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Full text of "Altslovenische formenlehre in paradigmen, mit texten aus glagolitischen quellen"

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600093441 R 



^' 



V 



ALTSLOVENISCHE 




! 11 nnmm 



MIT 



TEXTEN AUS GLAGOLITISCHEN QUELLEN 



VON 



FRANZ MIKLOSICH 







WIEN 1874 
WILHELM BRAUMÜLLER 

K. K. HOF- UND ITNIVKRSITXtSHUCHIIÄNDLBR. 



a 



3^5 . £. /p 



INHALT. 



Seite 

Einleitung 1 

Formenlehre 1 

Texte 

Codex zographensis 57 

Glagolita clozianiis 78 

Zusätze. Erläuterungen. Berichtigungen. 

I. Zur einleitung 8'J 

II. Zur formeulehre 84 

III. Zu den texten 80 

Zum codex zographennis 87 

Zum glagolita clozianuB 90 

Litteratur l»r> 



EINLEITUNG. 



I. Die altsluvenische spräche ist die spräche der pannonischen Sloveuen um 
die mitte des neanten Jahrhunderts. II. Beleuchtung der altslavischen 
und der bulgarischen Hypothese. Differenz zwischen alt- und neuslo venisch. 
III. Die altslovenischen denkmäler zerfallen in pannonische und nicht-panno- 
nische. IV. Aufzählung der pannonisclien denkmäler glagolitischer und 
cyrillischer schrift. Allgemeine Charakteristik der spräche der pannoni.schen 
denkmäler. V. Die nicht-pannonischen denkmäler zerfallen in bulgarische, 
serbische, chorvatische und russische. VI. Angabe der vorzüglichsten bulga- 
rischen denkmäler. Allgemeine Charakteristik dieser denkmäler. VII. Angabe 
einiger der wichtigsten serbischen denkmäler. Allgemeine Charakteristik der 
spräche der serbischen denkmäler. VIII. Nachwei.sung chorvatisclier denk- 
mäler. Besonderheiten der spräche derselben. IX. Nachweisung russischer 
denkmäler. Unterscheidende merkmale der spräche der russischen denkmäler. 
X. Vostokovü's einteilung der altslovenischen denkmäler. XI. Ansichten über 
die heimat der slavischcn kirchensprache. XII. Abweichungen dieser dar- 
stellung der altslovenischen forraenlehre von der hergebrachten. XIII. Be- 
stimmung der lesestückc. XIV. Grundsätze bei der herausgäbe altslovenischer 

denkmäler. 

Die spräche, deren formenlehre den gegenständ der vor- 
liegenden schrift bildet, ist nach meiner trotz aller einwen- 
dungeu unerschüttert gebliebenen Überzeugung die spräche der 
pannonischen Sloveuen um die mitte des neunten Jahrhunderts. 
Diese spräche ward in den nachfolgenden Jahrhunderten die 
liturgische spräche der bulgarischen Slovenen, der Serben, 
Chorvaten und endlich der Russen. Der natur der sache ge- 
mäss wurde sie von jedem dieser Völker seinem einheimischen 

idiom immer näher gebracht. In den quellen heisst sie slove- 

a 



H Einleitung. I. 

nisch: ich habe sie, um iniöHverstäD(lni88(5ii vorzubeugen, alt- 
slovenisch genannt. 

Unsere aufgäbe geht dahin, aus den inaa8sge])enden ([uellen 
ein möglichst treues bihl jener spräche zu entwerfen , die die 
pannonischen Slovenen um die mitte des neunten Jahrhunderts 
redeten, nicht etwa »nit eklektischer benützung der ((uellen eine 
spräche zu gewinnen, deren formen, »nit den forinen jener 
unter den verwandten sprachen, deren denkinäler in eine viel 
ältere Vergangenheit zurückreichen , übereinstimmend , sich in 
bequemer weise zur erklärung des heutigen zustandes der sla- 
vischen sprachen verwerten lassen. Die aufga])e ist demnach 
eine historische: sie setzt die beantwortung der frage voraus, 
aus welchen quellen die von uns angestrebte kenntniss der 
altslovenischen spräche geschöpft werden könne. Wer die alteren 
denkmäler prüft, wird einige ohne mühe als bulgarisch erkennen, 
z. b. den psalter von Bologna, andere als serbisch, z. b. das 
evangelium von Nikolja, ander«} als chorvatisch, z. b. das missale 
des knez Novak, andere werden sich endlich auf <len ersten 
blick als russisch, d. i. als bei d(}m russischen volke entstanden 
darstellen, z. b. die homilien des Gregorius von Nazianz, das 
ostromir'sche evangelium. JJie Wirkungen des einflusses des 
einheimischen idioms jedes der genannten Völker auf die ihm 
fremde slovenische spräche in den bezeichnetem (hmkmälern 
sind so unverkennbar, dass über den ursjirung dieser nicht 
der leiseste zweifei aufkoinmen kann. Kh gibt jedocjh denk- 
mäler, die keinem der genannten vöIker ziigewiescui werden 
können, weil an ihnen kein dazu berechtigendes »nerkmal wahr- 
genommen werden kann, z. b. das evangelium von Zogi-aphos, 
der glagolita clozianus. Diese denkmäler können nur in Pan- 
nonien entstanden sein, und ich nenne sie daher pannonisch. 
Der abgang der bezeichneten merkmale ist jedoch nicht der 
einzige grund, auf den sich diese ansieht stützt. Wer die von 
mir als pannonisch bezeichneten denkmäler mit den übrigen 
texten vergleicht, wird leicht wahrnehmen, dass sich die letz- 
teren von den ersteren dadurch unterscheiden, dass sie von 
den altertümlichen formen jener immer mehr aufgeben, ])is sie 



Einleitung.!. TTT 

schliesslich alle einbüssen. Wären jene formen den einzelnen 
sprachen, der bulg-arischen, serbischen, chorvatischen und russi- 
schen etwa im neunten, z(ihnten Jahrhundert eiß;'en gewesen, 
ihnen daher nicht von aussen zugetragen worden, so wäre es 
unbegreiflich, wie es geschehen kcaintcj, dass selbst die ältesten 
zweifellos einheimisdujn, das ist b(u dem betreffenden volke 
entstandenen und dessen spracln; darstellenden denkmäler davon 
so gar keine spur enthaltc^n. Man prüfe die bekannten texte 
etwa mit hinsieht auf den «iinfachen aorist oder auf den zu- 
sammengesetzten auf s, auf die personalendung der III. dual, 
auf te oder auf die imperfectfornien auf sota, sete u. s. w. 
Verbinden wir nun mit der unzweifelliaften tatsache, dass die 
altslovenischen denkmäler in zwei gruppen zerfallen, von denen 
wir die eine keinem bestimmten slavischen volke zuweisen 
können, die ebenso unzweifelhafte tatsache, dass um die mitte 
des neunten Jahrhunderts in Pannonien und nur in Pannonien 
eine kirchliche litteratur in slavischer spräche begründet wurde, 
so werden wir nicht umhin können, jene kcjinem bestimmten 
slavischen volke zugewiesijntiii denkmäler für pannonisch zu 
erklären, und wir werden in der annähme von dem pannonischen 
Ursprünge jener denkmäler durch <li(} Wahrnehmung bestärkt 
werden, dass jene annähme mit unbestrittenen tfitsachen in 
vollem einklange steht. Dies(». pannonischen denkmäler sind 
der einzig mögliche ausgangspunkt b(ji dem Studium der nicht- 
pannonischen denkmäler, diese können nur von demjenigen 
begriffen werden, der jene als ihre quelle anerkennt. 

Wenn ich den ausdruck: pannonisch gebrauche, so muss 
ich bemerken, dass ich anerkenne, dass der ausdruck, um der 
Sache vollkommen zu entsprechen, auch Mähren in sich be- 
greifen sollte. Ich bin nämlich jetzt der ansieht, dass der slo- 
venische volksstamm nicht nur auf dem rechten, sondern auch 
auf dem linken ufer der Donau wohnte, freilich ohne über 
den umfang seiner Wohnsitze im norden der Donau auch nur 
eine Vermutung aussprechen zu können. Zu den gründen, mit 
welchen E. Dümmler in seiner abhandlung über die pannonische 
legende seite 25 diese ansieht verteidigt hat, möchte ich den 



IV Binleitnng. tl. 

namen Zwentibald, beim griechischen biographen des bischofs 
Klemens a(p£vr67:AY;y,TO(;, im briefe des papstes Joannes VIII. von 
880 sfentopulchus hinzufügen, der das altslo venische sv§t%, nicht 
irgend einen öechischen reflex dieses wertes voraussetzt, ein 
grund, der allerdings nur von denjenigen wird acceptiert werden, 
die da der ansieht sind, dass die slavischen dialekte eben so 
alt sind wie die deutschen. Dabei wird vorausgesetzt, das 
germanisierte Zwentibald entspreche dem namen, mit dem sein 
eigenes volk diesen Fürsten nannte. Ich möchte ferner auf den 
namen der spräche der 81ovaken: slovensky jazyk hinweisen, 
was wieder als grund für die angeführte ansieht nur jene 
gelten zu lassen geneigt sein werden, die mit mir der Über- 
zeugung sind, dass der name: slovene ursprünglich der name 
eines einzelnen slavischen Stammes, nicht des ganzen slavischen 
Volkes war. 

II. Dieser theorie werden zwei ansichten entgegengestellt: 
nach der einen ist die altslovenische spräche die mutter aller 
lebenden slavischen sprachen; nach der anderen ist die spräche, 
die ich altslovenisch nenne, jene spräche, welche die bulgari- 
schen Slovenen etwa im neunten Jahrhundert redeten. Die 
erstere ansieht wird jetzt ausdrücklich wol selten verteidigt, 
desto häufiger stillschweigend vorausgesetzt. P. J. Safafik hat 
in seinen vor mehr als vierzig jähren erschienenen serbischen 
lesekörnern ,das Vorhandensein des serbischen dialektes in der 
an das Jahrhundert des Cyrillus und Methodius zunächst 
grunzenden zeitperiode aus authentischen (|uellen und durch 
bündige Schlüsse nachgewiesen;^ derselbe beweis lässt sich für 
das bulgarische, chorvatische und russische eben so gut, nui- 
bei viel reichlicher fliessenden quellen unserer sprachkenntniss 
heutzutage leichter führen als im jahi-e 188;3, wo Safarik 
schrieb. Weit mehr anhänger als die altslavische, zählt die 
bulgarische hypothese. Diese ist seit einigen jähren so allgemein 
angenommen, dass ich meines wissens unter den lebenden 
slavisten mit meinem proteste dagegen allein stehe. Indem ich 
mir eine ausführliche Widerlegung dieser ansieht für die nächste 



Einleitangr. II. V 

Zukunft vorbehalte, })ein(*rko ich hier nur folf^endes: die fraj>;c 
wird als eine rein sj)raeh\viHsenKchaftli<*lie anpi-esehen, was sie 
nicht ist. r)der würden wol die anwälte der bulgarischen 
hypothese ihrer zunächst auf dem «t auf<j;'ebauten, von keinem 
historiker angenommenen theorie so zuversichtlich vertrauen, 
wenn sie bedächten, dass es ni(*ht ein einzij^-es historisches 
zeugniss für irgend welch(»n kirchlichen «ifcbrauch des slavischen 
in Bulgarien im neunten Jahrhundert j>:ibt, — und damit beginnt 
jegliches schriftentum aller neueren vcilker — während wir 
hinsichtlich Pannoniens mehr als ein el)en8o unverwerfliches 
als unzweideutiges zeugniss dafür besitzen? Die behauptung, 
die geschichte der l)ulgarischen kirche ])eginne um das jähr Hr>2 
mit der erfindung des slavischen alphabets durch den heiligen 
Cyrillus und der von ihm veranstalteten Übersetzung liturgischer 
Schriften in die mundart der macedonisclien Slaven oder in die 
südliche mundart des })ulgarischen, muss so lange als unbe- 
g^ründet zurückgewiesen werden, als sie sich nicht auf bessere 
Zeugnisse stützt als die von A. (lilferding aufgefundene legende, 
die mit den gleichzeitigen Zeugnissen in unlösbarein Widerspruch 
tritt: die Wirksamkeit (•yrilTs unter den Slaven Bulgariens ist 
Dicht besser bezeugt als die des apostels Andreas bei den 
Russen : alle Völker sind ])e8tre])t, ihre Christianisierung mit 
berühmten namen in Zusammenhang zu ])ringen. Der Russe 
E. frolubinskij sieht es als unzweifelhaft an, dass an der 
bekehrung der Bulgaren zum Christentum Cyrillus und Me- 
thodius weder beide zugleich noch einer von ihnen für sich teil 
genommen haben. Dass die griechische kirche dem liturgischen 
gebrauche der slavischen spräche weniger abhold gewesen sei 
als die römische oder denselben gar begünstigt habe, ist eine ganz 
unbegründete Voraussetzung. F^in politischer gedanke war es, dem 
dasaltslovenische schriftentum sein dasein verdankt. Die politische 
Unabhängigkeit des grossmährischen reiches sollte durch die 
kirchliche trennung ange})ahnt und diese durch die slavische 
kirchen spräche befestigt werden. ,Zur vollständigen unabliän- 
gigkeit vom ostfränki sehen reiche, nach der Rastislav mit aller 
anstrengung" trachtete, taugte es, meint K. Dümmler, nicht, 



VI Einleitung. II. 

wenn der biöchof von Passau, ein g'etreuer diener liudwi^s 
des deutschen, als kirchliches überhaupt des landes anerkannt 
ward/ Dieser folgenreiche politische gedanke entstand im köpfe 
Kastislavs, nicht in dem irgend eines slovenischen, noch weniger 
eines bulgarischen häuptlings in Bulgarien. Was die sprach- 
lichen gründe der biügarischen hypothese anbelangt, so ist 
zwar richtig, dass das altslovenische mit einem dialekte des 
bulgarischen hinsichtlich des st, zd übereinstimmt, während 
das karantanische slovenisch dafür meist ö und j bietet; allein 
woher weiss man denn, dass die pannonischen Slovenen ö und 
nicht St, j und nicht zd gesprochen haben? für das st und zd 
in der mundart der pannonischen Slovenen spricht das magya- 
rische mostoha (d. i. mostoha), pest (d. i. peSt) und palast 
(d. i. palast) für das altslovenische masteha, pesti, und plasti»; 
rozsda (d. i. roÄda) für das altslovenische rL^da. Das Vor- 
handensein nasaler silben für die nasalen vocalc des altslove- 
nischen in den ältesten slavischen lehnwörtern des magyarischen 
wie korong kr^gi,, munka maka und pdntek p^t^btb, rend 
redt trennt jene spräche, aus der diese Wörter entlehnt sind, 
von der bulgarischen. Man beachte ausserdem folgendes: dass 
die bulgarische spräche sich gegenwärtig von der altslovenischen 
im ganzen mehr entfernt als irgend eine von den slavischen 
sprachen derselben Ordnung, bedarf keines beweises. Man wird 
wahrscheinlich dagegen bemerken, diese entartung sei erst 
in den letzten Jahrhunderten eingetreten. Allein die spräche 
der vor einem halben Jahrtausend, um das jähr 1350, untei* 
dem einflusse des altslovenischen aufgezeichneten erzähl ung 
vom trojanischen kriege ist bereits bulgarisch, und zwar, wie 
die gegner sagen würden, neubulgarisch. In demselben Stadium 
lautlicher entartung befindet sich das evangelium von Trnov 
aus dem jähre 1273. Und gilt nicht dasselbe vom psalter von 
Bologna aus den jähren 118G — 1196? Ein Viulgarisch, das mit 
dem altslovenischen übereinstimmte, wiiicht wie eine fatamorgana 
vor uns zurück, wir mögen es noch so weit in die Vergangen- 
heit verfolgen. Jagen wir also diesem phantome nicht weiter 
nach, stimmen wir vielmehr dem satze bei, dass die slavischen 



Einleitung. IL VII 

sprachen schon in uraher zeit, j^fcwis« schon vor dem nennten 
Jahrhundert, geschieden waren wie heutzutage, dass demnach 
schon im neunten Jahrhundert l)ulgari8ch und altslovenisch 
verschiedene sprachen waren. Daher kömmt es, dass selbst 
die anhänger der bulgarischen hypothese ihr altbulgarisch, 
eine spräche, die etwa am Vardar gesprochen Avurde, nicht 
aus dem in der nähe von Ochrida geschriebenen psalter von 
Bologna, sondern aus dem ostro mir' sehen evangelium lernen, 
das im fernen norden, am Volchov, entstand. Safafik selbst 
wollte der das serbische l)etrefFenden abhandlung mehrere 
andere folgen lassen, von denen eine das neubulgarische be- 
handeln und wol kaum etwas anderes dartun sollte, als dass 
auch (bis , neubulgarische' mit seinen dialektischen eigentüm- 
lichkeiten l)is auf die zeit der slavenapostel reicht, dass es 
,alle die wesentlichen keunzeichon der Selbständigkeit und des 
Unterschiedes von dem altkirchenslavischen besass, die es heut- 
zutage auszeichnen', dass es demnach nicht altslovenisch war. 
Im jähre 1835 sprach sich Safarik allerdings über diese frage 
anders aus: ,Ich war, sagt er, und bin immer der meinung, 
dass sich das jetzige oder ueubulgarische erst seit dem schreck- 
lichen verfall des bulgarischen reichs, nach 1019, anlieng zu 
bilden, und erst viel später, vollends seit der türkischen in- 
vasion, ausgebildet hat. Bei mir war altbidgarisch und cyril- 
lisch stets identisch.' Also die (iriechen des eilften Jahrhunderts 
haben es verschuklet, dass der Bulgare etwa die declination 
aufgab; die Türken des vierzehnten Jahrhunderts brachten der 
Sprache noch mehr wunden bei. Die Serben declinieren trotz 
griechen-undtürken not noch heute. Wahrlich, um die sache muss 
es schlecht stellen, die selbst Safarik nicht besser zu stützen ver- 
mag. Was vom bulgarischen, gilt auch vom neuslovenischen. 
Auch dieses wandelt nicht erst seit gestern seine eigenen wege, 
ist daher vom pannouischen slovenisch zu trennen, obgleich 
niemand, der die sache ohne Voreingenommenheit prüft, läugnen 
wird, dass die sogenannten freisinger denkmäler den panno- 
nischen texten näher stehen als irgend ein anderes denkmal 
der slavischen spräche, das nicht aus einem pannouischen texte 



VIII Einleitung. H. 

floss. Überrascht rief Dobrovsky 1824 bei besprechung dieser 
denkmäler aus: ,Al80 auch damals (iin zehnten oder eilften 
Jahrhundert) schon gab es dialekte der slavischen spräche!^ 
Die annähme, dass noch im neunten Jahrhundert die slavischen 
Völker eine einzige spräche redeten, hat viel Verwirrung an- 
gerichtet. 

Dass schon in jener frühen zeit pannonisch (alt-) und 
karantanisch (neu-)slovenisch sich unterschieden, haben wir 
hier kurz nachzuweisen. Die die lautlehre betreffenden Ver- 
schiedenheiten zwischen dem alt- und neuslovenischen beziehen 
sich auf die laute q, §, y, e, st und zd: das als älter bezeich- 
nete stammt aus den freisinger denkmälern. a wird jetzt durch 
o, ehedem wurde es durch on, un, u, o wiedergegeben: malo- 
mogoncka malomog^&ta; poronso por^ö^; sunt sati»; boido poid^ 
aor. ; dusu dus^. § ist jetzt und war ehedem e, selten en: 
je, je. vuensih, (noch jetzt bei den venetianischen Klovenen 
venöi), v§§tb&ihTi. y, jetzt stets i, lautete einst auch ui, u und 
i: siuuim Äivymi>. mui my; buiti, bui byti, by nciben beusi 
byvBSi und biti byti. imugi imy habens. muzlite myslite. Wenn 
vueki, vu§ki v6ky. grechi grehy. crovvi krovy. obeti ol>ety. 
roti roty. szlauui slavy neben greche grehy, gresnike greshniky 
und zlodeine zlodejny vorkömmt, so liegt beiderlei formen 
ein ursprüngliches ^ zu gründe, welches nach harten conso- 
nanten in § und y übergieng, analog dem part. praes. act. 
gr§de, gredy aus gr§da: heutzutage sind die formen des plur. acc. 
m. der substantiva auf a (t>) mit dem auslaut i für y selten: gradi. 
Vergl. gramm. 1. seite 181. e ist gegenwärtig in betonter silbe 
e, sonst e; in den freisinger denkmälern wird e geschrieben: 
detd dedt; nur mozim macht eine ausnähme, da ich es als 
mozemt auffasse: mosim ztoriti faciamus. sta aus tja lautet heut- 
zutage öa, ehedem ward st meist durch k ersetzt: ze zavuekati 
renunciare se zavestati. imoki im^^ti. lepocam lepostamt. uze- 
mogoki vbsemog^sti. malomogoncka malomog^§ta. luoki mosti, 
pomoki pomosti. choku, chocu hostj|. Dunkel istvuuraken; bei 
ecc§, eche wird an aste gedacht, wol mit recht. Daneben 
este jesöe und postedisi po§ö§di§i. Wie zavuekati im X. XI. 



Einleitung. II. IX 

Jahrhundert gesprochen wurde, ist zweifelhaft. Dass k wie 
serbisch &, das an (lenselhen stellen steht, g^elautet habe, ist 
nicht unmöglich, da sich aus diesem laute unschwer die deutschen 
Ortsnamen Kärntens Faak aus blace, asl. *bhi8tc, Peckau aus 
peöane, asl. pestane erklären lassen. Vergl. meine abhandlung 
über die slavischen Ortsnamen aus appellativen I. seite 34. 
Dem id steht j gegenüber: tomuge d. i. tomuje tomuzde. Die 
erkläning des k, kj für asl. st liegt darin, dass tja und kja 
schwer unterschieden werden können und daher der eine laut 
leicht mit dem andern verwechselt wird. Dasselbe verhältniss 
findet statt zwischen dja und gja, w^elches letztere in ja über- 
geht, k, kj für asl. st war gcAviss auch im X. und XI. Jahr- 
hundert nur dialektisch, etwa kärntnisch. Heutzutage besteht 
diese ausspräche wol nirgends, indem aus tja sich tza und 
daraus tsa, c^a entwickelt. Im asl. imd im bulg. gehen tja und 
dja in tza, dza und diese in zta, sta und zda über: in der spräche 
der macedonischen Bidgaren finden wir nel)en st auch k d. i. kj: 
kerka lilia. vrukjo (vrukbo) SLuce calidus sol. kralevikja, 
ki'alevike. svekja cereus. domakinko hera (asl. * domaätb). 
fakjaS prehendis. pozlakeui inauratiis. gledaeki (asl. gledaj{|sti) 
spectans. meteeki (asl. metasti) verrons. placeeki (asl. plaöasti) 
plorans neben dasterka, de§terka, Sterka. gledaesti. meteesti. 
plaöeesti. Man merke cveke aus cvetje asl. cvetije. Wir finden 
ferners vegi (asl. vezda) supercilia, eig. palpebrae. gjavolstina 
aus djavolstina. livagje aus livadje. Die übrigen Bulgaren, 
deren spräche dem asl. ferner stehen soll, haben nur d'Lstere. 
svegt'B* fastam. vezdi, u. s. \\\ Auf den Zusammenhang dieser 
laute mit den analogen erscheinungen anderer slavischen sprachen 
brauche ich hier nicht einzugehen; ich will jedoch bemerken, 
dass este und postedisi w^ol den laut sÖ, nicht st haben. In der de- 
clination mag der sing, instr. der ä-stämme erwähnt werden, der 
auf o (a), jetzt im westen auf o, im osten auf oj aus oj^ aus- 
lautet: vuolu voljj|, nevuolu nevolja. vuerun vera. pravdno 
pravhdtn^. Das suflix des sing. gen. m. und n. der pronomi- 
nalen declination war ehedem go und ga: uzego, uzega; iego, 
iega: dass ga auch im asl. vorkömmt, ist bekannt sup. seite XI. 



X Einl ei tung. II. 

Diu pronominale und die zuöamincn^esetzte declination waren 
ehedem streng geschieden, was gegenwärtig nicht der fall ist, 
daher inoga, mnogoga, tacoga, jetzt meist mnogega, takega; 
iizacomu, jetzt meist vsakemu. In zusammengesetzten casus 
tritt das adj. im sing. gen. und dat m. n. in der thematischen, 
nicht im entspreclienden casus der nominalen form auf: diniz- 
nego di>nhsi>njaago. nepraudnega nepravwltnaago. vuirchnemo 
vrTbhnjuumu. uzeniogokejnu vhsemogf^stuumu. zuetemu svetuumu: 
e ist oje, wie me nioje, mega mojega, memu mojemu und 
vuecsne veöbnoje. Nach demselhen princip verfährt die heutige 
spräche der Bulgaren, wol auch die frühere. Vergl. meine 
abhandlung über die zusammengesetzte declination. Sitzungs- 
berichte LXVIII. Seite 133. Hinsichtlich der conjugation be- 
merke man, dass die I. sing, praes. der classe V. 1. auf am 
statt auf aja auslautet: clanam klanjaj{|. prestopam prcst^jpaj^. 
Eben so bulg. Die II. sing, praes. wirft i heutzutage ab, was 
auch ehedem meist geschah: zadenes zadenesi. vzuoves v^hzovesi. 
prides pride§i neben postedisi posöodisi. Den imperat. glagoljate 
kennt die alte spräche nicht: glagolite. Der der heutigen 
spräche unbekannte aor. bim, bi findet sich in den freisinger 
denkmälern. Über die Verschiedenheit des alt- und des bulgarisch- 
slovenischen wird bei der charaktei-isierung der bidgarischen 
denkmäler mehreres beigebracht werden. 

Hinsichtlich des namens ist zu bemerken, dass auch der- 
jenige, der die heimat der slavischen kirchensprache in Bulgarien 
gefunden zu haben meint, der benennung slovenisch zustimmen 
sollte, denn immer wurde diese spräche slovenisch genannt: 
Papst Joannes VIII. spricht 880 von litterae sclaviuiscae; nie 
hiess sie bulgarisch: sie ward slovenisch genannt nach dem volke, 
das sie redete: denn auch die bulgarischen Slaven gehören, wie 
die dacischen ', deren letzter rest sich in der jüngsten zeit 



' Ich bemerke, dass ich nach erneuerter prüfunj^ nicht der ansieht 
bin, es seien diese Slaven, die sich selbst nicht Bulgaren nannten, vom rechten 
auf das linke ufer der Donau eingewandert, dass ich sie vielmehr für autocli- 
thonen des landes halte. Eines ist unzweifelhaft, näinlicli, das sie von den, 
wie historisch erwiesen ist, in späterer zeit eingewanderten ungrischen Bul- 



Einleitunf^. II. XI 

unter den Rumunen Siebcnbürj^enK verloren hat, so wie pan- 
nonisclien und karautanischen dem slovenischen stamme an. 
Sie sind alle nachkommen jenes slavischen Volkes, das Jor- 
nandes und Prokopius unter dem nameu iSclaveni und ^ly.XaßYjvoi 
kennen und dessen name von Griechen und Kömern und end- 
lich von den Slaveii selbst auf alle Slavenvölker übertragen 
worden ist. ^ Man würde durch den gcl)rauch des historisch 
einzig berechtigten namens dem ()ffenl)arcn Widerspruch ent- 
gehen, der darin liegt, dass zur bezcichnuug einer slavischen 
spräche der name der hunnischen Bulgaren dienen nmss: denn 
die J^ulgaren sind nach der ansieht von K. Zcuss „die nach 
Osten an den Poiitus und die Maeotis zurückgewichenen Hun- 
nen.^ PridoSa oti» skutlrt, i-eki»se ott kozarL rckoinii bolgare, 
sagt Nestor. Doch nuin zieht es vor, einen unläugbar falschen 
namen zu gebrauchen, weil der rechte möglicherweise mit 
einer, im allerschlimmsten falle, halbwahren theorie in Zusam- 
menhang gebracht werden könnte. 

Wer slovenisch sagt, stellt, so meint man, damit eine 
theorie auf. 

Safafik, der in verschiedenen perioden seiner der er- 
forschung des slavischen altertums geweihten litterarischen 
tätigkeit hinsichtlich der heimat der kirchensprache verschie- 
denen ansichten hiddigte und zur Verbreitung der l)ulgarischen 
hypothese wesentlich beitrug, bekennt am scldusse seines lebens, 
er hätte jene heimat vorzüglich aus dem gründe vergeblich 
gesucht, weil er ein allzugrosses gewicht auf die heimatsp räche 
der ersten grossen lehrer und ihrer aus Constantinopel mit- 
genommenen gehilfen gelegt und sich in Macedonien wie in 
einer Sackgasse verrannt hätte, auch beschränkterweise vor- 
züglich von den gekürzten einfachen aoristen weiter vordringen 
wollte, statt alle merkmale beisammen fest zu halten. Durch 



garen ganz und frar verschieden sind. Vergl. des Verfassers abhandlung: Die 
spräche der Bulgaren in Siebenbürgen. Denkschriften der kais. akadeniie der 
Wissenschaften. Philos.-histor. chi.s.se. VII. seite 105 — 1467. 

^ Manche bringen den Namen slovenisch mit dem macedonischen 
^xXaßivta, K. Zcuss 628^ in Zusammenhang. 



XII Einleitung. II. 

genaue prüfiin^ de« altsloveniHclien sprach Hchatzes uud der 
form der au« der Hlavischcm, d. i. fj^rÖBstenteils aus der spräche 
der pannoniscJici) Slovenen in das magyarische aufgenommenen 
Wörter gelangt öafafik zur Überzeugung, wir seien hiebei um 
so mehr au (jrossmähren und ganz besonders an Pannonien 
gewiesen, als es historisch feststehe, dass sich zuerst C/yrillus 
vor seiner reise nach Kom hier, in dem gebiete Kocel's auf- 
hielt und gegen fünfzig schüler im slavischen unterrichtete, 
hierauf aber Methodius zu zwei verschiedenen malen hier lebte 
und lehrte. Safarik weicht aus der Sackgasse zurück und be- 
tritt den ihm von der ersten periode seiner litterarischen Wirk- 
samkeit her bekannten boden, den boden Pannoniens, auf den 
ihn geschichte wie spräche wiesen. Wenn nun auch Safarik 
der bulgarischen hypothese schliesslich entschieden entgegen- 
tritt, so glaubt er doch den Bulgaren nicht ganz den abschied 
geben zu sollen, indem er zwar an einer stelle sagt, Oyrillus 
habe die eigentliche arbeit der Übersetzung erst in Mähren 
und Pannonien, wahrscheinlich mit hilfe einheimischer arbeits- 
genossen ausgeführt, an einer anderen stelle jedoch den beiden 
brüdern Bulgaren an die seite stellt. Dass den slavenaposteln 
bei ihrem werke gehilfen beistanden, bedarf keines beweises, 
und wer die zahlreichen, im laufe der zeit immer mehr schwinden- 
den spuren des deutschen, speciell des althochdeutschen, in 
der altslovenischen litteratur erkennt, wird zuerst an gehilfen 
denken , die von deutschen glaubensboten zum Christentum 
bekehrt waren. Warum Safarik Bulgaren herbeizieht, ist nicht 
abzusehen: vielleicht, weil die altslovenischen Schriften offenbar 
aus dem griechischen übersetzt sind: allein um yeswa durch 
rodbstvo, rozdhstvo d. i. vEvsa, apa lue. 18. 8. durch ara, izpbc tbv 
csTva durch kf> dine, ^px durch vhdovica d. i. /Hipa, y;$uvOY)<:av 
durch v^hzmogf^ d. i. i^c'jvr,0*/;cav u. s. w. zu übersetzen, Übersetzun- 
gen, welche, nebenbei bemerkt, nur von gehilfen der beiden brüder 
herrühren können, dazu konnten auch die pannonischen Slovenen 
abgerichtet werden. Als die schüler des Methodius nach dem 
tode ihres meisters, 885, als flüchtlinge nach Bulgarien kommen, 
wird von dem griechischen biographen des bischofs von Velica, 



Einleitung. III. IV. XIII 

Klemens, f 916, viel überHüssiges geredet, allein weder seine 
noch seiner geföhrten bulgarische nationalität erwähnt, was der 
biograph nach der tendenz seiner schrift gewiss bemerkt hätte, 
Tvenn die flüchtlinge Bulgaren gewesen wären: ich halte sie 
für pannonische Slovenen. 

m. Da die spräche der pannonischen Slovenen das ziel 
meiner forschung ist, so ist es notwendig, den wert der von 
einander so sehr abweichenden altslovenischen deukmäler für 
diesen zweck fest zu stellen. Diese denkmäler zerfallen, wie 
oben angedeutet wurde, in zwei gruppen: die pannonischen 
und die nicht-pannonischen. Jene stellen die spräche der pan- 
nonischen Slovenen dar; diese bieten uns jene form dieser 
spräche, die ihr von jenen slavischen Völkern gegeben wurde, 
welche die aus Pannonien stammende kirchliche litteratur an- 
nahmen. 

IV. Die pannonischen denkmäler zei'fallen nach dem 
alphabete, in dem sie geschrieben sind, in glagolitische und in 
cyrillische, ein unterschied, der nicht nur die schrift, sondern 
auch das alter trifft, indem einige der glagolitischen quellen 
zu den allerältesten denkmälern der altslovenischen, ja der 
slavischen spräche überhaupt gehören. Die leider weder zahl- 
reichen noch umfangreichen pannonischen denkmäler sollen 
hier vollständig aufgezählt wei-den. 

Glagolitisch. 1. Das evangelium aus dem kloster Zographos 
auf dem berge Athos, 304 blätter, von denen 17 (41 — 57) 
jüngeren Ursprungs, jetzt in der öflentlichen Bibliothek in 
Petersburg. Proben in J. J. Sreznevskij, Drevnie glagoliöeskie 
pamjatniki. Sanktpeterburg. 186(3. seite 115 — 157. Dem Ver- 
fasser wurden von herrn Prof. Jagic die von ihm gemachten 
auszüge zur benützung überlassen. 

2. Der glagolita clozianus, homilien griechischer kirchen- 
väter enthaltend, zwölf blätter in Trient, zwei in Innsbruck, jene 
herausgegeben von B. Kopitar. Wien. IH^-^ß, diese vom Verfasser 
in den denkschriften der kais. akademie X. 195 — 214, beide 
von herrn Sreznevskij seite 163 — 220. 



XIV Einloitnnj?. IV. 

3. Das evangelium auK dem skiH der heiligen junjo^rau 
Maria auf dein berge Atlio«, Mariencodex, von Sreznevökij 
AthosevangeJiuin genannt, 171 blätter, im besitze des herrn 
V. J. GrigoroviÖ in Odessa, zwei blätter, ehedem eigentum von 
A. von Milianovie, jetzt des Verfassers. Prob(in l)ei Sreznevskij 
Seite J)l— 115. 157— 1()2. 

4. Das (ivang<}lium Assemani's, 151) blätter, jetzt in der 
vaticaniselien bibliothek in ]{om, herausgegeben von F. liacki. 
Agram. 1805; einzehrcis bei Sreznevskij 57 — 74. Der Verfasser 
benützte ausserdem 11. Kopitar's auszüge. 

5. Das evangelium von (>chri(hi, zwei blätter, jetzt im 
besitze des herrn Grigorovic, lierausgegel)en von herrn Srez- 
nevskij Seite 74 — 87. 

G. Das macedonisclie Idatt, eine homilie Kphraem^s und 
anderes enthaltend, jetzt ijn besitze des herrn Grigorovic, 
herausgegeben von herrn Sreznevskij seite 220 — 234. 

7. Die liturgie vom Sinai, drei blätter, jetzt im Privat- 
besitze in Petersburg, herausgegeben von herrn Sreznevskij 
Seite 243—257. 

Das abecenarium bulgaricum, das bei Sreznevskij seite 
235 — 242 abg(3(h*uckte fragment, das noch nicht vollständi 
entzifferte palimpsest von Hojana, einer stadt bei Sofi 
(SredbCb), in welchem marc. 7. 31 — 37 gehisen wurde, so wi 
das aus zwei blättern besiehende, das herr i\ von l^ischendo 
vom berg(i Sinai mitgebracht, sollen hier nur als vorbände 
erwähnt werden. 

Cyrillisch. 1. Das Sava-evang(ilium, Savina kniga, 1^ 
blätter, in der typograjdiischen bibliollujk in J^etersburg, heraus 
gegeben von herrn J. J. Sreznevskij Drevnie slavjanskie p 
mjatuiki jusovago pisbma. Sanktpeterl)urg. 18(18. seite 1 — 154 — 

2. Der codex supraslicmsis, 185 blätter, von denen 11£^ 
in der k. k. Studienbibliothek zu Laibach, das übrige zuir» 
grössten teile in (h3r bibliothek des herrn grafen Zamojski irJ 
Warschau, 24 heiligen-legen(U:jn und 22 homilien griechischer 
kirchenväter entlialtoud, aus (U3m XI, vielleicht sogar X. Jahr- 
hundert, herausgegeben von dem Verfasser. Wien 1851; ein- 




Einleitung. IV. XV 

zelnes bei Sreznevskij seite 174 — 180. 225 — 240. Wamm der 
codex irgendwo zwiBclieii der Tlieiss, der Donau und dem 
Dniester in einem ausKchJieHslicli oder grööstentheils von Rumä- 
nen bewohnten gebiete 8oll gesclirieben worden sein, vermag 
ich nicht zu erraten. 

3. Die catechese« des (^^yriJhis von Jerusalem, zwei blätter, 
herausgegeben von dem btisitzer herrn ({rigorovic in Izvestija 
imp. akademii nauki. 1. saiUi 89 — 90, auch a])gedruckt bei 
Sreznevskij 187—191. 

4. Evangelitim von V. M. Undolskij, zwei blätter, jetzt 
im Moskauer museum, herausgegeben von Sreznevskij seite 
194—196. 

5. Psalter von Sluck. J^robe bei Sreznevskij seite 155 — 165. 

6. Evangelium von Novgorod, zwei blätter, herausgegeben 
von Sreznevskij seite 1()6 — 173. 

7. Das macedonische blatt, enthaltend einen teil des 
prologs von loann'b dem exarchen von Bulgarien, herausgegeben 
von Sreznevskij seite 192 — 193. 

Es ist behauptet worden, die Verwechslung der nasalen 
vocale finde auch in den von mir als pannonisch bezeichneten 
denkmälern statt, und hat namcmtlich auf den glägolitA clozi- 
anus hingewiesen. Da diescir punkt für die von mir vertretene 
ansieht über die unterschied«? der altslovenischen denkmäler 
wichtig ist, indem sich nach derselben die ])annonischen quellen 
von den bulgarischen vor alhim durch den richtigtm gebrauch 
der beiden nasalen vocale q, und e, obgleich nicht dadurch 
allein, unterscheiden, so muss ich denselben hier besprechen. 
Man beruft sich auf folgende stellen: cloz I. 200. prijati: dies 
ist wol ein druckfelder, wenigstens bietest die columne links 
das richtige prijeti. 209. nri.dh>sti»je: hier gilt das eben gesagte, 
links steht ni'Ldlostbja. 283. zakonnyja: auch hiefür steht links 
zakonnyje. 533. dusq- Txq ^u/a;: hier steht allerdings auch links 
du8%. 656. nsjjdat'B: dafür bietet die photographie das richtige 
n^det'L. 746. etrobu: links und in der note j^trobu für atroba. 
762. pltttje: links plT,tbja. 877. gle glagole: hier steht aller- 
dings auch links gle Xs^w. Was im original steht, ist mir un- 



XVI Einleitung. IV. 

bekannt. 953. noSttje wird ausdrücklich als druckfehler für 
noätTja bezeichnet, cloz II. d. 1. 2. bietet die photographie 
ned^ÄTinyje und prokazenyj^. koj^ viny c. 37. ist wegen des 
folgenden mal^^ velik^; als sing. acc. zu fassen^ der k^j^ vin^ 
lautet, wobei in koj^ wie sonst o für q, steht, in viny jedoch 
^ durch y ersetzt wird. Die abweichungen sind demnach sehr 
wenig zahlreich, teilweise unsicher und nicht geeignet, die 
aufgestellte regel umzustossen und diess um so weniger, als 
der unterschied zwischen je und q, in der glagolitischen schrift 
ein minimaler ist. Dass die ursprüngliche fo'rm des plur. acc. 
masc. und fem. von ji. nicht j§, sondern j^ ist, wie die part. 
praes. act. plety, plet^sta; pije, pij^Sta dartun, die ein ursprüng- 
liches plet^, pij^ voraussetzen, will ich hier nicht urgieren, 
und nur bemerken, dass ein plur. acc. m. f. proka^enyj^, wobei 
j^ für je stünde, den Verfechtern der bulgarischen hypothese 
nicht günstig wäre, die vielmehr nur durch je für j^ gestützt 
werden könnte. Die freisinger denkmäler haben in manchen 
fällen die nasalen vocale bewahrt, sie scheiden auch § und ^ 
nach der regel der pannonischen quellen: vuerun v6r^. malo- 
mogoncka malomog^&ta. poronso porc^ö^. sunt s^ti) und vuensih 
v^sttsihT). Von den bulgarischen quellen entfernen sich die 
genannten denkmäler dadurch, dass diese, wenn sie den nasalen 
vocal aufgeben, o, selten u für ^ eintreten lassen, während jene • 
ihn durch Ti ersetzen: vuelico sing, instr. f. velik{|. vvosich 
v^2ihT>. zaglagolo zaglagolj^. zemlo zemlj£j. mo mojq. moku 
m^ki^. mosenik m^ceniki». boido poid^ 3. plur. aor. poronso, 
poruso porj|ö{|. bozzokacho poseHtah^. prigemlioki prijemlj^sti. 
protiuuo protiv^. prio prjq. stradacho stradahq. zodit s^diti,. 
zodni sf|dLnyj, zopiruicom 8^prbnikonn>. tuo tvoj^. to sing, 
instr. toj^. cisto öist^^. Dieselbe Vertretung des s^ wie iin nsl., 
nämlich durch o, finden wir in den pannonischen denkmälern: 
cloz 1. novoji| für novf^j^ 29. mogoste für mogqste. 180. vtseko 
(für vxsek^) pravd^j 275. cloz IL duhovtnoj^ für duhovT>nj^j^ 
a. 28. kojq für k^j^ c. 37, nie etwa t> für ^, daher kein 
m'Bkx u. 8. w. Auch die dacischen Slovenen schieden i^ und e: 
manka mq-ka. menso m§so. 



Einleitunjf. IV. XVII 

Die panuonischen denkinäler unterscheiden sich von allen 
übrigen durch den g^ebrauch und zwar den richtigen gebrauch 
der nasalen vocale ^ und §. Es ist dies nur ein einzelnes merk- 
mal der spräche, wodurch man gleichwol in den stand gesetzt 
wird, die panuonischen denkinäler von den nicht-pannonischen 
zu unterscheiden. Eine alle eigentümlichkeiten umfassende be- 
schreibung der spräche der panuonischen quellen wird hier nicht 
versucht. Um diese zu ermöglichen, wäre eine genauere kenntniss 
der anderen slavischen sprachen in früheren Jahrhunderten not- 
wendig. Die dazu führenden Untersuchungen sind für die meisten 
slavischen sprachen erst anzustellen. 

Gewöhnlich stattet man die verschiedenen slavischen 
sprachen der früheren Jahrhunderte mit jenem laut- und formen- 
reichtum aus, dessen sich die altslo venische spräche rühmt, 
ohne sich zu fragen, ob nach dem heutigen zustande jener 
sprachen diess auch nur wahrscheinlich ist. Diese ansieht hat 
P. J. Safarik hinsichtlich einiger punkte für das serbische 
als unrichtig nachgewiesen. Wer den geringen unterschied er- 
wägt, der zwischen dem alt- und neuhochdeutschen stattfindet, 
der wird auch den unterschied etwa zwischen dem russischen 
des neunten und dem des neunzehnten Jahrhunderts sich nicht 
als sehr bedeutend vorstellen, und kann sich hiebei hinsichtlich 
der laute auf die russismen des Ostromir berufen. Den haupt- 
unterschied der slavischen sprachen begründet nicht die zeit; 
dieser ist vielmehr durch den die bestimmte spräche redenden 
volksstamm bedingt, der seine zu jeder zeit bestandene eigen- 
tümlichkeit immer weiter ausbildet, immer klarer ausprägt, 
und in dieser Individualisierung durch die mischung mit andern 
Völkern unterstützt wird. 

Von den panuonischen denkmälern ist bei dem Studium 
des altslovenischen auszugehen. Diese texte sind der prüfstein 
•fiir das pannonische, d. i. das wahre altslovenisch : wenn 
demnach bulgarische quellen bysq, serbische und chorvatische 
bySe, russische endlich bysa bieten, so ersehen wir aus den 
panuonischen quellen, dass altslovenisch die form bys§ lautete. 
Oder gibt es dafür eine andere gewähr? Was in diesen einzig 



XVIII Einleitung. IV. 

maassgebenden quellen steht, muss selbst dann als altslovenisch 
acceptiert werden, wenn es sich als jünger erweisen sollte, als 
dasjenige ist, was andere quellen bieten : altslovenisch lautet dar- 
nach die III. sing, und plur. praes. auf th aus, obgleich sich 
der in russischen quellen festgehaltene auslaut tb aus ti als 
älter erweist. Das eklektische verfahren, nach welchem aus 
allen altslovenischen denkmälern das richtig scheinende aus- 
gewählt wird, muss als unkritisch aufgegeben werden; es kann 
demselben entsagt werden, da wir gegenwärtig eine einiger- 
massen genügende kenntniss der altslovenischen quellen besitzen. 
Freilich sind wir noch weit davon entfernt, jene grundlegenden 
texte in kritischen ausgaben vor uns zu haben: ein corpus 
linguae pannonico- (palaeo-) slovenicae wäre eine einer akademie 
würdige aufgäbe. Von der sitte, von wichtigen denkmälern nur 
bruchstücke zu veröffentlichen, ist dringend abzuraten. 

Neben den nasalen vocalen q, und § spielen die halbvocale 
T> und h im lautsystem des altslovenischen eine hervorragende 
rolle. Mit diesen vocalen hängt die Scheidung der harten und 
erweichten consonanten zusammen: koni» d. i. kon; im inlaute 
konja d. i. koiia für konba. In der anwendung dieser vocale 
weichen die pannonischen quellen von einander und von den 
nicht-pannonischen ab. In betreff der erweichten consonanten 
nun hat man folgende theorie wenn nicht entwickelt, so doch 
vorausgesetzt. Die slavische Ursprache besass alle die erweich- 
ten consonanten, welche wir in den jetzt lebenden slavischen 
sprachen finden, also I, li, f; f, d; p, b, v, m; 6, i, s. Das- 
selbe gilt vom altslovenischen. Im laufe der zeit verlor sich 
in einigen slavischen sprachen die erweichung mancher con- 
sonanten, an die stelle der erweichten traten harte consonanten: 
so kennt das neuslovenische gegenwärtig nur I, n: f wird 
im auslaut durch das harte r, im inlaut durch die combination 
rj ersetzt: cesar, cesarja; das serbische besitzt I und li; und 
das bulgarische hat die erweichung noch mehr eingeschränkt. 
Man sagt, diese Slaven poterjali proiznoSenie bukvT» i., h, und 
legt ihnen krajnee smöSenie tverdychT» i mjagkicht slogovi. 
zur last. Im gegensatze zu den genannten sprachen hat das 



Einleitung. IV. XIX 

russische in dieser hinsieht den org-anismus der slavischen 
Ursprache treu bewahrt. Wenn nun der russische Schreiber 
des ostromir' sehen evang-eliums bura, k'Ln§za, nirttvi) schreibt, 
so konnte er nach seiner muttersprache diese fehler (oSibki) nicht 
machen, er hat diese fehler aus seiner vorläge wiederholt und 
wol auch vermöge der gewohnheit fehlerhaft zu schreiben die 
fehler seiner vorläge mit neuen vermehrt. Demnach sind wir 
berechtigt, buta, k^n^ia, mrbtvT» als die echten altslovenischen 
formen anzusetzen. So und nicht anders wurde gesprochen. 
Ich halte diese anschauung, die, schon von Dobrovskj^ geteilt, 
den ansichten einer grossen anzahl von slavisten, vielleicht 
der überwiegenden mehrzahl zu gründe liegt, für ganz und 
gar verfehlt und glaube, dass die forschung überzeugend 
nachweisen kann, dass, wie in andern punkten, so auoh 
hierin die slavischen sprachen nicht erst seit gestern von 
einander abweichen, dass vielmehr der unterschied zwischen 
dem neuslovenischen, serbischen und bulgarischen einerseits 
und dem russischen, polnischen und ßechischen andererseits 
über die periode des altslovenischen, über das neunte Jahr- 
hundert weit hinausreicht. Ob es je eine zeit gegeben, in welcher 
alle slavischen Völker kosf sprachen, ist nicht so ausgemacht, 
als man annimmt, indem von dem zweisilbigen kosti zu dem 
gleichfalls zweisilbigen kostb und von diesem unmittelbar zu 
kost übergegangen werden konnte. Nicht alle slavischen sprachen 
sind gegen das i und den diesem verwandten vocal l gleich 
empfindlich: in den oben genannten drei sprachen wird ti ge- 
sprochen, was im russischen eben so unmöglich ist wie im 
Öechischen, wo ti notwendig fi lautet. Es geht demnach nicht 
an, nach den gesetzen einer spräche die andern zu regeln; 
jede einzelne muss in ihrem sonderleben erforscht werden und 
erst aus den resultaten dieser einzelbetrachtung ergeben sich 
die alle beherrschenden gesetze. Wer die altslovenischen denk- 
mäler reden lässt, nicht für sie redet, der wird sich leicht 
überzeugen, dass das altslo venische nur drei erweichte conso- 
nanten kannte, 1, n und r, von denen f frühzeitig dem r zu 

weichen anfieng; dass ferner die erweichung nur vor praejo- 

b* 



XX Einleitung. IV. 

tierten vocalen ja u. s. w. eintrat, daher koii aus konj-L neben 
prijaznb, dreisilbig, mit t als verklingendem i, ohne erweichung 
des n, aus prijazni: die sing. gen. lauteten koiia und prijazni, 
nicht prijazni. Demnach ist bura kein fehler; kiiueza ist so 
wenig zu beanstanden, dass vielmehr krbn^zja, notwendig kxn^zja, 
kxn^^a ergeben würde, was zu dem thema kiyU^zh principis 
aus kT)nezj'L gehört; und was mrTbtvi. anlangt, so ist das wort 
nach meiner ansieht mrtvB zu sprechen, und die frage, ob 
mr'BtvTb oder mrbtvt zu schreiben sei, wird kein Scharfsinn 
entscheiden, da die quellen ganz willkürlich den einen oder 
den anderen halbvocal setzen, weil das ohr weder t noch i> 
vernahm. Die hier skizzierte theorie von den erweichten con- 
sonanten des altslovenischen (r in mrT>tv'L, mrbtvT) gehört nicht zu 
ihnen) habe ich schon vor mehr als zwei Jahrzehnten aus den 
quellen ausführlich begründet, und halte daran noch gegen- 
wärtig fest, da weder meine seitherigen Studien noch das 
schweigen meiner gegner mich darin wankend gemacht haben. 
Vergleichende grammatik I. seite 164 — 181. 

Dass man sich hinsichtlich der erweichten consonanten 
an den Ostromir angeschlossen, hat seinen grund darin, dass 
man der meinung war, in den von mir pannonisch genannten 
denkmälern würden t und h in allen fällen ohne unterschied 
gebraucht. Dass jedoch die denkmäler der pannonischen gruppe 
T> und h nicht willkürlich setzen, hätte man längst bemerkt, 
wenn man nicht von dem grundsatze ausgegangen wäre, die 
Scheidung der halbvocale müsse überall in derselben art statt 
finden wie im Ostromir: sobald man in irgend einer quelle 
tvoriti. statt des erwarteten tvoritb erblickte, glaubte man sich jede 
weitere Untersuchung derselben ersparen zu sollen. Im folgenden 
werden einige wenige fälle regelmässiger Scheidung von t> und 
h nachgewiesen: zogr.: emt sing, loc, daher auch kajs^Steimt 
s§; glasomb, öimt sing, instr., daher auch svetymt; ispovemb 
I. sing., dagegen dam^L I. plur.; gospodt, zapovedb, kameuL, 
krijVb; die plui-. gen. rybicb, grobistt; die suffixe lu^l, lcl, 
bsk'i>: bezunibni, gradbce, detbskTb. cloz: semb sing, loc, da- 
her auch grobbnemb; bogomb, imbze sing, instr., daher auch 



Einleitung. IV. XXI 

novymb; predamL 1. sing., dagegen uverm, I pliir.; gospodb, 
pametb, kn>vh; dagegen asseni. tomi», edinonn», duliomi», doch 
regelmässig iskrt, ispHnb; blagodett, oblastb, pl^Ltb, petb, sestb 
u. 8. w. Dass auch sav.-kn. und sup. i. und b nicht willkür- 
lich gebrauchen, dass vielmehr auch diese quellen im gebrauch 
von T> und b eine regel festhalten, wird eine genauere Unter- 
suchung derselben nachweisen. Dabei ist allerdings zu bemerken, 
dass nicht alle pannonischen denkmäler !> und b ganz gleich 
gebrauchen; dass sich ausnahmen von der regel finden, was 
bei der Unbestimmtheit dieser laute natürlich ist und selbst in 
dem als muster gepriesenen Ostromir sehr häufig vorkömmt; 
dass namentlich nach ö, Ä, s so wie nach §t und zd beide 
zeichen hie und da willküi'lich gebraucht werden, woraus sich 
für mich nichts anderes ergibt, als dass nach diesen lauten 
das ohr des pannonischen Slovenen 'b und b ebenso wenig 
unterschied als das des Russen heutzutage; dass ferner das- 
selbe bei Wörtern wie tn^ni) und vliiki) eintritt, weil hier nach 
der auf eine fremde spräche gebauten theorie in der regel ein 
halbvocal geschrieben wurde, den niemand hörte; dass endlich 
die III. sing, und plur. in allen pannonischen quellen auf th 
auslautete, indem aus ti, th und t, das ist für die spätere periode 
ti. hervorgieng. Wer in bura, krhu^za. u. s. w. fehler sieht, 
wer in der Schreibung der worte nicht den gesprochenen laut 
erkennt, der hat auf die wissenschaftliche erforschung der 
sprachen, die wir nur in der schrift, nicht in lebendiger rede 
kennen, verzichtet, und wenn der Russe dem altslovenischen 
sein lautsystem octroyiert, so sehe ich nicht ein, warum ein 
Pole nicht das recht hätte, das altslovenische durch seine brille 
zu betrachten, wie ja auch geschehen. Wenn bei der ent- 
scheidung einer aus den denkmälern nicht zu lösenden frage 
der altslovenischen lautlehre eine der lebenden slavischen 
spräche zu hilfe gerufen werden soll, so sollten die anhänger 
der bulgarischen hypothese vor allem die bulgarische spräche 
befragen , wie diejenigen , welche altslovenisch für panno- 
nisch halten, die nächst verwandte spräche, die spräche der 
karantanischen Slovenen entscheiden lassen: wer dabei dem 



^XIT EinlMtang. V. VI. 

russischen eine stimme einräumt, handelt ungefähr so wie der 
germanist, der eine frage der altsächsischen lautlehre aus dem 
heutigen hochdeutsch entscheiden wollte. Es braucht kaum 
näher nachgewiesen zu werden, eine wie geringe stütze die 
angeführte theorie von den weichen consonanten in der bul- 
garischen spräche findet. 

V. Die nicht pannonischen denkmäler zerfallen nach 
den Völkern, die das altslovenische als spräche der kirche 
annahmen, in vier classen, die die bulgarische, serbische, 
chorvatische und russische heissen. Die spräche aller dieser 
denkmäler ist altslovenisch, mannigfaltig modificiert durch den 
einfluss der einheimischen sprachen; daher die ausdrücke bul- 
garisch-, serbisch-, chorvatisch- und russisch-slovenisch. 

VI. Zur bulgarischen classe gehören folgende denkmäler: 
1. der psalter von Bologna, 264 blätter, geschrieben ,v'i. Ohride 
grade vi. sele rekomymi. Ravne pri cari Asfeni bl'Lgar'Lskymt^, 
also zwischen 1186 und 1196. Proben in J. J. Sreznevskij, 
Drevnie slavjanskie pamjatniki jusovago pistma. Sanktpeter- 
burgT». 1868. seite 202—206. 223. 241—243. 353—380. Man 
prüfe die obige stelle des bulgarischen Schreibers von seite 
der laut- und formenlehre, und man wird finden, dass der 
Bulgare im zwölften Jahrhundert weder e von e, noch den 
instr. vom loc. unterscheidet. Letzteres kömmt auch im pat.- 
mih. vor: vl malymt ziti semb 98. 

2. Der apostol aus dem ,sl6pöenskij monastyri>% 140 
blätter, von denen 136 in Belgrad, 4 bei herrn Grigoroviö in 
Odessa. Probe bei Sreznevskij seite 301 — 330. 

3. Das evangelium von Trnovo, 245 blätter, geschrieben 
1273, ehemals eigentum von A. von Mihanoviö, jetzt in der 
bibliothek der Südslavischen Akademie. 

4. Das paterik (pov^sti), von mir pat.-mih. d. i. pateri- 
con Mihanovic bezeichnet, 178 blätter, ehedem eigentum von 
A. von Mihanoviö, jetzt des Verfassers. Das wahrscheinlich aus 
dem dreizehnten Jahrhundert stammende denkmal ist wicliti^ 



Einleitung YL XXIII 

durch bewahrung vieler pannonischen eigentümlichkeiten : s^tb 
z. b. findet sich ausserordentlich häufig. 

5. Der apostol von Strumica, 88 blätter, aus dem drei- 
zehnten Jahrhundert, ehedem im besitze P. J. Safal^iks. 

6, Ein nomocanon, von mu- nom.-bulg. bezeichnet, 135 
blätter, ehedem eigentum von Vuk Stef. Karadzic, jetzt in der 
k. bibliothek in Berlin. Vergl. Jagi6 in Starine V. seite 43. 

Die zahl der denkmäler dieser classe ist bedeutend und 
die bekannt gewordenen vollständig aufzuzählen würde zu weit 
fähren. Ich erwähne nur, dass Herr Sreznevskij in dem oben 
genannten werke aus einer grossen anzahl derselben proben 
gibt, von Seite 197 an. Zu den bulgarischen denkmälern gehört 
teilweise auch das barberinische palimpsest, 70 blätter. Biblio- 
grafiöeskie listy seite 229. Zapiski II. 2. seite 91. 

Das merkmal, wodurch sich die denkmäler dieser classe 
auf den ersten blick von den pannonischen unterscheiden, ist 
der gebrauch des §, j§ für j^: krome&nej§ (vl tm^ kromߧng§), 
vfeön^j§ für pannonisch-slovenisches kromesnj^j^, veötn^jq. Diese 
erscheinung kann nach meiner ansieht nur durch die annähme 
erklärt werden, dass j^ im bulgarischen in J'l übergegangen 
ist: !> ist der von Lepsius durch e bezeichnete unbestimmte 
vocal. Die combination ji. wurde durch e, je ausgedrückt. 
Diese deutung wird durch das heutige bulgarisch bestätigt, 
das altslovenisches j^ in e verwandelt, welches auf J'L beruht: asl. 
branj% daraus zunächst branj'L, brane, das von mir branb 
geschrieben wurde. By§^ für asl. byse setzt den Übergang des 
§ in !> voraus, so wie heutzutage diib für asl. d^bt gesprochen 
wird. Den bulgarischen denkmälern der frühesten zeit sind 
demnach die nasalen vocale ebenso fremd, wie dem heutigen 
bulgarisch. Kein sicherer gewährsmann schreibt diesem nasale 
vocale zu. Was im Knji^evnik II. seite 471 — 474 steht, halte 
ich so lange für die mystification eines ,patrioten', als mich* 
nicht vertrauenswürdige personen überzeugen, dass das bild 
der spräche der macedonischen Bulgaren, welches wir aus den 
von Verkovic Belgrad 1860 und von Miladin Agram 1861 
bekannt gemachten Volksliedern der macedonischen Bulgaren 



XXIV Eiuleitnng. VI. 

in betreff der nasalen vocale gewinnen, ein falsches ist. Der 
ausdruck der tatHache, es finde eine viirnienf^un^ (smeSenie) 
der nasalen vocale statt, befriedigt denjenigen nicht, dem die buch- 
staben lautzeiclien sind und der von den zeichen zu den lauten 
vorzudringen strebt. Wer das nicht tut, mag in der annähme 
einer mittelbulgarisclien spräche beruhigung suchen, nur wird 
er nicht umhin können, den anfang der mittelbulgarischen 
periode in eine sehr frühe zeit zu versetzen, gewiss in das 
zwölfte Jahrhundert, vielleicht auch darüber hinaus, da man 
aus den im petersburger Gregorius Nazianzenus saec. XI. vor- 
kommenden formen rbvtnovaah^ für rbVbnovaahi,, bezd^n^j^ 
für bezdtnye, bezd^naja (dqno milad. 51) und eben so aus 
molb se xspieuxofxat auf eine bulgarische, nach der gegner an- 
sieht mittelbulgarische quelle schliessen muss. Diese wenigen 
bemerkungen können natürlich die sache nicht erschöpfen. 
Vergleichende grammatik I. seite 87. 268 — 275. Was erreicht 
wird, wenn man diese frage zu lösen sucht, ohne das heutige 
bulgarisch zu gründe zu legen, zeigt die arbeit von P. Biljar- 
skij: Osredne-bolgarskomT> vokalizme Sanktpeterburgi,. 1858. 
Das resultat grossen fleisses ist: kakie-to slabye sledy preznjago 
nosovago zvuka vt> £^ i § nadobno dopustitb seite 102. Also 
schwache spuren des nasalen lautes — ob sich der Verfasser 
diese , schwachen spuren^ auch vorgesprochen hat! man wäre 
begierig zu wissen, wie diese ,schwachen spuren^ lauten. 

Wer die bulgarischen denkmäler prüft, wird sich auch 
davon leicht überzeugen, dass sie, abweichend von den pan- 
nonischen, nur eines halbvocals bedürfen: am deutlichsten 
zeigt sich dies aus dem psalt.-slepö., das nur t, und aus dem 
pat.-mih. , das nur b kennt: in anderen denkmälern gehört 
entweder das x oder b zu den grossen Seltenheiten. Erweichte 
consonanten im auslaute sind dem bulgarischen heutzutage fast 
unbekannt, daher kon, nicht kon, wie das wort nsl. und serb. 
lautet. 

Eine in 's detail gehende beschreibung der spräche der 
bulgarischen denkmäler wird hier ebenso wenig beabsichtigt 
wie bei den pannonischen und den übrigen quellen der 



Einleitung. VI. XXV 

nicht-pannonischon ^ruppo. Einer einwendung; g'^g'^n das über 
den nasalismus im bulgarischen vorgetragene glaube ich im 
voraus begegnen zu sollen. Man könnte nämlich sagen: die 
slavischen Wörter, die das rumunische seinem Sprachschatze 
einverleibt hat, lassen an die stelle der nasalen vocale s^ und q, 
mit nasalen consonanten schliessende silben treten. Da nun 
diese Wörter aus der spräche der bulgarischen Slovenen auf- 
genommen worden sind, so beweisen sie das Vorhandensein 
der nasalen vocale in der spräche der bulgarischen Slovenen. 
Dagegen muss folgendes bemerkt werden: Die Rumunen, 
ursprünglich im Süden der Donau angesiedelt, wanderten in 
ziemlich später zeit, wol nicht vor schluss des zwölften Jahr- 
hunderts, in die Wohnsitze, die sie gegenwärtig im norden der 
Donau inne haben: die bezeichneten Wörter konnten sie dem- 
nach ebenso gut im Süden als im norden aufnehmen, im süden 
aus der spräche der bulgarischen, im norden aus der der dacischen 
Slovenen. Diese dacischen Slovenen sind, wie oben gesagt 
wurde, nachkommen des im lande zurückgebliebenen restes 
jener Slovenen, welche Jornandes und Procopius im sechsten 
Jahrhundert im norden der Donau trafen. Dass Slaven vom 
sechsten Jahrhundert an durch lange zeit auf dem nörd- 
lichen ufer der Donau wohnten, bemerkt auch herr E. Rösler 
in den romanischen Studien seite 127. Sie erhielten sich, indem 
sie sich, wie im westen unter die herrschaft der Avaren, so 
hier unter das joch der verschiedenen Völkerschaften beugten, 
die da als herren auftraten. Dass diese Slaven nicht dem rus- 
sischen (kleinrussischen), sondern dem slovenischen volksstamm 
angehörten, ergibt sich aus der geographischen terminologie, 
so weit sie slavisch ist, erhellt aber auch aus dem letzten rest 
ihrer spräche, die vor etwa einem halben Jahrhundert noch in 
Siebenbürgen geredet wurde. 

Gelegentlich will ich nur bemerken, dass die christliche 
terminologie der Rumunen so wie der bis in eine ziemlich 
späte zeit fortgesetzte gebrauch slavischer kirchenbücher auf einen 
anteil der Slaven an der wol ziemlich späten Christianisierung 
des rumunischen volkes eben so elüen schluss gestattet, wie 



XXVI Einleitung. Yll. 

wir aus dem deutschen teile der christlichen terminologie der 
ölaven folgern, dass die Deutschen an der bekehrung der Slaven 
zum christentume teil genommen haben. 

VII. Zur serbischen classe gehören folgende denkmäler: 
1. Das athos-evangelium, in einem der athos-klöster, aus dem 
zwölften Jahrhundert. Eine probe ist bekannt gemacht in Zapiski 
imp. akademii nauki». XXII. PriloÄenie 3. 137 — 143. 

2. Die krmöaja, 398 blätter, geschrieben ,na meste gla- 
golememb Ho vice' im jähre 1262, ehedem eigentum von A. 
von Mihanovic, daher von mir durch krmö.-mih. bezeichnet, 
jetzt der Südslavischen Akademie. Der handschrift lag, wie 
zahlreiche russismen dartun, ein russischer text zu gründe: 
nur russ. quellen bieten ja, a für asl. e: izvedoöa, nadala, 
prebyvaja: Serb'B mogT> spisatt, sagt Vostokovt, bolgarskuju 
rukopisb, uze poluöiv§uju russkie ottßnki. 

3. Der apostolus Sisatovacensis, von Dobrovskj^ Damiani 
apostolus genannt, 226 blätter, in dem jähre 1324 geschrieben 
zu Zrelo bei Peö, herausgegeben von dem Verfasser. Wien, 
1853. OgorodbnikL für ogradtnikb im synaxar beweist auch hier 
russischen einfluss. 

4. Das evangelium SiSatovacense aus dem jähre 1324. 
Aus einer bulgarischen vorläge, wie obraöenoju aus obrxöenojq 
für obr^öenoj^ zeigt. 

5. Der psalter von Branko Mladenoviö, 411 blätter, aus 
dem jähre 1346, geschrieben ,u Boröu'. Der commentar ist der 
dem heil. Athanasius zugeschriebene. Vergl. des Verfassers 
abhandlung: Psaltir s tumaöenjem. Starine IV. seite 29. 

6. Das evangelium von B. Kopitar, aus dem fünfzehnten 
Jahrhundert, jetzt in der Studienbibliothek zu Laibach, eine 
abschrift im besitze des Verfassers. In den serbischen denk- 
mälem haben sich gewisse pannonismen, wie der einfache aorist, 
bis in eine ziemlich späte zeit erhalten und sind dadurch die 
serbischen quellen wichtiger als die gleichzeitigen russischen. 



Einleitung. VIU. XXVII 

7. Das neue testanient und psalter von Bologna, geschrieben 
von Hvalb zu anfang des fünfzehnten Jahrhunderts für Hrvoje, 
herzog von Spalato, in umfangreichen auszügen bekannt gemacht 
von herrn Gj. Daniöi6 in Starine III. seite 1 — 146. 

8. Das evangelium von Nikolja, geschrieben von dem 
obengenannten Hvalb, gegenwärtig in Belgrad, herausgegeben 
von herrn Gj. Daniöi<5. Belgrad. 1864. 

Ich möchte glauben, dass 7. und 8. aus einer chorva- 
tisch-glagolitischen quelle geflossen seien. Zu dieser annähme 
berechtigen die spräche so wie der ort der entstehung. Dass 
gewisse archaistische formen, die ich pannonismen nenne, auf 
eine glagolitische quelle zu schliessen veranlassung geben, ist 
auch meine Überzeugung: dass jedoch das denkmal unmittelbar 
aus einer solchen quelle geflossen sein müsse, wird seit dem 
bekanntwerden der Savina kniga einigermassen zweifelhaft. 

Die denkmäler der serbischen classe sind zahlreich: sie 
liegen in ausgaben früherer Jahrhunderte vor; in jüngster zeit 
hat sich herr Gj. Daniele durch deren veröfientlichung ein be- 
sonderes verdienst erworben. 

Die spräche dieser quellen kennt keinen nasal: ^ wird 
durch u, § durch e vertreten. Der spräche genügt ein halb- 
vocal: h. Die erweichung beschränkt sich auf 1 und n. 

VIII. Zur chorvatischen classe gehören einige denkmäler, 
welche in der neueren zeit von P. J. Safarik und von I. Beröic 
herausgegeben worden sind, von jenem in den Pamätky hlahol- 
sk^ho pisemnictvi. V Praze. 1853, von dem letztern in der 
Chrestomathia linguae veteroslovenicae charactere glagolitico. 
Pragae 1859. Citanka staroslovenskoga jezika. U Pragu 1864. 
und im Ulomci svetoga pisma. U Pragu. 1864 — 1871. Hieher 
gehören auch die beiden blätter, die einst auf dem deckel von 
krmö.-mih. aufgeklebt waren, herausgegeben von herrn Jagi6 
im Rad jui^noslavenske akademije H. seite 1. 

Das von den denkmälern der serbischen classe gilt auch 
von den der chorvatischen: beide unterscheiden sich lautlich 
durch die ersetzung des asl. e. 



XXVIII Einleitung. IX. 

IX. Die russischen denkiiiäler sind sehr zahlreich. Ich 
will mich hier auf die ältesten beschränken, die unmittelbar 
oder mittelbar auf pannonische quellen zurückgehen. 

1. Das evangelium Ostromir's, 1056 und 1057 geschrieben 
in Novgorod, herausgegeben von A. Ch. VostokovL. Sanktpeter- 
burgT,. 1843. 

2. Die homilien des Gregorius von Nazianz, 377 blätter, 
aus dem eilften Jahrhundert, gegenwärtig in der öffentlichen 
bibliothek in Petersburg. Von dieser durch altertümliche 
formen merkwürdigen handschrift sind nur bruchstücke bekannt 
geworden. Izvestija imp. akademii nauki) II. seite 247 — 255. 
III. Seite 27—38. IV. seite 294—312. X. seite 486—490. 

3. Das evangelium von Turov^, zehn blätter, aus dem 
eilften Jahrhundert, gegenwärtig im museum von Wilna, heraus- 
gegeben von J. J. Sreznevskij, Zapiski imp. akademii naukii. 
XXII, Prilozenie 3. seite 105 — 136. 

4. Antioch^s pandektes, 310 blätter, aus dem eilften Jahr- 
hundert, jetzt im ,Voskresenskij Novo-Jerusalimskij monastyrt^, 
nur in spärlichen bruchstücken bekannt gemacht. Izvestija VII. 
seite 41 — 47. Materialy dlja slovarja V. seite 161 — 190. 

5. Svjatoslav^s izbornik'B, 266 blätter, geschrieben im 
jähre 1073, jetzt in der Synodalbibliothek in Moskau. Die 
vorläge des russischen Schreibers war ein für den bulgaren- 
fürsten Symeon geschriebener izbornik. Auch dieses denk- 
mal harrt noch des herausgebers. A. V. Gorskij und K. I. 
Nevostruev, Opisanie rukopisej sinodaltnoj biblioteki II. seite 
365—405. 

Weitere nachweisungen über russische denkmäler findet 
man in J. J. Sreznevskij ^s Drevnie pamjatniki russkago pisbma 
i jazyka. Izvestija X. seite 1—36. 81—109. 161—234. 273—373. 
und 417 — 704. Das ganze erschien zu einem werk vereinigt 
1863. 

Die spräche dieser denkmäler ersetzt die pannonischen 
nasalen ^ und ^ durch u und ja. Sie lässt ausserdem die er- 
weichung der consonanten in viel weiterem umfange eintreten 
als die spräche der pannonischen denkmäler. 



Ginleitung. X. XXIX 

X. VostokovL, der nücliternste unter den slavischen sprach- 
und altertumsforscliern, der antipode des phantasiereichen, seine 
ansichten häufig- wechselnden Safafik, nimmt ,einen alten alt- 
slovenischen dialekt^ (drevnee staroslovjanskoe nareÖie) und 
denkmäler mit russischer, bulgarischer und serbischer Ortho- 
graphie an. Jener ,alte altslo venische dialekt^ ist aus seiner 
heimat zu anderen slavischen Völkern gewandert und hat bei 
ihnen durch locale einflüsse zwar nicht auf einmal, wol aber 
allmählich bedeutende Veränderungen erfahren. VostokovB er- 
kennt eine eigene chorvatische classe von denkmälern nicht 
an, was begreiflich ist, da ihm dergleichen wohl kaum bekannt 
geworden, und es fallt bei der nicht bedeutenden differenz 
zwischen serbischen und chorvatischen denkmälern dieser unter- 
schied zwischen seiner und meiner auffassung nicht sehr ins 
gewicht. Die Verschiedenheit dieser ansichten wird erst dann 
bedeutend, wenn die frage nach dem vaterlande des altslove- 
nischen dialektes und die frage, welche denkmäler diesem 
dialekte angehören, beantwortet wird. Während nach meiner 
Überzeugung Pannonien die heimat der altslovenischen spräche 
ist, soll VostokovTb diese spräche nur deshalb bulgarisch genannt 
haben, weil alle im süden der Donau und östlich von den 
Serben wohnenden Slaven Bulgaren genannt würden; er soll 
jedoch nicht daran gezweifelt haben, dass Macedonien die 
heimat des altslovenischen dialektes sei und dass man dem- 
nach diesen dialekt auch macedonisch nennen könne: der 
eigentlich bulgarische dialekt habe sich von altersher von dem 
macedonischen in sehr wesentlichen merkmalen (oöent vaznymi 
priznakami) unterscheiden können. Es scheint, Vostokov^ habe 
den bulgarischen Ursprung des altslovenischen desto entschie- 
dener aufgegeben, je genauer ihm ,die eigentlich bulgarische^ 
spräche und deren geringe Verwandtschaft mit der altslovenischen 
bekannt geworden und habe sich in der Verlegenheit zu der 
minder bekannten macedonischen geflüchtet, die, wie die Volks- 
lieder bezeugen, von der sonst in Bulgarien gesprochenen nicht 
sehr verschieden, bei genauerer betrachtung ebenfalls wäre auf- 
gegeben worden, namentlich wenn man wahrgenommen hätte 



XXX Einleitung X 

dass die inacedonische mundart de« bulgarischen nicht einmal 
das als entscheidend angesehene St und zd festhält und neben 
dem ersteren k, kj, neben dem letzteren g, gj gebraucht. In 
gleicher Verlegenheit hat Dobrovsky zuletzt den ,alten, noch 
unvermischten serbisch-bulgarisch-macedonischen dialekt^zu hilfe 
gerufen. Diese darstellung der ansichten VostokovL^s entnehme 
ich den Uöenyja zapiski vtorago otdölenija imp. akademii 
naukt. II. 2. SanktpeterburgT,. 1856. seite 15—20: sie wurden 
von VostokovL geäussert bei beantwortung einer in einer aka- 
demischen Sitzung an ihn gerichteten interpellation. In der 
sieben jähre später, 1863, veröffentlichten grammatik sagt Vosto- 
kovB, Seite 9, man könne in der kirchenslavischen litteratur 
vier hauptsprachen unterscheiden: 1. die eigentlich kirchen- 
slavische (sobstvenno cerkovno-slovenskij jazykt), in welche 
ursprünglich die kirchenbücher übersetzt worden seien, welchem 
Volke auch jene spräche angehört habe, den mährischen, pan- 
nonischen oder macedonischen Slaven. Das älteste denkmal 
dieser spräche sei das ostromir^sche evangelium, obgleich es 
nicht ohne beimischung des bulgarischen und russischen ge- 
schrieben sei; 2. die bulgarische; 3. die serbische; 4. die rus- 
sische. Wir werden die letztere ansieht als VostokovB^s meinung 
festhalten und von der ersteren ganz und gar absehen müssen, 
zugleich aber davon act nehmen dürfen, dass er Mähren und 
Pannonien von der reihe jener länder nicht ausschliesst, die 
den anspruch erheben können, die heimat der altslovenischen 
spräche zu sein. Wer VostokovL^s arbeiten kennt, wird über- 
zeugt sein, dass nur ein ausdrückliches zeugniss einer quelle 
ihn zu einer entschiedenen antwort bestimmt hätte. Hinsicht- 
lich der zweiten der oben angegebenen fragen bemerkte Vo- 
stokovT» in der vorrede zu seiner ausgäbe des Ostromir^ sehen 
evangeliums, dass der glagolita clozianus dem Ostrom ir zwar 
gleichzeitig sein könne, dass er jedoch nicht nur einer anderen 
Schriftgattung, sondern zum teile auch einem anderen, dem 
kirchenslavischen zwar ähnlichen, jedoch von demselben durch 
gewisse eigentümlichkeiten sich unterscheidenden dialekte an- 
gehöre, wie z. b. (^ für ja, e für je, x für t, gr§dg für gr§dyj. 



Kinleitung. XI. XXXI 

bj| für byS§, pridt fiir pi-idoh^, s^doim, für sedohomi), id^ für 
ido§§, v^zne8§ fiir \rLzneso&§. Wenn ich die tragweite dieser 
bemerkung richtig auffasse, — denn die angefiihrten tatsachen 
sind ja richtig — , so glaube ich dagegen darauf hinweisen zu 
sollen, dass VostokovL den glagolita clozianus und die ihm 
in den angefiihrten punkten vei'wandten denkmäler im ver- 
hältniss zum Ostromir blos als etwas verschiedenes auffasst, 
das man bei der erforschung des altslovenischen bei seite 
liegen lassen könne, vielleicht müsse, dass ihm entgangen ist, 
dass dieses verschiedene nicht nur das ältere, sondern, weil 
aus der heimat des altslovenischen stammend, der wahre zeuge 
fiir das ,drevnee staroslovjanskoe nar^öie^, fiir den ,sobstvenno 
cerkovno-slovenskij jazykt^ ist, in den ursprünglich die kirchen- 
bücher übertragen wurden. Der glagolita clozianus und was 
ihm in glagolitischer und cyrillischer schrift; nahe steht, ist die 
grundlage der historischen, d. i. der wissenschaftlichen gram- 
matik der slavischen sprachen: der Ostromii*, so hoch will- 
kommen er uns ist, ist von ungleich geringerer bedeutung. 

XI. Die frage nach der heimat der slavischen kirchen- 
sprache beschäftigt die sprach- und geschichtsforscher seit 
einem Jahrhundert, ohne dass ein befi-iedigendes resultat erreicht 
wäre. Christoph von Jordan meint, Cyrill habe sich vielleicht 
des bulgarischen dialektes bedient, den er in Constantinopel 
erlernte und den die Mährer hinlänglich hätten verstehen können. 
Lucius und Schönleben weisen auf die gegenden um Thessa- 
lonich hin. Matthias von Miechov nennt die spräche der rus- 
sischen kirchenbücher serbisch. Auch Dobrovsky meinte an- 
ßlnglich, die slavonische kirchensprache sei der altserbische 
dialekt, bis er sich, wie er sagt, bei der bearbeitung der sla- 
vischen grammatik und durch fleissige vergleichung der neueren 
auflagen mit den ältesten hand Schriften (der kii'chenbücher) 
immer mehr davon überzeugt habe, Cyrill's spräche sei ,der 
alte, noch unvermischte serbisch-bulgarisch-macedoniscbe dialekt 
gewesen.^ VostokovB meint, die heimat der altslovenisclien 
spräche könne Mähren, Pannonien oder Bulgarien gewesen 



XXXII Einleitung XII. 

sein. Safafik, der in einer früheren periode seine überzeug-ung 
von dem bulgarischen Ursprünge der slavischen kirchensp räche 
nicht kräftig genug betonen konnte, erklärte sich wenige jähre 
vor seinem tode für die pannonische heimat derselben, so 
dem oft bekämpften Kopitar beistimmend, der da meinte, die 
slavische kirchensp räche sei die spräche, quae ante mille 
fere annos viguit inter Slavos Pannoniae. Kopitar scheint die 
spi-ache der pannonischen und der karantanischen Slovenen 
für identisch gehalten zu haben, was ich jetzt nicht billige, 
obgleich ich noch immer der Überzeugung bin, dass trotz aller 
Verschiedenheiten beide dialekte einander sehr nahe, ja sogar 
viel näher standen, als einer von ihnen irgend einem anderen. 
Die frage nach der heimat des altslovenischen ist eben 
so schwierig wie die nach dem alter der alphabete, mit denen 
es geschrieben wird. Die hoflfnung, alle seine gegner zum 
schweigen zu bringen, muss der forscher bei solchen Unter- 
suchungen aufgeben: was er zu erreichen hoflfen darf, ist im 
günstigsten falle eine ansieht, die sich in die reihe der tat- 
sachen besser einfügen lässt als die der gegner. 

Xn. Bei der aus dem bisher gesagten sich ergebenden 
richtung meiner Studien, bei der maassgebenden Stellung, die 
ich den pannonischen quellen zuschreibe, konnte es nicht fehlen, 
dass sich die vorliegende darstellung der altslovenischen formen- 
lehre von der früheren in einigen punkten unterscheidet. Als 
die wichtigsten erscheinen mir folgende: 1. der plur. dat. ralyi>m^i», 
seHmT» statt rabomt, selomi), analog dem sing, instr. gebildet. 
2. der sing, instr. der substaiitivischen und adjectivischen ä- 
themen auf ^ statt auf oj^: rybq statt ryboj^. Diese immer 
seltener werdende bildung kann beim pronomen, vielleicht nur 
zufällige nicht nachgewiesen werden. 3. der sing. loc. der conso- 
nantischen themen auf e: cn,kT>ve statt cr'Lk'Bvi. 4. der sing, 
gen. und dat. der zusammengesetzten declination im masc. 
und neutr. auf ajego, ujemu: dobrajego, dobrujemu statt do- 
braago, dobruumu. 5. die III. sing, und plur. praes. auf tb 
statt auf tb: pleteti,, plets^tb statt pletetb, plet^tb. G. die III. 



Einleitung. XII. XXXIII 

dual, auf te statt auf ta, das die personalendung der II. dual, 
ist: vedeta, vedete statt vedeta, vedeta. 7. die imperativformen 
bijate, piSate statt bijte, piSite: jene werden im laufe der zeit 
immer seltener und verlieren sich schliesslich ganz. Den leben- 
den sprachen sind sie unbekannt. 8. die einschaltung des 
bindevocals e zwischen den stamm und die personalendungen 
der n. und III. dual, und der 11. plur. im imperf.: pleteaSeta, 
pletea§ete statt pleteasta, pleteaste. Auf die form pijaäete 
ward Vostokov^ schon 1821 aufmerksam, musste sie jedoch, 
weil er die glagolitischen denkmäler auch später nicht beachtete, 
als eine ,osobennaja forma' bei seite liegen lassen. 9. § statt y 
im part. praes. act.: plet§ statt plety: y neben § scheint ein 
pannonismus zu sein, der nur noch in den freisinger denk- 
mälern vorkömmt: petsali ne imugi asl. peöali ne imy. 10. die 
darstellung des part. praet. act. I. hvalb als der älteren und 
hvalivTb als der jüngeren form. Die form auf iv^ ist in den 
älteren altslovenischen denkmälern überhaupt selten, manchen 
ganz fremd, und scheint nach formen wie bivi» vor allen bei 
Verben wie stroji, die der form wie hvalb nicht ßihig sind, 
gebildet worden zu sein. Das von Vostokovt, Izvestija I. seite 
17, bezweifelte hvalt findet sich sav.-kn. 21. und §i§. 44. und 
das von andern mit misstrauen aufgenommene uöb zogr. uöi. 
cloz I. 707. sav.-kn. 127. Auch im part. hvalb sehe ich eine 
pannonische eigentümlichkeit: diese participialbildung ist allen 
anderen sprachen unbekannt. 11. die entschiedene aufnähme 
des bimT. als aor. von by. Dass bimT. statt bym^b stehe, kann 
ich gegenwärtig noch weniger zugeben als vor jahrzehenden 
im dritten bände der vergleichenden grammatik. Meist wird 
man neben diesen sich immer mehr verlierenden formen die 
an deren stelle tretenden angegeben finden: das umgekehrte 
verfahren, nach welchem jüngere formen zu gründe gelegt 
würden, könnte nur durch praktische rücksichten entschuldigt 
werden, die diesem buche ferne liegen. Einige von den an- 
geführten punkten beabsichtige ich in eigenen abhandlungen 
.daxzustellen. 



XXXIV Einleitung. XIII. XlY. 

Der titel spricht von einer formenlehre in paradigmen: 
das buch enthält deswegen etwas mehr^ dass ich das von dem 
hergebrachten abweichende, wo es kurz geschehen konnte, 
begründete. 

Xin. Die der formenlehre beigegebenen lesestücke ent- 
halten einiges aus den ältesten glagolitischen denkmälern in 
cyrillischer transscription : sie sollen dazu dienen, die kenntniss 
jener denkmäler zu fördern, die die älteste form der altslove- 
nischen spräche enthalten. Diese stücke in der Urschrift ab- 
drucken zu lassen, davon hielt mich die besorgniss zurück, 
sie möchten dann nicht gelesen werden. 

XIV. Bei dem abdruck der altslovenischen texte bin ich 
meiner seit jeher befolgten methode treu geblieben, indem ich 
den text sinngemäss interpungiere , die zeichen, womit die 
Schreiber in sklavischer nachahmung der Griechen namentlich 
die anlautenden vocale verunstalten, als vollkommen nutzlos 
fortlasse und die abkürzungen auflöse. Was die zeichen an- 
langt, so habe ich sie nach reiflicher Überlegung zu setzen 
unterlassen, weil ich mich von deren nutzen nicht überzeugen 
konnte. Einige bemerkungen genügen, um den gebrauch der- 
selben klar zu machen: man vergleiche meine einleitung zu den 
Monumenta palaeoslovenica e codice suprasliensi seite VII bis X. 
Es gibt allerdings zeichen, die gesetzt werden müssen; hie- 
her gehört dasjenige, durch welches eine besondere ausspräche 
der liquiden und der gutturalen consonanten angedeutet wird; 
ferners dasjenige, das einen halbvocal zu ersetzen bestimmt 
ist, jedoch nur bei jenen handschriften, welche beide halb- 
vocale anwenden. Die beibehaltung der abkürzungen im 
drucken halte ich für eine barbarei und zwar für eine kost- 
spielige und noch dazu schädliche barbarei, die ganz geeignet 
ist, von der lesung der ohnediess nur von wenigen gelesenen 
denkmäler abzuschrecken. Auch über die abkürzungen soll nur 
in der vorrede oder in den anmerkungen gehandelt werden. 
Diesem grundsatze folgen gebildete Völker seit Jahrhunderten. 



Einleitung. XlY. XXXY 

Wenn gesagt wird, die bei behaltung der zeichen und abkürzungen 
sei nützlicher und dem liebhaber des altertums angenehmer, 
BO hat man den nutzen nachzuweisen vergessen, und was die 
Annehmlichkeit anlangt, so wird allerdings die wichtige miene 
tei nichtigkeiten auf manchen leser erheiternd wirken, ihm 
daher nicht unangenehm sein. 



Die formen- (wortbildungs-) lehre zerföllt in die lehre 
i der declination und in die lehre von der conjugation. 

A. SeelinatioiL 

Die declination ist dreifach: a. nominal, b. pronominal, 
susammengesetzt. 

a. Nominale deolination. 

Der nominalen declination folgen: a. die substantiva, 
ectiva und participia. ß. die pronomina personalia. 

a. Declination der sabstantiya, adjectira and participia« 

Die Verschiedenheit der decÜnation der substantiva^ ad- 
biva und participia ist durch den auslaut der themen bedingt. 

Nach dem auslaute sind die themen I. a ('k)-themen. 
a Co)-themen. III. ä-themen. IV. u-themen. V. i-themen. 
. consonantische themen. 

I. a (Tk)-themen. 

Die a ('k)-themen sind generis masculini. Die declination 
•d durch den dem 'k vorhergehenden consonanten beeinflusst. 

1. Dem 'k geht einer der harten consonanten: 
1, n; t, d; p, b, v, m; k, g, h; z, s vorher. 

1 





Declin. nom. s-them. I. 




Subst. rabt servus. Thema rabt. 




nom. 


paBik 


paBa 


paBH 


voc. 


paBC 


paBa 


paBH 


acc. 


paBik 


paBa 


paBiki 


gen. 


paBa 


paBoy 


paBik 


dat. 


paBoy 


paBikiUa 


paBikiUik 


in Str. 


paBikiUk 


paBik/ua 


paBiki 


loc. 


paB'k 


paBoy 


paB'fcj^'k 


Subst. rimljanim». Thema 


t rimljanin'B und 


rhnljanB. 


nom. 


pHiUAIilHHHlk 


pH/UAIilHHHa 


pHiUillilHC 


voc. 


pHiUAIilHHHC 


pHiUillilHHHa 


pH/UAÜlHC 


acc. 


pHiUAIilHHHlk 


pH/UAIilHHHa 


pH/UAÜlHH 


gen. 


pH/HAÜlHHHa 


pHiUAIilHHHOy 


pH/UAÜlHlk 


dat. 


pH/HAÜlHHHOy 


pHiUillilHHHlkillia 


pH/llillilHkM'k 


instr. 


pH/UiUÜHNHlkilllk 


pH/UiUÜHNHlk/lia 


pH/UiUÜHlkl 


loc. 


pHiUillilHHH'k 


pH/HAIilHHHOy 


pH/HiHÜNkJ^lk 


Adj. dobrii bonus. 






nom. 


AOBp-k 


AOBpa 


AOBpH 


voc. 


AOBpc 


AOBpa 


AOBpH 


acc. 


AOBp-k 


AOBpa 


AOBplkl U. S. W 



Tk vor M kann in 0, k vor a\ und )f in c übergehen. Der 
phir. dat. paBlk/UTi ist bisher nicht belegt: krmß.-mih., wo rpOBkMk, 
i6nHCK0ynk/iik vorkömmt^ verwechselt häufig o mit k, beweist 
daher nichts. 



2. Dem t» geht j voraus: nach j fällt i, ab. 
Subst. kraj margo. Thema kraJT». 



nom. KpaH 


Kpaa 


KpaH 


voc. Kpaio 


Kpaa 


KpaH 


acc. KpaH 


Kpaa 


KpabA 


gen. Kpaia 


Kpaio 


KpaH 


dat. Kpaio 


Kpai€/ua 


Kpai6/U'k 


instr. Kpai€/Uk 


Kpai€iii\a 


KpaH 


loc. KpaH 


Kpaio 


KpaH]^7i 


j. velij iiiagnus. 






nom. BCAHH 


RCAHU 


RMHH 


voc. RMHH 


KMHÜI 


KCAHH 


acc. RCAHH 


BCAHU 


BCAHbA U. S. W. 



Declin. nom. s-thera. I. 



Man merke den sing. voc. Boyc stulte zogr. statt des ep- 
warteten Boyio, das nicht vorkömmt. 

3. Dem Tk geht ein durch Verbindung mit j er- 
weichter consonant vorher: nach k fällt Tk ab. a. 
pk. Ak. lik aus rj'L. [)%. nji». b. i^k aus kji». 3k aus gj^i». 
Hieher gehören auch c. die nom. auf Hk aus cjt, 
kj^B. auf HCk aus zj% gj'L. d. auf lUk aus sj% hji>. e. auf 
LUTk aus tj'L. auf TKfi^h aus dji>. 

a. Subst. KOHK equus. Thema konji». 



nom. 

voc. 

acc. 

gen. 

dat. 

instr. 

loc. 



KOHK 

KOHIO 

KOHK 

KOHÜI 

KOHIO 

KOrfkiUk 

KOHH 



KOHÜI 

KOHU 

KOHÜI 

KOHIO 

KOlik/Ua 

KOrfk/Ua 

KOHIO 



KOliH 

KOlik 

KOHbA 

KOlik 

KOHk/IIlk 

koiIh 

KOHHJ^lk 



Die themen auf a^K und auf TC/tk haben im plur. nom. 
neben h auch Hie: MlkiTapHie und daraus MTKiTAfi (iiilkiTapie). 
}KATCAHI6 und daraus }KATCAI6. Der plur. gen. der themen auf 
Tf/tk lautet auf A'k, der plur. instr. auf 'kl aus: HCHTCA'k, 
BaacTCA'ki: die themen waren ursprünglich consonantisch. 

Adj. solomuiik Salomonis. 

nom. coAO/uoyiik coAO/UoyHiii coAOiUoyrfH 

coAO/UoyHu coAOiUoyHH 

COAO/UOyHÜl COAO/UOyHMi U. S. W. 

Thema otbcji». 
OTki^a 



voc. coAOiUoyHk 
acc. cOiiOiHioyiik 

b. Subst. otbCb pater, 
nom. OTkHk 

VOC. OTkHC 

acc. OTkl^k 

gen. OTki^a 
dat. OTkHOY 

instr. OTkl^kiUk 
loc. OTkl^H 

Adj. nicL pronus. 

HHI^k 
HHI^k 
HHI^k 



OTkl^a 
OTkl^a 

OTkHoy 

OTki^k/iia 

OTki^k/iia 

OTkl^OY 



HHi^a 
HHi^a 
HHi^a 



OTkl^H 

OTkl^H 

OTkl^A 

OTkl^k 

OTkl^kiUlk 

OTkl^H 

OTkl^HJ^lk 



HHI^H 
HHI^H 
HHI^ifli 



u. s. w. 



Declin. 


nom. a-them. I. 




c. Subst. vraÖL medicus. Thema vraöJT» 


. 


Qom. KpaHk 


Bpa«ia 


BpaHH 


voc. Bpanoy 


Bpana 


BpaHH 


acc. BpaHk 


Bpana 


BpaHA 


gen. Bpa«ia 


Bpa«iOY 


BpaHk 


dat. BpanoY 


BpaHKiUa 


BpaHk/Ulk 


instr. BpaHk/Uk 


BpaHk/iia 


BpaHH 


loc. BpaHH 


BpanoY 


BpaHH)flk 


Adj. IbstbÖL hominis fallacis. 




noill. AkCTkHk 


AkCTkHa 


AkCTkHH 


voc. AkCTkHk 


AkCTkHa 


AkCTkHH 


acc. AkCTkHk 


AKCTkHa 


AkCTkHift U. S. W. 


d. Subst. kosb corbis. ' 


rhema ko§ji.. 




nom. KOUik 


KOiua 


KOIUH 


voc. KOiuoy 


KOiua 


KOIUH 


acc. KOiUk 


KOiua 


KOlUift 


gen. KOiua 


KOIUOY 


KOUlk 


dat. KOiuoY 


Kouik/iia 


KOlUk/UTi 


instr. KOiUk/Uk 


KOiukiua 


KOIUH 


loc. KOIUH 


KOUI^ 


KOUIH]^!^ 


Adj. amo§B tou Amos. 






nom. a/iiouik 


a/uoiua 


aiUOlUH 


voc. a/iiouiK 


a/uoiiia 


aiUOiiiH 


acc. a/uouik 


a/iiouia 


aiuouiifli u. s. w. 


Adj. comparativ dobre 


j melior. Thema für sing. nom. 


j'BS, sonst dobrdjsj'L aue 


\ dobrejtSjt. 




nom. A^BP'I^H 


AOBp'kHuia 


AOBp'kHUJf 


voc. A^KP'^H 


AOBp'kHuia 


AC^Kp'kHlUC 


acc. A^BP'l^'iUJk 


AOBp'kHiua 


AOKp'kHlUA 


gen. ^i^OBp'kHiiia 


AORp'kHiiioy 


A^MSp'kHlUk 


dat. A^i^P'l^^ui^ 


AOKp'kHlUKMa 


AC^Kp'kHlUk/UTi 


instr. A^KP'l^'i^*^^*^ 


AOBp'kHUlkMa 


AOBp'kHIUH 


loc. A^KP'^HIUH 


AOBp'kHuiOY 


AOBp'kHlUH)^!^ 



Der plur. nom. lautet auch auf i aus: coyA^kniUH ccTC 
assem. i^hh Bora Haiucro BikiuikiUH ca TBopHTf sup. 66. 3. 
Befremdend ist der sing. voc. o A^KP^^i^ (A^Kp'ki*) & ßdXTtcrrs 
naz. Der sing. acc. kann auch dem nom. gleich sein: Aa haoa'K 
BOAkH CTBOpHTTi tva iuX£{ova xoprcbv <p^pY) sav.-kn. 93. boahh 



DecÜB nom. s-them. I. 



5 



HCA^ri^ CTROpHTTi graviorem morbum faciet cloz I. 445. neben 
no;VOBaujc CTROpHTH AO^lkiuik oportebat (eum) meliorem red- 
dere I. 194. 

Ebenso werden die comparative ro^HH peior, iHiouiTHH 
peior^ paHHH gratior decliniert: sing. acc. ro^kiuk, /HOtUTKiUk, 
paHkiUk neben ro^HH, /HOIUThA, paHHH u. s. w. thema für sing, 
nom. gortjts, woraus unregelmässig po^hA; sonst gortSJT» aus 
gorbj'LSj'B. Ein sing. nom. masc. BO/(k, Bikiuik, BAiUTk, ropk, 
rp;f;B/(k, AHUik, iUkrfk, O^Hk, j^oy^K^k existiert nicht: KlkTO H]^i^ 
baiuthA bh BikiAik. Ki^TO fCTik boAhh zogr. 

Paii;. praet. act. I. tvorb 7:oii^(ja<;. Thema für sing. nom. 
tvorbs aus tvorjts, sonst tvortSji» aus tvorj'B§j'B. 



nom. 


TBO^k 


voc. 


TBOpk 


acc. 


TBO^kUlk 


gen. 


TBO^kUia 


dat. 


TBOpklU^Y 


instr. 


TBOpkUlkMk 


loc. 


TBOpklUH 



TBO^klUa 
TBOpkUia 
TBO^kUia 

TBO^kUlOY 

TBOpklUk/Ua 

TBO^kUlk/Ua 



TBO^klUC 

TBO^kUIC 

TBO^klUA 

TBO^klUk 

TBO^klUk/Ulk 

TBOpklUH 

TBO^kLUHJ^lk 



TBOpklUC»Y 

Eben so wird das jüngere tvorivL decliniert: TB^pHB^k, 
TBOpHB'k, TBOpHB'kUJk u. s. w. Thema fur sing. nom. tvorivLS, 
sonst tvorivtsJTb. 

e. Subst. pla§tb pallium. Thema plaStj'L. 



nom. 


nAaujTk 


niiaujTa 


nAaujTH 


voc. 


nAaujToy 


nAaujTa 


nAaujTH 


acc. 


nAaujTk 


nAaujTa 


nAauiTA 


gen. 


niiaiiJTa 


nAaiuToy 


nAaujTk 


dat. 


HiiauiToy 


HAAlUThMA 


nAaiUTk/ii'k 


instr. 


nAaiuTk/Uk 


nAaiuTk/ua 


nAauiTH 


loc. 


nAauiTH 


niiaiiJTOY 


nAauiTHj^'k 


Adj. ko§tt gracilis. 






nom. 


KOlUTk 


KOUlTa 


KOUITH 


voc. 


KOUITk 


KOUITa 


KOUITH 


acc. 


KOLUTk 


KOlUTa 


KOUITA U. S. W. 



Part, praes. act. hval§ landaus. Thema für sing. nom. 
hval§t, sonst hval^stJTb. 

nom. )^BaAA ^kaa^uita j^Ba^AuiTC 

voc. )^BaAA J^BaAAUITa ]^BaAiflilUTC 



Declin. nom. a-them. II. 



aCC. )^R4ilAlUTk 

gen. ^EAA^UITA 

dat. )^KaiiAiiiToy 

instr. )^R4AiftiJUTk/Uk 

loC. )^RaAAUlTH 



)(KAAJM\ITA 
)^BaAAIIITOy 

j^RaAAuiTkMa 

)^RaAAUJTk/Ua 

)^RaiiAiuToy 



^HAA^lUT^ 

^EAA^IUTK 

^KAA^UlTkAMk 

)^BaAAlUTH 

J^BaAAUlTHJ^'k 



Ebenso werden die part. nACTiki; älter pacta, plectens, 
nHLUA scribens decliniert: sing. acc. nan'A^uiTk^ nHiuA^iUTk 
u. s. w. Thema für sing. nom. und voc. pletj^t, pi§^ty sonst 
plet^tJ7>^ pil^tj'L. 

In a — e kann k vor m in c, nach a, H, principiell 
auch nach p in I6 übergehen : K0Hi6/ua , OTki^i/ua , Rpanc- 

A\A U. S. W. 



n. a (o)-themen. 

Die o-themen sind generis neutrius. Die declination 
wird durch den dem o vorhergehenden consonanten beein- 
flusst. 

1. Dem o geht ein harter consonant vorher. 

Subst. selo agor. Thema selo. 



nom. ccao 


CiA'k 




ciaa 


voc. ciao 


CM'k 




ciaa 


acc. CMO 


cia'k 




ciaa 


gen. ccaa 


ccaoY 




ccaik 


dat. ciaoy 


ccaik/iia 




ciaii/U^k 


instr. ccaik/iik 


ccai^aia 




ccaiki 


loC. CM'k 


ciaoy 




cfa'k)f'k 


Adj. dobro bonum. 








nom. A^Bpo 


AORp'k 


AOBpa 




voc. Ji^^RfiO 


AOBp'k 


AOBpa 




acc. ji^OKfiO 


AOBp'k 


^ORpa 


U. 8. W, 



'K kann vor ai in o übergehen. Der phir. dat. ccaikMii 
ist bisher nicht belegt: caOBkaik aus krmö.-mih. ist nicht 
beweisend, weil dieses denkmal o mit k verwechselt. 

2. Dem o geht j vorher: o geht in e über. 

Subst. kopije hasta. Thema kopijo. 

nom. KonHie KonHH KOnHia 

voc. KOnHie KonHH KonHia 

acc. KC»nHI6 KOnHH KOnHÜl 



Declin. uom. a-them. II. 



gen. 


KOnHÜl 


KOnHIO 


KOnHH 


dat. 


KOnHIO 


KonHi6/ua 


BOnHie/n^k 


instr. 


K0nHI6/Uk 


KonHi6Ma 


KOnHH 


loc. 


KOnHH 


KOnHIO 


KOnHHVlk 



Der sing, instr. der subst. auf HI6 lautet Hi€iii\k, HH/Uk 

()^OT'kHHH/l\k cloz I. 197); kH/llk (ncaHkH/Uk 55), H/Uk (RAHCl^a- 

HH/Uk 821); k/Uk (n^RCA'kHkMk cloz IL 153) und ähnlich in 
den anderen casus mit consonantisch anlautenden sufiixen: 
ra^aHNH/UH ippol. 42. 



Adj. velije magnum. 






nom. RiiiHie 


RCAHH 


BMHÜI 


VOC. RCAHI6 


BMHH 


RMHU 


acc. BiAHie 


RMHH 


BCAHÜI U. S. W. 



3. Dem o geht ein durch Verbindung mit j erweich- 
ter consonant vorher: o geht in e über. a. pi6 (pc). Me(M). 
Hi€ aus rie. lie. nie. b. i^i aus cjo, kjo. 3C fehlt. Hieher 
gehören auch c. die nom. auf HC aus cjo, kjo. auf }Ki 
aus zjo, gjo: d. auf Uli aus sjo, hjo. e. auf uiTC aus tjo, 
skjo. auf JK^t aus djo. 

a. Subst. polje campus. Thema poljo. 



nom. 


n^ai€ 


noAH 


nOAüi 


voc. 


noAie 


hoAh 


nOina 


acc. 


noAie 


nc»/(H 


noAüi 


gen. 


noAüi 


noAio 


noAk 


dat. 


nc»iiio 


nc»/(k/ua 


noAkiUni 


instr. 


nc»/(k/i\k 


n^AkiUa 


nO/(H 


loc. 


nc»/{H 


noAio 


no/tHj^^k 



nO/(k/Ua ist dreisilbig zu sprechen: auch in R'knAkAik 
(B'kfiiikMk naz.) bildet k eine silbe. 

Adj. solomunje Salomonis. 

nom. c^AO/UoyHie coaomoyhh coAOMoyHüi 

voc. COAOillOlfHie COAO/UOyHH COAOilHOyHU 

acc. coAOMoyHie c^AO/UoyrfH coAOiHiOYHia u. s. w. 

b. Subst. sriidbce cor. Thema srtdbcjo. 

nom. cpiv^ki^c cpn^Ai^^H cp^k^i^^^ 

voc. CpHv^kl^C cpHvAi^^" cpik^Ki^a 

acc. cpik^ki^c cp^k^i^^" cpik^Ki^a 

gen. cpik^Ki^a cplkAk^oy cpi^A>^H>^ 



D«clia. 



II. 



dat. Cfi'h^MXCy cp'hj^M^MA 

io»tr. Cfilk^M^kAlkh CfilkJk^hiihMA 

Adj. niee prooum. 

oom. HHHl HHIMI 

VifC. HM%i NHI4H 

aec. HHIM HHIiH 

c. SubHt. loÄe lectuK. Thema lozjo. 



Dorn. 

acc. 

gen. 

dat. 

inHtr. 

loc. 



ilO:KH 
ilO:KkAU 



iio:KkiHk 

Adj. Ibstbde hominis fällacis. 

nom. iikCTkHi iikCTkHH 

VOC. ilkCTkHI ilkCTkHH 

aCC. ilkCTkHC ilkCTkHH 

d. Subßt. fehlt. 

Adj. amoSe t&O Arnos. 

nom. aAioujc a/HOiUH 

VOC. a/iiolui a/iiOlUH 



cp'kAkHkM'k 
(pX^kiMi 

NHiia 
HHi^a 

HHI^ U. S. W. 

ao:ka 
m:ka 
iio:Kk 

ilO:KkAI'k 

iikCTkHa 

ilkCTkHa 
AkCTkMa U. 8. w. 



a/iiolua 
aAioma 
aAioiua u. 8. w. 



acc. aaioiuc aaioiUH 

Adj. comparatiy dobrdje melius. Thema für sing. nom. 
dobrejiiS; dessen 1» in das dem neutr. zukommende o übergeht^ 
sonst dobrdj6je aus dobrejxSjo. 



nom. 


AOBpiiie 


VOC 


AOBpiiie 


acc. 


AOBpiiie 


gen. 


AORpiiHiua 


dat. 


AORp'kHUJOy 


in Str. 


AORpilHUlkilllk 


loc. 


AORp'kHlUH 



AOBp'kHUIH 
AOBpilHUIH 
AORp'kHlUH 
AOBp'kHllJ^ 

AORp'kHiuk/ua 
AOBp'kHUikAia 



AOBp'kHlUH 

AOBp'kAiUH 

AORp'kHUJH 

AOBp'kHUJk 

AOBp'kHUJk/ll'k 

AOBp'kHUJH 

AOBp'kHlUH)^'k 



^VOBp'kHUlOY 

IJer plur. nom. hat auch den auslaut a: RAiUTkUia sup. 

131. 19. BOAkUia CHJ^'k ^SkpHlUH. BOaklUa CH]^lk ClkTBOpHTk 

{xeii^cva Ostrom. Alter ist der auslaut i: BOifkLUH sup. 17. 7. 
i'piiBifkUiH 250. 24. 



Declin. nom. a-fchem. II. 



Ebenso werden decliniert die comparative gorje peius, 
moste peius, raöe gratius: sing. nom. ropie, AiouiTC, panc. gen. 
ro^kiua, /HOiUTkiua, pa«ikui4 u. s. w. Thema für sing. nom. 
ist gorBJTbs, dessen ^k in o übergeht, worauf gorje aus gonjo, 
sonst gon>§je aus gorbj'i>§jo. Der sing. nom. kann auch AOKP'kHiuc: 
BOAkiiif sup. 203. 25. lauten. 

Part, praet. act. I. tvorb xotijffav. Thema für sing. nom. tvorts 
aus tvorj'BS, sonst tvortSje aus tvorjtsjo. 



nom. 


TBO^k 


voc. 


TBO^k 


acc. 


TRO^k 


gen. 


TBO^kllia 


dat. 


TBO^kUlOy 


instr. 


TRO^klUk/Uk 


loc. 


TBO^kLUH 



TKOpkUIH 

TBO^kUIH 

TBOpkUIH 

TBO^klUOy 

TBO^klUk/Ua 

TBC^kLUk/Ua 



TBO^kUia 

TBOpkliia 

TBO^kUia 

TBO^kLUk 

TBO^kUlk/IIlk 

TBO^klUH 

TBO^kUlH)^!^ 



TBO^klUOy 

Einen plur. nom. auf i kann ich nicht nachweisen. 

Ebenso wird das jüngere tvorivL decliniert: TBOpHB^, 
TBOpHBik, TBOpHBik u. s. w. Thema für sing. nom. tvorivLS, 
sonst tvorivT»&jo. 

e. Subst. pleSte humerus. Thema pleätjo. 



nom. 


nAiuiTC 


nACLUTH 


nAiUJTa 


voc. 


HMlUTi 


nAClUTH 


nAiuiTa 


acc. 


nACUiTC 


nACUlTH 


nAiiiiTa 


gen. 


nACuiTa 


nAcuiTOY 


nAiLUTk 


dat. 


nACLUToy 


nAiuiTkiiiia 


nAciiiTk/Uik 


instr. 


nACLUTk/llk 


HMlUThMA 


nACliJTH 


loc. 


nACliJTH 


nAciiJTOY 


nAiLUTHj^ik 


Adj. koste gracile. 






nom. 


KOLUTC 


KOLUTH 


KOliJTa 


voc. 


KOLUTC 


KOIUTH 


KOlUTa 


acc. 


KOlilTi 


KOliJTH 


KOLUTa u. s. w. 



Part, praes. act. hval§ laudans. Thema für sing. nom. hvalet, 
sonst hval§§tjo. 



nom. 


X^AAJ9i 


voc. 


\EAA^ 


acc. 


^EAA^ 


gen. 


)(KAA^inTA 


dat. 


YBaAifliUJTOY 



)^BaAAliJTH 
]^BaAiftUJTH 
)^BaAAUITH 
J^BaAAlUT^ 

]^BaAifliiuTk/ua 



)^Ba/\ifliuiTa 
j^BaAAUiTa 

J^BaAAlUTk 
J^BaAifliUJTkM'k 



10 



Declin. nom. ä-them. III. 



instr. )^R4AAUJTk/llk )^RaAiftUJTk/Ua J^KaA^flilUTH 

loc. J^BaAAliJTH J^BaAALUTOY ](KaAAIIITH)^l^ 

Ein plur. nom. auf i ist aus der zusammenfz^osetzten 
declination mit Sicherheit zu crschliossen. Ebenso werden die 
part. iiAfTi^i, älter umt^, plectens tcXsxov, nHiiiA scribens Yp3t<pov 
decliniert: sing. gen. nAiT^LUTa, nHiiiA^uiTa ii. s. w. 

In a — e kann k vor /U in i, nach a, h, principiell auch 
nach p in i€ übergehen. 



III. ä-themen. 

Die ä-themen sind meist generis feminini. Die declination 
wird durch den dem a vorhergehenden consonanten beeinflusst. 

1. Dem a geht ein harter consonant vorher. 
Subst. ryba piscis. Thema ryba. 



nom. 


pniiRa 


piklB'k 


pniiBiki 


voc. 


pniiBO 


P'kIB'k 


plklBlvl 


acc. 


pTilB^ 


plklB'k 


pHvIBTil 


gen. 


pTilBlkl 


plklBOY 


pniiBik 


dat. 


pTilK'fc 


pnviBA/ua 


fi'KlEAiWK 


instr. 


plklBA; 


p'kiBaA^a 


plvIBa/UH 


loc. 


pikiB'k 


piviBoy 


pikiBa]^!^ 


Adj. dobra bona. 






nom. 


A^Bpa 


AOBp'k 


AOKP'KI 


voc. 


;i^^Bpa 


AOBp'k 


AOBp^kl 


acc. 


AOBp^ 


AOBp'k 


.VOBplkl U. 8. W 


2. Dem 


a geht j vor 


her. 




Subst. staja stabulum. 


Thema staja. 




nom. 


CTa» 


CTAH 


cTai^ 


voc. 


cTaie 


CTaH 


CTAMi 


acc. 


CTAm 


CTaH 


CTAMi 


gen. 


CTabA 


cTaio 


CTAH 


dat. 


CTaH 


CTaUAlA 


CTaUAIlk 


instr. 


CTAWi, 


CTAÜI/Ua 


CTAÜIMH 


loc. 


CTaH 


cTaw 


CTaiii)^ik 



Die auf ija auslautenden themen wei'fen in alten quellen 
im sing. nom. a meist ab: Sk^kHHH, oder wol richtiger ak^kSHM, 
conditor. KpaEHH theca. aa^hh navis. AiAikHHH fulgur. c;^^HH 
iudex. AIOCHH moyses. napacKCBPHH ^apa^xsut^. 



D«cUii. nom. ä-them. III. 



u 



Ij. velija magna. 








nom. BiAHüi 


BCAHH 


BiAHbA 




VOC. RCAHÜI 


BCAHH 


BCAHIA 




acc. BiAHHi; 


BCAHH 


BfAHbA 


u. s. w. 



3. Dem a geht ein durch Verbindung mit j erweich- 
r consonant vorher: a. pia. aüi. hüi aus rja. Ija. nja. b. 
1 aus kja. 3a aus gja. Hieher gehören auch c. die 
[)m. auf Ha aus cja^ kja. auf }Ka aus zja^ gja. d. auf 
a aus sja^ hja. e. auf iiJTa aus tja. auf ^K^a aus dja. 

a. Subst, vonja odor. Thema vonja. 



nom. 

VOC. 

acc. 
gen. 
dat. 
in Str. 
loc. 



BOHU 

B0HI6 

BOHHi; 

BOHb^ 

BOHH 

BOHHi; 

BOHH 



boiIh 

BOHH 

BOHH 

BOHIO 

BOHüiMa 

BOHÜl^Ua 



BOHbA 

BOHbA 

BOHbA 

BOHk 

BOHUMlk 

BOHU^UH 

B^HÜlJ^lk 



BC»HIO 

Die auf ynja auslautenden themen verwandeln a in i: 

»raHlkIHH, paB'KIHH, Riiar'KIHH u. s. w. 

Adj. solomunja Salomonis. 

nom. COAO/UOyH» COAO/IIOVHH 

coao/UoyHH 

Thema ovtcja. 



VOC. coAOiUoyHüi 

acc. COAOMOyHHi; 

b. Subst. ovbca ovis. 
nom. OBki^a 

VOC. OBkl^i 
acc. OBkl^^ 

gen. OBki^A 
dat. OBki^H 
instr. OBki^A; 

loc. CRkl^H 

Ad. nica prona. 
nom. HHi^a 
VOC. HHi^a 
acc. hhi^a; 



COAO/UOyHbA 
COAOMOyHI^ U. S. W. 



OBkl^H 
OBkl^H 
ORkl^H 

OBki^oy 

OBki^a/iia 

OBki^aiUa 

OBkl^OY 



CBkl^A 

OBkl^A 

OBkHA 

OBkl^k 

OBkl^aM'k 

OBkl^a/IIH 

CBki^aj^ik 



HHl^H HHl^A 

HHl^H HHl^ift 

HHl^H HHl^A 

c. Subst. pritiiöa parabola. Thema pritiiöja. 

nom. npHTikHa npHTikHH npHTi^HA 

VOC. npHTlkHi npHTkHH npHTlkHA 



u. s. w. 



2 



D«clin. Bom. l-then. 111. 



acc. 


npHTik«i;^ 


npHTlkHH 


npirrkHA 


gen. 


npHTikHift 


npH'i*'k«i^ 


npHITkSk 


dat. 


npHTlkHH 


nfiHT^HAMA 


npHiTkHaM'k 


instr. 


npHTlkH^ 


npHT^HAMA 


npHirksaMH 


loc. 


npHTlkHH 


npHTlkH^ 


npHTikHaj^'k 


Adj. Ihstböa hominis fallacis. 




nom. 


AkCTkH4 


AkCTkHH 


AkCTkHifli 


voc. 


AkCTkHa 


AkCTkHH 


AkCTkHA 


acc. 


AkCTkHA; 


AkCTkHH 


AkCTkHift U. &« 


d. Subst 


. dusa anima. 


Thema duSja. 




nom. 


AoyiiJa 


AO^lllH 


A^UJA 


voc. 


Ao^ujc 


A0\11JH 


AO^uiA 


acc. 


AO^iiJ^ 


AoyiiJH 


A^V^A 


gen. 


AO^UJA 


AO\iiJoy 


Aovuik 


dat. 


^i^oyiiiH 


fi^^yiUAMA 


AO^iua/uik 


instr. 


AO^iii^ 


Aoyiua/ua 


AO\iuaAiH 


loc. 


AO^LUH 


AO^uioy 


Aovujap. 


Adj. a^uoLua toD Arnos 


. 




nom. 


AMOIUA 


aiUOuiH 


a/UOiUifli 


voc. 


AMOIUA 


a/UOLUH 


a/UCiUifli 


acc. 


a^uoiiJ^ 


aMOliJH 


aMOiUift u. s. w* 


Adj. comparat. dobrejSi melior. Thema dobrejsja: a g^' 


in i über. 








nom. 


AOBp'kHUIH 


AOBp'kHlUH 


AOBp'kiiuiA 


voc. 


AOBp'kHllJH 


AOBp'kHUIH 


AOBp'kiiuiA 


acc. 


AOBp'kHllJA; 


AOBp'kHIiJH 


AOBp'kHUlA 


gen. 


AOBp'kHllJA 


AOBp'kHiiJoy 


AOBp'kHlUk 


dat. 


AOBp'kHLUH 


AOBp'kHuia/ua 


AOBp'kJilua/W 


instr. 


AORp'kHUI^ 


AOBp'kHiiia^ua 


AOBp'kJiiua/M 


loc. 


AOBp'kHlUH 


AOBp'kHuioy 


AOBp'kHiua)^ 



So werden auch die comparative ropkiua peior^ /UOUi* 
peior^ paHkiua gratior decliniert: sing. nom. ropkiUH, /UOiii*^ 
paHkiUH u. B. w. Thema gorb^ja aus gorbj'L&ja. 

Paii;. praet. act. I. tvorbSi luoitjffaaa. Thema tvorbSja : 
in i über. 

nom. TBO^kUIH TBO^kUIH TBO^klUA 

voc. TBO^kliJH TBO^kUIH TBO^kLUA 

acc. TBO^klUA; TBO^kliJH TROpkIiJA 



DecliiL Boa. u-them. lY. 



13 



gen. TBO^klUift TBO^kLUOY TBO^klUk 

dat. TBO^kLUH TBOpkUia/lia TBO^klUaMlk 

instr. TBO^kUJA; TBO^kUiaAia TB0^kUJ4/IIH 

loc. TBO^kUIH TBO^kUI^ TBO^klUa]^!^ 

Ebenso wird das jüngere tvorivi>&a decliniert: TBOpHKlkUiH, 

OpHBlklUH, TBOpHBlkLUA; U. S. W. 

e. Subst. piäta eibus. Thema pi§tja. 



nom. nHiUTa 


nHLUTH 


nnuiTift 


YOC. HHIUTC 


nHUITH 


nhUlTA 


acc. hhiuta; 


HHIUTH 


nHlUTifli 


gen. nHLUTift 


HHUITOY 


nHLUTk 


dat. nHiUTH 


HHuiTa^ua 


nHuiTaMik 


instr. nHLUTA; 


nHiuTaA\a 


nHUiTaMH 


loc. nHUITH 


HHIUTOV 


nHUiTaYi^ 


Adj. koSta gracilis. 






nom. KOiUTa 


KOLUTH 


KOUITift 


VOC. KOLUTa 


KOIUTH 


KOUITA 


acc. KOliJT^ 


KOLUTH 


KOLUTift U. S. W. 


Part, praes. act. hval§8ti laudans. Thema hval^stja: a geht 
iber. 


nom. )^BaAAiUTH 


j^BaAAlUTH 


)^BaAiflilUTA 


VOC. \EAA^lUTH 


\EAA^IUTH 


J^BaAAUJTA 


acc. Y*^^^^^*^^ 


J^BaAiftLUTH 


j^BaAiftUJTA 


gen. ]^BaAAiiJTA 


)^BaAAllJTC»Y 


j^BaAAUITk 


dat. j^BaAAUITH 


]^BaAAiiJTa/ua 


j^BaAiftuiTaAi'k 


instr. j^BaAAUJTA; 


]^BaiiAUJTa/ua 


\KAAMUTAA\H 


loc. J^BaAAUITH 


j^BaAifliuiToy 


j^BaAAUiTaj^ik 



Der sing, instr. der ä-themen zeigt meist cw; statt ^. Der 
J. nom. auf e ist falsch: ^i^ikB'k MfAl*ivi|JC sav.-kn. 30. fiir MiÄWk- 
ostrom. 83. 147. Der plur. nom. lautet auch auf e aus: )fO^A- 
f TcopeuöfjLevat act. 9. 31-sIepß. 

IV. u-themen. 
Die u-themen sind generis masculini. 

Subst. synt filius. Thema synu. 
nom. CTkiHik cikiH'ki 

VOC. ci^iH^y 
acc. c'kiH'k 



dklHlkl 
dklHlkl 
Cl^IHlkl 



CklHOBi 
ClkIHOBC 
ClkIHlkl 



14 



Declin. nom. i-them. V. 



gen. 
dat. 
instr. 
loc. 



c^kiHoy 

Cl^lHOBH 
CTiIHlk/Uk 

cikiHoy 



ClkIHOBOY 
CTklHlkiUa 
CklHlk/Ua 

rkiHORoy 



CklHORl^ 

CklHlk/IIlk 

CklHl^/UH 



Tk kann vor m und jf in o übergehen. Der plur. dat. 
C'KiH'kAiik ist bisher nicht belegt. 

Die u-themen werden häufig wie a ('k)-themen behandelt: 
sing. voc. c'KiHC. gen. ckiHa. dat. ckiHoy, das jedoch auf cikiHORH 
zurückgeht, loc. CTwiH'fc. dual. nom. cikiHa. plur. nom. ckiHH. 
ov aus u vor der casusendung findet sich auch im plur. acc. 
ci^iHORTwi pent., plur. dat. ci^iHORO/Uik tichonr. 2. 214: Thema 
synovL. Der dual. gen. cTwIHOR^ zogr. gehört vielleicht der u-de- 
clination an: aind. sQnvös. Die silbe ov aus u ist auch in die a 
('k)-declination eingedrungen : sing. dat. K^rORH und daraus BOrORk, 
Boro^" u. s. w. 

Adj. fehlen. 

V. i-themen. 

Die i-themen sind 1. masculini^ 2. feminini generis. 
1. Subst. gosti> hospes. Tliema gosti. 



nom. 

voc. 

acc. 

gen. 

dat. 

instr. 

loc. 



rocTk 


rOCTH 


rOCTH 


rOCTH 


rocTk 


rOCTH 


rOCTH 


rOCTHW 


rOCTH 


rocTk/ua 


rocTkiUk 


rocTk^ua 


rOCTH 


rOCTHW 



rocTHie 
rocTMie 
rocTH 

rOCTHH 

rocTk/Uik 

rOCTk/IIH 

rocTkjfik 

Man merke die plur. gen. aR'fcpk naz. AaK'kT'k ostrora. 
MOr^kTTk naz., den plur. dat. aR'fcpHjU'k psalt. saec. XII. und 
den plur. instr. MOr'kT'ki zlatostr. saec. XII. 

Adj. fehlen. Die auf k auslautenden adj.-themen sind in- 
declinabel geworden: ^^ROro^Bk. HcnAnvHk. np'knpocTk. paSAHHk. 
CBOBOAI^ u- s. w. 

2. Subst. kostb OS. Thema kosti. 

nom. KOCTk KOCTH KOCTH 

VOC. KOCTH KOCTH KOCTH 

acc. KOCTk KOCTH KC»CTH 



Deelin. nom. consonjuitiBche themen. YI. 



15 



gen. 


KOCTH 


KOCTHIO 


dat. 


KOCTH 


KOCTkiUa 


instr. 


kocthm; 


KOCTk/Ua 


loc. 


KOCTH 


KOCTHIO 



m. TpH, HCTklpH n. f. 



KOCTHH 
KOCTkM'k 
KOCTkMH 
KOCTklfk 

Zur i-declination gehören auch die numeralia trije, tri 
id ßetyrije, öetyri. 

nom. TpHI€, HCT'kIpHie 

TpH, HCT'klpH 

TpHH, HCT'kIp'k 

TpkM'k, HCT'kIpkM'k 

TpkMH, HCT^IpkMH 

Tpklfk, HCT^ipk^'k 

Ein plur. gen. HCT'kipHH kömmt nicht vor. Neben MCT'kipHie 
adet man MfT'kipc (niTTüpie). 

Die numeralia cardinalia von p^tb bis des^tb sind i-stämme: 
38§tb hat einige besonderheiten. 



acc. 

gen. 

dat. 

instr. 

loc. 



nom. 


ACCtf^Tk 


acc. 


ACCtf^Tk 


gen. 


ACCtf^TH 


dat. 


^,CCtfATH 


instr. 


•ACCtf^THUK 


loc. 


fi^U^TH 



AiCtf^TH 

AtCAToy 

^CCtf^TkMa 



ACCtf^TH 

AtCATTk 

ACCtf^Tk/Ulw 

ACCtf^T^I 

ACCtfATk)('k 



A<CAT01f 

Der sing. acc. lautet ^(Ci^TC in Verbindungen wie TpH Ha 
ic^Ti tredecim. Neben jk^EA ^cCi^TH findet man ^Ra ji^ic^Ti. 
er plur. nom. hat auc^ die form ^cCi^Tc: HfT'kipf ^fCATf 
p. 58. 16; 08. 21; 70. 29; ebenso der plur. acc. ostrom. 
I. 183. 184. 185. Selten ist der plur. instr. ^ccATk^UH. Mit 
lA ^ICATH vergleiche man ncTOMO^ ^icath anth. 140. a. 
iCATk zeigt spuren der consonantischen declination. 

Auch in der i-declination kann k vor m und jf in i 
»ergehen. 



VI. Consonan tische themen. 

Die consonantischen themen sind 1. v-themen. 2, n-themen. 
s-themen. 4. t-themen. 5. r-themen. 

Teilweise consonantisch sind die bereits behandelten themen 
T comparative, der part. praet. act. I. und der part. praes. act. 



16 



DecIiB. non. coiuonaiitiBche themen VI. 



1. v-themen. 

Die v-themen sind generis feminini, 

Subst. crLky ecclesia, Thema crtkT>v im sing. nom. voc. 
acc. gen. loc. und im plur. nom. voc. acc. gen.; thema crtk'Bvb 
nach der i-declination im sing. dat. instr.: auch der sing. nom. 
kann nach der i-declination gebildet werden: cn.k'Bvi», ci'T.k'Bvi, 
daher auch der sing. acc. crLk'LVL neben crBk'Lve, crLky: das- 
selbe gilt vom sing. loc. ; crxk'Lva in den casus, deren suffixe mit 
m oder h anlauten. Der dual, ist unbelegt. Der den consonan- 
tischen themen eigentümliche plur. nom. auf e findet sich nur 
in ev.-buc: hchaoai^b^; sonst steht überall i statt e. 



nom. 


Hp'kK'kl 


voc. 


I^P'kK'kl 


acc. 


l^p'kK'kBC 


gen. 


Up'kK'kBf 


dat. 


HP'kK'kBH 


instr. 


I^P'kK'kBHHfk 


loc. 


Up'kK'kBC 



l^p'kK'kBH 

Hp'kK'kBH 

l^p'kK'kBH 

I^P'kK'kBHIO 

l^p'kK'kBaMa 

i^p'kK'kBaMa 



l^p'kK'kBC 

I^P'kK'kBf 

I^P'kK'kBI 

I^P'kK'kB'k 

I^P'kK'kBaM'k 

I^P'kK'kBaiUH 

l^p'kK'kBaY'k 



I^P'kK'kBHIO 

Es wäre vielleicht richtiger diese declination als eine vo- 
calische auf u aufzufassen : die älteste erreichbare form lautet auf 
'k aus: AiOB'k KOifio K'k KOiHoy aus einer quelle des XIII. jahrh. 
op. 2. 2. 305. Hl npiiAiOBk ckTBopHiUH matth. 19. 18-assem.: 
erst aus AiOB'k ist AiOB'ki hervorgegangen. Kp'kBk (nsl. krv 
und kri d. i. Kp'ki) sanguis hat im plur. gen. Kp'kBHH, dat. 
Kp'kBkM'k sup. 162. 13; instr. Kp'kBkMH 81. 24; 159. 10. man 
beachte auch BpkBk/ua prol.-vuk. von Bp'kBk. 

2. n-themen. 

Die n-themen sind a. generis masculini. b. generis 
neutrius. 

a. Subst. kamy m. lapis. Thema kamen im sing. nom. 
acc. gen. loc, im plur. nom. acc. gen.; kameni» nach der 
i-declination im sing. nom. voc, im dual, gen.; kameux im 
plur. instr. 

nom. KaM'ki KaMCHH KaMiHf 

voc. KaMCHH KaMCHH KAMiHi 

acc. KaMIHC KAAMHH KAMMi 

gen. KAMim KaMCHHio KaMCH'k 



Declin. nom. comonuitiflche tiMaiaii. VI. 



17 



dat. 


KAMiHH 


KAMiHhMA 


KaiUCHkM'k 


iustr. 


KaMCHkMk 


KAMiHWA\A 


KaiUCH'kl 


loc. 


KAMim 


KaMCHHIO 


KaMCHk^'k 



Der sing. ^en. lautet auch KaMCHH, der plur. nom. kaamhh, 
I/UCHHI6, der plui*. gen. KAMiHm. Den erwai-teten dual. gen. 
ß. KaiUfHOif kann ich nicht nachweisen. 

Hieher gehört dbUb dies. 



nom. 


^kHk 


voc. 


^kHH 


acc. 


AkMI 


gen. 


AkMI 


dat. 


AI^HH 


in Str. 


AI^HkMk 


loc. 


AkMI 



AI^HH 
AI^HH 
AI^HH 
AI^HHIO 

Ai^HkiUa 
Ai^HkiUa 



AkHI 

AkMI 

AI^HH 

AI^H'k 

AI^HkM'k 

AI^H'kl 

AkMkx-k 



AI^HHIO 

Der sing. gen. loc. lautet auch A^^^H, der plur. nom. Ai^HHie, 
)r plur. gen. A*^^"^' ^^^^ P^^^- instr. A^^Hk/UH. Man merke 
>LUTHiAv H A*^^"*^ ^^^P- -l**- ^^ neben dem alleinstehenden 
kHHUk 419. 26. 

b. Subst. ime n. nomen. Thema imen neben imenb und 
leno, letzteres namentlich im plur. instr., arbiträr im dual. nom. 



nom. 


HMAk 


voc. 


HMA 


acc. 


HiUA 


gen. 


HMiHi 


dat. 


HMIHH 


instr. 


HMCHkiUk 


loc. 


HMfHH 



HMCHH 
HMiHH 

HMCHOlf 

HMiHWMA 

HiWiHWMA 



HMCHa 

HMiHA 

HAMHA 

HMCHlk 

HMfHkMlk 

HMCHlkl 

HMCHk^'k 



HMCHOlf 

k vor M und ^ wird bei den n-themen oft durch ( ersetzt, 
er sing. gen. der neutralen n-themen lautet auch auf i, der 
lal. nom. auf e aus. Einen sing. loc. imene kann ich nicht 
Lchweisen. 

3. s-themen. 

Die s-themen sind generis neutrius. 

Subst. slovo. Thema sloves, wofür auch slovo, slovesb 
id sloveso eintritt, daher CAOBa, CAOBOif, CAOBO/Uk u. s. w. 

nom. CAOBO CAOBCCH CAOBICa 



voc. 



CA0BO 



CAOBCCH 



CAOBCCa 
2 



18 



Declin. nom. cooBonantiscbe themen. VI. 



acc. 


CAOBO 


CAOBCCH 


CAOBICa 


gen. 


CAOBICC 


CAOBICOlf 


CAOBCCk 


dat. 


C/\OR(CH 


CAOBICkiUa 


CAOBCCkM'k 


instr. 


CAOBCCk/Uk 


CAOKCCk/Ua 


CAOBCCkl 


loc. 


CAORCCC 


CAOBfCOlf 


CAOBICkY'k 



Der sing. gen. lautet auch auf i, der dual. nom. auf e 
aus. Selbst der ostrom. hat den sing. loc. HCBici io. 3. 13. Man 
merke CAOBi: HkTO iCTTw CAOBI ci io. 36. 7-zogr. 

Subst. oko oculus. uho auris. Thema oöes, u§es, und da- 
für auch oko, uho, daher OKa, oif)fa. OKOif, oif)fOif u. s. w. Das 
thema des duals ist oöi> f. U8i> f.^ daher OHHMa cOAii^KAaMa. 
oyiUHMa pacAacACHaMa naz. OTikRp'kCTaiUa OHHMa dveo)Y[jLev(«)v 
i^BaXfjLwv act. 9. 8-slepö. Doch findet man auch im dual, das 
thema oöes: OHicoy. Ausserdem oöesb; oßeso im plur. instr. 



nom. 


OKO 


OHH 


OHica 


voc. 


OKO 


OHH 


OHica 


acc. 


OKO 


OHH 


OHica 


gen. 


OHCCC 


OHHIO 


OHCClk 


dat. 


OHCCH 


OHHMa 


OHICkM'k 


instr. 


OHCCkMk 


OHHMa 


OHICkl 


loc. 


OHCCC 


OHHIO 


OHCCk^'k 


nom. 


ovxo 


OyiUH 


oyiucca 


voc. 


ovxo 


OyillH 


oyujcca 


acc. 


ovxo 


OyillH 


oyiucca 


gen. 


oyiiiccc 


OyiUHIO 


oyiuccik 


dat. 


OyUJCCH 


oyiiiHMa 


OlfllllCkMlk 


instr. 


OyUJKkMk 


oyiiiHMa 


oyiiiicki 


loc. 


oyujicc 


OyUJHIO 


oyiucck^'k 



4. t-themen. 

Die t-themen sind generis neutrius. 
Subst. tel§. Thema tel§t, telett, tel§to. 



nom. 


TC/\A 


TIAATH 


TIAATa 


voc. 


TIAA 


TIAATH 


TIAATa 


acc. 


TC/\A 


TIAATH 


TIAATa 


gen. 


TIAATI 


TfAATOlf 


TIAATTk 


dat. 


TIAATH 


TCAATkA^a 


TIAtf^TkAl'k 


instr. 


TCAATkMk 


TCAATkiUa 


TfAA'l*'kl 


loc. 


TIAATf 


TfAATOy 


TIAATklfk 



Declin. non. proBomina personalia. 



19 



Der singf. loc. lautet meist auf i aus, doch selbst im 
trom. }KpiiKATf io. 12. 15. Der dual. nom. lautet auch 



5. r-themen. 

Die r-themen sind generis femini. 

Subst. mati. Thema mater. Im sing acc. 
ema matert ein : dasselbe gilt vom dual. gen. 
>m., daher materiju, materi. 



nom. 

voc. 

acc. 

gen. 

dat. 

instr. 

loc. 

In 2- 



MATH 

MATH 

MATipi 

MATifii 

MATifiH 

/UaTIpHU; 

MATipH 



MATipn 

MATipH 

MATipH 

MATipQ^ 

MATifiWMA 

MATifiWMA 

MATifiOy 



-5 kann k vor a\ und )f durch i, 



tritt auch das 
und vom plur. 

MATipi 

MATipi 

MATipi 

MATip'h. 

MaTCpkiU'k 

MarcpkMH 

MATipw^'h. 

nicht durch i€ 



setzt werden. 



ß. Deelination der pronomina personalia. 

1. azT. ego. 

nom. AS'K B^ 

M^, Mmi HA 

Mim HAK 

M'^H^ MH HAMA 

instr. iU'kHOM; HaMa 

loc. iU'kH^ Haio 



acc. 
gen. 
dat. 



2. ty tu. 
nom. 
acc. 
gen. 
dat. 
instr. 
loc. 

3. s§ se. 
nom. 
acc. 
gen. 
dat. 



T'kl 

TA, TIKI 

TfBC 

tikHi, TH 

TOBOU^ 
TIK^ 



CA, CIBC 
CCKf 
CCK^, CH 



Ba 

Ba 

Baio 

BaMa 

BaMa 

Baio 



iU'kl 

H^, Hack 
Hack 

HaM'k, H'kl 
HAMH 

Nack 



B'kl 

B'kl, Back 

Back 

BaM'k, B'kl 
BaMH 

Bacik 



2* 



20 



Declin. pononinal. I. 



instr. COBOIJIi 

loc. cikHi 

Die sing. dat. mh, th, ch und die plur. acc. H'ki und 
Biwi sind enklitisch: di(ise können auch für HaiU'k und KaM'k 
eintreten. In demselben Verhältnisse^ in welchem ^^H zu iUiktiii, 
steht MAi, TA, CA zu ' M$m, tiki, cikc. Häufig ist der dual, 
nom. Biki für ka: zogr. assem. io. 9. 19-nicol. strum. ostrom. 
meth. 4. Als dual. acc. findet sich Rikl in zogr. sav.-kn. 29. 
Seltener ist H'ki als dual. nom. für Ric h H'ki no^OKHa lecB'k 
act. 14. 14-slepß. apost.-ochrid. ; als dual. acc. sav.-kn. 18. Ha 
für KJi pat.-mih. 175. b. 



b. Pronominale deolination. 

Alle pronominal declinierenden themen lauten auf 'k 
(a) aus. 

Die declination wird durch den dem ik vorhergehenden 
cousonanten beeinflusst. 

I. Dem Tk geht ein harter consonant vorher. 
tb ille. 



masc. 








nom. 


TTk 


TA 


TH 


acc. 


•I"k 


TA 


'l"kl 


gen. 
dat. 
iustr. 


Toro 

TOMOy 
'■"k/Uk 


TO» 

'■"kiUa 

T^iWA 


'■"kM'k 
'i*'ka/iH 


loc. 


TOMk 


TOlO 


'■"kjf'k 


neutr. 








nom. 


TO 


'l"k 


Ta 


acc. 


TO 


'i"k 


Ta 


gen. 
dat. 
in Str. 


Toro 
'i*'kMk 


TO» 

'i*'kMa 
'■"Lua 


'■"kjf'k 
'■"ka/i'k 

'l"kMH 


loc. 
fem. 


TOMk 


TO» 


'■"kifk 


nom. 


TA 


'i"k 


'l"H 


acc. 


TX, 


'i"k 


T'kl 


gen. 
dat. 


TObÄ 
TOH 


TO» 

'i*'kMa 


'i'^kjf'k 
•■"kiU'k 



Declin. pronominal. II. 



21 



instr. TOI* Tk^^A t^mh 

loc. TOH TO» tH^Y'^ 

Man merke den archaismus ta plur. acc. masc. illos cloz 
I. 77, der mit dem part. praes. act. rpjhfi^Jh auf einer linie steht; 
Ti marc. 8. 1; lue. 5. 35; 21. 23. tih lue. 6. 12-nicol. sind 
jedoch serb. Ursprungs. 

Nach TTk werden decliniert ovl hie. oirb ille. in'L alius. 
kt (sing. nom. ki.to) quis und nik'Lto nemo, neki»to aliquis, 
kiiibdo quivis. sami> ipse. siki> talis. taki» talis. kaki) qualis 
interrog. jaki, qualis relat. vtsaki, quivis. jedin'B in der bedeutung 
unus. dva duo. oba ambo: die letzten zwei Wörter natürlich nur 
im dual. Ausserdem können kolik'B quantus, toliki) tantus 
und wol auch seliki> tantus in den casus, deren suflixe con- 
sonantisch anlauten, pronominal decliniert werden : TOAHl^'kMk, 
TOAHH'k)f'k u. s. w. Singular ist TOAHKObft lue. 7. 9-zogr. 
Was von kolikii, gilt von malii dann, wenn es pauci bedeutet, 
und von mtnogii u. s. w. jetcri> quidam wird nominal decliniert. 
nom. KTkTO dat. KOMOy 

gen. Koro instr. i^'k/Uk 

acc. Koro loc. KO^uk 

Ka (niHa/ik) steht vielleicht für Kaia: dagegen darf aus 
l^'kiUk HMiHiMW ev Tuoui) sv6[j.aTi sis. 8. und aus KO/UOy^K^^O ck- 
M(HH exaoTG) Tdiv jTcspiJLaTtov sis. 94. auf ein sonst unnachweisbares 
neutr. ko geschlossen werden. 

II. Dem 'k geht j und diesem ein vocal vorher, 'k fällt ab. 

moj mcus. Thema mojt. 
masc. 



nom. 


/UOH 


MO» 


MOH 


acc. 


/UOH 


/UO» 


/UObft 


gen. 


/UOi6ro 


MOI€IO 


MOH)(lk 


dat. 


/UOI6M01f 


/UOH/ua 


/UOH/Ulk 


instr. 


MOHMk 


MOH/Ua 


MOH/UH 


loc» 


MOI6Mk 


/U0I6I0 


MOM)(Tk 


neutr. 






- 


nom. 


iUOie 


/UOH 


MO» 


acc. 


M0I6 


/UOH 


MO» 


gen. 


/uoi€ro 


/U0I6I0 


MOH^lk 


dat. 


MOI€iUOY 


MOHMa 


MOHM'k 



22 



Declin. pronominal. II. 



instr. 


MOHMk 


MOHMa 


MOHMH 


loc. 


MOI6Mk 


M0I6I0 


MOH]pk 


nom. 


MO0 


MOH 


MOhk 


acc. 


MOMv 


MOH 


MOhk 


gen. 


/UOI6bA 


M0I6I0 


MOH]^'k 


dat. 


M0I6H 


MOHiUa 


aHOHM'k 


instr. 


MOI6Nf% 


MOH/ua 


MOH/HH 


loc. 


/HOieJi 


aioieio 


MOH]^!^ 



Der sing. gen. fem. hat auch eine kürzere form: tbom, 
CBOM assem.; ebenso der sing. dat. fem.: tboh cloz II. 107. 
CBOH assem. Vergl. auch den dual. gen. loc. CBOio*. Ha p^^KCy 
CBOio noHCcaa ich izv. 441. Dagegen plur. acc. masc. cboi6M 
marc. 13. 27-zogr. 

Darnach werden declin iert tvoj tuus. svoj suus. i aus jt 
is, selten qui: letzteres wird regelmässig durch ize ausgedrückt. 
k-LJ quis. öij cuius; die numeralia dvoj, oboj, troj; ebenso 
vLsjakoj : OT'k B'kciiKOcro ^a^kra ab omni debito men.-buc. 98. 

i is. Thema j-L. 
masc. 



neutr. 



fem. 



nom. 


H 


» 


H 


acc. 


H 


» 


Mi 


gen. 


lero 


1610 


H^-k 


dat. 


leaioy 


HMA 


H/Ulk 


instr. 


naik 


HMA 


HMH 


loc. 


l6iUk 


1610 


HX^ 


9 

nom. 


16 


H 


ta 


acc. 


l€ 


H 


» 


gen. 


1610 


1610 


H^T. 


dat. 


leMoy 


H/Ua 


H/U'k 


instr. 


H/Uk 


HiUa 


H/UH 


loc. 


16 Alk 


1610 


HV'k 


nom. 


Kl 


H 


Mk 


acc. 


Mi 


H 


Mk 


gen. 


l€Mi 


1610 


HY-k 


dat. 


l€H 


H/Ua 


HiU'k 



Declin. pronominal. II. 



23 



instr. I€M% HMA HMH 

loc. I€H 1610 H)fk 

Dieses thema wird im nom. durch OMTw ersetzt. Das mit 
ie verbundene i bat aucb einen nom. Neben I€l0, l€Mi, I6H, i€ljf% 
besitzt die spräche kürzere formen: », hh, H, Wv, die in der 
zusammengesetzten declination an das adjectiv an gehängt werden. 
Seltener sind diese formen ausser der Verbindung mit adjec- 
tiven: hk zogr. h für leii: caaea h fC'Tk slepö. cii für lehh 
findet sich nur nicoL, da jedoch siebenmal. Ungewöhnlich ist 
fio (leWi) für HSi prol.-rad. Nach praepositionen lautet der sing, 
acc. masc. k, daher Ha Hk aus na nj^. 

K'kH qui. KlwH^KkAO, K'kH^KkAC quivis. HNK^KH, HHK'kH^KC 

nullus, nemo. Thema k'ti, dessen 'k vor h zu 'kl verstärkt 
werden kann, vor je in o übergeht. Kaja, ky^ und kyj§ sind 
zusammengesetzte formen; koj ist unbelegt, 
masc. 



neutr. 



fem. 



nom. 


K'kH 


Ka» 


I^HH 


acc. 


KlwH 


Kam 


K'kibft 


gen. 


KOiero 


K0I6I0 


K'kH]^'k 


dat. 


K0I6M0Y 


K'kHMa 


KlkH/U'k 


instr. 


KHiHMk 


K'kHMa 


K'kHMH 


loc. 


KOI€Mk 


K0I6I0 


KlkH]^!^ 


nom. 


K0I6 


KOH 


Kam 


acc. 


K0I6 


KOH 


Ka» 


gen. 


K0I6I0 


K0I6I0 


K'kH]^lk 


dat. 


K0I6/U0Y 


KlkHMa 


KlkH/Ulk 


instr. 


KHiHMk 


KlkHMa 


KHwHMH 


loc. 


KOI6Mk 


K0I6I0 


K'kHY'k 


nom. 


Ka» 


KOH 


KlkllA 


acc. 


Kikrn\ 


KOH 


K'kibft 


gen. 


KOI€bA 


K0I6I0 


K'kHY'k 


dat. 


K0I6H 


KHwHMa 


K'kHM'k 


instr. 


KOMv 


KHiHMa 


K'kHMH 


loc. 


K0I6H 


K0I6I0 


K'kHV'k 



Statt KOieft findet man KOH im jüngeren teile des zogr. 
Man merke koh (OTik OKOw) zogr. KOH^ik zogr. KOHiU'k (cao- 



24 



Declin. pronominal. III. 



BOMii) slopö. Der plur. noni. niasc. i^hh hat die bedeutung 
von qui relat. und quidani. 

in. Dem Tk ji^eht j und dieseiu ein couöonant vorher. 

Sb hie. Thema sjt». 



masc. 



neutr. 



fem. 



nom. 


Ck 


CH» 


CH 


acc. 


Ck 


CH» 


CHIA 


gen. 


ciro 


CCIO 


CHX-K 


dat. 


CC/UOy 


CH/ua 


CHiU'k 


infttr. 


CH/Uk 


CH/ua 


CHiUH 


loc. 


Cl/Uk 


CIIO 


CH)(Tk 


* 
nom. 


cc 


CH 


CH 


acc. 


cc 


CH 


CH 


gen. 


«ro 


CCIO 


CHX-k 


dat. 


ciiwoy 


CHMA 


CHMlk 


instr. 


CH/Uk 


CHMa 


CHMH 


loc. 


C(Mk 


C(IO 


CH)fTk 


nom. 


CH 


CH 


CHMi 


acc. 


CHMv 


CH 


CHM 


gen. 


Cfbft 


C(IO 


CHX-k 


dat. 


C(H 


CHMa 


CHiU-k 


inötr. 


C»Av 


CHMA 


CHMH 


loc. 


CCH 


CflO 


CHX'k 



Selten ist fting. loc. mawc. neutr. CHl€/Uk, der «ing. gen. 
fem. CiH für c(bft nicol. und der sing. loc. fem.; CH in: CH HOipH 
hac nocte men.-mih. ist zu vergleichen mit ich für i€M^ und mit 
H für l€H. 

Darnach werden decliniert ci, (sing. nom. neutr. cbto) quid, 
sich talis. naöb noster. vasb vester. Regelmässig auch tuzdb 
gtu^db alienus. takovbsb talis in TaKORkCAbft plur. acc. masc. 
cloz I. 104. erinnert an nsl. taksi talis. 

^bto quid. Thema Ob. 
nom. HkTO 
acc. HkTO 

gen. Hkco, Hkcoro, hico, Hfcoro 

dat. HCiUCy, HkCCiUCy, HICOiUOy 



Declin. zasammengeMtzt. 



25 



instr. MHMk 

loc. MCMk, MkCOMk, HICOMk 

Man merke HHHkPKf naz. und nöl. niö nihil. 

vbSb oninis. Thema vbSJ'B. 

masc. 

BkCH 

BkCA 

Bkci^Y'k 

EWCkiWK 

Bkcii/UH 

KkciiJ^'k 

Bkca 
Bkca 

BkC'k)(lk 
BkCkMH 

BkCA 

BkCA 

Bkck^^lk 

BkCk/Ulk 

BkCk/UH 

Bkckjflk 

BkCk nimmt 'k an: daher sing, instr. masc. BkckiUk ii. s. 
. Ein acc. sing. fem. BkCHl^ kömmt nicht vor; eben so wenig 
1 sing. nom. fem. oder plur. uom. neiitr. BkCH: letzterer lautet 
kca oder Bkctü. 



nom. 


BkCk 


acc. 


KkCk 


gen. 


Bkcfro 


dat. 


BkCC/UOlf 


instr. 


Bkck/Uk 


loc. 


BkCf/Uk 


neutr. 




nom. 


BkCI 


acc. 


BkCC 


gen. 


Bkccro 


dat. 


BkCf/UOy 


instr. 


BkC-k/Uk 


loc. 


BkCf/Uk 


fem. 




. nom. 


Bkca 


acc. 


BkCA; 


ffen. 


RkCCbft 


dat. 


RkCCH 


infitr. 


RkCCI^ 


loc. 


RkCCH 



c. Zusammengesetzte declination. 

Um alle Verschiedenheiten der zusammengesetzten declina- 
on zur anschauung zu bringen, ist die aufstellung folgender 
aradigmen hinreichend: 1. dobr'ti. 2. veliji. 3. doblij. 4. dobreji. 
. tvorij. G. hvalej. 

1. dobr'ti bonus 5 ayaOoc: dobrt ol-^ol^oc. 
masc. 

nom. ;^OBp'kH ^ocpa» ;^OBpHH 

acc. A^cpikH A^^P^i^ A^^P^"^ 



26 



Declin zu»amnieiigeiMitxt. 



gen. 


^\OKpai€ro 


AORp^v» 


AOBp'kH]^'k 


dat. 


AoepoifieM^y* 


AORp'kH/VUI 


AOBp'kHM'k 


instr. 


vVOBpnwHMk 


AOBp'kH/ua 


AOBpikH/HH 


loc. 


Aosp'kie/Uk 


AOKpOlflO 


AOBpikH^lk 


neutr. 








nom. 


Aoepoie 


AOBpiiH 


AOBpau 


acc. 


AORpoie 


AOBp-kA 


AORpa» 


gen. 


AOKpaiero 


AORpoyio 


AOBp'kH]^lk 


dat. 


A0Rp01fl€/U0Y 


AORpnwH/ua 


AOBp'kHM'k 


instr. 


^OBpnwHiUk 


AORp'kHMa 


AOBp'kHa/IH 


loc. 


A0Kpiil6iUk 


AOBpoifio 


AOBp'kH]^'k 


fem. 








nom. 


AORpa» 


AORp'kH 


AOBpHwIlA 


acc. 


AORpA^u; 


AORp-kii 


AORp'kllA 


gen. 


AORpHwIb^ 


AOBpoyio 


AORpikH]^!^ 


dat. 


AOKpH^H 


AORp'kHiUa 


AOBpnwHiUlk 


instr. 


AORpA^u; 


AORpnwH/ua 


AOBp'kH/UH 


loc. 


AOKp'kH 


AOBpoyiO 


AOBp'kH)^!. 


2. veliji 


magnus 5 \t.i-^aL^: velij i^sya«;. 




masc. 








nom. 


BIAHH 


BIAHtÜ» 


BIAHH 


acc. 


RfAHH 


RCaHtÜ» 


E€AHMkhk 


gen. 


BC/IHtÜierO 


RCAHIOIO 


BfAHH^'k 


dat. 


BCAHI0I6/U0Y 


RC/\HH/Ua 


BCAHH/Ulk 


instr. 


BCAHH/Uk 


RCAHHa/ia 


BI/\HH/UH 


loc. 


BCAHHMk 


BfAHIOlO 


BCAHH^'k 


neutr. 








nom. 


Bf/\HI6I6 


RMHH 


BCAH»» 


acc. 


R(/\HI6I6 


RC/IHH 


RCaHKIIil 


gen. 


BCAH»l€rO 


RfaHIOlO 


BCAHHJflk 


dat. 


B(AHIOI€A\01f 


RfaHH/ua 


RCAHHM'k 


instr. 


BCAHHiUk 


RC/\HH/Ua 


BCAHH/UH 


loc. 


BCAHH/Uk 


BIAHIOIO 


BCAHHJf'k 


fem. 








nom. 


RCAHUIÜ 


RIAHH 


BIAHb^M 


acc. 


RMHMvMv 


BCaHH 


K^AHhhMi 


gen. 


RCAHI^bft 


RCaHIOlO 


RCAHHJ^nw 


dat. 


BCAHH 


BCAHH/Ua 


BIAHH/U'k 



Declin. xnsammengesetst. 



27 



instr. bc/\hi^m; 


EiAHHiWA 


BIAHHMH 


loc. 


BCAHH 


BfAHIOlO 


BCAHH]^'k 


3. doblij fortis 5 ^ewaioq: doblb ^swaTo«;. 




masc. 








noiii. 


AOB/(hh 


AOBA0» 


AOBifHH 


acc. 


AORifHH 


AOBAUia 


^OBai^lA 


gen. 


AOS/\0l€rO 


AOB/\IOIO 


AOBifHH^lk 


dat. 


AOS/\IOI€M01f 


^OBifHH/Ua 


AOBiiHHiUnw 


instr. 


AOB/fHHMk 


AOB/(HH/Ua 


AOB/fHHMH 


loc. 


AOB/fHHMk 


^OBAIOIO 


AOBAHH]^'k 


neutr. 








nom. 


A0BAI6I6 


^OBifHH 


AOBA»» 


acc. 


A0BAI6I6 


AOBifHH 


AOBAKlia 


gen. 


A0B/\»l€rO 


^OBAIOIO 


AOB/fHH)('k 


dat. 


AOßAIOI€/U0Y 


^\OBifHH/Ua 


AOB/fHH/U'k 


instr. 


^OBifHH/Uk 


^OBifHH/Ua 


A0B/(HHMH 


loc. 


AOB/<HHMk 


^OBAIOIO 


A<^B/(HH;('k 


fem. 








nom. 


AOBA»» 


AOB/fHH 


AOBAbftbft 


acc. 


AOBAI^I^ 


;|^0B/<HH 


AOBabftbft 


gen. 


AOB/\l^bft 


A^BAIOIO 


A<^B/(HH;(^w 


dat. 


^OBifHH 


^OBAHH/Ua 


AOB/<HHMlk 


instr. 


A0B/\MvM; 


AOB/(HHMa 


A<^K/<HH/UH 


loc. 


AOBifHH 


A^Baioio 


AOB/<HH;('k 



4. Comparativ dobreji melior 5 ßsXxtwv: dobrej ßsXxtwv. 
AOBpiiH halte ich für die nominale, ^OBp^kH für die zusammen- 
gesetzte form des comparativs: ciMp'kH 6 xpsdßuTspoc; lue. 15. 25 
Ostrom, lese ich dreisylbig. Kpiin/(HH ist demnach tffyjjpoTepo;, 
Kp^n/(HH hingegen 6 loyjjpoTepoz ^ daher etwa: h^^itTw Kp'knifHH 
/UIHC epxs'f^tt ö hyrjpoTs.pöq [lq\j lue. 3. 16-sav.-kn. 144. ^OBp^kH kann 
durch AOBp'kHUJHH ersetzt werden, vergl. /UkHHH 6 v£d)T£po(; lue. 
15. 12; 15. 13 -Ostrom.: mhhh wäre v£d)T£poc. bo^hh [xfii^wv io. 
8.53; 10.29; 13. IG-ostrom. ist ßoaHH. vergl. grammatik IV. 
Seite 124. 



masc. 
nom. AOBp'kH 
acc. AOBpiiHLUHH 

gen. AOBp'kHLuaiero 



AOBp'kHUJaiil AOBP'kHLUCH 

AOBp-kHiua» A^i^P'kHLUAbft 

AOBp^kHlUCyiO A^Bp^kHlUHH^'k U. S. W. 



2o Declin. zasammengeietzt. 

neutr. 

noni. AOKp'kHUICie A^Kp'kHlUHH A^BP'^HUM» 

acc. AORp'kHUICKS A^Kp'kHIIIHH ^OSp^kHUJa» 

^eil. ^\0Kp'kHllMI6rO A^^Kp'kHUlOyiO A<^KpiiHIIIHH]^'k U. 8. w. 

fem. 

noni. ^\OKpivHlllHM ^\OKp'kHIIIHH ^CKp^kHlUAb^ 

acc. AOKp'kHIllA^lAv AOBp'kHlllHH ^^■^P'^HUIAI^ 

^eu. ,\OKp'kHIIIAbA AOKp'kHIIlOyiO AOKp'kHlllHH]^'k U. B. VV. 

Ein sing. nom. neutr. ^^OKp'kieie kömmt nicht vor: wol 
aber findet man ropcc assem. B0/\I6I6. KAi|i(i6. /UkHi6i€ naz. 
)fO\">KA<Ki Tov eXajjü) (clvcv) ostrom. Neben K0/\I6I6 sup. 408. 12. 
liest man R0/(kui(I6 2}yi\. (). vergl. grammatik HI. seite 81. 
Einen plur. nom. neutr. ^OKp'kHiiiHM kann ich nicht belegen. 

5. Part, praet. act. I. tvorij o zo'.Y^aac: tvon» zo'.rictxz. 
masc. 

nom. TKOpHH TRO^KIlia» TKO^kllJIH 

acc. TRO^klllHH TKOpKIliara TKOpklU^l^ft 

gen. TROpkllJai6rO TKOpKUJOyiO TKOpkUJHHYlk U. 8. W. 

neutr. 

nom. TK0pklll(l6 TKOpkIJIHH TKO^KIlia» 

acc. TK0pKUUI6 TKOpklllHH TKOpKIlia» 

gen. TROpklUai^l'O TROpKUJOyiO TKO^kLUHH^'k U. 8. W. 

fem. 

nom. TKOpkIlIHM TKOpKIllllH TROpKIllAI«^ 

acc. TROpKIli;^!^ TROpKIllHH TROpKIllAI«^ 

gen. TROpKIllAlA TROpklllOyiO TROpKIlIHH^'k U. 8. W. 

Der plur. nom. masc. lautet auch auf iiiHHaus: cnwTROpk- 
UlHH o8trom. 

0. Part, praes. act. hvaloj b iTuaivaiv: hvalg Exa'.vwv. 

masc. 

nom. ^üLAA^ii j^RaaAurraia ;(RaaAiiiT(H 

acc. j^RaaAuiTHii y'^'^^^'"''*^'^ ;(Ra/\AuiTAt«ft 

gen. j^Raa^iirrai^ro j^Ra/iAiiiToyio )(RaaAiiiTHH;('k u. 8. w. 

neutr. 

nom. ;(Ra/\AiiiT(i6 j^Raa^iiiTHH j^RaA^uiTHia 

a(;c. ;(Ra/\AUiTfi€ ;(Ra/\^uiTHH ;(Ra/\AUiTHia 

gen. ;(RaAALUTai6ro )(RaAAiiJTO\'io ]^RaAtfAiiJTHHY'k u. s. w. 



Declin. znummengesetat. 29 

fem. 

nom. )^Ka/\AlllTH» ^RAA^UITHH ^EAAJhlUTJhhk 

acc. ;(Ra/\^uiTA%Miv ]^RaAAiJJTHH ;(Ra/\AUJTAMi 

gen. J^KaAALUTAbft ]^Baa^LUT^IO Y'^^^ALUTHHJf'K U. B. w. 

Als regel gilt wol yRaa^iUTde , obgleich formen wie 
^Baa^ie in russischen (juellen vorkommen: hocai€ to «pepov. 
pacTtf^ie wol Tb au^avov. nHTabfti€ (uHTAAi) Tb xpe^ov. pasAP'k- 
luab^ie c^ Tb Au6|jLsvov. ckB/ia^KHiai^ie tc (TxavoaXt^ov. np'kcTab^ie 

TO 7cau6|j.£vov. nOKaiaiAie Tb avaTuaDov. npadHO^bAie Tb iopTa^ov. Vo- 
stokovT», grammatik<a seite 74 : wenn jedoch behauptet wird, 
rpA^liiH sei die zusammengesetzte form für das neutr., so ist 
dies wenigstens in einer der als beleg angeführten stellen nicht 
der fall: ahi^ lero E'k rp^A'kiH RTw HcpoycaAH/U'k Tb xpbaoyircv 
auTOu YJv xop£ü6{ji.svov ct^ 'IspouaaXi^p. lue. 9. 53. aus dem evan- 
g«lium 1164. VostokovT. ibid. Plur. nom. neutr. rp^^Aviiiaia 
Ostrom.; älter ist die form auf ija: ;^piiRa CT0i6i[JHia ndaden. 
Die formen der zusammengesetzten declination zerfallen 
in zwei classen, je nachdem das adjectiv und das pronomen 
jt decliniert werden oder das erstere in seiner thematischen 
form auftritt: jenes findet statt im sing. gen. masc. neutr. 
;\OBpai€ro, w^enn es nicht richtiger ist ;\OBpa von lero zu 
trennen, woraus durch zusammenrückung und assimilation 
^OBpaaro und aus diesem durch zusammenziehung ^OBparo; 
sing. dat. masc. neutr. ;\OBpoyi6/UOlf , ^OBpOlf leMOlf, daraus 
AOBpoyoy/Uoy, ^OBpoif/Uoy; sing. loc. masc. noutr. ^^Oßp^kie/Uk, 
^l^OBp'k i€Mk, daraus ^OBp'k'k/Ub, ^OBp^ka/Uk, a^'^P'^'^*^; ^^^K- 
acc. fem. ^OBpAvl^, fi^OKfi^ w; u. s. w. sing. loc. masc. neutr. 
BiaHH/UK aus BcaHH und I6MK neben dem überraschenden np'k- 
afOBOA'i^H/Uk : btw pOA'k np'kAWBOA'kHiUk marc. 8. 38-zogr. aus 
np'katOBO^'kH und I€/Uk; plur. gen. BfAHHj^ik aus b(/\hh und 
HY^k; sing. nom. masc. ^OßifHH aus ;\OBi(k und h; sing. loc. 
masc. und neutr. ^OB/^HH/Uk aus ^OBifH und i€Mk, daneben das 
seltene ropkHH(/Uk aus ropkNH und i€/Uk; plur. gen. ^OBifHHj^ik 
aus ;^OBi(k und H]fTk u. s. w. In andern formen wird das pronomen 
JT> decliniert, während das adj. in der thematischen form dobrT>, 
velij'B und doblj'B beharrt: sing, instr. masc. neutr. ^^OBpiiH^Uk, 
überhaupt in allen casus, deren suffixe consonantisch anlauten, 
daher im dual. dat. und instr., im plur. dat., instr. und loc: 
AOBpnwHMa, A<^*^P'^"'^^9 A^^P^"'^"» A^^P^H^ik aus A^^P^ ^^^ 



30 Declin. suMmmengMetst. 

HiUa u. s. w. ; im siu^. inaHc. neiitr. K(/\HHiUk; im dual. dat. 
instr. BCAHH/ua; im plur. loc. Bi/\HH)f'k; im sing, instr. ^OBifH- 
H/Uk; im plur. loc. AOK/(HH)fik aus velij^L und imi>; doblji» und 
ihi> u. s. w. Die in den allerältesten denkmälern nicht selten 
auftauchenden formen C'kc;i;iiJT(H)f'k, Kai^uiTCH/iik CA, TBO^k- 
UJiHiUik beruhen auf den themen s^Sc^^^tj^L , kaj^tji», tvori>gji»^ 
an welche ih'L, imi> und imi> antreten. 

An die stelle des 'kH, iki der glagolitischen und anderer 
älterer quellen tritt in anderen, sogar in denselben denkmälern 
iklH ein, indem vor j der von Lepsius durch p bezeichnete laut 
zu Tki verstärkt wird, welches überhaupt keinen anderen als 
diesen Ursprung hat, nicht etwa als reflex des aind. ü anzusehen 
ist: daher ^v^Rp'kiH, ;v^Bp'kiH/Uk, ^v^Kp'kiH/Ua u. s. w. Selbst im 
ostromir. findet man oyiUkplkH neben oyiUkp'kiH, iiOC'kAaB'kH 

und iiocikAaB'ki, npHUJkA'KH und pcKiiiH, HapHi^aie/U'ki, le^H- 
HOHA^V'i^i* -^^1' siiig* instr. fem. lautet nicht blos in jüngeren 
quellen auf om; aus: dadurch wird die zusammengesetzte form 
mit der nominalen identisch. Die geltung des h als j in ;^^- 
Bpikiii u. s. w. ist hier wie in allen anderen füllen sache der 
theorie, da die ältesten quellen kein H kennen. 



B. Gonjugation. 



Die conjugation ist zweifach: a. mit thematischem vocal. 
b. ohne thematischen vocal. Diese Verschiedenheit ist auf das 
praesens und den imperativ beschränkt. 



a. Cox^ugation mit thematisohem vocal. 

Die Verschiedenheit der conjugation mit thematischem 
vocal ist durch die natur des thema bedingt. Dieses ist 
entweder primär oder abgeleitet. Die primären themen bilden die 
erste classe. Die abgeleiteten themen zerfallen nach dem suffixe, 
durch welches sie von wurzeln, verbal- oder nominal-themen 
abgeleitet sind, in fünf classen: 11. nq. III. e. IV. i. V. a. VI. 
ov-a aus u-a. Die III. und V. classe zerfallen nach massgabe 
des praesensthema in gruppen, die III. in zwei, die V. in vier. 
Die Suffixe n^, ^, a können sowol an wurzeln, als auch an 
nominal- oder verbal-themen, die suffixe i und ova nur an nomi- 
nal- oder verbal-themen gefügt werden : die ersteren verba nennen 
wir primär, wie die der ersten classe, die letzteren secundär. 

Erste classe. 

Das infinitivthema ist ein primärer verbalstamm. 

Um alle Verschiedenheiten der conjugation zur anschauung 
zu bringen, werden sieben paradigmen aufgestellt. 

Praesensthema: primäres verbalthema mit thematischem 
vocal: ved-e. nes-e. greb-e. pek-e. ptn-e. bij-e. mr-e. 



32 



Conjngation mit thematischem vocal. I. 1. 



1. Krstes paradigm 


a. 




a. Praeseiiöthenia ved-e. 




Prae». 








1. 


K(AA^ 


KCACK'k 


RCA^'^'I^ 


2. 


K(A<I>IH 


R<A<'''^ 


Mj{,iTi 


3. 


B<A<T'I^ 


RIA^TI 


RIA^^TTk 


Iniperat. 








1. 




RCA'kRii 


RCA'kiU'k 


2. 


KIAH 


RiA'kTa 


RiA'kT* 


3. 


KIAM 


EiX^TA 


RiA'kT« 


Imperf. 








1. 


KiA-ka^'k 


iiiji,'kA^OK^ 


RCA'I^^X^'^^ 


2. 


KCA'li^lXC 


RCA'ti'^OK'l'^ 


RCA'kauKTC 


;i 


KCA^^UH 


RCA'kaiiJCTC 


RCA^^V^ 


Part. j)n 


Eies. act. K(AA, KfA'Ki. i>asß 


. RfA^'^'K. 


ß. iDfinitivthenia ved. 




Einfacher aor. 






1. 


RIA-K 


RCA^f^^ 


RCA^'^'K 


2. 


KlAt 


R(A<Ta 


R<A^T< 


3. 


RfA^ 


RCA^'^t 


R(A^ 


Zusam inengesetzter 


aor. I. 




1. 


KiiC'K 


RiiCORii 


RiiCO/Ulk 


2. 




R^kcTa 


R^kcTI 


3. 




R^kCTI 


KiiCA 


Zusam m en gesetzter 


aor. IT. 




1. 


K^A^V^ 


RCA^Y^*^^ 


R<A^)C^'^'^ 


2. 


RIA« 


R<A^CTa 


R<A^CT< 


3. 


RiAf 


BIA^CTf 


RCA^UJA 


Part, praet. 






Act. I. KiXK 




11. Rcaii 


Pass. KC^v^Hik 






Sup. KICl'^ 




Inf. RCCTH 



Die II. und III. aor. ria^ kann sowol aus ved-e-s und 
ved-e-t als auch aus ved-e-s-s und ved-e-s-t entstanden sein: 
sie wird daher sowol unter den einfachen als auch unter zu- 
sammengesetzten aor. II. gestellt. Das s des aor. geht zwischen 
vocalen in h üb(Ji', daher das spätere -smo für -honvL. 

Das thema k;i;a ^^ri, esse bildet praes. imperat. imperf. 
part. praes. act. 



CoigiigfttioB mit thematischem TocaL I. 1. 33 

praesensthema b^d-e. 

praes. 1. b^a^. imperat. 1. — 2. b;i;ah. imperf. 1. 
E^A'^a)fik. pari, praes. act. b^;va, ra^a'KI. 

Die form b^;^^ ist das eiozige beispiel eines wirklichen 
imperativs (optativs) in der III. plur., die sonst, wie im sing. 
(hhkto^kc Hi BkAHBaH BHHa HOBa u. s. w. anth.), entweder durch 
die n. plur. imperat. oder aber durch die III. plur. praes. 
mit der conjunction fi^A ersetzt wird : ba;^^ Hfi'kcAA Bauia npii- 
noiacaHa IvKocrav al bo(f()eq u{ji.a>v 7:epie!^(i)C7{i.evai lue. 12. 35-zogr. assem. 
sav.-kn. B^A^ ^^^ b^d-e-i-nt: um ^t aus ent zu begreifen, er- 
innere man sich an BHiaTC aus bi-j-e-i-te. In den paradigmen 
fungiert auch im dual, die 11. für die III, was ich jedoch nicht 
zu belegen, sondern nur durch den gleichen gebrauch im nsl. 
einigermassen zu rechtfertigen vermag. 

Das thema id ire bildet ausser den praesensformen den 
einfachen, sowie den zusammengesetzten aor. : praes. h^;!;. imperat. 
H^H. imperf. H^'liajf'k. part. praes. act. H^A, H^Ki. einfacher 
aor. Hj^^. zusammengesetzter aor. M^vojfk. Dem inf. liegt das 
thema i zu gründe: htm; eben so dem aus dem subst. verbale 
CkHHTHie descensio, concursus erschlossenen part. praet. pass. 
HT'k. Die beiden part. praet. act. werden vom thema lUk^ 
gebildet: lui^'^* liJkA'k. Das subst. ckUJkCTHie setzt ein part. 
praet. pass. ujkCTik voraus. 

Das thema ret (obret invenire. si>ret obviam fieri) bildet 
die infinitivtempora von ret: einfacher aor. OBp'kT'k. zusammen- 
gesetzter aor. II. OBp'kTOjf'k u. s. w. ; die praesenstempora 
haben zum thema obr§tje, nach V. 2: praes. OBpi^iiJTA%. imperat. 
OBpAUJTH. imperf. OBpi^iiJTaa)("k : OBp'kTaajf'k beruht auf OBpiiTa 
V. 1. In serb. quellen findet man das praes. OBpiiTC/Uk invenie- 
mus sis. 144. 

Das thema jad edere bildet die intinitivformen. 
Zusamihengesetzter aor. I. 

1. «ck tacoBii taco/u^ 

2. WCT'k taCTA WCT« 

3. üicT'k «CT( taCi^ 

Zusammengesetzter aor. I. h für s. 

1. «Y'k »YOB'k »YOM^ 

2. lacT'k lacTa lacTi 

3. tacTK »CTC üiiiji^ 

3 



34 



Conjugstion mit thematischem Tocal. !• S. 



Zusammengesetzter aor. II. 



1. WAOV'K 


tafi^o^OK^ 


«A^Y^'^i^ 


2. tafi,i 


«Aocra 


WA^^TI 


3. üiAC 


«AOCT« 


«AOliJA 


Part, praet. 






Act. I. üiAii 




II. «a^ 


PaS8. ÜIACHli 






8up. lacTii 




inf. WCTH 



Die II. und III. sing, ist la, gleichgiltig, ob die I. sing. wcT^ oder 
WY'K lautet. Die ältere II. und III. sing, lautet »CTik zogr.; die 
III. plur. ist iiCA (mck) und iiiiJA (lajfk) assem. Den zusam- 
mengesetzten aor. II. la^ojfk kann ich in den älteren quellen nicht 
nachweisen ; auch der einfache aor. M^'K edi scheint nicht vorzu- 
kommen: M^ii bedeutet vectus sum von der wurzel jad vehi. 

Das thema jad vehi bildet ausser den praesensformen 
den einfachen, so wie den zusammengesetzten aor. und das 
part. praet. act. I: praes. m/^a;. imperat. m^h. imperf. »A'kajf'k. 
part. praes. act. 121;^^^, lay^iki. einfacher aor. lay^'k. zusammen- 
gesetzter aor. MAOjfk. part. praet. act. I. täj^ik. Vergl. pol. jal 
zof. Dem part. praet. act. I. liegt auch ja zu gründe: iziBik. Das 
thema jaha bildet den imperat. Hi^aii eTuavaYaye lue. 5. 4-zogr.; 
das part. praet. act. I. iipiiii)faB'k assem., so dass das part. 
praet. act. I. in drei formen vorkömmt: npH^k^kUK act. 27. 5. 
npHiiBkliJC act. 27. 16, 28; 28. 12 u. s. w. hval. 

2. Zweites paradigma. 
a. Praesensthema nes-e. 
Praes. 



1. H(c;i; 


mciK± 


HiCiAVK 


2. HKCIIIH 


mciTA 


man 


3. HKCTlk 


man 


H(c;i;Tik 


Imperat. 
1. 


HcrkBii 


Hcckanlk 


2. H(CH 


HCciiTa 


mckn 


3. HiCH 


HK-kTa 


mckn 


Imperf. 

2. mckduii 


HfckaYOK-k 
HcckaujcTa 


mckd^^M^ 
HcckaujfTc 


3. HfckaiiK 


HCCkailKTC 


mc±dj(X, 


Part, praes. 







Conjagation mit thematiscliein vocaU 1. S. 



35 



Act. H(CA, HiCkl 




pass. HfcO/U'k 


ß. Infinitivtlieina nes. 






Einfacher aor. 






1 . HiCk 


HiCOR'k 


HiCO/U'k 


2. H(ci 


HCCfTa 


man 


3. HiCf 


HfCCTi 


mcJk 


Zusammengesetzter aor. I. 




1 . H'kc^ 


hIlcobIl 


hIlco/U'k 


2. 


M'kcTa 


H'kcTf 


3. 


HtcTf 


hIlca 


Zusammengesetzter aor. 11. 




1. HICO)fK 


H(CO)fORlL 


HiCOYO/U'k 


2. H(C( 


HKOCTa 


HfCOCTI 


3. HCCf 


HfCOCT« 


HiCOUlA 


Part, praet. 






Act. I. HICTk 




II. HfCA'k 


Pass. HiCiH^ 






Sup. Hfri*'k 




inf. HCCTH 


3. Drittes paradigma. 






a. Praesensthema greb-e. 




Praes. 






1. rpfBA; 


rpfRCB'k 


rpfBC/Uii 


2. rpfRciiiH 


rpfBfTa 


rpfBCTC 


3. rpfBf'i*'k 


rp(R(T( 


rpfB^T^ 


Imperat. 






1. 


rpfR-kslL 


rpfBlL/U^ 


2. rpiRH 


rpcRiLTa 


rpcB-kTC 


3. rpiBH 


rpfB-kra 


rpiBiLTi 


Imperf. 






1. rpfKlLa)("k 


rpfBlLa^OBlL 


rpcBiLaYO/U'k 


2. rpcRlLaujc 


rpfB'kaiiJiTa 


rp(RlLaiij(Tf 


3. rpcclLauif 


rpfBiLaiiKTC 


rpfB-kaY^ 


Part, praes. 






Act. rpiBA, rpfR'ki 


pass. 


rpcRO/U'k 


ß. Infinitivthema greh 


1. 




Einfacher aor. 






1. rpiR^ 


rpfBOR'k 


rpiBOiUii 


2. rpcBi 


rpfBfTa 


rpCBfTC 


3. rpiSi 


rpiBCTi 


rpiB^ 

8» 



36 



Conjofation mit thematischem Toeal. I. 4. 



Zusammengesetzter aor. I. 

1. rplLc^ rp'kcoBiL 

2. — rp'kcTa 

3. — rptcTi 

Zusammengesetzter aor. 11. 
1. rpcBOY'K rpfRO)fOB'k 



rpcROcra 
rpiBOCTi 



2. rpcBf 

3. rpiBf 

Part, praet. 
Act. I. rpcRii 
Sup. rpiT'k 

Das thema iiv vivere hat in der ü. 
}KHTli, als ob (las thema 2i wäre. 

4. Viertes paradigma. 
a. Praesensthema pek-e. 
Praes. 

1. n(K;i; ncHCB'k 

2. ncHcuiH ncHCTa 

3. niHiT'k niHiTi 

Imperat. 

1. — 

2. nki^H 

3. nki^H 
Imperf. 

1. ncHaa^^ 

2. ncHaauif 

3. ncHaauic 

Part, praes. 
Act. ncK'ki 

ß. Infinitivthema pek. 
Einfacher aor. 

1. Bp'kr'k Kp^roBlL 

2. Bp'k^Ki Bpii^Kira 

3. Bp'k^Kf Bp'k^KCTf 

Zusammengesetzter aor. I. h für s. 

1. p'kjf'k plL)fOBlL 

2. — ptcTa 

3. — p'kcTi 



rplLco/U^ 
rptcTi 

rpiLCA 

rp(BO)fO/ii'k 

rpiBOCTi 

rpiBOiUA 

IL rpiBA^ 
inf. rpiTH 

und m. sing. aor. 



Hkli^iLB'k 

nkii^'kTa 
nkii^lLTa 

niHaa^OBlL 
niHaaujfTa 
ncHaaiucTf 



nkii^lL/ii^ 

nkii^lLTi 

nkHiLTi 

niHaauJCTi 
niHaa^^ 



pass. niKO/Uii 



Bp'krOM'k 
Bp^MQITi 

BpiirA; 

ptcTI 

piuuA 



Conjugation aiit thematischem Tooal. L 5. 



37 



Zusammengesetzter aor. 11. 

2. niHc ncKOCTa 

3. ncHf niKOCTi 

Part, praet. 

Act I. ncK^ 

Pass. niHfH'k 

Sup. nfuiTk 

5. Fünftes paradigma. 

a. Praesensthema pi>n-e. 

Praes. 

1. nkH^ 

2. nkHcujH 

3. nkHiTik 
Imperat. 

1. — 

2. nkHH 

3. nkHH 
Imperf. 

1. HkH'kaY'k 

2. HkHlLaUlf 

3. nkH'kauK 

Part, praes. 

Act. nkHA, nkH'kl 

ß. Infinitivthema pi>n. 
Zusammengesetzter aor. I. 

1. rufl^c^ nAcOB'k 

2. — HAcra 

3. — nACTi 
Zusammengesetzter aor. I. h für s. 

2. uJhTK HAcra 

3. HAT'k HACTC 

Part, praet. 

Act. I. nkH'k 

Pass. nATik, nkHCHik 



ncKOYO/U'k 

niKOCTI 
niKOUlA 

n. niKA'k 
Inf. nfuiTH 



nkHißlL 

nkhiTa 

HkHfTC 
llkH'kBiL 

nkH'kTa 
nkhlLTa 

nkHlLa^OBlL 
nkH'kaujiTa 
nkHiLauKTi 



nkHi/U^ 

nkhiTi 

nkHJi^T^ 

nkH'k/U'k 

HkH'kTi 

nkHiLTi 

nkH'ka)fO/ii'k 

nkH'katiiiTC 

nkH'kaY^ 



pass. nkHO/U'k 



nAco/U'k 

HACTf 
nACA 

nA)fOM'k 
nACTf 

nAiiJA 



n. HAA'k 



inf. nATH. 



Sup. nATik 

Die n. und III. sing. aor. lautet auf th und auf § aus: B'k- 
iTik. HaHAT'k Und Bik3A. HaHA. Das part. praet. act. I. auf vx 



38 



Conjngation mit theraatiscliftm Toeal. I. 6. 



ist in den älteren donkniälern fast unerhört, man findet nu. 
H3ABlk naz. 

0. Sechstes paradi^nia. 

a. Praesensthenia bi-j-e: j hebt den hiatus auf. 

Praes. 

KHI6Ta 



KHI6iUlk 

BHI6Tf 

BHM^Tlk 



KHMTa 

RHiaxa 
KHMaiiifTa 

BH«aUI(T( 



KHMiU'k 

BHMTf 

BHMTi 

BHiaa)^^/!!!^ 

BHiaauifTi 



paSS. BHI6iUlk 



1. BHM^ 

2. BHI61IJH 

3. BHieTlk 

Imperat. 
1. — 

2. RHH 

3. KHli 

Iniperf. 

1 . RHiaa)^ 'k 

2. RHiaauic 

3. BHiaauii 

Part, praes. 

ß. Iniin itivthema bi. 
Zusammeng^esetzter aor. 

1 . RH^'K RH YOR'k 

2. RNTli KHCTa 

3. RHT'k RHCTC 

Part, praet. 

Act I. RHB^ 

PaSS. BHl*!^, BHI€Hlk 

Sup. BHTlk 

Die IL und III. sing. aor. lautet bht'K und bh: nur einmal 
oyBHCTk avetXev act. 12. 2-struni. Für bhizitc aus bi-j-e-i-te 
u. s. w. haben namentlich jüngere quellen bhhti u. s. w. 

Das thema by fieri, esse bildet die infinitivformen. 

Zusammengesetzter aor. II. 

1 . B'KlY'k 61^1)^ OBIl 

2. B'kICTTk BTklCTa 

3. BlilCTlk BlklCTC 

Part, praet. 

Act. I. B'KIB'k 

Pass. saB'kBfH'k, saBiiiTii 

Sup. B'kl'TK 



BH)fO/ll^ 

BHCTC 

BHUJA 

II. BHA'k 

inf. BHTH 



BlklJfOiU'k 

B^ICTf 

B'KIUIA 

II. B'klA'k 



inf. B'kITH 



Conjogatioii mit thematiichem Tocal. I. 6. 



39 



Die II. und III. sing. aor. lautet K'kiCT'k, in russ. quellen 
CTk. Cki dient in Verbindung mit dem part. praet. act. II. zum 
druck des conditionalis: K'KI nkcaA'k scriberes, scriberet; es be- 
^hnet in Verbindung mit dem part. praet. pass. ein passivisches 
pus: Bi/^iHii R'ki ductus est sup. 215. 29; es entspricht endlich 
1 griech. ^ysvo'j, eY^veic: iiiHaAkH'k K'KI tristis factus est sup. 207. 
B'kiCTik hingegen kann nur im zweiten und dritten fall 
:reten, nicht im ersten. 

Das thema R'ki hat ausser den angeführten einige ihm 
sntümliche formen. 

Zusammengesetzter aor. 

1. KH/Uk 

2. RH 

3. RH 

Imperf. I. 

1 . R^kjf 'k 

2. R-k 

3. R-k 
Imperf. 11. 

1. R'kajf'k 

2. R'kaujc 

3. B'kAiui 
Part. fut. act. R'kiUJi^. 

Aorist. Hinsichtlich des RH/Uk, RH bemerke man: die I. 
ü. findet sich in den älteren quellen nicht. Herr O. Jagiö hat 
einer glagolitischen handschrift späterer zeit bevi d. i. bive 
unden. Assemanov ili vatikanski evangelistar LV. Neben 
UA kömmt das nach einem anderen principe gebildete r;i; 
. Die formen RHMk u. s. w. und ra; habe ich zu er- 
xen versucht in vergl. grammatik IV. seite 817. RH/Uk, RH 
i. w. so wie r;i; dienen nur zum ausdruck des conditionalis. 
5se pannonische eigentümlichkeit schwindet allmählich in 
i bei den andieren slavischen Völkern entstandenen ab- 
riften altslovenischer denkmäler. Die heimat dieser form 
reffend muss erwähnt werden, dass das karantanische (neu-) 
renisch der freisinger denkmäler die form bim kennt, und 
IS diese im kroatischen noch jetzt fortlebt. Nach Vostokovi», 
.mmatika 84, wird RiiiMk, RiiiMik zuweilen von den süd- 
ven (u ju^nychi» slavjani») gebraucht : hophra^ R^iiUk, 



RHR'k 


RHiU^ 


RHCTa 


RHCTC 


RHCTC 


RHUIA 


R^kcTa 


R'k)fOiUlk 
R'kcTI 


R^kcT« 


R'kliJA 


RHia^OK-k 
R-kauiiTa 


R'ka)fOiUik 
R-kaujfTc 


R-kaujfTc 


R'kajc^ 



40 Conjngalion mit thematifchem tocaI. I. 6. 

,\AMk ETKiMik psalt. saec. XIV. B'ki/U'k nOLfiAA'kA'k naz.y dei 
neben Biii auch bh kennt. ai|if b^i B'kC)fO'rkA'k 7Kfi^TE% fi^AA' 
Biki/Uk oyBO £'. iH'KTtoaq 0'j(7{av, Bmvlol av 50. 18. psalt. saec. 
ai|jf /UH Biii Bpar'k nOHOCHAii, np'kTpkiiii/i'k b^kimh el ix^pa 
ü)ve{3'.cr£ jxe, urn^ve-pca av 54. 13. ibid. VostokovT», Lexikon 1. 6' 
68. Tii statt H ist wol nichts anderes als eine vermeintlicl^::^ 
Verbesserung solcher Schreiber, denen BH/Uk unbekannt wa«»^ 
Nach VostokovT» ist das den südslaven eigene B^ eine 
kürzung von BiiiiUi^. Grammatika 85. fi^A RJk nfi'kcTAAH, A^ 
oyßiiA'^^H ^löz I. 173. 175. Neben bhmk kömmt BH]pk vor^ 
das sich nach der analogie des gewöhnlichen aor. aus KHMk 
entwickelt hat. Dieses i^h^'K liegt der III. plur. bhuja zu gründe. 

Im per f. I. Das imperf. I. bildet die personen wie der aor.: 
hinsichtlich der bedeutuug ist zu bemerken, dass B*k und B^LtUA 
im Ostrom, an sieben stellen dem griech. ^v, tjcrav, BiLiiJA an zwei 
dem griech. ^y^votto gegenübersteht. Dass das in v verwandelte 
Tii nach b ausgefallen, daran ist nicht zu zweifeln: sonst ist 
freilich die form nicht klar. Die III. sing. Biia findet man 
nur lam. 1. 21. 28. 

Imperf. 11. Das vom imperf. I. in formeller hinsieht: 
be aus bve, gesagte gilt auch vom imperf. II. Die bedeutung 
ist jedoch ausnahmslos die des imperf. 

Part, praes. act. Das nur einmal vorkommende BikiM 
verdankt sein dasein wol nur der kühnheit eines Übersetzers: 
saKOHii Biilia B^ B'kKki 6 v6{i.o; 6 uTuap/cov (daher richtiger BlklMH) 
el^ xbv atwva bar. 4. 1. aus einer quelle des XV. jahrh. VostokovB, 
grammatika 87. Wenn Vostokovi», Lexikom» 69, meint, BikiiA 
bilde im fem. B'kliiiA^ipH oder gar B'kiuiALllH, so ist dies irrig: 
das fem. könnte nur Bikii^ipH lauten. 

Part, praet. act. B'kM^. Dieses part. kömmt einige mal vor: 
B'kM^H H CKIH M rfiAiji,lk\ii YJv xal 6 (ov xat 6 epx6tJL6vo? apoc. 4. 
8. CklH (h) B'kM(H) M rp/\ji,li^m 6 wv xat 6 t;v xal 6 ep/öpt^vo? 11. 17. 
CkiH M B'ktaJi 6 o)v xal 6 ^v aus einem denkmal des XIV. jahrh. 
coyH H B^kia H rpAA*^ ^P» 2* ^* *^^* ^^^ einer quelle des XV. 
jahrh. Auch B'kM^ ist gelehrte erfindung, wenn es nicht viel- 
mehr die oben angeführte III. sing, imperf. Biia ist: dafür 
spräche das griech. yjv. Wer wird ferners an ungeheuer glauben 
wie die sing. gen. coy», B^kwro? OTii coyia bo h ^t^ Bi»aro 
H'kTO OT^HiUCTk npHCHOCOYL|i(r, ab illo, qui est, et ab illo, qui 



Conjngatiou mit thematischem Tocal. I. 6. 41 

erat u. s. w. op. 2. 2. 37. für c;i;iiJTa u. s. w. Dass von 
Erkyh das fem. ckuiAipH laute , ist falsch: dieses findet sich 
einmal, und setzt ein masc. R'kiiJi^ voraus: cikKa3afTk nplt- 
AkCTk, lOTKi H/U'k (CTk npiaTH K'kuiAipi/Uk aus einem denkmal 
des XVI. Jahrhunderts, das aus einer handschrift von 1047 
geflossen. Die jugend der quellen, in denen diese formen vor- 
kommen, lässt Kiiibfli, K'kbfli, ciLiiJA als verdächtig erscheinen. 
Part. fut. act. Besser als b^im^, jsrkhhy bIluia ist BikiiiiA 
bezeugt: Hf aK'ki Hi B^k^^ipio Boroy BiiiiiiA^iiJaro wol: non ac 
si nesciat deus futura naz. B'kiuii^iiJiooy/iioy u. s. w. naz.: das 
wort bedeutet bei naz. 6a6(ji.£vo(;, pieXXojv, yiv6jji.6V0(;. HClkYHOyTk 
P'kIB'kl Hjfk Hi BklluoyipH BO^^fe OLTzo TOü jAT) elvai u$a)p esai. 50. 
2. aus einer quelle des XVI. jahrh., wo man cA^iiiTH erwartet. 
Minder richtig ist a, russ. a für ^: o B^iuiaipHH/U'k naz. BikiiiiauiTCie 
sborn. 1073. B(TH/\k Boy;v^Tk Hf BkiuiAipHH ßaiÖYjX ecnai d)? ou/ 
uxapx^uaa amos 5. 5. BkiuiAipHH c'knac'K npH ciHAj^ifiHM'k aus 
einer quelle des XV. jahrh. bei Vostokovi», Lexikon 1. 68. 

(nATkTk) BklliiaLpH fCTk H 3Ji,AHA Y£VY;T7] %a\ XTKmg Op. 2. 2. 36. 

BkiUJaipHH ixiXXovTa op. 2. 1. 116, womit das zur Übersetzung 
des griech. uizap^iq gebildete BkiuiCTBO (BTkliiJkCTBO) und das 
öech. probysücn^ aus §tit. bei Kv6t 78. zu vergleichen ist. 

Das thema v6, das mit dem praefix ot'L respondere be- 
deutet, wird in zwei alten quellen im zusammengesetzten aor. 
gebraucht: OTB'k axexpCÖT) io. 1. 21; 10. 25-assem. OT'kB'k io. 
1. 49. sav.-kn. 62. OTliBlLiiii^ axexptÖYjcav 8. 48-a88em. für OT'kßlLipa, 
O'TkBiLLpauii^ im ostrom. Man hat diese formen mit der wurzel 
v^d zusammengestellt, allein mit unrecht, da ved mit ot'L nicht 
verbunden wird, da, eine solche Verbindung vorausgesetzt, die- 
selbe wol kaum die bedeutung respondere hätte und da endlich 
OTBt, OTikBiLUii^ von OTB'kT'k responsum nicht getrennt werden 
kann. 

Das thema da dare bildet die infinitivformen. 
Zusammengesetzter aor. 

1. MX'^ A-»V^ß* A'*)f«^'^'i^ 

2. A^^'T'k J{,ACTA finden 

3. A^^'T'k ji,dCTi A^u^"^ 

Part, praet. 

Act. I. fi.AK'K IL AaA'k 

Pass. M^'^ 



5 



Conjn^tion mit tli^iiiatiiicheiii Tocal. I. 7. 



Sup. A^T'k inf. A^**^ 

Die II. und 111. «inpf. aor. lauten A^CTk zogr. fi^ACTk, ostrom. 

und A^« ^^^^ ^^**'' A^A^V'^ ^*** ^'®" Hlteren quellen unbekannt. 
Die praeseiiHfornuin werden von dem tliema dad ohne thema- 
tischen voeal f^ebildet. 

Das thema sta stare bildet die iufinitivformen: zusammen- 
gesetzter aor. cTajfk, CTa, cra. part. praet. act. I. cTaRik 
u. 8. w. Die praesen «formen beruhen auf dem thema stan-e 
nach II: pracs. CTaH^. imperat. CTaHH. imperf. craH'kaji^'k u. s. w. 

Das thema de ponere geht regelmässig: praes. A*^*^* 
imperat. a'^m ^* ^' ^- zusammengesetzter aor. a'^X^* P**^* 
praot. act. I. a'^^'*^ ^^' ^' w» ^^'^ praesensformen können 
jedoch auch von dem reduplicierten thema dedje aus ded, ded6 
nach V. 2. gebildet werden: praes. a<^A^> A^^A^***" ^' ^' ^' 
imperat. a^^A^) j^iTKj^AE'k u. s. w. Das imperf. und die part. 
praes. von dedje sind unbelegt. Die intiuitivformen können 
auch vom thema dcja nach V. 4. abgeleitet werden. 

7. Siebeutes paradigma. 
a. Praesensthema mr-e. 
Praes. 

MpiTA 
MfiiTi 



1. MfiX^ 

2. iUpfUJH 

3. MpiT'K 

Imperat. 

1. — 

2. MpH 

3. iUpH 

Imperf. 

2. /up'kauK 

3. /up'kaujf 

Part, praes. 
Act. /Up^i 

ß. Infinitivthema mr. 
Zusammengesetzter aor. 

1 . Mp'kjf ^ /up^Y^^'^ 

2. /UpliTIk MplkCTA 

3. Mfi'KT'K /Up^CTi 



MpiTi 



Mfi'kTA 
Mp'kTA 

/up^ka^OBii 

iMp'kMil^TA 
/UplLaiUfTC 



Mp'kM'K 
Mp'kTi 

Mp'kTi 

MpiiA^^Mlk 

Mp^AlUiTi 

Mp'kA^Jk 



pass. Tpo/U'k 



iUp'KJf'OiU^ 

MpTiCTf 

MpiiliJA 



ConjQfifation mit thenuitiKchein voc»l. II. 



43 



II. Mp'kA'k 



Part, praet. 
Act. I. Mfi^ 

PasS. Tp'kT'k. TpCH'K 

Sup. /up^ki^'k inf. Mp'kTH 

Der im paradif^^nia anj^eführte aor. tindot sich nicht häufig: 

OTp'k eS^ixa^sv lue. 7. 44. io. 12. ;i-aö8ein. iiO}Kp'k)fOiU'k. iiO^Kp'kiiiA; 

CnO}Kp'kUJA) bon. iio^Kpk C(. iiOHtpkTk nihulon. o^/UpkTk krinö.- 

rxnih. 5. OTpk i^ii^a^s, hic. 7. 44-nic()h ckTpkiiii mladcn. iip'kTpkTk 

p«it.-mih. 35. häufiger ist o^iUp'kjf'k, oy/Up'k oder oy^up'kT'k 

VI.. 8. w. neben oyMpO)f'k; O^Mpc u. s. w. Alter als ^Kp'kTH 

heint }KpikTH zogr. slepÖ. Das part. j)ract. act. I. lautet 

gelmässig MWfi'K und daraus iUCp'k: iipOCTfpii doz I. ()9H. 

npocTfpk 695. o^iUCpiiiiiH/UH 803. o^MCpiii. OiUip'kurk. oyMfpiiUJH 

assem. Selten ist npocTpk sahb.-vindob. Dici thenien vi und ml 

erweitern das praesensthema durch i: vljc, vlie; mlje, mlie: 

A^Bi^^i^T'k sufficit. iUCAieT'k molit. iWiAtdA^'K molebam u. s. w. 



Zweite olasse. 

Das infinitivthema ist durch das suffix na gebildet. 

Im einfachen aor. muss, im zusammengesetzten aor. und 
in den part. praet. kann die wurzel eintreten, wenn sie conso- 
nantisch auslautet: ^BMr'k commovi. ^RHrHA^j^'k und ;^KMro)f'k. 

Die verba dieser clabse sind primär oder sccundär: dvig- 
^^ movere: wurzel dvig. serb. hted-nu volle, das asl. hi»ted-n^ 
bauten würde: verbalthema hi»te. gluh-nu surdescere: nominal- 
^teina glüht. 

a. Praesensthema dvign-e. 

Praes. 

ABHrHCTa 

ABHrHCTi 



1. ji^EHVH^k 

2. j^EHrmiUH 

3. A^HPHiTli 

Imperat. 

1. — 

3. A^HrHH 

Imperf. 

2. ABHPH'kaiiK 

3. J^EHFH'kAlUi 



ABHrHCTi 
ABHrHA^TIk 



ABHPH'kB'k 

ABHrH-kTa 

ABHPH'kTa 

ABHrH'ka)fOB'k 
ABHPH'kauHTa 
ARHrH^LauJiTi 



;VBHrH'k/U'k 

ABHPH'kTf 
ABHPHlLTi 

ABHPH'kaYO/U'k 
ABHPH'kaiiJfTi 



44 



Conjugation mit thematinchem Tocal. III. 1. 



Part, praes. 

Act. yt^BHrH^i pass. ^v^HPHOMik 

ß. Infinitivthema dvign^ und dvig. 
Einfacher aor. 

2. ABH}K( ;t^BH}K(Ta 

Zusammengesetzter aor. 

I. 1. ^vi^HrHA^jf'k ;t^BHrH;i;)fOB'k 



ABH}KITf 



2. abhpha; 

3. ^BHrHA; 

IL 1. AK"''^)C'^ 

2. ji^KHTKi 

3. ABH}K( 



ABHrHA%CTa 

;VBHrH;i;cTi 

ABMrO)fOB'k 

AKMrocTa 

ABHrOCTI 



;t^BHrHA;]^<»/ii^ 

^VBHrH^UJA 

;t^BHro)fO/ii^ 

^VBHrOCTf 
ABHrOUJA 



Part, praet. 

Act. I. yt^BHPH^B'k. AKHrii 
Pass. AKHrHOKCH'k. ABHSKiH'k. 
Sup. ^BHrHAiT'k. 

AKHrO/U'k hat adjectivische function : Kii\ik ji^KHVOMA xtvrjTb 
ex^oq prol.-rad. ^occroyilH e^ixvouiJLevct 2. cor. 10. 14-öi8. is*; 
ein fehler für ^v^CAroyA^ijK slepö. 



inf. ;t^BHrHA%TH 



:o*- 



Dritte classe. 

Das infinitivthema wird durch das suffix e gebildet. 

1. Erste gruppe. 

Die verba der ersten gruppe sind secundär: im-^. habere: 
verbalthema im. um-e intelligere: nominalthema umi». 
a. Praesensthema ume-j-o. 
Praes. 



1 . oy/U'kM; 

2. oyM'kieum 

3. Oy/U'kl€T'k 

Imperat. 

1. — 

2. oyM'kn 

3. oy/uiiH 



oy/u-kieBii 

oyM'kHK'k 
oy/U'kHTa 
oy/uiiHTa 



oy/uiiie/ii'k 
oy/uiiieTf 

Oy/U'kWvT'k 
Oy/UlLH/Uli 

oy/uiiHTf 



Gonjngation mit thematischem vocal. III. 2. 45 

Imperf. 

1. oyMiLaY'K o^M^LaYC^B^ oyAiiLa^OAiik 

2. oyAiiLaiiJf ^AvkAiuiTA ^/wiiAiuiTi 

3. oyMiLaiJjf oyAiiLaiufTf oyAiiLa^^ 

Part, praes. 

Act. oyAiiLbA pass. oyAiiLie^uik 

ß. Infinitivthema ume. 
Zusammengesetzter aor. 

2. ^Mrk oyMrkcTA oyAvkcTi 

Part, praet. 

Act. I. O^M^LBlk II. Oy/UiL/Ilk 

Pass. O^M^LN^k 

Sup. oyAi^kTTk Inf. oy/uiLTH 

Das thema ime habere wird nach dem paradigma ume 
<3onjugiert: praes. hm^li^. imperat. HAi'kH. imperf. HM^ka^^K 
II. s. w. Im praes. und im part. praes. act. kann jedoch das 
thema ima eintreten: praes. HAiaAik. H/uauJH. HAiaTTw. HAiaB'k. 
UMaxa. HMATi, HMAtWK. HMATi, H/Uj^TTw. part. praes. act. 
HM'ki. Die neben NAiaMk, H/UaiUH u. s. w. vorkommenden for- 
men HMAAMhky HMAAIUH u. s. w. wciscn auf formen wie ima- 
jemb (imajomt), imajeSi u. s. w. zurück. HMJ^Tik und hai'KI 
sind nicht vom thema im I. 5. entlehnt, sondern aus ima-nti,, 
ima-nt hervorgegangen: dafür spricht die imperfective bedeu- 
tung beider formen: fi^A B'kp;^ H/u;^Tk tva xKJTeuwdtv io. 1. 7. 

BHHa Nf H/U;^Tk olvov OUX £X0UCIV 2. 3. Ji^A H^HBOTlk HAlA^Tk tva 

l^wYjv e^waiv 10. 10. neben B'kp;^ HMfTf xioTeudSTe 5. 47. B'kpA; 
HMJk '^laTeu^ü) 9. 36, wenn auch B'kp;^ H/UflilH xioreusK; 11. 26. 
vorkömmt ostrom. Formen wie hmamw, hmaiuh finden sich 
nicht selten in den älteren quellen: noc/ioyiiiaTf io. 10. 20- as- 
sem. OT'kB'kijjaBaiiJH aTcoxptvY) matth. 26. 62-8av.-kn. no^OBaT^k 
icpexei 1. tim. 2. 10-slepö. np^kskiBaTk bulg.-evang. 1305. Ha- 
Ckiipaa^k c( xopevvufxai. OB^kifjaBa/Uk cf poUiceor prol.-rad. 50. 92. 
Aus aje entsteht aa und daraus a. Vergl. gramm. 1. 121, 3. 95. 

2. Zweite gruppe. 

Die verba der zweiten gruppe sind primär : vid-e : wurzel 
vid. li>p-e haerere: wurzel Itp. trxp-e pati: wurzel tr'Lp. 



4« 



CoDJugation mit th«niati»cli«m v<H:al. III. t. 



a. PraeHenstheiiiatri.pi-e nur in der I. «in^. prae»., 80Dsttri>pi. 
trxpie Bcheint in tri.pii und dieK(jH in trLpi übergegangen zu 
Bein: daher B;v*^HTk vigilat. oyspHNTk aHpiciet hom.-inih. vergl. 
HaTpoyHUiH Dutrie» bon. für HarpoyieuiH. Vergl. grammatik 
1. 119. 



Tp'kllHK'k 

Tp'kRHTa 

TpliRMTl 

Tp'knHR'k 
TpliRMTa 
TplkllHTa 



Prae». 

1 . TpiknAiJf; 

2. TplinHIUH 

3. Tp'knHT'k 

Imperat. 
1. — 

2. TplkllH 

3. Tp'knH 
Part, praes. 
Act. Tp'knA 

ß. Infinitivthema tri»pe. 
ZusammengeHetzter aor. 

1. Tp'Kn'k)f'K TB'kn'kYOR'k 

2. Tpiint 

3. rpTint 
Imperf. 

1. Tp'KR'kaY'K 

2. Tp'kn'kaiJjf 

3. Tp'kn'kauif 

Part, praet. 

Act. I. TpTkR'kK'k 

Pass. Tp'kn'kH'k 

Sup. Tp'KR'kT'k 



Tp'KMHM'k 

TpliRMTl 

rpTiRATTk 

Tp'knHAl'k 

TpTkRHTI 

Tp'knHTI 

pass. Tp'knHM'k 



Tp'Kii'kcTa 

rpTklltcTI 

Tp'kii'kaYOB'k 
Tp'kn'kauKTa 
Tp'kn-kaiiJfTC 



TR'kn'kYOAl'K 

rpTklltcTI 

Tp'kll'klUA 

Tp'Kii'kaYOM'k 

TfilkfVkAUliTi 



II. TpTkR'k/l'k 



inf. TpiintTH 

Das thema vide videre hat im imperat. KH^K^k, RH^^HB'k 
u. 8. w. Die part. praes. khao^uitc (KHAAUiTf), ropo^iUTi 
(ropAUJTf) sind wie rh^v^^'^ ^ö^' rmtomTw nach I. gebildet. 
Das thema vede scire ist in den infinitivformen regel- 
mässig: aor. R'kA'kjf'^. imperf. R'kA'kajf'k. Der aor. noB^kjp^ 
izv. X. 674. nOB^k^k greg.-lab. 20. pat.-mih. 32. nOBiiuJC (no- 
B'kuJA) krmö.-^mih. 246. und o^Bi^UJA zlatostr. saec. XII. be- 
fremden weniger, wenn man die praesensformen HcnOB'kieTky 
HcnOB'kiOTk krmö.-mih. 358. 361. 365. erwägt. Die praesens- 
formen haben keinen thematischen vocal. iiOB'k CA %T,p\r/ß^^ae':2'. 
lue. 12. 3-assem. steht für nOB'kcT'k c/^ wie le fiir lecTi^. 



Coiijagstion mit theTnatiflchem vocal. lY. 47 

Die Wurzel siip dormire hat das intinitivthema 8T»p-a, da- 
her Ckna^^k. c'knaB'k u. s. w. vergl. russ. dial. spe: sama ona 
spela (usnula). priuspela Bezsonovi., Kaleki 2. 141. 150. Die 
praesenstempora werden nach III. 2. gobihlet: praes. Ckfi/ll^. 
CknHiUH. imperat. , CknH. pari, praes. act. ckiia. 

Das thema hot^, hoti; hiite, h'bti bildet die praesensformen 
mit ausnähme der III. plur. praes. (jfOTA'Tk) und den imperat. 
nach V. 2. von dem thema hoti-e, hotje, daher praes. ^^UJT^. 
yoiJJTflUH. Y^UJTiTk u. s. w. imperat. jfC^uiTH. ^^uJ'TH/U'k u. s. w. 
Alles übrige geht nach III. 2: jf^TATTw volunt. jf^TA volens. 
Man merke jedoch imperf. ^^M'^^^^ \sim, 1. 2G. und das part. 
praes. act. ^^UJ^LpH/Uk 1. 5. für ^^^TiLaiiK und y^'TAUITHM'K. 
Über die form jfOiiJTH: Ai\n YOi|iH si vis op. 2. 2. 392. hto 
YoyiH, BpaTC, A^ k;^a^tk quid vis, frater, ut fiat pat.-mih. 
135. so wie die entsprechenden kroat. formen hoc luö. 52. 65. ako 
6 8. ne 6 6. 7. 51. nee viditi. hod nauöiti, umriti starine 3. 
223. 228. ist vergl. grammatik 4. seite XI gehandelt worden. 
Man füge hinzu nsl. hoö in: hoö li vin' ereil. 



Vierte olasse. 

Das infinitivthema wird durch das suffix i ge- 
bildet. 

Die verba dieser classe sind secundär, und zwar denomi- 
nativ: hval-i laudare von hvala laus. 

a. Praesensthema hvali-e, nur in der I. sing, praes. 
und im imperf., sonst hvali. hvalie scheint in hvalii und dieses 
in hvali übergegangen zu sein, daher C'KMOTpHHiU'k imperat. 
sup. 39. 17. npi^Y^AH*^''*'^ hom.-mih. vergl. nserb. poro^ijo pariet 
Zwahr 283, entsprechend einem asl. nopo^HieTik. 

Praes. 

1. Y^aAMt^ Y^^^^^^ Y^^^*^^'^ 

2. )^BaAHllJH \liAAHTA \KAAHTi 

3. ^KAAHT'K \^AAHTi ^EAA/ST'K 

Imperat. 

1. — JCBaAHBiL Y^^^*^^'^ 

2. ^KAAH \^AAHTA \KAAHTi 

3. J^KAAH \EAAHTA \RAAHTi 



48 



Conjogation mit thematischem rocal. Y. 1. 



\KAAtaAlUiTi 



Imperf. 

1. \KAAtaA\'K 

2. ^EAAtaAlUi 

3. \KAAtaAini 
Part, praes. 

Act. ^KAA^ 

ß. Infinitivthema hvali. 
Zusammengesetzter aor. 

2. ^KAAH \KAAHCTA 

3. ^RAAH \KAAHCTi 

Part, praet. 

Act. I. YBa/(k. YRaAMBTi 

Pass. Y^^^'^H'*^ 



\KAAÜtA\OAMk 

\KAAtaAiniTi 

\KAAtaA\Jk 



pass. ^^Ba/iHMik 



)^Ba/IHYOAI*k 
\RAAHCTi 

X'Ba/iHiuA 

II. Y^^^H/Ilk 
Inf. ^RAAHTH 



Fünfte classe. 

Das infinitivthema ist durch das suffix a ge- 
bildet. 



1. 


Erste gruppe. 




Die verba dieser gruppe sind secuudär 


: gnet-a comprimere 


verbalthema gnet. del-a 


operari: nominalthema delo. 


a. Praesensthema: 


dela-j-e. 




Praes. 






1 . A^^^^ 


A^AaieB^L 


fi;iiAAieAVK 


2. A-k/iaieiJJH 


A^Aaiexa 


A^LAaieTf 


3. AiLAai6'i"k 


A^Aai6Tf 


fi^kAAHkT'W 


Imperat. 






1. 


fi.^AAHE'k 


AiLAaHA^'k 


2. A^LAati 


fi^^AAHTA 


A-kAaHTf 


3. ;v^AaH 


A^Aatixa 


A^AaHTf 


Imperf. 






1. A'^Aaax'K 


A^kAa^^OB^L 


Jk^^AAA^OAMik 


2. A^LAaaiiJf 


Ji^'kAAAllHTA 


A-kAaaiiKTf 


3. Jk.'kAAAlUi 


Jk.'kAAAlUiTi 


A^Aaa^^ 


Part, praes. 






Act. A^AJM^ 


pass. 


A^^^>^^'i<' 



Conjagation mit thematischem vocal. Y. 2. 



49 



ß. Infinitivthema dela. 
Zusammengesetzter aor. 

1. A'k/iajf'K A'kAajfOK'k 

2. ^^'kAa 

3. A^L/ia 

Part, praet. 
Act. I. /i^'k/iaB'k 
Pass. A^L/iaN^k 
Sup. A'k/ia'Tk 



A'k/iacTa 
A'kAacTf 



II. A'kAaA'K 
inf. A'^AiiTN 



2. Zweite gruppe. 

Die verba der zweiten gruppe sind primär oder secundär: 
kl-a: Wurzel kl. gyb-a perire: verbalthema gyb (gybn^ti). 
klevet-a calumniari: nominal thema kleveta. 

OL. Praesensthema koli-e. 
Praes. 



1. KOAlJfv 


KOAiesiL 


MMßAVK 


2. K0AI611JH 


KOAieTA 


KOAI€T( 


3. K0AI6'l"k 

T 1 


K0AI6Tf 


KOAI«T-k 


Imperat. 
1. 


KOAUBiL 


MAta/WK 


2. ko/(h 


KOAUTA 


KOAUTC 


3. ko/(h 


KOAUTA 


KOAUTC 


Imperf. 






1. KOAUa^'K 


KOAUA^OB-k 


KOAtMYC^'^'K 


2. KOAUaiiK 


KOAUAUKTA 


KOAUAUKTC 


3. KOAUaiiK 


KOAUAIIIfTC 


KOAnAjCA; 


Part, praes. 






Act. KOAM 


- 


pass. KOAieiU'k 


ß. Infinitivthema kla. 






Zusammengesetzter aor. 




1. KAA^'K 


KAA^OB^L 


KAA^C^Allk 


2. KAA 


KAACTA 


KAACTf 


3. KAA 


KAACTf 


KAAllJA 


Part, praet. 






Act. I. KAARTi 




II. KAAATi 


Pass. KAAN^k 






Sup. KAATlk 




inf. KAATH 
4 



50 



Conjngaüoii mit thematischem vocal. Y. 8. 4. 



Der imperat. KOAUTf, wofür KOA^LTf ostrom. und koAhtc, 
ist nach nocTC/iUM'k sternamus sup. 251. 29. HUJTaTf und HUJT*kTC 
zogr. und ähnlichen formen gebildet: KO/iUTf entsteht aus 
koli-e-i-te, kolj-e-i-te. 



3. Dri 


tte gruppe. 




Diu verba der dritten 


gruppe sind 


primär: br-a Legere 


Wurzel br. 






o. Praesensthema ber-e 


• 




Praes. 






1. Bfp^ 


BipfB^L 


BfpfMlk 


2. BfpfUJH 


BfpfTa 


BCpfTf 


3. BfpfT'k 


BfpfTf 


Bfp^'l*'k 


Imperat. 






1. — 


Bfp'fcBiL 


EiprkM^ 


2. BfpH 


Bfp'kTa 


Bfp'fcTf 


3. BfpH 


BfpiLTa 


Eifi'kTi 


Imperf. 






1. Bip'fcaY'K 


Bip^ka^c^B^k 


Bfp'kajcoAiik 


2. Eifi'kAini 


BCp'kaujfTa 


BfpiLaujfTc 


3. Bfp'kauif 


Bfp'kaujfTf 


Bip-ka^A; 


Part, praes. 






Act. Bfplkl 




pass. BfpOM*k 


ß. Infinitivthema bra. 






Zusammengesetzter aor. 




1. Bpa^^K 


Bpa^OB^k 


EfiA^^MTK 


2. Bpa 


BpacTa 


BpaCTf 


3. EfiA 


BpaCT( 


BpaiJJA 


Part, praet. 






Act. I. BpaBik 




11. Bpa/iik 


Pass. BpaHik 






Sup. BpaT^ 




inf. BpaTH 



Das imperf. wird häufig aus dem infinitivthema gebildet: 
S^kBaa^'K ostrom. 

4. Vierte gruppe. 

Die verba der vierten gruppe sind primär oder secundär: 
d^-j-a: Wurzel, zugleich verbalthema der ersten classe: d^. 
da-j-a: verbalthema: da. 



CoBJngfttion mit thematiseliem rocal. YI. 



51 



a. Praesensthema 


dg-j-e. 




Praes. 








1. Ji.^Hk 

2. A'^U'H 

3. A'k>^'"""^ 




A^i€Ta 
A'kieTf 


A'kieAiik 

A'kl€TI 
A'btÄTTk 


Imperat. 

1. — 

2. A-kö 

3. A-kH 




A'kHB'k 

A'bMTa 
A'kÄTi 


A'bAAi'k 

A'kHTI 

A'bMTi 


Imperf. 

1. A*a^X'*^ 

2. A'kuaiijf 

3. A'kuaujf 




A'kuax'OB'k 
A'kuaiijfTa 
A'buaiufTf 


A'kuaiiKTf 


Part, praes. 
Act. A'bM^ 




pass. A'kieM'k 


ß. Infinitivthema 


d^h 


91. 




Zusammengesetzter aor. 

1. A*"X'*^ A*"X^*^* 

2. A*" fi.'kütCTA 

3. A'k'^ A'ktacTi 


A^kuYOM'k 

A'kucTf 

A'kuujA 


Part, praet. 
Act. I. A'kuB'k 
Pass. A^kuH'k 






11. A'ku/i'k 


Sup. A^ku'i^'K 






inf. A^kuTH 


Ein imperat. A'k 


tan 


ist bisher nicht 


belegt worden 




Sechste olasse. 





Das infinitivthema wird durch die suffixe u-a, 
woraus ova, gebildet. 

Die verba der sechsten classe sind secundär: pokaz-ova 
monstrare: verbalthema pokaza, pokazati. likova saltare: nomi- 
nalthema lik'L chorus. 

a. Praesensthema liku-j-e. 
Praes. 

1. /IHKOyUfv AHKOyieB'k 

2. AHKOyieUJH AHK0yi6Ta 

3. AHKOyieT^ AHKCyieTf 



AHKOyieAl'K 

AHK0yi6Tf 

AHKO^Tlk 



4* 



52 



Conjngation ohne thematischen rocal. 



liiiperat. 






1. 


AHKOyHR-k 


AHKO^HMli 


2. AHKoyti 


AHKO^HTa 


AHKOYHTC 


3. AHKOyH 


/IHKOYHTa 


/IHKOyHTf 


Imperf. 






1 . AHKoyuaY'K 


AHKoyuaYC^R'k 


/iHKoyiaa)^OM'k 


2. AHKoyuaiuf 


AHKoyuauKTa 


/IHKOyuailJfTC 


3. AHKOyuaiiK 


/IHKOyuaUKTC 


AHKoyuax'A; 


Part, praes. 






Act. AHKOybft 


pass. AHRoyieMik 


ß. Infinitivtliema likova. 




Zusamiiien^esotzter 


aor. 




1. AHKOBaY'K 


AHKORa^OR^k 


AHRORaYOM'K 


2. AHKORa 


AHKORaCTa 


AHKORaCTC 


3. AHKORa 


AHKORaCTC 


AHKORaiUA 


Part, praet. 






Act. I. AHKOBaK'k 




II. /IHKORaA*k 


Sup. AHKORaT-k 




IDf. AHKORaTH 



Das praesenBtheina lautet manchinal auch nach V. I. ov- 
a-j-e: R0i6Rai^: R0i6Rai6 part. praes. act. prol.-rad. RkcnpfTO- 
Rai6Tk hom.-mih. nOMHAORaieM'k naz. u. s. w. 



b. Conjugation ohne thematischen vooal. 

Die themen, die ohne thematischen vocal conjugiert werden, 
sind I. ved scire. II. dad dare. III. jad edere. IV. jes esse. 
V. obret invenire. VI. vLSta surgere. 

I. v^d scire. 



Praes. 






1. B'k/Uk 


R'kR'k 


R'k/U'k 


2. B'kcH 


E'kcTA 


RtcTI 


3. R^kc'i^'k 


RtcTf 


R^k^^'i^'k 


Imperat. 






1. — 


B^k^HR^k 


R^k^HAI^k 


2. R'kH^Ai^ 


R-k^HTa 


B'kAHTf 


3. R^H^AI^ 


R'kAN'»'^ 


Erkji,HTi 



R'kA^'T'k ist ohne thematischen vocal gebildet, denn mit 
diesem würde die form R'kA^T'k lauten. Dagegen tritt im 
part. praes. act. R^k^^ki der thematische vocal ein: für Rt^'k! 
hat jedoch sup. 224. 4. das wie Rii^ATik gebildete B^k^A. 



ConJQgation oline theraatisclieii vocal. 



53 



Das part. praes. pass. B'kAOM'K ist wie bha<^<^'K zu beurteilen: 
beide sind nach der reg-el der ersten classe gebildet. Das 
imperfect und die infinitivformen werden vom thema vedfe nach 
IQ. gebildet: R'kA'k^JfTi. K'kA'kx'K u. s. w. Das part praet. 
pass. lautet K^k^'kN'k: ßtcrK hat wie K'k^HiU'k adjectivische 
function. Sehr häufig ist für B'kMk das noch immer rätselhafte 
B^k^^k, das auch im karantanischen slovenisch der freisinger 
denkmäler vorkommt: vfede, ispovede. 

n. dad dare. 

Dad aus dada dare von der wurzel da ist ausser ded aus 
dede von der wurzel d6 das einzige reduplicierende verbum 
der slavischen sprachen. Die reduplication ist auf die praesens- 
formen beschränkt: sonst tritt da ein. 

Praes. 

AaB'k 

fi^ACTA 



1. fi^AMW 

2. AacH 

3. Ji^ACT'K 

Imperat. 

1. — 

2. A^^A*^ 

3. A^^A>^ 



fi.AM'K 
Ji,ACTi 

A^AA-Tk 



AMH'^'K 

AMHTI 

AMHTI 



AMHR* 
AMHTa 

A^AHTa 

Von ji^Aji^JKrw und von dem part. praes. act. A^A''^* S^^ 
das von b^aat^ und B'kA'Ki bemerkte. A^A'^' ^^P« 206. 21; 
308. 12. Alter ist wol AM^ ^^^ daraus AM*^ °®^^* AM^ svjat.- 
op. 2. 2. 392. AM^^'^ zeigt den thematischen vocal. Das- 
selbe gilt vom imperf. aM'^^X'^' ^^^ imperat. lautet a^^A*^9 
selten a^^A"* ^^^ imperf. lautet aM'^^X'^» ^'® ^^° einem 
praes. dad-e. Die infinitivformen werden von da nach I. 6. 
gebildet. 





111. 


jad edere. 




Praes. 








1. UiUk 




MB'k 


MMTi 


2. UCH 




MCTa 


UCTf 


3. MCTTk 




MCTI 


UAATlk 


Imperat. 








1. — 




MAHB'k 


MAHAlTi 


2. ta^Kji^h 




UAHTil 


UAHTC 


3. ta:Kji^w 




uANTa 


UAHTf 



54 (}oDJiigation ohne themfttitchen rocftl. 

U^AT^ hat keinen thematischen yocal. Das imperf. lautet 
UA^ka^li wie von einem praesensthema jad-e^ das part. praes. 
act. UAA, UAU. Die infinitivtempora werden von jad nach 
I. 1. gebildet. 

IV. jes esse. 
Praes. 

1. lecMh lecB'k i6CAi*k 

2. I6CH lecTa lecTf 

3. leCTTk I6CTI c;^TTk 

CAvTiik hat wie das part. praes. act. c*ki, älter c^i^, ur- 
sprünglich cA%, thematischen vocal: ersteres weicht hierin von 
ved. dad. jad ab. In allen übrigen formen treten b^d nach 
I. 1. und by nach I. 6. ein. 

V. obrfet in venire. 

Obrfet invenire: ret mit dem praefix obt, wie Bxrfet mit 
dem praefix st». Der wurzel ret kommt wahrscheinlich die 
bedeutung ire zu. Von obr^t findet man ohne thematischen 
vocal nur die II. sing, praes. OBp'kcH invenies pat. 261. 301. 
für regelmässiges OBpAiiiTfiUH von obr§ti-e nach V. 2. Die 
infinitivformen werden nach I. 1. gebildet. Vielleicht ist auch 
serb. obrim inveniam als eine praesensbildung ohne themati- 
schen vocal zu erklären: obrim (asl. *obr^mL) zu obröt wie 
jamb zu jad. 

VI. vLsta Bürgere. 

V'LSta surgere: sta mit dem praefix v^z'l. Auch von 
v^sta findet sich ohne thematischen vocal nur die II. sing, 
praes.: h p'kiJJA; (fi'kln/^) CTap'kHUJHH'k CBOCAioy Hf BkCTacK 
nOK/iONHTH CA KHA3oy; et dixerunt hegumeuo suo: nonne 
surges, ut inclines te coram principe? pat.-mih. 122. b. 

Das pannonische cattw cloz I. 49. CATk pat.-mih. 33. 
37. 40 u. s. w. ist, wie ich jetzt dafür halte, kein praes., 
sondern ein aor., da im sup. 363. 23. CATik durch das aori- 
stische pfHf, das, ursprünglich glosse, in den text aufgenommen 
wurde, erklärt wird: KaKO AO^Ka BkCk CTpa^^ii K/iionOBik no- 

MAN^/l'k Hf pfH( CATlk' M'KI HAJf^'kieM'K CA, Hf Al'kl HAfi^kd^OM'k 

CA. Schon dem Schreiber des cod., aus dem der sup. stammt, 
war CATik nicht mehr verständlich. Für den aor. ist auch 



Anhang. 55 

geltend zu machen, dass das praes. im asl. nur praesens- oder 
fiitur-, nie aoristische bedeutung hat. Vergl. grammatik IV. seite 
^TS. Da nun neben CA'Tk auch cath cloz I. 281 vorkömmt, 
so muss zugegeben werden, dass die aoristische und imperfec- 
"tische personalendung Th aller Wahrscheinlichkeit nach aus 
clem praesens stammt, folglich nicht so zu erklären ist, wie 
ich ehedem dafür hielt. Vergl. gramm. III. seite 87. 



Anhang. 



Durch umsohreibiing ausgedrückte verbalfonnen. 

I. Perfectum act. 

Das perfectum act. wird ausgedrückt durch die Verbindung 
des part. praet. act. II. mit dem praes. des verbum jes: lec/Uk 
OBHA'k/l'k dcjuxo^a'^nr^aa ostrom. 

II. Plusquamperfectum act. 

Das plusquamperfectum act. wird ausgedrückt durch die 
Verbindung des part. praet. act. 11. mit dem imperf. I. oder 
n. des verbum by: norkiBA'k ßt aTcoXwAox; Jjv. B'ka)^^ npHiUkAH 
^jdov dXY)Xü66Te^ ostrom. 

m. Futurum act. 

Das futurum act. wird ausgedrückt 1. durch das praesens, 
namentlich der verba perfectiva: NaoyHHl'k SiSa^eu K'kpoyieTf 
credetis ostrom. 2. durch die Verbindung des inf. a) mit dem 
praesens des verbum imfe: r/iaro/iaxH hmat'K loquetur sup. 

b) mit dem praesens des verbum vT.ÖLn, nacLn: NM'kTH K'KH'K- 
HlTTk habebit cloz I. 400. NfpO^HTH NaHkH(Tk non curabit 
ostrom. Vergl. nsl. nasnem delati (NaHkN(Aiik ji^'kAATH) fris. 

c) mit dem praesens des verbum hot^: ubhth c/^ ^CH\iiiUH 
[x^XXei? dfA^avtl^etv (jeauTÖv ostrom. 



56 Anhang;. 

IV. P^uturuin ox actum act. 

Das futuniin cxactuiii wird ausgedrückt durch die Ver- 
bindung des part. praet. act. 11. mit dem praesens des verbum 

b^d: Ai\n rp^k^ki KoyA^'i'>^ CTKOpH/ik, OTkAM^''*>^ ^< leAioy eav 

a[L(xpxiac f^ xsuotr^xo);, d^eChJcreTai aüicT) iac. 5. 15-öiS., wo auch Ck- 
TBOpHTk stehen kann. Seltener ist: MATH lero SAE'kcHAA B*kiAa 
OK'kNkl^c mater eius vehiverat fenestram zJatostr. saec. XII. 

V. Conditionalis act. 

Der conditionalis act. wird ausgedrückt durch die Ver- 
bindung des part. praet. act. I. a. mit dem aor. bimb oder b. 
mit dem aor. byhi»: jene ausdrucksweise ist pannonischen 
Ursprungs, a. aiiiTC N( BH/Uk iipHiiikA'k, rfi^^A Nf BA% hai^L/IH 
st (xy; ^jXÖov, a|xapT{av oux el/ov io. 15. 22-zogr. b. ailJTC B^kl ßt- 

A'k/i'K KNA.3k chaa; paciiATaarO; to ocTasHAik etki Koy/UHp*k- 
cka;i^ AkCTk si princeps nosset virtutem crucifixi, desereret 
errorem idolorum sup. 55. 10. 

VI. Passivum. 

Das passivum wird ausgedrückt 1. durch die Verbindung 
des activum mit dem reflexivpronomen sg: NapfHfTk c^i^ voca- 
bitur ostrom. 2. durch die Verbindung des part. praes. oder 
praet. pass. mit den formen der verba by, byva, b^d, jes. 

a. BNai6MH BkiiiJf cogniti sunt sabb.-vindob. CTpoyHCCAi'k 
B'kaiiK radebatur sup. 122. 24. rONH/U'k B'kiBaaiiK pellebatur 
ostrom. /uoyHH/UH BoyA^V'*^ excruciabuntur ant. cknacaieAiH 
c;^TTk salvantur sup. 268. 1. 

b. B'k3B(/i^fN'K BTiiCTk ductus cst ostrom. E'k HaHHcaHO ^v 
YeYpa(x|jL£vcv ostrom. np^k^aHoy B'biB'kUloy postquam traditus est 
sup. 343. 26. K'KSji^^HniiH'k BikiBaarik tollitur sup. 344. 17. 
H.srkNaH'k E^fi^iTW eiicietur ostrom. ocA^H^/i^mik lecH condem- 
naris ostrom. 



CODEX ZOGKAPHENSIS. 

Evangelium Marci. 
I. 

MOI npiLAI^^ AHHfMk AlOIAlk, IH^f OyrOTOBHTlk n^Tk TROI np^^k 

TOBOHfi. 3. PAack BiknHMviiJTaro Bik noycTikiNH* cyroTOBaiTf 
nü^Tk rocnoAkHk* npaBiki TBOpHTC cTkSA (ro. 4. BikicTk 
loaHTi KpikCTA Bik noycTikiiiH I npOHOB'kA^i^ KpkUJTfHHC no- 

KAAHHIO Blk OTlknOyiJJT(HHf rpiL^^'^'l^- ^* ■ HCX'OH^^V^AliK Klk 

lifiuoy bcIl HiOA^LicKaiL cTpaHa i HcpoycaAHiUAiLNf* i KpkiUTax'A; 
CÄi BCH B*k lOpA^HkCHiLi p'kH'k OTik N(ro, icnoB^LAaMviiiTf rpi^x^iki 

CBOM. 6. B^L H;( lOaHlk OBAkHCHlk BAaCkI BCAkB^H^^H I nO^LClk 
OYC'kAl'kN'k HplLCA^LX^'k (PO, I ^k^k ABpH^H I Mi^K AHBHI. 

7. I nponOBiLAAAiJj(, rAaroAA' rpA^fT^k KpiLn/(n Mim B'k ca^l^v*^ 

AlCHf , f A/lOyH^C H'kcA/lk A^CTOIHlk nOBAOHk CA pASAp^LlilHTH fiiMiHi 

canoroy (ro. 8. ask oyBO BpkCTH^'k Biki bo;v^>^' ^ '■^ 

KpkCTHTlk Blkl AOyX'^'^l^ CBATklA/lk. 9. I BlwICTk Blk A^^" 

iHki, npH^c Hcoyck OTik Hasap^LTa raAHAficBaaro, i BpkCTH 
CAi OTik loaHa Bik lOp'^v^H''^- 1^* > ^^^^ B'kcx'C^A^ ^"i^ boa'ki, 
I BHA^ pasBOA^uJ''*^ ^^ HCBfca, I A^VX'*^ ^'^^ roAAvBk ck^^OA^- 
iJJTk Ha lik. 11. I B'kicT'k raack ck HiEur ti^i ich rkiH^k 

AIOI B'kaAlOBAfH'kl, TCB^L BAarOBOANj^lk. 12. I ABHf A^VX*^ 
I3B(A< I BTi nOyCTlklHUi;. 13. I B^L TOy Blk HOyCTTilrfH A^^^HH 
.K., ICKOyiiiaCAl'k COTOHOMv, I B^L Ck BB^^pkA^H' I AWKfiAH CAOy- 

}Kaa)c;8; iAx^y. 14. no npiLA^"*^' ^^ loaHOBiL npHAi Hcoyck 
B'K raAHACHf;, nponOBi^A^i^ fBAHik^fAHf i^i^capkCTBH'k BOH^H'ky 



58 Zogr. marc. I. 15—89. 

15. r/iaro/iA' 'kno icn/i'kHH ca rp^lma, i npHB/iHHCH ca i^lLcapk- 

CTRHf BOH^Hf* nOKaHTf CA, I R-kpOyiTC Rlk fRaHlkri/IHf BOHCHf. 

16. X'^A^ ^< "P*^ lUOpH raAHAfic^iLAik kha^l cHAiOHa i aHkAP^ka, 
Bpaxa Toro chmoha, RTwAifTA^iiiTa Mp-kn^A R*k Aio^f B^Laium 
BO p'kiBa^'k* 17. I pfHf lAia HcoycR* npHA^kra R*k caIla*^ aiihi, 

I CkTRO^M^ KTil BlklTH AORkl^a HAOK'kKOAl'k. 18. I aSHf OCTa- 

Rkijja Aip'k^KA MO ii(Aik i^ocTf. 19. I np'kuj'A^ Aiaao OTik 
T^kj^^y oyakpi^ i'kKOKa siRfA^OKa, loaHa, Bparpa fro, i ta B*k 
aa'AHi BaRA3a»A;iuTa a/ip^kn^A. 20. i aBkf R'kB'kRa 1l* i ocra- 
Kkiiia OTki^a cROfro scRfA'ka etw aaj^hi c'k Haia/ikHHK^ no 
lifa^k iAOCT(. 21. I RTkHHAOUJA Rik KancpikHaoya^'k' i aBkf Bik 
CA^KOTlkl Ha CkHlkMHllJTH o^Haaiiif. 22. I A*^K^X^ ^^ ^ 

O^HfHHI (rO' B'k BO OySA iLKO RAaCTk lAllkl, a Hf aKlkl K'kHHHCk- 
HHI^H Ij^nv. 23. I B^L Na CkHlkAlHlJJTH l^^k HAOR^LKlk HfHHCTOAlk 

ji,^y\OMWy I RTiSikRa, 24. raaroa^* ocTaHH, skTO fCTk ham'k . 
I TiB^L, Hcoycc Haaap'kHHNf; npHiuka^k ich noroyBH'rk Hark; . 

B^LAl^k TA, KlkTO fCH, CRATlkl BOH^H. 25. I 3anp4[TH lAlOy "" 

Hcoyck, raaroAA' oya^AkHH, i h3h;v*i iH^-Hfro. 26. i rkTp^rk^. 

I A^yX^ HfHHCTlkl I R'kB'knHB'k PAarkA^k Rf AHf Alk, I H3HAC IHC 

liiro. 27. I oy^KacA; ca rch, ^lko irkTAsaax'A; ca ki^ cfBiL^.« 
raaroAM^iiiTr skTO o^bo (CTik a; i skTO oysfHHf cf Hosof,.*. 

'kKO HO OBAaCTH ^^OyX'^^^l'^ H(HHCTlklA4*k RfAHTlk, I HOCAO^a— 

HkTW (ro; 28. i h3ha( cAoyx''i^ fro abhi R^k BkCA; CTpau;!^ 
raAHACHCK^. 29. i aBkf luikA^kiuf i-ckH^kA^HUixa npHA^^ et^ 

Ji^OAVK CHAlOHORlk I AHkAP'kOR'k Ck I^LKOROAlk I HOAHHOAlk. 

30. TiküJTa ^f cHAiOHORa Ai^KAAiui oriifAik H^froAia* i asHf 
raaroAaüJA (A^oy o lifi. 31. i npHCTA^nitk R'kSARHHCf Hky iaiii 
3a pA^KA; iMi' I ocTaRH 1^ oriik, i caoyH^aaujf (Aioy. 32. no- 

3A^ ^( B'kIB'kllJH, irj\,A:Ki 3A\0:KJi,AAlUi CAl^Hkl^f, npHHOUia- 
A\Jk Klk licAlOy RCA Hf^^H^kHlkllA* 33. I Erk BkCk PpAAl^ C^' 
B'kpaa'k CA K'k ARkpfAlTi. 34. I Hl^'kAH AlHOr'kl HfJ^SKk- 

HlkllA IA4^ÜJT( paBAHHkHlkl IA3A' I B^LCkl A/\HOrkl IBrkHA, I W 

ocTaR/HLaiijf raaroaaTH B'kc'k, ^lko R^k^iLajCA; i. 35. i lorpo 
npOBpiLBroy si^ao RikCTaRik i3HAf, ■ H^f k'k noycTO a^^kcro, 
I Toy aioahtra; A^aujc. 36. i rikHaüJA i cHAiOHik i hhcc Bisa- 
\x^ rk liHMk, 37. I oBpiLTikiiJf i raaroaauiA fa/ioy Ilko bch 
lüJT^Tik T(B(. 38. I raaroaa iavk' lA^LAi^k B*k BaHSKkHAM 
RCH I rpaAiki, ji^A I Toy nponoR^ka/Hk* Ha a bo i3h;v^)^. 39. i 
B^L npOHOR-k^^i^ "^ c*^kHik/UHiJJTHX''k i^^k B^k RkCfH raAHaa 



Zogr. mÄrc. 1. 40—11. 18. 59 

■ B'kc'ki i3roHA. 40. I npHAf ktw licMcy npOKaHCfHiw, moaa i 
I Ha KO/iiLHoy na^aM^, i raaroaa iM^ 4[ko, aiuTf Y^uJ'rfiuH, 

AlOHCfUJH MA lUJTHCTHTH. 41. HCO^C^K TKi MHAOCfi'Kft.^^AET^, 

npocTkp*k p^ka; koch^ i, i raaroaa iM^y jcoujta;, iujthcth 
CÄi. 42. I pfK*kiJjio f/ucy aBHf otha^ npoKaaa OTik liiro, i 
HHCTik B*kicTik. 43. I aanplLiuTk f ai^ ackf lar^kHa h, 44. i 
raaroaa iMc^y bAioah ca, HHKOMO^^f HHHkxoH^f hi pki^H* H*k 

UJkA'K nOKanCH CA ap^HiplOBH, l npHHfCH aa OHHIUTfHHf TBOf, fH^f 
nOBf /l4[ AIWCH, Rk C*kBiLA^T(AkCTKO lAllk. 45. lUH^k }Kf lilk^li 

HasATik nponoB^k^aTH mnopo i npOHOCHTH caobo, 'kKO Kik 
TOAioy Hf MO^Kaaujf aK'k htk rpaA'K R*kHHTH, Nik Kkirk B^k 

n01fCTlt]pk MtcT^X^k B^k, I npH)CO}KA^X^ ^'^ HIAlOy OTTk 
B'kCil^A'^* 

II. 

1. 1 BkHH^c naK'ki B'k Kanfp'kHaoY/U'k no AkHkY'k* i cAoy)fk 

BTilCTTi, iLKO Blk ^OMOlf (CTlk* 2. I aBk( CkBkpaUJA CA <UH03H, 

'kKO K^k TOiUoy Nf BivMiLiiJTaaY^ CA HH HpiLA'i^ ARi^pi*^^**' 
I r/iaro/iaaiJj( uwk caobo. 3. i npHAOiUA K^k Hf Aioif, hocaujtc 

OC/iaB/(fHa H^HAa/UH, HOCHM'k HfTlklpkAlH. 4. I H( AlOri^UJTf 
npHCTA^HHTH Kk HiM^y 3A HapO^^k , O'TkKp'kllJJA HOKpOB'k, 

lAi^f B^L, I npOKonaBikiiJf c'kB'kcHiJJA ctfi,fiik, ha HiMh^Ki ocaaB- 
AfHiki ckAfH^aaiiJf. 5. BH^iLB^k H^f Hcoyck B'kp;^ i^^k raaroAa 
0CAaB/((H0YfM0\" HAAO, OT'knoyiiJTaufvT'k ca tib^l rpi^cH tboh. 

6. B'ka^'^ ^( (TfpHI OTk K'kHHH^kHHK'k TOy ck^AlUTC I HO- 
M*kllJJi<il^llJTf Blk Cp'kA^^H'^X'^ CBCIX^Ti' 7. HkTO Ck TaKO 

raaroACTik BAacBHAiHUfv ; KkTO iUOH^f Tik OT^knovuJTaTH rpiL^^ki, 
TikKikAio iji^HHi^y Boriw; 8. I paaoyMiLB'k Hcoyc*k a^VX^^^"^ 

CBOIAlk, iLKO TaKO TH nOAl'kllJJA'kui^Tlk Blk CIbIl, pfHf l<U*k' 
HkTO TaKO nOMlkllJjAiLCTf Blk CpTkAlt^UHjClk BaiüHjC^k; 9. SkTO 
«TTk OyA^Ktl, p(lJJTH OCAaBitfHOyfAlOy* OTTknOY'U^TaWivT'k TH 
CA rp'kcH, AH pCUJTH* BlkCTaHH, I B^kSlkMH O^p^k TBOH, I X^A*^ 9 
10. Hlk A^ B^LCTC, iLKO BAaCTk IMaTk C'kIH'k HAOB'kHkCK'kl 
UTTkROyiUTaTH Ha 3fMH rp^L^lkl, TAarOAa OCAaBAfHOyMOy 

11. TfB'k raaroaM^* R^kCTaHH^ B'kS'kiUH oaP'k tboh, i h^h B^k 

AOAlk TBOI. 12. I BTiCTa aBH(, I BlkSk/U^k O^plk IBH^f np^k^ik 

BkciLMH, iLKO AHR^^bajCA; CA BCH I cAaB/f'kax'A; Bo'ra, raaroAUf;- 

UlTf 'kKO HHKOAHH;^ TaKO BHA^LY^'^^^* ^^* I HSH^f HCO^Ck 

K*k MO^io* H BkCk HapOA*^ lA^aiuf Kik lifAioy, I o\^aaujf ia. 



60 Zogr. marc. II. 14-III. 2. 

14. 1 MH/uo rpiOiA'i^i Hceycik BHA'k Myfnwfi aAk^fOsa, rkA^uiTa 

HA M'KITkHHI^H, I rA4rOA4 f/U^y* HO MH^i rfi^Ji^H. I BlkCTaSIk 
Blk CAi^Alk frO IA(* !&• ■ BlklCTlk SlkSAfSKAUlTIO IMpy Blk 
AO/Uey frOy I MH03H MlklTapf I rpiuUkHHI^H ErKBAiTKAAJ^Jk Ch 
HC^COMk I Clk eyHfHHKnkl fPO' Bica^Ä BO /l\N03H, I HO llfMk 
lAOUJiA. 16. I K'KHHSKkHHI^H I ^apHciCH, BHA'kB'kUlf I IlA^UI'I'^ 

Clk /uikiTapH I rpimjkHHK^y rAaroAaa^^; o^HiHNKOMik fro* no 

HkTO Clk M'kITapH I PpiuUkHHKlkl ^kcTlk I RklTIk; 17. I CA'kl- 

uiaBik Hcoycik raaroaa i/unk* Hf TpicBO^M^Tik cikApaBHi BpaniBik, 

Hlk BOAiAlUTfl. Hf npHAi^ BO lipH3nkBaTlk npaBkAI^HHK% Wk 

rpiLUJkHHKnk Bik noKaaHHf. 18. i B^ka^^; o^ihhi^h loaHOBH i 
^apHCfi nocTiAiuTf -c^- i npHAOiu^^ i pimjA fMcy* no HkTO 

OYHfHHHH lOaHOBH I 4^apHC'klCt;H nOCTiAlHk C^, a TBOI O^fHHl^H 

Hf nocTiATik c^; 19. 1 pfHf i/uik Hcoycik' f^a /Uor^^Tik cikiHOBf 

BpaHkHHI nOCTHTH CiA, A^ HkAf^Kf Clk rfh/UH fCTlk SKIHH^lk; fAHKO 
BpiCiUA Clk COBOMk IM^Tlk ^KfHH^a, Hf l/UA^Tlk HOCTHTH CA. 
20. npHA^^TIk >Kf A^HHf, fPAa OTlklMfTlk CA OTlk HH)fk 
}KfHH;^lk, I TlkPAa nOCTATlk CA Blk T^l AI^HH. 21. HHKlkTOXU 

npncTaKitfHH'k naara HfBicitfHa Hf npHCTasitiLfTik pH3*t BfT^- 

Ck' aUlTf AH }Kf HH, BlkSlk/UfTlk KOHkl^k OTlk lifM HOBOf OTlk 
BfTlkJ^afrO, I rOpkIiJH A^P^^ B^^A^'^''^^- ^^* ■ HHKlkTOSKf HH 
BlkAHKafiTlk BHHa HORa Blk /Uicj^lkl SkTlk^lkl* aiiJTf AH 9Kf HH, 

npocaAHTik rhho hobo, i bhho npoAiLfTik ca, i MiacH nor^kiB- 

H^^Tlk' Hlk BHHO HOBOf Blk /Uicj^lkl HOBlkl BlkAkiCTH. 23. I 

BlklCTlk /UHMO j^OAAiuTOY f/uoy Blk cA^BOTiki cKB^csic rkicHH'k, 
I HaHAiUA oyHfHHi^H fro n^kTk tbophth BikCTpikraiükiuTf Kaa- 
ciki. 24. I ^apHci» PAaroaaj^A; iMoy RH^KAk, HkTO TBopATik 
Blk cA^BOTiki, fro}Kfi Hf A^^'^^i'^'i^ ! ^^' ■ "^^ rAaroAaaiiJf imv, 

nicCTf AH HHKOAH^Kf HkAH, HkTO CTBOpH A^R^>A% ^>^A^ TpilBOBa 

I BikSAABa caa^ik i n^Kf B^ka^A; cik lin/Uk; 26. KaKO BkHHA< 
Blk j^paMik BO^KiH npH iLBH ABHa^apii ap'j^HfpfH, I ^aiiBiki np'kAi^- 

aO^KfHHiL ClkHiLCTlk, IJ^lk^Kf Hf A^CTOiLlUf iLCTH TlkKAlO IfpfOMl^; 

27. I raaroAaaiuf iavw ncoy^ik* c^kBOTa HAOßicKa paAH BikicTik, 

a Hf HAOBiLKlk CAkBOTlkl paAH. 28. T^/Uk}Kf POCHOAI^ fCTlk 
ClklHlk HAOBiLHkCKlkl CAkBOlHk. 

m. 

1. 1 BlkHHAf naKlkl Blk ClkHlk/UHliJTf, I E^k TC>\f HAOB^kKlk 

coYY^k pa^ka; i/U'ki* 2. I Haanpaa^Ak i, aiuTf Bik c;^BOTAk 



Zogr. marc. IIL S— 26. 61 

lUiLAirrk I, Aa Ha lik B'kBrAaroAUi^Tik. 3. i raarOAa HAOBiL- 
Koy iMJkiuT^iM^ ^^X^ fi^HJk' cTaHH no cpiLA'fc- "^^ > >^^^- 

rOAa IMlk' A^^'TOI ah BIi CilLKOTlkl AOKpO TBOpHTH AH 31kA0 
TBOpHTH; J%,CI\[lUJk ClknaCTH AH nOrOyEHTH; OHH 7Ki A^AkHa- 

A\ik. 5. BikSikpiLBik Ha liiA cik rniLBOMk, cKfi^K^ OKa/Uf- 
HfHHi cpikAi^^a \\^, TAaroAa HAOBiLKey* npocTkpn pa^ka; tbom». 

I npC^CTkpiL, I «Y^BpikAH C^ fiXkKA fPO I^^LAA iLKliI Ji^fiCyVA'k. 

6. I aBkf iiukAikiuf ^apnckn c^ ipo^HicHiki cnkBicTii ciiTBa- 
f±A\Jk Ha lik, KAKO I EX^ noroyEHAH. 7. icoycik ;Kf othac cik 

OYHfHHKlkl CBOIMH Kli iUO^IO' I MHOrii HapO^ni OTlk PaAHAfM 

no lifMk lAOiuA, I OTik iiOAci>^» ^- > ^'■"^ fpoycaAHAia i OTik 
lAOYA^'bbA I cik OHoro noAoy lopAana* i c^^iut« otii ToypiL 

I CHA^Ha, MHOrO AllkHO^KkCTBO, CAlkllUaBlkliJC, f AHKO ClkTBApil- 
ailJ€, npHAOlUA Klk lifAlOY. 9. I pCMf OYHfHHKOA^li CBOIMlk, A^ 

fc'Tk npn lifMk AA^Hiua, napo^a pa^H, a^ "€ cikTA;}KaiJi%'rk 
fAio^". 10. Mi^Horki KO ii^iLAH, iLKO Hana^aa^^iiL cMk, j^ot^a- 

lUTf npHKOCH^^TH CA f/Uk, fAHKO l/U'ka)^A; paHlil. 11. I iVJ^A 

BHA^^a^^; I AcycH hcmhcthi, 'npHna^aa;^^ kii jiiMcy, i bii- 

HH^t^A;, rAarOAUf^lUTf* iLKO Tlkl CCH J^pHCTOCli CliIHlk BO^KIH. 

12. I MHoro npiLiiiTaaiui iaiii, a^ ^^'^ TBop^^Tii cro, icKO 
BiLA'^^V^ j^pHCTa caMoro cA^iuTa. 13. i Bk3HAC Ha rop^;, i 

npHSliBa Mi}Kf CAiWK BlkC;^OTi(* I HAOlUiA Klk lifAIO\'. 14. I 

ClkTBOpH .Kl., A^ EJkJi^JkTlk Cli HHAIk I nOClklAACTlk Mi npOHO- 
BiLA^'V'H. 15. I HMiLTH OKAACTk l^iLAHTH HfA^^rikl I HSfO- 

HHTH ciLClkl* 16. I HapiHC IM^ CHAlOHOy HfTpii* 17. li[KO- 

BA 3fBfAiOBa I HaH^Ha, Kpaxpa liLKOBitiL* i napcHi lAia iMinii 

BOOAHHpfHCH, f}Ki iCTK ClilHa PpOMOBA' 18. I aHAP'k^^ H ^H- 

AHna I Bap'TOAOAiia i mat'tu AUkiTa^iL i toaia; i H[ic]KOBa aA- 
^fOBA I TaA^a I cH/uoHa KaHaniLa, 19. iioa^ icKapnoTkCKaaro, 
i}Kf I nfiii/^ACTK. 20. I npHAOiUiA Bik ji^OM^K, I ciieikpaiiJiA ca 
naKiki HapoAH, iLKO m moiuth imii hh j^AiLsa cikHiLCTH. 21. i 
cAikiiuaBikiiJc i;Kf BicaYA; oy Hfro isha^^ m^th r raaroAaa;^^ 

BO* icKO HflCTOBli fCTk. 22. I KlkHH}KkHHt;H HHaiklUkAliUM 

OTii ifpoycaAHMa raaroAaaj^A;* iLKO Bf AkaiLoyAik haiatii, i* iLKO 

KlkHiASH BiLClk larOHHTk BiLClkl. 23. I npHSkBaBlk Mi, Blk 

npHTikHA)^!! rAaroAaaiiJi \avk' kako Aio^KiTik cotoha cotoh^ 
H3rikHaTH; 24. i aiuTf u^fccapkCTBO na ca paaA'baHTik ca, 

m AlO^KCTlk CTATH l^iccapkCTBO TO' 25. I aiuTf A^'^'^ Ha ca 
paSA'k^H'Tk CA, Hf AIO}KfTlk CTATH fi^^M'K ITK' 26. I aiUTI 



60 Zogr. marc. II. U-III. 2. 

14. 1 MH/uo rpig^Ai^i Hcoy^ik BHA'k MyfHWk aAk^iOBa, rk/^uiTa 
Ha /U'KiTkHHi^H, I TAaroAa fMOY* no MHic rp^A*** * BikCTaBik 

ETK CAicAlk frO IA<' 15. I BlklCTIk BlkSAfSKAlUTIO IMpy Blk 

AO/uoy frOy i mhosh MikiTapi i rpiciiJkHHi^H BThSM^KAdj^Jk rk 
Hcoyco/Uk I cik ^fHHKnki iro' sicaYÄ k0 mh03h, i no licMk 

lA^lUA. 16. I KliHH}KkHHI^H I ^apHciCH, BHA'kBlüUf I 'kA^U^'^l^ 

rk MikiTapH I rpiciijkHHK^, rAaroAaa)^^; ovHfHHKOMik ir<^- no 

HkTO Clk /U'kITapH I rpiciUkHHKlkl iiCTK I nkf^Tk; 17. I CA'kl- 

luaBik Hcoycik raaroAa iMik* Hf TpicecYNikTik cikApaBHi BpanfB'k, 

Hlk eOAiAlUTCI. Hf npHA'K KO lipH31kBaTnk npaBkAI^HHK% Hlk 

rpiLiukHHKnk Bik noKaaHHf. 18. i BHca^A; o^€hhi^h loanOBH i 
^apncfi nocTAiUTf -ca' i npHAOiu^A i piuuA fMO^* no HkT> 

OYHfHHUH lOaHOBH I 4^apHC'klCt;H nOCTAlHk CA, a TBOI 0YM€HHI4im 

Hi nocTiATik Ci^; 19. i pcnc i/uik hcoycii* f/^a /uor^^Tik cikiHOB^ 

BpaHkHHI nOCTHTH CA, /^O HkAi^Kf Cli HH/UH CCl^ ^KCHH^lk; €AHK^ 
BpiL/UA Clk COEON^ liU^Tlk ^KfHHJ^a, Hf IMA^Tk nOCTHTH Cifl^. 

20. npHAi^Tik }Ki AkHHf, fr^a OTiiiMCTik ca oti^ nhy*^ 

^KCHHJ^lk, I TlkrAa nOCTATlk CA Blk Tkl A>^HH. 21. NHKl^TOHCr 

npHCTaBAiHHic naaxa mErkAiHA Hf npHCTaBitiLCTik finark B€T*k- 

ciC' aUlTf AH }Kf HH, BlkSliMITlk KOHkl^k OTlk Hihh H0BO€ OTTk 
BfTlkJ^airO, I rOpkIiJH A^P^^ KJkJi,iT^. 22. I HHKlkTO^KI MH 
BlkAHBaiTlk BHHa HOBa Bli /Uicj^lil BkTliYlkr aiiJTf AH ;KI NN, 

npoca^HTii BHHO HOKO, I BHHO npoAiLCTii CA, I twkcH norkic- 

H^Tlk' Hlk BHHO HOBOf ETW AlHcj^liI HOBlkl BlkAkicTH. 23. I 
BlklCTlk MHMO J^OAAIUTOY iiWOy Bli CA^BOTlkl CKBiLSil ciliCHHi, 
I HAHAIUA O^'HfHHUH iPO H^Tk TBOpHTH E^CTfi^FAHIfklUTt KAA- 

ciki. 24. I ^apHciu rAaroAa^iiL iMoy bhxcai^» HkTO TBopArk 
Bik c^EOTiki, croH^c Hf A^^'^^i'*'''^ 7 ^5. 1 Tik TAaroAaaujc laiv, 

nicCTC AH HHKOAH^Kf HkAH, HkTO CTBOpH Ji^ARl^lX^, fPAA TpilBOBa 
I BlkSAaKa CAMTK I H}Kf E^kaj^A; Clk iJHMk; 26. KAKO BkHHA^ 

Bik j^paMik EO^KiH npH iLBH ABHa^apii ap'j^HfpcH, I ^AiLEiki np'kAi^- 

AO^KfHHiL ClkH^CTlk, IJ^lkH^f Hf A^^'*'^'^^^ iLCTH 'TkKAlO lipiOAlIk; 

27. I rAaroAaaiuf im'k hcoycii* ciiLEOTa HAOB^kKa paAH bi^ictk, 
a HC MAOBiLKii ciiLBO^rki paAH. 28. xiLAikH^f rocnoAi^ icr^ 

ClklHlk HAOBiCMkCKlkl C^EOT^. 

m. 

1. 1 BlkHHAi naKlkl Blk ClkHlkMHIiJTi, I BiL TOy HAOB'kKlL 

coy;^^ P^ka; iM'hv 2. i naanpaa^^ i, aiUTf bii c^leota 



Zogr. marc IV. «7 — V. 5. 63 

TMTK ckMA Rlk 3iM^Iky 27. I ClinHTli, I BlkCTafTk HOliJTk 

I A^**i^) ' rkMA npoSiABafTik i pacTfTii, icKO^Kf m ^iiCTK 

ONlk. 28. Rk CfSiL KO SiMSrk HAO^HTlk CiA, npic^KAf TpiLRJiL, 

no TOMk 7Ki KAacik, HO TOMk ^Kf nkiufHHi^ Rii KAark. 
29. fr/^a }Kf rk3kpi[fTik nAOA'Ky nocik/ifTik cpiknii, [icKo] Ha- 
cTOHTii }KATRa. 30. I rAaroaaaiuf' hicoai^ o^no^oeHMik 

l^iccapkCTRHf RO^KHf ; AH KOfI npHTlkHN npHAO^KH/Ulk f; 31. iLKO 

ropo^iUkHiL apikHiL, i^Ki, cr^a RiicicHO r^a^'^'i^ R*!^ 3f/U/fMi%, 

iUklif Rcic^lk CCTli ciCMfHlk 3f/UlkHlkl)^lk' 32. I cr^A Rkckuo 
EJkJi^iTK, Rlk3AP^CTf Tlk , I RiiL^iTk RO/if Rcicj^li 3CaHI, I TRO- 
pHTlk R^TRH RfAkM, ^KO /UOIUTH nO^l^ cfcHHUf» fPO HTHUaMIk 
HCRfCkCKlkl/Ulk RHTaTH. 33. I Tai^iLMH npHTliHa/UH MHOraMH 

raaroAaaiuf i/uii caoro, Hcko^ki MO^Kaaj^A; cAikiiuaTH* 34. ric- 

npHTlkHA 7Ki Hf rAAV^AAAlUi I/Uli* C^HHlk }Kf ClkKa3aaiiJf O^HC- 

HHKOMik cROi/uik Rcic. 35. I raaroAa imi^ rii ti^ ^kHk 
RfHfpey RikiRiiUiio* np^iA'fe'M'K Ha OHik noaik. 36. OTiknoY- 

UlTklUf HapOAlk nOMiUJiA H, iLKO^KC RiL Rlk Aa^HI' I HH'kl }Kf 

aa^HM Rica^;^ cii ijhmh. 37. i RikicTi^ R^pic R^xpiiHa 

RfAH^* RAlkHlkl }Kf R^kAHRaa^^ CA Rli Aa^HMK, iCKO 01f}Kf HO- 

rpA3HA%TH Y'OT^aujf. 38. i rHs cami^ ha np'KM'k ha a^X^'^'^^P^ 
cnkHiA* I Rik3R0\'AHUJA H, I PAaroaaaY^ iMoy oy^HTf/iio, Hf 
po^HiUH AH, iLKO nonkiRaiMik ; 39. i RiiCTaRik 3anp^TH 

Ri[TpOY, I pfMf MOpiO* MAkHH, I OyCTaHH. I ^yM^i R^Tpik, I 
RlklCT^ THlUHHa RiAkii. 40. I pCMf IMli* HkTO TaKO CTpailJH- 
RH fCTf; KaKO Hf IMATi R^kpikl; 41. I R'k3R0^UJiA CA CTpa- 

^OMk RfAkfMk, I raaroaaa)^^ Apo^rii kii j%,fioyroy' ki^to o^ro 

Ck fCTlk, ^KO I R^LTpH I /UO^f HOCAO^'llJai^Tlk f PO ; 

V. 

1. 1 npH^^; Ha OHik noaik MO^iL, rii cxpaHiiL ra^apHN- 
cka;. 2. I H3aic3ikUjio }Kf i/uoy ic-KopaR/iic, aRkf ckp^Tf h 

OTK rpORlk HAORiCK'^k AO^'^O/Uk HfHHCTO/Uk, 3. |}Kf ^KHAHlUTf 
laiiLaiiJi Rlk rpORiL^lk* l HH H;fa^3H0Mk ^;Kf/Uk CrO HHKTOSKf 

m /uo^Kaaiuf cro cikRA3aTH, 4. 3a lif fa^oy mhopo KpaTiki 
n;iLTiii H ^:kh }KfA'k3H'ki cikRA3aH0Y ciiLiiJTio npicTpik3aa;^^; 
CA OTik Hiro ^}Ka }KfA'k3Haa i n^^ra rkKpo^'tuaa^^ ca, i hh- 

KTO^Kf frO Hf MO^KaaiUf OYAIA^HHTH' 5. I Rlk IHJiL A^^Hk H 
HOliJTk Rlk rpOR'fcY'lk I Rlk rOpa)flk R^fc RlinHbA H TAlkKlkl CA 



64 Zogr. marc. Y. 6—29. 

KaMfHHfMk. 6. OyakpiCRlk 7Ki tCCi\fCA 13-A^AfHI Tim I nOKAO- 
HH CA iMCy^ 7. I Blk31knHBlk TAaCOMk BfAkfMk r/UTOAa* 
HkT0 MkHi[ I TiE.% ICOyCI, rkIHf K<^ra SlklllJkll'kf rO ; SAKAHUMik 

TA BoroAik, Hf MXkHH MiHi. 8. rAaroAaaiuf bo iM^' i3hah, 

AO^Uli HiHHCTkl, OTlk HAOB^Ka. 9. I ETKUfiAinAAlUi H* K^KO 

TH irrk i/ua; i raarcAa €moy' Af^fOHik MkNic ima icTk, i^KO 

MH03H fCMlk. 10. I /UOA'kailJf I MH<^rO, Jk,A Hf nOrkiClTk l]fk 

Kpo/ui[ cTpaHiki. 11. BiL }Kf T^y cxa/^o CBHHO nac0A\o Biakf 
npH ropic. 12. i /uoahuja i bch e^lch, raarc^aMkiuTi* n<^rkifH 

Hlkl Bk CBHHkM, Aa Bk iIa BkRH^C^^* 13. I aBkf ROBfaiL 
lAlli HCOyCli. I HUJkA'KllJf A^^H HfHHCTHI BlkRHAOlUA Blk CBH- 

HHbA, I oycTpiiMH CA cTaA<^ no Ep-kro^* Bik aic^^f b^l }KI i)fk 
iLKO Ai^K*^ TikiCAiiJTH* I o^Tanaa^A; Bik /UO^H. 14. I nac^;- 

UJTfH CBHHHIA B^^KaiUA, I Blk3B^CTHllJA Bli rpaA'k I Ha Cf- 

ai[)^ik. I npHA^^ BHA'k'rk BikiBikiijaaro* 15. i npHA^^ujA K^k 

ICeycOBH, I BHA'kUJA BiLrkHOBaBliUJaarO CA ckAAlUTa OBAkHf- 

Ha I cika^ikicaAiiJTa, la^^BikUiaaro acffOHik, i o^BoiLiUA ca* 

16. I nOB'fcA'fcUJA lAVh BHA'bBlkliJf H , KaKO BlklCTk Bi^rkHO^- 
/UOy, I CBHHHiLJpk. 17. I NaMAlUA /UOaHTH I OTHTH <^Tk 

npiLA'fc^^ Hj^ik. 18. I Bikj^OAAiiJTOY fMoy Bik aaAHiuü^ 
MO/ÜLaiiii I EHkcikHC^BaB'ki CA, A^ BH ('■^ liHa^k Biiiaik. 19. i- 
coifcik ;Kf Hf ji^ACTK iMoy, Hik raaroAa fa^oy' iah Bik a^^"^ 

TBOH Klk TBOIMlk, I Blk3B^CTH IMlk, fAHKO TH rOCHOAl^ ClkTBO- 

pH, I HOMHAOBa TA. 20. I HA<9 I HaHATik nponoBi^A^B^'^H 

Blk Ji^iKAUC^AH, fAHK<^ ClkTBOpH iMCy HCO^Clk* I BCH J%,HE^A\Jk 

CA. 21. I np^icBikUJOY [lelMo^* Bik KopasH naKiki na OHik 
noaik cikBikpa ca napoAi^ aiHorik o lifMk* i bHc npn aiopH. 
22. I cf, npHAf iA^Hiik OTik ap'j^HC^'Harora, iMCHfaik laipik, i 
BHA'kBik I naA^ Ha Horoy fro* 23. i aio/i-kaiuf h mhopo, 
raaroAA* -kKO a^^^uj^^h ^^^ Ha KOHkHHHiL fCTik* a^ npHiukA^^ 
Bik3ao}KHUJH Ha üwk fi;kn,% a^ ciknacfna E^fi^iTW^ i o^khbit^. 
24. I HAC cik iJHMk' h no HfMk ■A'bAUJf napoAi^ a^H<^rik, i ey- 
rniLTaa^'^; h. 25. i cf, }KfHa cTcpa c^iuth Bik tohchhi KpikBi 
Arkrii .bi., 26. i mhopo nocTpaAaBikiuH OTik aiikHork Bpa- 

HfBlk I H}KAHBlkUJH BkCI CBOf I HH f A^HOIA n0ak3A OBp^LT^lUH, 

Hik naHf Blk rc^pf npHiukAi^ujH, 27. caikiiuaBikUiH ico^rk, 
npHiukA'kiiJH Blk HapoA'b cik 3aAH, npHKOCH^; ca pH3'k iro, 
28. raaroaaaiuf eo* icKO, aiuTc npHKOCHJiL ca nonii pH3iL iro, 

ClkPaCfHa EA^A^* 2^* ■ ^^^^ ICAKH;!^ ICTOHkHHKlk KpikBI flA, 



Zogr. marc. V. 30—48. VL 1-4. 65 

HCOYClk OlUl'lOUITk Bk CfKic CHAA% lliJkA'kliJ^ OTli ijfro, ORpaiiJTk 

CA E'K HapoA'b r/iaroAaaiiir kiiTO hphkoch;^ ca pHS'k /uoij^ik; 
31. I rAaroAaiiJA iMoy oyHiHHi^H cro' bh^a HapoA'k cyrN^fc- 

TaNlk[llj]Tk TA I TAarOAfUIH' KlkTO CA npHKOCH^ MH^k; 32. I 
03HpaaiiJf CA BH^^TH ClkTB0pkliJ^4^ CC. 33. }KfHa H^f 0^"- 
BO^BlkliJH CA I TpmfUlTA^UlTH, bHcA^^J^TH, iHCi BliICTlk il, npH- 

ji,i I npHnaA^ K^k hcmo^» > P^^^ ^'^^V ^"^^^ icthn;^;. 34. icoYcii 

HCf pfHf er AlkliJTH, BiLpa TBOic CkliaCi TA. I^\H Ck iUHpOMk, 

I K^A" U'baa OT^k paHiii TBOfbA. 35. ciuTi raaroai^iiJTio 
iMoy npH^^otuA OTik ap'^^HcyHarora, raaroaMüiuTr 'kKO a'i^'UJI'h 

TBO^ O^/Up^Tlk* HkTO ABH;KiliJH O^HHTf/i^ ; 36. ICOyCli HCf 

CAikiiiiaBik caoBO raaroaiAioi raaroaa ap^^HCYNaroroBH* nc boi 
CA, TikKiUO B'kpoyi. 37. i hi ocTaBH iTH no ciErk hh cah- 
Horo}Ki, TikKikiUOY nfTpa liLKOBa loaHNa, BpaTpa i^KOBitic. 38. i 
npH^i BTi A^^^'i^ ap^HCYNaroroBTi, i BH^^-k MAkB^ i naan^- 

lUTA CA I KaHM;^liJTA MNOPO. 39. I BTililC^'k PAarCAa IMlk* 
HkTO /UAkBHTi I HAaMiTi CA ; OTpOKOBHt^a NiLCTlk OyMfi'KAAy 

Hik ciinHTii. 40. I p^raay;^ ca iMoy. ohii hcc HsrkHaBii 

BkCA nOIATli OTkHa OTpOKOBNI^H I MATifik I H^Kt BiLlUA Ck 
HHiUk, I BkNHAi) lA^^C ^'^ OTpOMA AiHCA. 41. I HiWK SA pA^- 

ka; OTpoKOßHUA; raaroaa ii* TaaHTa, KcyM^k* chci iCTii ckKa- 
aaiiUO' ^HiBNi^i, TfB^ raaroAi^, B'kCTaHH. 42. i aBkf BiiCTa 
xkKHi^Ay I YO^K^aaiiif B-k bo a-kTO/ua .ib., i cyncacHA^iiJA ca 
o^Hcacoaik BiakiMk. 43. i sanpHiTN iM^k aiNoro, ^a nnkiiTO- 

HCi NC ©yB-kcTTi CirO. I pisr Jk^AJk^HTi fH -kcTH. 

VI. 

1. 1 HliJkA'k OTli T^A^ I npH^f BTi OTkHkCTBO CBOf* I 
nO NfiUk I^^OIUA OYHfHHUN fPO. 2. I BTilBlkliJH CA^BOT^ HA- 
HATlk Ha CkHlkMHIiJTH O^HMTH' I aiH03H Ca'kllUaB'kliJC ^HB/ÜL- 

A\x». CA OYMfHHi fro, raaroAiiKiiJTf* OTk k^^^ cf fCT^k ciM^\ 
I HkTO np'kai^AP^^'i'i^ A^Haa iaioy, i CHaiii TaKiii pA^Kaa/ia fro 
EnkiBai^T^k; 3. Hi ck ah fCTii TCKVon^k, c^kiH^k aiapHiHii, i 

BpaTpik HCf liCKOBO^' I OCHI I IIOA*^ > CHA^OHOy; Hi I AH CiCTpikl 

iro c^Tik ckA< B^k Hack ; i cikBAa^Kri-kY^ ca o rfiaik. 4. i taa- 
roAaaiui ^i \a\'k Hcoycii , ^ko' hHccti^ npopoKii BiiuTkCTH, 

T^kKlkAlO Blk CBOiAlk OTkHkCTBHI I K'K pOHCA^HHI I Bli JS^^MOy 

ö 



66 Zogr. marc. VI. 5—24. 

CBOfiUOy. 5. I Hf MO}KaaUJf TOy HHIAHHOMSKI CHAlkl rkTBO- 
PHTH, TlkKIk/UO Ha MAA^ Hf^JiLHCkHHKlk Blk3A0?KH fiXkll,'k I HH^k- 
AH. 6. I AHBH CA 3a HfB^pkCTBHf l)flk' I OBk^O^KAdaUlf 

rpa^kUA o^HiA. 7. i npH3ikBaBik osa Ha aicatc i naHiSkTk 
ckaaTH AikBa H'k a^^> > A^'k^uJ^ ■'^'i^ Baacxk na a^^'^X'^ 

HfHHCTlklYnk. 8. I 3anp^TH IM^K, A^ HHHICO^Kf Hf Bk3IMi<U^'rk 
Ha HA^Tk, "rkKliMO }Kk3A'k iJk,HHlk HH nHpikl, HH YaHcBa, HH npH 

noiLc^ aiiLAH' ^* H['k] oecyBCHH B^k caHAaaHM* i Hf OBAanHTH 
cjk Bik j^h^igi pH3^. 10. 1 raaroaaaiuf laiik* i^ka^ ^c KOAHSKkAO 

BkHHA^Tf Blk A^^'l^) "T^V npiLBIklBaiTf, A^ W^^ l3HACTf OTlk 

T^A'k* 11- ■ CAHKO aiuTf Hf npHfMifA^Tik Bacik, HH nocaey- 
luaKK'Tk BacTi, ic]fOAAiiJTf OTTk T^A^V ^TTkTpAckTi npa)fk, 

|}Kf iCTTi HOAni HOraMH BaiUH/UH, Blk ClkB'kA''^'l'<'^^^'l'B^ 1^^' 

aaiHH[ik] raaroAHi; BaMik, OTikpaAi^HiLf ba^a^'^'i^ coAOMoaiik ah 

rOMO^iLHCAIk BTi /i,hHh CX,ji;KHli.\ HiHCC PpaA^Y TC^MO^. 12. I 

HiukA^KUJi npoHOB'fcA'^^V^y A^ iiOKaiii^'rk ca* 13. i B'fcciki 

MHOrikl l3raH^a;^A;, l A\A3AA)(?k OaiLOAlk MHOriil Hf A^^KkHlkHA^ 

I Hu^k/i^aj^iiL. 14. I oifCAikiiiia i^^capk ipoA^K CAoyj^ik icoy- 
coBik, aB^k EO EikicTik iMA fipo, I raaroaaaiuf* i^KO loan^k 

KpkCTAI BlkCTa OTlk /UpikTBlklJ^lk, I CfFO paAH CHAlkl A'^**''^ 

CA lif/Uk. 15. iHH }Kf raaroaaa^A;' iLKO lAHii fC'Tk. ihn SKf 
rAaroAaa^'A^* ^ko npopoK^k tcT^k, iLKO fAHH'k c^Tik npopoK^k. 
16. cAikiuiaBik :Kf ipoA^K pfHi* iiKO fro^Kf a3'k oyrkKH^;)^ 

lOaHHa, Ck fCTTi' TTi BTkCTa OTTi Aip'kTBlklJf'k. 17. TTk BO 

ipoA'K nockAABik bATik loana, i c'KBiA3a i B'k TkaikHHii^Hy ipo- 
AH'kA'Ki paAH, HCfH'ki ^HAHna, Bpaxa CBOfro, ^ko oxcfHH c^o^ 
fKk. 18. rAaroAaaiiJf bo loan'k ipoAOBH* iLKO Hf A^^'^^HT'k 
TfB^ imIwTh ^KiHTii ^HAHiia BpaTpa CBOfrO. 19. IpOAH'k }Kf 
THiiBaauif CA na lik, i YOTiLamf i oyBHTH, i Hf a^o^Kaaiuf. 
20. ipoA'K BO BO-kiijf CA loana, B'kA'i)'> MA%;Ka npaBkA^Ha i 
cBATa, I ^^paiÜLaiiif r i nocAcyiuaiA fro AiikHoro TBOp'liaiiif, 
I Bik cAacTk fro cAcymaaiiif. 21. i npHKAiOHkiuic ca a^nh 

nOTpiLB-kHOy, fPAa IpCA^K pO^KAkCTBOy CBOf AI0\- BfHlpA% TBO^-k- 
aiUf K'kHA3fMnk CBOIAIIk I TlklCA%liJTkHHKOAIlk I CTAfiioiknHHAM'k 

raAHA^icKa/uik, 22. i B'kiukA'kuiH xhmnfiH fiA ipoAH'kA't 

I nAACaBliUJH I O^TO^KAklUH IpOAOBH I Blk3Af;KAUJTIHAI*k Ck 
liHAIk, piHf uiLCapk A'kBHI^H- fAlOy^Kf aiiJTf YOIUTIUIH, AAMlk 

TH. 23. I KAATik CA fi* iLKO fro;Kfi aiUTf npC^CHUJH, A^'^^ 
TH, A^ noATk i^'fccapkCTBH'k MOfro. 24. ona hü iiJUkA*kiiJH 



Zogr. marc. VI. 25—46. 67 

piHi Kik iWATifiH cROfi* Mfco npoiiJOY ; OHa H^f pfHr r/iaBiki ioaha 

K^kCTHTf/iiL. 25. I BlkllJkA'KllJH AEhi Cli TliUJTaNNf/Uli KHk 

i^^capio npocH, r/iaroAM^iuTH' y'Oujta;, a^ mh 4,acH o^ckMCHA; 
Ha CAiOA'fc raasA; loaNa KpkCTHTCitiL. 26. i npHCKpi^ekNii 
KikicTik u^capk, 3a KaiATBiki i Rik3afH;iAiiJTH\'ik cnk ühmk m 
KiiC^OT^ OTikpciuTH CiA fi. 27. I ackf nociiAaRii u^fccapk 
ROHHa noRfa^ npHNicTH raaBA; cro. 28. OH^k }Kc lUkAii ^- 
ckKH;^ I Bik Tk/UkNHHH, I npHHici raaRA% fro Ha Raio^iL, i ^a- 

CTlk AiLRHt^H, I A^BHUa ^aCTTi 1^ MaTfpH CROfl. 29. I caiki- 

uiaRkiuf MfHCHHi^H (ro npH^oiiJA, I Rk3AiiJiA Tpo^^nii fro, I 
noao}KHUiiA I RTi rpoe-k. 30. i cke^kpauii^ ca anocToan Kiii 

ICOyCOy, I Rlk3R'kcTHUJA f/UOy BCfc, CAHKO rkTROpHllJA I CAHKO 

Nao^MHiiiiA. 31. I piHi liUik* npHA'kTf riii caatH rii m^lcto 
f^HNH, I noHHiTi /uaao. eiLa)^^ eo npHY^o^i^uiTci i OYO^i^iuTCH 

MH03H, I Hi B^ IMlk KOAH HOH^k iLCTH. 32. I H^OliliA B^ 

norcTO /uiicTO KOpaB/ii/Uk iAH^^^* ^^* * BH^^iijiA b^ ^A^- 

UlTiA I n03HaiiJA b^ /UH03H* I H'kliJH OTli RCk^^^k PpaA^k TiLliJifli 
TaMO, I RapHliJiA bft. 34. I HlUkA^K HCOyClk EHJi^k HapOA'k 
MHOrik, I /UHAH iiWOy BTilllJiA, 3a li( B^a^^A^ ilKO ORkU^fc Hi 

iM^iiJTiA nacToy^a* i HaHi^Tii oyHHTH Mi aihopo. 35. i mh- 
N^BikiiJio Hacoy npHCTA^nkiiJi K'K Hfiuoy oyHiHHUH (PO raaro- 
AAiUA' 'bKO noycTO ictti mHicto, i oyjKi roAHNa mmh;^. 

36. OTTkROyCTH Mi, Jk^A UlkA^Klili RTi OKp'kCT'kHHIJf'k CiailYT^ 
I BkCi^^lk KCyni^Tlk CiE'k YA'fcB'kl* Nf l/Ui^Tli BO HkCO iLCTH. 

37. OHTi :Kf OT'kR'blllTaB'k plHI l/UTi* AM"'''^ •'^^''^ R'»^* 'kcTH. 

I raarcAauiiA f/uoy* a^ lUkA'KiiJc ko^hmii ai^^^'^^ ckTOMa 

n^HiA3k Y'A'fcE'kl, I fi^AAMk IMlk iLCTH; 38. iVHlk H^i PAarCAa 
lAIlk* KOAHKO l/UaTf Y'A'fcBlk; lA'kTC [h RHJAHTf. I O^BiCA^Klk- 

lUf rAaroAaiiJiA' .A- X'AicBik i .b. piiiB^. 39. i noBfA^ hWK 
nocaAHTH b^ bca Ha cnoA^Ki Ha cnoAiii na TpiLBiL 3iAfH^. 40. i 
Bik3AiroiiJiA Ha A'kjfTii Ha A'kpki, no c'kTo\' i hath a^catt^. 

41. I npHIMlk .A* X^"^*^*^ ' '^' fi^^^^ > R'k3kp^Rlk Ha HfBO 
BAarOCAOBH* I np^AOMH )^A'kBlkl, I Jk,Aiiini 0\'HfHHKO/Ulk CBOIMli, 

Aa noAarai^T^ npHcA"!^ liHMH* i OB'k pHB*k pa3A'k^H Brfc/uik. 

42. I ^lUA RCH, I HäClklTHliJA CA. 43. I Rk3AliJA O^'KpOy^^lk 
.El. KOliia ICHAlkHk, I OTlk plklBOy. 44. ^AI^UJHI^flk :Kf BiL 
)f AiLBlkl nATk 'TklC^lUTk MA^^Kk. 45. I aBkf O^B^A" O^Hf- 
HHKlkl CROIA BkHHTH Bli KOpaBitk I RapHTH I Ha OHO/Uk nOAOy 
Klk RHA'KCaiA't^ ) A^ HkAC^C CAA\^ OTlkHOYCTHTlk HapOAi^i* 

ö* 



68 Zogr. marc. VI. 4<i — 56. VII. 1—8. 

46. I oT'kpfK'k cjh i/uii i^i Bik ropA; iio/UO/iht^k ca. 47. i Bf- 

Hipik B'KIBlkliJIO B-k BO KOpaB/ik HO Cp^A'^ /UO^iL , a Ck €AHHlk 
Ha 3f/Ui(H. 48. I BHA'bB'K Mi CTpaHC^^^lUTbA Bli rpiBIHHI* bIl 
BO B'bTp'k npOTHBkHlk l/UTk* I npH HITRp'kT'kl CTpa^KH HOliJTk- 

H^i I npHAc Kii HH/uik, no /uo^io Y^A^y ■ ;^ot^ mhh^th ia. 

49. OHH }Kf, BHA^BlkliJC I HO /UOpiO ^OA^UITk , HfnklllT€RaiiJA 
npH.3paKlk BlklTH, I RTiSliBaiiJA* 50. BCH BO RHA'^BlkliJfl I Bk3- 
MATOliJA CA. OH'k HCf aBki PAarOAa Clk HHMH, I pfM€ IMlk* 

ApiiaaiTf* a.3'k iC/Uk, m boitc ca. 51. i biiHhac Kik iJHMik 

Klk KOpaB/ik, I CyM^t BiLTpik* I siLAO l.3AH;^a AHK^^^X^ ^^> 

I oy^Kacaaj^A; ca. 52. hc paso^/uiLuiA bo o )^A'kB'kY'k, Hik 
B^ cpikA*«^iM ^X'^ OKaAiiHfNO. 53. i npH^sj^aRikiuc iipHA^uJA 
Rik 3(/U/iiJiv riHHcapcTkCK;^ , I npNCTauiA. 54. iuj'a'i^uj^^^ 
h;c lAiTi ic-KopaR/ÜL aBkc no3HaiiJA h, 55. i np'k'rkiiJA Bkc^ 

CTpANA; T^y I NaHACA npHNOCHTH Ha OAP^kV^K BOAAUJTAIA, 
ifi,in%i CAlkltUaaj^A^ H -kKO TOy iCTli. 56. I iL/UO^Kf KOAHSKkA^ 

Rik^^OHCA^auii Rii RkCH AH RTi rpaA^Ki AH Rik Cf Aa , Ha pacn^- 
THiY'k noAaraa;^^ HiAA^^RkHikibA i MO/i^kay;^ h, j^a noHiv Rkc- 

KpHAH pHSTil (PO npHKOCH^TTi CA' I iAHKO AlUTf npHKacaa^if^ 

CA iMk, cknaciHH BTiiRaa^^. 

VII. 

1. 1 dkRTipailJA CA KTi HCMOy 4^apHC^H I €TfpHI OTk 

KikHHH^kHHK'k , npHiiJkA'KiiJf OTii (poycaAHAia' 2. I BHA'kujA 

ITIpHI OTlk OyHiHHK'k fPO HiHHCTaAlA pA^KaAia, CHpiLMk HCC^AIlk- 
RfHaMa, iLA^UlTA YA'fcB'kl, HAShfi'kAX^' 3. ^apHC^H BO I 
RCH IIOA't^H, aiiJTi Hi Oyai^lRai^TTi pA^KOy Tkpi^lUTC, H€ 'kA^'l"'^! 
AP'K^KAliJTi npiLA^'^NHf CTap'l^k- 4. I OT'k K^n^AH, aiiJTI 

Hi noKA%n/{^Tik CA, h( ^A'^'^'i^' > HHa MHora c^;t^, *k9Kf npH- 

lAliJA Jk^pi^mATH, KpklUTiHH-k CTkKA'kHHHaAl'k I HkRAHOAl^ I 

KOTTiACMTi I OAPO/UTk' 5. HO TOMk HCi RiinpaiiJaaj^A^ I ^a- 

pHCfcH I KlkHHHCkHHI^H' HO HkTO Hi yO^ATlk OlfMCHHIi^H TROI 

no np^A^^HHio cTapkUk, H^k Hcoyai'kRfHaMa pi^Kaa^a 'fc^ATk 

IfAiLBTi.; 6. OHTi. ^i OT'kR'klllTaR'k piHi lAITi- R^k HpaBl^A^ 

AOBpiL pfMf icai^ Back, AHHfM-kpH, iLKOHCi fcT^ ncano' cm 

/ilOAHi OyCTTiHaMH SkT^TTi AIA , A Cp'kA'^IM ^X^ M^^^^ 
OTlkCTOITTi OTTk AlfHf. 7. ETK COyi ;K( HkTi^TTi A%A, O^HA- 
UJTf O^HiHHiL 3anORi(AHI MAORliHkCKlk. 8. 0CT4BkUJ€ BO 



Zogr. marc. VII. 9-20. 69 

^anc^Bi^Ak KO^Kki^ ^.p^^KHTf np^k^aaNH^s naoB^^HkCKa, KpkiuTf- 
MHi[ KpikHaroMik I cTkKAiLHHua/uik I HHa no^OKkHa TaKOKaiL 
^RopHTi AiHora. 9. I raaroAauii«^ i/u^k* ^oep-k OT'kiU'bTaiTi 
CA sanoßicAH KO^KHbA, Ad npic^aaNHi Baiuf ciiBXiOAiTi. 

10. AiwcH BO pmr HkTH OTkHa TKOcro I aiaTfpk tbom; i, h^kc 

3kA0CaORHTlk OTkt^a AH AiaTfpk, Cli/UplkTHIJi; ^a OY/UkpfTli. 

11. Riki :Ki raaroAfTr aiuTc pcHCTik naoB^Kik OTki^io ah ma- 

TCpH KOp'BaHlk, iTKi iCTK Mfi'^y > ^^^ aiiJTf. OT^ Mtm nOAk- 

SfBaaik fCH. 12. i kii TOAioy Hi ocraB/i'kiTf cro HNMkTOH^f 

rkTBOpHTH OTkl^lO CBOiAlOy AH AlATipH CBOfH, 13. np^- 

CTA^nai^iuTi caobo KOHCkc np'k/i,AAHHiMkL BaiiJH/Uk, iHCf npHi^a- 
cTf I noAOBkHa TaKOBa /UHora TBOpHTf. 14. i npHS^kBaBii 
BkCk Hapo^ik raaroAaaiiJf i/uii* nocAcyiuaiTf Mim rch, i pas- 

OY^U^BaiTf. 15. HHMkTO}Kf H^SCTlk, f}KC BkN^CHI^AO^' HAOB^KA 
BlkJ^O^A Blk lik Nf AIO}KiT^ OCKBpTiNHTH* Hli ICJ^O^i^lilTaa 
CJiLTlk CKBplkHi^liJTa HAOB^Ka. 16. aiiJTi KTiTO lAIATTi OyiUH 
CAlklliiaTH, A^ CA'KIUIHT'K. 17. I ir^a BkNH^i HCOyCk BTi A^'^T^ 

OTik Hapo^a, BTinpaiiiaa^;^ i o^h^nhuh iro o npHTiiMH. 18. i 
raaroAa iai^' tako ah b^i HipasoyiUkAHBH un; m paaoy- 

Mi[fTf AH, ^KO BC^KO, f}K( la-BkNO^" B^^OANTli Bli HAOB^LKa, 

HC MO}KfT^ fro ockbp^hhth; 19. -kKO Hi b^k^o^htii fMcy 
Bii cpikA>^U<) NTi Bik Hp'kBO, I cKBoaic a^^piA^HTi icj^oahtii, icxpi:- 
b/{^m Bkck BpaiiJkHa. 20. rAaroAaaiuf Hcr iLKO icj^OA^iiiTfi otii 

MAOB^Ka TO CKBp'kHHT'k HAOBiCKa. 21. 13-^Tpk^A^V ^^ ^'''^ 
CpikAI^U^ HAOB^MkCKA nOAl^mJ/iiHHiL 3'KAa'k IC^O^^AT^ , npiL/iio- 
BOA^aHkiL, /(lOBOA'fcaHki, O^BHICTBa, 22. TaTkB^I, OBH^.'kl, A^Ka- 
BkCTBa, AkCTk, CTO^'^O^'k^Nki, OKO A^KABO, ;^0\'/iiHHi, TpliAlklHH, 
Bf30YMki. 23. BkCk CH 31kAa'k 13-^TpHI ICJ^OA^Tli, I CKBpliHATlk 
MAOBiLKA. IHCf l/UaTli O^'liJH CAlilliJaTH, ^a CA^IlUHTli. 24. I OTlk 
TOYA^V B'l^CI'^K'l^ W ^^ flpiiX^A^l TO^'pkCKlkl I CHAOHkCKlkl. I Bk- 
lUkA^K B^ fi^^M^ Hf YOT^aiUf, A^ KH KliTO HIOAli, H HC /UOHCC Oy- 
TaiTH CA. 25. CAlklliJaBlkllJH BO }KCHa tiC/Uk, CIAHCC A'^^u^'^'M 

lAi^aiuc A^VV^ HCHHCTik, npHiUkA'KiiJH npnnaAC Kii Horaaia cro* 
26. Hccna }Kc b^l noraniiiHH, cypo^^YHHKHccaHiiiHH pOAOA^k* 

I M^SrkAlUi H, A"* IHCA^HCTlk B^Clk 13-Al^UJTCpC CM. 27. Hcoycik 
;KC pCMC CH* OCTaHH, A^ HpkB^fcc HaCklTAT^ CA HAAa' H^CTlk 
BO A^BP^ OTATH J^A^EA HAA^M^ I nkCOiUli HOBpHciUTH. 28. OHA 
}KC OTHkBiLllJTaBlkUJH pCHC CMO^" CH, rOCHOAH* IBO HkCH HOA^^ 

Tpcnc30i^ iLAATik OTii Kpo\'nHi^k A^'V'i^^i^'i^* ^^* ' P^^^ ^"' 



70 Zogr. marc. VII. 30-37. VIII. 1-12. 

3 a C/IORO Cf, I^H' l3H4,f Erkc^ 13-AlkliJTipi TBOfM. 30. I UJk- 
A'KliJH AOiUORH OepiLTf OTpOKOBHH^; AI^KAIUT^ Na O^pic I ETkCK 

iiuhx^uih. 31. I naKHki iiukAii Hcoycii OTik npiL^icAik lyp'- 
cKik I cHAC^HkCKik npHAi Bi^ 'Uopf raAHAiicKOf Aif^KAio npii- 
A^CAiki A^KanfAkCKiki. 32. i npHRfA^ui^^^ k^ tifMO^ rAO^X*!^ 
r^r'kHHBik, I MO/iiLaY^; i, ^^ Rik3A0}KHTik Ha Hk p;^K^. 
33. I noi/Uik I f^HHii OTik Hapo^a riiao^kh npkCTiii croia Rik 

OyiUH frO, I nAHH^Rlk KOCHA; H Rlk bA31klKlk, 34. I BnkSkpiLBli 
Ha HfRO RliSAliYHA^RTk I PAarOAa fMOy ii^ij^^ATA, i^Ki iCTK 

pa3Rp'k3H c^. 35. I aRkf pa3Rp'k30CTf cAk cAoy^^a cro* i pa3- 
Ap^iiJH c^ ?k3A M3'KiKa (ro, I raaroAaaujf hhcto. 36. i 3a- 

npiLTH I/Ulk, fi^A HHKOMOy^Kf HC nORiCAiATli* fAHKO HCl I/Ulk Th 

3anp'kiiJTaaujf, ohh nani i3aHYa nponoRiLA^a^^A;. 37. i npi[- 

13/KH\A ^HR/iiLaY^ COi, raarOAl^liJTf' ^OSpiL RkCI TBOpHTlk* I 
PAOYY'I^IMi TROpHTTi CA^KIliiaTH I H^LMlklMi TAarCAATH. 

VIII. 
1. ß'K Till ^kHH naKiki AiHoro^" HapoAoy c^ujtio i hi 

IMA^lUTCAIlk HfCO 'kcTH, npH31kRaR'k HCOyClk OyHfHHKlkl CROM 

raaroAa hww' 2. ^uhaii mh iCTii Hapo^ii ck* 'kKO oy^Kf xpH 

AkHH lipHCfc^iATlv iWHiiy I Hi IM^Tlk HfCO iLCTH. 3. I aiUTi 

OT^ncyiiiTA; bft Hf -k^kiiJiA rii a^'^'i^i crom^, ocAaK^sm^'rk na 

nA^TH- ApoySHI BO OTTi nHy-K 13-AaAIMC CA^TTi npHliJkAH. 4. 0Tk- 
Ri[liJTaUJiA iMOy O^HCHHI^H CrO' OTk K^^Oy MO^KCTlk KlkTO 
CHMi HaCklTHTH ^^AHiBa Ha HOV'C'rklHH; 5. I RlinpOCH Mk' K0AHKO 
IMaTI ^^AiLB^k; OHH }Ki piLliJiA* .^. 6. I nORfA^ HapO^Oy Rk3- 
AfllJTH Ha 3i/U/(H* I npHI/U-K Cf^^^l^ T^ X'A^Bli Y'BAA;^ Blk3AaBlk 

npiLAOMH, I ^a^uif o\-HiHHKOiUik cBOi/Uik, ji,A np^^knoAaraui^'rk* 
I noAOHCHuiiA np'kA'K napo^O/Uk. 7. i HM^a^^A; pikiBHHk Aiaao* 

I Till BAarOCAOBHBlk piMi Hp^^'kAO^KHTi I Tlkl. 8. iilU^h }KI 
I HaClkITHllJiA COi* I Bk3AllJiA l3ElklTliK'kl O^KpO^^^lk Cifi^AXW KO- 
UJkHHUk. 9. B^ ;Kf iL^lkllJHIYlk iCKO MiTlklpH TlklCil^liJTifl^' 
I OrnkHOyCTH Mi. 10. I aEki RkA^31k E'h KOpaBk Clk 0\'HC- 
HHKlkl CBOIAIH npH^^C Bli CTpaHkl AaAkiUAHO^'^^aHkCKlkl. 11. I 
H3HAA^ 4^apHC'kH, I HaHi^liJiA ClkTiA3aTH CA Clk iJH^Uk, ICKÄIUTI 
OTlk lifrO 3HaMfHH4( eil HiBCCi, ICKOYliiaH^liJTC H. 12. I Blk3- 
AlkX'HA^Bli A^VV^'^"^ CBOI/Uk PAarOAa* HkTO pO^OCk 3HaAlfHk'k 

luiTf'Tk; aAiHH[ik] raaroAiiK saMii* aiuTf ^acTik c^fl^ po^oif ciMoy 



Zogr. marc. VIII. 18—84. 71 

SHAMiHHi. 13. I OCT^Kk Mi RlkAiLaik naKliI Rlk KOpaSiCk 1^1 
HA OHlk nOAlk. 14. I aaC'klliJiA BkS^TH ^AiLKlkl, I fiäSK^k f AH- 

Noro ^AicBa m iMigL^x^k cik cobom; rii KopanH. 15. i np^- 
ujTaaiiJf iMTi, PAarcAiA' rhahtc e/do^iLTf c^a o^tk KRaca ^a- 
pHcfcicKa I OTik KRaca ipo^^^^* l^- ■ noaiiiiiij/i^aYA; AP^r^ 
KTi AP^V^V» rAaroaw^uiTf iLKO jf A'kK'k m imam'k. 17. MkTO 

TO nOAUillU/ÜLaTf, iLKO YA'fcR'K Hl lAIATC; Hf 0^" AH MIOfTf, HH 
paSOlfMiLITi; OKaAlfHfHO AH IMATi cpHk^l^l^l RaUIC; 18. OMH 
IM^liJTf Hi RH^HTf; I OyiilH lAliiLlUTf Hf CA'kIliJHTC; I Hf HOAUk- 

HHTf ah; 19. fPAa n^^Tk ^aiLBik npHcACMH^ik Rk n^xk tu- 

C^liJTk, I KOAHKO KOllJk O^Kp^YJ^Ti RkSiACTC; TAarCAaiUifl^ iAioy- 
.Bl. 20. I ir^a CiJS^MHMi RIi HiTlilpH TklC^UJTiA, KOAHKO KOliJk- 
HHUk ICnAlkHiHkiL O^KpO^Yli Bk3iACTf ; OHH HCi fi^gLlU^ .HC. 21. I 
PAarOAA lAIlk' HC 0^" AH fiAS^^fM^kiTi; 22. I npH^C Rl^ BH^k- 

caiA^* I npHRc^oiiJA k^ HfAioy cA^na, i /UOiti^i;^^ i, ^a i 

KOCHfTlk. 23. I HAIlk 3a p^KA^ CA^HAfrO I H3BfA< * BliHlk 
13-BkCH' I HAHH^ HA OMH (PO, Klk3A0}KH pA^H^fc HA lik, Kl^npa- 

luaaiiJf H, aiiJTi HkTO rh^ht^. 24. i RiiSkp'kR'k rAaroAaaiUf* 

EHTKfi^Jk HAOR^Klkl, ^KO ^[A^BHi] RHH^A^ ^^O^iAlilTiA. 25. HO 
TOAlk ;Ki naKlkl Klk3A0}KH p^t;^ HA OHH iPO, I CliTROpH I 
npOSkpiLTH' I O^'TROpn COi, I 0\'3kp'k RC^ CB'kTliAO. 26. I 
nOrkAA I KTi A^'^'l^ ^^^f PAarOAiA* HH Rlk BkCk RkHHAH, HH 
nORiLHC^k HHKOAlO^HCi Rli BkCH. 27. ISH^C 7Ki HCOlfClk I 
O^MCHHl^H frO Rlk RkCk AiCApHMi ^HAHROR^kl* I HA UX^TH RlkApa- 

luaaiuc OYHiHHKiki crom, rAaroa^^ iai^k* kopo aia PAaroAfTf 

HAORiLt^H BlklTH; 28. OHH }KI OTlkBiLlilTAUliA* iVRH lOaua 
KpkCTHTf/i-k' I HHH lAHl^* A ApO^'SHI' C^HHOrO OTk npOpOKlk. 

29. I Tik raaroAa iMi^- ri^i }Ki Koro AXOi rAaroACTf bi^ith; 

OTlkBiLUlTABl^ }Kf HITpli PAarOAA fMOlf* TK\ iCH ^pHCTOClk. 

30. I 3anp'kTH i/uik, j%,a HHKOiUoy^Ki Hl raaroAi^Tik o rfiAik. 

31. I HAHiATli OyHHTH Mi, ^LKO RO^OBaiTlk ClilHOY MAOR^Mk- 

CKO^MO^ /UHoro nocTpa^aTH i HCRoyiuiHOY biiith otti cTa- 

pkUk I apJ^HIpll I K^HH}KkHHKli I O^BHCHOy BlilTH I TpiTHI 
AI^Hk RlkCKplkCHA%TH* 32. I Hl OBHHOyiA CA CAORO PAarOAA- 

aiui. I npHiAiTk I niTpik hahat^ rp^thth iMoy. 33. OHik 
HCl oBpaiuTk CA I RnkSkpiLRik Ha oYHiHHKiki CROM sanpiLTH 
niTpoRH, rAaroAA* i^h 3a aiiiHOi^, cotoho* iLKO hi aiiiicahujh 

iL}KI C^Tlk BOHCkiL, Hli ic}KI HAORiLHkCKaa. 34. I npH31k- 
RaRlk HapO^lkl Clk OyHIHHKlil CROIAIH piMI lAIlk' I^KI YOlUTI'Tk 



72 Zogr. marc. VIH. 85 — 88. IX. 1 — 18. 

nO /UHiL ITH, ^a OTliSpikSKf'rk cm CIBC, I RlkSnkMfTlk KfikCTk 

cBOi, I rp^A^Tik n<^ /iiHiL. 35. i^Kf bo aiuTf YOiuTi'Tk A^V^^ 
CBOM^ rknacTH, noroyBN'TK i^* i h}Ki noro^BNTik a^V^^ cbmji^ 

M€Hf pa^H I CRaHlk^CAHiL, Tli ClkHaCCrk CM. 36. KäiL BO 
ICTli nOAkSa MAOB'kKOY, aiiJTf npNOBpMlUTf'rk l BkCk MHp'k, 

I o'TkiiJTfTH'rk ji,^mJk crom;; 37. HkTO bo A^rrk haob^- 
Kik iBAiicH^; 3a A^UJ^ crom;; 38. i^Kf bo nocr^iAHTik cm 
Mim I Aioi^ii cAOBicik ETK po^'k cfAik np'kifiOBOA'kHMk I rpHs- 

lUkNiLMk, I rklHlk \ MilOB-kMkCKlil ROCT^IAHTlk CM IPO, Vfi.A 

npHA^Tik Rik caaB^ OTki^a cBOfro rk airk^fAikH cRM'rkiMH. 



IX. 
1. 1 PAarOiiaaiuc i/uii' a/UHH|ik] raaroAM; Baa^i^, c^Tik 

fTipH OTlk Ck^f CTOlMUJTHIY*k, |}KI Hi lAI^Tlk BlkKOYCHTH rk- 
MpikTH, AO HkA^^i RHA^Tlk l^-fccapkCTBHi BO}KH€ npHUJk- 

A'Kiuff Rk cHa^. 2. I no iuicth Afi^lHii noiMTii Hcoifrk 
nfTpa, iHsKORa, loaHa, i RkBRi^c Mi Ha rop^; riiIcok^ iji^HH^v 
I npiLOBpadH CM np'kji.h hhmh, 3. i biiIium pH3iii iro akiUTM- 

lUTM CM, B^SATil sicaO iLKO I CHiLrk, ici^^YlkSKf Hl MC^TKrTK 

THa^fi Ha 3iMÄ^ TaKO B^AHTH. 4. I aRH cAk iMii iahIi rk 
Aiorkoaik, i RiLauKTi raaroaiiKUJTa rk icoycoaik. 5. i OTik- 
RiLUJTaRik nfTpTi raaroaa HcoifcoRH* paR'RH, A^Bpo irrk naaiik 

CkAC BlklTH* I rkTBOpHMlk .R. KpORliI, TiK^ iJ\^^HJk, H AlOrkOBH 
fAHH^k, I HAH iJS^HH^. 6. Hi K'kx^Aini BO, MkTO PAarOACTlk* 

npncTpanJkHH bo B-kaj^iiL. 7. Biiirrk HCf OBaaKik orkiiiLiM 
IM' I npHAi raark i3-0BaaKa, raaroAM* ck fCTik rkiHik a^oi 
Rii3i<iOBiifHikr nocAOifiijaiTf cro. 8. i rii Hf3aanA; Rik3kpi[R'kUJf 

HHKOrO^Kf Hf RHA^UJM Kli TOAlOlf, Hli ICOlfCa lAHHOPO rk 

cobom;. 9. rk^OA^iiiTiAiik HCi lAiii rk ropiii 3anp^TH laiik, 

Aa HHKOAlOYH^i Hf nOR^^A^fl^Tlk, ^;KC RHA^IUM, TlkKliAlOY iFfi^A 
rklHlk MAORiLHkCKlkl 13 - AipiiTRlklYlk RliCKpiiCHrrk. 10. I 
Cy/i,0^7liAUl^ CAORO Rk CiB^C, ClkTM3aHi;UJTI CM, HkTO UTK ISKf 

i3-AipikTR^]pk R'kCKpiiCHA^TH. H. I RT^npauiaa^iiL, raaro- 

AM;iiJT€' icKO raarOAM^Tlk KlkHHSKkHHI^H, ^KO IAH HO^OBafTk 

npHTH npiL^KA^; 12. OHik ;k€ OTiiRicuiraRnk pcHC ^mtk' laH^ 
oifBO, npnujkAi^ npic^KA^, oycTpoiTik Brfc* i KaKO irrk ncauo 

rklH^ MAORiLMkCI^^AIk, Jk,A AIHOPO nOCTpa^KA^T^ I O^H- 

Hk}KMTik I* 13. Hik raaroaui; Raaiii, 4(ko iah^l npHA€, i 



Zogr marc. IX. 14 - 34. 73 

cikTBopHiiJifl^ i/uoy, fAHKO^Ki ^'^^nrkiiJiA, HsKO^Kf fCTTi ncaHO o 

Hf/Uk. 14. I npHlilKA-K KTi CyniHMKOM-K KHA'b NapO^l^ /UHOrik 

HH)("K I KTiHH^KkHNKliI CKTiASai^liJTA CA Cli HH/UH. 15. I 
aeki BkCk HapO^lk BH^'kBlkliJf H O^'HCaC^ COi, l npHpHUJTA%llJTf 
t^iLAOBaa;^;^ l. 16. I B^knpOCH KliNHHCkHHKlkl' HkTO CKT/liSAiTi 

CA Bk cfBiL; 17. I OTTiBlwiiJTaBi^ f^HHii OTik Hapo^a piHf* 

O^'HHTi/ilO, npHB^Ck CklHli AIOH KTi TfBic, l/UJ^lUTk A^VV*^ 

NiLiUik, racy^^Ti. 18. ihcc aiiJTi KOAN^Kk^o i/UfTii i, pasBHBa- 

arik r l n^H^kl T^lUTHT^k, l CKpk^KklUTITli SA^Blkl CBOI/UH, I 
OuicniLH'kiT'k* l P^J^li OYHfNHKO/Ulk TBOIMlk, fi^A l^JS^iHX^Tli. I, 

I HC Bik3/UorA;. 19. oHik }Ki OTTiB^iuTaBii TAaroaa* iv poA< 

NiB^pkNli, A^ KOA^ Blk BaCl^ ElkJi^Jk; A^ KOA-fc Tplkn/iA% Blii; 
npHHiC^Tf H Kli MH-k. 20. I npHH^CA I Klk HiMCy I BHA^B'K 

1 A^VV^ CkTpACf H' I flAji^lk HA 3fAIAH BA/i'kaUJf CA nilHlkl 
T^liJTA. 21. I BlinpOCH HCOyCk OTkUa CrO' KOAHKO A^TIk 
fCTTi, OTTi NIAH}Ki Cl B'kICT'k lAlOy; OHTk JKI piHI iA^Oy' 13-OTpC^- 
HHHlkl. 22. I MHO^KHUilJi; H Bli OPNk BlkBp^HCf I Bli BOA^» 
^a I BH nOrO^BHAlk* H'k, auiTi M^TKUUH, HOMOSH NaM^k, mh- 

AOcp'kA^K'^K'^ ^< ^ Hack. 23. Hcoycii piHi f/uoy* iHCf aiuTc 

MO^KilUH BHipOBaTH, BkC^ Blk3AI0}KkHa B'kpO\'I^UJTIOMOY. 24. I 

ABki Bik3iknHBik OTkUk OTpOMATi CK CAkSAMH rAaroAaaiiJi* 

BiLpO^Ki;, rOCnOAN, nOMOSH /UOIMOy NIB^pklO. 25. BHA'kBlk 

;Ki HcoycTi, 'bKO c'kpHiiJTi'rk CA HapCA^K, sanp'bTH A^YY^V 

HIHHCTOyMOy, PAarOAA iMOy N^/Ulkl I rAOYX"kl Ji.OyiUiy A31k TH 
Bl/(l^, I3HAH IHC-NirO, H KHk TO/UOy Ni BkNHAH BTi Hk. 26. I 
Blk3l^nHB'k I /UNOrO np^HCABlk CA ISHA^' I BlklCTli ilKO I Alplk- 

TBii, ^KO MN03H rAaroAaa^'^, 'kKO oyMp'kT'k. 27. Hco^-ck 

;Kf lAVK I 3a p^KA% Bk3ARHH;i H* I BlkCTA. 28. I B'kliJkA'KUIIO 

[leJMoy BTi fi,OMh OYHINNUH fpo B^knpaiiiaaY;^ i iahhofo* KaKO 

AVKl Nf B-kSMOrO/Ulk ISP'kHaTH iPO; 29. I piHI IMIk* Tlk pOAlk 
Ni l/UaT^ HHHHMkHCf I3HTH, TliKIk/UO AIOAHTBOI^ I nOCTOMk. 

30. I OTi^ t;^a^V >uJ>^A'i)'Ujf lA^kay;^ ckbo3^ raANACKii* i m 

JfOT-kaiUI, A^ • KTiTO O^'B'bCT'k. 31. O^'HaaiiJf KO O^'HIHHK'kl 

cBOiA, I rAaroAaaiiJi i/uii* ^ko ckiHii HAOBicHkCKiii np'kA^N'k 

B;^A^'>''I^ ^'^ fi^W^ HAOB^HkCU'k, I O^BHI^Tlk 1* I O^'BHIN'k Blil- 
Blk Bk TpiTHI A[>^jHk BlkCKpnkCHiT'k. 32. OHH HCf Hi paSO^- 

M^ay^ r[AaroAa], i Bckay^ ca Bi^npocHTH i. 33. i npHAc Bik 
Kanfp'kNao^'Aink' i bii a^^^V ^^^^^ Bn^npamaaiui ia* HkTO Na 
nA%TH Bk cfB^ noAiikiiiJA^aiiJiTi; 34. ohh }K| /UAkHaa)^^^* 



74 Zogr. marc. IX. 35 — 50. X. 1. 

Apoyrk Kik ApoifroY ko ciiTAaaauif ca Ha iia;th, ki^to icTk 
BOi<Hi. 35. I cfc^ik raacH OKa Ha A^c^ATf, i raaroaa imv 

iIhi I Bcfc)^!! cacyra. 3f3. i npniM'K otpoh^a iiocTaKH € no 
cpicAiL i)fnk* I oekMik i pcHf i/U'k* 37. iHCf aiuTf cahho xaKO- 

RlklY'k OTpOMATlk npHI/UiTlk Bli l/UiA /UOi, iUA npHi/U/ifTk* I 

H^Kf aiuTf M^ ufimMMr'K, Hf /UfHf npHf/UiffT'k, Hik iiocikaaB'k- 
luaaro ma* 38. ivTikB-kiiiTa f/uo^ loan'k, rAaroa^* oyHHTiAto^ 

BHA'fex^^''^ ^'^^fi^ ^ ■'^^Hi TBOfMk laroHAUiTa B-kcnki, isKf Hf 
)fOAHTik no HacHk' i BiiSEpaHHj^oaiik fMoy, icKO Hf nocaic^voBa 
HaMik. 39. HCOY^'i)' ^< pCHf faioy* Hf BpaHHTf fiuoy* HHKnkTO- 

}Kf BO fCTlk, IHCf TBOpHTlk CHAX^ /IIOfMk IMfHH, I B'kS/UO^KfTlk 
Blk CKOp'k 31ka0CA0BHTH MOi. 40. |}Kf BO H'kcT'k Ha Blkl, HO 

Bacik fCTii. 41. iHCf BO aiiJTf HanoiTik B^ki Haiu^; bo^i^i Bik 
iMA, -kKO KpkCTH^HH f cTf , aMHH[ik] raaroaui; ramtk, m noro^'BHTik 

MkSA'KI CBOfMi. 42. I H}Kf ailJTf CliBAaSHHTlk fAHHOPO OTlk 
Maaikl)flk CH)^lk B'kpO\'M^UJTHI)^lk B'k AXJhy fi.iEfi'ki §M^y [fjCTlk 

naMf, aiiJTf OBao^Ki^T^k KaaifHk ^Kp^kHOB^KHiii o bi^i fro, i bii- 
BpikP^^Tik I ETh aiopf. 43. I aiiJTf c'kBaaH^H'kfTik ta p^Ka 

TBOiL, OTlkCici^H liK' AfBp-kf TN fCTlk MaaOa^OlilTHM» Bli }KH- 
BOTlk BlkHHTH Hf}Kf AH OB^ pA^l^il IMA%11JTI0 ITH Blk ^fiOH;^ Blk 

oriik HfraiuA^iiJTfi 44. i^fHCf HpkRk ij^^k Hf o^'AinpafT^, i oriik 
Hf oyracai'Tk. 45. i auiTi Hora tbo* CKBAaHCH-kfT^ TJh, 

OTlkC^UH Hk' AfEpHsf TH iCT'K BliHHTH Bli ^KHBOTIk ^pOAlOlf, 
Hf}KfAH ^B^ HOSic IM^liJTIO B'kBpliHCfHOy B'kITH Bli r^fOHA% 

BTk oriik Hfraiii^iUTfi, 46. i^i^Kf Hp'kBk lynk Hf oyAinpafT'k, 
I orHk Hf oyracafTik 47. i aiuTf oko TBOf cnkBAa^Kii^fTik 

TOi, ICT'kKHH f ^^OBpiLf TH fCTHk Cli f^HH-fc/Uk OKOAlk BkHHTH 
Blk I^^CapkCTBHf BO^KHf Hf}Kf AH OB^fc OHH IMA^liJTIO ITH Bli f fOHA% 

oriikH;^M^, 48. i^f^Kf np'kBk ly'k Hf o^AinpafT^k, i ornk Hf 
o^TacafTik. 49. Bkc^K^k bo oriif/Uk noiLCTnk cjh, i BkcicKa 

^KpikTBa COAHM; OCOAHT'k C^. 50. A^^P^ ^^"^'^ COAk' aiUTf AH 
}Kf COAk HfCAAHa BA^^^'*''!^» ^ ^iMk Hk OCOAHTf; IM^kcTi COAk 
Bk CfB-k, I MHfi'K l/UilHTf Mf^K^IO COBOKk. 

X. 

1. 1 OTTk t;^a^y, [BikCTa|Bik npH^f bt^ np^A^i^Anki iio- 
AficKTki, no OHOMk noAoy iop'a^na' i npn^A; naK'ki napo^H kiw 



Zogr. marc X. 2 - 23. 75 

lif/uoy- 1, 'kKO \M± OB'kiHaH, naK'ki o^naaiuf Mi. 2. i npHCTA^nkiuc 
^^apHcki R'knpaiuaaYA^ h aiuTf a^^^'I'^i'^'i^ /ua;h;io h^ch^ noy- 

llJTaTH, OKOyiUai^lUTf H. 3. OH'k ^i OT'kR'klUTaR'k pfHf l/U'k' 

HkTO Ra/U'k sanoR'kA'k ^uwch; 4. ohh }Kf p'kuj^* noRfA'k 
MOCH K'kHHr'ki pacnoycT'kH'kibft HancaTH i ho^cthth. 5. i 

OT'kR'kliJTaR'k HCOyClk pfHf \M^' HO ^KfCTOCp^kA^IO Raiuf/uoy 

Hanca kam'k sanoR'kAi^ cki^. 6. a OTik Han^Aa c'kSikA^HHio 
/U^H;a I }KfHA; cikTBopHAik 'k fCTik Bor'k. 7. cfro pa^H ocra- 

BHTlk HAOB'kKlk OTkl^a CBOffO I MATifiW, I npHA'knHT'k C^ Klk 
H^CH'k CBOfH. 8. I BA^AfTf OBa B'k HAlkTk if^HHJk, 1^/Uk }Kf 
Oy^Kf H'kcTf fifiA, Hlk HA'kTk f AHHa. 9. f}Kf OlfBO BOf'k ClkHC- 
TaAlk fCT'k, HAOB'kK'k fi,A Hf paSA^HafT'k. 10. I Blk A^/uoy 

naKiki oyHfHHi^H fro o cf/Uk BiknpaiuaaY^ ■• H* i rAar<^Aa 

I/Ulk' l}Kf BO aiUTf nOyCTHT'k H;fH^ CBOI^ I OH^fHHTlk C^ IHOI^, 

np'kAioB'ki TBopHT'k Ha Hi^* 12. I aiuTf H;fHa noycTHB^kiuH 
/u^^Ka CH I nocarNfTik sa iH^k, np'kAioB'ki tbophti^. 13. i 
npHHOiuaaY^ Kik lif/uoy a'^'^'h, a^ b^ KOCHfT'k* o^hchhi^h H;f 
np'kiuTaaY^ npHHOc^iUTHi/U'k' 14. BHA'kB'k TKi Hcoyc'k Hfro- 
AOBa, H TAaroAa i/uik* Hf a'^*'^^ a'^'^^i hph^oanth ki^ /UH'k, 

I Hf BpaHHTf I/Ulk' Tai^'k^'K BO fCTlk l^'kcapkCTBHf BO^KHC 

15. a/UHHk TAaroAiJi; Ba/U^k* iH;f aiuTf Hf npHi/UfT^k i^'kcapk- 

CTBkia BOH^H'k 'kKO OTpOH^, Hf l/UaT'k BkHHTH Bk lif. 16. I 

OBk/uiv f BAarocAOBftuTaaiuf, Bi^SAarab^ p^i^^k na lif. 17. ic- 
YOA^uiTio [f]Moy Ha n^Tk, npHrfK^k f AHH'k Borar^k i hokaohh 
c^ f/uov Ha KOA'kHoy B'knpaiuaaiuf r oyMHTfAio BAari^i, HkTO 
cikTBop^, A^ ^KHBOT^k B'kHkH'ki HacA'kAoyi^ ; 18. icoycik ;Kf 
pfHf HkTO M^ rAaroAfiuH BAara; HNK^kTO^Kf BAar% T^kKi^MO 
fAHH'k Bor'k. 19. sanoB'kAH B'kcH* Hf xp'kAioB'ki ji.'kv m 

OVBHI' Hf O^KpaAM' Hf A'k^Kf C'kB'kA'kTfAkCTBOyH' Hf OBHAH* 

HkTH OTki^a cBOfro I /uaxfpk. 20. wH'k :Kf OT'kB'kiUTaBik 

pfHf iiXK^y OlfHHTfAlO, BkCk CH dk^P^^^V'^ ^^'^ lOHOCTH iUOfbft. 
21. ICOyClk }Kf BlkSkp'kB'k B'^kSAlOBH I, I pfHf f/UOy* aiUTf Y^" 
liJTflUH C'kBp'klUfHlk BlklTH, fAHHOfO fCH Hf A^KOHkHaA'k* IAH, 
f AHKO l/UaiUH, npOAa^KAK, l A^^A>^ HHlUTHim^k, I HM'kTH I/Ua- 
lUH C'kKpOBHlUTf Ha HfBfCfYli^' I npHAH, V^A" ^^ CA'kjk,^ /UfHf, 
B'kS'k/UH Kp'kCT'k. 22. WHlk H^f JS^fidiCiAlk B^klBlk CAOBfCf 

OTHAf CKpikB^* B'k BO l/U'kbft C'KT^^KaHH'k MHOra. 23. I B'k- 
Skp'kB'k HCOyClk TAarOAa OynfHHKO/U'k CBOI/U^k* KaKO Hfoy- 
AOBk l/U^lUTfH BOraTkCTBO B'k l^'kcapkCTBO^O^KHf BkHHAA^T'k. 



76 Zogr. marc X. 24 -42. 

24. oyHCHHi^H }Kf oy^Kacaa^ü^ c^ o caorcciy'k cro. Hco^c^k h(c 
naK'ki OT'kB'kuiTaB'k rAaroaa i/u^k* H^/^a, 'kKO Hf^AOBk ccTk 
oyn'kBaii^iuTHLU'k Ha RoraxkCTBO b'k K'kcapkCTBHC bohchc Bk- 

HHTH. 25. OyAOB'kf CCT'k BMkBA^AOy CKBOS^t irAHHil O^IUH 
npOITH mTKi BOraTOy Bk l^'kcapkCTBHC BOHCHC BkHHTH. 26. OHH 

HCf iSAH^a AHBA'kaY^^ c^, rAarOAUviuTf KTk cfB'k* k^kto mo- 
HCfTii cTknacfH'k rivith; 27. i B'kSkp'kB'k Ha li^ Hc^cTk rAa- 

rOAa* OT'k HAOB'kK'k Hf B'kBMOH^kHO, H'k Hf OTK BOPA* BCt 

RO B'kBMOH^kHa OTii Rora c^^T'k. 28. HaH^Tik ncTpik TAaro- 

AaTH CMOy* CC, MTkl OCTaRHY^M^k BkCt, I B'k CA^k^^K TCRC 1^0- 

YOiU'k. 29. wT'kR'kujTaR'k }Kf Hcoyc'k pcHf aMHH' rAaroAHK 

BaMlk, HHK'kT^H;! (CTlk, IH^f OCTaBHTTk fi.OM'K AH BpaTpHMi AH 
CfCTpikl AH OTkl^a AH AlATfpk AH H^fHA^ AH HA/^a AH Cf AA MCHf 
pa^H I (BaH'kf (AhH;, 30. aiUTf Hf IMATI^ npHbfi^TH C'kTOpHl^CHK 
HlkIH'k B'k Bp'kM^ Cf, AOMlil, RpaTpkMv, CfCTp^kl I OTkl^a I MA- 
Tfpk I H^^a I CfAA, nO ISrikHaHHI, I Blv BiiK'k rp^A^UJTkl 
>KHBOTli B'kHkH'kl. 31. MHOSH RA^A^'Tk PpiiBHI nOCA^tA^^***** 

I nocA'kAkHHi np'kBHi. 32. R^ka^A; }Kf na ha^th i Bi^cj^OA^iuTf 
BTk ifpoifcaAnMik, I rH; Bap'kb«^ Hc^c^k, i oy^Kacaa^A^ c^, i 
nocA^k^k rp^A^iiJTf RO^kayA^ c^. i noiM^k Hcoyc'k naKiki ora 

Ha AfCb^Tf HAHATli IMlk rAarOAATH, fH;f Y^T'kaiUf R'kITH f A\^. 

33. 'kKO, Cf, BikCY^AHMik Bik ifpoifcaAnAiiv, i c^kiHik HAOB'knk- 

CKlkl np^k^aHlk RA^A^Tlk ap^nfpfO^lv l K'kHHH;kHHKOA\'K, I oc^- 
A^Tlk I HA CkA\pikTk, I np^k^AA'^T^ I l>«^3'klK0A\'k, 34. I 

nopA^rai^T'k c^ fMoy, i oyTfn^Tk i, on/fioi^T'k i, i o^Rki^n^ 

I, I TpfTHI A[|^]m>^ R'kCKp'kCHIT'k. 35. I RpH^A'!^ liHA^k I^OCTf 
l'kKOB'k, lOAH'k, C'klHA 3fBfAf<>KA, TAArOAl^lUTa f/UOy O^HnTfAlO, 
YOlUTf Bii, J\,A, frO^Kf aUJTf npOCHB'k, C'kTBOpHlDH HaA\a. 36. IC^- 

cik H;f pfHf iA\a* HkTO x^^'^^'^^y c^kTBopAv BaMa; 37. ona 
TKi P'kcTf f/UO\" A^^A>^ Ha/ua, a^ f A^H^k o a^^"^*^ '^^^^ > 

fAHHlk A'kBAvl^ TfRf C^A^^^*^ ^'^ CAAB'k TBOfl. 38. ICOyClk 
TKi pfHf IMA' Hf B'kcTa C^ HfCO npOC^HJTA. MOH^fTA AH RHTH 
HAIU^, Wk^Ki aS'k nHMv, ah KpkWTfHHf A^k, IA\k}Kf ASlk KpkUJTaiA 

c^, KpkCTHTH c^; 39. ona H;f p'kcTf tMoy MOH^fB'k. icoycik 
}Ki pfHf lAia* HaujAi oifRO, M%H;f aaiv nni^, icnkfxa, i KpkWTf- 

HHfMk, IMk^Kf AB'K KpklUTA% C/h, KpkCTHTa Cdi. 40. A fH^f 
CkcTH A^^HAvl^ I A'kR^I^ H'kcTTk MH'k M'^^y ^"^ lA^'k^Kf 
fCTlk O^rOTOBAHO. 41. I CATkUUAB'kUJf A^^'^'l'l^ HaH^liJ^ HfPO- 

AOBATH i'kKOB'k, loan'H'k. 42. icoyc'k }Kf npHS'kBaBik Mi 



ZoffT. marc. X. 48 — 52. 77 

PAarOAa IAVK' K'kCTf, 'kKO MkH^lUTCI C^ KAACTH b^B'KIK'kl 0^- 
CTOb^T'k IMlk' I RIAHl^H I^^K OBAa^^l^Tlk l/UM. 43. HC TOH;^^ 
CC'Tk B'k RaC'k' Hlk l}Kf aiUTf Y^^'^^'^'l^ B^UITHI B^klTH Blk 

BacTk, A^ BA^A^T"^ Ba/UTk cAoyra* 44. iH;f aiuTi y^'^'*'^''''^ 

BlvITH Blk BaClk CTap'kH, fi,A BA^A^T'k BkCk/U^k paB'k' 45. IBO 
CKIHli HAOBiiHkCK'kl Hf npH^Cy A^ nOCACy^K^T^k C/UOy, H^k HO- 

cAoy^KHTik I A^'r" A^^V*^^ cBOi^ iSBaB/ffH'k 3a /UHorki. 46. i 

npHAA^ Blk ipH\;k' I HCJ^OA^IUTIO CMOy B^k ipH^OHa l OyHfHH- 

KO/uik cro I Hap^A^v ^Horoy, c'kiH'k th/Ucobiv Bap'TH/UfH caiinik 
c'kA'fc^iuc npH nA^TH Y^^nab^. 47. i cA'kiiuaB'k, 'kKO icoyc^k 
Hasap'kHHH'k ccT'k, HaHATii .^'kBaTH I PAaroA^' c'kiHf A^B^>- 

AOBlk, HCOyCf, nOMHAOyi Mdi. 48. I UfliilUTAA^Jk $M^y MH03H, 
Aa OyMAkHHTli. OH'k }Kf IBAHYa BlkHH'kaiUf' C'kIHf A^K'>^*A^K'^' 
nOiUHAOyi M^. 49. I CTABlk HCOlfClk pfHC l/UTk' B^kSPAaCHTf I. 

I B'kS'kBaaYA^ caiinki^a, rAaroAi^iuTf cMoy- ji,fiik3A\' BikCTaHH, 

SOBCTli TA. 50. OH'k }K(, OTTkBpTkP'k pHB'kl CBOb^, B'kCTaB'k 

npHAC Kik icoycoBH. 51. I OTTkB'kiuTaBik I raaroAa iM^y Hcoy- 
ck' HfcoMoy Y^^'^^*^"' A^ cTkTBO^i^ TfB'k; cA'tnki^k :k$ paa- 
roAa iM^y pas'BH, a^ nposkpi^ 52. icoyc^k H;f pfHf fMoy* 
IAH, B'kpa TBO'k dkUACi ta. i aBkf npo3kp*k, i no icoyck ia^ 

Blv nA^Tk. 



76 Zogr. marc X. 24 - 42. 

24. oyHCHHi^H }Ki oy^Kacaa^ü^ c^ o caobicc)^!^ cro. mc^cik x;i 
naK'ki OTiiB'kiuTaB'k raaroaa i/uik' M^^a, 'kKO Hi^^ORk ccti^ 

Oyn'KBai^lUTHLUlk Ha ROraTkCTRO E'K K'tcapkCTRHf BOHCHI Bk- 
HHTH. 25. OyAOB'kf ICT'k BfAkB^A^y CKBOB'k irAHHil 0\-UIH 
npOITH HfH;i BOraTOy Bk l^ilCapkCTBHC B0H;HC BkHHTH. 26. OHH 
HCf ISAHYa AHBA'ka)^^ C^A, rAarOAl^lUTi KTk CIB'k' k^kto aho- 

}KfTik cTknaciHik bivIth; 27. i B'kSkp'kB'K Ha li^ Hc^cTk rAa- 

rOAa* OT'k HAOB'kK'k HC B^kSMOH^kHO, HTk Hf OTW BOPA' BCk 

BO B'kSMO^KkHa OTk Bora c^TTk. 28. HaHATik lUTfiik TAaro- 

AaTH fMOy* Cf, M'kl OCTABHYOM'k BkCk, I Blk CA^^Alk TIBI 1^0- 
YOMlk. 29. WT'KB'kllJTaB'K }Kf HC^Clk pfHf aMHH' PAarOANK 
BA/Ulk, HHKlkT0H;f KT'k, IH^f OCTaBHTlk JS^OMlk AH BpATpHI^ AH 
CfCTpikl AH OTkl^a AH AlATfpk AH }KfH^ AH H^^A AH CCAA MfHI 

pa^H I iBan-kf (ahH;, 30. aiUTi m \matk npnb^TH CKTopHi^fi^ 

H'KIH'k Blk Bp'kM^ Cf, A^'^^l) BpaTpkM;, CfCTpiil I OTklJ^a I MA- 
Tfpk I H^AA I CfAA, nO ISr^kHaHHI, I WK B'kK'k rp^A^tUTki 
}KHBOTli B'kHkH'KI. 31. /UHOSH B^A^TTw np'KBHI nOCAi(A>^****l 

I nocA'kAkHHi npiiBHi. 32. B^ka^^ ^( na h^th i B'Kcj^OAAiuTi 
Bik ifpoycaAHMik, I B'k Bap'kbft hco^c^k, i oy^Kacaa^^^ c^, i 
nocA^k^k rp^A^^'i'^ boH^ay^ c^. i noiMik ncoycik naKi^i osa 

Ha A^^bft'l'C HaH^Tlk IM'K PAarCAATH, fH^f Y^"^*^^^^ BTkITH C/UO^'. 
33. HkKO, Ci, B'kCYOAHMTk Blk ICpoycaAHM'k, I ClklHlk HAOB'kHk- 
CKlil np^k^aH-K B^A^'^'I^ apYHfpfOM'k l KTkHH}KkHHKO/Ulk, I OC^- 

A^Tii I Ha ck/upikTk, I np'kAM^'i^ * b^siviKOM'k, 34. i 

I, I TpfTHI A[>^]Hk B'kCKp'KCHfT'k. 35. I npi^A''^ HH/Uk IAOCT( 

i'kKOB'k, loan-K, c^kina scBf^iOBa, raaroAMviuTa f/uoy o^MHTfiiio, 
YOiuTfBi;, fi^Ay iro^Kf aiuTf npocHB'k, c'kTBopHiDH HaA^a. 36. icoy- 
ck h;i pfHf iA\a- HkTO x^iuTiTA, ckTBop^ Ba^a; 37. OHa 
}K( p'kcTf iMoy A^^A^^ Ha/ua, jk,A f a^^^ ^ a^^^^*^ "^^^^ > 

fAHHlk A'kB^I^ TfBi C^A^K*^ ^^ CAAB'k TBOfl. 38. ICOlfCk 

H;f pfHf i/ua* Hf B'kcTa c^ hko npoc^iuTa. /UO^KCTa ah rhth 
haiua;, i^h;c asik nni^, ah KpkiuTfHHfMk, i/Uk}Kc asik KpktUTaMv 
c^, KpkCTHTH c^; 39. OHa }Ki p'kcTc f/uo\" /UO^KfBi;. icoyck 
}Kc piHf Lua* HaujA; oyBO, i^H;f asiv nni^, icnkfTa, i KpkiUTf- 

HHCMk, IA\k}Kf AS'K KpklUT^ C^, KpkCTHTa CA. 40. A C^KI 
ctcTH JS^UHX^Hk I A'kB^I^ H'kc'Tk AIhH; A^"^"» "'l^ IMlv^KI 

fCTik oyroTOBaHO. 41. i cAn^ituaBiviuc j^katw HaH^uiA Hiro- 
A^BaTH i'kKOB'k, loan'H'k. 42. icoyc'k >Kc npH3TkBaBii Mi 



Zosrr. marc. X. 48 — 52. 77 

PAarOAa IM'K' R^tCTf, 'kKO lUkH^UITfl C^ RAACTH b^B'klK'KI Q>\f- 
CTOb^Tl^ IMlk' I BIAHl^H lY^K OBAa^ai^T^k LUM. 43. Hf TO^K^C 
tCTW Elk RaCK* Hlk IH;f aUlTf Y^"!'^^'^'^ R^UITHI B^klTH E'K 

Rark, A^ BA^A^'i^'i^ RaiU'k CAoyra* 44. iH;f aiuTf )^oiuTfT'k 

K^klTH BTk BaCK CTap'kH, A«^ BX^fi^iTlk RkCk/U^k paRlk* 45. IRO 
C'kIH'k HAOR'tHkCK'kl Hf nfiHfi^i, J!^A HOCAOy^KAT'k CMOy, H'k HO- 

cAoy'HCHT'k I M'^^ fi,^y\u?k crom; iSRaRAfH'k sa /UHoriwi. 46. i 

npHA^ B'k ifiHX^' I HC^OA^UITIO liUOy R'k ipH^OHa I OyHfHH- 
KOAl'k CrO I HapOA^V «^HOroy*, CklHlw THMIORIv Rap'THMfH CAiinik 

c'fcA'k^LUc npH n^^TH Y^^nab«^. 47. i cA'kiuiaR'k, 'kKO icoyc'k 

HaSap'tHHH'k iCT'Ky HaHATlk .^IkRaTH I PAarOA^' CklHI A^B'ki- 

AORTk, Hcoycf, noMHAoyi MA. 48. I np'kiuTaaYA^ (Moy iuhosh, 

Aa Oy/UAkHHT'k. OHlk }Kf ISAHYa R'kHH'taiUf* C'kIHf A^B'^>A^I^'1^9 
nOiUHAOyi M^. 49. I CTaR'k HCOyC^k pfHI l/U'k' RliBrAaCHTf I. 

I R'k3'KRaaYA^ CAicnki^a, PAaroAi^iuTi f/uoy* AP'i^^ar R'kCTaHH, 

30RCTTk TA. 50. OH'k H^f, OT'kRp'kr'k pHd'kl CROI^ft, R'kCTaR'k 

npHA^ K'k icoycoRH. 51. i OT'kR'kiuTaR'k i PAaroAa iMoy Hcoy- 

Clk' HICOMOy Y^^*^^^**' A^ C^kTRO^Mi TfR^t; CA'tnkl^k }Kf PAa- 

roAa iMoy paR^RH, a^ npoBkpM; 52. icoyck }Kf pfHC fiuoy* 
i^H, R'kpa troIe c'knacc ta. i aBkf npo3kp'k, i no icoyct ia^ 



GLAGOLITA CLOZIANUS. 



Oß^Taro OTkiit^ Haiufro loaHa HkTfHkf riv bmik^m; 

nap4CKiBk[f]iM;. 

Bf AlKa O^KO fCTk TRapik HfBO OTlk HflS'klTk'k B'k ß'kITkf 
BOrOiUk npiSlkBaHO' BfAIK'kl }Kf CA^'Tk I aHTkPCA'kCK'klli^ ClA^kl, 
HfBIAI^'KIHMI A^^P^'^^^I B'tHkHafM'kr nO^^BITli C^ CliWK I 
CA'kH'kl^f, A'l^HCB'kH'kl/ll'k CA CB'kTO/Uk OBAarab«^, HfBCCkCKOf 
'> TiHfHkf rOHA* AlBlk TBOpiTlk Oy/UOlf 3f A^A'k BICAIUTI HOBf A^t- 
HkfMk Ha BOA^Y'I^' ^ TA^KliKa BflllTlk CA^IUTI. Hlkl'O }Kf K'kTO 
pfHiTlk, MOpf npOCTpi^TO BIA^ I n'kCKO/Uk C'kBABaHO. H'k BkCk 
^BO AOBpa CA^Tlk I S^tAO AOBpa I TBOpkHA MA^^pOCTI Y^A^^'I^- 

ctbiIl. np'kcn'k hci cki^ aobpota; HAOR'kK'k noH'kTiHkfMk, a^- 

10 ca^KA^Hkf nOHiiTfH'kiM'k cTBopk' AiBiw BO TBapi npiHfC'k, npic- 

cn'tuif^iiJTii Miipx^ TBapi, HfCAaRA; H'kTO/U'ki/U'k iSAk'k. raKO 

B'kIC'rk TBapk AkCTI MATH NfB^tA^^UITH. I nOMHAOBA Mv BOPlk, 
I HOCITlk KpiiCTlk nO Cp'kA't, paBOlf/Ua BOH^H'k HAOB'kKOAl'k fCTlk 
ClkCJkX^y TBapi BliCfb^ ClAHiiH. BfS-A'kAa OyBO BlklCTlk HCBO 
ir> Klkl-HCnpaBAIHklO HCHlwCTH, I CA'kHkl^ CT'klA'kaiUf CA noKAaN^k- 
Hkf npilAIAA, B'kSBpaH'kTH CA HOKAaHiiMvtlJTH/U'k CA Hf AlOHCf. 
A^Opf OBANaaUlf CA AI^O Clil K'k CTpaCTfM'k, I HAOB'tK'k CA^tnik 

np'tj^o^KAaauji TBapk, fA\kH;f ca oyx'kKH'katiJf, KAAH'taiiJC ca 
fAioy, Bora Hf /uoriki OBpiccTi, tro^Kf B'kCfiA TBapi HapoA'K 

20 npOnOB^kA^IA Hf B'klCT^ A^BkAkHlw npiHOCITH OyHfHk't t^i- 
HOMk BOS'k. H'k frO}Kf Hf CTBOpi HfBO, KpikCTTw B'kBMOHCf' I 

fro}Kf CAikHkHf Hf MOH;auif oyAO^HiTH, KpcTik B'kCkiiB'k npo- 



Olagolita clozianas. lu 

HnkliUlk CROBO^A;. TpOVA* ^^ ^'^ CknaCIMM HAOB'kKOM'k TRapk, 

I KpcTiv npiiufAi^ BaAi c^ 'ksH. no mmt c^kiupi^Tk ap^km, 

fi,fi±K'kH'K ^KfSA'k npiNiUlklUI, HAOB^klkCKA pO^^ KOpiHk Bp^k^l» 
nA^Tk OBp'kT'klUI HA CKU'kj^.k Ufi'kcTXknWHÄ^Wk, IPA^ OTßp'kS'kUIIO 5 
CA nA^TH TAKO Blk CTkiUp^KTk, P^A'"^ HAOB'kHkCK'k E'KnAfi.i, I 
HaCA'kAkHIl^l B'klUlA M^l^'k. nOMlAOBaBlk np'kAkliJTfH'KIbft TBOpi^k 

AP'fcBO OT'k'tA''^ AP'kR'^M^V'^^V P^A^V M^'^'^9 ' crpacTk B'kBf a^ 
icH'kAfHkf HacA'kAOBaHkf cTpacTi, i ha AP'^^^uj'^'^r'^ CK/upkTk 
oyopA^^Ki cik/upkTk noB'kn^A'KiuAaro xpoifA"- > naK'ki cBOBOAk h» 

BklCTlk HAOBiiK'k, l/UkH^f I B^k CkKABAAA C'k/UpkTk, T'kiUk^Kf 
BCC'kMpkTkC OBp'kl^'k' l/UkH;i BO B'k OCA^^KA^H'k, T^k/UkH^f CA I 

OTpidiiaaiuf. w BOH^i'k B'k ictiha% np'kA\A^AP^^'>'>^ HCBfCkCKA'k* 

KpCCTlk B'kAPA^^^UJf CA, a lAOAkCKai; CAOY^'kBa pa30pf Ha BIwI- 

Baiu(. Kp'kCTii BikCTaaiiK, i a^^'I^k^^''^ ciaa paaopfHa Bi^iBaiuf; i» 
Kp'KCT'k B'kAP^^^"'!^ K'kiBaaiuf, I lOA'kicKa rp'kA'i^iMi naA^^ujf, 
Aa naB'kiKHiUJi, iiKO Hf aP'I^k^ npocTO toaiko^ HiOA^Ck B'k 
BiHa, Hik npiNMiki AP'I^K^ ^^ noB'kA^* Hf o cfB^k bo b^kicti^ 
ci^nackHa /U^Ka, hii c'k/uorp'kMviuTHi/U'k ciinackHA;!^ /UA^Koy. 

Hf BlvICTlk BO CK/UpkTH paSAP^VUJCHkf Ck/UpkTk, Hli Op'k/U'kHIATk 2() 
fCT'k BflUTH np'kA'kA'k nOAOH^nk. Kp'CT'k H /UOlfKa H rB03AHf 
1 CkiUpkTk, Cl }KIBOTOy BfC'k/Up'kT'kHOlf/UOY B^klBai^T'k Hf AfH'kl. 
CIMI B'kTOp'kl HAOB'kK'k HA ^KIBOT^k CA pOA>- l'^l^f Hp^kBlwl 
aA^'^'K CBOBOAI CA. liUlH^f HaHATOK'k HAOB'kHkCK'kl B'kSHOCIT'k 

CA. A>^HkCk rocnoA*!^ yP"^'^^^''^ boa^tii, i OT^k c^a^ ^^ c^a'i^ ^'> 

I CkAA^Tlk, I KAI'k^a OT'kB'klUTaBafT'k, I niAATlk npiNITafTlk 

CA, I Hf OT'kM-krafT'k ca^a^ yP'^'*'^^'^» M pasAP'kmiT'k RikCfro 
Mipa kaatba;. w Aiß'KHa'k HiOACca, npif/UAfTii oc^^KACHkf cam'k, 
I aBkf BapaB'kBA; noyiuTai^T'k. icnpi^Ba KpfCTiv oc^^KACHiwi/UTk 

HaHAT'k CBOBOAA« A^'^'^^- ^^ BkSkpi }Kf Ha H^IAOBIwCKA;!^ S'kAOB^, 30 
Hl, 'kKO BAarOA'kTf A'k OCA^H^A^^^UJTf ISBABA'kl^T'k OlfBIl^A;, H'k 
'kKO HAHAT'kK'k OCA^H^A^HklO OCA^^KACH'kl/U'k BlwICTli CBOBOA'l^l 
HaHAT'kK'k, 'kKO OCA^H^A^H'klY'k CA^AIw Bfc-npaB^kA'*^' npiHM'k 
npaBfA'KHO I H^HB'kl/U'k I /Up'kTB'klAI'k CA^A'^^^^^^ 'kßA'tfT'k CA* 

'kKO^Kf fCT'k nOCTABIAlk A^^^9 ^^ ^^^^ Y^'^'^^'^'^ cA^Ai'rH ^'' 

Mr'K BkCfl 3fA\l npAB'kA^'^ /UA^}Kf/Uk, liUkH^f HApfHf, B^tp^ fi^AETK 
BkC'k/U'k, B'kKp'klU'k I 13 /Up'kTB'klY'k- IIOA'kl }Kf OyBO, IHlkl 
BHHnkl OCTaBAklUf, HA Kp'kCT'k CA OlfCTp'k/UIIUA, CTpaiU'kH'kl H 

oyKopi3HkH'ki npiA^'kiiuA'kiuf ciic^A^' > 3aK0HH^i^ kaatba; 



80 Ulagolita clozianuR. 

AP'kß'KHOI^ CKMpkTkM; np'kAarai^TTk, Ha Clv/UpkTk Y^'^^'^UITf 
BlkBB^SaTH T^rOTA;, HC AOM'KIlUA'kaYA^ ^c c^ KpcTa noB^k- 

AikHiki oycoy^KA^t^iuTi npiKAa^ii. i hh cfro H;f a^b^'^^i^ i^^- 

lUTf H'k I paSBOlHIK'kl H^A^Tlk npHHITaM^UJTI C'k/UpkTH ffO, 
ft/^a Rl C'k/Up'kTTkHOf npiH^UITCHkC HfH'kCTlk B'klAa KOHkMfNU 

cro. Hf AOiuikiiuA'kaYA^ H;f ca, pasBomiK'k c'k j^picTOcoMk 
pacniHai^iuTc, TBop^iuTf i nponoB^kA^TiAk i^^kcapkCTBiio pac- 
n^Taro. no/uiiHi bo /u^, c^Tik, rocnoAi» BTk iit'kcapkCTBH tbo- 

iMh. W paSBOlHIHf, iiKO paSBOlHIKlk ICH paCHATlk, I fBaH'Kf'CAHrrk 
10 C^ fCI 'kBIA'k. nOiU'kHI M^ R'K Ilt'kcapkCTBH TBOfMk. MlkTO 
fCTlk O^BO, W paSBOIHNf, H( HIOCUll AI, H'kTO CTpa^KAfUli; Hf 
nO/UHIlUI AH TBOSAIH; SaB'klA'k ah fCI BOAilSHk; 'kKO BTk HPKBI 
CA A^OAA, Hf Ha AP'I^Kic ^1 KICA MOAIUH ; RIA'fcV''^9 CdiTK, I^KBk 
BO}KHIA% I MOAHTI B^k^KAf aHv)^!^ , n03Ha)^Tk OTli HCaHk'k RHH^, 

1') RiA'kYii' ocA^H^A^Hkf fTcpo i^-kcAfiCTüH nponoR^kA^i^uiTf, RiA'kv'^ 

OyKOpiSHkH'kl/Uk R-kHklit^iUk BAarO^^Tk CBkTAlUTMf; CA. fAI BO 

pacnmafA^'k iit'kcapiof tiv , KaKO ba^a^'^'i^ R^EHknaf /uik ; anafTik 
i^iccapkCTRHf fro TRapk* CAi^Hki^c pacniHaiMik rh^iti^, i ck^tn 

Hf C'kM'kfT'k, R'kSfAIAA CR'kT'k OT^k paCniHaMvIHTH)^!^ , HO PO- 

20 cnOA" ROfi^ HOHITkMv RfSaKOH'HA;!^ KOTfpaCT'k JS^filkSOCTk 

BfSaKOHk'k HO^iciCKa' 3fA/\A'k SlklBAA^UITI CA MATfT'k, H OB^i- 

uiafT'k TpA^coMk OB'küj'klUAlA Ha KpcT'k rocno^K- KaKO Hf 
ima; Ricpiki, 'kKO iit'kcapk fCTii o^Rap^f ai'ki ; TiTkAk R^kOkcn^, 

TRapk C'kRiiA'kTfAkCTROyfTli. 'k^^f H^kTA; HancaHa , SHAHk 

25 Rf lUTik/Ui. rocno^i , no/u^kni /Ua R'k i^'kcapkCTRi troc A^k. iv 

paSROlHIHf, HfTpoy IIO/UOlUT'kHNf, IIOA'kOM'k OBAIHITfAlO, Ck- 

cTaRkHNf npaRiiA'k. w pasBOiHiHf, KoynkHf i^iccapkCTRHio, XfiA- 

HITfAlO paiO, A^AMA IBR'kcTkH'kl TRapi, Pp^kRO CTROpfHarO 

TRpii}K;\HI' OHlk BO HpOCTfpk pA^KA^ Ha AP^^^^ Bf3-Bp'tiUfHf, 

SOOyKpa^fH'k BTkICT'k* T^kl }Kf Ha Kp'kCT'k npOCTtp^k fiJkll,'k E'K 

RpiiMA, norikiB'kiuii OBp'kxf pai, i po^iTfAfB^k ^Kp-kBi noriki- 
B'kiu'k Bfck^^t^ npHOBpicTf. 'kKO np'kR'kf i^'kcapkCTRif iciio- 

R'k^'kR'k, W paSBOlHIHf, l^iccapkCTRIlO ICnOR'kAKHIHC, Oy'HITIAlO 
iUA^HfHHKOM'k. l}Kf CAORO/Uk iUAAO/Uk HfBfCA OTRpikSlk I A'BlkHOM; 
35 n'kcHkMv AIRlvHO CkKpORlülTf OBpiCT'k I HOA'kAkf KpkCTkHOf 
HfBO CTROpk. W OlfHITfAlO HAOR'kKOM'k HO SaKOHHOyA^Olf I HO- 
YRaAkHOlfiUOy paSBOICTBOy I HaoyH'k HAOB'kK'kl i^-kcapkCTRHf 
ICKpaCTI. W paSBOlHIHf, ^KfA^kf/UA^Mv TATkBA; Kpa^OA^O^'MO^' 
ICnORi^A^I^ ■ Rf AHKlkl /U'kaA'kl paSBOICKlkllA CkHCaRlk I RfAHKlkl 



Glagolita clozianns. 81 

HAOA'K noKaaabft icnoB'kA^Hk'k. nosA'b B'tROpaR'k, a cKopo 
icnoBicA'kB'k, nocA'k^KAi npiiufA'k, i np'KB'kf c^ B'kHkHaBii i 

'kßAk B'kp'kHA;!^ ilBic A'^Ttak. W rOpkKlvl IIOAMNlv ORaiHITfAlO, 

'kBAk c^ T^H^ki ociaa i c^k ho^om; np^k/uicHk ca otk a^'^' 
Boaa Kik YPi^'^^^^V ' ci^B'kA'^Tfak iMiiii«^ Kpcra. iS/U'kHi H;i 5 

KpikCTlk rpORlk, HCCli/lip'kTkHa'k BkCk, rpORlk RkCKp'kckHOf c(ao, 

rpoR'k rpoRO/uik pasAPoyujfHkf, Rk Hia/\k}Ki cik/upkTk /UkHHT'k 

C^ RlklTI, a ^KIRO'Tk HIHfT'k, KOHkl^a Hi IM'kb«^. /^ORpic fCTlk 
rpOB'k TlilUT'k, nO RO^KHIO nORiA'kHklO, A^ Mp'kTR'klY'K /UHO- 
H;ikCTRO OTKR^tTa R'kH'kHf Tlk Hf IM'kTI R'KCKpkC'klUIHMk , 10 

I naKiki iiOA'ki ^a Hf npiNa^cr^k KacRCT'kH'kiii^ rih'ki. T'kiuT'k 

fCT'k RHA'kTH rpORli Af ^K^IUTH Y'K , H^I^ORkCK^k b^S'klK'K 3a- 
TRap'kl^lUT'k, IKfi^^k ORAlHaM^lUT'k* HlkTO raarOAflUH, a KAIRITk- 
HHHi, /UpkTRkl^a IHOrO Hf RHAHIUI. HOKAOHI C^ OyRO R'kCKp'kC'k- 

luioiuoy. Ri^KA'k RTkCTAR'kUjaaro, I rocnoAK noanai* /upi^TRki^k 15 
Hii fci np^k^aa^k, }KiRTk th i R'kSA^f/U'k. H^k Hf AORikA'k ch 
iiOA'ko/U'k, Hik I HfHaTH Haaarai^Tii na rpoR^k. w oy/UHi^i 

BfSOy/UkHIHf, pA3Jk^p±lUAhhH ROA'kSHI Ck/UpkTkH^klb^ RfHaTH AI 

Hf pasAP^uJiTiv ; 1 nponiHaRiwi dji^A nfHaxH ai ca bohti^; aa- 
3HaA\fHai rpoRTk, rohhi^i nocTaRi, ocT^ni rpoR^k, ROAkiuf mh tro- 20 

pitUI ICnpaRAf Hkf , nOSOpkHIKlil R'kCKp'kCf HklO tro rOTORAf UIH, ClkRic- 
A^TfA^ RlkCTAHklO npiROAHIUI, npOnOR^k^aTfA^ A\OIMlk HIOAf- 

cf/uik TROb^ cAoyr^i roTORAfUJi. npHA'kTf oyso, Rparpki;, riahaii^ 

BOAilBHI rpOR'kH'klb^, RI^IM^k A%TpOBOy PpOBOy, /UATtpk RfCkMpik- 

Tkio, no}KiA'k/U'k RHA'kTH YPi^'r^c^ noB'k^KAii'iua, RikCTai^iuTa 25 

HS-MP'kTR'klJ^'k. H'kIH'k RfCf AH npiCT^niMlk Klk RlkCKpfC'klUlOMOy 
RfCfAO, TO/UOy BO fCTlk CAABa K'K B'kK['kl]. AMHHW. 



Zusätze. Erläuterungen. Berichtigungen. 

I. Zur Einleitung. 

III. 8. Wenn man die verschiedenen recensionen der 
öinen übereetzung der homilie von Epiphanias: t( touto; ot^ias- 
pov ffiyr; zoXXi^, nämlich die beiden pannonischen und zwar gla- 
golitisch im glagolita clozianus 752 — 95ß und cyrillisch im 
sup. 337. 8. mit der serbischen in hom.-mih. vergleicht, so 
findet man 1) den einfachen aorist des glagoliten in folgender 
weise ersetzt: für poti>k£^ s§ 776. 779. privrtga s§ 778. razid^ 8§ 
779. i§tez£^ 829. preidq; 840. und prid^ 842. bietet sup. poti»- 
kn^se s§ und pot^ko^^ s§, privri»go§^ s^, razidos^ s^, idtezoS^, 
preido§§ und pridoäe und hom.-mih. poti>knut[k] se neben poti>- 
knu se, privri>gut[i>] se, razidut[b] se und priidutb neben ide- 
zoSe und pröidoSe, woraus sich ergibt, dass der Schreiber des 
sup. die einfachen aoriste seiner vorläge verstanden, sie jedoch 
durch die zu seiner zeit geläufigeren zusammengesetzten formen 
ersetzt, dass der serbische Schreiber dagegen jene älteren 
aoristformen niclit verstanden und dafür in den meisten fallen 
praesentia (futura) gesetzt hat. 2) für den zusammengesetzten 
aorist auf s: V7>znes§ 781. und procvise 840. steht im sup. 
vbznesort^ und procvbtos^, in hom.-mih. vbznese se und procv- 
tose: das erste ist aus einem missverständnisse hervorgegangen. 
3) für das imperf. deasete 847. haben wir im sup. dajasete, 
in hom.-mih. dagegen dejasta. 4) für die III. dual, badete 845, 
deaSete 847 und gr^dete 955. bietet sup. badete und dajasete 
neben gredeta, der serbe dagegen hat budeta, dejasta und 
gredeta. 5) für tr^tT, 773. xoucrtwB^a lesen wir in sup. dasselbe, 



Zas&tze Erl&aterangen. Bericktigaogen. I. Zur Einleitang. 83 

in hom.-mih. jedoch gegen den sinn trusb ae!.a\L6q. 6) inoduSi»- 
no 854. lautet in sup. ebenso, in hom.-mih. dagegen jedino- 
du§no. Die Zusammenstellung ist lehrreich, indem sie das aus- 
einandergehen der slavischen sprachen in grammatischer und 
lexicalischer hinsieht in sehr früher zeit beweist. Wenn in 
den oft gelesenen bibeltexten manche späte quelle das alte bewahrt, 
so kann dieser umstand nicht als beweis dafür geltend gemacht 
werden, jenes alte habe in der Volkssprache fortgelebt: die 
texte können eben nur begriflfen werden als ergebniss des kampfes 
zwischen dem fremden (pannonischen, altslovenischen) und dem 
einheimischen, aus dem bald das eine, bald das andere als 
Sieger hervorgeht. V. 24. E. Golubinskij, Kratkij oöerk'B 
istorii pravoslavnych'L cerkvej bolgarskoj, serbskoj i rumyn- 
skoj. Moskva. 1871. seite 22. 32. 237. VHI. 30. Die kürze, 
deren ich mich in der einleitung befleisse, wird manches 
dunkel erscheinen lassen. Asl. §t steht nsl. ö und So und serb. 
6 und st gegenüber: in este und postedisi scheint mir st die 
combination So auszudrücken, nicht die dem nsl. »fremde Ver- 
bindung st, daher eSöe, posöedisi. Jenes lautet auch heutzutage 
noch in bestimmten gegenden joSöe, dieses kömmt gar nicht 
mehr vor. XL 1. So wie pannonischen 1. so wie die pan- 
nonischen. XI. 34. Seite 105 — 1467 1. seite 105 — 146. 
XV. 13. Der psalter von Sluck ist unter die pannonischen 
denkmäler gereiht worden, indem ich die dieser einreihung 
entgegen stehenden russisierenden formen für schreib- oder 
druckfehler halte. Hieher gehört rabq, für rabu 118. 38. 
tvoja plm\ acc. f. für tvoj§ 43. q-z^ für s^ia. 61. nauöu für 
naucq, 71. poglumju für poglumljq 78. s^kontöaSa für stkon'B- 
öase 87. zemlju für zemljq; 90 und bymi» für bimt 92. Bei 
dem geringen umfang einiger der angeführten denkmäler mag 
das eine oder das andere nur desshalb zu den pannoni- 
schen gezählt worden sein, weil es zufällig keine dieser ein- 
reihung entgegenstehenden merkmale enthält. XV. 26. Es 
wird später gezeigt, dass die bulgarischen denkmäler die buch- 
staben q, und § in bestimmten Tillen verwechseln und nasale 
laute gar nicht kennen. XVI. 8. „und" bis „minimaler ist" 
ist zu streichen. XVI. 10. Wenn wir die plur. acc. raby und 
kraje, die sing gen. und plur. acc. und nom. ryby und staj§ 

und die plur. acc. ty und j§ mit den part. praes. act. plety 

6* 



84 Zns&tte. Brlftaternngen. Berichtigungen. II. Zar Formenlehre. 

und pij§ vergleichen, die, wie die sing. gen. plet^Sta und 
pij^ta dartun, den nom. plet^ und pij^ voraussetzen, so ge- 
langen wir zu den ursprünglichen formen rab% kraj^ u. s. w. 
XXVI. 3. Herr E. Golubinskij wirft, seite 32. 254, die frage 
auf, wann die Bulgaren die in Mähren von den slavenaposteln 
übersetzten liturgischen bücher erhalten hätten, und be- 
antwortet sie dahin, diess sei nach der Wiedervereinigung der 
Bulgaren mit der griechischen kirche, d. i. bald nach 870 
geschehen; bis zu dieser zeit hätten die Bulgaren lateinisch 
oder griechisch gebetet. Die frage, ob alle als pannonisch 
bezeichneten denkmäler in Pannonien entstanden seien, ist wol 
zu verneinen. Allein, wenn auch dem bulgarischen Symeon 
an dem aufblühen des altslo venischen schriftentums ein wesent- 
licher anteil zugesprochen wird, so muss doch dabei auf jene 
männer hingewiesen werden, welche, aus der schule von Cyrillus 
und Methodius hervorgegangen,, in den letzten jähren des neunten 
und in den ersten des zehnten Jahrhunderts in Bulgarien als 
verkünder des Christentums und als Schriftsteller wirkten: dass 
Konstantin aus Pannonien kam, ist historisch bezeugt; dasselbe 
gilt von Klemens, in dessen Schriften sich teile der auf Pan- 
nonien, mittelbar auf Deutschland weisenden freisinger denk- 
mäler finden u. s. w. Vergl. XXVIII. 21. XXVI. 4. Unter den 
serbischen denkmälern darf die handschrift nicht fehlen, welche, 
von mir hom.-mih. bezeichnet, homilien griechischer kirchenväter 
enthält. Sie umfasst 203 blätter und ist gegenwärtig eigentum 
der Südslavischen Akademie. Dieses denkmal ist dadurch von 
ganz besonderem interesse, dass es uns den abstand der serbisch- 
slovenischen spräche von der alt- (pannonisch-) slovenischen 
und die Veränderungen zeigt, welche mit dem übergange von 
dieser in jene verbunden waren, indem uns einige der in hom.- 
mih. enthaltenen homilien auch im glagolita clozianus vor- 
liegen und zwar in derselben Übersetzung. Vergl. meine ab- 
handlung in den denkschriften der kais. akademie X. seite 197. 

n. Zur Formenlehre. 

Seite 8 zeile 37 alter: älter. 12. 32. gon>§i: gofb&i. 
13« 31. slepd«: slepö. 18. 8. slove statt slovo ist angeführt 
WCHrden wegen des bulg. und Öech. nebe: von dem nicht ganz 



Zasfttee. Erl&atemngeii. Berichtigungen. II. Zar Formenlekre. 85 

identischen und ausserdem nicht unverdächtigen nebi bei Gun- 
dulic ist abgesehen worden. 21. 15. Wie toliki» mag auch 
kolik'L u. s. w. decliniert worden sein. Ob vbsjakoj oder vts- 
jaky die richtige form ist, ist aus den asl. formen nicht 
klar: vbsjakoj§ lue. 5. 17-zogr. ostrom. ev.-tur., wofür man 
vtsjakojeje erwartet. Vergl. mein Lexicon s. v. 29. 27. pre- 
Ijubodeimt marc. 8. 38-zogr. assem. ostrom. ist überraschend 
als eine zusammengesetzte form von einem subst.: ev.-trn. hat 
pr^ljubodeinfemt. 30. 7. imt 1. jemb. kaj^§teimb s§: o edinomt 
gresbnice kaj^teimb se kiA §vt deixapTcoXo) fjLexavoouvtt lue. 15. 10- 
zogr. Befremdend ist der Übergang des je in i. Ob negasq-stei: 
vt ognb negas^tei elq xo Tüup tc aaßearov marc. 9. 43, 45-zogr. 
auf dieselbe weise zu erklären oder als für negaS^Stbi stehend 
aufzufassen sei, ist zweifelhaft: stbi findet man in vb veki» 
gr^dq-stbi ev tw atövt xw ipxofjievü) marc. 10. 30-zogr. 32. 20. Die 
III. und wol auch die 11. sing, des aor. vedoh'b lautet einige 
mal vedet'b, vedetb; eben so grebeti», grebetb u. s. w. des- 
gleichen findet man in der III. plur. ved^ti», vedqtb; eben so 
grebqt'b, grebqtb. 32. 23. Die frage, wie die II. und III. 
sing, des aor. v^st». nest und grest gelautet habe, kann nur 
nach der analogie von dahi», das'b und von jah'b, jasi» 
beantwortet werden: ich setze als analog gebildete formen 
vestT,. nestt und grest'B an. Unterstützt wird diese ansieht 
durch STive xaTsxaXaaev ies.-nav. 2. 15-pent.-mih., das eben so 
auf s'bvestT, (ved) beruht wie je auf jestt. Man fuge hinzu 
byst'b factus est und ubistb avelXsv seite 38. Die II. und III. 
sing, von reh'b wage ich nicht zu bilden. p^S'b hat nur peti»: 
an ein p^stT. ist nicht zu denken. 33. 4. postydeti. s§ grbdii 
ist ungenaue Übersetzung des griech. atcj^uvÖT^TüKiav ol uTCepi^(pavoi 
psalt. 118. 78-sluck. Es ist jedoch nicht unmöglich, dass der erste 
Übersetzer postyd§ se schrieb, das dann ein seitenstück zum 
impt. bqd^ wäre. 36. .12. Dass auch Äive vorkömmt, ist selbst- 
verständlich. 40. 12. Man merke aSti für aSte bi und a§ti§^ 
für aste biä§: asti sb ne byli» z'blodÄi, to ne byhomy ti ego 
predali nisi hie esset homo malus, non tradidissemus eum tibi 
sup. 324. 21. vergl. 332. 15; 332. 23; 333. 24; 334. 8. a^ti- 
s§ jedni voini pecatbleli si uni milites signarent 331. 16. 
40. 19. zu bea kann im&a pat.-mih. 58. 6. hinzugefögt werden: 
imea oselb, i umrStb imb na p^ti. 52. 6. Das imperf. likujaah'B 




86 Zafiitx«. ErliiateniDgen. Berichtignngen. III Zu den Texten. 

wurde bald durch likovaahi» verdrängt, das vom infinitivstamme 
likova abgeleitet wird. 

m. Zu den texten. 

Die texte sind aus dem evangelium zographense und aus 
dem glagolita elozianus, den nach meiner ansieht ältesten gla- 
golitischen denkmälern, entlehnt. Aus dem ersteren sind proben 
mitgeteilt in I. Beröiö, Chrestomathia seite 69 — 73. und in 1. 1. 
Sreznevskij, Drevnie glagolifeskie pamjatniki seite 115—156. 
Die hier abgedruckten capitel 1 — 10 aus dem evangelium Marci 
verdanke ich der gute des herrn professor Jagi6. 3. 30 — 4. 1 1 . 
fehlt im original. Aus dem glagolita elozianus ist abgedruckt 
die homilie des hl. Athanasius: [Jisya jx^v oupavb^ Br^[x'.oupY''3lJ>'« Opera. 
Coloniae. 1686. II. seite 506, welche in der slavischen hand- 
schrift dem hl. Joannes Chrysostomus zugeschrieben wird. Sie 
steht bei Kopitar seite 14—19. 

Hinsichtlich der transscription ist hier zu bemerken, dasR 
ich, im anschlusse an das verfahren anderer, das im glagoli- 
tischen die zahl 10 bezeichnende i durch i, das andere durch 
H wiedergebe. Das umgekehrte wäre, weil mit der folge der 
buchstaben und dem zahlenwert derselben übereinstimmend, 
richtiger gewesen. Die frage ist nur palaeographisch, der laut 
derselbe. Den aus dem griech. g hervorgegangenen laut, bei 
Kopitar 12, habe ich, in Übereinstimmung mit sup., durch g' 
bezeichnet: evan'Bg'elie: es ist dies analog dem k' und h'. Vergl. 
sup. seite IX. 

In den noten zum glagolita elozianus wird das verhält- 
niss der Übersetzung zum griechischen original untersucht, 
was bei dem Studium altslovenischer denkmäler nicht unter- 
lassen werden sollte, weil erst bei einer solchen Untersuchung 
des textes manche eigentümlichkeit der spräche erkannt wird. 
Vieles hat der Übersetzer ausgelassen und aus einer stelle wird 
es klar, dass uns nicht die Urschrift des Übersetzers, sondern 
eine abschrift vorliegt. Dass die Übersetzung an manchen 
stellen den sinn verfehlt, an andern gar keinen sinn gibt, 
darüber wird man sich nicht wundern, wenn man die stellen- 
weifte dunkle, stets gekünstelte ausdrucks weise des Originals 
te- t^echnung bringt und sich der nicht weniger misslungenen 



Zns&tze. Erläntemngeii. Berichtigungen. III. Codex sographensis. 87 

Übersetzungen ähnlicher texte in andere sprachen erinnert. 
Manchmal rührt die falsche Übersetzung daher, dass dem Über- 
setzer jene bedeutung eines wertes vorschwebte, die demselben 
in der späteren graecität zukömmt. 

Codex zographensis. 

I. Abkürzungen, bei deren auflösung irgend ein zweifei 
entstehen kann, sind: 

Evag'lie: evan'Lg'elie. evag'lie: evan'Lg'eliö. is hva: isu 
hristova. ha: hrista. ag'li. : an'Bg'el'L. gnt: gospodbub. imlene: 
ierusaliml^ne, wofür auch ierusalimlene stehen kann, is: isusT». 
crsie: cesartstviö. crstvie: c^sartstvie. bys: byst'L, so ohne 
abkürzung. isrnt: isusomb. spsti: si»pasti, so ohne abkürzung. 
elma: erusalima. ielma: ierusalima. crso : c^san,stvo. crtstvo: 
c^sarLstvo. crsie: c^sarbstvie. spena: s'Lpasena. cri>: cesart. 
crju: cösarju. dska: öloveöbska. oca: otbca. ocju: otbcju. 
ööska: ölovöÖBska. erste : cesartstvL^. ilmi» : ierusalimi». davi»: 
davydovT>. nbsht: nebesehi» oder nebesbh't. nebskymi»: ne- 
bestskymt. psi : pbsi. krst'L : krtsti,. glj^, glesi, gleti», glj^tT,, 
gle, glj^Ste, glemoe werden ohne abkürzung glagolj^, glagolesi 
u. s. w. oder glagoljcj, glagoleSi u. s. w. geschrieben. 

II. Im codex zographensis dienen die zeichen 1. um an- 
zudeuten, dass ein halbvocal aus- oder abgefallen: don'deie. 
kr'stitele. m'n6. ov'ce. ravVi. 2. um eine in vergl. grammatik 
I. Seite 204—208. dargelegte ausspräche der gutturalen con- 
sonanten in fremden Wörtern meist vor e, i zu bezeichnen: 
k'esara. k'insx. k'itove. paraskevtg'ii. g'eona. (i)g'emonovo. 
arh'ierei neben g'eltg'ota, g'olrbg'ota und g'azofilakij^. 3. um die 
erweichung der consonanten 1, n und r zu bezeichnen: I. 1: do- 
vbleti». drevle. koleblemy. poemleti». uöitelemb. bolii. zemli. 
iekovib. s'Lvödeteltstvuet'L. uöitelb. v^nemlete d. i. vLnemljate. 
kr^stitelö. mol^ahq,. ostavleeti». ostavl^j^ti». roditele. sraml^j^ 
8§. Ijudtmi. prieml^i. volj^. glagolj^äte. melj^jäti. poemlj^t'B. 
STiIj^;. upodoblj^. II. n: ne. nego. nemu. nemb. nej§. nej^. nelize. 
ispliineniö. nima. nihi». nimi». laimi. k'tnigT.. nivy. klanejeti» s§. 
nyiiö. ii>n§i. samar^nyn^. domaSnjg§. njq;Äe. pustynjq. III. r: 
s^ptfe. tvorj^. In einigen ganz vereinzelten fallen ist mir die 
bestimmung des Zeichens dunkel: v'l'Bk'L. z'emli. kafernaumT». 



88 Zns&tM. Erl&uternngen. BerichtiguDgen. III. Codex lographensU. 

töma. piry. timeovT». vitdnij^ u. s. w. Wenn man die hier 
angeführten falle mit den im sup. seite IX. verzeichneten ver- 
gleicht, so kann man nicht verkennen, dass beide denkmäler 
in der erweichung der consonanten denselben grundsätzen 
folgen, grundsätze, die mit den im neuslovenischen, serbischen 
und kroatischen geltenden auffallend übereinstimmen. Man 
beachte, dass es kein danb, dani; kamenb, kameni, sondern 
nur danb, dani ; kamenb, kameni gibt, wie in den genannten 
sprachen; dass ferner weder ein örfeslöht, noch ein nesmb, 
noch ein inemt, sondern nur öresleht, nesmb, inemrb vor- 
kömmt, dass es demnach zwei e gibt, von denen das eine 
wie ja, das andere wie nsl. ^ lautet: valea^e, zemle, uöitele. 
mof*e, pbt*e, ryba^e. izganeah%, poklaneah^ nsl. valjati, zemlja, 
uöitelja. morja, prja (prio sing. acc. fris.), ribarja. izganjati, 
poklanjati neben nemi» nsl. nem u. s. w. Zu den zeichen, die 
ich für überflüssig halte, gehört der Spiritus asper, seltener 
lenis, der häufig über dem anlautenden, seltener über dem in- 
lautenden vocale steht, welchem ein vocal vorhergeht: ibie. 
äve. ima. ijudei. 6blasti. 6kamenenii und beä^e. moi^aäse. po- 
kaäniju. propovedaäse. 

57. 1. 6. edb eoOtcov ist entstanden aus edi. fiir jüngeres 
^dy: an edb f. ßpoxjK; ist nicht zu denken, so nahe es liegt, 
^dy Ostrom, nicol. In: vbz§ä§ izbyvTbS§j§ imi» ukruht koSa 
d'Bva na des^te lue. 9. 17. scheint ukruhi. für ukruhy zu stehen. 
58. 1. 16. vbmet^Sta: metaju^ta nicol., andere haben vbme- 
taju^ta. 1. 19. Vor ioana ist i ausgefallen. 1. 34. im^te, 
richtig im%St§ Ixo^^-cac. 1. 38. bliÄbn§j§: die quelle hat die nach 
meiner ansieht ursprünglichere form bli^bnejq, die aus einer 
noch älteren bli^nj^j^ hei*vorgegangen. So erkläre ich auch 
ijudej^ tou8a{ou^ io. 11. 33. Man beachte auch den sing. gen. 
fem. e^ (jej§) niatth. 18. 19. im jüngeren teile des zogr. Vergl. 
Seite 83. 1. 38. propovemi», richtig propovemb KY]p6^(i>: der 
unterschied wird sonst consequent festgehalten. 1. 40. padaj§: 
der codex scheint padajq; zubieten: na kolenu padaj^ y^^^^^'^^^* 
Vergl. Seite 83. 2. 20. ottimeti», vielleicht ot'B-imetB zu 
lesen. Es ist dies wol der einzige fall, wo das über dem i 
stehende zeichen einen übrigens noch problematischen zweck 
hat. Das wort steht so bezeichnet auch marc. 4. 15; 4. 25; 



Zas&tze. Erl&nteraBgen. Berichügangen. 111. Codex sographensia. 89 

an einer andern stelle dagegen otbmett. 2. 21. dire, richtig dira. 

2. 22. yttiihy, richtig vetthy. Nach prosaditi> vino novo fehlt 
im cod. mßhy. 2. 23. skv^z^, richtig skvoze. marc. 9, 30; 10. 
25. 2. 26. pri ^vi aviafarß: ^vi ist nur eine andere form des 
anfangs des folgenden wortes: eid aßiiOap. 3. 8. oti> ture ist 
aus o ture entstanden, was allerdings keine handschrift bietet: 
ol Tcepl Tupov xat Zi§ü)va. 3. 12. Richtig da ne tva [ai^. So in 
allen andern quellen. 3. 28. d[jLi^v wird im zogr. verschieden 
geschrieben: amin, amin', amini», aminb. 4. 15. s^et'b statt 
seeti» spricht für die ähnlichkeit des lautes des e und des e. 
Man vergl. auch ot^mlj^^taago lue. 6. 30. mit otemlj^Stjumu. 
uslysiti», richtig uslySett, wie in andern quellen. 4. 19. pohotii, 
richtig pohoti. 4. 21. egda, richtig eda ixt^ti. 4. 28. 8§ nach 
plod^ti. ist unrichtig. Andere quellen bieten isplbnjajetb vor 
pbsenica fiir TcXiJpr^, 4. 36. st. nimi, richtig s'b nimb. 5. 2. ze 
soll entfallen. 5. 3. ego nach ^^emb ist überflüssig. 5. 15. prid^8§ 
zeigt, dass der Schreiber das anfangliche pridq, in prido6§ än- 
dern wollte. 5. 21. preevT>Sumu d. i. preevbsu emu: vergl. 
9. 28; 9. 42; 10. 17. 5. 22. ar^hisynagoga, richtig ar'hisyna- 
gogi.. 5. 31. vid§, sonst vidiSi. mne: zwischen n und e steht 
ein dem erweichungszeichen ähnlicher strich. An erweichung 
des n vor e ist jedoch bei diesem werte, das sonst ausnahmslos 
mne, m^nfe geschrieben wird, nicht zu denken. Das zeichen ist 
vielleicht an unrechter stelle angebracht: m;bne. Verirrungen 
dieser art sind sehr selten. Vergl. grammatik I. seite 172. 

ö. 37. Man erwartet i i'kKOBa i lOaHHa. i vor i fallt häufig aus. 

6. 1. Man erwartet i izide. 6. 3. Sonst: i ne sestry li jego 
u. 8. w. 6. 4. i ist störend, svoemu für svoemb offenbar 
falsch. 6. 7. Statt priz'bvav^ erwartet man priziiva TcpoaxaXsTTa».. 
ni. in: dnbva m> d'bva 56o 86o findet man ausser dem zogr. nur 
noch im ostrom. 6. 20. Vor m^za fehlt i. 6. 24. prosu für 
pro§q, eine sehr seltene Verwechselung. 6. 30. ky isusu (KTki 
icoycoy) aus kl. isusu. 6. 33. Für je sollte i auTOv stehen, 
xat cruvYjXöov icpb^ auTÖv ist ausgefallen. 6. 34. ovbcd für ovbce : 
vergl. die anmerkung zu 4. 15. 6. 41. ribe neben rybe. 
6. 47. veöer'b byvbsju h^ioLq ye^^oiiirf^q setzt ein subjectloses 
veöei-'b bylo jesti» voraus. 6. 48. i vor pride stört. 6. 50. vi- 
devbSe für videS§. 6. 51. Vbnide: so alle quellen: Ävdßy). 
6. 53. priShavLSe 8ia'7cspa^avTe<;: prßavbäe nie, sonst auch pre- 



90 Zns&tze. Erlftnteningen. Berichtigangeo. III. Glagolita cloBianm. 

SbätSe. 7. 2. Für vide§e eterii erwartet man vid^vT»Se etery 
IWvTSi; Tiva;. 7. 4. otb kqpeli: Verwechselung mit oti, kuplj§ 
äxb Sr{opdiq nie, sonst auch trtiiäta. 7. 7. zapovedii, richtig 
zapov^di dvTflcXfxaTa. 7. 9. glagolaSe, richtig glagolaäe IXs^ev. 
7. 11. i vor eXe ist störend. 7. 15. ne vor moiett ist falsch. 
7. 24. Ott tudu für ott t^du. 7. 31. dekapelbsky: vergl. 
debree 9. 42. für dobr^e. 7. 34. vBzdTjhnqvi», richtig vtzd'Lhnq. 
8. 3. Für druzii xvfi<; ist richtiger eteri nie. 8. 6. priimi» sedmi» 
t^ hl^bi,: hier hat das pronomen tt die bedeutung des artikels: 
Xaßwv Tou? eirc^c deprou?. Es ist wol ein sonst nirgends gewagter 
notbehelf, da die numeralia cardinalia der zusammengesetzten 
declination nicht fähig sind. Vergl. 8. 19, wo der artikel 
unübersetzt bleibt, und 8. 20, wo ebenso kühn sedmij§ gesagt 
wird: egda sedmij§ (wol hleby pr^lomihi,) vt öetyri tysqSt^. 

8. 7. blagoslovivt ist eine der wenigen participialbildungen 
dieser art im zogr. für blagoslovib. 8. 17. xai pou; 6 tr^doö; 
X^Y^i auToT^ fehlt im zogr. 8. 23. i vor izvede ist falsch. Für 
plin^ erwartet man plinqvt. So liest man in nie. 8. 27. vb 
VBSB, richtig vt> vBsi; glagolete für glagolj^tt XsYoucjtv. 9. 1. Für 
priSbd'BSee ist priäbdtSe richtig. 9. 3. na zeml^ für na zemli. 

9. 5. edinq,, als ob sßni vorhergienge, das im nie. steht. 

9. 18. i^e aSte Stuou av: richtig ideie a&te: nie. hat i^e id^ie aSte; 
serb.-kop. i ideze koliXdo. 9. 22. ie vor o nast ist falsch. 

9. 28. vBSbdtSumu d. i. vTjSbdtSu emu: vergl. 5. 21; 9. 42; 

10. 17. 9. 41. Nach ime fehlt moe. 9. 42. debree: vergl. 
7. 31. emu sti. d. i. emu estt. bla^.en'Bst'L d. i. bla2eni> est'L. 
vergl. 5. 21 ; 9. 28; 10. 17. 9. 50. imeste für im^ete. 10. 12. pu- 
stivT»Si für pustitt arcXuatj. 10. 17. ishod^Stjumu d. i. isho- 
d§8tju emu vergl. 9. 42. pokloni s§ für poklonb s§. 10. 45. iz- 
bavleni. Xuxpov für izbavlenie nie. 10. 46. vi» erihona für izi. 
erihona. 

Glagolita clozianus. 

I. Abkürzungen: ang'ltskyj^: an'Bg'el'Bskyj^. nebskoe: 
nebesbskoe. bys: bysti.. spsnbe: ST,pasenbe. öska: ölovßöbska. 
öski»: cloveCbski.. nebsky: nebesbsky. spsenae: stpasena^. 
spsnjjjq: si>paBbn^ja. ßsky: cloveöbsky. hi,: hristost. hmb: hri- 
stosomb. c^srstviju: cesarbstviju. In dem folgenden ohne ab- 
kürzung geschriebenen cesarstvi fehlt b nach r. evang'listT» : 



ZuB&tse. Erl&nteningeii. Berichtigungen. III. Olagolita closianai. 91 

evantg'elist'L. cesarstvi: c^sartstvi. Auch in dem nun folgenden 
c^sarstvie steht nach r kein h, csrstvie: cesartstvie. crt: cesan>. 
c^srstvi: c^sarbstvi. csrstviju: cesartstviju. mökmi»: m^öenikomt. 
hu: hristosu. ha: hristosa. v^k: v6ky. 

n. Der glagolita clozianus wendet nur 6in zeichen an, 
das in cloz. II. die figur eines asper hat. Es ist wahrscheinlich, 
dass das zeichen in I. dieselbe gestalt hat. Es steht über dem 
consonanten um anzudeuten, dass hinter demselben ein halb- 
vocal stehen soll: nepovin'n^ I. 212. 215. zakon'nyj§ 283. za- 
kon*no 293. VT,in*nae 319. or'gany 355. bezakon^m» 373. t'kmo 
416. crLkVaht 427. kr'sti» 620. bezakon*nq,j^ 682. povin*nymi 
804. plen'niky 806. stplemen'nikt II. 2. a. 37. Hieher gehört 
wol auch pas'h^ 247. 323, das jedoch sonst ohne halbvocal ge- 
schrieben wird. In einigen fallen zeigt der asper die ei'weichung 
des consonanten an: tun'e I. 233. o n*ei 234. nyn*e 412. dtnest- 
n'^go 427. Dunkel ist mir die bedeutung des Zeichens in fol- 
genden fällen: ei^ I. 30. pon* 62, wo man po erwartet, og'nb 
107. tr^p'^z^ 396. trap'^z^ 426. e'i 502. n'i 815. sembont 910. 
Der glag. cloz. ist in der anwendung des erweichungszeichens 
sehr sparsam und wendet es ohne not nicht an, was bei 
meljqSti u. s. w. im zogr. offenbar der fall ist. 

78. 2. priz'bvano: cod. priz'bvana. hom.-mih. prizvana. 3. po- 
dobit'b 6§ simT. i sHu^bce äfjLiXXaTai xotq elpYi\i.hoiq xat f[kioq: cod. 
i simT.. hom.-mih. simb i. 6. a t§2T,ka veSti. s^äti. hom.-mih. 
ebenso quamvis gravis res sit. Griech. anders. 9. Sbjq, do- 
brot^, eben so hom.-mih. toutwv to %(iXkoq, 9. poö'bteniemb ^:f^ 
vi^q TtfJL^? uTcepßoXYJ. 9. dosa^denbe poö'btenymi. stvorb zolq ti- 
[xiofA^vot? T^v üßptv Y^wT^cra«;. cod. poß'btenbemb. Genauer wäre 
ß'btomym'b. hom.-mih. poötenyimb. 12. nevedqÄti oxoucja. 12. i 
pomilova äXX' wxxstpe. 13. razuma boziS ölov^komi» esti. srbs^d'b 
0£OYVü)(j{a(; dlv9p(I)xot? 5pY«vcv: cod. ßloveki.. esti. ist störend, hom.- 
mih. ölov^kb jestb sbsudb. 15. ki.i-ispravlenbju, ky ispravle- 
nbju, denn so wie b vor i in i, so geht % in y über : predami i. 

17. liho 7C6ptTT6(; in der bedeutung impar. eben so hom.-mih. 

18. embie s§ utT»kn^Se: eben so hom.-mih. to icpooTcTirrov, eigent- 
lich in quod incidebat. 20. propov^daj^ xYjpOirwv: cod. propo- 
v^daet'b. hom.-mih. propov^daje. 22. ne mo^.ase ulußiti oux 
IStSa^e, eigentlich wol: erleuchten: hier hat hom.-mih. ozariti. 

79. 1. os^d'bny S'bsqd'b xaTaSCxY)? Spyavov. hom.-mih, minder gut: 



92 Zof&tM. Erl&uterangen. B«richtigaiigeii. HI. Olagolito closuums. 

osuiden^' Bbsudb. 79. 1. plodi> stvori svobod^ iXeuSeptav e)uxpico- 
fdpriaey, hom.-mih. ploda stvori. 5. p^tb obr^ti>&i na srbnedb 
pre8t^pbn%ji( ad manducationem transgressoriam 63by eupoi>y et^ 
xapefoBu^tv ty)v ev ßpoxjct xapaßaaiv. Aus p^tb obret'bSi macht hom.- 
mih. poustiväi i. 5. egda, man erwartet t'Bgda x6xe, hom.- 
mih. jegda ie otvrbze se putb, tbgda u. s. w. 6. rodi» ölo- 
veihBkrb vbpade Ti "^ivri ouvuJxceTO, wobei der Übersetzer an x^icrc«) 
dachte, hom.-mih. ölovedb rodb vbpade. 7. prelbätenyj§ tohi; 
wXaa6evTa<;: dem Übersetzer schwebte TcXd^w statt TiXawo) vor. 
hom.-mih. prelbStenyje. 8. drevo ot^bed^ dr6vT>numu rodu 
daeti» statt etwa ot'Bed'b drevbnyj rodu daetT» ifiko^f (ivTt9ap[i.aKov 
56Xoü rfi ^u^et /ap^^STai. hom.-mih. dr^vo otigadenoje dr^vnjumu 
rodu dajetb. 8. strastb vbvede iscSlenbe nasledovanbe strasti 
T[flEÖo<; ot)wvo[jL{a(; et<n^V6-ptev dcXe^t^fltpfxaxov. hom.-mih. strastb vbvede 
na icSIenije poslSdujufitiimb strasti jego. 9. na drb£§6tago 
s'Bmrbtb uori^^i srbmrbtb pobei^d'biaago trudi 6avaT(i) scpaTOüVTi 
(victrici morti) öotvaiov M&Kkiaaq >uxTY)Y(«)v{ffaTO etwa: na S'Bmrbtb 
S'Bmrbtb uorn^'B pobßdi. Der Übersetzer kannte xpaTetv nur in 
der bedeutung: halten und wollte bei »wcraYcov^^eaOat truditi nicht 
missen, hom.-mih. na drb^eStaago smrtb uoru^i svoju smrtb 
i pobedii jego bestuda: die letzten drei werte sind Verunstal- 
tungen der letzten zwei werte des glag. 12. obrdfrB eupafjLsvoi; : 
cod. obrete^ so auch hom.-mih. 13. nebesbskae: cod. nebesb- 
sky, als ob das adj. zu kresti> gehörte. Eben so hom.-mih. 

18. priimy 6 xpY)(yflc[X6voc;, wie oben, hom.-mih. anders. 19. st»- 
pasbna m^ka TuaOoi; crcoxi^piov: cod. s'bpasenaS. hom.-mih. spasna. 

19. siimotrdj^tiimi» S'Bpasbns^jq m^kq; 6 §ia Tzdbo(; olxovo[jLetv tt;v 
9(i)tY]p{av ßouX6[jLevo<;etwa: s'Bmotr^jqStiimb s'Bpasenbe m^koj^ (m^a 
S'Bpasbna bysti.). 20. pr^menili, est'b: cod. pr^m^nil'B esi. 
Das object zu diesem verbum fehlt auch im hom.-mih.: •jjjxewpe 
TÖv xpaYttoTcov TYjv ©ücjtv. 21. polo^'b: richtiger polozij 6 iriQ^a- 
[jLevo(;. hom.-mih. hat das jüngere poloi^ivb. 23. simi toOtok;: 
cod. sim'B. hom.-mih. simi. 23. imii^e prBvy adam'B svobodi 
s§. Hier fehlt mehreres: oiq b wpötoi; dcSafji [xaTexpiOt], to6tok; 6 
SeOrepo^ de§a[i.] i^XeuO£pa>6Y). Hom.-mih. lässt anderes aus: imi2e bo 
prbvyj adamb otbpade^ to t^mb nadetkb ölov^öbskyj vbznosit[b] 
se. 24. imii^e naö^tok'B öloveöbsky v^znositi» se: 69' iv 1^ dtp^tj 
Tü)v dl;vOpa)X(i)v [^taTixeaev, uxb toütwv 1^ dcwapx^ töv dv6p(j»xü)v| dvLKJ/cÖTat. 
Wie oben von St.id[L zu ihi\k, so glitt hier das äuge des Schreibers 



Za«&txe. Brl&atomngeii BArichti^aagen. III. Olagolita clozianas. 93 

von avöpcoTcwv zu avöpcijTcwv. 26. pilati> priöitaetrL 'se ^^^ov Biaoe- 
Xerat iudicii calculum accipit. Eben so hom.-mih. 29. varavT»vq: 
cod. varvara. hom.-mih. varavu. 32. ^ko naß^ttki» os^zdeniju 
os^2denymi> byst'L svobody naö^tT^ki,: cod. eko na,6^tbkrh o&s^i- 
denbju naöetTikt os^Ädenymi, byst'L svoboda naß^t'Lk'B. hom.-mih. 
jako naöetkb osuideniju tako naöetkb osu^denyimb bystb svo- 
boda. 36. m^^emb^ imi>£e nareße, v6r^ davB vts^m'B, v^skrösi. 
i iz mn.tvyh'B h dcvSpl, w ^pusv 6 6eb(;, TcConv xapa9X(*>v waoxv, ovo- 
<rcT^(ja(; aurbv ex vexpöv: cod. m^2emi>, im'B^e nareöe^ vörq dati 
vBS^m'L, vTbskr^S'B iz mrBtvyht. hom.-mih. nareöe, veru dati. 
Aus -Srb i iz ist -Syz geworden, act. 17. 31. o muii, o njemi>£e 
nareöe SiS. 236. 37. iny viny Tob(; akXou^ tou öaviXTOu ip6%ooq, 
hom.-mih. inyje vinyi. 38. straS'Bny i ukoriznbny xi[»jüipiou; 
6[jL0u Kai (iTi[jL{a<;. cod. stra&nbny i ukorizny. hom.-mih. strainyj i 
ukorizntnyj. Bei Ti[jLü)p{a(; scheint der Übersetzer an timor ge- 
dacht zu haben. 39. kl^tv^; dr^vBnoj^ si>mn>ti>j^ prSlagaj^trb 
d. i. legis maledictionemin mortem in ligno mutant. So mag 
der Übersetzer geschrieben haben, allerdings abweichend vom 
griech. xaTapav tw 8ta ^'iXou öavaTw TcpodflcTciouatv. Genau hom.-mih. 
kletvu drevn^j smrti prilagajutb. 80. 2. vLzv^zati tegot^ 6xi<pop- 
Ttl^eiv. So auch hom.-mih. 2. krsta pob^dtny prikladt tov 
ortaupöv v{ky)<; 6vt{[jlou Karacxeüot^ovre^ (j6[i.ßoXov: cod. pob6dTbnyj§. 
hom.-mih. kn>sta pob^dnyje dbsti usu£daju§te prikladb. 3. i 
ni sego u. s. w. xal outs u. s. w.: cod. i ne sego. hom.-mih. 
i ne do sego. 7. tvor§&te: cod. i tvor^ste i, hom.-mih. i 
tvoreSte i. 14. vin^ d^tav. 16. vid^hi, ukoriznbnymb v^nb- 
cemb blagod^tb svbt^stj^ 8§, eben so hom.-mih. stSov sv ty) xa- 
TY)Yop{a StaSijfjLOTO^ X^P^^ dtcTpotTCTOuaav etwa: vid^hi» vb ukorizn^ 
venbca blagodetb u. s. w. 16. e li bo et yctp d. i. eigentlich 
esti> li: der die bedingung ausdrückende satz erhält die form 
eines fragesatzes. Vergl. grammatik IV. seite 77. 17. znaetnb 
falsch für yvwpC^et. 18. sHubce raspinaemrb viditi» ^Xto^ orou- 
poufjievov 5pa, deutlicher hom.-mih slnce raspinajema jego vidSvK 
u. s. w. 20. koteraet'b xaxaBixi^et. Der Schreiber von hom.-mih. 
versteht koteraetb nicht und sagt: noätiju bezakonbniki pokrivai^e 
kotora jestb drbzostb, was keinen sinn gibt. 21. zybl^Sti s§ 
m^teti» d. i. m§tetb s§. hom.-mih. kol^blju^tii metetb se. 22. kako 
ne imq, very; %&<; [xrj xetaSä); cod. im^t'b. hom.-mih. imu. 28. iz- 
v^stbnSi o tvari Tcepl t^v xtCaiv ßeßaioxeps hom.-mih. u tvari. 



94 Zas&tse. Erl&aterungen. Berichtigangen. III. GlagoUta clozUnot. 

29. tvTL&dij dtcKpaXiarepe: cod. otvrbzy. hom.-mih. tvn»2d6i, was 
grammatisch falsch ist. 32. bes^doj^ St^ \L\.ä(; ehvjyioL(;, 34. ot- 
vn.zTb dvo{5a<;: cod. otvnbze. eben so hom.-mih. 35. podelbe 
kn>sti>noe TcopepYov crraupou. 39. veliky m'Lzdy razbojskyj§ STb- 
psavT» [jL6YaXoü(; XY)aTe{a(; [jlicOou; (juYYpatj^fltfxeve. hom.-mih. razboini- 
ÖBskije. 81. 3. ^v6 entspricht hier dem griech. ^^ütöctiqv. hom.- 
mih. jave. 4. t^i^bi osila. hom.-mih. te^ii osbla. 4. i snb 
ijudoj^ u. s. w. 6 T^v louBa icpo3oa{av xata toö ^taßöXou pLtfXYj^ajxsve 
ludae quidem proditionem^ sed contra diabolum imitatus. 5. s'l- 
vSdßtelb u. s. w. ist unverständlich, weil das im griech. vor- 
hergehende ausgeblieben: tov ^rpiorbv oir{opd(j(X(; xat [xapiupa t^^ 
xT)^(7eü)<; xbv oraupov eTcaY^fxeve. Die lücke besteht auch im hom.- 
mih., der überdiess für si>vödetelb — svetnikb hat. 6. grobt 
ist nom. : i\eH^(xxo tov crTaupbv 6 Ta(po^. Daher unrichtig hom.-mih. : 
izmeni i,e krsta grobb. 6. vbSb x^p^ov. selo ipYocmjpiov. 7. grobi», 
VT» nemb^e S'bmrbtb mbniti> s§ byti ungenau für ev w öovaTO^ tou 
etvai 6avaT0^ icaueTat. hom.-mih. abweichend: vb njem^e smrtb 
umrb§tvlb§i se padetb. 9. t'b^ti» xacvoc;, als ob X€v6<; stünde. 

9. da mr'btvyh'b mno^rbstvo u. s. w. für ha, y^p l*^ twv vexpoiv 
To xX^6o; a[jup{ßoXov ^et^if) tov avaoTa'/T« ne mortuorum multitudo 
ambiguum redderet resurgentem. Der asl. text lautet lat.: ne 
mortuorum multitudo haberet excusationem (otv^ti» fiir izv^trb) 
de eo, qui resurrexit. hom.-mih.: ne naönetb imeti. 11. ti>§ti> 
hier richtig y'J[jlvc^. 12. ^idovbski» jqzykrh zatvar^j^ät-b u. s. w. 
dw>07:X{C(«)v, als ob für j^zyki» etwa usta stünde. Man erwartet 
etwa: j^zjkrb zatvarej§ i ijudea obliöaj§; doch hat auch hom.- 
mih. zatvarjajustb und obliöaju^tb, formen, die sonst nicht im 
nom. vorkommen. 15. viid'b VLStavb&aago Oiaciat auTbv iye- 
yspfjL^vov , was etwa lauten müsste : vi^di» i VTbstavT»§b oder 
VLstavLäa jego, woraus sich wol v^bstavbsaago erklärt. 16. m» 
esi predali.: m» ist die ältere form für ny nobis. Im griech. 
steht der sing. Der plur. im slav. wird durch das folgende 
geschützt, hom.-mih. ny. 16. ne dovT>l^ si man erwartet: 
ne dovbleä^ si. hom.-mih. ne dovle se. 17. umny bezumbniöe 
unrichtig für deOXte %cd icaviOXte. hom.-mih. o okanbnyi bezumniöe. 

19. pecati ist der plur. gen.: (T^[LTnpa. hom.-mih. peöatii. 

20. bolb&e mi tvoriäi ispravlenbe [LzX^öv {jloi tcoisTi;: cod. bolbSi». 
Doch hat auch hom.-mih. bolsimi. 21. 22. STbv^d^tel^, propo- 
vedatel§ \tdpvjpaq^ xvjpuxai;: cod. STbvedetele, propovödatele. Eben 



Litteratnr. 95 

SO hom.-mih. 24. vidiim» u. s. w. [jLe{vo)[jLev xa? wBTva«; tou tä^oj. 
hom.-mih. vidiiuib u. s. w. 



XIII. 4. Wenn ÖafaHk, HI. seite 173, Klemens für einen 
Bulgaren hält, so beruht diess auf einem missverständnisse der 
Worte: oüto) Sy; BouXyipa) yktiicari Tcpöxo; 6t:(<jxoico; 6 KXi^[xy)(; xa6(ffTaTai 
Vita S. Clementis seite 26. Bllemens wird den des slavischen 
unkundigen Griechen und Lateinern entgegengesetzt. Dass 
der biograph das pannonische slovenisch des Klemens seiner 
muttersprache gleichstellt, befremdet denjenigen nicht, der da 
weiss, über wie bedeutende unterschiede verwandter sprachen 
man sich oft hinwegsetzt. Dass Klemens mit Cyrillus bei den 
Chazaren gewesen sei, lässt sich durch nichts beweisen. 

XXXni. 5. Imperfectformen wie pletea§ete behandelt 
äafafik III. Seite 601—604. 

22. 18. Für vbsakoj gegen vbsaknbi spricht die bedeutung, 
etwa icavTOioi;; ferners nsl. vsakojaki allerlei und serb. svakoji 
adj. svakojak neben svakak adv., wo a aus oja hervorgegangen. 
Böten die quellen etwa den sing, instr. m. n. vbsak'Limt oder 
vbsakoimb, so wäre jeder zweifei behoben. 24. 27. fem.; si: 
fem. si. 



Litteratur. 

Ant. Antiochi pandectes. Vergl. Lexicon palaeoslovenico- 
graeca latinum V. anth. ant.-hom. Vergl. Lexicon V. apost.- 
o ehr id. Apostoli. (Lectionen) aus Ochrida. I. I. Sreznevskij, 
Drevnie slavjanskie pamjatniki jusovago pisbma. Einleitung 
75 und 269. 306. 316. 326. assem. Vergl. einl. XIV. Bez- 
sonovB, P., Kaleki perecho^ije. Moskva. 1864. bon. Vergl. 
einl. XXn. cloz I. IL Vergl. einl. XIII. ereil. Postilla 
slovenska. Ratisbonae 1567. V. Ljublani 1578. ev.-tur. Vergl. 
einl. XXVm. fris. Monumenta frisingensia. Vergl. Lexicon 
X. greg.-lab. Leontius, Vita S. Gregorii. Vergl. Lex. XIII. 
sub. Leont. hom.-mih. Homiliae. Vergl. Lexicon XL hvalb. 
Vergl. einl. XXVII. ippol. Slovo svjatago Ippolita obi. an- 



96 Litteratur. 

tichrist^. K. Nevostrueva. Moskva. 1868. izv. Izvestija. Vergl. 
Lexicon XII. krmö.-mih. Vergl. einl. XXVI. Kv^t, F. B., 
Staroöeskä mluvnice. V Praze. 1860. lam. V. Lamanskij^ 
O nekotorychi. slavjanskichi, rukopisjacht. S. Peterburgi, I. 
1864. luö. H. Luöid, Skladanja. U Zagrebu. 1847. meth. 
Vita S. Methodii. Vergl. Lexicon XIV. mladSn. Vergl. 
einl. XXVI. naz. Vergl. einl. XXVIII. nicol. Vergl. einl. 
XXVn. op. Opisanie slavlanskichrb rukopisej. Vergl. Lexicon 
XV. ostrom. Vergl. einl. XXVIII. pat. Patericum. Vergl. 
Lexicon XVII. pat.-mih. Patericum. Vergl. Lexicon XVII. 
pent.-mili. Pentateuchus. Vergl. Lexicon XVII. prol.-rad. 
Prologus. Vergl. Lexicon XVIII. prol.-vuk. Prologus. Vergl. 
Lexicon XVIII. psalt.-saec. XII. Psalt.-pog. Verg^. Lexicon 
XVni. psalt.-saec. XIV. Vergl. VostokovTb, Grammatika 84. 
sabb.-vindob. Vita Sabbae. Vergl. Lexikon XIX. sav.-kn. 
Vergl. einl. XTV. sborn. 1073. Siehe svjat. slepö. Vergl. 
einl. XXII. starine. Na svijet izdaje jugoslavenska akade- 
mija. U Zagrebu. 1869 — 1873. strum. Vergl. einl. XXIII. 
sup. Vergl. einl. XIV. svjat. Izborniki». Vergl. Lexicon XX. 
SiS. Vergl. einl. XXVI. tichonr. N. Tichonravovi., Pamjat- 
niki otreöennoj russkoj literatury. 8. Peterburgii. 1863. Vergl.- 
gramm. F. Miklosich, Vergleichende grammatik. Wien. 1852 
bis 1874. VostokovL-gramm. A. Ch. VostokovT., Gram- 
matika. S. PeterburgTi. 1863. VostokovB-lex. A. Ch. Vo- 
stokovt, Slovarb. S. Peterburgi». 1858 — 1861. zap. Zapiski 
imp. akademii nauki.. S. PeterburgT>. XXII. 1873. zlatostr. 
saec. XII. Zlatostruj. Vergl. Lexicon XXI. zof. Biblia kro- 
lowej Zofii. Wydana przez A. Maleckiego. Lwow. 1871. zogr. 
Vergl. einl. XIII. Zwahr, J. G., Niederlausitz -wendisch- 
deutsches band Wörterbuch. Spremberg. 1847. 



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Dmck von Adolf HolBhauteti in Wien 

k. k. Unlv«rkllillk-Hiiobdruck«r«i. 



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