Musikviedeo zu ÂDirt von ÂDepeche mode 5:46 Länge Das Leben hat es nicht leicht. Kaum kriecht es aus seinem riesigen Haufen amphibischer Urscheisse beginnt die Konfusion. Es weis von sich aus nichts mit sich anzufangen. Umso mehr freut es sich als es sieht dass mit der Nachgeburt das angeschwemmt wird was wir heute wohl eine ÂGesellschaftsordnung nennen würden. Diese Ordnung schafft Werte und sagt dem Leben wo es lang geht. Es scheint wichtig zu sein Teil der Masse zu werden für die man sein Fleisch bereitwillig geiÃelt. Denn die Masse gibt einem die Möglichkeit sich an einem Gigantischen Wechselspiel aus Missbrauch und eigenem Machtmissbrauch zu beteiligen. Wer nicht ehrgezig genug ist um im diesem Spiel ganz nach oben zu kommen, für den gibt es immer noch den Konsum, die Möglichkeit sein Leben nach Spass und Party auszurichten, Teil der ÂPartypeople zu werden. Doch egal wozu man gehört, hauptsache man lächelt dabei. SchlieÃlich will man doch niemandem den Spass verderben. Niemand mag Spielverderber die blos meckern, morbide Arschlöcher die jeden Scheiss in Frage stellen müssen. SchlieÃlich ist das alles nur ein Traum und wer will schon Verantwortung übernehmen?
Hintergrund: Vor etwa einem Jahr (2005), ich war Mitglied einer Theater AG die gerade ÂLysistrata (mit mir als Chorführer ^^) über die Bühne gebracht hatte als ich mit einigen meiner Genossen einen uralten Streit vom Zaun brach. ÂFilme sind teuer, brauchen Unmengen an Knowhow und eine riesige Crew von Schauspielern unterstützt durch fachkundige Techniker. Das klang plausibel, aber irgendwie sagte mir mein Instinkt (obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas von ÂAmateurfilm gehört hatte) dass es auch anders gehen musste. ÂDIRT war gebohren, der Versuch meine Behauptungen man könne auch mit minimalsten Mitteln, mit Originalität und vor allem dem Umstand das man Filme drehen konnte die im Zweifelsfall niemandem gefallen mussten, dass dies alles zusammen ein Gerne erschaffe könnte das gigantische Möglichkeiten eröffnet. Nachdem ich so groÃe Töne gespuckt hatte setzte ich ein Limit für Produktionsgesamtkosten von 50 Â. Bedingung war von diesen 50  sämtliches benötigtes Equipment zu kaufen. Also ging es erstmal ab in den Mediamarkt um eine Kamera zu besorgen. Letztendlich eine noname Webcam für 30  und 3 Meter Verlängerungskabel. Von dem Restgeld kaufte ich Johannesbeersaft, schwarze Tinte, Sauerkraut in Dosen und Klebeband. Als Software lud ich mir gratis die 30 Tage Trialversion von Ulead- ViedeoStudio herunter. Mit der Software fand ich mich recht schnell zurecht so dass die ÂDreharbeiten sofort beginnen konnten. 3 Meter nebenan (wegen dem ziemlich begrenzten Kabel) in meinem Bad. Um mir bis zu letzt möglichst viele Wege offen zu halten verzichtete ich auf einen genaues Drehbuch mit Kameraeinstellungen ect. sondern schrieb ledeglich einige abstrakte Begriffe (Leben, Missbrauche, Konsumiere usw.) die ich darstellen wollte auf den ÂDrehplanÂ. Der Kurzfilm war fertig und ich war bereit mich der Kritik meiner Theaterkameraden zu stellen. Was allerdings dann erstmal versandete weil wir irgendwie nie die Zeit gefunden haben uns das ganze im Medienraum anzusehen. So geriet der Ring, öhm ich meine Film in Vergessenheit bis die Schulleitung eine ÂNacht der Künste ausrief, so etwa im Stil einer Open Mic Night bei der man mit allem auf die Bühne konnte wenn man es nur selbst mitbrachte. Diese Gelegenheit habe ich dann genutzt um noch etwas Feinschliff in die Schnitte zu bringen, so dass ich dann zwischen dem Âfröhlichem Posaunenchor und Âder Breakdancegruppe SOUNDSO etwas Zeit eingeräumt bekam um mit Beamer und Laptop bewaffnet auf die Bühne zu gehen, ÂFilm ab zu sagen und mich an den angewiderten Gesichtern zu weiden. ÂOoh, I've been dirt. And I don't care. Hinterher als ich dann zurück in den Lichtkegel des Scheinwerfers trat, diesmal bewehrt mit 2 Din-A4 Seiten verbaler Verteidigungslinie und voller zynischer Seitenhiebe, musste ich schockiert feststellen dass einige zu applaudieren begannen. Starr vor Fassungslosigkeit verkürzte ich meine Hassrede auf die schüterne andeutung eines Winkens und die Worte Âschönen Abend noch und baute kleinlaut ab.
Credits (Crew und Darsteller) Falls ich das noch nicht erwähnt hab: Es war Bedingung der Versuches dass ich völlig ohne Kameramänner, Tonechniker ect. auskommen sollte. In diesem Sinne: Technik/ Schauspiel: Sven Klawitter
Write a review Downloaded 12,241 timesReviews Average Rating:
Reviewer:faheemashraf - - May 5, 2007 Subject: Just only want to check for Image posting [IMG]http://i93.photobucket.com/albums/l59/faheemashraf/P2210079.jpg[/IMG]