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Full text of "Streicher-Julius-Sein-politisches-Testament"

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Julius Streichers politisches Testament 

Mein Bekenntnis 



Motto: „Von de Parteien Gunst und HaB verwirrt, schwankt sein 

Geschichtsbild in der Geschichte" . 

Friedrich Schiller, 

Dummheit, Boswilligkeit und Feigheit gewisser Zeitgenossen hatten geglaubt, 

meine 25jahrige Aufklarungsarbeit, die ich in Wort und Schrift geleistet habe, 

nach Inhalt und Form herabsetzen, miBdeuten zu konnen und zu mussen. 

Die meisten von diesen Kritikern haben ihr Urteil sich nicht durch eigene 

Kenntnisnahme gebildet, sondern durch ein gefalliges Nachschwatzen der 

Meinung eines Anderen. Diesen fragwurdigen Zeitgenossen und Urteilsfallern 

und all denen, die es wissen wollen, sei diese Niederschrift in des deutschen 

Volkes schwerster Zeit zum Nachdenken zugeeignet. 

Mondorf in Luxemburg, Haus der Internierten. 

Sommer 1945. 
Julius Stretcher 

Ruf des Schicksals. 

Ich war ein Dorfjunge von 5 Jahren gewesen, als ich zum ersten Mai das 

Wort „Jude" vernahm. Ich horte es aus dem Munde meiner Mutter. Bei einem 

Reisenden aus der Stadt hatte sie Stoff zu einem Anzug fur den Vater nach 

einem vorgelegten Muster ausgewahlt, bestellt und vorausbezahlt. Als dann 

die Sendung eingetroffen war, hatte der Stoff nicht die Farbe und Qualitat des 

Musters. Meine Mutter sah sich betrogen und wir Kinder weinten mit ihr. 

Als ich dann zur Schule kam und in der Religionsstunde aus dem Munde des 

Pfarrers die Leidensgeschichte des Heilandes der Christenheit erfuhr, erfullte 

mich die Mitteilung mit Grauen, die Juden hatten angesichts des 

blutuberstromten Heilandes kein Mitleid empfunden sich mit der Marterung 

des Gefangenen nicht zufrieden gegeben und sogar noch die Kreuzigung 

gefordert, obwohl der romische Statthalter Pilatus die Anschuldigung 

zuruckweisen konnte, Jesus hatte mit seinem Kampf gegen das judische 

Pharisaertum ein Verbrechen wider die Strafgesetze begangen. In jener 

Religionsstunde kam ein erstes Ahnen in mein Leben, das Wesen des Juden 

sei ein absonderliches. 

Im Jahre 1909 wurde ich aus meiner bayerisch-schwabischen Geburtsheimat 
als Lehrer an die stadtische Volksschule nach Nurnberg berufen. Zu jener 
Zeit war der Kampf urn die Befreiung, von der geistlichen Schulaufsicht mit 

besonderer Harte entbrannt, und da die Lehrerschaft glaubte, in der 

demokratischen Partei einen parlamentarischen Heifer gefunden zu haben, 

war es eine ganz naturliche Entwicklung, daf3 ich als Vertreter der 

Junglehrerschaf, in der demokratischen Partei zu Worte kommen wollte. 



Ich hatte bald den inneren Widerstand uberwunden und stand nun zum 

ersten Mai in meinem Leben an einem politischen Rednerpult. Ich sprach aus 

mir heraus, sprach so, wie eine innere Stimme mir zu sprechen befahl. Als ich 

mit meiner Rede zu Ende war, erhob sich ein Beifall, der meine Wangen 

erroten machte. Ein Teil der Zuhorer hatte sich dieser Beifallsbezeugung 

nicht angeschlossen. Sie schauten mich mit sonderbar fragenden Augen an. 

Es waren nicht junge Rechtsanwalte gewesen. Die meisten von ihnen sahen 

anders aus, als die Beifallspender. Als ich dann in spater Nachtstunde 

nachdenklich nachhause ging, legte der blauaugige Prokurist des 

Bankhauses Cohn die Hand auf meine Schulter und sagte mit der ihm 

gewordenen Lebensweisheit: „Streicher, lassen Sie sich etwas sagen: Ich 

arbeite in einem judischen Geschaft. Ich habe Schweigen gelernt in 
Augenblicken, in denen mein deutsches Herz gerne gesprochen hatte, und 

ich rede oft in Augenblicken, in denen ich gerne schweigen mochte. Die 
Juden sind zwar klein nach der Zahl, sie sind aber groB in der Macht, die sie 

sich wirtschaftlich und politisch errungen haben, und diese Macht ist 

gefahrlich. Sie, mein lieber Streicher, sind noch jung und ein Draufganger und 

reden so, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Denken Sie aber immer 

daran, was ich Ihnen gesagt habe: Die Juden sind eine Macht und diese 

Macht ist gefahrlich, sehr gefahrlich!" 

An diesen weisen Warner muBte ich in der Folgezeit oft denken und auch 
heute muf3 ich es wieder tun, im Haus der Internierten in Mondorf in 

Luxemburg. 

Schon bald nach Beginn des ersten Weltkrieges wurden Stimmen lauf, die 

Masse der dienstpflichtigen Juden wurde abseits der Front in der Etappe, 

noch mehr aber in den Kriegswirtschaftsamtern in der Heimat, ihr Leben in 

Sicherheit gebracht haben. Der vom Kriegsminister im Jahre 1916 an die 

Heeresdienststellen ergangene Befehl, die Kriegsteilnahme der Juden nach 

Zahl und Art zu erfassen, muBte wieder zuruckgezogen werden, weil die 

Judenschaft der kaiserlichen Regierung sagen lie 3, die Durchfuhrung jenes 

Befehls wurde die Zeichnung der Kriegsanleihe in Gefahr bringen. Als ich 

jene Geschehnisse inmitten des ersten Weltkrieges uberdacht hatte, war die 

kindliche Ahnung von dem Vorhandensein einer Judenfrage abgelost worden 

durch ein ernstes, bedeutungsvolles Wissen. 

Dieses erste Wissen vom Vorhandensein einer Judenfrage mehrte sich durch 

neue Erlebnisse. Schon im Sommer 1918 kamen aus dem Hinterland der 

Front immer wieder neue Geruchte von einem angeblichen Heraufkommen 

eines politischen Gewittersturmes, der dem ersten Weltkrieg ein schnelles 

Ende bereiten wurde. Die Schlagworte, die jene Geruchte begleiteten, waren 

die gleichen, mit denen die Feindpropaganda die uber den deutschen 

Schutzengraben abgeworfenen Flugblatter anfullte. Die deutsche 

Kriegsmoral, die deutsche Gesinnung, sollte zum endgultigen Zerbrechen 

gebracht werden. Wer die heimlichen Schurer der Zersetzungspropaganda 

von diesseits und jenseits der Front waren, das kam mir augenfallig zum 

BewuBtsein, als am ersten Tag des Waffenstillstandes uber die nun 

ungefahrlich gewordenen Schutzengraben hinweg ein Soldatenrat mit roter 

Armbinde und ein franzosischer Sergeant sich lachelnd die Hande reichten. 

Beide waren Juden gewesen. Der Wille eines Geistes hatte der deutschen 



Kriegsmoral den DolchstoB gegeben, der in der Folgezeit aus dem Munde 

eines Jurgen Toller, eines Erich Muehsam und eines Kurt Eisner offentlich 

sagen lie B, Vaterlandsverrat sei Heldentum und die Niederringung 

Deutschlands sei sein Werk gewesen. Ohne dies gewuBt zu haben, 

marschierte die in den Schlachten des Weltkrieges unbesiegt gebliebene 

Armee, gehetzt von der Grausamkeit des Waffenstillstandsdiktates und unter 

der Aufsicht roter Soldatenrate in die Schande einer verratenen Heimat 

zuruck. 

Als das blutige GroBverbrechen der Revolution geschehen war, legte sich 

dumpfe Verzweiflung wie ein riesiges Leichentuch auf das deutsche Gemut 

und eine tiefe Sehnsucht nach einer starken, wieder ordnenden Hand erfullte 

die Herzen derer, die noch zu hoffen wagten. Es sollte mehr als ein Jahrzehnt 

vergehen, bis dieses Hoffen wie in eine Wunder seine Erfullung fand. 

In dieses neue Deutschland, von dem marxistischen Emporkommlinge 

prophezeit hatten, es wurde ein Reich voll von Schonheit und wurde sein, war 

auch ich aus dem ersten Weltkrieg zuruckgekehrt. Und auch ich hatte mich 

mit Ekel von dem Geschehen abgewandt und hatte geglaubt, abseits warten 

zu sollen, bis sich irgendein rettendes Wunder vollzoge. Ich lebte wie vor dem 

Kriege der Aufgabe meines Berufes als Lehrer und Erzieher deutscher 

Jugend. In den Stunden der Erholung aber begab ich mich mit Farbe und 

Pinsel in landliche Einsamkeit, urn den Gott wieder zu finden, der die 

geschichtliche GroBe deutscher Vergangenheit geschaffen hatte. 

Da schrie eine Stimme in mich hinein: Du bist ein Teil Deines Volkes und 

wirst es bleiben auch in Augenblicken, in denen Du glaubst, keine Hoffnung 

mehr haben zu konnen. Du kannst nur weiter leben, wenn Dein Volk 

weiterlebt, und Du wirst mitversinken, wenn nicht auch Du mithilfst, den 

Abgrund zu uberwinden! Das war der erste Ruf des Schicksals an mich. 

Gibt es eine Rassenfrage? 

Irgendein Zufall fuhrte mich an einen Dezemberabend des Jahres 1918 in die 

Gaststatte "Kulturverein" in Nurnberg, in deren goldenen Saal sich 

wochentlich eine Gemeinschaft von Burgern versammelte. Der 

Diplomingenieur Karl Maerz, ein Mann edelsten Charakters und hohen 

Ansehens, war der Sprecher. Aus seinem Munde vernahm ich Darlegungen 

uber die Judenfrage, die eine in mir bereits aufkommende Erkenntnis immer 

mehr der Klarung zufuhrte. Ich fing nun an, auch aufklarende Schriften und 

Bucher zu lesen. Als ich dabei den Urteilen begegnete, die groBe Manner des 

Altertums, des Mittelalters und der neuen zeit uber das Wesen des 

Judentums und sein wirken im Volkerleben gefallt hatten, war ich tief begluckt 

uber die gemachte Entdeckung und ebenso erschuttert, weil ich nun erfuhr, 

daB seit 4000 Jahren einen Weltfeind geben soil, der es fertig brachte, herein 

bis in die Gegenwart, getarnt mit der Maske eines "Gottesvolkes", sein 

Unwesen zu treiben. Die Tur zur letzten Erkenntnis aber wurde mir 

aufgeschlossen durch das Bekenntnis des Juden Israel, der seiner 

Verdienste wegen als englischer Ministerprasident zum Lord Beaconsfield 

geadelt worden war. In seinem Buch "Endymion" bekennt er: 



"Die Rassenfrage ist der Schlussel zur Weltgeschichte. " 

Hier also kommt aus dem Munde eines der groBten der Judenheit die 

Feststellung, da(3 es eine Rassenfrage gibt und da(3 die Kenntnis dieser 

Frage den oft so geheimnisvollen Ablauf des Weltgeschehens aufzuhellen 

vermag. Mit diesem Schlussel sollen nun fur jene Leser meiner Niederschrift, 

die noch nicht einmal im Vorhof der Erkenntnis sich befinden, die bauenden 

und zerstorenden Krafte im Weltgeschehen in einer kurzen Betrachtung 

sichtbar gemacht werden. 

Was versteht man unter Rasse? Die Wissenschaft antwortet: 

"Eine groBere Lebensgemeinschaft von Menschen, die in ihrer korperlichen 

Gestalt und ihren geistig-seelischen Wesen sich gleichen und ihre 

korperlichen Merkmale und geistig-seelischen Eigenschaften in ihren 

Nachkommen vererben, heilSt man Rasse. " 

Die Wissenschaft hat ein halbes Dutzend menschlicher Rassen 

nachgewiesen, als die schopferischste und damit wertvollste aber die 

Nordische Rasse. Als Nordische Rasse bezeichnet die Wissenschaft die 

Blutsgemeinschaft jener edel gestalteten, hoch gewachsenen, 

langschadeligen, blondhaarigen, blauaugigen und hellhautigen Menschen, 

ausgestattet mit den geistig-seelischen Gaben des Todesmutes, der 

Beharrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Treue, Gewissenhaftigkeit und 

Gestaltungskraft. Es ist jene Blutsgemeinschaft von Menschen, die den 

AusleseprozeB (die korperlich und geistig-seelisch Untuchtigen gingen 

zugrunde) der vor 12.000 Jahre zu Ende gegangenen nordeuropaischen 

Eiszeit uberstanden hatten. Diese nordische Rasse schuf mit ihren gottnahen 

Geiste der Menschheit unvergangliche Werte. Sie erfand die Zucht des 

Getreides aus wildwachsenden Grasern, die Zucht der Haustiere, sie erfand 

den Pflug,die Nutzbarmachung der Erze und offenbarte in ihrer Schopferkraft 

ihre gottliche Bestimmung, die zur Fuhrung auserwahlte Rasse zu sein. 

Von dieser Nordischen Rasse zogen in grauer Vorzeit immer vieler 

Bauerntrecks hinab nach dem Suden und in den Sudosten hinein, urn 

Neuland zu suchen und wieder SeBhaft zu werden. Wenn in der Folgezeit die 

Hochkulturen Indiens, Persiens und Vorderasiens zum Erbluhen kamen und 

ein Griechentum und Romertum erstehen konnte, deren Schopfungen in ihrer 

Schonheit und Gewaltigkeit auch noch in ihren Ruinen begluckend 

hereinstrahlen in die Gegenwart, so ist dies dem Schopferwillen und 

Gestaltungskraft der Nordischen Rasse zu danken. 

Volk und Rasse sind nicht gleiches. Wahrend eine Rasse eine 

Blutsgemeinschaft von korperlich und geistig-seelisch sich gleichenden 

Menschen darstellt, ist ein Volk eine Gemeinschaft von Ungleichen. In einem 

Volk gibt es groB- und kleingestaltete Menschen, langschadelige und 

rundkopfige, solche mit heller, gelblicher und braunlicher Haut, Menschen mit 

blonden, braunen und schwarzen Haaren und blauen, braunen und 

schwarzen Augen. GleichermaBen ist auch ihr geistig-seelisches Wesen 

verschieden. Im Laufe der Jahrtausende sind die Nachkommen der 
Nordischen Rasse in den sudlichen Volkern Europas in einem farbigen 



Rassengemisch fast ganz verschwunden, wahrend sie in den Volkern 
Nordeuropas noch in erheblicher Anzahl sich erhalten haben, so auch in 

Deutschland. 

Wenn die Deutschen noch heutzutage von anderen Volkern als ,, Germans" 

bezeichnet werden, so ist dies eine Erinnerung an die Zeit, in der der 

Germane als Nachkomme der Nordischen Rasse noch der letzte groBe 

Blutsquell war, aus dem andere Volker immer wieder neues Schopferblut 

erhalten hatten. 

Germanisches Blut ist es gewesen, das dem englischen Volk den korperlich 
so edel gestalteten und seelisch hochgemuten und in der Verfolgung seiner 
Ziele so zahen und beharrlichen Menschentyp schuf, der zwangslaufig zum 
Schopfer des groBten Imperiums der Neuzeit werden muBte. Und wenn es 
sein konnte, daf3 nur in wenigen Jahrhunderten in Nordamerika eine Neue 
Welt von solch ungeheurer Gestaltungskraft und GroBe erwuchs, dann war 
auch dies die Tat von Menschen nordischer Gestalt und nordischer Seele. 

Es ist eh uraltes bauerliches Wissen: Der Nutzwert der Haustiere bleibt 

sollange erhalten, solange die Hochzucht der Tiere erhalten bleibt. Ihre 

Leistung aber vermindert sich und auch ihr Aussehen, wenn eine 

Hochzuchtrasse mit Rassen schlechter Leistung gepaart werden. So ist es 

auch bei den Menschenrassen. Solange sich die Nordische Rasse in ihrem 

Blute weiterzeugte, blieb ihre korperliche Edelgestalt erhalten. Aber auch das 

seelische Wesen und damit die Schopferkraft des Geistes wurden in den 

Nachkommen weitervererbt. Mit dem Augenblick aber, als der Nordische 

Mensch damit begann, sein Blut mit anderen Rassen zu mischen, verlor sich 

in seinen Nachkommen die nordische Gestalt und das Nordische Wesen. Es 

ist ein Naturgesetz: Hohes erhalt sich nur in Hohem, Heiliges nur im Heiligen. 

Wirdie Schranke dieses Naturgesetzes uberschritten, beginnen die Rassen 

sich zu vermischen, dann versinkt der Eigenwert des Hohen und Wertvollen 

im Sumpf des Niedrigen und Wertlosen. 

Es war der Teufel gewesen, der jenen legendaren ersten Menschen Adam 

und Eva den Glauben beibrachte, der Mensch konne sein gleich Gott; weil sie 

der teuflischen Einflusterungen glaubten, verloren sie ihr Paradies. Der Teufel 

ist es auch gewesen, der die Lehre vor der Gleichartigkeit aller Menschen in 

die Welt setzte. In dem Augenblick in dem die erste Vermischung Nordischer 

Menschen mit dem Blute anderer Rassen begann, geschah die erste Sunde 

wider das Blut, es wurde die Erbsunde geboren. Es kam die seelische 

Zerrissenheit und Unzufriedenheit und damit das Ungluck unter die 

Menschen. 

Nun ist also das Geheimnis kein Geheimnis mehr, jetzt wissen wir es: Durch 

die Vermischung des Blutes der Nordischen Rasse mit dem Blute von 
farbigen Menschenrassen ist mit der nordischen Edelgestalt des Leibes auch 
die Nordische Schopferseele im Rassensumpf des Sudens und des vorderen 
Asiens untergegangen. Mit dem Verschwinden der Menschen der Nordischen 
Rasse aus jenen Landern muBten zwangslaufig auch deren 
Kulturschopfungen ein Ende finden. Wenn also die Kulturen des Altertums 
nur noch als Trummerstatten in unsere Zeit hereingekommen sind, so ist dies 



ein Zeugnis fur das Rassendrama, das sich vor Jahrtausenden abspielte: Der 

Untergang der Nordischen Rasse. 

Madison Grant, der groBe Seher in den Vereinigten Staaten Amerikas, 

verkundete in seinem, im Jahre 1913 erschienen Buch "Der Untergang der 

groBen Rassen", da(3 auch im Schmelztiegel Nordamerikas, in dem sich mit 

der Nordischen Rasse auch Menschen farbiger Rasse zu paaren begonnen 

haben, der schopferische Mensch der Nordischen Rasse unrettbar im 

Rassensumpf versinke und mit diesem Versinken das groBe Licht zum 

Verloschen komme, das die Menschen der Nordischen Rasse in die Welt 

gebracht hatten. 

Israel Lord Beaconsfield hat also recht, wenn er sagt, es gabe eine 

Rassenfrage und daf3 man nur mit deren Kenntnis das Dunkel aufhellen 

konne, das uns die Weltgeschichte in gar manchem Geschehnis 

unverstandlich erscheinen lie 3. 

Der Weltzerstorer 

Das judische Volk ist aus dem Rasenchaos des vorderen Asiens 

hervorgegangen, wo Nordische Menschen auf ihrer Suche nach Neuland mit 

gelben, braunen und schwarzen Menschen zusammentrafen und ihr Blut mit 

diesen farbigen Menschen mischten. Dies bekennt der judische Gelehrte Otto 

Weininger in seinem Werk "Geschlecht und Charakter". Er schreibt: 

"Die Beimischung von mongolischem Blut gab vielen Juden eine gelbliche 

Hautfarbe und die Beimischung von Negerblut schuf die bei den Juden oft 

anzutreffenden wulstigen Lippen und gekrauselten Haare". 

Es gibt kein Volk, in dem die Vielfalt der Vermischung so in Erscheinung tritt, 

wie beim Volk der Juden. Das judische Volk hat Blutsteile aller Rassen in sich 

aufgenommen, in groBem MaBe auch Blut von der Nordischen Rasse. Bei 

jeder Blutsmischung findet auch eine Vermischung geistig-seelischer Werte 

statt. Die Vielfalt judischen Blutes schuf den korperlich und geistig-seelischen 

Rassetyp, den wir Jude heiBen. Die Vielfalt judischen Blutes bestimmte aber 

auch den ungewohnlichen Weg, den das Judentum zu beschreiten begann, 

als es seine "Auserwahltheit" zu gottlichen Gesetz erhob und damit jene 

Absonderung schuf, die dem judischen Volk seine Erhaltung als Volk und 

Rasse bis in die Gegenwart sicherte. Die heilige Schrift der Juden, das Alte 

Testament, gibt daruber AufschluB. Im Buch Moses, Kap, 17, wird berichtet, 

wie der Judengott Jahve mit dem Stammvater des judischen Volkes, 

Abraham, einen Bund schloB, der zugleich ein Bund sein sollte fur das 

gesamte Judentum fur ewige Zeiten. Die Bundeserklarung lautet: 

"Ich will aufrichten einen Bund zwischen mir und Deinem Samen und es soil 

sein ein ewige r Bund!" 

Da der Bund fur ewige Zeiten geschlossen und damit unauflosbar sein sollte, 
wurde ein ebenso unverlierbares Bundeszeichen beschlossen: 

"Alles, was mannlich ist unter Euch, soil beschnitten werden an der Vorhaut. 



Das soil sein ein Bundeszeichen zwischen mir und Euch. " 

Kein Zweifel durfte aufkommen, da(3 nur die Beschnittenen als 
Bundesmitglieder anerkannt werden sollten. Es steht geschrieben: 

"Und wer nicht beschnitten an der Vorhaut des Fleisches, des Seele soil 

ausgerottet werden. " 

Mit dieser Festlegung der gottlichen Auserwahltheit schuf sich das Judentum 

ein Tarnkleid, das im auserdordentlichem Ma(3e zu der dem Judentum 

seitens des Christentums gewahrten Duldung beitrug und dieses zu gewissen 

Zeiten sogar zur Verteidigung judischer Interessen veranlaBte. 

Ein Volk, das sich zum auserwahlten Gottes erklart, mu(3 sich auch ein 
Lebensziel geben, das ungewohnlich ist. Im ersten Buch Moses, Kap. 15, 

spricht Jahve zu Abraham: 

"Ich will Deinen Samen segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und 
wie den Sand am Meer. Dein Samen soil besitzen die Tore zur Welt!" 

Die Tore zur Welt! Mit dieser VerheiBung seines Gottes Jahve wurde dem 
Judentum die Schaffung einer judischen Weltherrschaft zum Gebote 

gemacht. 

Nachdem die Juden nach nahezu 500jahrigem Aufenthalt in Agypten hatten 

wieder verlassen mussen, suchten sie das gelobte Land Canaan sich nutzbar 

zu machen. Es war ein Land, das von Bauern, die aus dem Norden 

gekommen waren, so bluhend gemacht worden war, daf3 von ihm gesagt 

werden konnte, in diesem land flieBe Milch und Honig. 

Gber den Dank, den die Juden vor ihrem Abgang aus Agypten ihrem 
Gastland erwiesen haben, wird im 2. Buch Moses, Kap. 12, berichtet: 

"Alle Erstgeburten von den ersten Sohnen des Pharaos an bis auf den ersten 

Sohn des Gefangenen im Gefangnis und dem Sohn der Magd in der Muhle 

wurden ermordet. Es war kein haus, darin nicht ein Toter war. " 

Ihr Fuhrer aus Agypten war Moses gewesen. Er hatte nicht versaumt, sein 

Volk zu veranlassen, den Gold und Silberschatz der Agypter mitzunehmen. 

Schon zu jener Zeit gab es in den Volkern ein Untermenschentum, das es mit 

den Juden hielt. Es steht geschrieben: 

"Und es zog auch mit ihnen viel Pobelvolk aus Agypten und Schafe und 

Ftinder". 

Dieses "Pobelvolk" war es dann gewesen, das bei dem Einfall ins gelobte 
Land Canaan fur die Juden sein Blut hingab. 

Der judische Gott Jahve ubernahm die Leitung des Kriegsrates fur die 
Eroberung des Landes Caanan. Im 4. Buch Moses, Kap. 33, steht 

geschrieben: 



"Und der Herr (Jahve) redete mit Moses in dem Gefilde der Moabiter an dem 
Jordan und sprach: Wenn Ihr uber den Jordan gegangen seid in das Land 

Canaan, so sollt Ihr alle Einwohner vertreiben und alle ihre Altare und 

Heiligtumer auf den Hohen vernichten, auf da IS Ihr das Land einnehmet und 

in ihm wohnet. Ihr sollet das Land austeilen durch Los unter Euer 

Geschlechter" 

Im 5. Buch Moses, Kap. 20, wird Jahve noch deutlicher: 

"Wenn du vor einer Stadt kommst, so sollst Du ihr Frieden anbieten. 

Antwortet sie dir friedlich, so soil all das Volk, das darin gefunden wird, Dir 

zinsbar gemacht und untertan sein. Will die Stadt aber nicht friedlich mit Dir 

verhandeln, so belagere sie. Und wenn sie der Herr, Dein Gott, Dir in die 

Hand gibt, so sollst Du alles, was mannlich darin ist, mit des Schwertes 

Scharfe schlagen, Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat. " 

Und die Juden taten, wie ihr Gott ihnen durch Moses hatte sagen lassen. Im 
4. Buch Moses, Kap. 31, steht geschrieben: 

"Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der Midianiter und ihre 

Kinder, all ihr Vieh, all ihre Habe und alle ihre Guter raubten sie und 

verbrannten mit Feuer alle Stadte und alle Dorter und nahmen alien Raub 

und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh. " 

Der judische Feldmarschall Moses gab sich damit aber nicht zufrieden, denn 

es steht geschrieben: 

„Und Mose ward zornig uber die Hauptleute des Heeres und sprach zu ihnen: 

Warum habt Ihr alle Weiber leben lassen: 'So erwurget nun alles, was 

mannlich ist unter den Kindern, alle Weiber, die Manner erkannt und 

beigelegen haben; aber alle Kinder, die weiblich sind und Manner die nicht 

erkannt haben, laBt fur Euch (1 1 1) leben". 

Zwei Fragen tun sich auf. Erstens: Kann ein Gott, der nur mit dem judischen 

Volk einen Bund geschlossen hat und diesem Volk die grausamste 

Ausplunderung und Vernichtung anderer Volker befiehlt, gleichzeitig auch der 

Gott der Christen sein, der durch seine Priester die Nachstenliebe predigen 

la(3t? 

Zweiten: Wenn es je „Kriegsverbrecher" gegeben haben sollte, wo muBte 
dann deren Lehrmeister gesucht werden? 

Im 5. Buch Mose, Kap. 1 1 , gibt Jahve den Juden die VerheiBung: 

„AHe Orter, darauf Eure FuBsohle tritt, sollen Euer sein, von der der Wuste an 

und von dem Berge Lybanon und vom Wasser Euphrat bis ans Meer gegen 

Abend soil Eure Grenze sein. Niemand wird Euch widerstehen konnen. " 

So ist es dann auch gekommen. Niemand widerstand den Methoden der 
judischen Kriegsfuhrung. Bluhende Lander, Hochkulturen des Altertums sind 



zugrunde gerichtet worden und mit ihnen die Volker, die sie geschaffen 
hatten. Die Rassenfrage ist der Schlussel zur Erkenntnis jenes Geschehens. 

Als die Romer damit begonnen hatten, auf griechischen, Boden ihre 

Schlachten zu schlagen, hatte der Wurm der Zersetzung im Volk der 

Griechen sein Werk schon vollendet gehabt. Wer von den Nachkommen der 

tapferen und schopferischen Nordischen Rasse in diesem Lande der 

Bruderkampfe der Stamme Oder in den Perserkriegen sein Ende nicht 

gefunden hatte, zeugte ich schon seit langem weiter in Kindern, die Weiber 

Minderen Blutes entsprungen waren. Die adeligen, in ihren Proportionen so 

schonen griechischen Korper und der ihnen innewohnende gottnahe Geist, 

waren zur Seltenheit geworden. Griechenland war zum Tummelplatz der 

Mischlinge und Juden geworden, an deren geistig-seelischem Unwesen seine 

Schonheit zwangslaufig zugrunde gehen mu(3te. 

Aber auch das Volk der Romer befand sich schon seit langem im Zustand der 

Auflosung. Auch bei ihm hatten Bruderkampfe und insbesondere der 

Vernichtungskampf gegen Karthago den Nordischen Menschen einen 

AderlaB beigebracht, aus dem sich Rom nicht mehr erholen konnte. Die nun 

folgende Machtentfaltung bis tief nach Afrika und Asien hinein, konnte uber 

die Zwangslaufigkeit des kommenden Untergangs nicht mehr 
hinwegtauschen. Das Wissen von dem Anteil, den die Juden am Untergang 

des Nordischen Volkes der Romer hatten, lie B den groBen deutschen 

Historiker Theodor Mommsen in seiner „R6mischen Geschichte" bekennen, 

die Juden im romischen Volk seien ein „Ferment der Dekomposition" 

gewesen. 

Als nun die gelobten Lander am mittellandischem Meer zu ungelobten 

geworden waren, richtete sich der judische Blick nach dem jungfraulichen 

Nordland, dem Lande der Germanen. Schon in der ersten romischen 

Kolonien am Rhein und an der Donau waren germanische Volkerschaften mit 

Juden in Beruhrung gekommen, die sich insbesondere als Lieferanten 

blonder Menschenware bis tief nach Asien und Afrika hinein reiche 

Geldgewinne zu verschaffen verstanden hatten. Aber erst das aufkommende 

Christentum offnete dem judischen Volk endlich die Tore zum Reich der 

Germanen. Der aus dem Instinkt heraus sich erhebende Abwehrwille der 

Germanen wurde nun niedergehalten durch die kirchliche Lehre, die Juden 

seien das auserwahlte Volk Gotte und damit der Heilbringer der Menschheit. 

Wer sich gegen die Juden vergehe, vergehe sich gegen das Gebot der 

Nachstenliebe und damit gegen Gott. 

Es konnte aber nicht ausbleiben, daf3 die vom judischen Zinswucher 

gepeinigten germanischen Menschen immer wieder zu blutiger Abwehr sich 

erloben und jene Judenaustreibungen herbeifuhrten, die von Juden und 

Judengnomen noch heutzutage als Erscheinungen eines „finsteren" 

Mittelalters hingestellt werden. Wenn nicht schon zu jener Zeit die 

germanisierten Volker Europas von der judischen Ausbeutung und leiblichen 

und seelischen Vergiftung fur immer zu befreien vermochten, so lag das an 

den Herrschern jener Zeit, an den Adeligen, Konigen und Kaisern, zu deren 

Steuereintreibern, Beratern und Leibarzten sich die Juden zu machen 

verstanden hatten. 



Noch hausten die Juden in den selbst gewahlten Ghettos und noch hatten sie 

nicht erreicht, wonach sie ohne UnterlaB gestrebt hatten: Die Aufhebung der 

Judengesetze, die sie zu dem gestempelt hatten, was sie in Wirklichkeit 

waren, Volks- und Blutsfremde. Nur die Gewalt, der Staatsumsturz konnte 
ihnen den Weg endlich frei machen zum Aufstieg in die Schlusselstellungen 

des Staates. So kam es zu jenem ersten groBen Staatsumsturz in Europa, 

zurfranzosischen Revolution. Mit recht ruhmen judische Geschichtsschreiber 

die franzosische Revolution als eines ihrer groBten Werke. Die franzosische 

Revolution brachte den Juden nicht nur die staatsburgerliche 
Gleichberechtigung in Frankreich, sie hatte auch die Revolutionen der Jahre 
1848/49 im Gefolge, durch die dann auch noch in den ubrigen GroB-Staaten 

Europas die letzten Schutzgesetze, die gegen das Vordringen der Juden in 
das Staatsleben errichtet worden waren, zu Fall gebracht wurden. Das 

Wissen, daf3 die franzosische Revolution den Interessen der Juden diente, 

lie B Wolfgang Goethe in seinem "Jahrmarkt von Plunderweilern" schreiben 

"Dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur often, 

Solang die Ordnung stent, hat's nichts zu hoffen". 

Nachdem das judische Volk es nun erreicht hatte, in den Volkern de 

Gleichberechtigung durchzusetzen, ging es daran, zu seiner Geldmacht auch 

noch die politische Macht an sich zu reiBen. Divide et impera („Teile und 

herrsche2). Die Volker wurden aufgeteilt in nationale und antinationale, in 

konservative und liberale, in konfessionelle und freigeistige Parteien. In jeder 

Partei machten sich die Juden zu Drahtziehern und NutznieBern. Wo es sich 

am notwendig erwies, tarnten sich die Juden mit dem Taufschein irgendeiner 

Konfession. Damit schuf sich der Jude in jedem Volk die parlamentarischen 

Mehrheiten, wie er sie jeweils fur seine politischen Zwecke brauchte. Diese 

Mehrheiten merkten nicht, in wessen Diensten sie ihre Abstimmungen 

besorgten. Die machtigste Waffe aber schuf der Jude Karl Marx den 

judischen Volk durch die Organisierung der roten Internationale des 

Proletariats. Im Glaube, sich damit vom Weltkapitalismus zu befreien, setzte 

sich das internationale Proletariat unbewuBt als Sturmtruppe der 
Revolutionen immer wieder fur die Weltinteressen seiner eigenen Henker ein. 

Wenn aber ein Volk noch Krafte besitzt, die von innen her nicht 
niederzuringen sind, dann ist es der AderlaB des Krieges mit nachfolgender 

Revolution, der nun zur Anwendung kommt. Dr. Jonak von Freyenwald 

sammelte in seinem Buch Judische Bekenntnisse" ubertausend Ausspruche 

fuhrender Juden, in denen mit brutaler Offenheit zugestanden wird, daB der 

erste Weltkrieg nicht nur ein riesiges Geschaftsunternehmen der 

internationalen GroBfinanz war, sondern auch ein Mittel, mit dem das, dem 

judischen Weltherrschaftsverlangen sich noch widersetzende, deutsche Volk 

in den Zustand der Ohnmacht gebracht werden sollte. 

Die Abwehr, der sich die Jude in alien Volkern ausgesetzt sehen, wird 
„Antisemitismus" geheiBen. Juden und Judengenossen haben behauptet, der 

„Antisemitismus" sei eine boswillige Erfindung derdeutschen 

Nationalsozialisten. Der Judenfuhrer Theodor Herzl gibt darauf die Antwort. In 

seinem im Buchhandel erschienen „Tagebuch" schreibt er: 



„Antisemitismus gibt es uberall, wo Juden in groBerer Zahl mit Nichtjuden 

zusammentreffen. In den Landern aber, in denen es noch keinen 

Antisemitismus gibt, wird er durch Juden hingebracht. " 

Mit diesem Bekenntnis gibt Theodor Herzl das Vorhandensein einer 

Judenfrage zu und er gibt damit auch zu, da(3 die sich in den Volkern 

ergebende Abwehr im Wesen des Juden gesucht werden mu(3. Solche 

Erkenntnis veranlaBte ihn, die Zionistische Bewegung ins Leben zu rufen, mit 

dem Ziel: Schaffung einer Nationalen Heimstatte gesamte Judentum. 

Der Kampf beginnt 



Mit solchem Rustzeug des Wissens und Erkennens begab ich mich nun 

hinein in den Kampf. Sollte das deutsche Volk wieder zu einer 

Selbstbestimmung seines volkischen und nationalen Lebens kommen, dann 

mu(3te dieses Volk den Feind erkennen der e= ins Ungluck sturzte, und es 

muBte erkennen, daf3 die Kraft zu seiner Wiedergeburt und damit die Kraft zu 

seiner Erlosung von der Fessel, in die es der Feind von Innen und von AuBen 

her gelegt hatte, nur aus ihm selbst kommen konnte. 

„Kommt Alle!" So schrieen blutrote Plakate immer wieder von LitfaBsaulen 
und Hauserwanden in die „Masse Mensch" hinein. Und sie kamen alle. Das 
Herkules-Velodrom, das Versammlungshaus der marxistisch organisierten 
Arbeiterschaft, war angefullt mit Menschen aus der Fabrik, mit Mannern und 
Weibern, mit Alten und Jungen. Es sprach ein Abgesandter der Macher der 
Novemberevolution, von denen jeder wuBte, daf3 die ihnen gewordene Macht 
sich nur solange halten lieBe, als es gelange, das Proletariat beim Glauben 

zu halten. Beim Glauben, der Staatsumsturz hatte den Menschen in der 
Fabrik wirklich die Freiheit von kapitalistischer Verknechtung gebracht. Unter 

Tausenden von Unbekannten saf3 auch ich als Unbekannter. Es waren 

abgedroschene Schlagworte, wie man sie Tag fur tag in der marxistischen 

Presse lesen konnte. Es war eine wuste Hetze gegen alles Nationale und 

eine ordinare Preisung des Vaterlandverrates durch die ..Internationale". Man 

merkte dem Sprecher an, daf3 er selbst nicht glaubte, was er sagte, und 

darum lieBe er die Herzen der Zuhorer kalt und ohne Bewegung. Und 

deshalb war auch der Beifall, der ihm am Schlusse zuteil wurde, kalt und 

gemacht. 

Ich meldete mich zur ..Diskussion". Viele tausend fragende Augen waren auf 

mich gerichtet. Als ich zur rot verhangten Tribune hinaufstieg und zu 

sprechen begann. Ich weif3 es nicht mehr, was ich gesagt hatte. Nie aber 

werde ich den Beifallssturm vergessen, der mich umtobte und mich 

hinausbegleitet hatte bis in den Frieden einer sternenubersaten Januarnacht 

des Jahres 1919. 

Acht Tage spater. Wieder der Ruf „An Alle" und wieder Beifall fur den 

Sprecher, ein bestelltes Aufeinanderschlagen weniger Proletarierhande. Und 

wieder meine Meldung zur Diskussion. „Ein Herr Streicher hat sich wieder 

zum Wort gemeldet! Sollen wir ihn sprechen lassen?" Zuruf: ..Sprechen 

lassen" . Und ich sprach wieder. Kaum aber waren die ersten Worte aus 



meinem Munde gekommen, da kamen von den vordersten Stuhlen her 

Protestrufe: „Schlu(3! Er ist ein Provocateur! Er ist ein Arbeiterfeind! Hinaus 

mit ihm!" Und, angespieen und beschimpft von einer aufgehetzten „Masse 

Mensch", verlieB ich nachdenklich das Haus, in dem ich acht Tage zuvor 

umjubelt worden war. 

Es hatte sich aber in den Fabriken und Wirtshausern herumgesprochen: „Hier 
ist Einer, der gibt nicht nach. Man hat ihn aus dem Saal geworfen, weil er 

sagte, die Arbeiter seien betrogen worden, sie laufen, ohne da(3 sie es 

merken, am Nasenring des Kapitalismus herum und der Kapitalismus seien 

die Juden. So ganz unrecht hat er nicht damit." 

Und er kam wieder, dieser „Einer". Als der rote Vorsitzende der 

Massenversammlung mir wieder einmal das Wort entziehen wollte, 

protestierten Hunderte von Zurufen: „Abstimmen! Abstimmen!" Es wurde 

abgestimmt. Die Mehrheit stimmte fur freie Diskussion. Seit jenem Augenblick 

konnte ich nun Woche fur Woche in den Versammlungen der 

Sozialdemokraten, der Unabhangigen, der Kommunisten und Spartakisten 

immer wieder von Beifall unterbrochen, die die mirgewordene politische 

Meinung - wenn auch nur in wenigen Minuten - von mir geben. Die erste Saat 

war aufgegangen! 

Inzwischen war in Versailles das Diktat unterzeichnet worden, das Instrument 
des Hasses und der Rache, das dem Deutschen Volk fur ewige Zeiten die 

Zwangsjacke der Versklavung und damit des nationalen und volkischen 
Untergangs bereiten sollte. Nun war mein Tag gekommen! Blutrote Plakate 

schrieen es in die Stadt hinein: 



„KommtAlle" 

300 Menschen, 

Die sich gegenseitig kennen und auf geheimnisvolle Weise 

Miteinander verbunden sind, 

regieren die wirtschaftlichen Geschicke der Welt! 

So bekennt der GroBjude 

Walther Rathenau! 

Kommt in das Herkules-Velodrom! 

Julius Streicher 

wird das Geheimnis enthullen, 

er wird Euch sagen, wer die Manner sind, 

die den schaffenden Menschen aller Volker versklaven!" 

Und sie kamen, sie kamen Alle. Schon 2 Stunden vor Beginn der 

Versammlung war das Herkules-Velodrom mit Neugierigen uberfullt. 

Zehntausende hatten keinen EinlaB mehr gefunden und fullten den weiten 

Platz und die StraBe, hinuber bis zum Hauptbahnhof. Polizei zu Fuf3 und 

beritten war aufgeboten worden urn die Ordnung aufrechtzuerhalten. Ich war 

in hochgemuter Stimmung, als ich solches Geschehen durchschritt und dann, 

von Zurufen ermuntert, als Redner der ersten von mir einberufenen 

offentlichen Versammlung das Herkules-Velodrom betrat. Und ich sprach. 

Sprach in freier Rede. „Weiter reden! Weiter reden!" Ich sprach bis in die 

Mitternachtsstunden hinein, und als ich geendet hatte und schweiBgebadet 



den Jubelsturm uber mich ergehen lassen muBte, stieg aus meinem Herzen 
ein stilles Dankgebet zum Himmel empor. Ich fuhlte es: nun war der Weg frei 

gemacht zum Herzen der Verfuhrten, zum Herzen der Menschen in der 
Fabrik, zum Herzen des Volkes. Es war eine Bresche geschlagen in den Bau, 
den der Jude Karl Marx in den Gehirnen der schaffenden Menschen errichtet 

hatte. 

Die zweite von wir einberufene Massenversammlung war von einem mit Bier 

und Zigaretten bestochenen Aufgebot von Terroristen gesprengt worden. 

Meine Rede endete in einer blutigen Saalschlacht. 

Inzwischen hatte sich urn mich bereits eine Gruppe von Mannern 

zusammengefunden, die bereit waren, mich mit Einsatz ihres Lebens vor dem 

Terror politischen Verbrechertums zu schutzen. Als in der dritten von mir 

einberufenen Massenversammlung wieder gekaufte Terroristen zur 

Sprengung antraten, wurden sie mit bereitgestellten Wasserschlauchen zu 

Turen und Fenstern hinausgespritzt. Diese kalte Dusche hatte zur Folge, daf3 

nie mehr eine von nur einberufene Versammlung gesprengt wurde. 

Der Pachter des Herkules-Velodroms aber hatte sich einschuchtern lassen. 

Er verweigerte mir fur kunftige Versammlungen den Saal. Das hatte wieder 

sein Gutes gehabt. Ich sprach nun im groBen Saal des „Kultur-Vereins". 

Dorthin wagten Leute zu kommen, die sich fur zu fein gehalten hatten, im 

Saalbau der „Proleten" zu erscheinen und sich dort einer korperlichen Gefahr 
auszusetzen. Es waren Leute, die sich ..Burger" hieBen. Ihnen wurden nun 
wochentlich (in fur sie ertraglicher Weise) Injektionen verabreicht, mit dem 
Erfolg, daf3 nun auch an den Stammtischen der „besseren" Leute daruber 

diskutiert wurde, ob es nicht doch gut ware, hin und wieder den Prediger des 

Neuen anzuhoren. 

Es verging keine Woche, in der ich nicht in einer offentlichen Freitag- 

Versammlung oder in den Sprechabenden der gewordenen Treuschaften 

gesprochen hatte. So war gar bald eine Anhangerschaft von vielen 

Tausenden von Mannern und Frauen herangewachsen. Die 

bekennermutigsten und aktivsten hatten sich bereits durch Eintragung in 

Mitgliederlisten als Gefolgschaft organisiert. Sie nannten sich ..Deutsche 

National-Sozialistische Arbeiter Partei". Ihr sollten alle ehrlich schaffenden 

Deutschen angehoren konnen, gleich welchen Standes und Berufes und 

gleich welchen Religionsbekenntnisses. 

Der Sturmer 

Die burgerliche Tagespresse nahm keine Notiz von der in Nurnberg 

gewordenen Volksbewegung. Sie furchtete geschaftlichen Schaden durch 

den Entzug der Inserate judischer Geschaftsleute. Daf3 auch die marxistische 

Presse sich ausschwieg, war selbstverstandlich. Bald aber wurden im 

marxistischen Lager Stimmen laut, die dagegen protestierten, daf3 man sieh 

gegen die heraufkommende Gefahr nicht zur Wehr setze. Das Totschweigen 

wurde nun abgelost durch gehassige personliche Herabwurdigung und durch 

Bewitzelung meiner Reden. Die marxistische Presse erreichte aber damit das 

Gegenteil von dem, was sie erreichen wollte. Sie weckte die Neugier ihrer 
Leser und diese kamen immer zahlreicher in meine Versammlungen, urn das 



von der roten Presse Geschriebene mit dem von mir Gesprochenen zu 
vergleichen. So wurde judischmarxistischer Ha(3 zur Propaganda fur 

die, denen er schaden sollte. 

Um nun doch eine Moglichkeit zu haben, auch durch ein Presseorgan in die 

Offentlichkeit hinein zu wirken, schuf ich im Jahre 1920 mein erstes 

Wochenblatt „Deutscher Sozialist". Ich war der alleinige Spender des 

Inhaltes. Dieser erhebliche Zuwachs an Arbeit wurde von mir neben meiner 

Berufstatigkeit als Lehrer und als Sprecher der Bewegung geleistet. Es waren 

oft nur wenige -Morgenstunden gewesen, die mir zum Ausruhen zur 
Verfugung standen. Eine einfache Lebensweise und die wachsende Freude 

an dem Geschaffenen lie B fur unmoglich Gehaltenes moglich machen. 

Eigene Unerfahrenheit im Zeitungswesen und die Unanstandigkeit des mit 

der Verlagsarbeit Betrauten hatten zur Folge, da(3 meine erste 

Zeitungsgrundung nach etwas mehr als einjahrigem Bestehen 

zusammenbrach. Das gleiche Schicksal erlitt der im Jahre 1921 geschaffene 

„Deutscher Volkswille". 

Im Fruhjahr 1923 hob ich das Wochenblatt „Der Sturmer" aus der Taufe. Ihm 
war das Gluck beschieden, herein bis in das Jahr 1945, also uber nahezu 25 

Jahre hinweg, meinem Aufklarungskampf als scharfe und Gberaus 

erfolgreiche Waffe zu dienen. Es gab Zeiten, in denen die von meinem auf 

der Statte unseres Kampfes nun gefallen Mitarbeiter Karl Holz besorgten 

„Sturmer Sondernummern" in Auflagen bis zu 4 Millionen in die Welt 

hinausgingen. Der „Sturmer" hatte zum Herzen des deutschen Volkes den 

Weg gefunden, wie es keinem Blatt seiner Art je beschieden war. Das Volk 

selbst war zum Mitarbeiter geworden durch Lieferung von Stoff und durch 

seine immer wieder anfeuernde Mithilfe durch Verbreitung des Kampfblattes. 

Da standen plotzlich an StraBenecken deutscher Stadte Manner und Frauen 

und boten den „Sturmer" zum Kaufe an. Viele von ihnen wurden von 

Terroristen angespieen und auch zu Kruppeln geschlagen. Zwei von ihnen 

sind an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben. 

Als die erste „Sturmer" Nummer an die Offentlichkeit hinausgehen sollte, 

weigerten sich die Zeitungsfrauen, aus Angst vor dem Terror, mein 

Kampfblatt ihren Zeitungsstanden einzuverleiben. Da war ein junges 

Madchen, das sich zu helfen wuBte. Es ging von Cafe zu Cafe und - vielleicht 

dem Madchen zuliebe - fand das angebotene neue Blatt reiBenden Absatz. 

Da der der Verkauf ohne gewerbliche Genehmigung erfolgte, griff die Polizei 

nach der mutigen kleinen Verkauferin und erteilte ihr eine gelinde Strafe. Der 

„Sturmer" aber war durch ein blondes, blauaugiges Madchen in die 

Offentlichkeit hineingefuhrt worden. Furderhin waren Juden selbst zu 

Propagandisten geworden: Ihnen besonders peinliche „Sturmer"-Ausgaben 

kauften sie in Massen auf. 

Bis der „Sturmer" zu dem dem sich entwickelt hatte, was er dann geworden 

war, gab es noch gar manch andere druckende Sorge. Einmal waren die 

Schulden an die Druckerei auf RM 17.000 angewachsen. Es drohte der 

Zusammenbruch. Da kam Hilfe durch ein Geschehen, das man im Volke als 
„Wunder" bezeichnen wurde. Auf einer von Frauenhand geschriebenen 

Postkarte ohne Namen wurde ich fur eine bestimmte Nachmittagszeit 



ans Tiergartnertor bestellt. Die Neugierde lie B mich der geheimnisvollen 

Aufforderung Folge leisten. Da kam ein Madchen mit 2 an den Seiten 

herabhangenden blonden Zopfen auf mich zu und ubergab mir einen dicken 

Brief. Die Frage nach ihrem Namen und nach dem Woher und Wohin 

beantwortete sie mit einem verbindlichen Lacheln. Als ich auf der Redaktion - 

es war ein kleines Zimmerchen in der Druckerei - den Brief offnete, lagen vor 

mir auf dem Tisch 20 Tausendmarkscheine. Der Sturmer war seiner Not 

wieder entwunden. Ich habe nach der Machtubernahme in offentlichen 

Versammlungen wiederholt gebeten, der gutige Spender moge sich melden, 

damit ich ihm vielleicht selbst helfen oder eine Freude machen konne. Jenes 

unbekannt gebliebenen Heifers und der kleinen Gberbringerin von ehedem 

sei im Haus der Internierten in Mondorf in dankbarer Herzlichkeit gedacht. 

Im Jahre 1935 starb mein damaliger Verleger W. H. in einem Nurnberger 

Krankenhaus. Ich hatte mit ihm keinen schriftlichen Vertrag geschlossen 

gehabt, und als er nun tot war, erklarte seine Witwe den „Sturmer" als ihr 

Eigentum. Urn nicht prozessieren zu mussen und das Weitererscheinen des 

Kampfblattes nicht in Frage zu stellen, kaufte ich fur RM 45.000 mein 

Eigentum zuruck. Das Geld hatte mir ein Nurnberger Geschaftsmann gegen 

Schuldschein zur Verfugung gestellt. 

Die ..Sturmer"-Arbeit wirkte auch weit uber Deutschland hinaus und es ist 

kennzeichnend, daf3 mein Kampfblatt auch dort seine Nachahmer fand, 

sowohl in der Gestaltung des Inhaltes als auch in der Form, in der Art, in der 

er sich zu geben wuBte. Es entstanden „Sturmer"-Wochenblatter in 

Danemark, Nordamerika, Sudamerika, sudafrika, Indien, Japan und 

Mandschuko. 

Wenn vom "Sturmer" gesprochen wird, muB auch jenes Mannes gedacht 

werden, der mit seinem begnadeten Zeichenstift sich als wertvoller 

Mitkampfer erwiesen hat. "Fips" war vom Sturmer nicht mehr wegzudenken. 

Sein Lebensweg ist so ungewohnlich wie der Augenblick, der ihn zum 

Sturmer fuhrte. Als Sohn eines Nurnberger Fabrikarbeiters trat er mit 16 

Jahren als Freiwilliger des ersten Weltkrieges bei der Marine ein. Als "Roter" 

Matrose wurde er am Ende des Krieges mit in die Revolution hineingerissen. 

Auf abenteuerlichem Weg kam er dann nach Triest. Nachdem er sich dort in 

einer Brauerei das Notige erarbeitet hatte, fuhr er nach Argentinien, wo er auf 

einem weiten Landgebiet die Indianer beaufsichtigte, die die Viehherden des 

Besitzers, eines reichen Juden in Buenos Aires zu besorgen hatte. In dieser 

weiten Einsamkeit der Fremde ubte er sich mit einem Bleistift im Zeichnen. 

Dann fuhr er nach der groBen Stadt hinuber und verdiente sich mit 

Karikaturen fur die dortige Presse seine ersten Groschen als geborener 

Kunstler. Die Sehnsucht trieb ihn dann mit der ihm gewordenen Frau und 2 

Kindern nach Deutschland zuruck. Die sozialdemokratische Zeitung 
"Frankische Tagespost" hatte ihn beauftragt, in einer Gerichtsverhandlung 
mich, den angeklagten, mit seinen Zeichenstift zu verspotten. Als er nun aber 
zum ersten Mai mit eigenen Augen den Mann sehen und mit eigenen Ohren 
ihn horen konnte, den seine roten Auftraggeber haBten, lie B er mir durch den 
Gerichtsdiener eine Zeichnung ubergeben. Mein Gegner, der demokratische 
Oberburgermeister, war als Skelett mit hangendem Kopf dargestellt. Der vor 
ihm stehende judische Justizrat SuBheim beschaute ihn mitleidsvoll und 



sagte: "Bis auf die Knochen blamiert". Die "Sturmer" Ausgabe mit dieser 

Zeichnung wurde beschlagnahmt, was zur Folge hatte, da(3 die nachste 

Auflage um ein vielfaches anstieg. Seitdem zeichnete "Fips" fur den "Sturmer" 

bis zum Fruhjahr 1945. Ob auch er als "Kriegsverbrecher" in Haft genommen 

wurde, ist mir in diesem Augenblick nicht bekannt. 

Ich hatte nie ein Verlangen darnach, in meiner "Sturmer" - Arbeit von 
Angehorigen einer sog. "Intelligenz" verstanden und anerkannt und in meinen 
offentlichen Reden von ihnen belobt zu werden. Ich wollte in meiner 
Aufklarungsarbeit den schaffenden Menschen in seiner Masse packen, 
mitreiBen und ihn in seinem Herzen gewinnen. Der Mensch des Werktags ist 
in seinem Denken einfach und in seinem Fuhlen gro(3. Er will, daf3 man so zu 
ihm redet, wie er selbst spricht und gerne reden mochte: Often, ehrlich, ohne 

Hinterhalt! Zu solcher Art des Sprechens und Schreibens hatte ich auch 
meine Mitarbeiter am "Sturmer" und der Partei erzogen. Einer meiner besten 
Heifer war Ernst Hiemer gewesen, der nun auch der Ehre zuteil geworden ist, 

gefangengesetzt zu werden. 

Wo Licht ist, ist auch Schatten, und wo gehobelt wird, fallen auch Spane. Es 

ware unnaturlich gewesen, wenn der "Sturmer" nicht auch Fehler gemacht 

haben. Nur Menschen, die selbst ohne inneres Leben sind und unfahig 

gewesen waren, eine 25jahrige "Sturmer"-Arbeit zu leisten, hangen nicht 

kleinlich an dieses Oder jenes Danebenhauen und gefallen sich darin, mit 

einzelnem das Ganze und GroBe unbeachtet zu lassen. Diese Kritiker 

merken gar nicht, wie sie sich damit selbst ein Zeugnis der Kleinheit und 

Erbarmlichkeit ausstellen. 

Die groBte Anerkennung ist meiner Arbeit aus dem Munde des Feindes 

geworden. Nach meiner Gefangenensetzung sagte ein judischer 

Polizeioffizier: "Sie haben mit Ihrem "Sturmer" eine ganze Welt zum Brennen 

gebracht". 

Adolf Hitler spricht! 

"Haben Sie schon Adolf Hitler sprechen gehort?" so wurde ich seit einiger Zeit 

immer wieder gefragt. Und als dies wieder einmal geschehen war, war es mir, 

als hatte das Schicksal wieder einen Ruf an mich gerichtet. 

Es war an einem Wintertag des Jahres 1922. Da saf3 ich wieder einmal in 
einer offentlichen Versammlung als Unbekannter unter Unbekannten. Ich saf3 

in einer Massenversammlung im Saal des "Burgerbraus" in der 

RosenheimerstraBe zu Munchen. Eine ungeheure Spannung der Erwartung 

lag uberdem machtigen Versammlungsraum. 

Plotzlich kam der Ruf von auBen her: "Hitler kommt". wie vom Strahl einer 

geheimnisvollen Kraft getroffen, erhoben sich die vielen Tausende von 

Mannern und Frauen von den Stuhlen, streckten ihren rechten Arm wie zum 

Segen empor, und wie der Schrei einer Urgewalt brauste immer wieder der 

Ruf "Heil Hitler" dem Herankommenden entgegen. Mit Muhe bahnten ihm 

seine Begleiter den Weg durch die drangenden Menschenmassen. 

Als er nun auf dem Podium stand und mit einem von Freude uberglanzten 



Gesicht in die tobende Begeisterung hinabschaute, fuhlte ich es, in diesem 

Adolf Hitler muBte etwas Besonderes sein! Der Sturm der Begeisterung war 

abgelost worden durch eine wundersame erwartende Stille. 

Nun sprach er. Erst langsam und kaum betont, dann aber immer schneller 
und kraftvoller und schlieBlich weiterwachsend zu groBer Starke. Was er 
sagte, war die Offenbarung einer tiefen Erkenntnis der Ursache, die das 
deutsche Volk in sein Ungluck sturzte, und es war die Offenbarung eines 
tiefen Glaubens an den Gott, der aus der Kraft des deutschen Geistes und 
des deutschen Herzens heraus die Ketten der Sklaverei brechen werde, 

wenn die Zeit gekommen sei. Es war ein ungeheurer Reichtum von 

Gedanken, die in einer mehr als dreistundigen Reden aus seinem Munde 

kamen, gekleidet in die Schonheit einer begnadeten Sprache. 

Jeder fuhlte es: Dieser Mann spricht aus einer gottlichen Berufung heraus, er 
spricht als Abgesandter des Himmels in einem Augenblick, indem die Holle 

sich auftat, alles zu verschlingen. 

Und alle hatten ihn verstanden, mit dem Hirn und mit dem Herzen, die 

Manner und auch die Frauen. Er hatte gesprochen fur Alle, fur das ganze 

deutsche Volk. Es war die letzte Stunde vor Mitternacht gewesen, als seine 

Rede ausklang in feierlicher Mahnung: "Arbeiter der Stirn und der Faust! 
Reicht Euch die Hande zu einer deutschen Volksgemeinschaft des Herzens 

und der Tat!" 

"Wir treten zum Beten vor Gott den Gerechten!". Noch nie zuvor hatte ich 

dieses Lied so innig flehend und so voll des Glaubens und der Hoffnung 

singen horen und noch nie zuvor hat mich der Gesang des "Deutschland"- 

Liedes so tief ergriffen, wie es geschah in jener Massenkundgebung, in der 

ich Adolf Hitler zum ersten male sah und sprechen horte. Ich fuhlte es: In 

diesem Augenblick hatte mich das Schicksal zum zweiten mal gerufen! Ich 

eilte durch die jubelnden Massen hinuber zum Podium und stand nun vor 

ihm: "Herr Hitler! Ich heiBe Julius Streicher! In dieser Stunde weif3 ich es: Ich 

kann nur ein Heifer sein, sie aber sind der Fuhrer! Ich ubergebe Ihnen hiermit 

die von mir geschaffene Volksbewegung in Franken." 

Fragen schaute er mich aus der blauen Tiefe seiner Augen an. Es waren 

lange Augenblicke gewesen. Dann aber ergriff er mit groBer Warme meine 

Hande: "Streicher, ich danke D i r !" 

So hatte mich das Schicksal zum zweiten Male gerufen. Diesmal war es der 

groBte Ruf in meinem Leben. 

Die Nurnberger sind eigenwillige Menschen und darum waren sie nur Bayern 

gewesen, weil man sie mit weiB-blauen Grenzpfahlen dazu gemacht hatte. 

Weil sie sahen, daf3 kein Mensch ohne Fehler sei, glaubten sie auch nicht an 

die Unfehlbarkeit des Papstes. Martin Luther fand bei ihnen eine besonders 

freundliche Aufnahme und als es gait, sich zu entscheiden, schlugen sie sich 

nicht zu den katholischen Habsburgern, sondern zum protestantischen 

Schweden Gustav Adolf. 



Von ihrer Gesinnung hatten sie auch kein Hehl gemacht, als Napoleon 

Bonaparte Deutschland in Fesseln legte und seine Statthalter das Volk 

schikanierten. Da war es der Nurnberger Buchhandler Friedrich Palm 

gewesen, der die Schrift verlegte "Deutschland in seiner tiefsten 

Erniedrigung" und der dann seines Bekennermutes wegen den Marty re rtod 

erleiden muBte, in Braunau am Inn, wo 85 Jahre spater Adolf Hitler geboren 

wurde. 

Die Franken waren nicht wenig erstaunt, als sie davon erfuhren, was sich in 

Munchen zugetragen hatte. Manche sagten, ich hatte Franken an die 

Jesuiten verraten und andere wieder frugen, ob ich denn wirklich glaube, von 

einem geborenen Osterreicher konne Gutes kommen. Die 150%igen 

Nurnberger aber schimpften, es hatte umgekehrt sein sollen, nicht die 

Nurnberger hatten nach Munchen, sondern die Munchener hatten nach 

Nurnberg kommen mussen. 

So war die Aufnahme Hitlers in der ersten offentlichen Versammlung in 

Nurnberg noch nicht eine uberfreudige. Daf3 MiBtrauen gegen den 

"verkappten Jesuiten" Adolf Hitler, der seine Weisungen direkt aus dem 

Vatikan beziehe, hatte aber schon bald der Gberzeugung Platz gemacht, daf3 

hier kein "Osterreicher", kein "Vatikanist" und auch kein "vom 

GroBkapitalismus ausgehaltener Provokateur" spreche, sondern ein Mann 

aus dem Volk, der das Herz auf dem rechten Fleck hat und er mit seinem 

klaren Kopf weif3 was er will. So war das erste Auftreten Adolf Hitlers in 

Nurnberg ein groBer Erfolg gewesen: Munchen und Nurnberg hatten sich mit 

dem herzen verbunden! Die Brucke nach Norddeutschland war geschlagen! 

Gberall in Deutschland hebt nun ein Erwachen an. Arbeiter der Stirn und der 

Faust werden zu Predigern, Manner, die nie in ihrem Leben daran gedacht 

hatten, daf3 sie es einmal wagen wurden, offentlich zu sprechen. Von dem 

Namen Adolf Hitler ging eine wundersame Kraft aus, Sodas auch solche nun 

zu seinen Jungern wurden, die den Menschen Adolf Hitler nie gesehen 

hatten. Es ist eine Bewegung der herzen, die alle erfaBt und die auch die 

Frauen zu treuen, aufmunternden Helfern macht. Die Jugend aber reiht sich 

ein in die braune Front und strahlt mit lachenden Augen das Gluck aus, das 

dem deutschen Volk zu werden beginnt. 

Gber Deutschland lag zu jener Zeit eine furchtbar druckende Stimmung. Von 
auBen her hohnte ein unerbittlicher Feind, der angeblich im Jahre 1919 mit 

dem deutschen Volk "Frieden" geschlossen hatte, und im Innern des 

verstummelten Reiches tobte sich der Teufel aus. Deutschland war zinsbar 

gemacht worden von der "Hand Juda". Seine Arbeit auf dem Acker und in der 

Fabrik gait nur noch der Beischaffung des Tributes fur die Sieger und 

Versklaver. Aber, wie gerne wurde das deutsche Volk wieder gearbeitet 

haben, hatte es dazu nur eine Moglichkeit gehabt. Die Maschinen lagen still, 

weil die Rohstoffe fehlten, und wo sie da waren, durfte nicht gearbeitet 

werden, weil die Drahtzieher der Massenstreiks es so haben wollten. Von 

AuBen her storte die Blockade die Zufuhr, und was der deutsche Acker 

erzeugte, reichte nicht fur Alle. Die Sauglinge griffen vergeblich nach der 

Brust der Mutter, sie war leer. Viele Hunderttausende Manner, Frauen und 

Kinder starben an Unterernahrung, sie starben den Hungertod. 



Der Dollar war zum Konig erhoben worden. Die deutsche Mark fiel, fiel von 

einem Tag zum andern. "Proleten" waren uber Nacht zu Millionaren 

geworden, und schlieBlich muBte man das, was man gestern noch mit 1 

Million erstehen konnte, heute mit 1 Milliarde und morgen schon mit 1 Billion 

bezahlen. Der Teufel hatte seine Narrenkappe aufgesetzt. Und die 

Getriebenen, Gehetzten wuBten diesen Teufel nicht zu erkennen. 

Ungewaschen, mit zerschlissenem Gewand und verfinsterten Gesichtern 
walzt sich die gepeinigte "Masse Mensch" durch die StraBen und sucht den 

Peiniger und fand ihn nicht. Eine ungeheure Gewitterschwule lag uber 

Deutschland. Einer sagte es zum anderen und alle sagten es einander nach: 

"so kann es nicht mehr weitergehen, es muB etwas kommen und schon bald, 

lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende." Die aber, die 

wieder zu glauben angefangen hatten, schauten hoffend hinuber nach 

Munchen mit der bangen Frage: 1st es schon soweit, kann er es schon 

wagen, was fruher oder spater doch gewagt werden muB? 

Hitlers Rettungsversuch 

(Der Marsch an die Feldherrnhalle) 

Es war ein truber, feuchtkalter, nebelverhangener Tag, als ich im Wagen 

eines Freundes nach Munchen hinuber fuhr, urn mit dabeizusein. Man 

schrieb den 8. November 1923. Adolf Hitler hatte gerade im Saal des 

"Burgerbraukellers", wo sich ein satte, burgerliche Welt versammelt hatte, urn 

den Staatskommissar von Kahr im Schutz eines groBen Polizeiaufgebotes 

anzuhoren, einen AlarmschuB abgegeben. Unbehindert durchschritt er die zu 

Tode erschrockene Versammlung und verkundete nun in klaren, von tiefen 

Ernst und tiefer Entschlossenheit getragenen Worten den Beginn der 

"Nationalen Revolution". 

Wie eine Erlosung lag es uber der Versammlung, als Herr von Kahr seine 

Hand in die Hand Adolf Hitlers legte und seine Mithilfe versicherte. Sein 

Polizeiminister tat das gleiche. Die Versammlung loste sich auf und verlor 

sich in der Novembernacht. Herr von Kahr aber saB lange noch am Tisch 

eines Nebenraumes mit General Ludendorff und Adolf Hitler zusammen, und 

als er sich dann nach gegebenen Ehrenwort an seinem Wagen verabschiedet 

hatte, war es mir wie ein Stich ins Herz gegangen: "Hitler! Hast Du den Blick 

seiner dunklen Augen gesehen? Er ist ein Meineidiger, er ist Verrater!" 

Wir waren auseinandergegangen, und als ich in der Mitternachtsstunde 

wieder den Raum betrat, in dem der General und der Gefreite des 

Weltkrieges berieten, sah ich die Sorge auf ihren Gesichtern. Und dann 

ubereilten sich die Nachrichten. Als Hitler in der 2. Stunde nach Mitternacht 

von einer Erkundungsfahrt in die Stadt zuruckgekehrt war, war es zur 

GewiBheit geworden: Das Ehrenwort war gebrochen, die gewollte Tat 

verraten! Durch die Polizeireviere und Kasernen gingen die Befehle, 

unterzeichnet von Herrn Kahr. 

Gegen die dritte Stunde nach Mitternacht hielt ich eine Ansprache an die fur 
den Beginn der "Nationalen Revolution" unter ihrem Kommandeur Robert 



Wagner bereiten Soldaten der Kriegsschule. Jugendliche Begeisterung lag 

auf den Gesichtern, als ich geendet hatte. Von einem Balkon herab hatte 

Adolf Hitler zugehort, und als mich sein Blick traf, legte sich ein tiefes Weh 

auf mein Herz. 

Als die erste, noch trube Morgenhelle des 9. November 1923 durch die 

Fenster des "Burgerbraukellers" kam, machte ich Hitler den Vorschlag, es 

noch mit einer Aufpeitschung der Massen zu versuchen. Er diktierte einen 

Befehl in die Maschine, der mir die nun zu machende Propaganda ubertrug. 

In gehobener Stimmung fuhr dann eine mit SA-Leuten besetzte 
Wagenkolonne in die Stadt hinein. Auf dem Platz vor der Marxisten-Zeitung 
"Munchener Post" hielt ich meine erste Ansprache: "Die nationale Revolution 

rast durch das Land. Jetzt gibt es keine Parteien mehr, es gibt nur noch 

Deutsche. Arbeiter der Stirn und der Faust! Reicht Euch die Hande! Brecht 

die Kette der Sklaverei, in der uns der Weltkapitalismus der Juden und ihrer 

Heifer gebracht hat! Deutschland Erwache!". 

Das Unerwartete geschah: Die Tausende, die auf dem roten Platz standen, 
sangen mit uns das Deutschlandlied. 

Auf den Bauplatzen eilten die Arbeiter herbei, aus den Geschaftshausern die 

Angestellten, und wer des Weges kam, ging nicht weiter, jeder wollte wissen, 

jeder wollte horen. Es war ein erhebendes Gefuhl, zu erleben, wie das Volk 

sich anschickte, denen beizustehen, die der Schande und dem Elend den 

TodesstoB versetzen wollten. 

Es war die 12. Stunde des Mittags, als ich auf dem weiten Raum vor der 

Feldherrnhalle, inmitten von Zehntausenden jubelnder Menschen, meine 

Rede beendet hatte. Ein Sonnenstrahl hatte eben die dustere Wolkenwand 

durchbrochen gehabt und hatte eine von der Theatiner-Kirche 

herubergeflogene rotbraune Taube noch roter gemacht: Wie eine Vorahnung 

kam es aus meinem Munde: "Seht die Taube dort oben! Es ist, als kunde ihr 

blutrotes Kleid die Schwere des kommenden Augenblickes". 

Eine Stunde spater lag die Hakenkreuzfahne, die wahrend meiner Rede sich 
neben mir befunden hatte, im Blute derer, die sie getragen hatten. Sie wurde 

zur "Blutfahne" der Bewegung. 

Als wir nun in schneller Fahrt dem "Burgerbraukeller" zueilten, standen bereits 
die Tausende, die den Marsch in die Stadt antreten sollten, bereit. Ich begab 
mich nach ruckwarts in die 4. Reihe. Als wir der Ludwigsbrucke naherkamen, 

eilte ich an die Spitze des Zuges. Die Polizeileute, die ihre Gewehre zur 
Abwehr angelegt hatten, wurden uberwaltigt. Nun, blieb ich an der Spitze des 

Zuges Hinter mir war die Blutfahne und in der 1 . Reihe nach ihr befanden 
sich Erich Ludendorff und Adolf Hitler. Es war ein fast feierlicher Schritt, den 

wir marschierten. 

Zu beiden Seiten der StraBe standen die Menschen zu Mauern angestaut. 

Manner mit ernstem, fragendem Blick und Frauen mit Sauglingen auf den 

Armen. Viele hatten den rechten Arm zum GruB erhoben. Man sah Tranen 

der Freude und auch Tranen des ahnenden Wissens, daf3 irgendwo der Tod 



warte auf diesen oder jenen von uns. Die Jungens und Madels aber, die uns 

am nachsten standen, schrieen aus Leibeskraften: „Heil Hitler", „Heil 
Ludendorff" und „Deutschland Erwache!". Von den Fenstern herab schauten 
manche Staatsburger ohne innere Bewegung. Fur diese war dieser Zug ein 
Ereignis, von dem man aus Neugierde Kenntnis nimmt, urn dann wieder zur 

geschaftlichen Tagesordnung uberzugehen. Von vielen Fenstern hingen 
Fahnen herab mit dem Hakenkreuz auf weiBer Scheibe und rotem Grunde: 

Hitlerfahnen! 

Als der Zug zum Max-Josephs-Platz eingebogen war und dann mit dem Blick 

auf die LudwigstraBe weiter marschierte, wuBte es ein jeder, da(3 es nun gait, 

das Herz fest in die Hand zu nehmen: Von der Residenz bis heruber zur 

Feldherrnhalle sperrte eine graue Menschenmauer von Polizeisoldaten mit 

zum SchuB bereit gemachten Gewehren den Ausgang zur LudwigstraBe! Wir 

sahen die Gefahr und wuBten, daB doch kein Zuruck mehr geben konne. Wie 

die geheimnisvolle Kraft eines ungeheuren Magneten zog es uns an und eine 

innere Stimme befahl: Weiter! Weiter! 

Mit dem Revolver in der Hand war ich der Mauer entgegengesprungen: 

„SchieBt nicht! Hinter uns sind Ludendorff und Hitler"! Da krachte schon die 

erste Salve in die StraBe hinein. 16 Tote lagen auf dem Pflaster. Die Toten 

der „Ewigen Wache"! Die Hakenkreuzfahne, die ihnen vorausgezogen war, 

hat in ihrem Blut die Weihe empfangen. 

Die Gewehre verstummten und als der letzte Schrei „M6rder" verklungen war, 
legte sich eine entsetzliche Stille uber die StraBe. 

Adolf Hitler saB aufrecht in seinem Wagen, mit der Hand des rechten Armes 

seinen ausgefallenen linken Arm haltend, neben sich aber lag ausgestreckt 

auf einer Bahre ein blutendes Kind. So verlieB er den Platz, aus dessen Blut 

sich dereinst das Mahnmai an der Feldherrnhalle erheben sollte: „Und sie 

haben doch gesiegt!" 

Noch in der Nacht des gleichen Tages wurde ich im Zuge auf der Fahrt noch 
Nurnberg von Kriminalbeamten verhaftet und in ein mittelalterliches VerlieB 

gesperrt. Viele Tausende von Menschen hatten sich auf dem Bahnhofsplatz 

in Nurnberg versammelt, und als ich den Gefangenenwagen bestieg, wollte 

der Ruf kein Ende nehmen: „Streicher Heil! Heil Streicher!" 

Als ich die langen Stunden des Nichtruhenkonnens in meiner Gefangniszelle 

auf und abschritt, sah ich plotzlich in einer dunklen Ecke die mit rotem Stift 

geschriebenen Worte: „Hab Sonne im Herzen, ob sturmt oder schneit"! Wie 

gerne wurde ich diesem Spender jener Aufmunterung die Hand gedruckt 

haben. Der alte Trotz des lachenden Ertragens war wieder in mich 

gekommen. Und als dann noch aus irgend einer Nachbarzelle das von einer 

Frauenstimme gesungene Lied „Wo die Alpenrosen gluhen" in meine 

Einsamkeit geklungen war, hatte ich so gerne dieser Sangerin die roten 

Rosen hinuber gegeben, die treue Liebe uber die kalten Hand eines 

Gefangniswarters mir hatte zukommen lassen. 

„Sie sind Frei! Ich habe Befehl, Ihnen zu sagen, Sie mussen sich sofort, ohne 



aufsehen zu erregen, nachhause begeben!" Ich hatte mich schon in 

Gedanken als „Hochverrater" in einer langjahrigen Gefangnisstrafe gesehen 

und nun diese Gberraschung! Wie ein Vogel, der der Freiheit langst entwohnt 

ist, suchte ich erst zu Besinnung zu kommen. Dann aber eilte ich die 

steinernen Treppen empor, hinaus in die Nacht des 10. Novembers 1923. 

Plotzlich der Ruf: „Heil Streicher!" Schon nach wenigen Augenblicken stand 

ich inmitten freudig bewegter Frauen und Manner. Und schon im nachsten 

Augenblick stand ich auf einem Tisch, droben im beruchtigten Saale des 

„Beckengartens" „Hitler lebt! Das Blut ist nicht umsonst geflossen!" Dann eilte 

ich nachhause zu den Kindern und deren Mutter 

Als ich eben beim Mittagessen saf3, rief es durchs Telephon: „Die StraBen 
sind voller Menschen, sie rufen immerwieder Ihren Namen!" Ich konnte mich 
nicht mehr halten, sprang in den Wagen und fuhr in die Stadt, vorbei an den 
Plakaten auf denen das Standrecht verkundet war. Und sprach vom Wagen 
herab zu den sich durch die KonigstraBe schiebenden Massen. Es hatte nur 
noch eines Wortes bedurft, und der Sturm ware losgebrochen. Das war der 

11 . November 1923. 

In Landsberg 

Ich floh aus der Stadt. Als ich wieder einmal mit Gesinnungsgenossen mich 

zu heimlicher Beratung zusammengefunden hatte, wurde ich verraten, 

verhaftet und nach Landsberg gebracht. Hier war ich Zellennachbar von dem 

Parteigenossen Amann und Major Huhnlein und noch vielen anderen. 

Weil ich zum Guckloch der Zeile, in der in der ersten Zeit seiner 

Gefangensetzung Adolf Hitler untergebracht war, „Heil Hitler" hineingerufen 

hatte, wurde ich mit Entzug des Rundganges im Gefangnishof bestraft. Der 

Direktor wollte nicht begreifen, wie ein gebildeter Mensch sich solch einer 

Disziplinlosigkeit schuldig machen konne. 

Aus der Regierung in Munchen war dem Gefangnisarzt in Landsberg 

nahegelegt worden, Adolf Hitler fur geisteskrank zu erklaren. Der Arzt 

weigerte sich, wurde in Pension geschickt und ist dann als anstandiger 

Mensch gestorben. Hitler hat wiederholt sich dieses Gefangnisarztes erinnert 

und mit groBer Achtung von ihm gesprochen. Im Gefangnis schrieb Adolf 

Hitler sein groBes Bekenntnis: „Mein Kampf". 

Existenzvernichtung und Ehrabschneidung 

Die Partei war seit dem 9. November aufgelost und das offentliche Werben 

fur sie verboten worden. So war es eine freudige Gberraschung als mir im 

Fruhjahr 1924 die Wahl zum Abgeordneten des Bayerischer Landtags die 

Moglichkeit einbrachte, im Schutze der Immunitat von der Tribune des 

Parlaments herab meine nationalsozialistische Gberzeugung kundmachen zu 

konnen. Ich kam mir in diesem hause vor, wie ein Hecht in einem Teich mit 

fettgewordenen Karpfen. 

Unter den sozialdemokratischen Abgeordneten befand sich ein rassisch 
besonders gut aussehender, der den Mut besaB, mich beim Verlassen des 

Landtagsgebaudes zu uberfallen. Als er nach der nationalsozialistischen 
Machtubernahme, im Jahre 1933, arbeitslos geworden war, sorgte ich dafur, 



da(3 ihm das Amt eines Leiters des Fremdenverkehrs in Nurnberg wieder 

zugeteilt wurde. 

Der Jude Alberti-Sittenfeld hat im Jahre 1883 in der Zeitschrift „Gesellschaft" 

geschrieben : 

„ Wer es wagt, gegen die Juden den Kampf aufzunehmen, dem werden sie 
den Boden der Existenz entziehen und mit viehischer Brutalitat und mit den 
niedrigsten Mitteln solange bekampfen, bis ihm die Nerven versagen und er 

den Kampf aufgibt. " 

Ich muBte gar bald erfahren, da(3 er die Wahrheit bekannt hatte. Im 

bayerischen Landtag fand sich gegen mich eine Mehrheit aller Farben und 

Bekenntnisse zusammen; sie hob meine Immunitat auf, damit die Regierung 

meine Disziplinierungdurch Amtsenthebung besorgen konnte. Ich wurde dann 

vom Disziplinargericht, das selbst unter einem Zwang stand, zur Entlassung 

aus meinem Amt als Lehrer verurteilt. Die Urteilsbegrundung war sehr 

anstandig gewesen. 

Immer wieder wurde ich vom Staatsanwalt wegen „Gotteslasterung und 

Religionsvergehen" unter anklage gestellt. Die Juden hatten es erreicht, daf3 

ihnen der Schutzparagraph der christlichen Bekenntnisse zugebilligt wurde, 

und so konnte es kommen, daf3 mein Kampf gegen die judische R a s s e als 

Religionsvergehen ausgelegt und bestraft wurde. Zuerst waren es Geld- und 

dann Gefangnisstrafen, mit denen ich bedacht wurde. 

Es gab manchen Richter, dem man es ansah, wie leid es ihm tat, wenn er 

von den Paragraphen gezwungen wurde, mich zu verurteilen. In vielen 

Urteilen wurde die Lauterkeit meines politischen Kampfes anerkannt. 

In einem meiner groBten Prozesse, die ich zu bestehen hatte, war mein 

Gegner eine in damaliger Zeit sehr prominente und in der Demokratie sehr 

geschatzte Personlichkeit gewesen. Nach Munchener Muster hatte mein 

Gegner in einem handschriftlichen Brief an den Staatsanwalt gefordert, man 

sollte mich durch amtsarztlichen BeschluB fur geisteskrank erklaren. Einem 

kleinen Beamten ist es zu danken, daf3 der teuflische Plan mir rechtzeitig 

bekannt wurde, Ich allarmierte in einem Flugblatt die Offentlichkeit und 

machte damit einen Strich durch die Rechnung meiner Feinde. Den 

Staatsanwalt aber, der mich in jenem ProzeB als „Gemeingefahrlich" 

bezeichnet und damit auf dem beruhmten Paragraphen 52 hingezielt hatte, 

schlug ich nach der Machtubernahme zur Beforderung zum 

Gerichtsprasidenten in Bamberg vor. 

Als die Schaffung der Goldmark die Inflation abgelost hatte, glaubte man auf 

judischer Seite, die materielle Not in der ich mich befand, wurde mich murbe 

machen. Durch Mittelsleute, denen hohe Beitrage zugesichert waren, bot 

man mir mehrere hunderttausend Goldmark und eine Villa in der Schweiz, 

wenn ich meinem Kampf entsagen wurde. Ich war begluckt, meinen Kampf in 

seinem Beginn schon so hoch bewertet zu sehen. 

Als die Bestechungsversuche erfolglos geblieben waren, trat das Mittel der 



Ehrabschneidung in Aktion. Ein bestochener Arbeitsloser sagte in einem 

BeleidigungsprozeB aus, ich hatte mit seiner geschiedenen Frau intime 

Beziehungen unterhalten. Die Frau konnte den Nachweis erbringen, da(3 sie 

mich erst im Gerichtssaal kennengelernt hatte. Der Verleumder wurde 

verurteilt. 

Als ich wieder einmal im Gefangnis sa(3, uberreichte mir mein Rechtsanwalt 
ein Flugblatt, das durch die Stadt ging und auf dem behauptet wurde, ich 
hatte im ersten Weltkrieg eine franzosische Lehrerin vergewaltigt und der 

Verbreiter dieser Nachricht hatte es mit angesehen. Bei der 

Beleidigungsverhandlung bekraftigte der Flugblattschreiber mit einem Eid 

seine Behauptung. Er hatte wohl damit gerechnet, die angeblich von mir 

vergewaltigte Franzosin konnte nach so langer Zeit nicht mehr ausfindig und 

als Zeuge beigebracht werden. Der Staatsanwalt gab meinem Antrag auf eine 

Einleitung eines Strafverfahrens wegen Meineides statt. Bei ihrer 

Vernehmung konnte die schon recht alte Franzosin bekunden, da(3 sie mich 

nie im Leben gesprochen habe. Der Verleumder wurde verurteilt. Verraten 

durch seinen urn den Judas-Lohn betrogenen Mithelfer, kam es heraus. Der 

meineidige Verleumder hatte RM 30,- erhalten! Ausgerechnet 20 Silberlinge, 

wie sie einst dem Judas Ischariot ausbezahlt worden waren! Die Zeitungen 

aber, die uber ganz Deutschland hinweg die Verleumdung in groBer 

Aufmachung gebracht hatten, unterlieBen es, von der Verurteilung des 

Verbrechers Kenntnis zu nehmen. Wessen Interessen dies Zeitungen zu 

dienen hatten, war aus diesem Verhalten klar ersichtlich. 

Noch auf andere Weise hatte man es versucht, meinen Nerven 

beizukommen. Ein Vertreter der Judenschaft hatte einem vermeintlichen 

Vertrauten bei der Nurnberger Polizeibehorde verraten, daf3 man sich 

vergeblich bemuht hatte, mich auf meinen Versammlungsfahrten durch 

Deutschland in das Netz einer dazu bestellten Esther zu locken. 

Die Flugblatter, in denen ich immer wieder unerlaubter Liebe bezichtigt 

wurde, gehen in die Dutzende. SchlieBlich versuchte man noch, mich zum 

„Kinderschander" und „Homosexuellen" zu stempeln. 

Die Verleumdungsaktionen waren wohl das schwerste, was ich in meinem 

25jahrigen Aufklarungskampf zu ertragen hatte. Es war fur meine Gegner 

eine groBe Gberraschung, daf3 meine Nerven nicht versagten und ich immer 

wieder meine Mitarbeiter aufs neue aufforderte: Der Kampf geht weiter! 

Nun sollte noch das allerletzte Mittel in Anwendung kommen: Der Mord! Eine 

gutige Vorsehung hat mich auch solche Vernichtungsversuche bestehen 
lassen, sei es gewesen, als ich im Jahre 1921 auf einer Versammlungsfahrt 
im besetzten Gebiet aus dem Zug geworfen werden sollte, sei es bei Saal- 

oder StraBenschlachten oder in Augenblicken, in denen ich in spater 

Nachtstunde die Tur zum Mietshaus betrat, in dessen 4. Stock ich wohnte. 

Alle mir zugedachten Kugeln sind fehlgegangen. 

Ein Gutes aber hatten die Verleumdungsfeldzuge gegen mich, sie waren eine 

Propaganda, die auch dort meine Versammlungshauser fullten, wo man es 

nicht erwartet hatte, und mir Leute als Zuhorer zufuhrte, die nur aus Neugier 



aus ihrer Tragheit gerissen werden konnten. 

Der Kampf geht weiter 

Die Richter waren tief bewegt, als Adolf Hitler ihnen zugerufen hatte, man 

moge die Mitangeklagten wieder der Freiheit ubergeben, er allein ubernehme 

fur alles, was geschah, die voile Verantwortung. Nach 9 Monaten verlieB auch 

er mit „Bewahrungsfrist" das Landsberger Gefangnis. 

In Munchen war ihm das Sprechen noch versagt, darum kam er nach 

Nurnberg. Es war ein unbeschreiblicher Jubel, der ihn empfangen und wieder 

aus der Stadt geleitet hatte. Als die Kundgebung vor dem Hotel „Deutscher 

Hof" kein Ende nehmen wollten und immer wieder das Deutschlandlied zu 

ihm heraufklang, war er tief bewegt. Immer wieder offnete er das Fenster und 

gruBte dankend hinab. Als er mir dann die Hand reichte, sagte er: „Es gibt nur 

ein Nurnberg." 

Der Einbruch der Franzosen ins hatte in ganz Deutschland eine tiefe 

Erregung Nachrichten uber begangene Unmenschlichkeiten einer weiBen und 

schwarzen Soldateska hauften sich von Tag zu Tag. Da eilten die Besten der 

deutschen Jugend hinuber in das gequalte Gebiet, Freiwillige aus dem ersten 

Weltkrieg und solche, die zu jener Zeit ihrer Jugend wegen es nicht sein 

konnten. Gber alien aber stand der Name Leo Schlageter. Er starb, von 

franzosischen Kugeln niedergestreckt, auf der Heide bei Dusseldorf den 

Heldentod. Im Schutze der franzosischen Soldateska organisierten judische 

Kommunistenfuhrer im heimlichen Einverstandnis mit marxistischen 

Regierungsleuten in Berlin, einen Aufstand gegen den Unbesetzten Teil des 

Reiches. Deutsche Freikorps schlugen ihn nieder. 

Aber auch im unbesetzten Deutschland loderte das Feuer des Aufruhrs 

immer wieder aufs Neue empor. Massenstreik folgte auf Massenstreik. Die 

Arbeitslosigkeit nahm ungeheure AusmaBe an. Ein Heer von 8 Millionen 

wurde gezahlt. Die Hauser, in denen sie ihre Stempelgelder holten, waren 

uberfullt. Fluche und Verwunschungen bedrohten die, die helfen wollten und 

nicht helfen konnten. 

In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war in Deutschland eine 

antisemitische Bewegung aufgekommen, die viel von sich reden machte. Urn 

ihr in den Augen der Offentlichkeit Abbruch zu tun, zundeten 3 Juden eine 

Synagoge an und eine gewisse Presse schob diese Schandung eines 

Gotteshauses den bosen Judenhassern zu. Der SchuB ging aber nach hinter 

los. Juden wurden als Tater ermittelt und zu hohen Strafen verurteilt. 

Weil man auf judischer Seite wuBte, wie empfindlich die Offentlichkeit auf 

Verbrechen reagiert, die wider die Religion begangen werden, wurden 

Friedhofsschandungen erfunden und am laufendem Band gemeldet. Es 

verging kaum eine Woche, in der nicht von umgeworfenen Grabsteinen 

berichtet und als Tater die „Hakenkreuzler" verdachtigt wurden. Die 

„Hakenkreuzler" waren bei der damaligen Systempolizei Freiwild gewesen 

und diese hatten bei ihrem judendienerischen Eifer sicherlich „Nazi"-l_eute, 

wenn solche hatten als Tater nachgewiesen werden konnen, zu finden 

gewuBt. Auch hier war unschwer zu erkennen, auf welcher Seite die 



„Friedhofschander" hatten gesucht und gefunden werden konnen. 

Ein sozialdemokratischer Arbeiter in einem Ort in Franken meldete sich - von 

Gewissensbissen getrieben - nach 1933 bei einem Hoheitstrager der Partei 

und bekundete, da(3 die von der roten Zeitung den Nationalsozialisten in dir 

Schuhe geschobene „Friedhofschandung" von ihm im judischen Auftrag 

begangen worden sei. Mit solch niedrigen Mitteln suchte man also in der 

Kampfzeit die immer starker anwachsende nationalsozialistische Bewegung 

in einer empfindsamen Offentlichkeit herabzusetzen. 

Massenaufmarschen auf den StraBen! Massenkundgebungen auf 

offentlichen Platzen! Hier die rote Fahne des Aufruhrs, dort die Fahne mit 

dem Hakenkreuze! Hier der Kommunist, dort der Nationalsozialist, Horst 

Wessel wird von einer von der Judin Kuhn angefuhrten Rotte in Berlin 

ermordet! Das Wort „Horst Wessel"-Lied steigt von Millionen hoffender 

Deutscher gesungen zum Himmel empor! Die Parteien sind ins halbe Hundert 

hineingewachsen! Wahl folgt auf Wahl! Es bleibt alles beim alten! 

Reichsparteitag 1927 in Nurnberg. Die Stadt der Reichstage alter 
Kaiserherrlichkeit ist zur Feierstatte der Nationalsozialisten geworden. Die 

Hoffnung der Glaubigen. wachst, der Haf3 der Verfuhrten aber ist grenzenlos. 

Deutsche gegen Deutsche. Die Zahl der Ermordeten und Verstummelten ist 
groB und wird immer groBer. Herrgott im Himmel, wo bist Du geblieben? 

Adolf Hitler wird Fuhrer des Volkes 

Es ist der 30. Januar 1933. Durchs Brandenburger Tor marschieren die 
Kolonnen der SA und SS. Marschieren mit ihren Standarten im Fackelschein 

durch den Jubel der eroberten Hauptstadt des Reiches. Die Augen des 

greisen Feldmarschalls und des gefreiten des ersten Weltkrieges schauen 

stumm und im Herzen doch so laut hinab auf das herrliche Geschehen. Ist es 

Wirklichkeit? Ist es nur ein Traum? 

In der Potsdamer Garnisons-Kirche lauten die Glocken. Der GroBe Konig 

steigt aus seiner Gruft und segnet das geschehene Wunder: 

Generalfeldmarschall von Hindenburg, der Prasident der Republik, empfangt 

den Treueschwur seines Kanzlers Adolf Hitler. Deutschland ist erwacht! 

1 . Mai 1 933. Von der Tribune auf dem Tempelhofer Feld bei dem einsamen 

Baum spricht der Kanzler des Reiches und Fuhrer des deutschen Volkes. Er 

spricht hinein in die aufmarschierte Million deutscher Arbeiter der Stirn und 

der Faust und bittet sein Volk: „Gebt mir 4 Jahre Zeit!" 

Das Volk gibt ihm die Zeit. Hochofen werden angeblasen. In den Fabriken 

laufen die Maschinen und 8 Millionen arbeitslos gewordene Menschen kehren 

zur Arbeit zuruck! Der Bauer aber, der „Hand Juda" entwunden, sat bluhende 

Saat! Ein tiefes Glucksgefuhl erfaBt das ganze deutsche Volk. 

Joseph Goebbels, des Fuhrers groBer Heifer, verkundet im Volkerbund zu 

Genf den Willen des deutschen Volkes, wieder frei zu werden, wie seine 

Vater einst es waren. Waffen werden geschmiedet. Die Reichswehr wird zum 

Kern des neuen Volksheeres. Seine ersten Bataillone marschieren in die 



Zone der Schande am Rhein. Das Saargebiet kehrt zum Reich zuruck. Im 

Osten aber brennt noch die schwelende Wunde: Die Brucke zum Ostland ist 

von einem grausamen Diktat durchschnitten und wartet auf eine friedsame 

Einigung zwischen den Deutschen und den Polen. 

Und uber Allem stand das „Nurnberger Gesetz!" 



Das Nurnberger Gesetz 

Jedes Volk hat das Recht und die Pflicht, sich die Gesetze zu geben, die es 

zu seiner Erhaltung fur notwendig erkennt. Der Judenfuhrer Moses hatte bei 

Beginn des Kriegest der das gelobte Land Canaan den Juden zum Raube 

machte, das Gesetz gegeben : 

Jhr sollt den Volkern des Landes, in das Ihr kommt, Eure Tochter nicht 
geben und Eure Sonne sollen die Tochter der fremden Volker nicht zu ihren 

Weibern machen. " 

Dieses Gesetz Moses untersagte also die Vermischung des judischen Blutes 
mit dem Blut fremder Volker und sicherte damit die Weiterzeugung der 

judischen Erbmasse und die Erhaltung der typisch judischen korperlich und 

geistig seelischen Eigenart fur ewige Zeiten. Dieses Gesetz ist also ein 

Schutzgesetz zur Erhaltung der judischen Rasse. 

Nach der Eroberung Canaans war das von Moses gegebene judische 
Rassenschutzgesetz von vielen Juden nicht mehr beachtet worden. Sie 
hatten Tochter der unterjochten Volker zu ihren Weibern gemacht und mit 
ihnen Kinder gezeugt. In diesen Nachkommen drohte das spezifisch Judische 
des korperlich- und geistig-seelischen Wesens immer mehr zu verschwinden. 
Hier war es nun der Judenpriester Esra, der das Gesetz Moses erneuerte und 
damit die judische Rasse vor ihrer Auflosung bewahrte. Wie das Buch Esra in 

den Kap. 9 und 10 berichtet. berief der Judenpriester Esra eine 

Volksversammlung ein, in der er die Gbertretung des Gesetzes als schwere 

Missetat und als ein Vergehen wider Gott geiBelte: 

„Da ich solches horte war ich besturzt. Ich breitete meine Hande aus und 

sprach: Mein Gott, ich schame mich und scheue mich, meine Augen 

aufzuheben zu Dir, mein Gott; denn unsere Missetat ist uber unser Haupt 

gewachsen und unsere Schuld ist grolS bis in den Himmel. " 

Sechanja machte sich zum Sprecher der Volksversammlung:: 

Wohlan, wir haben uns versundigt, wir wollen alle Weiber und die Kinder von 

ihnen hinaustun!" 

Nachdem Esra ihnen den Eid abgenommen hatte, ,"das sie nach diesen 
Worten tun sollten", begann die groBte Massenausscheidung aller Zeiten: 

Alle von Juden geheirateten nicht judischer Weiber wurden samt den 

Kindern, die aus diesen Ehen hervorgegangen waren, aus der judischen 

Volksgemeinschaft ausgestoBen! 



Es ist nicht bekannt geworden, ob sich zu jener Zeit alliierte Regierungen 

gefunden haben, die jene MassenausstoBung von Weibern und Kindern fur 

unmenschlich erklart und sich fur die Vertriebenen mit Aufbietung ihrer 

ganzen Machtmittel eingesetzt haben. 

Esra aber wird mit Recht vom Judentum als einer ihrer groBten Priester und 

Fuhrer gefeiert. Durch die Erneuerung des von Moses geschaffenen 

Rasseschutzgesetzes hat er das Judentum vor dem Untergang gerettet. Die 

Agypter, Perser, Griechen und Romer gehoren nur noch der Geschichte an, 

weil sie der Vermischung ihres Blutes mit anderen Rassen keine Schranken 

gesetzt hatten. Das judische Volk aber hat sie uberdauert, es lebt noch heute 

und ist im 20. Jahrhundert dabei, seinen groBten Sieg zu erringen: Die 

Weltherrschaft! 

Was die Gesetze Moses und seine Erneuerung durch Esra fur die Juden war 

und noch heute ist, das sollte das „Nurnberger Gesetz" fur das deutsche Volk 

werden. Es ist jenes Gesetz, das im Jahre 1935 vom deutschen Reichstag in 

Nurnberg beschlossen wurde und die Bezeichnung tragt: „ Gesetz zum 

Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre". „Das 

Nurnberger Gesetz" sollte fur das deutsche Volk das sein, was das Gesetz 

Moses und Esra fur die Juden war und heute noch ist: Ein Schutz zu seiner 

Erhaltung. Es sollte verhindern, daf3 deutsche Jungfraulichkeit noch weiterhin 

der Entehrung durch volksfremde ausgesetzt und deutsches Blut sich noch 

weiterhin mit judischem vermische. Das „Nurnberger Gesetz" war also nicht 

ein Angriff gegen ein anderes Volk oder einer anderen Rasse, sondern 

ausschlieBlich ein Gesetz zur Sicherung des Weiterbestehens des 

deutschen Volkes. Das „Nurnberger Gesetz" wird dereinst von der 

Geschichte als das bedeutungsvollste Gesetzwerk des 20. Jahrhunderts 

geruhmt werden und mit ihm sein Schopfer Adolf Hitler. 

Obwohl die Juden sorgsam darauf bedacht sind, daf3 ihr von Moses 
gegebenes und von Esra erneuertes Schutzgesetz, erhalten bleibt, sind sie 

es gewesen, die das zum Schutze des deutschen Volkes erlassene 

„Nurnberger Gesetz" als einen Angriff gegen die Judenheit und damit als ein 

Verbrechen wider die „demokratische Freiheit" bekampften. Daf3 die Juden 

die Aufhebung des „Nurnberger Gesetzes" von den Alliierten Regierungen 

verlangt und auch erreicht haben, laBt erkennen, wie groB ihr EinfluB im 

Weltgeschehen bereits geworden ist. 

Krieg und Kriegsschuld 

Der 2. Weltkrieg ist uber Europa hinweggegangen. Der Fuhrer ist tot. Das 

GroBdeutsche Reich ist zerschlagen. Die deutschen Stadte liegen in 

Trummern. Das deutsche Volk ist der Zinsknechtschaft seines Feindes 

preisgegeben. Wie im ersten, so waren auch im zweiten Weltkrieg englische, 

amerikanische und russische Soldaten die Vollstrecker gewesen. Wer aber 

ist der wirkliche Sieger dieses Krieges? Sind es die Volker, aus denen jene 

Soldaten gekommen waren? 

Die Gbernahme der Regierung durch den Fuhrer im Jahre 1933 war fur das 
Weltjudentum das Signal zum Angriff. Die Weltjudenpresse hetzte zum 



Weltboykott gegen Deutschland. Die Antwort Deutschlands war der 

24stundige Boykott gegen judische Geschafte am 1. April 1933. Kein Jude 

verlor dabei sein Leben, und kein judisches Geschaftshaus war beschadigt 

worden. Der von der Parteileitung angeordnete und unter meiner Leitung 

geschehende Gegenboykott sollte das Weltjudentum davor warnen, das 

nationalsozialistische Deutschland herauszufordern. 

In der Weltpresse erschien seit jener Zeit immer wieder gehassige Angriffe 

gegen das nationalsozialistische Deutschland. Es war unverkennbar, daf3 mit 

jener ohne Unterbrechung weitergefuhrten Propaganda in der Welt die 

Meinung herangezuchtet werden sollte, das bestehen eines 

nationalsozialistischen Deutschlands bedeute fur die anderen Volker eine 

Gefahr. Besonders deutlich sprach sich der nach Frankreich emigrierte 

judische Schriftsteller Emil Ludwig (Cohn) uber die judischen Wunsche und 

absichten in der Zeitschrift „Les Annales" aus 

„Hitler will den Krieg nicht er wird aber dazu gezwungen werden. " 

Der polnische Botschafter in U.S.A., Graf Potocky, schrieb zu einer Zeit, als in 

Europa noch niemand daran gedacht hatte, daf3 ein zweiter Weltkrieg komme 

Oder kommen musse, an seine Regierung nach Warschau, daf3 er den 

Eindruck gewonnen habe, einfluBreiche Juden wurden in Washington auf 

einen neuen Weltkrieg hinarbeiten. ( (siehe das deutsche WeiBbuch). 

Der Bericht des polnischen Botschafters Potocky, dem niemand eine 

Voreingenommenheit gegen das Wettjudentum vorwerfen konnte und der 

auch kein Freund des nationalsozialistischen Deutschlands war, wurde allein 

schon genugen, urn die Frage nach der Kriegsschuld erschopfend 

beantworten zu konnen. Geboren wurde die Schuld auch fur den zweiten 

Weltkrieg in dem Augenblick, als Gott Jahve durch den Mund des 

Feldmarschall Moses dem judischen Volk die Weisung gab: 

„Du sollst aller Volker fressen!" 
Mit der Besiegung des nationalsozialistischen Deutschland im zweiten 
Weltkrieg hat das Weltjudentum den groBten Sieg seiner Geschichte 

errungen. 

Der Fiihrer 

Der Fiihrer ist nicht tot! Er lebt weiter in der Schopfung seines 

gottnahen Geistes. Sie wird uberdauern das Leben derer, die vom 

Schicksal dazu verdammt waren, den Fiihrer nicht zu verstehen, als er 

noch lebte. Sie werden ins Grab sinken und vergessen werden. Der 

Geist des Fiihrers aber wird hinauswirken in die Zeit und seinem 

versklavten Volk und einer verfiihrten Menschheit zum Erloser werden. 

Schlulibemerkung 

Ein judischer Gefangnisdirektor sagte zu mir, es gefalle ihm, daf3 ich auch in 
der Lage, in der ich mich befande, aufrecht zu meiner Sache stunde., Was 
bei jenem judischen Gefangnisbeamten, der mit seiner Achtungsbezeugung 

seine eigene anstandige Gesinnung ungewollt bekundete, Verwunderung 
ausloste, ist fur mich eine Selbstverstandlichkeit. Ich ware ein Schweinehund, 



wurde ich in einem Augenblick, in dem ich mich in der Macht des Feindes 

befinde, dem abschworen, was ich uber 25 Jahre hinweg als meine 

Gberzeugung bekannt habe. Diese Gberzeugung stimmt mit der Forderung 

des Zionistenfuhrers Theodor Herzl uberein: 

Solange die Juden gezwungen sind, mit anderen volkern zusammenzuleben, 

besteht auch der Antisemitismus weiter. Der von den Volkern ersehnte 

Weltfriedenwird erst dann zur Tatsache zu werden vermogen, wenn auch 

dem Weltjudentum eine nationale Heimstattezuteil geworden st. 



Mondorf, den 3. August 1945 
Haus der internierten. 

Julius Streicher