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Full text of "Adolf Leschnitzer Collection 1914-1973"



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Hans George Hirsch 

6513 KENHOWE DRIVE 
BETHESDA, MARYLAND 20034 



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Hans Georce Hirsch 
6^13 Kenhowe Drive 
Bethesda, Md 20031 
h. Januar I96I4 

Dr. Adolf Leschnitzer 

^1^ v^'est 106th Street 

New York 2^, New York 

Lieber Herr Dr. I.eschnitzer, 

^vie versprochen schicke ich Ihnen anliepend mein Exemplar der Schrift, 
Otto Hirsch, Perpoenliche ^.rinneninp,pn eines Freundes von Robert Nebln- 
ger, uer ^Schrift liefen weiter bei: Die bchrilt von Frae?.ident Konz, 
die ich r^^ let/^.ton Sonntag I'^nen peeenueber erwaehnte, ein Nachtrag 
Kebinpers zu seiner Schrift (ein Bogen), der KoTumentar meines Onkels 
Theodore Hir^^-ch und von mir selbst zur Nebingerschen Schrift (vier 
Poepen) und mein Brief an Dr. S. Grosshut vor ?. ouni 19S9 (zwei 
Boegen); G. ist ein Freund und Vereh/rer Nebinpers. Das Ende jenes 
Briefes bezieht sich auf neine Keise nach Stuttgart zur Hen/ennung 
der Otto-Hirsch-Pruecken und Nec^arhefenein^A^eihung im Maerz 19^P und 
ist nicht r^-^cht leserlich. 



Ich danke Ihnen herzlich fuer Ihre rastliche Auihahme an letzten ::.onn- 
taf. I ch habe vor, Ihnen in absehbarer Zeit auch die Marx^sche 
Arbeit neber Vater zuzuschicken. Ich darf Sie bitten, alle beiliegenden 
Dokumente mir als Hegistered oder CeitAfied Mail zuruec^zuschicken. 

Fuer Sie zum ^ehalten le^e ich ei^en Sonderdruck der Leber 'sehen Arbeit 
bei. 

Mit herzlic^-^en Gru<;ssen 

Ihr 




'L^v-^-^^-c^'^ ^ '^"^^ »^ • ^ 



1|# Nnve >b€r 1961j. 



Llf?b6r Herr Hirsch, 

N^b-Tion ^.1p n«5nf?n hf^rzllr^hcn Dank dafür 
entpef^en, daß Sie mir OeleRcnhelt RRben, mich 
mit p<? druckten und unPrerJruckten Darst6llurv:en 
des Lebens un^i der Persönlichkeit Ihres von mir 
hochverehrten Herrn Vaters bekennt zu niMchen, 

lob habe aus d^ Gfle^^enen vl^l gölornt, 
vor allem auc^ aus Ihren Anrerkunpeni zudi bei- 
^*^plel eile - v:le mir soh(?lnt - slahr aufaohluß- 
reiche Tatsache, daß es das ursprüngliche iJe- 
rufflzlel Otto Hlrschs v;ar, slca als Altphilo- 
loge Im höheren Lehrfach zu bett^tiften. 

Fs war mir elnp große Freude, Sie nach 
3o vielen J^hr^n wiederzusehen und mit Ihnen 
wieder In Kontakt zu sein. Hoffentlich sind 
Sie eln-al ^-^tv/aa lUn/^er in New York, so daß 
Sie mit Ihrer Familie gemütlich zu uns kommen 
könn«9n. 

Vit herzlichen Örüssen 



Ihr 



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C E N T R A 

Asociaciön de Comunidades y Organizaciones IsraelHas en Laiino ■ America 
Asociagao de Comunidades e Organicagoes IsraelHas na America ■ Laiina 




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RIO BRANCO 1168 

TELEFONO: 80969 
DIRECCION TELEGRAFICA: 

" C E N T R A •■ 



MONTEVIDEO. 



18. April 1961. 



Herrn 

Professor Lr. Adolf Leschnltzer, 

315 West 106 th Street, 

New York 23t N.-Y. USA. 



Sehr geehrter Herr Professor: 

Heute erreicht uns ein Brjef unseres gemein- 
samen Freundes Dr^Alfre d Hirsohbej iig.. Sao Paul«, mit welchem 
er uns Mitteilung macht, wie Sie, sehr geehrter Herr Profes- 
sor, zu der Frage einer eventuellen Südamerika-Reise stehen. 
Um es gleioh vorweg zu nehmen: wir sind über den Inhalt des 
Briefes von Alfred Hirschberg sehr erfreut. 

Für Ende dieses Monats erwarten wir die Rück- 
kehr unseres Präsidenten, Herrn Rudolf Hirschfeld, aus 
Israel und Europa; jede endgültige Entscheidung mus^^en wir 
bis zu diesem Zeitpunkt zurückstellen, da Herr Hirschfeld 
in Israel mit Dr. Siegfried Moses, Profsfisor^^rnst Simon und 
anderen Herren Besprechungen führte, über deren genauen Ver- 
lauf wir noch nichts wissen. Es dürfte daher eine ganz gerin- 
ge Verzögerung in der Bearbeitung der von Ihnen gemachten 
Vorschlage eintreten. S« schnell es uns irgend mi'glich sein 
wird, werden wir Ihnen ausführliche Nachricht zukommen lassen. 

Sollte es zu Ihrer Südanerika-Reise kommen, 
so erlaube ich mir schon heute, als "ein weiterer Leschnitzer" 
Ihnen Gastfreundschaft in meinem Hause anzubieten. Es würde 
mich^^ausserordentlich freuen, Sie hier in Montevide« begrüssen 
zu dürfen. 

Mit meinen besten Empfehlungen 

bin ich Ihr 




(Hans L« Schnitzer) 



;?1. März 1961 



Herrn Dr. Alfred Hirschberg 

Soo Paulo 

Calxa Postfll 5I491 



Lieber Herr Hlrachberg, 

Vielen Dank für Ihren Brief vom 20., der 
wlT. vor HI vorgestern zupjestellt irurd« . VlPlen 
Dan'r insbesondere dafür, daß Sie freundlloherw«lse 
an mich gedacht und mloh In Vorschlag gebracht ha- 
ban» 

* * ^ loh bin sehr gern bereit lu kom-en. Der 

Aufg^benltrels lockt mUh. Auch würde es mich freuen. 

-^/^^ »""^J- -^^«"^'1'? wlederziTsohea. Und JiatUrlioh 
miß Sao Poulo auf jeden Fall auf den Kalender oder 
ms itliÄrary wie man hierzulande sagt. 

♦-o« «o^ "^r Jull-Äugust könnte Ich es noch elnrloh- 
ten, fflUßte «brr sPhr bald ieschPld wlssem. Im allße- 
rieln-n lea^ Ich nlimllch in Juni- Juli an der Freien 
Universität Berlin; und dieses Jahr werde ich sum 

zehnten Mal dort sein. Aber df-r Zufall v/111 en, daR 
sich gerade diesmal dor Tomin meiner Berliner Vor- 
lesungen ohne groß« Schwlerlj^kalten Terachlebe« läßt. 
Ich Büßte Bar der Fü emtspreohenden Bescheid geben, 
und zwar so bald wie möglich! Grundsätzlich hin ich 
zwar als Honorarprofessor — für "Geschichte des 
deutschen Jul^nt^jMs«» — berechtigt, jederzeit Vorle- 
sung n anzukündigen; abor es lat selbstverständlich, 
daß loh bei Festlegung der Termine die dortigen Be- 
dürxnlsse berücksichtigen muß. 

Themen: 
Vorträge: a) Die Geburt des modernen Antisemitismus 

aus der G.?ist der Keuzelt 
b) Heinrich Heine und die deutsch- Jüdische 

Problematik 
o) Ber ewige Jude - Ursprung, Wandlung 
und Wirkung eines Mythus 
Arbeitsgemeinschaften: a) Dns esen des Antisemitismus 

„, , ^ , ^ ^^ Heinrich Heine (unter drei Oe 

Sichtspunkten: ^ 

1) Heine zwischen Judentum \md Christentum 



'• 



- 2 - 



2) Heine : Auswand^rvmg und Sxll als Lebtis- 
erfahrung und als Gegenstand dar Dlohttuig 

3) Bin uukXmpfter Dlohter 

J\ill-A\igust kommen wie gesagt in Frage. Juli 
wäre mir aM li«1ist«m. Was für eine Vortragsreihe sdhws^t 
Ihnen ror? Am welche Sttldte denke» Sie? 

Finanzielle Rflp;elung: Rückerstattung der Reis« 
und Aufenthaltskosten sAwie angemessene Vergütung, aioht 

üppig" - darin sind wir einig. Teilen Sie mir doch 
bitte nlt, wie Sie sich die Regelung denken. 

Wir wollten 3ohjon seit langer Zelt einmal naah 
SUdamerlkia fahreme Ich denke daran, tventuell dort auch 
kur26 Perlen au machen und hofft, daß Sie al« ^elnhelad- 
scher Bxpert*^ uns beraten werden* 



OrUßoen 



Mit nochmf^llgem besten Dank und herallchen 



Ihr 



DR. ALFRED HIRSCHBERG 

SÄO PAULO — (BRASIL) 

CAIXA POSTAL 5491 - TU.s W.332J 



RESID^NCIA: 

RUA GRAJAÜ, 436 

( S U M A R £ ) 

Tel. 62.6175 

7. April 1961 



Herrn 

Prof. Adolf F. Losclmitsor 

315 West 106tli Stroot 

II w York 25, N.Y. 

Liobor Herr Leschnitzor, 

idi bin Ilmon sohr danlcbcr faor die prompto "und pooitivo 
Bcantwortiing rioinor Anfra{;;o lond moino Frau ijnd ich frcuon 10:13 schon, Sie und 
Ihre Gattin hier bei uns zu schon. 



Ich habe den wesentlichen Teil Eiros Briefes mit ciLleia 
Freimut der CEKTRA uebermittolt und sie um direkten Kontakt mit Ihnen geboten. 

Meine Frati und ich fahren in der lots ton April-Uoclio 
nach Eijropa, wcrdon mit SGL zusammen sein und in der letzten Maiwoche mit dem 
Londoner Krois» Vielleicht treffen wir Sie irgendwo waelirend IhrDr Reise nach 
BerlinV 

Herzliche Gruosse an Sio und Daro Gattin 



Ihr 




DR. ALFRED HIRSCHBERG 

SÄO PAULO — ( BRASIL) 
CAIXA POSTAL 5491 



Hoim Professor 
Adolf Le Schnitzer 
N e v; York 



RUA GRAJAO, 436 
( S U M A R £ ) 
TEL.t 68.6175 

20. Kaorz I96I 



Lieber Hoir Loschnitzor, 

idr haben lange nichts direkt voneinander gehoert. Ich glaube, nicht 
seitdem vrir uns bei Boiaberger getroffen haben. Aber gelesen habe ich von Ihnen 
ime ueber Sie vaederholt. 

Der Zweck dieses Briefes ist, eine halboffizielle Mission auszufuehren. 
Sic wissen v/ahrscheinlich, direkt oder indirekt durch die Alcton des Council for 
the Protection of the Rights and Interests of Jev;c from Germany, dass seit etwa 
fuenf Jaliren in Suedamorika eine Organisation besteht, die sich CSüTRA nennt mit 
dem Untertitel "Associacion de Conunidades y Organizaciones Israeli tas en Latino- 
Anei'ica", \7as keiner Ueberset^img bedarf. 

Nach lange Benuohunge ist es der CEilTRA gelungen, als eine der Nach- 
folgeorganisationen anerkannt zu v/erden Lind in den "Council" aufgenoiiunen zu werden. 
Das hat nicht nur raoralisdie sondern auch erf r oiaichen/oi se finanzielle Konsequen- 
zen - mit andern Worten, die GEOTRA kann ein Srzichungsp und KulturprogroJnm durch- 
fuehren, fuer das vorher l-littel nicht zur Verfuegung standen. 

Auf der letzten Tagung, an der ich teilnal^ju - wie uebrigons an cllon 
da ich dieser Organisation meine freundschaftliche Mitarbeit gebe - ist ucber die' 
Notwendigkeit gesprochen worden, die uns angesciaossonen Organisationen durch die 
Einladimg von geistig fuehrenden lund repraesentativen Menschen unsros alten Kreises 
die aber heute noch vieles und neues zu sagen haben, zu beleben. ^ 

Was solche Besuche bedeuten, mag dadurch erlaeutcrt werden, dass als 
vor zv;ei Jaliren Ernst Simon Suedamerilca bereiste, es eine Art Triumpfzug war mit 
nacliholtigen und positiven Wirk-ungen auf die Gemeinden als sddio v;ie aber auch 
auf zahlreiche Individuen, insbesondere unter unsorn juen/^eren l^fenschen. 



der Notw 



2s besteht deswegen der Vfunsch - oder besser gesagt, die Erkenntnis 
endigkeit, einen solchen kulturellen Stimulus vaeder hervorzurufen. 



Ich nannte bei der Tagung Ihren Haren und erldaerto Licine Bereitidllig- 
keit, privat bei Ihnen auzuf ragen, ob, wann und fuer welche Zeit Sie in der La^e 
waeren, sich fuer Suedamerilca zur Verfuegung zu stellen. Die GSNTRA hofft, dass 
dies in der Zeit Jiai - August dieses Jahres moeglich waere und dass nebenVortrae- 
gen auch die eine oder andre Arbeitsgemoinscliaf t durchgefuehrt iv-erden koonne. 
Einen egoistischen privaten Zusatz moechte ich sofort machen: Sao Paulo muss auf 
jeden Fall in dn Kalender hinein! Wenn Sie grundsaetzlich bereit sind, koennen 
^tails betr. Zeit und Ort spaoter verabredet werden. 

Nun zur Themenv/ahl: unsere Arbeit steht unter dem zentralen Motto 
"Das geistige Erbe des deutschen Judentums - worin es besteht und was es fuer die 
Gegenwart und Zulamf t bedeuten kann". Aber das ist nur der Rahmen. Ich erinnere 
mich an eine Reilie Ihrer Themen. Jedes waere nach meiner Meinung ausserordentlich 
attralctiv. 

Iftin die finanzielle Seite. Die CSKTRA kann finanzieren aber 
nicht zu ueppigl ^ ^ 



DR. ALFRED HIRSCHBERG 

SAO PAULO - (BRASIL) '2- 
CAIXA POSTAL 5491 



RUA GRAJAO, 43« 

( s u M A R e ) 

TEL.i 61.617S 

20. ^iae^z I96I 



Woinara ich Sie haute bitte, ist folgendes: 

1. lassen Sie mich uicsen, ob und in \,relchon I'bnaten vmd fusr welche Zeit 
Sie nach Sixedamii^liia kommen Icoonnenj 

2. welches die Thenon sind, ueber die zu sprechen Sie bereit v: 
3« die finanzielle Seite. 



aoren 



Bitte schreiben Sie nir zunaechst privat und je nach den Inhalt 
ihres Briefes \;erden Sie dann die offizielle Sinladung erhalten. 

. 2^ ^^®^ Infomation sei hinzugefuegt, dass, da ein einziger Mann 
diesen riesigen Kontinent nidit allein bewaeltigen kann, die CEIITRA auch Fritz 
Jj^amberger bitten mll, innoi-halb dieses Kultur prograimas nitzuuirten. Ihre 
ilaemenlcreise, sov;eit ich im Bilde bin, ueber schneiden sich nicht, abr-esdion 
davon, dass es kama anzunchraon ist, dass Sie an denselben Orten ainresetzt 
■weraen vmerden. 



Mit herzlichen Gruessen 



Ihr 



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5. Mal 1961 



Herrn Hans Leschnltzer 

C£NTRA 

Rio Branco II68 

JJontevldßo 
Uruguay 



Sehr geehrter Herr Leschnltzer! 

Es war fl;r mloh eine IntefessantG und 
srfri3ullch(? Übsrpaacliunt», eis Ich ein Sohi-eibsn 
der CRNTRA erlilelt, daß von einem Verv/andten 
unterzeichnet war. Denn soweit mir bekannt ist, 
besteht kein Zweifel daran, daß alla Le3Chnit«ers 
Hachkornmen eines und desselben Mannes alnd, näm- 
lich meines TJruri?/roßvatgrs Abraham Guttmaim Lesch- 
nltzer. 

loh freup inloh oehr darauf, bei der In 
Aufjsicht genoraaenen Sudamerlka-Rolse Ihre nersön- 
liihe Bekanntschaft wachen za dürfen. 

In Erwiderung Ihrer freundlichen 
Bmpfehluncen grUsse ich Sie sehr herzlich 



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Ihr 



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57 West 90th Street 
New York 24, IV. Y. 



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DENISON * UNIVERSITY 



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GRANVILLE, OHIO 



Founded 1831 



March I8, 19tU 



Prozessor Adolf Leschrdtzer 
31!? West lObth »>treet 

Wew York, N^ Y. 

Dear Professor Le Schnitzer J 

Dr« Eri c Hlrshler ol' our Department has told you aiDout 
the operilWg Iffbiir German section, 

The Position will be at the assistant professor rank 

and would have a salaiy ranging from $ 66OO to $7600 

depending upon the quall f ications and experience oi* the 

candidate# In lj?öi> we expect to receive a general salary 

raise across the board# 

The Position would require the candidate to teach for 

next year beginrdng German, Intermedia-oe German, intexme diäte 

conversation, and either an introdactoiy course in German 

literature or an advanced course in German Classics* 

I am enclosing a folder to descrioe the f ringe henefits 
olTered by Denison. I am sure you will find these quite 
liberal and not generalOy offered by many Colleges. 

If I can answer any other quesxrlon you may have atx)ut 
this Position, please let me know* 

We will appreciate it very much if you will discuss this 
openlng with tne person you had in mind when you taiked 
to Professor ^irshler* We are quite anxious to fill 
the Position v/itn a promising young scholar who wishes 
to pass on bis knowledge to the above-average Student s we 
have at üenison. 



Sincerely, 

F. L. Preston, Chairman 
Department of Modern Languages 




\ f f L t 



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DENISON i UNIVERSITY 




AREA CODE 614. 
582-9181 



GRANVILLE, OHIO 43023 



^ouniitd. 1831 



March 18,1964 



Prof. Adolf Leschnltzer 
315 West 106th Street 
New York, New York 

Dear Professor Leschnltzer, 

fn w>,^+I f*^® ^^^^"^ ^^f °^alJ^nian of the Department of Modern Laneruaces 
to wrlte to you regardlng the detalle of the Position for whlch 
we aeek a qualifled man (or woman). But I do Sant to wrUe to you 
rlght away as a follow up of our telephone conversatlon. ^ 

load. ipM^r^'^c^oJ^^ ^° have someone as Assistant Professor. Teachlng 
load, 12 hrs. Salary approxlmately % 7,200 -7.600. In additin« 

iont°?i^f^" P^^" ^^^ (^^ '^J ^^d if ^here arechUd^en^he College 

cost to''^o%o'nr?'' "'°''?^ '° ^'"'^ °°^1^^« educatlon as It wo5?d ^ 
cost to go to Denlson. I recall that the College pald about ^200.- 

then oSJ; ?^^'?5 ^Vl^ ''' '^5^ ^^^^^ ^^^y have^pped the amo^nf s ^ce 
+ J^! ; ^^ President has announced that salarles will be ralsed accross 
the board beglnnlng wlth the fall of 1965. xaisea accross 

1^+«. !^^^ ^^^-^"^ be the schedule of the paragon hlred? Probably 
a llterature course (Schiller, Lessing Is Coming up thls year) 

a™L^®rJ °i^ Semesters), an elementary German, an Antermedlate 
German, and a German conversatlon class. 

^ w -o ^ff^f^^J-'-y ^^® College Is Baptist. However, there are verv 
fsa^SS^oJ^RO ^«^«vThe Language Department whlch'consfstsof lernen 
ifftl i ^ J Jewlsh (4 out of the 11) and there Is no dlscrlml- 
natlon. Granvllle Is a rather attractlve llttle town 27 mlles from 

Jn^th^'^'ii^^^^VS' °S^° ^'^'" Unlversity and Its Ub^Ly faclllues) 
In the mlddle of New England llke hllls. Kenyon Is about 3/4 ^^ ^^^^ 
an hour« from here, Ohio Wesleyan Univ. an hoJr's drive, Antlo^h and 

tllt^^^r^ °f .r'^ f ^^^t ^°^^^- ^^^ l^^^^^y here Is qulte good,and(4 
we have found the atmosphere to our llklng. 

T w^n i ??^fu''^''^ """f^ ^^^^ y°V °^^ h^lP ^s ( i'Q- «le- slnce 

1 will hold the keys to the Job) to find someone sympathlco. 

Wlth best regards from my wlfe to you and Mrs. Leschnltzer 



Cordlally, 



y. 





E.E. Hirshle 



u 



) 



?5 ^arr^well ^trppt 
Lpwiston, Maine 
30.9.1949 



Lieber Pr .T.eschnitzerr 



Nochmals mpinpr herzlichen Dank 
fn> Ihr Interesse und einen interessanten Abend. 

Die zwei Stellen fvale ^T^rNq.q.pi^itural ^urvey u. 
Lowell Tn^titiite'ium die ich mich bem^'he sind noch 
immer in Schwebe. Meine Schreibereien f^'r das ^^tipendium 
sind erledigt und so bleibt mir nur das V'arten als 
spannende Nebenoeschaftigung . 

Ich bin gerade im ßegriff t^v . Griinewnld zu schreiben 
und sein freundschaftliches Angebot anzunehmen. 

Ich hoffe Sie dann sehr bald wieder zu sprachen 
Mit dankbaren Gr^issen 

Ihr, 





feleplwne: District 3395 



Cable Address: ACOLS 



American Council ofLearned Societies 

MEMBER OF THE INTERNATIONAL UNION OF ACADEMIES 
I219 SIXTEENTH STREET, N. W., WASHINGTON 6, D. C. 

October 10, I949 



Dear Mr. Leschnitzer: 

Mr. Eric E. Hirshler has given your name as a reference in 
his recent application for one of this Council »s fellowships, the 
general aims of which are described in the enclosed mimeographed 
Statement, for study toward the doctorate at Yale Universitv in 
the field of history. 

I believe that he has done some work with you and I should 
greatly appreciate' having your candid and conf idential estimate 
of Mr. Hirshler »s abilities and promise both as a scholar and as 
a Potential teacher. 



Sincerely yours, 

7 

William A. Parker 
Assistant on Fellowships 



Professor Adolf Leschnitzer 
72-38 113 Street 
Forest Hills, New York 



Amertcan Philosopbical Society, 1727; American Academy of Arn and Sciences, 1780; American Antiquarian Society, 18 12; American Oriental Society, 1842- American 
Numtsmattc Society, 1838', American Philological Association, iSög; Archaeological Institute of America, 187g; Society of Biblical Literatur e and Exegesis, 1880' Modern 
Language Association of America, 1883; American Historical Association, 1884; American Economic Association, 1883-, American Folklore Society, 1888; American Fhilosophical 
Association, igoo; American Anthropological Association, igo2', American Political Science Association, igoS; Bihliograpbical Society of America, igo4i Association of American 
Geographers, ig04; American Sociological Society, igo3', American Society of International Latv, igoö; College Art Association of America, igii-, History of Science Society 
1924; Linguistic Society of America, ig24i Mediaeval Academy of America, ig23. 



AMERICAN COUNCIL OF LEARNED SOCIETIES 

EXECUTIVE OFFICES 
1219 SIXTEENTH STREET. N.W. 

Washington 6, D. C. 



October 1, 1948 



The ijnerican Co^oncil ol' Learned Societies offers a liirated n\im- 
ber of fellowohips lor study in ti.e huinanities at che ^raduate school 
and post-doctoral levels, At present the basic stioend of these fellow- 
ships is fixed at ^200 a rnonth plus additional allowances for dependents 
and necessary travel. The Council will reduce by an aniount equal to 
their monthly Governiüent subsistence allotruents the stipends of those 
of its Fellows who are eligible to receive veterans* benefits during 
the tenure of their fellowships, Appointüients are niade for periods of 
not less than six luonths nor more than a year, with the possibility 
of renewcd. 

IJo gener al public announceiiient of these fellowships will be made 
through the press, but in so far as possible qualified candidates will 
be invited to rnake foriaal ap;jlicatioii after preliminary inquiry. 

The purpose of the present fellovNTship program is the broadening 
of the intellecbual equipment of teachers in the hunianiti^^s. In general, 
the fellowships will not compete with university fellowships which en- 
able graduate students to proceed toward the doctorate in the well-es- 
tablished disciplines. Although candidates for the conventional doctorate 
are not excluded fron consideration, it is expected that inter-discipli- 
nary prograins ;all be encouia^^ed, and that by far the greater nurnber of 
AOLS Fellows will be engaged in work v/hich requires either extension of 
scholarly training into fields related to their central interests or 
extension of experience by work in oLhjr univursities than those in which 
they are resident, The fellowships uay also be used to extond the train- 
ing of younger raembers of university ana College faculties for designated 
ends, such as to oquip taem to undertake specific Instruction or research, 
the need of which is definitely foreseen by their universities. Fellow- 
s:;ips will not be available, iiowever, solcly for the i.rosecution or 
completion of individual projects of resedrch aftv^r the training period. 

•• 

A conditioii oi thv:; fellowshi^.s will bc tliat their tenure niust be 
continuous and that rellows i.ay not ongdge in remuiierative eruployiuent 
duriug their tenure without the express pcmdssion of the executive 
officers of the Council. 

Inquiries should be addressed to the :3ocretai'y for Fellowships 
and Grants in the iiJcecutive Offices of the Council, iiach should contain 
a curriculuia vitao, a description of the ^roposed plan of work for which 
fellowship assistance is nueded, and a justification of the prograiii in 
terras of extension of intellsjctual developnient, 

DONALD GOODChILD 
Secretary for Fellowships and Grants 



A 



Octobei- 17, 191^9 



i-r« .'1111a • A. ParJcGr 
Anerlcan Council of liearncd oocietles 
1219 SlxtGenth otrcet, N.-V^ 
Washliigton 6, o.O. 



DGar >. Parker J 

I rocGivGd -our letter of üctober 10 in which 
you rGquG3tGd my öntiniate of ^iv. '^rlc i:. ilirshler'g 
abilltlGS anö proinlse both ac a ncholnr and as a 
pot ntlal tcaclK-^r, 

ii-y contactn wlth It. IIlrshlGr have been nerely 
private* Hov/ever, I was so stronrly Imnr^^n ed by 
hirn that I die] not hcsiiate to Gnco'uran:G hin to 
n:ivG my nane as a rcferGnce in his apnliriation for 
one of your Council ^3 iGllowshlps» 

Kr# Hirshler lias a r arkably broad cultiiral 
backpround. He reads v/idely and has an extensive 
knowledßG not onl;> of the suliject.^ of hla 
speciallzatlon but of related subjGCts as v;g11» He 
is oxcGGdinr;ly well equipped to cope vvith tho 
historicol, soclolor;ical and anthropolo^ical 
probleris of his thGsis* I beliove that his book 
will bG a nost valuable and sir:niflcant contribution 
to our knowledge of latc medieval hiatory, I 
consider Vir. IIirshlt?r one of th« most prorlsing 
joung scholars I have iT^et in many years. 

In all cliscusnions about problGr^.g of research 
Kr* liirshler's Statements aro Gnlightenlng and 
stirr.ulatln,^* I trust that he when jß^iven a Chance of 
CathGrlnrr educationnl sxD^riences v;ill prove to bo 
an Insplring teacher, 

I recom'-'end L.r* Hlrshlor unreservedly for a 
fellowship for study in the hurianitieo. 

Sincerely yours. 



1' 

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■rm 

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l'rofeseor Phlllio ^apnton 

^-^opart Qnt of fllstory 
Urivcrsity of Hev. H jr,h irt 
Durha-^, New Ilnriipshlre 



Kprch 16, 1950 



Düßr Professor Karr^ton» 

I hfive been as.cecl by ">. Frle :\ Ili^f^hlf^r to v;r1.t<3 
to ^,ou -- r-Unr^ hl© nunllflcatlon :'or n por>ltlon in 
Uie D^pnrtrent of Hintory rit thcr Unlveroiti of Köw 

HöT-psblro, 

I hpvo knov/n Kr* Hlrrhlr>r Tor n Ttumber of ve ar» m 
nn unusuallj capnble and oonsclnntlouc ntudcnt of 
hlntor;/» 11(5 rnr^.'^ntly f!;nv^ ^\o the opportunlty to rGod 
orrtr of bis ^^octornl ^"^Ir^nertatiön Rpn i v-os '^Jc'sply 
Inprrared bj^ his profound soholr.rshlp as well as '^Is 
r.blllt;:. to oxpresa his i^^cas lucldly* 

r# "irßblnr hrn a re^^ark-nbly broad oultural 
bmokfrround* ile reads ..l(.€l^. and bns an extsn.^lVG 
knov/lcdgG not only of tho nubjects of his npociallr.ation 
but of r^^lated cubjects as well. 

As ro-^rrda Personality hö In ^'^enlal, tolerant and 
coopcratlvG. I um convlnocd t^mt he will be exoee'Un'^ly 
well ll'ced by both rtu^^cnts nnd collo^v^u^n. Uls i^'calö 
aTH? of th:: hi/hpct aad his (^.baraot<=r ia .'VbovG reproaoh. 

I r^co crd Mr. Hlrclxler unreacrvndly fnr a porition 
In the J Ipld of history* Pl(?a2e do not h^ßltate to call 
on r<5 for furt^^/ür IrsfoiT-.atlon. 

Slnoop^ly yourn. 



Ar^nlf P. L<5r.chnlt:5cr> l'h^D, 



örch 16, 1950 



Profcn-nr John ). i^flrnhnrt 
Urilv<»rslt:; of ln<ilana 



i)«ar f-r^f^rror 3rrnhnrt< 



I hnvG been ar.köcl b;, !>• .:>ic :i. liirrhlrv to v^rlte 
^ou >^e'^nr^Mr>/- hls qußllflcntlon f^r n porlMon In the 
Jenart!if?nt of Istor: at thc Unlversit^ of InMl-na. 



to 



I have l:novm *.r» *Urßhl^r for a nu b<^r of ; Gara nn 
an unu'^unll:, cnpnbl'? pn'l ?onsclönt:lou3 rtu-'^nt ^f ^^istorv« 
He reccntljy ^-nve '"'" tho op^ortunlt*.; to read parte oT hls 
floo.tornl 'Ur>p^rtr?tion nn'i I was rleönl; 1 :^r<7n«ied ^' hla 
p-rofound nch^lrrnhln ao wf?!! an hin r»blllt; to ^xy ^3«^. hls 

"v. ilrrhler hns n renarkabl;/ broad cultural 
bnc rr'round , "^« T^^nrls \v1'^'^l: nnd hrs r!? Gxt*^nslve '^nowlod^re 
not onl;, o^ ^hn rubjcotr oT blG sprcinliii^ntion but of 
relntnd rubjr^otfl as v/<5ll. 

As r^^^ßpr^s p(5rsonnllt7 h^ is r^nlal, tolerf^nt ^*nd 
con-(^rntlvo • I ^ "jonvlncd that h<? v;lll bo Gxc^^din^'ly 
well llz-ed b\ both otu cnts anrl coll^af^ues* Hin Idcala 
nro of th(? Mrh^st an^i hls r^hnraot<:?"* Ir; abovc repror.oh« 

I reco '^nd Mr« Ilrnhler unr^p<=rv^dly Tor a pooltlon 
In thc f ipld of hlntory. Tl^asc^ ''o not hcclt^to to nslc nie 
for furthor Information. 

Slncercl^ . ours, 



Adolf y\ LcPohrltzer, P-.T). 



Mnrch l6, I950 



Denn .Stanlej 'i'i'»lckett 
Weßleyan Unlverslty 
Sallna, Xaneas 



Dear Dean TrlckGtti 

I have becn asked by I.lr. ^ric 15. Hlr^hlor to v/rlte 
you i^ogardlng hls quallf icatlon for a posltlon In thc 
Dopart^iqnt of 'iistory at .Veröle i^an Unlverslty • 



fco 



« 

I hrvr Jcnov/n l> . Hipshler for ?i nu-bei-» of years as 
an unusually capable and consclGntiouo ctudent of hlrtory« 
Hg rec.ntly r^avr; mn tho opnortunity to voad parts of hia 
dcotor-al dissortatlon and I was doeply Ip.pressed by hls 
profound ccholarehip as v/(5ll as his ablllty to 3xproßr. hls 
Ideas lue 1dl y. 

Mr. Hirshlcr has a rGmarkably broad cultural 
baokr^:round . He >-Gad3 wldely and har; an cxt'?nsive kno\vlodf^,Q 
not onl:, of th(? raibjectc of hls spcclnllzatlon btit of 
related nubjocts an well# 

A3 7*egard3 pGrsonality he is genial^ tolerant ftnd 
coopcratiVQ. I am convlnosd that hc v/111 be exceedlnf::;ly 
v/oll ll:Gd by both studenfcs and oolloagues« His Ideals 
are of th^ hl hest and hls character Is abovo reproach. 

I r<5co:i ond v. Hirshlsr unrescrvedly for a posltlon 
In the fleld of hlstory* Ploase do not he^ltate to ask mc 
for furtli£?r Information« 

Slncor-^ly yours. 



AdnlT F. Leschnltzer, Fa.D. 



i 



c/o ^ov/ney 
19 Duncan fit 
Millburn,NT.J. 
Tel.3-19^5M 



Lieber Dr.i.eschnitzer: 

Mir fällt pardouz nichts meiir ein, 
glauben Sie dass der beiliegende Brief aus- 
reichend ist?Aus.<3er den drei schwachen Chancen 
NewHarnpshire, Kansas, und Indiana haoe ich bis 
jetzt nur höfliche und unhöfliche Absagen ge- 
erntet .Das College Feld scheint nur so von Histo- 
riker-Kandidaten zu wimmeln. 

Inzwischen bin ich. wie Sie aus meiner obigen 
Addresse sehen ^umgezogen und haoe die zweite 
Fassung meiner Arbeit 3/4 beendigt. Ich hoffe 
da SS alles noch rechtzeitig fertig wird .Pchwierig- 
scheint es im übrigen zu sein eine gute verlsssige 
Typistin zu finden .Das ist besonders schwer bei ' 
meinen langen deutschen Zitaten, 

Entschuldigen bie die Belästigung und haben Sie 
Vielmais Dank .Mit besten GrUssen an Ihre Gattin 

Ihr, 



C^C/^:Mj~ 



Julv 22, 1950 



Dr. Louis S^'^lth, Dflnn 
üGroa Oollef^G 
i3erea, Kentucky 



Dear üean Srnlth: 

T an har^ny to cornply wlth a roquöst by 
Mr. Eric 2. Ilirshler to write to \ ou in supnort of 
hia cjindidaoy for an lns^.ructorahip in oocial 
Science . 

I hnve knovm 'r, Ilirshler for ^he past 
tfro ycars as an earnest, scholarly, capable and 
v/ide Rwake Student of European history. I recently 
had th(^ opportunity to read his disnertatlon in 
which he shows himself to be a clear thinl^er who 
co^.binen a hifltorlcal ;:nov/ledr:e wlth a thorough 
grasp of the other social sciences and suooeeds in 
presonting an original point of view. 

Let me add that if 'v. Ilirshler suffers 
fro.Ti any fault it is that of underestimating himself, 
especlally in personal conversatlon. 

Sincerely yours, 



Dr. 



ji 



F. Leschnitzer 



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rvi/^tyfi <^<,/0/J PC/ . E:>fQr,Aj 



HISTORISCHE KOMMISSION ZU BERLIN 

BEIM FRIEDRICH-MEINECKEINSTITUT DER 
FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 

1 BERLIN 33 (DAHLEM) • PATSCHKAUER WEG 41 • TEL.: 76 36 57 „. 76 52 61 . APP. 354 



Herrn 

Prof. Dr. Adolf P.Leschni tzer 

315 West 1o6 Street 

New York 25. New York 



ö.rlovember 1963 



Sehr verehrter Herr Professor! 

Im Auftrage von Herrn Dr.Skrzypczak bestätige ich dankend, den Ein- 
gang Ihres Briefes vom 29. Okt. Betreffs Ihrer beiden Rezensionen 
möchte ich Innen mitteilen, daß die Redaktion trotz gewisser, dai.it 
verbundener technischer Schv/ierigkeiten in diesem Ausnahmefall doch 
zu der Ansicht gekom.aen ist, im Hinblick auf die Bedeutung der Bücher 
besser Ihre ausführlichere Besprechung abzuwarten als nur eine Kurz- 
fassung zu bringen.. 

In der Hoffnung, daß Ihre Arbeitslage es Ihnen gestattet, uns die 
Rezensionen bis spätestens zum 15. Dezember zuzusenden, verbleibe ich 
mit den verbindlichsten Empfehlungen 



I.A. 



JAHRBUCH 

FCT! n'i; OP^OHiCrJTIS MITTEL. 
liNi> 0^1'D&ü\\iCdL.ANDS 



5>&^ teE 



HISTORISCHE KOMMISSION ZU BERLIN 

BEIM FRIEDRIGH-MEINEC KE-INSTITUT 
DER FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 



1BERL.IN 4 5, DEN 
TIETZENWKG 79 
TELEFON 73 03 61 




Herrn 

Prof, Dr. Adolf F. Leschnitzer 

p.Adr. Friedrich-Meinecke-Institut 

1 Berlin 53 

Alteneteinßtr. kO 





Sehr verehrter Herr Professor ! 

Da die Jahrbuch-Redaktion vom Verlag gedrängt wird, das Manu- 
^n^?^. Besprechungsteils diesmal bis spätestens Mitte Juni 
des Buch von T^T'^'K^'^^^yT^"'^ '"'^ ^'" ^"^^' ^^^^ Rezension 

Mit freundlichen Empfehlungen 



f 



HISTORISCHE KOMMISSION ZU BERLIN 

1 BBRLIN 46 (UCHTBRFBLDB) . TIBTZBNWBO 79 . TBL. 833 30 61 



Herrn 






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Berlin, 26. Juni I975 




-^ oUt i^ii 



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^"^t ^i^^}^ 




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Liebe Maria und lieber Dolf, 

zu meinem Geburtstag bin ich von Euch so überreich bedacht worden, 
daß ich mich nicht herzlich genug bedanken kann. Es ist mir immer 
noch nicht geglückt, das gar nicht so leichte Buch zur amerikani- 
schen Frühgeschichte ganz durchzulesen, aber ich bin dabei und lerne 
um so mehr aus ihm, weil ich mich ganz am Anfang meiner Berliner Zeit 
selbst mit dieser Thematik befaßt habe. 

Unser eigenes Schicksal ist im Augenblick cjanz unbestimmt. Erst mußten 
wir bleiben, weil die große Hausreinigung drohte. Jetzt ist sie plötz- 
lich abgesagt, weil auch der Bund kein Geld mehr hat, und wir müssen 
alle unsere Pläne von vorn anfangen, ein Prozeß, mit dem wir noch kei- 
neswegs abschließend fertig sind. 

Für heute aber auf jeden Fall vielen Dank dafür, daß Ihr - wie in den 
besten alten Zeiten - so stark an meinen Geburtstag gedacht habt. 



Euer 




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HISTORISCHE KOMMISSION ZU BERLIN 

1 BERLIN 45 (LICHTBRFELDE) . TIBTZBNWEG 79 . TBL. 833 30 61 



Herrn 

Prof. Dr. Adolf Leschnitzer 

und -Frau 

Hotel Edelweiß 

Sils Maria/Engadin 
Schweiz 



1. August 197^ 





Lieber Dolf! 

Dir und Deiner lieben Frau habe ich schon lange zu danken für 
das wertvolle Geschenk, das Ihr mir in dem inhaltsreichen Bande 
über die Familie Kennedy gemacht habt. Ich habe es mit dem größten 
Interesse durchgearbeitet und jetzt auch Ria gegeben, die dadurch 
ebenso gefesselt wird. Obwohl ich in Einzelheiten f>»H^ ^ der - gtark e i " 
Teüse nicht weiß, ob die gesamte Front der Familie Kennedy ganz so 
unproblematisch ist, wie sie es darstellt, habe ich doch sehr viel 
aus dem Buch gelernt und möchte auch nicht verschweigen, daß die Ar- 
gumentation gegen Nixon in der Zeit seit Eurer Abreise noch ganz 
erheblich an Bedeutung und dementsprechend auch an Erfolg zugenom- 
men hat. 

Hoffentlich erweist sich auch der Aufenthalt um Sils Maria, um den 
ich Euche glühend beneide, als so erfolgreich, wie es Euer Arzt 
in Zürich angenommen hat. 

Noch einmal vielen Dank und gute Wünsche für den Schlußteil Eurer 
Reise. Haltet Ihr auch noch an dem Abenteuer einer Reise nach Ita- 
lien in der heutigen Zeit fest? 



Euer 




OUM^<^</Q 




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23* Juni 1980 



Herrn Dr. J. Hohnholz 
L# n dl i^ÄU*^« trapse I8 
7^'00 Tübini^en 



Sehr q:eehrter Herr Dr. Hohnholz» 

Ihr rchret>en vom 13« Juni tr^f kuerzlich 
hier ein. 

A^in M»aa ist seit vielen Moniten schwer 

kri-nk und dwher nicht in der Li^^^e^ die Besprechung^ 
dee Schubert-Werkes zu schreiben. 



loh b;»d:'Ure, ri.nß diese Verzoegtrunr: einge- 
treten iet und F^ende mit n-leich^r PostV^ie Buecher 
»n Ihre /^dresse zurueck. 



ML/d 



Mit freundlichem Gruss 



U 



/ 
( 



^ 



(Dr. M*ri' Leschnitzer) 






; 



f: • 



FOHREE, QEOTid 

(lescaichte der ier»elitißchen Rell^^ton 

^55 S. Wolter de aruyter & Co., Berlin I969 



Der vorlicfrende Band eoll lafi Rühmen der evän^;ellßch-theolo- 
ßclpchen "de aruyter Lehrbuch^'-Rethe den ersten Teil der 
19^2 in der ehern* llfjen "Sftmfnlung Töpelmunn'* erpchienenen 
und f:eit l&nger Zelt vergrlf i'enen "Geschichte der Israeli- 
tischen und jüdischen Religion'» von Hölscher ersetzen. Der 
Fortsetzun/58band ''aeschichte der jüdischen Religion" ist 
von J^ r^U^ier uebürnommen .vordem. D*6 Buch| dt^e die Erfor- 
ßchung dar ierÄolitiscaen Religion iia gee-mten Rühuien der 
Religionswelt des alten Oriontß »um 21^1 h*tt| umiV^st 
hoec'ißt verschieden^rtigo Tutboötaende von der Zeit d^r 
fruehen aemitiochen "'cnderwelle bis zum Koenigtum der 
MakliabÄer, z.^. V'rndlun,';^en des lottesbegriffs, Kultgeechich- 
te, Froeianiigk:eitöü:t»echichte, raajtjische Vorstellungen und 

Brauche, Veri'lechtun..^en der Keliijionegeschichte mit poli- 
tir?cher Geochichte u^a.ra. 

Das Buch gibt dem Fri^^eßteller keine fertigen Antworten, 
pr^ndorn bef >l^t elno »ndere Methode. Unter Kinv/eiyen 4*uf 
die u»nf»nftreiche winccnrc haftliche Literatur v/ird eine 
Fuelle von Miteiialten Ausgebreitet, die beruockeichtigt 
werden mucGneni bevor man bestimmte Probleme praezis stellt 
und zu loeßen versucht. So h«it der Leser öelegenheit, am 
Forschungßprozeee teilzunehmen und erfaehrt zugleichi bei 
welchen P ragest ellungen die Forechun/:^ noch zu keiner ein- 
deutigen Antwort gelangt ist. 

Trotz der sorgfaeltigen Betrachtung zahlreicher Kinzelfor- 
schuncren|<^elinp:t es dem Verfasser, die p^rosse Linie hißte- 

rißcher Ablaeufe klar herauszuarbeiten. Ausgehend von der 
nomadischen Sippenreligion und der kanaanyischen Religion 
zeigt er die Bildung und .veiterfuehrung der israelitischen 
Religion unter dem Einfluss von nacheinander einsetzenden. 



r^ 



FOHRKR 



- 2 - 



Yorw4»«rtsdraengenden Impulcen - der mosÄißchen Jahwerell* 
gion, i%m KoenigtuTiBf der Prophetlo, der deuteronomlechen 
Theolofrle und der Eßch^tolof^ie . 

Pie r:ut rreirbelteten Peglcter stellen eine Pereicherung 
der Arbeit der. r^le erleichtern ob dem Lecer» eich mit 
beetlifirnten, ihn besonders interessierondtn Fr^^^jenkreisen 
zu befaeren« 

Ein Gelehrter, der »uf der Hoehe der Forschung steht, hat 
hier ein vorsuetTÜcheb Lehrbuch fuer Studenten geechiffen. 
Di-B Vvcrk| di-s i uf dtr Tri^dition der protestantischen Bibel- 
kritik fusBt, ist auch deji gebild*ten Uien, der eich ueber 
die einscLlae^^^igen Fragen informieren will» vvarji zxx 
empfehlen. 

Proieeeor Dr. / dolf Leschnitzer 



Kultur- und l^liStesg echlchte de« jtldlcc'er. Volkes 

Vv:)n Abr*»hÄra bis Ben Clurion 

311 S. M. Kohlh* Timer Verl«f, Stuttr^ort Beilln Köln Mainz, 1968 



**DLe ^eechlchto der jüitechen Volkee iet in 'Cfiten Kreißen 
nicht einn;^! in Hen rroebsten »^'^i66en bek*»nnt . • •" (S«7) 
U-?i vorliegende Buch '•beaausht sich, cen eg aec ^aciccheA 
Volkee von relntn Jinf^eni:tn i^n n«i^ch2Ui;ehen und die Mfcleteine, 
Clt ciieten Weg beceichnen^ zu beschreiben. Ee wiil d«»ait 
eil. 'cMue^rel fuer dut Ver^tt-endnir der Moderne eein und 
ruffleich Uer Lefei befiel hlfen, ihm zur Tenntnie nel^nf^ende 
Ir f or'nif'tlorien in ihren llinterFTUcnueri zu beereifen unC rich- 
tiK ei-nfeuordnen»'' (iB.P f.) Of leneichtlich h» t dJ/r> Buch da» 
riol, Lercrri, die ric\ mit dem Judentum biiiher v/enig oder 
f<:»rnicht befi^Fct h^beni eine Einfuehrunf^ s;u /^eben. 
Wü6 int der Ti^lmudV Worauf l^euft dac e^op^enannte talnudi- 
sehe Denken hinaue? Wie Lieht eß um dio Juedirchen Brauche 
wie die IBeechnctdunt;, die noch heute und wohl uoberall 
untur Juden geuebt wird, oder dio npeioeeesotzijcbuns, deren 
i^orgf^^ltiicre Befolgung nur in orthodoxen KrQicen ueblich 
ist? iuf diet?e Ir^Fjon t^ibt der i^utor proezine und umf^ceen- 
de Antworten, l^her fcuch viele i^ndcre Fr* r^<^n beantwortet er 
in :^or e:Gt<:?n vier ^'apltcln: I. Die Oerchic'.te deß jüdi- 
schen Voll.tjfl blB zu Hürodes dQ.M Groi?een{ !!• Dcß Judentua 
zur Seit den Neuen Tüßti^mentcj; III« Di h Judentum in der 
Piaepora! IV» Juedieche Froem.ickeit« 

In dier eisten Haelfte den Pucheoi die diere vier Kapitel 
uraf*6ßt, iet der Verfacre imstande, eich auf Grund seiner 
hebritipchen, judaietiechen und theoiop^iechen Studien 
unmittelbar auf die "tiellen zu ßtueizen. Die erete Haelfte 
des Buchee ict dther jegluackt, obcnBO wie in der zweiten 
Haelfte des Buenos did i^bsadt^s^, in denen er ebenf<^lls auf 
Grund peiner Kenntnis hebräischer Quellen das spanische 



LISO'VSKT 



- 2 • 



Judontura Jii>r<itellt und die Verke hervorragender Peprii^eeen« 
ttoftten des epanißchen Judentums wie dee M^niraonidea und 
dee ^'erßonldec zutreffend schildert* ^>chon In iem erstoa 
'^©il rein-r Buch»-"« .^elen^^t er 4tuch £U eindrucksvoller 
Ch^r^kterlelerunp; der LelBtun^en dtf> antiken vTudeutume, eo 

wenn er die ^^nfßenrre der ^^epchichtsHchreibun'^ im Alten 
Teotument wuerdlgt: **Unc> diese Irrurt ;en und Vlrrun^^en «ue 
heidx8cher Zoit ft^uloew^ihrt zu .if^ben, gehoert zxx den Huhmes- 
tiiton der . • • EraÄeLloi • ^ uti dießer 'Joit leßh^^ltuntj; 
her<^u6| die Licht und Schmitten f;:leicherm£r>e6n cieht, er* 
wuchfc dCi £:»inn fuer echte GefcchlchteGchreibunE, welche 
der 'Vfthrheit z\x dienen sich beuueht und ctie Geecnicnte dee 
eigenen **olke8 und a#lner hervorra^renden "Ti^enner nicht in 
fader Selbst Verherrlichung; darstellt*'' (S.J:^) "Kur aAfti 
VoelJ^ern ißt es f^^elunren, ueberpereoenliche M«ssstuebe zu 
findent ^en '^rlech#»n und den Juaen« Die Oriecaen veröuch- 
teui uie Ort€> der Jöscatchte nftoh u^ü Cirundfc^etzen philo- 

öophiBclier Vernunft zu boßtliaeiif die »Tud'>j) ia der Verant- 
wortunr: vor 3ott«'' (s.54) 

Die zweite ?f%-alfto des buchen irt vor i«llem in den Ab* 
•chnitten, In den^n der Autor »ur» zweltor Hx'nd Bcho* ft. 

Im ^on^.f^n Hanz^m weni'tor f^olunfr^^n. Auch hier finden sich, 
inebeeondere in den letzten, die vle^cenwÄrt und .luen^^nte 
>^er -^t^^n^enaeit boh*ndenden Tollen m;^nci;o treffenden Fect.L;tel- 
lun^^an. Aber in der Döirstellun ; &p«iietantiKer , laitteiaiter- 
lic.ier und neuzeillicner Vorgaen-^e ißt vieles zu einfach und 
mancnes schief /^^esehen; auBeerderu »ind des Oefteren Einsich- 
ten und Ansichten uebernommenf die seit Jahrzehnten ricnti/^- 
estellt worden find» Anzuerkennen ißt die wanrh*»ft histori- 
cchf* 'Trltunc;:, in der dor /*utor slcn bemu&ht, vorurteilsfrei 
»n Vie ^^lri;i:e heranzuziehen und da'nit zv^^n-^loß die Leeer dazu 
anleitet« ile ^^orurtelle und Cllchie aufzur^bon. 
<'enii in einer zweiten Aufliege« die hoffentlich büld notwendig 

wird, uie hie toriech^jn Matn^cel behoben eein •ollteu^ v^aere 
in diesem Vferk eine populaerwissenschai tliche Kinfuehrung 
n:eschaf fen« der ein f^ropses lieserpubilKura zu wuenscb.en ist. 

Profeecor Tir. /dolf Leochnitzer 



GERMAN STUDIES 

A REVIEW OF GERMAN-LANGUAGE RESEARCH CONTRIBUTIONS 

Section I: Philosophy and HIstory • Section II: Modern Law and Society • Section III: Literature, Music, Fine Am • Section IV: Mundus 



Schriftleitung: UNIVERSITAS • MUNDUS • GERMAN STUDIES 



Herausgeber 

Dr. J. HOHNHOLZ 

Lektorat 
U. MOSER 



7400 Tübingen 
Landhausstr. 18 
Tel (07071) 26246/21882 
Federal Repubiic of Germany 

13.6.1980 Dr.H/mo 



Herrn 

Prof. Dr. Dr. Adolf F. Leschnitzer 

315 West 106 th Street 

New York, N.Y. 10025 
USA 



Sehr geehrter Herr Professor Leschnitzer! 

Am 16.8.1978 und am 25.1.1980 sandten wir Ihnen auf Ihren Wunsch 
die folgenden Bücher zur Rezension: 

Schubert: Die Kultur der Juden 

I Israel im Altertum 
Schubert: II Judentum im Mittelalter 



Wir haben Ihnen recht viel Zeit zur Durcharbeitung der Werke ge- 
lassen und da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer es 
manchmal ist, Rezensionen in das tägliche Arbeitsprogramm einzu- 
bauen, finden Sie für eine Verzögerung der Abgabe der Bespre- 
chungen bei mir stets ein offenes Ohr. 

Nun werde ich aber selbst durch den Zwang der Auslieferung der 
GERMAN STUDIES erheblich in Druck gebracht. So fehlen aus dem 
von Ihnen bevorzugten Teilbereich die Besprechungen. Wir können 
ja nur eine begrenzte Anzahl von Rezensionsexemplaren anfordern, 
schon allein um aktuell zu sein und die Bereitwilligkeit der 
Verlage nicht über Gebühr zu strapazieren. 

Darf ich Sie nun dringlichst bitten, mir zunächst einmal ein 
Lebenszeichen zu senden, welches möglichst gleich mit der Ab- 
lieferung der Besprechung verbunden ist. 

Ich bitte um Ihr Verständnis und verbleibe 



mit freundli 




r »I 
i. II 




am 



T t Di! i: 




Schriftleitung 
GERMAN STUDIES 

74 Tübingen 

Landhausstraße 18 

Tel. (07071) 262 46/21882 



Herrn 

Prof .Dr. Dr. Adolf 

Leschni t zer 
315 vVest 106th Street 

New York, 10025 

USA 



Tüb 



ingen, IO.5.1978 Dr.H/ 



Sehr geehrter Herr Professor Leschnitzer! 
Verbindlichen Dank für Ihre ku 



B 



rze und prägnante 



esprechung des Buches Schmitt. Die englische Version 



geht Ihnen demnächst 



zu 



Mit verbindlichen Grüßen 
bin ichil 




(Dr. J. Hohnholz) 



/v'f^ 



tt/t^ 



l ^/l^^ 




l)»e Pclt eeiner Veroef i •ntilchun^ in weiten Kreisen der 
deutschen 'iteri.turwippenech*f t »urr erordentlich "reechaetzte 
Werk liefet nunmehr in dritter AuflftRe vor und zeigt aufe Neue 
den Ueberblick und die -nethodieche Arbeitsweise «einer Autoren. 
Fuer jede ernsthefte wieeenFchef tlicHo /rbeit ist dae Buch ein 
hertoorregendee Plilf emittel. Wieder, wie Rchon onhsnd der 
vorheryrehendon Auflasen, weiss der Leser nicht, ob er die 
Gruendlichkeit, mit der beispielsweise Gottfried von Strassburg 
behandelt wird, mehr echaetzen soll oder die üebereicht ueber 
die «reeamte elnschlaegiße Literatur. Bearbeiter und Verlag ver- 
dienen hohe Arerkennun^ fuer den ffi oeeen Dienet, den sie der 
wireenpchaftlichen Welt erwiesen haben, Dse Buch ist fuer die 
Forpchunr unentbehrlich. 

A.L. 



£w\{\A\T-\ 



J 



f-A, 






■^^'^ i^Ci^u Uwuh^cA. A^Y 



/ 



Af 



^ 



'^^^^^- ^r J)r (,c. / L . 



19. April 1978 



Herrn Dr. J. Hohn'iolz 
GeruMi Stuiies 

7^ Tübingen 
Li^ndh^usstr. I8 



Sehr Preebiter Herr Dr. Rohnholz, 

In 0er /nlare ueberpende Ich Ihnen 
'^ie Besprechung -^-p BucheF von F./u£^chmitt . 



Anlagje 
AFLre 



Mit verbindlichetn QruBS 
Ihr 



SCHMITT, FRANZ ANSELM 

Stoff- und Motlvgeechlcht» der deutcchen Literatur 

Elno Bibllographlo 

Drittel völlig neu bearbeitate und erweiterte /uflage 

Berlin, New Torki Walter de aruyter, 1976; XIV 8. und 437 ß* 



Das eelt seiner Verdffentllohung In weiten Kreisen 
der deutschen Literaturwissenschaft ausserordentlich ge- 
schtftste Werk liegt nunmehr In dritter Auflage vor und 
selgt sufs Neue den üeberbllok und die methodische Arbeits- 
weise seines Auters. Für Jede ernsthafte wlseenschaftliche 
Arbeit ißt dae Buch ein hervorragendes Hilfsmittel. Wieder, 
wie schon anhand der vorhergehenden Auflagen, weiss der 
Leser nicht, ob er die drtüidllchkelt , mit der beispiels- 
weise Religion und Beliglosit'^at behandelt werden, mehr 
sohKtsen soll oder die Ueberslcht Aber die gesamte elnschllt- 
gige Lieratur. Bearbeiter und Verlag verdienen hohe Anerken- 
nung für den grossen Dienst, den sie der wisRenschaftlichen 
Welt erwiesen haben. Das Buch ist fttr die Forschung unentbehrlich. 

Adolf Lesohnitser 



SCIIMITT, rpAhZ AKCSLM 

Stoff« unJ Moilyrregchicht» dar deutöch^p Literatur 

Xina «ibXioffTfiphle 

Dritte, vdlli^: neu b«»rbeittte und erweitert« /uflüi^ 

Berlin. New York: Wolter de Qriiyter , 1976; XIV S. und ^37 5. 



T)a8 ßelt seiner Veröffentlichung in weiten Kreisen 
der deutfccher* rAteriilurwie£,enßch*rt •uöeerorü..iitlich ge- 
6cV*ft«te Werk llc.^t nunnaehr in dritter Aufl&^e vor und 
Eei^t aufe Neue ^en üeberbück und die methodische irbeits- 
weise eetnec Autors. Für jede ernethi^fte wisßenBchi^ftliche 
Arbeit ißt d&s Buch ein herforrsgendes Hilfsraittel. ^eder, 
*le öchon »nhßnd der vorher-rehenden Aufli*^ent weise der 
Leser nicht » ob er die artlndliciiiveit» mit der beispiels- 
weiise Pelirion uni I^eligiosifat behandelt worden, .aehr 
sehtftsen coli oder die üebereicht über die ge^yrnte einschlä- 
gige Lieratur. Bearbeiter und Verlag verdienen hohe Anerken- 
nung für den grossen Dienst, »i^n sie der wrlsFonechaf tlichen 
Welt erwiosen hrben. Das Puch Ist für die Forschunrr unentbehrlich, 

Adolf Leschnitser 



^N. 



Schriftleitung 

GERMAN STUDIES 

74 Tübingen 

Landhausstrasse 18 

Telefon (07122) 262 46 



Herrn 



Prof. Dr, Adolf Leschnitzer 
315 West I06 th Street 

New York, New York loo2d 



(U.S.A. ) 



Tübingen , 22 . 12 . 69 Dr . H/Kü 

Sehr verehrter Herr Professor Leschnitzer, 

lassen Sie mich Ihnen recht herzlich für Ihre so 
gelungene Besprechung der Gesammelt en Werke 
Heines danken. Wir werden Ihnen in Kürze die 
englische Version noch einmal zur Durchsicht 
und G nehmigung zuleiten. 

Für heute verbleibe ich mit dnn besten Wrihnachts- 
grüßen und den allerbesten Wünschen für das 
Neue Jahr 

Ihr sehr^ ergebener 





(Dr. J. Hohnholz) 



f 



^5* Juni lyyö 



2121 ftrsadwsy 

New Tork, N.T.10023 

S«hr «••hrf r H.rx Dr. St. i«it». 

-Ich .up^J.^BpJljJun'T«";;;« i°J J'^**' *•«* Sie f«.r 
et.ll.n w.Ut.ii * ^° Aufbau" freundllch.rwela. be- 

FRANZ ALTHEIM 

a««ohicht« der Hunnen. 5 Baende 

Dte ^«»»•••JJdea Verlage iet 

Jf2 Jifth ATeiue 



Mit besten Orueeeea 



ALtb 



Ihr 



/^/f/lf, 



v^M ;4'7J 



ii 



Y^ 



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7 V /9/; 



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A' ^*^. 



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2.i. Oktober 1977 



R«rrn Dr# J. Hohnhol» 
German »Studies 
Landheußctr« iS 
7^ Tuebin-^en 



Sehr J^e hrter Herr Dr» Hohnholz , 

Die folp:er<1en drei Verke wuerde ich gern fuer 
Ihre Zeitschrift besprechen: 

(1) Franz Altheim, Oeßchichte der Hunnen. 5 Baende. 
Walter de Qruyteri Berlin ^ New York 

(2) Franz Ar» Beim F>chmlttt Stoff- und Motiv^eschichte der 
deutschen Literatur. 1976, ^^0 leiten« 

W»lte de ^ruyter, Berlin , ^ew York. 

(5) iieinrlch ''^raetz. Tar^ebuch und Briefe« 

*^ftr«nc«^eireben und mit Anmerkun »:en versehen 
von Peuven Michael, 1977f XIV, ii69 -eiten. 

Sollte eines dieser ••erKe oder all drei bei Ihnen 
noch nicht ver^^eben eeln, bitte ich Sie mir dieselben 
zuf'^ehen :U lassen» 

Mit freundlichem Grues 



Ihr 



ALsra 



\ 



11. Mrerz 1972 



Herrn Dr. J. Hohnholz 
Oerri^-n Studles 
7^ Tffbln^en 
Lfindhi-ußotr. ifi 



Sehr ^^eehrter Herr Dr. Hohnholz, 

In der Anlaf^e ue er sende ich Ihnen die Besprechungen 
der Buecher von Fohrer und Lisowsky. 

Mit verbindlichem Gruss 



Ihr 



AFL:e 



Prof .Cr.A.Leschnitzer 



z.Zt • : 




Herrn ' r. J. Hohnholz 
üennan btudies 
Landhousstr. 18 
74 Tuebin^en 



Adresse: 

31D West lo6th Ctre( 
New York, N.Y. loo2 
USA 

9. August 1975 



':>ehr geehrter Herr Ir. Hohnhülzl 

Im V;inkler Verlag, Muenchen i960 sind 
Matthias Cloudius: ^'Saerntliche Werke" io94 S. , 
Ln. 3ö,-LM ersc^iienen. 

Wenn Sie mir diese i^ublikation on meine 
riew Yorker Adresse (siehe *^riefkopf rechts) zu 
schicken iossen koennen, moechte ich sie fuer 
Ih.re Zoitr.chrift besr)rechen. 



riit freundlichem Gruss 



Ihr 




J^ iiurry '^^ ly73 



Herrn !>r. J* ritohnholi 
Oerrian Studies 
L£ ndhi*u38tr. l8 
7k Tuebingen 



Sehr geenrter kis^rr Dr. -fohnholzt 

Bt'ßten Dank fuei Utfbereinduns der BzBpr-^chxxng 
von Zochlin» in V,2« Ich mter'^ Ihnen da;ikhar| A^nn 
Sie air noch veitere zethn Kx^^mplere t,oliickt:n rollten. 

'<it brcte'ü ^ UoS 



X9-Ju.ii 1978 



Hoirn Dr. J. Äohnhols 
0er nan Studie^ 
nlh^Ufißtr« IS 



;>i<L 



7^ 



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u b .1 n 



3 a 



8©hr' r^eenrt^r ^f^rr »>r« Hohnnolz, 

Jn ccr aiv^^fie ilFchi^ri Verl^f^sr^erellpchi-ft , 
L^frh!ihofßtr*-i,«.« ^>, 4?üccli.cU 1107^ D-6iiOO .Vieeb^den 
tßt fois;endet; buch iia J; nufcr 7^ «rr.chlouent 

Schuberwi Kurt: i)ie Kultur dar Juden I 
197ü/1977t 263 Stritea, ^4 ..ob., 
Hori'iifKef^ von Eu^>;«n Thurnherr, 

^i>ndbuch der Kultur gcpchlchte« 

i^enn Sie mir dieaeB Buch zudrehen l^seen 
koenrien, werde ic ; ee sern lue»' Ihre i-^jitcchrlf t 
besprechall» 

Mit freurJllcbem Gruse 



AL:m 



GERMAN STUDIES 

A REVIEW OF GERMAN-LANGUAGE RESEARCH CONTRIBUTIONS 

Section I: Philosophy and History • Section II: Modern Law and Society . Section III: Litcrature, Music, Eine Am • Section IV: Mundus 



Schriftleitung: UNIVERSITAS • MUNDUS • GERMAN STUDIES 



Dr. J. HOHNHOLZ 



Herrn 

Prof. Dr. Dr. Adolf F. Leschnitzer 

315 West 106th Street 



Nev York, N.Y. 10025 
USA 



74 Tübingen 

Landhausstr. 18 

Tel. (07122) 262 46/21882 

Federal Republic of Germany 

12.9.1975 Dr.H/mo 



Sehr geehrter Herr Professor Leschnit 



zer ! 



Haben Sie besten Dank für Ihr liebenswürdiges Schreiben vom 
9. August. Leider liegt die schöne Claudius- Ausgabe , die im 
Winkler Verlag I968 erschien, schon zu weit zurück, als daß 
wir diese noch in den German Studies berücksichtigen können. 
Ich bitte daher um Ihr Verständnis und verbleibe 



mit freundlichem Gruß 
stets Ihr 

gez. : Dr. J. Hohnholz 




wesend- 



-nach Dikt 
f .d.R. : 



(Moser , Sachbearbeiterin) 



c:^ 




GERMAN STUDIES 

A REVIEW OF GERMAN-LANGUAGE RESEARCH CONTRIBUTIONS 

Section I: Philosophy and History • Section II: Modern Law and Society • Section III: Literature, Music, Fine Arts • Section IV: Mundus 



Schriftleitung: UNIVERSITAS • MUNDUS • GERMAN STUDIES 



Dr. J. HOHNHOLZ 



74 Tübingen 
Landhausstr. 18 
Tel. (07122) 26246/21882 
Fcderal Republic of Germany 

27.6.1975 Dr.H/mo 



Herrn 

Prof. Dr. Dr. A.F. Leschnitzer 

315 West 106th Street 




New York, N.Y. 10025 
USA 



Sehr geehrter Herr Professor Leschnitzerl 




Mit bestem Dank bestätige ich den Erhalt Ihrer Rezension des 
Buches "S. Fischer und sein Verlag". Nach erfolgter Übersetzung 
erhalten Sie wie üblich die englische Version noch einmal mit 
der Bitte um Durchsicht und Genehmigung zum Druck zugesandt. 

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre gute Mitarbeit 



bin ich 




GERMAN STUDIES 

A REVIEW OF GERMAN-LANGUAGE RESEARCH CONTRIBUTIONS 
Section I: Philosophy and History • Section II: Modern Law and Society • Section III: Literature, Music, Fine Am • Section IV: Mundus 



Schriftleitung: UNIVERSITAS • MUNDUS • GERMAN STUDIES 



i 



Dr. J. HOHNHOLZ 



74 Tübingen 

Landhausstr. 18 
Tel. (07122) 26246 

7.Ö.1970 Dr. H/Mo 




Herrn 

Prof .Dr. Adolf Leschnitzer 

315 West 106th Street 

New York, N.Y. 10025 
USA 




Sehr verehrter Herr Professor Leschnitzer! 



Am 13« 2. 1970 sandten wir Ihnen das Buch 

"Deutsche Politik und Judentum" 

zur Besprechung zu. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn 
Sie die Freundlichkeit besäßen uns die Besprechung bis 
Ende September/ Anfang Oktober einzureichen, da wir dieses 
Referat gerne in das nächste Heft aufnehmen wollen. 



Mit freundlichen Empfehlungen 
bin ich Ihr aehjr ergebener 




(Dr. J. Hohnholz) 




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H/tA»^^i, //w^i 




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i4 Albert '•';» Holzaia'; 

For«lgn Area aod Language Curriculvun 
Gex^ian Sect^cn 



November 50, Vj\\^ 



Doan 'Aalt er T. Mar v In 



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Dear Dmn Marvln: 



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Dr. Loacliriitzer and I have beeri working for 
aome time on a proposed serles of area textbooka for varioua 
European coxmtrles, for which there aeems to be a erging need, 
partlcularly in the Foreign Area and Language Studies now 
belng conducted by the United States Army in a number of 
educational Institutions. May we count upon the backing of 
the Univorsity, at leaat ita raoral support, perh&ps the uae 
of its name? 

Since the textbooks would be of tremendous 
valuo in the next öexneater, beginnln^ in January, time is of 
the essence. 






Sincerely yours. 



Albert ".'. Holzmann 



A Propoaed PIah for Meeting 



AtS^T.P» Requlrement» In Area Study 






2. 



1. In the introductory oxpl«n«tory rnntorl»! undor the headlng of 

Sp«cifl«» vöjectlVM, tenn 3(6), Advanced Phase, Currloulvua 70ii 

Pope»^" ^^«« »nd Lan^juege Studie», "B" Pl^n, tho follwlnÄ not 
j.#cii«rk occur«: ^ 

«Ter« 3 of eree «tudy la devoted to th« Institution« «nd calturo 
of fche pnr icular lan^uage area. 

The work of thi« tem will b© mad? rather difficult. both for 
inatructor *nd tratnee, by reaaon of the fact that verj little 
thu8 far ha» beon dcaie to develop teachine, materlal» and 
technlque» for thi« type of a couree." 

■J^t '^?:v^^°''i JJ*?. ?^ obtainin^ the materi*.l« ne«ded are Indetd 
.^reat. Jhe m iltiplicity of aubject» preacribed by the currlculum 

i» «pproprlately expansive. It includea auch varled probl-^ma 
aa: Vital atatiatlcs, public health and aanltatlon, food and 
drln^i hablta, typeo of drea», typea of dwelllnej», folk way» 
type» of r^lißlon», social atatus groups, econonlc rolationa 
Ol classea of aoclety, current condition» of factory life and 
labor in e;«neral, exiatinö degree of technology in Induatry 
and agriculture, impact of locnl „overnment on daily lifo, re- 
i!io??* betvreen IochI ^overmnent a^^eacie. ...ci hl^hsr authorlty, 
rflatlons betv^reen the civilian population and the armed forc«8 
01 che are«, education, public Information facllitiea «nd type» 
of government control/' ^^ 

The difflculti-s inherent in the problem of obtainlnx materlala 
are »titsravuted oy the fact that for Oermany aa well aa for 
Auatria, not only the present Situation, »a it haa been brou^ht 
aooat by the National - Soclaliat i^overnment, but alao the rS- 
publican period and, to a certain extent, the Inpe. ial period 
muat be tak«n lato consld^^ratlon. in the caa« of France the ' 
altuatiün durin^ the period of occupation aa well «a the pre- 
ceding era would play a fundament-il role. 

The ofriclal outline rijitly emphaalze» the fact that the problem 
18 neyertheleaa capable of aolution. It la unfortunate, however. 
that the aame materlala are belnc laborlouely «ccu/aulatod at 
aeveral oozen different educational Institutlona apread over the 
1 ngth ano the breadth of the iand, by educator» who cannot 
poaslbly be apeclaliata in all the varioua iUlaa uf knowl<^ase 
under dlacuasion. Accorain^ly, the proulm of obtainlnx aatls- 
factory pedago^jical aide for the carrying out of this proKram 
becoraes a matt-r of urgent necesslty. 

The followlng la a propoaed method - hereby thi» (toal can be 
nn^^!!"?/? • relatlvely ..hört period of tiiae. There are in the 
United -täte» et the preaent tlme enaxsh expert» in the varioua 
flelaa and:r cona icerat Ion, aot only for the German - Auatrian 



- 2 - 



ö. 



SSLt?^S«rnn^ . r''? ' ^""i '^^^^ ^^'^ '^"y °t^«'' European couiitrlo« 
J»hxch may now, or lii tue future, bo doomod worthy of such tvoütrlnt 

Kvory one of thoae autlioritloa haa auch a uastery of hla ^artu-u^h 

Inauj-uratora ot thls projoct ur© In contact with a number of thLn 
araa textbook '.tith the roqulrod matorlal about thelr «pScla? »ubiect 

««fV;! ?? töAt-büok on area atudios, and writton In the author'a 
natlve ton^juo would contaln th« follo\tlngi «utnor a 

"*• tn^o»!^^«.?"^'**'*^ °^ InJ'omatlon concornlng the «xibject 
b Mb??« « ?/""? an Introduotion to Its prlnclpal jroblcn.;. 
• ^i^^^o^:raphlcal roforoncoa at l-he cancluaion of tho 
roapoctlv« chuptor, ©,r, rcfnrencoa 

1 to tho Standard worke on tho »ubjoct In questlon 
^ ' »2«-J®*^ «xtensive writlnes, whlch daal wlth the 

fachlonr''^'' cilscuaalon In an oapeclally stlinulatlne 

papes^^boi? Tr''on*?^''°i^^^ ^^''i^ ^ Preparad (of about lüO to 200 
S™!// \ ^^ chaptera) for publlcatlon ut onca, one on 

i«J i Vülumoa «n tho othor {-uropean countrles shovld be ureDared 
and on whlch ones, would be left to tho futuro for aottlenentr ' 

SStli« iiS^in^^)?" °^ ^^f Problem. A homogeneoua troatnient of the 
fi^. ff.*^^«^®®^ ^y • well-inforaed author would be aöaltte^^l^ nr«f«-n«si« 
But thls Solution 18 beyond tho reaLns of p^aslMuS a^Jh!. Uro * 

ShlT?hf r,^«? vaatneaa of the taak, and b?cauae tho^emeatoj In ' 

Ire to So a^ud??S f'^i^''"'^,"^"" "^ ^'^" ^'^^°^» Ktiropean coun?rie8 
Amv L^cl^t^i^^i .^?® Foreign Area and Language Oiarrlculm of tho 
Array bpeciallzod 'iTainln^ Protsrao will be^ln In Jwiuarv. It will h« 

^Vr.^'^V ^^?. "'^^^^r» '° -ii^^^i^^to uny InconslatancJI; which na^ 
^SJi^i-^^r'*" K'"" ^'^^io^» chaptera and,lf necessary, to revlae tho 

work Sn^Jho'cS^pt:" of.?nr''*"^ """' ^' ^'*^"'^'*^^ ^^^^^* •°^-'^ 
*" ;K®«.''^u^''^^l'f''" ^'^ *" publlahor muat be obtalnod. it la vital 

^n ^ "«^'Ji'^"^"^" °^ «^ ^»f ^^«' onorgetlo ;ubUaSorä 
•on, who can dlacern some poaslbllltle» of personal proflt 

In tho project, who la In a Position to ronimerBte throon- 
trlbutlnß authora satisfactcrlly, who la «llllnr. to place 
hla physlcal plant and hla accmulated experlonc© In tho 
aorvlco of the plan, and who would .^arantee tho raLld 
n«h?y«wS °^ tho project. (It 1» worthy of note that a 

?«tii!iJ ., f*®??^"^ ""^ ^"^ ^^^^ roqulremont. nentloned above 1. 
intorested In tho proposal) «wv/v^ x» 



-«.j. .-*««» 



- 5 



k> 



b. Support of the War Department. The Cooperation of 

the 'er Dftpnrtxnrnt la not only doalrablo, but lir^entlv 
necasaary. If the authorltlot In char^ie of the 
procureauont of toxtbooka for area atuciy in th« 
Inatitutlona t^lviriti th« Forel^jn /Vre« and LanKuaije 
Curriculura of the A.S.T.P. aro to find the pro- 
poaec book« acceptable foi thia purpoae, thej m.at 
aatlafy the alna and meot the roquir laenta of the 
military aervlce». The partlcipation of the army 
authoritiea could beat be Instituted if they would: 

(1) desli^nato a t uatworthy auitor or ©ditora 
for the so iea, or 

(2) expreas their readlneaa to examlne the 
manubcrtpt, sut^eüt neceasary chantjea, then 
ackno leüeie it a.. aatiüfyin^j their purpoaea 
and pledejin^j the purchaae of a daai^inat d 
nu bor of copies. 

c. Cooperation of Rutüerü Univer Ity. The partlcipation 
of the fjniver ity in the publicatican of thia soriea 
of area textbooka ^ould be eminently dealrable. 
That the army authoritiea will vie'v the project 
with favor and truat if Kuteiora Jniveroity backe 

it may be taken for ^rranted. Likewiae, the publicatlon 
of thia aerlea cannot f<sil to enhance the pre^tii^e 
of the UnivoraLty. 

It ia Vary llkely that texta of thi» character will malntaln 
their uaerulneaa Icnö after the war haa ended. The powerful 
tranaformationa of our timea, and the tremendoua potontial 
tranafonaationa in our educational propra», may profoundly 
influenae the aelection of the aubject matter „hlch must be 
includod In any future educational curriculum, particularly 
in the field of the modern lan^ua^ea. 

Thia will bo of t,reat oi^snif icance tc the atudcnt 
bodiea of our educational inatitutlona aftar the war, our 
future officiala in the diplcoiatlc corpa and the consular 
aervlce, to journnliats, newapaper correapond nta and radio 
Commentatora, to thoae enga^jed in the imporr or export trade, 
in general to thoae who wiah to auppl^ment their ^^nn«irt^l 
traininti by atudying modern langua^iea, in ahort, to thoae 
who will be expected to tako their place in the front ranka 
of human actlvitiea, the leadera of tomorrow. It ia axlomatic 
that thia plan will appeal to thoae plnnain^j to teach in our 
hii^ achoola and collo^ea, «ho wiah to j^ive to their atudenta 
a type of traininü which will fit them for the d-manda of the 
poat-war world« 

Many lane^ua^e teachera will no londer be willinK to 
reatrict the aubject matter of their advnnced couraea to the 
conventional aesthetlc »»nd literary monumonta thlch tradition 
haa hitherto preacrioed. mn^ atucenta in such advanced 
language couraea will aeek to know more about political, aocial 



{ 



-k - 



and economic condltlon» In the countrloa vhoae lan^uage they 
ar© studyln^i« They .vill wl»h to study thoae phaaoa of life In 
the countriea conoörned aa are now requlred by th« army 
authorltlea und r the haadlng of **Area Studiea", Itema of In- 
formation vhich ftre of value to solcilera or offlcera in an 
army of occupatlon. vvhat ia required today of a trainee in the 
Forei^jn Area and Language Currlculum may be praacrlb^d tomorrow 
for a civlll&n »tudent at a xinlxeraity .7ho wlshos to occupy a 
poaition of leadershlp in aolvlng the problema ivhich will con- 
front the na t Ion» of the world in the poat-war era» 

Ho'vever muoh the llterarily and humaniatically inclined 
teacher of modern langua^es may regret it, the emphasia in 
acivanoed linguale couraea in the future will no loaeier be directed 
excluaively toward literary and aeathetio valuea, but will be 
along aociological and politlcal linea« The editora of the 
propoaed area textbook believe that thia work will help to 
uaher in a new era in the teaching of modf^rn foreign languagea 
and will meet the needa of many teachera who vlll auddf^nly be 
called upon to o^^^e inatruction in fielda .«rhich have been, up 
to that raoment, entirely outaide the ränge of their öcholarly 
preparation« 

It ia to be hoped that theae conaidf^rationa will win 
for this project the aupport of the üniveraity, at least ita 
moral «upport, perhapa by permitting the planned aeriea of 
textbooka to be called the Rutgera Area Study Seriea# The 
benefita would be mutual and reciprocal* The aeriea would 
thrive with the backing of the Üniveraity and the aucceaa of the 
aeriea in achieving the goala which have been aet would like- 
wlae redound to the credit of the Üniveraity* 



Albert 7S# Holzmann 



Adolph Leaohnitzer 



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429 WEST 117TH STREET 
NEW YORK, N. Y. 



Daoembar 15, 1939 



Dr. Adolf Lesohnitzer 
24, Harvey Goodwin Avenue 
Cambridge, England 

Daar Dr. Lesohnitzer: 

Thank you very muoh for your letter of November 25th. 
I remember your Visit to the Institute very olearly, 
and I am happy to learn that you are able to oontinue 
your «cientifio work in Cambridge. 

The subjeot of your studios on the sooiology of anti- 
Semitism is of great interest to us. A researoh pro- 
jeot in the samo field has been planned by the Institute. 
Due to our present soaroity in funds, honrever, we have 
been unable to pursue this project to any oonslderable 
extent. In view of your extensive knowledge of the 
literature in this field, we shall make every effort 
to ooramission your writing a oontribution in oonnect- 
ion with our planned project. However, I regret our 
inability to so oommission you at this time. 

I do hope that you will receive an iirmigration visa 
to this oountry soon. I shall be glad to disouss 
with you your plana in greater detail, onoe you 
arrive hera. 



MH:H 



Very truly yours. 




Lmax horkheimer 



/Itl t^(r\Lüu.uu^^ 



JOHANN WOI.FGANG GOETH E-UNIVEKSITÄT 

PHILOSOPHISCHES SEMINAR 

Dr. Norbert Altwicker 

Herrn Professor Dr. A.P.Leschnitzer 

515 West I06 th Street 

New York 23. N.Y. 



FRANKFURT A. M. 



16. März 1959 



Sehr geehrter Herr Professor, 

T,o. . nachdem ich mit Herrn Professor Horkheimer nach dessen Rückkehr 
aus den USA das Programm der Loeb-Lectures besprochen habe, erlauben Sie mir. 
daß ich mit Ihnen über die technische Seite Ihres doppelstündigen Vortrages 
im Rahmen der Loeb-Lectures korrespondiere. Als Thema würde das von Ihnen an 
zweiter S eile vorgeschlagene, "Der Mythus vom Ewigen Juden und der Geist der 
Neuzeit , gut in das Gesamtprogramm des Sommersemesters passen, so daß ich Sie 
bitte, dieses Thema zu wählen. Da Professor Dr. Hans Kohn am 24. Juni lesen wird, 
mußten wir uns auf den I.Juli einigen. Andrerseits ist der ganze Juli für 
Herrn Dr. Kurt Wilhelm, der eine Vorlesungsreihe mit Seminar halten wird 
reserviert. Da seine Zeiten noch nicht endgültig festge^t sind, bitte ich 
Sie, den Termin später mit Ihnen vereinbaren zu dürfen. Vielleicht darf ich 
Ihnen heute schon auch den lo.J^ni vorschlagen. 

Mit vorzüglicher Hochachtung bin ich 
Ihr Ihnen sehr ergebener 



Prof. Dr. A. Lesolini'zer 
Trlber,;^erstrasse 4 
Berlin-Wilmersdorf 



\ 




( 







19. Juni 1959 



I 




HerjTi 

Dr, riorhert Altv/loker 
Universität Frankfurt 
PhiloGophisohes Sf^minar 
Frankfurt / Main 



Sehr .geehrter Herr Dr. Altwloker! 

Vorabreiun-^s-jemäas ^^esbatte loh mir heute 
Ihnen mitzuteilen, ddss Ich am Mittwoch, den l.Jull 
mit ?AA Flu^nummer 655 um 12TJhr 40 in Frankh 



treffen "/erde. 



fürt eln- 



Darf ich Sie "bitten, nlr mö/TÜchot oald 




Mit der Bitte niloh Herrn Professor Hork- 
heimer empfehlen zu wollen, hin loh 

mit verbindlichem jraas 
Ihr 




Adolf F. losolmitzer 




JOHANN WOI.FGANG GOETHE-UNIVERSITÄT 

PHILOSOPHISCHES SEMINAR 

Herrn Professor Dr. A. Lesohnitzer 

Tribergerstr.4. 

Berlin - v'/ilmersdorf 



KRANKFtTRT A. M, 

22.6.59. 



Sehr geehrter Herr Professor, 

für Ihr freundliches Schreiben danke ich Ihnen sehr Da i pV, r>-i^>.+ 
wußte, wo Sie sich in Berlin genau befinden, inuß?ric? zilnächsf Ihre 

^i 5S i''';^ ^^"ll^^""' - ^^^^ Vorlesung ist also Mittwoch^en f ji5i 
um 18 ct. im Philosophischen Seminar. Wenn Sie erla^ihfen ^«Jl ?Zu* 
schon am Flughafen abholen, so daß wii in der Taxi ai^f hI™ w ""^ 
Hotel alles Nötige besprechen können. ^""^ """^ ^^"^ ^^^e zum 

In Erwartung Ihres Besuches und Ihres Votrages in P^-ankfurt 

bin ich mit den besten Empfehlungen 

Ihr sehr ergebener 




/./^ 



^^ 



.■.»^ • 



Prof.Dr.A.Leaohnltriei* 




Berlln-nVilriie eadorf 



Herrn Dr. Worbort /vltMoker 
Uni vor 3i tat .•"i'ankfurt 
Prankfart / tiain 

Sehr geehrter Herr l)r, Altiviokorl 



2 3. Juni 1959 



«V. t? 1 " "u }^-^ «loh erf beai, da.oa loh riohon nin )lc>nsta2, -tt^n 30.Jiml 
nach Frc.nlrxurt komao und ancscr uhi 12 Uhr 40 rr.it P/A Flu- m\h63 eintreffe 



v;erde . 



Hit verhindliolien Gru«!» 

Ilir 
Adolf F. Legohnltzer 




THE UNIVERSITY OF CHICAGO 

CHICAGO 37 • ILLINOIS 

DEPARTMENT OF SOCIOLOGY 
1126 BAST 59TH STREET 



January 24, 1959 

Dr. Adolf F. Leschnitzer 

315 W. lOeth St. 

New York 25, New York 

Dear Professor Leschnitzer: 

Thank you very kindly f or your letter of January 19 . I am 
very glad that you will give one of the Loeb lectures at the Univer- 
ßity of Frankfurt. Since the schedule of the surnmer terra, of course, 
is aiways somewhat crowded, especially since there are only three 
months and most guest professors are not available during the winter, 
I hope that one of the two dates menticned by you will be free. It 
might take me a while before I answer you since I have to check with 
Dr. MtwicÄer. Among the topics the second one will be the most 
appropriate one, I think. 

It was a great pleasure to hear from you and it will be a 
greater one to meet you in Frankfurt . Maybe there will be the 
opportunity to meet you on my return trip to Frankfurt, but this, 
of course, is very uncertain, this country having a tendency to keep 
one busy "tiü the last moment. 

With best wishes and kindest regards. 






0^t ^'^Z C^^^^/^-^*- ^yl^^-\ J) 



MH:bb 



*• 



RUTGERS UNIVERSITY 

The State University of Neio Jersey 

THE NEWARK COLLEGES 

January 12, 1959 



NEWARK 2, NEW JERSEY 



Professor Adolf Leschnitzer 
315 West l06tn Street 
New York, N.Y* 

Lear Professor LescJinitzer 






As you know, Professor Max HoricJieimer has for the past 
several years invited distinguisned Jev/lsn scholarts from 
Israel, 3wit2erland, Britain and tne United States to come 
as Visiting Professors to tJie University of Prankfurt on the 
Main to deliver lectures in tue field of Jewisn history, 
reiii^lon, and phiiosophy witJain the framework of tne socaj-led 
"LoeD Lectures." 

It now gives me great pleasure to invite you on behalf 
of Professor Horkheimer to participate in the LoeD series 
with a two-hour iecture in German in the Sujmiier Semester of 
1959, during wnich period, I understand, you väll De in Berlin. 
I am autnorized to State that the Paculty of Philosophy of tne 
University of Prankfurt will pay for your plane trip from 
Berlin to Prankfurt aiid return, and for your hotel expences in 
Prankfurt. It will also pay a honorarium in the amount of 
M/i 200,00 for your Iecture. 

May I suggest tnat you write at your early convenience 
to Professor Max Horkheimer, (ijuadrangle CluD, II55 East 57 th 
Street, Chicago 37, 111., and to his administrative assistant, 
Dr. Norbert Altwicker, Philosophisches Seminar, Johann Wolfgang 
Goetne-Universität, Prankfurt/Main, signifying your acceptance 
of this invitation. All Loeb Lectures are scheduled to be held 
on Wednesday afternoons. You snould State which of several 
V/ednesday dates during the Svunmer Semester of 1959 would De 
most suitable to you. I would also recommend that in writing 
to Professor Horkheimer and Dr. Altwicker you list not one, but 
at least two or three topics on wnich you would De willing to 
Iecture. 

Witn kinaest regards ana Dest wishes, 



Cordially yours. 



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CG: Professor Horkheimer 
Dr* Altwicker 



Joseph Maier 

Associate Professor 
Sociology 



of 



Januer; I9, 19^)9. 



(:Uitdrr;nc:lo Club 
1151; Jrpst 57 r.tre^t 
Ohlcnpo >7, 111. 



I^err Pr-offeeor liorkhel ♦=!•; 

.. , . ^ •-•'■■' ■^'^ exnj^f««:, tft \nK r.y werr.cat 
«innr:.«» rov 1 1>^ invitrtion no -cinril', exterxlGd 
tn -^ In nur. new« b.v rrnies.or tlosepli nlcr. 
xt r.lv#p rp rrwiit pleesure tu acept thl« 
Invltrtlon, I nholl he delir^ht*;.) i.o <^eliveT 
<Mip nf fi? i.oPb i>rctur€8 ut th« ünlV€Pslty of 
f i"nnicrm-t in thp jnw.^.^r wertster oX i>i)*/. 



touios; 



I fTurp«at nnc Ol thc fol ^owlng 



(1) Heinrich heine urrl rfjp rrut aßh-lUripcliO 
' rAhl«T-atlk 

(2) T;eT' ! : thue vor K'wlpfrn »'ucen ut.r^ r'er Geist 
fler -cuEelt 

(:J-) Der ">truictui»want1«l dea i>i».cspore.1viägntnins 

1 vvill Ix? fTentl\ obiiged to jou If 
. ou Kindls 1p t r:^ kno»? v.}iich of the three 
topicB .\ou chocns i whrthc-r June 2if or 
»luly Ist v;ill he cAnv-nicnt t,o you. 



S 



;rclv joura. 



cc: rofoßsor "nlpr 

j--r, Altv.lclcer 



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Ot:^S^ 



Theodore Huebener 

51 -54 HiLLYER Street 

Elmhurst, N. Y. 



den S.Dezember 1949. 



Sehr verehrter Herr Doktor Legchnitzer.« 



Vielen Dank für Ihren freundlichen Hin- 



weis. 



II 



Beiliegend sende ich Ihnen eine Abschrift 
von einigen Auszügen aus der Einleitung zu Manns 
permanent Goethe." Sie werden sehen, was ich meinte. 

»Ue ich Ihnen versorochen habe, bin ich 
heute morgen gleich nach der Junior High School gegan- 
gen und habe den Lateinunterricht mit dem Direktor be- 
sprochen. *ie Ihr Sohn Ihnen wohl berichtet haben wird, 
hielt ich vor der Klasse eine Ansprache und glaube, ich 
habe dadurch die meisten fü^ die Fortsetzung des Unter- 
^^richts gewonnen. Auch dafür bin ich Ihnen dankbar, dass 
^miih davon wissen liessen. 

Mit herzlichsten Grössen 

s 

Ihr stets ergebener 



Vj4^^^?^ 'iix.a^ 



^>zjz^^ 



11 n 



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BOARD OF EDUCATION OF THE CITY OF NEW YORK 

Office of the Superintendent of Schools 

110 livingston street. brooklyn 2. n. y. 



THEODORE HUEBENER 
DIRECTOR OF FOREIGN LANGUAGES 



Sept. U, 1951. 



Professor Adolf Le Schnitzer, 

112 Central ^^ark South, 23 A. 

New ^ork. 
Sehr geehrter Herr Professor "^eschnitzer! 

Ich v;eiss, Sie werden es mir nicht ver- 
"ttbeln, wenn ich Sie um einen kleinen ef allen bitte. 

Mein ^esuch in der Vvaldorf schule in Stutt- 
gart hat mich so flL diese Bewegung begeistert, dass ich einen 
Artikel in Englisch und einen in Deutsch geschrieben habe. 

Würden Sie so gut sein, die deutsche 
Fassung durchzusehen und alles Fehlerhafte zu verbessern? 

Ich wÄre Ihnen sehr daiikbar dafür. 

Mit herzlichsten Grüssan 

Ihr stets ergebener 



Theodore Huebener 



Director of Foreign Languages 



BOARD OF EDUCATION OF THE CITY OF NEW YORK 
Office of the Superintendent OF Schools 

HO LIVINGSTON STREET, BROOKLYN 2, N. Y. 



THEODORE HUEBENER 
DIRECTOR OF FOREIGN LANGUAGES 



Ootober 8, 1947 



Dr« A* Lesohnltzer 
72-38 - 113 Street 
Forest Hills, New York 

Dear Dr. Lesohnitzer, 

Oooasionally I get an inquiry regarding a auitable 
text for teaohing English to foreigners« I know you have 
found a satisfaotory one for your purpose« 

Do you mind lettirig me have the exaot title and the 
name of the publisherj 

I hope that you and Mrs« Lesohnitzer have been irell 
and that you have had a suooessful season. 



With best wiahes. 



Sinoerely youra, 

Theodore Huebener 

Direotor of Foreign Languages 



^c^ 



THxBD 



\ 



51-5J* HiUyar St.^ l^ew York 1X373 

15, -Februar 197^. 



Prof • Anal Outaann» Vonits^ndo des 
Yereins der TT.i. I^eatochlohrer 



Sehr YcPihrt# i?r&a Frofessor autnann. 



Kein Antrag vom 31« Janaar dTjar eine Schankan« von $500 «n 
di© linlvarflltät JeruBalaa hat achalnbar die idt^liader dea LxjBkatlr- 
auaschaedes «prachlo« gelaasen» denn idi halMi wm kÄinaa eine Antwort 



erhalten« 



InBViichen ist «Ir der Oedanke gekOMsn» dass os rielleiaht 



ff e eignet wäre» eine solche Schenkung an daa Technion au »aoheni da diese 
l^edeatende 

Lehr- und ^'orBchun^anstalt Ja ron Deutschen gegrSndet wurde und die Uhter- 
rlchtsspimche am Jnf&ne Deutsch war. 

^mm halten ZU davon? 

Mit fre undlichea Gruss 



Ihr 



Theodor HQel)ener 



1 neodore lluebener 

51-54 HillyerSt. 

Elmkurst, New York 11373 



21. September 1971. 



Liebe Freunde i 



Vielen Dank fttr die schönen Taxten aus der Schweiz und 
■Berlin i Unsere diesjährige Suropareise war wunderbar; auch das >/et- 
ter war uns günstig. Ich flog am 7.Juni nach Rom (wo ich den Papst 
in 5 Sprachen h8rte) und fuhr dann mit dem Autobus nach Florenz, 
Venedig, Verona und %iland. Von hier flog ich nach >^rid und 
machte dann einen Auaflug nach Granada. Von Barcelona aus besuchte 
ich Montserrat. Sntzftckend war es in Carcassonne, -^rles und >Tiines. 
Ich lobe mir die französische Kunst, Kultur und Kttchei !Tach drei 
Wunderschanen Wochen in Italien, Spanien and Prankreich traf ich 
Jilisabeth am I.Juli in Paris. 



An einem herrlichen Sonntag machten wir die iiheinfahrt 



von 



Koblenz nach ^adeshoira. Ueber Frankfurt und^idelberg kamen wir nach 
Freiburg. !Tach einem Abstecher nach Kolmc-r, fuhren wir in die Schweiz. 
In Interlaken sahen wir das praditige Preilichtspiel von V/ilhelm Teil. 
Von Zürich flogen wir nach Wien, wo wir im Schatten von Johann Strauss 
und nach seinen vom ^rchester im Freien gespielten Walzern auf der 
Terrasse des Hübner-ITa^inos tanzten. In Salzburg hörten wir die Zau- 
berflete; in Manchen schlemmten wir im Platzl. Auf einem 74? flogen 
wir nach Hause. Jetzt sind wir wieder in unserm gemütlichen Heim. 
Blisabeth ist in den Ruhestand getreten; ich bleibe aoer im Unruhestand. 
da ich mehrere Kurse an der Fairleigh Dickinson Universität gebe. £3 
macht mir viel Spass . Hoffentlich geht es Ihnen, lieber Dolf und 
liebe Marie, auch gut. Herzlichste Grtsse von Elisabeth und von 

Ihrem ergebenen 




1 neodore liueDener 
51-54 Hillyer St. 
Elmkurst, New York 11373 



9.Septem^r 1972 



Herrn rofessor Doktor und 

Ehrendoktor Molf ^Schnitzer. 



Lieber Dolf i 



Wir haben uns sehr gefreut, die ^'achricht von 



der Verleihung Ihrer Bricendolrtorwarde zu erhalten. 



£b 



tat uns leid, dass wir nicht dabei sein und Ihren Vortrag 
ttber Heinrich ^eine hören konnten. 

Vielleicht werden Sie den Vortrag hier wiederho- 
len, so dass wir ihn geniessen können. 

Wie Sie wissen, bin ich ein Bewundrer Heines und ich 
versäume es nie, wenn ich drüben bin, Stätte seines Wirkens 
aufzusuchen, Diesoal war es nur das Geburtshaus in der Bolker- 
strasse. Ich mache auch Jedesmal eine Aufnahme, 

Scheinbar sind die -^lane. die Düsseldorfer Universität 

man 
nach ihm zu benennen, gescheitert, aber warum kann ihn nicht mit 

einem Denkmal, oder wenigstens einer Bftste im flofgarten beehren? 

Ich habe meine Lehrtätigkeit wieder aufgenommen; ich 
gebe drei Kurse in ßutherf ord, was mir viel Spass macht. 

Hoffentlich sind ^ie und Ihre liebe Marie wohl, mt 
herzlichsten Grftssen und besten Wünschen fflr das neue Jahr, auch 



von Elisabeth, 



Ihr stets ergebener 



r^IQv r^rOHUCK: V(F D:iH RrJS- 



(Wirthor-Au88t«llung In Goethe Muaouzn In DUcseldorf ) 



DtT Vertiisr sutstaKsunaStftdxiaachten, 

r hatte viel Verdruee; 
liie Lotte konnte ihn nicht Xeidon^ 
Sie flal) ihn keinen Kose« 

«Bas kann ich nidit ertragen^ 

Das ist *ne icarte iruse^'' 
Saßt er und etflrit ins Jenseits 

Kit einem lauten Sohuss« 



:;as Ichrtt xoan soll nur Uelzen 

•^'e >»Lidt 4i« wiUie ist. 
Die einen tut uaansn 

Ind cdt -^eeisterunf kAsst» 

Ich ha1)e keine Lsiden, 

i;enn so hal)' i6i^d fSBSichtt 

Drum hat auch stete asin Lieschen 
Mit i^'reud und Wonne gelacht» 



üiB WLT dj» Heise doch so sdion, 
3c sonders ohne st\xrm und Fdhn : 
y.ir sahen nanches hiarrlich« chloss. 
Wo ^tlraten ritten auf stolzem loss; 
Wir schritten durch den Rittersaal» 
Be wunderten die ^thedral*, 
'^:3itfemt von Strasaenlana und Dunet 
Beechauten vir 4ie prUchtlgste ^Tunst» 
Doch haben wir auch nicht vergeso-n 
Die i^ute ^berwurst su essen« 
Den besten :>pelsen stets auf der Spur» 
Kfen lebt Ja nidit nur von Kultur i 



-Theodor ron Ulasnhorst 
Professor uad Poet data 



/ 



// 



/ 






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/' 



ii')' Koweaber 1^67 



*^role4 8or -heodore Huebener 
51-i>^ Hillyer Street 
Elüihuret, N.Y. 



Lieber Teddy, 

Saiten nabe ich in einer Zeitung einen "Brief 
an den HcrauEgeber" ^eleeen, ueber den ich aiich eo sehr 

*!J"Üv,"v'^ '°^* "^^^^^^ ^"^'^^^ ^°^ ^° voellig uebereinge- 
etimmt habe, wie mit Ihrem Brief an die New York Times 
lerechienen .«littwoch. den 22. Nov^aber). Jedee /ort ist 
mir aus deia Herzen gesprochen, und i-faria geht es wie uiir 

«o * 4. i^'^l^ IJeeton hat in diesen Tagen daran erin- 
nert, wfes 1. K. Chebteroon als die wicht^.gste Lektion 
bezeicnnete. die er in seinem Leben gelernt hatte: "to 
take things with gratitude and not lor granted". 

Th ., . Hoffentlich haben recht viele Leser gerade am 
Thanksgiving Day Ihre tVorte mit ebenso viel Freude und 
Antnusiasmus aufgenommen wie 



Ihr Ihnen herzlich ergebener 



AFL : fflb 



20* MSrz 1961 



Dr. Thf?o(1ore Riiebener 

Superintendent of Sohools 

lonrd of Eduoatlon of thn Clt; of New York 

Brooklyn 1, N^Y. 



Lieber Harr Dr. Kueb^nsr' 

Hb Ißt fn±v €ln Pv-d\5rfrils, Ihnen von 
Harzen .7u d^r hohen Anszelchnuiv; «u gratiiliiren, 
dlQ Sie kUr«lloh von der deutnohen Repierujng 
erhalten haben, ^ 

loh kenne kau» Jenanden, der diese 
Ehrung in «olchem Masse verdient wie Siel 

Mit der Bitte, mloh Ihrer verehrten 
Oattin 2u empfenleu unci rdt cicn he-Ällohsten 
^rUösen^ denken slcli tiaria anschliesüt, 

Ihr 






I 



.V» 








den 3t Oktober 1965. 



Burrtt Ur» ibnnB (i. Holmmmr. 



Sehst caelster d#s Vereint der l^.Y, Deutschlehrer 
i^3-lÖ - l6Bth St.. 

i'liiflhlug. X. ?• 
Sehr geehrter Herr Polctor iteisaaeri 

An^:eregt durch 2r. !• »ehalt 2ei3bei:ele ter- 
tftn Aufruf, daes .leder ein fieuec Mitglied fftr den herein ge- 
wi anen sollt«« habe ich dae TergnÄgea Ihnen «u berichten, dasi 
Ich In dieeer A luelögenhelt rfolg gehabt habe# Mne Paiae war 
•o ton dem Vortrag brcindrackt, daee sie p.ich eofort entt*chlo88. 
Itttglled sa werden. 

Der ftise dieeer QaiieT 
Frau Dr. (aieabeth) ^uetenerj 
(Iteutf^chlehrerin an der i^orest Hill© äi^h School) 

Sie finden ihren ^cböck bölli^ead. 
Hit freondliahea Gruae 



Throder i^uebencr 
P#5. in!2;tflech3n hat eich noch eine htbech^* Kollegin ^eÄeldett die 
auch von Vertrag und rom Terein günr^g bf^oindruckt wurde, 
nftmlich Frau <i^ifi Syrop. Sie hßben aleo Jetat 41 Mitglieder. 
(Sita A ig- i^ei bliche «lehe ich hinan j) 



Theodore Huebener 

51-54 HiLLYER Street 

Elmhurst 73. N. Y. 



den 29.April 1953. 



Sehr geehrter Herr Doktor ^schnitzeri 

Es tut mir sehr leid, dass ich Ihnen bisher 
keine bestimmte Auskunft Aber Ihr Gesuch habe geben 



k Annen. 



Tatf(aache ist, dass die erste Vorstands- 



sitzung der Stiftung am 11. Mal stattfindet. 

Sobald ich etwas erfahre, werde ich Sie 
wissen lassen. 

Mit herzlichen Gr Hasen 

Ihr ergebener 




Theodor Huebener 




-^^^z. 



\. 



\ 



?A. Anrll I959 



51-5/ Klll:7er trp^t 



Ll^b(5r, vGrchrt^r Herr Dr. Hufbenerl 

i^ehrt'Gn Sie bitte noch ftcichträglich O.ie 
h^prrsllohstön OlUolnrrtinsche zmv Peiov Ihrc^s J^OJährl- 
r:en Dienst jublleturs entf^er^en* Gestatten oi? piip 
Aur> werden, die Glückv.ünnohe mit d^ni Ausdruck der 
Freurie öprUb^r zu veiblndon, dasa es irdr vergürmt 
ist, Sie otvino lanrT'^r ^1 s aie ITUlftQ dieser Uo Jfihre 
zu kennen - waren 31^ doch die erste liii Nc^w Yorker 
nilduncrsv/esen ari fulrreritl^r Stallo tlKtlwß P^ircönllch- 
kolt liifc dor v/rfhi^G nd riielncs «9 raten ä(9 suche s in 
AiHGrlkn 19^0 uneer s^enielnsOTier unverp;e ssllcher 
Freund Lankle^lo^ rieb bekannt r!acbtG • 

?l€ hrbon wobl rehört, dasp, ^^ rrlr elnif^e 
I^on-.to hindurch recundhcltllch nicht gut fcinc 
fvonst hätte Ich an Ihr<?ri Shrenttip'o nicht unter den 
Grirtulant'in gefehlt. 

Indem ich Ihnm^ und Ihrer verehrten Göttin 
von ganzer Herren Glück und Gesundheit v/Uns che , bin 

leb mit r^?ii fo.llerhv^rten GrUr.ren von Ilrur zw Hi'us 

stets Ihr 



Aaolf Le Schnitzer 



^ 



Theodore Huebener 

51-54 HiLLYER Street 

Elmhurst 73. N. Y. 



l.^ezember 1953. 



Herrn ^'^ofessor A. --^schnit^^er. 

^'orest Hillö, 

ITew York, 

Sehr g9ehrt^?r Hf^rr Doktor J/^schnitzar: 

Vielen DaiL^ für Ihre schönen MovUt 
Ibi^r uoi.neii sehr bescheidonen Beitrag am Rundfionk. 

Wie Sie Ja bemerkt haben, wurde ich 
zwischen ßheingold-Bi.er \ind echten importierten 
Schweitzer Kftse eingepfercht. 

2s tat mir dagegen leid^ dass Sie nicht 
meinen Vortrag «ber Israel gehört haben. Ich lege die Aus- 
sciinitte aus der Staat s-Zeit\ing bei; ich glaiibe, Sie werden 
sich über meine Aeusserungen freuen, Uebrigens waren an 
dem Abend zwei hochgestellte Beamte aus Bonn zugegen: ein 
Oberragierungsrat und ein Legationsrat, mit denen ich einen 
sehr angenehmen Tag verbrachte* 

Herzlichen Dank auch fttr Ihre Einladung 
zum Lehrerverein. Ich verpasse die Sitzungen sehr ungern; 
leider habe ich aber stets drei oder vier Versammlungen am 
Sajnstag. Vor zwei Wochen hielt ich tatsächlich drei An- 
sprachen am selben Tag: in Hunter, im Institut Pranpais und 
in der Casa Italiana. 

Auch meine Feiertage und Sonntage werden 
besetzt. Am Danksagiingstag z.B» waren wir die EhrengSste 
bei einem Pestessen im Hiverside Plaza Hotel, veranstaltet 
von dem Hebrew Culture Service Committe?, das mir das Stipen- 
dium fflr Israel geschenkt hatte. 

Kommt noch hinzu, dass ich fleissig HebrSisch 
lerne.» Also, sehen Sie, dass ich reichlich zu tun habe, 

um gar nicht meine vielen ber^jf liehen Pflichten zu erwähnen, 
die Jetzt auch einen Abendkursus an N.Y.U. miteinschlieseen 
-der, flbrigens in Jerusalem arrangiert wurde! 

Hoffentlich sehen wir uns aber bald. Mit 
herzlichsten Grüssen an Sie und Ihre Prau Gemahlin 

Ihr stets ergebener 





^»-t-e^ 



Octobflp 10, 191^7 



Dr. Theodor© Hueben^r 
Director of Foreign Languages 
Board of Bduoatlon 
110 Llvlngston Street 
Brooklyn 2, N.Y. 



De&r Dr. Huebenar: 

I OTi glad to advlse you that we have 
fotind the revlsed adltlon of Robert J* Dlxs^n^ 

Grade d fixe reise 3 In iSngllsh f#r the Por^lga 
Born'* vcry praotloal. 

From the vlev/polnt of the waalth of 
drill miitfrlel it Is i^ather outntandlng* fo ba 
sure it does require teaohlng; and is not 
adaptad to aelf-teaching purposas. 

I still reoall how pleasant our raoent 
meiJtings v/ere • Urs. Lesohnltzar and I look 
forwnrd to geeinj you and Mrs* Hnabenar coon 
again. 

Sinoercly yours. 



BOARD OF EDUCATION OF THE CITY OF NEW YORK 

Office of the Superintendent of Schools 
110 livingston street. brooklyn 2. n. y. 



THEODORE HUEBENER 
DIRECTOR OF FOREIGN LANGUAGES 



29 •Oktober 1?51. 



Dr. Adolph Le Schnitzer^ 

72 38 113th St.^ 

Forest Hills^ Nei; York. 

Sehr geehrter Herr Doktor Leschnitzerl 

Es tu rair sehr leid^ dass ich den Vortrag unseres 
lieben Herrn Kollegen John 1/vhyte am nächsten Samstag in der Lehrerp 
vereinsitsung nicht hören kann. 

Ich rede nflmlich selber bei einer Versaimnlung in der 
Universität von Virginia. 

Unsere A.A.T.G. Versammlung im Hunter College letzten 
Sonnabend war recht erfolgreich; 75 Personen hörten meinen Bericht 
u"ber Deutschland. 

Kit herzlichsten Grüssen 



Ihr stets ergebener 





Theodore Huebener 




/ 



Dir- ctor of Foreign Languages 



hü 2'^^ 



^/ZO 



ßo^ /j! ^r l^ u / -/-ze I 




/Ol^ 



/^^^ -/p^S 



Arbeitsgemeinschall der Evaagsliichen, 
der Jüdiscds*.! ui.o aer i»u ti.oKiC.ieii 
Studentengemeinde In Heidelberg (EJüK) 
L ?lott: M.Sprecher, Sandg. 5 



Heidelberg, den 3. Juli 1956 



am 17. Juli 



Herrn Professor 
Dr. A. Leschnitzer 

Be rlin- Grunewa ld 
nonenzollernuaiiim b^ 
bei Herrn v. Jimon 

Sehr geeiarter Herr Professor! 

V'ir 3ina aeiir fron, daß es Ihnen iTiü.-lich ist, 
zu kommen una danken Innen für Inr ■lele^ramir. . 

Z^Zr^t^'^f'^l ''^^''' .vir für Sie ein privates Zinimer 
im Fet^r^^otixt ^ Premiers einincir aer oadiscnen Theolo^'-en) 
^euenneimer Landötr. 2, direkt neben der ^Iten ■ rucüe 
bekommen. Sie //erden oicn aort bestimmt wohlfünxen. ' 

Bitte teilen Sie uns noch mit, wann .vir Sie am Eaiinnof 
abnoien können. 

Mit den besten Empf enlungen! 



i.A. 



ifOh^ H^du^, 



INTERNATIONAL BIOGRAPHICAL ARCHIVE AND DICTIONARY 

OF CENTRAL EUROPEAN EMIGRES, 1933 -45 



Research Foundation fo 
1241 Broadway 
New York, New York 10001 
(212) 685-5900 




Institut für Zeitgeschichte 

Leonrodstrasse 468 

8 München 19 



September 23^ 1974 



Dear friend, 

Some six weeks ago^ we sent you a questionnaire 
in anticipation of your Cooperation in preserving 
the record of a unique experience of our time^ the 
uprooting and reintegration of the individuals who 
fled Nazi persecution« The events of that period 
have receded into history; the men, women and 
children who emigrated have long slnce found new 
homes and identities, and have^ in unique ways, 
enriched their communities and their professions. 
Your experiences form a part of the larger history 
of this demographic movement. We need your 
response to our questionnaire in Order to establish 
the foundation for future scholarly research* 

We would be most grateful for your Cooperation 
in our efforts to preserve the memory of these 
events while it is still feasible to do so. We 
ask you again to return our questionnaire at your 
earliest possible convenience. 

Sincerely, 

Professor Herbert A. Strauss 
Louise Forsyth 
Steven W. Siegel 



/ 



CABLES: IRGOME 



NDIJIN :0'pi3D 




TSIÄ ^h^i;? pn« 

IRGUN OLEY MERKAZ EUROPA 

TEL-AVIV . 15, RAMBAM ST. . P.O.B.1480 . PHONE 614411 |ig*]D- UÖO.l.n • 15 D'3D-| 3im • TIH-^U 



11. Juli 1972 



Herrn 

Professor Dr. Adolf Leschnitzer 
1 Berlin 35 (Dahlem) 
Garystrasse 69 



Lieber Herr Professor Leschnitzer, 

nachdem ich versucht habe, eine Reihe von Erkundigungen einzu- 
ziehen, kann ich Ihren Brief vom 20. Juni 1972 nur dahin beant- 
worten, dass es tatsaechlich in Tel-Aviv eine Rabbi von Bacharach- 
strasse gibt. Es ist kein Zweifel, dass damit Heinrich Heine 
gemeint ist, aber mir scheint doch etwas zweifelhaft, dass man 
es abgelehnt haette, eine Strasse nach Heine direkt zu benennen. 
Es kann sein, dass dabei gewisse phonetische Motive eine Rolle 
gespielt haben, denn im Hebraeischen haette man dann staendig 
gesagt: Heene-Strasse. 

Bei dieser Gelegenheit will ich Ihnen herzliche Glueckwuensche zu 
Ihrer Promovierung als Doctor h. c. der Berliner Freien üniversitaet 
aussprechen. Es ist das gewiss eine verdiente Ehrung, und ich habe 
diese Tatsache auch in unserem "MB" publiziert. 

Mit den besten Gruessen an Sie und Ihre Frau bin ich 

wie stets 

Ihr 




ht/ks 



BANKERS: BANK LEUMI LE-ISRAEL 8. M.. 'HAOLEH* BRANCH, TEL-AVIV ■ a'3N")n ." n 1 I U n ' TU» -D-U^ •JNnnJ"^ -DIN-) pn : D'pil 



Dictionary of 
International Biography 

Patrons: Heads of State and Government of many Nations 
President (until bis death): JEAN COCTE£AU, de l'Academie Fran(;aise, Hon. D.Litt (Oxon ) 
^,. . , ^ , Hon. General Editor: \IKH¥.^T KW, r>.Uxu¥.KS.\. 

Eäitorial and Advisory Board: Frd^er B. Drew, M.A., Ph.D., GeoflVey Handley-Taylor, Ph.D., F.R.S.L., Olga Stringfellow 

Baird Hastings, M.A., Ph.D., Frank Granville Barker, B.A., Thomas Rae, - ' 

Marvin Davis Winsett, L.H.D., F.R.S.A., Joseph P. Cangemi, M.S., Lou LuTour, D Litt 

P. Brian Cox, D.Litt., FR. S.A. 

INTERNATIONAL BIOGRAPHICAL CENTRE CAMBRIDGE CB2 3QP ENGLAND. 

Telephone: 0223-66631 

Ret: DIB/13/2/350M 

Dear Biographee: 



A LETTER PROM THE H QN. GENFRAI FDITOR 

Your name has been commended to me for biographical inclusion in the special Thirteenth 

Edition of the Dictionary of International Biography, to be published in October 1976. 

It is "special" - to me at any rate - because this new 1976-1977 Edition will be the 
tenth I have edited. 



I am asking you to help me make it the best in the entire series and I will be personally 

gratefui if you will kindly complete the enclosed biographical questionnaire and return it 

to me within the time specified on the front page. No Obligation is Incurred by so doing. 

In accordance with policy over the last seven years, D.I.B. XIII will again be issued as a 
two-volume set - A to K and L to Z. Over the last few years the Status of D.I.B. has 
steadily grown and many of the 120,000 men and women who have been listed in one or 
more Editions have become friends by correspondence and even by personal meeting as a 
direct result of their inclusion. The first Convention of biographees was held at the Waldorf- 
Astoria Hotel, New York City, in July 1975, and some four hundred - from al 
Continents - were in attendance. 



six 



again include some fifteen thousand biographies of people like yourself 



D.I.B. XIII will 

men and women of achievemeot - from 

sented within its pages. It is published 

England, and the 1976-1977 Edition will 

The Dictionary of International Biography 
throughout the world and is housed in 



many countries: indeed, most nations will be repre- 
from the International Biographical Centre, Cambridge, 
maintain the high Standards of D.I.B. XII. 

is firmly established - and highly respected - 
major libraries of many countries. 



There is no Charge or fee of any kind for the publication of your biography nor are you 
under any Obligation to purchase a copy. The completion of the enclosed questionnaire 
carries no further involvement unless, of course, you wish to order. In this event, there 
are most advantageous terms for biographees. 

I am much looking forward to receiving your completed questionnaire. 

With thanks and good wishes. 

Sincerely, 




Ernest Kay 

Hon. General Editor 

Encl. 




Dictionery of 
Internation«! Biography 
INTiLü.WüTIüi^ivL BIüGRAPrilCAL GJiiKTKE 
CAMBT^TDGE CB2 3^^? 



/iL 



LJ!;^CaNITZER, Adolf Friedrich 

3 Febru.-ry I899 

Posen (3er'üAny)| now P^inn^n (Pol^nd) 
Profe.? vir ond *uthor 



r^< 



•nudieö of Qerr.y^n Li-ngu^ge und Litertture» Hlptory 

o^^,,'^'^|:-^^'^^P^^ *^^ ^^^ Univereitiea of Heidelberg i^nd Berlin (aerrni-ny), 
Pa.D. Heiaelbeig 1923 "^ ^ 

r>t.^te r>ipior«tti- &i>lin 19^5» 1926 



F»t'Vjr: 08c»r Leeo'nnitvsert Ph.D. Krl^neren 

^^■-^rlo3 to? Mr-ir- L<^-chnit:-•vr , . n^e ^r^tr.» Tt •r-r .pol, . Berlin 
Son: Mlchf^el Lr^ech, !^./ •CcOumbifc Colle.ö-e, New York; LLB jlörv&rd L»w 

Seh*)©! 



Urili.l 19:"; Prof. Ft.j.rihr.4.r;Fii.ller. of tl-^ City ci* Fe: lir ^^^lormany) 
193-^-^9, rurerintcn^^cri of the Jowinh Cchooic ir a^ rm^ny and 

Head of the IHvinion of Fducotion, Feichsvertretung der 

*^idcT ir. lirutecMt' nd 
from 1043: Colle-e ^rofeF/or »t Put^rerr nr:iver6ity, New Brunswick, N.J 

Brooklyn Colle^^e, Brooklyn, Nc / York 

until 1966: College of the City of Hev^ York, N,Y. 
l\v>n-bl, CL» ii"?i.ii cf Dopt^rtnent of Oer i nie !- Sl^-vic Lünguages, / 

Coilecre of the City of New York, N.l. / 

SjLmiy^2*55» ViFiting Proleerop» The free üniverslty of Berlin (Weg^i/j 
From 1955 : i^ggcj.rv gri^f||J^£^yOf^-^t,ji^ of Gerr.r. Jewry, 




KentfT, l^o&rri *f lUrectors, /mcrican F^örp^tlon of Je^s from Centrs» 

Kurure, Nevv York, Fince 19^1 

••eaiber, Botrd of Directore, l»eo B«eck I^Ftitute, Jeruß«ilem| London, 

New York, rince 1955 

MpfTiber, Borrl of Directore, De>utsche? Thprnter, Nev, York, since I963 

PreBident, New YorV- Pocioty of Teechere of ^ern*<n, 19t>0-56 

HonoTüry Prppicl^rt, Ne v YorV focioty of TeirborB of 3erm£.n. since 19571 
M embershipi /imerican Hi:^ torical ^e oci&4ion 

Modern L^njUÄn;« /^FßociÄtion ii 

American i^r socitttion of T^c^chere •f Oermtn 



4c^ c (^i^^t 



Who Ic W!io in ^oTli Jewry» 1955f 196!> 
Kärec ners Deutweher aclohrten-Kfclender , 1961^ 1970 
Dfiß deutsche ^^Who^s who**, Armni Verl^^g, Berliü I967/68 
Miner V61, E^ndbuch der Gelehrter. Welt 



Public atlo ns? ^ 

Booke: ünt^i auclium^cm uch^i di^s "Hohelied in Mlaaeliedarn^, Ein 

BtjitrA,T zur Hi::.torienbibel-Forßchung. Ini^ugürfel Dißf^ertÄtion, 

__ IMdel h^rr: 19:^J5 
HUMi» ;ieltb lld r^f>f? Miti elftltpfs"'. Schocken Verlft^r, 
\ Berlin 1953 



'IHM -IM 



'V^gul tir ] I)f>-vld# ;>le P/obleifietiK aer deuU'ch-^ücirchcrj 



^^'^L-.P^fLJ3i*:Il^i:.^'i?lI!lt ^^rJ«^fT l4f"Tjb#^rt Schneider, IT i.d-lber<- 1955 

'•The %^f5lc ack'-roand o"^ Mo'^«un AnM-ßi^initism* An An^3,ys 
of thi Oermon-Jowish J^.»l5.tionßhip'\ Inl.ernintionia Uni 

Preoc, Inc. He ,7 '/ork 1956 



is 
verfiitiea 



So/ae of n*ijor - rticiee k^nd K.;view8 2 

'•Fftußt and Moaee ^^ J!i;ti^ ^rn(> ican r natjr^. Vol. IV, iy49, rr-«22V-^^i 
'•Goethe und aer Mjahuß von dor Ge i»rt de.<^ ilelcien^\ in 

"eüe Sr/v.¥<*lr.or Rundpchs-u, Vol.XX, 19S?^53 
••AntiremltiGrauK^^, in Woerter b ttch der Sozi 1 5^10, Statt pri^rt 1955 

Nctd.on encloßure) 
Order of M rlt of thc aerm^n '*>dnral K^public »warded by r*resident Heues 

for educf^tioM»! .^nd Kr^.olftriy »cnievements, Oct.c!6, 1^5 > 
Fest ^Ti-bt^ fi(r .^.lotl Leücanitzer , on tn:- occf olon of hir, 60.B irthdaj^ 

^"^^v^'^V'T/ 5» ""^^^^i ^^1,t-r^ bv ^rlch^Tromm, Htne Herzf^ld 
and Kurt R. ^roeemaän, Heidelberg I96I «^^ ^* ^u 

Honori»ry Boctor*:: dcr;i c;i- of th- Txt-: Univci-cdty of Bcrli-., July 1972 
Fellowships: FTusrii'n i^iniötry of Kduc^tion, 19;^8*?9 

Arneric-n CouLoittee for Emigre Schol^re^^ iVriters and 

Bollln.^an Foundation 195cJ-5J 
Fulb^^liP^ht CoTimlesioa, I961-62 



315 Weßt 106th Street 
Mevr York, N.T.10025 

USA 



212-865-6250 



Enclosure 

Public» tloii£ (otd)t 

"Vom* Dichter mlfrtyr tum • zur politiechen Pichtunf^: 
HeintsWeg yur De^okrttie", *eßtpr*'be für Ht^ns Herzfeld, 

Berlin 1957 

"Der CieetiiltwÄndel iihfcßvere''* IN Zwc-ljÄfelten^ Studies 
in Konor of Siegfried Mosea« Tel i^viv lS>bg 

••Oaechichte der Juden vom Zeitelter d^r 'jn^nzip-^tion 
bis 1933*** In Juden t um in beschichte und Gegenwart t 
Wiesbiiden I965 



»ni othorn. 




^QT Artikel In ^oirwärts*^ vom $. Dezember I955 '^Portrait 
Adolf Lp Schnitzer" beruht auf einem Missverständnis. 

DU Freie Universität Berlin hat mich zMxti Honoparprofessop 
ernannt. Das bedeutet nicht, daß Ich einen "neu eingerichteten 
Lehrstuhl** übernehme, sondern lediglich, daß meine Beziehung 
zur Freien Universität In eine festere Perm gekleidet ±mt worden 
Ist. Nachde Ich seit I952 Jedes Jahr Im Juni und Juli als Gast- 
professor an der r'relen Universität Vorlesungen über Jüdische 
e schichte gehalten habe, werde loh künftig, voraussichtlich 
ebenfalls Irr^ Juni und Juli Vorlesungen auf dems'ilben Oeblet als 
Honorarprofessor halten. Bin Honorarprofessor Ist kein Oa*t; er 
gehört frlelchsam zur Universität und braucht nicht erst formell 
eingeladen zu werden. Er Ist berechtigt, aber nicht verpflich- 
tet, Vorlesun/Tpn zu halten. Natürlich erwartet man von Jeman- 
de , der eine Krnennuni? zum Honorarprofessor annimmt, daß er 
• soweit es Ih^ seine anderen Verpflichtungen erlauben - von 
diesen ^echt Gebrauch rrachen und Vorlesungen halten wird. 

Ich bin \ind bleibe Professor am City College. Soweit Ich 
es einrichten kann, weroe Ich außer em In meiner Kl enschaft 
als Honorarprofessor Vorlesungen an der Freien Universität In 
Berlin halten. 



INTER NATIONES 

BONN . M « R I E N S T R 7^ S S E 6 . T E L E F O N 3^^s 5 39 5 I 



6. Juni 1958 



Herrn Professor 

Dr. Adolf Leschnitzer 

Berlin-Grunewald 
Hohenzollerndamm 85 



V 




Sehr geehrter Herr Professor! 

Es tat mir aufrichtig leid, dass ich bei Ihrem Besuch am 
30. Mai nicht anwesend war. Falls Der Weg Sie noch einmal über Bonn 
führt, würde ich mich sehr freuen, Ihre Bekanntschaft machen zu 
dürfen. 

Darf ich mir erlauben, Ihnen eihen kleinen Katalog, den Herr 
Professor Eppelsheimer kürzlich für Brüssel zusammengestellt hat, 
und der vielleicht auch für Sie von Interesse ist, anbei zu über- 
senden. 




In ausgezeichneter Hochachtung 




Dr. Richard Monni 




V 



rm/pa 
Anlage 



V 



Sweet Briar College 
Sweet Briar, Virginia 



DEPARTMENT OF PHYSICS 



Dt. A. f. Lesclinltzer 
City College of Kew York 
72 - 38 113 3t. 
Forest Hill, L.l. ^.Y. 



May, 4. 1947. 



ie: e_ r, ■ 



•^ 



Dear Dr* Leschnltzer; 



Dr. firnest Islng has glven me your name as referenoe when inquirlng 
about a vaoanoy we have in our Physics Department. I would appreoiate your 
help if you would let me know your opinion about Dp. Ising. 

I assums hs is well trained in phyalos but he has not yet had any 
experienoe in Amerioan Colleges. Do you thlnk he would be able to adjust 
hlmself to teaohlng in an undergraduate woman» College ? He woxxld have t. 
give one or two leoture oouraes eaoh Semester, help in the beginning labera- 
tory and tai» hls share in the usual work that has to be done in a department. 
3ince the department is small and we are tifo members only he would have oon- 
siderable indapendeno. and responsibility, but that may help him best to beoome 
aoquainted with College life. 

I would be very grate ful if you would let me know your opinion. 



Sincorely yours 

Hildegard Stttoklen 
Head of Department 



r2-y8 115 stroGt 
Forest Hills, K.: 



17. April 1950 



hlQhav Herr Dr. Isings 

Ich habe Ihren Brief on^ die Seirh':ilp of 
Emlgrcs from Central Burope, ik'J Vveot 1|2 Street, Her York, 
W.i. wGltflrgGßebGn. Falls sich fliese OrRonloation Diit 
Ihnen nicht in den nächsten T^^c^n in Vnrbin(1unp: SGtzt, 
tmpfGhln ich Ihnen, -lirskt on ^l'le i>elfhelp 7,m schreiben: 
unter ;ic zur;;nalir i.e auf mich und c?en Brief, den 31g mir ge- 
schickt haben, ZY/sokmaessir: wäre, daß -^i^ ci-n tirlef an den iJxo- 
cutlVG Secretnry Dr, Fi'ed 3, iTeissnan richten, üp.oh Ansicht 
oller Leute, -it denen ich hier i'^ühlung genoanuen habe, ist 
eine ilaclerunr von PT'ofes'^or "f^n^.^ von hier au? kaum möglich. 
Dagegen dUrftn ov^ntuell Hg Aursioht bestehen, Ilcrrnn Profcsfsor 
}f^. cuidu}'Cii aller wirtschrrtlürchnn Sorr;cn zu entheben^ daß Vim 
Gin .enlt?. in e Inciri Altersheim c^*-^botGn wird. Die v'iohtissfcQ 
Voraussetzung hierfür Ist natuerllch, daß Professor : • oerosim 
dieser Lüsunß zustinmit. Ich empfehle auch ."liese Frage mit 
Dr. Weissiran von der Selfhelp brieflich zu dlGkutleren. So- 
weit ich Inforniort bin, käne ein Hein In Chicago In P^^oge* 

In Sile herzliche Gruesr-e Ihnen und 



Ihrer Fr^n von 



^1 



V 



Ihren 



AFTER FIVE DAYS, HETURN TO 



Erneat Ising 



307 H. Eimwood Ave, 



Peorift fi^ ^^} , 




Mr. A. P. Lesi 

72-38 1l3th , 
Forest Hills, 



/)/t^^^2^ 



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Icl^yt^J'y;!' 



ICHUD 



A Movement for Feace 
in the Holy Land 



AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 



WHAT IS ICHUD? 



Ichiid is a movement in Israel devoted to the 
cause of peace between Jews and Arabs. Icliud 
is tlie Hebrew word for Union. 

Founded in the year 1942 by people dedicated 
to tlie upbnilding of Palestine as a homeland 
for Jews wlio wish to live there, its main task 
is the promotion of Arab-Jewish Cooperation 
and friendship. 

The basic belief of the group is that the de- 
cisive factor for peaceful development of Israel 
is not material or military strength but a posi- 
tive and fruitful relationship between Jews 
and Arabs. 



WHO WERE THE FOUNDERS 
AND WHO ARE 
THE PRESENT LEADERS 
OF ICHUD? 



Among the founders of Ichud were two promi- 
nent American Jews, Dr. Judah L. Magnes, 
first President of the Hebrew University in 
Jerusalem, and Miss Henrietta Szold, the 
founder and first President of Hadassah and 
head of the Youth Aliyah. Together with a few 
Veteran pioneers in the Jewish settlement of 
Palestine, including the writer Moshe Smilan- 
sky, Dr. Chaim Kalvarisky, and Nathan Hof- 
shi, they founded the Ichud. 

Present leaders of Ichud include the writer 
Yehoshua Hatalmy (Rabbi Benjamin); Prof. 
Martin Buber, world-famous philosopher; 
Prof. Ernst Simon, head of the Department 
of Education at the Hebrew University in 
Jerusalem; Dr. Shimon Shereshevsky, the dis- 
tinguished Jerusalem physician; and Prof. 
Markus Reiner of the Israel Institute of Tech- 
nology, Haifa. 

Although Arabs do not now participate in the 
leaderhip of Ichud a number take an active 
part in the Organization and are helping vol- 
untarily in many respects. 



WHO ARE 

THE AMERICAN FRIENDS 

OF ICHUD? 



The American Friends of Ichud is an educa- 
tional and humanitarian Organization whose 
main objectives are: 

1. to deepen the understanding of the Ameri- 
can public about the Middle East and the 
Problems involved in the Arab-Israel conHict ; 

2. to acquaint the American public with the 
ideas of Ichud; 

3. to help Ichud in its work in Israel, espe- 
cially in publication of its monthly magazine 
NER in Hebrew^ and in English. 

The main activities of the American Friends 
of Ichud are : 

1. Educational; sponsorship of a seminar for 
Arab-Jewish understanding. Lectures on Israel 
and the Arab world are given under our ow^n 
auspices and in connection with other inter- 
ested organizations. 

2. Organizational : establishment of branches 
m various sections of the country. 

3. Financial: securing a sound financial basis 
lor effective activities. 

Members of the Executive Committee of the 
American Friends of Ichud are: 

^]^*i^,*'^- ^^- ^^anrice Friedman, Professor 
TT- P^^osophy at Sarall Lawrence College, 
Visitmg Professor of Religious Philosophy at 
Hebrew Union College, Cincinnati. 



I 
I 



I 



First Vice-Chairman: Rabbi Isidor B. Hoff- 
nian, Counselor to Jewish Students at Colum- 
bia University. 

Second Vice-Chairman: Dr. Don Peretz, Lec- 
turer on the Middle East, Dropsie College; 
Consultant, American Jewish Committee, 
Research Director of Regional Research 
Analysts. 

Treasurer: Abraham Kauf man, Social Worker; 
Department of Weifare, City of New York. 

Executive Secretary : Joseph Ben David, 
Chemist; former Chief Inspector, Department 
of Health Jerusalem; Correspondent of NER. 

The National Advisory Board, to be composed 
of prominent Americans from the academic, 
professional and business worlds, is now in the 
process of formation and includes: 

Dora Edinger, writer and librarian 
Erich Fromm, autlior and psychoanalyst 
Elias Alvin Fidanque, exporter 
Rabbi Jacob Agus 

Professors Hans Kohn, Adolph Leschnitzer, 

David Nachmanson, Sol Tax 



WHAT IS OUR PROGRAM? 



We believe that the Arab-Israel problem is 
fundamentally a moral one. Like the founders 
of Ichud we do not believe that one-sided 
Propaganda or force will bring about a last- 
ing and just peace. 

We are firmly convinced that only on the 
basis of truth and justice can a realistic Solu- 
tion be found. 

Jews in the Holy Land must live in Coopera- 
tion with the Arabs and not merely next to 
them. Unless both peoples realize that they 
have a common destiny in the area and come 
to a mutual understanding of their national 
aspirations the whole Middle East may erupt 
into conflict w^hich could produce a military 
clash between East and West. 

The Solution of the Palestine problem is one of 
the keys to peace and security in the Middle 
East. In Order to preserve peace it is therefore 
necessary to build bridges of friendship and 
understanding between Arabs and Jews. We 
intend therefore to help Ichud in Israel to 






establish Arab-Jewish friendship clubs, to 
niaintain its educational work, and to organize 
Visits of Jews to Arab villages and of Arabs 
to Jewish Settlements. 

We also plan to improve Arab-Jewish under- 
standing aiming at the elimination of the pre- 
vailing hostile attitude and mutual antagonism 
by emphasizing the immense gains for both 
peoples through a peaceful and just settlement 
of the Palestine problem. 

The Arab refugee problem is a primary cause 
of tension in the area. These refugees are 
men, women and children who are degenerat- 
ing in refugee camps where bitterness and 
hatred are sown. 

We believe that it is necessary to help these 
people either to get back their homes or to 
find new homes and receive compensation for 
their property. 

There is only one way to peace — the way of 
sincere good will on both sides— for the bene- 
fit of both sides. 



WHAT CAN YOU DO 

FOR THE CAUSE OF PEACE 

IN THE HOLY LAND? 



You call bocome a member and help us actively 
in our ediicational, organizational and other 
work or you can send us your contribution and 
suggestions without becoming a member. 



You can bring this pamphlet to the attention 
of your frionds and report about our work in 
your Community, club, lodge, or other Organi- 
zation. You can also teil us about individuals 
and organizations wlio miglit be interested in 
our task. We would be glad to send von more 
of these brochures. 

You can help by sending us inaterial — news 
items, Pamphlets, bulletins, books, etc. — 
relevant to our pnrposes and activities. 

If you live in a place where a group of Ameri- 
can Friends of Ichud is already established, 
you can mvite your friends or neighbors to a 
meetmg and we will be liappy to send a 
Speaker or you can initiate the start of a new 
group in your communitv. 

Please coiitact us promptlv if vou feel that our 
work IS important. 



AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 

55 Manhattan Avenue Brooklyn 6, New York 

EVergreen 7-5281 



m a>K.C<?rtvAi*f^.y memhen oj the 

AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 

55 Manhattan Ave. 

Brooklyn 6. N. Y. 

Chatrman (^Executive Sec'y. 

Valid to .-i'>.\3i^- S ? 



Addltionai vmaomtn 

Adbrisory Board of the Anerlean FUendt 

of Ichudt 



Mrs • Betty Alschuler 

Dr« Roger N» Baldein 

Prof» Kkrlin U« Capper-Johneoa 

Prof« Israel Knos 

Prof« Reinhold Nlebohr 

Prof* Horaoe KaUen 

Mr« Nonoan Thoioae 

Mr« Erle Warbarg 



American Friends 
of Ichud 



for Arab-Israeli Understanding 
Justice and Peace 



Execnfive Conunittee 

MAURICE FRIEDMAN 
Chairman 

DON PERETZ 

ISIDOR B. HOFFMAN 

Vice Chairmen 

ABRAHAM KAUFMAN 
Trcasurer 

SHARON LEE DANIEL 
Corresponding Secretary 

JOSEPH BEN-DAVID 
ARTHUR COHEN 




I>r. Judah L. Maines, 1877-19U8, first 
President of the Eebrew üniversity in 
Jerusalem — the man whose Vision 
inspired the creation of Ichud and 
whose untiring efforts in behalf of 
Arab-Jewish understanding have set 
a prophetic example. 



National Advisory Board 

BETTY ALSCHULER 
JACOB B. AGUS 
ROGER N. BALDWIN 
KARLIN CAPPER-JOHNSON 
ANNACURTIS 
DORA EDINGER 
ALVIN E. FIDANQUE 
ERICH FROMM 
NATHAN GLAZER 
WILL HERBERG 
LEWIS M. HOSKINS 
HORACE M. KALLEN 
HERBERTC. KELMAN 
ISRAEL KNOX 
HANS KOHN 
ADOLF LESCHNITZER 
DAVID NACHMANSOHN 
REINHOLD NIEBUHR 
JAMES A. PIKE 
STEPHEN S. SCHWARZSCHILD 
EMILYSOLIS-COHEN 
SOL TAX 
NORMAN THOMAS 
ERIC M. WARBURG 



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Jewish doctor and Ms Arab friend enjoy leisure together. 



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The uny to peace is sincere good will on both sides- 

for the benefit of all. 



American Friends of Ichud 

1 1 2 East 1 9th Street, Room 706 

New York 3, New York 

GRomercy 7-5970 



WHO ARE THE AMERICAN 
FRIENDS OF ICHUD? 



WHAT IS ICHUD? 

ichud is a movement in Israel devoted to 

the cause of peace and justice between 

jews and Arabs. ichud is the Hebrew word 
for Union. 

Among those who helped found ichud in 1942 
were: Dr. judah L. Magnes; Miss Henrietta 
Szold, the first President of Hadassah and 
the head of Youth Aliyah; Prof. Martin 
Buber, world-famous philosopher; Dr. Shimon 
Shereshevsky; Rabbi Benjamin, writer; and 
Prof. Ernst Simon, of the Education De- 
partment at Hebrew university. With them 
were also a few Veteran pioneers in the 
Jewish settlement of Palestine, like writer 
Moshe Smilansky, Dr. Chaim Kalvarisky, and 
Nathan Hofshi. These people were dedicated 
to the upbuilding of Palestine as a country 
in which jews and Arabs could live together 
in Cooperation and friendship. Some of 
these men continue to be in the leadership 
of Ichud. Although Arabs are not now 
among the present leaders, a number take 
an active part in the Organization and are 
helping voluntarily in many respects. 

The basic belief of the group is that the 
decisive factor for peaceful development 
of Israel is not material or military 
strength but a positive and fruitful rela- 
tionship between jews and Arabs. 



The American Friends of ichud is an educa- 
tional and humanitarian Organization with 
the following purposes: 

1) To promote among Americans a 
clearer understanding of the Middle East, 
of the Arab-lsrael conflict. and of pro-* 
posed Solutions. 

2) To present an alternative to the 
more widely articulated Claims and atti- 
tudes of both militant Zionists and Arabs. 

3) To acquaint the American public 
with the ideas of Ichud and of other or- 
ganizations devoted to the establishment 
of justice and peace between the Arab 
countries and Israel. 

4) To help Ichud in its work in Is- 
rael, particularly in the publication of 
its Hebrew- Eiiglish monthly magazine, NER. 

Our main activities include: 

1) Arranging lectures, seminars, 
radio talks, etc. on Israel, the Arab 
World and Arab-Jewish understanding. 

2) Providing Speakers and literature 
for meetings of other organizations. 

3) Stimulating the Organization of 
groups in various parts of the country 
and helping them to reach makers of opin- 
ion in their communities. 

4) Raising funds for our work here 
and for ichud in Israel. 



We believe that the Arab- Israel problem is 
fundamental ly a moral one. Like the found- 
ers of Ichud we do not believe that one- 
sided Propaganda or force will bring about 
a lasting or just peace. We are firmly 
convinced that only on the basis of truth 
and justice can a realistic Solution be 
found. 

Jews in the Holy Land must live in Coopera- 
tion with the Arabs and not merely next to 
them. unless both peoples realize that 
they have a common destiny in the area and 
come to a mutual understanding, the whole 
Middle East may erupt into conflict which 
could produce a military clash between East 
and West. 



Toun^ people, ancmg 
them Arabs and Jews, 
in discussion of 
nutmxl international 
Problems, This shar- 
ing can take place 
wherever those 
concerned are willing 
to come together. 




WHAT CAN YOU DO? 



The Arab refugee problem is a primary cause 
of tension in the area. These refugees are 
men, women, and children who are degenerat- 
ing in refugee camps where bitterness and 
hatred are sown. We believe that it is 
necessary to help these people either to 
get back their homes or to find new homes 
and receive compensation for their property. 

The Solution of the Palestine problem is 
one of the keys to peace and security in 
the Middle East. In order to preserve 
peace it is therefore necessary to build 
bridges of friendship and Cooperation be- 
tween Arabs and Jews. Ichud in Israel 
must be helped to establish Arab-jewish 
friendship clubs, to maintain its educa- 
tional work, and to organize Visits of jews 
to Arab vi Hages and of Arabs to Jewish 
Settlements, understanding must be based 
on the elimination of the prevailing hos- 
tile attitude and rautual antagonism. This 
could be done by emphasizing the immense 
gains to be achieved for both peoples 
through a peaceful and just settlement of 
the problem. 



1) Become a member and participate in 
our activities. 

2) Oontribute financially. 

3) Bring this folder to the attention 
of other individuals and organizations. We 
can send you additional copies or we can 
mail them directly to those whose names and 
addresses you send us. 

4) Join a local interest group or 
help to organize one. You and your friends 
can be better informed on the whole subject 
and have an effect on opinion in your area. 

5) Send us material, news items, Pam- 
phlets, bulletins, etc.— relevant to our 
purposes and activities. 

Let US hear from you promptly so that we 
will know of your interest in this vital 
work. 



.TION FOR JElflSH-ARAB ] 
THE CENTRAL COMMITTEB 



Jerusalem, 



April 17, 1963 



The Prlme Minister of Israel 
Mr« David Ben Gurion 
Jerusalem» 

Dear Mr# Prime Minister: 

In the name of the Central Oommittee of the Ihud^Aeaoota- 
tion, I take the liberty of addressing you this letter« 

l^ile we are aware that our opinions are not shared by 
yourself , the Government or most of the public, this has not pre- 
vented us from expressing them to you from time to time, when we 
have feit that we and our future were confronting grave dangers« 
Our Statements, proposals and aotivities stem neither from a de- 
sire for Publicity or personal advancement nor from Organization 
or party int eres t, but only from the concern, which we share with 
the entire nation, for the existence of the State of Israel and 
for the welfare of our generation and those to come in this coun- 
try and among the entire Jewiah people* 

The events of the past weeks and months point to develop- 
ments in our region that were neither unexpected nor surprising, 
but whoge coming we did not anticipate so soon and in quite this 
manner • The fact that 5gypt, Syria and Iraq have signed a feder- 
ation agreement, regardless of whether or not its practical Im- 
plementation will meet severe difficultles and set off conflicts 
among the member states and between their rulers^ represents a 
tremendous boost to the prestlge of the President of Egypt, 
Gamal Abdul Nasser, throughout the Ar ab world and perhaps through- 
out the rest of the world as well« A great Arab federation is 
arising which everyone will have to take into account, politically, 
economic ally and militarily. The market of tens of millions of 
people which it will represent, and the great petroleum reserves 
which it will control, are bo\ind to confer on its leadership a 
power that will make itself feit in many a debate, including those 
on issues on which the fate of Israel hangs» 

It iß difficult to teil what will be the military conse* 
quences of the federation, or its implications for our security« 
Opinions are divided. ¥e do not believe that there is reason for 
panlcking, or for the despair that has been voioed in varlous 
quarters. Büt there is grave reason for ooncernt The new .Irab 
Union has excitttd the masses, and even if wise and realistio lead- 
ers should first want* to set to solre the grave domestic problems 
of the federation*^s member states and more particularly their 
complex economic problems, it may very well be that the hysterical 
masses that have been bred for years on hatred of Israel will 
drive their leaders against their will to very risky actione • 
Nasser hlmself may have pointed to such a possibillty in his meet- 
ing with two ütS» Senators late in 1959 (see the last issue of Ner • ) 

What do we believe the Government of Israel can do, and 
should do, in view of this Situation and these developments? 

1 • Open a daring and comprehensive counter-offensive 
against war # 

This can be done at this very moment, as if in answer to 
the appeals of the Pope, the President of the United States and 
the Secretary-General of the U.N, to the peoples of the world # 
Israel would show by every possible medium of modern Propaganda, 
and especially the radio, how terrible a modern war, be it nuclear 
or "conventional," would prove to Israelis, Jewish and Arab, to 
the masses in the Arab world, and first and f cremest to the Arab 
refugees who think in terms of a war that will dispose of all 
their Problems. The pressure that they are exerting on their 
heads of government, even against the will of the latter, may 
precipitate a catastrophe. The masses do not know what modern 
warf are is for they have not gone through a world war. and they 
assume that another clash would be like the War of 19^8. We must 



- 2 - 



prepare special radio broadcasts, and perhaps also televlslon pro- 
grains, maklng It olear to all what a terrlble rlsk the entlre 
region, Including both the Arab world and Israel, will 
If any war at all should break out» Broadoasts to the 
tries may be useful and very effectlve If they will be 
and practicali and not defainatory. 



oonfront . 
Arab coun- 

objective 



The ütN. and the great powers of East and West must then be 
approaohed to impose affective and comprehensive international 
superylslon — not mutual supervision, which is imposslble In 
today s conditions — on all atomic enterprlses in the Arab states 
and in Israel, so as to prevent froa the start the nroductlon of 
nuclear^ weapons in any form» Such a step on Israelis part would be 
a sort of "peace bomb", for it would confuse all the military war 
plans^ bring .about a psychologlcal revolution among the nasses 
and reduce the tenslon and the fear that motivate them at present« 

The Secretary-General of the United Nations should also be. 
informed that Israel is prepared to place all her atomic projects 
under immediate international supervislon if the Arabs will be 
prepared to do the same in their oountrles# Thls step will impress 
the World and may well set into motlon Important processes on the 
international arena and in the contests between the two great 
power blocs as well# International control commlssions delegated 
by the U.N* or the Powers will, upon their arrival in cur region, 
constitute a real deterrent to the schemes of generals and War 
Ministers and calm the hysteria of the exclted masses». 

Plnally, we must demand that the 'Powers Impose an embargo 
on all arms shlpments to thls^ region -- to both sld.es — so as to 
prove to the world that the Powers are really willing to put an end 
to the armaments raoe and to the danger that confronts both Israel 
and the Arab states. and to enoourage theo to turn to prpjects of 
peace and construction« 



2# To Qhanfgie our approach and our present policy with regard 
to the refupee guestion ^ ., 

The anti-war campaign that we have outlined can out the 
ground from under war hysteria and, the, military schemes of leaders 
and generale« A change in Israel^ß stand with regard to the 
refugee problem will completely change her standlng in the eyes of 
the World and oonfront all the nations, and partlcularly the Arab. 
nations. with such cooplex polltlcal and economlcal problems that 
they will not dare thlnk of war« 

The Suggestion is that Israel shoul4 Inf orm the U*N# 
Secretary-General that she is prepared to share in a Solution of. 
the refugee problem entirely. independently of any peace negotiation^ 
and to do so along the lines' of the U.N* resolutlons even though so 
f ar the irab side too has not agreed to them — but only on con- 
dition that all activities aimed at such a settlement will be under- 
taken through the.colläboratlon of all the partles concerned: Israel, 
the Arab states, the refugees, the UtN» and the Powers» : 

'^'' Such an announcement wo\ild of course constitute recognltion 
of the refugees* "right of free choloe" between repatriation (to 
their forroer places of residonce or to others, depending on the 
clrcumstances) and rehabilitatlon in the Arab or other countriest 
The exercise of thls rlght would, however, be subject to the 11ml- 
tatlons set out in the ü*N. resolutlons and to the express con- 
dltion that thls rlght would be really free, i.e. free of any - 
external pressure and at the same tirne clearly informed about 
conditions in Israel and about the clrcumstances and demands of 
thls country's economy and demography and partlcularly Its security« 

The demand for comprehensive collaboratlon between the 
two sides is an integral part of the proposal, an essentlal and 
a very practical one« Such Cooperation woiild have to take in all 
phases of Implementation and all the places where the refugees are 
and would be settled, in Israel and in the Arab states, in the 
camps and the refugees^ other places of residence. Por without 
such Cooperation there cannot be the sllghtest step forward toward 
any settlement -- nelther the Arab Solution of repatriation only, 
nor the Israeli one of repatriation and compensation only, and 



- 3 - 



especlally not the U.N. Solution of both repatrlatlon and resettle- 
ment, Nor can there be a really free oholce wlthout such Coopera- 
tion; and It alone could ensure ellminatlon from the list of 
repatriates of all those v-hich Israel would und er no circumstances 
agree to take back. It may well be that from a practical polnt 
of View there will be no other way to implement any Solution than 
to oirculate questionnaires among the refugees, 
only be acconiplished by Cooperation between the 
participation of Israeli experts in every phase 
from the first to the last. 



but even that can 
two sides and the 
of the settlement, 



• ■ 

There is no way of telling in advance how many refugees 
would choose to return und er such circumstances. Perhaps one may 
believe Nasser' s Statement to the two U.S. Senators that no more 
than 60,000 would opt for repatriation. Nor do we feel that a 
flgure could profitably be set in advance, for circumstances change 
almost overnight both in Israel and in the Arab oountries, so that 
the setting of monthly and annual quotas, along with the other 
Points of practical Implementation, should be left to the on-the- 
Bpot investigations and discussions and the practical collaboration 
of the various experts who would be entrusted with Implementation. 
Such Implementation would of course take a long time, perhaps ten 
years or more, but this has two advantages that are important both 
with regard to the Situation today and in respect of the future 
development of this region and Israelis place in it: 

» 

1 • The Middle Eastern nations would be conf ronted for a 
number of years with the complex Problem of rehabllitating hundreds 
of thousands of destitute and dejected refugees in the Irab coun- 
tries and in Israel. This would demand from them the total mobil- 
Ization of all their available brains and resources, as well as 
International assistance on a oolossal scale. It is difflcult to 
imagine that und er those circumstances they would be ready for 
warlike adventures, and the first to oppose such adventures would 
be the refugees themselves, who woidd be und er the spell of Israel *s 
anti-war Propaganda and also realize that they would be the first 
victims of any war, which would take away from them all hope of 
rehabilitation in Israel, the Arab countrles or anywhere. 

2. If we should really arrive at füll Cooperation In the 
Implementation of a Solution to the refugee problem on the lines 
we suggest, then, and perhaps only then, there will emerge the 
possibtlity of a fundamental change in the general atmosphere in 
our region and in the attitude of the Arab and Afro-Asian world to 
the State of Israel. Collaboration in settling the refugee question 
will also lead us to the settlement of other issues that stand be- 
tween US, and we shall find a common language in other fields amidst 
mutual acquaintance and appreciation. We feel that this will assure 
the exlstence of the State of Israel more than will speeches and 
political declarations, retaliatory raids and military Operations, 
and a mad armaments race for "deterrent weapons" with which to scare 
off the other side. 

We have no doubt that an Israeli initiative in the direc- 
tlons we have suggosted has every prospect of achieving the desired 
goal we share with all peoples: preventing war and promoting peaoe 
and calm. The Arab side will be confronted with an unexpected Sit- 
uation and a grave and decisive dllemma: to accept Israelis pro- 
posals and demand s, thus assuring their peoples of many years of 
peace (even if no treaties are signedl), of development and progress 
— or to reject them and be unmasked by the entire world as war- 
mongers aspirlng to the annihllation of Israel without any consider- 
ation for the fate of their own peoples and countries or the fate of 
a World desirous of peace. The nations of the world, big and small, 
in the East and the West on all continents, stand in Judgment over 
the isßue and will draw practical conclusions from what happens. 



Yours very truly, 



(-) Dr. Shimon Shereshevsky 
Chairman, Ihud Association, Jerusalem 



AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 

For Arah-Israeli ünderstanding, Justice and Peace 



Execntive Commiftee 

MAURICE FRIEDMAN 
Chalrman 

DON PERETZ 

ISIDOR B. HOFFMAN 

Vice Chairmen 

ABRAHAM KAUFMAN 
Treasurer 

SHARON LEE DANIEL 
Correspondino Secretary 

JOSEPH BEN-DAVID 
ARTHUR COHEN 



ROOM 706 112 EAST 19TH STREET NEW YORK 3, NEW YORK GRAMERCY 75970 



NatioiKiJ Adx^isvn Board 

BETTY ALSCHULER 

JACOB B. AGUS 

ROGER N. BALDWIN 

KARLIN CAPPER-JOHNSON 

ANNACURTIS 

DORA EDINGER 

ALVIN E. FIOANQUE 

ERICH FROMM 

NATHAN GLAZER 

WILL HERBERG 

LEWIS M. HOSKINS 

HORACE M. KALLEN 

HERBERT C. KELMAN 

ISRAEL KNOX 

HANS KOHN 

ADOLF LESCHNITZER 

DAVID NACHMANSOHN 

REINHOLD NIEBUHR 

STEPHEN S. SCHWARZSCHILD 

EMILYSOLIS COHEN 

SOL TAX 

NORMAN THOMAS 

ERIC M. WARBURG 



April 13, 1958 



Adolf Lesolinitser 
315 West loeth Street 
New York City 25 

Bear Adolf Leechnitser: 

Thank you very much for your oontri- 
bution of ten dollars sent to ua last month* 
It will help further our program of education 
in this oountry and will be used to aupport 
NfiR in Israel« 

As you may know, nwoh of our eff ort 
at the moment is going into planning for the 
large meeting to be held at Community Chureh 
on April 30th# The enclosed green sheet will 
give you oomplete information« Any publicity 
you can give this meeting among your friends 
and aoquaintenoes will be appreoiated# More 
Sheets and posteard announoements are available 
through this offioe« 

Thank you again for your support. 



Yours sinoerely. 




Sharon Lee 'Daniel 




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soci olog i st 
sychoaimalyst and author of 
Escape frojv« Freedom 

IViAN FOR Hify.SELF 

The Sane Sog i ety 



Dl .GCToi. F l IJTCi.IJ. T I rjAL L« 

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Professor at City Culllge 

AUTHORITY ON iViODERN InJaT l üNAL I SM 




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DiRECTOR OF JUDAH iMAGNES FCUNOATION 

Chairiv'uan OF Board of Awerican Friends 

OF THE HEBREW UnIVERSITY 



Professor at Sarah LmVv.^ünce Collen 
Chairman of American Friends of Ic 
Translator for '.artin 3uler 

Pol NT 1 NC THE " 'AY 



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THE ivEETIMG WILL B' IN COfvWEivlORATIOil OF THE 80th 3IRTHDAY OF i-,;.RTIIl BUBER 
AND THE 10TH AfJtllVERSARY OF THE DEATH UF JUD.^H I.,/.G1JES. THE L.,TTER W..S 
BELOVED BY iViAI^Y .^S A iViAN OF COURAGE AMD TOI'HETIC SMRIT. BUCER, WORLD 
REIIOUNED THEOLOGIAN AND PH I LüSÜ.^HER, NO' VISITKJG THIS COUllTRY V/ILL oE 
WITH US AT THE iviEETING. BOTH THESE , .Ed H,,VE HAD /ROFOüND EFFECT U.Ol I 
THE TH II 'KING OF 1 ,aMY BOTH INS IDE AilD OUTS I DE ISRaEL IIJ THE DIRECTIOP OF 
A ,-E CEFUL SOLUTION TO THE ,^R03LEisiS OF THE TROUBLED i.lDDLE EaST. JUDAH 
AGiJES W„S THE FOUNDER i'D IviARTlH BUGER ONE OF THE CUi^RENT LEADERS OF 
ICHUD, 'HICH IG STE..DFhSTLY DEVOTED TO EVEIJTUAL COOi'ERATICIl CET/ZEEt) ISRAEL 
..IID A'iAB ;-'EO:'LES. 





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also soeak 



To Ge Held 

COiJ.iUlJITY CHURCH 
40 East 35th Street 
liEw York City 

8:00 :i: 



Sponsoreo By 

./ERIC .i' FRIENDS OF ICHUD 
112 O ST 19th St, Roofvi 706 
New York City 3 

'^HONE GR 7-5970 



MDIv. t SS I ON *$ 1 



AN PRT7MDS OP I 



KCNDTES OF AiJVJSO^Y HOABD 
January 3, 1958 
oomunltor Churdh, '^4'* 






PRF.se rvT t Rogor !»• Bildiln, Joseph BwKÄavid, Anna CurtlSp Arthur C 
TSSSMci Frlednian^ Isldor Hoffnan^ Lewis MoBklxm^ Abe KaafrrAn^ lano 
Sric arburg« 



.»_'» 



\onn 



Rabbi Hof f nan openod t?» meeting and Ben DrviD read tlie mlnutcs of tlm 
last rrieeting« 

Prof* Keim sur>g©3t©d that WER ehould be aent to all iwmbers of the 
Advisory Board. 

>ft?. naldv/in suggeated that 'Ir. 'Zukaman shomld be asked to .{^Ive us his 
Mdllng 11 öt and n? »hould be sent to all Ichud friond« and peoplo on 
Ziikc^x'inan^s RAillng list« 

Prof. Xelm suggcstcd that a lettcr to all Friands of Ichud be sent infor^idi 
them of all new menbere of the Advisory oard and the plannffd meetine in 
Tüonory of üagnee and in celnbration of Buber's birthday. The letter should 
also akk them to nake their contribution or pay dues. 

HTibbi üoffwan pointed oixt that a financial comittee ouö^t to be aet up and 
budgot detemzined. 

Mr. Kaufmen rcported that in 1956 wa had an incoine of about 600. "^m ^« 
haTe 330 in the bank. 

Mr. Baidwin spoke about the poasibility of soüie Arabs coeperatinc vith us* 
He Said that Ichud would have to respect the l-nited Mations reoolution 
regardinc the return of Arab refugeos« He also dr<jlared that tlie Araba 
would not accept an Israel aa shc is now, but aiV one \Mch is bacicly not 
contradictory to the United Kations reeoluticne. In thiö point lies the 
dif ficulty and the tosQr to the pardblm. 

Ben-David repprted on the state^iient in the last issue of IFR^ siened by 
Bubßr^ Sherisheroky^ aid Rabbi ^>enjanin sayinc that an offer should be 
■ade to all Arab reffugees who wish to retum to their h<»sland^ without 
apecifying «ny lixniting numbcr. 

Ä». j^ldwin 8tat:?d that this ia a vety encouraclnp: Statement, but that in 
Order to be affective it vr\ild be restated in th« terms of the United 
Nation s resolut ion. 

Rabbi ?Ioff?TÄn suggestod, that ve should welcoTne this Ichud Statement and 
send a proper letter to Ichud in Israel. 

Prof. Fried'rian made the remark that there mbb a prtvious Suggestion imde 
by Ichud, namely that th^re should be an international cowiittee consisting 
of non-biaied peoplc oT hifheat moral roputation who should investirate the 
whole Problem of Arab refugees and their retvm. 



-2* 



\ 



Rabbi Hoffmin suggested that w» ought to sei up a flnaaclaj coBPdttee of 
irtiich l'tp, Warburg ehould b« tbe Chalman« 

Ift». Warborg did not aecept thia propoaltion at ths preaent tin», daolarii^ 
that certaln baaie foeatlona have to be oltared up f irst. A plan haa to b« 
mxHced out in ordar to find out «ho Aha poople are «ho will aupport our vork 
«ith larger aaounta and «hat our dotailtd procram actually will hm, conrinoi] 
axplaining «hy it dnaerrva to be auportad, Ifr. Warburg will try to find aon 
largor contribatort te oitr oauaa« 

Mp« BaldMin aald t hat ha alao could aak a oertaln privata foundaUoD« but ha 
wwld rather aea that «• hara a bettar «orkad oat program and aom» practioal 
achiarmganta to ahow^ bofore he «111 aak Dar financial avq;>port. 

Prof» Kohn auggeatad that AFI be of fielally inooxporated aa a non-^profit 
Organisation. 

Mr. Kaufnan nade the abo«re motion i<iioh «aa aaoondad by Prof« Kohn and 
unaniiQoualy retoXved* 

Rabbi Hoffman and Mr. Kauflutn «are p|lpointed to contaet a Iniyar and arrange 
the inoorporation of Aaerican Friendsof Ichud. 

Mr. Warburg thou^t that aon« aort of publioation ahould ba made azi^reasing 
iriiat «• have 4«iia already^ done in tha paat. He alao auggeated that tha 
Organisation not only be ioeorporated birTthat arrangenenta be nada for a 
tax exenpt atatua. 

Nr. BaUNin enqakaaised that a budget be Insluded« 

Rabbi Hof Asan stated that thia ahould be nada aa aoon as poasible and that 
a Finaneial Connittee be sei up in ordar to deal with all financial probleraa. 

^^* ^'^«•Pe^ Cownittee «111 conaiat for the time being of tha f oUowing 
meabeiü RSgjtr Baldirtn, Arthur Cohn, Elia« Fidanqua, laidor Hoffban, and 
Brie Warburg. No Chaiman haa been q;ipointed yet. 

Prof, PViednsn reported on further plana for the Buber »eeting. Prof. Kohn 
«ill be chairman. Prof. Buber will not make a sparch but «111 give an 
infomal talk. Prof. Friedman will spaak on Buber and Jamea Marahall will 
apeak on Magnae. 

Rabbi Ilbfftaan propooed that additional people be addad te tha Adviaozy Boazd 
acoordlng to tha judgment of the Kxaeutive Conrdttee • Thia auggeation waa 
unanliaouely accepted. 

Ben-David auggeated that arrangementa be made for a publie aaeting with 
Norman Thomaa and Don Pereta aa nain apeakere* Thia aeeting «aa tantatively 
Boheduled for Bebruaxy 2$. 

Ban*David alao reported on tha neeeaalJor of findias «a nev addreaa, an offioa 
apaoe and the printing of a n«w letterhoad whlch would include the neinea of 
\L1 preaent ■ent>ers of the advisoiy board. 



\ 



y 



-v 



It UBM roaolved thit a ctaak S'^ooe ohoula b« obfcÄln^d iiot ©x- 
c««<il.v, 25 nonthly ront and that Mr« KaufiUin and BMW^XKvld 
rind such a place« 

Ben- JaVid aalead hov hia naa» A; auld bo inoliadod os a aaaibor of 
tho i'ätaoutlve Connittea aftar hla roali^mfclon aa th© :xccutlvo 
ZoQ ©tary« 

R«.bbi Hofftaaa eucoatedl that Ban-Javl(l*0 rume ahould b« added 
vlthout portfolto and anothamaicboP» also without pöi»tfolio# 
ahöuld be added to tha Exoautlva Cotmdttaa* He au^ -e&l^ad that 
P仫 Arthur Oolsta jotn fche rJxooutive Coraalbtee In tiiis oapacity 

Thla 8ugi:,esti6n wa« unanliaoualy aece^tad by tho aaetlns ini 
P^r* Cohon agr«ad to Joln tho ^<xeotitlva Comnittao« 



Rtipaotfully subroitted» 
Joaoph Ben-^avid 




Locc>6 



AMERlCAN FRIENDS OF ICHUD 
55 Manhattan AveV^" 
Brooklyn 6, N.T. 
EVer0;reen 7-52^1 



December (5, 1956 



Dear Friend, 



The shocking events which occurred recently in the Middle East 
made the whole world aware that the Palestine Problem is not a 
mere local affair, but a serious threat to v/orld peace. This 
is especially clear to members and friends of Ichud, the Organ- 
isation founded by Judah L. Magnes, v/ho'two decades aj?o foresaw 
disaster for the Jews in the Middle East, should they succeed 
in erecting a Jewish State by political'or military force. 
Magnes, himself a füreat ^^lover of Zion^^, was afraid that such 
military victory would arouse the hatred of the Arab world and 
would bring insecurity and constant tensicn even after the es- 
tablishment of the Jexvish State • 

Ichud attempted to create an atmosphere of peace v/ith the Arabs 
in Israel, and has focussed all its efforts to move the govern- 
ment of Israel to do everything possible for the achievement of 
peace, Many Arabs have become convinced of the sincerity of 
Ichud ^s work and have begun to support it. Ichud is probably 
the only Organization in the v^orld, devoted exclusively to the 
cause of Israeli-Arab peace, where Arabs and Jews actually co- 
operate together. 

The government of Israel did not listen to the counsel of 
people such as Professor Martin Buber, Yehoshua Hatalmy (the 
writer Rabbi Benyamin), Professor Ernst Simon and other leaders 
of Ichud. Their voices were heard in the land of Israel and 
eventually in the United States too. 

Today more than ever before, Ichud provides the only sound 
alternative for Israel, namely, a nositive attitude toward the 
Arabs, based on a sincere attempt to ameliorate the plip^ht of 
the Palestine Arabs that has resulted from the establishment of 
the State of Israel. A real desire for a Just peace settlement 
must precede any direct Arab-Israeli negotiations. 

We, the American Friends of Ichud, help Ichud in Israel in its 
brave 'struggle for neace in the Holy Land. We appeal to you 



today, in this tragic and Derhaps decisive hour, to join cur 
Organization as a member and to give your generous contributi 



on 



to our cause. 



At this time we are starting-an educational program, including 
a Seminar on the Middle East, to which you are cordially invi-- 
ted. ^^^e plan to have a larp:er nublic meeting every othcr monthjin 
which basic issues will be discussed; We are also organizin;; 
an editorial committee to assist NER, Ichud 's monthly^ v^i::h its 
English edition. And we are planning a fund-raising camrai^n to 
enable us to maintain our activities. 

Please understand that you are of the' utmost importance to the 
work we are carrying on. Without your Cooperation and support 
there can-be no Ichud and without Ichud there is still less hope 
for peace, since the forces causing a deterioration of the Situ- 
ation are active and powerful. 

We should, theref ore , apnreciate your response to this urgent 
appeal as soon as possible. 



Sincerely yours, 




//"^^U/AycO^ -/ ^^^^ruLy^ 



Maurice Friedman 
Chairman 



.• 




11^^ 



AMERICAN FRISNng^JjF_rnmm 



LIST OF OFFICERS : 



CHAIRMAN: 



VICE-CHAIR?^N : 



EIFCUT-IVE 

SECRETARY: 



TREASURER: 



Dr. Maurice Friedman, Professor o.f Philosophv 
^l Sarah_LawGnce Collefce, nsit^n^ Professor 
Ol Relif-iouG Fhilosophv at Hebrew Union 
College, Oincinnati. 

Rabbi Isidor R. Hoffman, Counselor to Jewish 
students at Columbia University. 

Dr. Don Peretz , Writer, Lecturer on the Middle 

iff^'i n ^^^"^ College, Consultant, American 
Jewish Co-nmittee. 

Joseph Pen-David, former Chief Inspector, 
Department of Fealth, Jerusalem, Israel, 
Correspondent of NER, Chomist. 



Abraham Kauf man. Social Yorker D 
of Weifare, City of New York. ' 



epartment 



1. 



2. 



A Ilovcncnt for Arafc-Jcrdsh Undcrct^nding 

Ichud (Union) is an Organization in Israel >±ich, for thc past 13 years. 
has xnccasmsly rorkcd for an /a-.lxJor.'iGh rapproi.euont in lalcstin^ ' 
We consxder this croup to bo a ..niouo and proaising ncnrcmont for Sc* 
establxsl^nt of a pcacful lirc for Jovr. .md ;:rab; in that pS of tho 

Ichud recognlzes the fundamental fact tliat tvro pooples arc living in tho 
same areaj that thoy are botmd to livo ^che^^or cenorations lo^ono; 
that they haye distinct c'naraoberis tic s of languaGe, reli.ion. yrlys of 
nos? frabsi;^!" "^^^"^T' ^ -^-d, no loSl^^ortant, ?ict^s that 
Alrica, that Israel« s Arab nei^hbors niako the destiry of Ihe Israeli Arabs 
fate'of "•Israel. " "^^ '"" ^"^^ ^•'"^'^ °"^^ '^"^ ^'^^^ intercaLd in üac ' 

^' ^o^^nof T^ ''"'^^'^''^ °^ ^""'-^^ ^'^ ■^^^ ^^°^ •^^^■^•^° East depcnds, thcre- 

creatijic the conditions for a lastihg and constructive peace. Tho pit^sont 
polxtical aiid national confüct beüveon Jcv/3 and /^abs nust not be p^n^nted 

all 'n S.-"'°/ P^"^^-^-^^* riJ^t bot^vcen than. It is thus nocessL^'^W 
all, oo strive for tho crcation of a clii:nte of peace. ' 

^* 5?^^i^^r°.*^* ^^'''^ ^^^ ^*" "^^°^^^ -^"^ j^^^i^'^^ ^-^^ real peace in tho 
proSo?b1ld'l "^^ Kontribution to naico. Ichud has Sßain .-md again 
the'^^^fen? ^iSft.^f '''p'''-r? "f"? V^^^ ^ ^^^^n* ^^^ Co far to change 
ii'liSatLn of^ho ";• Tf ^"l^""^ -onportant a:.ong thcse havc bcen thc 

. oTir:i:\Tthf JoK?äi\Se*o? ^^rlci:^^" "^^ ''' ^ Participation 

^* ?.^tr?J^';■f.^t^^^■f''^"^ assistance and support to Ichud, we too, can r^alo, 
noro Se^l!^ .^ T ^ 3;nprovoment of rclations bot^n Arabs and Jo:vs, T^ 
nore the idoas of Ichud bccorac knOTm in this countiy, thc rroatcr str^nr^b 
n.t vall gain for the support of its idcas in Israel. strongoh 

^" Int'^SaStnr^^/^T ^l'^^'''^ "^ thcrcfore join cur efforts in an indcpond- 
IrlLr..;r?^W' '*^"^^"°"^ Organization to be known as "The Aa.ri.^ 

7. Tho purposes of The /oicrican Friends of Ichud arc: 

a. To provide moral and financial support of Ichud in Israel 

b. To acquaint Ihe American public witli tlic activities of Ichud 
c« To promotc Arab-Jcwish understanding 

8, The means whcroby vre shall carjy out thcsc purposes are: 

a, Continuous contact and Cooperation nvith Icliud in Israel ' 

b, Editorial, and othcr contributions to Nor and thc distribution 
of Nor in the United States 

c, The holding of public meotings to raise funds and to publicize currcnt 
sraaller meotings for study and discussion 

^ ^?i!n4^^^^^^" Of matcrial providing informaUon and discussion 
relevant to goneral and currcnt problens in AralWeirisIa rclations 

'* ^l inSvä'^r'-'^^'"^-''^^^ relations väth sy^pathctic oi^ani.ations 
and mdividuals, mcludmn /irab and Israeli studonts in /jaorica. 



Outlla» of tht Plan for ths Promotion of th# Aia>rloaxi Friends of lohud 

ORQAKIZATIOM 
&•/ Adininlstratlon und l«gal matttrs s 



\ 



1/ A Balariod half-tlin» s^oratary to funotlon also as an organlsor and fund raistr 

hat to b« appolntad 
t/ The Amorloan Friends of lohud has to bs inoorporatsd as a non-^prof It, sduoational 

and humanltarlan Organisation ^ a lagal advisor has to ba oonsultad 
S/ An attampt has to ba iMtda to obtaln a Status of tax axanqption 
4/UI sultabla paraaMnt off loa has to ba opanad in New York 
6/ Iha API or lohud has to ba raprasantad as a no]>*goTammantal Organisation in tha U«N« 

h./ Publioltyt 
1/ limaly ralaasas to tha prass haTs to ba Issuad 
Z/ Prass oonfaranoas hara to ba hald 

S/ Uailigg lists fron ■jfii»*^"^ sympathatlo soturoas ha^a to ba borronad 
4/ Moatlng rooms^ givan without oharga or for a modast Kontribution hava to ba found 
S/Contaot with ralatad^ syisp%atlatlo groups has to ba astabllshad 
6/ Announoamants in papars symphatatlo to oxxr oatisa hava to ba publlshad 
f/ Tapa raoordad appaals froa publloly known paopla on balalf of lohud haTS to ba praparad 
8/ Radio and talavision appaaranoas hava to ba initlatad 

o«/ Oroup formingt 
1/ Intarastad and abla Indlwiduals throughout tha oountry^ wkxwsit ydho oould start 

looal branohas^ ha-ra to ba sought 
2/ Halgborhood partias hava to ba arrangad 
S/ Synagoguas and ohuroha# hava to ba approaohad 

FIHANCIAL 



1/ A Finaziolal Coimittaa has to ba astabllshad in ordar to invastlgata all 

praotioal posslbi litis s 
2/ Indlvldxial oontrlbutlons hava to ba anoouragad 
S/ Foundatloxxs and oorporations hava to ba approaohad 
4/ Banquats hava to ba arrangad 
5/ Tha posiAbllity of sn organisad publio fuxid*raising oaxnpalgn has to ba invastigatad 

IDUCATIONAL 

1/ Publio laotlras hava to ba hald 

2/ An adltorlal oonmittaa for tha English additlon of NBR has to ba istablishad 

8/ Iha aduaatlonal program should ba oarrlaA out also throu^h aduoational institutions, 

biminass organlsatlons^ olubs^ lodgas^ polltlval organlsatlons and labor movamants 
4t/ A monthly bullatln of AFI has to ba publlshad 
5/ A oonf aranoa of aduoators^ buslnass man, lanyars, olargyman and politlolans has 

to ba oallad to disoiiss publloly tha Arab-Israoll issua 
6/ Arab-»Jawish naatlngs ba organisad 
7/ A spaakars buraau has to ba sat up 
8/ A spaoial saminar ^ parhaps a corraspondanoa ooursa) for trainlgg of instruotors 

and organizars of AFI has to ba maintainad 
9/ Prominant lohud paopla hara to ba brought fron Israal to appaar bafora jdia Amarloan 

publio« 




AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 

55 Manhattan Avenue Brooklyn 6, JYew Tork EVergreen 7-5281 



December 22, 1957 



Dear Fri end : 

It Is my sad duty to teil you about the 
death of ^abbi Benjamin, the ^resident of Ichud. 
pasped avray last week in Terusalem, 



He 



I am sorrv to inform you also, that it was 
necessary to nost^one the meetin.«^ of the Advisorv 
Board of the American ^riends of Ichud which was 
announced for Mondav, December 23rd, Some of our 
disting^uished friends were prevented from comine at 
the last moment, ^he n>'eviouslv announced afenda 
will be followed at our next meetinr which vlll be 
held on ; 

^''ednesdav, Januarv f^th 

Conference ''oom, Community Church 

40 ^ast 35th Street, N.^.C. *a 3: fr^.-^. 

I trust you v;ill understand the imnortance 
of this meetin/? and hope that vou w5.11 be able to 
attend , 



Very sincerely yours, 
"'aurice Friedman 






I 






AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 




X^ 



r¥ 



For Arah'lsraeli Understmidhig, Justice avd Pence 



Executive Cowinittee 

MAURICE FRIEDMAN 
Chairman 

DON PERETZ 

ISIDOR B. HOFFMAN 

Vice Chairmen 

ABRAHAM KAUFMAN 
Treasurer 

SHARON LEE DANIEL 
Correspondinq Sccreta.-y 

JOSEPH BEN-DAVID 
ARTHUR COHEN 



National Aihisvn Board 

BETTY ALSCHULER 

JACOB B. AGUS 

ROGER N. BALDWIN 

KARLIN CAPPER-JOHNSON 

ANNACURTIS 

DORA EDINGER 

ALVIN E. FIDANQUE 

ERICH FROMM 

NATHAN GLAZER 

WILL HERBERG 

LEWIS M. HOSKINS 

HORACE M. KALLEN 

HERBERTC. KELMAN 

ISRAEL KNOX 

HANS KOHN 

ADOLF LESCHNITZER 

DAVID NACHMANSOHN 

REINHOLD NIEBUHR 

STEPHEN S. SCHWARZSCHILD 

EMILY SOLIS COHEN 

SOL TAX 

NORMAN THOMAS 

ERIC M. WARBURG 



ROOM 706 112 EAST 19TH STREET NEW YORK 3, NEW YORK GRAMERCY 75970 



March ik ^ I958 



Dear Friend: 



You are, no doubt, aware of the grav© Situation In the Mlddle East. 
Thorough -going changea are taklng place In the Arab World where Arab 
natlons, striving for their independence^ are Involved In a constant 
proceas of uniflcatlon whlch will Increase the mountlng tenslons aur- 
rounding Israel. The mutuai fear belng created will lead to further 
tragedy for all the peoples of the Mlddle East if some new breakdown of 
the preaent stalemate and antagonlsm la not found. In thls cruclal time 
there Is a great deal we can do to help Ichud In Israel whlch is one of 
the few groups steadfastly devoted to eventual Cooperation between 
Israel and the Arab peoples, Educatlonal and communal actlvltles there 
have been and muat continue to be promoted. In thls country too It 
should become wldely known that there Is a group of Jews along with 
Christian and Moslem frlenda who are deeply concerned and seeK a con- 
atructlve Solution to the prob lern. 

From thls letterhead and the enclosed folder, you can see that we 
have secured the partlcipatlon of outstandlng persona in the aoademic 
World, the professions, business, and rellgion. Several public meetlngs 
have been conducted, and a series of semlnar dlscussions on Arab-Jewlsh 
relations. We have had long and Intimate sessions with Professors 
Ernst Simon and Martin Buber when they were in thls country and we ar^^ 
in touch with them and other Ichud leadera in Israel. Our group has 
been instrumental in securing funds to help in the publication of Ichudä 
Hebrew-English monthly, NER. Members of our Executive Commlttee have and 
will continue to address general and Jewish groups in regard to Ichud. 

^ 1^4°^^ 5"^®^? ^^ include the extenslon of these actlvltles and the 
Holding of a large public meeting at which our cause will be brought to 
the attention of the public. It will take place on Wednesday evening 
April 30 in the Community Church, kO East 35th Street. On thls occa- 
slon we Shell commemorate the eightieth birthday of Martin Buber and 
observe the tenth annivereary of the death of Judah L. Magnes founder 
of Ichud. Speakers will inolude Martin Buber himself . Hans Kohn James 
Marshall, Maurice Friedman, and Erich Fromm. ' 

We need your help - first, in money contributions and second in 
increaaing the number of our supporters. Send us the largest possible 
amount you can-- we need $100 and $50 gifte, as well as smaller amounts. 
Please also send us the names of those to whom we mlght send our litera- 
ture and notice of the April 30th meeting. 



Sincerely youra^ 



'm'tzn^>^ 



Maurice Friedman 



Jbnerlcan rrlends of Ichud 



Advisory Board 
Peb. 25, 1959 
Comnninity CJaurch 



|r§§ents Joseifti BeiwDavid, irtimr Cohen, Roger Baldsrin, Nathan ölazer, 
Ieiäx)r Hof ftnan, ibe Kawfinan, Hortert Kelman. Don Peretz, Hormon Thomc^ 
Henry Schwarzßchlld^ Steven Schwor zschUdi Sherry »anlol, Michaol Wright. 

Sggre^t Jöcoh Aeuö, Betty Alechxilor, Karlin Coppei^ohneon. Jinna Ourtis. 
Bora Bdlneor, ilvin Wdxüiqruo, Brich ffroian, Will Horherg, Lewis Hoskins, ^ 
Israel Knox, Hans Kbhn, Bnlly Solis-Cöhon, Sol lox» 

pfficors ; lühoro woro cortain porsonnel chongos off ected at the Bsocutivo 
Committoo xnoetine hold immcaately hofore tho Mvisory Conimittoo meeting, 
me new Qiairman, Don Perotz, voß prosented to tho Board (tho previotis 
Chairoßn, Maiarice Friediaan, resigned in August 1958)* Oihe now Jldmlnis- 
trative Secretary, Michaol Uright (täio had spent a yoar and a half in 
Israel as director of tho iffSC uork cacp progrom) was also prosented to 
the board. Jho outgoing Oorresponding Secretary, Sherry Daniel, agroed 
to continuo to uork f or the ÄP of I in i3hatover voy poseitle in the light 
of other oT)ligations« 

fiirpose and Pro^yam: Don Peretz stated the gencral direction in tiiich he 
hopoA the American Frionds of Ichiid wotdd oovo^ Hc pointod cmt that tho 
AP of Itß activitios in tho paot yoar liad heen limited hy roason of tho 
fact that thero wm little oonoy^ and "becauee the nat-ure of the orgaiv* 
ization is such that f ew medbers f eel §ctively conoemed with its program* 
However there are nany vital people liio ore interosted in tiie ideale vtAcb, 
wo repreeent and ifliidh were expo-undod hy Judcüi Magnes. Bierof ore wo nust 
eqphasize these idoals as well as oxpanding our relationships with other 
organizations laildi are worldng witliin thio general area. Don Peretz was 
specifically ref erring to tho Jewisli^Arab Association (xfiidh ptiblishps 
tho monthly MBl? OUTLOOK) and the Institute for Mediterranean Äff airs. 
By doing this he feit that we could incroase our -aseftainess greatly. 

TtdQ Statement created nudi discuosion and somo disagreeazaent 
ovor Just rftiat was noant hy expanding our relationsliips witli othor 
organizations* However af tor a füll airing of the ctuestion, tiio erovtp 
feit tiiat thero should he sone e3q?resBion of our conoon concem and 
understanding. Therofore it tos rosolved that läille retaining tho policy 
of close co-operötion and association with Idiud, we will hroaden our 
activitios to work with other organizations with sioilar purposes* 
U^on further dlscussion it was decided to add a further resolut ion that 
the Aaerican Priends of Ichud reaff im its support and devotion to the 
purposes of Ichud, diich is a movement in Israel devoted to the cause of 
peace and Justice hetween Jera and Arabs. 

At the conclusion of tho meeting there was a Short discussion 
ebout fund raising methods* It was pointod out that many organizations 
have made arrangements where"by one may profit "by another^s tas-ezer:5)t 
Status, It was agreed that the AP of I should approach the Uagnes 
Foundation Tftien and if it raised monoy on a larger scalo« 

Sherry Daniel 
Michael Uri^ht 



ERICAN FRIENDS OF ICHUD 



For Arab'Israeli Understanding, Justice and Peace 



Executive Committee 



ROOM 706 112 EAST 19TH STREET NEW YORK 3. NEW YORK GRAMERCY 7-5970 



DON PERETZ 
Chairman 

ISIDOR B. HOFFMAN 
Vice-Chairman 

ABRAHAM KAUFMAN 
Treasurer 

lAN MICHAEL WRIGHT 
Administrative Secretary 

ROGER N. BALDWIN 

JOSEPH BEN-DAVID 

ARTHUR COHEN 

SHARON LEE DANIEL 

HENRY SCHWARZSCHILD 



National Advisory Board 

BETTY ALSCHULER 

JACOB B. AGUS 

KARLIN CAPPER-JOHNSON 

ANNACURTIS 

DORA EDINGER 

ALVIN E. FIDANQUE 

MAURICE FRIEDMAN 

ERICH FROMM 

NATHAN GLAZER 

WILL HERBERG 

LEWIS M. HOSKINS 

HORACE M. KALLEN 

HERBERTC. KELMAN 

ISRAEL KNOX 

HANS KOHN 

ADOLF LESCHNITZER 

DAVID NACHMANSOHN 

REINHOLD NIEBUHR 

STEVEN S. SCHWARZSCHILD 

EMILYSOLIS COHEN 

SOL TAX 

NORMAN THOMAS 

ERIC M. WARBURG 



Erecntive Coimnittee 
Earl Hai}, 92 00 PM 
19 Octoter 1959 

Present ; Don Peretz, Isidor Hoffnon, Michael Wright, Eoger 

Balduin, Joseph Ben-^Davld, Arthur Cohen. Gneet : 
Ernot Simon. 

.B egrotfs. ' übrahan Katifniaa, Sharon Loo Daniol, Henry Schvrarz- 

ßchildo 

Fa^nst Sinio n; Ernst Simon opened the meeting with a sliort 

epoech on tho relationehips "betiiTeen the ikaerican 
Friends of Ichud and Ichud in Israel. Spealring for the Israel 
grotrp, he feit that tlie relationship was one of interdepsndence, 
Tor Ulis reason Ichud is iipset that the C3hairman, Tton Perets, 
has joined tlie Editorial Mvisory Board of the JoTzish ITcug» - 
letter, an anti-Zionist paiblication. This eeems to "be a trend 
VTifch as nany as fixJB nem"bers of the Escecutive and National 
Advisory Board on tho rolls of tho Jo^rish TTouslottcr : Bon 
Poretz, Roger Baldwin, ITorman Thomas, Eridi Fromm and Hans 
Kohno Ich-ud is iipsot for t\7o reasons: Bon Poretz took this 
stop yithout consaltationn and the natiore of tho JevTish ITows^ - 
letter. 

Ernst Simon also stated that ho feit that the itaerican 
Eriends of Ichud had 'been of little use to Ichiid vvith the 
Single ercoption of their observer statas at tho United 
Nations. He himself han- completely lost conf idence in the 
Anorican Friends of Idaud. He concliided that imless Bon 
Peretz shoidd resign his position as Oiairman of tho Executive 
Committee^, the Jtoerican Friends of Ichtid no longer had the 
right to oise the nane Ichtid. 

Bon Feretz ; Bon Peretz responded to the talk of Ernst Simon 

"by sayi.ng that he agreed yith much of yhat Simon 
had Said concoming the naturc of tlie Jouish Neyslette r. At 
the sazne time, hoyevor, ho feols that thcro is a neefi f or 
euch a piiblication to countoract tho hias of tlie ocher side. 

Bon peretz Said that it could have "been "bad judgement 
that caused Mm to accept ?'ach a Position, "but at the same 
time was it had Judgement that caused the other members of 
the Anerican Friends dJf Ichud to Joint 

Peretz concluded his ßtatenent by saying that this 
misundorstandirg shoi;ld not be the occassion to brealc our 
contacts with Ichud but rather to cxpand our oxm activities. 
To furlher this ain, he proposed tho follouing rosolution: 



-&. 



HiG Executivo CoixiittGC proposoff tliat in Order to "broaden the 
ecope of oiar i7ork and to facilltate co-operation on an indepen^ 
dont iDasis itI tla tho various orgaaizations intorested in tlae Bama 
otjectives as ovr otoi, the jünericam Friends of Ichud change its 
none to the i&aanitteo f or Ürat-Joyish linderst nnding or eono 
sinilar name as the Executive Coonitteo ghall decido in the near 
futiire. 

Disc-gssion ; Eathi Hof fnan stated his conplete agreenont ivith Eon 

Peretz, although he said that he imderstood v/hy Ichtid 
night te h-urt "by his nove. He also said that alüioiigh the JsHlsh 
ITevTsletter is guilty of a profotmd "bias and vario-as inaccnracies, 
it aast continoie as a "balance to the excesses of those of the opposite 
opinion. He feit that wo sLio-uld he conpletely indopendent orgaiiizations 
^hile renaining friends and worliing closely together. 

Arthur Cohen feit that Ichud reprosents tho t)est of Je\7ish noral 
Idealisn, and for this reason feit that he had a i^SKÖÖ to play. Ho^ever 
iDy changing the nane he feit that it was conpronising its paternity, 
JMtho-ugh he feit that Peretz* Solution to tho prohlen was a good ono, 
he coi"ü.d not considor this Organization the sane ono that ho joined 
and that af tcr voting against tho rosolution, ho wouLd soriouely 
roconsidor his relationslaip to the Organization« 

Roger Balduin stated that ho fully tmdorstood the Position of 
Ichud, "but ho feit th^t we should ho an indopendent Organization. 
Thorofore the rosolution slaouLd "be passed, Perhaps in this way 
vre can enlarge out* practical work. 

Ernst Sinon said that ho approved of the rosolution and hoped . 
that the nechanics of tho change couLd "bo accornplishcd rathcr quiclcLy. 
Ihe rosolution was then passod and the neeting disporsed at 11:30 PM« 



lan Midiael Wright 



AMERICAN FRIENDS OF ICHU 

For Arah'hraeli Understanding, Justice and Peace 



Executive Com?nittee 



ROOM 706 112 EAST 19TH STREET NEW YORK 3. NEW YORK GRAMERCY 7-5970 



DON PERETZ 

Chairman 

ISIDOR B. HOFFMAN 
Vice-Chairman 

ABRAHAM KAUFMAN 
Treasurer 

lAN MICHAEL WRIGHT 
Administrative Secretary 

ROGER N. BALDWIN 

JOSEPH BEN-DAVID 

ARTHUR COHEN 

SHARON LEE DANIEL 

HENRY SCHWARZSCHILD 



National Advisoiy Board 

BETTY ALSCHULER 

JACOB B. AGUS 

KARLIN CAPPER-JOHNSON 

ANNACURTIS 

DORA EDINGER 

ALVIN E. FIDANQUE 

MAURICE FRIEDMAN 

ERICH FROMM 

NATHAN GLAZER 

WILL HERBERG 

LEWIS M. HOSKINS 

HORACE M. KALLEN 

HERBERTC. KELMAN 

ISRAEL KNOX 

HANSKOHN 

ADOLF LESCHNITZER 

DAVID NACHMANSOHN 

REINHOLD NIEBUHR 

STEVEN S. SCHWARZSCHILD 

EMILYSOLIS COHEN 

SOL TAX 

NORMAN THOMAS 

ERIC M. WARBURG 



22 OctolDer 1959 
To Members of the Executive Coimilttee 
aad national Advisory Board 



Dear iPriends: 

At the last meeting of the Executive Coinmittee on 19 
Octoher (the ndmites of v/hich are encloöed), it was docided 
for the reasons mentioned to change the najne of the orgaiv* 
isation« Among the names ßnoggestod treros 

a) Committoo for Arah-Jewish Understanding 

h) PaloBtino Peace Po-undation 

c) Comraittee for Peace in Paleotino 

I TO-uld appreciate it very rauch if you would send mo 
your opirdons in the enclosed envelope. I would like to kiiow 
what^you think of the sulDjects discussed at the Ifeecative 
Coramittee as well as what you think our new name should he. 
If you disQgree, please do not hesitate to oay so, 

Sinco Ichud in Israel considors tirao to ho of the 
ossonco, wo have promilsed thom to n]£ace a final decision as 
soon as we hear from the Advisory Coimnittoe, Would you he 
DO kind thereforc, to let me Imou at your oarliestconvenience, 

I hope that the neV MewOsetter meets with your approval. 
TTe have raany extra cjpiee of Her ond Hew Outlook , and so if 
you would lilce ony, please let me laiow. 

I look forward to hearing from you soon. 



Very sincerely yours^ . ^., ^.r^ ^,^ 
lan Michael Wright 



Executive Committee 



AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 

For Arah'Israeli Understanding, Justice and Peace 



ROOM706 112 EAST 19TH STREET NEW YORK 3. NEW YORK GRAMERCY 7-5970 



DON PERETZ 
Chairman 

ISIOOR B. HOFFMAN 
Vicc-Chairman 

ABRAKAiK KAUFMAN 
frcasurtr 

lAN MICHAEL WRIGHT 
Administrative Sccrctary 

ROGER N. BALOWIN 

JOSEPH BENOAVIO 

ARTHUR COHEN 

SHARON LEE DANIEL 

HENRY SCHWARZSCHILO 



Niunber 2 



Oc tober, 1959 



National Advisory Board 

BETTY ALSCHULEA 
JACOB B. AGUS 
KARLtN CAPPER-JOHNSON 
ANNACURTIS 
DORA EOINGER 
ALVIN E. FIDANQUE 
MAURICE FRIEDMAN 
ERICH FROMM 
NATHAN GtAZER 
WILL HERBERG 
LEWIS M. HOSKINS 
HORACE M. KALLEN 
HERBERTC. KELMAN 
ISRAEL KNOX 
HANS KOHN 
ADOLF LESCHNITZER 
DAVID NACHMANSOHN 
REINHOLO NIEBUHR 
STEVEN S. SCHWARZSCHILO 
EMILYSOLIS'COHEN 
SOL TAX 
NORMAN THOMAS 
ERIC M. WARBURC 



AMERICAN FRT gNDS OF ICHUD NEWSLETTER 

The following Statement was made by the Ichud Associa- 
tion at a press Conference in the home of Professor Martin 
Buber, Jerusalem, Israel, on September 15, 1959: 

1. The Hammarskjold Report and the Arab Refugee Problem. 

Ichud welcomes the Hammarskjold report on the Arab 
refugee problem. Hammarskjold was asked to report on the 
continuation of UNRWA. Having thus received a seemingly 
narrow and unpolltical task, he undertook to show the 
economic facts, connected with the Solution of the question 
in accordance with the U.N. resolutions which deal with 
"repatriation" or "resettlement" of the refugees. Drawing 
the Problem out of its usual emotional, Philanthropie, and 
moralistic context and cleverly avoiding political blas and 
open political discussions he surveyed the economic facts 
which should make it desirable for the Arab States and Israel 
to work for a final Solution of the refugee question. At the 
same time he showed that international money spent on UNRWA 
could be a substantial help for the whole region's develop- 
ment by providing training for the refugees which are "a 
reservoir of manpower which in the desirable general develop- 
ment will assist in the creation of higher Standards for the 
whole Population of the area." 

For quite a considerable time we have demanded that in 
the approach to the Arab refugee problem one should avoid 
its connection with final political Solutions in the area. 
Even before a peace Solution and treaty are signed, one 
should Start with practical work on the basis of real Coopera- 
tion between all parties concerned: Israel, the Arab States, 
the refugees themselves, the U.N. , the Great Powers, and 
others. We were and are convinced that the very beginning 



Signed articles do not necessarily represent the vievs of 
the American Friends of Ichud. We welcome a variety of 
opinions consistent with our democratic pollcy. 



-2- 



of such working together on a problem, which all of them have at heart, 
is bound to create an atmosphere in which not only a Solution for this 
Problem will «nerge, but also "progress regarding the political and 
psychological obstacles will be sought in a constructive spirit and with 
a sense of justice and realism. " (Hammarskjold) 

Therefore, we ask again this year the Israel Government to use the 
General Asserably of the U.N. as a platform to make a constructive proposal 
towards the Solution of the Arab Refugee Problem. We propose that Israel 
should formally invite all nations to Join in an immediate and urgent 
action to resettle the refugees in Israel and the Arab States, according 
to the U.N. resolutionsend the principles of the Hammarskjold report. 
The invitation should provide for the participation — on the basis of 
absolute egualitv — of experts from Israel, the Arab States, the refugees, 
and other parties concerned, in order to discuss in "Mixed Refugee Com- 
missions" the problem and to work out together a Solution. Israel should 
likewise announce, that, if the invited nations, especially the Arabs, 
will agree to her proposal, she will undertake — as her contribution to 
the Solution and to the general peace efforts in the M.E. and the world — 
to settle within her borders refugees in a number which such "Mixed 
Refugee Coramissions*' would set, with due regard to security, economic, 
and human factors, provided they undertake "to live at peace with their 
neighbors". Purther, Israel will pay compensation to refugees settling 
in Arab States or elsewhere. 

2. Military Rule after the latest alleviations. 



We welcome the alleviations on which recently the Government de- 
cided. Yet, we regret that they are not going as far as to restore 
the validity of the principle of complete equality for all Israeli 
Citizens. It is also our opinion that those facilitations are of a 
very limited practical value as long as the Government leaves in force 
the present Emergency Regulations. With their help the Military Govern- 
ment can cancel them at auiy time and at any opportunity it thinks fit. 
Thus, it can continue in its discriminatory policy against the Arab 
Population with all its negative and harmful consequences. 



-3- 



PRINCIPLES FOR THE SOLUTION OF THE PALESTINE REFUGEE QUESTTOM 

A few weeks ago a small group of individuals discussed a way of 
approaching the refugee problem when it comes before the U.N this 
Session. They concluded that only within the framework of the existing 
U.N. resolutions could such an approach be made. indeed, it is not for 
lack of clever schemes that the resolutions have been so long inopera- 
tive; it is, unfortunately, that constructive direction of will has been 
absent. Accordingly the group, instead of drafting a new "scheme", set 
down a few key principles around which all — from every side — who 
honestly and earnestly seek a Solution can rally for enlightened dis- 
cussion and constructive action. We think them worthy of consideration 
and offer them for our readers ' perusal: 

h. General Principles 

!• The Principle of Peaceful Intent 

The Committee takes the view that the resolution, when it speaks 
of refugees "wishing . . . to live at peace with their neighbors", 
means exactly what it says and that accordingly, it would be reason- 
able and proper to expect from refugees availing themselves of the 
resolution to demonstrate their peaceful intent by appropriate means 
such as a declaration to that effect by them and subsequent conduct. 
It is encouraging to note that spokesmen from both sides have, in 
the recent past, indicated a similar understanding of this phrase. 

2. The Principle of Individuallam 



The resolution refers to refugees as individuals. The Committee 
therefore believes that Implementation should deal with individuals 
and their preferences. This is entirely in harmony with principles 
applied to other refugees in the in the care of the United Nations. 

3. The Principle of Free Choice 

There are two points that follow from the concept of choice as 
used in the resolution: 



a. Choice is by definition an act of free will and, in 
accordance with the preceding principle, by an individual. Thus any 
attempt to influence that choice by any party would not be in har- 
mony with the clear intent of the resolution. 

b. Choice is by definition between or aunong actual possibilities 
known to the individual at the time he makes his decision. Thus, the 
expression of a wish — such as a desire to return to conditions in 
Palestine as they were before 1948 — is not the seune thing as the 
exercise of a choice. 



-4- 



4. The Prlnclple of Known Alternatives 

The resolution clearly envisages a cholce for the individual 
refugee between two alternatives: a return to his former home, or 
compensation for his property if he chooses not to return (the 
resolution also, of course, provides for ccmipensation for loss of 
or damage to property of refugees who choose to return to their 

old homes). It is, however, a sad but inescapable fact that now 

ten years after this resolution was written ~ the actual homes of 
many of the refugees no longer exist; it is also true and should be 
taken account of in any plans for the Implementation of this resolu- 
tion, that while many refugees did own property of substamtial value, 
many did not. Thus, under a literal Interpretation of the resolution 
in the light of conditions today, many refugees would have only one 
alternative — ccxapensation — and some would have none (if, for 
example, their villages have been destroyed and they owned no property) 
It will therefore be a challenge of administration to create for each 
refugee appropriate alternatives to the extent feasible and in harmony 
with the intent of the resolution. These alternatives might include: 

a. the home of the refugee if this is still stamding 

b. an existing Arab coimnunity in Israel in which the refugee 
has personal contacts 

c. a new settlement area in Israel especially set aside for 
refugee rehabilitation 

d. the refugee 's present place of residence 

e. some other coamunity in the present country of residence 

f. a comnunity to be established in the present country of 
residence 

g. another counti^r in the Arab world in an existing coottunity 
or in a comnunity to be established 

h. another cotmtry outside of the Arab world 

5. The Provision of Safecmards 

It will be essential, particularly in the absence of an overall 
peace settlement, to insure adequate safeguards in the interests of 
all concerned. These might include: 



a. protection of the rights and Status of the refugee by the 
United Nations, pending his complete political and economic 
Integration 



-5- 



b. 



c. 



protection of Israel through such devices as the declaration 
of peaceful intent referred to above, the establishment of 
annual quotas of admission on the basis of absorptive capa- 
city, and financial assistance for the payment of compensation 

the protection of the Arab States concerned through, most 
particularly, generous economic assistance in reintegrating 
refugees choosing alternatives in their territories. 

6» The Administerinq Authoritv 

In the Conmittee • s view, the administering authority should be 
the United Nations but whether it is the Conciliation Coomission for 
Palestine itself, a revised coomission to reflect ajore closely condi- 
tions at present, or a new ad hoc body of experts or of representatives 
of countries is, the Conmittee feels, a matter beyond its sphere of 
inmediate concern. 



B. Possible Sequence of Practical Steps 

1. The completion with all speed by the C.C.P. of the process of 
Identification and evaluation of Arab-owned property in Israel so 
that the compensation to which an individual or faaily %*ould be 
entitled will be known — this is one of the indispensable lcno%m 
alternatives. 

2. The designation by the General Assembly, possibly at its Pourteenth 
Session, or an administering authority with the specific request by 
the General Assembly to the parties concerned to cooperate with the 
administering authority. 

3. The off er of financial assistance by the United States and other 
interested governments for the payment of compensation jmd the Imple- 
mentation of other alternatives. 

4. The developnent of known alternatives by the administering 
authority with the parties concerned. 

5. The off er of choice among these alternatives to individual refugees. 

6. Assistance by the administering authority and UNRWA to the 
refugees, Israel and the Arab States in carrying out the undertakings 
involved as a result of the choice. 

C. Concluding Note 

The Committee appreciates that there will be a problem of 
coordination between amd among the general process of economic 



-6- 



development, the specific day-to-day relief supplied by UNRWA and 
the offer of choice and Implementation of specific activities flow- 
ing therefrom by the adroinistering authority. A helpful analogy 
might be to picture economic development as the process of condi- 
tioning or creating the soil, the refugee as a t empor arily uprooted 
plant to be replanted from whence he came or transplanted elsewhere 
in accordance with his choice, UNRWA as the nursery where he has 
been temporar ily residing, and the administering authority as the 
gardener to be responsible for the replanting or transplanting and 
providing the special temporary care needed in this process. As a 
practical matter, it may turn out that the functions of the adminis- 
tering authority just described could better be carried out in the 
circximstances by existing bodies, i.e., the C.C.P. and UNRWA. 

Refugarius 



ETUDES MEDITERRAnIiENES 



Across the ocean in another form, and under another name, the 
idea of "Arab-Israeli Under stamding, Justice and Peace*' is being 
promoted with great enthusiasm. Although not yet the policy of 
Governments, nor their stated ideal, there are individual men to 
be found in the capitals of Europe to whom these are not empty 
words. One such encouraging example is to be found in Paris where 
a new Journal entitled Etudes Mediterraneenes is being published. 
Introduced to me by one of its founders and current Promoters, the 
Journalist and author, Simone Lacouture, it first appeared in the 
Summer of 1957 and has steadily attracted both subscribers and 
contributors. Etudes Mediterraneenes is dedicated to strengthening 
the cultural ties which bind Mediterranean nations to each other. 
In the attempt to achieve a cultural and social dialogue among 
nations, it has brought together Frenchmen, Italians, Spaniards, 
Moroccans, Egyptians, and Israelis, aunong others. To the editors 
of the Etudes their Journal "so propose de faire entendre la voix 
d'honmes de bonne volonte, sp^cialistes des problfemes mediterraneenes 
qui, par dela les conflits immediats, terteront, dans un esprit de 
connaissance r^ciproque et dans un but de rapprochement , de suggerer 
des Solutions positives." Although not directly political in its 
motivation, the long-range aim of the Etudes M^diterraneennes is to 
bring about a peaceful Solution of political problems in cm atmosphere 
of rautual respect and under Standing. The men responsible for the 
practical realization of this ideal, at least in its present limited 

form include: Jean Daniel, Joe Gouldin, Jean Lacouture, Jean Rous, 
Felix Garas, Bechir Ben Yahmed, and Mohcuned El Fasi. 



-7- 



Por further Infoinnation contact Mme. s. Lacouture at 143 rue 
d'Alesia, Paris 14®; and for ßubscriptions wrlte to: 7 rue Bernard- 
Palissy, Paris 6 . C.C.P. 18043 Paris-Editions de Minuit. 

Irene Gendzier 



MISCELIANEOUS NOTES 

The United Nations Office of Public Information has recognized 
the American Priends of Ichud as a Non-Governmental Organization. 
As such the API may consult with the U.N. on matters of mutual 
concern, attend meetings as observers and present their views. 
There are several hundred NGO 's around the world vAio are qualified 
to assist the U. N. in its aims. 



The mandate of UNRWA (United Nations Relief and Works Agency 
for Palestine Refugees) expires in June 1960. Thus the future of 
this Organization will be decided at the current General Assembly 
Session. The latest report of the Director of UNRWA, John Davis, 
was published on October Ist and can be purchased for äbout ten 
Cents at the U.N. Although it is imposslble to predict when the 
debate on UNRWA will begin, it will probably be around the middle 
of October. Information may be had by calling UNRWA at PLaze 4-1234, 
Extension 865. The American Friends of Ichud will attend all meet- 
ings as an observer. 



Rustum Bastuni will Visit the United States late this fall. 
A leading figure in the Arab community in Israel, he was a Napeun 
meniber of the Second Knesset and is present ly seeking re-election. 
He hopes to meet with interested friends while in the U.S., and 
his schedule will be mailed when it is arranged. 



Ernst Simon, a member of the Executive Committee of the 
Ichud Association in Israel, is current ly visiting the United States 
and Canada. 



-8- 



The American Frlends o£ Ichud desperately needs funds 
1£ It Is to contlnue to expand its actlvlties. Any donatlon, 
however saall, will be greatly appreciated (see meniberskip 
form below) • 



MEMBERSHIP IMFORMATION 

I want to Join the American Friends o£ Ichud. I approve 
o£ it8 methods and objectives and enclose my check or money 
Order £or $9.00 (all members receive the Newsletter . Ner . and 
New Outlook) £or my yearly duee. 

I want only to support the work o£ the American Friende 
o£ Ichud, and £or this purpose I enclose a check (all dona- 
tione over $1.00 receive the Newsletter ) . 

1 want only a subscription to New Outlook £or which I 
enclose my check or money order £or $5 «SO. 

I want only a subscription to Ner £or which I enclose 
my check or money order £or $3.00. 



Name 



Address 



AIVICRiCAN FRIENDS OF ICHUD 

hut Afdh'Istiuli l'Nilt'f.siatulin^, Jnstiu and IV<ur 



Exfiiitivf ( rnnnittee 



nON PERET7. 
Chairtnan 

ISIDOH B HOFFMAN 
ViceChairm^n 

ABRAHAM KAUFMAN 
Treasurer 

lAN MICHAEL WRIGHT 
Administrative Secrctary 

ROGER N. BALDWiN 
JOSEPH BEN DAVID 



ROOM 706 112 EAST 19TH STREET NEW YORK 3. NEW YORK 6RAMERCY 7-5970 

325 ^«st 108th StMet 
New York City 25, N.Y. 
Novemlr^er 2. 1959 



Dear Arthur: 



I was Tery torry to 8ee the titent of your ml minder stand ing 
and mlslnterpretatlon of the conclusione reached at the laat SxecutiTe 
Coamittee Meeting of the Anerican Jriends of Ihud. I do not acknowledge 
that anyone has '^won'* or *^lost^. My purpose in Coming to the aeetlng 
was not to enter into any competltion or fi^t or to attain any kind 
of »'victory.« 



SHARON LEE DANIEL 



HENRY SCHWARZSCHILD 



National Advtyory lii nnl 

BE.TV ALSCIiULER 

JACOb B AGUS 

KARLIN CAPPtR JOHNSON 

AN'4A CÜRTIS 

DORA CDING^K 

ALVIN fc HOANQUr 

MAURICE FR'tÜMAN 

ERICH fRUMV. 

NATHAN GLA7FP 

\ML1 »«cRBVRG 

lE'iMS VI HOSKINS 

HORACF V: KMLEN 

HERBERT C KK: MAN 

ISRAFl KNQX 

HANS KOHN 

ADOLF lEStHNilZEH 

OAVin NACHMANSOHN 

HEINüOi.D NIFbUHR 

STEVEN S SCHWARZSCHILD 

EMILYSOLIS COHEN 

SOL TAX 

NORMAN THOMAS 

ERIC M WAHBURG 



My Chief interest in Ihud, and in cur Organisation, Ib to 
the cause of Arab-Jewieh friendahip, a cause to which I hare 
almost totally, the past dosen or so yeare of my life throu^ 
teaching, lecturing, %iork with Tarious organiiations, and 
tlvitlee, I aa not princlpally interested In the vork of an 
tlon, whother it be Ihud, or any other, but in an idea, the 
icn of which I belleve to be essential for the contimied exist- 
lerael, and to world peace in general. That idea, quite siraply, 
▼eroent of relations between Jews and Arabs« 



further 
devoted, 
writing, 
other ac 
or^nlza 
realizat 
ence of 
ifl ini]3ro 



In this area, I do not bell eye that any organiration, group 
of people, or individual, hae a monopoly of interest or activlty. 
Consequently, as I stated before I was asked to become Chairman of 
Afl, al thn meeting when I was asked to become Chairman, and ever 
since then, I am wllling to work with groups, individuale, and 
organizations in addition to Ihud which are interested in the same 
purpose, This was one of the conditions of my acceptance of tho 
Chairroanship, and ie still one of the conditions of my particlpation 
in any such ectirity« For this purpose, we have been inaintaining 
close contact with, and hope to expand our activities in Cooperation 
with groups such as the Jewieh-Arab Association in Israel, the magazine 
New Outlook , and other e» Therefore, I do not feel that we can be 
comraittf>d unequirocally to any Single prograra honeetly pursuing this 
goal over and aboye that of any other. I belleve I made this piain 
at the meeting where I was asked to become Chairman. My general 
Position has not changed, nor is it any dlfferent toward Ihud. I 
shall attempt to not only continue, but do eren more to further thoee 
activities of Ihud which are devoted to the cause of peace and und er- 
Standing between Jewe and Arabs. 

Unfortunately, one of the reasons why AFI has not been the 
mobile, active, and affective Organization you would have liked it to 
be, was that in purauing our basic alm (to improve relations between 
Jews and Arabs) wa wäre limited in scopa to one Israli group, I 
hope that by broadenlng that scope, we shall be able to include with- 
in our Organization a wida variety of American Jewish Zionists, non- 
Zionists, aiid non-Jews, vho, althou^ they are interested in the idea 



mjk^-^» 



- 2 - 



of Arab-Jewl»h frlendahip, roÄy not be Interected In 8U])portlng only 
one Israeli ^roup whlch Is dedlcated to the goal» 

Since you are sendln^j coples of your letter to a number of 
peoplt In the Organization, I think it only fair that they also 
recelve my aaswer, so I have asked Michael Wright to circulato it in 
the next general mailing. 

I hopo that if we are successful in our future efforts, we 
will again hare the opportunity of workin^ with you and that you will 
not consider our present differences of opinion to be the cause of 
acrimony and recrlmination. 



Sincerely yours, 
Don Per et z 



P*S. I hipe that you will recall that Ernst Simon of Ichud 
in Israel supported the proposed change of name and even 
offered a few suggestions to assist us# 



Mr. Arthur A* Coheii 
Meridian Books, Inc. 
12 East 22nd Street 
New York 10, N.Y. 



. .♦*.*: » 



AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 

For Arab-Israeli Understanding, Justice and Peace 



ROOM 706 112 EAST 19TH STREET NEW YORK 3, NEW YORK GRAMERCY 7-5970 



Executive Cominittee 

MAURICE FRIEDMAN 
Chairman 

DON PERETZ 

ISIDOR B. HOFFMAN 

Vice Chairmen 

ABRAHAM KAUFMAN 
Treasurir 

SHARON LEE DANIEL 
Corresponding Secretary 

JOSEPH BEN-DAVID 



National Advisory Board 

BETTY ALSCHULER 

JACOB B. AGUS 

ROGER N. BALDWIN 

KARLIN CAPPERJOHNSON 

ANNACURTIS 

DORAEDINGER 

ALVIN E. FIDANQUE 

ERICH FROMM 

NATHAN GLAZER 

WILL HERBERG 

LEWIS M. HOSKINS 

HORACE M. KALLEN 

HERBERTC. KELMAN 

ISRAEL KNOX 

HANSKOHN 

ADOLF LESCHNITZER 

DAVID NACHMANSOHN 

REINHOLD NIEBUHR 

STEPHEN S. SCHWARZSCHILD 

EMILYSOLISCOHEN 

SOL TAX 

NORMAN THOMAS 

ERIC M. WARBURG 



mmatcriuTo cn activliis^i for i:h^: pcist fev months ciwing to 
it^J?.ci.^2^ate Support In fcerMis: of peröovinel ar.d fi^j^viceßv' The 
Executlv^'c Couimittee of the Airer ic^xi Friencn; of 'chud fes 

^iad bc-^en :?n>vle a fe^^ «icathö eigo to ctiangv? the namc of the 
oxv5^.ni23tiOT5, bat iio new one has been dec:lded irooac 

We sagtest that those desirlng to support the prlnclp3-^3- 
of AvT^Ti-Jr-wlsh rappr:x:hvr.r^^v,rit for ^--hi-i^h wö stand f^'Jiv>rjort *h^ ^vo 

üirrLOCK 1F^0,B. J^c5.. Coox^v Station. Kev York U New VorlO . 



WlUi (xeeQ Ä:p;:;reciatio-: for your ;p7jXGt in'--.ere^t and 

Veiy sincerely your-s, 
I'^n Ml*: 1)^1^1 Wright, /«^crr^irnw 



u 



AMERICAN FRIENDS OF ICHUD 

For Arab'Israeli Understanding, Justice and Peace 



ROOM 706 112 EÄST 19TH STREET NEW YORK 3, NEW YORK 6RAMERCY 7-5970 



Executive Committee 

MAURICE FRIEDMAN 
Chairman 

DON PERETZ 

ISIDOR B. HOFFMAN 

Vice Chairmen 

ABRAHAM KAUFMAN 
Treasurir 

SHARON LEE DANIEL 
Corresponding Secretary 

JOSEPH BEN DAVID 



National Advisory Board 

BETTY ALSCHULER 

JACOB B. AGUS 

ROGER N. BALDWIN 

KARLIN CAPPER-JOHNSON 

ANNACURTIS 

DORAEDINGER 

ALVIN E. FIDANQUE 

ERICH FROMM 

NATHAN GLAZER 

WILL HERBERG 

LEWIS M. HOSKINS 

HORACE M. KALLEN 

HERBERTC. KELMAN 

ISRAEL KNOX 

HANSKOHN 

ADOLF LESCHNITZER 

DAVID NACHMANSOHN 

REINHOLD NIEBUHR 

STEPHEN S. SCHWARZSCHILD 

EMILYSOLISCOHEN 

SOL TAX 

NORMAN THOMAS 

ERIC M. WARBURG 



i^*- refSTBt to infam yxn timt m ^-ave ted to liave ä 
morBtoriu^ on ectivirl-s for the pa«t i*t>w mon^^^ owlnv; to 

Executive v^ommtttee of tho A^r^xlcnn. Fxiends ol Icnud oas^ 

de^ided to suöt>enä Ind-f iau.tely th^ir vM^tLviticfs. A aix>x«lon 

or^gynlratlon, bat ao aev o'ct Ms b^^en decided upon. 

^e «uferest tViat thoj^v deslring to »apport the primMple 
of Arrib^J^vi0rrBpproc>iein,.nt for wblcb we f^ta^id ^upport tlie two 
pt^U^atlons: ^I2S (P-O.B. k5\, J^^rusalem, Israel^ and ^EH 
OITTLOOK C?,0-B.> ^65, Ccoper S'(.vtlon, Nev York 3> N<?.v fork). 

Wltb cte.?p appr^ciaticr ^or your J«ßt Interest and 
Support j we renain.;, 

tJon Pere-n-^M ChalrmGn 

l^.n iN^ictiaei Wrlght, cV-cr.^tary 



u 



PROM: 



"IHUD" (UNION) - ASSOCIATION 
FOR JEWISH-ARAB RAPPROCHEMENT 
P. 0. Box 451, Jerusalem, Israel 



Joseph Ben-David - public relatlons 

545 West inth Street, New York 25, N* Y- 

Tel: UNiverslty 5-7574 



FOR IMMEDIATE RELEASE 



MARTIN BUBER HEADS GROUP OPPOSING PRODUOTION 
OP NUGLEAR TOAPONS BY ISRAEL AND THE AR AB STATES 



New York, N. Y. Dr* Martin Buber, philosopher and 
Professor emeritus at the Hebrew University, Jerusalem, Dr. 
Ernst Simon, head of the education department at the Univer- 
sity, and Dr. Shimon Shereshevsky a prominent Jerusalem 
radiologist are the leaders of the Ihud (Union) Association 
in Israel presently making vigorous efforts to avert a possi- 
ble disastrous war between Israel and her Arab neighbors 
accelerated by recent developments in the Middle East. 

The central committee of Ihud made its views known in 
a letter to Prime Minister David Ben-Gurion, made public today 

The letter was prompted by the fact that a large-scale 
Arab federation is arising in the Middle East while at the 
same time growing antagonism between Arabs and Israelis may 
provide the spark for devastation of unimaginable proportions 
especially in view of the possibllity of the future use of 
atomic weapons. The leaders of Ihud suggest the following: 

1 • That the State of Israel approach the great powers 
with the request to impose International supervision of all 
atomic enterprises in Israel and the Arab States, to prevent 
from the start the production of nuclear weapons in any form. 

2# That the Secretary General of the Uhited Nations be 
informed that Israel is prepared to place all her atomic pro- 
Jects und er immediate international supervision if the Arabs 
will be prepared to do the same in their countries« 

3. That the World powers impose an embargo on atll arms 

■ 

shipments to the Middle East. 

4. That Israel intensify its efforts to bring about a 
just and permanent Solution of the Arab refugee problem, along 
the lines of the United Nations resolutions, by recognizing 



- 2 - 



OPPOSITION TO NUOLEAR WEAPONS 
IN THE MI]IDLE EAST 

the refugees* "rlght of free choloe" between repatrlatlon to 
thelr former places of residence, now included in the territory 
of the State of Israel, and rehabilltatlon in the Arab or other 
countries. Stress is put on the fact that only honest Cooper- 
ation between the parties Involved and the world powers may 
settle this complex question. 

5, That all available Publicity media be used to the 
maximum in calling to the attention of the peoples of the 
Middle East the horrors of modern war, be it nuclear or conven- 
tional, for the Israelis as well as Arabs in general, but 
particularly for the Arab refugees living in the most vtilnerable 
areas« Radio broadcasts should especially emphasize the atti- 
tude of goodwill on the part of the Israelis in adopting the 
above mentioned suggestions. Such a Publicity campaign based 
on genuine intentions, would act as a "peace bomb" bringing 
about a psychologlcal revolutlon among the exclted masses and 
create an atmosphere of better und erstand ing, and mutual trust 
between the hostlle groups* 

The letter concludes: "We have no doubt that an Israeli 
initiative in the directions we have suggested has every pros- 
pect of achieving the desired goals we share with all peoples: 
preventing war and promoting peace and calm. The Arab side 
will be confronted with an unexpected Situation and a grave 
and decisive dilemma: to accept Israelis proposals and demands, 
thus assiiring their peoples of many years of peace (even if no 
treaties are signedl), of development and progress -- or to 
reject them and be unmasked by the entire world as warmongers 
aspiring to the annihilatlon of Israel without any consideration 
for the fate of their own peoples and countries, or the fate 
of a world desirous of peace. The nations of the world, big 
and small, in the East and the Tfest on all continents, stand 
in Judgement over the issue and will draw practical conclusions 
from what happens« 



# # /^ 




JerasRlem, 2nd Jaly, 1969, 

Dr. Adolf ?. Leshnitzer, 
'515, W. 106th 3tr. 
New-York 1002 5, N,Y. 
IJ.S.A- 

Dear ];r. Leshnitzer, 

On the 20th of October, 1968, we have sent t 



you 



oar circuilar-letter, in whicli we have glven yoa an account 
of oar activities and among others we have mentloned in it 



that tlioagh oar pablication has been saspended f__ 
time, nevertheless, the members of IHUD have met and 
extended their activities wherever possible 



or some 



have 



;ve have also inlormed in this circalpr-letT:er 




of the meeting of oar active members and that it was an^ni- 
moasly decided to continae the activities of IHUD. It 
was also decided l5'^\/^a^e^^^^fe'^r^*(*# at this meeting that in order 
to enable the continaaxion of IHIJD , the members will have 
to sapport it. And we are glad to state, that oar appeal 
within the coantry met with a positive reaction both in 
idealogical and financial sap^jort. i3at, aniortanately , 
oar members abroad dia not i*eact in the same way, and, 
therefore, we have decided to contact them again, and we 
hope that apon receiving this letter they will do their 
best towards IK'JD. 




As we know that yoa were kennly interested in the 
activities of IHUD , we do hope that yoa will pct in 
Order to promalgate its progress and thas enable as to go 
on with oar work. 

Tnanking yoa in anticipation, we are, 

Sincerely voars , 

Lr. S. 3heresh©ws 








rO/ifO Vm^^ 








Dr. .\d.oli- ?. Leshnitzer, 
315, .V. 106th Str. 
tJew-York 10025 
New- York 1.6.k. 




PAR AVION 



"wbw bsp 



EX PEDIThUK — SENDER — n'^IU/n 





♦ 
I n- 

I 

1 
» 
I 
I 
I 
1 



IHIJD Association, 



Jerusalem, P.O.B. 451 



ISRAEL 



.-T'nK "ixnn nnan *7\cr t^nyn ^q*7 n'^u/^n -^m nn nt^rinu; mrK 
Un iieiogramme contenaiit un objet quelconque sera envoye au tarif d*une lettre -avion. 
An acrogramme .conlaining any enclosure wH] be sent at airnai**K-letter rate.--^^* 



E 
z 









American Friends of Ichud 
I 12 East I9th Street 
New York 3, N. Y. 
GRamercy 7o970 



October 29, 1958 
E2!I-i2II!2^i§t§-C§I§ä§g 



ISRAELI EDUCATORS A'AKE PLEA TO AB">LISH /MLITARY RULE 

OVER ARAB MINORITY IN ISRAEL 



NEW YORK — Leading Israeli educators have calied upon the Israeli 
government to abolish the military ruie under vhich the Arab Citizens of 
Israeli have I ived since the inceptlon of the State ten years ago« 

The plea to end the denial of equal rights and the discr imination 
against the Arab minorlty in Israel v^as reported by Dr. Ernst Simon, 
Professor of Education at the Hebrew University in Jerusalem and a leader of 
the "Ichud" /'.ovement for Arab-Jewish Understand ing, before a gathering of the 
American Friends of Ichud last night, 

Professor Simon announced th .t he and Professor A'k. Reiner of the Haifa 
Technion had circulated a public declaration in Israel in August v;hich calied 
upon the government to extend its democratic const i tutiona 1 rights to all 
Citizens of Israel including the Arab minority vvhich has been deprived of 
many of them. The declaration was subscribed to by scores of leading Israeli 
intel lectuals, including the famous philosopher i\\artin 3uber. But the Israeli 
government has so far not acted on the appeal. 

Dr. Simon delivered his report about peace v.ork in Israel last night 
here to the American Friends of Ichud, 

The declaration said in part that "The bülk of Israelis Arab population 
Is subject to a military ruIe that denies them the basic rights of any free 
Citizen. They have no freedom of movement er residence; they are not 
accepted as equal members in the trade unions, and not employed on the same 
basis as others in most organizat ions or government departments. Their entire 
I if e depends on the good gracos of the military governors and their aides." 



(CONT'D) 



- 2 - 



In contrast, the decl?^ration recalied that the Israeli Declaratlon of 
Independence Insured "fully equa I social and political rights for all its 
Citizens, irrespect ive of creed, race or sex". 

The füll text of the declaration follovvs: 

"The State of Israel will insure fully equal social and political 
rights for all its ci t izens, irrespect ive of creed, race or sex," read s the 
Declarat ion of Independence. 

These words filled us with hope at the time. VVe saw in this affirmation 
the proud answer of a debased and persecuted peoole to Its traqlc fate as 
well as a trenchant reply to its oppressors. 

Yet today, ten years after the birth of the State of Israel, this 
declaration has not yet been put into practice. 

About two hundred thousand Citizens of the State of Israel who c'iffer 
from the majority in religion and nationaiity, are deniod equal rights and 
suffer discrimination. The bulk of Israel 's Arab p-pulation Is subject to a 
military ruie that denies them the basic rights of any free Citizen. They 
have no freedom of movement or residence; they are not accepted as equal 
members in the trade unions, and not employed on the same basis as others in 
most organizations or government departments. Their entlre I ife depends on 
the good graces of the military governors and their aides, 

Government ministries, in fulfilling their duties, help the Arab on the 
fields of agriculture, health, education, etc. But the System of military 
government casts its heavy shadov/ over all these benof Its. 

In the Knesset, members of almost every party demand the cbolltfon 
of military government or the {Imitation of Its authorlty to matters of 
securlty alone. The State has other effective means of maintaining Its 
securtty — such as civil legis lat ion and the use of the regulär armed 
forces — without resorting to discrimloatlon agalnst the Arab popuIatlon, 

Ten years of discrimination have created and fostered discouragement, 
bitterness and despair among the Arab popuIatlon, whlch falls prey, as a 
result, to all sorts of incitement that explolts this mood for party galn, 
Allowing this Situation to go on may gravely threaten the state's Internal 

securlty, 

(CONT'D) 



- 3 - 



On the other hand^ a fundamental change In the conditions will call 
forth a favourable reaction among ths /^rab population and pave the way for 
the two peoples* living toaether on a basis of mutual respect, 

We appeal, then, to all those vvho agree with us to joln In our demand 
that the Government of Israel put an end to the present System of discrimfna- 
tion and adhare fu^Iy to the solemn promlse of the Declaration of Independence 
to insui-e "fuMy equai rights for all citizons irrespective of cr'eed. race 



or sex. 



Signed: A'.. Reiner, Haifa 

E« Simon, Jerusalem, 



— 30 — 



For further Information, please call: Henry Schwarzschild 

ORegon 4-42C0 

or 
Hickory 6-6771 



'larah Lüv.t- - ■■^q loll ■ - 
D.'onxvillo C, ow Yo-I: 



Hay 11, 19^8 



The TlxGCUtlvo Connlttoo 

"^:0 Anoi'ican Prlon'ls of 

112 "lan^- 19th ^ftroet 

TTqw York, r,""-'. 



lohud 



Wlth t^ls lot1:cr' T o.fflclally r^oalrrn ny Position a:j Gha^ ^-irm of 
The Amor! oan Prienls of Tohwl ani aa a ' - of bho Sxocutlvo' Oori- 
nitjte© of thnt bo ly, 

4 1- 4.r^'? ^"'^'^i*^*^ oöcaslon of ny ro3?^natl'^n in an unvarvan^jol onl. 
iT^ atiii sec'ia fco no, ou':rftfl?oong afcb."ck unon n© by our ilrst Vlco- 
^.v-irrncin, ?abbi Isldor B. ^.oftnpjn, just beforo oui- medt^TT^ .v v>?] 3oth 
In h-nor -f T^r-rt?n -ubor and Julah ^a-nea. Rabbi Tloffnan de J^docl * 
r^?«-'^ ^^ **^ 2,^ Speakers af-roe-1 to by '^a-a TCohn, Don Porofcz, und 
^y-io 1, -n1, I ti>our.'.fc, connunicafcod fco .labbl Hoffnan, bo rovisod on 

u n*^^^ ^^ ° "'^'^'^ ^° ^ ^^""^ '" '^^^^ T'off-an«g Uioroby Hax-tln Bubo- 
ohould rt^ak .iftor ^i© an 1 irich Ppoc^m should 3reca< laafc. A suddon 
8t;o'.-i o\' n,r^i^/ accuaafclopo, ':^roß?!a, and demands doscondod on r^ij Ho^d 
all in 'ho pro so n ce offcwo 3arah Lawrence «fcu'onfcg col"!ocfcinf' iickefca 
and a ho^t -fr oo-lo In Uno. na*)bl Iloff'ian acouso^ o of biid faith 
in oarrylnR t^rourti a plan ho dlsapprovnd of, oven tho^'b ^-c >^a ] no<7 
l!^*i®r?^ ^° Inforri ^0 of • Tfl ovn plan, tto acc d nc of lylnr, saylnr 
«hat n was T vr^-^ Ini-'sfcod on -^ubor'n spof.ikinr* last, not Gubor. 11© ' 
Chrea.enod fco oijgfc rao f rom my ponltlon a? cha^rtnan of " oi^-cnizatlnn 
■lenandod an i-mediato vobo of üho -^xco.';:!yo Commlfioo on hbo 'jgnuo. and 
aa'd th.it; T «^o-n toll Kartln '^bor fchat if he In^^lstod on rroaklnp 
lagt h© woiild "doshr'-y fcho worl: of tho /jaorlcan Pricndd of Tc''Ul In' 
Anerica, 35nco t^ls meofcin" was In honor of Karfcln Ttibor and ho had 
sn r<iqnosfced, T infii-^ted Vt\a\: t^^o plana r«e-.aln as Profo sor 'üubor», * 
Irofoasor Kohn, '^rloh Pronn, ,ind I uniorstool tho' , 

Thls unbrldled atfcacV entiroly spollod ny i-leaaure In e r'eetlnfj 
w'-lcb wag tbo M(fh polnt of our ori3;ari2afclon»2 'd-^to.'y, whlch. T vjorkod 
very hr>rd in ar-ancr^nn^^ ßn1 of w'-^ich I \jaa ono of tho rmln npoakorg. 
T do not f'^o"" ':ha': T cnn continuo !;o w^rk In an ororaniiratlon in v;hich 
tny belnr obalrman nennn ao llthle thnt T nunt f3u-''for thln gort of ' 
lnd!frnifcy afc tbo handc of so unpaclfJafcio a paclfiat as ^abbl -Toffnan, 
Whor labbl Tloffnan throatonod fco nee tha'j T be ousfeod fron fcho chalr- 
nangblp, i -^ald to hin fchat bn va? woloonc fco bhls "oslfclon, a I hcvo 
sufr^'osfced novoral tlmos beforo. "o cbvl.ougi / rof^arda bininclf as fcho 
roal boal of fcho orf^anlralAon alrealy whor« es I hevo alwayg had sono 
hosltancy nbout ny ovjn -or'fclon as chalrman an 1 havo cnly sfcayod on 
H<»o:iU3o T v-as urr;©d fco io sc untll t^e orrta 5r.afcior; was ostablished. 
If Ifc er»? fco thc oboioo bofcweon -ysolf -nd ;abbl Ho'"fR.n, T an aulfco 
roady fco boll?-.vo t'-^afc bo is ro-o Indls^on- 'Ao bo tbo orranlra'jlon fchan 
I and fchafc hlnvlows ronrosonfc fcbe fconor of fche orp;anlzaa on nore Pioarly 

fchan '-^Ino, 



I^m i^xnoutlvo öonmitifcoc, T^e Anorlom Pr1 en^lr^ of Ichu 1 - 2 



far 



Cnly I nurt ra5.se ^^"'- quosU)-, in ren^n:n5.nrr, of ij>i-t;Vv.n- and to 
v'^at oxtien'j ' ^ oiY';a'^i-ai;lon pro-o>»iy bears fcho nm^m of 7?io Anorican 
Pillen 1r^ -f Tchu-l, an 1 .'or ^Ms roas^n T ein sen Un-^ co--ios of -y reslr^-- 
natl-^n - *^art^n ^IvCb^v and i'5mnt 31non. Tn^o onlY ^^-- t em umlo^^atand 
Jabbl TToffnart- nta^;onor)t ^-rt i^ ^'nrt^n ^uher npolcc'larl:, ho would 
destr^y ^^ho \^'--3c of tho Amorloan Prlenls of lohwl In Ancrlca, in that 
'''''rtln nuhor«8 o^nt of viow t;-'Ul^.1 r^lvo a lin';orto1 er o^Thor-/5.r,o 
ha^^^f^.Tl In-^reanlo'^ of trhat wo aro bou^^ v:b' -»oan -^icb "'^^omi wo'ili ^Ivo 
fci.^ M..>.i; lnproP3!.on. Yot '' rt;ln Duber»a vlew, ani ijo i^ll kpov: thiö 
boforo hir^ 3>-coa^, Is 'ihe vlow of Tdril, at onco -onu^noTv 7Aon]Bt and 
i'or .To;:Inh-Ar»ab rarprocbo-ont; , w^orer-g r:r5.oh Fronn^s vl^w, nn ho hln^ 
sol^ froo^y 55nyfT, 1s antl-I^rael anl not connonant \:ith. Td-iul, 31noo 
I ' vo b on cbal rr'\n '^ tblc nrc^-nlratlor-, j ^nvo ntrlvcn, Inno 
aa rono^b^e, t; - nal-o 5.t roa^y tho ^'A^nor^.c/'n frlonls^' of Tchul by 

i-nfllr^fclnfy thr^ -^ur fca ^' ^^ö tc av<^lc3 M^e ^'1^'vr-Or of Zlonls^ a-^t 

7Jor\i3': in favor of a rfonulri'-^Ty tbird roni'^ion w^>loh in roally :!lonist 
^-' c--^corro'1 vitb araoM-Arab rcc-^ncllla'icn. vfc ^>^vo not rufflciont 
recncfnized tbe dann^er of beln^r Üsmlprod as anfcl-^ionisfei: avA havo 
use "! V^i«^ orftanlr.afcl^n a^afn an^ a^al n ar^ cu*;"^ei; for* '>'5^^ own strong 
feeTln'-3 about ^:ho actionr^ of Israel wifch^ut fluffic'ont c-^unl-.orba"» anc- 
in-* Ith^r In tet^g of Inrae"* ^s ^-^njn'; of vlow er of b' au<l cnoo wo 
arc) aldronslnp;. ^-- evontn of tbc "^ub^r-r.c.rfnos Mcctin^ havo viado ne 
rcr^ uifjly w^-^nder wbat p;r»''^ind wo havo fco taullj on In ;r^r^>lca v;hen our 
own Alvloory ^onnltfcco an ^ ovor», if T am not; "^vlstj^'.lren, tho nar)r*lt;y of 
ow '^^xecutJvo doinlttoo so eaaüy voer *.oi-;ard a •'-osM-.ion \:M^ no 
lonr;o)/ .'^^ jplon o: -oevn about t}ie Arab rerir^oes wlfeh. concorn about 
Taraol but ni-^lv cMtloT. 7on Tsraol^ I --or,t as a ':oi;oh-S!3ono that 
each -r of tho xoclPitlvo Oomiültfcoo ad t^^ a';tac':0d ax^ticlc, 

"^or'jar'l Tarao*^ '-M?.-b * occnoll^ at-^on^' w^ich vlll bepab liehe I in tho 
ür^y or Juno Insvio of ^T"*^ ^\TTON^ 7r. , r.noal:in- as (3'vai: v. of 
t>^- lo^n ^^^'onls 0^ Ic'ul, T p: otost a-^air^r't h'io one-ni lod-cao 

of a"^i *-'o-e tv^o-"^ ''-be roc^cHo -a w'-- lo not stallt with tho actual 
a^t ' •<>n of Israel. T^^ln artlclc, •/Ithoxt cmy riu^'^at^or in my nind, 
^^proaonta f^he pof?5t^o^ of lahul. If v;g c-n'ot aocoot 11., vc* ou^^lit 
no' ca"^! nu-nolvf^n f^- A''iOi-»icjan ?rlends of Xc'-^ud. 



ntly 



Tt Ir^ ^'H 'h 
öf^acclatio ^ ^'" 
what * - - .- ■■ '' 



^^rynerc ropjr*ot that T en1n<v: a^vi in t'i'^ way our lonj; 
^ vo a'^1 ny best wia^-^ea for a Mcooru^ful futurc in^ 
hi^. :*d " *': all arc . ' , a go^ - oof^com* 



>•'- 



Ol 



to 



CJordially, 



l*aurico Friedman 



Dr^F.S. Grosshut 
2602 Grand Avenue 
North Bergen, N.J. 



6. Febr. 1959 



Sehr geehrter Prof .Leschnitzer, 

Durch den »Aufbau« vom 30. Jan. erfuhr ich, lieber Professor, von 
Ihrem "60." Da ich die Freude im Vorjahr hatte, Sie zu den TJhter- 
ze ichnern meines Aufrufs zur Sinladimg von Oskar Maria Graf zur 
Muenchener 800-Jahrfeier zählen zu duerfen, möchte ich nicht ver- 
fehlen, Ihnen recht herzlich zu Ihrem Geburtstag (der mit dem von 
Felix Mendelssohn zusammenfällt) zu gratulieren. Ich las recht in- 
teressiert die Ausfuehrungen im Aufbau ueber Ihr Leben. Stiess da- 
bei auch auf den Namen von Otto Hirsch. Ich begegnete ihm einst 
in Haifa in den 30er Jahren. Hirsch war heri:iebergekommen,um v/egen 
der Auswanderimg juedischer Jugend Fuehlimg zu nehmen. Er hatte 
also bedeutende Aufgaben zu erledigen. Dies hinderte ihn jedoch 
nicht, mich, der ich nach juristischem Studiim und Dolüborpromotion 
(Dez. 1932) im A-ugust 1933 nach Haifa ging, nach mehreren abentei:ier- 
lichen Berufen im diese Zeit Kellner in einem Cafd war, zu suchen. 
Ich hatte Dez. 1932/ Jan. 33 in einer grösseren juristischen wuerttem 
bergischen Zeitschrift (fuer Ver^^altung imd Verw. Rechtspflege) einen 
Teil meiner Dissertation lanter dem Titel • Staatsnot imd Staatsnot- 
recht »veröffentlicht. Der Herausgeber dieser Zeitschrift war der 
Senatspräsident und Veimltimgspraktiker Dr. Robert Nebinger. Er war 
der beste Freund von Otto Hirsch(ich glaube, er hat jetzt fuer 
das Leo Baeck-Institut einen Beitrag ueber Otto %rsch geschrie- 
ben) • Nebinger,mit dem ich befreundet war, bat Otto Hirsch, mich 
imbedingt aufzusucben und zu gruessen. Hirsch hatte den Namen des 
Caf^s vergessen. So wanderte also Hirsch von Cafd zu Cafe, bis er 
mich endlich fand« Vifir spazierten dann auf dem Carmel herim(auch 
seine Frau war dabei^, sprachen ueber vieles. Ich beschwor Hirsch, 
nicht zurioeckzukehren. Er widersprach. Ich weiss, sagte er mir, 
dass ich dabei imtergehen werde, aber ich habe zu handeln wie der 
Kapitän eines Schiffs, das im Sinken begriffen ist. Ich sehe ihn 
noch heute vor mir. Er gab mir dann eine Empfehlimg an Ernst Simon 
Ich machte davon nie Gebrauch, denn ich wollte mir das Schreiben 
von Hirwch als letztes Zeichen bewahren. Er schied, wir korrespon- 
dierten noch einige Male freundschaftlichst; dann hörte ich später 
von seinem Ende. Dr.Nebinger hatte alles versucht, ihn zu retten. 
Es war ihm nicht möglich. 

Lieber Prof .Leschnitzer. Ein anderer Geburtstag veranlasst mich 
diese Zeilen hier beizuf-uegen. Sie haben gewiss von jenem grimmen 
Desaster vernommen, das Pof.Liodwig Marcuse betraf. Sein Häuschen in 
Kalifornien vmrde durch einen Erdrutsch zerstört. Eben hat Marcuse 
seinen Geburtstag (65) . Wäre es nicht eine schöne Geste kollegialer 
Solidarität, wenn etwa eine Aktion von Professoren deutscher Abstam 
mung eingeleitet wuer de, Marcuse v;enigestens in einer symbolischen 
finanziellen Geste sein liiglueck mildern zu machen?Dies ist nur 
eine Anfrage vnd ein Vorschlag. Marcuse weiss davon nichts. 
Ifeberlegen Sie es. Vielleicht wuessten £>ie von einer anderen Stell<.^ 
die hier eingreifen könnte. Soviel ich weiss, hat sich jene Gesell- ' 
Schaft in Kalifornien geweigert, zu zahlen. Marcuse ist in einer 
verzweifelten Verfassung. 

Abschliessend darf ich Sie vielleicht auf meinen Beitrag *Lion 
Feuchtwanger und der Historische Roman* hin v/eisen, de r-wie mir Prof. 
Noth von'Books Abx-oad* mitteilte, in deren Fruehlingsnummer erschei- 
nen wird. Der Beitrag war allerdings vor einiger Zeit (vor Feucht- 
wangers Todjgeschrieben worden. . y - " 

mit besten Wuenschen Ihr ^^ t Cjy&ioi\i'vf 



SARAH LAWRENCE COLLEGE 

BRONXVILLE. NEW YORK 



TELEPHONE 
DEERFIELD 7-0700 




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IHUD (UNION) ASSOCIATION 
18 Abarbanel St., 
Jerusalem. 



May 50st, 1949. 



IHUD 'S ALL ISRAEL CONVENTION 



•^m 



Dear Friend, 

We feel very happy to be in a position to teil you that the 
Convention of the IHUD, which met in Jerusalem on the l6th and 
17th of May, turned out very successfully. There were about a 
hundred people present at the evening Session (on Monday the l6th) 
half of which had come from all over the country* Dr* E# Simon 
was in the chair and devoted the very f irst words of his Short 
address to Dr. Magnes, of blessed memory. Next spoke Prof. Buber 
who tried to give us a new orientation based on Dr. Magnes^ 
principal ideas. He endeavoured hard, but successfully, to make 
those ideas werk als# within the framework of the present Situation» 
The third Speaker was Nathan Hofshi, who made a very pathetio 
appeal to follow Dr. Magnes^ great personality and not to allow 
his Standard of humanity and true Jewish Zionism to be lowered. 
Gabriel Stern gave us an excellent curvey, with many factual 
illustrations, on the true Situation and relations of Jews and 
Arabs in Israel, as well as the neighbouring countries. The next 
day brought our new associates to the front: Mr. Rabinowicz and 
young Mr# Avneri. The former spoke on the political and economic 
Situation and warned against an Isolationist policy. He saw the 
only possible Solution in a streng Cooperation between Israel 
and her neighbours, Uri Avneri, a seriously wounded young soldier, 
spoke most interestingly on the psychology of Palestinian youth. 
This youth, he said, feit a very natural relation towards its 
homeland, which was very different from the heated and enthusiastic 
patriotism of the older Zionist generation. For those, Palestine 
had constituted more an aim and an ideal than a reality of every 
day life. But, at the same time, this youth was void of any 
Spiritual contents of its own» Therefore, the war was its great 
Chance. It offered it a magnificent task and a specific form of 
life. But then, when the war was done with, or seemed to have 
been done with, yesterday^s spiritual emptiness was feit even 
more. That made this youth look for a new contents, and this it 
might eventually find in being confronted with the bearers of 
humanistic Zionism - such as Martin Buber. 

In the afternoon a very vivid discussion ensued and there* 
after the political resolutions, herewith enclosed, were 
adopted» A social meeting in the evening proved very successful 
indeed, and formed an excellent conclusion to a good day» 

Very truly yours 

IHUD (UNION) ASSOCIATION 



/ 



IHUD (UNION) ASSOCL'.TION 
18 Abarbanel St. ^ 

Jerusalem. 



THE RESOLUTIONS ADOPTED BY IHUD^S ALL ISR..EL CONVE NTION 
CONVENING IN JERUSi.IEM ON THE Ifcth and 17th OF M/iY, 1949 



THE CONVENTION expresses its conviction that Cooperation 
between the Israeli and Arab nations throughout the Near East, 
is the only way to. bring about a realisation of the Semitio 
nations» national aspirations» 

THE CONVENTION expresses its Opposition to every political trend 
that makes it its purpose to build our national life on seclusion 
and Separation between the two nations, and lodges its strong 
Protest against the actions that have been, and still are beinc. 
undertaken in pursuit of thle purpose. 



THE CONVENTION undertakes to wlden the frame of this Organisation 
to include all circles and individuals ready and willing to act 
in the spirit of the a/m principles. 



hl ?9 3 2c> ^/^^ 



A\><^i U^el/iv^'iiykf^ G^^U 



f<^L^ 



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4aK€i4;cw'cvt 1^ 



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5^c<Ä^ L o w^ v^^ I tr e<_ 



4 



International I^escue Committee 



INCORFORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 36, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
ChaitTnan 

David F. Seiferheld 
Treasurer 

Board of Directors 
A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Canby 
WiLUAM J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 
Nelson P. Mead 
Lessing J. Rosenwald 
L M. Scott 
David Sher 
George P. Skouras 
General Carl Spaatz 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsey 
Telford Taylor 
Msgr. Bela Varga 
l. hollingsworth wood 
Charles S. Zimmerman 
Ellis M. Zacharias 



Abram G. Becker 
Executive Director 



IRON CURTAIN REFUGEE CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 

ücbober 1^ 19^2 



I would have telephoned to you, bjrt.... 
I'in breaking in a new typewriter and my first 
thoucht was to write you - wasn^t that sweet? 
^ven if so long delayed, wksn«t that sweet? 



Dear Maria - 



Welcome backl 



• • 



If^ that is, if you^re back. 



I hope that you foiind what yon sour'ht in Europe - but that 
you*re glad to be home. 

Can we get to^ether for lunch some time soon? 

Re Bahgat: On his arrival at home, he found that 
there was a green light all the way throuf^h for a scholarship 
with our ^c^ovemment (no strings attached) for a year. He »11 
be Coming back here by December at the latest - end quote. 
Meantime, whjle I might have gone over as originally planned, 
we decided a-ainst it. The new coup d»etat has mobilized all 
of the technicians ^and inteilectuals so that they work from 
daxm to midnite. And my being there would make both of us 
unhappy because he could not give himself to our statisfaction 
to either his job or me. So T»m waiting. Nothing neu. I»n 
waiting. T»m a little sicker of waiting than I»ve been before. 
But I'm waiting. 

I»d love to hear what yoi. found on your trip. 
I»ll save my questions and ears until I see you. 

Are you running the school at all? While vxe 
probably could not pay for any referrals at all, we would 
like to give any information we can to those who ask about 
intensive Bnglish classes. So if you have any kind of 
program, won't you let us know what it is? 

iieantime, kind regards to papa - and to you, 
a real anticipation for our getting -^ogethar. 

Cordially, 



4^. 



68 



Contnbntioni deducülile from taxable income. 
Programs and financial statemenf filcd with the Advisory Committee on Voluntary Foreifn Aid o£ the Department of State 



INTmNATlONAL ^ESCUE QoMMITTBE 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 36, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
Chairman 

David F. Seiferheld 
Treasurer 

Board of Directors 
A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Canby 
William J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Lessing J. Rosenwald 
L M. Scott 
David Sher 
George P. Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Telford Taylor 
l. hollingsworth wood 
Charles S. Zimmerman 



IRON CURTAIN REFUGEE CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 

May 16, 19^2 



Mr. Adolph Leschaitzer 

American Institute of Modern Languages 

c/o AUFBAU 

2700 Broadway 

New York 25, New York 

Dear Mr. Leschnitzer: 

It was with great reluctance that our Conmittee 
was compelled to terminate a year's Cooperation with the 
American Institute of Modern Languages because of lack of 
fundsj and I woiild like to express on this occasion our 
satisfaction with the work performed by you and your 
instructorsg 

Both your basic and advanced classes have 
been very successful. The problem we faced when turning to 
you for help was the acute lack of a working knowledge of 
English which so many of our Professionals exhihited when 
arriving in this country. It was inspiring to see how the 
majority of them x^ere able to accept employment in their own 
fields of training after as little as four weeks of intensive 
language training« 

Wishing you the best of luck for the future, I am. 



Sincerely yours, 




Charles Sternberg 

^irector 

Gase Department 



.168 



Contributions deductible from taxable incomc. 
Pn,«ra.ns and fiuanc iai Statement« fil.d w.th thr Advi«>ry Comm^tte. on Voluntary Foreign Aid of the Department of State 



x.xxxxxjaax 
BO >2050 




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XX 



Ar)vi.l .?!, 1952 



62 W^' t ]i^;th Stroet 



At tont Ion: iUjgg Alice oolopion 



Bnraish üornlnr I^-t<?r.3lVG Gourae : Larch 26 - April 22 Incl. 



kiss Jomanska, r. JonjTin.3, Dr. Par.t juohoff , 

UV. i^?Klanowski, Ihr. r'anolöscu^ *r, 'u:-'!!, 
.^!rt Plooh;yj, Jr. '.rni^odoreacu, i.lr. I^^'3rath 

2 ,stu. ^^nt5 r )ro pnta tuiitlon: 
i)i% Trunecka, . isn .larozoll 
ii v^0t:8 of booka 






S^oO^oo 



E l6«oo 

£^06 #00 



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XXXXXXXXJtJtXK 




wy^kw'^k.^^ 




»oc 



aroh 25, 1952 



Internntlonal R(?soue 



'OmnlttoG, Ino. 



Att^'^ntlon: I.jrr A ltan 3olo-= 



^m 



ü'-vaiflh !ornlnp; IntPnrlvo Courne: Fcb.27 - -arch 25 Incl. 



18 stmlq nta (•'^ ri:>e g of chRr^^e ) ; 

r:r. liokor, IT». f;olubow, rp. oitohoff, Dr.Külhavv, 
.'•Tr, Vnnlllev, '•% 2.ftß'-ops':l, isr. .)o anslca, 
r. Jon;, nrtp, Mr, Knehler, iJr.LnrJp.nowakl, 'r. Hannlt, 
r. <.a:-nnyl. :)r. iVunccka, *r, .5t,olcolu, 
i)r, i^nntjuohoff, T.l'loohyj, Mr.nnd ..irs. 'anoleacu 



1 nti^donf: rgnl-'oe^ : 
>• -iacrel re .1.' oin^;; 'Tr, Kulhavy 



■C-JlW^g n ts pyor ata tulti^ a i • 
^virn, 3olcor, 'r, Uflontesou, 

9 ßQts of hooks 



isß 'oudt, i3r. Anulv, 



lip '"Innrer of }>lll of Fobrunry 26, 19^2 



»51lO . -o 



r> 22,50 
fc61j2, 50 



/ 



UH 5-0800 



% "Aufbau" 



^700 Broadway 
:txxxxxxxxxx:occxxxxxxIsxxx 



:aRrch 25, 1952 



Int'-rno.tional Rescue ComtnltteG^ 
62 Wr>at ]-5th Streot 
lew York 19, N.Y. 



Ino 



A 1^tPntioi\t Vii. 3 Alice Solannofl 



Tultion for ^nrllßh fcYonln,'^ Gonrae 
W^rninlfin proup F«?br»tin'r;y 27 - Marrih 5 Inol, 



*27.oo 






International I^escue Committee 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 36, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Oble Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
Chairman 

David F. Seiffrheld 
Treasurer 

Board of Directors 
A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinüer 
Henry Seidel Canby 
William J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Lessing J. Rosen wald 
l. M. Scott 
David Sher 
George P. Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Telford Taylor 
L. Hollingsworth Wood 
Charles S. Zimmerman 



IRON CURTAIN REFUGEE CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 



April 3, 19^2 



American Institute of >'odern Languages 
c/o AlIFBAU 
?700 Broadvjay 
New York 25/n.Y. 

Oentlemen: 

Please find enclosed checte totalling $669. So 
from the International Rescue Cornmittee in payment 
of your bin for Harch Enplish classes. 



Sincerely yoijirs, 




Charles Sternberg 

Director 

Gase Department 



Enc 



^f^ 



.168 



Conthbutions deductib)i from taxable incoine. 
Pr(.«.ams ai.d finuncial Statement« Hied with tbe Advi*ory Com.iiitleo on Voiuntmy Foreign Aid of tbe Department of State 



InTJERNATIONAL RföCCZH CoMMITTEB 



INCOKPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 36, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
Chairman 

David F. Seiferheld 
Treasurer 

Board of Directors 

A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Canby 
William J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. Jous 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Lessing J. Rosenwald 
L M. Scott 
David Sher 
George P. Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Telford Taylor 
L. Hollincsworth Wood 
Charles S. Zimmerman 



IRON CURTAIN REFUGE E CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 

February 29, 19^2 

* 

Mr. Adolph Leschnitzer 

American Institute of Modem Languages 

2700 Broadway 

New York 25, New York 

Dear Mr. Leschnitzer: 

Please find enclosed check in the amount of ^96,5o 
in payment of your bills of February 26th, 

Ihe one item that needs clarif ic ation is the pro- 

n? tio'^n^T.^u^:!^''!^^' Koehler and Kulhavy in the an.ount 
Ol ?fi;2.00 which the check does not cover. The reason for my 
questioning this item is that I believe it was our understanding 
that you would give us so ine leeway on replaceirents, and that we 
could count on two or three people to take the places of those 
who quit the course soon after entering classes. To give you 
one example, I am quite sure that Mrs. Pawlowa did not attend 
classes for more than three or four times and we feel that one 
Ol the three persons named as pro-rated students could have 
taken her place. As a matter of fact, a good half of the 
people whom we had in class during January were part-timers and 
it would therefore not seem to be an imposition to request that 
you reconsider your statement on pro-rated tuition. 

I should probably also add that Miss i^olomon has no 
record on Mr. Jakuszak, and that I have been mable to trace 
this case. I would not exclude that he was actually sent by 
US, but on the other band, there might be a mistake on your 
part. •^ 

I should inform you, finally, that we will have to dis- 
contmue the Ukrainian evening class as of March llth. To teil 
the truth, I thought we had discontinued it already. 



Enc. 



Sincerely yours, 

Charles Sternberg 

Director 

Case Department 



•^■«Is-x, 



!6e 



Contributions deductible from taxahle income. 
Programs and financial .fatemt-nU filt-d w.th the .Advi.sory Comm.tr.c o,. Voluntary Foreign Aid of the Deparlnicnt of Statt« 



Februnr> 26, 1932 



Intor- '\9.tin-rl ti-^nriue 
62 -Gi-"-!: ij^th otr<5^t 



'^c^-^lttec, Inc. 



'hv. i>o!ran-' 'hud:,nlv, -ir. üollna, 'Tr. Kovarni?, '^r. Leklch, 

r, Ssoeloeci, x*. rnd rp. TTnunö , rr. Roinonsky, 
Mr. iiRdriRnowß :1, 'vr . iifid^anov/nkfi, '^i^, and ;.irs» Rannlt, 

r. ^.nd "rn* ookor, '^'. llaznth. v. Jomnas, I^ra •Palov/a, 
^i!lss Domanfüka SSOO.oo 

1 r.turlcn t not -^ourt^g ^: Mr. Brnetheft 



5 rtudeptc pro rata tultlon: /\^t 



^ ll^fOQ 



B8k2. 



00 



Dcce "be-^ l'j, 1951 



62 WcGt )i5tvi StroGt 
New >ork: I9, N^::r^ 



'/O. : ^Ittee , Ino 



'^Gntlo^gn: 



Atte n tion: t'r , C-v^r^l^r. St^>-r'H'-r»r 



With referencQ to n>ir &i.snnr.''6n of I.'onday 
Inst ^9 wonld llke to oub-dt for :;our oonsldoration ' 
the followlng: 

Startlmr on J- miary 2, 19^2 ; o\i arc ^-olrv^ 
to pay for thg two mornini:^ classes i^800 for eech 
prrlod of four weeks. -^fou are entitled to c'nroll up 
to $0 pfcuc'ents. 

Pleaae let us know wiiethor thla pror>ocition 
meets '.vith your approval, 

Slncor^ly :ours, 



Adolf P, LeschnitZG 



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International ^escue Committee 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
Chairman 

David F. Seiferheld 
Treasurer 

Board of Directors 

A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Canby 
WiLUAM J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Lessing J. Rosenwald 
L M. Scott 
David Sher 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Telford Taylor 
l. hollingsworth wood 
Charles S. Zimmerman 



David Martin 
Executive Director 

Abram G. Becker 
Associate 
Executive Director 



IRON CURTAIN REFUCEE CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 



February 15, 19^2 



Llr, Adolph Le Schnitzer 
Aiuerican Institute of 

Modern Langiia^es 
209 West I{8th Street 
New York, Nev;- York 

Dear LIr. Leschnitzer: 

It is with great regret that I have to inform 
you today that v/e mll not be able to continue the present 
systen of our English classes after 7ebruaiy 26. Shortage 
of funds, as well as a likely shortage of students coin- 
pels US to take this step. 

I was instructed by our Adioinistrative Comnittee 
to inform you of our willingness to i^vert to our original 
set-up, according to which we vrould pay the rate of ?;. 36. 00 
a terr.i per student and receive scholarships for tvro stu- 
dents out of eight. 

Please call rae at your earliest convenience so 
that we can discuss future Operations. 

Sincerely yours. 



Charles Sternberg 

Director 

Gase Department 



CS:pg 



98 



Contributions deductible from taxable income. 
Program« and financial Statements filcd with the Advisory Coramittee on Voluntaiy Foreign Aid of the Department of State 



PebriJiary ?A, I952 



Hgv :vork 19, r.y. 



Ooir!ilt1:öe, Ine, 



AttQ'Ttlon: Fiss A llee "'O l omon 



GsTitl^men* 



PlQaae bo inToiTi.-jd that from March 1, 1952 
our oi'fioe addrcat, ■;ill beJ 

,2,700 Bro ndvey 

Telanhono: UN 5-0O0O, 

Slnosrely yours. 



ML:j 



h'ehTUfV'} 26, 1952 



I '1 1 rn Atio nal Hs sc ue 
62 .vp.^1: J4t^th Street 



3oni; :itt^(5 , Ino* 



17 setr. of books 



Attcn t lnr ? Kic: : Alice So lonion 



«i!2.50 



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zur, 



Pebrunr ?jS, I95;? 



^2 ort 14^3 th otrsGt 



CommlttCG, Ino« 



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AlÄPJ?- Sol oTYion 



lulfclon for Kr^^llsh .'vonin/^ CoursG 
ükrainlan ^roup Jan^ ^0 - Peb^ 26 Incl. 



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200^* AWNIVEHSAWy-THE BIWTH OF BITSY W0S5 




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I Mr. Adolph Lexchnitzer 



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Mr. 

Arne 




Le Schnitzer 
an Institute of Modern Langiiages 
Broadway 
ew York 2^, New York 



International "Rescue Committee 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19. N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
Chairman 

David F. Seiferheld 
Treasurer 

Board of Directors 

A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Canby 
William J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Lessing J. Rosenwald 
I. M. Scott 
David Sher 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Telford Taylor 
L. Hollingsworth Wood 
Charles S. Zimmerman 



IRON CURTAIN REFUGEE CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 



Februaiy 8, ].952 



David Martin 
Executive Director 

Abram G. Becker 
Associate 
Executive Director 



iJr. Adolph Leschnitzer 
American Institute of 

Liodern Languages 
209 ''/est iiSth Street 
New York, New York 

Dear ..Ir. Leschnitzer: 

Please find enclosed our check in the amount of 
$l,08ii.25 to Cover your invoice of January 29 which included 
the following^ items: $96h.OO - tuition for the intensive 

morning English classes, 
66.25 - books, 

5U.00 - four weeklj^ sessions of 
the Ukrainian class for 
the r.ionth of Januar^^ 



Gincercly yours. 




Alice Solonon 
Gase Department 



AS:pg 
enc. 



.98 



Contributions deductible from taxable mcome. 
Programs and financial Statements filed with the Advisory Committee on Voluntary Foreign Aid of the Department of State 



International I^escue Committee 



INCOBPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
Chairman 

David F. Seiferheld 
Treasurer 

Board of Directors 
A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Canby 
William J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Lessing J. Rosenwald 
L M. Scott 
David Sher 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Telford Taylor 
L. Hollingsworth Wood 
Charles S. Zimmerman 



David Martin 
Executive Director 

Abram G. Becker 
Associate 
Executive Director 



IRON CURTAIN REFUGEE CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 

January 2U, 1952 



American Institute of Modern ^anguages 
209 VJest Urth it. 
Ne"w York, New York 



Gentismen: 



Please find enclosed check in the arnount of 



$735«00 from the International Rescue Conunittee in 
payment of your bill of December 31, l?5l, covering 
tuition for English, Morning, Intensive classes from 
Dßcember 5, 19^1 to January 1, 19^2. 



Sincerely yours, 




Enc. 



Charles Sternberg 

Director 

Gase Department 



o^f^v! 98 



Contributions deductible from taxable income. 
Programs and financial Statements filcd with the Advisory Committee on Voluntary Foreign Aid of the Department of State 



Jonuary 2^), 1952 



International Rpscu«? 
62 ./est ii.5 Strept 
Nqw lork 19, N.y, 



CorarlttGc, Inc. 



Attention» Mln s Alloe Solrtm^ yi 



Tultlon for Knnliah Evenlng Course 
Ukralnlan proup Jpjti,2 - Jen.23 incl. 



55^»oo 



Decernber ^1, I95I 



Internntional Heso\i<5 



^0* '^ilttee, Inc. 



Attention: l s3 Al lcG oloinon 



Bfnprlinh V.ornlnp: T>-'tenslve Coursc: Dec«5 • Jon.l incl 



2^ .^tu dents (P. fi^ee of Charge): 

Ä:r* Fillp, V. i^cvatlch, : r. *-eccrod, J^r^üjlr jesy, 

.:v. Skoczinskl, :.irs« 31dzl röuskas , i r. Kovarna, '•• 

•r# Bartha, 'i^St B' rtha, >• ^iarton, i. r# Blatnyi 

r« Jurich, r. /iorobko, ±«s üarnrian, i-^r« GolubG^^s 

JJr, Mntti-asovsak;/, ^r. .iuraujev/, Dr» i Intsheff , 

Vm -iaskorcki, ilr. i'onr;racs, • 



oandor, 



etbGP 



t?20^oo 



1 Student Is not cmirted' 
Mr# Twnrdostup 

..Ir. ..eniiv;er, r, Ohnryionko 
6 Beta of books 



P 15.00 



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^ove-ber PQ, I95I 



Internatlor-.al '^Gscue Co Ittee, Ine, 
>^2 /öct i;.5th Strömt 



^Gw jork 19, U.Y. 



Att-^ntion: 11 r^:-. Alice -^olonon 



an/Tiish ^ornlnrr Intensive >ourae : Nov. 7 - Dgc.I^ incl • 



22 r.tudents (2 fre^ of c?\ar.c^e): 
'^•. ~'lii), :n* Iprrtc^^ansky , r. -evntich, r^-Jecerod, 

A^r.Mjlrjesy , r.Twrdostup, ^. O-dlew, )-n.Krakov;aki , 
r. Kuz-:lercik, )r. intsheff, v. Pfilfl. r. akausicis, 
r. i'rar^anh, 'v. Vfridor, r.'Jlf'tny, r^and r.^ .lif^rtha, 
r. and 'rs, /Iowatsnhef f , r, lovarnfl, r.Golube^v, 

>r^ att-yenovszky t8ü0^oo 

5 studcnts pre not coiinted: 
!•• -vjui-a, Jr. ilttrov, rs^^^otov 

r..U!nv;grlnff, "r^Sonogryi^ 'r.^kocjsynaki 



Bro rata tultion for: i| gtn denta : 

.v'r* Barton^ : r .Pongracz ,~^ •KoroTDko , isc 



Garman E 5ö«<^o 



16 8et5? of bonks 



lÜiilr. 



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r890.oo 



Jnnuf'.ry 29, I952 



Internfltlonnl Rpnnue 
^>2 est ij5th Street 



Oo^-ilttcG, Ino, 



Attention; i'lan Alloe 3olo^^on 



ßngllsh lornlnr Intpnalve Course: Jnn.2 - Jnn,29 Incl. 



j^O gtndon^a (8 fre« of c'-r-rnie) ; 

4r. ovnrna, r, enerod, r. .'onf?rnc7., "r, 5>-ndor, 

Mrs.oldzl'c«^u9kas, >, ürrton, r. •'bBrzen.co, 

r. linhun-Chudi. nlv, r, dolubew, v, Korobko, 

r. enln.Ter, r, /.Rskorskl, !r. KuGll.rGr,.'^r,S2ollosl, 
■iv, Archlnoff, Mr. Rosti^rut. tr. larton, Ira. arton, 

r. ivtrl, r.Palulle, Ir« Knoll, ür.vwlslov, 
Mr. i>uh.lnrrin, Dr. Skoflo, ra, oi<oflc, ir. onln, 
r. innl^nlcoff, r, tJ rakauskns , irs, ßurai^ruakas, 

las Ichßllova 



h stud<anta not counted: 
rs, Zarlp, Mr. Turk, :.lr, Gwlkla, Mra, Gradkowska 



ir: 



£800.00 



9 atud-^nta,. pro rata tultlon« 
«ir. .Sohlohkov/, >. Lekltch, Dr, 
!Ars, Ra -'--nsky, •■Ins Koltcheff, 
•'r. Pptrovlch, Jr.Szelen;, 1 



i'enrrler, ir...'a3lllev/, 
r. Doli na. 



«9 61t, 00 



Jrnuary 29, I952 



Irite Trat Ion Pl Rosmie 
62 pnt ';5th Str<?et 
New ^ori: I9, M.Y, 



Oo-^-^lttep, I'^c» 



Atten t ion: Mjns Alice 3olo";on 



262 sets of books 



»66,25 



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International Rbsc^zh Gommittee 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Reinhold Niebuhr 
Chairman 

David F. Seiiferheld 
Treasurer 

Board of Directors 
A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Canby 
WiLUAM J. Casey 
Leo M. Cherne 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Alvin Johnson 
A. E. Jous 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Lessing J. Rosenwald 
L M. Scott 
David Sher 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Telford Taylor 
l. hollingsworth wood 
Charles S. Zimmerman 



David Martin 
Executive Director 

Abram G. Becker 
Associate 
Executive Director 



IRON CURTAIN REFUGEE CAMPAIGN 
RESETTLEMENT CAMPAIGN FOR EXILED PROFESSIONALS 

January 17, 1952 



Mr. Adolph Leschnitzer 

Amorican Institute of Modern Langua^/es 

209 Vtest UPth btreet 

New York 19 > New iork 

Dear i4r, Lesmnitzer: 

Please excuse the delay in answering your 
letter of December 13 th re^arding new arrangements for 
:^nglisli classes, I actually have not been able to get 
füll approval yet, but it was agreed, as Miss Solomon 
told you over the phone, to give our sciieme a try out. 

It is understood that the month of January 
will be the trial period and I would appreciate it if 
we coula get together a couple of days before the 
present course terniinates in order to evaluate the 
resalts and see what further arrangements should be 
madet 



Sincerely yours, 

Charles Sternberg 

J^irector 

Gase Department 



\. 08 



Contributions deductible from taxable income. 
Programs and financial Statements filed with the Advisory Committec on Voluntary Foreign Aid of the Department of State 



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November 29^ 1951 



Mr# Potro Krasnonis 
Ukrainian Uterary Club 
läi9 Second Avenue 
New York, New York 

Diar Ur« Kraononies 

H* ore vadtixig to teil you that the Ukrainian Engliah 
olao3 iri.ll ctar*t ooetinc only once a i?»eek on ffedneodays öfter 
the eiKl of thc curront coursoÄ At tho cnd oJC four ^teeks we 
nay disconUinue it altogether, Thio noans that tho regulär 
olaöoes tliat tovo bcon noetinc !!onday, Turaday and /ocbwoday 
will end ou DDcoaber U and that Tußsday will bc the last cloes 
oT this eeseion» Your teaohor will achrise you further« 

Perhapo you could gat your jToup together on a laoro 
inforxÄl banis in addition to the regulär aessiona« This would 
really be of value in conversation practicet 

Mr« Sternberg aenda warm personal regarde* 

Cordially youro. 



Alice Solcxnon 
Uase DepartiaGnt 



ASspg 



Denn "her :>1, I95I 



Internntional Rescut Coirittee, I'-o, 
62 est i(5th 3treGt 



Mlif Jltion L^lsA.Al ice. . o lor.oq 



Tultion for Ivn^lish iiivenlng Goiirse 
Hkre.inlan -roup ngc,5 - .")eo.26 Incl, 



t5lw 



00 




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^^öce ber 11, I95I 



IntGiviational Rg snue .Jom Ittee 
62 West Ij.5th 3troöt 
New iorlc I9, N.Y. 



* ^' te-^tlon: Iss Alice ''^olo-ion 



TultTon for rrllah Bvenlng Qourse 
Ukralnlan ri^oup Nov. 7 - Dgc.I^. Incl, 



12 books 






00 



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15177. 00 



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October 5, 1951 



Int-srnatlonnl Rescuf? 
62 v/Gst Ij^th Street 
New ^ork I9, N.y, 



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ilttGe, Inc. 



Attention: .^Iss /IIg^ Solom on 



En^?1l8h ''ornlnr' ntenslve Cotirsa 

Tultlon for- V.v. Djura, :.'r. and i'.s.Llca, 

r. elpnders, ;r. üa.iensky, ;j». Szekel'^- , 
Wrs. Vmio3, ir. and ^Iss Horodeck^/j , 
i^'r. örphlk, f. Udvarhelyi, "Trs/notov 
( 2 f r G '?. of ch Rrge ) 
ur.tll October 8th inol. 



E$60,no 



Pj^o rRtR tultlon for ''p, Hav€la>5', 
'•r. üarnnkovlcz, 'r. Pv/ardostup, ir 
■ir. Gharzenko, i)r, Sozia 
until October 6th incl. 



• ■Tiporcr, 



5 Ö2.00 



10 fiets of hooks 
1 bock 



5^ 25.00 
8 1,25 



8ii.68.25 



NoveTibpr 6, 1951 



In'- ernational. HenciiR 
62 Veot li5 th StTPnt 
New York I9, N.Y, 



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Itteo, Inc. 



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Attentjrm: alias Al ic e Solorroyi 

Engllah ornlnf^ Intensive OoursGJ Oot,9-Nov.6inol, 

:r. Dfirsncovlcz, >, Djura, Ir.Plllp, Dr.Kozma, 
Mr.HorodGcky, r, '«ocrod, ^^r, ''ienahlk, 



'Jr. Ra-ensky, Mm, Sotov, >. Sporor, Dr/Szekely, 

«r, Twardostup, Mr. Ghnrzenko, Mr. Karatchonsky, 

^'r. NJljQsy, Ir. -"eyntloh, Or.Krakowakl 

(2 fre<5 of ohar/Tje ) 

(ir, uevutlch r«nlQcln/3; Mr, .lenshlk) 

(Dr, \rakowskl replaclr.^ '>.Chftr?:enJco ) 

Pro rata tultlon for Ov, :.*lttrov, Wr, Vnndor, 
Mr, Gndjew, r, Trandach, Ir, Ku^nicrclk, 
ür, ilntsheff 

12 r.Qtf? of books 



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»580,00 ^ 



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International ^escue Committee 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cablc Address: INTERESCUE 



L. HdlijnCuSWOrih Wood 
Chairmati 

David F. Siii irhi ld 
IKasuret 

David Mari in 

Execuiive Dircclur 

AbRAM G. ßlCKKR 

Assüciate 
Execiith'e Duector 

Ariiiiir M. Loib 
Lfiral Cdiuisfl 

Saijütial Couutiittee 
Luici Antomm 

RoGFR ßALDWIN 

Ingrid Birc.man 
A. A. Ri RLi:, Jr. 
Paul F. Rrissi nden 
Josi.pii lUnriNGER 
Hl NRV S. Canüy 
James B. Carey 
William J. Casev 
Stuart Chase 
Leo M. Ciiirne 

(ilORf.E S. COUNTS 

Ei.Mi r Davis 
Margaret De Silver 
William J. Donovan 
JoiiN Dos Passos 
Chris loi'H LR Emmet 
H. William Fitelso.x 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
John Haynes FIolmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kili'airigk 
Nelson P. Mead 
Alimionse B. Millir 
Robert Moni(;omerv 
Rein HOLD Niebuiir 
Victor Reuthir 
Lessing J. Rosenvnald 
Arthur Schli:sln(;ir, Jr. 
L M. Scoti 
David Shlr 
Upton Sinclair 
(iioRGE Skouras 

SlIRLING D. Sl'LRO 

Sheba Strunskv 
I .üuis Stulberc; 

Mo N ROE S W EEl LA N D 

I ELFORD Taylor 

DOROTHY FlIOMl'SON 
SUMNER WeLLES 

Maithew VV'oll 
Charles S. /immer vi an 



January 10, 1952 



Ainerican Institute of Modern Langua^^e 
209 West U8th St. 
New York 19, New York 



s 



Gent lernen: 



Please find enclosed check in the amount of 



$3'U.OO from the International Rescue Coiiimittee 



m pay- 



nent of your bill of recent date covering t^jition from 
Dec. 5 through Dec. 26th, Evenin,^ Course, Ukrainian 
group. 



Sincerely yours. 



CJ^a^^^z^^^^ -^^ 



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Charles Sternberg 






Enc. 



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Contributiona deductible from taxable income. 
Proßrams and Hiuncial »tatcnietits filed witli tlic Adviaory Cornmittee on Voluntar^' Foreign Aid of the Department of State 



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NTERNATIONAL IKESCUE V^OMMITTEE 



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INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. Hollin csvvoRTH Wood 
Chairjtian 

David F. Seiferheld 
Treasurer 

David Martin 
Executive Direcior 

Abram G. Becker 

Associate 
Executive Director 

Arthur M. Loeb 

Legal Coiinsel 

National Committee 

LuiGi Antonim 
ROCJER Baldwin 
Ingrid Bergman 
A. A. Berle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry S. Canby 
James B. Carey 
William J. Casey 
Stuart Chase 
Leo M. Cherne 
George S. Counts 
Elmer Davis 
Margaret De Silver 
William J. Donovan 
John Dos Passos 
Christoi'her Emmet 
H. William Fitelson 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
John Haynes Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kilpatrick 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Robert Montgomery 
Rein HOLD Niebuhr 
Victor Reuther 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
L M. Scott 
David Sher 
Upton Sinclair 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
Telford Taylor 
Dorothv Thompson 

SUMNER WeLLES 

Matthew Woll 
Charles S. Zimmerman 



December 21, 195l 



American Institute of Modern Languages 
209 VJest U6th Street 
New York 19, New York 

Gentleman: 

Please find enclosed the following checks from the 
International Rescue Committee: 

Ck.j^ I21UI4, covering your bill Dec. llth, 

for advanced group, evening 
courses, Nov 3 - Dec 1 $172.00,/ 

Ck.# 12lli5, covering your bill Dec. llth, 

for the ükrainian group, 
evening course, Nov 7 - Dec k $177. 00 w 

Ck.# 12lii2, covering your bill Nov 29, 

for morning intensive course, 

Nov 7 - Dec h $8o5.00 .y 



Sincerely yours, 



Enc. 



Qiarles üternberg 

lürector 

Gase Department 



Contributiofu dcductible from taxablc income. 
PrograuM and financial statcmcnU filcd with the Advitory Committee on Voluntary Foreign Aid of the Depflrtment cf State 



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490 



International I^escue Committee 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19. N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. HOLLINGSWORIII WooD 

Chairman 

David F. Skiifriii id 
Treusurer 

David Martin 

Executive Director 

Abram G. Bfcki r 
Associate 
Executive Director 

Arthur M. Lof» 
Legal Counsel 

National Committee 

Luici Antonini 

Roger Baldwin 

Ingrid Bfrgman 

A. A. Bkrlk, Jr. 

Paul F. Brissenden 

Joseph Buttincer 

He.nrv S. Canbv 

James B. Carey 

William J. Casey 

Stuart Chase 

Leo M. Chkrne 

CiEOR(;K S. Counts 

Elmer Davis 

Margaret De Silvfr 

William J. Donovan 

John Dos Passos 

Chris lopHER Emmet 

H. William Fitelso^« 

Lewis Gannett 
James G. Heller 
John Haynes Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kilpatrick 
Nelson P. Mfad 
Ali'honse B. Miller 
Robert Moni gom er v 
Reinhold Niebuhr 
Victor Reuthfr 
Lessing J. Rosfnm ald 
Arthur Sch lesin (; fr, Jr. 
L M. Scon 
David Shfr 
Upton Sinclair 
George Skouras 
Sterling D. Spfro 
Sh eba Sfrunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
Telford Taylor 
DüRoTHY Thompson 
Sumner Welles 
Matthew Woll 
Charles S. /immerman 



November 30, 1951 



American Institute of Modern Lan^^uaf^es 
209 West Wth Street 
New York, New York 

Gentlemen: 

Please find enclosed check in the amoiint of $51;I|.00 
from the International Rescue Coinmittee in payment of your 
bill of November 6 covering Intensive English Courses from 
October 9 to November 6 inclusive, 

Your bill also mentioned the case of Kir, Horodecki. 
However, since we imderstand that Ix. Horodecki attended 
classes only a couple of times, we beljeve payment for him 
should be pro-rated. Therefore he is not included in this 
check. 

Mr. Sternberg also requested me to inform you that 
our Administrative Committee did not approve the increase 
of the fee from $36.00 to $U0.00 for each case, It was their 
feeling that the fact that IRC is now providing the bulk of 
the students of the Institute entitles us to the same treat- 
ment other a^encies have received. I hope this decision 
will not affect our excellent Cooperation, 

Sincerely yours, 




Alice 2olomon 
Case Department 



AS:pg 



400 



, Contributiom deductible from taxab/e incomc. 

Progr,„,» a.Hl HaancI «..emc,,. filed .i.h .h. Advi«,ry Ccnnü,«. o„ Vo!„„>ary Forcen Aid o( .h. Dep,„m.„, of S.a.. 



;ctobor y.), .195I 



62 eat Ij^th Str^€t 
New lork IQ, N.Y. 



In : ilttep 



A 1 1 ^ n t . 1 o \ \ i >; 1 fl ?^ Ali c g . >o 1 on , 11 



Pultion for .^mrllsh venlr./T Oour5?Q 



Advo.ncGd p:roup 

October h - TiOv<^ "ber 1 Incl. • 



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6 SGt.^ of bookfl 



S 20.00 



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Oktober 29, 1951 



International Hoscue 
62 /est ix^th wStr^ct 
Ngv/ Yor'^r i9, ?UY. 



Com-nltt^Q, Ine 



Atte:^tlon: '^i^^^"^ Alioe ""'olo-'on 



Tuition for L'nfrlish i.Vönlng Goursa 
Ukranlan proup 

Oc tober 10 - U'ove iber 6 Inol« 






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NTBRNATIONAL IKl^SCUJS \^OMMITTEE 



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INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. HOLLINGSWORTH WoOD 

Chairma?i 

David F. Sfifermi in 
Treasurer 

David Martin 

Executive Direclor 

Abram G. Becker 

Associate 
Executive Director 

Arthur M. Loeb 
Legal Counscl 

National Committee 

LuiGi Antonini 
Ror.ER Baldwin 
Ingrid Bi;R(iMAN 
A. A. Bf.ri.f, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry S. Canby 
James B. Carey 
William J. Casey 
Stuart Chase 
Leo M. Chirne 
George S. Counts 
Elmiji Davis 
Margaret DeSilver 
William J. Donovan 
John Dos Passos 

ClIRISlOPHER Em MET 

H. William Fitelson 
Lewis Ganneit 
James G. Heller 
John Haynes Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kilpatrick 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Robert Montgomery 
Rein HOLD Niebuhr 
V^icTOR Rfuther 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
L M. Scott 
David Shf-R 
Upton Sinclair 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Sfrunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
Tflford Taylor 
DoROTHY Thompson 

SUMNER WELLES 

Matthew Woll 
Charles S. Zimmerman 



Nov 15, 1951 



American Institute of Modern Languages 
209 West U8th St. 
New York 19, N.Y. 

Gentlemen: 

Please find enclosed check in the 
amount of $162.00 covering your bill of October 29 
for tuition for Engliäi Evening Course, Ukrainian 
group, October lO-November 6, incl. 



Enc» 



Sincerely yours. 



Charles Sternberg 

Director 

Gase Department 



Contributiona dcciuctible from taxable income. 
Programs and financial Statement« filed with the Advisory Commhtce on Vohititary Forergn Aid o( tbe Department of State 



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NTERNATIONAL 1S.ESCUE 

INCORPORATED 



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OMMITTEE 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. HOLLINGSWORTH AV'OOD 

Chairman 

David F. Si:iFi.Riiri.D 
Treasiirer 

David Martin 

Executive Director 

AliRAM G. ßlCKl.R 

Associate 
Executive Director 

Arihur M. Loi:n 
Legal Counsel 

National Comtriittee 

Luid Antonini 
Roger Baldwin 
Ingrid Bkr(;man 
A. A. Bfrlk, Jr. 
Paul F. Brisskndln 
JosKi'ii Buttinger 
HiNRV S. Canby 
James B. Carey 
William J. Casev 
S IL' ART Chase 
Leo M. Chirne 
George S. Counts 
Elmkr Davis 
Margaret De Silver 
William J. Donovan 
John Dos Passos 
Chrisiopher Emmet 
H. William Fitelson 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
John Haynes Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kilpatrick 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Robert Montgomerv 
Rein hold Niebuhr 
Victor Reutihr 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
L M. Scott 
David Shiä 
Ui»ton Sinclair 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
Telford Taylor 
DoROTHY Thompson 
Sumner Welles 
Matthew Woll 
Charles S. Zimmerman 



Oc tober l8^ 195l 



American Institute of Modern Languages 

209 West UBth Street 

New York 1?, New Yorl: ,|_^ 



■ Qew <! >lciiig! 



Please find enclosed check in the amount of 
$630,25 from cur Cornmittee in payment of your recent bill 
covering the following items: 



Ukrainian ii^vening group, 
Sept. 10 - Oct. 8^ Inc. 



U62 . 00 



Morning Intensive to Oct. 8, ine. 360,00 



Additional pro-rata 
Books^ etc. 



82.00 
26.25 



Sincerely yo^irs^ 



^ Alice öolomon 



Gase Department 



Enc. 




^' 



(TV 




Contributions dedtictible from taxable income. 
Pfogrnms and f.nnncial Statements filed witli the Advisory Cornmittee on Voluntnry Foreign Aid of the Department of Stat« 



49c 



I 



NTERNATIONAL JS.ESCUE 

INCORPORATED 



R 



c 



OMMITTEE 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. IIOLLINGSWORIH AVOOD 

Chairtnan 

David F. Skifkriif.i.d 
Treasurer 

David Martin 

Executive Director 

Abram G. BicKiii 
Assuciate 
Executive Director 

Arthur M. Loi:b 
Legal Counsel 

National Committee 

LuiGi Antonini 
Ror.FR Baldwin 
Ingrid Bi:r(;man 
A. A. Biri.k, Jr. 
Paul F. Brisskndln 
Josr.i'ii Buttin GER 
Hi:nrv S. Canby 
Jamks B. Carey 
William J. Casev 
Stuart Chase 
Leo M. Chi rne 
George S. Counts 
Elmkr Davis 
Margaret De Silver 
William J. Donovan 
John Dos Passos 

ChRISIOPHER Em MET 

H. William Fitelson 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
John Haynes Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kili'aitiick 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Robert Montgomerv 
Reiniiold Niebuhr 
Victor Reuihfr 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schli:sin(.er, Jr. 
L M. Sc.oit 
David Suik 
Upton Sinclair 
George Skouras 
Sterling D. Spero 
SiiEBA Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
Telford Taylor 
DoROTiiY Thompson 
Sumner Welles 
Mahiiew Woll 
Charles S. Zimmerman 



öctober l8^ 195l 



Anierican Institute of Modern Languages 

209 West liBth Street 

New York 19, New York ^ ^ 

Flexase find enclosed check i.n the amount of 
$630,25 from our Coinrnittee in payrrient of yoiir recent bill 
covering tlie following iterns: 



Ukrainian ii^vening group, 
Sept. 10 - Oct. 8, Inc. 



$162 . 00 



Morninp; Intensive to Oct. 8, ine. 36O.OO 



Additional pro-rata 
Books, etc. 



82.00 
26. ?5 



Sincerely yoijrs, 






Alice oolomon 
Gase Department 



Enc. 




"I' 



(TV 




4»& 



Contributions dediictible from taxable incotne. 
Programs and financial statemeut« filed witli the Advisory Coninnttce on Voluntary Foreign Aid of thc Department of Stat^ 



// 



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// 



International I^escue Committee 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET. NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. HOLLINOSWORTII WoOD 

Chairman 

David F. Seiferiielo 
Treasurer 

David Martin 
Executive Director 

Abram G. Becker 

Associate 
Executive Director 

Arthur M. Loeu 

Legal Counsel 



National Committee 

LiJi(;i Antonini 
RoMR Bai.dwin 
Ingrid HrR(;MAN 
A. A. Hkrle, Jr. 
Paul F. Brissenden 

JOSKIMI HuniNGER 

Henry S. Canhy 
Jamis B. Carey 
William J. Casev 
Stuart Ciiasr 
Leo M. Ciierne 
George S. Counts 
Elmer Davis 
Margare i DeSilver 
William J. Donovan 
JoiiN Dos Passos 
H. William Fitelson 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
JoiiN Haynes Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kilpatrick 
Nelson P. Mfad 
Alphonse B. Miller 
Robert Montgomerv 
Reiniiold Niebuiir 

Victor Reutiier 

Leasing J. Rosenwald 

Arthur ScnLF:siNGF.R, Jr. 

L M. Scott 

David Sher 

Upton Sinclair 

Sterling D. Spero 

Smeba Strunsky 

Louis Stulberg 

Monroe Swfetland 

Dorothy Thompson 

Sumner Welles 

Matthew Woll 

Charles S. Zimmerman 



October 1, 19^1 



lir. and ivirs. Adolf i^ Leschnj.t2er 
American Institute of Modern Lanpniac-es 
209 West [i8th Street ^' " 

Nev/ York 19, New York 

Dear Ifr. and Mrs. Le Schnitzer: 

The follovving people have been notified 
""5 iL^'^'^''^ English classes opening on October h 
at 7:00 p.m. at 209 West hSth Street, fifth floor: 

ViT. Helmut Jacoby 
Mr. vTilliam Neumann 

lir. Vladimir Niksa 
Llr. 'William P. Juhacz 

They have also been given cards of introduction. We 
wi.l be sending more people I know, but so far do not 
nave the nanies. 

+V. ^w ^ I shall anpreciate jour letting ne know when 
the third class will meet. 



Sincerely yours. 




Alice Soloraon 
Gase Department 



; ObGöUL-öiA 



AS:ph 



Contribudon« deductible from taxable iocomc. 
Program« and finandaJ ttatemcota filed with the Advisory Committc« on Voluntary Foreign Aid o? th« Dcparamm of Stat« 



4*Q 



International I^escue Committee 



INGO 



P O R A T E D 



62 WEST 45th STREET. NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address; INTERESCUE 



L. HOLLINGSWORTII WoOD 

Cfiairtnan 

David F. Seiferiield 
Treasurer 

David Mariin 

Executive Director 

Abram G. Uecker 

Assüciate 
Executive Director 

Arthur M. Loeu 
Legal Counsel 

National Committee 

LiJiGi Antonini 

Rom R Ualdwin 

Ingrid Uergman 

A. A. Hkrlf, Jr. 

Paul F. Rrissenden 

Joseph Uuitincer 

Henry S. Canuy 

Jamis B. Carey 

William J. Casey 

Stuart Chase 

Leo M. Chkrne 

George S. Counts 

Elmer Davis 

Margaret DeSilver 

William J. Don o van 

John Dos Passos 

H. William Fitelson 

Lewis Gannett 

Jamf^ G. Heller 

John Haynes Holmes 

Alvin Johnson 

A. E. JoLis 

William H. Kili'aithck 

Nelson P. Mfad 

Alphonse B. Miller 

Robert Montgomery 
Reinhold Niehuiir 
Victor Reuther 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlp:singer, Jr. 
L M. Scott 
David Sher 
Upton Sinclair 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Swfftland 
Dorothy Thompson 

SUMNER WeLLES 

Matthew Woll 
Charles S. Zimmerman 



October 1, I951 



Mr. and ivlrs. Adolf i^ Leschnj.t2er 
American Institute of Modern Lanp-uac^es 
209 West [:8th Street ^' " 

Nev7 York I9, Ifew York 

Dear ¥ir. and Hrs. Leschnitzer: 

The rollovving people have been notified 
"": i'^^^^^^^^ English classes opening on October h 
at 7:00 p.m. at 209 West itSth Street, fifth floor- 

Mr. Helmut Jacoby 
llr. William Neumann 

llr. Vladimir Niksa 
Ivlr. William P. Juhacz 

They have also been given cards of introduction. We 
wi.l be sending more people I know, but so far do not 
have the names. 

thp -^h.• H \^^''^^^ ,^i;P^^^^^^e yomr letting ne know when 
the third class will meet. 



Sincerely jrours. 




Alice Solomon 
Gase Department 



; 0&&UU91A 



AS:ph 



4*Q 



Contribudon« deducdbie from taxable incotne. 
Progrnm« and finatidaJ «tatemÄDt« fiied with th« Advisory Committc« on Voluntary Foreign Aid o! th« Dtpartmant of State 



TCLCPHONE 
CIRCLE ^^-4662 



SEP 



,^ 



American Institute df Modern Languages 



2D9 WEST 4BTH STREET 

(NSAR aiXTH AVENUE) 

NEW YORK IS, N. Y. 



September 2l[., I95I 



^f 



Mr. Charleo Sternberg 
% Intsrnation??.! Resciie 
62 -Vesb Ji5th Street 
Nev/ York I9, 1%Y. 



oinm i 1 1 e e , Inc. 



De ar Mr. Sternberg • 

I a.iTi enc'Xosln.p; ;^our check IT0.II267 for 
£70.50 v/hlch has not been slgned. Kindly return It 
to US at j.^our earliest convenlence . 

Slncerely yours, 



Enclosure 
APL : nib 




Adolf 




Leschnitzer 




U 



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U- i/' , 



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I 









Onto^ipr i>0, 1951 



r?"! 



VQ '.'HO! IT 






5^6 We8t 112 3tr€Gt, New '^02:»k: 31ty is a stu^^önt in 
our Institute, 

Vcry tiraly yours. 



(M. E, liOr.chnltr.Gr) 



MSLJ JTTi 



"jotoho- 5, 1951 



International Rgaoue 
62 est )|5th Street 



Oo-tmlttoe , Inc. 



Attv^vtlon: MI3.? A lice dolomo n 



Tultlon for 'vllnh ->Gnlnr: Gource 

ITkranl rn group 

Set). 10 - Oot.Sth inol. 



l'l62,oo 



r 



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S(^pl-.eTiib^r 2l|, I95I 



Mr» Gharlf^o 3ternberg 
% International iiesoue 
62 /.'est '' 5th Streöt 
Ngw York 19, N.Y* 



Com-^lttöe , Ino • 



Dear i'.ir* Sternberg: 

I i\ encjoalng , our cheok K0.II267 for 
t'JO.^O which has not bt?Gn signed« Klndly retux^n It 
to WS st youi» earli<?st conv^nlöncc? • 



■ ( 



Slnc(3r8ly youra. 



Snclosure 
AFL:mb 



Adolf >\ liöschnltssr 



International I^escue Committee 



/ 



INCORPORATED 



V 



62 WEST 45th STREBT, NEW YORK 19. N. Y. • MUrray Hül 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



^ 



L. HoLUN(;swoRTii Wood 

Chairman 

David F. Srifkkiield 
Treasurer 

David Martin 
Executive Director 

AnRAM G. Becker 

Associate 
Executive Director 

Arthur M. Loeii 
Legal Counsel 



National Committee 

LiJici Antonini 
Ror.ER Ualdwin 
Ingrid Bi:r(;man 
A. A. BrRLE, Jr. 
J'aul f. Brissenden 
Josi rii Buitin(;er 
Henry S. Camiv 
James B. Carey 
William J. Casey 
Stuart Chase 
Leo M. Cherne 
George S. Count» 
Elmer Davis 
Margaret De Silver 
William J. Donovan 
John Dos Passos 
H. William Fiteijon 
Lewis GANNErr 
Jamf^ G. Heller 
John Haynf^ Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JOLis 

William H. Kilpathick 
Nelson P. Mead 
Alphonse B. Miller 
Robert Montgomery 
Reinhoij) Nieduiir ' 
Victor Reuther 
Lessing J. Rosen wald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
I. M. Scott 
David Sher 
Upton Sinclair 
Sterling D. Si'Ero 
Sfieba Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
DoROTHY Thompson 
Sumner Welles 
Matthew Woll 
Charles S. Zimmerman 



September 20, 195l 



American Institute of Modern ^anguages 
290 West UPth St. 
New York 19, New York 

Gentlemen: 

Please find enclosed two checks from the Inter- 
national Rescue Committee covering your bills as follows: 



I 



Your bin of Sept 7, 19^1 



$70.50 



Your bin of Sept 10,19^1 273.50 



Sincerely yours, 



l/L^ — v/^ 




Enc. 



Charles Sternberg 
ßirector 
Case Department 



Contributiotu deductible from taxable incom«. 
Prograin« and fimndAi «tatcmentj fil«d with the Advijory CJommittec on Voluntary Foreign Aid o5 che Daportmem of State 



4»0 







Söpteiiiber I9, I951 



International Resouo Corandttce^ 
62 Vest 1^5 th Street 
KfW Xork 19, N.Y. 



Inc. 



Attention: Miss Alice Salomon 



Oentlemen: 



Tills ia to conflrm our dlscus.-^lon of today. 

You ore Interested In havlng another 
SnA-llsh CO Urse established by us, We were planning 
to have the coiirso organized along ths same llnes 
we have followed In the Wcranlan evening groiipl 
TIxroG mcetings per week; tv/o evenlngs 7 to 9 p^in« 
and Snturday morning 11 a.in# to 1 p*in. 
lilglit stud^nts tultlon fee aniountlng to »B162 for four 
wflGks^ iou are entltled to realster four addltlonal 
students free of Charge* 

Tlie coursG is to start on iednesday, 
Oc tober 5i*d, preferably sooner* 

We are ready to onter Into thls agreement 
wlth you* We would appreolate it if you v;o\ad send us 
Word at your earllost oonvenlence as to whethnr your 
oorrjinittQe consents# 

Slnoerely yoiirs. 



AFLixnb 



Adolf P. Lg Schnitzer 



During August and SeptAmbAft 
Olrola 7>t^J.7^ 



September 10, I951 



International Roscus 
62 V/est I|.5th Street 
New York I9, II. Y. 



Co:nnltt<39, Ine, 



Attention» Mr. Charles S ternbcrg 



Tuitlon for Dr. Krüger, Mrs.Tarsoly, , 
Mr.Hadsinskjri, Dr. Kamcny, Mr.Lica, 
Mra.Lica 

until September lOth incl. 



$2l6«oo 



Pro rata tultion for Mr. Melanders 
and Dr. Szekely until Sept. lOth incl. 



ß I|.!3. 00 



5 sets of books 



t 12.50 



B275,50 



ihirlng August and September » 






September 7, I95I 



International Rencue Cormnltteej 
62 V/est l|5th Street ^ 
New York I9, N^Y. 



Inc# 



Attention* Mr« Charles Sternberg 



Tultlon for addltlonal Tuesday sesslons 
of English Evenlng Course (Pirst month) 



Sli.0^50 



12 sets of books for Evenlng Course 



S50.00 

$70,50 



GIrcie 7--S]i7o 



Anfrnst ?.7, 1951 



Int or national Köocug 
62 '/est l45th Street 



Ooriv :lttGe, InCt 



Nöw iork 



10 



iltY. 



öentlemenJ 



Atten t ion: Mr» Lewis a» P ose 



I ref pr to our phon^ dlacussion of 
today. 

Th€ second I| weeks of our En^^^llsli 
Intensive Onuvse ntarted on Aioßiist llj-th* Ton 
enrolAed slx students for li weeks and agreed to 
pay the tulti.on feö amonntinp; to S2l6,oo v;lth .^l^l l^ Xäx^ 
thf-^ quallf ication-to enroll tv;o r.iore ofcudcnte i ^aL^U J 
free of Charge • ^ • ^^^f rCtd^ 

On September lOth you v;ill reoelve 
a ctateiiient concernin^; & f cw more etudo.its 
rej^l^^tered for the current four v/eek3 in addition 
to t!:ie eiglit students (6-^2) iientioned above • 

We Y.'oiild approoiate it If you let us 
knoT7 at your earliest convenienoe liow many 
studonts you plan to register for the next pcriod 
of four vrc^eks beginning on September 11 th, 

Sinoerely yoLirs, 

Adolf Pt Le Schnitzer 
APL:!T:b 



Pur Irr Jul^ and AufTusj ^ : 



Aujust 20, 19 [3 



International Rasoue Goinmitt'ae 
62 est li^tti Sbrcat 
New York I9, N,Y. 



Attention: ^>r« L g v-jp a. Coscr 



Tvdtlon for Mr# Wincarskl and Dr. Neimian 
until August IJth incl. 



Saj.iji) 



AllERICAN 



INSTITUTE OP MODERN LANQUAOES 

209 West l|ßth Street 
Hew York I9, N.Y. 



International Reseue Oommlttee, 

62 V/est I|.5th Streot 
Nev/ -iiork IQ, N,Y. 



Inc. 



Atjg:ust 2, 1951 



Attention Lly. Lawls A. Cog gr 



18 books, $1#25 «ach 

(Dr. and Mrs. Bmyity iMwrtvml 
one set of boo:^s onlj) 



»22.50 



Tultlcn for Dr. P. Polak 



»p6.oo 



•«-«MMBi 



$58.50 



xxxxxxxxxxx 



rcle 7-1 



Aiigunt 8, 1951 



International Rescuo 
o2 West l{.5th Street 
New York I9, K,Y, 



öoinmlttGQ, Ino« 



AM.Q_ntlon: Ut. C/nn^lnn Stornbci^i 



Oentlenen: 



yesterday. 



Thla Is to Gonflnn our dlscusslon of 



iivenlng Oourse, iiondry and Wednesday 7 to 9 P.I.;. 

^o nmr ^-v« .. - «.^^^ ^nrolled elght atudents and agreed 
aual?fi^^ ^Ji""? ''** ariountlng to SIO8.00 v/lth the 
r^« ^ !*^^2'' i^^* y^''' "'^'^ entitlGd to enroll four 
moTQ atudcnts free of charga for the sane perlod. 

ATigust 13th. ^' °"^^'' ^''' "*"'* °^ *'^^^^y' 

Älnoarely yours. 



Adolf P, Lesohnltzer 



APL:mb 



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I 



NTERNATIONAl IS^ßSCUE 

INCOlfPORAT 



R 



C 



OMMITTEE 



62 WEST 45th STREBT, NEW YORK 19, N. Y. • MUrtay HiU 2^72 • Cable AMttsa: INTBRESCUE 



L. HOLLINCSWORTH WoOD 

Chairman 

David F. Seiferheld 
Treoiurer 

David Mariin 

Executive Director 

Abram G. Becrer 

A SSO etat e 
Executive Director 

Arthur M. Loeb 

Legal Counsel 



j\anonal Commutee 

Luici Antonini 
Roger Baldwin 
Ingrid Bergman 
A. A. Bfri.e, Jr. 
Paul F. Brissenden 
josiph buttincir 
Henry S. Canby 
James B. Carey 
Wiluam J. Casey 
Stuart Cmase 
Leo M. Cherne 
George S. Counts 
Elmer Davis 
Margaret De Silver 
Wiluam J. Donovan 
John Dos Passos 
H. William Fitelson 
Lewis Gannett 
James G. Hili 
John Havnes Holmf,s 
Alvin Joi!\'?;on 
A. E. JoL..^ 

William H. Kilpatrick 
Nelson P. Mead 
Alfhonse B. Miller 

ROBfJ^T MoNT- :^Y 

Reiniioij) Niebuhr 
Victor Reuther 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
I. M. Scott 
David Sher 
Upton Sinclair 
Sterung D. Spero 
Sheba Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
Dorothv Thompson 
Sumner Welles 
Matthew Woll 
Charles E. Zimmerman 



July 26,19$1 



American Institute of Modern Languages 
209 W. USth Street 
New York 19,N.Y» 

Gentlemen: Re: Ir Bill for ^2l6»00 

Enclosed please find our check in payment of 

your bill of July llth,19^1 covering a course of English 

lessons for the followingt 

Mate, Molade tzky, Dr. and Mrs« Ernyey, Dr* Fratrits, 

Antipev,Dr# Roka, Rudolf, and Dr Karter • 



enc: 



Sincerely yours. 



Irma Kadmon 



Prosraou ttnd hrnnda] 



Contributum« dcductibl« Irom caxabk iaoottm, 
«tatcmtnti fil«d with cbc Advi«xy Committt« on Voluntary Foreign Aid of th* DcpcrtOMtit of Stat« 



4*o 



During J 




Jiay 11, 1951 



62 West l;5th Stroet 
Itew York 19, li.y. 



Ino 



Attention! Kr« La wia a. Co^ gr 



Oentlemeni 



Tills is to conflnn our dlsousslon of 
yesterday, 

Our regulär Bn,»lish Intensive Coursa 
lasts 8 weeks, You onrolled slx stvdents for 
I|. wecka and a^reeni to psy the tultJ.on feeo 
amountlng to 8216. 00 with the qualif ioation that 
you arc entltled to cnroll two or l-.hree moro 
students free of Charge for the sarie perlod. 

We are f?:lad to accept the cnrollment 
and would appreciate your letting ua know at 
your earllest convenience how many of the 
students are plfenninp to attend for the regulär 
perlod of eight weeks, 

The rtourso v/ill start as soon as 
possible , Tönorrow I will give you a ring about 
the exact starting date . 

SlncGrely yoiirs, 



APLimb 



Adolf ?• Lo schnitze p 





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l***- 




INTERNATIONAL RESCUE COMMTTTEE 

62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. 



Date 3e:^teniber 10 



Memo To: Dr. -^eschnltser 



From: 



C3 



Ra: 



Mrs. Esther Vanios 



l.rs. Vairios is tc enter the nev: course. 

Knglish calsses, 

Room 600 

7 E. loth fjtreet 

Tuesday, 9:30 in the norning. 




40O 



INTERNATIONAL RESCUE COMMITTEE 

62'WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. 



^-■ 



50 



Memo To: 
From: 



^..r. Le Schnitzer 
English clesses 
Room 600 
1 .3. 15th Street 



Date 3epter..ber 4, 1951 



Re: 



Mr. Hich:.rd H<:.velsky 



Dear -..^r. Leschnitzer: 

Lr, Hcve sky is a üzech student whc nust report on or around 
September 16 to his University. 

In the iTieantiiie v/e wouid liice to glve hin c^chtnce to brach up on 
his English. 



Ilov^'ever, he Cün stay only two v/oeks, 
lOr tv;o veeks only there is no ppint 
not proy for inore than tv;o weeks. 



und unless you can accept him 
in his be^^inning* »le v;ould 



/] 




40O 



INTERNATIONAL RESCUE COMMITTEE 

62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. 



Dorte 



September 10 



MemoTo: -^^ ^ Leschnitser 



From: 



GS 



Ra: 



Koroöeckyj, Wolodyiair 
Ho r od e c k y j , 3 wi 1 1 an a 



Two more puplls for the nev; classj 



Koon 600 



7 E. 15th Street 



^:? 







(V // 7 r. 



V 



Tuesday, 9:50 in the riorning. 



40O 



INTERNATIONAL RESCUE COMMITTEE 

62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. 



Memo To: 



From: 



Dr. -^eschnitzer 



03 



Date '^eptüaber 10, 1951 



Re: 



V^tdinir Djury 



Vs 



New Student for coyrse beginnin- fuesday; 



ji^-M^. M^ 



Hoon 600 

7 E. 15 th Street 



9;ö0_in the morninf;-. 




490 



I 



NTERNATIONAL IS.ESCUE 

INCORPORATED 



R 



C 



OMMITTEE 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCXJE 



L. HoLLiN(;swoRTii Wood 

Chairman 

David F. Seifkriirld 
Treasurer 

David Martin 

Executixfe Director 

Abram G. Becker 

Associate 
Executix^e Director 

Arthur M. Loeu 
Legal Connsel 



National Couimiltee 

LiJi(;i Antonini 
Ro(.i R Baldwin 
Ingrid Bfrcman 

A. A. BiRLE, Jr. 

I*AiJL r. Brissenden 
JOSIIMI BuniNCER 
Henry S. Canuv 
' Jamfü B. Carey 
William J. Casey 
Stuart Ciiase 
Leo M. Ciierne 
Gfor<;e S. Couni^ 
Elmer Davis 
Margaret De Silver 
William J. Donovan 
John Dos Passos 
H. William Fitei^on 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
John Haynfj Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JOLis 

William H. Kilpatrick 
Nelson P. Mead 
Ali»honse B. Miller 
Robert Montgomery 
Rein HOLD Niebuiir 
Victor Reu hier 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
I. M. Scott 
David Sher 
Upton Sinclair 
Sterling D. Spero 
Siieba Sfrunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweetland 
Dorothy Thompson 
Sumner Wellfs 
Matthew Woll 
Charles S. Zimmerman 



August 30, 1951 



American Institute of Modern Languages 
209 West U8th St. 
New York 19, New York 

GentlofTien: 

Please find enclosed our check in the amount of 

$10P,00 in payment of tuition fee as outlined in your 

letter of August 8, 19^1, for Evening Course. 



Sincerely yours. 





Charles Sternberg 

Director 

Gase Department 



Enc. 



Contributioru deductible {rom taxable income. 
Programs and financial statemcntj fiied witb the Advisory Committe« on Voluntary Foreign Aid o! th« Daportmuit of Stat« 



4»Q. 



I 



NTERNATIONÄL JS.ESCUE 

INCORPORATED 



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OMMITTEE 



62 WEST 45th STREBT, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCXJE 



L. HOLLINCSWORTII WoOD 

Chairman 

David F. Siciffriield 

Treasurer 

David Martin 
Executive Director 

AnRAM G. Becker 

Associate 
Executive Director 

Arthur M. Loeu 
Legal Counsel 



National Committee 

LiJicji Antonini 
R(k;ir Baldwin 
In(.rid Bi:r(;man 

A. A. BiRLE, Jr. 

Paul V. Brissenden 
JosF.iMi BurnN(;ER 
Henry S. Canuv 
James B. Carey 
William J. Casey 
Stuart Chase 
Leo M. Cherne 
George S. Counts 
Elmer Davis 
Margaret De Silvfji 
William J. Donovan 
John Dos Tassos 
H. William Fitei^son 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
John HaynI':s Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kili'AI-rick 
Nelson P. Mead 
Ammionse B. Miller 
Robert Montcomery 
Reinhold Niebuhr 
Victor Reuther 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
L M. Scott 
David Sher 
Upton Sinclair 
Sterling D. Si'f.ro 
Sheba Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweeti.and 
Dorothy Thompson 

SUMNER WeLLES 

Matthew Woll 
Chari.es S. Zimmerman 



August 30, 1951 



American Institute of Modern Languages 
209 West U&th Street 
New ^ork 19, New York 

Gentlenen: 

Please find attached check in the ainount of 
%23>.hO from the International Rescue Committee in 
payment of tuition for Mr. ^incerski and Dr. Neuman 
for July and August. ^ / i^ ts^p^v^^^-^, j 



Sincerely yours, 



V 




Enc, 



Charles Sternberg 

Director 

Gase Department 



Contributionj deductiblc from taxablc income. 
Program« and fimmcial ttatem«nu filed with the Adviaory Committee on Voluntary Foreign Aid o? ih« DeparttMnt of State 



49C 



International I^escue Committee 



INGO 



P O R A T E D 



62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. HOLUNGSWORTII WoOD 

Chairman 

David F. Seiferiield 
Treasurer 

David Martin 
Executive Director 

AnRAM G. Becker 

Associate 
Executive Director 

Arthur M. Loeu 
Legal Counsel 



National Comtnittee 

Luid Antonini 
Ro(;r.R ßAi.DWiN 
Ingrid üer(.man 
A. A. Rerle, Jr. 
J*A(;i. F. Brissendkn 
JosKi'ii liuniN(;icR 
Henry S. Canhy 
Jamiü B. Carey 
William J. Casey 
Stuart Ciiasb 
Leo M. Ciiernr 
Geor(;e S. Counts 
Elmer Davis 
Margaret De Silver 
William J. Donovan 
JoiiN Dos Passos 
H. William Fitei^son 
Lewis Ganneit 
Jamf^ G. Heller 
JoiiN Haynfj Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JoLis 

William H. Kili'AI-rick 
Nei^on P. Mead 
ALriiONSE l\. Miller 
Robert Monicomery 
Reinhold NiEnuiiR 
VicioR Rfutiier 
Leasing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
I. M. Scott 
David Sher 
Upton Sinclair 
Sterling D. Spero 
Sheha Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Sweftland 
DoROTiiv Thompson 
Sumner Wflles 
Maithew Woll 
Charles S. Zimmfrman 



August 30, 1951 



American Institute of Modern Languages 
209 West Ueth Street 
New York 19, New York 

Gentlemen: 

Please find enclosed our check in the amount of 
122. 50 covering Ifi books at $1.25 each, as per your bill 
of August 2, 1951* 

We are unable to honor the second item appearing on 
this bill: Tuition for Dr. F. Polak - $36.00. We do 
not believe this Charge is in order since Mr. Polak 
entered the course as the replacement of a gentleman who 
left before the first ten days of the course were over, 
and we had reached an understanding with Mr. Leschnitzer 
that we would be permitted to make such changes which 
are contingent on o\ir resettlement Operation. 



Sincerely yours, 

Lewis Coser 
Gase Department 



Enclosure 



Contribiitionj deductible from taxable income. 
Prograins and fifwnciaJ ttatement« filed with the AdvUory Committee on Voluntary Foreign Aid of th« DepartnMnt of State 



4»C 



International I^escue Committee 



INGO 



P O R A T E D 



62 WEST 45th STREBT, NEW YORK 19, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



L. HoLLiN(;swoRTii Wood 

Chairman 

David F. Seiferiikld 
Treasurer 

David Martin 
Executive Director 

Adram G. Becker 

Associate 
Executive Director 

Arthur M. Loeu 
Legal Couusel 



National Cotntnittee 

LuiGi Antonini 
Rck;i;r IUldwin 
Ingrid Bergman 
A. A. Berle, Jr. 
Paui. f. Brissenden 
Joseph B(jniN(;ER 
Henry S. Caniiv 
James B. Carey 
William J. Casey 
Stuart Chase 
Leo M. Chejine 
George S. Counts 
Elmer Davis 
Margaret DeSilver 
William J. Donovan 
John Dos Passos 
H. William Fitei^on 
Lewis Gannett 
James G. Heller 
John Haynfj Holmes 
Alvin Johnson 
A. E. JOLis 

William H. Kili>a'I1iick 
Nelson i\ Mead 
Alphonse B. Miller 
Robert Monigomery 
Rein HOLD Nieuuiir 
Victor Rkuther 
Lessing J. Rosenwald 
Arthur Schlesinger, Jr. 
L M. Scott 
David Sh er 
Upton Sinclair 
Sterling D. Spf.ro 
Sheha Strunsky 
Louis Stulberg 
Monroe Swi-ktland 
Dorothv Thompson 
SuMNFR Wellen 
Matthew Woll 
Charles S. Zimmerman 



August 30, 1951 



American Institute of Mcxiern Languages 
209 West Wth St. 
New York 19, N.Y. 

Gent lernen: 

Please find attached check in the amount of 
$216.00 from the International Rescue Committee in 
payment of tuition for Engliäi Intensive Course starting 
August liith, as outlined in your letter of August 27th. 



Enc. 



Sincerely yours, 

Charles Stemberg 

Director 

Gase Department 



Concributiotu deductible irom taxable incom«. 
Program« and financial statemenu fiied wich the Advüory Committee on Voluntary Foreign Aid of the Department of Stete 



4»Q 



GASE DEPARTMENT — File Memo 

Report or Cable # Date 

Date : 

FROM GASE ^.. 

Rand School of Social Sciences 7 East IgX 15th Street Room 600 6th Floor 

Bvery weekday 9^ 






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GASE DEPARTMENT — RIe Memo 



Report or Cable #, 



Date 



FROM 



Date. 



GASE. 



7 East 15th St. 



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Room 600 
30 



Bvery day from 9 to 1 



6th Floor 



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INTERNATIONAL RESCUE COMMITTEE 

62 WEST 45th STREET, NEW YORK 19, N. Y. 



Memo To: 
From: 



jj^^ August 9, 1951 



Ra: Dr. Kriege r and krs. Tarsoly 



Report to Mr. Le Schnitzer 



American Institute of Modern Lenguages 
Room 600, Rand School, 7 e. 15tli St. 
Tuesday^lO o'clock. 



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Decr? iber 11, I95I 



62 le^t U^th Street 
Kew \'or:c 19 f '"•I« 



^orinitt<?e 



Attention s Miss Alice ■^^olo'^ion 



'i>.iltlo^ for Fnglish Ex'^enlnp; OonffiG 

AdvpncQd p;roup 

* ove ber j> - Deoe^bcr 1 incl • 



Sl62«oo 



I4. oetP of books 



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6172.00 



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Dgog ber l8, I95I 



IntGrnatinnnl RescuQ 
62 iVGSt ii5 StrcGt 
New :.oTk 19 f ?Uy. 



Gomrrittee, Inc. 



OcnhlG'^ön: 



Attention: Mlsr. Mlo«^ :>olo:'iO: 



with refer'^ncf? to :^.our lettep of Novenbor 
^Oth nnd our reoent onlnveraatlon v;e ar;ree -vith jou 
that V. MorodGCky nust be oonsldered as roDlnoed by 
Dr. itroPf . The pi^o rata tultlon for ur. Itroff 
a-nounted to S20, whioh -nst bö'tdeducted fron the 
bin of Novc-^br^r 6th. Voia took off S:?6. Please 
re lit to US Lhe balanoe araountla«:^ to M6. 



Sino G r G ly ;j oura , 



At'L/b 



Adolf .\ Lesohrlt550r 



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International ^bscue Qommittbb 



INCORPORATED 



62 WEST 45th STREET. NEW YORK 36, N. Y. • MUrray Hill 2-4672 • Cable Address: INTERESCUE 



Admiral Richard E. Byrd 

Honorary Chalrmau 

Leo Cherne 

Chairman 

David F. Seiferheld 

Treasurer 

Board of Directors 
A. A. Derle, Jr. 
Paul F. Brissenden 
Joseph Buttinger 
Henry Seidel Candy 
William J. Casev 
William J. Donovan 
Christopher Emmet 
H. William Fitelson 
Samuel Goldwyn 
A. E. JOLis 
JusTus Lawrence 
David H. Marx 
Mrs. Kermit Roosevelt 
David Sher 
George P. Skouras 
General Carl Spaatz 
Sterling D. Spero 
Sheba Strunsky 
Tel FORD Taylor 
MSGR. Bela Varga 
Arthur K. Watson 
L. Hollingsworth Wood 
Admiral Ellis M. Zacharias 
Charles S. Zimmerman 



Abram G. Becker 
Executive Director 



IRON CURTAIN REFUGER CAMPAIGN 
RESETTLEMEMT CAMPAIGN EOR EXILED PROFESSIONALS 



Mftrch 27th, 1953 



Mr* Adolph Leschnitzer 

72-38 -113th Street 

Forest Hills, Long Island, N^Y. 

Dear Mr. Leschnitzer: 

It suddenly^veloped that I am to go to Eurooe, and since it 
never rain^it pows, I am leaving for Berlin this Sunday. 
This means that we will not be able to get together prior to 
my departirre, and I can well imagine that you will probably 
Show up in Berlin before I return to New York. 

If you do, here is our Berlin office address: 

!• R* C* 

3 Emserstr« 

Berlin-Wilmersdorf« 

There is a fair Chance of my being in Berlin off and on durlnp 
the next two months. 



Please give my regards to your wife# 



Sincerely yo^jrs, 

Charles Sternberg, 

Director 

Gase Department 



.168 



Contributions deduaible from taxable i'ncome. 
Programs and financial Statements filcd with che AdvisoryCommirtcc onVoluntary Foreign Aidof the Department of State 



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IV 



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Agreement 



TBOE MACGIC BACKGROUWD OF MODERN 
ANTI-SEMITISM 



Dr. Adolf Lesohnitzer 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, Inc. 

227 West 13th Street • New York 1 1, N. Y. 



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miORANDUM OP AGREEMENT made this fourteenth day of October, 1954 between 
Or. Molf Leaohnitzer. 72-38 113th Street. Forest Hül», New York, herein^ 

SJ*w '! f^ff *° *^*^® Author, and International UniTersitiee Press. Inc.. 
227 West 13 Street. New York 11. New York, hereinafter refel^ed to as the 
FuDlisher» 

WhjfiKEBY it 18 mutually agreed as follows: 

!• The Author horeby graute to the Publisheri 

^n/' J^^^ """"l^ ^t •^^^^«i^« licease to print, publish and seil in the 

B. Second s^ial rights, abridsment. oondensation, seleotion and other 
?riJ P"^J^°«*io^i rights following book publioation of, or to. said work 
m the imole world»^ 

C. The Author agrees to delirer to the Publisher a completed and 
Jjf^R^HitT'^ •" *'!^ °\^^^ manusoript in proper shape for the press. 
such edited »«nusoript. If. after the first edition has been sold, the 

^ ,1^/ t V'^^i ^'^ ^""' * ^ «^"^^«^ ^"^i^ °^« y^^' the rights to 
the said work, herein granted to the Publisher, shall revert to the^thor. 

2. The Publisher shall pay to the Author i 

fir«t*l tcS'l^l^ "^ f^^^^Z^ ?«*: r^) °^ the catlogue price sold for the 
firat 1,000 oopies, rxsing to 10?i (ten per cent) on up, provided that on 

I^llTI"" '"i? '^ »r'.^^SSn*'*« " *^ ^"^^' i« ?he^opSion of the 
!^t«?^^, ' «Discount of 48;« (forty-eight per cent) or more from ?he 
oatalogue retail prioe. the royalty shall be at the regulär r*^e of rmr.lt.. 
baaed on the prioe received. provided further. if the lork i^i^ld fo7f ^ 
lump sum to aiy book olub or literary guild or any «imilar orrani^atlon 

J^rther Sat SOr^f^f^i''' °^ the royalty hereinabove provided, and provided 
Se rILf t« S. K^ ?•"* r""^^ °^ "^^ '^"^ received by the Publisher for 

«^ ..u* ^''/'»y^lty shall be paid to the Author by the Publisher on oonl«« 

th« ^of gi^en away for review. for the purpose o? advertisLrth! Irk 
on Author's copies. on ealesmen's samples. or on oopies oll^esfid^o^' 
sold «t or below oost to agencles. organizations. eto. 

Sösta'^%Jw''ä nfv!^' ^'^ ^^^ ^ f ' Publisher ll.OOO.OO toward produotion 
No^eXrT'mr • "'°° "^°^ ^' *'^ •^^'««"-* •"<* ♦SOO.OO on 

^ Se stateL::^?" *'''*'''' ""^^ ' ''"««'^ ^^^ *^« -°-t of royalty sho^ 
5« Author's alterat ions shall be charged to the Authort 



-2- 



6. The Author shall deliver an index as aoon as possible stfter proflf is 
available f©r the making of »uoh index* If the Author faila to deliver 
the index within the tiioe speoified and in satisfaotory form, the Publisher 
xnay have it made and Charge the expenae to the Author« 

?• The Author shall be entitled to reoeive on publioation, thirty presen- 
tation oopies of the first edition« 

6. The Author guarantees to the Publisher that the said work is in no way 
iwhatever a riolation of any oopyright belonging to any other party and 
that it oontains nothing of a libellous character, and the Author and hie 
legal representatiifes shall and will hold harmless the Publisher froxa all 
suits and all manner of olaims and prooeedings iriiich may be taken on the 
ground that the said work is such violation or oontains anything libellous # 

9. Except where otherwise provided in this agreement, all details as to 
the manner of production, publication and advertisement and the number and 
destination of free copies shall be left to the sei« discretion of the 
Publisher« 

10. At Kay time after the «xpireition of twelve months from the date of the 
ifirst publication of any separate issue of the said work, the Publisher 
shall be entitled to seil the whole or any part of the stock of the »^t jft^ 
issue whioh they may still hold as a remainder or remainders, all oopies 
iof the said issue s61d at or below one-third of the published prioe being 
considered to be sold as remainders j and they shall pay to the Author lOf, 
(ten per cent) of their net receipts from all copies of the said work so 
sold above cost. It is further agreed that suoh 10^ (ten per cent) shall 
be in lieu of other royalty» 

11. It is understiod and agreed that the Copyright shall be taken out in 
the name of the Publisher ?*io is hereby authoriied to take all steps 
required to seoure said Copyright» 

12. This agreement shall be binding upon and inure to the benefit of the 
executors, administrat*rs and assigna of the Author and upon and to the 
sucoessors and assigns of the Publisher, but no assignment, voluntary or 
by Operation by law, shall be binding upon either of the parties hereto 
without the written consent of the other party. 

IN UrafNESS whereof the Author has set his band and seal and the Publisher 
has caused this agreement to be exeouted by his duly authorised officers. 
the day and year first aboTe written, 

INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, INC* 




PRESIMNT 



DR. ADOLF MLBSCHNIT 




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«M*iM>~«i 




SOLD 

TO 



INIERN ATIONAL UNIVERSITIES PRESaia<i( C3/ 7 1 

PUBUSHERS ■ DISTRIBUTORS 
239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK. N.Y. 10003 
PHONE: 674-2021-2-3 , CABLE ADDRESS lUPBOOKS 

J-K-L 



SHIP 
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TERMS NET 



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NUMBER 



AUÜF t LESCHMTZtK 

315 ^EST iOöTH ST 
Nfcw YÜKK NY 10025 



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DATE 



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QUANTITY 



025060 



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ACCOUNT NO. 

31 cOOCö 



SALESMAN 

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TITLE 




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NUMBER 



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DR JÄRlS~1<IkSCH 
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CUST. ORDER 

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LIST PRICE 



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DISC 



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NO UNAUTHORIZED RETURNS 



NO NOi OUR PUBLICATION OP OUlOFPRlNl CANCELLED 

NP NOT YET PUBLISHED Ol ■ OUT OF STOCK INDEFINITELY 

WF ■ OUT OF STOCK WILL FOLLOW 

NO MERCHANDISE ACCEPTABLE FOR RETURN WiTHOUT WRITTEN PERMlSSlQN 
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NET AMOUNT 



• ÜO 

• 00 

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TOTAL 

6.49 



INVOICE 




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INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESlf li /. Q^/Tl 

PUBUSHERS - DISTRIBUTORS 
239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK. N.Y. 10003 
^PHONE: 674-2021-2^ CABLE ADDRESS lUPBOOKS 



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AOOF F LE SCHNITZER 
315 WEST 106TH ST 
NEM YORK NY 10025 



IOC 

B 



DATE 



I 



QUANTITY 



323080 



ACCOUNT NO. 

31 60006 



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131 



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BP 




NVOICE 
NUMBER 



TITLE 



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J COjPY TO 
I "Ük JARES KIRSCH 
906 THAYER AVE 
LOS ANGELES CA 90024 



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• 00 

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1 



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NO UNAUTHORIZED RETURNS 



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NO NOT OUR PUBLICATION OP 

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WFOUIOF STOCK WILL FOLLOW 

NO MERCHANDISE ACCEPTABLE FOR RETURN WITHOUT WRiTTEN PFRMISSION 
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INTERNATIONAL UNIVERSm|^^ g ^y^ 

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ikUüt f Li:::iChM UtK 

315 WfcST ICbTH ST 

Ht^ YÜKK NY 1ÜÜ25 



LOC 



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QUANTITY 



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NO NOT OUR PUBLICATION OP - OUT OF PRINT - CANCELLED 

NP - NOT YET PUBLISHED Ol - OUT OF STOCK INDEFINITELY 

WF - OUT OF STOCK • WILL FOLLOW 
NO MERCHANDISE ACCEPTABLE FOR RETURN WITHOUT WRITTEN PERMISSION 
NOT RESPONSIBLE FOR GOODS LOST OR DAMAGED IN TRANSIT. 




PACKING LIST 




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PUBUSHERS - DISTRIBUTORS 
239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK, N.Y. 10003 
PHONE: 674-2021-2-3 CABLE ADDRESS lUPBOOKS 

NEW YÜRK CITY 
J-K-L 



TERMS: NET 



INV 
NUMBER 



lftl40157 



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LESCHMTZER ÄCCLF CR 
315 W 106 ST 

NEW YCRK NY 10025 



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B 



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I 



QUANTITY 



ACCOUNT NO. 



31 



6CCG6 



SALESMAN 



111 



VIA 



BP 



TITLE CODE 



TITLE 



CUST. ORDER 



LIST PRICE 



12-1 

DISC. 



a 



PC 



NET AMOUNT 



023C80I MAGIC BK ANTISN LESMTZER-PA 

DR WM G HANDEK 

297 MACISON AVE 

NEW YORK NY 10017 
i N Y CITY TAX 3% 

I N Y STATE TAX 4% 

I 



3.45^000 




i 



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1R1^C]57 



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2,21 



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.14 



2.07 
.00 
.00 
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.06 
.08 



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2.35 



INVOICE 




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10 



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IR140157 



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TO 



LESCHMTZER AOCLF CR 
315 W 106 ST 

NEW YCPK ^V I002i> 



LOC 



DATE 



I 



OUANTITY 



1 



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-^4 6QQQ6 



SALESMAN 



H^ 



VIA 



■^4^ 



SIORE/DEPI. 



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LISI PRICE 



C23CeC| MAGIC &K ANTISf LfcSNI TZER-PA <= 
i rOR k« G HANDEK 
^i^J 2^1 MACISON AVL 
/^\ ) NE»* YükK NY iOOl? 

N Y CITY TAX 3% 
N Y STAlt TAX A» 



3.454Q0C 



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INVOICE 
NUMBER 



bföül 6rpf/r 



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INI CANCELLED 
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NO- NOT 0(Tk PUBLICATION 

NP NOT VET PUBLISHED 

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NOT RESPONSIBLE FOR GOODS LOST OR DAMAGED IN TRANSIT. 



T^ 



NET AMOUNT 



2.07 
.00 
.00 
.00 
.06 
.Oti 



sue loiAi 




2.21 



TOTAL 

2.35 



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T'Ov^^i.iber 26, IJ71 



Intjrtwtxofjil Uiiiver eitles Pres>S| Ine* 

?39 PPrk AvoMue f^outh 
He 17 York, N.T. IOOO3 



Gentlemen: 



/ 



/ 



^ 



(et) oue copy #^ ay '^In« Magic BAcku^round of 
'-'odeiii Aati-^emitiBia* to 

Dr. Jpmee F'lrech 
906 Thayer >iv#nue 

(b) t'^vo copleß of 6»me bock to my öd Tees* 



aLibw 




TEL. 674-2021 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



^/Mc&/be;U> ^ ^/A>ÖixA^ 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK, N. Y. 10003 




April 14, 1970 



Dr. Adolf F. Leschnitzer 
315 West 106th Street 
New York, New York 10025 

Dear Dr. Leschnitzer: 




We have received a request from a Spanish pub 
lisher to do a translation of your book, The 
Magic Background of Modern Anti -Semit ism . 

Please advise us as to whether you are agree- 
able to our granting them an Option. 



Sincerely yours^ 

Martin V. Azarian 
Vice President 



MVArlks 



Agreement 



TSE MA5IC BACKGROUND OF M0DE3iN 
ANTI-SEMITISM 



Dr» Adolf Leschnitzer 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, Inc. 



227 West 13th Street 



New York 11, N. Y. 







>f 



MMORAKDUK OF ÄßRVTWlir vmäm thla fourtMmtli d«iy of 0©tob©r, 1954 bot\teeni 
Pr# Adolf LMDhnitser» 72HW liStii Stwot^ Fo»«t .dll«, ^^m Yoric, hervlik» 
mfter refwred to m tha Author^ mnd Intwomtionml fniiremitiBB IVesa» In0#, 
227 Wust 13 Str0©t, New York 11^ Nmr York, htrolnafter retemd to as tho 
Puiblishar« 

VnST^BBY it iM xsutually %i£r9#d •• followst 

Im T^B Author horoby gPttts to tho Publlahort 

Am Thm aole md #xo1u«1t« lio«Mia to prlnt, publigh and soll In tho 
i*iol# «orld a book tairtatlvely entitlad riF ^^'AßlC BACXCSifXPJD QP liODFRll 



s 



B. Sooond aorlal rlghta» abrld©aent* oondaiiaatlon, solootioii and othi 
sexdal publioation righia fol^. wing book publ oatlon of, or to, said vjork 
In t}i0 «hola ivorld^V 

C# Tha Author aeraaa to delivar to tha Fubllshor a ooKiplatad and 
Ugibly typwrlttiÄi oopy of Uki oanuBoript in proper ahapa for tha preaa» 
Tha Publigaor anraa« to publiah aaid work within aix montiia aftar reoaivlng 
suoh adltad raaauaeripfe^ If, aJTtar tiia flrat aditlon haa beon aold, tha i 
Publlahar shall fall to laoua a rmtt aditlon within otie ywcv^ tho rlßhta to! 
tho aaid work, harain grantod to the Publlahar, aball revfirt to tha ^Authon» 

Mm, Tha Publialiar ohall piy to tiia Authort 

Km A royalty of 6>^ (f iva par o«it ) of tha oatlogua prlaa aold for tha 
firat 1,000 oopiaa, riaizig to 10;?; (tan per aant) on up, provldad that oa 
all oopiaa aold in auoh <p]antitite aa to aarrant, in öia opinion of tha 
PubHa.^;ar, a diaoouat of 48?i (forty^ight par aant) or norm frcxa tlia 
aatalogua ratail iTioa, tfia royalty ahall bo at tlie rofirular i* o of royaltj 
baaad on ^\m prioa raoalTod, prorldad furthar, if t\m votk ia aold for a 
Imp mm to aiv book olub or literary gulld or any aitnilor organiÄatlon, 
tlw ariount reoaivad thortsfor «hall ba divided aqually botwaan l^o Author 
and tha Publiaiior in liau of tha royalty hareinabow prorid^di and provldoA 
furthor tiiat 60,i (fifty par aant) of all auna raoaivod bj.- tha Publiahor for 
tiia rl#it to publiah in foraign ooqntri aa, or for tha rl'hta to raprlnt 
all or any part of ti^a work, shall ba pald to tha Author* 

B« On all aalaat atibaaquant to publioation, to publisiierr!, iiowapaport 
or pariodioala of tha right to publiah or raprlnt all or parta of , or di* 
50»t, of ttia ymrk^ c»>tion plotura, radlo and talavlaion rl tar hOt^ {tltty 
par oant) o# t^ia nat prooaada of auoh aalaa« 

9m lo rpyalty ahall hm pald to tlym Author by t';« f\iblisher ön oopl«« 

Vii« vrorU: ^X^rman. mpmmy rox- rfrrX^yw^ r<nr t;^*o Ynxrposm OT atlvrirtlslng ttio «R>^ 

Author*a oopiaa, on aalaanan*a aai^ plaa, or on oopiaa of tha aaid ivork 
Id at or balovr ooat to aganaiaa, orgfl^iaationa, ata» 

JU I4ia «athor agrooa to pay to the Pubiishar $1» 000*00 toaard prodiiction 
ooata, $500*00 payabia upon aanding of tha agraaakant and $€00*00 mx 

.StenraiSbar 1, 1954* 

4* Tha Publiahor agreoa to randar amraal datailad atatoiaanta of aooount ^ 
io the Slat day of I>aoaBsd)ar for aaah yaar during al\i<tfi ooriaa of aaid work j 
hoTTe baan aoldf and to forward It to tha Author on or baf ora tha I5th day 
ipf i-^aroh foliowring, togatiier wlth a ohaak for tlia aniount of roj'alty ahoMn 

ay tha atat#9mant* 




L 



Author*« alt^ratlona »»ufcH b« o»i«rK«d to tlio Author. 



mim 

6« Tbm AutUot* «ball dsllvur mx ixiäux m soon ma pooalblo •ft«r prtM U 
««•llttl>l« for titm iMklng of «u^ Indax« If «i© Aufe-ior fmlls tp <l«liv«r 
16» ln«i«K witliin «h« tij» opoolfiad «nd in Mtlftfaotoiy fora, öh« i\ibllj 

7» B^ AMthor o:.«li b» cmUtl^d to rvottlv« cn publloatl«»n, thlrty irres&u^ 

•• 9m Autisor fraar«nt©*j« to t.« Publlaher ti-jxt tsie ««14 «ork i» in so nm 
liwiMWoar • Tloiatiiou of «i^ ooprriglitj Iwloncis^ to w^r otlior '«rts» and 
th«t It ooiit«lna Tjotlilng of a libol o»is o;«r«0tor» «nd tl« JU^tJ^ior and Aa 
leQßX r»ivofi«atatt««o aiall «nd will hola iiaraltfiio tixe PubXlah«!' trtm «11 
«Sit« and «11 immor of «lain« and proooodlnga w; i<^ xaay b« tatoOG on tli« 
grnaid tlj«t t^'i« aald .^rk i« si»^ vlolatice; or ooiatAixm «j^fminQ iibolloua 

9» ^Eo^pt *Joro oläiarwiae pivridod In thl« «f.rinMawt-, all do^iU «a to I 
«Ml awünttr of prod\iotlai, publioatior- «isl advortiae .<mt »i t o nsÄijoi' and 
Aaotiaa'vl«-. «tf troo oopias «liall b« lof t to t}» aol« dle«r»tlon of tha 
PtfcUal— - 



10* J* «KQr tiao «Tter tii« «xplratic» of t»»l<ni laoatha f*oß tha ilata at 
firat ptfiOlaatlüo «P «njr saparatia iasua of th« sald work. tli« PUbllahar 
•hall bo ontltl»d to a«li tim ^aolo or any part of t-ia aibod:: of fi» aiad 
laaua whlota tltay m^ attll üold «a • ramiiidar or reswlntera, all oopias 
tftba Mid Ima/m otftd et or balo« ooa-thin^ of tv^i publie cd prioa bolnr 
•anaidarod to ba aold «a reEiaindeni and tliay «Ji«ll |i^ to %\o Author !(/,; 
{t0a pmr oant) of tl»lr nat raoaipta froo «11 oopioe of iö^o a«ld w>rk ao 
aolu abovo ooat. It la furtiior agraad th«t amö^ 10;. (tan jmr oesit) s .all 
ba in llou of o^\«r ro^alty* 

U* it ie ujidosvttod and «craod t. rat tJjo ooryrl/tit »:«il ba t«T-m out In 
^i« n«M of t.« Publ-'.oiiar «*i0 ia «rot^r autiiorlaad to take all stapö 
roqulfad to aoouno aoid «ijy.'rlgh« 

12« Ihla «ßrtNTQoßt «ls«ll b» bliuiüng xxpan aad inuro to tl» benefit of tti» 
«Kaoutox«, «dalniatratlRni «tul ttaalgna of tha Author «td i^>09a md to tJv« 
•uoooasora aad «ssisEna of t^io I^blloi-Ar, bot «o aaalgiwont, voltattaiy or 
bjr Operation Irj Um» ahall ba bladlnj; upou alt er of tia» p«r-i«sa i-areto 
«Ithout IdM aritt«i ooi^,««Dt of th« oth«r parl^* 

n imsFStS «liaroof t » Author iiaa aat hia h«nd «M soal mai tha ^\ibllah<« 
haa oauagd tlila m^^mmt to ba eacamitad b> hla duly aufchorlaad off loora. 
t^vo day «nd yaar flrat abov« vrlttosw 



täi« 



lO&JU^ 



SITTPZ 




mmtmmtimmtmimmmm \m r f 




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SOLD 
10 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES ^»^ES^tlfy 22/70 

PUBUSHERS DISTRIBUTORS 
239 f ARK AVENUE SOUTH • NEW YORK. N.Y. 10003 
PHONE: 674-202 1 -2-3 C ABLE ADDRESS IUP BOOKS 



NEW YORK CITY 
J-K-L 



SHIP 
TG 



'nT^e^ 01220043 



LESCHNITZER A 

315 W 106 ST 

NEW YORK NY 10025 



IOC 



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DATt . 



QUANTITY 



ACCOUNT NO. 



li 



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SALESMAN 



TITLE CODt 



ÜL 



VIA 



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STORE/DEPt, 



IIILt 



023080 



MAGIL OK ÄNTISM LESNITZER-PA 
DR KAÜAl^l SAYS HELLG 

N Y CITY TAX 3% 
N Y STATE TAX 3^ 



INVOICE 
NUMBER 



Ü1220Ü43 



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1.95^0100 



SUB TOTAL 



7.44 



TEL- 1 - 20 



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1 



NET AMOUNl 



7.02 
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• 361 



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7.80 



INVOICE 




SOLD 
TG 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESfctpy. ??/7n 

PUBUSHERS • DISTRIBUTORS 
239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK. N.Y. 10003 
PHONE: 674-2021-2-3 CABLE ADDRESS lUPBOOKS 



NEW YORK CITY 
J-K-L 



SHIP 
TG 



INVGICE 012 200 4 3 

NUMBER ^^^^^^•♦-^ 



LESCHNITZER A 

313 W 106 ST 

NEW YORK NY 10023 



LOC 



DATE . 



B 



ACCOUNT NO. 



31 



60006 



SALESMAN 



131 



VIA 



BP 



SIORE/DEPI. 



CUSI. ORDER 



TEL-l-20 



PG 
1 



QUANTITY 



TITLE CODE 



TITLE 



LIST PRICE 



DISC. 



NET AMOUNT 



023080 



MAGIC ÖK ANI ISM LESNITZER-PA 
OR KAGAiM SAYi HELLO 

N Y CITY TAX i% 
\ Y STATE TAX 3? 



X 



9 



1.95«t0!00 



INVOICE 
NUMBER 



7.02 
.00 
.21 
.21 



01220Ü43 



NO UNAUTHORIZED RETURNS 



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SUB TOTAL 



7.44 



SHIP/CHGS 

.361 



TOTAL 

7.80 



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INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRES$ \p^. ^ > / 

PUBUSHERS • DISTRIBUTORS 
239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK. N.Y. 10003 
PH^E: 674-2021-2-3 CABLE ADDRESS lUPBOOKS 



NFW YOKK CITY 



LOC 



DATE 



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QUANTITY 



J^iOc^v) 



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ACCOUNT NO. 

31 OOQüo 



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SALESMAN 



TITLE 



INVOICE 
NUMBER 



OK NAüAri bAV^ HtLiLG 

H Y CiTV TAX ^4. 
^ Y bTATt TAX 3? 



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NO UNAUTHORIZED RETURNS 



OUTOF PRINT - 
OUTOF STOCK 



CANCELLED 
INDEFINITELY 



NO NOTOURPUBLICATION OP 

NP - NOTYETPUBLISHED Ol 

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NOT RESPONSIBLE FOR GOODS LOST OR DAMAGED IN TRANSIT. 



: 






PACKING LIST 



Od ober 20, i^6y 



Dr. A. Kü'jan 

International Universiiieß Freeß. 

23y Pork /ivenue South 

New York, U.^. IOOO3 



Ine 



Doar Dr. K 



c gf^n: 



In our recent L-lephone con^/ereation I 
aentioned t;/o -rentlemen vho ere ready and ,-.iIlin>7 
to reviewr tiie pöperb&ck ediiion of TilE MA IC 
BACKGivOiiM) OF MODERN ^NTI-SEMITISH. Here are 
their nc^^e c>nd cddreeres: 

Dr. Hans Steinitz, Editor in Chief 

AUFBAU 

2121 Broad/V£y 

New York, N.Y.100.':3 

Profesr.or f':r\oc Funkent tein 
ÜCLA 

Depertn^nt of History 

t05 Fil-art vcnue 

Los i^a^üxce, California 90024 

I use • nis (bpport'jnity to t.'-£nk you verv 
much for the three complimentary copies you sent 
to aie lööt week* 






1. 



I 



With kind re^arde, 



incerely yourc, 




FRIEDRICH -MEIN ECKE -INSTITUT 

DER 

FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 

Prof. A» Leschnitzer 

-^K- ^niderco : Gr.ry str . 69 

1 Berlin 53 (Dahlem) 
V.'est viermany 



Dr. Ä. S. KaRan^ President 
International Universities Press, 
239 Park Avenue oouth 
New York, N.Y. 10003 



BERLIN-DAHLEM 

ALTENSTEINSTR. 40 
TEL.! 76 90 



June 23 f 1969 



Inc. 



Denr Dr. Kagan : 

1 v;ould fjreatly appreciate it if you wpuld do me 
a favor. I'Il be leavinr; Berlin on July 16th. iiince as a rule 
regulär transatlantic mail takes quite sone tine would you "be 
kind enough to send me a copy of the new edition of my bock 
by ^ir mail. 

IVith best wishes, 

Yery sincerely yours, 




AL/s 



Prof, A. Leschnitzer 
Resldence ; Garystr.69 

1 Berlin 53 
Germany V/est 



May 6, 1969 



Dr. A. Kagan 

.Jnternational Universities Press ^ Inc. 
259 Park Avenue South 
New York, N.I. 10003 




Dear Dr. Kagan, 



Re : Paperback edition of 
"The Magic Background 
of Modern Anti-Semitism" 




I will greatly appreciate it if the 
f ollowing changes were made : 

(1) page X, lines 6-10 (This book ... I was helped) 
The passage should read: 

"This bock originated in a series of lectures I 
delivered in German at the Free University of 
Berlin in the summers of 1952, 1953, and 1954. In 
its publication I was helped ..." 

(2) page 213, line 13 
not "tasted" but "fested" 

Many thanks in advance. 

With best wishes, 

Very sincerely yours. 




yt aCe>^r^ 



l^t^vxo/Z[l^ 






Z 




TEL. 674-2021 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, mc 



^//MiäAe/iA ^ ^iä/hxAtc 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK, N. Y. 10003 



May 12, 1969 




Mr. Adolf Leschnitzer 
Gary Str. 69 
1 Berlin 33 
West Germany 

Dear Professor Leschnitzer: 

This is in reply to your letter of May 6th con- 
cerning your book The Magic Backgroun d of Modern 
Anti-Semitism . — ~"~ 

I am afraid it is too late to make the minor changes 
that you have suggested, However, in the event 
that we make up a next edition we will be sure to 
make the change. 

With best wiishes. 




ASK:mg 



Very sincerely yours, 




A. S. Kaga 
President 



* ■*■— ^«-««^^^^ ^^ 



\ 




/■\ 



/ 



« 



Aflolf p. Löschnitzer 
Schwenden erstr, 37 
Berlin - Dahlem 
GeiTnany 



International Universities Press, Inc. 
227 Weist 13th Street 
Hew Xörk, N.Y. 



June 20, 1955 




Doap Miss Maury: 

I am somev7hat worried that I have not yet 
roöeivod the proofs. 

I would groatly appreciate it if I do not 
göt the« later than the beginning of July. I have to 
nako the index during Ih e month of July because after 
having left Betlin I will not have the time to do it. 

I am very sorry that I am bothering you and 
I hope that you are feeling much better now than at the 
time '.ihcsn I left Hew lork, 

Please remember me to Dr. Kagan. 
I With all go«d wishos, 

•; Yours sincerely, 





TEL.WAtKINS 9-0757 
CABLE address: iUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, mc 



^zdi^Ae/tö -^^A^kdtctö^ 



ZZl WEST 13 STREET NEW YORK II, N.Y. 



PebruÄiy 6, 1958 



R07ALTT STATEUENT 



THE MAßlC BACKaROUND OF MODEBN ANTI-SEMITISH by A. L«8ehnit2er 



Sold fron January 1 through I)«eeiib«r 31* 1957t 



62 ooples at 20^ royalty 
12 oopies at 10^ royalty 



112.40 



1.20 



% 15.60 



Balano« due ua from statament of 1/L8/57 



42.00 



Balano« du« us 



I 28.40 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, INC. 



a^ 



k% KagAn 




AKsJS 



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'(T^cU 





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Pebruary 20, I956 



Dear Miss Kpury: 



Hcre OTG four addrcsafls whlch I could 
not glve you the otlier dny: 

Professor l'nrtln Buber 
Th€ Hebi-^w Univcrslty 
Jerusalem 
Israel 

Proftösor Ernst Slir:on 
y^ Ben i'alrnon Street 
Jerusalem 

Israel ( ilif? book in vhlch I wrote the 

werde; "ttelnem lieben oirnst*' ) 

Dr» Leo Baeclc 
2C3 ..atford Way 
Il^ndon UV. \\ 
Riv^land 

* 

Dr# iilfred v.iener 
% 15ie ..iener Library 
19 I-anchester Square 
London \V« 1 
üa":land 



i^sld^a, I wnuld gre^^tly aporeclate It If i<s\x v/ere 
i'lnd f?fcoui^h to send one copy wlt:: the Card (coHipll 
•iients of the author) to 

%v% David Kalugin 

1112 Gerard ^venue ♦ 

Tiie Bronx 52, V^.'l. 

Slncerely yours. 



{ 



, W^) 



i 




TEL WATKINS 9-0757 
CABLE address; IUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



J4^^ fi eU " 3iAAiAtctoU 



227 WEST 13 STREET-NEW YORK I I , N . Y. 



Oo tober 20, 1954 



/ 



/ 



Dr« Adolf Lesohhitzer 
72-38 llSth Street 
Forest Hills, New York 

Dear Pr« Lesolmitzerj 

Thank you very much for your letter of Ootober 18 and the 
three signed oopies of the contraot« I have initial ed your 
Insertion, have signed two oopies of the oontract and they 
are being retumed for your files» 

With kind regards, 

Cordially yours. 




Dr* A« Kagan 



AKtas 
enols 




TEL.WAtKINS 9-0757 
CABLE address: IUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, mc 



^xM^Ae/iö - ^.üiAl^tö^ 



ZZl WEST 13 STREET-NEW YORK II. N.Y. 



February 6, 1958 



Mr* Adolf Lesohnltser 
315 West 106 Street 
New York, N. Y# 

Dear Mr« Lasohnitser: 




Wa ara anolosing a royalty atatamant for THB MJUjIC BACKGROUND OP 
MODERN ANTI-SEMITISM for 1957* Bamad rpyaltiaa for this yaar 
subtraotad from the balanoa dua ua from last yaar*s atatamant still 
laaTas a balanoa dua oa of l28«40« 

ITa ara planning to ramalndar tha unbound ooplaa of your book leaving 
tha oopias of tha book alraady bound for futura salaa« 



Wlth klnd ragards* 



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Sinoeraly yours^ 



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A* Kagan 




TEL. 674-2021 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



S^zMaAc/iö - ^^ii/kjAtctöU 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK, N. Y. 10003 



March 28, 1969 



Dr. Adolf Leschnitzer 
315 West 106th Street 
New York, New York 10025 

Dear Dr. Leschnitzer: 

We are planning to put out a paperback edition of your 
book, T he Magic Background of Anti-Semitism , which, I 
hope, will meet with your agreement, Since our 
original contract does not have any Provision for special 
royalties for a paperback edition, I am enclosing two 
copies of our proposed amendment. I would appreciate it 
if you would sign one and return it to us at your earliest 
convenience . 



With cordial regards. 



Very sincerely yours, 
A. S. Kagan 



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TEL.WATKINS 9-0757 
CABLE ADDRESS lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



S^zAi<6ßte^ -^lA^kxlutcyiA 



227 WEST 13 STREET -NEW YORK II, N.Y. 



Ootober 14, 1954 



Dr» Adolf Lesohnltzer 
72-38 113 th Street 
Forest Hills, New York 

Dear Or. Lesohnitxer« 

Thank you for your oheck in the amount of $500»00 as payment 
on your share of the produotion costs of your book entitled 
THE MAGIC BACKGROUM) OF MODERN ANTI-SEMITISM. I am sending 
you three copies of the contract, please be good enough to 
sign and retum them. I shall then sign two oopies and retum 
them for your files# 

We look forward to reoeiving the manusoript and trust that 
this may be the beginning of a long and mutually profitable 
relationship« 



Sinoerely yoxirs. 




Dr. A. ^ 



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TEL.WAtKINS 9-0757 
CABLE address: IUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, mc 



KJxocHAAÄe^ ^ MiA^iAuyto^A 



ZZl WEST 13 STREET -NEW YORK II, N.Y. 



8«pt«mb«r 21^ 1954 



Fk^of • Adolf Leschnitser 

The City College 

Coorent Arenue and lS9th Street 

New York Sl» New York 

Dear Fk'of • Leeohniteers 

We have recelTed our readers repoz*t on your nanxiaoript 
IHB UAGIC BACKOROUND OF MODERN ANTI-SEUITISM» and all 
of them f ound It to be a aost valuable and original 
oontrlbutlon» Ihereforet we would be willlng to publish 
the book« Ae we hare pointed out prerioiialyt the salee 
ohanoes f or a book of thle type are rery limited in thie 
oountry, regardlese of the quality of tiie book« We oould 
undertake the publioation of your book only if we oould 
be alded by a aubeldy of approximately one thouaand dollare^ 
whioh oonstitutet about a thlrd of the produotion ooete« 

Looklng f orward to hearlng from you. 





Sinoerely yours# 




//Mlio^ 



Dr« A« Kagan 
PreeidenJi 




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AKtaa 



Ootober l8, 195I1. 



Dr. A. Kagan, President 
International UnivGraitle s Press. 
227 Weat 15 Strest 
Haw Xork 11, H,y. 



Inc 



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Dtar Dr. Xag&nt 
Ootober lUth. 



Thank you for your l«tter of 



Z am r«tiimlng thp«e sign 
copl«8 of the oontraot. Kindly sign «nd 
rtturn two oopl«8 for ay fll«s. 

Looklng forward to a long 
and joutually profitable Cooperation, 



Sinoartly your«. 



#ncloam>e^ 



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Tel.lVAtklns 9-0757 
CRbl« address: lUPbOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIKS PRESS, Inc. 

Publlshers - Distributors 
227 West 13 Str#«t • Ntw York 11, N.Y. 



September 21, I95I4, 



Professor Adolf Lesohnltxir 
The City College 
Convent ATezme and 139 th Str«#t 
Hew York ^1, IK.Y. 



Dear Professor LeschnltMri 

We hare reoelved our readers report on your nanusorlpt 
THE IIAOIC BACEQROUIID OF MODSRH AMTI-SEUITISM, and all 
of them found it to be a most valuable and original 
contrlbution« Therefore, we would be wiUing to publlah 
the book# As we haTe pointed out preTloualj, Üie salea 
Chance 8 for a book of thls typ« ara v ly limited in this 
cotmtry, regardless of the quality of the book» We cotüLd 
undertake the public at Ion of your book only if we could 
be aided by a subsldy of approximtaly one thousand dollara, 
^ich constitutaa about a third of the production costa« 

Looking forward to hearing from you. 



Sincerely yours. 



Dr. A. Kagan 

President 



./ 



Der Titel d(=s Buches Ist wie folgt festgelegt vt)rden: | 

THS MAGIC BACKQROÜMD OF AMTI«SEMITISM 

An Analysis of the Oernan-Jevdsh Relatlonship 



y», '»«otprab^ir V/}h 



.i«hr f:««hrter Herr Dr, Oru«n«nt\ld 

Zn rt«r Anlage Übersende loh Ihnen dlt 
Abschrift *=lnee Brief«! der Int0fTu».tlonpl Unlversltlcs 
Press» Inc., von rteren Zrih«lt loh Ihnen bereits 
berichtet hatte. D^r Verlaß nv^dht rion Abaohlul) «Ines 
Verti-age» von d-^r Zehlunp: eines 2usohns8ts von 
Xooo OelUr ebhfinglg. latur^Bfiss Ist nlr d»raa 
gel«g@Jri* da:i äJAB Kreohelnen (3fr rjaerlksnlsohe n Ausgabe 
meines Buch«« Bdt gronter OesohtTlnAlgicslt erfoIf,t, 
wichaer. f.er de In »lesen "Sn^^Bn die deutsche Ausgabe 
bei Lrr>bert Schneid r In H(>iclolberg h«? rausgekoinnen 
Ist. 

Ich v/tti^ dflvor dAzdcbe«, wsnn cUe Per^eratlon 
»dr dos OgIcI sehr bpld sur Verfügung stellen Tx>llte» 
flo da dann ^^rm Ab<«ehlttß des Vertrußes kslne Sohrsle-' 

rlGlc^lten i.chr entgßif n stehtn« 

Darf Ich bri <ileser Oelegciihelt btasrkea» 
dHiS loh ij! Li«uf« r letzten Jj-hre fUr Pertlf-istellune 
des Buches und fUr Herstellimr. des Manuskriptes 
bor«lt8 etr^s 1100 Dollar Unkosten (5<»habt habe tuid doÄ 
außerde' sin ^vltorcr Bctrsg von k50 Dollar nooli 
unbesahlt Ist. Ich vlirdo es daher außsrordsntlloh 
bopruasen, «nn <^le Pedcratlon diesen Öotr«R von 
ii.50 Dollar pbenfalls Ubernshr^en vMrde» 

loh r-Qrde ndr - falls lo^i bis dctiln keine 
Ant^^rt erhalten h?*en sollte - In zehn T^en gestatten» 
mlöh alt Ihnsn, sehr geehrter Herr Dr. OrusnsTrald, 
beslehungsvelss islt (Ur Pedcratlon vdeöer In Voiblndung 
SU ß^tsen* 

VOLt dPti besten OrttOsn 
Ihr sehr «rgsbsnsr 




I 



September 8, I95I4. 



Dr. A. Kagan, President 
International IJnlversltles 
227 West 15 Street 
^ew lor!< 11, N,i, 



Prosa, Inc. 



Dear Dr. Kagan: 

Wlth ref<rr«nce to ; our letter of 
September 21 and to our telephone conversatlon 
of today I am «nolosing oh«ok for »500.-, 

3lnc(»rely youra. 



enclosu 



\ 



50, äeptembtr I95I4 



\ 



Sehr g«#hrt«r H«rr Dr» Oru«n#waldl 

Xn der Anlag« übersende loh Ihnen dls 
Absohrift «imt Britfts d€r International TTnivaraitla« 
Frasa^ Ine«! von daran IxihaLt loh Ihnen bereite 
beriahtet hatt«« Der Verlag maii^t den AbadhluS einet 
Yertragea Ton der Zahlung eines Zußohnsaea von 
1000 Dollar abhllngig« laturgasttsa iat mir daran 
gelegen^ daß daa Ersol^ieinen der ajaerikanischsn Auagabt 
HMinet BuQh«a edt grt)ßter Oeeohwindigkeit erfolgt, 
nachdem gerade in dleaen Tagen die deutsche Auagabe 
b#i Xiciabert Schneider In Heidelberg herauagekosmen 
ist» 



Ich wtre daher dankbar j wann die Federation 
»Ir das Oeld aehr bald tnr TerfUgung atellon «ollta, 
§0 daß dann dem AbsohlxiS dea Vertrages keine Schwie- 
rigkeiten mehr entge^ n atehta. 

Darf ich bei die aar Oelegenihait bemerkanj 
daß ich im Lfiiife der letzten JT^ihra fUr Pertigatellung 
das Buches moA flir Herstellting dea Maxtaakrlptas 
bereite etwa 1100 Dollar Unkosten gehabt habe und daß 
außerdem ain weiterer Betrag Ton h50 Dollar nooh 
unbeaahlt ist. Ich wUrd(? es daher außerordentlioh 
bagrUaasnt wenn die Federation dieaan Betrag von 
I4.30 Dollar ebenfalla Ubernahüion ^tUMo« 

Ich werde mir • falls ich bis dahin keixM 
Antwort erhalten heben sollte • in zehn Tagen gestatten, 
mich mit Ihnen, sehr geehrter Herr Dr* OruaneT7ald9 
baaiahungaweise mit der Federation wieder in Vei4>indung 
SU ^etsen» 

Mit den besten Orllßsn 
Ihr sehr ergebener 




Novo her 8, 1956 



International ^inlvcr iti<i3 Press, Ine* 
227 West l^th wUrect 



Dßixr Dr. Kagani 

I v/ouin fr veatly npovQ ointe it if :;ou 
vs'ould 3Pnd my b^ok tn ru.c fnllowlnfr addre^aes 
öt -^ nur earllc?st ^.onvenl^nce : 



(1) Dr. Ruth n» /vnsh^n 
lli i:*ast ul 3trc=^ct 
Ngv; ' ork 



.^c. 



• • 



2) Prof. i flir Benarut^te 
1>J46 xiBßt 17 otr^Gt 



(j) 



Prof. *ilbprt Snlni]^on 
//»^ vV3tenc5 .vv^nut3 
Nrw iork 2[i, TJ.Y. 



Did ,mi see th^ r^vlew In tl'ie Julj,- 
is55iie of £h$ vnnals nf thp nv ri/icari rxcarl^^ni^^ of 
PolitJcal and Sooirl Sci^nCG? 



SinccrGly ^ours. 



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TEL WAtKINS 9-0757 
CABLE ADDRESS lUPBOOKS 



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INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



SMcAAe^ - 3iaAcA^c^oU 



227 WEST 13 STREET -NEW YORK II, N.Y. 



J«iuary 18, 1957 



Mr» Adolf Leschnitzer 
315 V^est 106th Street 
New York, New York 

Daar Mr» Leschnitzer: 

We are enclosing a royalty statement of your book from 
the date of publication to i^eoember 31, 1956 • You will 
notice that after deductinc the royalties fron the afeoiint 
of bills owed us by you, there is a alance of ^142. 00 
left« »"'ewDuld very much appreciate your sending us a 
check« 



With kind regards 



Sincerely you rs, 
Dr. A. Kagan 



AK:S 




TEL.WATKINS 9-0757 
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INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



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227 WEST 13 STREET-NEW YORK II, N.Y. 

Januar y 18, 1957 



ROYALT Y STATE!vIENT 



THE MAGIC mCKGRQiJND QF MODERN ANTI-SSMITISM by A. Lesclinitzer 
Sold from date of publication to December 31,1956: 

185 cxjpies at 20^ royalty... ....... .^..^^ ^37 «00 

86 copies at 10^ royalty ••••••••••••• 8«60 

♦45.60 



The following bills to you are unpaid: 



January 30 
February 15 
February 21 
Maren 2 



- ^61.75 

- 10.37 

- 13.20 

- 2.28 



Less royalties 

Balance due us 



♦87.60 



45.60 



^42.00 



International Universities Press 



AK : 




Dr. A. Kagan 



Pd. check N0.512, ßl|2.-, Ifan.22, I957, ML 



V t 1» 1 a 



gtvtrtrag 



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«!ri • S 7 ?*"■ ^5, N»Y. USA) «Inerstlt« 
Ipt n«oh8tth«nd«r ▼trti'sg gt «ohlotMn «ordtat 

S 2 

»chn«ld«r g«»t«U*, dooh «oll dl« «rst« i»fla«« di«s<» Ati«p>«h« 
5 000 Expl. b0tri««n, -«*««• ax«»fx. AtMgab« 

S 5 

HfW Prof . Dp. Dolf Uschnltstp «rtiiat lOjC vom L«d«npr«i8 d«« 

5!?J?Sl°!? f**"^ir*!I ^«>'«*- I>^« Hono»«rabr«chnung findet 
halbJMhplloh am Jl. IfKri und «n JO, Sapttmbar statt/ 

Zur Pln«nil«run« der Htrttellung de« Werket stellt der Verf««« 
dea Verl«« DK k 000— als Darlehen «ur Verfügung, dl« to» 
Verlag zurUok«u««hlen sind. -««ne. «*• tob 

5*L?l**!^^l!f^*^''*i" '^*'» *«'^» b«tr«gt bei einer Auflage Ttm 
'<A.UU^.2^ ^? ff^^- ^" ^^ 9®^-- ?« »ln"l«xemplar hat demnach elnJn 
^^^ ''•^•'•^•^^''"«■*«'* ^^„ DU 5.66.>^er Verlag «MleltfelBol «««de« 
r-5^?K?,..^terk«uf pro Exemplar TM 5.88, .o daS dif reSn ^rtiialSIlngJ" 

S!?'°. '^**?/*" ''V^^V^^''^^ ^ ^^7 Bx«aplaren ««d«okt «Ind.- B«ii 
T*ro^i^**J^ ^^'^ ^* ^ 9eo,.. l»t bereit« beim Verkauf von 
1 löO Bxemplaren gedeckt« 

In die«er Koetenbereohnunof sind die reinen V«plag«uako»ten Via 
«t*'Ü J!?^' Expedition, et«« nloht enthalten, und «o ««11 die 
»lekjÄhlung und die Honoranehlung beginnen mit dem Verkauf de« 
1 löl, Bxenpl«r««, tmd «war «um StUokwert Ton J«w«il« DM U,70. 
Dl««er Betreg von DM U.70 pro Exemplar wird solange in halbjähr- 
lichen Abrechnungen geiAlt, bl« 1, da« Darlehen und 2. da« 
anfallende Honorar für alle verkauften Exemplar« «uegesahlt ist. 

Der V«rfa««er erhält auf jedes Tausend der Auflag« 10 Frelexempl 




I 5 

Oeriohtastand Ist H«ld«lb«rg. 
Heidelberg^ d. 



Forest Hill«, d« 



INVOICE 






INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, Inc. 

Fublishers — Distributors 

227 West I3th Street 

New York 1 1, N. Y. 



To: 



Mr# K. Leschnitjer 
315 West 106 th Street 
New York 25, N.Y. 



Date 



2/21/56 



Quantity 



Title 



THE MAGIC BAC3C0K)UND OF MDDERN 
ANTI-SEMITiai 



sent to: Prof •Martin Buber 
Prof .Ernst Simon 
Dr. Leo Baeck 
Dr. Alfred Wiener 
Mr. David Kalugin 



Price 



lU.oo 

po s tage 
tax 



Total 

less kO% 



I12.0Q 

j36 

113.20 



Ptease retum Ibis invoiee with your rtmitlance. 



INVOICE 

INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, Inc. 

Publishers — Distributors 

227 West 13th Street 

New York 11. N. Y. 



To: 



]tr«A*L68Chnitzer 
315 West 106th Street 
New York 25, N.Y. 



Date 



2/\S/S6 



Quantity 



Title 



Price , Total . 

less UO^ 



THE M/LGIC EACKOBDUND OF MODERN ANTI- 

SEMITISM sent tot 



Dr. Wilfred Hülse, NYC 
Drs F. & A.Weil, NYC 

Prof .Paul Tillioh,CAmbridg©,Mass, 
Dr. Simon Slavin, NTC 



tU.OO 
postage 
tax 



% 9.60 
A8 
.29 

110.37 



Phase rettirn this invoic with your remittance. 



INVOICE 

INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, Inc. 

Publishers — Distributors 

227 West 13th Street 

New York 1 1, N. Y. 



To: 



Dr* A«Le80hnit2«r 
315 Waot 106th Street 
New lork 25, N^I« 



Date 



1/30/56 



Quantity 



Title 



Price 



Total 



Author'8 alterat lona - 



Hagle Background of Modem 
Antl-Semltiem 



♦61.75 



Please retum this invoice with your remittance. 



Professor Adolf F. Leschnitzer 
Residence : Garystrasse 69 

1 Berlin 33 (Dahlem) 
Gerraany (Vest) 



May lOth, 1970 



Mr. Martin V.Azarlan, Vice President 
International üniversities Press, Ine 
239 Park Avenue South 
New York, N.Y. IOOO3 




Dear Mr. A2arian: 

Thank you for your letter of 
April lUth which I received yesterday. 

I gladly agree to your granting 
the Spanish publisher the Option. 

Kindly note that my address Is 

Garystrasse 69 
1 Berlin 33 (Dahlem) 
Germany (West) 
until further notice. 

Sincerely yours, 






AFL/t z 




l 



April 5, lyel 



Dr. /../ F, Kmr&n 

Internötlonal Universlties Prees, Ine» 
23y p£.rk Avenue South 
Ne/f York, ^\Y. 10003 



Deör Dr. Ke^an» 

Tht^nk i^ou lor your letter of March 28ta. 

I will be glad if a paperback edltion of 

"^y ^""^^^ ^A^ ^^^'Tlc a-ck^round of Modern Anti^s ^mlt^ ^m 
öppeare, '^ ■ 

X om hcrev7ith enclcoing a eigne d copy of the 
propoßed ameiiiment. 



Wlth cordlal reoparde, 



''^ery eincerely yours, 



encloeure 
APLtb 



I 



INYOICE 

INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, Inc. 
Publishers — Distributors 
227 West 13th Street 
New York 11, N. Y. 




To: 



Mr« A.Leschnltzer 
315 West 106th Street 
New Tork 2^,B.Y. 



Date 



VlV58 



ky A ^ " £! 7/7 



Quantity 



Tide 



Price 



Toui 



10 




THE MAGIC BACKGROUND OF MODERN 
ANTI-SEMITrSM at UO^. 





postage 
tax 



lU.OO 
.UO 
.lg 



PUast return this inroice with your remittance. 




TEL. 674-2021 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



S^/zAic&/b€/l^ ^ ^/aAI^ 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK, N. Y. 10003 



March 10, 1970 

Dr. Adolf F. Leschnitzer 
315 West 106th Street 
New York, New York 10025 

Dear Dr« Leschnitzer: 

Enclosed herewith please find a check for $58.22 
which represents royalties from January 1 through 
December 31, 1969 for your paperback book, The 
Magic Background of Modem Antl-Semitlsm . 

You will note that the Information is presented 
in a Computer print-out. Should you have any 
questions in regard to the manner of presentation 
or to the figures themselves, please feel free to 
get in touch with us« 

With cordial regards. 



J.C 




k. S« Kagan 
President 



7 



y 




Martin V. Azariart 
Vice President 



kSK/WA : Iks 
encl. 




CABLE AOORESSi lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



S^x^cAlc&Ae^ö ^ SiäAUtctöU 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK. N. Y. 10003 



Date 



MAR 2 9 1972 



Dr. Adolf Leschnitzer 
315 West 106 Street 
New York^ N.Y. 10025 

Dear ^^* Leschnitzer: 

Enclosed herewith, please find a check for $46.32 
which represents royalties from January 1, to 
December 31, 1971 for your book 

The Magic Background of Modern Anti-Semit ism (Paperback) 
Should you have any questions in regard to the manner 
of Präsentation or to the figures themselves, please 
feel free to get in touch with us. 

Retail Price: 3.45 





Rights 
and perm. 


Regulär 


Special 
Sales 


Foreign 


Direct 
Mail 


Book 
Club 


Total 


Copies 




151 


5 


13 


32 




201 


Rate 

per 

copy 




7 s 
.2587 


.1725 


.1725 


.1293 






Amount 




39.07 


.86 


2.24 


^.15 




46.32 



With cordial regards, 

lyd. ^, - 

A. S. Kagay|4 ^^ 




•,4VC 



Martin V. A^arian 



INTL UNIVERSiriFS PRESS 
239 PARK AVLivUt; SOUTH 



NEW YORK, N. 1 



1000 3 



ROYALlY PERIÜD EiNiüING JüME 30, 1970 



H 



12 



L;R ÄDÜLF F LtSCHwITZER 
315 WEST 106TH STREET 
NEW YORK NY 10G2i) 



M 



i/GIC HK AfvjTIS:''! LESKlTZ:£R-P'\ 
ÜR ADOLF F LESCHNITZbK 



02 3 080-01 



1,9 



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11 



154.24 



7.50 



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1462 



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^ INTL UNIVERSITIES PRESS 

n 239 PARK AVtNUe SOUTH 



(^EW YCRK, N. Y, 10003 



ROYALTY PER 100 ENOING JUNE 30t 1969 



375 



OR AOüLF F LtSCHMTifcR 
31& WEST 106TH STRttT 



MEW YORK NY 10025 



MAGIC BK ANTISM LESNITZER-PA 
DR ADOLF F LfcSCHNITZER 



023080-01 



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LIST 



COPIES 



NET 



PERCENT OF 



PER COPY 



ROYAL TY 



PAYMfcNT 



PERM FEE-OR T SZASZ 



TOTAL 



5.00 



20 
19 

I 

17 

16 

15 

14 

13 

12 

11 

10 

9 

8 

7 

5 
4 
3 



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INTL UNIVERSITIfcS PRESS 

25'i PARK AVfcNUh SCUTH 
NEW YORK, N. Y. 10003 



ROYALTY PERICC ENDiNG DECEMBER 31, l9t9 



40ö 



« 



DR ADOLF F LtSCHMTZER 
315 WEST 1061H STREET 
NEK YORK NY 10U25 



MAGIC bK ANTISM LESMTZfcR-PA 
DR ADOLF F LtSCHNITZbR 



O2 30aO-Ol 



LIST 



CCPIES 



NET 



PERCENT OF 



PER CCPY 



RCYALTY 



PAYMEIMT 



1!. 



i.95 



1.95 



31 



66 



380.01 



7.50 



LIST 



67.20 



5.00 



LIST 



1462 REGULÄR 



0<?75 



4!>.92 



6.63 



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!5. 



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18. 



IV. 



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11 



24- 



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V. 



1.95 



14 



3^ 



17.66 



3.75 



NET 



FOREIGN 



ROYALTY TOTAL 



67 



53.22 



30' 



M 




TEL. 684 7900 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS INC 



ü^ußLid 



£11 



315 FIFTH AVENUE • NEW YORK, N.Y. 10016 



/L 



Date. 




Dr. Adolf F, Leschnitzer 
315 West 106th St. 
New Yorl, N.Y. 10025 



Dear ßr. Leschnitzer 

Enclosed herewith please find a check for ^ vSnch represents 

royalties from January 1 , to December 31 , 1975 for the book 

MAGIC BACKGROUND OF MODERN ANTI-SEMITISM - paperback 

5>hould you have any questions in regard to the manner of presentation 
or to the figures themselves, please feel free to get in touch with us. 

Retail Price: 3.45 




REGULÄR 
SALES 



OTHER 
SALES 



BOOK CLUB 
SALES 



SUBSIDIARY 
RIGHTS 



Mise 
SALES 



TOTAL 




TOTAL COPIES SOLD 



-47 



14 



-33 



n ^ ^uv l'orL 






ROYALTY AMOUNT 



-12.16 



1.81 



10.35 CR 



V 






W. C. Starke, 

Assistant to thf ""resident 



/ 



T 




TEL. €742021 
CAILE AOOAESSt lUPIOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



S^xMi6Ae/L6''S^jUAiStc£d^ 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK, N. Y. 10003 



n.t> March 31 > 1975 



Dr. Adolf P. Leschnitzer 
315 West 106th St. 
New York, N.Y. 10025 

DearDi*. Leschnltzer : 

Enclosed herewith please find a check for5^ .52which represents 
royalties from January 1, to December 31,1974 for the book 

Magic Background of Modern Anti-Semltlsm - Paperback 

Should you have any questions in regard to the manner of presentation 
or to the figures themselves, please feel free to get in touch with us. 



Retail Price: • 


3.'+:? 






TOTAL eOPIES SOLD 


ROYALTY AMOUNT 


REGULÄR 
SALES 


32 


8.28 


OTHER 
SALES 


271 


46.24 


BOOK CLUB 
SALES 






SUBSIDIARY 
RIGHTS 






Mise 
SALES 






TOTAL 


303 


54.52 



W. C. Starke, 

Assistant to the President 




iMtii 



TEL. 674-2021 
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INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



^M<^A^/t&^S)//Uki6tcii>u 



239 PARK AVENUE SOUTH . NEW YORK, N. Y. 10003 



Date 



/, 



Dr. Adolf F. Leschnitzer 
315 West 106 Street 
New York, N.Y. 10025 

Dear Dr. Leschnitzer 

46.97 

Enclosed herewith, please find a check for which represents royalties from 

Janu&ry 1 , to December 31,1972 for your book 

mCIC BACKGROUND OF ANTI-SEMITISM By Leschnitzer Paperback 

ihould you have any questions in regard to the manner of presentation or to the 
figures themselves, please feel free to get in touch with us. 



Retail Price : 



$3.45 





TOTAL eOPIES SOLD 


ROYALTY AMOUNT 


REGULÄR 
SALES 


98 


25.36 


OTHER 
SALES 


120 


20.70 


BOOK CLUB 
SALES 






SUBSIDIARY 
RIGHTS 






Mise. 
SALES 


• 

7 


.91 


TOTAL 


99«; 


^ifi Q7 




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INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc 



^/MciJbe/i^^^i^^^ 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK, N. Y. 10003 



Pate March 26, 19 71 



Dr. Adolf F. Leschnitzer 
315 West 106ib Street 
New York N.Y. 10025 



Dear Dr. Leschnitzer: 

Enclosed herewith, please find a check for 5^o*53 
which represents royalties from January 1, to 
December 31, 1970 for your book 

The Magic Background of Modern Anti-Semitism (Paperback) 

Should you have any questions in regard to the manner 
of presentation or to the figures themselves, please 
feel free to get in touch with us. 

Retail Price: Sl.95 - $3.^5 





Rights 
and perm. 


Regulär 


Special 
Sales 


Foreign 


Direct 
Mail 


Book 
Club 


Total 


Copies 




113 
50 


60 


6 

12 


2h 




309 l 


Rate 

per 

copy 




.2587 ' 


r 

^0975 
.1725 ^ 


S0731 
.1725 


.1293 






Amount 




$16.55 
$12.9^ 


»5.85 
»7.59 " 


$2.07 


S3.ll 




■/ 



With cordial regards, 




Martin V. Aza 




TEL. 674-2021 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, inc. 



^zcAic&AeU ^ ^Md^tcto^ 



239 PARK AVENUE SOUTH • NEW YORK. N. Y. 10003 



October 1, 19 70 



Dr. Adolf Leschnitcer 
315 West I46th Street 
New York, New York 10025 

Dear Dr. Leschnitcer: 

Pursuant to our telephone conversation, I am enclosing a 
copy of the royalty print-out covering the period ending 
June 30th, 1970. As you can see from this, the book con- 
tinues to seil and you will get a füll royalty report bv 
March Bist, 19 71. i i \- uy 

Concerning the five copies of MAGIC BACKGROUND OF ^!ODER^T 
ANTI-SEMITISM, we sent these to you on September 22nd. 
However, if you do not receive them by the end of this 
week, please call me and I shall send you five additional 
copies . 



Sincerely yours , 





W. C. ^Starke 
Assistant to the 
Vice President 

WCS : dm 





/ 



The Publishing Agreement entered into between 

US dated OctobtA. /V. /9rV. ^ 

^° IS hereby amended by inserting 

a new paragraph therein to read as follows: 

V. (J) On Paperback or cheap editions the 
^ Publisher shall pay the Author the following 
royalty: 

7|% et the Catalog price, except on foreign 
sales or sales where discount granted is in 
excess of 42% the royalty shall be 5%, and on 



direct mail sales the royalty shall be half. 



Dated: 



^Aj^Jt 1 '^ ^ 



1969. 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, INC. 



By 



^^•^^t^ d^^H^,^'th <A^ 



Author 




<Pu^ÜJU 



ns 



TEL. 684-7900 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, INC 



315 FIFTH AVENUE • NEW YORK, N.Y. 10016 



Dr. Adolf F. Leschnltzer 
315 West 106th Street 
New York, N.Y. 10025 

Dear Dr. Leschnitzer: 



October 18, 1976 



In reply to your telephone inquiry concerning the Statement 
whlch you recelved from us , please be advlsed that this 
shows a credit balance and that no money Is actually due 
you. Durlng the year 1975, more copies of your book, The 
Magic Background of Modern Anti-Semitism were returned 
than those sold, which resulted in a credit balance. 



Sincerely yours , 



WCS/ls 




W.C. Starke 

Assistant to the Presideni 



i 




TEL. 684 7900 
CABLE ADDRESS: lUPBOOKS 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, INC 



£Pu//ti^ 



tl 



315 FIFTH AVENUE • NEW YORK. N.Y. 10016 



Date 



i 



Dr. Adolf F Leschnitzer 
315 West 106th St. 
New YorkjN.Y. 10025 



Dear ^'^^ Leschnitzer: 

Enclosed herewith please find a check for 5.22 which represents 
royalties from January 1, to December 31, 1976 for the book 

Magic Background of Modern Anti -Semit ism - Paperback 

Should you have any questions in regard to the manner of presentation 
or to the figures themselves, please feel free to get in touch with us. 

Retail Price: 3.45-4.45 



Less: Uneamed Balance 
Total Rojialty DUe 



12/31/75 



10.35 CR 
5.22 





TOTAL COPIES SOLD 


ROYALTY AMOUNT 


REGULÄR 
SALES 


27 


9.54 


OTHER 
SALES 


34 


6.03 


BOOK CLUB 
SALES 






SUBSIDIARY 
RIGHTS 






Mise 
SALES 






TOTAL 


61 


!«> S7 



W. C. Starke, 

Assistant to the President 



/ 



ifw ma«»< K«<kgroM«Mf of modern •Mti-^^mitMMll 

\<:..i'.'! .fsc^'" Uff 



^ 






/ 



LEO BAECK INSTITUTE 



JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



4 DEVONSHIRE STREET 
LONDON WIN 2BH 
01-580 3493 



4. September 1973 



Professor A. Leschnitzer 
Hotel SplügenschloS 
Splügenstrasse 2 
8002 Zürich 



Lieber Herr Professor Leschnitzer, 

besten Dank für Ihre freundlichen Zeilen vom 31. August, 
Leider u;ird es uns dieses Jahr nicht möglich sein, Sie in der 
Schiueiz zu sehen. Ich meiß überhaupt noch nicht, u/ie es mit unseren 
Ferien dieses Jahr bestellt sein uiird. Im Höchstfall fahren uiir für 
zwei UJochen irgenduiohin im Oktober. 

fYlonikas Buch ist noch nicht erschienen. Im August ruhte 
der ganze Betrieb bei rflohr und ich habe den Umbruch bis heute nicht 
Ich fürchte, ujir schaffen die Buchmesse auch nicht mehr, und ich 
rechne jetzt eigentlich damit, ä^3 das Buch erst im November er- 
sehe int. LUie Sie uiissen beruhte die Verzögerung zu einem Teil 
darauf, daß Frau Richarz die Korrekturen so sehr hingezogen hat. 
Ich lüill ihr durchaus keinen Uoruiurf machen, denn sie uiar ja in 
Neu/ York genug beschäftigt. Aber so ist es nun einmal. Bei einem 
Buch dieser Art spielt die Buchmesse auch nur eine geringfügige 
Rolle. Bis zum Jahresende uiird es nun fast gehen. Selbstverständ- 
lich erhalten Sie Ihr Exemplar am Tage des Erscheinens zugesandt. 

Recht herzliche Grüße an Sie beide 

von Ihrem 



Arnold Paucker 



£^ 




TEL. 203/245-4000 



INTERNATIONAL UNIVERSITIES PRESS, INC. 

Publishers 

59 BOSTON POST ROAD, P.O. BOX 1524 • MADISON, CONNECTICUT 06443-1 524 



November 28, 1988 



To Whom It May Concern: 

The U,S. Internal Revenue Code requires 
certain payees who have received payment for 
Services rendered to provide the payor with 
a nine-digit Social Security or Federal/Employer 
Identification Number, For each failure to 
comply the law imposes a $50.00 penalty and re- 
quires the payer to withhold from payment s a 
tax equal to 20 percent of the payments. 

To comply with the law, please fill out 
the attached W-9 and return in the enclosed 
envelope. Thank you for your Cooperation in 
these matters. 

Sincerely yours. 



PA/rfm 
attachment 



Paul Safro 
CPA 







Rr3<Se von 1 rof etioi* Ä!« Jaspers b^l der Kfj?l#r der Ero< f fnunp: d#r 
iMiÄlr-nl fachen Kurüs »n d-^r Unlvoreltaet Htld©lbsrg|l^'».6.1945 

f 

Pis Kmeuyrunjpe; d^>r Unlvtrslteet « 

2u« srat n Mal nach ÄW0«lf Jahren haben wir wieder frsi rten Relctor 

(5#wm4ihlt, iuubsn wir unseren R«^ktor» IIc»ut<> beginnt der rMdizlnlBCh« Un* 

t 
terrlchtt ISö Int funr tms#r# UnlTorslt&et ein grosser T^p* wir duer- 

fen h ffen^ dsi^s andere Fakultaeten bald Toleßn^ umS dass In nicht äu 

forner Zelt lis ünlv^reltaet isi 0ansen eroeffni^i wird« 

Ee iat ein Kwub*glnn n©oh Äer rtuhepauöe Infolf?;«* des ?rUftftrnrT'<!#nb^^u<?hn, 
und noteh de^ fluln^ In den dl« Universltaet eelt z^oeis: Jahren hlnf^lnjre- 
9iWA!?ip:en *furd«» 

Wohl hat fler Kern der ünlvo?"oltaet In der Verbcrrf ntieit st^ndp-ehal* 

I 

ten» WM pab l^rofessor^n un' ßtudentent die Innerlich frei bllebf^n« Sach- 

I 
Xlch erfuelltipn sie lhw>n Beruf. Ss blieb etwas erhalten trx)t« der mao- 

aenhaften Sntl!^R»ungrn|> trotz d^^r 2lngrl fe In den Unterricht und In dl«^ 

Fo achunr, trat?, der Zerstoenan?; unserer uralten Ve^fassunr um? 3elbc?t- 

verw^llung «Ufiun,*)iten olnes weltans^chaulloh und politisch vc^rgirtoti^n. In 

selnets Wert «tt^n-llg alnkeiiden c^ulbet l«r»be. Well der vlosenschaftllohe 

0f^l^t tatsaechllch noeh nicht «erotoert werlen konnte, vermag heut»^ <?le 

ltnivt?rsitniet sor^l^lch wieder zxi besinnen^ wenn, auch mir In (?lne» be - 

•chrmenlft^^n Umfanget 

D.?rg wir vl^cier arbeiten chierfen* v^rdank^m wir dem Sllny* rstaenc 'e nln 

* V^v pw .w •« 9 lBi>MiM—< Willi IM ■**■*— —ii i l« I>i»iii.»> ■■!■ 

[er geaatgunpjpis^ eh t. Wir haben nach der i>eölnFunr'«liaen Kapitul^^tlon, 
«ach de» wtjrtlof^^n Verachwinden der F\iehrcr dee Reglmea und i»oh dem Auf- 
ho^re^n J|<»der 4eut 8 .^t^n ßtaatllchkolt iDslnen Hechtsanspruch« '^^Ir lobc>n la 
der Lag« dec vue v-ictls# In diese IJig« aber i^lnd wir ge »tfin nicht bat^ 
barisehen V elk^rn . -rfönuebrr^ sond^rf) Voellfrm# die ir Crundaatz Ihrev 
lisbeno Menaehenrccht« anerkennen, dlc^ nie -^inBt in ihrer Geeohlchte fol- 
^rll'^h rcrkuendföt h^^ti^n« ^>a'^s wir fuer den AufV/«»u unsere Univereltaot 



• '^ •• 



Äl« Pulrtum ttnrt ▼l«ll«lcht dl.> lUlfo d«r 3Uf.«r rin<-en, Irt allein Ihro« 
taetlf.^n Qlaub«n «n r^lo«« yen«oh«nr«eht« zu danttcn» «He ■!• »uoh un« B«- 
■ l«gt«r. geviiahrtn, 81« hab«n erVla«rti T>n8 <1«*ut«oh« Volk aoll nicht ver« 
nlchtft werÄ«n,un«1 rt«« deutaoho Vol)c aoll ©r5iog«n w«r;ien. Von dl»j««n 
R©cht«n duerfen wir, «1» ima von ihr.*n g«g«ben, »uoh (»•brauch laaö en. 
Hier d«*rf«n wir vertrauen, wenn uob'-rhaupt noch ein Ort In dor v«lt ipt, 
d«B wir V' rtrauon tch nk#n wollen. 

D#r Saubeginn unearer ünlr^raltaet kann Jadoch In clnfftchaa An- 
knuepfan an den Zuetand vor 19"53 »«In. 7.uvl<?l lat t-fecehcn, ?.u ein- 
gralfand lat dl» Kataatropha, 

Vir aal bat t^inü anBitiTm yrewordan talt 1933. R» war w>«(i;lleh. In dar 
Vu«rd«loalffk«>l t dar» Tod zn auchan, - 1933» »1» n*e^ ^'«^ Verfaß sunf-sbruch 
durch alna ScbalnlaRftlltaat dla Diktatur arrlehtat und, wa« aleh wlder- 



••tsta, Im 



#lnftB fr-ro^iien Tallaa unsaror Davo^^lkerum?; hlnwegß«- 



acbwamait «rurrte, wir konnten dan f©d auehan, ala dl« Verbrachen de« '•le-' 
glflsca o«f fantlich In Erachalnune traten am 30. Jwnl 193A o<1er reit den 
riuenderunpan, Deportationen und Rrmorflunren unoeror Juadlanhen Freunde 
und »«Itbuerp-er, ala »u unserer untilgbaren Sc^seftch und Schande 1958 In 
ganz r^6)Utl5C^-lanc*. -^1*» Bjr\R^.npmn (Ootteehaeuaer) bmnnten, wir konnten den 
Tod suchen, &la 1« Krlep« dBa Baglma von Anfang an ^me,^n ä«n i^atz unoeree 
groeaaten Phlloaophen, Kant ,h&nc alte, dar ala Bedlnstung dea V oclk« r rec ht a 
foedertei ei duarfen 1« Kries<» keine Hanf'luneen geschehen, die eine apae- 
tere VerBO'*''inunK '^«r Kp^egfu*' branden «c^tlechthln uniroe|iilloh isaohf'n. Tau- 
aende haben In Deutachlanö 1«: Widerstand ^»f^n da« Re, 1«© den Tod gaaufiht 
oder «loch gefunden, die «eiaten »nonym. Vir U^bt rl-^ben^'en haben nicht den 
Tod j efs'jicht, W5r Ind nicht, ala unaera JuedlaeVen Frev^nde abfafuehrt 



- 3 - 



wur^tn, Äuf nm atmss« goeaivt^n, h»b«n nicht f«aohrli»n, bis man »uch 
ttn« v«»^nleht«t», wir heb«« •• rowß^oe^n^ af» L«b«n zu t>l«lb«n wlt d«« 
•ohwR«hen, venn Äi»ch rieht if'«n ©rund, unwer ToA hautt« doeh nicht hol- 
tmn ko«nnen. Qg»« vir leben, iot unsvr« Schuld« wir wieipn vor Gott. 
imi unp tl»f d«»u«tlgt. Mit unr> ist durch die iwotlf Jahr« tttweis p«f- 
•chwhon, da« wla «ir»« U».oohB!«l«uw' unsAres ir»a«na Iot, Mytiaoh g«Bpro- 
ch«ni dt« t«ufitl hab«n «uf uns «InFt^hnuAn unrt hab«n uni? «ltef!rlpe«»n 
In oln» 7«rwlrrung, das« uns S«hen un Ilocre« varglnp;. "Ir haben Blicke 
In dl« R«iillta«t von Welt unc ?:en«chen und uns aelbat gcti^^n, die wir 
nicht T«r(;«a««n. Wa« daraui in unflerpm D«nk«.n wird, ist wn«ba«hber. 



Das« vir bia Jetit ueb^i-lsb^ n, ist wl« ©In v/under. Ab'?r darueber 
hlnaur l-t, da«a wir l«b«n, unser «If-ener Ent-tchlu e. Er fordert, die 
Folgen eln<»f» Daneint unter «olchtn Bedlnfrunj-en »»if uns zu nehmen, Un- 
«•r« In dieser WuerdaloBlinkeit elnsl^ noch bleibende Vu«rde Ist die 
Vahrhftftlp-ltelt, und dann die une- lieh pedvilrtlfie Arbelt trot« allt^r 
»•traunpen, trot« «ll©n Misflllnfr^ns, - «olnnue «e unn verfonnt l;it. 
Vir wollen uns unser Leben, das uns r^TAttet wurde, ▼«pdlen*»n. 

Wir Biuesson Abotand nehr:en von einer Verpangenh; It um uns und In 
uns. Ab r wir suchen nicht V«rpf«?ltunp, wenn jetzt dßs notwendige (?;«- 
«ohlfht und \AtaBBr iflmrerstaendnls fordert. Dl» S«tte des Bossen nu-s 
einmal «brei<>s«n. Vir wollen nicht sup desi Kein zum Sohlechten, «on- 
dem AUS deff J'a zun Outen I«ben, »us d^r Tl<»fe unrnrer «i^eni tllfhen 
Vei^anir^n' rlt, die une traspt, Tr<eu sind wir unseren Eltern, unserer 
K«laat, treu unssretn Vate^^land«, das wir sehen in Kant und Ooeth« und 
te elnd und den andersn bohen Oeetalten, • in allom, was bei un» Adel 
katts 1» O'^horsa» gs.fcn öXe ewigen 8lttlloh«n rorderuugen, - In unserer 



« 4 « 



d#utiohtn Sprech«, • in uneeren Waeldem^ lüpr^^n^ 3iTö^mmk un<! un- 

In «olohf^r Ijkfß ale 00 p^jworden« K#naohtn «ollen wir nun diu 
ynl verg^ltaet wl^ä^r Aufbauen* W«i» Ap...t Amir^e^rtt bi»t' Ifft, eo habtn wir 
dl« Hoffnung: p dase unsere alt# Verfassung und ßc^lbaty^rvaltunp una 
vl«t#r öentßatlfrt wird, dmaa fCllnllcan^ Inatltut#, ßarMnar<? motorlall 
b#it6h#nt daaa die atMdtnton li>b€n ko^nnen^ daftö aie aadlngunpen vor 
Forschung urV! tehr«^ wenn «uoh beucbelden^ harRaßtellt wi^rj^ien* Ahar 
da? alles Ist nooH keine f?meuerung« 

Dlöae Emeueming kann in d«r Tat n^ir geschehen durch dl# Arbelt 



d^r nnseln^n, dor Forscher und der Studenten, in d^r Oe5:cTlnschÄft 
Ihres i?^^lstlfr«?h Lebens# Diese üeaeinsohaft wuea 61^ unverraenrliche 
Idee d^r Unlveroltaet «ur Fuehrunp: haben, die Idee d^r Il*^eheehule, 
welohe der ^^or r^hung und lehre zugleich und In rllneisi dient, Lehr* und 
Lomfrelhelt ä1« »ertinf-unf; r^^rantvortl loher Selbnteendl^.kelt aller 
elnael nen Doaenten und Stucienten fordert, den bloßaen Sohulbetrleb 
und dlo glich abschlleseenden Special lßlerune<^n vm-^lrft, vielmehr die 
Klnhalt d<»r ':^lsaen«ehi«frten In der le endlf?en CoTOnunlratlon urrfi dem 
g«^lotlg^n Kaittpf tur Entfaltung bringt • 

Oaf -rRebnle eolcher Krneuerune wird sieh ael-f en In dem Qelst 
eines Ffausee, eel oa des Sejrilnare, dea Institut« oder dor Klinik, In 
d-^r veisa, wie dort gearbeitet und wlseensoheftllch diskutiert wird. 
Es wird sich «elfrern In den Veroeffentll-hunpi^n un.i In den Ijehrbuechem, 
die Solehen Of lot bl» In die fltl^p unp: hinein slchtbj«»r werlen lapsen. 
Olese Kmeuerur^ llecrt allein an uns. 

Aber n^ch Trrblndet une keine oeffentllche ge«ielnaa»e Ansehauunp^ 
Wir h^ban noch nicht den Boden, auf den wir stehen, wenn wir ailt 



- 5 • 



• limnA^r sproohon» Di« Id«« A«r Unlro aitn«t i^t aoeh nieht vrl> der 
wirklich l«bcndlR« Kannlgfsiltlg« Rtett frRß%ni»röl|r«r »•wohnh«li#n be~ 



h«rraohfin da« D«>iik<m und 



n. 



Vir D«ut§«h«a hftt.t«n «innt di« Stuvrlr«» »!• Klnseln« euf uns 
aelbfit ttah«!! su ko'^nnAn, in »llen real«n Abhaarig l^k^it«!! Inn^rlittb 
(ioch frei ur^ unbslrrbRr zu sein. Duo l«t gvistle runaechßt auch he\xf 
unter* «Intslf^te Ch»«.nc«, J^dvr mui« •• an dor Unlv^r^sltaot «uf alch hin 
«««•n« wa«hrenA «r ataendie hoort und Coinisunlkation auoht« danit dl« 
Ide« dar tiniverniiaet wled» r #rw«<!hp#, 

Ikia KmcUf^rung d«r ünlyrwltaat «taht al< o unter flV?B©n Vorau«- 



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mt iwi»!»— ^»w » 



ii#t»unrftni 0er polltl(ich«n und vlrt«ehflftll«h€Nn Chnamoht unn^reii T^n-^ 
AmM0 ^ A«r Lag« de» ra« Tl«tl0» «* 4or iniiieli««l7;une^ un&eret Wr^aerun 
<1urch eint Kot unc*. Sohmnch ron xwoalf Jahr^n^ • der Aufgah« von urui 
noch seratreuten U#berl#bcnaen, dl« wir umi «Inrleh^en auf den True«* 
mmirn^^ der Chane« unaer^ß gel0tlßen 3ch«ffentj • d«m Angpruoh der Ide« 
der ünlrerulteet. 

All Arne vlrd nusfuehrlich sum Thetn, ^if^rm, <l {rel^toevlAieneehaft«» 
liehen F^kultneten wieder auferi^tehen du^rfen« 

01^ Me<31zln eohelnt dleaon Fra^e» f^^rner %u «te en* 31« let doch 



elnn Kli^eensohfiirt und Kunet^ die unabhaenf^lg ron Politik da« Gleiche 
In aller Welt will, wo Ken- eben tu<^r r^le Oenui^helt de» lÄlbf^e und der 
Seele fiorf;en# Aber es ecbelnt nur so« Ir haben p-^^n^-hen. In wtlobe« Um-» 
fang der Slnp^rlff ?iuch In ein i^o apolltlecheß Hoblet moeglleh war« 

Aerate hären sua einen unr.urelchenden vlaaen voa Vorerbxinftapreache« 
hon daa Watc^^rlal fuer eine t^eaetagebunp b^li'^obraoht, dtren Durohrueh- 
TMm sl#* durch eine auagebroltcta övstfiohtertaetl keit unt ratuetaen 
oder In ihren unmenanhl lohen Wirkungen eln^ohraenken «uaeten« Aetmte 



• 6 - 



wwnd«n 



Ö«vl«i«n in ä^r >;ehr«ahl d»r F«t0ll# nicht Vrrtr#ten ko nt«nt Elnfc-lnt 
Aeristo hAb#n sich hi rb#lg«lai^»«n^ a«n Oelsteakrankf niMrd %\x vollülclmn* 
Vir hfib#a «twa« erltbti was dnm H#X€nvahn 4mi i^pADten «MlttvlaXti^rs 
entspT^iehti den Rant^nwahnt »amt allen Irrunr*^n auf Granö elmr «OFtnann- 
tcn blologlaeban Waltunnchauunf;* Dl6a# Vor«ti>llunK©n hatt^>n rttt^a^lb^n 
l«p?rln?ial0, wie «aTalit ünkorrlglerbarkelt, tJteM^autunp »llc^r ö^r^rnr ruanda 
In Baataatlgunj^en^ Bra tx A^v B^.^rijiarrilung durnh Jophlotllt, Tarror und 
Foltar, ©Ina angotvolla Brgrlfff^rthelt Vohlm<;»lnjp>ndar^ la ob doah etiiraa 
dar'^in aaln koannta, ß^Uinttlftoha Bafrla^ilpun r)^mv^T0 aia unitraaattllrh 
naah noch vcltararij^ noch g;f>auaasDar©n Verfahran draangten« 



Hat d^.a allaa dr^r ^iatlonalaozlali&aue gabraohi? Dooh of fanbar nur 
di^miiy wall diaaa Moagrllahkaiten baralt Xa en# Ea tlttt Ir^andwo In un«* 
a^v^r vor^ argirhf^nean U^'borll^farung;^ vaa hlor ao unheilvoll aunbrach« 
Oaruai muaaa^n wir <San gali^ daa Baeaan bagr«^lfap, drr lan^a vortn^^r ah- 
nungalaa Relaxt wurda^ Oaa lat alna der proi<aan Aufr^xban uncarar In öle 
fiafa Rahandan gaachlc-ttllchf^n Sc^lbetbaalnnung« 

Hlar nur aln Belnplal i^u« dor Martl«lnf ^In kritlach nnr^t^pnA^r^ 
t«»ifiarmalt ho chAnpai» aha nar Paychlaiar aohrlab mit finam Jur l0ti>n clna 
Bro^ohuara urb^r die Vf^mlchtun? lebc?n»unwcrten l^abana« Dan antopraeh 
d^r DanVumrart Iner gattloncn pooltlvlstlao en weit* l>>rt wurdan ^\0 
aadaakan nl^d<^rr'alaFt, walche jatEt 1« öaletaakranlranmord Ihra dmmala 
gawlaa nicht ao gawollta praktifiaha Konaaq^^na hatten« i.hc - das ent« 
aaheldanda lat, dmaci uabt rhaupt untar ^avlraan n^dlngunßaa Toetune? ro« 
<|alataa)rrBnlr<5n au« mtlomil faotatallbar^n Incilkatlonon gafordart wurda, 
daas aa aloh da^^l gax*nioht um Klaa^nachaft odar u» aln Kr4;ri?biiia der 



- 7 • 



Visaomchftft hanflelt«, 6mb dl« ÜBtiv» d»r HuüAiüt««! unklar f(,mtöW<*n 
waren« unfl daiiai «olche Kora«rung 2-.xuBalunt«r Herb«lsslehunK ci«r •«; «Inbap 
rjlnleu«ht«nden B«!- pl«l« i»uch Jfm««h«a^ 41« 1« aina© unaer«« Zcltsklter« 



▼orntck^ndig w»r«n,pl*uall>«l «ricMcn, Bl< Stkoh« l»t la der Tat nicht 

i«n Hchtt«'rs«n Gore:?!« 



•Infaeh, ^«1«» doch JM«r Amt« wl« etwa b«l 
noükrftnlrGr kuI tKt dl« 8pritfi«n wohltnetii; 00 «««talg rt werden, d»»« 
d«r Krank« nicht mehr «n»»«ht vanA A«r 0«b«mrfti^ zwr l«t>it«n Sprit«« 
flie«««n'i int, 

Darau« ist «Ihäo »u 1* rn«n» daa« «s frö^an «Ibt« «1« iinlo©«b«p 
sind« Wenn maa «le In dl« OphR«r« d«r B«rech«nb«rk«lt und Orund«a«t«- 
llchkelt aleht, eo ta»t«t TRt\ atwa« «n, Aa«« «an «hrfuerohtlF at«)i«n 
las Bf n mun«. ^leh« Unloe«bark;«lt«n gibt ee «ahlrtloo«, «.H, in d«n 
Fr«fj«n nach dar fr«l«ii Wlll«n8b«BtliBi»un«, In d«n Fraj^en d^r Unfall««- 
»«taFeh*u»B, Ja In 4«n Frat-en der allta«f'li«h«ii Durohaehnlttöthentpl«, 
In d«n Unlä»banJt«lten fiber Itann inan klar a«ln. »lea« Klffrhait wird 
ueberiill dort «ntateiian, wo dl© awel iTollßr, auf 'l9nmn, dl« W«dl8ln 
ruht« rerlaoaellci^ alnd* 

Dlea« Bw«l Pf»ll«r «Ind dlo Wahrhaftl^-kclt Mn^ rtla hrfurcht rar 
d«a Jis^naehaoln« od©rj Vltraenachaft und Hmaai^taet . Wa«i««n ,}«n« b«ld«n 
Pf<5llar f«ft |>;«w«a«n, «0 ha«tt« der rahbrvch doa Hatlonalwozlftllöawa 
In dl© »«fUeln nicht atattflndan lEo«nn©n, 

wiaaenac hnftlloh^rolt. daa h«i08tt 1« wie«»«, w»a «an wei««, und 
wa« «an nicht wolaai umrlaaensehaftlleh l«t dia« do^^matlaohr Wl««an. 
Wia««n«chnftllch ««In« da« h«leat mit d«a Oruondart 7ai vlß««n| unwla- 
««aaahaftlloh l«t da« Hlnnehroon fertiger KainunRon« Vl8«an»chÄftlloh 
l«t da« Wl«««n alt a«» B«wua«t««ln von den jawsila be»tlrri»t«n arens«n 



. 8 • 



<3ofl ''^•»•n«! unwl«8«n*ch«rtllch Ißt all«i Totnlwii acn, ftl» ob mmn 1» 
•anton BeschPla vuesat«, Wloi«niJohÄftllch Ist gr«na0n,loi« Kritik uruH 
Selbntlrrltlk« das ▼o'^ant reibend« Infrai^efftollen; unwl»»«>iyi«haftUoh 
Ist die Be«or(5ni«# *«!• JBirelfel koenn« laehmen. Viffeennohaf tUoh Iti 
der »ethof lech«» 0«np, der Schritt fuer Schritt auf dem Boden der r- 
fahrung «ur irntecJheldunß bringt? um#lee«n»ch«ftlich Ist Ana Spiel 
Tlelfaaher M«lnun n una Maegllohkeiten ttnrt dn« Eaanen, 

lob «Mg* I» behnuptsn, daea ein Sti-o« von IT wi8ie«n«c,ftftlichkeli 
dwrob t»en Kroaweer«» Teil unaerer wiswenacheftHoVion unß auch der «•• 
dlrlrü ohpn Literatur hln<Surchgeht. Der vJelst Aef üwise^mBOhaftllch» 
keit oeffnet« dem Hatienaloor.i'sliss-.ue die Tore« weil dieser ein ent^e« 
frenlR»nMndee Vrrnt.aowinl« fena, aum Belepielf 

^^« tUtaaentbeerl^ trifft «war etwaa, daa im Un torbau den ^^ nacb- 



•ein« ein© w.nhrccH«»lnlleh aahr 



Innml 



der Bep-rlff Ht^n— ist klav^ Vaia »n Raaaonlehre all die Jahre Ccaulfach 
war, lat »um proeaaten Teil Schwindel« Aber <iie ^olfjpn waren eratone 
•In wen^erhli<?V)«»r, w 11 die Auffasaung de« Mannehaeina werkehrendar 
paou<1owin8enRohaftIloh'>r »«jrthua, iwoitene Jene »»er<5f riae^sen HanfllwTi^en 
aur Beoeitlftiin»r fuer ttlnd0rv<»rtig erklaftrt«?r "JÄaaen, 

W« V»rtrbumalehre gebeert ;^u den groaaartlgaten nnturwlaaen- 
ßohaftllfihon P*oraflhune.Bbewe(B«n{rfln Aer lotatan Jshraehnte, Das fttudiiui 
bedeutender Werke <^er Oen»^ tiV»r bringt una »ur staunenden Aneo .';uunp» 
vaa «inaere Erkonntnie voraag. öer Henenh aber iat r^ln aus d»n rereohlo« 
den«t»n ani^nften fuer VtBrerbunBBfQracbMBK bio logloch be^'on'''*»-a unKoei«« 



iMli«« ObJ«kt# Man tostrm nur andurffwo erworben© Vex^orbutieaerkenntnlöoe «uf 
Ihn an^uw' nÄen v«rBuchen# Solch« Anw vödung^n hab^n sm^r einl^r« Srge^bnl©©« 



- $ - 



b«l gu natlp: fftlagorten Kr-Rn^h^ltiformen ««habt, obflolch fÄit nl.. dlf^ 
lÄ thr»u der Genetiker «rraloht imrde. Im welt»«t«n irmfang- eunal In 



/*f -. -. 



der piichUtrlBchcn Vorerbunc Bl«hr«« lot daR»g«n ©In Betrieb In 
«•bracht »it »athoiBÄtl schon OpieleroUn, und alt dea typischen Abtln- 
lr«n unprodxiktiven Forcohen» In Endlosigkeiten. Dl« -rsöbnliee «im »o 
duerftlR, dft0t eine praktlocho Anwendung, ««Ibat wenn «4!in flon Inhuraan^^n 
Auogan^^epunn e^jlohpr Anwendung nnnehaen wollt«. In den melatr^n PÄ«llen 
wlaeenechaftlleh gewleeenlos war. 

Der andere Tf eller neben der Hlsftonechaftllchkelt Ist rtle lluinanltaetj 
Sie bedeutet Ue Khrfuroht vor dem Men ohaein. Jeder olnaelne Menech ist 
©Ine Unendlichkeit. Kelno wlefl*?noc>ir>.ftllehe Auffßaau-g kiinn Ihn alo Gr.n- 
eee treffen. Per Ji«nech Ist etete «ehr.ale von Ih« erlrnnnt wird, i^aher 
darf .?cir Ar«t, r. il der Peychlator und Ppychotherapeut nie dae ßeirueet* 
teln von der »nerechoepfbarkolt und Hactoelh&rtlgkeJ t Jede« einjseO n n 
Kenaoh^^n ▼orlioren. Er eoU es nooh den oeh«^lnbar 8lltaepllchat«»n Fhelleh 
gee nueber booltKf»n. 

Pleee UnoröCh<Jpf>.rkelt lot A^r Cchleldr vor der Verborgenheit dea 
eigentllöhon Mrnachen fuor le wleeonachRftllche Erkenntnla. Die Freiheit 
de« V^nochen In aelo« entechledenate Wlrkllohkeit, abor fuor die wleaen- 
•cliftftllchc Krf»arunp:B!?rk{7nntniii gibt ea keine Freiheit. 

Daher gebeert aur humanltoet ein Bild dea Nienaehen, da« ueb«r das 
Krkennboro hloaua v r«ep-en»raertlRt, mbb der .vonaah ael und «ein koennc. 
An dleßen Dlli? doa honpnhen arb«?lten alle FakuUeeten, DieAea Bild In 
•«Ines pxnz^n Umfang fiepenwaertlp; «u fcewlnnon, dae bringt fUor Jeden,und 
vor Rlleaj fuor den Meaijjlner, den Raum, aua den An» beaor'ore viaaer^ und 
Koennen «eine Puehrunr h*t, Daa Bild des MaRseh«<n war weitgehend verlor^-n 
und beaonders In «roaaen Teilen der ffledlr.inl«ehon Literatur verdorben. 
Kein wahree Bild des Kenoohen ohne üott. Wir »ueoeen daa Bild dea PfenarJ en 
nur»»^ ckpewlnnen. 



•^4 



• 10 - 



•*»' i 



VlB««niohaftllohk0lt und Huitenltm«t auehen f; ich gegtiig#ltl$. 

iMtr huraftn» Ar«t will von der \»li»enflohaft nloKt m«»hr alt «1© 

lolatttn kann, will »>bt>v dl««« L«ietun|i^ voTlstaendlg um ««wl«««»!-!- 



h»ft. 

D«r wl««pnan]rMiftllchÄ Arat wols«, dat« er fuor die Pmxi« Mit 
blo«««r )fi(ii9«nAch«rt nioht ausreicht • An der GranKo dei vi0»oniiohs.rt«> 
Hob Hoeg liehen Ist «i* Itolfer un<l Sehlak«Al«(|efa«'.rt« dos L«id«nd«n 
ftun <^«r {^•aelnschaft det Mlinechtelno* 

1fis««nich»ftllohk«?it «nr* Huir!«nlt«et «Ina unloeutoar vr rbund«n« Vo 
irl:>senBChart ir«rl«8S«n wird, da werden Phantskatlk «nd Tacmaoliutig ein 
aiaubeneoreatr.» duroh d«n die Irwmden -»natatt an öott rlelwchr an 
lhr# Fanatlaaan gebunden werden. Die ümrloöfnflchflftllchkelt ict der 
00dm d*r Iniiua«nltaet* 

Daaa die beiden Pfeiler« Vi&senschartllchKelt und Kunaritaet 
wieder feat werden, d»ÄU bedarf e« dar gangen Unlvorßitäet. Die M*« 



dl^lB Auas^ wie alloi Winsen und Koenn^m, in Rfixun der alnon usifmaten«» 

den Wahrheit leben^ die eleh demtellt is KoesoB dor wlasenschat ten 
und in der lebendlgeiü Corninunikatlon der forßcbönden Meneohent Plo 



gerne UniT^ relteet auee lebon^ wenn Unterricht und For^chun^ in den 
einielnen Cebitten gedeihlich «ein uollen. Fan dmrf une nicht »er^ 
etueck«ln# 

Billroth^ der w^ltberuehicte Chirtarp, «chrleb in den 70 er Jehrf n^ 
deet dAe Tlieologie elfrentXioh nicht an <XU^ Urdve^eltaet gehoere^ Kln 
>«edi»lnrr vuerde dooh lD»ine theologischen Vorlt^aun^en beeuch n^ und ein 
Theolegei d/^r ^ine «ledisinleehe Vorlonunp; b^ mxcne^ eei in Ohöfehr, eei- 
Ben Gleuben zu ve ^11 eren« Xh^r J^ioteet vereniewee ihn^ trotjidem nicht 
fUi^r die AuBflCiialtung der th«0l«giechen F^tkulteet zu cpree len* Das 
Her« dee huT;,9nl »tisch gebildeten Billroth lieee «--ich nonh nicht zum 
Schweigern brin^.en g«fc nuobr^r solchen unhr^ilvollen Trennurfrafedrin^ten, 



- 11 - 



*!• da,.al. fa.t .elb.tTT^ta.ndUoh ,m^ und .leh bis h.«f ««.,.. 
^irkt haben. Ohn« Gott ab.r und ^l. ^.ele Vo.mt ^n bl. zur, O.l.u.. 

IB uraprum war di. lTnlyr«lta«t wirklich da. «Ine 0««««. Fu. dl^ 
Orundanllogen uhbt«. r.«„.cha«ln. wurden .!• ^.p^i l..kuU««f i» be.:r..en. 
d«t, fuar dr.. H«ll der B^U dU th^ologUchT^m.Uaet, fu.r dl« Or.1. 



Ttunr 



r It^lfchen a«r.cln.,oh«ft dl^ jurlutlaeh», fuer dl. a.pun^f^.eit 
A« Uibo. die «•dirlnl^ch.. Dl.ae drei obtren w.r.n unh.rbaut dureh 
6U unf,^. ,,!• phll«.^phi.ch* rakuUaet. Sie u«r..«t f«cr .ich den 
««n«en Kon««, d«r Wl,.#B.chaffn, AU Orunawl«««naeh«ften, «uf den«n 
all» Praxis beruht. 

1. war «m Un».il, da«, in der Kw«lti.n Ha.lffc* ... 19. Jahrhundert. 
dla.. inhelt rerl^r« «l«|ti .uor«t 1« 9ildun?.b*v«..t..tn und dium au.h 

In 4«»r aeuflflcrnn tr«»hoimin<r d«r Unlv«»nilt««t r>i » p 1-- 

«c^ ^w*- ur,iv*»r»iT,«0T,, pie roIgsR Warrant «Irjcr- 

reuun?: dar Vi..«.r..c>mften, damit d-.r nnbnich der Unwla- 

j««w einBaine wia»«naehaft oJch «ur ?anf.«n maohe«n 
wollU, und .ohll^sclioh fli« j:or.«t.mnp; dla m d«n Wahnbll^urv^n dor 
natlonal.o«i«liatlach«n Zelt gipfelt., endereraelt. dla ünfa^hlgk^lt. 
11. naucn taW.chUoh.n Kraaft« da. Zeltnltar.. bauender« dor Technik. 
In dan Ztiaammanhang de« Gan^an auf«unahm^n und ron Ih.. au. m durehdrln- 



aeita dia 



ßon 



Dia Ernauarung «u« dam ür.pni^. mu.PBte -1^ Or.lver^ itaot erw.^lt 



ern 



auf alla gro^a.n «.nachlioh.n Anlia- an un ara. Zoltalt.r,, u„, .^i^jeh 

"••inbait wlodan-^winnan. S^a wu^rde nachholen, w». durch b«ld aln 
JahrhUftdart vc.ra«#u»t wurda. Dl« Äufg«ba «olch.r Brnauerunß «aht n«f dan 
eiir^ntUchan Sinn un«or.. Barufoa. ViaUaiaht. sind die Baprn.en.lu.'vr ^in.r 
taehniachan, naban der thaologlsehen. jurl.tiaoh.n und i«adl«lnl «hon 






PÄkulttut und ai« Vi«3 rherat^nung der *lten Einfielt dfir phUo»iophl- 
•ohen FÄkulta^t öl» b«ld«n gro«äJ«t«n Problon.« der «eusaeren ünlver«!- 
t««tiipr«iitAltung, Sie koönnen gut iwr p:eXo»öt werden, wenn das granÄ« un- 
terer '/^elt In allen elnteliwin Forschern leb«»n J15 wird. 

Dann wu©rdon die I7® sonderen Berufe vi oder mit elnandt^r pehftn In 
•ine» gen-elneaaen ttcklet Gelat. Dann wuere die theologlache PakuUftet 
wieder wirklich die oberste Fakuit»et. Denn lebton alle, waehrenö sie 
ihr boRorder^i Gebiet beeteUten, ic öewuecteeln doe Gansion, im BlloV 
auf nelne sytabol«. Dann wuerde auch dt^r In alle» ^ogenwaertlge Arat nie- 
der Arzt in der groaflurtif'en sinn dea Hypppkraton» Der Ar- t, dor phllo- 
«ophlanh lat, ist ßoettorji;l»l«h {/oCrfo'l QcAo^ojPoJ cfoiTTos) 

Solohe !5rncuorun6 d®»* anlveraltaot wuerde »It der Ihr erwachsenden 
Oöte Innung den runaten Kcnnchf.n ©rfirelfon. Sl^r;e Folge wr.ore, dans auch 
dl© vjrrlaeBBllnbe otEateRealmung bewusai werden und eich auebreltea 
kann. Kln wahrer w«nechUnhf?r Staat rollaieht »It der meht zuf loich die 
Selbe tbegrenrun^ der >s»cht, weil er claa Recht verwirklicht. £r verwurzelt 
••inen sinn in der alltaeßlichen üenkwelae »eim>r auerper, in ihr«r Soll« 
daritaet. Er vollzieht, wie »llea j^elatlfc;« Le en, ataencü^ Selbe tkorrek- 
turen. Sein^ Freiheit a*lrt aloh In «eiet-lloh geforAter. löunpf iiov Gei- 
ster, die noch i'5 ra'lkalotün öe«*ria&tz alt «inander vertoiinden blolten 
durch die f.eT«lnaas!« Auf/.*«. Er «rfueUt eich mit all6« «iaaen un<i findet 
daher in (km p^igtigen Schaffen der Ünlvüreitaet nicht nur sein holl- 
•tee BewurBtccln, ronde- n die quelle der Urelehung «einer «ucrj^er. Dag 
aber k»nn mir (r«lln./on, wenn dl« UniTerflltact ein uiRfasee-dea Qan*ea UX, 
nicht «in Aggregat von Fachschulen und Speaialltaeton, Die Idoo der üni- 
vemliaet und die Diktatur ichlleaaen einander aus, diia h^at t^^-'Vmy^ l- 
enÄleUijnufl ^^egeigt. Di« Idee der Unlvoraltatt wirJtt «it an des 
Staat freier ^'en sehen. 



/ 



■/ 



/ 



/ 



JEVttSH CULTURAL RECONSTRUGTIOH, INC, 
1841 Broadway, New York 23, N .1 . 



MBMOHANDUM 
From: Advlsory Commlttee 

To : Allooatlons Commlttee of the Board of Directors 

The following recommendatlons re^arding the allocatlon of the prop- 
erty etored at the v~>ffenbach Depot are eubmltted by the Advlsory 
Commlttee: 

k' Prlorltles 

1. The Jewlßh National and Unlverslty Library ehall be entltled 
to flrst prlorlty In regard to Single ooples of tltles whlch 
It lacka. 

The Library may also act as dlatrlbutlng apency for other 
Instltutlons In Israel, whlch, however, shall be treated on 
a par wlth the Institutions Included In sectlon 4b, below. 



t. 



2. 



3. 



The major communltlas In Western Germany shall recelve allo- 
oatlons for ourrent use, conslatlng prlmarlly of German Juda- 

loa, by arrangement wlth the representatives of JGR at Offen- 
bach, 

European Institutions, outside of Germany and Great Brltaln, 
shall recelve allooatlons, whlch should be oleared through the 
JDC, wherever feaslble. 



4, Other oountrles 

a. In Qreat Brltaln, special conslderatlon shall "De glven to 
the needs of the Library of the Jewlsh Hlstorlcal Society. 

b. Allooatlons to Instltutlona In countrlss outslde of those 
mentloned In sectlons 1-;^ shall be detemlned on the baels 

of a questlonnalr«, after the returns Shell have been studled 
by the Advlsory Commlttee. Outslde of the U.S., the nego- 
tlatlons should be conducted wlth the central Jewlsh oz»- 
ganlzatlons, 

B, Pirooedure 

1. Eaoh beneflclary Institution shall agree In advance to place 
at the dlsposal of JCR all dupllcates of publlcatlons In Its 
llbrary. Specific authorlzatlon to retaln such dupllcates 
must be obtalned from JCR. 

2. No »aterlal recelved from JCR may be seid or otherwlse dlsposed of . 

3. Each Institution shall agree In advance to furnlsh JGR wlth an 
itemlzed receipt, llstlng authors and Short tltles, wlthln a 
reaeonable perlod, not to exoeed slx months. 

4.Any Item Identlfled by a clalmant as hls property, wlthln two 
years of Its dellvery to a reolplent, shall be returned promptly 
at the request of JCR. f y j 




LLniu£K±itu of <^outns%n <:y\/{i±±i±±ijijii 



J^e^liaxtmznt of ^oteCqn ^an^uagei. 



^Southern <Siation, Sox 3S 
39401 

February 14, 1972 



Professor Adolf Leschnitzer 
Freie Universitaet 
Berlin, Germany 

Dear Professor Leschnitzer: 



The purpose of this letter is to extend our 
most cordial invitation to you to consider sub- 
mitting a contribution to the Festschrift de- 
scribed in the enclosed sheet. 

Should you choose not to contribute an essay, 
we would still greatly appreciate your suggestions 
regarding treatment of our subject matter (Moli4re*s 
influence in world literature) and your indication 
of scholars and writers who inight make worthy ad- 
ditions to our list of participants. 

A reply at your earliest convenience will 
assist US in getting the project outlined and under 

way. 



Sincerely your 




Roger Johnson, Jr. 
Chairman 



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Bodinua Strasse 2 
Apartment 10 
Köln, Geroiany 
December 17, 1958 



Professor Adolf Leschnltzer 
Department of German 
The City College 
Convent Ave. ir. 139th St. 
New York 31, N. Y, 

Dear Professor Leschnltzer: 

I still vjant to thank you for your all your help vjlth 
ray work in Berlin. Professors von der Gablentz and Oestrelch 
really went out of thelr way to be of asslstance. The 
Aussenkommlssion advised me on a number of practical matter a 
whlch made our stay in Berlin much more pleasant. Last 
but certalnly not leaat, the Pension your wife recommended 
to US (Astrid) was first clasa as well as reasonable. So 
the stay in Berlin proved to be most frultful, highly interesting. 
but too Short, 

Our stay in Germany has turned out to be fairly pleasant 
although the first Impression of the land and the people is 
deceivlng. Tbey are not so polite as they seem. Behlnd the 
facade of prosperity and political atabllity, one can certalnly 
feel the tremors of the reunif Ication question. 

I have a whole basket-full of regards to send to you: 
from Profesaor von der Gablentz, Prof. Ceatrelch, Dr. Schultze 
of the Hauptarchiv, and from the people at the Auasenkommission. 
To our thanka, let me add best wishes for a Happy New Year, 



Slncerely, 



n 






/- 



N^ 



ü, 



e: Herbert Jacob 



21. Oktobpr 19b^3 

Herrn Dr. Hor^^t Hrrtvich 

Auaf'^nkoxnnlf^slon der Freien Universität Berlin 

Boltzmannstrasre i\, 

Bcrlln-Dcihlein 

Llf2bcr Herr Dr# Hart wich 1 

Überbringer dieser Zellen, Herr Herbert Jacob, 
ein ^p,raduate rtudent^ der Yal'- Unlver.sltUt , halt flieh z\xr Bcj?rbeltunß 
einer ihrn übe tragenen Po^aohungaaufgabö einige Zelt In Deutschland auf. 

Ich v'äre Ihnen, lieber Herr Dr. ^artwlch, sehr 
dankbar, wenn Sie freundlicher Welse veranlassen v/ollten, daß die Aussen- 
korralsaion Herrn Jacob, d<^r zun. ereton l/al nach Berlin kon.mt, rrdt Rat und 
Tßt zur Seite steht* 

Mit bester. Denk In vor'ms und mit herzlichen Gruß 

Ihr 
Prof. Dr. A. Lg Schnitzer 



AI. Oktober 1958 

Herrn Profe.^sor Dr. Gerhard Oe streich 
Frledrlch-i^elnecke-Instttut 
Alt^npteln.'.tr« 1^0 
Berlln-Dahlem 

llebi^r Herr Kollegel 

Überbringer dieser Zellen, Herr Herbert Jacob, Ist 

ein ''f^rac'uate student^ der Yale ünlv-rsltätf der sich zur Bearbeitung; 
einer Ihr^ Übertragenen Forschungsarbeit 'Einige Zelt In Dcutnchland 
aufhält. 

Ich väre Einen, lieber Hc^rr Kollege, sehr verbunden, 
^enn Sie Herrn cand.phll. Jacob elnlf^e Hin eise pnben v/Urden, lnsb<=non- 
derc hinsichtlich der Stellen, o er K^terlal finden knnn« 

Mit b-^stem Dank Im voraus und mit herzlicher. Gruß 



Ihr 
Adolf X«e Schnitzer 



r 



ENdicott 2-1670 



JEWISH COMMUNITY SCHOOL 

30 




O P hJ C E R S 

SAMUEL W. SIEGEL, President 
SIEGFRIED BENDHEIM, Vice-President 
NATHAN LINDENDAUM, Vice-President 
ELIAS STERN, Secretary 
PHILIP ROTHKNBERG, Treasurer 
ARON PERLMAN, Chairman 

liouse Committee 



ItÜ MANHATTAN AVENUF 
KEW YORK 2», N. 1. 



MAX STERN, Chairman 

Board of Directors 

Dr. JOSEPH KAMINETSKY 

Executive Director 



BOARD OF EDUCATION 

Rabbi Dr. JACOB HOFFMAN, Chairman 

Rabbi Dr. HERBERT S. GOLDSTEIN 

Co-Chairman 
Rabbi Dr. LEO JUNG, Co-Chairman 
Rabbi SAMUEL BROT 
Rabbi SIMON LANGER 
Rabbi ISRAEL STAMM 
Rabbi Dr. SAMSON RAPHAEL WEISS 
Rabbi EMANUEL LIFSHITZ 

on Icave as Chapiain, U. S. Navy 

ARTHUR SPIER, Principal 

October S, 1946 



Dr. Aaolf Leacnnitzer 

"Aufbau" 

67 West 44th Street 

New York, New York 

Dacir Dr, Leachnitzer: 

Now that tue aum^aer has paased I hope you can look back 
witü aatiafaction over tJae couraea whlch you conducted at our 
building, I hope you enjoyed a aumiuer aeaaion aucceaaful in 
every way. 

It ia for the purpose of aetting your mind at ease with 
regara to thia paat auiaiaer lihat I am writing this letter* 
Pirat of all, I am encloaing a bill for booica ordered from 
tne Reganta Publiahing Co. whicn, I believe, was oraerad by 
you. In the aecond place, I am aure you are aware of the fact 
that we auatainea aome expense in connection with your achool« 
It waa a pleaaure for ua to permit you the usa oi our building, 
ana I am aure you will want to aefray part of the coat whioh 
waa billea to ua: telephone, electric, moving, etc. I think 
that $75 aent to ua in the form of a contribution would cover 
the above and would conatitute a nice geature on your part. 

With best wiahes for eontinued aucceas in your endeavora 
toward furthering education and with best wiahea for a happy 
new year , I am 

Sinoerely , 



JHB:I4F 

Enc • 





Jerome H. Roaenblum 
Executive Director 



An all^ay Jewish School sponsored by all the Congregations of the West Side 



Oefcob«"!?22I, 19!^ 



Mr. Jeromt R. A>s«nbl-um 
Sx«8UtiTt Olreoto? 
Jtwish Ooraittimlty Srrhool 
110 Xaobattan A-vcnu« 
■iw York 2S, ».T. 



Dtar Ir. Sosanblttn: 



All«w IM te «xpr^ss to you my Ttry bellt thtnks 
ror youp kind l«tt«r of Ootob«r 8th and fop th« 
hespltallty so kindly •xten(l«d to my sohool. 

As yoTi suggtstad 1 am sendln«; to you a eontriV 
utlon ■motmting to /l73.> 

■•olpx>o«atlQg your kind wlshea fop ooatlzm«d 
suooasfl In youp •duoatlonal endeaTOP« and wlth best 
wlshea for a hanpy nsw yaar, I aa, 

8lno«p«ly yoxara. 



A. F. laashiiitsep 



gno.» ahaak 
AFLimb 



JOIIANXKS JAENICKE 

CHEMIKER, Dr. PHIL. 



FKAXKriHT A. M., den 25. Juni 19 58 

HKITKRVMCO II, TEI.KFO.N 590101 

PRIVAT: MKNDKLSSOII.VHTH. lO, TKI,. 775053 



Sehr geehrter Herr Professor Leschnitzer, 

zuvörderst darf ich noch einmal meiner Freude über den glücklichen 
Zufall Ausdruck geben, der mir den Vorzug Ihrer persönlichen Bekannt- 
schaft hat zuteilwerden lassen. Sodann möchte ich Ihnen verbindlichst dan- 
ken für das Interesse an dem Plan einer Haber-ßiographie und für die 
wertvollen Ratschläge zu seiner Realisierung. 

Mittlerweile hat sich die vage Erinnerung, in der ich Ihren Namen bei 
unserer Begegnung hatte, zu einem sehr konkreten Gedächtnisinhalt ver- 
dichtet, nachdem ich in meiner Bibliothek auf das Exemplar Ihres Buches 
Saul und David" gestoßen bin, das alle Zeichen gründlicher Lektüre auf- 
weist, mit dessen Autor ich bisher aber keinen Begriff verbinden konnte. 
Beim erneuten Durchblättern und Rekapitulieren seines höchst einprägsamen 
Inhalts hat sich meine Bewunderung für die meisterhafte, leidenschaftslose 
Darstellung und die sprachliche Form noch weiter vertieft. Ich habe an den 
Spuren der ersten Durcharbeitung festgestellt, daß es nicht zu den Büchern 
gehört, bei denen sich die Benutzung eines Bleistiftes empfiehlt, um die 
Kernstellen und Höhepunkte zu markieren. Denn ich finde, daß die Striche 
am Rande nur wenige Unterbrechungen aufweisen, die mir beim nochmali- 
gen Lesen als recht willkürlich erscheinen. 

* 

Ihre Schilderung des jüdischen Problems, seiner Abwandlung und Zu- 
spitzung und schrecklichen *'Endlösung'' nimmt meine eignen Gedanken und 
Schlußfolgerungen so gründlich vorweg, daß ich Habers Schicksal nur noch 
als Paradigma für Glanz und Verfall der jüdisch-deutschen Symbiose be- 
trachten und behandeln kann, ohne mich der gleichen abgeklärten und darum 
um so aufwühlenderen Objektivität fähig zu fühlen. Es steht mir nicht zu, den 
Rezensenten Ihres Werkes zu spielen, wohl aber, Ihnen für das würdige' 
Requiem auf eine zerrissene Schicksalsgemeinschaft volle Zustimmung und 
herzlichen Dank auszusprechen. 

Ich bin mir noch nicht klar geworden, in welcher Weise ich mir Ihre 
Empfehlungen und Fingerzeige zur Ermittlung weiterer Materialquellen und 
Zeugen für Habers Lebensgang am wirksamsten zunutze machen kann. Viel- 
leicht führt Ihr Vorschlag, den "Aufbau" um Aufnahme eines kurzen, auf 
die Ergänzungsbedürftigkeit der Unterlagen hinweisenden Nekrologs zu bit- 
ten, am ehesten zum Ziel. Wenn Ihnen mittlerweile jedoch vielleicht noch 
ein anderer Gedanke gekommen ist, von dem Sie sich einen sichreren Er- 
folg versprechen, so will ich ihn mir gern zu eigen machen. 



- 2 - 



Empfänger. Herrn P Berlin Tag 25. 6. 1958 



Blatt 



- 2 - 



Ich möchte wünschen, daß Sie für Ihre Vorlesungen und Übungen 
wieder offene Ohren und nachdenkliche Geister gefunden haben, damit 
man trotz aller betrüblichen Zeichen nicht jede Hoffnung auf Besserung 
aufzugeben braucht. 



Mit angelegentlichen Empfehlungen 



Ihr sehr ergebener 




Herrn 

Prof. Dr. Adolf Leschnitzer 

m. ßr. Fräulein Mary v. Simson 

Berlin- Grunewald 
HohenzoUerndamm 83 



/ 



JOHANNES JAENICKE 

CHEMIKER, Dr. PIIIL. 



FKANKFUHT A. M., 18. AugUSt 1958 

BKL'TKR>M:0 11, TKI.KION 5901 AI 

PHIVAT: Mi:XUKLSSUII\STH. 40, TKL. 77 50 53 



Selir geehrter Herr Professor Leschnitzer! 



Für Ihre 
Dank. 



freundlichen Zeilen vom 11. August verbindlichsten 



Trotz dem enttäuschenden Ergebnis, das der erste Aufruf 
des "Aufbaus" erbracht hat, glaube ich mit Ihnen, dass sich 
der \/^ersuch lohnen könnte, durch einen biographischen Artikel 
die Aufmerksamkeit und das tätige Interesse der Kreise zu 
wecken, zu denen Haber vielleicht einmal gehört hat und 
mein Appell möglichere/eise noch nicht gedrungen ist. 
Ich werde also versuchen, einen kurzen i^ekrolog aufzusetzen 
und den "üufbau" fLlr seine Aufnahme zu gewinnen. 

Unabhängig aber davon hoffe ich darauf rechnen zu dürfen, 
dass oie mein Anliegen nicht aus den Augen verlieren und 
mich benachrichtigen v/erden, sobald oie auf ^eugen oder 
Zeugnisse über Haber stossen. 

iVüt vielen angeler^^entlichen Smofehlunp^en 

Ihr sehr ergebe ner 



/ 




dU.u 




'^^' 



Herrn 

Professor Dr. A. Leschnitzer 

z . Zt . Sils-j3aselg:ia 

Hotel Margna 

Schweiz 



7l März 1962 



Privatadreese: Berlin-Dahlem 

Wichernrtr«l6A 
Tel^t 76 3813 
Ab l^^März: c/o.Dr«Gerhard Jacob söhn 

Herzlia B (Pituach) 
Israel 




(UUu^ 4. ^ / 



/ ; 



Sehr verehrter Herr Kollege, 

Nehmen Sie meinen verbindlichen Dank für Ihre große 
Freundlichkeit und für Ihre Anregungen » die mir ausserordentlich wertvoll sind. 

Es tut mir sehr leid, daß ich zu einem Zeitpunkt 
kam, in dem Sie besonders stark in Anspruch genommen waren. 

Mit der Bitte mich Ihrer verehrten Frau Gemahlin 
empfehlen zu wollen und mit bestem Gruß 

Ihr ergebener 



Adolf Leechnitzer 



• 



• 



67 West lA St, 

VAnderbllt 6-5168 



25. August 191p. 



Dr. H. Jaul 

2138 Chatterton Avenu« 

Thft Bronx» N. Y. 



7 



Sehr geehrter Herr Dr* Jaul: 

In der Anlkge übersende Ich Ihnen unseren Prospekt 
••privatstunden und Prlvrtalrkel'' . 

Vielleicht wäre es zweckmässig^ wenn Sie mich bald- 
möglichst swecks Besprechung der Angelegenheit aufsuchen 
wULrden« 

Sprechstunden: Dienstag und Donndrstag von 5 bis 6 Uhr 
sowie auch «u anderen Zelten nach vorheriger Verabredung* 

In vorzüglicher Hochachtung 



Dr« A« F. Leschnltzer 



1 Anlage 



AFL/MB 



Notgemsinschaft 
deutscher Wissenschaftler Im Auslaüd 

Room 1601 
113 West 57th 
New YDi']^,N.Y. 



October 1, 1940 



Dr. Adolf Leschnltzer 
4202 Layton Street 
Elmhurat, L.I, 



Ref.Mo. "Mise". 



Sehr geehrter JJSrr Dr. Leschnltzer: 

Bei Uebernalime 
der Geschaeftsleitung der Notgemeinschaft finde 
ich Ihren Brief vom 17. Septeipher vor, der am folgen- 
den Tage unserseits eine vorlaeufige Antv;ort gefunden 
hat. Heute moechte ich Ihnen mitteilen, dass'ich Ih- 
nen im hiesigen Buero gern naechste Woche zu persoenli- 
cher Besprechung zur Verfuegung stehen werde. Ich schla- 
ge vor, dass Sie mich dieserhalb am Freitag zwischen 2 und 
4 Uhr nachmittags unter No. SPring 7-2000, Extension 706 
anrufen; wir koennen dann weiteres verabreden. ' 

Es wird mir ein beson- 
deres Vergnuep^en sein. Sie kennenzulernen, da mir meine 
Frau Einic-es von ihnen ersaehlt hat. Meine Frau hiess mit 
ihrem Maedchennamen Irene Brandt und ist, wie Sie sich wohl 
entsinnen werden, in ihrer Berliner Studienzeit mit Ihnen 
zusammengekommen . 

In der Erwartunrc, von 
Ihnen zu hoeren, und mit verbindlichen Empfehlungen, 



Ihr sehr ergebener 




Henry P. Jordan 



The American Frien 



■^»«-^ 



■•^■'••IMMMM-^a 



i' KÄST mh STREET 
New York 28, N. Y. 



^ROF. ALBERT EINSTEIN 
Honordry President 

JUSTICE FELfX FRANKFURTER 
Honorary Pr«$lder»t 

DR. A. S. W, ROSENBACH 
Honorary Pr«sidtti^t 

MRS. FEilX M. WARBURG 
Honorary Pr«sid«nt 

DR. ISRAEL S. WECHSLER 
Honorary President 




Hebrew Universiiy 



JOSEPH M. MAZER 

ChaJrrhan of tht Board 

MRS. ALEXAKflfERSALZMAN 
Secrttary 

PHILIP G. WHITMAN 
Traasurer 

IRVING WARSHAW 
AfsUtant tr«aiur«r 



"R <5EOR^E S. WI5E 
Prelldant 

PROF. MILTON HANDLER 
MftS. HAI HÖRNE 
>ROF. OSCAR I. JAfiOWSKY 
EpM'ARO A. NORMAN 
DR. LEO G. RIGLER 
. DANIEL G. ROSS 
MARK SÜGARMAN 



Vica-Presiderfs 

PROF. OSCAR I. JANOWSKY 
Chafrman. Acad^mk Council 



Telephone 
ATwater 9-5200 



UtJicars of the Hebraw Univanfty 
DR. CHAIM WEIZMANN 
• Honorary Presldant 

PROF. SELIG BRODETSKY 
Presldant 

HENRY MORGENTHAU, JR. 

Chairnriän, Board of ©ovarnors 
DR. MOSHE SMOIRA 
DR. ISRAEL S. WECHSLER 

Daputy Cbairmen, ßoa.rd of Govarnors 
DR. DAVID W. SENATOR 

Executive Vlca-Presldert 

PROF. MOSHE SCHWABE 
Racfor 

BERNARD CHERRICK 

DIrector of Orgartizatlon 



April 9, 1952 



Professor Adolf F. Leschnitzer, 
Department of Gennan, 
The College. 



Dear Professor Leschnitzer: 



You will no doubt be pleased to know that the initiative 
you took with respect to the library of Dr. Paul Serwischer has 
^'*?J ?Ti fP^i^ i° ^^' Serwischer, and then had a member 
«L ?nii^^*f J '??5 °^ ^^* "^^""^ University visit Mrs. Serwischer 
and inspect the libraiy. A total of about one hundred and ninety 

book^^piäld ^^"^ selected and I have made arrangements to have the 

h«h»ii *rJv,^V?® ^tl^f opportunity to thank you very mach on 
behalf of the Hebrew University for your interest and your invalu- 
able help in securing the books. -«."vaxu 

With personal regarda, 



Sincerely yours. 



OIJ:s 




Oscar I/ Janowsky 




c» 



■^^'■'37 



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HE HFBREW UNIVERSITY INJERüSALEM 



?0.5.?1. 



Herrn 

Vel'hag . & Kla^ring. 

B i e 1 e f e 1 d . 

Sehr Pieohrt'^-'r Herr Dr. Velhae;*:n, 
bezugie^me:!! -i -f u Sf^r AbKonner. vo-ti v^origen Jarm:: übei s ide ic I/-. 
nen i^ der- Anla e die von 'Te^<*rn Obor^nuaiendir^^Vitor Dr. Qr he'^t uni 
mir zusam len^^iiHBtellte Liste der Danen xrid Hew n^ die .vir als ;i^- 

arbe er für unser Euch '♦Das höhere Lehrf-ich*' hera. zazie - en bea>- 

sichtigen. 

In d-r Hor.^nunc;^ dap.s unser- Vorechläje Ihren Beifall finien, 
bin ich 



mit vorzüglic e Tqc achtang 



Inr sehr erp:eben-r 






"^-^ . . .. 



^ ~V-'V\/VA*V^ 



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■^^ i^^zernber 1^U1\. 



Lieber Herr Jaeger» 

Vielen T) nk für Ihren Brief. Günther hoffe 
Ich noch h'^ute Abend zu erreichen und wer^i^ Ihn veranlas- 
sen, da:^ Haft sofort an Sl^ abzuschicken. Ich selbst 
habe es mir leider seiner Zelt nicht mitbestellt. Was 
meine Forschunrren zum Text'^des Lle 'es von Lllll Marien 
betrifft, so hoffe loh morgen oder Ub^rmorßien z^om Ziel 
zu kommen. 

Morflren ^Ghe Ich wieder auf dl Stellungssuchen 
walze. Ihre Anpianen betreffen l i'eachers Arencles sind mir 
seh wertvoll. Hoffentlich bin Ich bald In der Lage, Ihnen 
erfreulichere Nachrichten zu schicken. 

Mit besten OrU'-.n, auch von meiner Frau, 

Ihr 



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^^3 fCwi ^^ CUV, J-z^M-^u J)cUkh/ 



57^7 r/ijct Ur<iw cuji ^öLi'h 



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f Li U (P, hb 11 1 tV f {/jcxzil ^qU2 s'cii,^^ . 



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Man soffk o'cv5/cG^^ ' 

.QocM ^Gv/ IfäU iVd'j ^u'i/^rc^^ Y 



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HOIEL WALTHER 



P ü N T R E S I N A 



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LUNCH 

Potace Florentine 
ou 

Jus de tomates 
Salado de fi^omages 

Medaillons de veau Pf^risienne 
Pojniries ä la cränie 
Laitue Romaine au lard 
Salade de saiaon 

Souffle au Citren 
ou 

CompotG panachee 



DINER 



Consonime Julienne 
ou 

Jus au che ix 

Toast Virginia Club 
♦ 

Petite grillade Maison 
Pommes frites 
Haricots verts sautea 
Salade de concombros 

Myrtilles ä la cr^me 
ou 

Glace panachee 





MITTAGESSEN 

Suppe Florentine 
oder 

Tomatensaft 
KäsGsala t 

Kalbsinedaillon Pariser Art 
Kartoffeln "a la cri^ciie" 
Römischer Lattich mit Spe^^^k 
Salat 



t 



itronensouf fle 
oder 

Gemischtes Kompott 
♦ **** 



NACHTESSEN 



Kraftbrühe mit Gemüse 
oder 

Fruchtsaft nach Wahl 

Toast "Virginia Club" 

Kleiner Mixed grill 
Potimes frites 
Gedämpfte grüne Dohnen 
^prkensalat 

Heidelbeeren mit Rahm 
oder 

Gemischtes Eis 

***** 



Lundip le 1er Septembro I969 



Montag, den 1. September I969 



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BOX I6I7I . CLEVELAND MEIGMTS, OHIO 44118 








A DIVISION OF: 

JUDAICA NUMISMATICA INCORPORATED 

STANLEY YUl ISN 
Co-Found*r, Vic* President 



1)0. 



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ZVI HERSHEL HERZIG 
Co-Found«r, Pr«tid«nl 



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Ibmooim/ ia Utm Xlsul^, Pt^mimu i aii a m, amd jb iU ^ minaii fkH. 0/ ^imfui ynia^unaÜoM RmlaliHf la Judaica 



AMERICAN JEWISH HISTORICAL SOCIETY / YIVO INSTITUTE FOR JEWISH 
RESEARCH / ISRAEL EXPLORATION SOCIETY / ISRAEL NUMISMATIC SOCIETY 
INTERNATIONAL ISRAEL NUMISMATIC SOCIETY / SOCIETY OF ISRAEL 
PHILATELISTS / THE BRITISH ASSOCIATION OF PALESTINE-ISRAEL PHI- 
LATELISTS / JEWISH HISTORICAL SOCIETY OF ENGLAND / SOCIETY OF 
JUDAIC LIBRARIES AND MUSEUMS IN EUROPE / AMERICAN NUMISMATIC 
SOCIETY / AMERICAN NUMISMATIC ASSOCIATION / THE HISTORICAL 
SOCIETY OF ISRAEL / THE JEWISH PUBLICATION SOCIETY OF AMERICA 
ANGLO-ISRAEL ARCHAEOLOGICAL SOCIETY / YIVO INSTITUTE FOR JEWISH 
STUDIES / YAD VASHEM MARTYRS' & HEROES* REMEMBRANCE AUTHORITY 
CONFERENCE ON JEWISH SOCIAL STUDIES. INC. / ANTI-DEFAMATION 
LEAGUE OF B'NAI BRITH / AMERICAN ORIENTAL SOCIETY 



THE JEWISH LIBRARY ÄND ÄRCHIVES 



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1 




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Herrn Prof^Dr^ 

A.L^hnitzer 
315'IVest 106th Street 

New York 25/USA 



L 



J 



ABONNEMENTS-RECHNUNG 



UNABHÄNGIGE JUDISCHE WOCHENZE 



Verlag: 4 Dusseldorf 10, Arnoldstraße 6, Postfach 10099 

Telefon 493634 

Telegramme: Juzeit, Düsseldorf 

Fernschreiber: 08584805 

Bankkonten: 

Bankhaus Bernhard Blanke, Dusseldorf 1023 

Dresdner Bank, Dösseidorf, Dep. -Kasse Derendorf 52-520020 

W. Feuchtwonger Bank KG, München, 1475 

Postscheck: Essen 68080, und München 80776 



"""""^ 5.4.67 



Bei Überweisung 
bitte unbedingt diese 
Nummer angeben 



Ni 8753 
AH 



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Rabatt: 



Lieferzeit; 



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brutto DM 



netto DM 



PORTO 



DM 



GESAMT 
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Lieferanschrift: 



• 






1.4.67-31.12.67 



A-p\riX' ^ ^o.V>v6^ 






39.15 



67 



Zahlbar sofort nach Erhalt 
der Rechnung rein netto Kasse 



Summe: 




SENATOR JACOB K.JAVITS 

UNITED STATES. SENATE WASHINGTON DC. 

THANKING FÜR CONGRATULATIONS CONCERNING 
FULBRIGHT GRANT I URGE YOU TO MAKE EVERY 

EFFORT TO HELP ISRAEL 

ADOLF F. LESCHNITZER 
FREIE UNIVERSITÄT BERLIN 

BERLIN DAHLEM 



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LISTER HILL. ALA., CHAIRMAN 



WAYNE MORSE. OREG. 
RALPH YARBOROUQH. TEX. 
JOSEPH 8. CLARK, PA. 
JENNINGS RANOOLPH, W. VA. 
HARRI SON A. WILLIAMS, JR., N.J. 
CLAIBORNE PELL, R.l. 
EDWARD M. KENNEDY, MASS. 
GAYLORD NELSON, WI8. 
ROBERT F. KENNEDY, N.Y. 



JACOB K. JAVITS, N.Y. 
WINSTON L. PROUTY, VT. 
PETER H. DOMINICK, COLO. 
GEORGE MURPHY, CALIF. 
PAUL J. FANNIN. ARIZ. 
ROBERT P. GRIFFIN, MICH. 



STEWART E. MCCLURE. CHIEF CLERK 
JOHN S. FORSYTHE, GENERAL COUN8EL 



"^Cnileb ^ictieis Senate 

COM MITTEE ON 
LABOR AND PUBLIC WELFARE 



May 23,1967 



Adolf F. Leschnitzer, FK.D. 

315 W. 106th otreet 

New York, New York 10025 




Dear Dr. Leschnltzer: 

llie Department of btate has advised me that you have 
been awarded a grant under the international educational and 
ciiltural exchange program and I wish to take this opportimity 
to extend to you my heartiest congratiilations • 



As you knov, this program is designed to promote 
mutual understanding and good will "between the people of the 
United ötates and the people of other countries through educa- 
tional and cultural exchajages . as you pursue your work, I f eel 
certain that you will enrich not only your own knowledge hut 
the understanding of the United btates abroad. 



With best wishes, 



bincere]|[y^ 




JKJ:hh 




Javits, U.b.b. 



g>upreme Court of tfje matt ot Btin |9orli 

COUNTY OF NEW YORK 
*W/? 3 196$>ateJ^-^te ^1 , 196X 

i;f)fö fe to Certifp tfjat 

Nfliwe... d.4).ÖL..P ./^ L£ SChh/TlG fl 

Served as a Juror ^..days during the. 

Term of this Court. 




RETAIN THIS CERTIFICATE AFTER SERVICE 

It is your evidence of |ury service when signed by the 

Jury Clerk. 

Trial Jurors usually serve for two weeks. A triol Juror who has served his 
term is not qualified to serve ogoin as a Federal, State or City trial iuror 
for a period of two years. See. 601, Judiciary Lav»^. 
A fee of $6 for each day's necessory attendance will be maiied to luror 

sL9l7,°''?^"*L°[ f'"""'^' ^""'^'P°' Building, New York City, phone 
066-^571, to which inquiries regarding payment should be addressed 



^upreme Court o( tfje ^tatt of J^eto |?orfe 



No. 



66 10.520. 



FEB 21 1966 



NO APPLICATION WILL BE HEARD ON THE 
RETURN DATE OF THIS SUMMONS 

ont^^on°JlTr'^''^!l •■^^^•■,L"'5 *° ♦*^'* «"'"nions will be receJved 
the datn^L^"^'"'"^'' Wednesdoys. and Thursdays prior to 
tje dato appoanng on a^ta^hod summons. from 10 AM •« 

12 nnon and from 2 PM ♦» ^ o u • J» .^J" A.M. to 

New York County Court HouL ÄOr 7 '^'"c;'^ " ^"^ '='°°^' 
Street, New York City ' ^ ^^"*'® ^*''®®^' ««^"«^ Pearl 

ANY APPLICATION MUST BE MADE PERSONALLY 
BRING THIS SUMMONS. 

wrm;;°"pro:roT'aE::nre'''fro;'cir"^ °t "pon presentotion of 
Prevents^our oppfo-re/roCni^d t^^^^^^ t^^^^Z. ^^''^^ 

you are expected to recover. mness and when 

A Juror who is obsent from this citv nt fk« »r.^ *i.- 
s served, and who will not Teturn unt^l öfter th^H t*^'* .»"'""^?"» 
.s to begin, must provide written proof of the"*^ *''"" 

of^i'u?; oi^d^'i^'Äotlo'ty ^o"re "oV'^S2^0^^'''"''^°^ ^^"^^-P* 
not exceeding 30 days. or both ^^^° '*'' ""P'"'sonment 



(O.er) 







S«3 A 2 - Zitat (Jacobsoü^) ui x^enau ! 

Absätze zur Sozialpolitik, x2±xa±x:^x z.B.S. 63/64 wenig befriedigend! 

Stil! Ungepflegt. 

S.ry, /jim.l, Rieh. Dietrich in 9. Kapitel: un,,enaues Zitat 

= breite Teile eine ad hoc ...an^elhaft kompilierte G-eachichte der 

sozialen Fz-age 
S.f9 "Allgemeine Vorelendung nach 1870/71? ! ! 
S.73 u.a. "Foundation" - "Schenkung"? 

Kir ends Versuch synthetischer Charakteriotik beteiligter 
' Familien. Der tiefer, n hiotorischon Motivation in den 

verschiedenen Generationen 

(erst 0.136 ff. fir Familie ^iebermann!) 

Schluss besser! 



Namen fehlen S.164 

Cassierer statt Cassirer (S.166) 




INDEPENDENT 



T H I N K I N G 



O N 



J E W I S H 



PROBLEMS 



%f EWIS 




WILLIAM ZUKERMAN, Editor 

EDITORIAL ADVISORY BOARD 



ERICH FROMM 
HERMAN A. GRAY 
J. B. S. HARDMAN 



P.O. BOX 117 . WASHINGTON BRIDGESTATION, N.Y. 33 • TOMPKINS 7-297 A 



MORRIS S. LAZARON 
LOUIS NELSON 
JUDGE JACOB PANKEN 



Juno 26^ 1958 



Brof aasor Adolph Lesohnltzar 
Praie IfadTOrsitet 
Berlin, Genaany 

Dear IVofeflsor LesohnitÄeri 

I am iiriting to you at the Suggestion of 
our friend, Dr* Hans Kohn, to ask you to review 
f or our publioation a new book by ULss Hannah 
Arendt, '•The Human Condition," piiblished by 
the ISiiversity of Ghioago* 

10. SS Qannah Arendt *8 works are well knovn 
to you and so is the Je^rish Newsletter, as we 
have had the honor of having you as our reader* 
Dt» HanB Kohn is ohainnan of our board of 
direotors* 

I hope that you will be able to graxifc oxar 
requerb and that you ndll let ize know where w 
«hould send you a review oopy» 



^inoerely 



yours^ 



Edi^r 



nyn njin. a?nP 



^1 



vertue 




•t<V«te« 



ommunit^ C^enter 



aHNMMnMnMUllMaM»<«.M»M ^U'.'t 



321 AVENUE N, BROOKLYN 30, N.Y. 



DEwcy 9-7285'7190 



March 22, 1957 



Prof. Adolf Le3chnlt2;er 
315 '"'est 106th Street 

New York, N,Y* 

Dear Prof. Leschnlt.^er : 

It givea me great pleasure to forward the en- 
cloaed check for the ^^orderful lecture you de- 
livered at cur Ones Shabbat on Karch 8, 1957. 

Our entire Con^^regation feels honored that you 
apoke for u?5 and gave ua an intelligent and 
perceptive insight into the "ernany of today. 
A measure of the succeso of your lectiire la 
the fact that I liave had many reqvesta for 
your book, **The Magic Background of Modern 
Anti-Semltism" from those t-^^io were preaent. 

I should like to express r-iy personal appre- 
clation for your helpfulneas and Cooperation. 



Slncerely youra, 

RAPHAEL PERSICY (J 
Chalrman, Program 
Comniittee 



# 




Adolf Leschnitzer 
c/o. von Simson 
Hohen zollerndainin 83 
Berlin-Grunewald 



June 26, 1958 



Dr. Isaac Rosengarten 
The Jewish Forum 
305 Broadway 

Kew York 7, N.Y. 



Dear Dr. Rosengarten: 

I have to apologize for answering your 
letter not earlier than today* In the meantime 
I came here to Berlin for a teinporary stay. 

In answer to your letter of I5ay Ist 
here are a few suggestions which may prove 
helpful to Miss Rappaport: 

Ariah Tartakover and K^R. Grossnann, The Jewish Refugee, 

Institute of Jewish Affairs, 15 E 84 St*, NYC 28 
Kurt n, Grossinann, Die Eingliederung der Kev/comers 

in USA, Frankfurter Hefte, Jan.53f Europäischer 

Verlag, Frankfurt a.M, 
Jacques Vernant, The Rcfugee in the Postwar V/orld, 

London, 1953 
Leo Baeck Institute, Yearbook 1, London 1956. 

Besides, Miss R* should consult the 
bibliographies in the books quoted above. 

Sincerely yours. 



(Prof. Dr. A, Leschnitzer) 



\ 



> 



WOrth 41256-78 



ISAAC Rosengarten, 

KDITOR 



4Ut tfeat of Pullicalion 



TUE JEWISH FCMJH 

THI LEAPINQ JIWISH MONTHLY IN INOLISH 

305 BROADWAY 
NEW YORK 7, N. Y. 



Contributing Editors 

Alter Abelton 
Dr. Nima H. Adlerblum 
Dr. Dora Askowlth 
Dr. Samuel Belkin 
Dr. E. M. Bluestone 
Chief Rabbi Israel Brodle 
Dr. Maurice Chideckel 
Dr. Harry Cohen 

^|. Nathan Drazin 

^B. isidore Epstein 
Rabbi Moses J. Feldman 
Josef Fraenkel 
Dr. Jacob B. Glenn 
Dr. Henry Raphael Gold 
Capt. Joshua L. Goldberg 
Rabbi Herbert S. Goldstein 
Dr. Robert Gordis 
Dean Simeon L Guterman 
Dr. Eric B. Gutkind 
Dean Jacob I. Hartstein 
Harry Hershfield 
Dr. Moses Isoacs 
Dr. Immanuel Jakobovlts 
Dr. Alvin Johnson 
Rabbi Leo Jung 
Dr. Joseph Kominetsky 
Prof. Abraham I. Katsh 
Prof. Wm. H. Kilpatrlck 
Rabbi Max Kirshblum 
Dr. Joseph H. Lookstein 
Dr. David I. Macht 
Dr. Irvin Michlin 
Dr. Mordecai Nurock 
Pierre van Paassen 
Dr. David de Sola Pool 

«arles Raddock 
|f. A. A. Roback 
yer Rosenberg 
Hon. B. A. Rosenblatt 
Dr. Harry A. Saviti 
Dr. Bela Schick 
Rabbi Sol. J. Sharfmon 
Dr. Joseph Tenenbaum 
X^T. Samuel Weiss 

Columnists 

Henry Walter Bronn, Ph.D. 
S. Randolph Gaynes 
Leo Shpall 



May 1, 1958 



Dr# Adolf F# Ieschnit2;er 
Associate^ Prof. of German 
City College of New York 
137th St., & Convent Ave 
New York City 

Dear Doctor Leschnitzer, 

Ruth Rappaport of 1^21 Henry Street, Berkeley 9> 
California, writes us that she needs material on German Jewish 

Immigrants who caine to the I&iited States after 1933; for a 
Sociology Seminar» 

Would you f indf^t convenient to sd^ her some 
published or unpublished bibliograpides or any suggestions that 
may be helpf ul to her« 

I shall appreciate your advising me if you are \ 
oooperating with her in any way* 



Sincerely yours. 




Dr« Isaac Rosengarten 



Prof »A» Lesclinitzer 




-3/ 2^ 




B ücher zurück an 

die Jüdische GemindG Berlin 



Joacliimstalerstr.15 

Der Born Judas 

S. Hensel^ Die Familie Mendelsson 

^»^ses Mendelssthn, Brautbriefe 

At Bernstein, Vögele der Maggid 

A.D.Bernstein, Mendel Gibb#r 

Nazi-Literatur (Broschüre) 

G.zur Beek, Die Geheimnisse der Weisen 

von Zion 

Philo Lexikon 

Almanach de-"» Schaken Verlages,? Bde 

Das Jüdische ABC 

Liebermann, zur Jüdischen Moral 

Beiträge z^ir Geschichte der deut- 
schen Juden, Martin Philipson 

Moses ^^end:. IsGohn, Gesammelte 
Schriften, 1 ßiind 

Moses Mendelssohn, Zeugnisse, Briefe, 

bespräche 



Bände 
6 

1 

\ 

1 

1 
1 

1 
1 

7 
1 

1 




eceJiher ?r^, \ /j? 



^rie Jez/lßM Library and >irchiveß 
Box IÖI7I 

Ciy\/elaiid Hc'i^hte, Ohio ^f4ii8 



\ 



Dear .4i • Herzig; 

Th^tjnk 'ou very nuca Tor your letter of 
L)eceüber 7th, X am v^iy Borry I die: not recei\^e 
tne ori,^:inai inquiry vou :nentl;)ned. 

Copies of "The Mc^^ic ßacksjround of lodern 
Antli?e^nitis^V' are still aviP;ilable at Erich Druck^^r't 
^^ Vest 87 .^^treet, Ne v ^ork, N.Y. 100^4. Ar f,oor/ 
as yüü Order tae boük .4r. Druci^er will iet mq know 
ano I wiil ,lüdly cor-üply wiLa your wi2«n and 
autof:>T8r>h .he copy to bo eejiu lo you. 



^Vitii hiiei viBhe^>, 



Sxncerely yourt, 



AI L : b 



/ ' 



T' 



v^^\ rmsj;n nnson 

^ wv THE JEWISH LIBRARY AND ARCHIVES 

tr* ^^mr f A DIVISION OF: 

UJb JUDAICA NUMISMATICA INCORPORATED 

BOX I8I7I . CLEVELAND HEIGHTS, OHIO 44118 




bQ<2A^.Lascki^i-7(K 



^b 



Q,Qm\ 






321-1027 
241-2258 



(AJLQCJUAD cl 






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NiQMMiia^ l^ Ojpd^ Ol uI^ ^cm^^ y\/uj Oaxi^iaWlI) 



J^Ki-yvCÜjuJsLp-- 




(^1^^ fe7"^ c^-<^ 



S^^tMoüJ ia iU ßLuL^, pHmAmH4ßaii04t, tuuL JbUAemina^io^ o{ Vimlid ß^maäo^ dmloL^ ta g44di 



cuca 




ZVI MERSHEL HERZIG 
Co-Founcl«r, Pr«*id«nl 



K 



AMERICAN JEWISH HISTORICAL SOCIETY / YP^O 
RESEARCH / ISRAEL EXPLORATION SOCIETY / ^ 
INTERNATIONAL ISRAEL NUMISMATtC SO' 
PHILATELISTS / THE BRITISH ASSOCIAT" 
LATELISTS / JEWISH HISTORICAL S^^ 
JUDAIC LIBRARIES AND MUSEUMS I] ' 
SOCIETY / AMERICAN NUMISMATH 
SOCIETY OF ISRAEL / THE JEWISH 
ANGLO-ISRAEL ARCHAEOLOGICAL SOs 
STUDIES / VAn VASHEM MARTYRS' &1 
CONFERENCE ON Je\«^tsh SOCIAL A 
LEAGUE OF BNAI BRITH / / MERlCA 



INSTITUTE FOR JEWISH 
'L NUMISMATIC SOCIETY 
SOCIETY OF ISRAEL 
''TINE-ISRAEL PiP 
/ SOCIETY 
NUMISMATI 
^•^TORICAI 

HlCy 
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/Hv>idi Lufl^ I T'i 




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Hotel 
MARCY 



Management -BING SBING.Inc 




AM 













'^eiteadJlvenucat 95"* St. 
oNewVork 25 

TELEPHONE: RIVERSIDE 9-3300 

23. Februar, 1952 



Dr. Adolf Lescbjiitzer 
72-38, 113 th Stroet 
l'^orest MilJs, L. I. 

Sehr geehrter Herr Dr. Leschnitzer, 

Bitte entschuldißen Sie, dass ich Ihnen erst 
jetzt fuer xhren liebenswuerdigen Brief vom 
In?ifJJ%"°'™"'''^ (nach ilorhaas Buohlerhoehe), 
Jii^ tJ^^*^'^ ^?^ ^^^®- ^-^^ freundliche uA- 
terrichtung ueber den Verein Deutscher Lehrer 

wS n^^ f ?^ "^'^ Umgegend war mir wilJ.kom^n^ 
war und ist mir von Interesse und '.Tert. 

?,S+S''^'^®^'® ^^°^ dankbar und gerne einiger 

nnJ ^oS^"" ^5 *^^'^ "^^-^ ^ii^®^ gelliteten VerIL. 
und ich werde gerne , wenn es meine Zeit erlaubt 
xviederkomwen. ^«j-l oriauox 

Ich bin erst kuerzlich nach vielmonatlicher Ab- 

?^!v,^f^* ^°" -^^^OP^ zurueck^ekehrt. Hein Auf - 

IS^^S waf loS^'S^S ^^^ f'^^^^ ^«^^ o,usgefue?lt; 
zuaom wai ich sehj? viel untPTTrnD-Q ■n^oior.T-^ i- 

Verspaetung meines Danl'esrSrfch SS"beda'i?e 
GraesISn^^^'^''''' ::aenschen und verbindlichen 

Ihr selir ergebener 



J^,^^ ^Cc*^^^ 



Dr. Hugo Jacob! 
720 West End Avenue 
New York 



«•Z, Kurhaus Buehlerhoehe b. 
Buehl in Baden 
den ?• August 1951 



Dear Mr, Platman, 

Ich erinnere mich sehr gerne unserer Begegnung und kurzen Unterhaltung 
i« Lehrerrerein gelegentlich des Vortrag« ron Professor Dr. Bnil Staiger 
aus Zürich ueber Hölderlin. Hoffentlich ist es Ihnen seitdem gut er- 
gangen. 

Darf ich heute mit einer kleinen Bitte kommen ? Ich habe demnaachst 
im Rheinland in einer groesseren literarischen Gesellschaft einen Vor- 
trag zu halten, in dem man u.a. einige Angaben ueber amerikanische Ver- 
haeltnisse, insbesondere ueber die Verbreitung der deutschen Sprache 
in USA erwartet. Ich waere Ihne^eshalb sehr zu Dank verpflichtet, wenn 
Sie mir einige Angaben ueber den - Verein deutscher Lehrer von New York 
und Umgebung - uebermitteln koennten, insbesondere auch ueber Alter 
Gruendung, Aufgaben, Ziele, Mitglieder zahl, Art der Vortraege usw. Hof- 
fcntlich mache ich Ihhen damit nicht zu viel Muehe. 

Mit den besten iVuenechcn und Bnpfehlungen 



Ihr sehr ergebener. 



P.S. 

Ich waere dankbar, wenn Sie Ihre Antwort 
den wuerden. 



an meine hiesige Adresse sen- 



f^K^ 



72-:^8 115th Street 
Forest Hilla, N.Y. { 

) 

/ 



51. .'Vuftußt 1951 



Herrn Dr, Hugo Jncobl 
z.Zt. Kurhaus cJushlerhoflhe 
Bus hl In Barlen 



Selir geelirter Herr Dr. Jacob! , 

Kolle/^8 Flaxmnn hat «dr Ihren Brief weiter g«* 
reicht. loh versuche. Ihn so 3it es mir möglich ist, zu 
beantworten. 



Der V-reln DeutschRr Lehrer von Mev/ York und 
lÄngegend ist 68 Jr-lire alt und wnhröcheinllch die ält-^st« 
Deutschlehrer-Organisation des Landes, Br togt sAlt Jahr- 
zehnten, niöp;licher ..eise seit ofllner GrUndun,?: im Rcstr^urant 
Luechow, wo wir auch Sie als lonssren ^^st begrUssen durften. 
Der Verein Ist eine Art Club uid ni^mrit nur ianner auf. Mit 
der grossen Stande norn;anlsatlon American Arsooiatlon of 
Teachers of O-^nnan stehen %-lr In f eundschaftlloher Verbindung. 
Viele unserer Mitglieder (zur Zelt etwa 50) gehören auch 
zur Association; der letzte Vorsitzende der Asr.ocintion, 
Professor Ouenther Keil, ist Mitglied unseres Vereins, üel 
des V-relns ist Pflege alles dessen, was de:n Deutschunterricht 
förderlich ist. Daher ist ^«r Kroio unserer Vorträge recht 
unifassend. Unsere Vortresgenden behandeln lltei'uturgeschlcht- 
liche, spra ohge schieb tlidie, allgemein laaturkundliche Prooleine 
sovirie mcthodisc •<: Fi-af^en dös Driutschuntferrichts. Oolägontlloh 
tra/cen ouch deutsche Autoren aus ihren Werken vor, wir bevor- 
zugen hierbei die Vorlesung noch nloht ve röf.t' "nt licht -sr Arbei- 
ten. Unser Verein Ist stolz darauf, daß auf tmseren Sltzxmgen 
aeit J'.lirzehntGn — In der iir^^el acht mal im Jahr am ersten 
Sonnabend 'Ter Monate Oktober bis Dezember tmd Januar bis 
Mai — so-vi)olil führende» ar.ia-i'- anIsche» Ocvianisten als auch 
hervorragende Oäste aus dem Auslande zu V/ort gekommen sind. 

Mit besten Orüssen 

Ihr sehr ergebener 



AFLtmb 



ll 25i>2^ 



6/^6 



/pm JUf^y'rP£/e 



^c'U' 



/Ot^ 



/€57 






fiffe'i 



7 




2sK^ 



c*ro 



Memo froms Jewish Agency for Israe'J 

September 28, 1959 



Notes This Digest of press and events con- 
cerning Jewish Claims and problems po: 
taining to Germany ard Austria I3 for 
your Information* Digest Ö3 contains 
material for the months May to the 
first part of September 19^^. 



TABLE OF CONTENTS 



1* STUDY AND LECTURE TRIP TO W.ST GERMANY 

H ighlights : Is there anti-Semitism in Germany?, Education^ 

Pacing the Fast, The Legal Settlement of the Fast 



Page 
2 



i-O 



IMPLEfffiNTATICN OF COMPENSATION LKGISTATION 

Highlights ; Meeting of Minister Presidents on June 26, 1959 in Bonn, 

Statistical Data, Decisions. 



3. GERMAInT and ISRAEL 

Highlights ; The German-Israel Arms Deal, German-Israel Relations 



."f 



]+• ANTI-SEMITISM AND THE FORCES OF THE FAST 

Highlights ? LOOK raagazine's Findings, Heus 3 and Ollenhauer view Anti' 

Semit ism, Comeback of the Gerraan Reichs i'arty. 



16 



19 



5. THE OTHER GERMANY 



Highlights » 



Bundestag President teils Gejrmanp ThF>v Must Accept Their War 
Guilt, Moral Restitution iy young Germans, Germania Judaica, 
Radio and Television, Bergen-Belsen. 



27 



6. TRIALS 



Highlights 



German Supreme Court rejects "duresa" defense of Gestapo 
Officials, Franz Schlegelberger. 



31 



JEViriSH LIFE IN TOST GERMANY 

Highlights t Rebuilding of Synagogues, Interesting Statistics. 






8« AUSTRIA 

Highlights s 



Indemnification^ Austrian Fund for Froperty Losses, Ne^; and 
Cid Nazis in Austria. 



35 



9o IN OTHER FIELDS 

Highlights ^ 32 Billion DM paid under Equalization of Bwdena Law 



APPENDIX 



Summary of the Statement by Dr. Nahum Goldmann at the Conference of 
Minister Presidents (see nage 6 of this Digest). 



•2- 



I 



STUDY AND LECTURE TRIP TP WEST GERMANY 



The folloTN-ing Is an on-the spot report of Kurt R. Grossmann» s sixth study trlp througa G-^i- 
. Co ^n this connection Digests #56 and 7ü, where reports of previous study trips were 



many, 
given. 

The last study and lecture trip through Germany lasted six weeks (May andJune)» Th*=> fcl- 
i.o«n.ng eitles were visiteds Frankfurt/kain, Hamburg, Berlin, Bonn, Munich, Stuttgart, Duess^l« 
aori, Cologne., and Youth Hostels in the Weser land. I had an opportunity to discuss probiems «^on- 
cering the rise of anti-Semitism, prejudices and discrlminatlon, the question and implementatioii 
Of the indemnification legislatlon vrlth high officials, among them the departing Bandes'-Presidento 
Dr. Theodore Heusso r- o • •» 

There is no doubt that in West Germany anti'-Semitism exists, but as to its streng* h^, the 
opinions differ, While some observers believe that a great part of the German people are still 
prejudiced agamst the Jews, others believe that less and less anti-Semitism plays a roie? not- 
wxthstandmg the fact that the Jewish question as well as Jews are not understood by tne malority 
of the Germans. A distmguished writer, Klaus Harprecht, «Im Keller der Gefuehle, Der Monat 
öeriin, May 1959/« analyzing this whole problem came to the conclusion that the resistance against 
^? +v ®"'^\^^ mcidents has become stronger, more aggressive^ and many people resent the revival 
Ol the eval past. It is cuite true that press, radio and television, many youth groups^ intei= 
lectuals, politicians, oppose the remnants of the past vigorously, but at the same time, it is 
not less true that there exists a hard-core of anti-Semites who sometimes feel encouraged to shcm 
their true feelings toward the Jews. I met in Munich in one of my meetings such type of peoplA?, 
but perhaps more disturbing is the fact that the ]ack of knowledge regarding the Jewish tragedy 
and the "haids: off attitude of many Germans who believe that they had nothing to do with their 
cm-i national disaster. One other important aspect in this connection is the fact that elderly 
people mfluence German youngsters in their biased attitude toward the Jews. 



1 



The pablic-opinion Institute for Demoskopie in Alleribach published the results of a pci 
on the hostile attitude of the German people in the last years. The answer to the qaestion, 
directed to a cross-sectlon of 2.0Ü0 people, ««Would you say it is better for Gennany to nave no 
Jews in the country?««, were as followss 




Yess it is betters 
No, it is not better 
Undecideds 



37% 
k3% 



1956 

29% 
3S% 
36% 




22$ 

3Q% 
U0$ 



While the Institute interprets the favorable shift to changing sentiments towards the 
Jews among the German population, it is believed that the growing-ap of a new less biased Germaa 
generation is a major reason for the favorable change. Those in the undecided column, hawe%-er, 
mdicate lack of civil courage - and one can safely deduce that 62$ (undecided hO% and those 
ar.3wering yes) must be put in the anti-Semitic column» The determination of the age of tae Ta^i- 
aas groups would have served as an interesting indicator of what the real prospects in this 
direction are. 

It is, however, not so that we can say the German generation about 60 is the lost o^e, 
the generation around 1^0 the disappointed one, and the young generation the hopefta one. Sev-nty 
tfeousarid young Germans are organized at this time in right radical associations and T vj-^^^ll ^m 
younggters whose parents had come from the eastern part of Germany (Ostdeutsche Jugeid) t^ r^- 
füsed tc remove the black scarf and brown tie which the Hitler youths had wom. Tradxtioai« 
cut through the age groups and are influencedj of course., by parents and teachers who carry tcday 
a <^reat responsibility for the ftiture of Germany. Though the election success of the Germm 
Ictght:i3t PäTty in the Paiatinate might be interpreted with the ecoromic Situation of th^ wln^^ 
growxng Population^ it, nevertheless, is something indiich has to be observed closely, 

Another important factor are the former Nazis who disguise themselves as "saviors of 
democracy" and publish printed circular letters in which they expound the idea that it is a 
mistake to believe that the German masses embraced a new state with flying colors? bat there 
are enough who believe in the virtues of the Hitler period though they won't agree with every-- 
thing that has been done. (See also Kurt Ziesels successful book? "«The Lost Conscience'« „ In ' 
which he attacks many former Nazis and anti-Seraites now posing as persecutees and stalwarts of 



.*• 



-3- 



l^t ^^^**3-°.^.®™®^' "^^ ^^"^^ i^ alarmirg slnce It proves an opportunistic attitude of 
many Qerman int eile ctuals.) 

o«. B^des-President Theodor Heuss with irhom I discusssd this and similar problems thoroughly 
agreed to the follojring statement« 

"The task to flght against prejcdice and discrimination, from which anti-Semitism 
reeds itself, has not ended. Bundea-President Heuss is in agreement with ax^ 
actlvity - be it Information, tactful and at the same time just treatment of the 
Problem, as well as educational measures - in order to finally liqaidate the heritage 
of the most horrible y«ars of the recent past,« 

Edttcation 

r 41 ^® ®d^<^^*i°n efforts in West Germany regarding its recent tragic history, saffer frcm 
laiiure to entrast to a central agency the complete tasko As far as the a ctivitxes of a number 
Ol youth organiaauions in this or simllar directions are concemed;, they have to deal with 
tne Bundes Mimstry of Family and Yaath Affairs| wnile adult ^^ducation, Conferences and semi.- 
„ ^^ °^,. ?°P^*^ ^® d®^^^ "^^^ ^y ^-^e Blindes Agency for Domestic Affairs (Bundeszentrale fuer 
Heimatsdienst;, The latter, however,, is not a rainistry.. but as a branch is supervised by 
tne Bundes Ministry of the Tnterior, Its budget amoiiots to only ?, 000^000 DM and programs 
and Plans are often coonteracted by the supervisory ministry. 

I attended Seminars in two youth hosteis in the Ifeserland (Vlotho/Weser) where I found 
that only the Communist danger was taught, while the past was not mentioned at all, not to 
speak of the Jewish question. The 17,00ö volcune llbrary contained only books about Comnronismo 

In this connection, it must be mentioned that a ctivities of private organizations a r« 
orten subsidized by gove-r,ment agencies which in itself ±e not an invigorating .fac^or for 
their activities . The idealism of the Weimar days duxing which yolunteera knocked on the doors 
to raise their own funds io^a moatly gone« 

Facing the Past 

The German press, radio, and television stations dlscuss more and more the problem of 
facing Germany's recent history. We find the result of mar^ conducted inquiries published in 
the press or reported on radio and television. All these communication-means have intensified 
their efforts to fili the existing vacuum about the Hitler years, 7ery often the published 
articles are not very encouraging because they proves (1) lack of knowledge of the Hitler 
period, (2) prevaillng prejudices, (3) fully wrong evalaations of the Hitler period, mostly 
expressed by the answers "But Hitler bullt Highways.« It is certainly a gross negligence on 
the part of ßerman educators for not having prepared enough material to be utilized by tea«hers 
in schools and professors in universities (or in extra-jurricular activities;. History books 
do not contain, or to a small extent, the Hitler pericd and the make-sk; f t approach to prepare 
manuals containing selected writings on thi^ period has not been followed. All State mlnistries 
for education put out monthly lists of recommended books-, but the restricted school budgets 
very often do not permit the purchase of these books. 

The Legal Settlement of the Past 

2h the last years trials against former Nazis having been active in concentration camps 
have taken place. These trials have shocked the conscience of some peoples especially those 
in the legal profession. The sentences were ■/•«ry severe, but most important is the fact tnat 
the Central Office for Investigation of such cases was fo;med and the Chief prosecutor of the 
State Baden-Wurttembergj, Dr. Erwin Schuele,, has been put in cnarge, I conferred with him while 
I was in Germany and he explained to me that many of his colleagiies (prosecutors in the states) 
like hlm, had looked upon these cases as isolated incidents. He only became aware of the 
whole context of the extermination of the Jews when ne became the chief prosecutor against a 
SS Unit. Now it is necessary "to cleanse ourselves" because as he said* «Hhe German name can- 
not bear that shame." One hundred and twenty cases are being investigated at this time» of 
which about twelve will be tried within a year. He complaineds however, that the help of 
Jewish witnesses who must know a lot abont the mattere which ^e office investigates is rather 
limited. 



'k- 



The Futiii'e of Gennan Democracy 

Social Democratic politicians, among them Erich 011«olMOier,i»± th whom I spoke, are 
critical of the development of Qermany»s democracy, The high finance and industry exer-ts 
too much power and these people fear that the way will go in the direction of an authori- 
tarian regime as for instance in Portugal, The German lawa favor commerce and trade and 
parllamentary democracy becomes less and less effective. Bureaucracy has become too streng. 

Ollftnhauer believes that the German youths do not want to know too much about German 
parllamentary democracyj they are looking for real values and a regrettable vacuum exists 
since the political interest of young people is limited, The present rythm of living ±3 
cons idered by millions of young people as normal, As to the German army, most of the people 
agree that they haire not won a preferred Status of their class in the new Gemany, as the 
older pfeople knew it from the days of the emperor and the Weimar republic, Reunification can 
only be accomplished after there is a settlement with Russian on the military status of West 
Germany, All agree that the test of Germany»s future will really come during an economic 

The Berlin Question 

In Berlin the sympathy for the United States is great, They count on America to block 
the Riissian efforts to subdue the Pree City to any kind of Russian domination, Jmportant is 
the fact that the Berliners have - despite the tensions - not become nati onalists , Both 
Parties (CDU and SPD) have the large majority of the Berliners behind them and especially 
the young people in Berlin are more vigllant against the evlls of the past than in other 
part-s of West Geimany, 

The Indemnif ica t ion Question 

I visited the Ihdemnification Offices in Berliner Hamburg^. Duesseldorf 5 Munich^ and Stutt- 
gart and had a lengthy discussion on the question of implement' tion with the responsible 
people in the Bundes Minstry of Finacea In Stuttgart Iwas received by the Minister of FinancSi) 
Justice Haussnann and in Berlin I had a lengthy discussion with Senator Joachim LipschitZo 
I investigated whether these officials believe in terminating the processing of Claims on 
March 3I5» 1963« Although all offcials more or less believe that the major part of the Claims 
will be processed by that date> nobody came out with a lOOJJ Statement • Tu Stuttgart they 
are confident that they will finish on March 31^ 1963 .9 but have not taken into consideration 
eog* 25^000 cases which are still undociimentedo 

Although there have been since the study trip of Dr» Nehemiah Robinson^ Dr» Ernest Katzen-- 
stein and myself in October-November 19^7^ some improvementsq there undoubtedly is also a 
trend toward more caution and less enthusiasm and an increase of the routine approach* Whether 
the Conference of the Minister Presidents whLch took place on June 26^ will change that atti- 
tude^ remains to be seen« Unfortunately, the German press reported only scanty items on this 
eventp although it vrould have been Important to let the U.9OOO staff members of the indemnif ioa- 
t'lon Offices know that this Conference had taken place. 

Ccnclusions 

The necessity of working with the msury well-intentioned Germans5. especially with tirie 
repräsentatives of youth organizations,? became apparent to me« There ±s no doübt that a 
greater awareness about the history of the Hitler past must be faced and that there is a 
need to intensify the Jewish efforts 5 although the Central Council of Jews in Germai^ is doir^g 
itu^ besto Coordination of their efforts irith those of Jewish Organization^ abroad should be, 
hcweverj) improvedo 

It is senseless to make general Statements on the Situation in Germany as to the question of 
anti-6emltism, prejudices^ discriminationj^tha impact of the rearmamenti, and last but not least;> 
the educational gap, without intensive study of the problem« It is wrong to say that there 
are no anti-Semit es or antiHSemitic instigatorsj and it is wrong to say Germany is »«anti« 
Semitic".^ This black and white approach must be done away with^ especially in view of the fact 
that it will only encourage the bad people and must discourage the good ones© 

What is therefore necessary, is a closer Cooperation with the good forces of Germany in order 
to wcrrk wl-ifflü thsam on 'vff-rious aspects in which Jews should be int eres teds to strengthen their 

•"-r- '"O^ t, ' i ' 



-5- 



awareness m faclng the Hitler period? to supply them with booka or manaals in order that they 
may disseminate this materialj to tecture and work with them for certain periods of tüne and 
ins tili in them the need to fill the spiritual vacuian exlsting in today»s Germanyi to help 
organizations and groups already active In this fleld if need be also flnancially? to shcw 
to the German youth and to the Germans as a whole^ the moral implications of the restitution 
probxem, as parfc of the process of spiritual rehabilitation of the German people« 

2» IMPLEMENTATION QF COMPENSATION LEGISLATION 
Gener al 

The basic issues of pending compensation problems were discussed in a lengthy article 
published by the RHEINISCHER MERKUR,, July 2k, 1959, written by Kurt R, Grossmamio lii th. » 
article the author speaks of the three levels from whlch the compensation problem is g-sr^eral*. 
ly looked upon. On the hlghest level the intricate problems are not seen in their entlrety. 
More or less all official Statements speak of the total volume of processed cases» of total 
estlmates irhich have varied during the last year between 29 Billion DM to as recently re- 
ported 18 Million DM, "^ 

Qn the state level (the second plateau) the difficultlea are seen more closely, especlal- 
ly the influence of decisiona of these courts, but the real problems can only be seen on 
the last plateaui, namely, in the Bureaus of the Indemnification Offices, 

The author dwells on the problem that dlfferent indemnification Offices have different 

oplnlons regarding equal or near equal sxtuations. Some of the indemnification Offices 

lack personnel in qaality and quantity, Even indemnification Offices who have hlred addi- 

tlonal personnel., as Bavaria, were unable to increase the Output considerably, The last 

report of the Cenitral Coijjicil of Jena in Germany speaks of the "coolness and weariness" 

towards the inQ)lementation of the compensation program which could not be described as 

restxtution hostility, bat as a ««routine of relaxation." The imrealistic opiiaions of various 

courts Triiich violate historical f acts, nave strengthened this cool atmosphere as it has bee-a 

strengthened also by the recent attitude of the various Accounting Offices of th« B-xnd and 
States» 

Non-Jewish organizations prätecting the interests of persecutees, as well as tbe 
Central Council of Jena in Germany^ fall in line with their criticism with those observa» 
tions as can be seen from many press reports as2 TTIANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG of June 1959 
(Conference of a grot^p of Sooial-Democrat Nazi victlms)? ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG DER JUDEN 
IN DEUTSCHLAND of Jur.e 26,, 1959 (Annual meeting of the Central Council of Jews In Germanyj? 
BERGISCHE LANDESZEITUNG of Jme 26, 1959 (Editorial - «Tfaiting for the Decision««)| DER TAG; 
BERLIN of May 28, 1959 (Editorial - eacpressing apprehension about the long timeit takes 
to implement the compensation program) | SUDDEUTSCHE ZEITUNG of Jaly 13, 1959 (The Central 
Association of Democratic Resistance Flghtera in Bavaria complalns about the slow implemerta- 
tion and the fact that too few persecutees are in leading positions). 

iE various German newspapers around July 2l3t an official inspired sfcory appeared sayirgg 
(a) th&t in addition to slx blllion DM already paid out, another 12 million DM will be 

necessary to implement the Federal Indemnification Law.« (b) that the Bund and the States bcth 
have the will to speed-'cp the Implementation of the compensation leglslation, Some of t*ie 
papers, as for instance DIE RHEINPFALZ NEUSTADT, believes that the fears of the Jewim 
organizations that the program cannot be implemented by March 31, 1963, is justif^i^d iE the 

ligkt of public Zar figures. 

In this connection^ the stränge oplnlons on the moral implication of t^B compensation 
Problem of Arnold Zw-igj, well-known German-Jewish novelist t4io after the war sett-led in the 
Eaetem Zone of C-ermmys mist be noted. He recently gave his views on restitution to Jews xn. 
an interview over East aermany's ^^DeutschlandsenderS« ««Restitution means to bring about a 
more human atmosphere between Jews and non-Jews«« Zweige who was being interviewed by Werner 
Pinkas, sald. "If Ben-Ourion thinks this can be done by cpsh payments I feel verj sorry, but 
that has nothing to de with the peaceful view whlch is in liaie with the Jewish way of thinking 

After claiming that the Eastern part of Gemany had been transformed "into a State just 
as civilized., just as addicted to freedom in its actions, just as constructive, as any other 
State in or outslde Eoropec,« Zweig went on to accuse the German Federal Republic wh«r« 



tc 



_ v-i>. , -f". "^ 



-6- 



the same people irho under Hitler admtitiistered justice and cut off people's heads are again 
admlnisterlng justice ajid again would order heads to be cut off if they were given a chance" 
and where an ««anny is again taking up a posltion and ready, exactly as in 19lU or 1939, to 
stage a march.to the East where for the third tijne it would be annihilated. But we de not " 
want thls annihilationj we are in favor of all people, whether Jews or non- Jews . . . .being able 
to insist on their and their children's right to live. Thus ire are not in need of Ben-Gurioxj's 
exnortation to show our sense of responsibility,™ Zweig continued, persumably ref erring to the 
Israel Premier« s demand that East Germany accept her responsibility to indenmify Jewlsh Nazi 
vüctms which, in contrast to the German Federal Republic, it has hitherto persistently r^- 
lased to do. '»Responsibility is a, moral debt payable in coin of great valuej it cannot be 
paid off by ^iie bänknotes of the Federal Republic." The debt of responsibity was settled in 
Zweig s View "by the fact that a communltys within the framowork of European progress, is 
jmder the arway of a peace that does not in any way lead towards cold war, let alone hot war, 
bat which makes for ä gradüal iiiiprovement In eiästing conditions . As for the question of what 
has been done to the Jews, thls peace will, in my opinion» bring abaat a clearer assesgment 



a clearer perspective tham Ben-Gurion is able to form ftom Tel Aviy or Jerusalem 



o • • « 



n 



The representatives of the Coordinating Ccmmiittee of the organizatlons representing Nazi 
persecutees discussed with the President of the Bundes Accountlng Office, Guido Herbei, 
the procedure of checking of indemnification payments. According to the FRANKFURTER ALLGEMEINE, 
the representativs were satisfied with the result of the Conference. 

The West German Government has agreed to pay compensation to the families of person killed 
by the Nazis dur;lng a pcgrcm, in Jassy, Rumania^ in June 19ia* Mlnistry of Finance sources 
disclosed on August 23j, 19^9. 

An agreement also covered payment of compensation to the helrs of the Jews killed on 
death trains from Jassy to the camps, The Bonn authorities <, however;, it was stated^ still 
refused to acoepfc responsibility for all instances of Jewlsh persecution during the Nazi 
occupation of Rumanla. 

Tfte widely circulated German war -/eterans magaziiie challenged payment by Germany of re- 
paratlons to the State of Israel for injuries inflicted on the Jewlsh people during th« Nazi 
regime. 

The Magazine. DEUTSCHE SOLDATENZEITUNG., attacked alleged ««corruption" in the indemnifica- 
tion program and denied that there was any real or legal basis for the payment of reparatioij^ 
to the Stats of Israel o It argüied thls on the ;:^ounds that Israel had not even been in exiis- 
tence as a state at the time the NäzI rr:Lmes were perpetrated ag)4i.nst the Jews. 

"Ey the same token.," the nso-Nazl organ asserted^ "we should have to indemnify the Jews 
in the United States of America and in the Soviet Union.»« The paper recalled arguments in 
the Israeli Parliament in 1952 when the Luxemburg Agreement between West Geimany and Israel 
was ratified and «apressed regrets that foes of the agreement had failed to vote it doim. 

Meeting of the Minister Pr esidents on June 26, 1959 in Bori n 

A meeting of the Minister Presidents under the chairmanship of Chancellor Adenauer - 
"a resltution summit meeting" - took place finally on June 26, 1959 in Bonn, It was an out- 
grcwth of the study mission of the Claims Conference which had visited West Germany in Octbber- 
November 1957» Most of the Minister Presidents participated and Dr. Nahum Goldmann was ac- 
companied ty Saul Kagan. Executive Secretary of the Claims Conference., Dr. Ernst Katzenste:in3 
Its Director in Germany, Dr. Kart- May, the Director of the UROc, and Dr. Henryk van Dam, 
Secretaiy General of the Central Council of Jews in Germany. 

The meeting WaS opened by Chancellor Adenauer who stated that this meeting was called in 
ordei to give Dr. Goldmann the opportunity to present problems of major concern in the field 
of indemnification at a meeting in i»hich, top governmental leaders are participating. After 
Chancellor Adenauer 's introductory remarks setting forth the various problems, he called 
on Dr. Goldmann to address the meeting and present the principal problems relating to the imple- 
mentation of the Federal Indemnification Law, Chancellor Adenauer then called on Finance 
Min;tster Etzel to comment on the Statements made by Dr„ Goldmann., Dr. Etzel made the fol- 
lawing pointss 



www 



-7- 



(1) 



(2) 



(3) 



ih) 



(5) 



(6) 



(7) 



(8; 



a. 

b. 

c. 



When he entered upon the Office of Föderal Minister of Finance, a figure of befcween DM 2li 
and 27 billion had been mentioned to him as total costs of the indeinnification program 
The feeling was running high at that time because originally those costs has been estimated 
at between DM 6 and 8 billion. In the meantime, matters had been straightened out and 
there was now a relatively reliable estimate of DM 17.2 billion (instead of 23 or more) 
of the total indemnif icat ion expenditure. The figure of DM 17.2 billion was a Joint 
estimate of the Federal Government and the Laender. 

If one took DM 18 billion as a round figure one should make a division by threes 

DM 6 billion had been expended by March 31, 1959. 

DM 6 billion would be spent during the period from April 1, 19^9 until March 31, 1963 
(during the last fiscal year DM 1,5 billion had been expended for indemnif icat ion) . 
DM 6 billion would have to be paid for the period over and beyond March 31, 1963 for 
annuities and with regard to indemnification cases pending before the courts. 

The fact that diiring the last fiscal year only DM 1.5 billion out of a bndgetary appropri- 
ation of DM 2.6 billion had been paid out did not mean that DM 1 billion had been saved| 
the Claims of indeinnification claimants still pending had to be satisfied ai^how. 

There were many reasons why a figure of DM 2.6 billion had been inserted as budgetary 
indeinnification appropriations One of them was that the ministry had acted as if the 
total indemnification expenditure would be DM 2k billionj if the volume would be less, 
the ministry would be in a better position* 

The total number of Claims filed was 2o^ millionj one million Claims 5, i^eo 2/5 had been 
disposed of and 3/5 were still pendingo The question therefore was whether these lo5 
million Claims could be settled within the period prescribed by law. 

Contrary to Dr« Goldmann, Dr. Etzel thought that with the exeption of two co\mtriesj> 
namely, Rheinland-»Pfalz and Berlin, the program could be seen through by March 31, I963. 

2^% of all indemnification payments were to be made in Berlin and the conditions in 
Rheinland-Pfalz reqoired special cons iderat ion. 

He could not agree to Dr. Goldmann^s view that the pace of disposition had become slower. 
In the fiscal year of 1956/57 220,000 Claims had been disposed of j in the fiscal year 
of 1957/58 280,000 and in the fiscal year of 1958/59 270,000 Claims. 

The slight drop in the last fiscal year Was to be explained by the fact that in the be- 
ginning the less difficult Claims had been tackled. This was also reflected by the 
percentage of the positive awards8 whereas until June 30, 1956^ 66^ of all clalms had 
been positively adjudicated upon, the percentage had dropped to 6I5K in the fiscal year 
1958/59 . 

The difficulties which had arisen out of the narrow interpretation of certain provisioDJs 
by the German Supreme Court had been removed to a certain extent by the administrattive 
agreement concluded among the Laender with the concurrvmce of the Wiedergutmachungs- 
ausschuss and the Federal Ministry of Finance, 

It was the function of the courts to put such interpretation upon the law as they thought 
fitj the President of the Karlsruhe Wiedergutmachungssenat was a persecutee himself and 
so were meniDers of the bench of many indemnification courts. 

One item of the administrative agreement referred to herein before was the inclusion of 
Jewish persecutees as persecutees as beneficiaries of the hardship fund. 



The main bottleneck was in Rheinland-Pfalz j particular conditions were prevailijig 
here in that all Claims of special groups of persecutees from countries outside 
were being processed in Rheinland-Pfalz. 



ope 



-8- 



(9) 



The Federal Government had alrea(fy put addltional financial funds for ll;3 indemnifi- 
cation en^loyees at the disposal of Rheinland-Pfalz and he iras willing to see to it 
that another 60 employees would be hired in that Land. 

The numher of monthly awards issued in Rheinland-Pfalz had arisen from 2,500 to 5,000 
in April 1959 with a monthly indemnification payment of DM 22 million. 



X.. 



The goal was the completion of the Indemnification pro gram by March 31, 1963. To reach 
Tims goal another increase of personnel was necessary in Rheinland-Pfalz. 

It should not be forgotten that the real work in the field of indemnification had 
Started after 1956 only, 

ilfter Dr. Etzel had spokaifor 20 minutes, Dr. Dttft-mes , the Nordrhein-ffestfalia 
Minister of the Interior, took the floor and raade these pointss 

l^^ r'"^®i^''r.f°f administering the clams of the special groups of the persecutees 
nad been distributed between Nordrhein-Westfalia and Rheinland-Pfalz, with Nordrhein- 
westiaiia's competence for claimants in European countries and Rheinland-Pfalz » s 
competence for countries outside Europe. 

THhereas Nordrhein-Westfalia had to do with more than 600, üüü and Bheinland-Pfalz 
wis oSly^W 122;!So.''^^^^' ^^^ ^^^^ "^^"^ ^^ "^^^ "^^ ^"^ Baden-^rurttemberg 

The administration was also suffering from psychologlcal dlfficulties. Here the 
Controlling reports with hints of possible «Regress verfahren»« of the Bundesrechnungs- 
^°£.'^^°^.*^^ Laenderrechtnungshoefe played their role. He had pacifled the 
officials in Nordrhein-Westfalia. 

Instead of publicly criticizing the indemnification officials one should rather 
accord them words of encouragement . 

There were considerable dlfficulties in Nordrhein-irestfalia, but he wanted to quote 
some figures m order to show the determination fco overcome those dlfficulties. 

When he entered upon the Office of the Nordrhein-ffestfalia Ministry of the Interior 
there were 7U employees in the Cologne indemnification agency and 116 in the 
Duesseldorf Landesrentenbehoerde . Now there wers 170 employees in Cologne and 233 
in Duesseldorf « «&-'-' 

The Nordrhein-Westfalia Ministry was giving careful consideration to the whole 
compleac . The goal was that each Sachbearbeiter should dispose of two indemnifica- 
tion Claims per day. The Land was determined, and planned accordingly, to see 
the program through by March 31, I963. 

After Dr. Dufhues, Dr. Etzel again took the floor. 

He Said, it mi^it be advisable to have a meeting and free discussion? possibly in 
the Chancellery, with the high judges though he did not know whether such a meetine 
would really materialize. ^ 

Ke also said that a Conference with the Wiedergatroachungs-Minister tto uld be convened 
to discuss technical questions and concrete proposals. 

Dr. Goldmann then spoke for another ten minutes (Ms main address had lasted 30 
mxnutes). He thanked Dr. Duf'hues. As far as Rheinland-Pfalz was roncerned, he 
thought that Dr. Etzel was too optimistic. Even if the Land irould dipose of 5,000 
cases per month, the program would require more than four years from now. 

He believed that an estimate of DM 6 billion for annuities ruiming after March 31, 1963 
was too high. ' ^ -"^ 



-9- 



pSS''oSt^;^n^^>,''??^"^^ behmd an the figuresj If DU one billion had not been 
paid out durlng the fiscal year, 100,000 claünants would have recelved nothing. 

WT ^Ti^^''^S°'' ^^"^ ''^^ ^ «Ruhmesblatt« of the new Germanyi it should be 
Implemented m the same spirit that has prompted its enactmeS; 

obseilSsf'' ^''° Adenauer wound up the Conference and made the f ollowlng 

NorShe2-ies??;i?f^^r%'''"^' was a considerable increase of personnel in 

shoSd b"1"e herJ-tot "" «^-nland-Pfalz was concemed all that was necessary 

tf do%S. Z^ll^^* .*!J® T!^ °^ responsibility and detemination of the of f icials 

The reaction of the German press to this important event was diganno-in+^nc 

Serf w'? "^ ^?^ ^"^ ^^ '^^ ™^ ™^™^ gav^thlevenfa faS'^SJeäf;, 
there were veiy few press Statements arter the Conference had taken plaS S lest 

conierence had taken place without going into details. 

the SSSrf ^ ^^^^^l Presidents Conference of June 26, 19^9, a Conference of the 
l,^Ho^i?!! in Charge took place on July lU, 1959, which was presided over by the 
^IJ^I^T^ Minister, Franz Etzel. The Conference dealt now with varioS Sffimltie» 
S'foncl? ^^ "" accompanied by e^erts listed them in an introdic?^^ipeaT * 

d^l^ti7iltlllT°''lt'!^T "^^r^ °°^5^^"«d, there had been a considerable linprovement 
Quring xne Jast year. The Laender where most of the Claims of the soerial Ders6ciitf=.P« 
were concentrated were Rheinland-Pfalz and Nordrheüi-irestfalia. If he vScS critiJiL 

LsStionlh^rf ^Lr' n ? ''^" '^'^ "^ "" ^'^^^^ ^P°- *^-- H- proLIded ?rS the ' 
conZtia?.d^^ PK^? ; J^i/f «rf^h«^« prevailing. His main criticism would be 

c^eated ?w^ ^f^i^^'^^f^^" ""^f?.!*" ^^«^^^^«"«d* ^hereby special problems were 
created. There were several possibilities to overcome the dlfficulties. 

I 

^* NjrSrheiSSestfiMa'TnnH ^^^!S Sf n^°^" i*^^'^^^' °^« ^^^ *° dlstinguish between 
iMorarnem-westfalia and Rheinland-Pfalz. As to Nordrhein-ir*»stfaiTa +ho T=r„i v,=w 

^essed th« conviotlon that after the oonslderablfS^n 5 Ss S^SS^lfJt 

could see the program through by Ifarch 31, I963. pex^uimex, ix 

?LoretiS?^''fh! ^^"^^ ^T'""^' been given with regard to Rheinland-Pfalz, Here 
tneoretically there were two possibilities» 

äiidli^foi^+K^"^«* if possible, by transferring certain blocks of cases to other 
S ifsnnf +m'? "^^f r^gsg«n^se Bearbeitung". Dr. Goldmann mentioned here that 
ne was not thinkmg of an amendment of the law, 

If such course was not possible, then the personnel of Rheinland-Pfalz had to be 
iiirther increased. Here the question of financing arose. He was not sufficiently 



a 



\J ^ \J 



-10- 

conversant with the matter in order to decide which of the two methods was th« bett*r 
one, namely, either transfer of cases to other La«nder or an en]la rgement of the Rhein- 
.Lana-waiz mdemnxfication agenctes and an increas« of Its perisonuielo Bat one of 
these methods was to be adopted. 

nl,J^^^ second point he wanted to discuss jt^s the standarized dispositoon of cases. Dr. 
Goidmam here thought of the Claims f or deprivation of liberty and he pointed aat that there 
were a number of such cases broken down according to Laender and to categorl.es. If one could 
reacn an agreement there, one could bring about a consideratole acceleration. 

3. The third point concemed Settlements i Settlements shoald be made in categories of 
cases just referred to. He knew that theBmidesrechnungshof made certain reser^ations änd 
was incxxned to allow Settlements in exceptional case,5 only. gach Settlements wer*, hcmever. 
according to the mtention of the legislator. In •^pite of the apprehension« of the Buades- 
rechnungshof or after discussion with them, one should try to reach a positive result there. 

Connected with this question of Settlements was somethijng that bad already been effected 
fcy the Laender m concurrence with the Wiedergutmachiingsaussohuss and the Federal Ministry of 
Finance, namely, the administrative agreement. 

plrttedl^rl'^'^ ^^^'^ stressed that he considered it his moral duty to refer to two complexes 

a. the Rumanian Jews, by which he meant the pre".1953 cases. He had been informed that it 

■ would take sUc months or even longer until the BGH wou.M adjudicate upon the matter, tfat 
nm documents almost weekly came to light, that the question of the ««Veranlassung'« and of 
the Gennan responsibility for the persecutory measures in YtmardM could not be doubtt^il. 

.!>■! r?!^^* i^^u °°"^Pl®^ s^°^ld not be allowed to be "getarnt als Akion der .rmiaeni- 
scnen Volksdeutschen" • 

?^^!^^?? ?T- u^ ^'^ ^x® ^^*^^«^ here had to arrxve at. a decision. It should not b* orer- 
xooked that hxgher courts had already handed down favorable decisions so that it was not 
a- aXL the case that there was only an unfavorable decisien of the BGH, The legal ba.'sis fcr 

rnn°!i^ir^?^^°''J*^°^°5v,*^^'^/^'''^ ^y ^^^'^ ^**-^^^ ""^^^ therefore existing, The complex 
concerned thousands and thousands of temaa being^ who wer* o^.d and ^uffering and h^d Inder- 
gone double persecution, once by the Nazis and once by the Communists, 

b. Then there were the people from Da^aig, ßr, Qoldmann had been the representai;iv-» of 
the Jews with the League of Nations in Geneva at the time when the feeling aro-oiid Datüsig 
was r.xniü.ng high. Danzig had been. ««de facto dem Re,i.ch gleichgestellt™. It had.« neverth-^- 
less, not been mentioned in the BEG, 



Hl suiming up, Dr, Goldmann said the four main po.ints he bad made were 



In case of a Land which was overburdened, the transfer of certain blocks of cases to otfc«?« 
Laender or the mcrease in the personnel of the indemMfication agencies should be considered. 
inis, of CO Urse, involved a financing problem. 

Increased application of standardization, 

More Settlements, 

More administrative agreements* without thröwlng oases into the courts. 

Based on this presentation a discussion developed which FlnaDice Minister Etzel consludftd 
with the Suggestion that the points covered by the meetix:g shoald once more be interaa,llv di-- 
Gussed among the Laender at the next Conference of the officiaj'.s in Charge« 

At the same time the Restitution Committee of the Lower Hcnise had adopted a vso-iety of su^- 
gestions to clarify or to improve the implementation of the compensation law which had beea " 
adopted by the Lower House on June 2>, 

Statistical Da ta 

A« Inde mnif ie at ion Law 

Data on Indemniflcation and Distribution as of March 31^ 1959 

(Table I - see next page) 



-11- 



Table 1 



Submitted Claims BEG 
I*rocessed Claims 

Pending Claims 

Decided favorably 

* unf a vorab ly 
Other disposals 



2,81i6,569 
996, m9 

1*850,150 

598, U05 
279 A35 
119,579 

996,iil9* 



21. ü$ 
9.6$ 
U.2$ 

3U.8$ 



Total amount distributed 5,965,582,000.00 DM 
Average amount per claim nearly 10,OUü.OO DM 

*Including Claims processed by the states before Nov. 1, 1953 
Data on Indemnification and Distribution as of June 30,1959 





Table H 




9 — ^ ^ ^ 


Submitted Claims BEG 
Processed Claims 




2,888,881i 
l,08l,U63 




Pending Claims 




1,807,U21 




Decided favorably 
" unfaborably 
Other disposals 


• 


6l4l,217 
299,583 
1U0,663 


20.3$ 
10.1i$ 

U.i$ 






l,08l,I;63* 


36.8$ 



Total amount distributed 
Average amount per claim about 



6, 3Uii,51ili, 000. 00 DM 
9,900.00 DM 



*Ihcluding Claims processed by the states before Nov. 1, 1953 



Table IH 

This table shows disbursements from July 1, 195? to June 30, 1959, the number and percentage 
of favorable and unfavorable decided cases and the average amount paid out per claim. 



Disbursed 
amount 



July/Sept. 57 DM U72,?<?0,ÜOO 

*■ ' r ■ 

Oct./Dec. 57 DM iaö,l52,000 

Jan./Mar. 58 DM 1^3,755,000 

Apr. /June 58 DM 398,58U,00O 

July/Sept. 58 DM 378,896,000 

Oct/Dec. 58 DM 357»l|lt2,000 

Jan.'lar. SS DM 388,059,000 

Apr./June "^9 DM 378,962,000 



Claims 
positively 

'•9,t^29 

- 71.7$ 
51,156 
r 69.8$ 
U8,121 
a 66$ 
Iili,987 
a 66$ 

i;l,57U 

- 62$ 

'+0,167 

= 59^ 
38,5U5 
» 56.1$ 
U2,812 

- 50.5$ 



Decided 


Other dis- 


Average Amoimt 


legatively 


positinns 


per fav, claim 


i2,5Uli 


7,002 


DM 9,535.00 


a 18.1$ 


- 10.2$ 




15,160 


6,U93 


DM 8,17U.OO 


a 21$ 


a 9.2$ 




17,312 


7,131 


DM 8,600.00 


• 23.8$ 


= 10.2$ 




16,603 


6,lU9 


DM 8,862,00 


= 2li.U$ 


= 9.6$ 




17,108 


7,787 


DM1D,036.U0 


3 26$ 


= 12$ 




19,099 


9,969 


DM 9,2li0.O0 


= 28$ 


= 13$ 




17,698 


12,336 


DMIQ 000.00 


a 25.9$ 


r 18$ 




21,lli8 


20,817 


DM 9,900,00 


s 25.0$ 


= 2U.5$ 





-12- 



Table IV 

Percentagewise the State Indemnification Offices had processed submitted Claims as of March 31, 
±959 as follows: 



Sleswig-Holstein 

Baden-Wuertteraberg 

Bremen 

Lower Saxony 

Hesse 

Bavaria 

North Rhine Westfalia 

Berlin 

Hamburg 

Palatinate 



70.15g 

k3M 
39oO% 

3Q.h% 
35.956 
33.5^ 
28.3^ 
27.0^ 

25.3$ 
lk.5% 



Statistical Data on Restitution Claims Until April I9 1959 

Under Reichs Claims Law including advanced payments individuals 

received? 203$Ulxl.$000 DM 

The Successor organizatL ons receiveds 105^085^000 DM 



which makes a total of 



308,526,000 DM 



Berlin 



The annuities for persecutees under a special Berlin lav: have been increased as of June 1, 1959 
from 15 to 50^0 

Kamburg 

The Indemnification Office of Hamburg has published a booklet of 66 pages giving a füll siH'vey 
on the legal aspects of the indemnificati on law as well as the activities of the Hambur'g Indemni- 
fication Office, its Organization, its staff, etc. Until December 31^ 1958, more than 25U 
million DM were disbursed by the Hamburg Office • 

Hesse 

No court action will be take against Wolfgang Spaeth and Hans Bauer, who were removed from the 
Indemnification Office in Wiesbaden for their anti-Semit ic attitude, since nobody has applied to 
prosecute these men« (Compare Digests #80 and 81.) 

The Indemnification Office in Wiesbaden, which had come under sharp criticism on account o:-" 
various incidents, has a new chief -» Werner Herr» 

Lower Saxony 

The Minister of the Interior announced that Lower Saxony will terminate the processing of IndemT): 
fication Claims on March 31^ 1963^ the dead-line set by lawo Lower Saxony has processed kO% of 
all Claims submittedo 



North Rhein-Westfalia 

Ernst Singer who only in April was nominated as successor of Dr© Middelhaufe in Charge of the 
compensation program of the state, passed away on August 26, 1959» He had returned from Israel 
tö üermany and had been active for many years in the field of compensationo 

Officials of the state government gave assurance that the implementation of the compensation 
program will be accelerated© 

In Duesseldorf two defendants for many years (^'^nnected with the Indemnificr^-^n on Office handiing 
annuity Claims, stood trialo Though both defendants are described as devoted to the idea of 
restitution, they have accepted fees ranging from 50 to 1,U00 DM for either speeding up the cases 
or processing them, although no sufficient documentation was submittedo 



-13- 



Saar 



The Parliament of the Saar (now the eleventh Geman state) adopted a restitution law on July 
195 1959 in favor of all persons who suffered damages between December 18, 19li7 and Oc tober 23, 
1955^ due to political activities against the Separation of the Saar from Germany* The Bandes 
Indemnification Law is applicable in the Saar and has nothing to do with the above new law» 

Settlement of Claims by Nazi Victim s in European Countries 

Bi-lateral negotiations concerning the pending Claims of Nazi victims in European countries 
occupied by the Nazi axmies during the last World War have progressed. Qnly in the negojtia- 
tions with France have serious difficulties arisen, resulting in unfriendly press comments 
in France • 

Between Denmark and the Bundes Govejrnmeit an agreement was worked out by which the Bundes govern- 
ment will pay to the Danish government 16 million DM in favor of Danish Citizens who had been 
persecuted by the Nazis o The decision as to how the amount mll be distributed is left to 
the Danish government © 

A similar agreement was concluded with Norway amounting to 60 million DM« 

The Bonn Government and the Government of Luxemburg agreed on a settlement of all monetary 
qaestions during the war and postH/irar period. Germany will pay to Luxemburg the amount of 
90 million DM which will also be used to indemnify victims of National Socialism (the sum of 
DM 18 million wLll be allocated of the total of DM 90 million), and othe^s who were forced to 
serve in the OermÄn army* In this agreement some f rentier corrections were includedo 

After 22 months of negotiations 5 West Germany and the Netherlands agreed, beginning August, 

on an indemnification program for Dutch victims of Nazi persecutions, involving German payment^s 

that will total between 100,000,000 and 125,000, ÜÜC Deutschemarks o 

By far the largest number of beneficiaries will be survivors of Dutch Jews who died in concen- 
tration camps, er Jews who suffered rraterial dama^e or injury to their health during the Nazi 
occupation of the Netherlands o Of the Dutch Citizens who died in concentration camps, for 
whose deaths Germany will now pay compensatl on, lOl^^üOO were Jewish and 1,500 non-Jewish« 

Franco-German negotiations for indemnification of victims of Nazism have hit a snag and have 
been postponed until October, it was anno^anced on August 21;, 1959* 

The French, according to the Information, insist that indemnification be paid to former re- 
sistance fighters against the Nazis as well as to persons who had suffered persecutions for 
religious, racial and ideological reasonso Such broadening of the indemnification forumla, 
in the opinion of the Foreign Office here, would raise West German^rt^ liability by several 
hundred million deutschemarks and would violate a German-Allied agreement which provides that 
reparations Claims be postponed until after a final peace settlement. 

Regarding Belgium, difficulties also developed which have to do with the Interpretation of the 
London Debt Agreement. 

There are pending bi-lateral negotiations with Switzerland, Greece.9 Italy^ Austria, and Great 
Britain which are not too far developed« 

The SUDDEUTSCHE ZEITUNG referg to unfavorable press comments of the Danish press and regrets 
that the Bundes government has not been more generouso An editorial points out that the nar- 
raw Interpretation to indemnify only victims who have been persecuted for reasons "of race 
and conviction'" would only benefit Jews and communisis and not the other persecutees© 

There have been expressed in Copenhagen protests by gpr^japs who had been persecuted for politi- 
cal reasons • It appears that the difficulty to sclve the problem lies in finding a distino- 
tion between resistance fighters against German occupation forces and resistance fighters 
against national socialismo The Social Democrats in Norway as well as in Denmark want the 
latter groups included and a committee composed of all groups of persecutees should be formedo 

The German press reports on these negotiations spoke in its headlines of '^sums of billions are 
demanded by European Allies from Borj!,"^ Other papers spoke of "Difficulties in the Negotiations 
ab out Compensation«" 



o o c 



-IJI- 



m™SR^StHMTT\^'''''^^/.^^ "^^^ "^^ ^y ^^' GENERAL»ANZEIGER of Bonn. Even the 
PRAMFURTER RUNDSCHAU Delieves that the French demands are going too far, (Cf, Digest #02.; 

Co mments on Settlement of Restitution Ciaimg 

DIE WELT, Hamburg - »«Agreements have been reached with Norw.ny, D^rmark and Tuvpmhim^ .^^ 

Whir^^nld L° ^^ the heart, however, but com^non sense,too, must be considered in these cai. 
What would happen xt Germany were to accept the Claims of Switzerland, demanding na^t frr 

arorX'rr ': °' i^^"^^ 'f °^^^^'^' ^^'"^"^^"^ additional payments for'sisfaScffight^rs. 
and of Great Britam T«ho now demands payments for new British Citizens of East European orSi' 
If these Claims were honfir«lnr™r. n+>,^-^ „^„.,4.^4__ -,j ^ ., , . '^^"^ i:.uropean origi. 



If these Claims were honcrednow, other countries wo^jld demand eqtial treatment. It Is n- p^- 

:ssL\^n^rLat:\s^^^ irt ^ ^^°''^^ ^^ ^^^^^^ °' «-»^■^■^ -"^^ is\i:o".r 

dS'rlSnt^'^a^h-* ''"\"^'''".\"- "^^^-^"^ — ^ Obligation is enormous and the Gennan. 
oSie? countrLf +h ^^own thexr good will by making very sizable restitution pav-ments to 
2e cer?ain lll%f nST"'^.*'^^' prosperity has not gone entirely to their heads! But tnere 
are certam limits, and beyond these, restitution would create a new problem. 

Vxctims of Experiments in. the United States 

doctoJZ^iT^-^°^^'^ women who had been used as guinea pigs for medical experiment.« by Nazi 
doctors in aeman concentration camps have visited the United States in May in order to find 

;h£rth^'t.''T'/°" ''"'" '''^- ''"^ ^°^^ government has contributed Jl^SüJ p^r head! lfm 
Sn:t\rf iXSngt^r^ '°"^' insufficient. These women were introduced aLo to s^veraf 

International Tracing S ervice Gives First Survey of Auschwitz DccuroentB 

"^^^ 'l^^^^JST^'-^'' '^-'^ '-^'- - -^ Internationa? rL^^sI l^^l,.. 

lt\Z^lTs^ltZJnZ\lT^l"'"^t^^^ '° '^^'"°'' "^'^""'^ "'"^^^^ ^i^^i"^^ °f Nazi persectlon. 
in the I;^^hw?r. u, ^^■^"'/^^r^^^^ concentration camp itself (3U,3U6 persons) incorporated 
to l^l^^T Museum and evxdence from the Auschwitz Museum on 75,528 persons tran^ported 
"fhtl ^« K °°^^^^^^f ^°^ ^'^'P* the Lublin-Majdanek concentration camp and destinatioL in 
Hhe East" by way of Drancy, the principal assembly center in Nazi-c.ccupied France. 

Documentation based on the Auschwitz concentration camp itseif covers arrival-^ th^r^^ d-r',^.. 
tne pericd 7th January ISlü to l^th Jan.ary 19hh. It includes Ntzr;icS" i;o;gh^^^^^^^ 

^p hosXls Jb^oS^'b?'' 'f 4f'e ?r^"r P^^^^^^'^^ ^^^— " reg^tered "n the n^torlous 
Wr ^°.?r r.f^ ^ + r . !^C°'^ "^ ''''^ prisoners in such hospitals described as having 
been affected with pulmonary tubercu.osis". In addition, the Ij^ternational Tracxng Servir.<- 

l1?h Dp!Lhi^?on ^ r"S^%'^'*' °^-f^ i^ospitax staff at Auschwitz concentration camp beirre en 
li>th December 19Uh and lötn January 19^5 {Jl^ persons). 



The second set of evidence from the Auschwitz Museum nc/w oublished by the Internatio-^ 
Service at Arolsen consists of 75 »transnort lisfst ooTmrnrv^ '^C.toR , ..^^^^ i^A" 



Tfu 



v?.x ira-sing 



at Arolsen consists of 75 «transport lists' coverlng 75,520 persons which retracr.Home 



Uli 



s 






Ser-^ 

f.-V'^ ^''^^"' P^^^"^!.^^,.'^^^ assembly and transportation to Poland of Jewish Nazi yrlct^u« u, 
"dxfferen-o nationalities" from all parts of Nazi-occupied France who were set on their d-afn 
march between 5th June 19/|2 and 30th May 19UUo 

Most of the transports of Jewish victims are listed as having been sent to Auschwitz camp 
either by way of Drancy Assembly camp or directly from Paris-Bob igny, Angers. Beaune-^a-R-land- 
Chalcns sur Marne, Oompiegne, Pithiviers, Rennes, St. Nazalre and Les Tourelles. The' surr-y 
of docüffientation also shows that some of the transports of Jewish Nazi victims from Frann./ 
went i.0 Kauna? ^pre-war Kowno in Lithuania}and Reval (pre-war Talin in Estonia). Five ->f"'+h« 
transports vall of them starting in March 191,3) are described as having beer, directed 'to the"' 
Lubim-Ma^danek concentration camp in Poland» Three other transports (May and June 19'i,--i ar'1 
January 19uh) went from Drancy ««to the East", 



%^ w w 



-15- 



Decisions 



The Supreme International Restitution Court in Berlin has recognized the Claims of four Jewish 
families for the return of valuable estates and houses sold to foreign diplomatic agencies 
during the Nazi era, as reported by the NM YORK TIMES. 

The triunal^ the highest restitution court for West Berlin and West Germany, ruled that Japan^ 
Bulgaria, Hungary and Latvia, which is now part of the Soviet Union, must restore to the former 
Jewish proprietors houses bought by those countries "-^r the use of their diplomatic representa- 
tives in Berlin between 1935 and 1939« 

The court said the property was to be returned to the former owners because they had been forced 
to seil for fear of racial persecution under the Hitler regime. At the same time the tribural 
re jocted Claims by the four countries involved that the property was "extraterritorial" and 
protected by "diplomatic immunity 



n 

The buildings, all of them situated in West Berlin at the edge of Tiergarten in what WaS for- 
merly one of the most fashionable residential areas^ were damaged and bombed during World War 
II o They have not been in use since 19hS^ 

The court said the villa bought by Japan for her wartime naval attach* was to be restored to 
the heirs of the former owner, Hermann Cassirer, who died in Wales in 19li3o They were identi- 
fied as Dr. Kurt Cassirer of Wetherby, Leeds, England^ and Urs. Edith Geheeb o Golden, Switzer 
lando 



The house bought in 1937 by Hungary as her embassy building is to be returned to Urs. Edith 
Bennet of 1626 Thirty-fifth Street, Washington, and Alexander Ball of the Hotel Dorset, 30 West 
Fifty-fourth Street, New York, the court said. 

The Bulgarian estate is to go to Martin Tietz of Havana and Mrso Bliese Zwillenberg of Amster- 
dam, the Netherlands o 

The house used by Latvia is to return to its former owner, Mrs. Joseph Weinmann, of the Berk- 
shire Hotel, 21 East Fifty-second Street, New York. 

in the court proceedings Latvia, which was overrun by the Russians in 19hOs was represented by 
the Latvian government in exile in London. Hungary and Bulgaria, which as kingdoms had bought 
the houses, were represented by the two nations' present Communist governments. 

The restitution tribunal established by West Germany, France, Briatain and the United States, 
works under the chairmanship of its supreme judge^ Thorsten Sälen, a Swedish Jurist. The court 
is cr:>mposed of three German judges and one British, one American and one French judge. 

New Austrialian Budget Frees all German Restitution Payments from Taxation 

Followlng representations made by the Executive Council of Australian Jewry, the Federal 
Treasurer of Australia announced in Parliament that exemption from income tax would be granted 
o recipients in Australia of all restitution payments from Germany. The concession was made 
when the new Australian budget was introduced in Parliament« Tax exemption has also been 
sponsored by the Executive Council of Australian Jewry. 

Lawyers' Fees 



n\ 






DER SPIEGEL in its issue of J^rne l?^ 1959 i? published a story, "Isacson Declines". The family 
Isacson had great property holdings in Germany. They employed one non-Jewish lawyer who brought 
in aiiOther one (a former Nasi) who requested together for their Services - according to the 
story thev npver executed - 18^. The case involved the applicat'on of beneficial prerogatives 
for persecutees within the frame of the Equalization of Bürden Law which were not granted 
imniediatelyo 

Aufbau on CcMpensation Question 

AUFBAU, a German-Jewish language weekly, continues to publish its special Supplement on the 
compensation question« Besides informing its readers on interpretations of the legislation, it 
published also critical articies on cases as well as giving surveys on the Situation of the 
program© In its issues from April 1 to August 31^ 1959^ we find discussed, e.g., the problem 
"of bemg suspected of having been in Russia during the Hitler years," which is an important 



-16- 

qaestion for raany DPs claiming to have been in a concentration camp. Some of the indeimifica- 
tion oiTices want, however, to prove that these DPs were In Russia, which woiiQd exdude ' '^em from 
the berefits of the indemnification law. The chairman of the Restitution Commlttee, Alfred 
Frenzeis uxscussed the question whether compensation payments are a danger for the German 
currency. 

Senator Joachim Lipschitz of Berlin wrote in this Supplement an article on whether former Nazis 
are employed as judges. Ihr. Nahom Goldmann» s speech before the minister-presidents (see APPEND:IX}| 
was published in füll in German. Kurt R. Grossmctiin wrote a number of articles, such as, on the 
''^fair, liberal and speedjr^» ijnplementation of the compensation program, on his trip to Germany, 

Statistical surveys, etc.. 

The whcle problem of the purchasing power of the dollar was repeatedly discussed by eminent 
experts as Robert Oo Held and Dr. Günther M. Kamm. Decisions of various courts were published 
by Dr. Herman Muller and Dr. Kurt Fabian. The Supplement also carried a story of endangering the 
compensation program through historical lallacies by various Geiman courts. Editor-in-chief 
of the AUFBAU is Dr. Manfred George* 

3e GERMANY AND ISRAEL 



Israel Seils Arms to Germaiiy 

DER SPIEGEL of June 2k reported of an Israel -West Germany arms deal which was def ended by the 
Israeli Prime Minister Ben Giirionj) but attacked by pirties of the Israeli Parliament includlng 
those that belcng to the coalition. As a consequence of this arms deal, the Ben Gurion Govern- 
ment resigned, but unable to form a new cabinet;, it remained as a caretaker govemment. The 
public opinion which was aroused everywhere was best reflected in the Israeli press. Here follow 
some commentss 

THE JERUSALEM POST - English Daily - w^he government is resolved to go through with the arms 
deal, and there seems to be no point in arousing too rauch feeling over it. It is understood, 
höwever, that simiilar contracts in the future shall be fully aired well ahead." 

HAZOFEH - daily of the Mizrachi- addresses to Ben Gurion the terse bibllcal question Ma Samcha? 
(¥iio made thee?§ Who gave Ben Gurion authority to forgive the Gemans and seil them arms on top 
of this?) The paper dramatizes the issue by pointing out that among those who made the weapons 
for Germany there are some who bear on their arms concentration camp numbers. 

HA»ARETZ- non-party Hebrew daily with the ik rgest morning circulation - "The sale of arra^ to 
Germany implies giving the Germans a clear bill of moral health and opens the way for a milita-y 
and political pact with Gemany only Ik years after Hitler.'« 

AL-HAMISHAR -Kiaily of Mapam -««objects not only to the sale of arms to Germany, but to any en- 
tanglement with the West, such as the European-Common Market.^' 

DAVAR «- Histadrath daily - and OMER, its stable-companion published for new immigrants, support 
Ben Gurion arguing that»« Israel had few allies and friends in the world and that the security of 
the State is the decisive argument.'^ 

MA'ARIV - independnt evening paper - opposes the deal without compromise. 

HERUT - daily of the party of the same name - demands"a cancellation of the deal even at this 
late hour." 

HABOKER - d6^ily of the General Zionists - takes the attitude thaU'with the acceptance of the 
reparations the door was opened for the gradual reconciliation with Germany.^ 

On July 1, 1959, David Ben Gurion, during a speech on the arms deal with Germany, referred re- 
peatedly to West Germany v In his remarks about the attitudes of some left-wing members of tne 
Knesset and the fact that scroe of them had sent "fervent greetings** to East Germany, he said, 
'^I repeat that only West Germany has so far recognized the guilt and the responsibility of the 
German people for Hitler^ s atrocities and crimes and decided to pay compensation to the victims 
of the Nazis 5 "while Eastern Germany has murdered and also taken possession, and to this day re- 
fuses to restore a Single penny of the loot and booty...** 



\J \J \J 






wSiS'rrS^f Tt^Z%tf''. ^r ?"P^^^^^'^ "!^^^ ^^^^ ^^^^^y b-"l°"g3 to a block of courtrie3 to 
wriiai Jrance, a true friend of Israel, is also a member. 



^r''Tc!!?I^"^^'^r?'^f ir^/^^^^ °^ ^^^ reparations agreement with Germany and what it has 
for Israex, he stateds "I do not say that there are no Nazis and anti-Semites i^^ Ad^narr-r ^' 
Gemany or in the Genna^y of the Social De«,ocrat. - if they should come to p.:;^r tc^o^r'i '' 



done 



that there is no anti-.Semitism and there are no Nazis, Biit when I say that G^rm-ai^v of +v'l^. th,. 
Gemany of Adenauer and the Social Democrats, is not the Gemany of Hitler - I Sl^ot ^af^Pi^ 
J^'t? ^L,^^^ ''T r^^"*"* ^hich is üf great importance, but also to the geo-political tranafoma^ 
t..on that has taken piac« in Western Europe and in the world. The Germany of cur day ^rlll never 
again be wnat she was before the Second World Warj it is not she that occupies or 7^11 o^^nnrr 
the lirst place, but for some time to come it is the United States and the Sovi^t Un^o-.,"an'^ 
bei-many needs the ünited States and Western Rirope lilce the other Western E-arcpean nov^;^,'^, 
XI she 15 not - Heaven forbidl - to become a satellite of the USSR as the SoTiet rulers wloh - 
ana tnat is their privilege. It is not all the same to Israel whether Gennany i« wlth o^xr 
enemies or with us. Germany as a force hostile to Israel - and that is possible witho^:t Naz-s, 
there are no Nazis in India - also endangers the friendship of the other ccuntries of Western 
&arope, and raight even have an undesirable influence on the United States and th^ r>ti-^r couti- 

llT'Lr: ^tl^^'l' ^!?V^ ! X^^^"^ ^"'"'^ ■ *^°^2^- ^^*^ "^^^ ^-«^'^^ ^g^i^ ^« a ^'^^1^'^ ^^^^^ ^3 she 
was before the Second World War - and her attitude to us will have no smali influence on the 

attitude of other countries that are allied with herooo.." 

The fiai text of Davi.d Ben Gurion» s speech can be re-read in the August issue of JEffiSH FRONTiER 
appearing in New York«, 

The reaction of the Arabs was two-fold ix Cairo and Damscus, One was impressed thiat Israel wa£i 
11?. a Position to delxver arms to West Germany, but as a whole this arms des.1 was denc-ib-o as 
an wen greater danger for the Arab countries than the restitution Claims. W?.en the Wortd 
^.awish Congress assembled in Stockholm to its fourth plenary sesslon, a minority of th.^ Israeli 
üeiega.ion brought up this question which, however, was not in the province of the Stocktiolm 



at the 



j., 
Iß 



still tne arms deal raised serious moral questions with which Dr. Nahum Goldmarin dealt 
btocknolm Conference. Dr. Üoldmami's contention is that today's Germany (West Gemaiw; canno. 
06 described as ««the helrs of Hitler". He has imderstood ally the prctests of rtiany .■'^ws when 
the negotiations with West Gemany started. Dr. Goldmann said that he would have been djr- 
agpointed if such protests would not have been made. Rowever, today West Germany has not only 
öubstantially hexped Israel in implementing fairly the Luxemburg agreement, bx:t has also paid 
out large ajnounts to individuals, notwithstanding the fact that the Implementation of tiie IndeT«» 
nification legislation has shortcomings, Dr. Goidmann stressed that future negoi,iaticas x.o thr 
r.snefit of Rumanian-Hungarian Nazi victims will be jeopardized by "irresponsibl^» hostTie 
attitudes," 

The deeper ramif icati ons oCthe moral issue has been discussed recently in London &rj: Dr. He.-'Tiianr 
Levin-Goldschmidt based our changed attitude on religious grounds. In ariy case, ±e Ähoip. moral 
concept of our relationship with Germany is again widely discussed. 

German. Deliveries to Israel 

While Ben Gurion described the global restitution payments to Israel as "u;ü>r^>j in bi;;torv-f, 
the Arabs (riigh Arabic CommltteeJ still maintains that the deliveries strengt.hfjr Israe.l«K 
mxlite.ry power. The Arabs say that Israel receives three billion DM more tnan t>ie agr^.em'^r.t 
prescribes . 

German papers, as DER KURIER, speak of a "little economic miracle" wliich presa-.ts itseif ixt 
Israe.i., It is true that German deliveries of goods is one important factor, but thers are 
others whc prove Israel «s industry, though the trade deficit is still high.« namely ko.'J-üuOjüC'J. 

Tlie_A ra.bs Ir.tervention 

The AralB harangue Israel not only cn account of the Germar. deliveries, but also or. accou'At 
of strenger Immigration to the countrj-. Mary aiAi-Semitio incidents happening in West Gerun:/ 



-18- 

* 

durlng the last fevr months, especially at unlversities where indoctrination of Arab students by 
embassies of the Arab countries takes place, can be traced to these embassies. 

GerTnaii-Isr aeli Aspe et s 

WORLD JEWISK AFFAIKS tiriBtoward the topic of the relationship of Gemans to the new state 
and we q^iote from the interesting Observation of its correspondent the following paragraphss 

»«Especially to Qermany^s youth Israel is becoming more than just another countryg it excites the 
yonthfui spirit of adventure in the unknown« Israel to them is a ^European experiment» in the 
exotic Orient • The very fact that desert land they largely know about through Karl May»s famous 
adventure novels has been made fertile by pioneers and that the fields are cultivated by men and 
women shouldering rifles, has fascinated them, At various unlversities German-Israel student 
Clubs have been f ounded, probably far less with the aim of an emotive sort of reconciliation with 
the Jews than out of sheer interest in the land iwhose creativeness they admire* Strange as it 
may seem Israel embodies to some young Germans the realization of an ideal which Hitler youth 
had fraudulently held up to themo Spiritual interest in Israel is expressed not only by noted 
theologians but also in the church around the corner because it is the cradle of Christianity, 
To them IIb reconstruction means a reaffirmation of the Christian faith. And it is not rare to 
find calendars with pictures of Israel in ordinary people^s homes or some small object »made in 
Israel» tkat they cherish* Serman housewives put their oranges into their shopping--bags not 
without a certain niysterious feeling that they are the fruit s of the Holy Lande 

»^Boofcs on the Dead Sea Scrolls appeared on bookstalls at railway stationSo Lectures on the same 
topic have had to be repeated because halls were so jammed that the fire departraent objectedo 
And the Lord Mayor of Frankfurt, Werner Bockelmann^) was obliged to speak three times about his 
trip to Israel o Two art exhdbitions have aroused public interest^ one in Cologne under the 
patronage of a German merchant who had visited Israel and had been impressed by the country's 
artistic achievements^^ and another in Frankfurt under the auspices of the Kunstverein« 

^The econoDiic pages cf leading newspapers regularly publisk reports on trade relations, export 
and Import figures« In recent weeks normalization in this sphere has been stressed because new 
currency regulations allow for liberalized trade between Israel and the Bundesrepublik beyond 
the terms of the official reparations agreement. In. March the Israel Pavillon at the Frankfurt 
International Fair;, showing a cross-section of Israelis industrial and agricultural products^ 
registered a resounding success in new Orders and new business contacts that no one^ not even th3 
pavilion»s director, Hermann Steinberg^ had dared to predicto** 

G ermari Film about Israel 

A German picture about Israel^ Paradise and Fiery Fuma ce^ was produced for IFAG Film Produc- 
tion of Wiesbaden by the German film director^ Herbert Victor» Edouard Roditi comments in 
WORLD JEWISH AFFAIRS, London5that this picture "may well shock the more sensitive Jewish specta- 
tors who cannot stomach this brash approach to a subject so fraught with emotional implicationsj 
especially if handied by the Germans o But this docimientary tallles with most cf post-wo:.'' West 
Germany»s highly Americanized f ilm-productions ^ and therefore calculated to appeal to the 
majority of German fiim-goerso As a travelogue, Paradies und Feuerofen may well inspirs Germans 
to Visit Israel, and its close-ups of Miss International Airlines 195Ö, a stewardess of El AI, 
and of a Tel Aviv mannequin, may earn these ladies some fan mail from German admirers, if not 
offers of star-parts from West German film-producerso*' 



G'Srman and Issraeli Students Meet 

It is estimated that, at present, about 100 students from Israel are enrolled at German 
urlversities« A Conference between some of them and a number of German students took place in 
Iserlohn, under the auspices of the Evangelical Academy of Rhineland-Westphalia* 

Talks were given by Prof o Dr» Karl Thieme of the Mainz Universityj "Dr. Han?? Laimn, head of the 
Cultural Departement of the Zeutralrat of the Jew3 in Qermanyj Dr© Emanuel Schereschews ky cf tna 
Munster University and Mi% Moshe Hess, deputy head of the Information Department of the Israel 
Mission© The well-known Stuttgart author, Albrecht Goesc, also addressed the meetingo 

Mis cellaneoaa 



A Koarad Adenauer forest will be planted, 
llving in the Utiited States o 



The funds were collected from former Gerroaii Jews 



-19- 

The^German pr'-=!s continues to publish lengthy artlcles on Israel. The renovmed FRANKFURTER 
ALLGEMEINE, for instance, published in its issue of May 16 an article entitled "Down to 
Galileeo" 

^» ANTI-SEMIT ISM AND THE FORCES OF T HE FAST 
General 

The question of an increased or decreased anti-Semitism has been discussed in West GermaiiQr 
during the last few months very thoroughly in the press, the radio and television and other 
means of communicationo There are two schools of thought on that questionj (1) the bexief that 
the political Situation of West Germany, which has become an important partner of the Westj> has 
encouraged the anti-Semites to come again into the open; (2) the opinion that these anti- 
Semitic incidents do not represent any movement at all, but have to be considered as reflex 
incidents of the Hitler period^ so called Bodensatz anti-Semitism (cfo Part I of this Digests) 

Anti-Semit ic incidents will get less and less, with the tremendous effort of coramunication 
means to thaw it, the results will be favorable« This opinion was advanced by Klaus Harpprecht 
in an article in the renowned magazine, DER MONAT (May issue) • He came to the conclusion that 
no matter how one evaluates the »*sins of anti-Semitism" during the last hundred years in Qer- 
many> today its potentiality is "deadly, murderous, and blasphemous." He also agrees that every 
indication in Germany of anti-Semitic infection must be taken note of as "a threat to the moral 
Order, to society, and to the State.. . «Hitler bequeathed to us a duty to live under the bui'den 
of respectabilityo..We have learned to be vigilant.o.Hardly a day passes but that an appeal 
is addressed to the German conscience by the press, the radio or religious Community. This 
educational process has been going on for more than ten years j it would be odd, indeed, if a 
campaign of such intensity would have no impact on the national conscience." 

At the Convention of Protestant Churches recently held in Munich, a prominent Protestant 
theologian, Professor Heimut Gollwitzer said: "Anti-Semitism has not been wiped out in Germany." 
He elaborated on this statement by asserting that "in many congregations of Christian churches 
you still feel antipathy when you ask repentance for what has cccurred (to Jews in Germany) and 
an adoption of a new attitude." 

Concern about anti-^emitism in Germany was expressed by the Executive Council of ProtestCint 
Students in West Germany which appealed to parents and teachers alike "not to conceal wliat ha.*? 
happened in the past and how it could come abouto" The statement was issued "in view 



of 



bhe 



increased number of antl-Semitic utterances by Citizens of the Federal Republico o .By what was 
dorn to Jews in the Third Reich our people has taken upon itself a heavy bürden of guilt. Eren 
though we ourselves may have been too young at the time to understand what was going on and 
therefore do not bear any direct responsibility^ we are nevertheless part of that nati.cn whicn 
Stands, before God and the world, with the heavy bürden of the past upon its conscience. o. 



U8 



Opinions on the present stand of anti-Semitism are quite different. While a public opinion 
Institute, based on various polls, caine to the conclusion that anti-Semitism in West Germany 
has decreased, an article in the NATIONAL ZEITUNG in Basel says the opposite« (See page 2 of this 
Digest o) 

The Vice President of the Jewish Communities "in Bavaria, Professor Graubard, declared that 
antiHSemitic incidents have decreased considerably in Bavaria. 

LOOK magazine in investigating the Koeppern Affair also came to some general conclusicTiS* 
(Issue of May 26, 1959«) 

^ Will the Poison Spread?" 

"lo A new wave of anti-Semitism is not sweeping Germany. But a sizable number of Germans 
have no regrets about Hitler, except that he lost the war. (A much smaller minority reiriembers 
Nazism with revulsion.) The majority prefers not to think about it. This indifference permits 
a few Nazi-minded bullies to harass Jews. 



«:> 



c^ Most Germans are indifferent to anti-Semitism. The rresence of man;/ Nazi holdovers in 
local and state governments, in the courts and in schools, helps sustain it. The rebirth of a 
German army and the return of an of ficer corps that served Hitler have also given impetvs to 
maintaining traditional attitudes. (The last opinion is doubted by other observers of the 
German scene©) 



-20. 



.^nv.4 ^K. u^r •' churches and other character-moldtng institutions are not telling Germari youth 
d.out tr,e Hitxer penod, ¥ith fm exceptions, this niehtmare is IgnoredTTo that children 
naturalxy accept their parents« attitudes. One exception is the state-omied TV networkj th« big 
magazines and newspapers also do a gocd Job - but not the provincial press. (Cf. Part I of this 

«»U, The anti-Semitic flurry has lit a fire under the federal government. Instructions have 
gone out to cracK aovm hard on off enders . A slur on Jot-^ is us^ially punished by six months in 
jai±_„ Germans are still in awe of authority, and wherever local of ficials take a firm stand, ths 
popuxation will go along with them, 

^ "So There is increasing grumbling ab out being «taxed for the Jew.« The German govemnc;it has 
a,Lr3aay paid moi-e than half of the $3,S0O,OOü,Oüü promised as compensation to Jewish individuals 
and .o_^srael. (There was never a fixed total sum promised to individuals - who received by 
March jl, 1959 approx, $i,5oü,üü0,000o Ed») Speeches by Minister of Justice Fritz Schaeffer com- 
pxamijig about the cost have reinforced the average German« s belief that she has no debt, moral 
or financial, to the Jews. 

"6. Jews in big cities have little trouble, but refrain from social contact vrith Germans, 
Dxscrimination against Jews in white-collar Jobs is general, But three Jews sit in the national 
Parliament, several in state legislatures, and others hold high judicial, health, and union posts, 
Until the recent tro-oble, several hundred Jews had been returning to Germany every month for the 
past two years, 

™7. A real threat cf anti-Semitiam can develop only if there is a serious economic crisis, 
or If there is an extreme nationalistic movement because of external developraents Then even the 
30,000 Jews could serve again as the traditional scapegoats^ as part of ^ international Jewry' . 

"For the mcment, anti-Sem itism remains mcre a German than a Jewish problem- a test of Germam-'s 
belief in domocracy and ot its attitude toward Nazism,'« 

When the dei^gates of the Jewish communities in West Germany (Diissseldorf) met on June 2,1, 
a resolution against the increase of anti-Semitic incidents was adopted, which emphasized tnat fm 
Problem is more a German one than a Jewish one in view of the smallness of the Jewish comroionitT, 
(Cf, also Part I of this report.) 

New anti"-Semi ti3m in the Federa l Republic 

The renöWDed NATIONAL ZEITimG cf Basel, Switzerland^ published on August 1, a whole page re- 
Tiewing many anti-Semitic incidents ertlich were reported earlier in this Digest« Beginning with 
the Story of Cairc as a place for re.fugee former Nazis^ the author (Rudolf Fischer) presents the 
cases of Zind, Stielau^ Koeppeni ;, the case of the desecration of the Daesseldorf synagogue, the 
Gases of Spaeth and Bauer, etc. However, there are also a few ncfw incidents not preyiously 
reported g 

!• With reference to the BIO film about the Jewish Singer, Joseph Schmidt, the writer says it 
is not true, as the film represents it that Schmidt died in a Swiss internment camp and that the 
Cierman (Nasij author ities even tried to free him« 

2o The LufthansEo which tries to cater to Jewish customers has dismissed one of its very few 
Jewish emplcyeesc) Peter Weil, in Zuricho The employer told Weil that he should try to make 
business with Jews because he is not well-suited to serve the non-Jewish clientso The matter was 
pending before the court. Weil ccntended that this attitude betrayed anti-HSemitism, but this was 

re jected by the courto 

Ho 3* Seilenthin in a very well-balanced article which he wrote after attending a ccoference 
of the Central Council cf Jewe in Germany (Sellenthin ±a a non-Jew).9 on J?ine 21 and June 22 in 
Daesseldorf, says that these Jews feel "uncomfortable*^* in view of anti-Semitic incidents, apathy 
of the people, and the glaring gap of knowledge on the happenir^s of the past« 

Heuss and Ollen^iauer View anti- S emitig?m 

At the end of July, the departing President Dr* Theodre Heuss received Joachim Prinz, Presi- 
dent of the American Jewish Congress and in his talk with him, he warned against^ over-estimating 
anti-Semitic actsa He told Prinz that anti-Semitism is not significant in Germany anymore« The 



-21- 

Allenbach Institute (public opinion Institute) states that only 22^ of all questioned peopie 
12,0Ü0 men and women) believe that it will be better for Germany to be ^thout Jews. The com- 

SgestH ""^^ ^^"^^^^ ^""^ ^"^ ^'^ ''°' ''^^"'' ^ny opinion. (Cf. P^r? I of this 

^^ +?^t'^ Ollenhauer, chaiman of the See ial-Demo erat ic Party, wrote at the beginning of August 
to the Jewxsh Labor Committee that virulent anti-Semitism is not «at present a^eal Lnger t^ 
cur State or even to Jewish communities." . b^^ ^^ 

.,hnni?\^'"^ theleast to minünize anti-semitic attacks," Mr. Ollenhauer wrote, '»but these things 
should be Seen m their proper Proportion. Every Single anti-Semitic outburst is, of course, 
an offense to human dignity and is being treated frora our side as such. I am sure that you will 
agree with me that a lot of things could have been done ten years ago have now become rather 
obsolete and more difficult to tackle. The Jewish orgajiizations in Western Gennany WDuld no 
doubt be m a position to confirm this." 

Writing that his party has sought to remove former Nazi officials from positions within the 
Adenauer regime, Mr. Ollenhauer said that "The basic law which is our Constitution has estab- 
iished an ethical code of decency and conduct which would allow our law courts to deal with any 
olf enders. There is, however, the question of whether the Judges presiding over these courts 
^^1^^-^® °^ willing to apply these laws. This brings us to the question of the removal of 
oliicials, Our party has for years clamored for the removal of former Nazi officials, who have 
sought and found shelter also among highest government positions. This is an eminently politi- 
cal task, and some progress has been made." 

Accusing the Bonn regime of not making the SPD position on the issue clear abroad, Mr. 
Ollenhauer informed Mr. Held that ««We share your anxiety on recent developments of anti-Semitic 
outbursts and anybody, who has followed events close at band, that means on the g5 ot in Germany, 
will know that our party has been leading the attack against a renaissance of anti-Semit ism." 
He added that his party and the trade union movement are "bearing the brunt of the struggie 
against old and new Nazi elements." 

C hange of Penal Code 

As a conseqaence of the Nieland case in Hamburg (cfo Digest #80-l)the government moved to 
change the penal code by inserting a paragraph which would punish the person who disturb^ the 
public peacei incites hate against national, racial, or religious minorities? incites against 
better knowledgei disseminates disparaging Statements • A member of the government party sub- 
mitted the motion to the Lower House, describing it as very urgent. 

Against the wording of the new paragraph, legal experts object, but H. G, van Dam, Secretary 
General of the Central Council of Jews in Germany, wrote to the legal committee of the Lcm---r 
Höuse that he is not in favor of special laws for the Jews. (When Kurt R. Grossmann held his 
press Conference on Ji^ne 2 in Bonn, he was asked by the press whether he is in favor especially 
of the protective paragraph in the new penal code. "I am against putting the Jews under special 
protection like historical monuments. We should concentrate our efforts on education and let 
the out-bursts be taken care of by the present penai code.«« 

Comeback of the German Reichs Party (Deutsche Reichs Party) 

Daring the last few months a surprising gain has been made by West Germai^^s ext^reme 
rightists in recent state elections in the Rhineland^-Palatinate. They have aroused much coniment 
and fears because this party amassed in the state elections, 87,222 votes equal to ^.1% of the 
entire ballot and gained one seat in the legislatureo They won about 2?,0üü votes since ttie 
Federdl elections of 1957 had taken place and in some parts of the state this Rightist party 
got a.: much as 17$ of the total vote. The question of special mterest to Jews is whether anti- 
Semitism has been the cause of this success of the party whose oratory carried a strong flaror 
of the Nazi era. 



FACTS, June-July, 1959^ published by the Anti-Defamation League of B'nai B^rith^ analyzed 
this election and its results. From this bulletin the opinion of its spokesman, Adolf von 
Thadden, is cited. (Adolf von Thadden belonged to the first Lower House of West Germany. On 
March 16, 1953 he spoke against ratification of the Luxembiirg Agreement by stating that' the 
figu.re of 6,Ü00,ÜÜÜ Jews killed was incorrect. It is interesting to ncte that he returns to 
this 3ubject in his newest presentment.) 



-22- 



Fl* Said fh;i+ -K-^ ATn^.- ^^-. ; Mazis were^ «because times have chanpedo* 

feit ..i.3eu'the ^Zl '2n .^ITlT.i.-VlZ Zl^'^tnT "' "' ""'" "" '*"^'' ''^ ""^"^ 

great^^itSe^J^IS S^b t!f SloiSiif o?",^« %*',"^' Propagandist and has de.or«lmed 
public Statements. exploitation of anti-Semitism. This has become evident in hlä 

b„t tStle'i^Le'^of th: ?e'™",?toL''»!r'' "f'T,'" »^^ «<J'^l"y °f ^1 a-rman Citizen.. 
Part of .■^ p-r-l-L^l^^;'^^"' '*^°"^ «''^'"-'■"' >• r^h Israel .„any Gemans think that the .r.^.. 



part of the popuiatloiTKaa gotten a prcferred place. 



.nde^^: pSuc*a:c!^:tnf*Sf i;,rs":he"''SitS °''""*^' ^""s ^" '^"-■^ ^^^ *'^^^ '° 

Europe, For vears +hirh=! k u • ^■""^^ ^®^^® murdered six million Jews in 

uuxupe« rur yearsj tnis nas been a basic Dronapanda (»ffnT»+ tv,-( ^ ^^^^ j. • ■. . , 

great emphasis by von Thadden and his^oSJ? ^' ^^^"""^ '^ "°^ ^"^"^ ^"^^'^ 



"'In my vieW; 



.Sw ";^''?'/°" Thadden, a blond Veteran of Nazi tank warfare, «one of the 



reasons for unfriendiy feelirgs toJard the rZTirTrll: ..t ''^'^ warfare, -one of the 
figures... leeimgs toward the Jews in Germany is the way they operate i»lth wrong 

number of killed was not more than 3,000,üoJ toToOÜ,SSo!^^ ^ * "'"^ '^^''" '^^ ""^ ^'^^ ^^"^ 

.ee j:r;- L\?^^^^^^^^^ SL-^rif^ sr.^^* - -- --^ 

cours^theri'irnrS!-.'''^ ^^""f Reichs Party leader added, Ho excuse what was done and of 
yirnletT:^lri%t^l7r '' ^" '''' '"^^ °"^ "'^"' ^^ *^«^^ ^' ' ^-^^ ^i^^— i^^ 

"Flushed with success, Herr von Thadden apparently has chanped his tack in rfi^ar^rf to o^ 
plxcxt pronouncements concerning Jews. At the German'^Reichs Pa^Jy Convention in M^Jchir 

stiered llZ^^t^XlLTlT^^^^ ^^'''' vLnacular, burcarSSl^ 

cS statines orTest^ut.o. i^^'^^^^^^ question or related problems, such as concentratioa 
g^eral tems S Üf fn™,^^; /°^\°^.*T^S^ °" ^^""^ "^^^^^^ ^^^ expressed in broad 

of +1"!^,???^^ ^^^* *^'! defamation of certain groups be abolished. We demand the liberat-"o- 
of the still mprisoned soldiers of the German Army and of those convicted for war crSes of 
all nationso We demand... a stop to all trials for past political snrt l'iT+o^ war crjnes ol 
wrongs done to indivlduals by vlolation of the legal orderaf t er l5S wll7^.TlTV'' ^°'' 
sponsible falaification of Qerman history for pux^oserS the pontici;;!!.^^''* 

week^fA^pSTw^CHlL^^^^^^ 

xn regard to overcoming the past. Von Thadden replied that ^-..11 these quelttonriLf in ^hf 
last analysis to the Jewish question,' which he said «suffers under a distStion of Jhe «^acts « 
He ^tressed that ^because of its obvious inaccuracy^ use of the figure of S million ma.- 
dered Jews 'only serves to strengthen anti-Semit ic Clements ^ miiiion ma.- 

"Herr von Thadden told his interviewer that any kind of race ideology must be reiected if 
belon^ ?n Srr''°? ^^^^ .'^' f^°* '^"' '^ principal allies in the prefJnt world consteSation 

painiws'wLi rL;ts:j^^?h°: TMrTLiSr ^ '^'''' °^^^"" ^"^^^^^^ - -^ '^ -^^ 

"So,' the reporter replied, «yours is then the party of the old Nazis after all?' 



W I 



-23- 

"Herr von Thadden stared at his Interviewer with »melancholy reproach.» He conceded that 
«cfcourse the German Reichs Party has merabers who have not completely digested the past regime,« 
but noted 'they were voted dovm by a rather convincing ma;jority of the party,' 

"The reporter then asked if it were not true that the Geraan Reichs Party wished to attract 
raembers of such 'brown coloration?' 

"Of course,» von Thadden answered, »these people are, aftor all, active in the interest of 
the party. Don't other political parties likewise maneuver with their left and right wings?» 

"He Said it was correct to assume that the German Reichs Party was concerned with ref orming 
the old Nazis - «we do that all the time in the Reichsruf» (the party» s official organ), 

"At the German Reichs Party» s final Convention rally in Munich in October 1958, Herr von 
Thadden cited the trials of former Nazis in the cities of Bayreuth, Bonn and Ulm and saids 

"And still more and more trials. Look at the newspapers. The big hunting party is now 
being organized centrally by ministers of the Christian Democratic Union, The wire-pullers 
of these goings-on are not only to be found in the editorial Offices of a Duesseldorf Zeitung 
(the German-Jewish weekly ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG DER JUDEN IN DEUTSCHLAND - Ed.) nh ich 
preaches undiluted hatred in the manner of the Old Testament, but they can be found everywhere, 
these intellectual nihilists who derive pleasure from stirring up dirt." 

Members of the CDU and also of the Social Democratic Party discount, however, anti-Semit ism 
as a factor of the election success of the German Reichs Party, but believe that the special 
economic Situation of this State, living mainly on agricultural products (it is the wine-growing 
area of Germany), is the main factor for the disturbing results. 

DIE MAHNUNG of August 1, reports that the state Convention of the German Reichs Party de- 
manded the withdrawal of all foreign troops* "Only then 7ri.ll we be again a united and strong 
people." The delegates shouted »^under the Swastika 



10 



Die Anklage 

The highest German court has confirmed the two year prison sentence against the publisher 
of DIE ANKLAGE (Krämer), for disseminating printed material endangering the state. Kramer has 
continuDusly attacked the German republic and made many anti-Semitic Statements in his n<M 
defunct weekly. 

Attitüde towards War Criminals 

The Minister of Justice, Wolfgang Haussmann, was attacked because he granted clemency to a 
former Nazi who was sentenced to several years of forced labor for being responsible for the 
shooting of two inhabitants who allegedly had made defeatist remarks in 19U5o Haussmann de- 
fended his act. 

President of the West German Red Gross Society, Dr. Heinrich Weitz, has appealed to Britain, 
Franco, the Soviet Union and the United States to release the last three remainlng Nazi big- 
shots from the Spandau war crimes prison in Berlin. The four powers should consider either a 
reprieve or a release for Hitler« s former deputy Rudolf Hess, war-time armajment minister 
Albert Speer and former Nazi youth leader Baidur von Schirach, Dr. Weitz urged . 

Walter Becher 



In Munich around the person of Dr. Walter Becher, who is the chairman of the Refugee Party, 
a ccntroversy has broken out. Becher considers himself as a reformer of the liberal Bavarian 
broadcasting Station in Munich, iwiiich he wants to clean of allegedly "communist" elementSo 
Dr. Becher has been investigated and he is accused of having been an agitator against the Je^3 
in the Julius Streicher vein. 

The SUEDDEUTSCHE ZEITUNG describes Becher and his friends as an old group of the National 
Socialist Workers Party in the Sudeten part of Czechoslovakia. 



-214.- 



Brown-Shlrt-Students 



whn.?^ SUEDDENTSCHE ZEITUNG of July 31, 1959 lashes out against the Bund of National Students 
whose members wear agam brown Shirts and appear to be reviving national-socialistic ideas! 
The Organization is now ander investigation. laeds. 

Desecration of Cemeteries 

The Jewish cemetery in Rhada (Westfalia) has been desecrated by unknovm persons. 

;ii,fho!i-if^'' °l^ ^Tu^^ inWeissensee (East Borlin), twelve gravestones were demolished, but 
authonties do not believe that anti-Semit ism is the cause of it. 

De-Nazifled Germans Become Mpre Arrogant 

The Bulletin of the German Trade Union in Manöver reports that the organ of the Associa- 
tion of former. Tnt^mees and De-Nazified Germans, DER RING, becomes more aggressive in its 
attacks against court sentences, and and its attitude to the government, etc., and falls in 
line jath opinions expressed by the DEUTSCHE SOLDATEN ZEITUNG (see telow and page 6 of this 

Deutsche Soldaten Zeitung 

The Ministry of Defense made it clear that the DEUTSCHE SOLDATEN ZEITUNG (German Soldiers 
Newspaper) speaks only for the very small segment of veterans. It has no official blessings. 
Newspaper comments coramend the Ministry on its stand, but feel that it will have no salutory 
effect on the publisher and editor of this paper. (Cf. above and page 6 of this Digest.) 

Dissolutlon of Right Radieal Group 

As reported by the ALLGEMEINE, two Right radieal groups have been dissolved by the Ministiy 
of the Interxor of the State of North Rhine Westfalia. This dissolution took place under the 
program of Minister of the Interior, Dufhues, to resist any new reival of any anti-deraocratic 
movements in the beginning. (Principis obsta.) 

Heinz Domann and Herber"^. Henning 

Domann and Henning, both State prosecutors in Berlin, are under suspicion for having been 
involved in death sentences against political adversaries of the Hitler regime. An investiga- 
tion against both has beer, inaugurated by the Attorn^ General of West Berlin, 

Duesseldorf Incident 

The colprit who desecrated a new synagogue in Duesseldorf has not been found although 
authorities have arrested a former communist. (Cf. Digest 81 and 82.) 

Willi Ebe 

Ebe has been sentenced to f ive months imprisonment in Muelheim for having called a non- 
Jew a "Jewish scoundrel." '«Adolf forgot to gas you,'« he had said. 

Ex-Nazi who Directed Deportation of Jews Loses Editor' s Post in Germaav 

Four editors of KRYSTALL^ one of the most widely-circulated picture magazines in We«t 
Germany, wen their fight against the appointment of a former Nazi diplomat to a kev Dost an 
the publica tion, '^ ^ 

Axel Springer, the magazine's publisher, announced that Dr. Paul Schmidt, had "voluntarily'« 
resigned as political editor of the publication. The four editors had refused to work with 
Schmidt and had threatened to resign if he remained a member of the staff . 

Schmidt, a former official in the Nazi Foreign Office under Joachim von Ribbentrop (not 
to be mistaken for Hitler' s former Interpreter Paul Schmid), had been exposed as having played 
a major role in the deportation of Jews from Hungary in the summer of 19l|U. He was the author 
of a memorandum to the Nazi Ambassador in Budapest which outlined preparations to be made for 
the large-scaie deportatior^s and measures to forestall any outcry in the free world. 



-25- 



German Police Of flcer Suspended for Shoutlng Insults at Jews 

the Bo?iip'?o^if^?f ^u ^r?^^^^S ''ff ^h^^eed with libel on Aug. 27, 19^9, and suspended from 
in a barr..Yo ^f.K ^^^^^^"g ?-^«^lts ^t Jews. Josef Holzmann was accused of having shouted 
lon^er Ind vour Se'^wnir* ^'^ 'f^f to gas you, but the Adenauer regime will not last much 
longer and your tune will come too." A police disciplinary board is expected to review the 

Hitler Salute at a Funeral 
nf« /fÜ!^'^''^T^^^"u'''^.^^ ^®^^ prosecuted for having used the old Hitler salute at a funeral 

Hungarian Fascists to Leave Bavaria 

+ .-..t^^^''?^^ to reports from Munich, the Bavarian Minister of the Interior has given instruc- 
to be thP n^^L! o^T^ ^u publishers of the anti-Semitic papers HIDVEROCK and CEL, which claim 
to be the Organs of the Hungarian refugees living in Bavaria, be asked to leave the Federal 
S ?hot^ t\^°T ^^ P°s=ible. The reason given was that these persons were undesirable because 
kI ^"^fj^/^t^-femocratic and anti-Semitic activities. The repoxt says that the Hungarians will 
De told to seek asylum in another European country. 

Jews Have No Special Rights 

A judge in Hamburg declared guilty a 55 year old worker for having made an anti-Semitic 
utterance against a Jew but the defendant was not punished because he was also insulted. The 
dudge said that both insults counter-balanced each other and since the Jew has no special rights, 
no punitiye action could be taken. If insults against Jews must be punished under all circum- 
stances, the judge contends this would mean that Jews would be treated accordlng to special laws. 

The Koeppern Incident 

Kurt Sumpf and his family who were attacked in the Koeppern incident h^ve now moved to 
Frankfurt, Main, ind Sumpf will earn his money as a taxi driver. The eleven people involved 
in the case will have to stand trial on October 8, 1959. The trial will last at least four days. 
Thirty-three witnesses have been called« 

Germany Cancels Government Pension for Formet Chief Nazi Prosecutor 

DTo H. Lautz, Chief prosecutor in Hitler's People's Court, who has received government pen- 
sions totalling to more than DM 100,000 since the end of the war, was taken off the pensions 
rolls on August 2ii, 1959. 

A year ago, Dr. Lautz« pension was reduced to 768 marks monthly, after public protests had 
been voiced against the monies paid to the man who, under the Nazi regime, prosecuted politcal 
and other opponents of Nazism Yrith utmost severity. 

Lautz had been the prosecutor in the Greenspan case. 
Investigation Against General Ramcke 

The Public Prosecutor of Kiel has started investigations against the former General Ramcke 
and tne lawyer, Dr. Massmann, both of whom are suspected of slander against the President '^f tte 
Federal Parliament, Gerstenmaier « 

H erman Koch 

Herman Koch in Wuppertal was sentenced to four months imprisonment for slurrlng Jews m a 
bar although he was drunk. The defendant regretted his utterances which he said would not have 
been made if he had been sober. 

Wolfgang Muenstermann 

The 61 year old former judge, Wolfgang Muenstermann, lost his Status under Art. 131 of the 
German Constitution and his pension was stopped. Muenstermann was active in the special courts 
during the Nazi period. 



■26- 



it 



Only a Half-Jew" 



DIE laHNUNG, a semi-monthly, representing the interest of Nazi persecutees, takes a Berlin 
newspaper to task because it described a meraber of the East German delegation T»hich was sent to 
Geneva^ Heinrich Toeplitz, as «only a half-Jew,«« The raoming paper with a mass circulation 
stated about Toeplitz, «Since he is a half-Jew, his assignment in Geneva will be to prove the 
national sociall<?t developraent of the Federal Republic." DIE MAHNUNG resents the use of the 
terra "half-Jew»« which it describes as an unhealthy heritage of the Nazi period, 

Paratroo per ' s Meeting 

The Union of German Paratroopers have dissociated themselves from the remarks of the notorious 
Nazi Luftwaffe ace^, Hans-Ulrich Rudel, made on the occasion of a paratroopers» meeting at Frei- 
burg irtiich, among other foreign delegations, included Italians, Frenchmen, Spaniards, and repre- 
sentatives of the American forces. His speech caused the first and second chairmen of the Union 
to resign on the ground that it had embarrassed the guests from abroad and the representatives 
of the Federal Govemmento Rudel, as the Union» s announcement continues, was requested to make 
a speech of welcome only and to refrain from political comment* 

The two chairmen had themselves used the meeting to critlcize the judgraent of the Hamburg 
court in the process of the Journalist Erich Kuby against ex-General Ramcke, who, as a guest of 
the meeting, was hailed as a paragon of martial virtue» 

Referring to these incidents at Freiburg5 the Federal Minister of Defense, Strauss, decik^ed 
before the Evangelical Academy at Bad Boll that neither General Ramcke nor his Opponent Kuby 
could be regarded as responsible for the moral conduct of the German people* Every German * 
soldier was expected to give serious consideration to the motives of the men of July 20, 19lili, 
but also to do justice to those soldiers Yho had at that time a different conception. 

The Minister also objected to the notion of German collective guilt, but stressed the Obliga- 
tion to feel a common shame and common responsibility^ which would prevent a new conflict between 
Utility and morality« 

Still the Saucken Gase 
The case of 
/Hans von Saucken.» who was dismissed by the Bonn Foreign Office for having insulted a U*N* 
correspondent, is pendmg before the German labor court. Saucken has sued the Federal Republi'3 
for having been dismissed unjustly. The case is now considered by the court and various witnes3e^^ 
are heardo (Cf, Digests # 77 and 80o) 

Ot^to Schweinsberger 

According to the NEff YORK TIMES, ««the Hesse State government retired Dr* Otto Schweinrb erger, 
cne of Frankfurt «s chief public prosecutors, after inquiries into.his activities as a mllitary 
judge under the Nazi regime o He was suspended last Decsmber amid reports that he had refused to 
take Charge of a wartime court-^artial of a Geman soldier accused of shooting seventy-five Jews 
in the Scvlet Uniono'* 

Waffen-SS Seeks Reconciliation 



Werner Heister, Chairman of ^he Waffen-SS Society for Mutual Benefit, has announced his 
efforts to bring about a reconciliation with the political and racial victims of Nazi persecu- 
tion and thehope in doing so, to redeem the past« His Society, he stated, thought it intclerabie 
to be suspected forever of concentration cam atrocities. 

The FRANKFURTER RUNDSCHAU, whilst welcoming tne effort, criticised the assertion that the 
Waffen-SS had had nothing to de with the concentraion camps. The paper saitf that such a claim 
would Substitute the idea of "collective innocence*^ for that of "collective guilt. »• 

Waffen-SS Rally Banned 

A rally of former members of the German Waffen-SS, which was due to take place at Mengerings- 
hausen in Hesse (Federal Germany) on the 27th and 28th of June, has been banned by the Hessian 
Minister for the Interior. The rally was prohibited on the ground that "at such meetings the 
part played by the Waffen-SS in the past and the re-activation of its traditions are inevitably 
bound to form the focal point©^ 



-27- 



hld^J k! °^ ^^^i rfr *^^ Waffen-SS was to have met at Arols«i near Kassel bat the pro ject 
^ttllutl T/i^ S^7'^^ objectlons by the mayor of Arolsen, Karl Emde, the iLrolsen 

vice onerlf ^d h! ?h *^%^^*« °f ^^-n« 25 million Nazi victüns in its Ir,terantional rraciiig Ser- 
S^,n?^^f i -^ .:foternational Red Gross Conunittee of whom many millions had dxed as a 
resuxt Ol JMazi persecution» 

Memorandum of Die Waffen-SS 



t«r..+n? f^f^ ^i^ii^^^l^ ^^T '"°''^^^ ^2° ^y *^ "^^e (^'^ Organization representing the in- 
mentf of +hfTf^ Waffen-SS men) wants to prove, based on documents, Orders,, and legal instra- 
?M . ..1 + • ^^^"^ regme, that the Waffen-SS was an anny unit like all others, They refer in 
T^!*- Q?^^'' "" i° Statements by Bmides Chancellor Konrad Adenauer, Defense Minister Dr„ Franz 
tIJZ Strauss and many others. Even the late Dr. Knrt Schumacher is cited as a witness, 
fo^^hf «ir "" l^ ^^^^ V"^ Waffen-SS cannot be misconatrued with the SS Units respcnsible 
ml ^ZJ:f'l^'^Ti''°'^ °^ ^"^^ ^"'^ ""^"^ °*^*^ crimes. Colonel General Paul Hausser State?, 
trat?or,^«™^f i* "^r^-^f ^ fallacious comradeship to describe the happenings in concen- 
«I^!i K.iT^ /! ^u^^r!: ^^°^® persans having become known in the concentration camp trials 
never belonged to the Waffen-SS." The goal of Publishing this memorandum is to be reccgnized 
wmnn'^fLf?^ ^^""^ fu ^^^ Germanarmy according to Art. 131 of the Basic Law of Gen^any, whlch 
would benefit many thousands of members of the Waffen-SS materially and also socially» 

Weimar is Revived 

The FRANKFURTER RUNDSCHAU reports in its issue of Jüly 21 about the decisien of a couxt 
in Pirmasens (PalatinateJ reminding us of the days of the Weimar poMtical justice. A m^ber 
oi the Diet of the Palatinate, Fritz WolkemÄhad been denounced as '»träLtor, coward, and 
emigrant runaway.« He sued the off enders, but they received only a nominal fine bec^use, as 
the court stated, "in the legal sense" Volkemel had coiranitted treason. This case remlnds na 

nLiTr.lf'l T- ^^?^^*^? ^^?:i"e *he Weimar years when even the first President of the republic 
couid not find justice m the German courts because of similar insults. 

Rudolf Zick 



The U6 year old Rudolf Zick, a German living in Argentine, has been heen sentenced to fa^-r 
months in prison for slandering the memory of the dead. While on hls way to GeTmary, n^ md'^^ 
the Statement "Too few Jews have been processed to soap." Between Zick and the other passen- 
gers arguments arose. Zick became more insulting. One of the passengers fainted on accouni 
Of his rüde language and the captain of the boat arranged for the arrest of Zick whei; t.hf 
ship arrived m Cuxhaven, West Germany. 

Ludwig Zind 

Ludwig Zind who had been sentenced to one year imprisonment for ariti-^emitic utterances 
wxii leave Egypt smce he cannot maintain himself economically there. However, r-jmors that 
he wouxd get a German paasport are incorrect. Zind supposedly has Isft Cairo and has gone to 
Afghanistan. (Cf. Digest #80,J ^ 

5 » THE OTHER GERMANY 

Bundestag President Teils Germans They Must Accept their War Gui lt 

Germans were told by Dr. Eugen Gerstenmaier, President of the Bundestag (Lower House of Pä— 
liament; that they must remember and "accept our guilt" for the atrocities of World War 11. 
t^^ political leader spoke over one of the country's principal radio networks, in commemors- 
tion of the outbreak of World War II, 2ü years ago, ■ 



lytfü 



If8 



ünless we accept our guilt," said Dr. Gerstenmaier, «we Germans do not desei-^e the opporturiitv 
for repentance." . ft -,'' 

"Germany would gain nothing," he continued "if the Germans were to forget this historlc b-iircien 
of guilt. The Germans, moreovsr, cannot expect their opponents of World War II to forg«t 
everything. Forgetting the German g^iilt irould neither consolidate our allianc« with th« We--fe, 
nor lead to a positive relationship with Poland and the other Eastern states. 



-28- 

The Bundestag President told the German people in hi3 brcadcast! ^It ±s a miracle that 
we escaped by the skin cf our teeth«^ after the war ended« 

The Voice of Co nscien c e 

The ALLGEMEINE WOCHEI^EnUNG DER JUDEN IN DEUTSCHLAND of July 17, 1959, pubiished on the 
occasion of the anniversary of July 20, 19hk^ a ietter by a non-Jew, born in 1910, who became 
a Nazio He spcke of nis dc'ibts which were aroused and of the danger of fallacioua eiements of 
German traditio^, wtoch was one of the most conspicuous elements the Nazis undertook to instill 
in the German mindsc This emotional attitude prevented the pecple from seeing through the dan- 
geroiis schemeso He rejects the excuse of many guilty of extermination of Jews by saggesting 
that they follcwed Orders o The writer of the Ietter emphasizes that everybody with an ethical 
foundati on would have resisted such criminal Orders e 

Ke also rejects the excuse «"I did not know of the horrible things i*iich happened*»« He 
reminds his former fellow Nazis of the »öhumorous"» radio Performances in which they spoke of 
"concert carrips»» where the Nazis would teach the inmates to pla.y the '«flute«. (An allegation to 
the strict discipline in concentration camps.) 

Even mass executions were known, as he knows from his own experience« Hundreds of thousands 
ffiust have knovm it, and their excuses do not hold watero 

As to the July 20, J9kh event, even he rejects the prevalent opinion that nobody had the 
right during decisive milltary battles to stab the people in the backo He ccntrasts this opinion 
with the fact that all responsible people knew at the beginning of 19l|i; that tne war was lost 
and he ends his mteresting long Ietter with a moving homage to the men of July 20., 19kh* 

Moral Restitution by Yo ung Germans 

The past, especially what was done to the Jews, is mcre and mor« discussed among young and 
oid. Such disc-assions took place by pedagogaes in Hamb^-irge The corJ*erence was initiated by tne 
Society for Christians and Jewish Understandlng, and dealt with the Nazi heritage ihlch has to 
be faced, with the dilemma in the schools which teacn their students only very little of Ger- 
mariy^s Hitler perlod, the influenee of parents, etc. 

^'en KMTt Ro Grossmann spcke on May 19 in Hamburg on the topic «»Humanity in GermaiTij's 
Dsrksst Days«^. it was sug^ested that the presented irateriai be used for teaching purpcseao 

Other öign?5 ef moral restitution were the Performances of the Madrigal Choir which :^ang ii7 
Muenster andother parts of the ^yjuntrj^ as well as in the United States, for the rebuildlng of 
the synagogue in Muenster o (The Macirigal Choir plans tc re-visit the United States In 156Ue} 



a o 



A group cf böj scouts in Offe:abach is rerovating the Jewish cemetery in Seiigenstadt , 
Though they received anoivmous lettera siandering them, they continued this work and the Jewish 
Community in Offenbach recogn.ized their good deed« 

A ciass of German schcol children has done the same for the Jewish cemetery of Helmarshaaser^. 
near Kessele 

Also in Baden-Wuerttemberg^^ German youngsters conducted renovation werk on Jewish cemeteriea, 

Ten German ro.en and three girls (aged 20 - 23) went to Ouddorp in So^i^tn Holland tc bui.ldj. ab 
an act of practica! restltution, a recreation home for Datch pecple« 

Chris'tians and Jew3 



2r. Wuppertal > Cliristians and Jews (Catholic, Protestant., and Jew) assembled in one of Ihe 
churches to launch a formal lon of a group of Christians and Jews« 

In Berlin Tegels Heinz Galinski participated in the laying of a corner stone cf a Catholi 
churcho 



c 



pa.per in Bochum honored Karl Marx, the p-iblisher of the ALLGEMEINE«) by writing a Ic 
articie laadmg him as a «^Jew, Ge.rm.an and European«^' 






-29- 

Exhlbitions 

In Berlin, the International League for Human Rights is pr eparing an exhibition - 
"Destir^y of German Jews." This exhibition should serve to fight anti-Semitismo 

Anne Frank Village 

The rornerstone was laid recently for a new housing development for refiigee familie«^ 
ffom behind the Iron Curtain* Called the "Anne Frank Village," these units, designed to^ 
accommodate twenty families, are being built in Wuppertal-Elberfeld in the Ruhr area« Pre- 
sent at the ceremonies were the Chairman of the Council of the Evangelical Chiirch in Germar?^, 
BiShop Otto Dibelius, French Ajnbassador Francois Seydoux, the head of the Israeli Mission in 
Cologne, Ajnbassador Francois Seydoux, the head of the Israeli Mission in Cologne, Ambassador 
Fe.iix E. Shinnar and former Belgian Premier Paul van Zeeland<» Mr« Otto Frardk^ the fatber c€ 
Anne Frank, for the first time attended one of the public ceremonies honoring his daughtexo 

The Anne Frank Village is being built with money donated by the Belgian priest - Father 
Pire^ who last year won the Nobel Peach Prize for his work on behalf of refiigeeo in Europec 
Aniong the other donors, the Anne Frank School in Duesseldorf has made a specia] ccntribuTtions 
its students have volunteered to work without pay on the construction of the village, 

Germania Judaica 

As of July 1^ 195y> a research Institute on Jewish questions was opened in CoLOgne 
called ««Germania Judaica" which wants to edify the Germans on the Jewisn question« So far 
5^000 books and documents are available. There will be a special Moses Mendelschn colle^^tior. 
with 1^:pOO different items. 

The first ]e cutre in connection with the People^s High School in Colcgne took place on 
June lös, 1959o K^irt Ro Grossmann spoke on the subject »»The Past as a Task for the freserAo^^ 

The New AiTny and the Jews 

Velo 5^ the Information bulletin for the troops, is devoted to the Jewish question urAer 
the title ««Oir German Jewso" A history of the religious beliefs of the Jew3 is given, atres- 
sing especially that they were the people who gave the world the Bibieo 

Scriolarshlps Awarded 

AiRong the ten recipients of scholarships of the Anne Frank Foundation of FrarJcfurt^ fa^ 
Hebrew Uni^/ersity students have been chosen. The scholarship, for study in Westerr. 3erma:iC' 
and other European countries, is for one year, and is financed by royaltles and revenueo 
donated jointly by the author, Ernst Schnabel^ the publishers, Fischer YerLags and the North 
German radio service, holder of the broadcasting rights of the book "In the Footsteps of Ar^ie 
Frarik»*"' 

R^di.G and Tel evision 

Radio and television continue to broadcast programs on Jewish subjects or on matt'irs^ re- 
lating to the pasto In May, Martin Buber was interviewed. 



A play on the occasion of the 16th anniversary of the Warsaw ghetto ^mrising by Pet-^.r 
Adler was broadcast o The Bavarian radio Station had on its pro gram a lecture on the Prot 
cols of the Wise Men' of Ziono 



hC" 



Kurt Ro Grossmann, while staying in Germaiy,ms asked to speak on the sal jects cf resti 
tution, the Jewish losses. the past as a task for the presento 

The Fourth Plenary session of the World Jewish Congress in Stockholm was covered bj 
German radio and television statiöns which gave to the event the same broadcasting tirae'^as 
Israeli radio statlons« 



Socialist Conference Delegates Visit B elsen 

DaM ^'^tT.^ti!''' °^ the Socialist Inten^tional Conference held in Hamburg, a delegatio.? 

p<i..d u visxt to the moniiment in Bergen-Belsen. The delegation included Moshe'Sbar^tt, f.^ 

Israeli representative, and Urs. Barbara Castle, the British Labor Party ?epreseSat *. 



sj r 



-30- 

Addresses were delivered by the German Socialist leader, Erich Ollenhauer, the Minister 
of the Interior for Lower Saxo^7, Berjnemann, and the General Secretary of the Socialist Iriter- 
national. Albert Carthyo Moshe Sharett, in his address in Hebrew, paid tribute to the victimp 

Bergen-Belsen 

In May, a pilgr Image to the grave of Anne Frank by German youths was repeatedc More than 
7^000 participated this time in the act of practical moral restitution. The GeriDan paperjs re-- 
ported widely about this demonstration of goodwill. 

Cid Age Herne in Berl in 

An Oid Age Home, mainly for Jews who have returned from abroad, has been opened by Pj'ob^t 
Graeber in West Berlino The money for the new Home was raised by the Protestant Relief Fund 
for Victims of Racial Persecutiono Probst Grueber described it as a contribution towards r^^« 
stitution and as? «^a raised finger to keep alive the memory of the guilt incurred by a past 

generation, '" 



tii 



The Berlin de-Nazification Chamber has decided to confiscate the Berlin assets of Herman-^^ 
Goering, which amount to DM 760,000 o 

Breisach Comroemorates its Jews 



The former site of the Breisach Synagogue, destroyed in November 193Ö, was mada into a. 
garden on the initiative of the municipai anthorities • A memorial stone was recently conse«- 
crated, and one of the Speakers at the ceremony was the Mayor of the town. 

Mayor Dro Wilhelm Leiske announced that the city of Frankfurt will publish in i960 a 
history of the Jews of Frank^art /Maine Leiske has visited the United States in order to talk: 
about this historical endeavor. Dr« Rudolf Heilbrunn, the Jewish historian, is Dr eparing the 
book« 

Paul Maass 

The former Nazi Mayor, Paul Maass., of Muelhausen/Alsace> lost his pension rights becaus^ai 
he never could have achieved this high communal Office if he had not been a member of the 
NSDAP (National-Socialist German Workers Party) o 

The University of Frankfurt/Main has nominated Dr« Kurt Wilhelm as honorary Professor 
of Jewish Sciencco 

New Hospital in Hamburg 

The Hamburg Senate has provided funds amounting to four million marks for a Jewish h:»ispltal<. 
a^^ compensation for the foimer hospital closed by the Nazis c The comerstone for the new hoa- 
pital has been Iaido It will have llü beds and the most modern equipment, and wil serre pa» 
tients of all faiths« 



irmasens 



Competition for erecting a statue ^ü commemoration for the Nazi persecutees ha^^ been 
arinciJTicedo 



Hitler LP Records Seizure 

The LP records with Hitler» s epeeches imported by an American firm^ includ-^^tp: speeche:.^ -rnd 
song3 of Nazi Germany. were seized by the court in Frankfurt/Main o The court feit :/hat the 
composition of the speeches (excerpts) did not report an objective picture of the Nazi periodo 
The American firm insisted that they had imported these LP records as educational materxal« 

Mir^cellaneout^ 

The 35u year old Jewish cemetery in Fuerth, one of ths oldest in German^-, will be renovated 
by the locai municipalityo * 



-31- 

Local historians are hoping to discover the grave of Joseph Oppenheimer, called ".^id 
Suess, the court financier of Württemberg, who was executed in 173Ö by anti-Jewish protago- 
nists and believed to be buried in the cemetery. 

At the same time it was learned that the Municipal Council of Borken in the Ehineland. 
nad allocated fionds f or the upkeep of two Jewish cem-teries in that city, 

Gemans are pr eparing populär stories in order to fight prejudices against the Jews» 
These leaflets are published by Renate Elbert in Bad Godesberg» 

6, TRULS 
General 

The Central Office of all state ministries which is situated in Ludwigsburg (BadenHiri.rttem- 
berg; IS assisting in preparing trials against Nazis having committed crimes in concentration 
camps or against the civilian population. The idea of establishing this central Office has 
been to get away from the more «accidental approach»« of prosecution. Dr. Ervin Schneie 
Uee page 3 } is trying to coordinate the efforts of various state prosecutors. Although this 
Office IS unable to establish a research Institute, it collects material - case by cas« - and 
IS m need of witnesses, documents, fiims, and references to bocks and reports, It is a most 
earnest effort by the Germans to cleanse their name of the shameful acts of tormentors, sadists* 
and criminalso Dr. Schuele is backed by the J'istice Minister of the state of BadenHÄurttemberg 
and operates with a staff of about 15» He avoids in his investigatior^ working with the police 
of whom not a few are guilty of the crimes his of .'ice wants to help prosecute. 

A demand that prosecution of Nazis and German soldiers for wartime crimes shculd be stopped 
was sent to Chancellor Adenauer by Herbert Schneider, floor leader for the right-wing German 
Party. 

German Supreme Court Rejects "Duress" Defense of Gesta po Officials 

The Federal Supreme Court, West Germany's highest tribunal, knocked down the doctrine that 
Nazis guilty of bratality under the Hitler regime had "acted under duress." 

In a Supreme Court decision seen in Karlsruhe as establishing a highly signxficant prece- 
dent, the court ordered the re-trial of two ex-members of the Gestapo officer Heinrich Lorenz, 
was acquittedo The second, Waldemar Eisfeld, received a two and a half year prison sentence. 
Both were accused of aiding the deportation of eider ly Jews from Wiesbaden during World War 11. 
Rejecting their Claims of duress, the High Court maintained that "*jress could be claimed only 
if the individual«s own life had been in danger." The court held tnat the Gestapo was a 

terror Organization" aiming at q«aashing anti-Nazi resistance, and that Gestapo officers en- 
gaging in brutality were "solely responsible for their acts," 

War Crlminals in Eastern Jalls 

According to publications .ftrom Poland., there are still 216 Germans accused of wax crimes in 
Polish prisonso The total number of German.^ Imprisoned for war crimes in East European countrlea 
is said to be 589o Czecho-Slovakia has 162 prisoners and Russia 12« 

• 

Arndt j Engler j et al 



g> 



The trial against Arndt., Engler^ et al^, took place in Giessen« They were indicted of ha^riXiQ 
mardered 2^500 Polish Citizens o One of the co-defendants^ Modi:*ow, has committed suicideo 

Former SS Leader Arrested in West Berlin 

Dr. George I. has been arrested on account of his alleged participation in mass exe^utions 
when he belonged to a special command during the war (i^l^l) in the Schiet Uniono 

Qerman Physician Arres ted for ««Experiments" on Nazi Camp Inmates 

Dr. Alois Gabeler j 52 j» a prominet physician in Hambarg5 was arrested on charges of bein^ a 
war criminalo He is accused of ha^ring participated in murder and in criminal medicai experl- 
ments while serving as a physician at the Sachsennaasen camp from 19k3 to 19kS<> 



-3 



<1— 



Dto George Hauser 

Dr, Hauser, the chief of the detective unit of the Palatinate, has been arrested for mass 
executions in Minsk for which he was allegediy responsible when he was a high official of the SS. 
He has been suspected of having given certain material to the CDU member of the Bundestag, whinh 
the latter used in his anti-compensation campaign. (See Digest # 71). 

Erich Koch 

The Polish Supreme Court has f ixed November 5 for the hearing of the appeai by Erich Koch 
who was condemned to death for war crimes by the Warsaw Provincial Court last March« The hearine 
IS expected to last five days, 

FeiixJLaRdaii 

The Stuttgart Public Prosecutor has instlgated proceedings against Felix Landau, a former 
member of the Gestapo, who is accused of having taken part in the mass extermination of the 
Jewish Population in Drohobycz, Boryslaw, and neighboring districts, Landau was arrested in 
Austria as early as 19h$, but succeeded in escaping from prison. Last year hs was arrested in 
Germany. The court is in possession of Landau« s diary found on him in 19U5, Witnesses from 
Europe, America and Israel have been asked to appear before the court. 

Has so von Manteuffel 

The former Tank-General Hasso von Uanteuf fei was sentenced by a court in Duesseldorf to 
lö raorJihs imprisonment. He had ordered, in 19Uh» the shooting of a German soldier though a 
military tribunal had sentenced him serve only two years in prison. The soldier in question was 
origmally sentenced because he hadn't shot after aRussian patrol which had captured a German 
non-commissioned officer. 

Dr. Ifuftller 

The accusation of Professor Eugene Kogon in his well-known book "The SS State" against 
Dr, Mueeler will be revised in the next edition. Dr. Mueller had not done the murdering hmse:^ 
and used the skins of the corpses of the victims for lamp shades, as indicated in the present 
edivion of Kogon» s book. The order to exeoute the people came from other sources. The exact 
evidence annot be pieced together any more. Br« Mueller had sued Kogon for libel. 

Gottlieb Muzikant 

Gottlieb Muzikant was tried for muerdering $0 inmates cf the concentration camps of 
Ravenbrueok, Matthausen, and Melk. It is estimated that he killed 500 people altogether. He 
was sentenced to life-long forced labor. (Zuchtmus). 

Willem Polak 

Willem Polak, having been accused of shooting three resistant-fighters in Holland and 
axsü cf partieipating in other shootings, has been rejsased by the court because the military 
penax code makss only such shootings a punishable crime if the accused is aware that '«a 
criminal act'» is being committed. 

Franz Schlegelberger 

The public prosecutor of Schleswig-Holstein appealed a decision of the Flensburg crimina' 
court dismissing murder charges against Hitler« s former Deptuty Minister of Justice. Th* -curt 
held .hat Franz Schlegelberger, accused of coroplicity in the murder of Markus Luftgrass, a J-w, 
during the mar, could not be brought to trial again since he had been arraigned previousLv in " 
the Naremberg war crimes trials and a trial would now involve double jeopardy , 

Schlegelberger is receiving a federal goverrmient pension of about |5üC. a month. 

This case served as a dramatization of Nazi crimes for a television play Its April. 

InEWS from QERMAM (a Social Democratic Newsleter) makes reference to the case of S'^hles^l- 
berger j " " '°" 



-33- 

n^.,i^-!2l".tr^^ 20, 1959, the West German Minister of Justice, Herr Fritz Schaeffer, replied to a 
parliamentary question of the Social Democrats about the size of the nension for Herr Franz 

?h? !f +ur^®''' '""^'' ^""^^ ^^'^^^ Secret.iry and Acting Minister of Justice. He gaTe the ar.ourA of 
the monthly pension as 2,UlUo7ö Marks, and inconspicuously added the little word 'net.« Dozens ' 
ti.^rt^r''; P^^^^«^ ^^^ ^^^^ ^^ ^he benef that the Federal Minister of Justice ted spolken the 
tru.h, but it was not the truth. After the repeated questions of the Social Democrats, tb« 
Minxster has now annoanced that Schlegelberger^s pension (according to para.« 131 of the Basic , 
tz, r r^of lfg^'^l^'^i°^ granting former Nazis State pension} actuaily amounts to the record 
om of 2,8!.U marks monthly and that 159,399 DM have been paid out to him since April U 1959. 
Ihis xs the gross araount. 



ti 



O O O o 



f -+ ^ f °^^® ^^^^ differently, for surely the present Minister of Justice Is no man of 
laux.y education. His was a political motive: He wanted to protect the former Justice Minister 
01 a State, in Jiich mjustice ruled, from the anger of the public, which will rise at the know- 
xeüge that _ the F( deral Republic pays everyone of the helpers of the Third Reich ar. apanage the 

Itu ni'-^" millions of victims of their System can never dare to dream of receiving, no matter 
whether they were persecuted, forced to flee, or wounded in the war. 

_ "He feit this anger once before, the Federal Minister of Justice, when he referred to r^stl- 
tution payments to victims of the Nazi regime as a threat to the currency. The 2,6yii Marks paid 
to Schlegelberger are certainly no danger to the currency, but too great a demand on the civic 
103-alty of all decent people in this country. The fact that Herr Schaeffer was aw^re of this 
danger and therefore resorted to this foul trick gives us the proud assurance that a streng moral 
icrce exists in this country," the Newsletter states. 

Emil Ct-LTistian Schmitz 

The former concentration camp doctor, Emil Christian Schmitz, has been arrested after witnes- 
ses in tne Sorge and Schubert trial testified to his participation in medical experiments on 
concentration camp inmates in Buchenwald. 

Gerhard Schneider 

Gerhard Sctoeider, an employee of the Ministry of Commerce of Low er Saxony, has been arrested 
for having been responsible for mass executions of Jews and Poles. 

Ewald Sudau 

Sudau and his associätes have been indicted for mass executions committed in 19i;l and 19li2 
m the frontier region of Lithuania« Sudau is accused of having participated in the e-xecTiticm of 
"'• personso 

Martin Soimner 



The High Court in Karlsruhe rejected an appeal of Sommer» s, who had been senterced for homo- 
cide in 25 cases^ to life-long forced labor« (Cfo Digest # 76) o 

Wilhelm Unkelbach, et al 

Wilhelm Unkelbach and George Schlosser were accused of having killed and maltreated Jews in 
Grossauheimo Unkelbach was sentenced to life-long forced labor while Schlosser wa3 acquittedo 

Herbert Z ;immermann 

Dro Herbert Zimmermann^ an attorney^ was indicted in Bielefeld on charges of ^MeliberatelT 
and maliciously mardermg 100 Jews in a Bialy.^tok prison, on July IS., 19i4[{o*" Bialystok wai? par'c. 
f Fcland before World War 11, and was an Important center of Jewish population« 



o 



Dr« Zimmermann was chief of the Hitler security police in Bialystok in 19l|iio His name C3w.^. 
Mp during a trial at UlM a year ago, when lü former members of the Gestapo and the Hitler security 
police were tried and convicted of the mass murder of more than 5^000 persona« 



-3li- 



( o 



JEViriSH LIFE IN WEST GERMANY 



Rebuilding of Synagogues 
Berlin 



The Jewish Community Building in Fasanenstrasse of West-Berlin will be inaugurated in 
September o This building will have a lecture hall for 700 people which can also be changed 
inte a synagogue, The library with several thousand books.* classrooms, small meeting rooms> 
will revive Jewish life and serve as a meeting place for Christians and Jews. From the remains 
of the old synagogue^ a commemoration monument was bullt « The gate of the old synagogue is 
integrated in the new building and senres as a reminder that the synagogue was burned by the 
Nazis in November^ 1938* 

Berlin-Kreuzberg 

A synagogue at the Frankelufer^ which was destroyed by the Nazis in November 1938 ^ has been 
rebuilt and was inaugurated last April o 

Borm 

A new synagogue situated near the Bonn Foreign Office has been inaugurated last May« It 
seats 300 persons^ although there are only l^ö Jews living in Bonn. 

Heidelberg 

In Heidelberg a tablet of remembrance was turned over to the Jewish Community. The words 
read 8 ""At this place the synagogue of the Jewish Community stood* In the dawn of November 9$ 
1938 it was desecrated and destroyed o'* 

Paderborn 

Plans were launched by the Jewish Community and by municipal officials for the consectration 
of tne new synagogue being built with funds contributed by the cityo 

The mur).icipality of this North Rhine-Westfalian town allocated the funds to replace a syi:a- 
gogue destroyed by the Nazis in 193Ö duringtne infamous "Crystal Night .^^ There are 60 f amilies 
in the Jefwish congregationo Jews numbered more tban ?,ÜÜ0 in the district before the Nazi 
persecutions got ^ander way. 

Worms 

The old Worms syriagoguei which was bullt rln the llth Century and had been destroyed -'^ 
November 1938, will be rebuilt as a civic monument o As long as there does not exist a Jewi.sh 
Community m Worms, the city will maintain the sjmagog'jLe. 

New German-Jewish Paper 

J I M I , ■' ' ■■ 

A new German- Jewish paper MITTEILUNGSBLATT FUER DIE JUEDISCHEN GEMEINDEN in Westfalen, has 
been launched, under the editorship of Dr. Hans Chanoch Meyer, Rabbi for the Jewish communities 
in Westfalia* Tne paper will also interest those Jews who emigrated from W^estfalia to other 
co'antries but who will wish to keep in touch with events in their home oommunities* 



Interesting Statistics 

Figures revealing the composition of the Jewish Community in Geiroarty, are published in the 
late^i' xssue of the JUEDISCHE SOZIALARBEIT, issued by the Zentralwohlfahrtsstelle of the <Jews 
in Gei*many o 

The number of persons registered with the Jewish communities in Western German and West \ 
Berlin was 21,563 on March 31, 1959.* The six largest communities are Berlin, Munich, Frankfurt, 
Hamburg, Coiogne and Duesseldorf| about two-thirds of the Jewish population lives in these clties. 
The number of Jews in Eastern Germany and East Berlin is estimated at about 2,0üü. The average 
age of the Jewish Community is kl years* There has been an increase in the age group 7 to l5 
years from 8ü8 on April 1, 1955 to 1,81? on Maren 31 5 1959. Altogether lU percent of the total 



V VP w 



"33- 

parliL°^ntS\Sstlof of^tL^'s^ciSTL °f fT'^''' "^^^ ^"-''^ Schaeffer, replied to a 

Schlegelberger, formPr NaJ^t.?« f Democrats about the slze of the pension for Herr Franz 

Minister has now anLnced that qill! ik ^^?^"~*«^ questions of the Social Democrats, the 
and siabsequenriegSLLon Sintfnf fo^^ff "" ' ^^'^°^ (accordxng to para, 13.1 of the ßa.lc Ur, 
3.m of 2,89h markf^ontSy llTlSf ^<Ttoo^'-t ^^^v^ Pension) actually amounts to the record 
Thxs is ihe gross a^oSnt"^ ^^'^^^ ^*^ ^^^" ^'"" P^^"^ °^* '^^ ^^^ ^^^^^ Aprxl 1, li^59. 



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o o e 



of a State, in^ich inTSstice mied f^^'I^ "^ ''^'^i^^- *° P^°*""^^ *^* ^°™«^ '^^^'^i'^^ Minister 
whether they .e^^J^^^^^^ ITHeZT^Z^TZ t^wl^/^^^ '' ^'^'^^''^'^ '° -"- 

tutio^p'a^entslo SctLrof l^T '■''''" ^'''""' "^'^^'^^ °^ <^^^*^°^' ^^^^ ^e referred to restl- 
to SchlegSberger arfcerLinlf no dli J^T't^' ^ '''^'^' *° ^"^^ currency. The 2,6yl; Marka paid 

loyalty of .Uälolnl p'ole Jn Jhif'f^^try 1^^^:?^^^^ '^^^^'L" "^'"""^ °" ^^^ ^^^'«^^ 
danger and therefore resorted to +M , ?^i T * ■ l^^ .^^''^ *^^* «^^^ Schaeffer was aware of this 

force exists in thL coZ^^'l^fZlZltTtt^^^^^^^^ " '"' "'""' "^^^"^^^ '■""^" ^ ^^^'^^^^ --^- 
Emil Chiristian Schmitz 

concentration camp inmates in Buchenwald. participation m medical expenments ok 

Gei'hard Schneider 

Evyald Sudau 

ÖÜO personso Lithuania, Sudau is accused of having participated in the exeration or 

Martin Som mer 

die ???" casert o^^i ?f ir""^ ^"^f^^K ^" T"^' °' Son^er-s, who had been sentenced for nomo^ 
cxae ..n o case^j. to life-long forced laboro (Cfo Digest # 76) o 

Wilhelm Un]s-elbach, et al 

Wilhelm Unkelbach and George Schlosser were arnicjAr? nr v,=.-v-?>..t u,'ti ^ ^ ,. . . 

Hei'bert Z immermann 

Dr, Herbert Zimmermann, an attorney, was indicted in Bielefeld on charges of "da-ifceraf.A'-- 
01 hc.Ldnd bef ore Wor^d War II, and was an important center of Jewish population. 

.p duSng^r?r^nt"mV^f °^ '"^^ "i^^^'T 'r^^''^ P°^'=^ '" Bialystok in 19Ui. Hls name cam. 
^.p au ring a trial at UXM a year ago, when lu forraer members of the Gestapo and the Hitler '?p.r.-r,+., 
Police were tried and oonvicted of the mass murder of more than 5,Ü00 personJ. >^ecurit> 



-3k- 



p .TEViriSH LIF E IN WEST GERMAM 
Rebuilding of Synagogues 



Berlin 

Tne Jewish Community Building in Fasanenstraase of West-Berlin will be inaugurated in 
September« This building will have a lecture hall for 700 people which can also be changed 
into a synagogue. The library with several thousand books5 classrooms, small meeting rooms^ 
will revive Jewish life and serve as a meeting place for Christians and Jews. From the remains 
of the cid synagogue, a commemoration monument was builte The gate of the old synagogue is 
integrated in the new building and serves as a reminder that the synagogue was burned by the 
Nazis in November., 1938 • 

Berlin-Kreuzberg 

k synagogue at the Frankelufer, which was destroyed by the Nazis in November 1938, has been 
rebuilt and was inaugurated last April« 

Bonn 

A new synagogue situated near the Bonn Foreign Office has been inaugurated last May. It 
seats 300 persons, although there are only l$ö Jews living in Bonn. 

Heidelberg 

In Heidelberg a tablet of remembrance was turned over to the Jewish Community. The words 
readj ""At this place the synagogue of the Jewish Community stood. In the dawn of November 9, 
1938 it was desecrated and destroyed o'^ 

Paderborn 



Plans were iaunched by the Jewish Community and by municipal officials for the consecration 
of tne new synagogue being built with funds contributed by the city« 

The munacipality of this North Rhme-Westfalian town allocated the funds to replace a syi:a.- 
gcgue destroyed by the Nazis in 193Ö duringthe infamous "Crystal Night.*« There are 60 familie^ 
in the Jewish congregationo «Jews numbered more than T^üOO in the district before the Nazi 
persecutions got under way. 

Worms 

The old Worms syriagogue5 which was built :Ln the ilth Century and had been destroyed -^"^ 
November 1938 j» will be rebuilt as a civic monamento As long as there does not exist a Jewl.sh 
ommunlty m Wonns^ the city will maintain the synagogue. 






New German-Jewish Paper 

A new German-Jewish paper MITTEILUNGSBLATT FUER DIE JÜEDISCHEN GEMEINDEN in Westfalen, has 
been Iaunched^ under the editorship of Dr. Hans Chanoch Meyer, Rabbi for the Jewish communities 
in Westfalia« Tne paper will also interest those Jews who emigrated from W^estfalia to other 
countri.es but who will wish to keep in touch with events in their home oommunities* 

Interesting Statistics 

Figures revealing the composition of the Jewish Community in Geimary, are published in the 
late?^- xssue of the JÜEDISCHE SOZIALARBEIT, issued by the Zentraiwohlfahrtsstelle of the Jews 
in Geiiriany o 

The number of persons registered with the Jewish communities in Western German and West 
Berlin was 21,563 on March 31^ 1959 •* The six largest communities are Berlin, Miinich, Frankfurt, 
Hamburg, Goiogne and Duesseldorfj about two-thirds of the Jewish population lives in these cdties. 
The nunber of Jews in Eastern Germany and East Berlin is estimated at about 2,000. The a^/erage 
age of the Jewish Community is hl years» There has hef^n an increase in the age group 7 to l5 
years from 8o8 on April 1, 1955 to 1,81? on Maren 31 ^ 1959* Altogether lU percent of the total 



-35- 

Jewish Population are ander 20 years of agej 19 percent between 21 and kO years and 38 per-ent 
between 1|1 and 6ü years. The p. rcentage of Jews over 60 has dec' ^ 

to do percent in 1959« 



:reased frcm 30 percent in 1955' 



19^8 n^P^!!JL? ^^'^ "^r^'ff f comprehensive annual report of the Zentraiwohifanrtssteile for 
the .'ncJiase ?n thri^^h' f ^^e deficit for the Homes for the Aged has decreased awxng to 
yow Ren^^atlL n .n^ L J'%^^^^^^^ r^ceiving compensation payments, Activiti^s for tn* 

ya^h ralles e ^h nf^V^f 1^^"^^^? '^^^ ''°''^* *^~^^^^ ^^^^ ^^^^ Laster, aut>a^r, and winter 
yCTax,n raiiies, each of which was attended by 50 to 70 young people. 

"""*If .t?-^it"?"^^'' i^""? ^n^'^fn^^^^^^ ""^^ ^^® ^°^ reglstered with the communities) 
±s estimated av about 30,000, - Ed. 

that tW^^^nf w'f 'T\^'^^^^^'^^"*' ^^ ^^^^^^^ '^^^'"^^y <=^^^i«^ °^* recently, disclosed 
that there is no Je,.xsh school among the elementary, secondary and high school. on the territorvr 

establiShS^ f '?'rVr??'T'"^ including West Berlin. The census, cfrried out in May 195^rhrd 
SPcondaSlnd h^h s^honl^ Jewxsh pupils and three full-tin,e teachers of the Jewish faith in 
wherefSe itsbfln '^+=+ ' excluding the provinces of Hamburg, Bremen and West Berlin fron: 
wnere, tne Wiesbaden Statement says, no data were made available, 

rolled^•^^9^?l+° ^ report of the Central Council of Jews in Germany, some 600 pupils wer« en- 
W Vo,tJ, ^^ suppxementary schools and classes where Jewish Instruction ranged from or,e to 

Sonfnearirfo^fi ^L ..? Frankfurt an<? 100 in Munichj the other 2i;0 odd pupixs were 3cattered 
omong nearly forty communities. The number of teachers two years ago was hhi but many we-., in 

^itii^' "ZIT\T t''"^'^' ZV f"^"'"^ "^ "°"'^^ instructors, making thr^ov^ds o^'small 4- 
r^'lnst rpi*^?,^^^ ff f \^^^^^f ^ ''^''* ""''^'""^ ^y ^^^ Conference on Jewlsh Material Cla;ims 

Alfred Rosenberg' s Big Collection on the Race Question 



problif'^^Th^!o?i!^f-''^' ^^^ ^T""^ °i f^" ^^"" movement during theHitler raie on all race 
Problems. Tne coliection, consistmg of liü0,C00 volumes, has been transferred to Israel. 

Jewish Cemeterles 

6 OüU In^noif^l^ over disinteraent of corpses in Dachau and Bergen-Belsen contlnaes. In Dac-.-:, 
CMef vlTrt^ oS^ ^^^interred and l56 skeletons identified. General H. L. Glyn Hughes, former 

xnterment of Jewish Nazi victims from the Belsen mass graves. 
Cur los a 

The question wnether the state has the right to interfere in the self-a-dmini-'s^-atlon of t^^e 
.ewxsh Community was discussed at a trial in Coblenz. The state had challenged the 'et^ct^on of 
o member of t-he Board of the Jewish Community. It did not, however, come to l princTai de^".tL 
.xnce the matter was settled amicably. The Jewish Community had maintained that th^ state had no 
rxght to xnterfere xn the democratic self-administration of the church Community. 

8. AUSTRIA 

Indemnif i cati on 

4^uü Ji ?of Ll".'^? :r"^ the op Ration of the fund amounting to $6,000,000 plus an addxticral 
?;^fi^ -^ /? ? "^ *T.^'°^^^' ^^^ goverament of Austri.- "nas exchanged notes with the Uir^t..-' 
^tl^ll,"''^' fil^^li and France on the subject. The $600,000 is a fund eet .ip in accoriarr^' 
wxth Art. ^6 of the State Treaty. Punitive taxes against Jews, seized securities, ard olher di^- 
cri^.xnatory taxes wall be Indemnified from this fund. In order to make the fund operativ; -t" 
Aastrxan uovernment has to submit the law to Parliament, but in view of the imposslbility'tc~forTr 
a new government after the last elections and the failure of Parliament to convene. this ob^-^al 
txon has not been fulfilled. (Cf. Digest #8l). OD^.ga 

+V,. ok"^* •Je'^isji Coranrunity in Austria demands that simultaneoualy with the start of Operation of 

^T. ^TZ K f P^^^^^t indemnif ication legislation (Or>ferfl.ersorge Law) be extended a^:bsta^- 

;:^^tt\:°. ""f ^^ '"°''^ '-''^° ^'^"^ ^^^^ *^^ ^'^"«^^ Indemnificatxon Law. The Jewish Community d^- 

^a'td in th! ""/h'T" °' ^^"'^^^'' ^' ^°^ instance, Interruption of education, should be 1 " 
cliidea m the amended law« 



.3» 



-36- 
tutio. Patents To. the ^es^r^^^^t^^^^ ^^l^ tZ^TrlZt """"' ^"^ ^^^*'- 

BritxsJ L'cSf L\:uti::rLs\"sr:^^^^^^^ truniSi^^^^^^^^ ^^.^^^ ^-^^ ^^^-^ ^-^«- 

at its Armual General Meeting in London^« Mlv 5L ? ^^^"^ Association for cor 3 Iderat ioB. 
ciation is asked to express "its gSve .oncern^It It ?!?f ^?"?.''\°^ ^^" ^'"'*^^ ^^^i°^^ Asso- 
vide indemnification for the lossfs luffered Sy th^ v.V^.^f ^/m "^^^ ^^''^^^" Government to pro- 
urged to call on the Austrian Govern^e^t ««to iLlXltTLf, !f ^ P^rsecution in Austria" and 
the World ^uld be adversely affecS ?v dt^ f!?! f^«f .^hat the reputation of its country in 
bxlities in this respect!" ^'^^^^^^ ^^ ^^^ ^^^l^^e t° l^^e up to its legal and moral responsi- 

as a pS^/^olL'^lusIrianlt^ä^^ ""InZV'^'^ '^r'^'' *^' '^'^^^^^ Government Ho ^press, 
enactment of .easures on ooll^s^lronforl^T^^^^^ ^^« -^-^ --^ ^- - spLdy 

to indtll?; t^Ta'^Sd'jSlTJLt^^^ ^^^^^^^' ^^^ A-^^^- ^-e-ent was urged 

Austrian Fund for Property Losses 
The followlng announcement has been made by the British Foreign Office: 

claüns by persons whose p?S2ty orLsIts w^r^ +i/^'';f ^^^f 1 ^°^ *^^ settlement of certain 
the Nazi authorities because of'^tS r".ial Irigin or'relifion cffr' ''""''^" °" confiscation by 
other persecution between March 13, 1938 and Üv 8 ^9)^^ T °! .^he^r owner, er in the course of 
irrespective of the nationality and pla'e of residLf o; ,^^^^^^*^ ^^«^ the Fund will be available] 
capital Of the e,uivalent of |? .ii^^X' ^T^^^Z^ ^Z:::^:^^ ^l^S^^J^^:^. 

cer. JtS fe;^ "^.^^tS^i^^l^^ -e_nt ^ - --. ^^^^^ 

... ^"A^-st^ian legislation will now be necessarv to es+abli^h +>•« Tn^^rt * r *u 
wxil be made in due course about the prorednre-; hl A^TzT- ?^?*. ^ ^^^her announcement 

üiie proceaure ^o be follcwed xn submitting Claims.«« 

The establishment of the Fund for th«» ^^ •+ + t o».»,* «*• ,. x • . - 

veiT long and dlfflcnlt nogotiatiSns bet-!n thiüttth V^'^" ^"Vl^'-f ^"^^^^ ^= "■ '^=''^* <>" 

The very name of the FTsnd indiratfiri +ha+ ■?■>■ 4» -«^+^v,j j ^ j. 
ses of polxti'al re rsecutees-.i n^n.^S!! T' ! i^-^e-^ded only to settle certain property los- 

payment for people over 70 years of age. P^-^^ ^-^ egea. treatment for small claxjns ana priority 

It shculd be clearly kept xn mind that the pres-^rt si»tt-'*TnAr+ ^nr,„=^^ -^- . 

iosseso It is therefore a settlement in lieu of reHti^it^n^" ?! '=°''f®^"^ specxfxed property 
■/icti^. cf the Nazi regime in A^.strxa/L particu^IJ fif los^ of 'iv^ll. IJ °' Kompensation for 
ment, ar.d of educational ODoortuni + i*« ^" Pf^^^^cii^ar lor loss of xivelihood, professional adv^nr— 

settlement. Th^iiänsivf^fS^f oftS rL^nt^'''/^^'; ^^ ';'/'^ ^" ^^^ ^^^«^"t««^ ^^ the pre.ent 
Council of Jews fromlLSi/Lr he Fe^/at^^f ^ on Austria (inciuding the 

and i^prov^ent in the Austrian internal S^mSi^Lt ^^^V^^^^^^ oT^in::^ '^ ^''^'^ ^^-^'"^ 



-37- 



New and old Nazis in Austria 



Alfred Hager and two accomplices were arrested in Vienna as leaders of a neo-Nazi Under- 
ground er ganization« 

Three members of the neo«Nazi terror gang inside the Austrian Army were arrested* Pistois 
were found in the ganges arsenal in Vienna« Seven members of the gang were arrested when police 
smashed the groupo 

According to confessions obtained from those arrested5 police said, the group had planned 
on blöwing up bridges^ dynamiting the Italian Emibassy and had blue-printed unspecif ied «»bigger 



actionso'» Same of the neo-Nazis reportedly told police that they had held regulär training 
sessionso 

Hermann Neubacher 

The case of Dr« Hermann Neubacher, who had been nominated to the Council of the Austrian 
Airlines, went to court since Neubacher had sued the editor of the press Services of the Jewish 
Community for libelo Döring the trial the record of Neubacher as a former Nazi was statedo 

The court found the editor of the Information Bulletin of the Jewish Community and its 
paper "The Community»« guilty of libel and sentencai the defendant to a f ine of $8ü<, 

A Strange Coart Decision 

A Vlennese Magistrates Court rejected the confiscation of the book ^Die Waffen-SS. in Bild< 



J« 



claiming that this was not a political but an historical work 
has lodged an appeal against this decision. 

9o IN OTHER FIEIDS 



The Office of the State Attomey 



Ten years ago a so-called equalization of burdens was introduced when the lirancdiate Aid Law 
came into force on Aug^ist 18, 19h9^ Three years later, on September 1, 1952.^ the Equalization of 
Burdens Law followed which provided for a 30-year period (from 19U9 through 1979} for the imple- 
mentation of the law« Thus the law has been in effect for ten years., or one-third of its affec- 
tive duration» 

Its aims are defined in the preamble of the Equalization of Burdens L&w which states thiat 
its purpose ia to aid those persons who have suffered particular hardship be cause of the war and 
its aftermatho The Eq^j^alization of Burdens Law attenpts to absorb into the economic and social 
life of the Federal Republic the expelles and other persons who suffered material losses during 
and after the war and to make restitution for their loss of property. To a limited degree^ other 
persons^ such as refugees from the Soviet Zone and people who lost their savings alsoreceiv-s 
payments under this lawo 

The Equalization of Burdens Piind grants loans for businesses, for the professions and agri-- 
cultural p-üTsuits as well as for the financing of homebuilding« It contributes toward old age 
security by maintenace grants and restitution pensions as well as housing assistanceo Restitu- 
tion for loss of property is made after very thorough investigation of the losseso 

During the first 10 years j» the stress was on the Integration and weif are aid through th^ 
granting of payments for lost household goods, loans and pensions to war TictimSo Ät presentp 
general restitution payments are made to an increasing extento Annual payments of the Ecyializa- 
tion of Biirdens Fund amount to more than DM four billion« Since the establishment of the Tmds 
more than DM 32 billion have been paid out» 



Miscellaneous 

In Bonn^ Mrso Anna Doermer cannot get her merits medal accorded to her by the GoverriHient 
of the Federal Repablic because only a few minutes before the ceremoriy It was revealed that 
she is involved in a bribery scandal» 

In Br^menii in one of the Offices handling war Claims, a civil servant embezzled TO^üüO DM« 

In Steglitz (West Berlin) maladministration in the of f ice handling war damages was ibimdo 
Out of k^bOÖ^ nearly one thousand cases remain unprocessed» 



APPEMD.IX8 (Ikplementation of Compensation lagislationj 



Summary of the Statement by Dr, Naham Goidmann at the Conference of 
Minister Presidenta called by the F ederal Chancellor on June 26, 1955* 

I ndsh to express my thanks to you^ Upo Chancellor^ and to the Minister President^^ for ha^ring 
given me the opportunity to appear before this high assembly and to address youo Ifl do so, it 
xs through con^iderations prompted by a definite concern over the implementation of the Federal 
Indemnifxcation Law, and in an endeavor to indicate a development in iU practice, increasingly 
5^, ? «"^^'*®^ ^'^^^'^ ^^ ^^ ^^^ ^® injurious not only to the interests of Jeiri.sh ^ictuM of 
National Socialist persecutions, but also the prestige of the German Federal Republico 

As repeated representations to the indemnification authorities and co\irts have remairftd 
without notable result, and as the term fixed for the implementation of the Law will ^scpire iia 
less than four years (3/31/63), it seems the proper time inded to bring about an ope;n discussion 
at the highest level, that ±s to say, with those of f icials who are familiär wlth the applicafciojöi 
of the law and are responsible for it. Nothing would be more regrettable than that a law « whosa 
enactment and uimnimous passage by the Bundestag and Bundesrat has done so mucn to raise Germar^-»s 
Prestige in the world, whose explicit goal, confimed onthe federal and state level on various - 
occasions, is to bring about the most extensive and speediest indemnification (Wiederpitmacnung) 
possible - should, through its manner of implementation, occasion bitter complaints and di^ap- 
pointments among those persecuted and entitled. lfe.:ny of these persecutees.^ who had s^rvived 
the collapse of the Third Reich, are no longer alivei most of the surrivors have beejii waiting 
for more than twenty years for their indemnification, for only one-third of all indemnification 
claiins wäre settled by the end of last year. Many of them are old or sick as a result of Ihm 
tortures suffered, and speed is essential. 

But I have not come only to criticize« I would like, first of all, to express my apprecia- 
tion for the efforts made on behalf of indemnification by the Federal Government and the La.endero 
The privilege conferred upon me by the Federal Chancellor» s invitation invests ma with m special 
raspon£5ibilityj to present the objective causes of the sketchily indicated Situation to yoii, the 
chosen and responsible executors of this laW, to ask you for your counsel, based on your good 
will and sense of duty, and to ask you to utilize yo^ar far greater practical knawlega in the 
adoption of measures eliminating the inadeqaacies still present in t he implementationo 

For it is a question of Short Comings 5) not - at least not in the majority of the cases - of 
a lack of good will. Inadequacies that belong to the sphere of human endeavors are rer^^diable, 
provided they are recognized, and provided the determination for their removal ia prei5:ento 

There is a legal-historical background, if T may say so, whic^h has fostered these short- 
comlngas because of the federative structure of the Federal Republic (Pondesrepublic), the 
Federal Indemnification Law (^s its name indicates) is a federal law, bat ic^ implementad by thm 
Laender on their own. authority and responsibilityo The official text of the Law was produced 
through the consistent cLose Cooperation of the representatives of the Laender, and the amendei 
Föderal Indemnification Law (Bundesergaenzungsgesetz), as well as the Federal Indemrdfication 
I^w (BuxLdesentschaedigungsgesetz), received the express approval of the Bundesrat« 



This implementation, in practice, is not uniform by any meansg it deviates to some degree 
in the 11 Laender, so that the division of Jurisdiction for the essentially idenfcieal claiTO of 
A and B cften lead to an allowance of Vs claim and to a rejection of B»8 claijEo At some j-d™- 
mfioation office, persona of 70 are still awaiting their turnj in others, the elaims of far 
younger people are slready settled. 

Central coordination is lackingo The Federal Government, thröugh the Federal Mr^lstry of 
Finaxice, the ministry principally responsible^ has not the power to issue directives to the 
Laender«, The latter try, on their own level, to bring aboufc some coordination through thfs 
periodic Conferences of the responsible Laender officialSo Since the rule^ of dero.ocratic prQ>- 
cedure are invalid in this case, and a dissenting minority is not befand by the majority« s 
decision, and as there is seldom unanimity, the decisions of the Conferences of Laender officlal^ 
did not always produce an effective remedy« In this connection^o a highly gratiffing step lor- 
ward has been taken latelyg the Laender, in Cooperation with the Federal Government and the 
Parliamentary Indemnification Committee of the Bundestag (Wiedergutmachungsausschuss), have 
reached an administrative agreement, with a view to overcoming certain difficoltieso 



you know, the Federal Government reimburses the Laender for aboat 50$ of the paid ind^mtn« 
fication, Berlin exceptedo The administrative cost^ involved in the impleirnantation of the Law 
must be covered by the Laender themselves« 



n 



'El 



The whole complex of the financial equalization - the vertical one betireen Federal and 
Laender Governments and the horizontal one between the economically weak and economlcally 
strong Laender - was and is the subject of heated discussion within Germany and the fertlle 
soxi for considerable resentment against the Föderal Goverment, on the pari of the La«)r)d*!r. 
^he f inancial equalization is definitely an internal Qerman problem, which it is not in hrt 
province to crlticize. The conTlict, howerer, is not without its consequences for those per- 
secuted. I believe you will joln me in the opinion that they should not bear the bürden for 
conflicts in internal Geniian f inancial policies . Unf ortunmtely, this seems to be the case, 
as I wDuld liKe to show you with a Land that is extraordinarily important for the ijnplemeat.a- 
tion of the Indemnification Laws Rheinland-Pfalz. 

AlthoTigh this is one of the weakest Laender economically^ it has received the jurisdictio 
for the state-iesa persons and political refugees residing outside of Europei oat of a total 
of somewhat over 2o5 million Claims, about one-fourth (56?,0Ü0) are handled by Rheinland-Pfalz. 
People have spoken of a stnictural defect in the Law 5 one should not overlook the fact that 
thas concerns a divlsion of Jurisdiction agreed upon with the conrplete assent of the Laender, 
and not a unilateral legislative act by the Federal Government. Of the claims pendiag in 
Rheinland-Pfalz, only about 71,000 were settled by 12/31/58, and almost 500,000 were left 
unsettled. In spite of this menacing lag, the Land found itself unable to utilize last year's 
badgetary Provision of DM h26 million for indemnification? the payments lagged behind this sim 
by more than DM 200 million. The Land had to raise DM 71 million through its own resources, 
Motwithstanding this disturbing state of affairs, Rheinland-Pfalz has reduced its budgetary 
Provision for the current fiscal year to DM .360 million, for the obvious reason that th« 
existing number of personnel on hand does not permit a greater effort. Some increase of staff 
has actually been undertaken, but it is completely insufficient for the ta»k facing the Land. 
An appropriate expansion of staff plus acquisi.tion of the additional of fice space necessary 
IS frustrated by the straitened circumstanc^es of the Land, which must, after all, bear its 
oim administrative costs. At the present rate of disposition of Claims, the program would 
last, possibly, another ten years. 

Even a Land as f inancially strong as North Rtane-Westfalia, with its budgetary provisioMi 
of DM 76k million in the previous year., has never reached its monthly qaota of DM 63.7 millioni 
payments were far below DM 30 million. To be sure, staff esqjanslons have been undertaken here 
Jately, I am happy to say. 

In addition, Eavaria, Baden-*arttemberg, Hamburg, Lower Saxony (Niedersachsen), Hesse 
and Berlin (the last only to a smaller degree) have not used up the funds appropriated in 
their budgets. 

In arder not to weaxy you with Statistical details, I will limit myself to calling your 
attention to a total figure which demonstrates the gravlty of the Situation. Oat of the 
DM 2.6 billion appropriated last year for Indemnification payments i, about DM 1 billion were 
not paid oat. If you take into consideration the history, reason^, manner, goal, and, I hcpe, 
•orgency of these btidgetary proi;lsions, if you acknowledge that this concerns not only a forma.1 
authorization to dispose of b'idgetary funds« but als© a morai Obligation, legally bindixtg and 
politically necessary, then you will agree with me that a remedy must be found without del^y. 
It is possibly a one-time occurrence, that a total Laender budget of DM 2.6 billion, which ±s 
moreover defrayed by $0% by the Federal Government, should remain unspent by almost 5C$, WRest 
you consider that the average value of an indemnification claim is below DM lOoOOO« thia means 
that during last yeax' more than 100,000 claims were not settled, although the necessary f^inds 
w«re at hand. In spite of this, the Laender have appropriated DM 300 million less for indeiar..i- 
fication in their budgets for the current fiscal year, although one can thankrully not* tliai. 
the share of the Federal Government has once again been fixed at DM 1.3 billion. Tkis ooouxT-idp 
although only 655 3000 claims, (in the value of more than DM S^$ billion), were settl«d by 
De^^ember^ 31, 1958, out of scme 2.6 million claims, so that 1,9 million claims were still p*ridlr.e; 
Ths total number of Claims included 1^,9 million. frcan abroad and about 670,000 from GeTTEar^', 
According to the Statistical Land Office (Statistisches Landesamt) of D-iesseldorf, the lazmbftr 
of eligible persons runs to more than 1 million. As of March 31» 1959, 1,578,062 unsettled 
Claims were still pending. Up to this time, a total amourt of DM 5,965,582.000 ind«mnific*,- 
tion payments had been made (induding 730,5i<3sOOO DM in payments made before 9/30/53). 

It is primarily, though not exclusively, the inadeqaa'cy of the administrative machine:ry 
that is responsible for this Situation. Most of the indemnification Offices are not su.ff,i- 
ciently staffed, with qualified personnel in par-ticular. As of November 1, 1958, the tota^ 
staff numbered 3,670., of TÄiich' only 700 had civil Service rating. In Rheialand-Pfalsz fte« " 



ITI 

Proportion of civil Service officials to ewplojees was 1^22 •9.9 in Hess® it was I22I45 and in 
North Rhlne Westfalia, Ijlo?* The division of work amon^g the staff is equally uneven and 

divergent.? whereas in Rheinland-Pfalz, l^lkh ^^.lAlms fall to one staff meinber^ it is 939 In 
Norm Rhine-mrestfalia^ 3Ul in Berlin, and only 19h ±n Baden-ffurttember g <> 

An :Lriaector« status^» based only upon appointmenti) together with the temporary nature of an 
occupation only moderately paid, hardly renders indemnification work desirable^» and makes it 
diffaclt for the authorities to obtain qualified personnel« The employees* notion that their 
Job will come to an end with the settlement of the claima!.9 is certainly no incentive to br;mg- 
ing that end about more quickly through a speedier processingo Actually^) indemnification is 
termed the stepchild of the administration^ in governmental circles. 

A certain timidity and even anxietyjj to some extent^ has entered the Chambers of the in- 
demnification Offices«, It is nourished^, particularly in the case of the lower officials and 
employeeSi by the fear of the comptrollers of the Federal Auditing Office (Bimdesrechnra^shof) 
and the Laender Auditing Offices (Laenderrechnimgshoef e ) o These have examined the payments 
together since the fall of 1957 5> despite the clearly expressed Intention of thg B'jXLdestag.? at 
the passage of the Federal Indemnification Law, that the Aaditiag Offices enter the picture 
as littie as possible, in the field of Wiedergutmachung« Objections and threats of liability^ 
even in isolated instances, bring about inactivity© Althougii the Auditing Offices certadruly 
do not represent a fourth power in the state^ the executive nevartheless believes that without 
it^ explicit seal of approval, it cannot even -^andertake action that is m accordaics with the 
will of the Lair^ in cases where a legal decision handed down by the higkest court has not 
backed up the mtent of the legislator* In March of thiss year, when the Indemnification Com- 
mittee and the representatives of the Laender^ at the urging of the Federal Mlnistry of 
Tiimncn^ recognlzed the existence of certain hardshlps and the necassity for their removal^ 
and it wa-s declded to elijninate it through adminl.strative Laender agreements rather than tJriroagh 
An amenled law^ the consent of the Federal Auditing Office (Bi:indesrechnungshof) was deerned 
necessary© 



It seems that the retarding and threatening function of this Controlling body has strengt.h- 
ened itself and drove the Indemnification Offices to even greater restraint^ slnce the number^ 
game :in connection with the costs of the Federal Indemnification Law^9 with the malicious re« 

ference tc the threat to the German currency 5> was begun in responisible and less responsible 
qo,arters« Figures varylng from 2.3 to 28 billlons were bandxed about in p-obllc^ although eirery 
responslbie expert realizes the Impossibillty of a reliable estimateo Last Autumnj!> the 
German Institute for Economic Research (Deutsehe Institut fuer Wxrtschaft-sforscteing) aseer«- 
talned through scientific analysls that the total coste of Wieder gutmachun.g come to k% of all 
e.xpftnditur'es oecasioned by the war. They referred at the same time to the fact that axpendi-- 
tures for the so-called ^131' ers*^ come to 8%$ or double that amo'onto Lately^» an ew figore of 
DM r7e2 billion^ roade up.of new Laender estimates has baea:!!, thrown, into the debat« by tt:« Fed*::ral 
Finance Ministry« This flgure includes to some extent^ pensions runnlng beyond March 31p 1963 o 
It ;i.s tne conviction of our expert s^ a.rrived at .^.ft«r carefal. consideration^ that this new 
estimate ic^ considerably exaggerated. As hardly DM 6 billion have heretofore been paid out^ a:r)id 
s.Lnce hardly more than I06 billion will be paid out annually in the year^ alhieado barring a 
drastic change in the situation5> the final settlement of the indemnification prograjm on t't\B 
basi^ of the new estimate would require about elght more years or double the amount of tim'*) 
ETailable under the Law. 



I stated that the inadequaey of the administration ma^dhinery was not axcluso-Tely re-spor^'- 
sible for the unsatisfactory development of the programo It is equally the growlng restricjtiva 
and nrrrcw-=!nfrinded Interpretation of the leglslation.«? which represents only a selection of the 
ad^ of persecation^9 which cannot be encompassed in their totality through the Standard methoi^ 
of f act-f inding o While the leglslators essentlally mtended the Indemnifieatlon Ccrurt.s bm a, 
protection against willfal admini.strative practices5) the acteal Situation is 'anforirmately the 
opposite© It Is the courts that determlne the Implementation of the Lawp to a great ext^^^nto 
A''.^ tims goes 011$ the memory pales.?» and the feeling for the agony that had beset sur^viiring tIc" 
timth for the understandable dearth of evidence on their part disappearso A prceeeding on 
concentration camp imprisonmentp life in hiding-» gassing«) mIstreat^ffi.ent^ illness bro-u.ght on bj 
peraecution^ expulsion^ destruction of livelihoodii and plunderingj> cannot in most coases b^ 
proved with e,xact ' dociJimentary evidence.i» the way an leOoUo would back up A's claiirt on B for re"»« 
paymant of a debto The growi.ng lac^k of regard cn the part of the indemnification authorities 
for the critieal dearth of evidence^ has drlven many'persecuteess> in their desperate search 
for a means of proof <» to improper and illegal actione Such cases. 9 fort-^onately isolated5 are 
to be f o^ixnd not only in the field of • compensation^ but also in the related area of tne equall- 
lation of 'burdens (Lastenausgleich} ^ the processrng of the Claims of the ^131^ ers'^ etco 



IV 



A malicxous generalization has emanated from irresponsible^ but interested quarters ^ to the 
effect that the overwhelming number of Indemnification Claims are to be regarded with suspicdon^ 
and that only a comparatlvely small number of genuine Claims existo The discussion of this 
Problem has strengthened the already existing reserve of some indemnification authorities. 

The Claims Conference has immediately and openly declared its disapproval of these ujilawful 
practices^ at the discovery of such casesj» and let it be known that it wouM proceed resoluteiy 
against possible centers of organized abuse^ wherever it was in its power to do so. It has 
taken another step by establishing> in agreement with the German Government, an Office in 
Frankfurt manned by a high official of the Israeli Mmistry of Justice. It has the duty of dis- 
covering and combatting irregularities in the field of indemnification, in Cooperation with the 
German authorities. 

lUy report on the Situation would not be complete if I were not to mention the f act that 
the indemnification authorities are by no means encouraged to a liberal administration of the 
Law by the Senate for Indejiinification Cases of the Federal Supreme Court (Wiedergutmachungs- 
senat des Bundesgerichtshofes )• The present restrictive tendencies are, rather, strengthened 
by Karlsruhe o To this day, the indemnification authorities wait in vain for the broader in- 
terpretation of the indemnification law that the legislator assigned to the Bundesgerichtshof« 
A> who was modest and did not push his Claim to the fore, is suddenly rejected, because the 
Court, in its judgment dismissing the claim, set forth a principle which the indemnification 
authorities believe they must now follow^ although identical Claims, in the thousands, have 
been adjudicated for yearso 

The Wiedergutmachungssenat, in a decision of November 22, 195U5 still asserts that ''the 
aim and purpose of the restitution and indemnification legislation is, to make reparation for 
the in justice caused as soon and as comprehensively as possible,'* and that "an Interpretation 
of the law corresponding to this goal should have precedence over every other Interpretation 
that woTild render the Wiedergutmachung difficalt, or destroy it." However, a recent decision 
of the same body on a claim for compensation for Imprisonment in.a concentration camp ±n. 
Rumania contains the malicious sentence, that "the historical responsibility of National Soci- 
alism is not under discussionj it is not recogsiized in the law as the basis of compensation 
Claims • " 

This is the time to stress the prerogative of the Laenderj it is the Laender, and not the 
Courts, to whom the i^plementation of the Federal Indemnification Law is entrusted. It is they 
who have to decide on compensation claime for concentration camp imprisonment in the satellite 
statese Their courageous decision on these neglected Claims^ unhampered by judicial restraints 
and taking §ccount of the cruel realitiesj will determine whether an end will be made to this 
unbearable Situation, so incomprehensible to camp inmates as yet surviving and to the outside 
World s that claimants, in the tens of thousands, are being forced to await the final decision 
of the Bundesgerichtshof. 

The URO h^s published and submitted to the indemnification Offices and courts a collection 
of German and foreign documents, covering two volumes and aver l^UO pages, as proof of the 
instigation of Jewish parsecutions in Rumania and also in Hungary by the rulers of the Third 
Reich. The publication provides some 170 pieces of documentary evidencej it makes for shatter- 
ing reading, and no one outside of Germany can bring himself to understand why» in view of this 
overwhelmlng materialp the German authorities to this day persistently withhold compensation 
from the victims of the anti-Jewish measures carried out in lands formerly within Hitler 's 
sphere of influence. Here, the unmistakable verdict of history should not be aibmitted to a 
revxsable fact-finding by the courts, pB,rtiaularly as the problem is of a historic-political^ 
rat her than a judlcial character. 

The Federal Indemnification Law is an extraordinary document, which makes one conscious 
once again of a dark past, forces the smallest portion of imimagineable suffering into a sober 
legal language, and translates it into so-called indemnification Claims. It is by no means an 
ordinary Statute, which can be implemented amid comfortable lounging behind the desk or on the 
bench, without an eye on the clock. With foresight, the legislator subjected the program to 
a time limit. For the sooner this dark past is overcome, the less fuss is made about its final 
Settlements the less old wounds are tom open through piercing qaestions and tormenting demarids 
for evidence, the less bureaucratic routine and judicial hair-splitting are put into motion, the 
more manifest the effort to bring about a restitution in integrum of the mortally woimded 3ense 
of justice, the better for all concemed. Time is ro.easured here not only by the yardstick of 
the date of expiration^ and the amount of the payments measured not only with the slide-nilö. 



Tho dissimilar treatmsnt of similar Claims^ whether caused by the differences in locaie or 
tune. awakens m the persecutees the aljnost uribearable feeiing of helpless deiiveiy into the 
hands of an arbitraiy executive power. 

SomethiPxg must be done^ so that the purpose of the Law, passed so whoie-heartedly, and the 
noble aims of its authors may be once again applied to the impiementation y no^ grown somewriat 
ie..hargic through administrative routine and dulled hmiazi perceptiono 

M(y appeai on this issue goes to you^ the Mlnisterpresldents, the responsibie bearers of the 
policy of the Laender, charged with the execution of the legislative iiriLllj^ to prevent a doc^juient 
of noble parliamentary conviction from being ground up in the bureaucratic mill of pettv 
legalistic deductionSo 

The final conciusions must be drawn £rom the Situation set forth^ and oan be stated as 
f oiloivs 2 

lo Fiscal mterests shoiad take second place to the higher principles of right and 
ethics^ which have led to the passage of the Federal Indemnification LaWo 

2o At the present ertent and rate of payments, the serious danger exists that the statutory 
date for completion (3/31/63) will not be observedo In the name of the hundreds of 
thousands of victims of National Socialist persecution, we have the right and the duty 
to demand with all vigor that the will of the legislators be carried oir 



.4- 



3o The indemnification Offices should undergo expansion in space and personnelj we reoom« 
mend in particular tha the percentage of qualified e3q)erts with civil Service status 
be cx>nsiderably raisedo 

l4o Last year, the Federal and Laender Ministries of Finance fixed the yearly appropriation 
for the compensation budget at 2 o6 billion DMo Gare must be taken that m the next 
four fiscal years, this annual amo^jnt be not only placed in the budget, but also fuily 
paid out. 

5o The continued requirements of excessive evidence largely destroy the obiective of t>^e 
law. 



8 



7 o 



ürgently recommended is a still closer coordination of the administrative procedures of 
the various Laender, and a siraplification and acceleration of the proceedingSo 

We further recommend, in order to more quickly settle larger groups of similar and ccir»- 
paratively simple indemnification cases, that the possibility of standardized Settle- 
ments should be exammed (such as infringement upon freedom, in which the determination 
of the exact penod calls for an elaborate coilection of evidence) o 

We hail the administrative agreement reached by the Laender, with the consent of the 
Wiedergutmachungsausschuss of the Bundestag and the Federal Government o This -will 
render possible a more liberal and unified mplementation of the Federaj. Ihdemnifica- 
tion Law, in certam caseso We are convmced tnat fijrther defects and liardshi.p.^ can 
be avoided in this manner o 

We believe that through Laender agreements, it will be possible to overcome administra- 
tive difficulties, as we have presented them, as well<, In particular, it should be 
possible for the over-burdened Laender to give blocks of Claims for their proper pro« 
cessing to other Laender, which are willing and in a position to do thiso Above all, the 
Situation in Land Rheinland-Pfala must be considered, where no less than 96% of the 
registered Claims are of a non-regional nature» 



It IS not possible to undo the suffering that National Socialism brought ov. the Jewso "For 
precisely that reason, however," as the Federal Chancellor, in reference to the memory of the 
progroms of November 9, 1938, declared in a letter to the Central Council of Jews in Germany 
(Zentralrat der Juden in Deutschland), "it was and is the special desire of the Federal Gov^ern- 
ment to make good at least the material losses^ as far as possible«" 

MTo Chancellor, Mr» Finance Minister, and Messrso Minister Presidents, please help to 
realize this desireo It lies to a great degree in your hands« 






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1 nni hnrayfiXth oo-rolfitln- w: m^rborshlp obllccatlon b'' 
pure», ujftln.T ono 'Tiorf? ii.^loatlon. " 

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X on: hrrev^lth coTolntln- n: mpr.bershlr) obllc^ntlon by 
pur3 '.:)fiin,- ono more »."iGOtlon. 



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i'lt?ane f»cnd mn "t--> i<"lnal Solution" V (ifralcl 



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.' »Ino re ly .>-o ar a , 






EWISH BOOK GUIID of AMERICA 

n £AST 36»h STREET « NEW YORK 16, N. Y. . MUrroy Hill 4-9051 



April 23,1956 



A*F« Lesohnitsar 
316 W, I06th St. 
New York 25, N.Y. 



Dear Membar: 



YG'JR l HI? rJO. I3_^^°^^ 

NO C:jr. ^''riDENCE CAH . 

PR: . LY ; ;.,_D V.lTHOüT 111 

PLEA3E US£ .H:S NUM3ER IN 

ALL FUrUKE CORIvESPONDEiMCE^ 



With th© completlon of your membership agreement, and 
in aocordanoe with your previous instruotions, we have 
oanoelled your membership. 

We have enjoyed being of Service to you and hope that 
we may have the pleasure of numbering you among cur 
members again in the very near future. 



Sincerely, 
jJEWISH BOOr.GRJIL 

CNB 





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David Stern 



P. S. 



Our records indicate that, as of this date, 
a small balance of #4,15 is still open. 
If this has not already been mailed, may 
we have the favor of this remittance. 



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Form 3806-R (Rev. 3-830 

Receipt for Regislered Arlicie No.^.. — "---"-— 

Fu paid Ji±.. cen/s. 4/«]l ^'sJgeR.-?..^. 
Declured valiie .:/^-}^- Surcharge paid. $ 

Return Receipt foe ..---- Spl. Del'y fee 

Delivcry restrictcd to addrossee. 

indicalij^eJestriel^jn dor^orp^.. - -.ijlZri— _- -^ ^ ^ .. 

"^-^ r; 'x -l^rp«iif aiMress««' as ai« Identification. Preserve and submit 

NOTICE TO SENDER-Inier bclo^-^tne J«d adnr s «f aWrw^ 

Ibis f eceipl in case of i».|-iVy /appBtat.on fot Indetnntfy. ^ ^ ^, ^ ^> 



,«7— 16— 19-133-6. QPO 



Jawlsh ioo;c Gull«! of .> erlca, Iric. 
11 Kaat ;)6fch 3tr«?et 
Rew Aor-k 16, K.l, 



- — — — — — "~""""""'"""/irä'>\r'rin<t Qtftt») 



(p"6r aiäd'Stätü ü( address) . 



Cif»ntlor6n^ 



'. ö n oe r shlp N o #0270 Uq 



Lr^T^t Ma;^' I cancölled my m^^ribershlp. 
80 n«"^ r^ books ^\x\^l Invoices« 



1 «m enr^losinp* nheck er.iouritln^c to ßB^hj^ 
i'hp 1^'St fcwo books ]^fy\x S(?nt 3x6 - vihhAr FAIR rmd 
LAYb'R >KARS - ßre b^lnr returncd to you; confic»nupntly 
r\\p ßTr:ount; of <i6o'^ was öcc^uctcd frorr: ;, our Involoe. 

Kin(^l, 1-8ke notier or the f act tnat I axn 
not a rnrr-ibi^r an> lonp.er and rpinov^ in,^ namo f rem 



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Union of Oerman '^e\jry , B9rlin^l9^ - 39 - ^'^ rt^fMcl. 
In Cmnbrlrige ßm-land 19:^9-^0 ^Tl'n'Nbw xork aince 19kO;- h, i-, 
;5.V CJfmr- fllnce 19U6.ksPree Unive aity of Berlin every sun-raer-x'^^STv 

kAV^ /^^l '^'^^ '^"^ "*" '"^""ßö» R9wriitf?n ^'lddlQ illp;h Oerman :/;innesonr'_.. 

'/ A Onntributlon to the HTstor; of Pre-Lutheran i5iblä-Versions. 

JGvvr; and Judaisir In MedAevnl Gonoepta',' 
"Paunt and ii-^aes'". 

"Tae yr.rlQ 3f;okp;ronnd of •Modern* AntiSemltlsra'' . 
Artlcle "Antiflo-iltlrmius" in •■.örterbuch der Sozlolocle». 

TVie retaniornhoa«s of the «.ann^rinf Jgw" . 
"HGine'a >.a.. to Democracy" etc. (f/Y", 



l/itv.^U«^ 




Anonr: t?;p Gjpniflc- n- con^rlbutiona r.adG to the 
global civllizetion of the nireteenth and tven'-.lKth 
centurles, tUcr-c aro thf ßoihl^vpmentr. of ;..arx, ^'rcxid, 
and .""Inste In, tl ree Jev.a born ^nd broiipht up v;ithln 
tho Garv.wr) orblt. It Is a fascin.« tlng curstion v.h^ther 
->r not Ger>'an-Jev.ish •.vrlters have pla,, ed a slr-llnrly 
i-portR.nt part. 'Vho lltprnr> hlr.torj öf Onr .sn Jpv.ry 
ivn'r-' -■Qinr!oh reine to Kranz lUifka. and, ponr3bl:,i 
Paul Celan na;v enable us to find an an3..»3r. 



^i^^C if // 



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Au tob ' nr'rariM'^nljvvhfs 

Ph.D. riPldplbf?rg 192^jt^^nlclpal "Studlenanstalten'* üerlln, slnce I926; 
Head of Division of ii^iucatlon^-ftiyl-^ Sü pw j ' lJittiul ti Ht of- Jgrrlafa dchools 
4.n So■Tnfm^ tjK*Ht«Heve*^i«'twui d.c^ Jurl«n lnj)eut sohl and) 19:>:;-i>92~ 
'tis»ÄÄECü=±it^inmbrldpe(Knp;land) 19^9-UO;^0^ ÖäA slnce 19lj.O; CGNY sinoel9 
/ev«rj aurjier, alnce lV52, V*«4HM»a«-*iMvf>8snt-Free Unlveralty of Berlin} 
t9^^t> .uonoitfty^r-rorcesnr t-r^e-^^t^rerslty of Berlin. 

Author of 

"Ufrs-+4'>helled In'-iAneiliddeim" ^ 

>^(3wr3ft rnd üudalsm In -edleval Concepts 
"'me -u.ßlc BhCkfrround of •r-'odern» AntlSeniltlsm 

Artlcle "Antlaemltlair.us" In 'Wörterbuch der Soziologie' 

"The lAetainorphoses of the i and e ring Jew" 

"Heine *s «»ay to Democracy" etc. 




Toplo : 



Pronlnence of Jews In Anierican Culture (In peweral? or 
ln,literßture?)Comprred to Promlnence of Jews In Oerman 
Culture . 



Vorsicht! Wf-nlp Verr-;lelche mit US, nur Bericht Über 

Besonderheit der Situation In deutschen Spr«chgebletl 

Vorausschicken: Eigene Stellunrnßhr.e skeptisch zu deutschem 

Judentxar. - selbst pus dem Osten Deutschlands korriend. 



De Uta Chi find: 

System der Dlskrlmlnlerunßen. DlskrlxnlnlG ung des 

Bür/^ertums Ir aJlpenelnen, des jüdischen BurKertu.s lit: besonderen. 

Folge des Feudalismus. l a x.j 1. 

Kulturelle Leistung Folge von Dlskrtelnleriing auf nnderäin Gebieten, 
z.B. auf polltlsoheiT Geblpt, us- . Aber kulturelle Leistung auch Folge 
von Erf.anzlpatlon. i.lt Hitlerkatastrophe endet natürlich auch kul- 
turelle L'-sltung, bezv;. "promlnenoe " . 

Höhepunkt In de^^ Literatur früh, schon bei Heine, d.h. schon bevor 
brrlt^re Jüdische Schichten an 'ier kulturellen Lelstun?' teilnahmen, 
Heine Ist der erste, der vor dm Problem steht, Dichter werflen zu \vollen 
In der Sprache des Volkes, das eile Gruppe aus der r koniint, ablehnt. 
Bei Heine schon {.otlve drr ranzen Problemati - da. 

Geld erschloss Mörllchkeiten des kulturellen Aufstiegs. 
Blldunr hörte atif Geburtsprlvlleg ^u nein, v/urde wirtschaftliches 
Privileg. (Anders in USA.) Im 20. Jahdt. bis ^3 wlrtschaftl. Stel- 
lung der Jude 1 eminent. (In ünfiarn Juden ebenfalls arriviert, aber 

getauft z\am großen Teil.) 

Der Jude (Im kulturellen Bereich) hat noch ein Problem 
m.ehrzu bewältigen als die Nicht-Juden. Nicht nur Liebe, Freundschaft, 
Beruf, Religion, .«eltanschauung, etc. sondern Diskriminierung. 



Nur zur eigenen Orlentlenmgl Kurzer blick atif USA: 



Neger: 



Judons 



Not llternte enough. Thereforo development of splrltuals. 
Rather fr«quently It happens that the fether of negro authors 
lo a mlniflter (or other prominent negroes today). 
In USA schreiben zuerst hebräisch oder yldcilsch. 
Beginn des Austicgs In den 80er Jt^ren. Weiterentwicklung 
Anfang des 20, Jahrhunderts, Prominent erst IkxAkr seit 
l|.Oer fJiren n^s 20, Jnhdts. In Collies z.B, deutsche Juden 
seit I9li.0. Juden als Gruppe (von Schriftstellern) erst nach 
dem 2, V/eltkrleg. Lyrl< etwas früher, z.B. Karl Shaplro. 
Auch Brett Hart früher. x>benfalls früher» Isaac Bashevl Singer, 
g t wgW T H und Singers 'Die Brüder Aachkenasy". 

Auch in USA bringt, v/irtsohaf tl, Aufstieg eine groß« Anzahl 
In :ilf Lage, schreiben zu können. Oft leicior durch Journalis- 
mus In andere Kar lere abgedrängt und dort ** aufgefressen". - 
Anderes xilement wesentlich für kulturellen Austleg In USA 
Ist, daß Schulen nichts kosten. 

Daß Juden ein zusätzliches Problem bewältigen müssen, genügt 
nicht allein, Sie müssen p-eschult sein, sich auszudrücken. 
i*ach dem 2, Weltkrieg Aufstieg einer ziemlichen Anzahl 
von Schriftstellern, Z.B. Killer, VVouk, Aiailer, Shaw, Urls. 
Antiaenltla^mr. in der anerlkanischen Ai'r.ee hat zu dieser 
Entwicklung nicht unerh(?bllch belgetra^^en« 
Anderen tirupnen, Negern, Fortorlcanern geht es schlechter 
als den Juden. Juden in großer Zahl in den f-iroßen Städten, 
wo ohnehin Intellektueller Aufstieg eher möglich als anderswo. 
Im übrigen ist es mit der Prominenz der Juden In USA nicht 

so sehr v/eit her. Bis heute imr-er noch manche Gebiete verschlos- 
sen.- 



CONFERENCE ON JEWISH SOCIAL STUDIES. INC. 



1841 BROADWAY 



NEW YORK 23, N. Y. 



CrncLE 5-7826 



President 

Salo W. Baron 

Vice-Presidents 
Arthur Hertzberg 
J. M. Kaplan 
Oskar K. Rabinowicz 

Treasuret 

Herman N. Finkelstein 

Secretary 

Bernard H. Goldstein 

Board of Directors 
Hannah Arendt 
George Backer 
Salo W. Baron 
Harris Berlack 
Joseph L. Blau 

Abraham J. Brachman 
Harry Cooper 

Sigmund Diamond 
Abraham G. Düker 
Jacob Feld 

Herman N. Finkelstein 
Shelomo D. Goicein 
Bernard H. Goldstein 
Albert I. Gordon 
Louis Gottschalk 
William Gresser 
Milton Handler 
Arthur Hertzberg 
Jerome I. Hyman 
J. M. Kaplan 
John M. Kaufmiin 

Joseph J. Klein 

Russell Knapp 

Milton Konvitz 

Louis Linn 

Isador Lubin 

Boris Margolin 
Raphael Patai 
Oskar K. Rabinowicz 
Nathan Reich 
Simon H. Rifkind 
Sophia M. Robison 

William Rosenblatt 
Harry N. Rosenfield 
Etta L. Rosensohn 
Jerald S. Schutzbank 
Abraham Tulin 
Mordecai Wazman 
Philip G. Whitman 
Edwin Wolf 2nd 

Administrative Secretary 
Muriel Shapiro 



Editorial Office. 

jBwiSH Social Studibs 

Managing Editor 
Meir Ben-Horio 



April 6, 1965 



Dr. A. F. I^eschnitzer 
City College of llevr York 
Nei7 York City 

Dear Dr. Leschnitzer: 

The Conference on Jevrish Social Studies is planninr its 
Annual Ifeeting on TuBsday, tiay i8th at the Union of A^Brican 
üebrev; Congre-ations, 838 Fifth Avenue. Tte toT^ic yre liave 
selected for discussion is the "Gentrality (or ^cendancy) 
Ol Jevash uriters on ths Contemporary Anerican Literar-r 
Scene," and expect to have a paper delivered on tlxLs ^ 
subjcct« 



^'ie feit it T/oiild be an interestixig discussion if the above 
subject could be related to Gennany, Russia, Czechslovakia 
and Foland prior to Vforld Y/ar II, and are ivriting to ask if 
you rrould deliver a ten minute presentation on this theine 
YTxth rogard to Germany. If you have any other ideas in this 
regara on an allied theme, please do not hesitate to so inforn 

US« 

Fe hope you will be able to Join vdth us on May I8th at 8:00 
?•!!• and shall lock for^vard to hearing fron you« 

SincereHy yours, 
President 



/i 



/ 



Fof a Better Understanding of the Position of the Jews in the Modem W(M 



CONFERENCE ON JEWISH SOCIAL STUDIES, INC. 



1841 BROADWAY 



NEW YORK 23. N. Y. 



CiRCLE 5-7826 



President 
Salo W. Baron 

Vice-Presidents 
Arthur Hertzberg 
J. M. Kaplan 
Oskar K. Rabinowicz 

Treasuret 

Herman N. Finkelstein 

Secretary 

Bernard H. Goldstern 

Board of Directors 
Hannah Arendt 
George Backer 
Salo W. Baron 
Harris Berlack 
Joseph L. Blau 
Abraham J. Brachman 
Harry GDOper 

Sigmund Diamond 
Abraham G. Düker 
Jacob Feld 

Herman N. Finkelstein 
Shelomo D. Goitein 
Bernard H. Goldstein 
Albert I. Gordon 
Louis Gottschalk 
William Gresser 
Milton Handler 
Arthur Hertzberg 
Jerome I. Hyman 
J. M. Kaplan 
John M. Kaufmi^n 

Joseph J. Klein 
Russell Knapp 
Milton Konvitz 
Louis Linn 
Isador Lubin 
Boris Margolin 
Raphael Patai 
Oskar K. Rabinowicz 
Nathan Reich 
Simon H. Rifkind 
Sophia M. Robison 

William Rosenblatt 
Harry N. Rosenfield 
Etta L. Rosensohn 
Jerald S. Schutzbank 
Abraham Tulin 
Mordecai Waxman 
Philip G. Whitman 
Edwin Wolf 2nd 

Administrative Secretary 
Muriel Shapiro 



Editorial Office. 

JBWISH SOCUL STUDIBS 

Managing Editor 
Mcir Ben-Horio 



V^Y ^Jy 1965 



Dr .Adolf Le Schnitzer 
315 '^^est llOth Street 
Neiv Yorl: City 

Dear Dr. Lesclinitzer: 

FöTsive rne - I spelled your nanie wong oa the invitation, 
Vftien I received your letter v/ith the proper spelling, it 
vras too late, since the irrvitations had already gone out. 

I ani enclosing a dozen invitations, wliich you acked for. 
and I have sent the others to the listed names. 

With all good v:ishes, and looking i'crvrard to seein<^ -ou 
on the l8th, I am, "^ ' 

Sincerely yours, 

^ P 

(llrs.) Muried Shap^ 
Adninistrative Seciy , 





For • BeOCT IJndersUmding o/ the Position o/ the Jews in Ute Modem WorU 



THE CONFERENCE ON 
JEWISH SOCIAL STUDIES 

(For a better understanding of the position of 
the Jews in the Modern World) 



President Salo W. Baron 

Vice Presidents Arthur Hertzberg 

J. M. Kaplan 
Oskar K. Rabinowicz 

Treasurer Herman Finkelstein 

Secretary Bernard H. Goldstein 



PROGRAM 

JEWISH WRITERS AND THE NEW AMERICAN 
LITERARY ESTABLISHMENT 



Chairman: 

Salo W. Baron 



Speakers : 
Robert Alter 

Steven Marcus 



President, Conference on Jewish 
Social Studies; Professor Emeritus 
and Director of Center of Israel 
and Jewish Studies, Columbia 
University. 



Assistant Professor of English, 
Columbia University. 

Associate Professor of English, 
Columbia University, 



EUROPEAN EXPERIENCES 



Discussants: 

In German Literature 
Adolph Leschnitzer 

In Czech Literature 
Oskar K. Rabinowicz 

In Polish Literature 
S. L. Shneiderman 



Professor of German, City College 
of New York, 

Historian, Author, Vice-Presi- 
dent, Conference on Jewish Social 
Studies, 

Author, Journalist. 



Discussion will follow the addresses of the evening. 



BOARD OF DIRECTORS 



Hannah Arendt 
George Backer 
Salo W. Baron 
Harris Berlack 
Joseph L. Blau 
Abraham J. Brachman 
Harry Cooper 
Sigmund Diamond 
Abraham G. Düker 
Jacob Feld 

Herman N. Finkelstein 
Shelomo D. Goitein 
Bernard H. Goldstein 
Albert I. Gordon 
Louis Gottschalk 
William Gresser 
Milton Handler 
Arthur Hertzberg 
Jerome I. Hyman 

Edwin Wolf 2nd 



J. M. Kaplan 
John M. Kaufman 
Joseph J. Klein 
Russell Knapp 
Louis Linn 
Isador Lubin 
Boris Margolin 
Raphael Patai 
Oskar K. Rabinowicz 
Nathan Reich 
Simon H. Rifkind 
Sophia M. Robison 
William Rosenblatt 
Harry N. Rosenfield 
Etta L. Rosensohn 
Jerald S. Schutzbank 
Abraham Tulin 
Mordecai Waxman 
Philip G. Whitman 



THE CONFERENCE ON 
JEWISH SOCIAL STUDIES 



CORDIALLY INVITES YOU TO ATTEND 



ITS 



ANNUAL MEETING 



TuESDAY, May 18, 1965, 8:00 P.M. 



AT 



UNION OF AMERICAN 
HEBREW CONGREGATIONS 

FiFTH Avenue and East 65th Street 

New York 



CONFERENCE ON JEWISH SOCIAL STUDIES, INC. 



1841 BROADWAY 



NEW YORK 23, N. Y. 



CiRCLE 5-7826 



President 
Salo W. Baron 

Vice-Presidents 
Arthur Hertzberg 
J. M. Kaplan 
Oskar K. Rabinowicz 

Treasuref 

Herman N. Finkelsteiti 

Secretary 

Bernard H. Goldstein 

Board of Directors 
Hannah Arendt 
George Backer 
Salo W. Baron 
Harris Berlack 
Joseph L. Blau 
Abraham J. Brachman 
Harry Cooper 
Sigmund Diamond 
Abraham G. Düker 
Jacob Feld 

Herman N. Finkelstein 
Shelomo D. Goicein 
Bernard H. Goldstein 
Albert I. Gordon 
Louis Gottschalk 
William Gresser 
Milton Handler 
Arthur Hertzberg 
Jeromc I. Hyman 
J. M. Kaplan 
John M. Kaufmun 

Joseph J. Klein 
Russell Knapp 
Milton Konvitz 
Louis Linn 
Isador Lubin 
Boris Margolin 
Raphael Patai 
Oskar K. Rabinowicz 
Nathan Reich 
Simon H. Rifkind 
Sophia M. Robison 

William Rosenblatt 
Harry N. Rosenfield 
Etta L. Rosensohn 
Jerald S. Schutzbank 
Abraham Tulin 
Mordecai Waxman 
Philip G. Whitman 
Edwin Wolf 2nd 

Administrative Secretary 
Muriel Shapiro 



Editorid Office. 

jBwiSH Social Studibs 

Managing Editor 
Mcir Ben-Horin 







O 



April 15, 1965 



Dr. Adolph Leschnitzer 
315 Vfest Itü^th Streot 
lievf York City 

Dear Dr. leschnitzer: 

Thank you Tor agreeirig to rxirticipate in our Annual LfeetinF 
to be held liay l8th, 

I am writing to take up a fevr pertinent matters v;ith you. 
The jeneral title v/ill be "Fronijience of jeivs in Contemporary 
American Culture,"and Robert Alter and Steven Marcus ^Till be 
presenting papers on this thene. There will be three dis- 
cussants on " Parallele and Differences," relating to Poland, 
Czechoslovaki and GeriiHny. IJay we ask you to jiease keep your 
remarks vdthin ten minutes. If you have a special toüic you 
night vfish iisted, please advise us at once. 

Invitations v/ill be sent to ycu as soon as they are ready, If 
you have a Jlst of loeople you mi^ht v.'ish us to invite, you can 
either send the list to me, or we can send invitations to you, 
if you so decire. 

Fn^ase send us a fev/ biographical notes, '^^nd a para^raph or tavo 
that vall Slam up your remarks, v/iach can be used far Publicity 
purposes» 

We look fonyard to a most interesting evening. 

Sincerely yours. 



(l.&^s.) Murie 
Administrative Sect^^ 




Far a Better Understanding of the Position of the Jews in the Modem World 



Dv. Hans Ccillniaiin, 68-61 lello^vstone Boulevrrd, Forest Hills 75, 

H.Y. 
Dr. Rudolf Cnllrnftnn, llY-lIj. Union Turnpike, 

Kev/ Gardons, L.I., I\Y. 
Rabbi Bernhard Cohen, l\l\, West 66 Street, 

Wev; ::iork, n.y. looi:^^ 

Dean Heuben Prodln, Wie Clt^ Collef^e, Convent /we* at 1:?9 Street, 

Hev; :iork, I.^Y. 100^1 



Dr. Buell G. Gallggher, 



Preclflent, The Cit;v College, 
Gonvf-nt Ave» at 1>9 £>trGet, 
l^ev: iork, IJ.Y. 100^1 



Dr. iV;:vfrcd aeorge, "Aufbau", 2121 Broadv/ay, 

Kev; iork, M\Y. 1002;; 

Mr. Kurt R. Orossr^ann, P^O.Box 9I, 

Ke?. aardenr: 1^^, II*Y. 

Rabbi Hugo lUlhn, 10 v/ect 7U Street, 

Ilew lorl:, > •!. 1002:$ 

Mr. s',. 1. Lcvine, Adininistr«Bld.(5., ITri^- Clt;> Golleße, 

Convc-nt Avo. at lp9 oti'eet 
li€7/ lork, r^.l» 100 ;>1 

Dr. Siegfried iioosnthal, 72-72 112 Street, 

Forest Ullis 75, N.i* 

Dr. Hanns Hei: sner, ij/^-lö I68 Street, 

l'luahln;^, J*.l., il.y. 

Mr. Peter .Stadcl^-.ai^er, lOli]. Flfth Avenue, 

Hew :ior>:, u.\ • 10028 

Dr. Kans Erich Ftiblan, 2li5 i^'-st ;^!r)sliulu Parkwfty üorth 

Nev; iLork, li.Y. I0067 



v% 



/ ^^ J K c-lx. 






^t^i>i^t^^. 



August 8, 1966 





Dr. Meir Ben-Horin 
JEWISH SOCIAL STUDIES 
1841 Broadway 
New York. N.Y* 10023 



Dear Dr. Ben-Horin: 

Please find enclosed the paper read on 
the oecasion of your annual meeting last year 
for publication in the October Issue of 

JEWISH SOCIAL STÜDIES. 

Unt.-*! September 15 my mailing address 
will be: Hotel Plorhof 

Plorhofgasse 4 
Zürich 7 Switzerland. 
Beginning September 16 letters will 
reach me at my home address 

515 West 106th Street 
New York, N.Y* 10025. 

Sincerely yoiirs. 



enclosiire 



Adolf P. Leschnitzer 



Schwelzerische PTT-Betriebe 

Empfangschein 

für 



Gegenstand \ 
Objet J. 

Oggetto j 




Entreprise des PTT suisses 

R^cepisse 

pour 

ertangabe oder Betrag 
Valeur döclaröe ou montant p. 
Valore dichiarato o importo 



Azienda PTT svlzzerl 

Ricevuta 

per 



Taxe 



an 

pou 

per 



J 




Nachnahme 
Remboursement 
imborso 



Fr. 




Unterschrift des Postbeamten 



Sign 
Firm 




de l'agent postal 
'agente postale 




•) 



Der In der Schraffierung leer bleibende Raum ist mit starken waagrechten Strichen (^^ 
auszufüllen. Ist keine Eintragung zu machen, so sind die Striche durch die ganze Schraf- 
fierung zu ziehen. 



Les espaces non utilisös des hachures doivent dtre barr6s d'un fort trait horizontal (■ 
S'il n'y a pas de chiffres ä Indiquer, le trait sera tirö ä travers toute la hachure. 



•). 



QU spazi zigrinati non occupati da cifre devono essere riempiti con una forte linea oriz- 
zontale (-1—^^). Se non vi sono indicazioni da fare, la linea deve essere tracciata su 
tutto lo spazio zigrinato. 



•rankomarke Francobollo 
Tmbre-poste 







\ 




* wenn gebührenpTTTchtig 

* pour envois passibles 
du droit 

* se del caso 





BOARD OF DIRECTORS 



Hannah Arendt 
George Backer 
Salo W. Baron 
Harris Berlack 
Joseph L. Blau 
Abraham J. Brachman 
Harry Cooper 
Sigmund Diamond 
Abraham G. Düker 
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Herman N. Finkelstein 
Shelomo D. Goitein 
Bernard H. Goldstein 
Albert I. Gordon 
Louis Gottschalk 
William Gresser 
Milton Handler 
Arthur Hertzberg 
Jerome I. Hyman 

Edwin Wolf 2nd 



J. M. Kaplan 
John M. Kaufman 
Joseph J. Klein 
Russell Knapp 
Louis Linn 
Isador Lubin 
Boris Margolin 
Raphael Patai 
Oskar K. Rabinowicz 
Nathan Reich 
Simon H. Rifkind 
Sophia M. Robison 
William Rosenblatt 
Harry N. Rosenfield 
Etta L. Rosensohn 
Jerald S. Schutzbank 
Abraham Tulin 
Mordecai Waxman 
Philip G. Whitman 



THE CONFERENCE ON 
JEWISH SOCIAL STUDIES 



CORDIALLY INVITES YOU TG ATTEND 



ITS 



ANNUAL MEETING 



TuESDAY, May 18, 1965, 8:00 P.M. 



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HEBREW CONGREGATIONS 

FiFTH Avenue and East 65th Street 

New York 




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JEWISH SOCIAL STUDIES 

(For a better understanding of the position of 
the Jews in the Modern World) 



President Salo W. Baron 

Vice Presidents Arthur Hertzberg 

J. M. Kaplan 
Oskar K. Rabinowicz 

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LITERARY ESTABLISHMENT 



Chairman: 

Salo W. Baron 



Speakers : 

Robert Alter 

Steven Marcus 



President, Conference on Jewish 
Social Studies; Professor Emeritus 
and Director of Center of Israel 
and Jewish Studies, Columbia 
University. 



Assistant Professor of English, 
Columbia University. 

Associate Professor of English, 
Columbia University, 



EUROPEAN EXPERIENCES 



Discussants: 

In German Literature 
Adolph Leschnitzer 

In Czech Literature 
Oskar K. Rabinowicz 

In Polish Literature 
S. L. Shneiderman 



Professor of German, City College 
of New York. 

Historian, Author, Vice-Presi- 
dent, Conference on Jewish Social 
Studies. 

Author, Journalist. 



Discussion will follow the addresses of the evening. 



JEWISH SOCIAL STUDIES 

1841 BROADWAY 
NEW YORK 23. N. Y. 



CiRCLE 5-7826 



Editors 

8ALO W. BARON 
ABRAHAM Q. DÜKER 

Managing Editor 

MEIR BEN-HORIN 

Administrative Stcretary 
MURIEL 8HAPIRO 





February 2^, 1966 



Dr. Adolph Leschnitzer 

College of the City of Nbt/ York 

New York City 

Dear Dr. Leschnitzer: 

?;e should like to devote one of the forthcoming issues of 
jaVISH SOCB.L STUDIES to the theme of our annual ineetlng 
last year - "Jev/ish Jriters and the New AnBrican Literary 
Establishment," in which you participated, 

Could you prepare your paper on the parallels in German 
Literature for publication, vrith documentation added (see 
enclosed style sheet) to be ready by Jime? I should like 
to schedule the issue for October 1966* 

Yfe pay v'5.ÜO a printed page as an honorarium and fifty 
reprints are sent to each author. I do hope we can 
count on your inclusion in such anissue. 

Sincerely yours, 

Lfeir Ben-Honn 
Managing Editor 





:LS 



A QUARTERLY JOURNAL DEVOTED TO CONTEMPORARY AND HISTORICAL ASPECTS OF JEWISH LIFE 



« # 



H 



JEV'/EH SOCIAL STUDIES 
I8I4I Broadyray 
New York 23, N, Y^ 





/ 



\ 




sov ine convenience of our contributors and to sijnplify editori^ pro- 
cedure, this Statement on JET/ISH SOCIA.L STUDIES foimat is furnished, 
The Editors will be grateful to our authors and reviewers for closely 
f ollofviring the format outlined herein, 

ARTICIES : 



«MWMi 



!• Typescripts should be double spaced, with a minimun of oorrections 
in longhand. There should be anple margins on both sides of the text, 

2, Names, dates, Charts should be carefully checked before sufcmitting. 
3« Docximentation shovild be füll« 

k* Footnotes should be tjcped separately* not at the bottcm of each 
page, and should be double spaced, and checked with great care for 
accuracy and ccmpleteness» 

5. The following are samples of footnotes as they appear in the journalt 
A, Reference to Bookst 



tmimmmm 



at America 



•^i"* 



Margaret, ^d Keep Your Powder Diy. An Anthropologist Looks 
irica (New York l'm) , pp^ Jh-h}?, 



NOTE: Authoris last name, first narae, middle initials title of work 
(underlined)} (city of publication and date of publicat i ' o ' n in ' ' 
parentheses, not separated by comma); ccmmaj p, or pp, 

B« References to Articles in Periodicalst 

— ^ — - — -— - - - , ^ _ • 



*Mi«i««ai 



■«iMXH'HNMta«* 



6. 



7. 

9» 

10, 
11, 



Sanford, II, Bourchier, "InFavor of the Jew," North America Review, 
clii (January 1891), no, 2, pp, 126-8, — ~~*~ ' 

NOTE: Author's last name, first name, middle initial; "title of 
essay" (in quotation marks); ccarana; name of Journal ( underlined); 
comma, volume number in low casej (date in parentheses); CQramaj 
issue number in low casej coraaaj page numbers with p. or pp, 

We use ibid,, idaa, op.cit ,, cf., see, see also (when appearing 
before a word in itaücs, these areTTot underlined: thus - See 
also Bft-JBS> xl), These are capitalized when first word or after 
period; 

Wo write antisemitism ( not Anti-Semitism or anti-amitism). 
V/e write tsarist (not czarist), 

V/e uae a simpHfied tratjsliteration for Hebrew, Yiddish, Aramaic, 
etc», e,g,j am haare ts. 



i««MiM«l 



Period, coonna appear within the closing parenthesis: today, "home," 

15 
Footnol^Tsnerals follow commas, periods, question marks: today. 



today, '^ today?" ^ 



12, For^ign^language teims are underlined? mitsvoth maasiyoth ; casus belli. 



13 



Low-case is used whenever possibleJ rabbisj refom judaism; middle ages; 
east-^uropoan Jewsj socialists; westem culture; biblical: talmudic. 
hasidic, ' 



March 13» l'^ö6 




Dr. Meir Ben-Horin 

18^1 ^ro^rivfny 

Hew TorlT, N^T* 1002 j5 



Thrink yoa for your l'^tter of F/jbriary rl'j^th. 
Tnis terifl I a:a on lea/e 01 fvbeenc^ frotn GCNI and 
therefore lottere reach Jie fneter -^hen sent to ihe 

It Tive« me ^laat plegsure to jcr^p^r« the 
prper road an the ocoacio/i of y.mr annuel ii^ctinä- 
Ir^r.t ycrj: for publicction in one of the i'orthco'ning 
iceucf. oi Jewieh Social FlucUe^;. 

rinccx'i?!^' yourö, 




AOolf F« LepchTiitzer 



Bditon 

•ALO W. BARON 
ABRAHAM O. DUKKR 

Managing Bditor 

MEIR BEN-HORIN 

AdminuttaUyft Stcntary 
MURIEL SHAPIRO 



JEWISH SOCIAL STUDIES 

1841 BROADWAY 
NEW YORK 23. N. Y. 



CiRCLK 5-7820 



Dr* Adolf '^ . Lescl'inD.-bsGr 
315 ./est 106th ^ tr et 

Nev Jork Cit^^ 10025' 

Dear rir.Leschnitzer : 



NcvQTiber 17, 1?'6 



I ncr;; have our readers » reaction to your paper on ^'Jev.lsh 
V/rlters in the Gerraan Literr.ry .fetablishment, iVr.ich is 
enclosed herev.'ith» 

The consenciis is that Y/hile the ct.'::tr.ont in its present 
iom veiy exccllently served the purpose of the ännual 
neetin^^, it Covers too nuch ground too generally for 
publica tion :ji the Journal. 

Ife;^ v/e succest that you i/rite a special str.dy -- vrith 
füll dccuinentaticn — on the Jeväsli aspects of 3. Auerbach? 
This T;ill be a real contribution^ and a nuch needed one, 
by an ordne nt authority on tlie subiect. 



*ic shall lock 
^ood T;ish, 



forvTard to hearing fron you soon. V/ith every 



Sincerely yours, 




ilanaging .Jditor 




MBK:I.B 



A QUARTERLY JOURNAL DEVOTED TO CONTEMPORARY AND HI8TORICAL 



ASPECTS OF JEWISH UFE 



Nove.ioer d^^ 1^66 



ür. ieir Ben«Horin 
Jewieh Sociel btudies 
lÖ^l Broadway 
New York, K.Y* 10023 



Dear Dr • Ben-Horin: 



Thcink you lor your lütter of No^timoer 17l:i. 

In anßwer to ; our requent I FB?ret that lor 
the tirie belng due to prior eng^. ;jaents I am 
preveuted fror/i takin^r over new oblig^tions. 

Sincerely . oursi 



AL : rab 



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ß^M L/,J)r^ih^< Co^eJi£h 



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Jewißh Telegraphic Agency 

DAILY NEWS BULLETIN 



660 FIRST AVENUE 



WEW YORK 16. N.Y 



CantentM Copyright: M^pubUeatwn only by prcvious arranffefnent 



Vol. XXII No„ 242 - 37th year 



Friday, December 16, 1955 



NEW YORK PROFESSOR NAMED TP BERLIN CHAIR FOR HISTORY PN JUDA^SM 

BERLIN Dec 15. JTA) -^ Dr Adolf Leschnitzer, Professor of German at New York 



City College and a v/elj-known Jewish educator, ha 



sity m West Berlin \o ihe newly-established Chair for the Histo 



s accepted a call from rhe Free U 



niver- 



ry of German Judaism 



Prof Le Schnitzer 



of the Reich Association of German Je 



who was born at Posen m 1899. headed the Educatxon Departme 



He camt to ihe United States in 1^40 and has 



WS during the first sxx years of the Hitl 



n; 



er regime 



City College since 1946 He has served 



been a professor of German at Brooklyn and 



the 



past severaa yea-s Among his works are 'Faust and M 



as a visiting professor at the Free University for 



Anti-Semuism The Sociology of Anti-Semitism, ' and a stud 

tionships, Sau] and David •' 



oses, ' ^'The Birth of Modern 
y on German- Jewish rela- 



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^/A 



PAUL W. FREEDMAN 



München, December 
Karolinenstr. 4 
tel. 20533 



19, 1955 



>> 



Dear Professor leschnitzer, 



Yoa may perhaps reraember meetin-'- me 
some rr.onthB ago at Dr. i'abian's house- 
warming party in the Lronx. 

As I told yoa at the time, I serve 

— in addifcion to my full-time duties with 
Radio iTee .:;urope - as oorres oondent for 
Gerraany of the Jewish i'elegraphic Apency. 
When tne news of your iU apnointment aoneared 
in the public prin es hero , i filed a storv 
to mark the occasion. 

Although the New York JTA Bulletin üicks 
up only a fraction of the copy I send, thev 
did carry the enclosed item in the Dec. 16 
issue (the London JTA Bulletin had run it 
on Dec. 12). It h^s been cut somevvhat 

- my reference to your incumbency as Presi- 
dent of the Kew York Association of Teaciiers 
of German, for instance, was eliminated -, 
but on the basis of past exnerience I can 
assure you that the editorial slashim^ could 
have been mach worse. 

Have you already arrived in Berlin*? If 
the answer is no,I iraa-öine that the PU will 
lorward the letter. 



Should yoar way lead you to Mimich, 
please be sare to let me know. There are 
a great many things I woul.d love to talk 
over with you. 

With the best of regards and all good 
wishes , 



Sincerely , 



Enal. 




ktA c^^ ^^ ^^ ^ 



ebruarv 12, 19^6 



Dear LIr, I-'rcednan: 

• 

Thank jotj very nuch for nur l(?ttor of 
Uert^irnb^r 19th ^nd for th« ^nclosod cllpnlnn; 
whlch I dlrt not r.?C'^^''.v: c»arll«r t'ian thr^in dp.ys 
ögo. It was forwarded to me be'lr'tf?dly and by 
regiilar mall* 

It was, indeed, very klnd of ; ou to 
dra^; the 'attention of thc public to my reccnt 
apTx>lntment at the Free Univer^ity and to give 
such ample Infomatlon about my career and 
publlcatlons« I am encloslnfr a copy of the letter 
v/hlch I sent to tlie New Ibrk JTA off loe and which 
ia selfexplanatory. Of course , I v/ould hava 
wrltten to you had I known that you were the 
author of ths notlce • However, slnce the telegraxn 
was dated Berlin and not Munloh I as lad astray* 

I will be In Berlin by the end of 
March If I come to Munloh I v;lll let you know 
In time. Should you corie to Berlin I hope to 
hear from you. In Berlin xny address is: 

% Aussenlcoinralsslon der Freien Universität 
Holt zmann Strasse l|. 
Berlin - Dahlem. 



long 



Looking forward to saelng you before 

Slnce rely yours. 



L 



\ 



enclosure 



Copy 



^ecember 22, I956 



Jewlsh Telegraphic Agency, 
660 First Avenue 
New York, N.Y. 



Ine» 



GentlemenJ 

A recent (December I5) JTA dlspatch frora 
Berlin rnentioned my appointment to a prof essorahip 
at the Free Universlty of Berlin (Ameriiran sector) 
Platte ring as it is, it caused the misconception 
that I will take up residence in Berlin as an 
incxzmbent of a chair at the Free üniversity* 

I would appreciate it If you were kind 
eno\igh to take note of the fact that there will be 
no chenge wkataoever as to my being a resident of 
New York City andan aotive member on the faculty 
of The City College. On the other hand the Free 
University ha« arranged for a continuation of my 
courses about the hlatory of öerman Jewry nÄiich 
will be given during siimmer sessions as heretofore* 
My recent appointment to an honorary prof essorship 
at the Free University formalizes my status at its 
faculty whlch previously was that of a visitlng 
Professor. 

Sincertly yours. 



V 



\' 



>15 ent 106 >:t. 



Ueoen:h€r 22, 19'-35 



Jev.'iöh Telo^^^raphlo A^»:enoy, 
660 Flrsu Av^nae 



Ino 



Gontlerren*' 

A r^^c^nt (Deceinber I5) JTA dispötoh from 
nerlin .'rnhiorisä ^:\ ar)oointnGnt to a r^rof :?rso.r»shlp 
8t tiie vree Univ^rj^it^ of i^^örlln (Ar.erloan sector). 
Flfitterin.T as It Is . It ctu.'^^G'i tr«3 rrlsconcertlon 
that I vill t":k(5 up r<5si'^er)CQ Ir Berlin rs an 
Incinbent of a chalr at th€ Free UniV<5r^'lty • 

I v/ould an^^iVP cl^te It If ; ou were klnd 
cnoiiph to tak€ notö of the fact tbat there vlll be 
no ?höni"^e vvhat5^n4.V6r fiS to rry belng a rerlfl^nt of 
Ke^'- iov< Citj and an aotivo meinber on the faculty 
of The City College • On the other hand the Free 
Univsri^iity haa arrar^a^d f'^r a oortlnur.tlcn of my 
courses about the hiatori of German Jev^rj v/hlch 
v/ill be riv€n durlrip: suimner sesr.ions as heretofore* 
Mj vGoent appolntment to an honorary profesrorship 
at the Fref Univerrlty fomallzes ny Status at its 
faculty v;hloh prc^vlousl.v v;as that of a vlsltlng 
Professor* 

Sincerely jours. 



\r - 



XTA 



NEW YOEK PROFESSOR TTaMED TO BERLIN CHAiR POR HISTORY ON JöDAlSM 
Berlin, Dec. I5. (JTA) Dr. Adolf Leachnitzer, Professor of Gerrasn at 
New York*8 City College and a well-knoim Jewlsh educator, has accepted a 
call from the Free University in West Berlin to the newly-established 

Chair for the Histoiy of Gerraan Judaism. 

- - ... ' . . . ..... 

OProf . I*eschnitzer, vho was "born at Posen in 1899, heeded tho Education 
Department of the Reich Association of Gerrapn Jevs dnring the first six 
years of the Hitler regime. He came to the United States in 19^0 and 
has "been a professor of Oerman at Brooklyn and City College 19i^6. He 
has served as.a visiting ptofessor et the Free University for the T>ast 
several years. Among his works are "Faust und Moses", ••The Birth of 
Modern Anti-Semitism", ••ihe Sociolo^ of Anti-Semitism**. and a study on 
German-Jewish relctionships, '•Saul and David''. 




^i^^S! 



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BOARD OF TRUSTEES 



KURT LEWIN 
Chairman 

ALVIN JOHNSON 
IRA EISENSTEIN 
ISRAEL ROGOSIN 
I. A. WYNER 



RoGOSiN Research Center, inc. 

212 WEST FIFTIETH STREET 
NEW YORK 19, N. Y. 




CIRCLE 5 



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Dr* Adolf Leechnitzer, 

American Institute of i/iodern Languages, 

67 West 44th Street, 




üeiv York City 



Special Delivery 



My dear Dr. Leschnltzer: 



^ 'Lei me teil you flrst ho;v much 

I enjoyed our lytheon meetlng last Tuesday.I did not want 

to Interrupt our most challenglng conversation by criti- 

cal remarks about the English course under the güidance 
of Professor ^ÜThite. 

However,the last time of our course- 
meetmg convmced me that to write^to you is necessary, ex- 
pressmg not only my own ideas and feelmgs* 

The students of these specific cour- 
seslsome offered m most unbearable rooms)hoped to spend their 
time and about B 3,50 an hour/for an outstanding service t 
to help them to find out their specific mistakes m English 
writmg and espcially m speakmg.Slx hours,everyone knew,is 
not a very long time, bat still in concentrated teaching,well 
prepared,somethlng could have been accomplished* in stead of 
many words,it maght be sufficient to 8aj/,that I -and I Anow 
not only I alone-consider our tim.e as well as our m.oney lost. 
(For some of the partlclpants, that means very much,because 
they sacrlficed the mcome of a whole week# ) 

It must be the flrst time that Profes- 
sor V/hite IS teachmg such supposedly concentrated courses to 
students as he met them m your courses.This does not mean to 
envolve any critieism of Professor Whlte^s quallflcation of 
a scientist and College teacher. 



You may discusa this letter witu ever^one you care. 
1 would be deia(2hted to discuss this matter with you or with 
Dr. White if you ask me for it. 

It 18 up to you,iny dear Dr. Leschnitzer,what you de- 
cide to do.It seems to me that you have obligations towards 
the stLdents of your Institution, 

I hope very much^that you do understand this letter 
as It l3 meant« 



Mo st CO 




^ 



-■^\ 



Summer addi^ess! 



Greensboro , Varm ont 



• 

Dr. Adolph Laschnitzor 
7r5-.'^0 113th St, 
dornst Hills 
New York, N.Y. 

Doar Dr. Lesrjhnltzar: • 

Ar© vou ava llable for two ^vaning dla^aes at ^lo oklyn Collage 
thl3 Fall. Tha cla3sefli Arf^ German 3 and 02 , whläi maet;?« 
Monday, Tuasday and 'l'h jr^day --it 6:30 and 7:3i) re.ii ectiv/ely • 
The pay, as you probably know , \s very poor, only s^S.oO an 
hou ' • 

If by any chanca thasa evenlners do not 3Uiu you and a pro^ran 
at thö 53ama hourvS on Monday , vadna^^daT snd Thursdays woald ^ 
suit you batter , It m'^rht ba posslDla r.o firiva you that" 
program, but I can't proml^a oo mal» r;ha <?hift. 



I fcrustyou and your famllv ara all wall, 
greatlngs to you and yourw, I ara 

I Slncarely youra 

John ryhvte A 



'»Ith Gordral 



f.->f* 



WHiTEHALL 3-6437 



Eric M. Warburg 

52 william street 
New York 5. N.Y. 

August 26, 1947 



Dr. Adolph Le Schnitzer 
72-38 113 Street 
Forest Hills, N. Y. 

Dear Dr* Leschnitzer: 

Durlng the last days, I had an 
opportunity to discuss the problems which we talked 
about with some frlends, amongst them Borchardt, 
my sister Gisela, and my brother-in-law 
Charles Wyzanski, also with Mr. Alan Stroock 
of the American Jewish Coramittee. We came to 
the conclusion that an apnroach through the 
quarters close to the American Jewish Committee 
would be difficult at the present ,1uncture as 
the people who are to be influenced are easier 
influenced through the conservative Zionist side* 
My sister is making some soundings in this direction 
and I will let you know shortly what the result 
is. 

Meanwhile, I am re-enclosing 
the article which you so kindly left with me* 
The letter from Mr. Weltsch will follov/ shortly* 

With kindest regards to 
Mrs* Leschnitzer and yourself and hoping to 
See you soon. 



rs very sincerely. 




ERIC M. WARBURG 




EMWrrh 
Enclosure 



Jiine 21p 19i|6 



Pro'j'Q3&or John ^<hyte 
6^7 ßa8t 26th Street 
Brooklyn 10, N.Y. 



Diar^ P:;X)f^S3or V?hyte * 

I wl!?h to «?:tpro8S to you r^y h^aptf^^lt 
thanks iov your Ictter of Jtuie l9th and Tor 
the copy of \'Mr> lütter you f^nnt to Pvofraso!? 
Llptzln. 

As ynii anfüge r?t«^A I t?^ii»d to pr^t In 
touah V:h ^^otpssoi^ Jjiptriln. I am no\, expeoting 
hl. 3 ans wer 'Wd hope to see hlm vory soon. 

-, * 

May I U3e thls oppo^tunlty to sneloa« 
an -^i^^tlöl^? \hioh has h^-^en publlatieu in thia 

Slncei\3ly youra. 



enolosure 



» r 



?\. Juni 19i.ic> 



Herrn Max U. V/arburR 
500 Park Av nu€ 
Me^ York 22, N.Y^ 



In djr Anlage überseiade Ich XciXirri 
ein .^x^mplar Gines Artikels von nir, (ier 
ge»«dG QTw'^chlTO^.n Ist. 

In der Hoffnur^g, Si#5 bnld friede i» 
einmal sprechen zu dUrftn, bin Ich mit 
v^rbindllcheri Or\iß 

Ihr s^hr ergebener 



A_nl "-/ye 



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l^Januar 19^7- 



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XI ober Herr Warburg: 



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Zum Tode Ihre?? von mir hoch verehrten Herrn 
Vaters spreche Ich Ihnen, auch namens meiner 
Frau, meine Innigste Anteilnahme aus. 



Vom «rsten iUig«nblick an, als Ich Ihren 



Vater vor anderthalb Jahrzehnten kennen lernte, 
habe ich Ihm ein Gefühl herzlicher Verehrung 



entgegengebracht. Ich weiss, daß es vielen ähn- 
lich ergangen Ist wie mir« 



Wohl kaum Jemand, der den Vorzug hatte, 
Max Warburff ^ra begegnen, hat slt^h d«r zwingenden 
Wirkung entzxehen können, die von Ihm ausging. 
Sin beruhti» , irle mir sehe litt, nicht bloß darauf ^ 
daß er eine Verschmelzung der besten Züge jUdl- 
-«^h^n und 4€utsch«n Weaans in sehr bemerkenswer*- 
ter und würdiger Welse repräsentierte. Der tiefe 
und unvergessllche Eindruck, den er a\if so viele 
Menschen machte, hing wohl vor allem auch noch 
mit etwas anderem zusammen: nämlich damit, daß _ 
er den Charm des Grands elgneurs mit der warmher- 
zigen Güte und Instinktiven Hilfsbereitschaft 
läes geborenen Philanthropen verband 7 



Indem ich Sie bitte, auch Ihren verehrten^ 

Angehörigen den Ausdruck meiner Anteilnahme zu 
übermitteln, bin ich mit herzlichem Gruß 



Ihr 




DEPARTMENT OF GERMAN 



Irnoklgn doU^g^ 

BEDFORD AVENUE AND AVENUE H 
BROOKLYN, N. Y. 







0|^ 



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§reensboro, Vermont 
September 7, 1946 



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Dr. ß6olt Le Schnitzer 
72-38 113th St. 
Forest Hills 
N.Y, 

Dear Dr. Leaciinltzer: 

!!i*!!!^"'f? ^' ^ 7^°!"*'I ■ ""'^ y** flllfld- at N.Y.U. The reason for 
«^v JJ llJ^ ^? "-^ ^^^* ''® ^^'^^ ^"3t appolnted Professor Koch of 
N.Y.U. atBrooklyn.- He hasreslgne.i from N.Y.U.- and needs to be 
replaced. Besldea there may be other Jobs to flll. Koch taught at 
Unlverslty Helghts.- The man to petin touch wlth Is Professor JCxiuu 
Henry ^rennecke, N.Y.U. Unlverslty Hetghts. If I were vou , I would 
in touch wlth him immediately- by telephone, Tf that ia possible. I 
he is in the Manhattan Tel, book- thotirrh he may live In the %*onx.- 

^ou need not teil him how you know that there ia a possible positlon, b 

5n™^* v«„"'^L^"^*'"^''^^ ^^"li* ''"'• taklng Koch from hin so late in the 
Summer. You can of course refer to me as a recojomendation . 

I would also getin touch with Lyman j^adl^y of waal-iington Snuare 



get 
think 



Colleg#. 



Wlth cordlal raprard« to you and vours 



Slnceraly yours 



Jo) 




h^rte 




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rireenaboro, Vermont 
Aupust 18, 194R 



Dear Dr. -^eschnltÄer: 

Many thanks for your lettar f.^om Rutgers, whlch reached me 
yest-rday. I am very glad that you were ;Srlven the opportunlty 
to teach at Rutprers thla surmaer. Tt must hav© heen an 
inteesting experlence and It certalnly kert ypu bu55y^ 
i^'^o^'t inately the^ weath^r thls suimer haa been* qulte 
endurable, 

It Ifi good to learn of the increasad enrollment In your 
Institute. Wlth several thousand refup^eeg comlng over each 
month your numbers ought to Increasa still further. 

With all good wishes to you ancü yours^ 

Co-^dially yor:jrs 



»-' «.' 




^n V'Vhyte 



I'm sorry you cant Jluuh In oi;.r evenln.<?s ess.lnn, but realize 
of course that it is quite imposy^lble with your 
Institute booming as it is. 



N, 



1. Juli 19i|b 



Dr. H* Wiilter VJankaart 

The Universal School of Lan^^sjuages 

1521 Valnut Strebt 

Wltherapoon Building 

Philadelphia, Pa. 



Sehr geehrter Harr Dr* Wenkaert: 

Info Ige 3 eines Versehens wird Ihre freund- 
liche Anfrage erst heute beantwortet. 

Mir scheint, daß die Zusammenarbeit, dlt 
Sie liebenswürdiger Tvelse vorschlagen, sich nur schwer 
In einem für beide Selten befriedigendem Abkommen aus- 
drUc)o?n ließe. Es sollte mich jedoch sehr freuan, wenn 
Sie einen geeigneten Weg ausfindig machen und mir die 
Einzelheiten eines zu schließenden überejLnkoiniaens dar- 
legen wollten. 

Indem Ich Ihnen flir Ihre freundlichen lel- 
len bestens danke, bin Ich mit verbindliche» örusa 



Adolf P. Leschnltzer 



AfLimb 



22. Aorll 19lj6 



HeTn iti'^x ?!, arburg 
^2 llll-im Street 
Vqt York, TI.Y. 



Sehr vprehrter Herr Warburg: 

\ 

Ich rnnche heute von der freundlichen 
Auf f o :!-d (? ru^g , dln sie vor einiger Zeit rn mich 
richteten, Gebrauch und berichte Ihnen, • le es 
mir «r^gang^n Ist. 

Seit Anfang des Monats bin Ich txm 
aroo^^lyn Ooll^g^ Im D«ut3Chen Dep^^rtm-^nt tätig. 
Mein Lehrauftrag bezieht sich bloß auf das 
laufende Semester; ob r verlängert wird, läßt 
sich zur Z^^it noch nicht übersehen. Immerhin 
bin loh froh, zum ersten Mal an ein New Yorker 
städtisches Coll<?go gekommen zu sein» 

Bs hat mich außerordentlich gefreut 
zu hören, daß es Ihnen gesundheitlich besser geht 
und daß Sie 'ieder zu Hnuse wohnen. 

In der Hoffnung, Sie bald wieder einmal 
*^ehon und <'prech<^n zu dürfen, bin ich mit h^rz- 
llch^^n Grüßen 

Ihr Ihn<^n sfehr ergebener 



> 



\ 



2. Jezeraber I9I46 



Ur« Frei Schl«g«r 
108 KASfc •/9 Str€«t 



Sehr gi»??hrt«r Herr Dr. Schlegtr« 

Im AnschluS an rU« Ttltforvc« sprächet He ich mit 
Ihrit^n iT2 den l«t«t^n «fafix^n pwfUhrt habt, g« statt« Ich 
mir nocam^lSp Si« dnran zu «rlnnam* daS m^in ßritf Tom 
^9. Juli ä. Jb. (Kopie In der Anlage; biß heute unbeaatwor- 
tet Ist* Es lat Jetzt nahezu ein hKlbei J^hr her, daß 
der Club <^1ie Brtellun.tr von Stlp^rjdlen im ''Aofbnu ange- 
kündlp,t hat* 01^ Äom-ericurse sind l^lngst beendet. D^nnooh 
eteht 4^3 ArRorle^n In^^tltat«» of Mod^-rn L^Jiguages nach 
wie vor <1er un^rfreullr^h^n Sltuwtion gegenüber, daf? die 



n 



tlpendl^nfrage ungeklärt Ist* 



Ich spreohe cVher heut<9 lle aitte aun, ^le so 
l&nge susst^Jhend?» .intsohelduna: nunmehr umgehend herbel- 
fUliren xunA «ntsnrec^ienfl^» Zahluni^ veranl^s^^en zu wollen* 

Mit vorzüglicher Hochachtung 



/ 



Ansagt 



\. 



\ 



June 12th, 19ij.6 



Krs. Davis Dp Sola Pool 
99 Central Park Vest 
yew York 23, ? .Y. 



Vefjp Mrs. Pool» 

Vlheii I SRw 7;ou rec^ntly 
70U sivfFÄsted that I write to you. 

I *11 be greatly obllged 
to you If you nve kind enovigh to 
intpoduce me to Miss Medaille and to 
nnother lady of the Boaircl of Higher 
EducRtlon vs^iosG nr.ine you did not 
rGmembor .^.t the tiine I quh you. 

A3 you au/<p;i^3ted I aiü 
endo sing a cu?^rloul\ira. 

Thanklng you in advanoe, 

Sinoeptly youra, 



"(^ 



•önclosure 



July 15t 19i^6 



Professor R^ B^ Noble 
Chalrraan, Depnrtment of Hlstory 
Pratt Institut« 
215 Ryerson Street 
Brooklyn, N^Y. 



Desr Professor Noble: 

Mrs. g. Stßudinger and Mr* Ossip K* 
Flechthelm let rae know that there Is a vaoancy 
In thö department of hlstory at Pratt Institute. 
I wish to apply for thls posltlon, 

As yon can see from the enolosed vlta 
I have had teaohln/^t expcrlenoe In America In 
addltlon to that In Oennany, 

The followlng hlstorlans and other 
eduoÄtors -111^ I feel sure, be glad to glve 
you thelr oplnlons about my profeslonal and 
personal nuallf Icatlon.^r 



Prof .g.'v.Bllletdoux 
Prof «Edward M.Burns 



. Rutgers Unlrersity, Me\v Brunswick, 
) 



\\ 



\ 



\ 



Prof.#ans Rosenberg ; „ ,. ^ ,, « 

Prof •John \Vhyti ) B^o^^lJ^ College, Brooklyn, N.Y. 

I would be ^lad to come and see you 
at a time convenlent for you. 

Sincerely yours, 
enclosure 



i 



PRATT INSTITUTE 

BROOKLYN 5, NEW YORK 



THE ART SCHOOL 
James C. Boiidreau, Dean 



Juiy 2U, 19 U(^ 



« 



* ,# « 






Dr, Adolph F. Leschnitzer 
72-38 U3tn St. 
Forrest Hills, L. I. 

Dear Dr. Leschnitzer: >• 

Thank you for your letter of July 13. 
I have deJ^yed answering it because at that time we had al- 
ready pr<3tically decided upon another candidate, and I 
wanted tc be sure of the outcome before writing you. He has 
now defini^ely decided to accept the positton. 

May I say that I am much impressed with 
your record, and shall keep you in mind in case anythiitg 
further develops here. 

Yours veiy truly, 

Ransom t. Noble 

Chairman, 

Dept. of History 



PUBLI8HED AT THE UNIVERSITY OF WISCONSIN 

R. O. RÖSELER. EDITOR 

P. M. PALMER, ASST. EDITOR 



iWonatöfjeetc 

A JOURNAL DEVOTCD TO THE 
STUDY OF GERMAN LANOUAGE AND LITERATUR! 



MADisoN, WISCONSIN Jan. 23 TQ4fi 



X 



Dear Dr. Leschnitzer, 

rita. There L^^l/J^, ^^**^'' f ^^"^^ ^^ '"^^ t^^e enclosed 
TeacJera Colleg: SIw'' ^'^^^°M^^/^' ""' *^« ^^^^ State 
an assiatant p^^fessÄp Ä\he änlf ^ ^'.'""V' ^°^- " ^« 

Slncerely youre, 



sJAuuerejLy TCmre, 



Jnnuary 28, 19^6 



Hrofes.sor Philip "ü. Palrner 
Gevr'^en Department 
Unlve^slty of isconsln 



Allow IUP to tha-'k you for your lett<=r 
of Janußry 25« 

As YOU suggested 1 wrote to Professor 
Werley Ghllders and applied for the assistant 
p-rof essorshlp at the Alhany Stste Teßchers 
College (Albany, ^\Y.). 

I feel greatly obllpred to you for tha 
Suggestion you k^ndly gave me . 

Slnce re ly yours , 



f 



Jonuary 19, 19l|6 



P^nfoc?rior F'hllln P^lmer 
Ge rman De pp.rtmp nt 
Unlver^slty of Ylsoonsln 
Madlson, Wls . 



Dear Professor Palmer: 

On bis rpturn from Chicago Professor 
Vfhyte of ßrooklyn College Informed me that he 
had nentloneri ine as a oosslble candlrtate for 
the openlngs in Oei*man that have corae to your 
attention. He ha.^ also su^prest«'^ that I write 
to you enclosing my vlta. 

I should b« very har>py to be considered 
for a poaltlon as a teaoh<=^r of German. As you 
can see froni the enclofved vlta I have had 
teachin^>: experlence in A^'^e^ica in addltion to 
my mfiny ye^^rs i"- Gerviany* 

•fhö followlnrr list of ^Je^nanists ^"ill, 
T fppl aure^ be prlad to /^Ive you thelr opinions 
o^ my n^of ession«^l ^^nd personal aualif ICBtions; 

^>nf. Rlohflrri Alewyn, ^iii(?en^ College, Plushing, L.I. 
Dean ">^llliam R.Gaede, Brooklyn College , Brooklyn /\Y 
Dr .Ernst L.Loewenberg, Groton School, Groton, Mass. 
Prof. John hyte , Brooklyn College, Brooklyn, N.Y. 

Sincerely yours. 



enclosure 



^ \ 



/ 



\ 



June ^i, 19l,6 



Path'^ "otowl an 
Msnh^tv.cr, College 
Spuy»:€n Diiyvll Parkway 
and e?t ?Aj2 Str^ot 
The i^ronx 65 ^ • .Y. 



Dear Father Potomlan: 

I hav^^ le ar^nt that thei?e laay he a 
Vf^cnncy In üerm-m at vour colleg«, I wlsh 
to apTily for thls posltlon. 

I am a graduate of Heidelberg Unl- 
verslty an^ have had teachlnr exneT^ience In 
Steierl Ga In addltlon to my prevlous experienoe 
in OeriTiany* 

I Rm enaloslng two le^.te>^s of 
rpcoTT^endatlon of Pyrite ^sors E. ^Bllletdotix 
and 3 .M. Bums of Rutgers Unlv^rsltv. 

Th« folTo. in<r iigt If OöTTnanlsts 
will, I f«ol sure, hn (?lad fco glve yourthelr 
oplnlona about My p""of g 3 n lonal and po ^sonal 
quallf loatlona: 

Prof,Rlch»rd Alewyn, c^eens College, Pluahing, N.Y. 
Dean llllarr) R.Oaed« »Brooklyn College, Brooklyn, N.Y. 
Dr. Ernst L, Loe^ronbeiig , Groton School,Groton,Maaa. 
Prof. John hy te , Brooklyn ColT<»gG, Brooclyn, N.y. 

I ould bs v°ry glad to come and aee 
you any time ^onvpnl^nt for you. 



Slno^rely youra. 



ennlosurea 



•>>. 



\ 



l^. h^^^H^ 



\z»A.<A^ DCA/Gxf- 






/"^ o6*'**^'»'*'^ijf^ 



M. 



^X ~ ^^^A/y^^CX.. 



\^\^iA. 






¥f> 




^^-^i^«^^/^, / 





P>hruary 13, I9I17 



Professor Robert XJlloh 
Oraduate School of Bducatlon 
Harvard Unlvarslty 
Oaiflbrldga, Mass. 



Daar Professor Ullch: 

I wlsh to thank you for your not« of 
P^bruary lOth. 

I '^'ould bff gl ad to com« and tea you 
on Saturday, February l^th. If It ±a conYenlent 
for you I would llka sealng you In tha morning. 

In oasa Saturday should be Inoonvenlant 
for you klndly drop m« a llne uslng tha 
enolosed anvelope • 

Slnoaraly yours. 



V 



/ 



1/50/19U7 



Professor Robert Ullch 
Harvard Univers Ity 
School of Rducation 
C?-^jribrldge, Mass, 



Dear Prof'^ssor TJllchi 

About four years ago Professor Till loh 
Introduoed mr- to you. Y^u '-^re klnd enoxagh to 
fclve me som« advlce In inatt«rs whlch war« 
linportant fo" m« at that tliae. 

May I today taka the llbarty to ask 
your advlce In another matter? So«« frlends of 
mlne hara aug«;est€d that I apply for an aducat- 
lonal poeltlon In Washington. I am not yat 
oartaln whether or not It la advlsable to follow 
thelr SAJggestion. Dr. Tlllloh sharaa my doubts 
and advlsed sie to consult you. 

I would be VÄry fl;lad if I mlght aet you 
In Cambridge for a Short tlma on Tuaaday or 
Thursday naxt week at a tlrae oonvenlent for you. 
You would greatly obllg« me by glvlng me an 
opportunlty to se« you. 



Wlth klnd ragards. 



Slnoarely youra , 



HARVARD UNIVERSITY 

GRADUATE SCHOOL OF EDUCATION 



Lawrence Hall, Kirkland Street 
Cambridge 38, Massachusetts 

i^'ebruary 10, 1947 



Mr. Adolf F. Leschnitzer 

72-38 113th Street 

Forest Hills, L. I. New York 

Dear Mr. Leschnitzer: 



I was sorry to hear, after my retxirn from a trip, that you had 
wanted to see me^ Could I be of any help to you later, please 



do not hesitate to let me know. 



Sincerely yours. 




f- kj^iA. 



Hebert Ulich 
Professor of Education 



RU/H 



> 



^'^^ MMr?5 19l;7 



?^of^8F^T Robert Ulloh 
Harvard Unlvcralty 
School of Bducatlon 
Cambridge, Mass, 



\ 



\. 



Sehr verehrter Herr Professor üllch: 

Bestatten Sie mir, Ihnen Auoh auf diesem Wege 
für die Ratsohläge, die 31e mir neulich bei meinem 
Besuch In Boston gaben, meinen herzlichen Dnnk auszu- 
sprechen. 

Unterdessen hat sich ergeben, daf3 Ich vom 
Oerman D*?partment des Olty College xunilch55t ^^inmal 
einen längeren Urlaub erhalten könnte, ^erm Ich eine 
Stellung In Washington annehmen sollte. Ich habe 
mich dflher doch noch entschlossen, eine Bewerbung 
beim U.3^ Office of Bducetlon einzureichen. Alles 
f3;lng schliesslich In einiger Eile vor sich, tmd so 
habe Ich mir die Freiheit genommen, Sie nla Referenz 
auf «tigiobe n, ohne Sie vorher noch f?lnmGl um Ihre aus- 
drückliche Genehmigung gebeten zu haben. Ich bitte 
Sie, das Versäumnis freundlichst entsch\ildlgen zu 
wollen. 

Als ich Ihnen von ^Iner et'taigen Erweiterung 
meiner Sprachschule er«ählte, wiesen Sie mich freund- 
licher ^Velse auf die U.S^ Chamber of Commerce hin, 
die vielleicht an derartigen Plänen Int'^resslert sein 
könnte und auf Dr, John R. Mlles . Ich wurde mich sehr 
freuen^ wenn ich Gelegenheit hätte, Herrn D^-. Mlles 
kennen zu lernen und zu sprechen, nocia bevor ich an 
die Ausarbeitung eines i£xposes herangehe, dessen Ge- 
genstand^ sein würde: Einrichtung elner'^School of 
Foreign Language and Area Studie s (Intensive Language 
Training of Government and Business Personnel) '••Falls 
es Ihnen möglich wäre, mich bei Dr. Mlles einzuführen, 
bzw. einfuhren zu lassen, wäre Ich Ihnen außerordent- 
lich verbunden. 

Mit ve kindlichem Gruß verbleibe ich 

Ihr Ihnen sehr ergebener 



Adolf Lescfti^t^ 



.t>^\^ 



A 



Translation. 



EXAIiaKATIOU CR\iT I FI GATE 



^^' -A-dolf Leschnitzer, born 3rd February 1899 
at Posen, of^Jewish faith, matriculated at Easter 1917 trom the 
Kaiserin Augusta Secondary School in Ch.rlottenburg. He studied^^ 
Gernan Language and Literature, History and the Principles of Philo- 
sophy^froir 13th April 1917 to 22nd April 1919^ at Berlin (5 terms); 
from 3rd May 1919 to Ist August 1919^ at Heidelte rg (1 term); from 
18th Septemter 1919 to 14th April 1920^ at Berlin (2 terms); from 3Cth 
April 1920 to 18th December 1922^ at Heidelberg (5 terms); from 25 th 
April 1923 to 12th July 1924^ at Berlin *(2 terms) and from 14th Decem- 
ber 1924 to Easter 1925 at Berlin (1 term). 

The Degree of Doctor of Philosophy v.as conferred upon hi» 
at the University of Heidelberg on the 4th day of November 1924. 

Admitted^on his application of llth December 1924 to the 
Exainination for Appointment as Teacher at Schoola for Higher Educatiorj 
j^iresented for his written e:camination a treatise on the subject: ' 

"Metzsches Kampf gegen den His torismus" . 
As Equivalent for the oompulsory second subject, he was 
allowed to submit a Work of vhich he is the author, entitled; 







uV3 :- 



"Untersuchungen ober das "Hohelied in Minneliedern". 
The oral exaanination was taken on the 4th and 5th liay 1925. 
^^^J*®^"^^^*^®^ ^.^^ f^so passed the examination for Teacherß| 
in High ^ch ools.^^^obtai^^ his^^n^subje ct^Gennan Language a«i 
^iii:^;^^-^^^^ #^his%in subject ^Hi^tory); 

a panR w1t , 1l rßnnminpnfiRt Inn e ani Äsr his subsidiary subj ect /^rinciple s 
of Philoso phyy aXsÄfeÄ-^Äee ■ wl th- 1 i'i iiiiinmi^Ui I iiiiik . 

Por the combined written and oral examination he obtained 
the award v^^j.Zl 



"Passed with 



f.ilAl C 



Regarding the serving of the preparatoiy training time. 
attention is dfawn to the regulations gove'rning Training for Teachers 
m Secondary Schools, dated 28^^ J«ly 1917, 

Berlin - Lichterfelde, 5th May 1925. 

(Seal) 
Academic Examiners' Board. 

W. Uo ,^T (Sgd) Kummerow, Dierdkandt, Reich, f 

^^^■'•- Petersen, Hitternfeld, Wilcl0: 





June 10, 1943 



The Albert Teachere* A^^ency 
535 Firth Avenue 
New york, :iew York 

Dear Sirs: 

My £ood frlcnd and collea^u®, tr. Adolf 
Leechnltzer is, I unoeratund, an appllcant 
for a poßltion as teacner tbr»ufl:h the Modlvrui 
of your a^ency. 

I Toel prlvllo^od to toar w5.trießß to 
ljr# Le8Cl:mltr:er* s outstandln^; qualiuieü, 
particularly in tlir^ee resj^ectö: 

Dr. Lf5öchnitzerV^: scholarshtp in the 
fieldi. of oociolo^y^ philo£op)iy, educntion, 
and lingulstlcs ha^ bcen adnired consla- 
t^ntly by hiß lar^e cli ( le of collea^iies 
and readers both here am* abroad. 

rr# Lesclniitzor^s outstandln^ qualltloo 
aa an or^anlzor stanped hin as one of the 
outßtandin^ aecondary achool adminlstrators 
in ^iormany, and ho has done )f»ork here whlch 
soems to indicato that auch qualities can ^^ e 
tranafcred to new soll. 

The ap!)olntment of Dr. Leschnltzer by 
the ^*ar Lepartr.ent of the United States to 
its si:ccial Coinrlttee on idvcatlon in an 
adviaorjf and an adminletrative capacity bears 
eloquent witness to the lact that hls fane 
has preCGCod Iilm to our.. shoi'es anci that his 
accomplishments here huve brou^ht him to the 
attention of the lilt^hesfc authorities. 

I recoznmend Vvm Lesclinltzer for a posl- 
tion wlthout any reservat ion and with the 
personal assurance that he w. 11 prove a ^reat 
aaset to any Institution in nÄiich he äIII 
becone actlve« 

Verj sincerely yours. 



f 

I 



Dr.Frlch Froim, \!Xh» Central P«i4t W«Bt, »sw YoHc 
Dr.Prsnk Mpnkl«iwloe» Professor at th® Coll<»g« of th« City 

of Mvw Ibrk 
Mr.Bdgo* V* O'Dfiniol, Aeierloan Cyanainld Conpany, 

50, Hock«f«llflp Plaza, itow Ybrk 
51 r. Max K. A t!r btirg, 52, yilU&a! Stwet, lltir York. 



Translation. 



/ 



^^ 






\_CKrxAifi(^Jx (^ (kx ^UA ^MV-U^Ä>^.,/#'\ Ä-^-e^^l 



B-^Utt--tf- a t 1 D n--»a 'e X a 



1 n a t i o n 



for Teachlty AP POlntment« 

-In- 
SchoolB for HJghT Eduoation. 



^ 



Dr. 



Adolf 



Letchnl tzor, born 3rd 



Pebruary 1899 at Posen, presented himaelf tefore the Eraminerg** 
Board In Berlin-Llchterfeld« on the 5th May 1925 to take the 



il 



Higher Sduoation. 



Eduoational Examlnation for Teachii« iljppointinents in Schools for 

He »eeeived foi German Language and Literat ure, 
I^^Kmain eubj ect), tli e aiaid " paam r i ITl l' ü UUJi mi iai i a a l i uus iy^ History. 
main oubj ect^, S» w d w Uh X^m mSJD^a^^Xf M^ J^ fux HillulpieB " 

^ Philosophy, ( juppl a leiifcajy subjecti "p^^^.^.h »j t>. mTn^ndfitinni" 

üpon the result of the coabined written and oral 
exoainationa he eaiiwl-™»-*a«».-wülUifißOBOttanda 



He receired hls preparatory training at the »State 
Eduoational Training College for Higher Sdioole" in Berlin- 



By decree of the 



Lichterfelda from Eaeter 1925 to Easter 1926. 

Minister^dated 22nd January 1917 - ü II 115 - he was exempted 

fron one year of the preecribed preparatoiy training. 

^/ 
He took hie final examination for appointment as Secondary 

School Teacher on the 4th Maroh 1926. 

Dr. Leachnitser paseed thie examination, receiving on 
the result of his praotical experienoe durlng his training period, 
combined with the written and oral examinations, the award "Passed 
with 



\ 




•find- 



C'voU/t 



Berlin - Lichterfelde, 4th Maroh 1926 

(Seal) 
State Eduoational Examiners^ Boird. 
(Sgd). Doblin, Behrend, Petsold, Ktlchling. 



xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 
xxxxxxxxxx 



/ 



White ston«, L«!«» N«Y. 
5, Shor« Road 

26. Mal 19l;0* 



Sehr geehrter Herr Professor Helmann, 



In der AnInge Übersende ich Ihnen 1) ''Currlculum 
vltae" melnf?r Frau, 2) mein "Currlculum" • 

Sehr verbunden wftre Ich Ihnen » wenn Sie meiner 
Bitte freundlichst entsprechen und mich mit Prciu 
Brandstroem bekannt machen Mlrden« 

Indem Ich Ihnen» sehr geehrter Herr Professor, 
für Ihre Hebens v^Mlge Be ratung ^ zugleich Im 
Namen meiner Prau, meinen verbindlichen Dank aus- 
spreche, bin Ich 

In vorzüglicher Hochachtung 

Ihr sehr ergebener 




QURBNS* COIiLKOB 



CAMBRIDOS 



aino« 1955 I hurm b«pn In oonstiint touoh wlth Dr, L«Bohnltz«r 
«nrt kriow hlm Intlmatoly. Beoauo« of hl« poalUon In tho 
R*loh8V'^rto§tunß, he wae fiaiy Infonaad of r11 «duontlonAl 
mett«rs oonneot«d wlth rsfug««» and hls adviec wno of gr«at 
▼alu« tD m«, fcr two rdasone. First, hl« #xp«rlenoa wan not 
oonflned to Mwlah nohool«: h« wna, tt»or«for«, tible to tako 
ooinpr«hr)nfliv« viaip/o and to oo-rclat« th<»in. Sacondly, hla 
judgm«»nl: was narer «t fmtlt «nd he» oould advlaa, rrlth «oournoy, 
«bout problam« oonnaotad nlth rafugae t«aoh«rs and pupll«, 
anfl thair eupriouliB». Th«ro ore f«w paople fAt>Ave compatant 
to assaaa fbrolgn «•xoBilnatlons by Brltlah «tandarda. Ha «ould, 
therafora, ba axtramely uaaful In edueatlonal admlnlatrstion. 

Slmllarly I raooimend hl» es e teaohar» slno« 
ha oonblnas aeholarshlp wlth aoholiaatlo mathodt ha haa a 
crltloMl approaoh and a si^nB« of hlatorloal pppapaotlva. 1 faal 
th»t, fop «axrenpla. If ha war» plaoad In im ordlnary British 
Rohool ns a Oermr n maoter, ha vx>uld do siuoh mor« than teaoh tha 
(}<?2tnfln leniniagat ha wonld maka hla puplla appreolato tha 
«•gnltud« f>f Qcvmen cultupal eohievements and ha could traat« 
objaotively and diapaaalonatoly. of tha avnnta of I91IJ-39. 



Harbert I^aira» M.A. 
Honorary Pal low 
ühivaraity Raadar in Rabbinlos 



iopy. 



IlaidelbfBi^;, am 2Q.J. ^5$. 



Herr Dr# Adolf Lesohnltzer 



Ist mir UMB seiner 
Ifeldolborgor Studienzeit /.ohl boäwnat} ©r hat an 
der hloslgen TJntVfjrBitUt mit ölner unter mclnar Leitui^ 
gefertigten Arlx^lt projnovlf^rt* Ich hebe Ihn nln elnn 
PQraönliohkölt von grösöten Flolss© und ntRrkrtnm 7'la- 
sensdronfTf von hoher Intelligenz und sicherer Zuver* 
lösölgkelt kennen gelernt und kfinn Ihn für jede Art 
wlßsenßchef tl.lciht'r und päd^^gcgiacher Tätigkeit auf« 



Wänaste ^»mpfehlent 



gez#: Friedrich Parzer 
Profesnor uer r^'ermar. Philologie 



»n dfjr Ifnlvereltät Heidelberg. 



Or.Frleh Fraam, hitU» Central P^rk Wtst» »ow Yoric 

Dr, Frank Mn^i)ki«wjLoK , ProftSRor et th# Coll«g« of th« City 

of N«« Yoric 
Mr »Edgar V* O'Denl«!» tmäriömn Cyanamld (kmpmnjp 

50, noo]Kof«ll«r Plaza» Ntit ^rlc 
Mr.Mftx Um Varburg» 52, «Vllliiun Stv««t» How York. 



\' 



Dr. ADOLF LESCHNITZER 



Sehr verehrt(>r Herr Ör^Frank, 




Cambridge / England 

9f The Green 
lll^Mal 1959 



Ihrer Idebensw' rdic^en Aufforderung, *;i? Übe::* mein»^ '^.ukunftspläne 
ru In ormie-per. ^ id Th^en r:ugl«lr^h \ngfib<3n Whf^r noine •^^rblldung 
zu machen, kom ;^ Ich gern und unverzagllf^h npch. 

Ich bin Germmist, h^b^ In '^^ l'^'?lb^^r r-ro.r.ovlert , bin ^'ch'dler 
von Panzer und Gundolf , Mein Streben geht dahin, das Fach der 
deutschen .-^prp.che und Literatur an '-^inör nnlvej*£ltLt oder an einem 
College zu vertreten. 

Abechrirtf^n meiner /.eugnisse v^ovile einen LobenfTslaiof fuge Icri In 
der An] • ge bei« 

Al^ Referenzen gebo icn mi : 

Dr. T.eo Baeck, PrH^'l'irrt. d^r P0I nhs^^'r^-^^-^otnng d«r* -Tudrn in 

Deuts (!hlr:^nd, :':<erlln-Chnrlottenburrr 2, 
Kantstr*l^;b, e nn any 
Prrf.yprtln Ruhr-, Ilebre. üriverslty, «ierrr^len, alej^tlne 

Prof .iör;rr -.Ibo^en, l^k '"^^t 12c/^^Street , Fev York Olty, 

TT. S.A. 
Mr. Herbert Loewe, Queen 's College, -rnbrldre, IJnglrnd 

Prof .}^rpnk Mf^nkle-lcz, College of Ve M.ty cT ^lew '-ork, 

Ne York City, n.s.A. 

Herrn Trofespor ->Jpdrlcb pnzcv in ^>5de?.b'rf% hei de--^ Ich pro- 
moviert habe und nlt de- Ich bis in di<' leti^ten J- hre hinein in 
Verbindung s^ nnd, iröcbte icl^ nicht als l-€fereP7. rufreb^n, -.vell 
eine briefliche Anfr^'p-e .hfr einen Erilgranten ihn '^'iohwi er.Vgkelten 
bereite könnte, ich lege rtfitt Jessen Abschrift einer be^^cheinlgung 
bei, die er mir freundlicher eise noch irr J^hre 1955 zur Verfügung 
gestellt hatt 



?/as inline bis 7nde JT?.uar d. Js . <*u?:<^eUbtÄ. lety;:.te Tätigkeit in 
Deutschland betrifft, so höbe ich michr^S^a^iö^^ii^ier -eichsvertre- 
tung der Juden In Deutschland, deren -chulnbteilung Ich leitete, 
in Verbindung gesetzt; sobald ich dir» von mir gewünschte oeschoi- 
nlgung erhalten hPbe, \verd« ich Hie Ihnen zusenden. Zu Ihrer Infor- 
mation möchte ich nur kurz folgendes bemerken: Ale Leiter der 



Schul abtellung der Reichsv^rtretung hatte loh ein jüdisches ochul- 
werk über ganz Deutschlrnd hin rufzub^uen, es organisatorisch und 
pädagogisch zu hetre^Ten und dem ReichfierzlehuagsminlsterlTam gegen* 
über zu vertreten • Mein Auf g' benkreis erstreckte sich auch ruf die 
Betreuung der -vissonschaftlich^n rnstitur.lon€ri des deubsoh'an Juden< 

Indem ich Ihnen, .«5r?hr verehrter Herr Dr •Frank, fur das llebonsv/Ur- 
dlpe I.ntrresse, das "^dc '>n :vi,v nchjnen, n^^^lnen he;^7:lic?iöton Dank 
pussproche, bin ich 

in vorr.Ur;lichGr Hochachtung 



\ 
I 

l 

V 



Ihr Ihnen sehr ercebener 




DR. ADOLF LESCHNITZER 




DEN 



-ERKSPRECHER: STEINPLATZ 17 



1, Tne CiKeeM 



^ li*^, i<l3*i 



T)e<4/ T>r T'rv-c^'*^ 




hrtrC. y^c^AA^^-vH/ B/tv^^A.^ U-c^rtx^^ llixt/Mrt>i<>vftp-^ 



c'trH/vtt^'ttX lA/Wf^JL ix^fciA^^tii^ t/^ 'Wirt' 'yitUAA^'ovjt^ 
BiaV ^ ^^^"^ UnVK Mn^^ a/>i> >fe c(4^Ayrt o-ÜJtA- 



Mx 










(h^^u^ ^, /VcfU ^. Rk-^ - /^^^ 



IH-M/W A^, fvv*v^ 



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*7 



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^/•>t^ 




7 




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Z t H g n i ■ 

tibtr dlt pl4agogiieh0 Prtifuiig 

fflr das L«hr«Bt aa htfharta Sclralaa. 



Htrr Dr. idolf Latehaitsar, gtboraa m 3. Ftbniar 1899 
ia Paiaa, btrtaad dl« vieataiohafilieht PrOfuag f«r da« Lahrant aa btfheraa 
SekulM T»r d«i ffissaatchafillohaa PrOfungsamt su Btrlia-Llahtarf «Ide am 
5. Kai 1925 ia Daataohaa ala Hauptfach alt d« Zaugais gut, ia dar Gaachlcl 
ala Hauptfach alt d«a Zaugai« gut, in dar Philo saphiachaa PropKdautlk ala 
Zuaattfach aü daa Zaugaia gut. 



Zau^aia 



baataaditt'' snaricaBaci 



B4« Varbaraitaagasait hat ar am Staatllehaa pftdagogia 
galchrta Scbulaa tu Barlia-tlchtarfalda von oaxern *»»- — 

g«lagi. Vcn dar ^rgaachriabaaan Vartaraitungiialt iat Ihm durch Erlaaa 
daa Harra lliniatara yob 22. Januar 191T - ü H 115 - aia Jahr arlaaaan aordan. 
Dar p«da8>gi*eh« PrBfung f«r daa Ithran* an höharan Schulan «atarsog 

ar si^ «B 4. UKrs 1926. 

Harr Dr. L e a c h a i t a a r hat dia Pröfung beataad« und «aar 
iat ihai aach d» Ergabnia dar praktiachaa Batätiguag tAhrand aalaar Vorbaraituaga 
aalt »ad dar aahrifUiehaa und Bttndllchan Pröfung daa Zaugaia gut beatandaa 



tuarkaBBi lordaa. 



Berlin-Lichtarfelda, dan 4. Iffilrz 1926 

( L. S). 
Staatliehaa pftdag» gischaa prttfungaaoti 
aas. > Dablia, Bibrand, Patiold, Kttchling. 



RUrRBCHT - KARLS - UNIVSRSITJlr -HEIDSLBERa 

Rektorat d«i frot»B§on Dr. Karl Haap«. 



Dl« Phil*Mpki«eh« FaktilÜi hat daa 



Harru Adolf Latehaitiar 

geboren 1899 lu Peson 
Titd. und iBrde «inea Doktora dor Philoaophie Torllahan. Die 
Torgelegte wiaBonaehaftliche Abhandlung "Unter Buchungen aber das 
■«Hohelied in Uinneliedem" ist genehmigt und dio ntlndllche PrOfung 
m 19. Jaanar 1923 abgelegt worden. Die Fakult&t hat das Oeeamt- 
ergiibMs beider Leistungen als sehr gut (2. Grad) anerkannt. fach- 
Tortreter ear Professor Dr. Friedrich Panser. 
Oegenstrtlge Urkunde ist su Heidolberg ia 539. Jahr seit arCindung 
der UnlTorsitit an 4. NoTtsiber 1924 vollsegen sorden. 



Siegel der Philosophischen 
FakuMt. 



Dekan der Philosophischen 
Fakult«t. 



DR. ADOLF LESCHNITZER 




Cambridge / England 

9, The Green 
ll^^Mal 1959 



Sehr verehrter Herr i-^r,Prank, 



Ihrer liebenswürdigen Aufforderung:, Sie über meine Zukunftspläne 
zu informieren und Ihnen zugleich Angaben über meine Vorbildung 
zu machen, komme ich gern und unverzüglich nach. 

Ich bin Germpnlst, hpbe in Heidelberg promoviert, bin Schüler 
von Panzer und Gundolf . Mein Streben geht dahin, das Fach der 
deutschen Sprache und Literatur an einer Universität oder an einem 
College zu vertreten. 

Abschriften meiner /^eugnisse sowie einen Lebenslauf füge ich in 
der Anl^^'ge bei. 

Als Referenzen gebe ich pu: 

Dr. Leo Baeck, Präsident der Reichsvertretung der Juden in 

Deutschland, Berlin-Chsrlottenburg 2, 

Kantstr.l^b, Germany 
Prof .Martin Buber, Hebre^^ University, Jenisalem, Palestine 

Prof.ISTHPr Elbogen, h^k V.est 120' Street, New York City, 

IT. S.A. 
Mr. Herbert Loewe, Queen* s College, Cninbridn;e, England 

Prof .Frpnk Mpnkie^lcz, College of the City of New York, 

Ne- York City, U.S.A. 

Herrn Professor t-^riedrich ■ pnzer in Heidelberg, bei den-, ich pro- 
moviert habe und mit dem ich bis in die letzten Jahre hinein in 
Verbindunf^ stand, möchte ich nicht als Referenz pufp-eben, weil 
eine briefliche Anfrr-cce löber einen 3migranten ihm Schwierigkeiten 
bereite könnte, ich lesre statt dessen Abschrift einer Bescheinigung 
bei, die er mir freundlicher .eise noch Im Jphre 1955 zur Verfügung 
gestellt hat. 

'vVas meine bis Ende Jmuar d. Js . eusgeübte let^te^ Tätigkeit in 
Deutschland betrifft, so habe ich mich'''U«*k4:|*^iT*^er Reichsvertre- 
tung der Juden in Deutschland, deren Schul abt eilung ich leitete, 
in Verbindung gesetzt; sobald ich die von mir gewünschte Beschei- 
nigung erhalten habe, '.-erde ich aie Ihnen zusenden. Zu Ihrer Infor- 
mation möchte ich nur kurz folgendes bemerken: Als Leiter der 



Schulabteilung der Reichsvertretung hatte ich ein iüdipches ^chm 
pädLo^iscnu ;^:f -^^^-^^^- .urfuh.uen, es orgiisatorLcrund" 
U?er zf vert^«t^n Tr Tt ^^^ ^^i^'^^^^^^i^^u^^Ssminiaterlum gegen- 
Betrpu.^nir r* ^^^^^ Aufgabenkreis erstreckte sich auch .uf die 
Be^treuung der wissenschaftlichen Institutionen des deutschen Juden- 

älplTirUn 1=" '" '" ""■ "''™^"' "'^^"^" herzlichsten Dank 



in vorzüglicher Hochachtung 
Ihr Ihnen sehr ergebener 



___52LJi-i 



RKIOH.^VKWTRKTUTJG DPI? JUDEN Ih D]iUTt^C::h^, 



II 



R erlin. :?h«rlott^rburfr P / :C.nnt«tras3e I58 



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nor-»^ .'''^>ur^l»-nr'^v k 



0» Dr.^do 



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voiü l^Ov^t.ob^r Iv-;^ jr. 



>.^ «unfichut nebi^na/ntllch, -Ja-i-i vo 



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j ^ax^ui'ies Süfiulvv^rk in den ju- 



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v-:lner Initiative und 



n«- ^;elrtig-n KinM-aa ver^Un-t dln^e^ y^oixnl-irrk zix ^Ir 



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weiter. Teil s^lrio ^Ixif^t^nz und .*b^ 



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st eilten filCnllinlea. D- s Unterrio 
'11'^ 'i^)r,jru- ihr^^r bf?sonu^rer Auf;.- ab 
2;urii alli^r grünsten T-^li mis 



ir:MniPtori;-i, da^: ;i.?n 3c}iule 



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n emöglio.^rn .'^nUt 



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^^^in^r* Jnitifitivp 



Se( i:lnflu3£ ^ntetönden. :^obei hend-lt:: 



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dl(» spe?lflachGn KTzUhn^frazin^^ c^les^r jadU-^ch^n Schulen (1 



üdl- 



sehr Durchdrino:urifl; r>.s Iculturk-.indll 



c.v?:; Stoffes, V^orb€rf»ltunp: 



fiuf del -^'^us-.vanderunr, Krzlchun^'- zur h 



^^n/Jerbelt) h^r 



ten und für Ihre Verwirklichung 1 



au£,?;uflirb<"l- 



n der» F.^/nul^.n z\x sorr:^ 



n. Beson- 



dere ^edeut 



ung iif-t daoei cii(^ von Ih: 



n höre.U5UT;r»gf!b€n<? Ha.lhe 



Jüdl -.che L^?3oh'^fte** {Schoc'<*?n-Vevl?ip;) ^rlrin>vt 



- 2 - 



Herr Dr. L«*80hnl.t''^r, ^^^'^i r:?r lchr.<*itl.ö: ril^ organl.sa- 
to lache rif?trr.ning v/lc ll^'^' p:«ir5tl;T? wrul pada^-^OiT^inoh«' Oeßamtleltung 

ntr>atliori^P Behörden ix'^s'. f^rucr Oin N^itcrb^lt bei rt^r Betreuung 
der JU^lsch^r: r5.crcnnchaftl5 ^^h'^n Arbr»?.t 5,n D^^-itr.chland oblar:^ 
>iat Ich dabei i^l*^ fln il^nrv von h^nnnfi^»r*m ^'^iP'^pn, fif^.nr: b'»Pond(9r5? 
hoher frriPti^T^jn "^leau und nn(» r-sr^.hi5pfll'^h«r g(»l^tlgr?r Fi^duktl- 
vltät r--:''-vvl<3r,^n. ^'rin Jüdip^^^ri'» Scnulv.r»:^(»n ir i>n1 scV^l^nc!, soweit ea 
nl^r^it. h-Tv-^lts vor 19'!" b^^i^tand, l3t weitgehend vo., seinerr geisti- 
ger ''^Influcs gÄtrAgen» 

Vh^v -M '^' tlgk^fjil. hl.rw.u5j, rUe? Ilrrr Di-.L^rchr.itzer hei 
uriß n!jßfxfki>h#»t bpt und ier fr ''.i'^^ s^^^tf^ mit vol >.'r> •InP-atr tre- 
v/lö^i'^t h?^t, h.'^'^tf^n v»lr ihn far .1^-^^ Arorit ^In/i^^n/^chaf Mlcher 
und pndnLCo^^^V/^c;^<*r^ '^r-^ x^(0..1 :nTPliri?i'^rl . vir rlnub-^r, "''aGr er 

;vir- 'rJln.''^'n^'^^ Ihjn, (K^u-?r? '? r- ><3ilf^^*r»'»h(^it: f -nr^n möge, 
srl*^- ,^^^,o.^^. fj.j^x^n v,vjio*i In '^xkunrt voll f\rir>r,u:iut-»'r«n . 



gez. :ür.>ilrr^cK 



i.ez.: Dr.LilU^Jvthal 



=:=r=2§22=ss 



RKIOH V RTHKTUHG DWH JUDKN IM DKUTSCiLA 



ND 



B ffrlin-3h?^rlott'MÜ)urr ?. / Knntatra.9ne I50 



Z e i;. g r. 1 ? 



Ä » 



D<>n 23.Mf!l 1959 



a^rr :<tuv;lHrn'nt a. ), Dr. '^dolf L^r^chnlt 



J'.^r ist 



vor.i UOctooT U^,^ ^'imHrjhnt 



nrbona:ntllo:i, lann von I.Juni I95I1 



en Dir /Ui.i 51.J4ir)'uar 1939 Iia rptn-ntl Ich diir» r^.nf^t 



p r- d^r .'iohulßb- 



r^<?w*aF;f«n, Uit^^r a^in 



*• i"i t 



V» ran t wort - 



11 



ori«n Scitun^: isi: -in rod-'rn*^.s jUdlsoh-n "c'v'i 



^ •♦ r» "y? 



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^ den 1U- 



ciach'^'n n^fnp.^^v^r' 



n rtufp.^b-ut w>rd<?n. oelner initir^tlvr^ und sei- 



ner p:ei:!ti;<rn rini'lu5U3 vci^dcnkt r1!.<>^.eH 



cnul'VTT'k '^u «»In 



"•'n 3©hr 



weiten T^n gr^inr. ^vxlcit 



«?nz und M^in^ G-esrr^ltuo 



^Uener oyiuleri ^):?ruhp.i 3 -?hr 



g* Ji'^ iiöhr plane 



/ ^f^il^.^ l.r.h, -v,^? d-^n v->n i}i<'\ mif?r 



stp"' J.tn-i 



Hl^htlinlen. !< <? nt^ -r-lchnj^intttß r 



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f.luf'n pntn^:arirU>r!» O^^bei hRndO.t 



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fJle .*^pe2lf ;l30hr»n '•'r?;.1.nhi!rrs?;.l:^la dl 



«ön- ju(ii«cafn Schulen ( Jüdl- 



3cbn •)urchdrlrir;:nng der kiilturkundlirhr.n .Itoff-s, Vorb^r-^it 



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nuf dei Aiin'.var'^^r\)nf% Krs ioh 
tan und T XV Ihr-: Varv^irkii 






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nndnrbf'it ) h(^rriuc2uarbol- 



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u r^or^rrn» Beson- 



dere ^e '^utim^y h* t dfibei Ml 



(^ von i>in herau^^gcgobene aeih( 



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JUd 



f^/hr- Lr?3ehr^f to*^ (Sc'iO'v'^r>n-VerloP') cnlinft 



• 2 • 



Utrr Dr. Leschnlt^<?r, den gli?lQh2#ltlg di« organlaa- 
to lache Betreuung wie die gelatlge und pÄdagoglaohe Ges«mtleitung 
d«8 JUdlachen ^Schulwesens aowle seine Vertretung gegenüber d«n 
atmetllohen Behörden und ferner die Mitarbeit bei der Betreuung 
der jüdischen wlsssnachaftllcben Arbelt in Deutschland oblagt 
hat nlch dabei el« ein Mann von besonderem TVlssen, gana besonders 
hohem geistigen Nleau und unerschöpflicher geistiger Produktiv 
vitat erwiesen. Drs Jüdische Schulwesen in D^utschlr^nd^ soweit es 
nicht bereits vor 1955 bestand, ist weltgehend von seinen gelatl« 
gen llnflusa getragen« 

über die TUtigkelt hlnnuj^, Air Hf^rr Dr.L^rchnltier bei 
uns ausgeübet hnt und der er eich stets mit vollsTr ^vlncatz ge- 
widmet h?t, holten wir Ihn für Jede Arbelt wl98«n?chi:^f tlicher 
und pHdapopiischer Art voll quellf liiert, ^fir glauben, dass er 
fÄhi«T is*;, darin besondc?re« tm :'.eistf»n» 

^Ir wünschen Ihin, daa*^ er Oelecc'nheit finden möge, 
aeln<» gi-osfien Onben fiuch in Zukunft vo31 au3i5unutz«?n. 



f> 



0Z. :Dr#Hlrsch 



p;tt?,^ : Dr.Llllenthal 



Translation. 



The Paculty of Philo sophy 
- of the - 

RXJPRECHT">>KAI^S---U]nVERSITY"-"HEIDELHaRG 

(Prof .Karl Eampe, Rector) 



has conferred upon 



Mr. Adolf 



Leschnitzer, 



torn 1899 at Posen 



the Degree and Title of Doctor of Philosophy. He presented 
an academic thesis entitled "Untersuchungen über das "Hohe- 
lied in Minneliedern", which was approved, and took his oral 
exainination on the 19th January 1923. Upon the results of 
both examinations the Faculty made the award of l/LAGNA CUM LAUDE V 
The superrising Professor for his suhjects was Dr. Friedrich 



Panzer. 



This Diploma is issued at Heidelberg, this 4th day 
of ITovember 1924, in the 539th year since the founding of the 
üniversity. 



Seal of the Paculty 
of Philosophy. 



(Sgd). Dean of the Paculty. 



Transl^r^loi^^ 



OlgltTIFTCATK IN ^HK ?1TATB: EXAMINATION FOH TFACHFRS^ 

Examlnation for T^aohlnf^ APTX>lntmonts 

• In - 
Schoflils for Hlprher Education# 



Dr. Adolf L08chnlt2or, born 5rd 
Pebruary I099 at Posen, praaanted hlmaelf before the Exfronlnara' 
Board In ßerlln-Licht^rfalclo on the ^th Hey 19^?^, to taks tho 
Bducational Examlnation for Tenühlng Appoinlmenta in "chools for 
Higher Fd^acatlon. He wer clarsod aa ^'p-ocd** 1 ^ Qcrr an Langue^e and 
Llterature (bis flrst m^ln aubject), in dlatory (hl3 »ccond mriln 
subject), and In Phllosophy (Hla sabsldlary sub 1r»ct), 

Upon the reeult of the contoin^d Jtrltien >>.r\:l oral examlnatlona, 
he vas clasfted a« "good". 

He recelved hia preparatory trainlnf^ at the ''State 
Educatlonal Training College for Higher Schools'' in i:ierlln- 
Lichter' elde, from ISnrJt^jr 19;i5 to i^at^jr x92o. 3y «iocree of the 
Klnlater, dated 22nd Janurry 191? • ü II 115 - f ^^ ^^^ exe.tipt^d 
from ome year of the oreacrl<>ed preparatory cramlng* 

He took bis final examlnation for appolntment aa a Secondary 

School Teacher ^n the Uth ;v!aroh 1926* 

Dr. "eachnltz^r passed thlR examlnation, receivlnp' on 
tho result of hia practlcal experience aurln^;. bis trainlng oerJod, 
comblned wlth the vrlttcn and oral exainlnrtlons, the award^^Paased 
wlth credit". 



B«rlln-Lichlerfelc!e, Uth March I926. 

(S G ft 1) 

Stat« Educatlonal Examlners* Board. 
(Sflcd). DoMln, B«»hr«nd, P«»t%old, KÜchllng. 



American Friends Service Committee 

20 South Twelfth Street 
Philadelphia >m^ Pennsylvania 



Chairman, RUFUS M. JONES 
Treasurer, WILLIAM R. FOGG 

SECTIONS 
Foreign Service, WILLIAM EVES, 3rd, Chairman 
Peace, EMILY COOPER JOHNSON, Chairman 
Social-Industrial, BERNARD G. WARING, Chairman 
Fcllowship Council. RUFUS M. JONES, Chairman 
Refugee, D. ROBERT YARNALL. Chairman 



f 

Telephone 
RITTENHOUSE 8550 

Executive Secretary. CLARENCE E. PICKETT 




Vice Chairmen 

D. ROBERT YARNALL 

HANNAH CLOTHIER HÜLL 

SUMNER A. MILLS 

Secretarial Staff 



Ray Newton 
Hugh W. Moore 
Homer L. Morris 
E. Raymond Wilson 
Guy W. Solt 
Mary M. Rogers 



Leslie D. Shaffer 
Elmore Jackson 
John F. Rieh 
Eleanor Slater 
Harold J. Chance 
Anna Naomi Binford 



Mary Hoxie Jones 

Associate Secretaries 

Edward W. Evans J. Barnard Walton 

Walter C. Woodward 



Octob-^r 3,1940 



Dr.Frcderick W.l'orc'iarcl t 
National :iefu2ee S^^rvice 
lo5 West 46th 3treet 
Hexi York, r.^. 



'l:: "^r. ^i-jolf Le.'ic'^ni tzer . 



Doar Dr. ^.orchardt: 

I shall be plad to help your friend as far as I can. As 
you kno'7, it is extrenely difficulfc to ^^laco ;':cholars in A^^^rican 
collen^s at the oresent tine, and D'--. Leschnitzer 's f ic Id , rrenion 
lan:ua^"^e and literaturc, is crtaini'^^ not in nach de^iand« I -vould 
likc to havo a rath-T complete outlin=^ of his fcraininr^ and -xoer- 
ience beiore s^^eing hin, and I Ghali plan to me'-'t him ir '' ''ork 
in t\;o to three •,7e':^ks, -j/hen J cor:ie over for a seriös of int :-rviev;s« 
lla;,^ I have hiü personal address and tclephone numb^r, so that I 
can 56t in touch v/ith hin at vory short notico? 

Cordial ^y, 



3nclosure 
IK:o;kp 



Hert^-^^ Kraus 
Connuitant 



P»3« I do appreciate your 
Cooperation in re[^,ard 
to Irene Tu['end reicli's 
grant* It was quitc a 
lii'esaveri 



Cables: NACOMREF. New Yo»k 
Telephone: BRyant 9-2102 



National Refugee Service, inc. 

AN ORGANIZATION DESIGNED TG CAUIY ON THE ACTIVITIES OF THE NATIONAL 
COORDINATING COM MITTEE FOE »EFUGEES AND CEETAIN OF ITS AFFILIATEl 

165 West 46t h Street 
New York City 



OmCERS AND 

Executive Committee 



Oc tober 16, 1940 



Joseph P. Chambeklaiit 
Chairman of the Board 



William Rosenwalo 
President 

William K. Frank 

David H. Sulzberger 

Morris Wolf 
Vice-Presiden ts 

Richard P. Limburg 

" Treasurer 

Paul Felix Warburg 
Secretary 

Mrs. Myron S. Falk, Jr. 
Samuel A. Goldsmith 
I. Edwin Goldwasser 
Harry Greensteih 
Joseph C. Hyman 
S. Marshall Kempner 
Solomon Lowenstein 
Clarencs E. Pickbtt 
Erich M. Warburg 
Ethel H. Wisb 
JoNAH B. Wisb 



William Haber 
Executive Director 



Dr. Adolf Le Schnitzer 
4202 Layton Street 
Elmhurst, L. I. 
New l'ork 

Dear Dr. Le Schnitzer: 

Enclosed I am forwarding to you the 

answer I received from Dr. Hertha Kraus. It is seif- 



explanatory. 



FWB:rp 
enc. 



Will you kindly follow it up yourself . 

Very cordially yours, 

Frederick W. Eorchardt 



Heidelberg, fm 26. J. 35 



rierr Dr. Adolf Le9chnlt%ep 

Ist mir aus rplnor 
Heldelborper rtudlenzolt wolil bekannt; er hat an der hiesigen 
Unlveraltät mit <»lnf»r unter meiner Leitung gefertigten Arbeit 
IJronoviert* loh habp ihn nlo oinf? Fereönlichkelt von grüaatem 
Klelose \ind stärtcatom Vlssonadrang, von hoh^r Intr^llig^nz und 
elchorer Zuverl^snlgkelt ken-en Relernt und kann Ihn für Jede 
Art wissenschaftlicher und pädagogischer TÄtigkPit aufa WUmate 
eiapfehlcn. 



geg^: Friedrich Prnzer 



Professor der german« Philo legi« 
an der Univiiraität Heldelb^x^. 



ölfltlon. 



i 






Th« Facta ty of Philo so phy 
- of th« - 

(Frof. Kapl Hamp«, Hectop) 



h«s conferrtrt upon 



Mr. Adolf Lerchnlt?. er 



bom b99 at ros<>n 

th« i^«grG« and Title of Doctor of Philosophy. Hg preaented 
an acrrlemlc thesla entltled "Unterauchunp.en übor das ^Hohe- 
llPd m Mlnnelledemf, whlcb was approved, and took hls oral 
examlnatlon on the 19th January 1925. ^Jpon the resulta of 
both eyaminatlon. the Faculty ma.ie the av:ard of "MAG^E Cm LAUDE" 
The supervlslng Profesj^or for hls aubjecto vma Dr. Friedrich 
P8n?er. 

Thl8 Dlploma Is Issuad at Heidelberg, thls i+th day 
of November I92I4, In the 559th year slncc th« fourHUng of the 
Unlverslty. 



Seal of >^^he P'^culty 
of Philosophy. 



(Sgd). Dean of the Paculty 



RUPRECHT - KARLS - UNIVERSITÄT -HEIDELBERG 
Rektorat des Professors Dr. Karl Hainp». 




Die Philoaophlsche Fakultät hat dem 

Herrn Adolf Leschnitzer 

geborin loy^ au Posen 

Titel und Würde eines Doktors der Philosophie verliehen. Die 
vorgelegte wissenschaftliche Abhandlung "Untersuchungen über das 
Hohelied in Mlnnelledern!' ist genehmigt und die mündliche Prüfung 
am 19. Januar 1925 abgelegt worden. Die Fakultät hat das Seaamt- 
ergebnls beider Leistungen als sehr gut (2. Grad) anerkannt. Pach- 
vertreter war Professor Dr. Friedrich Panzer. 

Gegenwärtige Urkunde ist zu Heidelberg im 559. Jahr seit Gründung 
der Universität am l+.November I92I4. vollzogen worden. 



Siegel der Philosophischen 

Fakultät . 



Dekan der Philosophischen 

Fakultät . 



gopy,' 



H«ld«lb«rg, «B 28. 7. 33. 



H«rr Dr. Adolf Ltichniittr 



ist mir tat» stlner 



H9id9lb«.ger Studiant.« ^ia bekannt ; »r hat «n dar hleaigan 
ünlTarsltit mit alaar untar taainar Laittang gefartigtan Arbalt 



promorlart. Ich haba ihn als alna far aöullchkait 



▼on grOaatam 



naiaaa und atärkstam Wissanadrang; von hoher IntelUgena und 
aicharar ZuverlÄsalgke It kennen gelernt und kann Ihn für jede 
Art idssenachaftllcher und pädagogischer Tötl^elt auf winnate 



wpftlil«n< 



geze 2 Friedrich Panser 



troftsaor dar gormane PhUologit 
an der UhlTersltÄt Htldolberg. 



/ 



Tranalotion 



R«idelb9rg, 



July, 2b, 1955 



/ 



1 have known - 

Dr. ADOLF LBSCHKITZBR 
elnce he was a stud^nt her« «orae jeerr ngo. He took hla 
Doctor's Dagre« at the ünlverslty of Holrtelbcrg, pr«a«ntlng 
a Thasls whlch h« had pr«pax^d und.>r rcy Ruparvlslon, 

I know hin to b« a man of high Intollcctual qualltles, 
dlllgent and öxeadlngly «relduous In hia thlrat for knowlodge, 
rnd In erery way trustworthy. I can racommand htm wlth th« 
gr<?atest confldenca for any appolnta«nt of an aoadamlo or 
aducatlonal nrttire. 



(Sgd). Friedrich Panser. 



.-r 



.* 
i 



Translation 



Heidelberg; 



July 28, 1933« 



I haTe knovn - 



Dr. ADOLF LESCHNIIZSR 



since he was a student here eome yeare ago* He took his 



Doetor*8 Degree at the Unirereity of Heidelberg» preeenting 



a Theeis which he hai prepared undar my supenrision« 



I know him to be a man of hi^ intellectual qualities» 



diligent and exeeedingly assiduoue in his thirst for knovledge, 



and in every way truatworthy* I can reeomend hin with the 



groatest eonfidence for any qppointment of fin acadeodc or 



edueational natura« 



(Sg4)* Friedrich Panzer. 



TiMtnalation. 



EXAMINATION CERTIFICATK. 



XKvMNauaaa«' 



Dr. Adolf L©8chnltj5©r, born 5rd February 1Ö99 
«t Posen, of th« Jewlsh fßlth, mr>trlculAted at Easter 1917, from tha 
Kaiserin Auccusta "econdary ^cl-iool in riharlottenhurg* He studiert tha 
Oenwn Tiangiiage and Llterature, History and the Prlnclples of Philo- 
Bophy, from IJth April I9I7 to 22nd April 1019, at Berlin{5 terms); 
from 5rd May I919 to lat August 1919f at Heidelberg (1 tem); from 
löth September I919 to lUth April I920, at Berlin (2 tcms); from 5oth 
April 1920 to löth Decenber 1922, at H-ldelberg (5 t^rms); from 25th 
April 1925 to 12th July 192Uf ßt Berlin (2 teraa) and from ll^th Decere- 
ber I92I4 to raster I925 at Berlin (1 term). 

The Deirree of Doctor of Phllosophy '^^as conf^ rred uron hlm 
r^t the Unlverslty nf -^e^delberg on the l4th f^ay of November 192i^. 

Adnilttcd, on hls aplicatlon of 11 th Decerr^ber 192)4, to tha 
Kxamination for Ap]>olntmant as Teache.r at Schoolfl for Higher Educatlon, 
he presonted for hl.*^ wrltten ex'^mlnation a treatise on tr.o subject: 

'^Nletrsches K'mpf gej^en d<?n -Historismus ' . 

As equivalent for the compulsory second subject, ha was 
allowed to submit a -ork of whlch he ie the author, er^tltled: 

'•Unternuohunßer. über d* s ^Hohelied in i^iinnelledern^ • 
The oral examination wa- takpr on the Uth ;^nd ^^th May 1925, 
Dr* Les'Thnltznr hns a-so t)rsred the exar:in«tio!i for ?e-chers 
in Hl^h chools. ^^a wa? classed ns ''good" three tlnes, viz: in his 
first main subject (Ger?:an Languaga and Literature; ir his second nain 
subject (History) i f^nd in hls subsidlary subject (Prlnclples of 
Philosophy). 

For t>ia combined wrltten and oral examlnrtion he obtained 



the award 



••Passed wlth credit". 



••NO* 501. 



Berlin-Lichterfelde, 5th May I925 

(Seal) 
Academic Examiners^ Board. 
(Sgd) Kumme row, Dif?rkandt, Reich, 

Petersen, Ritternfeld, vSllcker. 



\ 



? m t vn 




« Z • U pr » 4 



K.rp Dr. Adolf L . . . h . 1 1 . , ,, g,b„„ j„ s. „fc„„ „„ ,„ 

KU.^ A,^.t. <„^i„ i„ Ch.rt.tt„h,rg «^ ^iUH. i,«t..h, G.«M.«.. 

H.ü«plil«h, »r.pla«,tu, rom 13. AprU 1W7 bU 28. Aprfi i,„ i„ g^^^ 

(5 8-«i„) ™. 3. «^ 1,1, k^ 1. ^^rt „„ j, ^^^^^^ j^ ^^^^^^j^ ^ 

18. Svt-b.r in, bl. 14. April 1„0 in B.rlln (8 3-«t.r) . „» *,. ;*rü „jo 
*1. M. B..«*., 1,« 1, «riartb«rg (5 »»..W). T« 25. ;^rii ^„3 bl. 12. 
0«1 l»a4 1« B.rll„ (2 3..rt„), „, 14. D..-b„ 1,24 bl. ort.» 19M In 
B«rlin (1 S«Mst«r). 

Z« D,kt«r d.r FhllOin»hi. wrdt «r ,n,«,Ti.rt ron dar nhlr.rslt« «u 
H«id«lb«rg m 4. NoTMibtr 1924. 

i«f dl« MAdung TOB 11. D.,«bT 1984 «ur frtifung f«r da. Lahrat « 
h#h.r.n schulen .ug,l„,«, .rhi.lt .r « .chrlfilichT B««.b.iiung dlo Aufgab., 

Nivti.eht. Kampf g.gci d.B Hi.i.rinnit. 



tw.ii 



whrift ang.aoBn«i, bHlttli} 

*UBt«r«ichuag.n flb.r ««• "ÄhÄlad In lllan.li.dMTi". 

D«r «öndllch« frttfoag unt.rsog «r .ich am 4. und 5. Mal 1925. 

H.rr Dr. L . . c h n 1 t . • r hat dl. Prtf„ag ttlr da. Lrtiramt an 
h«h«r.n Schul« b..i«»d«. Br .rhiÄt la Deufch« al. Hauptfach da. z«ignl. 



PrBpld.utlk al. Zu.atifaeh da. Zw^ii. "Gut". 



ignifl 



Nach d« g..«rt« Srgtbni. d.r s chriftlich« und »ündlich« Prflfung l.t 
iloB da« Zwgnii 



"Out bt.iandea^» 



ntrkftmst npord«. 



B..ä^lch d.r MÄdung ,ur Ablalrtung d*r V.rt.r.ituag.,.it Ird auf di. 
On!«.«g dar praktiach« i».blld«ng fOr da. Lahr«»t an h«h.ran Schul«, vom 
28. Juli 1917 rarwiaaan. 

Barlla-lichtarfald., dan 5. liai 1925. 

( L. S.) 



t. Hr. 301. 



Wl...nichaftlicha. Pröfungwuiit. 
g.». : Kumm.n»w, Dlwkandt, Raich, 
Pttaraan, Rltt.nifald, Wilckar. 





/^l 




Jj^^^^fH'T^^ ^^JüTfet* 



O-j 



/f4A - m^ 




scf^i^e^ 



STRICTLY CONFIDENTIAL 



NO. 



Kellogg Teachers Agency 

31 Union Square 

Broadway Cor. 16th St. New York, 3, N. Y. 



A F Le Schnitzer 



6-6-46 



You are nominated for the following vacancy; 



Place 



School 



Bethlelietn, Pa# 
Mo r av 1 an G o 1 le ge 



Apply to President Raymond 3* Haupert 
To teach Professor Greok and Latin 



Salary 
Begins 



not stated 



Sept. 19, 1946 



Remarks: 



The courtesy of an answer by return mail will be 
appreciatüd. 

Cordially yours, 
M. B. Gosman-Mannion 

P.S. If not interested, please return this notice 
and give reason on opposite side. 

We need teachers! Please ask your colleagues to 
write, er call, and register. We have vacancies 
throughout the year. Names and address on back of 
this letter will be appreciated. 



OÜRRICULIT« y/Jff^fl 



LESOmaTZSH, Aäoir P, 
R«s«t '/2-58 lljth 3tr««t 

Pbt^at Hill«, L.I., H.y, 

aOul«Tard 3-2030 

Bowi - Fcbmary 5, 1899 
Harri««, on« eihlld 

Bdueatloni 

OTnmaaia of Foaan md. Barlin 

Vnlvaraitl«« of Baidilbarg «nl BarllA 

Oanaan, Hiatory, Politloal J>el«no«, PMlosophy; 
Vndar Profoseora Oundolf, «fasptra. Oncican. 
Pans«r, and othara. 

Dagreeei 

Ph.O. Heldfilbarg I925 

3tat« Exanlnation for g:n'«Taal\att taaohsrs 
B«tiin 1926 

Vxp« rlanea t 

1925-1929 Instnjofcor In raunlolpal» gyt&nABlvaa of Bfrlia 

1929-1953 Professor In nunlolpal gymnaaluos of Bsrlla 

1955-1959 Suparintendant of «ohoola 

I959-I9UO Raaaaroh, Cflabrldg«, Snglazkd 

191^1-19^ Dlraotor, Aaitrloan Institut« of Üodarn 

Languilg««, Kew York, M,Y. 

1943-19W^ Rutgar a UnlTtraity, Maw Biunswiok, B.J, 



19^ 



ConauiLtant » WAr Deparbaant •> 

Fleld Rapresantativ«, Off Iva of War Infonaatlon 

Brooklyn Collaga, Brooklyn, »«Y. 



r,rf^n%G^sl.JM v;yAB 



LKSOHKZTZSRt AdoJf F. 
R«s.t 72.;$8 Xl^th Str«et 

BChatvard ^-20^0 

Born - F«bifuary -J» I899 
Marrittd» ob« öhl'wd 

Bduoütioiil 

Oyianasla of Po8«ii md. B«rlla 

TJniv«i*aitl«)0 of H«ld»lb«i>g and B«plln 
0«nAan, Matorj, Politlcal Scleno«, Phllosophy; 
tJnd«r Prof«s8orfl Oundolf» #aap«ra* Onclc«n» 
Pazatr, and othtrs. 

Ph,D. Hal<S-»lb«rg I923 

3tat« ÄX£iad.natlon for gsnanaslum t«ßch«r« 
B«iäin I92S 

BxpQ ri«ne« * 

1925-1929 Instinictor In munlolpal» gymnaslvBiB of Berlin 

1929-1933 Professor in munioipal gymnaaiums of Berlin 

1955-1939 Sup«£intend«nt of aohoola 

1939*19^0 R«8«airoh, Cantbridg«, Sngland 

19ip.-19l^6 Dir«otop, Anwpioan Inatitute of Modarn 

Langvqgaa» Saw York» tf«Y* 

1945-191414. Rutgar s TJnivaraity, Baw Branswiofe, W»J» 



19i*4 



I9U6 



Conault&nt» War Dapartztwnt - 

Fiald Ripraaantativ«, Offl»« of War Information 

BrooklTn Oollag«* Brooklyn, K.Y. 



C?RR|CTJ)[.UP| V^Ti^ 



I 

4 



t 



i 

i 






.-. k 



LESOHirXTZSRt Adolf P* 
Mm:t 72*38 U3th Strtet 

aOultTavd 3*2030 

Bora - Ftfbruftvy 5, 1899 
Xarrlsd» one ohlld 

Bduoatioa: 

OTMiiASla of Pos«D and B«rlla 

llhlT«x«ttl«a of Btidilbarg atA ••rlln 

OsrmaAf Blatorr, Polltioal Soi«a««» Philotophyi 
9nd«r Prof«s80x« Sundolf, faspcrsy OnokAA» 
Panscr» atid oldi^rs« 

Ph.D, Halde lb«rg I925 

Statt Sxaalnation tor gymiaslvai tcftähars 
••d-iii 1926 



B3q>« rl«»«« I 



gymnaalvani 



1929-1953 Proraasor In auniolpal g^mnaslms of Barlia 
1935-1939 3up«7lnt«z«i«nt of sohools 
1939«19it.O Ras« «roh, Oeafbrldg«, Bnglaxia 

19l|l-19l|j6 Dlraotor, Ameplean Institut« of Modern 

Languagee, Vew Tork;» ]I*X« 

4L 

19l43«19l|lt. Rutg«ra TTnlTaraity» law Branaviak, H*J* 



I / 






Ooiurtiltant , War Departaant - 

nal.a RapraaantatlTa » Off Iva of War Infomatloa 

Brooklyn OoXlaga, Brooklyn, I,Y. 



CUR (lOlJLTTM VITAI? 



Iir^O^üarZt^R, Adolf F. 
R«P»t 7^-?ä 115th '^trer^t 

Forest Hills, L.I., N.\^. 

ßorn - F^hruHTj 5, 1399 
Mirrl^d, on(9 '^nlld 

wriuoÄtlon 

Qymnj^.5?la of Ko?en fir><1 Berlin 

0niv€»ralti#i8 of H#ld^lb<9rrT «n<i B€rlln 

0«-mnn, Hlj^tory, Polltlcnl ocl^rrf, ?hllr>5>ophy , 
und^r trof«f?Ror8 Gunr^olf, Js?=?p«rs, Onoicc'n, 

Ph*n. Ilelrt^lberpr 1925 

!• rneor-^tlcal 2^ ?r«c^>lc«l 

"'»t'rt«* ""xiT^tn^tlon for hi^M r>^hr»ol tf^nn^hnrs 

^^^•lln 192^ Linri 1Q26 



19lil- 



19Hij 



x)lr-?akort •Vnerloan T^stltutt of Moc^ '^^n 
Ofil^j^ of '»nr InfoTTTj^tlon 



19l4^-19iiU Rutrers vJnlvurslty, Be^; 3t^uns:\lck, !1*J# 

Instrucjtor 



19^9-I9lt0 R«8«ftrch^ Cambrldg«, BnftlÄXid 

19 '^^-1939 5uT)<>i^lnti?nd^nt of Schooln for» th^p 

tr^itunp; der Jndnn iu D^utßchlend** 
0rprwnl2ntlon «nd flv.t>e»rvl3lon 



n 



^^lob^v<!ir- 



1929-1935 ProfPSf^or (Stuf^lenrat) In munlclpal hi^sth 

pdnool<? fto'^ junior '^olle^ires of Berlin 
In ohf^rre of teaohfir^ tralnlng 

1925-1929 In^tructor In munlolnal hli?h aohoola and 

jtinlor ooll-'pfije of Berlin 



April 12, 19I4.6 



Proff?g?!or J, Salwvn Schrplro 
1x5 ChrlPtopher Str^^et 

New Ynvk, M.Y. 



Denr Prof <oj3 55r>T» Schiaplro: 

As you su^ßte^^ted t^o weeks ftgo I take 
the llb/=>r*tv of s«nr)lnpr you toriay my vlta and 
copl(3s of two letters of ri^comnendßtlon. 

I should bo e^catly obllged to you If 
you were klnd ^noufiji to Introduoe me to 
Professor Mead, I can come for an Interview 
any aft^r-ioon and on ednssdays and Frldays In 
thö early mornlng Ince I wouid have to leave 
City College not lRt<?r than 11 o'clock* 

May I use tb'^ opDortunlty to express 
to you my v«ry b^st thanks for th« klnd 
Interest shown to me • 

Slncerely yours^ 



_5_J!nolo«!ure3 



■«' . 



June 8^ 19I4.6 



President Raymond S. Haupert 
Moravlan College 
Bf5thleh9ia, Pa» 



Dear Präsident Haupert» 

The Kellogg Teachers Agenoy, New York 5, M.T* 
has suggestcd that I wrlte to you« 

I ^lah to apply f or a positlon as profe ssor 

of clnsslcal langui^eö . I ^m ürioloaiiig iny vica 
and a lettsr* of r^oonnu-^ndfitlon of Pvofe.^isop B^Vf, 
Bills tdotöc of aut;ror-s Uni\'3r3ity, 

As you an see fi^oin th- enoloaed vita I havö 
had teachln^ 3Xpe>»leno3 In ADi?vlca In addltlon to 
my many y<?nrs in Oen-iany. 

The followl^v; llst of educatora will, I fe«l 
sure, bo glad to glve you thelr opinlone about my 
professional and personal quallf Icatlons : 

Prof .Rlc^hnri Alewyn, 'iiu^^n.^ Ooll^g^», Pluatilng^fUY. 
Prof •üd»rard M•B^lrns, Rutgers Unlversity, lew Bruns- 
wick, V.J. 
Dean /illlon R^Oaoda, 3rooklyn College ^Brooklyn, 15 !• 
Dr^Kmst L.Iioaw^nberg, Oroton School, Oroton, Hfisa« 
Prof* John '^.Vhyte, Brooklyn College, Brooklyn, H.Y. 

Slnc<irely yours. 



2 enclosures 



Cnn^T^TTLTJM VITA» 



LB3CHNITZBR, Artolf F 

RutQ;ers TJnlverölty 
Hew Brunswlok N«J. 

Marrltd, on« chlld 



res.t Fnnost Hills L.I., N.Y. 
72-58 113th Street 
BOvilevard 5-2050 



High sohools of Posen and Berlin 

Unive rsltles of Heic^elberg and Berlin 

Oermant Hlstory, Phllosophyt Enc^llsh 
under Professors Oundolf , Jaspers , 
On^lcen^ Panzer , and others 

Travels • O^^^rrnsny, Snprl^nd, Aurtria^ Czecho-Slovalcla, 

Sweden, Demnorkp Holland^ France, Swlt^erland, 
Italy, Pnlestlne 



1925 



Ph.D. Heidelberg 



1925 and 1926 Strt« expmln«tlon8 for high adhool teachers 



192r • 1955 



193^ - 19^9 



Te acher at hlcrh sohools l-i Berlin, 

f'x>ni 1929 as ^Stu^lenrat**; 

in nharpe of Junior te acher training 

Director, Department of iäduoation. National 
Awnoy of Oemian Jewryt Berlin, 
Orprnnlzatlon and auo^rvision of sohools 
In all parte of Oe^^any 



1959 • I9U0 Researoh work In Cambridge, England 



I9UI - 19ii5 



I9I43 - 



Director, Arr^^rlo^^n Institute of Modern 
Langu^ges, Kew York, ^'•Y. 

InRtruotor. Rutgers Unl^ersity, Kew Brunswlok,T:.J. 
Department of Oerman; Array Speoiallsed Training 
Frogrom, Foreign Language and Area Currlmilum. 



Publioatlons: 



Numerous «rtioles and bookr^views 

B^ltor of a series of text books for sohools 

in?»tltutions of adult eduoation 



and 



Referenoes: 

Professor wilUam R* Oaede, Brooklyn College, Brooklyn N^Y. 
Professor Albert "-l. Holzmann, Rut<?ers üniverslty. Mevi Srunswlok N.J 
Professor Paul Tillloh, Union Theologioal Semlnary, Hew York l^.Y. 
llr* Max M. Warburg, 52 »Tfllllsm Street, Hew York N.Y. 



GTlinjnWjXm VITAS 



LS SCHNITZER, Adolf F 

Rutfl?ers Universlty 
H«w Brunswick N.J. 

Marrltd, on« chlld 



r«8.: Forest Hills L.I., N.Y^ 
72.38 115th Street 
Boulevard 5-2050 



High schools of Posen and Berlin 

Universlties of Heidelberg and Berlin 

Oerman, Hlstory, Phlloeophyt Enorllsh 
under Professors Oundolf , Jaspers, 
Onc^«n, Panzer, and others 

Travels • G-^nnsny, Encrlrnd, Au5^trla, C^echo-Slovakla, 

Sweden, Denmark, Holland, France, Swltzerland, 
Italy, Pnlestlne 



1923 



Ph.D. Heidelberg 



1925 ^-nd 1926 State exOTilnatlons for hlprh school teachers 



1925 - 1935 



1955 - 19^9 



Teach^r at hlcrh schools Ir Berlin, • 

f^-om 1929 as •^Studlenrat''; 

In char^ of junior teacher tralnlng 

Dlrector, Department of Üducatlön, National 
Aßiency of Oe^^an Jewry, Berlin. 
Or/ranlzatlon and suoervlslon of schools 
In all parta of Oe?^Tnany 



1959 - I9U0 Research work In Cambridge , England 



I9IA - I9U5 



191^3 - 



Dlrector, Am^rlc^n Institute of Modern 
Languöges, Hew York, ^-.Y. 

Instructor, Rutgers Universlty, Kew Brunswlck,N*J* 
Department of Oerman; Array Speclallzed Training 
Program, Foreign Language and Area Currlmilum* 



Publlcatlons: 



Hurnerous ^rtlcles and bookrevlews 

Bditor of a serles of text books for schools and 

Inj^tltutlons of adult educatlon 



References: 

Professor 'VllU am R. Gaede, Brooklyn College, Brooklyn N.Y. 
Professor Albert '?• Holzmann, Rutgers Universlty. Hew Brunswick N.J. 
Professor Paul Tillich, Union Theologlcal Semlnary, Hew York N.Y. 
Mr. Max M. Harburg, 52 vfllllam Street, Hew York N.^. 



'.rjrf' i r ;"Tjr< v iTAff 



»^es.r 7^-^Ö ll'itM ^^tr«#t 

ForflBt 'lila, L.I,, ''.v-, 

itiuontlon 

0.7f^n 8ia of oaen äh 1 il<?rlln 

Oerroant Hlotory, Polltlcnl '^.clfsno«. i^hllonionhy^ 

?h#^# H€ldelbp,rg 192 ^j 

3tat€ ^.XMirinntlon for hlff^* söhool t«fi<*-hera 
H^^lln 1925 anl 1926 



19l'l- 






• • 



19hh 



Offlrt^« of Vor Infor'-atlon 



19U3-19Ui4 nutß;«r8 Unlversitj» ■«* anonawlok, ?;,J. 

Inatruotor 

1939- I9U0 F€5?«aron, mbrldc^«, ?n 'Innd 

# 

^r«tu?)^ der Jui^^n 1 i J>e utaahiand ' 
OrrarilRntlon and auoervlston 

1929-19535 Prof#»flsop (v<^tu<?ie-ret) In cmnlolpal hlpji 

aohool« «nfl Jtinior oon^ß:€8 of Iterlln 
X'^ nhBrr^^ of taftch«r tralnlng 



1925-1929 InJ^tmictor In minlolpal hl^^h ^»fchools and 

Juplor collfspaa of Ba^^lln 



\ 



C •*»T''J"'.W VITAf 



Res,: 7<?-^Ü 
Po re rst. 



Adolf P, 

11 Hh Si-ptet 

-illls, li.I., N.Y. 



BO'ilov T^' V^^'^0 

Örrrrßflifi of Pos^n fiiiri Berlin. 

UnlV'^ »•* 1 tl .? <; o r "^^1<]? Ib.^ -^(<c anci JJ^* lin . 

O^^mntip Hi'^toryt PoiitlOÄl i^o.i ucte, Phllorophy^ 

^^t**tP ;>xanlnfitlon Co»* »Tynnaj- iuin t.«n'!'ie '"S 



1925-19-9 1*'*^^^ A'?t'^^ l-> ^unlcloei nl(^h ?:diools nwi 

Junior ^oll< T^<j of Berlin« 



19 jc^ 



19^?3 P'^ofr^' oor. { Stiv^i'^nr^t ) in rr»f)n.1olpr«l hi h 
'»r5>Tool» nnt junior or^ll'^r^s of B^^lln. 



19^';-1^^0 oi)T>^T»5nt^^ndon*' of r'^.hoolr? for the •^R-^l ^^^svr» 

t^i5t^jncr rVr Jivl^n In um. Ire l.*ncV» 

19^?-19l|0 »^^rparch, »•'^mbrl/lp:»^ fr^lMirt^ 



19'1- 



Dl^«otor, an'"T»l7^.«»n Ir .«^tltu*^ of Mod rn L n/^u/^n^ea. 



19!^^-19L/' I'"«^*'^^ «tor . R^7*rc^s Unlv^r'-lty, Hr Brunnwlck, N^Jt 



lOhb 



Fl-^lrt KeprGPontÄtlve, Offla<« of Vbp Inl'oi-mntlon* 



Center for Conti nuation P^t^^y^ ^^ ''IS 

Univ. of Minnesota 
Minneapolis, Minn. 
den f). Nov. , 1944 



Lieber Herr Leschnitzer: 

Sehr hc-rzlichen Dank für Ihren Brief, den ich am Sonnabend 
erhielt. Regel-Rechten Area-IInterricht werde ich nicht zu geben 
haben, nur gelegentliche Vorlesungen über deutsche Sitten, Gebräuche 
etc. Aber sie könnten mir noch einen großen Gefallen tun. Da ich 
nicht genügend ^e-Tt bc"* der Packerei hatte, nahiii ich manche Bücher 
nicht mit, die ich eigentlich hier liaben sollte. Darunter ist auch 
das kleine braime Buch mit 6.en dei-t sehen Fedey\renc*-ungen, das von der 
Armee geliefert vnirde (nicht das dünne mit den Bildchen, sondern 
das zxveite.) Wenn Sie mir dies schicken würden, wäre ich Ihnen sehr 
danltbar. Es ist hier nämlich nicht bekannt, offenbar hat die Armee 
nicht genügend drucken lassen und manche Universitäten haben es nicht 
bekommen. Wenn ich es vorwei^'sen kann, so v/erden wir es anfordern 
und Sie können sicher sein, daß Sie es zurückbekoimien. 

Ich werde nur drei Unterrichtsstunden haben, demonstration, 
eine Stunde Test und die übrige Zeit habe ich aie vier drill masters 
und ihre Sektionen zu überwachen. Der Unterricht wird ganz systema- 
tisch nach der Wisconsin Methode gelehrt. Maji hat sie hior auch bei 
den Zivilstudenten eingeführt, 10 Stunden die Woche, urd man behauptet 
sehr gute Resultate zu erzielen. 

Die Faiirt war bis Chicago scheußlich. In meinem ¥'agen gab es 
keine Beleuchtung, auläerdem regj^nete es direkt Ruß von der Lokomotive. 
Wie er durch die geschlossenen Fenster kam, weiii ich bis heute noch 
nicht, v/ahrscheinlich dient die Ventilation hauptsächlich zur Verdrek- 
kung des Zuges. 

ViFohnen tue ich vo^^läuf ig auf dem Campus in einem kleinen aber 
sehr sauberen Zimiaer. Natürlich sehr bequeme Lage, nur paar Scliritt 
überall hin, wo ich zu tun habe. Bis Weilmachten kann ich hierbleiben 
Bis dahin werde ich schon etwas finden. 



Mit herzlichen Grüßen, auch an Ihre Gattin, 



Ihr 



y^^^a^tA^lf^ 



72-58 115th Street 
Porast Hills, L,I., N.Y 



25, Jflnuar 19i;5 



/ 



Lieber Flerr Loe^'/enbei^g: • 

Vl.?lfln Dnnk f ir Ihren Brief vom lU. Ich hof- 
fe, d'-' 'ii? Abstände zwlsc^-er, ^en ß-rlefen, <Ue Ihr 
>1tpgt»r» p.>hlckt, nlci-t fillzu lanf sind und daß Sie 
recht b^ld wieder Rutc TJaohrlohten erhalten. 

Ich hatte an Perry und Aahburn tatsächlich 
noch nlfht ge s-.h rieben. Kr bedurfte dea sanften An- 
stoßes ( Ri^pentriner" sr^itP man In Berlin), den Sie 
nilr g^ben. Der ßrief m Perry geht mit frleichar Post 
ab, der an Ashburn, r\QT mir et-'/ae schwer'? r fällt, 
erst morgen. 

Die Oeh'nter ar ^I.Y. nrlvnten High schoola 
alnd unvo^'tellb-r ilpdrlg, ,il - N.Y. Städtlachen 
S-.hulan sind mtr aus r»,-n verschiedensten Gründen ver- 
schlossen: certificate, Anw"rter aus der rf^prulären 
LnufbPhn, etc. Hier Irt Ubr^gT." einmal «usnahnis- 
vfo.^nn Antlaerltlsnns nicht der örund, was freilich 
für de- Betroffenen nur »-In schwacher Trost ist. 

I^le gerrp.anlstlPchen Au-slchtfin beurteile 
ich ebenso wlö Sie und bin nuch vzi^p^en des fur'dla 
NRnhkr1.r>,-szf» 1t ^r'Vßirt'^ten "boon In edncrtlon"* nicht 
so hoffr:un/:!;sfreudlp; w^^? m^n-^h^ Kollögian. 

In der Anlan*;e 5^chlnl<e loh Ihner?/^drel vltae 
und Photo Icopl^n des Zeu/rnlSwses , dßs der «It« Billet- 
doux In Rutrtiers nlr freundllch^^r ^eise fUr derartige 
Zwecke auf den Lebnsweg nlt^^e^^^eben haj|t^ Bitte verwen- 
den Sie das Material ^bestens '^ und schreiben Sit 
mir, wenn Sie ra^hr nrauchen. 

Wie sehr Im Augenblick eduoation darnieder- 
liegt, geht nus ie'>^. völligen Schwelgen der diversen 
öprencle nur allzu deutlich hervor* Ich habe mich 
dies Mal nach den verschied^ns en liohtungen so 
energlPiC^ uirifte sehen, wie noch nie zuvor und dennoch 
ist noch nichtsin Sicht, Aber: dum splro, spero, ich 
verspreche mir gerad<^ von den Neu-England Schulen 



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dies Mal etwas. Denn erstens erden aloh doch die 
weiteren Slnzlehunpr^n bemeT^kb' r machen und 
zv^eltens hnbe loh dooh jetzt dank Rutn^ers 
American experlenoe ••• 

loh kann mir vorstellen, daß das Wieder- 
sehen mit Ihrem Bruder naoh elfjähriger Trennung 
nicht elnfftoh war, vor allem, wenn Sie nur eine 
elnzl55« Woche 7,ur VerfUgunpc hatteh. ^ 

Ihr*^ Gründe ♦ die Rel?^« n- ch 'ew York Im- 
m^^r '••ieder aufzusohleben, sind mir leld'^r nur 
allzu verständ2iloh, aber loh blrlbr hartn54ok:lg 
und l-sse nicht looNrer, Bitte versuchen Sie dooh, 
es einzurichten, Ir würden uns beide sehr freuen. 



Mit herzlichen Grüßen 



Ihr 



72-38 115th Street 
Forest Hills, L.I., N.Y. 



\ 



January 25» 19^5 



Miss Cynthlfl Knowles 
United Help^hborhood Houses 
III4 Bast 32 Street 
Hew York, N^Y» 



Dear Miss Knowles: 

I am herewlth sending you my Currloulum 
as you stiggested today* 



I should be greatly obllged. to you If 
you were klnd enough to ke^p rne In ralnd If you 
hear of an openlng, 

V 

4 

Please accept iny very be^^t thanks for 
the Inte re st shown to me and for all advlce you 
klndly gave me • 

Slnoerely yours. 



rc4oe 



Adolf F. Le Schnitzer 



enc# 



7P.-3Q 115th Street 
Popeat Hills, L.T., N,7. 



January 10, l^L^ 



Lieber Herr Kabholz: 

Zunächst möchte Ich Ihnen zum neuen Jahr 
noch nachträglich OlUck einsehen. 

Außerdem wollte Ich Ihnen mittallen, daß 
Ich mich jetzt lacli BeemU^unp; m^ilner Tätigkeit beim 
OAl (Nlchtbürger ?:.Zt, In einigen -btelltintcen uner- 
wünscl-it' ) auch" in icr Richtung um3':?he , die Sie mir 
seiner Z^lt empfohlen haben, nämlich YMflA, Dieser 
Ihr freunUicher Rat und der ^'m.atnnd, daß ich von 
Ihrer neuen, bzw. J'^tzt schon '"leder nicht ganz 
neuen, Stellnnp hol der YMCA Newark gehört hatte, 
halben nun ein kleines M^^lheur bewirkt: Nach Referenzen 
gefragt-, h'he ich nSmllch auch Ihren Kamen genannt, 
ohne Sic vorher ?;u fragen, ob Ihnen das recht ist. 
Ich hoffe, daß Sie mir das nicht verUbeln werden, 
und bitte Sie, rile Formlosigkeit meines Vorgehens zu 
entschuldigen. 

Meine Tätigkeit bei OAI war zum Teil ganz 
Interessant. Ab-^r ich bin nicht sehr un.'^lückllch 
darüber, daß sIp beendet ist, vorau3geset?:t , daß Ich 
eine zusaa-ende neue Stellung finde. 

Mit der Bitte, mich Ihrer Oattln zu 
pfehlen, und mit vielen Grllßen 

Ihr 



Hew Vorld Club und American Institute of Modern 
Langu^^ges richten Im Jpnuar wiederum neue englische 
Int<?nplv-Kur*se ^in. 



In Ausreicht f?eno^^<*^i Irt "In besonders reich 
gecrli-dertes Kurssyatem^ daa es ermöglichen wird, Teil- 
nehmer mit -leich^n iienntnlgsen in kleinen oondergruppen * 
zusarjnenzuf assen. 

Rechtzeitige Anmeldung im ** Aufbau" Ist ratsam. In 
der aprech-tunde Dienstags von 5 bis 6 Uhc* erhalten Sie 
sachkundi/ren Kat und können zuglelch^betreff end Ihre Vk/vMjcAc 

Einstufung äußern. 

Die Intensiv-Kurse, die in den vergangenenen l6 
oeme Stern von Hunderten von Teilnehmern besucht wurden, 
treten im Januar in Ihr fünftes J^hr und sollen allen 
Teilnehmern helfen, sich in die künftige Priedenswirtsohaf t 
einzugliedern. (Siehe nuch die 'Saa^jAnkUndigung a\Jif 
Seite .•• dieses Blattes). 



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<J\I\%±. JLaavoiq <^aninis.xi.anLaq 
\jne, iPutnzu <ScnooL 




UNI TED STATES COPffilTT E hn EDUCATIONAL RECONSTRDCTIOH 
Z Fest 45th Street l«w York 19^ N.I* 

IN.^TITITT? Oy RE^SCUCATIOK Or 7KE AIIS COUKTPlIFS 

The next moeting of the Inetltute ir^ill take place Frjdgy, Februgry ^., 194S 
at 4 p^n< in Room 59| ftudent önildirii?, ^^ew York ^nlverfllty* 80 Faf?Mnrton 
Square, New lox'k S« 



The irubject of the meetlng will be 

ynMFN'g yrUCATIOS IN POcT ^ T/AR GFF:.iAITY 

Memberß of the Koaeuts Council for Poet T^ar Europe, Inc. will preeent a 
report» 

The Chairman of this Institute, ^rs* Ruth Bxyan üwen Rohde is Honorary 
^repident of the ?oiaen's Council for Poet ?^ar Furope. 

fe hope very lauch that 70U idll be able to attend thie Importen t raeetlng. 
Tiould you kindly let us know on the enclosed card* 






May 1 at the same time infora you th^t the famouß wiiter Dr. Thomas Mann 
ha$ become a nember of our Institute and is wllling to cooperatc» 



lourg« very slncerely, 
REINHOLD SCHAIRER 



72-^8 115th Street 
Forest ülUst h.l., N.Y» 



Januairy 25, 19)4^ 



Miss Lllllan Peok 

Nrtlonöi Perterstlon of vSettlements 

ll^y Avenue B 
New Yor'^, N,Y. 



Bear Miss Peok« 

Z am her^wlth sendlng y^n my 
Currlcul\an as you sußnested yesterday, 

I should be greatly ohllged 
to you If you were klnd enough to keep me In 
mlnd If ynu hear of an ODenlng at a school 
or In t'ne fleld of adult «ducation* 

Pleaae acoept mj vpvy best 
thanks for thp Int^^rest shown to me and for 
all advlcö you >lndly gave me* 

Slncerdy yours. 



Adolf F. Lesohnltzer 



eno. 



EDWIN BROWN ALLEN 
Head of the Department 



HENSSELAER POLYTECHNIC INSTITUTE 

DEPARTMENT OF MATHEMATICS 

Carnegie Building 

Troy, New York 



January 23, 1945 



Mr. Adolf P. Leschnitzer 

72-38 113 Street 

Forest Hills, L. I., New York 

Dear Sir: 

In reply to your letter of January 13, the only 
students that we expect to come here in Pebruary 
are the usual monthly quota of V-7. As these 
students merely replace a group which Is going 
out, it does not add to our need for instructors. 
As a matter of fact we have a group entering 
and another group leaving, every four weeks/ We 
h8.ve civilian students entering in March, but 
again these merely take the place of a group that 
Is advancing through the prescribed course of 
study, and does not require an enlargement of our 
staff • With the possible new manpower regulations 
it seems to me rather unlikely that we shall have 
to add to our staff in the near future. 



Very truly yours. 




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Edwin Brown Allen 
Head of the Department 



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RUTGERS UNIVERSITY 

NEW BRUNSWICK NEW JERSEY 



DEPARTMENT OF ROMANCE LANCUAGES 



Deceraber 7, 1944 



Dr. Adolf E. Leschnitzer 
72-38 113 Street 
Forest Hills, New York 

Dear Colleague: 

How sorry I am to learn from your letter of 
December 3 that you have lost your promislnc aDDoint- 
ment with the OYill e fi^ xno 

It will be a satisfactlon to have you come and 
pay me a little Visit. I shall of course be glad of 
such an opportunity to glve you whatever ad vice and 
comfort may be in my power. Be assured that I am 
ready to do anythlng I can to help you in your quest 
^L^^^^^^^-"-® Coaching Position, or some other in 
which you can use your splendid qualif ications of 
Scholar ship and character. 

A convenient moment for me to receive you would 
be in the early part of Friday afternoon. If that is 

^°^^.S°°^ *^® ^°^ y°^* '^ill you come and Ivmch with 
me this Saturday? 

V I 

Meanwhile, believe me, with friendliest regard, 

Always most sincerely yours. 



(^do-yi^xry^d. T^T ^CM/UUiZ 



Edmond V/. Billetdo 




HUNTER COLLEGE 

OF THE CITY OF NEW YORK 

695 PARK AVENUE 
NEW YORK 21. N. Y. 



President' s Office 



mr 



February 1, 1945 



Dootor Adolf F. Leschnitzer 
72-38 113th Street 
Forest Kills, New York 

Dear Dootor Lesohnitzer: 

I have read your memorandum with great interest 
and think it is a very intelligent statement of the 
Problem» 

Unfortunately, I do not see any way in whioh to 
affect the plans whioh are being drawn up to oope with 
this Situation, Indeed, I am afraid that we are going 
to make a rather colossal mess of things. 



/ery truly yours, 

George N. Shuster 
President 



Jaauary 17^ 1945 



■r. Ludwig Lerasoha 
67 MoutgoiB^ry Place 
Brooklyn 16, S.I. 

Dear Ludwig: ~ 

It is a gieat pleagurt to •• to introduce to ycu 
my old fridnd A, LwchaltBar. H« ie nn exrelleat Scholar^ 
Dr. Ihn», a Cerc anißt* 

Ha hae Just fiaichad a book about Garnran Jewry. 
I htven't ©ean the aanuecript, but I im aS^^'^lVlf« a work of 
Talua* I äs eure It will be iatereatinfi for you to ceat 
Laachnltxar and to hara a t&lk wlU* hla. In evory conyarsiG- 
tion I had ?lth hin, *mrl theißwere ^ gocd aany, I learnei a 
lot froa him. In any casa, ^efechnit^-^-^s book deserves cnre- 
ful considaratioa. 



Vary alfectionataiy i^b ever, 

Tours, 




KB: CAS 



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January 11, 19li5 



SuÄ-r«stlOiis are herewith ma-le for the est«bllshm(?nt of 
^ov^lm L-rv?unße ani Area CnuraeR In German, Prench, Spanish, 
"tc, in Tie New Sohool durlng the suinrjer Session of 19145. 

("! ) The al.m of theae cnurses Is to imnart 

(a) q n-ptcT-y of t.h« lan^u-ge aoproxlmat«ly 
comparable to that of ratlves, 

(b) that ri'^grp« of pr^of Iniency - with particular 
einphaPis on rpcent developments - In tie flel^is 
of hl Story, ,'?overnn*.rt , pnd rooncmlca of the 
areas cjoncerned -vyiicb vell-flduoated natlv« 
adults should po3s«ss. 

(2) The coui'sas vrui be adapted to the needa of 

(a)all those '-ho wlsh toprepare for a stay abroad 
as buslness men, research workera, fcovernnent 
renrescntrtlvea, journallsts, tourlsts, etc., 
teachers \Tho vvlsh 1:0 ftunilla-i^Q t^nemselves 77lth 
the natlve idlon and thp jnost Intlmate asnpcts 
of che life and civilixätlon of the area 
concerned . 



(b) 



(3) Tl>e wethoda, content , and devicea of Instruction 

■ill be based on the ex^er'i'-rnoö of i-^." underslgned 
as Organizer of couTses of r/ils tyo^ in Berlin and 
j!Iew York and as instructor in the Arrny Spsclallzed 
Training Program at Rutgers ünlverslty. 

Foreign Lungun.-e and Area Gourses are a signlficant 

outgrowth of the recent trend to cowbine philological study 
wlth that of th- social sciences r-ather t lan to study forelgn 
lanpruages in the onesided manner, heretofore In vop.ue, mer ly 
in corabinat^on with llteratnre and flelds closely allied 
to it. Thia will preclude the common fault of foreign 
langua,TC Instruction : namely the segregation of cultural 
from sooio-political phenomena. 

By virtue of th? wid«spread recognitlon and approval 

3-lv'n to che acconiplishraents of the Arrny Soeciallzed Training 
Program < ^, - , , 

in the forf?ign language Instruction many instltutlons 

of higher learnlng, notably Yale Ünlverslty, have adapted 



- 2 • 



simllar methods ^ven to the n^^ds of clvllian students • 

The establlshm^nt of these courses In The Hqw School 
se^ms pp^rtlcularly /^pproprlate In view of the fact that It 
Cfin avsil Its^lf of the Services of a large numbor of 
foralgn born Instructors p.lready on Its staff -vho are 
pfirtlcularly oualifled to Interpret the sooio-polltical 
phase^ of the progrem in the fore^igr Iringuage. 



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UNITED STATES OF AMERICA 

OFFICE OF WAR INFORMATION 

224 WEST 57TH STREET 

NEW YORK 19, N. Y. 



November 15^ 1944 



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Ur. Adolf Lesohnitzer 
Office of Weo* Information 
New York City 

Dear Ur. Leschnitsers 



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Becanse of the curtailment of many programs and overseas 
Operations it is necessary to perform a reduction in force in con- 
formity with the reduction in activities. 

You will understand that cur evaluation of your qualifica- 
tions has not been altered. The recent events in the European theater 
requires us to make an adjustment of plana for foreign personnel» 

The work which you have done for the Office of War Information 
has been of real value to the government and I sincerely regret the 
necessity of terminating your Services. I appreciate your willingness 
to serve tiie war effort on foreign soll* 

In Order to accomplish a systematic reduction of the work, you 
will continue active Service until the close of business, December 15, 
1944* You will, thereafter, be carried on the payroll until the ox- 
piration of your annual leave« 



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Sincerely your 



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öincereiy your^ 

Thomas P* Carroll 
Director of Personnel 



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8. Juli I9U5 



Lieber HerT Dr. Frank J 

Anbei Ub-^rsende ich Ilinen das Memorandum 
von dem :arla und loh Ihnen neulich erzählt haben^ 

loh wäre Ihnen sehr dankbar , wenn Sie sich 
die Zelt nehmen würden, es einmal durchzusehen 
und sich dann rnit mir d rüber zu unterhalten. 

In der Hoffnung, daß die spröde pädago- 
gisch-organisatorische Materie Sie nicht allzu- 
sehr langwettt, bin ich mit vielen Gruiäen 

Ihr Ihnen sehr ergebener 



• ; 



11 • I>«z«Tnb«r 19l|2 



Professor pftul ■Pillich 
Jnlon Th«olo«?lc*l J«Biln«iT 
Bioadvay k 120fch 3t« «t 
N«w York, N. V, 



S«h» c««hrt«r H«iv Prof« 



ssorf 



€ln«x: Tet^n ititwurf. der «loher Sm^hrSa^ln« 
Rlchtun« Mnderung8b«du«P tlg Ist. 

«»J^« /!.« " ^'" öuwöiachlag dl«««« schreiben» 
^äj. xpoae« g«ht mit '^leicheP Post an H^rm 

■It verbind liclMin Oruss 



Ihr Ihn«n s«hr «vgtbsnsr 



Decerabar 21, l^l^2, 



Mrs. Eliot D. Pratt 
Ö Weat Hlnth Street 
■bw York, N.Y, 



Sehr var«hrt« gnaadlge Prau; 



vorzueglichQp HochaohtLing 
Ihr Ihn«n afeüir ergebanar 



i 



-2- 



III. 
Der Aufbau jilAaa neuen Sohiilwesens urnfaset als 
wichtigst« OebÄ« dl« aohaffung 

(1) eln«p neu«n L«hrerachaf t , 
<2) «In«!« n«u«n Sohulverwaltting, 
(5) goelgnetap L«h«ttlttel, 

(k) «ln«r zugleich demokratischen imd den b«son. 
dep«n deutschen Verhaeltniasen angepassten 
BrziehungB- und Ünterriohtsl<;hr« . 
Aus3Qrd«in muss beruecksichtigt werden dl« Er- 
«l«hung fusserh-lb der uohiae, d.h. die Aufgaben- 
kreis« 



(5) Zueammenarbelt mit der Elternschaft, 

(6) Freizeitgestaltung der Jugend (Frag«: 
tritt anstell« der HJ und des BdM?") 



Was 



IV. 
Der Aufbau eines nauen Schulwesens ist eine um- 
faengllche und W'-ltschichtlge Aufgabe vind kann daher 
nicht iraproviaalert -verden. Kr bedarf vielmehr aorg- 
faeltlger Ueberl^gung und gru^ndl icher Planung. 

"'enn keine rechtzeitige Vorarbeit gelalatet wird, 
so besteht die Gefahr, dasT. die United Kations bei 
Schluss der Feind seligkolteai sich hinsichtlich des 
deutschen ^rrziehungssystems in einer Zwangslage be- 
finden v.erden. 3ie werden genoetlgt sein entweder halbe 
d.h. iinfertige oder ueberatuerzte, imgen*egend vorbe- 
reitete Aenderungen vorzunehmen oder aber gamlehts 
zu aendern \md dl« Dinge sich selbst zu ueberl-asen. 
Dies wu»rd« bedeuten, daas die United Natlons 
(1) entweder den Umbau bzw. A\ifbau des Schul- 
wesens mit untauglichen Mitteln anstreben 
und dadurch wahrscheinlich den Gegnern tinbe- 
absichtlgt Vorschub leisten. 



D«Cfinb«r 21, 1<)1^2. 



9ra» Eliot D, Ppatt 
8 "iPest Hlnth. Staust 
N<3w York, K.Y. 



Sehr v«rehrto gnaedlg« Frati: 

In vorzueglicher Hochachtung 
■; Ihr Ihnen sehr «rgebenor 



APL/nfc 



(2) odQr dl« d •!tsc''n«» J-a|;5«n(fJ «»Ite^- nntlonalso 
zlallfltlsch «vzt'^hQT} lanB«n. 



i!« wird daher anp;er«gt, elnan rbeitaauaachuas 
Ins ^.fh^n Ä 1 Tufon, dar all« dlejcnlgsn V rnrb«lt«n 
zu laist^n hat» dl« als Vorbereitung fuer den Aufbau 
d«3 neuan d^uta^han jMlniliraaans baralta jetst durchs«« 
fuahz^iar alnd» 1 n abi? sond« r« 

(1) Aitworf «in«r ^«aamtplaniuv' fuar alla Zwal- 
fj« des b«abal<5htlgt«n itfbau«, 

(2) Vorbereitung der wichtigsten Dekrete zur 

Scliaffung de?^ rechtlichen ITntc ringen fuer 
den 'itifbau 

(3) Abfassung von Richtlinien 

a) fuer die iusbil lun:T der Lehrerbildner, 

b) fuer die Auabilduiv;r der Lehrer, 

o) £<ißSlS8" trntervloht an Volks- und hoeherer 

k) Abfassung und Boreltstellung eines Orund- 
}!tocks ,«^*»«l;pistflr ^'^h"w^lttel fuer dl« so- 
mmamxiAten Oeai^uxur^.sf aaohcr. 



VI. 



Die Drlbgllohk It aar Aijfgjib« und die daraus 
reaultl.iren)e !:ot.»andlgkait, uKgölicii.; iilt der Arbelt 
T.n be-rlnen, l-^t «vldmt. statt Jeder 3ef*ruendung, 
die hl<3T ueberflusv'jr.ig waar«, sei nur noah die folgen- 
d-s Frwsegung ai^estellt: 

Wie xaAoh jede varlor^nen Xrl^/^c so wird a-jch 
diesmal !!« öofalir bentohen, das'» der- lügend der Ho- 
vanchPH-edan^c «ir»gel"3pft wird und r.le daduroh su 
•Inea Unruheherd erster rdnun«? «lfd. Dies« Gefahr 
wird nur dann venaleden w«»d«r., ji^nn es gallnii^t die 
heranwachsende a«n«ration au der Einsieht zu fuehren, 
das« der !Crl«g auch ihr die 3«f reiuivT vora Hi 




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g#bnMftit hatf dase sie daher zu di9n i^iogarri das Krle* 
06 a i^hoart imd dass 9ln von Ihr r^trap;anaa Dautach- 
Inni gern und fr<mdlg In dßn Krela der United Natlons 
aufganomnan wcrdan wird« 

Hur ^urnh <!ln#n ifohluabarl«r^,an. 
tind komproffTii:»3loa durohgafuehi^terTV'^rbftUtder dla 
gaaicharta Onmdlaga fuar dlt gaduldiga ^rbolt via- 
lar J^hra abzugüban hat» wird dlaaaa Zlal zu arral« 
Chan aeln.*» 



1 



April 27t 19l45* 



Professor Robert üllch 
115 Walker Aventte 

Cambridge^ Mass 



Sehr geehrter Herr Professor üllnh: 

Zunfteohst wollte ich Ihnen noch ein- 
mal fuar die angenohinGn Sturiden denken, die loh vor 
einigen Wochen mit Ihnsn verleben durfte« 

Ztigleioh n«hme ich mir die Freiheit, 
mich in fO'Sfend'^r Angelegenheit an Sie zn wenden: Mr» 
Zahner in Groton empfahl mir, Sie zu bitten, bei et- 
waigen Schul -Vakanzen f^n mich denken zu wollen, bzw« 
mich Dean Oolllns in diesem Sinne zu empfehlen* 

Ich waere sehr froh, wenn ich wieder 
zu einer Lehrtaefclgkelt kaeme, die Aehnllchkeit mit 
meiner frueheren Taetlgkelt hat und waere Ihnen, s 
geehrter Herr Professor, sehr dankbar, wenn Sie mir 
hierbei freundlicher vVelse behilflich sein wollten. 

Mit verbindlichem Grusö 



JtiT Ihnen sehr ergebener 



al/mb 




MILTON ACADEMY 



Office of the Principal 
OF THE Boys* School 



MiLTON. Massachusetts 



January 29, 1945. 



Mr. A. F. Leschnitzer 
72-38 113 Street 
Forest liills, K.Y. 

Dear Mr. Leschnitzer: 

Thank you very much Indeed for your letter of the 
25th, enclosing the letter from Professor Billetdoux, and 
for your curriculum vitae. I am very sorry to say that 
at the moment there are no available openings in cur staff . 
All I can do is to bear in mind your qualif ications, and 
hope I may be able to pass them on to sorne other school 
looking for a man of your capacities. 

With all good v/ishos, 

Sincerely yours, 



AB?:V 



GLu^>>^^^ ^^"y^ 



• ^«Jl^wv^ 



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/VICTIIRITK^IUTAMIS^ 

BROOKS SCHOOL 
NORTH ANDOVER. MASSACHUSETTS 



OFFICE OFTHE HEADMASTER 



February 14^ 1945 



Dr« Adolf F. Leschnitzer, 
72-38 113th Street^ 
Forest Hills, 
Long Island, New York 

Dear Dr« Leschnitzer: 

Thank you for your letter. It was good to hear from 

yoii again, as I ramember very well our converpation of two years 



ago 



I wish very much that I had an openlng to off er you 



now B3 I am deeply aware of your many qua llficat Ions and have ad- 
mired so louch the fine work whlch I know your friend, Dr. Loev/en- 
berg, has done at Groton. At the present tirie, however, our 
houslng Situation is such that I am afraid no opening is available. 
I shall certainly keep you in mind for any unexpected vacencies» 

Very sincerely yours. 



FDA : JL 



t. 



/' 



• :^:v) 






/ 



,./ 






V- ■ / 



A 



Auf viele Amerikaner, die in Deutschland studiert haben, 
hat ein Zug deutschen Wesens tiefen Eii druck gemacht: die deutsche 
Innerliclilceit. ^n der Musik Beethovens und in den Bildern ^ue- 
rers, in den Schriften der mittelalterlichen Mystiker und dem 
deutschen Schrifttum der Neuzeit - , ueberall begegnete uns diese 
^igentuemlichkeit, die viele von uns magisch anzog. 

Der deutsche ^ruebler, dar nach innen blickt und in sich 
eine Welt entdeckt - , ebenso wunderbar wie neue •C'rdteile - , die- 
ser d utsche ^ruebler war ¥ielen von uns zum Symbol des Deutsoh- 
txms geworden. "Im Innern ist ein Universum auch." Dieses Goethe- 
wort erschien uns als der echte >«>usdruck diesevS oharakterl- 
stiscli deutschen Zxiges der ^Innerlichkeit. 

ines Tages sollte ich die -Innerlichkeit auch von einer 
andern i^eits kennen lernen, «^ch hatte ein alltaegliches und doch 
bemerkenswertes -^-rlebnls. ich sass in einem Wirtshaus, in einem 
I LOical - wie man In Norddeutschland sagt. Da kein anderer Tisch 
mehr frei war, setzten sieh zwei Maenner an meinen Tisch. Si© 
unterhielten sich leise und aufgeregt, bis shllesslioh der Eine 
seine Stimme erhob und In unverfael seh lern Berlinerisch sagte: 
"Weesste Paule - , soheen und jut, dass De innallch gloobst, Ju 
stav hat recht. Dafuer kann sich ''ustav nischt koofen. Mach die 
Solinauze /i\if und stoss dem ^hef Bescheid.»» 



/ 



Paul antwortete leise. Ich konnte nicht verstehen, was e 
murmelte, aber ich sehe noch heute sein hoeflich bedauerndes 



Achselzucken vor mir* 2s war offenkundig; 
und gar auf Seiten Gustavs, fuer den er 
ziiohts tun konnte« 



freilicli nun ei 



y 



Wie oft habe ich spaeter das Wort innerlich in demseH 



y 



- 2 - 
Sinne gdioort (••Innerlich teile ich Ihre -ansieht. . .»•)/ und dassel 
be Achselzucken gesehen* Manchmal sohlen es mir fast so, als oh 
Vieles, was einst in Deutsciiland kostbar war, an diesem Achsel- 
zucken zugrunde gegangen sei. 

"Ich bin innerlich gegen den Kaiser und fuer die Hepublik*.*. 

\ gegen die Nazis und fuer die I^emokratia ge®n den Krieg und fuer 

depi rleden* • ••Aber nach aussen hin - : was kann ein schwacher 
J^inzblner tun.*?l Sie begreifen - • ^nd da sind gev.lsse Ruecksich- 
ten, die ich zu nehmen habe. •• .Innerlich, natuerlich, stehe ich ga nz 
auf Ihrer Seite. ••••• 

Was bedeutete eigentlich "iiinerllch^ in diesem ZuoUMaenhang? 
Was war das fuer eine seltsame Art von '*'nnerliohkdit, die vmsste. 



/ 




was rechtens ist, aber zu jedem Unrecht schwieg? 

Man Sagte nicht 
,y SttÄtttxzmxaÄgBÄx: i ch weiss, düMj Gustav recht hat, aber ich habe 

/•n^^obt die Courage, ihm beiszuspringen. Sondern man fuegte am Anfang 

//das bewusste V/oertchen ein und Hess den Schlussatz weg:" innerlich 

weiss ich, dass Gustav recht hat, aber..^.»* 



/• 



/ 



So - , jetzt klang es feiner, gebildeter, tiefer und Hess auch 



/ 



ahnen, wie verstaendnisvoll ma war, und wie tief innen das Gemuet 
in seinem durJclen ^range sich des rechten Weges wohl bevvXisst war. 



/ 



Man war nur noch nicht so weit, aus d^a -^^rkannten aucli Konsequehzem 
zu zieiien und entsprechend zu h ndeln. ^nd leider kam man nie so 






weit..««. 



j 



} Ein grosser deutscher Dichter unserer Tage, der das Russland u 
t^er dem Zaren kannte/und aus ganzem ^erzen bedauerte, hat einmal 
0in Maerchen geschrieben "Wie der ^errat nach Russland kam'*. Wenn 
ich ein Dichter waere, dann wuerde ich die Pforte ••innerlich bin 



/\ 



ich der Aasloht" zun Ausgang nehmen fuer ein Maerchen '*Wie der 
VefrTat naph Deutsc]p.and kam". 



/ 



•?^ 




SoÄRange dloas Art -von "InnerlJ.ohlseit" in Deutiäv^hland nerrscht 
wird man Deutschland und den Deutachen \irenlg Vertrauei'i entgegen- 
"bringen koenn«no Es Ist Zelt^ daae die deutöche Inn^-^l&JelikeiS 
ihren Ausdruolt nach aussen findet« 




72-58 115th Stre«t 

Forest Hills, L.I., H.Y. 



Pebruary 1, 19L1.5 



Mr. Otto Zoff 
Office of ar Information 
250 'est 57th Street 
Mew York, N.Y. 



Dear Mr. Zoff: 



Please find enolosed 

(1) Currlculum Vltae, 

(2) photoatat of a testlinonlal, 

(3) reprlnt of an artlole I wrote aoine 
years ago about theory and üractloe of tranaletory 
exerclses, 

I have just scnt the translatlon tast 
to T.frs . Belgel. 

Slnoerely yours. 



Adolf P» Lesohnltz«r 



5 enos . 



\ 



^ 



72-38 115th Street 
PorePt Hills, h.l.,V.Y. 



Ff?bruary 8, 191^5 



Mr* frank Dp Ashburn, Prlnolpal 
Brooks Sohool 

Horth Andover, Mass. 



Dear Mr. Ashburn: 

Permlt mo to teil you that I am 
looklng for a posltlon as a teacher. My Chief 
subjects Bve Oerman, Hlstory, Phllonophy. I can, 
however, teach other 3ubJeots, too, e •g, Latin, 
matheinatios, Greek, eto« 

Slrioe I saw you two years ago I 
was connected wlth Rut/:rers Unlverslty and with 
the Office of War Information. I am encloslng 
copy of a letter whlch I got from Prof •Bllletdoiix, 
RutfTers Universltyp and a Ourriculion Vltae. 

I should be greatly obllged to you 
If you \*ere klnd enough to keap me In mlnd In case 
there Is an openlng at your ^^oliool. 

Slncerely yours. 



Adolf P, Leschnltzer 



2 enoe ♦ 



72- '8 115th 3tr€Qt 
Forest Hills, L.I., JH.Y. 



January 5I, I9U5 



To the Visa Division 
of the 

State Department 
Washington, D.O. 



Gentlemen: 

I herewith ronew my sponsoT^shlp for 
Wr. and Mrs . Leopold KOBISR as well as for Miss 
Hildegard KOBBR. 

I have known Mr. Kober sinoe my 
early childhood when he was a Junior Judge In 
Posen and frequently come to my parents' horae • 
I h'^ve known hls vvlfe slnoe he married her, and 
hls daughter .slnOG the firat months of her llf e . 

My hlfch apnr'^clation of the Kober 

famlly iß due not only tc a long lastlng f riendship 

whlch indeed can be traoed back to my maternal 

grandparents and Mr« Kober's narents* but also, and 

perhaps even raore so, to the admirable qualitles of 

oharacter in whlch the fainily exoels, 

1 

I will do everythlng in my power to 
asf=^lst them In establishing a ne^^ home In the 
United States, and I cordially Invlte them - as I 
did before - to live v;ith us in nur apartrjB nt \intll 
they have anjust^^d theitiselves to thls country. 

Very truly yours. 



Adolf P. Le schnitz er 



\ 



\ 



72-58 ll3th Street 
Forest Hills, L.I., K.Y. 



J^nuRry 29, 19)45 



Dr. George V« Shuster 
President 
Hunter Colle|p 
lew York, ^.Y. 



Dear Dr. Shuster: 

Perralt ms to send you an outline 

mE ^r:jcoN 'TRuaTio" -p tu: osrman söhool System, 

whlch I have flnlshed today« 

X should be greatly obllged to 
you if you were kind enough to let me have a few 
words of crltlclsin, 

May I use the opportunlty to 
thank you for all the kind Inte re st ahown to me. 



Slncerely yours. 



Adolf P. Lesohnltzer 



enc. 



'%Ci 



9 



CK 



i.E3Ji:iö 



ein gewaltiger Torso^ :1er ans nur ohn^t^ laess^;, '»ti ihm a^.-. 
un;3 der Welt \'^orenthalten b3 1eb... 



i.JC^ 



^le >agt 



Leö.qinga Kanpf fuer Tolevanz^ fusr »Vuei^le und S5?lbstbawus8öneln 'as 
:-enöohen^ fuer r'^relhelt^ kurz: fuer den C-elöt der Kouzeit;. h^^il^lotelhz 
Ziele wie rile jB^rosse anpielaa^^chsieohe Kevolutlonabe'^'i^frunfc. die In 
Ajnerilta Ihre Kroenung fand. 

Freiheit von }3evorrnundung, Frelholt von Aberg-lauben und Vorurteilen^ 
Freiheit von Willkuer und Tyrannei: l.esBin^? hat dafuer :nit <^er F>der 



gekf^cmpfto L 



^i«v.. .aber er ha;; das JLioht clor Freiheit nicht- 



sehpn duerfen. Keine ^^evolutlon fwid statt, in rier er heette ^'Imit- 
Icae:« )f en duerfen - unr] riiitöiegen. Heine ungeheure Begcbund und sein up 
gahr^urer lauterer '.Vllle hab^ni cl-^h ve:;:*zehrt; in eXram Ka'Tipf, der In 
Deutschland danalö auss^liih'GalOii war und bis heute ei-^folglos e':ebli bcn 
Ist, 

Und dennoch hatte Leasing no:^ h groossere Ciaances als er ale heu-^c in 
!>eut9chland haette. Damals hattf. der geifitige Kaempfer in Deutschlrnd 
noch ein 'Vlrkunpsf eld^ 'venn ..»s auch aehr ein^eenp^t ^mr: er rlurfte 
unbehindert sc! reiben - z^/ar nicht ininer. aber doch oft... Und vor 
allera eines er durfte leben« Die hf^utigen LesßlnirrL^ wuerden in 
Deutechlanci schon als Studenten in Konzentration cla/jer gebracht 



^•eraen, . 



H It t 



2/ f. 



All das fiel mir heuü^'-iedsr ein. am 22 o Januar., .p. jy*«^ Gebuöt 
vcn (Jotlhold ?:phraim Leasing, 






MORRIS ENGELM AN 



TwD West Forty- Fifth Street 



NEW YORK CITY 



PHDNE MURRAY HILL 2-0480-01 



BbT^i^lM^ ?Q^ 1944 



Eenr Frlaoät 



thXB 1« to r^iind jo^ t^t b «#i^ttnf will ba helil Ib th# 
äfften of Kr» Artbur W itaLk€fli«oiit Sotainir <7oiKmftl^ 
77 B<^%mvfp ^«4liifticti*Ä/^ Btjve^«^ ?S^ 1944 «t 4 F# tt« 



Tour fttt^i<i*:n<5i^ 1«^ «*^rö^«tly x^v«*«'**^«- 



Harri Blntftfdsffti 



72-38 ll^th Street 
Forest Hills, L.I.,TI.Y. 



November 30, T^)\)\ 



Professor W, P. Twaddell 
Unlversity of Wisconsin 
Madlson, Wis. 



D«ar Professor Twaddell: 

Profersor 'NhjtH has been klnd eroLjgh 
to suggest that I communicött' v^ith >ou vitlj rer.pect 
to tlie pos-ibility of obtaining a position in your 
depart^Tient . 

I tak^ the liberty of enclosing rry 
Curriculiim Vitae and hope to have the plaasure of 
hearing from you at your convenience • 

Very truly yours, 

Adolf F. Leschnitzer 

Mr Adolf 1 Leschnitzer 
Tores t Hills, L I, NT 

Dear Mr Leschnitzer: 

Professor Twaddell has asked me to answer your inquiry* 

We regret that there are no vacancies in the Department of 
ßerman at the present time, and since we hare several füll« 
time men now in war work« we are holding Jo'bs for their 
retiirn» and do not expect forther racancles» 

Very/^truly yourSf 

Sec'y, Dapt of German 
Unirersity öf Wisconsin 
^ xii 1*4 Madison, Wis 



RUTGERS UNIVERSITY 

NEW BRUNSWICK NEW JERSEY 



DEPARTMENT OF GERMAN 



ALBERT W. HOLZMANN 
CHAIRMAN 



Dr* A. Leschnitzer 
72-58 115th Street 
Forest Hills 
Long Island, N.Y. 



Dear Doctor Leachnitzer: 



There will be an important meeting of all staff 

members of the Foreign Area and Language Ciirriculum at 9 A.M., 

Monday, April 5rd in Room 101, Roraance Language House. We shall 

receive Instructions as to how we are to write our comprehensive 

reports on the work we have done in the A.S.T.P. It is hoped that 

we can complete this assignraent in two days« 

A photQgraph of our entlre Foreign Area and Language 
group will be taken Monday at 2 P.M# 

Please make every eff ort to be present at these 
significant engagements« 

With cordial regards. 



Sincerely yours. 



AWH/mb 




Albert W* Holzmann 




Rm P13 Center for Continuation Study 

Univ. of Minnesota 
Miniiea.T)olis, Minn. 
den S7. November 1944 



Lieber Herr Leschnitzer: 



Die Nachricht von Ihrer Kiindigimg hat mir furcht- 
bar leid getan, und ich hätte Ihnen gleich geschrieben, 
wenn ich nicht gerade ein Test vorzubereiten und zu korri- 
gieren gehabt hätte.. A.ui3erdem war neues Material vorzu- 
bereiten und zu mimeographleren. Pas hatte ich nun am 
wenigsten erwartet, daß Ihre Stellmig bei der O^ri aufhö- 
ren wp.rde. Es ist doch wirklich auf nichts Verlaß. Ich 
gab Ihren Namen bei meinem Chef, einem Professor steefel 
an, er f-agte selbst nach Ihrer Adresse, als ich ilini von^ 
Ihrem Fall sprach. Aber Sie kämen natürlich nur in Frage, 
wenn die Universität neue Trainees bekäme. Son.-ti-je 
Ratschläge und Winke kann ich schwerlich geben. Ich habe 
ja selbst nichts erreicht durch mein Herumschreiben, tat 
dies auch nur sporadisch. Die Stellung in Columbia und 
die Stellung hier verdanke ich nur dadurch, daß ich ner- 
sönlich bekarmt bin. Empfehlungsbriefe schreibe :'ch Ihnen 
sehr gern nat'"irlich, wenn Sie von einer bestiüiiriten Vakanz 
hören. Bei den Teachers » Agencies wissen Sie vielleicht 
besser Bescheid als ich. Vermutlich sind Sie schon bei 
denen, die ich nennen würde, eingetragen. Albert, 555 5th Ave., 
Pratt, 70 5th Ave., American College Bureau, 28 E. Jackson 
Blvd, Chicago 4, TU., Clark-Brewer , Fiat Tron Building, 
und die Coop, Ob sie etwas taugen, weiß ich auch nicht. 
V i eileicht machen Sie eine Liste von einigen Colleges tmd 
Universitäten und schicken ein Bund schreiben herum, auch mit 
meinem Namen als Referenz . Ich verde Ja selbst bald so 
etwas machen müssen, da Leute im Frühjahr sich schon auf 
den Sommer, falls ein Sommer seme st er unterrichtet ^vird, 
vorbereiten. Mir selbst war nur eine andere Stelle ange- 
boten wo -den, im Pennsylvania State College. Die ist sicher 
besetzt, sie wollten jemand innerhalb einer Woche haben. 
Die andere Möglichkeit, mehr auch nicht, war bei einem 
Verlage, wo Verlagskenntnisse benötigt waren. Sollten sie 
bis April niemand engagiert haben, so ?erde ich dortThoch- 
mal vors, .-rechen. ^ 

Ich habe Ihnen noch für Iliren vorletzten Brief zu 
danken. Ich reichte die Bestellnuiuüier ein, aber das dauert 
natürlich imiuer eine Weile. Ich hät.e noch eine Bitte. 
Haben Sie nicht auch s. Zt. sich ein Liederbuch von Günther, 



so hiei:^ er doch wohl, der in fiutgers den Volkslieder- 
vortrag hielt, angeschafft? VJenn Ja, w/rden .^ie rlr das 
Heft leihweise zur Verfügung stellen. Ich habe hier 
nämlich auch mit den Leuten zu singen. 



Die ftr.nze Fache macht mehr Arbeit, als niÄn von 
meinem ^tnudenplan erwarten sollte, Iri der letzten 
V.'oche brütete Ich an gra:.i,r:atischci; T^^^'ln In Setzen 
wie mar sie rieht in Büch,;rn f^ncet, Pie r.usamnen-' 
Stellung ist verzwickt, und ich habe erst sehr v'en-fee 
gemacht, "° 



Grü/.'en ?ie nn'r bitte Ihre Frau herzlichst und 
auch Michael, In gevv'isser -eise v<r^vü ;a Ihre Frau froh 
sein, d?(? pie nicht über See geh^m müssen. Man mxiß 
auch aus dem Trost schöpfet. . Vor Liberi, shend ohne Ftellui-g 
zu sein — auch dies ist nicht einmal '.icher ist 

im.,erhin besser als in eventueller Lpbensgefahr zu schi^re- 
ben, 

Htt bortp-n ^'^imschen 



Ihr 



t^\y 



Aa^ 






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^ ct\ (HOX cUo d^^/ , 



yry, 



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l^-äZ 




^<^^i^-'r<^Yfy 






4o>V cr^ ^^ i^XcujJ^ J^^ ^ 



Oec^mb^r 10, 19[|.it 



PvoVespov Max Horkbelmer 
Am^^ricrn Jewlah Oommittee 
386 Pourth Avenue 
New York, ^.Y. 



Dear i rofegsor Horkhelmer: 

I am enclosln« a cony of my hoolcJet *Das 
Judentum im eltbllri des Mittelalters" No.lO of 

Jidlso'ne r^esdhefte" ^dlted by me In Cooperation 
with the Reichsvortretunff der Juden In Deutachland. 

My easay 'Die deutsch- Jüdische Symbiose" 
In whlch modern Cxerraan antlsenjltlsmis analysed as a 
•^henorcenon slmilar to the belief In wltehcraft Is 
part of a still unflnlshed book sbout German j«wry. 

I shall be haopy If I find an opportunlty 
to devot" my enersries to the oontlnuatlon of my 
studies about antisemltlsm and about "Das Judentiim 
Im Weltbild der Neuzelt". 

Slncerely yours. 



\ 



enc. 



72-38 115th Stre«t 
For«at Hills, L I., N.Y 



10, Dezember ISUh 



Lieber H«rr Hanmer schlag: 

Vielen Dank für Ihren Brief und für die so 
genaue Auskunft und Beschreibung, dl« aller Wahrschein- 
lichkeit npch von erheblichem Einfluß auf meine Ent- 
schlüsse sein wird. Bisher bin loh übrigens noch nicht 
in der Lap^e cHesbezüf^llche Entschlüsse zu fassen, well 
Ich nämlich von Mrs. Hinton auf me5.ne Anf raffe noch kei- 
nen -^esfJhld erhalten h-be . 

„ ^°^ finde essehr nett von Ihnen, daß Sie mir 

reinen Wein eingeschenkt haben? und nach ien guten Er- 
fahrungen, die Ich leider mit Ihren Prophezeiungen ge- 
macht^habe glpibe Ich ohne weiteres, daß auch dieser 
>'eln rein" Ist, Ich sagte "leider", well es sicherlich 
Jfl uns beiden lieber gewesen wfipe , wenn Ihre elasagun- 
gen nlch' In Erfüllung gegangen wären und wir statt 
dessen noch Im -er beim ASTP wären "for» the duratlon plus 
two years", wie es uns bekanntlich mündlich von autori- 
tativer Seite In Au sieht gestellt war 

Im ihrigen muß Ich (um zwei häßliche Bilder zu 
geb'-auchen), w«nn alle Stricke reißen, doch In den sauren 
Apfel beißen (nachträglich aerke ich, daß sich heißen auf 
reißen reimt, was in allen de-^tsc^'.en Stillehren «Is er- 
heblicher Mangel im Prosaauadruck betrachtet wird). 

Meine Prau und Ich haben uns sehr gefreut, zu 
erfahren, daß Sl^ l>n Januar nach Kaw York kommen wollen. 
Bitte, rr.achen Sie und Ihre Oattln uns doch die Preud«, 
bei uns zu wohnen. Sie haben unsere '^ ohnunor fa seinerzeit 
kennen gelernt und wissen, daß wir Sie ohne Schwlerigk(?lt 
bei uns unterbringen können. 

In der Hoffnuno^, Sie und Ihre Prau Gemahlin 
recht bald b«l uns zu sehen, bin loh mit herzlichem Gruß 

Ihr 



zwingen, such eine Stellung anzurehrren .bei der Sie sich 



von Ihrer F 



m 



a m 1 1 i e trenne 



n inussen.Es sind nämlich keine 



enschenwurdigen Unterkunftsverhältnisse für Lehrer- 
vorhanden . Die weniger sind in f-sten Händen. Wir wohnen 
unter der Treppe der hölzerner Baracke, in der 60 Junee 
lärmen (harte DisziT>li- -- - • ■ ■-' -Jung.. 



n würde bekanntlich den Geset 



f^^ilr,^^''^ verstandenen) r^rogressive schocl widersDre- 



chenj.Unser--^ Wohnunp 



rfreuliche.Die 



ist aber die letzte noch r^-lativ 



Bauernhäusern oder in der T 



nach uns Gekommenen woh 



nen entfernt i 



n und haben anstrengende 



n 



Wege durch Schnee und Kälte zu machen 

Sie werden wissen wollen, warum ich weggehe 



wenn ich etwas anderes finde. Ich s 



zu keinem Mensche 



n will 
age es Ihnen. Bitte. 



; ausser Ihr<=r Frau, davon z 



u sprechen 



wieder hier hera 



Durch einen Zufal 1 ' könnte sonst etwa^ „.^u.x- n^er ner 

f b''S,^«;;.''^S^^^.^°^^ ^^'^'^ i" ^^^ Teachers' AgencrBüro 
^; ;?ht h ^^^ P^^"hdin der Mrs. Hinton sein Sun ja 

norXs^tii,i:^^i^iii^^^ -^^^-^^ Dinge. L^:;dic^^a,f 

hat einen Machtk^npl ex . Si 



, in jeder \ffeise. Aber 



Mrs .Hinton 



bestimmen, u 



e will alles alleine leite 



._^, „j.ij. aiicö aijeme leiten 

,ununterbrochen^umkugeln und in Atem halten 



p^r Gedanke der schöpferischen P 



kannt.Man ist gf^hetzt 



au.se ist voll! 



g unbe- 



lich S 

Arbeit für die 



onntag Abend. Es gibt 



vom Morgen zum Abend , einschliess 



emfech kein Privatleb 



counselees^oder weekend dut 



en 



Sicht in der make-up period,oder 



y oder Auf- 



an die Eltern( viermal im J 



T) 



erscnliche reports 



Art f 



ugen zu den regulär 



ahre), oder. . .Sitzungen alle 



n Stunden noch einmal d 



Hälfte hinzu. Auch dps Essen (200 fl^^t^K ^^^^^-^ ^^^ 

im Hetztempo vonstattpn mf t ^. ""^^ beisammen) geht 
4.,.^^ ^ ;''P^ _ vonbLatten . Die Leute mncsoar^ -• Trm^v.^v^S^,... 



tigt 



sein, wie man das im preusslschen Kommiss 



merwbeschäf- 



nannte 



Wio gesagt, das ist 



nun nur die düstere Seit 



nn stimmt alle 



missverstandenen Reformschule . Es gibt 

Seiten und Dinge. Aber da " 

ist eine Knochenmühle Ob 

oder nicht, ob man Sie'zu b 

aas können Sie all 

in New Brunswiok 

ich d 



der 
fluch sehr schöne 



man mit Ihne 



s überein. Es 



n zufrieden ist 



^s nicht erfahr 



^halten wünscht , oder nicht 

^n vor Arrii.ich hab 



f] 



sehen 



ci-uij.swioK mianchmal ^^<^ohi mr^ri- >..•-. C. 



sogar wieder Ski lauf 



n gehen 



ber- 



Wi 



sehr verlockend, ei 



gesagt, überlec^en S 



is sich's dreimal. E 



sind mehrere Deutsche h 
meine Pflicht, Ih 



,eine vetraute Seele h 



ler oben. Aber ich hnifa 
,-nnen reinen Wein einzuschenken 



s wäre 

i^r zu haben. Es 

es für 



Sobald ich mehr erfahr 



He 



rzlichen Gruss 



n kann, schreib 



von meiner Fr 



e ich 



weiter 



au und Ihre 



m 



^W'^^^W^ ^c^ >Wfc uiÄ/^/ 





MR. LUDWIG HAMMERSCHLAG 

THE PUTNEY SCHQDL 

PUTNEY, VERMONT 



December 6,1944, 



Lieber Kollege Leschritzer! 



Vorgestern erh 
^^enige Stunden spater 
erhalten hätte, weil E 
äes Postbeamten von 1 
men werden müssen. 

Mein erster Bl 
heftiges Schuldgefühl 
nicht geschrieben hat 
nicht mehr dazu gekcm 
aufzusuchen^soll nun 
Brief an Sie war auf 
Tag, an dem wir aufatm 
lein nachheuse reisen 
Art Privatleben führe 
in dieser drei Monat^:^ 
häufen und dazu noch ' 



i^lt ich Ihre 
^als ich ihn 
ilbriefe in d 
8-8 persörlic 



n Eilbrief, nur 

als normalen Brief 

^n Schalterstunden 
h in Empfang genom- 



ick auf d 
in mir,d 
te, warum 
men war,S 
Im Januar 
den 15. De 
en werden 

und wir 
n können. 
n,die wir 
in boys d 



le A 
ass 

ich 
ie u 

nac 
z . f e 
,wei 

ur 
Das 

nun 
orm 



dresse 
ich Ih 
vor un 
nd Ihr 
hgehol 
stgese 
1 u n s e 
einige 
haben 
hier 
zubrin 



O.W.l.a 
so w^it 
seine S 
lockend 

Nähe zu 
ich ble 

finden 

Aussich 
lastet, 
nach de 
lagert, 
ist die 
beginnt 
Viellei 
Hinton) 
einstwe 
ihn erh 
Humor u 
sehr he 
^hochge 



Tch war 
US ist.S 
^dass de 
chuldigk 
e Aussic 
bekomme 
ibe nich 
kann ) . i 
ten habe 
da SS man 
r facult 
dass ich 
finale e 
.M.a .W.d 
cht mögl 
zu spre 
ilen so 
iölt und 
nd sonst 
1 f e n , a u c 
het^Cund 



erregte ein 
nen immer noch 
serer Abreise 
e Gattin noch 
t werden) . Der 
tzt.Das ist derl 
re lieben Kind-| 
W^ochen so eine 
^ir verlernt 
im Ameisen- 
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ass Ihre Stellung bei 
chen Völker schon alle 
gehen kann, nachdem er 
Und nun also die ^er^ 
tanden hier in unsere 
ein halbes Jahr, (denn 
ein- andere Stellung 
ch nicht sagen, ob Sie 

zur Zeit derart üb^r- 
chen kann.SelbÄt ff-stern 
rsonen) war sil so um! 

un/n'^''*^-"^^*^ ^bend 
und die project-weei^k 
st vorüber und es wird 
utenant Commander (Mbs . 
schicke Ich den Brief 

nhP.-rf ^i^^^^.dass ich 
nheit lauere. Ihr guter 

?ohi Situationen, wo ich 
ichlicn Gelegenheit). 



grossen Schv^JJri^ke?! '?!: ^f^-"intow infolge der r^ioo. 
in dieser. Fall e f in^^^^^''^^'^P* g^te Lehrer zu\lt ""-^ 



(Jermon 



Prönoh 



LiMtln, (rr€<?'< 



r^r*^' tion 



flr In- 



Plelrl 



May to 

De o . $)4J;^b . 

19Uii 



Gertnan tadlo rltPr lO'tnoat Jranch) 



Rjtgpr« ünlverslty «e^j ürunswlck, Instructor 19i|.5-19U-l ßjö^^ • - 

i^e?.ture» on hlatory «^*^ Inatltutions of Gcrraany and Auntrla, 






Dlrcr^tor I9I4I-I9I4-5 



5uD€rvlslon of l^n^uage oours«! 



Jä^irrin^'Slüt'idfiJl?:^^ "^fanrlSit^nbur-^r ^iTISÄ^^^^ ■'1^^5-1959 



ürsranizat Ion aad suoervialon of tne Jewlsh acliools in 



Oa 



5* OTRXsl^^ of iiorlinp Germany 

T^aoal-^^ of G^-rniSn and 
tralnlng. 



Proft^s or 1929-1955 
Instructor I925.1929 
M^itory; ^ilnc3€ 1929:ir; othar.;3:a of teacher 



*^ «aar oh worker 



I9I4I 



N-tionPl R€fu/2;ee Sev 139 Gentra 3t. 

lesaarch on ra^^attlem^nt aal adjustrnenh of rf?fug«aj? 






World Jewlsh 3ongra3fi l83i| Broadway iiiiror.r.a^ Ja^vrjf 191i2. 

V. y t'' 
Haliaf ani refiaf^llltatlon. Plannlng eiuoatio'-al racor\.*?truotlon 



/ 



of Äuroppn Jawry. 



J€wlah tfvenlnrr sohool 

for Adulta (Jüdische Berlin 

Volkahoohflchule ) 

Jew^sh iil(^ '.-ntQryaorXln Eirtf,]^logstook Teaohcr 



-^ecturer an 
J«wlsh Hlötory 



1926-1952 
1950-1932 



Xes 



CoriRrtfratlnn Hnbonlm 
Sclfhelp of Bmlgre^a 
f r'om Central :.urop^ 

New WorÜ Hub 



member 
LanpUHpa groups 



I9I4O- 
191^0- 

19iiO- 



Jelsh 3oclal Iturtles, :enorah, 'Phe Jewlsh Record, Sohool 
and Society, Sxivvej ''Idmonthly, Snwej Graphic 



AAa 



At" ■ w^^rv^-v ...-,, 




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ßyyyJy) 







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L 



Jftrunpy 8. I9U5 



LBSCHMITZJBR, Adolf P, 



72-38 115th Strf«t, Poreat Hills, N.iT. 
Por^at Hills. Lil. H.y, 



305-2050 



72-58 115th Stre-t 



Por«at Hllla, L,I. 



N.Y. 



Fehruary 5, I899 
?oa<>n, Poland forraerly Oarraany) 

I9UO 



raapried 



5ft.llln 



6 years 
183 



exc°ll«nt 



aicrh schools In osen nnd Berlin I917 
Universlt;i«ss of aeld*?!- 



1019.1925 



•^erg ond Berlin 
Teaohcrs Coileg«, Berlin 



tierman, Latin, Grelle 
Math«mPtlcä^ He ^row 



1925-i92(j 



Gortnan, llstor:/ 
P llopophy 



PH,D.1Q25 

■Theorfttloal «xar, 

for hlfc^h achool teaotisps 

i*r'ctical exam, 

for high sc;-iool teaohera 



ii<iuop,tlon, 
r>Jucatlonal Psycholocry 



Oroup lead«r 



m J.wla. Student o.,«,i,,tlon (Kartell Jüdisch.. Ve.Mnd.ngan ) 



Artlclea on Ut.ratur*, .«thod. of .d.oatlc., .T^-i,, ,.,,,,,,, 

Bditor of Jü^iiaob.,. L^s^hefte" 'n<itprlfli f^>, t- . v ^ 

and Instlt-atlons for ai.it adu^^tlon) «»bopis, youth groups 

, , R«llglou8 Instruction li high achool 190Q-1917 

i?8j«Ö fillÄ53[)«2? Mlairt^^i:? iSv^^k^ffey 1921, 

Raatapoh on Illstopy of ß^rman Jewry, Oambrldgi (Bnp^land) 1959.191^0 



The Putney School 

ei_m l.ea farm 

putney. vermont 



Dec. If), 1944 
De-xT Ivir. Leschnitzer: 

Thank you very rnuch for 
sen-iing me your Curriculum Vltae. 

I am in the raidst of v/ork- 
ing on my acariemic needs as we are 
having quite a blt of changing at 
mid temi, and I am not sure yet v/hether 
to ask you to come to the School to 
Visit or not, but will wrlte you ap-ain 
in a very f ew days . ■/ o 

Sincerely yours. 



c^i^.**.,^.^Lfer f-tvj^^^o— 



^ <^ 



^^^"t^trzyi-^^ 



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72-5S iiTt^ ">-,.« ^fc 

Forest "Tills, L.I.,T3.7. 



'r-, 3«rnuoi Josolo-' Itz 
Personnel ^Irector 

l/(-5 H?ast ^2rri Sbrset 



January I7, 191-5 



Dear Mr. Jo^olo^vltT; : 



Thank you v-r^y much for your 
ary Iptn an«] all Infomation you havf= 



Janua 
giv^n nie . 



letter of 
klndly 



^. F.^,.-f n^ ;;^^^1^ t>€ Intern: sted in a posltion 

as Educiit:Lonal Dire:-J:ov» ir^ Pitt obnir^Th 1 ur^ nr. ^^a ^ 

i^n^t 1 oul -i^e complete s^itlsf action 1: 



p-^sltion. 



in siica a 



thP v.-n^ ^ ^ ^^-^f^^ ac-ept rr/ ve ry best thanks for 
tne ^md internst shown to me . 

Heciprocntlng your \\nc\ greetlngs, T ^^^ 

Slroerely yours. 




Arloir 



-besc'nnitser 



i\yi^-y^ 




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c/ lyn/'y^^U^t/ •^ 



^Kt>^ 



-^-^-^cV ^ ^' 







yf/c. 






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^--*^ . /y^^'^ 




^>^hJ^ p^T^^cU^ ^^*^-M^, ^ 



UNIVERSITY OF ILLINOIS 
DEPARTMENT OF GERMANIC LANGUAGES AND LITERATURES 

URBANA 



Dr, Adolf F. Leschnitzer 
72-38 113th Street 
Forest Hills, New York 

Dear Dr» Leschnitzer: 



December g, l^k-k 



We do not have a vacancy in cur department 
at present, but I shall be glad to keep your Curriculum Vltae 
on file in case I hear of a vacancy. 



my kindest regards. 



If you See Professor Whyte, please give him 



Sincerely yours, 



AWAr 




Albert W. Aron 



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GROTON SCHOOL 

GROTON, MASSACHUSETTS 



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vUo,^oeucju<Y 



72- 5Ö 115 th Street 
Forest Hills, L.I.,N.Y. 



December 27, 19)411 



Dr. OeorPT^o ■ * , 
President 
Hunter College 
695 Pßrk Avenue 
New York, V.Y. 



Shuster 



Dear Dr. Shuster: 



/' 



With reference to our conversation 
of last week I m encloslm^ the forme. 

Thank>ng you very muoh for the 
interest kindly shown to me , 

Slncerely yours. 



/ 



enc. 



Adolf P. ^e^chnltzer 



*. 



', 



\ 



f\ 



MR. LUDWIG HAMMERSCHLAG 

THE PUTNEY SCHDQL 

PUTNEY, VERMONT 



Deceinb^r 16^1944 



Lieber Frf^'und Leschnitz^r! 



Gestern sin'l uns^r^ Kirdleir) zu ihren Ritern ge- 
fahren und es ist menschBRleer auf dem B^rge^nur noch 
etwa dr^i Dötzend M-^^nschen . Heute endlich frelard ^s mir. 

tie Cheffeuse in einer 1 eng^n . pemü tl ichen und ^iHeehen- 
en Besrrecnung zu sehen, wir sprachen nicht nur üner 

mein V^chnungsprobl em( wir helten es nicht mehr aus unter 
der Trerpe im hölkernen boys dormi tory) , sondern über 
alle Putney Probleme. Ich muss schon sagenrSie ist halt 
doch eine grossartige Frau und hätte lieber im Mittel- 
alter Päpstii^ werden sollen, ocler rangierende Konigin, als 
sov^as noch Spass machte und den Kopf kosten konnte. Sie 
Öfilit^lia^t^^^^^^^ doch viel mehr n achgedacht , p1 s ich ge- 

und schätzt eben die inneren Schwierigkeiten 
anders ein, vor allem die Unlust der amerikanischen Men- 
schen, anders zu sein, als Jedermann. 

natürlich sprachen wir «uch von der ungelösten Lehrer- 

frage(nicht nur amerikanische Geschieh te, au ch,^ Ar t^ weil 
unser Maler eine gute Stellung in Chicago bekarr) und 
Ihnen. Sie sagte:« j^h habe gegen den Widerstand und 

die Kr:tik der Leute unt^n im Dorf darauf best anden , das 
europäische Sprachen von europäischen Lehrern gegebe 



werden. Ich werde e 



n 



«« 



s kaum rechtfertigen können (besonders 
während der empfindlicheren Stimmung im Kriege), dass 
amerikanische Geschichte von einem Europäer gegeben wir 
Ich kann naturlich nicht wisse 



n,ob ich einen am.erika- 



nischen Lehrer finde, der hier gerauf passt.»' M.a.W, 

Jenn Sie Ihnen zusagend schreibt, sc wissen Sie, dass 
keinen amerikanischen Lehrer krieger konnte und d 
Si eigen au wie ich, bi 



sie 



ass 



,bis man nach K-^iegsschluss Jüngere 



Lehrer bekommen kann )Lückenbüsser sind. Ich 



sage das so 



brutal offen, w^il man klar sehen soll. Wenn man dann 
trotzdem v;ia» sagt, O.K. Man macht sich ab^r keine Illu- 
sionen . 

bares s^le^i^Üßi? ?Ä tfieJ^C^'H • ^^''^i ^i?""!? ""^fe^ ^^^^ Wunder- 



Ferien. mit 
DTO jec 



Diese letzten Tage vor den 



t^w^eiS^ iJ^äi viduellen Arbeiten d^r Kinder in der 

mit der grossartigen Haydn--Auf f ührunr un- 
seres Hausorchesters ( in dem Mrs. Hinton natürlich mitsjD 
spielt) mit dem Weihne chtsspiel und dem Marionettenthea 



ter,den lebenden Scenen i 



n unsern Ställen und allem 



drur und dann, waren sehr schön. Hls ist überhaupt vieles 
sehr schon und lebendig hier(nicht so verknöchert wie 
IT) N.Br.) aber trotzdem ist all 

neulich schrieb. 



es wahr, was ich Ihne 



n 



Wenn wir zu Ihnen kommen .müssen Sie mir 



wie Sie die Brüder 



mal sagen 



angefasst haben, das schuldige Geld 



zu blechen für die Monate Mai bis Juli. Ich habe weder 



Geld bekoF.men roch überhaupt eine Antwort von dem wohl- 
ers^ogeren Herrri Presidenter der Universita t ,deir! ich 
einen h??flichen Brief vor vier Wochen schrieb, wann ich 
wohl damit rechnen dürfe. Ich inuss dabei immer an Bismarc 
zynische Bemerkung im Herrenhaus denken«artige Kinder 
fordern nichts, Artige Kinder bekommen nichts." 
Also:Wif» wird man unartig? Es fällt mir gar nicht schwer 
8b»r ich meinewmit Erfolg"? f 

Nun 7.V Ihrer sehr lieben Einladung . Haben Sie beide 
sehr herzlichen Dank, Wir haben aber ein Zimmer einer 
Freundin, die in Babypfl^ge tatig ist. am Central Park, 
nahe der Office des Arztes (Ohrenarzt j den ich konsul- 
tieren muss und dessentwegen ich räch N . Y. komme .Sie 
w?»rden verstehen ,dass wir das ang^rommen habeKMeine Frau 
wird Ja meistens in Madison bei ihren Freunden sein, wie 
ich sie kenne. Selbstverständlich werden wir einen Abend 
zu Ihnen kommen(ich frage noch, welcher Tag Ihnen passt, 
wenn ich meinen Stunden|)lan einlgermassen übersehen 
kann) und ich kann Ihnen nicht versprechen ,dafifi ich 
dann nicht bei Ihnen bleibe, wenns spät wird in der Nacht^ 

nochmals sehr herzlichen Dank! Ihnen und ^ 



Auf alle Falle 
der lieben Gattint 



Mit herzlichen Grüssen.auch v 



Ihr 



on mteiner Frau 




t^ t^ 




With 



^/tH^/^ GREETINGS 

^ for 

CHRISTMAS 



and the 



NEW YEAR 



from 





Oueeiis' College, Cambridge 



Mrs. Richard J. Bernhard 

46 East 7 Ist StreET 

New York City 
Octobex 23, 1944 



Dear Gisela, 

I feel so guilty not to have answered your nice 
letter before this. However, you know how hectic 
llfe gets in New York. I have told Miss Robbins about 
Mr. Leschinstzer. I wonder if you have also referred 
him to the Jewisb Vfelfare Board, Mr. Nadel might be 
interested at the Y. M. H. A., but I donU know wheth- 
er they haye any educational enterprise whicb would 
be broader in its scope than those of the Y. W. h, A, 
We are sppeading out at a great rate and I am only 
sorry that you are not here to get some of the thrill 
of these new expanded develonnents . 






i^ ö 






39 Fayerweather Street ^5'.0W- n.tt 
Cambridge, Massachusetts • < 1 1 i 



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w. u,^ L^^A^i, . -ä^ e^, .^ ^' '»^ 

o. w,^ .g^ i^^uxx^ ^^4^^ ^^^^^^^ 




NEW WORLD CLUB, Ine 

67 WEST 44tb STREET 

NEW YORK 18, N. Y. 



NWC.^ 



\W(^ 



iVWC^ 



\ WC^ 



NWC 



ist in (kn ViTtinigtcn Staaten die groesste 
(lemiinseliaft juedisclier Einwanderer der 
letzten 2 Jahrzehnte ans Central Kim.pa. 



sprieht woeehentlich einmal zn seinen Mit- 
gliedern und zu der Welt, Sein Sprachrohr 
ist der AUFHAU, die groesste jnediselie 
Zeitung Amerikas und der Welt in 
deutscher Sprache. 



fuehrt Dich in die juedische Gegenwart and 
macht sie fuer Dich lebendig. 



stuetzt und beraet Dich in allen wirtschaft- 
lichen und staatsrechtlichen Prohlemen. die 
Du fuer Deinen sozialen Wiederaufstieg 
loesen mnsst. 



zeigt Dir die Groesse amerikanischer 

Lebensgestaltung und ist Dein Begleitti- 

auf dem Wege vom Kiin\ anderer zum 
Amerikaner. 



Nwr 



xwc 



fuehrt Dich in einen Kreis ernster Atmof 
phaere und heiterer Gcselh^^keit 



s- 



NWC 



gibt Dir noch vieles, vieles mehr. — Rlaet- 
tcre weiter und Du wirst alles auf chn 
naechsten Seiten finden. 



erwartet Dich noch heute als Mitglied. 







Der New World Club als 
eine bewusst juedische Or- 
ganisation bem lieht sich 
Neuei 11 Wanderern behiHlicl! 
zu sein in ihrem Bestreben 
gute amerikanische lUierger 
zu werden und selbstbewusste 
Juden zu bleiben. 1 )c'r New 
World Club ist in engster 
Fuehlung mit den fuehren- 
den jucdischen Institutionen 
dieses Landes wie "Ameri- 
can Jewish Comniittee". 
"American Jewisii Con- 
gress", "Hias", ''Xational 
Refugee Service" etc. Er 
ist Mitl)egrueiider der "b'ecj- 
eration of Jews from Cen- 
tral Europe" Er unterst netzt 
in jeder nur moeglichen 
Weise den "United lewish 
Appeal", "Red Mogan Do- 
vid" und alle anderen ciia- 
ritativ juedischen Institu- 
tionen. Die Gruppe "jued- 
ische Geschichte und Fami- 
lienforschung", die bisher 
Vortraege ueber jiiediseli 
geschichtliche und aktuelle 
Fragen veranstaltete, wird 
dieses Jahr ihre Aufgaben 
erweitern und neben Vor- 
traegen Seminare abhalten, 

die den Grundstock einer juedischen Volkshochschule bil- 
<ien sollen. 



f!^^ 



Professor Albert Einstein 
and Rabbi Stephen S. IVisc 



AMERIKANISIERUNGS PROGRAMM 

jgjnglische Sprachkurse, fuer Mitglieder des NWC ent- 
weder kostenlos oder stark ermaessigt, bilden die Grund- 
lage dieses stark ausgebauten Gebietes. Buergerkiiiide-Kurse 
der Vorbereitung des Buerger-Examens dienend, fanden in 
verschiedenen Stadtteilen statt. Arbeits-Gemeinschaften, die 
sich mit amerikanischer Geschichte, amerikanischen Regie- 
ungsformen und amerikanischem Kulturleben beschaeftigen 
werden abgehalten. Eine der wichtigsten Aufgaben des Clubs 
ist, die der Home Front dienenden Institutionen zu stuetzen 
Er hat aktiven Anteil an der Gruendung des Immigrants' 
\ ictory Council genommen und ist Haupttraeger seiner Ak- 
tivitaeten. Der Club unterstuetzt die verschiedenen Samm- 
lungen wie die des Roten Kreuzes und National War Fund 
Er ist eine amdiche Stelle zum Verkauf von War Bonds 



>«>-«f- 



Ä«^r^ 



'**** *^fi*>*iiM». 



T'^^^ 



Jedes N. iV. C. Mitglied ist ein Blood D 



onor 




nrii'h I.ii'Ju'iistriii 



l NSKKK SOIJ)A1KN 

I^^twa 250 Mil-liccKr (Ks \\ u 
World (Miil) sind in den Strcit- 
kriirfun der \'(M-cini.<;li'n Staaten, 
l-.s^ ,L;il)t keinen Krie.tisseliaiiplat/. 
anl dem amerikaniselie 'rrnp])en 
karnii)l'en. anf dem nielit Afitglie- 
der (ks \\\'(^ ilire l^vvuc znr 
ni nin lleimal be/eni^cMi. Viele 
nnserer Inniii-n nnrden ausj^e- 
/eichnet oder hefocMderl, einige 
\ir\\nn<k'( niid niekreic M ilLilii-dT] 
liahen^ hei-eils ilir 1 elun im 
Kampf fm-r Amerika i^egehen, 
1 Ur Xcw World Chih hetraelitct 
es als ein(^ seiner vornehmsten 
AniV.iken. diesen Miti^liedern nach 
iln-cr l'^nllassnn,«;- ans dem Militaer- 
dienst mit Kai nnd Tat y.wv Seite 
/n slelicn. 



46 



OHR BOYS^ CLl ir^ 

jQcr "Onr Jioys' Cliil)" hetnnt nulir als M)() elternlose 
Jnngen ni (Jen Armeen der Vereinigten Nationen die ihre 
An-ehocrigen m der ir(.ell(' luiroixis verloren halun Diese 
Jungen, die zum -rossen Teil nieht AIitoli(Mer des Xew" World 
Uuh waren, ucrden regelmaessi- mit Briefen nnd T.iel)es-a])cn 
vcrs(irRt und hahen so das Gcfnehl. einer -rossen (K'mein- 
sehaft anzngehoercn. Ihre Dankhriefc aus der -an/en Welt 
zeigen, cui wie wielitip^er moralisehcr Faktor dieses T iebcs- 
werk ist. (las von etwa 50 jun-on ^Faedels -^'leistet wird 




■II NATION tun DICNI 

Mtlde Dich mIoiI 
nt Blatspcode! 

li«i«l«raa«i' VIctwy 
CmmII. Im. 

•<■• M ••<» 0*4. 0-Oar— 
•• l«M(t »Im l(4«a r«M««f 



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PakiUk»^ U>..^|_ K^ ^. ^ 


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r.Wl.k.< W^l, fc, », „„ W.H- Cl,b. 1.., »7 W..» 44H It,,.,. N., T.r» Cfty. 



Vol. X— N„ ^} 



NtW YOHK. N Y . y„d*v. J..„r 9. 1944 ' * , ';, io< 





»1T11.-.1 'j^''^ •"-'•' So««'" '« <i««. T.»,« !„:„, 

»...h... 4ar Wall ,»4 4a» S*„ 4», (i.le» a.r 4.il„ K,7, j 
AWr 4ia Praal Ul .i<l.( .«, 4rtib»a ayf 4n. kM,,irij,k. 

f m 4aii Vcrtiniflaa Slaalaa. Kr M aia Teil 4«. 

!_"-*■ '''*"« ^' »»«'»«■ rr«,.. Ow Nai..l «..-*«« 



fima. KrTol, ,«, „„,„ t «.f.n, f,k„a. „,,„ f ^^ y^ 

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«hafl »«I w.U.,kr.l akarlr,«,,. M.lf «., 4,. W.fa. i. 

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V 4 IM dem Inhalt: 

Nach dem Fall Roms 

tatta I 

Lösung für 
Deutschland 

tat«a4 

Der Naxi-Plon für 
Südomeriha 

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Refugee-Höfen 

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Leben 
•Ines Kämpfers 

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Max Lfcbermonn 

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Arnold Korff 

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Griiss on 

Fenchtwaoqer 

»— MimaiCH rnttm 

Sal*» 14 

••rfickto »a> laMl AMa» 

^Tar. Wla(«a4 Ma«i«bM» 
—^ trmm War«al 



JH^as AnkuendigungsorKan des New World Club ist der 
"Aufhau" Ans einem Mitteilungshlatt, das monat- 

nrd.''7'f' r^'n '^"[r ?'' -'^"^ Mitglieder frei versandt 
N uidc. hat sieh alimaehheh eine Wochcnsclirift entwickelt 

Vn.u'm 1 ^^'Pn^^.fntative Organ der gesamten juedischen 

Ansuanderung aus Zentral luiropa nicht nur fuer die Ver- 
einigten Staaten, sondern fuer die ganze Welt ist. Der "Auf- 
bau — gewochnlich 32 Seiten stark — hat eine 
Auflage von 32000 Exemplaren und ist (kis mass 
gehemle Aaehriehten- und Insertionsorgan aller deutsch- 
sprachigen und auch vieler amerikanischer Kreise Da jede 
seiner ^lunmerii x-on mindestens vier Lesern gelesen wird er- 

"N. Zr''''urf^^P ^renschen in aller Welt": Mitglieder' des 
New World Club" erhalten den AUFBAU frei ins Haus 
gesandt. 



NWC 



ist 111 den Vereinigten Staaten die groesste 
Gemeinschaft juedischer newcomers aus 
Zentral Europa, insbesondere derer, die von 
den Nazis aus Heimat, Erwerb und Bc- 
taetigungsfeld vertrieben worden sind. 



NWC 



spricht woechentlich einmal zu seinen Mit- 
gliedern und zu der W^elt. Sein Sprachrohr 
ist der A U F B A U die groesste deusch 
schreil)ende juedische Zeitung Amerikas. 



Der NEW WORLD CLUB 
ist Deine Oreanisation 



Werde Mitgiied des NEW WORLD CLUB 




VORTRAEGE l ND 
VERA NST ALT U NGEN 



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SOZIAL-FUERSORGE 

T^as weite Gebiet der Sozial Fuer sorge hat der NWC * 

schon bisher umfassend in seinen Aufgabenkreis gezogen. 
Er beabsichtigt, die kostenlose Vermittlung von Arbeitsstellen 
fuer seine Alitglieder noch weiter auszubauen, um in der 
N'achkriegszeit brennend werdende Probleme zu meistern, ins- 
besondere fuer acltere Mitglieder, die in ihrer Existenz durch 
die Kueckkehr der Kriegsteiliichnier gcfaehrdet erscheinen. 
Auch Umschulungskurse allein und in engster Zusammen- 
arbeit mit anderen Verbaendcn, werden hier ins Auge gefasst. 
Die enge Zusammenarbeit mit der vom New World Club ins 
Leben gerufenen "Blauen Beitragskarte" gibt Gewaehr fuer 
Hilfe in Notfaclkn. Durch die Erwerbung eines grossen Ge- 
laendes auf einem der best gelegenen Friedhoefe in der Naehe 
New Yorks ist der Club in der Lage, seinen Mitgliedern bemi 
Erwerb von Graebern vorteilhafte Bedingungen einzuraeumen. 
Durch guenstige Vereinbarungen koennen unsere Mitglieder 
auch bei den Beerdigungskosten erhebliche Ersparnisse 
machen. 



aum ein iiiterrssaiues 
Thema auf juedischem, 
politischem oder kulturel- 
lem Gebiet duerfte es geben, 
das nicht von prominenten 
amerikanischen oder euro- 
paeischen Rednern auf den 
Vortragsabenden behandelt 
wird. Neben diesen allge- 
meinen Abenden hat der 
Club Arbeitsgemeinschaften, 
die sich mit speziellen Prob- 
lemen, wie juedischc Ge- 
schichte, amerikanische Ive- 
gierungsform etc. beschaef- 
tigen. Das "Business Men's 
Forum", dem gerade in den 
-kommenden Jahren der wirt- 
schaftlichen Umstellung 
von Kriegs-auf Friedens- 
wirtschaft bedeutungsvolle 
Aufgaben zufallen werden, 
die jetzt schon Material 
fuer interessante \'nrtraege 
und Diskussionen abgeben, 
ist von besonderem Interesse. Dieses in Manhattan durchge- 
fuelirte Programm wird durch Veranstaltungen ergacnzt, die 
in den Ortsgruppen stattfinden. Unterhaltungs- Theater- 
Abende, musikalische Veranstaltungen und Baelle gehoeren 
ebenfalls zum Programm. Landsmannschaftlichc \'eranstal- 
tuiigen erfreuen sich stets groesster Beliebtheit. 

KINDER 

xrantwortungsbevvusst hat der NWC schon immer auf 
Kinderbetreuung grossen Wert gelegt. Wie er frueher in 
Gememschaft mit anderen Organisationen zwei Kindergaer- 
ten ins Leben gerufen hat, so wendet er gegenwaertig sehr 
erhebliche Mittel auf um Kindern eine Erholung in Sonuner 
Camps zu ermoeglichen. Die Betreuung von Kindern in den 
Abendstunden, die es vielen Eltern ermoeglicht ihr Heim zu 
verlassen, hat er ebenfalls in sein Arbeitsfeld einbezogen. 



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AI SFLIEGE UND FUEHRUINGEfN 

JjlJv Xew World Club dar! es sich zum Verdienste aii- 
recliiuii. (lass er es war, der eine sehr i:^T()sse Anzahl Neu- 
Ennvanderer durch rcKchilaessige Fuehruiigcu und Ausflucge 
erst 111 (hl Schoenheiteu deri Umgebung New Yorks zw allen 
Jahreszeuen eingefuehrt hat. Diese Auslluege uerden, wie 
vor dem Kriege, durch organisierte Fuehrungen in Industrie- 
Unternehmungen, mteressantc ocffentliche Institute etc and 
nicht zuletzt durch gemeinsame Gacngc durch Museen und 
Kunst-Atehers unter sachverstaendingcr Leitung eine will- 
K'-mnuiie Jiereichiruug erfahren. 



FRAIEN-GRUPPE 

jQie aus einer Anzahl Untergruppen bestehende 
1^ rauen-Gruppe widmet sich in erster Uinie prak- 
tischer Arbeit. Unter dem Namen "lUisv Ik^e" treffen 
sich woechentlich Frauen, die fuer das Rote Kreuz 
Quaeker und "Hundlcs for America" arbeiten Mit- 
glieder der rraiieiigruppe machen woechentlicii beim 
Koten Kreuz "Surgical Dressings". Kranken- und 
Naeugiings-niege Kurse werden regelmaessig abge- 
halten. 1 eilnehmer dieser Kurse werden in der "Home 
Aursing Gruppe zusammengefasst, die regelmaessig 
l^orthildungsvortraege abhaelt. Das Gleiche trifft fuer 
die Gruppe der Alasscusen zu. Nutrition- und Diact- 
Kuechen-Kurse sind ein Teil des Programms der Frau- 
engruppe. Das hohe Niveau der kuensUerischen Ver- 
anstaltungen der Gruppe, die stets wohltaetigen Zwecken 
gewidmet sind, spiegelt den Charakter dieser Gruppe 



NWC 



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verbindet Dich mit der Groesse amerika- 
nischer Lcbensgestaltung und ist Dein 
Begleiter auf dem Wege vom Einwanderer 
zum Amerikaner. 



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SPORTGRl PPE 

hwohl der Sportbetrieb waehrend des Krieges einge- 
schraeiikt werden musste, da eine grosse Anzahl unserer Jun- 
gens heim Alilitaer sind, konnte der New World Club im Jahre 
1943 und 1944 mit 5 Fussballmannschaften antreten, die die 
Farben des NWC in wuerdigster Weise vertraten. 1 )cm New 
World Club ist es zu verdanken, dass heute Schuelermann- 
schaften bestehen, und dieser gesunde Sport unter den Jueng- 
sten an Populaeritaet gewinnt. In den Sommermonaten 
wird Tennis gespielt, waehrend Fing Pong und Hallen- 
tennis in den kalten Monaten das beste Training bil- 
den. Die im letzten Jahre gegrucndcte Kegelgruppe erfreut 
sich groesster Beliebtheit. Mit der Grucndung einer Schwimm- 
\hteilung wird in den naechsten Wochen begonnen. In der 
^^ach-Kriegszeit, hezw. sobald das Transport-Problem geloest 
ist, soll die Ski-Abtcikmg wieder belebt werden. 

JUGEND GRUPPEN 

TU den verschiedenen Stadtteilen New Yorks hat der New 
World Club Jugend Gruppen, die ihr Eigenleben 
fuehren. Obwohl viele Alitglieder beim Militaer sind, halten 
die Alaedchen und die wenigen zurucckgebliebenen Jungens 
die Aktivitaeten aufrecht. So sehr hat der NWC die Wich- 
tigkeit der Jugend-Gruppen fuer die Nachkriegszeit anerkannt, 
dass er schon heute einer seiner Gruppen uptown ein eigenes. 
Heim eingerichtet hat, in dem unscri' jugcfidhchcn 
Mitglieder sich fuer Vortraege, Diskussions-Abende oder 
geselliges Beisammensein treffen. Die Umgangssprache ist, 
wie zu erwarten, Englisch. 







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Der NEW WORLD CLUB 
ist Deine Organisation 



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BONDS 
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Werde Mitglied des NEW WORLD CLUB 






^DRIO CU B 



BEK-V'l l NGSDIENST 



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CT New World Club liiit jeder 
essen der Gesamtimmigration 



Zeit, wenn die Inter- 
es wichtig erscheinen 



liessen, Sprechstunden eingerichtet. Neben der woechent- 
licli stattfindenden Rechtsberatung, werden Anskuenfto 
ueber Steuer und Arbeitsrechtsfragen durch Fachleute ge- 
geben. Bei der Anmeldung von Vermoegenswerten, Aus- 
fuellung von Formularen fuer den "Location Service" 
stand der New World Club seinen Mitgliedern zur Seite. 

AERZTEGRUPPE 

Tr\ie Berufs-Gruppc der Aerzte, die als erste Faclisek- 
^ tioii (ks New World Club begruendet wurde, hat ein 
reiches Arbeits])rogramm entfaltet, und in Einzclvorle- 
simgen. Kursen und Fuehrungen die eingewanderten Aerzte 
theoretisch imd praktisch in die nmerikanisrhe Medizin 
cingefuehrt. Neben dieser Fortbildung fand auch eine 
Beratung in allen auf dem Gebiete der Medizin liegenden 
Fragen statt. Die grosse Anzahl von Aerzten, die in den 
Heeresdienst eintraten, und die starke Inanspruchnahme 
der anderen Kollegen, hat eine Einschraenkung deo- Aktivi 
taeten waehrend des Krieges verursacht. 



BRIEFMARKENSAMMLER-GRUPPE 



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jiese im Jahre 1940 gegrucndete C.ruppo 
entwickelt sich ausserordentlich. Die Briefmarken- 
«^ammler beschaeftigen sich zweimal monatlich in ge- 
muetlichen Zusammenkuenften mit allen einschlaegigen 
Fachfragen. In den Wintermonaten finden in dieser 
Gruppe auch Vortraege statt, die sich mit philateli- 
stischcn Fragen beschaeftigen. Die Sachverstaendigen 
der Gruppe stehen allen Mitgliedern des New World 
Club bei Neuanlagen oder Erwerben wichtiger Objekte 
f hne jede AVrguetung zur Verfuegung. 






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SCHACH-IND BRID<;E.GRI!PPE 

J^ie Schach- und Jiridge-C.ruppe, die ausschliesslich fuer 
Club- .Mitglieder ofTen ist. erfreut sich stets wachsenden 
Hesuches. Cm dem gerecht zu werden, sicherten wir 
schoenere und groesscre Kaeume. Die Leistungen dieser 
jungen Abteilung, insbesondere die regelmaessigen Bridge- 
Tourniere, finden liaeufig die Beachtimg der amerikani- 
schen rVesse. 



nunmclir neher .=^ Jahre bestehi ndin 
nicht nur regelmaessige Zusanunen- 



MEINSCHAFT DER 
WlIERrrEMBERG!SCHE\ Jl DEN 

I^ie Zwecke dicsei 

Wreinigung sind . .,^ ^^ 

kuenfte frueherer Landsleute, sondern praktische und" mora 
hschc Hdfeleistung ;.nf allen (K-bieten des sozialen Lebens. I )ir 
Erfahrung zeigt, duss viele hjuwanderer mit ihren Noeten 
am liebsten zu denen konnuen, die sie .schon lange kennen und 
zu denen sie Vertrauen haben. Die Gemeinschaft hat in letz- 
ter Zeit mit besonderem Erfolg Kurse zur Erlernung bzw. 
Vervollkommemmg der englischen Sprache und zur Erhrtuuig 
der W'rlassung Amerikas \ eranstaltet. 




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RHEIN-MAINISCHE ARBEITSGEMEINSCHAFT 

If^ 13'^. ^^^^^''"-^^♦^'"isclie Gruppe wurde auf Wunsch zahl- 
^ reicher Afitglieder aus Hessen-Nassau und Umgebung im 

hruehjahr 1942 gegruendet. Abgesehen von mehreren gesell- 
schaftlichen Abenden hat sich die Arbeitsgemeinschaft vor 
aihm der Abhaltung von \^)rtraegen mit allgemein interes- 
sierendem Inhalt gewidmet. 

\ '•^", *^^II Veranstaltungen beteiligten sich fuehrende europac- 
ische Theater-Intendanten, Schriftsteller und Kuenstler. 

Emc Reihe gemuetlicher Sonntag-Nachmittage diente dem 
Zusammentreffen mit alten Bekannten. 

In sozialer Beziehung wurde Notleidenden aus dem Rhein- 
Alain-Gebiet nach Moeglichkeit Hilfe gewaehrt und ihnen 
neue Wege in das Erwerbslelun eroelTnet 



, s^WBÄ^^^^^BHI^. 



Werde Mitglied des NEW WORLD CLUB 



JHr Anerkennung unser Arbeit dnre/i 
Praesiderit Franklin P. Roosevelt 



TMC WHITE HOUSe 

WASHINGTON 



September 21 , 1944 



Dear Mr. Gunrburger: 

On thlB twentleth annlversary of the 
IJew World Club your fellow Amerlcans extend warm 
congratulatlona, 

It is approprlate that the New World 
Club should publleh an annlvereary Journal to 
ooraraemorate thls happy event. 

The New World Club, elnce Ite foundlng 
In 1924, hae exerted a potent force for good, 
volclng In ita well-known newepaper AUFPAU the 
aepiratlone of raen and women eager to learn the 
meanlng, the opnortunltlee and the reeponsibilltlei 
of free cltltenshlp In a free America. 



Today, more than evcr, the club' s de- 
votlon to the oauee of Amerlcanlr.atlon merlta the 
approval and the thanke of all your fellow clt Irena. 



41 



May the aucceap of the New World Club 
dux'lng the paat tv»enty yeare prove a sure foundatlor. 
for the olub' £ contlnued sucoeea in the future, 

Very slncerely yours , 



Mr. Villi Gunzbur£^er, 

Chalrman, 

Twentleth Annlvereary Commlttee 

The New World Club, Inc., 

67-7? Weat Forty-fourth Street, 

New Yox'K 16, New York. 



y^^H^/d.^ kj/ /^ 



Photos \~PefrjaL Sonnen fehl, U 'eissenstein 



NEW WORLD CLUB, Inc. 

67 WEST 44tb STREET 

NEW YORK 18, N. Y. 



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b7 WEST 44 STREBT, NL-V YORK C(Tr_ 
TELLPHOr^E VARÜiihL.U 0-31 ö8 



Ernst l. Loewenberg 

GROTON 8CHOOL 
GROTON. MASSACHUSETTS 



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Prederlck Fox 

(Adolf P. Leaohnltzer) 



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Zmä G BURTSTAai? VON FELIX D^HN 
(9.FebruBr iS^li) 

Brach Ftzels Hßus In Glut «usainmen, 
- Als er die Hlbelungen «wang. 
So soll Buropa stehn In Plairnnen 
Bei der Qerinanen Untergang • 

Al3 Pellx Dahn diese Ve^se schrieb, setzte er voraus, daß Jeder 



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Deut sc>< wußte , wer St^el 




die Hlbelungen sind* Und" In der 



Tat, die Konntnl.s cW^rI^lbel^mr^enllede3 w.<^r und ist weit ver- 



b:-eltet 



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Was die meisten Deutschen auch heute noch nicht kennen, 



Ist der historische Hlnt<=) rrrun'i der Nlb^luncrensage • 

Im Jahre W57 ^ind die Burgunder (auf fiie der Harne 



Kih'^TunfiC'^n uebertra.oja o wurde "! und Ihr Koenlg 



(Günther) 



* 1 



-von einer hunnli?oh-rocinls'5h<=;n Koalition geschlagen worden. Die 
»led^rlags fani nl^ht In Etzels Burg an '^p.v Douaii statt (wohin dl 
S?i;re ien Kf-npf verleg'- ) son'levn in Wor:ns rcn Rhein, filso dort, 

4 

v/o der Sage nßch die Hf-lmat der Burgunder war und wossle In 

Wlrklich'^eit damalr> Prerade ein drittel Jahrhundert ungefaelir ,' 

V 
seit IjOO fi-Gwohrt hatten. 

Wie habe-', sinh nun die historischen Nibeliingen, die 
Burp;under dninals verhalten? Haben sIp bis 7 im letzten Bluts- 
tropfen gekaempft, sich selbst und Ihr ganzes Volk dem Unter- 
gang geweiht? Keineswegs! Nachdeir. sie tapfer ff^kaempft und 

einen großen Teil der vraf ff nf aehl^en Mannschaft verloren hatten, 

Sie haben 
hßbe sie - kapituliert ./Bad-urch w»xÄitn dan «est der Maenner 

i 

sowie die Frauen und Kinder gerettet und den Portbestand des 
burgundlschen Volkes g?' sichert. 



•2- 



Der westroemlsche Statthalter nahm sodann c!en Rest 

der Burgunder auf und wies Ihnen Wohnsitze in Suedxvestfrank- 

bls auf den heutigren T ag 
reich an, wo auch die Erinnerung an sie/erhalten bliebt im 

Namen Bourgcigne , Burgund. Dort r^ind eie bald wieder erstarkt, 

konnten noch (^Aup. betraechtliche hlstori che Rolle spielen und 

j^Jlnd schließlich im Prankenreich auf grgungen, 

D<=?r KaiHof ögv Burgunder lebte In der Erinnerung der 
Menrc'-^en fort und bildete r«;- Kern jener großen mittelhoch- 
dentro>\e^' Dichtung ä^-t ""Ibolungenliedes, daa um 1200 von einem 
unbekannten Dl cht --^r VG/-fa3t l^alrde • 

A31I r^!<^n 1p t >v^ltp;<=*scT \lo htlich nicht bedeutsam . Alle 
Voclker hrben solche Sagen gehabt, Vnd viele europaeischG Voel- 
ker hnben It^: Mittelslter -olches 3p-p;enAut in formvollendeten 
Epen gestaltet* Ueb rall ftuc}' aind derartigen Stoffe spaeter in 
der Neuzeit wieder belebt worden. 

' Hur in Deutschlr^nd aber • allein unter don europael- 
reh^n Voelkern • fand dann In der» Neuzelt ein(3 andere ganz neue 
Entwicklung statt: dia alten Sagen v;urden zur Sr^ondlap-e des 
Nat ional 1 nnun • 

Was d'^n KlrK-lern In der Soh^il^ ueber das Nibelungenlied 
erzaehlt vmrde , das ^var rilt einem I!ale wichtiger alsddas, was 
?1<^ in d<^r R^llr Ions r. tun '!e lernten. Die mittelalterlichen Sagen 
v/urden iFi Deutschland des 19» Jahrhunderts zu einer neuen 



na+-lonalen und nationalistischen Religion. 

Viele Deutsche glav^^ten di€ Inhalte d^r Sagsn. Sie 



«Ml— | . «g<f*J«WTr *«**^ --"♦••' >V— ^»••»■| 



wußt^-^n nicht, daß - In Geschi^.hte und GecTQnwart - die Wirklich- 



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keitU^nT anders auspah als die Sap:en-Vor Stellungen mit denen 
das deutsche Volk Jahrzehntelang gefuettert wurde. 



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/Btzfllf' Haus lstjj^g>]j|^ln Glut zus^iminenp^ebrochen -^ 



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Ur^tA- Worms hftt (iamals aahrL. schwere Tng^ ges^^hen, » 

Di9 Klbelungen i/-^. dl^ Burgiind r sind nicht zugrunde 
gegangen sondern hßben sich mit der Umwelt vertragen. Sie sind 
«ohlleßlloh in ihr, ^.h. im Prank-^nreich aufgegangen» Unter 
ihren Nachkommen befinden s loh wahrscheinlich - in den 
franÄoev«?lsch<?n Alpen urd in Suprlf ranzoeslsohen Mittelgebirge - 
viele jener mutiere" Prlphe Itskaempfer , die vier Jahre lan?< den 
Unte'\ß:rmndkömpf gngen d e M--^.zla gfefuehrt hab^n - die ihrerseits 
aber au-^.h garni^.hts mit den Nlnelun^en zu tun haben« 

Kui« 5 «^Ue Burguinder- glngen\ nicht unter, ebensowenig 
wie Bfczels Haus • 



Auch Deutschland wird nicht zugrunde gehen, ebeneoweni, 



wie Furopa. 



Untergehen wird vielmehr einzig und allein - der 



Wftt Ion alsozial Ismus . 



June kf 19li5 



Mr. M. Vellar 
l')9 Centn r Strömt 
New Zork, N.>'. 



D«ar Jr. WRll-^r: 






T'^ia in t) 15 st thr toplcs of some 
tnlkf^ I 'vonld 11k' ^.o Flve : 



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Dng wfthi^e aesioht dsx* anir rlkani5iC'\en R<rVOlutlon 
(Der» lJnabhanp:igk^it sk>dej? im Licht der his torlsch<?n 
Po^^schung unsere!^ Ta/sce ) . 

IrVlrt ach'^.r tli '*h ^ ürt ^ -^rrürdc» «i'-^r ' nr rlkanKschrn 
Gö schichte 

Dt« Koll^ de '^ Pr«u^-n in -^Vj r amii- rikanis.ihnn 
G^schl^/ht^ 

Arlr>tokrati(2 und J<-:iriokratii In J»3,A* 

Göogra-ohi^ als Palitor in le r araerlkn.ni:?chcn 
Gesohlchto 

Die axR8rikaniaGhi9 TJeuzelt 



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D<a B^crrlff dar '^Jacksonian Democracy' 



D«r Siniluß dar Kimvand^rurfir auf dlo ra«rikf^nische 



Geschichte 



ftV' - t^/% 



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CKA ^^ 



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Kindly let ine know In whlch toplcs 
You nr»^ Interpsted. 

ff - 

SinC''='rely 7foiJr3, 



■^ 



June 7f '9l|5 



Mr. Otto '. -nll^r 
15^ O^ntre S+-.r(?et 
Tle^v York, ^ . Y. 



Dear )^. 



Her: 



Ä'^ferrinfit to iri:v l<^tter of June 
and to nur tnlephone eonversation of tortay I 
^•*i5»"^': to 11.3t rone i.iore tonlca- 

(1) Oiivcr* ' cndel'L }I>lrnes und j^eln« 2elt 
(Vomö r3 irn:e rvcriöf^ zuiTi Nev»' Denl) 



u 



Jpw i?h tootcs 

(2) Tlach d«r Katß^troph« - i)ie jü^Usche Situation 
Gm Knde des europäiscrien Krieges 

(^) '-^^njaTiin )ifrai3li 

(I4 Df^r .Mythos von öv/i^e n Juden - Das Judentum im 
Weltbild der Neuzeit 

Sinoerely yours , 



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ADOLF F. LESCHNITZER 

72-38 113TH STREET 

Forest Hill«. L. I . N. V. 



BOULKVARD 3-203O 



}t^C H, I^H^ 



Tit-KA» ^* '^^^''Cc^ : 






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August 25, 19]|5 



Hern Dr. Iter Strauss 
12 Snst hhth Street 
New York, >',Y, 



Sehr creehrter Herr Dr, Strauss: 

/ 

Im Anschluss an uns^^re telefonische 
Unterhaltung schlppre Ich fo'gende Vorträge vor: 

1. RacilkPllsnius und "onservatlvl rnus In Amerika 

2, Jaeksonian Demooracy" 

5. Die Bedeutung der Prau für die Entwicklung 
Amerikas 

h. Aristokratische Elemente Im amerikanischen Leben 

5. Der wilde Westen (Frontler Stjplt) 

6. Pontiac - Groesse und Tragoedle der Indianer 

7. Amerikanische Portraets ( Drei Aberde ) 

a. Jefferson und Hamilton 

b. Dip Panllle Adams 
c* Justice Holmes 

8. NöchkrlGgaprobleme In >\merikas Vergangenheit 
(Drei Abende ) 

n. Hach dorn Unabhaenglgkeitskrleg 

b. Nach dem Buergerkrleg 

c* Hach dem Ersten Weltkrieg 



V: 



9# Benjamin Disraeli 

10, Das Judentum im "Veitbild des Abendlandes 
(Dröi Abende) 
&• Das Judentum Im eltblld des Mittelalters 

hm Die Entstehung des Mythos vom Ewigen Juden 

0» Philo semitismus und Antisemitismus der 
Beuzeit 

In de r *!teff nung , bald von Ihnen zu 
hören, bin ich mit herzlichen Grüßen 

Ihr 



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Äcup ^- lacfiu'^i^. 



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Th« gn^oatlon 1 PoUoy of th< »oria Je^^ah Congr>s^.a 



I. 



^P j, -xti. 



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A. 



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' All rjoiiltlv<?5ly J#*i«h- In t««|«%«d uro üp8 hAV# 

f^ftn^Pfil anproaoh, Jlff^reni tliouf^h th€y ma/ b« In matttra 
of n«llglouö obutrvanne • 'f 1 addltlon, hO'J7av^t% tJie WJC 
must T)ur«i<^ t polltloölly ori«nti*t€d onut^sa of ftoton. 
'^e^^i^th fduefttlon its s'^oriÄOröl b:r tht WJC muct sorv« the / 
•tPXig"T« Tor" mxi'^tmnc^ of th*«^ Jevvlah paopls - a fltrivr -1« 

ftnl thö othar wlthln^ 

tMa «trug^la #111 avall It^ljaf of dlfforant ■•«»» 
dapandlns? upon condltlon» «xt^nt In ^lach pfirtlonlar oas«. 
It will find a^prößslon t rc>ag;:. t/i# €ÄtAbllahjnant of 

I) «cbool« for cbllflrfri of aeüool agu 

«nrl/or 2) youtiwpjroup» 

and/or 5) arlult adunatlon Inctltutts» 
IBiartirer tha eßtabllfthmant of V) *Qd/or t) will provt 
1 , ßf!Me 5) *^111 Ptni rrtMnt in 1 , rt^nt opportunlty. 

Tht r.pcniflc tÄvcatlonel «In of tHa IJO tüirough 
_; trti>%0\^^i» mans nmst N? t>i« or^i^tlon of Jewls-i publlo 

; oplnlon aa tli« volo« of €. Jawlah piibllc now In tha prooaaa 

• ^. ' * 

\^oV ^niovlnp aijr«oon*olou8 «jaturlty« 

4U Biar« Is » rn^e^-' for n C^r^^^ral vUio©tlonnl 

3uraau^ thij ti*n . of ,^hlch -^111 bt th^ dlanamln» tion of 
dlraotlv«n, nivloe, and matarlals • 

In puBtny aountrlaa taaahlnir matailala^ k^P*$ 
booki) or^ Jawla „li^toryt havc be^^ of a V4^ry Inferior grada« 



^ 



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/ 



) 



- 2 • 



th« bP««: )0?>nlbl« quallty. 

Äxrt«u. I'i p '!oUc 1 »t rvnls t^'fi^'irr» «n^! <wun»i?»Xore of 
t € dlaajy^i^a ahoul' hav^ f m^ nr> nrtnr\lty to coiw^n<^ for 

t#aoh«rf^ nni oounaalors» v^ho^j bv vl?*tu« of t.hi»-r confitant 
th<? sccne, will h#? 1- f^ norjltlcn to eff^^ntuetc th0t thon 



c\ir>*« >t e ^Monal folloy of thi» 'WC. 



^ Ixltc|^*natlMnal uffMce of lä^lu^At lon» n oart of 
t^i« ^orlrt Äcurlty 0r^7ft*-.l2ötlont l?i no^^ 1 « l;hr proo^oa of 
fotnnatlon* It 1?^ v^rv ll;c#»lT thet «uc m Offlo«^ ^^^111 
exerolae contrv>l hotn ov^r th<? n^li?/?tlon of taatohlnr 
mat i^l^l anrt l>^fftnactlnn In Inntltutlo-?^ of «11 kln^Bp 
P rtloulnrly In o#vtain anullar c nintrloa. 

In tha hlntory t^xtboo^a of tha npGr futur«? 
r^tlo-nl ao'ilallan^ Faaoi:- thir 5a*iond o^ld var^ nxu\^ In 
ifia 11'-^^. t r>r th«?«^ tonlcs, t:'H' hola otaa^tlon of ontl-3wdtlaa 
will b^ df?alt wlt nt la^f^th* It l«:: Irarx^rtafit U\nt la thio 
oon actlon ou"^ f^tonnor^tion of t;h© Ja^lfifh nu#?9tlon at>d, In 
oonnv->r5Mo'^ thar*0v/lth, our li^-^nlm» id^aa, alrrj©, oirnoa^a 
^ ni vlll nhoul* rind tin<? il-^ronol nn? cli?ar axpraaalon In tha 



i 



\ 



- 5 - 



■• wnmt fror, th« Otitact ro»? to It th«t th« 
axwstlor!«' of tSilfl kln<5. 



/ 



f 



July 8, 191x5 



Dr. Nahiiin Ooldmann 

Je V Iah A^!;ency for Palestine 

3I42 Madlson Avenue 

New York, K,Y* 



Dear Dr. Golrimann: 

As you suggesteo In our recent 
conversation, I am aending you a niemorandüin, ''ThQ 
Kduoatlonal Pollcy of the V.'orlcl Jewlsh Congpess'* 
in triplicate . 

With kind regard^^, 

Sincerely yt)urs, 



/ 



Mrs. Edward Thomas 
366 West 245th Street 

RlVERDALE - ON - HUDSON 

New York 



■^^^ay 15,10^-5 



My dear Mr. Leshnitzer: 



Thank you so much for sc^ylng that you 
v;ill come to Powell llouse and snec.k to o r 



luncheon ^_,roupy ^hl^ /2-, 'S ^ ^ >a- 2, 



-'^ 



^very one seems to like Powell .louse fmd 
I Jiope that you,too,;7ill enjoy c;omnß. 

Yours Gincerely, 



f 



/ho ^1'- ^^ 



ll 



\r 



BRyant 9-1377 



THE BERWICK 

72-38 M3TH STREET 
FOREST HILLS. N. Y. 



/ , I94J 




Rent for Apt. No /Z. 



Month ending 





^i,Jl Kr 



Received Payment, 
Meadow Park Realty Corp. 



n> 




10 West 47th Street, New York City 



Kindly teave rent with Superintendent or mail to offjce. Thonk yoo. 



June 1I4, 19k5 



TO HO.'^ IT MAY CONCB-^N: 



Thls to e^rtlfy that rJ!r, Seymoup Rudln tati/j^ht th« 
Enpllah lan/^uage to adult forelgners enroller} her« «t 
th« American Institute of Modern Langupges from 
April I9I42 to ^1«rch 19hl\, 



-♦- 



Hla tho^-^oii/^h «oqualntance wlth the hlstory and 
lnr:tlttitlons of America and wlth Amerlcßn and British — 
llterature eralnrntlT quallfled hdra for thla post. He 
proved hlwaelf sn efflclent teaoh^r aivi, on the personal 
slde also, he g^ve us füll satlsf actlon* 



Mr. Rudln was courtaous and consclantious , able to 
get plong welljwjLth othörs. H« succeaded In Irapartlng 
to hls Student?^ a knowledge of the ünp^llsh l^np^unge and 
an understandlng of polltlcal, social and cultural 

condltlons In America» 



1 havö no hesltatlon In racoimnGndlng Mr^ Rudln for 

pof^ltlon aa Instructor of Bnf]?llsh, I belleve hlra In 



«Vary way rallahle and worthy of conslderatlon^ 



Adolf F. Le Schnitzer 
Dlrector, American _ 



Institute of Modern Languages 






y^ 




July 19, I9I1S 



V.T. Carl R» Frierllgf^r 
59^ Park Avenue 
Hpv? York, ^^•y. 



De'r "r» Friedige r: 

Pleass find enclosed my 
Curi^lcultra Vltae whlch I an sendlng to you 
ßs you sug^.ested, 

I shall leave on Tuesday» 
July 2l|.. My vaoatlon address will het 

Gables Inn 

Olr! ürohard Beach, Maine. 

Slncerely yours, 



«t«. 



^ ' 



i 



y 



WINDY nil^I., HITNTINO RIDCK ROiVD, SrrAMlT>Kl>, COXN. 



21. Juni 1945 



II errn Adolf F« Ler. ohnit::er 
7:?-3G 113th 3 treet 
Forest Hüls, L.I., Ü.Y. 



Sehr fteehrter Herr Lesohnitzer: 



Ich danke Ihnen vielmals fuer Ihren 
freundlichen Hinvrcis auf den 'vufsatz von 
Pricbatsch, und hoXfe, in den naeohsten 
Ta^en Gelegenheit zu haben, in den Aufsatz 
ICinslcht ZV nehmen» 



Mit besten Gruesnen 



X 




MiLTON ACADEMY 



Office of the Principal 
OF THE Boys- School 



MiLTON, Massachusetts 



March 1, 1943 



Mr. Adolf F. Lesohnitzer, 
72-38 llSth Street, 

Forest Hills, Long Island, M.Y. 
Dear Mr. Leschnitzer: 

I had a very good letter from our friend,Mr. Loewenberg, 
conoerning you. I regret to say that X was foroed to reply 
that at the moment there are no openings on our staff . Despite 
that, I shall be very glad indeed to see you if you would like 
to come out to Milton on Saturday, March 6th. I shall e^ect 
you about ten o»clock. 

In case you are not familiär with the Boston suburbs, may 
I suggest that you take the öubvray to Ashmont, cross the 
platform, and take the first car marked «Mattapan«; Milton Is 
the third stop. You turn to the left, vmlk up the hill, and 



take the mlddle^of the three roads, marked Randolph Avenue, it 
is about a twenty minute walk to the Academy. I shall be in 
Wigglesworth Hall, the second building from the corner as you 
tum from Randolph Avenue on to Centre ötreet on the right. 

Slncerely yours. 



AB P/p 



6u/tC^ß- 




ADOLF F. LESCHNITZER 

7238 113TH STREET 
FOREST HILLS. L. I. 

BOULEVARD 3-2030 



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PyCu^ufx. 



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IviCTURITESALUTAMUS^ 



BROOKS SCHOOL 
NORTH ANDOVER, MASSACHUSETTS 



OFFICE OF THE HEADMASTER 



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3EA 51T^E H^^SE 

Mrs. J. W. Anderson, Proprictor 
85 WEST GRAND AN'KNITE 

ßU ßi'cUat'd BfiacU, A\aina 



/^ *^^ ^^?H>f' 





/^Le^tM? 




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J2^^li ll^th ötre^t 
Korest Hills, u^T., TI.Y. 



JanufiTY 17 f 1^9U5 



Mr. Samuel Josolowit?, 
re^aonn^l ulrector 
tiewlah "ölf Rre öcard 

l!|S East '^Znd otreet 



Kew York lo. 






Dear vr, Josolowlt-^* 

Thanlc you very Tnuch Tor vour letter of 
Janußry 15th and all Information you hpv^? klndly 

'^ivQn me • 

I am grQatlT obll/;?^d to you for havlng 
had rrry papers sent to a Plttnburgh agenoy. I would 
bo hanny to be aDoolnted as an Eduoatlonal Dlraotor. 
I am oon^ldant that I c^ould glv« oomülete satls- 
faotlon In such a posltlon. 

Please aocept my very best thanks for 
th3 frlendly Interest shown to me . 

Reolprocatlng your klnd greetlngs, I am, 

Slncerely yours. 



^, 



Adolf ?• Le Schnitzer 



DR. WILLIAM R. WARD, President 



R. P. WALKER, General Secretary 



CARL EGNER, Troasurer 




Men's Christian Association 

of the City of Newark, New Jersey 



107-11 HALSEY STREET 



TELEPHONE MARKET 3-0101 



Oa^ IS ^j^^^^^^^^ liis 



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Gi7/s a/2c/ Bequests Insure 
the Permanency of the Work 



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Mr. Max M. Wartupg 
Dr .Ernst L.LoawenlMirg 
Rabbi JoÄChirr Prlnr 

Mr. Pr^d S. «Iseraen 
Prof .J.Höbholz 



S2 Vllllam,,3tr«6t ' Reich Union of O^man Jtwa 
lev; York, •?. (Reichav^rtretunfT: d. Juden In 
Groton 3chool Dp :tsohland) 

Oroton, Mas», Reich Union ofGOemij«^n Jews 

l^ Shtivl^^ Ave. ., (sfp fibove) 

1^9 C^-^trP 3tr.^-t Selfhelp of Eml^rsl^^^^^y ^ 

Sew York, ^'.Y. from Jentrßl hui^p« 

Youn,g Mpn Christian Rut^^^>^fc ünlverr?ltT 

A«öoclf^tlon,Iewark H.J, Mev^ Bninswlok, K.J. 



/ 



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DIE DEUTSCHEN JUDEN. 



Vom Zeltalter d^s au.ijgehenclen Absolutismus 
bis zuin Nationalsozialismus, 



Von 



Adolf Le Schnitzer. 



Vorwort 



1 •Kapitel: Aufstieg und Auflösung. 

2. Kapitel: Anteil am deutschen Leben. 

J.Kapitel: Die deutsch- judische Symbiose. 

^•Kapitel; Die Katastrophe. 



Statement of Facls To Be Used by the Clerk of Court in Making and Fiiing My Petition for Naturalization 

(1) My füll, true, and correct name is 



8 



(Country) 



/^» « - , r • 1 • ^^^' *™* "•"•' *^*»o«»t abbrarUtion. and any othar name whioh has boen used mtwt »ppear hero) 

(2) My present place of residence is _ (3) My occupation is 

(Numbar and Btreet) (Cityortown) (County) (Su<«) " 

(4) I am years old. (5) 1 was born on __ in 

/xv •- I , . . . e ,, p (Month) (Day) (Yaor) (Cityortown) ' (County? diitrlcCprov'nö«7or"BUto) 

(o; My personal descnption is as lollows: Sex ; color ; complcsion ; color of eyes _; color of hair 

height feet inches; weight > pounds; visible distinctive marks 

racc ; present nationality 

(7) I am married; the name of my wife or husband is 



(State or eountry) 



(Month) 



we were married on at 

(Month) (Day) (Yoar) (City or town) 

he or she was born at on 

(City or town) (County, diatriot, prorince. or atate) (Country) 

cntered the United States at „ on 

(City or town) (SUta) "(Month) (Day) 

the United States and now resides at and was naturalized on 

(City or town) (State or country) (Menth) 

at certificate No. ; or became a Citizen by _ .. 

(Cityortown) (State) 

(8) I have children; and the name, sex, datc and place of birth, and present place of residence of each of said children who is living are as follov/s: 



(Day) (Year) 

for permanent residence la 

(Y.ar) 



(Day) 



(Year) 



(9) My last place of forei^n residence was _ (10) I cmigrated to the United States from 

(City or town) (County, diatriot. prorinoe, or atate) (Country) (City or town) 



(Country) 

(11) My lawful entry for permanent residence in the United States was at under the name of 

(Cityortown) (State) - — - 

on 

, (Month) (Day) (Yea?) ' 

on the 

(Name of vesael or other means of oonveyanee) 

(12) Since my lawful entry for permanent residence I have been absent from the United States, for a period or periods of 6 months or longer, as follows: 



DEPARTED FROM THE UNITED STATES 


RETURNED TO THE UNITED STATES 


Port 


Datk 
(Month, day, year) 


Vessel or Other Means of 
conveyance 


Port 


Date 
(Menth, day, year) 


Vessel or Other Means of 
conveyance 
















__ ^ _ 




i__ 








1 




""""*'"""""""""''""'"*""" 





(13) I declared my intention to become a citizen of the United States on in the 

p f (Moulh) (Day) (Y-aO ^ ^ * ^ (Name örcoürtr 

Lourt üt at (14) It is my intention in good fa,ith to become a 

CLTT'JC \ ir ^^''^ *" town) (State) 

Citizen ot the United States and to rcnounce absolutcly and forever all allegiance and fidelity to any f oreign prince, potentate, State, or sovereignty of whom or 
which at this timc I am a subject or citizen, and it is my intention to reside permanently in the United States. (1 5) I am not, and have not been for the 
period of at Icast 10 years immediately preceding the date of this Statement, an anarchist; nor a believer in the unlawful damage, injury. or destruction of 
property, or Sabotage; nor a disbcliever in or opposed to organized govemment, nor a member of or afFiIiated with any Organization or bo<Jy of persons teaching 
disbelief in or Opposition to organized govemment. (16) I am able to speak the English language, unless physicially unable to do so. (17) I am, and have 
been during all of the periods required by law, attached to the principles of the Constitution of the United States and well disposed to the good order and 
happiness of the United States. (18) I have resided continuously in the United States of America since 

j .. 1 . ^1 C^ .^ r , , ,. . (Month) (Day) " "~(YeM)~~" 

and continuously in the btate of _ where I now live smce 

(19) I have heretofore made petition for naturalization number on 

. . , "(Month) "■" *~"""(Öay)" (Yw) 

ai m the , and such petition was dismissed or 

J • J L 1 °' e (Connty)^ (Stete) (Name of court) 

denied by that court for the following reasons and causes, to wit , and the cause of 

such dismissal or denlal has since been cured or removed. 

(20) Attached hereto and made a part of this Statement (if required) are my Declaratlon of Intention to become a citizen of the United States, three photographs of 

niyself, and a money order for $2.50 payable to the order of the "Commissioner of Immigration and Naturalization, Washington, D. C." 

(21) I wish the naturalization court to change my name to 

(22) (Ist witness) 



(Give füll oame dosirsd) 



(Name) 

residmg at 

^ ^ (Number and atreet) 

I hrst met this witness in the United States on 



(Occupation) 



(23) (2d witness) 



(Month) 



(Day) 



(City or town) 
"(W)" 



(State) 



(Name) 

residing at 

^ ^ ^ (Number and atreet) 

I nrst met this witness in the United States on _ 



(Occiipktioa) 



(City or town) 



(Stete) 



-.-,,, I- f 1 I (Month) (Day) (Year) 

1 certity that the above Statement of f acts has been read by me and that the Statement is true to the best of my knowledge and belief. 

(NOTE.— Have you enclosed (if required) your DECLARATION OF INTENTION, THREE PHOTOGRAPHS OF YOURSELF, 
. ,. „ ^^^^ ^2.50?) , f^ rV,u»„ . .. -— . ^ 




(Sicnature of applicant) 



(Addrsaa at whioh applioant reoeivea mail) 



DO NOT PILL IN BLANKS BELOW 

Affidavit of witnesses to show residence of petitioner as follows: 

United States 

State 

Examiner 



DO NOT PILL IN BLANKS BELOW 

Corrections numbered to in this Preliminary 

Form for Petition for Naturalization, N-400, were made by me or at my 
request. 

Applicant 

Date 

10—11311 



INSTRUCTIONS TO THE APPLICANT 

Pages 1, 2, and 3 of this form maai be completely filled out (prcfcrably on the typewriter) 

Immigrant Identification Cards and Alien Registration Receipt Cards. — Every allen who entered the United States for permanent 
residence on the basis of an Immigration visa on or after July 1, 1928, and prior to August 27, 1940, should be in possession of an 
immigrant identification card. Every aUen in the United States should be in possession of an allen registration receipt card. You 
need not forward either card with this application. However, you will be required to present these cards when you appear to file your 
Petition for naturalization and to surrender them at the time you are admitted to citizensliip. You should therefore carefully save 
your immigrant identification card and your ahen registration receipt card. 

^ Photographs.— You must send with this application three photographs of yourself taken within 30 days of the date of this appli- 
cation. These photographs must be 2 by 2 inches in size, must not be pasted on a card or mounted in any other way, must be on thin 
paper, have a light background, and clearly show a front view of your face without hat. Each of these photographs must be signed by 
you on the margin and not on the face or clothing. 

Money Order.— If you are not within one of the classes named below in this paragraph, you must get a money order in the sum 
of $2.50, payable to the order of the "Commissioner of Immigration and Naturalisation, Washington, D. C.,'' in payment for the 
issuance of a certificate of your arrival in the United States. The money order must be attached to this application when you send it 
or take it to the Immigration and naturalization office at the address given on the first page of this form. You do not have to send a 
money order if (1) your arrival in the United States was on or before June 29, 1906; or (2) your declaration of Intention (first paper) is 
dated on or after July 1, 1929; or (3) you filed a petition for naturalization on or after July 1, 1929; or (4) you are otherwise excused 
by law from the requirement of a certificate of arrival. 

Date of Your Arrival.— If you do not know the exact date of your arrival in the United States, or the name of the vessel or port, 
and you cannot obtain this Information by Consulting your family or friends who came over with you, give the facts of your arrival 
as you remember them in the appropriate blank Spaces on the first page of this form. Your immigrant identification card or your 
paSsport, ship's card, or baggage labeis, if you have them, may help you to answer these questions. 

^^ Nationality and Race.—Nationahty in statement No. 6, page 3, refers to the country of which you are a Citizen or subiect. As to 
race m the same statement, Section 303 of the Nationality Act of 1940 provides that only white persons, persona of African nativity 
or descent, and descendants of races indigenous to the Western Hemisphere are eligiblo for naturalization. There are certain excep- 
tions, m the cases of native-born Filipinos who have served honorably in the United States Army, Navy, Marine Corps, or Coast Guard 
for a period of at least 3 years, and in the cases of women who have lost United States citizenship through marriage. 
As stated above, the following races are eligible for naturalization: 
White. Indian. 

African or African descent. Eskimo. 

Filipino. Aleutian. 

State to which of these classifications you belong. 

WITNESSES.—The names, occupationa, and addreases of two Citizens uou exnect tn hrtttn tntfh »/»»# /*• .«/«m«..^. .-t.^ ^ 

PENALTY FOR FALSELY SWEARING IN NATURALIZATION CASES 

It is a felony, punishable by a fine of not more than $5,000 or imprisonment for not morc than 5 ycarg, or both, for an allen or 

itZ^^rZ:": r "'"''""' '" ^^'^'^'^''^^ - "t-^-l^'P- «' otherwise, knowingly to make a false statemenfunder oath 

either oraly or in wnting, in any case, proceed.ng, or matter relating to, or under, or by vlrtue of any law of the United States rclaüng 
to naturalization or citizenship. (Nationality Act of 1940, See. 346 (a) (d).) «suai-es rewiing 

RESULT OF EXAMINATION 
TO THE APPLICANT—/)© not write on these llnes 



U. 8. GOVERNMENT PRINTING OFFICE 16 — 11311 



Examincr 



fflonc-y order 






Form N-400 

<01d A-2214) 
U. S. DEPARTMENT OF JUSTICE 

IMMIOBATION AND NATURALIZATION SERVICB 

(Edition of 1-13-41) 



No. 



Application for a Certificate of Arrival and Prelimmary Form for Petition for Naturalization 



For U8€ in searching records of arrival: 

RECORDS EXAMINED 

Card Index 

Index books 

Manifests 



RECORD FOUND 



Place 

Name 



Use Form N-215 in issuing certificate of arrival on this 
application. 



Datc 

Manner 

Marital Status 



(Sicnature of ptrton in*king Bearek) 




TO THE APPLICANT: DO NOT WRITE AßOVE THIS LINE. READ CAREFÜLLY AND FOLLOW THE INSTRUCTIONS ON LAST PAGE HEREOF. 

Take or niail this application and your money order to: 

IMMIGRATION AND NATURALIZATION SERVICE, Date , 19.... 

Di--a?ard all i nst ru - ilons retiarding 

'(5r{c, N.' y7^ Cniinmm kVmm ^onev order D^ ..uT o-r.J iuÜN^Y aU)ÄR 

WUH THIS f^P''Li^ATIO.J. 

^':C^_J4Lli^__^_L,Ii A^f.CXni...... ..!^.fJ^,..yor'K dcire to fileTÄ^for naturalization in the 

— - -----'^/?^*«^---^r====^.-.rrr=r<:o^"at .J.4mA'.^A.....T^L .MCi^..y.ArJf.. I .ubmit herewith a sUte- 

(Name of coiirt) ^ ^ V/ (City or town) ^>^UU) 

ment of f acts to be used in filing such petition, three photographs of myself, eacli of which I have signed. and my declaration of Intention (first paper), if one ii required. 
I hereby apply for a Certificate of Arrival (if required) showing my lawful entry into the United States for permanent residcncc and cndosc money order 

No. _--^;;5^.«*«rrr::::r for $2.50, payable to the order of the "Commissioncr of Immigration and Naturalization, Washington, D. C," in'payment thercfor. (See 

reference to '* Money Order," page 4.) 

(1) 1 arrived in the United States through the port of ^S^.y^df. \fcixf }l^rC 

under the name of ..Adc^^h.^.JrjedrjJth hlsM^TtlM. on "f^^Ji ^"^/ >">" '^O 

onth.yesse\....^J...Bri:tj/fn/c:_ _*r™ ^\ 

, , iC^n^di] . 1 ^ ^1 ^ £ (Ifotl«nri..thanbyy««l.,howm*nn«of»rrival) /Canada 

(It arrival was through \McyicoJ 1 arrived at the port of <<r__ \ Mexico 

on ^^^^ on the vessel .rit^ _ ) 

(Menth) (D«y) (Y«m) " ' 

(2) I have been absent from the United States as foUows: 




(D»t«a of departidra and retum. portt of entry, and namaa of TeaaeU or other meana) 



(Day) 



/Äff 

(Year) 



itry) 



I haveT)»!!!- been absent at any other time. 

(3) I have Ttf^P. used another name in this country than that given above. (If so) It was 

I used that name because . « — ™ __^ 

(4) The füll name of the person shown on my steamship ticket was ~^do_lfih__^jA^I^^Ji__rr/cg^^ 
(5)Iwasbomin F.OS.?n__ ^ojl-^rfd ( thct^ ' ^CrMdny} on ^^ ^ J? 

(6) My father's füll name ü/was ....:Tl:TlaSX^r___._LMSCM^'jT^^ .f. T^... 

(7) My mother*s maiden name was jy.ATähi^. ^.^A^h.S. 

(8) (If a married woman) My maiden name was ^. 

(9) My last foreign residence was QAtÜ.b.r.LC/_gC- ^/l^/^_^_c/. 

^City or town) / t i ^ f » (Country) 

(10) The place where I took the ship or train which landed me in the United States was ^_t_*:_^_C/?ÖP_r_ im.ty^{ 

(11) The ticket on which I came to this country was bought at ^P-P.dctit J^Öj^-JtA^.OL^^^ 

(12) (If arrival by ship) Name of steamship line was ^-?kÖJ.Cd. J^ÄlJtt.^T^Sjtj/^i ^T.T1 

firsl, second, or third cabin i^^f^/l^ I arrived as a passenger, stoWaway, Seaman, member of crew. or 

(SUte which) 

otherwise JLifjL^^A^^J^ 

' ^ (State which. civinf particulars) • j 

'/- 

(City or town) \J/^ ^^f? **' coup^ry) (Monthl . (Day 

(15) I was >-_^>__- examined by United States Immigration ofl&cers at (Y^\M.Jca.rA^ /VfiV_ ife?/!:^- 

^^ ^ ^ ^ ^ (City or town) (Sute or c«»i6try) 

(16) (If not examined, State why, and give the circumstances of your entry) /l- 

(17) The person in the United States to whom I was coming was ^jAi^ C^rokih^.—J^.^y^ToM 

(18) The place in the United States to which I was going was J^^JdL^ch,..^^.AIjyl^ 

(19) The names of some of the passengers or other persons I traveled with and thelr relationship to me, If any, are 



\J (State which. givinc particulars) • 

(13) I traveled on (an Immigration vIsa, a passport, or pcrmit to reenter) JLJJ..-JJnJTJj.4.tlJL^A^^ ^J.ß^ 

<f (State which) yT 

(14) I paid $ head tax at on i 



?»y) 



(Year) 



IG— 11311 



A^vi f\Ay\Ml^ Lit^-^l^rt^ 



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(20) In wh^^^M<i^ theiÄiteiJ Stato have you resided? 

(Sär^) 



From 



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„ ^ , ^ A^Jy /f<^^ to ^-Octobet- /fV3 

.../^^. Jf.dr. /ei^.>riir. From Ahril //^^ 

(CHyofWwn) (gute) w^ r^ ,^,:ZZ^ /v"ir 



(Month) 



(Y«af) 



to 



(Month) 



(Y«.r) 



(Month) 



(21) What were the names, occupations, and aiddresses of your employers during the last 5 ycars? 



(Yew) 



»r«nd.tr^« ^ W /^ <8U»t') "V"" y'"(DftU;"o7;mpi;y"Xt)"" 



(22) Do you understand the principles of govcmment of the United States? __ .^^A. 

(23) Do you fully believc in the form of government of the United States? «X-O-- 

(24) Are you ready to answer questions as to the principles and form of government of the United States? .Jf.ClL What have you donetö 

yourself for an examination on the government of the United States? 



prepare 



or sovereignty 
States 



(25) Have you read the following oath of allegiance? — JC^.5_.. 

I hereby declare. on oath. that I absolutely and entirely renounce and abjure all allegiance and fidelity to any foreign prince. potentate State 
wereignty of whom or which I have heretofore been a subject or citizen; that I will support and defend the CoLtitutfon^and Ta^s of the Un^^^^^^ 
^es of America agains all enemies. foreign and domestic; that I will bear true faith and allegiance to the same; and that I take thU obligai on 
freely without any mental reservation or purpose of evasion: So Help Me God. Obligation 

Are you willing to take this oath in becoming a citizen? ^i?^. 

Of what country are you now a citizen or subject? JSl^Jt£..^. ~ ^^Äd,Il ' A . ^-A. 

(26) If necessary, are you willing to take up arms in defense of this country? -Xcji: 

Have you ever. during the time this country was at war. deserted the military or naval forces of the United States, or departed from the Jurisdiction öfthe 
enrollment district or the United States to avoid draft into the military or naval forces of the United States? ....Mj ^ 

(27) If not now married, have you ever been married? __ __ Are you divorced? -Jt^ 

(28) Are you a believer in anarchy or the unlawful damage. injury. or destruction of property. or Sabotage? Doyou belong t^oVare you rssöcTated 

with any Organization which teaches or advocates anarchy or the overthrow of existing government in this country? 

(29) Have you ever been an inmate of an insane asylum? 

(30) Have you ever been arrested or charged with violation of any law of the United States or State or any city ordinäncrortrafficVegulätion?"..'"]^ 

If so, give füll particulars 



(31) (a) In what place in the United States did you meet for the first time your first witness named on the opposite pagc? i^r...^__. j5:/?_Xl}j:r^ 



(City or town) 



t him (her)? l^^kjA^yr:^!^^>/>JC^_...C^l__ 'X^2^. 



iiow orten have you seen this witness each month since the date you first met 

At what places? .ki^...,y:^:f^ ^^^^-------"^^^------^L^^^^^^ 

{h) In what place in the United States did you meet for the first time your second witness named on the opposite pagc? .-./^--...^:i^»^.._.^^ä^]^ 

(Cityortown) ■" "(State)' Ä 

How oftcn have you seen this witness each month since the date you first met him (her)? -..^.LaLL.trif „Z^Orr^ ' «-^ ^ >1^'^^ 

At what places? ( 

(32) Have you ever been deported from the United States, or are deportation proceedings now pending against you? -!--!!-!!!!!!!!^! 

If so. State all facts 

(33) Was your father or mother ever a citizen of the United States? If so, give füll particulars 



(34) Did you register under the Alien Registration Act of 1940? 

If so. State the number of your Alien Registration Receipt Card 

(35) Did you yourself fill out this form? _ __ If not, 



, (Regietration nuinb«r) 

give the name and address of the person who did 



I certify that all the statemenU made by me in this application and form are true to the best of my knowlcdge and belief. 



ü.\ 



? ^rder^Dj NOT S^i\0 MON^Y Oi<^'i^ 
».nH.TUlS APPLICATION. 



(Signature of npplictint) 



(Address at which »pplicant receives mail) 



16—11311 OPO 



ADOLF F. LESCHNITZER 

72-38 113TH STREET 

FORrsT Hjlls. L. I , N. Y. 



■ OULEVARD 3-2030 



August 15,1914.5 



Professor Salo W. Baron 
Conference on Jewlsh Relatlons 
l8i|l Broadway 
New York,- N.Y. 



Dear Professor Baron: 

Please accept my very best thsnks for your 
letter of August 6 and your kind Invitatlon. 

I am y e tLl. y dellghted to Joln the membership 
of the Coimnisslon on Jewlsh European Gultural Reconst 
ructlon. >Utv- 

I shall be happy If some experlences lygath- 
ered in former years may prove to be helpful to the 
work of the Commlsslon« 



Slnce re lyVours , 



v^-^^Ä <r • £y,^/U->^k^ 






^'Ir 



14 MULFORD PLACE 

HEMPSTEAD. LONG ISLAND. N. Y. 

TEL. HEMPSTEAD 4272 



den 9. September 1942 



Sehr geehrter Herr Dr. Leschaitser, 

Meine Frau und ich werden uns freuen, wenn 
Sie den Haclimittag des Sajnstag, d, 19. bei uns verbringen 
wollten. Vielleicht richten Sie es ein, etv.'-a zwischen 
3vr imd 4 ühr bei uns zu sein» 



Sie steigen an der Endhaltestelle der Eir^hth 
Avenue in den Hempstead Bus ein, der an der Ecke der löö« 
(nicht 169.) Strasse haelt* Dann fahren Sie bis Western 
Tavem, die am Schnittpunkt von Fulton Avenue und Front 
Street ist* Der Busstop ist an der Front Street, sodass 
Sie diese und Fulton Avenue eueren« Dann gehen Sie Fulton 
Avenue in oestlicher Dichtung bis zur Cathedral Avenue, 
die von Korden einmuendet« Hier ein Block, und Sie bie- 
gen rechts in LJulford Place ein. 

Ob die von Ihnen erwaelinten Arbeitsberichte 
des Zentral aus Schusses Herrn Neum^er dienlich sein koen- 
nen, kann ich aus der Erinnerung ö.s'^an, v/enig beurteilen. 
Er ist an sich mehr en der Entctehimg der Verfassung in- ■ 
teressiert als an den Zahlen. Waore es Ihnen moeglich, 
die Berichte irit zubringen, damit wir gcmeinscm entschei- 
den koennen? Vielen Dank im Voraus. 

Auf gutes Wiedersehen, beste Feiertags- 
vniensche und freundliche Gruesse Ihrer Gattin und Ihnen 
von uns beiden 



f' 



Ihr 











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^a^t ^H/^ma Cic*^ 




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MINUTES 



Meeting of the Coinmission on European Jewlsh Cultural 
Reconstruction, held on Monday, July IS 1945 

PRESEIIT: 



Dr. Arendt 
Prof. Daron 
Dr. Engelnan 
Prof. Pinkelstein 
Prof. Frelmann 
Dr , Grand 
Dr. Gruenewald 
Prof. Kallen 
Dr. Kober 
Rabbi Langer 



Prof. Laserson 
Prof. Marx 
Prof. Michael 
Prof. Pinson . 
Dr. Shatzky 

Stein 

V/e inreich. 

M. "./i Schnitzer 
R. Wiachnitzer 



Dr. 
Dr. 
Dr. 

Mrs 



'^^®.'^^S*i'^C was called to order by thc Chalrman, Prof. Baron 
at 4:00 P.M. in Prof. Baron«s offico at Columbia University.' 

Tho mlnutos of the prcvious xnoetins worc amondcd to includo 
tho American Association for Jowish Education amon^ tho 
organizations with which tho Coi.imission was coopcratinß and 
fron whon it is to rocoivo a financial allotmcnt. 



Prof. Baron 
C omni s s i on • 
Dr. Stein. 
invitation 
hard Kahn, 
action v/cs 
tho ncmbors 
Conr.iisuijn, 



ropcrtod thc addition of four ncw ncmbcrs to thc 
Rabbi Jung, Prof. Nathan Reich, Dr. Shatzky and 

Ho also rcportcd that ho had scnt lottcrs of 
to Rabbi Stephon V/isc, Rabbi Pinkclstoin, Dr. Bcrn- 
R^bbi Isidoro Mcycr and I,!r. Jacob Landau. This 
approvcd by tho Connission. Prof. Baron rcqucstcd 

to su3-cst now ;.dditions to thc ncrabcrship of tho 

cspccially of pcrsons not livin^ in New York City. 



Prof. Baron subnittcd to thc Co:xiission a d^curicnt rcccivcd 
fron tho Ilobrcw Univcrsity in Jerusalem which ccnt:.inod a llst- 
iKG,^f.,f!!^??^r^.'^^yi=^ llbr.rics and uuscuns. It was acrccd 
M^^ -r^ ^"^ in^dcquatc and nceds considcrablc supplcnonta- 
tion. Hftcr sonc discussion a notion w^s n-.do by Dr. M. /isch- 
nltzcr th-t this tcnt^tivc invontory bc thorcughly rcviscd bv 

^SL''''^™'''''^ ^^^^ """^ ^"^ prcp-.rod for publication by Sopt. 1 
1945. Tao noti^n w.s sccondcd and ^pprovcd. ü coi.inittcc 
consisting .f Prof. Itorx , Prof. Preimann, Dr. Shatzky and Mrs. 
R. wischnitzer, was a^:pointed to aid in the preoax'ation of this 
naterial for publication. 

Prof. Michael, chairman of the Comnitteo on Legal Problems 
reported that his comnitteo had not yet started its work because 
no part-timc v/orkor was as yct availablc. 

Prof. Baron reported thc.t the Connission had as yct not en-r^n-od 
a roscarch follow for thc Eastcrn European arca duc to thc"^ ^ 
fact thcxt tho pooplc solectcd worc not yct aVo.ilablo. It 
was votcd to Ic^vo thc appointncnt of this followship In thc 
handa of thc Chalrman. 



,* 



-2- 

Prof, Baron read a circular letter received fron tho Jev/ish 
Board of Doputios of England which called for tho restoration 
of all Jowlsh property to the original ovmors and that the 
Hobrevyf Univorsity in Jerusalem bo mado tho trustoo for all 
unclaiinod Jcwish property. Prof. Baron polntod out the grcat 
nccd for the formulatlon of policios for action and for 
Cooperation vvith othcr organizatl jns in such formulation. Con 
sldcrable discussion devclopcd as to whcthor sentimcnt had as 
yot crystalllzcd to a sufficicnt dcgrec to v/arrant procccding 
to the fwrmulation of preclsc policios at thls timc. A motion 
by Prof. Pinson that thls Coinmlssion prococd to constitutc 
itsclf, togethor with tho committco ^f the British Jov/s and 
tho Coimtüttcc of the Hobrow Univorsity, as ^n International 
Agcncy to act in thesc niatters, was tablcd. 



A motion by Prof. 
for thcir list 



o 



. Kallen to cablc the Jev/ish B.ard of Dcputics 
f ravaged Jewish librarics v/^s adopted. 



The Chaim^n r eportcd to the Commission on ^ Conference he 
togethor v/ith Drs. Arendt, Kallen and I.lichaol had had with' 
Rabbi Bernstein of the National Jewish "./clfare Board and 
Chaplain Lcv who had just returned fron Europc. Tho proscnt 
Situation of Jewish cultural naterials, It appc-rs, is in a 
very sad State, since thcre are no persona familiär with 
Jewish culturul trc-^suros ^ssigncd to tuko c^re of thelr 
prcscrvation and disposition. Tlie coopcrati-n .f Jewish 
ch^plains in Surope, esoecially ..f Rabbi Isidore Breslau and 
Rabbi Nadich, w„s prjnised in the work of the C .a'.mi 3 s i on . 

Tho v.iocting w_.s adjournod at 6:00 P.M. 



Rcspectfully subnlttcd, 



Koppel S. Pinson 
Secrot^ry 



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GUID/J^TCE 



If you c annot answer exactly any of the above questlons, please ^.Ive en 
approxlTtiate answer> an estlmate. or an indlcation as to who niay knovv. 



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o. !• 



No. 3. 



No. 4. 



No. 



8, 



Indicate here: Grsmmar or High School; Theolopinal Ceminary 
or Teacher^^^ Seminary; Adult educatlon or Institute of Jewish 
Hi^^her Learnin^: Talmud Tor«b . yptp.hUrrsth TToh-r^^u/ cr.v,.-^r^^ 



igher Learning; Talmud Tcrah, Teshivoth, Hebrew school, 
school for rellgious education (Sunday school) etc. 

No, 2. Indicate degree obtalned with graduation 



Indicate special Institutions which rnay have been connected 
with your school, such as Kindergarten*', libraries, etc. 

Indicate v^hether and where annu^l reports (printed or typewrltten) 
are available. 



ivo* 5, E.g., tbe Jewish Ccmniunity or municlpal property, etc. 
No 6o As assessed for Insurance or taxation. 

Fo, 7. Indicate whether supervised by the Jev/ish Conimunity or other 

public authorlties. 



Give details as to endowments ; gcvernments , municipal and/or 
communal grants, revenue from fees, etc. 



No. 9. Iteraized if possible. 

JTo. 11. Size uf teaching staff; name of Director 

No. 12. When and under which circuinstances Institution was closed* 

Date if eny Vvhen Institution was re-opened. 



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Conference on Jewish Relations 
1841 Broadway 
N.T. 23, K.Y^ 



Name of Informant: 



Address: 



Qualification: 
Date: 

RECONSTRÜCTION OF EUHOPSAIT JEWISH 
CULTIJRAL INSTITT.TTIONS 



Schedule A 



City 
1. 



Country 



Enumerate the cultural institutions which were .very well known to you 
(such as: libraries, museuras, archives, literary societies, bock clubs, 
etc.) 



Name & Address of Institution 



Character: Details as to present fate: 



2. Enumerate the educational institutions and facilities which were known 
to you (such as Jewish public or private schools, Institutes of higher 
learning, theological seminaries, yeshivoth, institutions for adult 
education, etc.) 



Name & Address of Institution 



Character: Details as to present fate 



3. List names and addresses of all persons known to you who were formerly 
connected with one of the above institutions and are residing now in 
Allied, neutral or liberated countries. 



Name & Address 



Formerly Connected With 



4. Fill out special attached questionnaire for those cultural or educational 
institutions with which you v/ere connected or on which you possess detailed 
inforniation# 

5. Indicate non-Jev/ish public collections which possess important Jewish 
art objects, books, etc. 



CONFERENCE ON JEWISH RELATIONS, Inc. 

[For a better understanäing of ihe Position of the Jeivs in the Modern World] 

1841 BROADWAY 
NEW YORK, N. Y. 



President 

Salo W. Baron 

H onorar y President 
Morris R. Cohen 

Vice-Presidents 

Jerome Michael 
James N. Rosenberg 
Israel S. Wechsler 

Treasurer 

David Rosenstein 

Board of Directors 

George Backer 
Salo W. Baron 
Harris Berlack 
Morris R. Cohen 
Harold Fields 
Maurice Finkelstein 
Elisha M. Friedman 
Bernard H. Goldstein 
Louis Gottschalk 
William Gresser 
MiLTON Handler 
Jerome I. Hyman 
Oscar I. Janowsky 
I. L. Kandel 
J. M. Kaplan 
Maurice J. Karpf 
IsiDORE Kayfetz 
Paul Klapper 
J. J. Klein 

Alexander Landesco 
Harry L. Lurie 
Arthur S. Meyer 
Jerome Michael 
Edward Norman 
K. S. Pinson 
Sophia M. Robison 
A. J. Rongy 
James N. Rosenberg 
Harry N. Rosenfield 
Etta L. Rosensohn 
David Rosenstein 
Alan M. Stroock 
Abraham Tulin 
Israel S. Wechsler 
Bessie B. Wessel 
Joseph Willen 

Secretary 

Jerome I. Hyman 



Editorial Offices 

Jewish Social Studies 



Aucust 27 th 






4 5 



Dr* Adolf F. Le Schnitzer 
72-38 - llSth Street 
Forest Hills, L. I., 11. Y. 

Dear Dr. Leschnitzer: 

It is a great pleasure for me to v>/elcone 

you to the inembership of the Co.ninission 
on Jewish iiuropean Cultural Keconstruction 

In Order to infom you about the present 
activities of the Comniission, I an enclos- 
in^ herevvith the minutes and one set of 
questionnaires which are nov/ being sent 
out by the research departinent. 

Hoping for your continued fruitful Coopera- 
tion, I ara 

Cordially yours, 



XL 



S 



.^3/bf 
2ncls: 



0^ ^^tA-v-vy 

Salo \V. Baron 
Chairman 




312 



7^-50 115th Street 
Forest Hills, L.T., M.Y. 
öOulevard 3-20^0 



Pebruary 5, l^l^iy 



Mr. Krx ä, Warbnrg 
52 i'lliirn Street 
New York, ^\Y, 



De er Mr. '.Yarburg: 

I 

1 Kladly follow your 8Uf3:<?e8tlon to 
^eep you posted about my prospeots of » ttin« a lob 
tnrou/7h the Jewish /elfare Board. 

. ^ ^, ^ ^«^'« not rec«lved any additlonal 

infomatlon slnoe Mr. Josolowlta let nw know that 
VL?? !-!"* T^ pap«rs to n Pittsburgh arency (January 

fn «i^v! r.f ^^''''^'' ^^"^ ^ ^^ ^^y« ««o ^^ explalned 
to me that It was now up to the Plttsburgh agency to 
get In toiich with me . e "ts *«y to 

Pleaae accept my best tiior.ks for all 
mtereat cihoT^n to mc. 

Slno«rely yours. 



Adolf P, Laachnltzer 



Max M. Warburg 



52 WILLIAM STREET 



New York 5, N.Y. 



WHiTEHALL 3-6-437 



January 17th, 1945 



Professor Adolf F. Leschnitzer 
72-38 113th ötreet 
Forest Hills, LI, N. Y. 

Dear i'rofessor Leschnitzer, 



I received a letter 

« 

from my nephew, Walter Rothschild^ in vAiich he 
informs me that you had an interview with 
Mr, Samuel Josolowitz, who whenever there is an 
opportunity^ seems to be quite prepared to recominend 
you more for a position as Director of a formal 
education program rather than a professional position 
in the Jewish Center field* In any case you now have 
the possibility to contact ^v. Josolowitz vdienever 
you want* 



Yours 



^ y^i^^W)'^^^^^'--^^^^^^ 




/ 



.J^^-er- i-C^- 



^^yu^ 



7^- '8 ll^t'i Strömt 
Forest Hills, L.I., TI.Y. 



January I7, I9J45 



Mr. Max M« v^arburg 
5OÜ Parle Avenue 



Dear Mr-. /Harburg« 

Per^lt TTie to l^t you know thnt I have 
just r^celved a lett^-r f om the Jewish üfclfare 

Mr. Josolowitz, p^raonn^l ll^^e'^^.or of 
J/B, kinily Info-m^d me that Tie will be r^leased to 
refer m^ to openlngs In the fi^ld roiuiring one of 
my aiifiliricatlons ^nd exp^rience, and th''t my 
pepcrs h'V9 alraady been seit to 9 Pittaburgh 
a^pncy where ther^ Is a vac^ncy for an Biac^ational 
Dlreotor, 

I fe^l, dp er /ir. Warburpi;, that th^ 
Intereat shown to r\e by tbe J.Vß Is due to you and 
vnnv klnd inte>^ventlon only . rleaae ac^ept ray 
he artfeit thanks f'or your friendly hplpftilnesa and 
the effloient assiatance so /y^nerously extended to 

me • 

I wll ^ takp th« lib^rty to Inform you 
about thp für the r developrr^nt of the matter, 

olnoerely yours. 



Adolf P. Leschnltzer 



II. Srjpt.-^rTibGr 19]i5 



Sehr geehrte Prnu Prlns , 

Sie hatten mir neulich frouncIllohGr 
Weisr» anppl)Otpn, ncbe?^ den Verbleib rieines Lifts 
In Ant'verpcn Erkuiidifrur^Gn einziehen zu wollen. 
Wegen der nchv^lerlgen Rechtnlagf^ v/aere es vmon- 
schonswert^ dasc diese ?rlmnril|Tx:tngen moeglichst 
Tinfoi^ell vorgonoTOüen werden ur.d drgs leb ?:u- 
naechat im Hintern^^unde bleibe. Andererseits 
wird GS sich natuerlich nicht verreic^en lacscn, 
rla?>s mein TTp^ne genannt wirH , 

Der Lift steht in L©gerraf!iTnien der 
Red Star Line (Holland-Anerlka Lljn). 

AJkten:?^ eichen. WB. ?r>09, >.> 1fr», iJr^ 
-^i-O« - • Auf den letz ton von nir* noc?i "^'on Eng- 
land ^us ,?} 3 ehr lob? nen Brief - April 19li.O - habe 
ich w^gen der Invasion B^lßlons keine Antwort 
mehr erhalten. Damit war der Briefwechöel been- 
det. 

Bs waere fuer mich aunserordentlioh 
wichtis. 7,n erfahren, ob der Lift noch vorhanden 
ist und, wenn »-llea der Fall ist, ob er iinver- 
sehrt ist. 

IS^ t\rt mir sehr, sehr leid, dass 
ich Sie so kurz vor Ihrer Abreise noch mit die- 
ser Angelegenheit behellige. 

Mit herzlichem Dunk und Gruss 



Ihr Hinen selir ergebener 



//? '^5ifi0 



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^t>Ji^ ludyii-l 



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21. Mtlrz 1957 

Frau Anna Maria Jo]cl 
Eerlin-Wilmersdorf 
Sächsische Strasse 23 

Sehr geehrte Frau Jokl: 

I>as ProjeJct, das Sie in Ihrem Brief vom 16. Mrz ent- 
wickeln, scheint wir recht bemerkenswert zu sein. Ich 
bin gern danit einverstanden, dass Sie mich als Referenz 
aufgeben. 

Nicht ganz klar ist mir Ihre Bemerkung, dass "Josua 
und Jesus (der Käme) dieselbe Inhalt sv/uxzel hat". 
Jesus ist die griechische Form des aram'dischen Na- 
mens Jeschua, der hebr'disch etwas anders lautet, 
genau so wie Michel Hans und Jochen die deutschen 
Formen heTar'discher Namen sind. 

Wenn Sie genug l^xemplare der Aprilnumnor des Eckart 
"bekoimaen sollten, w'äre ich Ihnen fTli- freundliche 
Ueber Sendung einer Nummer, bezw, eines Sonderdrucks 
Ihres Artikels, sehr dankoar. 

Mit verbindlichsten Grössen 



/ 



/ 



/ 



ANNA MARIA JOKL 

Psychotherapeutin 

am Jüdischen Krankenhaus Berlin-Gesundbrunnen 

Pr I va tpraxis 



Berlin-Wilmersdorf 

Sachsische StraBe23 
Telefon: 876287 

9. Dezember 1966. 



Sehr f^eehrter Herr Professor Leschnitzer, 



darf ich Ihnen fuer Ihre beiden Brief danken und Ihnen sagen, wie 
beeindnickt ich war, dass jemand, naemlich Sie, zu Ihrer moralischen Entrue- 
stung standen und Konsequenzen veranlassen 7follten; das ist mehr, als ich 
fuer meine Person in dieser imd anderer grundsaetz liehe r Angelegenheit erlebte* 
Danke also fuer die Erfahrung, die F>ie vermittelten» Zu dem in Ihrem Brief er- 
waehnten Standpunkt, solche /üiklagen sollten den jued» Spitzenorganisationen 
direkt zugeleitet werden, ist zu saren: Am Tage nach unserem Gespraech bei Herrn 
Landmann hatte ich Gelegenheit, Dr» Prinz die Sache vorzutragen; er versprach 
mir auf alle Faelle eine Stellungnahme • Er ersuchte mich, ihn doch oefters 
schriftlich ueber Vorgaenge hier zu infoiTnieren und in Kontakt mit ihm zu bleiben; 
ich machte seine Erledigung (so oder so) der Af faire M. zur Vorbedingung; da 
ich nie wiedef^ von Dr. P. hoerte, besteht also auch kein Kontakt» Trotzdem 
viele juede Zeitungen in der Welt ueber die Affaire berichteten (sie ist nur 
ein typischer Ausschnitt der Fuehrung jued» Angelegenheiten in D» durch skrupel- 
lose Geschaeftemacher), ^vurde sie nicht von den fuehrenden Gremien aufgegriffen« 

Doch wie Sie schrieben, sind solche Dinge durch die Israel-Situation 
ueber schattet, wenn nicht ausgel(© seht; die Sorge, dass ueber Israel ein 
"Muenohen" pexiert werden koennte, ist wohl noch berechtigt. Hoffen wir, dass 



aus 



i|^ 7\ine rika zumindest ^S^tfic juedischen Kreise den entsprechenden ojTBrikanischsn 
Krei.sen nicht solche Hilfestellung geleistet vdrd, wie das durch Herrn M. 
hier geschah» 

Mit herzlichem Dank und den besten 

Wuenschen 







COKFERENGB ON JEWISH MATERIAL CLAIMS 
AGAINST QERl'^Am:,INC; 

Department of Cultural and Educational Reconstruction 

7tli floor 

I 

5 fiast <^k Street, New iork 22, N.Y, 



Appllcant: Miss Anna Maria Jokl 

Saechsische Str. 2^ 
Berlln-Wilinarsdorf , Sermany 



i.v,3n ',,'n f i rftic n:, Jrk] 'f, ficcultitanc. Jk i><:rlJ.n Irst 
2'ear I hacl ..eri-ned r ©■ ■.A.u.r.l ivlnnOs .'.bta.i. tiia rxc^cHent ork 
'. Mch .'.hG h- j; b«-er. cloiiif: r.r. u pc;>chot a^raplnt nn^: nc a rreiuber 
of u,5 (:i..li..lati'Rtlve bof.rd o^ ' Uc Jffv.lr'- -o: ;•<: -Gtiv-,n of ßerlln 

■ h<3r 1 ...ct her Bhf. tolC .f. fibout i'.er pl«ua Tor a roaenrch 
project.. i>9cidfs> rht rnvc r.r a riorr f^-rf.llr.f? li.for.T.f-^.lon f^bout 
It vtiioh I rec'Tiil^ j-ccf Ivfr' fr(,ri her. 

I c-c.'vjix'c: U.i.t ;r.-, Jc'kl Ir vßj-. • ? i ]. equlur)«^ to oop« 

v.it': li.' : in+rr*•^^..•.^ r pi-cject T 1 tr. ::1-, -:, if.t her /'«search 

Tht!.:3forc, I 7.aiv;lr rcoor er" r-, .V ,1 for «• fc'iolr^rrhip. 



r- 



•/ 



9* Oktober I956 



Sehr geehrte Prau Jokl I 

Besten Dank für Ihren Brief und das beige- 
fügte Material. Entschuldigen Sie bitte, daß ich 
Ihnen den Bmpfaan; erst heute bestätige* Der Brief 
traf nairillch in Berlin bei mir ein, als meine Sachen 
gerade gepackt wurden, urde, nachdem ich ihn ge- 
lesen hatte, in der JSile mitverpackt und ging mit 
meinem Oepäck direkt hierher* ich leite die Anlagen 
noch in diesen Trgen hiesigen Jüdischen Stellen zu. 

Es hat meine Prau \ind mich sehr gefreut, 
Ihre ß'^kanntüchai't zu machen, und v/ir freuen uns 
schon darauf, Sie in Berlin wiederzusehen. 



Mit be sten ßrüssen 



\ 



Minister's Record 



Name ll^P".^ Joseph 



Col 



Age. 



Residence ^^.9..ß «2 »A 



Date of Death. . 


11-10-56 


Interment at 


Fsrncliff 


Next of Kin 


Other Services 



Date...ll-i2-^--__ j^^ 10 -30.. AM 



Family at 







i&j^i^^^^^W'- * 







Minister. 



RNY 2t 5M 3-56 



f 



Adolf Leschnltzer 
515 ^^est 106 Street 



5. Dezeriiber I956 



Sehr geehrte gnädige Praul 

Das Mßterlal, das Sie mir freundlicher- 
weJse ziv-lritc^t hnttcn, ist Inzwischen Ge.^enstand 
einer ß^nnreohung p;ewesen, die Ich mit einigen 
hiesigen Pre^jnden hatte* 

Dabei ergab sich der folpende StandT^unkt: 
Ankla/-en gegen Leute ^ aie fino Rolle Im öffentli- 
chen jüdischen Lebpn in Deut.^cMand spielen, sollten 
den JUdirchen Spitzenorganisationen - wenn libe>'haupt 
direkt zugeleitet werden und zv/ar von denjenigen Per- 
sönlichkeiten, die die Anklagen erheben und ojPfenbar 
am berten mit der Srchlage vertraut sind* Es ist 
selbstV'^rständlich zveclcnSs.^ig, von Anfang an so viel 
BeweisiTiPterial wie riögllch fUr alle Anklagen belsu- 
bringen* 

Natürlich Ist d^r gegenwärtige Zeltpunkt 
f^^r solche l^inge, wie Sie sie 1: ^ :>cm^er Im Avige hat- 
ten, denkbar ungeeignet* Mnn Ist hier bei allen mass- 
geblichen Jüdischen Stellen zur Z^^it von so schwerer 
Sorge um die Situation des Staates Israel erfüllt, 
daß alle rnderen Dinge in den Hinterg3*i;nd treten vind 
Überhaupt keine Beachtung finden. 

Mit den bef5ten Orüssen verbleibe loh 

Ihr sehr ergebener 



^ 



i 



ANNA MARIA JOKL 

Psychotherapeutin 

am Jüdischen Krankenhaus Berlin-Gesundbrunnen 

Privafpraxis 



UtN^HANN 



Berlin-Wilmersdorf 
Sächsische Straße 23 
Telefon: 876287 

5* Mai 1957. 



Sehr geehrter Herr Prof« Leschnitzer, 

verzeihen Sie, ivenn ich erst heute Ihren Brief von Finde Maerz beant- 
worte und damit auch heute erst Ihnen fuer Ihre Bereitschaft, Referenz zu 
geben, daiike^-^^ Pro f > MjtoMiilAilNi noch auf Urlaub ist, weiss ich nicht, ob 
wir Sie in diesem Fruehling an der Universitaet ervmrten koennen und schreibe 
darum nach New Vork« 

Zu Ihrer Frage, was meine kurze Bemerkxmg bedeute, dass ein Zi sammenhang 
zwischen dem Namen Jehoshua und Jeshu bestehe, kann ich nur wiedergeben, 
was auf meine Bitte heb rae ischkundige Freunde (Rabbiner Peter Levinson und 
Jacob Allerhand) feststellten, da ich selber noch keine derartigen Kenntnisse 
besitze: Jehoshua bedeute uebersetzt: "Grott wird_erloesen", Jehhu dagegen 
"Gott hat erloest"e Es waere allerdings, vom Spraohkundlichen her, eine selt- 
same Bestaetigung meiner Hypj^othese, dass Josua die erloeste Seite von Mose 
sei, also eine Christusmoeglichkeit; angeblich findet sich sonst im HT. kein 
Name, der den "Erloesung"-Stamm beinhaltete- Taeglich kommen mir neue Zasam- 
menhaenge, als auch Ausweitunp;en des Feldes, sodass ich dann fast verzage, 
dass ein solcher Aussenseiter wie ich auf ein so grosses und bedeutsames 
Mysterium stiess, und ich mir nun erst das wissenschaftliche Ruestzeug 
im nachhinein erarbeiten muss, um es anstaendig darzustellen. Vielleicht gibt 
mir diese fellowship der Claims-Conference ein wenig Atempause dazu* 

Mit freundlichen Gruessen 



'^Uli <Q 



Ci^cL. a 




ANNA MARIA JOKL 

Psychotherapeut in 

am Jüdischen Krankenhaus Berlin-Gesundbrunnen 

Pr i vaf praxIs 



Berlin -Wilmersdorf 

Sächsische StraBe 23 
T«lefon: 87 6287 



24. Juli 1956. 



Sehr geehrter Herr Prof. Leschnitzer, 

anbei uebersende ich Ihnen, wie neulich verabredet, meine beiden 
Artikel ueber Karl Marx. Dem 1. Artikel beemtwortete er mit einem "Offenen ^rief ," 
den ich leider nur in einem Exemplar besitze, doch koennen Sie dessen Argumenta- 
tion dem zweiten Artikel (vom 24. Juni 56) ungefaehr entnehmen; die in diesem 
enthaltenen praezisen Anschuldigungen und Fragen wurden von M. nie ht mehr beant- 
wortet - er hofft wohl, dass er mit Stillschweigen sm billigsten davonkommt. Ich 
faende es tragisch, wenn ihm dies gelaenge« 

Gestern hatte ich mit Dr, Prinz eine Unterhaltimg darueber und 
faende erst dann Dinge hoffnungslos, wenn solche Dinge an "hoechster Stelle" 
geivusst und nicht dementsprechend p-ehandelt wuerde; allerdings danke ich, je 
mehr verantwortliche Menschen davon wissen und zur Klaerung draengen, umso 
eher wird etwas geschehen. 

Lassen Sie mich noch einmal aussprechen, sehr geehrter Prof. L., 
dass es mir eine Freude war, Sie - wenn auch diesmal nur so fragmentarisch - 
zu treffen und dass ich hoffe, es war nicht das letztemal. 

Mit besten Gruessen 





^ 




ANNA MARIA JOKL 

Psychotherapeutin 

am Jüdischen Krankenhaus Berlin-Gesundbrunnen 

Privalpraxis 



Berlin-Wilmersdorf 

Sächsische Straße 23 
Telefon: 8762 87 

16. Maerz 1957, 



Sehr geehrter Herf» Prof» Leschnitzer, 
* 

ich wende mich an Sie mit einer Bitte, die ebenso ungewoehnlich wie 
vorerst sachlich unbegruendet ist, da Sie meine bisherige Arbeit nicht kennen» Die 
Bitte ist, ob ich Sie als Referenz angeben darf im Zusammenhang mit einer Fellowship 
der Jewish Claims Conference, die von dieser ausgeschrieben ist» 

Nach einigen Arbeiten ueber juedische Themen, bei denen mir mein 
Glueck, ungewoehnliche Dinge zu finden, hilfreicher v/ar als mein mangelhaftes .'^fissen, 
stiess ich vor einiger Zeit auf eine alt-hebraeische Sage und habe in den vergangenen 
2 Jahren did damit aufsteigenden Ged?\nken brueten lassen und einiges Material gesammelt. 
Das .will ich in einigen kurzen '."/orten darzustellen versuchen: Es handelt sich um 
eine juedische Oedipussage, die diese griechische Schicks alstragoedie in einer Weise 
loest (ohne sie ganz zu umgehen), dass einen die Genialitaet unbegreiflich scheint» 
Diese Sage nun bezieht sich auf Joshua-ben-Kun»- Allein dieses Thema wuerde schon 
seine Bedeutung haben, da dadurch nicht nur die Auseinandersetzung Hellenentum-Judentum 
klarer wie andersv/o zutage tritt (und die beiden (Jenien diskriminierend vergleicht), 
sondern weil sie auch die l'furzel de» Freud »sehen Oedipus komplexes angreift und 
neue Moeglichkeiten eroeffnet.- Doch das waere nicht genug» Ich habe daraufhin den 
biblischen Jashue sehr sorgfaeltig angesehen; was sich imter diesem .Ajixicflt Aspekt alles 
ergab, ist zuviel, um es in dieser kurzen Information zu schreiben» Die sehr begruen- 
dete Vermutung aber ist aufgetaucht, dass Joshua, im Gegensatz zu allen anderen Ffcguren 
des Alten Testaments, die historisch aufgefasst sind, vermutlich EIN TEIL VON MOSES 
war, und zwar SEIN ERLOHSTSR TEIL» Joshua ist m»V/» nach die einzige Figur imalten T», 
die nicht scheitert; damit waere Mose als einziger vollstaendig, uni vor allem nachzu- 
weisen, dass im A.T« durch Joshua bereits der Erloesungsgeclanke auftaucht - wie anders 
aber diese versteckte Erloesvinp:skonzeption im Juedischen aussieht als 



le 



im nachfolc enden Christentum. Beim Hineinsteigen in das Thema ergeben sich Ueberra- 
schune nach Ueberraschung: z.B. dass Joshua uni Jesus (der Name) dieselbe Inhalts- 
xvurzel hat« ' xiuiaxoö 

Gedanlcen disäet^r^hlSolüi"'* "' ""= aus.usprech.„. diese hier eoaeusserten 

Diese Arbeit moechte ich machen, vemutlich ergeben sich im Arbeiten 
;;Sf iST.??^'^^ -Jeiteruncen; mein Plan ist, sie evtl. als Dissertation zu sc^reibeS 
FlaJ;« n ^^ Helisions^-dssenschaften zu promovieren. Prof. Braune ist Feuer Jnd 

Flamme. Das e^ste Sequester .vuerde ich gerne mit Hebraeischstudien an der Jerusalem^ 
University verbringen - ob.leich ich eigentlich nicht mehr im Studentenllterbin! 
.4. , n ^ Dazu brauche ich das Stipendium, da n meine Berufsarbeit keine so 
i??«^1r ^«^f"b«^°haefti,gunc rertraegt. VuerdeA Sie dieses untlStuetzen? iJh Z^ erfueli 

so^^ in Fn;?!.d' H^^n J^^^^^°^* - ^°^ ^^^ ^°" ^^^S an nicht im beLtztenX^opa! ' 
sond m m England, doch ist die Ai^it vielleicht wichtig, '--u^opa, 

rfo Q^o „• »,+ Ich werde es yollstaendig verstehen, wenn Sie meine Bitte ablehnen. 

vero«ff?iJ?t\r^"^'' kermen.(lch habe uebrigens auch eine Reihe von Kinderbuec^?A 
liS A^lai« in^ ^^^°'' ^^"'^'' ^u!" ueber Physik, der, in vier Sprachen und 6 LaeSern 
icrih^J ?,tr ?h^*°°°.:^''''^°^i'- °^' ^^^S* allerdings Jahre zurueck.) Doch waere 
d^kW d« ?^h T/°^';^''*^°^^'' negativen Bescheid, wenn moeglich umgehend, sehr 
dankbar, da ich mit d^r Einsendung der. Formulare bis zu seinem Eintreffen warte. 

i^v, ^ ,. • • , " ^^r* ^^'^^^ - uebrigens auch zu meinen Referenzen -ehoert - hoerte 

ich vor einiger Äeit, dass Sie leider im Frueh Jahr nicht nach Berlin kommen wollen? 

Ich verbleibe mit den besten Gruessen 



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Im Aprilheft des "Eckart^ erscheint , ") 

uebrigens ein laengerer Auf satz^Jicftsr«^ 
"Moderne Tiefenpsychologie in den Chassidisohen ^ 
Geschfc hten"» 



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^JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 



Körperschaft des öffentlichen Rechts 



JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE 



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Herrn 

Professor Dr. Leschnitzer 

315 West 106 Street N^Y. 25 
U.S.A. 



1 BE R LI N 12 

Fasanenstraße 79/80 (Gemeindehaus) 
Fernspredier: 91 35 38 

DEN 14.1.1963 
Se./Ba. 



Liebe Lesclinitzers ! 



Heute empfing ich mit herzlichem Dank Ihre guten 
Wünsche zum Jahreswechsel, die ich ebenso herzlich 
erwidere. 

Inzwischen werden Sie den neuen Lehrplan unserer Volks- 
hochschule bekommen haben und haben wohl auch gesehen, dass 
Sie in Treue und Verbundenheit in jedem Lehrplan enthalten 
sind. 

Heute möchten wir gern wissen, wann Sie nach Berlin kommen 
und ob und welche Vorträge ich für das Sommer-Trimester 
(Mai - Juni 1963) von Ihnen ankündigen darf. 
Bitte schicken Sie uns schon recht bald das Thema, die 
Anzahl der Vorträge, möglichst auch den Wochentag und Monat, 
da wir schon im Februar mit der Herstellung des Lehrplans 
befasst sind. 

Ausserdem erbitten wir uns für das Vorwort des neuen Lehr- 
plans , der am 1. April 1963 vorliegen muss, einen Aufsatz 
von etwa zwei Schreibmaschinenseiten von Ihnen über die 
alte Jüdische Volkshochschule in Berlin, der Sie ja auch 
als Dozent angehört haben. 

Für diesen Aufsatz werden wir ein Honorar von DM 100. — 
zahlen. 

Es wäre nett, wenn wir den Aufsatz sobald als möglich 
eingeschickt bekämen^ 

In der Hoffnung, bald von Ihnen zu hören und mit sehr 
herzlicher Begrüssung bin ich stets 

Ihr 

gez. H.G, Seilenthin 
-Programmlei ter- 



begl 



-'■ (ifA^^Ul 



22. P^Mjruar 196^ 



Vision D'^jnlz fii:-^ Ihr^n Qrlnt vom II4. Jannop 
und r *r vÜG LboivsendiinfT de 3 n'^^uen Lehrplans . 

Icli v/erd'? ivahpsch«lnllch ur. den 10 • Juni 
?i^ nun In Berlin eintraf f^n und st.nhe dann flir 
v^r^trMf-^e fAir" ^r? -fllftinr. Ich sahlKP:f] Ihn<=n ^vfii 
sonrts rvo rlo aunpi^?!! voi* • 
1) Die Gobur-t d'-^s l.ytho.s vr^r ^vl^-^n Judrn 

ar:. Di innt^f?:, «''^'n 11. Jrinl, abrnds . . . , 
2 ) JVv i i n o h-^ r Vo ?. Je shi:iruO v 

ari Sonntr^f:, den l"^ . Juni. 

Dp.v Aufn-hz .i>^^^^ di'^ Plt(9 jU-i che Volks- 
noc :3Chulo g^'^h'v Ihnen nchr bald r;u . 

Für dj.c f r<:unrii?.c^h^ iJrv/cflhnun^ in der- Lahr*- 
T.>1 '^n^n nor-fohG loh Ihnen herzlichen Drjxk aus. 2u 
Ihr^-»^ Inro->^>--^.t:lon jnöc^l-.tc loh Ihnen Tiilttcllcn, daß 
ic^/i n L'^/' <• -n ■•'cmC'iiG denen -•^neriVcanisc)i6n Insti- 
tution'-^n lese, '3ondGrn an r.riner alria n:atsr, bßi 
r^Ie i^3h '\n,<^.'?3tcllt bin unr' die ''Ths City üniversity 
of Nev7 York** heißt. (r>^it l6)}6 hl^ssen v/li- 
^^'.i.n-i(^ Oit;v College'', rber :€lt zv;':-! J'-hpon w^ind 
Ir j^tzt "Th(? City Univcrslty" ; und eint s TagGS 
Verden ^of-f'"^ rdle unsere rrucksar^hen entnp rechend. 
f-eand>^rt .sein. ) 



In hcrzliohGr t^'r-vlder^un^; Ihrer GrUßG 



Ihr 



ADOLF F. LESCHNITZER 

315 WEST 1D6 STREET 

NEW YORK 25, NEW YDRK 



15* April I9S5 



FaBoncfüGtr» 79/80 
1 ö«rlln X2 



Sehr g«ehrt6P Karr OolcSet^lnl 



tut wir l^Jd, önß fleh r^gen elwr Ei»- 
Ir «nkung m« Im Su«<jß« «o Icn^f hlnßf^wg^n hi*t;* 
Ich Mn bereit • mr. Donnere tag^^ den Zk* ^iiril «J^endn 

!?jr?r *Fyarv"'(?V iil,^ Pichte 



ÄW »prflchön »«id sclilago tot, <1^r. Vortrag Iri de« 
lliroß«« VortT*«t<^si!»ftl at«t.tfln/t'sn rtk Itasesn un<i «nt- 

andtr«r VtrrnstaltvriRsn »»ly^ffn milcht n»}\T In Fif-^f« 
komist, könnt«' loh «▼«ntu«!! auch noch «un «.l)Mm 

a»i«rsn Tap^ wecb '3e)T! atal>.J^.inl rar V« .-ftljrü.n^ at«- 

»«hr vcrtmncfÄm w«r€ loh thn(?n, »iiliy go«br- 
t^r H«rr »ol<1«ttiln, wrai Sl^ Äi-h froundllebti2*i«ii- 
«€ b^ld Ub*r ^?1« HtSiit das Honnrara liiforml^rfn 
würden. ZxÄRlaich <rf?statte loh mir «u t^r^orken, daß 
da« Honomr nicht an /ulch gcÄshlt :^rd'in aolX» «on- 
d€m an die in vorlfr^n J«hr In Berlin g«g>^UitU't^ 
♦For9chun<s:s8t«lle JTJr G*-f?5ohicht« ds5 'l^fUt^chöTX Ju- 



d«ntu3ac*, ti€rf?n J?Biv5^ rönc mir sohr iiai liii 



liegt. 



tut f r'^undllchem Oruß 
Ihr 



'< 



ADDLF F. LESCHNITZER 

315 WEST 106 STREET 

NEW YORK 25, NEW YORK 



15« April 1965 



H#rrn Joachim M. Golclsteln 
Jli lisch« Volkshochsobul« 
Jüdisch« Oemeln*!« Berlin 
Pasanenstr, 79/80 
X Berlin 12 



Srthr geehrt« r Serr Golds t« In 1 

»8 tut mly leid, daß »ich we^gen einer ir- 
k« ankung itss ine Xu?iRge ao lang« hlngcsogen hat. 
Ich bin bereit, mm Oonnerstsg, den 214-. Jimi abends 
Über da» Thema 

0er "Fremde* ala Dichter 
xn sprechen und schlage vor, den Vortrag in dem 
groB«n Vortra«aa«al stattfinden z* las.^en und «nt- 
sprechend Rnsukündigt» n . Palls Donndrstj«, d.Sij.. 
anderer Veranstaltungen wegen nicht mehr in Präge 
kommt, könnte ich eventuell auch noch an alnem 
anderen Tage nach dem 21. Juni zur Verfügung ste- 
hen, ^>nUvL /HAf/v^- (.v}4, ^i^<^-|._ KvM^VtUA. |7-tU-v ^AAl>^^Ark'^ 

»ehr ver^mnden wUre ich Ihn^n, sehr geehr- 
t<'r Herr Ooldsteln, wenn Si« mich f reundlichensel- 
se bald Über die Höhe des Honorars informieren 
würden. 2uff,l<»ich gestatte loh mir za bemerken, daß 
das Honorar nicht an mich gesahlt werden soll, son- 
dern an die Im vorigen Jahr in Berlin gegründete 
•Porachungsstelle für Geschichte des deutschen Ju- 
denttJina», deren Förderung mir sehr am Hersen liegt. 

Mit freundlichem Qruß 

Ihr 



JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 



d e ä ß e 



Körperschaft des öffentlichen Rechts 



Herrn 



JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHU 

I)Uf tpost ! 




Professor "Dr. Adolf Lescbnitzer 
315 West 106th Street 
New York 25, N.Y. 



USA 



1 BER LI N 12 

Fasanensiraßo 79/80 (Gemeindehaus) 
Fernsprecher; 91 35 38 

DEN '^'^ . JRnuar 1965 



Sehr geehrter Herr Professor Dr .Leschnitzer ! 

Unter Bezugnahme auf unsere letzte tel ef onir-che Unterredung wäre ich 
Ihnen verbunaen, wenn Sie mir poetwendend mitteilen würden? ob Sie 
m den Monaten Mai oder Juni 1965 für einen Abend im Rahmen der Jüdt 

?^??2 \f-^^ fY^l ^r^^? ^"'' Verfügung stehen könnten; gegebenen- 

lalls bitte um Aufgabe des Termins und des Themas . 

In Erwartung Ihrer gefälligen Nachricht zeichne ich 

mit freundlichen Grüssen 

Ihr 
gez. Joachim M. Goldstein 
Programmleiter der 
Jüdischen Volkshochschule Berlin 



Profaoüor Dr. Adoll Leachnitstr 
3X3 W«6t X06 Street 
ITew York, N.T. 10025 



24. Februar 1970 



Juedische 3emelnde zu Berlin 
(lemeliidehaus«?er waltung 
Faeanenstraeae 79/80 
1 Berlin 12 



Sehr geehrte Herren! 

Beeten Dank fuer Ihren Brief vom 2. Februar. Zu 
einer 2u6aaiinenar>^eit mit Ihnen bin ich gern bereit und 
bitte Sie, mich ueber die Hoehe des Honorare su Inf orale«» 
ren« In der Vorauöaetaungf daae Ihre Bedingungen mir zusa* 

gen, schlage ich Ihnen vor: 
^ ^Feindschaft gefcen die Deutechen *> Antlsemitieaue • Die gelbe Qefahr^ 

Wer bedroht den Fortbestand der MenBChheit^ 
Der Vortrag ist fuer ein weiteres Publikum gedacht, auesete 
entsprechend angeseigt werden und in einem groesseren Saal 
stattfinden. Zeitpunkts Zwischen 23* April und 7«Mai, Jedoch 
nicht Montag oder Mittwoch. 

In Erwiderung Ihrer Qruesse 



i 



ALlb 



JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 

Körperschaft des öffentlichen Rechts 

Gemeindehaus -Verwaltung 



1 BERLIN 12, den 2. Feb. 1970 

Fasanenstraße 79/80 

Fernsprecher ;-91-35-58- 88l 35 38 



Herrn Prof. Dr. Adolf Leschnitzer 
315 West 106th Street 
New York, N. Y., 10025 



Xj 



Sehr geehrter Herr Professor Leschnitzer: 

Herr Heinz Eisberg wiess uns auf Ihran Berlin-Besuch 
im komnfienden Sommer hin« Im Zusammenhang damit wäre 
natürlich zu erwägen, ob sich im Rahmen Ihrer Ver- 
pflichtungen und unseres Vtlkshochschul-Programms 
eine Zusammenarbeit ermöglichen liesse. Allerdings 
schliesst das Friihjahrs-Trimester Ende Mai «der in 
den ersten Juni-Tagen. 

Wir wären Ihnen sehr dankbar für eine Mitteilung 
über den genauen Zeitpunkt Ihrer Anwesenheit hier} 
und y#r allem natürlich für einige Themen-Vorschlä- 
ge* 

Mit bestem Gruss, 

JÜDISCHE GEMEINDE ZU B5RLIN 
Gemeindehaus- Ve rw^l tung 




(i.A. Marianne H 




JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 



Körperschaft des öffentlichen Rechts 



JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE 



ä ß fi ß 




Luftpost! 



BERLIN-CHARLOTTENBURG 2 

Fasanenstraße 79/80 (Gemeindehaus) 
Fernspredier: 91 36 38 

DEN 15. Juli 1963 



Herrn 

Professor Dr»Adolf Leschnitzer 

315 'Vest 106th Street 
New York 25, N*Y. 



USA 



Sehr verehrter Herr Professor Leschnitzer ! 

Mit der Planung des III. Trimesters der Jüdischen Volkshochschule Berlin 
"beschäftigt, erlauben wir uns anzufragen, ob wir wieder auf Ihre Mit- 
wirkung rechnen dürfen^ 

Wir wären Ihnen deshalb sehr verpflichte., wenn Sie uns wissen liessc ., 
ob Sie in den Monaten November oder Dezember ds.Js. uns einen Abend 
zur Verfügung stellen konnten und welches Thema Sie vorschlagen vairden. 

In Erwartung Ihrer baldmöglichen Nachricht empfehlen wir unü Ihnen 
bestens und zeichnen 



mit vorzüglicher Hochachtung 
Jüdische Volkshochschule Berlin 

gez. J. GOLBSTEIN' 
Programmleiter 



begl.: : 




JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 



ä ß ß ß C ff 



Körperschaft des öffentlichen Rechts 



JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE 




per Liiftpost uni Eilboten ! 

Herrn 

Professor Dr. Adolf Leschnitzer 






/ 



BERLIN-CHARLOTTENBURG 2 

Fasanenstraöe 79/80 (Gemeindehaus) 
Fernspredier: 91 35 38 

DEN 18. März 1963 



315 West 106 Street 
New York 25,N.Y. 



H 




y 



USA 

Lieber Herr Professor Leschnitzer ! 




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J 



Wir erbitten nochmals dringend die Übersendung Ihres Aufsatzes über die 
alte Jüdische Volkshochschule, weil wir bald den Lehrplan in Druck geben^ 

Mit sehr herzlichen Grüssen an Ihre Gattin und Sie 

IHR 

gez.: H. G. Seil ent hin 

begl. : \ 



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JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 



t t 6 t g 



Körperschaft des öffentlichen Rechts 



JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE 




Luftpos t ! 



Herrn 



1 BERLIN 12 

fasanenstraöe 79/80 (Gemeindehaus) 
Fernspredier: 9135 38 

DEN I.April 1963 



Professor Dr. Adolf F.Leschnitzer 

315 West 106th Street 
New York 25, N.Y./USA 



Lieber Herr Leschnltzer ! 

Herzlichsten Dank für den soeben eing^e tröffe nen Aufsatz, den 
wir im nächsten Volksschul-Lehrplan abdrucken werden. 

Das Honorar in Höhe von DM 100.- werden Sie hier in Empfang 
nehmen können, oder wünschen Sie vorher Überv/eisung ? 
Wohin dann ? 

V/ir freuen uns sehr, wieder hier in Berlin mit Ihnen zusammen 
zu sein und begrüssen Sie und Frau Maria sehr herzlich 



Ihr 



gez. H.G. Seile nthin 



bea;l. : 




JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 



ä o ß a ü 



Körperschaft des öffentlichen Rechts 



JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE 




Luftpost ! 



Herrn Professor Dr. Adolf Leschnitzer 

315 West 106 Street 
New York 2 5t N.Y. 
USA 



1 BERLIN 12 

Fasanenstraße 79/80 (Gemeindehaus) 
Fernsprecher: 91 35 38 

DEN '^.m.vz 1963 



Lieber Herr Professor Leschnitzer ! 

Haben Sie sehr herzlichen Dank für Ihre freundliche Mitteilung. 
Bitte senden Sie uns das Voin-rort für den neuen Lehrplan recht bald, 
da wr noch in diesem Monat lS.rz den neuen Lehrplan zuni Druck 
zusammenstellen. 

Selbstverständlich siad wir auch mit Ihren Vordruckvorsch-lägen 
gern einverstanden und werden diese im neuen Lehrplan so, wie Sie sie 
konzediert h-ben, eindrucken. Die Hinweise auf die Geschichte Ihrer 
amerikanischen Universität werden wir gern beachte n. 

Mit sehr herzlichen Grüssen, auch an Frau Maria Leschnitzer von 
Herrn Galinski, meinerseits und von Frau Gudrun Neumann ve 'bleibe ich 

stets Ihr 



gez.H.G.Sellenthin 
begl.X^ ^-"'^ 





FREIE 

JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE 

VEREIN FÜR JÜDISCHE 
GESCHICHTE UND LITERATUR 



'Ah 

11' 









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VORLESUNGS- 
VERZEICHNIS 
HERBST 1932 



BERLIN N 24, ORANIENBURGER STRASSE 29-30 



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Eröffnungsveranstaltung 



Sonnabend, den 29. Oktober, pünktlich abends 8 Uhr, 
Bach-Saal, Lützowstraße 76 



Alte und neue jüdische Musik ^^ 

Erläuterung: ARNO NADEL Wf^ 

Mitwirkende: MARIA RAPP-JANOW'SKAJA, ILSE NATHAN, MAG\W 
DAVIDSOHN, LEO GOLLANIN, HANNS JOHN, MAXJANOW^SKI, GADSHELASO, 
Chor unter Uitung von ALEXANDER W'E]NBAUM 



1. TEIL 



P RO G RAMM 




ARNO NA 



1. Orgelvorspiel für die hohen Festtage Max Janowski . . ARNO NADBJL 

2. AI naharot babel HanNS John ALTE BABYLONISCHE W'Eifiä 

3. Kol nidre Magnus Daviäsohn HIRSCH WElNTRApB 

4. a) 6. Psalm (melodramatische hebräische Rezitation 

mit Orgel) Gad Shelaso 

b) Aus dem hohen Lied (melodramatische hebräische 
Rezitation mit Orgel und Harfe) Gad Shelaso 

5. Boruch — Mögen ovos — Elohenu, für Kantor, Chor 

und Orgel. Solo: Hanns John j ARNO NAD^ 

6. Aschre hoisch (Psalm 1) für Orgel, Chor und Harfe ) 

7. a) M'loch) , ^ j, SALOMON SULZM. 

' \ Leo Gollantn 

b) Tal I EDUARD BIRNBAUM 

8. „Der Aufstieg'' aus „Hymnen der Seele", HEINRICH SCHALlf 

(Hakfi-Rosenzweig) für 6-stimmigen Chor a cappella 

9. Adonoj Moloch (Psalm 93) für Kantor, Chor HEINRICH SCHAUT 

und Orgel. Solo: Hatnis John 



I 



I 




•"ft '*<» 



2. TEIL P'^»»^ 

10. Elijohu hanowi (S'mirah) Magnus DavUsohn, Leo Gollantn, 
Hanns John 



11. a) In Cheder 



I 



b) Elohaj ad schelo nozorti I 

12. a) Das Dudele 

b) DasVögelchen 

c) Wiegenlied 

d) Die Majsse 

e) A Ingele 

13. Sabbath-Suite für Streichtrio 



Leo Gollantn 



ÄiariaRapp -Janowskaja (mit Streichtrio) 



ARNO NADEL 

. M. MILLNEI^'''' 
. ARNO NADl 
. EDV. MORT 
WO LEG. JACOl 
WOLFG. ZELLl 
. ARNO NADBl 
. ANT KRAFF' 
. ARNO NADe] 







Vr 



Streichtrio: Geige: B. Bentz. Bratsche: E. Enthoven. Cello : 
Klavier und Orgel: Max Janowski. Harfe: Ilse Nathan. — 

Hörergebühr: Mk. 0,50 und Mk. 1.00 / Mitgli 
Karten (nummerierte Plätze) auf Bestellung unentgeltl 



R, Werner. 
Förster-Flügi 

eder erhaltet 
ich zugesondtli 






EINZELVORTRÄGE 

Die Religion als historische Wirklichkeit im Judentum. 
Dr. J. Kastein, Ascona 



Donnerstag, den 17. November 1932, Logenhaus Kleiststr. 10, 8 Uhr abends. 
Hörergebühr Mk. 0.50. Ermäßigungen s. S. 7 



/: 



Zum Goethejahr: ,,Faust und Moses''. 

Studienrat Dr. Adolf Leschnitzer 

Donnerstag, den 15. Dezember 1932, Logenhaus Kleiststr. 10, 8 Uhr abends. 
Hörergebühr Mk. 0.50. Ermäßigungen s. S. 7 

Der Jude und die Gesellschaft. 
Prof. Dr. Erich Stern, Mainz 

Donnerstog, den 5. Januar 1933, Logenhaus Kleiststr. 10, 8 Uhr abends. 
Hörergebühr Mk. 0.50. Ermäßigungen s. S 7. 

« 

Ernstes und Heiteres 

aus jüdischer Dichtung unserer Tage. 
Edith Herrnstadt-Ottingen 

Donnerstag, den 16. Februar 1933, Logenhaus Kleiststr 10, 8 Uhr abends. 
Hörergebühr Mk. 0.50 Ermäßigungen s. S. 7 

KURSE 

1. Israel im Spiegel des alten Orients 

Die Ausgrabungen und die Bibel, mit Museumsführungen. 

Dr. Elias Auerbach 

Geschichtliche Zeugnisse über Israel: Teil Amarna-Briefe, Mernephla- 
Stele, Mesa-Stein, Salmanassar-Obelisk, Inschriften Tiglatpilesers IV., 
Sargons, Sanheribs, Siloa-Inschrift. 

Parallelen zu biblischen Texten: Schöpfungsgeschichte, Sintflut, 
Josepherzählung, Moses Geburt. 

Besichtigung im Vorderasiatischen Museum: Hammunapi- Stele, Teü- 
Amarna-Tafeln. Salmanassar - Obelisk, Siegel, Kerubim aus Assur 
und Sendschirli. 

Zur geistigen Entwicklung Israels: Codex Hammunapi und israelitisches 
Recht. Assyrische Chronistik und israelitische Geschichtsschreibung, 



%i 



S] 



Kultfopmen bei Kanaanäern und Israeliten. Die Lehren der Papyri 
von Elephantine. 

Besichtigung i. d. Staatl. Museen: Mernephta-Stele, Ramses II., Dar- 
stellung V. Philistern, Ischtar-Tor mitTierfiguren, Papyri v. Elephantine. 

4 Abende, Donnerstag, 9-10 Uhr, Fasanenstr. 79/80. Beginn 27. Oktober, Museums- 
führungen nach Verabredung. Hörergebühr Mk. 1.50. Ermäßigungen s. S. 7 

2. Die jüdische Kunst und ihre Hauptzeitaiter, 

mit Lichtbildern. 

Dr. Ernst Cohn-Wiener 

Die biblische Zeit an Hand der Ausgrabungen. - Die makkabäisch- 
hellenistische Zeit. - Die Prunkbauten. Galiläische Synagogen. - 
Die Kunst der römischen Periode und ihr Verhältnis zu der des 
frühen Christentums. — Die Kunst der Diaspora, der spanischen 
Blütezeit und des Ghettos. ~ Das XIX. Jahrhundert. - Jüdische 
Impressionisten und Expressionisten. 

3 Abende, 8y,-10 Uhr., Fasanenstraße 79/80. Montag, den 31. Oktober, 14. und 
21. November. Hörergebühr Mk. 1.50. Ermäßigungen s.S. 7 

3. Die seelische Krise der jüdischen Jugend, 

ihre Ursachen und ihre Überwindung, 

psychoanalytische Betrachtungen. 

Dr. Walter Kluge 

Die seelische Krise der deutschen Jugend. Versachlichung und 
Mechanisierung des Seelenlebens. — Erbe und Aufgabe der jüdischen 
Jugend. — Das Wanken der religiösen und ethischen Werte. — 
Erziehungskrise (Relativismus und Utilitarismus). — Wege zur Über- 
windung der Krise und zur Erstarkung der jüdischen Substanz. 

4 Abende, Montag 8Va- 9'/, Uhr, Logenhaus Kleiststr. 10. Beginn 31. Oktober. Die Vor- 
träge finden in 14 tägigen Abständen statt. Hörergeb. Mk. 1.— Ermäßigungen s. S. 7. 

4. Statistik ohne Zahlen. 

Dr. Hubert Pollack 

Bevölkerungsbewegung: Der Geburtenstreik. — Das Mischehepro- 
blem und die Eheschließungen. — Sterbefälle und Sterbealter. — 
Die Flucht aus denn Judentum. — Übertritte. — Die Bevölkerungs- 
bilanz. — Untergang der deutschen Juden? 



i 



ji 



Berufs- und Sozialstatistik: Die wirtschaftliche Bedeutung des Alters- 
aufbaues. — Berufliche Gliederung. — Berufsumschichtung und 
Arbeitslosigkeit. — Das Akademikerproblem. — Wohlfahrtsstatistik. — 
Sozialstatistik der jüdischen Jugend. 



2 Abende, Dienstag 8-9 Uhr, :Bleibtreustr. 50 (K. J. V.) 
Hörergebühr Mk. 1.—. Ermäßigungen s. S. 7. 



Beginn 1. November. 



5. Die politischen Ideenkreise der Gegenwart 

mit besonderer Berücksichtigung der Judenfrage. 

Einführung mit freier Aussprache. 
Dr. Arthur Prinz 

Die liberale und demokratische Gedankenwelt. — Der konservative 
und nationale Ideenkreis. — Das politische Denken des Katholizismus. 
Sozialistische Strömungen (Marx und Engels als Persönlichkeiten). 
Die materialistische Geschichtsauffassung. Grundzüge des Marx- 
schen Systems. — Der Revisionismus. — Nichtmarxistische Strö- 
mungen bei uns und im Ausland. — Der radikale Marxismus (Bol- 
schewismus). — Die ideellen Grundlagen des Faschismus und des 
Nationalsozialismus. 

Die Vorträge werden gemeinsam mif dem Jüdisdien Frauenbund veranstaltet. 6 Abende 
Dienstag 6-7'/! Uhr, pünktlich, Logenhaus Kleiststr. 10. Beginn 1. November. Hörer- 
gebühr Mk. 1.50. Ermäßigungen s. S. 7. 

6. Wir lesen zusammen Bibel. 

Robb. Dr. Joachim Prinz 

Zwanglose gemeinschaftliche Lektüre ausgewählter Bibelstijcke. 

6 Abende, Mitlwoch 8-9 Uhr, Friedenstempel Markgraf- Albredit- Str. 11/12. 
Beginn 26. Oktober. Hörergebühr Mk. 1.50. Ermäßigungen s S. 7. 

7. Von Bau und Seele der hebräischen Sprache. 

Dr. Harry Torczyner 

Vom Bau der hebräischen Sprache. — Von Klang und Rhythmus 
des Hebräischen (mit hebräischer Rezitation von Meinhart Maur). — 
Vom Ideengehalt des Hebräischen. — Das Hebräische als Ausdrucks- 
mittel der modernen Gedankenwelt. 

4 Abende, Donnerstag 8-9 Uhr, Fasanenstr. 79-80. Beginn 27. Oktober, Hörer- 
gebühr Mk. 1. — . Ermäßigungen s. S- 7. 



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8. Die Juden in Spanien (1100-1500) 

Rabb. Dr. Max Wiener 

Die Juden in christlicher und islamischer Umwelt. - Politische 
Geschichte und sozialer Aufstieg. - Geistige Kultur: Sprache und 
Dichtung, Bibel und Talmud, Religionsphilosophie. 

4 Abende Donnerstag 8%.9% Uhr, Unicn -Fesfsöle, Greifswalder Str 221-23 
Beginn lO. Novenr.ber. Hörergebühr Mk. ].- Ermäßigungen s. S. 7 

9. Spinoza 

Prof. Dr. Ismar Elbogen: Die Juden in Holland zur Zeit Spinozas. 

Dr. Rudolf Kayser: Spinoza als Persönlichkeit. 

Prof. Dr. Julius Guttmann: Spinozas Lehne. 

Rabb. Dr. Max Wiener: Spinozas Wirkung in die Welt. 

B TT^^'^y^'l- '^'''^^' ""''' '"°"^"^^^- ''■'''■ ^^9inn 9. Noverrber (cm 
Bußtag d. 16. Nov. tmdet kein Vertrag statt.) Hörergeb. Mk 1.- Ermäßigungen s.S. 7 

10. Jüdische Politiker 

/Studienrat Dr. Adolf Leschnitzer: Benjamin Disrae'i./ 
Dr. Friedrich Sternthal: Friedrich Julius Stahl. 
Dr. KurtZielenziger: Ferdinand Lassalle. 
Rabb. Emil Bernhard-Cohn : Walter Rathenau. 

4 Abende, Donnerstag 8'/. -9% Uhr, Altersheim Schma.gendorf, Berkaerstr 33-35 
Begmn 10. November Hörergebühr Mk. 1.- Ermäßigungen s. S. 7 



11. Mehrgespräche jüdischer Jugend unter Leitung von 
Rabb. Emil Bernhard-Cohn 

Die Jugend zum Prinzip der Autorität (Referenten: Hermann Gerson. 
Heinz Kellermann, Meir Rosenberg, Erich Rosenblüih). 

Montag, den 7. November, 8 Uhr, Logenhaus Kleiststr 10. 

Die Jugend zu den jüdischen Institutionen (Referenlen: Hermann 
Gerson. Heinz Kellermann, Meir Rosenberg, Erich Rosenblüth.) 

Montag, den 21. November, 8 Uhr, logenhaus Kleiststr. 10. Hörergebühr Mk 1 50 

für be.de Veranstaltungen, für die Einzelveranstaltung Mk.l.- Ermäßigungen s.S. 7 



In der jUdlsch-^n Kr'vvpohsenenbilc^ung Europas vor dem (HMrt^n Welt- 
krl'^fT fTPh es z\«'^3. dfiufclich vonplnnnrlpr unter8(^.hledonf?x I^pen. In 
cio.n Iiandtarn j'a'Jlaoher IlassGiinlödlurg , In dmcri pr^^^letarlsche und 
klölnburfT^rllchp jUdif^nh« ^^chloht^n 7;nhlpnn«a«lß überv/ogen, v;ar 
dna Zlo.l^oinen eg zum VerstUnJnls der Kultuv <iGr U^igebunß zu eb- 
n^n und d^nalt TlbrlQ Ich f^ozlnl^n Aufstieg zu erschlichen. In Län- 
dGrn, In der'^n die? Juden df?n ivüttel- und Obericlaaaen «mgehörtan und 
sich d^n iiebensfoiirien der Uvngebun^-^ angepaßt hatten, v;ar U'r.ßek^hrt die 
Tendenz maßgebend, die Vertrautheit nlt r^^n Judentui^ zu stärken 
oder, wo sie verloren fr.eptr^rxcr^n v/ar, wiederherzustellen. Die Ber- 
liner Freie JUdi5iche Voi:<:3hO':5h3chule , die zv/ar erat iin Jahre I9I9 
grgrUndet 'Arurde^/^^vber irr. Grunde genommen «in«? Port Setzung d<s ge- 
gen Snde (3l<s 193t. Jahrhunderts ins Lebv?n getretenen Vereins fUr 
Jüdische Oeschlohte und Literatur vjar, ^phörte aurr^e sprochen dem 

Ein Exemplar ^es Vorlesung^verzeich-ilsses fUr den Herbst 19>2 
das durch Zufall erhalten bll4b, gibt nicht nur ?ln anschauliches 
Sild r^'ev rrfiatlgen Lebendigkeit und der Vielseitigkeit der Interesse 
df^ Berliner Judentxms^ sondern spleXg^lt z^giiwi^ auch die ganze 
Problematik der Situation des Juc!entur>;s Ini damaligen i^eutschland 
M^leder. 

Die Krüffnungsveranr^taltunf/'Alte und neue jüdische Musik" 
war dartxf angelegt, ein loilturelles Ereignis hohen Ranges zu selp., 
das ^en Verflc^ich mit den glrmzvollen städtischen und staatlichen 

r 

Darbietungen der Rcichahauptstadt aushalten konnte und außerdem ein 
würdiger üuftaktdes Semesters fst sein br*-Hrfte»%--WÄ«^* Iw^«hr# 1952 



jBhrte sich Goethes Todestag zuin künde rtaten Mal j und so findet sich 



denn 



unter den ff in««lvor trögen das Thema: "Zun; Goethe jähr: Paust 
und .^oses .(^Te" Fr Inner vmg an Spinoza, dessen dreihundertster Oe- 




J«?hre 19ii2 gefeiert wurde? v n^>iel ^ t ==^Hf^e— w^j^-beträohtli^ 

r 

seine^ V/Urdip:ung '.rar ein Zjklus von vier Vorträgen nam- 
hafter Gelehrter gewidmet. 

Bei Durchsicht des Vorlesungsverzeichnisses wird deutlich, 
daß die von außen komn.ende üedrohuni:^, die dann zur blutigsten 



-2- 



1 1\ rt in 



Katastrophe der JUdlnchen Gcachlchte flihren sollt«, zwar nicht bloß 
Beachtung fand, sondern auch lebhaft empfunden wurd«, daß raan aber 
doch mit ebensoviel Sorge auf die von Innen kommende Bedrohung 
blickte: auf die Gefahr der Auflösung des Judentums durdi Preisgabe 
aller jüdischen Werte, durch Austritte und Übertritte und durch sah- 
leraattsslgen Schwund als Folge kinderloser Ehen odeifelnklnderehen. 

Ob bei der Ankündigung des Kurses "Die Juden In Spanien"ielt ha- 
(1100-1500) eine Vorahnung der he raiif ziehenden Ketaotrojßl &^li^f«^P 
lat schwer zu sagen. Eher möfeen vielleicht gewisse Papallöltäten 
der spanisch- Jüdischen und der d utsch- Jüdischen Entwicklung die 
Wahl des Themas bestLnimt haben. 

Welt stärker weist die Ankündigung des Kurses-Bie politischen 
Ideenkrelse der Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung der Juden- 
frage" der auf hin, daß man der Zeitgeschichte die notwendige Beaoh- 
tang schenkt-. Der letzte der acht Untertitel lautet "Die Ideellen 
Grundlagen des Paschisraus und des Natlonalso^lallsimaa". 

Demgegenüber kündigen sich die Sorgen, die man vor der Be- 
drohung von^inr-en hat^* In dera Kura "Steistlk ohne Zahlen" an. "Der 
Oeburtastrelk" lat n^r erste Untertitel. "Die Flucht aus deti Juden- 
tum ^In andererj der letzte wird in Pragefonn gegeben: "Untergang 
{§fl^l^^l?ife^^efe?f??U?JSltgl°5tyg5ij^Anle|^gn|^^^ 
Buchovon Pellx Theilhaber, in dem auf Urund von Statistiken das 
Verschwinden d. s d-ut sehen Judentums für die Zeit zv^lschen I980 
und 2000 vorausgesagt war. 

Als Vortragend<= und Kursleite ^^ standen d w iiulu in den Dozen- 
ten der Hochschule für die /'ir^senschaft d s Judentvuns iviänner zur Ver- 
fügung;, die zu den bedeutendsten 5im1 iTBihnrfrnniaii'' Vertretern Ihres 
Faches gehörten, IsTiiar ßlbogen, Julius Guttnann und Aiax «lener. Desto 
erf r'eulioher /.ar die merkliche Tendenz der Leitung^ neben diesen 
AutoritUtcn auch eine Jüngere Oelehrtengeneration heranzuziehen und 
darüber hinaus die Jugj-nd, die nan als Hörer in der Volkshochschule 
zu haben w'Jnschte, selbst zu »Vort kommen zu lassen: In dem, was man 
durnala ^ehrgespräch nannte und was f"ar heute als Portuii bezeichnet. 

Ein Ver~leich unserer heutigen Lehrplüne mit dem Vorlesungs- 
verzeichnis von 19i>2 zeigt, daß In der neuen Volkshochschule dieselbe 
Tendenz herrscht wie drr^als, daß ^^^ffle-xer treter der älteren Generation 



-5- 



sich befiUhen, die Jugend nicht nur als Hörer heranzuziehen A^das 
versteht sich von selbst 4^ sondern euch eis Sprecher, als verant 
wortliche Helfer -►-^ingf^denk df r Hoffnung, die in einem Wort 
kiartln üubers ausgedrückt ist; "Jugend Ist riip ewige OlUoksohance 
der ii^^^nschheit," 



^«ninie„l,anK*'„,i, ' B "" ^u- 
, ?«" >'ber jüdisch« ^T*"'''""- 

I ve^Ua. Be.ii^%.^-- Uni. 

v^erftänÄTn''""^ von Miss- 
»^ir. Ihnen ^Sl^erfn"'^^^^ ^^h 

Jahren in New v^S^ ^''^^«n 

1955 zum ri. "'^^^'^ '"i Jahre 

'ientums ernan„/^".t'''^^" •'"- 
^ich Moinecko ,. ^"" ^^^^d- - 
Ei>renrektor der F?; ^'^'"alipen 
erstmalig, fih das s!ir^^ '^^ 

ein.^^eladen stf'L ^«'^^P^-ofessor 

'n jedem jnhr^"^ '^^'^^^ ich 

Univers?;ät K^" ^'^'- ^'^'^^'^n 

an ihrom Hi^t,.Kro^''u ^""^^^^^ise 

«■^halten. Tn fw ^i*'"^^-^"»s:Pn 
'•^ncl des So" -^^^^ ^''^^- 

«^•h am City r'rla;rb ^' ^^^^« 
genanntes c?ah] „f- ' .T'" ''O- 

» Hrof^s.or in Berlin. 



] 



-t' -• 



6, Sf^ptoMber lyo? 



JUdischo OenM)inde zu Derlln 
Iranische Strasse 2 
1 Berlin (>5 



Sehr freehrte Horrenl 

lieber Ihre Zuschriften bin Icli ausserordentlich 
vor\mndert und bitte Sie, mir mit zuteilon, welclie berliner staatlicheÄ, 
bzw, stadtische Stolle Ihnen irreführende Mitteilungen über meinen 
bür^^erlichon Status gemacht hat. 

Mein Wohnsitz und üblicher Auf cnthaltsoi^t ist seit 
vielen Jahren New York. Ebenso lan^^e ^^ehöre ich einer dorti-on jüdischen 
Gemeinde an. In lierlin halte ich mich f-ole(;ent lieh als Gast der' Freien 
Universität auf. Alle diese Tatsachen sind übri^^ens zahlroiclien Berliner 
Gemeinde~Mit(-Tliedem, z.U. Ihrem Vorsit äsenden Herrn Heinz Calinski bekannt. 

I3i ßrwartiini^ Ihrer Antv/ort verbleibe ich 

hochacbtin^^BVoll 





Pror. :>r.A.Lobchnitzer 



6. Scptoriihor 1^6? 



Jüdisclio GeiiioiiKle zvi Bf^i^lin 
Iranisclio Straroe 2 
1 Dorlin 65 



Sehr ^eohrto Jlerronl 

UeUor Ihro Zußchrirtcn hin ich außserorderitlich 
vorwundert \u\ö bitt€3 Slo, mir mit zuteilen^ volclio IJfirlinor staatliche», 
bzw* 6tadti«c}io vStelle Ihiujn irreführende Mittoilun^ven üi)er meinen 
uür^;^« rl ich r^n Status ^enacht hat» 

Wcan Volxnsitz und üblicher Aufenthalt sort ist seit 
Violen Jaiiror, No\; Vork. Kbonso lanf^o {jehöro Ich oinor dorti^^en jüdischen 
Gemeinde an. Ii^ Horlin halte ich ciich f:elc(,-ontlich als Gast der Freien 
Universität auf. Alle diese Tatsaclien sind übri-ens zahlroiclien Berliner 
Gemeinclo-.^itr;liedei^n, z^i:. Ihren Voreitzendon Horni üeinz Oalinski bekannt. 

In Erwartun^^ Iliror Antwort verbleibe ich 

hochacl.tinosvoll 





• 



KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS 



Gesdi.-Z.: 



Uöuptbüro/M 



1.9. 67 

1 BERLIN 65, den 
Iranische Straße 2 
Fernsprecher: 46 47 72 u. 46 35 23 



Herrn und Frau 

Prof. Adolf Leschnitzer 

Berlin 33 
Üachstelzenweg 3 





Betr.; Ue^ristr ierun^ bei der Jüdischen Cxemeinde zu Be rlin 

Sehr geehrte Frau Leschnitzer, geehrter Herr Professor, 

mit grossem Bedauern stellen vvir fest, dass Sie unsere 
Schreiben, mit denen wir Sie als jüdische Bürger Berlins 
um Registrierung bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin 
baten, unbeantwortet gelassen haben. 



uw eisen 



Wir erlauben uns, heute nochmals darauf hinz 

dass Sie - genau wie Augehörige anderer Konfessionen 
bei ihren Kirchengenieinden - automatisch Mitglieder 
unserer Gemeinde sind, möchten Sie aber erneut bitten, 
die Ihnen eingesandten Fragebogen auszufüllen. 

Durch die darin gemachten Angaben ist es uns in den 
vergangenen Jahren des öfteren möglich gewesen, 
verschollengeglaubte Familienangehörige zusammenzu- 
führen, und wir hoffen, dass auch Sie sich unserer 
Bitte nicht verschliessen werden. 

Für möglichst baldige Erledigung waren wir dankbar 
und begrüssen Sie 



Dii|t j.vprzü 

jüdische o 
Körper8Ch2stt 




qiiachtung 

Rechts 



Bankkonto: Berliner Bank, Depka 33, Konto-Nr. 2320 und Berliner Disconto Bank A. G., Depka F. 

Postscheckkonto: Berlin West 327 16 



JÜDISCHE GE.ffilNDE ZU BERLIN 
Körperschaft d. öf f ent l^Ilechts 



4.7. 67 M 

Berlin 65, den 
Iranische Str. 2 
Tel*: 46 47 72 



Uerrn und Frau 

Prof. Adolf Leschnitzer 

Berlin 33 
üachstelzenweg 3 



Betr>: Registrierunp; bei der JUdisch en Getaeinde zu Berlin 
Sehr geehrte Frau Leschnitzer, geehrter Herr Professor! 




Wie uns bekannt Tnurde^ gehören Sie der jüdischen 
Religionsgemeinschaft an; damit sind Sie auch Hitglied 
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, 

In der Anlage überreichen v?ir Ihnen deshalb einen Frage 
bogen zur Vervollständigung unserer Mitgliederkartei 
und bitten Sie höfl., diesen aöglichst bald ausgefüllt 
zurückzusenden» 



Mit vorzüglich^ Hochachtung 

.4««f^5cKe ÖemeinfTe/T^u Borifn 
Körpersclialtdesöff« 




H^p^bü^ 



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1 Anlage 



JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN 



ä 6 



Körperschaft des öffentlichen Rechts 



JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE 




Luftpost ! 

Herrn Adolf Leschnitzer 

315 West 106 Street 

New York 25, New York 



1 BERLIN 12 

Fasanenstraöe 79/80 (Gemeindehaus) 
Fernspredier: 91 35 38 

DEN 22. April 1965 



Sehr geehrter Herr Professor Leschniizer ! 

So sehr ich mich freue, von Ihnen eine Antwort auf mein 
Schreiben erhalten zu haben, muss ich Ihnen leider mitteilen, d 
dass inzwischen das Vorlesungsverzeichnis für de.s II »Trimester 
1965 abgeschlossen worden ist. 

Abgesehen davon, sind zu der von Ihnen vorgeschlagenen Zeit 
bereits Ferien. 

Ich würde mich aber freuen, Sie persönlich in Berlin zu 
sprechen; bis zum 25. Juni ds.Js. bin ich in Berlin. 

Ich warte gern darauf, dass Sie sich mit mir in Verbindung 
setzen werden und verbleibe 



mit freundlichen Grüssen 



Ihr 

gez. Joachim M. Goldstein 
Programmleiter der 
Jüdischen Volkshochschule 



begl. : 









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DaaTdie Zeugnis sab sehr 
bestätigt hiernit 4w 



Ift mit dem Orislnai überolnstii;mt 

:r?etendorf, den 12. Januar 1937 
Der Bürgermeister, 





« • 



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Smeiganftalt Finger 8 



Breslau, ben 15. April 19 35 



Bescheinigung 




Hiermit wird bescheinigt, daas Herr Martin Schreiber 
( mit Erfolg geprüfter Lehramtskandidat) vom I.August 193Ä bis zum 
Ablauf des Schuljahres 1934/35 an unserer Schule am Unterricht 
hospitiert hat und im Oktober und November 1934 vertretungsweise 
8 Wochenstunden unterrichtet hat. 

J'jdische VolKsschuie 

Zweiganstalt Anger 8. 





Ortick : Lustig A Seile, Breslau 



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Jüdisches 

Reform-Realgymnasium l E. 

für Knaben und Mädchen 



Breslau 21, den 

Rehdigerplatz 3 
Fernruf 843 85 



Tagebuch-Nr. 



15 



April 



193 



5. 



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Besohdlnlßung I 



Der Kandidat des höheren Lehranti, Herr Martin Schrei- 
ber hAt,naohdein er im vergangenen Jahr© die wlssenaohmftllohe 
Prllfung für das Lehramt an höheren Schulen bestanden hat, Im 
l.Qttartal I955 an unserer Anstalt hospitiert sowie Üebungsunter- 
rlcht und selbständigen Vertretungsunterricht erteilt« 




,jfe<,<,«.^^C/<HA<^.c-4-V^V^ 



Direktca', 



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- 1 - 



Jev/lüh ^'/riters In the German Li terary -:ütabllsximent 





oince Gernany cannot bt: con^jidereu a reographic 
entity in the same sense as can,for instance, France, Italy 
or bpain, we muct clarify our title. We ^liall iiere deal 
v/itli Jews who were engageci in literary activity in German 
speaking territories, or rather Gerrian speaking surroundings .' 
Our concern iß not only with Jews who lived in wliat is now 
called the Geriuan ?ederal Republic (West Germany), the 
German Democratic Republic (East Germany) and Austria, but 
also with those from East Prussia and West Prussia, Poznan 
and Öilesia, Bohemia and Mor^via, Galicia and Bukowina and 
occasionally even beyond this orbit from otlier parts of the 
former Hapsburg Monarchy, for instance Ilungary. Switzerland 
is excluded because only recently has a native Swiss-Jewish 
author like the novelist ite-p-l Guggenheim come to notice. 

The interest of Jews in German literature developed 
concurrently with their assimilation above all, with the 
change from Yiddish to High German. Originally true for a 
small elite, this process encompassed an ever increasing 
Segment of the Jewish Community. Beginning with the late 
18th Century Jews became an important part of the emerging 
educated Gerraan reading public and before long their active 
participation in literature likewise grev/ more and more 
üignificant. 

287 Jewish authors v/ho v/ere born between 1729 and 
1900 are listed in the Philo Lexikon under the heading 

e 5^ 

"Schrifttum" (Literatunl^ . The list is incomplete, not only 
bec .use it does not include authors who v/ere born af ter 1900 



- 2 - 





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but also because aome . althoiigh born before 1900, became 
known relatively late and were, therefore, not included 
in the Lexikon. 

Moses Mendelssohn was the first Jew who published 
in High German. liotwithstanding his impressive atature and 
the oonsiderable contemporary prestige he enjoyed as a 
writer of populär philosophical tracts, his was not a 
lastin;;: impact on the development of German Ictters. Even 
saaller was the influenae of Isaschar Falkenüohn Barl^he 
author of "Gedichte von einem polnischen Juden" which 
appeared anonyiaously in 1772, the first poems written by a 
Jew in modern High German. The intereat of Go^ths who at 
the age of 23 reviewed the little book in the Frankfurter 
Gelehrte Anzelf^en was not aocidental but rather a result 
of his curioüity about the work. 

The first Jewish author s v/ho occupied a significant 
place in the German literary establishment were Ludwig 
Boerne (1786-18157), lleinric.i Heine (1797-1856) and 
Berthold Auerbach (1812-1882). 

We mu3t here dwell on the case of Auerbach who is 
almost forgotten today.^Both Heine and Boerne have to cur 
own day challenged the interest of friend and foe aiike, 
including the most rabid antisemites^ and have therefore been 
assigned, diroctly or indirectly, great importance. By way 
of contrast, the xmparalleled appreciation which Auerbach 
enjoyed was extended to him during his lifetime only. He 
was an extremely populär author, widely read and honored 
by all classes - - peasants, burghers and members of the 
nobility and ruling dynasties. He was highly regarded 



- 3 - 





beyond the borders of the Gernian speaking world as well. 
Even Tolstoy paid him a visi-t as one of the outstanding 
Grerrrian authors. Auerbach had a few opponents , no enemies, 
no lasting fame, His case is noteworthy and revealing 
because he was the first well known Jewish author who as a 
rule xried to evade not only specifically Jewish topics but 
controversial themes in general. It is true that among his 
earliest works are two historical novels, one dedicated to 
Spinoza and the other to Emil Kiih, a German- Jewish author 
of the late 18th Century. However, he soon turned away from 
these themes. Auerbach was, if not the founder of the 
"Dorfgeschichte", certainly one of the earlier exponents of 
this genre. But here also he avoided significant social 
Problems to such a degree that his writings had an idyllic 
quality. To this must be ascribed both his tremendous 
contemporary success and the subsequent literary oblivion. 
All the laore remar kable is that in Auerbach 's private 
utterances, notably his letters, we find incisive penetration 
into all those problems, above all Jewish problems, so care- 
fully avoided in his literary Output. "I have lived and 
worked in vain! " was his tragic comment on the rise of the 
new political antisemitism after the founding of Bismarck's 
Reich. Only such private remarks, primarily in his letters 
to his Cousin Jacob Auerbach, have retained lasting 
literary or rather historic signif icance. 

This literary light in German Jewry who rarely 
alluded to Jews or Judaism in nis publications became a 
favorite of the German public for a p riod of time. It was 
occasionally remenibered but only selaom noted that this 
author, who according to Richard Wagner 's reluctant praise 



- 4 - 





had grown into the life of the Gernan natlon, was a Jew. 
Consequently, it never occurred to anyone to consider tliis 
friendly, mild-raarmered gentleraan, this generally beloved 
writer, who had been appointed "Reader to t?ie Queen of 
Pruoüia", a typical rfjpreuentative of Gerruan Jewry. 

We now return to our survey. In the next decades 
up to 18G0 -fall the datee of birth of a nujiber of Jewish 
authors who gained recof^nitlon through the enü of the 
19th and in the beginninc of the 20th centuries. Airiong them 
the half-Jew Paul Heyse (1830-1914), ^the first German winners 
of a Nobel Prize for literature, ohould be inentioned . We 
must also refer to two men whose work was not literary in 
the narrow sense but whose impact upon their contenporaries 
and upon posterity ia indisaolubly co;.nected with tl.eir 
literary activities: Karl Marx (1018-1883) and Sigmund 
Freud (1856-1939). 

Beginning in the late 18503 a mighty stream of 
writers appeare in our chronological enumeration - - 
hundreds of namos of v/hich we shall mention here only a 
few. The following were born in the sixties: Maxiiriilian 
Karden, Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann, Alfred 
Kerr and Karl V/olfekehl: in the seventies ; Georg Hermann, 
Alfred Mombert, Jakob Wassermann, Karl Kraus, Margarete 
Susman, Else Lasker-Schüler, Rudolf Borchardt, Martin Buber 
and Alfred Döblin; in the eighties ; Otto V'eininger, 
Friedrich Gundolf , Julius Bab, Stefan Zweig, Franz Kafka, 
Max Brod, Lion Feuchtwanger, Franz Rosenzweig, Albert 
Ehrenstein, Herrann Broch and Arnold Zweig; and in the 
nineties: Kurt Tucholskjr, Franz Werfel, Ivan Goll, 



- 5 - 





II 



II 



V/alter Benjamin, Ernst Toller and Robert Neurnann. There 



üiiould "be added a list of those born 




nü urjröj gM 




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Hermann Kesten ( 



1900), Paul Celan ( 



1920), 



tlie half-Jew Peter Weiss ( 



wi 1924)5 Anne Frank (b-©**! 
^*i 1929) are only the most important names. 

The £:reat majority coraes from the lialf-Slavic or 
predoninantly Slavic Eaütern provinceü whicli had once formed 
part of the Hapsburg Monarchy or of Prussia, particularly 
froia those provinces which becane aubtrian or Prusuian after 
the Polibh Partitions. Only a fev» authors, notatly Karl 
Wolfskehl, Alfred Morabert, Jakob Wassermann and Else Lasker- 
Dchüler can be traced back to those West and Southwest 
German regions alcng the b^nks of the Ehine and xMain where 
Jews had been settlin^j for a tnousand years, the home also 
of Boerne, Heine and Auerbach. 

The actlve par bicipation of Jews in literatiire was 
quite cignificant, both quantitatively and qualitatively. 
They pläyed a part in every iraportant literary movement 
from RomanticisD and ilGalism to Sxprcssionisn, and among 
tite writers mentioned above there were some of high and 
even highes t repute. The reasons are evident. As a result 
of the economic and social cLanges of the I9th centiiryj, 
particularly of those Coming with and from the Industrial 
Revolution, the rise of Central European Jev/ry took on 



i-iomentum and their pro rata representation in certain 
eectors of the economy and in certain liberal professions 
became far greater than their peroente.ge of the pcpulation. 
Their widespread participation in literature is part of the 
uame picture. Üther factors gave an additional impetus to 
this inclination toward literary activity. The incipient 



IX 



- 6 - 





disintegration of German speaking Jewry as well as 
increasing antisemitism triggered emotional reactions in 
many Jews, especially in those with a leaning toward 
literary activity. Every intellectually creative German Jew 
was forced to become cognizant tf the problematic nature 
of Jewish life and feit challenged t# cope with it.^^-^ 

In the field of lieratureif-the case of Heinrich Heine, 
the first outstanding German- Jewish writer, is a striking 
example. Heine, the descendant^^f two f amilies of assimilated 

Q 

Upper class Jews (Hoffaktoren), in his early twenties was 
confronted with some problems hardly ever previously faced 
by any poet. In the very same years, around 1820, in which Heine 
found his calling and came to believe in his mission as a poet, 
the enmity of Germans toward Jews broke into the •pen. This 
outgrowth of the incipient political reaction came as an 
unexpected blow for most assimilated Jews like Heine. The 
motner tongue of a poet - - that language with which he is 
inseparably bound and without which he cann^t exist as a p#et 
- - was for Heine the language of a people which spewed 
nothing but hatred at the ancient Community from which he 
descended. None of the German classic and romantic writers 
into whose spiritual world the young Heine penetrated tt an 
ever greater degree, indeed, none of the great authors in the K 
modern European national literatures of Italy, France and 
England had been confronted from the very beginning of their 
careers with a problem such as Heine faced. Nor had any Jew 
before the periods tf assimilation and emancipation found himself 
in a Situation similar to Heiners. He himself was a »^quodlibet 
composite of heterogeneius feelings, "^he unhappy outcome 





- 6 - 



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disintegration of German Bpeakine Jewry as well ao 
increasing antisomitism trig^ered emotional reactiona in 
riany Jev/s, eapecially in thoae witn a laaning toward 
literary activity. Every intellectuolly creative German Jew 
was forced to becorae cognizant of tlie problcnatic nature 
of Jöwiöh life and feit oluallenged to cope with it. In tiie 
liela of litorature the caae of Heinrich Heine (fs^äTotriking 
example . ''<• ' 



3 ^ ti i» tiU I f i 




4 



Heine, j;t liu fixül. l^ i tptuuä a u^Gjjriüu.x j^ix a rteis- deacend 



f*ef!i tv/o families of 



(Hoffaktore 



v^r^; (eönfronted with a pro 



t— aeirtTTtlirtTnS' upper claes Wev.'s 



..- *■ 



et) 



ously 



fac3d by any poet. The mother -^nn-in- nf i mji i -^Sh.^^ 



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languar;e witli wiiioii ii^^ io inseparably boiind anct without 



whicil he oannot exiat aB a poet - - v/as Tor^ei^ie t^<^ 
language of a people which spewed noxhin,; but hatred at the 
ancicnt Community fron which he descenied-^I:: tiie very same 
years, aro^ond 1820, in which Heins 5fHt?i4- his callinc and 
aame to bcli ve in his oiiaaion as a poet^ the onniity of 
Oermans toward Jews broke into the opeiiw^?-?» out^rowth of 
the incipient political reaotion cn,tne ay a »urpriec for tfee 
ffi^ -ater part -f^ asaimilated German öpeSkinj^ Jowi^.^ Hone of 
the German classic and ronantic v/riters into whose spiritual 
v/orld the youn^ Keine penetrated to an ever i^reiter degree, 
indoed, none of the great authors in the modern European 
national literatures of Italy, Trance and England, had been 
confronted frorn the YeiY beginning of xiieir careers with a 
Problem bucIi as Heine faced. Nor had any Jew before the 
periods of assimilation and emancipation found hirnöelf in 
a Situation si.-nilar to Heine 's. He iii-weTf was a "quodlibet 
^tyC^L, ^^^^'^^^'^^^ °^ heterogeneous feelings," the unhappy outcorae 



I* -■ 






-/^/^ 



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- 7 - 





of ihe a.ö;jiLiilat£d Jews ' ever failin,'^ attemptö to compromise 

v/lth hostile surroixriüiiv^ö. He vas nhe fircit Jevisli writor 

to exporicnco i.nä to de /ine the opposite extremes represented 

by tuis "Zerrissenheit'* this rent in his own s-^ul 

a:id tliG v;holi:ne3S v/hicii he lacked, as the extremes 
represented by ae:iimilated Western Jevry on the ona hand 
and Eaotern Jev/ry ivith its unbroken chain of tradltionB on 
tho other. Pie v;aö never able to bridgc this gap, lie suffered 
fron this situaxion but he never repreased it; he never 
eluded it tiiroUj':^h öelf-deoaption* 

Contrary to Auerbach for Heine it v/aü inposüible to 
ko^p öilent in h±3 v/ri .in^s und not to äi;:3CU3s the problems 
he had to face. This.why the diüüonance which he could 
never rcGolve has alv/ays remeined evident. Even his last 
pocq(n"An die Itouche^* beara tustimony to this conflict which 
he coula not ovcrooi^e. That io v/hy Heine found it so 
difficult to live v/ith hinself and vhy others fcund it bo 
difficulx to live v.ith him. Ihat is why he was denied the 
popularity of an Auerbach. That is why to thia day Heine 



often provokes that feeling of resentment v/hich i 



3 



engendcred when dibsonance rtniaina unresolved. And that is 
vhy, contrary to Auerbach, he has rerr.ained alive . 

Heine has been considered by Crernian antisemites the 
pro to type of evil Jewry ana Judaism. On the other ;iand 
outside Germany he has enjoyed the reputation of being one 
of ths greatest German 2 poets, ec^u&J or second orily to 
Goethe. Howevei-, in the last 20 or 25 years a reevaluation 
of the Jewish writers' position in the German literary 
establishnxnt has taken place. Leadinr literary historians 
and critics hav- been inclined to ascribe nia;3or importanoe 



- 8 - 





to some writers of the final period uefore 1933: 

"From the turn of the Century onward the devotion to 
Germany's cultural values led to a revitalization bv 
the Jews of their own great tradition. This culminated 
in the accomplishments of Franz Rosenzweig and iviartin 
Buber, as a result of which, above all, the Jewish 
Interpretation and translation of the Old Testament 

and Eastern Jewish hassidism became known in 

(xermany. by these means the groundwork for a synthesis 
of German and Jewish traditions was laid in a manner 
which had never existed before. The first great 
amalgamation oceurred in expressi«nism. The Jews became 
the victims of antisemitic crimes in tne very moment 
in which they rendered their greatest contribution to 
German culture. The first great Jewish poets in the 

German language had just appeared Literary 

expressionism is to a considerable extent the work 
of Jewish writers. About half of t^e most important 
expressionist writers were Jews. "(7} 

Franz Kafka who two decades after his death emerged 
as the outstanding figxire of the final period before 1933 
has been hailed as one of the great or even greatest writers 
of German literature. 

To summarize this paper a brief conclusion may be 
appropriate: A considerable number of Jewish authors rose 
to eminence in the German literary establishment , among them 
some who may prove to have won a lasting place in that most 
illustrious of all literary establishments which Goethe 
called "Weltliteratur". 



Prnf,Dr.A,L€schnlt««r 
Prlvntadfwiy^t pl5 West 106 S 

New 2tork,N.i, 

10025 



lt>, Dezetnb«r I96I4. 



Betr.: Stlpendlxan für 
cand.phll.Lutg Ji 



llffgnirizenzl 

Sehr verehrter Herr Kollegtl 



ßeatatf« 4«h J ßfjußnahrae auf meine ülttellun« am Ende des Soinme rs«« ate r8 
$n! !4 ?1^ '"^'* hlennlt. Verlängerung des Stipendiums für Harm Jun^ans 

fdr ein weiteres halbes Jnhr zu beantragen. -ungnans 

Mit kollegialeri Orus« 
Ihr sehr ergebener 



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Hlörduroh bestätig« loh, daas Herr cand. phll. 
Ltta Junghans an einer Doktordissertation 
arbeitet, deren Thema loh Ihm gestellt habe. 



Professor Dr. Adolf Leschratzer 



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Lieber Herr Jun^^;hans! 

Unsere letzten Briefe hrber sich gekreuzt. 
Ich beantworte jetzt Ihre Anfrage vom 2. November. 

{}) Arbeiten 31« so welter, v/le Sie es sich 
blwsher vor.Q;enon.men hatten, auch hinsichtlich der 
Frage, wo - d.h. In den Kapiteln selbst oder im An- 
hang - Sie die eine oder andere Angabe unterbrin- 
gen. Lassen Sl«^ 5^ Ich nicht dadurch entmuticren, daß 
Ihnen zurzeit p.^nze Abschnitte zu e5 .tönig vorkoiri- 
men. (Sie gebrauchten das Wort ElniiSitip;k(Blt; ich 
vermute aus der. Zusammenhang, daß i^ie Eintönigkeit 
meinen.) Als Autor hat man oft nicht den richtißren 
Abstand. Tatsachen, die Ihnen seit langem bekannt 
sind, ersohelnen Ihnen Jetzt vielleicht als selbst- 
verständlich; aber der ^^eser, der mit Ihnen bisher 
nicht vertraut war, mil^sie interessant und die 
Darstellung daher kein^swege eintönig finden. 

Wenn man erst einmal alles Material verarbei- 
tet, d^h. niedergeschrieben hat und die ganze Arbeit 
dann liest, hat man den nötigen Abstand, um Änderun- 
gen oder Umstellungen vorzunehmen, und diese Ände- 
rungen oder Umstellungen erweisen sich oft als ein- 
facher, als man vorher befürchtet hat. 

(2) Sie schreiben* "Da der Charakter meiner 
Arbelt stark auf eine iVl«terlalsarnluiiy? hinausläuft 
• • . "usw. Im frühen Stadl\am ist Jede wissenschaft- 
liche Arbelt Katerlalsa^rmlung. 

Prellich brauchen Sie noch eine zweite Sarrm- 
lunr^ ariderer Art, nämlich Notizen Über Ihre Einfälle 
zu den von Ihnen gesammelten Mattrialien. Was ist 
Ihnen bei- JSammeln Ihres Materials dazu eingefallen? 
Was fällt Ihnen jetzt beim Lesen und abennallgen 
Wiederlesen des :^iaterlals dazu ein? Welche Bemer- 
kungen, Vergleiche, Querverbindungen imd voe allem 
welche Prap;en drängen sich Ihnen auf? Formulieren 
Jile diese Einfälle und versuchen öle, sie zu ordnen. 



-2- 



Vor allem aber fragen Sie sich: Worauf v/111 
Ich eigentlich hinaus? Was ist das Ziel meiner 
Arbeit? Was ist die Hauptsache? Wie xmiR ich mein 
Material anordnen? 

Man ordnet manchmal den Stoff unzweckmäßig 
an und muß dann eben eln^? andere Anordnung Tersu- 
chen, wobei einem die KlnfUlle (die man Ja Uhnlloh 
wie die Materialien auch gesammelt und parat haben 
muß!) gute Dienste leisten raUasen. 

($2 Sehr oft merkt man auch, daß eine Sch«vie- 
rlgkeit in der Disposition des Stoffes (die Schwie- 
rigkeit, die man In der Form der Präge empfindet: 
Wie, in welche?» R<?lhenrolge, in welcher Verknüpfung 
miteinander soll Ich das alles In einer Darr^tellung 
unterbringen?) in Wirklichkeit etwas ganz anderes 
IstJ Man hat dos gesa^nmelte Material \ind die eigenen 
Einfälle dazu noch nicht genügend verdaut, d.h. 
geistig durchdrungen. Bei erneutem, planvollen Durch- 
denken ergeben sich dann neus, vorher Übersehene Zu- 
sar.mienhange . Diese Zusanmenhänge zeigen uns nun, daß 
die VerloiUpfungen, die wir vorher etabliert hatten, 
"unzyveckmÄßlg waren, d.h. nicht sachgemäß. In derar- 
tiger Selbstkritik, nämlich Kritik an unseren anfäng- 
lichen Ansichten und Einsichten, In den neuen Bin- 
sichten liegt der Portschritt der Erkenntnis und die 
eigf^ntllche geistige Arbeit beim Schreiben der Dis- 
sertation. 

Ich travie Ihnen, lieber Herr Junghans, zu, 
daß Sie so arbeiten können l Stellen Sie slcn einmal 
vor, daß v/lr In einer Seminrtrsltzung zusar^iensltzen; 
daß das, was Sie selbst niedergeschrieben h^ben, Aua- 
f\lhrurgen eines anderen Seminarmitgliedes sind und 
daß Sie nun Ihre kritischen Bemerkungen dazu machen. 
Lassen Sie nicht locke rl Es wird schon gehen! 

Mit den besten Wünschen für einen guten Port- 
gang Ihrer Arbelt und mit vielen örllssen 

Ihr 






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Prof. Dr. A. Leschnitzer 



20. Juni 1964 



An das Rektorat 

der Freien Universität Berlin 

z. H. : Prau Sonne nbnrg 

1 Berlin 33 

Ihnectr* 2\ 




Betr>: Herrn cond,phll,L utz Juri ^^h ans 

" • ' ' ■ .. - . .1. , i i ii -* I - 

Bessugnehmend auf den bereits gestellten 
Antrag empfehle icii, dos Stipendium zuerst für die 
Zeit vom 1. Juli bis 31. Deyember 1964, spätar 
erforderlichenfalls, "enn möglich, für ein v/eite- 
res halbes Jahr zu verlängern. 




FRIEDRICH-MEINECKEINSTITUT DER FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 



1 BERLIN 33 . A L T E N S T E I N S T R A S S E 40 • TELEFON: 765261 / APP. 3 



28 



Berlin-Dahlem, den ^^ Auqust 1963 



G u t a c h t 



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Herr cand. phil. Lutz JUNGHANS ist mir seit 
Jahren bekannt. Er hat in meinen Uebungen einige 
sehr gute Referate gehalten und des öfteren in seinen 
Diskussionsbemerkungen ausgezeichnete Kenntnisse und 
eingehendes Verständnis der behandelten Probleme 
gezeigt. Kür seine Dissertation **Jüdische Stifter und 
Mäzenaten im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts** 
hat er mit Rührigknit und Umsicht bedeutsames, zum 
Teil schwer beschaffbares Material aufgefunden und ist 
auch in der Durcharbeitung, Gliederung und Auswertung 
des Stoffes bereits weit vorgeschritten. Es kann mit 
Bestimmtheit angenommen werden, dass Herr Junghans 
seine Dissertationim Laufe des nächsten Jahres erfolg- 
reich abschliesst. Es besteht Aussicht, dass die Ar- 
beit einen wertvollen Beitrag zur Geschichte des 
deutschen Judentums und, darüber hinaus, der neueren 
deutschen Sozialgeschichte darstellen wird. 

Herr Junghans besitzt das Zeug dazu, wissen- 
schaftliche Probleme zu sehen, zu definieren und selb- 
ständig zu erforschen. Ich rechne ihn zu den Studenten, 
von denen erwartet werden darf, dass sie nach ihrer 
Promotion wissenschaftlich weiter arbeiten. Er hat 
sich nicht nur als begabter, fleissiger und zuverlässi- 
ger Arbeiter erwiesen; er ist auch im Hinblick auf 
seine charakterliche Qualifikation eine Persönlichkeit, 
die jeder Förderung würdig ist. Ich empfehle ihn daher 
aufs wärmste für ein Doktoranden-Stipendium. 



Professor Dr. Adolf Leschnitzer 



HOTEL EDEIWEISS 

EWOALM 



SILB-HARIA 



1&. August 1963 




Lieber Herr Jun^hans! 



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-..h TV, ^ ^^''®" Ellbrief vom 1.8. hin ha.b« ^ 
ich Ihnen seinerzeit postvendend dvirch Ell- 
brief das benötigte Outachten augeschickt', 
taben Sie es noch rechtzeitig erhalten und 

S^hoi^'^f*^^' i^"^ 5. weiterreichen können ? 
Haben öle es Herrn Prorektor Profoesor Dr. 
Keujiiann oder Herrn Dekan Professor Dr.Lxeber 

^i^.lf^l\^ *^®^t" etwaiger späterer lachf rar n 
möchte ich gern Bescheid wiaaen. ^xaiz-ag.n 

Es war ja ärgerlich, dass die An^rela- 
genheit schliesslich in ao Ubergros3»rme 
betrieben werden «rusöte. Aber raanchmra klao- 
pen gerade solche Dinge besBer ala ^le aue' 
langer Hand vorbereiteten. 

hPi+ «nJ^Jr"^®! besten Wünschen für Ihre Gesund- 
S^d'^MSleä^Srg^lS '^^^^^'^ '^^'^^ '''''' 




THE CONFERENCE ON 
JEWISH SOCIAL STUDIES 

(For a better understanding of the position of 
the Jews in the Modern World) 



President Salo W. Baron 

Vice Presidents Arthur Hertzberg 

J. M. Kaplan 
Oskar K. Rabinowicz 

Treasurer Herman Finkelstein 

Secretary Bernard H. Goldstein 



PROGRAM 

JEWISH WRITERS AND THE NEW AMERICAN 
LITERARY ESTABLISHMENT 



Chairman: 

Salo W. Baron 



Speakers : 
Robert Alter 

Steven Marcus 



President, Conference on Jewish 
Social Studies; Professor Emeritus 
and Director of Center of Israel 
and Jewish Studies, Columbia 
University. 



Assistant Professor of English, 
Columbia University, 

Associate Professor of English, 
Columbia University, 



EUROPEAN EXPERIENCES 



Discussants: 

In German Literature 
Adolph Leschnitzer 

In Czech Literature 
Oskar K. Rabinowicz 

In Polish Literature 
S. L. Shneiderman 



Professor of German, City College 
of New York, 

Historian, Author, Vice-Presi- 
dent, Conference on Jewish Social 
Studies, 

Author, Journalist, 



Discussion will follow the addresses of the evening. 



BOARD OF DIRECTORS 



THE CONFERENCE ON 



Hannah Arendt 
George Backer 
Salo W. Baron 
Harris Berlack 
Joseph L. Blau 
Abraham J. Brachman 
Harry Cooper 
Sigmund Diamond 
Abraham G. Düker 
Jacob Feld 

Herman N. Finkelstein 
Shelomo D. Goitein 
Bernard H. Goldstein 
Albert I. Gordon 
Louis Gottschalk 
William Gresser 
Milton Handler 
Arthur Hertzberg 
Jerome I. Hyman 

Edwin Wolf 2nd 



J. M. Kaplan 
John M. Kauf man 
Joseph J. Klein 
Russell Knapp 
Louis Linn 
Isador Lubin 
Boris Margolin 
Raphael Patai 
Oskar K. Rabinowicz 
Nathan Reich 
Simon H. Rifkind 
Sophia M. Robison 
William Rosenblatt 
Harry N. Rosenfield 
Etta L. Rosensohn 
Jerald S. Schutzbank 
Abraham Tulin 
Mordecai Waxman 
Philip G. Whitman 



JEWISH SOCIAL STUDIES 



CORDIALLY INVITES YOU TG ATTEND 



ITS 



ANNUAL MEETING 



TuESDAY, May 18, 1965, 8:00 P.M. 



AT 



UNION OF AMERICAN 

HEBREW CONGREGATIONS 

FiFTH Avenue and East 65th Street 

New York 



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Lutz Junif:^hans 



1 Berlin h^ 
lUckhardts tr . 38 



22. 1o. 1965 



Sehr verehrter Herr Professor Leschnit 



zer ! 



Hier die Übersendung der von Ihnen gewünsch- 
ten und vorgeschlagenen Präzisierungen. 
Entschuldigen Sie bitte die spate Zusendung, 
aber das für die genauere Überarbeitung not- 
wendige Buch: Kurt Blumcnfeld »Irlebte Juden- 
frage' war ausgeliehen. Ich habe aber großen 
Wert auf dieses Buch gelegt, da ich die ge- 
wünschte Gegenüberstellung Blurnenfelds und 
Rathenaus möglichst original bringen wollte. 

Bei der Beschäftigung mit meiner Dissertation 
verarbeite ich z. Zt. Ihre Anregungen. Profes- 
sor llorzfeld kehrte erst dieser Tage von 
seinem Urlaub zurück und somit wird sich die 
Möglichkffiät einer Arbeitsbesprechung orst in 
den nächsten Tagen ergeben. 



Lutz Jun/^chans 



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1 Berlin U^ 
lUckhardtstr. 38 



22, 1o. 1965 



Sehr verehrter Herr Professor Leschnitzer! 

Hier die Übersendung der von Ihnen gewünsch- 
ten und vor^-eschlagenen Präzisierungen. 
Entschuldigen Sie bitte die späte Zusendung, 
aber das für die genauere Überarbeitung not- 
wendige Buch: Kurt Blumenfeld ' ) rlebte Juden- 
frage' war ausgeliehen. Ich habe aber feroßen 
Wert auf dieses Buch gelegt, da ich die ge- 
wünschte Gegenüberstellung Blumenfelds und 
Rathenaus möglichst original bringen wollte. 

Bei der Beschäftigung mit meiner Dissertation 
verarbeite ich z. ZL. Ihre Anregungen. Profes- 
sor Herzfeld kehrte erst dieser Tage von 
seinem Urlaub zurück und somit wird sich die 
Möglichkeit einer Arbeitsbesprechung erst in 
den nächsten Tagen ergeben. 



^un. Abschlui. „,öchte ich Ihnen eine persön- 
ixche Veränderung mitteilen, ich habe .ich 
kurzlich verheiratet. 

Ihnen und Ihrer werten Frau 
die herzlichsten Grüße 



.Aj^^4-^ 




Noverbt^r 22, I965 



Lieber Herr Junp!;hans, 

Zunächst möchte Ir^.h Ihnen zugleich niimens 
meiner Frnu herzltchnt zu Ihrfr Vermählung f;ratu- 
llv'^rfn. *Vlr wünschen Ihnen Alles Gute flir die '^a- 
kunf t • 

Ihr Brief n^bKt Manuskript kam In i.i^inen 
hlGßigrn Semestei—Hochbe trieb hinein, d^her ant- 
wort.^ ich Ihnen erst heute. Die Lüßenpropßganda* 
die nuf die Rathenau-Attentäter :.n stark fre. irkt 
Ixatte, könnte noch wirksamer zvuri Ausdruck f^e- 
bracht v/-rd<?n, v;enn anstelle der l^ir^^en ivui^füh- 
rungen des 3pr(=chers eine neue Szene ölngeflüirt 
wird: die üerichtsverh^ndlung gegen die iüörder. 
I>as v;aellenr.nt^rinl hierzu \/ird nicht schwer zu 
beschaffen sein. Ich habe neulich Herrn Koaep 
schon einmal darauf aufmerksam gemacht. Setzen 
Sie sicli also mit Ihm möglichst b^vld In Verbin- 
dung. 

Sobald Sie das Material 2ur Verfügung ha- 
ben, v/lrd es laicht sein zu entscheiden, v/es.^en 
Worte am zv;eckmKsslgsten zu zitieren sind, die 
des einen der .^rgeklngten, des Knldii^ers od^i^r des 
Vorsitzenden. 



Mit nnchrrnli^rrerp. OlückHninsch und b^-sten 



GrUssen 







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Sehr verehrter Herr Prof 



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Ihren und Ihrer werten i' 



rau iMochte icli als 



erstes nnseren her?^ liehen Dank a 



ussprechen für 



die ^^nten Kiinscfie anl.ij;iich i 



ins er er 1 hesr^h l ieJiun/i^^ 



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e in Ihrem letzten lirief ^ewiinschte Ver- 



hesserun^<', des letzten 'leil 



e s d e r S c h 11 J f vin k s enchi n f] 



hoffe ich erfüllt zu hal 



)on , da ich nach lärif^erern 



Suchen e r f r e u 1 i c h e rnv e i s 



e iiTi Landesarchiv d 



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Uerich tSf)ro toi<oIle des J 



rozesses der hat) 



lenau- 



ni 



()rder l-^efunden liat)e. So \ 



)eTnitzte ich weit/vohend 



die Ori.vinal 



aussaj^ven. Zur hessercm [\ 



)ersic}it 1 



asse 



icii jedocii nur eine (icstalt auftrot 



en 



Die liesprechun^r ^it Herrn J^rofessor Jh?rzfeld er- 
,^^ah keine wesentliche sachlichen And 



orrui/^svor- 



sclilcif^e, soiicJern v 



o rw i e^^ en d s t i 1 i s t i s c h e 



Jlerr Dr. Jvinkonst 



oin hat sich danken 



s w e r i e r^Av eise 



bereit er klar t 



, nir eini/-e Arb(,'i tssi t zu 



n,^^en nit ihi 



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ZU erino<rlichcn . Ich /rlaul)e 1\ 



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invers tänchiis 



yUr diesen für mich 



wertvol Lon '.iedanl<er 



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voran SS o t zen zu d iirf p 



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Mit den besten \\ 



ün sehen für Si 



und Ihre l^rau 
^riißt Sie herzlich Ihr 



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26. April 1965 



Lieber Herr Jun/rhana ! 

Kino Änd^runr des Themas f^lRlchsam In 
letzter Stunde vorneh-'en zu v;nllen - nachdem Sie 
sich Jahr(?lanp; t:lt der Arbelt bof aasen - scheint 
r:lr kPln rlUcklloher Gedanke zu sein. Gegebenen- 
falls wäre denkbar, daß Sie sich über Legate In 
einem Anhang oder Kxkups äußern. 

Es . äre wünschenswert, daß Sie Frank- 
furter Stlftunfren, auch soweit s e nichts mit 
der ünlve altätsgrUndunp; zu tun hnben, mltbe- 
rUckslchtlgen Auskunft können Sie wahrschein- 
lich von Herrn Dr. Dietrich Andernacht, Direktor 
des Frankfurter Stadtarchivs erhalten. Oersde 
wenn die Situation In Frankfurt, wie Sie vermu- 
ten, ganz anders llep;t als in Berlin, lohnt sich 
die Einbeziehung der dortlp;en Stiftungen. Viel- 
leicht ergibt r*ie Verschiedenheit zwischen den 
Sltuatlorien In Berlin und Frankfurt Verrlelchs- 
mö^aichkelten, die sich als fruchtbar und a\if- 
schlußrelch erv/elsen. 

Auy? grundsätzlichen BrwHgunp;en scheint 
es mir unzweckmäßig zu sein, wenn Sie Ihre Arbelt 
darauf abntpllen, die Richtigkeit einiger, von 
mir elnral frUhcr nngrntellter Verblutungen zu 
erweisen. Z^^ allgemeinen sollte man erwarten, daß 
file detaillierte Überprüfung von i'atbe ständen wie 
denen zu Ihrem Thewa gehörigen, eher zu Ein- 
schränkungen und Fodlflkatlonan früherer allge- 
meiner Behauptungen oder Vermutungen führen soll- 
ten. 

Bitte lassen 31p sich keine s?:egs durch 
eine etwa nötig werdende Erv-elterung Ihrer Arbelt 
hinsichtlich Pranlcfurts dazu verleiten, das Nie- 
derschreiben alles dessen, nas Sie an Materialien 
hab^n, aufzuschieben. Das 1p t und bleibt für den 
gegenwärtigen Zeltpunkt das v/lohtlgste . Änderun- 
gen lind Zusätze sind bis zuletzt möglich. Aber 
damit man ändern und zusetzen kann, muß erst ein- 
mal etv.'as schv/arz auf weiß vorllegn. 

Mit den besten GrUssen 



Berlin, den 22. Okt. I965 



Sehr verehrter Herr Professor! 

Heute möchte ich mich mit einer rundherum erfreulichen Sache 
an Sie wenden: daß mir nach einigen hinhaltenden Erv/ägungen 
zwischen der VW-Stiftung und der Thyssenstiftung aus der letz- 
teren ein Stipendium bis Juni 1963 bewilligt worden ist. Der 
Betrag beläuft sich auf 300 DM monatlich. Ende der letzten 
V/oche lief die Zahlung an. Die Freude über die mir dadurch 
gegebene Möglichkeit möchte ich mit der Verpflichtung zu dem 
mir Möglichen und dem herzlichen Dank an Sie ausdrücken. 

Entschuldigen Sie bitte die maschinelle Form des Briefes 
und seine Kürze, da ich auf Grund einer heftigen Grippe auf 
die Freundlichkeit von Frl. V/enzel und die Deutlichkeit ihrer 
Maschine angewiesen bin. 

Mit einem herzlichen und verehrungsvollen 
Gruß an Sie, Herr Professor und Ihre Frau 



Ihr 



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DER REKTOR 
DER FREIEN UNIVERSITÄT 

BERLIN 

1 BERLIN 33 IHNESTRASSE 24 



BERLIN - DAHLEM, den 1 .IlärZ 1965 

RUF: 

76 9 2 ü4 9 (Durchwahl) 

(95) 4201/02 App. (nur ün Innenbetrieb) 



Tgb.-Nr.; 1533/65 

(Bei Beantwortung bitte anzugeben) 



Mn 



Herrn 



Professor Dr- A. Leschnitzer 
315 liest 106 St 



New York, N.Y 



Betrifft; Stipendium der Fritz Thyssen-Stiftung; hier; 

Verlängerung des Stipendiums für Herrn Lutz Junghans 

Sehr geehrter Herr Kollege! 

Ich nehjiie Bezug auf Ihr Schreiben vom 16. Dezeinber 1964, mit dem 
Sie um eine v/eitere Verlängerung des Stipendiums für Herrn Lutz 
J u n g h a n s aus Ilitteln der Fritz Thyssen-Stiftung baten. 

Zu meinem Bedauern ist es mir nicht möglich, Ihren Antrag posi- 
tiv zu bescheiden, da die Mittelgewährung der Fritz Thyssen- 
Stiftung bereits im Jahres 1£;33 auslief, im. Rechnungsjahr ISS4 
nur noch die Restmittel für Stipendien verbraucht vmrden. 



Ilit verbindlichen Em.pfehlungen 
Ihr sehr ergebener 



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Uie i^erliner Sal 



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nperiode ist der sichtbare 



Aus^an^^spunkt für die in dieser Zeit ein- 



setzende jüdische J eilnahi 



me an ^^eisti^'on 



und künstlerischen Mes trelonn^^-en , deren Tra- 
ger - vor allem gerade oft die künstlerisch 
iMeuiand f rsch liel.>enden - durch ei 



seiton geübtes Mazenatc-nt 



n nicht 



mrn von Jufion För- 



derung «rt Uhren. Diese iJedeutung des Juden- 
tums jür die schaffenden Kfinstler hat 



spa- 
ter einmal rücksahauend die christliche 
bciirif tste I lerin Annette Kolb folgender- 
maßen gewürdi,-t : "Vom Tage an, da die Juden 
im geistigen Leben zu Kinfluß gelangten, 
iriachten sich in der gefährdeten Existenz 
des Künslers gevisse Chancen fühlbar, daß 
er nicht mehr wie bisher mit einer Mühsal 
die subjektiv gesehen nur zu oft einem 
Au f-(i er- St recke -bleiben gleichkam , sich 
durchzuringen hatte; mit anderen Horton 
und retrospektiv gesehen: da- ein Hölderlin 
vielleicht davor bewahrt geblieben wäre, 
den armen Hauslehrer zu spielen, Franz 
vSchul)ert vielleicht nicht so Jung luid als 



ein derart armer Teufel gestorben war 



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hlatt 2 



Die iierliner Salonperiodo ist der Sichtbare 
Ausdruck Tür die in dieser Zeit einsetzende 
jüdische Teilnahme an geisti^yen und künst- 
lerischen liestrebvui^^en, deren Trufi^er - vor 
allern die künstlerisches Neuland Krscfilie- 
L^enden -, durcli ein nicht selten ^^eübtes 
Mäzenatentum von Juden Förderung einfuhren. 
Diese Jiedeutun^ de.^- Judentums für die 
schaffenden Künstler hat spater einmal 
rückschauend die christliche Schrift st e 1 1 er in 



Annette ivolb f o l/^endermaiien ^^e\\/ürdi^>, t : "Vo 



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Ta^e an, da die Juden in» geisti^ven Leben zu 
■^influlo gelangten, machten sich in der ge- 
fährd(,^ten Ixistenz des Ivünstlers gewisse 
Chancen fühlbar, daL er iiiciit wie bisher mit 
einer Mühsal, die subjektiv ^vesehen nur zu oft 
einem Au J-der-S t recke-bleiben /^;leichkam, sicli 
durchzuringen hatte; mit anderen U orten und 
retrospektiv f^esehen: daß ein Hölderlin vielleicht 
davor bewahrt f-eblieben wäre, den armen Hauslehrer 
zu spielen, i'ranz Schubert vielleicht nicht so 



Lutz Jun^hans 
1 He^rlin 4l 
Dickhardstr. 38 



Berlin, den 3o.4.65 



Sehr verehrter Herr Professor Leschnit 



zer 



Vielen Dank für Ihre Zeilen und Hinweise. Ich 
möchte mit meiner Antwort heute nur Ihre lie-- 
denken zerstreuen, daß ich micii bei der Aus- 
führung meiner Arbeit zu sehr an Ihre Feststel- 
lungen als Richtschnur gehalten hätte. Ich glaube 
sagen zu können, daß ich mich um Modifikation 
bemüht habe, insofern ich mich der Aufgabe unter- 
zogen habe, die Stif tungs tätigkeit der Juden, 
wo immer es die meist unzureichende i^^ateriallage 
erlaubte, in Delation zu der der Umwelt zu 
setzen. Mit der durch alle Zeitabschnitte durch- 
geführten statistischen Aufstellung nach Be- 
stimmungen, finanzieller Größenordnung, ßerufe, 
Konfessionsbestimmungen u.a. glaube ich ein wei- 
teres getan zu haben. In meiner Freude über das 
sichtbare Ergebnis der jüdischen Stiftungstätig- 
keit habe ich mich wohl bedauerlicherweise etwas 
von der sachlichen Berichterstattung entfernt o 
Wollen Sie es bitte so verstehen, daß diese Be- 
merkung über die Übereinstimmung des Ergebnisses 



meiner Arbeit mit Ihren Feststellungen der 
Freude entsprang, als Mitforschender die An- 
regungen seines Lehrers umzusetzen. Ich ver- 
sichere Ihnen, daß bei der Auswertung und dem 
Ergebnis nur objektives Bemühen mich leitet. 
Zu dem Punkt Frankfurter Verhältnisse: auch die- 
se habe ich mitbehandelt. Die Einschränkung galt 
nur für die statistische Aufstellung, wie ich 
sie für Berlin aufgrund der vorliegenden städti- 
schen Stiftungsnachweisungen und der Judenbürger 
bücher vornehmen konnte. 

Sehr verehrter Herr Professor, hoffentlich 
haben diese kurzen Zeilen zur Klärung der 
Sachlage beigetragen. 



In Verehrung und mit besten Grüßen 
an Sie und Ihre Frau 



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Prof. Dr. Adolf Leeclmitzer 



^^tr« : Magisterexamen dea Herrn Lutz Junghane 



18. Juli 1966 



Beurteilung der Hausarbeit. 

JUDEN ALS STIFTER UND MÄZENE 
(in Berlin xind Prankfurt a.M. von 1812-1933), 




« 



Der Verfaeeer weist die Richtigkeit einer oft 
ausgesprochenen Vermutung nach. Er zeigt, daß der 
Anteil der deutschen Juden am allgemeinen Stiftungs- 
Wesen nicht nur weit größer war, als es ihrem/ an der 
Geeamtbevölkerxmg entsprach . sondern auch den der 
übrigen vermögenden Kreise erheblich übertraf. 

Der Verfasser hat das Thema wissenschaftlich 
gründlich durchdacht. Wie schon die Einleitung 
»eigt, hat er sich das Ziel gesetzt, den geschicht- 
lichen und religiös-ethischen, insbesondere auch 
religionsphilosophischen Hintergrund der Jüdischen 
karitativen Tradition zu beleuchten. Er hat auch im 
Verlauf und am Schluß der Darstellung auf die im 
Anfang entwickelte Thematik folgerichtig zurückge- 
griffen. Bei der D<trnhHri»aiift(^ der aufgeworfenen 
grundsätzlichen Probleme sind allerdings wichtige 
Werke der Sekundärliteratur (z.B. L. Pinkelstein, 
Jewish Self-Government in the Middle Ages; J. Kat«, 
Tradition and Crisis (insbes.Kap. XYI); M. Horovite, 
Die Wohltätigkeit bei den a lt e n . Juden ini Prankfurt ) 



• 2 • 




ZU wenig ausgeschöpft und ausgewertet worden, so- 
daß der Verfasser bei der Beantwortung der an sich 
richtig gestellten Prägen über einige Peststellun- 
gen recht allgemeinen Charakters kaum wesentlich 
hinauskommt. Immerhin muß hervorgehoben werden, da£ 
bei der Behandlung des eigentlichen Themas die gro- 
ßen Linien der Entwicklung zutreffend herausgearbei- 
tet sind; auch wird eine Anzahl repräsentativer und 
bemerkenswerter Persönlichkeiten in planvoll und 
sicher entworfenen Bildern eindrucksvoll dargestellt. 
Im Einzelnen ist zu bemerken: Die Kapiteleintei- 
l\ing ist wohlüberlegt und zweckmäßig vorgenommen; 
ebenso die Periodisierung. Die sachlichen Erörterun- 
gen sind meistens klar und präzis. Bisweilen zitiert 
der Verfasser die Sekundärliteratur zu ausgiebig- 
statt den Inhalt knapp zusammenzufassen. Zu kurz 
gekommen ist das Stiftungswösen innerhalb des jüdi- 
schen Sektors. Zuwendungen an die Hochschule für die 
Wissenschaft des Judentums und an das Rabbinerseminar 
für das orthodoxe Judentum in Berlin ^-mr^an die 




frankfurter Jesohiwa sind entweder garnicht oder unzu- 
reichend erwähnt. Auch der Anteil am Aufbauwerk in 
Palästina wäre zu erwähnen gewesen. Im übrigen ist 
jedoch auf Grund des in der Bibliographie aufgeführ- 
ten ungedruckten \md gedruckten Quelienmaterials das 
jüdiache Stiftungswesen in Berlin und Prankfurt vor 
allem unter den Gesichtspunkten der Zielsetzungen und 
des Umfanges umfaseend und übersichtlich dargestellt. 
Die Vergleiche, die zwischen dem allgemeinen und dem 
jüdischen Stiftungswesen gezogen werden, sind in 
richtiger Erkenntnis der Schwierigkeiten, die einer 
eindeutigen Auswertung insbesondere des zur Verfügung 
stehenden statistischen Materials entgegenstehen, um- 
sichtig und zugleich mit gebotener Vorsicht vorgenom- 
men worden. 



J — 



Die Arbeit *™f "^^ri^el Jahrhmidert» ror I933 
ATDelt zeigt, daß der Verfa^n»^ , < 

Oho Prägen .u at.llen versieht L ^\""««'«*""- 
S- weg .„ ihrer Beantworttg el^L^M " '*"""- 
Der He.. h.Xt daher daTp^X ■^"' ^'"- 

GUT 
^ür gerechtfertigt. 



(isA^ddu*^ 





»» 



16.6.1966 




3328 






An den 

Herrn Dekan 

der Philosophischen Fakult«Ht 

der Freien Universität Berlin 

Berlin 53 

Bo 1 t zmanns t r • 3 

^tr.; Priifungsverfahren des Herrn Lutz Junghans für das Magisterexamen« 

Spektabilisl 

Sehr geehrter Herr Kollegel 

In Beantwortung Ihres Schreibens vom 14. 6. teile ich Ihnen hiermit das 
Thema für die Hausarbeit des Kandidaten mit: 

Juden als Stifter und Mäzene 

(in Berlin und Frankfurt a.M* von 1812-1933). 




Mit verbindlichen iilmpfehlungen 
Ihr sehr ergebener 



(Professor Dr. Adolf Leschnitzor) 



- A 



/^-<A- ^/iA_cw z^^^,^ — 



FREIE UNIVERSITÄT BERLIN 

PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT 
BERLIN-DAHLEM 



1 BERLIN 33 , 14.6.66 
Boltzmannstr. 3 Tel. -Zentrale : 76901 
Dur(4iwalil: 75 902201 oder 76902202 




Herrn 

ProTessor Dr. Lescliiiitzer 

Priedrich-aeinecke-Iustitut 




Sehr geei rter Herr Kollege ! 

Herr Lutz Jun^huns h>:..t sich ordnungsgemäss zum 
Magist o'rexcimen in den Fächern 

Gtechichte - Soziologie - P.:.ilosophie 



gemeldet. 



Ich d.irr Sie bifen, nach Rücksprache mit dem K..ndidaten dem 
Dekanat ein Thema für rtie Hausarbeit mitzuteilen; das Piüiungs 
verfahren ist hiermit eröffnet. 



4it verbindlichen Empfehlungen 
Ihr seiü» er- ebener 




Dekan 



f 



Prof. Dr. Adolf Leschnitzer 

FRIEDRICH-M EI NECKE- INSTITUT 

DER 

FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 



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) 



BERLIN. DAHLEM 

ALTENSTEINSTR. 40 
TEL.j 76901 APP. 

Direktwahl : 76 90 



Eetr> : Magisterexamen des Herrn Lutz Junghans 



18. Juli 1966 



Beurteilung der Hausarbeit. 

JUDEN ALS STIFTER UND MÄZENE 
(in Berlin und Frankfurt a.M. von 1812-1933). 



Der Verfasser weist die Richtigkeit einer oft 
ausgesprochenen Vermutiuig nach. Er zeigt, daß der 
Anteil der deutschen Juden am allgemeinen Stiftxings- 
Wesen nicht nur weit größer war, als es ihrem^an der 
Gesamthevölkerung entsprach^ sondern auch den der 
übrigen vermögenden Kreise erheblich übertraf. 

Der Verfasser hat das Thema wissenschaftlich 
gründlich durchdacht. Wie schon die Einleitxing 
zeigt, hat er sich das Ziel gesetzt, den geschicht- 
lichen und religiös-ethischen, insbesondere auch 
religionsphilosophischen Hintergrund der jüdischen 
karitativen Tradition zu beleuchten. Er hat auch im 
Verlauf und am Schluß der Darstellung auf die im 
Anfang entwickelte Thematik folgerichtig zurückge- 
griffen. Bei der :S«»i9MMmBMi^ der aufgeworfenen 
griindsätzlichen Probleme sind allerdings wichtige 
Werke der Sekimdärliteratur (z.B. L. Pinkelstein, 
Jewish Self-Grovernment in the Middle Ages; J. Katz, 



Tradition and Crisis (insbes.Kap. XVI); M. Horovitz, 
Die Wohltätogkeit bei den MMn Juden imi Prankfurt ) 



- 2 - 



r ♦ 



FRIEDRICH -MEIN ECKE INSTITUT 

DER 

FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 



BERLIN-DAHLEM 

ALTENSTEINSTR. 40 
TEL.t 76901 APP. 



Direktwahl : 76 90 



ZU wenig ausgesohöpft und ausgewertet worden, so- 
daß der Verfasser bei der Beantwortung der an sich 
richtig gestellten Prägen über einige Peststellun- 
gen recht allgemeinen Charakters kaum wesentlich 
hinauskommt. Immerhin muß hervorgehoben werden, daß 
bei der Behandlung des eigentlichen Themas die gro- 
ßen linien der Entwicklung zutreffend herausgearbei- 
tet sind; auch wird eine Anzahl repräsentativer und 
bemerkenswerter Persönlichkeiten in planvoll irnd 
sicher entworfenen Bildern eindrucksvoll dargestellt. 
Im Einzelnen ist zu bemerken: Die Kapiteleintei- 
lung ist wohlüberlegt und zweckmäßig vorgenommen; 
ebenso die Periodisierung. Die sachlichen Erörterun- 
gen sind meistens klar und präzis. Bisweilen zitiert 
der Verfasser die Sekundärliteratur zu ausgiebig, 
statt den Inhalt knapp zusammenzufassen. Zu kurz 
gekommen ist das Stiftimgswesen innerhalb des jüdi- 
schen Sektors. Zuwendungen an die Hochschiile für die 
Wissenschaft des Judentums und an das Rabbinerseminar 
für das orthodoxe Judentum in Berlin ^«ÄT an die 
frankfurter Jeschiwa sind entweder garnicht oder unzu- 
reichend erwähnt. Auch der Anteil am Aufbauwerk in 
Palästina wäre zu erwähnen gewesen. Im übrigen ist 
jedoch auf Grund üsb in der Bibliographie aufgeführ- 
ten ungedruckten und gedruckten Quellenmaterials das 
Jüdische Stiftungswesen in Berlin und Prankfurt vor 
allem unter den Gesichtspunkten der Zielsetzungen und 
des Umfanges umfassend und übersichtlich dargestellt. 
Die Vergleiche, die zwischen dem allgemeinen und dem 
jüdischen Stiftungswesen gezogen werden, sind in 
richtiger Erkenntnis der Schwierigkeiten, die einer 
eindeutigen Auswertxing insbesondere des zur Verfügung 
stehenden statistischen Materials entgegenstehen, um- 
sichtig und zugleich mit gebotener Vorsicht vorgenom- 
men worden. 






- 3 - 



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FRIEDRICH. MEIN ECKE -INSTITUT 

DER 

FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 



BERLINDAHLEM 

ALTENSTEINSTR. 40 
TEL.j 76 901 APP. 



Direktwahl : 76 90 



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Zusammenfassend darf festgestellt werden: Der 
Verfasser gibt eine einleuchtende Darstellung der 

'vIlTfT^ '"" ^*^^^^«— ens und Mäzenatentums im Je.Uc^.n 
4 wahrend des einundeinviertel Jahrhunderts vor I933 
Die Arbeit zeigt, daß der Verfasser wissenschaftli- 
che Prägen zu stellen versteht und auch den richti- 
gen Weg zu ihrer Beantwortung einzuschlagen weiß. 
Der Ref. hält daher das Prädikat 

GUT 
für gerechtfertigt. 



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S.3 A 2 - Zitat (Jacobso^) ungenau! 

Absätze zur Sozialpolitik, xS±xatx:^x z.B. S. 63/64 wenig befriedigend! 
Stil! Ungepflegt. 

S.67, Anm.l, Rieh. Dietrich in 9. Kapitel: ungenaues Zitat 
= breite Teile eine ad hoc mangelhaft koinpilj_erte CreEchichte der 
ozialen i'rage 



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S.69 "Allgemeine Verelendung nach 1870/71? ! ! 
S.73 u.a. "Foundation" - "Schenkung"? 

Nir^ ends Versuch synthetischer Charakteristik beteiligter 

Familien. Der tieferen historischen Motivation in den 

verschiedenen Generationen 

(erst S.136 ff. für Familie Liebermann! ) 

Schluss besser! 



Namen fehlen S.164 

Cassierer statt Cassirer (S.166) 



Historisches Seminar 
der Universität Tübingen 

Abteilung 
für mittelalterliche Gesdiichte 

Prof .Dr. D.Kurze 



74 Tübingen, den 29, Oktober 1973 

Wilhelmstraße 36 
Telefon 7123 85 



Herrn 

Professor Dr. Dr.h.c. 

Adolf Leschnitzer 

Apt. 12 F 

315 West 106 Street 

New York N.Y. 10025 



Durch Luftpost! 



Sehr verehrter, lieber Herr Leschnitzer! 

Mit großer Freude habe ich Ihren Aufsatz über Leo Baeck aus 
"Der Zeitgeist" erhalten und gelesen. Ich bin Ihnen sehr dank- 
bar für dieses Zeichen unserer Verbundenheit und bedaure nur, 
daß wir uns nun schon seit einem Jahr nicht mehr haben sehen 
können. 

Ich bin seit Sommer-Semester d.J., wie Sie vielleicht wissen, 
in Tübingen tätig, und fühle mich an meiner neuen Wirkungsstätte 
sehr wohl. Es wäre schön, wenn Ihr nächster Besuch in Deutschland 
auch einen Abstecher zu dieser schönen Neckarstadt erlauben wür- 
de. 

Mit den besten Wünschen für Ihre weitere Tätigkeit und in ste- 
ter und freundlicher Erinnerung an unser gemeinsames Wirken in 
Berlin grüße ich Sie ^ mit der Bitte um höfliche Empfehlung an 
Ihre Frau Gemahlin ^ 

Ihr sehr ergebener 



Inä 



(uTrtf, 



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Herbert Futtner 



3&ntii*£;o (Chile), don 17.Nüv.195'>S 
Manuel Ä.Ma.iri. 1280 



ircVvw S£L|(^(^| 



in Professor Dr.LeoC'hnitüer 



^^''1 C (mAVA^^'^ /Vi New_Yoric 2^; '^ir 



J ^ 



Sehr geehrter Herr fi^rofe^sor, 

zunächst möchte ich um Entschuldi^'unj bitten, d;*ss 



ich Ihre Zeit in Ansr^ruch nehme. 



Als Ihr ScKiiler Im Sophien-Gyiunasium in Berlin, wo Sie uns 
in Deutsch in ';^UÄ/tÄ-und Tertia unterrichteten, v.erden Sie mich vielleicht 
nicht mehr gensu iiü Gedächtnis haben, dp Sie mich nicht vor sich sehen und 
müin Nr^i-3 Ihnen nichts ea^t.Als Sie in der Reichsver' retung tatit: waren, 
haben wir aber die Zeit iio Sophien-GymHa::;E;]t7dinnerun^en BUL^:^'etauscht ,anläsL— 

lieh einer Unterredung, die Sie sich hoffentlich noch ins Ged--;chtnis 
zurückrufen können. 




heiri)in B 
eine 5te 
nehmen sollte. 

/^vls d&riialiger Angestellter des Jüd .Dau rheims hc.be ich nun 
^nspruc^e bei öec Buncesstelle der jud .Eeaa ten In Köln eltenc gemacht ,(^ie 
dahin zi3len,mir ein Ruhegehalt zuzuerkennen. Die Problemstellung ist T^'olg: 
Wenn ich auch noch keinen Vertrag mit Daueranstellung und Pensionsansprä 




di^cen Pesten gehabt h^:tt.-..Bei der Ä.rt das Heiu^s IMr Sc^Y.^'Xi.sinniB,c ;var 
^d auch mit ständi^vir B^l bohaltikn& so'c..=,r nicht aus'A_nuv.run^sri:^.hi^cr 




en 



wie oben v orcetrat.cn, ^in^ damals a3hin,:^ir eine leitende Position i... 
ei..e^ jüd.H^i:. ^u besor^^en, wobei Ja be.eits von In^en resp der r?e.chsver- 
tretun^ positive Vorscaicxg,e_^.e:iaciit wurden. Durch die radikale Aonueru^i^ 
uer Kitler^olitik i.^ NwV 19>& wurde dann -.lies illusorisch und ein 
Wciteri^bwa u^r J-^de.: in D^^utscLland un^ö^lioh.- 

Fter bin ich mit Familie nicht in zu rosiger Situation, 




h-be,so dass mir Jode Entschädigung gut zustatten käme. 

Ich würde Ihnen also sehr dankbar sein, wenn Sie sich 
meiner noch erinnern könn'?n,und mir eine Erklärung über die Iflitergeetung 
in oben s^^^^hilderter Weise usw. einsenden könnten. 

In der Erwartung ,das3 Sie sich Cer be.^ten Gesundheit 
erfreuen, begrüsst Sie im voraus vi'.lmals dankend 

mit vorzüglicher. Hochachtung 



Falls ^hnen die Adres e von P^errn Dr.Marbach belaint ist, war 
tibcrmittlung derf^p-l>>pn d- nkbar. 




e ich für 



515 v^eflt 106 Strebt 
New ioyk 2S. ^'.Y. 



28, Movembcr 1955 



ScliT- trr -jirtsr Herr Kuttner l > 

>.ß tat mir leicj, zn or ahr^r), riaß es Ihnen, 
vor hller) euch Rßrade An r^ßundh -Itlicher Hinsicht, 
nlo.ht Tut .''6ht. Abrx- es h^t mich sehr erfreut, nach 
so liir-; r»r JohT^'^n von Ihnpri >jf?r^<?r ^In Lebencaelßh^m 
zu orriftlter.. 

^ 

iierr Jur* i'.ai'öficn, nach uf i . üie nicii In äcv 
^if^ca^x•a^if t Ihrf'S Brief €>s tre^-^n, ipt leicler Bcbou vm 
ö.i(? Jrai^^ßv.^snf e 19>^^->'9 i^» f^5.no!n .'i.onaent:ratloa,Mlaß;er 
ooer toirp; nach ctcr iintli^ßsur^ dartais ^,c:^tCi.*b€n» 

8o kön^^ lc^> i^jr^-^y^ k^ • t.e Krl l^-ii^r^, nb^^öbcn, voll Ich 
mlfc dCTfi Um-LfvVj^iT k^^lroxOcl Vfi'blndunr: £:elrual:it httbe • 
Eine Erkinrirrrji r*lf 1?h b<ȀlX*?:lich rief! DrMievheixr.ofihfjBh^ g 
würric in oen Aiv^^^n oer bt^börctf aitch gi^r kr.eln'!?n V^ert 
habsn« Wem chT H^lrp untcretpnd, Y'{?lse ich nlr;ht. t'rlls 
e r , V. 1 p 1 nh vr. }-mtit <^ ^ r^ -^ r G f^r;i ? In-ie nnt ^ ^^r.t nnd. , ::iU3 f, i.c n 
• oic Vv^rsur^ihan von Glnsm f rUlicrcm i.:itf;llt?ci der l>r.n]^lnde- 

Icüj empf(^hl<^ Ihnf»n, eich unt«?i' üv= Kur:Tiiihiiie auf 
mich Hn ^fjrvn üv. jJvnst G. i^ow^nthtil, ii^erataiv;oaur.schuss 
für Kuhcp^^hrltörnspry/^h^ JU^ilnchcr ür#^n^elncieb€!cll«^n.^tster, 
St'3rn^tr#6;)y Bonn, Df^utschlrnc^ •^'/u v.<in(?cn vmn Ihn tun 
QGlnan t^nt zu üitten, an v/c'n oio ^^ioh i5wfeokinäsöi^>;erv/el- 
s$ .vrinfiGn .sollten« 

In der aoffnunp, daß Sia mit Üllfe von Vv. 
Lo'.j^rithf^l den rlcatip^cn e^T far die ß^lbriivf/iinf; der 
benatlp;tf>n Jirkläriin/:?; flnd^an v/srci^n und nit den be^t^n 
Wünschen bin loh 

Ihr 



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HANS FRHR. V. KRESS 



1 BEH LIN 19, DEN 
LINDENALLEE 35 



30. u rj2. 

29t6.72. fih 



An den Vorsitzenden des Fachbereichs 

Herrtl Professor Dr. Dietrich Kurze 

1 Berlin 33 

Altensteinstr.40 

Friedrich Meinecke-InstituiU 



13 



Sehr verehrter Herr Kollege Kurze! 

Pur die gütige Aufforderung, an der Peier anläßlich der Verleihung 
der Ehrendo^torwürde an Herrn Kollegen Leschnitzer teilzunehmen, 
danke ich Ihnen bestens. Zu meinem lebhaften Bedauern vermag ich 
deshalb Ihrer Einladung nicht Folge zu leisten, weil ich gezwungen 
bin, am S.Juli einer Sitzung in München beizuwohnen, wozu ich mich 
schon vor langer Zeit verpflichtet habe. 
Mit den verbindlichsten Grüßen bin ich 

Ihr Ihnen sehr ergebener 



(Prof.Dr.n/ns Frh.v.Kress) 




HANS FRHR. V. KRESS 



1 BER LIN lö, DEN 
LINDENALLEE 35 



29.6.72. 



Herrn Professor Dr. Adolf Leschnitzer 

1 Berlin 53 

Altensteinstr.40 

Friedrich Meinecke-Institut 



Sehr verehrter Herr Kollege Leschnitzer! 

Ihnen verdanke ich es, daß mich Herr Kollege Kurze zu der Feier- 
stunde am S.Juli eingeladen hat. Sie wissen, wie gerne ich dieser 
Aufforderung gefolgt wäre, zumal ich mich lebhaft über die. Ihnen 
zuteil werdende Ehrung freue und mich Ihr Vortrag besonders 
interessiert hätte. Nun habe ich mich aber leider schon vor 
langer Zeit verpflichtet »einer Sitzung meines Berufsverbands, 
auf der ich zu referieren habe, am S.Juli in München beizuwohnen, 
was mich zu meinem großen Bedauern an der Erfüllung meines Wun- 
sches hindert, an diesem Tag in Ihrer Nähe zu sein und Sie per- 
sönlich zu beglückwünschen. Mit meinen besten Wünschen werde ich 
Ihrer gedenken und mit meinen herzlichsten Grüßen bleibe ich f. 
stet,s 

Ihr Ihnen sehr ergebener 



W^i/Vvo / 




ROBERT F. KENNEDY 
NEW YORK 



QlCniicb ^laiesi Senate 



WASHINGTON. D.C. 



May 15, 1967 





Adolf F. Leschnitzer, Ph.D. 
315 West 106th Street 
New York, New York 10025 



Dear Dr. Leschnitzer: 

I was pleased to receive the Department of State 's 
notification that you have been awarded a Fulbright grant 
for the Coming year to lecture in History at the I^iversity 
of Berlin in Germany, 

I wish to add my congratulations to those of your 

family and professional associates. This graut, which 

serves as an opportunity for you to increase your pro- 

ficiency in your chosen field, is at the same tiine a 

recognition of the capability you have already demonstra- 
ted. 

I believe that international cultural exchange fosters 
and contributes to goodwill among the people of various 
nations and I know that your contribution to this under- 
Standing will be a substantial one. 



ment« 



Again, my congratulations on your outstanding achieve- 



With best wishes. 



Sincerely, 



Robert F. Kenne^ 



SENATOR ROBERT F.KENNEDY 

UNITED STATES SENATE WASHINGTON DG.' 




THANKING '"Vll CONGRATULATIONS COIiCERiMi^G 
FULBRIGHT GllMiT 1 URGE YOU TO MAKE EVERY 
EFPORT TO HELP ISRAEL 

ADOLF P, LESCHNITZER 
FREIE UNIVERSIT'T BERLIN 

BERLIN DAHLEM 






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8, Februar 194-5 



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Bro.v 









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Urs. '■• Kuschnltzkl 
c/o, Mr* Hie 
3 55 Central Park West 
Hew York, ^UY. 



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Sehr geehrte gnaedlgs Prau: 

Dieses Schreiben ist eine Einladung zum 
ersten Abend dfs neusn Kurses A (fuer Teilnehmer mit 
einigen englischen Kenntnissen) 

Dienstag ^ den 1^» Februar « 7 ühr abends t 
in den Haeumen des "AUFBAU^'/b? W kk St., Room 1+01. 

An Stelle des Herrn Schuchman, der leider 
krankheitshalber ausscheiden mußte , uebernimrat Mrs , 
Hochwald den Unterricht. 

Mrs. Hochwald hat große Erfolge im Er- 
wachsenen-Unterricht aufzuweisen* Wir sind der üeber- 
zeiigung, daß Sie bei ihr viel lernen werden und daß 
der Unterricht Ihnen außei?ordentllch zusagen wird. 

Diese Einladung soll Ihne^^ Oeleg'^nhelt 
geben, d^n neuen Kurs einen Abend lang kennen zu ler- 
nen noch bevor Sie sich zur Registrierung entschließen. 

In vorzueglicher Hochachtung 



AMB^.iaATJ rvSTTTITTI? OF MOD ' ^tll LAMGU^GSS 



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K 



^^rofessor Adolf F. Leschnitzer 
Privatadresse : Berlin-Dahlem 

VVicheiQStr*16 A 



25 • Mai 1952 



Professor Ludv/ig V;» Kshn^ Chairman 
Department of Germanic and Elavic Languages 
The City College 
New York 31t N.^* 





Lieber Herr Dr. Kahn, 

Besten Dank für Ihre Schreiben vom 14* März und 
vom 10. Mai» Der erste Brief , der am Tag-e meiner 
Abreise von Berlin geschrieben v/ar^ kam erst nach 
der Eückkehr in meine Hände, und da ich nicht 
Ganz auf dem Posten v/ar, komme ich leider erst 
heute dazU| zu antworten. 

Vor allem herzlichen GlückiMinsch zu Ihrer Bestä- 
tigung als Chairman, und meine bebten Wünsche 
für eine erfol/ reiche "chi^irmanship". 

.f 

Selbstverständlich bin ich gern bereit, Präulein 
Pandiri zu helfen und zu beraten: in Berlin, 
v/enn sie vor Ablauf des Sommers emest er s, d.h. vor 
Ende Juli hier eintreffen sollte; und in New York 
nach meiner Eückkehr, falls sie erst später ab- 
fährt. 

Verbindlichen Dank für den Stundenplan, der mir 
gut gefällt. 

V7ie ich vor einiger Zeit erfuhr, mußte Ihre Gat- 
tin sich einer Operation unterziehen. Ich hoffe 
sehr, daß es ihr jetzt wieder besse^ geht und 
v/ürde mich freuen, v/enn Sie mich darüber infor- 
mieren v/ürden. 

Mit den besten (irüssen 



</^tn/>^ 9vy-uf *Vvu %f. ^Cj, 



Ihr 



WALTHER KARSCH 

Herrn 

Professor Dr^Dietrich 

Kurze 

Fachbereich 15 

der FU 

Altensteinstr. 40 

1 Berlin 3$ 



z.Zt. 



2893 Burhave 
Achtern diek 83 



Sehr verehrter Herr Professor Kurze, 

haben Sie aufrichtigen Dank für Ihre 
Einladung zur Verleihung der Ehren- 
doktorwürde an Herrn Professor 
Dr. Adolf LeschnitßßBr am S.Juli 
und dem anschliessenden Vortrag des Geehr- 
jt^ten* 

Es wäre mir eine grosse Auszeichnung 
gewesen, an der Veranstaltung teilzu- 
nehmen, doch geht mein Urlaub hier erst 
Mitte Juli zu Ende^ 

Mit nochmaligem Dank und verbindlichen 
Empfehlungen ^^ 

Ihr sahX-.^^g^t) 












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3* März 1971 



Sehr geehrter Herr Dr. Keapaer! 

Am 1^. April werde ich von Zuerich via 
Frankfurt nach Berlin fliegea. Ich waare Ihaea 
dankbar I wenn ich Sie etwa um y oder f 1 Uhr 
in Ihren Buero aufsuchen duerftei ua eine air 
wichtige Angrelegenheit ait Ihnen au besprechen. 

Sehr verbunden waere ich Ihnen fuer 
baldaoeglichete Hachricht, ob der angegebene 
Terain Ihnen geneha iat. 

Mit beetea Dank ia voraus und ait 
verbindlichen Qruessea 



Rerrn Rechtsanwalt 
Dr« Robert M« Keffipaer 
Feuerbachstr« 16 
Frankfurt / Maia 



\ 



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V 




SOMMER. UND WINTERKURORT 1200 m ^^./j^^^^J^^'^l^^ 




® m ^ m B 



© T mna w I 



2 ^ i. 



STATION D'tlt ET D'HIVER 1200 m 




tu 



AN DER LÖTSCHBERGBAHN, SCh 



© 1F ]g la 



ITT 



TELEGR.: VICTORIA KANDERSTE6, TELEPHON (033)96221 
FAMILIE VICTOR EGGER 



STATION DU CHEMIN DE FER SUR LA 
LIGNE DU LOETSCHBERG, SülSSE 




'^^<J® 




y. 






^ r. 





Herrn Professor 
Dr. A. Leschnitzer 

Gästehaus der Fre ien Univers ität den 3. August 1955. 

Gelfertstr. 49 jjj* 

Berlln-Dablem 
Deutschland 



Sehr geehrter Herr Professor, 

Wir danken Ihnenfür Ihre Zuschrift vom 29. ds . und 
freuen uns zu vernehmen, dass Sie beabsichtigen, Ihre 
Soramerfcrien in uns.rem Hotel in Kandersteg zu verbringen. 

Iftir können Ihnen für die angegebene Zeit 2 Einzelzimmer 
mit tliessend warm und kalt Wasser zum täglichen 
Pauschalpreis von pr. 23.- pro Person reservieren. 

In diesem preis sind die Zimmer, drei Hauptmahlzeiten, 
das Trinkgeld, das Orchester und die Kurtaxe mit ei nbe- 
grifien. 

Wir erlauben uns, Ihnen in der Beila£-e einire Prospekte 
unseres Hauses und von Kandersteg zu übersenden aus 
denen Sie die herrliche La^e unserer Hotels, mit grossen 
Privatparks, Tennisplätzen, Liegevviesen usw. entnehmen 
können, »nr möchten Ihnen auc h versichern, dass wir 
alles tun werden um Ihren Aufenthalt in unserem Haus 
so ai^enehm als möglich zu gestalten. 

Indem wir Sie bitten, uns Ihre Antwort umgehend zukommen 
zu lassen, grüsaen wir Sie 

hochachtun; svoll 
GRAND HOT':i Y^^GTORIA 
Familie V. Efeger 




k 



kJonja letra iVarsen 



15. Juni 1965 



Dr. Adolf Leschnitzer 

Ihne Strasse 2k 

1 Berlin 33, IVest-Deutschland' 

m 

Lieber Herr Dr. Leschnitzer: 

ni.r^/y^ "^"^ vor Ihrer Abreise nach Deutschland zusammen telefo- 
nierten waren Sie so freundlich vorzuschlafen, dass ich Ihnen 

TciTzu'an"? ""' """. ^""''" schicken sollte. Endlich komme 
ich dazu an Sie zu schreiben, denn wie Sie ja wissen sind die 
letzten Wochen des Semesters immer "hoctic" und erst jetzt habe 
ich ein wenic »uhe . Ich schicke Ihnen ebenfalls ein Exemplar 
meiner "Faculty Research Lecture". die ich vor zwei Jahren in 

Rodfrn.^vi • ?tnrfr ^^"^ ^^^ Selected Poems of Jaime Tnrm. 
2£d£t. erschienen (1961*-) und im Dez ember sollen Versos y pr osas 
de Jaime T or res nodet in Madrid erscheinen. frosas 

-.n r^.l^V^'^^ fr^"^ Moeglichkeit geben wuerde naechsten Sommer 
an der Freien Universitaet «•!»•,. iberoamerikanische Literatur 
zu lehren so wuerde mich das sehr interessieren. Ich weiss 
hJ^I^k"" r • " ^^^ ^^^"^ beschaeftigt sind, aber ich waere Ihnen 
br^n^^n ko^e^nn:«! '"""' ''' """'" ^" "'"" Moeglichkeit in Erfahrung 

. „ ^°l ^^" P^^'' '^^^'^en riefen Herr und Frau Dr.Liedke bei mir 
in Saratoga an und beide klangen sehr munter und ver^-nue-t. Das 
Herr Dr Ii*i^* im Augenblick im Mittelpunkt des Interesse^! Iber 
K :.»p3u4^^''^®^"* ^^"^ ^®h^ interessante Zeit in Deutschland 

irS^S'v^'^^^^'^^'^'^ ""^^ darueber bei meinem naechsten Besuch 
in New York zu erfahren. 

T^.^-^^^V^Ü^^ werden wir in Skidmore ein French Summer Lan/^uage 
Institute haben for the in-service training of high school teachers 
and sponsored by the State Education Department in Albany. (Es ist 
leichter dxes auf englisch zu sagen!). Es ist das erste Mal dass 
Skidmore ein solches Institut haben wird. Vir geben ihnen 25 Stun- 
den franzoesisch die Woche und nach sechs Wochen sollten sie wirklich 
etwas gelernt haben. Ich glaube es wird ein interessantes Experiment 

r..^Hi"°^^^"u^^''I?,''^'' ^^""^ ^^^^^^ "^""^ Deutschland angenehm und Sie 
fuehlen sich wohl in Berlin. Neben Ihnen (Ihnestr. 25) wohnen 
yxellexcht noch alte Bekannte meiner Eltern, die zur selben Zeit 
in Kolumbien waren wie wir. Herr Professor Dr. Paul Hermber.-. 
Statistiker, der frueher an der Universitaet Jena lehrte und^aus 



?rau'sin!;^r.?rrH''\", "^"*''^hl^"d verli^ss. Er. wie auch seine 
Frau sind reizende Menschen. Ich hab^eider seit vielen Jahren 
nichts mehr von Ihnen ,'Tehoert. J-«xen janren 

der unter^Prnr^ ^""'^f ^""^ !^"^" "^^^ "^*t^" ^^i^^ ^°" Herrn Radde , 
an der vL-r° n'^°'' Lennert die Doktorarbeit ueber meinen Vater 
an der Freien Universitaet schreibt. Er will mir fjerne den bio- 
graphischen Teil der These zustellen und ich bin sfhr froh darue- 
ber. Am 11. November soll eine Gedenkfeier fuer meinen Vater in 
tr« r^"^"''^'" '" Berlin-Britz anlaesslich seines 80. GebLts- 

Mufter'dtef ^r^^nl f' ^f «cnade. dass weder mein Vater noch meine 
jMurrer ciies erleben konnten. 

Mit herzlichen Gruessen and Sie und Ihre Frau 

Ihre , 





200 West 70 Street 
New York, N.Y. 10023 
February 3, 1965 



Professor A. Leschnitzer 
315 West 106 Street 
New Yorl^, N.Y. 



Dear Professor Leschnitzer : 

I should appreciate if you could please return the paper to 
me that I wrote for you in German 7 210 or eise teil me where I 
may pick it up. At the same time, may I say the following which, 
I hope, you will not hold against i^ 

I was disappointed about my final grade, especially when I 
learned that another Student, who had a C in the mid-term 
examination and did not write any paper nor performed verbally 
as extra assignment as the others did, received an A as. final 
grade. As a matter of fact, I was told by that Student right 
after the mid-term examination that he had talked to you and 
that he made sure that he will receive an A in the course without 
having to write an extra paper. He merely knows how to go about 
it when talking to the instructor. His C mid-term grade will be 
ignored. 

I feel, Professor Leschnitzer, that there was something you 
had against me from the very beginning. I could not detect what it 
was, but I feit it, because whenever I said something, I feit some 
resistance on your part. I would have appreciated if I could have also 
received some guidance befo-re writing my mid-term paper. The topic 
was not easy and I always like to learn. 

Please do not misunderstand these lines. However, I feel very 
hurt an3 I still do not know what I have done wrong. 

Sincerely, 



yiAf//^ tlvv^^A^ 



Gerda Knopf 



20,RUE NUNGESSER ET COLI fXVM) 
MOLITOR 35-82 



Paris, le 28 Mars 1966 



Monsieur le Professeur 

A* LESCHNITZER 

315 West - 106 th Street 

NEW YORK (V.S.X.) 



Cher Ami, 



Je vous adresse quelques copies de photos 
prises lors de notre sejour l'annee derniere dans 
l'Engadine« 



nous 



J'espere que vous allez bien et que 
pourrons nous revoir dans un avenir pas trop loin- 
tain* 



Nous partons Irma et moi demain pour Israel 
ou nous resterons pendant les fötes de PSque. 



Amical souvenir. 



/j>^ 




L. KAMINSKI. 



■jVy «nt 10^) Strebt 
Hcv York ?S), .Y, 



±.1^ 



1' 



;•> 1 1 ','. »'•in"' 



ic*"' ev :1 ip^ h^er-it nn ItVrst'itt ; 



1.) 



%) 



cicr ^^vi<^'*i.nvf?rt '•'=tun" rt^r Ju'Jc»n \r^. D^'utßohland. Dir- von nlr 
r(? leitete c^ulrb*^ ilirnp ^' t r^Mr mI.«^ i^iich ■ M <= Tnr^sschiile 
fJr <^k>ruf avnrl^hre In xi<^^nn*Kl90T5^ch*inhr^)is(?n ^lnrö2^1cht(?t# 



2. ) tterr 'Ov. 



Ben Kllöz-r, ^'^i*»^ f>ls J^# I-^ f^vl^d .lüst^^^rloh. 



der <tn ilf?5J^»^ >c-Tule a.l<^ Lphrf?p un^"^ 'el .l^ltcr* höschr^f ti'^t 

ÄU^Grier fr^ie >atln?i <rchf;bt. Ich kp.nn nlcM nn M öetrli^e 
Ir clnzi^ln/?'' n5r»ht ^r!nn<?>^n. Ich ''»In .1<=dr^ch *\\xf Orund rel« 

den Judl.^objsn 3oiil^n ^ ezahlt v ^?*r'on slrri , i^^r vnr^lol^t, daß 
cMg vo^ Herrn Jr« I5«n -liezor ^'«nrnnten üetrKce ( - Uoo**i*!k 
non^t 1 iciip V<orf;Utiinr zruallf^lich fr^i^r ..>t??tlon Im ^verte von 
lO0#-*flc • ) ^i^n Vf3^* -utunron cntapr^eci f?n, rün An Lchrkriifte 
ver^'lelcrihnren r\ltör8 >nd vfir»< 1^ ic bprcr Vorbcreitunf; domfils 
gtiahlt v;ur<^ien# 

Dl^ Tappsschul- V x^ B^rufsvorlohrp hutte filr unser Schulsystem 
als Vcrnucf'sschulr \-)rT>^^/'Qv^- --^^rutun,^» Ic:) <prln^'f?>N^ r ich 
noch p^rrru dnrnn, •;elch<? Schv;lerl -^cetten v»lr zu UbGrrd.nd€n 
hntten, bis -r ^^^elf^net^ Kr?aft^ fon-^r^n, und dft-? Ir .terrn 
i>r# isqrx .'llGZör dajjii vor^nlA ^ten. nr^ch Berlin zu ^:lehen, um 
rH« tfalle ^:^.r 'inrc?rr^ rt '•jlr ^rzutretcn* 



Prnffis.' r^r, T>iP Clt, Collrfe , N^v Xork UoA 
TIrvnnr rprof^nnor» P^^<?5^ lirlvo ^""itUt Berlin 

übe rs tu- n r ndl r c ktor ; «D • 



Nach langem, schweren Leiden verstarb cm 4. Mai 1963 im 
Alter von 71 Jahren mein inniggeliebter, herzensguter Mann, 
unser verehrter väterlicher Freund und Lehrer 



Dr. phil. Fritz Kannin 



g 



Studienrat i. R. 
Privatdozent an der Freien Universität Berlin 

Erziehung als praktisches Tun und theoretisdie Aufgabe war Inhalt 
und Ziel seines Lebens. 



In tiefer Trauer 

Anna-Regine Kanning geb. Zander 

Für seine Schüler 

Dr. phil. Georg Kennert 

Dr. phil. Gerhard Kiel 

Prof. Dr. phil. Hans-Joodiim Lieber 



1 Berlin 41 (Friedenau) 
Fregestraße 7q 



Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 9. Mci 1963, um 1330 Uhr 
oul dem Woldfriedhof Zehlendorf Bln.- Nikolossee, Potsdamer Chaussee 76, statt.' 



Adolf F. Leachnlt?;or 

i>15 v»est 106th Street 

New York 25, 



li 



7» November I955 



Dr, hex Kroutzbcrgsr 

150 Ash Street 

Valley Stroain, L.I,, K.y, 



I 



Lieber Kreutzbergcrl 

tn Anschlusa an unsere Unterhaltung vor 
elnlKcn Tager^ bestätige Ich hlerrilt, clasa Ich be- 
reit bin, fur das erste Jahrbuoli des Leo Baeck- 
Inatituts einen Artikel Über die Soziologl« der 
döutsc4- judischen Syiabiosa zu Ubi^rnehjren, 

In dem Artlk«! soll herausgearbeitet 
virerden, ob bozw. Inwiefern die rieutsoh- jüdische 
Symbiose von der englisch- jUdiechen, franzüsiach- 
Jüdischen usw. verschieden war. Es handelt sich 
also darum, die Be-'lngungen und Entwlcklun/^on zu 
beschreiben, aus denen sich zwei einander axaf den 
ersten Blick ider sprechende Tatsachen erklären 
lassen, namllch (1) die enorme, in engster Koope- 
ration erreichte gerne inaame Leistung der beiden 
Partner, insbesondere auf kulturellem Gebiet und 
(2) die barbarische Katastrophe, die en: Ende der 
Symbiose steht. 

Als Titel dfls en?;li3c!-en A^ifsatzes 
schlapp ich vor: "The Characterictios of the 
German-Jewlsh Symbiosis", 

Auf bsldiges Wiedersehen! 

Mit besten Grössen 



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) feu r^n zur Orffc^lrht«? >r JtK «m Ifj '>ct»t©c,;a' w! (l. s ^vvk.£Ci'r ) 



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Itjstrn, l stOnr^lG) 



L) V.^jr!f*mr '.IN»?» dffi ''-i cr.^ta^ Jr. -^"-^ '''^r'?t<'riurjf3: 



f*pr- f* -n i?lr-\rif«»jtr ('^ ??t.üa-il«^) IJ- 



. x: 



9 



t«ti* 



Ü^avid !J(alugin 
1112 ^ciaxd cAvt. 

!BxonK 52, J\l. <?y. C. 



2k January, 19^6 



Dear Prof, Leschnltzer: 



Enclosed Is the article 
you requested. You may ke p this, as I have 
another copy, 

Let ne say too, that I 
enjoyed, imrensely, visiting with you. I hope 
we can get together again. 



Very cordially. 




Horlan Karscfi 

Berlin -TempaÄiof 

M.-.. RkMwfen-Slr. ,1 

Tb. Geoe94 



Teinpelhof,doii 13.5,55 



Prof. Dr. Adolph Leschnitzer 

72-38 113 th Street 
Forest Hills 7'3,I^'.Y. 



Lieber Herr Leschnitzer ! 

in"lrlffwlr^f UM '?orlosw4n'??h ?.'^ '^^ ^"^ --«-senen Jahr 
freut, Sie und Ihre F?a,i J^K f^S^w*"? '^''^^''- ^<=*' »"ätte mici, gc- 

aaSen.'^dSs lie aisSer'deSbf Ide?'?«?;^^'""'^^^' =^^ "^^ "^ i° B^^Un 
( der' Akt und die ZefohnSSr zu »rff^'^''™"?"' "^^ "* fotografierte 
?Pät«.. Werearten-zIIäSISI melnes^^'tL^^^I^IsLT """"^ ""^ 

damit ich 

Zeichiiung mit im ÖevreL^uaor.rderV'T'' ^^^fj'^^.^o gern, dass öie 
kaim. Die entstehenden Kosten* sSlireiben"q?i™-^^^^'^S^^^^* ^^^^«^ 
sie Ihnen zurückerstatten kaSnir^^ ! "'^'' ^^*^^^' ^^i* ich 
dann die besten Grüsse'raucnA IVe'Tal. ^Tn 'l^L^S '^^ ^' 



privat 
Dr. Robert M. W. Kenipner uubikijlieapiac 

Reditsanwälte 

Herrn 

Professor Adolf Leschnitzer 

AUFBAU 

2121 Broadway 

New York 25, N. Y. 



6 FRANKFURT AM MAIN 16*11. I965 

Feuerbachstraße 16 161.722045 I stl 



^ehr geehrter Herr Professor i»eschnitzer ! 

In Ihrem ausgezeichneten Artikel über unseren verstorbenen Freund Paul Tillich 
im AUFBAU vom 12. November haben ;Sie im letzten Absatz auf oeite 22 eine i^nt- 
scheidung des höchsten obersten »Gerichtshofes in USA zitiert, in der auf 
Äusserungen von Tillich über Kriegsdienstverweigerung Bezug genommen ist« 
Wäre es ihnen vielleicht möglich, mir die betreffenden Sätze kurz zu zitieren ? 
Meine Frau hätte sie in einem demnächst erscheinenden Buch PHIdSTii^K VOH HITLERS 
TRIBÜNALEIJ gern verwandt. 



Mit dem bejBtÄofri Dank im voraus 

iAvi/.yeinpner 




v 



V 



Der Frieden wird an einem Tage kommen, der dem Herrn bekannt 
ist; und alsdann wird weder Tag noch Nacht nach Art dieser Zeit 
sein, sondern ewiges Licht, endlose Klarheit, unerschütterlicher 
Friede und unzerstörbare Ruhe. Thomas a Kempis 



Adelheid Spannagel 

geb. Merck 



*8. September 1903 



t 9. April 1975 



In tiefer Trauer 

Carl Spannagel 

Stanislaus Graf von Kaickreuth 
Christine Gräfin von Kaickreuth 
geb. Freiin von Gebsattel 
Wolfgang Graf von Kaickreuth 
David Graf von Kaickreuth 
Barbara Gräfin von Kaickreuth 
Teresa Gräfin von Kaickreuth 
Caroline Reinhold, geb. Merck 
Gottfried Spannagel 
Olga Spannagel, geb. Buch 
Thusi Spannagel 

Berlin, Darmstadt, Buenos Aires, Münster 



Die Beisetzung findet am Freitag, dem 18. April 1975, um 11.30 Uhr auf dem 

Zentralfriedhof Münster i. Westf. statt. 



KOOR 

115, Allenby Road 
Cables : Koor 

250 W. 57th Street, Room 1823 
New York 19 N.Y. 



n-ua nDH^n nuiiin man 

INDUSTRIES AND CRAFTS CO. LTD. 



in reply pleo&e ^uole 



New York xnaow.Jaauary 13th 1958 »wew 



P.O.B. 536- Tel. 61506 .'3D - 536 .LH 



Prof. A* Leschnitzer 
315 W. 106th Street, 
New York, N.Y. 




Dear Prof. Leschnitzer, 




t«->^. 



113 

115 'DnKn-\ 



X 




I 



•*» 



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./ 



At the request of your friend Dr. Mendelsohn, I am enclosire hÄ.im f k 
the prospectus of the "Koor" Industries and Grafts CompSyLim^i'^^^ 
xssue. i 



V 



to cairoi'u^^ additional Information you need, please do/aot hesiWte 




/1 Very truly yoiors 
Yehuda Ebstein. 




V 



1 Encl. 



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} 



BONNER RUNDSCHAU • SIEG KREIS-RU N DSCHAU 



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& 



BERGISCHE LANDESZEITUNG • OBERBERGISCH E VOLKS - ZE ITU NG 

HEINEN-VERLAG GMBH 



Mr. Prof. Adolf F. Leschnitzer 

New York, N.Y. 10023 
315 West 106 Street 
U.S.A. 



5 KÖLN 1 ^5. Februar I966 

RUNDSCHAU-HAUS • STOLKGASSE 25-45 
FERNRUF 2 03 21 • POSTSCHLIESSFACH 1810 



VE R LAG S LE ITU N G Dr . HH/w t 



Sehr geehrter Herr Professor, 

wir erhielten Ihre Adresse von Herrn Lambert Schneider in 
Heidelberg. Wir hatten ihn gebeten, uns einiges über die 
Umstände mitzuteilen, die dazu geführt haben, daß 1935 das 
Gebet "Wir stehen vor unserem Gotte" von der GeStaPo be- 
schlagnahmt worden ist. 

Dieses Gebet hat Leo Baeck zusammen mit Otto Hirsch verfasst, 
und er wollte es nach Verkündigung der Nürnberger Rassegesetze 
an "Kolnidre'* in allen jüdischen Gemeinden Deutschlands ver- 
lesen lassen. Ich selber habe dieses Gebet erstmalig im 
Eichmann-Prozeß in Jerusalem gehört, als Professor Dr. Bi^nno 
Cohen es im Gerichtssaal verlas. Ich habe mir damals den 
Text bei Herrn Professor Ernst Simon in Jerusalem persönlich 
geholt . 

Dieses Gebet möchte ich in unserer Zeitung (Kölnische Rund- 
schau/Bonner Rundschau) im März I966 zur Woche der deutsch- 
jüdischen Brüderlichkeit mit einem Kommentar veröffentlichen. 
Dazu brauche ich noch einige dokumentarische Einzelheiten 
über die damalige Beschlagnahme durch die GeStaPo und über- 
haupt über einige Ereignisse, die mit dieser Aktion von Leo 
Baeck zusammenhängen. 

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dazu Hinweise geben 
könnten. Mit herzlichem Dank für Ihre Bemühungen, bin ich 



Ihr sehr ergebener 




Dr/. Heinrich Heinen 




M/t^ 



Fernschreiber 08 882687 • Telegramm-Adresse: Rundschau Köln • Commerzbank AG. Köln 11 463- Dresdner Bonk AG. Köln 18363 • Bankhaus I. D. Herstatt 
Köln 1272 . Stadtsparkasse Köln 12402 • Kreissparkasse Köln 19691 • Bankhaus Doerenkamp & Stollberg KG. • Postscheckkonto Köln 150000 



Paul H. Kraisü 

East Mer.dov/ High School 

Carraaii Ave. 

East Meadow, L. I., N. Y. 

Nov. 15, 1955 



Dr. A. P. Lesclinitzer 
315 W. 106 St. 
Nev; Yonc, N. Y. 



Dear Dr. leschnitzer: 

Much v/ater has passed under tne bridge since v/e last saw 
each other. The l^st contact 1 reccUi is while I v/as 
in a hospital in Kentucky and you inquired about Americpn 
Universities v/here Gerinan is taught. I hoye everything 
has been going well v/ith you and Mrs. Leschriitzer and 
your son, vjho must by nov/ be a growu young man, 

Ox the past tiiree years, I spent two in Greece, one as 
a imibrighter on the Island oi crete and one as principal 
of the .An gl 0- American High Scho.l in a suburb of Athens. 
Of course I took advantage of holidays and traveled Irorn 
northem Scotland to southem Egypt. After my retum 
last July, I began working as counselor in the East 
Meadow High ochool, 

Would you kindly fill out tue enclosed form nnd raail it 
in the enclosed envelope. According to my records, I 
was in your employ at the American Academy of iiodern 
Languages from 194O to 1941, apx-roximately September 
to September, the exact date is not iraportant. 

With thr-nks and best wishes to ^ou and your faucLly for 
a Happy Thanksgiving. 

Sincerely yours, 



TUyUÄ jJ . yC^tiA^OA^ 



II 



Paul H. Kraiss 



( 



FISCHER BÜCHEREI FRANKFURTAM MAIN 



Prof. Dr. Walther Killy 




Lektorat 



Berlin-Charlottenburg, am 15.UI96O 
Hölderlinstr. 7 



Prof. Dr. Adolf Leschnitzer 

315 West 

106. Street 

New York 25, N.Y. 



Lieber Herr Leschnitzer, 

bei Ihrem letzten Hiersein sind wir leider nicht in Berührung 
gekommen - dennoch wage ich, Sie heute mit einer Bitte um Hilfe und 
Auskunft anzugehen. Ich berate den Fischer Verlag (Fischer Bücherei) 
in Fragen der klassischen Literatur und bei akademischen Problemen. 
In diesem Zusammenhang bin ich bemüht, einen Autor oder mehrere 
Autoren zu finden, die in der Lage sind, ein Handbuch des Antisemi- 
tismus für die Fischer Bücherei zu schreiben, das einmal die Gene- 
sis und den Wert aller dieser finsteren Mythologien zeigt. Mein 
erster Vorschlag war sogleich Ihr Name, Ich stieß dabei auf eine 
verständliche Zurückhaltung, weil man es aus pädagogischen Gründen 
für besser hält, möglichst einen Autor zu finden, der nicht sozu- 
sagen »»Partei»* sei. Sie werden mir diese Bemerkung abnehmen, da ich 
selbst ja teilweise und meine Frau ganz von dieser "Partei" sind, 
von Fischers ganz zu s^hweiren. Da es sich um eine gute und, wie 
bei allen Bänden dieser Bücherei, weithin wirksame Sache handelt, 
deren Aktualität nach den letzten Ereignissen unbestritten - wie- 
wohl überschätzt - ist, wäre ich Ihnen sehr verpflichtet, wenn Sie 
mir auf den rechten Weg helfen wollten. 

Mit vielen herzlichen Grüßen, auch an Ihre Frau Gemahlin, 

bin ich Ihr 



Frankfurt am Main Zeil 65-69 ■ SMieß/ad, 34S9 ■ Fernspredxer Sammelnummer 20856 ■ Fernsdireiber 041 2410 
Telegrammadres,e Budifisdier ■ BanJc: Berliner HandeUgeselhcfmfi Frankfurt a.M. ■ Postscheck Frankfurt a.M. 66200 








i^ .« 



/^o/c.: 




^^^ // 3 J 







'^/^c/uT : /l/^^ 2 ^ 



■) 




Dr.nhil,, Oberstudiendirektor a.D., 

Slpvlc LanguaRes, The City College, Nqv; York ^1, N.y., USA 

S^wr^rio^'^r ^i" 1'^%'''''^^% ^'^ deutschen Judentur.s, Freie ünivers 
^15 West lOo Street, Nev.' York 25, N.Y., USA tat, Berlin 

Posen, 5, Februar I899 



Instructor, r?ut^-ers Unlverslty, New Bruns^^ick, K'.J. \<)\i^/h^ 
Instructor I9I4.6, Assistant Professor I95I, Associnte Professor 19^8 
The City Collef'e, Nev York ^1, N.Y. 



seit 195( 

New York 

. Mitglied des ^eirats, Leo Baeck Institute, 

■■•952/5^: jiollinpen i-ellowshlp. ^iodern Lfmrruap-e iissociatlon seit Iq!!.*; 

American Association of Teachers of Ge rman seit 1914.7, A-t.exrlCfin Hlstorl 

cal Association seit I956; Verein Deutscher i.ehrer von New iorkseitjl9l 

Deutsche Sprache u.Llteratur. ^^^" P^^-'^ident seit I958; 
beschichte des deutschen Judentuns, 



•^as JudGnt\»n im Weltbild des Mittelalters, 19^5 

Saul und David - die Problenatik der deutsch- Jüdischen Lebensgemein' 

Schaft, 19514 

The Magic Bsck/rround of Modern Antl-Ser.iltism, I956 



"Ron;antik und i-/.ystik in der Dichtun/r Rilkes", Festgabe für 

Fried rich Panzer, Konkordia, 19^0 » .^w 

"Dij Upburt des modernen Antisemitismus aus dem t^el«t der Neuzelt , 

TEN YSARS (Anierican Federation of Je'^s from Central ßurope) ,Ne\:Ybrkl951 

■'MTci^' Dichte nnärt:vrtuin zur politischen Dichtunp:, Heines Veg zur 

Demokratie". Peatschrlft P\t Hans H^rzfeld. 1957 

""Antisemitismus" in Bernn^ -rf und BUlot,-, /Wörterbuch der Soziologie, I955 



Vier Aufsätze In "Schule und Wissenschaft", 1950/^1 
"Paust and Moses", The American Imago, 19i|.9, Vol.YI, 

am 

Goethe und der Mythus von der Geburt des Helden", Neue 
Rundschau, Vol. XX, I952/55. 

"The unknown Leo Baeck", Com'-entary, May I957. 



Schweizer 



Herausgeber: "Jüdische ^^egeheft«", Berlin 19iJl|-59 



Entwurf 



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Betr.: KürachnPT» 



5. Dr.phll.,YAaaociate Professor of öennan "\v/- 

Chalrman, Dept. of Germanic aAd Slavlc Languages, 

The Gity^ollege, New iork ^1, N.Y. UiA.- 
HonorarprofessorfÄÄfJeschlchte des deutschen Judentums 

Freie Universität Berlin. 

r, 6. Wissenschef tl lohe Laufbahn? Im Kürschner na 






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ler nachsehen I (^unisch, etc. 



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-, 1956 



7. Hlsaenaohartllohe Auszeichnungen J::i^^^^^%^^'Xi'^ >irt,I)^'''') 
h.-Lj. 1 , 1952-53 Bollingen Fellowship ^/icLc/^ k ^ 

o. Deutsche Spr udle und LlH j j'atü rf» — . / r-r" •• , f /i i/" ""0 — TTT 

9./.,i^as Judentum im 'eltbild des Mittelalters^ .>3^>*a«feötf\^^i^e^ 19^5 a,./^^'; 

Saul und iJavidi^-Öle Problematik der deutsch-J"-' - ' ^ - ^ u/f///^ 

•Lajttbert- Sehnei*er, 1955^^ 

The Magic Background of Modern Anti-Semitiam, 

«J^H^'^^raJ^-i^^Jr^ tlonahip, Inte-pnatlmmi-^mh?^ 

^11. Vier Aufsätze in "Schule u. Wisäenschaft;; 1930/51 '2' ' 

-^^mantic u. Mystik in der Dichtung Rilkes, Ko^fötdfö', %|o' ^'''^ 
.Paust and Moses^, The American Imago, 19k9, Vol.VI ,^n 

^HW v^a^rSf ^''^S'^TI" Antisemitismus aus d.m Geist der Neuzeit*; 
TBN YBars (Am.'ed.of Jews from ^entr.Burope ), Ji,Y. I951 

°°'vol.^/'l9^/^5' '''''' '^''' '''^''''^ ^'^ ^'^'^'"' ''""'' Schweizer Rundschau, 



^The Unknown Leo BaeckJ Cor^entary, May I957 



^. -^om Dichte mär turtum zur politischen Dlchtungr Heines Weg zur 

Demokratie. Pestschrift für Hans "erzfeld. I957 






12. 
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Herausgeber: .Jüdische Lesehefte', -Sc 




erlin 193i+-5y 



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Dr. ABNER NECHUSCiif AN 

(ALFRED KUPFERBERG) 

TEL-AVIV. 258 HAYARKON ST. 



iniuini n]3M i" i 

258 ppiM 'ni .a^nN'ln 



DATE I6».3.v5.^. 



"inwn 



Sehr £eehi*ter Herr Dr. LeocJinitzerl 

Moe{.:xiciierv;eise erij:.nern ol e bicii noch an ir.ich aus ä er /iei t, in 
der ich erst in Ha/i.DajCc <^ cl spaeter Ir. Berlin als Hedakteur des Jsraeli= 
tischen i^'aiaiü enb lattes arbeitete, und aach daran, dass v/ir in Uf^n Jah^^ 
ren 1^34 and 3^ nicht selten in Ihrem Buero, in der Hui chsvertre tung, 
xiiiteiri ander in Fuehltinf, gekoxruiien \;aren, 

Ihr B'ich "Saal und David»% das ich von privater 3eite erhielt, hat 
auf xuioh so starken Eindruck eex.iaoht wie wenig Publikationen zuia »«ewigen«» 
Thenia der Bezieh'Une zwrischen Juden und Deatscnen. ^inen Nieaurscülag fin= 
den Sie in aniiegend.er Zeit 'r.^^-^ eite aus den »»Jed ioth Ghadashoth '», dem /, 
Tel-Aviver Blatt, zu dessen A^daktion icii seit etwa eineiniialb J ihrzexn t eri 
gehct^e. Da mir Ihre Adresse unbekannt Jst, b-at ich uen/erlag Lajnbert- 
ochrieider, diesen urief an oi e weit erzosenden. 

Ich wuerue r 
3ie mit Friedrich 

biete meine besten üruesse aus, und sa^^en ^le ihm, da3S wir, neine Frau 
urjd ich, noch oft cuid gern an inn zurut-^ckde nken. 

Vielleicht fuehrt Ilir V/eg oie gele^^entlich besucbsweise nach Jisrael'J 
Ich waerde dann bestimmt damit rechnen, dass oie es mich v/issen las.s^. 

Mit fre iT-dli chen Gruessen bin ich 



^Mich freuen, gelegentlich von I]:inen zu hoeren. Sollten \ 
Brodnitz in Veroindung stehen, ao richten ^^ie ihu uooh ■ 



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liir seiir ergebener 




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ämericänä 



/Neuestes aus USA 



Mitsdiöpfer des PhUo-Lexikons 

Vor mehr als zwanzig Jahren, als er schon 
einige Bücher auf dem Gebiet der Sozialversi- 
cherung verfaßt hatte, kam Dr. Otto Neubur- 
(Ter, bis 1933 Leiter eines Arbeitsamts in Mün- 
chen, mit dem Plan der Herausgabe eines dem 
Zeitbedurfnis entsprechenden „Taschen^-Hand- 
buchs des jüdischen Wissens heraus. Diese Idee 
traf sich glücklich mit ähnlichen Erwägungen 
einiger Berliner Fachleute für „reference books", 
darunter auch betont jüdisch ausgerichtete Au- 
toren. So wurde Dr. Neuburger Mitglied d-«; 
j Vier-Mann-Herausgeber-Teams des weitbekannt 
gewordenen „Philo-Lexikon - Handbudi des 
judisdieo Wissens- (4. Auflagc, Philo-Verlaq. 
' Berlin ^stcrdam, mirf d^^ n bis aut den Hpi.. 
t^igen Tag Slhdliyn gebliebener guter Ruf immer 
wieder zu Ueberlegungen der Sdiaffung eines 
\ ^^"^ jüngsten Stand gebrachten neuen „Philo- 
Lexikons" Anlaß gibt; es würde sidier seinen 
Zwedc jetzt genau so erfüllen wie vor zwei 
Jahrzehnten. 

n ^'^^^*"''*i" ^""^^ ^^^S ^^^g*^ Neubiiroer von s-i 
Handbuchs aus insbesondere für die tecnnisclie 

Seite der rechtzeitig fertigzustellenden Kompilie- 
rung des Buches der 800 Spalten. Dann aber 
mußte er Deutschland verlassen (1936). Die letz- 
ten 20 Jahre wohnte er in Washington, wo er 
i)is zu seinem Ableben (vor wenigen Wochen) 
in der „Library of Congress" arbeitete und einige 
weitere Handbücher in englischer Sprache her- 
ausgegeben hat. 

Ehrungen 

Eines der stellvertretenden Mitglieder der 
USA-Delegation zur UNO-Vollversammlung ist 
der 67 Jahre alte Edward S. Greenbauin, 
New Yorker Anwalt und Brigadegeneral i. R. 
Kürzlich erhielt er von „seiner" Hochschule, dem 
Williams College in Williamstown, die alljähr- 
lich zur Verteilung gelangende „Rogerson- 
Medaille" — dies in Anerkennung seiner allge- 
meinen Leistungen für Staat und Volk und sei- 
ner Treue zu dieser Schule. Während des letzteyj 
KriecjK^c» ^»-VU^UV.^Iv^feenbaum als ExekütivJ 

offizier in ^^'^. .^^^^li^^^^^ er bt=ix.o ^ 

sehen Kriegsmimsteriurns n ^^^ d^ 

Utärische Laufbahn ^^ J^^^.^eenbaum ist M 
meiner" begonnen hatte^^ .^ ^^^ Lo^e 

für seine ni^^H,^^^,^^,gue mit denen er in sfg 
komplizierter ^^"^^^^^^^^^^ tun hat oder i?e 
angesehenen Prw^P^^^^^^^^ ^,,. Kürzli^ 

ner Regierungstatigkeii ^ ^^^^^^^^^^ 

"^r^'" deVvertfnigten Staaten zur FJ^- / 

Stellung der ^^^^'^'^ _ Korea. 19f ^- t\ 

Wiedervereinigung von .^ i^hed^- ^^1 



Von Dr. Ernst Gottfried 

..Reichsvertretung der deutschen Juden", der 
irühere Berliner Studienrat Dr. Adolf F. L e s c h- 

^1 T^^' *^^^* ^^^t ^^"^ Jahren seine akademi- 
j^oie Lehrtätigkeit zwischen New York und Ber- 
ni auf. Dort wirkt er seit 1946 als Assistant Pro- 
lessor für deutsche Sprache und Literatur am 
New York City College, hier doziert er seit 1952 
an der Freien Universität jüdische Gesdiichte 
^eit Ende 1955 als Titularprofessor mit einem 
Lehrauftrag für die Geschiciite des deutschen Ju- 
dentiims. Leschnitzers Berliner Vorlesungen und 
Seminare haben soviel zur deutsch-jüdischen 
I Verständigung beigetragen, daß ihm kürzlich in 



Anerkennung seiner Leistung auf diesem Gebiet li 
das Bundesverdienstkreuz (im Rahmen einer 1 
Feier in New York) verliehen wurde. In Anwe- e 
senheit mehrerer amerikanischer Wissenschaft- h 
1er, darunter der Präsident des New York Citv ti 
College, und der Rabbiner Dr. Hugo Hahn (frü- 1 
her Essen) und Dr. Joachim Prinz (früher Berlin) J 
würdigte Dr. Adolph Reifferscheidt, der deut- n^ 
sdie Generalkonsul in New York, Professor 
Leschnitzers Verdienste um den Auf- und Aus- jj 
bau des jüdischen Schulwerks in schwerer Zeit 
in Deutschland und um die Erziehung der heuti- 
gen deutschen akademischen Jugend. 



Verniärliiiiis des deulsdien Judentums 

Unter dem Titel ,,Das Vermächtnis dP^ 
deutschen Judentums^^ legt J^r gem^^^^^ 
rnM^'f Jisscnschaftler Hermann Levin 
Goldschmidt, der seit Jahrzehnten in d7r 

zfrZ\M ''fr ^'' ^i'^^^^chenTehZusls 
Sdiei^rfw/ ''J^'^ , Rechenschaftsbericht 

Tor (154 ^ nM^^ot' •^^'i^''^^^'' Judentums 
vor (154 S., DM 9,80 in der „Europäischen 

ImSeZTf'\ ^/^^^^^^t), GoidschShatl 
' ^i!i'^^^ ^^^ ^^de^f enden deutsch- iüdischenl 
I Rabbiners Leo Baeck die Rolle des c^eu S 

/ seln7^T''' ^^^^^^"-'^^ ^nd damit 7ne %T 
I selnde Ergänzung zu Prof. Adolf Leschnitzers 

sche7T^f' *^?'''^'<^^^e äer deuts^Sdl 
sehen Symbiose" gegeben. __ __ 

.7^f "" ^'!/•^T''^^^''^^'^ wncf innere Entfaltung 
raLJ H-'^ur"" ^""^^^ ^'^ deutschen Kultur- 
rawm, cfze Wege zur Angleichung und Gleich- 
berechtigung, das Bild des Judenstaates das 
über dieser Symbiose stand als die Reich' 
Gottes - Botschaft" in einem as^^miliTrtn 
^^VVenvrozeß, der in die tiefe Tragik des 
deutschen Judentums in den Jahren der Bar^ 

rt7\ f'^^'^J'^'^'^^' ^^^ "Verfasser charakte- 
LTL ]^/^^noenschaften des deutschen 

Judentums, die einen der wertvollsten Beiträ- 
ge zur Geschichte der deutschen Kultur dar- 

fhlifw- V^^yj'"'''^ '^'''' ^^^^^ einen Überblick 
über die Kräfte und Namen, die zu der Kul- 
tur-Elite vor 1933 gehörten. 

.3^1 1^^^ 'P^^^^^^^ehem Mut und oft recht 
subjektiv gestaltete Arbeit, die durch Dr 
Aaron Steinberg, den Leiter des Kulturdepar^ 
tements des jüdischen Weltkonaresses, anqe- 
regt wurde versteht es, die Rolle des Juden- 
tums auf dem Wege zur inneren Befreiung 
des deutschen Volkes, die trotz der Katastro- 
phe weiter zu erhoffen bleibt, sichtbar zu 
machen, HOS 










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14. August 1964 



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Herr Michael Koser ist mit der Anfertigung einer 
Arbeit aus dem Gebiet der Geschichte des deutschen 
fJudentiims beschäftigt. , 



Professor Dr. Adolf Leschnitzer 



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Boulder, October 27,195S 
Gentlemen, 

and I am addressing Prof. Leschnitzer, Prof, Liedke, and 
Prof. Sumberg in particular. Please forgive me for making thls 
letter an organizational affair instead of writing to each of 
you individually. This , my dear gentlemen is, after all^the age 
of "joining^^ and "merging" ! No. The true reason for my writing 
to all three of you in one letter is merely a time-saving device. 

I thought I*d be living the life of an "Einsiedler" out here, 
but on the contrary, I find time to be fleeing here just as quicK- 
ly as anywhere eise. 

In the meantime, I have settled in a comfortable basement aparfc- 
ment that has by now assumed a Kleisto-Japanese atmosphere with 
frequent erruptions of classical sounds or romantic airs by ß^ch 
or Beethoven. A hotchpotch, I agree, but so is life! I'ra locaied 
conveniently Just across the street from the campus , so that.I 
can practically finish my termpapers five minutes before I have t 
hand them in, appearing calm and not at all out of breath in fron 
of Prof. Loose. You won't teil him, will you? 

My program : 

Loose: Rilke Seminar (Duineser Elegien, Sonette an Orpheus) j 

Goldsmith: Faust I (to be continued with part II next semeste: 

Goldsmith: Comp. Lit. Seminar ( in which I am the only Student 

getting excellent advice, hints , and guidance 
search of an M.A. thesis that could possibly 
into/\dissertation) 
Rösler: Masterpieces of German Lit. 
Schroeder: Middle High German ( not my choice but a MUST) 

All this amounts to 11 credits. If the gods are willing and f 
'•meine Tätigkeit nicht all zu leicht erschlaffend", I might be i 
to reach the Ph.D. in three years. The library out here is fair 
well stocked — at least I've had no difficulty in finding the 
books I needed so far. By the way, Prof. Sumberg, I am to write 
a termpaper for the Faust course : Faust auf der Bühne. Since yo" 
are an expert along that line, I would very much appreciate some 
hints about books that deal with the subject — that is , if your ^ 
time allows. 1 

And now, Prof. Liedke, it might interest you to know that Prof. 





-2- 



\ 



Scherer does not teach this semester. He received quite q sum 
of money from the government , das hört ich sagen, för so4 Modern 
Language Lab. research. Since he 's hardly ever in his offi'>e and 
since I have not yet called him at his home, I have not yet Wd the 
pleasure of meeting him. There will be time, l'm sure, Other.\se 
I found this environment just as delightful as you described t. 
The air is "tatsächlich" like Champagne and I have a hard tiiae \ 
as a Romanticist to stay sober. Alter the big snow we had four 
weeks ago, the weather return'^to normal again and fall marched in-, 

clad in the most glorious colors, By now, the leaves have fallen 

like heroes — in their greatest glory. Here is a little fall ex- 
(Jercise of my own: 



\ 



Life denying autumn languor 

Wanton weeping solace seeking 

Death defying autumn splendor \ 

Hopeful sigh soaring high 
So far, I've found little time to revise my stört stories. Jotb- 
ed down a few notes for a new story, but it'll have to wait. ?:aybe 
after I get my termpapers out of the way, I might be able to do 
some work on my own. Otherwise I am disgustingly healthy, hoping 
that some day time will allow me to venture into the mountains. 

Up to now I have not missed New York except on weekends par- 

ticularly on Sunday afternoon, when one curles up in a comfortable 
Corner and reads the New York Times. 

How are you , Prof. Leschnitzer? Jetzt habe ich mich schon so 
verquatscht, daß für Sie garnichts mehr übrig geblieben ist. doch, 
wir haben hier ein halbes Dutzend Studenten aus Deutschland^ üifüer^< 
ihnen auch ein junges Fräulein, das nicht nur in den letzten zwei 
Kriegs Jahren in meiner Heimatstadt Münsterberg gewohnt hat, sonderr 
im letzten Jahr an der Freien Uni. in Berlin studiert kat und auch 
schon Ihren Vorlesungen beigewohnt hat. Sie sehen also, daß sich 
fast die ganze Menschheit kennt — Gott weiß wer uns noch alles 
kennt, von denen wir nichts ahnen. So, für heute möchte ich schlie- 
ßen und hoffen, daß Sie meinen Dreifaltigkeitsbrief nicht all zu 
geschmacklos fanden. In alter Verehrung, verbunden mit den besten 
Wünschen, grüße ich Sie 



und auch Sie Prof. Liedke sowie Prof.Sumberg 




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- 10 - 



imrt al^€h«linag«ntcn d«r w«8tllchen Sleg«rinttdht« vvrleumdat 
hat. ^thfnauB Ermordung dxiroh antlctmltlsch- nationalistisch« 
Panatpr (1922) Ist «In Rchattsn, d«n dl« £r«l6nlss« d«r 
19^^"^^ 1^0«? Jahr« vorauswerfen. 



\ 



15. Fpbrunr I96O 



H€ r rn 

Professor i)r. Wnlther Kl lly 

Hülderllnstrnase 7 

Berlln-Charlottenburg 



Lieher Herr Kllly 1 

. Selbst verstänrlllch bin Ich f^ern bereit. 
Ihrer, unrt des Verlnp;es Wunsohe zu entsprechen und 
plnp geeignete Peraönllchlcr It vorzusohlep-en. Auf 

« J^u i'^J.."^'' ""^^''"^^ eingefallen, bezlehungswel- 
SQ Ich hatte sofort Bedenken, meist In Ihre- Sin- e, 
gegen Alle, die rlr einfielen. Das Ist nuch der 
Grund, weshalb Ich Ihnen erst heute antworte. 

Als die geeignetste PersönllchJe It qx-^ 
scheint »Ir Proferror Franz Böhm. Da Professor 
Böhm anderweltlr sehr stark in Anspruch genonunen 
isr, vird er verTnutlich einen Kitarbeiter brauchen, 
der nach seinen v/risu cren arbeitet. Sollte Herr 
Professor Böhj- keinen geeif^neten Kandidaten verfUr- 

J^™^'?*''^^? "^^""^^^^ ^"^^ ^*^'" «-ö« Sellonthin in 
Vorschlag bringen. 

Ich möchte keinen Hehl daraus n.achen, dass 
der Ple.n eines Handbuchs des Antisemitismus mir un- 
z\.eckmfi8Plg erscheint. Anstelle eines Handbu- 
ches, für das die Zeit kv.w r.^if rein dUrfte, oder 
Jedenfj.lls vor Erscheinen eines Handbuches soll- 
ten ole zunächr^t eine klf^lre Anzanl von BUchem er- 
scheinen lassen, mit donai das Problem gleichsam 
eingekreist wird - alles Übrigens Bücher, cU schon 
existieren, zum Teil ausländische, die Ubernet;!t 
v-erden mUflsten - , danach -Int^ Anthologie von Aufsät- 
zen, in denen alle wesentlichen Oe Sichtspunkte vor- 
kormen, versehen mit einem vollständigen und gut ge- 
arbeiteten Index . . . Drnn würde man wahrscheinlich 
(^•r^ ursprünglich in Aussicht genormenen Handbuch sehr 
nahe sein, 

Falls Sie ober doch an der; Plan eines Hand- 
buches festhalten, empfehle ich Ihnen keines über 
Antisemitismus, sondern über^öas Judentum in Oeaen- 
wart tmd Ve- p;angenhelt" . 

Selen Sie bestens gegrUsst 



/ 



/ 



von Ihrem 



PS.- sie schreiben von fler "verstand Hohen ZurUckhal- 
tunp", ftuf (lle eil«? Nennunf?; meines Namens aus "pUdago- 
plachen Gründen" ntless. Ich halte dies« ÜurUckhal- 
tnnr zwar für verstUndllch, Jedoch keineswegs fUr ge- 
rechtfertigt, aber, rle Fontane zu sagen pflegte: 
"Des l3t filn Y-eltes Feld." Vielleicht hnben v;lr ein- 
mal Gelegenheit, uns darüber zu unterholten, Jedenfells 
v/Urde es zu \'.<?lt führen, darüber zu korrespondieren. 



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STEPKSaä ¥ESE FREE SYÄOEME/S® WEST mW STKEET/MEf Wm 2Z, MEW VSfSK/TMFMM 7-405^ 



RABBI'S STUDY 



December 23, 1966 



Dr, Adolf Leschnitzer 
315 West 106th Street 
New York, New York 10025 

Dear Dr. Leschnitzer: 

Yes, I forgot to give you the form detaillng the questlons 
which your daughter-in-law will be asked to answer in the 
affirmative. It is enclosed herewith in the hope that she 
will find it in her hcart to say yes, 

Looking forward to hearing front her after the Ist, and 
with all good wishes, 



Faithfully youre, 
Rabbi Edward E. Klein 





eekteh 
enclosure 



Ä OTÄ2E30E DEDIMTEB T® TCE PSEPßäETiffi lEÄlF IFSEEMi M mmi MB PEf , IStSIttMi SMIETV 



/ 



^ 



Alfhed Kahn 



(AUL M. LOK», RIIOADKS & CO. 

MEMBEHS NEW YORK STOCK EXCHANGE 
AND LEADING COMMODITY EXCHANGES 



375 Park Avkxue 

New Yokk 22. N. Y. 

Tki.eimionk 530-4 628 




. ?/^ 



^^ 



<L 



^ \ Ay 



lear yehrler Herr i3r . Foer^er, 

Mut <;rü.sf:er i^or ^e verfolge ic i I .r Vorteilen. 
.V86 werden Me tun^ wenn Ttern den zv;eiten Herzinfarkt 
h^iben .ird? 

Wap wollen Sic ei'"enLlich Jetzt noch? 

Unnoetift zu erwaennen: icn ec treibe .ieeen 
Brief In Vorahnun t scfiliiaen QeschehenB« 

Ef Tab eine 2eit| da wai icn elolz auf Sit;! 
Nur Sh\ i^t Ger Grund, deFS icii mich hxi iüe wenae. 

Da Innen "0 Kcha^ano bofjadno" kaum heilen *ircl, 
moecutc ic . Ksie zur ü.:ik6hr aammn, ehe es £U epaet isv.. 

Mit verhindlic lem GruBS 



K.K. 



/^'i^-, 'v ^i 



w 



OTTO - SUHR - INSTITUT 

AN DER FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 
(vorm. DEUTSCHE HOCHSCHULE FÜR POLITIK) 

DER GESCHÄFTSFÜHRENDE DIREKTOR 



1 BERLIN 33, den 

I H N ESTRAS SE 21 
TEIEFON: 76 52 61, APP. 2333 



14. Februar 1966 



Luftpost 

Herrn 

Prof. Dr. Adolf Leschnitzer 

315 West I06 Street 

New York 2;?, Ne« York 
USA 



Lieber Herr Leschnitzer, 



vielen Dank für Ihre Weihnächte- und Neu jahrs grüße i leider komme 
ich wegen Arbeitsüberlastung erst heute dazu, Ihnen auch für Ihr 
Schreiben vom 9. Dezember 1965 zu äififeiStmi. Bei dem fürchter- 
lichen Wetter in Berlin ist mein Gesundheitszustand leider gar 
ni«ht gut. Das ist auch der Grund, weshalb ich doch bitten möchte, 
mir vorerst kein weiteres Amt zu übertragen. Ich habe in den 
letzten Monaten aus zwingenden Gründen mehrere Funktionen abge- 
geben, unter ihnen auch solche, bei denen das aus moralischen 
Gründen eigentlich gar nicht möglich war. Ich würde in eine 
schwierige Lage geraten, wenn ich nun eine neue Tätigkeit über- 
nehmen würde, selbst dann, wenn ich zunächst nicht viel Arbeit 
damit hätte. Ich bitte Sie, für meine Lage Verständnis aufzu- 
bringen. Mindestens für die Zeit, in der ich Geschäftsführender 
Direktor des Otto-Suhr-Instituts bin^ muß ich um weitestgehende 
Entlastung bitten. 



Mit freundlichen Grüßen, 
auch an Ihre Gattin, 



Ihr 



L 



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Mv 2/; (p (> 



Dr, Siegfried Kracauer Is Dead; 
A Social Scientist and Author 



Dr. Siegfried Kracauer, social 
scientist and author, diedSatur 
day in Flowcr and Fifth Ä^] 
Hospital^, after an illness of 
three wccks. He lived at 498 
West End Avenue. 

Dr. Kracauer was pcrhaps 
best known here for his studies 
of the motion picture as a 
powerful chronicle of the social 
scene and a medium of symbolic 
imagery symptomatic of the 
idoas and attitudos of the time. 

He was born in Frankfurt, 
Gormany, and roceived a Doctor 
of Engineering degree from 
Berlin Polytechnic Institute in; 
1915. He was cultural affairs 
oditor of The Frankfurter Zei- 
tung from 1920 to 1933. 

His analytical leportage for 
that novvspaper was the basis of 
Lwo books, "Soziologie als Wis- 
senchaft" (Sociology as a Sci- 
ence") in 1925 and a treatise on 
the German white collar work- 
ers, "Die Angestellten," ("The 

Employes") in 1930, roccntly grant and Guggenheim and Bol- 
repnnted in Germany. His novel, lingen fellowships in the nine- 
"Ginster." published in 1928, " 

was a literary success. 

Escaped Nazi» in 1933 

In 1933 he went to Paris to 
cscape the Nazis. His response 
to the life of a refugee there 
was an evocation of 19th Cen- 
tury France in his book on the 
composer, Jacques Offonbach, 
"Orpheus in Paris," published 
in 1938. 

Dr. Kracauer came to the 
United States in 1941 and later 
was naturalized. He served as a 
special assistant to tho curator ._ __ ,„„,, ,,,,,,,,,., ^^,,v np 

PMlm^?ii!l^''''"^'^^,'^'Txr^'^^''^^^' "''^ ^^^ inte^rventfon of 
Pilm Library and analyzed Nazi the filmmaker's formative 

war Propaganda in German energies in all the dimensions 




Dr. Sieg:fried Kracauer 



teen-forties. He was a consul 
tant to the Bollingen Founda- 
tion from 1952 until his death, 
and research director and as- 
sociate of the Bureau of Ap- 
plied Social research at Colum- 
bia University from 1952 to 
1958. 

His recent book, "Theory of 
Film," published in 1960 by the 
Oxford Press, illustrated his 
endeavor to pursue the film 
medium to its deeper psycholog- 
ical foundation. 

"What is the essence in film 
no less than photography," he 



newsrecls. 

Aided by Foundation« 

This research became a pro- 
totype of the many psycho.so- 
ciological studies later known 



which the medium has come to 
Cover. Everything depends on 
the 'right' balance between the 
realistic tendency and the form- 
ative tendcncy; and the two 
tendencies are well balanced if 



on the German nnoma "irrnm ,..u^i ... . . ^ ,^. ^^ "^*^' 



on the German cinema "From 
Caligari to Hitler." published by 
the Princcton University Press 
in 1947, he traced the early 
manifestations of German na- 
tionalism, pointing for example 
to the autocratic madman in 



whelm the for-mer but eventu- 
ally follows its lead." 

He contributed articles on 
films to many periodicals. i 

His widow, the former Eliza-I 
beth Ehrenreich, survives. l 

A funeral service will be hcld 



The Cabinot of Dr. Cahgari" as tomorrow at 1 P.M. at the 
a portont of thmgs to come. Riverside, Amsterdam Avenue 
He received a Rockefeller And 76th Street. 



Karl F. Kunreuther 

7A Pryer Lane 
L^RCHMONT. N. Y. 10S38 

TSLBPHONK (S14) TE 4.097S 

12. November 1968 
.^ehr geehrter Herr Dr .Le;:chnitzer ! 

dl» (Jebe-raschuns,die Ihnen der AUFE/^JJ bot, bleibt 
weiter hinter der noch dazu sehr freudi-en zurück, 
die Ihr reizender Brief für mich Dedeutet, is 
drän-t mich d-.shalb Ihn^^n und Ihr .r Itattin ebenso 
persönlich aufs -ärmste zu danken - statt lec -0= 
druckten Danksajung a la Carl ,io-ssler von den 
^Fünf H^ankfurte/der in Ihnlicher La-^e s -.in Circular 
mit den ■orten be^-ann:"für die mir anläbslich meine 
70.Geb.irtstag'^y ei'wiesene vorletzte ü^hrung..." Ihr 
Brief bot übrigens noch eine andere Ueberraschun -: 
bie stellen sich mir alo einen ausgehenden .echzi^^-e 
vor, was ich Ihnen bei Weitem noch nicht zagetraat 
hätte. Venn bie Ihren Status quo weiter aufrecht 
erhalten, hoffe ich zu Ihrem nächsten Geburtstag de 
Rundung zum A^usdruck bringen zu können, was man au:? 
einen K:echzisj ährigen Ihrer guten \rt sagen darf, wo 
bei an keine Anleihe bei Jakob Grimms schöner Hede 
über das 41ter ^;edacht ist. 

Ich schliesse diese Zeilen mit einem Geständnis: 
wenn immer wir bei unseren guten Freunden Ludwig un. 
Margot Aron einkehren, bewegt uns die Frage, ob wir 
i^eschnitzers dort treff ei^.Vir hoffen das oft noch 
zu erl'^ben! ' " 



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^^ITÄ^ . ^^^ ^ > ^^^^U ^,,.,,^ ^ß-y4 



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ci?. Jönuör i.^'.j8 



Lieber Herr von Ktlckreuth, 



t?t K^i" ri*a. 



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Vielen DbnK fuer Ihren Brief. Herzliche Glueck- 
|ezur Bewaeltigung der Studenteninvaeion nebet 
■Äl-eaktion - in beiden Bedeutungen des Wortes - 
ferner zu Ihrer Taetigkeit sie KomMieear, horribile dictui 
Mej-n besonderer Giueckwunsch fuer Wolf ;;^feng. Die Berufe- 
wahl iE;t und bleibt doch fuer alle, eogar wenn sie sogenannte 
eindeutige Becrabun«ren haben, schwierig und aufretrend. 

Dase bei der Ki-nt-Lektuere «ie drei von Ihnen 
zitierten Fragen, bezw. Behauptungen herauskamen, ist, 
glaube ich,dae beste aoegiiche Erfjebnis. Die jungen Herren 
sind damit bei der wesentlichen Fragestellung angelangt 
und haben jetzt daran zu knabbern, weiter zu kounon. Haetten 
sie Kants Standpunkt anscheinend uebernommen, dann wuerde 
eich bald herausstellen, daes sie von Kant oder vom Lehrer 
nur ueberredet, nicht ueber zeugt wurden, und die Wirkung 
der Lektuere waere verpufft. So blieb dae Problem glueck- 
licherweise-ungeloest", und bei den Ernsthaften werden die 
oeberiegungen weitergehen. 

_ Wir rechnen damit, wieder nach Berlin zu komaen. 

Bisher hac sich jedoch noch Keine brauchbare Wohnung gefun- 
den. So bitten wir vorsichtshalber scnon jetzt Sie und Ihre 
liebe irau an uns zu denken, wenn Sie von einer ^•eeigneten 
Wohnung hoeren. (Sich mit der ^ Bssei.koa.üiesion der Fü in 
Verbindung zu .setzen, ist zwecklo.s. ) (yr -bU- 'vv^•r ^tkr 1^1. i^ ^iu 

T^"^**' ?f^*' ^^* "^^ ^^^''^ deswegen grosse Freude gemacht, 
weil es Ihnen Allen zurzeit gesundheitlich einigermassen gut 
zu gehen scheint. Von uns bis herab zur Enkeltochter kann ich 
dasselbe berichten. 

Mit herzlichen Gruessen von Haus zu Haus 



Ihr 



Anlage i /Vvw» Pk^^/w^, cU^ ^V. 






VA'K 






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1 Berlin 19 
Weüt endalle e 



1ÜU c 



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Vj.l Jnfi8 



Sehr verehrter', lieber Herr Professor! 



Ihrer beider lieben Neu jahrsgrüße ervyidern wir ebenso herzlich. 



Bitte grüßen Sie auch Ihren Sohn bei (jeleg*( 



ehiieit r 



vi 



vi el en Dank für 



seine Grüße i.m Sommer. Wir haben seine Adresse nicfht. Sehr schade, 
daß die Verabredmig damals sich zerschlug. Doch wir können es nach- 
holen, sobald die Reisezeit ilin , hoffentlich, v/ieder einmal nach 
Europa führt. Pur mein Schv/eigen bitte ich um Nachsicht. Ich hatte 
diesmal keine Herbstpause durch die früher üblichen Oltoberf erien . 
Auch hatten v;ir nach den Sommerferien ein bißchen "Revolution": 
20 schreiende Studenten plötzlich in der Schule. Es sei ein Staats- 
notstand, man wolle diskutieren. Demagogischer Spektakel . Mit V/ut 

(und etwas List) hielt ich sie an unserer Treppe auf. Hatte Erinne- 

it 

rungen ans Dritte Reich. Es v/aren aber Linksradikale, von der Kommu- 
ne, vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund. Sie kennen ja die 
Zi;sammenhänge. Wir haben dann für andej-e Tage zwei geregelte Diskussio- 
nen verabredet und hatten so die Initiative bei uns. Den Einblick, 

I 

den mir die Diskussion dann bot, möchte ich nicht missen. Das sind 

teilweise hervorragend intelligente, zugleich ganz realitätsfremde 
Idealisten, dann auch Radaubrüder und natürlich seelisch Kranke. Eine 
unerquickliche Mischung, zumal sie natürlich auch' berechtigte Inter- 
essen vertreten. Die' Angelegenheit hielt mich lange beschäftigt, zu- 
mal ich auch die Behörden daran hindern mußte, so zu reagieren, wie 
man es vom bösen Establishment erv^artete: nämlich mit Verbot und Po- 
lizei. Allerlei Loyalitätskonflikte, aber, Gott sei Dank, viel freund- 
schaftliche Hilfe. Die neue "Bewegung" verlangt, man solle sein Be- 
v/ußtsein ändern. Früher sollte ich immer meine Gesinnung ändern, \ Da 
ist eine -unheimliche Verwandtschaft. Die Schüler werden durch dies 



Gruppen durchaus planvoll aufgehetzt, man gibt dem altersbedingten 
und gesunden Oppositionsgefühl einen v/eltanschaulichen Inhalt und 
eine moralische Sgheinire'ehtf erti,S'ung. 5|.dagogisch nicht ohne Reiz. 
Noch v'ird diskutiert^ und wir nahen keine "linke SA". Aber es liegt 
ein v/enig in der Luft. Das kommt davon, vwnn die Regierenden ein 
schlechtes Gewissen haben und daher ihre Macht nicht sinnvoll ge- 
brauchen. Professor Borinski hat über die Kritische Universität her 
vorragend gegut achtet und ist nun wirklich ein bewährter (das Wort 
ist zu billig!) Demokrat. Aber die Utopisten, auch eigene Kollegen, 




fielen ihm gleich in den Rücken. | 
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Inzwisrhen hat V/olfgajig, der Älteste, sein schriftlicher Abitui- 
hinterl^kch gebracht. Mathematik gelang ihm wohl am besten. Dil" 
Aufsatzthemen waren trostlos langweilig. Er wird wahrscheinlioi ^ 
Medizin studieren und freut sich dieser mühsam erkämpften Entt-ohei- 
dung. Mein Abitur läuft parallel. Diesmal soll ich als Kommissar 
walten. Fleißig schreibe ich Akten für die Nachwelt, d.h. für c.en 
Keller des Schul ami^f. 

Die Kantlekt^e mit den Oberklassen fördert interessante Ansichten 
zu Tage. Man ist geneigt, folgendes zu behaupten und für wüns -Lens- 
wert zu halten: ' ' 

a) daß der Mensch unfrei sei und in seinem Handeln vollständig de-| 
terminiert; 

b) daß ^mt Moiao i»» ! , wenn er nun aber wirklich auch irgendwo frei 
sein sollte, dann wenigstens für diese Freiheit kein Gesetz 
gelten dürfe; 

c) daß dies aber natürlich nur für "die Jugend" oder das liebe Ich 
gelten* solle, v-ährend "die anderen" natürlich verantwortlich sin 

für ihr Denken und Tun. 

4 



Ich wollte^, ich hätte am Talmud, oder mit den Scholastikern denken 
gelernt: oft fehlen mir einfach die Begriffe, die ich brauche, um 
in der Argumentation zu bestehen. Ich frage mich vergeblich, warum 
es, wäre es überhaupt denkbar, reizvoll sein sollte, sich als unfre- 
zu verstehen. Ist das denn so erleichternd? So kämpfe ich spät mei- 
nen Kampf mit dem neunzehnten Jahrhundert. 

Teresa, Barbara und David genießen das leben. Meine Frau war lange 
mit den Skiern im Grunewald: 15 Grad Kälte in Berlin, tiefer Schnee. 
Alle gut erholt. 

Bitte kommen Sie im Frühjahr wieder! Ihnen und Ihrer Frau sehr herz- 
liche Grüße von uns beiden. Ich bestaune die Ansicht vom alten Mar> 
hattan und bekomme, ein wenig, Heimweh, 

Ihr Ihnen sehr ergebener 



jlci^-^Cc.» ^c^u^^cA, 



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15. Februar I960 



Herrn 

Professor Dr. Walther Killy 
lölderllnstrass« 7 
le rlln-Oharlot tenfeurg 

Lieber Herr KlUy l 

Ihrpm „r,H J^^^^t^^'-stttndilch bin Ich gern bereit, 
Ihrem und des Verlages Wunsche au entsprechen und 
eine geeignete Persönlichkeit vorzusch?^en A^ 
Till hatt^'" r"-'':^^ eingefallen, be.Jfhu^gs^i- 

Regin A?ie Hl r ^f^^'^* "'^^«^ ^^ Ihre. Sinne, 
gegen Alle, die irlr einfielen. Das Ist auch der 

Grund, weshalb Ich Ihnen erst heute antworte 

««V, 4 4. *^« ^^^ geeignetste Persönlich]« It er- 
sc^lnt «Ir Professor Franz Jöh«. Da Pr^essor 

f^ ^itlTJ-l^"" ";?f '"^^^^ ^" Anspruch genomnien 
xsTJ, Wird er vermutlich einen Mitarbeite? fcr.«i,/,C-« 

der nach seinen Weisungen arbeitet s"ue Herr ' 

Professor Böhm keinen geeigneten Kandidaten verfUg- 

V^rs^hl^a^^^J^^S^^^ ^°" "^^'^ «•^- ^^^^-^^i» i^ 

der Pl«n .f°? ""J^^^w ^^^""^"^ Hehl daraus machen, dasa 
J,lJ^r. J Handbuchs des Antisemitismus «iJ un- 
mokmttsslg erscheint. Anstelle eines H a n d b u - 

, ^ ^/:/ "" ^^^ ^^"^ 2^" ^^'^ reif sein dUrfte oder 

te'nlif J' A"/ /^-^^l-«n eines Handbuches ^ou! 

schpfnonT °^'* 'i^' ^^"^^* ^»«^1 ^o« Büchern er- 
schPlnen lassen, mit denai das Proble» ßlelchs«« 

eingekreist wird - alles übrigens BicJJer! die s'hon 
verdeJ'^s^i-'^ ^'^i ausländische, die uiersetzt 
zen ?n^f n!n «Ti ' ^^«°^^i"« Anthologie von Aufsät- 
II Li f«"«\^ll« v/esentllchen Gesichtspunkte ^or- 

arbriJetiri^S:^ "" ^'T ^-^^-t^^ig-^nd gut^- 
aroeiteten Index . . . Dann würde man wahrschelni 1/»k 

n*aSe^':L'r''°^ '" ^""'^^' geno..enen Su^h^^eS 

k»,oV,«o ^ fu'^Jf ^^® ^^^^ "^^^^ ^ ^«"^ Plan eines Hand- 
^SsLf^?^^^*^'''' «mpfehle ich Ihnen keines über 
wT^i i i^"*^' sondern über"Das Judentum In Gegen- 
wart und Vergangenheit". wegen 

Selen Sie bestens gegrüast 



▼on Ihrem 



PS.-^Sle schreiben von der "verständlichen Zurückhal- 
tung , auf die die Hennung meines Namens aus "pädago- 
gischen Gründen" stless. Ich halte diese Zurückhal- 
tung^ zwar für verständlich. Jedoch keineswegs für ge- 
rechtfertigt, aber, wie Fontane zu sagen pflegte: 

Das Ist ein weites Feld." Vielleicht haben wir ein- 
mal Gelegenheit, uns darüber zu unterhalten. Jedenfalls 
wurde es zu v.eit führen, darüber zu korrespondieren. 



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ANNEMARIE P. WEIL, M. D. 

11 EAST 68TH STREET 

NEW YORK 21. N. Y, 

BUtterfield 8-9332 



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Berlin,^ den 8. August 196^ 



Sehr geehrter Herr Professor, 

wie mir Herr Punkenstein sagte, kann ich Sie jetzt noch im Engadin 
erreichen; deshalb schreibe ich schon so früh, natürlich auch des- 
halb, weil mir bei der Schudt-Lektüre etwas eingefallen ist. Im 1. 
Band, im 1. Kapitel des ¥• Buches ('»Wann und woher die Juden in 
Teutschland gekommen?") schreibt Schudt von der Rolle, die die Ju- 
den im Militürwesen gespielt haben und zu seiner Zeit spielen (3.319- 
326); dabei führt er zeitgenössische Schriftsteller an, die dieses 
Thema behandeln: Basnage, Dieffenbach (im "Judaeus conversus") und 
vor allem einen Magister Christian Gerber, aus dessen Werk "Uner- 
kannte .Vohltaten" er zitiert. Auch in den Gontinuationen der "Merck- 
würdigkeiten" kommt Schudt öfter darauf zurück (Band IV, S .155,2l6f f . ) 

Bei der Ausarbeitung meines Referats für Ihr Seminar habe 
ich nun Interessantes zum gleichen Thema in Priebatschs Aufsatz 
(in der Festschrift für Schäfer, S.6l3.ff.) gefunden; danach haben 
die fürstlichen Beamten des l8. Jahrhunderts oft erwogen und vorge- 
schlagen, die Juden zum Militärdienst heranzuziehen, um so den (nach 
Priebatsch) "wesentlichsten Unterschied zwischen christlichen und 
jüdischen Untertanen" zu beseitigen. 1773 erschien zu Halle eine 
Dissertation "De Judaeo milite", über die ic& leider noch nichts 
Genaueres herausfinden konnte. Es wäre festzlastellen, wie diese Er- 
wägungen genau aussahen und ob sie praktische Folgen gehabt haben. 
Im Geschützwesen jedenfalls haben Juden vom Ifitt^lalter an eine Rol- 
le gespielt. / 

Ich glaube, dafi sich hier, von Schudts Zeit bis zu f Beginn des 19. 
Jahrhunderts, ein Gedankengang verfolgen läßt, der' für die Emanzi- 
pation wichtig wurde. Aus unserem ersten Gespräch wissen Sie, daß 
ich mich längere Zeit mit Kriegs- und Militärgeschichte beschäftigt 
habe; wahrscheinlich darum habe ich gleich in die angegebene Rich- 
tung geblickt, leider noch nicht so gründlich, wie ich es wohl möch- 
te. (Zur Zeit muß ich arbeiten, um Geld zu verdienen.) Schreiben Sie 
mir doch bitte, was Sie davon halten. 

Ich habe noch ein Anliegen: Würden Sie mir bitte bescheinigen, daß 
ich mit einer Arbeit für Sie beschäftigt bin? Diese Bescheinigung 

muß ich meiner Stipendienstelle (ich bekomme mein Geld vom Lasten- 
ausgleich) vorlegen, und zwar möglichst schon Anfang September. 



Hermann Kesten 

PARK WALD HOTJjJL 

117 West 58th Street 
New York,N.y. I00iq 
Tel. Circle 7-5590 



1. Februar 196-5 



Herrn Prof. Dr. Adolf Leschnltzer 
515 'Ä'est I06th Street 
New York,]M.I. 10025 

Sehr verehrter, lieber Herr Prof. Leschnltzer, 
Sehr verehrte, liebe Frau Leschnitzer, 

r^n.on^i''®rf"^l' "^"-^ ^°^ danken Ihnen schönstens für Ihr 
reizendes GluckwunschteleRjramni zu meinem GeburtstaL^ir 
haben uns sehr damit gefreut. Wir hoffen, Sie blide ba d 
wiederzusehen. vVir haben Ihre Gesellscbaf 
i'reund Mühlen sehr genossen. 



laft bei unsere 



IV" it den 
beiden, 



herzlichsten Grüben für Sie beid 



e von uns 



Hermann Kesten 



l'rof. Dr. Adolf Lcschnitzer 
z.Zt.: Hotel Florhof 
Florhofgasse k 
Zuerich/Schwoiz 



30. August 1971 



I 





Herrn Prof. Dr. ü. Kadelbach 
Haupt-Abteilung Bildung und Erziehung 
Hessischer Rundfunk 
6 Frankfurt a.W. 1 
Postfach 329^ 



^etr.; Ihr Zeichen 0300/Ka/mc/590 
Ihre Nachricht vom 9,6.71 



Sehr geehrter Herr Kadelbach, 



Hierdurch bitte ich Sie, Ihre Kassenabteilung 
freundlichst veranlassen zu wollen, 

(a) mir moeglichst bald das Formular zuzusen- 
den, auf dem ich als ÜS-Staatsbuerger der deutschen 
Steuerbehoerde erklaere, dass ich auch mein deutsches 
Einkommen in US versteure und die Adresse der US-Steuer- 
behoerde angebe, an die ich meine Steuern zahle; 

(b) den Betrag von DM.600.-, sobald er faellig 
wird, auf mein Auslaender-Konto Nr. 795936 bei der Bank 
fuer Handel und Industrie A.-G., 1 Berlin 12, Uhlandstr .9/II 
zu ueberweisen. 

Meine Adresse ist bis zum 20. September: 

Hotel Florhof 
Florhofgasse 4 
Zuerich / Schweiz 



Sodann: 



315 West 106th Street 
New York, N.Y. 10025 
USA 



Mit freundlichen Empfehlungen 



Ihr sehr ergebener 



AL/b 



^ 




Hessischer 
Rundfunk 

Anstalt des 
öffentlichen Rechts 



) 



6 Frankfurt am Main 1 



F Hessischer Rundfunk 6 Frankfurt am Main 1 Postfach 3294 'n 

Herrn 

Professor Dr. A, Leschnitzer 

1 Berlin 33 



Garystrasse 69 



L 



J 



Prof.Dr.G.Kadelbach 

Hauptabteilung 

Bildung u. Erziehung 

Durchwahl.'^giRJS/ ^55 229 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 



Unsere Zeichen 

0300/Ka/mc/744 



Sehr geehrter Herr Leschnitzer, 



Frankfurt am Main 



13.7. '1971 



mein Brief 689 vom 30.6, sollte lediglich bestätigen, dass 
Ihr Vortrag über den Antisemitismus, den Sie bei Herrn Kluke 
gehalten haben, in die Sendereihe "Bildungsfragen der Gegen- 
wart" aufgenommen wurde. Eine neue Verpflichtung wird von 
Ihnen nicht erwartet. 

Mit freundlichen Grüssen 



Kadelbach J 



/ 



Form. 59003 



Bertramstraße 8 • Femruf: 59051 • Postfach 3294 • Telegramm-Adresse: Hessfunk Frankfurt • Fernschreiber- 0411 127-0411 583 
Postscheckkonto: Ffm. 1457 55 • Bankkonto: Deutsche Bank 93/1444 / . c/ uh 1 1 ooo 

Wir bitten, alle Zuschriften ausschließlich an die Adresse des Hessischen Rundfunks und nicht an Einzelpersonen zu richten. 



i 



THE JEWISH MUSEUM 

UNDER THE AUSPICES OF 
THE JEWISH THEOLOGICAL SEMINARY OF AMERICA 



FIFTH AVENUE AT 92no STREET 
NEW YORK 28, N. Y. 



SACRAMENTO 2-2482 




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Berlin, den 2. 6. 1972 



Sehr verehrter, lieToer Herr Leschnitzer! 

Hier das Original mit seiner höchst originellen Einleitung. 
Darin erklingt eine Saite, deren Ton mich anrührt. Vielleicht 
denke ich ein wenig wie Schi Nai An. Aher leider lebe ich nicht 
wie er. Ganz abgesehen von der Fülle "rüstiger und erfahrener 
Aufwärterinnen", die dem Meister und seinen Gesellen dienstbar 
sind, 

Haben Sie das Attentat gewagt? Den Walzel erobert? Das harte Ge- 
müt des Buchbesitzers erweicht? Hoffentlich! Haben Sie die Brocken' 
Sammlung auf den Straßen beobachtet? Überall Wohlstandsmenschen, 
die gierig in den Müll greifen. Ein sehenswertes Schauspie] . Hier 
fuhren sie mit Mercedes vor, um alte Bretter und rostiges Gestänge 
aufzuladen. 

Ich bin noch immer von Angus gesättigt und habe inzwischen meiner 
verfressenen Tochter Barbara ausführlich berichtet. Sie billigte 
sogar die Idaho-Potatoes - wegen der Butterlosigkeit. 

Vielen Dank für den wundervollen Abend; Ihnen und Ihrer Frau, die 
Sie bitte sehr herzlich grüßen. Wir rufen wieder an - oder Sie, 
wann auch immer die Arbeit eine Lücke läßt. 



Gelingen mit Walzel! 



Ihr sehr ergebener 




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Aroi.en (Waldeck) d . 30. April 62 



In 



Ludwig Kleeberg 

Stadlenrat L K. 

Aroisen/Wald&d: 

l)aad«miiB«21 gehr geehrter Herr Professor' I 

Es Stent mir nicht an, inneS Kühles ia^LJ-X^J^?^^^^^ ^^°>^ Dek.nnt . 
Ihr Buch zu sagen - es hat mich zutiefc- .r -tr ''''^''"^' ^^^^ die.es 
durch seine unbedingte 'yahrheit f-,^^ vj ?K 1^1^'''^^^'^ ^^^ beeindruckt 
deutschen, christliihL lt?JLen n^Ltn^^fi^^}^^''' ^^^^ es auch in 
Lehrerkreisen, damit endlich^|?nSar3JS^pJ^^|.,^f ^ f ^'^^' " ^^'^^l i- 
und dargestellt werde' L^if^PT- o-o^^u • ,.^"!:^ Judentum recht beeriffpn 
^u spat, wie denn'J?lses'lörtlfin r'l,f .^\"^T^"^^^'^^1 ^^ Deutscgl^na 
schichte und dem deutschen Schicksal Lf^^ '''!'' ^"^ deutschen Ge- 
Weshalb ich e- untprnohm^ x^^ ^®^^ jeher steht. 

mein Brief Sie';rreic"enöge'-"'sinä If ?^^'^" " ^^ ^^^ Hoffnung, dass 
gen welche die AustreibuSg^ler ' jSlen w^p 'Tf^'' ^''"^ ^^^^ IfachwirkSn! 
hattej{; diese Ausführun.:en^ütehen vSrhJr rp°^ '^f ^'^^^^^^ ^^^ Spanien 
lob des Buches. Dabei fiel Sir Sn/Sn??f ^^sagets wiederholend: auf S. 

chlorriichen Nazizeit bereits gemac,?hattp'''v, ^'^ ^.^^ ^^^ fahren in d;r 
diese meine Notiz Sie «Iq vh ^^^ } hatte. Weil ich annehme dass 

sohaftlern und «eliS^tti^^SSSrighSlSu^gS^iJÜS '^-*-l"- v- "-an- 

wurde, mochte ich Sie Ihnen mi + + p.-i "^^/'^scnreibern - interessieren 

ES handelt sich um'sehrSeSannte'SSd v?elSea'% ^^. ^^^^^^^^^^ --nen. 
lail^.^'^''^" von Schwarz = ^^eber4agner wo\m 5 S^^® Erdkundliche Ar- 
192Ö) s. 108 f. zu lesen ist: "^ ^' ^^^^^ (6. Aufl. Prankfurt 

Die Aus rot tun ä^"^ df^T MQ^^-K»^^>n -.-.-w^^ t i I 

Dingen rückständig." geraubt; es ist heute noch m vielen I 

riiüt^^m^t'^ ^""^ «--^^= es ist .eut':"^:ch^i„'vi:je^ij:re;: 

Es mag immerhin int ellip-p-nt p ^nv^-i ^^ I 

lehrer gefragt haben , ■'ii|"a?ei°fä^*if^g|i?3"l5,ge?|2,-, r^""« «^n Herrn I 
hat er wenigstens die Mauren nennen Mnnen ^ ^' ''"""'"" "^len, da 

eine se^bsreJllS.^^lel^b^L^elt'-^^tllJ^In^^T""- . "«^-^^e Ich Ihnen 1 

aer) zugetragen hat. w5 ich ttti^ lll ?' ^^® ^^°'^ ^^ FranKenberg (Ed- 
im Sommer 19h t^m von dort strlfvS?;p?;'t "°\^1^ "Politisch-'untlagbar" 
bald nach der "A^achtergreJJung" efr KlmJ?bunr?'' J^ ^^^^enberg wu?de 
det. zu dessen Leiter ein voraem ßSta???^ 5'''' deutsche Kultur gegrün- 
wurde, den aber bald der EhJeeiz ^"^^.^l^^^ erscheinender Kollege ernannt 

und seinen Charakter veJdfrSf 'kes'er^^udf ISJ^^^- ^"'"^^ ^^^^^ " ^^^^^^^ 
Theatergruppe, welche Stücke einübte ''^^^^^^^^^^viederum gründete eine 

Kreises aufgeführt wurden. Den einleitenLr?ni$'''''\'"' ^^ ^^^ Orten des 
Studienrat (der übrigens spater zSrBelShnnn?-""^^' ^"-^'^^ ^^^ bewusste 
Wiesbaden versetzt wurde) und führte dihp?^"i.''^'-''® Tüchtigkeit nach 
deutsche Bühne in den Händen der Julengewese^^'f ^^' ^ ^^^^^^ ^^i die 
Einfluss nunmehr für immer gebrochen SndbP^p?;.-r^''.^^^^^^ß^i«bller 
der echt deutsche Kunst aufgeführt SnädP^H^-J ^^^' -'^^^^ werde wie- 
die Anwesenden sie an diesem Abend vSrnehL^ • 'S^^'' ^°^^^ geboten, wll 
Vorhang, und gestielt wurde das SuJJn?!? "^ wurden. -Dann hob sich der 
sl?enff.^fi^^^^^i^ bekannte (seine?zeit dT"' " i^^^^^^^i^en Autors. Es 
?ollS5en irrir ^^^^^^^^S' Ini'aSdJJIi^oJ;^ ' 1?^^^^? 1' Weltkrieg) "Hu- 
Koiiegen im Lehrerzimmer und er/aViTtp hV^^^ -, ^ ^^^ '"i't einem anderpn I 
zuvor zugetragen, m der HaL^lt^ ^^^^"^ lachend, was sich am Ibend 

Fritzsch, wo auf p.369 zu ?2seS war 'dL^? ''Handbuch der Juden^ra^e' von 
rener Jude sei. Dies und irelne h^-^nisohP^ Kadelburg ein in Budapest gebo- 



ann 



zur Erheiterung des r^anzen Saales vor. Herr T'-eil - so hiess er - musste 

auf Befragen des Vorsitzenden zugeben, dass er "Ilusarenf ieber^^ von Ka- 
delburg aufgeführt, aber nicht gev;usst habe, dass es das Lustspiel ei- 
nes jüdischen Autors gewesen sei. '^Aber ich wusste es ! '^ sagte ich. 

Jahrelang wurde von den Nazis auch das sog. Niederländische Dankgebet 
*'Wir treten zum Beten vor Gott d eö Gerechten^' gesungen - ausser aem 
Horst='Vessel=Lied und dem ^'Deutschlana über alles" (im Galopp). Nun ha- 
be ich - schon während des Driiten Reiches irgendwo gelesen und mir no- 
tiert, dass der übliche Text des Niederland. Lankgebeteb aie Um= oder 
Nachdichtung des alten Textes telJli^ durch den Wiener jüdischen Gelegen- 
heitsdichter Jose^ph 'Yeyl ist, - denselben, der auch den unterlegten 
Text des Strausswalzers von den schönen, blauje^en Donau gemacht hat. Ist 
das nicht ein Kuriosum"^ Tatsächlich ist dieser V/ortlaut charakxeristisc 
^'alttestamentlich^' (Rosenberg sagte: altt estament-arisch ) . 

Die Nazis waren ja nicht bloss brutal, sie waren auch dumm (was jci 
dasseloe ist). Wie einmal aer Gauleiter von Kassel, Weinrich^ einem gu- 
ten Freunde von mir vorhielt, dem ein Aufsatz über Hitlers "Meinkampf" 
(so benannte ich dieses Standardwerk) in die Schuje geschoben v/urde,den 
ich geschrieben hatte: "Dass wir dumm bind, wissen wir. Aber wir haben 
die Macht. Merken Sie sich das, Herr R.!" Ein klassisches V/ort. 

Als ich noch in Rotenburg a.d. Fulda unterrichtete (1959-1941), nahm 
ich in einer Klasse die Hansa durch (oder die Hanse). Da stand äüäH in 
dem Lehrbuch auch, dass die Hansastadt e, die ja zuerst an den Küsten 
der Ostsee auf blühten., und deren V/ohistand auf dem Fischfang beruhte - 
die Fische wurden in gedörrtem Zustande als Fag|enspeise weit ins Bin- 
nenland transportiert -, dass also die Hansastäate zurückgingen, weil 
die Fische sich aus der Ostsee in die Nordsee zurückzogen. Ich v/urde 
nach der Ursache gefragt, die ich natürlich nicht wusste '^"da müsse man 
schon die Herin^^e oder sonstigen Fische fragen"). Aber ich liess durch- 
blicken, dass etwa die - Juden (die ja an allem schuld v/aren) eine gif- 
tige Flüssigkeit in die Ostsee geschüttet iiaben könnten, um den '.Vohl- 
stand der Hansastädte zu vernichten. Das Unglaubliche v;urde geglaubt! 
Nichts war zu unsinnig, um gÄggläOlXÄSXWfiXägK nicht geglaubt zu werden 
Mein Verfahren war zwar nicht gerade pädagogisch, aber ich wollte ledig 
lieh erproben, was mö^^:lich sei diesen Deutschen anzubieten. 

Das Deutsche Volk als Ganzes, das sich einen Hitler aufzwingen liess. 
hatte wirklich - wie Sie auf S.144 Ihres Buches sagen - keine^Überzeu- 
gung zu verraten: es hatte überhaupt keine und hat sie auch heute nicht 
Es ist furchtbar, dies sagen zu müssen. Aber ich verachte diese Deut- 
schen: sie sind charakter= und gesinnungslos; ich habe dessen Beweise 
und Erfahrungen genug. Als ich Ende Januar 1945 im letzten Verhör auch 
über Äusserungen, welche ich zu Gmnsten des Judentums und der JudenpSSX 
rXägtXiCliXää getan hatte. Defragt wurde, wurde mir gesagt: hf,tte ich 
dies und das für die Juden gesagt und die Gestapo erführe es, so sei 
ich nicht mehr zu retten. Schon v/enige Y/ochen später und gar erst heute 
wurde und wird von derselben Justiz jeder schwer belangt , ''der Juden und 
Judentum beschimpft - oder richtiger gesagt: von der Justiz desselben 
Staates. Dieses Waldeck, in dem ich leben muss , war eine Hochburg des 
Nazismus, ich nenne es nur noch den ehemaligen SS=Staat. Und heute"^ ist 
es vertreten durch die famose Esleia, Efdep^. Cediu, GeleScnBehae und^ 
was sonst für Pe»s. Verdient dieses deutsche Volk noch eine Existenz^ 
Doch noch glaube ich an das ''andere Deutschland »' . Vielleicht" glauben 
auch Sie daran. Dann stände eine wahrhaft deutsche Zukunft bevor, in 
dem die humanen (v/ie ist dieses V/ort auch heute totgeschwatzt!) Ideen 
una Ideale von Goethe, Schilller. W.von Humboldt und "icozart (''Zauberflö- 
te") Wirklichkeit werden. 

In diesem Sinne Ihr sehr ergebener 



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S Fehr. 1971 

Lieber, sehr verehrter Herr Leschnitzer! 

Heute Ihr Antworthrief . Herzlicher Dank. Beide Briefe nebst Zeitungsortikel 
lege ich in meinen "Heinrich Mann" (den die DDR jetzt als den großen Autor 
des fortschrittlichen Kampfes gegen Unterdrückung über Thomas M. erhebt). 
Sobald Sie hier sind, machen wir es vielleicht so: Sie werden erzählen 
(eventuell revozierend) , und ich werde hören. Denn ich will besseres Wissen '' 
schnorren, als ich es habe. Die Großen der Emigration habe ich wohl gelesen. \ 
Schon durch Kurt Wolff kam di^se Literatur damalsin meine Hände. Aber es 
waren sehr junge Hände, und niemand wollte oder konnte mir etwas auslegen. 
Nach dem Krieg kam es dann zu fortgesetzten Mißverständnissen. Man ^a war 
ja immer noch sehr jung. Daher ixswksls freute ich mich. Jetzt werden sie zu 
uns sprechen, uns vielleicht ein bißchen helfen, endlich etwas erklären. 
Stattdessen: 'Jas kam von Th. Mann? .Schimpfe? *asy«« Was von Adorno? Schimpfe' 
Was von Gottfr. Benn (der natürlich anders einzuordnen)? Schimpfe! Was von 
Julius Eb'inghaus? Schimpfe! Was vom alten Kippenberg? Schimpfe! Bei Th.Mann 
war es literarische Schimpfe, die anderen lernte ich in solcher Laune in 
öffentlicher und privater Begegnung kennen» Satyrspiel am Rand des Grauens 
Hier. achselzuckende .iunP-e Männer, die mlt_de:n Leben Mühe hatten, weil sie 
"Leben" gar nicht kannten, dort anbetungsbedürftige Großväter, die I946 dort 
weitermachen wollten, wo sie 1952 aufgehört hatten. Und Väter waren nicht recht 
vorhanden. Eine notwendige Begegnung unterblieb, auch fif mich. Vielleicht wird 
unter anderem auch dafür heute bezahlt und abgerechnet. Aber damals ^„^. ^.i,. 
es nicht anders: alle waren überfordert. " "^ 



Mit den au^enpo"' i tiw^oh^n AV«?i n>>-t-aio ^^^ -d 

-1 .i.cnen Ai^sichten der T?epierung Brandt gegenüber Rußland und 

Polen, gerade auch mit den moraU>hen Motiven und den zugeordneten Gesten 
summe ich Völlig überein. (.icht einmal die CDU-Opposition, der ich ja an^e- 

höre, denkt da so sehr anders.) Ich habe aber schwere Beder,^.. .r 

M 4.1- j m , , öcnwere Bedenken gegen Verfahren 

Methode, Taktik. Die geistige Kana^ifnt o.-v,^= t, v, • , exianren, 

^ ' "^"^ ^^^^"^"-^ «^"«s Bahr und Scheel ist den Russen 
weat unterlegen. Auch i..., läßt sich die russische Regierun, ganz gewiß „ieht 
von moralischen Motiven leiten. Aber natürlich begrü^IT^i der Geg 1^ 
ellfe^tigen Optimismus, mangelnde Wachsamkeit, schlampige Irm i II I 

Oberflächliche Te.tinte^pretation u.s.w. Mit Ernst Reuter oder Kurt ^ h! h 

Oder Carlo Schmidt hätten die Dinge einen anderen Verlauf genomml 7 

^'' veij-dui genommen. Man mu3 

im^er bedenken, daß alle Verhandlungen und Vereinbarungen für die politisch- 
ideologische Aggression genutzt werden. Daher kann man mit Rußland nicht verhan- 
deln wie mit Frankreich oder England. Wer anständig sein will (und das möchte 
Willy Brandt), dem ist nicht verboten, klug zu sein (aber das war die Regierung 
ra.E. leider nicht). Die CDU hat sich inzwischen durch dummes Gelärme ins Un- 



recht gesetzt. Das änddrt jedoch nichts am eigentlichen Problem. Warten wir 
ab! 



Darf ich von mir sagen »'I am licking my wounds" ? Oder ist das mißverständ- 
lich? Dann halte ich mich an einen schönen Limerick: 

There was a faith-healer of Deal, 
Who Said, "Although pain is not real, 

If I Sit on a pin 

And it punctures my skin, 

I dislike what I fancy I feel," 

Die urologischen (Verbesserung der Hydraulik) und neurochirurgischen (Ver- 
putzen einer Schadenstelle) Bemühungen werden fortgesetzt. Die Rückenfistel 
ist noch nicht verheilt. Professor und ich machen dumme Witze und empfehlen 
pinandrr Ged^^ld. P>chmerzen und Fehit^derungen erträglich. Rückkehr zum Dienst 
kaum vor den Sommer ferien. ( puh ! ) 

Ihnen beiden herzliche Grüße. Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen. 



XI 



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d^ ^' *rf i • ^'iriV v-^ i 1 t?r 



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L<^CK^ C^tx^, v^i^ / L 



Berlin, den 19. 9. 1<^71 



Sehr verehrter, lieber Herr Leschnit 



zer! 



Jüngst Ihr «rief aus Zürich mit guter Nachricht: Sie^ über di. Arthrose, Spazier- 
gänge, gesunde Müdifrkeit, wichtigre Lektüre. Mese i-'reude teilt sich mit: sei- 
herzlichem Dank. Aber 4. Leschnltzer - und Bildungslücken? Reimt sich das? SHfte' 
ist ^ewiP ein Problem. v,r h«t fanatische Anhänger. Ich komme mit ihm nicht zu-och'. 
to.n hat es eben, oder man hat es nicht, ^in Antbroposoph würde sagen, ich sei ... 
"sarkisch" pfui, pfui. Ein Schweinchen aus üpikurs milder Kerde. 

Abends lese ich ]^ettelheims Buch über die Kindererziehun^ im Kibbuz (vorzüglic- 
ausgewogen, angemessen kritisch und bescheiden, woran sich Autoren vergleichb.^r 
Mcher und Übersichten wie z.^. Herr Mitscherlich, dem Gottähnlichkeit kaum meV ^e. 
nügt, ein .Beispiel nehmen könnten), i. erholsamem '.echsel mit Meyerowicz, "Der ech- 
te jüdische Witz... brillant, lehrreich, wenn auch eine böse Invektive gegen^ die 
arme Salcia l^ndmann, die es doch nicht so sehr schlimm gemeint haben kann. 'Manche 
.rz. lung w.rd m.r eine ^te Lehre sein. Da kommt einer, der sich gut amüsiert hat, 
ab n,3 nach Hause ins Hotel, wo er ein Pelegram. seiner ..au vorfindet: .-.in s^. e 

erkrankt-komme sofort heim"' v-r r-im-n-t- ^oo rn t 

urc neim. hr nimmt das Telegramm aufs Zimmer mit, wirft es ai' 

den Nachttisch und sagt zu sich: "Spaß, werd' ich p -,..0.1, ,. • " ■ 

^ 1 . >T , ® och reck kriegen, wenn ich rrKti- 

gen die Nachricht bekomme." 3o will ich es Wir, ff. • u u . "n ich m^- 

f« ... . künftig auch halten. Denn die Schulri 

forrapl^ne sind da - in Wille "9»or5 -^ ^. • ,. scnuirö- 

.™ .- V . T . ^ * "^^ ^""^ ' Schreck kriegen, wenn ich sie 

™ ..c sten .ahr durchlese," über dem Kib^uz-^uch stelle ich mir manche .ra ( 
Z . : Die fortschreitende Abneigung gegen das christliche Pamilien- und .he' te.- 
K u : r::::: :"""""' """"^^^ -auelentwicklungen. Befreiung durch 

albern. ' " ""' '" ^^'"^^ Ziellosigkeit kümmerlich,. ,a 



Ich blicke zurück auf zwei 'Tochpn f= = + ^, . 

^j. ZiTvcTj. iiocnen rast schmerzf-rPTon <?«v„,tj- 

icb. Er fa.. „1., i„ or.L„r '""^''' ''»han.l^^ forde,-* ,.nu,. KreO besuchte 

n^c.n in Ordnung, und ich war glücklich ihr. »^ 

treffen. Die Operation hat ihm wirklich geholf „ I, , 7 7T ""'' ^^'^' 

unglaubliche innere Stärke Er i.t • . / Natürlich hat er außerdem eine 

-tarke. Er ist jetzt ganz alter, weiser Indianer. 

Meine drei Damen sind gesund und grüßen 'foif , o 

zurück sein, wo ihm ein .ehr .a ,7' ' ""''^ "^"'^^'^ ^'^^ '^^^ 

"" gastfreundlicher Empfang zuteil wurde, .s .,: ihm ri 
auch dem P.ruder Da^^id gewi R nicht schlecht. ' 

Ihnen und Ihrer liehen f-« 

-rau sehr herzliche Txrüße von uns Berlinern, besonders 



imn 
e 



von lijrem 



Ll«b*, verehrt« Fr«und«! 

JSÜJ'JS'*?**!?*^?' dankbar und «twas baschtett 
Waren wir doch in dlasan Jahran zwr oft In 
Naw York In unaaran Harzan, abar nicht garada 
Glgantan das korraspondlarandan Vortaal 

Ihr Brlaf und dar Ralsaplan aachan froh, wall 
■an darauf schllaBan kabi, da3 as IhnS'gSt 
gabt. Also auch rächt guta Ralsa! 



^^ 



aar Kaiandars 




^^ 12* ?^? ''5' '^*^« Christina, Tarasa und 
Stanlslaus noch In Barlln. 

2) 16. Junis Abraisa Christina und Taraaa an 
dia Saa. 

3) 16. Juni bis 20. Junis Stanlslaus allaln in 
Barlln . 

4) 15. Junis Utztar Scfaultag vor dan Soonar- 

Bitta rufan Sia ans 304 5857 ©dar bal Stanlslaus 
in dar Schula nit 87 0291 App. 819. ^^■^■•^*«« 

Wir frauan uns nicht ig. 

^•-SlSS FÄSlSd'^ ""^ h.rxlleh. GrUB. 



Ihr^ 




;/!> in/cec lOGlh Street 
"ew York^ M.Y. 10025 



l^r* Stanislauß von Kalckreuth 



27. Mci 1974 



Liebe Freundet 

Heute nur eni^e Zeilen. Hoffentlich eind 
Sie in Berlin wenn wir da sind, d.h. vom l8.-30.Juni. 
iWir heben schon im Savoy Hotel o^einietet. Nccii den In- 
formationen, die wir im Vori.^en Jöhr erhielten, dauern 
in Berlin die Tom-^erferien vom ^* . Juli bis Ik. Au^st. 
Besteht rUeee Pecrelun*^ jetzt noch? 

Herzlicbf* ^-lueck^/ui^nsche dem jun.-jen /.rzt. 

Milde, d.h. zuieicu<juae ijrdbebenstoeese dem Psychologen 
und M; gier. 

Auf froheF, "iedert-ehen. 

Herzliche f^rue se von H&us zu H? ur 

ptete Ihr 



Berlin, den 25. 3. 1974 



Lieber, sehr verehrter Herr Leschnitzer! 

Der Juno ist vorgemefckt. Das Telephon wird vorge- 
wärmt. Willkommen dann in unserer nichtsnutzigen 
Stadt. Wir freuen uns sehr. 

Dank für Kartengruß aus dem sonnigen Westen. A spectacular 
aerial photo, indeed! 

Meine Frau ist mit Teresa schon in Wyk auf Föhr an 
der Nordsee. Ich schüttele morgen die Schule ah und 
fahre ihr nach. 

Sommerpläne weisen nach Langeoog. Ob ich an anderem 
Ort noch kure, steht dahin. 

Ihnen beiden herzlichste Grüße von 

Ihrem sehr ergebenen 







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11. Oi tober 1-^70 



Iiiobsr herr v.u: Kalc!-r©uth, 

Vlcile:« Ji^nk fuer lur^n Brief \fjiü 2r'.| Mit 
dcu rie mir ti.nc r^rosDe Freude emacht ci*>beri Ve- 
nif^er ellerdinge durch den Inhalt ©Is dadurch, 
d«s^ C;ie ruii f.-lbst geoCariöoen ii:>neii - nicnt 
mehr nchre^.bon licnBon - ua^i dnrch die rttiarnung, 
die auß den Brief spricht, ich cölbst habe in 
unenp'enehmen und «•r-erlic'ieri .Situationen nicht 
60 celbftv'-^riit&.^r.dlich len Kopf oben ^ehi^lten, 
ßondern musEte mir 'nindesten« feile paar Stund'^n 
oinauli oft eogar noch viel haaufi^fer, ''uo surrender !'• 
zurufen; rr)4iiiC0..ai c^chlufj ir.j riuci ^nild'?/*^ '.'oen.^ an: 
noii aniiiicj aeficüre. 

Vielleicht wird <*3 ülluaehiich von ßelbßt 
beiH^er, vielleicht findet der Arzt einen neuen Wefij- 
Vlell^^icht findet r1o'> «uch **tn anderer Arzt. ?<^t^r 
Stillfried • ßo war fJoch der N^me? • ha^ce c«och eii.ige 
Einf^eAio- Irh will nichts noch dfi;:u ^aie .er Ferne, 
den "back «eat driver** »pielen. Whine (ieüanken waren 
viel bei Ir>ren und sind es auch weiterain. Schiieetj- 
11c h «v^ar i,ch doch a«»! Leiueub ^enosbe i vväuit die Lei- 
den iiaci-} wext weniger fechiiiaai waren» nur sieben Jahre 
dauerten. 

Ihr freundliches Geaenken und Ihre Be^orgtheit 
hfiber. reiche Fruechte getragen. Tatsaechlicn waren 



wir am f • fiepttmber, am Tepe der vier "hijeckinge'* 
per riug2it»ug unterwegs, ksmer. jedoch wohlbijhalten 
von Zuerlch in Muenchen ftn« Dann flogen wir am 15« 
ftfcenffillc wohlbehalten von London nach New York. 
Schon ir N'u'^nC'ien, ^ret rrcht ivi London | '/mrden 
wir einer Visitation untereo'jen« Qluacklicherweiee 
fe«nd min bei unp nichtsi die Gestapo haeite gefun- 
den. 

Hit herzlichen Gru€38en von H&ub zu Tlaun 



eteta Ihr 



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Berlin, den 9.2.1971 



Lieber, sehr verehrter Herr Lesohnitzer' 

Sie - und ein schlechtes Gewissen? Beileibe kein Grund. Ihr persönliches Wort 
zum merkwürdigen Thomas Iviann war eine vVohltat für mich. Ich werde es meiner 
Mutter zu lesen geben. Denn sie, die sehr Warmherzige, war seiner genialen 
Kälte immer zugetan, '^^as wird sie also sagen? Ich, also gern auch ein Banause, 
habe da eher die Leschnitzer-Meinung. Werfel hat 'Vichtiges besser begriffen 
als er. Ich fand ein Gedicht, hart, bitter und großartig: 

Nimmer , nimmer vergiß, wenn leicht 
Du unter Witz und Gelächter*! weilst, 
Wie doch jedes Leben zuletzt 
Weh wird, und mühsam ein jeder stirbt. 

Es heißt "Hohe Gemeinschaft". Sie werden es kennen. Die "Ballade von der Krank- 
heit" steht ihm nicht nach. Sie enthält alles, was ich nun weiß und - schlichter 
allerdings und weniger wirksam - in Prosa zu sagen hätte. Der Krankenhaus pfarr er 
bat mich darum - für sein Patientenblättchen. Er aber dachte wohl an eine "Con- 
solatio", auch den Moribundi süß zu lesen. Aber das ve^-mag ich nicht. Es fehlt 
ein Stück Kraft. 

Ich übe mich darin, in den Pausen, die mir die Krankheitsdäraonen gönnen, leichten 
Herzens und tät^ zu sein, das Grübeln zu meiden, die mißtrauische Selbstbeobachtui 
und das Hindenken auf die Sterblichkeit meiner selbst. So lernt man noch spät ganz 
unbekannte Künste. Ich hoffe, ich ka.nn, einmal ge?und, einiges davon in meine 
Pädagogik übernehmen. Die gängige Fort Schrittsgläubigkeit hat den Tod aus dem 
Leben hinausgeworfen, als wäre er ein dummer Unfall, bei dem jedpr selber zusehen 
solle, eine lästige Privatsache. Ein neues Tabu, Zeichen bitterer Verarmung der 
Gemüter. Sagte eine Krankenschwester: "Sterben ist immer unwürdig." Sie ist bei 
Gott, im Irrtum. Das muß nicht sein. Daß es im Krankenhaus oft so ist - ja, das 
ist eine Schande. 

Die hohe Politik gibt weiter Anlaß zu höchster Besorgnis. Israel, Vietnam, Berlin 
u.a.m. Brandt hat seine Verhandlungen mit Rußland zu leichtsinnig geführt. So 
palavert man nicht herum mit den Übermächtigen. Jetzt haben sie ihn am Angelhaken. 
Man wußte es vorher. Aber was nützt es? Ich bewundere die Sozialdemokraten um 
vieler Dinge willen. Aber eines haben sie offenbar nie verstanden: was Macht 
bedeutet. Und darum geht es doch in der Politik! 



Ihnen beiden sehr herzliche Grüße! Ich freue mich auf das Wiedersehen. 

Ihr sehr ergebener 



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Berlin, den 2O.I.I971 



Lieber, sehr verehrter Herr Leschnitzer! 



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Ihr Brief zu guter Stunde. Ankündigung baldigen Wiedersehens klingt glück- 
lichen Ohren. Vielen Dank.- Befinden noch so unappetitlich, daß Thomas Mann, 
der Schirmherr des Ekligen (unter anderm nur!), seine reine Freude hätte, 
Rückenwunde noch offen (Fistel). Röntgenflüssigkeit noch im Lendenwirbel. 
Schmerzen sanft, aehtraining erfolgreich. Häusliche Treppe wird bewältigt. 
Zusatzerkrankung (Zusammenhang mit chirurgischer Reizung und früherer Beein- 
trächtigung der zuständigen Nerven): Blaseninfektion, Urethra-Striktur. Er- 
weiterungsübungen in Aussicht, Es gibt schönere Aussichten. Sulfonamide 
pfundweise. Passender Name des Urologen: Hellenschmied. Aber er ist ein gu- 
ter Mann, kein Zweifel. Rehabilitierung in V/ildbad unter diesen Umständen 
verschoben. Aussichten auf gesundes Überleben: gut. 

.. KopLf.-noch ohne Ausdauer. Aber die Finger klappern schon wieder auf der Ma- 
schine. Familie gesund, keine Frau (das ist nicht gut!) sehr angestrengt. 
Ich bin ja ein halber Pf lege fall. Lese Frisch: Gantenbein. Verwirrende 
pie^elung, geniale Perfidie. 



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Ihren und Ihrer Frau sehr herzliche Grüße von uns beiden! 



Ihr 




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Meine lieben Abiturienten! 



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UJl r ^^^ liebenswürdig und -'leider - rechtzeitig mitteilen '^ "' 
I |~| ließen, Sie vrtinschten sich eine Anspache (Sie sagten: 
-j-f- "Er soll uns eine schöne Rede halten."), da erschrak 

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'~^'~ riesigen, leeren Weiß des Papierbogens nicht fremd ;'^ 



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T"! [-Sollte dieser Leere auch eine Leere in mir entsprechen, ^ — , 

-I — j _so daß ich, im entscheidenden Augblick, nichts zu sagen ""'t~ 

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4-.i.-l-.^^''^'''®v^^^^ -fragt sich das wirklich. Nachdem ich aber, ""^ "~"1 
zunächst mit einiger Panik, Ihr Ansinnen begrübelt hatte, • -f- 
.fnnd ich zu meiner Erleichterung, daß da Freunde gekonunen 



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■ il L ^^^^ ^^^ sagte mir: "Du wirst deine Freunde wie in einem 
Gespräch auf einen kurzen Spaziergang mitnehmen, auf eine 



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Reise der Gedanken und der guten Wünsche? Sie haben uns 
viel geschckt. Warum sollte ich Ihnen nicht die Pfingst- 



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ferien schenken, die freilich nötig waren, um das gewünschte • 






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Wort niederzuschreiben? Schließlich hoffte ich auch, es 7. 
sei seit dem vorigen Sommer irgendetv/as in mir vorgegangen," 
der Gestaltung zugänglich und der Mittei3.ung wert. Also - 
wollen v/ir uns auf den Weg begeben und die glückliche 
Gestimrotheit, mit der wir ihn beschreiten, als ein Zeichen" 
unserer freundschaftlichen Verbundenheit fröhlich begrüßen. 









"Er soll uns eine schöne Rede halten." - Das muß ich aller- 
dings ein Vr-enig zurechtrücken. Was ist "schön"? Der alte 
Meister aus Königsberg, Irümanuel Kant, schreibt dazu: 
"Schön ist, was ohne Begriff als Gegenötand eines notwendiAsn 
Wölilgefalleno erkannt wird." Damit recliiien Si<3, bitte, nicht. 



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Und wer ist "er"? ^ "Er" ~ also ich - sollte hier und heute nicht 



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ins Zentrum rücken. Im Zentrum steht vielmehr nächst Ihnen das 




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Kollegivim, dem Sie für lange Jahre gemeinsamer Arbeit und harte 

1 . . . . , , . ! . .1. . .. . ! . 1. . ; _ , 

Tage erfolgreicher Prüfung dankbar sind, stehen Ihre Eltern^ 
denen Sie - Sie werden es nicht für taktlos halten, dies auszu- 
sprechen - Ihre Existenz verdanken. Ich muß also auf eine 
gleichsam exzentrische Rede bedacht sein, v/ie sie aber durchaus 
meiner Neigung entspricht. Ihr leihe ich meinen Mund, während 
Sie sich der angedeutfeten Rangfolge bewußt sind. ""^ — ! 



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Sie wurden examiniert. Manchmal mit Herzklopfen, immer aber mit 

^ Vergnügen habe ich dabeigesessen und gelauscht. Sie erschienen 

- mir gelehrter, als ich es je sein werde. Von dem " Spannung sver- 

. hältnis zwischen dem"Begriff des Rechtsstaats und dem Begriff der 

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Volkssouveränität" über die »'Arten der Druck- und Gebrauchsgraphik" 

und die schmerzlichen Töne von "Ismenes Gram" bis hin zum "Beute- 



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fangverhalten des Gäbbrandkäfers" - da war nichts, wovor Sie kapi- 
1 .^.^_''^^^^®^''^ hätten. Drum will ich Ihnen auch keine Allgeraeinplätzchen 

backen, - ein Konfekt, das der Festredner bei jedem bibliothekarischen 
Kranzler einkaufen kann, sondern mich einem - freilich viel strapa- 
zierten-Begriff zu wenden, der, wie ich meine, für Ihrl)ersünliches 
"; " Leben Bedeutung hat. Ich denlce an den Begriff der Freiheit. Ich 

-•^ -•■•-- •-•--.— — — 

meine damit nicht die politischen Freiheiten unserer demokratischen 

-- Grundordnung, v/elche Sie, hoffe ich, genau kennen. Ich meine auch —L-. 

.!._ '^^^^''' ®i^ so anspruchsvolles Gedanlcending v/ie die Freiheit des Willens. 



Denn die damit verbundene Problematik ist seit längerer Zeit als 
Scheinprdieraatik offenbar geworden. Ich will vielmehr versuchen, 
etwas über innere Freiheit zu sagen, Jenen glücklichen (und nie ganz 
erreichbaren) Zustand der Verfügbarkeit aller seelischen Mittel 
und Potenzen. Daait hat es - erschrecken Sie nicht - eine moralische 



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Bewandtnis. 



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Das Mißverständnis, als schickte ich mich damit an, Ihnen 
L "Innerlichkeit" zu empfehlen, brauche ich Ihnen gegenüber 
nicht auszuräumen. Mir ist gegenwärtig, daß heutzutage 
"Innerlichkeit" - übrigens zumeist mit nichtiger Begründung - 
L_ als verpönt gilt . 



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m recn-cen «eglnn suchte , ein 4i^#*. 
' -' ®*»^ iii die Hand, ckta==ieai=^as«4märfsejft«£iäsi«*t«^te.6^^ T 7 ^ ;• 

"^f .d^^i^ eiJ^ Zitat aus Goethes '"Dichtung lond Wahrheit".'"^" ""^"^""^~" 



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-j j Goethe schreibt: "Das Prinzip, auf welches die sämtlichen 
.-j..-|. Äußerungen Hamanns sich zurückführen lassen, ist dieses: -^~ 



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J. -^ii?5-l!f§s_der_Mensch_zu_leisten_imteraimm^ 



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j rJyr5h_Tat_oder_Wort_oder_sonst^^ 



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^^:^3:i9l}eD-Y§rei5ig5§5>l^äften_ents2ringen|_alles_Ver 
1-4 5fi:^®-ist_verwerflich_.; Eine herrliche Maxime ! aber schwer 

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LT1^^.2'®£°-':P^- " Soweit Goethe. Entscheidend für uns aber der 

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f-|-Satz Hamanns über die Verfügbarkeit aller vereinigten Kräf- 



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te, also die vollkommene innere Freiheit. Goethe kritisiert 
behutsam. Er hat aber recht. Diesen Grad der inneren Freiheit 



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_^j_^^,^^"i..^^.L".^.^_^^^^ WoranJ^iegtes?_ Zuvor Jedoch: Was wäre denn 
L-t-. innere Freiheit und wozu brauchen wir sie? .-- ~|— i-J -i-ij / 



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] t'-| Innere Freiheit macht sich bemerkbar in dem Verhältnis/ das '' ' I ^ 

( . J T ♦ * — -""♦ • — ^— ^— . . ^ — _ „ _„_ .....,_.. ■ ^ . - . - . ' ( 



,. ._.„,_..,_ J._ ... .^....,.. .^^.....^._.^ 



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..1.1. 



Wir zu uns selbst haben. Wie erleben wir die uns zum Bei- 






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spiel an einem Tage verlaufende Zeit? Wir befinden uns in 

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.einer Konfiguration unaufhörlich einander folgender Bevmßt- 

I ■ ' " . 

j Seinsvorgänge. MisÖErsn Moderne Anthropologie beschreibt -- 



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den Vorgang von der Sprache her, die dem Denlcen untrennbar 
zugeordnet ist, und sagt: V/ir sind ständig ^sgiKffisn in uns 
selbst begriffen in stummer Rede und Gegenrede, in einem — •^- 
inneren Dialog. Wir überlegen xmd gelangen zum Entschluß, i-j- 

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Wir folgen dem lüitschluß sogleich oder setzen ihn aus, um 

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; • ihn später zu vollziehen. ^^^^ Geflecht umspannt unseren Tat-'. 



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"J Regungen des Gefühls, der Intuition und Phantasie fließen 

-• ein. Der gesamte Prozeß ist der Nährboden unseres Wirkens -■ 
_ und unserer schöpferischen Kraft. Das ist gewiß ein Ablauf ,11 
über den wir nur selten reflektieren, d.h. den wir nur selten 






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Funkt 



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_..; prüfen. Sind wir darin gelöst und in Bereitschaft für uns 1_ 

j lind andere? Gelöst etwa wie ein Kater, "der sich 'auf der Viese 
- sonnt? Oder sind wir verkrampft, auf besondere Anstrengungen 






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angewiesen, fortgesetzt Störfelder abwehrend, die aus dem ,— 
Bereich des Gewissens oder der Gefülile heranziehen 
hagen schaffen? Verkrampft etwa wie ein Redner, der sein ~^ — ' 
Konzept verloren hat und nun stotternd nach den rechten - 






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Worten sucht? Ein Höchstmaß solcher gelöstheit, Offenheit _.I 
und Bereitschaft nenne ich innere Freiheit. Sie läßt den Strom 



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der Eingebungen und Einfälle fließen, sie erlaubt es uns, auf- 



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zumerken, zur rechten Zeit die richtigen Entschlüsse zu fassen 
.^'?_^^S^_^f^_M.®.,^^^?V^sei^en, sie_ befähigt uns, uns unseren 
Mitmenschen in angemessener, nämlich präsenter Weise zuzuwenden. 






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Man könnte den Zustand der inneren FreiEit, allerdings in einem 



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abgewandelten Wortsinn, als "Geistesgegenwart" bezeichnen* 

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Innere Freiheit solcher Art ist - in Graden - nicht nur in 

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Jedermann vorhanden, sie a zugleich auch ein Wert oder ein Gut, 






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_|..welches wir mehren oder auch mindern können. Sie ist uns teils 
geg eben , teils aufgegeben. Vfer viel davon verliert, leidet, 






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wer sie überhaupt nicht mehr besitzt, ist zu den Kranlcen zu 

■ ' '■ ^ ' ^_i..-.-i-.__..„. j_. ; _ ^^ ^^'Tj*''^ U«\f ._ _.. 

rechnen. Wer sie aber in hohem Maße basitix "^^s^^^st, ist den 



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■ •—.— —4 ■*•-*■-— 4- -■——• — i^*-- 



f. , » a .% 1 1^ 



J:<&@«C; 



Weisen rdMiSSeSISn . Sokrates, «sssii-:.__ 

P'""" '""' "^ verfügte zum Beispiel über einen hohen Grad an inno- -— -t- 

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Bedenken Sie es noch einmal: Zur Gänze können wir innere 



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Freiheit nicht haben. Sonst lebten wir wie im Paradies. "'____2 

Es ist aber der Mensch ein immer bedrängtes und bedürftiges" 
Wesen - und insofern unvollkommen. Auch können wir außerdem 
i^och,- . schuldhaft oder Schicksaihaft r , Verluste an l^erei^^ 
T^®^^®^^ erleiden. Denn wir sind zu* alledem fehlbare WesenV" 
Das kostbare Gut der inneren Freiheit - Sie können es nie — 






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zu hoch einschätzen! - ist also stets gefährdet. Wodurch? _..] 
^^^®'^, ^^®.3.-^.?!^. J^"i einem^Bilde^lintwortenr Durch "den Schatten' 



Und dazu will ich Ihnen eine Geschi