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Full text of "Adolf Hitler Reden: Der Grossdeutsche Freiheitskampf - Band II"

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Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

Vorwort zum zweiten Band 
der Reden des Führers im Kriege 

Der erste Band der Reden des Führers im Kriege endet mit der Ansprache anläßlich des 
Heldengedenktages 1940. Der vorliegende zweite Band, den ich hiermit der 
Öffentlichkeit übergebe, findet seinen Abschluß in der Rede, die der Führer am 
Heldengedenktag des Jahres 1941 in Berlin hielt. Er umfaßt damit die zweite Phase des 
großdeutschen Freiheitskampfes, jenes Jahr, in dem die Würfel des Schicksals der Welt 
fielen und das von der Geschichte einst als das Jahr der Entscheidung bezeichnet werden 
wird. 

Im Gedenken an die unsterblichen Lorbeeren der deutschen Truppen im Weltkriege, in 
Würdigung der heroischen Taten der großdeutschen Wehrmacht im Polenfeldzug und in 
Ahnung der kommenden Ereignisse sprach der Führer am 10. März 1940 die stolzen 
Worte: "Kein Volk hat mehr Recht, seine Helden zu feiern, als das deutsche." 

Und wenn es noch eines letten Beweises für die Wahrheit dieser Feststellung bedurft 
hätte: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft hat ihn die deutsche Wehrmacht in diesem 
hinter uns liegenden Jahre lückenlos erbracht! 

Niemand in Deutschland hat, als die große Offensive im Westen begann, auch nur einen 
Augenblick an dem Sieg gezweifelt. Daß aber Frankreich, das bis dahin die stärkste 
Militärmacht auf dem Kontinent war und auf die Unangreifbarkeit der Maginoilinie 
pochte, binnen weniger Wochen besiegt am Boden lag, übertraf alle Erwartungen. Ein 
großes Wunder, war geschehen! 

Dies aber ist das Wunder des deutschen Sieges: die gegenseitige Ergänzung und 
harmonische Verbindung von Führer. Wehrmacht und Volk. Eine starke, in sich 
geschlossene, unheugsame Nation und eine in Geiste Organisation und Ausrüstung 
unvergleichliche Wehrmacht unter einer genialen politischen und militärischen Führung! 

Denn was bisher nur wenige wissen und ahnen konnten - jetzt wurde es vor dem ganzen 
deutschen Volke, wurde es vor der Welt offenbar: daß wir in Adolf Hitler nicht nur den 
überragenden Staatsmann sehen dürfen, sondern daß in ihm auch das Genie des Feldherrn 
in unerhörter Vollendung lebendig ist. Seine kühnen Entschlüsse angesichts drohender 
Gefahren, seine bis ins kleinste durchdachten Operationspläne und ihre todesmutige, 
durch einzigartigen Einsatz unserer Truppen ermöglichte Durchführung sind 
gleichermaßen in die Geschichte eingegangen. 

Wo England, getreu seinen seit drei Jahrhunderten erprobten Methoden, mit Ränken und 
Intrigen andere Völker für seine Interessen in den Kampf schickte, da mußte es eine 
herbe Enttäuschung erleben. Überall kam der Führer durch blitzschnelles Handeln den 
arglistigen Anschlägen Albione zuvor und schlug den Gegner mit den Waffen, die 
Deutschland treffen sollten. Und England, das gehofft hatte, mit Einkreisung und 



Blockade Deutschland auf die Knie zu zwingen, sieht sich heute politisch isoliert und 
spürt zum ersten Male selbst empfindlich die Auswirkungen des von ihm erfundenen 
Blockadekrieges. Noch kämpft es, aber es kämpft mit der Verzweif lung des gestellten 
Verbrechers, des Brandstifters, dessen Überwältigung nur noch eine Frage der Zeit ist. 

So hat dieses Jahr des Kampfes, dessen Spiegelbild uns aus -diesen Blättern 
entgegenleuchtet, zwar nicht den Abschluß des gewaltigen Völkerringens gebracht, aber 
Deutschlands Stellung hat sich in dieser Zeit in entscheidender Weise ausgeweitet und 
gefestigt. Ausgedehnte Gebiete sind in deutscher Hand, nahezu der gesamte europäische 
Kontinent ist der britischen Einflußsphäre entzogen; eine Reihe von Staaten hat sich zur 
Politik der Achse bekannt; Italien ficht als Verbündeter an der Seite Deutschlands. 

Damit aber ist dieser Krieg aus dem Stadium eines ausschließlichen Kampfes 
Deutschlands um seine Freiheit und Unabhängigkeit herausgetreten und zu einem 
Kampfe der Völ. ker gegen die anmaßende Unterdrückung und Ausbeutung durch den 
jüdisch-britischen Kapitalismus geworden. Wiederum, wie schon einmal in der 
Geschichte, ist dem Reiche die tragende Mission in diesem Kampfe zugefallen, an dessen 
Ausgang eine dauerhafte Neuordnung Europas steht. 

Mit unerbittlicher Entschlossenheit ist das deutsche Volk, des Endsieges gewiß, zum 
letzten Waffengang angetreten. 

März 1941. 

Philipp Bouhler. 

Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

Am 10. März beginnen die Westmächte mit ihren Absichten der Kriegsausweitung stärker 
hervorzutreten. Eine ihrer Hojfnungen wird durch den russisch-finnischen 
Friedensvertrag zu Moskau vom 13. März zunichte gemacht. 

Am 18. März trifft sich der Führer mit dem Duce auf dem Brenner. 

Am 19. März gibt Premierminister Chamberlain im Unterhaus die Absicht der 
Westmächte zu, in Norwegen mit einem Heer von ungefähr 100 000 Mann zu landen. In 
Paris verstärkt England seinen Einfluß. Daladier wird gestürzt. Der bisherige 
Finanzminister Reynaud wird mit der Neubildung der Rezierung betraut. 

Die Neutralitätsverletzungen durch Feindflieger nehmen zu. Offen wird zugegeben, daß 
auch die Neutralität der norwegischen Gewässer in Zukunft nicht mehr respektiert wird. 

Am 5. April wird der Versuch Englands aufgedeckt, die Donau am Eisernen Tor durch 
Sprengstoffanschläge unschiffbar zu machen. 

Am gleichen Tage erklärt Premierminister Chamberlain, daß die Rücksichtnahme auf die 
Rechte und Interessen der Neutralen nunmehr aufhören müsse. 



Am 8. April teilen die Westmächte Norwegen mit, daß sie in den norwegischen 
Gewässern Minen gelegt haben, um die Zufuhr nach Deutschland zu unterbinden. 

Am 9. April handelt der Führer. Die deutsche Wehrmacht übernimmt auf seinen Befehl 
den bewaffneten Schutz Norwegens und Dänemarks. 

Noch am selben Tage sind alle militärisch wichtigen Stützpunkte beider Länder in 
deutscher Hand. Schweden erklärt sich für neutral. 

Die deutsche Luftwage stellt fest, daß sich feindliche Truppentransporte auf dem Wege 
nach Norwegen befinden. Der Führer ist ihnen um 10 Stunden zuvorgekommen. 

Britische Versuche, über Narvik in Nordnorwegen durchzudringen, scheitern. Die 
Torpedoboote unter dem Kommando des Kommodore Bonte bedecken sich mit 
unsterblichem Ruhm. 

Während die deutschenTruppen im Kampf den Norden des Reiches sichern, erläßt der 
Führer einen Aufruf zum Kriegshilfswerk des Roten Kreuzes. 



Zum Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz 

Seit sieben Monaten sett der deutsche Soldat zu Lande, zu Wasser und in der Luft Bein 
Leben zum Schutze der Heimat ein. Dafür erwartet er, daß ihn die Heimat, wenn er 
verwundet oder krank wird, auf das beste pflegt und betreut. Für diese Aufgabe stehen 
die Männer und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes, mit den besten Erfahrungen und 
technischen Mitteln ausgerüstet, Tag und Nacht zur Verfügung. So mannigfach die 
Tätigkeit des Deutschen Roten Kreuzes ist. So groß ist auch der Bedarf an Mitteln. Ich 
habe daher für die kommenden Monate die Durchführung des Kriegshilfswerkes für das 
Deutsche Rote Kreuz angeordnet und rufe das deutsche Volk auf, durch Spenden für das 
Kriegshilfswerk sich der Opfer der Soldaten würdig zu erweisen. 

Berlin, 17. April 1940. 

Adolf Hitler. 



Am 20. April begeht das deutsche Volk den 5L Geburtstag des Führers. 

Am 2L April wird die Landverbindung von Oslo über Kristiansand mit Stavanger 
hergestellt, Gjoevik und Lillehammer werden eingenommen. 

Am 24. April eröffnet die britische Luftwaffe durch Bombardierung nichtmilitärischer 
Ziele auf der Insel Sylt den Luftkrieg gegen unverteidigte Orte. 



Am 30. April stellen deutsche Truppen die Landverbindung Oslo-Drontheim her. 

Am gleichen Tage richtet der Führer an die in Norwegen kämpfenden Truppen folgenden 
Tagesbefehl: 



Tagesbefehl des Führers an die Soldaten des 
norwegischen Kriegssehauplatzes 

Soldaten des norwegischen Kriegsschauplatzes! 

In unbändigem Vorwärtsdrängen haben deutsche Truppen heute die Landverhindung 
zwischen Osto und Drontheim hergestellt. Damit ist die Absicht der Alliierten, uns doch 
noch durch eine nachträgliche Besetzung norwegischen Bodens auf die Knie zwingen zu 
können, endgültig gescheitert. 

Einheiten des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe haben in vorbildlichem 
Zusammenwirken eine Leistung vollbracht, die in ihrer Kühnheit unserer jungen 
deutschen Wehrmacht zur höchsten Ehre gereicht. 

Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften! Ihr habt auf dem norwegischen 
Kriegsschauplatz gegen alle Unbilden zur See, zu Lande und in der Luft und gegen den 
Widerstand des Feindes gekämpft. Dir habt die ungeheuerliche Aufgabe, die ich im 
Glauben an Euch und Eure Kraft stellen mußte, gelöst. 

Ich hin stolz auf Euch. Die Nation spricht Euch durch mich ihren Dank aus. 

Zum äußeren Zeichen der Anerkennung und dieses Dankes verleihe ich dem 
Oberbefehlshaber in Norwegen, General V. Falkenhorst, das Ritterkreuz zum Eisernen 
Kreuz. 

Ich werde auf Vorschlag Eurer Oberbefehlshaber auch die Tapfersten unter Euch 
auszeichnen. 

Der höchste Lohn für Euch alle darf aber schon jegt die Überzeugung sein, daß Ihr im 
schwersten Schicksalskampf unseres Volkes um Sein oder Nichtsein einen 
entscheidenden Beitrag eleistet habt. 

Ich weiß, Ihr werdet die Euch gestellte Aufgabe auch fernerhin erfüllen. 

Es lebe unser Großdeutschland! 

Berlin, am 30. April 1940. 

Adolf Hitler. 



Die englischen Truppen schiffen sich am 2. Mai bei Andalsnes ein und lassen die dort 
kämpfenden norwegischen Truppen im Stich. 

Am 6. Mai erklärt das Oberkommando der Wehrmacht die Befriedungsaktion in Mittel- 
und Südnorwegen für abgeschlossen. 

Am 9. Mai richtet der Führer an den Oberbefehlshaber der deutschen Truppen in 
Norwegen folgenden Befehl: 



An den Oberbefehlshaber 
der deutschen Truppen in Norwegen 

Entgegen dem Willen des deutschen Volkes und seiner Regierung haben König Haakon 
von Norwegen und sein Kabinett zum Kriege aufgefordert. 

In diesem Kampfe konnten folgende Feststellungen gemacht werden: Anläßlich des 
Krieges im Osten wurden von den Polen deutsche Soldaten, die das Unglück, hatten, 
verwundet oder unverwundet in ihre Hände zu fallen, meist in der grausamsten Weise 
mißhandelt und zu Tode massakriert. Zum Unterschied muß von der norwegischen 
Armee festgestellt werden, daß sich in ihr nicht ein Fall einer solchen entwürdigenden 
Entartung der Kriegführung gezeigt hat. 

Der norwegische Soldat hat alle feigen und hinterlistigen Mittel, wie sie bei den Polen an 
der Tagesordnung waren, verabscheut. Er hat offen und ehrlich gekämpft und unsere 
Verwundeten und Gefangenen nach seinem besten Vermögen anständig behandelt, 
geachtet und versorgt. 

Die Zivilbevölkerung hat eine ähnliche Haltung bewiesen. Sie beteiligte sich nirgends am 
Kampf und nahm sich in fürsorglicher Weise unserer Verletzten an. 

Ich habe mich daher entschlossen, in Würdigung dieser Umstände die Genehmigung zu 
erteilen, die gefangenen norwegischen Soldaten wieder in Freiheit zu seten. Nur die 
Berufssoldaten müssen so lange in Haft behalten werden, bis die ehemalige norwegische 
Regierung ihren Aufruf zum Kampfe gegen Deutschland zurückgezogen hat oder bis sich 
Offiziere und Soldaten durch feierliches Ehrenwort im einzelnen verpflichten, unter 
keinen Umständen an weiteren Kampfhandlungen gegen Deutschland teilzunehmen. 

Berlin, 9. Mai 1940. 

Adolf Hitler. 



Im geheimen Einvernehmen mit den angeblich neutralen Regierungen der Niederlande, 
Belgiens und Luxemburgs bereiten sich die englischen und französischen Armeen vor, 
durch deren Länder in das Reichsgebiet vorzustoßen. 

Im Morgengrauen des 10. Mai marschiert daher das deutsche Heer über die 
Reichsgrenzen nach Belgien, Holland und Luxemburg ein. 

Der Führer begibt sich zur Leitung der Gesamtoperationen (in die Front. Er erläßt 
folgenden Aufruf: 



An die Soldaten der Westfront 

Soldaten der Westfront! 

Die Stunde des entscheidendsten Kampfes für die deutsche Nation ist gekommen. 

Seit 300 Jahren war es das Ziel der englischen und französischen Machthaber, jede 
wirkliche Konsolidierung Europas zu verhindern, vor allem aber Deutschland in 
Schwäche und Ohnmacht zu erhalten. Zu diesem Zwecke hat allein Frankreich in zwei 
Jahrhunderten an Deutschland 31 mal den Krieg erklärt. 

Seit Jahrzehnten ist es aber auch das Ziel der britischen Weltbeherrscher, Deutschland 
unter allen Umständen an seiner Einigung zu verhindern, dem Reich aber jene 
Lebensgüter zu verweigern, die zur Erhaltung eines 80-Millionen-Volkes notwendig sind. 

England und Frankreich haben diese ihre Politik durchgeführt, ohne sieh um das Regime 
zu kümmern, das jeweils in Deutschland herrschte. Was sie treffen wollten, war immer 
das deutsche Volk. Ihre verantwortlichen Männer geben dieses Ziel auch heute ganz 
offen zu. Deutschland soll zerschlagen und in lauter kleine Staaten aufgelöst werden. 
Dann verliert das Reich seine politische Macht und damit die Möglichkeit, dem 
deutschen Volke seine Lebensrechte auf dieser Erde zu sichern. 

Aus diesem Grunde hat man auch alle meine Friedensversuche zurückgewiesen und uns 
am 3. September vorigen Jahres den Krieg erklärt. 

Das deutsche Volk hatte keinen Haß und keine Feindschaft zum englischen oder zum 
französischen Volke. Es steht aber heute vor der Frage, ob es leben oder ob es untergehen 
will. 

In wenigen Wochen hatten die tapferen Truppen unserer Armeen den von England und 
Frankreich vorgeschickten polnischen Gegner niedergeworfen und damit die Gefahr aus 
dem Osten beseitigt. Daraufhin haben England und Frankreich beschlossen, Deutschland 



vom Norden her anzugreifen. Seit dem 9. April hat die deutsche Wehrmacht auch diesen 
Versuch im Keime erstickt, 

Nun ist das eingetroffen, was wir schon seit vielen Monaten immer als eine drohende 
Gefahr vor uns sahen. England und Frankreich versuchen unter Anwendung eines 
gigantischen Ablenkungsmanövers im Südosten Europas, über Holland und Belgien zum 
Ruhrgebiet vorzustoßen, 

Soldaten der Westfront! 

Damit ist die Stunde nun für Euch gekommen, der heute beginnende Kampf entscheidet 
das Schicksal der deutschen Nation für die nächsten tausend Jahre! 

Tutjetzt Eure Pflicht! 

Das deutsche Volk ist mit seinen Segenswünschen bei Euch. 

Berlin, 10. Mai 1940. 

Adolf Hitler. 



Am 11. Mai fällt das stärkste Fort der Festung Lüttich, Eben Emael. Deutsche Truppen 
besegen die holländische Provinz Groningen. 

Premierminister Chamberlain tritt zurück. An seiner Stelle wird der bisherige Erste Lord 
der Admiralität, Winston Churchill, ernannt. 

Nach dem erstmaligen Einsatz von Fallschirmjägern in diesem Kriege kapituliert am 14. 
Mai die Stadt Rotterdam. Der holländische Oberbefehlshaber gibt den aussichtslosen 
Widerstand auf und befiehlt der holländischen Armee die Einstellung des Kampfes. 

Am 16. Mai richtet der Führer an die in Holland eingesetzten Truppen folgenden Aufruf: 



An die Soldaten 
des holländischen Kriegsschauplatzes 

Soldaten des holländischen Kriegsschauplatzes ! 

In fünf Tagen habt Dir eine starke, wohlvorbereitete Armee, die sich hinter fast 
unüberwindlich erscheinenden Hindernissen und militärischen Befestigungen zähe 
verteidigte, angegriffen, ihre Luftwaffe ausgeschaltet und sie endlich zur Übergabe 
gezwungen. Ihr habt damit eine Leistung vollbracht, die einzigartig ist. Ihre militärische 
Bedeutung wird die Zukunft erweisen. 



Nur durch Eure vorbildliche Zusammenarbeit, durch die ebenso entschlossene Führung 
wie die Tapferkeit der Soldaten, besonders aber durch den heroischen Einsatz der 
todesmutigen Fallschirm- und Luftlandetruppen ist dieser Erfolg möglich geworden. 

Ich spreche Euch im Namen des deutschen Volkes den Dank und meine Bewunderung 
aus. 

Führerhauptquartier, am 16. Mai 1940. 

Adolf Hitler. 



Am 16. Mai wird die Maginotlinie, südlich Maubeuge, auf einer Breite von 100 km 
durchbrochen. 

Die belgische Regierung flüchtet nach Ostende. 

Am 17. Mai fällt Brüssel kampflos in die Hunde der deutschen Truppen. 

Am 18. Mai verkündet der Führer die Wiedervereinigung von Eupen, Malmedy und 
Moresnet mit dem Reich: 



Erlaß des Führers 

Über die Wiedervereinigung der Gebiete von Eupen, Malmedy und Moresnet mit 
dem Deutschen Reich vom 18. Mai 1940 

Die durch das Versailler Diktat vom Deutschen Reich abgetrennten und Belgien 
einverleibten Gebiete sind wieder in deutschem Besitz. Innerlich sind sie Deutschland 
stets verbunden geblieben. Sie sollen daher auch nicht vorübergehend als besetztes 
Feindesland angesehen und behandelt werden. 

Ich bestimme daher schon jetzt: 

I. 

Die durch das Versailler Diktat vom Deutschen Reich abgetrennten Gebiete von Eupen, 
Malmedy und Moresnet sind wieder Bestandteile des Deutschen Reiches. 

IL 

Die genannten Gebiete werden der Rheinprovinz (Regierungsbezirk Aachen) zugeteilt. 

m. 

Bestimmungen über die Ausführung dieses Erlasses behalte ich mir vor. 



Führerhauptquartier, den 18. Mai 1940. 

Der Führer und Reichskanzler 
gez. Adolf Hitler. 

Der Vorsitzende des Ministerrats für die Reichsverteidigung 
gez. Göring, Generalfeldmarschall. 

Der Reichsminister des Auswärtigen 
gez. von Ribbentrop. 

Der Reichsminister des Innern 
gez. Frick. 

Der Reichsminister und Chef der Reichskanzlei 
gez. Dr. Lammers. 

Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

Am 20. Mai findet unter der Leitung des Führers die große Angriffsoperation im Westen 
ihre erste Auswirkung: Die französische 9. Armee ist zerschlagen. Panzerkorps und 
motorisierte Truppen sind über Arras und Amiens nach Abbeville vorgestoßen. Damit ist 
die Abdrängung aller nördlich der Somme befindlichen französischen, englischen und 
belgischen Truppen zur Kanalküste eingeleitet. 

Am gleichen Tag wird der Oberkommandierende der französischen Armee, General 
Gamelin, abgesegt. An seine Stelle tritt General Weygand. 

Am 24. Mai fällt Boulogne. 

Nach der Einnahme von Calais am 25. Mai erreicht die Einkreisung des Feindes in 
Belgisch- und Französisch-Flandern am 27. Mai ihren Höhepunkt. Versuche der 
feindlichen Panzerwaffe, einen Ausweg nach Süden zu schaffen, scheitern. 

Am selben Tage bittet der König der Belgier um Waffenruhe. Er nimmt die deutsche 
Forderung auf bedingungslose Kapitulation an. Damit hat die belgische Armee in Stärke 
von etwa einer halben Million Mann zu bestehen aufgehört. 

Am 3L Mai meldet der deutsche Wehrmachtbericht die völlige Vernichtung des Feindes 
in Flandern. 

Am L Juni ordnet der Führer durch einen Erlaß die Freilassung der holländischen 
Kriegsgefangenen an: 



Erlaß des Führers vom 1. Juni 1940 

Das deutsche Angebot zur Übernahme des Schutzes der Niederlande gegen die erwiesene 
Absieht der Westmächte, Holland zum Aufmarschgebiet gegen das Ruhrgebiet zu 
machen, stieß bei der holländischen Regierung infolge ihres geheimen Einvernehmens 
mit den Westmächten auf vorsätzliche Ablehnung. Sie überantwortete damit Volk und 
Land dem Schrecken eines Krieges, brachte sich aber selbst in Sicherheit außer Landes. 

Die deutsche Wehrmacht hat in dem hierdurch notwendig gewordenen Kampfe mit der 
niederländischen Armee jede nur mögliche Rücksicht auf den Schue der Bevölkerung 
und die Erhaltung des Landes genommen. Dieser Einstellung deutscherseits kam die 
Haltung sowohl des holländischen Militärs als auch der holländischen Zivilbevölkerung 
in hohem Ausmaße entgegen. Sie entsprach dem kulturellen und sittlichen Stande des uns 
Deutschen stammesmäßig verwandten niederländischen Volkes. Die verantwortlichen 
Einzelpersonen, die deutsche Fallschirmjäger in Gefängnisse gesperrt, wie Verbrecher 
behandelt und dann den Engländern ausgeliefert haben, werden zur Verantwortung 
gezogen werden. 

Der holländische Soldat aber hat überall offen und ehrlich gekämpft und unsere 
Verwundeten und Gefangenen entsprechend gut behandelt. Die Zivilbevölkerung hat 
nicht am Kampf teilgenommen und ebenfalls die Gesetze der Menschlichkeit gegenüber 
unseren Verwundeten erfüllt. 

Ich habe mich daher auch für Holland entschlossen, die Genehmigung zur Freilassung 
der gefangenen holländischen Soldaten zu erteilen. 

Die Hälfte der holländischen Armee wird mit sofortiger Wirkung entlassen. In erster 
Linie kommen holländische Wehrmachtangehörige in Frage, die in der Landwirtschaft, in 
Bergwerken, in der Nahrungsmittelindustrie, in der Bauindustrie und in verwandten 
Betrieben tätig sind. Die übrigen Angehörigen der holländischen Armee sollen allmählich 
demobilisiert werden, um die Wirtschaft nicht zu überlasten und Arbeitslosigkeit 
hervorzurufen. Sinngemäß gelten dieselben Bestim 

mungen für diejenigen holländischen Soldaten, die sich in Deutschland in 
Kriegsgefangenschaft befinden. Für die holländischen Berufssoldaten werde ich eine 
Entscheidung noch treffen. 

Führerhauptquartier, 1. Juni 1940. 

Adolf Hitler. 



Die völlige Vernichtung des Feindes vor Dünkirchen nimmt ihren Fortgang. Unter 
Zurücklassung unübersehbaren Materials fliehen die Engländer auf die Schifl'e, die zum 
großen Teil den Angriffen der deutschen Luftwaffe zum Opfer fallen.Trotzdem diese 
Flucht durch die Auftösung der englischen Truppen gekennzeichnet war, nennt sie die 



Presse Londons in völliger Umkehrung der wahren Sachlage einen "glorreichen 
Rückzug". 

Mit der Einnahme von Dünkirchen am 4. Juni ist die militärische Trennung Englands und 
Frankreichs vollzogen. 

Am 5. Juni gibt das Oberkommando der Wehrmacht einen Gesamtbericht über das 
Ergebnis der siegreich beendeten Schlacht in Flandern: 1 200 000 Gefangene, Wajfen 
und Material von 75-80 Divisionen erbeutet oder zerstört, 3500 Flugzeuge vernichtet. 

Der Führer erläßt folgende Aufrufe an die siegreichen Truppen der Westfront und an das 
deutsche Volk: 



An die Soldaten der Westfront 

Soldaten der Westfront! 

Dünkirchen ist gefallen! 

40 000 Franzosen und Engländer sind als letzter Rest einstiger großer Armeen gefangen. 

Unübersehbares Material wurde erbeutet. 

Damit ist die größte Schlacht der Weltgeschichte beendet. 

Soldaten! Mein Vertrauen zu Euch war ein grenzenloses. Dir habt mich nicht enttäuscht. 
Der kühnste Plan der Kriegs, geschichte wurde durch Eure beispiellose Tapferkeit, durch 
Eure Kraft des Ertragens großer Strapazen, härtester Anstrengungen und Mühen 
verwirklicht. 

In wenigen Wochen habt Dir im schweren Kampf gegen oft überaus tapfere Gegner zwei 
Staaten zur Kapitulation gezwungen, Frankreichs beste Divisionen vernichtet, das 
britische Expeditionskorps geschlagen, gefangen oder vom Kontinent verjagt. Alle 
Verbände der Wehrmacht zu Lande und in der Luft überboten sich gegenseitig im 
edelsten Wetteifer des Einsaees für unser Volk und das Großdeutsche Reich. Tapfere 
Männer unserer -Kriegsmarine nahmen an diesen Taten teil. 

Soldaten! Viele von Euch haben ihre Treue mit dem Leben besiegelt, andere sind 
verwundet. Die Herzen unseres Volkes sind in tiefer Dankbarkeit bei diesen und bei 
Euch. 

Die plutokratischen Machthaber Englands und Frankreichs aber, die sich verschworen 
haben, das Aufblühen einer neuen besseren Welt mit allen Mitteln zu verhindern, 
wünschen die Fortsetzung des Krieges. Ihr Wunsch soll in Erfüllung gehen! 



Soldaten! Mit dem heutigen Tage tritt die Westfront wieder an. Zu Euch stoßen zahllose 
neue Divisionen, die zum ersten Male den Gegner sehen und schlagen werden. Der 
Kampf um die Freiheit unseres Volkes, um Sein oder Nichtsein für jetzt und für alle 
Zukunft wird damit fortgesetzt bis zur Vernichtung jener feindlichen Machthaber in 
London und Paris, die auch jetzt noch glauben, im Kriege das bessere Mittel zur 

Verwirklichung ihrer völkerfeindlichen Pläne sehen zu können. Ihre geschichtliche 
Belehrung wird unser Sieg sein! 

Ganz Deutschland aber ist wieder im Geiste bei Euch. 

Führerhauptquartier, am 5. Juni 1940. 

Adolf Hitler. 



An das deutsche Volk 

Die größte Schlacht aller Zeiten wurde durch unsere Soldaten siegreich beendet. 

In wenigen Wochen sind über 1,2 Millionen Gegner ir unsere Gefangenschaft gefallen. 
Holland und Belgien haben kapituliert. Das britische Expeditionsbeer ist zum größten 
Teil vernichtet, zum anderen gefangen oder vom Festlam verjagt. Drei französische 
Armeen haben aufgehört zu existieren. Die Gefahr eines Einbruches der Feinde in das 
Ruhrgebiet ist damit endgültig beseitigt. 

Deutsches Volk! Diese geschichtlich glorreichste Tat haber Deine Soldaten unter dem 
Einsatz ihres Lebens und ihre Gesundheit mit beispiellosen Anstrengungen blutig 
erkämpft. 

Ich befehle deshalb, von heute ab in ganz Deutschland au die Dauer von acht Tagen zu 
flaggen. Es soll dies eine Ehrung unserer Soldaten sein. Ich befehle weiter auf die Dauer 
vor drei Tagen das Läuten der Glocken. Ihr Klang möge sich mit den Gebeten vereinen, 
mit denen das deutsche Volk seine Söhne von jetzt ab wieder begleiten soll. Denn heute 
morgen sind die deutschen Divisionen und Luftgeschwader erneut angetreten zur 
Fortsetzung des Kampfes für die Freiheit und Zukunft unseres Volkes! 

Führerhauptquartier, am 5. Juni 1940. 

Adolf Hitler. 



Am 6. Juni tritt der bisherige französische Außenminister Daladier zurück. 



Am selben Tage wird die von den Franzosen in Eile ausgebaute Weygand-Linie durch die 
deutschen Truppen durchbrochen. 

Am 7. und 8. Juni nimmt die Offensive in Nordfrankreich immer größere Ausmaße an. 
Die Weygand-Linie ist überall durchstoßen. 

Am 9. Juni wird die Aisne an mehreren Stellen überschritten. 

Am gleichen Tage findet ein siegreiches Seegefecht schwerer deutscher Marineeinheiten 
in der nördlichen Nordsee mit englischen Seestreitkräften statt. Dabei werden der 
Flugzeugträger "Glorious" sowie eine Reihe weiterer englischer Marinefahrzeuge 
versenkt. 

Am 10. Juni ziehen die Engländer ihre bei Narvik gelandeten Truppen auf die Schiffe 
zurück und überlassen den Rest der norwegischen Armee sich selbst. Diese bietet ihre 
Kapitulation an. Damit hat der heldenhafte Widerstand der Kampfgruppe Narvik gegen 
die englische Übermacht durch den Sieg den verdienten Lohn erhalten. 

Am gleichen Tage tritt Italien in den Krieg gegen England und Frankreich ein. Der Duce 
spricht in Rom zum italienischen Volk. 

Der Führer telegraphiert an den König von Italien und an den Duce: 



An Seine Majestät den König von Italien und Kaiser von 

Äthiopien 

Seiner Majestät dem König von Italien, Kaiser von Äthiopien 

Rom 

Die Vorsehung hat es gewollt, daß wir entgegen unseren eigenen Absichten gezwungen 
sind, die Freiheit und Zukunft unserer Völker im Kampf gegen England und Frankreich 
zu verteidigen. In dieser historischen Stunde, in der sich unsere Armeen zu treuer 
Waffenbrüderschaft vereinen, drängt es mich. Eurer Majestät meine herzlichsten Grüße 
zu übermitteln. Ich bin der festen Überzeugung, daß die gewaltige Kraft Italiens und 
Deutschlands den Sieg über unsere Gegner davontragen wird. Die Lebensrechte unserer 
beiden Völker werden für alle Zeiten gesichert sein. 

Führerhauptquartier, den 10. Juni 1940. 

Adolf Hitler. 



An den Duce des faschistischen Itaüens 



Sr. Exzellenz 

dem Königlich Italienischen Regierungschef 

Cav. Benito Mussolini 

Rom 

Duce! 

Die weltgeschichtliche Entscheidung, die Sie heute verkündeten, hat mich auf das tiefste 
bewegt. Das ganze deutsche Volk denkt in diesem Augenblick an Sie und Ihr Land. Die 
deutsche Wehrmacht freut sich, im Kampfe an der Seite der italienischen Kameraden 
stehen zu können. 

Im September des vergangenen Jahres haben die britischen Machthaber dem Deutschen 
Reich ohne Grund den Krieg erklärt. Sie lehnten jedes Angebot einer friedlichen 
Regelung ab. Auch Ihr Vermittlungsvorschlag, Duce, wurde damals mit einem harten 
"Nein" bedacht. Die steigende Mißachtung der nationalen Lehensrechte Italiens durch die 
Machthaber in London und Paris hat uns nun, die wir weltanschaulich durch unsere 
beiden Revolutionen, politisch durch die Verträge schon immer auf das engste verbunden 
waren, im großen Kampfe um die Freiheit und Zukunft unserer Völker endgültig 
zusammengeführt. 

Duce des faschistischen Italiens! Nehmen Sie die Versicherung der unlösbaren 
Kampfgemeinschaft des deutschen Volkes mit dem italienischen Volke entgegen. 

Ich selbst sende Ihnen wie immer in treuer Kameradschaft die herzlichsten Grüße. 

Führerhauptquartier, den 10. Juni 1940. 

Adolf Hitler. 



Am 12. Juni stehen die deutschen Truppen 20 km vor Paris. Die französische Regierung 
hat fluchtartig die Hauptstadt verlassen. 

Am gleichen Tage werden Seine und Marne an verschiedenen Stellen überschritten. 

In Norwegen werden alle noch bisher in der Hand des Feindes beflndlichen Stützpunkte 
von den deutschen Truppen besetzt. 

Damit ist die Aktion im Norden beendet. 

Der Führer erläßt an die Norwegenkämpfer folgenden Tagesbefehl: 



An die Norwegenkämpfer 

Soldaten! 

Der Feldzug in Norwegen ist beendet. Der britische Versuch, sich dieses für Deutschland 
lebenswichtigen Raumes zu bemächtigen, ist dank Eurem Todesmut, Eurer 
Opferbereitschaft und Eurer zähen Beharrlichkeit gescheitert. 

Ich habe die höchsten Anforderungen an Euch stellen müssen. Dir habt sie mehr als 
erfüllt. 

Ich spreche meine Anerkennung und meinen Dank der Führung aus: 

Dem General der Infanterie von Falkenhorst für die Organisation und Leitung der 
gesamten Landoperationen, 

dem Generaladmiral Saalwächter, dem Admiral Carls und dem Vizeadmiral Lütjens für 
die Vorbereitung und den Einsatz der Kriegsmarine sowie dem Admiral Böhm, für den 
Ausbau der Küstenverteidigung, 

dem Generaloberst Milch, dem Generalleutnant Geißler für den Einsatz und die Führung 
der Luftwaffe. 

Ich spreche meinen Dank und meine Anerkennung aus all den Soldaten des Heeres, der 
Marine und der Luftwaffe, die durch ihre Tapferkeit und ihren Opfermut von dem 
Deutsehen Reich eine große Gefahr abwenden halfen. 

Ich sage diesen Dank besonders jenen namenlosen Soldaten, deren Heldentum der 
Mitwelt leider so oft verborgen bleibt. 

Ich übermittle den Ausdruck der stolzen Bewunderung des deutschen Volkes den 
Kämpfern von Narvik. 

Sie alle, die dort im hohen Norden zusammenstanden, Soldaten der ostmärkischen Berge, 
Besatzungen unserer Kriegsschiffe, Fallschirmtruppen, Kampfflieger und 
Transporterpiloten, werden in die Geschichte eingehen als beste Repräsentanten höchsten 
deutschen Soldatentums. 

Dem Generalleutnant Dietl spreche ich für das ehrenvolle Blatt, das er dem Buch der 
deutschen Geschichte eingefügt hat, den Dank des deutschen Volkes aus. 

Führerhauptquartier, den 13. Juni 1940. 

Adolf Hitler. 



Deutsche Truppen marschieren am Morgen des 14. Juni kampflos in Paris ein, nachdem 
die französische Regierung die Hauptstadt im letzten Augenblick durch eine Erklärung 
ihres Festungscharakters entkleidet hat. 

Die französische Regierung flüchtet von Tours nach Bordeaux. 

Ministerpräsident Reynaud richtet einen verzweifalten Hilfaruf nach Amerika. 

Am 15. Juni fallt Verdun. 

Über dem Schlosse von Versailles weht die Reichskriegsflagge. 

Der Führer empfangt den amerikanischen Zeitungskorrespondenten Karl von Wiegand: 



Unterredung des Führers 

mit dem amerikanischen Korrespondenten Karl von Wiegand am 15. Juni 1940 

Die Unterredung des Führers mit dem amerikanischen Korrespondenten Karl von 
Wiegand ging aus von der Frage nach der Einstellung Deutschlands zu Amerika. Hierzu 
erklärte der Führer, daß Deutschland einer der wenigen Staaten sei, die sich bisher von 
jeder Einmischung in amerikanische Verhältnisse zurückgehalten hätten. 

"Deutschland hat territoriale oder politische Interessen auf dem amerikanischen 
Kontinent weder früher gehabt, noch besitzt es solche heute. Wer das Gegenteil 
behauptet, lügt aus irgendwelchen Gründen vorsätzlich. Wie sich der amerikanische 
Kontinent daher sein Leben gestaltet", so betonte der Führer, "interessiert uns nicht. Dies 
gilt nicht nur für Nordamerika, sondern ebenso für Südamerika." 

Zu der Monroedoktrin bemerkte der Führer: 

"Ich glaube nicht, daß eine Doktrin, wie sie Monroe proklamiert hat, als eine einseitige 
Inanspruchnahme der Nichteinmischung aufgefaßt werden konnte oder kann; denn der 
Zweck der Monroedoktrin bestand nicht darin, zu verhindern, daß europäische Staaten 
sich in amerikanische Dinge einmischen - was übrigens England, das selbst ungeheure 
territoriale und politische Interessen in Amerika besitzt, fortgesetzt tut -, sondern daß 
ebenso Amerika sich nicht in europäische Angelegenheiten einmengt. Die Tatsache, daß 
George Washington selbst eine derartige Warnung an das amerikanische Volk ergehen 
ließ, bestätigt die Logik und Vernünftigkeit dieser Auslegung. Ich sage daher: Amerika 
den Amerikanern, Europa den Europäern!" 

Nach Deutschlands Haltung zu dem von Präsident Roosevelt angekündigten 
Aufrüstungsprogramm Amerikas gefragt, erwiderte der Führer: 



"Ich halte mich an die Monroedoktrin auch bei der Beantwortung dieser Frage. Ich 
beurteile auch das Rüstungsprogramm der USA. nicht, es interessiert mich auch nicht. 
Ich arbeite selber gezwungenermaßen seit Jahren am größten Rüstungsprogramm der 
Welt und kann daher vor allem phan, tasievoUe Schwätzereien von realen Möglichkeiten 
des praktischen Lebens sehr gut unterscheiden. Es scheinen über diesen Punkt sehr 
phantasievolle Anschauungen zu herrschen." 

Zu der Frage der Intervention Amerikas durch Lieferungen von Flugzeugen und 
Kriegsmaterial antwortete der Führer: 

"Die Intervention Amerikas mit Massenlieferungen von Flugzeugen und Kriegsmaterial 
kann den Ausgang dieses Krieges nicht ändern. Gründe dafür brauche ich nicht 
anzugeben. Die Wirklichkeit wird darüher entscheiden." 

Seine Auffassung zu den in Amerika so weitverbreiteten Nachrichten und Meldungen 
über eine angebliche deutsche fünfte Kolonne faßte der Führer folgendermaßen 
zusammen: 

"Ich kann mir unter der sogenannten fünften Kolonne gar nichts denken, weil diese 
Kolonne außer in den Gehirnen von Phantasten oder als ein von gewissenloser 
Propaganda für durchsichtige Zwecke erfundenes Schreckgespenst nicht existiert. Wenn 
unfähige Regierungen ihre Völker erst in den Krieg hetzen und dann einen jammervollen 
Zusammenbruch erleben, ist es verständlich, daß sie die Schuld lieber auf andere 
abschieben wollen. Der Hauptzweck dieses Schlagwortes aber ist, einen Sammelbegriff 
zu schaffen für die natürlich in allen Ländern vorhandene innere Opposition. Diese 
Opposition hat mit Deutschland gar nichts zu tun. Eher im Gegenteil! Es sind dies 
entweder radikalste Nationalisten oder international orientierte Kommunisten oder 
Pazifisten und andere Kriegsgegner. Allein weil es diese Politiker nicht zuwege bringen, 
mit ihrer eigenen Opposition auf anständigem Weg fertig zu werden, klagen sie diese 
Eleinente des Landesverrate an und versuchen so, rechtswidrigen Methoden ein 
patriotisches Mäntelchen umzuhängen und sie vor den Augen der Welt durch die 
Erfindung des gruseligen Begriffs 'fünfte Kolonne' moralisch zu motivieren. 

Unsere Gegner werden diesen Krieg verlieren, nicht, weil sie eine fünfte Kolonne, 
sondern weil sie korrupte, gewissenlose und geistig beschränkte Politiker haben. Sie 
werden ihn ,verlieren, weil ihre militärische Organisation schlecht, ihre Kriegführung 
wahrhaft miserabel ist. Deutschland wird diesen Krieg gewinnen, weil das deutsche Volk 
weiß, daß seine Sache gerecht ist, weil die deutsche militärische Organisation und 
Führung die bessere ist und weil wir die beste Armee und die beste Ausrüstung haben. 

Es war nie meine Absicht oder mein Ziel", so erklärte der Führer weiter, "das britische 
Weltreich zu vernichten. Ich habe im Gegenteil noch vor Ausbruch der, Krieges, der von 
England und Frankreich angezettelt wurde, der englischen Regierung Vorschläge 
unterbreitet, in denen ich so weit ging, Großbritannien die Hilfe des Reiches für die 
Existenz des Empire anzu. bieten. Ich hatte von England nichts weiter verlangt, als daß 
Deutschland als gleichberechtigt angesehen und behandelt werden sollte, daß England die 



deutsche Küste schüten sollte, falls Deutschland in einen Krieg verwickelt würde, und 
schließlich, daß man mir die deutschen Kolonien zurückgeben sollte. Und ich werde sie 
auch bekommen! 

Man erklärte und schrieb dagegen in London in aller Öffentlichkeit, daß der 
Nationalsozialismus vernichtet werden müsse, daß Deutschland aufgeteilt und vollständig 
entwaffnet und machtlos gemacht werden müsse. Niemals habe ich gleichartige Ziele und 
Absichten gegenüber England geäußert. Als aber England Schlacht um Schlacht verlor, 
flehten die Machthaber in London mit Tränen in den Augen Amerika au und erklärten, 
daß Deutschland das britische Weltreich bedrohe und zu zerschlagen suche. 

In diesem Krieg wird allerdings etwas vernichtet werden, nämlich eine kapitalistische 
Clique, die für ihre niederträchtigen persönlichen Interessen bereit war und ist, Millionen 
von Menschen vernichten zu lassen. Aber dies wird - davon hin ich überzeugt - gar nicht 
von uns, sondern von ihren eigenen Völkern getan werden." 



Am 17. Juni demissioniert das Kabinett Reynaud. An seine Stelle tritt ein Kabinett der 
Generale unter der Führung des greisen Marschalls Petain. 

Der französische Widerstand ist gebrochen. 

Marschall Petain spricht über den Rundfunk zum französischen Volk. Er gibt bekannt, 
daß Frankreich gezwungen ist, den Kampf aufzugeben. Er habe sich an die 
Reichsregierung mit der Bitte um die Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen 
gewandt. 

Südöstlich Besangon ist von den aus dem Norden Frankreichs vorstoßenden deutschen 
Truppen die Schweizer Grenze erreicht. Damit ist der Ring um die noch in Lothringen 
und dem Elsaß befindlichen französischen Kräfte geschlossen. 

Am 18. Juni treffen sich der Führer und der Duce in München, um die Stellungnahme der 
verbündeten Regierungen zu dem französischen Waffenstillstandsgesuch zu besprechen. 

Cherbourg in der Normandie ist durch schnelle Truppen genommen. Bei Rennes ist die 
Bretagne erreicht, zwischen Orleans undNevers die Loire überschritten. In Burgund 
gehen schnelle Truppen in Richtung Lyon vor. Westlich Mülhausen vereinigen sich 
Panzer- und motorisierte Divisionen, die von Beifort kommen, mit den Truppen, die, über 
den Oberrhein vorgehend, die Maginot-Linie durchstoßen haben und schon tief in die 
Vogesen eingedrungen sind. Lungville, die Festung Toul und Nancy sind genommen. Die 
Zahl der am 19. Juni eingebrachten Gefangenen übersteigt 200 000. 

Auf dem Münster zu Straßburg weht die Flagge des Großdeutschen Reiches. 



Am 21. Juni bestimmt der Führer als Ort der Waffenstillstandsverhandlungen mit 
Frankreich den Wald von Compiegne. Im historischen Salonwagen, in welchem 
Marschall Foch 1918 die französischen Waffenstilistandsbedingungen mitteilte, läßt er 
den französischen Bevollmächtigten die deutschen Bedingungen bekanntgeben. 

Nach Abschluß des Aktes von Compiegne gab der Führer folgende Befehle: 



Befehl des Führers 

1. 

Der historische Wagen, der Gedenkstein und das Denkmal des gallischen Triumphes sind 
nach Berlin zu verbringen. 

2. 

Die Stellen und Steine der beiden Züge sind zu vernichten. 

3. 

Das Denkmal des Marschalls Foch ist unversehrt zu erhalten. 

Führerhauptquartier, 21. Juni 1940. 

Adolf Hitler. 



Am 22. Juni unterzeichnet Frankreich den Waffenstillstandsvertrag von Compiegne. 

Die noch in Elsaß-Lothringen eingeschlossenen französischen Armeen haben kapituliert. 
Insgesamt etwa eine halbe Million französischer Soldaten hat sich damit ergeben. 

Am 24. Juni fand um 19.15 Uhr bei Rom die Unterzeichnung des italienisch- 
französischen Waffenstillstandsvertrages statt. Am 25. Juni, 1.35 Uhr deutscher 
Sommerzeit, tritt auf beiden Seiten Waffenruhe ein. Der Krieg gegen Frankreich ist 
beendet. 

Der Führer erläßt folgenden Aufruf: 



An das deutsche Volk 

Deutsches Volk! 

Deine Soldaten haben in knapp sechs Wochen nach einem heldenmütigen Kampf den 
Krieg im Westen gegen einen tapferen Gegner beendet. 



Ihre Taten werden in die Geschichte eingehen als der glorreichste Sieg aller Zeiten. 

In Demut danken wir dem Herrgott für seinen Segen. 

Ich befehle die Beflaggung des Reiches für zehn, das Läuten der Glocken für sieben 
Tage. 

Führerhauptquartier, 24. Juni 1940. 
Adolf Hitler. 

Der großdeutsche Freiheitskampf /?erfen Adolf Hitlers 

Am 27. Juni erreichen die deutschen Truppen die spanische Grenze. 

Von der beselgen französischen Kanalküste aus starten von nun an deutsche 
Kampfflugzeuge in ununterbrochenem Einsatz zum Angriff auf England. 

Am 3. Juli veröffentlicht das deutsche Auswärtige Amt die politischen Geheimakten des 
französischen Generalstabes, die unsere Truppen erbeuteten. Sie enthüllen mit 
unüberbietbarer Eindeutigkeit die Kriegsausweitungsplöne Englands und Frankreichs. 

Am 4. Juli beschießen englische Kampfschiffe im algerischen Hafen Oran französische 
Seestreitkräfte. Am 8. Juli bricht daraufhin Frankreich die diplomatischen Beziehungen 
zu England ab. 

Am 6. Juli zieht der Führer unter dem Jubel der Bevölkerung nach der siegreichen 
Beendigung des Krieges im Westen in die Reichshauptstadt ein. 

Am 19. Juli ergreift er vor dem Deutschen Reichstag das Wort: 



Die Rede des Führers im Reichstag 
Berlin, den 19. Juü 1940 

Abgeordnete! 

Männer des Deutschen Reichstages! 

Inmitten des gewaltigen Kampfes um die Freiheit und für die Zukunft der deutschen 
Nation habe ich Sie zu dieser Sitjung einberufen lassen. Die Gründe dafür liegen in der 
Notwendigkeit, unserem eigenen Volk die Einsicht in die historische Einmaligkeit der 
Vorgänge, die wir erlebten, zu erschließen, den verdienten Soldaten aber züi danken, 
sowie in der Absicht, zu versuchen, noch einen, und dieses Mal den letzten, Appell an die 
allgemeine Vernunft zu richten. 



Wer die auslösenden Momente dieser geschichtlichen Auseinandersetzung in Vergleich 
bringt zum Umfang, der Größe und Tragweite der militärischen Ereignisse, dem muß die 
Erkenntnis werden, daß Vorgänge und Opfer dieses Kampfes in keinem Verhältnis stehen 
zu den behaupteten Anlässen, es sei denn, daß diese Anlässe selbst nur Vorwände waren 
für verborgen liegende Absichten. 

Das Programm der nationalsozialistischen Bewegung war, insoweit es sich auf die 
künftige Ausgestaltung des Verhältnisses des Reiches zur Umwelt bezog, ein Versuch, 
die Revision des Versailler Vertrages unter allen Umständen - soweit aber irgend möglich 
auf friedlichem Wege - herbeizuführen. 

Diese Revision war eine naturnotwendige. Das Unhaltbare der Versailler Bestimmungen 
lag nicht nur in der demütigenden Diskriminierung, der Rechtlosmachung entsprechend 
der sichergestellten Entwaffnung des deutschen Volkes, sondern vor allem in der daraus 
abgeleiteten materiellen Zerstörung der Gegenwart und der beabsichtigten Vernichtung 
der Zukunft eines der größten Kulturvölker der Welt, in der vollständig sinnlosen 
Anhäufung riesiger Ländermengen unter der Herrschaft einiger Staaten, in der Beraubung 
der Unterlegenen um ihre unersetzbaren Lebensgrundlagen und unentbehrlichsten 
Lebensgüter. Die Tatsache, daß schon während der Abfassung dieses Diktates einsichtige 
Männer auch auf der Seite unserer Gegner vor der endgültigen Verwirklichung der 
Bestimmungen dieses Wahnsinnswerkes warnten, ist ein Beweis für die sogar in diesen 
Reihen herrschende Überzeugung der Unmöglichkeit, dieses Diktat für die Zukunft 
aufrechterhalten zu können. Ihre Bedenken und ihre Proteste wurden allerdings mit der 
Versicherung zum Schweigen gebracht, daß der neugebildete Völkerhund in seinen 
Statuten die Möglichkeit einer Revision dieser Bestimmungen sicherstelle, ja dafür 
zuständig sei. Die Hoffnung auf eine Revision war demnach zu keiner Zeit als etwas 
Ungebührliches betrachtet worden, sondern als etwas Natürliches. Leider hat 
entsprechend dem Wollen der verantwortlichen Männer des Versailler Diktats die Genfer 
Institution sich nicht als eine Einrichtung zur Herbeiführung vernünftiger Revisionen 
betrachtet, sondern von Anfang an nur als Garant der rücksichtslosen Durchführung und 
Auf rechterhaltung der Versailler Bestimmungen. 

Alle Versuche des demokratischen Deutschlands, auf dem Revisionswege eine 
Gleichstellung des deutschen Volkes zu erreichen, blieben erfolglos. 

Es liegt nun im Interesse eines Siegers, die ihm nützlichen Bestimmungen als für alle 
heilig hinzustellen, im Wesen des Selbsterhaltungstriebes des Besiegten aber, sich die 
allgemeinen Menschenrechte wieder zurückzuholen. Für ihn hatte das Diktat eines 
übermütigen Gegners um so weniger Gesetzskraft, als dieser Gegner damals kein 
ehrlicher Sieger war. Ein seltenes Unglück hatte es gewollt, daß das Deutsche Reich in 
den Jahren 1914-1918 sehr schlecht geführt war. Diesem und dem noch nicht anders 
belehrten Glauben und Vertrauen des deutschen Volkes in das Wort demokratischer 
Staatsmänner war unser Untergang zuzuschreiben. 

Daher war der britisch-französische Anspruch, das Versailler Diktat als eine Art 
internationale oder gar höhere Rechtsetzung auszugeben, für jeden ehrlichen Deutschen 



nichts anderes als eine freche Anmaßung, die Annahme aber, daß ausgerechnet englische 
oder französische Staatsmänner Hüter des Rechtes an sich oder gar der menschlichen 
Kultur wären, eine dumme Unverschämtheit. Eine Unverschämtheit, die durch ihre 
eigenen höchst minderwertigen Leistungen auf diesen Gebieten zur Genüge beleuchtet 
wird. Denn es ist selten die Welt mit einem größeren Minimum an Klugheit, Moral und 
Kultur regiert worden als jener Teil, der zur Zeit dem Wüten gewisser demokratischer 
Staatsmänner ausgeliefert ist. 

Die, nationalsozialistische Bewegung hat in ihrem Programm neben der inneren Erlösung 
aus den jüdisch-kapitalistischen Fesseln einer plutodemokratischen dünnen 
Ausbeuterschicht nach außen hin den Entschluß zur Befreiung des Reiches aus den 
Versailler Diktatfesseln verkündet. 

Die deutschen Forderungen dieser Revision waren naturnotwendige, für das Dasein und 
die Ehre eines jeden großen Volkes selbstverständliche. Sie werden von der Nachwelt 
einst wohl als unendlich maßvoll bezeichnet werden. 

Alle diese Forderungen aber mußten in der Praxis gegen den Willen der britisch- 
französischen Machthaber durchgesetzt werden. Wir alle sahen es nun erst recht als einen 
Erfolg der Führung des Dritten Reiches an, daß die Verwirklichung dieser Revision 
jahrelang ohne Krieg gelungen war. Nicht, weil wir - wie die britischen und 
französischen Demagogen es behaupteten - zum Kriege ohnehin nicht in der Lage 
gewesen wären. Als es aber endlich seh ien, als ob es dank einer gewissen erwachenden 
Vernunft durch eine internationale Zusammenarbeit zur friedlichen Lösung auch der 
Restprohleme würde kommen können, da wurde die am 29. September 1938 in München 
in diesem Sinne getätigte Übereinkunft der vier wesentlich daran beteiligten großen 
Staaten in der öffentlichen Meinung zu London und Paris nicht nur nicht begrüßt, 
sondern als abscheuliches Schwächezeichen verdammt. 

Die blutbefleckten jüdisch-kapitalistischen Kriegshetzer sahen in der Möglichkeit des 
Gelingens einer solchen friedlichen Revision das Entschwinden greifbarer Anlässe für die 
Verwirklichung ihrer wahnsinnigen Pläne. Es trat wieder einmal jene Verschwörung 
erbärmlicher käuflicher politischer Kreaturen und geldgieriger Finanzmagnaten in 
Erscheinung, für die der Krieg ein willkommenes Mittel ist, ihre Geschäfte zu besserem 
Gedeihen zu bringen. Das internationale jüdische Völkergift begann immer mehr gegen 
jede gesunde Vernunft zerseeend zu arbeiten, die Literaten verstanden es, die anständigen 
Männer, die den Frieden wollten, als Schwächlinge, ja Landesverräter hinzustellen, die 
oppositionellen Parteien als fünfte Kolonne züi denunzieren, um so jeden inneren 
Widerstand gegenüber ihrer verbrecherischen Kriegspolitik zu beseitigen. Juden und 
Freimaurer, Rüstungsfabrikanten und Kriegsgewinnler, internationale Händler, 
Börsenjobber fanden politische Subjekte, Desperados und Herostratennaturen, die den 
Krieg als das Ersehnens- und damit Wünschenswerte hinstellten. 

Diesen verbrecherischen Elementen war es zuzusehreiben, daß der polnische Staat 
angeeifert wurde, eine Haltung einzunehmen, die in keinem Verhältnis zur deutschen 
Forderung und noch viel weniger zu den dadurch hervorgerufenen Folgen stand. 



Denn gerade Polen gegenüber hat sieh das Deutsche Reich seit der nationalsozialistischen 
Führungsübernahme zu einer wahren Selbstüberwindung bekannt. Eine der 
niederträchtigsten und dümmsten Maßnahmen des Versailler Diktates, nämlich die 
Abreißung einer alten deutschen Provinz vom Reich, schrie an sich schon nach einer 
Revision! Und was habe ich damals verlangt? 

Ich darf hier meine Person einschalten, weil es kein anderer Staatsmann hätte wagen 
dürfen, der deutschen Nation eine Lösung vorzuschlagen, wie ich es tat. Es war nur die 
Rückkehr Danzigs - also einer uralten, rein deutschen Stadt - zum Reich sowie die 
Schaffung einer Verbindung des Reiches zu seiner abgerissenen Provinz, und auch das 
nur unter der Annahme von Volksabstimmungen, die selbst wieder von einem 
internationalen Forum kontrolliert werden sollten. Wenn Herr Churchill und die anderen 
Kriegshetzer nur einen Bruchteil jener Verantwortung in sich, gefühlt haben würden, die 
ich gegenüber Europa empfand, hätten sie ihr niederträchtiges Spiel nicht unternehmen 
können. 

Denn nur diesen und allen anderen europäischen und außereuropäischen 
Kriegsinteressenten war es zuzuschreiben, daß Polen die weder seine Ehre noch seinen 
Bestand irgendwie berührenden Vorschläge zurückwies und an Stelle dessen zum Terror 
und zur Waffe griff. Auch hier war es wohl eine ohne Beispiel dastehende wahrhaft 
übermenschliche Zurückhaltung, die uns monatelang, trotz fortgesetzter Mordanschläge 
gegen die Volksdeutschen, ja endlich trotz des Abschlachtens von Zehntausenden 
deutscher Volksgenossen, immer noch den friedlichen Weg einer Verständigung suchen 
ließ. 

Denn wie war die Lage? 

Eine der wirklichkeitsfremdesteu Schöpfungen des Veräailler Diktates, pglitisch und 
militärisch nur ein aufgeblasener Popanz, beleidigt monatelang einen Staat und droht 
ihm, ihn zusammenzuschlagen, vor Berlin Schlachten zu liefern, die deutschen Armeen 
zu zerhacken, die Grenze an die Oder oder an die Elbe zu verlegen und so fort. Und 
dieser Staat, Deutschland, sieht monatelang diesem Treiben geduldig zu, obwohl es nur 
einer einzigen Armbewegung bedurft hätte, um diese von Dummheit und Hochmut 
aufgeblähte Blase zusammenzuschlagen. 

Noch am 2. September konnte dieser Kampf vermieden werden. Mussolini machte einen 
Vorschlag zur sofortigen Einstellung aller Feindseligkeiten und zum friedlichen 
Verhandeln. Obwohl Deutschland seine Armeen siegreich vorwärtsstürmen sah, nahm 
ich ihn trotzdem an. Allein die englisch-französischen Kriegshetzer brauchten den Krieg 
und nicht den Frieden. Und sie brauchten einen langen Krieg, wie sich Herr Chamberlain 
damals ausdrückte, mindestens drei Jahre lang, denn sie hatten ja unterdessen ihre 
Kapitalien in Rüstungsaktien angelegt, die Maschinen angeschafft und benötigten nun die 
zeitliche Voraussetzung für das Florieren ihrer Geschäfte und zur Amortisation ihrer 
Investierungen. Und außerdem: Was haben schon für diese Weltbürger Polen, Tschechen 
oder ähnliche Völker für einen Wert? 



Ein deutscher Soldat fand auf dem Bahnhof in La Charite am 19. Juni 1940 ein 
eigenartiges Dokument beim Durchstöbern der dortigen Waggons. Er lieferte dieses 
Dokument - da es eine besondere Bemerkung trug - seiner vorgesetzten Dienststelle 
sofort ab. Von dort ging dieses Papier an weitere Stellen, die sich nun klar wurden, hier 
auf der Spur einer wichtigen Aufklärung zu sein. Der Bahnhof wurde nun noch einmal 
einer gründlichen Untersuchung unterzogen. So kam in die Hand des Oberkommandos 
der Wehrmacht eine Dokumentensammlung von einmaliger historischer Bedeutung. Es 
wurden die Geheimakten des Alliierten Obersten Kriegsrates gefunden, einschließlich der 
Protokolle aller Sitzungen dieser illustren Vereinigung. Und dieses Mal wird es Mister 
Churchill nicht möglich sein, die Wahrheit der Dokumente einfach zu bestreiten oder 
wegzulügen, so wie er es seinerzeit bei den Akten aus Warschau zu tun versucht hatte. 

Denn diese Dokumente tragen alle die eigenhändigen Randbemerkungen der Herren 
Gamelin, Daladier, Weygand usw., sie können also jederzeit von diesen bestätigt, aber 
nicht abgeleugnet werden. Und diese Dokumente geben nun Aufschluß über das Treiben 
der Herren Kriegsinteressenten und Kriegs ausbreiter. Sie werden vor allem zeigen, wie 
für diese eiskalten Politiker und Militärs die kleinen Völker nur Mittel zum Zweck waren, 
wie sie versuchten, Finnland für ihre Interessen zu verwenden, wie sie sich entschlossen 
hatten, Norwegen und Schweden zum Kriegsschauplatj zu machen, wie sie 
beabsichtigten, den Balkan in Brand zu seten, um von dort hundert Divisionen als Hilfe 
zu bekommen, wie sie die Vorhereitungen trafen zum,Bombardement von Batum und 
Baku, unter einer ebenso gerissenen wie skrupellosen Ausdeutung der ihnen nicht 
abhoUden türkischen Neutralität, wie sie die Niederlande und Belgien immer tiefer in ihre 
Schlinge zogen und endlich in bindende Generalstabsabmachungen verstrickten und so 
vieles andere mehr. 

Die Dokumente geben aber auch ein Bild von der ganzen dilettantischen Methode, mit 
der diese politisierenden Kriegshetzer den von ihnen angezündeten Brand zu beherrschen 
versuchten, von ihrem militärischen Demokratismus, der mitverantwortlich ist für das 
grauenhafte Schicksal, das sie Hunderttausenden und Millionen von Soldaten ihrer 
eigenen Länder zufügten, ihrer barbarischen Gewissenlosigkeit, durch die sie ganz kalt 
bewußt ihre Völker zu einer Massenevakuierung trieben, deren militärische 
Auswirkungen für sie selbst nur abträgliche, deren allgemeine menschliche Folgen aber 
erschütternd grauenhafte waren. 

Diese selben Verbrecher sind aber zugleich die Verantwortlichen für das Hineinpeitschen 
der Polen in den Krieg. 

18 Tage später war dieser Feldzug praktisch beendet. 

Am 6. Oktober 1939 sprach ich von dieser Stelle aus zum zweitenmal im Krieg zum 
deutschen Volk. Ich konate ihm die militärisch glänzende Niederwerfung des polnischen 
Staates melden. Ich habe damals zugleich einen Appell an die Einsicht der 
verantwortlichen Männer in den feindlichen Staaten gerichtet und an die Völker selbst. 
Ich warnte vor einer Weiterführung des Krieges, deren Folgen nur verheerende sein 



konnten. Ich warnte besonders die Franzosen, einen Kampf zu beginnen, der 
zwangsläufig von der Grenze sich weiterf rißt und der, ganz gleich, wie sein Ausgang 
sein würde, in seinen Folgen furchtbar wäre. Ich habe diesen Appell damals auch an die 
übrige Welt gerichtet, allerdings - wie ich es aussprach - mit dem Befürchten, nicht nur 
nicht gehört zu werden, sondern damit wahrscheinlieli erst recht den Grimm der 
interessierten Kriegshetzer zu erregen. Es ist auch genau so gekommen. Die 
verantwortlichen Eleinente in England und Frankreich haben in diesem meinem Appell 
einen gefährlichen Angriff gegen ihr Kriegsgeschäft gewittert. Sie schickten sich daher 
sofort an, zu erklären, daß jeder Gedanke an eine Verständigung aussichtslos sei, ja als 
ein Verbrechen gewertet würde, daß der Krieg weitergeführt werden müßte im Namen 
der Kultur, der Menschlichkeit, des Glücks, des Fortschritts, der Zivilisation und - hilf, 
was helfen kann - also auch im Namen der heiligen Religion, und daß zu diesem Zweck 
Neger, Buschmenschen mobilisiert werden müßten, und daß dann der Sieg zwangsläufig 
so von selbst komme, daß man eigentlich nur nach ihm zu greifen brauche, und daß ich 
dies selber genau wüßte und auch längst gewußt hätte, und daß ich auch nur aus diesem 
Grunde meinen Appell für einen Frieden der Welt unterbreiten würde. Denn wenn ich an 
den Sieg zu glauben in der Lage wäre, hätte ich ja nicht England und Frankreich eine 
Verständigung ohne jede Forderung vorgeschlagen! In wenigen Tagen war es diesen 
Hetern gelungen, mich der übrigen Welt gegenüber geradezu als Feigling hinzustellen. 

Wegen meines Friedensvorschlages wurde ich beschimpft, persönlich beleidigt, Herr 
Chamberlain spie mich vor der Weltöffentlichkeit förmlich an und lehnte es ab, 
entsprechend den Direktiven der hinter ihm stehenden Beter und Antreiber Churchill, 
Duff Cooper, Eden, Bore Belisha usw., über einen Frieden auch nur zu reden, geschweige 
denn für einen solchen zu handeln. 

So hat dieser großkapitalistische Interessentenklüngel nach der Fortsetzung des Krieges 
geschrien. Diese Fortsetzung hat nun ihren Anfang genommen. 

Ich habe schon einmal versichert, und Sie alle, meine Volksgenossen, wissen es, daß - 
wenn ich längere Zeit nicht rede oder wenn sonst nichts geschieht - dies nicht bedeutet, 
daß ich deshalb auch nichts tue. Es ist bei uns nicht notwendig, wie in den Demokratien, 
jedes Flugzeug, das gebaut wird, zu verfünff achen oder zu verzwölff achen und es dann 
in die Welt hinauszusehreien. Es ist überhaupt schon von den Hühnern nicht ganz klug, 
jedes kaum gelegte Ei mit lauter Stimme anzuzeigen. Es ist aber noch viel dümmer, wenn 
Staatsmänner Projekte, die sie erst vorhaben, der Mitwelt schon hinausgackern, um sie 
dann rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. Der aufgeregten Schwatzhaftigkeit zweier dieser 
großen demokratischen Staatenlenker verdanken wir laufend die Kenntnis über die 
Kriegsausweitungspläne unserer Gegner und insbesondere über deren Konzentration auf 
Norwegen bzw. Schweden. 

Während diese britisch-französische Kriegselique also Umschau hielt, um neue 
Kriegsausweitungsmöglichkeiten zu finden bzw. neue Opfer einzufangen, habe ich mich 
bemüht, den organisatorischen Aufbau der deutschen Wehrmacht zu vollenden, neue 
Verbände aufzustellen, den Anlauf der Kriegsproduktion des Materials in Fluß zu bringen 
sowie die letzte Schulung der gesamten Wehrmacht auf ihre neuen Aufgaben hin 



anzuordnen. Außerdem zwang das schlechte Wetter des Spätherbstes und des Winters zu 
einer Verschiebung militärischer Operationen. Im Laufe des Monats März erhielten wir 
aber Kenntnis von britisch-französischen Absichten, sich in den russisch-finnischen 
Konflikt einzuschalten, weniger wohl, um den Finnen zu helfen, als um Rußland, in dem 
man eine mit Deutschland zusammenarbeitende Macht sah, zu schädigen. Aus dieser 
Absicht entwickelte sich dann der Entschluß, wenn irgend möglich, in Finnland selbst 
aktiv einzugreifen, um dadurch eine Basis für das Hineintragen des Krieges in die Ostsee 
zu bekommen. Aber zugleich tauchten auch immer stärker die Vorschläge des Alliierten 
Obersten Kriegsrates auf, entweder den Balkan und Kleinasien in Brand zu set;en, um 
dadurch dem Reiche die russische und rumänische Ölzufuhr zu sperren, oder das 
schwedische Eisenerz in die Hand zu bekommen. Zu dem Zweck sollte eine Landung in 
Norwegen vorgenommen werden mit dem Ziel, vor allem die Erzbahn von Narvik über 
Schweden zum Haf en von Lulea zu besegen. 

Der russisch-finnische Friedensschluß ließ in letzter Minute die bereits ins Auge gefaßte 
Aktion in den nordischen Staaten wieder zurücktreten. Allein schon wenige Tage später 
verdichteten sich diese Absichten neuerdings und fanden nun ihren Niederschlag in 
einem klaren Entschluß. England und Frankreich waren übereingekommen, in Norwegen 
die Besetzung einer Anzahl wichtiger Punkte schlagartig vorzunehmen unter dem 
Vorwand, dadurch die weitere Kriegsunterstützung Deutschlands durch das schwedische 
Erz zu verhindern. Um das schwedische Erz nun restlos sicherzustellen, war beabsichtigt, 
in Schweden selbst einzumarschieren und die geringen Kräfte (die Schweden 
bereitzustellen in der Lage war), wenn möglich freundschaftlich, wenn notwendig rnit 
Gewalt beiseite zu schieben. 

Daß die Gefahr unmittelbar bevorstand, erfuhren wir durch die unbezähmbare 
Redseligkeit des Ersten Lords der britischen Admiralität persönlich. Wir erhielten weiter 
eine Bestätigung dafür durch eine Andeutung, die der französische Ministerpräsident 
Reynaud bei einem fremden Diplomaten gemacht hat. Daß dieser Termin aber schon vor 
dem 8. April zweimal verschoben worden war und daß am 8. die Besetzung stattfinden 
sollte, daß also der 8. der dritte und damit endliche Termin gewesen war, wissen wir 
allerdings erst seit kürzerer Zeit, ja endgültig bestätigt erst seit der Auffindung der 
Protokolle des Obersten Alliierten Kriegsrates. 

Ich habe nun, sowie die Gefahr der Hereinziehung des Nordens in den Krieg deutlich 
wurde, auch für die deutsche Wehrmacht die notwendigen Maßnahmen angeordnet. 

Der "Altmark"-Fall zeigte schon, daß die norwegische Regierung nicht bereit war, ihre 
Neutralität zu wahren. Agentenmeldungen ließen darüber hinaus erkennen, daß 
zumindest zwischen den führenden Köpfen der norwegischen Regierung und den 
Alliierten bereits ein volles Einvernehmen bestand. Endlich verscheuchte die Reaktion 
Norwegens gegen den Einbruch der britischen Minenleger in das norwegische 
Hoheitsgebiet auch den letzten Zweifel. Die bis ins kleinste vorbereitete deutsche 
Operation wurde damit ausgelöst. 



Tatsächlich war nun die Lage etwas anders, als sie, sich uns am 9. April darstellte. 
Während wir damals glaubten, der englischen Besetzung wenige Stunden 
zuvorgekommen zu sein, wissen wir heute, daß die Landung der englischen Truppen 
schon für den 8. vorgesehen gewesen war, daß die Einschiffung der britischen Verbände 
bereits am 5. und 6. begonnen hatte, daß aber im selben Augenblick die ersten 
Nachrichten bei der britischen Admiralität über die deutschen Maßnahmen bzw. über das 
Auslaufen der deutschen Flotte eintrafen, daß sich unter dem Eindruck dieser Tatsache 
Herr Churchill entschloß, die bereits eingeschifften Verbände wieder ausschiffen zu 
lassen, um durch die britische Flotte erst die deutschen Schiffe aufsuchen und angreifen 
zu lassen. Dieser Versuch mißlang. Nur ein einziger englischer Zerstörer kam in 
Berührung mit deutschen Seestreitkräften und wurde in den Grund geschossen. Es gelang 
diesem Boot nicht mehr, irgendeine Nachricht an die britische Admiralität oder an 
englische Flottenstreitkräfte weiterzugeben. So erfolgte am 9. die Landung deutscher 
Vorabteilungen in einem Gebiet, das sieh von Oslo nordwärts bis Narvik erstreckte. Als 
in London die Nachrichten darüber eintrafen, lauerte der Erste Lord der Admiralität, 
Mister Churchill, schon seit vielen Stunden auf die Erfolge seiner Flotte. 

Dieser Schlag, meine Abgeordneten, war das kühnste Unternehmen der deutschen 
Kriegsgeschichte. Seine erfolgreiche Durchführung wurde nur möglich dank der Führung 
und Haltung aller der daran beteiligten deutschen Soldaten. Was unsere drei Waffen: das 
Heer, die Marine und die Luftstreitkräfte, in diesem Kampf um Norwegen leisteten, 
sichert ihnen die Bewertung eines allerhöchsten Soldatentums. 

Die Marine 

führte ihre Operationen und später die Transporte durch gegen einen Feind, der im 
gesamten fast mehr als die zehnfache Überlegenheit besaß. Alle Einheiten unserer jungen 
Reichskriegsmarine haben sich dabei mit unvergänglichein Ruhm bedeckt. Es wird erst 
nach dem Krieg gestattet sein, über die Schwierigkeiten zu sprechen, die gerade bei 
diesem Feldzug durch zahlreiche unvorhergesehene Rückschläge, Ausund Unglücksfälle 
eintraten. 

Alles am Ende aber trotzdem überwunden zu haben, ist das Verdienst der Haltung der 
Führung und der Truppe. 

Die Luftwaffe, 

in diesem gewaltigen weiten Raum oft die einzige Trausport. und 
Verbindungsmöglichkeit, hatte sich in allem selbst übertroffen. Tollkühne Angriffe auf 
die Gegner, auf Schiffe und Landungstruppen stehen kaum über dem zähen Heldentum 
jener Transportflieger, die trotz unvorstellbar schlechtem Wetter immer wieder in das 
Land der Mitternachtssonne hinaufflogen, um dort oft im Schneesturm Soldaten 
abzusegen oder Lasten abzuwerfen. 

Die Fjorde Norwegens sind zum Friedhof zahlreicher britischer Kriegsschiffe geworden. 
Dein ununterbrochenen wilden Angriff deutscher Bomber und Stukas gegenüber mußte 



endlich die britische Flotte weichen und jene Gefilde räumen, von denen wenige Wochen 
vorher erst eine englische Zeitung geschmackvollerweise behauptet hatte, "daß es für 
England ein Vergnügen sein wird, in ihnen die deutsche Aufforderung zum Kampf 
entgegenzunehmen". 

Das Heer. 

Schon die Überfahrt stellte an den Soldaten des Heeres große Anforderungen. 
Luftlandetruppen hatten ihm an manchen Pläten das erste Fußfassen ermöglicht. Nun 
strömte, Divisien um Division nach und begann den Krieg in einem Gebiet, das in seiner 
natürlichen Beschaffenheit eine außerordentliche Abwehrkraft besaß und-soweit es sich 
um norwegische Verbände handelte - auch sehr tapfer verteidigt wurde. Von den in 
Norwegen gelandeten Engländern allerdings kann nur gesagt werden, daß das einzig 
Bemerkenswerte all ihrem Dasein die Gewissenlosigkeit war, mit der man so schlecht 
ausgebildete, unzulänglich gerüstete und miserabel geführte Soldaten als 
Expeditionskorps an das Land setzte. Sie waren von Anfang an sicher unterlegeu; was 
aber nun gerade dagegen die deutsche Infanterie, die Pioniere, was unsere Artilleristen, 
unsere Nachrichten- und Bautruppen in Norwegen geleistet haben, kann nur als stolzes 
Heldentum von Kampf und Arbeit bezeichnet werden. 

Das Wort Narvik wird in der Geschichte für immer ein herrliches Zeugnis sein des 
Geistes der Wehrmacht des nationalsozialistischen Großdeutschen Reiches. 

Die Herren Churchill, Chamberlain, Daladier usw. waren noch bis vor kuriern über das 
Wesen der großdeutschen Einigung sehr schlecht unterrichtet. Ich habe damals 
angekündigt, daß die Zukunft sie wahrscheinlich eines Besseren belehren wird. Und ich 
darf wohl annehmen, daß gerade der Einsatz estmärkischer Gebirgstruppen in dieser 
nördlichsten Front unseres Freiheitskampfes ihnen die nötige Aufklärung für das 
Großdeutsche Reich und seine Söhne beigebracht haben wird. 

Es ist schade, daß die Grenadiere des Herrn Chainberlain dieser Auseinandersetzung 
nicht die genügende und vor allem dauernde Aufmerksamkeit widmeten, sondern 
vorzogen, es bei den ersten Proben über die innere Einstellung der neu zum Reich 
gekommenen Stämme unseres Volkes bewenden zu lassen. 

General von Falkenhorst hat diese Operationen in Norwegen geleitet. 

Generalleutnant Dietl war der Held von Narvik. 

Die Operationen zur See wurden durchgeführt unter Leitung von 

Generaladmiral Saalwächter und den Admiralen Carls und Bühm und dem Vizeadmiral 
Lütjens. 

Die Operationen der Luftwaffe standen unter der Leitung von 



Generaloberst Milch und 

Generalleutnant Geißler. 

Das Oberkommando der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, als Chef des 
Oberkommandos, und General Jodl, als Chef des Wehrmachtführungs Stabes, waren 
verantwortlich für die Durchführung meiner Anweisungen für die gesamte Aktion. 

Ehe noch der Feldzug in Norwegen sein Ende gefunden hatte, wurden die Nachrichten 
über den Westen immer bedrohlicher. Während es an sich vor Kriegsbeginn vorbereitet 
war, im Falle einer notwendigen Auseinandersetjung mit Frankreich bzw. England die 
Maginotlinie zu durchbrechen, ein Unternehmen, für das die deutschen Truppen geschult 
und wozu sie mit den erforderlichen Waffen versehen waren, ergab sich schon im Laufe 
der ersten Kriegsmonate die Notwendigkeit, auch ein eventuelles Vorgehen gegen 
Belgien bzw. Holland ins Auge zu fassen. Während Deutschland gegenüber Holland und 
Belgien zunächst so gut wie keine Verbände außer notwendigen Sicherungstruppen 
aufgestellt hatte, im übrigen aber seine Festungssysteme auszubauen begann, erfolgte an 
der französisch-belgischen Grenze eine sichtbare Massierung französischer Verbände. 
Besonders die Konzentration fast aller Panzer- und Motordivisionen in diesem Abschnitt 
ließ erkennen, daß die Absicht, auf alle Fälle aber die Möglichkeit bestand, sich blitj artig 
durch Belgien hindurch an die deutsche Grenze vorzuwerfen. Entscheidend aber war nun 
folgende Wahrnehmung. Während im Falle einer loyalen Aus. legung der belgisch- 
holländischen Neutralität beide Länder gezwungen gewesen wären, gerade angesichts der 
Konzentration stärkster französisch-englischer Kräfte an ihrer Grenze auch ihrerseits das 
Augenmerk nach dem Westen zu richten, begannen sie dort im gleichen Maße immer 
stärker abzubauen, um die Grenze gegenüber Deutschland zu beseten. Auch die 
Nachrichten über laufende Generalstabsbesprechungen ergaben eine eigenartige 
Beleuchtung der belgisch-holländischen Neutralität. Ich brauche nicht zu betonen, daß 
diese Besprechungen, wenn sie wirklich neutral gewesen wären, mit beiden Seiten hätten 
stattfinden müssen. Im übrigen fand eine , solche Verdichtung der Merkmale für das 
Vorgehen der französisch-englischen Truppen durch Holland und Belgien gegen das 
deutsche Interessengebiet statt, daß nunmehr auch auf unserer Seite diese Bedrohung als 
ernsteste Gefahr ins Auge gefaßt werden mußte. Es wurde daher die deutsche Wehrmacht 
von mir mit dieser Möglichkeit der Entwicklung vertraut gemacht und mit den 
notwendigen eingehenden Anweisungen versehen. In zahlreichen Besprechungen im 
Oberkommando der Wehrmacht mit den Oberbefehlshabern der drei Wehrmachtteile, den 
Führern der Heeresgruppen und der Armeen bis herunter zu den Führern wichtiger 
einzelner Unternehmungen wurden die Aufgaben gestellt und durchgesprochen und in 
der Truppe verständnisvoll zur Grundlage einer besonderen Ausbildung genommen. 

Der gesamte deutsche Aufmarsch erfuhr dementsprechend die notwendigen 
Abänderungen. 

Die sorgfältigen Beobachtungen, die überall angestellt worden waren, ergaben allmählich 
die zwingende Erkenntnis, daß mit einem englisch-französischen Vorstoß etwa von 
Anfang Mai ab in jedem Augenblick gerechnet werden konnte. In den Tagen vorn 6. bis 



7. Mai verstärkten sich besonders auch auf Grund mitgeteilter Telephonate, die zwischen 
London und Paris stattgefunden hatten, die Befürchtungen, daß nunmehr jeden 
Augenblick das Einrücken der sogenannten Alliierten in Holland und Belgien erwartet 
werden mußte. Am Tage darauf - am 8. - gab ich deshalb den Befehl iür den sofortigen 
Angriff am 10. Mai, 5.35 Uhr morgens. 

Der Grundgedanke dieser Operationen war, unter Verzicht auf kleine Nebenerfolge die 
gesamte Wehrmacht - vor allem das Heer und die Luftwaffe - so anzuseten, daß bei 
konsequenter Durchführung der vorgesehenen Operationen die totale Vernichtung der 
französisch-englischen Streitkraft erreicht werden mußte. Zum Unterschied des 
Schlieffen-Planes vom Jahre 1914 ließ ich das Schwergewicht der Operation auf den 
linken Flügel der Durchbruchsfront legen, allein unter scheinbarer Aufrechterhaltuug der 
umgekehrten Version. Diese Täuscbung ist gelungen. Erleichtert wurde mir die Anlage 
der Gesamtoperation allerdings durch die Maßnahme der Gegner selbst. Denn die 
Konzentration der gesamten englischfranzösischen motorisierten Streitmacht gegenüber 
Belgien ließ es als sicher erscheinen, daß im Oberkommando der alliierten Armeen der 
Entschluß bestand, sich schnellstens in diesen Raum hineinzubegeben. 

Im Vertrauen auf die Standfestigkeit aller eingesetten deutschen Infanteriedivisionen 
mußte aber damit ein Stoß in die rechte Flanke der französisch-englischen motorisierten 
Heeresgruppe zur vollständigen Zertrümmerung und Auflösung, ja wahrscheinlich zu 
einer Einschließung führen. 

Als zweite Operation hatte ich vorgesehen die Gewinnung der Seine bis Le Havre sowie 
die Sicherung einer Ausgangsstellung an Somme und Aisne für den dritten Angriff, der 
mit stärksten Kräften über das Hochplateau von Langres zur Schweizer Grenze 
vorbrechen sollte. Die Erreichung der Küste bis südlich Bordeaux war als Abschluß der 
Operationen vorgesehen. 

In diesem Rahmen und in dieser Reihenfolge haben sieh auch die Operationen vollzogen. 

Das Gelingen dieser gewaltigsten Schlachtenerfolge der Weltgeschichte ist in erster Linie 
dem deutschen Soldaten selbst zu danken. Er hat sich wieder auf allen Plätzen, auf die er 
gestellt war, auf das höchste bewährt. Und alle deutschen Stämme nahmen an diesem 
Ruhm gleichmäßigen Anteil. 

Auch die Soldaten der jungen, erst seit 1938 angegliederten neuen Reichsgaue haben 
vorbildlich gekämpft und ihren Blutzoll entrichtet. Durch diesen heldenhaften Einsat aller 
Deutsehen wird das aus diesem Kriege hervorgehende nationalsozialistische 
Großdeutsche Reich nicht nur den heute lebenden, sondern auch den nachkommenden 
Geschlechtern für immer heilig und teuer sein. 

Wenn ich mit der Würdigung der Kräfte beginne, deren Wirken dieser glorreichste Sieg 
zu verdanken ist, dann gebührt das erste Lob einer Führung, die gerade in diesem 
Feld.zuge den höchsten Anforderungen gerecht wurde. 



Das Heer. Es hat die ihm übertragenen Aufgaben unter der Führung des Generalobersten 
von Brauchitsch und seines Generalstabschefs Halder in wahrhaft ruhmvoller Weise 
gelöst. 

Wenn schon der Führungsapparat des deutschen Heeres von einst als der beste der Welt 
gegolten hat, dann verdient er heute zumindest die gleiche Bewunderung. Ja, nachdem 
der Erfolg für die. letzte Bewertung entscheidend ist, muß die Führung des neuen 
deutschen Heeres als noch besser angesprochen werden. 

Das Westheer war unter den Befehlen der 

Generalobersten Ritter von Leeb, von Rundstedt und von Bück in drei Heeresgruppen 
eingeteilt. 

Die Heeresgruppe des Generals Ritter von Leeb hatte zunächst die Aufgabe, den linken 
Flügel der deutschen Westfront, von der Schweizer Grenze beginnend bis zur Mosel, in 
höchster Abwehrkraft defensiv zu halten. Erst für den späteren Verlauf der Operationen 
war vorgesehen, auch diese Front mit 2 Armeen unter der Führung des 

Generalobersten von Witzleben und des Generals Dollmann aktiv in die 
Vernichtungs Schlacht eingreifen zu lassen. 

Am 10. Mai, 5.35 Uhr morgens, waren die beiden Heeresgruppen der Generalobersten 
von Rundstedt und von Bock zum Angriff angetreten. Ihre Aufgabe war, auf der ganzen 
Front von der Mosel bis zur Nordsee durch die feindlichen Grenzstellungen 
durchzustoßen, Holland zu beseten, gegen Antwerpen und an die Dyle-Stellung 
vorzudringen, Lüttich zu nehmen, vor allem aber mit den massierten Angriffskräften des 
linken Flügels die Maas zu erreichen, den Übergang zwischen Namur und Carignan mit 
dem Schwergewicht der Panzer- und Motordivisionen bei Sedan zu erzwingen und im 
weiteren Verlauf dieser Operationen unter Zusammenfassung aller verfügbaren Panzer- 
und Motordivisionen, angelehnt an die Kanal- und Flußsysteme der Aisne und Somme, 
zum Meere durchzustoßen. Der südlichen Heeresgruppe Rundstedt fiel außerdem die 
wichtige Aufgabe zu, im Zuge des Durchbruchs die vorgesehene Abschirmung der linken 
Flanke planmäßig sicherzustellen, um eine Wiederholung des Marnewunders von 1914 
von vornherein auszuschließen. 

Diese gewaltige, den weiteren Verlauf des Krieges schon entscheidende Operation, die, 
wie geplant, zur Vernichtung der Hauptmasse des französischen Heeres sowie der, 
gesamten britischen Expeditionskorps führte, ließ schon das deutsche Führertum in 
hellem Glanz erstrahlen. 

Außer den beiden Heeresgruppenführern und ihren Generalstabschefs 

Generalleutnant von Sodenstern und Generalleutnant von Salmuth, 

erwarben sich dabei folgende Armeeführer höchste Verdienste: 



Generaloberst von Kluge als Führer der 4. Armee, Generaloberst List als Führer der 12. 
Armee, Generaloberst von Reichenau als Führer der 6. Armee, General von Küchler als 
Führer der 18. Armee, General Busch als Führer der 16. Armee, 

und die Generale von Kleist, Guderian, Hoth und Hoeppner als Führer von Panzer- und 
Motortruppen. 

Die große Anzahl weiterer Generale und Offiziere, die sich bei diesen Operationen 
auszeichneten, sind Ihnen, meine Abgeordneten, bekannt durch die Verleihung höchster 
Auszeichnungen. 

Die Fortführung der Operationen in der allgemeinen Richtung zur Aisne und Seine hatte 
nicht den Zweck, in erster Linie Paris zu erobern, sondern die Ausgangsstelluug zu 
schaffen bzw. zu sichern für den Durchbruch zur Schweizer Grenze. Auch diese 
gewaltige Angriffshandlung verlief dank der überragenden Führung aller Grade 
planmäßig. 

Der unterdes eingetretene Wechsel im Oberkommando des französischen Heeres sollte 
dessen Widerstand neu beleben und dem unglücklich begonnenen Kampf die von den 
Alliierten ersehnte Wendung geben. 

Tatsächlich gelang es, die neuen Angriffshandlungen der deutschen Armeen an vielen 
Stellen erst nach Überwindung härtesten Widerstandes in Fluß zu bringen. Nicht nur der 
Mut, sondern auch die Ausbildung des deutschen Soldaten hatten hier Gelegenheit, sich 
auf das höchste zu bewähren. Angeeifert durch das Vorbild zahlloser Offiziere und 
Unteroffiziere sowie tapferer einzelner Männer, wurde die Infanterie selbst in schwersten 
Situationen immer wieder vorwärtsgerissen. Paris fiel! Die Brechung des feindlichen 
Widerstandes an der Aisne gab den Durchbruch zur Schweizer Grenze frei. In einer 
gewaltigen Umfassung stürmten die Armeen hinter den Rücken der Maginotlinie, die 
ihrerseits selbst von der aus der Reserve heraustretenden Heeresgruppe Leeb an zwei 
Stellen westlich von Saarbrücken und Neubreisach angegriffen und unter dem Befehl der 
Generale von Witleben und Dollmann durchbrochen wurde. 

So gelang es, die gewaltige Front des französischen Widerstandes nicht nur im gesamten 
zu umschließen, sondern in einzelne Teile aufzulösen und zu den bekannten 
Kapitulationen zu zwingen. 

Diese Operationen wurden gekrönt durch den nunmehr allgemein einsetenden Vormarsch 
aller deutschen Armeen, an der Spitze wieder die unvergleichlichen Panzer- und 
Motordivisionen des Heeres mit dem Ziel, unter dem Vortreiben eines linken Flügels die 
Rhone abwärts in Richtung auf Marseille, eines rechten Flügels über die Leire in 
Richtung auf Bordeaux und die spanische Grenze hin die aufgelösten Reste des 
französischen Heeres zu vernichten bzw. das französische Territorium zu besetzen. 



über das unterdes erfolgte Eintreten unseres Bundesgenossen in den Krieg will ich an 
anderer Stelle noch besonders berichten. 

Als Marschall Petain die Waffenstreckung Frankreichs anbot, hat er nicht eine ihm 
verbliebene Waffe niedergelegt, sondern eine für das Auge jedes Soldaten gänzlich 
unhaltbare Situation beendet. Nur der blutige Dilettantismus eines Herrn Churchill 
vermag dies entweder nicht zu begreifen oder wider besseres Wissen wegzulügen. 

In dieser zweiten, dritten und letzten Phase dieses Krieges haben sich im Verein mit den 
schon erwähnten. Generalen als Armeeführer ebenfalls ausgezeichnet 

Generaloberst von Witzleben und die Generale von Weichs, Dollmann, Strauß. 

Im Rahmen dieser Armeen kämpften auch die tapferen Divisionen und Standarten der 
Waffen-SS. 

Wenn ich diesen genannten Generalen als Heeresgruppen, und Armeeführer meinen und 
den Dank des deutschen Volkes ausspreche, dann gilt dieser zugleich für alle die anderen 
Offiziere, die zu nennen im einzelnen unmöglich ist, und besonders für die namenlosen 
Arbeiter des Generalstabes. 

In diesem Kampf nun, meine Abgeordneten, hat das deutsche Fußvolk sich wieder als das 
erwiesen, was es immer warals die beste Infanterie der Welt. Mit ihr wetteiferten alle 
anderen Waffen des Heeres: Artillerie und Pioniere, und vor allem die jungen Verbände 
unserer Panzer- und Motortruppen. Die deutsche Panzerwaffe hat sich mit diesem Kriege 
in die Weltgeschichte eingeführt. Die Männer der Waffen-SS nehmen an diesem Ruhm 
teil. 

Allein auch den Nachriehtenverbänden, den Bautruppen der Pioniere, Eisenbahntruppen 
usw. gebührt nach ihren Verdiensten das höchste Lob. 

Im Zuge der Armeen folgten die Kommandos der Organisation Todt, des 
Reichsarbeitsdienstes und des NSKK. und halfen ebenfalls mit, Straßen, Brücken sowie 
den Verkehr wieder in Ordnung zu bringen. 

Im Rahmen des Heeres fochten dieses Mal aber auch Teile der Flakartillerie unserer 
Luftwaffe. In der vordersten Front halten sie mit, die feindliche Widerstands- und 
Angriffskraft zu brechen. Über ihr Wirken kann erst später im einzelnen berichtet 
werden. 

Die Luftwaffe selbst. Als der Morgen des 10. Mai dämmerte, senkten sich Tausende von 
Kampfmaschirien und Sturzkampfbombern, gedeckt durch Jäger und Zerstärer, auf die 
feindlichen Lufthäfen. In wenigen Tagen war die restlose Luftherrschaft erkämpft. Sie 
wurde in keinem Augenblick des Kampfes mehr aus der Hand gegeben. Nur dort, wo sich 
vorübergehend keine deutschen Flieger zeigten, konnten feindliche Jäger oder Bomber 



für kurze Augenblicke in Erschei nung treten. Im übrigen blieb ihr Wirken in die Nacht 
verbannt. 

Der Einsatz der Luftwaffe in diesem Kampf erfolgte unter dem Befehl des 
Generalfeldmarschalls. Ihre Aufgabe war: 

1. die feindliche Luftwaffe zu vernichten bzw. vom Firmament zu entfernen, 

2. die kämpfende Truppe direkt und indirekt durch ununterbrochene Angriffe zu 
unterstützen, 

3. dem Feinde die Elemente der Führung und der Bewegung zu zerstören, 

4. die feindliche Moral und Widerstandskraft zu zermürben und zu brechen, und 

5. Fallschirmtruppen als Vorausabteilungen zu landen. 

Die Art ihres operativen Einsates im großen sowie ihre Anpassung an die taktischen 
Erfordernisse des Augenblicks waren hervorragend. Wenn ohne die Tapferkeit des 
Heeres niemals die errungenen Erfolge hätten erreicht werden können, dann wäre ohne 
den heroischen Einsat der Luftwaffe alle Tapferkeit des Heeres doch nur eine vergebliche 
gewesen. 

Heer und Luftwaffe sind beide des höchsten Ruhmes würdig! 

Die Organisation des Einsatzes der Luftwaffe: 

Der Einsatz der Luftwaffe im Westen fand unter dem persönlichen Oberbefehl des 
Generalfeldmarschalls Göring statt. 

Sein Generaistabschef: Generalmajor Jeschonnek. 

Die beiden Luftflotten wurden befehligt von 

General der Flieger Sperrle und 

General der Flieger Kesselring. 

Die unter ihnen stehenden Fliegerkorps standen unter den Befehlen der Generale der 
Flieger Grauert, Keller, dem Generalleutnant Loerzer und Generalleutnant Ritter von 
Greirn sowie dem Generatmajor Freiherrn von Richthofen. 

Die beiden Flakkorps standen unter dem Befehl des Generals der Flakartillerie Weiß und 
des Generalmajors Deßloch. 



Besondere Auszeichnung verdient die 9. Fliegerdivision unter ihrem Generalmajor 
Coeler. 

Der Kommandeur der Fallschirratruppen, General der Flieger Student, wurde selbst 
schwer verwundet. 

Die weitere Führung des Luftkampfes in Norwegen erfolgt durch den General der Flieger 
Stumpff. 

Während nun Millionen deutscher Soldaten des Heeres, der Luftwaffe und der Waffen- 
SS an diesen Kämpfen teilnahmen, konnten andere dem Aufbau der in der Heimat 
befindlichen Ersatformationen nicht entzogen werden. Viele der tüchtigsten Offiziere 
mußten - so bitter es für sie selbst war - die Ausbildung jener Soldaten leiten und 
überwachen, die, sei es als Ersatz, sei es bestimmt für Neuformationen, erst später an die 
Fronten kommen können. Wie überhaupt bei allem Verständnis für die inneren 
Empfindungen der sich benachteiligt Fühlenden auch hier die höheren Gesaratinteressen 
entscheidende waren. Partei und Staat, Heer, Marine, Luftwaffe und SS haben jeden 
Mann, der irgendwie entbehrlich war, der Front gegeben. Allein ohne die Sicherung des 
Ersatzheeres, der Ersatzluftflotte, der Ersatz-SS-Formationen sowie der Partei und des 
Staates überhaupt hätte auch der Kampf an der Front nicht geführt werden können. Als 
Organisatoren des Ersatheeres der Heimat und der Ausrüstung und des Nachschubs der 
Luftwaffe haben sich höchste Verdienste erworben: 

General der Flieger Fromm und 

General der Flieger Udet. 

Ich kann die Aufzählung all dieser verdienten Generale und Admirale nicht beenden, 
ohne nun besonders auch derjenigen zu gedenken, die im Stabe des Oberkommandos der 
Wehrmacht selbst meine engsten Mitarbeiter sind: 

Generaloberst Keitel als Chef des Oberkommandos der Wehrmacht und 

Generalmajor Jodl als Chef seines Stabes. 

Sie haben in langen sorgenvollen und arbeitsreichen Monaten mit ihren Offizieren den 
höchsten Anteil an der Verwirk lichung meiner Pläne und Gedanken. 

Die Würdigung der Leistungen unserer Marine und ihrer Führer wird vollständig erst am 
Ende dieses Krieges möglich sein. 

Wenn ich nun diese rein militärische Betrachtung der Ereignisse abschließe, dann zwingt 
mich die Wahrheit zur Feststellung der historischen Tatsache, daß alles das nicht möglich 
geworden wäre ohne das Verhalten der Heimatfront, und hier an der Spitze, ohne die 
Gründung, das Wirken und die Tätigkeit der nationalsozialistischen Partei! 



Sie hat in der Zeit des größten Verfalls schon im Jahre 1919 in ihrem Programm die 
Wiederaufrichtung eines deutschen Volksheeres proklamiert und jahrzehntelang mit 
fanatischer Entschlossenheit vertreten. Ohne ihr Wirken wären alle Voraussetzungen 
entfallen für den Wiederaufstieg des Deutschen Reiches und damit für die Schaffung 
einer deutschen Wehrmacht. Sie hat aber auch vor allem dem Kampf die 
Weltanschauliche Grundlage gegeben. Dem sinnlosen Lebenseinsatz unserer 
demokratischen Gegner für die Interessen ihrer Plutokraten stellt sie dadurch gegenüber 
die Verteidigung einer sozialen Volksgemeinschaft. Aus ihrem Wirken ergibt sich 
deshalb auch die im Weltkrieg leider nicht vorhanden gewesene Einheit zwischen Front 
und Heimat. Ich möchte daher aus ihren Reihen folgende Männer nennen, denen neben 
unzähligen anderen ein höchstes Verdienst zukommt an der Erringung der Möglichkeit, 
in einem neuen Deutschland wieder Siege feiern zu können: 

Parteigenosse Reichsminister Heß, 

selbst ein alter Soldat des Weltkriegs, war seit der ersten Zeit der Gründung der 
Bewegung ein treuester Kämpfer für die Aufrichtung dieses heutigen Staates und seiner 
Wehrmacht; 

Parteigenosse Stabschef der SA. Lutze 

hat die Millionenmasse der SA. -Männer im Sinne der höchsten Staatserhaltung 
organisiert und ihre vor- und nachmilitärische Ausbildung gesichert; 

Parteigenosse Himmler 

organisierte das gesamte Sicherheitswesen unseres Reiches sowohl als die Verbände der 
Waffen-SS; 

Parteigenosse Hierl 

ist der Begründer und Führer des Reichsarbeitsdienstes; 

Parteigenosse Ley 

ist der Garant der Haltung unserer deutschen Arbeiterschaft; 

Parteigenosse Reichsminister Generalmajor Todt 

ist der Organisator der Waffen- und Munitionsherstellung utifl hat sich als Baumeister 
unseres gewaltigen strategischen Straßennetzes sowie der Festungefront im Westen 
unvergängliche Verdienste erworben; 

Parteigenosse Minister Dr. Goebbels 



ist der Leiter einer Propaganda, deren Höhe am sinnfältigsten bei einem Vergleich zu der 
des Weltkrieges in Erscheinung tritt. 

Unter den zahlreichen Organisationen der Heimatfront sind noch zu erwähnen die 
Organisationen 

des Kriegswinterhilfswerkes sowie 

die NS.- Volkswohlfahrt unter Leitung des Parteigenossen Hilgenfeldt 

sowie das Deutsche Rote Kreuz, ferner der Reichsluftschutzbund unter Führung des 
Generals der Flakartillerie v. Schröder. 

Ich kann diese Würdigung nicht abschließen, ohne dabei endlich dem Manne zu danken, 
der seit Jahren meine außenpolitischen Richtlinien in treuer, unermüdlicher, sich selbst 
verzehrender Arbeit verwirklicht. 

Der Name des Parteigenossen von Ribbentrop wird mit der politischen Erhebung der 
deutschen Nation als Reichs außenMinister für alle Zeiten verbunden sein. 



Meine Herren Abgeordneten! 

Ich habe mich entschlossen, als Führer und Oberster Befehlshaber der deutschen 
Wehrmacht die Ehrung der verdientesten Generale vor jenem Forum vorzunehmen, das 
in Wahrheit die Vertretung des ganzen deutschen Volkes ist. Ich muß nun an die Spitze 
jenen Mann stellen, bei dem es mir schwerfällt, den genügenden Dank für die Verdienste 
zu finden, die seinen Namen mit der Bewegung, dem Staat und vor allem der deutschen 
Luftwaffe verbinden. 

Seit der Gründungszeit der SA. ist Parteigenosse Göring mit der Entwicklung und dem 
Aufstieg der Bewegung verbunden. Seit der Übernahme der Macht haben seine 
Arbeitskraft und Verantwortungsfreadigkeit für das deutsche Volk und das Deutsche 
Reich auf zahlreichen Gebieten Leistungen vollbracht, die aus der Geschichte unseres 
Volkes und Reiches nicht weggedaelit werden können. 

Seit dem Wiederaufbau der deutschen Wehrmacht wurde er zum Schöpfer der deutschen 
Luftwaffe. Es ist nur wenig Sterblichen gegeben, im Zuge eines Lebens ein militärisches 
Instru. Ment aus dem Nichts züi schaff en und zur stärksten Waffe ihrer Art in der Welt 
zu entwickeln. Er hat ihr vor allem seinen Geist gegeben. 

Generalfeldmarschall Göring hat schon als Schöpfer der deutschen Luftwaffe, als 
einzelner Mann den höchsten Beitrag für den Neuaufbau der deutschen Wehrmacht 
geleistet. 



Er hat als Führer der deutschen Luftwaffe im bisherigen Verlauf des Krieges mit die 
Voraussetung zum Sieg geschaffen. 

Seine Verdienste sind einmalige! 

Ich ernenne ihn daher zum Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und verleihe ihm 
das Großkreuz des Eisernen Kreuzes. 

Für die Verdienste um den Sieg der deutschen Waffen im Kampf für die Freiheit und 
Zukunft unseres Großdeutschen Reiches befördere ich nun: 

den Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, zum 
Generalfeldmarschall ; 

den Generalobersten von Rundstedt, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe A, zum 
Generalfeldmarschall ; 

den Generalobersten Ritter von Leeb, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe C, zürn 
Generalfeldmarschall ; 

den Generalohersten von Bock, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, zum 
Generalfeldmarschall ; 

den Generalobersten List, Oberbefehlshaber der 12. Armee, zum Generalfeldmarschall; 

den Generalobersten von Kluge, Oberbefehlshaber der 4. Armee, zum 
Generalfeldmarschall ; 

den Generalobersten von Witzleben, Oberbefehlshaber der 1. Armee, zum 
Generalfeldmarschall, und 

den Generalobersten von Reichenau, Oberbefehlshaber der 6. Armee, zum 
Generalfeldmarschall. 

Ich befördere: 

den General Halder, Chef des Generalstabs des Heeres, zum Generaloberst; 

den General Dollmann, Oberbefehlshaber der 7. Armee, zum Generaloberst; 

den General Frhrn. von Weichs, Oberbefehlshaber der 2. Armee, zum Generaloberst; 

den General von Küchler, Oberbefehlshaber der 18. Armee, zum Generaloberst; 

den General Busch, Oberbefehlshaber der 16. Armee, zum Generaloberst; 



den General Strauß, Oberbefehlshaber der 9. Armee, zum Generaloberst; 

den General von Falkenhorst, Militärbefehlshaber in Norwegen, zum Generaloberst; 

den General von Kleist, Kommandierender General des XII. AK., zum Generaloberst; 

den General Ritter von Schobert, Kommandierender General des VII. AK., zum 
Generaloberst; 

den General Guderian, Kommandierender General des XIV. AK., zum Generaloberst; 

den General Hoth, Kommandierender General des XV. AK., zum Generaloberst; 

den General Hoeppner, Kommandierender General des XVI. AK., zum Generaloberst; 

den General Haase, Kommandierender General des HI. AK., zum Generaloberst; 

den General Fromm, Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres, zum 
Generaloberst. 

Unter Berücksichtigung der einmaligen Verdienste befördere ich 

Generalleutnant Dieil, Kommandierender General des Gebirgskorps in Norwegen, zum 
General der Infanterie und verleihe ihm als erstem Offizier der deutschen Wehrmacht das 
Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. 

Unter Vorbehalt einer späteren Gesamtwürdigung der Führer und Offiziere der 
Reichskriegsmarine befördere ich: 

Admiral Carls, den Kommandierenden Admiral der Marinestation Ostsee, zugleich 
Marine-Truppenbefehlshaber Ost, zum Generaladmiral. 

In Ansehung der einmaligenLeistungen der deutschen Luftwaffe befördere ich 

den Generalobersten Milch zum Generalfeldmarschall; 

den General der Flieger Sperrle zum Generalfeldmarschall; 

den General der Flieger Kesselring zum Generalfeldmarschall. 

Ich befördere: 

den General der Flieger Stumpff zum Generaloberst; 

den General der Flieger Grauert zum Generaloberst; 



den General der Flieger Keller zum Generaloberst; 

den General der Flakartillerie Weise zum Generaloberst; 

den General der Flieger Udet zum Generaloberst. 

Ich befördere weiter zu Generalen der Flieger: 

den Generalleutnant Geißler, Generalmajor Jeschonnek, Generalleutnant Loerzer, 
Generalleutnant Ritter von Greim und Generalmajor Frhrn. von Richthofen. 

In meinem Oberkommando Wehrmacht befördere ich 

den Generalobersten Keitel zum Generalfeldmarschall; 

den Generalmajor Jodl zum General der Artillerie. 

Indem ich diese Beförderung anläßlich der erfolgreichsten Feldzüge unserer Geschichte 
vor diesem Forum und damit vor der ganzen deutschen Nation ausspreche, ehre ich 
dadurch die gesamte Wehrmacht des nationalsozialistischen Großdeutschen Reiches. 

Ich kann die Betrachtung über diesen Kampf nicht schließen, ohne gleich hier unseres 
Bundesgenossen zu gedenken. 

Seit es ein nationalsozialistisches Regime gibt, standen in seinem außenpolitischen 
Programm zwei Ziele: 

1 . Die Herbeiführung einer wahren Verständigung und Freundschaft mit Italien und 

2. die Herbeiführung des gleichen Verhältnisses zu England. 

Sie wissen, meine Parteigenüssen, daß mich diese Auffassungen schon vor 20 Jahren 
genau so bewegten wie später. Ich habe diese Gedanken publizistisch und in Reden 
unzählige Male behandelt und verteidigt, solange ich in der demokratischen Republik 
selbst nur Oppositioneller war. Ich habe - sowie mich das deutsche Volk mit seiner 
Führung beauftragte - sofort versucht, diese älteste Zielsetjung der nationalsozialistischen 
Außenpolitik nun praktisch zu verwirklichen. Ich bin auch heute noch traurig, daß es mir 
trotz allen meinen Bemühungen mit England nicht gelungen ist, zu jener Freundschaft zu 
kommen, die - wie ich glaube - für beide Völker ein Segen gewesen wäre. Und zwar, daß 
mir dies trotz unentwegter aufrichtiger Bemühungen nicht gelungen ist. 

Ich bin aber um so glücklicher, daß wenigstens der erste Programmpunkt meiner 
außenpolitischen Zielsetzung verwirklicht werden konnte. Ich danke dies vor allem dem 
Genius, der heute an der Spitze des italienischen Volkes steht. Denn nur dank seinem 
säkularen Wirken wurde es möglich, die beiden geistig einander so verwandten 
Revolutionen zusammenzuführen, um nun am Ende durch das gemeinsam vergossene 



Blut einen Bund zu besiegeln, der bestimmt ist, Europa ein neues Leben zu erschließen. 
Daß ich persönlich die Ehre habe, der Freund dieses Mannes sein zu können, beglückt 
mich angesichts der Eigenart eines Lebensschicksals, das ebensoviel Gemeinsames mit 
dem meinen aufzuweisen hat wie unsere beiden Revolutionen, ja darüber hinaus sogar 
die Geschichte der Einigung und des Emporstiegs unserer beiden Völker. 

Seit der Wiedererhebung des deutschen Volkes haben wir allein aus Italien menschliche 
Stimmen des Verständnisses vernehmen können. Aus diesem erwiderten gegenseitigen 
Verstehen erwuchs eine lebendige Interessengemeinschaft. Sie wurde endlich in 
Verträgen festgelegt. 

Als dem Deutschen Reich entgegen meinem Wunsch und Willen im vergangeneuJahr 
dieser Krieg aufgezwungen wurde, fand eine Abstimmung des weiteren Vorgehens 
unserer beiden Staaten zwischen Mussolini und mir statt. Der Nutzen, der dem Reidi aus 
der Haltung Italiens erwuchs, war ein außerordentlicher. Nicht nur wirtschaftlich kam uns 
die Lage und Einstellung Italiens zugute, sondern auch militärisch. Italien bannte von 
Anfang an starke Kräfte unserer Feinde und lähmte vor allem ihre Freiheit der 
strategischen Disposition. Als der Duee aber den Zeitpunkt für gekommen erachtete, 
gegen die andauernden unerträglichen Vergewaltigungen, die ihm besonders durch 
französische und britische Eingriffe zu. gefügt wurden, mit der Waffe in der Faust 
Stellung zu neh, men, und der König die Kriegserklärung vollzog, geschah es in der 
vollen Freiheit seines Entschlusses. 

Um so größer muß das Gefühl unseres Dankes sein. 

Das Eintreten Italiens in den Kampf hat mitgeholfen, in Frankreich die Erkenntnis der 
vollen Aussichtslosigkeit eines weiteren Widerstandes zu beschleunigen. 

Seitdem kämpfte nun unser Verbündeter erst auf den Graten und Gipfeln der Alpen und 
jetzt in den weiten Räumen seines Interessengebietes. Gerade seine heutigen Luftangriffe 
und die Kämpfe zur See werden in dem Geist geführt, der der faschistischen Revolution 
zu eigen ist, und von uns in dem Geist verfolgt, den der Nationalsozialismus für das 
faschistische Italien empfindet. Jeder Schmerz Italiens, so wie wir ihn in diesen Tagen 
angesichts des Todes Balbos erlebten, ist auch der Schmerz Deutschlands. Jede Freude 
auch die unsere. 

Unsere Zusammenarbeit auf politischem und militärischem Gebiet ist eine vollkommene. 
Sie wird das Unrecht löschen, das in Jahrhunderten dem deutschen und dem italienischen 
Volk zugefügt worden ist. Denn - Am Ende von allem steht der gemeinsame Sieg! 

Wenn ich nun, meine Abgeordneten, Männer des Deutschen Reichstags, über die Zukunft 
spreche, dann geschieht es nicht, um zu prahlen oder zu bramarbasieren. Ich kann dies 
ruhig anderen überlassen, die es auch wohl nötiger haben, wie z. B. Herr Churchill. Ich 
möchte nun also ohne jede Cberschwenglichkeit ein Bild der Lage geben, so wie sie ist 
und wie ich sie sehe. 



1. Der Verlauf der hinter uns liegenden zehn Monate dieses Krieges hat meiner 
Auffassung recht und den Meinungen unserer Gegner unrecht gegeben. 

Wenn sogenannte englische Staatsmänner versichern, daß ihr Land aus jeder Niederlage 
und jedem Mißerfolg stärker hervorgeht, dann ist es zumindest keine Überheblichkeit, 
wenn ich Ihnen hiermit mitteile, daß wir aus den Erfolgen ebenfalls stärker 
hervorgegangen sind. 

Ich habe Ihnen schon am 1. September des vergangenen Jahres erklärt, daß, ganz gleich, 
was auch kommen mag, weder Waffengewalt noch die Zeit Deutschland niederzwingen 
werden. Das Reich ist nun heute militärisch stärker als jemals zuvor. Sie haben die im 
einzelnen sicherlich schweren, im gesamten aber doch so geringen Verluste gesehen, die 
die deutsche Wehrmacht im Kampf der letzten drei Monate erlitten hat. Wenn Sie 
bedenken, daß wir in dieser Zeit eine Freut aufrichteten, die nunmehr vom Nordkap bis 
zur spanischen Grenze reicht, dann sind diese Verluste, besonders gemessen an den 
Verlusten des Weltkriegs, außerordentlich geringe. Die Ursache dafür liegt -abgesehen 
von der durchschnittlich hervorragenden Führung - in der ausgezeichneten taktischen 
Ausbildung des einzelnen Soldaten, der Verbände sowie des Zusammenwirkeiis der Waff 
en. Die weitere Ursadhe liegt in der Güte und Zweckmäßigkeit der neuen Waffen und die 
dritte in dem bewußten Verzicht auf jeden sogenannten Prestigeerfolg. Ich selbst habe 
mich bemüht, grundsätzlich jeden Angriff und jede Operation zu vermeiden, die nicht im 
Sinne einer wirklichen Vernichtung des Gegners notwendig sind, sondern nur einem 
vermeintlichen Prestige zuliebe getan werden sollten. 

Tratzdem haben wir natürlich für vielfach höhere Verluste Vorsorge getroffen. Die 
dadurch eingesparten Männer unseres Volkes werden der Weiterführung des uns 
aufgezwungenen Freiheitskampfes zugute kommen. Augenblicklich werden viele unserer 
Divisionen aus Frankreich wieder zurückgezogen und in ihre Heimatorte verlegt. Viele 
Männer können beurlaubt werden. Waffen und Gerät werden wieder instand gesett oder 
durch neueres, besseres Material ergänzt. Im ganzen ist die Wehrmacht heute stärker als 
jemals zuvor! 

2. Die Waffen. Der Verlust an Waffen im norwegischen und besonders auch im Feldzug 
gegen Holland, Belgien und Frankreich ist ein vollständig belangloser. Er steht in keinem 
Verhältnis zur Produktion. 

Heer und Luf twaff e sind in diesem Augenblick - da ich zu Ihnen spreche - auch in ihrer 
Ausrüstung vollkommener und stärker, als sie es vor dem Antritt im Westen waren. 

3. Munitionierung. Die Munitionierung wurde in einem Ausmaß vorbereitet, die 
angelegten Bestände sind so große, daß auf vielen Gebieten nun eine Einschränkung bzw. 
Verlagerung der Produktion vorgenommen werden muß, da die vorhandeneu Depots und 
Räume auch bei größter Ausweitung zum Teil nicht mehr in der Lage wären, verstärkte 
Zufuhren aufzustapeln. Der Munitionsverbrauch war, ähnlich wie in Polen, ein über alles 
Erwarten geringer. Er steht überhaupt in keinem Verhältnis zu den Vorräten. Die 



Gesamtbevorratung ist daher bei Heer und Luftwaffe zur Zeit für alle Waffen wesentlich 
höher als vor dem Angriff im Westen. 

4. Kriegswichtige Rohstoffe. Dank dem Vierjahresplan war Deutschland in 
hervorragender Weise auch für die schwerste Belastung gerüstet. In keiner Wehrmacht 
der Welt ist auch nur annähernd wie in Deutschland eine Umstellung von kriegswichtigen 
Stoffen, die importiert werden müssen, auf solche, die im Lande sind, erfolgt. Dank dem 
Wirken des Reichsmarschalls ist die Umstellung der deutschen Wirtschaft zu einer 
autarken Kriegswirtschaft schon im Frieden vollzogen worden. Wir besitjen vor allem die 
beiden wichtigsten Rohstoffe: Kohle und Eisen, in einem - ich darf heute sagen - 
unbegrenzten Ausmaß. Die Versorgung mit Brennstoff ist in den Vorräten eine reichliche 
und die Kapazität unserer Produktion eine so steigende, daß in kurzer Zeit - selbst beim 
Versiegen jeder Einfuhr - dadurch unser Bedarf genügend gedeckt sein wird. 

Durch unsere Metallsammlungen hat sich von vornherein der Grundstück unserer 
Metallreserven so erhöht, daß wir jeder Kriegsdauer gewachsen und keinem Ereignis 
unterlegen sind. Es kommen aber hinzu nun noch die gewaltigen Möglichkeiten, die in 
der Erfassung einer unübersehbaren Beute sowohl als in der Erschließung der von uns 
besetjten Gebiete liegen. Deutschland und Italien besiten in dem von ihnen regulierten 
und kontrollierten Wirtschaftsraum rund 200 Millionen Menschen, von denen nur 130 
Millionen Soldaten stellen, während über 70 Millionen ausschließlich wirtschaftlich tätig 
sein können. 

Ich habe ihnen, meine Abgeordneten, am 1. September mitgeteilt, daß ich für die 
Führung dieses Krieges zunächst einen neuen Fünfjahresplan aufstellen ließ. Ich kann 
Ihnen heute versichern, daß in diesem Sinne alle Maßnahmen getroffen wurden, daß ich 
aber - ganz gleich, was auch kommen inag - nunmehr überhaupt in der Zeit keinen uns 
irgendwie niehr bedrohenden Faktor sehe. Auch die Ernährung ist dank der diesmal 
beizeiten getroffenen Maßnahmen für jede Dauer des Krieges sichergestellt. 

5. Die Haltung des deutschen Volkes. Das deutsche Volk in dank der 
nationalsozialistischen Erziehung in diesen Krieg nicht gegangen mit der 
Oberflächlichkeit eines Hurrapatriotismus, sondern mit dem fanatischen Ernst einer 
Rasse, die das Schicksal kennt, das ihr bevorsteht, falls sie besiegt werden sollte. Die 
Versuche der Propaganda unserer Gegner, diese Geschlossenheit aufzulösen, waren daher 
ebenso dumm wir wirkungslos. Zehn Monate Krieg haben diesen Fanatismus vertieft. 
Überhaupt ist es ein Unglück, daß die Meinung der Weit nicht von Menschen geformt 
wird, die die Dinge sehen wollen, wie sie sind, sondern nur von solchen, die sie so sehen, 
wie sie wollen. Ich habe in den letjten Tagen zahllose Dokumente aus der Bundeslade des 
alliierten Hauptquartiers durchstudiert, die u. a. auch Stimmungsberichte aus Deutschland 
enthalten bzw. Denksch,iften über die Verfassung und innere Haltung des deutschen 
Volkes. Es sind dies Berichte, die auch von Diplomaten stammen. Es ergibt sich bei der 
Lektüre die. ser Berichte wirklich nur die Frage, ob ihre Verfasser blind, blöde oder 
niederträchtige Schurken sind. Ich gebe nun ohne weiteres zu, daß es auch in 
Deutschland selbstverständlich einzelne Subjekte gegeben hat und auch wohl heute noch 
gibt, die fast mit Bedauern den Siegeszug des Dritten Reiches erleben. Unverbesserliche 



Reaktionäre oder blinde Nihilisten mögen innerlich wohl traurig sein, daß alles anders 
kam, als sie es sich erhofften. Allein ihre Zahl ist eine lächerliche und ihre Bedeutung ist 
noch geringer. 

Leider aber wird anscheinend für die Beurteilung des deutscheu Volkes nach außen 
dieser Abschaum der Nation als Maßstab gewählt. Darauf ergeben sich dann in der 
krankhaften Phantasie gescheiterter Staatsmänner die letzten Anklammerungspunkte für 
ein neues Hoffen. Je nachdem ist es dann der "General Hunger", den die britischen 
Feldherren zum Verbündeten erwählen, oder die "drohende Revolution". Es gibt keinen 
so tollen Unsinn, daß diese Leute ihn' nicht ihren eigenen Völkern vorseten würden, um 
sich so wieder auf einige Wochen wenigstens fortzuhelfen. Das deutsche Volk hat seine 
innere Haltung vor allem unter Beweis gestellt durch seine Söhne, die auf den 
Schlachtfeldern kämpfen und die in wenigen Wochen den nach Deutschland stärksten 
militärischen Gegner geschlagen und vernichtet haben. Ihr Geist war und ist heute auch 
der Geist der deutschen Heimat! 

6. Die Umwelt. Die letzten Hoffnungen scheinen in den Augen der englischen Politiker 
außer auf den verbündeten und alliierten Nationen, repräsentiert aus einer Reihe von 
ausgehaltenen Staatsoberhäuptern ohne Thron, Staatsmännern ohne Völker und 
Generalen ohne Armeen, auf neuen Komplikationen zu beruhen, die sie glauben dank 
ihrer hierin bewährten Geschicklichkeit hervorrufen zu können. Ein wirklicher Ahasver 
unter diesen Hoff nungen ist der Glaube an eine mögliche neue Entfremdung zwischen 
Deutschland und Rußland. 

Das deutsch-russische Verhältnis ist endgültig festgelegt. Der Grund für diese Festlegung 
lag darin, daß, unterstützt von gewissen Kleinstaaten, England und Frankreich 
ununterbrochen Deutschland Eroberungsabsichten in Gebieten unter, schoben, die 
außerhalb aller deutschen Interessen liegen. Bald hieß es, Deutschland wolle die Ukraine 
beset;en, dann wieder, in Finnland einmarschieren, ein anderes Mal behauptete man, 
Rumänien sei bedroht, ja, endlich fürchtete man sogar für die Türkei. 

Ich hielt es unter diesen Umständen für richtig, vor allem mit Rußland eine nüchterne 
Interessenfestsetung vorzunehmen, um für immer klarzulegen, was Deutschland glaubt 
für seine Zukunft als Interessengebiet ansehen zu müssen, und was umgekehrt Rußland 
für seine Existenz als wichtig hält. Aus dieser klaren Abgrenzung der beiderseitigen 
Interessengebiete erfolgte die Neuregelung des deutsch-russischen Verhältnisses. Jede 
Hoffnung, daß im Vollzug dessen nun eine neue deutsch-russische Spannung eintreten 
könnte, ist kindisch. Weder tat Deutschland einen Schritt, der es außerhalb seiner 
Interessengebiete geführt hätte, noch hat Rußland einen solchen getan. Die Hoffnung 
Englands aber, durch die Herbeiführung irgendeiner neuen europäischen Krise eine, 
Entlastung seiner eigenen Situation erreichen züi können, ist, insoweit es sich um das 
Verhältnis Deutschlands zu Rußland handelt, ein Trugschluß. Die britischen 
Staatsmänner sehen alles etwas langsamer ein, sie werden also auch das schon noch im 
Laufe der Zeit begreifen lernen. 



Meine Abgeordneten! 

Ich habe in meiner Rede am 6. Oktober die weitere Entwicklung dieses Krieges wohl 
richtig vorhergesagt. Ich versichere Ihnen, meine Abgeordneten, daß ich keinen Moment 
am Sieg zweifeln könne. Wenn man nun nicht ausgerechnet in den Niederlagen die 
Merkmale und Garantien des End. sieges erblickt, dann glaube ich, hat die Entwicklung - 
wie gesagt - mir bisher wohl recht gegeben. Trotzdem ich von dieser Entwicklung 
überzeugt war, hatte ich damals Frankreich und England die Hand zurVerständigung 
geboten. Die Antwort, die ich darauf erhielt, ist noch in Ihrer Erinnerung. Alle meine 
Argumente über den Unsinn einer Weiterführung dieses Kampfes, über die Sicherheit, 
selbgt im günstigsten Fall keinen Gewinn, sondern nur Opfer zu bekommen, wurden 
entweder mit Spott und Hohn bedacht oder zumindest totgeschwiegen. 

Idi habe Ihnen damals gleich versichert, daß ich hefürchte, wegen dieses meines 
Friedensvorschlages sogar als Angsthase verschrien zu werden, der nicht kämpfen will, 
weil er nicht mehr kämpfen kann. Es ist auch genau so eingetroffen. Ich glaube nun 
allerdings, daß schon heute Frankreich - natürlich weniger die schuldigen Staatsmänner 
als das Volk - über diesen 6. Oktober anders denken wird. Welch nanienloses Elend ist 
seitdem über dieses große Land und Volk gekommen! Ich will noch nicht einmal davon 
reden, was dieser Krieg den Soldaten an Schmerz zufügte. Denn über dem steht noch fast 
das Leid, das durch die Gewissenlosigkeit derer entstand, die Millionen von Menschen 
von ihrem Heim ohne jeden Grund forttrieben, nur in dem Gedanken, dadurch vielleicht 
der deutschen Kriegführung Schwierigkeiten bereiten zu könneu. Allerdings eine 
unverständliche Annahme. Diese Evakuierung wirkte sich am schädlichsten für die 
alliierte Kriegführung aus, am furchtbarsten aber für die dadurdi betroffe neu 
unglücklichen Opfer. Was die Herren Churchill und Rey: naud mit diesen ihren 
Ratschlägen und Anordnungen Millioinen Menschen an Leid zugefügt haben, können sie 
weder diesseits noch jenseits verantworten. 

Das alles hätte - wie gesagt - nicht zu kommen brauchen. Denn ich habe noch im Oktober 
weder von Frankreich noch von England etwas anderes verlangt als nur den Frieden. 

Aber die Herren Rüstungsinteressenten wollten die Fortsetzung dieses Krieges um jeden 
Preis, und sie haben diesen Krieg nun bekommen. 

Ich bin selber zu sehr Soldat, als daß ich nicht für das Unglück einer solchen Entwicklung 
Verständnis hätte. Ich höre nun aus London nur ein Geschrei - es ist nicht das Geschrei 
der Massen, sondern der Politiker -, daß der Kampf erst recht fortgesetzt werden müsse. 

Ich weiß nicht, ob diese Politiker schon die richtige Vorstellung von der kommenden 
Fortsetung dieses Kampfes besitzen. Sie erklären allerdings, daß sie diesen Krieg 
weiterführen werden und, wenn England daran zugrunde ginge, eben von Kanada aus. 
Ich glaube kaum, daß dies so zu verstehen ist, daß das englische Volk nach Kanada geht, 
sondern es werden sich doch wohl nur die Herren Kriegsinteressenteil nach Kanada 
zurückziehen. Das VoUk wird, glaube, ich, schon in England bleiben müssen. Und es 



wird den Krieg in London dann sicherlich mit anderen Augen ansehen als seine 
sogenanieten Führer in Kanada. 

Glauben Sie mir, meine Abgeordneten, ich empfinde einen inneren Ekel vor dieser Sorte 
gewissenloser parlamentarischer Volks, und Staatenvernichter. Es tut mir fast weh, wenn 
mich das Schicksal dazu ausersehen hat, das zu stoßen, was durch diese Menschen zum 
Fallen gebracht wird; denn meine Absicht war es nicht, Kriege zu führen, sondern einen 
neuen Sozialstaat von höchster Kultur aufzubauen. Jedes Jahr dieses Krieges raubt mich 
dieser Arbeit. Und die Ursachen dieses Raubes sind lächerliche Nullen, die man 
höchstens als politische Fabrikware der Natur bezeichnen kann, sofern sie nicht ihre 
käufliche Schlechtigkeit zu etwas Besonderem stempelt. 

Mister Churchill hat es soeben wieder erklärt, daß er den Krieg will. Er hat nun vor etwa 
sechs Wochen mit dem Krieg in dem Raum begonnen, in dem er anscheinend glaubt, 
wohl besonders stark zu sein, nämlich dem Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung, 
allerdings unter dem vorgeschobenen Motto gegen sogenannte kriegswichtige 
Einrichtungen. Diefie Einrichtungen sind seit Freiburg offene Städte, Marktflecken und 
Bauerndörfer, Wohnhäuser, Lazarette, Schulen, Kindergärten und was sonst noch alles 
getroffen wird. Ich habe bisher darauf kaum antworten lassen. Aber das soll nun nicht 
brileuten, daß dies die einzige Antwort ist oder bleiben wird. 

Ich bin mir nun darüber im klaren, daß aus dieser unserer einmal kommenden Antwort 
namenloses Leid und Unglück über die Menschen hereinbrechen wird. Natürlich nicht 
über Herrn Churchill, denn er wird ja dann sicherlich in Kanada eitzen, dort, wohin man 
ja das Vermögen und die Kinder der vornehmsten Kriegsinteressenten schon gebracht 
hat. Aber es wird für Millionen andere Menschen ein großes Leid entstehen. Und Herr 
Churchill sollte mir dieses Mal vielleicht ausnahmsweise glauben, wenn ich als Prophet 
jetzt folgendes ausspreche: Es wird dadurch ein großes Weltreich zerstört werden. Ein 
Weltreich, das zu vernichten oder auch nur zu schädigen niemals meine Absicht war. 
Allein ich bin mir darüber im klaren, daß die Fortführung dieses Kampfes nur mit der 
vollständigen Zertrümmerung des einen der beiden Kämpfenden enden wird. Mister 
Churchill mag glauben, daß dies Deutschland ist. Ich weiß, es wird England sein. 

In dieser Stunde fühle ich mich verpflichtet, vor meinem Gewissen noch einmal einen 
Appell an die Vernunft auch in England zu richten. Ich glaube dies tun zu können, weil 
ich ja nicht als Besiegter um etwas bitte, sondern als Sieger nur für die Vernunft spreche. 
Ich sehe keinen Grund, der zur Fortführung dieses Kampfes zwingen könnte. 

Ich bedauere die Opfer, die er fordern wird. Auch meinem eigenen Volk möchte ich sie 
ersparen. Ich weiß, daß Millionen deutsche Männer und Jünglinge bei dem Gedanken 
glühen, sich endlich mit dem Feind auseinandersetzen zu können, der ohne jeden Grund 
uns zum zweitenmal den Krieg erklärte. 

Allein ich weiß auch, daß zu Hause viele Frauen und Mütter sind, die trotz höchster 
Bereitwilligkeit, auch das Letzte zu opfern, doch mit ihrem Herzen an diesem Letten 
hängen. 



Herr Churchill mag nun diese meine Erklärung wieder abtun mit dem Geschrei, daß dies 
nur die Ausgeburt meiner Angst sei und meines Zweifels am Endsieg. Ich habe dann 
eben jedenfalls mein Gewissen erleichtert gegenüber den kommenden Dingen. 



Abgeordnete! Männer des Deutschen Reichstags! 

Im Rückblick auf die hinter uns liegenden zehn Monate werden wir wohl alle von der 
Gnade der Vorsehung bezwungen, die uns das große Werk gelingen ließ. Sie hat unsere 
Entschlüsse gesegnet und uns auf den schweren Wegen begleitet. Ich selbst bin ergriffen 
von dem Bewußtsein der mir von ihr erteilten Bestimmung, meinem Volk die Freiheit 
und Ehre wiedergegeben zu haben. Die Schande, die vor 22 Jahren im Wald von 
Compiegne ihren Ausgang nahm, ist andieser gleichen Stelle für immer gelöscht. Ich 
habe nun heute die Männer vor der Geschichte genannt, die es mir ermöglichten, das 
große Werk zu vollbringen. Sie alle haben ihr Höchstes geleistet, ihre Fähigkeit und ihren 
Fleiß dem deutschen Volke geweiht. Ich will nuu schließen mit der Erwähnung jener 
Namenlosen, die nicht weniger ihre Pflicht erfüllten, die millionenfach Leib und Leben 
einsetten und zu jeder Stunde bereit waren, als brave deutsche Offiziere und Soldaten für 
ihr Volk das letzte Opfer zu bringen, dasein Mann zu geben hat. Viele von ihnen liegen 
nun gebettet an der Seite der Gräber, in denen schon ihre Väter aus dem großen Kriege 
ruhen. Sie sind Zeugen eines stillen Heldentums. Sie sind das Symbol für jene 
Hunderttausende von Musketieren, Panzerjägern und Panzers hützen, Pionieren und 
Artilleristen, Soldaten der Marine und der Luftwaffe, Männer der Waffen-SS und all die 
anderen Kämpfer, die im Kampf der deutschen Wehrmacht eingetreten sind für die 
Freiheit und Zukunft unseres Volkes und für die ewige Größe des nationalsozialistischen 
Großdeutschen Reiches. 

Deutschland Sieg Heil! 



Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

England lehnt den Friedensvorschlag des Führers ab. 

Als Antwort auf den Appell an die Vernunft greifen englische Flieger in erhöhtem 
Umfange nichtmilitärische Ziele in deutschen Städten und Dörfern an. 

Der Einsatz der deutschen Luftwaffe wird daraufhin verstärkt. 

England versucht nunmehr zum Zwecke der Kriegsausweitung und um dem Reich das zu 
seiner Ernährung wichtige Hinterland abzuschneiden, in steigendem Maße auf dem 
Balkan Einfluß zu gewinnen. Damit beginnt ein sich durch Monate hinziehender Kampf 
um die politische Vormachtstellung im Südosten Europas, der mit dem Siege 
Großdeutschlands endet. 



Am 26. Juli wird ein deutsch-türkisches Handelsabkommen unterzeichnet. 

Am gleichen Tage empfängt der Führer den rumänischen Ministerpräsidenten und den 
Außenminister Rumäniens. 

Am 27. Juli folgt der Empfang des bulgarischen Ministerpräsidenten und des 
Außenministers Bulgariens. 

Volkskommissar Molotow widerlegt am 2. August die englischen Hoffnungen auf eine 
Trübung des deutsch-russischen Verhältnisses: "Die freundschaftlichen und 
gutnachbarlichen Beziehungen werden voll aufrechterhalten bleiben, " 

Der deutsche Wehrmachtbericht meldet am 5. August die Vernichtung von 5 Millionen 
BRT. englischen Schiffsraumes seit Kriegsbeginn. 

Im Verfolg des nunmehr mit voller Rücksichtslosigkeit geführten Kampfes gegen England 
und in Erwiderung der Aushungerungspläne der englischen Regierung verhängt 
Deutschland am 17. August die totale Blockade über die britische Insel. 

Am 30. August wird nach dem Schiedsspruch der Achsenmächte in Wien die neue 
Grenzregelung zwischen Ungarn und Rumänien unterzeichnet. Damit ist ein weiteres 
Unrecht der Westmächte wiedergutgemacht und ein weiterer Stein aus der politischen 
Konstellation Englands gebrochen. 

Am 1. September meldet der Wehrmachtberieln 441 vernichtete Feindflugzeuge und 80 
Sperrballone in einer Woche. 

Am Ende des ersten Kriegsjahres eröffnet der Führer anx 4. September das 2. 
Kriegswinterhilfstverk: 



Rede am 4. September 1940 in Berlin 

Eröffnung des Kriegs winterhilf swerkes 1940/41 

In diesen Tagen endete das erste Kriegsjahr. Das zweite begann und mit ihm das neue 
Kriegewinterhilfswerk. Die Erfolge dieses ersten Jahres, meine Volksgenossen, sind 
einmalige. Sie sind so einmalig, daß sich nicht nur die Gegner diesen Ablauf der 
Geschichte nicht vorgestellt hatten, sondern auch viele im deutschen Volk konnten kaum 
die Großartigkeit der Vorgänge und die Schnelligkeit der Ereignisse begreifen. 

Wir können zum Vergleich das erste Kriegsjahr des Weltkrieges gar nicht heranziehen; 
denn in diesem ersten Kriegsjahr sind dort überall trot größter Tapferkeit, trotz unerhört 
größerer Opfer nur Teilergebnisse erzielt worden, nicht eine endgültig vollzogene 
Lösung. 



Wir brauchen dieses Mal nur das gewaltige Dreieck anzusehen, das heute von der 
deutschen Wehrmacht beschütt wird: Im Osten der Bug, im Norden das Nordkap, 
Kirkenes und Narvik und im Süden die Grenze Spaniens! Eine Anzahl von Widersachern 
ist beseitigt. Nur einer glücklichen geographischen Situation und einer außerordentlichen 
Schnelligkeit im Ausrücken hat es England zu verdanken, daß ihm das gleiche .Schicksal 
noch nicht zuteil wurde! Denn es ist nicht so, wie einige britische Politiker dies 
darstellen, daß etwa die britische Armee wie ein wildes Pferd am Zügel reißt vor 
brennender Begier, endlich losgelassen zu werden gegen den deutschen Feind. Sie waren 
uns doch so nahe und konnten ohneweiteres ihre Kampfgier damals befriedigen. Sie 
selber haben sich von uns entfernt. Und es blieb ihnen vorbehalten, diese mehrmaligen 
Entfernungen als große Siege hinzustellen. 

Es sind entscheidende Erfolge erzielt worden in diesem Jahr. Und das große Gebiet, das 
von deutschen Truppen zur Zeit beherrscht wird, hat sich erweitert durch unseren 
Verbündeten Italien, das seinerseits nun ebenfalls in Ostafrika die Offensive ergriffen hat 
und auch dort seine Position verstärkte und England zurückschlug. 

Natürlich stehen dem auch englische "Erfolge" gegenüber. Es sind das Erfolge, die der 
normale, gesunde Menschenverstand nur nicht begreift und nicht erkennt. Sie haben, au 1 
in sich keinen besonderen Zusammenhang. Wir erleben es immer wieder, daß seit diesem 
Jahr die englische Propaganda von der Höhe in die Tiefe fällt, um allerdings wenige Tage 
später in einer noch größeren Höhe zu schweben. Ich habe das einmal gelesen; da hieß es 
z. B.: "Jetzt fallen die Würfel des Krieges. Wenn es den Deutschen nicht gelingt, nach 
Paris zu kommen - und das wird ihnen nicht gelingen -, dann haben sie den Krieg 
verloren. Sollten sie aber nach Paris kommen, dann wird England den Krieg gewinnen." 

Solcher Art hat England nun seit dem 3., bzw. 4. September zahlreiche "Siege" erfochten. 
Der glorreichste Sieg - in unseren Augen wäre es der schmählichste Mißerfolg - war die 
Flucht aus Dünkirchen. Aber was tut man nicht in der Not! Wir brauchen bloß die 
britische Kriegsberichterstattung zu lesen, um zu wissen, was er, mit diesem Erfolg auf 
sich hat. Da heißt es z. B.: "Man sagt uns, daß ... oder: "Man erfährt aus 
wohlunterrichteten Kreisen ..." oder: "Man hört von wohlinformierten Stellen ..." oder: 
"Man kann von Sachverständigen vernehmen ..." oder: "Man glaubt, ernstlich annehmen 
zu dürfen, daß..." usw. Ja, einmal hieß es: "Man glaubt, Grund zu haben, glauben zu 
dürfen, daß ... usw." Und dann, wie gesagt, kann natürlich jede Niederlage zum Erfolg 
werden. 

Wir rückten gerade in Polen ein, und die englische Propagandisten erklärten, daß sie aus 
wohlunterrichteten Kreisen wüßten, daß die Deutschen bereits eine ganze Anzahl 
schwerster Niederlagen erlitten hätten und daß die Polen im siegreichen Vorrücken gegen 
Berlin seien. Wenige Tage später versicherten dann wohlinformiertere Kreise noch, daß 
sich jett das Schicksal im Osten endgültig gewendet hätte. Dann kamen ebenso 
wohlunterrichtete Sachvetständige, die bemerkten, daß selbst wenn Deutschland einen 
Erfolg errungen haben sollte - was gar nicht der Fall sei -, daß dieser Erfolg in 
Wirklichkeit doch nur ein Mißerfolg sei-von einer höheren strategischen Warte aus 
gesehen natürlich. 



Und als wir schon vor Warschau standen, da wußte man dann wieder, daß man dasRecht 
hätte, annehmen zu dürfen, daß nunmehr im Westen der Angriff der Alliierten seine - 
ersten großen, und zwar durchschlagenden Erfolge erzielt hätte. 

Und so ging das nun weiter, bis daß endlich kein Polen mehr war. Und dann sagte man: 
"Von uns ist ein großer Alpdruck genommen, denn dieses Polen im Osten war immer 
unsere schwache Seite. Seit Polen erledigt ist, können die Alliierten sich endlich auf den 
Kriegsschauplatz konzentrieren, wo sie den Deutschen überlegen sind, und das wird der 
Deutsche in kurzer Zeit erfahren." 

Dann war längere Zeit Ruhe. Diese Ruhe war natürlich auch ein ungeheurer dauernder 
Erfolg der britischen Wehrmacht und ein ebenso konstanter Mißerfolg DeutschlaDds. 
Was hat in diesen Monaten nicht England gearbeitet, und was haben wir nicht alles 
verschlafen! Was haben die englischen Politiker nicht alles in dieser Zeit gesehen und 
richtig erkannt und vor allem immer den richtigen Zeitpunkt erfaßt, und was haben wir 
demgegenüber nicht alles verpaßt! Bis daß Norwegen kam. Als die Operation begann, da 
freute sich die englische Kriegsberichterstattung über den ungeheuren "Fehler", den wir 
nun gemacht hätten. "Endlich haben die Deutschen jetzt einen Fehler gemacht, und das 
werden sie jett büßen", so schrieb man, und man freue sich in England, daß man jett die 
Gelegenheit bekomme, sich mit den Deutschen messen zu können. Dabei sind wir im 
Westen seit Monaten bloß einige hundert Meter auseinander gewesen! Sie hätten sieh in 
jeder Stunde mit uns messen können! Sie taten so, als ob sie uns überhaupt nicht hätten 
sehen können im Westen, und nun zum erstenmal in Norwegen, da gab ihnen das gütige 
Schicksal nun die Gelegenheit, dank unserer und besonders meiner Dummheit, endlich 
sich mit uns kriegerisch auseinandersetzen zu können. 

Die Auseinandersetzung, die kam dann auch. Und es ist schon wirklich eine Ironie des 
Schicksals, daß vielleicht der für die Engländer damals schlimmste Schlag ihrer eigenen 
Propaganda zu verdanken war. Als wir nämlich die Norweger schon längst über Hamar 
und Lillehammer hinaus geschlagen hatten, da marschierte eine britische Brigade bieder, 
fromm und ahnungslos des gleichen Weges gegen Hamar. Sie, hatte nach rückwärts 
keinerlei Verbindung, denn das hatten unsere Stukas unterdes und unsere Kampfbomber 
alles abgeschlagen. Und so hörte sie nur auf den britischen Rundfunk. Und im britischen 
Rundfunk, da vernahm der britische Brigadekommandeur, daß wir noch weit, weit 
natürlich vor Lillehammer seien bzw. von ihm aus gesehen hinter Lillehammer, und daß 
wir eine schwere Niederlage bezogen hätten. Und so marschierte der biedere britische 
Brigadekommandeur an der Spitje seiner Brigade nach Lillehammer ein, legte sich dort 
zur Ruhe, zur Seite seine Kiste mit den Dokumenten, wo drauf stand: "Streng geheim! 
Nicht dem Feind in die Hand fallen lassen!", und wurde nun in der gleichen Nacht noch 
mitsamt seiner kostbaren Bundeslade von unseren Truppen ausgehoben. Das kommt 
davon, wenn sich jemand auf Mister Churchill, den Kriegsberichterstatter, verläßt! 

So war es aber fast überall. Sie haben gelogen. Sie sind in das Meer 'reingeworfen 
worden, und es war dann "ein ganz großer Sieg". Daß es ihnen gelang, noch ein paar 
letzte Trümmer von Andalsnes oder von Namsos zu retten, das erklärten sie der Welt als 



den "gewaltigsten Erfolg der neueren britischen Kriegsgeschichte". Damit können wir 
uns natürlich nicht messen. Aber das Tatsächliche stand dem gegenüber, nämlich: wenige 
Wochen später gab es kein Norwegen mehr. Die britischen Streitkräfte haben auch dieses 
Land räumen müssen. 

Und dann kam die Stunde der Auseinanderset;ung im Westen. Wir sind auch da nicht zu 
spät gekommen. Und gerade bei diesem Feldzug hat wirklich diese alliierte Kombinaiion 
nichts anderes als nur Niederlagen einstecken müssen. Die Tatsachen, die geschichtlichen 
Tatsachen sprechen dafür und legen Zeugnis ab. Trotzdem endete auch das mit einem 
großen britischen "Sieg", nämlich mit der herrlichen, ruhmvollen Waff entat von 
Dünkirchen. Die Spuren dieser Waffentat habe ich selber mit meinen eigenen Augen 
gesehen. Es sah ziemlich unordentlich aus! 

Nun ist Frankreich ebenfalls zerbrochen. Und was hat man nun für eine Erklärung? Kaum 
war Norwegen endgültig von den Alliierten gesäubert, da erklärte man: "Das haben wir ja 
gewollt. Wir wollten ja die Deutschen hier herauflocken. Das ist ein Sieg, ein eindeutig 
klarer Sieg für uns, eine Verkürzung unserer Front." und nachdem Frankreich endlich 
niedergesehrnettert war, erklärte man: "Jetzt kann sich England endlich mit seiner ganzen 
Kraft zum erstenmal konzentrieren. Wir haben jetzt nicht mehr die Notwendigkeit, uns 
immer da zu vergeuden und unsere Truppen zu verschwenden, uns zu verzetteln. Jetzt 
haben wir die strategische Lage erreicht, die wir ununterbrochen gewünscht und uns 
erhofft hatten. Der Ballast Frankreich ist jett von uns abgefallen. Er hat uns nur kostbares 
britisches Blut gekostet, und wir sind jent in der Lage, den Deutschen ganz anders 
entgegenzutreten 

Nun hat man sich gleich bei Kriegsbeginn mit bestimmten Prophezeiungen über die 
Dauer dieses Krieges befaßt. Man sagte: .Der Krieg dauert drei Jahre. Britannien richtet 
sich auf drei Jahre ein." Das mußte man auch schon tun, denn die Leute da, die ja doch 
alle schwerreiche Besitzer von Aktien, Kriegsfabrikationsaktienpaketen sind, diese Leute 
sind klug genug, sie wissen selbstverständlich, daß sich diese Neuanschaffungen in einem 
halben oder in einem Jahr gar nicht verzinsen können. Das muß also schon einige Zeit 
dauern. Aber ich war damals auch gleich so vorsichtig und habe dem Reichsmarschall 
damals gleich gesagt: Göring, bereiten wir alles vor auf fünf Jahre. Nicht, weil ich 
glaube, daß der Krieg fünf Jahre dauert. Aber was auch kommen mag, England wird 
niederbrechen, so oder so! Und ich kenne keinen anderen Termin als diesen Termin ganz 
allein. 

Ich werde das natürlich klug und vorsichtig und gewissenhaft alles immer vorbereiten. 
Das werden Sie verstehen. Und wenn man in England sehr neugierig ist heute und sagt: 
"Ja, warum kommt er denn nicht?" Beruhigt euch, er kommt! Man muß nicht immer so 
neugierig sein. Diese Welt wird frei werden. Es muß mit dem Unfug einmal für immer 
aufgeräumt werden, daß es einer Nation möglich sein kann, ganz nach Belieben einen 
ganzen Kontinent zu blockieren. Es muß unmöglich gemacht werden in der Zukunft, daß 
es einem Piratenstaat von Zeit zu Zeit immer wieder je nach Wunsch und Laune einfallen 
kann, 450 Millionen Menschen hier mehr oder weniger der Armut oder dem Elend 
auszuliefern. Wir haben ~s satt, uns für alle Zukunft, besonders als Deutsche, von 



England vorschreiben zu lassen, ob wir vielleicht dieses oder jenes tun dürfen oder nicht, 
ja am Ende sogar, ob der Deutsche einen Kaffee trinken darf oder nicht. Wenn ex 
England nicht gefällt, dann wird eben die Kaffee-Einfuhr gesperrt. Das interessiert mich 
persönlich gar nicht. Ich trinke keinen. Aber es ärgert mich, daß andere ihn nicht trinken 
können. Und überhaupt finde ich es unerträglich, daß hier eine 85 -Millionen-Nation von 
einem anderen Volk jederzeit an Leib und Leben gestraft werden kann, wenn es 
irgendeinem Plutokraten in London nicht paßt. 

Ich habe dem englischen Volk so oft die Hand zur Verständigung hingehalten. Sie wissen 
es ja selbst. Es war das mein außenpolitisches Ziel. Ich habe es neulich noch zum 
allerletztenmal gemacht. Ich ziehe es jett auch vor, zu kämpfen, bis daß eine ganz klare 
Entscheidung herbeigeführt ist. Und die klare Entscheidung kann nur die sein, daß dieses 
Regime erbärmlicher und niederträchtiger Kriegshetzer beseitigt wird und daß ein 
Zustand hergestellt wird, in dem es unmöglich ist, daß eine Nation in Zukunft noch ganz 
Europa zu tyrannisieren vermag. 

Hier wird Deutschland, und hier, wird auch Italien, hier werden beide Staaten Sorge 
tragen, daß sich das in der Geschichte ein zweites Mal nicht mehr wiederholt. Und hier 
werden England auch alle seine Verbündeten nichts helfen, weder der Kaiser Halle 
Selassie, noch Herr Benesch, noch irgendein anderer, auch der König Haakon nicht und 
auch nicht die Königin Wilhelmina und auch nicht der französische General de Gaulle. 
Alle diese Verbündeten werden gar nichts helfen. Und was sie sonst auch noch planen 
mögen, was sie sonst auch noch vielleicht in der tiefsten Falte ihres Herzens in Aussicht 
genommen haben, wir sind auf der Hut, sind zu allem bereit, zu allem entschlossen und 
gewillt, jederzeit zu handeln. 

Und vor allem: Man erschreckt uns durch gar nichts. Wir deutsche Nationalsozialisten 
sind durch die härteste Schule gegangen, die überhaupt menschlich denkbar ist. Erst 
waren wir Soldaten des großen Krieges, und dann waren wir die Kämpfer der deutschen 
Wiedererhebung. Und was wir in diesen Jahren erdulden mußten, das hat uns gehärtet. 
Man kann uns daher auch durch nichts einschüchtern. Man kann uns durch gar nichts 
überraschen. Als man in England vor einem Jahr in den Krieg eintrat, da sagte man: "Wir 
haben einen Verbündeten." Man war neugierig, wer es wohl sei. Sie sagten: "Es ist ein 
General, dieser Verbündete. Er heißt General Revolution." Baha! Sie haben eine Ahnung 
vom neuen nationalsozialistischen deutschen Volksstaat! Und nun war. teten sie in 
London auf die Tätigkeit dieses Generals Revolution. Am 6. September tat sich nichts, 
am 7. September tat sich nichts. Am 8. September: nach ihren Äußerungen sollte binnen 
einer Woche dieser General sich erheben, General Revolution. Und er ist nicht 
aufgefunden worden. 

Dann sagte man: "Wir haben einen jetzt aber wirkungsvolleren General. Es ist dies der 
General Hunger." Wir haben vor vornherein damit gerechnet, daß die großen 
Menschenfreunde, so wie im Weltkrieg, versuchen würden, die Frauen und die Kinder 
auszuhungern, und haben uns auch darauf vorbereitet. Auch dieser General war nur eine 
Fehlspekalation, eine Erscheinung, ein Irrlicht im Gehirn des Mister Churchill. 



Jetzt ist man zum dritten General als Verbündeten gekommen. Es ist der General Winter. 
Er war schon einmal gewesen. Er hat damals versagt, er wird oder würde auch dieses Mal 
genau so versagen. Überhaupt die Engländer sollten, wenn sie schon wirklich so obskure 
Generale nehmen, da sollten sie nicht vergessen, ihren bedeutendsten General vielleicht 
zum britischen Reichsgeneralfeldmarschall zu erheben, nämlich den General Bluff. Das 
ist ihr einziger solider Verbündeter, der es verdienen würde, daß sie ihm tatsächlich die 
höchste Beförderung zuteil werden lassen. Uns schlägt"man nun mit diesen Generalen - 
da können sie überzeugt sein - nicht mehr. Damit kann man vielleicht das dumme 
britische Volk dumm machen, aber das deutsche Volk hat tatsächlich England 
kennengelernt. Diese Schwätereien des Mister Churchill oder des Mister Eden - vom 
alten Chamberlain zu reden, das verbietet einem die Pietät -, diese Schwätzereien lassen 
das deutsche Volk ganz kalt, bewegen es höchstens zum Lachen. Es gibt in unserer 
hochdeutschen Sprache kein passendes Wort für so eine Erscheinung wie Duff Cooper. 
Da muß man schon zur Mundart greifen, und hier, glaube ich, ist nur im Bayerischen ein 
Wort geprägt worden, das so einen Mann charakterisiert, nämlich: Krampfhenne! Die 
Herren können sich beruhigen, mit diesen Mitteln werden sie den Krieg nicht gewinnen. 
Und die anderen Mittel, die sind Gott sei Dank in unserer Hand und werden in unserer 
Hand bleiben! Und wenn die Stunde geschlagen hat, dann werden wir an die Stelle des 
Generals Hunger oder Revolution oder Winter oder Bluff, werden wir wieder den 
General der Tat setzen, das heißt die Handlung. Und dann werden wir &eben, wer sich 
hier am meisten bewährt. 

Den Dank des deutschen Volkes nun an seine Soldaten habe ich bereits im Reichstag 
ausgesprochen. In diesen Tagen bewegt uns alle der Dank an unsere Luftwaffe, an unsere 
tapferen Helden, die Tag für Tag nach England einfliegen und dort das beantworten, was 
der geniale Mister Churchill erst erfunden hat. 

Ich möchte heute aber nun den Dank vor allem an die Heimat richten für dieses 
zurückliegende Jahr, den Dank an das ganze deutsche Volk, und zwar möchte ich dem 
deutschen Volk für seine gesamte Haltung danken, die es in diesem Jahr zeigte in oft 
nicht leichten Situationen. Denn vielleicht ist es vielen gar nicht bewußt, was es hieß, in 
wenigen Wochen im vergangenen Jahr über 700 000 Menschen zu evakuieren. Und das 
ging alles reibungslos. Allerdings, es war auch alles bei uns vorbereitet - zum 
Unterschied von den anderen. Aber was die Menschen im einzelnen nun hier auf sich 
nahmen, war oft sehr schwer, und sie haben es bewunderungswürdig ertragen. Sie sind 
glücklich, daß sie nun wieder in ihre Heimat zurückkehren konnten. 

Wir müssen aber auch all denen danken, die in dieser Heimat selbst die wichtigsten 
Schutzmaßnahmen durchführen, für sie verantwortlich sind: Luftschutz und besonders für 
die gewaltigen Organisationen des Roten Kreuzes, die in Ärzten, im ganzen 
Sanitätspersonal und besonders aber auch in den Schwestern Ungeheures leisten. 

Wir wollen aber auch vor allem jetzt gedenken der deutschen Frau, jener Millionenschar 
deutscher Frauen, deutscher Mütter und auch deutscher Mädchen, die den Mann jetzt 
ersetzen müssen und die in Stadt und Land arbeiten und die dafür sorgen, daß uns das 
tägliche Brot auf der einen Seite wieder wird und auf der anderen Seite der Soldat die 



notwendigen Waffen und die Munition bekommt. An ihrer Seite stehen alle die Millionen 
deutscher Arbeiter, die in Munitionsfabriken, hochbetagt oft oder noch ganz jung, sich 
einSetsen, daß die kämpfende Front nicht an dem fällt, an dem sie einst im Jahre 1918 
letzten Endes zusammenbrach. Es ist etwas Wunderbares, unser Volk hier im Kriege züi 
sehen, in seiner ganzen Disziplin. 

Wir erleben das gerade jefät in der Zeit, da Herr Churchill seine Erfindung der 
Nachtluftangriffe uns vorführt. Er tut es nicht deshalb, weil diese Luftangriffe besonders 
wirkungs. voll sind, sondern weil seine Luftwaffe bei Tag nicht über deutsches Land 
kann. Während die deutschen Flieger und die deutschen Flugzeuge Tag für Tag über 
englischem Boden sind, kommt ein Engländer bei Tageslicht überhaupt nicht über die 
Nordsee herüber. So kommen sie in der Nacht und werfen nun, wie Sie wissen, wahllos 
und planlos auf zivile bürgerliche Wohnviertel ihre Bomben, auf Bauerngehöfte und 
Dörfer. Wo sie irgendein Licht erblicken, wird eine Bombe darauf geworfen. 

Ich habe drei Monate lang das nicht beantworten lassen, in der Meinung, sie würden 
diesen Unfug einstellen. Herr Churchill sah darin ein Zeichen unserer Schwäche. Sie 
werden e3 verstehen, daß wir jegt nun Nacht für Nacht die Antwort geben, und zwar 
steigend Nacht für Nacht. Und wenn die britische Luftwaffe 2000 oder 3000 oder 4000 
Kilogramm Bomben wirft, dann werfen wir jetzt in einer Nacht 150 000, 180 000, 230 
000, 300 000 und 400 000. Und wenn sie erklären, sie werden bei uns Städte in großem 
Ausmaß angreifen - wir werden ihre Städte ausradieren! Wir werden diesen Nachtpiraten 
das Handwerk legen, so wahr uns Gott helfe. Es wird die Stunde kommen, da einer von 
uns beiden bricht, und das wird nicht das nationalsozialistische Deutschland sein! Denn 
ich habe schon einmal einen solchen Kampf in meinem Leben durchgeführt bis zur 
leisten Konsequenz, und es ist der Gegiter gebrochen, der heute noch in England auf 
einer leisten Insel in Europa sitzt. 

Gerade angesichts dieses Kampfes aber ist es erst recht notwendig, zu begreifen, wie 
wichtig die Ausgestaltung und Formung uuserer deutschen Volksgemeinschaft ist. Wir 
hätten das alles nicht leisten können, wenn da vorne, verloren auf sich selbst allein 
gestellt, ein deutscher Soldat stünde ohne Verbindung zu ihm gleichgestimmten Seelen 
der Heimat. Was den deutschen Soldaten vorne stark macht, ist das Bewußtsein und das 
Wissen, daß hinter ihm fiebernd in eiserner Geschlossenheit, aber fanatischem Willen ein 
ganzes Volk steht, und zwar ein Volk, erfüllt von einer hohen Zielsetzung. Und diese 
Zielsetzung geht weit darüber hinaus, etwa nur diesen Krieg zu gewinnen. Nein, wir 
wollen einen neuen Staat aufbauen. Deshalb werden wir auch heute von den anderen so 
gehaßt. Sie haben es oft ausgesprochen. Sie sagten: Ja, Ihre sozialen Experimente sind 
sehr gefährlich. Wenn das um sich greift, und wenn das auch unsere Arbeiter sehen, das 
ist sehr bedenklich. Das kostet Milliarden und bringt nichts ein. Es legt sich das weder 
um in einen Gewinn der Wirtschaft noch in eine Dividende. Was soll das also? Wir haben 
an solchen Entwicklungen kein Interesse. Wir begrüßen alles, was dem materiellen 
Fortschritt der Menschheit dient, soweit dieser materielle Fortschritt sich wieder 
wirtschaftlich in Gewinn verwandelt. Aber soziale Experimente, das, was Sie da alles 
machen, das kann doch nur dazu führen, daß die Begehrlichkeit der Massen geweckt 
wird, und endlich dazu führen, daß wir von unserem Postament herunter müssen. Das 



können Sie von uns nicht erwarten." Man sah in uns das böseste Beispiel. Jede 
Einrichtung, die wir machten, sie wurde nicht etwa von den anderen übernommen, nein, 
sondern sie wurde abgelehnt deshalb, weil wir sie durchführten. Sie sahen darin schon 
wieder eine Konzession auf dem Wege einer sozialen Gesetzgebung und damit einer 
sozialen Entwicklung, die in diesen Staaten verhaßt ist. Es sind eben Plutokratien, in 
denen ein ganz kleiner Klüngel von Kapitalisten diese Massen beherrscht, und natürlich 
in engster Verbindung mit dem internationalen Judentum, mit den Freimaurern. Wir 
kennen ja diese Freunde von uns her, unsere alte liebe Koalition, das Systemdeutschland, 
das ja auch personell sich zum Teil dort hinübergerettet hat. Sie has. sen uns wegen 
dieser unserer sozialen Einstellung, und alles, was wir aus ihr heraus planen und 
durchführen, erscheint ihnen gefährlich. Und sie sind der Überzeugung, daß man diese 
Entwicklung beseitigen muß. Und ich bin der Überzeugiiiig, daß dieser Entwicklung die 
Welt, die Zukunft gehört. Ich bin der Überzeugung, daß Staaten, die sich dieser Entwick 
lung nicht anschließen, früher oder später zerbrechen. Wir sehen sehr viele Staaten in 
dieser Welt mit ungelösten sozialen Fragen. Sie werden, wenn sie keine Lösung der 
Vernunft finden, früher oder später zu einer Lösung des Wahnsinns gelangen. 

Das hat der Nationalsozialismus im deutschen Volk verhindert. Und sie kennen nun 
unsere Zielsetung, und sie wissen, daß wir beharrlich und konsequent dieses Ziel 
verfechten und auch erreichen werden. Deshalb dieser Haß dieser ganzen internationalen 
Plutolkraten, der Haß dieser ganzen jüdischen Zeitungen, der ganzen Welthörsen und die 
Sympathien all derer in anderen Ländern, die ebenso oder ähnlich denken, wie diese 
Plutokratien. 

Weil wir aber das wissen, daß dieser Kampf doch letzten Endes ein Kampf um die ganze 
soziale Grundlage unseres Volkes, um die Substanz unseres Lebens ist und gegen diese 
Substanz gerichtet ist, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als. gerade im Kampf für 
dieses Ideal uns selbst immer mehr zu diesem Ideal zu bekennen. 

Und hier ist auch das Winterhilfswerk, diese großartigste soziale Hilfseinrichtung, die es 
überhaupt auf der Erde gibt, hier ist auch das Winterhilf svierk eine mächtke 
Demonstration des Geistes. Es wird mir jeder zutrauen, daß wir das auch anders hätten 
lösen können. Wir hätten auf dem Steuerwege das ohne weiteres hereinbringen können. 
Es wäre nicht notwendig gewesen, diese riesige Organisation aufzubauen. Wir hätten das 
alles durch Beamte machenkönnen.Aber selbstwenn finanziell das Ergebnis genau so 
groß gewesen wäre, ja meinetwegen größer, ideell wäre dieses Ergebnis nicht annähernd 
an das herangekommen, das wir so besitzen. Denn es ist so die freiwillige 
Organisation,der deutschen Volksgemeinschaft in ihrer praktischen Auswirkung - eine 
Erziehung des einen, der gibt, aber auch eine Erziehung des anderen, der nun selber 
freiwillig diese Arbeit leistet. Denn es sind hier zwei, die ein Opfer bringen: der eine, der 
das Opfer gibt, und der andere, der dieses Opfer nun verwaltet, ehrenamtlich verwaltet. 
Dieses kleine Mädchen, das hier auf der Straße geht und einsaminelt, unterstützt von all 
den anderen Berufen, die im Turnus diese Arbeit vollbringen, bis hinauf zu den 
Repräsentanten des Staates, der Wirtschaft, der Kunst usw. - es ist eine praktische 
Erziehung zur Volksgemeinschaft hin. Und das ist das Entscheidende, meine 
Volksgenossen, denn wir alle sind irgendwie belastet mit den Überlieferungen usw. der 



Vergangenheit, der Herkunft, des Standes, des Berufes usw. Entweder wir schlagen 
Millionen Menschen tot, die unersetzlich sind in ihrer sonstigen nationalen Tätigkeit, in 
ihrer wirtschaftlichen Arbeit, weil sie noch nicht reif sind für eine solche Gemeinschaft, 
oder wir erziehen sie zu dieser Gemeinschaft. Das sind zwei grundlegende Gedanken. 
Der Nationalsozialismus hat von vornherein die Auffassung vertreten, daß jede 
Einstellung nur das Produkt der Erziehung, der Gewöhnung, der Vererbung ist, also 
genau so wieder umerzogen werden kann. Denn das Kind, das heute in unserem Volke 
groß wird, wird nicht primär geboren mit irgendwelchen Vorurteilen standesmäßiger oder 
klassenmäßiger Herkunft. Die werden ihm erst annerzogen. Grundsätzlich schreit dieser 
Wurm zuvor genau so wie jeder andere. Es ist gar kein Unterschied unter ihnen. Erst im 
Laufe des Lebens werden ihnen diese Unterschiede durch ihre Umgebung künstlich 
aufoktroyiert. Und das zu beseitigen ist unsere Aufplie, wenn wir nicht verzweifeln 
wollen am Aufbau einer wirklich organischen und tragfähigen menschlichen 
Gesellschaft. Diese Aufgabe haben wir übernommen und beginnen diese Aufgabe nun 
auf allen Gebieten durchzuführen, beim kleinen Kind bereits beginnend. Sowie der 
Wurm soweit denkend wird, daß man ihm die Differenzen des menschlichen Lebens 
anerziehen kann, beginnen wir mit der Anerziehung des Gemeinsamen und lassen dann 
nicht mehr locker. Und wenn auch der eine oder der andere erklärt: "Die Ergebnisse?" Ja, 
mein lieber Freund, wir haben ja auch erst seit wenigen Jahren angefangen, erst in 
unserer Partei als Gemeinschaft und dann seit jetjt bald acht Jahren im deutschen Volk. 
Eine kurze Frist, wenn du bedenkst, was Jahrhunderte umgekehrt vorher wirkten, aber im 
Ergebnis doch schon jetzt ungeheueilich. Dafür sprechen doch diese gewaltigen 
Demonstrationen unserer Gemeinschaft. Das wäre doch alles noch vor zwanzig Jahren 
unmöglich gewesen und vor dreißig Jahren undenkbar, und vor vierzig Jahren hätte man's 
gar nicht gewollt. Das ist heute bereits eine reale Wirk, lichkeit. Und wir tun das auf allen 
unseren Gebieten. Wir erziehen die Menschen zu einer einheitlichen Lebensauffassung, 
zu einer einheitlichen, gleichmäßigen Pflichtauffassung. Und wir sind der Überzeugung, 
daß nach einem gewissen Zeitalter dieser Erziehung die Menschen die Produkte dieser 
Erziehung sein werden, das heißt, sie werden genau so dann die neuen Gedanken 
repräsentieren, wie sie heute noch teilweise die alten verkörpern. 

Das ist ein mühevoller Weg des Abschleifens und des Erziehens. Aber wir sehen es ja 
auch am Winterhilfswerk. Es macht Fortschritte. Als das erste Winterhilfswerk kam, da 
liefen noch sehr viele in Deutschland herum, die sagten - "Wer kommt dort?" so wie, na, 
Ludwig Schmitz, Sie kennen ihn ja alle, "ein Mann mit einer Büchse, also rechts um oder 
links um oder irgend sogar eine dumme Bemerkung." Daß das so war und daß sich das 
gebessert hat, kann man ja daran ersehen, daß die Spenden immer größer wurden. Die 
Beharrlichkeit hat hier zum Ziel geführt. Allmählich hat selbst der dickköpfigste 
Repräsentant alter Ordnung eingesehen -. Erstens einmal nütt es sowieso nichts; sie 
kommen immer wieder, und wenn der eine weg ist, kommt der nächste. Also ist es 
zweitens schon besser, ich nehme das und steck's an, und drittens, na, eigentlich im 
Grunde genommen, es wird doch wirklich etwas geleistet. 

Jas geschieht damit! Was haben wir damit in Deutschland Wunden geheilt! Wo haben 
wir überall geholfen! Wie konnten wir den Menschen im einzelnen unter die Arme 
greifen! Welche gigantischen sozialen Einrichtungen sind geschaffen worden! Glauben 



Sie, viele Menschen sind einfach zunächst aus Trägheit, aus Gedankenträgheit gegen eine 
solche Neuerung. Wenn sie aber erst einmal sehen, was daraus wird, dann sagen sie: "Na 
ja, Gott, da kann man natürlich auch etwas geben. Ich habe ja das so gar nicht recht 
gedacht. Ich habe mir das nicht so vorgestellt, daß das so etwas Gewaltiges wird und 
endlich, daß das die Folgen hat. Es sind natürlich doch wirklich großartige Taten, Werke, 
die hier vollbracht werden." Und ehe sich's der Mensch überlegt, ist er selbst als 
starrköpfigster Repräsentant früherer Auffassungen bereits auf dem Wege zum neuen 
Deutschland hin. 

Und umgekehrt. Wenn Sie früher einem gesagt hätten vor 30 Jahren: "Herr, hier haben 
Sie eine Büchse, jetjt stellen Sie sich an eine Straßenerke, und dort bitten Sie jetzt, daß 
Ihnen jemand etwas gibt für Ihre Volksgenossen", hätte der gesagt: "Was, ich gebe selber 
etwas hinein, aber das können Sie von mir nicht verlangen. Ich bin der Herr Soundso, 
oder ich bin das und jenes, das kann ich nicht tun. Was fällt Ihnen überhaupt ein? Und 
außerdem, wie werde ich angeredet? Weiß ich, ob mir nicht einer vielleicht so etwas 
Dummes ins Gesicht sagt?" - Ja, der ist nicht gesfheiter als der, der dieses Dumme sagt. 
Man muß die Menschen gegenseitig erziehen. Es ist sehr gut, wenn Sie sehen, wie blöde 
manche Menschen oft.reden. Es ist das eine wunderbare Erziehung. Aber gerade dieses 
Werk hat jetzt in so wenigen Jahren schon gezeigt, wie bildungsf ähig ein Volkskörper ist 
und wie sehr die Menschen am Ende doch gepackt werden von einer großen Idee, aber 
auch einer großen Arbeit, einer großen Leistung. Und wir packen sie ja von allen Seiten. 
Überall wird diese Erziehung durchgeführt. 

Ich weiß, wie oft man doch auch früher das Wort aussprach, das napoleonische Wort, daß 
jeder Soldat den Marschallstab im Tornister trage. Es war aber das wirklich nicht 
wörtlich zu nehmen, denn es war normal für einen Soldaten einst ja gar nicht denkbar, 
diesen Weg zu beschreiten. Das alles hat sich geändert bis nach oben hinauf. Wenn einst 
der höchste Orden nur - sagen wir - einem Offizier gegeben werden konnte, dann kann 
ihn heute ein tapferer Unteroffizier oder Mann genau so tragen. Es ist eine Welt von 
Vorurteilen eingerissen worden, eine Welt von Vorurteilen. 

Und glauben Sie mir, es wird im Laufe der Jahrzehnte immer schöner werden, in diesem 
Staate zu leben. Immer größer werden die Aufgaben, und an ihnen werden wir unser 
Volk immer mehr zueinander erziehen, in eine immer engere und innigere Gemeinschaft 
verwandeln. Und wenn dann noch ein paar also unter keinen Umständen wollen, dann 
werden wir ihnen einmal ein Ehrenbegräbnis geben. Das sind die letzten Repräsentanten 
eines vergangenen Zeitalters; und in. sofern auch vielleicht noch interessant. Aber die 
Welt, die Zukunft gehört den jungen Völkern, die diese Fragen lösen. Und wir haben 
diese Lösung in Angriff genommen und lösen sie auch. 

Und das Winterhilfswerk ist hier eine gewaltige Gemeinschaftskundgebung der Heimat 
angesichts der gewaltigsten Kundgebungen der Gemeinschaft unserer Front. Denn so wie 
dort ein Riesenkörper wohl organisiert seine Pflicht erfüllt, so steht zu Hause diese 
Heimat und ist zu gleichen Leistungen bereit und gewillt zu jedem Opfer, das dieser 
Kampf um Sein oder Nichtsein unserer Zukunft uns auferlegt. 



Wenn ich daher nun noch einmal all denen danke, die im ersten Kriegswinterhilfswerk 
gegeben und sonst als Helfer mit tätig waren, dann bitte ich Sie zugleich alle: Erfüllen Sie 
nun im zweiten Kriegswinterhilfswerk erneut Ihre Aufgabe. Die einen als freiwillige 
Helfer und die anderen als freiwillige Geber. Sorgen wir dafür, daß auch das erneut der 
Welt gegenüber sogar eine Demonstration wird unseres unlösbaren Gemeinschaftssinnes 
und daß sie endlich erkennen mögen, daß die Spekulation auf den General Revolution 
eine Idiotie ist und daß an Stelle dieses Generals ein anderer General steht: der General 
der gemeinsamen Pflichterfüllung, der uns alle befehligt. 

Es ist der Geist unserer Volksgemeinschaft, der uns alles ertragen läßt und der unser Volk 
stark sein läßt für alle Auseinandersetzungen und Entscheidungen der Zukunft. Auch 
damit hilft jeder einzelne dann, den, Willen unserer Feinde zu brechen, indem er ihnen 
solche Illusionen raubt, seinen Teil beiträgt an der Ausweitung der Erkenntnisse und der 
Einsicht in und über unser Volk. Je mehr die andere Welt sieht, daß hier dieses große 
Volk eine einzige Gemeinschaft ist, um so mehr wird sie einsehen, wie aussichtslos ihr 
Beginnen ist. Menschen, die voneinander getrennt, jeder ihres Weges gingen, die könnten 
sie brechen - 85 Millionen aber, die einen Willen habpn, einen Entschluß und zu einer 
Tat bereit sind, bricht keine Welt! 



Der großdeutsche Freiheitskampf Reden Adolf Hitlers 

Am 19. September trijft der Reichsaußenminister zu einem mehrtägigen Besuch in Rom 
ein. 

Am 25. September verkündet Reichskommissar Terboven die Beseitigung des bisherigen 
Systems in Norwegen. "Nasjonal Sämling" übernimmt den Neubau des Staates. 

Am 27. September wird in Berlin der Dreimächtepakt zwischen Deutschland, Italien und 
Japan unterzeichnet. 

Am 28. September trijft der Außenminister des verbündeten Italiens zu Besprechungen 
mit der Reichsregierung und dem Innenminister Spaniens auf deutschem Reichsgebiet 
ein. 

Arn 3. Oktober treffen sich der Führer und der Duce auf dem Brenner. 

Am 6. Oktober feiert das deutsche Volk den Erntedanktag. Der Führer empfängt die 
Frontbauern in der Reichskanzlei und richtet an sie folgende Ansprache: 



Rede am 15. Oktober 1940 in Berlin 
vor den Frontbauern 



Der Kampf, in dem sich dieses Mal zum erstenmal in der Geschichte die ganze deutsche 
Nation befindet, ist ein Kampf im tiefsten Grunde gegen die Lebensbehauptung unseres 
Volkes an sieh. Die Staaten, die uns seit dem September der, ver. gaugenen Jahres den 
Krieg erklärt hatten, haben irgendeinen sachlichen Anlaß, der ihnen von uns aus gegeben 
worden wäre, nicht gehabt. Der Grund ist uns allen verständlich: Es soll verhindert 
werden, daß die 85-Millionen-Masse unseres Volkes den Lebensanspruch verwirklichen 
kann, der unserem Volk auf Grund seiner Zahl, seiner Bedeutung, seines Fleißes, seiner 
Arbeitskraft, aber auch seiner Genialität zukommt. Der Staat, der der Haupttreiber in 
diesem Kriege ist, war die treibende Kraft fast aller europäischen Kriege seit drei 
Jahrhunderten. England versucht, seine Weltherrschaft aufzubauen auf den Trümmern 
Europas. Es versucht, jede Konsolidierung Europas zu verhindern. Und es wird dabei 
dieses Mal unterstutzt von den Kräften, denen besonders das Deutsche Reich in der 
jetzigen Verfassung ein Dorn im Auge ist. Sie sehen in der Geisteswelt, die wir heute 
vertreten, eine Gefahr für die Herrschaft ihrer eigenen rein kapitalistisch orientierten 
Kreise, ihrer sogenannten führenden Schichten. 

Dieser Kampf, er schien dieser anderen Seite möglich zu sein und in seinem Ausgang 
sicher durch die Hoffnung auf ein paar Verbündete. Der erste Verbündete, auf den sie 
glaubten, vertrauen zu dürfen, das war in ihren Augen eine neue deutsche Revolution. Sie 
waren wirklich der Meinung, daß sie nur den Krieg zu erklären brauchten, und dann 
würde Deutschland in wenigen Tagen zusammenbrechen infolge einer inneren 
Revolution. Woher sie das glaubten und weshalb sie das glaubten, das möchte ich hier 
nicht untersuchen. Es gibt leider einzelne charakterlose Halunken, die, besonders im 
Ausland tätig, mitgeholf en haben, diese idiotische Auffassung zu verbreiten. Darüber 
brauchen wir kein weitetes Wort zu verlieren. Sie sind sich unterdes schon klar 
geworden, daß diese Hoffnung vergeblich war. 

Die nächste Hoffnung war die Meinung, daß es ihnen so wie im Weltkrieg gelingen 
würde, uns nach zwei oder drei Fronten zu gleicher Zeit in den Kampf zu zwingen, um 
uns dann allmählich ausbluten lassen zu können 

Nach 18 Tagen ist ihr erster Verbündeter niedergeschlagen gewesen. Wenn auch das 
schlechte Wetter des Herbstes es nicht ermöglicht hat, gleich im Herbst noch mit 
Frankreich fertig zu werden, dann ist doch wenige Monate später diese Abrechnung 
erfolgt. Und wenn auch im Augenblick wieder das schlechte Wetter verhindert, daß wir 
mit dem letzten Gegner uns auseinandersetzen, dann wird auch seine Stunde schlagen. 
Militärisch ist dieser Krieg bereits heute restlos gewonnen. Wer Europa beherrscht, wer 
vom Nordkap bis an die spanische Grenze und darüber hinaus diese europäische Position 
besitt, der kann militärisch nicht mehr bezwungen werden. Das wis. sen sie auch. 

Sie haben dann noch ein paar andere Hoffnungen gehabt. Eine große Hoffnung war der 
Winter im vergangenen Jahr. Wir haben ihn besser überstanden als unsere Gegner selbst. 
Und dann bleibt ihnen eine ganz große Hoffnung. Es ist der Hunger. Darauf bauen sie im 
wesentlichen. Sie rechnen damit, daß, was ihnen durch Waffengewalt nicht gelungen ist, 
was ihnen durch Verrätereien nicht gelang, was ihnen diplor.natisch mißlang, nämlich die 
Einkreisung Deutschlands, daß ihnen das am Ende doch noch gelingen wird durch die 



Daumenschrauben des Hungers. Auch hier haben wir auf vielen Gebieten weit 
vorgebeugt. Wirtschaftlich, industriell kann uns das Schicksal des Weltkrieges gar nicht 
mehr treffen. Es hat vielleicht mancher in den Jahren vor dem Kriegsausbruch geschimpft 
oder gemeckert und genörgelt über so viele Ersatz. Stoffe, die ich damals schon einführen 
ließ. Ich habe das getan, weil ich erstens der Überzeugung war, auf dem Weg durch eine 
umfangreiche neue deutsche Rohstoffbeschaffung ffie Erwerbslosen am leichtesten 
beseitigen zu können. Das ist auch gelungen. Ich tat es aber auch, weil ich der Meinung 
war, daß es gar keinen Sinn hat, ein Volk in seiner Wirtschaft auf Rohstoffe aufzubauen, 
die man im kritischen Fall doch nicht hat, sondern daß es dann besser ist, von vornherein 
eidi gleich nach der Decke zu strecken und das zu nehmen, was man eben besitjt, auch 
wenn es meinetwegen im ersten Augenblick sogar bessere Stoffe gibt. Wir können uns 
den Luxus einfach nicht erlauben, daß wir in einer Zeit mit Kupfer arbeiten, in der wir 
Kupfer nur einführen müssen und einführen können, während wir Leichtmetalle selbst zu 
erzeugen in der Lage sind. 

Im übrigen war ich weiter der Überzeugung, daß je früher wir mit den Ersatzstoffen 
anfangen, daß sie um so besser werden. Denn man kann im Frieden manches ganz 
gründlich vorbereiten. Und wir haben heute auf vielen Gebieten sogenannte Ersatzstoffe 
gefunden, die besser sind als die früheren Originalstoffe. Wir werden niemals mehr für 
teures Geld die früheren Originalstoffe den anderen abkaufen. Das haben sie ja auch 
gemerkt. Das hat sie auch zum Teil sehr geärgert, daß sie fühlten, daß ihre Blockade in 
der Zukunft zwecklos sein würde. 

Wenn wir auf wirtschaftlichem, industriellem Gebiet hier sehr vorbauten, dann 
versuchten wir auch, auf dem Gebiet der Landwirtschaft wieder zu einer gesunden 
eigenen Produktion zu kommen. Und Sie wissen es: In diesen ganzen Jahren haben wir 
nur ein Geset; gekannt: Wie schüeen wir die deutsche nationale Arbeit auf jedem Gebiet, 
auf dem Gebiet der industriellen Produktion genau so wie auf dem Gebiet unserer 
Bodenproduktion? 

Ich habe den Grundsatz vorn ersten Moment vertreten: Wenn zwei Arbeitsprodukte in der 
Konkurrenz uns gegenübertreten, ein deutsches Arbeitsprodukt und ein ausländisches, 
muß unter allen Umständen das deutsche genommen werden. Das ausländische tritt an 
die zweite Stelle. Nur dort, wo die deutsche Produktion nicht genügt, dort kann ich auch 
zur ausländischen greifen. Die kapitalistischen und liberalistisehen Grundsätje von 
früher, einfach aus Preisgründen das billigere Ausländische zu nehmen, selbst auf die 
Gefahr hin, daß man zu Hause ganze Wirtschaften ruiniert, mit dem Grundsatz haben wir 
gebrochen von Anfang an. Im Gegenteil, es ist selbstverständlich, daß manches, was wir 
selber fabrizierten, zunächst etwas teurer war und vielleicht auch für immer teurer sein 
muß., weil die deutsche Arbeitskraft etwas teurer ist. Aber im Endergebnis ist es als das 
Produkt unserer Arbeit doch noch billiger; denn wir können das schaffen, wir haben die 
Arbeitskraft, und die ganze deutsche Wirtschaftspolitik ist für uns nichts anderes gewesen 
als eine Mobilisierung der deutschen Arbeitskraft einerseits und unserer Bodenschätze 
und unserer Fruchtbarkeit des Bodens auf der anderen Seite. Das war das Problem, vor 
dem wir standen. 



Der Krieg hat diesen Vorarbeiten recht gegeben. Auf keinem Gebiet ist es dem Gegner 
möglich geworden, uns irgendwie in eine Lage zu bringen etwa ähnlich der Lage vom 
Jahre 1915, 1916, 1917 oder 1.918. Daß wir uns dabei beschränken, das hängt noch gar 
nicht damit zusammen, daß wir manches etwa nicht oder zu wenig haben, sondern das 
hängt zusammen mit meiner Vorsicht. Ich fühle mich verantwortlich dafür, daß dem 
deutschen Volk nicht ein zweites Mal das Unglück des Jahres 1918 passiert. Und weil ich 
mich dafür verantwortlich fühle, spare ich lieber beizeiten. Ich hätte manches auggeben 
können. Aber ich stellte mich auf den Standpunkt: Wir werden solange maßhalten, als 
wir irgendwie nicht ganz genau die Zeit und die Dinge übersehen können. Es ist immer 
besser, ich habe hinter mir das Bewußtsein, für drei oder vier Jahre, wenn notwendig, 
sogar gerüstet zu sein, als das Gefühl zu besitzen, in sechs Monaten geht es nicht mehr. 
Denn wenn ich das weiß, weiß es am Ende der Gegner auch. Und dann kann man 
überhaupt mit einem Frieden nicht rechnen. Der Gegner Muß wissen, daß, ganz 
gleichgültig, wie lange es noch dauert, am Ende er unterliegen wird. Das ist die einzige 
Möglichkeit, um diese hartnäckigen und impertinenten Feinde zu einem Frieden zu 
bewegen. 

Ich habe ihnen so oft die Hand hingehalten, und sie ist mir meistens bloß bespuckt 
worden als Antwort darauf. Ich habe noch vor wenigen Wochen erst den Engländern 
wieder erklärte ich könnte mir vorstellen, daß wir sofort zu einem Frieden kommen 
würden. Es gibt gar keine Probleme, die nicht zu lösen wären. Ich habe so gut wie 
überhaupt keine Forderungen. Sie haben die Antwort ja vernommen. Allerdings unter 
diesen Umständen bin ich jetzt auch entschlossen, diesen Staat niederzuzwingen. Denn es 
muß dann einmal ein Friede fein nicht für 5 oder für 8 oder für 10 oder 20 Jahre, sondern 
es muß ein Friede kommen, der uns generationenlang es ermöglicht, die Frucht unserer 
Arbeit selber zu verzehren. Wir haben von den anderen nichts verlangt. 

Diese Vorbereitungen sind uns industriell gelungen und sie sind dank der Mitarbeit vor 
allem unseres deutschen Land. Volkes auf dem wichtigsten Sektor unserer 
Unabhängigkeit, unserer Kriegführung und damit unserer Zukunft und Erhaltung unserer 
Zukunft auch gelungen. Es ist das ein aufrichtiges Wunder. Und ich weiß ganz genau, 
wie schwer das war, wenn so viele Männer einberufen sind, in der Truppe Dienst tun, 
wenn eigentlich nur die alten Leute, die Jugend und die Frauen zu Hause sein können; 
dann ist es sehr schwer, das zu leisten, was eine Nation allein an Lebensmitteln benötigt. 
Ich weiß, wie schwer die Arbeit besonders der deutschen Frau war. Trotzdem mußte 
diese Forderung gestellt werden. Es, bleibt uns ja nichts anderes übrig. Und die 
Forderung ist auch erfüllt worden, und zwar in einem überreichlichen Ausmaß. Wir 
können wieder damit rechnen, daß wir dieses Jahr unbedingt überdauern. Undunterdes 
haben wir durch neue, Lebensräume und durch die Sicherung eines immer größer 
werdenden europäischen Wirtschaftsgebietes ja Möglichkeiten geschaffen, die wir 
hoffen, in den nächsten Jahren schon auswerten zu können. Dieser schwere Kampf, er 
findet alles Verständnis. Und ich kann Euch nur versichern, daß, sowie ich irgendwo die 
Möglichkeit sehe, sofort Beurlaubungen Platz greifen. Wenn ich irgendwo sehe, daß es 
möglich ist, ohne die Sicherheit des Reiches zu gefährden, oder irgendeinem anderen 
Lauernden vielleicht den Anlaß zu geben, zu glauben, daß man jetzt eine schwache Stelle 
bei uns finden könnte, sowie ich glaube, daß diese Gefahren nicht da sind, lasse ich sofort 



beurlauben. Ich muß auf der einen Seite die höchste Schlagkraft der Wehrmacht 
sicherstellen, auf der anderen Seite möchte ich keinen Mann länger Spazierengehen lassen 
vielleicht im Kasernenhof, als es unbedingt notwendig ist. Dann schicke ich ihn lieber 
sofort nach Hause, daß er tätig sein kann und arbeiten kann, für seine Familie sorgen 
kann. 

Das sind Grundsätze, die oft schwer miteinander zu vereinbaren sind. Aber 
richtunggebend muß bleiben die Erkenntnis: In diesem Kampf kämpft das deutsche Volk 
um Sein oder um Nichtsein. Sie haben uns im Jahre 1918 schon fast vollständig ruiniert. 
Damals ist das Wunder eingetreten, daß es mir gelang, im Laufe von fünfzehn Jahren 
eine Bewegung emporzubringen, die Deutschland wieder frei machte und uns damit auch 
wieder die allgemeinen inneren und äußeren Lebensvoraussetzungen erkämpfen konnte. 
Wenn sie dieses Mal siegen würden - wir müssen uns darüber klar sein -, sie würden 
unser Volk zerreißen und atomisieren. 

Ich möchte Ihnen nun von mir aus nicht nur danken und durch Sie danken allen den 
Millionen deutscher Bauern und Bäuerinnen und Landarbeitern und denen, die die 
Verantwortung für ihre Führung besitzen, sondern ich möchte ihnen auch nun weine 
Überzeugung und meinen fanatischen Glauben mitgeben, wenn Sie von hier hinausgehen, 
daß dieser Kampf so oder so gewonnen werden wird. Als im Herbst des vergangenen 
Jahres der Krieg gegen Polen begann, da gab es manche, besonders auch ehemalige 
Soldaten, die vielleicht mit Bangen diesem Kampf entgegengingen, denn sie wußten ja, 
wie schwer das war, und sie blickten zurück auf den Weltkrieg, und sie mußten sich 
sagen, wie langsam wir damals vorwärts gekommen waren. Ich hin selbst Soldat in 
diesem Krieg gewesen. Ich glaube, sie waren alle nicht nur überrascht, sondern sie waren 
geradezu erschlagen, daß es möglich wurde, in 1 8 Tagen den Gegner niederzuschmettern. 
Und als sie zum erstenmal hörten, daß nun der Angriff im Westen begonnen hat, als sie 
an diesem 10. Mai vernommen haben, besonders meine alten Kameraden aus dem Krieg, 
daß im Westen von uns der Angriff ansetzte, ich weiß genau, daß da die meisten von 
ihnennun eine bange Sorge empfunden haben und daß sie sich sagten: Wir wissen, was 
der Krieg im Westen bedeutet. Wir haben das alles miterlebt. Das ist eine furchtbare 
Aufgabe. Wir sind oft in monatelangen Kämpfen keine drei und vier Kilometer 
vorwärtsgekommen oder haben mühselig Kilometer verteidigt. 

Ich war der Überzeugung, daß es uns mit unserer heutigen Ausbildung, mit unseren 
Waffen und mit den Massen unserer Munition, die ich schaffen und aufstapeln ließ, 
gelingen wird, in wenigenWochen diesen Gegner zusammenzuschlagen. Und Sie haben 
gesehen, daß meine Erwartung oder meine Prophezeiung eingetreten ist. ja, im Weltkrieg 
hatte Deutschland die zweitstärkste Marine und hat trotzdem es nicht fertigbringen 
können, aus der Verengung der Nordsee herauszukommen. Ich war der Überzeugung, 
daß wir selbst mit unserer kleineren Marine bei richtiger Führung und bei einem absolut 
mutigen Einsat; ein Problem wie Norwegen lösen werden. Wir haben es gelöst. Wenn wir 
im Weltkrieg die Positionen bekommen hätten für unseren U-Boot-Krieg, die wir heute 
besitzen, einerseits von Norwegen aus, auf der anderen Seite von der französischen Küste 
aus, dann hätte niemand gezweifelt, daß der Krieg gewonnen wird. In knapp sechs 
Wochen haben wir im Westen dieses Ziel erreicht. Nach sechs Wochen gab es kein 



Frankreich mehr. Das ist nun nicht bei mir etwa eine Prophezeiung aus einer Einsicht in 
ein Wun der gewesen, sondern ich habe vorher sorgfältigst alles vorbereitet. Auch hier 
haben wir gespart und wieder gespart. Mancher hat früher vielleicht nicht verstehen 
können, warum wir so viel auf dem Gebiet schaffen. Ich habe immer befürchtet, daß sie 
uns den Emporstieg nicht gönnen werden, und wenn ich tausendmal erkläre: ich will von 
euch nichts. Sie wollen von uns etwas! Sie wollen nicht den großen 
Wirtschaftskonkurrenten. Das wollen sie nicht. Und deshalb habe ich nun auch hier 
jahrelang vorbereiten lassen und gründlich vorbereiten lassen, sehr zum Unterschied der 
Zeit vor dem Weltkrieg. Ich habe mich auf den Standpunkt gestellt, daß man Menschen 
schonen soll, aber Material vergeuden können muß. Material kann man ersetzen, 
Menschen nicht. 

Und wir haben diesen Krieg jetzt geführt, und er hat uns im Westen mit der vollen 
Vernichtung Frankreichs genau 50 v. H. der Todesopfer gekostet, die der Krieg 1870/71 
gekostet hat. Aber nur, weil wir Munition geschaffen haben und wieder Munition und 
weil wir modernste Waffen geschaffen haben. Und dabei konnten wir dann Menschen 
schonen und Menschen einsparen. 

Und wenn vielleicht der eine und der andere sich jetzt die Frage vorlegen wird: Ach, 
warum hat er jetzt nicht angegriffen, im Herbst noch England an der Gurgel gepackt? - 
Weil ich auch hier Menschen schonen will und keinen Schritt tun will, wenn ich nicht der 
Überzeugung bin, daß alles so gründlich gesichert ist, daß der Erfolg unter allen 
Umständen kommen muß, und zwar nicht mit unübersehbaren Blutopfern. Ich möchte 
Menschen schonen, möchte nicht das erreichen, was ich im Weltkrieg mit weinen 
eigenen Augen erlebt, vier Jahre mit verfolgt habe. Und dazu ist heute die ganze 
Wehrmacht übergegangen. Das Prinzip, keine Prestigesachen zu machen, keine 
Prestigeangriffe zu machen, so wie das früher leider oft der Fall war, sondern mit dem 
Material den Gegner zu vernichten. Er hat uns einmal auch nur mit dem Material ver. 
nichtet. Und ich kann Ihnen versichern, es ist ein Sprichwort vom Land draußen: Da, wo 
viel ist, kommt viel hin. - Und eigenartig, wer viel hat, der braucht gar nicht viel. Wenn 
ich heute nun unsere Munitionskiste ansehe, so ist sie jetzt ungefähr doppelt, zum Teil 
drei- und fünfmal so voll, wie sie im Herbst des vergangenen Jahres war. Es wird 
vielleicht manchen geben, der sagt: Ja, warum produzieren Sie noch? - Ich weiß es nicht, 
aber Vorsicht ist die Mutter der Weisheit. Wenn es jemand einfallen sollte, mit uns noch 
aDzubin. den, dann kriegt er den Kopf voll geschlagen, bevor er sich die Augen 
auswischen kann. 

Und ich bin dafür verantwortlich. Ich bin lieber über äßig vorsichtig und schaffe lieber 
zuviel. Wenn ich den Zrieg gewonnen haben werde und die iNation will mich dann Unter 
Auklage stellen und wird sagen: Es liegt noch soviel Munition da - so werde ich sagen: 
Gut, sperrt mich ein. Besser die Munition ist da, und wir haben gewonnen, als man würde 
sagen.. Es ist alles ganz schön aufger äumt, aber leider, im leitzten Moment hat's nicht 
mehr gelangt. 

Und das kann ich Ihnen nun versichern: Es wird hei uns mehr als langen! Ich war so 
vorsichtig, ich habe so viel an Waffen und ich habe so viel an Munition auf allen 



Gebieten erzeugen lassen, daß jeder Deutsche beruhigt sein kann. Wenn ei; zur letzten 
Entscheidung kommt, dann schlagen wir ihnen so viel auf die Köpfe drauf, daß ihnen die 
Lust vergehen wird. 

Und Sie haben heute nacht hier so einen kleinen Fliegeralarm in Berlin miterlebt. Es ist in 
einer Hinsicht vielleicht ganz gut, daß Sie sehen, wie schwer es auch für unsere Arbeiter 
hier ist, oder besonders im Westen, wo sie tagsüber an der Magchine stehen müssen und 
nachts nicht schlafen können und dabei zu allem Überfluß auch noch Opfer bringen 
müssen, wenn sie auch mäßig sind. Aber es sind noch nicht einmal..., noch keine 3 v. H., 
keine 2 v. H. von dem, was ich den Herren Engländern auf den Kopf werfe. 

Ich wollte das nicht, auch hier, ich habe sie gewarnt. Ich habe drei Monate zugesehen, 
überhaupt nichts getan. Dann habe ich sie gewarnt, sie sollten mit diesem Krieg aufhören, 
diesem blödsinnigen Krieg der Zerstörung. Sie wollten es nicht. Jetzt werde ich ihnen 
beibringen, wer zerstört. Wir werden diesen Kampf nicht gewinnen, wir haben ihn 
gewonnen, unter einer Voraussetzung, daß das deutsche Volk in voller Einigkeit 
geschlossen die Stunde seiner geschichtlichen Prüfung und Bewährung begreift und daß 
jeder auf dem Platz, auf dem er steht, das Höchste leistet, der Bauer auf seinem Feld, der 
Arbeiter in seiner Fabrik und der Soldat vorn an der Front. 

Und wenn ich dann dieses Hoffen noch verstärke durch die Überzeugung, daß im übrigen 
dieses Mal Deutschland etwas besser geführt ist, politisch und auch sonst, wie im Jahre 
1914, dann sehe ich gar keine Möglichkeit, daß wir den Krieg verlieren können. Es 
kommt noch dazu meine tiefinnere Gläubigkeit, die mir sagt, daß der Herrgott immer 
dem hilft, der sieh selber hilft, daß er immer auf der Seite desjenigen steht, der tätig ist, 
der fleißig ist und der tapfer ist, der den Kampf mit dem Schicksal selber aufnimmt. Der 
bekommt auch dann den Segen der Vorsehung. Der Herrgott läßt den nie fallen, der auch 
sich selber nicht fallen läßt. Nur wenn einer glaubt, daß er sich auf die Vorsehung 
verlassen kann, selber faulenzen kann, dann bringt er es zu nichts, oder wenn er glaubt, 
daß er sich auf die Vorsehung verlassen kann und selber feig sein darf, dann wird ihn 
auch niemand mehr erretten. Das ist meine Überzeugung. 

Und so möchte ich aus dieser Überzeugung heraus besonders Ihnen, als den Vertretern - 
die Sie heute vor mir stehen - des deutschen Landvolkes, danken für die ganze Arbeit und 
für den großen Fleiß und für die Hingabe. Ich möchte Ihnen nur versichern, daß aus dem 
heraus einmal ein Deutsches Reich entstehen wird - das ist unser heiliger Entschluß -, ein 
Deutsches Reich, in dem gerade der Bauer mit den Grundstein bilden soll. Was wir jeßt z. 
B. machen im größten Ausmaß, eine Siedlungspolitik, wie sie ja in der deutschen 
Geschichte noch nie der Fall war, geschieht ja auch ans dieser Erkenntnis der Stärkung 
des letten und sichersten Fundements unseres ganzen Volkstums, des deutschen 
Bauerntums. Indem der deutsche Bauer heute vielleicht unter schwersten Umständen 
arbeitet, erleichtert er auch sein eigenes Los für die Zukunft, und zwar, wie wir glauben, 
dann endgültig für Jahrhunderte. Denn aus diesem Krieg wird nicht in zehn Jahren wieder 
einer kommen, sondern der Krieg wird entscheiden, ob die deutsche Nation lebt oder ob 
sie eben nicht lebt. Und sie wird leben! 



Heil! 

Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

Als Antwort auf die nächtlichen Überfälle der Royal Air Force werden die 
Vergeltungsangriffe der deutschen Luftwaffe weiterhin verstärkt. 

Am 16. Oktober erlebt London den 220. Luftalarm. 

Am 19. Oktober versenken deutsche U-Boote in einer Nacht 26 Dampfer mit 150 000 
BRT. aus einem britischen Geleitzug, am folgenden Tag 110 000 BRT. 

Am 23. Oktober treffen sich der Führer und der Generalissimus Spaniens an der 
französisch-spanischen Grenze. 

Am 24. Oktober empfängt der Führer im besezten Gebiet Frankreichs den französischen 
Staatschef Marschall P&ain. 

Am 28. Oktober tregen sich der Führer und der Duce in Florenz. 

Am 29. Oktober überschreiten italienische Truppen die albanische Grenze nach 
Griechenland. 

Am 6. November meldet der Wehrmachtbericht 7 Millionen Tonnen versenkten 
feindlichen Schiffsraums seit Kriegsbeginn. 

Der Führer spricht am Abend des 8. November anläßlich der traditionellen Feier zum 
Gedächtnis der ersten nationalsozialistischen Erhebung vom 9. November 1923 zur Alten 
Garde in München: 



Rede am 8. November 1940 in München 
vor der Alten Garde 

Parteigenossen und -genossinnen! 

Meine Kameraden! 

Wir feiern nun wieder zum 9. November so wie damals am Vortage le Kundgebung. Für 
uns war das Jahr 1923 ein Höhepunkt des Kampfes um die Macht in Deutschland. Diesen 
Kampf und damit die Bedeutung des Tages, den wir feiern, begreift nur derjenige, der 
sich zurückerinnert an die Zeit, in die wir damals gesett waren, und vor allem derjenige, 
der sich die Vorgeschichte dieses ganzen gewaltigen Ringens wieder vor Augen führt. 



Als wir in das politische Leben der Nation eintraten, waren unsere Namen unbekannt. 
Der größte Teil von uns - ich an der Spitze - gehörte nicht einmal einer Partei an. Die 
meisten waren Soldaten gewesen, kehrten aus dem großeu krieg zurürk mit Grimm oder 
mit Verzweiflung im Herzen. Die Lage unseres Volkes, des Deutschen Reiches schien 
eine verweifelte, für viele hoffnungslose zu sein. Das Deutschland der Zeit vor dem Jahre 
1914 ist nicht mehr unser Deutschland. Trotzdem fühleu wir uns auch mit diesem 
Deutschland verbunden, denn es hat die Einheit eines großen Teils deutscher Menschen 
schon verkörpert. Es war ein Land der Arbeit und auch ein Land der Wohlfahrt. In 
diesem damaligen Deutschen Reich sind ja immerhin, trotz allem, was sonst dagegen 
gesagt werden mag, die Anfänge einer sozialen Gesetzgebung zu sehen. In diesem 
Deutschland hat man überhaupt zu Problemen zum erstenmal Stellung genommen, an 
denen heute noch, bald 30 Jahre später, die sogenannten Demokratien blind und taub 
vorbeigehen. Sicherlich sind diese Probleme, wie es nicht anders denkbar war, aus der 
damaligen Schau heraus gelöst, das heißt: der im tiefsten Grund eben doch kapitalistische 
Staat konnte naturgemäß nur zögernd und nur halb an die Lösung sozialer Fragen 
herangehen, die, wenn sie wirklich gelingen sollte, zur Voraussetung gehabt hätte, daß 
auch der Staat, die Volksgemeinschaft, schon ein anderes Gesicht besessen hätte. Das 
war nicht der Fall. Aber um so bemerkenswerter, wenn man immerhin sich überhaupt mit 
derartigen Problemen damals befaßte und versuchte, nach den damaligen Möglichkeiten 
sie zu lösen. 

Im übrigen war das damalige Deutschland noch ein Land der Demokraten. Die 
Demokratie feierte gerade in diesem Lande größere Orgien als irgendwo anders. Es war 
das Land der Freiheit. Jeder konnte tun und lassen, was und wie er es wollte. Diese 
Freiheit ging 80 weit, daß man auch die Grenzen des damaligen Reiches für jedermann 
frei offenhielt; nicht etwa so wie in- Amerika, dem sogenannten Land der un. begrenzten 
Freiheit, denn dort mußte jeder Einwanderer ein außerordentlich schweres Examen 
bestehen, ehe ihm endgültig die Erlaubnis zum Betreten dieses geheiligten Bodens der 
Demokratie gegeben wurde, obwohl kaum zehn Menschen auf dem Quadratkilometer 
lebten. Bei uns, wo auch damals schon über 130 Menschen auf den Quadratkilometer 
entfielen, hat man diese Maßnahmen nicht getroffen. Wir waren so frei, daß jeder Jude, 
jeder Polack bei uns ohne weiteres kommen konnte und sofort die volle 
Gleichberechtigung errang. Deutschland hat das später schwer büßen müssen. Es hat sich 
damals jene Masse internationalen Gepräges und internationaler Herkunft angesammelt, 
die im Jahre 1918 die Fahne der Revolution schwang. 

Vor allem aber war das damalige Deutschland ohne Zweifel ein Land des Friedens. Man 
lebte, man wollte leben. Man verdiente, man wollte verdienen. Man wußte, daß der Krieg 
im allgemeinen nur schlecht sich für Verdienste eignet. So hoffte man auf den Frieden so 
weitgehend, daß man in einer Zeit, in der ohne Zweifel bereits die andere Welt sich 
gegen Deutschland rüstete, jeden günstigen Augenblick der Anseinandersetzung 
vorbeigehen ließ. 

Als endlich dann der Krieg kam, traf er Deutschland im denkbar ungerüstetsten Zustand. 
Ich bin kein Kritiker der damaligen Zeit, obwohl ich es sein könnte, denn ich habe mir 
wie kaum ein zweiter vielleicht in der Geschichte aus der Vergangenheit meine Lehren 



gezogen und habe sie beherzigt. Und ich habe mich bemüht, das deutsche Volk nicht 
mehr in einem ähnlichen Zustand einer Gefahr entgegengehen zu lassen wie damals. 

Und damals war bereits England unser Feind. Wenn ich England ausspreche, dann weiß 
ich ganz genau, daß auch dort Volk und Führung nicht eines und dasselbe sind. Ein 
kleiner Klüngel internationaler Demokraten, Juden und Platokraten beherrscht dieses 
Land. Und dieser Klüngel hat auch damals bereits die Hetge zum Krieg betrieben. Es sind 
sogar die gleichen Personen wie heute. Mr. Churchill von jett war damals bereits einer 
der größten Kriegstreiber. Mancher, der heute alt ist, tat es damals in seiner Jugend. Die 
britischen Hetzer haben es auch damals vermocht, eine Welt gegen Deutschland zu 
mobilisieren. 

So kam der Krieg, den Deutschland nicht gewollt hatte. Denn es hätte bessere 
Gelegenheiten gehabt, bei eigenem Willen diesen Krieg zu führen. Und trotzdem die 
Rüstung des damaligen Deutschen Reiches eine schlechte war - heute können wir das 
ruhig aussprechen -, trotzdem hat dieses damalige Deutschland über vier Jahre 
standgehalten. Und als einstiger Soldat des Weltkrieges und heutiger Oberster 
Befehlshaber der deutschen Wehrmacht kann ich es ruhig aussprechen- sie hätten auch 
damals Deutschland nicht besiegt, wenn nicht ihr Verbündeter im Inneren uns gebrochen 
hätte. Vier Jahre mühten sie sich, und es war erst notwendig, einen amerikanischen 
Zauberprie.ster erstehen zu lassen, der nun die Formel fand, auf die das deutsche Volk im 
Vertrauen auf das Ehrenwort eines fremden Präsidenten hineinfiel. Wenn man später so 
tat, als ob man uns auch ohnedem besiegt haben würde, dann kann man nur die Frage 
erheben: Warum rief man denn dann den Geist, durch den wir betört werden sollten, 
wenn es ohnedem auch gelang? 

Deutschland wurde damals zu Boden geworfen durch einen Haufen von Verschwörern, 
die in unserem eigenen Volk und Land ihr Unwesen treiben konnten. Und dann erhielten 
wir die Quittung für unsere Gutgläubigkeit. 

Der 8. und 9. November 1918 und die folgenden Tage sind für alle Zeiten eine Warnung 
für unser deutsches Volk. Von den Siegern der damaligen Zeit ist nicht ein einziges 
Versprechen gehalten worden. Der größte Wortbruch alter Zeiten setzte ein. Es begann 
die Periode des Leidens und des Elends und damit auch der Verzweiflung in unserem 
Volk. Es gab damals wohl viele Menschen, die überhaupt keine Lust mehr am Leben 
hatten. Die Selbstmordziffern, sie stiegen ja bis über 20 000 pro Jahr. Den meisten schien 
ein Leben nicht mehr empfehlenswert zu sein, das keinerlei Aussicht bot, jemals die 
Gleichberechtigung und damit die Freiheit des deutschen Volkes wieder erreichen zu 
können. 

Damals begann nun unser Kampf. Es war ein schöner Kampf, denn es war ein Kampf, 
der gegen alle Wahrscheinlichkeiten geführt wurde. Als ich zum erstenmal in dieser Stadt 
auftrat und viele von Ihnen mir dann zu folgen anfingen, die Sie heute hier sind, da wurde 
ich von besten Freunden selbst aufgegeben. Man konnte es gar nicht begreifen, wie ein 
sonst vernünftiger Mensch es sich plötlich in den Kopf seigen wollte, allein gegen eine 
ganze Welt von Realitäten anzukämpfen. Man sagte: Was will dieser Unglückswurm? Er 



hat weder Geld noch hat er einen Namen; er hat hinter sich nicht einmal eine einzige 
Zeitung, er hat keine Partei. Er hat gegen sich alles, was da ist. Er will gegen alles 
kämpfen. Er will kämpfen gegen die Unternehmer, und er will genau so kämpfen gegen 
die Proletarier. Er will kämpfen gegen das derzeitige demokratische Reich, aber genau so 
gegen die Länder. Er will kämpfen gegen all die Konfessionen. Er will kämpfen gegen 
die organisierte Gesellschaft, so wie wir sie heute besitzen, des Kapitals, aber genau so 
gut gegen die Organisationen der Gewerkschaften. Es gibt überhaupt nichts, gegen was 
dieser Mensch nicht kämpfen will. Er will einen neuen Staat aufbauen, eine neue 
Gesellschaft, und hat überhaupt niemand hiuter sich. Ein Wahnsinniger, der es 
unternimmt, allein hinauszugehen und einer ganzen kompakten Mehrheit auf allen 
Gebieten nun den Kampf anzusagen! 

Er war nicht so einfach, dieser Kampf, und trotzdem begannen sich allmählich die 
Erfolge zu zeigen. Gegen die Totschweigungsmethode sowohl als auch gegen die 
Methode des Lächerliclimachens, des Spottes, später gegen die Flut von Lügen und 
Verleumdungen und endlich gegen den Terror begann die junge Bewegung sich 
durchzusetzen. 

Sie alte haben das erlebt. Sie sind damals so im einzelnen zu mir gestoßen. Die einen im 
Jahre 1919, andere im Jahre 1920 und 21. Und Sie alle haben damals doch im Innern das 
Gefühl gehabt: wir werden diesen Kampf um die Macht in Deutschland trotzdem 
gewinnen. Es mag schwer sein. Was für uns spricht, das ist die Vernunft, das ist die 
Richtigkeit unserer Grundsäte, das ist die Erkenntnis, daß der derzeitige Staat nicht mehr 
erhalten werden kann, daß es nur eine Frage der Zeit ist. wenn er so oder so bricht. Es ist 
weiter aber auch die Empfindung der Notwendigkeit einer Umwertung vieler Begriffe. Es 
war endlich aber auch ein - fast möchte ich sagen - mystischer Glaube an die 
Unsterblichkeit unseres Volkstums, eines Volkstums, das aber bei der Beibehaltung des 
gegebenen Zustandes doch vernichtet worden wäre. 

So sind wir denn langsam gewachsen. Von den einen mit Gleichgültigkeit betrachtet, von 
den anderen mit Ingrimm verfolgt, von vielen gehaßt, einfach aus Bequemlichkeit. Wie 
manche Bürger, die so von ihren Fenstern uns zublickten auf der Straße, hatten damals 
eine stille Wut in sich, weil sie sagten: "Immer diese Unruhe! Wenn sie nur endlich 
einmal Ruhe geben würden! Immer wieder kommt es zu Schlägereien, nur weit sie keine 
Ruhe geben. Sie sollen doch einmal sich fügen, wir fügen uns ja doch auch. Man kann ja 
dabei im Innern denken wie man will, aber doch nach außen das nicht ununterbrochen 
aussprechen, sondern in sich behalten. Man kann auch dann noch eiü würdiger Bürger 
sein. Wir protestieren auch, aber wir protestieren in uns, in der Stille und höchstens sonst 
mit dem Geist; aber immer dann mit der Gewalt gleich! Sie wissen, daß die anderen auch 
mit der Gewalt kommen, also der Klügere soll nachgeben." 

Und wir sind damals nicht der Klügere gewesen. Ich bin das schon als Knabe nicht 
gewesen. Ich habe diesen Grundsatz immer abgelehnt, der Klügere zu sein und deshalb 
nachzugeben, sondern ich habe es immer vorgezogen, nicht nachzugeben, selbst auf die 
Gefahr hin, daß die anderen dann sagen: "Er war nicht klug." 



So haben wir auch damals nicht nachgegeben und haben die Ruhe dieser Bürger immer 
wieder gestört, haben uns nie gebeugt, sondern immer wieder aufbegehrt, und haben es 
langsam fertiggebracht, uns die Straße zu erobern, uns die Plälge zu erobern. Ort um Ort 
in unseren Besitz zu bringen. 

Dann begann das Herausdrängen aus unserer engeren Heimat hier. Es war das ein Kampf 
besonders aber auch gegen das Volk, daß in unserem Land schon fast allmächtig zu sein 
schien, der Kampf gegen das Judentum. Und was das bedeutete, das weiß der, der heute 
geboren wird, in der Zukunft überhaupt nicht mehr. Eine satanische Macht, die von 
unserem ganzen Volk Besitz ergriffen hatte, die alle Schlüsselstellungen des geistigen 
und intellektuellen Lebens, aber auch des poli. tischen und des wirtschaftlichen in ihre 
fland gebracht hatte und die von diesen Schlüsselstellungen aus die ganze Nation 
überwachte, eine Macht, die zugleich aber den Einfluß besaß, denjenigen, wenn 
notwendig, sogar mit dem Gesetz zu verfolgen, der es unternahm, sich dem Kampf gegen 
diese Macht anzuschließen, und der bereit war, Widerstand dem Vordringen dieser Macht 
eutgegenzuseten. Das allmächtige Judentum hat uns damals den Krieg angesagt. Und Sie 
wissen auch, ich habe immer die Auffassung vertreten, daß es ein dümmereS Volk als das 
jüdische nicht gibt, allerdings auch kein gewissenloseres und kein skrupelloseres. Ich 
habe aber immer die Auffassung vertreten, daß die Stunde kommen wird, in der wir 
dieses Volk aus unseren Reihen entfernen werden. Es ist dies eine Auffassung, die mich 
auch heute noch beherrscht" nachdem wir in Deutschland gesiegt haben. 

Wir haben gegen alles, was damals diesen Staat trug, was diesen Staat führte, den Kampf 
angesagt und waren nur einem einzigen ergeben, nämlich dem deutschen Volk. Wir 
haben nur ein Ziel gekannt, dem deutschen Volk zu nützen und ihm zu dienen, und waren 
dafür bereit, auch alles auf uns zu nehmen. 

Und dann kam das Jahr 1923, und wir unternahmen den ersten Versuch, die Macht im 
Staat in unsere Hand zu bekommen. Der Versuch scheiterte und es sind damals nun die 
ersten Blutopfer gefallen. Ich habe gerade diesen scheinbaren Zusammenbruch des Jahres 
1923 erst recht als den Beginn des Siegesmarsches angesehen. Ich war der Überzeugung, 
daß, nachdem er, doch nicht gelungen war, die Bewegung restlos auszurotten, sie sich 
wieder erheben würde und daß dann die Blutzeugen dieses 8. bzw. 9. November 
mithelfen würden, die Bewegung erst recht vorwärtszuführen und ihr endlich den Sieg zu 
sichern. Die Gegner allerdings glaubten, daß das das Ende sei. Wenige Monate später war 
im wesentlichen bereits eine neue Fundierung der Bewegung erfolgt, und ein Jahr später 
erfolgte ungefähr wieder der Aufschwung der Bewegung. 1925 wurde ich entlassen, und 
schon wenige Monate genügten, um die Partei neu zu formen. 

Und dann begann dieser staunenswerte Krieg und Kampf und einzige Siegeszug um 
Deutschland. All die, Jahre 1925 und 26 und -27 und -28 und -29 und -30, sie sind für 
viele andere vielleicht belanglos gewesen, so mancher Bürger lebte damals so in seinem 
Kleinkram dahin und wußte gar nicht, was um ihn vorging, daß sich eine der größten 
Revolutionen vorbereitete aller Zeiten. Das haben diese Bürger nicht gesehen. Aber auch 
mandie proletarischen Führer der Sozialdemokratie oder der KPD. haben es nicht 



begriffen, daß eine Umwälzung um sich griff, weiterschritt, von einem einzigartigen 
Ausmaß. 

Wir haben damals gekämpft Jahr für Jahr, Monat um Monat, und wir konnten zu unserer 
stolzen Freude nur scheu, daß die Bewegung weiterwuchs und immer mehr um sich griff, 
bis daß endlich nach den Jahren 1931-32 das Jahr 1933 kam, das uns den Sieg brachte. 

Vielleicht gab es damals manchen - und wir wissen das ja, meine lieben Parteigeriossen -, 
der nun sagte: "Gott sei Dank, jett sind eie an der Macht, jetzt ist die Ruhe da." Es gab ja 
viele, die mir damals sagten: "Sie haben jebt die Macht, jetzt werden Sie ja doch 
überhaupt aufhören, weiter noch parteipolitisch zu kämpfen." Für diese Leute war der 
Nationalsozialismus immer noch nur eine Parteierscheinung. Sie haben nicht begriffen, 
daß allerdings der Kampf der Partei auf hörte, weil die Partei unterdes Weltanschauung 
und Staat, Deutsches Reich geworden war, daß aber der Kampf um das deutsche Volk 
erst recht fortgeführt werden würde, solange bis der letzte Deutsche ganz in den 
Baunkreis dieser Idee gezwungen war. 

Und auch damit konnte es dann keinen Stillstand geben, sondern jedes Jahr wird dieser 
Kampf von neuem einsetzen. Und er mußte einsetzen. Die deutsche Jugend wurde nun 
gewonnen, Jahrgang um Jahrgang eingeschult und dieses ganze gewaltige Gebäude des 
nationalsozialistischen Staates aufgerichtet. Zugleich auch erfolgte der große innere 
Wiederaufstieg. Und das kann ich hier Ihnen allen wieder versichern. Sie wissen es ja: 
Ich habe niemals Streit und Händel gesucht. Es war im Innern immer mein Ziel gewesen, 
den kommunistischen Volksgenossen oder den sozialdemokratischen Volksgenossen zu 
überzeugen und ihn zu gewinnen. Ich habe mich nur dann gewehrt , wenn der andere mir 
entgegentrat von vornherein mit geballter Faust. Dann allerdings sagte ich: "Genosse, ich 
weiche keinen Schritt zurück. Entweder du gibst die Faust weg oder ich breche sie dir 
auf; eins von beiden. Ich bin gern bereit, mit dir zu diskutieren. Wenn du mir aber mit 
Gewalt entgegentrittst, dann merke dir: ich scheue die Gewalt nicht, dann werden wir 
miteinander kämpfen, und du wirst sehen, daß wir nicht weniger auch die Gewalt 
ausüben können wie du selbst." 

Und wir haben ja auch nur deshalb die Millionen von Volksgenossen gewonnen. Denn 
wenn wir endlich 13 Millionen Wähler hatten, die kamen nicht vom Mond herunter. Das 
waren ja auch nicht lauter frühere NichtWähler, Sendern das sind Menschen gewesen, die 
aus allen Parteien gekommen waren. Wir hatten Sie alle allmählich überzeugt. Sie haben 
sich zusammengefunden, sie haben ihre früheren Vorurteile vor. einander abgelegt und 
sind in eine Gemeinschaft hineingewachsen. 

Und ich trat auch die Macht im Jahre 1933 an mit genau dem gleichen Gedanken: Was 
kann uns Besseres passieren, als im Frieden arbeiten zu können. Und wir haben 
gearbeitet. Das haben wir doch bewiesen. Wenn mir einer sagt: "Ja, viel, leicht ist 
manches Mal im politischen Leben der Krieg not. wendig, um einem Regime zu helfen" - 
ja, bei Demokratien schon, aber bei uns nicht, denn ich brauchte gar keine Hilfe. Das 
deutsche Volk stand hinter mir und stand hinter der Bewegung, wie es noch nie hinter 
irgendeiner Organisation oder einer geistigen Erscheinung stand. Und wir haben 



gearbeitet. Was haben wir geschaffen in den Jahren bis 1939! Einen Staat haben wir neu 
aufgebaut, eine Wirtschaft neu gefestigt, das deutsche Volk mit einem neuen Glauben 
erfüllt, Millionen Menschen der Verzweiflung entrissen, unsere Städte haben wir in 
Ordnung gebracht, die Finanzen überall saniert. Deutschland begann aufzublühen. 
Freilich, wir konnten nun das gleiche erleben, was wir schon vor dein Weltkrieg sahenln 
eben dem Maße wuchs wieder der Neid der gleichen M n. ner, die damals bereits 
Deutschland mit Krieg überzogen hatten. Die Herren Churchill begannen sofort wieder zu 
hetzen. Die Mister Eden und dann natürlich die Juden, an der Spibe ein Höre Belisha, und 
wie sie alle beißen, sie begannen nun ihre Hetze Jahr für Jahr. Man sagte allerdings: "Ja, 
er rüstet." Ja, das habe ich nun immer getan. Man hat mir früher auch gesagt: "Warum 
haben Sie denn dann eine SA., wenn Sie den Frieden wollen? Warum machen Sie sich 
denn dann eine SS wenn Sie sowieso nur die Brüderlichkeit wollen?" - Weil es Leute 
gibt, die das nicht wollen, und denen wollte ich zeigen, daß ich auch für dein anderen Fall 
gerüstet bin. 

Als ich an die Macht kam, löste ich ein Reich ab, das eine Demokratie war. Es wird 
nämlich heute manches Mal der Welt so dargestellt, als ob man ja so ohne weiteres bereit 
wäre, dem deutschen Volk, wenn es nur eine Demokratie wäre, alles zu geben. Ja, das 
deutsche Volk war ja damals eine Demokratie, vor uns, und es ist ausgeplündert und 
ausgepreßt worden. Nein, was heißt für diese internationalen Hyänen Demokratie oder 
autoritärer Staat! Das interessiert die gar nicht. Es interessiert sie nur eines: Ist jemand 
bereit, sich ausplündern zu lassen? Ja oder nein? Ist jemand dumm genug, dabei 
stillzuhalten? Ja oder nein? Und wenn eine Demokratie dumm genug ist, dabei 
stillzuhalten, dann ist sie gut. Und wenn ein autoritärer Staat erklärt: "Ihr plündert unser 
Volk Dicht mehr aus, weder innen noch außen," dann ist das schlecht. Wenn wir als 
sogenannter autoritärer Staat, der sich von den Demokratien dadurch unterscheidet, daß 
er die Massen des Volkes hinter sich hat, wenn wir also als autoritärer Staat alles das 
erfüllt hätten, was die internationalen Plutokraten uns an Opfern aufbürdeten, wenn ich 
im Jahre 1933 erklärt hätte: "Hohe Herren in Genf" oder "Hohe Herren, meinetwegen 
irgendwo anders, was verlangt ihr? - Aha, wir werden sofort aufschreiben: 6 Milliarden 
für das Jahr 1933, 1934, 1935, gut, werden wir abliefern. Haben Sie sonst noch 
Wünsche? Jawohl, das werden wir auch abliefern" - dann hätten sie gesagt: "Endlich ein 
vernünftiges Regime in DeutrMand." Ich habe damals nun eine andere Auffassung 
vertreten. Als ich zur Macht kam, da wurde gerade vor uns noch eine Gutschrift 
ausgefertigt. Das wer die lebte mit ungefähr so 5 Milliarden, die sollten wir noch 
bezahlen. Ich habe nun den festen Entschluß gefaßt, gar nichts mehr zu bezahlen. Aber 
ich sagte mir, die Leute, die vorher unterschrieben hatten, daß wir 5 Milliarden an das 
Ausland bezahlen, das sind doch lauter gute Rechner gewesen, denn bei mir sagte man ja, 
ich sei kein Rechner, ich verstünde von Wirtschaft nichts, aber die Leute mußten ja doch 
etwas verstanden haben. Wenn also diese Leute es für möglich hielten, daß wir dem 
Ausland noch einmal 5 Milliarden in einem Jahr bezahlen würden, da sagte ich mir, da 
könneu wir ja auf alle Fälle zunächst die 5 Milliarden im Innern für die deutsche Rüstung 
geben. Das ist nur eine Transferierung der Beträge. Und ich habe so damit angefangen. 
Und nachdem, Sie wissen das ja, meine alten Parteigenossen, ich grundsätzlich alle 
Dinge nicht halb mache, sondern wenn ich etwas anfange, ist es ganz. Ich war bereit, in 
Frieden zu machen. Ich habe den anderen vorgeschlagen: Abrüsiung bis meinetwegen zu 



den Fingernägeln. Wenn sie darauf eingegangen wären, auch gut. Sie sind nicht darauf 
eingegangen, dann also Aufrüstung. Dann aber alles konsequent, nur keine halben 
Sachen! Ich hasse nichts mehr als alle Kompromisse und alle halben Entschlüsse. Ich 
habe daher den ganzen Entschluß gefaßt, nämlich: Entweder wir sind gar keine Soldaten, 
oder wir sind die ersten der Welt - eins von beiden! 

Und ich habe nun daraufhin die Vorbereitungen getroffen, und zwar gründlich getroffen. 
Das deutsche Volk ist dabei trot;dem in seinem Innern um nichts gebracht worden, im 
Gegenteil. Wir haben über 7 Millionen Menschen wieder in den Produktionsprozeß 
eingegliedert, haben die Hälfte der früher Tätigen - auch rund 7 Millionen - von einer 
kurzfristigen Arbeit zu einer normalen Wochenarbeit gebracht, und wir haben all den 
Leuten Löhne ausgezahlt, und wir haben den Preis der Währung stabil gehalten, und 
jeder konnte sich für sein Geld etwas kaufen. Wir haben die Produktion auf das 
ungeheuerlichste gesteigert, immer ausgehend von unseren nationalsozialistischen 
Grundsäeen, daß das Entscheidende in der Wirtschaft die vorhandene Arbeitskraft, die 
Fähigkeit ist, diese Arbeitskraft zu organisieren und einzuset,en, daß die Grundlage 
unserer Währung eben nicht Gold sein kann, sondern daß die Grundlage unserer 
Währung die Produktion ist, das heißt also, daß es ganz in unserem ErUlessen liegt, 
durch Fleiß und durch Arbeit Produkte zu schaffen, Konsumgüter zu schaffen und die 
dann wieder dem Volk zugute kommen zu lassen, genau so, wie man durch Faulenzen 
auch das verhindern kann. Wir konnten es dann erleben, daß die sogenannten Goldstaaten 
mit ihren Währungen kaputtgingen, während wir, der Nichtgoldstaat, die Währung allein 
behielten. Freilich war das naturgemäß eine sehr gefährliche Sache, denn einige andere 
Länder, die haben sich nun das Gold angehamstert und aufgehäuft. Und nun droht in die 
Welt eine Erkenntnis einzudringen, und zwar eine praktisch erhärtete Erkenntnis, nämlich 
daß das Gold an sich gänzlich belanglos ist, daß man ohne Gold genau so gut leben kann 
wie mit Gold, ja sogar noch besser unter Umständen. Diese Erkenntnis kann gefährlich 
werden für diejenigen, die im Gold ein Element ihres Kampfes um die Macht sahen und 
auch immer als solches Element werteten und ausniieten. 

So hat unser Fleiß im Innern nicht die andere Welt etwa beruhigt, sondern im Gegenteil, 
die andere Welt ist erst recht erbittert worden über diesen Kampf im Innern. Erst hofften 
sie, daß wir zugrunde gingen. Ich weiß, wie ich an die Macht kam, da sagte man: "Sechs 
Wochen, acht Wochen, das können wir abwarten." Nach drei Monaten sagte man: "Es 
muß etwas geschehen, der geht nicht." Und dann wollte man etwas tun. Ich habe dann 
mich dagegen zur Wehr geseet, und Sie wissen ja die Maßnahmen, die wir gleich im 
ersten Jahr treffen mußten, 1933. Ich hin, als ich merkte, daß man mir eine Schlinge um 
den Hals legen wollte, aus dem Völkerhund und aus der Abrüstungskonferenz 
herausgegangen. Damit konnte man mir zunächst nichts mehr anhaben. Außerdem habe 
ich nun die Aufrüstung naturgemäß noch stärker vorwärtsgetrieben. Es kam das Jahr 
1934, und im März 1934 gab ich ja den Befehl zur Verdreifachung unserer Armee. 

Nun begann der internationale Krieg gegen uns mit allen Mitteln, im Innern und im 
Äußern. Versuchte Anzettelungen von Revolutionen im Innern, Versuche einer 
allgemeinen Einkreisung im Äußern, dabei immer wieder die Prophezeiungen: Wenn sie 
nicht politisch zugrunde gehen, gehen sie wirtschaftlich zugrunde. Ich weiß nicht, wie 



viele Leute damals gebetet haben, soweit sie au den lieben Gott glauben, daß er ans eine 
schlechte Ernte schickt oder daß unsere Maßnahmen nicht gelingen mögen zur 
Beseitigung der Arbeitslosigkeit. Sie waren auch so hypnotisiert von ihrem eigenen 
Wunsch, daß sie sich die Erfüllung dieses Wunsches selbst einsuggerierten. Sie sagten: 
"Das kann ja gar nicht anders Bein, der muß ja wirtschaftlich kaputtgehen." Und sie 
haben sich das so lange vorgeredet, bis sie es endlich sogar selber glaubten. Und sie 
schrieben nun ununterbrochen, wie wir zugrunde gehen. Die einzelnen Phasen des 
Zusammenbruchs wurden immer geschildert. Außerdem wurde dann genau 
nachgewiesen, daß das deutsche Volk sich von uns und besonders von mir abwandte, daß 
ich allmählich ein einsamer Mann würde. Und dann kam plöblich wieder eine Wahl, und 
dann stellte sich heraus, daß statt 94 nun 98 v. H. hinter mir standen. Sie waren natürlich 
verbittert und erzürnt über eine solche Entwicklung und begannen erst recht dann zu 
versuchen, uns durch internationale Komplotte in die Enge zu treiben. 

Das hat nun, meine Parteigenossen, zum gleichen Ergebnis geführt wie der ähnliche 
Versuch im Innern. Sie wissen es ja. So etwa vom Jahre 1925, -26, -27, da begann bei uns 
auch so das Komplott einer allgemeinen Parteiverschwörung gegen den 
Nationalsozialismus. Sie gingen damals Arm in Arm, von links bis nach rechts, die 
größten Extreme haben sich gefunden. Der Kapitalismus mit dem sogenannten 
Sozialismus internationaler Prägung, sie gingen zusammen. Börsenjobber auf der einen 
Seite und Marxisten auf der anderen. Arm in Arm gegen den verhaßten 
Nationalsozialismus. Und ich habe damals nur ein Rezept gekannt: Erst recht hart 
werden, Zähne zusammenbeißen und den Kampf aufnehmen. Und ich habe mich nach 
außen nun genau so gestellt. Jedes derartige neue Komplott, jeder solche Versuch, durch 
Verträge, durch Abmachungen Staaten wieder gegen uns zu mobilisieren, führte dazu, 
daß ich die Rüstung wieder etwas schärfer anziehen ließ. Ich war entschlossen, es auf 
alles ankommen zu lassen. 

So ging dieser Kampf weiter, bei mir natürlich mit dem Ziel, den Versailler Vertrag zu 
beseitigen. Und, meine Parteigenossen, das mußte ich, wenn ich nicht ein Lügner hätte 
Bein wollen. Denn wofür habe ich denn endlich gekämpft? Als wir im Jahre 1920 und 
1921 und 1922 hier auftraten, da war ja unser Programm: Beseitigung von VerBailles. 
Ich konnte nicht plötzlich im Beßite der Macht sagen: "Wir akzeptieren das." Ich war 
entschlossen, Deutschland wieder frei zu machen. Und ich habe nun diesen Kampf 
etappenweise durchgeführt. Ich hatte dabei wirklich das Ziel, im Frieden zu bleiben. Und 
Sie kennen ja aus vielen Kundgebungen, aus zahlreichen Versammlungen und aus 
meinen Publikationen meine außenpolitische Visionn die ich damals hatte: Ich wollte ein 
engstes Freund, schaftsverhältnig mit England herstellen. Ich dachte mir, die beiden 
germanischen Rassen müßten eigentlich Zusammengehen, Ich wollte dann das gleiche 
Verhältnis mit Italien herstellen. Und ich dachte damals bereits an Japan als eine wei. tere 
Macht, mit der wir, weit gänzlich ohne Interessengegen. sätze, würden zusammengehen 
können. 

Soweit es nun sich um Italien handelt, ist dieser Versuch ja, wie Sie wissen, gelungen. Er 
ist gelungen dank dem genialen Wirken des einen Mannes dort, der den Faschismus 
begründete und der seitdem nun sein Volk ebenfalls emporführte und der genau die 



gleichen Kämpfe zu bestehen hatte mit seiner Umwelt wie wir Nationalsozialisten. Es ist 
dies endlich auch gelungen mit Japan. Es ist leider mißlungen mit England, ganz gegen 
unseren eigenen Wunsch. Es war dies nicht unsere Schuld. Im Gegenteil, ich habe bis 
zum lebten Moment noch, bis wenige Tage vor Kriegsausbruch habe ich noch versucht, 
mein außenpolitisches Ziel zu verwirklichen. Ich habe damals dem britischen Botschafter 
das größte Angebot gemacht. Ich war bereit, mit England zusammenzugehen. Es war 
aber vergeblich. Ich habe damals schon gesehen, wie gewisse Kriegshetzer seit Jahren 
unentwegt liebten, ohne daß ihnen das Handwerk gelegt worden war. Und es konnte ja 
keinen Zweifel mehr geben, daß das geschah, um eines Tages das britische Volk in Wut 
und Haß gegen Deutschland zu bringen, während umgekehrt das deutsche Volk bei 
meiner Einstellung natürlich gegen England überhaupt keinen Haß empfand, so daß eines 
Tages Deutschland gänzlich seelisch ungerüstet in den Krieg hineingetaumelt wäre. Ich 
habe bereits 1938 und 1939 davor gewarnt, habe in Saarbrücken in einer Rede betont, daß 
das so nicht weitergehen könnte, daß, wenn England diese Hebe weiter dulde, ich dann 
gezwungen sein würde, endlich die deutsche Propaganda antworten zu lassen. 

So kam der Augenblick, in dem die Frage nicht mehr war, ob der Krieg vermieden wird, 
sondern ob er noch ein, zwei, drei Jahre vielleicht vermieden werden könnte, und zwar 
durch sehr schwere deutsche Demütigungen. Und da müssen Sie nun eines, meine alten 
Parteigenossen, verstehen: Im Augenblick, in dem mir bewußt wurde, daß England nur 
Zeit gewinnen will, daß man dort aber den Krieg unter allen Umständen zu führen 
entschlossen war - etwas, was jetzt unterdessen durch die Äußerungen britischer 
Staatsmänner ja ganz off en zugegeben wurde -, im selben Augenblick hatte ich nur einen 
einzigen Wunsch, daß, wenn sie uns schon den Krieg erklären würden, sie es hoffentlich 
noch dann tun, während ich lebe. Denn ich weiß, daß das die härteste 
Auseinandersetzung ist, die dein deutschen Volk jemals auferlegt wurde. Und ich bilde 
mir nun ein, daß ich der härteste Mann bin, den das deutsche Volk seit vielen 
Jahrzehnten, vielleicht seit Jahrhunderten gehabt hat. Außerdem, ich besite die größte 
Autori. tat, und vor allem, ich glaube an meinen Erfolg, und zwar bedingungslos glaube 
ich daran! Ich bin überzeugt, daß dieser Kampf um kein Haar anders ausgehen wird als 
der Kampf, den ich im Innern ausgefochten habe. Ich hin auch der Über, zeugung, daß 
mich die Vorsehung nur deshalb überhaupt bisher immer so geführt hat und alle 
Fährnisse von mir weghielt, um mich diesen Kampf führen zu lassen, und zwar zum Sieg 
führen zu lassen! Und endlich, ich habe noch den großen Krieg mitgemacht, und ich 
gehöre zu denen, die damals auch um den Erfolg betrogen worden sind. Es ist daher mein 
anerschütterlicher Entschluß, daß dieser Kampf nicht so ausgeht. 

Als ich das vergangene Jahr zu Ihnen sprach, da lag hinter uns der erste Abschnitt dieses 
Kampfes. In 18 Tagen hat unsere Wehrmacht Polen niedergeworfen. Man hat sich das 
ganz anders vorgestellt. Man war damals der Überzeugung, daß dieser Kampf na, so 
sechs, acht, zehn Monate dauern wird. Man sagte sich: "Es gibt heute keine Kriege 
schneller und durchgreifender Entscheidungen. Es wird hier so eine Art günstigstenfalls 
Stellungskrieg kommen, es wird da eine Front sich dann im Osten aufrichten, das wird zu 
einem Verbluten führen, dann unterdes wird allmählich der Westen rüsten, und dann 
kommt der Sommer 1940, und dazwischen wird man dann gegen Belgien und Holland 
vorrücken an die Grenze des Ruhrgebietes, na, und dann wird man so langsam eben 



Deutschlands Herr werden." So stellte man sich das vor. Außerdem glaubte man, daß 
schon wenige Wochen später - man hat das von allen Seiten gehört - Revolution 
ausbrechen wird in Deutschland und außerdem würde dann die Not kommen. 

Außerdem hatten sie keine Ahnung vom Ausmaß unserer Rüstung und glaubten, daß ich 
genau so bluffen würde, wie sie selber dauernd bluffen. Sie haben so lange geschwindelt, 
daß sie es gar nicht verstehen, daß es jemand gibt, der in solchen Dingen eben nicht 
schwindelt, sondern der das, was er sagt, auch wirklich tut. Sie waren so der 
Überzeugung, daß dieser Krieg ein verhältnismäßig leichter Krieg werden wird. 

Vor einem Jahr war, wie gesagt, Polen beseitigt, der erste Strich durch ihre Rechnung. 
Ich konnte damals am 8. November auf diesen großen Erfolg hinweisen. Heute nun, ein 
Jahr später, kann ich auf weitere Erfolge hinweisen. Diese Erfolge kann nur der in erster 
Linie würdigen, der selbst Soldat des großen Krieges gewesen war; der weiß, was es 
bedeutet, in wenigen Wochen nicht nur den ganzen Westen niederzuwerfen, sondern 
auch Norwegen noch in Besitz zu nehmen bis hinauf zum Nordkap, so daß heute eine 
Front von Kirkeaes angefangen bis an die spanische Grenze besteht. Das weiß der 
Weltkriegssoldat. 

Alle die Hoffnungen der britischen Kriegshetzer sind damit zerschlagen worden. Sie 
hatten sich das so schön gedacht: Krieg an der Peripherie, Abschnüren unserer deutschen 
Lebensadern, Einengen des Reiches, und dann allmähliches Abwürgen dieses Reiches. 
Und jetzt ist es eigentlich umgekehrt gekommen. Dieser Kontinent mobilisiert sich 
langsam, indem er sich auf sich selbst besinnt, gegen den Feind dieses Kontinents. 

Deutschland hat in wenigen Wochen diesem Kontinent tatsächlich die Freiheit gegeben. 
Der britische Versuch, Europa zu balkanisieren - das können sich die britischen 
Staatsmänner merken -, ist abgeschlossen und beendet. England wollte Europa 
desorganisieren, Deutschland und Italien werden Europa organisieren! 

Wenn man nun in England erklärt, daß der Kampf weitergeht, so ist mir das gänzlich 
gleichgültig. Er geht so lange weiter, bis wir ihn beenden werden, und wir werden ihn 
beenden, da können die Herren überzeugt sein! Und er wird beendet werden mit unserem 
Sieg! Das können sie mir auch glauben. 

Ich bin mir da über eines im klaren: Wenn ich Prophet hätte sein wollen und am 1. Januar 
dieses Jahres den Engländern erklärt hätte, "im Sommer dieses Jahres, da werden wir 
euch das Konzept in Norwegen verdorben haben, nicht ihr werdet dann in Norwegen 
sitzen, sondern Deutsche werden dort siten; noch im Sommer dieses Jahres werdet ihr 
nicht etwa in Holland sein oder nach Holland können, sondern wir werden das besetzt 
haben; "noch im Sommer dieses Jahres werdet ihr nicht durch Belgien an die deutsche 
Grenze vorgegangen sein, sondern wir werden vorgegangen sein." Und wenn ich ihnen 
gesagt hätte, "noch im Sommer dieses Jahres wird es kein Frankreich mehr geben", dann 
hätten sie alle gesagt -: "ein Wahnsinniger!" Ich unterlasse es daher, heute zu 
prophezeien. Ich möchte mir dem deutschen Volk ein paar Erklärungen abgeben: 



Erstens: Der bisherige Kampf hat zu Ergebnissen einmaliger Art geführt. Er hat 
personell, so bitter es für die einzelne Familie ist, die ein Opfer bringen mußte, für das 
deutsche Volksgut so gut als kein Opfer gefordert. Im gesamten sind die Opfer, die wir in 
diesem Krieg brachten, noch nicht so groß, als sie der Krieg 1870/71 gefordert hat. Ja, es 
ist kaum etwas mehr als die Hälfte dessen. 

Personell sind alle unsere Berechnungen insofern hinfällig geworden, als wir alle die 
vorgesehenen riesenhaften Ersatzmannschaften, die wir für Verluste einkalkuliert hatten, 
als wir alle diese riesenhaften Reserven nicht anzubrechen brauch, ten und daher viele 
altgediente Männer entlassen konnten und dabei trotzdem die Wehrmacht zu verstärken 
in der Lage waren und sind, und zwar im wesentlichen durch jüngere Jahrgänge. 

Personell sieht die deutsche Armee heute anders aus. als sie im Weltkrieg aussah. Ich bin 
vor wenigen Tagen erst durch Belgien und durch Frankreich gefahren, und ich muß 
sagen, als alter Weltkriegssoldat, es ist wundervoll, wie unsere Wehrmacht heute 
aussieht. Alle Verbände, ganz gleich ob Heer oder Luftwaffe oder Waffen-SS, sie sehen 
alle gleich wunderbar aus. Es ist nicht zu vergleichen mit dem, was unsere aus. 
gebrannten Kader im Jahre 1914 oder 1915 bis 1918 dargestellt hatten. 

Materiell: Ich habe in diesem Krieg vorgesorgt, wie in keinem Krieg vorher gesorgt 
worden war. Und das hat sich reichlich gelohnt. Die materiellen Opfer des Krieges sind 
überliaupt gänzlich belanglose. Was wir in dem bisherigen Kampf an Munition 
verschossen haben, das ist zum Teil nur ein Teil einer Monatsproduktion. Die Reserven 
sind so ungeheure, daß ich auf manchen Gebieten die Produktion jegt einstellen ließ, weil 
es keine Möglichkeit mehr gibt, diese Massen irgendwie wirklich vernünftig zu stapeln. 
Ich habe die Produktion dafür auf jene Gebiete leiten lassen, auf denen ich glaube, 
besonders stark sein zu müssen. Sie vernehmen ja die Drohungen der anderen Weit 
fortgesetzt, was sie produzieren werden. Australien hat sechs oder sieben Millionen 
Einwohner, davon leben, ich weiß nicht wieviel, im Busch, aber trotzdem, sie werden 
achtmal soviel Flugzeuge produzieren wie Deutschland. Kanada hat nur neun Millionen 
Einwohner, aber es wird zwölfmal soviel Flugzeuge produzieren wie Deutschland. Was 
die amerikanische Union erst produziert, das kann man überhaupt nur in astronomischen 
Zahlen ausdrücken. Auf dem Gebiet möchte ich kein Konkurrent sein. Aber ich darf 
Ihnen eines versichern: Nach wie vor ist unsere deutsche Produktionskapazität weitaus 
die höchste der Welt. Und wir werden davon nicht heruntergehen, denn wir sind in der 
Lage, heute so ziemlich die Hälfte Europas zu mobilisieren. Und daß ich das industriell 
tue, das kann man wir schon glauben. Die materielle Rüstung ist daher eine 
ungeheuerliche, und sie wächst jetzt erst, denn wenn wir auch jahrelang die 
Mobilmachung vorbereitet hatten, die industrielle Mobilmachung, so wissen Sie, daß das 
Ausstoßen ja doch erst etwa nach einem bis anderthalb Jahren Zeit in großen Massen 
geschieht. Aber das ist zur Zeit nun der Fall. 

Ich darf daher zusammenfassend eines sagen: Wir sind vorbereitet für die Zukunft wie 
noch nie zuvor. Wir sind materiell vorbereitet, und wir sind personell vorbereitet. Und 
daß die Wehrmacht jeden Tag ausnützt, das weiß jeder sowieso, der selbst Soldat war. Es 
geht kein Tag verloren. Dieses erste militärische Instrument der Welt wird 



ununterbrochen gepflegt und verbessert. Und wenn die Stunde wieder zum Großeinsatz 
kommt, dann hoffe ich genau zu ähnlichen Resultaten zu kommen, wie wir sie hinter uns 
haben. Ich habe eine Parole: Alles auf das gründlichste vorbereiten, und dann schnell und 
kühn handeln. Es wird der Augenblick kommen, da die Herren, die jetjt mit dem Munde 
die ganze Welt bereits wieder erobern, ja nun standhalten müssen, und dann werden wir 
sehen, wer die Monate besser genützt hat, wir oder die anderen. 

Deutschland jedenfalls ist mit seinen Verbündeten heute stark genug, um jeder denkbaren 
Kombination auf dieser Weit entgegenzutreten. Es gibt gar keine Mächtekoalition, die 
unserer militärisch gewachsen sein könnte. Wirtschaftlich Ichneu sich jett die langen 
Vorbereitungen, die wir schon im Frieden getroffen haben. Der Vierjahresplan, den wir 
jetzt auf weitere vier Jahre verlängerten, er hat uns zahlreiche Basen gegeben. Und die 
Engländer wußten das auch ganz ge. nau. Umsonst haben sie nicht so geflucht gegen 
diesen Vierjahresplan. Basen, die uns unabhängig machen von denDrohungen einer 
sogenannten Abschnürung oder einer Blockade. Im übrigen, wir wollen mal sehen, wer in 
einigen Monaten blockiert sein wird, wir oder die anderen. Ich glaube, daß ihnen ja schon 
jetzt auf manchen Gebieten das Lügen vergangen ist. Herr Churchill, der noch vor etwa 
einem Jahr, vor acht Monaten und vor sechs Monaten erklärte: "Die U-Boote, wir haben 
in einem Monat 50 v. H. vernichtet." Im nächsten Monat, konnte er nicht mehr sagen 50 
V. H., weil sonst keins mehr dagewesen wäre, also im nächsten Monat nur noch 30 v. H. 
Einen Monat später konnte er auch nicht mehr sagen 20 v. H., da mußte er dann 10 v. H. 
sagen. Jetzt beginnt dieser Generallügner der Weltgeschichte nun zuzugeben, daß die U- 
Boote mehr zu sein scheinen, als sie vorher waren. Und das kann er mir glauben: und ob 
sie mehr werden! Er hat keine Ahnung, wie sie mehr werden! Wir werden sie noch 
herausfordern, diese internationalen Kapitalslüguer. Wir werden sehen: Es wird 
sicherlich eines Tages keinen Churchill mehr geben, aber deutsche U-Boote wird es 
geben, und in Massen! 

Und so hat sich denn, nachdem er an sich das nicht mehr bestreiten kann, dieser genialste 
Stratege, der bisher geboren wurde, auf den Luftkrieg gestürzt. Es ist eine geniale Idee 
gewesen von Mister Churchill, ausgerechnet mit der Waffe, mit der England uns 
gegenüber am allerschwächsten ist, mit der Waffe des Luftkriegs anzufangen. Sie wissen, 
ich habe jähre, lang der Welt die Vorschläge gemacht, man soll den Bombenkrieg 
einstellen, besonders gegen Zivilbevölkerung. England hat das damals wohl in 
Vorausahnung der kommenden Entwicklung - Demokraten sind immer hellsehend - 
abgelehnt. Gut. Ich habe aber trotzdem in diesem Krieg den Kampf gegen 
Zivilbevölkerung nie durchgeführt. Ich habe im Polenkrieg keinen Nachtangriff auf 
polnische Städte ausführen lassen. Man kann in der Nacht das einzelne Objekt nicht so 
genau treffen. Ich ließ daher im wesentlichen nur bei Tage angreifen und immer nur 
militärische Ziele. Ich habe dasselbe in Norwegen getan. Das gleiche tat ich auch in 
Holland, in Belgien und in Frankreich. Da fiel es Herrn Churchill plötzlich ein, nachdem 
bei Tag allerdings die britische Luftwaffe deutschen Boden überhaupt nicht überfliegen 
kann, mit Nachtangriffen die deutsche Zivilbevölkerung heimzusuchen. 

Sie kennen ja meine Geduld, meine Parteigenüssen. Ich habe also 8 Tage zugesehen. Man 
hat Bomben auf die Bevölkerung am Rhein geworfen. Man hat Bomben geworfen auf die 



Bevölkerung in Westfalen. Und ich habe dann 14 Tage zugesehen. Ich dachte mir, der 
Mann ist wahnsinnig, er führt einen Kampf ein, bei dem nur England vernichtet werden 
kann. 

Als der Krieg im Westen zu Ende war, habe ich noch einmal England die Hand 
hingehalten. Ich wurde wieder auf das wüsteste beschimpft und bespuckt. Herr Halifax 
führte sieh auf wie ein Wahnsinniger. Auch gut. Man verstärkte die Bombenangriffe. Ich 
habe wieder gewartet. Ich maß sagen, daß es mir schwer wurde. Denn es kamen viele zu 
mir und sagten: "Ja, wie lange, Führer, warten Sie noch? Die hören nicht auf." Ich habe 
über drei Monate gewartet, und dann eines Tages allerdings gab, ich nun den Befehl: So, 
ich nehme jett diesen Kampf auf, und ich nehme ihn auf mit der Entschlossenheit, mit der 
ich noch jeden Kampf aufnahm, das heißt: Jetzt Kampf bis zum Letzten! Sie wollen es, 
sie sollen es jett haben. Sie wollen Deutschland durch den Luftkrieg vernicliten, ich 
werde ihnen jetzt zeigen, wer vernichtet wird. England, das englische Volk, das ich nur 
bedauere, kann sich bei seinem Generalverbrecher Churchill bedanken. Dem verdankt es 
das. Herr Churchill hat mit diesem Kampf den größten militärischen Unsinn gemacht, 
den jemals ein Staatsmann oder ein Feldherr einleiten konnte. Er hat mit der Waffe 
gekämpft, mit der er am schwächsten ist. Und er hat aus einer Position gekämpft, die für 
England seit dem Augenblick, in dem wir von Drontheim bis Brest sitjen, auch 
geographisch schlecht ist. Es ist die schlechteste Position, die England überhaupt hier 
besitgt. Ich werde diesen Kampf durchhalten. Ich bedauere, daß er natürlich auch auf 
unserer Seite Opfer erfordert. Allein ich kenne das nationalsozialistische Deutschland, 
nur Herr Churchill kennt es nicht. Das ist der große Unterschied. Er hat geglaubt, dadurch 
vielleicht das deutsche Volk ermüden zu können. Er hat nur ganz vergessen, daß jetzt ein 
anderes Deutschland gekommen ist. Dieses Deutschland wird auf jede Bombe 
fanatischer, seine Entschlußkraft wird nur noch stärker. Es weiß vor allem. Mit diesem 
Unfug muß einmal für iriiner aufgeräumt werden. Und wir sind dazu entschlossen. 

Als 1938 Herr Chamberlain hier in München war und mir heuchlerisch seine 
Freundschaftsangebote machte, da hat dieser Mann im Innern den Entschluß gehabt, 
sofort nach der Rückkehr zu sagen: "Ich habe jellt eine gewisse Frist bekommen, und 
jetzt wollen wir rüsten, damit wir dann Deutschland überfallen können." Wir sind uns 
darüber im klaren, daß jeder Waffenstillstand heute nur ein Waffenstillstand sein würde. 
Sie würden hoffen, daß dann einige Jahre vergehen, vielleicht daß ich dann nicht mehr an 
der Spitie des Reiches siehe und daß dann der Kampf von neuem beginnen könnte. Es ist 
daher mein unabänderlicher Entschluß, nunmehr die Auseinaudersetzung bis zu einer 
klaren Entscheidung weiterzuführen, genau so, wie ich als Nationalsozialist im Kampf 
um Deutschland jeden Kompromiß abgelehnt habe, so lehne ich heute nunmehr auch hier 
jeden Kompromiß ab. Ich habe so oft die Hand geboten. Es war umsonst. Sie wollten 
diesen Kampf, sie sollen ihn jeet haben. Und das deutsche Volk wird diesen Kampf 
weiter durchführen bis zu einer ganz klären Entscheidung. Es muß eine Gefahr beseitigt 
werden, nämlich: daß in ein, zwei, drei Jahren nach höchster Spannung die Sache wieder 
von neuem losgeht. Das deutsche Volk will endlich Frieden haben, und zwar einen 
Frieden, der es arbeiten läßt, der nicht jedem internationalen Halunken es ermöglicht, 
andere Völker gegen uns aufzuhetjen. Und diese Leute natürlich, für sie ist ja der Krieg 
der größte Verdienst. Ich habe keinen Grund, Krieg zu führen aus irgendwelchen 



materiellen Interessen. Für uns kann er nur traurig sein. Uns nimmt er die Zeit, dem 
deutschen Volk und der ganzen Gemeinschaft unendlich viel Arbeit und Arbeitskraft. Ich 
habe keine Rüstungsaktien in meinem Besitz. Ich verdiene an diesem Kampf nichts. Ich 
würde glücklich sein, wenn ich wieder arbeiten könnte, so wie ich früher für mein Volk 
gearbeitet habe. Aber diese inter. nationalen Verbrecher, sie sind zugleich die größten 
Rüstungsgewinnler, die es gibt. Ihnen gehören die ganzen Fabriken, sie machen die 
Geschäfte. Es sind die gleichen Leute, die wir früher auch in Deutschland hatten. Mit 
diesen Leuten gibt es nur eine Auseinaudersetzung. Es muß hier einer brechen und das 
wird unter keinen Umständen Deutschland sein. 

Wenn aber dieses Deutschland heute eine andere Form besitzt, dann deshalb, weil der 
Nationalsozialismus das deutsche Volk wieder hochgerissen hat. Er hat die geistigen, 
seelischen, moralischen und auch materiellen Voraussetzungen geschaffen für die 
ungeheuren Siege der Wehrmacht unseres jungen Reiches. Jeder Soldat weiß es und muß 
es wissen, daß die Armeen, die heute unter unserem Banner marschieren, die 
Revolutionsarmeen des Dritten Reiches sind. Sie tragen im Herzen nicht nur den Glauben 
an ein Deutschland so wie einst, sondern sie tragen im Herzen den Glauben an das 
Deutschland, das uns allen in der Zukunft vorschwebt, für das wir so lauge Zeit gekämpft 
haben, an ein besseres Reich, in dem die großen Ziele unserer nationalen und sozialen 
Bewegung verwirklicht werden. 

Und daß wir heute nun dieses Deutschland besiten, das verdanken wir mit denjenigen, die 
im Jahre 1923 marschiert sind, und vor allem auch denjenigen, die damals als erste 
Blutopfer für die Bewegung gefallen sind. Diese 16 Toten sind eben mehr als nur 16 
Tote. Sie sind die Kronzeugen einer neuen Wiederauf erstehung unseres Volker, 
geworden. Und ihr Opfer war um so größer, als sie damals das, was seitdem gekommen 
ist , nur in einer blassen Phantasie erkennen konnten. Sie haben damals wirklich in 
grenzenloser Liebe für Deutschland gehandelt. Denn wer damals zur Bewegung kam, bei 
dem konnte man nur sagen: "Du kannst alles nun sonst aufgeben., du wirst jeibt verlacht 
und verspottet und verfolgt, du mußt gewärtig sein, daß du brotlos wirst und daß sie dich 
überall hinauswerfen, du hast gar nichts, was dir sicher ist, außer vielleicht deinen 
eigenen Tod, du siehst nur vor dir etwas, für das wir alle kämpfen; es ist ein neues 
Deutschland, ein Deutschland der Ehre, das sich wieder aufrichtet, das seinen Söhnen 
wieder das tägliche Brot sicherstellt und das in der Welt wieder den Rang einnimmt, der 
ihm zukommt auf Grund der Zahl unseres Volkes, der geschichtlichen Vergangenheit und 
unseres früheren, heutigen und zukünftigen Wertes." 

Dafür sind alle diese Männer gekommen. Viele von ihnen, sie haben das nur unbewußt 
gefühlt. Es waren so viele kleine Leute in dieser Bewegung. Wir sind so gemieden 
worden von dem, was sich Intelligenz heißt, was sich oberes Bürgertum hieß. Wir sind so 
gemieden worden von ihnen, daß die große Zahl der in unsere Reihen Eintretenden 
meistens nur ganz kleine Menschen gewesen sind. Sie hatten vielleicht gar keine so klare 
Vorstellung von dem, wie es einmal werden wird. Sie wußten nur, es wird einmal anders 
sein, es wird einmal ein neues Reich aufgebaut, und in diesem Reich wird vieles von dem 
dann verwirklicht, was auch unsere Gegner im tiefsten Innern doch ersehnen, ohne daß 
sie wissen, daß es auf ihrem Wege nie zu erreichen sein würde. 



Dafür sind diese Menschen eingetreten, und dafür haben auch diese sechzehn damals ihr 
Leben hingegeben. Es waren sechzehn, es hätten genau so gut fünfhundert oder tausend 
sein können. Es hat keiner geklagt: alle die Verwundeten, sie sind der Sache nicht untreu 
geworden, im Gegenteil: als Verwundete sind sie erst recht wieder Parteigenossen 
gewesen, fanatischer als zuvor. Und diesen sechzehn sind nun viele hundert gefolgt, hier 
und außerhalb der Grenzen des Reiches. Es war jahrelang, fast anderthalb Jahrzehnte ein 
einziger Weg von Märtyrern, am stärksten vielleicht in der Ostmark und im Sudetenland. 
Am stärksten dort, weil der Kampf fast am aussichtslosesten zu sein schien. Wie konnten 
diese kleinen Leute den Lauf der Geschichte ahnen, wie er nun wirklich sich vollzog! 
Wie konnten sie das Wunder voraussehen, daß sie anderthalb oder zwei Jahrzehnte später 
in ein großer, Reich glorreich heimgeholt würden! Sie haben trotdem gekämpft gläubigen 
Herzens, ohne das im einzelnen genau zu wissen, daß es zu ihren Lebzeiten so kommen 
wird. 

Das alles aber hat von diesem 8. und 9. November 1923 seinen Ausgang genommen. Und 
deshalb feiern wir die Erinnerung an diese Männer in besonderer Ergriffenheit heute 
mehr noch als damals. Denn sie alle haben zugleich auch die Schmach im Herzen 
getragen des Zusammenbruchs vom Jahre 1918/19. Auch in ihnen hat das gefressen, und 
auch in ihnen hat das immer gewühlt. Wie oft sind wir beisammengesessen, immer von 
dem einen Gedanken durchglüht: das muß in unserer Geschichte wieder repariert werden, 
das kann nicht so dauern und kann nicht so bleiben. Das würde das deutsche Volk für alle 
Zeiten mit einer Schande belasten. Das werden wir beseitigen aus unserer Geschichte. 
Das werden wir wieder wegwaschen. Wir werden wieder aufrichten ein Deutschland der 
Ehre und der Macht und der Kraft und der Herrlichkeit. Das lassen wir nicht auf uns 
ruhen. Deutschland muß wieder auferstehen, so oder so. Und in dem Geist haben wir 
damals gekämpft, in diesem Geist sind sie gefallen, in dem Geist wurde dann der Kampf 
erst recht weitergeführt, und in dein Geist stehen wir nun heute vor der anderen Welt und 
werden das durchseten, wofür auch die jetzt gefallen sind. Sie glauben, Deutschland zu 
vernichten, Sie werden sich irren! Aus dem Kampf wird erst Deutschland erstehen! 



Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

Am 10. November trijft der Präsident des Rates der Volkskommissare der Sowjetunion 
und Außenkommissar Molotow zu einem Staatsbesuch in der Reichshauptstadt ein. 

Am gleichen Tage erklärt der irische Ministerpräsident de Valera gegenüber den 
fortgesetzten Versuchen Englands, den Irischen Freistaat in den Krieg gegen 
Deutschland hereinzuziehen, daß die Neutralität Irlands bis aufs äußerste verteidigt 
werden wird. 

Am 14. November spricht der Führer zu Rüstungs- und Frontarbeitern, die mit dem 
Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet wurden: 



Rede am 14. November 1940 in Berlin 
an die Frontarbeiter 

Meine deutschen Arbeiter und Arbeiterinnen! 

Der Kampf, in dem heute Deutschland steht, wird nicht nur durch die Tapferkeit des 
Soldaten entschieden, sondern mit auch in erster Linie durch die Leistung der deutschen 
Wirtschaft. Der Weltkrieg hat im Jahre 1914 den deutschen Soldaten nicht mit der 
Rüstung an die Front geschickt, die er hätte erwarten dürfen. Ich habe mich bemüht seit 
dem Jahre 1933, die deutsche Rüstung auf ein Höchstmaß zu bringsen in der 
Überzeugung, daß jede zusätzliche Waffe einem Mann, der draußen kämpfen muß, 
vielleicht das Leben sichert oder rettet; daß es billiger ist, Munition zu verschießen, als 
Blut herzugeben. Tatsache ist, daß auch dieser Kampf mit unverhältnismäßig geringen 
Blutopfern bisher durchgefochten werden konnte. Natürlich, für die einzelne Familie ist 
auch der jeweilige Verlust der gleich schwere, aber für die ganze Nation umgerechnet, 
sind die Verluste unerhört geringe. Gerade der alte Weltkriegssoldat, der weiß, was es 
bedeutet hat, in der kurzen Zeit von wenigen Wochen und Monaten militärische 
Probleme zu lösen, an denen wir im Weltkrieg scheitern mußten und scheiterten, der 
weiß aber auch, was es bedeutet, diese Probleme mit so geringen Blutopfern zu lösen. 
Das war nur denkbar dank der außerordentlichen Rüstung, der modernsten Rüstung, die 
wir unserer Wehrmacht geben konnten. 

Wenn ich nicht zu dieser Arbeit das ganze deutsche Volk gehabt hätte, dann würden auch 
die größten Leistungen des Soldaten an der Front vergeblich gewesen sein, so wie das im 
Weltkrieg ja der Fall war. Denn tapfer war der Soldat des Weltkriegs genau so, wie der 
heutige tapfer ist. Er hat ritir leider Gottes zum Teil vielleicht nicht die 
entsprechendeAusbildung bei Kriegsbeginn, sicher aber nicht die notwendige 
Bewaffnung besessen. 



Daß dieser Krieg nun kam, war für uns alle in dem Augenblick klar, in dem jeder 
Versuch, mit England zu einer Verständigung zu kommen, fehlschlug. Ich habe jahrelang 
mich bemüht, diese Verständigung herbeizuführen. Es ist von untierer Seite überhaupt 
keine Forderung erhoben worden, weder an Englaud noch an Frankreich. Aber die 
Gründe, die letteu Endes zum Krieg führten, waren die gleichen, die schon den Weltkrieg 
ins Leben riefen. Es ist der alte Versuch, zu verhindern, daß diese 85 Millionen 
Deutschen entsprechend ihrer Zahl und ihrem Wert sich ihr Leben aufbauen. 

Wir haben nichts nach England hineingeredet, und wir haben auch nichts nach Frankreich 
hineingeredet. Aber die bloße Tatsache der Existenz dieser 85 Millionen erscheint den 
Lritischen Staatsmännern schon als etwas für sie Unerträgliches, als etwas, was in ihren 
Augen ihre absolute Weltberr. schaft vielleicht früher oder später einmal bedrohen 
könnte. 

Nun handelt es sich bei der Zusammenfassung dieser 85 Millionen nicht um eine 
Luxus angelegenheit für uns, sondern es handelt sich um ein Problem, das über Sein oder 
Nichtsein entscheidet. Denn letzten Endes leben die Menschen nicht von Theorien, 
sondern sie leben von dem, was ihnen ihr Boden gibt. Und wer zu wenig Boden auf 
dieser Welt hat, der wird zu wenig bekommen. Was er für Theorien hat, ist gänzlich 
gleichgültig, ob er sich nach der einen oder nach der anderen Seite hin orientiert. Wenn 
auf einem Quadratkilometer, wie in den anderen großen Reichen der Welt, zehn 
Menschen leben, so können eben diese zehn Menschen besser leben, als wenn auf einem 
Quadratkilometer 140 leben. Das, was wir aus unserem Boden herauswirtschaf ten. ist 
das Ungeheuerlichste, wobei wir allerdings nicht wissen, wie lange der Boden das 
hergibt. Wir re;zen ihn mit allen denkbaren künstlichen Stoffen. Wir wissen nicht einmal, 
ob das gesund ist für unser eigenes Leben, aber wir reizen ihn mit Kunstdünger usw. und 
versuchen herauszuholen, was geht. 

Aber auf die Dauer ist selbstverständlich nicht ein gleiches Verhältnis herzustellen 
zwischen den Lebensmöglichkeiten von Völkern, die zu zehnt oder zu zwölft auf dem 
Quadratkilometer leben, und den Lebensmöglichkeiten von Völkern, die mit 140 auf dem 
Quadratkilometer leben müssen. Früher oder später besteht auch die Gefahr, daß der 
deutsche Boden zu streiken anfängt, daß er einfach nicht mehr will, daß die ganze 
Aufreizung durch Kunstdünger zum umgekehrten Ergebnis führt. Und wenn unsere Ernte 
bloß um 15 oder 20 oder 25 v. H. einmal absinken würde, so würde dies eine Katastrophe 
darstellen. 

Trotzdem waren alle diese Probleme zu lösen, ohne daß die andere Seite dadurch irgend 
etwas verloren hätte. Denn Sie müssen sich vor Augen halten, meine Volksgenossen, daß 
etwa 85 Millionen Deutsche 600 000 Quadratkilometer besiben und ungefähr 45 
Millionen Engländer 40 Millionen Quadratkilometer auf dieser Welt. Das hat ihnen nicht 
der liebe Gott oder die Vorsehung zugeteilt, sondern sie haben sich in den dreihundert 
Jahren, in denen die deutsche Nation sich im Innern zerfressen hat, im Innern aufgelöst, 
zerspalten hat, Religionskriege führte und weiß Gott sonst noch was, in der Zeit haben 
sich die anderen die Welt verteilt. 



Sie sind damit Nöten enthoben und Sorgen enthoben, die wir ununterbrochen als 
Begleitung besitzen. Auf die Dauer natürlich ist der Zustand unerträglich. Trotdem, wie 
gesagt, war das alles vernünftig zu lösen, denn wir haben keinen Anspruch erhoben auf 
irgend etwas, was den Engländern früher gehört hat oder den Franzosen, überhaupt 
keinen Anspruch haben wir erhoben. 

Wenn nun trotzdem seit Jahren diese unverschämte Hetze gegen Deutschland ging, dann 
liegt der Grund darin, daß man im deutschen Volk nicht nur einen eminenten politischen 
Faktor erblickte, sondern daß man natürlich auch fürchtete, dieses Volk würde auch 
einmal seinen Lebens anspruch anmelden, und endlich, es war letzten Endes das 
Deutschland, das ihnen schon vor dem Weltkrieg in seiner irgendwie sozialen 
Ausrichtung unsympathisch war. 

Das war bereits vor dem Weltkrieg der Fall. Das damalige Deutschland war ja nicht 
vielleicht auf allen Gebieten befriedigend: das wissen wir ja nur zu genau. Aber der 
Gedanke war doch schon damals lebendig geworden, daß man ohne eine Lösung der 
sozialen Fragen auf die Dauer nicht würde bestehen können. Man hat nun mit den 
unzulänglichen Mitteln der damaligen Zeit versucht, diese Probleme zu lösen. 
Unzulänglich auch deshalb, weil die staatliche Gesellschaftsordnung im tiefsten Grunde 
eben doch eine kapitalistische war, das heißt, die Wirtschaft und das Kapital hatten über 
den Umweg der Presse und der damaligen von dem Kapital subventionierten Parteien 
einen ungeheuren Einfluß auf das öffentliche Leben, so daß die soziale Gesetgebung 
irgendwie immer wieder steckenbleiben mußte. Allein der Versuch ist unternommen 
worden. Die andere Weit hat sich überhaupt um diese Probleme nicht gekümmert. 

Seit nun das Jahr 1933 stattfand, haben wir nun planmäßig Schritt für Schritt versucht, 
den neuen sozialen Staat aufzubauen. Wir sind uns darüber ganz im klaren, daß das 
Arbeiten sind, die nicht in zwei und nicht in fünf und nicht in zehn Jahren vollendet 
werden, denn Experimente können wir nicht machen; Experimente, die damit etwa 
anfangen würden, daß wir das, was ist, zerschlagen, um dann irgend etwas anderes da 
aufzubauen. Denn dieses Zerschlagen würde bedeuten, daß bei unserer dichten 
Besiedelung vielleicht 50 Millionen Menschen praktisch verhungern müssen. 

Aber wir haben diese Probleme nun angepackt und haben Problem um Problem zu lösen 
angefangen. Und wir konnten wieder das eine feststellen, daß in eben dem Ausmaß, in 
dem wir diese sozialen Fragen angriff en, die andere Welt, und zwar besonders die 
angelsächsische Welt, uns mit Haß zu verfolgen begann. Für diese angelsächsische Weit 
sind alle sozialen Fragen gänzlich überflüssig. Sie lehnen die Beschäftigung damit ab, 
zum Teil weil sie wirklich in einer außerordentlich glücklichen Lage sind, zum anderen 
Teil weil sie eine unerhörte Rücksichtslosigkeit besitzen ihren eigenen Volksgenossen 
gegenüber. Und die Männer von uns, die längere Zeit,in London waren, die berichten 
übereinstimmend immer nur eines: Es ist unglaublich, wie in einem Land mit so 
unermeßlichen Reichtümern die Differenzen zwischen reich und arm so ausgeprägt sein 
können, wie auf der einen Seite in diesem London ein geradezu unvorstellbarer Luxus 
herrscht und auf der anderen Seite ein Elend und eine Verkommenheit, eine Armut, die 



wir uns in Deutschland überhaupt nicht vorstellen können, obwohl wir im gesamten um 
soviel ärmer sind als England. 

Diese Schichten sahen im nationalen Deutschland sozialer Prägung einen gefährlichen 
Anreiz. Wir haben das ja erlebt. Man hat uns verboten, daß nur KdF,. Schiffe überhaupt 
landeten. Man sagte mir persönlich das auch einige Male: "Wissen Sie, wir wollen uns 
unsere Leute nicht verderben lassen." - "Ja, wieso?" - "Na, wir wollen nicht unsere Leute 
uns verderben lassen mit Ihren Einrichtungen, die Sie da haben." Sie haben verhindert, 
daß unsere sozialen Einrichtungen von britischen Delegationen besichtigt wurden mit 
dem ganz gleichen Motiv. Sie sagten: "Das wollen wir nicht." Unsere ganzen 
Riesenorganisationen, KdF. usw., das lehnen sie ab, überhaupt ab. Die Theater sind nicht 
dafür da, daß die breite Masse hineingeht, sondern das Theater ist letzten Endes da für 
Leute, die eben in der Lage sind, sich das zu bezahlen. Seebäder oder Reisen, das lehnen 
sie ab. Das ist nicht für die breite Masse da. Außerdem wird dadurch die gesellschaftliche 
Höhe eines Bades gestört und wird ruiniert. Das überträgt sich auf das ganze öffentliche 
Leben. Auch unsere Auffassung über die Erziehung. 

Wir haben, das wissen Sie, in Deutschland mit Vorurteilein ungeheuerster Art gebrochen, 
und zwar überall. Das ist nicht so leicht gewesen. Aber wir haben mit diesen Vorurteilen 
gebrochen. Das, was wir heute in unsere Adolf-Hitler-Schulen, in die nationalpolitischen 
Erziehungsanstalten hineinnehmen, das sind Kinder ohne Rücksicht auf Herkunft. Was 
talentiert ist, das soll in diesem Staat ausgebildet werden und soll befähigt werden, zu 
einer führenden Rolle zu kommen. 

Wir haben aber auch im anderen Leben alle Grenzen hier beseitigt. Was einer früher 
einmal war, spielt keine Rolle. Wenn er eine Arbeit leisten kann, dann mag sie sein wie 
immer, dann wird er dazu berufen. Wir haben diese Schranken weggerissen auch in 
unserer Staatsverwaltung. Heute sind ehemalige Landarbeiter Reichsstatthalter, frühere 
Arbeiter sind heute Gauleiter und sind Reichßstatthalter oder sind Staatsbeamte in 
höchsten Kreisen. Wir haben die Schrank-en eingerissen auch bei der Wehrmacht. 
Tausende von Offizieren sind befördert worden, die aus dem Unteroffiziersstand, aus 
dem Mannschaftsstand stammen, ohne Rücksicht auf ihre Herkunft. Ausschließlich die 
Fähigkeit allein soll entscheiden. 

Das sind lauter Gedanken, die für uns allmählich selbstverständlich geworden sind. In 
diesen anderen Staaten sind sie nicht selbstverständlich, sondern in diesen anderen 
Staaten leben sie eben noch in ihrer alten Welt, und sie hassen uns. weil sie in uns ein 
schlechtes Vorbild sehen, das am Ende ihre eigenen Volksmassen auch anstecken könnte. 

Es kommen dazu aber auch noch rein Wirtschaftliche Interessen. Wir haben in 
Deutschland, ohne daß ich irgendwie etwa das Eigentum angetastet habe, trotzdem dem 
Eigentum Gren. zen gezogen, das heißt die Grenze, die darin besteht, daß kein Eigentum 
zuungunsten eines anderen wirken darf. Wir haben nicht erlaubt, daß man beispielsweise 
Kapitalsanhäufungen aus Rüstungsgewinnen macht, sondern wir haben hier Grenzen 
festgesetzt: 6 v. H., und von diesen 6 v. H. werden zunächst wieder 50 v. H. 
weggesteuert, und der Rest von 3 v. H., der muß irgendwie wieder angelegt werden, sonst 



wird er ihm auch wieder weggesteuert. Was darübergeht, muß von vom. herein in einem 
Kapitalstock niedergelegt werden und steht dem Reich, dem Staat zur Verfügung. 

In den anderen Staaten ist das nicht der Fall, im Gegenteil, so ein Rüstungsunternehmen, 
sagen wir, wie Schneider-Creuzot, hat 76 v. H. Dividende ausbezahlt. Davon abgesehen, 
dann noch mindestens die gleiche Höhe in der Form von sogenannten 
Aufsichtsratsgebühren. Dinge, die bei uns abgeschafft worden sind. In diesen Ländern ist 
fast jedes Mitglied des Parlaments, des britischen Parlamente, Mitglied eines 
Aufsichtsrates und bezieht dafür seine Tantiemen. Ich habe im Deutschen Reichaag 
verboten, daß überhaupt jemand, schon während unserer Oppositionszeit, Mitglied einer 
Aufsichtsrates sein darf. Heute ist das gesetzlich verboten. 

Das sind nun lauter Dinge, die als verderblich angesehen werden. In diesen anderen 
Ländern sagt man, wenn diese Gedanken um sich greifen, dann werden diese Gedanken 
allmählich auch unser Volk erfassen, und das wird schädlich sein. 

Es kommt noch dazu unsere antisemitische Geset;gebung. Ich habe dafür gesorgt, daß in 
Deutschland der Deutsche alles werden kann, aber Fremde haben in Deutschland 
entweder nichts zu suchen oder sich bedingungslos zu fügen. Der Deutsche, der in das 
Ausland kommt, muß sich auch fügen. Der Jude vor allem, der sich nur darauf stürzt, daß 
er die sogenannten Führungs stellen der Nationen besett, hat dieses Land räumen müssen. 
Auch hier sieht man ein böses Beispiel, denn in Wirklichkeit wären alle Völker froh, 
wenn sie ihn wegbekämen, und in Europa beginnt diese Bewegung an sich jebt Staat um 
Staat zu erfassen. 

Es sind eine ganze große Anzahl von einzelnen Gründen, die mithalfen, um den Haß 
gegen uns zu erwecken und besonders gegen den neuen sozialen Staat die Abneigung zu 
schüren. Aus dem ist nun der Kampf gekommen. Nun müssen Sie eines verstehen, meine 
Volksgenossen: Ich habe den Kampf nicht gewollt. Ich habe alles getan, um ihn zu 
vermeiden. Ich habe den Franzosen so oft die Hand hingehalten. Ich habe meine Minister 
fortgeschickt. Ich habe in London die Hand hingehalten. Ich glaubte, daß im vergangenen 
Jahr die Leute vielleicht zur Vernunft gekommen sein würden nach, dem Polenfeldzug. 
Ich gab ihnen wieder die Hand. Es war zwecklos. Ich habe sofort nach dem Niederwerfen 
Frankreichs wieder erklärt, ich möchte Frieden schließen. Ich habe keine Forderungen an 
England, wir können sofort Frieden schließen. Ich wurde förmlich bespuckt und von 
diesen Leuten angegriffen. Ich habe monatelang zugesehen, daß sie unsere Städte im 
Westen bombardierten, weil ich mir dachte, wenn überhaupt die Möglichkeit einer 
Verständigung noch offenbleiben soll, dann ist es vielleicht gut, wenn man mit dieser 
letzten Waffe nicht sofort beginnt. Das war auch umsonst. Grundsätlich aber bin ich dem 
Schicksal dankbar, und das müssen Sie verstehen, daß dieser Kampf, der ja doch unserem 
deutschen Volk nicht erspart geblieben sein würde, zu meinen Lebzeiten ausbrach und 
daß ich ihn führen kann, 1 . weil ich die größte Autorität im deutschen Volk selbst besite, 
und 2. weil ich mir einbilde, daß ich geeignet bin, ihn am besten zu führen. Und die 
bisherige Entwicklung hat das wohl bewiesen. 



Ich bin mir darüber im klaren, daß dieser Kampf nicht nur geführt wird vom deutschen 
Soldaten, der sich übertroffen hat. Ich habe ja nie daran gezweifelt, daß der Deutsche der 
beste Soldat der Welt ist. Ich bin selber Soldat gewesen, nur Soldat, und habe in dieser 
langen Zeit meine Kameraden kennengelernt. Wenn der deutsche Soldat ausgerüstet ist 
und wenn er gut geführt wird, ist er der beste Soldat, den es auf der Erde gibt. 

Das war selbstverständlich. Aber genau so entscheideud ist die riesige Front der Heimat. 
Es ist das gigantische 5 -Millionen-Arbeiterheer und -Arbeiterinnenheer, das für die 
deutsche Rüstung arbeitet. Jede Granate, die wir dem deutschen Soldaten zur Verfügung 
stellen, erspart unter Umständen einen Bluteinsatz. Und wenn wir heute darauf hinweisen 
können, daß ein Krieg, in dem wir in knapp 18 Tagen Polen niedergeworfen haben, in 
dem wir die Engländer aus Norwegen hinausfegten, ein Krieg, in dem wir sie 
verhinderten, daß sie nach Belgien und Holland kamen, ein Krieg, in dem wir Frankreich 
niederwarfen, wenn wir heute uns vorstellen, daß dieser Krieg mit noch nicht einmal 35 
000 Toten - das sind knapp etwas mehr als die Hälfte der Toten des Feldzuges von 
1870/71 - durchgefochten wurde, dann, meine Volksgenossen, haben Sie dabei mit den 
größten Anteil. Es haben den größten Anteil daran alle die Arbeiter, die zu Hause hier 
tätig gewesen sind, die unseren Soldaten die besten Waffen der Weit gegeben haben, die 
unbegrenzt Munitionsmassen lieferten, die Arbeiter, die im Westen uns den Wall 
aufgebaut haben, so daß man im Osten kämpfen konnte, ohne Angst zu haben, man 
könnte im Westen vielleicht vorn Rücken erdolcht werden. Alle die Arbeiter und 
Arbeiterinnen in unseren Fabriken, die es ermöglichten, daß für jedes Maschinengewehr, 
das ausfiel, 10 andere da waren, die es ermöglichen, daß für jede Granate, die 
verschossen wird, 10 andere daliegen, die es ermöglichen, daß wir heute Deutschland mit 
einer Flak-Abwehr geschützt haben, wie sie kein Staat der Welt besitzt, alle die haben 
mitgeholfen, daß nur diese wenigen und geringen Blutopfer erfolgt sind. Und der 
deutsche Soldat weiß das auch, daß er es in erster Linie seinem Kameraden mit verdankt, 
der zu Hause steht, in der Fabrik steht oder der an der Front die Arbeiten Verübt, daß er 
es dem mit verdankt, daß es ihm ermöglicht wird, mit verhältnismäßig geringem 
Bluteinsatz das Ungeheuerste zu leisten. 

Und dafür möchte ich Ihnen nun nicht nur namens des deutschen Volkes, sondern 
besonders namens des deutschen Soldaten danken, für den ich sprechen kann, den ich 
genau kenne, dessen Schicksal ich einst auch miterlebt hatte. Ich habe einst vier Jahre das 
mitgemacht und weiß, was es heißt. Vom Gegner eingedeckt zu werden und selber nicht 
zurückschießen zu können oder nur immer und immer ungenügend zurückschießen zu 
können. Und ich habe mir einst vorgenommen aus dieser Kenntnis des einstigen 
Weltkriegssoldaten, daß das bei uns anders sein muß, daß der Mann nicht draußen 
hängen darf in dem fürchterlichen Bewußtsein, ich kann mich ja gar nicht wehren, weil 
ich keine Waff en habe, sondern daß im Gegenteil der deutsche Soldat die beste Waffe 
und die zahlreichste Munition der Welt haben muß. Und das ist der Fall. Was immer auch 
geschehen mag, das eine ist ganz sicher, meine Kameraden und Kameradinnen, es gibt 
keine Kombination der Welt, mag sie sein wie immer, die uns entgegentreten könnte. Die 
Munitionsmassen sind gigantische. Vielleicht wird einmal einer kommen und wird sagen: 
"So, jetzt ist der Krieg aus. jetzt haben wir die Munition da." Also gut, meinetwegen, man 
wird hinterher mir schon nicht den Kopf deswegen herunterreißen. Ich sage mir, wegen 



zuviel Waffen und zuviel Munition ist noch nie ein Krieg verloren worden, aber viele 
wegen zuwenig. 

Und besonders denke ich dabei immer wieder an die Blutopfer. Wir haben auch hier eine 
neue Methode eingeführt, nämlich nichts um des Prestiges wegen zu tun, keinen Angriff 
zu machen, damit man sagt "hier stehen wir, das haben wir besetzt" oder so etwas, 
sondern mit dem Blut zu sparen, weil ich weiß, daß jeder, der hier draußen fällt oder 
verletzt wird, zu Hause auch wieder jemand Schmerz zufügt, weil ich weiß, das sind 
unsere Volksgenossen, und Munition ist leichter zu ersenen. 10 000 Granaten sind 
leichter zu ersetzen als ein einziger Familienvater oder ein einziger Sohn oder ein 
einziger Bräutigam, ein einziger Mann. Das wollen wir uns immer vor Augen halten- 
Was Sie hier schaffen zu Hause, das entlastet die Front. Und über eines sind wir uns im 
klaren: In dein Kampf entscheidet sich Sein oder Nichtsein der deutscheii Nation für die 
nächsten vielleicht 500 Jahre. Es wird einem auf dieser Welt nichts geschenkt. Es ist 
dieser Kampf der härteste, den es gibt. Jeder muß sich sein Dasein hier durchfechten. 
Wer zu schwach ist, der stürzt, und das Schicksal geht über ihn hinweg; der kann nicht 
appellieren an eine Solidarität, an eine Hilfe, an eine Einsicht oder so weiter, die Weit, 
die nimmt gar keine Kenntnis von ihm, die geht ihren Weg. Jeder schaut nur hier auf 
dieser Erde auf sich. Wir können froh sein, wenn wir in unserer Volksgemeinschaft so 
weit kommen, daß jeder auf den anderen Rücluicht nimmt. In der übrigen Welt, da denkt 
keiner daran. 

Wir haben das erlebt in der langen Zeit, in der ich selber um die Macht kämpfte. Wie 
haben sie uns getreten! Damals war in Deutschland eine Demokratie, also das ist der 
Zustand, von dem man behauptet, daß er uns Gleichberechtigung verschaffen würde in 
der Welt. Wie haben sie uns ausgepreßt! Wie haben sie Deutschland mißhandelt! In 
welche Tiefe sind wir hinunter gestürzt! Und kein Mensch hat einen Finger gerührt, im 
Gegenteil, sie haben sich alle nur an unserem Unglück gesund gemacht. 

Und ich habe in diesen langen Jahren den unerbittlichen Entschluß gefaßt, diese Träume 
aus meinem Volk hinauszubringen und an Stelle dessen die eiskalte Vernunft 
einzuführen, nämlich die Erkenntnis, daß der liebe Gott demjenigen hilft, der sich selber 
hilft, und daß man von der anderen Welt auch nichts zu erwarten hat, außerdem man hilft 
sich selbst. Ich bin auch bereit, alles zu tun, was man tun kann. Ich weiß ganz genau, mit 
was man in London rechnet. Man rechnet auf der einen Seite mit Amerika und auf der 
anderen Seite mit Rußland. Man sagt sich, vielleicht gelingt es uns noch, Amerika in den 
Krieg zu ziehen, vielleicht gelingt es uns, Rußland wegzuziehen. 

Glauben Sie mir, meine Volksgenossen, ich habe alles überdacht und vorsorglicherweise 
ein Weltgebäude aufgerichtet, eine Weltabwehrmacht, so groß, daß jede Kombination, 
möge sie sein wie immer, daran scheitern wird. 

Es sind natürlich die armen Völker, die sich hier zusammengetan haben. Aber ich habe 
von vornherein die Überzeugung gehabt, mit den sogenannten reichen können wir nicht 
zusammengehen, die lehnen uns ab, die sehen in uns die Habe, nichtse. Ich ging also her 
und habe bewußt die Habenichtse auf der Welt gepackt und habe mich mit den 



Habenichtsen zusammengesetzt. Und wir wollen jett dafür sorgen, daß ein großer 
internationaler sozialer Weltausgleich erfolgt. Und er wird auch erfolgen! 

Wie lange nun dieser Kampf dauert, er wird um so kürzer dauern, je geschlossener wir 
sind, je entschlossener wir sind, je mehr der Gegner sieht, daß jeder Gedanke auf einen 
Riß in Deutschland, den er im Jahre 1915 und 1916 gehabt hat, daß der zwecklos ist. Und 
wir können diese Art von Kampf, die können wir ertragen. Wir haben Wochen jetzt, in 
denen die Verluste nicht größer sind, als sie vielleicht im Frieden etwa mit 20 v. H. 
unserer Verkehrsunfälle zu rechnen sind. Es ist wenig los. Es ist mehr ein Abwarten und 
ein Kampf gegen Transportmittel, ein Kampf gegen Hafenanlagen, ein Kampf gegen 
Kühlhäuser, es ist ein Kampf gegen Fabriken, ein Kampf gegen Werften usw., ein Kampf 
gegen Schiffe. Und diesen Kampf, den werden wir weiterführen. Und aus der Summe 
dieser Kampfhandlungen wird sich allmählich doch die Schwäche und Ohnmacht 
desjenigen ergeben, der unser stärkster und fanatischster Gegner ist. 

Ich persönlich sehe in einem fast eine Fügung des Schicksals. Vor etwa einem Jahr, da 
habe ich einem Mann die Hand wieder hingehalten und sagte: "Was wollen Sie eigentlich 
von Deutschland? Ich sehe überhaupt keinen Grund, wir verlangen ja von Ihnen nichts." 
Da sagte der Mann, er hoffe es zu erleben, daß wir alle gestürzt werden. Er weiß, er wird 
es erleben, daß dieses neue Deutschland beseitigt wird. Er ist jetzt gestorben, und das 
neue Deutschland steht! Und es wird ihnen allen so gehen. Dieses Deutschland wird sie 
alle überdauern, denn es ist auf dem festesten Fundament aufgebaut, was es gibt, nämlich 
auf dem deutschen Volk, und zwar auf der breiten Masse. 

Sie können mir glauben, meine Volksgenossen, ich hätte dieses Vertrauen nicht, wenn 
ich vielleicht nur eine Kenntnis der oberen Zehntausend besäße. Ich bin mit dieser 
Kenntnis nicht ins politische Leben eingetreten. Meine Kenntnis beruht vor allem auf 
dem deutschen Volk, auf dem deutschen Arbeiter, auf dem deutschen Bauern, auf dieser 
Millionenmasse braver, kleiner, treuer Menschen, die nicht so wankelmütig und so 
berechnend sind wie soviele unserer sogenannten oberen Zehntausend. Wenn ich nur die 
allein gekannt hätte, können Sie überzeugt sein, wäre ich nie ins politische Leben 
eingetreten. Mit denen, da kann man keinen Hund vom Ofen bervorlocken. Ich bin ins 
politische Leben eingetreten mit meiner Kenntnis der breiten Masse. Auf dieser breiten 
Masse habe ich immer gebaut, mit der habe ich meine Partei aufgerichtet, und mit dieser 
breiten Masse, bin ich der Überzeugung, werden wir auch diesen Kampf durchhalten. Und 
wenn wir diesen Kampf hinter uns haben, dann freuen wir uns, das können Sie mir 
glauben, auf die Arbeit, und zwar auf die wunderbare Arbeit, die wir dann leisten wollen. 
Denn wir wollen einen Staat aufrichten, der der vorbildlichste Sozialstaat der Welt sein 
soll. Vorbildlich, weil ich der Überzeugung bin, daß in dieser sozialen Gemeinschaft die 
größte Härte dann am Ende liegt und die größte Widerstandskraft für die ganze Zukunft. 

Und daß Sie nun in Ihrer Arbeit mithelfen jetzt, den Krieg zu gewinnen, ist zugleich auch 
eine Vorarheit für diesen großen Idealstaat, für den zu arbeiten für uns alle die größte 
Freude ist, denn ich kann mir nichts Wunderbareres vorstellen, als für ein ganz großes 
Ideal sich einsetzen zu können und dafür arbeiten zu können und dafür schaffen zu 
können. So wie letzten Endes in der einzelnen Familie im allgemeinen Mann und Frau 



doch arbeiten für ihre Kinder, damit es denen einmal besser geht, als es ihnen selber geht 
oder ging, so ist es auch im großen genau so. Es gibt keine schönere Arbeit, als für eine 
Volksgemeinschaft zu arbeiten mit dem Gedanken, es besser zu machen, schöner zu 
machen und mit dem ganzen Stolz etwas hinzustellen, auf das man dann wirklich 
eingebildet sein kann. Denn ich sehe die Zukunft, die stolze Zukunft einer Nation nicht 
darin, daß man auf ein paar Zehntausende sogenannter Intellektueller oder oberer 
Menschen hinweist, sondern ich glaube, der Grund zur höchsten Einbildung auf ein Volk 
besteht darin, wenn man sagen kann: "Das ist im ganzen nun unser Volk, und jetzt 
schauen Sie sich die anderen Völker an, ob die sich damit vergleichen lassen." Da bin ich 
der Überzeugung, werden wir Deutsche einmal am besten abschneiden und das 
Vorbildlichste hinstellen, was es auf der ganzen Erde gibt. 

Und indem wir in diese Zukunfts arbeit hineinblicken, erkennen wir erst recht die 
Notwendigkeit, diesen Kampf durchzustehen, so oder so, bis zum endgültigen Erfolg. 
Und dann allerdings auch unserem Volk endlich und endgültig das zu sichern, was wir 
zum Leben benötigen. Wir wissen dann, es wird uns nichts geschenkt werden, aber wir 
haben ein Recht, zu verlangen, wenn wir schon fleißig sein wollen, daß uns auf der Erde 
der Platz zur Verfügung steht, auf dem wir fleißig sein können. Dazu haben wir ein 
Recht. Wir wollen nicht, daß die anderen für uns etwas machen, aber wir wollen den 
Platz haben, auf dem wir etwas machen können. Und es geht nicht an, daß ein Volk sagt: 
"Ich beanspruche 40 Millionen Quadratkilometer und ihr habt nichts." Das werden wir 
zerbrechen. Auch hier werden wir den größeren sozialen Gedanken einer Weltordnung an 
die Stelle dieser kapitalistischen Raubstaaten setzten, die heute Nationen, Völker und 
Lebensräume ausbeuten oder zum Teil überhaupt veröden lassen, es verkommen lassen. 

Das sind große Ziele. Und wenn es überhaupt für eine Nation jemals einen Sinn hatte, für 
etwas zu arbeiten oder für etwas zu kämpfen, dann heute für unser deutsches Volk. 

Und daß Sie sich in diesem Kampf so hervorragend bewährt haben, die Sie alle 
ausgezeichnet vor mir stehen, dafür m öchte ich Ihnen nun danken. Und indem ich Ihnen 
danke, zugleich all den Millionen danken an Arbeitern und Arbeiterinnen, die hinter 
Ihnen stehen. 

Heil! 



Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

Am 15. November wird das englische Rüstungszentrum Coventry von der deutschen 
Luftwaffe zerstört. 

Am 20. November tritt Ungarn als erstes Land dem Dreimächtepakt bei. 

Am 23. November tritt Rumänien und am 24. November die Slowakei dem 
Dreimächtepakt bei. 

Am 22. November findet in London der 360. Luftalarm statt. 

Am 24. November bittet der englische Botschafter Lord Lothian die Vereinigten Staaten 
von Nord, amerika um Unterstügung und Hilfe. 

Im Laufe des November wurden laut Wehrmachtbericht 6,75 Millionen kg Sprengbomben 
über England abgeworfen. Demgegenüber hat die englische Luf twaff e nur 0,45 
Millionen kg über dem Reichsgebiet abwerfen können. 

Am 10. Dezember teilt der japanische Außenminister mit, daß Japan für den Fall des 
Kriegseintritts Amerikas im Sinne des Dreimächtepaktes seinerseits Amerika den Krieg 
erklären wird. 

Am gleichen Tage ergreift der Führer auf einer Großkundgebung in einem Berliner 
Rüstungsbetrieb das Wort: 



Rede am 10. Dezember 1940 in Berlin 
vor Rüstungsarbeitern 

Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen! 

Meine deutschen Arbeiter! 

Ich rede jetzt sehr Seiten: erstens, weil ich wenig Zeit zum Reden habe, und zweitens, 
weil ich auch augenblicklich meine, daß es richtiger ist zu handeln, als zu sprechen. 

Wir befinden uns inmitten einer Auseinandersetung, bei der es sich um mehr dreht als um 
den Sieg des einen oder anderen Landes. Es ist wirklich der Kampf zweier Welten 
miteinander. Ich will versuchen, Ihnen ganz kurz, soweit es die Zeit gestattet, einen 
Einblick zu geben in die tieferen Gründe dieser Auseinandersetzung 



Ich möchte dabei nur Westeuropa in denKreis der Betrachtung ziehen. Die Völker, um 
die es sich hier in erster Linie handelt: Deutsche 85 Millionen, Engländer 46 Millionen, 
Italiener 45 Millionen und Franzosen etwa 37 Millionen., Das sind die Kerne der Staaten, 
die gegeneinander im Krieg standen. 

Wenn ich nun die Lebensgrundlagen dieser Menschen zum Vergleich heranziehe, dann 
ergibt sich folgende Tatsache: 

46 Millionen Engländer beherrschen und regieren einen Gesamtkomplex von rund 40 
Millionen Quadratkilometer dieser Welt. 37 Millionen Franzosen beherrschen und 
regieren einen Komplex von rund 10 Millionen Quadratkilometer. 

45 Millionen Italiener haben, wenn es sich um irgendwie nütliche Gebiete handelt, eine 
Grundfläche von kaum 1/2 Million Quadratkilometer. 

85 Millionen Deutsche haben als Lebensgrundlage kaum 600 000 Quadratkilometer, und 
die erst durch unser Eingreifen. Das heißt, 85 Millionen Deutschen stehen 600 000 
Quadratkilometer zur Verfügung, aus denen sie ihr Leben gestalten müssen, und 
46Millionen Engländern 40 Millionen Quadratkilometer. 

Nun, meine Volksgenossen, ist diese Erde nicht etwa von der Vorsehung oder vom lieben 
Gott so verteilt worden Verteilung haben die Menschen selbst besorgt. Und diese 
Besorgung fand im wesentlichen statt in den letzten 300 Jahren, also in der Zeit, in der 
leider unser deutsches Volk innerlich ohnmächtig und zerrissen war. Nach dem Ausgang 
des Dreißigjährigen Krieges, durch den Vertrag von Münster endgültig aufgespalten in 
Hunderte von Kleinstaaten, hat unser Volk seine ganze Kraft verbraucht im Kampf 
gegeneinander. Fürsten und Fürstelchen, Könige und geistliche Würdenträger, sie haben 
unser Volk in seiner Zerrissenheit aufrechterhalten. Und als es dann endlich schien, als 
ob diese rein dynastische Zersegung unseres Volkskörpers ihr Ende finden könnte, da 
sind die Parteien gekommen, da kamen dann Weltanschauungen und haben ihrerseits das 
fortgesetzt, was erst begonnen worden war. 

Und in dieser Zeit hat das tüchtigste Volk Westeuropas seine Kraft ausschließlich im 
Innern verbraucht. Und in dieser Zeit ist die andere Welt verteilt worden; nicht etwa 
durch Verträge oder durch gütliche Abmachungen, sondern ausschließlich durch Gewalt 
hat England sich dieses riesenhafte Imperium zusammengezimmert. 

Das zweite Volk, das so zu kurz gekommen ist bei dieser Weltverteilung, das italienische, 
hat das gleiche Schicksal wie wir erlebt und erduldet. Innerlich zerrissen und aufgelöst, 
aufgespalten in zahllose Kleinstaaten, auch die ganze Kraft verbraucht im Kampf 
gegeneinander, hat das italienische Volk ebenfalls seine ihm an sich gegebene natürliche 
Position im Mittelmeer nicht nur nicht zu erhalten, sondern nicht einmal zu behalten 
vermocht. 

So sind diese beiden starken Völker außer jedes Verhältnis geraten. Nun könnte man 
einwenden: Ist das überhaupt entscheidend? - Meine Volksgenossen, der Mensch lebt 



nicht von Theorien und nicht von Phrasen, nicht von Erklärungen, auch nicht einmal von 
Weltanschauungen. Leben tut er von dem, was er von seiner Erde durch seine Arbeit 
gewinnen kann an Lebensmitteln und auch an Rohstoffen. Das kann er verarbeiten,und 
das kanneressen.WennseineeigeneLebensgrundlage ihm zu wenig bietet, dann wird sein 
Leben ein ärmliches sein. Wir sehen das auch innerhalb der Völker: Reiche Gegenden, 
das heißt, fruchtbare Gebiete, geben größere Lebensgrundlagen als arme Gegenden, 
unfruchtbare Landschaften. Im einen Fall sind es blühende Dörfer, im anderen Fall sind 
es verarmte Steppen. Ob man auf steiniger Einöde oder in einem fruchtbaren Kornland 
lebt, das kann nicht irgendwie ausgeglichen werden durch Theorien, auch nicht durch den 
Willen zur Arbeit. 

So sehen wir, daß die erste Voraussetzung für die gegebenen Spannungen darin liegt, daß 
diese Welt ungerecht verteilt ist. Und es ist nun natürlich, daß sich im großen 
Völkerleben die Dinge genau so entwickeln wie innerhalb der Völker. Genau so, wie 
innerhalb der Völker die zu großen Spannungen zwischen reich und arm ausgeglichen 
werden müssen entweder durch die Vernunft oder, wenn die Vernunft versagt, oft auch 
dann durch die Gewalt, so kann auch im Völkerleben nicht einer alles beanspruchen und 
dem anderen nichts übriglassen. Die Vorsehung hat die Menschen nicht auf die Welt 
gesetzt, damit der eine das Vierzigfache für sich beansprucht oder gar das Achtzigfache, 
was dem anderen zuteil wird. Entweder er hat Vernunft und willigt ein in eine Regelung, 
die nach billigen Grundsätzen ausgehandelt wird, oder der Unterdrückte und der vom 
Glück Getretene und vom Unglück Verfolgte, der wird sich eines Tages eben das 
nehmen, was ihm zusteht. Das ist im Innern der Völker so und ist auch im Äußeren so. 

Und es war im Innern die große Aufgabe, die ich mir stellte, diese Probleme durch den 
Appell an die Vernunft zu lösen, das heißt, die großen Spannungen zu beseitigen durch 
die Vernunft, den Appell an die Einsicht aller, die Kluft zwischen dem zu großen 
Reichtum der einen Seite und der züi großen Armut der anderen Seite zu überbrücken, in 
der Er. kenntnis allerdings, daß solche Prozesse sich nicht von heute auf morgen 
vollziehen können, daß es aber immer noch besser ist, durch die Vernunft allmählich die 
übermäßig voneinandei getrennten Klassen einander näherzubringen als durch die Gewalt 
eine solche notwendige Lösung herbeizuführen. 

Das Recht zum Leben ist ein allgemeines und ein gleich, mäßiges. Es kann auch das nicht 
so dargestellt werden, daß nun ein Volk sagt: "Wir wollen Euch ja ganz gerne auch so 
mitleben lassen." Dir wißt, meine Volksgenossen, daß es das Wesen jeder wirklich 
sozialistischen Arbeit ist, dafür zu vorgen, daß nicht Almosen gegeben werden, sondern 
daß Rechte hergestellt werden. Es handelt sich also nicht darum, daß die Völker, die bei 
dieser Weltverteilung zu kurz gekommen sind, auf dem Gnadenweg Almosen 
bekommen, sondern es handelt sich darum, daß, so wie im normalen gesellschaftlichen 
Leben, die Menschen ihr Recht erhalten. Das Recht zum Leben ist kein 
Almosenbegehren, sondern es ist ein Rechtsanspruch, der grundsätzlicher Art ist. 

Es ist daher das Recht zum Leben zugleich ein Rechtsanspruch auf den Boden, der allein 
das Leben gibt. Und dieser Rechtsanspruch ist der älteste und der heiligste zu allen Zeiten 
gewesen. Für diesen Rechtsanspruch haben die Völker dann, wenn Unvernunft ihre 



Beziehungen zu lähmen drohte, eben dann gekämpft. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, 
in der Erkenntnis, daß selbst blutige Opfer dann noch besser sind als ein allmähliches 
Aussterben eines Volkes. 

So haben wir bei Beginn unserer nationalsozialistischen Revolution im Jahre 1933 zwei 
Forderungen aufgestellt: Die erste Forderung, sie war die Forderung nach der nationalen 
Einigung unseres Volkes, und zwar in der Erkenntnis, daß ohne diesen 
zusammenfassenden Entschluß nicht die Kraft würde mobilisiert werden können zur 
Stellung und besonders zur Durchsetzung der notwendigen deutschen Lebensansprüche. 
Denn Sie kennen ja die Situation, die vor acht Jahren war: Unser Volk war vor dem 
Zusammenbruch, 7 Millionen Erwerbslose, etwa 6,5 Millionen Kurzarbeiter, unsere 
Wirtschaft vor der vollkommenen Auflösung, die Landwirtschaft vor dem Ruin, Handel 
und Gewerbe ruiniert, unsere Schiffahrt lag still. Man konnte ausrechnen, wann endlich 
aus den 7 Millio neu Erwerbslosen 8 und 9 und 10 Millionen werden mußten. 

Und es trat dann der Zustand ein, in dem die Zahl der Schaffenden immer geringer 
wurde, aber umgekehrt die Zahl der Nichtschaffenden ja miterhalten mußte. Das heißt 
also, auch für die Schaffenden mußte das Ergebnis der Früchte ihrer Arbeit immer kleiner 
werden, denn es mußte ja allmählich ein Schaffender einen Nichtschaffenden doch mit 
ernähren und mit erhalten, denn leben mußte der auch. Und ob ich das durch soziale 
Gesetzgebung oder auf dem Wege von Almosen verteile, ist gänzlich einerlei. Einer 
arbeitet eben und muß einen, der nicht arbeitet, mit erhalten und mit ernähren. Und am 
Ende langt es dann natürlich für keinen. Es ist zum Leben zu wenig und vielleicht noch 
eine gewisse Zeit zum Sterben zu viel. 

Die nationale Einigung war für uns daher eine der Voraussetzungen, um die ganze 
deutsche Kraft überhaupt erst einmal wieder zu ordnen, auch dem deutschen Volk zu 
zeigen, wie groß seine Kraft überhaupt sei, daß es seiner Kraft wieder bewußt wird und 
daß es aus dieser Kraft heraus bereit ist, dann seine Lebensausprüche erst sich selbst zu 
überlegen, sie dann zu stellen und sie dann auch durchzusetzen. 

Diese nationale Einigung glaubte ich herbeiführen zu können durch einen Appell an die 
Vernunft. Ich weiß, es ist nicht überall gelungen. Ich bin damals in einer gewissen Zeit 
fünfzehn Jahre lang fast von beiden Seiten beworfen worden. Die einen, die warfen mir 
vor: "Du, du willst uns, uns, die wir zur Intelligenz gehören, die wir zu den oberen 
Schichten gehören, du willst uns da hinunterziehen zum Niveau dieser anderen, das ist 
unmöglich. Wir haben Bildung, wir haben außerdem auch noch Vermögen, und wir 
haben Kultur. Wir können den Weg nicht gehen." Es war mancher nicht zu bekehren, und 
es laufen sicher auch heute noch solche Leute herum, die nicht zu bekehren sind. Aber im 
großen und ganzen ist die Z ahl derjenigen doch immer größer geworden, die einsah, daß 
mit dieser Zerrissenheit unseres Volkskörpers eines Tages ja alle Schichten zugrunde 
gehen müßten. 

Auch von der anderen Seite bin ich natürlich bekämpft worden. Man sagte mir: "Wir 
haben unser Klassenbewußtsein, wir gehen mit den Leuten überhaupt nicht zusammen." 
Ich mußte mich nur auf den Standpunkt stellen, daß wir in unserem Land Experimente 



nicht brauchen können. Denn es ist natürlich das Einfachste, einem anderen kurzerhand 
den Kopf abzuschneiden. Das heißt: wenn ich sage, ich köpfe die Intelligenz, so ist das 
ein Prozeß, der sich ohne weiteres durchführen läßt. Nur muß man dann vielleicht, 
vielleicht 100 Jahre warten, bis wieder das nachwächst. Und diese Zeit bedeutet die 
Vernichtung unseres Volkskürpers. Denn wie sollen 140 Menschen auf dem 
Quadratkilometer überhaupt existieren, wenn sie nicht die letzte Kraft des Geistes und 
auch der Faust anwenden, um ihrem Boden das abzuringen, was sie zum Leben 
notwendig brauchen? Das unterscheidet uns ja von den anderen. In den anderen Völkern, 
in Kanada: ein Mensch auf dem Quadratkilometer. In den anderen Ländern zum Teil 
sechs, sieben, acht, zehn Menschen. Ja, weine Volksgenossen, so dumm kann man gar 
nicht wirtschaften, daß man dabei nicht leben kann. Aber bei uns 140 Menschen! Die 
anderen, sie werden nicht fertig mit ihren Problemen mit zehn Menschen auf dem 
Quadratkilometer. Wir aber, wir müssen fertig werden mit 140 auf dem 
Quadratkilometer. 

Die Aufgaben sind uns gestellt, und ich habe mich im Jahre 1933 auf den Standpunkt 
gestellt: Wir müssen sie lösen, und wir werden sie daher auch lösen! 

Natürlich war es nicht leicht, und selbstverständlich kann nicht alles sofort erfüllt werden. 
Die Menschen, weine Volksgenossen, sind das Produkt ihrer Erziehung. Und das beginnt 
leider schon fast mit der Geburt. Der kleine Wurm im einen Fall wird schon anders 
eingewickelt wie der kleine Wurm im anderen Fall. Und das geht dann so fort. Und wenn 
das Jahrhunderte geschieht, dann kommt plötlich einer und sagt: Ich will euch jetjt wieder 
auswickeln aus euren verschiedenen Umhültungen, damit wieder der Kern herauskommt, 
denn im Kern seid ihr ja sowieso ein und dasselbe. Ihr habt ja bloß das, war ihr außen um 
euch aufgebaut habt, als Trennendes, im Innern, da seid ihr ja alle die gleichen. 

Das ist nicht so einfach zu machen, denn das sträubt sich, aus seinen Windeln 
herausgerissen zu werden. Jeder will in dem bleiben, in dem er ist. Und das erfordert eine 
lange Erziehung. Aber ich komme noch später darauf. Wir bringen das schon fertig. Wir 
haben damit begonnen. Ich habe eine Riesengeduld hier. Ich weiß von vornherein: Was 
in drei oder vier Jahrhunderten oder fünf Jahrhunderten gemacht wurde, das kann einer 
nicht in zwei, drei, fünf Jahren beseitigen. Das Entscheidende ist aber, daß man den Weg 
einschlägt, das zu beseitigen. 

Ich habe jedenfalls eines damals als das Wesentliche er. kannt: Wir müssen diese 
deutsche Volksgemeinschaft herstellen, wenn wir überhaupt von unserem Volk in der 
Zukunft noch etwas erwarten wollen. Daß es richtig war, ging daraus hervor, daß sich 
alle unsere Feinde sofort dagegenstemmten. Sie wehrten sich dagegen, gegen den 
Gedanken, so etwas aufzubauen. 

Diese nationale Einigung war die erste Forderung. Sie ist Stück um Stück und Zug um 
Zug verwirklicht worden. Sie wissen selber, was ich alles beseitigt habe. Es ißt sehr viel, 
weine lieben Volksgenossen, auf knappe sechs oder sieben Jahre. Wie hat damals 
Deutschland ausgeschaut! Vollkommen zerrissen und ohnmächtig, in Parteien und in 
Stände und in Klassen und in Weltanschauungen, und die Konfessionen rührten sich usw. 



Und dazu kamen dann noch unsere lieben Freunde, nicht wahr, die au sich nicht von hier 
stammen, sondern die vom Orient eingewandert sind. Und endlich, endlich dann die 
wirtschaftlichen Trennungen. Und darin unsere ßtaatlicherk Überlieferungen. Hier Preuße 
und hier Bayer und dort Württemberger, bis man dann jedem erst sein Fähnchen aus der 
Hand nahm und ihm sagte: Lege das weg und nimm jetzt endlich eine gemeinsame Fahne 
in die Hand. Die anderen haben sie schon längst, schon 300 Jahre lang. Nur bei uns läuft 
noch jeder mit einer besonderen Rosette im Knopfloch herum und bildet sich ein, daß das 
zur Stärkung seiner, Ichs beiträgt, und vergißt ganz, daß sein Ich nur ein Teil zu einer 
Gesamt, heit ist und daß, wenn diese Gesamtheit sich so auflbst und aufsplittert, nichts 
anderes kommen kann als der Zusammenbruch. 

Diese nationale Forderung habe ich nun mich bemüht zu verwirklichen. Und es ist vieles 
geleistet worden in so wenigen Jahren. Wir haben Deutschland, ich kann schon sagen, 
ausgefegt von diesem ganzen alten Zeug. 

Und dann, das ging auf andere Gebiete noch über, wo wir überall uns bemühen mußten, 
mit alten Überlieferungen zu brechen, die manchen Menschen natürlich teuer sind. Ich 
verstehe das auch. Sie hingen au ihren-alten Abzeichen, an ihren alten Fahnen, an ihren 
alten Bewegungen usw., an ihren alten Klassenvorurteilen, an ihrem Standesbewußtsein, 
Standesdünkel usw., ich verstehe das vollständig, aber es mußte das allmählich beseitigt 
werden, und es wird auch beseitigt. Bis man das alles in einen Rock hineinbrachte, bis 
man diese Jugenderziehung nur unter einen Hut brachte, das sind lauter riesenhafte 
Arbeiten gewesen. 

Das ist der erste Programmpunkt aber des Jahres 1933, die Verwirklichung des Zieles, 
eine deutsche Gemeinschaft her,zustellen. Und der zweite Programinpunkt, der lautete 
nun: Beseitigung der außenpolitischen Bedrürkungen, die ihren Ausdruck in der letzten 
Zeit in Versailles fanden, die zugleich aber auch die nationale Geschlossenheit unseres 
Volkskörpers verhindern, die es verbieten, daß sich große Teile unseres Volkes 
zusammenschließen und die besonders auch unseren Weltbesitj, unsere deutschen 
Kolonien, uns genommen haben. Das heißt also, dieser zweite Programmpunkt lautete: 
Kampf gegen Versailles. Es kann keiner sagen, daß ich erst heute das ausspreche, 
sondern, meine Volksgenossen, als ich zum erstenmal, damals noch selber als Soldat, 
nach dem großen Krieg auftrat, da war mein erster Vortrag bereits ein Vortrag gegen den 
Zusammenbruch, im Jahr 1919 dann gegen den Vertrag von Versailles und für die 
Wiederaufrichtung eines starken Deutschen Reiches. Damit habe ich begonnen. Was ich 
seitdem nun verwirklichte, ist also keine neue Zielsetung, sondern die älteste, die es gibt. 

Meine Volksgenossen, darin liegt nun der erste Grund zu dieser Auseinandersetung, in 
der wir heute leben. Denn die andere Welt wollte nicht unsere innere Einigung, .weil sie 
wußte, daß dann der LebenSanspruch dieser Volksmassen nicht nur kommen wird, 
sondern daß er auch verwirklicht werden kann. Und zweitens: Sie wollte aufrechterhalten 
dieses Gesetz von Versailles, in dem sie so einen zweiten Westfälischen Frieden 
erblickte. 



Es kommt aber noch ein weiterer Grund dazu. Ich habe schon gesagt, daß die Welt 
verschieden verteilt wurde. Und amerikanische Beobachter und Engländer, die haben 
dafür auch einen wunderbaren Ausdruck gefunden; sie sagten: "Es gibt zwei Sorten 
vonVölkern, nämlich Besitiende und Habenichtse. Wir, wir Engländer, wir sind die 
Besigenden. Wir haben nun einmal 40 Millionen Quadratkilometer. Und wir Amerikaner 
sind auch die Besitzenden, und wir Franzosen sind desgleichen die Besitenden - und das 
sind eben die Habenichtse. Wer nichts hat, der bekommt auch nichts, der soll bei dem 
bleiben, was er nicht hat. Und wer hat, der hat und gibt nie etwas davon ab." - 

Nun bin ich Zeit meines Lebens der Vertreter der Habenichtse gewesen. Zu Hause war 
ich der Vertreter der Habenichtse. Ich habe für sie gekämpft, für die breite Masse meines 
Volkes. Ich stamme aus ihr, ich rechne mich nur zu ihr. Für sie bin ich eingetreten, und 
ich trete der Welt gegenüber wieder auf als der Vertreter der Habenichtse; als der trete 
ich auf. 

Und ich kann einen RechtSauspruch der anderen auf das, was sie sich durch Gewalt 
zusammenräuberten, niemals anerkennen. Auf keinen Fall kann ich diesen 
Rechtsanspruch aber anerkennen auf das, was uns sowieso gehört hat, was man uns 
weggenommen hat. 

Nun ist es aber interessant, einmal das Leben dieser Reichen zu betrachten. In dieser 
englisch-französischen Welt, da existiert die sogenannte Demokratie. Sie wissen ja, diese 
Demokratie zeichnet sich nun durch folgendes aus: Es heißt, daß das die Herrschaft des 
Volkes sei. Nun muß das Volk ja doch irgendeine Möglichkeit besiten, seinen Gedanken 
oder seinen Wünschen Ausdruck zu geben. Wenn man sich nun näher dieses Problem 
ansieht, dann kann man feststellen, daß das Volk an sich primär dort gar keine 
Überzeugung hat, son. dern die Überzeugung selbstverständlich, wie übrigens überall, 
vorgesetgt erhält. Und das Entscheidende ist nun: Wer setzt diese Überzeugung eines 
Volkes f est? Wer klärt ein Volk auf? Wer bildet ein Volk? In diesen Ländern regiert 
tatsächlich das Kapital, das heißt, es ist eine Schar von einigen hundert Menschen let ten 
Endes, die im Besitz unermeßlicher Vermögen sind und die infolge der eigenartigen 
Konstruktion des Staatslebens dort mehr oder weniger gänzlich unabhängig und frei sind. 
Denn es heißt, "wir haben hier Freiheit", und sie meinen damit vor allem "freie 
Wirtschaft". Und unter freier Wirtschaft wieder verstehen sie die Freiheit, Kapital nicht 
nur zu erwerben, sondern auch vor allem Kapital frei wieder zu verwenden, frei zu sein in 
der Erwerbung des Kapitals von jeder staatlichen, d. h. volklichen Aufsicht, aber auch in 
der Ver. wendung des Kapitals frei zu sein von jeder staatlichen und volklichen Aufsicht. 
Das ist in Wirklichkeit der Begriff ihrer Freiheit. 

Und dieses Kapital nun, es schafft sich zunächst eine Presse. Sie reden von der Freiheit 
der Presse. In Wirklichkeit hat jede dieser Zeitungen einen Herrn. Und dieser Herr ist in 
jedem Fall der Geldgeber, der Besitger also. Und dieser Herr dirigiert nun das innere Bild 
dieser Zeitung, nicht der Redakteur. Wenn der heute etwas anderes schreiben will als den 
Herren paßt, dann fliegt er am nächsten Tag hinaus. Diese Presse nunt die die absolut 
unterwürfige, charakterlose Canaille ihrer Besit;er ist, diese Presse modelliert nun die 
öffentliche Meinung. Und die von dieser Presse mobilisierte öffentliche Meinung wird 



wieder eingeteilt in Parteien. Diese Parteien unterscheiden sich so wenig voneinander, als 
sie sich früher bei uns voneinander unterschieden haben. Sie kennen sie ja, die alten 
Parteien. Das war immer eines und dasselbe. Meistens ist es sogar in diesen Ländern so, 
daß die Familien aufgeteilt sind; einer ist konservativ, und der andere ist liberal, und ein 
Dritter, der ist in England bei der Arbeiterpartei. In Wirklichkeit sind alle drei 
Familienmitglieder jährlich beisammen und dirigieren ganz genau ihre weitere Haltung, 
legen sie fest. Es kommt noch dazu, daß das auserwählte Volk ja überall eine 
Gemeinschaft ist und nun tatsächlich alle diese Organisationen bewegt und dirigiert. 
Daher kommt auch bei einer Opposition dort nichts heraus. Die Opposition ist eigentlich 
immer das gleiche, und in allen grundsätlichen Dingen, wo sich doch die Opposition 
bemerkbar machen müßte, sind sie immer eine und das gleiche, da haben sie eine 
Überzeugung. Diese Parteien mit dieser Presse, die formen die öffentliche Meinung. 

Nun müßte man doch meinen, daß vor allem in diesen Ländern der Freiheit und des 
Reichtums ein unerhörtes Wohlleben für das Volk bestehen müßte. Es ist aber 
umgekehrt. In diesen Ländern ist die Not der breiten Masse größer als irgendwo anders. 
Da ist dieses reiche England, 40 Millionen Quadratkilometer werden von ihm 
kontrolliert, hunderte Millionen kolonialer Arbeiter mit einem erbärmlichen 
Lebensstandard in Indien z. B. müssen dafür tätig sein. Man müßte nun meinen, in 
diesem England selbst, da muß dann wenigstens doch jeder einzelne Teilhaber an diesem 
Reichtum sein. Im Gegenteil, in diesen Ländern ist der Klassenunterschied der krasseste, 
den man sich denken kann. Armut, unvorstellbare Armut auf der einen Seite und auf der 
anderen ebenso unvorstellbarer Reichtum. Sie haben nicht ein Problem gelöst. Das sind 
Länder, die über die Schätze der Erde verfügen, und ihre Arbeiter, die hausen in 
erbärmlichen Löchern; Länder, die über die Bodenschätäe der Welt verfügen, und die 
breite Masse ist miserabel gekleidet; Länder, die mehr als genügend an Brot und an allen 
sonstigen Früchten haben könnten, und Millionen ihrer unteren Schichten haben nicht 
genug, um sieh nur den Magen einmal voll zu füllen, laufen verhungert herum. Leute, die 
auf der einen Seite es fertigbringen könnten, eine Welt mit Arbeit zu versehen, müssen es 
erleben, daß sie nicht einmal mit der Erwerbslosigkeit in ihrem eigenen Lande aufräumen 
können. Dieses reiche England hat jahrzehntelang jetzt 2,5 Millionen Erwerbslose 
gehabt. Dieses reiche Amerika 10 bis 13 Millionen Jahr für Jahr. Dieses Frankreich 6-, 7- 
, 800 000. Ja, meine Volksgenossen, was wollten wir dann erst von uns sagen? Aber es ist 
auch verständlich. In diesen Ländern der sogenannten Demokratie wird ja überhaupt gar 
nicht das Volk in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Was entscheidend ist, ist 
ausschließlich die Existenz dieser paar Macher der Demokratie, das heißt also die 
Existenz dieser paar hundert gigantischen Kapitalisteii, die im Besitz ihrer Werte, ihrer 
ganzen Aktien sind und die letzten Endes damit diese Völker ausschließlich dirigieren. 
Die breite Masse interessiert sie nicht im geringsten. Die interessiert sie, genau wie früher 
unsere bürgerlichen Parteien, nur in der Wahlzeit, dann brauchen sie Stimmen. Sonst ist 
ihnen das Leben der breiten Masse vollkommen gleichgültig. 

Dazu kommt noch der Unterschied der Bildung, Ist es nicht geradezu spaßhaft, wenn wir 
jett hören, daß ein englischer Arbeiterparteiler, der im übrigen als Oppositioneller von der 
Regierung offiziell bezahlt wird, wenn ein englischer Arbeiterparteiler sagt: "Wenn der 
Krieg zu Ende geht, dann wollen wir auch in sozialer Hinsicht einiges machen. Vor 



allem, es soll dann auch der englische Arbeiter einmal reisen können." - Das ist 
ausgezeichnet, daß sie jetzt darauf kommen, daß das Reisen nicht nur für die Millionäre 
da sein soll, sondern auch für das Volk. 

Das haben wir aber bei uns schon immerhin seit einiger Zeit gelöst, diese Probleme. 

Nein, glauben Sie, in diesen Staaten, das zeigt ihre ganze Wirtschaftsstruktur, da herrscht 
letzten Endes unter dem Mantel der Demokratie der Egoismus einer verhältnismäßig 
ganz kleinen Schicht. Und diese Schicht wird nun von niemand korrigiert und 
kontrolliert. Und es ist verständlich, wenn daher ein Engländer sagt: "Wir wollen nicht, 
daß unsere Welt irgendwie zugrunde geht." Sie haben recht. Sie wissen ganz genau: Ihr 
ImPerium wird von uns gar nicht bedroht. Aber sie sagen sich mit Recht: "Wenn diese 
Gedanken, die in Deutschland populär werden, nicht beseitigt und ausgerottet werden, 
dann kommen sie auch über unserVolk. Und das ist das Gefährliche, das wünschen wir 
nicht." Es würde ihnen gar schaden, wenn es käme. Aber sie sind so borniert, wie bei uns 
auch viele borniert waren. Sie lieben auf dem Gebiet einfach ihre konservative bisherige 
Praxis. Sie wollen sich davon nicht entfernen. Sie machen kein Hehl daraus. Sie sagen: 
"Diese ganzen Methoden passen uns nicht." 

Und was sind nun das für Methoden? Ja, wissen Sie, meine Kameraden, ich habe ja in 
Deutschland nichts zerschlagen. Ich hin immer sehr vorsichtig vorgegangen, weil ich, wie 
gesagt, glaube, daß wir uns das gar nicht erlauben können, etwas in Trümmer zu legen. 
Es war mein Stolz, daß die Revolution 1933 ohne eine kaputte Fensterscheibe abging. 
Aber trotdem haben wir ungeheure Wandlungen herbeigeführt. 

Ich will nur ein paar grundsätliche Auffassungen sagen: Da ist zunächst die erste 
Auffassung: In dieser Welt der kapitalistischen Demokratien, da lautet der wichtigste 
Wirtschaftsgrundsatz: Das Volk ist für die Wirtschaft da, und die Wirtschaft ist für das 
Kapital da. - Und wir haben nun diesen Grundsat; umgedreht, nämlich: Das Kapital ist 
für die Wirtschaft da, und die Wirtschaft ist für das Volk da. Das heißt mit anderen 
Worten: Das Primäre ist das Volk, alles andere ist nur ein Mittel zum Zweck. Das ist der 
Zweck. Wenn eine Wirtschaft es nicht fertigbringt, ein Volk zu ernähren, zu bekleiden 
usw., dann ist sie schlecht, ganz gleichgültig, ob mir ein paar hundert Leute sagen, "aber 
für mich ist sie gut, ausgezeichnet, meine Dividenden stehen hervorragend". Das gehe ich 
zu. Mich interessieren gar nicht die Dividenden. Ich bezweifle nicht, daß in unserem 
Staat das nicht möglich ist. Ja, es darf nicht einmal sein. Wir haben hier Grenzen 
gezogen. Man sagt sofort: Ja, sehen Sie, das ist es eben. Sie terrorisieren die Freiheit." 
Jawohl, die terrorisieren wir, wenn die Freiheit auf Kosten der Gemeinschaft geht. Dann 
beseitigen wir sie. 

Diese Leute haben die Möglichkeit - ich will Ihnen nur ein Beispiel sagen -, aus ihrer 
Rüstungsindustrie 76, 80, 95, 140, 160 v. H. Dividende eiuzustreichen. Ja natürlich, sie 
sagen, wenn diese Methoden um sich greifen, hört sich das auf. Da haben sie 
vollkommen recht, das werde ich nicht dulden. Ich glaube, daß 6 v. H. genügend sind. 
Aber von diesen 6 v. H. nehmen wir auch wieder die Hälfte weg. Und von dem Rest 
müssen wir den Nachweis wissen, daß das wieder im Interesse der Volksgemeinschaft 



angelegt wird. Das heißt also, der einzelne hat nicht das Recht, vollkommen frei über das 
zu verfügen, was im Interesse der Volksgemeinschaft angelegt werden muß. Wenn er 
persönlich darüber vernünftig verfügt, ist es gut. Wenn er nicht vernünftig verfügt, dann 
greift der nationalsozialistische Staat ein. 

Oder ein anderes Beispiel: Außer diesen Dividenden gibt es dann die sogenannten 
Aufsichtsratsgebühren. Sie wissen vielleicht noch gar nicht, wie furchtbar die Tätigkeit 
eines Aufrichtsrates ist. Man muß also da im Jahr einmal eine Reise tun und muß dann 
zur Bahn gehen. Man muß sich dann in die erste Klasse hineinsetzen und muß 
irgendwohin fahren. Und dann muß man in ein Lokal hineingehen, um zehn Uhr oder um 
elf Uhr, je nachdem, und dann wird dort ein Bericht verlesen. Und da muß man dann 
zuhören. Und wenn der Bericht verlegen ist, dann muß man anhören, daß ein paar etwas 
sagen dazu, und das kann natürlich auch sogar über die Essenszeit dauern, kann ein oder 
um zwei Uhr werden, und nach 2 Uhr muß man wieder aufstehen, und man muß dann 
wieder seine Reise zurück machen. Wieder zurückfahren muß man, erster Klasse wieder 
zurückfahren! Und es hat wohl da jeder das Recht, daß er dann im Jahr so 60 000 oder 80 
000 oder 100 000 Mark - das war bei uns früher auch - als Entschädigung fordert. Denn 
er versäumt ja aweheinend sehr viel, und außerdem, die Anstrengung muß sich auch 
bezahlt machen. 

Diesen Unfug, den haben wir allerdings bei uns eben beseitigt. Und es ist nur eine 
Verschleierung von Gewinnen gewesen, weiter gar nichts. Und vor allem, es war ein 
Mittel zur Bestechung. Denn die Herren Abgeordneten sind Aufsichtsräte. 

Das war bei uns auch. Wir haben das beseitigt. Kein Abgeordneter darf Aufsichtsrat sein, 
es sei denn, gänzlich unbezahlt. Irgendeine Bezahlung ist ausgeschlossen, unter jeglicher 
Form ausgeschlossen. In diesen anderen Ländern ist das eben nicht. Sie sagen nun, "ja, 
das ist für uns ein heiliger Staat". Das gebe ich zu, der macht sich auch bezahlt dafür. 
Aber ob der Staat auch für die Völker heilig ist, das ist etwas anderes. Ich glaube, für die 
Völker ist das schädlich. Ich glaube, das kann man nicht aufrechterhalten, daß ein 
Mensch ein ganzes Jahr schuftet und arbeitet und dann einen demgegenüber geradezu 
lächerlichen Lohn bekommt, und ein anderer, der setzt sich einmal in eine Sitzung hinein 
und streicht dafür nun ungeheure Gehälter ein. Das sind unmögliche Zustände. 

Wir Nationalsozialisten treten auch auf der anderen Seite jeder Gleichmacherei entgegen. 
Wenn heute einer durch seine Genialität etwas Gewaltiges erfindet, durch seine geistige 
Arbeit uns einen ungeheuren Nutzen bringt, dann sind wir großzügig. Das ist dann 
Arbeit. Der Mann nütt dann unserer Volksgemeinschaft. Aber als Drohne in dieser 
Volksgemeinschaft leben, das müssen wir allmählich unmöglich machen. 

Und sehen Sie nun, das könnte ich ins Endlose erweitern. Aber das sind nun zwei Welten, 
die da gegeneinanderstehen, und sie haben ganz recht in England, wenn sie sagen, "mit 
der Welt können wir uns nie aussöhnen". Wie kann sich auch so ein Kapitalist mit 
meinen Grundsätzen versöhnen! Eher kann der Teufel in die Kirche gehen lind 
Weihwasser nehmen, bevor die sich mit den Gedanken auseinanderseten können, die für 
uns heute selbstverständlich sind. 



Wir haben dafür ja auch unsere Probleme aber gelöst. Meine Volksgenossen, es wird uns 
beispielsweise auch etwas vorgeworfen. Man sagt: "Wir kämpfen für die 
Aufrechterhaltung des Goldstandards der Währung." Das verstehe ich. Die haben das 
Gold. Wir hatten einmal auch Gold. Das hat man uns dann ausgeplündert und ausgepreßt. 
Als ich zur Macht kam. da war es bei mir keine Boshaftigkeit, daß ich mich vom 
Goldstandpunkt entfernte. Es war nämlich gar kein Gold da. Es war für mich auch nicht 
schwierig, diese Entfernung durchzuführen. Wenn einer nichts hat, dann kann er sich 
leicht von dem trennen, was er nicht hat. Wir haben kein Gold gehabt. Wir hatten keine 
Devisen. Das hat man uns im Laufe von fünfzehn Jahren alles ausgepreßt. 

Aber nun, meine Volksgenossen, ich war auch nicht unglücklich darüber. Wir haben eine 
ganz andere Wirtschaftsauffassung. Unserer Überzeugung nach ist das Gold überhaupt 
gar kein Wertfaktor, sondern nur ein Faktor zur Unterdrückung, das heißt besser, zur 
Beherrschung der Völker. Ich habe als ich zur Macht kam, nur eine einzige Hoffnung 
besessen, auf die baute ich, das war die Tüchtigkeit, die Fähigkeit des deutschen Volkes, 
des deutschen Arbeiters und die Intelligen? unserer Erfinder, unserer Ingenieure, unserer 
Techniker, unserer Chemiker usw., auch die Geschicklichkeit unzähliger Organisatoren 
unserer Wirtschaft. Damit habe ich gerechnet. Ich stand vor einer einfachen Frage: Sollen 
wir denn kaputt gehen, zugrunde gehen, weil wir kein Gold haben? Soll ich mich an 
einen Wahnsinn hängen lassen, der uns vernichtet? 

Ich habe die andere Auffassung vertreten: Wenn wir schon kein Gold haben, dann haben 
wir Arbeitskraft. Und die deutsche Arbeitskraft, das ist unser Gold, und das ist unser 
Kapital. Und mit dem Gold schlage ich jede andere Macht der Weit. Denn von was leben 
denn die Menschen? Leben sie etwa von Dukaten, die man ihnen eingibt? Sie leben von 
Nahrungsmitteln, die der Bauer schaffen muß. Also Arbeit muß das schaffen. Sie kleiden 
sich von Stoffen, die fabriziert werden müssen. Also der Arbeiter muß sie fabrizieren. Sie 
wollen in Wohnungen leben, die gebaut werden müssen. Also der Arbeiter muß sie 
bauen. Und das Material dazu und die Rohstoffe müssen durch Arbeit geschaffen werden. 
Ich habe meine ganze Wirtschaft nur aufgebaut auf dem Begriff Arbeit. Und wir haben 
unsere Probleme gelöst. Und das Wunderbare ist, meine Volkggenossen, die 
Kapitalsländer sind in ihren Währungen kaputtgegangen. Das Pfund kann man heute in 
der Weit nicht verkaufen. Wenn man das einem nachwirft, dann -weicht er aus, daß er 
nicht getroffen wird davon. Und unsere Mark, hinte r der gar kein Gold steht, die ist 
stabil geblieben. Warum? Ja, meine Volksgenossen, Gold steht keines dahinter, aber Ihr 
steht dahinter. Eure Arbeit steht dahinter. Ihr habt mir geholfen, daß die Mark stabil 
blieb. Die Währung ohne Gold ist heute mehr wert als Gold, denn sie ist flüssige 
Produktion. Das ist dem deutschen Bauern zu verdanken, der gearbeitet hat von früh bis 
spät. Und das ist dem deutschen Arbeiter zuzuschreiben, der seine ganze Kraft 
hineinlegte. 

Und nun ist auf einmal wie mit einem Zauber das ganze Problem gelöst worden. 

Wenn ich, meine lieben Freunde, öffentlich vor acht oder neun Jahren erklärt hätte: In 
sechs, sieben Jahren wird das Problem nicht mehr sein: wie bringen wir die Arbeitslosen 



unter?, sondern das Problem wird dann lauten: wo kriegen wir Arbeitskräfte her?, wenn 
ich das gesagt hätte, hätte mir das damals sehr geschadet. Denn man hätte erklärt: "Der ist 
wahnsinnig, mit dem kann man überhaupt gar nicht gehen, dem darf man keine Stimme 
geben, der ist ein Phantast." Das ist aber heute Wirklichkeit geworden. Heute ist nur eine 
Frage bei uns: Wo ist eine Arbeitskraft? 

Das, meine Volksgenossen, ist der Segen der Arbeit. Nur Arbeit schafft neue Arbeit. 
Nicht Geld schafft Arbeit, nur Arbeit schafft neue Arbeit. Arbeit schafft Werte, die 
Menschen belohnen, die selber wieder arbeiten wollen. Was der eine schafft, gibt dem 
anderen die Voraussetzung zu seinem Leben und damit zu seinem Schaffen. Und wenn 
wir die Arbeitskraft unseres Volkes bis zum höchsten mobilisieren, dann wird auf den 
einzelnen immer mehr und mehr auch an Lebensgütern treffen. Denn die Tatsache ist, 
daß wir diese sieben Millionen Erwerbslose in den Wirtschaftsprozeß eingliederten, daß 
wir weitere sechs Millionen von Halbarbeitern zu Ganzarbeitern machten, daß wir sogar 
zu Überstunden gekommen sind und daß alles das bezahlt wird mit einer Reichsmark, 
die, solange der Frieden währte, ihren Wert behielt und die wir erst jetzt im Kriege 
rationieren, nicht weil sie den Wert verliert, sondern weil wir jetjt einen Teil der 
Produktion für die Kriegsproduktion umstellen mußten, um damit den Kampf um die 
deutsche Zukunft erfolgreich bestehen zu können. 

Das, meine Volksgenossen, ist auch eine Welt, die wir hier aufbauen; eine Welt der 
gemeinsamen Arbeit, eine Welt gemeinsamer Anstrengungen, aber auch eine Welt 
gemeinsamer Sorgen, gemeinsamer Pflichten. 

Ich habe mich nicht gewundert, daß man in diesen anderen Ländern erst zum Teil nach 
zwei, nach drei, nach fünf, nach sieben Monaten, zum Teil nach einem Jahr mit der 
Rationierung begann. Glauben Sie, das ist kein Zufall. In all diesen Ländern ist das 
Berechnung. Vielleicht hat sich mancher Deutsche gewundert, daß am ersten Tag des 
Kampfes am Morgen bereits die Marken gekommen sind. Ja, meine Volksgenossen, 
dieses ganze Markensystem hat natürlich zwei Seiten. Man wird mir sagen: "Wäre es 
nicht gescheiter, man würde auf dem oder dem Gebiet darauf verzichten, Gott, Sie geben 
- was heißt das schon -, Sie geben nur soviel Gramm Kaffee ab. Da bekommt keiner viel. 
So bekämen wenigstens einige etwas." - Das gebe ich zu. Das ist es eben, was wir 
vermeiden wollten. Wir wollten eben vermeiden, daß in dem Wichtigsten, was zum 
Leben gehört, der eine mehr hat als der andere. Es gibt andere Dinge: Ein kostbares 
Gemälde. Es kann sich nicht jeder einen Tizian kaufen, selbst wenn er das Geld hätte, 
weil Tizian nicht soviel Bilder gemalt hat. Also das kann man de in einen oder dem 
anderen geben, der soll dafür bezahlen. Der gibt sein Geld auf diese Weise dann wieder 
aus, und das kommt dann wieder in kurzer Zeit unter die Menschheit. Aber was zum 
Essen notwendig ist, da hat jeder den gleichen Lebensauspruch. In den anderen Staaten, 
da hat man gewartet. Man hat erst geschrieben: "Soll das Fleisch rationiert werden?" Das 
ist der erste Alarmschuß. Das heißt also, wenn du Kapital hast, decke dich ein, kaufe dir 
einen Eisschrank und lege dir ein paar Speckschwarten gleich zurecht. "Oder soll man 
Kaffee rationieren?" Es bestehen hier zwei verschiedene Meinungene ob man ihn 
rationieren soll oder nicht. Aber es wäre nicht ausgeschlossen, daß die Meinung am Ende 
siegt, die glaubt, daß man auch den Kaffee rationieren soll. Das wird vier Wochen so 



geschrieben. Jeder, der nur etwas Grütze im Kopf hat - und das ist natürlich bei den 
Demokraten schon der Fall, der sagt: "Hallo, was, also Kaffee wird demnächst gepackt; 
also Kaffee einkaufen." Und dann rationiert man. Das heißt, wenn nichts mehr da ist. 

Das wollten wir vermeiden. Deshalb haben wir jetzt im Krieg diese Beschränkungen 
vornehmen müssen von vornherein für alle gleichmäßig. Und wir verstehen wenig Spaß, 
wenn sich da einer dagegen versündigt. 

Das eine ist aber sicher, meine Volksgenossen: Wenn wir alles zusammennehmen, dann 
haben wir heute hier einen Staat, der wirtschaftlich und politisch anders orientiert ist wie 
die westlichen Demokratien. In diesem Staat bestimmt ohne Zweifel das Volk das 
Dasein. Das Volk bestimmt in diesem Staat die Richtlinien seiner Führung. Denn es ist 
tatsächlich möglich geworden, in diesem Staat die breite Masse im weitesten Ausmaß 
zunächst in die Partei einzubauen, diese Riesenorganisation, die von unten beginnt und 
Millionen Menschen umfaßt, die Millionen von Funktionären hat. Das sind lauter 
Menschen aus dem Volk. Und es baut sich nach oben auf. Es ist zum erstenmal ein Staat 
in unserer eigenen deutschen Geschichte, der grundsätzlich alle gesellschaftlichen 
Vorurteile in der Stellenbesetzung beseitigt hat. Nicht etwa jeet im zivilen Leben. Ich bin 
ja selber das letzte Dokument dessen. Ich hin nicht einmal Jurist - bedenken Sie, was das 
heißt! -, bin trotzdem Ihr Führer. Nicht nur im allgemeinen Leben haben wir das so 
fertiggebracht, daß in alle Stellen hinauf jetzt Menschen kommen, die aus dem Volk sind 
- Reichs Statthalter, die früher Landarbeiter gewesen sind, die früher Schlosser gewesen 
sind -, nein, wir haben sogar beim Staat diesen Durchbruch vollzogen, dort, wo der 
Durchbruch am schwersten schien, auch in der Wehrmacht. Tausende von Offizieren 
werden befördert und sind aus dem Mannschaftsstand hervorgegangen. Wir haben auch 
hier alle Hemmungen beseitigt. Wir haben heute Generale, die noch vor 
zweiniidzwanzig, dreiundzwanzig Jahren gewöhnliche Soldaten, Unteroffiziere gewesen 
sind. Wir haben hier alle Hemmungen gesellschaftlicher Art überwunden. 

Und wir bauen ja nun vor allem für die Zukunft auf. Denn Sie wissen, wir haben 
unzählige Schulen, nationalpolitische Erziehungsanstalten und Adolf-Hitler-Schulen. In 
diese Schulen, da holen wir die talentierten Kinder herein, die Kinder unserer breiten 
Masse, Arbeitersöhne, Bauernsöhne, wo die Eltern niemals so bezahlen könnten, daß ihre 
Kinder ein höheres Studium mitmachen, die kommen hier allmählich hinein und werden 
hier weitergebildet, und sie werden später einmal in den Staat hineingeführt, sie kommen 
später in die Partei, sie kommen in die Ordensburgen, sie werden höchste Stellen einmal 
einnehmen. 

Wir haben hier große Möglichkeiten geschaffen, diesen Staat so ganz von unten auf 
aufzubauen. Das ist nun eben unser Ziel, und das ist auch - das kann ich Ihnen sagen, 
meine Volksgenossen - unsere ganze Lebensfreude. Es ist so etwas Herrliches, für so ein 
Ideal kämpfen zu können. Es ist so wunderbar, daß wir uns sagen dürfen: wir haben ein 
fast phantastisch anmutendes Ziel. Uns schwebt ein Staat vor in der Zukunft, bei dem 
jede Stelle vom fähigsten Sohn unseres Volkes besetzt sein soll, ganz gleichgültig, woher 
er kommt. Ein Staat, in dem Geburt gar nichts ist und Leistung und Können alles. Das ist 
unser Ideal, für das wir nun arbeiten und für das wir mit dem ganzen Fanatismus arbeiten 



und mit unserer ganzen - ich darf sagen - Glückseligkeit arbeiten -unsere größte Freude 
auf dieser Welt, die uns gegeben werden konnte. 

Und dem steht nun ein anderes Gebilde gegenüber, eine andere Welt. Und dort ist das 
letzte Ideal immer wieder doch der Kampf um das Vermögen, um das Kapital, der Kampf 
für die Familie, der Kampf für den Egoismus des einzelnen. Und alles andere ist dort nur 
ein Mittel zum Zweck.. 

Das sind die beiden Welten, und die stehen heute miteinander im Kampf. Und wir wissen 
ganz genau, wenn wir in diesem Kampf unterliegen, dann ist das das Ende, nicht etwa 
unserer sozialistischen Aufbauarbeit, es ist das Ende des deutschen Volkes. Denn ohne 
die Zusammenfassung dieser Kraft können eben diese Menschen gar nicht ernährt 
werden. Das ist eine Masse von heute weit über 120, 130 Millionen, die davon abhängig 
ist, darunter allein 85 Millionen unseres eigenen Volkes. Das wissen wir. 

Und die andere Weit sagt: "Wenn wir verlieren, dann bricht unser weltkapitalistisches 
Gebäude zusammen, dann ... wir haben das Gold gehortet, das liegt jetzt in unseren 
Kellern. Das hat plötzlich keinen Wert, wenn die Idee unter die Völker kommt, daß die 
Arbeit das Entscheidende ist. Was dann? Dann haben wir das Gold umsonst gekauft. 
Unser ganzer Weltherrschaftsanspruch kann nicht mehr aufrechterhalten werden. Die 
Völker werden diese wenigen Familiendynastien beseitigen, sie werden dann mit sozialen 
Forderungen kommen. Es wird ein Einsturz erfolgen." Und ich verstehe daher, wenn sie 
erklären: "Das wollen wir unter allen Umständen verhindern, das wollen wir vermeiden." 
Sie sehen ganz genau, wie der Aufbau unseres Volkes stattfindet. Es ist bei ihnen so ganz 
klar. Nur ein Beispiel: Dort ein Staat, der regiert wird von einer ganz dünnen 
Oberschicht. Diese Oberschicht schickt immer wieder ihre Söhne von vornherein in 
eigene Erziehungsanstalten. Dort das Eton-CoUege und auf unserer Seite die Adolf- 
Hitler-Schule oder die nationalsozialistische Erziehungsanstalt, nationalpolitische Schule. 
Zwei Welten: In einem Fall die Kinder des Volkes, im anderen Fall nur die Söhne dieser 
Geldaristokratie, dieser Finanzmagnaten. Dort nur Leute, die im Staat eine Rolle spielen, 
aus dieser Schule, und hier Leute, die im Staat eine Rolle spielen, aus dem Volk. Das sind 
zwei Welten. 

Ich gebe zu, eine der beiden Welten muß zerbrechen, ent. weder die eine oder die andere. 
Im einen Fall, wenn wir zerbrechen würden, würde mit uns das deutsche Volk 
zerbrechen. Wenn die andere Welt zerbricht, bin ich der Überzeugung, werden die 
Völker überhaupt erst frei. Denn unser Kampf richtet sich gar nicht gegen den Engländer 
als Mann oder gegen den Franzosen. Wir haben gegen sie nichts. Jahrelang habe ich 
meine außenpolitische Zielsetung klargelegt. Ich habe von ihnen nicht zuviel verlangt, 
gar nichts! Als sie eintraten in den Krieg, da konnten sie nicht sagen: "Wir treten ein, 
weil die Deutschen das verlangt haben", sondern im Gegenteil, sie haben damals ganz 
offen gesagt: "Wir treten ein, weil uns das deutsche System nicht paßt, weil wir fürchten, 
daß dieses System auch unsere Völker ergreift." Deswegen führen sie diesen Krieg. Sie 
wollen unser Volk damit wieder zurückschmettern in die Zeiten von Versailles, in dieses 
ganze namenlose Unglück. Und sie täuschen sich dabei! Wenn schon in diesem Krieg die 
Signale so gestellt sind, daß hier Gold gegen Arbeit, Kapital gegen die Völker und die 



Reaktion gegen den Menschheitsfortschritt ist, dann wird die Arbeit und dann werden die 
Völker und dann wird der Fortschritt siegen! Auch die ganze jüdische Unterstützung 
wird ihnen dabei nichts helfen. 

Ich habe das vorausgesehen, seit Jahren. Denn was habe ich von der anderen Welt 
verlangt? Gar nichts als nur das Recht, daß sich die Deutschen zusammenschließen, und 
zweitens, daß man ihnen das zurückgibt, was man ihnen genommen hat, sonst gar nichts. 
Etwas, was für die anderen Völker gar keinen Wert hatte. Und wie oft habe ich ihnen die 
Hand hingestreckt. 

Gleich nach der Machtübernahme. Ich sagte: Ich habe gar keine Lust, aufzurüsten, denn 
was heißt rüsten? Das verschlingt mir soviel Arbeitskraft. Gerade ich, der ich doch die 
Arbeitskraft als das Entscheidende ansehe, ich wollte die deutsche Arbeitskraft für meine 
anderen Pläne einsetgen, und das, meine Volksgenossen, ich glaube, das wird sich schon 
herumgesprochen haben, daß ich immerhin ziemlich bedeutende Pläne besitze, schöne 
und große Pläne für mein Volk. Ich habe den Ehrgeiz, das sage ich, mein deutsches Volk 
reich, das deutsche Land schön zu machen. Ich möchte, daß der Lebensstandard des 
einzelnen gehoben wird. Ich möchte, daß wir die beste und schönste Kultur bekommen. 
Aber ich möchte nicht, daß wir die Theater wie in England für ein paar der oberen 
Zehntausend nur reservieren. Ich möchte, daß das ganze Volk daran Anteil nimmt. Ich 
möchte die breite Masse so organisiert sehen, daß die ganze herrliche deutsche Kultur ihr 
zugute kommt. Das sind ungeheure Pläne, die wir besaßen. Und dazu brauche ich die 
Arbeitskraft. Die Rüstung nimmt mir dafür die Arbeiter nur weg. Ich habe ihnen 
Vorschläge gemacht, die Rüstung zu begrenzen, meinetwegen ganz abzuschaffen. Man 
hat mich ja nur ausgelacht. Ich hörte nur ein Nein. Ich habe Vorschläge gemacht, 
einzelne Rüstungen zu begrenzen. Man lehnte das ab. Ich habe Vorschläge gemacht, 
wenigstens dann den Kampf zu beschränken. Man hat das abgelehnt. Ich habe 
Vorschläge gemacht, die Luftwaffe überhaupt herauszunehmen aus dem Krieg. Man hat 
das abgelehnt. Ich machte dann die Vorschläge, daß man wenigstens die Bombenwaffe ... 
Man hat das auch abgelehnt. Man sagte- "Bomben, das könnte euch so passen. Das 
brauchen wir. Wir haben sie, ihr habt sie nicht. Damit werden wir euch ja gerade, wenn 
notwendig, unser Regime aufzwingen." 

Nun hin ich der Mann, der keine Dinge halb macht. Wenn es schon einmal notwendig ist, 
sich zu wehren, dann wehre ich mich mit einem unbändigen Fanatismus. Als ich sah, daß 
der bloße deutsche Wiederaufstieg die gleichen Leute in England sofort wieder 
mobilisierte, die schon vor dem Weltkrieg zum Kriege hetjten, da war ich mir bewußt, 
daß eben dieser Kampf noch einmal wird ausgetragen werden müssen, daß die anderen 
den Frieden eben nicht wollen. Denn es war ja ganz klar. Was bin ich vor dem Weltkrieg 
gewesen? Ein unbekannter, namenloser Mensch. Was war ich im Krieg? Ein ganz 
kleiner, gewöhnlicher Soldat. Ich habe keine Verantwortung am Weltkrieg gehabt. Wer 
sind die Leute, die heute in England führen? Das sind die gleichen Leute, die bereits vor 
dem Weltkrieg die Hete betrieben hatten. Der gleiche Herr Churchill, der im Weltkrieg 
schon der gemeinste Kriegsheeer war. Das ist der jetzt verstorbene Herr Chamberlain, der 
damals genau so bereits begte, und die ganze Korona, die dazu gehört, und natürlidi jenes 



Volk, das immer mit den Trompeten von Jericho glaubt die Völker zerbrechen zu 
können. Es sind die alten Geister, die da wieder lebendig geworden sind. 

Und dagegen habe ich nun das deutsche Volk gerüstet, auch aus einer Überzeugung: Ich 
habe selber als Soldat den Weltkrieg mitgemacht und habe es so oft erlebt, was es heißt, 
vom anderen beschossen zu werden, ohne selbst zurückschießen zu können, was es heißt, 
keine Munition zu besitzen oder zu wenig, immer nur vom anderen geschlagen zu sein. 
Ich habe damalg meinen ganzen Glauben in das deutsche Volk gewonnen und für die 
Zukunft des deutschen Volkes aus meiner Kenntnis des deutschen Soldaten, des kleinen 
Musketiers. Er ist in meinen Augen der große Held gewesen. Auch natürlich die anderen 
Volksschichten haben alles getan, sicherlich. Aber es ist doch ein Unterschied gewesen. 
Der eine, der zu Hause an sich im Vermögen lebte und im Reichtum existierte, für den 
hat ja Deutschland damals ganz schön ausgesehen, der konnte an allem teilhaben, an der 
Kultur, an schbnem Leben usw., konnte die deutschen Künstler, die deutsche Kunst und 
das alles konnte er genießen, er konnte durch die deutschen Lande fahren, er konnte 
deutsche Städte besichtigen usw., alles war für ihn schön. Daß der dann eintrat für das 
damalige Deutschland, war verständlich. Aber auf der anderen Seite, da war dieser ganz 
kleine Musketier, dieser kleine Prolet, der früher oft kaum genug zum Essen hatte, der 
sich immer abrackern mußte um sein Dasein und der troedem nun vier Jahre lang wie ein 
Held da draußen gekämpft hat. Auf den habe ich mein Vertrauen gesetjt, und an dem 
habe ich mich wieder aufgerichtet. Als die anderen daher an Deutschland verzweifelten, 
da habe ich im Blick auf diesen Mann wieder meinen Glauben an Deutschland 
gewonnen, ich sagte mir, Deutschland geht gar nicht zugrunde, wenn es solche Menschen 
hat. Aber ich habe auch erlebt, wie diese Kämpfer als Soldaten immer in der Hinterhand 
waren, weil der andere sie einfach materialmäßig erledigen konnte. Ich war damals nicht 
der Überzeugung vielleicht, daß uns der Engländer auch nur ein' mal persönlich 
überlegen war. So ein Wahnsinniger, der sagte ich hätte ein Minderwertigkeitsgefühl dem 
Engländer gegenüber! Die sind wohl verrückt! Ich habe niemals ein 
Minderwertigkeitsgefühl gehabt. Das Problem, ein Deutscher gegen einen Engländer, war 
ja damals überhaupt nicht zur Diskussion gestellt. Das war überhaupt kein Problem. Sie 
haben damals bereits um die ganze Welt gewinselt, damit sie Unterstütjung bekamen. 

Und ich war dieses Mal entschlossen, meinerseits in der Welt vorzubauen, um unsere 
Position zu erweitern, und zweitens im Innern uns so zu rüsten, daß der deutsche Soldat 
nicht mehr verlassen oder, einer Übermacht preisgegeben, allein an der Front stehen muß. 

Und nun ist der Kampf gekommen. Ich habe auch hier alles getan, was ein Mensch 
überhaupt tun konnte, fast bis zur Selbstentwürdigung, um es zu vermeiden. Ich habe den 
Engländern Angebot um Angebot gemacht. Ich habe mit ihren Diplomaten hier 
gesprochen und habe sie beschworen, sie möchten doch Vernunft annehmen. Aber es war 
nichts zu wollen. Sie wollten den Krieg, und sie haben auch gar kein Hehl gemacht. Seit 
sieben Jahren erklärt Mister Churchill: "Ich will den Krieg." Er hat ihn jetzt! Ich habe das 
bedauert, daß Völker gegeneinander kämpfen müssen, die ich so gerne zusammenführen 
wollte, die in meinen Augen miteinander nur Gutes hätten stiften können. Aber wenn 
diese Herren das Ziel haben, den nationalsozialistischen Staat zu beseitigen, das deutsche 
Volk aufzulösen und wieder in seine Bestandteile zu zerlegen usw., wie ihre Kriegsziele 



ja lauteten und im Innern auch heute lauten, dann werden sie dieses Mal eine 
Überraschung erleben. Und ich glaube, diese Überraschung hat bereits begonnen. 

Es sind unter Ihnen viele alte Weltkriegssoldaten, und die wissen ganz genau, tras Raum 
und was Zeit heißt. Viele von Ihnen sind damals auch im Osten gewesen. Und alle die 
Namen, die Sie im Jahre 1939 lesen konnten, sind Ihnen ganz geläufig. Es sind vielleicht 
viele von Ihnen damals im schlechten Wetter oder in der brennenden Sonne 
aufmarschiert. Und es waren endlose Wege. Und wie schwer ist das damals erkimpft 
worden. Was hat das damals für Blut gekostet, um nur hier Kilometer um Kilometer 
vorwärtszukommen. Und, meine Volksgenossen, in welchem Sturmschritt Kaben wir 
dieses Mal vor über einem Jahr diese Entfernungen zurückgelegt! Achtzehn Tage, und 
der Staat, der uns vor Berlin zerhacken wollte, war beseitigt. 

Und dann, dann kam der britische Überfallversuch auf Norwegen. Ich habe allerdings 
von jenen Engländern, die alles wissen, hören müssen, daß wir den Winter über 
geschlafen hätten. Und ein großer Staatsmann versicherte mir sogar, daß ich den Autobus 
versäumt hatte. Aber wir sind gerade noch zurecht gekommen, um vor den Engländern 
einzusteigen! 

Überhaupt hin ich dadurch pliitzlich wieder wach geworden. Und wir haben dann in 
wenigen Tagen diese norwegische Position uns gesichert hinauf bis Kirkenes. Und ich 
brauche Ihnen nicht zu erklären: Wo der deutsche Soldat steht, kommt kein anderer hin! 

Und dann wollten sie es nun schlauer und noch schneller machen im Westen: Holland 
und Belgien. Und das führte zur Auslösung jener Offensive, der wieder viele gerade 
unserer älteren Männer mit banger Sorge entgegensahen. Ich weiß ganz genau, was viele 
damals dachten. Sie haben den Weltkrieg erlebt. Sie haben damals alle die Kämpfe um 
Flandern erlebt, die Kämpfe im Artois, sie haben erlebt die Kämpfe um Verdun. Und sie 
lebten alle unter der Vorstellung: Hier ist eine Maginot-Linie; wie soll das bezwungen 
werden, was wird das vor allem für Blut kosten, was wird das für Opfer kosten, und wie 
langsam geht das vielleicht! Und in sechs Wochen war dieser Feldzug ebenfalls beendet; 
Belgien, Holland und Frankreich niedergeworfen und die Kanalküste besett und dort nun 
unsere Batterien aufgebaut und unsere Stüepunkte eingerichtet. Und auch hier kann ich 
sagen: Keine Macht der Welt wird uns gegen unseren Willen aus diesem Gebiet 
eutfernen können. 

Und nun, meine Volksgenossen, die Opfer. Sie sind für den einzelnen sehr schwer. Die 
Frau, die ihren Mann verloren hat, sie hat das Höchste verloren, was sie besitzt. Und das 
Kind, das den Vater verloren hat, desgleichen, und die Mutter, die ihr Kind opferte, oder 
auch die Braut oder die Geliebte, die den Ihren ziehen ließen und ihn nimmermehr sehen; 
die haben alle ein großes Opfer gebracht. Wenn wir aber das zusammenrechnen, 
gemessen an den Opfern des Weltkriegs, so schwer es für den einzelnen ist, im gesamten 
wie unvergleichlich klein sind sie. Bedenken Sie, wir haben noch nicht annähernd so 
viele Tote, als Deutschland, das heißt im wesentlichen ja Preußen 1870/71 im Kampf 
gegen Frankreich hatte. Für diese Opfer haben wir eigentlich den Ring um Deutschland 



gesprengt. Und die Zahl der Verwundeten ist ebenfalls eine ungeheuer mäßige; nur ein 
Bruchteil dessen, was wir selbst einst vorgesehen hatten. 

Und nun, meine deutschen Rüstungsarbeiter, das verdanken wir natürlich unserer 
herrlichen Wehrmacht, die von einem neuen Geist erfüllt ist, in die auch der Geist unserer 
Volksgemeinschaft eingezogen ist, die jetzt weiß, warum sie eigentlich kämpft. Wir 
verdanken das unseren Soldaten, die Ungeheures geleistet haben. Aber der deutsche 
Soldat dankt es auch Euch Rüstungsarbeitern, daß Ihr ihm die Waffen gegeben habt. 
Denn zum erstenmal ist er dieses Mal angetreten nicht etwa mit dem Gefühl der 
geringeren Zahl oder der Unterlegenheit der Waffe, sondern auf jedem Gebiet war unsere 
Waffe besser. Das ist Euer Verdienst, das'Ergebnis Eurer Werkmannsarbeit, Euren 
Fleißes, Euren Könnens und Eurer Hingabe! Und wenn heute Millionen deutsche 
Familien noch ihren Ernährer besitzen, für die Zukunft wieder haben werden, wenn 
unzählige Familien ihre Väter, wenn unzählige Mütter ihre Söhne haben, dann verdanken 
sie das Euch, meine Rüstungsarbeiter. Ihr habt ihnen die Waffen gegeben, durch die sie 
so siegen konnten, Waffen, die sie heute so zuversichtlich sein lassen, daß jeder Soldat 
weiß: Wir sind nicht nur die besten Soldaten der Welt, sondern wir haben auch die besten 
Waffen der Welt, in der Zukunft erst recht. 

Das ist der Unterschied zum Weltkrieg. Aber nicht nur das, vor allem auch, der deutsche 
Soldat hat dieses Mal Munition. Ich weiß nicht, meine Volksgenossen, wenn man 
hinterher nach dem Kriege einmal vielleicht das genau nachrechnet, wird man vielleicht 
sogar sagen: "Herr" - sie meinen mich -, "Sie waren ein Verschwender. Sie haben 
Munition machen lassen, die ist gar nicht gebraucht worden, das liegt ja alles da!" - Ja, 
meine Volksgenossen, ich habe Munition machen lassen, weil ich den Weltkrieg erlebt 
habe und weil ich das vermeiden wollte, und weil ich wir sagte: Granaten kann ich 
erseigen, Bomben kann ich erseten, Menschen nicht! Und so ist in diesem Kampf das 
Munitionsproblem überhaupt kein Problem gewesen, nur vielleicht das 
Nachschubprohlem. Und als der Kampf zu Ende war, da haben wir auf allen Gebieten 
kaum eine Monaterate unserer Produktion verbraucht. Wir stehen da heute gerüstet für 
jeden Fall. England mag tun, was es tun will. Es wird mit jeder Waffe größere Schläge 
bekommen. Und wenn es irgendwo auf dem Kontinent wieder Fuß fassen will, dann 
werden wir aus wieder vorstellen. Und ich hoffe nur eines: Wir haben nichts verlernt, 
hoffentlich haben die Engländer nichts vergessen. 

Auch den Kampf der Luft, ich wollte ihn nicht. Wir nehmen ihn auf, wir führen ihn zu 
Ende. Ich wollte ihn nicht. Ich habe immer mich dagegen gewehrt. Wir haben im ganzen 
Polenfeldzug diesen Kampf nicht geführt. Ich habe keine Nachtangriffe machen lassen. 
Man sagte- "Ha, weil sie bei Nacht nicht fliegen können." Ja, ob wir bei Nacht fliegen 
können, das werden sie unterdes jetgt schon bemerkt haben. Aber man kann bei Nacht 
nicht so gut zielen. Ich wollte nur kriegswichtige Objekte angreifen, wollte nur an der 
Front angreifen, nur gegen Soldaten kämpfen, nicht gegen Frauen und nicht gegen 
Kinder. Deswegen taten wir es nicht. Wir haben es auch in Frankreich nicht getan. Wir 
haben keinen Nacht, angriff geflogen aus dem ganz gleichen Grunde. Als wir den Angriff 
auf Paris machten, sind nur die paar Rüstungsobjekte herausgegriffen worden. Unsere 
Flieger haben wunderbar gezielt. Da konnte sich jeder überzeugen, der das gesehen hat. 



Da fällt es diesem großen Strategen Churchill ein, den unbeschränkten Luftkrieg bei 
Nacht zu beginnen. Er hat mit Freiburg im Breisgau begonnen und hat das nun 
weitergeführt. Es ist überhaupt nicht ein Rüstungebetrieb zerschmettert worden. Denn 
nach den englischen Nachrichten ist das hier sowieso nur noch eine Mondlandschaft. 
Aber sie haben keinen einzigen Rüstungsbetrieb außer Betrieb gesetät. Sie haben 
allerdings viele unglückliche Familien getroffen, Frauen und Kinder. Ein Lieblingsziel 
von ihnen waren immer Lazarette. Warum? Man kann sich das nicht erklären. Sie wissen 
selbst, in Berlin, wie oft sie hier unsere Lazarette beworfen haben. 

Gut, ich habe einen Monat gewartet, in der Meinung, daß nach der Beendigung des 
Frankreichfeldzuges die Engländer diese Art von Kriegführung aufgeben würden. Es war 
vergeblich. Ein zweiter, ein dritter Monat. Ja nun, wenn also sowies o Bomben geworfen 
werden, dann natürlich kann ich es vor dem deutschen Volk nicht verantworten, meine 
eigenen Volksgenossen zugrunde gehen zu lassen und fremde zu schonen, sondern dann 
muß eben auch dieser Krieg geführt werden. Und er wird jetjt geführtl Er wird geführt 
mit der Entschlossenheit, mit dem Material, mit den Mitteln und mit der Tapferkeit, die 
uns zur Verfügung stehen. Und wenn die Stunde der endgültigen Aueeinandersetäung da 
sein wird, ,dann wird auch diese Auseinandersenung kommen. Das eine möchte ich aber 
den Herren gleich sagen: Die Zeit dafür, die bestimmen wir. Und ich bin da vorsichtig. 
Wir hätten auch noch im Herbst dem vergangenen Jahres vielleicht im Westen angreifen 
können. Aber ich wollte gutes Wetter abwarten. Und ich glaube, das hat sich auch 
gelohnt. Wir sind so selbst überzeugt vom Erfolg unserer Waffen, daß wir uns das schon 
erlauben können. Das deutsche Volk wird die Zeit unbedingt ausstehen. Ich glaube, das 
deutsche Volk wird mir dankbarer sein, wenn ich lieber öfter mit der Zeit etwas warte 
und ihm dafür viele Opfer erspare. Auch das gehört zum Wesen des 
uationahozialistischen Volksstaates, daß er selbst im Krieg dort, wo es nicht unbedingt 
notwendig ist, die Menschen spart und schont. Es sind immer unsere Volksgeno@sen. So 
haben wir schon im Polenfeldzug in manchen Fällen Verzicht g eleimtet auf Angriffe, auf 
ein forsches Vorgeben, weil wir der Überzeugung waren, daß acht oder zehn oder 
vierzehn Tage später das Problem von selber dann reif wird. Und wir haben hier große 
Erfolge erzielt, ohne oft auch nur einen einzigen Menschen dann zu opfern. Und das war 
auch im Westen so, und das soll auch in der Zukunft so bleiben. Wir wollen keine 
PreStigeerfolge erzielen, keine Prestigeangriffe machen, sondern wir wollen uns immer 
hier nur nach ausschließlich nüchterneit militärischen Gesichtspunkten leiten lassen. Was 
geschehen muß, das muß geschehen. Alles andere wollen wir vermeiden. Und im übrigen 
haben wir alle nur die Hoffnung, daß einmal die Stunde, kommt, in der wieder die 
Vernunft siegt und in der der Friede einkehrt. Eines muß die Welt aber zur Kenntnis 
nehmen: Eine Niederlage Deutschlands wird es weder militärisch noch zeitgemäß noch 
wirtschaftlich geben! Was immer auch geschehen mag, Deutschland wird aus dem 
Kampf siegreich hervorgehen. Ich bin nicht der Mann, der einen Kampf, den er einmal 
aufgenommen hat, zu eigenen Ungunsten abbricht. Ich habe das in meinem ganzen 
bisherigen Leben bewiesen. Ich werde es den Herren, die mein bisheriges Leben ja nur 
aus ihrer Emigrantenpresse kennenlernten, auch nach außen hin beweisen, daß ich hier, 
genau der gleiche geblieben hin. 



Ich habe in der Zeit, in der ich in das politische Leben eintrat, meinen Anhängern - es war 
das eine ganz kleine Schar von Soldaten und Arbeitern damals gewesen - erklärt: In 
unserem Lexikon und in dem meinigen gibt es ein Wort überhaupt nicht- das Wort 
"Kapitulation". Ich wünsche nicht den Kampf. Wenn er mir jemals aber aufgezwungen 
wird, dann werde ich ihn führen, solange in mir auch nur ein Atemzug lebendig ist. Und 
ich kann ihn heute führen, weil ich es weiß, daß hinter mir das ganze deutsche Volk steht. 
Ich bin heute der Wahrnehmer seines kommenden Lebens, und ich handle 
dementsprechend. Ich hätte mir mein eigenes Leben bequemer gestalten können. Die 
Fähigkeit dazu hätte ich gehabt. Ich habe alle diese endlosen Sorgen und alle diese nie 
abreißende Arbeit auf mich genommen in dem einen Bewußtsein, daß das geleistet 
werden muß für unser deutsches Volk. Und es spielt dabei auch mein Leben und meine 
Gesundheit gar keine Rolle. 

Ich weiß, daß in diesem Geist heute hinter mir steht vor allem die deutsche Wehrmacht, 
Mann für Mann, Offizier um Offizier. Alle diese Narren, die sich einbildeten, daß er, hier 
jemals Risse geben könnte, die haben ganz vergessen, daß das Dritte Reich nicht mehr 
des Zweite ist. Aber genau so steht geschlossen heute das deutsche Volk. Und hier danke 
ich vor allem dem deutschen Arbeiter und dem deutschen Bauern. Die zwei haben mir es 
ermöglicht, diesen Kampf vorzubereiten, rüstungsmäßig die Voraussetun,gen zum 
Standhalten zu schaffen, und die zwei schaffen mir auch die Möglichkeit, diesen Kampf, 
ganz gleichgültig, wie lange er dauern sollte, durchzuführen. 

Und ich danke dabei aber noch besonders der deutschen Frau, jenen unzähligen Frauen, 
die jett zum Teil die schwere Arbeit von Männern verrichten müssen und die sich mit 
Liebe und mit Fanatismus in ihren neuen Beruf hineingefunden haben und die an vielen 
Stellen die Männer so gut ersetzen. Ich danke Ihnen allen, die diese Opfer persönlicher 
Art bringen, die vielen Einschränkungen, die notwendig sind, ich danke Ihnen im Namen 
all derjenigen, die heute das deutsche Volk repräsentieren und die in der Zukunft das 
deutsche Volk, sein werden. Denn dieser Kampf ist nicht nur ein Kampf um die 
Gegenwart, sondern er ist in erster Linie ein Kampf um die Zukunft. 

Ich habe es am 3. September 1939 ausgesprochen, daß weder die Zeit uns besiegen wird, 
daß uns auch keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten jemals niederzwingen werden und 
daß noch viel weniger die Waffen uns besiegen können. Das ist möglich und die 
Verwirklichung dessen ist garantiert durch die Haltung des deutschen Volkes. Die 
Verwirklichung dessen wird aber dem deutschen Volk in der Zukunft einen reichen Lohn 
bringen. Denn, meine Volksgenossen - Sie müssen mich da schon als Ihren Garanten 
ansehen -, wenn wir diesen Krieg gewonnen haben, so haben ihn nicht gewonnen ein paar 
Industrielle oder ein paar Millionäre oder ein paar Kapita. listen oder ein paar Adlige 
oder ich weiß nicht ein paar Bürgerliche oder irgend jemand. Sie müssen da in mir Ihren 
Garanten sehen. Ich bin aus Euch hervorgegangen, für dieses breite deutsche Volk habe 
ich zeit meines Lebens gekämpft, und wenn dieser schwerste Kampf meines Lebens 
beendet sein wird, dann kann er nur seinen Abschluß finden für eine neue Arbeit für das 
deutsche Volk. Wir alle haben hier große Pläne uns gesetst schon jett, große Pläne, die 
alle auf ein Ziel hinausgehen: den deutschen Volks Staat nun erst recht aufzurichten und 
ihn immer mehr auszugestalten, das deutsche Volk immer mehr hineinzuführen in die 



große Geschichte unseres Daseins, aber ihm. auch zugleich alles das erschließen, was das 
Dasein lebenswert macht, immer mehr die Hemmungen zu beseitigen. Wir haben uns 
entschlossen, alle die Schranken immer, mehr einzureißen, die dem einzelnen gesett sein 
können, in seiner Fähigkeit emporzustreben, den Plae einzunehmen, der ihm gebührt. Wir 
sind des festen Willens, daß wir einen Sozialstaat aufbauen, der vorbildlich sein muß und 
sein wird auf allen Gebieten des Lebens. Wir sehen darin dann erst den endgültigen Sieg. 

Denn wir haben es ja bei den anderen gesehen. Die haben ja vor 20 Jahren scheinbar 
gesiegt. Was ist denn aus ihrem Sieg geworden? Gar nichts ist geworden. Elend und 
Jammer, Erwerbslosigkeit ist geworden. Sie haben ihren Kampf nur Gekämpft für ihre 
verfluchte Plutokratie, für diese paar Dyna. stien, die ihre Kapitalsmacht verwalten, die 
paar Hundert, die letäten Endes diese Völker dirigieren. 

Das soll uns allen eine Lehre sein. Wenn dieser Krieg abgeschlossen sein wird, dann soll 
in Deutschland ein großes Schaffen beginnen. Dann wird ein großes "Wache auf! " durch 
unsere deutschen Lande ertönen, dann wird das deutsche Volk die Fabrikation der 
Kanonen einstellen und wird dann beginnen mit den Werken des Friedens, unserer neuen 
Aufbauarbeit für die Millionenmassen. Dann werden wir erst der Welt zeigen, was in 
Wirklichkeit der Herr ist und wer der Herr ist: Kapital oder Arbeit. Und dann wird aus 
dieser Arbeit jenes große Deutsche Reich erstehen, von dem einst ein großer Dichter 
träumte. Es wird das Deutschland Bein, dem jeder Sohn mit fanatischer Liebe anhängen 
wird, weil es auch für den Ärmsten die Heimat sein wird. Es wird auch für den tätig sein 
und wird auch dem das Leben erschließen. 

Wenn mir aber einer sagt, das ist eine Zukunftsphantasie, eine Hoffnung - meine 
Volksgenossen, als ich im Jahre 1919 meinen Weg begann als unbekannter, namenloser 
Soldat, da habe ich die größte Zukunftshoffnung mit größter Phantasie mir aufstellen 
müssen. Sie ist verwirklicht. Was ich heute mir als Plan setze und als Ziel aufstelle, ist 
gar nichts im Vergleich zudem, was an Leistung und an Erfolg schon hinter uns liegt. Das 
wird eher und sicherer erreicht werden als das, was bisher erreicht werden mußte. Denn 
der Weg vom Namenlosen, Un. bekannten bis zum Führer der deutschen Nation war 
schwerer als der Weg vom Führer der deutschen Nation zum Gestalter des Friedens. Einst 
habe ich anderthalb Jahrzehnte lang um Euer Vertrauen kämpfen und ringen müssen. 
Heute kann ich dank Eurem Vertrauen für Deutschland kämpfen und ringen. Und einmal 
kommt dann wieder die Zeit, in der wir gemeinsam vertrauensvoll wieder ringen werden 
für dieses große Reich des Friedens, der Arbeit, der Wohlfahrt, der Kultur, das wir 
aufrichten wollen und das wir aufrichten werden! 

Ich danke Euch! 



Der großdeutsche Freiheitskampf /?erfen Adolf Hitlers 

England versucht nunmehr vom Süden gegen die Achse vorzustoßen. Australische und 
neuseeländische Regimenter kämpfen in Nord- und Ostafrika mit erdrückender 
Übermacht gegen die italienischen Truppen. 

Am 16. Dezember übergibt der Führer die sterblichen Überreste des Herzogs von 
Reichstadt, des Sohnes Napoleons /., in einem feierlichen Akt dem französischen Volke. 

Am 22. Dezember meldet das Oberkommando der Wehrmacht: Seit Kriegsbeginn hat 
England 169 Kriegsschiffe verloren, darunter 33 Zerstörer. 

Das Weihnachtsfest verlebt der Führer inmitten der Alten Garde in München. 
DieWeihnachtsf eiertage verbringt er bei seinen Soldaten im Westen. 

Zum Jahresende erläßt Adolf Hitler nachstehenden Aufruf: 



Tagesbefehl an die Wehrmacht 

Im Kriegsjahr 1940 hat die nationalsozialistische Wehrmacht des Großdeutschen Reiches 
glorreiche Siege von einmaliger Größe errungen. Mit beispielloser Kühnheit hat sie den 
Feind zu Lande, zur See und in der Luft geschlagen. Alle Aufgaben, die ich Euch zu 
stellen gezwungen war, wurden durch Euren Heldenmut und Euer soldatisches Können 
gelöst. Ihr habt die kämpfenden Kräfte unserer Gegner durch die Gewalt der Waffen 
besiegt, die von Euch in Besitz genommeneu Gebiete aber moralisch erobert durch Eure 
stolze Haltung und vorbildliche Disziplin. 

So ist es dank Eurem hohen Soldatentum. gelungen, in wenigen Monaten 
weltgeschichtlichen Ringens dem vergeblichen Heldenkampf der deutschen Wehrmacht 
im Weltkrieg den nachträglichen Erfolg zu verleihen, die Schande der damaligen 
Unterwerfung aber im Walde von Compiegne endgültig zu beseitigen. 

Ich danke Euch, meine Soldaten des Heeres, der Kriegsmarine und det Luftwaffe als Euer 
Oberster Befehlshaber für Eure unvergleichlichen Leistungen. 

Ich danke Euch aber auch im Namen des ganzen deutschen Volkes. 

Wir gedenken der Kameraden, die für die Zukunft unseres Volkes in diesem Ringen ihr 
Leben geben mußten. Wir gedenken ebenso der tapferen Soldaten des uns verbündeten 
faschistischen Italiens. 



Nach dem Willen der demokratischen Kriegshetjer und ihrer jüdisch-kapitalistischen 
Hintermänner muß dieser Krieg weitergeführt werden. Die Repräsentanten einer 
zerbrechenden Welt glauben, im Jahre 1941 vielleicht doch noch erreichen zu können, 
was ihnen in der Vergangenheit mißlang. 

Wir sind bereit. 

Gerüstet wie nie zuvor stehen wir an der Schwelle des neuen Jahres. 

Ich weiß: Jeder von Euch wird seine Pflicht tun. 

Der Herrgott aber wird jene nicht verlassen, die, von einer Welt bedroht, tapferen 
Herzens sich selbst zu helfen entschlossen sind. Soldaten der nationalsozialistischen 
Wehrinacht des Großdeutschen Reiches! 

Das Jahr 1941 wird die Vollendung des größten Sieges unserer Geschichte bringen! 

I.Januar 1941. 

Adolf Hitler 



An Partei und Volk! 

Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen, 

Parteigenossen! 

Ein inhaltsschweres Jahr deutscher Geschichte ist zu Ende. Die gewaltige Einmaligkeit 
der Ereignisse, ihre umwälzende Bedeutung für die künftige Entwicklung der 
Menschheit, wird in vollem Ausmaß erst späteren Generationen bewußt werden. Wir, die 
wir die Geschichte dieser Zeit aber erleben, können uns des Eindrucks nicht erwehren, 
daß das Walten der Vorsehung stärker ist als die Absicht und der Wille einzelner 
Menschen. Die Götter schlagen nicht nur die zu ihrem Verderben Bestimmten mit 
Blindheit, sondern zwingen auch die von der Vorsehung Berufenen, Ziele anzustreben, 
die zunächst oft weit außerhalb ihres ursprünglichen eigenen Wunsches liegen. 

Als das deutsche Volk nach jahrelangem Zusammenbruch, moralisch auf das tiefste 
gedemütigt, wirtschaftlich verelendet und verkommen, durch den Nationalsozialismus 
geeint, den Weg seiner Wiedergenesung fand, waren Führung und Volk entschlossen, die 
Zukunft der Nation mit den Mitteln friedlicher Arbeit und durch den Appell an das 
RechtsgewiSsen der anderen zu gestalten. 

Aber schon ehe im Jahre 1933 die Machtübernahme stattfand, verkündeten die Feinde 
des Reiches in zahlreichen schriftlichen und rednerischen Kundgebungen ihren 
Eutschluß, jede Wiederaufrichtung des deutschen Volkes mit allen Mitteln verhindern zu 



wollen. Sie setiten nach dem 30. Januar 1933 diese Warnung auch sofort in die Tat um. 
Ohne jeden Grund, nur aus ihrem infernalischen Haß gegenüber dem deutschen Volk, 
begannen sie mit ihrer neuen, wüsten Betze und riefen zum Boykott nicht nur der 
deutschen Waren, sondern vor allem auch des deutschen Menschen auf. Die 
demokratischen Zeitungen selbst kleinster Länder sahen es als ihr Vorrecht an, die größte 
mitteleuropäische Macht Tag für Tag zu beschimpfen, die führenden Männer dieses 
Volkes mit beleidigenden Ausdrücken zu belegen, das Regime entweder zu verspotten 
oder zu verleumden und zu militärischen Gewaltakten gegen das Reich aufzuputschen. 

Jeder Versuch einer Verständigung oder gar einer Rüstunggbegrenzung wurde von den 
verbrecherischen Elementen der kapitalistischen Demokratien mit Zorn oder Hohn 
zurückgewiesen. Jede Forderung nach Gleichberechtigung des deut. sehen Volkes wurde 
mit unverhülltem Zynismus abgelehnt. Fünfzehn Jahre lang haben sie vorher das 
demokratische Deutschland, das ohnehin nur um Gnade zu winseln - statt sein Recht zu 
fordern - verstand, niedergehalten und mit der ganzen Rücksichtslosigkeit 
plutokratischer, politischer und wirtschaftlicher Schieber ausgeplündert und ausgepreßt. 
Das neue Deutschland, das entschlossen war, diese Volk und Land zum totalen Ruin 
führende Erpressung nicht mehr länger zu dulden, erweckte daher besonderen Zorn und 
Haß. Charakterlose Emigranten verbanden sich mit den das Reich verlassenden jüdischen 
Parasiten, verdächtigten das deutsche Volk und, seine Führung und halfen so mit, jene 
Psychose zu erzeugen, die früher oder später zum Krieg führen mußte. 

Jahrhundertelang haben nun einige Völker - an deren Spitje Engländer - die Welt mit 
ihren Kriegen überzogen und mit Gewalt zusammengeraubt, wessen sie habhaft werden 
konnten, große Millionenvölker unterjocht und verelendet und solcher Art ihre 
sogenannten Weltreiche aus Blut und Tränen gebaut. So richteten sie jene Weltordnung 
auf, die nach ihren eigenen ebenso eiskalten wie spottvollen Erklärungen aus Besitzenden 
und Habenichtsen besteht. Trotzdem sie nun selbst tatsächlich im Besitze der großen 
Bodenschätze der Welt sind, gelingt es ihnen dabei noch nicht einmal, der Not in ihren 
eigenen Völkern Herr zu werden. In Staaten, die kaum zehn Menschen auf dem 
Quadratkilometer zu ernähren haben, die alle Rohstoffe der Welt ihr eigen nennen, sind 
zehn und zwölf Millionen Erwerbslose, das heißt, vom menschlichen Glück 
Ausgestoßene, und das alles, nur weil die Gewinnsucht, Korruption, Trägheit, aber auch 
Dummheit der Herrschenden in diesen plutokratischen Demokratien alle Methoden und 
Maßnahmen ablehnen, die dem schrankenlosen Egoismus des einzelnen Hemmungen 
auferlegen könnten zugunsten des Lebens der Gesamtheit. 

Diese Elemente, die als führende politische Persönlichkeiten in den demokratischen 
Ländern zugleich auch Inhaber und Aktieubeßil;er der Rüstungsindustrien sind, glaubten 
außerdem - und glauben es auch heute noch -, daß der Krieg die größten 
Geschäftsmöglichkeiten mit sich bringt. Vor allem ein langer Krieg. Denn es liegt in 
ihrem kapitalistischen Interesse, die Investierungen ihrer Gelder eine möglichst lange 
Zeit auswerten zu können. So ist es zu begreifen, wenn zum Beispiel einer der 
Hauptrüstungsindustriellen in England, der nunmehr verstorbene Mister Chamberlain, 
vom ersten Tage an sofort erklärte, daß dieser Krieg für England mindestens drei Jahre 
dauern müsse. So ist es zu verstehen, wenn andere demokratische Machthaber wiederum 



in der wirtschaftlichen Seite der Beteiligung am Kriege die größte Chance für ihre Länder 
erblicken und keinen Hehl daraus machen, daß ihnen jeder Friede der Verständigung, das 
heißt ein vernünftiger Ausgleich der Völkerinteressen verhaßt ist, weil dies den 
dividendenhungrigen Rüstungsinteressenten die substantiellen Voraussetzungen 
entziehen würde. Die Völker selbst aber sind diesen demokratischen Heuchlern wie 
früher so auch heute gänzlich gleichgültig. So ist es auch zu verstehen, daß mein Versuch 
im Jahre 1939, den Ausbruch des Krieges mit Frankreich und England zu verhindern, in 
der ganzen demokratischen Welt nicht nur eine eisige Ablehnung erfuhr, sondern einen 
geradezu wütenden Entrüstungssturm auslöste. 

Für sie stand nur das unterdes in Rüstungsbetrieben investierte Kapital auf dem Spiel 
sowie die Sorge, durch das Ausbleiben weiterer Aufträge die Gewinne wieder 
zusammenschmelzen zu sehen. Um ihre Absichten dabei zu maskieren, mußten sie mit 
Hilfe ihrer Presse einen Lügen- und Verdummungsfeldzug ohnegleichen organisieren. 
Denn wenn die Völker begreifen würden, daß dieser Krieg überhaupt nicht notwendig 
war, daß weder England noch Frankreich die geringste Forderung erhalten hätten, dann 
konnte die Gefahr entstehen, daß die sehend gewordenen Völker ihre demokratischen 
Verderber selbst zur Verantwortung und Rechenschaft ziehen. So mußte man und muß 
auch heute noch den Völkern mit der ebenso dummen wie infamen Lüge kommen, das 
Deutsche Reich oder Italien wollten die Welt erobern, während in Wirklichkeit die 
tatsächlich schon bestehenden Welteroberer Kriege brauchen, um ihre Kapitalien noch 
höher als bisher zu verzinsen. 

Diese Welteroberer sind aber gerade jene Staaten, die an Deutschland den Krieg 
erklärten. Deutschland selbst hat weder an Frankreich noch an England die geringste 
Forderung gestellt. Noch am 6. Oktober 1939 habe ich Frankreich und England 
eingeladen, gemeinsam mit Deutschland die Waffen niederzulegen und statt den 
europäischen Kontinent im Interesse außereuropäischer Faktoren zerstören und ausbluten 
zu lassen, in gemeinsamer Arbeit einen vernünftigen Wiederaufbau anzustreben. Es blieb 
dies vergeblich. 

Damit traten wir in das nunmehr abgelaufene Jahr ein. Es gehörte deshalb auch zu den 
Praktiken der demokratischen Kriegsverbrecher, jeden deutschen Friedenssehritt ihren 
Völkern von vornherein als Schwäche hinzustellen. Als wir jahrelang die unausgesetzten 
demokratischen Hetj angriffe unbeantwortet ließen, erklärte man, Deutschland wage 
nicht, auch nur in eine Kontroverse mit den mächtigen Staaten des Westens einzutreten. 
Als die fortgesetzten Kriegsdrohungen von Deutschland keine Erwiderung fanden, sagte 
man, dies sei das Zeichen, daß Deutschland unfähig sei, infolge seiner inneren Schwäche 
überhaupt einen Krieg zu führen. Als wir die Boykotthetze, die fortgesebten Angriffe auf 
deutsche Konsulate, das Berabreißen deutscher Fahnen usw. unbeantwortet ließen, 
versuchte man, dies als ein Zeichen der Ablehnung des heutigen Regimes durch das 
deutsche Volk zu erklären. 

Als endlich der Krieg beginnen sollte, da wurden meine letzten Bemühungen, den 
Frieden zu erhalten, abgetan mit dem triumphierenden Geschrei, es sei nunmehr 
erwiesen, daß Deutschland ungerüstet wäre und daß man es daher jetzt oder nie mit 



Leichtigkeit vernichten könnte. Ja, als endlich der erste der von den demokratischen 
Brandstiftern vorgeschickten Staaten, Polen, in achtzehn Tagen zusammengeschlagen 
und vernichtet war und Deutschland abermals seinen Wunsch nach Frieden aussprach, da 
wurde gerade in dieser Friedenssehnßucht der Beweis erblickt, daß Deutschland selbst im 
Zweifel sei und mit schlotternder Angst den britisch-französischen Angriffen im Westen 
entgegensehe. So war es, und so ist es noch heute. Ob wir nun aus Angst oder aus 
Verantwortungsbewußtsein 1939 und 1940 unsere Friedensschritte unternommen hatten, 
ist unterdessen weltgeschichtlich bereits zur Genüge geklärt worden. Das Jahr 1940 hat 
Entscheidungen gebracht, wie sie in der Geschichte der Völker in ähnlichem Ausmaße 
und Tempo, noch nie stattgefunden hatten. 

Der Versuch Mister Churchills, durch eine Überrumpelung sich in Norwegen 
festzusetzen, der vor allem dank seiner eigenen Schwatzhaftigkeit noch gerade zur 
rechten Stunde zu unserer Kenntnis kam, führte zum Zusammenstoß in diesem Lande. 

In wenigen Wochen hat die deutsche Wehrmacht, haben unsere Soldaten diese Frage 
gelöst. Trotjdem die französischen und englischen Invasionstruppen auch dort - unter den 
uugünstigsten Bedingungen für Deutschland - überall vernichtend geschlagen und 
endlich aus Norwegen hinausgetrieben worden sind, brachte es vor allem die britische 
Propaganda fertig, den Kampf um Norwegen als einen deutschen Mißerfolg hinzustellen, 
ja geradezu in ihm einen Beweis zu sehen für die mangelnde Ausrüstung des deutschen 
Soldaten, für die fehlende Schlagkraft der deutschen Verbände, für die schlechte Führung 
der deutschen Wehrmacht und für die nachlassende Moral des deutschen Volkes. 

So belogen und beschwindelt, schickten sich die Alliierten Anfang Mai an, zunächst 
Belgien und Holland zu beseiäen, um so den Krieg an die deutsche Grenze zu tragen. Am 
10. Mai trat die deutsche Wehrmacht diesen Machenschaften entgegen, erfüllt von dem 
Entschluß, nunmehr im Westen die endgültige Entscheidung zu erzwingen. Fünf Tage 
schon brachten Holland zur Kapitulation, nach weiteren zehn Tagen hat die belgische 
Armee die Waffen gestreckt. Sechs Wochen nach Beginn der Westoffensive aber gab es 
keine französische Armee mehr, die in der Lage gewesen wäre, noch irgendeinen 
Widerstand zu leisten. Wenn britische Propagandisten die Lage so hinzustellen 
versuchen, als ob Frankreich den Krieg gänzlich unnotwendigerweise abgebrochen hätte, 
dann ist dazu nur folgendes zu sagen: 

Die ersten Verbände, die den Kampf abbrachen, waren die englischen Divisionen. Vom 
Moment unseres Angriffes im Westen hatte diese britische Armee nur den einen 
Gedanken, schleunigst das Festland zu räumen und zu dem Zweck die notwendige 
Deckung durch Holländer, Belgier und Franzosen sicherzustellen. Genau so, wie sie 
wenige Wochen vorher in Norwegen die norwegische Armee nur als Schutztruppe für 
ihren eigenen Rückzug ansah, so nunmehr ihre Verbündeten in Frankreich und Belgien. 
Als die französische Regierung um Frieden bat, gab es keine französische Truppe mehr, 
aber vor allem: es gab schon längst keine englische. Gerade diese hatte, während 
Frankreich noch kämpfte, als erste beschleunigt ver. sucht, über Dünkirchen zu fliehen. 
Auch sonst brach im Zug dieser geschichtlichen Auseinandersetzung das 
propagandistische Lügengebäude der demokratischen Kriegshetzer zusammen. Während 



sie noch wenige Wochen vorher versicherten, daß über eine Million Engländer auf dem 
Kontinent seien, stellte es sich nun heraus, daß es statt einer Million 12,5 Divisionen 
gewesen sind. So haben sie ihre eigenen Angehörigen und die Völker ihrer Verbündeten 
betrogen. 

Der Feldzug im Westen hat nicht nur für eine andere sehende Welt, sondern auch für die 
deutsche Führung und das deutsche Volk die Güte der neuen deutschen Wehrmacht 
erwiesen. Der deutsche Soldat ist in erhöhtem Ausmaß heute wieder das, was er stets 
gewesen war. Heer, Marine, Luftwaffe und SS-Verbände wetteiferten miteinander im 
Einsatz und in den Leistungen. Die Führung genügte den höchsten Ansprüchen. Die 
Tapferkeit des deutschen Mannes war wie zu allen Zeiten über jedes Lob erhaben. Allein 
auch die Heimat hat einen großen Anteil an diesem gewaltigen Erfolg. Alle 
Organisationen der Partei und der, Staates bewährten sich auf das höchste. 

Zahlreiche Helfer und Helferinnen standen im Dienste unserer Kriegführung. Zu den 
Riesenorganisationen des Reichsarbeitsdienstes, der Organisation Todt, der SA., des 
ReichsluftschuBbundes usw. kamen die nicht minder großen des Roten Kreuzes sowie 
der nationalsozialistischen Fürsorgeverbände. Das Kriegswinterhilfswerk 1939/40 ist ein 
Dokument einer sozialen Volksgemeinschaft, wie es etwas Ähnliches auf der Erde nicht 
gibt. Das Kriegswinterhilfswerk 1940/41 wird - das kann heute schon erklärt werden -, 
diesen Ein. druck nur verstärken. Allein auch die Arbeitsfront in der Heimat hat 
ungeheure Leistungen vollbracht. An der Spitze stehen hier die Millionenarmeen unserer 
Rüstungsarbeiter und unseres Landvolkes und über allem die Millionenarmee der im 
Kriege tätigen Frau. 

Sofort nach Beendigung des Feldzuges im Westen habe ich neuerdings - dieses Mal an 
England - den Wunsch gerichteti den an sich sinnlosen Krieg zu beenden und Europa und 
seineu Bewohnern das weitere Leid eines solchen Kampfes zu ersparen. Die Antwort 
entsprach den Interessen derer, die sie und Empörung erfaßte die kapitalistischen 
Kriegsverdiener aller Demokratien, der Gedanke an eine Völkerverständigung, die mit 
einem Schlage ihre Kriegs- und Rüstungsgeschäfte beendet haben würde, regte sie 
dermaßen auf, daß ihre britischen Hauptredner mit jenem Haß und Zorn den Gedanken 
einer Kriegsbeendigung abtaten, den zu allen Zeiten die Finanzgewaltigen dann kämpfen, 
wenn am heiligsten Gut, das sie auf dieser Welt besiten, gerührt wird, nämlich an den 
Interessen ihres Kapitals. 

Und wenn sie heute ihren allmählich unruhig werdenden Völkern versprechen, daß sie 
nach dem Krieg auch nicht abgeneigt seien, für so etwas wie Volksgemeinschaft 
einzutreten, oder sich um die Interessen der verelendeten eigenen Massen zu kümmern, 
dann beweist das nur die Skrupellosigkeit dieser demokratischen Kriegsverbrecher, mit 
der sie wenigstens für die Zukunft etwas versprechen, was sie in der Vergangenheit nie 
gekannt haben, und in der Gegenwart nicht nur nicht kennen, sondern so hassen, daß sie 
schon deswegen Deutschland den Krieg erklärten. 

Damit findet nun der Krieg seine Fortsetzung bis zur Vernichtung dieser 
verantwortlichen Elemente. Daß die deutsche Wehrmacht gut ist, hat sie bewiesen, daß 



sie aber in den kommenden Monaten noch besser sein wird, ist unser Entschluß. Er wird 
mit fanatischer Gewissenhaf tigkeit und mit unermüdlichem Fleiß verwirklicht. 

Das Jahr 1941 wird das deutsche Heer, die deutsche Marine und Luftwaffe in gewaltiger 
Verstärkung und in verbesserter Ausrüstung antreten sehen. Unter ihren Schlägen werden 
dann die letäten Phrasen der Kriegsverbrecher zusammenbrechen und damit endlich die 
Voraussetzungen eintreten für eine wirkliche Verständigung der Völker. 

Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! 

Ihr kennt die Geschichte unseres inneren Ringens. Auch hier mußten erst gewisse 
Schichten beseitigt werden, ehe eine wirkliche Zusammenarbeit der Menschen in 
unserem Lande stattfinden konnte. Es ist nach außen leider nicht anders. Die 
demokratischen Kriegsinteressenten, die seit vielen Jahrzehnten die Welt in Unruhe 
versetzten und die Völker in immer neue Krisen stürzten, müssen vernichtet werden! 

Es ist unser unerbittlicher Entschluß, dieses Gericht stattfinden zu lassen, auf daß Europa 
wieder seinen inneren Frieden findet. Was immer auch eintreten mag, Deutschland wird 
mit kühler Entschlossenheit alle Schritte vollziehen, die zur Erreichung dieses Zieles 
notwendig sind. Jede Macht, die von diesen Demokratien ißt, wird daran sterben. Wenn 
Herr Churchill und seine internationalen demokratischen Genossen heute erklären, daß 
sie ihre Welt verteidigen und daß ihre Welt neben der unserigen nicht sein kann, dann ist 
das nur ihr eigenes Unglück. Die deutsche Welt hat genau so wie die italienische das 
Zeitalter der Vorrechte einiger plutokratischer Kapitalisten überwunden und an ihre Stelle 
das Zeitalter des Volkes geSeibt. Wenn die Herren Churchill und ihr kapitalistischer 
Anhang nun erklären, in einer solchen Welt nicht leben zu können, dann werden sie 
dadurch nicht die deutsche Welt vernichten, sondern früher oder später ihre eigene 
stürzen, um auch dort den eigenen Völkern die Freiheit zu geben. 

Im Kampf der plutokratischen Vorrechte gegen nationalsozialistische Volksrechte 
werden die letäteren erfolgreich sein! In diesem Glauben treten wir in das Jahr 1941 ein. 

An unserer Seite steht seit Anfang Juni dieses Jahres das faschistische Italien. Es ist 
genau so entschlossen, wie wir es sind, den von einer bornierten demokratischen 
Oberschicht dem italienischen Volke noch besonders erläuterten Krieg aufzunehmen und 
durchzuführen. Sein Kampf ist auch unser Kampf, seine Hoffnungen sind die unseren. 

Der Glaube der Kriegsmacher, durch einzelne Aktionen am Ausgang des Ringens etwas 
ändern zu können, ist kindisch. Herr Churchill, hat schon eine große Anzahl von 
sogenannten "Siegen" erzielt, die sich später noch immer als seine Mißerfolge 
herausstellten. Herr Churchill war ja auch der Mann, der plätglich den unbeschränkten 
uft, krieg als das große Geheimnis des britischen Sieges erfand. Dreieinhalb Monate lang 
hat dieser Verbrecher deutsche Städte durch Nachtangriffe wahllos mit Bomben bewerfen 
lassen, Brandplättchen auf Bauerndörfer geschüttet und - wie es die Bewohner der 
Reichshauptstadt wissen, besonders Lazarette als Ziele angegeben. Daß die deutsche 
Wehrmacht dreieinhalb Monate nicht antwortete, befestigte im Gehirn dieses Mannes die 



Meinung, er hätte nun endlich die Methode gefunden, in der er Deutschland überlegen sei 
und mit der die deutsche Wehrtnacht ihm nicht antworten könnte. Ich habe dieser 
menschlichen Grausamkeit, die militärisch nur ein Unfug war, dreieinhalb Monate lang 
zugesehen. 

Allerdings immer wieder mit der Warnung, daß eines Tages die Vergeltung kommen 
würde. Die demokratischen Brandstifter hatten für diese Warnung nur ihr altbekanntes 
Gelächter übrig. Sie sprachen vom "reizenden Krieg", der "fröhlich stimme" und "zu dem 
man nur jeden beglückwünschen könne". Sie brachten eingehende Schilderungen der 
Wirkung ihrer Bomben auf die deutsche Wirtschaft usw. Nun war die einzige Wirkung 
dieser Angriffe nur die sich allmählich steigernde Verbitterung im deutschen Volk, die 
Hoffnung, daß einmal die Vergeltung kommen würde, und bei der Führung der 
Entschluß, mit dieser einseitigen Kriegführung endlich Schluß zu machen. Im Monat Mai 
hat England mit seinen Angriffen gegen die Stadt Freiburg begonnen. Monatelang höhnte 
man seitdem in den Kreisen der britischen Kriegshetzer über die Unfähigkeit 
Deutschlands, etwas Ähnliches zu tun. Seit Mitte September wird ihnen nun wohl klar 
geworden sein' daß es nur Menschlichkeit gewesen ist, die uns so lange zurück, hielt, die 
Churchillschen Verbrechen zu beantworten. 

Nun aber wird auch dieser Krieg geführt werden bis zur letzten Konsequenz, das heißt: so 
lange, bis die auch dafür verantwortlichen Verbrecher beseitigt sind. 

Und es ist keine Phrase, sondern blutiger Ernst, wenn wir versichern, daß auf jede Bombe 
zehn oder, wenn notwendig, hundert zurückgeworfen werden. So mögen sie auch heute 
wieder vorübergehend schon aus propagandisticachen Gründen wie schon so oft von der 
"Wendung des Kriegsglücks" reden. 

Sie mögen sich aber eines werken- In diesem Kriege siegt nicht das Glück, sondern 
endlich einmal das Recht. Und das Recht ist auf der Seite der Völker, die um ihr 
bedrohtes Dasein kämpfen. Und der Kampf um dieses Dasein wird diese Völker zu den 
ungeheuersten Leistungen der Weltgeschichte anspornen. Wenn in den Demokratien die 
treibeude Kraft für die Produktion der Gewinn ist, den einzelne Industrielle, Bankleute 
und bestochene Politiker einstecken, dann ist es - nationalsozialistischen Deutschland und 
im faschistischen Italien die Erkenntnis der Millionen Schaffenden, daß in diesem Krieg 
gegen sie gekämpft wird, daß die Demokratien, wenn sie jemals Sieger wären, mit der 
ganzen kapitalistischen Grausamkeit wüten würden, der diejenigen fähig sind, deren 
einziger Gott das Geld ist, die keine andere menschliche Regung kennen als die Sucht 
nach Gewinn, und die bereit sind, diesem Trieb jeden anderen edleren Gedanken ohne 
weiteres preiszugeben. Das nationalsozialistisdie Deutschland, das faschistische Italien 
und das mit uns verbündete Japan wissen, daß in diesem Krieg nicht um eine Staatsform 
gekämpft wird, nicht um irgendwelche internationalen Konstruktionen der, Zukunft, 
sondern ausschließlich darum, ob diese Erde nur für die einen und nicht für die anderen 
da sein soll. 



Ein amerikanischer Politiker hat die geistvollen Begriffe geprägt, daß es im Grunde 
genommen eben der Versuch der Habenichtse sei, etwas zu bekommen. Uns kann das nur 
recht sein. Während sieh die andere Welt anschickt, den Habenichtsen das wenige, das 
sie noch besitjen, so wie vor der Machtübernahme, wegzustehlen, treten wir der 
besitenden Welt gegenüber mit dem Entschluß, den Habenichtsen die allge. meinen 
Menschenrechte zu erkämpfen und ihnen jenen Anteil am Leben sicherzustellen, den sie 
auf Grund dieses Rechtes beanspruchen können. 

Dieser Kampf ist nicht ein Angriff gegen die Rechte anderer Völker, sondern nur gegen 
die Anmaßung und Habgier einer dünnen kapitalistischen Oberschicht, die nicht einsehen 
will , daß die Zeit vorbei ist, in der das Gold die Welt regiert, daß im Gegenteil eine 
Zukunft anbricht, in der die Völker, das heißt, die Menschen, die bestimmende Kraft im 
Leben der Nationen sind. Diese Erkenntnis war es, die die nationalsozialistische Armee 
im vergangenen Jahr beflügelt hat. Sie wird ihnen auch im kommenden Jahr den Sieg 
bereiten. Indem wir aber für dieses Glück der Völker kämpfen, glauben wir uns auch am 
ehesten den Segen der Vorsehung zu verdienen. Der Herrgott hat bisher unserem Kampf 
seine Zustimmung gegeben. Er wird uns - wenn wir treu und tapfer ungere Pflicht 
erfüllen - auch in Zukunft nicht verlassen. 

I.Januar 1941. 
Adolf Hitler 



Der großdeutsche Freiheitskampf /?erfen Adolf Hitlers 

Im zweiten Kriegshalb jähr 1940 sind nach dem Bericht des Oberkommandos der 
Wehrmacht 190 000 t Kriegsschijfs- und 3,9 Millionen BRT. Handelsschijfsraum versenkt 
worden. Über 43 Millionen kg Sprengbomben in mehr als 2000 Angriffsunternehmungen 
wurden abgeworfen. 

Am 3. Januar begeben sich Abteilungen der deutschen Luftwage nach Italien, um an den 
Kämpfen am Mittelmeer teilzunehmen. 

Am 20. Januar trifft sich der Führer mit dem Duce. 

Am 8. Jahrestag der Machtergreilung durch den Nationalsozialismus im Reich ergreift 
der Führer am 30. Januar 1941 im Berliner Sportpalast das Wort: 



Rede am 30. Januar 1941 in Berlin 

Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen! 

Regierungswechsel hat es in der Geschichte schon oft gegeben, auch in der Geschichte 
unseres eigenen Volkes. Es ist aber sicher noch kein Wechsel einer Regierung von so 
tiefgreifenden Folgen begleitet gewesen wie der vor acht Jahren. Die Lage des Reiches 
war damals eine verzweifelte. Man hat uns nicht gerufen, in einem Augenblick die 
Führung der Nation zu übernehmen, da diese in einem großen Emporstieg begriffen zu 
sein schien, sondern man gab uns die Macht unter dem härtesten Zwang, den es geben 
konnte, nämlich unter dem Druck der Einsicht, daß an sich alles verloren war, und daß in 
den Augen der Bestgesinnten dies vielleicht noch ein letzter Versuch sein konnte, in den 
Augen Übelwollender aber damit endgültig auch die nationalsozialistische Bewegung 
zum Scheitern verdammt sein würde. 

In der Folge mußte die damalige Situation, wenn es nicht gelang, das deutsche Volk wie 
durch ein Wunder zu retten, einen katastrophalen Ausgang nehmen. Denn schon fünfzehn 
.Jahre vorher war der Weg nach unten ein ununterbrochener. Allerdings war diese 
Situation selbst ja nur das Ergebnis des Weltkrieges und des Ausganges des Weltkrieges, 
unseres eigenen inneren politischen, moralischen und damit auch militärischen 
Zusammenbruchs. 

Es ist daher gerade an einem solchen Tage wichtig, uns wieder zurückzubesinnen auf die 
Ursache dieses ganzen nationalen Unglücks. 



Was war der Grund zum Weltkrieg? Ich möchte das nicht auf das persönliche Gebiet 
schieben. Darüber ist zuviel bereits an Abhandlungen geschrieben worden. 
Amerikanische Doktoren haben im Auftrag des derzeitigen Präsidenten Roosevelt die 
Ursache des Weltkrieges untersucht und dabei festgestellt, daß es sich nicht um ein 
deutsches Verschulden handeln konnte. Persönlichkeiten spielen in so großen 
zeitgeschichtlichen Augenblicken nur dann eine Rolle, wenn sie wirklich als überragende 
Erscheinungen in den Baunkreis der Umwelt treten. Das war damals nicht der Fall. 
Weder auf der deutschen noch auf der anderen Seite befanden sich Person, lichkeiten von 
überragendem Format. Es konnte also der Grund an sich gar nicht im Versagen oder auch 
nur im Wollen einzelner liegen, sondern die Ursachen waren tiefere. 

Keine Ursache zum damaligen Kriege konnte zunächst die deutsche Staatsform sein. 
Denn Deutschland war schon eine Demokratie, und zwar was für eine! Streng kopiert 
nach den Vorbildern des Auslandes, des Westens, eine Kompromißlösung zwischen 
Monarchie und parlamentarischer Demokratie, also sogenannte konstitutionelle 
Monarchie mit praktisch parlamentarischer Führung. Dieser Staat also konnte in seiner 
Staatsform wirklich nicht die Ursache zum damaligen Krieg der Demokratien gegen das 
damalige Reich sein. 

Deutschland als politischer Faktor gesehen, der Welt gegenüber, konnte schon mehr 
Grund abgeben, denn nach jahrhundertelanger Zerrissenheit und damit gleichbedeutender 
Ohnmacht haben sich endlich die deutschen Stämme und Staaten, wenn auch mehr 
äußerlich gesehen, zusammengefügt zu einem neuen Staat, zu einem Reich, und haben 
damit in Europa naturgemäß ein neues Kraf telement dem sogenannten Gleichgewicht 
der Kräfte eingefügt, das verständlicherweise als Fremdkörper empfunden wurde. 

Noch zwingender war vielleicht die Abneigung gegenüber dem damaligen Reich als 
wirtschaftlichem Faktor. Während jahrhundertelang Deutschland seine wirtschaftliche 
Not zu beheben versuchte, indem es entweder die Menschen allmählich verhungern ließ 
oder sie zur Auswanderung zwang, begann das damalige Deutschland nunmehr steigend 
mit der Konsolidierung seiner politischen Macht sich auch zu einer Wirtßchaftlichen zu 
entwickeln, d. h. statt Menschen zu exportieren, Waren zu exportieren und sich damit die 
notwendigen Absatmärkte auf der Welt sicherzustellen. Ein Vorgang, der, von unserem 
Standpunkt aus gesehen, natürlich und recht war, vom Standpunkt anderer allerdings als 
ein Eingriff in ihre heiligsten Domäuen empfunden wurde. Und wir kommen dann gleich 
zu dem Staat, der diesen Eingriff als unerträglich empfand: England! 

Dreihundert Jahre lang vordem hat England allmählich sein sogenanntes Weltreich 
gebildet. Nicht gebildet durch dein freien Willen oder durch die übereinstimmenden 
Kundgebun gen der Absichten oder Anschauungen der Betroffenen, sondern dreihundert 
Jahre lang ist dieses Weltreich zusammengeschmiedet worden nur durch Gewalt. Krieg 
um Krieg wurde geführt, Volk um Volk wurde seiner Freiheit beraubt, Staat um Staat 
wurde zerbrochen, um endlich dieses Gebilde zu schaffen, das sich britisches Imperium 
heißt. 



Dabei war die Demokratie überall nur eine reine Maske. Hinter der Demokratie steht in 
Wirklichkeit die Völkerbeherrschung im großen und die Menschenunterdrückung und 
Knehelung im einzelnen. Dieser Staat kann es heute nicht wagen, seine Glieder wirklich 
abstimmen zu lassen, ob sie jetzt nach jahrhundertelanger Bearbeitung etwa bereit wären, 
freiwillig Glieder dieser Weltgemeinschaft zu sein. Im Gegenteil! Ägyptische 
Nationalisten, indische Nationalisten, sie wandern zu Tausenden in die Kerker und in die 
Gefängnisse. Konzentrationslager sind nicht in Deutschland erf unden worden, sondern 
Engländer sind die genialen Erfinder dieser Idee. Sie haben mitgeholfen, durch derartige 
Institutionen anderen Völkern allmählich das Rückgrat zu zerbrechen, den nationalen 
Widerstand aufzulösen, ihn zu zermürben und endlich die Völker geneigt zu machen, 
dieses britische Joch der Demokratie zu übernehmen. Dabei war allerdings noch ein 
gewaltigeo Mittel, das Mittel der Lüge, der Phrase und damit der Propaganda. Es gibt ein 
Sprichwort, das besagt, daß, wenn der Engländer von Gott spricht, er Kattun weint. Und 
es ist auch heute so. Wenn man bedenkt, wie fromm und gläubig nach außen hin 
Menschen tun, die eiskalten Herzens Volk um Volk in einen Kampf hineintreiben, der 
nur ihren materiellen Interessen dient, dann kann man nur sagen: Seiten ist die 
menschliche Heuchelei zu einer solchen Höchstleistung gediehen, wie dies beim heutigen 
Engländer der Fall ist. Jedenfalls aber war das Ergebnis eines dreihundertjährigen 
blutbedeckten Weges, den die britische Geschichte zurücklegte, die Tatsache, daß 46 
Millionen Engländer im Mutterlande heute rund ein Viertel der Erdoberfläche 
beherrschen raummäßig und auch menschenmäßig, d. h., daß auf 46 Millionen Mensehen 
rund 40 Millionen Quadratkilometer Raum kommen. 

Es ist das wichtig, meine Volksgenossen, daß wir das immer wieder in die Welt 
hinausschreien, weil unverschämte demokratische Lügner auftreten und behaupten, die 
söge nannten autoritären Staaten wollten die Welt erobern, während in Wirklichkeit die 
Weiteroherer unsere alten Feinde sind. Dieses britische Weltreich hat auf dem Weg 
seiner Entstehung nur einen einzigen Strom von Blut und Tränen hinterlassen. Es 
beherrscht heute ohne Zweifel einen gewaltigen Teil der Erde. Allein, auch jetzt wird 
diese Weltbeherrschung nicht etwa nur durch die Macht einer Idee durchgeführt, son. 
dern im wesentlichen durch die Macht der Gewalt und, soweit diese Gewalt nicht reicht, 
durch die Macht kapitalistischer 

Wenn wir uns dieses sonderbare Entstehen des britischen Weltreiches vor Augen halten, 
dann wird der Prozeß selbst nur verständlich durch die Tatsache des vollkommenen 
Ausscheidens des europäischen Kontinents als geschlossener Faktor dieser Entwicklung 
gegenüber. Und dieses Ausscheiden wurde vor allem dokumentiert durch das 
Ausscheiden des Deutschen Reiches. Dreihundert Jahre lang hat es ein Deutschland 
praktisch nicht gegeben. Während die Briten wohl von Gott redeten, aber ihre 
wirtschaftlichen Interessen im Auge hatten, hat das deutsche Volk aus einer 
Überspanntheit religiöse Streitfragen zu einer solchen Bedeutung erhoben, daß es dafür 
jahrhundertelang blutige Kriege führte, etwas, was mit die Voraussetjung war für die 
Möglichkeit der Entstehung des britischen Weltreicheß. Denn in eben dem Maße, in dem 
die deutsche Nation ihre Kraft im Innern zu verbrauchen begann und allmählich praktisch 
damit auch als Machtfaktor nach außen ausschied, in eben dem Maß konnte 



selbstverständlich England, basierend auf dieser neu sich bildenden europäischen 
Umordnung, in aller Ruhe sein Weltreich zusammenräubern. 

Aber nicht nur Deutschland war in diesen drei Jahrhunderten praktisch ausgeschieden 
vom Wettbewerb auf dieser Erde. Das gleiche galt auch von Italien. Ähnliche 
Erscheinungen wie in Deutschland, dort weniger religiöser Art, dafür aber staatlicher Art, 
dynastischer Art. Und wieder aus anderen Gründen auch das Ausscheiden einer weiteren 
großen Nation in Ostasien, die ebenfalls seit nun fast vierhundert Jahren sich von der 
übrigen Welt-allmählich abzuseiäen begann und den eigenen Lebeneraum nicht mehr als 
wesentlich beachtete und sich in eine freiwillige Zuruckgezogenheit versenkte. 

So entstand besonders in Europa eine Kräfteordnung, die England als sogenanntes 
Gleichgewicht der Kräfte bezeichnete, das heißt in Wirklichkeit eine Desorganisation des 
europäischen Kontinents zugunsten des britischen Inselreicheg. Daher war es auch das 
Ziel der britischen Politik seit Jahrhunderten, diese Desorganisation aufrechtzuerhalten; 
natürlich nicht unter dem Wort Desorganisation, sondern unter einem schöneren Wort 
wieder. Man spricht, wie gesagt, auch nicht von Kattun, sondern man sagt Gott. Man 
redet nicht von Desorganisation Europas, sondern man redet vom "Gleichgewicht der 
Kräfte". 

Und dieses sogenannte Gleichgewicht der Kräfte, das heißt die wirkliche innere 
Ohnmacht Europas, hat es England ermöglicht, immer wieder von Fall zu Fall und je 
nach Bedarf Staat gegen Staat auszuspielen und dadurch die europäischen Kräfte stets in 
inneren Kämpfen zu verzehren, um seinerseits nun in aller Ruhe in verhältnismäßig 
Widerstands arme Räume der übrigen Welt vorzustoßen. 

Und doch, wenn man heute noch spricht von einer Weltmacht England oder von England 
als Herrn der Welt, so ist das nur noch ein Wahn. England ist zunächst schon im Innern 
trot; seiner Welteroberung der sozial rückständigste Staat, den es wohl in Europa gibt; 
sozial rückständig, das heißt, ein Staat, dessen gesamte Ausrichtung nach den Interessen 
einer verhältnismäßig kleinen und dünnen Oberschicht hin erfolgt und der mit dieser 
Oberschicht verbündeten jüdischen Genossenschaft. Die Interessen der breiten Massen 
spielen bei der Ausrichtung dieses Staates überhaupt keine Rolle. Auch hier behilft man 
sich mit Phrasen, man redet von Freiheit, man redet von Demokratie, man redet von den 
ErrungenscLaften eines liberalen Systems und versteht darunter doch nichts anderes als 
die Stabilisierung des Regimes einer Gesellschaftsschicht, die es möglich macht, dank 
ihres Kapitals die Presse in ihre Hand zu bekommen und zu organisieren und zu 
dirigieren und damit die öffentliche Meinung zu bilden. So ist es möglich, daß in einem 
Staat, der über die größten Reichtümer der Erde verfügt, dem gigantische Lebensräume 
zur Verfügung stehen, der im gesamten gesehen kaum einen Menschen auf den 
Quadratkilometer besitgt, so ist es möglich, daß in einem so von der Natur gesegneten 
Gebilde Millionen Menschen an diesen Segnungen keinerlei Anteil habin, sondern 
armseliger leben als die Menschen in irgendeinem unserer übervölkerten 
mitteleuropäischen Staaten. Das Land, das für einige wenige ein Paradies ist, ist für viele, 
das heißt für die Masse, in Wirklichkeit nur ein laufendes Elend. Elend in der Ernährung, 



Elend in der Kleidung, Elend vor allem in der Wohnung, Elend in der Sicherheit des 
Verdienstes, Elend in der gesamten sozialen Gesetzgebung. 

Und wenn heute plötzlich ein britischer Arbeitersekretär, der aber nebenbei als 
"Oppositioneller" von Staats wegen bezahlt wird, wenn der nun auftritt und sagt: Jngland 
wird nach diesem Krieg, nach seinem Sieg, beginnen müssen, soziale Fragen in Angriff 
zu nehmen und soziale Probleme zu lösen; wir werden uns auch um die breite Masse 
kümmern müssen", - dann kann ich diesem Sekretär nur sagen: Das ist bei uns schon 
längst geschehen! 

Es ist nur für uns interessant, weil es eine Bestätigung unserer Behauptung ist, daß 
England in Wirklichkeit das sozial rückständigste Land der Welt ist. So ist also zunächst 
nach innen gesehen dieser gigantische Reichtum nach außen eigentlich ein unfruchtbarer, 
wenn man von einigen wenigen Menschen absieht und die breite Masse zum Vergleich 
heranzieht. 

Aber auch nach außen ist diese Weltbeherrschung doch nur mehr ein Schein. Die Welt 
hat neue Zentren erhalten. Riesen. Staaten sind entstanden, die von England weder 
angegriffen, ja nicht einmal bedroht werden können. Die ganze britische 
Weltbeherrschungsidee basiert noch darauf, immer wieder Fremde bekommen zu 
können, um gegen den Kontinent vorzugehen. Allein, außerhalb dieses europäischen 
Kontinents oder weit über diesen Kontinent hinaus sind große Staatengebilde entstanden. 
Und diese Staatengebilde sind überhaupt unangreifbar für England. Die britische 
Diplomatie kann höchstens durch ein geschicktes Lavieren, durch den Versuch des 
Ausspielens anderer Kräfte dort ihre Stellung zu halten versuchen. Das heißt also, sie 
muß schon jetgt versuchen, das sogenannte Gleichgewicht der Kräfte in Europa zu einem 
Gleichgewicht der Kräfte der Welt zu erheben, mit anderen Worten, Weltstaaten 
gegeneinander auszuspielen, um noch den Schein wenigstens einer Weltmacht 
aufrechtzuerhalten. 

In Europa selbst aber hat das Erwachen der Völker die sogenannte 
Gleichgewichtstheorie, das heißt, das Prinzip der Desorganisation des Kontinents, bereits 
beseitigt. In diesen desorganisierten europäischen Kontinent ist die Volkwerdung und 
damit die Bildung des neuen Reiches, der deutschen Nation gestoßen. Und im Süden von 
uns die Italiens. Neue Elemente sind damit gekommen, die dieses Gleichgewicht der 
Kräfte als eine Chimäre erscheinen lassen. Es existiert nicht mehr. Und allerdings, darin 
sehen wir nun wirklich den tiefsten Grund zum Weltkrieg. 

Seit 1871, seit sich die deutschen Stämme zu organisieren begannen und unter der 
Führung eines genialen großen Staatsmannes wieder ein Reich bildeten, seit also die an 
sich schon langsam sich ankündigende nationale Wiedergeburt des deutschen Volkes die 
staatliche Einheit fand, seitdem begann England dieses neue Gebilde mit seinem Haß zu 
verfolgen. Schon 1871, ja schon 1870, sofort nach der Schlacht von Sedan, begannen 
britische Zeitungen darauf hinzuweisen, daß dieses neue Gebilde für England schädlicher 
sei als etwa dasalte Frankreich. Ja, man hatte erhofft - schon damals -, daß Preußen es 
gelingen könnte, vielleicht in einem langen Krieg Frankreich wieder zurückzuweisen. 



Aber man wollte nicht, daß etwa aus der preußischen Erhebung eine deutsche nationale 
Wiedergeburt oder gar ein neues Deutsches Reich entstehen würde. So kam jene Zeit seit 
1871 bis 1914, in der England unentwegt gegen Deutschland zum Kriege hetzte, bei jeder 
Gelegenheit Deutschland anfeindete und arifehdete, bis endlich der Weltkrieg ausbrach, 
das Werk einer ganz kleinen Gruppe internationaler gewissenloser Strolche. 

Und England hat für diesen Weltkrieg, den es auch wieder nur führen konnte mit fremder 
Hilfe, die fremde Hilfe bekommen. Und es ist nun interessant, sich den ganzen 
Entwicklungsgang dieser britischen Weltmachtpolitik seit etwa vierhundert Jahren 
vorzustellen. Erst Kampf gegen Spanien mit Hilfe der Holländer, dann Kampf gegen die 
Holländer mit Hilfe anderer europäischer Staaten, darunter auch Frankreich, dann Kampf 
endlich gegen Frankreich mit Hilfe Europas, dann endlich Kampf gegen Deutschland mit 
Hilfe Europas und der zur Verfügung stehenden anderen Welt. Der Weltkrieg, der 1914 
bis 1918 Europa erschütterte, war ausschließlich das gewollte Produkt britischer 
Staatskunst. Trotzdem nun damals die ganze Welt gegen Deutschland mobilisiert worden 
war, istDeutschland tatsächlich nicht besiegt worden. Wir können das heute ruhig 
aussprechen. Ich möchte nicht Kritiker der Vergangenheit sein dann, wenn ich eine Sache 
nicht besser gemacht habe. Heute aber kann ich als einer der geschichtlichen Männer, die 
eine Sache besser gemacht haben, auch die Vergangenheit kritisch betrachten und 
beurteilen. Und ich kann nur sagen: der Erfolg des Jahres 1918 ist das ausschließliche 
Ergebnis einer seltenen Anhäufung persanlicher Unfähigkeiten in der Führung unseres 
Volkes, einer einmaligen Anhäufung, die in der Geschichte weder früher bisher da war, 
noch in der Zukunft, das können die Herren glauben, sich wiederholen wird. 

Und trotzdem hat dieses Land und hat der deutsche Soldat über vier Jahre lang einem 
Ansturm einer feindlichen Welt standgehalten. Und er hätte ihr noch länger 
standgehalten, wenn nicht als weiteres Moment dazugekommen wäre die damals noch 
vorhandene Gläubigkeit des deutschen Volkes in die Ehrenhaftigkeit einer übrigen 
demokratischen Welt und ihrer Staatsmänner. Diese Gutgläubigkeit des deutschen 
Volkes, die von vielen damals bedauert wurde, hat einen furchtbaren geschichtlichen 
Lohn erhalten. 

Und wenn nun heute Engländer kommen und glauben, daß es genügt, die alten 
Propagandawalzen des Jahres 1917/18 wieder in das Grammophon einzulegen, um eine 
neue Wirkung zu erzielen, dann kann ich nur sagen: sie haben nichts vergessen, aber auch 
leider oder züi ihrem Unglück nichts gelernt! Und darin unterscheiden sie sich nun vom 
deutschen Volk. Das deutsche Volk hat seitdem gelernt, und es hat aber auch nichts 
vergessen. Wir wollen dabei nicht kleinlich sein. In der Geschichte sind einzelne 
Wortbrüche in der Vergangen, heit schon oft geschehen. Was aber im Jahre 1918, 1919, 
1920, 1921 usw. stattfand, war nicht ein Wortbruch, sondern das ,waren Wortbrüche am 
laufenden Band! Nicht ein Wortbruch, sondern kein Wort hat man gehalten! Es ist eine 
große Nation noch nie so betrogen worden wie damals das deutsche Volk. Was hat man 
uns zugesichert, was hat man diesem gutgläubigen Volk versprochen - und was haben sie 
dann mit unserem Volke getan! Es ausgeplündert und ausgepreßt. Man hat sich dabei 
eines fremden Staatsmannes bedient, eines Amerikaners, um eine größere Gläubigkeit 
beim deutschen Volk zu erzielen. Und vielleicht war das ja wohl auch die Ursache, 



warum das deutsche Volk auf diese ganzen Manöver hereinfiel. Allein, das ist daher auch 
in dieser Hinsicht nun immunisiert worden gegen alle ähnlichen Versuche der Zukunft. 
Das deutsche Volk hat Jahr für Jahr damals Gelegenheit gehabt, über die Ehrenhaftigkeit 
demokratischer Zusicherungen, Versprechungen, demokratischer Worte und 
demokratischer Staatsmänner nachzudenken und Vergleiche anzustellen und das 
praktisch am eigenen Leibe nun zu prüfen. Und aus dieser Zeit ist ja endlich die 
nationalsozialistische Bewegung hervorgegangen! 

Wenn man nun sagt: "Warum haben Sie sich auf eine ganz neue Ideologie gestürzt?" 
Weil die alte jammervoll versagt hat. Nicht nur im Innern. Gott, die Demokratie war bei 
uns ein miserables Gebilde. Wenn so vierzig, fünfzig Parteien konkurrieren mit ihren 
gewaltigen Weltanschauungsinteressen, die vom Besitz, aus dem Niveau von 
Radfahrervereinigungen bis zum Hausbesit; usw. fortgehen, dann ist das schon an sich 
ein sehr schlechtes Bild. Aber davon ganz abgesehen -, wenn wir wenigstens für diese 
erbärmliche innerdemokratische Mißgestaltung unseres Lebens nach außen hin belohnt 
worden wären, dann könnte man noch sagen, gewiß, im Innern hat das Zeug ja versagt, 
aber nach außen, ihr habt doch wenigstens dafür eine anständige Behandlung bekommen. 
Im Innern war das ganze natürlich ein Wit, aber man hat euch wenigstens nach außen hin 
ernst genommen, man hat wenigstens so getan, als wollte man euch ernst nehmen. Man 
hat euch wenigstens etwas erfüllt von dem, was man euch versprach, wenn ihr brave 
Demokraten nach dem Vorbild der anderen sein wollt. - Wenn wenigstens das der Fall 
gewesen wäre. Aber wen haben sie denn fünfzehn Jahre lang ausgeplündert, wen haben 
sie denn betrogen, wen haben sie denn erpreßt, wen haben sie denn ausgeschunden? Etwa 
den nationalsozialistischen Staat? Die deutsche Demokratie! 

Als ich 1918 nach Hause kam und den Winter 1918 auf 1919 nun so durchlebte, da 
wurde mir natürlich wie vielen anderen klar, daß von der vorhandenen politischen Welt 
in Deutschland eine Erneuerung nicht mehr erwartet werden durfte. Und ich begann 
daher, wie so viele andere, zu suchen. Und es entstand die Konzeption, die später als 
Nationalsozialismus das deutsche Volk eroberte, ausgehend von einer Erkenntnis: die 
deutsche Nation ist gefallen, weil sie sich den Luxus erlaubte, ihre Kraft im Innern zu 
verbrauchen. Nach einem ewig gültigen Geset hat dieser Kräfteverbrauch im Innern ihre 
Kraft nach außen beseitigt. Sie hat dafür gehofft, die freundliche Sympathie der anderen 
zu erringen, und sie hat nichts kennen, gelernt als den nackten Egoismus grausamster, 
niederträchtig, ster Finanzinteressenten, die nun auszuptündern anfingen, wo etwas 
auszuplündern war. Man durfte nichts anderes erwarten. 

Aber nun, die Würfel waren gefallen. Eines schien mir klar zu sein: Jeder Wiederaufstieg 
konnte überhaupt nicht von außen seinen Anfang nehmen, sondern nur von innen. Erst 
mußte die deutsche Nation eine Konzeption erfahren ihres inneren politischen Kampfes, 
die es ermöglichte, die ganze Kraft Deutschlands wieder zusammenzufassen, und zwar 
vor allem die idealistische Kraft. Und diese idealistische Kraft, sie steckte, wie die Dinge 
lagen damals, ja nur in zwei Lagern, im sozialistischen und im nationalistischen. Gerade 
die beiden Lager, die sich auf das tbdlichste befehdeten und am schärfsten bekämpften, 
diese beiden Lager mußten zusammengefügt werden zu einer neuen Einheit. 



Heute, meine Volkgenossen, da im Zeichen dieser Einigung Millionen und Millionen 
marschieren, scheint das so selbstverständlich zu sein. Im Jahre 1918 und 1919 erschien 
das als Ausgeburt einer kranken Phantasie. Man bemitleidete mich höchstens. Vielleicht 
aber, meine Volksgenossen, war das ein Glück! Hätte man mich damals ernst genommen, 
dann würde man mich wahrscheinlich vernichtet haben. Denn die Bewegung war ja viel 
zu klein, um einer solchen Vernichtung einen Widerstand entgegenseten zu können. So 
war es vielleicht naturgewollt oder auch gottgewolltes Schicksal, daß man uns damals 
auslachte, verspottete und daß schon damals eine gewisse Propaganda sich über uns nur 
lustig machte und uns nur als einen Witz ansah. So gelang es allmählich, den ersten Keim 
und damit Kern einer neuen Volksgemeinschaft zu bilden in unserer Bewegung - eine 
fast unglaubliche geschichtliche Erscheinung -, eingeleitet durch lauter unbekannte 
Menschen, Anhänger zu gewinnen in erster Linie aus der breiten Masse, aus dem Volke 
selbst. 

Es ist nur in einem zweiten Staat dieser Prozeß bisher als :gelungen anzusehen, in Italien, 
sonst bisher noch nirgends in Europa. In vielen Staaten sehen wir vielleicht einen Beginn. 
In einigen Demokratien, da erkennt man wohl die Bedeutung eines solchen Prozesses, 
und man glaubt nun, durch Schwindeleien ein ähnliches erreichen zu können. Man 
vergißt darüber aber vor allem immer eines: Eine solche Neugeburt eines Vol kes ist 
wirklich ein wunderbarer Vorgang, ein Vorgang, der mehr Glauben voraussetzt als etwa 
sogenanntes abstraktes geistreicheindes Wissen. Und daß uns in den Jahren 1918 und 
1919 und 1920 und 1921 allmählich dieser primitive Glaube derbreiten Masse zuströmte, 
das bildete den ersten Kern unserer Bewegung, das ließ damals diese kleinen Menschen, 
die aus den Betrieben, aus den Fabriken, aus den Bergwerken, von den Bauernhöfen, von 
den Kontoren usw. kamen, das ließ diese kleinen Menschen glauben an ihre Zukunft, an 
die Zukunft dieser Idee, dieser Bewegung und an den späteren Sieg. 

Wir haben eine Erkenntnis damals vertreten: wenn die deutsche Nation nicht ihre 
Stellung der Welt gegenüber repariert, d. h. wieder ein Machtf aktor wird, dann wird 
Deutschland tatsächlich in kurzer Zeit zwanzig Millionen Menschen weniger haben. 
Denn das konnte man ja ausrechnen: die Erwerbslosigkeit griff Jahr um Jahr um sich. Es 
kam damit erst recht die Ziellosigkeit und Planlosigkeit der nationalen Konzeptionen, der 
wirtschaftlichen Planungen. Der ewige Wechsel des Re. gimes verhinderte jede 
Voraussicht auf längere Zeiten. Projekte über zwei, drei Monate Dauer hatten keinen 
Sinn mehr, weil der Betreffende von vornherein wissen konnte, daß er in drei Monaten 
nicht mehr regieren würde. Der eine sagte"Warum soll ich das wegräumen, was andere 
schlecht gemacht haben?" - und der andere sagte: "Warum soll ich etwas besBer machen, 
damit sich ein anderer dann hier hineinsetzt." - Es wurde kein Grund mehr gefunden, 
überhaupt zu durchgreifenden wirklichen Lösungen zu schreiten. Damit aber ;mußte die 
nationale Ohnmacht zwangsläufig zunehmen, der wirtschaftliche Verfall sich ausdehnen, 
die Zahl der Erwerbslosen sich vergrößern, die Zahl der im Erwerbsleben Stehenilen sich 
vermindern, die Belastung auf diesen Schultern immer noch mehr zu erhöhen, ihre 
Tragfähigkeit damit vermindern, und endlich mußte darüber ein Zusammenbruch 
kommen, dessen Ende nicht abzusehenwar.Abereswarschon anzunehmen, daß die 
gemütvolle und humane Prophezeiung des großen französischen Demokraten 
Clemenceau, daß wir zwanzig Millionen Menschen zuviel hätten, daß diese Prophezeiung 



verwirklicht würde. So entstand demgegenüber damit das Programm 
einer.Zusammenfassung der deutschen Kraft mit der Zielsetzung, unser Lebensrecht nach 
allen Seiten hin zu wahren. 

Wir haben damit einen Weg gewählt, der zwischen zwei Extremen lag. Vorerst waren wir 
einem Extrem schon verfallen, dem liberalen, individualistischen, das das Individuum in 
den Mittelpunkt nicht nur der Betrachtung, sondern auch des ganzen Handelns stellte. 
Auf der anderen Seite stand lockend vor unserem Volk die Theorie der Menschheit als 
universaler Begriff, die den einzelnen allein verpflichtet. Und zwischen diesen beiden 
Extremen stand nun unser Ideal: das Volk, in dem wir eine seelische und körperliche 
Gemeinschaft erblicken, die die Vorsehung gestaltet und damit gewollt hat, in die wir 
gesetjt sind und in der wir allein unser Dasein meistern können. Und wir haben nun 
bewußt alle unsere Ge. danken diesem Ziele untergeordnet, die Interessen diesem Ziele 
angepaßt, alle Maßnahmen in Übereinstimmung mit diesem Ziel gebracht. So entstand 
die nationalsozialistische Gedankenweit, die eine Überwindung des Individualistiaus 
darstellt, nicht etwa in dem Sinne, daß sie die individuelle Fähigkeit beschneidet oder die 
Initiative des einzelnen lähmt, sondern nur in dem Sinne, daß über der individuellen 
Freiheit und über jeder Initiative des einzelnen das gemeinsame Interesse steht, dag 
dieses gemeinsame Interesse das Regulierende, das Bestimmende, wenn notwendig das 
Hemmende, wenn notwendig aber auch das Befehlende ist. 

Damit begannen wir einen Kampf damals gegen alle, gegen die Anhänger des 
individualistischen Prinzips genau wie gegen die Anhänger des Menschheitsgedankens. 
Und in diesem Kampf haben wir in fünfzehn Jahren so allmählich die deutsche Nation 
erobert. Ich habe dabei immer die Auffassung vertreten, meine Mitbürger zu gewinnen. 
Und wenn diese Bewegung nach einem Jahr die ersten zehntausend Anhänger zählte und 
dann später immer wuchs, dann waren diese Anhänger ja doch Volksgenossen, die früher 
etwas anderes geglaubt hatten. In den Reihen meiner Partei marschierten ja doch nur 
Deutsche, die früher bei anderen Bewegungen waren. Hunderttausende Männer meiner 
SA., meiner SS waren früher Kämpfer in anderen Organisationen gewesen. Das heißt, wir 
haben sie alle überzeugt und erobert, indem wir sie innerlich gewonnen haben. Es war der 
größte Seelenkampf, der je in unserer Geschichte vielleicht ausgefochten worden war. 
Denn ich konnte ja keinen zwingen, mit mir zu gehen, in meine Organisationen 
einzutreten; sie alle mußten innerlich überzeugt werden, und nur aus ihrer inneren 
Überzeugung heraus haben sie dann die großen Opfer auf sich genommen. 

Dieser Kampf sollte wirklich mit dem Geist, d. h. mit der Kraft der Rede, des Wortes, der 
Schrift und damit der Überzeugung geführt werden. Und nur dort, wo ein böswilliger 
Gegner sagte: "Im Geiste kann ich euch nicht widerstehen, aber ich bin stärker als ihr. 
Und weil ich euch im Geiste nicht widerstehen kann, werde ich euch mit der Gewalt 
Widerstand leisten", - nur dort allerdings, da habe ich als einstiger Frontsoldat auch die 
Antwort gewählt, die der Gewalt gegenüber allein am Plate ist: Gewalt gegen Gewalt! 

So entstand die streitende Bewegung, die mit dem Geiste focht, solange der andere bereit 
war, ebenfalls mit geistigen Waffen anzutreten, die aber auch nicht davor 



zurückschreckte, sofort auch an die Gewalt zu appellieren, sowie der andere seinerseits 
glaubte, mit der Gewalt den Geist töten zu können. 

Wir hatten dabei die Gegner, die uns auch nach außen immer entgegengetreten sind: Eine 
Verschmelzung aller international fühlenden, denkenden und handelnden Personen aus 
allen Lagern. Wir kennen die damaligen Koalitionen, die gegen uns antraten, und ich darf 
heute schon sagen: in diesem Geisteskampf sind wir ihrer überall Herr geworden, denn 
als ich endlich zur Macht gerufen wurde, da kam ich unter der Präsidentschaft des 
Generalfeldmarschalls von Hindenburg als Reichspräsidenten auf legalem Wege, infolge 
der stärksten Bewegung, die hinter mir stand, zur Macht! 

Das heißt also: Die sogenannte nationalsozialistische Revolution hat in der Demokratie 
mit der Demokratie die Demokratie besiegt! 

Sie hat sich auf streng legalem Wege alle Machtmittel gesichert. Auch heute stehe ich vor 
Ihnen auf Grund des Mandau der deutschen Nation, und zwar eines Mandates, das 
umfassender ist, als es irgendein sogenannter demokratischer Staatsmann heute besitzt. 

Als ich nun 1933 zur Macht kam, war unser Weg klar vorgezeichnet. Er war im Innern 
genau bestimmt durch einen fünfzehnjährigen Kampf, der uns in tausend Kundgebungen 
dem deutschen Volke verpflichtet hatte. Und ich wäre ehrlos und würde verdienen, daß 
man mich steinigen würde, wenn ich auch nur einen Schritt von diesem Programm 
zurückgewichen wäre oder zurückweichen würde. 

Dieses Programm besagte, gesellschaftlich gesehen: Herstellung der deutschen 
Volksgemeinschaft, Überwindung aller Klassen und Standesvorurteile, Erziehung des 
deutschen Menschen zur Gemeinschaft, wenn notwendig Brechung des Widerstandes 
derjenigen, die sich dieser Gemeinschaft nicht fügen wollen. 

Wirtschaftlich: Aufbau einer deutschen Nationalwirtschaft, die unter Anerkennung der 
Bedeutung der privaten Initiative doch das gesamte wirtschaftliche Leben dem 
allgemeinen Interesse unterstellt und unterordnet. 

Und glauben Sie mir, auch hier ist eine andere Zielsetzung nicht mehr denkbar. In Zeiten, 
in denen die Völker gezwungen sind, auf den Schlachtfeldern zur Verteidigung ihrer 
Interessen anzutreten und dabei keine Ausnahme machen können zwischen solchen, die 
viel, oder solchen, die wenig zu vertreten haben, in solchen Zeitläuften sind 
wirtschaftliche Vorteile oder Vormachtstellungen zuungunsten der Interessen der 
Allgemeinheit nicht mehr aufrechtzuerhalten. 

Wie überall, so ging ich auch hier den Weg der Belehrung, der Erziehung, des langsamen 
Anpassens. Denn es war mein Stolz, diese Revolution durchzuführen, ohne daß in 
Deutschland auch nur eine Fensterscheibe zerstört wurde, eine Revolution, die zu den 
größten Umwälzungen, die jemals auf der Erde geschehen, führt, und die nicht das 
geringste zerstört, sondern nur allmählich alles umstellt, die Weiche um Weiche neu 



ausrichtet, bis endlich diese ganze große Gemeinschaft ihren neuen Weg gefunden hat. 
Das war unser Ziel. 

Und genau so war es auch außenpolitisch. Und hier habe ich ein Programm aufgestellt: 
Beseitigung von Versaillgs. Man soll heute in der anderen Welt nicht blöde tun, als ob 
das etwa ein Programm wäre, das ich im Jahre 1933 entdeckt hätte oder 1935 oder 1937. 
Die Herren hätten bloß über mich, statt daß sie ihr blödes Emigrantengeschwefel 
anhörten, einmal lesen sollen, was ich geschrieben habe, und zwar tausendmal 
geschrieben habe. Öfter hat es kein Mensch erklärt und kein Mensch niedergeschrieben, 
was er will, als ich es getan habe, und ich schrieb immer wieder: Beseitigung von 
Versailles. Und zwar nicht, weil wir uns das so in den Kopf setten, sondern weil 
Versailles das größte Unrecht und die niederträchtigste Mißhandlung eines großen 
Volkes war, die je in der Geschichte stattfand, und weil ohne Beseitigung dieses 
Zwangsinstruments der deutschen Vernichtung jede Lebenserhaltung unseres Volkes 
unmöglich gewesen wäre. 

Mit diesem Programm bin ich im Jahre 1919 als Soldat noch aufgetreten und habe 
darüber zürn ersten Male gesprochen, und dieses Programm habe ich nun als ein 
feierliches, verpflichtendes Gebot vor mir getragen die ganzen Jahre des Kampfes um die 
Macht. Und als ich zur Macht kam, da sagte ich mir nun nicht wie demokratische 
Politiker: Nun hat der Mohr seine Schuldigkeit getan, jetzt kann er gehen, sondern in dem 
Augenblick ragte ich mir: Ich danke Dir, mein Herrgott, daß Du mich jetzt dorthin 
gebracht hast, wo ich endlich mein Programm verwirklichen kann. 

Aber ich wollte auch hier dieses Programm nicht mit Gewalt verwirklichen, sondern ich 
habe geredet, was ein Mensch nur reden konnte. Meine Reichstagsreden, die nicht 
irgendein demokratischer Staatsmann wegschwindeln kann vor der Geschichte, die sind 
Zeugnis dafür. Was habe ich ihnen für Angebote gemacht! Wie habe ich sie angebettelt, 
Vernunft anzunehmen und einem großen Volk nicht die Lebens- und 
Existenzmöglichkeiten zu beschneiden. Wie habe ich ihnen nachgewiesen, daß das für sie 
selber gar keinen Zweck hat, keinen Nutzen in sich trägt und sinnlos ist, ja, ihnen selbst 
nur schadet! Was habe ich in diesen langen Jahren alles getan, um ihnen den Weg zu 
einer Verständigung zu erleichtern! Es wäre nie möglich gewesen, in dieses Wettrüsten 
zu kommen, wenn die anderen es nicht gewollt hätten. Ich habe ihnen Vorschläge 
unterbreitet. Aber es war doch so, daß jeder Vorschlag, der von mir bloß kam, sofort 
genügte, um eine gewisse jüdisch-internationale kapitalistische Clique sofort in Er. 
regung zu versetzen, genau, meine Volksgenossen, wie bei uns früher in Deutschland 
selbst, wo auch jeder vernünftige Vorschlag von uns Nationalsozialisten schon primär 
abgelehnt wurde, weil er von uns kam. So war es auch hier. Meine Reichstagsrede vom 
17. Mai 1933 und meine späteren Reden, meine zahllosen Kundgebungen in öffentlichen 
Versammlungen, alle meine Denkschriften, die ich damals verfertigte, sie sind beherrscht 
von dem einen Gedanken: unter allen Umständen einen Weg zu finden, die Revisionen 
dieses Vertrages friedlich durchzuführen. 

Und daß dieser Vertrag ein niederträchtiges Dokument war, das haben doch seine 
Verfasser am Ende selbst zugegeben, ja sie gaben sogar selbst zu, daß die Möglichkeit 



einer Revision offengehalten werden sollte. Sie haben dafür den Völkerbund bestimmt, 
das heißt also, sie haben den Bock zum Gärtner gemacht. Dieser Völkerbund, der auf der 
einen Seite dazu da war, zu verhindern, daß dieser Vertrag revidiert wurde, der sollte auf 
der anderen Seite dann wieder für seine Revision zuständig sein. Zunächst waren wir 
nicht im Völkerbund, und später war die deutsche Teilnahme im Grunde genommen 
nichts anderes als eine Ablieferung von jährlichen Zahlungen. Das war das einzige 
Positivum, das sich für Deutschland bemerkbar machte. Aber im übrigen war ja 
Deutschland noch eine Demokratie. Und diese Demokraten von Berlin haben doch 
gebettelt, sie rutschten doch in Genf buchstäblich vor diesem internationalen Forum auf 
den Knien und baten: "Geht uns die Revision, und die Revision!" Es war alles 
vergeblich! 

Ich habe als Nationalsozialist nach wenigen Monaten ge, sehen, daß vor diesem Forum 
nichts mehr zu gewinnen ist. Ich habe dann allerdings die Konsequenz gezogen. Denn ich 
muß schon sagen, unsere Gegner, die haben aus anscheinend auch immer verwechselt mit 
den Leuten, mit denen sie seit dem November 1918 zu tun hatten. Mit diesen Leuten hat 
weder das deutsche Volk, noch haben wir etwas gemein. Das war nicht Deutschland! Das 
waren ein paar von Engländern und Franzosen und anderen Leuten ausgehaltene 
miserable Subjekte, die sie bezahlt haben. Das war aber nicht das deutsche Volk! Das 
deutsche Volk hatte mit denen nichts zu tun. Und uns damit in Verbindung zu bringen, ist 
eine Beleidigung für uns! 

Wenn man also glaubte, gegen uns dieselben Methoden anwenden zu können wie vor den 
Novembermännern, dann allerdings, da waren sie irre. Da redeten sie dann 
selbstverständlich an den Dingen vorbei. Das durften sie von uns nicht erwarten, daß wir 
etwa nach Genf gehen und hier dauernd betteln und Tritte empfangen und wieder betteln. 
Sie verwechseln da den einstigen deutschen Frontsoldaten mit den Verrätern des Jahres 
1918. Diese Novembermänner, die konnten nicht anders handeln, als sich unterwerfen. 
Denn sie waren ja in den Fesseln, in den finanziellen Fesseln dieser anderen Welt 
gefangen. Wir aber, wir hatten vor dieser anderen Welt ja keinen Grund, uns ihr vielleicht 
zu unterwerfen; oder bilden sich vielleicht wirklich Engländer ein, daß wir etwa einen 
Minderwertigkeitskomplex Engländern gegenüber hätten, die es notwendig habeil, eine 
Welt zu mobilisieren gegen uns? Sie haben uns damals durch einen Schwindel und durch 
eine Lüge niedergezwungen. Aber die britischen Soldaten haben uns nicht 
niedergezwungen! Und es hat auch in dem Feldzug noch nicht den Anschein gehabt, als 
ob sich da etwas geändert hätte. 

Für uns war es also klar und für mich, daß, wenn auf dem Wege der freiwilligen 
Abhandlung und Aushandlung in Genf nichts züi erreichen war und ist, daß wir uns dann 
von Genf entfernen. Ich habe mich noch in meinem Leben niemandem aufgedrängt. Wer 
mit mir nicht sprechen will, der braucht es nicht. Ich habe es noch viel weniger 
notwendig. 

Und hier sind fünfundachtzig Millionen Deutsche, und diese Deutschen brauchen es auch 
nicht, denn die haben eine gewaltige geschichtliche Vergangenheit. Die waren schon ein 



Weit, reich, als England noch eine ganz kleine Insel war. Und etwas länger als 
dreihundert Jahre. 

Somit zwang man uns ja den Weg auf, den wir dann gegangen sind. Der Völkerbund, er 
hatte nur Hohn für uns Übrig und Spott. Darauf entfernten wir uns. Die 
Abrüstungskonferenz: das gleiche. Darauf verließen wir sie. Und nun sind wir den Weg 
gegangen, den wir zwangsläufig gehen mußten, immer dabei besorgt, wenn irgend 
möglich doch zu einer Verständigung zu kommen. Und ich darf nur darauf hinweisen, 
daß es in einem Fall fast zu gelingen schien, nämlich Mit Frankreich. Als die 
Saarabstimmung stattfand und das Saargebiet zurückkehrte, da haben wir auch 
dieKonbequenzen ge" zogen, sehr schwere Konsequenzen. Ich habe damals für das 
deutsche Volk auf jede weitere Revision im Westen verzichtet. Die Franzosen haben das 
so als selbstverständlich hingenommen. Ich habe dem damaligen französischen 
Botschafter einmal erklärt: "Sie, das ist nicht so selbstverständlich, wie Sie sich das 
einbilden. Wir bringen hier um des Friedens willen ein Opfer. Wir bringen es, aber wir 
wollen dafür wenigstens dann auch den Frieden erhalten." Es ist aber die 
Rücksichtslosigkeit dieser kapitalistischen Plutokraten in diesen Ländern in kurzer Zeit 
doch immer wieder zum Durchbruch gekommen, gefördert durch Emigranten, die ein 
Bild der deutschen Lage gaben, das natürlich nur verrückt war, aber geglaubt wurde, weil 
et§ angenehm zu sein schien, und dann selbstverständlich befruchtet durch den jüdischen 
Haß. Diese Koalition von kapitalistischen Interessen einerseits, jüdischen Daßinstinkten 
und den Rachegelügten der Emigranten hat es fertiggebracht, immer mehr die Weit zu 
umnebein, mit Phra. sen zu umgarnen und gegen das heutige Deutsche Reich genau so 
wieder aufzuputschen wie gegen das Reich vor uns. Damals sagten sie: gegen das 
kaiserliche Deutschland. Jetzt sagten sie: gegen das nationalsozialistische Deutschland. In 
Wirklichkeit also gegen das jeweilige Deutschland! 

Nun allerdings war wein Entschluß auch feststehend: unter keinen Umständen von reinen 
Rechten etwas preisgeben, denn man gibt hier nicht Theorien preis, sondern man gibt das 
Leben von Millionen Menschen in der Zukunft preis. Ich opfere nicht irgendeinen 
Programmpunkt eines Parteiprogramms, sondern man opfert in so einem Fall die Zukunft 
einer Rasse. Und dazu ist niemand berechtigt, außer er tritt vor ein Volk hin und sagt: Ich 
kann deine Interessen nicht mehr vertreten. Dann muß eben ein anderer kommen. 

Wir sind aber nicht zur Macht.gekommen mit dem Programmpunkt- Wir sind bereit, 
Interessen der deutschen Nation preiszugeben, sondern ich bin gekommen mit dein 
Sebwur: Ich gebe keine Interessen preis! Es ist ja nicht so, meine Volkegenossen, als ob 
etwa das Preisgeben von Interessen in einem Jahr für alle Zeiten dann die Ruhe bringen 
würde. Wir baben das am alten Deutschen Reich gesehen. Das hat angefangen mit der 
Preisgabe von westlichen Reichsprovinzen und ging weiter und weiter. Und jedes 
Jahrzehnt hat neue Preisgaben gefordert, bis endlich Deutschland zertrümmert war und 
dann diese jahrhundertelange Ohnmacht über unser Volk kam. Ich hin demgegenüber 
entschlossen, von vornherein nicht einen Schritt zurückzuweichen! 

Als ich daher sah, daß in England die alten Kriegshetzer des Weltkrieges ihre 
verbrecherische Tätigkeit wieder aufnahmen, als die Herren Churchill und Eden und Duff 



Cooper und Höre Belisha usw. und Vansittard, unser großer alter Freund, und dann 
Chamberlain und Halifax, als diese alten Männer nun genau wie damals wieder mit ihrer 
Hebe begannen, da war ich mir daüber klar, daß es den Leuten nicht darum zu tun war, 
eine ger , echte Verständigung mit Deutschland zu finden, sondern daß sie wieder 
glaubten, auf eine billige Weise, und zwar je schneller um so leichter, Deutschland 
niederbrechen zu können. Was dann geschah, das wissen Sie nun, meine Volksgenossen. 

In diesen Jahren, von 1934 angefangen, habe ich nun gerüstet. Als ich imReichstag, 1939 
im September, das Ausmaß der deutschen Rüstung bekanntgab, da hat diese andere Welt 
das nicht geglaubt. Verständlich -, denn wer selbst nur vom Bluff lebt, glaubt auch beim 
anderen nur an Bluff! Aber wir haben das auch im Inneren schon erlebt. Auch hier haben 
meine Gegner mir nie etwas geglaubt. Wenn man sagt, daß der Prophet im eigenen Lande 
nichts gilt, dann möchte ich das dahin erweitern, daß seine Prophezeiungen nichts gelten. 
Das war bei mir immer so der Fall. Und jett geht es über unser eigenes Land hinaus. Wir 
erleben genau das gleiche, meine nationalsozialistischen Mitkämpfer, was wir im Inneren 
erlebten. Jede Prophezeiung von uns, die wurde ausgelacht, jede Erklärung wurde als 
lächerlich hingestellt, jedes Zukunftsbild als eine phantastische Schimäre gekennzeichnet 
und gebrandmarkt. Man hat über uns nur mit Spott und mit Lachen geurteilt. Ich kann 
nun nur dieser Welt sagen: Ich habe doch gerüstet, und zwar sehr gerüstet. Das deutsche 
Volk weiß es ja heute. Es weiß aber noch lange nicht alles. Es ist auch nicht notwendig. 
Es ist aber auch gar nicht notwendig, daß bei uns alles gesagt wird. Entscheidend ist, daß 
alles geschehen ist! 

Wir haben von den anderen nichts gefordert. Als Frankreich in diesen Krieg eintrat, da 
hatte es überhaupt keinen Grund. Es war einfach die Lust, wieder gegen Deutschland zu 
kämpfen. Allerdings, sie sagten: "Wir wollen das Rheinland! Wir wollen 
selbstverständlich jebt Deutschland zersplittern! Wir wollen wieder die Ostmark 
wegreißen, wir wollen Deutschland auflösen!" Man hat sich in förmliche Phantasien der 
Vernichtung unseres Reiches hineingelebt, die ganz unwirklich sind im 20. Jahrhundert, 
im Jahrhundert des Nationalitätengedankens. Kindisch einfach das alles! 

Und England? Ich habe England die Hand hingehalten, noch und noch. Es war geradezu 
mein Programmpunkt, mit dem englischen Volk zu einer Verständigung zu kommen. Wir 
hatten auch gar keinen Streitpunkt, überhaupt nichts. Es war ein einziger Punkt: 
Rückgabe der deutschen Kolonien, und dabei sagte ich: Das wollen wir einmal 
aushandeln. Auch die Zeit, ich sebte gar keine Zeit fest. Für England sind sie zwecklos, 
die Kolonien. Sie haben 40 Millionen Quadratkilometer, was machen sie damit? Gar 
nichts. Es ist nur der Geiz von alten Wucherern, die etwas besiben und es nicht hergeben 
wollen, krankhafte Wesen, die sehen, daß ihr Nachbar nichts zu essen hat, selber das, was 
sie besitzen, nicht gebrauchen können, es ins Meer hineinschütten, wenn notwendig, aber 
krank werden bei dem Gedanken, sie könnten ihm etwas abgeben. Noch dazu, ich habe 
nichts verlangt, was den Engländern gehört hat, sondern nur das, was sie uns geraubt und 
gestohlen haben im Jahre 1918 und 1919, und zwar geraubt und gestohlen gegen die 
feierliche Zusicherung des Herrn amerikanischen Präsidenten Wilson! Wir haben nichts 
von ihnen gefordert, haben nichts verlangt. Immer gab ich ihnen wieder die Hand, und 
trotzdem war alles vergeblich. Die Gründe sind uns klar: es ist eben doch die deutsche 



Einigung an sich. Sie hassen diesen Staat hier, ganz gleich, wie er aussieht, ob kaiserlich 
oder nationalsozialistisch, demokratisch oder autoritär. Das ist ganz gleichgültig. Und 
zweitens: sie hassen vor allem aber den sozialen Aufstieg dieses Reiches. 

Und hier, da verbünden sich wirklich Herrschsucht auf der einen Seite mit gemeinstem 
Egoismus auch nach innen. Wenn sie sagen heute: "Mit dieser Welt können wir uns 
niemals verstindigen", - das ist die Welt des erwachenden sozialen Gewissens, mit der sie 
sich nicht verständigen können. Da kann ich diesen Herren herüben und drüben über dem 
Ozean nur eines sagen: diese Welt wird am Ende die erfolgreiche sein! In allen Völkern 
wird das soziale Gewissen zu schlagen beginnen. Sie können Kriege führen für ihre 
kapitalistischen Interessen, aber die Kriege selbst werden lebten Endes die Wegbereiter 
sein der sozialen Erhebungen innerhalb der Völker. 

Es ist unmöglich, daß auf die Dauer Hunderte von Millionen Menschen nach den 
Interessen von wenigen einzelnen ausgerichtet werden. Auf die Dauer wird hier das 
größere Interesse der Menschheit über die Interessen dieser kleinen plutokratischen 
Geschäftemacher siegen. Wir haben Beweise dafür, daß es auch in den anderen Ländern 
auf diesem Gebiete heute bereits zu kriseln beginnt; wenn englische Arbeiterführer jetzt 
plötzlich mit "neuen" sozialen Gedanken kommen, so abgedroschen und uralt, daß ich 
nur sagen kann: Legen Sie sie wieder in die Kiste zurück, das ist bereits abgelegtes 
Material von uns, schon längst überholt, meine Herren. Wenn Sie da wissen wollen, wie 
man so etwas macht, dann dürfen Sie nicht Programme nehmen, die bei uns in den 
achtziger oder neunziger Jahren etwa modern waren, sondern müssen Sie kommen und 
jett studieren bei uns, da können Sie etwas lernen, meine Herren, wie man das macht. 

Aber immerhin, schon die Tatsache, daß man so etwas als Zielsebung jetzt plötzlich 
angibt! Ja, warum führen denn die Herren eigentlich Krieg? Erst sagten sie: Um den 
Nationalsozialismus zu bekämpfen, müssen die Völker der Welt verbluten - und jetzt 
plötzlich holen sie aus ganz zuunterst liegenden Schubladen Programmpunkte unserer 
Vorvorgänger heraus. Weshalb denn das dann überhaupt? Das hätten sie billiger haben 
können. Aber es ist nur der Beweis, daß sich auch dort die Völker zu regen beginnen. 
Oder wenn beispielsweise ein Sturm in England ausbricht, weil ein Oberst, glaube ich, 
oder General erklärt: "In diesem Lande - das heißt also, das sozialfortschrittliche England 
- in diesem Lande kann man Offiziere aus unteren Schichten nicht gebrauchen, sondern 
Offiziere können nur aus den oberen Schichten geholt werden, die unteren taugen dazu 
nicht", da kann ich nur sagen-. Sie regen sich auf? Weil der das gesagt hat? Sie sollten 
sich auf. regen, weil das nicht ist, aber doch nicht nur deshalb, weil einer das endlich 
ausspricht. Es ist interessant, daß keiner sich dabei darüber aufregt, daß ei; in 
Wirklichkeit so ist. Das heißt also, daß tatsächlich dort nur aus dieser obersten Schicht 
Menschen etwas werden können. Darüber sollten sie sich aufregen, doch nicht darüber, 
daß das einer jetzt dummerweise ausspricht im Kriege. Bei uns aber, wenn sie etwas 
lernen wollen, ist das schon längst behoben. Sie haben uns allerdings vor kurzem noch 
nachgewiesen, daß unsere Offiziere und Generale nichts taugen, weil sie alle zu jung sind 
und etwas an. gekränkelt vom nationalsozialistiseiten Gedankengut seien, also auch etwas 
etwa mit der breiten Masse zu tun haben. Unterdes hat ja die Entwicklung schon gezeigt, 
wo die besseren Generale sitzen, da drüben oder bei uns. Wenn der Krieg noch länger 



dauert, wird das ein großes Unglück für England sein. Denn man wird dann noch 
allerhand erleben. Plötzlich werden die Engländer überhaupt eine Kommission schicken, 
um unser Programm zu übernehmen. Das wird das Ende ihres ganzen Kampfes sein. 
Dieses soziale Deutschland ist es, was diese Clique, gemischt aus Juden und ihren 
Finanzleuten da drüben und ihren Geschäftemachern, am meisten haßt. 

Demgegenüber steht unsere Außenpolitik und unsere Inneu. und unsere 
Wirtschaftspolitik eisern klar fest. Es gibt nur ein Ausrichtungsziel, das heißt- das Volk. 
Alle Wege, die wir betreten, müssen am Ende dort münden. Wir sind uns dabei darüber 
klar, daß, wenn man nicht alles zerstören will, man nur mit vielen, vielen Kompromissen, 
mit vielen Nachsichtigkeiten diesen Weg betreten, besehreiten und einhalten kann. Aber 
die Bewegung ist ja auch nicht nur eine zeitliche Erscheinung eines Mannes. Ich habe 
schon früher vor vielen Jahren im Kampf gesagt: Der Nationalsozialismus wird die 
kommenden tausend Jahre der deutschen Geschichte bestimmen. Er ist nicht mehr 
wegzudenken. Er wird erst dann vergehen, wenn seine Programmpunkte 
Selbstverständlichkeit geworden sind, früher nicht. 

Aber selbst im Kriege war noch die Möglichkeit einer Verständigung gegeben. Ich habe 
sofort nach dem Polenkrieg wieder die Hand gegeben. Ich habe gar nichts verlangt, 
weder von Frankreich noch von England. Es war umsonst. Ich habe dann sofort nach dem 
Zusammenbruch im Westen wieder England die Hand hingestreckt. Es hat mich ein 
Gegeifer empfangen und ein Geschrei. Sie spuckten förmlich auf mich los. Sie waren 
entrüstet. Auch gut. Es ist alles umsonst. Die Finanzinteressen dieser Demokratien siegen 
über ihre wahren Volksinteressen! Das Blut der Völker muß also wieder in den Dienst 
des Geldes dieser ganz kleinen Interessentengruppen gestellt werden. 

So kam es zum ersten Kampf, und so wird nun dieser Kampf eben weitergehen. Ich darf 
aber doch zurückweisend schon eines sagen : schon das Jahr, das hinter uns liegt, und der 
letzte Teil des vorvergangenen Jahres haben praktisch diesen Krieg entschieden. Der 
Gegner, den sie zuerst im Osten gegen uns mobilisierten, wurde in wenigen Wochen 
beseitigt. Der Versuch, uns von Norwegen, von den Erzhasen, abzuschneiden und eine 
Angriffsbasis gegen Nordostdeutschland zu gewinneu, wurde in wenigen Wochen 
desgleichen erledigt. Der Versuch, über Holland und Belgien die Ruhrgrenze und 
Ruhrzone zu erreichen, brach nach wenigen Tagen zusammen. Frankreich ging den 
gleichen Weg. England wurde von dem Kontinent weggejagt. Ich lese einige Male jetzt 
so, daß die Engländer die Absicht haben, mit einer großen Offensive jeet irgendwo. zu 
beginnen. Ich hätte nur den einen Wunsch, wenn ie wir das vorher mitteilen wollten. Ich 
würde dann das Gebiet in Europa vorher räumen lassen, damit sie kommen. Ich würde 
sehr gerne ihnen die Schwierigkeiten der Landung ersparen, und wir würden uns dann 
wieder vorstellen und noch einmal aussprechen, und zwar mit der Sprache, die sie wohl 
allein verstehen! 

Sie haben nun Hoffnungen, denn sie müssen Hoffnungen besitzen. Was erwarten sie sich 
nun? Wir stehen hier auf diesein Kontinent, und wo wir stehen, bringt aus niemand mehr 
weg! Und wir haben bestimmte Basen geschaffen, und wir werden, wenn die Stunde 



kommt, zu den entscheidenden Schlägen ausholen. Und daß wir die Zeit dafür genützt 
haben, das werden die Herren in diesem Jahr geschichtlich zur Kenntnis nehmen. 

Auf was hoffen sie? Auf andere Hilfe? Auf Amerika? Ich kann nur eines sagen: Wir 
haben jede Möglichkeit von vornherein einkalkuliert. Daß das deutsche Volk gegen das 
amerikanische Volk nichts hat, das ist jedein klar, der nicht bewußt die Klarheit 
verdrehen will und das Gegenteil behauptet. Deutschland hat noch niemals auf dem 
amerikanischen Konti. nen Interessen vertreten, es sei denn, daß es mitgekämpft hat für 
die Freiheit dieses Kontinents! Wenn Staaten dieses Kon. tinents nun versuchen, 
vielleicht in den europäischen Konflikt einzugreifen, dann wird nur noch schneller die 
Zielsetzung sich verändern. Es wird dann eben doch Europa sich verteidigen. 

Und man soll sich über eines keiner Täuschung hingeben: Wer glaubt: England helfen zu 
können, muß eines auf alle Fälle wissen: jedes Schiff, ob mit oder ohne Begleitung, das 
vor unsere Torpedorohre kommt, wird torpediert! 

Wir sind in einem Kriege, den wir nicht gewollt haben. Im Gegenteil! Öfter kann man 
dem anderen nicht die Hand hinhalten. Wenn aber diese Finanzhyänen den Kampf wollen 
und etwa das Ziel haben, die deutsche Nation auszurotten, dann werden sie ihre blauen 
Wunder erleben. Dieses Mal trifft man nicht auf ein ermattetes Deutschland wie im 
Weltkrieg, sondern dieses Mal stößt man auf ein in höchstem Grade mobilisiertes und 
kampffähiges und kampfentschlossenesDeutschland. 

Wenn man aber andere Hoffnungen hat, so kann ich nur sagen, ich verstehe sie nicht. Sie 
sagen: "Italien wird abfallen." Die Herren sollen ja nicht Revolutionen in Mailand er. 
finden, sondern sie sollen aufpassen, daß bei ihnen selbst keine Unruhen ausbrechen! Das 
Verhältnis Deutschlands und Italiens wird überhaupt von diesen Staaten nur so gesehen, 
wie sie das selber meistens zu tun pflegen. Also, wenn bei den Demokratien einer dem 
anderen hilft, dann verlangt er dafür irgend etwas, Stützpunkte oder so irgend etwas - das 
besetzt er dann. Als daher die Italiener Flugzeuggeschwader nach der Atlantikküste 
legten, da schrieben die englischen Zeitungen, daß die Italiener nun in unsere 
Kriegführung hineinreden und daß sie in der Zukunft auf dem Atlantik dafür einen 
Stützpunkt verlangen. Und jetzt, da wieder deutsche Geschwader in Sizilien sind, da 
sagen sie, daß Deutschland Sizilien wahrscheinlich jetzt beschlagnahmen wird. Die 
Herren können überzeugt sein: mit diesen Mätehen, da kann man weder in Deutschland 
noch in Italien einen Menschen bewegen. Es zeigt nur die krankhafte Geistlosigkeit der 
Leute, die so etwas in England verzapfen. Und vor allem, es zeigt nur, daß sie den Sinn 
dieses Krieges nicht begreifen, den wir aber begreifen: Wo wir England schlagen können, 
werden wir es schlagen! Wenn sie aber in einigen Mißerfolgen unseres Partners jetzt 
bereits den Beweis ihres Sieges sehen, dann verstehe ich gerade die Engländer nicht. Die 
haben bisher in ihren eigenen Mißerfolgen immer nur den Beweis für ihren großen Sieg 
gesehen. Die Herren können der Überzeugung sein: Diese Rechnung ist eine 
Gesamtrechnung, und sie wird am Ende dieses Krieges beglichen werden, Punkt für 
Punkt, Quadratkilometer um Quadratkilometer. Da können sie überzeugt sein! 



Und noch etwas müssen sie der Überzeugung sein: Der Duce und ich, wir zwei sind 
weder Juden, noch sind wir Geschäftemacher. Wenn wir zwei uns die Hand geben, dann 
ist das der Handschlag von Männern, die eine Ehre besiten. Das wird, hoffe ich, auch im 
Laufe dieses Jahres den Herren noch dämmern und klar werden. 

Vielleicht hoffen sie auch auf den Balkan. Ich würde auch darauf nicht viel geben, denn 
das eine ist sicher: Wo England in Erscheinung tritt, werden wir es angreifen, und wir 
sind stark genug dazu. 

Vielleicht haben sie die Hoffnung auf andere Staaten, die sie noch hereinziehen. Ich weiß 
es nicht, aber ich kann ihnen, meine Parteigenossen und Parteigenossionen, die Sie mich 
nun seit so vielen Jahren kennen, als einen besorgten Mann, der immer vorausblickt, nur 
die eine Versicherung geben: Jede Möglichkeit, die überhaupt denkbar ist, haben wir 
nüchtern abgewogen und in Rechnung gesetzt. Am Ende steht unser Sieg! 

Sie hoffen dann vielleicht noch etwas - nicht mehr so stark - auf den Hunger. Wir haben 
unser Leben organisiert. Wir wußten von vornherein, daß es im Kriege einen Überfluß 
natürlich nicht geben kann. Aber verhungern wird das deutsche Volk niemals - niemals ! 
Eher das englische! Da können die Herren überzeugt sein. 

Rohstoffmangel? Auch das haben wir alles vorhergesehen. Daher der Vierjahresplan! 
Vielleicht ist das auch einigen Engländern schon zum Bewußtsein gekommen. 

Es könnte nur eines dann noch sein: nämlich, daß sie wirklich glauben, durch ihre Lügen 
und Propaganda, durch ihre Phrasen das deutsche Volk noch einmal benebein zu können. 
Und da kann ich nur sagen: sie hätten nicht so lange schlafen sollen! Sie hätten sich ein 
klein wenig um die innere Entwicklung des deutschen Volkes wirklich kümmern sollen. 
So wie sie jebt diese Idiotie unternahmen, das italienische Volk dem Duee entfremden zu 
wollen - ein britischer Lord steht auf und appelliert an das italienische Volk, daß es nicht 
mehr dem Duce, sondern Seiner Lordschaft folgen soll! Es ist idiotisch, wenn man so 
einem Schafskopf so etwas überhaupt glauben soll. 

Dann steht wieder ein anderer Lord auf und ermahnt das deutsche Volk, Seiner 
Lordschaft zu folgen und sich von mir abzuwenden. Ich kann diesen Männern nur sagen: 
das haben schon ganz andere in Deutschland versucht. Die haben eine Vorstellung von 
dem deutschen Volk, vom nationalsozialistischen Staat, von unserer Gemeinschaft, von 
der Armee un. serer marschierenden Massen in unserem Volk! Die haben eine Ahnung 
von unserer Propaganda! 

Sie haben sich, weil sie selber anscheinend nicht so ganz überzeugt waren von der 
Tüchtigkeit ihrer Gedanken, ein paar Kräfte ausgeliehen aus Deutschland. Aber das sind 
gerade die Kräfte, die hier jammervoll versagt hatten, nämlich die Emigranten, die hier 
den kürzeren zogen. Das sind ihre Berater! Wir sehen das sofort an den Pamphleten. Wir 
wissen genau: das hat der gemacht, das hat der gemacht - genau so blöde wie damals hier. 
Nur daß damals der Stempel "Vossische Zeitung" darauf stand, und jetzt steht "Times" 
darauf oder so etwas. Und die Leute bilden sich ein, daß so eine alte, alte, alte Sache, die 



bei uns schon von der "Vossischen Zeitung" nicht mehr zog, jetzt wieder ziehen wird, 
wenn plötzlich von der "Times" oder vom "Daily Telegraph" irgend so was kommt. Es ist 
eine wirkliche Gehirnerweichung in diesen Demokratien ausgebrochen! Sie können 
beruhigt sein: Das deutsche Volk wird alles das tun, was in seinem Interesse notwendig 
ist. Es wird seiner Führung folgen. Es weiß, daß seine Führung kein anderes Ziel hat. Es 
weiß, daß heute an der Spitze des Reiches kein Mann steht, der auch ein Aktienpaket in 
seiner Tasche hat, der andere Interessen verfolgt. 

Dieses deutsche Volk - das weiß ich, und ich bin so stolz darauf - ist mit mir verschworen 
und geht durch dick und dünn. 

In diesem Volke ist jetzt wieder ein alter Geist lebendig geworden, der uns schon einmal 
lange Zeit begleitet hat. dieser Fanatismus der Bereitwilligkeit, alles auf uns zu nehmen! 
Jeden Schlag, den wir empfangen, wir werden ihn mit Zins und Zinseszins zurückgeben! 
Uns wird er nur härter machen! Und was sie auch gegen uns mobilisieren. Und wenn die 
Welt voll Teufel war', es wird uns dann doch gelingen. 

Und wenn sie dann als letztes sagen: Ja, aber die Fehler, die sie machen!" - Gott, wer 
macht keine Fehler? Ich habe heute früh gelesen, daß ein englischer Mister - ich weiß 
nicht, aus was - aber durch ein Verfahren ausgerechnet hat, daß ich im vergangenen 
Jahre, also im Jahre 1940, sieben Fehler gemacht habe, sieben Fehler! Der Mann hat sich 
geirrt, ich habe es nachgerechnet: ich habe nicht sieben Fehler gemacht, sondern 724. 
Aber ich habe weiter gerechnet, und meine Gegner haben 4 385 000 Fehler gemacht! Er 
kann mir das glauben! Ich habe es genau nachgerechnet. 

Wir werden mit unseren Fehlern schon weiterkommen. Wenn wir in diesem Jahre soviele 
Fehler machen wie im vergangenen, und wenn ich soviele Fehler mache wie im 
vergangenen, dann werde ich am Ende dieses Jahres meinem Herrgott auf den Knien 
danken, daß er mich nur sieben Fehler hat machen lassen. Und wenn meine Gegner soviel 
Gescheites machen wie in diesem vergangenen Jahr, werde ich auch zufrieden sein. 

So gehen wir jetzt in das neue Jahr hinein mit einer gerüsteten Wehrmacht wie noch nie 
in unserer deutschen Geschichte. 

Zu Lande sind die Zahlen der Divisionen gewaltig vermehrt worden. Dir Kampfwert 
wurde verbessert, die ungeheure einmalige Kriegserfahrung bei Führer und Mann 
verwertet und ausgewertet. Denn es ist gearbeitet worden und wird unentwegt gearbeitet. 
Die Ausrüstung ist verbessert, unsere Gegner werden sehen, wie sie verbessert wurde. 

Zur See wird in diesem Frühjahr der U-Boot-Krieg beginnen, und sie werden auch dort 
dann bemerken, daß wir nicht geschlafen haben in diesen sechzehn Monaten! 

Und die Luftwaffe wird desgleichen ihre Vorstellung besorgen. Und die gesamte 
Wehrmacht wird die Entscheidung so oder so erzwingen! 

Unsere Produktion ist auf allen Gebieten eine gewaltig gesteigerte. 



Was andere planen, ist bei uns Wirklichkeit. Das deutsche Volk aber steht gefaßt hinter 
seiner Führung, im Vertrauen zu seiner Wehrmacht und bereit, das zu ertragen, was das 
Schicksal nun einmal von ihm fordert. 

Das Jahr 1941 wird, dessen bin ich überzeugt, das geschichtliche Jahr einer großen 
Neuordnung Europas sein! Das Programm kann kein anderes sein als: Erschließung der 
Welt für alle, Brechung der Vorrechte einzelner, Brechung der Tyrannei gewisser Völker 
und besser noch ihrer finanziellen Machthaber. 

Und endlich wird dieses Jahr mithelfen, dann wirklich die Grundlagen für eine 
Völkerverständigung und damit eine Völkeraussöhnung zu sichern. 

Und nicht vermeiden möchte ich auch den Hinweis noch dar. auf, den ich schon einmal, 
nämlich am 1. September 1939 im Deutschen Reichstag tat, daß nämlich, wenn wirklich 
die andere Weit von dem Judentum in einen allgemeinen Krieg gestürzt würde, das 
Judentum damit seine Rolle in Europa ausgespielt haben wird! Sie mögen auch heute 
noch lachen darüber, genau so, wie sie früher lachten über meine inneren 
Prophezeiungen. Die kommenden Monate und Jahre werden erweisen, daß ich auch hier 
richtig prophezeit hatte. Schon jetzt aber sehen wir, wie unsere Rassenerkenntnis Volk 
um Volk ergreift, und ich hoffe, daß auch die Völker, die heute noch in Feindschaft 
gegen uns stehen, eines Tages ihren größeren inneren Feind erkennen werden, und daß 
sie dann doch noch in eine große gemeinsame Front mit uns eintreten werden: die Front 
einer arischen Menschheit gegenüber der internationalen jüdischer) Ausbeutung und 
Völkerverderbung ! 

Dieses Jahr, das seit dem 30. Januar nun hinter uns liegt, war das Jahr größter Erfolge, 
allerdings auch vieler Opfer. Wenn auch im gesamten die Zahl der Toten und der 
Verletzten klein ist gegenüber allen früheren Kriegen, so sind doch für jede einzelne 
Familie, die davon betroffen wurde, die Opfer schwer. Unsere ganze Zuneigung, unsere 
Liebe, aber auch unsere Fürsorge gehört denen, die diese Opfer bringen mußten. Sie 
haben das erlitten, was Generationen vor uns immer auch bringen mußten. Opfer brachte 
aber auch sonst jeder einzelne Deutsche. Gearbeitet hat die Nation auf allen Gebieten, 
gearbeitet hat im Ersatz des Mannes vor allem die deutsche Frau. Es ist ein wunderbarer 
Gemeinschaftsgedanke, der unser Volk beherrscht. 

Daß dieser Gedanke in seiner ganzen Kraft ins im kommenden Jahr erhalten bleibe, das 
sei der Wunsch des heutigen Tages. Daß wir für diese Gemeinschaft arbeiten wollen, das 
sei unser Gelöbnis! Daß wir im Dienst dieser Gemeinschaft den Sieg erringen, das ist 
unser Glaube und unsere Zuversicht! Und daß der Herrgott in diesem Kampf des 
kommenden Jahres uns nicht verlassen möge, das soll unser Gebet sein! 

Deutschland Sieg Heil! 



Der großdeutsche Freiheitskampf /Jerfen Adolf Hitlers 

Am 14. Februar empfängt der Führer den jugoslawischen Ministerpräsidenten 
Zwetkowitsch und den Außenminister Cincar-Markowitsch. 

Am 17. Februar geben Bulgarien und die Türkei gegenseitige Friedenserklärungen ab. 
Damit wird die Hognung Englands auf Kriegsausweitung auch in diesem Teile Europas 
zunichte. 

Am 24. Februar spricht der Führer zum 21. Jahrestag der Verkündung des 
Parteiprogramms in München: 



Rede am 24. Februar 1941 in München 

Parteigenossen und Parteigenossinnen! 

Nationalsozialisten ! 

Der 24. Februar ist für uns immer ein Tag ergriffener Erinnerung. Und mit Recht! Denn 
an diesem Tag begann die Bewegung aus diesem Saal den staunenswerten Siegeszug, der 
sie an die Spitze des Reiches führte und damit zur Gestalterin des deutschen Schicksals 
machte. 

Auch für mich bedeutet dieser Tag sehr viel. Es ist, glaube ich, sehr selten, daß ein 
Politiker 21 Jahre nach seinem ersten großen öffentlichen Auftreten vor die gleiche 
Gefolgschaft hintreten kann, um ihr dasselbe Programm zu wiederholen, wie am ersten 
Tage, daß ein Mann 21 Jahre das gleiche predigen und auch das gleiche verwirklichen 
durfte, ohne sich auch nur einmal von seinem früheren Programm entfernen zu müssen. 

Als wir im Jahre 1920 in diesem Saal zusammentraten, da erhob sich bei vielen die 
Frage. "Ach, schon wieder eine neue Partei. Weshalb? Haben wir nicht genügend 
Parteien?" - Wenn die neue Bewegung wirklich nichts anderes hätte sein wollen als eine 
Fortsetzung und Vermehrung der alten Parteien, dann allerdings wäre dieser Einwand 
wohl zu Recht erhoben worden, denn Parteien gab es ja damals mehr als genug. Aber es 
war das doch etwas anderes als alle d4maligen Parteigründungen. Es entstand eine 
Bewegung, die zum ersten Male erklärte, daß sie von vornherein nicht beabsichtige, die 
Interessen bestimmter einzelner Volksschichten zu vertreten. Keine Vertretung 
bürgerlicher oder proletarischer Interessen, keine Vertretung von Land oder Stadt, keine 
Vertretung katholischer, aber auch keine protestantischer Belange, keine Vertretung 
einzelner Länder, sondern eine Bewegung, die zum erstenmal in den Mittelpunkt all ihrer 
Gedanken das Wort "deutsches Volk" setzte. Sie war auch keine Klassenpartei insofern. 



als sie sich weder der rechten noch der linken Seite verschrieb, in die man damals die 
Nation zu trennen versuchte, sondern hatte von Auf aug an nur ein Ziel im Auge: das 
deutsche Volk in seiner Gesamtheit. 

Damit begann ein heldenhafter Kampf, der von Anfang an fast alles übrige gegen die 
Bewegung führen mußte und auch geführt hat. Aber in dieser Zielsetzung lag das 
Entscheidende, und daß ich heute nach 21 Jahren wieder vor Ihnen stehen kann, ist nur 
dieser Zielsetzung zu verdanken. 

Dieser klaren eindeutigen Zielsetzung, die die Bewegung nicht zur Dienerin einzelner 
bestimmt umgrenzter Interessen machte, sondern sie darüber hinweg zu einer einzigen 
Aufgabe erhob, dem deutschen Volke im gesamten zu dienen und seine Interessen über 
alle augenblicklichen Spaltungen hinweg wahrzunehmen. 

Wir standen damals mitten in einem großen Zusammenbruch. Versailles lastete drückend 
auf uns allen, und es war selbstverständlich, daß sich überall einzelne Menschen 
beklommenen Herzens aufmachten, um einen Weg zu suchen, der aus diesem 
namenlosen Unglück herausführen konnte 

Die Ursachen dieses Zusammenbruchs wurden verschieden gesehen. Ohne Zweifel waren 
schwerste politische Fehler gemacht worden - nicht etwa nur in den Jahren des Krieges, 
sondern bereits viele Jahre vorher. Man sah das Ungewitter kommen. Man sah gewisse 
Hetzer in der Welt - und es sind die gleichen, die das Geschäft auch heute wieder 
besorgen, ganz Europa gegen Deutschland zu mobilisieren. Obwohl sich nun günstige 
Gelegenheiten geboten hätten, diesen Hetzern entgegenzutreten, und zwar rechtzeitig 
entgegenzutreten, haben die damaligen Reichsführungen hier politisch versagt. Auch seit 
Beginn des großen Krieges war die politische Führung nach innen und außen denkbar 
ungeschickt, psychologisch durch und durch fehlerhaft gewesen. Nur auf einem Gebiet 
darf man ihr keinen Vorwurf machen: den Krieg hatte sie nicht gewollt! 

Im Gegenteil - denn hätte sie den Krieg gewollt, dann, würde sie sich sicherlich auf ihn 
anders vorbereitet und einen günstigeren Zeitpunkt gewählt haben. Nein, ihr größtes 
Verbrechen, wenn man einen Fehler so bezeichnen darf, war, daß sie nicht selbst die 
entscheidende Stunde fand und damit zu günstigerer Zeit handelte, obwohl sie doch 
wußte, daß der Krieg unabwendbar war. 

Es sind auch militärische Fehler, abrische Fehler gemacht worden, viele er trotdem bleibt 
eine Tatsache bestehen: Über vier Jahre lang hat der deutsche Soldat als solcher 
unbesiegt dem Feind seine Stirn geboten! Ein Heldenepos einmaliger Art hat sich in 
diesen vier Jahren abgespielt. 

Ganz gleich, wie groß unsere Siege heute sein mögen und wie groß die Siege der Zukunft 
sein werden - immer wird das deutsche Volk mit andächtiger Rührung und tiefer Ergrif - 
fenheit auf diese große Zeit des Weltkrieges zurückblicken, da es vereinsamt und von 
aller Welt verlassen einen heroischen Kampf focht gegen eine ungeheure Übermacht der 
Zahl, gegen eine gewaltige Überlegenheit des Materials und trobdem standhielt - bis ein 



Zusammenbruch eintrat, den nicht die Front verschuldete, sondern der aus dem Verfall 
der Heimat kam. 

Damit kommen wir zum eigentlichen und entscheidendsten Grund, zur wirklichen 
Ursache des damaligen Zusammen, bruchs. Das deutsche Volk lebte schon seit 
Jahrzehnten in einem sich vollziehenden inneren Zerfall. Es waren zwei Wel. ten, in die 
die Nation damals auseinanderfiel. Sie sind uns alten Nationalsozialisten heute mir noch 
allzu bewußt, denn mit diesen Welten haben wir gerungen und gekämpft. Zwischen ihnen 
standen wir und aus ihnen heraus hat sich unsere Bewegung langsam geformt. 

Sie erinnern sich noch, meine alten Parteigenossen und -genossinnen, des damaligen 
Bildes des politischen Lebens, erinnern sich noch all der Plakate der zwei großen 
Begriffe, die miteinander stritten: Bürgertum auf der einen, Proletariat auf der anderen 
Seite, Nationalismus hier, Sozialismus dort - zwischen diesen beiden eine Kluft, von der 
man behauptete, daß sie nie würde überbrückt werden können. Das bürgerliche 
nationalistische Ideal war eben nur bürgerlich, das sozialistische war nur marxistisch. Das 
bürgerliche Ideal war gesellschaftlich begrenzt, das marxistische international an. 
begrenzt. Im Grunde genommen aber waren beide Bewegun. gen bereits steril geworden. 

In der Zeit, in der ich zum erstenmal hier auftrat, konnte gar kein Vernünftiger damit 
rechnen, daß es hier zu einem klaren Sieg kommen würde. Und das war ja das Entschei. 
dende. Wenn die Nation nicht endgültig zerfallen sollte, dann mußte aus diesem Kampf, 
wenn er schon unausbleiblich war, eine Seite als hundertprozentiger Sieger hervorgehen. 
Aber das war schon damals ausgeschlossen, denn die Bewegungen begannen sich bereits 
in sich selbst aufzulösen und zu zerspalteu. Ihr Elan war längst verlorengegangen. Das 
Bürgertum spaltete sich auf in unzählige Parteien, Vereine, Grüppchen, Verbändchen, 
hinter ihnen Vertretungen von Stadt und Land, von Hausbesitz und Grundbesitz usw. - 
und auf der anderen Seite die sich ebenfalls immer mehr zersplitternden marxistischen 
Richtungen, Mehrheitssozialisten, Unabhängige Sozialisten, Kommunisten, Radikale 
Kommunisten, Kommunistische Arbeiterpartei, Syndikalisten usw. Wer kennt diese 
Gruppen noch alle, die damals gegeneinander fochten? Jedes Plakat war eine Kampf 
ansage, nicht nur gegen die gegnerische Welt, sondern oft auch gegen die eigene. 

Die beiden Lager, die uns damals gegenübertraten, mußten auf die Dauer zur 
vollkommenen Auflösung unseres Völkskörpers im Innern führen und damit naturgemäß 
zum Verbrauch der ganzen deutschen Volkskraft. 

Ganz gleichgültig, ob innenpolitische oder außenpolitische, ob wirtschafts- oder 
machtpolitische Fragen zu entscheiden waren: Keine der großen Aufgaben der Zeit 
konnte gelöst werden ohne den gesamten und konzentrierten Krafteinsatz der Nation. 

Vor unseren Augen stand damals Versailles. Als ich hier in diesem Saal zum ersten Male 
auftrat, da war mein ganzes politisches Denken erfüllt von der Verpflichtung, gegen diese 
schandbarste Unterwerfung aller Zeiten zu protestieren und die Nation zum Kampf gegen 
sie aufzurufen. Außenpolitisch bedeutete dieses Diktat die vollkommene 
Wehrlosmachung und Rechtlosmachung der deutschen Nation. 



Gerade diese außenpolitische Lage zwang zu einer klaren Entscheidung. Das 
Schanddiktat war bestimmt, die deutsche Nation für ewige Zeiten zu versklaven. Man hat 
keine Begrenzung dieser Sklavenarbeit gesetzt, sondern man sagte von vornherein: "Wir 
wollen nicht festlegen, was ihr zu zahlen habt, weil wir selbst noch gar nicht wissen, was 
ihr zahlen könnt. Wir wollen daher das von Zeit zu Zeit immer wieder aufs neue 
festsetsen; ihr verpflichtet euch nur von vornherein, daß ihr alles das bezahlen werdet, 
was wir verlangen." - Das haben damalige deutsche Regierungen dann auch getan! Die 
Erfüllung dieser Verpflichtung mußte Deutschland für ewige Zeiten zum Untergang 
bringen. Und wenn es ein Franzose aussprach, daß das Ziel eigentlich sein müßte, 20 
Millionen Deutsche zu beseitigen - dann war das keineswegs Phantasie! Es war damit 
tatsächlich die Zeit auszurechnen, in der die deutsche Nation zwanzig oder dreißig 
Millionen Menschen weniger zählen würde. 

Dieser schon rein wirtschaftlich gesehen unbeilvoUen Versklavung trat die deutsche 
Nation, nun in zwei große Heerlager zerspalten, entgegen. Beide hatten ganz andere 
Auffassungen, aber beide hofften auf Internationalismen. Die einen mehr auf 
intellektuelle Art, wie es ihnen entsprach, sie sagten: ..Wir glauben an das Weltgewissen, 
an die Weltgerechtigkeit; wir glauben an den Völkerbund in Genf." Die anderen waren 
etwas mehr proletarisch und sagten. "Wir glauben an die internationale Solidarität" - und 
so was ähnliches. Aber alle glaubten an irgend etwas, das außerhalb des eigenen Volkes 
lag. Eine sehr bequeme Methode, sich zu retten, indem man hofft, daß andere kommen, 
um einem zu helfen! 

Demgegenüber vertrat die neue Bewegung eine Erkenntnis, die im Grunde genommen in 
einem einzigen Sat zusammenzufassen ist. "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." Das ist 
nicht nur ein sehr frommer, sondern auch sehr gerechter Satz, weil man ja gar nicht 
annehmen kann, daß der liebe Gott dazu da sei, Menschen zu helfen, die zu feige oder zu 
faul sind, sich selbst zu helfen, daß also der liebe Gott eine Art Schwächeersag für die 
Menschheit sei. Dazu ist er nicht da. Er hat zu allen Zeiten nur den gesegnet, der bereit 
war, sich selber zu wehren. 

Was aber von der Hilfe anderer zu erwarten ist, das haben wir ja erlebt. Da tritt ein 
amerikanischer Präsident auf und leistet uns einen feierlichen Schwur, daß wir das und 
das und das und das bekommen sollten, wenn wir die Waffen niederlegen würden. Die 
Waffen waren niedergelegt und der Schwur war gebrochen und vergessen. Die Herren 
sind sehr unwirsch geworden, wenn man sie daran erinnerte. Und so oft auch das 
demokratische Deutschland damals hat und winselte - es hat nicht eine Erleichterung 
bekommen - von gleichem Recht war überhaupt keine Rede! 

Ich habe gerade in dieser Stadt meinen Kampf mit dem politischen Kampf gegen 
Versailles begonnen. Sie wissen es alle, meine Parteigenossen und Parteigenossinnen, 
wie oft ich gegen diesen Vertrag geredet habe. Ich habe diesen Vertrag studiert wie kaum 
ein zweiter. Ich habe diesen Vertrag auch nicht vergessen, bis heute noch nicht 
vergessen! Der Vertrag konnte nicht beseitigt werden durch Demut oder Unterwerfung, 
sondern durch die Selbstbesinnung, durch die Kraft der deutschen Nation. - 



Die Zeit der harten damaligen Kämpfe hat zwangsläufig eine Auslese der Führerschaft 
mit sich gebracht. Wenn ich heute vor die Nation hintrete und die Garde derjenigen 
Männer sehe, die um mich stehen, dann ist das doch eine Sammlung von richtigen 
Männern - in Bayern würde man sagen, von Mannsbildern -, die etwas repräsentieren. 
Wenn ich mir dagegen so die Kabinette meiner Gegner anschaue, dann kann ich nur 
sagen: nicht fähig, bei mir einen Block richtig zu führen. 

Diese harte Zeit hat eine Auslese geschaffen von erstklassigen Männern, mit denen man 
natürlich oft auch seine Sorge hatte - das ist ganz klar. Männer, die etwas taugen, sind 
knorrig und oft auch stachelig, und in normalen Zeiten muß man da manchmal besorgt 
sein, daß diese Stacheln nebenein. ander - und nicht gegeneinander stehen. Aber im 
Augenblick, in dem Gefahren kommen, ist das eine Garde von entschlossenen Menschen. 
Diese Auslese, die beim Soldaten der Krieg mit sich bringt, der die wirklichen Führer in 
die Erscheinung treten läßt, diese Auslese läßt auch im politischen Leben erst der Kampf 
entstehen. Das war ein Ergebnis dieser langsamen Entwicklung, dieses ewigen Kampfes 
gegen Widerstände, daß wir allmählich eine Führung erhalten haben, mit der man heute 
alles wagen kann. Wenn ich mir nun demgegen'über die andere Welt ansehe, so muß ich 
sagen: sie hat dieses Wunder einfach verschlafen. Auch heute will sie es noch nicht 
einsehen. Sie wollen nicht einsehen, was wir sind, und wollen nicht einsehen, was sie 
geblieben sind, sie laufen herum wie manche Justitia mit verbundenen Augen. Sie lehnen 
vor allem das ab, was ihnen nicht paßt. 

Sie begreifen nicht, daß in Europa zwei Revolutionen etwas gewaltiges Neues geschaffen 
haben. Denn wir wissen, daß parallel unserer Revolution noch eine zweite gegangen war, 
in der die Machtübernahme viel früher zum Zuge kam als bei uns, die faschistische, daß 
auch diese Revolution zu gleichen Ergebnissen führte und daß zwischen unseren beiden 
Revolutionen eine absolute Identität nicht nur in der Zielsetzung, sondern auch im Wege 
besteht und darüber hinaus eine Freundschaft, die mehr ist als ein bloßes 
zweckhestimmtes Miteinandergehen. Auch das begreifen unsere Gegner noch nicht, daß, 
wenn ich einmal einen Mann als meinen Freund ansehe, ich dann zu diesem Mann stehe 
und mit dieser Haltung keine Handelsgeschäfte mache. 

Denn ich bin kein Demokrat, und ich bin daher auch kein Schieber. Ich bin auch kein 
Kriegsgewinnler, sondern ich bin ein Mann, der wünscht, daß man mir auch nach 
meinem Tode wenigstens die Gerechtigkeit zuteil werden läßt, daß mein ganzer 
Lebenskampf nur einem einzigen großen Ideal diente. Ich möchte deshalb auch auf 
diesem Gebiet keine Schwächen zeigen. Daher gibt es gar keinen Zweifel, daß der Bund, 
der die beiden Revolutionen, und besonders der Bund, der beide Männer miteinander 
verbindet, ein unlösbarer ist, und daß, wenn es einmal dem einen besser geht und dem 
anderen schlechter oder umgekehrt, dann der andere ihm immer beistehen wird. 
Außerdem aber ist es der gemeinsame Feind, den wir schlagen werden! 

Es gab eine Zeit, da hat uns das faschistische Italien, das den gleichen Kampf führt wie 
wir, das auch genau so eingekerkert ist wie wir und das genau in derselben 
Überbesiedlung lebt und dem bisher ebensowenig Lebensanspruch zugebilligt wurde als 



uns, da hat dieses faschistische Italien für uns starke feindliche Kräfte gebunden. 

Zahlreiche britische Schiffe sind im Mittelmeer, zahlreiche britische Flugzeuge sind in 

den afrikanischen Kolonien festgehalten worden, auch zahlreiche Landstreitkräfte waren 

dort gebunden. Das war für uns sehr gut. Denn ich habe schon kürzlich gesagt: unser 

Kampf zur See kann ja jetit erst beginnen. Der Grund liegt darin, daß wir zunächst mit 

unseren U-Booten die neuen Besatzungen schulen wollten für die neuen U-Boote, die 

nunmehr kommen. Daß sie jetgt zu kommen anfangen, daran soll man nicht zweifeln. Ich 

habe gerade vor zwei Stunden die Mitteilung des Oberbefehlshabers der Marine 

bekommen, daß soeben die Meldungen von Seestreitkräften und U-Booten eingelaufen sind, daß sie wieder 

ganz andere Sachen gefaßt machen müssen. Und sie werden dann schon sehen, ob wir 

den Winter wieder verschlafen oder die Zeit verwendet haben. In diesen langen Monaten 

vorher, wo wir mit so wenig Booten kämpften, hat Italien große feindliche Kräfte 

gebunden. Uns kann es jetzt gleich sein, ob unsere Stukas englische Schiffe in der 

Nordsee oder im Mittelmeer fassen können. Es ist in jedem Fall dasselbe. Das eine ist 

sicher: Wo Britannien den Kontinent berührt, werden wir ihm sofort entgegentreten, und 

wo britische Schiffe aufkreuzen, werden unsere U-Boote und Flugzeuge dagegen 

eingesetzt, bis die Stunde der Entscheidung kommt. 

So hat sich ähnlich wie in Deutschland nur noch in Italien eine Revolution vollzogen, die 
letzten Endes zum Neuaufbau einer Volksgemeinschaft führt, führen mußte und geführt 
hat. Auch damals haben wir lange Jahre hindurch Geduld üben müssen, und wenn meine 
Gegner heute glauben, mich mit der Zeit erschrecken zu können, da kann ich nur sagen: 
Ich habe warten gelernt, aber ich habe in der Zeit dieses Wartens noch nie gefaulenzt. 
Wir haben ja von 1923 zehn Jahre warten müssen, bis wir endlich zur Macht gekommen 
sind. Aber wir haben in diesen zehn Jahren - das wissen Sie, meine alten Parteigenossen - 
allerhand gearbeitet. Was haben wir geschaffen, was haben wir aufgerichtet! Die 
Bewegung, die im Jahre 1933 antrat, war eine andere als die vom Jahre 1923. Wir haben 
die Zeit genützt. Deshalb erschrecken mich solche Drohungen nicht. Vor uns stand 
niemals etwa das Ziel: "Am 1. März oder am 15. Juni oder am 7. September muß das und 
das gemacht sein." das wissen bloß die Journalisten unserer Gegner. Sie haben dies auch 
früher schon gewußt. 

Sie sagten: "Wenn die Nationalsozialisten bis zum Oktober 1929 nicht zur Macht 
kommen, sind sie verloren." Wir waren nicht verloren! - Sie sagten: "Wenn die 
Nationalsozialisten jetzt nach der Septemberwahl 1930 nicht die Macht bekommen, ist 
der Nationalsozialismus erledigt." Er war nicht erledigt, obwohl wir nicht zur Macht 
gekommen sind! - Und sie sagten dann 1932: Jetzt ist der Nationalsozialismus tot. Der 
Führer hat den Eintritt in die Regierung abgeschlagen. Er will keine Verantwortung. Er 
ist zu feige dazu. Daß haben wir immer gesagt, wir wußten es, der Mann drückt sich vor 
der Verantwortung." Das also haben diese scharfsinnigen Genies, die jetzt in England 
sitzen - bei uns sind sie ja nicht mehr -, damals ganz genau gewußt. - Dann sagten sie: 
"Der 13. August ist der Wendepunkt. Der Nationalsozialismus ist erledigt." Es ist der 14. 
August gekommen, und der Nationalsozialismus war nicht erledigt! - Einige Monate 
später mußten sie einen neuen Termin ansetzen. Und dann kam endlich der 30. Januar 
1933. Und da sagten sie sofort: Jett haben sie den Fehler gemacht. Jetzt sind sie in die 
Macht gegangen. In sechs Wochen sind sie jett fertig, drei Monate, höchstens drei 



Monate. Dann sind sie erledigt." Die sechs Wochen und die drei Monate sind vergangen, 
und wir waren nicht erledigt! 

Und so haben sie immer neue. Termine gesetzt, und im Kriege machen sie es jetzt genau 
so! Warum, auch nicht? Es sind ja die gleichen Leute. Es sind die gleichen Propheten, die 
gleichen politischen Wünschelruteugänger, die bei uns schon so wunderbar die Zukunft 
prophezeiten und die jetzt als Hilfskräfte beim englischen Propagandaministerium und im 
englischen Auswärtigen Amt angestellt sind. Sie wissen immer ganz genau, an welchem 
Termin die Deutschen erledigt sind! 

Wir haben das schon ein paarmal erlebt. Sie erinnern sich alle, was man sagte. Ich 
brauche nur auf den berühmten Ansspru . ch eines großen britischen Staatsmannes, den 
Sie in München von Angesicht kennen, Mister Chamberlain, hinweisen, der noch wenige 
Tage vor dem 9. April des vergangenen Jahres erklärte: "Gott sei Dank, er hat den 
Autobus versäumt." Und ich erinnere Sie an einen weiteren Mann - es war der englische 
Oberkommandierende -, der sagte: Ja, vor einigen Monaten, da hatte ich Angst, jetjt habe 
ich keine Angst mehr. Sie haben die Zeit versäumt, und außerdem: sie haben lauter junge 
Generale. Das ist ihr Fehler und das ist ihr Unglück. Überhaupt, ihre ganze Führung ... 
Aber vor allem, sie haben die Zeit versäumt, jetzt ist es vorbei." Wenige Wochen später 
hat dieser General seinen Abschied genommen. Wahrscheinlich war er selbst auch noch 
zu jung. 

Und heute machen sie es genau so. Sie seten immer Termine. Im Herbst erklärten sie: 
"Wenn jetzt keine Landung kommt, ist alles in Ordnung. Im Frühjahr 1941 wird England 
die Offensive nach dem Festland tragen." Ich warte fortgesetzt auf die britische 
Offensive. Sie haben ihre Offensive woanders hin verlegt, und wir müssen ihnen jetzt 
leider dorthin nachlaufen, wo wir sie finden. Aber wir werden sie finden, wo immer sie 
auch hingehen! Und wir werden sie aber auch dort treffen, wo der Schlag für sie am 
vernichtendsten sein wird! 

Nun sind also seit damals 21 Jahre eines unentwegten Ringens der Bewegung vergangen. 
Nach langen 13 Jahren kamen wir zur Macht. Seitdem erleben wir diese Jahre der 
Vorbereitung nach außen und einer Rieseriarbeit im Innern. Sie wissen, es ist dabei genau 
so, wie es bei der Partei war. Wir haben von der Welt nichts verlangt, als daß sie uns die 
gleichen Rechte gibt, genau wie wir im Innern die gleichen Rechte gefordert haben. Da 
forderten wir einst freies Versammlungsrecht, wie es die anderen auch besaßen, wir 
verlangten freies Rederecht, wir verlangten dieselben Rechte als partamentarische Partei 
wie die anderen auch. Man hat uns das verweigert, man hat uns mit Terror verfolgt. Wir 
haben trotzdem unsere Organisation aufgebaut und haben uns endlich durchgesetzt! 

Genau so trat ich auch vor die Welt. Ich habe gesagt: Ich will nichts, als was die anderen 
auch haben. Ich bin bereit, abzurüsten bis zum Letzten. Ich habe immer neue Vorschläge 
gemacht, man hat uns ausgelacht und abgelehnt, genau wie im Innern! Ich wollte alles 
auf dem Verhandlungsweg, es kann ja auch gar nichts Besseres geben, als auf dem 
Verhandlungsweg die Ziele für ein Volk zu erreichen; denn es kostet weniger und es 
spart vor allem Blut. Wer wird so wahnsinnig sein, mit Gewalt etwas nehmen zu wollen. 



was er mit der Vernunft bekommt? Aber es gibt Dinge, die müssen Deutschland bleiben, 
weil wir leben wollen und weil die anderen nicht das Recht besitzen, uns dieses Leben zu 
beschneiden, weil es unmöglich ist. daß eine Nation, die an sich schon 38 Millionen 
Quadratkilometer besaß, einer anderen noch einmal 2,5 Millionen Quadratkilometer 
wegnimmt, und weil es für uns auch unerträglich ist, von diesen Völkern dauernd 
bevormundet zuwerden und uns beispielsweise vorschreiben zu lassen, welche 
Wirtschaftspolitik wir betreiben sollen. 

Wir betreiben die Wirtschaftspolitik, die dem deutschen Volk nutzt. Ich rede auch den 
anderen nichts ein. Wenn andere s eh auf Goldsäcke setSen wollen, sollen sie es tun. 
Aber wenn man Sagt: "Tun Sie es auch" - so werde ich mich hüten, für die deutsche 
Arbeitskraft totes Gold zu kaufen. Ich kaufe für die deutsche Arbeitskraft Produkte des 
Lebens. Und das Ergebnis unserer Wirtschaftspolitik zeugt für uns und nicht für die 
Goldstaudardmenschen! Denn wir, die Armen, haben die Erwerbslosen weggebracht, 
weil wir diesein Wahnsinn nicht mehr huldigten, weil wir unser ganzes wirtschaftliches 
Leben nur als ein Produktionsproblem ansehen und nicht mehr als ein kapitalistisches. 
Allerdings, wir haben hinter unsere Wirtschaft auch die geordnete Kraft der Nation 
gestellt, die Disziplin des ganzen Volkes. Wir haben der Nation klargemacht, daß es ein 
Wahnsinn ist, im Innern wirtschaftliche Kriege zwischen einzelnen Ständen auszufechten 
und dabei gemeinsam zugrundezugehen. Freilich war dazu wieder notwendig eine 
allgemeine soziale Grundrichtung. Man kann heute keine Staaten mehr auf 
kapitalistischer Grundlage aufbauen. Auf die Dauer werden die Völker lebendig, und 
wenn Leute glauben, daß sie durch Kriege das Erwachen der Völker Verhindern können - 
im Gegenteil -, sie werden es beschleunigen! Diese Staaten werden in Finanzkatastrophen 
sinken, die die Grundlagen ihrer eigenen bisherigen Finanzpolitik vernichten werden. 
Aus diesem Krieg wird nicht der Goldstandard als Sieger hervorgehen, sondern die 
Nationalwirtschaften werden sich siegreich durchsetjen! Diese Nationalwirtschaften 
werden untereinander den für sie notwendigen Handel treiben. Ob das einigen 
Goldstandardbankiers der Welt paßt oder nicht paßt, das ist natürlich gleichgültig. 

Und wenn einige dieser Goldbankiers nun erklären: "Wir dulden nicht, daß ihr mit 
diesem oder jenem Lande Handel treibt", das geht diese nichts an, und die Völker werden 
sich auch in der Zukunft verbitten, von einigen Bankiers Bestimmungen über ihre 
Handelspolitik entgegenzunehmen! Sie werden die Handelspolitik betreiben, die für sie 
richtig ist. 

Wir können auf diesem Gebiet mit Ruhe in die Zukunft sehen. Deutschland ist ein 
ungeheurer Wirtschaftsfaktor, nicht nur als Produzent, sondern auch als Konsument. Wir 
haben einen großen Absatinarkt; aber wir suchen nicht nur Absatzmärkte, sondern wir 
sind dort auch der größte Käufer, wührend die westliche Welt auf der einen Seite von 
ihren Imperien leben und auf der anderen Seite aus ihren Imperien auch noch exportieren 
will. Daß ist aber unmöglich, denn die Völker können auf die Dauer nicht einseitige 
Geschäfte machen. 

Sie wollen nicht nur kaufen, sondern sie müssen auch verkaufen. An diese Imperien aber 
können sie das nicht tun. Die Völker werden daher mit uns Handel treiben, gleichgültig. 



ob das einigen Bankiers paßt oder nicht. Wir machen deshalb unsere Wirtschaftspolitik 
nicht nach den Auffassungen oder Wünschen der Bankiers in Newyork oder London, 
sondern die Wirtschaftspolitik Deutschlands wird ausschließlich nach den Interessen des 
deutschen Volkes gemacht! Ich bin hier ein fanatischer Sozialist, der immer nur die 
Gesamtinteressen seines Volkes vor Augen sieht. Ich bin nicht der Knecht einiger 
internationaler Bankkonsortien, ich bin nicht irgendeiner kapitalistischen Gruppe 
verpflichtet. Ich bin aus dem deutschen Volk hervorgegangen; meine Bewegung, unsere 
Bewegung ist eine deutsche Volksbewegung, und diesem deutschen Volk sind wir daher 
allein verpflichtet. Nur seine Interessen sind bestimmend für unsere Wirtschaftspolitik! 
Davon werden wir nie abgeben. 

Wenn nun die andere Welt sagt: "Also dann Krieg!" - dann kann ich nur sagen: "Gut! Ich 
will ihn nicht, aber es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen 
Nachbarn nicht gefällt." Ich gehöre aber auch nicht zu denjenigen, die einen solchen 
Krieg kommen sehen und dann zu winseln beginnen. Ich habe geredet und getan, was ich 
konnte, Vorschläge und immer neue Vorschläge gemacht; an England ebenso wie an 
Frankreich. Man hat sie immer nur mit Spott und Hohn abgelehnt und darüber gelacht. 
Als ich jedoch sah, daß die andere Seite die Auseinandersetzung will, habe ich allerdings 
das getan, wag ich als Nationalsozialist und alter Kämpfer auch in der Partei früher tat: 
ich habe mir sofort das Abwehrinstrument gebaut. Und so wie ich in der Partei früher die 
Auffassung vertrat: es handelt sich nicht darum, daß wir immer nur stark genug sind, um 
Schläge des anderen auszuhalten, Schläge sondern es ist notwendig, daß wir stark genug 
werden, sofort zu vergelten. So habe ich das militärische Instrument der Staatspolitik, die 
deutsche Wehrmacht, ebenfalls so ausgebaut, daß sie, wenn es schon nicht anders geht, 
Schläge auszuteilen vermag! 

Ein amerikanischer General hat vor wenigen Tagen erst vor dem Untersuchungsausschuß 
des amerikanischen Repräsentantenhauses erklärt, Churchill habe ihm bereits 1936 
persönlich versichert: "Deutschland wird uns zu mächtig, es muß vernichtet werden, und 
ich werde alles tun, um diese Vernichtung einzuleiten." 

Ich habe etwas später zum ersten Male öffentlich vor diesem Mann und seiner Tätigkeit 
gewarnt. Ich wollte nicht die Nation vorzeitig in Unruhe versetjen und eine vielleicht 
doch noch mögliche Verständigung verschütten. Ich habe aber dann im selben 
Augenblick, in dem ich merkte, daß in England eine gewisse Clique - noch angefeuert 
durch das Judentum, das überall natürlich als Blasebalg dahintersteht - zum Kriege fest 
entschlossen netzt und treibt, alle Vorbereitungen getrof. fen, um die Nation zu rüsten. 
Und Sie, meine alten Partei, genossen, wissen auch, daß es kein Gerede ist, wenn ich ein. 
mal so etwas sage, sondern daß ich auch entsprechend handle. Wir haben gigantisch 
gearbeitet! Was in diesen Jahren bei uns an Rüstung geschaffen wurde, ist wirklich das 
Stolzeste, was jemals die Weit gesehen hat! 

Wenn nun eine andere Welt sagt: "Wir machen jetzt das auch!" dann kann ich nur sagen: 
"Machen Sie es, ich habe es bereits gemacht!" Vor allem aber- "Erzählen Sie mir keine 
Märchen. Ich bin Sachverständiger, Spezialist in Aufrüstungsangelegenheiten." Ich weiß 
ganz genau, was man aus Stahl machen kann und was aus Aluminium. Ich weiß, welche 



Leistung man aus Menschen herausholen kann und welche nicht. Ihre Märchen 
imponieren mir gar nicht! Für unsere Rüstung habe ich beizeiten die Kraft der deutschen 
Nation eingesetzt, und ich bin entschlossen, wenn notwendig, halb Europa noch dafür 
einzusetzen, und ich tue dies auch. Ich bin auf jede kommende Auseinandersetzung 
vorbereitet und ich sehe ihr daher mit Ruhe entgegen. Mögen die anderen ihr mit der 
gleichen Ruhe entgegensehen. Ich baue dabei auf die beste Wehrmacht der Welt, auf die 
beste Wehrmacht, die vor allein auch die deutsche Nation je besessen hat. Sie ist 
zahlenmäßig stark, waffenmäßig aufs höchste gerüstet, führungsmäßig in einer besseren 
Verfassung als jemals zuvor. Wir haben ein junges Führerkorps, das zum größten Teil 
nicht nur kriegserprobt, sondern, ich darf wohl sagen, ruhmbedeckt ist. Wo wir 
hinblicken, sehen wir heute eine Garde ansgewählter Männer, denen die deutschen 
Soldaten in die Hand gegeben sind. Und diese Männer führen wieder Soldaten, die die 
bestausgebildeten der Welt sind, mit der besten Waff e, die es zur Zeit auf der Erde gibt. 
Und hinter diesen Soldaten und ihrer Führung steht die deutsche Nation, das ganze 
deutsche Volk. Und inmitten dieses Volkes und als ihr Kern diese nationalsozialistische 
Bewegung, die vor 21 Jahren aus diesem Saal hier ihren Ausgang nahm, diese 
Bewegung, die selbst wieder eine der besten Organisationen ist, wie sie die anderen 
demokratischen Länder nicht hesitzen, und die ihr Gegenstück nur noch im Faschismus 
findet. 

Volk und Wehrmacht, Partei und Staat - sie sind heute eine unlösbare Einheit. Keine 
Macht der Welt kann dies Gefüge mehr lockern. Und nur Narren können sich einbilden, 
daß sich etwa das Jahr 1918 wiederholen könnte. Wir haben das einst bei unseren 
Demokraten im Innern kennengelernt. Auch sie haben immer Hoffnungen gehabt, 
Hoffnungen auf innere Zersplitterung, Auflösung und Bruderkrieg. Heute ist es wieder 
genau so. Sie sagen: "In sechs Wochen ist die Revolution in Deutschland!" Sie wissen 
nicht, wer eigentlich die Revolution machen will. Die Revolutionäre sind nämlich nicht 
bei uns, die "Revolutionäre" - Thomas Mann und ähnliche solche Leute - sind in 
England. Manche sind schon wieder von England nach Amerika abgereist, denn auch 
England liegt ihnen schon zu nahe dem kommenden Operationsgebiet ihrer "Revolution". 
Sie legen also ihr Hauptquartier weit weg von ihrem künftigen Schlachtfelde. Aber 
immerhin behaupten Eie, die Revolution werde kommen. Wer sie macht - das weiß ich 
nicht, wie sie gemacht wird - weiß ich auch nicht; nur eines weiß ich: daß es in 
Deutschland höchstens ein paar Narren geben kann, die an eine Revolution denken, die 
aber sitgen alle hinter Schloß und Riegel. 

Dann sagen aie: "Der Winter, 'General Winter' kommt und wird Deutschland 
niederzwingen!" Ach, das deutsche Volk ist winterfest. Wir haben in der deutschen 
Geschichtei ich weiß nicht, wieviel tausend, zehntausend Winter überstan. den. Wir 
werden diesen Winter auch schon überstehen! Dann erklären sie: "Der Hunger wird 
kommen." Da haben wir vor. gesorgt. Wir kennen die menschenfreundlichen 
Empfindungen unserer anglikanischen Gegner. Wir haben uns vorgesehen. Ich glaube, 
daß der Hunger eher dort hinkommt als zu uns. Dann wieder sagen sie: "Die Zeit an sich 
wirkt." Die Zeit aber bilft nur dein, der arbeitet. Und fleißiger als wir arbeitet niemand, 
das kann ich diesen Leuten versichern. 



Alle diese vagen Hoffnungen, die sie sich da aufbauen, sind lächerlich und geradezu 
kindisch. Grundsätzlich möchte ich dazu noch eines sagen: Das deutsche Volk hat eine 
Entwicklung von vielen Tausenden von Jahren hinter sich. Zweitausend Jahre hindurch 
kennen wir seine Geschichte. Tausend Jahre lang gibt es ein Deutsches Reich, und zwar 
ein Reich, das wirklich nur Deutsche umfaßt. In diesen Zeiten hat unser Volk die 
unerhörtesten Schicksalsschläge überstanden. Es wird auch all das überstehen, was die 
Gegenwart oder die Zukunft ihm bringen. Ja, sogar noch viel besser, weil ich mir nämlich 
einbilde, daß es wohl schon immer ein deutsches Volk gegeben hat und seit über tausend 
Jahren ein Deutsches Reich, daß es aber niemals die deutsche Einigkeit gegeben hat, daß 
es niemals das gab, was wir heute besiten, eine geschlossene Organisation unseres 
Volkes, und daß es auch nicht immer die Führung gegeben hat, die das deutsche Volk 
heute besitzt. 

Und da kann ich meinen Gegnern bei aller Bescheidenheit noch eines sagen: Ich habe es 
schon mit vielen demokratischen Gegnern aufgenommen. Bisher hin ich immer noch als 
Sieger aus diesem Kampf hervorgegangen. Ich glaube, auch dieser Kampf findet nicht 
unter anderen Verhältnissen statt, d. b. das Verhältnis - die Größenordnung ist die gleiche 
wie bisher. Ich bin jedenfalls der Vorsehung dankbar, daß, nachdem dieser Kampf schon 
unausbleiblich war, sie ihn noch zu meinen Lebzeiten ausbrechen ließ und zu einer Zeit, 
zu der ich mich noch frisch und rüstig fühle. Und gerade jebt fühle ich mich wieder so 
frisch! Es kommt der Frühling, der Frühling, den wir alle begrüßen. Es kommt wieder die 
Zeit, in der man die Kräfte messen kann; und ich weiß, daß bei aller Einsicht in die 
furchtbare Härte des Kampfes in diesem Augenblick Millionen deutsche Soldaten genau 
so denken. 

Wir haben jett ein Jahr unvorstellbarer Erfolge hinter uns, auch schwere Opfer, wenn 
auch nicht im ganzen gesehen, so doch im einzelnen. Wir wissen aber, daß uns diese 
Erfolge nicht geschenkt worden sind, sondern daß unzählige deutsche Männer zunächst 
an der Front in höchster Tapferkeit ihr Leben einsetzten und auch jetzt unentwegt 
einsetzen. Was so viele unserer Männer in unseren Regimentern leisten, in unseren 
Panzern, in unsVren Flugzeugen, auf unseren U-Booten, auf unseren Schiffen und überall 
sonst in unseren Formationen, ist etwas Einmaliges. Es hat noch niemals bessere und 
noch niemals tapferere Soldaten gegeben! Wir Nationalsozia, listen sind besonders stolz 
auf sie, denn wir sind ja selbst nichts anderes als eine einstige alte Frontpartei, die 
FrontPartei des Weltkrieges. Von dort sind wir einst zurückgekommen, Ingrimm im 
Herzen, wuterfüllt und zugleich mit Gram belastet, die Schande empfindend, die man 
unserem tapferen Volke damals angetan hat. Wir, die wir dieses ganze Ringen des 
Weltkrieges mitmachten, wissen ja am allerbesten, was unsere Soldaten heute leisten; 
und ich kann von diesem Platz aus ihnen allen nur das eine sagen: Unsere Herzen, die 
Herzen aller alten Nationalsozialisten sind bei euch; es sind die Herzen von lauter 
Kämpfern. Wieviele sind unter uns, die selbst zerschossen sind aus dem großen Kriege. 
Wieviele, die verwundet waren, wieviele, die ihn sonst mitmachten. Sie haben alle 
brennenden Herzens die Etappen verfolgt, die unsere Armeen in diesem Jahr 
zurücklegten. Jeder einzelne Ort - er hat ihnen so viel gesagt. Es war für sie eine 
ungeheure Genugtuung, jebt das verwirklicht zu sehen, wofür sie damals unter einer 
schrecklichen Ungunst jahrelang Blut um Blut hingegeben haben und was sie leider doch 



nicht erreichen konnten. Sie sind so stolz auf ihre Söhne heute, auf die jungen Soldaten 
des Dritten Reiches. Niemand kann ihnen das besser sagen als die Partei dieser alten 
Kämpfer, die selber einst vom großen Krieg zurückkehrten, die Schmach der Heimat 
nicht erdulden wollten und sofort im Innern einen neuen Krieg anfingen - den Krieg 
gegen die Zerstörer unseres Vater, landes und unserer Heimat. 

So stehen wir Nationalsozialisten jetzt vor einem neuen Kampfjahr. Wir wissen alle, daß 
es große Entscheidungen bringen wird. Wir sehen mit einer unerschütterlichen Zuver. 
sieht in die Zukunft. Wir sind durch die härteste Schule gegangen, die Menschen zuteil 
werden kann. Wir wissen, daß dieses unermeßliche Opfer nicht umsonst gewesen sein 
kann, denn wir glauben auch hier an eine Gerechtigkeit. Was haben wir in diesen Jahren 
alles getan, wir haben uns bemüht, wie haben wir uns abgequält, immer nur ein Ziel im 
Auge: unser Volk! 

Wie haben sich die Millionen dafür hingegeben. Wie sind Hunderte und Tausende dafür 
gefallen. Die Vorsehung hat uns nicht umsonst diesen wunderbaren Weg gehen lassen. 
Am Tag der Begründung dieser Bewegung habe ich eine Erkenntnis ausgesprochen: 
Einst hat unser Volk ungeheure Siege errungen, und es ist dann undankbar und uneins 
geworden, es hat sich an sich selbst versündigt, und die Strafe der Vorsehung hat es dafür 
getroffen. Wir sind mit Recht geschlagen worden. Wenn ein Volk sich so sehr vergißt, 
wie es das deutsche damals getan hat, wenn es aller Ehre und aller Treue plötzlich glaubt 
ledig zu sein, dann kann ihm die Vorsehung nichts anderes zufügen als eine so harte, 
bittere Belehrung. 

Wir waren aber auch damals schon überzeugt, daß für unser Volk, wenn es zu sich selbst 
zurückfindet, wieder fleißig wird und ehrenhaft, wenn der einzelne Deutsche wieder in 
erster Linie für sein Volk eintritt und nicht für sich selbst, über seine persönlichen 
Interessen die Gesaintinteressen stellt, wenn dieses ganze Volk wieder einem großen 
Ideal nachstrebt und bereit ist, sich dafür einzusetzen, dann einmal die Stunde kommen 
wird, da der Herrgott diese Prüfung als beendet erklärt. 

Wenn dann das Schicksal uns noch einmal auf die Walstatt ruft, dann wird sein Segen bei 
denen sein, die sich den Segen in jahrzehntelanger harter Arbeit verdient haben. Und das 
kann ich sagen: Wenn ich vor der Geschichte mich und meine Gegner ansehe, dann wird 
mir nicht bange beim Abwägen unserer Gesinnungen. Wer sind sie schon, diese 
Egoisten! Jeder von ihnen tritt nur ein für die Interessen seines Standes, hinter ihnen allen 
steht entweder der Jude oder der eigene Geldsack. Sie sind nichts als Verdiener, sie leben 
vom Profit dieses Krieges. Dabei kann kein Segen sein! Diesen Leuten trete ich 
gegenüber als nichts auderes als ein einfacher Kämpfer meines deutschen Volkes. 



Ich hin der Überzeugung, daß, 150 wie bisher dieser Kampf von der Vorsehung gesegnet 
wurdee er auch in der Zukunft gesegnet sein wird. Denn als ich vor 21 Jahren zum 
erstenmal in diesen Saal hereinkam, war ich ein Unbekannter und Namentoser. Ich hatte 
nichts hinter mir als meinen eigenen Glauben. In diesen 21 Jahren ist eine neue Welt 
geschaffen worden! Der Weg von jetzt in die Zukunft wird leichter sein als es der Weg 
vom 24. Februar 1920 bis heute hier an diesen Platz gewesen ist. Mit fanatischer 
Zuversicht sehe ich nun in diese Zukunft. Die ganze Nation ist jetzt angetreten. Und ich 
weiß: In dem Augenblick, in dem das Kommando erschallt: "Tritt gefaßt!", wird 
Deutschland marschieren!