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Full text of "Über den Bau und das Winden der Ranken und Schlingpflanzen"















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S' il y avait dcs indications, qui puifsent fairc admettre du sentiment et des mouvements 
spontanes dans les plantes, ce seroit sans doute ici ou on les trouverait; en effet ce que j'en 
dire d'apres des experiences et des observations, est certainement plus admirable, que 

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facile a expliquer. 



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Veranlassung zu dieser Schrift gab folgende, fur das jahr 

en aufgegebene 



von 



1826 

Preisfrage : 




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Facultat in 







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Cum plures sint plantarum sp 



quae vicina yolub 



ample ctuntur adminicula, quin taliahaud parum remota affe 



tare videntur 






exacte mvestig 



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tfur, microscopii quoqpae opt 

StTUCtUra ad figendum facleiis, sive ccuiiis, crui in cuscuta 

lupulo, lonicera, convolvulo, ipOmaea, phaseolo, aliis que ipse 



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crrcumag 



sive cirrhorum 



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cucumis 



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bry onia , 

an definite 





vicia, pis 
vitis etc. utuntur. 




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materie , facultat 



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modum provocand 
irante, varie lucata?" 














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der mediciniscnen Facultat wurde diese Abhandlun 



und die des 






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Da noch nie ein Botaniker mit dem in dieser Schrift be 



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handelten Gegenstande , so wichtig er auch fur die Pflanzen- 
physiologie ist, sich ernsth aft beschaftigte, da bis jetzt die 

Kenntniss von den Erscheinungen, welche die Ranken und 



zeigen 



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hochst unvollkommen war, indem 



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Winden. die Art, wie sie sich 



Stiit 



Schlingpfle 

ihr freiwillig 

anlegen, wie sie dieselbe umschlingen , derEiniluss, den die 
Aus s en welt auf die Bewegungen dieser Pflanzen aussert, theils 
ganzlich untekannt waren, theils abenthenerliche Vorstelhm- 

;. wurden, so wird man vielleicht eine 










en dariiber geheg 
nahere Auseinandersetzung 
Pflanzen , 

dieselben k 



wie eine fleissig 



der 



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Lebensverhaltnisse dieser 
nnbefangene Beobachtung 



lehrte 



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uberflussige nnd nndank 



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den 

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dieser Schrift niedergelegten Untersuchung 



der Preisfr 




Beantwortung aufgegeb 



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beachtet werden; manche derselb 



wurden nur oDernacniich oeruhrt, waliiend. ein grosser- Theil 






der Abhandlung 




rikte betrifft, welche nicht in 




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Untersnchung aufgegeb 




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Fiir die wiehtigste Eigenschaft d 



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namlich das Vermogen , fremde Korper, welche ihnen als St 






dien 



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aufzusuchen , gehalten werde 
Eigenschaft und der Umstande 



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auf 



schung dieser 

dieselbe Bezug haben, war daher hauptsachlich von -der medi 

cinischen Facultat verlangt worde 
holte Beobachtungen , dass ein 












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aber wie der 




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nicht zugeschrieb 



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dass dieselben eigenthumliche, bisher unbeachtete Bewegu 




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Richtung erhielten, 'indem nun nicht der Einfluss der aussern 




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sondern die vitalen 




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chaften 



dieser Pfl 



anzen 



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elbst derGegenstandgenauererErforschung werden mussten 









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Die Resultate, die 



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aus denselben ergaben, gewinnen 






um so mehr dadurch an innerer Wahrscheinlichkeit, dass sie 
zeigen, dass diese PHanzen in Hinsicht der sich in ihnen thatig 



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zeigenden Krafte nicht so 




von 





igen Gewachsen 



dastehen, als man friiher glauben musste, sondern dass manche 
ilrsclieinnnorpn } die wir an ihnen wahrnehmen, mit solchen, 



gen 






die schon von andern Gewachsen bekannt waren, theils identisch, 
theils nahe verwandt sind; es wurde daher auf dies en Zus 






am- 



ang bestsindig Riicksichtgenommen, da die Kenntniss einer 

physiologischen Thais ache, so lange sie isolixt dasteht, nur von 



sehr beschranktem Werthe ist, hirigegen um vieles wichtiger 



wird, wenn die Verbindung, in welcher sie mit andern, schon 



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bekannten Erscheinungen steht, deutlich ist. 



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s ist nothwendig, dass bei Untersuchung eines friiher 



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so unvollstandig bekannten Gegenstandes die aus denBeobach- 
tungen gezogenen Resultate haufig im Widerspruche mit den 
bisher verbreiteten Ansichten stehen mussten ; man halte es da- 



her nicht fur eine Anmassung, wenn in dieser Schrift bisweilen 







den Ansichten der beriihmtesten und scharfsinnigstenBotaniker 



widersprochen wird; dazu verleitete nicht der Wunscl 



l. etwas 



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neues zusagen ? sondern die Ueberzeugung , manches riehtiger, 
als friihere Beobachter gesehen zu haben. 



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Schliesslich muss nocli, bemerkt wei 



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5ten Figur der I2ten Tafel auf den mit ee bezeichneten Ge- 
fassen vertical verlaufenden Linien einem Fehler des Litho- 
graphen zuzuschreiben sind, dieselben auszuradiren , 



war 






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und doch ist der fehler zu unbedeutend, als 

die ganze 




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Erster Abschnitt. Von den Ranken. 



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* ■ * 












Definition der Ranke §.1. 

- * 

Habitus, Vorkommen und geographische Verbre 



* 



-. i 





Rankenpflanzen § 



4 






§ 






26. 









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* 

erne § 



20 



Ranken im Allgemeinen § 



/ 



25. 



S 





\ 



Entstehung der Ranken aus andern Org 

Metamorphose der Ranke §. 42. 

Entwicklung und spontane Bewegungen der Ranke §. 43 

Lebensdauer der Ranke %. 49, 

Analogie der Rankenbeweeur. 









derselbea { 



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41 



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47 









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mlt den Schlafbewegungen der Pflanzen §• 4$ 



53, 



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Reitzbarkeit der Ranke imd Umschlingei? eines fremderi Korpers §. 54 

_ i 

Vermogen der Ranke und Rankenpflanze fremde Korper aufzusuchen 



59. 






\_ 



rucntungsvermogen der Ranke nach dera Lichte §. 61. 

Einflufs der Entfernung der Stiitze auf das Winden der Ranken § 

Einflufs der Lage der Stiitze gegen den Horizont §. 63. 

Einflufs der Form und Masse der Stiitze §. 64. 

Trockenheit und Feuchtigkeit der St 

Farbe der Stiitze §. 66. 















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Stiitze , die Electricitat zu leiten 



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nflufs des Lichtes oder der Dunkelheit auf das Winden der Ranke § 



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VIII 







Zweiter Absch 



Vom windenden Slamm* 



Definition des windenden Stamms §. 69. 

Habitus, Vorkommen und geographische Verbreitung der Schlingpflanzen % 



■ 



0. 




I 










75. 



73. 



Anatomie der Schlingpflanzen §.71 

Bau der einzelnen Systeme §. 1 
Bau der Schlingpflanzen im Allgemeinen f . 74. 
Beschreibung des Baus einzelner Schlingpflanzen 
Entwicklung und spontane Bewegungen des windenden Stamms § 
Vermoeen der Schlingpflanze fremde Korper aufzusuchen §. 77. 



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Winden der Schlingpflanze urn 



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Winden um eckige Stiitzen { 



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as Winden um mehrere nebeneinanderstehende btutzen. 

lewesunsen der Schlingpflanze, wenn sle das Ende der Stiitze erreicht 



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Einflufi 



;pflanze § 

















V 






Richtung der Windung §. 8i 
Einflufs der Natur der Stiitze 



86. 












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Stiitze gegen den Horizont § 






Dicke der Stiitze §. 89. 

Farbe der Stiitze 6. 90. 



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Glatte oder rauhe Oberflache der Stiitze § 






§ 






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Dritter Absch 




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geradlinigten Rid 

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thume befolgen, abweich 



d es hauptsachlich 



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Pflanzentheile in ihrem Wachs 



d die in spiralformige Windungen sich dfe 



liend, andere 
de St a mm ( 



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Korper umschlin 
•aulis volubilis\ 




die Ranke (cirrhus) und der win den- 






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on die aufFallende Formdieser Bildungen^ ferner der wiclitige Zweck 
e Natur durch diese Spiralform erreieht, (namlich die Moglichkeit 

n sie sich an fremdc 



afs die Rankenpfl 



d Schlinggewachse , Hide 



K 



rper befestigen, sich von der Erde, auf welcher zu kriechen sie ihr schwa- 



■ 



che 

des 



Stengel verurtheilen wiirde, erheben,. und so den wohlthatigen Einflufs 



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und der frisch 



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scheinbare Aehnlichke 

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kiihrlichen Bewegung 



genie 



fsen 



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welche die Bewegungen dieser- Pflanzen mit will 




maehen 



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Bildungen werth, der Geg 



nd eir 
Intel 

hnlich 



fmerksamen ForschiiDg des Physiolog 



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es sein 



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Bild 



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sei, ob vielleicht diese Pflan 



d 



enen Bau bes 



ob ih 



Krafte verli 



ob 



hi untersuchen, worin diese von der ee- 
ing und- Art des WacBsthums begriindet 
jinen von. den iibrigen Gewachsen verschie- 
gent hiimli che, den iibrigen Artenfehlende 

■ ■ 

mr eine oder die andere,. auch den andern 




jnsen 



kommende Kraft ihnen in hoherem Maafse 



ielleicht dieses starkere Hervortreten 



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Kraft 



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vollkomm 




en wir lib 



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nere Entwicklung 

Belra 
Anatomie 
lehrung e 



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anatomischer Systeme gebund 



die 



se 



d ahnliche 1 



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Schrift 



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Physiologic der Pflanzen, so werden wir keine geniigende Be 

esen Gewachsen ihre Aufmerksam 



Wenig 



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keit geschenkfc 



d diese wenigen haben leider nicht immer auf Beobach 




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g der Natur ihr Raisonnement gegriindet, sondern zu rasch in ihren Fol 



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gerung 



hab 






f unvollstandige Beobactung 



sich 



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und 









Phantas 



frei 



■ 

Spielraum lassend, in diesen Erscheinungen den Be 






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weis eines hoheren Leb 



d 



en Pflanzen je zukommt, gefund 



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Wie gering die Fortschritte sind , welche dieser Theil der Phy 



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gie macbte, erhellt schon darausydafs allgemein, selbst von M 



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wie 



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Decand 



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die Bewegungen der Ranke und des windenden Stammes fur 









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ch gehalten werden, obgleieh Grew schon vor beinahe hund 



nd 











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fiinfzig Jahren Andeutungen vom Gegentheile gab 






Von' dieser M 




, dafs die Lebenserscheinungen dieser Bildungei 

L 

dieselben seien, kam es auch her, dafs die an beiden Organen beobaehteten Er 









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scheinungen verbunden mit 



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getragen mi 



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Wie unpassend 



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solche Vereinigung sei, wie sehr dadurch diese Lehre in Verwirrung gebracht, 
und die klare Einsicht in das Wesen und die Erscheinungen beider Or- 
gane gebindert werde, erhellt von selbstaus den in dieser Schriffc dargeleg- 

ten Untersuchungen , welche zeigen, dafs unerachtet der grofsen Ueberein- 

stimmuns, welcbe in mancher Beziehung die Ranke und der wjndende Stamm 



darbieten, dennoch die ganze Art ihres Windens in Hinsicht auf die sich da 



,- 



bei thatig zejgenden Krafte, auf die Art und Richtung der Beweg 



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ganzlich verschiedene 






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Diese Umstande bewogen mich, die Lehre von der Ranke g 




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der des windenden Stammes vorzutrag 

i 
i 

Unterschiede herausgehoben, 



damit aber dadurch nicht zu sehr die 



J 




rund 



§ 




■ i 

m, und die ahnlichen Erscheinungen in Hinter- 

i 

stellte ich in der dritten Abtheilung dieser Schrift 



•** ■ 



die Hauptresultate meiner Untersucn 




en in 



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Vergleichung der Rauke 






und des windenden Stammes zusammen 












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Ranke, (cirrhus 



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mit dem 



rpreolus, clavicular pampinus, vrzlle, main 

iitiQii ein spiralformiger Faden 



sich d 

Diese Defii 



) ist nach Linne's *) Definition en 
ie Pflanze an arrdere Korper befestig 



[ 



zum 



Behufe der Pflanzenbeschreibung 



7 



d 



chiedenen Theile mehr ihrer aufsern Form 



■ 

ihrem innern Wesen nach 



schieden und characterisirt werden miissen, vollkommen passend, wenn 



g 



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sens 




die Pflanze an andere Korper zu befestig 



m 



cht. 



alien Ranken zukom 



z. 



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B. M 



Hier hingegen, wo die physiologischen Verhaltnisse der Ranke betrach 



werden sollen, konnte ich nicht umhim viele Bildungen, welche di 




n 



B 



g 



zeigen 



1 

wie die Ranke, d 



sich die Natur zum Theil we 



nigsiens auf dieselbe Weise, 



wi 



her fur Rank 



Theil 



zur Bcfesti 




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dend 



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Bliith 

uf die 
Theil 



nng deir Pflanze bcdiciiL 9 ub 51 C . .glcich. 

1 * 

en trasen, fiir Ranken zu 



zwm 



% 



zum 








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Man konnte zwar sag 



Bildungen passe noch 



LinneiscteDefi 



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da 



win 



dieser Bildungen immer fadenformig sei 



ne's Defi 



und da in L 



nicht 



s 



tehe, dafs die Ranke 



der Trag 



■ 

and 







reans sei. Dafs aber I 




d 



patera Botaniker 



wenn 



sie es auch nicht aussprachen, nur die einfache, fadenformige, keine Blatter^ 
der Bliithen trap-en de Ranke fiir cine solche erklarten, sieht man aus 



den Pfl 



tragende 
beschreibung 



s. 



wo 



soleher Theil z. B. der Blattstiel 



von Clematis fiir eine Ranke erklart wurde. Auch wurde Lin ne's Defini 
tion, wenn man ihr einen so weiten BegrifT untersehieben wollte, vollig un 



brauehbar werde 



* 



da sie dann eben so gut auf den Ast 



wind en den 



Stammes passen wiirde 






B 



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grof 



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i. 



"5 1 Philosophia bota: 
alii corporl alligatur. 



§ 



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aufsern Form mufs man zur Be 



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vinculum filiforme spirale, quo pi 



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stimmung des BegrifFes der Ranke die Lebenserscheinungen dieses The 



ben 







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Vielleicht wiirde das W 



der Ranke durch Folgendes bezeich 



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R a n k e 

Pflanze, d 



ist 



der sehr in die Lange g^ 



k 



TJi 



h Vollendung 



,• 



Langewaehsth 



sic 



h 



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d 



Sp 



g e g 



d 



B 



zu 



d 



h 



eine 



B 



b 



g" n g 



?n nach unten, oder nach uoten und auf die Seite, spiralf 

2.zusammenwiQdei, 

Durch diese Definition ware die Ranke vom windenden Statnme streng 

C 3 



geschieden, wie 



h 



pfi 



wind 



gen wird, wenn ich die. Art, wie sich die Scliling 




er 



bezeich 




Es 



teht 



ch 



von 



elbst 



■ 






dafs diese Definition nur in der Pflanzenphysiologie zu gebrauchen ist, und 



durch dieselbe fiir Ranken erklarten Theileaueli in den Pflan- 

e zu benennen waren , fur diesen Zweck ist die 



dafs nicht 



zenbeschreib 




en als so 



Ich 
















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Linneische Definition, wie ich sehon oben bemerkte, .ganz passend 



D 



Schriftsteller haben die Ranke auf dieselbe, oder doch 



N- 



ehr ahnliche A 



wie L 



beck, welcher sie mit f( 



■ 




ae definirl 
den Wort 



genommen N 



vo 



E 



en 



bezeichnet l ) • ,,Ranke heifst iede 



windende Zweigbildung auf einem nicht windenden Stengel.'* Diese De 

ob sie gleich auf den erslen Anblick die Ranke scharf zu bestim 



finition, 

men sch 



ist A 



h 



ennocn unric 



hti 



dafs die meisten Ranke 



g ; denn wir werden weiter unten sehen 



Bl 



hen und nur wenig 



Zwe 



l 



gen, das Blatt hingegen, auf dessen Verhaltnifs zum Stamm ich weiter i 

;ur Zweigbildung gerechnet werd 



ten 
Fer 



ckomm 
reffen 



wir 



/erde, kann nicht 
Schlingpflanzen , 



* 

wohl aber die A 



als 



nach 



d 



z. B- Tamus Elephantip 



mm k 

2s: die 



A 



Win dung 

este miifst 



g 



e man 



N e e s 



* ■ 

fiir Ranken anseh 



und doch haben sie in ihren Win 



dungen ganz den Charakter des windenden Stammes. Endlich scheint N 



Esenbeck angenommen zu haben, dafs kein 



dender Stamm Ra 



ken trag 



diefs allerdings sehr selten, doch komuit es hei Paullinia 



s 







.r 



vor- 





















2. 






Beinahe alle Rankengewachse hab 



einen ei 



g 




lichen Habitus 






lEeist sind esPflanzen mit einem diinnen und oft sehr langen Stengel, welcher 

1) Handbuch der Botanik p. 542. 


















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1 

nicht genug Festigkeit besitzt, sicli f rei, ofane durch die Ranken an and 



Korper befestigt 



frecht zu erhalt 



Wie aber liberhaupt in der 






ganischen Natur ein einer bestimmten Art notkwendiges Organ nicht gleich 

sondern nur allmahlig bei andern Arten durch 



in vollendeter Form auftritt, 
Uebergangsformen, welche d 



fen wir auch dasselb 



berfliissig sind 



gebildet wird, so tref- 



Verhaltnifs bei der Rankenbildung 



So kommt 



es, dafs manche Pflanzen 
sehen sind, welche fur si 
z. B. der feste Strunk i 



mit uiehr oder weniger ausgebildeten Ranken 



bei ihrem festen Ban iiberfliissig sind 



bedarf 



Befestigung 



nen 



•■. 



; ja wir find 

Scorzonera pusil 



d doch find 
en sogar sten 



d die Riesenbla'tter der Mnsa paradisiaca kei 






wir 



en 




d 

Pfl 



Bl 



. .._ __ Ranke auslau- 

z. B. Allium circinnatum Sieb 



der 



Blatter wahre Ranken sind, welche hi er nicht 






Befestigung der Pflanze _dieneji, sondern die Functionen dex Blatter haben 












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3 



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komm 



Wenn wir die elnzelnen Gattung 



welch en Ranken pfla 



durchgehe 



lgermafsen zahlreich 

:ht seltfn \rr»T Vlofo 1 



finden wir , dafs selten alle Arten einer auch nur 
Gattung mit Ranken versehen sind. Es kommt 

einer Art, die einen festern Stengel, sis die iibri- 



■ 



gen nut Ranken versehenen Arten derselben Gattung besitzt, mit der g 

Festigkeit des Stengels die Ranken verschwinden ; Beispiele hiev 
g 

Auf der 



* — 

Vicia Faba, Mutisia linearifolia, Momordica Elaterium Clematis ereeta. 

Gattung mit Ranken 



dern Seite ist haufig 



Eine A 



versehen, z- B. Allium circinnatum, Anthericum cirrhatum, Uvularia cirrhosa 



v 












f 



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Scorzonera pusilla 



/ 



Da schon bei den verschiedenen Arten einer Gattung solche Versch 



Hinsicht des Vorhandens 



denh 
natiirlicl 

V 

auch keine Familie, deren Arten alle mit Ranken 

J 



einer Ranke vorkommen, so ist 



dafs dies 



s 



es noch mehr bei den Familien der Fall ist; es giebt 






Die Ranken kommen nur an Pfl 



wenig 



C 



welche Spiralgefa 



bes 



bei den fyt 



)nocotyled 

liche Anzahl mit Ranken 



• 

yptogamen zeigen diese Bildung, schon haufig 






wahrend 



den Dicotyledonen eine betracht 






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Aus folgenden Familien und Gattungen wurden mir Pflanzen mit Ran 






ken bekannt 



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jicoty.led 



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Lycopodineae. Lycopodium 



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Fihces 



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Mo noc ot y I 




glossum. Lygodium 







X 







Aroideae. Arum. Calk. EiloWk. Asparagi. Fkgellark. Smilax Raj 



Lilicu Uvukria. Gl 



Asphodeli. Allium. Aibuca. Anthericum. Hyacinth 



ftarcis§i*&^ 



s 












Dicotyled 







men 



Polygoneae. Brunnichk. Lysimachi 

3pathodea. Amphilophium. Aeccremocarpus 

Apocineae. Strychnos. StrophaBthus. Lasiostoma. 

Corymbiferae. Mutisia 
Papaveraceae. Fumari 



Cichoraceae. Scorzonera 



Ranunculaeeae. Clematis- Atragene. Narauelia 

- 

Savindi. Paullinia. Seriana. Gardiospermum 

/ ft .'■• • 



Vites. Cissu 



Vit 




Gemnia. Tropaeolum. Malvaceae. Hugonia. 
Menisverma. Goccnlus. Caryophylleae. Dknthus. Rosaceae. Hirtelk. 




Leg 

V 



osae. Bauhii 
Ervum. Och 



Adenanthe 



Secnrid 



Cicer. Pisum. Lathy 



t 



— 
■ 

Entoda. Tkerebinthaceae. Rh 






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RhamnL Rhamnus. Gouania. Ceanothus. 
Cucurbitaceae Melothria. Gronovia. Passiilora. Ta 



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Ot 



Murucuia. Tri 



th 



Cucurbita. Guennais. Gucumeroides, Bry 



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dica. 



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in cer t a e s ed i s*, 



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et man die Rankenpflanzen nach ihrer 



geographischen Verb 



g 



so 



find 



man 



dafs in den Tropenlandera die meisten 




wie auch diese Gegenden die meisten Pflan 



kommen , 

bilis, sarmentosus imd rad 



en vor- 

is volu- 



b 



r 



Je weiter man nach Norden gent 



o 



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f die Gebirg 



§ 



desto mehr verschwind 



die Ranke 






auf unsern 



d 




h ni 



cht Eine Rankenpflanze vorkom 



o dafs 
Selbst 



Rankenpfl 




e 



Familie der Leguminosen , aus welch 



in 



den Alpen viele Arten vorkommen, tragt hier statt der Ranken, Blatter oder 




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Sta 






Vergleichen wir d 



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schied 



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Welttheile untereinander, so 



das feuchte Amerika eine aufFallend grofse Anzahl von Rankenpfl 



hat 
Von 



465 Pflanzen, welche ich theils selbst sah, od 

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welclien ich nach Ab 






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bildunsen mid Bescbreibungen als gewifs annehmen konnte, dafs sie Ran- 






ken tragen, kommen in Amerika zdg, in Asien 100, in Europa 65, in Afrika 
55, in Neuholland nur 6 vor. 












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5. 












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Urn Wiederholungen in der Darstellung des Baues der Ranken zu ver- 
meiden, will Sen-,, ehe ich den Bau der einzelnen Ranken beschreibe, den 
Bau der anatomischen Systeme, wie ich ihn gefunden babe, angeben. 

Zuerst mufs ich mich gegen den Hauptsatz von Mirbets Lehre aus- 
sprechen, dafs das Gewebe der Pflanzen ein zusammenhangendes Ganze sei, 
und nicht ans nebeneinanderliegenden trennbaren Theilen bestehe. Es ist 
das Gegeiitheil von den teutschen Phytotomen so ausser alien Zweifel ge- 
setzt, und man kann- sich so leicht davon uberzeugen. dafs ich dariiber nichts 
weiteres zu sagen nothig habe. 






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llei 



Die Ranke besteht aus Zellgewebe und Gefassen, nie aus dem erstern 



auein. 












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6. 















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Von den zwei versdiiedenen Ansichten iiber den Bau der Epidermis, 

dafs sie namlich nach der Behauptung von jpi^^^zq- *), Mzrhel ' a ) , Link 3 ) 

Kieser 4 ^), Dpcandolle 5 ) die einfache Haut der aufsersten Zellen der Rinde 

sei, oder dafs sie wie Malpighi ,(i \ Grew 7 ), Hudolphi 8 ), Molderihawer 9 
Sprengel IO ), Ch. L. Treviranus 1 1> ), Amici l2 \ Sch ulz 1 3 ), und in neueren 
Zeiten auch Link * 4 ) annehmen, erne aus eigenen Zellen gebildete Haut sei, 
wird die Unrichtigkeit der erstern durch jede genaue Untersuchung des Quer- 




schnittes der Epidermis , wenn sie noch auf dem unterfiegenden Parenchyma 



befestigt ist, deutlich erwiesen, so fand ich sie auch bei den Ranken immer 
deutlich aus Zellen gebildet. 



\ 



1) Theoria generation] 



s p. 90. 



( 



58. Aimales du Museum T. XV. 



2) Traite d'anatom. et de physiog. veget, T. L p. 






3) Grundlehren. p. 103. 

6) Opera omnia Lond. 

8) Anatomic der Pflanzen. 



p. 119. Elemens de physiol. T. I. p. 35 



1686. 



4) Grundziige p. 160. 



5) Theorie element, p. 34^. 



Fol. 



P 



2. 



7) Anat. of. plants. 1682. p 



9) Beitrage zur Anatom. der Pflanzen p 



153. 
102 



10) Ueber Ban und Natur der Gew. p. 178. 11) Vermischte Schriften T. IV. p. 10 
12) Annales des sciences naturelles 1824. p. 211. 13) Die Natur der lebendg. Man 



p. 613. 14) Elementa phil. botan. p. 134. 















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Von d 



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terliegenden Parenchymze 



mis verschieden durch ilire For 



du r eh 



ner Farbung, durch d 



Dicke ihrer Wand 




i sind die Zellen der Epider 
Grofse, durch Mangel an grii? 
en und die feste Verbindim 




der worm der Grund liegt, dafs sie als eine Haut vom unterlieg 






den Zell 




bgezogen werden kann 



Was denlnnhalfcder Epidermiszellen betrifft, so glaubt Treviranus 






dieselben Luffr enthait 



dieses kann aber» wenn es auch 



dafs 
Fair 






vorkomm 



doch nur als Ausnahme g 



denn wenn man d 



► ■ 



letzten Epidermiszell 



von einem dicken Querschnitte unter, W 



trachtet, 



d 



^ 



man aie em 



asser be 
zelnen Zellen nicht mit einem dunkeln Ring 



timgeben, was nothwendig der Fall seyn mufste, wenn sie Luft enthielt 

ebensowenig ist diefs bei den Haaren dec Fall, welche j a auclx aus 



Ep 



miszellen sebildet sind 




Epidermi 



d 



r 



D 



Blattrippen 



d 




en 



hat meistens, wie d 



d 



Blatt 






d 



1 



an 




Ausnahme 



d 




er 



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en 



wo 
lauft 



* 

gestreckte Zellen, 
ngefahr gleich breit und 



doch macht Cissus und Viti 




d 



Die W^andung 



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immer g 



d 



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und sind selbst b 



h 



gelt, welch 



Epid 



za 



Ranken 
cki 




in eman 




fend 



1 






d 



seande 

Epider 

D 



des Zellgewebes 






h 



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B. Gl 



■ 

Smilax aspera, Cobaea 



', 






chend den ebenfalls geradwandigen Zellen des TI 



der 



elcher die Blattnerven bedeekt 



Epid 



der meisten Ranken is l farblos-, und lafstdiV grime Farb 



e 



durchsch 



y 



b 



g 



Passifloren ist sie iedoch roth 




e 






farbt. 

Di 






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laffe bestehend 

*i3 



fand ieh die Epidern 
selbst bei Musa , wo 



:1 



der 



di 



Ranke nur aus Einer Zellen- 

- 

Epidermis des Blatts. aus zwei 



La gen 



best 



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Lymphatische Gefa'sse, welche Gleich 
Epidermis annehmen, konnte ich 






Hedw 




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eh 



en. 



Waren sie vorhand 



mufste. man 



|inge ; immer 



f dem Querschnitte geoffhet seh 



wie 



die Int 




o 



h 



Oeffi 



g 



5 



b 

b 



h 



die Wand zwischen zwei Z 




anz 



dicht 



dem betraehtlichen Durchmesser unci bei der Festigkeit 



dieser Wandungen ist nicht anzuneh 



dafs 



Wand 




en zusammen 



nken 



t 



d.d 



Gang 



bwind 



wie dieses bei den Eig 



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G 















\ 















1) Vermiscbte Scliriften.T.. IV. p. IS 
















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haufig der Fall 1st 



r 

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den Zwischenwand 
Gefasse sir 



d 



largange 
fen, wenn 



d, wie angefuhrt wird 




anz 



dasselbe Ansehen haben, sondern das Gedoppeltsein der Strei 



'■ 



Stellen parallel 



^ 






X 



den Durchmesser der Zellenwandungen h 



W 



am Stamm und an den Blattrippen d 



d 



oaer ganz fehlen, so haben d 



durch Metamorphose aus diesen Th 



tandenen Ranken 



di 



Iben gar nicht 



Dafs die Poren wirkliche Oeffnungen sind, 
decker an, nur wenige in Zweifel gezogen. Mirbel, ober gleieh fruher 1 ) 



Abbildungen die Poren als Oeffnungen von der La'nge einiger L 
nete, behauptete spater 2 ), es seien keine Oeffnungen, sie seien nicht durchsich 
tiger, als die iibrige Epidermis, sondern es seien kleineErhohun 



seharfe Kante end 



5 



(dont le sommet eloit tranchant) 



sehr kurze und sehr breite Haare zu halten hab 



Haa 

koni 



genauere Untersuchung auf das Bestimmteste^widerlegt wird 



ware schw 



ehen, wi 



bald breit, bald 



+ 

was dock der Fall sein miifste, da man 



P 



bald geschlossen findet; das 



Blatt trocken ist.wird es 



ren. 






g von P 



ten 1 



• 

wo von \Amici*} 



fe 



hab 



en. 



Mirbel -mag durch 



irre 

han 




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word 



hen kan 



n 



bei A 



g 



zweiten Lage der Epidermis liegen. 

Auch Link, welcher friiher 6 ) 



t> 



) 



2) Annales du Museum T. XV 



4) 1. c. Tab. I. Eg. 17. 



5) 



) 






>. 









a 



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gen befeuchtet,- so schliefsen sich die 



Vollkommen wird aber Mirbets Meinung widerlegt durch Beobach 



welche man auf Quersch 



M 



durchsch 



Treviran us A } s eh c 

Erhohung des 



Abbildungen 
Poren umgebenden 



Wulstes iiber die Flache des Blattes, welchen auch Budolphi 5 } bemerkte 



aber auch diese Erhohung ist nicht 




emein 



en, wie man leicht an den Poren auf den Blattern von Pinus alba se 



amencana 



Tt 



die Poren sog 



nun 



annahm, hat d 
Meinung von Nees von Esenbeck angenommen 7 ), und halt die offene Po 






18-20, Exposition p. 20. Tab. 1. fig. 1. 



3) 



6) 



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3 durchsichtigere Stelle der Epidermis, b 
die Verdunklung durch die Secretion ein 
e Bildung der Poren ist an 



d 



Stoffs 



geschl 



glaubt 



d 



Bl 



d 






Ranken 



g 



dieselbe, wie an den 



Immer sind sie zwischen den Zellen der Epidermis, und offiien 



eh nie in dieselben, wie dieses MirheVs *) Zeichnungen falschlich d 
; daher ist MirbeVs Zusammenstellung dieser Poren mit den Pore 



len 



Zellgewebes uhpassend 



tel 
de; 






Jed 



P 



korniges We 



mit einem Ringe von 2 bis 4 Zellen umgeben, welche 



thalt 



das Mirbel 2 ) fiir kl 



P 



h 



Diese 



Zell 



en 



b 



gleich in den Fallen, wo die Epidermis aus Einer Lage von 



Zellen besteht, mit den Parenchymzellen zusammenhangen, geh 



doch 



nicht zu denselb 

La 



da 



sie in 



den Fall 



wo die Epidermis aus meh 



gen von Zellen besteht, wie bei Tradescantia discolor, in gar keiner Ver- 
bindung mit denselben stehen. Ausgezeichnet sind diese Zellen durch ihre 



Irritabilitat, welch 



im Schliefsen und Oeffnen der P 



§ 




7 






Von der Epidermis umschlossen findet sich in der Ranke das Zellge- 
webe in den verschiedensten Abanderungen. 

Die Wande zwischen 2 Zellen wurden an Wolf, Mirbel 3 ) Decern- 



i 





dol/e 4 ) Hudo/phi 5 } *iir einfach gehalten, dagegen nimmt Grew 6 

hi, Sprengel, Link, Treviranus, Moldenhawer * Kieser \ JDutrochet, Schulz 

doppelte Wandungen zwischen denselben an; was auch bei safiigem Zell- 

gewebe z. B. in reifen Apricosen, in den Blattern von Sedum Teephinum 
leicht gesehen werden kann, da die einzelnen Zellen unter Wasser auf den 

schwachsten Druck, ohne OefTnungen zu bekommen, auseinanderfallen. Diese 
leichte Trennbarkeit ist zwar bei den Ranken nicht mehr vorhanden, kann 
aber doch noch in vi e len Fallen durch Kochen in Wasser erhalten werden; 
auch zeigen im Durchschnitte die Intercellulargange die Entstehung aus 
getrennten Blasen am Bei verholztem Zellgewebe, dessen Wande einen be- 
deutenden Durchmess e r erlangten, bezeichnet ein zartes Netz dunkler Linien, 
welches auf den durchschnittnen Zellwandungen in der Mitte verlauft, und 

1 

die Spur von Intercellulargangen , welche in den Ecken dieses Netzes als 
dunkle Puncte erscheinen, die urspriingliche.Trennung an. (Vergl. Tab. III. 

Fig. 1. Tab. III. Fig. 6.) 






. - v 



■ 



1) Traite fig. 22. 

4) Theor. elem. p. 339. 



2) TraM T. 1. p. 82. - 3) Traite T. I. p. 56. 



5) 1. c. p. 344 



6) 1. c. p. 4. 







N. 



I 


























II 


















Von dem Vorhand 
dem Durchschnitt eines 



der Intercellulargainge kann man sich 



grofszelligen Parenchy 



f das deutlichste iib 






g 



Mirhel 1 -^ und Schulz 2 ), welche das Vorhandensein derselben laug 



diesem Punct gar keine Beachtung 



Was die Poren der Zellwand 




betrifft, we 



Ich 



Mirbel so hart 



nackig vertheidigt werden, so komite ich im gewohnlichen Zellgewebe weder 



Zelle sich in eine andere 



den, wie Rudolph 3 ) gesehen haben 



will, noch 



mit einem "VVnlste umgebenen Poren Mirbels 



4 




sel 



len 



Da 



mit will ...kh jedoch die Existenz der Poren nicht unbedingt laugnen, wenig 






stens sah ich oft in den Ranken von Passiflora poerulea. Clematis alpina die 
Zellwandungen mit Puncten besetzt, welche Lochern wenigstens sehr tau- 
schend al 

entscheide 



nlich sahen ; ob es solche gewesen sind, od e r nicht, will ich nicht 



urn 



meh 



da 



besondern Zellsystem des Markes 



Stengel einiger Schlingpflanzen aufe bestimmteste Poren gefunden habe 












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8 



■ 
















Die Form des Zellgewebes der Ranke ist aufserst mannigfaltig. Zunachst 

unter der Epidermis ist dasselbe, wenn es nicht die Form yon Bastrohren hat, 
aus kiirzern Schlauchen zusammengesetzt, welche sich durch ihren Innhalt 



von griinen Kornera auszeichnen. Diese Zellen gehen 



allmahlig n 



ach in- 






nen zu in hellergefarbtes Zellgewebe iiber, und bilden so die Hauptmasse der 

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Ranke-j 

Einen eigenthumlichen Bau zeigen die Markzellen yon Clematis alpina; 

ich erinnere mich nicht, dafs in den Schriften iiber Pflanzenanatomie einer 

ahnlichen Bildung Erwahnung geschumt* Diese Zellen haben namlich auf 
der innern Seite ihrer Wandungen spiralformig laufende, an manchen Stellen 
unterbrochene Fasern, so dafs sie Treppengangen nicht unahnlich sehen (Tab. 



III. Fig. 2)* Ob diese Fasern organischen Bau haben, oder todte Nieder- 

ge sind , kann ich nicht bestimmen ; durch Kochen in Wasser und in 



schla 



Alcohol werden sie nicht aufselofst. Bei Clematis viticella, Viorna, Vitalba 
fand ich in den Markzellen der Blattstiele ahnliche Fasern, aber nicht so deut- 
lich ausgebildet, als bei Clematis alpina. Bei Clematis cirrhosa, orientalis, 
und virginica fand ich sie nicht. Ebenso fehlten sie im Marke des Stengels 






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1) Exposit. et def. p. 36. Notes justifical. p. 27. 2) Die Natur der leb. Pfl. p. 516. 

_ _ • - 



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Ueber den Kreislauf des Safts p. 31. 






3) 1. c. p. 35. 



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4) Traite T. I. pag 



56. Fig. 



1 - 4. 









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dieser Pflanzen 



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ahnliche Beobachtung Grew zu der 






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Annahme verleitet haben, dafs die Zellwandungen aus ineinander gewob 



Fasern gebild 
dung zi 



Vielleicht wurde auch Schulz durch eine ahnliche Bil 



durchaur falsehen Annahme verle 



dafs 



a 



die Sp 




e- 



m 



Bastrohren verwandeln. Falten der Zellwandungen, von denen Mol 



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denhawer an verschiedenen Stellen spricbt, konnen diese Streifen nicht wohl 

sein, sondern es sind deutlich Verdiekungen der Zellwandungen selbst, oder 
Absatze eines fremden Stoffes^ 



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Die zweite Hauptform des Zellgewebes, bei welclier der Langedurch 
messer bedeutend iiber den Breitedurchmesser vorherrscht (Bastrohren), wel 



che theils gleich unter der 




ermis 



§ 






theils die Spiralgef 



um 



giebt, theils mitten im iibrigen Zellgewebe in einem Kreise, oder in em- 



Biindel gesammelt lieg 



> 



ist in vielen Fallen in der Ranke noch ni 



cht 



twickelt, wie in holzartigen Theife 
in die gewohnliehen Parenchyma 



so ei 

gang* 

Link 1 } mit dem Namen Prosenchyma bezeichn 

Bastroh 



d es finden sich viele Ueb 






welehe Uebergangsbildiing 



D 



Ouerwande d 



tehen theils hori 



theils dia 



§ 



ohne dafs je 



do eh 



der 






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Unt 



ehied 



d 



Kieser 



2 




vischen den Bastroh 



der Monocotyled 



* 



Und Dicotylcdurcen axifstcllt, data-dicac diagonaJe, jene horizontale Q 



hatt 



ch bestatig 



I 



hen Ranken kommen die Bastrohren in sehr grofser Me 



so 



besteht z. B. die grofste Masse der Ranke von Gloriosa snperba (Tab. IV 



Fig. 4.) aus 
chymzellen) 



r * 

einem Mitteld 




Parenchymzellen und. Bastrohren (P 



D 



Bastroh 



den allgemein zum Zellsystem gerech 



d 



mit ihm verwandtes System b 



Wegen der haufig vorkommen 



d 



Ueb 



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ge 



Parenchymzellen sch 



mir nicht Naturg 



d 



le 



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System vom Zellgeweb 



wie es z 



B 



N 






Bastrohren als ein ei 

M oldenhawer that.B 

Dutrochet 3 ) zahlt sre mit den porosen Gefassen der Nadelholzer in Ein< 
Classe: da sich aber bei den Nadelholzern kerne Ranken finden, und die Dar 



1) 
3) 



g ihres Baues* als nicht hieher gehori 

ph. bot. p. 77. 2) 1. c. p. 242. 

^o cur la structure et. d. 32* 




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fiihren wind e, so 






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Griind 



weld 



le eine solche Annahme wid 



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nicht 






an 



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Eine sonderbare Meinun 



Soiralgefasse h 




gt Schirtz L ) vor, welcher sie fiir verh 



d 



Qiierwande erst mit dem Ve 



deutlich 



• 



scheinen sollen* Diese Ansicht wird ab 



d 



fol 






) 



fit. sehr haufigBild 




Griinde wid 



6 



in 



Parenclry 



bild 




welche den Uebergang der Ba 



l 



en 2.) die Bastroh 



bilden sieh in der keimend 



Pilanze und in den jungen Trieben friiher, als die Spiralgefasse ; 3) der Durch 



d 



holzten Spiralgefasse iibertrifFt den der Bastrohren imnier seh 



bedeutend 4) die noch nicht verholzte Bastroh 



bei der Ma 






Mirbel 



g auf, zu einer Zeit, in der die Spiralfaser noch sehr fe 




hauptet, sie s< 

was ich oben von den P 



zahlt die Bastrohren (petits tubes) zura Gefafssystem und be 

ft von vielen Poren durchlochert, wovon dasselbige gill 



Z 




te* 




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Ale Ranken entlialten Spiralgefass 



einem sehr unb 



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den Durchme 



g 



sich sehr weite Spiralgefasse befiud 



die Ranke von Musa paradis 

J • ■ 



in 



d 



Mitb 






derer Aufmerksamkeit untersuchte ich die Windnngen der Sp 




1 •. 

Windune;en dieser G 




ralgeflisse in den Ranken. Ueber die Richtim 

stimmen die Sehnftsteller nicht uberein* Grew 1 } behauptete, in derW 

zel winden sich die Fasern der Spiralgefasse bestandig von West durch 




Ost, im Stamme bestandig in 




t£e 




engesetzter 




§ 



Mirbel 4 ) 



1 

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sagt, sie seien bestandig; von Rechts nach Links 



& 



and 



1 



ab, also 



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den imd zeichnet sie 



b 



im Steng 



de in der enteegengesetzten Rich* 



g» * 



h 



e Grew 



Link 5 ) 




den sich ohne bestimmte O 




bald links bald rechts; dasselbe nimmt auch Kieser 6 ) als wahrsch 



aucl 



Treviranus und Moldenhawer dieselbe Beobachrung gemachfc 



zu haben, wenigstens 



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gewunclen ab 



beriil 



iren 



d 




Ranken 

eziehun 



ch 



doch 



;ie die Spiralgefasse bald rechts, bald links 
in ihren Werken diesen Gegenstand nicht. 
h genau, ob nicht die Windung der Spiralge- 



B 

fa 



durehaus nicht der Fall war, indem haufig nebeneinanderliegende Spiralgeft 



g zur Windung der Ranke stehe, fand hingegen, dafs d 



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1) 




Die Nat. d. leb. PH. p. 43o u. fig. 
Traite T. 1 . p. 66. Exposit. p. 52. 



5) Grundlehren p. 52. 



/ 



2) Traite T. I. p. 70. 3) 1. c p. 74. 



6) 1. c p. ] 22. 






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das eine rechts, das andere links gewunden waren, ohne dafs ich bemerken 
konnte, dafs eine dieser Richtungen haufiger vorkomme, als die andere. 



Die Spiralgefasse der Ranke bestehen raeistens nur aus Einer Faser, doch 
fand ich bei Musa die Spiralgefasse aus mehreren (bis zu 6) parallel laufen- 



den nnd zu einem Bande verbundenen Fasern gebildet* Dafs bei solchen Ge- 




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.fa'ssen sich die verschiedenen Fasern kreuzen, wie Treviranus , Sprengel *), 
Rudolphi ,, Link gefunden haben wollen, sah ich so wenig als Molden- 



hawer 



) und Kieser- 5 ) 









Die Spiralfaser erschien mir immer sohde; ware sie wie Hedwigb} Ull( \ 



in neuen Zeiten Link ?•) annabmen, eine 



Roh 



re 



so miifste man dieses an 

» 



der Brechung des Lic.htes an derselbensehen, je nachdem sie mit einer Fliissig- 

keit geftillt oder leer ware> ebenso wenn sie rinnenformig ausgehohlt ware, wie 

■ 

Link*} ehemals glaubte. 

Die Spiralfaser schien mir bald rund bald abgeplattet zu sein ; ob bei den 



Ranken auch viereckige Spiralfasern vorkommen, was Schulz } fur die Form 
der Spiralfaser halt, kann ich bei der Zartheit dieser Theile in der Ranke nicht 



entscheiden. Die Form der Spiralfaser, die Mirbel 



to 





efunden haben will, 



wo an einer bandformigen Faser die- Kant en aufgeschwollen sein sollen, fand 



ich weder bei den Ranken noch sonst wo, und zweifle ob sie je beim einfachen 

Spiralgefafi 



/ 



I 



sjQ gehaui vnrkornmt. 



Was die hautige Rohre betrifTt, die Malpighi 1 *), Hedwig * 2 ), Molden- 

hawer I3 ) innerhalb des von der Spiralfaser gebildeten Canals ges'ehen haben 



wollen, welche Bemhardi 1 *}, Treviranus l 5 ), Mayer 1 6 ) ausserhalb dersel- 
ben annehmen, so konnte ich dieselbe beim einfachen Spiralgefasse der Ranke 
nie sehen, und halte die Ansicht von Mirbel, Link, Rudolphi, Sprengel, 
Kieser, Schulz, welche das Dasein dieser Haut laugnen, fiir die richfi^e. 



Unseachtet des schnellen Wachsthiims und des Reichthums an Saft und 
Zellgewebe fand ich sehr selten Ringgefasse in der Ranke, ob es gleich sonst, 



wie Moldenhawer 1 7 ) bemerkt, fast allgemeines Gesetz ist, dafs an den Ge- 
fa'ssen um so mehr Ringe, und urn so weniger spiralformige Windungen vor- 



/ 



/ 



1) 1. c. p. 130. 

5) 1. c. p. 111. 



2) 1. 
6) 






c 



P 



ni. 



3) Grundlelir. p 52, 



/, 



o i. 



Fund hist, natur. 

i 



C p. 208. 



■ 



%> 1. p. 56. Tab. 1. 7) Elera. pfiil. 
bot. p. 92. 8) Grundlelwen p. 48. 9) 1. c. p. 420. 10) Exposit. Tab. 1. 

11) 1. c. Tab. V. K. 12) 1. c. T. 1. p. 55. Tab. 1. 13) 1. c. p.203 



F. 3. 



14) TJeber Pflanzengf. 15) Vom inwendigen Bau. 
17) 1. c. p. 188. 



16) 



Flora. 1820 p. 13 



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kommen 



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weicher ih 



Umgebungi 



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Dafs die Ringgefa 



wie Link 1 } und Schulz 2 ) glauhen , durch Auseinand 









in 



brochene Spiralfasern seien, hat Moldenhait 



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an 



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bewiesen 



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II. 



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le bei den krautartigen, kurzlebenden Tbeilen iiberh 




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nipt die Sp 

gefa'sse selten in Treppengange* und getiipfelte Rohren iibergehen, sosind i 



bei den meisten Ranke 



B 



A eh 



fache Spiralgefc 



hand 



wod 




hr 



hkeit mit dem der Biattstiels erhalt 






Spiral 



Dass die Treppengange und porosen Rohren nur eine A banderung der 



t> 



daran h 



:lem diese Bild 




bekannt sind, Niemand 



gezweifelt, wenn auch nicht Me die Verwandlung der einen Form in die 



de 



nnehm 



Nur Schulz erklart diese Ansicht fur einen grofsen Trrthum 



acn inm ) sind die porosen Gefasse nichts anderes, als Reihen aufeinand 



gesetzter Zellen ; die fiir Poren angesehenen Punkte sollen die Stell 



und 



ch die organischen Kiigelchen zu 



der Wand der Zelle aneinand 



an den Stellen, wo sie 



mmenwachs 



d 



durch 



ichtigen Substanz erh 



u 



D 



Abbildung, 

treu darsre 



giebt er auch (Tab. III. Fig. io) 



Welche aber durchaus nicht die W 



porosen Rohre g 



de 



ein 



Bild 



bt 



d 



ch 



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h 



eine porose 




e 



dee- 




xlo ire Zeigt , wenn jeder einzelnen Pore ein rmFfcblasehen anhangt. 

Audi Trepiranus 5 ), ob er gleich die Spi ralge Passe, Treppengan 
tiipfelten Rohren zu EinemSysteme rechnet, glaubt dafsdie getiipfelten Rohfej 

M 

axis' vergrofserten Holzzellenefltstxinden ; ware diese Annahme rich fig, so miifst 

man offenbar die getiipfelten Rohren zum Zellsystem, und nicht zum Gefafs 
system rechnen. 



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Viele Pflanzenanatomen z. B. Sprengel, Link, Rudo/phi, Molden 
hawer, Kieser nehmen eine wirkliche Verwandlung der verschiedenen Formej 



in 



d 












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die 
fas 



Meine Untersuchung 



Theil 



tellt 



Weg 
e, 2 



gten mir 



ber 
Ran ken 



daf 



i 

die Pflanzengefasse, die ich der Kleinh 



s 



mdern an Pflarizen mit g 
Verwandlung der einfach 



Ge 







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gefasse und Treppengange in porose Gefasse vorkomme, und dafs diese auf 



eine 



gedoppelte A 



ch gehe 










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p 



2) 1. c p. 424 



Pflanze 



3) 



) u c. p. 452 







p. 25, 



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12 



Es bilden sicli namlich zwischen den urspranglichen Spiralfasern, neue den 

Spiralfasern ahnliche Faden , welche die Spiralfasern verbinden , und so mehr 

oder weniger in die Quere gezogene Maschen bilden. 
dieSe Bildung an Gloriosa superba, Cassyta filiformis s 



Seh 



r 



eh 



kann man 



h die Fas 



dafs die Oeffi 



Treppengang ein d 




sell en. Allmahlig brei- 
mmer kleiner werden, und 
pfelten Rehre sehr ahnliches Ge- 




fafs gebildet wird, z. B. bei Phonix dactylifera , im spanischen Roh 






Die Annahrae mehrerer 



Anatomen, wie Sprengels l ) Rudolph 
Lihk*s*\ dafs die Verwandlung der Spiralgefasse immer auf diese Art 
sicli 



) 






i 




he, ist unrichtig. Mit Recht bemerkt Kieser*\ dafs diese Verwand 



g 



meist nur in Monocotyledonen vorkomme. Auch gescbieht 



wie die angefiihrten Schriftsteller annehmen., die Verwandlung durch ein 



bloses Verwachsen der Spiralfasern miteinander, son 




wie Moldenhawer 5 ) 



bemerkt, durch Bildung neuer Faden zwischen den Spirals 



da 



aber 



hat Moldenhawer Unrecht, wenn 



d 



Richt 



g dieser Faden immer fi 



parallel mit der Axe der Gefasse annimmt 6 ), denn die Oeffmmgen sind nieht 



twinklige Vierecke 



d 



hab 



haufi 



g wege 



der 



hiefen 



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Richtung der Fasern eine iinregelmafsige Form 



* 



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a 



Bei der zweiten A 



d 



V 




Formen breitet sich eine Ha 
ralfasern aus. 

der Ueberganj 
Am ahnlichste 



der Spiralgefasse in die holiern 

« 

hen den einzelnen Windungen der Spi- 
Unter den vou mir untersuchtenPflanzen lafst sich in der Lind 



e 



yon 

den 



d 



ein eh Form in die aiidere am b 



liw 






fachen Spiralgefi 



holze zerstreut vorkommen 



d 



ein en un 



gefc 



ad Gefa 
lir fiinfi 



d 



nacnweisen, 
im Linden- 



grossern Dure 



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messer, 



als die einfachen, noch abrollbaren Spiralgefasse in der Nahe d 

7 I i^J 



Markes besi 



Sie eleichen 




meh 



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fende F 



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gen, besonders, wenn der L 
ten ist, sieht man, 



llkomm 
hab 



nach 



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fachen Sp 
naherer 




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welel 



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Betrachtung hi 



g 



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eschn'it- 



, dafs 

den Spiralfasern ausgespar 
Hin-und Her- drehen des 



eine 



ausserst zarte, durchsichtige Haut zwischen 







it ist. 

Spiegels 



Verand 

am Mi 



man die B 



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clifcun 




durch 



os cop 



man zwisch 



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) 1. c. p. 145. 
L c. p. 251. 




5) I. c. p. 183. 

6) 1. c p. 263. 



3) Grimdl. p. 57. 






4) 



1. c. p. 11 9. 






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den Spiralfasern auf der Haut Heine lichte Punkte. Bei andern welter 
wickelten Gefassen sieht man die Punkte deutlicher, obgleich noch 
klein, jeden mit einem ganz zarten Wulste umgeben. Bei noch mehr ent- 
wickelten Gefassen sieht man die Punkte noch deutlicher, grdfser und dunkel; 
diesen Uebergang der Punkte vom Durchscheinenden zum Undurehsichtigen 



beobachtete ebenfalls ' Trei>iranus x y, welcher diese Punkte fur Erhohungen 



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V 







menr vom 









halt, und glaubt, diese Korner verwandeln sich spater in Queerspalten , und 
dadureh werde die getiipfelte Rohre zum Treppengang. Die Haut zwischen 
den Spiralfasern ist in diesen Gefassen jetzt derber geworden , und unter- 
scheidet sich bei vollem , von unten einfallendem Lichte nicht 

7 

Spiralfaden, so dafs man nur eine gleichformige mit Puncten besetzte Haut 
sieht; beim Drehen des Spiegels sieht man aber noch dentlich zwischen 
den Tiipfelreihen die urspriingliche Faser dursjilaufen. Ganz auf dieselbe Art 
kann man im Holze von Acer campestre die Verwandlung der Spiralfaser 
ins getiipfelte Gefafs verfolgen. Ebenso kann man bei den vollig ausgewach- 
senen pordsen Gefassen des Sassafrasholzes und der Turpethwurzel die spaV- 
ter entstandene Haut und die urspriingliche Spiralfaser durch ihre verschie- 
dene Farbe und Durchsichfigkeit unterscheiden. Dieses ist bei alien Zeich- 
nungen vom Sassafrasholze , die ich'kenne (JCreviranus Beitrage Tab. II. Fig. 

17. 18. Moldenhawer Beitrage Tab. VI. fig. 1. JKiesers Grundziige Tab. IV* 



Fig. 40) nicht ausgedrackt, ob es gleich bestandig sichtbar ist. 



. 



Kieser*), ob er gleich die Bildung dieser Gefasse durch Entstehung 
einer Haut zwischen den Spiralfasern erklairt , hat doch eine von der eben 
vorgetragenen Ansicht durchaus verschiedene Meinung, indem er glaubt, die 
getiipfelten Gefasse bestehen aus Ringgefassen, mit weit auseinanderstehenden 
Ringen, zwischen welchen sich eine Haut bilde, welche viele parallel lau* 



iende Tiipfelreihen enthalte. 



Was 




al 



s 



eine einfache Haut ansah, 






besteht aus Spiralfasern, zwischen welchen eine Haut ausgespannt ist; jede 
zwischen 2 Spiralfasern ausgespannte Haut hat nur Eine Reihe von Tiipfeln. 

Auf die Ringe, welche Kieser fur die urspriinglichen Ringe des Ringge- 
fasses halt , werde ich weiter unten zuriickkommen. i 



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Sehrhaufig fiillt die Haut, welche sich zwischen den Spiralfasern bildet, 

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nicht den ganzen Raum zwischen diesen, sondern nur einen Theil dess 




aus, wodurch dafs Gefafs zum Treppengang^ statt zur pordsen Rohre wird; 



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Vom inwend. Bau. p. 61 



2) 1. c, p. 122. 



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sehr haufig wechseln auf einer kleineh Sfrecke 




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z wei Abarten der Bil 



dung mit einander ab< wodurch Mirbels Tubes mixtes 



teb 




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iel 



vieie 




von Rudolphi*} mit Unrecht gelaugne 
seined enhei ten am ehtweder istdas Gefafs 



wird 



Hi 



er 



der en 



tit man 



eine Strecke lang porose 
Rohre, an einer andern zeigt es die Bildungeines Treppenganges, oder es kommen 
Spalten und Poren untereinander vor , ( 



1 



Gefafs 



genu 
nnd 



f der andern Trepp 



\ 




g 




der es is't auf der einen Seite poroses 
Diese Spalten der Treppengange und 




ren, (denn als solche zeigen sie sich auf das allerdeutlichste 



d durcliaiis niclit mit Bernhardi 'fiir ErhoKtm 




die 



^ 



g 




n 




d 



Gefasses durch * und 



gen 



zu 





g 



bios, wie Mot 



denhawer s ) 

bemerkte , r 



angiebt 



bis auf die innere Ha 



welche ich, wie ich oben 






en babe. Sie beweisen durch ihren allmahligen Ueber- 
gang in die Tiipfel, dafs. diese wirkliche Poren sind, und nicht blose Er- 
hohungen; sie sind zwar haufig mit einem Wulste umgeben, man sieht aber 



d 



Mitte 



der Wulst.- d 



wenn sie grofs genug sind, eine deutliche Oeffnung 



die Tiipfel und 





Ob 

umgibt, auf der innern Seite des 



es sei 



halt 



meLeuwenhoeknndTreviranus, welche die Tiipfel fiir Korner 



nehmen, oder auf der aussern Seite des Gefass 



wie Mirbel 



Zeichnungen 3 ) dieselben darstellen, oder ob sie vielleicht nach innen und 
aussen zugleich protuberiren ? darliber kam ich nicht ins Heine. Der aufwarts 



gebogene Rand des Spiralfadens kann naeli dgr ganzen Bild 






icht die T 




wie Moldenhawer 4 ) 




bt, bilden 



das Vorhandensein des Wulstes ganz 



d 



s 

Sprengiel 



5 




Geil 

la'u 



g 




Schatten getauscht, welchen die Locher 



nd glaubt, man werde durch den 



den 



S 



Oh 



zu untersrichen 



ob 



es 



uberh 



porosen Gefass 



moalich 




nach den G 



d 



erfen 
Optik 



& 



Schatten werfen kan 



dafs bei gerade von unten einfallendem Lichte ein Loch einen 



s 



berufe ich mich wegen des Vorhandenseins der Wulste 



auf die porosen Gefasse von Cassyta, wo die Wulste so deutlich sind, dafs 






auch d< 

■ 



sie 



Laie sogleich als solche erken 



Dageg 



beha 



• 



dafs sie immer vorhanden 



denn bei vielen, besond 





auf 



die 



licht, 

erste 



der angegebenen Arten metamorphosirten Gefassen z. B. bei Phoenix dactylifera 






fehle 



durcha 



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Noch mufs ich bemerken, dafs M oldenJiawer von den oben beschriebenen 

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1) 1. c. p. 190. 
1. c. p. 151. 




1. c. p. 283. 3) Exp. Tab. I. Fig. 4 




I. c. p. 287 




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Gefassen der Linde, wo man namlich zugleich die urspninglichen 




fasem und die Poren sieht, eine falsche Ansicht hat 
diese Gefasse seien auf der einen Seite Treppen 



wenn er 



glaubt 



1 





ange 




, auf der andern porose 
und man sehe die Tiipfel der porosen Wand durch diejenige Seite 






des Gefa'sses, welche den Ban derTrepp 



* • 




an 




b 



d 



so, sie seien auf der obern Wand: man konnte, wenn d 

bei dem ziemlich bedeutenden DurcHraesser dieser 

und Streifen zijgleiclr scharf sehen, sondern miifste das Object dem Mi 




:h, und glaube 

der Fall ware, 

me die Poren 



croscope mehr oder Weniger nahern, um eines nach dem andern deutlich 
. zu sehen, man wiirde sie nie mit der angegebenen Regelmassigkeit zwischen 



den Fasern der Spiralgefasse selien , haiiptsa'chlich kann es aber defsweg 



nicht 




so sein, weil man die Poren und Spiralfasern sieht 



wenn 



eh 



eine 






des Gefass 



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weggeschaitt 






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Vergleicht man die beiden angegeBenen Metamorphosen der Spiralge- 



. 



asse 




so sieht man leicht, dafs der Unterschied zwischen ihnen nicht so 
itend ist, als es auf den ersten Anblick scheinen raoehte, und dafs er 

nur darin besteht, dafs sich der organische StofF bei der erstern Bildungs- 

art in dicke der Spiralfaser ahnliclie Strange saramelt, welnhe allmahlig 



s 



breiter werdend die Wand des Gefasses bilden. DieZwisc 




ume; welche 






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jene Fasern zwischen sich lassen, werden so, jemehr sich das Gefafs ent- 
wickelt, immer kleiner. Bei der zweiten Bildungsart breitet sich der bildsame 
StofF sogleich in eine mit kleinen Poren versehene* Haut aus, welche bei 
ihrer weitern Entwicklung nicht mehr in die Breite, sondern nur in die 
Dicke wachst. t Ob diese Poren, wie Kieser glaubt, anfangs kleiner sind, 






» 



^». 






und wie sie alter werden, sich vergrofsern, dariiber wage ich bei der 
aussersten Kleinheit dieser Theile nicht zu entscheiden. Die Erscheinung, 



die ich oben angefiihrt habe, dafs im jungen Gefasse der Linde nur lichte 






Punkte, im 




viel- deutlichere dunkle Punkte sichtbar sind, konnte 



eher darin begriindet sein, dafs, so lange das Gefafs noch jung ist, noch 
kein deutlicher Wulst vorhanden ist, und man nur die Pore selbst als hellen 
Punkt sieht, dafs aber mit zunehmendem Alter der Wulst sich ausbildet, 
und so nur noch dieser, und nicht mehr die Pore sichtbar bleibt, die viel- 



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1 




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1. c. p. 280. 



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leiclifc jetzt verschwindet, wie der 




Treviranus r ) bei einem 



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Gefafse von Ricinus communis einen Theil der Wiilste ganz glatt, den andern 

mit Quereinschnitten versehen fand. 



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An vielen 




en bildet sich die Haut ganz 




armig aus o 



hne 



Poren und Spalten* besonders an den Stellen, wo ein Gefafs das andere 
beriihrt, oder wo die Zwischenwande der verlangerten Zellen, welche das 

■ 

■ 

s umgeben, an dassej.be stossen; daber riihrt es aueh, dafs bei Trep- 




pengangen die Spalten genau uberemanderliegen, was man besonders be 1 



den Farrenkrautertii und Lycopodien siebt, von welehen Gefassen Sehulz 2 ) 
mit Unrecht glaubt, die Spiral wmxkmgen seien gar nieht verwachsen, son- 
dern seien nur durch die am Gefafs herablaufeiiden Lebensgefasse verbun^ 
den. Solcbe porenlose Stelleii gehen haufig queer iiber das Gefafs weg, und 



scheinen von Kieser haufig mit den die Haut unterbrechenden Fasern ver- 
wecbselt worden zu sein, von welehen sie sich durch ihre Breite und re- 
gelmassigere Form unterscbeiden ; haufig kann man in ihnen durcb Drehung 
des Spiegels die urspriingliche Spiralfaser noch sicbtbar macben. 









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Kandcr dor 27docxia 



laufen, sind nicht, wie Kieser*} 



1 6. 



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iiber 



dafs (rfifaT* 



weg 




einfache Spiralfasera 




em 



wie Treviranus*} und Moldenhawer 5 } rich tig bemerkten. aus 



zwei nebeneinanderliegenden Faden, deren Trennung durch 
zen Strich angedeutet 
aus den 2 Ringen, in 



zusammen 




\ 



und bestel 



einen schwar- 

wahrscheinlich 



welche sich jedes Stuck 



Spiralgefasses endigt 



Ich habe mich beim Sassafrasholz und bei der Turbethwurzel aufs genaueste 
davon iiberzeugt, dafs an diesen Stellen keine Scheidewande am Gefafs vor- 
kommen, Was doch der Fall sein miifste, wenn nach Moldenhawers Ansicht 
das Spiralgefafs aus mit Faden iiberzogenen Scblauch en, welche an diesen 
Stellen zusammenstossen , bestehen wiirde, oder wenn die porosen Gefasse 



/ 



wie Treviranus glaubt 



H 



ellen sich entwiekelt 



miifste denn 



sein, dafs die Queerwande ersi spater (wie bei den Conjugaten Vauchef 



die Wan dung 



d 



Rah 



an 



d 



Veremigungsstellen) 



hwind 




1) Vermiscbte Schrift 



T. XVI 



2) 1. c. p . 42 1, 3) L c. Tab. IV. fig. 40 



4) Beitragezur Pflanzenph.Tab JI. f. 17 - 19. 5) 1. c. Tab. III. F. 10. Tab. VI. fig. 



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warden* was aber erst noch durch Beobachtungen nachgewiesen werden 



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miifst 






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der 



Gottf. Reirih. TreviranuS) der audi die Zusammensetzung dieser B 



mehr 



Fasern beobachtet 



zum Gefafs selbs 

i 

landergezOg 



glaubt 



dieses Band gelid" 



nicht 



dern bestehe aus soliden Fasern, welche 




diese 



bar falsch, da man nie diese Fa 



n das Gefafs umgebe 



g 



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Weit 



ere 



ber 



gebliche Fasernsystem siehe weiter unten.) Diese Ansicht 1st ©ffen 



Sp 



um das Gefafs beschrei 



■ 



ben sieht, indem sie immer geschlossene Ringe bilden, Welche zum Theil 
schief auf dem Gefasse stehen, auch gelingt es nie, diese Ringe vom Gefafs 

I wenn sie nur iiber dafs Gefafs 



was doch der Fall 



miifst e 



weglaufen wiirden 
welcher diese Fas< 



Dieser letzte Umstand spricht auch gegen Sprengel 1 ) 
fiir Zellfasern halt, welche iiber das Gefafs weglaufen 




Nicht immer ist die Vereinigung zweier Gefasse mit so breiten Bandern 

ondern oft deutet nur ein einfacher schwarzer Strich die Ver- 
an; dieses ist, so viel ich bemerkte der Fall, wennzwei an 

Mstossen , wahrend breite Ban- 



bindung 
hren Enden geschlossene Gefasse aneinand 



der die Stelle bezeichnen, wo die verschiedenen Fasern, welche Ein Gefafs 



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bilden 



ihrem Ende sich in Rin 




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noch 



Ausser den bisher betrachteten Systemen wurden von einigen Phytotomen 



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ge Bildungen in den Pflanzen angenommen, welche 



el mich 










meine Untersuchungen belehrten, nicht in der Natur vorkommen 



ches 



Molderihawer spricht von 
er mit dem Namen des Zellgewebes bezeichn 



einem Systeme von einfachen Fasern ? wel 



als 



ausgemachten Sache* Diese Fasern sollen riach ihm die BastrSh 



jiner ganz 

en s ) und 
die Zellen 3 ) verbinden, indem sie die Rander der Zellwandungen und den 

* 

jeder Zelle umgeben ; waren diese Fasern vorhanden, so miifste man 
aui dem Queerschnitte in den Ecken, wo die Zellen zusammenstossen, 



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Bod 



find 



en 



h kon 






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aber 



nie eine Sp 



von ihnen sehen. Wahrschein- 

Intercellulargange fur 






Hch ist mir, dafs Moldenhawer mit Luft gefullte 

Fasern gehalten hat. Eben so wenig fand ich sie, wenn ich bei 

tem oder sehr saftigem Zellgewebe die einzelnen Zellen durch Druck 




ekoch 









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• 

1) 1. c. p. 97 und und 149. 2) 




1 



119. Tab. II. Fig. 19. u . Tab. V 















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Moldenhawer giebt sogar an , dafs diese Fasern , wenn sie dicker 



be 



sonders die zwischen der Epidermis von Tradescantia discolor aus mehreren 
Fasern zusammengesetzt seien. Ich untersuchte die reinabgeschnittene Epi- 
dermis dieser Pflanze auf dafs sorgfaltigste , von den angegebeuen Fasem 






/ 










fand ich aber keine Sp 



Die verdickten Queerwande der Zellen dieser 









Epidermis haben von oben betrachtet das Ausseh 



Gefassen, welcbe 



den Ecken der Zellen sich ineinander miinden ,' der Queerschnitt 



aber aufs deutlichste, dafs es nichts anderes 



zeig 
als die hier beim Zusam 



• 



menstossen der Zellen 
wan dung. 



9 



bei ieder Epidermis, verdickte Substanz der Zell 







8 














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Ein anderes System von einfachen Fasern glanbt der alteie Treviranm* 
gefunden zu haben. 1 ) Er giebt an, es finden sich im Holzkorper fibr 



* 



Rohren, welche aus einer einfachen durchsichtigen Haut bestehen, in wel- 
cher D rathe oder Fibern ^ welche auch unter der starksten Vergrofserung 

i ■ ■ ~ 

keine E^ohlung zejgen, der Lange* nach fortgehen r und sie ausgespannt er- 

■ 

halten. Seine Abbildungen aus der Weide und Linde 2 ) zeigen, dafs er 
nichts anders vor sich hatte, als der Lange nach durchschnittne Bastzellen 

r 



deren 







Langewandung 



er fur einfache Fasern hielt 



Eine 






genaue Betrachtimg des Querschnittes h 

Ansicht iiberzeugen miissen 

die queer 




ihn von der Irrigkeit seiner 

erne von Jfasern zablt er auch 



iib 



die getiipfelten Gefasse weglaufenden Bander 



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Dafs die Ansicht von Medicus^X welcher 




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bestehc 
messer 



bte, die ganze Pflanze 



ehe 



soliden Fasern, die Oeffnungen, die man auf dern Durch 



■^ — 

nicht durchschnittne Gefc 



raume zwischen den Fasern, durchaus falsch 
Niemand mehr. 



, sondern die Zwischen* 
daran zweifelt ietzt wohl 
























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Ausser der Spiralfaser giebt es in den Pflanzen keine einfache solide Faser. 

Einen andern BegriiT, als Molderihawer und Treviranus verbindefc 
Malpighi 4 ) und Ch. Lud. Treviranus 5 ) rait dem Ausdruck Faser , womit 

diese die Bastrohre bezeichnen, deren Hohlung sie wohl erkannten. 



V--V 



/ 




Verm. Schr, 



/ 



146 



2) 



Tab. XV* Fig 



( 



3) Beitrage zur 
5) Vom inwendig 



Pflanzenanatomie 2tes Heft p 







188. 



Opera omnia p. 2, 



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Die Faserngeft 



Link 



aufs deutlichste iiberzeu 

den Bastrohren zu treni] 









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Ba 



u, wie der St 



Die Ranke kommt 



nnd ist nie aus 




Bastrohren trennen und als eigenes System aufstellen 
wovon Link zweifelhaft spricht, davon kann man 



Ihre Lange J 

denn wo sollte die Grenze 



Alle Pflanzenanatomen 



wenigen Worten den Bau 



der Ranke; ihre Angaben beschranken sich darauf, dafs die Ranke denselben 




Blattstiel 



Senebier*\ RudolphP\ Link 6 ), TTUdenow 7 ), Kieser 8 ). 



Malpighi*J, Grew*), 



nur bei Pflanzen, 



Gefasse enthalten, 



emem rein zelligten Theile gebildet. 



Bei der grossen Verschiedenheit, welche 



Ranken 



ihrem Baue 



. 



zeigen, ist es schwer, das Eigenthiimliche desselben zn bestimmen. 

Das erste, was sich bei der Untersuchung derselben zeigt , ist ein grofser 
Reichthum an Zellgewebe, worin der Grand ihrer Weichheit, Biegsamkeit, 

r Wie wir welter unten sehen werden 9 ihrer Reitzbarkeit zu suchexi ist 

ne j^weite sehr mcrkwurdige Eigenthiimlichkeit entdeckte Molden- 



> 
— 



und 



Ei 



hawer 9 ) an den Ranken der Rebe; er fand namlich, dafs an dieser Ranke 

zwischen der Rinde und dem Holze sich nicht, wie bei den Zweigen der 

_ _ v 

e, im Laufe des Sommers, eine neue Rinde, welche abwechselnd aus 

bildet, imgeachtet 



Reb 



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Schichten von Bastrohren und Zellgewebe besteht 

das Holz der Ranke stark wachst. Ich fand dieses vollkommen bestatigt. 
selbst bei einer einen VirtelzolL im Durchmesser haltenden Ranke der Rebe 
war keine Spur von neuerzeugter Rinde (Tab. I. fig. i.); eben dasselbe fand 
ich in den Ranken von Cissus und Passiflora, so dafs es scheint, dafs alien 
durcn die Metamorphose von Aesten entstandenen Ranken das Vermogen 
neue Bastschichten m bilden fehlt; welches den aus Blattern entstandenen 
ohnehin nicht zukommt. Dieser Mangel ist eine nothwendige Folge des 















, 



v 












c 








1. c. Tom. I. pars II. p. 4?. 



— r _ 

■ - 

Nachtrage zu den Grundlehren 2tes Heft p. 14. . 

1. c. p. 27. 4) Physiol, veget. T. I. p. 381. 5) 1. c. p. 222. 
Grundlehr. p. 197. 7) Grundrifs] 6te Ausg. p, 400. 8) 1. c. p 
1. c. p. 36. lo) Vergl. Malpighi " Tab. III. fig. 10. 



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182. 






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Blattermangels der Ranke, und in ihm Kegt der Grund, warum die Lebens- 
zeit der Ranke auf Ein Jahr beschrankt 1st. 

Diese zwei Eigenschaften sind die einzigen, welche den Bau der Ranke 
auszeichnen; wir werden weiter unten sehen, dafs in ihrem Zellgewebreich- 
thume zum 



begriindet 



Theil ihre Lebenserscheinungen , namentlich mre Reitzbarkeit^ 
id * da aber noch viele andere Pflanzentheile dieselbe und noch 



erne 



grofsere Menge von Zellgewebe besitzen, ohne reitzbar zu 



so 



wird auch durch die Anatomie der Ranke der Ausspruch RudolpMs 1 ^ be 

dafs man nichts finde, was den Bau der reitzbaren Pflanze charac- 



statigt , 
terisire. 






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22. 












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Fine Epidermis findet sich an alien Ranken , mit Ausnahme der von iriir 



§ 



Wurzelrank 



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Mangel der Epidermis lafst sich 



bei 



diesen letztern leicht erklaren 



da nach den Beobachtun 



g 



Kieser 3 ) 



und Trevlranus 3 ) (gegen die Annahme der friihern Pflanzenanatomen) die 



- lEpid 



den Wurzeln fehlt 



In Hinsicht der Menge der Foren steht die Ranke zwischen dem Blatte 












^ 










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und dem Ste 



Porer 

diesei 
vinife 



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der Mitt 



dem sie im Ga 



genommen, wemg 



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und meh 



der Stengel bat. Doch findensich 



Hinsicht viele Verschiedenheit 



hab 



Cissus 



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Gl 



auf alien Seiten 



B. Smilax aspera 



die Ranken von Vitis 

ie Foren : andere haben 

erulea; andere nur auf 



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der ob 
Ranke] 



Seite langs den dunkeln Streifen, welche die Reste der b 



ei 




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chwundenen Blattausbreitung 



d 



z. B. bei Citcurb 



Pep 






Cobaea scanden 



"^ 



Die Haare fehlen den meisten Ranken : Hieruber 



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Detail 



mich einzulassen , ware nicht der Miihe 



besonders da ich kerne Haare 



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zeichneten Bild 




fand 



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Eine abgesonderte Rindenlage kommt nicht bei alien Ranken vor, sie fehlt 
theils solchen von Monocotyledonen , theils solchen von Dicotyledonen ; bei 
diesen Ranken geht die grime Farbe der ausserstenZellen allmahlig bei den tiefer- 
liegenden Zellen in die weifse liber, z. B. Vanilla aromatica (Tab. ILf. 1 - 2), bei 
Musa Clematis,ebensofehlteineeigeneRindenlagedenRankenvonLycopodium. 



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2) 





Verrnischte Schr. T. IV. p 





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Auf der andern Seite finden wir auch bei Monocotyledonen eine wahre 






Rinde* welche 



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cht 



die Lang 




estreckten Zellen bestebt 



B. bei Gloriosa superba (Tab. IV. fig. 4), Srailax aspera (Tab. IV. fig. 2. 3.) 
Bei den Dicotyledonen kommt in der Regel 




Rind 






B. bei Bryonia dioica (Tab. I. fig. 4. 5), bei der Rebe (Tab. I. fig. 1.), bei Gissns 

bei Passiflora (TaK II. fig. 4 -5). Bei- Cissus und Vilis 

aus kurzen Zellen be- 

I. b. fig. 2. 3. d.) 9 




(Tab. I. fig. 2 

liegt zwischen der Epidermis und der eigentlich 

stehenden Rinde ein Kreifs von Bastrohren (Tab* I. fig 






wie es bei den Stengeln vieler kra 




er 



Gewachse der Fall 



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Iimerhalb der Rinde 



der verschied 



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24. 
Masse von Parenchym, welches nach 



Stellung der Gefafsb 



del eine 



chiedene Anordnung 



hat; indem es gleiehsam zur Ausfullung der von den Gefafsbiindeln, welche 



das G 



PP 



der Ranke bilden , freigelassener Raume dient 



ich will daher 



^eine Vertheilung mit der Stellung der Gefafsbiindel beschreib 



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Die Gefafsvertheilung der Ranke gleicht 

>nigen 
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den meisten F 



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Blattstiels 

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Hal bmon 



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Gefafsb 



hr 
del 



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gestellt sind, welche Bildung haufig 



im 



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stiele, aber nie im Strengel vorkommt 



/ 



• 



Auf der niedersten StufTe von Bildung steht die Ranke von Ophioglossum 



Lycopodium (Tab. II. Ill- fi 





S 



iaponicum (Tab- III. Fig. 3), 
Gefasse in Einem Biindel in 
die Ranke von Gloriosa (und wahrscheinlich auch die platrgedriickten Ranken 



der M 



teh 



wo die 



Von dieser Form macht 









Pau 



die 



h anatomis 



zu 



rsuch 



keine 



linia, Cardiospermum, 
Gelegenheit hatte) durch die Stellung der Gefafsbiindel in eine Lime (wie in den 
Blattstielen von Populus) den Uebergang zu der Gefafsvertheilung der Ranke 
von Gobaea scandens, wo die Gefafsbiindel einen nach oben geoffneten Halb- 
mond bilden, wie in den Blattstielen der Labiat 






I 






m und vieler andern Pflan- 

•I 

zen. Nahern sich nun die zwei Horner des Halbmondes einander, so stehen 
die Gefafsbiindel in einem unvollkommenen Kreise z. B. in den Ranken vom 

Pisum sativum (Tab. IV. fig- 1) von Clematis (Tab. III. f. 1-2) 



■ 




Kiir 

Endlich 



>llkommen geschlossene 




g auf, auch in Ranken 



die aus Blattern entstanden sind, z. B. bei Smilax aspera (Tab. IV. Fig. 2) 

— - 

dem geschlofsnen Holzringe in dem Blattstiele von 











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26 








. Dieser geschlossene Holzring kommt endlich fast bei alien aus 
Aesten entstandenen Ranken vor, z.J3.bei Cissus (Tab. I.Jfig. 2), Vitis (Tab. 2, 




Passiflora (Tab. H. fig. 4). 
Durch diese Vertheilung der Gefafsbiindel wird die Vertheilung des 

Zellgewebes in der Ranke bestimmt. Wo die Gefasse wie bei Lycopodium, 

Dphioglossum die Mitte der Ranke einnehmen, (welches Kieser 2 ) mit Un- 

/ . 1 « 

recht fur die allgemeine Bildung der Ranken angegeben hat), ist natiirlich 



kein Mark vorhand 



fafsb 



deLg 






dern alles Zellgewebe m einen Kreifs urn den Ge- 
(Tab. III. iig. 3-4). Einen Uebergang von dieser Form 



die mit Mark versehenen Ranken macht die Ranke von Vanilla aromatica 










( 



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(Tab. II Fi 





in 



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deren Gefafsbiindel in der Mitte die Bastrohren etwas 



weiter werden , und keine Gefasse zwischen sich hab 



dafi 



An 



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Eb 



g zur Markbildung anzeigen , die aber nicht vollstandig erreicht wird. 

von Gloriosa superba das Mark, da ihre 



fehlt 



Gefafsbiindel 



der Ranke von 
geraden Lime stehen 



Bei den Ranken, bei denen die Gefafsbiindel in einem Halbmonde stehen 



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wird 



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des Zellgewebes, wenig 



von einer 




Gefi 



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umschlossen , wie bei Cobaea ; nahern sich nun beide Spitzen des Halbmon- 

, so wird das in der Mitte der Ranke liegende Zellgewebe von 



des einander 



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und 



dem an der Peripherie liegenden, mehr oder weniger abgeschl 

bildet das Mark (z- B. bei Pisum sativum Tab- IV. Fig. 1), welches seine 

r 

vollstandige Entwickkmg erst in den Ranken erreicht, die einen vollstandig 

geschlossnen Cefafsring haben, wie Vitis (Tab 1. Fig. 1) Cissus (T. I. fig. 2-3) 
Passiflora (Tab. II. fig* 




Die Markzellen haben meist eine in die Lange gestreckte Form, bei der 



Rebe siud 



d 



B 



gezog 






Die Zellen, welche die Rinde mit dem Marke verbmd 



d, wo die 



Gefafsbiindel einen geschlossenen Holzring bild 



gentliche Spiegelfa 



und sind hier in horizontal Reihen geordnet, z. B. bei der Rebe (Tab. I. fig 
bei den Ranken hingegen, wo die Gefafsbiindel weit auseinanderstehen , 



d 



sie 



wie bei krautartigen Gewachsen, in senkrechte Linien g 






x- 




26 









/ 



Urn von dem Baue der Ranken 



■ 

deutlicheres Bild 



geben 



habe 



h im Fokenden die hauptsachlichsten Verschiedenheiten desselben in 



1) LinkE 



bot. Tab. HI. fig. 29. 




1. 



c. p. 182. 



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27 



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V 



I 

Heine von einzelnen Beispielen genauer beschrieben, und 

erlautert. 




ildimgen 






A 






Lycopodium clavatum, Lycopodiheae. Tab. H. Fig. 6. Tab. III. Fig. 6 

■ 

Es gelang mir nicht, den Bau der Wurzel von Lycopodium rapes 



welche die Rankenbildung am auffallendsten zeigt, bei ihrer grofsen Zartb 



j 







tersuehen zu konnen ; ich mufste mich begniigen, die 




n unserer 



:hen Arten zu untersuchen. welche zum Theil audi auf eine ahnliche Art 






\ 



\ 



/ 






' v 













doch 



wenig 



als die W 



Bei der g 
zeigen, 11: 



irzeln von Lycopodium rapestre gewunden sind 
Uebereinstimmung, welche die Lycopodien in ihrem Bam 



d da ich bei den W 



von Lycopodium Selago, alp 



annotinum , complanatum , und clavatum ganz denselben Bau fand, zweifle 
ich nicht, dafs auch die Ranke von Lycopodium rapestre denselben, 



oder 



doch 



em en sehr ahnlich 




1 * 



Die Wurzel 



g 



rd 






\ 



Lycopodium clavatum zeigt den 



fachst 



en 



Ba 




D 



Die Epidermis fehlt ihr, wie ich schon oben bemerkt habe 

eil besteht aus einer Masse, langgestreckter 



Gefafspflanzen 

als Wurzel. 

dickwandiger Zellen (a. b.) in deren Mitte ein grofses Bundel von Trepp 





Tl 



■/■ 




gt r welche aber nicht in eine Masse 

man auf dera Queerschnitte (Tab. III. fig. 6) 



'/ 




t 




WO 



, sondern S 

mehr das A 



sehen 



Ma 



als 



von 



■ 

G 



haben r dxirch sehr feine 



gg 



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1 






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V 



I 









streckte Zellen (c) in einzelne Bundel (d), welche im Querschnitte schlan 



genformige Biegung 

der Farrenkrauter 




en. ver 



theilt sind, wodurch sich ihr Ban d 



nahert, indem die feinen Zellen (c) der braungefarbten 
Zellhaut, welche die Gefafebiindel der Farrenkrauter umgiebt, entsprechem 












^ 



Ophioglossiim japonicunv, Filices^ Tab. IH. fig. 3-5 



Bei diesem Farrenkraute windet sich der Blattstiel und 




ei- 



\ 


















1 



Farrenkrauter 



1 . ■ 

nach Art der Ranken: im Ban stimmfc er mit dem Wedel der iibrig 



llkommen lib 



nur ist bei ihm, wie b 



se 



hr 






Farrenkrautern. nur Ein Gefaf 




vo 



rhand 



en- 



Auf der convexen (unteren Seite ist der Blattstiel gl'att", auf 



) 



(oberen) mit einfachen Ha 



b 



(fig. 5), auf beiden Seiten hat 




ermis 




P 



oren. 



Unter der Epidermis lieg 






g 



Reih 



langgestreckten , dickwandig 




di 



g 



d blasser werd 




lie 



g 



Ein 




riinen Zellen (a), die nach innen d 

■ 

das Parenchym der Ranke bilden (b). 



In der 



von 1 






reppenga 




en (c) 




von einer 



Lag 



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feiner, 
sind (d) 



im 



gen Blattstiele wenigstens, nicht brauner Zellen umgeben 



i 



s 






D 



* 

Vanilla aromatica. Orchid 

■ 

* 

Gefasse sind bei dieser Ranke 



Tab, II. fig. I. 2, 



(a a) 



noch in Einem Biindel vereinigt* 
Masse von langgestreckten Zellen, mit horizontalen Scheidewanden 
i findet , wie schon oben bemerkt wnrde , ein leiser 



Markbildung 



, ein leiser Uebergang zu] 
da die nach innen liegenden Zellen etwas weiter sind 



die aussern. und keine Gefasse zwiscben sich hab 



Dieser Gefafsbiindel 









' 















■ 

ist von einer dicken Masse 



5 



saftreicher Zellen umgeben (b), welche 




m 

grosse Intercellulargange in ihren Ecken zwischen sich las 



Die 



Zellenlage besitzt die oben (§ 




gegebenen Eigenschaften einer Epider 



\ 



i nicht, was mit dem Ursprung der Ranke aus Wurzeln iibereinstimmt ; 
n mufs diesen Zellen um so mehr die Eigenschaft der Epidermis absprecben, 

der Stamm von Vanilla eine sebr characteristisch ausgebildete Epidermis 



besitzt 



\ 





























Gloriosa superba. Lilia. Tab. IV. fig. 4 



Unter der aus langgestreckt 



mit geraden W 



d 



g 



/ 



foenen 



Zellen (vergl. §. 6) bestehenden Epidermis, liegt eine aus griinen, regelmas- 

sigen Zellen bestehende Rinde (a). Das Innere der Ranke besteht aus lang- 

gestreckten Zellen mit schief stehenden Qneerwandungcn (b)* zwischen welchen 



/ 



geraden Linie 3 Biindel von Spiralgefi 



(<0 li 



Smilax aspera. Asp 



Tab. IV. fig. 2 - 3 



















■vj 









v 



- ; 






S 



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■ 



Die aus weiten Zellen bestehende Epidermis bedeckt 






Lage g 



«• 






regelmassiger Rindenzell 
f&rbte Zellen (b) iiberg 



(a), welche 



cb 



innen m 



la 



g 



hellerg 



Um das Mark (c) steben 6 Gefafsbund 






(d), an welcbe nach aussen eine dicke Lage Bastrohren (e) angelag 



• 



Cyclamen europaeum, Lysimachiae. Tab. IV. f. 5. 6 






y 



B 



ei dieser Pflanze windet sich der Fruchtst 



ach Art einer Ranke 



zusammenJ welch 



ihrem Ba 



Aehnlichkeit mit der von Vanilla 



omatica hat. Der Holzkorper bildet in der Mitte der Ranke einen eng 



Kreift 



welcher 



weni? Mark (a) einschliefst. Er 




dicken 



( 



Masse langgestreckter Zellen umgeben, (b)-deren ausserste Lagen eng und 



dickwandig sind. Die Epid 



(c) hat sehr dickwandige Zellen und keine 



P 



D 



Bastr 



welche die Spiralgefasse umgeben (d) sind roth 













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V 












gefarbfc-, eb 



lne in dem Rindenkprper liegende Zel! 

/ ■' 



zelne Theile der Fpidermis, ohne dafs man 
Zellen zum System der eig 




dies 






ein- 



Gefasse rechnen konnte 






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Tab. III. i; 






Clejnatis alp 

r 
_ 

Die Ranken (Blattstiele) aller Arten von Clematis, die ich nntersuchte, 
zeigen denselben Ban. Die von Clematis alpina besteht beinahe allein aus 
Zellgewebe, dessen Zellen, je weiter sie nach anssen Jiegen , einen im Ver- 
haltnifs zu ihrer Lange immer kleineren Durchmesser und dickere Wandungen 

_ 

Die inneren, dunnwandigen, d 






■■ 



\ 



bekomm 



£*) 



Mark 





thalten die oben (§.8) beschriebenenSpiralwindungen(b). Zwischen diesen 



tmd den aussern dickwandigen Zellen liegen 5 Gefafsbiindel , welche Trepp 
gauge, die znm Theil in porose Gefasse iibergehen, enthalten (c), In der ausg 
bildeten Ranke find 








Liicke 



Zellenlage c 
welche von 



en j 



dem solehen Gefafsbiindel 



d der 



dureh die ganze Ranke ununterbrochen fortlaufend 




genen Haut 




ekleidet wird (d), und welche 



im noch nicht vollstandig entwickelten Blattstiele fehlt, 

Bryonia dioic a. Gurcurbitaceae. Tab. I. f. 4. 5 






( 



Eine StufFe h&h 



er 



als 



tliese Rank 



ier die Bilduu 



von Clematis fehlt, hinzn 



Ranke von Clematis, steht ihrem Baue nach 

■ 

^Igeiiiliclien Rinde, welche der Ranke 

In dem Umkreifs des Markes stent, wie bei 









/ 



X 












f ' 

1 

Clematis ein Kreifs von Gefafsbandeln, (fig. 4» a.), welche jedoeh nicht immer 

in derselben Anzahl vorhanden sind, was bei Clematis der Fall 1st; beira 



r 







■. ~ 

Kiirbifs, dessen Ranke denselben Bau zeigt, fand ich meistens 5, bei Bryonia 
meistens 4, zuweilen 3; flinf Gefafsbiindel mogen die natiirliche Zahl sein, 
da im Stamme des Kiirbifs 1 ) und der Bryonia jeder der zwei GefafsringeS 
Gefafsbiindel enthalt, und da im Blattstehgel , aus dem hier die Ranke ent- 
steht, haufig die Zahl der Gefafsbiindel der im Stengel entspricht 2 ). Jeder 



\ 



• 



\ 



dieser Gefafsbiindel besteht aus einer nnbestimmten Anzahl von Spiralgefassen 
(Fig. 5. a), welche von langgestreckten Bastrohren mit horizontalen Scheide- 
wanden umgeben sind (b). Sie sind ringsum von weiten Zellen umgeben, 
und stehen nicht, wie die Gefafsbiindel bei Clematis, unmittelbar, mit den 
im Umkreise der Markzellen einen Ring bildenden langgestreckten Zellen (d) 



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V 















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- ■ 

Vergl. Bernhardi iiber Pflanzengef. Tab. I. fig. 1. Hedwig. Fund. hist. 

• -m. _ — *aar *■■»" 4 ■ 



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Tom. I. Tab. II 






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2) Vergl. Ki 



176. 



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Verbindung. Dieser Ring wird 



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aus 









bild 



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g 



Rinde umgeben (c), d 



gelmafsigen Zellen gi 



rste Lagen aus langg 



streckten Zelleu gebildet sind (f) 



( 



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I 




SMtivum 




guminosae 





f. 



i. 



■ 



Die Ranke dies 




h 



mit den Ranken des Kiirbifs sebr 



iibereinstimmenden Ban 
unbestimmter Anzahl , 



Im Umkreifse des. Markes stehen Gefafsbiindel 



der 




auf der der Unters 



des Blattstiels 



/ 




d 



Seite ste 




Bryonia u 



nd beim Kiirbifs 



\ 



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ist der 
nicht i: 




wie 



(a), 
flallendem 



diefs 



ch be 



i 




ist. 




b 




w 



elch 



sind, die hier 




aus Spiralgefassen , 
wie bei den bisher betraeht 



tnaisi 




e 



Mass 





■y 



en 



sondern zum 





der Fall 

von Bastrohren umgeben 

Ranken eine unregel- 
Linien, welche vom 



in 



Mittelpunkte der Ranke gegen die Peripherie gerichtet sind , gestellt sind 



also sehon 



g 




Anfang der bei den Dicotyledon 



vorkommend 



Holz 




d (b) 



D 



bei Bryonia die Markz 



v 



langgestreckten Zellen 
biindel vorhanden sir 



ist 




in so 



d 



erspreng 



viele 
und bild 



so 



umgebende Ring von 
: Parthieen, als Holz- 
n Analoson der Bast- 






- 




bei den Baumen (c) 

r : ■ ' 






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V 




fissms 




- 

Vites. Tab. I. fig 



3 






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ernes 



Spieg 

gen ( a ) 



hoi 




en 



J 

rem Cissus und Vitis haben denselben. Ban , wie der Ast 

Gewachses. Vera Marke laufen , wie bei deU Baumen 



v 




sern aus, 



d 



d 



Holzkorper in dreieckige Abth 



Das Holz besteht aus dickwandi 




Bastrohren und zerstreut lie- 



senden Spiralgefassen (b) 



* 



Die 'Rind 



b 




aus 



gelmassig 



g 



• • 



Zellen (c) 



elche von einerLa 



& 



t> 




treckter Zellen (d) umgeben sind 

Zellen dick- 




die unmittelbar unter der porenlosen Epidermis liegen,; 
wandig, und nicht in die Lange gestreckt sind (e); zwisch 
Rindenzellen und dem Holze lafst sick noch ein Kreifs \ 
Zellen unterscheiden. der dem Baste entspricht CO* 



d 



g 



#• 



ggestreckt 



Li 









\ 





















Cissus hederacea 



Tab. V. 




2. 









• 



/ 






\ 



Der Bau dieser Rank 



der 



g 



dieser Ranke findet sich ein drusenartig 
Abbildung sieht, keine neue Bildung hinzug 




enr ahnlich 



er ; es ist , 



» 



An den 

• i 

wie man 



Sp 



d 




Ansc 




;treten, sondern das Ganze 
des Zellgewebes, sowohl des Markes (a)^ als hat 




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/ 



sachlich der Rindensubstanz einer Seite (b) entstanden. Die Epidermis des 
angeschwollenen Theiles ist verandert, indem die einzelnen Zellen derselben 
sich nach aussen verlangerten , und so Papillen bilden (c), ahnlich dem 

erzug auf vielen Corollen. 



















\ 



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w 















e- 



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Vitis vinifera. Vites. Tab. I. fig. I. 









* i 









\ 



Diese Abbildung zeigt den Queerschnitt einer zu einer ungewohnlichen 
Dicke (|Zoll) angewachsenen Ranke. Ungeachtet der vollstandigen Entwick- 
Jung derselben, hat sicb dock zwischen der Rinde, und dem Holze nicht die 
mindeste Spur einer 



Rebe der Fall ist. D 



t _ 

neuen Bastlage gebildet, wie es ira Stamme der 



er Holzkorper 




leichfc vollkommen dem von Cissus 



glandulosa, ansgenomrnen , dafs es von einer viel grofsern Anzahl von Mark- 



\ 



strahlen (a) unterbrochen wird. 



V w I 

Die langgestreckten Zellen , die bei Cissus 



glandulosa urn die Rinde einen zusammenhangenden Ring bilden, sind hier 

in getrennte halbmondformige Biindel (b) zersprengt 



Passifli 









\ 



ora 




Cucurbitaceae. Tab. II. f. 4. 5. 



■ 



A 



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V 



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Die Rinde besteht aus regelmafsigen, griinen Zellen (a); an der Stelle, 
wo sie nut dem jungen Holze (b) zusammenstofst, liegen die Bastrohren 



in getrennten Biindeln (V). Der Holzkorper (d) besteht aus feinen Spiral- 

gefassen und dickwandigen Holzzellen, die Markzellen (e) sind in die Lange 

gestreckt. 






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n 



V. 



I 






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I 

1 ' . 



/ 









Ehe die fiir die Pflanzenphysiologie so wichtige Lehre von der Meta- 
morphose von Wolf \ Linne, Gothe, Link, Becandolle, Gmelin gegriindet 



und ausgebildet war, wurde, so viel mir bekannt, kein Versuch gemacht, 
die Jintstenung der Ranke, welche von jeher weniger als die iibrigen Theile 

der Pflanze beachtet wurde, zu erklaren. 

In den Werken eines Grew, Malpighi, Duhamel, Adanson, Bonnet, 




nur eine Andeutung iiber die Bildung 



Senebier sucht man vergebens 

der Ranke, obgleich es Wo hl bekannt war, dafs an der Rebe oft die Ranken 

einzelne Bliithenund Beeren tragen, was doch wenigstens bei dieser Pflanze 



leicht auf die Entstehun 




der Ranke hatte leiten konnen. Ab'er so weit 






war Senebier entfernt, den Zusammenhang zwischen der Ranke und den 
Bliithenstielen einzusehen, dafs er diese Bildungen nicht einmal fur Ranken 
gelten lassen will, indem er sagt: „I c h sah wohl, dafs diefs Bliithenstiele 



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die friihe ihre Fr 




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jrloren hatteri, oder an denen di 



.- 







^Bliitben steril blieben. 

Linne und Goihe 

■ 

metamorphose der Ranke g 

Entstehung der Ranke aus 

ohne jedoch mehr, als einige Andeutung 



icht 



in ihren Abhandlungen liber Pilanzen- 
Erst Link machte einen Versuch, die 



der Metamorpho 



derer Tl 



geben 



Ob 



erklaren, 
i Ranken 









fiir metamorphosirte Theile ansieht, oder ob er einzelne fur eigene O 




ane 



f 



halt, dariiber spricht 
stimmung der Organ 



ch nicht 
aus welchen 



dafs 



iht gliicklich war in B 




die Ranken 



ckeln, werde 






ich weiter 

- 

Aest 



en en 




seige 
mog 



auch 




er nur, dafs sich Rankin 



2 




ohne jedoch Beispiele dieser Bildung zu k 



1 • 

In neuesten Zeiten 3 ) rechnet er die 




der Kiirbiefsartigen Gewachse 









X 












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■ 




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er. 



hierh 

Einseitger als Link 
die Rankenbildung. D 



. 



indem 



§ 



4 




v 



die R 



„samer 



. 



rklarten Kielmaier, Wildenow, Nees von Esenbeck 

bieg- 

Die 

voll- 

Wilden o w 5 ) 



erlangerter Zweig ohne ein Auge an der Spitze oder S 



zwar 



Ansieht, dafs sich Ranken aus Zweigen entwickeln konnen 

kommen richtig, nur pafst es auf den kleinsten Theil derselber ^ 

verfiel in den entgegengesetzten Fehler, indem er die Rank* fur einen Bla tt 

stiel ohne blattforaiige Ei w 



citciuxi 




rklart. Np.p.s von Esenbeck 6 ) spricht 



aus, 
einen 



bes 



dafs die Ranke niemals ein 

. matamorphosirten Zweig. 

Nach Decandolle 7 ) konnen sich alle Org 



O 



■N. 



sei 



er 




sie 



fiir 






die 



verwandel 



auch in Ranken metamorphosiren, selbst der Sten 




dieser zum caulis volubilis wird. Wie unrichtig di 



1 



;n Stachel 

wodurch 
ist , wird 



aus 



der zweiten Abtheilung dieser Abhandlnng zur Geniige erhell 



candolles Eintheilung der Ranken nach den Theilen, aus d 



den 



nd 



{ibertrifft um vieles die friihe 



ist aber 




:n ; De* 
sie ent- 

nicht 















/ 



i 




















j 






* 

geniigend 






Massey z> ) behaupt 



ausdrucklich 



dafs manche Ranken ke 



meta 






mbrphorirten Theile, sondern eigene Organe seien z, B. die Ranke von Vitis 
Smilax horrida, Cardiospermum , ohne jedoch seine Grande anzugeben- 

' i -J ' 

Grundlehren p. 184. 3) Element plril. bob. p. 165 






J 



J 



J 




1. c. T. I. 381. 

■ 

Pflanzenphysiologie Mns 



6) Handb. der 
8) Diet. d. scie 



P 



542, 






natur. Art. cirrheux. 



■ 

1 






N 



-■ 



■ 



N. 



Grundrifs 6te Ausg. p. 400 
7) Theorie elemented. 18 19 p. 108 







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Wena man die Rankenpfl 



:8- 

bet 



y 



SO find 



man 



c 



fs d 



N 



■ 

Ranke zwar b 



d 



Art eine bestimmte Stellung bat, dafi 



I 



nahe an jedem aus Zellgewebe und Gefassen bestehenden Theile Ranke 
kommen. namlieh arnStamme, in der-Blattachsel, und ausser derselbei 



an 



d 



Stelle der Stipul 



am 



Bl 



an 



der Bliithenki 



an den Stanb 



x 



faden. Schon dieser Umstand spricht dageg 



dafs die Ranke ein 



g 



fhumliches Org 
so findet man , 



dafs 



Untersucht man die Ranken der einzelnen Arren, 

5 Ranke die Fortsetzung oder 



bei einigen Pflanzen d 



Theil eines normal gebildeten Organes ist 



I 



B. bei manehen Bl 



der Rebe, bei den Blatt 
mancher Arfcen von 

■ 

Flagellaria , 



gefiedert 




der L 




minosen 




inia 



nnd F 



beim Blatte von Gl 



Nepenthes, bei der C 



V 



. 



Strophantli 






einem and 



Fall'e (beim Blattstiel 



1 



Clematis) bleibt nach dem Abfall 



d 



Blatt 



bstanz der Blattstiel als wahre Ranke zuriick ; bei andern Pflanzen find 






man an 



Stelle des Sten 





Bliith 



an 



and 



hi 




g 



in 



derselben Stellung am Stamm, statt der Bliithen 



Rank 



en 



Vitis, Pan 
dais an dei 



od 



man findet bei Verg 



/ 






die sine eine Ranke. die and 



■wie bei Ciss 
wandten Art 

ein Blatt tra 



g 



ma 



r 



oder 

vorkornmen 




A 



wo 



ewissen 




zelnen Exemplar 



> 



e immer Ranker! 

statt der Ranke, ein Blatt, wie bd 
















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1 









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#, ; 






A 



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yrus Aphaca 

Auf diese A 



d 



li di 



V 




leicl 



inn 




der Rankenpfl 



mit 



wandten A 



der der versehiedenen Th 




Pflan 



ander, habe ich, die Stellung der Ranke am Stamme, und ihre Verwandlung 

'_! : -j^i— ~l . r i^.>m MV «^ ****** Hnijo Tr%£xr*YT* pnf:i rirei Hiirii i-vnniVLJ i<^ c vv ial,lio\j11 i tilt/ 1CI1 




Org 



Hulfe nehmend, bei alien Rankengewach 



sehen Gelegenheit hatte, ihre Entstehung aus andern Organen erkannt, 
t halte es fur eine ausser alien Zweifel gesetzte Wahrheit, dafs die Ranke 



g 



• • 




eines 




Or 



hes Orgai 
is hervorg 



sondern immeir aus der Metamorpho 




¥ 



V . 






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2Q 



N 



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theilte die Ranken nach ihrer Stellung, Einfachheit od 




Limit 

ung, nnd Art sich zu win-den in folgende Art en ein: cirrhus i) 



V 




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Amoenit. academ. Tom. VI. p. 231. 






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V 



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V 



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34 






2)foIiaris, 3) petiolaris, 4) peduncularis, 5) simpl 
7) convolutus, 8) revolutus* < 



» 




bi 



tri 



multlfid 



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' 



Finen schoneren Weg selling Decandolle J ) ein, indem er nacli d 



en ver 



scMedenen Organen, aus deren Metamorphose die Ranken entstanden sind 



6 Arten annimmt . 

^cirrhus petiolaris, wenn es 

Erbsen. 





Blattstiele sind , wie bei den 







) cfoliaris, wenn das Blatt selbst sich in einen gewundenen Anhang 



g 



wie bei Gloriosa 





















/■ 



t 







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V 






N 



( 



f 






• 











c. nervalis, wenn der Hauptnerve sich iiber den Rand des Blatt 

* 

einen fadenformigen K6rper verlangert z. B. bei Nepenthes. 



in 



4) c. stipularis wenn die Ranke 



stipula ist. 

5) c. peduncul 



metamorphosirte oder 



g 



s~ 



N 



deln 



- 

wenn abortirte Bliithenstiele sich in Ranken verwan 



wie bei Passiflora. Vitis 






c. corollalis, wenn die Blumenblatter oder Segmente der Corolle sich 



gewundenen Anhang verlang 
Ich bringe die Ranken in zwei g 



i 



wie bei Strophanthus 






osse Abtheibngen nach den zwei 
Hauptsystemen der Pflanze, welche durch die Metamorphosen verschiedene 

Formen annehmend, die ganze Pflanze zusaznniensetzen, nach dem Blatte 

und dem Stamme. I 



A 



JBlattranke 




tsteht 



aus der Metamorphose eines zum Blatt- 

system gehorigen Organs ; als Arten nehme ich an, cirrhiis foliar is, petio- 
laris, ner palis, stipularis* corollaris , Jilameniaris, 









■ 






s 






I 




d 



\ 



/ 






B. Stammranke 

» • 

System des Stamms 
peduncularis , radicalis, 



twiekelt sich 




Theiles: ihre Arten 



■ 

der Metamorphose eines zum 



d cirrhus ramalis 






/ 



s 




3o 






■ 



• * 1 1 

Die JBlattranke ist, wie das Blatt, als eine Schichte des Holzkorp 



des Stammes zu betracht 



dieses wird 
und Ranken 



bewiesen 




die sich lostrennte imd die Rinde durchbrach 



die Stellung der Gefasse 

i die Stammseite hi 



die 



manchen Blattstielen 



g 




3 



^N 



geoffneten Halbmond bilden 



> 






bei den hoher entwickelten Slattern und Ranken 



sich der Halbmond in einen mehr oder wenis 



chliefst 



vollstandigen Ring, und 



\ 












\ 




t ; 



1) Theor. el&n. p. 373. 



^ 


















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Blattstiel nimrat so den Bau des A 



I 



1 



halt 



f 






> 







S 









diese Stuffenfolge der Bildung anzunehmen, und so dem Blatt 



dem Aste eine urspriingliche Verschiedenh 



b 



d 



ed 



g 



stehenden Pfla 



wie 



; im Bau 
bei den 



hreib 



und 
da 



G 









bun del des Blattes, in einer Flache stehen, und der Blatt; 
bei den holier stehenden Monocotyledonen wie bei Tamus 
stiel gesammelt werden, und erst bei den sehr ausgebildel 



rasern die Gefafs- 

■ 

itiel noch fehlt 



N 



Bl 



Bl 



der 



Dicotyledonen , wie bei Aesculus, durch ihre Stellung in einen geschlofsnen 



Ring einige Annaherun 





kehr 

der 

Halbmoj 
nach' 41 ) 



Bildung des Astes bekommen 



die umg 



wie Nees von Essenbeck sethan hat, der die ringformige Stellung 







sse fiir die dem Blatte zukommende 



ndd 



Stell 



g m einen 



d fiir 



eine 



» 



anfangende Spaltung oder Aufschlitzung d 



Lang 



\ 



Die Ranken trennen sich, wie das Blatt 
Metamorphose entstandenen Organe, wenn si 



und die ubrigen aus desser 
ihre kurze Lebenszeit durch 



laufen haben, vom Stamme ab, oder gehen bei krautartigen Pflanzen mit 

dem Stengel zu Grande. 

wie die meisten andern 
ie Blattranke als einen 



Die Ranke ist me in eine Flache ausgedeh 



c 



h 



a n n 



d 



zum Blattsystem gehorigen Theile; man 

Blattstiel ohne blattformige Ausbreitung bei 

Decandolles cirrhus foliaris: „lorsque la 

■ 

en appendice tortille, comme dans la Superbe de Malabar 



W ( 




lie- me me se prolong 



" kommt b 



■ 



b 



Bl 



wie 



Gl 






perba 




nle 



vor 



sond 



^ 



hmalen, linienformigen Blattern, ohne blattartige Ausbreitung, 



nur b 
Immer i 



der Blattstiel, so weit er auf seinen Seiten mit Blattsubstanz bekleid 






/ 



/ 



I 



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J 



- ^ * 



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und 
fahi 



so zum 



Haupt 



y 



d 



•9 
1 _ 

Blattes wird, gerade und keiner Bewegung 




dafs auch die Bewegung 



des Pflanzenschlafes , von deren Aehn 



. lichkeit mit den Bewegungen der Ranke unten die Rede sein wird, immer 



durch den, von 




Blattsubstanz bekleideten Blattstiel verwi 



\ 



werd 



r 



x 



V 






c 



V 



- 



. 









y 



^ 



\ 






Bei der Vertheilung der Blattsubstanz am Blattstiele kommen folg 



Verschiedenh 
Flache auszubreiten 



> T or: Die Blattsubstanz uberzieht 



oh 



ringsum den Blatt 



haiing A 



h 




ein 



solch 



es 



ne 
Bl 



ch 



in erne 



g 



h 



s e n r 



§ 



Rankenbewegung, oft bildet es 



vollkommene 



i. 






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) 1. 



C. 



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543. 



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h 





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i 
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r 
■ 









x 



Ranke. 

Blattstiels seiner ganzen Lange nach ausgeb 



1st hingegen die Blattsubstanz in eine Fiache zu beiden Seiten des 

eitet. so wird so das sitzende 



Blatt gebild 



b 



nie 



die Bewreun 



/ 




g 



d 



Ra nke 



§ 



1st der 



untere Theil des Blattstiels frei 






so 



g 



ch haufi 




Erscheinunge 



/ 



des Pflanzenschlafes , der Reitzbarkeit, und oft vollkommne Rankenhewegung 



nd man hat somit die Bildun 




Ranke 



j 



slche sic 



h 



in 



em 




endig 



1st d 



obere Th 



d 



Blatt 






frei Ton Blattsubstan 



1st der freistehende Theil 



cht 



Stachel 




sondeitt wei 




d 
d 



y 



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zellgeweb 
seiner Ki 



so 



bild 



er 



keiner Beweg 



wenn 



fi 



ku 



m 



ist 






M 



d 



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g 








ist; wie er 



7 




er 



durch seine riickw 



gung 



B. b 



C 



geb 
eth 



F 



Annaiherung 



ird 
Ra 



S 



er 




b 



lop 



L 

ca; dieses nimmt mit der gr3sserwerdenden 
Lange zu, und so geht die Form von Calla, in die vollkommene Ranke -iiber, 

t, welche sick bei Nepenthes in den bekann- 



/ 






e bei Gloriosa vorkommt, 
underbaren Schlauch ausbreitefc 



Verschwindet die 




A 



breitung g 

Diese 



so 



scheint die sonderbare Form von, kathyrus Aph 



chiedenen Bildungen kommen bald b 



fa eh 



zusammengesetzten Bl 



Men 




Abstufung 



bald bei 
d Ueber- 



gaag 



so dafs es schw 



y 






bestimmte Unterabtheilung 



bringen. Im folgenden habe ic 




sucht, die mir 



■> 




nnt eewor 




denen Blattranken 



t 



ihungsweise zu ordnen, 



















3 J 



w 






i 



Cirrhus foliar is. 
a) linienformige , spiralformig 
dienende Blatter: 




nicht zur Befestigung der Pflanze 



■ 













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udtsphodeli. 

Allium circinnatum* 



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Albuca spiralis. 
Narcissi. 






■ 



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Gethyllis s 

r 

Caryophylleae< 
Dianthus r ). 

■ 

dehor ace ae. 

* 

nScorzonera pusilla 



/ 



/ 






ciliaris, villosa 






v 






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, 








Mirbel Traite T. 1. p. 229. 






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Unstreitig miissen diese Formen zu den Ranken gezahlt werd 



w 




auch die Blatter oft wenig 



cht zur Befestigung der kleinen Pfl 



L 



d 



geh 



d 



B 



ei 



diesen Pfl 



/ 



ist die Rankenbildung 



cht, wie b 



d 



weiter unten angefuh 



A 



em 



Riieksch 



von 






holier ausgebildeten Blattforra 



dern diese Form des Blattes ist b 



- 

diesen Pflanzen, wie man aus der Vergleichung mit den verwandten Arten 
sieht, die natiirliche. Durch das Folium recurvatum mancher Monocotyle- 
men, z. B. der Tillandsia usneoides, recurvata geht diese Form in das ge- 
de, linienformige Blatt, wie es z. B. bei den Grasern vorkommt , iiber. 
In vielen Familien finden sieh Annaherungen zu dieser Form, ohne dafs 



d 



docb die Windungen so deutlich ausgesprochen waren, dafs man diese Bil 



dung 



mit R 



d 



Ranken zahl 



k 



z. 



B. d 




die einfaehen Blatter mancher neuholland 



Nadel 
Mim< 



. 



s 



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Ranken, welche durch das Verschwinden der Blattsubstanz breiter 






N 






Bl 



entstanden sind 

































j 



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Bi 






B 



g 



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■ 









hr vielen Arten von Bignonia ist das ausserste Blatt der zusammen 



gesetzten Blatter in eine Ranke 



Bignonia Un 



iBinea 



aequin octialis , 







paniculata, elongata, grandiflora, capreolata 



w 



ihres Blattstiels 

dessen Vorbande 
eine ein facte od 



Bl 



statt des d 



unpari gen Blattes 



rigescens , lac- 

baben am Ende 

i durch 



\ 



~N 



/*"->. _ _ 

das, Blatt zum Folium ternatum wiirde, findet ^ich 



N 



g 



i 



kurze oder lange Ranke 



■ 

Dafs diese Ranke aus 



•; 



em em 



Bl 



entstand 



ist, 



gt Big 



* 

echinata auf das deutlich 



» 

deren untere Blatter folia ternata sind, die obern f< 

cirrhosis. 



conjugata 




* 



b 

d( 



Dieselbe Verwandlung des tussersteii Blatt 

gnonien mit gefing 



Ranke 



B 



Bl 



em z. 



Rb 



untere Bl 



* 

fiinf Blattchen bestehen 



ei 
b( 



Big 

de; 



mittlere Blatt in eine Ranke verwandelt: ferner bei Big 



- 



be 




itt auch 

biculata, 

i ist das 
e noch 



zusammengesetztere Blatter hab 



B.Bign. variabilis, deren untere Bl 



folia bit 



d 



ob 



folia conjugato ternata cirrho trifid 



r 



Tourretia lappacea 



Auch hier findet sich dieselbe Verwandlung der oberen Blatter in Ranke 



Folia primord 



foliolis lateralibus bipartitis, ad sequentem nod 



.. 



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V 












V. 



V 















'V, 



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I 




38 



K 






r 



duplicate ternata absque cirrho, ad nodos caulis superiores ternato-decomposita 



vel ped 



petiolo communi in cirrhum ramosum convolutum 



V 



Dieselbe Rankenbildung finden wir auch bei 



i 



Spathodea 



/ 










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mm 



f 






Aeecremocarpus 
Cobaea scandens 






\ 






^^ ^* j^# v^ v^ %»*• ^^ ^" »■— >— ^ 



Diese Pflanze hat gefiederte Blatter mit alternirenden Blattchen , der 



Blattstiel endigt sich in eine Iange Ranke, an welcher kleinere Ranken 



m 






derselben Ordnung, wie die Blattchen am ^lattstiele stehen, so dafs sie sich 
auf den ersten Anblick dichotomisch zu verasteln scheint, an seiner Spitze 
endigt sich iederZweig der Rankein zwei kleine seharfe nach unten gekriimmte 
Hackchen , mit denen sich die Pflanze an fremde Gegenstande leicht anhan- 

■ 

gen kann 



\ 









Corymbife 
Mutisia. 



f 






















. 



/ 












Hieher gehoren die Arten mit gefiederten Blattera z. B 

* 

■ 

des unpaaren Blattes findet sich eine Ranke* 

Ranunculaceae* 




a. 



N 




m. 



i • 



■ 



I 



Clematis 



t 



D 




zwei Blatter vm& 



wie be 


























C 







• 



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I 


























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f 



Lathyrus «nd Bignonla. 

Papaveraceae, 
Fumaria fungosa, capreolata, media 



t 




1CU 




t 



vesiearia. 



- 

D 



aussern Blattchen der sehr zusammeng 




sind 



in 



■ 



X 



Ranken verwand 

Leguminosae. 
In keiner Familie 1st diese Art von Ranken so haufig 
senfriichten. 




Das aussere Blatt der gefiedert 




den Hiil- 
haufig auch die 



Blattchenpare, zuweilen auch nurEin Blatt des Ietzten Blattch 



en 



pares, sind bei solchen A 



die einen d 



f 



chwachen Stengel hab 












Ranken verwandelt ; ja die Metamorphose kann so weit gehen , dafs 

- ' ' 

Blattchen verschwinden, und nur noch der Hauptblattstiel bleibt. 






\ 



Pisum. 

■ 

Lathyrus. 

Bei Lathyrus Aphaca kommt die eben 




kteVe 




( 



g des ganzen 















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3o 












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Blatts 



fache Ranke 



r, die Blatter sind durch die sehr stark e 
Selbst die untersten Blatter sind schon 



wickelten Nebenblatter ersetzt. 

■ 

Ranken verwandelt; doch kommt es nach Willdenow, aber sehr 

dafs an der Ranke noch einige Blatter stehen. 



s 










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X 



Eryum 















Och 



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Entoda 



s 



N 



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Es ist sehr nierkwiirdig, wie sehr die Rankenbildung nur auf die A 



welch 



d 



ihwachen Stengel hab 



beschrankt ist, so hab 



z. B. die Arten yon Vicia mit aufrechtem Stengel folia imparl pinna ta, oder 



doch weni 




keine Ranke , nnter den Mimosen hat 



die Unterabthei 



g Entoda schwache Stengel und Ranken 




d 






Beispiele kommen in dieser Farailie vor, welche die Verwandtsehaft 
Stachels mit der Ranke zeigen; an derselben Stelle, an der viele Arten 
von Vicia, Lathyrus u. s. w- eine Ranke tragen, zeigen viele Astragalus, deren 
fester Stengel dieses BefestigungsmittelnichtnSthig hat, einen Stachel. Wie 



bei vielen Clematis die Blatter abfallen, und der Blattstiel als Ranke zuriick 
bleibt, so bleibt bei Astragalus campestris u. s. w. wenn die Blatter abgefallen 



X 



sind, ein Stachel 



\ 



\ 




32 



r 






Cirrhus petiolaris. 

Mit diesem Namen bezeichne ich die Form , wo sich der Blattstiel wie 

■ 

Ranke windet, an seinem obern Ende aber noch eine Blattausbreitung 



g 



Es 



die entgegengesetzte Form 



hus nervalis. Man konnte 



einwenden, dafs ich hier eine Bildung zu den Ranken rechne, welche gar nicht 
hierher gehore. Bedenkt man aber, dafs es der Blattsiel ist, welcher sich 

: so wird man 



e. Bedenkt man aber, dafs es der Blattsiel isi 

in Ranken theils vollstandig, theils unvollstandig verwandelt 



diese Bildung 

ob sich der obere 



Wahre Ranke anerkennen , da es im Grunde gleieh 




S 



der d 



untere Theil, oder das Ganze in eine Ranke 






N 










N. 









V 
















verwandelt. Diese Form ist yiel seltener, und auch weniger beobachte 

der Cirrhus foliaris , sie wurde mir nur bei folgenden Pilanzen bekannt 

Filices. 

■ 

Lygodium* 









Gphioglossum japonicum 



■ 



** , .* 



i - 



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Die Blattstiele dieser Pflanzen winden sich wie die Ranken der iibrig 



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jm 



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Pflanzeii rechts und links, immer die 



Seite nach. innen gekehrt, urn 



fremde Geg 



nd sind daher als vollkommne Ranken zu betrachten 






. 









n 



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Lysimackiae 
Cyclamen ei 









paeum 




Zuweilen winden sich die Blattstiele um fremde Ge 



5 



Scrophulan 



r 



-^ 




nurri 




u m 












Maurandia scandens. 










■ 



-\ 









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, 






Ranunculacae 
Clematis. 



■ 









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Atrag 






\ 








/ 










I 






B 



de 



/ 



mit einem langen, scnwacnen Stengel versehenen Arten win- 
den sich die Blattstiele , bald die allgemeinen , bald die partiellen , bald beide 

fremde Gegensta'nde, oder auch, wenn sie ganz frei, entfernt 



g 



um 



.ich 

der Beriihrung mit irgend einem Korper sind, fiir sich 



erne 




zusanimen 



Nach einem 




bt das Blatt ab, die Blattsubst 



• 






. 



ab, 
glei 





. 






der Bl 




bt 



cknet 



noch lansere Zeit stehen 



& 



vcllkdmmen einer Ranke 



Fapaveraceae. 

Fumaria Vaill 



- 



*~\ 



• 



*•» 



Geran 



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rropaeolum 





















*.» 



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■ , 







Menisperma* 
Cocculiis japonieusi 












. 






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■. * 



- 






4t 






zen vor r 



und oft 



■ 

fest unmerklichen Grad 






Die Windung des Blattstiels kommt nicht an alien Blattcrn dieser Pflan 

1— 7- ■ . ~ 



t* 



1 



§ 



che 



• 



x 






Exemplare von Antirrhinum eirratum, Maurandia scandens, Clematis, Tro 




um 



gar nicht, od 



elnen Blattern, wahrend sie an ander 



r 









^ 



r 



sehr haufig ist. 
ken ebensowenig 



Eeriihrung eines fremden Ktfrpers 1st bei alien diesen Ran 

, ndthig, dafs sie sich zusammeu 



als b 



den ubrigen 



■-- 



- 







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. • . 












s^" 



. 



/ 



Cucurbitaceae. 

■ 

Passiflora orbiculata. 

Die wie Ranken gewundenen Blattetiele, scneinea die bei 










Art 



■ 



seltenen 




zu 




. 
















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33 






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■ 






• 









r 






























Cirrhus nervalis 









s 



Die Blattsubstanz bekleidet nur den untern Theil des Bl 



der 






Blattnerve sieht daher iiber das Blatt hinaus, und windet sich 



Ranke 









AsparagL Flagellaria indi 



- 



* r 






J 




ilia . 




rhosa. Gloriosa superba 



B 



Gloriosa verlangert sicfa nicht, wie Decandolle angiebt, das Bl 



dern nur der Haupt 



dieser bekonnnt von der St 






wo 

dafs 



Ranke, soi 

die Blattsubstanz aufhort, eine dickere Umhiillung von Zellgewebe 

In einer auf die Flacbe 



bemerkbar aufschwillt , und windet 




v 



des Blatts senkrecht stelienden Ebene zusammem Auch der Bau der Epi- 
dermis spricht gegen Decandolle s Ansicbt, da die Epidermis der Ranke 
mit der des Hanptnervens des Blattes iibereinstimmt y und nicht die zackigen 
Rander der Epidermis Zellen der Blattausbreitung hat. 



D 



Musae* Musa paradisiaca , sapientum r cocchiea. 



V 



Blatt 



nerve gelit 



Verhaltnifs zura Blatte unbedeutende 

die bald nach dem Entfal- 



Auch in ihrem frischen Zustand 



(bei Musa paradisiaca 3 ZoII lange) Ranke 
ten des Blattes abstirbt, und vertrocknet. 

ist sie ausserst zerhrechlich* Die LnfthoBl ^ 

dfeselbe fort, smd Her aber nicht mehr durch die, aus stemformigen Zellen 



ch in 



geb 



1 




en 



Scheidewande in Kammero abgetheilt 



- 



Cichoraceae. M 






/■ 



Die Arten mit einfacben Blattern haben eine Ranke am Ende des Blatts 



ausgenommen Mut 
mucronata bat. 



folia 



T 



elche 



aufrechten Stengel u 




f( 






V 









Planta incerta sedis. Nep 







■ 



Die Ranken en dig 



ziim' 




eil in 




« t 



an 




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enfcwi 




sind 



den Blattern, denen die Schlauche fehl 

* 

CirrTu 










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I 



arag 














eine 



prunge des Blattes steht auf beiden Seiten, statt einer Stipula 
Smilax perfoliata linden sich stipulae. 






.■ 



V 



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' . 




35 



■ 



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■ 



Cirrh us 




■ 



I 5 



- ., 



' 






-- - 




Bau und die Verganglichkeit der Corolle machte diese nicht 



v 


















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X 






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geschickt, die Pflanzen zu befestigen, doch sehen wir sie bei einigen Pflanzen 

die Form einer Ranke annehmen. 



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Aroideae. Galla 



Arum spiral 






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X 



Bei diesen ist die Spatha spiralformig znsammengerbllt 









v 



K 



•Asph odeli. H y a ci n thu s 



l 



dis 



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Die dreiaussern Gorollenblatter endigen sich in einen langen spiralformig 


























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gewundeneh Fad 

^4pocin 






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D 



ie Abtheilung 



Strophanthus. 

n der Blumenkrone endigen 






• V. 



eh 



in zarte 



Ian 



V 




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piralfdrmig gewundene Fad 



- 



* 




36 



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Cirrhus filament oris 












Airo 



Ludovia 






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Die Filamente der weiblichen Bliithe abortiren, werden sehr lang, und 














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nden sich rankenahnlich 












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Asphod 

Die Staubfad 



Anthericum cirrhatum 



r 






haben 



rankenahnlich gewutid 




- 



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g 



Die 



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frlamenta tricuspidata vieler Arten von Allium mogen die Uebergangsformen 



zu 



dies 



Bildung machen. 

■ 

Rosaceae* Hirtell 






V 






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/ 



In der Blumenknospe [sind die Staubfad en \vie die vieler andern Pflanzen 

B. Spiraea, spiralformig zusammengewunden, wenn sie entwickelt sind, sind 






wie 



die Corollenranken von Stroplianthus gewunden 









* 



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y. 







3 7 



* i 



Die Stammr aiike , obgleich dem aussern Anseh 



i 



g 



gleich oder 



wenigstens sehr ahnlich der Blattranke , ist doch ihrem Ursprunge nach g 



lich von ihr verschied 



\ 



Sie entsteht immer aus einem Aste, was ihre Stellung an der Pflan 




■ 

beweist; ihr Bau ist der eines 

7 

Sind diese Ranken einfach 



hrigen Astes 









' 



; so ist ihre Form dieselbe, wie bei der Blatt 

i i 

ranke, sind sie verastelt, so sind sie es auf eine von jener durchaus verschie 












dene Art, indem ihre Theimng entweder durch Anticipation der Zweige kiinf- 
tiger Jahre - wie bei Cissus und Vitis vermittelt wird , oder dadurch , dafs die 
Blatter nicht vollig verschwunden , sondern in Ranken verwandelt sind , wie 









beitn Kiirbifs 





* - 



g e g 



g durch blose Theilung ihrer 



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Gefafsbimdel , entsprechend der Vertheilung des Hauptblattnervens in die 



. 



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Venen des Blattes. 

Als Unterarten rechne ich 







den Cirrhus ra«ialis, 







und radical 



/ 



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1 










■ 



38 






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Cirrhus ramalis 



« * 






Kielmaier hielt alle Ranken fur blattlose Aeste, mit Unrecht, da, wie 



ich gezeig 
irrte 



• 



habe 



viele Ranken aus Bl 



en 





melir 



d 



metamorphosirten Ast h 



em er 




windend 



Stamm fur einen 



Link erkannte bei den Cueurbitac 



Decandolle 
ir Ranke 

dafs 




Ranken aus Aesten entstehen. Wees von Esenbeck, ob er gleich jede Ranke 



■ 



s 



fiir einen metamorphosirten Zweig halt, zweifeltdochnoch, ob es „ursprung-. 

ob nicht alle dies e Bildungen Bliithenstielranken 



liehe Astrankeri 






■ 



seien. 



i 






gebe 







- 






Pap 

I 

Wie die 












- 









Fumaria claviculata. 









i 




sind die Spitzen der Zweige in Ranken 









' 



s 






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verwandelt 






/ 



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Cucurb 



Melott 



G 



e 

Trichosanth 



Momord 



S 



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h 



ft 



Bei 



Cucurbits. Cucurais. Cucumeroi 



lesen 



y 



Sycios. 








eine 




zur 




welclie bald 

Weg 



nfach ist, bald auf einem Stiele einen 




ag 



des 



hen Stand 



mag 



Link 



2 




1 von Ranken 

nach dem Vorgange 



St. Hilaire^ dieselben fiir ein metamorphosirtes Nebenblatt geh 



i i 



baben; dagegen spri 




aber. dafs immerniir auf EinerSeite des Blattstieles 



Ranke stent da doch immer, wenn eine stipula vorkommt, auf beiden 



Seiten des Blattstiels eine 

telformise 



teht, ferner widerspricht seiner Ansicht di 



* 






\ 









\ 






/ 



Vertheilung der Rank 



da die Stipula nur auf 2 Seiten hin 



ihre Nerven ausb 



Diese Ansicht nahm Link auch spater 4 ) zuriick, und 









s 



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I 
























halt diese Ranke auch fi 



metamorphosirten Ast. 



\ 



D 



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h 



gerad 



aus einem 

Stiel, der sich 
endigt, 



_._i:e Ranke dieser Pflanzenz. B. des Kurbifses, besteht 
dicken, wie der Stengel und Blattstiel ausgehohlten 



* 



Quirl 



V 



3-5-7 




auswarts und riickwarts gerollt 



d oft noch mehreren Aest 

Der Stamm der Rank 




. 



■ • 



■• 






+ 













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I) 1. c. 



p« 543 



^ 




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Grand, p. 204. 
p. 1 65. 



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Mus. T. IV. p. mi. 






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der tJeberrest del nichfc zur vollkommenen Entwicklung gelang 



die einzelnen Rankenaste stellen den urspriingHchen O 



Blatter der Pflan 







g 



deiik 



en 



la 



der Bllithe zusammen 



nrl, in d 

), imd wi< 



en 



Astes, 

die 
ieder 




g 



dar 



Fiir diese Ansicht spricht der Ban 






der einzelnen Rankenaste, deren jeder die Hauptrippe eines Blattes derselb 
Pflanze ganz vollstandig darstellt z. B. beim Kiirbifs, wo der Rankenas 

i 

die Blattrippe auf seiner obern Flache mit denselben kurzen Haaren b 



wie 






auf d 



er untern gjatt ist, wo an den Rank 



• t 




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zwei 




von 



s 












dunkelgriin gefarbtem Parenchyme die Stelle bezeichnen wo am 



hautlge Ausbreitung f< 





Fiir die 
urspriinglicli 



Ba 



- - . • ■ 

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gene Ansicht sprechen auch einige Uebergange in d 



des A 



die ich fand 



B 



ei . einer Kiirbifsranke war 






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1 

1 




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der gewonlichen Stelle ein 




Rankenasten, aus deren Mitte 



erhob sich ein kurzer Stiel (pflenbar die Fortsetzung des Astes) d 

1 - * * . 



V 



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in 



Ranken endigte. Eine andere Ranke trug 3 grofse Aeste die aus Einem 



Punkte quirlforniig entsprangen, innerhalb d 



-* 



zwei kleine Aest 



gleichsam der 2te Blatterquirl, in deren Mitte die Fortsetzung des Astes als eine 
halbkuglige, in eine Papille sich endigende, knospenformige Erhohung sichtbar 

war. Den Einwurf, den $f. Hz/aire 2 ) gegen die Annahme. dafs die' Ranke aus 

einem Aste entstehe, machte, dafs namlich d^e Ranke,nieht in dex BlattachseL 
sondera neben dem Blatte stehe, ist von garkeinem Qewiphte; es findethier 






s 



dieselbe Verschiebungstatt^ wie beiMedeola asparagoides, wo der Ast eben£ 
dem Blatte zurSeitesteht, ahnlich der Verschiebung der 



* V 



in 



einem iliohen 43rade hi 




enstiel 



Solanum vorkommt 



der Inflorescentia extraaxillaris vieler Art 



wie si 



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39 



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Cirrhus peduncularis 






Der Bl 



welcher uoeh Bliithe 






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windet sich mit den 



Bliithen nach Art einer Ranke^ oder die Bliithen sind zum Theil 
verschwunden , und nur nOch der zur Ranke verwandelte Bluth< 



der vollig 






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ubng 












Hydrocharides 



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Es mag sonderbar scheinen, dafs ich den Bluthenstiel d 



den Ranken rech 



Vallis 

V 






Die Form und die Bewegung, namlich das friihere 










Vergl. Link Grundl. p. 195 




1. c. p. 191. 



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Zusanimengerollt 



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das 




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wie 





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sammen 







aber derselbe gariz mit den Ranken geniein 



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'oneae. 



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.runnichia. cirrhosa. 






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einer Abbiidung 
schlagen der Bliith 



) entstehehbei dieser Pflanze, (die ich iiicht elnmal 

- 

sehen 








die Ranken d 




Fehl 












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Scrophidaria 






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Bliiihenstiele sind wie die Blattstiele zur Eanke eewund 

bamndi. Cardiospermum. Paullinia. S'erians 









Pllanzeri \hab 



a 




Bl 



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mehr o 



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weniger zu- 



sammengesetzte Bluthemraube, der alteemeine Bluthenstiel ist gerade, oder 
zur Ranke geWunden 



Bliith 






id 




zwei 



Aeste der Traube 






. auswar 



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en,, 
der "Form einer til 



Bliithen bes 



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in eine re 




rnalsig 



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ziisammehffewnnden. Die obern A 







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gewunaen. 




fis kommt 






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eiiiFache Ranke v r erWandelt 



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vor, dais die 



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tHentraiibe • welclie 



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nur 



zur 




vollstandig entfaltet und BUUKen treibt 



? 



- - ; .. 



ab 






Ranke;, die viel wenieer verastelt ist, sieh verwandelt. : Bis?vi 



wandeln ,, sich bei der Weinrebe 




Ranken 




die 



r einzelne Abtheiluneen-.der Traub 



^ • 



brigen gerad 




. 



en 



d,B 



l^ann so,wei 

ent wickelten Ranke stehen blei ben 



gehen 

- — ^r 



dais nur noch einzelne Beere 



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an einer 



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dieses 
tSndig 



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B 



■ 

diesem Blutnenstande findet eine ^Anticipation von mehreren Jahr 



statt. Die Blatter des Astes des ersten Jahrjes sind 



h sichtbar, als kl 



Schiippeben,' aus d 

Jahres) entspringe] 



i 

Achsel die Aeste der Traube (d 



des zweiten 



Biese Schu'ppchen stieben aueh bei der Ranke am Ur 



sprunge der Aeste. Iu den Achseln der Schiippchen des zweiten Jahr 



wi 




:h die Bliithen, welch 



sind , diese fehlen bei den Ranken 

Mit Link kann ich iiber die 



-• 



* 

den Aesten des dritten Jahres gebiid 



* 







lung der Ranke der Rebe n 




iibercinstimmen; er erklarte sie fruiter s ) fur ein verkummertes Blatt, wegen 

V 












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1 



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■ 

Flor. Franc. Torn. li p. 115. 



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p. 197- 



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■ 



ihrer Stelmng am Zweige, spater 1 ) fur einf n getheiltea Ast, fur ein Mitteldin 

zwischen Ast und Blatt (ramum sistit partitum — ambiguae 




parte 



inter 






folia ramosque). Das wahre Verhaltnifs. ist folgendes. Die Ranke der Rebe 



steht dem Blatte geseimb 



ohne 



einem Blatte 2; 



- 



• • 



Sie 






/ ; 



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lbst ist as tie, aber dais sie nicht wie Link fflaiibf, durch Theilung wie 



Blatt 



§ 




man dar 



dafs ihre Aeste nicht durch Spal 
ig des Hauptstammes der Ranke ' entstehen , sondern als wahre Zweige 
der Achsel der oben bemerkten Schuppchen stehen, deren Mittelrippe 

Entwicklung gekommenen 






deutlich" be weist , dafs 

■ . 

Blattern sind , eine 



Rest e von nic 



ht 



■ 



• 



Wahrheit, die ausser alien Zweifel eesetzt wird dureh 
eine Ranke von Vitis vinifera. die ich fand, an welcher das unterste Schupp- 
chen zu einem vollkommenen, jedocti nur ungefahr einen Zoll grossen Blatte 

In den Achseln dieser Schuppchen stehen die Ranken- 



ausgev 




war. 






sind also anticipirte Zweige des zweiten Jahres , (da der Ranken 






stamm durch Anticipation des nachsten Jahres entstanden ist.) 

V-h r ;>*:■ . :■ 3 .. .. -1*01 . . Is M ■ 

Hier tritt der merkwiirdiffe Urilstand ein , dafs an der Ranke sich 



der Stelle, welche der Befestigungsstelle der Ranke am Stamme entspricht 



geniiber, g 



;hts find 



jo den kleinen dcnuppenen gegenuoer, gar ■ meats imuei. jjci 
ffefiihrten Ranke, wo das uriterste Schuppchen in ein Blaft ausg 

ar trat tint der Dlattbildcixag wio<3©V rtafeselhe "Verhaltnifs 'wie an 



Bei der eb 



war, 
her 




wie am Mamm 



■ 






indent in dieser Blattachsel 






ond 



stand derii Blatte g 





an 





sonst me an 






diese 
Rank 












Ast steht 



■ 





D 

wie 



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zweite, welter ob 



d 




ke 



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7. 



ende Ast di 




Ranken von Vitis alexand 

L L 

Weinranke das 



i 

e\v6hnlich in der Achsel eines^Sclmppchens. Bei 

der eben 



zwei 



•1 



b 






* 






Wi 

Blatt ausffewachsen war » trat 



in 



Hinsicht auf die Stellung des ; dies em Blatte entspreehendeiiRahkenastes 
nicht dieselbe Aehnlichkeit mit der iStellung der Ranke am Stamme ein, 



1 

denn hie 



d 





in 



den 






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4 






' 1 



An den Ranke 




Weinrebe finden sich oft 



.. 



Bl 

Knotch 



— - — - — ; 

des zweiten Jahres kleine Schuppchen, in d 







I 

Reste der 
oft kleine 



(die Rudimente der Aeste des dritten Jahres)^ welche b 



der Bliithentraube sich zu Bluthen entwickeln 









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) Elem. phil 




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von 




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elcher 




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p* 165. 



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Ranke 



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Rebe 



rat anzin 

















den neb en 





unter gewissen 



dafs 



die urspriing 



ich aber hinlanglich widerlegt zu hab 




Blatte stehend 



emem 



sind die Blikhenstiele dieser Pflahze eft zu Ranken gewuna 



■ 



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Passiflora cirrhifl 









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e eine bis zwei BKithen: tragenden Bluthenstiele Mgehen in.Banken 
aus. Diese Form; der Ranke stimmt nieht rait der bei den? Passiflbren allge- 



mem 




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sie 



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von jener isty'tfa zu der Bildung des 




verschieden 










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hd zur Bildung 



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Jahren geh 



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ation von wemgstens zwei 



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hibiscifol 

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Bluthenstiele sind nach Art der Ranken gewunden 



■ 









' 



. 



ie bei den meisten Passifloren 






mraende Bildung ist folgend 



/ 



* 

In der Blattachsel, (einige Arten ausgenoramen 

einen aufrechten Stengel haben, derin diespn 



welche 



fell 



en 



die Ranken 




eine 



nfache Ranke, sie un 



stent 

Stellune von der Ranke der 

o 





et 



t ; 






i 



h aber schoh durcli ihre 













■ 



aceen. 



• • 






u£ug 



Hilaire t \ JDecandolIe 



2 




- ^ 



Sprengel und Link 3 ) 






■ 



erklar 



en diese Ranke fi 



metamorphosirten Bluthenstiel, und wirklich 



- 









\ 



machen folgende Umstande diese Annahme hochst wahrseheinlicb 



Bei 












. ■ 



\ 



\ 












i 



























^ 



. 






; 









den Passifloren, welche keine Ranken trag 



B. Passiflora g 






gmata, sitzt c 

Ranke befestig 



Bliith 



■ 



derselben Stelle, an der b. 



den 



d 



die 



Noch mehr spreeheti dafiir, die Bejspiele, die St- Hilairc 



anfuhrt ; bei einem Exemplare von Passiflora capsularis waren in d 
Blattachseln eine Ranke und eine Bliithe, in d 






obern fehlte die Ranke 







in 




[•ere 



Bliith 



en vor 




bei Passiflora tinifolia gewohnlich 
len 



waren 






Jussieu beobaehtet 




Ein Bluthenstiel war 




in 





Bluthe 




entwiekelten 



aber zuwei- 

■ 

in welch em 
















Falle die Ranke fehlte. Derselbe fan d in den Achseln der obern Bl 






. 




v 



mm. du Mus. T. IX. p. 192. 






■ 






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2) 



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il. Hot. p. '165. <-■■ 



. -616m. p. 108 und 383.' 






• -. • 












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ieh bemerken 




bald 



., . 



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4 8 



eine iRanke 



nicht d 






g 







Regel entwickelt sich in der Blattechsel 







1st 






eine Bliithe- Docli mufs 



i 



» 



auf 
Die 



od 



auf beiden Seiten in der Achsel der Stipul 



jondern in d( 

i i 

Ranke, upd neben diese 

\ eine Bliith 



r; 




de 



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in der Blattacfr 






■k 



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oberhalb de^ Ursprungs der * Ranke » immer 



elm 



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Basis, bei den 



g 




rten oft ein" bis zwei Lin 







i 




Astes steht 
■g yon, deren 
cptfernt* 



, 









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An 



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In der Abhandlung, die ich der medrcIiilscBen Facultat in Tiibmgen 5 



* 



iibe 







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en in 




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Abfheilung des C 



wabrseiieinlicfii.yafs'idfe Ra&ke 







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1 
■ 



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Blutfrenstieten entsfefien* 1 



^ell feel Hineh zur 







den 



iken entwicMnjWabrendsicKBe:! den iibrigen JRflaazen, wo 



metamor 




siren T znr Bliithenzeit gar fceine Ranken entwickeliu 



ht wot 



dafs znr Bliithenzeit. 






BI 



sich 



verwa 



znr 






erst neu 



Ware ferner die Rank 



wohl. wie 



* 









de 



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Rank 




1st. wenn 



d 



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ckelt liatte, welclie klein und 







■ ■ 



ines 



Ranker 



? geblieben waren 

Mehrmals. land 

welclie wolil iiicli 



an 



den 



als Reste der nicht znr Entwickluhg gekommenen Blatter des Astes. 



B 



Diese Grimde hatte lcfeaogegife" 
tmd nicht aus Bltithenstielen entstehen^ glaiibe aber : jefzf y daf: 



■ _ 

eweisen,. dais diese Rariken ansAesfcn 

s die andere Ansicht 



die natiirgem 



sere sei • Merk wiir dig 1st 




■& 



ni 



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1 



. 



der Entwi 




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■ 

oben 






• ~ 



angefiihrten Beispiele 



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welchei die Passiflora xm 
r keinen, so grofsen W 
ren. der Unterschied nic 



e 



*. 



11 
























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A. 



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Cirrlius radicalis. 






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Diese Form kommfc ausserst 




festigte Wurzet bat keine Windnng no 

Beispiel 



othi 




Die eigentliGliev Is der Erde be* 
r bei ibr weifs ich auch kein 



Au 










• 




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1. *** ~* 

folgende Pflanzen bekarint , bei denen sieMdiese Wurzdtii iur JXwke winden 

-r i»__ -ir ,. _J^-,^^* . > *. i 






Lycopodineae- 




- 



copo 




*■-' 






. 



. - * 












Am aufFallendsten zeigt Lj^copodium rupestre die Rankenbildiing an 
den aus der Blattachsel entspringenden Wurzeln; uxifer de^:teut,scben Arlen 












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I 



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fc 



y 















49 






zeigen Lycopodium alpinum, complanatum 

ziemlich auffallend. 



i 



clavatum diese Bildung nock 



? 



. 















/ 









• 



Orchideae, Vanilla aromatica 



In 



gezeichnetem Grad 



r- i 



g 



d 




■ 

anze die Form der Wurzel 



ranke ; hatte ich diese Pflanze nicht geka 



« • 



ware 



h wohl 



hw 



er 



cli 




darauf gekommen, die Wurzeln 



Lycopodium rupes 



zu zahle 
Stengel eine 



B 



der"V 

Fache 



d 



ntspringt auf jeder Seite 



des BI 



er 



Luftwurzel, ahnlich den Wur 
Cactus, Pothos, Calladium u. s. w. Diese Wurzeln erreichen oft d 



g 



den Ranken 



s dem 

■ 

11 von 

Lanaje 



v^ 



yon ein n 

der Zweig 



Fufse und dariib 



Y hangen gerad 




esen 




Erde herab 



dem 



tspringen, frei in die Luft hinaushangt, dring 



wenn er ura 



* 



em 



5 



und winden 



Baumstamm geschlungen ist, m 
en, wenn sie mit einer diinnen 



die R 
St 



desselb 



in 



B 



b 



r 



kommen, als Ranke um dieselbe. Wo die Ranke mit einem fremden K 



• • 






B 



b 



kommt 



v 



d « od 



bende Pfla 



mg 
per 



sie an den B 

mit denen sii 




sstellen einen dicbten Filz von feinen Wurzelfasercf 



eh fest an die Stiitze anhangt. 









. 



I 



Anrnerkung. 



Bei den bisber aufgezablten Pflanzen 



glaube 'Ich 



r 



Grirane- aus denen 



mit Sicberheit die 

+ 

sicb die Ranken entwickeln. bestlmiiit zu haben^ bei den 



foIireiKlen Pflanzen konnte ich dieses riicht, da ich heme Gelegenheit hecttt, sie ZU 






Strycbnos. Lasiostoma. Gouania. Ceanothus mjstacmus. 



Rl 



cirrhiflorimi 



und 



Hippokratea obtus 



- " 



/ 



. 



« 



i - 










\ i 






4 



• i 






Tcb babe scbon oben beriibrt, dafs als Ueb 





kenbildung 



ma 



lie 



Org 



orkommeru we 



ibren Lebensausserungen nacb d 



Ranke 



sf( 



? theils ihrer F 
ahe steben. 



der R 



theils 












■ 






























~v 



/ 






I 



I 






/ 









s 










So find 
Allium 



wir als Ueb 





u 




den Rankenformen, welcbe die Biatte; 
a. die Nadeln vieler Fichtenarten z. B 



/* 



P 



gung d 




bra, Cembra, bei welch 



di 



b 




bn 



die BeWegung nacb unten vorkommt 



Mit dem Cirrhus nervalis ist 
wandt; sie besteht, wie Raspail 1 ^ 



die G 




- 

der Graser aufs nacbs 
der Mittelrippe eines B 






ver- 



ttchens ,. welche 



der 



weniger von der Flache des Blattchens 






t » 




Froriep's Notizen. 1825 Nro. 243. Beilage p. 2. 



* 



7 



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• 





























x 



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5o 






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I 



I 



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losgetrennt hat. Merkwiirdig ist bei ihr die Abhangigkeit ihrer Bewegung 
von der Feuchtigkeit pder Trockenheit. 




Uebergang 



vom jniicro in die Rank 



find 



en 



ch b 



den 



Bl 



Leguminosen , wo bei den unterri Blattern haufip; der Blatt 



kurze, mehr oder weniger riickwartsgebogene Spitze end 



welche bei den hoher stehenden Blattern immer )anger wird, und allmahlig 



i 



die vollkommene Ranke 







i> I 

























1 

I 







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I 

r 











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1. ■ 




A3 



I .1 1 



■ 



' 



Das Eigenthiim 
die Metamorpho 



.1 i ch e 



in d 



Metamorph 



<& 



er 



Rank 




es der Ranke der Form nach ahnlich 



e besteht nicht, 

aus 



d 



denselben Theilen .entstehenden Stachels, in einera Ma 



b 



Saften, in Nichtentwickl 




d 



Org 



clem sie 



ern "in eniem zu 



d 

Ausdehnii 



/ 

ken Lansewachsthume desselb 




an ernahrenden 

* 

tanden ist, son- 

wodurcb dessen 







in 



d 



e 



Br 



gehind 



■ 

wurd 






e 3 



Biegsamk 



d Succulenz bewiesen wird 



was durch ihre Weichl 

ibre 



gleichsam in einem natiirlich 
direct entgegeii. 



- 



Etiol 



iren, und steht d 



* 

Metamorphose besteht 

;r Stachelbildung 









■:". 






Diese Ansieht ist auf folgende Umstande gegriindet. Wir find 



{ 



en 



d 
scb 






pfl 



eigen 



thii 



Hab 



b 



der durch den diinnen> 






zu einer bedeutenden Hobe aufwachsenden Stengel bezeichnet ist. 



Bei diesem auffallenden Vorherrschen dps Langewachsthums , welch 

ganzen Pflanzi 



der 



I 



wobei ab 



die F 



h 



zelnen Th 



- 

bestehen k 



berwiegt bald in diesem, bald in jenem 



Organ e 




b 



d 



/m 



rhatigkeit 



in d 



B 



zu 



wach 



sen 



die Gefasse dieses Org 
es ein Zweig ist , Bl 



Biindeln auseinand 



der Langetrieb 



urn 



bilden, oder wenn 



Bl 



Aus 



breitun 
wachse 



gd 



Blattsubstanz die Grundlage zu legen, bleiben vereinigt, und 



gerade aus; das Zellgewebe, dasjetzt keine ausgeb 



zu bekleiden h 



4 • 



berzieht nun 



d 



Gefafsbiindel 



emer dicken La 



wie man dieses z. B. am Bl 



G\ 



g 



\ 



superba 



m 

mit dem Aufl 



.der Blattsub 



der diinne Haup 



zur 



dick 



Ranke 



awi 



Mit dieser Verand 




untau 




ch zu seinen fruheren Functionen, erhailt 



b 



lurch 



wo plotzlich, 

/e des Blattes 

rd das Organ 

seinen Reich- 



th 



um an 



Z 




be die Fahigkeit sich zusammenzuwind 




, 












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- 



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S 




J 



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I . 












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Si 



X 



A 



X 



Trockener, steinigter Boden, indent durch if 



i inn 



das rascne Lansewachs 



& 




thum b 

auf ahnliche A 



wird, begiinstigt die Erzeugung von staeneiig 



Gewachs 



wie man manche Pflanzen durch Trockenheit zwingt, ihre 



Zweige zu verkurzen, und ihre Blatter auf Einen Punkt zur Bl 



einigen 
wenig 



In 




Gegenden nimm 

pricht dafur die Veg 



d 



Vorkommen der Ranken ah 



unserer Hochalp 



C 



und 



\ 



Neuhollands zum deutlichen Beweis , dafi 



s 




gegengesdtzten Processen beruhen 



f 



■ * J 

nd nicht auf ahnl 

L 1 



und Stachelbildung anf 



wie Link 1 ^ 



glaubfc 



L * 






In unseren hohen Alp 



wo 



d 



g 



Kraft der Ve 



£> 



d 



• <, 



kurzen S 






nf schnelle Entwicklung d 



Bliitb 



e 



i 

d Frucht verwen 



det wird, und def 



sich 



twickel 




der Stamra und die Blatter nur zu ei'ner geriugen H 



findet 



si 



ch auch nicht Ei 



Rankenpflan 



freilich auf 



der andern Seite auch nur bei Astragalus Sta 



■ 



In C 



dess 



Flor so ausgezeich 



durch die Menge stacblig 



Pflan 



findet sich eine Weinrebe, die nicht wie unsere Reben nur Einmal 



lm 



re 



7 






Jah 
II 

^zt 2 ), 

d Stachelb 



bluht 



d d 



Ranken statt Bliithen tragt, sond 



welch 



e 



Trauben nacheinander in eineni Zeitraume yc 

woraus wieder erhellr, dafs dieselben Umstand 



drei Monathen i 

■ 

lie die Bliith 




en 



d 



Sollte bei uns in nassen Jahre 



"N 



Wein darin g 

der Bl 




d 



sem 



cht zura Theit auch der Mifswachs in 

- 

esetzte Fall eintritt, und 

- 






gleich 



dafs der entgegen 
Anfang 




\ 



sich mehr Ranken entwickel 



tier uiumcu ^1^1.^1.* »w-.- _ m .. _. 

In Neuholland , dessen reiche Flor dureh den starren Habitus , und dre 



lederartig 



Bl 



seiner Pfl 



gezeichnet ist, wach 



nu r 



sehr 



wenige Rankenpflan 



"> 






D 



geng 



Fall tritt in 



d 



.* 




ern 



A 



em, 



wo d arch das Helldunkel der WaMe 



durch den hohen Grad 



V\ 






und Feuchtigke 



das 



u 



ppi 




ste Waebsthu 



der Pfl 



• 

bee;unstigt wird 



und gerade diese Lander sind 
Rankengewa 



in we 




sich die grofst 



A 



■ 



. 




II fi 









Scl 



d 



Theils zur Ranke bestimmt werd 
Regel keine Spur an der Ranke 



fiiihesten Bildungsperiode mufs die Metamorpl 



da von Blattern und dergleich 



sehen ist; 




ich ker 



i 



an « en 




— ■ i 




hot. p. 164. 2) Sie 



Cr 



x 



IT. p. 60. 

7" ' 



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• 



02 



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- 






Ranken. von Cissus und Vitis, als Reste der Blafier, die oben beschriebenen 



Schiippchen, und nur ein paarmal sah ich 
von Passifloren. 




Schiippchen an Ranken 






J 




















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B 



- 




48. 



• 






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ei ihrer emfachen Form 



in 



d 



er 



K 



gt die Ranke nur zwei versehiedene Lag 






soe. 



- 



-^ % 



_ 
■ 






- 




deri Farrenkraute 



wo 



ch der Blattstiel zur Ranke wind 






er, wie bei 



den 



g 



Fa 



rren vor 



der Exp 



d 



Bl 



Oberi 

junge 



Rani 



nach innen 
3 bei den 




m me n g 

sax ten ; 



rollt. 



Gan 



z 



f dieselb 



A 



ist 



mit der 
ist die 






■ 



Vallisneria, nod die Staubfad 
mmen^ev/unaen. 
Bei den ubrigen Rankenpflai 



mmeng 
L Hir 




oil t ; 

sind 






1 der Bliithenj 
hrer Entwickl 





g 



B. Sm 



Musa, C 



Vitis., Passifl 
Sichtbarwerd 



Cobaea, Lathj 



Pisum ist die Ranke bei ihrem ersten 




d 



e. 



•1 



All 



e 



Rank 



wac 



h 



s 



ehr 



Jin ell 



. 



sich gerade, imd allebleiben, wenn sie 1 



h 



die Zusammeng 



haben, eini 
dem Kiirbifj 



S 



Ta 




e 



(die Z 



Passifl 



irollten strecken 

diges Wachsthum erreicht 

I 

anz bestimmt, im Durcbschnitt bei 

Pisum sativum , Lathyrus odoratus eine 







•halbe bis eine ganze Woehe) gerade gestreckt # und winden sich dann, wenn 

sie frei, ohne Beriihrung mit einem Korper sind, von der Spitze aus gegen 









1 










"T 










■ 



d 



Basis 

Ihim 

1 



die obere Seite nach 



zusammen 



• 






j 



wenn 



Rahke zum Theil mit 



.> 



blatt 




Ausbreitung 



versehen ist, windet sich nur der 



der Blattsubstanz freie Theil 



wo 



- 

durch die Blatrausbreituna; die Ranke zum Blattn erven wird , ist sie unbe 



weglich, wahrscheinlich aus Mangel an hinreichendem Zellgewebe, welches 



* " 1 

an dieser Stelle zur Bildung 



des 



Blattes verwendet wurde. Doch spricht 



sich an iiianchen zellstoffreichen Blattern z. B. bei Empetrura nigrum, Ledum 



pal 



Rosmarinus offi 



Andromeda polifolia die Rankenbewegung 



erem 



Grad 



' 



e aus 



durch den riickwartsgebog 



Rand 



ferner durch 









das von B 
Schlafe. 



zuerst beobscht 



Gewolbtwerden de 




im 






r • 






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v 



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I * 



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• 



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I 






* 


* 






1 


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s 



y 



XT • 

A n m ,g r ku n g. Es ist durchaiis falsch , wenn Hielmaier in seiner Pflanzenpb jsiologie 
■sakt; die Rante zeigt erne Bewegung in eliier Rlclitung 5 die rait ihrer Wachs- 




tliujpasbewe^nns: znsamraenfalle , namlich in Spiralform 



b 




1) win 



sich di 



e 



Ranke immer erst ; wenn sie im vollstandiges Wachsthum erreicht hat. 



/ 



/ 















r 



/ 




s 






■ 



■I 





















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\ 






53 





















Lis dab in 1st sie gerade, dl 






Bewegung des Zusammenwindens 1st daber von der 



WacLslbumsbewegung ganzlich versehieden 3 2) windet sie sich niemals auf warts; 
sondern immer ab warts. 



- 




B 



d 



Beweg 




• 44- 

teht nun d 



Frag 



dtirch welch 



ana- 



tomische System, und durch welche Kraft sie vermittelt werd 



Be 



W 

wegr 



den ersten dieser Puncte anbelangt, so wurde die Fahigkeit, d 



der Pflanzen zu vermitteln , nach einander alien Sj 




schrieb 









N 



> 



Maipighi 1 } beschreibt 



Mimosa pudica, und 



peristaltische Beweg 



g 



So 




B 



gung der Sp 



mit d 




e 



fas 
peristaltischen B 



b dieser die Bewegu 

* 

e auch Grew b 




dieser Pfl 



fasse d 
i. Die 






se. d 



durchaus nicht 



T 



ist theils bios 



g 



d 



D 



zu verg 



es 



Spiralgefa's 



sch 



Zusammenziel 



d 



ich 
ind 



en 



d 




g 



theils 



.« • 




en an d 



durch 



pisch, wie die Bewegung der gewund 

einem Langesch 



Samen von Equiseturn, und wird nie in 



Pflanzen th 




esehen, 



d 



mer nur an 



d 



hervorge 



genen Enden der Spiraleefc 



eines zerrissenen Pflanzentaeil 



\ 



Auch Schrank schreibt der Contraction der Spiralgefasse die Bewegung 



der Pflanzen zu, z. B. das OefK 



Gegen die Ansicht iiberhaupt aber, dafs die Spiralgefasse das bewegende 



System in der Pflanze seien, wendet Link mit Recht 



B 

& 



ewegung 



g 



die gar keine Spiralgefasse b 



dafs viele Theile 

z. B, die innere 



der Samenkapsel der Balsaminen 



s 



werd 



en wi 



b 



den Schling 



pflanzen seh 



dafs d 




en 



Exempl 



Cuscuta auflfallende Bewe 



g u °g 



gen, ob sie gleich noch keine Spiralgefasse b 



zu, d 
kurz 



Bonnet*} schreibt den Spiralgefassen und den Bastrohren die Bewegung 



? 



Warme s< 
auf welch 



die Spiralgefasse, die Feuchtigkeit die Bastroh 



ver- 



h 



e Art mechanische oder dynamische Reitze Bewegungen 



orbrmgen, erklart er nicht. 

Link*} halt den Bast fur das bewegende Syst 



Mimosa pudic 



d 



wei 



ein Blatt der 



Gelenke er die Gefafsbiindel durchschnitten h 



sich nicht mehr zu seiner friiheren Hoh 



e 



rhob 




r 



lich, da er die 



X 




c% p. 4* 




Ueber den Nutzen der Blatter, .lste Ausg. p. 82 



Nachtrage zu den Griindlehren p. 35. 






•\ 












^ 






' 



V 



/ 





























H 










i 

















f 



64 






> 



V 






■ 



Stutze der bewegend en Kraft durchschnitten hatte, wiirden die Spiralgefa'sse 
oder die Bastrohren das Blatt bewegt haben r so miifste dieses ganzlich 
gelahmt word 



Dafs das- Zellgewebe das bewegende System sei 



Mirhel x> ) und Sigwart 2 \ ohne sich jedoch auf Versuch 



- das bestimmteste erwiesen ward 
ich unten zuruckkommen werdei. 



Dutrochet 



% 



ermutheten schon 

? zu stiitzen. Auf 
f dessert Versuch© 



\ 








v 




































iv 




i 



1 

I 




\ 



















/ 












IS 



die bewegende Kraft betriiTt 



■ 



wurde 



den f riiheren Phy 



log 



bed 



& 



der Pflanzenfaser, nach Analogie der thierischen Muskelfa 



C 



Contractilitat zugeschrieb 

der geraden Fasern 



So schreibt Rafn*} die B 



wegung 



Diese konnte bei der starren Pflanzen- 
* wie bei der thierischen ■ MuSkelfaserr 



faser nur durch eine Krauselung (ungefah ^ 

moglich werden,, diese aber hat nocliNiemand gesehen, und doch 
bei microscopischeu Beobacht 
am deutlichsten sein, 



wo man das Obi 



rkb 



da 



h 



Ansicht von Rqfh r Humbold das Licht 



die Faser 



C 



' 



> 



s AiK:h Bonnet 

jpflanzen durch- Co 

sogar g 



y 




Mirbel imd andere erklaren die Bewegung der 



1 - 



Humbold 5 ), Giulio 6 ), gebrauch 



Nameir Pflanzenmu 



N 



Endlich: zeigte Dutrochet 7 y durch seine Versuche an Mimosay welche 



von C. L. Trevir* 

gungen dieser Pfla 



8 




vollkommen bestatigt wurd 



dafs den Bewe 




Contraction ihres Gewebes ,, sondern E*p 



des Z 




eweb 



Grunde 




e;- 






Dutrochet nahm namlich von d 



Wul 



;te, welcher den Blattstiel 
; und welcher das Blatt be- 

in diesem Falle erhob sich 

- 

da* Blatt; in demsell>en Versuche, den 1 revinmus wiederholte, schlug das Blatt 
gar auf die entgegengesetzte Seite iiber, und konnte mit einiger Gewalt nicht 



west , 



Mimosa pudica mit dem Stamme verbind 

obern Seite das Zellgewebe we 



f d 



/ 



l'" 



/ 




"\ 



Elera 



3) Pfl 

5) Ap 

7) Re< 

8) Unter 





ie p. 66. 



2) 
4) 



*■ 




4 



O 



Kilj, bot. p. 420. 

6) Gehlen's Journal T. VI. p. 45 



nimaux 



G 



■ 

und 



C. L. Treviraiius 1825. 



T. 1. p. 174- «• % 


















V. 



V 







- 



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s 









: 






V 




/ 









\ 





















- i 















55 



/ 



lick gebracht werden. WurdedieuntereFlache desKnotens weggeschnitten, 
senkte sich das Blatt, und konnte sich nicht mehr erheben. Reitze wirkten 



auf die so gelahmten Blat 
Lagen yon den Knoten ab 



d 



cht meh 
leete si« 



ein. 



Dutrochet sch 




W 



sie kriimraten 



so, dafs die Wundflache concav wurde Als nun eine Saure 



■g 




e 



treckten 



ch die abgeschnittnen Theile 



deutlichen Beweifs, dafs die Kriimmimg eine Wirkung der Lebenskraft war 



welch 



durch die Einwirkung der San 



d d 



Kali zerstort 



Treviranus iiberzeugte sich mit f dem Microscope, dafs die abgeschnitt 
Theile nur aus Zellgewebe bestanden. 



- . 



■ 



.-- 



Da 



wie 



denen der Blatter d 

grossen Reichthum 
Blattsti, 

auch be 

Schehen 



h unten 



* 





g 



- 

werde 



d 



Bewegungen 



ie grofste Aehnlichkeit zeigen, da die Ranke 



an Zell 

■ 

Mimosa h* 




be denselbi 
) liefs sich 



B 



au 



wie der Wulst an d 



hon voraus vermuth 



d 



Ranke die Bewegungen durch Expansion xtes Zellgewebes ge- 
werden- Dieses bestatieten mir auch mehrere Versucbe an fassiflora 



i 



coerulea. Ich sch 



ch 



ckt 



waren. einen 



ewe 



bis an den Gefafsrin 



obern Seite wee;, welches dem Leben der Ranke durchaus keinen Nachth 



bra cht e. 

f < 

oberhalb 






m 



s 



ch spater die Ranken zusammenwand 



d 



Fiach 



ri 



ach 



halb der verwundeten Stelle wie gewohiilich mit 

A . O 



zusamm 



wahrend der Th 



•; 



das Zellgewebe weggeschnitten hatte, vollig geradegestreckt blieb 






Ausser dem Angefuhrten sprechen noch mehrere Erscheinungei 
dafs die vegetabilische Irritabilitat in der Expansion des Zellgewebes be 
sei, z. B. das Ausfliefsen des Milchsaftes, welches man zwar der Cor 



der eigenen Gefafs 
trahirten Gefasse sich 



\. ■ 



chreiben wollen, in welchem Falle aber d 



» 1 



} 



thwendig von dem umgebenden Zellgeweb 



muisten, yon dem man aber keine Spur. sieht; ferner die merkwurdig 



Erscheinung, die Bonn 



) beobachtete, wo die Blatter einer Melde. d 



AVa 



zusammenwand 



gebracht hatte, sich spiralformig, die Unterfiache nach 



theil 



s 



krecht auf die Flache des Bl 









Ueber den Nutzen 



2te Ausg. p. 5o. 






r 






•s. 







eine 




^m^r~ 










-y 






\ 









56 






I 











Uhrfeder), theils schief (wie ein Korkzieher). In diesem Falle wurde oflen 
bar durch die Einsaugung von Wasser das Zellgewebe des Blattes succulenter 
ausdehnungsfahiger, und nun nahm das ganze Blatt die Natur und die Be 

en der Ranke an. Ware die Bewegungsfahigkeit nicht im Zellge 



weg 

web< 




dern ira Gefafssystem b 




nd 



• * 



£ 



§ 



de der Umstand, 

?r vorhanden 



dafs das Zellgewebe anfschwillt , oder an einem Theile reichlicher 

ist, der Bewegung hinderlich sein, wahrend sie doch gerade miter diesen Um 



















^ 









.-> 



-— 



I 






standen eintritt* 






Ob die nach innen gekehrte Seite der Ranke sicli 




dend 



oder ira.Gegensatz zur 



1 ■ 

bern eine geringe Contractilitat b 



ka 



nicht entscheiden, sie miifste in jedem Falle ausserst gering sein, da b 



ich 
len 



ji c 

■ 

oben angefiihrten Versuehen , wo ich an der obern Seite der Ranke das Zell- 
gewebe weggeschnitten hatte, dieser Theil gerade blieb. Doch konnte es 
sein, dafs dem Zellgewebe derPllanzen, wie bei der thierischen Muskelfaser 
eine starke Contractionskraft und eine schwa'chere Expansionskraft vorkommf, 
gerade umgekehrt eine starkere Expansion urid eine ganz, geringe Contraction 






zukame. Stark ka 



d 



C 



des Zellgeweb 




bei dem lockern 



Zusammenl 

Zellen, 




wenn sie 



der Zellen im Parenchym 

sich contrahiren wiird 



da sonst di 



- 

von einand 



§ 



nen 

den 






<c 











■ 














r- 



- 









I 



, 























wiird 



Zell 



Ob die Expansio 

d Aufnahn 



des Zelleewebes durcl 




un 



von 



Saft 



dieselb 



vor sich 



g der einzelnen 



§ 



od 



er 



b ihr 



Zustromen 



c 



ft in die Intercellulargange zu Grunde liege, diefs mochte 



schwei 

entgeg 



auszumitteln sein 



D 



erstern Annahme 



ht d 



V 



dafi 



ma 



nicht einsieht, wie in d 




hi 



ie Schwierigkeit 
en, durch keine 



\ 






Poren mil; einander in Verbindung stelienden Zellen, der Saft so schnell 



drin2:en ka 



wie 



doch 



hwend 




list bei der Schnelligkeit, mit der 

bei denBlattern von Mimosa, bei den Staubfaden von Berberis die Bewegung 



auf d 




brachteiiReitzerfolgt, und doch mochte die zweite Erkl 



kaum 



c 



man 



cht 



g 



■Im 



eh 



will, dafs die Intercellulargange mit Luft gefullt sind; dafs sie sehr 




u 



Luft 



th 



en 



diefs 



^ 



J 



fig 




meme anatomischen Unternehmungen aufs 



deutlichste, am besten kann 

* 

Saamen aufgegangenen Pfl 
kann ohnehin von dieser 
wundetes Zellgewebe sich 



■ 

d 



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dem 



i 

( 



1 



Erkl 



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kei 



paea seiien 



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den 



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i) weil ■> 

diesem P 



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eine Anhaufung des Intercellularsaft 
jntercellulargange durchschnitt 
hang dieser 



da d 



urc 



Verwundung 



wer 



bei dem vielfachen Zusamraen 



Gange untereinander nicht wohl moglich 



Es ist zu beda 



dafs R 




- 

hatte vielleicht diese Frage entscbieden werden konnen 



wegung 



Mimosa pudica 



pi 



Gelenk derselben" sah. Er schreibt die Erscheimmg einer fortschreitend 
Verengerung des reitzbaren Gefafses von der Stelle der ersten Reizung an, 



v 



N 




47 



■>. 



W 



sich die Ranke einmal zusammengewunden hat, so bleibt 




kein Pflanzenanatom 



bei den Be 



■ 



Ei 



in 



diesem Zustande , ohne sich iemals wieder aufz 



sch 



die Dicke 



J 



d erhalt dadurch meistens 



IhrHolzkorper wachst 

- 

eine sehr bedeutende 



Zahigkeit. Eine merkwiirdige Ausnahme von dieser letzten Eigenschaft maeht 




die Ranke 



Musa, welche ausserst briichig 


















■ 







4 8 



s~ 






N 



ich bemerkte 



/" 



S 



Zeitraum Eines Jahres. Z 



ubertrifft die Lehensdauer der Ranke d 
konnte es sein , dafs wie manche Blatl 






langer als Ein Jahr leb 



\ 



eh einzelaen Ranken ein langeres Leben zuka 






bei den Ranken gewach 

der Fall. 



h 



ingegen 



die ich lebend 



h 



* ._ 



ist diefs nic 



ht 



- 



r 



Wie die Blatter, aus denen sie entstanden sind, fallen die Rank 






o 



d 



rben 



dem jahrigen Steng 



A 




m -ab 

eichnet kurz ist die Lebens 



dauer der Ranke von M 





welche schon abstirbt, ehe das Blatt, welches 






\ 







r 



gt , vollstandig entwickelt 



Rei Clematis und Atrag 



trifft 



man 



zwar 



1 



d 



Rank 



d 



Ver 



sind aber vollig 



bl 




genen Jahres fest am Stengel sitzend 



■^ 



os. 






Auch die durch Metamorph 



Astes entstandenett Ranken geh 



am Ende des 

und BKithenst 



Jah 



zu GrUnd 



Weil ih 



wie 



dem BI 



"* ^M 



Lag 



mstiele, w i e ich obc 
Bast tind Rindensub 



fuh 



1 

das Vermogen fehlt, eine neue 



• 



1m 



1 

Verlaufe des ersten Soramer 



zu 



erzeugen. Dieser Mangel hat , wie Knight' s 2 ) Versuche iiber das Propfei 



Weinschofslingen auf Blattstiele und Ranken des Weinstocks beweisen 












< 



/ 



seinen Grund in dem 



_ 

Blattermangel der Ranke 






' 









■ ■■ ■ , 



I 

) Denkschriften der Akad 
Ueberselzt in Trevijeam 



« « 



M 



1811. p. 397. 






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40 U. fl 



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V 



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Ungeachtet die bis 



betrachteten Bewegung 



d 



hi 



ohne 



Be nil 



a run 



St 



zusammenwm 




Rank'en , auf den ersten 






■ 

verschieden von 



■ 



all 



en 



and 



Beweg 




en 




er 



Pflan 



g mit 

Blick durchaus' 

a 

scheinen, wie ei 

any other -part"), so stimmen sie docii, wenn man das Eigenthiimliche d 



z. 



B. audi Grew ) behauptete („a motion, not proper 



Ranke 



in 



ih 



rem 




rait in B 




bringt, auf 



g 



mit 



den Schlafbewegimeen der ubrisen Oreane lib 





■ 






Dafs der Pflanzenschlaf 



kei 



d 



thierisehen Ermudung 



[ilafFung analo 




e 



Ersch 



einun 




halt 



ht den Nam en des Sehlafes beilege, 



d Er 



d dafs man ihm mit Un 

da be 






bemcrkt schon Senebier 5 ) 



d 



Schlaft 



d 



Bl 



durchaus kerne ErsehlafFung ist, indem 



— 

Pflanzen dieselben dem Gesetze der Schwere entgegen, oft in eine sehr zu- 



_ * 

sammengesetzte Lage bring 



mit 



Ichen Spannung des. Bl 



dafs dieser eher zerbricht , als in die Lage , die er bei Tage einnimmt , zu- 

■ 

riickgebracht werden kann. ■ 

Ohne mich darauf einzulassen , zu untersuchen , welche Ursachen dem 



g 



werde ich h 



Pflanzenschlafe zu Grande li 
stimmung der Rankenbewegim 
Metamorphose sle entstanden ist, zu zeigen 

Rei dem Blattsystem :kommen bei dem U 



imr die Uebereiu- 




mit dem Schlafe der Org. 



deren 



sucl 






aen. 



/ 









Wach 



in 



d 



d 






hebt dasBlatt 



Sehlafes 

die Hohe 



d 



verSch 



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■ 

Beweguns; 



vor. 



Bi 



e 



d nhhert es dem Stamme , die zweite 



dieser Bewe 




g 



serade 



& 



gegeng 




um 



seine Achse gedreht. D 



•■ 



Beweg 



die dritte wird das Blatt 

m bei den Blattern 



k o ra m 



theils einzehv vor, theils verbinden sie sich auf sehr mannigfaltige A 



o 




Am haufigsten ist die Bewegung gerade nach unten. 4 ) 






Bei den Bewegunzen der Ranke koramt nur die zweite und dritte dieser 




Bewegung 



entwed 



d 



zweite 



d 



eine Verbindung d 



■- 



zweiten mit der dritten, oder um mich richtiger auszudnicken , nicht sowohl 
die Verbindung der Bewegung nach unten mit einer drehenden, als vielmehr 
mit einer Bewegung auf die Seite, wo dann durch Verbindung dieser Be- 



- 

wegungen erst die Drehun 



erfolg 



'* 



































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s 











P 



27. 



2) 



IV 







_ 

Vrd. Liinne Amoenit. acad. T* IV 







BenscheL Von der Sexual, der Pflanz. p. 374 u. fl 

Link Elem. phil. bot. p. 418. 









& 



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Beiim Bl 



wird 



die Bewegung 



niclit durch den 



g 



B 



vermittelt, v sondern: nur durch: einen an: der Basis des Blattstieles und d 



einz 




en 




gen desselben befindlichem W 



Dieser Wulst b 






Auhaufung 






saftig 




< 




steiferemBlattstiele unterscliieden. > Die Gefa 



und ist nur dadurch 



en iq der Mitte des 





derselben Entfe 



S 



' 



Die Ranke 




von 




r i wie mi 





bei ihrem saftigen zellenreiehen: Baue 




■1 



ei 




am nur 



dar 



den verlangerten Wulst des Blattstiels 
am weicbisten, ihre Bewegungen, obgleich 

i zeigen einen grossern Umfan 



sie ist an 




m obern TH 



dieselben wie die des Blatt 



sti 




sind 




walirend das nur an der k 



einen 



Strecke seines Wulstes bewegliche Blatt hoehstens 
sebreiben kann , nimmt die Ranke, da ihrer ganzen Lan 



halb 



en K 



b 




ach ieder Punct 



d 



lb 



e 



Bewegungsfahigkeit Hat, wie 




■-. 



Wulst 







- ■■•'.'"■ 



attes, die Form 



S pi 

- 

Wie viele- Blatter beim ScHafe niedersinken 



■ 



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) 



i 




e erne 



mach 



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en. 



B. Imp 



Noli tangere, Atripl 



patu 



Drel 
Althe; 



ngzu 
rosea, 



Euphorbia! Lathyris , Ocymum fruticosum, Asclepias 
n von Glyzyrrhiza , Amorpha . Robinia J ), so h 



die Bl 



che 

Rank 



chi b 



en nur 



diese 



ewe 



vor 



- 

Iiaben, durcli Expansion des 






hervor 
gewebe: 




clit , wie wir 



f 



vielen 

* 1 r 

oben 
Seite. 



Diese Ranken- winden sich i 

■ 

Uhr (cinhus convolutus) z. 



Flaehe zusammen, wie die Feder einer 









I 



b;gi 



perba , Flagellaria indie 






m L 1 1 

Viele Blatter zeigen beim Ueberg 



den Schlaf 



gung nach unten eine Drehung z. B. Abrus : > praecatori 



Mim 



der Bewe- 

;a. Cassia. 



Tamarindus ind 









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— i ^ 

A 



denselben Grand 



wie 



d 



le 



-*» 



B 




un 




cK unten, tritt d 



DreK 
dreHei 

durch 
der B 



un 




b 



den Ranken deutlicher h 



als b 



de 



B 



era. 



D 






ewe 



A 



S 




kommt den meisten Ranken 



Diese Drehung wird 




i 




b 



ebnung einer Seit 
ng nach unten. 
ft zu, ha] 



d 



Ranke hervorgebracht 



/ 



: ' 



bmiden mit 



Beiden Seiten derRanken kommt diese Ai 



en sie' 



sicl 



a 






die vorhin erwahnte Bitd 




g 



das 




die andere, so 
sammensewund 



g des ei rrh 




em 



ewicht .so tritt 

7 

berwiest aber eine 



wird dadureh die Ranke in die Form eines Kork 



Sehr h 




alltlP; 



} 



reicht aber die Ausdehnungskraft 



di 




Heiischel 1. c p. 378.. 

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Seite nlcht hin , die entgegengesetzte Seite der ganzen Lange der Ranke nach 



berwinden, es wechselt daher nach einer gewissen Strecke das Verhaltmfs 



und die Windung der Ranke nimmt plotzlich eine d 



bish 



gen entgeg 



gesetzte Richtung 
mal ab, 



Wod 



h di 



e 



So wechselt es haufig an derselben Ranke mehrere- 
Unreselmafsigkeit in den Windungen der Ranken 




welche sich derchaus immer ohne bestimmte Ordnung bald rechts, : bald links 

unordentlichen Knaul zusammenwickeln, 



nd 



winde 
sich 1 
dieB 



immer die d 




o 



ewe 




•kla 
g v 



) 



ft 



Nie 
oben 



in einen 



wechselt hingegen mit der Seitenbewegung 



j 



rait d 



gegengesetzten ab 



uch 
dafs 



Blattflach 



' 



ist, was man am 



1 

leicht 




prechende Seite nach innen gewendet 



an solch 




n 



eht 



d 



ob 



Seite 



nenformige Aushohlung zeig 



wie beim Kurbifs, Gobaea scand 



& 



Pisum sativum. So 

von Bryonia beschreibt, daf; 



nafsig, wie Grew x> ) die Windungen der Ranke 

nd 



abwechselnd drei Windungen rechts, u 



d 



inks mache, sah ich nie eine Ranke gewunde 



1 



D 



drehende Bewegung bekommt in 



1 « 

gen Fa 



« • 



b 



wegung 



ach unten das Uebergewicht, so dafs sie entwed 



die Be- 
tark vor- 



h 



cht, was bei den Blattst 



Tropaeolum und den Rank 



Strophantus der Fall ist, oder die and 



g 



iiberwiegt 



dafs diese 









unmerklich wir 
umfassen verlie: 
als Uebergangsform 

Nadeln vieler 



d 



woaurc 



h a; 



leser 



Theil 



das Vermogen einen Korper zu 



und so nicht mehr zur Ranke gerechnet, sondern nur 



Rankenbild 




g 




erd 



kann z. B. die 



sen; 
kein 

sehe 



d 



Fichtenarten und die Blatter mancher neuhollandischer Mini 
beiden Blatterarten nahern sich auch darinn den Ranken, dafs i 



Blattausbreit 
sind. 




ha 



und nach Decandolle fur Blattstiele anzu- 



























1 



^ 






r 




5o 






/ 

















• 



■ i 



Nachst dem Blatte zeigt die Blumenkrone die deutliehsten Sehlafbew 



' J 



gungen, bei ihr tritt aber immer die der Rankenbewegung 
Richtung, welche auch schon b 




g en g 



dem Schlafe 



cher Blatter vorkommt 



indem sie sich beim Erwachen vom Centrum der Bliithe entfernt, und 



em J 

beim Einschlafen wieder n 



ach innen zuriickkehrt. Auch hier kommt die 



Seitenbewegung vor, z. B. bei Datura 



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S 













1) 1, c. p. 27. 






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1 



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6i 




Ob bei den Corollenranken von Strophantus die innere Seite nach 

\ ■- . 



! 




nach 



gewunden sei, konnte ich bei den getrockneten Exempla 



- 

die ich sah, nicht bestimmen. Bei den Aroid 



deren Spatha die Ranken 






bildung zeigt, ist dieselbe riick warts , die Innenseite nach aussen, aufg 
Die Spatha stimmt also hier mit den Bewegungen 



d 



aus Blattern 



sich 



entwickelnden Ranken iiberein; die Spatha ist aber 
als ein Theil der Bliithe. sondern als bractea, u 



auch 



gentlich nicht 



nd somit als Blatt an- 















\ 



















zusehen. 



/ 







5i. 



* • 






- 

Bei den Staubfaden 



Bew 



wieder in ihren Schlafbewegungen dieselbe 



gung 



wie bei der Mehrzahl 



Dafs die Beweg 

und Wachens zi 

- 

* 

Henschel kann i 




en d 



Staubfad 



a Blattern ui 
f die Beweg 



d bei d 



Ranken 



des Schlafens 



i redi 
ch ab 



sind, hat Henschel 1 ) auseinanderg 



Mit 



er 



darin nicht iibereinstimmen , dafs er die Entfernung 



vom Pistille das Wachen 



d d 



Annaherung 



dasselbe das Schlafen 






nennt, und ein mehrmaliges Abwechseln von Schlafen und Wachen bei d 



y 



selben annimmt 



d 



enn es 



keine den Staubfaden eigene Bewegung, und 



kann nicht das Wachen und Schlafen derselben g 

mit der Corolle sich von dem Pistille entfernen, in 



werd 



wenn 



nahern 



so 



* 

g 



r * 

diese Bewegungen machen 



sich demselben wieder 
nd sie noch nicht ent- 



wickelt, und folgen gleichsam noch als todte Anhange den Bewegung 



der Corolle. Tritt ihre Reife ein , und ofifnen sich die Antheren , dann erst 



erwach 



Staubfaden zu eigenthumlichem Leben, d 



heben sie sic 



h 



selbststandig, und nahern sich dem Pistille; diese Bewegung und dieser Zustand 
ist offenbar ihr Wachen zu 



nennen : 



bald keh 



sie 



riick. um sich 



mehr zu e 

wegung nach 
dererem Grad 



heben 2 ). Diese ihre Schlafbewegung besteht 



in 



Be 



kwarts und ausw 



d 



dieselb 



nur in me- 



\ 



e, wie die Schlafbewegung der Ranke 



i 



t 




52- 



* 



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X 






* 












V 



- 

Die Bewegungen der Stammranke sind mit denen der Blattranke voll- 
kommen identisch; bei ihnen entspricht das Zusammenwinden den Schlaf- 
bewegungen des Stammes und der Bliithenstiele. 

Nur selten zeigt der Stamm bei seinem starren Baue die Bewegungen 



N 



X 




394 




r 

Versl. Medicus Pflanzermhvslol. AM 



p. 4 u. flg 









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62 















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es 



Schlafe 



mid Wach 



wo diese iibrig 



komm 



besteht das 



Einschlafen in einem Niedersinken zur Erde z. B. Achyranthes lappacea. 1 ) 



B 



den B] 



■ 

komm 



haufi 



Schlafbeweg 



B 



-• 



vor 



sie 1 




B. b 



Ny 



m 




aea, die Nachts 



en in einem Niedersinken der Bliithe , z. 
hre Bliithen unter das Wasser hinabziehen so 

eratum conyzoides, Verbascum Blattaria, Draba ;verna a ),Tussilago Farfara 3 ) 



Viele Gerania, R.anunculi 




"> 



senken ihre Bliithen Nacht 



Erd 






I 















v - m 










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• 









D 



1 

Bliithenstielen ihren Ursprung nehmenden: Ranken haben th 



bios die Bewegung nach unten (cirrhus convolutus) z. B. bei Cardiospermum 
Paullinia, oder es tritt auch die Seitenbewegung ein, am Bliithenstiele voi 
Momordica. Balsamina, an den Ranken. von Cissus, ; Vitis. 







.« 






1 




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B 



1 

ei dieser Uebereinstimmung der Bewegung der li- 



mit keinera 



Korper in Beriihr 







stehenden Ranke, mit den Schlafbewegungender andern 
Organe, kann es, glaube ich, keinem Zweifel nnterliegen, dafs sie. zu derselben 

Classe von Bewegungen gehoren-: 

DerScblaf der Ranke unterscheidet si cb von demBlatterschlafe und dem 



• 



Schlafe vieler Bliithen dadiirch, , dafs er sich nicht periodisch wiederholt, son- 



de 
de 



dafs die Ranke nach einmaliger Entfalt 




f immer 



den Zustand 



■ . 






* 



Schl 



dd 



bfad 



Sie liat dieses gemem, mit 



Blum en 



en. 



Von dieser nur einmal vorkommenden Bewegung bl 



den die taglich sich wiederholenden Bewegunzen vieler Blatter und Blumen 




den Ueb 







an 




denrasch aufeinander f< 




den Bewegungen von Hedysamm 



gyrar 



d gyroid 






v 



Kieser. 4 ) verdeicht das - Zusammeuwinden der Ranke mit dem Abfall 



der CaroII 



ht passend , weil das Zusammenwind 



der Ranke em A 



des Lebens i&t, das Abfallen der Corolle bingegen in einem Absterben des 



Lebend 



3 




Losstossen des Toden begriindet: 1st. 



Vfilldenow*} 



wi 



d 



Zusammenwinden der R.anke d 



klarem 



■ 



\/ 



dafs s: 
behal 

gerad 



t> 



Blattstiel zu schwach sei, die gerade Richtung b 



aber die Ranke dem Gesetze der Schwere folg 



h 



Da miifste ia 

abhangen ; die Rarike whidet sich aber mit Gewalt 






V 







1) 

3) 

5) 1. c. p. 400 



2) Linnaei philos. botan.p. 133. Amoen. academ 



vernai, 



Scliriften T. IV. p 



c 



■4 



4) I.e. p. 2 8 und 1 82. 









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63 



i 



■ 



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■ 

dafs sie oft eher bricht, als sich aufrollen lafst, und biegsame Dinge, wie Blatter 



wenn 






dieselben umsehlingt , zusammendriickt 



/ 









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5a 






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A 







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nke 



zeip-en 




dem 
sich 



bish 



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b 



lit 



Zusammenwind 



d 



er 



fi 



henden 



no 



ch 



dere Bewegung 



an 



derselb 



wenn sie mit 



einem fremden Korper in Beriihrung kommt, durch welche die Bestimmung 



d 



er Ranke (die Befe 




n n 




d 



Pflanze an andere Korper) 



urid 



- 

he b 



herer Untersuchung darauf hinwe 



erreicht wird 

■ 

dafs die Ranke 






wie manche andere Organe der Pflan 




eine 



Reitzbarkeit b 



welcbe 



zwar 



cht 



■ -— i':i_-.». 






so 




ausgespr 
in den Staubfaden und Narben 



ochen ist, als in den Blattern der Sensitiv 



mancner 



ch 



Pflanzen, welche aber durch die 



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gleich 



•• 



Einfache 



wahnenden Erscheinung 



all 



Zweift 




cht l a 



Ranke ist nicht im Stand 



nge fortgesetzte Beriihrung 



d 



Verwund 




wird. 
der 



«/. F. Gmel 



e- dieselbe zu einer Bewegung zu reitzen, wefshalb 




welcher keine -and 






als dafs er mit 



er bpitze eines Messers die Ranken vieler Arten .von Lathy rus, Vicia, Vitis 
vinifera und einiger Bryonia reitzte, keine Bewegung derselben sah. Eben- 

sowenig zeigten die Ranken von melireren Passifloren , vom Kiirbifs, Bryonia 



dioica, Ciss 

Lathy rus od 



h 



*acea, und glanduiosa, V 

die ich mehreremal ihrer 



fera 



sum 



i 



lviim 



*-* 



s 



g 



v 

nach auf der 



Seite mit dem Finger beriihrte, oder auf Erschutterung irgend 



B 



gung 



d 




ch auch nicht friiher, als andere auf gl 





wicklungsstuffe befindliche, die mit keinem fremden j&orp 



Ent 



Beriihrung 



ekomrnen war 



zusammen 












I 

I 







', 



55 



^ 



* 



Ob nun gleich diese kurz dauernde Beriihrung keinen Einflufs 



so 



zeigte^sich doch 




h einen fremden Korper oder einen Theil d 



tlanze mit der Ranke 



eine Bewegung, welche d 



eu 



ch 



Zusammenwind 



d 



Zeit hin durch in Beriihrung brachte 
dem oben beschriebenen freiwilliger 



e r freistehenden Ranke verschieden ist. Ich hatte bei 



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meinen Versuchen vielfache Gelegenheit, dieses zu beobachten, bei der Gleich 
formigkeit der Erscheinungen aber will ich nur folgende Beobachtunger 
anfiihren , welche diese Erscheinung deutlich machen werden. 






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Ich brae 



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mit einer ausgewachsenen Ranke 



Passifl 



coerulea 



deren Spitze geradejanfin 



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auf ihrer untern Seite 
nach einigen Stunden 

bemerkliche Biegung, 

Windung urn den Bindfaden gemacht hatt 



ch zusararaenzuwinden , in der Mitte ihrer Lange 

gespannten Bindfaden in Beriihrung 
machte die Ranke an der Beriihrungsstelle schon eine 

Tage, bis sie eine vollstandigt 



dauerte aber 



ch 



wahrend d 



Zeit fuh 



die Ranke fort, 
noch eine ziem 



h von der Sp 



herab weiter 



liche Strecke zwischen dieser 



b 



zurollen, es war aber 
zusammengewundenen 

3. ebenso der Theil 



Stelle und der Windung um den Bindfaden ganz gerad 
zwischen dieser Stelle und dem Stamme; es war also die Windung um 
Bindfaden nur durch den Reitz seiner Beriihrung hervorgebracht. 
Falle war die Windung um den Bindfaden langsam fortgeschrittei 
andern Fallen beobachtete ich, dafs Ranken derselben Pflanze, od 



,- 






Pisum sativum, und Lathyrus od 



In diesein 

denn in 

die von 

schon iiber Nacht , oder im Verlauf 



24 Stunden sich 



Stiitze wan den 



Nichtnur bei Beriihrung der untern Flache zeigtdie Ranke diese Reitzbar- 
keit, sondern audi beimZusammentreffeneines fremdenKorpers mit einer ihrer 
Seitenflachen. Diese Erscheinung kann man an jeder Ranke beobachten (vielleicht 

Ausnahmedersehr kurzen Ranke von Gloriosa superba). Ich stellte neben 

ckte, horizontalstehende Ranke von Pisum 

beriihrte, nach 4 Stun- 



mi 



f 



eine 



fach 



e 



sativum einen diinnen H 



Ranke 






den 
oben 



hatte die Ranke durch 



Seitenbi 



5 



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wobei sie sich weder nach 



cl 



1 



um 



d 



Stab b 



h unten gebogen hatte, ungefahr den dritten Theil eines Kreises 

ben. Nachdem ich nun den Stab auf die entgegenge- 



setzte (convexe) Seite der Ranke 




hatte* nahm dieselbe in wenig 



Stund 




de die entgegeng 



Richtung 



( 



Deutlicher noch als an einfachen Ranken lafst sich diese Erscheinung 



zusammensesetzten Ranken beobacht 



wenn man die St 



d 



Gabel 



der Ra 



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tellt 



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cks anstellte. 



! 



Versuchj den Duhamel 1 } an der Ranke des MS 



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itze so , dafs der 
sich links, der andere rechts um dieselbe windet. Ich wiederholte diesen 



In diesem Falle umschlingen belde Rankenaste die St 









Versuch mehreremal immer mit demselbenErfolge an denzusammen 



Ranke 



Pisum sativum 



Lath\ 




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des 



194. 



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erne 






t man dagegen 

wie wir gesehen haben, 
Beriihrung, was ich wiederh 



St 



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der abern Seite der Rank 



d 



immer die convexe 



Seit 



der Spirale bild 



in 



an 



d 



Ranken von Passiflora 



d dem 



V 



Kiirbifs that, so 



h 



d 



auf das Winden der Ranke gar keinen Einflufc 




sich diese, wie wenn sie frei stehen wiirde, nach 























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3 • 



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Uebererastinimend daunt 1st die ErscHeinung, die R 



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pudica entdeckte, dafs 




d 



Gelenke dieser Pfla 



xi Mimosa 
dureh Be- 



riihrung derjenigen Seite, welche bei 
wegung gereitzt werden. 



C! 



Bewegung eoncav wird, zur 



B 



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Doch sab 



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gemal die Ranken von 




sativum von 



die 




etze eine Ausnahme maclien 



in 



d 



sie sicb nm St 



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(Holzstabe 



und Fad 



di 



ch mit ih 



obern S 



die obere Seite nach innenzusammen wand 



Beriihrung gebracht hatte 
Es ist dieses iedoch als eine 






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V 














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sehr 
den 
Paull 



Ausnahme' zu betracht 



i 



ch habe eine sehr grofse An 



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R anken 



1 



er 



Passifl 




spermum 



Cob 



von 
aea. 



d 



Reb 



Gloriosa 



von Kiirbifsen , Bryonia, 

in dieser Hinsichfc 



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enau 



cht und nie gefunden, dafs sie' sich mit der ob 




nach innen zusanimengewunden h 






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DieReitzbarkeit der Ranke auf Beriihrung entwiekelt sich 



mitV 



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dung ihres Langewachsthums 



Man kan 



ehe 



sie 



ft mehrere Tage 




Ian 




dasselbe ^rreieht hab 

■ 
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lassen, ehe 



lei elite B 




un 




Stiitze mit ihnen in Beruhrung lassen, 
ehmen, wahrend wenn sie ausgewachsen sind, 

hr 



hon eine wenke Stunden dauerndePeruhrnng.hinreicht 



me 



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wenig 



grossen Bieg 



g 



zu reitzen* 





die 



ob eine Ranke schon vollig ausgewachsen ist oder nicht 



nie bestimmen 

* j 

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? und- somit 






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z 



in welch 



d 



Bewegung 



folg 



sch 



ehr 



den ist, 



konnte ich nicht bestimmen, ob Wiirme und Kalte bedeutend ihre auf Reit 






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barkeit einfli 



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besonders auch defs 




icht, weil bei der Langsarok 



ihrer Bewegungen nnmer mehrere Stu 



h 




ehe 



n 



bi 



d 



Ranke eine 



merkliche Beweg 




m 



d 






dieser Zeit die Temperatur bedeutend 



wechselt 



Doch beobachtete ich im All 



& 



dafs in heifsen Sommer 



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Gehlens Journ.. X.- VI. P- 465 






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tagen sich die Ranken schneller frei zusamme 



nnd ura «ine St 



wand 



dem d 



bei der Ranke von Passiflora coerulea und dem Eoirbift 



im Jnni in 24 Stunden geschah, wahrend im Winter, obgleich 



geheitzten Zimm 



3 Tage da 




einem 



thig waren. Damit wiirde iiberein 



stimmen, dafs Duhamel, Gmelin 1 ^), Humbold 2 ) die Pflanzen in warmer 
Luft reitzbarer fanden, als in kalter, Covolo hingegen will das Gegentheil 



beobachtet haben. Dafs hingegen die Warm e an dem schnellen Zusammen- 
winden im Sommer allein Schuld war, moehte ich bezweifeln, da im Win- 






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ter die Pflanzen den Tag iiber in einer eben so hohen Temperatur waren, 
als im Sommer; wahrscheinlich war das von grofserem Einflufse, dafs im 



— 

Winter bei der Ahkuhlung des Zimmers in der Nacht, bei dem gering 
Lichtgenusse, 



bei der eingesperrte 



Zimmerluft die 

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g 



Lebenskraft der 



Pflanzen schwacher war , was sich schon in ihrem sch wacheren Wachsthume 

V 

aussprach, /und dafs im Sommer unter den giinstigeren Lebensverhaltnissen 
mit Erhohung ihres Lebensprocesses auch die Reitzbarkeit der Ranken ver- 
mehrt 



wurde 






Von 



g 



- 

keinem Einflufse war es, ob die St 



§ 




leiter,' 2, B. Silber, .oder ein schlechterer z. B. Hoi 








Urn 



Zweifel zu setzen, 




diese auf Beriihrung mit einem 



fremden Korper erfolgenden Bewegungen der Ranke eine Folge von Reitz- 

barkeifc seien , versuchte ich dieselbe durch Bestreidhen mit reitzenden 



Substanzen zu Bewegung 



bring 






bestrich rait 



stischem Ammonium, welch 



- 

Blotter von Mimosa pudica zum Niedersinken 

sativum, OLathyrus odaratus , 



is nacli Sigwart 3 ) die 

die Ranken von Pisum 



oh 



d 



mindest 



Erfolg 



Passiflora 
Weingeis 



Cucurbita Pep 



jedoch 



der freilich 



Ritter*} nicht 



einmal auf Mimosa pudica und Berberis wirkt , hatte ebenfalls keinen Einftufs 



Da diese Mittel zu schwach reitzten, so versuchte ich 






es 



saure, und Salzsaure, welche, wenn ich die Ranke] 
(iberstrich, dem Leben derselben keinen Nachtheil b 
aber ofter, so wurden sie 



ip 



bis zweimal leicht 









bestrich 






saure s 



chi 



m sie welk , wie mit heissem Wasser gebriiht ; Salp 
mir zerstorender, als Salzsaure einzuwirken. 



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A62 



2) 

469. 



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onsmen 



3) Reils u. Autenrieth's Archiv T. XII 






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Einige Ranken von Fassiflora coerulea und Pisum sativum, die ich mit 
etersaure bestrich, hatten sich schon nach einer Viertelstunde stark 

M 






gebogen und in 4 Stunden in mehrere Windungen zusammengerollt. Noch 
ein wenig friiher rollten sick die Ranken voffl Kiirbifs und von La 




r u s 




odoratus, die ich mit Salzsaure bestrichen hatte. Einmal bog sich eine 

- 

nke so schnell zusammen, dafs ich die Bewegung deutlich Sehen 
konnte. Das Zusammenrollen erfolgte immer auf dieselbe Art nach unten, 
die Saure mochte an die obere oder die"1mtere S'eite der Ranke gebracht 
werden- 









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Wenn ich nur Eine Stelle der Ranke mit Saure benetzte> so bog sich 

- 

nur diese Stelle, wahrend die iibrige Ranke gerade blieb;; wie sich die 



Ranken auch nur an d 






er von 



einer Stiitze beriihrten Stelle biegen 



V 






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1 



Nach 



strich 



- • 

einem halben Tage streckten sich beinahe alle mit Saure be 



enen 




en wieder gerade, wo 



durch sie sich also noch mehr den 



iibrigen irritabeln Pflanzentheilen nahern. A Is ich den 

■ 




en Tag einige 



von diesen Ranken wieder mit Saure bestrich, wurde die Epidermis an ein- 

t 

zelnen Stellen zerslort, und die Ranken wurden welL Die iibrigen Ranken, 
die ich nur Einmal mit Saure bestrichen hatte, rollten sich wie andere, 

... 

aft denen kein \^ersuch gemacht wurde r theils frei> theils um Stiitzen> die 

ich ihnen gegeben hatte, zusammen., 



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I 





























-* 






Ich bereitete mir eine Opiumauflosung, indem i 




eine 




e Drachme 

* 

gepulvertes Opium., mit einem halben Schoppen Wasser macerirte, welches 
dadurch eine dunkle Bierfarbe erhielt. Mit dieser Auflosung bestrich ich 

Lathyrus odoratus; diese 



einige 

i 

rollt 




erade Ranken von Fisum sativum 




en sich schon in einer Viertelstunde zusammen. Einige Ranken von 

_ 

Fassiflora coerulea und vom Kiirbifs krummten sich in Zeit von einer 



Stunde nur wenig, und streckten sich 






n 




einigen Stunden wieder gerade* 



1 



Das Opium wirkte hi er also offenbar reitzend, wie nach Macaire •- Prinsep 1 } 
die Blausaure auf Mimosa wirkt. In die 





osung s 



tellt 



e ic 



h 



enien abgeschnittenen ZweiV von Pisum sativum, mit drei Blattern, deren 



Ranken noch 




e 



rade 




auffallend zusammengebogen , 







einer 




nde hatten sich diese 



sie ro 




1 

en sich nicht mehr auf, und den 



andern Tag war der Zweig abgestorben. 

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Eibli the que imiverselle. Mars. 



1826 p, 349 



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Die Erfahru 




Jager r ') dafs cine M 



:lie er mit A 



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giftete, ilire Reitzbark 



welche Erscheinung audi 



Macau 



Frinsep beobachtet wurde, machte mich begierig 
Ranken aur Anwendung von 



erfahre 



b 



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d 



Arsenic ihre Reitzbarkeit 



■ 



Ich bereitet 



kocht 



dem ich feingeriebenen weifsen Arsenic mit Was 

- » 






e, eine 



Auflosung desselb 






Ranken von Passiflora coerulea ih 




Mit dieser bestrich ich fiinf 
Lange nach, diese bogen sich, 



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Unterflach 



h 






zusammen 




nur 



Bei and 
diese. 



Es 



an den en ich rin 
zeigten sich also 



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kleine Stelle benetzt hatte, bog j 

dieselben Erscheinungen wie auf Anwendung von Opiumauflosung 




anz 



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etersaure. Der Ars 



wir 




ffenbar nur als era R 



ohne 




/ 



Reitzbarkeit der Ranken zu zerstoren, d 



d 



Ranken streckten sich wie 





erad 



\ 



d wanden sich 






theils frei, theils urn Stiit 



di 



1 



ch 



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ihnen gegeben hatte, zusammen; wahrscheinlich ausserte er einen zerstoren- 
den Einflufs auf das Leben der Ranke defswegen nicht, weil die aufge- 

■ 

inte ich bemerken , dafs 



strichene Auflosung schnell vertrocknete. Nie konnt< 

■ 

die Ranken durch die Anwendung des Arsenics steifer 

r 

her waren; eine Erscheinung, welche Macaire-Prinsep an 






warden, als 

den 



Pflanzen 



uf Anwendung 



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rsemc 



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beobachtet h 



dafs die Staubfaden von 



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recnen 



gebog 



en 



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konnteri , und 



Art vegetabilischer Entziindung (inflammation 




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schreibt 



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— 

Ein abgeschnittener £weig 



Pisum sativum in eine kalt bereitete 

reitung ein Ueberschufs von weifsem 



Auflosung von Arsenic, bei deren Bereitung 

Arsenic angewendet wurde, gestellt, starb in wenigen Stunden ab, wurde 



N 



gelb und welk, (was auch Jager als Folg 



Arsenicvergiftung angiebt 



y 




e des Steifwerdens der Pfla 



zu 



an 



Ranken 



Veranderung 










In 



eine 



^ 



sehr verdunnte Auflosung stellte ich einen abgesch 



rwahnen) ohne dafs sich vorher 
gt hatte. 

h 



Zweig von 




rus 



odoratu 



ach zehen Stunden war derselbe seines 



Lebens vollkommen beraubt. Der ob 

i 

die Ranken an 




* 

hing welk und schlaiF herab 



d 



Blattern desselben hatten sich nicht zusammeng 






Die 

obg 



Ranke 



wie die Bl 



und d 



;r ganze Stengel waren ebenfalls, 
ch griin, viel weicher als die der lebenden Pflanze, und ohne alle 






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Dissert, de efiect. arsenic. Tub. p. 11. 









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Elasticity; ich hatte den Zweig; so iange er in der A unsung stand 



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zu 



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:ht, fand aber nie eine Spur von 




rter 






Steifigkeit 

Eben 



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wurden Ranken von Pass 




ra ceterulea, die ich 



in die Auf- 








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in wemg 



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zu sem. 












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■ — 

Diese Versuehe zeigen aufs deutlichst 



dafs di 







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ra 




m eines 





den Korpers dynamisch, durch Erregung ihrer Reitzbarkeit, die Zusammen 
ehung der Ranke veranlasse, und widerleg 



Knight 1 }, welcher glaubt. 



-*. i - 



der ausserlicbe D ruck Cpressu re) treibe &e >Safte der Ranke, von der beriih 
Stelle weg aufi die entgegengesetzte 







welche sich 




ausdeh 



und 






das 




vera 




se. 












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Ich 

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elite, ob d 




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durch Electr 



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Ich wandte zuerst 



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deren Piatt en o D Zoll Flache batten 






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von i 



paaren, 

lebhaft zersetzte, an. 

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ich den einen Leituns 



d welche Wass 



rrieinen Ve 







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mit 



th 



Zink bald den Kupfe 



Platten- 

ziemlich 

; steckte 

iirch die 



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Basis der Ranke, oder durch den StengeT hahe ari derselb 

gefunden hat, dafs die Epidermis des Stengels isolirt; 



weil Nasse 1 ®) 



Isolation schwach 






doch mufs 



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da Giulio an 






mis 



zu v 



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ewegungen hervorbrachte ,. obgleicn die 



weniger reitzbar ist, als die Filamente von 





hne 

'inibsanach Hitter 

f. 

mit denen Nasse 




perimentirte 






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wundeten Sp 



Den zweiten 

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tze der 



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ich mit der 










zten 



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Ranke 



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In den Kreis dieser Saule brachte 




gew 



achs 



ene 



noch mif dem 



Stamm in Verbinduns; stehende Ranken von Passiflora coerulea und Lathy 






odor 



welche sich an der Spitze schon etwas gebogen hatt 



zum 



Zusammenwinden geschickt waren; da die Ranken ^ nachdem jcjijedesmal 

eine Viertelstunde lang hatte einwirken lassen , gar keine 



N 




die 

Veranderung zeigten, gab ich die Vprsuche^ auf t 






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• , ' '< 



• 






Da ich glaubte , dafs das Mifsling 



der Vefsuche in der Schwa che der 



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.N 



S 



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begriind 



obgleich Nasse mit 8 Piatt enp 



Bewegung 



• 



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, 

Philosoph. Transact. 1812, p. 319. 2) Gilberts Annalen T 




p. 397. 






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erne 



den Staubfaden von Berberis. hervorgebracht hatte, so wandte ic 
Saule von 60 Flatten paaren von, der Grosse eines Kronenthalers an, welche 
beim Beriihren der Pole mittelst zweier Metallstabe, empfindliche Stosse 



bis in die Ellenbogen gab, also wohl nicht zu schwach. wirkte ; aber auch 
beidieser Saule, als ich jedesrnal eine Viertelstunde lang mit derselben 




Vorsicht, die Ranken zu verwunden, Kiirbifsranken und solche von Lathyrns 
edoratus ifirem Einflusfse ; aussetzte , zeigte sich nicht das Mindeste. 



• 



< * 






... 






Sv 59 






Nach dem bisher gesagten ist es entschieden, dafs bel der Ranke das 
Zusammemvinden durch keine ihreigenthumliehe, den andern Organen feh- 

Arfc ist; bei der 




lende Kraft veraiittelt wird , und dafs- dasselbe 

■ 

freistehenden Ranke geschieht es durch die blose.Scblafbewegung^ die ihr 



vermoge 



ihres Baues in grofserem 



Umfange zukommt y als alien andern 

-■ ■ ^ 



Organen: das Zusararnenwinden der Ranke bei Beriihrung, eines freinden 



Korpers 
1 



lafst 




auf ilire Reitzbarkeit zuriickiuhren , deren Vorhandensein 




r-. 



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- [ L I . O ] : 11 1 U $ . t 

ich durch die Anwendun 

Ausser diesem Zusammenwinden und Umscnlin 
sich die Ranke von Ciss 



von reitzenden Substanzen bewiesert babe. 

en der Stiitze 



b€f. 



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igen 



O 




anes 

■ 



^usammenwinaen una umscnnngen aer otutze beiestisc 

Missus hederacea an fremde Korper mit Hiilfe eines merk- 
welches hauptsachhch durch den mit der tJeruhrung 

rs verbundenen Revtz zur Entwickluns: gebracht wj-rck., 



eine^rfremden Korpers verbundenen Reitz zur Entwicklung: gebrjic 



• » 



Die Ranke. dieser Pflanze 




vollkommen 

V I 



den Ranken der Rebe 



m 



Hinsicht auf Entstebung, Stellung und Vertheilung. An der ]ungen Ranke 



sieiit man in der Nat© der Spitze jedes Rankenastes auf seiner 

• i t T P'» f tf T7*T 1 1 TY •'!( T £- 



obern Seite 



einen dunkelgeEirbten Fleck 



. , wie 



f t 



die Ranke alter wird' entsteht an den 

meisten Aesten derselben , aber- nicht aii alien , an dieser S telle erne 
AnscWelluns:, die klein bleibt, wenn die Ranke rnit keinem fremdeh 'Korper in 




e 



7 






b^ 



Beriihriil^komrtit^ Trifft Mngegeh dieRani 





z. B; an 



ei ne 1 



- 



Mauer, auFBretter, auf eineh Baurristainm u. s. w. und kommt die kleine 




Warze rnit diesertilBeruhrirng, so scl f 

egtUich an alle Uneberlheitek afe 




sie an 



. 




^sich in eine Platte 




■ ■ 




r 



ersan, r und 






deiiselben so stark/ da&^ok eher die Aanke Wreifst, ak 
Warze von ihrera Beiestigurlpof^^bfel^en^onnte. } 




7 r • 



an 
die 




Kopfchen (Tab. ^* B % % vergl- J. 26) bestehtv was ancfi schon 




1 




bemerkt , bios auj* { eineri 




nsc 




Zellgewebes 






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Mem. de rAcadem. .1756. p. 49, 

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dafs die Gefasse Antheil an dieser Bildung nehmen 

der Ranke haben sich am Kopfch 

chen 

komn 



B 






ie 



Epidermisze 



mmmt ganz die Form des Korp 



dieser platt, so breitet 



/ 



es in erne 



Sp 



e ein, 



nimmt es die Form derselb 



■ 






sich auf beiden Seitenwanden derselben 



Papillen verlangert. Dieses Kopf- 

mit dem es in Beriihrung 

* aus, dringt 
md befestigt 



ch 




Plait 



- 






"N 



Grofse 



Aber niclit nur an der Spitze, wo sich dieWarze bis zu einer gering 
von selbst entwickelt, ist die Ranke fahig, solche Warzen zu treibe 






ondern an alien Stellen, welche mit 



St 




urns 




> . 



m Beriihrung kommen, sprossen solche Warzchen h 

A* m 



ganz 
finde 



dasselb 

n werde 



unge 
Es ist hi< 

I w 

sen bei C 



h 



» 



d 
d 



c 



wie' wir es bei Betrachtung der Schlingpfianzen 
Darin hingegen unterscheiden sich diese Warzen von denen 

- ■ " ■ - ^ _ 



dafs sich 



hnen keine 




• « 



urz 




n en 




n 



welche in 



en 



die Ranke 



einem 




g 



selb 

Saft 
da d 



:enden Korper eindringen, denn, wenn man 

den sie umschlungen hat, abwindet, so findet man die Rinde des- 



en ganz unverseh 



Guettard 



g 



an 




. dafs diese Warzen keine 

d ziir JSrnahrung verwenden, 
einem Bautne befesti^te Theil von Cissusabstirbt, wenn man ihn 



er stiitzeriden Pflarize auszieh 






y 



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seinem Stamme abschneidet. 

N ach Malpighi 1 ^) befestigen sicn diese War 



- 



. 









Hiilfe 



aus- 



geschw 



■ 



» ._, 



i ^ 






Guettard bemerken kon 



klebrigen Saftes (Therebinthina), den ich aber so wenig als 

ite, doch fand Guettard rothliche Korner am Urn- 



fange d 









\ • 



"W 



denen er glaubt 






■ 

k 



cht das Gummi 



sein, von dem Molpighi spreche. Ob ich gleich keinen klebrigen Saft 






sch wit 

dieser 



sah 



w 



so glaube ich doch, dafs diese Erklarung der Befestigung 

* .- .. /' ' * ...... 



h die wahrscheinlichste 



da dieselben. wenn 



auf 



mit Kalk beworfen en Wand sich befestigen, und losg 
dunne Lage von Mortel mit sich losreissen, der 



befestigt ist, wie 



g 



fest 



werden, 
dieselben 



■ 



eimt. Durch feme Wurzelchen, wie die Ranke 



^ 



Vanilla befestigen sich diese Kopfch en gewifs nicht, und ebensowenig k 



sie nach A 



Vent 



Cuscuta annimmt, da d 



wirken, was Guettard ^ von den War 



der 



W, 



£**- 



B 



Rind 



d trockenes H 



z 



Cissus sich auch auf porose Korper 
ehr fest anhang 



Urn 



ehr 



bin ich geneigt, die Secretion eines klebrigen Saftes anzunehmen, da auch 



\- 






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•*. * 




p. 48 






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die Warzen von Cuscuta. welche in ihrer Bildung, raid in ihrer Entstehung 



f den Reitz, welchen die Beriir 




fremden Korpers verursacht, die 



. ..... 

grofste Aehnliehkeit mit djesen "\y.axzqa haben, sich mlttel^t eines ausg 



de 



Saftes befesM 



* 









1 






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0. 






1 1* 



MmA - 4 



I .-'v. 



Allgemein verbreitet ist die Ansicht 




die Rankengewachse das Ve 






- 






besitzen, nahe stehende Gegenstande aufzusuchen, um an ihnen hin 



fzuwachset 



Vielleicht schreibt sick diese M 



iliume; h 



I ,V 



doch 







sch 




ch d 



Alien nicht 



j9 



dem Alt 






8 



deutlich aus,, dafs 



Zweifel gesetzt ware, ob sie diese Ansicht hatten, oder nicht; 1 ) 



Vor Mustel k 

3 r . t 






ich keinen Sehriftsteller,, der es deutlich ausspricht 



dafs diese Pflanzen die Sliitze aufsuch 



Er 



- 

den er mit der Reb 



rzahlt namlich *) 



• — 



auf einen Versucfo 

■ 

babe ziemlich lang( 



Schofsline 



d 



b 



e 



d 



Ranken- sich schon um Pfahle geschlungen 









■ 







S 




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h 



itten, Ios2;emacht, die nocn nicht sehr verholzten Ranken soviel als maglich 
gerade gestreekt (dieses ist ganz unmoglich, wenn man lrgend erne Ranke, die 

sich zusammengewunden hat, gerade streckt, so zieht sie sich vermoge ihrer 



Elasticitat sogleicb wieder zusammen) und die Zwei 




e 



meh 



der weniger 




von den 
Stiitze 3 



Pfal 



abgeb 







en 



den andern Tag hatten sich einige Zweige d 



: 



um 





g 



an 



de 



sc 




erere 




g 



hatt 



sich nicht 




l 



h 



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Ra 



t 







zn bild en ( 
la perch e.) 




zuriickgedreht, 
ch gestreckt, um gegen die Stiitze einen Hacken 



•• 



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Ieurs 



s'etoient 



■ 



diis pour former le 



crochet contre 






\ 










ieses ist der einzi2;« 




der mir bel^an 



rde, auf den sicl 



i 



die Ansicht, dafs die Ranken fremde Korper aufsuchen, stiitzt* 



* 







ch 



Betracht 

m enthal 
einer Sti 






wir 




na 




so 







dafs 



zu nanern 



h 



■ - 



soil in ihm der Beweifs fur zwei That- 
der Ranken pflanze das Vermogen zukomme, 
dafs die Ranke dieses Vermogen besitze. 




■ • 






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Varro I ; 31. 



» 



enim (( 




) yftes ut feneat' serpit ad locum 



c 






V 



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f Vicia dieta a vinciendo , quod 




preolos habet, ut yitis •, quibus cum sursum 






M 




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lupmi; almniye quera^ utbaereat^ id solet yincire^ 
Cicero de SenecL 15. ^Vitis quidem r quae natura caduca est^ fertur 

^^H ^^H ^^^H 

gat, clayiculis suis* quasi manibus, quicquid est 





rsum serpit ad 
llius 



ram r eadern ut 
complectitur.^ 



?) Traite sur la yegetat.. % 1. p. ISO. 















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r 



Icli glaube hingeg 



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dafs dieser Versueh 



vorgefafster Meiniinff betrachtefc , und d 



will,, weder den einen noeh den andern dieser Satze beweist, und sich einfach 



auf folgende W 



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e 



rkl 



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n Mustel 






li 



siinsre 



und 

Lag 



kbo 









in 



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M 



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die kiirzeren vermog 






d 



eres 



der 
die* 



feewachsen waren 




wiirde jedeandere holzartig 



- 

die langeren hinge 



■ 




en 



urd 



en 



durch 



Ge 



konnten sich nicht mehr aufriehten 




d 



I 



e Reben das Verm 



nab 



D 



so miifste di 



ffenbar 



h nahestehenden fremden Korp 
d en tli ch 



1 ' * 

zu sehen sein, welchean Mauern gezogen we 

den Korpers sehr grofs ist; davon ab 
reben 



da hier d 




einem 




g 



etwas ffeseheri, v\ 



gen die Mauer hinziehen, nnd sieh an sle anlegen, habe ich n 





ber sieht 




lich das Gegen t heil 



der Fall; wenn ; die Reb 



freistehenden Pfahlen gezogen werd 






man 



:h 



G. M. Tj 

fernurj 



jedem "W 



Mir ist unbegrei 



) sagen kann : „Wenn man 10 einer 



' 




von 






nem 




ck . d 



t 

Rich tun g for 







• ■• 



i. . . 



erne 




Erfahrung widerlegt dieses hiulanglich 



Ebensowenig als der Rebe, kommt dieses Vermo 






b 



. • 






zusii 
pflar 




en, den Erbsen, dem Kilrbils, den PassiflorenV knrz 



di 






le 



b lebend sab 



? - -. 



die 




lem Garl 

i 

enaueste 






Lathy 



.1 



do rat us, 



Theil in iiieinem Ziuunerzog, wo 
fratte, zeigte mir nicht die 








e 



er 





Physi 



ysclie Fraguientc. p. 169. 



. 



S 






/ 







dert dersel.be aug 



ich seinen Lauf, bis' er iene Stange umschlungen hat" Die tagiiche 




St 



Ranken 



findet in iedeni Gewa'eh 



Gelesenheit, sich davon zuiiberzeng 



bachtung von vieTen Exemplareri 



Pisuni sativum 



Kiirbifs, von Passiflora coemlea, welclie ich zmxi 





Ta 





Aug 



iste S 






durch 



ihm giebf 



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lafsfc sicli 



lit 



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was eig 



tlicl 



i vorging , o 



b die W 



Bit 






emsc 



Lfifi 



in 




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V 



:nig von den Pfahlen abbogen, in welchem Falle ihre Ranken, da si 

sich um die Pfahle gewnnden hatten, gegen diese hinsehen mufster 

b sie eine solche Lage annahmen, dafs die Rankennicnt gegen die Pfahl 




Fe 



hUttq 



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iwendig die Stellung g 



die Sonne angel- 



fiihrtwerdensollen, hochst wahrscheinlich war diese so, dafs die Weinstocke 



f d 



Bl 



er Slid 
?r der 



3 



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St 



stand 



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in diesem Fa 



erde 



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gegen die Sonne, also yon den Stiitzen weg 



i 

Weinranken vom Lichte we<>- 



t>> 



also 




egen 



Eigenschaft, d 



h 
d 



die Stiitzen hingedreht hab 

rtrachten werd 







wir weiter unten.naher b 






welche aber durchaus ni 
einem fremden Korper bin 







* 1 




emem 



I 



dem Verniogen sich nacli 




V 



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heweifst also dieser Versiich gar nichts, dennoch wurde von sp 






Schriftstellern den Ranken ein solches Vermog 



si cli 



h freraden Kor 



pem hinzudrehen zogeschrieben ; wahrscheinlich 1 rug der Umstand viel dazu 
bei, dafs man die Bewegungen der Ranke und des wiftdenden Stammes fiir 
identisch hielt , und dafs man demletzteren, well man seine Kreisbewegungen 
nicht kannte, nothwendig ein solches Vermogen zuschreiben mufste. So ist 






B. Senebier x> ) 



g 



den Ranken dasselbe zuzuschreib 



auch Will 



deno w 2 ) 




deutlich aus: ,,Es scheint i: als wenn d 



mine 

jedel 

■ 

Baum oder G 



(uftzug einen besondern Reitz aufdie Ranke selbst aussere, weil 



durch Ranken kletternde Pflanze, wenn sie- entfer 



Wand 



1 



pflanzt wird , alle Ranken nach der Seite hinschickt 



1 

wo d 



Gegenstand stent 



f den sie hinatifkl 



k 



Der einzigeSchnftsteller, (so viel mi r bekannt ist) weleherauf Versuche 



sich 



end gegen d 



Ansicht>sich aussprachj ist Knigh 



f dessen 






Ansiehtenich weiter unten zuriickkommen werd 



9 



■ 



Da dieser Punkt fur dife Pfla 




1 



gie von hoher Wichtigkeit 






weil die Ranken. wenn 



ihnezi dieses Vermogen zukame, ausgezeichnet 



waren vor alien and 
Einfliisse 



t * 



d 




eine ansserst 



der Aussenwelt, oder, wenn man 




Empfanglichkeit fiir d 



Bewe 




g 



nicht fi 



von aussern Einfl 



hervorgebrachte halten wiirde, mit einem 



dem 



th 



:hen 



:hnlichen Instinkte begabt waren 



- — ■ . — 

gab ich mir besondere 



Miihe, Erscheinung 



der Ranke zu beobachten, welche auf eine solch 






4 h 



X 





































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1) Physiol T. I. p. 378 




1. c. p. 27 1. 



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der Sti 

en. do 






h 



? auf die Ranke ausgeiibte actio in 
konnte icli me eine Spur davon seh< 




hatf en ninweisen 



- 

Ich betracht 



auf; 






s 






Cobaea scan dens, ungefahr 12 Arten von Passiflo 



ge A 



Pisum, Lathy rus, Cucurbita; Bryonia,, we 



h 



e 




il 



G 



thei 



l'm F 



Stab 



in der N 



afs eine solche Anziehungskraft 



konnte aber me bemerk 

hatte, denn die Ranken standen immer nacb alien Seiten h 

beinahe, dafs die 

solches Richttmgsvermogen nach d 



lauerrt ' gezogen wurd 



t gefund 
Es schei 



> 



Schriftsteller z. P. Willdenow, welche d 



Rank 



en em 



Stiitzen zuschrieben, durcli die Ranke 



Vitis mid von Cissus hederacea irrc geleitet worden seien, welc 




eine 



merkwiirdige, scheinbare Ausnahme davon machen, wovon 



h weiter Unten 



das NS'here auseinandersetzen werd 




derholte, genaue Beobachtung 



gten mir, dafs nicbt nur, wenn die Entfernung der Ranke von der St 



t :' 



dern audi , wenn sie Susserst g 

it. Ich 




betrachtlich ist, sor 

solchen Anziehungskraft keine Spur find 

Ranken von Passiflora coerulea, Lathy rus odoratus, Pisum 

Stocken, welche ich den ganzen Tag unter meinen Augen hat 



sicl 



1 von einer 



itete eine Meng 



ura, 
id d 



an 



kleinste Bewegungen mir nicht entgangen waren, welche sich fre 



mm en 



gewnnden hatten* obgleich mir 
En 



ware, ura 




St 




g 



bei Pisum 
batten , 



von ihnen gesteckt b 

in oder zwei Aeste ei 






die 

B 




e, m 

r-' Rank 



..1 j 

erartr 



f die Seite noting 

jariz geringe 



g zn bring 



wenn 



ch ura 






so sah ich oft, dafs die iibrigen Aeste dieser Ranke 



b 



gewunden 

gleich 



sie 



in 



diesem Falle bestandig nur einige Linien von der Stiitze entfernt waren 



sich frei fur sich zusammen 




onne 





b 



- 

die Stiitze hinzuwend 



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I 

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Ich bin nach meinen Erfohriifigen vollkommen iiberzeng 




d 



Ranke 



* . 

das Vermdgerr einen fremden Iiorper, der ihr als Stiitze dienen konnte, auf- 



zusuchen, volli 



J fehlt ; es ist 




wie bei der Wurzel , d 



ja auch 



: 



das Vermc5 



g 



z 




eb 






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Nah 




find 




de 



g e g 



die Seite h 




• 



sen, wo 





geielmfer Bohnen nebffi-VeTtTcalsfcfeh ende 



- • 






ihr c! 



Vermogen mclrt zukomme 



....-•■ 









• 



Da der Ranke dieses • Vermo 



d 






St 



ze 



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tihi zt 



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DutrocheP % } 




1 



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h Aufhang 
zeigte, 







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so ist ihr Zusanimentreffeii mit 

wird es jedoch durcli folgende 



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1) h C. p 







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Umstande. Die'Rauken win den sich, wie wi 



•" 



b 



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then, wenn sie aus 



gewaclisen sind, von oben nach unten, zusammen, durch diese Bewegung 
kanrt die Ranke mit einer eanz nahestehenden Stiitze in Beruhrung kommen t 

*m Raum befindejt, welch en die Ranke bei 



wenn 



d 



ese zn 




g 



SK 



h 



d 



hrem Zusammenwinden durchlauft; manchen Rankenpfla 

mz nahe stehende St 



d 



- 

Art mdglich eine auch nicht g 



wird es 
u umfas 



auf 



da bei vielen z. B. beim Kiirbifs, bei Bryonia, bei der Rebe, bei den g 



A 



von 



Passifl 



z. B. alata - incarnata die Ranken d 




S 



ernes 


















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Schulies erreichen; bei der Menze von Ranken, welche die Rankeng 



• • 





se 



besitzen> und bei d 

Seiten hinausstehen 
andere Ranke mit 



A 



1 



Vertheilung;, indem sie 



■& 



h nacli 



ka 



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nn 



es beinahe nicht fehlen, dafs nicht eine oder d 






nahe stehenden Stiitze in Beriihrung kommt, und 



- 



mfafst, ist dieses auch nur mit der Spit 
n sehen,dafsdann diePflanze an die Stilt 




eh eh 




o werden wir weiter 

■ 

d so ihre Befestigung 



an dieselbe gesichert wird. Im wilden Znstande miissen ohnehin diese G 




thwend 







bald 



und dichten Waldern wachs 



da 






nahe bei einem Korper, d 



ih 



e finden- 
wenn an 
als Stuti 



da die meis 

ch die 




ten in Gebiisch 
Pflanze nicht ga 



d 



k 



steht, 



1 



hr 



schwacher Stengel, wenn die Pflanze bis zu einiger Lange herangewachs 

(J ^— ' *** 





einem Boeen auf die Seite sinkt. und so leicht mit einem entfer 



. .' 



henden fremden Kprper m Beriihrung komm 



man die Hiilfe 



: < 



- 

des Windes mit in Rechnung b 



der einen so schwachen nnd bieesamen 




Stengel bald auf diese bald auf jene Seite treibenkann. bis eran einej\g 

Pflanze hangen bleibt. ■ ; 



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Merkwiirdig 



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g 



en 



di 



Ranken der 



Rebe 



\ 



und 



nach Knight 1 ^ auch d 



- 



Cissus, heder 



dem sie nichtrwie and 



criine Pflanzentheile sich dem einfallenden Lichtq zu wenden, sondqr,n sich, 
von der Seite, wo das Licht einfallt, wegdrehen. Diese Erscheinung ist-um 



fikllender, & die. Biithentrauben der Reb 



--^ 



denen, wie ich oben 



zeigte, die Rauken; enfcstehen, :? dieses Fliehen vor dem I-iclit 
Dieses Zuriickbiegen vom einfallenden Lichte v zeigt sich njcht 
Rebenschofslinge in einem Zimmer sii 




d 



% 



welches nur von einer 



zejgen. 

■ * 

wenn die 
Seite 



sein 



/ 



Licht empfa'ngt, sondern auch m -einem sehr aufFallenden Gradft an 




^ 












-^ 




















1) Philosoph. Transactions. I8l2. p. 314. n. fig. 















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welch e im 



Freien gezogen werd 



wo 



d 



ie 



Ranker! mehr oder 






Weniger eine Richtung 



werden, ge^en d 




zogen 

ich schon oben saste, 



li Norden 2 
) hingericht 

der Meinui 



6 



der werwi sle an Mauern g 



d 



D 



Umstand mag, wie 



t> 



dafs die Ranken sich geg 



fremden Korper hin ric 



fass 



Stiit 



tung nur Folge des Einflusses d< 
an ganz freistehenden Schofsling 



hten, Veranlassung gegeben hab 
ichtere, sieht man leicht 

>s Lichtes ist, s 



Dafs er das Ura 



dafs aber di 



von 



Ret 



iebt man d 
die Ranken 



daf 



Rich- 
auch 



sich 



vom ein- 






fallenden Lichte abwend 



dafs wenn man 



Schofsling 



unter ein 



ffenes Fenst 



d 



Ranken rtickwarts gegen 



den 1 



Rebe 



eeren 



Raum des Zimmer 




d 



d 



ht seitwarts g 



die Mauer des 



Hai; 



d 



D 



F 



einzigen Korp 



d 



in 



der Nah 



vor 



dem Lichte scheint nur den Ranken von 



c 



tind Vitis zuzukomm 



fl 



oren, von Goba 



wenigstens konnt 



ch an den Ranken von Pa 






we 



Gewachshausern gezogen wurd 



das Licl 



■ 

Seite einfiel 



bemerken, dafs sie sich wed 



welch 
>r der 






Lichte 

Passifl 

welchi 



deten noch dasselbe floh 



coerulea, P 



sativum 



Latb? 



V 



d 



ich 



m 



meinem Zimmer zog; obgleich die 



Stengel 



M 



■ 

sich stark gegen 





d 



Licht bog 



d 



doch 



die Ranken 



& 






nach alien Seiten hinaus. 

Um die Ranken em 

Stocke von Lathyrus odor 

r 
I 

nur durch ein kleines Fe 




n 



dlicn 



er 



fdr das Licht zu macl 



s 



tellt 



e 



ich 



d Pisum sativum 



einem O 



wel 



zie 



mlich 



parsames 



Licht 



h 



m eine 



Entfernung 



- y 

Fufs von diesem Fenst 



Nachd 



em 




Woch 




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bemerkte ich auch an 

an Kiirbissen 

- * I 

dieser Pflanzen 

m 

eichformig 



■• 



an dieser Stelie cestanden waren, waren die jungen Zweige dieser Pflan 
bleichsiichtig, und stark gegen das Fenster gebogen, 



d 



Ranken hatten sich 



aber 



meh 



nach d 




4 

ewend 



Vergleichen hvir 



diese Erscheinungen mit d 



welch e das Licht 



•< 



hei den iibngen Organen hervorbringt, so i 



deutlich 



in dieser Beziehung das Mittelglied zwi 
nach dem Lichte richtet, und den Wur 




fs die Ranken 

ich 



von Di 

die einen 




e richtet, u 
sich von d 



em 



wie die von Pisum 



in 



d 



Mitt 




das Licl 



fallenden Licht 

Lathy 



dem Stanime, welcher si 

■ 

welche nach den Versuch 

>n mache 



O 



vvegwenden , ma< 
doratus , stehen gerad 



mdg 



ir keinen Einflufs auf ihr Richtungsver- 
hat, die Von Vitis und Cissus nahern sich mehr den Wurzeln und 



g 



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s 

4 




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stimmen darin vollkoirimer 

■ 

falls, wi'e man z. B. an C 

wend 
den. 






L 



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grand 



t • 



■ 



b 



ch eben 



kann 



Lichte 



giebt 



olch 



w 



be sich d 



g 



LicI: 



/ 



die Blattstiele von Clematis thun dieses 



hier aber masr die Biatt 







bstanz die U 






Diese Erscheinung richtig erkl 



wo 



§ 



cli 



mi 



am wahrscheinlichsten scheint mir die Erklarnng Knights zu sein r dafs das 



Licht e 
weit d 
Grand 



Ausdehnung des Zellgewebes derPdnde der Ranke verursach 
seinem Einflufse ausgesetzt sei ; 



doch bleibt immer 



och d 



aufzufind 



warnni in diesem Falle das Licht eine Ausdehnung 



verursacht, indem sonsfc gerade Mangel an Licht diese Wirkung 




62. 



s 



-■> 



Die Entfernung der Stiitze von dem Stengel der Rankenpflanze hat auf 



die Art des Zusammenwindens der Ranke Einflufs. 

Dafs sich die Ranke, wenn die Entfernung von der Stiitze so grofs 1st, 
dafs die Ranke, wenn sie ansgestreckt 1st, nicnt die Stiitze beriihrt, oder 

■ 

wenn sie ihr spontanes Zusammenrollen nach unten beginnt, durch diese 
Bewegung nicht mifc ihr in Beriihrung gebracht wird, sich von ihrer Spitze, 
gegen die Basis zn in eine Spirale zusammenwinde, habe ich oben aus- 

einandergesel zt. 



Anders 




es sich, wenn die Ranke die Stiitze beriihrt 



An di 



eser 



Stelle umschlingt, wie wir oben gesehen haben, die Ranke vermoge ihrer 



Reitzbarkeit die Stiitze. 



Da durch dieses Herumwinden immer wieder 



andere, weiter gegen die Spitze der Ranke zu gelegene Theile derselben 
mit der Stiitze in Beriihrung kommen, un 
sammenwinden gereitzt werden, so 



d dadurch auch: diese zrnn Zu- 
windet sich so der obere Theil der 



Panke allmahlig um die Stiitze. Das Zusammenwinden geht also hier von 




en die Spitze zu, wahrend das spontane von der Spitze gegen 



Dsteigt. 



Wenn die Ranke sehr laiig 1st, und mit elnem von 






Spitze weit en 



tfernteri Punkte mit der 



\ 







in Beriihrung kam 



so 



windet sie sich zu gleicher Zeit von oben herab frei zusammen, 




rend sie von unten herauf sich um die Stiitze schlingt, bis beide Bewe- 
gungen zusammentreffen. In diesem Falle windet sich der obere, schon 
eewundene Theil nicEfc um die Stutze. 

e> . .... • . 



- 



* 



Der untere Theil der 




der sich im freien Zustande auch zn- 



sammenwindet 



r 



bleibt , wenn die 




mit ihrer Mitte sich 



um 



eine 



f 









y 



) 



y 



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s 












y 



79 


















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Stutze wand 
auch dieser 

- 

wend 



:h 






ge Zeit hindurch gerad 



Nach 



gen Tagen fang 



an, sich in eine 



Spiral 



e 



zusammenzuwinden , welche noth 



.' 






■ m 

fc> 



da d 



beiden Endpunkte befestigt sind 



chiedenen Stellen 



bald rechts bald links gewund 



ist. Durch d 



Wind 




en wird die 



Ranke verkiirzt 



d d 



■ 

Stengel so. naher 



die Stutze angezog 



was 



1C 



& b 






Passiflora coerulea meh 



g 



-- 

beobacl 






wenn nicht d 



Widerstand. den der S 




el leistet, f g 



ist als die Gewalt, mit d 



sich die Ranke zusammenwinden 
den diinnen Ranken von Cobaea 



wi 



wi 



man es 



z. B. nicht selten an 



d 



seh 



kan 



w 



elche 



ch mit 



ihren spitzig 
anhan g 



ab 



Hackchen, in die sie sich endig 
nicht Kraft genug haben, den Steng 



an 



■ 

fremde Korper 
die Stiizte an- 






Ziehen zu konnen; in diesem Fall bleiben die Ranken gerade gestreckt, rol- 



! 



sich aber, wenn man die Hackchen losreifst, augenblicklich eng 



7 



sammen 



. 



y 



h 



D 



en 



kann 



Umstand, dafs die Ranke den Stengel nicht 
i findet nur selten statt, weil nur die 



die St 



Triebe die Stiit 
und bit 



umfas 



nnd 



sie 



so leicht d 

■ 

Stutze nah( 



Ranken der jiingsten 
obern noch saftigen^ 
konnen: ich konnte 



iegsamen Theil des Stengels der 

dann beobachten, wenn sich eine Rankenpfianze zwischen den Zweig 



emer 



dern Pflan 



ihre Ranken mehrere 



der zwischen 



g 



Staben durchwand 



d 




fafst 



doch beobachtete ich auch 



Richtung liegende Stiitzen um- 

enFalle, dafs ein Stengel 




f 
^ 



>lch 



von Passiflor, 

Ranken, wie 



coerulea durch die, in entgegengesetzter Richtung befestigt 

sich diese zusariimenwanden , ins Zickzack gezogen wurde. 






Es ist , wenn die Stutze d 



der auch wenn eine dickere St 



Spalt 



h 



m 



welcl 



le 



d 



obere Theil d 



Ranke 



dringen kann 



zur 



Ranke hinreichend, wenn sich auch nur die Sp 



derselb 



hack 



urn die Stutze schling 



kann 



/ 



wenn dieses b 



d icken 



Ranken, z. B. bei <] 



vom Kiirbifs der Fall 



mufs man sch 



iemliche Gewalt anwenden, um den Stengel, wenn er auch nur von Einer 



hackenformig geboge 



Ranke gehalte 



wird 



loszureifs 









Eine falsche Erklarung von diesem Winden der Ranke unterhalb des 



Theils, mit 




dem 



g 



? 



em 



wenn 



ch um eine Stutze schlang, giebt Senebier ') 



ch die 



Sp 



Ranke befestigt habe, mid die 






i 



^ 



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1. c. p. 379 



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I 

I 









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■ 

Ranke weiter wach 



driicke sie gegen den von dem obern Theil gebil 



< 



detenHacken, und winde sich um den Steng 



D 



Ranke k 



wenn 



wenn 



ch noch wachsen wiirde 



d 




gen die angeheftete Spitze hindriicke 






Stengel dnrch seine Festigkeit 



beweglichen Stiitzpunkt 



nte; 



d 



b 



b 







gewahren kot 

Rankengewachse nicht der Fall. Alfeiri an d 

der Stengel, welt entfernt von der Ranke einen Druck 
von der Stiitze entfernen wiirde, wird ja von der Ranke 



■ 

dem zarten, biegsamen Stengel der 

inzen Sache ist nichts, denn 






die 



c 



der ihn 
e ange- 



gen, was besonders aus demob 




e 



fiih 



Falle erhellt , wo der Stengel 



Passiflora ins Zickzack gezogen wurde, und 



Beobach 



g, wo 



icl 



i 



dafs ein horizontal stehender Ast einer I 



sicb zusammenwindende 



Ranke, die sich an einer holier oben 



befindlich 



befestigt hatte, aufwarts gezogen wurde. 



Es ist auch nicht volirg richtig, wenn Senebier sagt, die Ranken der Erbsen 
digen sich in 



Hackchen, rait denen sie 



sich anh 




Die Ranken von 




d \' 



sin 



d bei ihrem Enlsteh 




gerad 









die iibrigen Ranken von der Spitze gegen die Basis zusammen, und so ko 
es allerdincs vor, dafs die halbeingerolhe Spitze em Hackchen bildet, 






dem s 
Fall. 

kenne 



ch 

Ei 



vor 
p 



dafs die bpxww."& 



pifze 



chen bildet, mit 



k 



Kanke annan 



h 





kann, dicfs ist aber audi bei alien iibrigen der 

ch. fesL an an.de re Korper aribangende' Hackchea 



Cobaea. 



?\ 



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63 















Bei der Rank 
senkrecht, nn 



- 







§ 




g 



g> 



welch e Lage die S 



h 



ob 






g 



d 



hori 



zontal ist. 









• t 



Wir haben gesehen , dafs es nothwendig ist, wenn die Ranke eine St 



nmfass 



dafs sie mit ihrer 



Flache Oder mit 



hrer S 






- 

mit ihr in Beriihung kommt 



Doch konnen horizontal liegende Stiitzen, auch 



von enier 




ce 



die unterhalb d 



mfaf; 



d 



wenn die 

- 




rnung von 



der Ranke ausserst kl ein ist, ittdem bei dem Mtw 






der Ranke sieh diese oft an einer Stelle.so stark biegt, dais dje 




der Ranke 






ch srossen Kreis bescbreibt, und so mit einer iiber ,der Ranke. 



emen ziemi 

befindlichen Stiitze in Beruhrung komm 



A 



ka 



no* 



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Nur wenn die Stiitze 

beim Umschiingcn d 



:a 



C 



di 



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die Ranke kurz ist, wie bei Glor 
Ewepiing von oben naeh unten a 




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s , 







weiin'die Ranke langer 1st, 



g 



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erne 



S 






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bewegung 



so 



dafs die Ranke, wenn der Durchmesser der Stii 

L ^^ 

>t* wenn er so bedeutend 



kl 



e i u 



st. sich in Form, eines Korkziehers windet, wenn er so 

I * i \ ■ ■' v ■ 

die Ranke nur eine Biegung um denselben machen kann , sie wenig 

> - I ii it- * 1 sJ „ . 4 / - 



dafi 



s 





u 




auf nie Achse der Stiitze annimmt 






■ ■ 






- 



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1 



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B 



enkreckvter Lage> ider St 



inimer die Seitenbewegung und 




frevvegung yon oben nach unten zugleich ein 



wie Yersi; 



che 



dabej 

dafs ihre Spitzq nach 

f . • 



Passifl 



die Ranke kann 



ch 



zeigten, so zusammenwind 





Lagen nimmM ie an ? 
mentirfen mit der St 



ir nach unten. gerichtet ist; die erste die 
wenn sie im gerade=,gestreckten Zustand beiin Zusa 



.- '-_ ■ 



* 



■ 



der Sp 



* 



wenn sie zu dieser Zeit abwarts gericht 

- _ ! i ! 



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Di 



s gericht 



die zweite 

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beid 



- 



men 



b 



derselben Pflanze ohne Unterschied 



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Lag 



ko 



m 



ganz von d 

; » J j it . 



d 



i, 



_ 

Zweig 



es 



abh 



g 



weil sie wie 




I I | 



c^besthnmte Richt 

keine Nei & 

sen. 




gegen den ZWeig 



da die Lage der Ranke 

Schmarozergewachs 

aber 



fd 



em 



sitzt, hat 





f s zu 




5 




wie 




> ^ 







weig nach dem Lichte zu drehen, oder auf 



k 



J 



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K 1 



S 



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Ebenso ist es 

' - 

\ der Ranke i 




eic 



hffiilti 



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V ii ■■ 



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f der recliten oder linken 



da, wie wir oben sahen 



■ ■ 



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bar 



nd 



d 



dahe 






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sielit 



man 



Richtung um dieselbe Stiitze wmden, 

C J- 



ft 

d 



zwei 




an 



k 



beide 

sich in 



der Ranke 



- 



•■ 



;. 



d 



■ 



s ' 



wenn 



die 



Ran ken 



geng 



1 



die Blattst 



Ophioglosum japonicura, sich kreuzen 



S 



d 



s 






— 

Die Form tin 




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d 





■ 



64. 

Stiitze 






I 



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d 



er 




g g 



leiilti 






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g 



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g des d 



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Fad 



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ens reic 






lit h 



in 



■ 

d 



< ■ 



le 



Ranke 



Um 



* ■ 



n 




en zu reitzen, so fand ich es wenig 



beim Kiirbifs, bei Fisum 



sativum, Lathy 



d 



\ 






So lange die St 



nic 



ht 

/ 



so 




ist, dafs die Ranke sie nicht wenig 



Stens Einmal umwinden kann, gewiihrt sie einen festen Stiitzpunkt, wenn 



sie a 




so 



dick 




d 



le 




V 






gen 




1 



ch die Ranke 



1 

g 



\ 



1 

der Ranke nicht bin 



re 




sie zu um- 



Fisum sativum 



d eren Gakt 



h 



^olche Stufteii gestellt hatt 



ch 



m 



1 * 

der Seite der Stiitze lieg 




»4l 



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en 




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e also die Stiitze auf das Zusammeu 

11 






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winden der Ranke 




ke 



%Z 



i 

Einflufs, indem skh die 





nach 



zusammeng 






hatt 






* : 



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I 



i 



* « . 



Was die Oberflache der St 
so ist dieses yori gar keinem Ei 



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ob 



sie 






glatt oder ranh 



betrifft 



I t 




Lathyrus od 



<.: ^ : 






J 




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enn 



lsura sativum s 




g 



--» 




Stabe Ton Glas, als urn nuihe hanfene) 




Nur wenn ewe sen 









-' t 



dicke St 







de 



die Ris 



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d 






Rind 




a 



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ime 



■jif. &• .vfc 
Spalteri 



r 




d 



d 



( i 



Spalten hinein, was man 



Baumen g 




en wird. In d 









■ 

g en 

B. an Cissus* liederacea sehe 

es a: ' 

i \ 

ihr befestigen "kahn 






hat : , 
Rank 



i 









I 



wie 




Falle 





d 



> •,- 



i 



es ist 



n sie 
er 



•'i 





Stiitze moglich, dafs sich die Ranke an 

die Oberflache ernes solchen Baumes mehr fur eine Reihe aneinanderstehen 

der diinner Stiitzen anzusehen, als 



fur eine einzig 









■ 






i 

Es 1st gleichgultisr, ob die Stiitze run 



d 



o 



d 




ist;- ; sehr d 



unne 



■ 

Rank< 

■ 

t ■ 

sie zu 
selbst 

di 



. 



wie die von Lathy 



der Zeit* wo sie 



is od 

■ . ■ ■ • 

wind 



an 



an 






dii 

beid 



Streifen von Blech sehr g 



Seitenkant 



d 



Blechs' seh 



Risum sativum, legensich, da 
sehr weich und biegsam sind, 

— 

i daher 

Dickere 



an, nnd mache 



ke Bieg 



Ranken Bin 

flachen von 
so Biegsam 
Winkel bieg 

bis zu der 
der Stiitzen 






wie 



die von Passiflora coerulea v Iegen Mch an die S 



i 

drei- nnd viereckisen Staben xricht genau an, 




sie nicht 



> 



d 



dafs sie sich in einen spitzig 



der in einen rechten 




onnten; 



ond 



sie 



bild 



^ * 



von 



Kant 



d 



er 



St 






and 



einen kl einen Bog 



nnd beriih 



fig gefchieht 



audi, dafs in d 



Bogen der Ranke sich spater abwarts 



d r el 



d 



ch 



so nur die Ecken 

alien diese kleinen 

■ 

an die Seiten der 



. 



St 



1 



g 



W 



die Seitenflachen einer eckigen St 



d, so dafs die Kanten 






rke'r h 



so 



• • 









g 



■ 



sehr d 
tiefung 









und biegsamen 



b 




von 



Lathyrus odoratu 



d 



isgehohlt 

auch die 
ese Ver- 









. 







- 



65 



l 



* 






Da ich meine Versucb 



im Zimmer 



immer trocken 



Um 



■zu 



sel 






ob 




Waren die St 



/ 



ht die Feuchtigkeit der St 



Einflufs sein 



k 



befestig 




an dem obern End 



/ 



fgespannten Bindfad 



Schwam m 



d 



ich 



ltze von 
ienkrecht 
Zeit zu Zeit mit 



f 



Tft 



befeuchtete , wodurch der Bindfaden bestandig nafs erjialten wurde 



/ 



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83 


















Urn diesetr ^aaeri wandfeo sich die iRanfc 




r. 




urn eine trockene St 

Granne , welche sich 



Die Ranke? 



sum sativuiiiigerad 

urch* wo 



S" 







d 

■ 



treckt, und 

durch 



j 



- 1 



- 









sie 



Die Ranke umfafst jede St 
bei ihrem Zusammenwinden 



#• 



L 



durchlauft 



:lie innerhalb d 

oder die 



Raum 



* 






ist, d 



unmittelbarer B 



hrung mit ihr stent, mag 
sehen taglich Gegenstand 
umwunden werden, 



von d 



Farbe bab 

■ 

verschieder 



welcb 



e sie 



will 



Wir 



ch stellte jedocb no 



cb besond 



r _ 

Farbung von Ranken 
ere Versuche daruber 






an. 



Ich bemalte d 



b 



StSbe mit 



scbiedenen Farb 



(roth 



gelb, blau, 
Sie wurden 
Pflanzenthe: 



:hw 




d stellte sie 



eben Ranke 



Pi sum 



m 



all 



b 



e onne 



Uuterscbied von denselben umfafst. Dafs g 



V 



Ranken umschhmgen'werd 



kann man iiberall seh 



Ebenso wurden Rdhren von ungefarbtem Glase umschlung 






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1 













6 7 



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W 



die 



h 



Pfl 



durch Leiter 



der Nichtl 



de 

T 
L 



Electricitat betrifft, so zeigteu Ingenhoufs, Cavallo, R 



dafs es auf 



cbnng be rube 

ch schli 



wenn Cosmus die Mimosa pudica nur auf Beriihrung 



si 



sa 



h 



der Rqfn auf die Beriih 




-von I 



we in 






k 



Dasselbe fend 

- 

Pisum sativum 
trockenem H( 

: 

ohne dafs 



so 



h 



un 



d k 



olle Bewegung 



e 



rf 



g 




au 



ch bei den Rank 



Ich vvandte bei den Ranke 



sab. 
von 



d Passifl 

trocken< 



coerulea Stiitzen von Kupfer, Eisen, Silb 
d nassen leineuen Faden, und Glas 



an 



» 




einen Unterscbied in 



dem Winden wahrgeuommen h 






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Ob 



f 

ha ben wir geseh 



, 68. 

dafs das Licht auf die Richtung 










Ranke 



g 



kei 



Einflufs hat 



d nur 



di 



Ranken von Ci 



let 
md 






X 



Vltis sich von demselben wegwende 



t r 

schwind 



vollig , 



Wenn die Ranke mit 



Dieser geringe Einflufs des Lichtes 

Korper in Beriibrung 



em 



Ich 



kommt , we 
die Ranken 



oder von dem 



hre Reitzbarkeit in Thatigk 



daher winden 




I - 



ibrer Stellun 



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zu 



d 



Stiitze dem Licht 



gegen 



we 




das erste, wenn die Stiitze mit d 



S 




tier 



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Stammes selbst, iijtjerxj sich dieser. in einer 



Haufiger nocli, als durch Ranken befestigen , r sich Pilanzen nut 
em langem Stengel an nahe Gegenstande dnrch die Windungen des 

um die Stiitzen auf- 

- 



warts schlingt, und "win dender Stamm. Ccaulis volubilis) genannt wird; 

die Pflanzen mit windendem Stamm werden mit dem Namen Schling- 






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Die ScWingpflanzen haben denselben Habitus, wie die Rankengewacnse, 
einen langen sehlariken Stamm mit weit auseinanderstehenden Knoten; die 

Blatter stelien bald abwechseind z. B. bei Convolvulus, Doliclios, Phaseolus, 
bald einander gegeniiber z. B bei Hti 

bei einigen (Cafsyta, Cuscuta) 







_ 

Asclepias , Periploca , Lomcera, 




sie £anz 




Hcli. 



Wie die Ranke, so 




der windende Stamm durch das ganze 



Gewachsreich vertheilt, oline jedoch ganzen Familien zu 




/ 



zu sem. 



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Wie die Ranke nur bei Gefafspflanzen v 

Stamm, bei beiden ist die Familie der Lyeb 
diese Bildungen 



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, so auch der windende 

ae die niederste. welche 



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eh habeh 



zeigt. 
alle " 






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Arten einer Gattung einen windenden Stamm , Ha» 



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figer kommt es hingegen vor, dafs nur Eine Art einer Gattung damit ver- 

sehen ist, z. B. Ruscus volubilis, Lobelia volubilis, Gomphrena arbo- escens, 
Aconitum volubile. l 






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Aus folgenden Familien und Gattungen wurden mir S^lingpflanzen 



bekannt : 



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Lycopodineae. Lycopodium. 

Asparagi. Ruscus. Medeola. Tamus. Diosen'ea. Rajania* Smilax. 



Asparagus 



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Brometiae. Tillandsia. !♦* 

Asphodeli. Alstroenieria. Thysanotu* Eustre 







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Aristolochiae. Aristolocma. 

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Polygoneae. Polygonum. 
Atriplices. Basella v 



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Amaranihi. Gomphrena 
Acanthi Thunbergia. 
Jasmineae. Jasminum. 
















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Ipotnaea. Argyreia, G 






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Cy nanchum. A pocynumr Atcl epias 

a. Cryptolepis. Ichnocarpns 




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Pergularia. Periplocar 

Gymnema. Laclinostoma, Dimia. Macroscepis. Sarcostemma 




ertia. Metastelma. A 




nus. Microloma. Qonolobns- 



Thenardia. Prestoria. Oxypetalum. Physianthus. Schoetibertia 






Campanulace. 

Corymbifcrae. 




Lobeli 



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patorium, Mutisia 







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aceae. Sabicea> Man. 

Caprifolia. Lonicera. 

Ranunculaceae. Aconitum 

Sapindi' 
Acerct. 



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Faedeiria* , 






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Leguminosae. Crotalaria. Clitorla. Martinsia. Neurocarpus. Gala, 

Odonia. Gtynne. Chaetocalyx. Nissolia. DesmodSum. Lesped 
Abrus. Sweetia Macrantb ¥ . TerammiS. Amphicarpa. Kenne 






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rizus. Dioclea. Mucuna. Rudolphia. Crafordia 






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Therehinihaceae. Rhus 

- 

Rhamni. Zizyphu 
Euphorbiae. 



Dalech 



Cucurbitqcea. Passiflora 
XJrticeae. Humulus. 



Pl'antde incertu sedis. Calsyta 












Rhamnus. 
a. Plukenetia 


















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In sehr ahnlichen Verhaltnissen , wie die , Rankengewach 



die Schlingpfla 



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auf der Erde verbreitet 



866 Schlingpfl 



sind auch 

mzen, die 






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ich aufgefiihrt fand, kqmmen auf 

America 463. 



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Africa 80 






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Neuholland 55 
Europa 27* 






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Es ist 



welche 
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wird 



uffallend, wie sehr Europa geg 

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der Zahl von Rankengewachse; 



Neuholland zuriickste 




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von ihm iiber 



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Wie die Rankengewachse 



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Schlingpfla 



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kommen in der Flor der hohen Alpen. Guetard 





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uptet zwar, dafs Cuscuta 
gegen ist diefs nicht der Fall. 



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anatomischen Systemen der Scblingpfl 



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dasselbe 



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irk im Ailgemeinen von den anatomischjm Systemen der Ranke gesag 



hab 



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beschranke ich mich auf ein Paar Bemerkung 



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Auch beira Stamrae besteht die Epidermis 



Zell 



nicht au 

Ansicht ii 



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4: 



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nfachen Haut; leicht konnte man zwar zti erne 
1 Ban derselben verleitet werden, wenn man 



?n, und 
falschen 



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ermis 



des Stamna 






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hne Riicksicht 



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die der Blatter zu 

1 




die 
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untersuchen 

(Tab. VII. 

dicker, jals die 




da bei vielen Stengeln z. B. Memspermum canad 




die aussere Wand der 




zellen 



ffallend 






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Mem. de l'Acad. 1744 P 






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wenn gleich verbreitete Ans 

vielen Staramen (wie bei den Platanen) von Zeit zu Zeit abgestossen wird 

mit Malpighi, Sprengel 1 } u. a. fuV^e Epidermis halt, da die Epidermis 



wenn 



einmal verlore 






gieng 



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wie 



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nichts anders als die aussern, abgestorbenen Lagen der 
Amzci 2 ). Kieser^, Trevirunus^ zeigten. 

Was ich oben> von dem Innhalt der Epidermiszellen 




sind 



wie 



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der Ranke 



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dais derselbe nicht luftformig 
bei Polygonum Go 
mit einer dichten 



§ 




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auch von der Epidermis des Sta 

r grossen Zellen der Epi 




fand ich d 

gefiillt (Tab. XII. f. 4. 5. a) 









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Wenn Poren vorhanden sind, so hab 



dieselbe Bildung, wie an 



den Blatten 
asparagoides 



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Poros fand ich die Epidermis des, Stammes b 



Aristolochia 



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Medeola 

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Banistena paniculata u. s. w 



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Poren fand ich bei C 



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Epithymum, Paederia foetida, Periploca g 



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merkwiirdige, noch nicht gehorig 



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Zell 



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des 



Markes eins-eschobene System von dickwandig 






Zellen welches audi in einigen Sclilingpflanzen voxkommt 






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Rose Reihen von kleinen gefarbt 

1 Markzellen perpendiculi 



Zell 



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die zwischen den g 




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fsteig 



d bemerkt, dafs man sie 



ch auf dem Quersch 



deutlich 



Zellen sehe. Molderihawer 6 ) lie- 



ferte treftliche Zeichnungen dieser Zellen aus der Rose, stellte sich aber ihren 
Bau viel verwickelter vor, als er wirkllch ist, o'fie'ribar" irr'e geleitet durcH seine 



Ansicht 



b 



die Verbindung d 



Zell 



d 



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eines 



genen, von ihm Zellgewebe genannten, Systemes, von dem ich oben gezeig 



babe, dafs es g 




ex is tire. Er 




die 




du 



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dieser Ze 



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Reihen von Blaschen, welche er zu dem Von ihm Zellgewebe genannten Systeme 



rech 



Bei diesen Blaschen finde man nicht deri mindesten Umstand , der 



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eine Hohlung oder 




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odcr besondere Wand 





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1) Bau u. 

4) Verm. Scbr 



1 

Natur p. 41 



2) i. 

42. 



c. p. 212. 
5) V0111 



3) 

V 

iiiwend 



§ 






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6) 




121. Tali. IV. ii 




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durch kein Verfahren em Blaschen einzeln darstellen, sondern man ent- 
decke bios feine Fasern, welche durch eben so feme Queerfasern verbun- 
den seien, und immer da seien, wo die kleinen Zellea den Markzellen 



N. 









1 . 

anhangen. Kieser 1 } stimmt mit Treviranus iiberein. 

Dieses Zellsystem fand ich in einem viel ausgebildetern Zustande in 



/ 



dem Stengel von Asclepias carnosa, und Banisteria paniculata, und glaube, 
seine Bildung einen Schritt weiter, als es bisher geschah, verfolgt zu 



hab 



en. 






Bei Asclepias carnosa (Tab. XIIT. Fig. r 



Stengel 



von emer 




2 



Mass 



e 



wird der ganze mitt- 
rofser, sehr harter 




lere Theil des Markes im 

Zellen gebildet, welche dnrch Druck sich noch ziemlich leicht trennen 






lassen. Die Wande dieser Zellen haben eine bedeutende Dicke, und zeigen 






auf ihrem Durchschnitte schwarze Queerstriche, von der Flache angesehen 
schwarze Punkte. Diese schwarzen Punkte konnen nichts anders sein, als 



Poren, welche die ganze Zellwand durchbohren, um so mehr, da -an den 

en, wo die Pore sich ins Innre der Zelle ofTnet, man deutlich siehr, 



Stell 






ri 






dafs sie sich in eine trichterformige Vertiefung der Zellwand oiTnet. In 
der Rinde sind 2 Reihen kleinerer ebenso gebildeter poroser Zellen (ee) 



Bei Banisteria paniculata finden sich im Marke einzelne Reihen von sehr 

Iangen, senkrecht aufeinanderstehenden Zellen (Tab. VI. Fig. 1. 2. a), 



* / 












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welche ganz denselben Ban zeigen, wie die von Asclepias carnosa, und 



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sich 1 



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lit von einander trennen lassen. 



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Hat man bei diesen Pflanzen den eigenthiimlichen Bau dieser Zellen 

- 

erkannt, so isfc es leicht, ihn auch in der Rose und bei Rubus, wo diese 












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Zellen bedeutend kleiner sind, deutlich zu erkennen. Bei der Rose Two 

* 

ich sie in ungefahr 6 Arten gleichsebildet fand) und bei Rubus sind die 



Wande der aneinanderliegenden Zellen meistens so mit einander verwachsen, 

dafs sich hierBdiel 






einzelnen Zellen nicht trennen lassen. 



Die 



schwarzen 



Stnche , unter welcher Form sich auf den durchschnittenen Zellvvandun 
die Poren zeigen, hielt Moldenhawer fiir queer laufende Faden, wel 



zwei nebeneinander laufende Langefaden, fiir welche er die Kant 
Zellwandungen hielt, verbinden. 



en 



gen 
die 

der 



emen 



erhabenen Wulst, wie di 



Die Poren haben an ihrer Miindnng nie 
e Poren vieler porosen Gefa'sse, und die 



Poren der Zapfenbaume 









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1) 1. e. p. 20 



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1 • 



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Tab. VI. 



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70. 71. 



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Aehnlich diesen Zell 



nur ohne sichtbare P 



lauft 



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Stengel von Cyphea volubilis ein Eiindel langgestreckter 



herab (Tab. X. f. 3 



4 




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e wie 



die bisher bet 



porosen Zellen eine gelbliche Farbung zeigen 



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Pilanzenanat 



ist die Unter 



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genen Gefas 



daher die vielen einander widersprechenden 



Ansicht 

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ihren Ban bei den verse 



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den Saftbehalt 



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Saftbehalter von Pink 






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giebt, betrifft, so 



kann ich, da ich kei 



Gel 



Schriftste 

Pinnsarten 

hen Bill l ) 
nheit hatt 



tsprechend 
le Abbildu 



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cht entscheid 



Schulz von den Saftbeh 



;n, ob sie 
ehauptet) 



geweb 



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genthiimliche H 



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;., diese Pflanze 
eine eigene Haut besitzen, (was 
oder ob sie nnr Liicken im Zell- 

■ 

wie es die meisten Anatomen 



nehmen 






/ 



Was den Bau der kleinen ei genen Gefasse betrifft, so mufs ma 



glanbe 



ch, jeder d 



zwei 



r s ch i e d 



ander widersprechenden Meinung 



iiber dieselben Recht geben. 

Treviranus hielt friiher 2 ) d 

- 

den Zellen, fur crweltertc Iniercel] 



/ 



Gefa 



< 

e fur einfache Hohlen zwischen 

dieser Meinung ist iiuch Kieser^ 



/ 



zum 



Theil auch Mirbel A }, auch Treviranus mmmt 

gen 5 ) in manchen krautartigen Pflanzen diesen Bau 



ch 



B 



■ 



Auf der andern Seite wird behauptet, dafs die dgenen Gefasse eig 

mliche Haute batten, z. B. von M oldenhaiver 6 




Mirbel h 



friiherals tubes simples aufgefuhrt, verwechselte sie sp 



B 



Hauptsachlich schreibt ihnen Schulz J 



we 



lch 



) haufig mit dem 

sie Lebensgefasse 



Cvasa Iaticis) nennt , und eine eigenthiimliche Circulation des Saftes in ihn 



annimmt, eigene Haute 



Es ist moglich 



dafs 



hoheren Pfla 



g 



Gefasse enthalt 



aber der Beobachtung entgehen , weil ihr Saft hell und durch se 
Farbe nicht ausgezeichnet ist; bestimmt ist es aber, dafs der eigenthUmh 



daf 












• 


















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f 



1) Construction of 
3) 1. c. p. 82. u. fig. 



mb 



52. Tab. 32. 




Vom 



Bau. 



4) Exposit. et def. p. 174. Tab. II 



1. 




p. 77. 
p. 51. 



6) 1. c. p. 

7) Exposit. p 



132 



152. Tab. IV. f. 6 — 10. Tab. V. fig. 8 



X 



12. 






212 



249. 



8) Natur der leb. Pflanze, p. 515 u. fl 



/ 









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J 













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■ 






I 



y 



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Saffc haufig nic 
gangen enthalt 



hfc 1 



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g 



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ntliiimticlien Gefi 



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era in 



In 



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N 






• 



B 



Ipomaea purpurea, welche* queer 



- 

durchsch 



ih 



■ 

ren Milchsaft 




s aus dem Marke, th 



aus der Rinde ergiefst, gab ich mir alle M 



g 



Gefass 



zu 



tdecken 



icl 



l 



cht 



§ 



mit einem scharfe 



M 



gemaehte Queer- und Lang 



Absch 



oh 



d o ch 



eine Sp 



ihnen 



find 



Da ich auf diesem W 




keinem Resultate *kam 



\ 



kocl 



e Pflanze, und untersuchte nun ihre einzelnen Theile , d 

icht voneinander trennen Uessen, konnte aber durchans nichts fT 



ch d 



so dafs ich iib 



to 



bi 



der Milchsaft 



bei dieser Pfl 



den Inter 



cellularsan 



to 




en 



thalt 



d 



erd 



e 



beim durchschnittnen Stengel 



d 



nrc 



h 



Ezpansio 



d 



Z 



gedriickt, eine Bildung, welch e nach Ti 



v 




haufig bei k 



Gewachsen vorkom 



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S 






: 



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Dafs iibrigens in den C 



A 



ch 



S 



aus Haut 



g 



Gefasse vorkommen, beweifst die Beobachtung von Treviranus 



bildete 

welcher das Harz der Jalappenwnrzel in 



2 ^ 



Reih 



en 



fsfceigend 







Zell 



o 



n 



& 



fi 



we 



lche Bildung ich in der Turpethwu 



rossen 
L ob- 



g 



1 



c 



h ih 

derho. 



Ban sonst von d 



h 



r 



den ist r genaii 



r 



h 






r\ 



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B 



ei 



den Apocineenhielt Mirbel 



3 




bund 



B 



g 



Gefa 




die 

>ge; 



der Rinde zerstreuten B 



"^N 



Rech 



fiihrt, dafs man die Stengel von Asclepias sy 



die Queere aufrit 



diirfe, obne dafs man ein so 



welche Meinung Bernhardt**) 

riaca nur wenig 

Biindel verletze, 



ich 



ura 

frut 



d 



Saft ausdringen 
, dafs die sehr fe 



■ 

mach 



Moldenhaiver 5 ) fand b 



A 



eigenen 



Gefi 



hinter und 



d 



fib 



Rohrenbiindeln, welche Mirbel fur 
genau an denselben anliegend steh 

vor, was .auch 



eiaefie. Gefasse hielt, und 



zum 



epias 
rosen 
Theil 



dem kommen sie noch im Marke 



Treviranus^ und Bernhardt bei Asclepias sy 



fand 


















\ 









Beim Hopfen hat Mirbel 7 ) ebenfalls die Bastrohren fur eig 



Gefa* 



sse 



g 



If en, und sagt, sie enthiel 
scheineii auch wie diese fla 



einen 
irtigei 




chen Saft, wie die des Hanfes 
zu sein (de nature a donner 



de la filasse.) Dieses sind Links Fasergefas 



\ 



\ 









\. 






I 



\ 



I 

i 

* 



to 

m 







Beitrage p. 51. 2) Beitrage p. 46 



& 



4) 1. c. p. 70. 



/ 



5) 1. 



c. p., 139, 



y 



\ 



3) 
6) 



44 



222. fig. 16 — 18. 
7) Expos, p. 230 



12.. 












I 









I 






X 



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X 



N 



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i 






r 



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.-^1*71. 








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s 



92 



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■ 
















- • 

Ich kann Schulz nicht bestimmen, wenn er behauptet 1 ), die eig 



Gefasse lie 



b 



ht 



in 



den Zwisch 



der Zell 



d 



in den 



krautartigen Steneeln dicht an den Spiralgefas 



\ 



d 



;en; es wird diese Meinung 
die Untersuehungen von Bernhardt, Moldenhawer und Treviranus 
hinlanglich widerlegt. Auch bei Passiflora gracilis fand ich die eigenen Ge- 

m ■ 

fasse zwisehen den die Gefasse umgebenden Bastrohren, aber nicht an den 



Gefas 



lb 





en. (Tab. VI. fig. 4 ~c- d) 



> 










/ 






/ 



1 

Dafs die eigenen Gefasse 



- 



b c & 
gar 



lied 



b 



Schulz 2 ) behauptet, in der Jugend 



cht 



d 



Alt 



doppelte Sclieidew 



bekommen, ist mir 



mc 



lit wah 



■A 



1 i cl 



1. wie au 



ch 






\ 



Treviran\ 

X 



3 



be kein R 




dafs Pfl 



fas 



) da g e g 



an 



fuh 



man 



mit dem Alter Zwischenwand 



be 



ko 



hi aber vom Gegentheile. Auch widerspricht dieser Annahrae 

o 1 






Beobachtung Moldenhawers 4 ) an Asclepias curassavica, wo er die jung 



Milchgefa'sse aus oft sehr k 



b 



icht zu trennenden Schlauchen zusammen 



\ 




esetzt, die altera Gefasse aber als durchaus einfache Xana 



fand 



\ 



I 






1 




74- 



I 













i 







Im Ban des Stengels unterscheiden sich die Schlinggewach 



den iibrigen Pfl 



Nur dureh die Richtung der Fasern, welche, wie wi: 

hen werden, in der frei, ohne Stiitze aufwachsenden Schling 



V 




\ 



\ 



















f 



\ 












*x 



pflanze erne a^lf die Ackse des Stengels mehr oder weniger schiefe R. 



- 

haben, i 

Gewach 
gels lau 

pflanze , 



■1 

terscheidet sich. der Stengel d 




se 'bei 
fen. D 



welchen 



die Fasern parallpl 



von dem der ubrigei 

der Achse des Sten 



Unterschied ist aber nur 



d 



erwach 



Schl 



g 



d audi di 



fre 



hne St 



aufwuchs, eigen 



Diese schiefe Richtung der Faser ist nur bei Zerreisung eines langern Stiickes 

des Stengels sichtbar, und wird bei der microscopischen Untersuchiing, wo 




man nur kurze Langeschnitte in 



D 



abschneiden kann 



N 



X 




Zusammen 



derigeh* 

.- 

licht bemerkt. 

I • . 

Eigentliumliches hat der Stengel der Sc 
;etzung nichts; kein System ist in demselben vorherrschend. Ebensowenig 
afst sich eine eigenthumliche Vertheilung der Gefafsbiindel in demselben 

;h ungefahr in der Halfte der 




isen. D 



cau Ii 



is 



bilis findet 












- 












/ 



X 



I) t. c. p. 516. 520. 



2) 1. 



c p. 521 und 523. 






3) Untersucliungen iiber die Natur des Menschen von Tiedeniann und Treviranus 



\ 



T. 1. P 



154 




1. c. p. 152. 










■ 



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V 



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Ba 



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Monocoiyled 



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tyledo 



nen 



nd 



gt d 




u 



wie andere nicht windende Pflanzen in denselben Fa 

x ia 



Man sieht 



> 






I 









aus meinen Abbildungen, dafs sich die verschiedenste Zusammen 
dem Stengel der Schlingpflanzenfindet; bald liegen die Gefafsbunde 



\ 




in 



wie bei Med 



V 





paranoides, bald in einem Ring, wie 



b 



Tanius 



d 



/ 



r 

der, dem Tamus im Ban so ahnlichen, Pa ssi flora g 



bald ist das Mark 



sehr stark entwickelt , und die Gef 



an 



d 



^ 



Periph 



d 



; 



Stengels, wie bei Menispermum canadense, bald ist gar kein Mark vorhand 



wie bei Tilland 



des ; bald besteht beinahe das ganze Gewebe aus 



Gefassen, wie bei dem Hopfen, bald lassensicknur einzelne derselben auf- 



finden, wie bei Asclepias 



bald haft' die Epid 



Poren, wie bei 



Medeola, Aristolochia glanca, bald entbehrt sie derselb 
Cuscuta, Paederia 






g, wie 



bei 







Jtida; bald ist der Stengel glatt, bald behaart, bald 
mit wunderbar gestalteten Schuppen bedeckt, wie bei Tillandsia usneoides; 

itter, bald stehen sie einander gegeniiber, kurz'hur die 



bald alt 



die Bl 





Lebensausserungen und die Art des Wachsthumes, aber nicht ihr Bau 



eh 



diese Pflan 















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v. 



i 






§ 




'•> 



Als Belege fiir diese Belialiptung habe ich 



Reihe von Schlihg 






pflanzen aus verschiedenen Familien den Bau naher beschrieb 



■ 



d d 







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Abbildung 






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' : 



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f 



Tillandsia usneoides. Bromeliae. Tab. XII. fi 






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3. 6 



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N 






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* • 



D 



Pflanze zeigt den einfach 



B 



den Schlinggewachs 



die ich untersuchte , und stent auf der hiedersten Stuffe der Stammbildung 

s » w ■ ■ 



der Ge 

In 

wan dig 




d 



anzen. 

■ 

■ 

Mitte d 



. 



\\x\ 



-* . 




gt ein Biindel 



■ 









Sten 



(a), in welchem einzelne, seh 



ggestreckten, dick 






einfache Sp 



1- 



gefasse zerstreut liegen : die iibrige Masse des Stengels wird von einem grofs- 

elmassig geformten Parenchyme (b) gebildet, welches von einer 



g 




/ 



Lage von kleinen Epidermiszellen (c> umschlossen wird. Die aanze Pflanze 
ist mhVScKuppen von einer, sehr merkwiirdigen Bildung bedeckt. Diese be- 

gewachsen sind, aus drei concentrischen Ringer 

;r innere aus vier. der zweite aus acht 



stehen in der Mitte 



gelbgefarbten Zell 



denen d 



d 



aus 



hszehen Zellen besteht. Von diesen Zellen breitet sich 









v 



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HI 
1 

m 
I 
1 

I 
I 

1 I 

I 

I 

i 

I 

I 






I 

■ 
I 






die Schuppe, Welche aus sehr langgestreckten weifsen Zellen besteht, aus 



* 






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♦ 



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94 



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I 



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Rudolphis*) Zeich 

zierlichen Biklung. 






S 1 



bt nur eln sehr 



vollkommenes B 



/ . 



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a 



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I ; 






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I 









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Cuscuta europaea 







Tab. XII. fig 



I. 2. 






- 



Schon von mehreren Phytotomen wurde der B 



d 



Pflanze unter- 



cht 



hingeg 



Gefa 
i Spi 



sse wur 



d 



l 



hr schon von Guelta 



2 



) 




efasse wirklich sah , d 



eugeschrieb 
Zeichnungt 



ib er 
h zu 



urtheilen, sehr zu zwei 




Ring 



als Ausnahme von 



3 

d 




J 



fiihrt die Stellung der Gefafsbiindel 

m Monocotyledonen (wohin 



bei d 



Cuscuta rechnet) gewohnlichen Bildung an. R 



4 




fand bios im 



altera Stengel Gefas 

e, ki 
i Gefc 



Kieser 5 ) ist zweifelhaft, ob sie Gefasse b 



D 



urn 





aus 



d 



Saam 



fgegangene Pflanze fand ich 



durchaus oh 

ten Zellen 
gelbgefarbte 



sehr zarten, durchsich 



g 



gebi 
Sp 



deren Intercellulargangen Luft war 



d 



gestreck- 
ausserste 



bestand aus 



Masse 






gelmassig 



mit A 




um 



gefullter Parenchymz 



i 



D 



Ba 



u 



der 



wa chs e 



Pflanze k 



ich 



dann deutlich 



er- 



kennen, nachdera ich die Pflanze stark in Wasser gekocht hatte, um so die 



•* 



viel< 

Ba 



en in 



d 



en 



Ze 



thaltenen Amylumk 



/ 



ft 






# ', 






« 



7 

■ 



welche d 



/ 



Die Ep 



besteht aus langgestreckten Zellen, und besitzt dureh 



keine Poren, im Gegensatze zu andern blattlosen saftisen Pflanzen, deren 




-X 



Epidermis sehr viele Poren besitzt, wie Cactus, Salicornia. Der Steng 



besteht groistenth 



M 



asse ziem 




grosser 







• 



--■ 



V 



eihen 



twas kl 













ha be 



Zell 
id sc 



d 






Bastrohrenbildmig zeigen (a) ; d 



der Gefasse liegende Zellen (b) 



D 



le Annaherung 

m in der Nahe 

Gefasse, welche bei Tillandsia noch 



lbe ist der Fall bei d 



einem Biindel vereinigt sind, haben sich hier schon in mehrere g 



(d), welche 



einem engen Krei 



li 



g 



d so einen Theil d 



Zell 



gewebesals Mark einschliessen (c). Die Gefasse sind theils sehr zarte Spiral- 

Is durch Verastelung der Faser entstandene Treppengange und 



th 



gefasse, 
porose Gefasse. 

Cuscuta Epithymum hat g 



; 



denselben B 









*. t • 



■ 



^ > 









> 




Anatomie Tab. II, fig 
Grundlehren p. 144- 



9. 




M 



era. 



del'Acad. 1744. P- ^l/ ■ 









4) 1. c. p. 43. 5) 1. c. p. .199. 






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N 





















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I 




Hformis. Tab. VI. fig. 5. 6 



i'T 















* 



' 



Im anssern Ansehen gleicht sie vollkommen einer Cuscuta, ihr innerer 






an 



B 

lag 



stelit hi 



g 



b 



1 * 1 

dem Vorhand 






e erne 



h 



d 



Di 

St 



* 

Stufe h 

e Gefasse, 

r f * j t 

en gels liegeri, 






genthiimlich 



Bast 









\ 



• 3 









we 



lche bei C 



in 






g 















a h 



ler 




g e g 



in Ringe in der Mitte 
die Peripherie hinausgeriickt, 



d 



bedeiitehden G 

\ 









Das Mark (a) besteht ans ziemlich weiten, verlangerten Zellen, welche 



/" 



weite Infercelliviarg 
Queerschnitte der 

den 

Bast 



d 



zwischen sich 
n Form nahe 



d sich desweg 



f dem 









■ 



■ 



Geg 



den Gefafsring hin wer 



sie 



ger und diekwandiger, und n 



ahern sich so dem Baue der 






-■ 

Die Gefasse liegen in einem Ringe (b) 



d theils feine, sich noch 









K — — 

abrollende Spiralgefasse . tlieils sind es getiipfel 




welche, wie der 



Queersch 



g 



einen sehr bedeutenden Durchmesser b 



- 

Durch 

! 



eine Menge Mittelstuffen geht b 



dieser Pfl 



das einfache Spiralgefafs 

a- ' 






durch Verzweigung und Breiterwerden der Spiralfa 



den Treppengang 



und 



in 



d 

- 



P 



Rohre iiber; 






b 



d 



arten der Bildung; 

gauge mehr nahert, i 
OefFnungen durchloch 

mit einem kleinen Wulste umgeb 



wieder verschiedene Ab 
fachen Form, welche sich dem Treppen 






das Gefafs von grossen mehr oder weniger runden 
bei andern Gefassen sind diese Oeffnungen schon 

;n, bei der aus.gebildetsten Form endlich 



ist die OefTnung bis auf 



Queerspalte 



kl 



grossen Wulste" umgeben, wie ich, die porosen Gefas 



und mit einem 

* 


e der Tannen a 



( 



• 



\ 



, 



genommen 



ch bei keiner andern Pflanze sah 



Auf der aussern Seite sind diese Gefasse noch von einigen Lagen d 



selben 

allmahl 



eckten Zellen , die auch auf ihrer innern S 



g 



und 



\ 







Zwische 



Mark iibergehen, umgeben (c) 
■ dies 



en , und der aus regelmassigen Zellen bestehenden Rinde 
(d) liegt ein Ring von dickwandigen langgestrecfcten Zellen (e), das Ana- 
logum des Bastes der Baume. ""...; ~ 



V 



B 



-, 



■ 



x 



- 



/ 



/ 
















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s 



t-.-- 













r 






-j 






Medeola asparagoides. Asparag 



Tab. X. fi 



\ 




I. 2. 






Zell 



Den grofsten Theil des Stengels nimmt eine Masse von langgestreckten 

(aa), deren mittleren Theil man als Mark betrachten kann, nach 






■ 






bilden diese Zelle 



dem sie einen immer kleineren Durchmesser 















. 



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v. 



V 




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r 















■ 










C 



















/ 



-\ 



■ 

und dickere Wandungen* und dadurch den Bau von Bastrohren bekomm 



einen geschlossenen Ring, in welchem keine Gefasse lieg 



CM 



Inner 



halb di 

d 



• i 



von aenen jeaes aus 



Ring 
d 



li 



' 



..•' 



g 



drei 

* L 

nach 






rische Ringe von Gefafsbiindeln 
geoffeten Halbmonde von Spiral 

I 



gefassen und Trenpengangen, welche sich dem B 



d 



p 



#• 



Gefa 



nab era, hes._ 

i 




d 



■> 



von 



- 






Lag 



■ 






Bastrohren umgeben ist (c) 

■ - 



A 



dem Gefa 






fi 







2. 



d 



WO 



d 



Sch 



nic 



ht 



g 



z 




mit 

auf 



dessen Wandung verlief, so dafs noch unten eine Lage von Bastrohren ai 
demselben sitzen blieb r sieht man, dafs diese Gefasse nicht, wie M olden 



*\ 



1 



>■; 



hawer 






giebt 



* 



dem nnmittelbar 



Bastroh 



5 



von Parenchymzellen umgeben sind, soi 

deren Wand an den pororen Stellen des Gefasses auflieg 



• 


































i 


















■ 



■* 



/ 




; 









/ 






i 









X 



• 



r 



/ 



Die Rinde (e) besteht aus etwas in die Lange gezogenen griingefarbten 
Parenchymzellen, und ist von einer aus langgestreckten, im Queerschnitfe 



emen 

umgeb 




Diirchmesser, als die Rindenzellen, zeigenden Epidermis (f) 



\. 












/ 









V 



./ 









t 






* I 







Elephantipes 




g 



Tab. XIII. f. 3. 4 






D 
DieH; 




■ 



nze 



g 



■ 

viele Aehnlichkeit in ihrenr Baue mit Medeola 



: 



s 



Pt 



Stammes besteht ebenfalls aus einerii grofszelligen Pa 



chyme (a) , dessen Zellen 



mahl 



ger werd 



1- 



ben Kreis 



erhalb der R 



b 



Cb 






\ 



^ 






■ 



Innerhalb dieses Kreises liegen 




ie 



Gefafs biind 



abwechselnd ein 



groi 
lieg 
ledc 



(c) 



d 



ei 



kl 



einerer 







i 

Auf den ersten Blick scheint es, sie 



II 



Einem K 



wi 



die Gefafsbiindel 



was auch Mirbel 



T 










Dicoty 



sieht man 



b 




dafs 



es zwei 



de 



bei naherer Betrachtung 












b 



hob 



von denen dem aussern die kl 



d 







Kreise sind 
Gefafs biind e 






s 



angehoren , 
Asparagus i 



dafs 



es 



also 



g 



z 



da 



Ibe Verhaltnifs ist' wie bei Med 



w 



wo auch immer die kleineren Gefafsbiindel in d 

» * 



f ~ 



Kreisen lieg 



• 









Die Gefafsbiindel bestehen aus Spiralgefassen (e), 



wel 



e nach innen 









ehr s;rossen Treppengangen Tf\ deren kleine P 



/ 



\ 



pfelt 



Gefrissen nahern , unci aus ineh 



kleine n Tr e p p enga n gen 






j 







c 






Ganze ist von Basirohreii; umgeben. Auch hier si< 
Gefasse fir^|tMba]r ^ftftig^f^^reft nnis;eben sind 




wie 






- 






i 









\ 


















\. 



"■■ 












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f 






I 



1 1 















V 



/ 






f, 






«* 



\ 
























I 



*> 



\ 









/ 






; 



^ 



97 









■ 

Die Rinde besteht arts drei La 



b 



• 

die innere imd die ■' aus ere besteht 






langgestreckt 



g 



die mittlere aus weiteren Zellen (h) 



__- 



f. 






Tamus communis 



h 



d 



lb 



Ba 



u 






■ 



udristolochia gl 



Aristolochiae. Tab. XI. fig. r. &> 






■ 

Uebereinstimmend mit der niedern Stellung dieser Familie ist auch 



<^ 



B 



des Stammes 



dem auch hier noch , wie bei Tamus , em 




d 



kleinerer Gefafsbiindel abwechselt, deren es bei dieser Art drei grofs 



















d drei kl 



d 



\ ^ 






Das Mark wird durch die drei e;r6fserri Gefafsbiindel in drei Abtneilung 



getrennt 



d 



jede wieder sich 



Stralen spaltet, mit d 



kleinen Gefafsbiindel einschliefst. Die Gefafsbiindel bestehen arts 



Masse von Spiralgefassen (a), porosen Rohren (b) 



d Bastrohren (c), nach 



aus sen 



g 



dem eine dicke Lage von dunnwandig 



la 



nggestreckten 




Zellen, mit diagonalen Queerwanden (d). Der ganze Holzkorper wird von 

»* ^ • 11' "1*1 



meh 

der aus i 
ben werd 



Reihen dickwaridiger Bastroh 



(e) 



geschl 



welche 



gelmafsigen griinen Parenehymzellen gebildeten Rinde (f) 
a. Die mit Poren versehene Epidermis besteht aus kleinen 



5 



deren aussere Wand sehr dick ist, so dafs man diese allein fiir die Epidermis 



* 
















\ 



\ 



halten verleitet werden konnte. 



V 






• 


















- 










onutn Convolvulus. Polyg 



Tab. XII. G 




4. 5 






D 



- 

ggestreckten weiten Zellen bestehende Mark (b) wird 



\ 



einem Kreise von in 



nder fliefsenden Holzbiindeln (c) eingeschl 



welche aus dickwandigen Bastrohren und grossen porosen Rohren und Spiral 




sen 



en. 



D 



besteh 
Holzkorp 



\ 



wird 






von 



deren Oeffnungen auf dem Q 



i 



g 



Rein 

!• mit 



en von 



Bastroh 



geben 



y 



opacen Masse ausgefiillt 



cheinen (d) ; auf diese folgt nur eine Reihe von Rindenzellen (£)• Diest 

en, sehr dickwandigen, Janggestreckten Zellen (g) umgeben 



sind vc 

welche 



wei 



dem Stengel hervorspringende Kanten 



bild 






g 



Die porose Ep 

'irlcneten Pflanz 



b: 



(a) besteht aus sehr grofsen , mit 



iner 



b 



der 



Masse angefi 



Zellen, welche an den 






Kanten wie die Zahne 






D 



Thunbergia fi 

* 

grofszellige 



ge hervorspringen. (fig. 5.) 

■ 

re. Acanthi. Tab. X. fi 



' 



s 




(a), wird 



einem 



5. £• 

wie bei den Labiat 




> 



vier Stellen verdickten Ringe von Bastrohren (b) umgeben 



r-. 



An den vier 
i3 




















I 












I 
I 



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I 



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I 

kj 



I 



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I 



b. 















» 








> 













Gefc 



cli inn en kl 



aufgeschwollenen Stellen liegen die 

gefasse (c), nach aussen porose Rohren (d). Den Holzkorper umgiebt 







g 




griinen Zellen bestehende Rinde (e); zwischen dieser und 



der porosen Epidermis (f) 



g 



Reihe dickwandiger Bastrohfen (g) 






j 






Jasminum gracile. Jasmineae. Tab. VIII. fig. I. »'. 



■ 



\ 



der 
Bas 
find 



r 

Das Mark (a) besteht aus kleinen, etwas in die Breite gezogenen Zellen ; 

geschlossenen Ring bildende Holzkorper (b) besteht aus 



einen 






und wenigen 



steh 



Spiralgefass 



nach 



aussen 



sich eine Lage Splint (c), welche v'on einem vollstandig 



m 



cht 



wie 



b 



d 



Ban men in Masch 




etrennten,- Kreise von dickwandig 



Bast 



rohren umgeben wird (d) 




x _ 



i 



I) 



bestebt 



* 9 




run e 



Rinde (e) ist aus zwei Lagen zusammeng 



die 



gelmassigen Pare 



Zell 




die aussere aus langgestreckten 



/. 



Jpomaea purpurea 






■ 

Convolvuli. Tab. IX. und Tab. XI. fig. 3. 4. 









Der Theil des Sten 




\ 



hat dieselbe Zusamm 




halb der Cotyledonen (Tab. IX. fig. 3. 4.) 

der obere sich windende Theil, mit 



wie 



bedeutenden Verschiedenh 












Wah 



ren 



d d 



.-' 



Mark den obern Theil des Stengels g 



ausf 



XI. fig. 3. a.), ist in der Mitte des untern Theiles CTab. IX 



(Tab. 
g- 3) 



eine 



Hohle. 

Der Holzring hat in 

r im windenden Theile des Stengels ringsum von gleicher Dicke (Tab 






beiden Th 



dieselbe Zusammensetzung, nur 




\ 









1 
[ 



■ 
- 

XI. fig. 3. 6), wa'hrend er im geraden Th 



zwei Anschwe 



g 






von 



de 



ich die eine auf Tab. IX. fig. 3 abgebildet habe. Er besteht 



aus Ringgefassen, Spiralgefassen, getiipfelten Rohren und Bastroh 
IX. fig. 4) 



(Tab 



\ 



D 



Rinde besteht aus langgestreckten Zellen; die Epidermis ist poros 







\ 






(Tab. II. fig. 3.) 









/ 



Dafs der Milchsaft in den Intercellulargangen enthalten sei, habe ich 



schon ob 



gezeig 



N 



•\ 






Cy nan chum acuminatum Martens. Ap 



Tab. VII. f. 3. 4. 



>' 






D 



Holzkorper (aa) d 



Pflanze enthalt keine Markstrahl 




.. , .' 



bei alien A p 






? 



die ich untersuchte , bei Periploca graeca fanden dies 

V 



x 



> 





















\ 



v 






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J 



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J 



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* 












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j 



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V 






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s 



c 



\ » 






\ 



\ 



V 



/ 









99 






"S 



Vei 
Bas 




nifs Medwu$ v O und Mirbel 2 ^) 



D 



Holz b 



dickwandig 






(bb) 



welche getiipfelt 



nd 



b d 



Punkte Poren 



d 



f 



:■ 



was sie Mirbel bei Periploca ansieht, welcher glaubt, es wiirden d 



h 



die Markstrahlen ersetzt, 



d 



b 



K 



Zellgeweb 



ka 



ich nicht b 



d 

Spiralgefass 



i - 

wie im gewoh 



Th 



des Steng 



pfelte Rob 



[s, den 
welche 



ich 



chtev kein 



sond 



enenweise frei von Poren 



fand ich 



i nur 
d (c). 



g 






g e " 






/ 






t * 

In der Rindensubstanz (dd), we 



Ich 



in grosser Menge vorhand 



isfc 



1 



legen 

■ 

ander 

Diese 

Molde 
erkannt. 

V 



B 



del von 



langgestreckten Rohren (e) 



welche parallel rait ein- 



fen, un 



d 



cht 



wi 



die Bastb 



del der B 



Masehen bild 



■ 



B 



• • 



1 warden von Mirbel fi 



g 



Gefa's 



kl 



h 



von 



Treviranus und Link hingeg 






/ 



/ 



> 



Cynanchnra acutum hat ganz: denselben Ban 



s 



als wahre Bastbiindel 







\ 






I 






\ 






\ 



\ 






X 



























^dsclepias carnosa. Ap 

v. 



/ 



Tab. XII. fig. i. 2. 



f 



\ 



Diese Pflanze zeigt einen ausserst merkwiirdig 



»v. 



E 



D 



Rind 



e 




eine bedeutende D 



hat 

gesefzt. 

(c); nun 
(dd), we 



und ist aus meli 



Schiclit 



z us am men 



Unter der Epidermis (m) liegen zwei Lagen durcMch tiger Zell 
folgt die 



aus regelmafsigem Parenchyme gebildete grime Rinde 



Ich 



durch zwei Reih 



d 



ob 



beschriebenen porosen Zell 



welche hier sehr dickeWandung 



d 



kl 



Hohl 



gen (ee) 



der inneru 

dieser lieg 



cht mehr griin geiarbten Rindenlage (ff) gescnieden wird; in 



nzelne Biindel 



Bastrohren (gg) 



\ 



\_ 






1 






~\ 












Der Holzkorper bes 

■ 

besteht aus einer dicke 



drei Lag 



Die mittlere* derselb 







( 



Masse 



pfelter Bastrohren mit sehr wenigen 



s 



■ 

Spiralgefassen. Mar 

diinne Lag 




fehl 



au 



ch h 



Nach 



aussen 



besteht ; 
selben R 



n 



ach 



(ii), we 



ch 



nic 







g 



eine 



hclzten Bastrohren 



innen am Holzkorp 



g 



halbmondformige Bundel der. 



ft . i 




HiilCkk) 



r 



( 



J 



I 









r- 










-, 



D 



La 






•- 




Klarkz 



P 



ororen 



e des Markes besteht aus langgestreckten gewohnlichen 
en (11), in der Mitte- liegt ein dickes Bundel der oben beschriebenen 
Zellen (a> 



* » 






i 



V 



\ 



■ 



I) Beitrage. Stes Heft p. 151* 

> 



\ 



v 



. . 



p. 235, 



/ 



3 









V 



f 



1 N 
























s 












N 































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v 



i 
















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IOO 



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1 













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* 



> 






sie 



D 



Cyphea voluhilis- Campanul 



Tab. X. fi 




3. 4 



/ 



■ 

Ban d 



i 
\ 



Die Epid 
umgiebt d 



Pflanze gleicht dem der Apocyneen' auflallend 
besteht aus zwei Lagen sehr dickwandiger Ze 



(b) 



getiipfe 



e aus regelmassigem Parenchyme bestehende griine Rinde (c) 
Holzkorper .besteht wie bei den Apocineen aus langgestreckten 



Zell 



d Spiral gefass 



audi ihm fehlen die Markstrahh 






Zwischen <lem Holze und der Rinde liegt eme d 



Lage Splint (d) 



1 1 



y 



/ 



















s 






/ 



<j 



/ 



. 



In dem aus 



I 






gestreckten weissen Zellen bestehenden Marke (e) 



'g 



ein B.iindel langgestreckter gelblich gefarbter Zellen (a), welche 



b 






As 



gleich keine 



epias carnosa 



Poren 



besitzen, doch ofrenbar den porosen Markzellen 
prechen, 



V 



/ 



Paedi 



foetida 



Rubi 



Tab. VIII. fi 




3. 4 






na 



Die 

- 

ch A 



' ' " / 

icht porose Epidermis umgiebt eine dicke Rindenlag 



(a) und nacli Innen (b) liegende Zell 



deren 



ggetreckt sind 






die mittleren (c) sind gewoh 



Rinden-Zell 



Den grofsten Theil d 



Stengels nimmt das Mark 



ein. Der Holzring 



schmal 



d 



:hw 




nen 



Stellen an (dd), an welchen die Gefasse (nach innen Spiralg 



nacl 



i 



getiipfelte Rohren) lieg 












\ 






•<■ 








/ 







/ 






Lonicera 



ifolium 



P 



Tab. XI. fig. 5. 6. 



Unter der Epidermis (a) liegen langgestreckt 



Zell 



en 



welche nach 



innen zu sick allmahlig erweiternd in gewohnliche Rindenzellen iibergehen 
auf diese folgt eine Lage in einen vollstandigen T^ing verbundener, ungc 



mein weiter Bastrohren Cb) 



hab 



d 



grofsten Durchmesser 



die ich 



sab 



Auf diese folgt wieder eine La 



Rind 



enzeuen. 



11 



Das Holz besteht aus vielen 
Biindeln, welche aus Spiralgefa 
bestenen. 



durch Markstrahl 



getiipfi 



getrennten 



Rohren und Bastzellen 



-' 



Zwischen dem ausgebildeten Holze und der Rinde liegt der aus 

;n Rohren bestehende Splint* 

Denselben Ban haben die Stengel von Lonicera Pericliraenum, g 



sehr 




/ 






v 



mpervirens 






Banisteria paniculata. Malpighiae. Tab. VI- fig 



I. 2. 






4 i 

Die Epidermis besitzt wenige Poren, und besteht aus kurzen Zell 













/ 















r 






/ 






s 






I 



. f 






I 












'■ 
































I O I 



b 



bt die aus geWohnllchen Rinclenzellen bestehende griine Rinde (b> 



' 



welche einen 



D 



aus 



Kreis v 
Bastrol 



getrennten Bastrohrenbiindeln (c) umgiebt 






Spiralgef 



und g 



getiipf< 



R 



en 



bestehende Holzkorper 



demselben He# de 



ht dureh Markstn 
aus selir zarten R 



unter 




Nach 



gebildete Sprint (d) 



D 



m 



ehr grosser 



Menge 



vorhanddne Mark (ee) ist 



aussen 



Von 



langgestreckte 



Zell 



en 



gebild 



welehe allmahli 



t> 



an 




ch 



ewohnliche 



Markzellen iibergehen. 



<\ 



Z 



m Mark 




en einzeine 



zel 



Rei 



von 



gerad 



• t 



bereinander 



st eh 



ehr langen dickwandigen porosen Zellen (a) 





















■ 



; 



* 



■ 









Menispermum canadense. Menisperma. Tab. VII. fig. i. 

.J V 



2. 



; 






. 






Den grofsten Theil des Seng 



nimmt das grofszellige Mark (b) ein 



Zwischen diesem 



d d 



aus dickwandigen Zell 



b 



hend 



lie 




en 



de Holzbiindel (d), deren es in dem Exem 




Rinde (c) 
ach dem die 



Zeichnung entworfen wurde, vierzehen waren, von denen jedes nach 

• ._ T 



einen Halbkreis 



Bastroh 



und mit 



der verscli 



(e) h 
d 



so 



deren Wandungen sehr verdickt 
dafs man auf dem Queerschmtte 



\ 



die Oeffnungen derselben als dunkle Puncte auf 



sieht 

lange 



Nach innen an jedem Holzbiind 



g 



leichformigen Masse 
ein Halbmond von ver- 




Zell 



(g) 



die Holzbiindel selbst bestehen aus zarten B 






rohr 



X 



wischen welchen nach innen Ringgefasse und Spiralgefc 



n 



ach 



* 



getiipfelte Rohren lieg 



* * 



■ i 






Glycine caribaea. Leguminpsae. Tab. VIII. fig. 5. 6 






*- 



' » 



.«. 












s 



s 



D 



aus 



- 

gelmassigen Zellen bestehende 




(a) wird von 



ein em 



dicken Holzkorper umschl 



Welcher einzeine grosse getiipfelte Rohr 



Cb) enthalt 



wischen dem Holze 



Lag 



■ 



engen Bastrohren (d) 



- 

und di 



■ 



g 



_ 

Rinde (c) 



g 



erne 






■ 



* 









/ 






• 



Y- 






\ 



• ■ .• 






- 






Phaseolus vujg 



Tab- V. fig, 4. ? 



-: 









i > 



Der junge Stengel 



g 



ehp entwickeltes Mark (aa) welch 



unbestimmten Anzahl (in dem abgebildeten Stengel waren 




/ 



Gefafsbiindeln 
hintereinander liegend 



ist. 

■ 

Gefa 



Jeder Gefafsbiindel bestehfc aus 



i 17) 
mehr 






ssen 



? 



ch innen 



1 



g 



Ringgefas 



Spiral gefi 



/ 



hach aussen getiipfelte Rohren mit Queerb 



d 



se und 
welche 



unniittelbar von zarten BastrShren umgeben sind 




sind 




. 



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x 



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I 

H 
I 

I 

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I 



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I i 



/ 



A 



Gefafsbiindel untereinander T durch 



Ring von diekwandigen Bastrohren 



CW 



Zwischen diesen und der Rinde (c) liegt eine dieke Lag 
ckter Bastrohren (d). 



g 






Auch hier, wie bei Ipomaea 
1 des St en 





untere sich nicht windende 



Theil 

Mitte des Markes 



6 



den Unterschied vom winclenden Theil, daft 

i 

Liicke ist. 



der 



• 






• * 






■ 



Passiftora gracilis, Cucurb 



• I 



Tab. VI. fi 




3. 4 






'/ 






/ 



D 



/ 



Pflanzo zeigt 



ihrem Ban eine auffallende Aehnliehke 



mit 
















\. 




mu 



\ 



D 




ro 



fste Tl 



■- 1 



d 



■ * 

_ 

Starnmes besteht 






Zellen (aa) 



welcher die Gefafsb 




wie 



bei 



Masse von grossen 
tyledonen von ein- 






S 






/ 






! 








/ 



\ 



S 










/ 






















.' 




1 












■ 

1 

1 
1 1 








































s 






ander getrennt liegen (b) 



"\ 



/ 



Jeder Gefafsbundel besteht aus sehr dunnwandig 



r 



ten Ze 




zwischen welchen nach innen Sp 




efS 



asse 



2n r langgestreck 
nach aussen ge 



Zwischen dies 



tiipfelte RcHiren liegen. 

barer Beriihrung mit den Gefassen, lieg 
haltende eigene Gefasse (d). 



B 




ren 



ber nicht 



ttel 






gelben Saft 



Von der griinen Rindensubstanz; (e) wird das Zellgeweb 



d 



Starnmes 



durch eine Lage verlangerter dickwandi 
Queerwand 



Zellen (f) mit schieflaufend 



(Prosenchymzellen) geschieden , welche jedoch ni 



h 



un- 



me 



rkiich 




nen 



wie die entsprechenden langgestreckten Zellen b 

— ■ 

i das Zellgewebe des Starnmes iibergeh 



den Monoco- 



i * 










* 

In der porosen Epid 
therischem; Oele?) 



li 






* 



. ^- 



g 






. ■ 






einz 



eine 



mi 



einenx gelb 



Safte 




Zell 



en^ 



< * ■ 









-> 












Hamulus' 




tJrticeae. Tab IX. fig. I. 2. 



r 






i 






S 




v..- 



der Mitte mit einer Hohlung versehe 



Um das in aer mine imu cmci xjwm"" & 
Zellen bestehende Mark (aa) liegt ein Ring 









') 



welchen 
liegen , 

Durch m 



nach 



zwis 



Spiralgefas 



» - 




f welch 

sich finder 



en nur Wemg 



Z 



wi 




ne, aus langgestreck 

Gefafsbiindeln (b), in 
getiipfelte Rohren 
n einem geringen 
en diese Gefafsbundel setzen sich Fort 



• 



na 




aussen 




. .» - 




- 



vom Marke als dicke Markstrahlp fort (c) 





snn 





et 



sich schon in den iiingsten Trieben 






und ist in di 



gleich von der 



Rinde 
zwisch 





- 

dieseni 



In dem ausgewa 



§ 



chsen 




nd der 




Stengel hingegen find 

eine 'grosser Masse 



ch 




Bast 



i 



i 



• 



























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( 






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/ 



f 



- 



- / 



f 



c 






1 









A 



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z' 



V 



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■ 



N 



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■ 



V 





















/ 



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V 



' 



\ 



ao3 



i 



' 






rol 



iren 



(dd), zwischen welclien ohne Ordnung sehr viele grofse und kl 



getupfelte Rohren (ee) zerstreut lieg 



D 



Rinde besteht aus mehreren Lagen. Nach innen liegt eine Masse 



regelmassig 
Bastrohren 



Parenchyms (£), welche durch einen Ring von dickw 



Cg) 



we 



lch 



von 



Mirbel fi 



Gefasse gehalt 



von der aussern, aus etwas 



die Lange gestreckten Parenchymzc 



rd 



be 



stehenden Rinde (h) getrennt sind 



hen diesen und der Epidermis 



liegt noch eine Reihe von einen grofsern Durchmesser zeigenden Zellen (k) 



r 



Celasirus scandens 



s 



\ 






Rhamni. Tab. V. % i. 3 



\ 



■ . 



Diese Pflanze zeigt den Bau der baumartig 



Gewachse 



* 

D 



Abbil 



■» 



dung zeigt den Bau eines jungen Zweig 



welchem sich der Holzkorper 



(aa) 



ch nicht stark entwick 



hat 



"\ 



\ 



die Rind 



ehr dick, und ent- 



halt ungewohnlich grofse Biindel yon Bastrohren (bb) 








Ehe ich die A 



wie 



Schlingpflanze die Stiitze umfaf 



nd 



ihr hinaufwindet , beschreibe, ist es nothwendig, die Entwicklung d 



cau 



volubilis und seine Bewegung 



betrachten 



we 



he 



er 



g 



wenn er frei 

erklart wird. 



ohne" Stiitze aufwachst, indem dadurch manche Erscheinung 

V 



Der Embryo gewahrt durchauslein Zeichen, aus dem zu erkennen ware* 



ob die Pflanze eine Schlingpflanz 



od 



m 



cht 



Wir find 



zwar 



be 



l 



N 



chen Schling 



d 



Embryo gebog 



d 



eine Spirale g 



wund 



z. 






B. bei C 



Humulns, Tournefortia volubilis, C 









Dolich 



u. s- w 



Auf der andern Seite 



annaherungsweise bei Phaseolus, 

hingegen treffen wir einen gebogenen oder in, eine Spirale gewundenen, und 
zum Theil schiefstehenden Embryo bei ganzen Familieii z. B. bei dett Papilio- 



naeeen, Cruciferen, Solaneen, Malvaceen, Ghenopod 



Cariophyll 



Alismaceen 



Gapparideen, in welchen eine Menge Pflanzen mit aufreeht 



Stengel vorkommen, und in welchen sich zu 
pflanzen finden. Einen geraden Embryo find 
bei den Asclepiadeen, von 



m 



Theile 



g 



wir 



dageg 



welchen so viele Arten einen wiridend 



keine Schling- 

- 

i Cassyta, 
;n Stengel 



b 



■-/•» 









^ 




■ 

besit 



Diese Beispiele zeigen hinlanglich , wie grundl 



J oh. Wilh. Starlen 



(in seiner D 



Behauptung von 
Gyros com 













■v. 






y 



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I 



orum 



Helmst 1705. eine thrift, die ich mir leid 




tf 














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N 












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2-^C 










■ 

schaffen konnte, urid deren Innhalt ich nur aus Sprengels Geschichte d 



Botanik kenne) 
Stande des Pflanzch 



behauptet, dafs der Grand des Schling 



dem schiefen 



s 



schen den Cotyleclonen lieg 



Ebenso sind die Wurzeln der Sehlingpflanzen nicht verschieden von den 
Wurzeln der iibrigen Gewaehse, ihre Fasern sind parallel mit ihrer Achse, 



d es finden sicli alle Arten von Wurzeln bei ihnen, fasrig 



kn 



ge u.s-w 



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D 



y 



St 



■ 



g 



e 



1 aller 



g 



Schlingpfla 



die ich aus dem Saamen 



fgehen sah, ist nicht gewund 



s 



sondern er ist entwed 



g 




erad 



der es 
o dafs 



carnea 



d seine einzelnen Glieder ein wenig schief aufeinander g 



el 
fl 



bilden, z. B. Ipomaea violacea, purpurea 



g a 

C 



hederacc 

sacharat 



Dolichos pruriens 
auratus, vulgari 



baeus, biflor 



Ph 



aseoius 



1 



el on- 



compressus u. s* w. Polygonum 



volvulus. 

■ 

Ebenso sind die 









en Triebe, welche die ausdauernden Schlingpfi 

der Wurzef treiben, anfangs gerade, z. B. beim Hopfen 




jahrlich aus 

Aristolochia Sipho, macrophyll 



Zweige b 



Loni 



Celastrus scand 



W Cy 
Aristolochia g 

. w. 




ura acutum; ebenso die 



Periploea g 



bei 
gen 



> 



Thunberg 



/ 



/ . 

Bei andern Sehlingpflanzen kriecht der 




e. aus 




m 



Samen aufg 




ene 



gan 

warts wach 



gel, statt dafs er wie bei den ebengenannten eine Zeitlang auf 



g 



era 



eine Stiitze er 



reicht. z. B. Co 



Cyphea volub 



/ 



s 



waehsen bei alien Sehlingpflanzen die ich sah, die (3 bis 5) untersten 



Zwisehenknoten g 



d 



e 



> 



entwickelt sich auf einmal der obere Zwisch 



h 



senr 



ch, und wachst schnell zu einer, im Verh 



knoten 

Dicke , bedeutenden L f ange auf in ganz gerader Richtung 



zu seiner 



eb 



Zweig 



Schlingpflanze 



> 



g 



noch jung und klein sind 



nd die 

► ganz 




.\ 



So lang die Schlingpflanze diese gerade Richtung beibehalt, laufen die 




desselb 



was man an 



\ 



Fasern ihres Stengels noch parallel mit d 

denjenigen Arten, deren Stengel der Lange nach verlaufende Hervorragung 



hat 



wie an den Bohnen, am Hopfen, an Thunbergia, an Aristolochia 
glauca, an Convolvulus sepium, an der geraden Richtung dieser Streifen, bei 



' 



Paed 



foetida an zwei 



fen Haare, welche am Stengel b 



blauf 



men, 



sehen kann ; an Ipomaea purpurea , deren Stengel keine hervorragende Kanten 



hat, machte ich mit D 



den jiingsten Zwischenknof 



Wie sie 



ch 















% 









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entwickelten , einen Langestr 



an dem ich cfann spater die Veranderang 



( 






I 












der Richtung der Fasern beobaehten konnte 



/ 






f 



Wenn nun der Stengel einige Zeit hindurch so fortgewach 



un 



d 



s 




der 



Paar Zwischenknoten entwickelt hab 



selben eine der Schlingpn 



/ 



genthumliche Bewegung 



so tritfe in dem- 
ein, welche all- 



von 




ersten 



mahlig 

thum z 

des Ste 

Art auf dieselbe Weise 




henkn 



we 



lch 



ein 



sehr 



eh 



Wachs 




te , nach oben 



g 



Diese Bewegnng besteht in einer Drehung 




um seine eigene Achse , rechts oder links , immer aber b 



? 



der Stelle wo die Bewegung 



fang 



dreh 



en 






chdievorher parallel mit der Achse laufenden Fasern schief, der oberhalb 



dieser St 



befindliche Theil des Steng 



senkt sich etwas abwarts, und 



beschreibt so , der Drehung des untern Theiles folgend 



K 



/ 



V 



Diese Veranderung der Richt 

■ 

sich, 



§ 



der Fasern geht nichi im 





anzen 



Zwischenk 




d steigt allmahl 



/ 



an 



chst 



d 



en an 



lch 



ch 



von 

i 

Pflar 



vor 



d 



nur auf einer kurzen Strecke 



h 



seneo 



/ 



oben auf. Dieses kann man am 

deren Stengel Langestreifen hat, 



z. 



B 



^r 



ei 



Boh 



ne 



r* 



ben so gut konnte ich diese Erscheinung 



welche ich mit Dinte an Ipomaea purpurea gemacht hatte, seh 



d 



an 



d 



Streifen 
m Theil 




um 



d 



den Strichen, 
m. Wahrend 
vorher gerade am Stengel herabliefen, beschrieben sie nun 

des Stengels, der diese Bewegungen gemacht hatte, eine 
l Stengel. 









V 



• 



kn 

de 



Die Zahl der Windungen, welche diese Sp 
3n beschreibt, ist sowohl bei den verschied 



an einem Zwisch 



rschiedenen Zwischenkn 



desselben ExempI 



Arten . 
rs , j e 



s aueh bei 
chdem der 



f 



Zwischenk 




er 



der k 



• • 



ist, 



hied 



so z. B. ist bei Aris 



h 



P 



dr 



' 



I 



gewohnlich nut 

schs Windun 



V. v . 




Winding, wahrend bei Ipomaea pur- 
einem Zwischenknoten sind. 



\ ^ 



Der Th 



d 






es Stengels, welcher diese Kreisbewegungen (mit diesem 



Ausdrucke werde ich sie kiinftig bezeichnen) gemacht hat, wird fester und 



/ 



verholzt , meistens streckt er sich wied 






er auch durchaus 



keiner St 



gerade 



andern Falle 



wenn 



Beriihrung kam 






bild 



s 



ft 



■ 

in die Lange gezogene Spirale, deren Windungen dieselbe Richtung haben 



wie 



r 

die Streifen am Stamrne selbst 



was man 






Abrus praecatonus 
haufig selien kann* 



> 



Gly 



z. B. an Aristolochia Sipho, 

Ipomaea muricata, an den Bohnen 






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D 



scliiefe Richtung der F 



d 



* 

Steng 



kann 



man a 



uch d 



\ 



dafs 



we 



windenden Stengel, welcher 



Kreisbe 



weg 



a 




hat, der Lange nach zerreif 



der Rifs nicht wie bei d 



. 



brigen Pflanzen gerade herab geht, sondern dieselbe Spirale, wie die Streifen 



der Rinde besehreibt 



\ 









D 







Drehung der Fasern fand ich bei alien Schlingpfla 



d man kann aus ihrer Richtung, wenn man die Pflanze nur getrocknet sieht 



bestimmen 



b sich dieselbe rechts oder links winde; aber das Vorhand 



. 



dieser Drehung ist kem Beweifs, dafs eine Pfla 



welcher man sie be 



dern Pflan 



obachtet, eine Schlingpflanze sei, d 

auch bei manchen an 

* 
* 

Passifloren, bei den 
oh 




gem Grade kommt diese Dreh 




( 



B. bei Pi 



bei 



Kiirbisarten , bei Br) 



Gonvallaria Polygonatnm 



ne dafs der Steng 



dieser Pflanzen jm mjndesten im Stande ware 



sich 



um 



1 

D 



itze zu winder 

■ 

Drehung geschieht immer nur in 



d 



Falle wird dadurch eine Mei 




Grew bestatig 



Jugend, und in keinem 
t. welcher~vermuthete x 




werden sich wohl viele Pflanzen um ihren Hauptstengel als Ach 



h 



b dieses so sei, sagt er/ wiirde man 



cht versuchen k 



dre 



wenn 



man an einera Zweig einen Faden in der Richtung 



mel 



un 



d da 



n 



einer bestimmten Him- 

•,■■•■ 

ach zwei bis drei JVtonathen nachsehe , ob 



■l 



nicht nach einer and 



d h 



Mir ist durchaus 



Um 



stand bekannt, welcher fur diese Meinung Grews sprechen wiirde, im G 
gentheile, wiirde diese Bewegung stattfinden, so miifsten nothwendig die 



/ 



Fasern dieser Stengel in eine Sp 



gedreht werd 



Pflanzenstengel hingegen laufen parallel mi 



d 



Achse d 



die Fasern 



der 
aus- 



genommen bei den Schlingpflanzen , und wenigen andern, bei diesen hinge- 
gen erfolgt die Drehung, wie wir gesehen haben, nur in ihrer Jugend, und 

kurzen Strecke , wenige Zolle wnterhalb der Spitze des 



immer r 
Stengels 
Aeste 



Z 



wo 



d 



Theil 



welcher sich dreht 



ch keine 



hat 



d der Theil des Stengels, der sich einmal gedreht hat, be 



halt dann fur immer seine Lage unverandert bei 
muthung durch Beobachtung der D 




so ware dieses die 



g 



Andeutung 



Ware Grew auf diese V 
Schlingpflanze gekommen 



welche ich bei den Schriftstellern 



» 



iiber ' diese bei den Schlingpflanzen so constant vorkommende Erscheinung fand 



1) 1. c, p. 137. 












• 



/ 









/ 









» 






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N 






- 









/ 






















7 


















Auf diese Versuche sich stiitzend* nimmt Mmietz&> dafs die Schlingpfl, 

das VermogeU batten, feste Korper aufzusuchen , (la faculte de recherch 



\ 



pour 



dire, les corps soli des) 



Naher 




er 



ih iiber dies 



Ver 



- 



mogen nicht 



i 




bem 



nur, Willkiihr konne den Pflan 



v 






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'. . 



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■ 















Nich t zu ver wee 



lis el 



mi 



d 



gegeb 



Stengel laufenden Streifen der Schlingpflan 
Spirallinie urn den Stengel mancher Pflan 



/ 



enen, spiralformig um den 
, sind die ebenfalls in einer' 
laufenden Eindriicke der ab- 



It 

gefallenen Bl 



2. 



B. bei Pandanus odoratis 



d 



Pflanze 



dafs 



;hiedenen Zweig 



desselb 



merkwiirdig ist bei 



Ex 



Pi 



dies 



e 



Linien in verschiedener Richtung gewunden 



konnen, wahrend bei den 



Schlingpflanzen immer dieselbe Richtung 



den Streifen vorkommt, 



Wenn die Schlingpflanzen diese Bewegungen gemacht haben, so waclisen 



sie 



wieder gerade 
bei den verschied 



kommt nun auf die Fe 




k 



des Steng 



i 



wie hoch sie in gerader Richtung wach 



ko 



Wahrend die Steng 



muricata , Cela 



d 



B 



w 



vom Hopfen, von Ipomaea 



die Lange einiger Schuh 



ch 



konnen, ehe sie durcli ih 




enes 



Gewicht abwarts gezogen werd 



sin- 



ken die d 



schwachen Stengel von Jpomaea purpu 



Abrus praecatorius , C 

Lange weniger Zolle erreicht hab 
ken 

erreicht haben 



paea, Epithymum 



W. 



> 



Glycine Ap 

wenn sie 



die 



m 



Bogen zur Seite, od 




if den Boden, und kriechen aufdemselben fort, bis sie eine St 



»v 



■ 







77 






; 









Mtisiel 



t 




stellte mehrere Versuche mit Apios americana (Gly 



■ 

Apios?) an, um 



die Ersch 




erfo 



hen 



Er maehte eine Ap 



en des Winde 
? von ihrer St 



d 



Schlingpflan 

* und stellt 



zu 



dies 



if die 



rdliche 



Stiitze umfafi 



"> 



der Pflanze, den andern Tag hatte die Pflanze die 

aeh und hach die Stiitze nach den verschiedenen 



den* und er 



Himmelsgeg 

auf die Seite einer 

und auf die entgegeiig 



h 



immer 



dasselbe Resultat* Auch stellt 



e er 



. 




* 

10S 



) 



gegen we 




sie sich hinwandt 



St 



S 



Seite in gen tig 



Entfernung als die erste, 



eine andere; die Pflanze wendete sich zuriick gegen die naherstehende , und 



umfaf: 



diese 









. 















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1. c. T. l.p 



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nicht zi 

Bewegungen. 

In der Tl 

die Schlingpfla 



gesclirieben werden, wegen der Einformigkeft (uniformite) ihrer 

» 



ch 



_ _ 

auch diese Versuche strenge zu bew 



dafs 



em 



Iches Verm 



1 ^-^ 



- 

die Stiitze aufzusuchen b 

Dafs 






*- 



y 



auch wird dieses, so viel mir bekannt, allgemein angenommen 
Versuche iiber diesen Gegenstand angesti 



1ft wurd 



davon wurde mir nichts 



s 



bekannt. Meine Beobachtung 



g 



mir hingegen , dafs durchaus k 



/ 



Anziehung zwischen der Stiitze und der Schlingpflanze statt finde, sie zeig- 

i Anziehimgskraffc 



ten mir 



ab 




wie es 



kam 



dafs man eine s 



:h 



J 



hmen mufste, weil der Vorgang d 



Sach 



e me 



lit 



vo 



olli 




bekannt wai 



♦ 



1 



Ich bemerkte b 



d 



, 






Beschreibung der Bewegung 



de 



s 



fi 



ohne 



Stiitze 
an wel 
annehn 



fwachsenden windenden Stammes, dafs der oberhalb der Stelle, 
?r die vorher geraden Fasern des Stengels eine schiefe Richtung 



befindliche Theil des Stengels eine Lage annimmt, die sich mehr 
it der horizontalen nahert. Durch die am Stamme aufwa'rts fort- 
tende Drehung der Fasern mufs nothwendig der obere Theil des Sten- 



der wenig 



g 



einen 




beschreil; 



d 



l e 



achdem die Pflan 



ehneller oder 



langsamer aufgeschossen ist mehr oder wemger 

In dieser so viel mir bekannt, 



grofi 



ist. 



noch von niemand beobachtet 

w 



Be 



wemn 



1 



ist x3i£ ^chein 

nnerhalb des Kreises, d 






Anziehung begriind 



d 



steht eine St 



em horizontalen Theil des Steng 



laufe 




so mufs d 



Stengel 



thwendig 



an 



dieser 



;ls durch. 

in seinen 



Bewegungen aufgeh alien werden 



d sic 



h 



an 



d 



St 



• • 



anl 



g 



meisten Schlingpflanzen drehen sich , wie weiter unten ausfuhrl 



1. Di. 

gezeig 



werden soil, v/on 
Theil des Stengel 
seite der Pflanze, 




dur 

h Siid 




d nach: O 



si 



eht nun der norizontale 



und 



man 



• r t . 



SO 



h 



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die Pflanze einen s 



:ckt ei 

■ 

ehr kl 



Si 



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e 



O 



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zu durch 



laufen 

■ * 

geleg 



d hat sich oft scho 



in 



halben Stunde an die St 



D 



schnelle Annaherung 



die St 



tauschte mich anfang 



S 



da ich zufallig mehreremal bei Versuchen an Ipomaea purpurea die St 



dieser Richtung angebracht hatt 



Z 



benen Kreisbewegungen des Stengels noch nicht genau ka 



wO ich die beschrie- 

so dafs ich 



an 



wirkliche Anziehungskraft, welche die St 




d 



Steng 



iibe, glaubte. Spatere Versuche mit denselben Pflanzen zeig 



mir 



meinen Irrthum 
nah 



Ich steckte namlich h 



- 



Stabe und Glasroh 



aus- 
doch 

n so 



e an 



die Pflanzen, dafs die Spitze ihres Steng 

J 



wenn sie durch die 

























• 



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x. b 













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,\ 



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f 



Kreisbeweg 




die Stelle der Stiitzen kara, dieselbe beinalie beriihrte 



so dafs nur eine ausserst kleine Annaherung des lang 



ehr biessamen 




\ -- 

Stengels nothig gewesen ware 



um die Stiitze zu umfass 



/ 



Obgleich die 



Stabe einen Zoll dick waren, und die Entfernung von dem untem Th 












s 






der Pflanzen nur wenige Zolle betrug , so zog sich dech der Stengel geg 

sondern gieng mehreremal in emem Tage g 



keine der S 



hin 



nahe an denselben hin, und erst, sis er ein wenig langer gewachsen war, und 



mit d« 
auf, u 

B 



S P 



an einer St 



hang 



blieb 



d er schlang sich um den Stab 

> 

iren derselbe 



h 



die Bewegung 



) 



; 



in 




- 

»i andern Exemplaren 
welcher sie ihre Bewegun 
anz geringe Entfernung von dem h 



Pfl 



stellte ich auf die Seite 




hinweg machten , fingerdicke Stabe , theils 

ntalen Theile des Stengels, 

f 

m. Die Pflanzen setzten 



theils in unmittelbarer Beriihrung mit demselb 

Bewegungen fort, wie wenn keine Stutzen in der Nahe gestanden h 







und 



cbliefen den ganzen Kreis 



bis 



die Stelle der Stiitze gekoni 



men waren 

Wenn 



d nun von dieser in ihren Bewegungen aufgehalten wurd 



ch 



Schlingpfla 



d 



Stiitze angelegt hatte , un 



d ich 



nach einiger Zeit, 1 
die Stiitze wegnahm 



ch ehe sich die Pflanze um dieselbe gewunden h 
so kehrte die Pflanze nicht auf den Weg zuriick, 



d 



sie durchlaufen hatte, um an die St 



h 



sein miissen, wenn sie von 



d 



zu 
Sti 




el a 



nzen. 




was doch der Fa 




ware 



-i 



ond 
ung 



sie 



fonappt 



wie 



gebogene Fed 



gezogen worden 
seitwarts in der Ri<;h 



* 



• 



in 



d 



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sie ihre Kreisbewegung 



machte, mit Einera Male eine 




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N. 



Strecke weit fort 






Dieselben Kreisbewegungen , denselben Mangel an Anziehungskraft be 



obachtete ich aueh 



r 



Boh 



- 

Um diese Erscheinung 




, an Cuscuta. 
enau beobacht 






konnen, ist es durch 



g 



dafs 



man die Pflanzen im Zimmer 



eht 



wo man sie 



be 






dig unter den Augen hat, und ihre kleinsten Bewegungen beobacht 




wo alle Storungen vom Winde 




hlossen sind 



Ab 



auch in Garten findet man haufige Gelegenheit sich zu iiber 



■e 




dafs die Schlingpfl 
Schlingpflanzen , 




St 



jun 

durch ihre Bewegnng 



wenn 




cht . s 
Lang 



fsuche 



in 



dem die 



edersinken, und nun 




eicht haben, und 
cht mit einer Stiitze in Beriihrung kommen, 

I ohne 



Seiten auf dem Boden fortkrieche 



sich nur im mindesten um St 



die in der Entfernung 



einem bis 






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no 



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zwei 

Stiit: 

Apio 



Fufs stehen, zu bekumme 



indem sie 



haufig 



gerade von der 



weg wachs 



die 



beobacht 



icn 



ni 



cht selteu an Gly 



Cynanchum acntum, Convolvulus arvensis, Humulus Lupulu 

__ 






Nach dem bish 



gefiih 



kann also von einera Aufsuchen der 



bei den Schlingpflanzen gar nieht mehr die Rede sein obgleieh der 

... T r < , .-: . **, A** ',,4- A*r* dip Pflanze nut 



Stiitze 

Zweck der beschriebenen Kreisbewegung 
einer Stiitze in Beriihrung kommt 



der 1st, dafs die Pflan 



Ebensowenig kanri die Entfernung der Stiitze Von der Pflanze bestunmt 



werd 



bei we 



lciier die Pflan 



ch niit der St 



/ 



men kann, denn d 



ist 




der G 



d 



Pfla 



Beriihrung kom 

h ausserst 



verscbieden 
arvensis j b 



Wahrend 



bei den kleinen Pflanzen z. B. bei Gonvolvul 



kl 



Exempl 



Z 



b 



■6 



SO sin 



d es 



bei d 



von Iponiaea purpurea kaum ein Paar 

. „-jt<,oriT.« <* R Ue>\ Hnmiilns eben SO 



g 



eb 



viel Schuhe* Nicht einmal fiir erne 



bestimmte Art von Schlingpfl 



ch bestimmen, da bei den verschiedenen Individuen die Entfernung 



lafst es s 

bedeutend verschieden sein kann 



nachdem der Stengel schnell aufsehiefj 



od 




sam 



Wach 



ein Kanu* jc uutuutut ~~* ~ — D 

wiirde die Stiitze eine Attraction ausiib 



so liefse 



sich diese bestinimen, nach der Grofs 
Stiitze, da aber diese nicht vorhanden 



d den ubrigen Verhaltnissen der 



lafst sich 



g 



dafs die St 






Umschlutigen Wirdy Wenn sie inner 



halb 



K 



den 



die Spitze der Schlingpfla 



beschreibt 



ht 






Eine 



tfernter steh 




St 



«• 




ann o 




no 



ch 



umsc 




g 



wer 



d 



wenn die Schlingpflattze 'grasse* wird 



nd ihr schwacher Stengel auf d 



Seit e 



f welcher die Stiitze steht* hinsihkt 
Kreisbewegungen in Beriihrung komraen kani 



mit der er nun di 

Dafs aber audi, d 



ch 



wie 






de 

die entgegengesetzte S 

selten 



Blliges Zusammentreffe 



d dafs die Pflanze haufig auf 

/ 



hinsinke, hab 



ch 



ch 



ben beriih 



Nicht 



.www 

auch, wenn viele Schlingpfla 



nahe bei 



der um eine 



Stiitze herumstehen , dafs die naeti aussen stehenden den Stengel der water 



einwarts 




welche die Stiitze urns 




g 



hab 



\ 



en, umwi 



d 



en un 



*, 



so an 



diesett fortwachsend e 



ndli 







auch mit der St 



-. .' . -i 



in Beriihrung 



kommen* und sich an die 




■ 



Steh 



Schlingpflan 



beieinand 



ohne dafs eine Stiitze zwi 



N 



schen ihnen 
in die Hohe 




w 



ind 



1 

sie sich gegenseitig einander stiitzend gerade 



■; 



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III 



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vv 



d 



/ 



Schlingpflanze sich an eine Stutze auf die beschriebene A 



gelegt hat, so fiingt sie in kurzer Zeit 






B 



d 



.. * 



Umschling 



der Stiitze h 



dieselbe zu umschling 

■ 

Bewegung, welch 



d 



g 



er 



!- 



Man k 



windende Staram bisher machte , so ] 
mit einem fremden Korper war, auf, 

Kreisbewegung fange nun am Stengel an dem Punkte an 

itze beriihre, und durch diese Bewegung werde 



der 



h frei, ohne Beriihrung 

j 

i zwar glauben, dieselbe 

, mit welchem 



die St 



d 



Stengel 



urn 



die Stiitze geschlungen; ich habe aber oben gezeig 
bewegung immer eine Verainderung der 



dafs mit dieser Kreis- 
Richtung der Holzfasern yerbun 



den 
nun 



welche die gerade Richtung, die sie vorher hatten, verlassen, und 

sels schiefstehende Richtung annehmen 



D 



auf die Achse d 



Veranderung der Richt 



die Schlingpflanze um eine 



der Fasern erfolgt nicht, 
de Stutze (der gewohnliche Fall 




anderung 



welch 



e eine anders geformte 



St 



hervorbring 



wenn sich 
, die Ver- 
werde ich 



■ 



weiter unten auseinandersetzen) schling 



Dafs die Fasern des Stengels , sobald sich dieser urn eine Stiitze schling 



ihre gerade Richtung beibeh 



rkannte ich aus folgend 



Umstanden 






• r 






Ich 



g 



mit schwarzer D 



an 



Stengeln von Ipomaea purpurea 



ihrer Lang 



nach gerade Striche 



tgen 

Wahrend diese Stri 



Wenn 



die 



Pflan 



frei 



fwuchsen, nnd ihre Kreisbewegung 



macht 



N 



die Fasern des Steng 



Spirallinie um den Stengel drehten 



sich wie 

; be- 



^P^^~ ^^^^~ ^^^^^ ^r^^^^^^ ^^ j~~ ~ ^fc 

wenn sich die Pflanzenum eine runde, glatte Stutze, an welch 



ch an alien Punkten anlegen konnten, schlangen, ihre mit d 



Achse 



hielt 
sie s 

des 

kann man dieses ohne diese kiinstjiche Vorrichtung sehen , z. B, bei Paederia 

t welche am Stengel herablaufen 



Stengels parallel laufend 



Richtung bei. An vielen Schlingpfla 



foetid 



den zwei Streifen von Haaren 



bei vielen and 



* 



y 



B. beim Hopfe 



bei manchen Aristolochien , beiThun 



berg: 



* 



bei den altera Stengeln von Ipomaea 



C 



Cuscuta, Cassyt 



u. s. w 



dienen die hervorragenden Streifen am Stengel sehr gut zu dies 



Beobachtung 






So erhellt nun aus dem bisher gesag 



dafs der Zweck iener Kreis 



bewegung 

Stutze anleg 



da mit dem Augenblicke, in dem sich die Schlingpflanze an eini 
die schiefe Drehung der Faser, und mit dieser die vonihr ab 



hangigen Kreisbewegungen aus der Reihe der Erscheinungen verschwinden, 
nicht der sein konne, zum Umschlingen der Stutze beizutragen, soridern daft 



- 



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C 



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§ i 



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die Schlingpflanzen durch sie 
Stiitze in Beriihrung zu kommen 



den Stand gesetzt werden, mit 



Eben so deutlich wird dieses auch durcli die Beobachtung solcher Pflan 



zen erwiesen,, 



d 



das Vermog 



> 



lche Kreisbewegungen zu machen 



zukommt, denen aber damit noch nicht das Vermogen 
schlingen zu konnen, 



sich 



um 



St 



gegeben ist; dieses ist, wie ich obenbemerkt habe, bei 



Pisum sativum, Lathy 



d 



d manchen Passifloren der Fall , wenn 



ch nicht in einem so hohen Grade 



bei d 



i 

en Schlingpfl 






Es miissen also dem Stengel der Schlingpflanzen Krafte verliehen sein, 
welche dem Stengel der iibrigen Gewachse fehlen. Aber auch nur der Theil 
des Stengels der Schlingpflanzen , dessen Fasern noch gerade sind, besitzt die 
Fahigkeit, sich zu schlingen, denn wenn ich Stabe mit dem Theil des Steng n 



der sehon gewundene Fasern h 
in Beruhrung brachte, so wanden 
behalt der Theif des Stengels, de 



bei Tpomaea purpurea und den Bohnen 

sich nicht mehr um dieselben. 



sich um 



St 



-Auch 



geschlrmgen hat 



das Vermogen' sich, wenn man ihn abwindet, wieder aufs neue zu schlin 

hr weich und saftig ist; wie seine Gefc 




em 



nur so 



g 




werd 



als er 

■ 

lafst er sich z war ohne Schaden noch abwinden, kann sich aber 









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dann nicht mehr aufs neue um die Stiitze schling 

Sehr leicht erklaren sich alle Erscheinungej 



d 



iULicilatn 



Schlingpflanzen darbietet , aus der I 

durch Beriihrung eines frem den Korpers 



\x 




welche uns das Winden 

dafs der Stengel derselben 

bare Reitzbarkeit (wie die 



/ 



Ranken) b 



D 



ini Verlaufe d 



Abhandlung angefiihrten B 









ibachtungen werden die Existenz derselb 



all 



Zweife 



i 




■ 

chhier tritt der schon in der Abhandlung iiber die Ranken bemerkte 

dafs es nicht anatomisch nachzuweisen ist, warum der 



em, 



Pflanze Reitzbarkeit zukomme , wahrend sie der andern fehlt 
Dafs auch bei den Schlingpflanzen die Reitzbarkeit ihr 



gewebe hab 



(w 



durch ahnliche Versuche 



Sitz im Zell 



bei der Ranke, nachi 



weisen 



mir nicht gelang,) siehtman an den jungen Exemplaren von C 



welche sich schon zu einer Zeit wmde 



welch 



wie ich g 



SUCite, 



kein 






^^pv 



piralgefassen enthalt 



A 



i 



pncht dafiir 



em s 



Beobachtung 



die ich an raehreren Exemplaren von A 



P 



Vin 



cetoxicuoi 

r E 



acht 






we 



lche an einer feuchten, schattigen St 



£ — 



ewaelisen 






einen windend 




el halt 



w 



i 



d diese Pflanze, wenn sie an steini- 



g 



sonnigen 




Stelle 



n 



kom 



mer 



einen aufrechten Stengel b 






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Reich thum an saftigem 



Z 







eweb 



lit hing 




en 



clit 



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a 



Sfceng 



die 



zum Win 



thi 



g 



Reitzbarkeifc, so wird z. B. Pi 









sativum, b 
vorkommer 
Reich thum 
Reitzbarkei 



d 



em 



gar scho 



die Kreisbewegungen der Schlingpfla 



cht leicht von einer Schlingpfla 

- 

saftigem Zellgewebe iibertroffen, 



d 



einen g 



d doch fehlt ihm di 









\ 



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"X 



r*' 



Der durch die Kreisbewegung 



die Stiitze angedriickte Stengel der 



Schlingpflanzen wird 



der Beriihrungsstelle zur Bew 




g 




sicl 



pitze 



5 



m sie ft 
die S 

Beriil 
wieder neu 
urn die Sti 

einer Spira 
liche Trieb 



g e g 



d 



St 



bieg 



d 



gels zu gelegener 



kommt ein and 

7 

Punkt desselben 



hoh 



, indem 
er e'egen 



- 

mit der St 



in 



wird nun ebenfall 



Bewegung gereitzt, driickt durch diese 



4 




d 



Stiilze an und so wird nothwendig der Stengel 



gewund 
i aufwa 



fwarts 




esen in 




emKreise, sondern immer 



weil ihm als Pflan 




el d 



berwind 



wachse 



woh 



durch in Verbind 



• 




mifc 



der 



Beweg 




- 

die ihn gegen 



die St 



andriickt, eine 



schief 



fwa 



gehende Richtung 



g 



wird 






Wie wir b 



der Ranke 




hab 



i * 



d 



■ 



to 



h 



obern Seite 



dafs 
Ge'^ 



durch die Exp 







e 




d 



gedruckt wird 



so 



dafs d 



wenn sie aus 



B. Blattern besteht, zusammen 




e 



d 



hlingpfla 



hnl 



Ers 



b 



wird, so 

eintreten. 



nem leicht biegsamen StofTe 

. so sehen wir auch bei de: 



Wenn man namlich 



als St 



ein en 



V 



die Schlingprlanzei 
gerade Richtung d 

iiben, indem sie sich an ihn anscb 

falls, wie 
annimmt. 

Auf dieselbe Art, wie um 



cht aufgespannten Bindfaden anwend 

deren Stengel nicht 
Bindfadens 



so 



hab 




ar zu 



d 



die Kraft 



die 



durch den Druck 



d 



sie auf ihn aus- 



d 



so 



daf: 



s 



eb 



der um ihn geschlungene Stengel die Richtung einer Spirall 



- 



eine cylindrische St 




schieht 




Winden um Stiitzen \ deren Durchschnitt 



Ovalform zeig 



\ 



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- 










s 



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19 



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W 



ch.. eine b 



ingpflanz 



al um eine St 



wachst sie an derselben in einauder ahnlichen Windung 






derselben fo 



C 



und 



■ 

itze schlingt, 
bis an die Spit 

1 an getrockneten Exemplaren seh 



so 



konnte, auch Cassyta machen eine Ausnahme davon 



Wenn sich G 

5 



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V. 



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um einen Stab, welcher ganz gerad 



bend 



Pfl 



wo 



Bl 



; ist, und an dem 

u. s. w. ein Hindernifs 



ht, wie b 



1 



le- 



bgeben ko 



"? 



Hervorragungen sind, windet, so befestigt sie sich durch zwei bis drei eng 
Windungen, dann wa'chst der Stengel einige Zoll lang 
oder windet sich in sehr grofsen, Jan 




d 



e in 



d 






und macht d 



der 



g 



/ 



Es 



bei d 
(Tech 




ezogenen Windungen um den Stab, 
ge Windungen, 

en yon den Ranken sagte, dafs ihre Reitzbarkeit 
it hinreiche, die ganze Ranke in einer Richtung 



scheint, wie ich 

Seitenbewegnn 

oder links) zu wind 

dafs sie nur auf eine kurze Strecke dem Stengel 



hier die Reitzbarkeit des Stengels 




so genng 

starke Bie- 
gung mitiheilen kann, als dazu gehort, wenn derselbe eine Spirale mit engen 

Wenn diese Summe von Reitzbarkeit erschopft 



Wind 



11 n gen 



b 



h 



ben 



waehst er eine Strecke 




gerad 



d 



Reitzbarkeit 



tbehrende Pfta 
le sehr genu 



der windet sich in sehr weiten Spiral 



wozu 




Biegung geh 



bis era n einer entfernten Stelle die Kraft 



halt, wieder einige enge Windungen zu machen 



. 80. 

v 

Viel verwickelter . als das Winden um eine runde Stiit 




die A 



wie sich Schlingpflanzen um 



eckise Stiitze wind 



Reitzbarkeit des Stengels 1 

verbinden, und nock der Kinfl 



m, indem sich hier die 
nd seine Kreisbewegungen um die eigene Achse 



Rechnunc kommt 



Ich steckte neben mehrere Exemplare yon Ipomaea purpurea einen halben 



Zoll di 



reckige Holzstabe. Sobald ihr Steng 



durch 



seine Kreisbe 



gungen mit den Stab 



B 



h 




gekommen war, so bog 



ch 



der Kante, auf die 



§ 



war 



doch nicht 



stark, dafs er vol! 



kommen an die Seitenwandungen des Stabs sich angelegt h 



diese B 



S 



gung war offenbar dieselbe, welche die Schlingpflanze macht, wenn sie mit 
einer runden Stiitze in Beriihrung kommt, und ist eine Folge ihrer Reitzbar- 
keit. Wahrend bei der runden Stiitze durch diese Biegung des Stengels ein 
anderer von der Beruhrungsstelle aufwarts gelegener Punkt desselben an die 
Stiitze angedriickt und so auch dieser zur Biegung gereifzt wird , u. s. 



w. wo 



durch der 



g 



sich um die Stiitz 

■ 

ein Punkt des Stengels mit 



Stengel 



chlingt, so traf b 



.Al 



der 



Kante der Stiitze 



tark 



1 

dafs der obere 



eckigen Stiitze nur 

sammen, und die Biegung desselben war nicht 

Theil des Stengels an die Seitenflache der Stiitze angedriickt werden konnte 

Dieser Theil des Stengels macht 



da er mit keinem 




er in 












V 















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Beriihrung stand 



Kreisbeweg 




en 



D 



hd 



_ 

Bewegungen wurde 



da der Stengel einen zie 



mlich 



pitzigen Winkel mit der Seitenflach 



der 



Stiitze maclite, und da, wie ich oben bemerkt 



b 



d 



Kreisbeweg 



immer der oberhalb der sich drehenden Stelle befindliche Theil des Stengi 



wenig gebog 



und da der Stengel einen nach oben spitzigen Wi 



kel mit der Stiitze machte, der obere Theil des Steng 



ch 



einer oder 



Paar Drehungen gegen die nachfolgende Seitenkante der Stiitze gefiih 



tier wiederh 
Stengel 



ch der ebenbeschriebene Vorgang wieder, wodurch der 



mit der dritten Kante in Beriihrung gebracht wurde 



w 



diese Art. i 



ndem iedesmal d 



Theil der Biegung durch die Reitzbar 



keit des Stengels, der zweite durch seine Kreisbewegungen vermittelt wurde 



wand 



ch die Pfla 



ura die Stab 



, 



■ 

facher ist das Sehlingen sehr diinner Zweige von Cuscuta europaea 



bei diesen ist die Biegsamkeit so grofs 



dafs sie sich 




g 



und so vollstandig an die Seitenflachen von viereckig 



Winkel 
Stiitzen 



§ 



k 



so dafs sie sich vermog 



1 



hrer Reitzbarkeit allein 



um vierekige, wie um runde Stiitzen winden k 

Auf diese 

hatten, wand 



A 



wie 



sich die Ipomaea um viereckige Stabe gewunder 
h eine Pflanze derselben Art um einen 1 Zoll breiten 




I 



Linie dicken M 




fen. Uur kamen hier auf einen 



dig 



Kreis 




gung 



zwei 



ke 



Neben zwei andere Pflanzen 



d 



A 



stellt 



e ic 



h 



zwei 




welche aus steifem zusammengelegtem Papiere bestanden, von d 



di 



zwei 



halbe 



di 



andere 



Z 



breit war 



so 



dafs 



erne 



der Seitenflachen geg 



das 



■ 

fallende Licht gekehrt war. Der Theil b 



V 




d 



Stengel, d 
Zoll lang, 



seine Kreisbewegungen 



noch nicht 






d leg 



si en 



I 



aid 



an 



d 



e 



hi 



gem 



hatte, war 



Seite d 

den sci 



an. und wand sich 



vom Lichte abgekehrte 
seiner Reitzbarkeit Tim 






arfen Rand derselben. D 



ber d 



i>ge seiner 

R&nd hinaussehend 



The 



d 



St 




els, d 



wenn 



die Pfl 



keirier Stiitze in Beriihrung g 



kommen waren, seme Kreisb 



b 



*^> 



och nicht begonnen h 



fieng 



dieselb 



gleich 



an, 



fe 



sich aber, da er nicht 



para 



mi 



der Seitenflache der Stiit 



d , sondern einen spitzigen Winkel mit d 



s 



elb 



m 



acht 



J e 



ger er wuchs. immer mehr von derselb 



er 



k 



zwar ira Anfange, so lange er noch kurz war , mehreremal mit seiner Sp 
durch seine Kreisbewegungen mit der Seitenflache der Stiitze 



B 



5 



g 



1 









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1 16 









i 



* 












gleitet 
wiedei 
Breite 



ab 

ab. 



da ihm die glatte Flache keinen Anhaltungspunkt gehen konnt 

seine LSnge d 



Als 



dlich so weit gewachsen wa 




dafs 



der St 




chkam. war 



weil seine Richt 



nicht parallel 



j — ^ — 

mit der Flache der Stiitze war, so weit von dem Rande derselben entfe 

1 t V 



* 

icht mehr mit ihr in Beriihrung komraen konnte 



dafs er 1 

beide Pflanzen nur. um eine Kante der Stiitze sich geschl 



ka 



m es 



dafs 



gen 



hatten, 









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V 



S 





















N 



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h m 



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nd dann frei in die Lnft hinauswuch 



». 



G 



dieselb 



Ersch 



5 



g 



eine' B 



b 



welcl 



ae ic 



h 



dieselbe zwei 



war 



de 



nd eii 
Wind 



halben Zoll b 




estellt hatte. Bei d 




cb f; 




e 



Th 



gestellt, dafs sich der Stengel au 



f d 



er geg 



sel 
d 






1 



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ir ian 




die St 



war so 



as 






s 




er wand sich au 



f die 



S 



ht gekehrten S 

, schlang sich 



wi 



d 
ed 



f die vord 



d entfernte sich nun von der St 



) 



/ 



Man sieht aus diesen Versuchen / dafs die Reitzbarkeit des Stengels 



hinreicht , dem sell: 



eine so 



Biegung 



zu 



h 



fs er um 



die 



Kante einer platten Stiitze sich so weit biegen kann, dafs sein obererTh 



wenn 
komn 



- 

Kreisbewegungen m&cht, mit der andern Kante in Beriihrung 



c 



lieses sieht man b 



"J 



dem \ 



che mit der Bohne und 









dem mit der Ipomaea 



di 



sic 

/ 



h 



um 



d 



M 




fen wand 



Wenn 



aber der obere Theil der Schlingpflanze an der vom Lichte abgekehrten Seite 



der Stiitz 

der Stiitz 




ewach 



1st 



un 



a 



mm , wen 



er si en um 



h 



die Seitenkante 



chl 




t, dem Einflusse des Lichtes ausgesetzt 1st, 

7 



seine Anziehungskraft auf den herumgeschl 
zum Theil die Wirkung der Reitzbarkeit d 




Theil 



aus, 



iibt dies 
d hebt 



gels ,' durch welche d 



mehr 



an 



die Stiitze angedriickt 



auf. wodurch 



auf die Flach 



d 



■ 



Stiitze schiefe Rich tun g gebracht wird 



S 



eine 



1 



nun die 



Stiitze nicht scbmal, (wie in d 



der angefuhrten Versuche,) so kann 



der Stengel durch 
Kante in Beriihrun; 




ue Kreisbewegung 
bracht werden, u: 



nicht 



gleich mit der and 



immer mehr von der Stiitze entfer 
gen derselben unmoglich wird. 
Stengels 
als der, 



nd mufs sich, je Ian 

* -' 

dafs in diesem Falle das Um 




ch 



Der Kreis, den die 



1 > 



bei seinen Kreisbewegung 



besch 




ernes 



>lch 



en 



• 



bt 



ist um 



viel 



es 



kl 



den ^in freistehender Stengel derselben Pfl 



beschreibt 



dem 



b 



d 



letztern immer 



der obere horizontalstehende im Kreise herum 



b ewe ate 




Theil mehrere Zoll lang 



hi 



er aber der Theil d 



St 



en 



g 



der iiber die Kante der Stiitze hinaussieht, sogleich, wenn er 



ch 



I 






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I 



eim ge 

* 

wenig 



I 



9, 



lans 1st, dies© Bewegungen Tormramt, 



d 




r 



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SO 



mit d 



nac 




g 



■ ^ 




Seitenkante der St 



in B 



& 






kommen ka 






*, 






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V 

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Man k 




d 



Schl 




i auf d 
pflan 



L 

Anblick glaub 






bei einer eck 




Stutze 






ze 



mit ihren Kanten in Beriihrung komme, seien 



-< 



nur die Ka 



B 




zu 



.j 



h 



eb 



so viele, durch 



;n, und es sei gleichgiilti 
Zwischenraumgetrennte din 




b man 



als Kant 



seien 



anwend 



d 



erne 



de Stiitze. Bedenkt.man 



aber 



dafs der windende Stamm 



hrend er y 



Seitenkante einer eckig 



St 



bis zur and 







mit der Seitenflach 




kann 



so 



lit 



, seine Kreis bewegungen m 
der Stutze in Beruhrung kommt, 

den Unterschied leieht ein. 



d dadurch 



b 



nicht an 



ihr 



- ' 



man 



Passelbe bestatig 



ten mir 



auch 



meine Versucb 



I 






■ 



■ 



/ 



Jch sch 



halben Zoll dicien viereckigen Stab eine Strecke 



die Seitenwandungen und die Mitte h 



desselb 
blieb 



als eb 



so vi 



iele 



erne 



Li 



dici 



dafs die vier Seitenkant 

3reckige Stabchen steh 



en. 



p 



Stab stellte ich neben eine Boh 



si eh b 



um 



hn 



hi 



scnian 




Zuerst mac 



ht 



d 



mit ih 



b 



Windung um alle vier Stabchen zugleich 



Stab gewesen; als sie 



h ab 






o 



.■ 




e, welclie 
;rn Theile 

- 

s nur Ein solider 

h angelegt hatte, 



machte der TheiL der nachwuchs, sogleich seine Kreisbeweg 




en 



d 



i » 



• i 



kam 



eh 



er 



- - 

hste aus der Seitenkante des Stabs gebildete kl 



\ 



Stutze erreichen konnte, in die gem 




Oeffi 



nun 




hi 



nein, und wand sich 



mm nur an dem einzigen Stabchen hinauf, das er beriih 



-- 



M 



# * 



sie 



ht 



hi era 



dafs 



es 






ch biegsamen Theils des Steng 



/ 



if die verlialtnifsmafsige Lange des 
nd die Entfernung der einzelnen 

dafs der Stengel durch 



& 



Stiitzen von einander ankommt; ist diese so gering, 

•n sogleich mit der nachsten Stutze in Beruhrung 
kommt, so schlingt er sich um das Ganze, wie er aber durch sein Anlegen 



seine Kreisbewegung 



kiir 



der Zwischenraum 



zwei Stiitzen wird, so fiihren ihn 



seine Bewegung 



die Liicke hinein, und er schlingt sich an der d 



St 



die er beriihrt, fort 



da 



k 



immer wieder 



ww er 



■ 

chst 



weiter wa 
wachsen kann 



un 



d so nicht mehr eine grof 



Strecke weit gerade 



wie es der Fall 



b 



Anhaltungspunkt finden kann 



d 






breiten Stiil 
gerade aus wachst 



wo er keinen 



r 



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118 






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w 



y 



Gan 



dasselbe Resultat erh 



ich 



Ipomaea purpurea 



der 



Stiitze mehrere nahe bei einander stehende diinne runde Glasstab 



ich a 

chen gegeben hatte. 

Was ich in diesen Versuchen im Kleinen sah, beobachtet 



Grofs 



Boh 



die im freien Feld 



g 



Baumen , we 



ich 
!chc 



im 



an 






- 

dicke Stangen gebunden waren, gezogen wurden. Auch hier umschlang 



mit einer 



od 



Paar Windungen den Baum und die Stang 



und 



j 



dann nur noch eines von beiden 



N 




82 



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", 










I 






1 



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. 



Wenn die Schlingpflanze auf die beschriebene Art sich an ihrer Sti 
hinaufeewunden und das Ende derselben erreicht hat, erhebt sie sich gerad 



ber dieselbe h 



Dieser freistehende Theil be 



g 



nun 



die 



b 



be 



1 

schriebenen Kreisbewegung 



diesen nimmt auch noch der oberste Theil 



• 



j 



des Stengels, der sich 

saftig und weich 
Strecke 



hon an die Stiitze angelegt h 



weit 



A n th 



und win 



d 



y* 




bis zwei Windungen) wieder von der 



sich dadurch auf 



b 



noch 

kleine 
3 sich 



wieder an dieselbe anzulegen, da er durch diese Bewegungen die Fahigkeit 



sich um eine Stiitze zu wind 




iert. So beobachtete ich 



Boh 



s 



md an 
der pic 

De 



Ipomaea purpur 



mocnte 



ht 



di 



Stiitze rund, oder eckig, 






St 




el wach 




erade 



.F 



war 



tin 



d 



mac 



seine Kreisbe 



fort 



wegungen rorc. Es zeigen sich nun alle Erseheinungen wieder, wie an 
einer jungen, aus dem Saamen aufgegangenen Pflanze; er hat ebensowenig 

' Vermogen, sich nach benachbarten hohern Stiltzen hinzuneigen, trint 



das 



er eine so 



t> 



Ich 



bei seinen 



ewe 



so 



m 




irigt er sie unter d 









bisher angegebenen Ersche 




en. TrifFt er keine, und wird er 



d 



zu 1 



■ 



als dafs er s 



so sinkt er in einem Bog 



die 
Hoh 



<; 



eite , 



ich aufrecht halten konnte, 

id richtet, wenn er senkrecht herabhangt, seine Sp 



e 



welche sich nun an 



d 



die Hohe wind 



was man 



11 herabhangenden The 
den Bohnen haufig seh 



des 

■ 

kann. 



Steng 



11 g> 
auf 

die 



in 






Wenn mehre 
dieselbe h 



Schlingpfla 



h um dieselbe Stiitze wind 






so 



iiber 

wachse 

nebeneinand 

Kreises ihrer Beweg 



wac 



hs 



so winden 



sich 



meinand 



und 
und 






der g 




enseiti 



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stel 



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de Schl 



b 




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nzen, wenn keine St 



id gerad 



Hoh 



wie es 






nnerhalb des 




en steht, gleich von Anfang an th 





















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83 






Die Schlingpfl 



ch 



sich von den ubrigen Gewachsen, sehr 



c 






auffallend dadurch aus, dafs sie sich nicht in so hohem Grade, wie di 



auf die Seite 



von 



der das Licht einfallt, hinneig 









\ 



y 









X. 















■ft 






Decandolle 1 } beobachtete sog 



C 



dafs sich ihr Stengel gar 



zu 




en 



nicht nach dem Lichte 

nicht nach dem Lichte 

sollte, so ist doch so viel gewifs 

nur wenig nach dem Lichte 



htet. Wenn nun au 



auf C 

daf 



ch die 
allein 



Eigenschaft 



sich 



geschrankt sein 



s si 



ch di 



e 



brigen Schlingpfl 




was folgende Beobachtung 



S 






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Sch 



• 



on m 



beleucht 



Gewachsh 



in welche 






d 



Pflanzen nur von einer 



Seite 

■ 

Lichte sich 



wefd 



en 










wo 



d 



Richtung der St 




;el 



ch dem 







g 



sah ich bei Abrus praecatorius , Thunberg 



fragrans, Dolichos rotundifolia u.a; dafs ihre Zweige eben so oft vomP 



abgekeh 



gegen dasselbe geriehtet 






••<: 






r a 



In einem yiel auffallend 







el 



en 



Exempl 



Ipomaea purpurea 



gte sich diese Erscheinuug an 
die ich im Zimmer zog. 



D 






Theil des Stengels iinterhalb der Cotyled 
zu winden vollig abgeht, neigte sich sehr 



welchem die Fahjgk 





\ 



manch 



§ 



f der Erde 



stark gegen das Fenster, so dafs 
gen. Der Theil des Stengels oberhalb der 

Cotyledonen hingegen, wuchs, ungeachtet die Pflanzen auf derselben Stelle 
stehen geblieben waren, senkrecht in die Rohe, so dafs er mit dem untern 



Theil des Stammes, je nachd 



d 



eser 



h 



menr 



h 



der weniger vorwarts 



geneigt hatte, einen grossern odfer kleinern Winkel bildete, welcher in einig 



Fallen 



>& 



beinahe 



Reenter war. Ich 



Zimmer, welches nur Fon einem kleinen Fen 



- 






eine Entfernung 



hind 



urc 



h £ 



rei 



yon zehi 

■ 

hne Stiit 



Fufs vom Fenster 



ein Exemplar davon in 
?r sein Licht erhielt, in 
d liefs es einen Monath 






aufw 



So 1 






gera 



deh 



g 



sich d 



konnte, wuchs er senkrecht auf; als 



St 



wurd 



en gel noch 



nkte 



sich sein oberer Theil in einem Bogen abwarts, aber nicht vorwarts geg 

^B — a. 



c 



das F 



was doch h 



der Fall sein miissen, wenn 



ich auch 






■ 



im mindesten gegen das Licht zu gebogen hatte, sondern auf die S 



..- 



Die Boh 

beobachtete, dafs 



cht 
h 



h schon merklic'Ker nach dem Lichte 
ge Bphnen gegen das Licht richt 



Bonnet 



2 




sah er an etiolirten Bohnen 3 ), ausseinen Zeichn 



m , eben dasselbe 
gen hingegen (Tab. XXX.) 



" 



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V.-* 



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A 









J) Mem. de la societ d'Arcueil. T.II. p. i 8. 2) 1. e. p. 57, 3) l c. p. 170. 



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sieht man, daft 
z wei einand 






Boh 



die zwei Cotyledonen- Blatter, mid die 



Bl 



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ei einander entgegengesetzten dwuw uaneu, u^. H 
htet sich allerdings stark nach dem Liehte, aber er wind 



dieser Theil des Steng 



ch 






Wenn man hing 



eine 



B 



ber ihre Stiitze hinaufwachsen laf; 



\ 



SO 



hst der obere Theil gerade aafwarts, neigt sich jed 



li etwas 




p op n 



d 



Liehtseite hin , iedoch nie so bedeutend, als andere, nicht windende Pfla 



die in derselben Entfe 




wie si e von dem Fen 






Bafs aueh den Sehlingpflanzen einige Richtun 



sieht man aus dem oben (§.82) 



ach dem Liehte zukomme, 
Versuche mit Ipomaea purpurea 




und der B 



denen ich platte Stiitzen gegeben h 



Hier legten sich 



™ Pfianzen, wenn die Stijtze mit ihrer platten Fl Sp Ue gegen das einfallende 
Licht gekehrt war, an der ■ hintern vom liehte abgekehrten SeUe der Stutze 



an : 



wie sich die Spitze derselben urn die Kante der Stiit 



vom Liehte beschienen wurde, 



bog sich die Pflanze gegen das Lie 



zu 



und konnte sieh so nicht raebr um die Stiitze wmden. „ • 

Ebenso, wenn die platte Stiitze mit einer Kante gegen das Licht 
wurde, wuchs eine Bohne wohl von der hintern Kante, gegen die. 



■ 

dem einfallenden L 




kehrte, zu, wand sich um dieselbe, wnchs nun 






ab 



nur 



Zoll weit auf der andern, Seite d 



gegen 



- 



die hintere Kante zu, und wuchs. da 

■■ 

Ebenso wanden 




Stiitze vor 

■ 

de in die H 



d 



d 






Sicll BoLn,cn 



d 



en en ich 



h Stiitzen, deren Durchm 



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d 



z 



d 



hr betrug, geg 



hatt 



wo 



von der hintern 



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Seite auf die vordere, ab 



au 



f der entgegengesetzten Seite 



1 

nicht 



hr 



, • 












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bis auf elnen gewissen Grad gehende Unabb 




1 




der Schling 



nzen vom 




cht 



cl 



mir haunts 



Hch in der schiefen Ri 







1 - 



bear 



det zu sein. 



Durch die Kreisbewegungen des Stengels 



% 






ihrer Lasern begrunuei zu &ei«. - -- ~ _, : 

W erden alle Seiten desjiingsten Theils des Stengels, der s.ch b-andernPflan 

«n starksten gegen das Licht richtet , abwe.ch.elnd gegen das Licht gedreht, und 

"£S ^LfchtaufdiesenkeinenEinHu^ssern DerThei. des StengeU, der 

eine Kreisbewegungen gemacht hat, verholzt bald so dafs das L.cht nurnoch 

• geringenEinflufs auf seine Richtung haben kann. Vrelldcht tragt auch d e 

& . b- •• . , . vp __ j„_ ,_^ Liehte 







^chiefe Richtun 

abgekehrte Theil des Sten 



Fasern etwas 




weni 




date', wenn der vom 
(woher nach Decandolle 






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) M 



de la societ. d'x\rcueil. T. II. 



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V * • 

scharfsinniger Erklarung die Rich tang nach dem Lichte kommt) die auf der 
hin tern Seite des Stengels ausgedehnten Fasern vermoge ' ihrer $tellung den 
Stengel mehr um seine Achse drehen, als vorwarts beugen. 









Urn so mehr bin ich geneigt, diese Erklarung fur wahr zu halt 



en 



da die Bohnen sich bemerkbar gegen das Licht richt 



d gerade b 



d 



Bohnen die Kreisbeweg 




um 




samer geschehen , und die Fa 






■* 



viel wemg 




Richtung annehmen, als bei Ipomaea. So ist es 



erklarbar, wie 



d 



Stengel 



ch schon bemerkbar nach dem Lichte richtet 



und doch diefs auflallend wenig 



th 



als d 



andern Pflanzen , z. B 






Lathy 



doratus, Passifl 






A 



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Dafs den Schlingpfl 



ohne diese besondere Richtung der Fas 






die Fahigkeit zukommen wiirde 



sich nach dem Lichte zu ri 



cht 



en 



sieht 



man daraus 




wie andere Pflanzen etioliren, wenn sie im Dunkeln 









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gezog 



werd 



Bie Blatter der Schlingpflanzen richten sich wie die der ubrigen Pflanzen 



■ 

immer nach dem Lichte 

L 4 S I* 



4 1 



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Obgleich d 



■- 

hiefe Richtang der Fasern 



* 

erkl 



warum 



f 



S 






fwachsende Schlingpflanze sich nicht nach dem Lichte richtet, so mnfs 



doch ein anderer Grand vorhanden sem 



Welcher 



hindert, daf 



s 




- • 



bei der um eine Stiitze sich windenden Schlingpflan 






die 



an 



d 



ie St 



driickte Seite der Pflan 

die 



welche dadurch d 



Licht 



s 



bera 



wird 



durch ihre Ausdeh 




Pflanze wied 



der Stiitze abwinde 



:-- 1 



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di 



rlich 
Bert 



erklart sich d 



• ■ ■> 

der Reitzbarkeit des Steng 



Am 
Durch 



hru 




der St 



t • 






wird die der Beruhrung 






geg 



/ 




d 



Seite des Stengels ausgedehnt, und iiberwaltigt so die Ausdeh] 



Lichte abgekehrten, an der Stiitze anliegenden Seite des Stengels. 

die durch den Reitz der Beriihrang veranlafste Ausdehnung der aussern Seite 



vom 
Dafs 



g 



O 



G 



und kraftiger ist, a] 
Seite des Stengels 



die Ausdehnung, welche die vom Lichte ab- 
rleidet, sieht man daraus, dafs dunne und 



\ 



eekehrte 

biessame Schlingpflanzen, wie Ipomaea purpurea, Guscuta europaea imStande 



\ 



d sich um die feinsten Fad 



wobei nothwendig die Aus 



dehnung der aussern Seite des Stengels bei den kleinen Kreisen, welche der 







Stengel beim 



g 



Um&chlingen einer so d 



St 



beschreibt 




hr 






als die Ausdehnuna: einer Pflanze,, welche sich nach dem 



t> 



Lichte richtet, welches immer 



grofsen Bogen geschieht 



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Schlingpfl 



mach 



bei 



ger Ausschliefsung des Lichtes 



ihre Kreisbewegungen , und winden sich auch um ihre St 

;n haufig ) 



ich schon da 



dafs es bei meinen Versuch 



sen, dieses sah 
kam, dafs sich 










Pflanzen in der Nacht an die Stiitzen anlegten und dieselben um 

ingen. 












v 



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- 

Um so mehr befremdete es mich, bei Seneb 




di 




ptung 



finden, dafs sich die Boh 



in der Dunkelheit winden, wenn sie auch 



hr lang 



\ 




en. 



Um den Grund od 



Ud 




d dieser Behauptung 



priifen, stellte ich mehrere Exemplare yon Ipomaea und Phaseolus vulg 



■ i 






welch 



s 



ich d 



windend 



Th 



d 



Steng 



ch nicht entwicke 



r 


















hatte, in einen fest verschlossenen Kasten; sie wuchsen sehr schnell, etiolirten, 
machten ihre Kreisbewegungen, und wanden sich um die Stiitzen, welche 

ich ihnen gegeben hatte. 






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Ich versuchte es auch in dem Kasten, mit Auschlufs alles Lichtes von 
dem Samen auf Bohnen und Ipomaea purpurea zu ziehen. Die Pflanzen 






sch 



• 



zu 



bedeutenden Hohe, gingen ab 



Grande ehe 



sich der windende Theil des Stengels entwickelte. Senebier mag dieselbe 

9 

Erfahrung gemacht haben; er 

den Stengel vor sich. gehabt; < 

suchen bei mehreren die Lang 



hat wohl nur den untern sich nicht winden- 

lieser *Theil erreichte in <len angefiihrten Ver- 

» «iner Elle: beobachtet man nicht, dafs sich 






der untere 
werden, zu 
der Dunkelh 



Theil des Steng 



me 



wind 



so kann man leicht verleit 



glauben, die Schlingpflanzen winden sich iiberhaupt nicht in 




• » 



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85. 



* 

Friihe schon wnrde bemerkt, dafs sich 



Theil der Schlingpflanzen 



rechts , der andere links winde 



v 






Grew' 1 ') erklart diese Richtung der Schlingpflanzen auf folgende Art 



— 



g 



d 



le 



Convolvulus winden sich nicht vermoge ihrer eigenthumli 



andern Pflanzen verschiedenen Natur, sondern weil ihr Stamm, dess 



Holz dicht 



d naher im Mittelpunkte 



leicht 



bewegenden 



Einfliissen nachgebe 



Weil 



ch 



ge von West , durch Siid nach O 



Y 



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ande 



der entgeg 




Richtung drehen, so s 




es 



9 



dafs die 



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t. c. T. 1. p. 379. 



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2) 1. c. p. 



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Ursache der Windung 



lit 






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1 



linen lieg 



Es 



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gebe daher-nicht eine, sondern zwei grofse Ursachen dieser Bewegung, die Sonne 
und den Mond, Einige winden sich mit der Sonne in ihrem taglichen Laufe von 
Ost durch Siid nach West, andere winden sich mit dem Monde nach seiner 
monathlichen Bewegnng (in its monthly motion) von West nach Ost. 

n, welche sich rechts winden, folgen 



V 



Auch Senebier 1 ') glaubt, diejenig- 



\ w 



dem Laufe der S 






Sprengel 



2 




gt, die Entstehung d 



Windens der Schlingflanzen k 



/ 



:ht 



b 



betrete 



anders gedacht werden, als dafs die senkrechte Linie nach dem schei 

Laufe der Sonne Jmmer abgezogen von ihrer Bahn dieselbe wied 



"> 



Auch Nees von Esenbeck^ halt die Anziehungskraft der Sonne und 



des Mondes fiir sehr wahrscheinlich 

. 

- 

Betrachten wir diese Ansicht 



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na 



h 



so 



lass 



uns diese Schriffc 



Her f 



f 



im Dunkelniiber die Kraft, mit welcher der Mond und die 



Sonne die Pflanzen 



ehen sollten. Am nachsten liegt wohl die Vermuthung 



dafs es vermoge ihres Licht 



un 



d der Richtung des Stengels nach dem 



Lichte g 

annehme 



heh 
der 



e 









wu 



Dieses konnte man aber in jedem Falle nur von der Sonne 
wenn sich die Pflanzen nach dem Lichte des Mondes rich- 

bekommen , wie die , welche 

■ 

E& kann aber das Sonnenlicht 



rden, so mufsten sie ja dieselbe Richt 
ich dem Lichte der Sonne bewegen. 




nicht die Ursache sein, 

Mehrzahl' der Schling 



weil, wie i 



ch weiter unten 



g 



werde 



di 



e 



SIC 



h dem Laufe der Sonne 



* 

gegenwind 






weil 






wie wir gesehen hab 
ht windenden 



die Schlingpflanzen sich viel wenig 



die nic 

weil ferner ihre Be we 



Pflanzen 



Lichte 



onne 



als 
hten, 





• 

:h nach Ausschlufs alles Licht 



/ 



geh 

kugel d 
der 



Ware das Licht die Ursach 
Erde 



■ 

miifste auf der nordlichen Halb 



Schlingpfl 



g e § 



auf der siidlichen Halbkug 



nicht der Fall 



iri alien 



• a 




ern 



die meisten sich links wind 



Da es a 



- 

Iso das Licht 



k 



— 

miifste der Mond und die 






Sonne durch erne eigene Anziehungskraft wi 
Ebbe und Flnth verursacht. Abgesehen davon 



etwa 



der Mond die 



erne 




1) L c. T. 1. V 




Bau und Natur d. GeW. P 









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ziehungskraft keine andereErscheiriung des Pflanzenlebens spricht, so konnte aucli 




en ware 



nielit die Richtung der Schlingpflan 






diese , wenn sie vor 

bestimmen, denn es miifsten ia alle Schlingpflanzen durch den Mond eben 









/ 



A 









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durch die Sonne in der Rjchtung von Ost nach 




gezog 



so gut ais 

werden , wie das Meer bei der Ebbe in der Ricbtung von Ost nach West 
anschwillt, denn wie die monatliche Bewegung des Mondes ura die Erde 

Einflufs haben soil, dafs die Pflanzen die entgegengesetzte Richtung 

taglichen scheinbaren Umlaufe annehmen sollen (wie Grew 













■ i 



Von seinera 



meint) sehe ich nicht ein 






\ 






Allein in keinem Falle kann eine vom, Mond; oder von der S 



auf 



: ... 



die Pflanze ausgeiibte Anziehungskraft die Pflanzen zu einer Kreisbewegung 
verarilassen , denn die Pflanze wiirde ^a durch diese Himmelskorper nur durch 



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konn 



einen halben Kreis gefuhrt werder 

wieder unter den Horizont getreten 

der sie_ durch diese Anziehung gekommen waren 



d wiirde, wenn dieselben 



sind, wieder in ihre gerade Lag 



kkehre 



V 



s 



den Pflanzen sehen , welche sich nach dem Lichte richt 



wie wir 
welche d 



. 






■ 

Nachts sich im Anfange wieder aufrichtc 
zwischen dem Wachsthume der beleucht 



bis ehdlich das Mifsverhaltnifs 
l Seite zu grofs wird, und sie 



die Richtung gegen die Seil 



wo 



das Licht einfallt, behalt 






<\ 



1 * 

Ware irgend 






Bewegung der Schling 

sich gehen \ 



Anziehungskraft eines Himmelskorpers Ursache der 

)ilanzen, so konnte diese nur einrual im. Tage VOr 

wir sehen aber bei lebhaft wachsenden Schlinggewachsen ihren 






freistehenden Stengel in einem Tag 
Kreis beschreiben ; es 



drei bis viermal 



miifsten ferner verschiedene Individuen 



tandigen 
gleichen 



Zeit dieselbe Richtung des Stengels hah 



durchaus nicht 



Nach allem diesem kann die Rede gar nicht d 



sein, das Wind 



f 



• - — 

und die Richtung der Schlingpflanzen durch den Lauf der Sonne und des 



Mondes erklaren zu wo 
das oflene Gestandnifs 



d 



Besser, als grandiose Hypothesen au£ 
Grand, warum sich die eine Pflanze 



chts 



die andere links windf , nicht zu wissen. 

InU lr^nn^ Ipin RpiQnipl , dafs eine A 



\ 



I 



Ich kenne kein Beispiel 



1 

:h bald links 



bald 



hts 



winde 



konnte zwar 



- 

dafs auch hier, wie bei den Conchy 1 



.* 

Ausnahmen vorkomm 



ich sah es aber noch 



me. " 
















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Mirhel 



zwar. dafs einige ohne Unterschied sich rechts und links winden 



s 




aber kein 



1 



ch glaube aber 5 dafs Mirhel das W 



der 












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So welt meine Beobaehtungen reiehen, wmden sich die Arten emer 




g 



(aber nicht einer Familie) in derselben Richtung 



Bemerkung 



V t 



welche auch Linne gemacnt 



b 




63) nur Gattung 



haben sch 

aber 




da er in der Philosophic 

Inen Arten , als Bei 



ipiele der verschiedenen Richtnng anfiih 



\ 






/ 



Bei der Bestimmung der Richtung der Schlingpflanzen wird die Kegel 



gegeben, man 



solle 



ch in der Achse des von den Schlingpfl 



um 



schl 



g 



Cylinders siehend denke 



so dafs man also einen Stengel 



der in der Richtung 



West durch Slid nach Ost gewunde 



einen 



links gewundenen Stamm (caulis sinistrosum volubilis) heifst, und 



gegengesetzter Richtung gewund 




chts gewundenen (caulis 






\ 



dextrorsum volubilis) '). Ungeachtet dieser Regel gebrauchen Linne 2 ) 

r die entgegengesetzte Richtung. 



und Link^ diese Ausdriicke gerade fi 

Die Mehrzahl der Schlingpflanzen windet sich links, was man 

gendem kleinen Verzeichnisse sehen kann, worinn 



ch 



Iche Pilanzen 



fnahm, deren Art zu winden ich deutlich beobachtet habe 



• 









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JRechls 





anzen % 










- 



i 



> 



Tamus Elephantipes, 

Polygonum sandens, Convolvulus, dumetorum. 

Paederia foetida. 

Lonicera Caprifolium , Periclymenum. 

Abrus praecatorius. 
Humulus Lupulus- 



■ 



• 



i 






/ 




- 1 



mit dem des windenden Stammes verwechselt hat 



9 



geschah 



/ 






zum 



Humbold bildet Cuscuta grandiflora (Nova genera et species plantarum) mit 
■^v,oil Vink* zum Theil rechts gewundenem Stengel ab. 



m 



der Zeichnung^ 1st , oder ob 



- * 

Ob es ein Fehler 
machu kann ich 






tschen Cuscuta winden sich immer 



) 



nicht entscheiden. _ 

Sinistrorsum hoc est, quod respicit sinistrum, si ponas le ipsura, m centro 









» 



V 



constitutum 
botan. e 



? 



meridiem 



Dextrorsum 



contrarmm 



dit. Sp 



p. 181. 









Dextrorsum volubilis, qui se roule de gauche a droite; dans ce sens, on se 

' ' i( / Decandolle, Theor. 



c U ppose au centre de la spire, tourn^ du cot6 du rnidi 



/ 




■ 

* 

phil. bot. 



P 



479 



( 



' 









3) „E1. phil. botan. p. 145 






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Zz/2^5 windende Pfl< 



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N 



* - 

Medeola asparagoides. 

Aristolochia glauca, maerophylla r altissima , Siph 

Thunbergia fragrans, capensis. 
Jasminum gracile. 

Tournefortia volubili 

- 

Convolvulus sepium 
Jpomaea purpurea, 



x 









1 



gang 



sibir 




9 



coerulea, muricata, bona 






hederacea 









■ 



Cuscuta europaea, Epithymum , africana , epilinum 
Cvnanchum acutum, Vincetoxicum , nigrum. 





ricana 






1 



epias carnosa. 
Periploca graeca, 
Cypbea volubilis. 

Quisqualis pubesc 
Eupatorium scand 

Banisteria sagittal 
Triopteris jamaicensis 
Gissampelos Caapeba 
Menispermum canade; 

Clitoria ternata. 

Glycine caribaea, parviflora, Ap 









/ 













- 



Phaseolus sacharatus 

coccineus. 

Dolicnos rotundifolia 
Dalechampia scande: 

Cassyta filiformis* 



> 



illatus, domingensis, maculat 



> 



S 



/ 












\ 



v 








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. - 

Wirhabengesehen, dafs 



86 



h jede Aft constant auf dieselbe Art windet 









i 



Windet man 

setzten Richtung um 



Schling 




nze in der 



Stiitze, uttd befestigt 




• » 



rlichen entgegeng 
dieser Lage durch 



Anbind 



wachst der Steng 



■ 

I ni 



cht 



*- ^ 



in 



dieser Richtung fort, sondern 











er dreht sich zuriiek, und legt sich in der ihm naturlicben Richtung an d 
Stiitze an • ich habe einen Stengel von Ipomaea purpurea langere Zeit br 









durch, wie er wiede 




gewa 




war 



1 



immer wieder in der falschen 



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12J 



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X. 



Richtung 



der St 



41 



befestigt 



er 



liefs sich aber nicht 




in 



dieser Richtung fortzuwachsen 



.' 



Wiederholte Versuche mit Ipomaea purpurea und Bohnen zeig 



dafs es nicht richtig 



wenn Senebier *.) behauptet, der 



sterbe ab, wenn 



er in einer falschen Richtung nm 



St 



s volubilis 

- 

geyyunden 






werde. Wenn man 
mit der 



freilich, was JSenebier wahrscheinlich an der Bohne 



J 



Versuch anstellte, gethan hat r einen 



sch 



verholzten 



Stengel in der entgegengesetzten Richtung urn eine Stiitze dreht, so zerreifst 
««.*•:«„, A.Anrrh der 'lAnea rmnh: dann aber mufs man das Absterben 



Lang 



ich 



aber mufs man das Absterben 






der Verletzung 



d 




der falschen Richtung des Steng 



chreiben 



Junge, noch Hegsame Stengel ko 
in der falschen Richtung um eL 
wachshausern mehrere Schlingpfian 



ich immer 



oh 



ihnen zu schad 



s 



Stiitze winden 



;h sah 



au 



ch 



in 



Ge 



und namentlich Abrus praecaton 



Ipomaea muricata 



in d 



er 



falschen Richtung um Stiitzen gewund 



und 






gebunden , ohne dafs es den Pflanzen einen sich tbaren Nachtheil gebracht hatte 
Ebensowenig fand ich die Behauptung von Ne.es von Esenbeck 




von ihrer Stiitze losgewundene Schlingpfla 



kommt hier 



rlich alles auf die nah 



krankeln, bestatigl 

- 

Urastande an. Oft hab 



dafs 

* 

Es 

icli 



s 



ohne den mindesten Schaden fur die Pflanzen junge Exemplare von Ipomaea 

purpurea und von Bohnen von ihren Stiitzen losgewunden 
die schon verholzt sind , mufs dieses natiirlich schaden , 



alt 



Pflanzen 



eben 



wiirde es 



aber au 



ch d 



geradewachsenden Pflanzen schad 



> 



wenn man sie um 



eine Stiitze drehen wiird 



Hat man eine Schlingpflanze in einer falschen Richtung um eine 



Stiitze gewunden 

oberhalb des Band 



und fest gebund 



cht 



die St 



legt sich der Theil des Stengel 
a, sondern beginnt seine Kreis 



g 



wob 



;i cer sich um den festgebundenen Theil als Mittelp 
mufs nothwendig nach dem Durchlaufen eines halben Kreises 



bewegui 

dreht; e 

der Stiitze aufgehalten werden, an 

Lage anliegt und hinauf wachst, 




welcher 



in semer 

















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V 






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i 



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X 







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V 



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V 















\ 



V, 








1 ' 



^ 



Alle Schlingpflanzen die ich lebend beobachten konnte, schlang 



si 



ch 



um 



ebensogut 

lebende Pflanzen 



dte Stiitzen, von den verschiedensten Stoffc 



als um 






X 



/ 









i 



\ 



X 



X 



V 






-. 



1) L c T, 1. p. 379, 




1. c, p. 27 1. 






\ 



... 



-- 









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V 



Ob d 



d 



S 






5 



erst aus dem Saamen aufgegang 



> f 



paea 



Ausnahme macht, weifs ich nicht gewifs 



• 



s 



Cuscuta 
Versuche 



die ich,mit ihr anstellte, scheinen dafur zu spreche 



Gelegenh 



sie 



■ 

gehorig 



Anzahl 



da 



■ 

och hatte ich nicht 
3 Saamen von Cus- 



cuta,,, welche ich zu wiederholten Malen aussate, nicht aufgingen, und da die 



gen Exemplar 



1 — 

die ich im Freien aushob, alle zu Grunde gieng 



bis 



auf das 



mifc dem ich die Versuche 



/ 



Neben dieses Exempla 



dessen unterer Theil noch in der Saamenhuile steckte, und welches geg 
zwei Zoll lang war, steckte ich einen Messingdrath 
beriihrte , nach drei Tagen hatte si< 



dafs er die Pflanze 
hdiese auch nicht im mindesten um den- 



selben gewunden, ebensowenig wand 



diirrem Tannenholze. 

hatte , so dafs sie ihren Stengel beriihrt 



sie sich um ein diinnes Stabche 

■ 
— 1 

Sobald ich sie aber neben eine lebende Nessel g 



wand sie sich innerhalb neun Stun 












. 



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V. * 






den um dieselbe 



\ 



Die Zweige hingegen von ziemlich erwachsenenExemplaren von Cusct 

fNesselnangewachsen waren, wanden sich innerhalb eines halt 



welche ai 

Tages um die verschiedensten Stiit 

trockene Holzstabe , um Glasstabe 



die ich neben sie gestellt hatte, um 
d um eine silberne Robre. 



Hier mag auch der O 



die Art, wie sich Cuscuta an die Pfla 



befe 

Beobachtung 



beschreiben , iiber welchen Ge 




stand von Guettard 1 } sch 



g 



wurd 







\ 



Ob die verschiedenen Arten von Cuscuta auf alien Pflanzen fortkomm 



ist mir 



icht bekani 



Guettard 



Art kann 



der die ver 



* — 

schiedenen Arten nicht unterschied 



g 



habe sie auf einer Menge Pflan 



P-efunden, auf Thlaspi, auf Schafgarben (Mille-feuille), Thymian (serpolet) 



Isop, Lavendel 



f der Rebe , sie wachse auf vielen Papilionaceen f Lai 



Crucifef 



am liebsten auf der Nessel 



\s 






Mertens xxti&'Koch sag 



C 



ropaea 




der Nesst 
(ich fand 



auf Hanf, Hopfe 

anf Grase 



Wicken 



f 



au 



ch 



f Erdb 



gen 
eine 



am haufigsten auf 
Weidenschofslingen, 



g 



Pflanze fand 



icli auch auf 
ziehe die Pflanz 



Jungermannie festsitzend) ; Cuscuta Epithymum iiber 



d 



eke 



Heiden z. B. Erica 



g 



Cuscuta epilinum auf Flachs ; Cuscuta .monogyna auf Weid 



Thymus 
Pappeln und 



and 



Strauehern 



/■ 
















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1 



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I ** ' 



9 



• 



, 



' 



j 



i 



Cuscuta macht darinn von den iibrigen Schlingpflanzen eine^A 



re, 



dafs sich auch der unterste Theil ihres Steng 



wind 



\ 



*\ 



/ 



Wen 



h C 



tim eine 




iitze gewu 




nd 



hat 



so sclrw 



ihr 



■ 

Stengel der ganzen Strecke nach 



mit welch 



-' 



\ 



dem fremden 




•• 



p 



g 



zu 



grossern Masse an , als der St 




el weiter ohen 



■S 



t. An den Stellen, mit welch 
in einer der Lange nach am St< 



er 




anderstehende War 







e 



s 



die Stiitze beriihrt, 6rheb< 
1 herablaufenden Reihe nahe 



ch 




latt 






b 




Steng 



pat 



welche anfa 



wenn die W 
von derien iede aus 



sind, wie die Ob 
grosser werd 



d 



■ > 



N 



J 



d sie mit 



kleinen Papillen besetzt, 
gerundeten Epideruiiszelle besteht 
Cuscuta schon ziemlich fest an die Stiitze 



einer verlangerten , vorn ab 






Mittelst dieser Warzchen befes 



b 



ch 






\ 



wenn diese 



ch g 



glatt ist, 



z. 



B 




stab 



der polirtes M 



Untersucht man in diesem Zustande die Cuscuta 



findet 



i 



man, dafs 

Lin 



Warze ein Kern von Z 




b 



e 




dessen Z 




i 



eoran 



d, welche atrf den in der Mitte d 



Steii 



nseis 




1 



Fend 



N 



Gefafsbiindeln senkreeht stehen , und in der Mitte einen Biindel von Spi 



© 



fassen b 



Dieser Kern hat gegen die Gefa'fs blind 



breitere Basis, und eine stumpfe Spftze in der W 



I des 
durcl 



Stararaes zu. 



■•..■ 



d 



v 



die Zellen des Stengels auf die Seite gedriic^t 



? 



nd bilden so die nach 



protuberirenden Warzen- 

Mitte die Spitze der War 



Nach 



g 



Zeit durchbricht der Kern 



der 



-- 



in Gestalt eines stum 



Fad 



we 



Guettard^ sucoir 



n a mite. D 



Fa den 



g 



nun in die Rinde (und 



b 



d 



Nej 



g 



in den Holzkorp 



was auch Guettard fa 




/ 



d 






. 



den Fflanze eiri. 



.i 






Diese Bilditng d 




d d 






wurde Von Guettard recht 



\ 



. 



i 



g 



beobacht 



seme 



chen Untersuchung 



/ 



d h 



in 




g 



richti 




ch seinen Zeich 




en sc 



4ieint 



keine starke Vergrofs 




g 



h 



Er sagt nanllich, wenn sidh die Warze bi 



cht 
an- 



30 



ff 




1 



e sie 



die Haufe des Stengels, und lasse nun die Zellen des Parenchyms 
bedeckt habe , heraustreten , v 



den, allmahlig 
vergrossern; 



immer meh 






diesen War 



welche nun eine kleine- Warze bi 

| 

Zellen heraus, welche die Warze 

dann 



\ 






nach 



gen Tagen di 






dinalen Fasern des Stengels als sucoir h 



Diese Darstellung 



un- 



\ 



1) 1. c. p. 182 









v. 



. 



v 



/ 






















1 






















^■iBami 

























/ 



- 



i3o 






i ■ 

























g 



V 



Die Warze wird nicht durch Heraustrefcen der Parencby 






sie 



lzellen ge- 

teht durch 



bildet, diese bleiben von der Epidermis bedeckt, sondern 

Anschwellung der Parenchymzellen an dieser Stelle, und dadurch, dafs d 






neuge 




bildete Kern die Parenchymz 



f die S 



und 



in 



d 



H 




•> 



d 



pat 



wenn die Warze schon eine ziemliche Grofse erreicht 



hat, verliert die Epidermis an der Spitze der Warze ihre bisherige Form 

einzelnen Zellen derselben sich verlangern, und Papillen bilden 



/ 









indem die 
Der 



aus 



d 



Warze hervortretende Faden besteht nicht, wie Guettard 



glaubt 



d 



o 



d 



Gefassen des Stammes. d 



diese laufen 



d 




arzen m 



i 

derselben Entfernung von einander 



wi 



# » 



1111 



brigen Stengel, sondern es ist eine g 



ganz gerade fort 



neue 



Bild 



g 



die 



wie ich scho 



b 



g 



? 



aus Zellenreihen, welche auf der Achse des 



Stammes senkrecht stehen, und 



Gefassen gebild 



Diesen Faden 



fand ich iramer 



der M 



auf der Seite der W 



der W 
[an fend 



d nicht, wie Link 




ebt. 







/ 



% 









Ich kan 



cht fur richtig halten , wenn Guettard 2 ) behauptet , dafs 



die Warzen, ehe das sucoir herausgetreten ist, die Form und die Wirkung 



V 






Ventose hab 



d sich auf diese Art an den Stengel befestig 



r 



t 



Es 



diefs nicht moglich , weil die Oberflache der Warze keine zusammenhangende 



Flache darbietc 
e Anheftung 



ndern mit Papillen befestig 



die 

Rohre* um die sich 



auagcGohwi 



ist. Wahrscheirilich geschieht 

Saft. denn an einer silbernen 






Cuscuta geschlungen, und sich mit ihren "W 



\ 

















mlich fest 



gehang 



hatt 



e 



waren die Stellen 



an 



welch 



en sich die 



glanzender, als die iibrige Rohre, wie mit einem 

Diese glanzenden Punkte liefsen sich leicht mit Wasser 

nicht 



Warzen befestigt h 

Firnifs iiberzogen. 

abwaschen , der ausgeschwitzte Saft ist daher wohl ein Gummi und 

harziger Nat 



Diese ganze Einrichtung hat die grofste Aehnlichkeit mit den Luftwurzeln, 
welche bei vielen Pflanzen, auch bei dem windenden Stamme von Asclepias 



carnosa 



vorkommen, und verdiente kaum, dafs ihr eigene Namen, ( 



. 



von 



Guettard, haustorium von Decandolle) beigelegt wurd 



D 



ein- 






zige Unterschied ist der 
Wurzeln das Zellgeweb 



_ 

dafs bei Cuscuta durch die sich entwickelndei 
i eine Warze erhoben wird , wahrend die Wur 



zel bei den meisten iibrigen Pflanzen sogleieh die Binde durchbricht. Merk 







( 







* 



■ 






I 




Grundlehren p. 165. 




1. c. p. 186.' 









4 






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3 



k. 































Wiirdig 

einem 



1 



dafs diese. Wurzeln sicli nur an solchen Stellen bilden, d 



fremden Korper in Beriihrung sind 



d d 



Leichtigkeit ih 



Ent 



wicklung, so dafs nach Guettard abgeschnittene Zweige von Cuscuta, welch 



man auf andere Pfl 



legt, 



an 



dieselb 



stehun 
wird man 




iramer die Beriihrung 

auch ncc 




wachs 
mden Korp 



Zu ihrer Ent 



s 



S 



d 



an einem 



h so 



fi 



in 



d 



Luft hangt; dadurch 



langen 
rscheid 



■ 

Triebe bemerk< 



wurzeln von Poth 
chen an den Spit: 
Entwicklnng is 



Caladium . Cactus u. s. w 



sie sich 
d naherj 



von d 



?lche 
Luft 






d 



Ranke 



leichgiilti 



von 





Cissus hedei 
ob der Korp 



schl 

an 
von 




t, erne 
erschiede 

Tannenh 



t es ganz" 

leb'ende Pflanze, oder ein lebloser Korp 



von 



Zweigen 
um Glasstabe 



C 



weld 
d um eine silb 



den Kopf- 

* 

(§. 62). Fur ihre 

Cuscuta 
ich sah 

e Stab 



d 



d 



ch um trocken 



e 



Rohre 







ewun 



1 

hatten, am zweiten und dritten Tag 

7 / 



chdem sie sich 



die St 



gelegt hatten, dieselbe Verdickung am Steng 



und die "W 



d 



wie an andern Zw 




en 



die sich um Nesseln gewund 




sich bil- 
m: auch 






• 

entwick 



sich in diesen Warzen die Wurzelchen, wurd 



b 



d 



a sie 



cht in die festen Korp 



d 




kon 



an 



dem H 






aus 



d 
b 



W 



gehind 



d in erne breite Flache ausgedeh 



Eb 






ch die Warzen, wenn ein Zweig d 



Cuscuta einen andern Zweig 



derselben Pflanze 







d 



ihren Stamm umschl 



M 



an 



sieht also dar 



dafs : 

riihru 

Verm 



Erzeugung dieser W 



nur 



d 



Reitz gehort, d 



d 



e 






eines 

n hat 



den Korpers verursacht 



d dafs die Pflanze 



e- 



das 



Korper zu unterscheid 



aus 



hen kann, von 



d 



welche ihr diese nicht 




wel ch en 

■ 

ihren ko 



Nahrung 



/ 




Dieselbe Warzehbild 
Ob zwischen einzelnen Art 
Feindschaft statt find 



wie 



C 



Schl 



zeigt Cassyta filifor 



pflanzen und andern Pflan; 



eine 
fafst v 
dafs schon 



so dafs. die Schlingpfl 



d 



nicht 



o 



der auf ihr verdirbt, weifs ich nicht, 

Beobachtung' 
das ich. angefiihrt fand 



mir auch nicht b 




wore 



nd 



Das 



einzige 




t 



sei- 



spiel, 

weisen konnte 



d das auf ein solches Verhaltnifs hi 



folffend 



Mirbel ' ) erz 



ahl 



t 



Martin habe schwarzen 



N 









V 






\ 






V 















■ 



■ 




V 












k 



:' 










■ 



' 















\ 



PfefFer auf Spondias Mombrin 
gebliiht, aber 



h 



wo 



jedesmal 



Pfeffer 



immer 



h 



Friichte abortirt 



g e 



§ 




Element, de pbjsiologie T. I. p. 130 












I 









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s 



* 

1 32 















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y 













gebort dieses 
besitzt, doch 



B 



piel nicht Merrier, Weil der PfefFer k 






b 



zeigt es die Mogljphk 



daf 



s erne 



Pfl 



(abg 



von 



den a 
keri k 



den Wurzel 



ab 




clii e d 



Sa 



? 



erne 



hnliehe M 



t> 



aft en) feindselig auf andere einwir- 
war im. Alterthume von der Einwirkun 




Haselnufs, des Lorbeers, des. Kohls, des Rettigs auf die Rebe verbreitet. **) 



v 



\ 










88 






s 



I 

Dafs die Sehlingpfla 



si 



eh 



s 



wind 



wir alle Tage ; urn zu 



senkrecht 
erfahren. 



■ 



ihenden Stiitzen hinauf- 



\ 



b sie im Stande sind, sich 



um 



h 



St 



d 



stellte 




"^ 



folgende Versuche an 



"V 



d 



er 



St 



Ei sen stab 



an 



d 



em 



ch Ipomaea purpurea 






hinaufschlang, spannte ieh einen Bindfaden h 

; erreicht hatte, wuchs 



tal 



Als die Ip 



die S 
sich 



P 



d 



Stab 



gerade 



d 



H 



oh 



um aen 



d 



Fad 



dem Fad 



we 



bringen, er richtete sic 




b 



ohne den Fad en zu umschlins; 



schlingen ; ich bog nun den ohern Theil der Pflaiiz€ 

mit demselben zu 

4 

rid wuchs so fort 



um ihn in g 



B 



eru 



h 




erade in 



di 



e 



h 



Hoh 



g 



e 



.) 



Ueber eine andere sebr kraft 





de Ip 



pannte ich hori 



zon 



tal 



em en 



dicken Bindfaden, der Stengel raachte rasch seine Kreisbewe 



gungen,- und kam, als er'grofser wurde, mit dem Bindfaden in Beriihrung 



wand sich aber nicht um denselb 



dern wuchs gerad 



in die Hoh 



Ich band nun das eific 




d 



noo 






des RWfadens allmahlig. imraer hoh 



bis 



d 



Grad 




eeen 




die Ipomaea um 



d 

i 

lb 



H 



g 




war, nun erst schlang sich 



en 



nd wuchs aufwarts an ihm fort 



<_- 






Ebensowenig wand sich eine Bohne um einen horizontal ausgespannter 







Bindfaden, und erst, nachdem ieh demselb 



d nach 



Richt 



g 




b 



hatt 



dafs 



er 



Winkel von ungefahr 40 Graden 



mit dem Horizonte machte, wand sich die Bohne um denselben. Als sich 



diese 
ich dies 
Pflanze 



durch mehrere- Windung 



an 



d 



Bindfad 



> 



wied 



eine 



horizontale Richt 




befest 



gleich h 



& 



hatt 



e 



gab 






aber die 



\ 



f . sich um den Fad 



zu 



schling 



indem der weiterwachsend 



y 










• 



■ 



/ 












« 







Theil sich gerade in. die H6he richt 






Um 



sehen, ob an dem Nichthinaufschlingen der Pflanzen in diesen 



Versuchen die horizontale Lag 



d 



Bindfad 



der der Um stand 



dafs 



rechten Winkel mit dem St 




machte. Schuld 



pannte ich 



v 



an emer 



Ipomaea, die frei aufgewachsen, und zu grofs geworden, um sich 






T 



vergl. 



s> 



Hist. Natur. XVII. 24 




5. 




r 



■ 



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N. 



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t 




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j 33 



■ 









• 






y 















gerade halten zu k 



i 



L 

:hauf eineSeite geneigt hatt 



Horizonte einen Winkel von 45 G 



m 



acht 



>, mid so mit den 

Faden so auf ♦ daC 



er 



mit d 



eirii 




d 



Ipomaea einen rechten Winkel bild 



Sch 



nach 
dafs de 




den schlaiig sick die Pflan 



dem Faden aufw 

« / 






so 



b 



Theil der Pilanze 



rechten Winkel mit dem 



lcher sich an dem Faden hinaufwand 

■ 

bildete. 



Ma 



1 ^ 

wird mir 




d 



v_. 



Einwurf machen , dafs man 



oft 



Boh 




am 



Richt 



pfen u. s. w« umeinander 




chlungene Zweige, welche eine h 




ha ben 



find 



;' 



D 



ru 



h 



Pfla 
schl 
werd 






weun sie iiber ihre St 



davon her, dafs die Stengel dieser 
hinauswachsen, s 



nsen , 




nd wenn 




werd 



ch um 



durch ihr Gewicht herabg 



d 




en 



wo 



dann -haufie vorkommt, dafs sie eine horizontale Richtu 





ehm 






V 



Ebensowemg als um eine horizontale Stutze scHingt sich der windende 




Stamm 



St 



bwart 






Ich bog einen zwei Fnfs 




Stengel von Ipomaea purpurea in der 



■ 



so 



schlang 



» 



er 



Mitte in einem Boge: 
gleich fortwuchs, so 
ich ihn in Beriihrung gebracht h 



Dasselbe Resultat gab ein 



dafs, der obere Theil senkrecht herabhing 



b er 



h doch nicht um eine Stutze, mit der 






•>, 



s. 




mit 



Bohne, welche? ich 



f 



dieselb 

anstatt 



A 



in einen 



B 



o 



g 



bw 







edreht hatte. Der jiingste Trieb 



h an einer nebenstehenden St 



bwair 



Zu 



wind 



d 



sich um wuchs senkrecht in die Hohe, umfafste den Stab, lind wand sich 



\ 



an i 



hatt 



hm hinauf. Ms sie sich mit mehr 



Wind 




en am 




s 







5, dreht 
wieder nach 



1 



ch denselb 



■» 



um 



so dafs d 



sab ; der Theil des Stengels 



d. 



B 



/ 



wunden hatte, wand sich aber wieder ab 



d 



tze de 
er sich 
ehtete sich 



1 



befestist 

g< 




den 





e- 



die H 



y 





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X 






Um d 



wm 




Stamm zu Bewegungen zu reitzen, ist es 



hin- 







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ichend, einen 



fremden Korper mit 



nur 



einem Punkte 



Beriihruup- zu bringen, 



fc> 



selbe durch 



Stutze in 



was man 



Kreisbewegung 



besonders dann sehen kann, wenn 



fen Ka 



emer 




B 




gebracht wird ; obgleich hier d 



kl 



kriimmt 



der St 




mit ei 
konne 



nden Stiit 



cr 



gekbmmen 



nsogut , 

* ■ 

her scheint 



igss 
ware er 



man 



Stutze einen beliebig kleinen. Durchmes 




§ 



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34 



y 






ch gehorige Festigkeit besitzt, wie aus folgendem erhellt. Icli spannte 



einen sehr diinnen weifsen Fad 



ahe bei einer s 



Ipomaea purpurea an 



f der vom Lichte abgekeh 



chn 
S 



aufgewach 

krecht 



f 



I 



* 



auf der dem Liclite zugekehrten Seite stand eln paar Zolle weiter, als der 
Faden, von der Pflanze 

d 



entfernt ein, einen Zoll dicker nolzerner Stab 



ie Ipomaea) d 



Stengel 



einen 



rmal grofsern Durchmesser als der 



Faden hatte, umschlang di 



die am nachsten stehende St 



un 



d 



wand sich 



Beweifs 
Stiitze 



f 



ur 



ih 
den 



I 



ra nin 



auf, 



Dieser Versuch liefert auch nock 



weitern 



b 



erwresenen 



Satz 



dafs keine Anziehung von de 



f die Pflanze ausgeiibt werd 



da d 



er Stab 






d 



no 



ch 



berdiefs 






auf der Seite des 



fallenden Lichtes stand, wenn eine solche Anzieh 



handen ware, eine um 



vieles starkere Anziehungskraft hatte 



ung 
ben 



miissen, als der nur um ein Paar Zolle o'er Pflanze naher stehende diinne Fad 






Auf der and 



Seite 



wenn man 



St 



von einem bedeutend 



Durchm 



anwend 



findet es bald seine G 



wenn 






schritten wird, so ist die Schlingpflanze nicht im Stande 

- 

Stiitze zu winden. 



die 
sich 



e iiber- 
um die 



Bei einigen Versuchen, die ich mit Bohnen und Ipomaea purpurea iiber 
diesen Gegenstand im Zimmer anstellte, kam der Umstand, dafs das Licht nur 
von einer Seite einfiel, in Rechnung, und so kam es, dafs zwar eine St 



Z 



im Durclniicoaci? nock umechltingen wurrie, an 



von zwei 

hinsegen von drei und vier Zoll 



LI 



d 



d 



Stiitzen 




Durchmesser nur noch auf der vom L 



absekehrten Seite, wenn 




dann die Pflanzen auf die dem Lichte zugekehr 



Seite kamen, so 



dasselbe Verha'ltnifs ein, wie in 



d 



b 



besch 



ne- 



b 



V 



; h 



mit den platten St 






* • 



indem die Pflanzen, deren 



so 



Stengel 
Wordett 
nicht um die Stiitze wand 



dicken St 



;ht hinlan gli ch 



Biegung g 



zu 



sch 




twas nach dem Lichte drehten , und sich 



Dagegen umschlangen Bohnen 



* 

welche im Freien an Baumstammen von 



hiedenem Durchmesser gezogen wurd 



flufs des Licht 



we 



r 



noc 



h seh 



. 




fi 



g 



, Baumstam 
Baume von 



von 



daher dieser storende Ein_ 

Durchmesser 




9 



Zoll Durchmesser konnten sie sich 



hingegen nicht mehr hinaufw 



D 



Ursache , warum 



d 



den. 

Schlingpflanzen nicht im Sta 



$ 



d 



eine 



St 



von 



einem bedeutenden Durchm 



...' 



ZU 



darin zu liegen, dafs ihr Stengel d 



"re 




r* 



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eine otuize , 



chlingen, scheint mir 

deren Qberilache bei 






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35 



j 



ihrem grofsern 
Wenig gereitzt 
konnte: dafs di 



Durchmesser sich mehr einer geraden Flache nah 
wird, als dafs er mit Kraft sich an die Stiitze an 

* 

statt findet, siehtman daraus, dafs der . 



ere, zu 

driicken 



wirklich 



Jchen Stiitze gezogene Stengel sich nach dem Licht 



was nie 



Fall ist, wenn er an einer d 



Stiitze gezog 



der 



wird, wo die durch Be 



riihrung der St 



ranlafste Ausdehmwg das Str.ebe 



sich dem Lichte 



uzudrehen, iiberwiegt. Je geringer die Biegung ist, welche^ die Ob 
flache einer Stiitze hat, desto weniger wirkt ihre Beriihrung 



volub 



dafs die Beriihrung 



ebenen 




auf den 



gar keinen Ein 



flufs auf die Bewegungen oder das Wachsthum einer Schlingpflanze aussert 
wie ich an Bohnen sah, welche ich an meinen Fenstern hinaufwachsen liefs 



/ 




A 



d 



y 



. 90. 
ganzen Darstellung der Art 






wie die Schl 




mit der 



St 



Beriihrung gebracht wird 



d wie sie 



h um dieselbe windet 



vermoge ihrer Reitzbarkeit 
giiltig 



erklart es sich leicht, dafs. es 



durcl 



gleich 



ob die Stiitze gefarbt ist, und welche Farbe sie zeigt. Es zeig 
mir auch meine Versuchamit Ipomaea, dafs sich diese Pflanze auf dieselbe 



Art, um Stabe von weifsem Glase, um eine silberne Ro 

die roth, gelb, blau, schwarz, braun angestrichen waren, schling 

9 



um Holzstabe 




■ 



Um zu erfahren, ob nicht die Feuchtigkeit der St 



Einflufs auf 



das Winden wai 



g 



ich 



Bindfaden durch 



Schwamm 



auf 



welchen ich von Zeit zu Zeit Wasser 

spannte Bindfaden bestandig nafs erhalten wurd 

sich eine Bohne und eine Ipomaea purpurea wie um eine trockene Stiitze 



gofs, wodurch der senkrecht ausge 

?. Um diesen Faden schlanger 










92 



\ 






Von gar keinem Einflufse ist es ebenfalls, ob die St 



* • * 



g 



der 



- 



rauhe Oberflache hat, denn die Schlingpflanzen winden sich ebensogut um 
glatte Stabe von Glas und Metall , 



als um Baumstamme mit einer rauhen 



gen Rinde. 
Nur in so fern kann hier und da die rauhe Oberflache der St 



g 



Einflufs haben , nicht auf das Winden , sondern auf die erste Befestigung d 

?en , wie die Bohnen , der Hopfe 



Pflan 



indem me 



hr 



Schlingpflan 



Polygonum Convolvulus, mit kleinen steifen riickwartsgebogenen Stachelchen 
versehen sind, (welche bei Ipomaea muricata eine ganz ungewohnliche Grofse 

haben) • mittelst dieser Hackchen konnen sich diese Pflanzen leicht an eine 



/ 







1 
















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rauhe Stiitze anhangen, wenn sie auch nur dutch Zufall mit ihr in Beriihrung 

kommen, wie ich es bei den Bohnen mehrmals beobachtet habe. 



/ 












\ 











Ferner ist es durchaus gleichgiiltig , ob die St 
£lectricitatist, oder 'nick; Jpomaea purpurea, Boh 



wanden sich um St 



Glas ebenso gut 



s* 



ein Leiter f 



di 



ura St 



Guscuta europaea 
itzen von Holz, 






E 



Silber, Zinn und Messing 



\ 



/ 









• ■ 






i 



Eb 



war es 



durchaus von keinem Einflufs auf das Winden, wenn 



ch metaliene St 



in aen Kreis einer galvanisch 




w 

bracht 



r 



ich mochte den Zinkpol mit dem obern, den Kupferpol mit dem untern 
Ende in Beriihrung bringen, oder umgekehrt. 






• 



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i3 7 









DRITTER ABSCHNITT. 













r" 




sleichuno; der Ranke und 



■ 






des windenden Sta 






mmes. 



/ 



>. 






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/ 












V 




94 






Nachdem ich im bisherigen die Einzelnh 



/ 



auseinanderg 



hab 



meiner Untersuchungen 

1 - - V 



e 



ist es nun erst moglich, durch Nebeneinand 



stellung der erhaltenen Resultate zu zeigen, worin die Ranken und Schling- 
eewachse iibereinstimmen, und wodurch sie sich von einander unterscheiden. 

■ 

Wahrend der caulis volubilis auf den ersten Blick sich als Stamm der 

* . * - — i 

Schlingpflanzen zu erkennen giebt, zeigte sich (§. 27 — 40), dafs die Ranke 



- 

kein eig 



Org 



dern dafs, ungeachtet der grofsen Aehnlichkeit 



welche die Ranken in Hinsicht ihrer Form u 



nd il 



inrer 



dies el b 



den verschied 



■ 

Lebej 
Org, 




en 



entstan- 



1 

untereinander zeigen, 

den sind. " - 

■ 

- 
■ 

Auf ihre Entstehung aus den verschiedenen Organen "' griindete ich 
eine Abtheilung der Ranken, nach welcher sie in 2 grofse Abtheilungen, 






in 



die Blattranke und in die Stammranke zerfallen (§• 29) 



D 



Bl 



N 



a 30) 



ht 



em 



zum Systeme des Blattes 



gehorigen Organe; 
ist verloren gegang 



die Ausbreitung in eine Flache, wie 






das Blatt 




ge Ausbreitung angesehen werden kann. 



so dafs diese Ranke als ein Blattstiel ohne blatt- 

s ist einfach oder astig, ihre 



\ 



t> 



geschieht durch blose Trennung 



Si 



der Gefafsbiindel , wodurch 



sie 



astigen Stammranke unterscheidet (§. 36) 



sich wesentlich von der 

den Organen, aus denen die Blattranken entstehen, theilte ich sie in 6 A 



Nach 



na 



mli 



1 in 



foli 




30 



c 



c. stipularis 




3-0 c. corbnalis 




petiolaris (§. 32) 

c. filament 



und 



(5.33 



(§. 36) 



- 



Die Stammranke (§. 37) entsteht immer aus 
falls einfach oder astig, das letztere immer durch 



einem Aste 



eben 



pation der Zweig 



kiinftig 



Jahre , oder durch Verwandlung der Blatter in Ranken. Ihr Bai 



der eines einjahrigen A 



Ich theilte sie in den cirrhus ramalis (§. 33) 



peduncularis (J. 39) und c, radicalis (§ 















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N 










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1 38 















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x 






r 



x 









- 






- 

v 

Auf den Bau (§.2 1), den Habitus (§.2), die geographische Vertheilung 



(§. 4) der Rankeripflan 



V 



mich 



d suchte ich zu 



g 









Rankenmetamorph 



der des Stachels entgegeng 



dafs die 
d auf einem 



bis zum Uebermaas gesteigerten Langewaehsthume beruhe .(§. 43), wodurch 



die Ausdehnung 



d 



B 




ehindert werd 



/ 



In Hinsicbt des Habitus (§. 2. §• 7°)> der Vertheilung 



den Famil 






/ 



nd der geographischen Verbreitung (§. 4. §. 70) stimmen Rauken 






(5. 3. 70) u 

und Schlinggewachse darin iiberein 
einen schwachen, biegsamen, Ian 
den Blattern besitzen, dafs beideBild 

aber scbon 




dafs beide in der Mehrzahl der Falle 
Stengel, mit weit auseinanderstehen- 

bei Gefafspflanzen vorkommen, 




Art, 
komraen 



, dafs selten 
dieselben besit 



der niedersten Familie derselben, bei den Lycopodineen auf- 

Arten einer grofsen Gattung, haufig nur eine einzig< 



dafs 



den Tropenlandern am haufig 



d in unsern hohen Alpen ganzlich fehl 



y 



Was den Bau beider Bild 




en 



betrifft, so 



§ 



- 

die microscopisch 






Untersuchung bei beiden eine sehr g 



Mannipfaltigkeit desselben, aber 



wenig Eigenth 



lich 



s. 



V 



^ 



Zwar haben die Ranken 




■ 

) sowohl, als die Schlingpflanzen (§. 74), 



grofsen Reicbthum an Zellgeweb 



doeh ist dieses nicht so vor 



h 



schend, dafs es als charact 



tisch fiir ihren Bau 




sehen werden konnte 



Im Uebrigen zeigen 



die Jtlanken emeu ahulkhcii Bau 



•wie 



ai 



ie 



O 



de-nen sie entstanden sind, die Astranken haben den Bau eines einjahrig 



Astes , die Wurzelranken hab 



mit der Wurzel den Mangel einer Epid 



r 






.-- 



\ 



gemein , 
stehung 
den die Gefaf 

bald r( 



(§. 22) 



Die Gefafsvertheilung der Ranken zeigt haufig die Ent 






demBl 



durch den nach oben geoffneten Halbmond 




d, (§. 24.25) 



S P 




fafse fand ich bald links 



/ 



chts gewunden, ohneBeziehung auf (lie Windungen der Ranke (§ 10) 
Die Schlingpflanzen zeig 



_ 

Pllanzen aus denselben Familien 



denselben Bau wie andere nicht windende 
ihre Gefafsbiindel zeigten keine eigenthiim- 






liche Vertheilun 




bald war kein Mark vorhanden, bald sehr vieles, bald 



1 

sind die Gefasse in B 



t • 



deln zerstreut, bald in 



Ring veremig 



bald 









sind sehr viele , bald beinahe keine Gefasse vorhanden, bald ist die Epide 
poros , bald nicht , bald glatt , bald beharrt (§. 74). 



Dadurch 



scheiden sich die Schlingpflan 



von den Ranken und 



von 



beinahe alien ubrigen Pflanzen , dafs ihre Fasern, wenn sich die Pfla 



um eine Stiitze schling 



auf die Achse des Stengels schiefe Rich 



* 



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V. 



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v 



V 






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nehme 




74- 7 6 > 



da iedoch b 



d 



ttmg annenmen <> 74- 7 U ;> Ud j c "^" "™ - 
noch parallel mi t der Achse des Stengels laufe 



Trleben die Fas 



i 



(§. 76), da 






§ 



sie diese Rich- 

beibehalten, wenn die Pflanze sich urn eine Stiitze windet (§. 78), da 



dere Pflanzen dieselbe Drehung 



ch nicht 



tark 



di 



e 



Schlingpflanzen haben 



diese schiefe Richtung der Fasern kein charac 



*s 






teristisches Merkmal fur den Bau der Schling 



jedoch 



immer em 



constanter Unterschied 



deni Bane der Ranken 



In der Art des Wachsthumes stimmen Ranken 



nd Schlinggewach 



zwar 



■ 

d 



b 



dafs 



sie 



Zeit Ian 





de w 



acl 



isen 



d sich 



dann in eine Spirale zusammenwinde 



In diesem Zusammenwinden hin 






-- 



gegen zeigen sie sehr wichtige Verschiedenheite 



J 






Die Ranke 



zusammeng 



die 1 



der Knospe entwed 

tollen sich 1 



gerade 




gerade 



m 



- 

, oder in eine Spirale 
ihrer Entwicklung a.uf. 

■ 

u Vollendung ihres Langewachsthums 
mit keinem Korper in Beriihrung kom. 

ge Tage in dieser Lage, nnd rollen sich dann, von der Spitze g 



und bleiben, wie die and 



bis 



N 



bleib 



wenn 




die Basis zu 



die obere Flache nach aussen, zusammen (§-43) 



bleiben 



nun, 



oh 



sich wieder aufzurollen, in dieser Lage bis zn ihrem Tode, und 

wachsen nur noch in die Dicke ,(§. 47)- . 

Die Schlingpflanzen wachsen wie die iibrigen Pflanzen in ihrer Jugend 



gerad 
pflai: 



e in die 



Hoh 



c 



eb 



die jungen Z 



wei 



d 



wachsenen Schling 



Ihre Fasern sind parallel mit der Achse des Steng 



N 



drehende Beweg 



em 



fo 



D 



Theil des Steng 



he von unten nach oben am Stengel 

haf, 



d 



seine 



Dreh 



ung gemacht 



-, 



ver 



h 



nun 



1 



streckt sich wieder gerad 



in die Lange gezog 




ale 




76), oh 



ema 



■ 

ch nach Art der 



N 



Ranken enge zusammenzuwind 






Diese Beweg 




der Ranke 



d 



sie 



ramt in 



Richtung der Beweg 



Schlafbewegung 
z mit dem Blat 






(§•49 



53> 




49), den 






Staubfaden 




5o) 



dera Stengel und Bliithenstiele (§. 52) iiberein. 



D 



> 



Rankenschlaf ist dadurch ausgezeichnet, dafs er sich nicht periodisch wie 



derholt, wie 



d 



Schlafbewegungen der Blatt 



d 




Wacl 




eht die Ranke auf immer 



den Zu stand des Schlaf< 



wie 



Staubfad 



dieser Bevi 







11 



nd 



che Blumenkr 



(§. 53) 



D 



nachste Ursach 



* 



1 



. 



-. .■ 



Expansion des Zellgewebes der obern Seite und 



der Seitenflachen der Ranke (§. 45 







/ 



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8 



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oder bildet hochstens eine sehr 



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, 









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V 



■ 



N 



*> 






140 






— • 

Ganzlioh verschieden davon ist die Bewegung der Schlingpfla 



diese beruht auf einer von 

Stengels um seine Achse > wobei d 



ize, denn 

unten nach oben fortschreitenden Drebung des 

le schiefe 



rber geraden Fas era 



Richtung anneh 



Diese Drehung kommt ausser bei den Schlingpfl 



auch noch bei einigen and 
vor (§. 76). 



Pflanzen 



doch 



viel geringerem Grade 



In Hinsicbt der Richtung d 






* 



Bewegung 



Ranken sehr aufFallend 



den Schlinggewach 



unterscheiden sich die 
Die Ranke windet sich 



immer von 
Bewegung 
sammen. 



oben nach unten zusammen (§. 43) ; manche Ranken haben d 



d winden sich dah 



die Form einer Uhrfed 



andere 



hab 



ben di 



?ser Bewegung auch noch eine Seiten- 

r in die Form eines Korkziehers. Dies< 

Seitenbewegung befolgt aber nicht constant Eine Richtung ; sondern spring 




gung 



d winden sich^dah 



ft pl6tzlich 



d 



le 



g 




gesetzte iiber (§• 49) 



D 



Schlingpfl 



win 



h immer g 



constant 



h Einer 



Richt 



/ 



g 



die meisten Arten winden sich links, und immer die Arten 



Gattung auf dieselbe Weis 



Die Ursache dieser bestimmten Richtung ist 



cht bekannt, das aber glaube ich bewiesen zu habe 



dafs 



nicht. wie 



man friiher glaubte 



/ 



abha 



& 



d abhan 







Der Zwc 



A 



en 



beiden Bildungen derselb 




den Einfliissen der Himmelskorper und des Lichtes 

1 

kann (§. 84. 85). 

mgen erreicht, ist bei 
en mit Stiitzen in Be- 



dl© Natnr durch diese Bewe 



lich der 



rub rung 

Die 





60. 77. 78) 






brin 

Zusammentreffeu der Schlingpflan 



mit einer St 



mufste 



friiher, da man 



di 



Bewe 




8 



noch nicht kannt 



als 



ein von 



d 



iibrteen Erscheinungen des Ptlanzenlebens ganzlich verschiedenes Phaenom 



mufste Veranlassung geben zu 



d 



Annah 



dafs di 




nthumliche Krafte zukommen, dafs sie .entweder.fi 



erscheinen, es 

Pflanzen ganz 

Einfliisse der Aussenwelt eine 

von der Stiitze auf tliese Pfla 

sich zur Stiitze hinzubeugen, oder dafs diese Pflanzen. selbstthatig die St 



besondere Empfanglichkeit h 



dafs 



die 



eine 



ausgeiibte Anziehungskraft sie nothig 

G5 t/ ^"^ 



aufsuchen 
zweite vc 



Beide Ansichten wurden auch wirklich, die erste von Grew, die 
Mustel ausgesprochen. Beide hingegen sind , wie meine Be- 



obachtungen zeig 



nhaltbar 



Sowohl bei den Ranken (§. 60), als bei den Schlingpflanzen (§.77.89) 



bewiesen meine Versuche 



dafs die St 



mo cht 




sein 



- J. - 



X 


















■ N 



■ 












■ 







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• • ' 
















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I 



V 






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I 






wie 

klein 




mochte die Entfernung 



den Pflanzen auch no 







So 



durchaus nicht die mindeste Anziehungskraft auf diese Pflan 



bten , od 



ihnen aufgesucht wurd 



\ 



-v 









» - 



Sind die Ranken und Schlinggewachse mit einer Stiitze in Beriihrung 



So hd" 



ren 






b 



beiden die bish 



g 



Bewegung 



. 



auf, 



und neue Krafte 



Wirksamkeit, um die Pflanzen urn 



die St 



wind 



X 



Das 



Winden hingegen gescbiebt bei jeder dieser Bildung 



auf 



besondere 



w Weise 

B 



< — — * 

der Ranke entwickelt sicli, wie 






sie ihr Langewachsthum erreicht 
hat (§. 56), eine Reitzbarkeit, welche dutch die verschiedensten Reitze erregt 
werden kann. Beriihrung eines fremden festen Korpers, wenn sie nur kurze 

Zeit dauert, 






braehte nie eine Ranke zur Bewegung , (§. 54> Dagegen 



braehte die Beriihrung eines fremden Korpers 



wenn er 



g 



Zeit nut 



der untern Flach 



der mit 



Seitenflache der Ranke in Beriihrung 



war, nicht aber wenn man ihn 



der beriih 



St 



mit der obern Seite in Beriihrung braehte, 
e der Ranke eine Bewegung hervor, wodurch die 

Ranke um den Korper gewunden wurde (§. 55). Die Bewegungen der Ranke 
zeigten sich durch Expansion des Stengels der_ obern Seite, und der^S 
flachen vermittejt (§. 44—46) 
Bewegungen Folge einer Reitzbarkeit d 



Um 



Zweifel zu setzen, dafs diese 



P. 



anke 



und nicht Fol 




/ 



genthiimlichen von eiriem fremden Korper auf die Ranke ausgeubten Action 

versuchte ich die Ranke durch Bestreichen mit reitzenden Fhifsigk— ~ 

also die Masse des fremden Korpers gar nicht in Betracht kommen 



konnt 



s 



m Bewegung 



was auch vollkommen gelang 






Auch bei di 






Versuchen , wie bei den vorigen, zeigte sich, daft die Reitzbarkeit der Ranke 
viel trager und schwerer zu erregen sei , als die mancher Blatter. Staubfaden 
u. s. w. indem Electricitat (§.58) und Bestreichen mit caustischem Ammonium 

Reitze waren , und es der An wendung von 



v 



V 



und Weingeist zu 
Mineral* 

- 





g 




Opium bedurft 



um sie 



Bewe 



gung 



zu reitzen (§• 5t) 



Diese" durch Erregung der Reitzbarkeit hervor 



eebrachten Bewegungen der Ranke zeigten sich dadurch verschieden von dem 




Zusammen winden , dafs, wenn der 




nicht fortdauernd 



wirkte. die Ranke sich wieder gerade streckte (§. 57) 



■ 










■ 
















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*» 








welche es der Ranke modich macht, sich 



Diese Reitzbarkeit 
um eine Stiitze zu winden; das Zusammenwinden um eine Stiitze geschieht 



der Basis der Ranke gegen ihre Spitze zu (§. 62), 



Gegensatze g 




y 






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das frei 



1 1 

die 





wo die Bewegung von der Spitze gegen 







zu weiter schreitet. 
Bei der Schlingpflanze h 



r 



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-r * 



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- L 



> v 



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- 5 < 






* 



wie sie mit einer St 



. 



* • 



kommfv die Kreisbeweg 



a 




. 



itze in Beriihrung 
und mit dhben die scltiefe Riehtung der 



Fasern des Stengels. Auch in ihrentwickelt sibh nan eine Reitzbarkeit, die 
ebenfalls, wie man an der jurigen Cuscuta sieht, im Zellgewebe ihren Sitz 

hat. 



Reitzbar ist aber nur der Theil des St 




lcher noch keine Kreis 



bewegungen gemacht hat 





Durch diese Reitzbarkeit wird 



der Stengel 






■ - e 

um die Stiitze gewunden (§. 78) 






\ 




-. 



V- 



D 



/ 



Riehtung, in we 



lch 



durchaus nicht constant; sie wind 



sich die Ranke urn die Stiitze windet, ist 

?r links, ie nachdem sie mit 



ch rechts od 



ihrer Seiten mit einer Stiitze in Beriihrung kommt; so winden sich z. B 






wenn man in die Gabel einer asti 

• 1 




Ranke eine St 



* 1 



beide Aeste 



gegengesetzter Riehtung um die Stiitze 



d kreuzen sich so (§. 55. 63) 



Die Schlinggewachse hingegen winden sich constant in einer bestimmten 

;n, in welcher sie ihre Kreisbewegungen machen; man 



Riehtung, in derselben, i 

kann sie nicht dazu br 



\ 



5 



in 



d 



g 




g 



Riehtung 



sich 



um eine Stiitze zu winden, wenn man sie in derselben anbindet, d 
oberhalb des Bandes befindliche Theil be 




Kreisbewegungen, und 



\ 



leg 




m 



der ihm naturliehen Riehtung an die. Stiitze an (§.86) 



i 



Die Lag 



stel 




e wird so g 



der Ranko x 

r 

>n. als die 



ollig glpinihgitlhg:. die ho 






it umwund 

■ 

an der Stiitze abw 
Ganz anders verhahv es sich dag 







? 



eben so windet 



tl 



die Ranke gleich 




nd aufwarts {§ 





bei der Schlingpflanze , di 



■ 



det sich weder um eirte senkr 
tale Stiitze, s( 




St 






• * 




rts, 



ch- uni ' eine 1 



ndern diese mufste wenigstens eine 



Neisu 








cm 2o u gegen 



den Horizont haben , wenn sie urns 




Die Form der Stiitze bring 



d 



ngen 
Wind 




en s 




- 



(§. 88) 



■ 









1 

der Ranke keine Veranderung 



hervor indem runde, eckige und platte Stiitze'n auf dieselbe Art umscl 



g 






A 






Die Schlingpflanzen hingegen winden sich nur uni Hind e Stufzen (§ 
vermoge ihrer Reitzbarkeit allein; bei eckigen Stiitzen Wird die Sache 



n 
J 




eh 



r 



wickelt, indem hier die 1 R 




des St 



g 



seine 




eW«gung 







n 



und der Einflufs des Lichtes m 

hier dazu, den Stengel um die Ecke der 





mm en 






• 



m_ r 

Die Reitzba 




dient 



zu hie 



wegung 






> 



um ihn mit der 











g zu tringefi 






. • 



J 



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I 

143 






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' 






Das Licht hilft nicht zum Umwinden der Stutze, sondern wirkt nur storend 

iscuta allein zeigte sich so reitzbar und biegsam, dafs die 



(§. 80) 



C 



Reitzbarkeit allein ausreichte, 

Der Einflufs des Lidhtes 



- 



men 



b 



dera Wind 



*■ 



beid 
im 



S 



Bedeutung, inde 
mochte die Pfla: 
geschlossen sein 

Waren die 

das Licht bei 
Ranken hingegen zeig 



d 



sich 
Licht 



um eine viereckige Stiitze zu winden 

I 

eben angefuhrten Punkt ausgenom- 
Ranken und Sbhlingpflanzen von gar keiner 




e 



uf 
stehe 



dieselbe - Weise urn die Stiitze wanden 

der von aller Beleuchtung aus 



? 



o 



(§. 68, 84) 




nicht- mit einer St 



in Beriihrung 



so 




gar keinen Einflufs auf die Richtung derselb 



hatte 
jinige 



d 



raerkwurdige Erscheinu 




dafs sie sich von 



d 



Seite d 



I 






den Lichtes wegwendeten, wie die Wurzeln (§. 61). 
Hochst wahrscheinlich gaben Beobachtungen dieser Eigensehaft Veranlassung 

ich die Ranken nach der Stiitze richten (§. 60). ^ 

, im Allgemeinen eine 
statt aber , wo eine durch 

bei ihnen vorkommt, wie 



zu dem Glauben, 

Die Schlingpfla 





ten, wie 






gigkeit vom Einflufse des Licht 



gennge 

den Einflufs des Lichtes verursachte Bewe 

die Ranken vom Lichte sich weg 




S 



sich etwas dem 






£ 



d 



Er 



dafs 







nicht 



dende 



fallenden Lichte zu. ■ Wegen der iLrschemung, aais uei H*w»ta^^wvf^ 
Theil des Stengels sich stark nach dem Lichte richtet, weil ferner die Schling 




pirh <r\ Pri iihvig&ii 



Pfl 






gewach 

schien es mir wahrscheinlich, dafs diese 



A 



> 



i 




e Abhangigkeit vom Lichte. 






nicht wie bei den Ranken , eine den Schliogpflanzen j eigenthiimliche Eig 



\ 



schaft 



dern nur die Fblge der Kreisbewegung 



Keinen Einflufs 




es', ob die St 



(§. 83) 

) 

das Winden der Ranken und Schlingpflanzen hatte 
Iebende Pflanze oder ein todter Korper (§. ^7) war, 






6b d 



Stiitze sehr diinn war 



d 



eine zi'e 





( 



im 



Verhaltnifs zu der Lange der Ranke oder des einer Windung fahigen Theils 
der Schlingpflanze nicht gar zu bedeutende) Dicke hatte (§.64. 89.), ob 



durchsicht 



der undurchsichtig 



der wie gefa'rbt sie war (§. 66. 90), ob 






trocken oder feucht (§. 65.91), ob sie glatt oder rauh (§. 64. 9a), ob 

Leiter fiir Electricitat war, oder nicht ..(§. 67- 9 3 ) 

Pflanzen Vor, welche neben der Fahigkeit 

ein besonderes Organ hatten, mit dem 




Bei beiden kamen { 
sich um Stiitzen zu winden, j 
sie sich fest an fremde Korp 



- 

ch 




gen k 



namlich einen driisen 



artigen Korper 



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velch 



:h 



den Ranken vpja Cissus hederacea 



und 



1 









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j 

den Steng 



Cuscuta una 




find( 



Bei den letztern ent- 



wickelt er sich nur an solchen Stellen, die mit einem fremden korper in 
Beriihrung stehen, wahrend bei Cissus hederacea Beruhrung eines fremden 
Korpers zwar nothwendig 



g!g 



Entwicklung und zur 



stehung solcher Driisen langs der ganzen Beriihrungsflache der Ranke 



Ent- 
aber 







Entwicklung einer weniger ausgebildeten D 



der Spitze der 




Diese Korper stimmen bei Cuscuta und Cissus darin iiberein, dafs 
die Gefasse des Stengels keinen Antheil an seiner Bildungnehmen, sondern 



das G 



nur 




e ist, 



eine Anschwellung des Zellgewebes des Steng 
d dafs die Epidermis sich in Pap 



und der 



klebrigen Saft ausschw 
diesem Korper Wurzel 



erhebt, welche einen 
;n. Bei Cuscuta und Cassyta entwickeln sich in 
(sucoir), durch welche diese Pflanzen ihre Nah- 



g aus and 



Gewachsen ziehen (§. 5g. 87) 



- - 



Aus diesen Thatsachen 



dafs die Ranken und Schlinggewachse 



zwar 



- 

in manchen Punkten iibereinstimmen 



dafs aber die Erscheinung 



welche wir an ihnen beobachten, in vielen Riicksichten so verschieden sind 

dafs eine Vereinigung derselben durchaus unpassend sein wiirde. Die Unter 
chungen ihrer Lebensausserung 






uns zu dera Schlusse fiihren 



der Aussenwelt , als sie den iibng 



Gewachsen 



- "\ 



dafs die ihnen eigenthiimlichen Erscheinungen nicht in einer grofsern Recep 

tivitat fur die Einfl 
zukommt* begrundet 

den v 



SClOii 



*xook .lyTs aificp "Rildunaen eine Annahe 



illkuhrlichen Bewegung 



d 




bes 



sondern dafs ihre 



Bewegung 



blose Felg 



thei 



Pflanzen gemein hab 

Umfan ge 



tl 



I, 

Is einer Reitzbarkeit, welche sie mit vie 

_ 

der, wegen ihrer besondern Organisation 




ch 




Schlafbeweg 



theils einer den 



Schl 




fl 








V 

g 



n hauptsachlich 

die eigene 



doch 



cht 



sschliefslich zukommenden 



,. 




seien. 



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Drue 



k f e h 1 er. 



• 



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- 



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Seite Lime 


















i» 1- 



■ 






; 









1 • 






10 
20. 

35 

44 

74: 
87 

113 

118 

1*4 



5. v. 
17. 

8. 
19. v. 

5. vi. 



zeigt 






v. 

v. u. 












tL bezeichnet lies: „. D .. 

o. Bander der Fasern 1. Bander von Fasern, 

u. so dafs 1. so wie* 

o* Den Einwurf 1. Der Einwurf. 

u. zeigt I. zeige. 

u. nach ahdern setae : Pflanzen. 
«. v o. fncertu 1. incertae. 
* v u. viel an 1. viel lch an. 

v. ti. wmclen sich I. wmden sie sich. . 

u. in der scliiefen Bichtung Lbrer Fasern 1. in ihren 
Kreisbewegungen^ 

o. Stiitre 1. SpitieJ 



4 
9 



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V 



9 



v 



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D 



Druck d 



genden Abnandlung, unci der SticK d 



waren bereits seit mehreren Tagert vollkommen beeiid 
handlung meines Mitbewerbe 



Herrn Dr. Palm 



h 



Tafel 



als ich die Ab- 
sie als Irian- 



. i 



guraldissertation beniitzte '), erhielt. Da fife muche der w.cht.gsfw Punkte 
von den meinigen sehr verschiedne Ansicheen darin geSawerf werden, so 

Welt icfi es fur nothig, diese einer nanern Pruning zu unterwerfen 



Zuerst einige Bemerkungen iiber d 



anatbmischen Untersuchung 



Es wird pag. 85 2 J angegeben 



dafs sich in den~Schlinggewach 



m 



den Internodien, welche sich noch nicht beweg 



und die ihr Langewacl 



tKum noch 



:bt 




• 

h 



Spiralgefasse findem Die 



mir langgestreckte Zelle 
fachen Spiralgefasse heifi 



/ 



b( 
P 



keine 



86 




heinen nie in den Theilen vorzukommen , die ihr Waehsthum in dieLSnge 






beg 



; 



dent erst mit dem, dafs 



H ; das Internodium dem End 






LangewachstKumes' nan 



speciell ist dasselbe angegeben vom Hbpfei 



_~ 



Von 
Gus< 

Schl 

sich 

Spiralgefi 
schon 



Convolvulus und Phaseolus (p. 84) 



Dafs dieses Verhaltnifs b 



komme, babe ich §. j5 



gezeigt, 



dafs 




un& namentlicH im Hopfen (§. 75) 

■ 



m 



.• a 



g 



d« 
befind 

iiberzc 



g 



Trieb 



scb 



aber in 
und be 
kommen 



d 

C 



en 



brig 



9 



•"^ 



gebildete 

davon Eattetf mich wiederholte Untersucbungen 
ich habe aber wieder aufs neue, wegen dieser 

. und 






Aenssernngen des Herrn Palm diese Untersuchungen vorgenommen 
der mit leichter Muhe vollkommene Spiralgefasse gefund - 



Aus diesem 



g 



blichen Man 





an 



Spiralgefassen ist nun der Satz hergeleitet, dafs 






Bewegung und WacBsthum in' die Lang 



o 



h 



Spiral gef 



statt finde 



dafs 



dadurch die Vermuthung hinwegfalle, dafs die Spiralgefasse die Ursach. 

r 

■ 

I 

m 

§ 

botariiscti- physiologische Abhandlung 




1) Ueb 



w 



der Pflanzen. E 



welche von der medlcinischen Facultat zu I ubingen im 



wurde. Als - Inauguraldissertation zur 



Erlanguiig der Doctorwiirde hi 




der Me 



und Chirurgie unter dem 



lum 



von F. G. v. Gmelin de r 



tafelm T 



g Vorgelegt von JLudwig Hei 
1827^ 



d 



M 




Schr 



des Herrn Palm werde ich immer die S 



aus 



der 



meini 






y 



9 



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S 



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V 




















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«- 



146 






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/ 



des 




s seien 



? 



da 



sie in sicn 



h windenden M 



wie C 



/ 



Chantransia fehlen, und in den Inlernodien fehlen, so lange sick diese beweg 

— 

?n nicht durch die Spiralgefasse \ 



Diese 




dafs die Bewegung 



r 

mittelt werden, ist, wie ich. an mehreren Stellen dieser Schrift zu 
bemuht war, vollkommen gegriindet, aus solchen Untersuchung 



]gen 
aber 



kann er nicht hergeleitet werden, denn von alien angefuhrten Beobachtung 



ist nur 



da 



chtig, dafs C 



d d 



Jugend, ohne Spiralgefasse sich wind 




v 



Auch die anatomischeri .Untersuchung 



nur 
der 




1 



brer 



\ 



erfriih 



1 






:bsenen Schl 






d 



cht mit 



1 



fc> 



g 



s 



b 






or 




pfl 

Menispermum canadense (Tab. Ill- ng 



meiner 7ten Tafel mit d bezeicRneten Holzbiindel fdr Spiralgefasse g 



S 



fait 
8. 



angestellt, so 



d z. B. bei 



p. 8.6). die auf der ersten Fig 



bei C 




83) d 



le 



Gef, 



nicht gefund 



fig 

Lo 



8 



) der Bast iibersehen (vergl. meine Tab. IX. fig. 1 



beim Hop fen (Tab. !• 



2 




bei 



Caprifolium (Tab. III. fig. 44) ,di 



gebild 



Bast 





1 



Tab. XL fi 



h- 



5. 6 




cht bemerkt 












Einen zweiten in der angefuhrten Schrift (p. o5.) behaupteten anatomischen 




m 



fs ich fur nicht minder unrichtig erklaren, namlich d 



bei den Windepfl 



i 



die Annaherung zu der Spiralform zeig 



noch deutlich die Form der Theile im .Innern wahrnehme. U 



dafs sich 
ehe man 

nter der 












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n 



f 

















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M 






•* 



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Annatierung 



Spiralform kann wohl 



fe Drehung der F 



den sain, diese aber trit # t, (§. 76) bei der freiaufwachsenden Schling 






pflanze constant erst 
Drehung annimmt, si 
Bau leicht auf das V 



d 



x 






em 



wenn 



d 



Zwischenk 



h sehon sel 



tark entwickelt h 



1 , welcher diese 
so dafs man den 






D 



Umstand, dafs diese Drehung nicht mit d 



des Internodiums eintritt, 



Wichtiekeit 



& 



d 



1 Entwicklung 

chtert die Er- 



forschung der eigenthiimlichen Beweg 




des Stammes bedeutend 



Was diese Bewegungen betriflt, so nimmt Herr Palm zwei verschied 



Arten davon a; 
Stengels im K 




eine Bewegung, durch welche der obere Theil d 



umhergefiih 



d 



wenn er mit 



Stiit 



m 



Be 






ruhrung kommt, um dieselbe gewunden wird {Bewegung um die Stutze) 



2) eine 

ein bedeutend 

die Kreisbewe 



Drehung der Pflanze , um sich selbst (p 



6 




Hier findet 



Unterschied zwischen 



Meinung 



indem ich 



/ 



B 




en des Stengels als durchaus 



chieden von dem "W 




1 












S 



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i 



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s 



! 






147 



■ 









den urn die Stiitze ansehe, und jene nur fur eine Folge der Drehung des< 



v 



Stengels urn seine Achse hatte, 

Was nun den Beweis der Id 



V 



zwi 



sclie 



d 



1 

des freien Steng 



d den Windungsbewegung 



d 



en Kreisbewegung 



S 



tengels 



um 



Stiitze betrifft,- so findet ihn Herr Palm in der gleichen Richtung derselben 



(p. 96) 



D 



Unterschied von dieser Bewegung und der Beweg 



de 



s 



Stengels um sich selbst 





darin bestehen, dafs die Beweg 



um sich 




lb 



fortdauert mit dem Wachsthum in 



die B 



Bewegung um 
gehort hat 



die St 



mit 



detem Langewachsthu 



, wenn d\ 
lanast ai 



Bewegung sich bis 
erstere aber als eine 



hat , 

mit der ersten geht, als diese erfol 

Richtung sich verandert. 



auf- 

dafs 

derliche gezeigt 

derliche, indem sie nur so lange parallel 



Ferner heifst es (p. 96), unterscheiden sie sich da durch 




mit ihrem AufI 



aber in der 






Herr Palm nimmt also nach diesem kein 



thwendige Verbindun 



zwischen Kreisbeweg 



Betracht 



man 



aber 






nd Drehung d 
Schlingpfla 



St 




el 




s 



m seine Ach 



an. 



■ 

welche hervorstehende Kan ten 



h 



der an welch er man 



he sie sich be we 



einen Langestrich mi 



Dinte machte, so sieht man 



1 



am untern Ende desjenigen Zwischen 



knot 



welchem die Bewegung beginnt, die vorher gerad 



Fas 



ern 



oder der Dintenstreifen eine schiefe Richtung annehmen, und eine Spirale 



um den Stengel beschreiben , zu gleicher Zeit senkt sich der 



bere Th 



Palm 



, wo die Fasern sich 

Nimmt man nun mit Herrn 

dafs dieser obere Theil 'des Stengels durch eine eigene Kraft im 



des Stengels abwarts, und beschreibt um den Punkt 

schief drehen, als Mit telpunkt, einen Kreis 



Kreise umhergefuhrt wird, so mufs man ndthwendig zugleich auch annehme 



n 



? 



dafs die Fasern des Stengels sich selbstthatig, dreh 



Dennwiirde nur di 
dieser 2 Krafte wirken, so miifste durch die Kreisbewegungen des oberi 



Theiles des St 




1 

els 



werd 



in welchem Falle die Elast 



thwendig der untere Theil um seine Achse gedreht 

citat des Stengels bald der den obern 



Theil im Kreise umher 



ml 



fiilirenden Kraft das Gleichgewiclit balten miif 



.- 



oder ware 



die letztere sehr 



rk 



so 



miifst 



d 



« 



teng 



rensem 



Da 



keiner von 



diesen Fall 



anneh 
sch 



dafs die 




Drel 



tt so mufs man notliwendi^er W 
s der Fasern selbststandig, mit org 



Veranderung im Stengel verbund 



und 



cht mech 



\» 



der Drehung des obern Theile 



Nimmt man aber eine 



che 3olg< 
he selbst 



1 



9 



• • 



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S 









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... 




































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-rt- 




* 



• 



g 



Drehung an 



so 



kl 



si 



ch 



aus ihr die Kreisbew 







g 



des 



obern Theiles, (welcher nur mechanisch der mitgetheilten Drehung zu folg 
braucht, urn diese Bewegung gerade so, 



wie wir 



der Natur antreflfen 



) 



/ 



man ganz 

■ 

deren Exist 



unno 



th 



i - 



f 

ig 



befriedigende Art, dafs ich nicht einsehe 




wie 



er 



Weise, 

cht der mind 



zum Ueberflufs, noch eine 2te Kraft 



fi 



or 



Umstand 



sp 



.1 



und so mufs man, wenn man diese Bewegungen 



ehmen will 
wie sie in 



und .kann; 

der Natur yorkommen, unbefangen betrachtet, nothwendiger Weise auf d: 

§. 76 auseinandergesetzte Ansicht kommen. 

Herr Palm nimmt aber aucli an, dafs die Kraft, welche den Steng 



im Kreise herumfiihre 
zu weitlaufig zu werd 



aucli denselben um die St 



wind 



Um 



erwei 



■ 

ich in dieser Hinsicht auf § 76 



icht 
nnd 



/ / 



f meine Versuche mit den eckig 



St 



» • 



(§.80), und wi 



B 



. 



fs d 



Wind 



Factum anfiih 



durch Reitzbarkeit zu Stand* 
was ich nicht selten beobacht 



ko 



mme 



nur 



h 



T1S, 

ein 



Wenn namlich clem 



Punkte des Stengels, welcher sich um seine Achse dr 



Stell 



mit 



elcher eine Schlingpfl 



f 



Stiitze g 



J 



nicht ganz nah 



g 



> 



windet sich die Schlingpflanze nicht nur von dem Beriihrungs 



punkte aufwart 



dern es legt sich, wenn der untere Theil des Steng 



g und sehr biegsam ist, so dafs er sich leicht gegen die Stiitze h 



lafi 



auch noch eine kurze Strecke d 



genden Stengels 
ung an die St 



mittelst einer von ob 



terhalb des Beriihrungspunctes 
11 nach unten fortschreitenden 




Bie 
kennen 

Folge .< 
desselb 



In dieseni Falle kann man es g 



\ 



dafs das Winden Folge einer Reitzbark 



d 



Stengels und 



* 



bestimmten Richtung fortschreitenden 3£.rei$bewegiing 



denn in diesera Falle bewegt sich ja der vSteng 



um 



h 



die Stiitze anzulegen , in einer seinen Kreisbewegungen entgegeng 



Richtung 

Der 



V 






Umstand, den Herr Palm als Hauptbeweis der Id 



d 






Kreisbewegungen und der Windungsbewegung 



ht, namlich die con- 




86. vollstandig 



stante gleiche Richtung derselben ist in 

So ware also bewiesen, dafs-' die Ansicht 
das Winden seien Folge derselben Bewegung, falsch ist, und gezeig 



die Kreisbewegungen 




* 

d 



, daf 
die einfachste, vollkommen befriedigende, mit der Natur iibereinstimmend* 



Erklaning ist, die Bewegung um die Achse alsUrsache der Kreisbeweg 




en 



auzusehen. 



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149 






Vielfache Beobachtungen haben mich iiberzeugt, dafs die Drehung der 



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bald die Schlingpflanze erne 



de St 



umschlung 



hat, bei welcher Form das Winden am vollkommensten vor sich geht (§. 78) 
Es befremdete .micb daher ungemein, p 



35 d 



Satz zu 



find 



en: 



Allen 



Scblingpflanzen 1st aber gemein, dafs in dem Verhaltnifs, als die Pflan 



die St 



ch wind 



sie sicb 



ch um si 



ch selbst wind 



Diese 



Aeusserung mag wo-hl darin ih 
nicht die Form seiner Stiitzen beacht 



Gru n d 



ben, dafs H 



Palm 



§ 



denn hatte er dieses getha 



so 



hatte er auf die grofsen Verschiedenheiten, welche die Schlingpflanzen zeigen, 
ie nachdem sie sich um verschieden gestaltete Stiitzen winden, aufmerksam 



erden miis 



selb< 
vor, 



erwab 



d hatte es gewifs fur der Muhe wer 



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nicht runden Stiitzen kommt allerdingsDrehung 



en. ±5ei nicht runden srmzeu *ummi< ai ^~>» b ~ — - 
den Theilen der Schlingpflanze, welche nicht an der St 



gen, und genau genommen sich auch nicht wind 



§ 




80. 8 



Den Umstand, daft 
Richtung gewunden sind 



Internodien die Fasern in der falsch 



welchen Herr Palm fiir so wichtig h 



dafs 



er ihn als 

Bewegung 



Beweis ansieht, daf* die Drehung um die Achse eine verschiedei 

msen, heobachtete ich ebenfalls, ab 



von 






Kreisbeweg 



nur als eine 



hr seltene Ausnah 



ist, 



grofse Wichtigkeit zuschreib 
eine Vermuthung zu wagen 
manchen Gonchilien, welche di 



— 

n der Regel 
d glaube eh 



Ich moehte ihm keine 

es mir erlaubt 



wenn 



dafs es 



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hnliches Verhaltnifs 

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igesetzte Windung , 



wie 



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von d 



ihrer Sp 



zukommenden, haben. Wichtig fiir die Richtung der W 






dung kann dieser Umstand nie werden 
knoten falsch gewunden vorkommen, und d 



da immer nur 



Zwischen 



Cuscul 

rscheid 






soil sicl 



1 




dafs sie 



dafs sie sich nicht um Mo 



i es iiberhaupt selten ist. 
48) dadurch von den iibrigen Schlingpflanzer 
e Anziehungskraft gegen andere Pflanzen habe 
se, und nicht um todte Korper winde (p. 49) 



Auch hie 



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stimmen meine Beobachtung 



cht im mind 



ber 



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ein, 



denn Cuscuta zeigte mir (§. 77) keine Anziehungskraft 



Exemplar auf einer J 




ermannie festsitzend 



d 



ich fand ein 



dere Exemplare wan 



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den sich mir wiederholt um trockenes Tannenholz, um Glass tab 



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(§• 87) 



d 



derleg 



den Schlufs, den Herr Palm aus 



seinem Versucbe mit dem mit kohlensaurem Wasser geflillten Hanfsteng 



zieht, dafs namlich die lebende Pfla 

hung auf Cuscuta ausiibe. 



durch ihre Ausdiinstung eine Anzie 



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Der Einflufs, den dafs Licht auf die Schlingpflanzen ausiibt,. wirdmeiner 



Meinung 



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ch von Herrn Palm zu 



hocE 






geschlag 



(p-7 



72) 



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aber 



eine geringe Richtung nach dem Lichte statt find 



Dafs 
be- 



weisen meine Versuche (§.83), ibnen parallel gehen die p. 68-70 erzahlten 

ist, dafs bei ga'nzliehem Lichtmangel die Scliling- 



Wenn nun aber angegeben ist, 

pflanzen sich gar nicht gewunden hatten, so kann ich diesen Mangel an 



d 



mir hatten 



Windung nicht der Abwesenheit des Lichtes zuschreib 

meine Versuche das Gegentheil gezeigt. Herr Palm sagt aber selbst (p. 7a) 



dafs 
geda 



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ge Tage nach Entziehung des Lichtes die Beweg 
an und dafs sie erst dann aufgehort hatten, 



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l&ngen. Lichtmangel de 



Ghemismus der Pflanz 



so 



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dureh 
habe. 



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dafs ihr Wachsthum ins Stocken gerath 



sei. 



Aufhoren des Wachstht 
des Stengels so enge verbund 
die Kreisbewegimgen 



rkrankten Pflan 



Dafs bei einer bis zum 

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die mit der Entwicklun 



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schiefe Drehung der Fasern 



und das Winden aufgehort hab 



begreif< 



wie kann man aber dara 



schliefj 



und damit 
sich leicht 

dafs das Licht ein 



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zum Winden nothwend 




Factor sei? Ware das Winden vom Lichte ab 




die 
geht 



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Pflan 



miifste wohl schon in kiirzerer Zeit der Eindmck des Licht 



ausgesetzt war 



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;s, dem 
zu Grande 



Noch streneer wird es dadurch bewiesen, dafs sich mir bei Ip 



Pkaseolus 

ickelt, und 



der windende Theil des Stengels bei Ausschlufs alles Licht 



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Stiitzen gewunden hat ( 



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von 



Wie b 
den 



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Schli n 




Herr Palm die spontanen Bewegim 



terschied 



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ch b 



Ranker 
des Riirb 

wegung ; 



Windungsbewegungen nicht uj 
Er beobachtete zwar das Einrollen nach riickwarts bei den R 



5 
d 



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(P 



) und der Leguminosen 






ch bier fur identiseh mit der Beweg 




aber diet 

um die Stiitze 



Di 



Verschiedenheiten dieser 2 Bewegung 



und den Grand des Umschl 



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der Stiitze 




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zu 



ha be 



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namlich die Reitzbarkeit der Ranke, 
dafs dariiber kein Zweifel statt finden ka 



ch so nachsiewiesen 




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Ks wird p. 58 angegeben 



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Blattstieles stehen, beweg 



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besonders bei unmittelbarem Einflufs des Licht 

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wegungen umfassen sie jeden Gegenstand 



e an der Spitze 

ich den Windepflanzen 

und wahrend dieser Be 
Auch hieriiber halte iel 



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es weitere Wo 



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iiberflufsig, da ich (vergl §. 94) nachgewieseii 




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dafs die Bewegung 



der Ranke 



des wind end 



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Riicksicht verschieden sind ; nur daniber mufs ich mich wun 



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, wie Herr Palm, der doch die Riickwartsbewegung der Ranke, welch* 
ihn auf die Verschiedenheiten hatte hinleiten sollen, selbst beobaehtet hat 
den Unterschied in diesen Bewegungen nicht sogleich eingesehen hat. 



Mit meinen Beobachlungen stimmt es ferner durchaus 



cht 



berein 



wenn 





behaupt 



wird 



dafs eine Ranke nach Vollendung ihre 



Langewachsthumes , wenn sie eben anfing, sich selbststandig 



fzuroll 



cht mehr dadureh, dafs man 



fremden Korper mit einer ihrer Seiten 



Beriihrung bringt, zur Windung nach rechts oder links bewogen werd 







sond 



dafs 



die 









Versuch 







mal angenommene Richtung hefolg 
ten mir constant, dafs die Ranke am reitzb 



denn 



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sei 



wenn sie eben sich zusammenzuwinden b 
die Stiitze mit dem Riicken der Ranke i 
Beriihrung gebracht 
Erfolg 






Hat vielleicht Herr Palm 



d nicht mit der Seit 



ch dieses meinen, sonst ware 




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mehr mufs ich d 



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da Herr Palm nicht beobaehtet zn haben sch 



dafs bei der zusammeu 



eewundenen Ranke die Riicken 




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gstens gesehieht dieses wichtig 



die aussere 
m Urastand 



eke der 

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Erwahnung 



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jetzt 



den Erfahrung 



iiber 



das Wind 



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der Ranken und Schlingpflanzen zusarnmen, so kann man n 
Ausspruch (p. 92): „Das Winden erfolgt unter denselben Einfliissen, d 



d 



iibrigen Pflanzen unterworfen sind 



bedarf keiner besond 







um sich zu zei 
spontanen Beweg 
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aber auf das W 



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und iiber das Winden der Schlingpflanzen, 

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anstellte, erhellt, dafs der Satz (p. 93) des Herrn Palm 



Um ec 



Ranken 

kige Stiitzei 
fs die Bewe- 



der Pflanzen auf einem ganz andern Principe beruhen, als die Irn 



gun gen 
tabilitatsbewegung 



der Thiere 



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cht in der Natu 




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sei 



Ich 



habe selbst auf den grofsen Unterschied aufmerksam gemacht , der zwisch 
den Bewegungen der Pflanzen und Thiere in Hinsicht auf die bewegend 



Prg 



statt find 



(S-44 



46) 



d in di 



Hinsicht -(welche 



Herr Palm nicht meinte) ware obiger Ausspruch richtig. 



Ab 



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Be- 



wegung, welche auf Beriihrung , und auf Einwirkung verschiedener reitzender 



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und mit Entfernung dieser Reitze aufhort und ruck 



gangig wird, darf man dock wohl mit vollem Rechte in Parallele mit den 
thierischen Irritabilitatsausserungen setzen, wenn sie auch nicht auf den 



setzen, wenn sie 



auch 



f den 



Reitz von Electricitat eintritt, und wenn sie auch bei Fortdauer des R 



bestandig 



fortdau 



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an 




Pflanzen einer Reitzbarkeit ders 




Noch 



Paar Worte iiber die Stellung 



r ahnliehe Erscheinung 

geschrieben.- 

Ophioglossum japonicum 



welches Herr Palm (p. 29. 4 3.) zu den Scnlingpflanzen , ich (§. 26. Tab. Ill 
«,.'■ o * , o'^ „,, A~ n Ranlrpn stellte. Es konnte dieses vielleicnt der 



Fig. 3-5 



32.) zu den Ranke 



di 



Verdacht erregen, dafs wirganzverscbiedene Pflanzen mit demselben Namen 



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bezeichnen ; es ist aber 



der Identitat der 



nicht zu zweifeln, da wir beide dieselben im Tubing 

beobachteten. Der Unterschied in unsern Angaben 



gefiiBrten Pfla 

: botanischen Garten 

■hrt daher, dafs Herr 

Jits: 






Palm glaubte , dev Stengel dieser Pflanze winde sich constant ^nach 
das windende Organ ist jedoch gar nicht der Stengel, s< 
der Pflanze, und dieser winde t sich nicht nach Art 

sondern nach Art der Rankeny namlich sowohl links, J 

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Seite nach aussen. 



dern der Blattstiel 

der Schlin 





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rechts, die ob 



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Nachtrag zu den Druckfelilern 



p. 141 



Lin. 18 v. o 



Stengels 1. Zellgewebes. 












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