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Full text of "Doktor Stumm [microform] : Schauspiel in drei Akten"

; 




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RUDOLF RßYMER 




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DOKTOR STUMM 



RUDOLF KAEMMERER VERLAG 

DRESDEN 
1920 



REYMER: DOKTOR STUMM 



RUDOLF REYMER 



DOKTOR STUMM 



1*. .*• 



Sckauspiel in drei Akten 



RUDOLF KAEMMERER VERLAG 

BERLIN/DRESDEN 

1920 



HtmieH Extm^lmrt wurden auf Uzfritn Daunendruck-Pa^er algexogen, 
von Kr. 1-100 numeriert und vom Dichter signiert 



Dieeet Exemplar trägt Nr. 



/ 



Den Titel zeicknete C. von MitscUte-Collande 



Alle Reckte, 

insbesondere da» der Übersetzung, vorbehalten 

Copyrigbt^ 1920 by Rudolf Kaemmercr Verlag Berlin/Dresden 

Gedruckt in der Lebmannscben Bucbdruckerei in Dresden 
im Dezember 1919 



0dl 









PERSONEN: 



Doktor Stumm, junger Gelekrtcr 
'^ Herr Redlich, acm Freuncl 

je 

Fräulein l^izzie 

Änastasius, Diener bei Doktor Stumm 

Der hagere Geist 

Der hämische Geist 

Der hysteriscne Geist 

Der hohle Geist 

Der humoristische Geist 

Der Souffieur 

Das Publikum 



Ort der Handlung: 

Das Sprechzimmer Doktor Stumms. Der erste Akt 

stielt am Ähend, der zufeite in der folgenden Tracht, 

der dritte am nächsten T^orgen. 



Die Wahrst gehört nicht auf die Bühne; 

denn die Bühne soJJ ein S^'ege? des Lehens sein. 

Die WirkVcKkeit gehört auch nicht auf die Bühne: 

denn sie ist «u langweilig. 

Und die Weiher gehören erst recht nicht auf die BüJmei 

denn sie wind überhaupt nicht lühnenfähig. 



Erster Akt. 



Das Sprechzimmer Doktor. Stumms. 
Ahend. 

Die Einrichtung ist luxuriös und ieJtagJich. An heidtn Seittn- 
wänden zahlreiche Bücherschränke, an der rechten ganz vom ein* Stand' 
uhr. Rechts vom ein Tischchen, auf dem eine Reidhsversieherungsordnung 
vom Jahre 1889, ein Buch in grünen Leinen, und eine ahgehrochene Blei- 
stifts^tze liegen und ein trockener Bhimento^f steht. In letzterem etwas 
ake Zigarrenasche. Im Hintergrunde rechts ein Sehreihtisch. Auf ihm 
Pa^er, Schreihgerät, eine Glocke, eine erleuchtete StehJam^e, ein Tiaeh'^ 
teJe^hon, eine halhgefiUhe Zigarrenkiste, ein Band des Konversations- 
lexikons (Mr. 16) Stoffwechsel his Traß^stenkJöster. Ln Vordergrunde 
links ein Diwan, Rechts nehen ihm ein KJuhsesseh In der Mitte vom 
der Souffleurkasten. 

Der Souffleur. Ist im ersten Akt nickt an- 
ix^esencL 

Doktor Stumm. Sehr elegant geklei<let. Sitzt 
an dem SdireibtiscLe und liest in dem ßande des 
Konversationslexikons (StoflwecLsel bis Trappisten- 
klöster). Er Kest 35 Miauten lang, bis Terpentin- 
kydrat. 

(35 Minuten sind eine lange Zeit für emen Akt. 
Aber: Erstens liest er nun einmal so lange. Zweitens 
wird durcb die GründKcbkeit ein Hauptwesenszug des 



GeleLrten gezacimet. Drittens ist die Lektüre ja so 
spannend.) 

Darauf nimmt er einen ßleistiit vom XiscL und 
legt lim paeder zurück, da er aogebrocnen ist. (Da- 
mit ist da^ Vornandensem der Spitze auf dem TiscLcLen 
vom recLts motiviert.) Er ergreift emen z'v^eiten Blei- 
stift (mit Spitze) und fügt z^oscnen die Aborte Ter- 
pentinkydrat und Terpsickore einen Strick Er scUägt 
das Bucn laut zu, hebt den i elepnonnörer ao, hält 
ihn an sein Onr und dreht aic Ivuroel zwölfmal 
scnnell hinteremander. Sodann lausckt er drei Mmuten 
andachtig mit verklärtem LäcLeln, kurbelt und korclit. 
pJacndem er die Handlung sieoenmal ausgeführt nat 
(weitere 21 Minuten), legt er den rlörer ^vleder auf 
den Apparat. 

Er erKekt sick, zieLt semen Rock aus, legt ikn 
auf den Diivan und ömiet die untersten drei fvnöpfe 
seiner "Weste. Sodann zündet er sick eme Zigarre 
an, läi?t sick in den Klubsessel fallen und bläst rubig 
den Raucb in die Luft. 

PlötzKcb beugt er sieb nacb vom, bescbattet mit 
der Recbten seme Augen, eilt nacb dem Vordergrunde 
bis an die Rampe und bemerkt das Publikum. 

Er eilt zum Di^^an, ziebt bastig den Rock an 
und scbKe^t die drei geömieten AkVestenknöpfe. 

Er gebt mit großen Gesten und lebbaften Scbntten 
durcb das Zimmer, scblägt mit den Armen die Luft 
und mit den Füßen den Boden, bleibt einige Male 
steben, verscbränkt die Arme über der Brust, rollt 
die Augen und gebt weiter. N^acb und nacb -werden 
seine Bevt^egungen sebr gezwungen und imbebolfen. Er 
greift verzweifelt nacb der Reicbsversicberungsordnvmg 
vom Jabre 1889 und stellt sie verlegen wieder bin. 

8 



Er nimmt clas BucL in grünen Leinen, laßt es zur 
Erde fallen. Lebt es auf, blättert in üun und wuft 
es scUie^icb ärgerKcb wieder auf das Tischchen. Seme 
Oesicbtszüge nehmen einen wütenden Ausdruck an. lir 
blickt zum Publikum, zuckt die Acbseln imd'gebt zum 
Scbreibtiscb. Er scbellt viermal mit der Glocke. 

Der Diener Anastasius erscbeint in der Tür, 
in der Hand einen Hut und emen Stock vmd reicht 
diese seinem Herrn. Anastasius ab. 

Doktor Stumm verbeugt sieb kurz imd linkiscb 
gegen das Publikum, setzt den Hut auf und gebt bastig 
durcb die Tür ab. 

Vorbang. 

Das Puhh'Jium klatscbt scbwacb. 



Z^veiter Akt. 



Das Sprechzimmer Doktor Stumme. 
Tracht. 

Es herrscht vöJh'gs DunksTheit. 

Der Souffleur. Ist wieder nickt an'wesen(L Dem 
Gesckmaclc des Putlikums tleibt es üterlassen, anzu- 
neWen, ot Doktor Stumm im Zimmer ist, seiner 
Phantasie, sict vorzustellen, an welchem Platze er sich 
aufLält. 

Die StanJuKr scUägt zwöLTmaL 

Der hagere Geist (tlauer LicktscLem vor der 
StancLukr): Ha! Ha! (Da niemand ersctnckt ndcL 
fragt: Wer tist du, grauser Schatten? wiederLolt er 
zagkafit): Ha! Ha! (Versckwindct.) 

Der hämische Geist (gelker Licktsckein) : He ! He ! 
(Da niemand ersckrickt nock fragt: Wer kist du, 
grauser Sckatten? wiederkolt er zagkaft): He! He! 
(Versckwindet.) 

Der hysterische Geist (grüner Licktsckem) : Hi! 
Hi! (Da niemand ersckrickt nock fragt: W^er kist 
du, grauser Sckatten? wiederkolt er zagkaft) : Hi! Hi! 
(Versckwindet.) 

Der hohle Geist (weiter Licktsckein) : Ho! Ho! 
(Da niemand ersckrickt nock fragt: Wer kist du, 
grauser Sckatten? wiederkolt er zagkkft) : Ho! Ho! 
(Versckwindet.) 

10 



Der humoristi Seite Geist (roter LiclitscLein) : Mu! 
Hu! (Da memand ersclir^ckt nocL fragt: Wer W 
du, grauser Sckatten? wiederkolt er zagLaft) : Hu! Hu! 
(Versckwmdet.) 

Man nört die Tür öfinen und -wieaer schliefen. 
Trippelnde Schritte von der Gegend der Tür nack 
vom linKS. Es lolgt ein Zungenscknalzer. ICnarrende 
Geräuscke >vie von PolstermÖDem, quietsckende -wie 
von Sprungfedern aus der Gegend des Di^vans. In 
diese Geräuscke kinein lä^t sick eine weiklick 
klingende Stimme vemekmen in Tönen ^vie: 

^iiiix — Ui! Ui! — Mmmmmmmm! Ak! 

Ui! Ui! Ui! - Jiiiii'^i! - Hakakaka, 
Haaaak! Ok! 

Die Töne werden so lange vernommen, als das 
Puhlikunt sie zu kören wünsckt. Es kat z^^eifellos 
lange den A\^unsck. Bald aker tritt eine starke Un- 
ruke im Zusckauerraum ein, und die Töne der an- 
sckeinend weiklicken Stimme £nden ein vielfackes ge- 
dämpites Ecko. Also : 

Vorkang. 
Das Puhliltum klatsckt rasend. 



11 



U. OF iU- Ua 



Dritter Akt. 



Das Sprechzimmer Doktor Stumm,s. 
^uorgen. 

Mlta wie im ersten Akte. Die Zigarrenasche liegt noch im. trockenen 
Blumentoj^f. (Charakterzeichnung des Bedienten Anastasius.) 

Dagegen: Es fehlt das Buch in grünen Leinen auf dem Tischchen 
vom rechts. Der Band des Konversationslexikons ist auf Seite 768 auf- 
geschlagen hei dem Worte Tintenfiseh. Die Stehlampe hrennt nicht. 

Der Souffleur: Ist anv^reseiiJ. 

Doktor Stumm. Sitzt am Sclireibtiscli. Das 
Telephon läutet. Er nimmt aen ITörer ab, liorcht 
2w^ei Minuten una legt um mit einem Lächeln der De~ 
fnedigung wieder hin. iNacn ^veiteren zwei Minuten 
läutet aas Telephon erneut. Er hört wieder zw^ei 
Minuten und hängt den xlörer ^vieaer ao. Der Vorgang 
^viederholt sich nocn zw^eimal (im ganzen 16 Minuten). 
Das Telephon läutet nicht mehr. 

Dohor Stumm macLt einen BleistiftstricL Linter 
das "W^ort Tintenfisch, erhebt sich und läl?t sicL in 
den IGuhsessel vom links tauen. Er sitzt dem Puhlikum 
zuge^^andt. Er zündet sicL eme Zigarre an. 

Die StanduLr scUägt zwölimaL 

Herr Redlich tritt hastig ms Zimmer. 

Der Souffleur heginnt von nun an seine Tätig- 
keit. Man hört ihn stark imd ausgeprägt zischen. 

12 



Herr Redlich (kurtig und aufgeregt, spricLt seLr 
sclmell) : 

Guten Morgen, guten Morgen, lieber Freund! 
Ein scköner Morgen Leute ! Nickt waLr? Wie? Etwas 
trüke, meinst du? Ja, nickt zu leugnen. Es siekt 
iviridick nack Regen aus. Oder glaukst du, ywc ke* 
kommen ein Gewitter? ^Vie? Hagd! Wie? Also 
xuckt? Das ist gut. Mm. Das kerukigt mick, deine 
Versickerung. Ick kätte die Spargelkeete zugedeckt. 
Oder kältst du das nickt für gut? Dock! So! 
Hm — 

(Gekt zum SckreiktiscL) Ak siek! "W^elck 
scköne Zigarre! Gestattest du? Ick danke sekr! Mit 
deiner Erlaukms also. Danke sekr! (Nimmt eme 
Zigarre aus der Kiste und zündet sie an.) Ein leines 
Kraut! Ak! Importe? Ja! Dackt ick mirs dock 
gleick. Holländer? Wie? Nein? — Cuka? Wirk- 
lick? Nun, mui? dir glauken. AiVenn du*s sagst. 

Du siekst sckleckt aus. Xatsäckkck. Sleick. Ver- 
fallen. Mil?gestimmt ? Nickt? Sckleckt gescklafen? 
Brom? Auck nickt? Ukerarkeitet? Nem? Leidend? 
Ak, da kaken wirs! Siekst du! Magenleiden? Nickt? 
Kopfsckmerzen? Ja? Ick ernet es. Aspirm! Be- 
kommt dir nickt? Scklecktes Herz. Wixl?te es. Also 
Pyramidon. Hilf dir? So — 

Zivilist du glauken? Fräulein Mizzie verlokt 
sicL Mit wem? Mit dem SoufQeur! Was? Du 
glaukst nickt daran? A^^etten? Ja? Um zwanzig 
Mark? Nein? Um ein Fläsckcken? Ckampagner? 
Brillant! Es gilt! Gut! Top! Eingescklagen ! 

Übrigens. Dein Telepkon. Ist nickt in Ordnung. 
Läutete. Gestern. Heute. Einmal, zw^eimaL, fiinfmaL 
secksmaL Keine Antwort. 

13 



^V^as mir emfällt ! ^^eskalt ick kam. Die ^saize 
Stadt spncnt von dir. Was, fragst Ju? Errätst nicht, 
•wie ? ^iVill icn glauben. KlatscL, wiJerliclies GeklatscL. 
Fräulein Mizzie besucKte dicli. hJackts! Unerkört! 
Läl?t micn nicht runen. Wurmt mick. 

(Fräulein f^izzie ti4tt ein, im Stral?enanzug mit 
Muff.) Ak! Sckön guten Morgen, Fräulein Mizzie! 
Befinden gut? So? Freut mick, freut mick sekr. 
^A/irkkck! — Seken aker sckleckt aus. In der Tat. 
^A^ie? Liegt an der Beleucktung, sagen Sie? Büknen- 
Kckt! NatürKclf! Sckeußlick! Wir unterkielten uns 
gerade. Lekkaft. Angeregt. Glänzend. Von wem? 
V on Iknen ! Ja ! Von Iknen. Was ? Ja, was ! Elendes 
Gesckwätz. (Zu Doktor Stumm gewandt) : Darf icks 
sagen? Ja? Zutrauen ekrt mick. (Zu Fräulein Mizzie 
gewandt) : Er soll mit Iknen Plauderstündcken kaken. 
Näcktlickerweile! Wie? Pfui? Ja! Pfui! Pfui! 
Pfui! — Hm. Besckwor ikn gerade. Mir zu ver- 
sickern, auf Mannes Wort. Da(? alles erlogen. Sie 
werden gleickfalls bestätigen! Entrüstet zurückweisen, 
empört — — . (Der Souffleur setzt aus.) Ak — ak — 

Fräulein J^izzie. Lassen Sie dock einmal den 
andern zu ^iVort kommen. Das ist vmanständig — ! 

Der Souffleur zisckt wieder. 

Herr Redlich. Unanständig ? So ? Ists vielleickt 

nickt unanständig, zu tmterkrecken ? \Vie ? Sie, Sie 

(Der Souffleur setzt wieder aus.) Ak — ak — . 

Fräulein J^izzie. Sie zwingen emen ja, Sie zu 
unterkrecken ! Was wollen Sie denn eigentuck? Sie 
kaken ja im vierten Akt nock genügend zu sprecken! 
Sie — Sie — 

(Der Souffleur zisckt wieder.) 

14 



Herr Redlich. Im vierten Akt? Wissen Sie 
ükerkaupt, ob der DicLter einen vierten Akt scnneb? 
Nein! Ob er aufgeführt ward? Nein! Ob der 
Souffleur anwesend sein wird? Nein! Ob das Publi- 
kum zubören wird ? Nein ! leb glaub es nicbt. Wetten ? 
Um zwanzig Mark? Nicbt? Um ein Pfund Konfekt? 
Ja? Gut. Top! Abgemacbt! (Zum Publikum ge- 
w^andt.) AiVoUen Sie nocb einen vierten Akt seben, 
boren ? Nein ! Nein ! Nein ! (Zu Fräulein Mizzie) : 
Seben Sie! Sie! leb danke für das Konfekt! Danke 
für Ibre Unterbaltung ! (Kebrt ibr den Rücken, zu 
iJoktor Stumm) : 

Mein Freund! Ganz kurz! Meme Zeit drängt. 
Meine Stunde ist bald um. Bitte um dem Wort. 
Dein festes, lautes Wort. Dal? das Gerücbt aus der 
Luft gegriffen. Erfunden. Ersonnen. Erklügelt. Er- 
logen. Erstunken. — — Ab — ab — — 

(Der Souffleur streikt, steigt aus dem Kasten 
und fliebt über die Bübne durcb die Tür im Hinter- 
grund, rierr K.edlicb stutzt, stebt einen Augenbuck 
betroffen, faut sieb dann scbnell und improvisiert.) 

Herr Redlich. Egal! leb frage dicb! War 
Fräulein Mizzie? Heute Nacbt? 

(Fräulem Mizzie unrubig, eilt aucb zum Klub- 
sesseL Beide steben lauernd vor Doktor Stumm, der 
die Zigarre zwiscben den Lippen bat.) 

(Doktor Stumm nimmt a^e Zigarre aus dem 
Munde.) 

Herr Redlich. Ab! Er nimmt ^e Zigarre aus 
dem Munde! 

(Doktor Stumm, öffaet langsam den Mund. Frau- 
lein f^izzie sebr unrubig.) 

15 



Htrr RäUich. Er öfiiiet den Mund! Weit! 
Er wird sprecken. Sprickt. Laut. Deutlick Fest. 
Mannkaft. Vor Zeugen. StiU! Still! 

(Pause, Stille, Spannung. Die Standukr sclJägt 
eins.) Herr Redlich (stürzt keulend Linaus): Ha! 
He! Hi! Ho! Hu! Doktor Stumm erweitert den 
Mund zu einem gewaltigen Gännen. 

Fräulein J>4.izzie nimmt aus üirem Muff ein 
ßucn in grünen Leuien und legt es aui das 1 iscncnen 
vom reclits neben den Blumentopf. 

Das Telephon läutet. 

Der VorLang fällt. 
Das Publikum stürzt in die Garderoken. 

Ende. 



16