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Full text of "Der Gebrauch der Kasus und der Präpositionen in der Septuaginta [microform]"



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University of Chicago Libraries 

- GIVENBY' 

EXCHANGE pISSCTTATiON;^ 

Besides th'e main topic this book also treats of- 
Siibject No. Onfage Subj'ect No, On page 



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Der (Äauch der Kasus und der 
Präpositionen in der Septuaginta 



Teil 1 



INAUGURAL-DISSERTATION 

ZUR 

ERLANGUNG DER DOKTORWÜRDE 

GENEHMIGT 

VON DER PHILOSOPHISCHEN FAKULTÄT 

DER 

FRIEDRICH: WILHELMS-UNIVERSITÄT 

ZU BERLIN. 



Von 



Martin Johannessohn 



aus Berlin. 



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Tag aejr; Pr|>mot|on: 14. Oktober 1910. 



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Referenten: 

Professor Dr. Wilhelm Schulze. 

Geheimer Oberregierungsrat Professor Dr. Eduard Sachau. . 

Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Ulrich von Wilamowilz-Moelleudorff. 



Mit Genehmigung der hohen Fakultät kommt hier nur der erste Teil dei 
ganzen Arbeit zum Abdruck. Der Rest, der über den Artikel, das Possessiv- 
pronomen, äni^Xwv und über alle Präpositionen handelt, wird später erscheinen. 



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Druck von Max Schmersow, Buchdruckerei für fremde Sprachen^ Kirchhain N.-L. 

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Seinem hochverehrten Lehrer 

Herrn Professor Dr. Wilhelm Schulze 

in Dankbarkeit. 



Angeführte und benutzte Literatur für diesen I. Teil» 

Blaß, Grammatik des neutestam. Griechisch. 

Brockelmann, Syrische Grammatik, 

Böhtlingk's Sanskrit-Chrestomathie, 3. Aufl., herausgegeben von Richard Garbe,. 

K. Budde, Das Buch Hiob. 

Caspari, Arabische Grammatik. 5. Auflage, besorgt von A. Müller. 

Deißmann, Bibelstudieh. 

Deißmann, Neue Bibelstudien. 

Deißmann, Licht vom Osten. 

Delitzsch, Assyrische Grammatik. 

Gesenius-Kautzsch, Hebräische Grammatik. 

Grimm, Kommentar zu den Makkabäerbüchern. 

Grünert, Arabische Lesestücke LHeft: Aus der arabischen Bibelübersetzung., 

II. Heft: Arabische Prosa. 
Gunkel, Genesis. 
Hauschild, Des En d'identit^ semitische Herkunft und bibelsprachliche 

Entwickelung. 
Hauschild, Die Verbindung finiter und infiniter Verbalformen desselben Stammes.. 
Helbing, Grammatik der Septuaginta. 
Kautzsch, Textbibel des Alten und Neuen Testaments. 
Kautzsch, Die Apokryphen das Alten Testaments. 
Krebs, Die Präpositionen bei Polybius, 

Krebs, Zur Relation der Casus in der späteren historischen Gräcität. 
Krüger, Griechische Sprachlehre für Schulen. 
Kühner-Gerth, Griechische Grammatik. 
Latyschew, Inscriptiones Orae Septentrionalis Ponti Euxini, 
Nöldeke, Kurzgefaßte syrische Grammatik. 
Reckendorf, Über Paronomasie in den semitischen Sprachen, 
Roediger, Chrestomathia Syriaca. 
Roßberg, De praepositionum Graecarum in chartis Aegyptiis Ptolemaeorum 

aetatis usu. 
Schröder, Die phönizische Sprache. 
W. Schulze, Graeca Latina. 
Scott, The vocative in Homer and Hesiod, The vocative in Aeschylus and 

Sophocles, Additional notes on the vocative in The American Journal 

of Philology Bd. 24, 25, 26. 
Socin-Brockelmann, Arabische Grammatik. 
Thiersch, De Pentateuchi versione Alexandrina. 
Völker, Papyrorum Graecarum syntaxis specimen. 
Wellhausen, Das Evangelium Matthäi. 

Winer-Schmiedel, Grammatik des neutestamentlichen Sprachidioms. 
Zeufl-Ebel, Grammatica celtica. 



jUie vorliegende Abhandlung- über den Gebrauch, der 
Kasus und der Präpositionen in der Septuaginta ist ausgegangen 
von den Büchern Genesis, Exodus und einem Teil der Psalmen. 
Zur Vergleichung und Vervollständigung sind die vier Makka- 
bäerbücher systematisch herangezogen worden: das I, um 
die syntaktische Übereinstimmung mit den anderen, aus dem 
Hebräischen übersetzten Teilen des Alten Testamentes auf- 
zuzeigen, II — IV wesentlich zur Kontrastierung. Nach Möglich- 
keit habe ich auch die übrigen Bücher der Septuaginta be- 
nutzt, sowohl mit Hilfe der Concordance von Hatch und 
Redpath und des hebräischen und aramäischen Handwörter- 
buchs von Gesenius, als auch auf Grund eigener Lektüre. 
Die Präpositionen sind nach der Häufigkeit ihres Vorkommens 
geordnet, soweit die Konkordanz sie festzustellen ermöglichte. 
Für a^xtpi, Äva, adv, Tcpö, b%6, ävTi, irpo? c. gen. und dat.; Ixto?, 
svTÖi;, avso, x<«^P'?> waps^j Bi)(a, airsp, tcT^yjv sind sämtliche Bücher 
untersucht worden. 

Den Kasus sind einige Bemerkungen über Artikel, 
Possessivpronomen und öCKKrikiov hinzugefügt worden. 

Die Stellen sind zitiert nach der Ausgabe der Septuaginta 
von Henry Barclay Swete. 

Nominativ. 

1. Vom Subjekt. 

a) Für hebr. ^l^ljJl"'!!? „bis einen" wird gesagt Ex 97 oö>t 
■iir£>>s(5i:Y)crsv ömb TCocvirwv twv xtiqvwv oöBsv", 1428 oö xaT:s>.si(p9^YiJ 
l'i aÖTwv oöBs st? (genau dieselben Worte auch I Ma 74g; 
vgl. 11 70 oöBe sTi; xaTs^-sicpO-Yi dcTc' aÖTtSv). '■' :\-U 

1 



b) Ein Adverbium der Zeit fungiert als Subjekt Ex 10 3. 
-rö TCpcdi sysv^&Y) Ü^fJ ^f^SH „der Morg-en g-eschah". Zu Ge 2925^ 
41 8 sysvsTO Bs %pm Sp^SS ^'^^l^) (wörtlich „da geschah es in 
dem Morgen") vgl. 29gg sysyeTo scTCspa D1^9 „in dem Abend", 
— Ge Mg TTÖ icptol Bi^^aücs "Ili? '^(52? „der Morgen leuchtete" 
(dagegen Judic 16 2 sw? BiacpatJ(ni 6 opö-po? ^j52n *1lK'l!y „bis 
[zum] Leuchten des Morgens", so auch Judith Mg •Jivix« l^v Bi«- 
cpatjci] 6 opö-po?; das hebräische "npäri wird mit ■J)jA,spa wieder- 
gegeben I Reg 1436 sw? BiacpaddYi "^ijispa). 

c) Sowohl hebr. als auch griech. fehlt das Subjekt Ex 223. 
I&v Bs |i,Y) ÖTCapxii aÖT(o lS |^ ÜK „wenn nicht ihm [irgendetwas, 
vorhanden ist]", d. h. wenn er nichts hat^ besitzt. 

2. Von der Apposition. 

Übereinstimmend mit dem Hebr. Ex Qg jiip Küpioü iTc^d-rat 
Iv ToT? xT^vsffiv (TOD . . . bih/ccxoq ^ijoic, "ISS 1|1'!I- 

Abweichend Ge 40 5 sTöov (5:|Ji©6T£poi Ivötcviov, IxdcTspoi;; 
IvÖTCViov Iv |j.ia vüXTi, opa(n(; ttou svutcviou aÖToö 3 „wie"; dagegen 
wird 5 mit xam wiedergegeben 40^ siBo[j,sv Ivutcviov ev vu%i:l. 
[xia, lyc!) xai köto?' sxaairoc xairoi: tö aÖTOö svüjcviov ei8o[ji-sv. 

Ex 824 icaps^evsTo •?) xüv6[xuia 7i;)^9iö'Oi; eis "TOÖ^ dhiooc, ^53 
„schwer-'. Ähnlich Ex I9 tö ysvo? ttöv uiöv 'fopaY)! jj-^Y** x}^9]- 
&0S y:i „viel"; Num 32 ^ xt^vy) tcX^Ö-o? ^v iroT? uiots 'PoußY)V ... 
tcXyiö-o? (jcpöSpa 2*1 „viel" . . . D12£|? „stark, mächtig". Vgl. ll Chr 
II23 sBwxsv auTaT? TpocpÄ? w>.YiQ'0(; %oX6 ÜlS „an Menge", wo- 
sich die Apposition auf einen Akkusativ bezieht. 

Der Nominativ dient ferner in Übereinstimmung mit dem 
Hebr. zur Bezeichnung des Stoffes Ps 134i5 Tct stSwT^a twv 
88>v5)V apyöpiov xoi ^P^^iov SJ^JIS^DS „Gold und Silber"; ab-, 
weichend Ex 27^9 %a,acc ,f) xaTaaxsuY] . . . xixl 01 7c«(7<yaXot t'^?: 
aöA% XO'^^o'^ ^^1^^ • • • ^^1 '^^^ „allen Geräten . . . Erz". 

3. Vom Prädikat, 
a) bei sTvai und ylvsab-M. Ich füge gleich hier an die 
transitiven Verben, wie tcoieTv oder BiBdvau >.a|j.[äavsi,v usw. 

') Vgl. auch Ex 19ig Yevrj&evto« itpoc BpS>pov "^Dan tVTi^ »in dem Seih. 
des Morgens". 



- 3 — 

Folgende Beziehung-en finden statt zwischen dem hebräischen 

Text und der griechischen Übersetzung: 

«) Hebr. Nom. (Akk.) = Griech. Nom. (Akk.) 
ß) „ ^ = „ » (Akk.) 

y) „ 7 = „ s?5 (dies das Üblichste) 

l) „ b = „ iv 

s) „ Nom. = „ sE$. 

a) Ge 2451 EffT« (sc. Rebekka) YüVY] TW uiw toö xüpiou (jou ; 
Ex 7^9 scTai aT[x« (sc. das Wasser wird zu Blut werden); Ge IQgg 
iyhz'zo (sc. die, Frau des Lot) a'V'fikti &X6? usw. — 

Ex 7j BsBcövta (7s 8>söv <l>apa(ö (dat.); Ge 64 vocai^c, tcoiy)- 

CSIC, TTYIV VttßwTOV; Ps. 9^ Ö-M TOÖ? SJ^b'pOÖ? (TOU ÖTCOTCoBiOV TcSV 

TCKiBwv (7oü; Ex 8 14 (juvi^YaYOv aÖTOÖs 8>y][jloi)vi,(5:5 Ö-yiixcovioci; D'^^örj 
dniat;]^)-, Ps. 147 3 6 TTiö-si^ Töc opia (jou slp-^v^iv. 

ß) Ge 17^ £07) ;caTr?ip tcX-^ö^ou^ 'sÖ'vfiiv; Ex 67 (ähnl. 2945) 
saoiJiai 6[xwv ö-sos D'^ii^i^S (derselbe hebr. Ausdruck wird durch 
eine präpositionale Fügung wiedergegeben Ex 4^6 ffö Bs aÖTÖ 
s(j"/i Toj 7cpö(; TÖv Q-sov). — Häufig bei den Verwandlungen in 
Ex, wie 43 sYsvsTO (sc. i\ paßBoi;) ocpi?; 49 scrTrai tö öBwp aT[xa usw. — 

Ex 2827 Btdcjw TCavTKi; xobi; &7csvavTbu? <70u cpt^Ya^«?! 2 14 
Tt(; (TS xaTs<Ti:Y](7sv oip)(pyTcc xol BtxaciinQv; 67 >.i^[ji,(|jo[JLai sjjlkutw 
öp-ai; 'Xaöv sjxoi; 623 s>.Kßsv 'Aaptbv t{\v 'Eltiacc^l^ aÖTö 
Yüvoika; 22^6 cpspvv) (pspvisi aÖTYjv aÖTtS y'^'^o^'i^'^k — 267 Tuoi-^asi^ 



') Die Wiederholung des Nomens zum Ausdruck des distributiven Ver- 
hältnisses finden wir, auch im Arab.u. Syrischen: lt\s=-l* I^Xit-lj LÄ>iäp. ljo_» 
„er begann uns umzuwenden einen einen" =- „jeden einzelnen" (Grünert II, 
S. 50, Z. 17/18 Aus 1001 Nacht). 8^1 8^1 ^j> „er warf Nadel Nadel" = 



Nadel um Nadel (Grünert II, S. 10, Z. 12);- Lik U?. ^.«L^t .^jb. „er 

zerschmetterte seine Gebeine ein Zerschmettern ein Zerschmettern" = „gänzlich" 
(Caspari Arab. Gr. S. 224). _aA1^ _aA1£ ©otn ^Aifl.A.P „stehend 

waren sie Versammlungen Versammlungen" = „haufenweise"; — 4Sj ^^AiSV 

„Scharen Scharen" = „scharenweise"; wAsaÄ^J >oj(Ti lojCTi „Glied Glied 
/= gliedweise) soll er zerschnitten werden". Siehe Nöldeke, Syr. Gr. § 202 C 2; 
Brockelmann, Syr. Gr. § 200 b. 

1* 



_ 4 — 

Bsppsii; Tpiyjva? oxetcvjv; 14:>2i sTCOtiQasv ttyjv ö^ctXaffuav ^Y]p«v niS'T|H7 
„zur Trockenheit". 

y) Ps 13822 sk ^yiP'pobi sYevovTo pt; Ex 2io Iys^TJÖ"») 
(sc. Moses) aÖTY] sie ulöv; Ps. 11722 sysvT^Q'V) S15 xs<pal7)v Y^via^; 

Ex I3i5/i6 TUaV TUpMTOTOXOV TÖV UIWV [J.OU luTpWCOlJLat XOl EffTat 

51? c77)|;.sTov sm tr?]!; x^''P°'S o^ou usw. 

Ge 1^6 sJCOiYicrsv 6 ö>eöi; toö? Biio cpwcT^pai; si? apx«C t% 
^[jLEpai;; Ps. TS^ e9>svto lspouoraX7]iJ. si? oTcwpocpuT^aTtiov usw. 

B) Ge 17ij TCspiTjjLTjö^-^aEaö-E ty]v capxa t^i; ÄxpoßuaTta? 6[j.wv, 
xod Effirat sv <5Y)Ixei« Biaö^xYie; Ex 12^3 scjirat tö aT|j!.a ö[uv sv 
<yY)[;.siw (auch noch Num 26^0 lysvviQ'Yiffav sv öyijjleiw); 2926 MV''^'^ 

TÖ (JTYlWviOV dcTCÖ TOU XpiOU T^? TslsKöOrsW? . • . Xai SffTKt (701 SV 

IxspiBt (auch Lev 7 23", 8^9; Jos 2433)^). Anzuführen ist auch 
Ex 63 Bwdw ö|uv aÖT7]v SV yCkfjpti, im Hebr. Akk.; jedoch 
Num I824 ■vä sTuiBEVtaTa . . . BsBwxa 'zöic, Azuzkac, sv xXYjpw 7. 
Der Ausdruck sv %>."^pw beg-egnet auch noch Num 182«; 
^'^iS' 54' ""2J Deut Jjg; o^g; 421 ; ^31 5 l^si! l"ij 1"4' 7! I'i45 
19io. u; 2I23; 24^; 25i5. ,,; 26,; 2Q,; Jos 12e; IS^; 14^. 

13- u? I.Chr 665- 

s) Ge 11 3 sysvsTO aÖToT? -?) 7c}.iv8-o? sie 5;iö'0v (Hebr. Nom.) 
xal aafpaXToe ('p) ^v aÖToT? 6 7UY]>.6e (also mit Umkehrung-) ; 
Ge 48^0 t6 <yTCsp[j(,a aÖTTOu saTrai si? tc^X^&o? eö-vwv nüH^ ll?*!! 
tlll^ni^b^ „sein Name werde Fülle der Völker". 

Finale Kraft hat s?? = hebr. Nom. in Ge 20^6 TauTra sc'irai 
aoi s?? TifXTjV TOü 7cpo(yd)7cot> c70ü; Ps. 78 4 Iyev'iq8'Y){i.sv zlc, oveiBo? 
Toii; Y^iT^oaiv fjixwVj im Hebr. an beiden Stellen der Nominativ. 

Abweichend vom attischen Sprachg-ebrauch lesen wir 
loyi^sabui sie,: Ge 15 g sXoYidO-v) aÖTw si? BixaiocdvYiv (Hebr. 
Nom.). Die Stelle wird ang-eführt I Ma 2g2 A e};oyi(JÖ>y) 
«ÖTw BixaioffövY) (K V de, BtxaiocrdvYjv) und Rom 43 i'koyi<y'^"f\ «ö- 
TTw sl? BivtaiocuvTiv. In derselben Weise wird unabhäng-ig- vom 
jHebr. g-esagt Jes 40^7 Tuavira töc e&vy) 6? oöBsv . s?(yi xd sl? 
oö9'sy2)lloYiq8-v](yavib"nti?n.5 inhl D^^Ö „vom Nichts und eine 

' ^) Vgl. Krebs, Die Präpos. bei, Pol., S. 73,4 und Koßberg, Depraepor 
sitionum Graecarum in chartis Aegyptiis' Ptolemaeorum aetatis usu S. 28, III 3. 
2) So ABT, dagegen j< Q haben oöSev. - 



— 5 — 

Leere gelten sie ihm" ^). — In allen vier MakkabäerbüGhern 
finden wir natürlich den Nominativ als Ausdruck des Prädikats 
bei sTvat und yivsG&at. Dag-egen treffen wir e?^ in der -be- 
handelten Funktion nur im I Makkabäerbuche, und zwar sehr oft, 
wie l^i sivai Tudcvra? zlc, >.aöv (AV, om. zIq X); 2^^ avifi sXsüö'Epa? 
sysvYJ&Y) si? BouAtqv; es o(,bxQ<; ö(uv laxai st? Tuairspa;. ee oöt^o? 
6[uv scTai de, ap)(0VTa OTpaTia?; vgl. 9 30 ttou sTvai ötvT aöiroö 
4)iwv de, ocp)(ovTra xoi vjyoup-svov; 853 yzviabui S15 üioö? 'BuvaTOUs; 
— 262 Y) ^ö?a aÖTOÜ sii; xoTcpia mi elc, ffxwT^Tqxa?; — I33 sy^vovTO 
«ÖTToi? SIS axpav, 35 sysvovtto kötoi? dq ^s.yaikfiv waYiBa, .64 ' ■^gav 
TW Xaw sl? Tcayi^a xot sli; (A, om. i^ V) c>tavBa>>ov; I36 sysvovto 
de, svsBpov TW dyiocc^lJ-ocTi Kai s?? BictßoXov TcovYjpöv tw . lap. ; — 
2 43 sYsvovTo aÖToTs s?? (jTYJpiYixa; 845 [xt^tcots Ysv7]Tai auToT^ s?^ 
ovsiBoc (Ps 784^Y2VY)a>Y)ii.sv £1? ovsiBo? . . . Hebr. der Akk.); 

10 24 OTCW^ S(7tV OrÖV £[101 £?$ ßoiQÖ'Eiav; 10 70 Sycl) Be £YSV1I)8'Y)V £?(; 

xaTaYs>.wTa^).' 

si^ statt des Akk.: I Ma 841 laßsTv tou; uioö? 'Idp. si? 
TcaTBa«;; II62 s^ocßsv toÖi; ulouc, twv ocp)[6vTwv aÖTwv eJi; 0[J-Y)pa; 
145 iXaßev ty)v 'Iotctcyjv st? )*.i[xsva;- — IO54 B6? p-oi tyjv 9>UY0''7£p* 
(jou E?5 ywcavia,; lOgg eBwxev aÖTw tyjv Axxap&)v xai TcavTa t^ 
opia aÖT^i; £?<; x7^Y]poBo<yiav. 

b) Für das sogenannte 3 essentiae wird der Nom. gesetzt 
Ex 63 wcp&Yiv Tcpö? 'Aßpaocf;. Q-eö? wv aÖTWv^) ^^t^ h^'^ „ich erschien 
dem Abraham in der Sphäre (= in der Eigenschaft = als) 
El schaddaj " ; — Ge 47 24 xoi E(jTat toc y&v'ii^ci'Tiu aÖTY]? (sc. 
T% Y'^?)» Bw<y£TS TÖ 7ul[X7UT0V [Aspo? TW Oapaw inklä^5 rüji^'] „und 
es ist in (dem Bereich) der Erzeugnisse"; — Ps ßTg Köpio? 
ovojjia «ÖTw '^^p ,T5 „in J. sein Name" = J. ist s. N. 



^) Vgl. Act 19„ El? oö&sv ^oyia^^ivai. 

^ Vielleicht ist diese Redensart in Anlehnung an die hebr. wn';) pliH 
„zur Verachtung werden" entstanden, die aber Ge SS^g durch ein einziges 
Verbum wiedergegeben wird [x:^7toTe xaTOYe),aoö'ß(i.ev. 

^) „eine dem Identitätsverhältnis des redenden Subjekts mit „hei säddäj" 
Tollständig entsprechende, aber keine wörtliche Übersetzung, weil auf jeden 
Fall ein ev Q-eq) eine zu lokale Bedeutung gehabt oder zu religiösem Mißver- 
ständnis Anlaß gegeben haben würde" (Hauschild Des En d'identite semitische 
Herkunft und bibelsprachliche Entwickelung S. 162). . 



- 6 - 

c) Unabhängig" vom Hebr. werden von den Übersetzern 
Adjektiva prädikativ gesetzt: 

sXs(iö«spoe: Ex 21 26 dcicsXsüasTai IXedO'spos ""^S^OS, vgl, V. 27 
iXsuO-spou? l^aicoaTsM ccbxo6q. 

xsv6(; == adverb. Üp^"^ „leer": Ex Sgi oö% dc7Cs>.s(5(rs(T8>s xsvoi; 
23^5 oöx ö(p8^(7ri svw:ci6v [i,oü xsvos (vgl. 242o; Deut Ißiß). Im 
Akk; Ge 31'42 xsvov [xs B^axECTsiT^a; (vgl. Deut 15 ^g; I Reg 63; 
Ruth I21). 

[xdvoi;: Ge 723 xaTs>.si(pö>Y) [xovo? Nws "^jJ^ „nur"; Ex 24:2 
sYYi-et Mw(j% pvos Tcpös töv Bsov 'T^S'? „an seinem Teil"; 21 3 
l(5:v aÖTÖ? p-ovo? s?(ys>.8>Yi lÖ^S „in seinem Körper^ Person". 

%oK6(;: Ge 6^ ^p^avxo 01 av8>pa)7coi jco>.>.o\ yb/zabai infin^ 
Dh „viel werden"; Ge lö^ 6 \}.i(sb6c, coü %okbq s(JTat (j^oBpa, 
inf, absol. MS^H, der als indeklinables Substant. (Menge) ge- 
braucht wird; Ex 1^2 TOffouTw %kzioo(; syivovTo Tl'SH^, „(das Volk) 
mehrte sich". Das Verbum ,1^*1 wird Ex I7 wiedergegeben 
mit j^uBaTot sysvovto. 

TcpoTspo^: Ex 3828 s^s>,sü<7SToci TupoTspo? H^t^i^*! „voran". 

Hervorzuheben ist Ge 2625 s^^Xö^sv 6 uiö? 6 TcpwTÖiroxoc 
TOppaxYji;, 6X05 6(781 Bopot Batid? 1^5 n^eine Gesamtheit". Die 
griechischen Übersetzer können augenscheinlich diese Aus- 
drucksweise, die im Assyr. ^), Arab.^), Hebr. 3), Syr.^) nicht 
ungewöhnlich ist, nicht nachahmen. Siehe auch Stellen, wie 
Ez 29, AIyütctov SXyjv H^S D^^tÖ „Ägypten seine Gesamtheit"; 
II Reg 29 TcavT« 'lapa^X ri'?5""'' „Isr. s. G.". Ebenso verhält 
sich Jes 9f( 1:04 5 Xao^. — Ge 13io sTSsv Tuäaav ttiv Tuspijjwpov 
Tou 'lopMvou, oTi. Tcaca ^v 3Coti^o|i-svV| n^'I^; Jes 22 ^ avsßiQTS 
xfltVTs? s?5 B6|;,aira "TjpS) „deine G."; Mich 2i^2 <rüvocYÖ|i.8V05 
<7üvaxö''^<ysTat 'Iaxol)ß <7Öv Tcaaiv "SJ^^ ^pJ?,. ^Ö^^ '^D^ „versam- 
meln werde ich, Jakob, deine G." — Ez ll^g tcä? 6 oTxo; 
Toö 'Iffp. il^S bl<'1t^, fT'S'bs „die Gesamtheit des Hauses 
Isr. seine G." 



') Delitzsch, Ass. Gr. ^ 169. 

^) Socin-Brockelmann, Arab. Gr. § 119 b. 

«) Geseaius, Hebr. Gr. S 127 c. 

*) Brockelmann, Syr Gr. § 203 c 



d) Übereinstimmend mit dem Hebr. findet sich der No- 
minativ nach. Ausdrücken des Nennens^): Ge 31 47 h.öCkz<5S^ 
«ö-Sv (sc. i:6v ßouvöv) Bouvö? (JLapTü? (vg-h Judic 15^7 ; I Reg Qg,- 
I ehr 14ii; Ho 2^6; ]^^ ^\.i)'i Ge 2620 sxaXs(7sv tö wo]xo(.'voo 
■«pp^aTO? Ixsivou 'ABixCaj Ex 15 23 S7ca)v6(ji.«(rev tö ovofi-a toö totcoü 
ksivou Ilwpia (vgl. Ge 2621- sj; 33g; Sog; Ex 63; l?^,- 1 Reg- 7^^ ,• 
I Chr 7^6 > II ^^^ ^17; Ho I4. 9). Dieser Praxis folgt auch 
I Ma 6^7 Exdc>.s(7sv tö ovo[i,a a^Toö EÖTCc^Twp. 

Ex 33 19 laXiQffw li^i Töi ävo[i.aTt [i-ou Kdpio? svävtiov coü 
n!]!^* atS^a „in [dem] Namen Jahve"; 

Den Akkusativ dagegen finden wir Ex 2^0 sTCft)v6(;,a(Ts Bs 
TÖ övo[i-a aÖTOü MwuffTJv; Tob I9 K sxö^Xsca irö övojxa aÖToQ 
Twßiav; Ruth 1 20 p,Y) otct^vstTs jis Nws[j;,sry, vcaXsffaxs |i,s Ilapav; 
Je 3 19- ii;aTspa xaT^susTs [i-s. . 

Vol^ativ. 

I. Bei Verwandtschaftsnamen fehlt häufig in der grie- 
chischen Übersetzung der pronominale Zusatz pi,Qi> im Gegenr 
satz zum hebr. Original, das niemals das pronomen suffixum 
ausläßt?). 

öcBsXcps und ÄBsT-cpoi innerhalb de r ganzen Septuaginta an 
mehr als 30 Stellen ohne pu; mit pu II Reg Ige; 13 ^g 
(aber 2Ö9 a^sT^cps); I Reg 30-26; I Chr ö^^. 

8«ÖYaTsp stets ohne pu außer Jud. 11 35 ^ ^ ö-uYöcTvip pu; 
In Ruth wird im Singular das Pronomen fortgelassen (äg. g« 
22; 3i . 10. x\ ' is)' während es im Plural hinzugefügt wird (1 ^^ . ^g- is). 

TCOC'Fsp ohne pu Ge 227; 2734. ge- 3$; IV Reg ßji; 13i4 
{■K(kx&p mTsp "Si«! «a^); Tob iOg; Hu; 122; Sap Sal Mg; 



') Aus den} N T sjehg Jp jSjg^i&jystTS jjie 4 Siödg^fo^X?; it,u\ KÖpjp;; Ap,. 
•^11 ^ViO|*P' £)C^^ 'A?^°^ii!^"^"^ 'P^^ß 8 33,1). Über 4as yprkomnjen dj^ser Aus- 
drucksweise in den Papyri s. Deißmann^ N. B. 38; bei den Attikern Kühner^ 
Genh S 356,2. 

*) Über das .Ivleue Testament s. Blaß § 37,5: „Dem Hebr. entspricht aber 
aucli, daß der klassische Dativ {xoi in der Anrede (S tsxvov [J191, S IIpc&Tapye 
jjioi) verschwunden und durch den Gen. ersetzt ist: tcxvov (aou II T 2^; tIkv« 
jjtou 1 J 2j; TCxvt'a fiou 3,, v. 1. {< AB al. ohne ^aou, was das gewöhnlichste 
ist; bei jraiSia nie Pronomen; ni^TCp ^(Jiöv Mt 6g, sonst Ttdttep ohne Pronomen." 



— 8. — 

Si 234— mit l^-o" Qe 27j8; I Reg 24^2. — Dagegen p,yiT/)p 
i^x^ m Reg 220- 

Tsuvov stets ohne jjLOu = "'SS' „mein Sohn": Ge 22|. g; 
,27i3. 18 usw., I Reg ßg. 165 ^iar 2625; I Chr 22^ ;.oft in Tob; 
,Ps 2470; Sir 2i; ß^g u. oft; II Ma Tgs- Ebenso TsxvaBa 4 ^g. 

21- 25- 2?; I ^^ ^50; 64- , ' , 

uiE ohne pu Ge278; 42^0 ; 44i8- 19; I Reg 22^2; Sir Tg. 
Hervorzuheben ist das Spruchbuch, in dem oii. sich ungefähr 
30 mal findet, hebr. natürlich überall ^iS „mein Sohn". Mit 
pu Ge 27^; 499; II Reg ISgs; I833 (uis pu, üis [aou); Eccl 12i2- 

2. Über ä vor dem Vokativ. , 

I. Übereinstimmend mit dem Hebr. 

Die Interjektion wird sowohl griech. als auch hebf. 
(HflHj '^IK, nSiü, rlili, ''in) 26 mal vor einen Vokativ gesetzt, und 
zwar findet sich 11 mal S xdpis: IV Reg 65. 15 (A om.); S^g 
(Baliter); 2O3 (fi>BYix.); Ps II44; 115^ (zweimal); 117 25; Jon 42; 
Jer 4^0 ^ BscfTCOTa x.)? 4I5; — zweinial ä %okic, od^dxm Ez 24eJ 
Na 3^1 dazu Ze 3g oi) j\ hv^ca^c, izoXic,; — zweimal S> 7Cqi[jlsve(;: 
Je 31 1; mit Zusatz Ez 34, S %. 'hp., dazu Za 11^7 fi) oLtuoi- 
[jLatvovTSi; Tra [xairaia. — Der Tod wird zweimal mit S ange- 
redet: Sir 41 ^ u. 2- Das interjektionelle w findet, sich außer- 
dem noch an folgenden Stellen, vor Partizipien mit dem Artikel : 
Hb 29 S> 6 TcT-sovs/wToüv luXsovs^iav xootYJv; 2^5 fi) 6 tioti^wv töv 
7c>.Yi<Jiov ocötoü; Prov 2^3 fi) 01 sYxaira}i.si7covTS(; 6B0Ö? söQ-sia«;; 
Jer 22i3 fi) (B>$ om.) 6 oJxoBojjlwv t7)v oixiav aÖTOu. — Sonst 
wird für die einfache vokativische Anrede bei Menschen & 
nicht zugelassen. Je 22^8 ist ^ ÖLbs'k(^i keine Anrede, - sondern 
das S dient hier als Klagepartikel i). — Einmal, Jes 65, findet 
sich ^.Tdc?^«^ ly*^. — ä vor Abstrakten steht Sir 373 S tcovy)- 
pöv Iv8'6jx'y)p. Verdoppelt wird c!» Ez SOg fi) S» -Jj^spa, obwohl 
im Hebr. nur eine Interjektion steht. 



/) In diesem Verse sind die vier hebr. Ausrufe ij^{< ilp] „ö mein Bruder", 
nlDN .''in )»" Schwester'', p-jx i'in »o Herr", .pinh ^Ti ,n° seine Herrlichkeit'^ 
von dem Übersetzer auf zwei.reduziert: 8tdt toüto t(48& ^eyei Kiipio? emi 'Itoa- 
xei[ji .,. . oö (jiT) ütotptovTai aÖTov *Q öcSsXqj.e;; oö8e fji^ xXaiSaovrai aötov 0^0' »i'ieis; 



— 9 — 

Zu erwähnen ist noch, daß an zwei Stellen der nur; ein- 
mal gesetzten hebn Interjektion r\^^. in der Übersetzung 
doppeltes i^^) entspricht: Jud 11 gg ol ä boyAvfip [aou; 622 
ä ä >yjpis {xou' x6pte. 

II. Abweichend vorn Hebr. 

Mit Ausnahme des vierten Makkabäerbuches, auf das ich. 
unten zurückkommen werde , wird ^ unabhäng-ig- vom 
Original nur an fünfzehn Stellen hinzugefügt; 

S) xi'mo'i Ge 2720 ~ ^ otvBpsg Esr 824; ^iv .i2- 14^ (A, om^. 
ä B). 32 ^ ^ cpiXoi Job 1921 -^ ^ 6xvY)ps Prov ög — ä ttipawot. Sap^ 
Sal 69 — ^ 'lo-pa-^X Bar 824 -— ä jcoXis Ixj^soucra aip-ocra. Ez 22^ 
(Jer 60 ä TuoT^i^ ^j>syB'^$ ist. zweifelhafte Lesart) — : ä- Aavi-^X 
Daö^e. 6.i;o. — S öcvoffts xaVxavücov öcvö'pwTCWv papoiTaTS II Ma 1^^. 

Wenn wir die einzelnen Stellen überblicken, so ist zu- 
nächst hervorzuheben, daß . 

a) im ganzen Pentateuch S sich nur einmal vor einem 
Vokativ 2) findet. Isaakist nämlich darüber erstaunt, daß Jakob^. 
den er für seinen Sohn Esau hält, so schnell das Wildbret-,, 
um das er ihn gebeten, gefunden habe : ti touto 6 Ta)(;ö s5ps?y 
ä Tsxvov.; Diese Schnelligkeit erscheint dem Vater gewisser- 
maßen als ein Wunder. In jenem. 27. Kapitel habe. ich zwölf. 
Vokative gezählt, von. denen keiner ^, hat, unter ihnen. 6 mal 
Tsxvov (v. 13; 18. 21. 25. 87. 43). :.,•:.: 

Ebenso liegt Dan 630 in der Anrede S Aavt-^^., die Dariu& 
an -Daniel richtet, der die ganze Nacht hindurch in der L.öwen- 
grube geweilt hat, ein Ausdruck der Verwunderung: ^ A. sl. 
apa ^^5, xat ö-so? <sou:. . asffwjis crs a7:ö töv 'Xsovtwv-' — ^ Das 
andere S l^(x^vf^ ö^g wird dem Belsazar in den Münd.gielegt>, 
dem. die Magier die Inschrift an der Wand nicht haben deuten 
können und der daher als rletzten den Daniel zu. ^sieh rufen 



^). Beachte Mt 2.7^g ■jj^ei tjUi XefJioL..aaßa)(9'avet, wo einige. Handschriften 

arjXt.aYJXi haben. , : : ■. ' .,'., - ; ; .- 

, :. ^) Num 2423 ■findet sich .die. Interjektion vor einem Fragesatz & 5» Tic. 
^4\a&ta.\ i"){.^-: Das hat mit deim S als sogenanntem Vokativartikel natürlich: 
nichts zu tun. : : . ■ 



— 10 — 

läßt; S A. B^vfi pi ÖTuoBsT^ai irö (y6y^pi\k<x, t^^ yP'''?^» ■'•'^ 
Drig-inal findet sich keine Spur eines Vokativs i). 

Jene drei bisher erörterten Vokative haben das gemein-^ 
sam, daß sie bei Begebenheiten, die in irgendeiner Weise 
■etwas Wunderbares an sich haben, angewandt werden. 

b) Die Aufmerksamkeit der Zuhörer soll im Buch Esr durch 
die Worte Si ocvBpsi; erweckt werden. Sie werden angewendet 
von den Jünglingen, die vor dem Könige darlegen, welche 
Sache auf Erden einem jeden von ihnen den größten Einfluß 
zu haben scheine. Ihre Reden beginnen und schließen ent^ 
-weder mit ocvBpse (3i7; 4^^. 34) oder ä otvBps$ (Sg^; A^. ig- 32)- 

In ähnlicher Weise werden die Könige Sap Sal 69, nach^ 
•dem sie bereits v. 1 angeredet sind mit [3«<7i9^?T5 und BwaaTai 
■TtspaTwv 7%, aufs neue zur Aufmerksamkeit ermahnt: Tcpöi; 6[a,«§ 
o3v, S Ttjpavvoi, Ol XÖYOi [jioü, tv« |i,a8^Y)Ts (yo(piav. • — Iij derselben 
Weise wird inmitten der Rede S gesagt Prov 84 b]xa4, ä av- 
•8>ptö7uoi, TzupKTioikSi, fortgefahren wird ohne ^ v. 5 Äxanot, 01 Bs 
ÄTCaCBeuToi. — Auch Bar 834 ä ^h^cei\% 65 [j-syas 6 oTxo? toi) 
ö-soö werden die Leser zum Aufmerken aufgefordert; die Rede 
wird mit ä 'Icrp. gleichsam auf ihren Höhepunkt geführt; 
•denn v. 9 lesen wir äxous, *hp(x.ii% und 4 4 ixaxtxpioC l(y\is,v, 
Iffp. ohne S. 

Ez 223 wird Israel, d. h. dem jüdischen Volke befohlen, 
aufmerksam seinen Sünden zuzuhören. Der Prophet selbst 
jedoch wird von Gott mit dem einfachen Vokativ angeredet 
V. 2 oih ^vö>p(ojcou. 

c) Zorn und Haß liegt in dem Ausruf Prov Qq t9>i Tcpoi; 
TÖv pp{jLYi>ia, ä 6xvY)ps, Tica ^i^Xwffov i5ü)v TÄ? oBoö^ aÖToi3 und 
II Ma 734, wo Antiochus von dem siebenten Jünglinge an.'- 
:geredet wird: S> Siv6aie. 

d) Übrig bleibt noch Job 19 21, wo Hiob, von den heftige 
:sten Schmerzen heimgesucht, das Mitleid seiner Freunde zu 



^) Äußer jenen beiden Stellen findet sich S im ßuehe Dan. nicht; 
sondern Gott (Sjg; 94- 15- le- n)' ^^^ König (23,. jj), die drei Juden S68pa,y_, 
Miaax,, 'AßSevayw ißu)^ ^^^ Engel Gabriel (Sif.) werden ohne ä angerufen 
■oder angeredet. Daniel selbst wird von Gabriel (O^j) und in seinen TräuHien 
•niclit anders angeredet. 



— 11 — 

•erwecken sucht; sv Bsp[ji,aTri [lou i(Jdt7UY)Qrav od (rapxsg jjioü, rot Bs 

in. Das vierte Makkabäerbuch 

jaimrat eine Sonderstellung- ein, nicht nur gegenüber den aus 
•dem Hebräischen übersetzten Teile des VT, sondern auch 
g-eg-enüber Ma II und III. Es finden sich in ihm 32 Anreden 
mit ä : 23 mal S vor Personen ; 6 mal vor unbelebten Gegen- 
:stäaden; 3 mal auf den Sprechenden selbst bezogen {l^ ä 
TOcXavss ^pisii;-^); löje ^ \keki(x, zyayz; IQ^o S ■i\ Tco^^djcai? . . . hyth)- 
Hierzu kommen noch fünf Stellen, an denen das interjektionelle 
■ä (w) vor einen Genetiv (7^7 ä |j.axapiou Y'^P^^' ^-^20 ^ ispo- 
ropsTCoQ? alwvo^; Hg & lepSic, (TUjjLcpwvia«;; I69 ä twv s(>.(5v TcaiBwv; 
I620 ä TCtxpÄ? T^c TÖTs %spa$), eine, an der S vor ein Frage- 
pronomen gesetzt ist (lö^ ^ tiv« irpÖTrov •^Ö-oXoY^aatjJii) ^)- 

Bei mehreren aufeinander folgenden Vokativen wird die 
Interjektion nur dem ersten beigefügt, z. B. 1^ ä (7tj[A.<pwv5 
vöpü xai cpi'XodOcps ö-eiou ßCou; lö^g S cpiici? ispa, xqcI cpCXirpa 
yayibi^ xixi yo^süfftv cpi).6(5"Popys, xai Tpo(psT« Hai |J,Y]Tspft)v dtBap-affiroc 
7cdcQ<7]; siehe auch 7 10; 15 39-30; I67. 

An Anreden ohne S> habe ich ungefähr dreißig gefunden. 

Zu scheiden ist zwischen eigentlicher Anrede und Anruf. 
.Eigennamen entbehren der Interjektion (5^5 'Avtiojjs; 6^4 'Els- 
a^ap), ebenso Verwahdtschaftsnamen (Qgg öcBslcpoi; I^H' is 
öcBsXcpe) und der Name Gottes (627 ö-sl). Dagegen werden 
Personen, die nicht mehr am Leben sind, mit ^ angerufen. 
Dies geschieht bei den Lobreden auf 1) Eleazar {Iß & ot^ie 
T^$ IspwfftJVTQS Ispeu; 77 ä <Ttj[i.^(ii)vs v6[).ou; 7^0 ä ßaffavwv ßiaio- 
Tcps YEpcov, 2) die sieben Jünglinge (7^6 & tcäTBss, ysvvoio? 6 
■ocY^v» 3) ihre Mutter (15 ^g ^ mxpOTspwv [jlsv vöv p,'^'CY)p tcovwv 
'n;6tpa<r8'S«ra; lö^^ ä [xöviq ydvai,' logg ^ |ji,i^T/)p lö'voy?; ISgo S 
'äppsvtöv 7cpö$ xapTspipcv Y^watoTspa; 16 ^^ w |j.il)TY)p . . . (JTpocTtÖTt; 



') Vgl. Jes 65 ä TÄXac sY<ö (»Ijen S. 8). 

2) Vgl. Num t>4,j S) ^ TIC ?ri(yeT«t (oben S, 9). 



— 12 — 

174 ,ä jj.Yj'iTYip- ispQt|;u)(;s9. 

S in der Anrede an Lebende wird besonders danji g-ebräuclit^ 
wenn Entrüstung und Erbitterung- zum Ausdruck gebracht 
werden soll. Dies erhellt aufs beste aus den Reden der sieben 
Jünglinge vor Antiochus. Hier wechseln Anreden mit und 
phne &. So lesen wir 9i7 ä papoi ^laxovoi ; lOjg ^ p-iaptöTaTs 
Tijpavve; II4 S [xicyapBTs hoi {jLicyavö-pwTcs; 2^^, 11 21 S xtipaws.. 
Ohne ^ 97 TTÖpavvs (ebenso lOj^g; 11 2); O^^s TUpavvs [jusptötairs 
/Ol TT)^ oöpavioü ^iXTjc ix^p^' ^so ^pTaTs: Tupavvs; 932 [xispw- 
TaTS -ütjpavvs; 11 23 xaivoupys ttwv ßaffÄvwv xol 7üo7.s[xie twv öcXt)- 
ö-wi; söasßotJVTwv; IS^^ ävoais xa\ tcocvtwv twv Tcovvjpföv affeßssTaTS. 
'Tijpavvs; 12j[3 ö^piwBsffTaTs. In ähiilicher Weise wechselt 84. 
S vsaviai und, 814 [xeipdcxia. 

Ebenso wird auch bei unbelebten Gegenständen die Inter-f 
jektion bald hinzugefügt, bald fortgelassen, soweit wir darüber 
bei der jetzigen Kenntnis der Überheferung urteilen können.. 
So finden wir zwar 14^ S jcavayts . . . sßBoixa^; 1621 S tsxvwv 
(pwvai (unsichere Stelle, da die Handschriften voneinander, ab- 
weichen, wahrscheinlich ist zu schreiben. (5),; für S); I67 S [i.a- 
Taioi sÄiroi: xuocpppiai; lö^g ^ ..cpüffi,? ispdc', M.^ S ßacrtXsws >wOYtff- 
(j-ol ßaciT-ixcoTspot; 15 ^ ä XoykJ[i.s tsxvwv; daneben aber auch 
Ö34 TCaiBsuTot vojxs . . . cpilY) syxpaTrsia; ögs^i^odocps Xöys. . . . 

IV. Kurzer Überblick über ;den Gebrauch von & in 
der griechischen Literatur 2). 

-. , Bei Homer und Hesiod pflegt die Interjektion nur in 
vertraulicher, gemütlicher Anrede gesetzt zu werden, dagegen 
fehlt sie überall,, wo es sich um Feierlichkeit und Förmlichkeit 
handelt. Daher .werden auch die Götter ohne ä anger,edet< 
Bei den Tragikern und Herodot nimmt 4er Gebrauch des ä 



*) Obwohl also in solchen Lobreden S \ir\Tr\p (statt jJi^Tsp) tinrl S TtJ'^cv. 
gesagt werden kann, heißt es Tg oij, ndii:£p ohne 5. 

") Über den Gebrauch des Vokativs von Homer iDis Plato hat gehandelt 
Scott in „The American ..Journal of Philology" vol. 24, 25, 26; ' '' 



— 13 — 

allmählich an Umfang' zu. Zur Zeit des Plato und Aristophanes 
muß^ vor jedem Nomen stehen^). 

In der hellenistischen Zeit dagegen wird wiederum, wie 
wir aus der Septuaginta feststellen konnten, die Anwendung 
■der Interjektion sehr beschränkt. Sie wird eigentlich nur noch 
emphatisch gebraucht bei besonderer Veranlassung (Ver^ 
wunderung, Aufforderung zur Aufmerksamkeit, Zorn, Schmerz).. 
Vor dem Gottesnamen pflegt kein S> zu stehen, soweit das 
griechische Sprachgefühl gegenüber dem hebräischen seine 
Unabhängigkeit zu behaupten vermag 2). Auch Eigennamen 
haben kein ä, ebenso, verhalten sich Verwandtschaffsnamen. 
Auch vor Abstrakten fehlt das ^ außer IV Ma und zwei 
Stellen, wo jedoch auch das Hebr. die Interjektion darbietet. 

Im Neuen Testamente ist der bloße Vokativ das übliche. 
Einmal lesen wir Mt logg & yuvai, mit welchen Worten offen- 
bar Jesus seiner Verwunderung Ausdruck geben will.' „Sonst 
findet sich S in den Evangelien- nur als Droh- und Wehruf, 
aber nicht vor dem einfachen Vokativ" 3). Vor dem Namen 
Gottes findet sich im NT niemals S. Zweimal lesen wir ä 
vor einem Eigennamen: Act 1^ (^ ©sdcpils im Prooemium und 
Tim 620 S Ti[jLd&E£ im Epilog; einmal vor einem Abstraktum: 
Rom llgg S) ßdcö-oi; tcIouitou (hier nicht Anrede, sondern Ausruf). 

In der nachchristlichen Zeit schwindet w gänzlich. So 
erscheint ä bei Epiktet neben Eigennamen nur da, wo es 
sich um Größen der Vergangenheit handelt ('AyajAspwv, 
AioysvT)?, Kupos, SwxpaTYic). 



^) Jedoch wird den Sklaven das ä versagt, so daß man uutersoheidet 
TCtti „Sklave" und § 7:01 „Sohn". 

*) An einigen Stellen finden wir bloßes, xijpis, obwohl im Original eine 
Interjektion vorhanden ist; Jos Tg-, Judic ß^,; Jer lg; 'S9^^; Ez 4,^; 9^; 
llj^; 20^g; Jona 1,^; Jes 883. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Über- 
setzer, die gewohnt waren beim Anruf an Gott keine Interjektion zu gebrauchen, 
an diesen Stellen S absichtlich ausgelassen haben. 

.*) Wellhausen, Das. Eyaftgeliurn Matihäi, S. 80.' Siehe auch Winer- 
Schmiedel § 29,3: „Der Vok. hatä nur 17 Mal Vor sich, und zwar fast nur bei 
besonderer Emphase". 



- 14 - 

3. Einig-es über die. Form des Vokativs. 

a) Gewöhnlich steht das Nomen in der Vokativform, so^ 
stets uU, )t(jpis, ^uaiXzu (aber Gott wird angeredet prädikativ 
mit vorgesetztem Artikel Ps ög 6 ßaaiXsd? [ji,ou xat 6 8>s6c [jlou;, 
884 Kijpts Ttöv Büvdc[X8ft)v, 6 ßaaiXsü? pioü xal 6 ö'SÖ? piou; 144i 
6 ö'sös [Jiou 6 ßaffiXsi;? [jioü [B, ßacjiT^su K *]), wiitsp, [x^Tsp Jer lö^,,. 
(XYJTsp [A, [n/JTYip B] §[JLYi, dagegen IV Ma 15i4. ^g- 29; 16^; 
172- 4 [XT/j-nip; Q^ÖYaTsp oft, aber Jud 11 35 bw^tkni^ pu^); y6yui'^) 
Judith llj (9>ap(7Y)aov y» f-^ <poßY)ö<7i$ tyj xapBCa), dagegen yuvV), 
IV Ma t6io. 14. Vgl auch II Ma IÖ23 Buvadira ttöv oöpavwv- 
und III Ma 69 twv oXwv BixacTa (A, <7xsffia<7Ta V). 

Über 8>s6? s. Helbing, Gramm, der Septuaginta, S. 84.. 

Auch Eigennamen, soweit sie flektiert werden können,, 
haben die Form des Vokativs: Ex 84; 64 Mmuct^; IV Ma ö^g 
'Avi:io/£5 IV Ma 6^^; I^q ''E^.sa^ap (der Nominativ lautet. 
.'ET^sa^apös z. B. Ö4). 

In den Büchern II, III, ly Ma stehen die Adjektiva stets 
in der Form des Vokativs, wie II Ma l^i ^ öcvöats xai tcccvtcov 
öcv9>p(6TC(ov [xiapcoTaTs; III Ma 5 37 öcö^XiwxaTs; 62 ö^ifffs," 6^2 
a?(6vis; ß^g Ivti[jls; 69 [xifföüßpi und 7co>.ü^>.ss; IV Ma Tg &^ie; 
77 (ju^jLcpwvs; 9^5 irdpavvs jJiispMTaTS xai ityIi; oöpaviou Bixvji; ^x^-ps. 
xai d)|;.ö(ppov; 12 11 dvöais, dcasßscnraTs; 12^3 Q'YjpiwBsdiraTs. 

Im vierten Makkabäerbuche wird bisweilen statt des 
Vokativs der Nominativ mit vorgesetztem Artikel gefunden: 
1632 o6t(ü<; a6, ^ vop(p(jXa^; 11 12 6 TÖpavvo?; 623 01 Bs tou^ 

TUpdCVVOU BopUCpOpOl. — 6^7 JXY] • 0017(05 XaXWS CppOV1^0'ai[JLEV, Ol, 



^) Thren. 2,g jjltj oitoTO^aaiTO ö'uyii'njp (B, b'&yaztp A), 6 oq)&aX[x6s \xo\}- 
ist falsche Übersetzung des hebr. Tji^JJTlS »dein Augapfel". — Im N T be- 
gegnet Myaxep Mt 922! Lc S^^; Ö'UYÄtKjp Marc ög^. 

*) Im N T heißt es stets Yuvai: Mt löjg; Luc 13 ,3; 226^; Job 2^; 
^n'i ^^jß," 20 ij. ,5; I Cor 7 Jg. Siehe auch Latyschev, Inscriptiones Orae Sep- 
tentrionalis Ponti Euxini Petersburg 1885: In den Grabinschriften begegnet oft: 
uic (z. B. I, 116. 125; II, 168. 170. 171 und noch oft, U 76. 95. 132. — 
öeis 103), dagegen nie Uyctttp, -^vai (voc. b\i-^(i.v(\p H, 92. 108. 220. 223 
224. 227; vuv^i II, 72. 74. 96. 104. 220. 222. 226 usw., yuvvii II, 98. 253. 
269. 366. 368). 



— 15 - 

Die dem Vokativ folgende Apposition steht im Nominativyv 
dem der Artikel vorangeht, II Ma I24 xöpis 6 8>s6s, 6 TcavTwv^ 

Genetiv. 

I. Zum Ausdruck von Zeitbestimmungen, natürlich stets. 
unabhängig vom Hebr. i): wktoc, Ex I230 {17"!^ „Nacht", hebrä^- 
ischer Akkus, d. Zeit; Ex \2^yi Ps 767 H^'l'pS „in der Nacht«; 
ferner Ex 1822; 40g2 j]\kipa,c,-voyw6(; llT.b DÖl\; Ex ISgi Yjjxspas 
[xsv-Tyjv Bs vöxTa; Ge 18 ^ ^e(rt\^^pioi.c, DlN^Ü D'l| „um die Hitze 
des Tages"; Ge 19^; 30i6 kaTzipon; 3*1]^3 „in dem Abend-';. 
Jos 615 av£aTYi(7öiv opÖ-pou 'lÜWÜ ri1^J?5 „in dem Heraufkommen 
der Morgenröte", Q^re hat t\hv.p „um das H."; Ruth 2 ^ 
XÖ-ee xal irpiTYi? Dltt^^I?? ^llOlri. 

Mit dem Artikel verbunden, der auch im Hebr. steht, be- 
zeichnet der Genetiv ein distributives Verhältnis Ge 31 40. 
sY£VÖ[Ji,Yiv Tf\c, ^\xipac, (juyy,otiQ\Levo(; tw xaöffwvi xai TcaysTÖ 'tr9]5^ 
vuxi:6(; DI^S „in dem Tage" . . . nb^^S „in der Nacht". 

Über den Genetiv bei Zeitbestimmungen nach Monat. 
Und Jahr s. u. Dativ. 

Abhängig von awa^ und xaipo? steht der (in diesem Fall: 
deutlich partitive) Genetiv Ex 30 10 ocTca^ toö 'sviauToö nit^Si HIIK ^); ; 
Ex 23 u 'vp&LC, xatpoö«; tou sviauToö (vgl. 3423.24, im Hebr. die 
Substantive a'>b^-| „Füße" und Ü''lpi>a „Tritte, Schritte"). 

Ferner findet sich der Genetiv bei Kardinalzahlen, um, 
die Zeitgrenze, innerhalb derer etwas geschehen soll, zu be- 
zeichnen: Ge 74 sTi Y<^P ^spwv S7CTÄ syci) stcocy« östöv stcI ttyiv- 
Y^iv ni?5t!^ TiJ? D'')5j'^ „bis zu Tagen noch sieben«; 40 19 hi.. 
Tpiwv -fifjLspwv öccpsT-sT Oapa(J) tyiv xscpa^.'^v (Tou oitcö (Toü lli^S 
D''b!| ntl^bti^ „in der Dauer dreier Tage". Statt dieses Genetivs. 
wird auch ein selbständiger Satz^) gebraucht, übereinst, mit. 

^) Siehe auch unter Dativ und Akkusativ. 
2) Vgl. Hebr 9j Ä7ca| tou sviotUTOu. 

^) Vgl. Luc 9^3 eYevsTÖ 8e [jlstä Tobc ^.oyouc toiJtouc ÄaeV intJ''£P«' ojttw,, 
Ktti Tiapa^aßciv IleTpov . . . öcveßr). 



— 16 — 

•dem Hebr. Jon 34STiTpsTi; "Jj^xspai mi Nivsuri xaTadTpa^i^aetrai; 
•dageg-en abweichend Ge 4O13 sti TpsTi; -fi^ji-lpat xai [xv/idö^-^csTai 
•^apacl) TY)? &px% (70U "Tlt^b^ 'Tll^^ „in der Dauer dreier Tag-e", 
ebenso Jos lu stti. TpsTi; Y)|xspai xal 6[xsT$ Biaßaivsirs . Ivtö? kommt 
für diese Ausdrucksweise nicht vor, auch ein Beispiel mit sv 
ist mir nicht begfegnet. 

Der Genetiv der Ordinalzahl g-eht der Präposition [xetoc 
•c. acc. voran Ge 11 ^q BsuTspoü Ixouc, [jlstöc ttöv xairaxXüffpv, 
hebr. D.ualform Ifli? D^riJ^ „zwei Jahre nach", Dag-eg-en 
steht g-riech. wie hebr. die Kardinalzahl Ge I63 [xsTot Bsxa sty] 
Tou ot)i7](jai 'Aßpap-^) D^?^ nT5?J? |rp.l? „nach dem Vedauf von 
zehn Jahren". 

II. Der partitive Genetiv. 

1. Übereinstimmend mit dem Hebr. selten: Ge 220 sva 
Twv Mxvtwv n'läll T\Ü^; Ps 8I7 sTi; twv ötppvTtov; Ge IQgg tcoXsi? 

"TY]5 ■rtSpiOlXOU. 

Zur Bezeichnung- des Landes Ge 282 dq 17Y]v MzGO%OT0(,^iu)f 
SupiKi;; der g-enetivische Zusatz ist nur griech. überliefert 
■Ge 45 10 SV Y^ Tzal^ 'Apaßia»;. 

2. Abweichend vom Hebr. 

a) nach Zahlwörtern, Pronomina und Adjektiven 
a) Ge 37 22 e^^oCks aÖTÖv dq sva twv T^axxwv Ü-IlI 'llllin"?^ 
„in diese Zisterne" 2^; 39g o5x ■v^Bsi twv xaö^' sauTÖv oöBsv tuXviv 
irou o^pTTOU o5 T^aaisv DÖ^Ö DK ^? Hf^l«!:? Ifli^ VX ^^ „nicht, 
kannte er bei ihm irg-end etwas, ausg^enommen das Brot". — 
'Ge 14|3 TCapaYsv6[XEVo? twv öcvacro)Q>svi7(öv ti? tOvÖlüI „der Ent- 
ronnene"; der g-enet. Zusatz fehlt im Hebr. Ge 31 32 sTCÜyvwö-i,, 
"TTi sffTtv TTcov (Twv luap' £[Jioi Und Ex 64 SXaffTOi;' Ö[XWV. 

ß) = |Ö Ge 221 s>.a[3sv pav ttoSv TcT^supcSv aÖToö; I Reg- 16 ^g 
■sT? i:5)v TuaiBapiwv auTou; Ge 236 oöBsi? v]p,wv K7 15)^0 t^""};? 



M Andere Beispiele für ähnliche Konstruktionen bei W. Schulze, Graeca 
■Latina S. 17. 

^) Auch der umgekehrte Fall kommt vor, daß das Hebr. nach "IHts 

T V 

„einer" den Plural folgen läßt, während das Griech. das Nomen dem Zahlwort 
im gleichen Kasus des Singulars beiordnet. Ge 21 j. ÖTtojtticirw [Jitas e^dttYjs 
D^n^tSTl nnX »einer der Sträucher"; 49, g Äaei nal [i,itt (pu^Tj ev 'l<spa.r\k 
^ID2W "iriN »einer der Stämme". 



— 17 - 

„ein Mann von uns nicht"; 449 Tcap' ^ av söpsö»?] tö xovBu twv 
TuaiBwv oroü. 

jp wird aber auch mit 1;^ wiederg-eg-eben : Ge 822 sT? s^ 
'^Ijjt.wv; 42 16 öc;co(7TsiXairs s^ 6[ji,fi)V sva; Ex I627 s^"/))*,ö'00'av Ttvs? 
i)c TToD Xaoö; Ps 11726 söT^oyi/ivtapv ö[xa? s? otxou Kuptou; Ex 192i 

Jedoch findet sich s^ auch abweichend vom Hebr: Ge 8820 
iröv spt^ov zi aiywv D'^-tri^ ^^^Tl^ „den Bock der Ziegen"; 
Ex 29 1 1y)[ji(Jjyi pa/apiov sx ßowv Iv ^f53'J5 Tl^^ IS „einen 
Farren, Sohn eines Rindes". 

Auch öcTco kommt als Wiedergabe des hebr. partitiven 
jp vor: Ex 94 oö 'vzksuvfiG&i öctcö tcocvtwv twv toö 'I^paYi^, ulwv 
p7]Tr6v; 6 (ä;7cö irwv xTnfjvwv oöx sTs7*.sdi:Yi(ysv oö^sv; 7 oöx sTslsur/jffsv 

Häufig begegnet s^ in den Makkabäerbüchern, wie I 745 
oö %aTs7^.si(p9>Y) i\ auirwv oöBssTi;; IV 64 st? TcpwTO? sh ty)? ays^Y)^ 
EßpaToi;; 144 oöBsii; sx irwv stctä [j.sipa>tiwv ; — I 621 ttivs? twv 
affsßwv l'^ 'lapa-^T*.; III ^3 tivsi; I^ aöxwv; II 84 Si[j-wv Bs tii; sx 
TY]? Bsviajxstv cpuT^^i; (vgl. auch 1821 ToBoxo^ Ix t^? 'louBaix^? 
Toc^so)?); — IV 82 £xs>.sucr£v oöO^ouc, Ix t% ^\xioLc, twv ^Eßpaiwv 
öcYaysTvj — 1969 aTcsxirstvav s^ aÖTwv 7uo>.7^oö(;, dafür wird auch 
öCTCo g-esagt I 43 le %oKko\ k%h 'lapaTJ^ (vgl. 1 52; 7 19; 96). 

Häufig findet sich s^ im ersten Makkabäerbuche nach 
Ausdrücken des Zugrundegehens und Zugrunderichtens, wie 
4 16 sTcsaav s^ aÖTwv de avBpa? i:pio'^i>.iou$; 1849 a7Cw>.ovTO 1^ auTcov 
ixavoiTT] Xijxm; I30 ocTccoT^scrav T^aöv tcoXöv 1^ 'I<7pa'^}x; 7i6 (juvsTvaßsv 
s^ aÖTwv s^'^xovta ocvBpa?. Hierfür findet sich ebenfalls omö: 
I 824 sTCscyav octc' auTwv s?? ävBpai; ^XTaxoatou? (vgl. 624); 96i 
ffuvslaßsv ocTcö Twv dtvBpwv ty]!; fßi^^^c, . .. sii; Tusvti^xovTa av^pa?. 

Wie es Ge 17 12 heißt 61; oöx sctiv sx tou ffTcepjJiaTd? (jou 
1^, so lesen wir auch I Ma 062 aöiroi Bs oöx ^(yav sx toü CTCsp- 
[xaTO? TWV dcvBpwv, 

Der Präpositionalausdruck steht parallel mit einem Adjektiv 
I'Ma 832 Aucriav av9>pw7uov svBo^ov xai öctcö ysvoui; 1;% ßaoilsi«?. 

y) nach dem Neutrum des Adjektivs: Ps 138 9 tä sd/aTa 
itt)? 8»a>>a(7<3'Yi(;, hebr. Singular eines Substantivs Dvf|«i>-|p^ ^^ das 

Ende des Meeres"; Ex I822 toI Bs ßpa/sa twv xpijJLOiTwv xpivoutjiv 

2 



— 18 - 

aÖTToi D.Tia^^r jbl^n "15in-b| „alle Dinge die kleinen sollen 
sie richten" (hebr. hängt von ^53 der determinierte Singular ab) ; 
III Reg ll4[ XU loi'KU Twv pyijJLÄtwv IIa>.(o|;,a)V 1iyi_ „das übrige"; 
vgl. III Reg 1429 TTOC XoiTcÄ TWV Xoywv 'Poßo«{Ji Und so auch 
I Ma 16 23 -voc AotTuoj -rSiv Xoyoiy Iwavvou; 922 w Tcspiaaol irwv 
^oywv 'loüöou. 

Ge le SV [iioTM toG öBaTO?; 83 sv ^xs(7w toö TtapaBsiaou (vgl. 
Ss; 40 20; Ex 1429; lös) übereinstimmend mit Ü^tpÜ "HlrilJ „in 
der Mitte (Subst.) des Meeres" usw.; aber Ge 29 Iv jjiffw tw 
TcapaBsiffw; 37? sv (xsaw irfi) tcsSiw. 

b) nach dem Superlative = jü: Ge 3i <ppovi,{i,wTaTO(; Tuav- 
irwv TWV ö"/)piwv; 34 19 auTÖi; ^v h'bo^oxaxoq ttocvtWv twv sv tw 
oixw Toö TCKTpö? aÖTOu. Im Hebr.j das bekanntlich keinen 
Superlativ kennt, steht der Positiv. 

c) nach Verben. 

In den semitischen Sprachen kann ein mit der Präpositon 
1P gebildeter Präpositionalausdruck an Stelle des Subjekts 
oder Objekts stehen *). Die Septuagintaübersetzer können 
diese hebräische Ausdrucksweise wiedergeben 

1. durch die Präp. 1^ und öctcö: II Reg lln sTceaav sx toö 
7.aoö; Ge 40 n sv Bs tw xavw tw sTtocvw ocko izoiMTm twv ysvYipiaTwv 
äv 6 [3a(7i7^su<; $apaol) iabizi ; — Ge 812 aÖTV) [Xoi sBwxsv (Jituö 
Toü '^dkou; 2728 BwY) aoi 6 ö-sö? «tcö t% Bpöcrou tou oöpavou; 
vgl. I Ma IO40. 41. — Ex 175 Xaßs Bs (JsauTw oao twv Tcps- 
(jßuTspwv TOU 'Xaou ; — Ge 44 v]VSY>tEV dcTcö twv xapTcwv t% y9]?; 
4023 Ä7CE(TTet7.sv öcTuö TCocvTwv TWV öcya&wv AiytJTCTOu; 33 15 xaTa- 
"Xsitjjw [xsToi <70u o:tcö toö >.aoö. 

Dementsprechend lesen wir auch im ersten Makkabäer- 
buche I Ma 10 37 xaTaffTa&YjdsTai s^ aÖTwv (einer von ihnen) 
h ToT^ ö)(upw[ji.a(nv toö ßafft^sw? toT? |ji<sYa>.ot$, xoi sx t'öijtwv 
xaTacTaQ^'^ffSTai stcI xP^^^^ '^% ßa(yt9^.e(a(; . . . xol 01 1% aÖTwv 
%ai Ol otp)(OVTSi; s^ aÖTwv saTwaav; 643 xai bx vfic, %oi,^z]^^Q'k%<^ 
(A, Ol Bs X V) TOÖ [3«o'i>.sw? öcvsßaivov de, (TuvocvtyiqiIv aÖTwv sie 
'IspoudaT.'/iiJ-; 733 s^vj^ö-sv äthö twv isp£wv (einige von) 1% -töv 
Äyiwv xoi öctcö twv TupsaßüTipwv töÖ T^aoö ojorTcacradQ^ai aÖTov; Sg 

^) Vgl. Gesenius, Hebr. Gr. S. 399, Arim. 1; Caspari, Airab. Gr. S 41Ö, 
6a; Nöldeke, Syr. Gr. S 249 C. 



— 19 - 

)((6p«v TTYiv 'IvBixYjv xat My)BtÄv xai AuBiav, xal aicö twv xa}^>.i(7i:wv 
ytopwv. — Aus dem zweiten Makkabäerbuch I19 XaßövTSi; ätb 
Tou TCupö? Tou 9>u(jtao"irY)piou ; 44i ix 1:% 7capaxEi[;ivY](; (yjcöBoQ Bpatr- 
ffop-svoi. 

Zu beachten ist Ex 16 27 s^yj^ö-ocjocv tivs? sk ttou >.aou, wo 
Tivs? Zusatz des Übersetzers ist. 

2. durch den Genetiv: Ex 620 slaßsv twv 9<üYaTsp(ov 
(^oü-ci^l aö-5) YuvaixK Ht^t^^ lS ':5S^5D!iS ni55b l^'nf^S „er nahin 
^ich (sc. eine) von ' den Töchtern P. zum Weibe"; 292o 
->,Yj{x({j"r| Tou ali^MXQc, aÖTou; — Ge 30 u Bö? p-oi vcov [xavBpaYopwv; 
— 27 19 cpays 1:% ^pa? pu^ vg-1. 31; dageg-en wird euS^tstv mit «tcö 
verbunden Ge 2iQ. n; 82. 3. 5-^) 

Diese Art von g^enet. part. findet sich im Griech. zuweilen 
auch dann, wenn das hebr, Orig-inal den Akliusativ hat: Ex 2i 
s>.a[3EV 'öwv Q-üyaT^spov Asusi ''lb~n3 „eine Tochter Levis"; 
Ge 45 18 Büjffw b\uv mvxwv twv öcyaö^wv AiyUTCirou j^^li^ IU1!0"ni^ 
d^^^ »^^^ G^^^ ^^^ Landes Ä.". 2822 rodvTwv &v sö^v [loi 
■Bcöi; BsxaTY)v o:7uoBs)iaTW(yw aÖTcc uoi l'^V ""b"|J^^l "H?^^ ^3 
'Tjb 131.t§>^i« „alles was du mir gibst, verzehnten will ich es 
dir", wo hebr. vor dem finiten Verb „verzehnten" noch der 
Infinitiv desselben VerbUms steht. 

Aus dem ersten Makkabäerbuche sind als partitive Genetive 
noch zu nennen 11 23 S7i;s7^£^^v irwv Äpsaßurspwv 'lap. xal xwv 
ispswv. Hervorzuheben ist 10 55 sypacjisv aöxöv twv TcpwTwv ^iXwv 
und 1439 sicoiY)(7sv auTÖv twv cpiXwv aÖTou^). 

Aus dem zweiten Makkabäerbuch 2i xou wpbq XaßsTv 
neben I19 Icc^o^zsc, öctcö ttou rcupöi; iroD Q-yG-iaffv/ipioi) und 44i. sx 
DT]? 7r«p«x£i[xsvY]? . (TTcoBoü bpa(7ff()(xsvoi (siehe oben). 

Beachtung- verdient Ge 43 u xaTayocysTs tw öcv8>pc6tcw Bwpa, 



^Tt aÖTOU (ähnlich v. 44 u. 48). Auch Ex 12 ^g wird 2 .i"it öito übersetzt 

'OOTOuv oö auvT:pic|jei;ai ä'K aötoü; dagegen mit dem Genitiv Ge Tj, TcSaa aäpl 
Tc5'* nsTeivwv xat twv JtTYivSv; 17 33 Ttiav äpasv ttwv livSpwv. 

^) Über cpiXö? als Amtsbezeichnung am Ptolemäerhofe s. Deißmann, B. 159. 
TÖv (piXwv und tSv npt&TWV (pi).{ov sind Titel ebenso wie töv 6[aoti[jiwv toT(- 
auYyeveai, töv äpxia(öp.ai;öcpu).Ä}tei)v und tSv SiaSoxwv (Dittenbergeir, Or. gr. 
insct. h. 104, Anm. 2). 

2* 



- 20 ~ 

T(]i; pTjTtvYji; xal tou ^iX\.xO(;, wo das hebr. läVt^ „ein wenig" 'V 
von dem die Genetive abhängten, in der Übersetzung nicht 
ausg-edrückt ist. An anderen Stellen jedoch wird IDS?Ü mit. 
dem Adjektiv p^ixpo? übersetzt: Ge 24 n izo-ziao-^ px pxpöv öBcop- 
D'JÄ'tD^Ö; 482 7cpiacr9>s ■J)[uv [Jiiotpa ßpwjj-aira; 4425 arfopdauxt 
■Jjiuv [xwpa [3ptö[j.aTa.. 

d) Völlig' abweichend vom Orig-inal werden von den Über- 
setzern die hebr. Worte D^^JIS X3 „kommend in die Tag-e" 
wiederg-eg-eben: Ge 24 1 'Kpo^z^t^Y.^c, ■^ppföv; ISn 'A[3paa[x x«V 
Sappa Tcpsaßtiirspoi TCpoßsßv)x6TS(; •fjp.spwv;- Jos 13 1 TcpsaßüTEpoc 
^cpoßspYixcbe Twv '^[jLspwv, (7u ~po[3sßYi%ai; TWV ■f)|XSp(OV. 

Daneben erscheint zum Ausdruck der hebr. Wendung- der 
Dativ: Jos 23 1 TcpscfßüTspo^ i^poßsßvixtbi; Tot? 'J)[xspati;; 22 Tupoßs- 
ßY)xa ToTi; ■Jj^jispat?; HI Reg" li TcpsaßdTspos Tcpoßsßsxtb? 'J)[i,spai,«; ^).. 

IIL 

Eine Eig-entümlichkeit des Semitischen ist die Anlehnung- 
eines Nomens an den Plural desselben Wortes, um anzuzeig-en, 
daß das Nomen das g-rößte in seiner Art sei. So heißt es- 

im Arabischen jj.Ai9J^.*J| j^Lb-L« j,der Sultan der Sultane" 

= der g-rößte Sultan; »L.aiül je^U ,,der Richter der Richter" 

== der höchste Richter 2). 

Diese Umschreibung des Superlativbegriffes ahmen die 
Übersetzer bisweilen nach : Ez 26 7 ßafft^sös ß«(n>.^wv sairiv 
D''D'?P "^I^Ö, so auch II Ma 184 6 ßaa^sö? Tföv ßaa^stöv; 
III Ma 635 ßcccrilsa irföv ßa(7i>.su6vT:wv^). — Ps 135 g tw xüoiov 

*) Daß der Dativ gutes Griech. ist, zeigt Lysias, or. 24, 16 oöSe to{)C 
t^Sy) TtpoßeßrjKOTa? tv) ^it»ticf, äX^& toö? sti veou?. Das N T hat ev: Luc 1., 
jtpoßsßrjxoTreij ev iraB; Tqjjiepais a^i;ßv Ijoav (ebenso Ijg); Sgg aöv/) TrpoßeßYjxma. 
w -^pieptti; no^Xaic. — Im zweiten Makkabäerbuche steht der acc. litnit., 43^. 
6j8 npoßsßtjjcötjs i;tiv T^Wav. 

*) Caspari, Arab. Gr. § 451; Gesenius, Hebr. Gr. § 133 i. Siehe auch- 
H. Reckendorf, Über Paronomasie in den semitischen Sprachen § 31, woselbst 
weitere Beispiele aus dem Arabischen, Äthiopischen, Syrischen und den Vulgär- 
dialektea für diese sprachliche Erscheinung angeführt sind. 

") 1 Tim 6 Iß 6 ßaaiXebs twv ßaoiXeuovTcov xoi x<)pvo? twv xupisuovxwv.: 



— 21 — 

Twv xuptwv; Deut 10 n ö-sö? twv 8>s5>v xai x6pio? twv xupiwv^). 
— Ec I2, 12 8 [i-aTaiÖTY]? [xaTatOTTQirwv; Cant li acj;-« ^(j[;<aTrwv. 

Ps 1844 Ol oopavoi twv oöpavwv DiÖI^tü ''DT^, aber abweichend 
-vom Hebr. wird statt des Plurals der Singular gesetzt Deut 10 14 
Kupoou Tou ö-sou (70U 6 oöpavöi; xat 6 oöpavö? irou oöpavou (vg-1. 
III Reg 827; 11 Chr 26; ßis). 

D''t^'lJ^(r:i) t'ip „Heiligtum der Heiligtümer« = „das Aller- 
heiligste" wird zwar Nuin 44 übersetzt mit ocyiov ttwv (S^yitöv 
;'(vgl. 18 10; Ex 30 se), aber Ex 2037 ocyiov toö &,yiou, 30 10 (^y"'"^ 
TWV Äyiwv, Num 4 19 toc ayta twv (S^yiwv. 

In irgendeiner Weise vom hebräischen Sprachempfinden 
beeinflußt ist auch II Ma 1436 ayis TuavTÖ? <5;yta<ypu xdpis, zu 
beachten ist aber der Zusatz TcavTÖi;. 

Daß die hebr. Superlativumschreibung den griechischen 
Übersetzern zum mindesten nicht geläufig gewesen ist, ersieht 
man schon aus der verschiedenen Wiedergabe des W^^lp 'Ülp. 
Dazu kommen Stellen, an denen die Übersetzer vom hebr. 
Text völlig abweichen: Num 332 6 ap^wv h\ twv appvTwv 
(AF 6 im) TWV AsustTwv -^i$''ty5 H^t^3 „Fürst der Fürsten« 
= Stammfürst; Je 3 19 Q>sou HavToxpaTopo? I9>vwv Ü\)ti DIKS^ ""i^t 
„Herrlichkeit [der] Herrlichkeiten [der] Völker« = die größte 
Herrlichkeit d. V.; Ge 925 TcaT? o^xsty]? D"*13I? 1^^ „Knecht 
■der Knechte" = der niedrigste Knecht, die Vulgata hat an 
dieser Stelle servus servorum (in den übrigen Büchern der 
Vulgata findet sich dieser Ausdruck nicht). Jer 628 TcavTs^ 
ocv^xooi D'^'nTjiD ^'n.D D^S „sie alle [sind] Abweichende [der] 
Abweichenden« = „ die Entarteten unter den Widerspenstigen« 
(hebr. Partizipia). Hosea IO15 (xtuö Tcpodw^ou ocBaia? xaxiwv Ö[jlwv 
DSrii^^ nV^l „Bosheit eurer Bosheit« (hebr. also der Singular 
eines und desselben Substantivs). Das hebr. pnillti^ ri5Ü 
„Sabbat der Sabbatfeier« wird wiedergegeben Ex 31 15, 302, 
Lv 233 (jdcjjßocTa (5cvaicau(yi(;; Lev Ifigi (jaßßaTa tyaßßdcTwv avdc- 
.Tzccuaiq, 2332 aaßßaTa ffaßßdcTwv. 



^) Auch der oberste Gott der Babylonier heißt bei beU „Herr der Herren". 



— 22 - 

IV. Der possessive Genetiv. 

1. Im Hebr. wird zur Bezeichnung der Abstammung- dem 
Namen des Vaters stets TZ „Sohn" vorgesetzt. Wo wir also 
in der Übersetzung uioc, finden, geschieht dies in Überein- 
stimmung mit dem Urtext, wie Ge 29 13 tö ovojj-a laxcbß xoo 
ulou xriQ öcBsXco^c aöiroD. Dagegen steht abweichend vom Hebr- 
der Artikel mit nächfolgendem Genetiv ohne uio?, wie Ex 625. 
'E>.sa^Äp 6 Tou Aapwv; Ge 283 'Ecppwv tw toö Saap; 2424 
8>uYdi;v]p Baö'OUYil sip-i lyco toü MiX-^ac,, 6v stsxsv auTw Na^wp, 
dagegen heißt es v. 47, wo die Erzählung zum zweitenmal 
berichtet wird, S-uya-'/jp Baö-our,}^ st[j,i, lyo) irou uioO Na)((6p, ov- 

Im ersten und zweiten Makkabäerbuche lesen wir oioc,'. 
I 1 10 'A^zioyoi; Eiitcpav^, utöi; Avxiopu toü ßacri^swi;; 226 tw- 
Za[j.[3pl, uiw SaXcop, (vgl. 817; 1429*, 15i; II lOio) oder den 
Artikel mit folgendem Genetiv: I li 'AAs^avBpov töv (DiT^i^tudu; 
838 nToX£iJ.aTov Tov Aopu[jivoU(; (vgl. 5 ig; 62; 7 1; 10 1; 11 70; 
I611; II 3io; 89; 122; I4i) oder den einfachen Genetiv: I 1422 
Noü[j/^vi,o<; 'AvTioy^ou xai 'AvTiTuairpo? "laaovos (vgl. 12i6; II 445)-). 

Ferner bezeichnet der Genetiv Abstammung und Ge- 
schlecht: Ex 31 2 -üöv "ßp T:r\c, (^ul%c, 'louBa 7; Num IBg-ie Taöira 

'T%-(pu>.%SuiX£(6v, Sacpa-c ulö? Soupe. usw. 'p, ebenso Num 34 19-28. 
Häufiger wird sE, gesagt, wie Ex SU töv 'EXiaß töv tou 'A)(i- 
aa[j.ax sx (*?) (pu7v% loüBa (vgl. 37 20; Num 27i,; Jos ^Os; 21 1; 
Tob li; Judith 615; Est li; 25; Hg li. 12. u; 23. 22). 

Ex 615 HocobX £X ir\c, Ooivicycrr,? "j|l. 

Der Genetiv entspricht einem hebr. pronom. sufF. oder 



^) NaxoSp ist der Vater und Milia die Mutter des Ba&ou^X. Dem Über- 
setzer sind anscheinend die Verwandtschaftsverhältnisse nicht klar. 

^) Anzuführen ist noch 1 Ma 16 ^5 b tou 'AßoiißDU. Ob das Fehlen des 
Eigennamens semitischem Einfluß zuzuschreiben oder der Name des Sohnes 
in den Handschriften ausgefallen ist (vgl. 16, ^ U'Jio'XtixoLioQ 6 tou 'Aßo>5ßou), 
bleibt dahingestellt. In ähnlicher Weise wird der hebr. Eigenname T"in~]3 
„Sohn des Hadad" wiedergegeben mit mo? 'A8ep III Reg 16, g u. ö. Vgl. 
auch Jes 7^ 6 uto? tou 'Ap&[ji. xoci 6 ulö? tou 'PoiasXiou; 6 ßaaAetjgofJiev tov 
mov Taßeii]).. 



- 23 — 

einer Status constructus- Verbindung- Ge 12 13 ocBsT^cp-)] aÖToQ sip-i ; 
2O2 öcBslcp"^ ^06 Eö-Tiv; 18 4 vtcIjaTco •zobc, izohac, ö[;.5)v; 2423- 47 
ö>üYaTYip Tivo? sT ""Ö-nS „Tochter wessen". 

2. Für ein Abstraktum steht das Neutrum eines Adjektivs 
oder Partizips II Ma 4* tö )(a}»,s7uöv t^(; (piXovsivaa«; ; Bie ■/) yap 
ot{>i? xai TÖ 17% XP°°''^ xap-/]'XXaY[jL£vov ; 2 31 tö auvTopv t'o? ^^s?so)$, 
TÖ s^EpyacrTixöv ty)? Ttrpayj/.aTsicc«;; IV Ma 612 Iv ö-auj^acrTw t% 
TtapTTspiac; ISs Töc i^y^a ty]? Tcapö^svsia?. 

3. Nach dem Neutrum des Artikels. Der Sing-ular des 
Artikels mit folg-endem Genetiv wird bei Zeitbestimmung-en 
angewandt: Ex bu ■vb -üyji; cj^spov • DI^H „den Tag-" =^ heute; 
Ps 896 TÖ T^? sffTCspai; S"}^'p «zum Abend hin". Anders Ex 16 4 
TÖ T% %spa? £1? %spav l^l'^a Dl"^ "151^) »das Pensum des 
Tag-es in seinem Tage" = die für jeden Tag- bestirnmte Leistung-. 

In den Makkabäerbüchern finden sich solche Wendungen 
nicht, wohl aber der Plural des Artikels in Verbindungen wie 
sie auch ^onst im griech. üblich sind I 656 toc töv 7cpaY[J.ccTMv, 
57 Ta TY]? ßafftXsta?; IÜ20 rd(. ■fip.wv; II lei, 2 10 toc xr\q b<uaia(;', 
I21 Ta Twv B-uciwv; IO9 to: t^(; ^AvTtö)(ou teT^sutyji;; 1326 toc Tr% 
scpoSou Tou ßaailsw? xai t% ava^üYvj?; HI 225 t« ty]? xaviCa?; 
IV 2 14 Ta Twv s)^8"p6)v; 612 t& tou y%w? kutou. Der Singular 
des, Artikels II I22 tö ty]i; Tcpoö-scrsw^; 10 39 tö t-^i; xaTacrxsuY]!; 
TOU ^öyou. 

4. Oft entspricht der possessive Genetiv einem hebr. ^. 
wie Ge 13 1 Tuccv-aToc auTOu ib Iti'iii'b^ „alles was ihm" ; vgl. 4t)i- 

^) Diese hebr. Worte 1f2l>l! CV "IZJ"! werden von den Übersetzern in 
dpr yerschiedensten Weise gewendet: wörtlich IV Reg ^ögg ^.oyov ■^fAspas £v vr^ 
^ixep^ aÖTOu; III Reg 8gg ^%a ■:oiispac ev ^[Aspfj ctöiou (Ä, sviaurau B); vgl. 
£sr 3^ ^(Aspav SV ^epa; — Ex ö^g (tä epva) t& xttS-Tixovirtt y.a9>' -^fJ-epav, ,g 
To xab>T)xov x9) ■:^[j.£pa (B, r^g ^^[Jiepas Flmg) ; _ Jer 523^ e^ ^(Jispa? ei? "V^pav; 
Lev 23 gy TO )ta9>' •^[Aspav sic;^pi,epav; Dan 1^ xctö"' exöiaTYjv ■^)ji£pav (Theodotion 
übersetzt to t9)c i^jxepas «a8>' ^[Aspav). 

IDV? CV "Ipl'P wörtlich 11 Chr 8^, xaTÄ tov ^oyov •^ixspa? ev ttj ^[jispa; 
vgl. 31, g ei? Xoyov i^jj-spSv ei? ■:ni^epac; dagegen I Chr IGg^ iro tt^s ^piepa? eic 
^fxepa?. 

V2V3 QV "12^2 II Chr 8,3 xaxat tov }>6yov ^(j.epas ev ^jJLe'p?. 
HJti'D HjI^' -IDT »Anteil (Wort) eines Jahres in [dem] Jahre" III Reg 
lOjg TÖ xat eviauTÖv Iviauiry (B, eviautov A). 



— 24 — 

Dieselben hebräischen Worte werden übersetzt Ge 242 TuavT« 
Toi 67t«p)(0VTa aÖTOu'), 20? ^dvira ttä aa, und wörtlich 12 20 rcavTa 
oora ^v aÖTw, vgl. auch Ge 395 toT? ÖTcapxou^iv aÖTw. In einem, 
und demselben Satze erscheint der Genetiv und der Dativ, 
während es im Hebr. an beiden Stellen h 'l'^^'h^ heißt, 
Ruth 49 To; ToD 'EXt[ji,sXs)( xai wavTa o<7a bizApysi ttw Xs^^Xatwv. 

Ix TTföv TOU TTÄTpO^ ■fjJXWVj 41 43 TO (XpjXa TÖ BsÖTSpOV TTWV aÖTOÖ 

lb""1trs nOtJ'lsri npS^lip „der Wagen der zweite, welcher ihm". 
— 14 18 ^v ispsu«; TOÖ ö'sou tou &c|jicrTou; 11 1 sTvai aoü ö>sÖ5 xai tou ■ 
aTCspjJLKTOi; <7ou [xsToc ors (dagegen v. 9 übereinst, mit dem Hebr. 
scro[).ai aÖToTs Q^sö?); 47 ig sdöi^-sö-a "JijJisT? xai y) y^ "^([J-mv tcoiBs^ 
Oapaw; 246? sy^vsito aöxoö y^vt]- — Ge 8624 svs[i,£v ttcJ: ÖTco^dyta 
SsßsYwv Toü Tcairpöi; auTou; 34 15. 22 ev ttw 7CEpiT[j.Y)9>^vai 6[X(öv tcocv 
apcTsvixov (aber 17 12 übereinst, mit dem Hebr. öjjliv). In dem- 
selben Satz wird einmal 7 mit dem Dativ, das andere Mal 
mit dem Genetiv wiedergegeben Ge 1 1 4 oixoBop|(yw[j<6v sauToi^ 
{lU'p „uns") Tzolvj xai Tcotviffwjj-sv sauTwv (l]Ti) ovo[j.a. — 2737 TcavTa^ 
TOU? ():^s>.(poö(; aÖTOu sTüOiYjda auTou (1? „ihm") oix^Ta?; 408 
OTOtYicrsv jJLS d)? TcaTsp« ^apad) (7) xai x!;piov TuavTÖi; toö oixou (7) 
Tiai ap)(ovTa roacnri? y% Aiy^Jtctou (7)- 

In derselben Weise auch nach sTvai und yivs^ö-ai: Ge 11 1 
Ysvo? SV xol yeikoc, sv TcavTwv; 2623 cpaaxovTSi; aÖTwv slvai tö 
öBwp; 31 35 tra xaV lö-iorpv twv Yuvaixiwv [j.oü sffTiv; 3423 TOt 

XTYIVYI . . . 0^1 %WV SOTTai', Ex 023 TOÖ XUpiOU Y) Y^> Ruth 43 TYjV 
jlSptBa TOÖ ^YpOÖ, Y] £(JTl TOÖ OcBsXcpOÖ YJIXMV. — Gc 32 17 TIVOS 

sT xai Tivo? TaÖTa t& TcpoTuopsuöjxsva coü; 3825 otiyvwö^i, tivo? 
'6 BaxTuXio?; Ruth 2 5 tivos "f] vsavi? aÖTV). — Ge 30 41 ^y^vsto Tot 
oc(yY)[ji<a (sc, jcpößaTa) toö Aaßav^ tä Bs s7cicrY)[Aa toö laxwjb (aber 
V. 43 übereinst, mit dem Hebr. Iysvsto aÖTw xt-^vy] %oXkA)] 
AI 20 sYsvsTO Y) Y^ Oapaw. 

Hervorzuheben ist noch Ex 29 u T(Ji Bs xpsa toö [x6cr)(ou • . • 



^) Die Worte loi {»mipxovTa aÖTo5 sind auch die Übersetzung der Sub- 
stantiva nJpD „Besitz" (Ge 31 ^g) und jy-i^*^ „Habe" (Ge 395). Vgl. auch, 

Hibeh-Pap. I 84(a) 9,25 sx twv öjtopxovTwv twv 'EirifAevouc- 



— 25 — 

Ttaxaxaijffsi? %ofi s^w 1:7)5 TuapsjJ-ßolYii; " ÄfxapirJa? ') yap scttiv (hebr. 
Nominativ XIH nK^Ö „Sünde [ist] es"). 

Natürlich entspricht hebräischem h in der Übersetzung" 
oft auch der Dativ, wie Ge 12 20 mvTa oaa ^v aÖTw; Ex 12 49 
yo^oc, sXc, sffTai ttw svy^wpiw xoi tw 7i;po(ys};&6vi;i TUpodYi^UTw ; 182 

ipt iffTlV (sc. TCaV TCpWTOTOXOv) ; Ge iSs AÄ)T T^ 0'UV7U0pSU0[Jl,SVW ?)V 

wpößaxa; 16 1 ^v aÖTT] TcaiBCdXY); 21 34. 36. xb tetsXsutyjxÖi; «6x6) 
scTai; 389 oTi oöx «utw stJTai tö a%ip]xci; 426 tw SyiÖ- lysvsTO 
vl6<;; 126 sysvovTO aÖTw TrpoßixTa; 13 12 ocr« locv ys^Yiirai (jot. 

Abweichend vom Orig'inal erscheint der possessive Dativ 
selten: Ex 819 oaa (joi 'saTiv sv tw tcsB'ko, wo der Dativ im 
Hebr. fehlt. 

Dagegen ist der Dativ bei övo{j.a saTi das Regelmäßige 
g-egenüber der hebr. Status constructus - Verbindung (oder 
dem pron. suff.), wie Ge 2ii 6vo[;,a tw svl (tsiam ^O"^? ^^ 
.„Name des einen", Ex 81 ti ovo[xa aÖT^i llütj^ „sein Name". 
Der Dativ erscheint in der, Septuaginta 120 mal, der Genetiv 
(wie Ex I84 TÖ övoiJ.a tou BsuTspoü 'EXts^sp) nur 34 mal. 

V. 

1. Der Genetiv zur Bezeichnung des Maßes. 
Übereinstimmend mit dem Hebr. Ge 30 36 6Böv TpiSiv 

/J)p,spa)v. — Im Hebr. entweder Nominativ oder Akkusativ: 
Ge 6 16 Tptaxoffitov %-i\js()iw tö [x^xo? tvJi; xißwTOÖ; Ex 269 Biio 
3tYi)js(«)V xoi YjjjLiffoui; TTÖ [x^xoi;; 262 [XTJxo^ 17% cdlhdoi.c, öxirt!) xol 
sixoffi 7ri^)(Sft)v; 3O2 tcoii^csi? aöxö TiiYJX^^? '^° p-^xo?. 

2. des Alters. 

Die hebräische Sprache bedient sich, ebenso wie die 
arabische und syrische, zur Bezeichnung des Lebensalters der 
Substantiva "j3 „Sohn" und TllS „Tochter". Diese Ausdrucks- 
weise können die Übersetzer nachbilden, wie Ge 1 1 10 Sy][i, uloz 
s-rfiiv sxÄTov; I Reg 4 15 xal 'H>.si uiö? svsv^xovira sirwv; II Reg 44 
Tfö IwvaO^Äv üiö? %z%kf\'^^z TOUi; %otaLc, uibc, Itwv itsvts; 64 
uiö? TpiaxovTa Itcov AausiB; vgl. 19 32. 35; HI "Reg 12 24; 

^) Einige Handschriften, nämlich die von A. E. Broolce u. N. Mc Lean 
(The old Testament in Greek according to the text of codex Vaticanus) mit 
ckrvz bezeichneten, haben jedoch (5i[ji,api;ia. 



— 26 - 

2242; IV Reg 8n; U,. 21; 15t. ss; I61; I82; 21i. 19; 
22i; 2831. 36; 248; 11 Chr 263. Für uloc, Avird izMUoy gesagt 
Ge 17 12 TvatBiov oxirw %epwv. Häufig erscheint aber auch in 
der Übersetzung im Gegensatz zum hebr. Text der bloße 
Genetiv, wie Ge 1q Nws Bs ^v stwv s^avtocriwv, als Apposition 
50 26 sTeTkSUTYio'sv l(0(n)<p STWV sxaTov Bsxa (wv D^). Die Genesis 
gebraucht diese Konstruktion fast ausschließlich: 14 Stellen 
(Tg; 124; löie; l'^i- n- 24. 20; 21 5; Söao- 26; 2634; 372; 41 46; 
5O26) gegenüber einer einzigen mit ulö? (Hio). Außerdem vgl, 
Num 3339; Deut SSg; 349; Jos U^. 10; 2433; Js 7«; Dan 927. 
Auch die Bücher Tob (142. ii- 14) und I Esr (I34. 39. 43. 40) 
haben in dieser Verwendung kein uio?. 

Statt des hebr. 75 wird das Partizipium wv gebraucht 
II Chr 222 wv saoct stwv 'O)^o^£ta^ i^ccaiXzuütw; 24 1 oaw stctoS 
Itwv 'Iwa?; vgl. 25 1; 28 1; 33 1; 34 1; 365. 

An anderen Stellen gebrauchen die Übersetzer ein Ad- 
jektivum: Ge 17 17 sl tw sxaTovTasTsT YsvYjas-at ül6(;, xai si Sdcppa 
Evsv"/)xovTa STWV Y^vYicTSTat, ; Ex Ö0i4 aTiö sixotjasToö?; vgl. II Ma 624 
'E^scc^apov üöv £Vsv"/)xovTasT^ ^). Ge 12 5 TcpoßaTov svtadaiov 
nj'iS?"]? ,,Sohn eines Jahres'^ 

Ganz frei ist übersetzt Ge 21 4 t^ öy^ö'O %£pa (siehe 
beim Dativ). 

3. des Stoffes'^). 

Übereinstimmend mit dem Hebr. Ge 1926 ctyi^Xy] äXoc,; 
15 17 )^a[j,7caB£<; Tcupd?; 18 6 Tpia [xsTpa (7£[;.iBaXs(0i;; .2534 l^jjsij;,« 
©axoö- Vgl. I Ma löst TCsvTaxocrtoc TccXavTa Äpyuptou u. oft; II Ma 4i9 
apyüpiou '5pa)(p<Ä(; Tpiaxodwu«;"^); 810 töv (popov, ovTa TaT^dcvTwv 

Statt der hebräischen Substantiva werden oft Adjektiva 
gesetzt: Ge 821 j^iTwvai; Bspp.aTivoU(;, 824 ty]v (oloyv^fiw po^j^cpaiav; 
35 14 üT^'kr\v Xiö-ivriv; 41 4 g-toIyiv ^uacyivYiv: Ex 34 17 ö-sot y^wvsuToC. 
npSb ^'!t''^^, so vor allem die Adjektiva xpu'^oö?? oipYupoö?, 

^) Ähnlich nach ypovov II Ma 4,3, 14, |ji.ei;6t TpieT^ XP°'*'°''; l^s l-*-^"^^ 
SiET^ Xpovov. 

^) S. auch Thiersch, de Pent. vers. Alexand. S. 137. 

'') Vgl. Ex 21 3j ipYupiou TpioczovTa 8(8pax(jia St&aei, im Hebr. aber Akku- 
sativ ch^ip D'^pbp ^ip2- 



,- 27 — 

Beachtenswert ist Ge 30 se paßBov crTupaxiVY)v /XwpÄv xal. 
xaputvYiv xoix TcXaTocvou, wo offenbar das Adjektiv TC^airavivoc nicht 
gewählt ist wegen des Aufeinanderfolgeus der beiden v ^). 

In Ausdrücken, wie ,, etwas aus etwas machen", stehen 
irn Hebr. zwei i\klmsative2). Dieser Praxis folg-en bisweilen 
auch die Übersetzer, wie Ex Wu %ovi\(5tic, Y.cCki]u^ix. ty] (7X-/iv9] 
Bspp.aT:a xpiwv Yjpuö'poBavwp.sva; Deut 276 li^i^ouc, 67*.ouX'/ipoui; oh,o- 
Bop-YiGstc; ö-ucnacTTiqpiov Kupiw tw Q-sw cou; Ge 2 7 sTcXacJsv 5 ö-sö^ 
TÖv (^vS'pwTcov y^oüv ocTCÖ "1:% Y%. Statt der hebr. Substantiya 
stehen die entsprechenden Adjektiva des Stoffes: Ex 2832 
TZQiiftic, tüstkXov )(pu(Toöv xa&apdv; 8823 o5to? sTCOiYj<rsv TtavTK tä 
oxsUY) Tou Q-ücTiaffiTYipioü, xai tö TcupsTov auTou xai tyjv j3ccgiv xaV 
Ta^ cptdcT^a^ xai Ta? xpsdypai; j^aXxoci;; vgl. Ex 25i7; 2629; 2827; 
36 so; 3826; m Reg- 7 14. 

Häufiger erscheint für den hebr. Akkusativ s^, wie Ex 202? 
TcoiYjcrsii; tou^ avacpopsTi; su^d^wv (>:(y^7i;Tcov ; 38 iröv sTcapucyxYJpa. 
aÖT^ xol Ta ÖTüoö'EpwaTa aÖT% 1% j^puortou xa&apou Tcoi-^ffst?; vgl. 
Ge 6u; Ex 209; 26i. 15. 31. se; 27i. e; 2813. u. 15. 22- 35; 2^2; 
369. 12- 15- 22- 32- 36- 3?; 373. 5. 7. 14. le; 885. 10; in demselben 
Satze s^ und Aklmssativ Ex 28 «5 ot xocrufj^ßwTOi twv y^iTo'wwv- 
Ix ßu<T(Tou, xol TTOi'iqcjsi? xiBapiv ßuffdlVYlV. 

Anzuführen ist noch Ex 20 24 9>u(7tacrT7)piov sx 'p\c, tcoi'^ctsts 
pi, hebr. stat. cstr. n^'^^TlSID „Altar [von] Erde". 

Nur selten erscheint der bloße Genetiv als Übersetzung 
des hebr. Akkussativs: Ex 2028 %ovi\(sziz tä xpop^ia aö-rou . . . 
)(pu<jwu xaö*apoü 7coiT,<y£i(; auira; 8638 s7:oi7](ysv t6 TTSTaXov tö )[pu(70uv, 
jpüaioo xa&apou. 

4. des Inhaltes, übereinstimmend mit dem Hebr. Ge 14 10 
cppsaira ao-^aT^Tou; 21 14 dffxö? öBaro?; 40 le xpicc xava pvBpnrföv ; 
Ex 1222 Bscy[XY]v öo-cwtcou; — Ge 4I3 izxä Itwv tt]^ söQ'ifiviai; ; 
30 S7CTÄ STV] >.tp,ou; — 29 14 [x^va vjjxspföv; 41 1 Bdo lvf\ ■?ij;,spwv, 
vgl. II Reg 1823; 1428, auch I Ma I29 [i^sirol: I60 hf\ -^ippwv. 

5. Außerdem sind noch viele Genetivkonstruktionen, in- 
denen der Genetiv das regierende Nomen in irgendeiner Hin- 



1) W. Schulze in KZ 43, 188. 

*) Siehe Gesenius, Hehr. Gr. § 117hh. 



- 28 — 

sieht näher bestimmt, in Anlehnung- an das Hebräische ent- 
standen, wie Ge ^^ xo öBwp i:ou xonaxkDG^ou; 15 7cvsu[j,a ?w%; 
821 öffjJLY) söwBiai;; 9 3 layciiyo!. lopxoo; 13 (nrjpTov ^iaö"Y))i7]?; lOso 
8po5 avaToXwv; 14? tyjv y'^v t:^; ^picswi; (ähnl. 206; 284; 41 52); 
21 u fflpsap ToO opxou; 28 stctä o:[xvocBsi; TCpoßdcTwv (vgl. 37 31); 
3837 sptcpo? aiyöliv; 2448 sv 6Bw ä^^Yiö-st«?; 384 -zdt. i|j;,dcTia t% 
)(Y)ps6(Jswi;', — Ex 133 otxov Bou).iai; D'''13i? fT'll „Haus der 
Knechte". 2942 8>uGiav svBs}^s)(iff|/,oti ; 31ii 9<u[xia[Jia ty)? (7uv8<s- 
CSW?; 2031 TÖV XptÖV TTYJi; t:s}.si,w(7sw?. 

In ähnlicher Weise lesen wir I Ma I22 ty]v TpocTirs^av 1:^? 
■TcpoB-scEW? (vgl. I Chron 28 le n31.J?!3i:t p^p); I54 (3^auY{^« 
spY]iiw(jsw$ (vgl. Dan llgi und 12ii Döt^^'ppt^J; Dan 92? 
ßBs>.UYlJ-« '^^'^ spYi[JiwffEwv D^tr^ D'^itlp'tt^) ; 846 'zoizoc. Tcpocrsupi;; 
49 "1:01. i^xccTta T% Ispwffüvv)?; 442 toöc 'kib'Oüc, toü [j;-(.a<7[i.oö ; 44 tö 
ö-uatatyiTQptov tvJi; 6>.oxaüTwcisw?; 53 t6 8>ü(7ia(7TYjpiov twv 61o)cau- 
Tr(o|j.c^T(ov; 56 ' Q-uo^iav GwirTiptoü xat «tvs<Ts«c. — H Ma 29 ö'uaiav 
sYywaivKyjjLoö xol ir^<; TsT.siwds«? iroö ispoö; 12 30 Iv toT? t:% atu- 
)(ia? xaipoTi;. — HI Ma 2i4 tw ov6[j,aTi t;^$ Bo^tq? aoü (vgl. Neh 
95 51^15 Ütjr; Cant tr puer 29; Judith 98); 67 BiaßolaT? cpö>6- 
vou; 7 18 TCOTOV c7(öT7]pioi» (ein Gelage zur Feier der Rettung). 
— ■ IV Ma 5ii t;v)V itoö cujJLqjspovTOi; oCktibziay; 11 i tyiv iT^TCiBa t% 
ÖTiopvvi?; 18i6?aov^w% (D'i^WfS? Gen 29; 322. 24; Pr Sis; 
11 30; 13 12; 154); 183 );ü[jt.sc!)v vf\i £pY][j.tai;, Xu^xscbv ö(.%(kx'f[<;; g /pö- 

VOV d(X[JL^(;. 

VI. 

Eine Eigentümlichkeit der semitischen Sprachen besteht 

darin, Substantiva, wie „Mann", „Herr", „Vater", „Mutter", 

„Sohn", „Tochter" mit einem Genetiv zu verbinden, um den 

Zustand oder die Eigenschaft einer Person oder Sache zu be- 

zeichnen. So lesen wir im Arabischen: J.ää «^/.äLo „Genosse 



"..O "CS XI 



des Verstandes" = ein Vernünftiger; |VJÜiL«-J ( /«Ja^f v^äLo 
„der mit guten Anlagen, einer guten Natur Begabte"; *Jx;f ^ö 
„der Besitzer des Wissens" = der Weise; [»Uxif •<> „Inhaber 



— 29 — 

von Rache" = Rächer (Koran Sur 3,3); v*-r-^^ 1;^;' »^^^ 
Verständigen (Koran Sur 3,5) i). Mehr dichterisch sind 
sC^I «J| „Vater des Lebens" = der Regen (vgl, Job 8828 
3K ll^^b ^lÜ. 55 ist vorhanden dem Regen ein Vater" LXX 
Ti? scTiTiv ösTou -K<Kvf\o); <^^^dL\ 1] „die Mutter schimpflicher 

Handlungen" =^ der Wein; Juu-uUl ^f „der Sohn des Weges" 

= der Wanderer (Sur 9, 60); (jOn ^1 v:yJ.j „Tochter der Erde" = 

der Kies 2). Aus der syrischen Sprache ist vor allem an- 
zuführen das ganz gewöhnliche y.iji ^ ,,Sohn eines Menschen" 

= Mensch; vgl. Luc Sß lll (n''vlX j» „Sohn seiner Stunde 

ff M/ • ^ 

sproßte er (sc. der Samen) hervor" = zu seiner Zeit, sogleich,, 
gr, nur ein Partizip (pusv; |1as yL'xs ,, Söhne des Hauses" = 
Diener, Sklaven (Roediger, Chrestomathia Syriaca S. 83,13); 
\l'i7 Jülo ,, Söhne der Arme" = Armspangen (Roediger 
S. 105,13). Aus dem Assyrischen siehe Ml stM „Herr des 
Aufstandes" = Aufruhrer; Ml hitti ,,Herr der Sünde" = Sünder. 
Rebell; Ml saUme ,,Herr der Bundesgenossenschaft" = Bundes- 
genosse; Ml dabäbi ,, Herr des Redens, Sinnens, Intrigierens" 
= Ränkeschmied, Feind, vgl. syr. ^asyijk^ls, Beelzebub-^). 
Aus dem Phönikischen Mass 4. 6. 8. 10 ''^nxi Dn^t^m n^VTl pl 
PlStn bi'ü'? iXtiTl „und es gehört das Fell und die Lenden 
und die Füße und das übrige (die übrigen Teile) des Fleisches 
dem Eigentümer (Herrn) des Opfers" (Schröder, Phönikische 
Sprache S. 17, Anm. 2). 

^) Siehe hierüber Socin-Brockelmann, Arab. Gr. § 133 u. Caspari, Arab. 
Gr. S 447,1. 

2) Siehe Caspari, Ar.. Gr. § 447,2. 

^) Auch im Irischen findet sich Ahnliches, wo fer (vir); dis. d^S! 
(aetas); lin (pars); luet (copia, pars) und einige andere Wörter zur Bildung von 
nomina agentis neben der gewöhnlichen indogermanischen Form verwandt 
werden. Siehe Zeuss-Ebel, Grammatica celtica S. 364. Auch im Deutschen 
bildet man Komposita, deren zweites Glied „Mann" ist, wie Zimmermann,. 
Landmann, Sämann, Kaufmann. 



— 30 — 

Diese semitische Art von Umschreibungen, die auch im 
Hebräischen sehr übhch sind, können die Septuagintaübersetzer 
liur in beschränktem Maße beibehalten, in der Regel lassen 
sie für derartige Ausdrücke Ersatz eintreten. 

1. Umschreibungen mit ti^'^K „Mann", hv.Z ^Herr, Be- 
sitzer"; (11133 „Held"). In Anlehnung an das Hebr. lesen 
wir Jud 1922 töv udpwv xou oikou n^SH hv:^^)] HI Reg 17 n 
x%c, xupta? iroö oixou, dagegen der Plural n^SIl ^'0^^'^) „Männer 
des Hauses" wird wiedergegeben Ge 39 n oöö>si$ ^v sv vf[ 
ohia scrw; 39 u zoiji; oyx<xq sv -üyI oMol. — In Übereinstimmung 
mit dem Hebr. lesen wir ferner Ps b^ avBpa ul\)M'vm D'^Ü'T. '!2^''i< 
(vgl. II Reg 16 7); I Reg 31 12 %S,q ocvYjp Buvaiisw? (vgl. 
II Reg 249); Jud 20n avBpsi; TirapaToc'^ewi;; Ge 4923 xupioi 
T;o?£ü[j.dTa)V Ü^%r\ ^hp% „Herren der Pfeile". 

Gewöhnlich aber ersetzen die Übersetzer die hebräischen 
Verbindungen durch andere, vor allem durch Adjektiva: 
Ge 64 Ol ocvö-pWTiroi ol ovö[xa(jT:oC D^^.tl "'I^J^ „Männer des Namens" 
= hochberühmte; 9 20 «vö-ptoTcö? yswpYÖ^ y% nb'ISC ^"'^ „Mann 
des Erdbodens"; 2027 h^pmo<; slBci)? xuvyjysTv, äypoi-AOc, ^"'l^ 
n'ltZ)' U^^JjJ "7^!^ S?11^ »ein Mann wissend Jagd, ein Mann [des] 
Feldes"; 4632- 34 h'hpzc, XTYivoTrpoqioi . n.5i?ö ^'p^^ „Männer des 
Viehbesitzes"; 475 avBps? Buvoctoi; Ex 4io ou;j( ixavoi; zl\ki 
D^ID'^t tS^"*}!? „ein Mann der Worte" = ein wohlberedter; I Reg 
16 18 6 -KVYip ffUvsTO? T!l 'IlSil; 16 is avvip öi'^oi.d'bc, tw siBsi 
1S?h t:^^X „ein Mann [von] Gestalt"; 11 Reg 16 7 avYip 6 rcocpa- 
yo^.Q(; bl?*Särt t^^K; IV Reg lg Scw^p Badd? i^'t?? bs?3 „Herir 
des Haares"; II Esr 16 la (= Neh Bis) 'Kolloi Iv 'louBa svopxoi 
aö-ö ^crav HI^W ^^^5 „Herren des Eides"; Ps 139 12 (5:% 
yluiGCbilric, |1l2?S ti^""};? „Mann der Zunge" = Verleumder; Ps 
139 12 o^vBpa aBixov DDH t^-'i^ „Mann [der] Gewalttat"; Prov 15i8 
öcvYip 8>up.w9>Yi? HÖH ti^''K; 2224 Qpyilo<; P]^ Sj^S „Herr des Zornes" ; 
27 15 yuvY) XoiBopo? D^^HP HT^ÜÜ „Weib [der] Streitigkeiten"; 
Job II2 sö>.a'Xo? D";ri^t£^ t?^J< „Mann der Lippen" = Maulheld; 



*) Vgl. Ex 21,8 »"^P'o? '^0" TOijpou '^1t£'''n t>JJ2- 

2) In der arab. Übersetz. Ji^l „Häufe"; vgl. LaJÖJI ^i^) „der Haüife 
der Welt" = die weltlichen Leute (Socin-Brockelmänti, Ar. Gr. § 133). 



~ 31 - 

Jes 41 16 Im^Ga GS (5)? xpQyo6(; (>c[j-a^Y]<; o:XowvTa$ xaivo6(; T^piaTvipo- 
siBsT? ni''Ö''a bra „Herr von Schneiden"; 55? ävY]p avo[J-o§ 
flK Ü'^IÄ „Mann [des] Unrechts", was wiederg-eg-eben wird 
Pr 6i2 durch 7capavo[i,oc und Job H436 durch oi acppovs?. 

Auch im ersten Makkabäerbuche übermeg-en die Adjektiv- 
verbindungen: zwar 1432 tou$ ccv^pai; -ü^ ^uvap-soii;, aber Säe 
avBpai; BuvaTouc; vg"l. I33 avBpai; 7:apavö[j.ou?; lOei ocvBpsi; Xo(,[J!-oi; 
lös av^ps$ avop.oi; — 923 oi avopi; 11 25 Tivst; ocvopi; 1021 >.oipi. 

Einige Male erscheinen an Stelle der hebräischen Aus- 
drücke nomina agentis auf -ty)?: Prov 29 13 6 Bavsicr'ü'^i; 
Cl'^lDSri ti^'K „Mann der Bedrückungen"; Ge B7i9 iBou 6 sv- 
ü7cvia<TT7)? smvo?£pxsTai nll-iSOl::! hv^ „ü^n der Träume" (auch 

arab. (•^^Ls..!^!! v«*.ä.I^ „Genosse der Tr."); Jes H2 avö'pwTuov 

iroXs^KTTTYiv n^n'pX? tr^K „Mann des Kampfes"; vgl. Deut 2 u 
Tcaca ysvsot ocvBpwv TCols^i-icnrwv ; I Reg I618 6 (>:vY)p 7i;oXs[j-icn;%; 
— ■ Ge 14 13 «Tu^TcoTai tou 'Aßpap, 'X IT'^ia "'SjJS „Herreh des 
Bundes A's". 

Mitunter übersetzen die Griechen völlig frei, wie Ex 21 3 
iocv Bs yuvY) (JUVSKysAQ^fi p.sT aÖTou Kin ITf K 'iJ'PS'ai^ ,,wenn Herr 
eines Weibes er ist"; Ex 24u sav ttivi <ru[J-j3^ xpiat,? D'^l.^'^'bpil 
„Herr [von] Worten, Sachen" = der eine Rechtssache hat; 
Jes öOg xic, b xpi.v6[j-£v6? pi IDÖ^Ö '^'I^S „Herr eines Gerichts"; 
mit s)(stv wird umschrieben Prov 245 avY)p (ppovvjcnv s)(wv fl^^l t^'^K 
„Mann [der] Einsicht"; Dan 85 smiröv xpiöv töv toc xspa^öc s^ovra 
Ü'^nP? '^^5 „Herr [der] tlörner", ebetiso 820 iröv xpiöv 6v sTBs? 
TÖv sjpvxoL TToc xspaTa. — Nah 84 "J]you[j.svy) ^ap[jiaxwv ripIJä 
D''Öt^5 „Herrin (Besitzerin) von Zaubereien"; I Reg 287 iv^Kaxpi- 
jjLuö-o? ISIK '3 ,, Herrin eines Geistes" == Totenbeschwörerin. 

2. Umschreibungen mit 3^$ ,, Vater" und D^ „Mutter", 
übereinst, mit dem Hebr. Ge 42o o'^toc, '?iv 8 roaTYip otxoövirtiojv 
iv (yx7)vaT$ (jXY]voTp6(p(ov njpJ^I "l^HK üU^** S^ „Vater der Zeltbe- 
wohrier", dagegen abweichend v, 21 o5to? ^v 8 xa^aBsi^ai; 
cj>a>.TY)piov xat xi8>apav nill^l ^153 trs^rbs ^3^^ n^^.^ NIH „er ist 
Vater eines jeden [der] handhabend [ist] Zither uhd Flöte" 
= Erfindet- der Zither- und Flötenkunst. 

Ez 21 21 TYiv äpxaiav hW "^^l'^ri D^ „Miitter des Weges" 
= Ausgangspunkt der Wege, Kreuzweg. 



— 32 — 

3. Umschreibungen mit |3 „Sohn" und HS ,,Tochter'% 
in Übereinstimmung- mit dem Hebr. I Reg 20 31 üiö$ ö-avaTou 
(vgl. II Reg 125); I Reg 2O16 uiol Q-avaTworsw? T\)t^']^', II Reg 834 
IvwTDiov uiwv öcBwiag T]^]V,'"'^'2 „Söhne [der] Verkehrtheit, Un- 
gerechtigkeit", vgl. II Reg 7 10 uiö? ocBma?, Ps 8823 ulbc, ho^Mt;, 
dagegen wird für dieselben hebr. Worte ein einfaches Sub- 
stantiv gesetzt I Chr 17 9 ob iupo(rÖ'ir)<?si öcBixia iroö TaTcsivöcai 
aÖTOv, ähnlich Job 41 19 irö^ov nt^p^p „S- [des] Bogens" 
= Pfeil; Jes 21 10 01 öBuvdipvoi "'S")!"!?- „S. meiner Tenne" 
= mein zertretenes Volk. Ein Kompositum steht im Griechi- 
schen Ge 1243 ßCk'koyzv{\(; 'ID^'jS »Sohn [der] Fremde; Ge 14i4, 
lös, 1723 okoysv^ ''ri''l|l"j5 „Sohn meines Hauses" (dem 
Hebr. angepaßt 17 12 6 oIxoysvy)? 1:% ohduz aou TV^ T'^'l)- 

Mitunter hängt von uioi; nicht ein Substantiv, sondern im 
Gegensatz zur hebr. Vorlage ein Partizip oder Adjektiv ab: 
Ps 78 11; 101 21 TOu$ üioö? Twv TsÖ-avaTTCdpvwv Hi^lÖill ^53 „Söhne 
des Todes" = zum Tode Bestimmte; Num 1725 toT? üioTi; töv 
otVYixdwv ''*IÖ "'5.21 „Söhne der Widerspenstigkeit". Das Ad- 
jektiv steht in demselben Kasus wie ulot; 11 Reg 2^ yioö? 
BuvaTotj? S^ll ■'55 „Söhne [von] Kraft, Tüchtigkeit" = brav, zu- 
verlässig (dagegen wörtlich 1 Reg 18 n, III Reg 1b2 utöv Buva- 
[/,s<o?; 11 Reg 1328 oiobc, Buva^JLsw«;). — Jes 5i Iv totcw movi 
|)i5ti^"|3 „S. des Fettes" = fetter Boden. 

Völlig frei übersetzt ist Deut 202 o^^ioc, %\riy&w DISlI"!? 

„S. des Schiagens"; Jes 14i2 6 swo-qjöpo? 6 icpwi ötvaTsAXwv 

"llült^'D hbV „Morgenstern (oder Mond) S. der Morgenröte". 

Thr 3i3 lobi; cpapsTpa«; aÖToQ in^t^^ ''55 „Söhne seines Köchers" 

erwartet man statt des mir poetischen Io6q „Pfeile" ulouc,. 

Übereinstimmend mit dem Hebr. Koh 12 4 ai ö-uyaT^spsi; 
Tou o^G\i.onog "V^Ü riiJ513 „Töchter des Liedes" = Töne, Ein 
Substantiv in der Funktion eines Adjektivs finden wir I Reg Lie 
elz ÖüYaTspa loi^-ifj hph2'T\'2 „Töchter der Nichtswürdigkeit". 
Das Substantiv n^ wird auch zur Bezeichnung der Tochter- 
stadt verwandt. Dies können aber die Übersetzer nicht nach- 
machen: Num 21 25 SV 'E(Tsß(5)V xai, sv Tcctcaii; rode, cruYxupouaais 
aÖTTi] rCi^ba^'^Dni fW05 ^M H. und in all ihren Töchtern"; 
in anderer Weise behilft man sich 21 32 xatrsMjSovTO aÖTYiv (sc. 



— 38 — 

tYlv 'la^'^p) xai Toc? -koh^ccc, «ött^?; Jos 15 45 'Axxapc!)v xal ai xföfxat 
aÖT%; Jud 11 26 ^v 'Easß(«)v )tai sv -voXc, bpioic, (x,?ixr\q- 

Der Name des Straußes nil?i ns „Tochter der Wüste" 
wird dem Hebräischen angepaßt Jes 4830 Q^üyairsps? cn:pouö>ol)v; 
2739 Q'üyaTsps? csip'^vwv, vg-1. Mich lg. Dag-eg-en wird für die 
beiden hebräischen Wörter nur eins gesetzt Deut 14 15, Jes 34 13, 
Job 30 29 axpouboi;; Lev llie töv ioipoyp6Xhov. 

rj? n3 ,, Tochter [des] Auges" = Augapfel wird richtig 
■übersetzt Ps Ißg d)$ xöpriv ö(pö>a}^jj.oö ; ist dagegen falsch ver- 
standen Thr 2 18 p.Y) ai(dTz-f\aoLixo , ö'UYairYip, 6 Q(^^oCk\kQ<; (Jqü 
li'i'^S'rO Ü^3r\'hi$ „nicht werde starr dein Augapfel" i). 

VII. 

Für Status constructus -Verbindungen erscheinen in der 
•Übersetzung häufig Komposita, wie Ex 69 oXiyo^ojia, tlVl l^p 
„Kürze [des] Geistes" = Ungeduld; — Ge 17 12 apyupwvYjTo^ 
*105Tl5p,p ^■'X = ein durch Kauf erworbener Sklave; Ex 883 
ayCkfipox^ditikoc, Pi"]!?"nt£^j!5 ; 346 [xaxpöQ-u^Oi; ü'^Q^ "^I^J ^^e tuo^u- 
ilsoc ^Üt^"D,y, 4 10 ^paBuY^w(7(yos |i^'7"1S5 „schwer [an] 
Zunge"; 4io itypocpovo? nS'^SS „schwer [an] Mund"; 630 
la-/y6(^bivoc, ÜTt^pV ^1^?. ,,un beschnitten [an den] Lippen", was 
612 mit akoyoc, übersetzt wird; 18 21 Q-socTeßsT? D\ibx ''gJ^ll 
„fürchtende Gottes". — Ex lOß ol TcpÖTcaTUTcoi aÖTwv '^'^i^'2^, ^^^^ 
,,die Väter deiner Väter". 

Vor allem sind die mit dem Stamme ap^ zusammenge- 
setzten Substantiva zu nennen, der die Wiedergabe des hebr. 
Substantivs "i^i^ „Oberster" ist, wie Ge 8736 ap)[i[xaYsipo? 1'\^ 
D'^nSörr „Oberster der Köche" (vgl. 89 1); 39 21. 22 äp/iWp- 
.cpdXa^; 40^ ap)(iBscrp,wTY]^; le ap^KTiTOTCoioi;; 20 ap)(ioi,voj(6o? ; I Reg 12 9 
öcp)(;t.cyirpaTY)YO(;; — Ex 18 21 jüicc^ioc,, sxaTÖVTappi;, TcsvTYixovTrapp^, 
BsxdcBapxo? (vgl. Deut I15). 

Gelegentlich werden status constructus- Verbindungen auch 
•durch ein einfaches Nomen übersetzt: Ge ISe az^i^aXit; flt^p, 
tbb; ISs (JLOffxaptov ^p^3!:i~|5 „Sohn des Rindes"; 42 19 (^uXa,Ki\ 
It^'Vt? n^a „Haus eines Gefängnisses"; 892o 6x6püi\xoi ^iDDH T)^2 
.„Haus der Umschließung" = Gefängnis, was 22 Bsff[i.wi;^piov ist, 

^) Auch Matth 9^^ wird \A6q zur Umschreibung verwandt ol uioi tou 

^up,cpövoc .,die Söhne des Brautgemaches" d, h. Hochzeitsgäste. 

3 



— 34 - 

dag-egen folgt der hebr. Ausdrucksweise Jes 427 it otvtöui 

In ähnlicher Weise wird eiii hebräischer Präpösitional- 
aüsdruck mit einem einzig-en g-riechis'chen Worte wi6dei/g-6gebei4 
G'e 18 11 Tk YuVatoa D'^tl^iS Hii^ „Weg- (Art und Weise), wie 
[er] deii Frauen [eigen ist]". 

Auch das Umgekehrte kommt vor, daß nämlich mehrere 
griechische Wörter einem einzigen hebräis'chen entsprechen : 
Ex 424 h(ytkoc, xupiou TDTl'^i 620 b'uya.tfip ^o"^ öcBsT^cpoö ttoö 7c«i:pö^ 

VIII. Der subjektive und objektive Genetiv. 
Im Hebr. steht statt des regierenden Nomens ein Infinitiv: 
Ex 17 12 Iw? lua\LS^y ^liou ^f^W i^^-^lj?; 30 12 sv -n) stcktkotc^I 
aÖTäv Üt^i^ ^'pöa ,M dem Mustern sie" (Akkus.); 394 sl^ t7]v 
)((övsuaiv Twv sxaTÖv xscpaXiBtov; — ein Verbum finitum 3235 
Tuspi 17% TtoiYiffsft)? TTOÖ ^J-oaxou ':^5J^ri"n^ lt?S? Ti^H '^S? ijWeil sie; 
gemacht hatten das Kalb". 

Im Hebr. hängt von dem Substantiv die Präposition' -5. 
ab Ps 1308 TÖv T]>.iov sie, l^ouaiav 1;% -^ippai;; 135 9 tyjv csI-^vyiv 
xaV TTÄ a<7T;pa si? s^ouakv t% vuxttoi;; Ge lie sowohl hebr. wie 
griech. der Genetiv: iröv (pwdT^poc töv ixeyav sie, o(.pyp,c, t;% vj^xspai;. 
xol iröv cptöffTT^pa t:qv sMcraw si? ap)(oti; T^t; vuxttö«;. 

Zur Bezeichnung des Weges Ge 38 14 sv wapoBw 0apa, 
'hebr. n~ locale Hf^^^Öi!! '^'l'li; übereinstimmend mit dem Hebr.. 
I Reg 9 11 a6-wv öcvaßaivovTwv tyjv avaßaciv 1:9]$ TtoTvstoi;, vgl. 
Num 344; Jos lOio; I818; Jud Ige; I Reg lögo; II Chr 2O14;. 
3233; ebenso auch I Ma 3 le sw<; ocvaßaGsw? Ms9>wpwv ; Jos 10 n 
TTY]«; %aTaßdc7swe 'Qpwvsiv, vgl. I Ma 624 sv %r\ xa-raßacrsi Bat8>a- 
poüv s(05 TToO TcsBiou ; Jud 1 le "^ (sc. ■}) spv)|xo?) saxiv l%\ xaTaßa(ys(d5 
'ApdcB ist Zusatz des Übersetzers. 

Statt des hebräischen Status constructus erscheint si^Ex 13i8 



^) Assyr. Mt MU. Daß auch von den Semiten die Status constructus == 
Verbindungen als ein Ganzes empfunden würden, ersielit man unter anBereha 
aus der syriscbeii Sprache, in der einige alte Genetivverbindungen das zweite 
Wort flektieren, was besonders bei den mit Ji^s „Haus" zusammengesetzten 
geschieht. Siehe Brockelmahn, Syr. Gr. § 162, vgl. auch Delitzsch, Ass. Gr. § 99.. 



— 35 — 

SKUXXbXTSV 6 Ö>SÖ? TOV XaÖV .68ÖV TYIV di TYIV epY)[JLOV 'n2'7^'tl '?['1'^. 

„Weg- der Wüste", vgl. I Ma 9 2 hops6b>Y\ao(,v oBöv tyiv sE? FaX- 
Yoc>.a; 1820 sxtj>t7\.w(jsv oBöv ty]v sl$ 'ABwpa, 

IX. Der Genetiv des Preises. 

= 3: Ge 289 äpY^pioü TQtj a^iop Bous [Jioi aÖTo; 8.3 19 
sxT;i^(TaTO TYiv [AspiBa tou Äypoö . . . Ixqctöv öcjjlvwv ; 37 28 ^TCEBoyTO 
TÖv loxjYicp TOii; 'I(j[jLaYili'üais svnpcri j^puffwv. 

Anders Ge 47 14 auvfiyuyz'^ 'IwcYjcp Tcav ttö öcpydpiov tou ai^ou 

YlYDpKsOV 3. 

Merkwürdig ist Ge 23 15 TSTpaxociwv BiSpa^^jLWV dp^upiou ; 
o:va [X£(yov s[;.oö xal cro.ö ti dlv sw] touto; flklp PS^li^ l^lJi 
KiriTfJ^ ^i'SI ^T^ ^^Th\^^ nein Land [von] 400 Sekel Silbers 
was [ist] es zwischen mir und zwischen dir?", wo also ,das 
hebräische Wort für Land in der Übersetzung- nicht ausge- 
drückt isti). 

Gc%6 statt des Genet. I Ma 15 ig 7)V£Y>tay Ss oiGijiBa xpucTYiv 

X. Der Genetiv bei Verben 

1, des Hörens. 

otxousiv stets -mit dem Genetiv der Person, während hebr. 
der Akkusativ steht, wie Ge 236 ockougov ■^hj.wv, vgl. Ge 238. 
10- 11- 13; 276. a; 287; 492; I Ma 2 19. es; Sie. Der Genetiv 
des Partizips steht Ge 275 'Psßsxxa v]xou<3:sv lockow'voc, 'kaax 
Tcpö? 'Haatj 'ISIS „in' .dem Reden", vgl. .37 19; 41 15; Ex IQq:; 
IV Ma IO18. 



') Kautzsch übersetzt: „Ein Stück Land von 400 Silbersekeln Wert, was 
hat das unter uns zu sagen." Gunkel: „Vierhundert Silberschekel, was be- 
deuten die zwischen mir und dir-f"' und sagt im Kommentar: |/"^{<,.om. LXX- 

Hss, ist wohl aus ys'^j^ entstanden, nicht das Grundstück, aber der Preis 

macht zwischen beiden nichts aus." Gegen letztere Deutung ist zu sagen, daß, 
wenn die Septuaginta.y^ij.^ nicht gelesen hätte, man dann st^tt des griechischen 

Genetivs den Nominativ erwarten sollte. Außerdem fügen einige, wenn auG|i 
unbedeutendere Handschriften (Mcfgjmxy, siehe A. E. Broöke und N. iVICLean, 
The ..OJd Testament in Greek) ein y?] hinzu. 

^) Vgl. ..P. Or. ,44,5 .^puaewi .oTSiipdivfj) ärto . Spay^jxöv Sia^i^-itov (Roßberg 
S. 23); Pol. 22,18 airecpavoc öcto msv-rfi/ovira iraXavTwv. 

3* 



- 36 - 

Die Sache steht gewöhnlich im Akkusativ <), wie Ge 29 13 
^)tou<rsv Aaßav tö ovopt,a laxtoß; vgl. Ge 117 (jyjv (pwvriv toö 
TcTwYidou (3 8. 10); 2480 Ta pTQj^aT« 'Psjäsxxa? (31 1; Ex 2 15; 33 4); 
29 13 TÖ ovop-a; 18 1 Tcdcvira; 243 izo-v-ac, xohc, Xoyoü?; — I Ma 
827 TOU$ löyou«; (öie; ös; 1022- 46- es); 34i t6 ^vofjia aJjTOU (öea; 
81-^2); lOio Tot; sTcaYYs^taq; II Ma 14i5 scpoBov; IIIMa 633 Ta 
3cap(Jc Tou ßaaiXIci)?; 48 ßapuTQ)r^ 9>6püßov; IV Ma 937 tJiv söysvyj 
Yvwjxvjv; 10 17 TaD-ira; 149 T^tiv Ö'XTcJjiv; 9 töv Tcapa/pTJjjia oi.%zü.%c, 
lÖYov. 

Daneben erscheint aber auch der Genetiv der Sache; 
= 5: Ge 21 12 iXxous tt^ cptöv^ aÖTOü, vgl. 2743; Ex 19 5; 
2322; = ?■• Ge 3 17 'v^/voucai; 1:% ©wvyji; t% y'^^^'^^^o^^o'^ (-^^ 18 24); 
Ex 48 TT)? xpatJY% «övwv; = hebr. Akk.: Ex 32i7 axoucra<; 
^Iviaou? T% cp(öv% Toü 7.aou; 2452 twv pYjfidcTwv; STgtoö svutcvioü 
TOiJTOu. Vgl. I Ma 641 (pwv% TC^-T^Q-oui; aÖTwv; IO74 twv Xoywv 
(13 7; 1425); 11 Ma 7 so TOU Bs ■KpocrTocYliairo? ötxoüw tou v6[j.ou; 
III Ma 623 TT]? xpauY^?- 

sTicaxoüsiv und 67caxodstv werden gleichwertig gebraucht: 
Ge BOß sTCYjxous t% ^wvy]? piou, 22 18 ÖTC'^xouca? t% s[jl% (pwv% 
:p, vgl. Ge 2I17; — I620; 265; 27i3. — Mit dem Dativ 
Ge 16 11 sTr^xoüCTsv Kupto? tt] TaTcstvwasi crou und 39 10 oö)( b%-i\- 
xouev aÖTT) (sc. der Frau des Potiphar) h^\ — 6%axo6£iv mit 
sTCt c. dat. Ge 41 40 sra.. "T^w <JT6{j.aTi orou ÖTCaxo!>(7£Tai ttS«; 6 
"Xao? 7^.- 

sjiaxodeiv ö^axo^siv fehlen in Ex, während sich siaaxousiv 
29 mal findet gegenüber 5 Stellen in Ge. 

£l(7axotjstv bei Personen mit dem Genetiv, bei Sachen mit 
dem Akkusativ: Ex 224 si^xousv 6 ö-sö? töv cTTsvaYjJtöv «ötou 
(6b); I67 TÖV YOYY'^^P'^ (s- 9- 12); I628 TÄ? svToM? pu, aus- 
genommen T% ^wvT]? in Ge und Ex (Ge 21 n; Ex Sis; 4i. 3. 
9; 52*, 2223). 

2. des Erinnerns und Vergessens. 
p.ip"/l(yx£(y9>«i in Ge 7 mal mit dem Genetiv, auch bei Sachen; 
8 1 spYjaö-Y] 6 btoc, ToD Nw£, hebr. Akk. ; ~ 9 15 {JiVY)(7Q>^(yo[i,ai 

^)' Ähnlich Ge Sgj, 21^. dapiTiv oa<ppaivsa9'ai. Sonst hängt jedoch von 
^acppaivecö>ai der Genetiv ab: Lev SG^^, Tob 8g vt^c, o(S\i^z\ Jud- 15j^, Iß^g 
Ttupoc; Job 39 2B toXsjaouV Am b^^ ö-uoria?. 



- 37 - 

TY)? Staö'^KY]? pu, vg-1. 40 13,- 42 19; nur einmal mit dem Akk. 
9 16 ö^jjo[j-«t Tou ^yr\abr\'^oti MÖ"^k/]v. In Ex 3 mal mit dem 
Genetiv 224; 65; 32 13, einmal mit dem Akk. 208 [iv^dQ^YjTi ty)V 
"»jl^spav, im Hebr. steht an allen Stellen der Akkusativ. 

In den Makkabäerbüchern wird {iip„ gleichviel ob bei 
Personen oder Sachen, mit dem Genet. verbunden I Ma 251; 
4io; 54; 738,- 038; IO5. 46; H Ma h; 89; Qse; IV Ma löse- 
Man sieht also, daß auch bei sachlichem Objekt die Genetiv- 
konstruktion überwiegt. Innerhalb der ganzen Septuaginta 
hab e ich an sachlichen Genetiven gezählt 67, an Akkusativen 
40. An einigen Stellen (Ps 118 49. 55; Lam I9) schwankt die 
Üb erlieferung zwischen dem Genetiv und dem Akkusativ. 
D arauf hinzuweisen ist, daß in I Esra sich stets der Akkusativ 
findet, auch bei persönlichem Objekt: 3 20 :ca(7öcv }^d7CY]v, 443 ir/iv 
6Ö)( iqv. — 321 potGiXicK,; 42i töv TcaTrspa. 

ojvajxipTJcycsiv nur bei Sachen, übereinstimmend mit dem 
Hebr. mit dem Akk. : Ge 4I9 iri)v &[xapTiav p^ou oivajjtip-^orxw ; vgl. 
Num 5i5; II Reg ISis; III Reg 17 ig; Ez 21 23. 24. . Ex 23i3 
Qyo\)M ö-ewv sTspwv , oöx o:vapY)(7Ö'i^(j£(TQ>s. Der Genet. findet sich 
in Ne 9i7 oux dvsp-vi^u&Yicrav twv Q*aü|Jia(7i()i)v. 

Ge 4421 s7ut(Jis).oöjj.ai aÖTOu vh^ "'^V- T\^^t^ „ich will setzen 
mein Auge auf ihn". 

Ge 4O23 sTcsMQ'STO aÖToö,' 4 Isi iTtiT^aO'soö'at [j.s Itcoiy]<tsv 6 
ö-eö? TCavTwv Twv tcövwv [xoü (im Hebr. an beiden Stellen Akkusativ). 
. 3. des Füllens. 
Ge ßu. 13 zTiliiab^ ri yri oiZudat;; 21 ig sro>.Y]<rsv tov oiG'/M 
öBaros, vgl. 24i6; 26i6; 42i6; 44i; Ex 821; I612; 4O33. 35 und 
so auch in den übrigen Büchern mit dem Genet. (im Hebr. 
stets Akkusativ). . - . . 

Der Akk. erscheint in Übereinstimmung mit dem Hebr. 
Ex 31 3 hiitlfiGU aÖTTÖv 7i;vsö[xa ö-sTov cocpiai;, vgl. 3623; Ps 1473. 
Ge 3723 Ol xapi.Y])vOi aÖTwv sys[xov 8'U[ji.t«{x«;Twv . flKDJ d''Kt2'il 
„tragend . . .". 

Über ppTocdai c. genet. s. unten S. 80 (Akkusativ). 

4. des Trennens. 

Ge 48 11 TTOö TcpocwTcoü oux s<yTspiq9>y]v, hebr. Akk. j Ex 5 19 



— 38 ~ 

löl'^Sl D1''"'15'^ D5''3I3 T^ »nicht werdet ihr abnehmen von euren 
Ziegeln das täg-liche Pensum"; 10 24 ttwv xpoßdcTwv x«t 
Twv ßoöv b%oKiii&ab't ^) Ü'^'lppri D!35i^2£ „euer Kleinvieh und 
euer Rindvieh soll zurückg-elassen werden". 

Ge 2955 IffTY) Tou mirsiv j^, das Verbum ist im Anschluß 
an das Hebr. 'löj? „stehen" gewählt. 

(psföäfjÖ'ai wird unabhängig vom Hebr. angewandt Ge 19i6 
SV TW (fsiaaab'&.i Ktiptov «ötou ^J? b^^; 22 12 göx scp£i(yw toÖ 
uioS (jou Toö acYaitvjTOÖ ^i' 's[x6 ^3^13 ^l^n^-HIS! ^pTllS ]?5tr'ri xb 
„nicht hieltest du zurück deinen Sohn deinen einzigen von 
mir"; 4620 (JLY) (ftiaricbe töi$ ö(p&al(i,dr? 6j;,föv Tföv cxsuwv hebr. 
„nicht möge euer Auge schonend ruhen auf . . ." 

Aus den Makkabäerbüchern verzeichne ich I lies ßouXö- 
JJLSVO^ IxsTaeyTYJffoctaÖTÖv t^s XP^'^'S (^§"^- -'^^^ '^28 ■roös avTi>,sYOVTr«i; . . . 
ToD ^^v [/.sTaaTT^cyai) ; HI 624 töv ö(i,föv zizpyivf\>/ . . t^? ap^YJ^' 
xai Tou TCVsiifXKTTO? [JLsQ'KJirav ; — I 12 10 Tcpö? tö j^y) s^alT^OTpito- 
8>^vai öjxwv (vgl. in Ig fföv wairpitöv BoY[i,aT(ov öC7CY]>k)\.OTpt{ö[i.6voc); 
— I 1236 Biaxwpiffai köt/iv (sc. -t^v otxpav) vt\c, tcoIsw^ (vgl, 
in 225 xouv CiüVTCOttöV Hoi sTa(pö)V Toö jcavTO? Baaiou xs)((opicr- 
jxsvwv); 5gn xk v^icia xwpitjavts? töv p.a<STrföv. — II 839 %6i.<s% 
IffTspvi^j'ivoi; l;>.7ciBoi; %a1 (ywinf)piö(5 (13ii; IUI 12. 33; IV 823; 126); 
447 Msv^Xaov äirsXuffsv twv xatrviYOp^t^svwv (622; HI Te); ög 6 
<Ju)(voÖ5 1:% TraTplBo? äito^svwöai;; 18 ävsTpotitY] ttoö ö-pdtcrou^; 11 5 
Xwpit«) ^IspO(yo>.t5pi.tov ätcsxovti äcsI (T^oCvou? icsvts (aber I 84 6 
TOTCOi; ^v (j.axpctv ätus^wv öctc aÖTÖv c^öBpa, 11 12 29 äoTwIv, ocTOs^oüdav 
o:äö 'IspocyoXüjjLwv triraBiouis s^axotyiöUi;). — III 126 sTcstpwVTO töv 
h(i^ifiym aÖTou vööv l^ifftotvsiv i^jis IffiißouX^i; („abbringen von 
dem Entschluß"); 232 oö 'tibsTtpm 'z% «öffsßsCai;; 3i8 sTp^av 
%]^v.<i T% s^ffoBou; 18 ^sot6[i,svoi tt^i; 'J](xsTspai; ö(:X)t%; 695 'iroüi; 
•^^vxfpavx^c, . . Tr% okiixs Äftocrir'^aac; — IV S^-ö^opLov ti? oö Söva-rai 
IxxÖtjja!. öfxwv TY]? ^j>üX^?' ^^^ °? xata)*.ö(y«i; föv 'Oviav %^c, ap^- 
l6p(off(jvY)§; 823 Ti s^dcYOjiev sautou? toö fiBioroü ßtou; 9i6 otcw^ 
dtT^aT^T^aY?)? TÖV ßacyavwv; 12i7 oöx (5:TCauT0(jL0>>.w t^? twv ä^eX^^öv 
p-ou [j.aptüpiaig; I85 twv roatpCwv s8>vwv lxBi«iTV)Q'^vai. 
Neben dem Genetiv erscheint auch äicö*. 
Ge 2746 |XT()ffiots äTsxvwÖ'M ÄTcö Tföv B(5o 5{Aföv, hebr. Akk. 
(vgl, Ez 36 13; anders Ez 36i8 h«1 -titsxvwixsvyi b%o tou sä'vous aou 



— 39 — 

%|voü); Ex 1922 }x-ip:0Tz dcTcaHa^Y) öctc' aÖTwv Kupio? 5 {vg-1. 
.JP.l?:3io; 7 151 9,34; Jer 39.31; s? Job IQ19 Siot -vi -^{Jjp ix i^acri^pq? 
E?C p^p-« ötwYiXXd^YXl^; der Genetiv aiißej JV Ma 9i6 noch Sap 
Sal 122); — Ge 42.7 Y)lXo,irpio.uiro ötjc' aöijwv. Qil-Iv',8 '^35**;i':'l „er 
stellte sich fremd ihnen g-egenüb^r (vg-1. I Es 94; I Ma 624 
nebep dem Datiy | Ma 11 53 rßlQ^^p,t,<a^ TS) 'I(ova9>ay; 1072 
■.f^lXXoTpi.Qu.VTO aötirq)). 

.(3c7c6. = j!D Ge.3l49 4^Q<r.i^P^6,pö'a|rr5po,s «roö nroö sTsppü (vgl. 
Ex 287; Ley ISss; 12ioU; a.; — I M^ I15; 2195 610. sei II43; 
II Ma I7; 6 16; kl findet siph I Reg 19 19; II Reg 12 10; HI Reg 
11 29)- Vgl. ferner .1 Ma 44 od %uy 6i.\}.^c, ■^gqly s(3:>top,7cicpi,vai öctcq 
^v\c, %OLpz\y.po'k'i]C, (ähnlich 7 ß};, 645 i<y)ji^ovi:o dc^c' «ö.toö; II 61 
,ji,ST:o^[3aiystv (^tcö T^y TCcxTp^wy vqjjl^v; 12 40 irwv ötwö 'lapia? sJb(ö}^.(öV, 
o!,(f §>v 6 v6}xo5 i?\;;^p:Y£i. tqü? iQuBaiQ.u?; m 82 («)? öctcq ttw.v vojjlijxwv 
'OCÖToö? X(ö)^u6yirwv (vgl. Ge 2:3,6 ]Si; H Reg 13 13; Si ISgp; 
206- 21; ,463; s^ Ps I.I8101; mit dem Genetiv I Esr Oe). 

5. des Ber-ührens und Zielens. 

a) Ge 4H.t7 «vrsXaßsTO^) IcüKTYicp n:% j^sipöi; toö Tcaxpb^ aö^ou 
.h,ebr. Ajkk. ; 25.26 *}) xsip «o^ou stoiXy)[J.[).£vy) t^i; treirspuYjt; -S. .rrr- '83 
jXY) oc^JjYiOi&s aöxou (sc, Tou ^üXou) 5; .2Q4 'Aßt[JLsXs)j oöj( -Y]t{;aTo 
«uTYi? (sc. Sara) ki$ y^p »sich nahen zu", vgl. 20.6^). — 19 is 
sxpdc?ry)(jav ol a^ys^o'' '^^<i Xsipö? auTöv 5? ^§^^' J^^^^is; 426; 45i, 
■dane.bien eine andere .Konstruktion Ge 2.1 ig xpa?^^Y]GOv t^ ^sipi (jou 
■auTo (sc. TÖ miBiov) 13 ^'ijT^'flJ^ 'p^ttllil „lege fest deine Hand 
in ihm'^; vgl. Juid 1^29; IV Reg 11 12, noch anders Jud I626 
Tov vsaviav töv xpaToö.vToc t;})v yßpo^, auToQ 3. ttt- Ex 82 s? jjlsv 
•p3v [XY] ßou)«.£t ,s^aT5Q(J'Tsi?sCifi. Tov Xocov [xou, SüCk' svj. hwpoix&i<; aÖTOU 
DI5 iTI0P "[^i^f^^!^-'^]^^-ߧ^^W!^ ^?^ sie" =:: zurückhaltend [hfyipomXv 
Gewalt haben über jem. c. gen. wie iTcixpanTsTv, s. unter 6). 



^,) p,er Genetiv ist bei dvriX. das Regelmäßig,e auch in def ,B.ed.eutiing 
des Bewahjrens, Uiiterstützejis, Helfens. ,per Dativ I Chr. 22,, hx\.laj^ic!pa<. ir^ 
2aXco[jtö)v ul^ a^tou nbbli/h 171?^ »zu helfen dem S." (aber 28,3 und 
Ps ll-7jg, WO sich im Hebr. ebenfalls das Verbum ■^]y findet, steht in der 
tJbersetzung der Genetiv). 

^) dt,%Q bei Äjijrpg^.ai Ley ,5^ ;?( .^nwi äTO äxaS-apoiaj .CtvB'pt^Jtou, jipch 
»y.-2 ,YJ [|)Uj(,^ ,7)^.1; l^y .ätJjyiJJai TcavTO^? .mpÄYlAaTO? ^(I^cc^öip.'ugu, |iebr. in beiden iV.ersen 
• 3; -r- Num 165g [^Tj S^i;eg,Ö>e äTt^ .-•Tttiv'cwy 2. 



— 40 — 

Diese hebräische Wendung wird wiedergegeben Jud 7 8 B toöc 
irpi,a>to(jCou? ocvBpa<; xaTicr)(Uffsv, A twv Bs -rpiaxoaiwv avBpwv Ixpa- 
TYiffsv; Jud 194 xa'TS(j)(£V aö-röv 6 Ya[;.ßpö? aÖToü. 

Hervorzuheben ist das Partizip e)^Ö[j,svo? c. gen., hebr. 
''"!"« „nach": II Reg 21t sy^vsTO >.i[xö$ sv xaT? %spate AaüstB 
Tpia lrt\ sviauTÖ^ l)(6p,Evo? sviauToü H^^ "'^llHi? W^; Ps6726 7t;pO" 
^(pQ-Äcrav «pj(ovTsg £)[6[j,£voi ^«T^Xdvcöiv ; 93 15 sw? oö BixaioffüVY) 
STCKTTpsijJY) sii; xpi(jiv xai l)(6[;,£Voi aÖT?)? TcavTE^ ol eöÖ'eTi; t^ xapBiof. 
Daß ipp.£vo? die gleiche Bedeutung hat wie oiziab) und pi;« 
c. acc. zeigt die Vergleichung von Ge 41 3. e aXlm Vs ETCToi 
[3ös^ ojvsßaovov jj-stä T;aüTa(; Ix toü TCOTrafj.ou, äXkoi Vz Itztol axaypec, . . 
ävEcptjovTO [;.st' aÖTOU? mit 41 19. 23, wo der Traum des Pharao- 
zum zweitenmal erzählt wird otto: ßÖE? sTspai öcvsßaivQV ÖTciaw 
«ÖTöiv ix Toö TtoTajxoö, oiXkQi Be cttä ffTraj^UE? . . . ^vscpdovTO 
EpjjLsvoi auTÖv, hebr. an allen vier Stellen die Präposition "Itli^- 
Ge 39 12 sTCSffTcaffairo auTÖv twv i|AaTiwv aÖTou 5- 
b) ETriö^upi-sTv findet sich innerhalb der ganzen Septuaginta 
nur 10 mal mit dem Genet., ca. 22 mal mit dem Akk. Die 
Akkusativkonstruktion ist offenbar von dem hebr. Original be» 
einflußt. Im ganzen Pentateuch steht der Genet. nur einmal: 
Ex 3424 oöx l7ci9'U[i'^(JSi ouSsi«; xr\q y^^ aou (nur F hat fvjvYviv, 
hebr. Akk.) ; fünfmal übereinstimmend mit dem Hebr. der Akk. : 
Ge 49 14; Ex 20 n (zweimal); Deut 621; 725- In den Makkabäer- 
büchern drei Gen. I Ma 4i7; Un; IV Ma I34; ein Akk. IV 
Ma 2 5 oöx £7ct8'ü[i.v)<TEt^ rfjv YUvaTxa tou TcXviaiov aou, angeführt 
aus dem Dekalog (Ex 2O17; Deut 5 21). 

BsTffö'ai -nvo? Ge 252i u- ö. 7; xaT«Be'i(7&a^ Ttvo? Ge 422i 
b^ und Jes 57 10 Siot itoöto oö xaTEBs^Ö-v)? p.GU c6 rr^Sn K!:? 
„nicht bist du schwach". 

Bei BsT(sB>ai findet man außer dem Genetiv noch andere 
Konstruktionen: Jes 374 Beyi8>'/ic7Yi Tcpö? xöpiov aoü, hebr. nur 
n'pÖ^ 0^^5 »^"^ erhebst ein Gebet" offenbar vom. Hebr. be- 
einflußt ist Ex 32 11 ^BsYi8>Yi svavTTi KüpCou "»S^'n^ (vgl. Deut 925r 
Sir 395); in Reg 859 &c, BsBsYip.at sv(6jciov Küpioü &£oD -fjiJiöv 
•»Job (vgl. 93); Deut 9 18 eBe-^&viv EvavTtov Kuptou ''J^b (vgl. 323)r 
I Reg 13 12 Tou Tcpocrwjcou toÖ xüpiou oöx 'e^s'^Q-yiv rlltT' ""SS 
(vgl. Ill Reg 136; IV Reg I34; Ps llSgs; Za 821; Jer 33i9;: 



- 41 — 

Ba 28 1 Dan 613); — Sir 1725 BsyjQ'Yitc xät« xpoawTcov; 265 liii- 

TW TSTÖCpTW TCpOaWTCW IBsT^Ö-YlV. 

6. des Herrschens. 

Hebr. 5: ap^BW tivoc, Ge lu. ig; 242; 26i8 usw.; xupisusiv. 
Ge 3i6; 378; xaTaxupisüsiv Ge 9i (das- hebr. Objekt fehlt). — 
Der Genetiv entspricht der Präposition hv Ge 47 20 iTcsHpdc- 
-njasv auTwv 6 Xt{ji,6i;. 

7. Besonders hervorzuheben ist Ex Qn (jö evtcoi^ tou 
>>aou [xoü ■'Ä^^ SSiflplp 'ti]S jjnoch bist du ein sich als Damm 
aufschüttender in meinem Volke" d. h. der sich meinem Volke 
widersetzt^). Das Medium svTtQista&ai, von dem es außerhalb 
der Septuag-inta keine Beleg-e zu geben scheint, kommt auch 
in ihr nur noch einmal vor 1 Esr 658 %aV sx twv lepswv ol 
s[j-7Coiot;[jLsvoi isptotJüVT)?, xol oö)( söpsö-Yiffav. 

8. Der Genetiv bei komponierten Verben. 

xaTÖc: Ge 392i -mxijzzv aÖTOu ekeot; vh)$ „zu ihm"; Ps 8846 
xaxsxsa? aÖTOÖ aScJxuvYjv (B, auTw K '^ ^) nt^JB V^^? ^^^P:\^ .>du 
decktest auf ihn Beschämung". — Ex 248 lapcl)V tö at[j.a 
xaTTscHsBaffsv Tou Xaoö? p'll^). 

ropo: Ge 3220 sv 'zoXc, Bwpot,? iroTi; 7vpo7copsuo[X£voi? aÖTOö 
""^Ö?; Ex 14 19 6 :cpo7uopsu6[isvO(; Tnr\(; 7caps[jt,(3o>.%, vgl. Ex 175|: 
32 i. 23; 33i4; Jos Se; I Reg 17 7; I Ma 9ii. Besonders zu 
beachten Ge 32 n tivo? TauT« t& Tcpojcopsuopva (toü (hebr. fehlt 
ein Verbum des Gehens) "Tli^^b n^i§ ""D? „wem diese vor dir". 
Außer dem Genetiv («) finden sich bei .7i;poTCopstjscr9<ai noch 
sechs weitere Konstruktionen: 

ß) Tcpö 7cpo(7W7cou ; Ex 3234 6 c^YYsXöi; [j-ou %po%opt6&xcci %. %.. 
(70U '?|''5?7; vgl. Deut I30. 38; Bis; 43; 31b; Ps 8815 



■'■) Das Hithpo. des Verbums 77Q wird an den beiden Stellen, an denen 
es sonst noch vorkommt, anders übersetzt: Sir 40^3 •cexvov, ^«t|v inaiTr^asaq- 
pLT) ßicÄaific, »ipetadov ÄTCoQ'aveTv y\ enaiTeTv 77iriDCD HDNJ 2)ID »besser ist sich 
zu versammeln (sc. zu seinen Vätern) als sich als Damm aufzuwerfen" d. h. 
zur Last zu fallen, aufdringlich zu sein; Sir 39 ^^al 68or aötou tdi; oaioij: 
B&elat, oÖtwc ToTc äv6|ji.oic TtpoostofXfjittTa ^^71(111)0''' CllV p «so deii 
Fremdlingen werfen sie sich als Damm auf" d.h. stellen sich hemmend entgegen.. 

*) Das Verbum xatttoxeBttvvtjvai kommt außer dieser Stelle in LXX.' 
nicht vor. 



/ 



- 42 — 

y) s,a7rpG(T9>s,v : Ge 32 le TcpoTB.ops'Jsörö^s E[j.7upo,(JÖ'SV p.ou ^SÖ?.; 
vgl. I Reg- 259; Jes öSg 

B) IvavTwv; Jos 6 12 TtposTuopsöovTO I. xupiou HliT ''51^?; vgl. 
Ps 84u; 963 

s) Tcpö^epo? : Num IO38 TcposTcopsdsTO icpoTspa auT;wv ©H'^iSl ? > 
vgl. Deut I33; Jes 52 12 

t) t^sToc c. gen. = DJ? „mit": Deut 2,Q4 6 7cpG7ro,p.su6[;.sv,o? 
[xsÖ^' 6[^öv, ebenso Sie; vgl- Tob I3 irGTi; TcpoicopsüS-sTcriv [i,st 

i|xoO 81(5 X'^P"'^^)' 

ÖTcsp: Ge 15i sy^) öjcspaajci^w cou 1}^ |J^ „ein Schild 4ir", 
vgl. Pr 2428; dagegen finden wir den Akkusativ Pr 2? ö^spacjcisT 
i?Y)v Tcopsiav auTwv Dh ''S^^b j5!?5 „Schild den [in] Unsträflieh-. 
keit Wandelnden'*. uTuspaoTcti^stv ist auch Übersetzung der hebr. 
Verben pjj, piD, D^ti^ und regiert in der Regel den Genetiv: 
ly Reg 1934; 206'; Ps 19i; Pr 49; Ho lU; auch Judith 62; 
9 14; Sap Sal öie; HI Ma 76; IV M^ ig; 74; zweimal ÖTclp 
= h)^ Jes Hl 5 67ü£pac7uiitsT xüpio^ öncsp *Ispou(jaXi^[x; Za ISg ÖTcspoccrmsT 
x6pto? ÖTcsp Töv xairoixodvirwv 'Isp, ; einmal den Akkusativ Za 9 15 
x^ptoi; TcavTOxpaTwp Ö7Cspa<y7cisT aö<roö$ 7^; der Dativ findet siqh 
IV Ma 78 -voioÖTOu^ bsT sTvai tqö^ BYjfxioupYouv^a? töv vöjjiov iBiw 
'at[j,aT:i, xot ^swaiw iBpwTi nroTg (Jt-sjjpt Stava-vou 'redc8'S(yiv ÖTtisp- 
aCTi^ovTas?). — Ge 2523 lag? Xocoö ÖTcspgl^i |b |^Öi<^) „stärker 
sein als"; 399 oö)^ ÖTCspsj^si iv 1:?] otw [lou od&ev s{xou oöBs 
■67ce|'^P'^'''0'i i^^' spu oöBsv toXy]V oroö |^; vgl. Sir 867 Sia iri -Jn^^p« 
ijjpipa? öwspsxsi- Dagegen finden wir den Akkusativ Da .5 12 
'Ö7ceps)(ö)V TuavTa? toö? aocpoös, der aram. Text bietet keinen 
Anlaß zu dieser Übersetzung. 



^} Der putiy, völlig abdeichend vom Hp];!r, Jos Sg toT$ T^pqoyi^iÖToi? ToTf 
•«poppeuojJievQVS i:y 'IgpjtTi?. CS'lpS Ivrin ''lüH r^pr Fremjjling der wapdelnde 
•in ihrem Innern", so Ggd. A. Das Richtige hat cod. B -jcpQanopiuoy.svQvS- 

^) Deißmann in Kaulzsehs Apokryphen übersetzt „mit eigenem Blut und 
■mit edlem Schweiß wider die bis in den Tod dauernden Triebe den Schild 
([über das ßesetz] haltend" und sagt in der Antnerkung; „Der Dativ steht, weil 
:in 6;?gpaaj;(^ovTOf logisch ein Verbum des Kämpfens steckt". 

') Diese hebräische Redensart wird übersetzt IJ Reg 22 jg und Ps 141 ^ 
«y.paTatt6&r,aav öjrsp (e)|JL£; Ps I7,g satepstS&Tiijav ÖTOp \\^L 



— 43 — 

9. Den Grund bezeichnet der Genetiv ;bei sxaivsTv : IV Ma, 44 
TÖv ]X£v Sip.(ova 1:% sie ''^öv (äaai^sa KYiBsjJiovtae sTcatvsi. 

XL Der Genetiv bei Adjektiven und Adverbien. 

svo/o?: Ge 26 u B^avaTGUs- sffTrat.ni^l'' n 112 „sterben er wird 
sterben"; vgl. jes 54 19 ol Bs Ivoxoi (Tou so-ovrai sv aöin) {Zusatz des 
Übersetzers) und Sir pröl. 9. Daneben erscheint der Dativ Job lös 
hoyoc, ä pYjjjiacri G^6\i.<x,x6c, aou '?j''a ^i1^ s^Wr^? .„denn lehren 
wird deine Sünde dein Mundil); i)eut 19 10 oöx Iotäi iv crol 
■atp^axt svoxo? D"»»*] "Tj^^r nijr^l „und ,es ist auf dir Blut". Anders 
Jos 2i9 svo^o? sauTT^ iffTKi ItÖfc^'n^ ■iö'7 „sein Blut in seinem 
Kopfe", d, h. „er trägt selbst die Verantwortung" (Kautzsch, 
Textbibel). 

nkfiptic,: Ex 98 IdcßsTs b^sXi; 'Kkiiptii; irtJcs %s!Cpix,<; ai.ö>«XYi(; 
Üt^S D5''5ÖO-^^'^ „eine Fülle eurer beiden hohlen Hände" 
= ,^eine Handvoll Ruß"; Ps 32s töö IT^soü? Küptou wT^T^pv)? f) 7;^, 
hebr. Akk. ; Ge 208 öcTi^&avsv . . ' TcpscxßüTYji; xai tt^iqPT]^ ■Jjjj.spöv 
ly^t^l TpJ „alt und satt"; auch der hebr. Text hat den Zusatz 
tl^2?V„Tage" I Chr 23,; 2928; H Chr 24i6, mit Artikel Dan 6,1 
xat AapsTo? Tikiipric, ttöv ;"J](jispfi)V xai svBo^o^ sv Y^opsi (völlig frei 
aus dem Aramäischen plt^ n35 XJ:;)'!5,^0 ^5^5 i^""*!!» .t£^.ini1 
r^n^ril V^'P „und Darius der Meder empfing die Königs- 
herrschaft, ungefähr .als Sohn [von] 62 Jahren", dem sich 
Theod. anschließt AapsTo? 6 M^Bo? Tcapslaßev tt^jv ßaaiT^siav, .5>v 
si:wv E^T^novnra .BdoJ) — 'Da Tg. ,13. 22 iraXatöe ,%spwv p^T jTini^ 
6K*IS5i''). — iEcht griechisch JII Ma 4.5 yspwv tc^^^vj? 7co>.iS?. 

Iyyü?: Ge:45io stsYissYY'^C pu ''i'iiltSi'^l^ „nahe zu mir", vgl. 
Deut 2i9; 446; 30,i4;.346.('?>ljö ,^gegenüber"); ;Est lu; Job ISi«; 
Ps 849; Eccl 4n,; :Sap Sal 619; Sir SSga; Jer I22; 42,4; £z2ai2; 
I Ma 4i8; der Dativ (7) Ps 33i9,£YY!j?)Ktjpt,o$ .toTs :o-.üv.T.sTpi[Jv[A-ivois 
•tY)v :x«pBiav -Urid.144,18 ^^}j(;iKjlpiot; iTcSaiv '.Tot?.iii:txa>.o.u(^svoi<;;ö{ÖT6v ; 
TCapdc Tob ..5. 10 :K -ftapast, IyY^? TcapA tw ö-sfö idcdaaQiai o:s- fDer 
Superlativ ist sYYKJTa^), Ex 3227 sKac^o,«; rröv IyY"^^* m^i^qu 

^) „Deine Schuld, [die auf dir lastet und um derentwillen du leidest], 
lehrt d'einen "Mund [so zu reden], d. h. deine vermessenen Reden sollen nur 
■deine Schuld verdeclien" (Karl Budde, Das 'Buch Hiob, Anm. zu dieser -Stelle:) 

2) Die Form sYYWTa ist unattisch. (Krüger, Gr/^Sprachl. f. >Schul. I, 28, 
■9, 4). 



~ 44 — 

iShp'ril!!» »seinen Nahen" (Verwandten); Ps 37 12 ot hc^iGxA 
pu, vg-1. -Lev.2l2;.-Num 27u; Tob 611; -Tio; Judith. I624; 
Ps 143; Dan 97, nur einmal Job IQn ol i-^yiraxoi {j.00 n*!]?. 

XII. Der komparative Genetiv, 

Die hebräische Sprache kennt keine Steigerungsformen 
des Adjektivs; der Komparativ wird umschrieben durch den 
Positiv mit der Präposition |D „von". 

In Übereinstimmung- mit dem Hebr. lesen wir den Positiv 
Ge 367 7)v yäp aÖTwv ttä ömp^ovra tcoX'Xä tou oksTv ä\JM !3l 
nni ^5^0; aber Ge 26i6^uvaT(i&Trspo<; fi^föv sysvoü; 48 19 |xsi^wv 
auTToti. 

1^ „wie": Ge 4I39 oöx lanriv avO-ptoTto^ <ppovi[XWTsp6$ aou %«V 
(Tuveir^Trspoi; '?|iö5 DDHI fllli^ „verständig und weise wie du"^); 
ebenso nach TcpoTspo?: Ex 10 u oö yi'^ovtv 'trotaiiTf) ötxpi? TcpoTspa 
aÖT% inb:? nil« p n:ri"^b V^a'p „vor ihr nicht war so eine 
Heuschreckenart wie sie" 2). 

In gleicher Bedeutung mit dem genet. compar. stehen 
die Präpositionen 

(XTCÖ = jÖ". Ex 195 sazoM |xoi" Xaö? Tcspioucrioi; o(.%b TcavTwv 
Twv sÖ-vwv; 30 15 6 TcsvopLsvo? oöx 'sTvaTTOv/icysi arcö ttou ^sIgouc, toü 
BiBpa)r[io!j 

s^ — |b : Ge 37 4 auTOV Bcpi>,ei 6 waTvip auTOu svt tcoIvtwv twv 
üiöv aÖToö 

•jcapdc = |ö: Ex I811. vuv s^vtev oti jjLsy«^ Köpio^ TcapÄ Tcdcvtai; 
Toö? &SOU?; — ße 373 laxwß' %a7c« TÖv -IftXJYicp TcapÄ ,75QCv-a$ 
iroöij ütoö? aÖTOÖ" 43g4. s[i,sYa?^öv9*Y);Bs,f) [jisp\? Bsvt«[jLSiY' y^^ tÄi; 
[jtspCBa^ TcavTwvv Ex 33i6 'IvBo^aa^ffopiai ::«pa -jcavTa ^t& sö*vy). 
Frei überseht ist Ex 33i2 ot^«' as Tcöcpöc Tcavira? D^5 '^^i^i^ll 
„ich kenne dich:. in, (== bei) Namen". 

Auch im zweiten Makkabäerbuche hat Tcocpdc komparative 
Kraft II 739 sxQ-ups 'Bs Ysvp[i.svo?;6 ßacriTvsö? toiji:(o :7capot 'ttoö«; 
cD^Xoüi; ^[sipicy'rw^ iwciQVT/iö'ßV. ...i ', ' ' ; 

.*) Zu erwähnen ist hier auch Ge41,g oia? ,(sc, d. Rinder) o5>i etSov toi- 
a<jT(Hs ev o^ift,AiYi5^T(j) MioxPowp«? V'iVd V"lt<~bD2 HSHD "'n"'N"l"t<'? »'"cht 
habe: ich gesehen wie sie in ganz Ä. in bezug auf Häßlichkeit"., 

^) Vgl. IV Ma Sjg Tov xaS"' :^Wttv lo'u TrpoTepou Ssii-sepov (Zweitältester). 



— 45 — 

ÖTCsp = l??: Ps 83 11 xpeiffCTCDV^) Yi[^ipa [xta eV -ra^ adloac, (roo 
l%lp liki&lKc, |D niSD; Ex lg icjpsi ÖTCsp %a?, hebr. zwei Ad- 
jektiva il3bÜ D15£^T 3^ „viel und mächtig- von uns", d. h. zahl- 
reicher und mächtig-er als wir. In demselben Satze ÖTCsp und 
■J] Ge 49:i2 yjx^oTzol ot ocp&aApt auxoö ÖTCsp oTvov (B, on:6 ohoo 
ADF) xai Isuxoi öBovts? aö.Tou yj yala^). Besonders beachtens- 
wert ist die Wiedergabe des hebr. hv „auf, über" durch örc^p 
in Ge 4822 syw Bs Bi^w^jii aoi (7ixi[xa s^aipsTOv ÖTCsp toö? aBsXcpoUi; 
(70U tj-iÖK-^r "IHK D5\i^. - Vgl. I.Ma723 stBsv louBa? maav tyiv 
xa>ttav fiv IjcoiYiffsv "AT^/aiiOi; xai 01 [jist aöxoö sv uloTi; I(ypa7)>, 
ÖTusp xä l^vf]] II 15 11 5rpo(J7]YYi(ya[j.svoi; ovsipov (X^iotckjtov ÖTtsp ti 
TCocvTa? Y]öcppavsv; IV 03 [xy) Yj^xai; ^lorSiv ÖTCsp aÖTOUi;; vor einem 
Zahlwort II Ma 824 xaTscrcpa^av twv 7co>.spwv ÖTcsp toö? svaxKj- 
XiXiou?, ähnlich 830; 1439; HI Ma 7 15. 

XIII. Der absolute Genetiv. 

1. bei Zeitbestimmungen: Ex 3422 ^.taodwoq tou sviaüTOu 
T\}^T\ nSIpin „Kreislauf des Jahres"; 1229 s^sv^Q^v] pörodcv)^ 
TY]i; vuxTo? !ii; 16 13 xb %pm EysvsTO HaTaTcauofJLsvY)«; 't^? Bpoaou 
bl^n riSpty ^^l^p "IpaS „am Morgen war das Ausgießen des 
Taues".. — Ex I9i6 YsvYiQ-svTro? Tcpö? opO-pov ^paH riS"73 „in 
dem Sein des Morgens". 

2. zum Ausdruck eines hebräischen Zustandssatzes Ge 4426 
oö yocp BüVYjffopBa iSsiv tö TupocrwTuov tou avQ'pwTcou, tou <>:Bs>.(:poö 
TOü vswTspou [JLY) ovTO? 135''iiJ IltOj^lü 13^11^!!'! 5>und unser Bruder 
der kleine ist nicht da''; uT^(a(;'^d:^ d^y(x,^-r\<jQ^(x,i7:pbc,'T:by%o!,'vi^c(,, 
'ZOO Tcai^iou [XY) ovTO? [JisQ-' 7][xa)V '^riK 135.^ii{ 'nX^.Sn'l. 

Natürlich folgen die Übersetzer an anderen Stellen auch 
dem hebräischen Sprachgebrauch: Ge 2456 [xv] uai:s)(ST;s [i<s, 
xai KögiQc, söoBwcsv ty)v 6Böv [Jiou; Jud 139 ^T^ö^sv 6 a,yysKo<; 
troü &SOU TCpö(; ttyiv yuvaTxa' xat, aÖTTif) sxaQ-YiTO sv dcYpM; vgl. Ge 
2026; I Reg lg; II Reg 4,; II4; Jud 16 15. Das 1 „und" 
des Zustandssatzes wird aber auch mit Bs übersetzt Ge 18 27 

*) 6nep nach einem Komporativ auch Hebr 4 j^ ^wv y^P ^OY"? '^°" ^^O" 
»tai evepYTi? >tai TO[ji(iSirspof ÖTcep TcSaav fji.a)(^aipav 8iaTO[xov. 

^) Auch Ge 38je steht r^ für das komparative p SeSmaiwirai 0a[JiÄp 1^ 

6y(i5 i^f212 T]p'^)i ngsreclit ist sie von mir" = sie hat mehr Recht mir gegenüber. 



— 46 - 

'AßpaapL sTtcsv' vuv ■^ip^ajjLYjv XaX^crai. Tcpö^ töv xöptov, iy^ .§s d^i. 
Y?] xal GTCoBö?; 19 1 ^}\,ö>ov Bs oi Bijo ocyYs^ot sli; SoBö[j.a scTCEpa?" 
Aäjt Bs l>tdt8'Y]T0 Tcapo: tyjv tcuXyjv; vgl. Ge loa; 18 12. is; 2O3:;; 
48 u; Ps 273. 

Zuweilen bezieht sich der Genetiv des Partizips attf einen 
Nominativ, Dativ oder Akkusativ i). 

a) Nominativ: Ge Ugs ^y*^ ^¥^ Röpco^ lvBo^ato[j<svou pu 
5; 206 s^aTCsffTsiTkSV . . . Itti ^wvto^ aÖTou 3, vgl. i Ma le Btet- 
^sv aÖToT? TYiv ßaffi^siav aÖTOu sTt ^wvto? aÖToü ; 655 ov xaTscnrv]<ysv 
6 [3«(n}.sui; 'AvTiop? sti ^wvto? aötroö''^); — III Ma 52? toö "Se 
ÄTuoBs^a^svou xai ■KonomXa'^ivxoc, . . . stcuvö^ccvsto. 

Ähnlich beim Imperativ Ex 4 21 7COpsuo|j,^vou (jdü x«\ (jcwo- 
ffTps^ovToj elc AtY^TCTOv opa '?jjrip^'3 ^„in deinem Gehen" 

b) Dativ: Ge iBi aÖTw • . . Y.oib"(\\kivou aÖToD nt^"' «ini 
„und er sitzend"; Ex 620 awf\VTi\GO(.y Mwuff^ xai 'Aap^v sp)(o- 
.[;.EVoi(;, e>«copEüO{xsvwv aÖTwv ätcö Oapaw D^^lKS? ijin. ihrem Heraus- 
gehen"; — III Ma 2 12 Q'XißsvTwv twv Tcairspwv ^wv ißo'^^ca?. 

c) Akkusativ: Ge 24 30 ^>.Q^sv %^bq i:öv ävB-pwTcov sffirYjvtoTO? 
«ÖTOu Vi!;?!? nSni „und siehe [er war] stehend"; 44i4 . . . Tcpo? 
'Ia)crY]9 ETI aÖToO ovto«; exsT Dt2? 15*111? KIHT; Ex 2 10 dcBpuvÖ-EVT.oc 
Toü TCÄiBiou th'fi'^ayov auxö Tcpö? tyiv ^uyaT^spa in^IIi']yi3 '^7*lI 7'^^*! 

„und das Kind wurde groi3 und sie brachte es "; — 

II Ma 95 apTt Ss auToQ K<xxocki\%a'^xoq töv Myov s>.a[3sv aÖTÖv 
avYjXSffiro? Twv cyTcMY^vtov öc}^y''0^^^ ' 122s TtroTdaffavTro^Bs aÖTöö . .,. 
omiXuauv aÖTov; III Ma 615 oöBs iv nr^ y^ '^^^ ixö'pwv ocötwv 
ovTwv ÖÄspsTBov «ÖTods. 

Im vierten Makkabäerbuche kommt der absolute 'Genetiv 
häufig vor, aber nie in der oben behandelten (Unregelmäßigen 
Verwendung. 



^) über die Papyri s. Deißmann, Licht v. Ost. S. 91. 

-) Vgl. P. Flind. Petr. III 13,19, Z. 6 o l[i.6i [\i]iymo^ htai jca^Sc «ou 
itpoairair^ctti xai ^övto? aou %ai ei? &eol>s aTceXÖ'OVTOC, wo sich aber das Partizip 
auf einen Genetiv bezieht. — Lat. ' se vivo kommt auf den Inschriften der 
Kaiserzeit unendlich häufig vor. 



— 47 - 

Dativ 

I. vom Ort. 

'A6yCk(d a''5D absolut, wie Ge SSi?; Ex 19 12; 25 10 usw.;: 
I Ma Ist. 54, oder mit dem Genetiv verbünden, wie Ge 35 5 
TT&c izoktic, ir&c %6Y!k(d aörföv üri^J;!l^S''SD It^i^; Ex 724 JtöxiXw toü 
Tcötafoö "IXirü na-'Sb; i'6i3 )tö)c}^tö T% 7uaps[ji(3o}^'^5 n^ciöb n-i^Di 
vg-1. Ge 41 48 5 Ex 2829; 40 33; I Ma In- 37; 825; 5 10. ss- 57;. 
618; 7 17; lOs*; 12 13. 27- 53; 1436- Hervorzuheben ist Esr 434 
'(jTpscpsirai (sc. 6 'yj}^tO(;) sv tw xöxT^w toS oöpavoö. yißvi'ktö kommt 
nicht vor in Ruth, Sap Sal, Tob, III und IV Ma, wohl aber 
in Judith (I2; 022; 61; 72o; 15b). 

Viel seltener erscheint 7cspi>t6x.l{D, nur in den Büchern- 
Ex (2829); Deut (614; 137); Jud (2i2); IV Reg- (617; 17i5-; 
235); IEsr(l53;29); Ps (887); Jes.(45); Ez (2823.24; 3223. 24. 
26; 3426; 864. ?; 37 21; SÖ^); Dan (9i6), wie xdx>.co sowohl ab- 
solut, wie Ex 2829, als auch mit folg-endem Genetiv, wie Deut 
Qu 1:00V E&vwv irwv 7cspw(5%>;w b^s>y D3''ri113''5Ö '^^^■ 

ÖTUspTuiix^w kommt nur einmal vor Ez 3222 ö. t^? Taffl%. 

IL bei Zeitbestimmungen. 
Datierung- nach Tag-, Nacht usw., hebr. 3, wie Ge 2i7 
fi B' olv %spa cpa'y''l'^^s (vg-1. Oi. 2; 21 s); 223; 42 is 'zr\ ■JijJ.sp« 
T^ TpiTfi; 3I22 T^ i^p^'t'fl %sp'a; Ex 2i3 tr-^ ^[xspct tt] BsuTspa; ISg 

Ge 144 B(&Ssxa sty] sBo(j7.si)Ov . . . tw Bs TrpicjxaiBsxaTö) sTsii, 
oiTulcr'UYiaav, hebr. Akkusativ. 

Erwähnenswert ist Ge 214 %spii'vs^sv 'AßpaÄfjt, tov 'laa^x, 
ir^ oy^ÖYi %-spa D''D^ n5bU'"J3 „[als] einen Sohn von 8 Tagen". 

Ex 128 Tri voxTi TaijTT) l|l; 40 2 voupiv]via^) I^YH? 1I^H2 
,,am ersten des Monats", der Dativ auch noch II Chr 29i7:; 
I Esr Ost; 85; 9i6. .37- 40, dagegen Ps 80s, Ez 45 17, 46 1,. 
I Esr 8 6 SV vsop»v]vta; Num 10 10, 28 n, Ez 463 sv irai(; vou[j.Y)viai(;. 
— Ex 96 T^ iTuaöpiov n^D^Sto; Lev 76, 196, Num I641 -zr^ aüpiöv.. 

*) Über den possessiven Dativ ist beim Genetiv, über den Dativ der 'ßfe- 
ziehung beim Akkusativ gehandelt. 

') Vgl. Thucyd. 2,28. Siehe auch Krüger, Gr. Sprachl. f. Schul. 48, 2,.7.. 



— 48 - 

Nach hebräischer Weise wird der Dativ (hebr. 5) ein- 
geführt mit scrirai und sylveiro; Ex 165 sffTai t5) %spa tt] sktv] ; 
16 22 sysvsTO T^ %spo{ tyj sxTTf): 19 16 SYEVS170 T^ y][Jispa TYj TpiTY^. 

In der Genesis steht bei Daten die Ang-abe des Tag^es 
im bloßen Dativ (a), des Monats im Genetiv (3), das Jahr 
wird mit SV {%) bezeichnet; ist außer dem Tage nur der Monat 
genannt, so steht ebenfalls der Tag im Dativ, der Monat aber 
wird mit Iv (15) verbunden: Ge 7ii sv Tfo s^axoaworTw sttsi sv 
'vt\ Z,(sir[ TOü Nws, TOu BsUTSpou [J-v)v6(;, s[3B6[x*/i uai sludBnroii [xvjvo?; 
813 sYsvsTo SV TW EVI xoi s^axoffiOffTw sTsi SV T^ ^(0^ 'üou Nws, 

TOU [J.Y]VO$ TOÜ TCpwTOU, [J-lS TOÖ [XV)v6i;; — 84 SV (XyjVl TW s(3BÖ[JLW, 

sßBojX'f) xai sixaBi tou [Jlv]vÖ(;; 85 sv tw svBsxöctw [xyivi, ty] TCpwTr) 
Tou {XY)v6<;; 8u sv tw [XY)vi tw BsuTrspw, sßBojx"/] xai sixcät^i tou 
[Jw'^vo?^). ' 

In den anderen Büchern läßt sich die Art, das Datum 
auszudrücken, nicht auf eine einheitliche Regel bringen. So 
lesen wir Ex 16 1 t^ §e TCsvxsxai^ExaTf) %Epa (5) irw p-Yivi t^ 
^suTEpw (7), aber 4O2 sv vjijipa pcc {1^} toö pjvöig toö TcpwTou; 
Lev 285 SV TTw TtpwTw [XTivI (5) SV TTJ Tso"(yaps(7xaiBsxaTYi %£poc 
•(^), aber 2824 tou \vi\wc, toö £ßBd(ji,ou (3) [j.ia (5) toö [J-yivö? und 

89 SV T^ TCSVTSXaiBsXaTIf] Y)|J.£pa (21) TOU [J.Y)VÖi; TOU SJ3B6[X0Ü (7). 

Im ersten Makkabäerbuche finden wir Jahr und Monat 
im Genetiv 9 3 toö [xv]vö? tou Tcpwtou stou? BsuTspou xat tusvty]- 
xoaTOu xai IxaToaTOu; das Jahr im Genetiv, den Monat im 
Dativ 10 21 TW sßBdp) |j.y]vI stou«; £^'r)xo<TTou xai sxaTOCTou; das 
Jahr im Genetiv, den Monat mit sv 16 u stou^ sßBopu xai 
spBoiiYixocTOU xai sxaTOffTOu SV [j,7]vl svBsxaTw; das Jahr mit sv, 
-den Monat im Dativ 954 ^v stsi TpiTW xai TcsvTyixoGTw xai sxa- 
TOCTTw TW jj//)vl TW BsuTspw; den Tag im Dativ, Jahr und Monat 
im Genetiv 18 51 t^ TpiTt) xai sixaBi tou BsuTspou [jlyivö? stoui; 
■hoc. xai sßBop-YjXOffTOU xai sxaTOffToö. 

Ferner bezeichnet der Dativ den Zeitraum, in dessen Verlauf 
etwas getan wird Ex 81 17 s^ '{\^i^(x.ic, (B, sv B * '' A) stjoivjgsv 

^) Vgl. auch £x 12 J5 svapx,otJievou ttJ TeaaapsaxaiSexÄtYi T\\xipa tou [jiir\vos 
TOU TTpcäTOU W^rh ÜV IW)} nyS^NS Iti^'t^ia .."" ersten (d. h. im ersten 
Monat) im J4. Tage des JVIonats". Genau so Num Oj evap^OfAsvou tt) Teooti- 
,peaxat8exdT7) T,[j.£pa xoü [ay^vos. 



— 49 — 

Xupto? TÖv oupavöv 3 ; dafür steht auch Iv, während das hebräische 
Orig-inal den Akkusativ hat, Ex 20 n sv s^ '(\\i£poiiq stcoCyiCsv 
Kupio? TÖv oupavöv. 

Über III Ma 638, wo der Dativ die Dauer bezeichnet, 
■s. beim Akkusativ. 

SV vor einer Zeitbestimmung- ist oft Wiederg-abe der 
hebräischen Präposition 5, wie Ge 145 sv tw TSö-ö-apscrxatBsxairö) 

£T£i; 1721 £V TW SVtaUTW TW STSpO); 2621 £V TTW IviauTfi) SXSlVö); 

10 25 £V 'voac, Yi[X£pat? ccüTOo; ^7 45 Iv vjfjispa pa; 30 u Iv ri^ipaiq 
•9'£pi(j[j.ou TCupwv; 3Ü33 Iv T^ "^p,£pa v?] aupiov; 4O5 Iv [jLia vuxTt; 
^l22 sv TW xaipw Ixsivw; 26 1 Iv tw )(pövw tou Aj3paa[j.; Ge 20 3; 
31 10 Iv UTcvw; Ge 41 17. 22; Dan 4io Iv tw utcvw pu; Sir 406 
Iv ÖTcvot,?. Daneben wird 5 auch mit uaT« wiedergegeben 
Ge 206, 3 In xaB>' ötcvov; Dan 7 2 xaö>' utcvoui;. 

Abweichend oder unabhängig vom Hebräischen findet 
sich Iv Ge 456 toc lowöt tcIvte sT-r) Iv ol? oux IcTai dcpoTpiaoric;, 
hebr. nur die Relativpartikei It^K; Ex 94 |v tw xaipw 
Ixsivw, wo das Hebräische fehlt; Ge 2834 Iv tw vuv xaipw 
DPUrf n]^P ,, jetzt dieses Mal" (derselbe griechische Ausdruck 
ist Ge 3O20 Übersetzung von D|7ÖI!I ,,das Mal" und Ex 9i4 
von nX-l,!l Draa); Ex 823, 95 Iv v^ aupiov ^11^ „morgen"; 
Ge 3O33 SV T-^ -ripipa ty] aöpiov IHÜ D1^5 »in dem Tage morgen" 
(Beispiele für den Dativ tt] aupiov oben S. 47). Ex 13 4; 
Deut 44; I Reg 262 £v ty] drippov DI^H „den Tag", was wieder- 
gegeben wird Jos ös; Jer 1 is sv t^ (7Yi|j.Epov Yjpipa, so auch 
Judith 7281 812. 18; 13 17 Iv t^ 7][jipa t"^ crYjppov; Jos 2229 Iv 
Toii; (7"^[ispov Y](jipai(; (hebr. Singular!). In der Regel aber wird 
Dl'ri mit aii^zpov übersetzt, wie Ge 4i4; 21 20; 22 u; 24 12 und 
sehr oft in allen Büchern. 

In den Makkabäerbüchern kommt zwar auch der Dativ 
vor, weit häufiger aber Iv: 

I Ma: 241, 847, 949 T"^ "ri^lpa Ixsivfi; 24i, 834. 43 t'^ Y)[jipa 
Twv craßßaTwv. — 1 20 sv tw sxaTOCTTw xat TscjffspaxoaTw xal TptTw 

STSi; 428 SV TW Ip^OJJLEVW SViaUTW ; 42B, 034 U-. Ö. SV SXSlV'f) T^ 

•f][X£poc; lii, 2i, 924, II20 SV Toi^ Y)[X£pai(; sx£ivai<;', ^32 sv ttj Ijfxlpa 
TWV aaßßaTwv; 627, 7i6 sv %spa [j-ia; Ose sv vuxtV [xia; — 255 

4 



— 50 — 
460) 931. 65- 56 SV TW xaipfö sxstvw; 459 Iv xoic, 'Au^^oic, aÖTwv;; 

253 SV XaipÖ CTSVOXWpia?; '7« SV TcS 7C0Xs[JI.(5). 

II Ma: 1239 Tvj Bs l;)(;op.sV7]; 15i t^ t% xauaTcauö-sw^ -Jippa; 

3 T^ 7CpOirSTt|JLY][J,SV*(l ÖTCÖ TOU TüOCVTa SCpop(SVTO<; ■fjIXSp«; — 1? SV 

xoXc, sTscrtv TTOUTOi?; 1 18 Iv TW Xa(Ts7.sö 7csp.7c;Tii xai sixaBt,; 5 14 
Iv iraTi; Tcaaai? "/j^xspai? irpiaiv; 142i "Jjjjipav, Iv ü; sv und xaroc 
stellen einander parallel IO5 sv |j Bs %spa 6 vsw? . . . £J3s(3y]- 
);wQ'V), xaTöJ TY]V auir^v Yi{;,spav . .; — I5 sv- xaipw Tcovvjpw (sö^ 
auch Ps B619, hebr. Hl?'^ nj?? „in einer bösen Zeit"); I230 sv 
'ZoXc, T% aTU)((a? xaipoT^; 143 sv ^öic, iriq dcjxi^^a? jpovoic,; 1438 
SV ToT? sjxT^pccQ'SV )(p6voi(;; 14 is Iv toTc; Tcspl Tr% TCatpfööi; ötY^aiv. 

III Ma: 7 15 Ihsiv/i Bs t^ "?ippa; — 5u sv vuuti x«i T?)pi,spa ; 
— 224 SV xpo^^ (allmählich); 629 sv aji.spei' xpovw (augenblicklich); 

4 10 SV ÄaVTl TW XKTKTc'Xw- 

IV Ma: 1820 SV TW aÖTw xpovw; 14ii sv toi? ßaadvoi?; 15 ig 
EV paüK^oic,; Ibu sv tw x,ogij.oi:>>yi8>6T v.axayCkuü\)M; 32 sv tw twv 
Tcaö-wv xaTax>.ua[xw. Der Präpositionalausdruck steht auf gleicher 
Stufe mit dem Partizipium 12 19 as Bs >iat Iv tw vöv ßiw xal. 
&av6vTa Tijj.wp'i^crETai. 

III. Dativus commodi und ethicus. 

Oft in Übereinstimmung mit dem Hebr.., so bei o2>toBo[j-stv- 
(Ge 820. 28), 9>"0^d^siv (Ex 27), dvTMv (Ex 2 19), öBpsiisaQ-ai 
(Ge 24i9), Q-usiv (Ex Sis; ög. 17; Ss), ispotTsusiv (Ex 2837}, aBsiV 
(iB^v (Ex 15 1) u. a. Ge I61 Sdpa Bs y] yuvv) 'Aßpdp, oux stixtsv- 
aÖTw (ebenso Ge 16 is; Ex 620- 23. 25). 

Ge 927 %ka%6voLi 6 ö"sö<; tw 'IdcpsS", ein Objekt fehlt auch 
im Hebräischen; ebenso 2622 Bioti vDv stc^Xoctuvsv KOpioq 'f\\)Xv. 

Auf hebräischem Einfluß beruht der Dativ des reflexiven 
Pronomens in Fällen, wie Ex 67 cruvaYaysTwaav sauToTi; appa. 
DP!^) in ähnlicher Weise Ex ön GuXKiyei'^ Tt sauTw ; Ge 87, 
Ex 2O4. 21, 274 7^:013^ Ti sauTw; Ps 1344 sx'XsYscrö'ai ti sauTw» 
Beachte Ex 67 'k-fi[).<])Q\}Mi l^xaiiTÖ öp-oc? }^aöv Ijxoi, hebr. nur ein- 
mal 'h „mir". — Ex 3O34 übereinstimmend mit dem Hebr. 
Xdßs asauTw "/]Bua(j.aTa, dagegen 30 23 fehlt in der Übersetzung 
das Pronomen ab Xdßs v)Buap.aTa. Andererseits findet sich der 
Dativ nur in der Übersetzung Ge 862 sT^aßsv '^uvcayiai; sauTW,, 



— 51 — 

Ex 18 21 ab crsauTw (7>tscj;ai öctcö TcavTÖi; tou ^aoD avBp«(;. Vom 
Hebr. weicht ab auch Ex 17 5 Xdßs Bs csauirw ätcö twv 7:ps(7- 
ßu-sptov Toö T^aoö 'TjiilK „mit dir". 

. Diese Ausdrucksweise beg-eg-net uns auch im ersten 
Makkabäerbuche : ön M'ks,'E,ov asauirfi) avBpa?; Su TCOiTJaw s[j-«ui:5) 
ovo^xa; 5 17 Tcoii^tJO^Jisv uoi aöWi sauuoTi; ovo[xa; 13 43 u>xoB6[xy](jsv 

Das Medium scheint an Stelle des reflexiven Pronomens 
zustehen Jos In st:oi[jloc^s(jQ>s sm(Jii:i(Tpv rTliC DD^ 15''pn „richtet 
her euch Reisekost". 

Der Dativ, ethicus wird bisweilen vom Übersetzer hinzu- 
gefügt, während er im Original fehlt Ge 2733 6 8''/]psu(yai; \}.oi 
9^Y)pav; 488 tivs? croi oöxoii Umgekehrt fehlt in der Übersetzung 
das Pronomen Deut I40 xal b\f.^c, sTCiOTpacpIvirsi; Ecnrpa-öOTCsBsiJcaTs 
DD'P 15S ÜS!}iS,; 22 s7:t,(7Tpa(pY)i:£ ouv sttV ßoppav. Der hebräische 
Dativ wird mit dem Nominativ des Personalpronomens wieder- 
gegeben Deut I7 smoiTrpacpYiTs ymi dcvuccpaTs b^zic, Dpb IPDI 1!3S. 

IV. Dativ der Relation. 
Übereinstimmend mit dem Hebräischen b Ge 34 u scr-tv 
ovsiBo? 7)[jjrv; Ex 3 12 touto aoi tö cYjp.sTov; 10 7 scrirai toOto */]pIv 

Abweichend Ge 3 4 30 &axt TcovYjpov [xs sTvai toT? xairoixoücnv 
TYiv YY]v 5; 2028 Y) 9^Y)pa aÖToü ßpwffi? aÖTw (hebr. pronom. 
suffix.). Relative Dative sind auch sicriövi;!, und l^iövTri: Ex 2823 
xai y.ri^x'^zTai 'Aaptbv tcc övop-axa twv ulwv 'I<7paY]X i%\ toü Xoyiou 
^^(S xpicrscoi; svct tou (Ttyi9>ou$, skiöv-t sti; tö ayiov, p"/][i,6cruvov 
svavTi Tou ö'soO 1J$S!5 „in seinem Kommen"; 2831 xat Igxoci 
'Aapci)v SV TW T^siToupystv dcuoüffTY) */) cpwvy) auTou, elaiowi zlq tö 
«Yiov svavTiov Kupioü uat s^iövti,, tva [X'?] aTcoö^avY) 1i<ii3 „in seinem 
Kommen" 111^^5^51 „und in seinem Herausgehen." 

V. Dativ bei Passiven. 

Ex i'6^ oöx ö(pö"^(7£Tai aoi ^u[j.wt6v 'Tj'p Hi^'irx':' „nicht soll 

sich dir sehen lassen". Der Dativ findet sich aber auch 

dann, wenn im Hebräischen die Präposition h^ vorliegt Ge 

172 to<p9'-r) Kijpio? TW 'Aßpap,; Ex 4i oux w<p9'-r] croi 6 b^zoc,, 

ähnlich Ge 17i; I81; 483; Ex 32. le; Lev 13i9; III Reg 18 1. 2. 

4* 



— 52 - 

bi^ wird aber auch mit 7:pöc übersetzt: Ex 63 wcp&viv 7cpö(;'Aj3paa(ji; 
Jud 18 10 (öTu-ai Tzpoc, |j.s 6 dv"/)p; Dan 81 opatjtig wcpö-Y) Tcpd? \iz; 
mit £v: Lev 94 (j"^[j,£pov xupio? ocpö-Yicsirat sv öjjIv; e öcpQ'YjasTat sv 
öfjlv ^6'^a xupiou. Übersetzung- des hebräischen pty „wohnen" 
ist opacrO-at, Ex 257: b(^br\GQ\i.ai sv öplv DplDIp „in eurer Mitte". 
— Vgl. Ge 307 s7i;s©avY] auTw 6 b'zbc, vSt<{ „zu ihm"; Jer 8614 
lm(pavou(j.ai 6[jIv D5^ ""riXiSÖJ „ich lasse mich finden euch", 
Nif. von j^lJö „finden". 

Ex 3O36 'yv(0(j8>"^(70[j.ai aoi ?]'? „dir", ebenso 2942; SOe; im 
Hebr. S^ Ex 225 lymobf] ao^oXq. 

Ge 45 1 avsyvtopi^s'vO ""Iwgyjco toT? abekmXc, aöxou '?K (das 
Verbum ava'yvwpi^siv kommt sonst in der Septuag-inta nicht 
vor); 31 15 6)c, od akXo'zpiai lz\oyi<J\i'&^cc autw. 

Dieser Dativ bei Passiven erscheint auch im ersten Makka- 
bäerbuche: 825 w^Q-/) 'vig 'kizoq au-voTc; 92? acp' % '/jpipa? oux, 
woB""/) Tcpoffi-^v/jc auiroTi;; 7 3 lyvciaS'"/] auTw t6 7i;paY[J-a; 30 syv(o(7Ö>y] 
^ ^öyoi; TW louBa; 960 lyvojcrQ'-rj auTroTig •/] [3ou1yi auTwv. 

Bemerken möchte ich noch, daß keins der ang^eführten 
Verben sich mit ö;:6 c g^en. verbindet. 

VI. Dativ zur Bezeichnung- des Mittels und 
Werkzeuges, 

1. Stets unabhängig vom Hebräischen, wie Ex 82 6 ßaTo? 
xatsirai roupi \t?^3 „in dem Feuer"; 29 14 toc Bs xpsa xaTraTcaöasi? 
Tuupi, doch auch sv: Ex 82 20 7.aT£xauasv auTÖv sv wjpi; 84 13 
Ta y'XoTZ'^dc ttwv Ö'Swv auTwv xaTaxaucrsTrs sv xupt. Vgl. I Ma I56 
svsTrdpiaev aö-Y]v (die Stadt) izupi; 628 evOTpY](7EV aÖTTjV Tcupt; III Ma 
043 ^upl Tup-rjcavTa ; IV Ma llis ÖTiexaisTO Tcupi, aber I Ma 65 
svsTCdpiasv -zooc, TCupyouc a{)ir\c, sv Tcupi (Ösö .44. 6.5; Hei)- 

Ge 614 aaoakxmzic, aur/jv (sc. tyjv xtßwTÖv) t'^ öccfcpaT^Tw 
3, ebenso Ex 23 xaTs^pi(7sv a5T:Y|v (sc. 8>r[3iv) acTcpaT^TOTctadY). 
Im Hebräischen einfache Beiordnung im Akkusativ: Ex 25 10 
xaTa)(pu(jw(yEt(; auTY)v xpuaiw xaö'apfi); 272 xaXijc|;sii; aÖToc )(aXx(ü; 
6 Tcspij^a^xwasi«; aÖTOÖ? X°'-^*'''^^' ähnlich 27 n; 2820; 8620. 

Ge 45 s).U7UYi(7EV TÖv Kaiv liav xai (jüvsttsctsv tw wpocrwTU« 
VJÖ l'!'a';i „da fiel sein Antlitz", d. h. er sah finster aus, 
dagegen v. 6 übereinstimmend mit dem Hebräischen tva xi 
(JUVsTOGsv TÖ TupoacoTTÖv Goui Bcachtc I Reg I18 TÖ TCpOCrWTCOV 



- 53 — ' 

auTTiC oö <yuvs;rs(7£V s-i, hebräisch aber IIJ? nS'rn"«'? Ü^JÖ 

( -3 T T T V T 

„ihr Antlitz nicht war es ihr ferner". Vg-1. I Ma 610 cruv- 

Ge 13 14 ava(31sj)ov xoXc, öcp9>aXp-oic ctoü xai iBs '?[''.5''r K] Kty 
„heb empor doch deine Aug-en", ebenso 18 2; 224; 2463- 64 ; 
31 12; 372s; Deut 827; Jos 5i2; Jud 19i7; Za ös; Ez 85. Be- 
achte Ex 14 10, wo 6pav abweichend vom Hebräischen hinzu- 
g-esetzt ist: avaßXsd»avTS(; oi uloi ""IcpaY)}» opwcrtv. 

In ähnlicher Weise Ge 19 u ßo-^aa? 'zr\ ©wv?] aÖTOu S^t^".! 
l^pTlS! „da hob er empor seine Stimme " ; Job 2 12 ßo-^cravirsi; 
cpwv^ p.sYcc)^"/] D'plp 1K^*.1 . „sie erhoben ihre Stimme". Die 
hebräische Ausdrucksweise ist nachgebildet Jud 9 7 OT9]pav ty)V 
cpwvTjV auTou, vg"l, auch Ge 39 15. is ö^oicja ty)v ©covriv [;.ou /.al 
sßoTjaa ''bip ■'O^"''!!!!!- Der g-riechische Dativ entspricht aber 
auch der Präposition 5: Ge 39 14 s[36-/]cra cpwv^ pYocX'fi blp2 i^tlp^^l^ 
bl^l „da rief ich in (mit) lauter Stimme", ebenso IV Reg- I828; 
II Chr 32i8; Jes 3613. Im . Hebräischen liegt eine figura 
et5^mologica vor Esther 4i sßooc ■ cpwv-^ [t.z-Yo^'k'fi Hp^i pj?'"! 
nbl1)l „er schrie ein großes Schreien". Auch in Büchern, 
von denen kein hebräisches Original vorhanden ist, findet 
sich diese Ausdrucksweise: I Esr öög; Judith 723; 9i; 14i6; 
Bei lg (stets mit dem Zusatz ^^z-^akri). I Ma 3öo sßoviGrav cpwv-^; 
354; 1345 sßoYjo-Kv (owv"?] ^.&yo!Xr^. Durch ein Verbum ohne 
irgendwelchen Zusatz wird der Ausdruck „seine Stimme er- 
heben" übersetzt Ge 21 le o:va(3o^aav Bs tö TcaiBiov sxT^auasv 
7j3J?1 nSp"n>i> i^t^rij „sie (sc. Hagar, die Mutter Ismaels) erhob 
ihre Stimme und weinte". 

Ex 3O20 vCtbovTai, öBairt, (hebr. Akk. ; Ex 30 19. 21 ist öBaTi 
Zusatz des Übersetzers); Ge 38 14 TwspisßaXsiro ö-spicrirpto 3. 

Num lOio aalrasiTz xaXq aukray^w TTl'^^fl^ ^^^:p.^ m^^^ 
stoßt in die Trompeten*'; vgl.NumlOs; J0S64. 13. tß. 20; IReg I33; 
11 Reg 228; Ez 333; H Chr 23i3; auch I Ma 354; 44o; ögg; Iß«. 
5 auch = SV : Num 10 3 aoCkp:i<ysic, sv ocu-zcac,; 4 sv \}.idt aaXmcrwcjtv; 
IV Reg 11 14 caM^cav l;v (j(k'kmy'S,iv, vgl. II Esr 14 is; Sach 9i4. 
Statt (yukmy'i, steht auch /.spaxiv^ : 111 Reg 1 34 (jaXTCiaa-üs xspaTtvf), 
gewöhnlich aber mit sv: Jud 827 scraT^Tuicsv sv xspaTiv-/] (Jud 634; 
II Reg I816; 2O39; IV Reg 9 13); Jud Tis oraXTuisiTs sv ^oac, 



— 54 — 

TtspaTivaig (i9- 2o)- Statt GO!.'h:iZ,ew wird cyi[;,aivsiv gebraucht 
Ez 336 (Tf\^OLY{\ TV] aoikiziyyi, die hebräische Ausdrucksweise ist 
g-anz frei übersetzt Jos 63 aY)[xatvsTW(7av sötovw^. Hervorzuheben 
ist, daß auch dann der Dativ in der Übersetzung- sich findet, 
wenn von j;pn „stoßen" der Akkusativ abhängt: Hos ös cra>.m- 
(yaTE GO(l%iyyi (vgl. Joel 2i. 15; Ps 8O4; Jer 2827); Jer 45, 61 
<yY)|j,avai:s (joO^Kiyjf.; Iv für den hebräischen Akkusativ Jud 722 
laaX'KiGoe.w sv •zoaq TpwKoaiuic, xspartvati;. 

Aber auch sonst wird der hebräische Akkusativ mit dem 
Dativ wiedergegeben: Ps 978 ^coirapi xpOTviaouo-iv )(sipi t]5'1i^pip"! 
(dagegen übereinstimmend mit dem Hebräischen Ps 46 1 
xpoTT^craTS /stpai; S]lD"1J?r?ri) ; Ex 11 7 lv %ct<Ji ttoT? uiots ^lapca\k 
oö Ypu^si xywv T^ yT^wdOT) aÖTOö 13t?^ sS^'j^hp^. K^ „nicht wird 
spitzen ein Hund seine Zunge", ebenso Jos IÜ21 und Judith 11 19. 
Ex 85. 16. 17 sxTsivov bzw. s^sTsivsv 'Vf\ )(sipi i7Y)v pocßBov H^i 
.T|^b3 'TiT^ni}?! „strecke aus deine Hand in dem Stabe"; 3322 
(Txs7ca(yo) TY) xsipi [xou Im cre '?|''^;y ""ÖS ''riis'iS? „ich decke (schützend) 
meine Hand über dich"; 40 3 (jxsmasi? tyiv xißcoiröv tw xatra- 
TCSTacr|j.aTt n^h^ÜlTl^ jl'l^ll'Si? O^Ö »du deckst über die Lade 
den Vorhang" (dagegen 388 (jJtia^ovxa 'vouc, TCTspu^tv sm tö 
iXadr/ipiov 3). Ohne ersichtUchen Grund steht der Dativ für 
den hebräischen Akkusativ Ex 14 le sTcapov t^ paßBw (B, tiiv 
paßBov AF) aou xai sitirsivov rfjv xsTpa Oiou "TJlSttTliit D*)!^ „erhebe 
deinen Stab". Anders log ävslfi) ty] p.axatp'd pu "'SJ^IIÜ p"''n^ „ich 
gieße aus (zücke) mein Schwert" i). 

Mehr adverbial steht ßioc Ex 1 13 : xaTTsBuvdtffTsuov 01 Aiyt^^xioi 
TOtj(;uloii(;'Iö'p. ßia '^'1^21 „in Mißhandlung". Dieser hebräische 
Ausdruck wird übersetzt v. 14 ^z':$c ßia^;, Lev 2643. 53 oö xara- 
TTsvsT^ aÖTÖv Iv TTw JJi.oj^ö'a), 46 SV Toic, ^oyb'Oiq, Ez 344 [Jt-öxö"». — 
Ex 21 14 ÄTCoxTsTvai aÖTÖv BöXcp n^'IJ?!? „in Hinterlist". Vgl. 
I Ma 653 xai:s}^aßsTO t7)v tcoXiv [3ia; III Ma 327 ßia ^spofJLsvoüi; 
(4 7 {/.STÄ ß^a^); 13 17 B67.W Xa>.ou<7iv xpo? aÖTov; ISsi sTcopstJSTO 
B(^)^w; 825 xapBia TcXi/ipsi (vgl. IV Reg 20 3 sv dChpsia: xai xapBi« 
TuTvi^pst, hebr. an beiden Stellen 1^); III Ma 647 ai:pc6ira) xapBiot. 

^) Die griechische Wendung ist wohl aufzufassen als „ich töte durch das 
Schwert"; vgl. Jos lli^ äveiXev aÖTob? ev az6[t.au iicpouc 2'nn~iD^ CÜ!"! ♦ 
Ez 260 (jia^^aipa dvaipeö'YioovTai u. ^^ tov Xaov aou |j.a)(^aipa Avs^-ei 2^112 3"iri- 



— 55 — 

b) Der hebräischen Präposition 5? wenn sie das Mittel 
oder Werkzeug bezeichnet, entspricht zwar oft in der Über- 
setzung der bloße Dativ,- vgl. außer den Beispielen in a) noch 
Ge 19ii; 3731; Ex 7n; 15i3. le; l&is; 11 s; 2li,; 3525; 37 21 
— - Ps 117 10; Jes 283 (toT? tcocIv xaira;uaTY]9'Yiö'£Tai 6 cyT£(pavo(;, 
so auch Ez 34 is). Jedoch erscheint, wie zu erwarten, für 5 
sehr oft die Präposition Iv ^), wie Ge 32 10 sv tt^ pocßBw pu 
Stsßvjv ttöv 'IopBavY]v toutov; Ex 17 15 tyiv paj^Sov, sv ^ sTcocira^ai; 
TÖv 7coirapi,6v 2), vgl. Mi 4i4 lv paßBw xocTa^ouaiv cti ata^ova, 
Jes IO24 SV pdcßBtü TcaTra^ö) es. — Ge 32 20 s^i^ocorofJiai tö Tcpoff- 
WTUov aÖToö SV ToT? Bcopoi?; 4822 "^v sXaßov sx /sipöi; 'A[j,oppaia)V 
SV p,a)^«ipa pü xai tö'^w (so mit sv auch III Reg 18 23; IÖ37; 
Jer I64; 19?; 2O4, dagegen der Dativ |jiaj(aipa begegnet Jes IO34; 
18)5; Ez 2611; 3O5. e; 3223- 24; 3923), vgl. I Ma 83 (Txsicat^wv 
7caps[ji,ßo};V)v lv po[j»(paia; 4i5 sTCsaav lv po^j-ipaia; 1248 ocTcsxTstvav 
SV po[Jicpaia; 028 octcsxtsivsv tcocv ötpasvixöv sv (7T6[xaTi poii-cpaia?^). 

*) Auch in den ägyptischen Papyri findet sich ev instrumental (Roßberg 
S. 28 III, 2). 

*) Vgl. Koran Sure 2, Vers 57 j^^l üHaorj V r^' »schlag in deinem 
Stab den Felseij", ähnlich Vers 68. 

^) |v ^0[A(p(Xia kommt in der Septuaginta 63 mal vor, der bloße Dativ 
nur zweimal: I Ma 43g und 7^g (gegenüber I Ma '4^; B^; 4i5; Tgg; l^^g 
mit sv). Es heißt stets ev aTOjjLaxi ^0[Ji.cpaiac (16 mal), ebenso auch ev gTOtxaTi 
jAaxaipas (Jos lO^g. 30; V3„; Jud lg-, Sir 28,8), i^^"^ einmal II Reg 15,^ 
<jT6(j.aTi pLax,aipac (wie Luc 21 ^^ TteaouvTat UTOfjiau [xax,aipins). 

Von den Wörtern ^oiJi^aia, jidivaipa, ?icpos, die alle drei Übersetzung des 
hebr 2"^^] sind {\i.6.faxpa. aber außerdem noch Übersetzung des hebr. H/DND 
„Messer" Ge 22 „ und ^^; n^Jf] „Speer" IIChr239; ]o\)B9^^; ^]^2 „Eisen" 
Jes 10 3^ und ebenso ^ojAcpaia auch noch Übersetzung des hebr. H/D^D 
Jud 19j9 und n^JH H Chr. 11 ^^ und j^), erscheint in der Septuaginta am 

häufigsten ^ofx^aia (231 mal); jjL(ic)(^pcipa kommt 158 mal; ^1995 nur 16 mal vor, 
davon allein in zwei Kapiteln des Jos 10 mal, lO^g. g^. gg. 3g, 3^, 37.395 
Uli- !?• 14 (daneben 7 mal i^axaipa, 5^. 3; S^^; 10,i; 19^^; 21^9; 2435, 
4 mal ^o(ji(pa(a 5,,; ß^^; 8^^; 24jj); außerdem Job 3^^ (fidy^aipa, ^pixfcti« 
kommen nicht vor); Sap Sal 18,^ (^ojJKpaia ö,«, [Jidi/^tttpa fehlt); Ez lö^^; 
23^, {[K&ianpa 38 mal, ^oiJicpaia 39 mal); II Ma 12 j^; 14 j^ ([xdt)(^c«pa bg, 
^Ofxcpata 15 j5. ^^). Im Neuen Testament gestaltet sich die Frequenz dagegen 
so: it.&)uupa kommt 27 mal vor; dagegen ^o[ji,cpttia nur 7 inal und zwar fast 
ausschließlich in der Apokalypse (Ijj^; 2,2; 19 jg; mit ev 2^6; dg! 192i). ^^^^' 
dem 1 mal in Luc 235 stal (jou 8e aötr)? t^v (1jux.V 8ie),er5oeTrai ^ojJKpaia; das 



— 56 -:- 

— Ge 47 12 s^sö^pstjjsv au-vobc, sv ap'oic,; Ex 13 3. ,,. le sv j^sipl 
xpaTaia s^YJYaysv b\kS,c,; 14 21 b-m\'^co(z-^ Küpio? ty)v ö^aXacraocv sv 
dtv£[i(ö voTtp ßiaiw; 884 eöpsT? toTi; BiwGv^pcriv aicTs aipsiv aötYjv 
SV auToTi;. 

Ge 3 1 6 SV TudcTTi t(T)(^ui |j.ou Bs'5ou).su7ua TW Tca-öpi öjj-wv Tl 3~bp3 
„in all meiner Kraft", vg-1. I Ma 1 53 sv tcr)(di auvfiiv sttoiouv outw? 
TW 'I(Tp.; 2^6 SV icry^iji (mit Gewalt); beachte Jes 58 1 avaß6Y)Gov 
Iv i(7xui |n:5 „in (= mit) [der] Kehle". 

Ps löOs-e aivsTirs aöröv sv -upiTüavw xal yppw,, aivsTirs auTOV 
SV '/opBaTc xal öpy^vw usw., vgl. I Ma 454 sv wBaT? xai xiS'apai,? 
xat xivupati; xai sv xu|x(3d}*.oi(;; 13 51 £iaY]X9'SV de, aÖTY)V p.sTo: 
aivscrsw? xai ßatwv xai sv xivupa^ xai sv Y^\)\^J^6Cko\.c, xai sv von^Xaic, 
xal SV öp.vot(; xal sv ^toac,] III Ma 7i6 sv oüv^oic, xat Tcavjjxlscnv 
öp^voi? £Ö)(api(Ti;oiivTs? tw Q^sw. 

In Übereinstimmung- mit dem hebräischen % lesen wir 
auch Deut 22 10 oux ocpoTpidorsi? sv p(j)^w; Hos I7 (jcßcw aÖToö? 
SV To^w ouBs SV po[X(paia oöBs sv tcoXsjiw; 12 13 sv Tcpocp^qv/) ävfiyayev 
Ku^ioc, TÖv 'I(jpaYi>w sx Y% Aiyotctou xal sv 7upocp"ri-'(] Biscpu7.d)^8'Yi *)» 

Abweichend vom Hebräischen scheint sv nur selten das 
Mittel zu bezeichnen: Ex 374 xaTaxs)(pucrw[j.svoui; sv X9^om- 

2. Häufig steht der Dativ vor dem Verbum desselben 
oder verwandten Stammes zum Ausdruck des hebräischen 
Infinitivus absolutus vor dem Verbum finitum^), wie Ge 2i6. 
ßpwffsi (oAyri bDXh hb^ „essen essen sollst du", Lev \9^ läv 
Be [3pw(TEt [3pwQ>^; Ge 31 15 xaTscpaysv xaraßpcocrsi;. — Ge 2n 
Q-avdTw aTCoQ'avsTcrQ's; 17 13 %epiTO^ff\ 7uspnr[XYi9'T^(7sirai ; 31 30 lmb'ü\}.icc 

dritte Wort für Schwert I190C fehlt im N T gänzlich. Man sieht also vor 
allem, daß ^0[j.cpaia im hellenistischen Zeitalter ein ganz geläufiges Wort war 
(vgl. Ennius Ann. 390 ed. Vahlen^ riimpia), während es in der Periode des 
N T der lebendigen, nicht durch die LXX beeinflußten Sprache abhanden 
gekommen ist. 

^J Vom hebräischen Original weicht die Übersetzung gänzlich ab Ex 1 ^^ 
TravTtt TÄ tpya äv >caT£8ouXoüvTO criD -IIDy""!!^}^ Cn"lby"T=^ »alle ihre- 
Arbeit, welche sie arbeiteten durch sie". 

^) Sehr ausführlich und äußerst lehrreich ist die Abhandlung von. 
Hauschild, Die Verbindung finiter und infiniter Verbalformen desselben Stammes-, 
in „Berichte des Freien Deutschen Hochstiftes zu Frankfurt am Main Jahrgang 
1893« S. 99—127. 



— 57 - 

sji;sö'ü(j.v)(Tai; ; Ex 16 26 ocy.ori öcxouct)?; 17 ^ p{Xowri s^aXsitjJw usav.. 
Im I. Makkabäerbuche ist mir nur begeg-net 11 42 Bo^-f) Bo^aaw 
(7£ und mit hinzug-efüg-tem Adjektiv 1429 Bo^'fi \ksyixkri s^o'^acrav 
TÖ s&voc auTcov (ebenso 39; log), womit sich verg-leichen läßt 
Ex 1021 sv^o^w? Yotp BsBo^acTirat, ni$5 HKJ „erhaben erhaben 
ist er." 

Häufig-er als durch den Dativ wird der hebräische absolute 
Infinitiv durch das griechische Partizipium ausg-edrückt^), wie 
Ge 378 [J.V] ßaaiXsüwv ^aGikzUG&ic.' s(p' %6c(;, yj xupisuwv xupisücrsii; 
Yl[j.wv; 43? spwTcov s7rrip(6TY](Jsv ■fi[xa?; Ex 11 9 TcXvjB'tJvwv tcXyi8'6vci);: 

I Reg" In sTCißXsTccov e'Ki^li<^'r\c, i7Y]v TaTusivwcnv ; 89 Bta[JLapT:üp6[j.EV0(; 
Biap-ap-Tupv] aÖToT? (Ge 433 Biap^apTupioc Bia[j-E[j,api:up"/]i;ai) ; 

II Chr 32 13 p/?) '5uva[jLsvoi yiBuvävto ol 9'£o"i, twv sQ'Vwv Tca^Y)? ty]? 
Y% cöTai, TÖv T^aöv aÖTwv sx /sipoi; pü \?y h')'D]- Vg-l. I Ma 640 
Buvapvoc BuvTjijSTai ^pö<g -/[[xaij. Durch ein einfaches Verbum 
wird das hebräische Verbum. finitum samt seinem absoluten 
Infinitiv ausg-edrückt Ge 3733 Q-viptov TJpTcaö-sv töv 'Iwd-Zicp. 

Hervorzuheben ist, daß bisweilen in der Übersetzung- sich 
der Dativ vor einem Verbum desselben oder sinnverwandten 
Stammes findet, obwohl im hebräischen Text ein absoluter 
Infinitiv nicht vorlieg-t; Jos 624 ■/] 'Koliq i^zizp-fiab'-q ivTzopi<y\i(d 
*^^'2 1D^^^; Ex 2224 6pyiab-'i\G0^,ui bu^M; 4 14 ö-u^j-wö-sl? op-^% 
hebr. an beiden Stellen die Redensart PIX IT^l^ .,es entbrennt 
die Nase" = der Zorn, vgl. Dan LXX 3 13 8'U[j.&)8-£\(; opy^l T^poa- 
sTa^EV ""ibX Xöni iyy2 ,,in Zorn und Glut sagte er" (Theodotion 
übersetzt diese aramäischen Worte wörtlich sv b-ü\KS> xal öpyY] 
eOTsv). So lesen wir auch I Ma 32? d)pYiG'Q>v] &u[Jiw; anders da- 
gegen im II. und IV. Makkabäerbuche: II 433 7Cup(öö>Ei(; ö-u^j^oTi;; 
1445 TzsTzopia^ivoc, 'vdic, 9>U[xoTs; IV Ma 18 20 ^soüffi ö'U[xoT?^j. 

Bei TcopEUSffö'ai steht der Dativ des Weges abweichend vom 
Hebräischen Ge 363 sv v?] öBto -1] i%optu6\i:{]^ ^^^5 Num 20 n 
655) ßaaiXixY] mpzuGo^zba, hebr. Aklc; 21 22 xr\ oöco Tuopsucö- 

*) Nach Hauschild (a. a. O. S. 119) wird der hebräische Infinitiv, absolutus 
in der Septuagfinta 123 mal durch den Dativ übersetzt, 171 mal durch das 
Partizip; 23 mal durch den Akkusativ (siehe S. 72), 3 mal durch das Adjektiv,. 
5 mal durch das Adverb. 

^] IV Ma 16, j TOUTq) i:w b-pii^vci) o58eva ^Xo(pijpSTO. 



— 58 - 

•\).sb-a 5> so auch IV Reg-Bg Tuoia oBöO avaßw; n^S?J "^l.'^n'n.r^ii^ 
.„welchen Weg- sollen, wir hinaufsteig-en", die Antwort wird in 
Übereinstimmung- mit dem Hebräischen akkusativisch g-eg-eben 
xai SOTsv 'O'Söv sp7][;.ov 'EBf]&[jt,. In übertrag-ener Bedeutung- sag-t 
man auch Prov 2826 TCopsdsirai o-ocpioc nüSn^l ,,in Weisheit", 
ferner Ex I64 si TCopsuaovirai tw vöjxw p-ou ^ o5; Lev 20 23 ou)^l 
Tcopsdscrö'S toT? voppi? töv 9'swv, hebr. 5, vg-1. 263; IV Reg 17 s; 
Ba 2io; Ez ISg^). 

Diese übertrag-ene Ausdrucksweise kennt auch das erste 
Makkabäerbuch : B23 Tcopsdscyö-at toT? ötc' aÖTOu XsyoiJ-svot^ ; 659, 
10 37 Tcopsuscö^ai ToT? voiiiipii; aÖTwv. Das zweite Makkabäerbuch 
bedient sich des komponierten lm7copEUS(7&ai, das sonst in der 
Septuag-inta nicht vorkommt: 228 tö Bs smTCopsuscrö'at xoXc, br.o- 
■ypap.jxoT?. (Hier mag auch erwähnt werden II Ma 61 TcoT^r 
TsusaS-ai toT? tou ü-eoü v6[jloi(;.) 

Ganz anders zu beurteilen ist natürlich die Verbindung 
von Tuopsösdö-ai und sp)(eor9-ai mit Truppenbezeichnungen. I Chr 
7 11 lx7copsu6[xsvoi BuvafJLsi, hebr. X^^C ■'K^ti' „ausziehend [als] 
Kriegsheer"; Jes 34 le ö(pi8'[ji,6) Tcap'^T^ö^oorav (hier ohne Anleh- 
nung an das Hebräische); vgl. I Ma 65 sTcopsdO^Y) Bovapi la/upa; 
727 ^iXö-sv 8^5 *lEpoi)ffa>.Yi[x Buvajxsi 7co>>>.^; Ose ^T^ö-sv apiQ>p,S) (mit 
geringer Mannschaft). Daneben erscheint sv = 21: III Reg IO2 
^>.ö"sv kv Buva[;.si ßapsia acpöBpa; Ps 59 j2, 107 12 oö>t s^sT^sijgyi 6 
^eoi; SV ToT^ Buvccp-sffiv fjjjiwv ; II Reg 2 15 7cap7]}^9'OV sv apiö-fJLw irwv 
TcaiSwv B£via[j,siv Bw^sxa; Num 20 20 sl'^XQ'SV sv oj^Xw ßapsT; so 
wird auch die hebräische Redensart x^l^ X^^ (vgl. oben I Chr 
7 11) mit SV übersetzt: Num I3 tcSc 6 £>t7copsu6[i,svoi; sv Buvoc[xsi 
'hpK'qk. Vgl. Judith 16 4 ^Xö-sv sv ppiotat Buvafjiswi;; I Ma 46 
wcpQvy] 'loöBa? SV TW TcsBi« Iv irpi(j)(i7.ioi? avBpdcffiv; 728 vj^w sv 
dtv^paciv byjiyoic,; 9^ iTzopsCb^iGCCv sie, Bspsav sv sotocri yiXiuaiy dcvBpwv 
xai Bi(j)(iXia(yiv i7i;7i;(ov; — 49 IBiw^sv aÖToö? Oapaw sv Buva[)-£i*, 
7 14 ^XQ-sv SV Tois Buva[XE(Tiv; 943 ^XQ-sv . . . sv Büvocjjlsi tcoXX^; 
— 083 s^^Xö-Ev SV Trpidv öcpxoi?- Vgl. I Reg 13 n s^YjXQ-sv Trpidv 



^) Doch auch itopstJeaö-ai ev 08^ Deut. 2^^; Q^; Sg-, 10, g; 11 



19' 22 ' 



196 ^- ö. 



^) Doch kommt auch ev vor: III Reg 83 TOpsösaS-at ev toi? 7tpoffTdiY[Ji.aiJt" 
•AaueiS, vgl. Lev I83; IH Reg 8„; IV Reg l?,^; Ez llj„; SQ,,. 



- 59 - 

%aT$ Ü^m^^ nt'hp i^TI „er g-ing- heraus [als] drei Köpfe 
(Haufen)"; ebenso Jud 934 svYjBpsüaav sm Su)(s|x Tsirpacyiv äpxaT?. 

3. Den Grund bezeichnet der Dativ Ge 30 27 sölöy^iffsv [xs 
■6 Q^sö? TT] (T^ sifföBw "^^^^5 „deinetwegen", dagegen Deut 15 10 
wird ^S^3 mit Bid übersetzt: Bidc ttö pvjjjia ttouto söXoy'^ffst es 
Kupto^. 

)(aipsiv mit Dativ Pr 17 19 <piXa[iapTYi[j-wv ^^aipsi ^a)(ai(; DiülK 
riiil^ '2^a( V^^ „ein Sünde Liebender [ist] ein Streit Liebender": 
6 16 )[aipEi Tcaaiv 01? [xiasT 6 ö*s6$, aüvirpißsirai, Bs Bt, (xxa8>ap(jiav 
«]ju/7]? vom hebräischen Text äußerst abweichend i^W tl^'ij"^'^ 
'W^^ niSX?1fl JJaP"! mir' „sechs (Dinge) haßt Jahve und sieben 
Greuel seiner Seele"; Ba ös ^ocipovTas t:^ ttou Q-sou jxvsioc; sonst 
mit M c. dat. (IV Reg- 2O13 hV] Pr 2,1 5; 24i9 5; Hb 3,8 
a-, Za IO7 5-, Jes 392 Si?. Ba 433-, HI Ma U; IV Ma 129. 
Tob 13 14). " 

Dagegen T^uTcsiaö^ai nie mit dem Dativ, sondern a) mit Itcitivi: 
I Reg 294; II Reg 192; IV Reg 13 19; Jn 49; Dan ßu, stets 
hp; Tob 13 14; Sir 2628; Ba 433, b) km tv Ba 2i8; c) Iv. 
Ps 543 5; Sir 30 5, d) Tcspi trivo?: Dan 6,8 bi?. 

VII. Dativ von Verben abhäng^ig. 
A. bei einfachen Verben. 

BiBovai und Komposita regieren häufig den Dativ auch 
dann, wenn im Hebräischen andere Konstruktionen vorliegen, 
so der Status constructus: Ge 20 7 octcoBo? tv]v Y^voivta tw dcv- 
ö-ptojcw tJ^^Jj^Cl ^'^^ 3'^D "bringe zurück das Weib des Mannes"; 
4920 Bwffsi irpocpYiv ocp/oudiv 1j^^~''nj?^ „Königsleckerbissen"; 
Ex 11 3 sBwxsv ■TYiv yapw Tfii Xaw aÖToö Di^l^ JC^^i^ n^ie Gnade 
des Volkes"; die Präposition h^ „zu": Ge I87 iBwxsv tw itaiBi 
(sc. ^oa)(dcptov) ; 3722 otcwi; dci^oBw auTOv tw rcaxpl auirou. 

Im Hebräischen hängt von dem Verbum „geben" oft die Ver- 
bindung 1^5 iM die Hand (jmds.)" ab. So lesen wir in Über- 
einstimmung- mit dem Hebräischen, jedoch statt des hebräischen 
Singulars den griechischen Plural Ge 27 17 sBw/s Tot sB£(7(j.ai:a 
&lq TTotg /sTpa? 'laxwß; 398 TcavT« . . sB6)>tsv elc, xoic, )(. [j.ou; so 
auch für '»'^^ ^y „auf meine Hand" Ge 4237 tibc, aÖTÖv de, tyiv 



— 60 - 

XsTpd {j-ou; ^3 bv „auf die hohle Hand" 40u sB{i)y.a tö TöOTYipiov 
£?<; xäc, yßpocc, Oapaw; vgl. I Ma 4^0 Tzapsbcsmcx.c, xyiv Tcaps^ßo'XYiv 
ircov o(Xko(^6'k(dV zlc. yßpo(.c, IcovaS-ou; 7^5 lav [ji,yi TvapaBoO-T] . . . 
£1$ X^'^'P^'? P'°'^' Hebräisches '1_^5 wird aber auch mit Bid xstpo?^) 
übersetzt: Ge 30 35 sBo^vtsv 5ia xsipö? twv uiwv auTwv (sc. alYa?)*, 
394 TcavTa o(7a "^jv aÖTTw sBwxsv Bta )^sipö(; "IcoG'^cp (ähnlich 22). 
Vg-1. I Ma 062 die, sB6ö>Y) (jcoT/jpia 'I(7paY]X Bicc /sipö? «öirwv. Für 
BiBovai Bia ^sipoi; tivO(; wird abweichend vom Hebräischen tivi 
gesagt Ge 32 le e^wxsv 'hiä ysipbc, xöiq %Mah aÖTOö V'lDi?"'!!!]? 
„in die Hand seiner Knechte", ebenso Og ötcö yßpac, 6plv BsBo)xa 
DD'lÜä „in eure Hand"*, ein zusammengesetztes Adjektiv wird 

gewählt 1420 TCapsBwxsv xoi^c, £x,9>poC>? bmizipiouc, aoi '7j'1^5 >)in 
deine Hand" 2). 

Ferner finden wir den Dativ bei BcopEtaQ-ai: Ge 30 20 Be- 
BwpYjTat, 6 Q-fio? \}.oi Bwpov uaT^dv (hebr. doppelter Akkusativ); 
auch im Hebräischen ^ P^ov 42 Bwpov yÄp o^y'^ö-öv Bwpoup-ai 
6[j,Tv ü!dS "'iiri^J ^"^^ '"'P^ „eine gute Lehre gebe ich euch"; 
Esther 81 ""ApTa^sp^"/]? sBwpT^aaTo Eaö^Yip öcya ÖTcyjpy^sv 'A[;,av ttw 
BiaßöXw; hebr. 7^ Sir 725 «vBpt wvetw BwpYjcjat, aÖT-^v (sc. 
S-uyaTTspa). Vgl. auch Ge 2433 Tcapi&Yjxsv auvoic, äp-vooc, cpaysliv 
VJö^ „zu seinem Antlitz"; 226 £TC£9-/]X£v (sc. toc ^ula) 'Iffaax 
ToS üiw auTou pS^. 

Der Dativ bei TciffTEUfiiv entspricht hebräischem b> ^^ic 
Ge 406 und Ex 49, oder hebräischem 5) wie Ex I431, löß. 
Merkwürdig Ex 48 TuidTEUcjwcJtv (joi ir% (p«V7](; tou (JY)[j.s(ou 
riKi7 h'^b 13'^ipxn „sie werden glauben der Stimme desZeichens" 3), 
dagegen Ex 49 lav [j;/] TticTsiidwcri coi toi«; Bucrt (r^[X£ioi(;. 'T:o(ji:ot(; 
(hebr. fehlt der persönliche Dativ). TctcrTEÖEiv Iv*) Ps 7722; 



*) Vgl, Act. 7^5 8ia ^eipoc aÖTOu SiSwaiv. 

^) Vgl. aber Deut, lg TtapeStoxev evc&tciov 6[x5)v ttiv y^v; v. 21 . . . Tipo 
irpocciS'nou {»piwv D^^JP!*^. Assyr. ina panika „in dein Antlitz" =: zu deiner 

Verfügung. 

'') Vielleicht ist der Genetiv entstanden durch das unmittelbar vorher- 
gehende eav 8s ia\ maTSuacoaiv aoi jjLY)8e sloaxoijfftoaiv t^s (pwv9ic tou aT\ixtioM 

TOU 7tpt5T»OU. 

■*) Vgl. das arabische uJ ,.-/«l. 



- 61 — 

105i2. 24,- Sir 3521. 23; Jer l'ie; l%i c. acc. Sap Sal 122. 

Hervorzuheben ist 7>;i,ö"üsij£iv xktoc ttivo? (3): Job 4 ig si xaToc 

TcaiSwv auTou oö tckjtsös!.; 15 15 st xara Äyttov ou ^ictsÖsi; 2422 
oö [XY) 7ci(yirsU(j;Y] xaira (B, ö^sp A) tyj? sauroö ^wYJi;. 

Ex 2821 p-Y) oiTüstQ'SC aÖTw 5. 

AaTrpsüsiv und BouXsusiv stets mit dem Dativ, obwohl im 
Hebräischen mit dem Akkusativ verbunden, wie Ge 164; Sogs. 

Bsixvuvai stets mit. dem Dativ, ob im Hebräischen ^, wie 
Ge 41 26, oder der Akkusativ steht, wie Ge 41 2s 6<yu 6 b'zbc, 
Tcoisi sBsi^sv TW <|)apac6 n^ nkS^H "^^ ^^^^ sehen den Ph."; 
41 39 iBsi'^sv 6 ö-so? (701 TtdcvTa i:auTa tjCi^ j;''^in „er Heß dich 
wissen". ■— öOn TC0V"/]pa aoi svsBsi^kto '!jl':'Ü^ njJ'l (hebr. doppelter 
Akkusativ). 

sOTsTv und >,a}^sTv ,,zu jmd. sprechen" werden mit dem 
Dativ, wie Ge 89; 4235 ^10; 9i; 1-3 u (= b); 8,. 2; Hsj 12i.4; 
15^ (= 7)j<) oder mit Tcpo? verbunden, wie Ge 48; l^s {,= biii), 
7i (= b). Auch 'KoLkzXv in der Bedeutung- ,, mit jmd. sprechen" 
wird mit dem Dativ verbunden: Ge 2^8 XaX-i](jaT£ 7\;£pl sp.ou 
'Ecppwv TW Tou 2aap f1"lÖI?5 ^^''li'^S ,, dringet mir in Ephron", . 
d. h. bittet E. für mich; 299 sti aö-cou lakowxoi aÖToT? ^B^llI? 
nt^V 'l^'lt^ „redend mit uns"; Ex 20 19 lak-tiGOv ab "/jplv lil^r 
,,mit uns"; vgl. I Ma I30 iXdl-qGzy auToT(; loyou? sip-^vuoü?. 

Abweichend vom Hebräischen werden ferner mit dem 
Dativ verbunden ocTcoupivedö-at, Ge 34 13; 403 (hebr. Akkusativ), 
svTsXT^sff&ai Ge 2i6 (hebr. Ss>), 324 (hebr. Akk.); 3u (pronom, 
Suffix.). 

In Übereinstimmung- mit dem Hebräischen lesen wir oft 
Tüoistv Tt Tivt, wie Ge 92* syvw oca stcoitjcsv auTw 6 ülbc, «utoö; 
12i8; 2O9; 22i2; 292ö, jedoch auch abweichend: Ex I431 & 
sTCoiYiffsv ToTt; AtYUTUTtoi,? 3; Ge 32 10 Tcacr"/)? aVriö'sia?, % lizoifiGac, 
TW TuaiBi (70U ~n^ ,,mit"; 2O9 spyov 6 oöBst(g Tcor/jasi, %z%oi'r\%o(,c, 
jxot DJ^ „mit"; 2444 7us7?otY]>ia^ sXso? TW xupiw piou 'Aßpaapi üV 
,,mit". Neben dem Dativ finden sich Präpositionen für he- 
bräisches DP: Ge 21 23 xaTa t"/]v BixaiocyuvYiv -/jv OTotvjara pTÄ 
cou, 7:oi^ö"si(; p,sT' sp.ou; 2629 [J-y] TCOiTiastv [j.sö-' y][j.wv xaxöv; 20 is 
TaUTy]v TYjv Bt>tatO(7UVY]v tcoiyijov st:' spi; 44 14 tcoiviö-si^ sv sjjloi 



- 62 — 

IXzot;. Den Akkusativ habe ich außer in der Redensart sS 
TCOisTv Tiva (vg-1. darüber beim Akkusativ) nicht gefunden. 

Verba des Zürnens u. ä. regieren oft den Dativ, während 
im Hebräischen Präpositionen verwendet werden: 5: Ge 3O25 
44 18 Q>upö(T8'ai (der Dativ auch noch Deut 421,- II Reg 67; 
i2i5; 228; H Chr I610; I Reg 11 e; Dan 87; Bicc c. acc. 
Deut Ist; sv IV Reg 11 \^; i%i c. dat. Deut Qs) 11 n; Jes 549; 
c. acc. I Reg Ue; Dan 87; xa-ra IV Ma 2i7; %g6c, II Reg 1122; 
II Chr 2619; Jn I12); Ge 2746 Tcpoffwx^wya t^ ^w^ pu (der 
Dativ auch noch Ge 1825- 2s; 20 22; 2615. so- 43- 44; Ps 21 24; 
354; 94io; Sir 625; 262; 884; der Akkusativ I Chr 21 e; sv 
Num 21 5; Sir 50 25; >tai:a TcpoawTcov "'S?!? „in dem Antlitz" 
Ez 3631; ö(7cö Tcpoö-wTtou ''5^0 »von dem Antlitz" Num 223). 
bV.: Ge 41 10 o^p'^iab-^q xoXc, Tcaidv aÖToO (der Dativ auch I Esr 838; 
Job 332; Ps 177; 845; Jes 12i; 2823; 57 ig; 649', HI Ma 3,; d^ 
Deut 74; £v Jud IO7; IV Reg I33; Hbk d»; Im c. dat. Ge 4O2; 
Num 31i4; IV Reg 19 28; H Chr I610; Ec b^; Jes 576; M 
c. acc. Ps. 73r, 794; 10540; Za I2; Lam 522; Dan 11 ir, xa-vd 
c. gen. Job 823; IV Ma 9io). 

Abweichend vom Hebräischen findet sich der Dativ bei 
den Verben des Zukommens, Zuteilwerdens und Gefallens: 
Gel93i(5)?%a8'Yi>tsim(J7iT^Y7) pifirj'bs '^'l'l!^ „wie der Weg der 
ganzen Erde"; Ge 424 (4429) [iyitcots (iU[J-ßv] aÖTco ^.alaxia u. 4229 
TÖc (7U[jL[3s[37]x6Ta ö[wv, hebr, Akkusativ. — Ge 198 HaO^a apscf/tY) 
öpv D5''3''^3 I3ll3!3 „gemäß dem Guten in euren Augen"; 
20 16 o3 sdv (701 apsGDtY) xaToasi '?I''5"'I?3 Ü1135 „in dem Guten 
in deinen Augen"; 16 le d)? S" äv goi apsOTÖv ^ '^'!5^^5 IlllSn 
„das Gute in deinen Augen". Der Dativ bei dpsaxsiv ist die 
Regel: Lev IO20; Num 2234; 2827; Deut 23i6; Jos 925; 17i6; 
2230. 33; 24i5; Jud 21 14; III Reg 9i2; Judith 83; Esther I21; 
24. 9; 5i3. u; Job 81 10; Ps 6831; Prov I221; 24i8; Sap SalUig; 
Sir 2027. 28; Ma 84; Jes 59i5; Bei U; I Ma I44. 23; 15i9. 
Außerdem hängt von apscTKsiv ab IvavTiov: Ge 34 18 Y]ps(Tocv 01 
loyoi IvavTiov 'E[j.[xcl)p xat svav-öiov Suj^ep. tou utoÖ 'E[j-[J.wp ""PI^S 
„in den Augen"; 41 37 ■^psasv Bs to: p-rjxaira ^vavTtov Oapao) xal 
svavTtov TcdvTwv TTwv TcatBcov aÖTou; Num 86 e 06 o!.pianzi IvavTtov 
aö-öwv; Deut I33; II Chr 8O4; Dan 822; auch Judith 11 20 ^ipscrav- 



- 63 - 

Ol XoyoL «öt% svavTiov OXo^spvoü xal Ivavxtov TravTtöv tcöv ö-spa-- 
TCovTwv aÖTou und I Ma ßßo T^psasv 6 Xöyo? Iivavüiov ttoü ßacriXsw?- 
xal Tcov o^p)(^6vT(öv. — svwtciov: Jud 10 15 icavTra offa olv dcpscxifi svw- 
Tciov (Tou (A; ttSv tö äyaö-öv sv o(pQ>a}v[xoT^ (toü B) '?|''5''J?5 Ültsri 735 
„gemäß allem Guten in deinen Augen"; 14i Yjpsffsv lv(6moV' 
aÖToD; 7 •Jjpsasv svwtuiov Sap-(|jwv (A; yiöWv&v) sv öcpö-a^-ixoT^ 
SajjL^jxov B); II Reg" 836 A und B T^pscsv svt&Tciov aÖTwv mvTa;. 
in Reg- 3io; I2245 2O2; Jer I84, auch Judith 7i6 Y]ps(rav 01 T^oyoi. 
aÖTTwv svd)7ctov 'O).o^spvou xac sv(6mov wavTwv töv ö-spaTcövTwV' 
auTOu und I Ma 821 7]ps(7sv 6 Xoyoi; svwmov auTou. — sv öcpö'aXjJ-oTi; : 
Jud 143 TaUTTiv laßs [xoi, otti aÖTY] .^psasv Iv ö(p9'a7^.[;-oi(; \j.oo (A;. 
suQ-sTa SV 0. [j-. B) ''5;J?5 H'ltS'; «^"l"''^ „denn sie ist recht in. 
meinen Augen"; I Reg I85 A ^psasv sv 6(p9>a'Xp'ri; Tcavirö? tou 
}^aou xai ys s"^ o(pö'«}*.[ji,o~i; Boulwv SaotjX; II Reg 819 izx^xa oa« 
Y]psc7EV SV o<pö^a^}j.oi<; lapaYjl xal sv ö(p8>a}i.[j-oT$ Tvavüöi; oixoü- 
Bsvia|xsiv; I84 sav dcpsffYi sv ocfb-oCki^oii; ö^öv. — Ge 522- 24- 
euYips(ji:Yi(7sv 'Evö))[ tw 8<sw D^'1':'^vI"^I^ 'T|^rjri''.3 „er wandelte mit. 
Gott"; 69 -üw &SW sö'opsc7T"^crEv Nws; ähnlich Sir 44 le; Ge 394 
EU-zipscTTSi (sc. 'IwG-/i<p) Bs aÖTTco Iflk fTl^^.l „Und er bediente ihn";. 
Ex 21 8 Ictv \}:}i suapsaTYiG-ri ^w xupiw aöx% n^J'T^^ ''5''I?5 ni^^n-DJjt: ■ 
„wenn Böses in den Augen ihres Herrn". Mit svwmov und 
svavTTtov wird suapsorfsiv verbunden Ps 55 14 tou suapscrir^aat., 
EvwTutov Toö ö'soö; 1149 suapEO-TTjtja EvavTiov Kupiou {ü R; £V(6mov- 
K "■ ^- AT), hebräisch "»JöT) ll^'llf)!! „wandeln zu dem Antlitz 
hin(= vor)". Eine durch den hebräischen Text verursachte 
Doppelkonstruktion Hegt vor Ge 2440 6 b^zoq, d> suvipsav/icya 
svavTTiov aÖTOÜ I^Oö'? ^npiTJCin "1^8, ebenso in 4815 6 B>sö?, S. 
EUYjpscyöYicrav ot Tcairspsc [lou svavrtov auTOU^). 

(juvavTav und aTcavirav stets mit dem Dativ, obwohl im 
Hebräischen der Akkusativ steht, wie Ge 338; 49 1; Ex 424- .27; 
Ö20) oder die Präposition 3, wie Ge 28ii; 32 1. auvavrav kommt 
in der ganzen Septuaginta 62 mal, aTcavirav 48 mal, das ein- 
fache otv-trav nirgends vor. 

bixQiooab'Oii wird mit dem Dativ konstruiert (statt des 



^) Vgl. die oben S. 60 angeführte Stelle I Ma 5gj oT? eSo&ifi awtY)pia. 
"lapaTj^ 8ict XEipo? aurwv. 



- 64 — 

hebräischen 'p): Ge 34 15 sv toütw öp-otwQ'YiQropxS-a öplv; ebenso 
22- 23; vg-]. I Ma 84 ö)piwö>"ri liovzi. Vgl. Ge 22o tw ts 'ABa[x 
ou/ söpsQ"/) ßo"^8'ö(; biimoc, auTw T^J35 jjwie sein Geg-enüber",. 
d. h. ihm entsprechend. 

ipria^'oci: Ge 34 31 dxysl xopv-r) jrp'/icrwvTai, t^ a^sXcp-^ V][j.c5v, 
hebräisch doppelter Akliusativ. S beim Imperativ Ge 165 
jpSi au~^ n'p ^ti^i^; lös )[p^(7a(i&£ auxoXc, xaB-a dpscjxYi öplv if'^. 
Dnb „tuet (machet) ihnen" d. h. verfahret so mit ihnen. Vgi. 

I Ma 13-16 [J."/] "Opv XpVJG'r) xaira tocc Tüov/jpia^ 7][j,8)V, oüCka. — 

s5 oder -/.aXSx; j^pTJaö'ai tivi Ge 12 le tw 'Aßpaj;. sS sj^pyjcravTo 7; 
26-29 6v TpoTiov s)rp-/i[j.s9'a 001 xoCktxic, üV „mit". 

[xa/^£c>ö>ai mit dem Dativ, hebr. 5: Ge Slse sp-aj^saairo tö 
Aaßav, ebenso Neh 13ii. u- Im Hebr. steht das suffig^ierte 
Pronomen Jos 9 is oöx sp.aj^saaviro aÖToi;? o'i ulol 'Idpa-^l. Außer- 
dem finden sich nach ]jAyzab'Oi.i die Präpositionen [xs-ra = DI> 
„mit": Jud II20 p-Y) [xaj^opvoc ixsTcc 'Icrp.; Neh 1325; 'Kpoc, = Üi? 

II Chr 275 l[j,axs(jaTO %foc, ßaaiXsa, ebenso Neh 67; Jer 4O5; 
einmal auch sv = 5 Cant le ulol [XY]irp6(; [j.ou s[xocj(;s(javTO sv sp-ot. 

B. Bei zusammeng-esetzten Verben. 

sv: Ge 39 u. n siffi^yaysv -/iixTv TcoiBa 'Eßpaiov s[j,7cai^£LV '?][xTv; 
Ex IO2 öaa s[j,7i;£7i;aty^a toT^ Aiyututioi?, |. Aui3erdem Num 2229,* 
Jud I627; 2O5; I Re^ 6:,; 344; I Chr IO4; Ps lOSae; Prov 2385; 
Jes 33^; I Ma 926- Daneben wird sjj-Tcai'^siv mit sv verbunden 
Jud 1925; n Chr 36i6; Prov 27,; Na 23; BaSn; Ez 225; mit 
zlc, Hab lio. 

TCapa: Ge 45 1 oö TiapsKJirYiy.si oubzxc, sti tw Ia)orY)cp WK „mit 
ihm"; Ex 345 Tüapscr/] auTw 1^1? „mit ihm"; Ge ISs aöxö? ^s 
TCap£i,(j-^X£t aÖToT? utcö i:6 BsvBpov "^Jf? ,,auf", ebenso 45 1. Ge 4O4 
xd TCapsar/] ahxotc, Dilk M^ji^"!!) „er bediente sie"; Ex 24 13 
'I"0(7ou$ 6 TTrapsaTYixwi; aöxM iri'l^ti^Sp „ihn bedienend". 

7cp6^: Ge 224 7:poo'Ko).7>'Y]8'"^(7E'T:at tti ^uvaai aÖToö 5 p^*!; 
Ex 19 15 jj.T] TipodAQ'/iTs yuvaixi . 7l!<t '\1^J15- 

ortjv: Ex 1238 sOTfj-WTO«; tcoIu«; auvavsßv) aÖToTi; DÜ^K „mit ihnen", 
der Dativ auch noch Jud 63 01 uioi avaToT^wv auvavEJSaivov 
au-ot? (B, xal dvEpawov k' auiröv A) yhv „g"eg-en ihn", sonst mit 
,(;<£Td c. g-en: == nV Ge 5O9; Ex 242; Num 18 32; Jos Mg; 



- 65 - 

= ni$: Ge 5O7; = '^3np>3 »in deinem Inneren" Ex 333 oö yocp 
[JLY] (juvavaßw [xstoc crou; Zusatz des Übersetzers II Chr I82; 
auch I Esr 63; 827- — Ex I822 .o'uvavTtX'^[X({>ovT;ai coi "^jl^X „mit 
dir"; Ps 8822 y) yÄp X^^-P P'^ (TUvavTt,>.Yi[ji,(jJS'T:ai auTw 1^1? „mit 
ihm", pisTa Num 11 17. — Ge 19i5 hon (jly) crüvajco?^'/) TaT? ävopai? 
T% TüoT^Ew? 5, [j.£t3c = Dr Ge I823; Ps 269; 273- — Ge IQg . 
iva (TUYYSvoifi^sQ-a aöm? Dfli^ n^'lJVjjWir wollen sie erkennen"; 
39 10 (7üYYsvs(7Q>ai auT^ H^j; T\*\^T\h „zu sein mit ihr". — Ex 263 
TCSV17S aö7.aiat. saovirai, (yuvs)[6.asvat. sTspa 1:7] s-vspoc 7^- — Ge 4O4 
(juvsar/idsv 6 ocpxiBstJjJiwT/)? tw IwGVjcp auTOU? fjDVTl^ • • • IpS".! 
dJ^K „er setzte den J. mit ihnen", d. h. er ordnete sie dem 
J. bei. Vg"!. Num 3228 (Tuvscrr/iffsv auToTi; Mtouc^ 'EXsa^Äp töv 
Ispsa. — Ge 15 n auvsxaö'Kysv aÖToT? 'Aßpa[jL DJ;;ik S'i^!ll „er ver- 
scheuchte sie (ließ, sie wehen)", der griechische Übersetzer 
hat wohl so punktiert g-elesen üi^ij» Dü^'l ,,er setzte sich mit 
ihnen". pLsira erscheint Jer lös C7uvxa9>i(yai pir' auTwv Di^k- — 
Ex 1420 oö cruv£[j-t^av ötXkfikoK; HT ^4$ Hl 3"lp^ i<b „nicht näherte 
sich dieser zu diesem", außerdem beg^eg-net der Dativ Prov 1 1 15 
%ori\gbc, xaxoTcoisT OTav cTuv^t^'f) Biuaiw 11 IZ1"1^'''!S S'Vy}, VI ,, übel- 
behandelt wird er, wenn er Bürg-schaft leistet für einen Fremden 
(Akk.)", d. h. wenn er sich erbietet, Zahlung- für ihn zu leisten; 
2O1 7ca$ /Sa acppwv TOiodrot? (yu^7c}^sH£~ai, (B, %a,c, Bs 6 (7U[j.p.i- 
YV(jp-evo(; aÖT^ [sc. [j,sö>"/i] oöx lazai ao(^6c,) DSril!! X7 IUI n5^"'!?3 
,, jeder, [der] irrend [ist] in ihm fsc. d. Wein), ist nicht weise; 
II Ma 37; 133; 15 26; sv: Hos Tg 'Ecpp«t[;. sv xotc, Xkoic, aÖTou 
(Tuv£[j.tYVUTO 5- — Ge 2O3 aÖTY] Bs s^Ttv (7Uva)>f/i/-uTa ÄvBpi Kill 
bP3 ribl?5 ,,sie ist eine beherrschte des Herrn", d. h. eine 
verheiratete Frau; ebenso wird der hebräische Ausdruck g-e- 
wendet Deut 2222 S!>iv Bs söpsö^^ avö-pcoTTOi; )ioi^M\).zvoc, p.sTct 
Yuvaivto«; (swoixia^iÄvyic, avBpi^). Das einfache Verbum finit. 
hvz „beherrschen", dann ,,zur Frau nehmen", das mit dem 



^) n'P^yS °^^^ 'Py2 ^^"^"^ übersetzt ]es 54 j t:%<; sxoijaiQi; tov ävSpa; 
62^ oi»tou(Ji.£Viri ; Sir Qg [AeTot öjravSpou y^^'O'wos- — Wie im Hebräischen das 
Partizipum passivi Kai des Verbs "pyri „beherrschen" für „verheiratet" gebraucht 

wird, so auch im Syrischen ?\^a.1s. Die griechischen Übersetzer können 
augenscheinlich diese semitische Ausdrucksweise nicht wörtlich übersetzen. 





- 66 - 

Akk. verbunden wird, ist.mit auvom^saö'a!, und (yuvoixsiv übersetzt 
Deut 21 13 ^ZTO, TauTa s'kts>>sugyi %^qc, a6i:Y)v xal cjuvoixKjd'^aii aöiTYJ; 
"241 l^v Bs TTii; la[3Y| yovcav.a, xai (yuvoiXT^aY) aÖT^; Jes 625 ön; 
(Tuvoixwv vsavt<7>tO(; Tcap&svco. Ganz frei ist wiedergeg-eben Mal 2 n 
sTcsTi^Bsuffsv (lies sTusxViBsuffsv) si<; Q-soö«; äXko-piouq p^TlS S^I^l 
^D5 5>(Juda) heiratete die Tochter eines fremden Gottes". — 
Ge 21 6 bc, Y<5:p s(5:v axo6a'r\, auyyccpzhai \}.qi v, kommt sonst in 
der Septuag-inta nicht vor. 

Akkusativ. 

I. bei Zeit- und Raumbestimmungen. 

a) Akkusativ der Zeit: 

Übereinstimmend mit dem Hebräischen bezeichnet der 
Akkusativ den Zeitraum, über den sich eine Handlung- erstreckt, 
auf die Frage ,,wie lang-e"?i), so z. B. Ge 21 34 ;cap(i!)xyi(rsv 
'AßpaÄ^. SV T^ Y^ -fipipai; izoXkdc, ; 2-i 35 ^j^sivairw yj Tuapö-svo? pLs8>' 
■JjjjLwv ^\i.igo!.Q (b<Te\ Bsxa; 2744 oi>tY)(70V [jisi:' auToö rip.spa^ ttivoci; 
D''^hl>i( D''Ü!J; auch das bloße Tj^xspa«; D^Ö^ „Tage" im Sinne 
von einigen Tagen findet sich Ge 40 4 •^C7av Bs Yi(xspa? sv xr\ 
(fükvxfi^); Ex 12 19 sTCirdic '(wi.ipac, t,6^-f\ oöjj s6ps8>'^(ysTa!, usw. 

In derselben Weise lesen wir auch in den ersten drei 
Makkabäerbü ehern I Ma 265, 9 71 izaauq ^ä<; 'f\\i~ipa.(;; 652, 954 
•JjfjLspa? %oXkd(;; 69 -/jpispa? lO^zioo^; 7 50 7][xspai; ö^-iy«?; 456. 58 
'Jlj^.spa? ÖKTw; 652 £T-r) 7co>.}^a; 957 sity] Büo; II Ma 10 33 -fiixspa? 
TsaaspajtovTa; 72? [JIY]V«? Ivvsa, st/j Tpia; 613 irö [;.y] ttoAöv )(p6vov 
laGÖ^ai Toö? Bu(T(7sßouvi7ai; ; HI Ma 7 17 'ri^Apccc, otttoc. Im vierten 
Makkabäerbuche findet sich der temporale Akkusativ nicht. 

Ferner steht der Aklcusativ bei Zeitangaben auf die Frage: 
„wann". Übereinstimmend mit dem Hebräischen Ge 14 15, 

^) Dafür wird Ini c. acc. gesagt Jos 6,^ oÖtwc otoisi Im e| i\ixipa<;, hebr. 
Akk. Ql^i r\1i/^- Itl Ma 63g steht sto c. acc. mit dem bloßen Dativ 

•TV" 

parallel: d7;oYpi5t90VTat 8e aöirobi; äTro 7C£|ji.7^i:y)i; Jtai elxaSo? irou na)[c!)v Iw; 1:^5 
TSTfipiTYis Tou 'Emitpi, enl ■^[ASpac reaaeptSt/ovra, auviaTavirat Se aöirSiv ttiv djc(ä?.etav 
Ätio jcejAUinfis i:ou 'ETwcpi scoc eßSofA-fi? ^[Aepat? Tptaiv. Siehe über diese Ver- 
wendung des Dativs W. Schulze, Graeca Latina S. 14. 

^ ^ ^ ^ ^ «* s 
-) Vgl. im Arabischen ..§0 L/o L/oL! „Tage hat er sich nicht gezeigt" 

für „einige Tage" (Grünert II S. 14, Z. 13 j. 



— 67 - 

195, 203, Ex 13'2i, Num g^g, 14^^ 228, I Ma 1226 tyiv vuxTa 
n'p':'?' „Nacht" oder mit Artikel ^h'^hü, vgl. ferner Ge 30,5, 
Lev 22 19 Tr7)V v6)ti7a TrauTif)v; Ge 30 le, 32 13. 21- 22 t^v vuxTa s>isivy)v. 
.Zur Wiedergabe des hebräischen nh'^h dient auch der Genetiv 
vuiiTo?, wie Ex. 12 30. 41', 1322y 4:0is\ Nüm 11 9; Deut I33; .]6i; 
I Ma 4i. 5; 029; I! Ma 12 9; III Ma 5 19 (jedoch nicht in der 
Genesis). Der Dativ (hebr. ^) beg-eg-net Ex 128 t^ vuitirt iraürfi, 
Ruth 32 iradirii t^ vuxtti, dafür auch sv: Ex 12 1:2 sv t:^ vuxtI 
■ta(Jir/i; Ge I933. 34- 35; 2624; I Ma 1822 Iv vr^ vuxtI sxstv-ri; 
Ge 405: 41 11 SV pa vujiiri, I Mä 9 58 sv vuxti p<ia. 

Ge 31 2 sx^lc, -AM TptTYjv -Jipispav (I Reg- 52', IV Reg- u. ö.) 
.ÜV^h^ bW, S. oben S. 15. 

Ex 9)8 -rijv Äpav aupiov Itlfp nV^ „um die Zeit morg-en"; 
■94 Ta!>T/iv TYjv wpav aupiov; 18 12 Tcaaav wpav^ 

Ge 43i6 TYiv [XEcjYiixßpiav 5 (der Genetiv 18 1); Ex 16 12, Num 9 13, 
284.8 TTÖ Tcpöi; sffirspav D^3")^t7 P'^ „zwischen den beiden Aben- 
den", Deut 23ii n'1^"nli|3^>,zumsichWenden [des] Abends", 
Ge 811 '2'IV npb „zur Zeit [des] Abends". Jedoch auch ohne 
vorg-esetzten Artikel: Ex 126, Num 93, Judith 12 9, II Reg- 11 2. 
-Za 14,, Jes 17 u ropö? s^spav D^Birn ^3 oder ^'-\V{t}) nvh- 
Num 9 15, Deut 16 4, 2867, Ps 295 ~ö saTcspa? ^'IV^ ,,in dem 
Abend", I Chr I640, 233o y)ph „zum Abend", Dan 826 nir^l 
„den Abend", Ge 4927 ^V ,, Abend". Ohne Artikel Ge IHi', 
30i6, Ex 166. 8, Deut \{^e','ll Reg- II13, III Reg- 2285, Ps 54n, 
Ec 11 6, Ez 124. 7, 24 18, 3322, Tob 61 ka^ipai;. 

Ge 24x1 TÖ Tvpöc b^^ti ^'~\V tivh ,,zur Zeit [des] Abends"; 
Ge Bs TÖ Bsdivöv D1*n fll'n'p ,, zum" Wehen des Tag-es", Ex 2939. 
41 D^3'll?i^ pS; II Chr 3I3 t:y]v TcpwivYjv >tal ty)v BsiltVYJv Ipäll 
-13"1I?(^'); Ge 4927 tö Tcpwivov 1p35 „in dem Morg-en", was auch 
häufig- übersetzt wird mit tö Tcpwi, wie Ge 1927-, 208; Ex 7 15; 820", 
■9 13 (Tcpwi Ge 195). 

Ex 927 TÖ vuv Dl^ari „das (dieses) Mal"; Ge 183, 43 18. 20 
tY]v öfpx-^v ri^nfln „in Anfang"; Ge 22)4 BsUTspov T]"^)^; 27 36 
Bsdrspov TOUTO ,D^ÖI?Ö H] ,,nun die beiden Male". 

Vgl. aus dem ersten Makkabäerbuche 633, 16 5 xb 7cp<oi; 
■944 &C, hyip-hc, "Acd TpiTYiv '/jj^spav; 735 ttö vuv; 846, 46o, 5i, 1627 

TÖ TCpOTSpOV. 

5* 



— 68 - 

Ferner steht der Akkusativ bei temporal-distributiven An- 
gaben i); Ex 2938 'Hjv ■?i[jLspav Div? Ps 902 Tjji-spav s^ vi[JLspas 
Dl"'^ Dl«)p „von Tag zu Tag" 2)^ Qe 39 lo, Ps 6Ü9 DI"« DI'' „Tag 
Tag" 3); Ex 30, TÖ %^m 10 %pm 1^33 nj^SSj I Chr 927 tö 
7:pwi %pm ^pM^ "Ij^S? „zum Morgen, zum Morgen"*). Bis- 
weilen aber wendet der Übersetzer im Gegensatz zum He- 
bräischen die Wiederholung zum Ausdruck des distributiven 
Verhältnisses nicht an: Ex I621 cruvsXs'^av aÖTÖ Tcpwi 'IpS^ lp'35 
„in dem Morgen, in dem Morgen", d. h. jeden Morgen; Lev '248 
'zr\ '/]pipa TTwv (7aßj3airwv 7cpo9'iQ<ysTai svavöt KupiQu . . niStS^H Dl''3 
nst^lü D1^5; Num 14 34 TscjdspaxovTa Y][jipa? '?][i,spav tou sviauToQ 
nit^b ni^ n^'ph D1^ „Tag zum jähre, T.. z. J." d. h. je ein. 
Tag auf das Jahr gerechnet. 

b) Akkusativ des Raumes. 

Zur Angabe der Höhe übereinstimmend mit dem He- 
bräischen Ge 7 20 Bsxa tcsvts 7c^)(sic sTuavto ötj;«9'V] tö öBwp ; zur 
Angabe der Entfernung II Ma II5 jjwpicj) 'IspoooXujJiwv öctcs/ov-ci, 
(basi GYpivouc, tusvts; 12 17 sxsiö'sv Bs äTcoaTCocffavTS«; ataBtoui; sxTar 

Als Adverbia werden gebraucht p^avipav, [^.axpoTspov, [^.scrov: 
Ge 44 10 o5>t oi,%i(r/py [xaxpav IpTl'in K^ ,, nicht machten sie 
weit" (Hifil); Ex 828 oö p.a/.pocv ätcotsvsTits Tcopsüö-^vai, vgl. 33?; 
Jos 34; — Ge 21 16 aTcsvavTi auToD jj.axpÖTspov (bcrs^i tto^ou [3oXy)v 
prf^rt. Ex 1427 s^sTCvaacsv KüpiQc, ■vobc, AlyüKzioüc, [jicrov tt^i; 
ö-alaffffv)? DJI7 "^in^ „in Mitte des Meeres"; vgl Num 3:^8; 
355; I Reg öe; Uli; anders wird "Tiiniil übersetzt Ez 94 BtsX&a 
[j.s(JV)v Tspou(7a>^jj-- 



1) S. auch Deißmann, Licht v. 0. S. 87 f. 

^) Häufig begegnet im Syrischen ioa^ ^^ ^a* „Tag von Tag"'. 
^) Für doppeltes Q"j"i findet sich auch jtab-' ey.dcairQV ^[Jispav (Da l^; 
Es 2j,. 3^), das aber auch für andere hebräische Ausdrucksweisen gebraucht 

wird: Ex 6, riwb^ bten> Ps 4I3. j„ Dl^ri"'^3- 

*) Auch im Sanskrit steht der doppelte Lokativ zum Ausdruck des 
temporal-distributiven Verhältnisses, wie dine dine „Tag, Tag", divase divase 
(Böhtlingk Sanskrit-Chrestomathie S. 163,6), ähnUch pade pade. „Schritt, Schritt"- 
= überall (160,2). 



- 69 — 

II. Akkusativ der Beziehung. 

1. a) Selten in den Büchern Ge, Ex, I Ma. 

Übereinstimmend mit dem Hebräischen Ge 17 u TcspnrpiY)- 

'B^-^ffsff&s T7]V ffdcpxa i;% aKpoßuciria? öjjlwv; 3424 TCspisTsiJLOVTo ttyjV 

/crapxa ir^s äxpoßüOfrias aÖTwv tcocv apasv. 

Abweichend vom Hebräischen Ge 4 1 40 tcT^tjv tov ö>povov 

-ÖTcsp^lw (Tou lyw '^^^ ^'üJl^ Kppn „[in bezug] auf den Thron 
werde ich groß sein von dir [aus gerechnet]" d. h. größer 
als du; Ex IO26 oöx Ö7uo>.st^9'Y)(76[ji,s9'a biOd\v 'HÜlß ^^^i} ^^7 
„nicht darf zurückbleiben eine Klaue"; 2229 (XTcap^ot^ älcovos 

,'0Ö %a8>ü(ji:spyi(Tst? "^Ü^t) ih "r^J^^htp „[in bezug auf] deine Fülle 
nicht zögere". 

1 Ma 1424 oLaiziba xpu^^^^ ^tycdtf^ bJa^^ pwv yikibiy (vgl. 
Ge 2422 B60 <!^iXhc(, . . . Bsx,a )(pu(7wv o>.>iy) auTwv; 11 Chr 89 
•ö'XvtY) TTÖv 'y]>,wv 6XxY) Tou svo?). I Ma 11 29 imG'zokÖLc, iio6(S(X/; 

TÖV TpOTCOV T0UT0V5 102 iTCtffToXai 7:spiS)(;0U(Jai TÖV TTpOTUOV TOUTOV 

(ebenso II Ma llie svToT^ai . . . ■jcspisj^ouaai töv xpoTcov ttouttov). 
Für einen derartigen Akkusativ wird toiouto? gesagt: I Ma 1835 
sypatjjsv aÖTw otkjtoT^yjv -roiaöiTYiv; oder eine Umschreibung mit 
oÖTW? gebraucht: II Ma 9i8, 11 34 stckttoT^yiv s)(ou(yav outco^; 11 22 

b) In den Büchern Ge, Ex, I Ma überwiegt der Dativ. 
Im Hebräischen Status constructus -Verbindungen: Ge 24 16, 
396 xa^vY] T^ o^(>si*, 267, 396 6p«i« tt^ ocjjsi (Esther 27; 
III Reg le-, Judith 87); 29i7 'P(x,xr[k •^v. xaTvY) tö si8st xai 6paia 
TY] o^jisi; 4I3 j36s? odaipoCi tö siSei xai XsTcirat i7«T(; crap^iv; vgl. 
Deut 21 u; I Reg Ißis', II Reg II2; 13i; I Esr 4i8; Judith 87; 
Jer 11 le; Est 22. 3. ?• Überhaupt kommen die Akkusative 
ocjjiv und s^oi; als Ausdruck der Limitation innerhalb der Sep- 
tuaginta nirgends mehr vor. Ex Sog co^ö? irf| xapBia; 8025 
(yocpY) T^ Biavoioc (ebenso 28 b); vgl. I Reg 16 18 aocpö? loyta; 
Ps 96 11 sö&Yii; vf[ xapBia (dagegen Ps 8819 toi? auvTrsTrpi[i,[xsvoi(; 
Tfiv xapBiav; ähnlich 146 3); I Reg lio xaTwBüvo? c|jux^. 
Ge 13::) %ko6a\.0(;'X'V''{\yzaiv xoi. ojpyupiw xoi. XP'^^''^ 5- 
Ex 806 6 xairaBsxöpvos t?] xapBicf IsS ^'''li „bereitwillig 



- 70 - 

[hinsichtlich] seines Herzens" i); — 24 lo diffwsp st^o? QrT£psw[j.aTO(g: 
Tou oöpavoö T^ xaS-apiOTTj-iri 7; 3026 «l ywomtc, cäq sBo^sv t^; 
^tavota 13^ Kt2?5 It^K „welche erhebt ihr Herz" d. h. welche 
willig" waren 2). 

Vgl. aus dem ersten Makkabäerbuche : 10 19 äyaö^ö^ 
hyßi, 11 44 BuvaTou? to^ui aÖTwv. — 610 cyuvsTCTwxa ir^ xapBia, 
IO24 axiv/iö'Y) TY] Biavo^; II49 'Yid&svYjcrav 'vcac, Biavoia§ auTwv. 
Daneben bezeichnet auch die Präposition sv das limitative Ver- 
hältnis: 266 lajupobc, SV Büva|jLsi; 84 (?i|jLOiwö>Y) lio'^vi sv toT? Ipyoic 

c) Übereinstimmend mit dem Hebräischen 7 wird sie, ge- 
braucht Ge 29 ^(jXov (bpaTov st^ opaatv xat xaXöv s?? ßpföffiv; Se. 
xa>.öv TÖ luT^ov sie, ßpwciv. Statt des Status constructus findet 
sich ev Ge 34 30 sycl) Bs ö^iyocTiröi; si[Jli sv apiÖ-^xw l^pp "'flÖ; 
,, Männer einer Zahl" d. h. wenige Menschen, doch kommt 
auch der Dativ vor: Deut 42? öXiyoi, ocpiÖ>|),w; Ps 104i2 apiQ'fJLfi)' 
ßpay^sT?; I Chr I619 öT^iyDairoö? apiO^txw, vgl. II Reg 21 20; Ez 63. 

d) Gänzlich abweichend vom Hebräischen findet sich zum 
Ausdruck des limitativen Verhältnisses das Partizipium sj^oov:- 
Ex 362 TuavToci; toö? l^a^xcnc, tyjv aocpiav Dp'ÜpO, vgl. Jes 65 
äxöcö-apira yziki] s/mv . . . sv [üLsaw irou Xaoö axaö-apTa xs^^t) s/'^^'^®? 
okw, an beiden Stellen D^JTIÖt)' KbtD „unrein beider Lippen". 
Bisweilen steht für den status constructus ein zusammen- 
gesetztes Adjektiv: Ge 12 n yivwct>«o lyol). g-tti yüvv] sÖTupöcwTüos 
n^'lÖTiai „schön von Aussehen". 

2. In den Makkabäerbüchern II, III, IV wird dagegen der 
Akkusativ der Beziehung häufig angewandt: II 622 <I>v)^OT7UOV 
TÖ plv ysvo? <l>pUY« (in I3; IV 64); II 8 16. xohc, wspi aö-röv QVX(x,g 
öcpiB>[JLÖv s^axig^t^iou?; ebenso III 52;. vgl. Da Sus 30 ovirs? töv 
dcpiQ-pv TcsvT-^xovTra (siehe auch unter le); II 12 13 to)>(.v, ovo[J-c»i 
Be KaffTCStv (vgl. Dan 10 1 ^w Aavq^;, o«; iii;£xli^9^7] tö ovofjia 
BaT^TTocffap 1Ö^ K'n|!)i"*10X „dessen Name- genannt wurde". Da 
Sus I7 yuvaTxa öcBsT^cpou aÖTcov sx twv uiwv lapa-^Tw, ovo[ji,of. 



*) Dieses "2") ^'IJ wird jedocli auch anders wiedergegeben: Ex Sö^j,. 

Jtas § e8o|ev t^ Stavoia; II Chr 2%^^ Tca? Tipobiujxös t^ >tap8ia. 

2) Diese hebräische Redensart wird übersetzt v. 21 mit sxaaTOs S.v Icpepev' 
aÖTÖv ^ xapSia u. Sß^ ndvTac toüc exQuaiw?. ßoüXo[xsvous. 



- 71 — 

Soüddvvav, der Dativ dagegen findet sich Sir BTJ^Icti cpi>.o?: 
6vö[xaT7i pvov cpao? nn(l)K Dtr SnWx ^^ "]« „nur ist. der lie- 
bende [Freund] Name eines liebenden [Freundes]"; Tob 611 
IdTiv aÖTw %'uyüvqp ovop-aTi, Sappa; IV Ma 64 zlc, TcpwTo? sk t% 
o^ys^v)? 'E[3paTo(; ov6p,ai:i EXsa^apoi;); 15 12 aiBYi[j,ova [xsv tyjv 
dcTcavinriaiv, Tcpaov Bs tröv xpoTCOV, — 3i6 TiTp(i)(jxs(yö>ai, tyjv Btavoiav;: 
10 23 'vdic, Vz OTzkoic. ira TuavTa sv toi«; izpah suoBo6[xsvos („indem 
er durch die Waffen in allen seinen Unternehmungen und 
Handlungen glücklich" war" Grimm S. 161)-, 12 le >>i{j.v7]v w 
"Kkönoc, s/ouffav Gxccbiouc, B60. 

III I3 TÖ ysvoi; louBoTo?; 52 toö? sXscpavTa?, ovTa? tröv- 
öcpi9>pv Tcsvxaxocrioui;; — U toö? 7c}^oxa[j.oü? T^sXujjisvv) ; 220 ttwv- 
xaTaiTSTCTwxÖTOJv xai (TL)VT£Tpip.[jivwv toci; ^ü)[a?; 46 uovsi tyiV' 
[jLüpo[3p£)(^T] 7cs(pup[xsvat. x6[j.Y]v; 48 [3pö)(pU(; Toiji; auj^svai; TCspCTSTcXs- 
'YfjLEvoi; 49 Ol [ji,sv TOii; ^oyoT? twv 7i;Xoiwv TCpoGYjlwpvoi xobg 
'v^a,y-f\kou(;, ol Bs toö? %6h«,q app^XTOi? xaTr/i(ycpali{7[X£Voi. TcsSai?*,. 
4 10 s(JxoT:i<y|jivoi, tou? 6(pQ'a>^[j.otJ?. 

IV 27 p^ovotpaYO? Ti? wv t6 -liö-o?; 0.4 'E(3patoi; 6v6|iaT:i. 
"EXsdc^apoi;, tö ysvoi; ispsu?; 62 TcsptsBucrav tov yspaiov sxxsuo- 
(y|ji,"/]}xsvov i:y)v Tcspi tyiv söasßstav £U(7)(Y)[j,o(7ijvy]v (A; t?] lUEpl Tf\v 
EU(7£[3£iav £UG)(^Y)^oauv-ri J5); 611 iBpwv irö TCpöawTCov; 74 tyjv izpocv 
<}jü)(.7)V 7cupTCo7^ou[j-£voi;*, — 66 TÄ Tc^Eupot xai:£Tnrpa)(TxsTo j '7 12 oö 

|JLET£Tpa7l"r) TOV 10YlG[J.6v; IO20 TOC TTOU Gih^CnOC, ^AX'f] ÖCXpO" 

TY)pi.a^6[),E9'a. 

Der Dativ dagegen erscheint seltener: II Ma 824 /rpau- 
^wvioLc, xal TOI? [xeIeciv dvaic'^pou?; 15 30 6 xaS«' o^Tcav (r6i)[A,aTi xal 
^{)U)(^'^ 7cpa>TaYwvt(7i:'^(;5 es eu9>ixtö)? ty] ffuvTa^Ei; — 22 iva p,v] (xtco-^ 
9clavv)9>fi)(Jiv i:ai(; Biavotaii;', 11 9 £7C£ppo!)(7Q'"/)(Tav T;oac, li^uypa^. 

III 222 Tot? [jiXsatv 7i:ap«>.s?i.U[ji,£V0v; öss t^ 6pa<Tsi xai Tfi> 
7cpo(y(67C(^ (yuv£C5-Ta7i.Y]. 

IV 64 sT? ■ÄipwTO? . . . ovofJLaTTi 'EXsa^apo? (es folgen dann 
Akkusative), irö ^svoi; tspsui;, tyiv sTUKJinqfjiviv vop.tx6?, xai ty]v 
■^7.txiav Tcpo-^xwv. Der Dativ steht bei Komparativen: 11 4 ly^ 
"zri (jȣV YjAixia Twv aBs^K^wv jxod si[jli vswTspoi;, tt] Bs Biavoia vjXixi- 
d)TY](;; I64 xai £pYot(; BüvarwTEpa xa'i Xoyoi?^). 

^) Das limiiative Verhältnis wird auch durch komponierte Adjektiva be- 
zeichnet, wie IV Ma lö^ ät<;S'£v64'uxoc, ,0 fAsyaXotj^uxo?, 16g 8eiX6i}ju)(^os. 



— 72 - 

III, Der Akkusativ von Verben abhängig-. 

1. Figura etymologica. 

A) Sehr häufig in den Büchern Ge und Ex 5 wenn 
nichts bemerkt, so in Übereinstimmung mit dem Hebräischen. 

a) ohne nähere Bestimmung: 

Ge 28-20, 31 30 sö^yiv söxscTÖ>at; Ge 35 u, Ex 3O9 (jtuovByjv 
OTcevBstv; Ge 212? Bta&^x7)v BtaTtö-svai {SV12 m^ »einen Bund 
schneiden"); 30 26 BouXsiav Boi)).£ii£w; Ex 12 40 xaToi%7]aiv xaToasiv; 
2927 spY«<Ttav spYa^eff&ai; 3I54, 463 9'U(Tiav Wsiv (ebenso sagt 
man auch Ex 826 [3Bs>.tJY(J.ai:a ö^'Jsiv); Ex 29. 20 öccpöpiap-oc öccpo- 
pi^stv; Ge 2029 £(jjs[ji,a scjjstv, hier auch hebr. Nomen und Verbum 
vom selben Stamm, dagegen IV Reg 433 s(j;s s^sp^a ist im 
Hebräischen Nomen und Verbum in keiner' Weise miteinander 
verwandt ^ili h'^2. 

Ge 11 8 %'kivb'QUi; tc'Xivö-sijsi.v; 273 Q-i^pav O-Yipsdew (hebr. das 
Verb n^l?' machen, tun); 375. e svtJTCviov IvüTtvia^sffö'ai (beachte 
Ge 37 g; 406 svutcviov 6pav, obwohl im Hebräischen Nomen und 
Verbum vom selben Stamme sind; auch 41 5 buTuviacrö-Yiv irö 
BsÜTspov n^i^); 47 12 dhov (jtirofJLsirpsTv (hebr. Nomen und Verbum 
verschieden); Ex Böse ^Bov MoupYsTv ]'2^ ü^.rt. 

Ge 822, 2727 ö(y{i-Yiv off^paivsaö'ai ^) ; — 9u vs^eXa? cruwe^pstv. 

Über den Akkusativ vor einem Verbum desselben Stammes 
zum Ausdruck des hebräischen Infinitivus absolutus, wie z. B. 
Ge 2822 BsxaTYjv a7uoBExai:(6(yw ; Ex 2225 svs)(;upacr[j,a svsppa(yY)<;, 
siehe Hauschild a. a. O. S. 103. 

b) mit näherer Bestimmung: 

Ge 2733 sxcTaoriv ^ys^&lfiy s^ttJTacö-ai (der Dativ findet 
sich Ez 32 10 01 ^oiaiksX^ aÖTTwv sxffTacrsi, sxcTT'^o'ovirai *ll?t2? I'll^tf^l 
,,sie werden schaudern einen Schauder" und als sehr fi-eie 
Übersetzung Ez 26 le ■ sx^xadsi sxonr^ffovrai "t^S^? n'TT^tT 
„Schrecken [plur.] werden sie anzieh en"2)) ; Ge 2734 (p«vY]v [xs- 
Y«^v)v ocvaßoccv; 32 30 &[jLapTiav {xsYa>>Yiv öc[j.apTavsiv; Ex 20 is 
jj-apTTüpiav c{;£üBYi cb£uBo[j.apTüp£'t:v, hebr. '^pl^ Ü5r ,.Lüge ant- 
worten". Vgl. auch Hb 29 S) 6 7i;>,£09£Xtwv 7v7^£Ove^(av xk^-^v. 



') Sonst hängt von oa^aiveaO-ai der Genetiv ab; siehe S. 36, Anm. 1. 
^J So auch im N T: Marc 5^, e|£5'n)aav enataaei \}.v{6.lt\. 



— 73 - 

■Die nähere Bestimmung- kann auch in einem Genetiv bestehen: 
Ex 13 17 oö)r d)BY)YV](7sv ubxobc, 6 bzbc, 6B6v ■y^i; Ouli<7Tisi[x 
''111 ^'75'^'^ „nicht führte einen Weg-"; 245 8<U(jiav awirYjpiou 
9<(jsi,v5 4O4 Tcpo&YiffsK; TTYjv TvpoQ'Sö'i.v aÖTY]?. — Beschtc auch Lev lOe 
TÖv äiJvTCupicy[xöv 6v svsTCupiff&Yicrav &wö Kupbu ItJ^H n^*l.tj^ri"n^ 
rn»T f]1ti> „den Brand, welchen brannte J." Außer Ex 13 17 
findet sich doppelter Akkusativ, wobei der eine ein. Akkusativ 
des inneren Objekts ist, auch Ge 27^1 Tcspi T?ii; söT^oyia?, % 
söXoYYiasv aÖTÖv 6 jcatTYip xutoü; Ge 50 10 sxotjJavTO «ötöv tcoc^ 
lc7paY)7. xoTCSTÖv jjiyav xai icrppöv ccpoBpa (hebr. fehlt der Akku- 
sativ der Person), vgl. u. S. 74 I Ma 9 20*, Ex 89 swpaxa töv 
8>Xi[X[jl6v, 6v Ol Alyö'K'Viot. bH^ouGw abxo6<;\ 12 u sopmasTs aÖT:'i]v 
(sc. ■^jj.spav) sopTYiv Kupi«. 

B. Auch im ersten Makkabäerbuche begegnet uns sehr 
häufig die fig-ura etymologica 1) : 264 ev tö Z,Y{kS)mi Z,rikoy (vgl. 
Num 25 11 Iv TTw ^YiXwffai pu töv ^9i}^ov "'ni^Jp'ni^ K5p-5); ss sv 
TW ?Y)9».wo-ai ^Yj^^ov vopu; 66 %oX£|X"o<^sTs 7i:67^£[j.ov Xaöv (67; 32; 
930; 13 9)', 466 sö-uaav &U(j(av (jw'n]ptou; 942 i^sBwY)<rav tyiv sjt- 
Bix-/](nv at[j-aT05 a^sT^cpou aÖTwv (vgl. Num 31 2; Sir 28 r, Jes 2736; 
Ez 25i2, dagegen Ez löss, 2O4, 2845 sxBa^ffsi sxBixsTv); 47 
ÄTusBwxsv aÖTc^ TYiv ai)[iJ<aXw(Jiav, y)v YD^ji^aMTsuG-sv (vg-1. Jud 5 12; 
II Chr 285. 17; Am Iß); 10 s scpoß'^Ö^Tjaav (poßov [xsyav (ebenso 
Jes 812; Jn lio, dagegen der Dativ Ez 2728 cpoßw ^oßYiQ^^cyov-üai; 
Jn I16 s(po[3':^9'Yi(jav 01 otvBpsi; (pößto [j,sYa>.w töv xtjptov)^); aber 12 52 
lcpoj3'^8"y)ffKv (TcpoBpa; 11 40 tviv zyip-pcav, ^jv s^ö^paivoüaiv aötrw at 
Buvdcpii; aÖTou; 12 52 ctsvö-yicj-sv 'Iö-paY]7^ izivb'oc, [Jisy«; 14 u 7)ö<ppavö>Y) 
'Iffpa'J)}^ söcppo(JÖVY)v jjLSYdcXifjv (III Reg 1 40); löse ^pyiaQ^Y) 6 ßaa-dsö«; 
6pYy)v ^eyoCkfi'^ (Sach I15); 16 23 trwv ävBpaYwö'iwv auTOu Sv 
•TjvBpaYaQ'Yjcrsv. Einmal ist das Verb ein komponiertes: llg 
BisXoY^^sTo .TCsp\ 'A'Xs^avBpou 1oyi.(7[Ji.o6(; 7uovY]potj? (II Reg- 14i4 
BialoYi^opvo? >.OYt(yptJ?j das Simplex loYiC^s^bui 'koyi<j\Lo6<; findet 
sich Jer 11 19; ISn; 8611; Ez 38io). 

Die figura etymologica in Verbindung mit dem Akkusativ 



^) Siehe auch Grimm, Kommentar zu den Makkab'äerbüchern S. 47. 

^) Im N T nur Akkusativ: Marc 4-^,, Lc 2g eqjoßriö'iqaav cpoßov [JiSYttv; 
I Petr 3j^ Tov 8s cpoßov aÖTWv jjlt) qjoß-rj&^ire aus Jes 8,3. — S. o. S. 72 
Anm. 2. ■ 



— 74 - 

der Person lesen wir I 92o Ixo^j^avTo aötöv tcoc? 'hgocrik xotcstöv- 
jiiyav (Ge 50 lo)^). 

Zu dem Verbalsubstantiv xXyjy^ g'ehört der Aorist sTcdcT«^«,. 
und so finden wir I30, ös, 84 sTcaTa^sv aÖTOUi; -Kkriyriv [xeyaTvViv- 
(Ex Ui; 335; Num Ugs; Jud II335 lös; I Reg 619; lÖg; 235; 
III Reg- 2I21; IV Reg- 829; II Chr 13i7; 2I14; 285); der Dativ 
ösj OTatra^sv aÖTOu^ 7c9^y)y^ txsyaX"/! (vg-1. II Ma 9 5 sTcaTa^sv aö-öv- 
avidcTcp xat öcopaTw 7c>.y)YY] ; Judith 5 12 sTuaTa^s Tcaaav ttyiv y^v A?y- 
tcXyiyoi?). 

Statt eines Verbums desselben Stammes findet sich auch 
j;;ois'rv: I Ma 3 15 nouiaai tt/jv s>tBiXY]<7i,v iv olölq 'lorpaYjT*. (Tg, 24- ss)^ 
1029 ixo^riaocus %kf\'^y\'^ [JLSYaXY]v sm tt]? yy](;; 922 xwv avBpaYaö'i.wv 
aÖTOu d>v OTOiv]G£V. Daß dies auch in Büchern; deren hebräisches 
Orig-inal erhalten ist, vorkommt, zeig-t Ex 12^2 sv Tcacri loiq. 
b'zdiq Tcov Al-{0%'vi(x>y %oir\(ybi -vriv sxBiXYjffiv; Num 334 sv t:oXc, Q'eoTc 
aÖTwv sTcotYicrsv tyjv sxBixYiasv, hebr. an beiden Stellen H^^ 
„machen"; Ex 135 toisTv Ty)v Xaxpsiav TaÜT:Y]v, hebr. .aber 123^' 
•Tlhi?.!! „dienen den Dienst". 

Über die Makkabäerbücher II— IV ist folgendes zu sagen: 
während ich im I Ma 21 Fälle zähle, findet sich die figura 
etymologica in III nirgends, in II einmal: 33 su)(a? ^zyicxo^t;. 
su^a[JLsvo?, in IV viermal: 2 2s ßacrtT^sdasi ßacri^siav crcacppova ts. 
xai Bixatav; 028 ou ys^äcsi? y-ccv s[xou ttoötov töv Ys^wira; S^ \jji\ 
[jLavY]vat iTYjv auT/]v tw 7upoßaffavi(j9>svTi yspoviri [xaviav; 923 lepoiv 
xal sÖYsv^ (TTpamav ffirpaTsuo-acrÖ's'^). 



') Dagegen Sach 22, „ xotjjoviai en' aötbv xojtSTov; Jes 22 ^^g em toV' 
avSptt TOÜTOV oö [AT] y.osJ'wVTtti aÖTOv '?j;i7). An andern Stellen wird py oder "p 
durch den bloßen Akkusativ wiedergegeben: II Reg 11 gg ly.b<\)axo tov av8pa. 
aÖT7)c; ebenso Ge 282; I Reg25j; 283 ; IIIRegl3g„; 14^^. ^g; Jer 16,^; 4I5. 
Offenbar haben die Übersetzer, die hebräisches "iPiQ mit ■/.OTmza^w. übersetzen,. 

■^ T 

die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes gekannt, vgl. syr. jä» „schlagen". 

^) Es kommt auch vor, daß Subjekt und Verbum demselben Wortstamm 

angehören: Ge 49 jg Tdd, Tretpairiqpiov 7i;stpai7si5<jsi aötov, im Hebräischen liegt 

ein Wortspiel vor ^i^lfiX» l-")"^ 1> Nach transitiven Verben ist das Objekt 

von demselben Stamm wie das Verb I Ma 26g ävTaTtoSiSoTS <tVTa;t68o|Aa t:o'i<^ 
l&veaiv; 3,g T^&poiaev 'loijSac äö-poiofjia; i^^ lleTtsTacev ttä xaraTreTdcafjiaTa ;: 
12gg 64>G>cai öij^oc liiya. 



^ 75 — 

2. Das innere Objekt besteht in dem Neutrum eines Pro- 
nomens: Ge 2736 ^TCTspvixsv yap [xs tiBy] ^sötrspov toöto D^ÖJ;?.B HJ; 
„nun die beiden Maie"; Ex 1026 oövt oi^a[;-sv, xi T^aTpsyawpv- 
Küp.iw n^ „was". 

Jl 223 lesen wir ßps^si öjjIv 6si:öv 7t;pwi[xov Dt^a Dp*^ Tll"! 
rrilia „er brachte herab euch einen Frühreg-en". In ähnlicher 
Weise heißt es Ge 192* ßps)(6iv Ö-stov vcal icup, Ez 8822 %up 
xai Q^sTov, Ex 923 '/aXaZ.ccf, Ps 272? ffapxa?, 24 [i.avva. Ebenso- 
Ex 9 18 uö) )(aXa^av tcoXIyiv (j^öBpa, 16 4 öw öjuv apTOU? sx irou. 
oupavoö, 

Ge 1 11 [3>,a(yi:dvsiv ßoTrdvr]v. 

Ge ös -fiiA^pa? ^^v, dag-eg^en abweichend vom Hebräischen; 

Prov 9it TOUTci) yÄp tm irpoTcw tcoXöv t'^o'^i? XP°^°^ "^^^t ''^*1''. 
„es werden zahlreich deine Tag-e", vg-l. 11 Ma lg fva ocy^Ts. 
TToci; Yj[jLspa^ T^? cxYivoTC/iYia? 5 102 o^ysiv ty)v twv (yaßßd-uwv "^njispav- 
(4 öcffxsiv irJ)V sßBojJidBa) *, 122 toci; "fiauj^i«? aysiv. 

Verba des Gehens: der Akkusativ kommt in Über- 
einstimmung mit dem Hebräischen vor, wie Deut I19 sTCopsii- 
8^7]pLSV Tcaaav tyiv £pY]|j.ov^), Jes Ißg TcT-av^Q-Yiirs irY]V spv)[;.ov, jedoch, 
auch abweichend: Ge 21 u iizkumxo tyjv £pY)[xov 3. Wie man. 
in Übereinstimmung- mit dem Hebräischen sag-t Ex du 5 3 
TCopsücrö[jis9'a 6Böv Tpiwv '/jpLspwv, so auch Ge 31 2s sBtö)^ev omaw 
KÖTOU o^öv 'Jjij.spwv sTcxd; vgl. I Ma 745 xaTsBiwxov oicutoü^ oBov- 
-^ip-spai; \}.wc,- 

Mit einer Präposition zusammengesetzte Verba des Gehens, 
regieren häufig abweichend vom Hebräischen den Akkusativ : 
Ge 41 46 BiEpj(£(r8'ai rcacav y^v AiyüTCTou 3; 13 n BioBsueiv tyjv- 
Y^v 5; Ex 1223 Tcaps^sdasTat KupiO(; tyiv ö-öpav 7J2; 30i3, 39s. 
6(joi otv TcapaTcopsuwvTat ttiv £7cicrxst|;iv bp (aber Ex 30 1 4 tcSi; 6 
7üapa7cop£u6p.£vo? sl^ ty]v 9>i5pav 7l?)', Ge 18 3 [xt] 7capEX8>Yi? uöv- 
TcoiBd aou 7^tt ; Ex 23 5 od TZKpsks6G'ri aözb (sc. b%oX6fWY) ri?'^!^ 
lb D7^Ö; Deut 28 7üapr;Xö>oiJ.£V i:oö? a:Bs>.(pou? ö^^wv ni!$Ü. Zu. 



^) Vgl. Xen. An, 4, 4, 1 eTtopeiiö-iQaav neStov ÄTrav. „Raro accusativus ia 
papyris magicis obvius est, ut Lugd. V, 3, 9 jropEUÖ-eic JcdvTtt lo^tov 'Aol naaav- 
oixittv (Völker, papyrorum Graecarum syntaxis specimen S. 8). 



— 76 — 

•beachten ist der Akkusativ bei s^spj^sffQ-at und sxTcopsusdQ-ai*): 
übereinstimmend mit dem Hebräischen Ge 444 s^sT^Ö'Ovttwv Bs 
aÖTwv TTYiv 7u6>.iv; Ex 9 29 («)«; ocv s^sXö-w ityiv i:6\i^, abweichend 
Ex 1222 s^s}^stj(7sa8>s -niv Wpav ttoö owou |Ö; Jos 2 19 6(; av 
l^sT^Q^Y) T/)v Wpav TT]? oiJiiai; .goo |b; Ge 3424 tzon-^zc, 01 sxTcopsu- 
-6[X£Voi TrY)v 7ru^Y]v, hebr. Status constructus "ißt^ '^i|!ll£^"b|i. Mit 
dem Hebräischen übereinstimmend Ge 3421 sji.'3\;opsus(7Ö'(öcyav 
aÖT-^v (sC; yvjv). Aus den Makkabäerbüchern sind anzuführen: 

I 066 BiaTcopstJsaö'ai i;y]v 2]a[jLaptav, l54i s^oBsusiv tä? .oBodi;, I641, 

II 3 8 scpcBs^Eiv xkc, %oktic,'^ n 610 Tcspiaysiv Tivot TYiv Tcoliv, 1445 
'&p6[J.a) 'zohc, oj\ox>c, Bislb-sTv. 

Ge 39 19 p^[xaTa >.a}s£tv^), ebenso 31 24 T^aXeTv TCovvjpa, 31 37 
s?pY]vix6v, 427 (7xXY)pci<; Ps 1438 "^0 oTTTÖ^a sla}.v]ö'£v [xaTaioT/jTa 
K1^ 'nll!''!, ähnlich Ps 8I2 xptvsTs dcBixiav, 743 suMirYiTa? Jtptvo)." 
Vg-1. I Ma I24 zk6Ckf\<ssi ÖTcspigcpaviav [XEyaXYiv, dag-eg-en steht 
das Adverbium 74 l\oCk{\azv 67i;epY)cpavw?, 742 xaxw«; s>.a>.v](Tsv 
STO TToi: ayia crou. 

3. Verba des Sehens, hebräisch oft mit % verbunden, 
reg-ieren griechisch dennoch den Akkusativ, wie Ge 21 le ou [jly] 
tSci) TÖv ö>avai:ov toö rcaiBiou [xou; 2932; 4434; Job 2O17; scpopav 
Ps 21 18', llls; ImßXsTcsiv I Reg- In. Die Präposition 5 wird 
mit iv übersetzt Ps 53 9 sv toi^ sxQ'poi? {J.oü stcsiBsv 6 6(p9>a>,(ji.6? 
pu. Nach 6pav folgt in der Übersetzung- ein indirekter Frage- 
satz, während hebräisch und arabisch der Akkusativ steht, 
Ge 37 14 iBs, d öyiaivouaiv 01 o^zkäoi orou '^^t^ Dl7'^Tl^ Hlü^'l 

cXj'lb»! x«!^Lw Jajf „siehe das Heil deiner Brüder (erkundige 

dich nach dem Wohlbefinden d. B.)"3). 



^) Vgl. Herodot Tjg llrjXS-ov vt() JlepotSa Y/itpoLW, Arist. pol. 8^,. 

^) Wie sehr der griechische Übersetzer es bisweilen liebt, im Gegensatz 
-zum Hebr'äischen mit dem Wortstamm zu wechseln, zeigt Ge 45„ lX(ili\(je,'i 
8e aÖTw TtÄvTa toi ^iq&evua ötio 'Itoai^cp, oaa eiTtev aötoT?, hebr. an allen drei 
'Stellen die Wurzel "^3-1. Vgl. auch Ex 43^ e).d).ifi(j£V 'A.ap(5>v ndvTO täi ^-fjua-ca 

''') Dagegen Ge 37 gg IniyvM^i st );^itc!)V toü utou aoij Icttiv 1^ oö steht auch 
im hebr'äischen Text und in der arabischen Übersetzung die Doppelfrage 

(CN - n. p- 1). 



— 77 — . 

Ebenso werden die Verba des Rufens im Hebräischeni 
mit:. Präpositionen verbunden, während in der Übersetzung- 
stets der Akkusativ folgt: xaXstv z, B. Ge I5; 895 128 u. ö.. 
7; Ex 7 11 (TüvxaXstv 7? Ge IQg sxxoeXsTaö'at b^; Ex 3 ig-, 63 

Auch opdvÄS wird mit dem Akkusativ verbunden, während, 
im Hebräischen 5 gesetzt wird, wie Ge 21 23 opffov \hoi töv 
8>s6v; Jos 2 12 h^oGorui pi Kdpiov iröv ö^sov, vgl. Ge 243 s^opxtfi). 
as u6piov TÖV Q-sov'). Doch kommen für S auch andere Kon- 
struktionen vor. Häufig xaToc, wie Ge 22 le xat" sjxauirou wfxoaa;. 
31 34 wfj.oö'sv I(7aoi:)t xara toS cpoßo.ü toü ■Kct'vpbc, auTOU', Ex 32 13 
oXc, Uij^oGCKc, ■KOiTä (TsauTOu ; I Reg 30 16 o[xocrov S*/] jxoi xairoc tou. 
8'sou; Am ös öipcrsv Kupioi; uaQ*' sauirou; 814 ot opuovTs? xairot 
Tou l>.a<7[xoö Sa[jLapsiac', Zeph I5 xoiic, 6p(jovTra(; xaira tou xupiou ;. 
ferner sv, wie III Reg In <7Ö ^\Ko<jaq sv ttw 9>s(^ jou; Ps 62 12 
6 6pu(ov SV aÖTw; Jer 5 7 öpuov sv toTs o5x o3<jiv ^soTi;. Auch, 
der Dativ 6v6\}mxi: Lev 19 12 op-sTff&s ttw öv6p,ai:i [j.ou; Zach 64 
-zobc, öpuovTcc? TTw ovojxairi [j.ou', Jer 51 26 wjj.oaa ttw ov6[j-ai70 {;.ou., 
sv bei Övo[j,a I Reg 2O42 öjj-wpxaixsv sv övöixaTi Kupiou; die 
Überlieferung schwankt zwischen o^oj^mxi und sv Jer 12i6',. 
zwischen 6. und stcC Deut 613; IO20. 

Die hebräische Schwurformel ''p oder ''fj „[beim] Leben 

[des]" wird an vielen Stellen mit Zpf\ übersetzt, wie Ruth 813; 

I Reg 1439. 45 ^7] Kupio?; Job 272 ^'ö &sör, Am 814 t 6 ö-so? 

aou; II Reg 1621 t,, Kupioc, -/.cd t,. 6 xdptoc p.ou 6 ßaaiT^su? ; 

I Reg 126-, 1755 Kr\ ^ H^ <7ou; I Reg 2O3; 2026; IV Reg 22 

Z,. uupio? ual ^. "fj ^üx'y] <tou. Wenn Gott bei sich selber schwört, 

wird die erste Person gebraucht: Num 14285 Deut 32 40; 

Jer 26 18 ^& syw. Num 14 21 wird vom Übersetzer dem ^w iy6 

hinzugefügt xal ^wv tto ovo|;.a pu. Hervorzuheben ist, daß. 

an zwei Stellen der Septuaginta die Partikel vy| vorkommt:; 

Ge 42 15 u. 16 VY) T/iv öytsiav c&apaw nP^lS ''Ö „[beim] Leben 
Pharaos" 2). 



*) Marc 5^ opxi^w ae xov &e6v. 

^) Auch die Partikel |Jitt kommt nur einmal in der Septuaginta vor: 
IV Ma lOjg [Jiot TÖV [j.axdipiov tSv öcSeXcpwv (aou S-t^vaTOv. 



- 78 - 

Sodann finden wir den Akkusativ bei dein Verben, die 
bezeichnen „g-egen j. Gutes oder Böses reden oder tun": 

söloYsTv sehr oft in der Septuaginta, in der Regel mit 
dem Akkusativ, der Dativ findet sich II Ma 10 33 söXoywv irfö 
•xuptto, III Ma 611 JJ.YJ xdiq j^ktolioic, ol [jLaTatöcppovsi; söXoyyjcrairwG'av, 
I Esr 458 söloyYiffs tw ßacriM tou oupavoö, ferner I Esr öei; 946 
(dagegen 62 der Akkusativ), auch Sir 50 22 söXoY^aaTs tw ö-ew 
und 51 12 söXoY'^crto ttco övö^xari Küptou, obwohl im Hebr. an 
beiden Stellen der Akkusativ steht; Dan 023 tw ö^sw tw ^wvirt 
oöx söXoYY](7aTS (hier aber auch im Original h). 

söspYsmv kommt nur mit dem Akkusativ vor: Ps 126; 
562; 1147; Sap Sal I62; II Ma lOgs; IV Ma Sß. 

s3 -^oisiv mit dem iVkkusativ Ge B29; :-^9i2; Jos 242o 
B ö{ia? (A 6[uv); Num IO29. 32; Deut Sie; 8O5; Judith lOie; 11 4; 
Job 2421 ; EzH6u; Sir 14u; der Dativ begegnet Ex I20 sS ^s 
iizoiei 6 Q^sö? xcac, ]xcim<; 7; ferner Sir 12 1. 2. 5; I43. 

xaHoT^oYsTv sechsmal, stets mit Akkusativ: Ex 21 le; 2228> 
1 Reg 813; Prov 2O20; Ez 22;; II Ma 4i. 

xaxouv z. B. Ge lOg ^ [de, Ge IQs b) kommt in LXX 
63 mal vor, davon 45 mal mit dem Akk. ; 9 mal im Passiv, 
die übrigen Male absolut. 

xaxoTcotsTv Ge 31? Dl', in der ganzen Septuaginta 27 mal, 
■davon 14 mal mit dem Akk.; die übrigen Male absolut, xaxo- 
Tsy^vsTv nur einmal: III Ma Tg lav ti xaHOTS)(;vY)ö"w[X£V Ä0VY]p6v. 

xaxoupysiv kommt in LXX nirgends vor. 

(J^Bixsiv mit dem Akktisativ Ge 2620; 4422 DI>, auch mit 
~&lc, (7): Ge l^s; Ex öie; in der Bedeutung lügen, täuschen 
Ge 21 23 p.vi öcBixY|(Tstv jjLS '^h "Ip'pri DS. 

xaTapaff&ai, in Übereinstimmung mit dem Hebräischen oft 
mit dem Akkusativ, wie Ge 123; 2729; Lev24ii; Nu 226. 6-12 
usw.; nur einmal mit dem Dativ: IV Reg 224 xaTY]pa(7aTo 
aÖToT«; SV övö[ji,aTt, im Hebräischen Pronomen suffixum. (Bei 
-den Attikern und Herodot ist der Dativ üblich, Kühner-Gerth, 
Griech. Gramm. II 1 § 423,7.) 

Transitiv geworden ist 7i;o>.s[xsTv ^), das niemals mehr mit 

') Siehe über 7:o).£|Jie~v auch Krebs, Zur Rektion der Casus in der 
■späteren historischen Gräcität 1, S. 5 ff. 



— 79 - 

dem Dativ verbunden wird; im hebräischen Text entsprechen 
dem gl. Akkusativ Präpositionen, so Jos 11 5; 19 45 pV „mit"; 
Ex 1425 7; Num 21 26; Jud lg 3- Daneben aber häng-en von 
TcoXsfjistv Präpositionen ab: sv = 5^ I Reg- 12 9 l%Qki\L'(]Gzv sv 
•aÖToi^; pTct = ÜV „mit": I Reg I732 7i;o>.s{XY)ffsi. [jisitä tou 
diXko(D6Xou xo6xoü', Tcpo? = 2 Nu 21 1 i%oH^y\azy %pbc, "iGpcdß, 
ferner Jos 24 n; Jud li. s- 

Das Verbum „haben" fehlt den Semiten und wird um- 
schrieben mit der- Präposition h. Wenn wir daher l^siv in 
der g-riechischen Übersetzung" finden, so ist es stets unabhäng^ig- 
vom Hebräischen gewählt, wie z. B. Ge 34 u 6? sj^st, avtpoßucnriav 
V, I29 6 E^si SV auirw xapTCOv |^|?"^'1Ö 13 ^ItTi? „m welchem 
Frucht eines Baumes"; in derselben Weise Iso ot-/zi h/ mux^ 
^jju)(Y]v Z,(j)r\<;; I22 TcavTa oaa s^si tcvotivI^w^?*, 4326 irpocriqvsY>tav 
aö-w TÄ Bwpa oc zX^py sv iraTi; x^P^''^ «ötwv 0*1^5 '^V^. »»welche 
in ihrer Hand"; 3724 6 Bs Mxxo? ksTvo? öBwp oux, st)(sv 12 |J!(| 
,D^!p „nicht in ihm Wasser". Das Objekt fehlt I Ma Qsö Kurik- 
Ö'ov s)(ovi:S(;, etwas anders I Esr 9 51 dtTC0(7T:Ei>.aT:s ö^'KQ(sxoko(,c, 'zoXc, 

IV. Doppelter Akkusativ^). 

1. nach den Verben des Teilens: Ge 3O37 iXsTziasv aöräc, 
(sc. paß^ou?) 'laxöiß ls7ci(j|xaT:a ^.süh« nib^S |!;;i3 bätS;'! „er 
schälte ab in ihnen abg-eschälte (Stellen)"; Ex 322o /.aT^ladsv 
auTÖv (sc. TTÖv \K6aiQy) T^sTCTOv p'^"'n^H ^V „bis daß (das Kalb) 
dünn g-estoßen (pulverisiert) war"; III Ma 631 tov to^ov yCkioi(x,c, 
xaTsppiaavTo. Daneben findet sich zlt; = h: Ge 327 BistXsv 
TÖv laöv si? Buo 7:apE^ßoXa(;; Ps 135iö ttw xairaBis^övTi tyjv Q-dc- 
'Xa(y(7av s?^ Biaipsasii;, vg^l. I Ma 9ii s[JLspi(JÖ'Y) '^ hizoc, de, Buo [jLspv). 
Endlich beachte 11 Ma 821 Tsxpajxsps? ft sTCOiTqcrsv tö ffTpaTsup,a, 
wo also ,, teilen" umschrieben wird mit tcoisTv und komponiertem 
Adjektiv. 

2. nach svBüsiv und sxBusiv übereinstimmend mit dem 
Hebräischen: Ge 41 42 evs^ucev aÖTOv gitoXyiv ßucrciVYiv ; Ex 2837 

^) Über Fälle, in denen gleichzeitig die figura etymologica erscheint, ist 
in dem Abschnitt über fig. et., über den doppelten Akkusativ bei tioieiv etc. 
■ist beim Nominativ gehandelt. 



- 80 — 

£vB6ffsi,? auTToc 'Aapcbv töv aBsT.cpov aou; Ge 3723 s^sBucyav töv 

'iwaYJCp TÖV XlTWVjK TÖV TCOUlXov; Vg-1. I Ma 1062 s^sSuG'sv 'Itöva8>Äv 

Ta t[ji,aTia aÖToö xal svsBuffsv aÖTÖv Tcopcpdpav.. 
3. nach kausativen Verben: 

a) übereinstimmend mit dem Hebräischen nach den Ver- 
ben des Lehrens, wie Deut 4i axoue twv Bi%aiw[i,dTöiv xai twv 
xpnJ-dcTwv, 6<Toc iyÄ) ^iMcrxw öp-a?; Ex 4 12 (Jü[;.ßißa(T(ö cre [xsTi'Xsii?. 
laTw^icoci; 15 öujxßißaaw ö[j.a(; & Tcoi-^asTs; 18 le aru[j.[3i,[3a^w aÖToöi; 
Tot TCpoffTdyfJiaTa toü Q^soü (hebr. fehlt das persönliche Objekt). 
Zu erwähnen ist, daß ^iBdausiv im ganzen in der Septuaginta 
100 mal, (ju|j.ßi[3d^eiv dagegen nur 9 mal vorkommt: Ex 4 12. 15; 
I816; Lev lOe-, Deut 49; Jud ISs; Ps 3l8; Jes 40i3. 14. 

b) nach tcoti^siv und y^opTd^siv übereinstimmend mit dem 
Hebräischen: Ge 24 n tcotkjov [j,s [j^ixpöv u^wp ^), ebenso Ge 1982- 
35-, Ex 3220; Num 524. 26J Jud 4i9; I Reg Sün; II Reg23i5; 
I Chr II17; Ps 358-, 593-, 68215 Sir log; Am 2n] Jer 814; 9-15; 
I67; 23i5', 422. Der Akkusativ der Person und der Dativ 
der Sache findet sich Jes 29 10 tvstcotixsv ö[jLai; Kupio? %vz6\)mzi 
xaTavij^sa)? 5 sv = 3 Ps 796 tcotieT^ y\[}.äc, sv Bccxpuaiv; am = jD 
Gant 82 TCOTiw gz ot%b oivou tou ^,ups({ji>tou; Eccl 2e izoriaai &%' 
auTwv (sc. öBdcTwv) Bpu^-öv ßXacjTcovTa. — Ps 80 n in Überein- 
stimmung mit dem Hebräischen sx TCSTpa; ^LiXi aj^öpTacsv aÖTOü?, 
der Genetiv der Sache Ps 131 15 toö^ Tzxoiiobc, aÖT'^s XopTd^w. 
o^pTwv (hebr. doppelter Akkusativ). 

c) s^opyaw es xupiov töv ö-sov oben S. 77. 

V. Adverbialer Akkusativ. 
Ex 327 ßdBi^s TÖ Td)(0(;, im Plebräischen zwei Imperative 
'T;)"'T|'p „ge\ steig herab" (v. 8 dagegen wird tk/jj gesagt 
1^t$, inf. absol. von l'Tlt^ „eilen"). Ferner wird tö x6!.jqc, ge- 
braucht für das Piel von 'inü ,, eilen": Deut 74. og; 9i2; Jud 
2235 Jes 5 19 und für das adverbial stehende Substantiv 'il'll^fp 
„Eile": Num 1645; Jos lOe; Jud 9s4. Vgl. III Ma 69 xaJvuv 
"xayoc, OTi(pdv7]ö*i toTi; äyioic, 'lapurik ysvoU(;; aber I Ma 11 22 abTw 
<7üvp-i(7Ysiv si«; ÜToT^sjj-aföa tyjv Ta)(;i(7TY)v- Neben dem Alckusativ 
Tdpi; findet sich sv Td)(st: — Piel von 'nHÜ Deut 93; 2820; = 

^) Vgl. Marc 9^j 0? yäp äv 7i;oi;iaYi {ijjia? Ttotripiov öSaTOi;. 



— - 81 -. 

rr^nf^ „Elle^Deut 11 17 ;< Jos 819; = Dg^S „wie wenig" (d. h. 
g-ar leicht, ehe man es sich versieht) Ps 2 12 äTCq}^sTo;9>s s^ oBoö. 
^imioi^y o'voiv I)txau9>^ iy, 'vu-/&\. b^bo\koc; ocÖTOUi; auch III Ma 543. 
Ferner Btot iraxoü?: = I>Ö55 ,M Augenblick'' Sir 11 21 oti -/.oö- 
^Qv iv ocp.ö-aXfi.oTi; Kogiqu Bioj t. s|a7civa TuXouTicjai irsyYjTa,, = i'5'1 
„Augenblick" Ps ßn, außerdem Sir 2.73;; I Ma 6,27; HI Ma 

3,23; 543« 

6v TpÖTCov ^) häufig in der Septuaginta, jedoch nicht in I Reg, 
Es, Jer, I, III, IV Mä (in II Ma nur einmal logg). Es ent- 
spricht in der Regel hebräischem 'nt^>|l5, wie z. B. Ge 2629 
[jiY] TcoiYJffsiv p.sö>' %wy yijxxoy, xa&ÖTt, y\^zXc, <ys qu.vt s(3BsXu^a|ji,s&«, 
%a\ ov TpoTCoy, sj^p-i^jJLS&a. aoi yioiXSyc,'-, Ex 2 14 {jly] öcvsXsiv jxs au Q'sXe'i$ 
6v T. 0CVSD.S5 i/^si; TÖv A^YÖTCTiov ; 13ii 6y tt, wfxo.o-sy ■voXc, TuairpacTtv 
(701), ebenso 40 15. 21- 23- 25- 27 usw., sodann der Relativps^rtikel 
*ntJ7i$ ohffe 5: Ex 14 13 oy TppTcpy yocp mpmoL-vz /vodq Ah(o%T:iQU(; 
o^lJLspoy, oö TcpoffQ'Yicrsdö^s siri iBsTv aöiro.ij?; Lev 728 oy t. svstsi-^ 
T^aTTo; Num 449 6v t. cjuvsTa^sv; 34 is; Deut 222*, Jos 827; Mich 
83; ög*, 2^a 11 3. Sodann steht oV irpoTcqv für 5 „wie-^: II Reg 
173 liziGTpi'i^oi ■Koi.yt'zcc TÖy >.aöy,7cpö? <ys, oy t. sTcicirpEcpsi fj y6[j.({)Y) Tcpöi; 
Tpv avBpa aux*^!;; Za 7 13 xai sa^ai oy sksy Hol oöx s^CYixo.ucray ; 
Jes 524; 72-, 13i9-, 175.. 9; 24i8', 25io; für 1^5 „wie" Ez 16 57 
Tcpö Tot) «i%o>talu<p8>9]yai ttoci;- xaxiqc? crou, 6v t. yöv oysiB,Q(; sT 9'U-. 
•/aTspwv Supia?; für fl^l?? ,,nahe bei"; ,, entsprechend, gleich-, 
wie" Ez 427 und 456', für ^^^ hb^ „in allem was" Jos IO32; 
für I^K *^5'^5 nt „diese Bewandtnis, welche" = w,ie Jos 5 t 
ov Bs IT. Tcspisxa^ocpsv 'lY)(you; toö; uiotJi; 'lapairiX (der hebräische 
Ausdruck wird wörtlich übersetzt I Reg 11 27 i:oöiro tö TcpayiJ-a 
d)g sTT/jpaTO /sTpocc Itc'i [3a(7i>.sa). 

*) Für ov Tpönov findet sich auch xa&Ä, das am häufigsten vorkommt in 
Num (22 mal), Ge (18 mal), Ex (16 mal), dagegen fehlt in Ps, Ez, Dan, 
III u. IV Ma; viab-dcTOp, am häufigsten in Ex (20 mal), fehlend in I Reg, 
Elz, I u. Ifl Ma; na^tiiq am häufigsten in III Reg (33 mal); Ez (25 mal); Jer 
(21 mal); IV Reg (16 mal), fehlend in Jos, Jes, Dan, IV Ma. Alle drei Ausr. 
drucksweisen na^d, Htt&ÄTtep, v.oS>6q kommen vor in: Ge, Ex, Lev, Num, 
Deut, Jud, in Reg, I Esr, Judith, Jer; v.(tM u. ;tab>t6?: I, III, IV Reg, 
Job, Jn, Ez, I, II Ma; xaM u. xaMTtep: Jos, Jes, Ba; na^cii; u. v.a.b&'Kzp: Ps, 
Sir, Dan. Nur xa&a: Sap Sal; nur %ab6<;: HI Ma, Ruth, I, II Chr, Neh, Tob, 
Hos, Am, Mich, Joel, Ob, Na, Hb, Hg, Za, Mal Lara. NurjtaMnep: IV Ma. 

6 



_ 82 - 

Außerdem sind anzuführen Dan lu tov trpoTcov toötov; 
II Ma 631, 7?, IV Ma öu, 61, 9 15, 11 4 itouttov töv -rpoicov, 
II Ma 1446 TovBs töv TpÖTuov; Ep Je 7i,' II Ma 128 töv aÖTÖv 

TpÖTCOV. 

Der Dativ findet sich Prov 9ii TodTw yiitp t« irpoi^w tco).6v 
^•^«jsi? XpovoV) verschieden vom Hebräischen 'tJ''Ö!' 131V ^13 ''^ 
„denn durch mich (eigen tl. in mir) werden zahlreich deine 
Tag-e"; I Ma Uss TcavTi Tpöiuw. 

xaTöc begegnet Job 48 xaQ>* ov TpOTCov 1yi^l$; Ep Je 69 xocir* 
oöBsva TpÖTCov; Num 18? xal aö xai 01 uioi ffou [xsira crou Bta- 
TYipi^dSTS TYiv ispa-Tsiav öjj.5)V, xaTTo: lüdvTa irpoirov ttou ö^ixJiacTYjpCou 
D5J)ÄlI 15'^"'?P^ „zu aller Angelegenheit des Altars". Aus 
den drei letzten Makkabäerbüchern siehe II Ma 620, I239 
xaö»' 6v TpÖTCOv; II Ma 11 31, IV Ma ön, 65, 7 3 xaT($: oöBsva 
TpoTcov; III Ma 4 13, IV Ma 424, IO7 xairot [;,Y)B£va TpÖTcov; IIIMaSi 
xaTiJ: TcavTa irpoTcov; II Ma 148 xocQ-' ovTivaouv Tpoitov, HI Ma 77 
xaö"' Svirivouv irpoTcov. 

Einmal in der Septuaginta habe ich sv gefunden: III Ma 78 

Iv JüaVTt TpÖTCW. 

TrpoTCOv mit einem folgenden Genetiv in der Bedeutung 
„nach Art" findet sich II Ma 627, lOe, HI 49 ö^Y)piwv irpOTcov; 
n 836 Bpa;csT70ü irpoTcov; lOe "^yov ^[xsp«? öxToi) (JXY)V(op.aTwv TpÖTcov; 
IV Ma 11 10 ffxopmou TpoTuov. 

VI. Absoluter Akkusativ. 
Nur zweimal kommt Tcapöv vor: IV Ma 627 Tcapöv jji.01, orto- 
^Edö-ar, 826 Tcapöv pTÄ öiTapa^ia? ^^v. Andere absolute Ak- 
kusative, wie s^6v, svov, ov, ÖTcap^ov, [xstov, Bsov, xP^^^» TipsTCov, 
7cpoaY]xov, Bo^av, tu^ov usw. habe ich nicht gefunden. 

VII. Akkusativ des Ausrufes. 

IV Reg 4 19 sTtusv ropö? töv TUKT^pa aÖToö tyjv xs^aT^-viv [Jiou, 
'ri]v xacpaT^-^v [j-oü ''tt^>i"n ''t^^i^'l „mein Kopf, mein Kopf". 



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Lebenslauf. 

Icli, Martin Georg Johannessohn, evangelischer Konfession, 
wurde geboren am 1, November 1885 zu Berlin als Sohn des 
Lehrers Friedrich Johannessohn und seiner Ehefrau Clara, 
geb. Engelmann. Den ersten Unterricht erhielt ich von 
meinem lieben Vater. Von Ostern 1893 bis Ostern 1895 besuchte 
ich die vierte und dritte Klasse der 181. Gemeindeschule in 
Berlin und trat Ostern 1895 in die Sexta des Berlinischen 
Gymnasiums zum Grauen Kloster ein, das ich Ostern 1904 
mit dem Zeugnis der Reife verließ. Auf der Universität 
Berlin widmete ich mich theologischen und philologischen 
Studien. Außer der klassischen Philologie beschäftigte ich 
mich eingehender mit der indogermanischen und der semi- 
tischen Sprachwissenschaft. Dem Philologischen Proseminar 
gehörte ich als ordentliches Mitglied fünf Semester an: je 
zwei Semester der unteren und mittleren, ein Semester der 
oberen Stufe. 

An den Vorlesungen bzw. Übungen folgender Herren 
Professoren habe ich teilgenommen: Barth, Graf von Baudissin, 
Delitzsch, Dessoir, Diels, Geldner, P'reiherr von der Goltz, 
Gunkel, Harnack, Helm,Hoennicke, Imelmann, Norden,Paulsen -j-, 
Pfieiderer -|*, Preuner, Runze, Sachau, Schalfejew, E. Schmidt, 
M. Schmidt, W. Schulze, Seeberg, Strack, Stumpf, Vahlen, 
Wentzel, U. von Wilamowitz-MoellendorfF, Winckler, Zimmer f. 

Besonderen Dank schulde ich Herrn Prof. Dr. Wilhelm 
Schulze, der mich zu dieser Arbeit angeregt hat und bei ihrer 
Ausführung stets unermüdlich in der freundschaftlichsten und 
liebevollsten Weise behilflich gewesen ist, der aber auch, ab- 
gesehen von dieser Arbeit, immer in herzlicher Anteilnahme 
mir begegnet ist. Auch Herrn Prof. D. Deißmann bin ich für 
manche diese Dissertation betreffenden Winke dankbar. 

Die Promotionsprüfung bestand ich am 28. Juli 1910 mit 
dem Prädikat „Cum laude". 




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