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Full text of "Assyrisches Handwörterbuch"

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HARVARD COLLEGE 
LIBRARY 

paoM na fund of 
CHARLES MINOT 

OASS OF 1828 

















ASSYRISCHES 



HANDWÖRTERBUCH 



// 



VON 



DR. FRIEDRICH gELITZSCH, 

ORD. PROFESSOR AM DER UNIVERSITÄT ZU BRESLAU, 
ORD. MITGLIED DER KOL. 8ÄCH8ISCHEM GESELLSCHAFT DER WISSENSCHAFTEN. 




fieipjig 

J. C. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNG 



1896 



tfaftmore 

THE JOHNS HOPKINS PRESS 



^ 1 






Bonbon 

LUZAC A CO., GREAT RUSSELL STR. 



315.5". 3. 4 

A 



«-, . ,2<i 



-/fc-t'v 



f ^<;^. 



Alle Hechte, insbesondere du der Übereetinng, voibehilten. 



Vorwort 

Das vorliegende Werk hat viel Arbeit gekostet Das Kollationieren des 
ganzen grossen Londoner Inschriftenwerkes, das Kopieren einer weiteren Menge 
lexikalisch wichtiger babylonisch-assyrischer Keilschrifttexte, die immer er- 
neute philologische Durcharbeitung der einzelnen Schriftdenkmäler, der leich- 
teren wie der schweren, der schon mehrfach erforschten wie der erst wenig 
oder gar nicht verwertheten, die etymologische Festsetzung und Scheidung der 
Wortstamme, die logische Anordnung der Wortbedeutungen nebst Anbahnung 
einer immer genaueren Fassung der Bedeutungsnuancen — all dies hat im 
Verein mit den äusserlichen Geschäften der Manuskript-Reinschrift und der Kor- 
rekturen Jahre angestrengtesten Fleisses erfordert. Indess, nachdem die mir aus 
Anlass der drei ersten Fascikel dieses Buches in grosser Zahl zugegangenen 
privaten Zuschriften und die bis jetzt erschienenen öffentlichen Besprechungen 
gezeigt haben, dass dieses Assyrische Handwörterbuch dem seit Jahren immer 
dringlicher gewordenen Bedürfnisse eines solchen entspricht, dass es viel und 
gern benützt und als eine Förderung der assyriologischen wie allgemein semi- 
tischen Sprachwissenschaft anerkannt wird, mögen alle Mühen, welche manch- 
mal, wie z. B. bei Bearbeitung des Aleph, fast unüberwindbar schienen, ver- 
gessen sein und sei nur der Freude Ausdruck gegeben, dass das Werk nunmehr 
glücklich zu einem vorläufigen Abschluss gebracht ist Das Ganze ist ja frei- 
lich nur ein Stückwerk, obenan ein Stückwerk, dessen Hunderte von Mängeln 
allerart wohl niemand besser kennt, jedenfalls niemand offener anerkennt als 
ich selbst Doch hege ich die gute Zuversicht, dass es mir gelingen werde, 
das Werk mit der Zeit zu einer immer verlässigeren und umfassenderen Grund- 
lage der assyriologischen Forschung auszugestalten und es zugleich zu einem 
Hand- und Nachschlagebuch zu machen, welches die berechtigten Wünsche 
der Fachgenossen erfüllt Beide Ziele suche ich schon seit geraumer Zeit an- 
zubahnen: durch Ausbeutung der in neuester Zeit erschienenen werth vollen 
Textsammlungen von R. F. Harper, Knudtzon, Tallqvist, Zimmern und 
Anderer, und durch gründliche Musterung der assyriologischen Fachliteratur. 
Der letzteren konnte ich leider während der Vorbereitung und Ausarbeitung 
meines Handwörterbuches eingehendere Beachtung nicht schenken, da ich 
vom ersten Anfang an entschlossen war, dieses lexikalische Gebäude ganz 
nach eigenem Plan und eigener Methode im Grossen wie im Kleinen aufzu- 
führen, selbst auf die Gefahr hin fehlzugehen, wo Andere vielleicht Richtigeres 
erkannt hatten. Mit um so grösserem Eifer lasse ich es mir jetzt angelegen 
sein, die Arbeiten der Fachg^nossen zu studieren und zu prüfen, um mit ihrer 




Hfllfe, wo dies nötliig erscheint, die eigenen Aufstellungen zu modifizieren 
und zu korrigieren und dann eines Jeden Priorität freudig anzuerkennen, wo 
immer in wichtigen Punkten das meines Erachtens Richtige bereits ander- 
wärts ausgesprochen sich findet. 

In der Anordnung der Stamme und Einzelwörter dürfte das von mir be- 
folgte Prinzip leicht zu erkennen sein*; etwaige Inkonsequenzen möge man 
dem erstmaligen Versuch freundlich zu Gute halten. 

Die grosse Zahl nichtaemitischer Wörter, mit welcher der assyrische Wort- 
schatz durchsetzt ist, liess es mir anfangs angemessen scheinen, an diesem 
Orte meine jetzige Stellung zum Sumerischen darzulegen. Da ich jedoch in 
Bälde Gelegenheit habe, mich zu den in § 25 der ersten Auflage meiner Assy- 
rischen Grammatik angeregten Fragen aufs Neue und zwar auf Grund fort- 
gesetzter Studien zu äussern, kann dies hier unterbleiben. 

So erübrigt zum Schlüsse nur noch die Abtragung einer mehrfachen 
Dankesschuld. Vor allem drängt es mich, dem Hohen Kg!. Sächsischen 
Ministerium des Enltus und öffentlichen Unterrichts ehrerbietigsten 
Dank dafür auszusprechen, dass es mir während meiner Leipziger akademischen 
Wirksamkeit in den Jahren 1874 — 1893 oft und in liberalster Weise längere 
Studienaufenthalte in London und Paris ermöglicht hat, ohne welche das vor- 
liegende Werk nicht hatte geschrieben werden können. Nicht minder danke 
ich herzlichst den Herrn Direktoren und Beamten des Britischen Museums, 
des Louvre, der Museen zu Berlin und Konstantinopel, welche mir stets in 
entgegenkommendster Weise die Benützung ihrer keilschriftlichen Samm- 
lungen gestattet und meine Arbeiten mannichfach erleichtert und unterstützt 
haben. Endlich aber gebührt aufrichtigster Dank allen denen, welche wie 
Pinches, Strassmaier, Hilprecht in selbstloser unermüdlicher Arbeit eine 
immer neue Fülle babylonisch-assyrischer Litteraturschätze in mustergültigen 
Ausgaben der assyriologischen Forschung vermitteln. Mein Handwörterbuch 
nimmt seinen Weg in die Öffentlichkeit ohne eine besondere Widmung. Es 
möchte sich Gönner und Helfer in weiten Kreisen erwerben und es sei eben- 
deshalb allen Fachgenossen zugeeignet: den Altmeistern der Assyriologie 
Julius Oppert und Eberhard Schrader, auf deren Arbeiten die unsrigen 
fusseu, sowie allen jüngeren Assyriologen, mit denen sich der Verfasser eins 
weiss in dem begeisterten Streben, Hüter und Mehrer des Lichtes zu sein, 
welches aus dem Dunkel der östlichen TrÜmmerhDgel aufgeht und drei Jahr- 
tausende ältester Menschheitsgeschichte erleuchtet. 

*) WOrter wie In/tu, mi-a-sri, na-a-bu wurden nach Analogie von kernt (7:}. luäru 
{~v*\, liäl'U eingereiht, falls nicht ein anderes sicheres Etymon sich darbot, wie z. lt. 
3-b für Uibtt u. s. w. Eine Bürgschaft für die Richtigkeit der Etymologie wird damit nicht 
übernommen. — Für Stumme und Wilrh-r, die mit einem .Stern versehen sind, ist ausführ- 
lichere Behandlung im „Assyrischen Wörterbuch" vorgesehen; Näheres über da* letztere 
Werk in einem besonderen Cirkuhir, 

Breslau, am 12. Mai 1S96. 

Friedrich Delitzsch. 



Zum Verstandniss der Citate. 

1) Aaayriologische Werke und Zeitschriften. 

AL*: Friedrich Delitzsch, Assyrische Lesestücke, 3. Aufl. Leipzig 1885. 

BA: Beitrage zur Assyriologie und (vergleichenden) semitischen Sprachwissenschaft, heraus- 
gegeben von Friedrich Delitzsch und Paul Haupt. Band I, Leipzig 1889—1890. 
D 1894. III 1 1895. EI 2 1896. 

BabyL Weltschftpf nngsepos : Delitzsch, Das babylonische Weltschöpfungsepos: Abhh. 
der Kgl. Sachs. Ges. d. Wissensch. (phil.-hist Classe), Bd. XVII, Leipzig 1896. An 
diese Abh. schliessen sich die Citate Weltschöpf. I. IL u. s. w. an. 

Gramm«: Delitzsch, Assyrische Grammatik. Berlin 1889. 

HAT: Eberhard Schrader, Die Keilinschriften und das Alte Testament, 2. Aufl. Giessen 1883. 

MAP: Bruno Meissner, Beitrage zum altbabylonischen Privatrecht. Leipzig 1893. 

Pelser 9 BT: F. E. Peiser, Babylonische Vertrage des Berliner Museums. Berlin 1890. 

PSBA: Proceedings of the Society of Biblical Archaeology. 

Samk*: G. F. Lehmann, Öama&Sumukin, König von Babylonien. Inschriftliches Material 
Über den Beginn seiner Regierung. Leipzig 1872. 

Strassm.: J. N. Strabsmaier, Alphabetisches Wörterverzeichnis. Leipzig 1886. 

TSBA: Transactions of the Society of Biblical Archaeology. 

WB: Delitzsch, Assyrisches Wörterbuch zur gesamten bisher veröffentlichten Keilschrift - 
litteratur. Lieferung I— m. Leipzig 1887—1890. 

ZK: Zeitschrift für Keikchriftforschung , herausgegeben von Carl Bezold und Fritz 
Hommbl. Band I und II. Leipzig 1884. 1885. 

ZA: Zeitschrift für Assyriologie, herausgegeben von Carl Bezold. Band I — VI, Leipzig 
1886-1891. Bd. VII. VIII, Berlin 1892. 1893. IX etc., Weimar 1894 ff. 

2) Textansgaben. 

IB, IIB, HIB, IVB (second edition), VR: Sir Henry Rawlinson, The Cuneiform 

Inscriptions of Western Asia. London 1861, 1866, 1870, 1891 (2. Aufl.!), 1880—84. 

Die Zahlen hinter R bezeichnen das Blatt und die Zeile, die Buchstaben die Spalte. 

(Zu III R 43 und 41 vgl. stets BA II 116—125 und 124 -129. — V R 30 Nr. 1 g. h ist 

ergänzt durch ASKT 215. — Für die Citate aus IV R sind auch die dem IV. Bande 

beigegebenen Additions and Corrections zu beachten). 
Lay«: La yard, Inscriptions in the Cuneiform Chat acter ■, from Assyrian Monuments. 

London 1882. 
Amarma-BerL: Der Thontafelfund von El Amarna. Herausgegeben von Hroo Winckler. 

Nach den Originalen autographirt von Ludwig Abel. I. II 1.2, Berlin 1889—1890. 

(Mittheilungen aus den Orientalischen Sammlungen der Kgl. Museen zu Berlin.) 
Amarma-Lond«: The Teil El- Amarna Tahitis in the British Museum. Printed by Order 

of the Drustees. 1892. 
ASKT: Paul Haupt, Akkadische und sumerische Keilschrifttexte nach den Originalen im 

Britischen Museum copirt. 2.-4. Lieferung. Leipzig 1881— 1S8U. 



VI 

Asurb. Sm.: George Smith, History of Assurbanipal. London 1871. 

Boissier, DA : Alfred Boissier, Documenta Assyriens relatifs aux presages. Tome premier, 
l^e livraison, Paris 1894. 

NE: Paul Haupt, Das babylonische Nimrodepos. Leipzig 1884 und 1891. Die Zahlen 
hinter NE bezeichnen Seite und Zeile. — Die XI. Tafel des Nimrod- oder richtiger 
Gilgamesch-Epos ist als NE XI nach der Ausgabe in AL 3 99 ff. citiert, jedoch unter 
steter Berücksichtigung der Textausgabe Haupts in NE 134 ff. Die XII. Tafel ist nach 
den einzelnen K-Nummern, veröffentlicht von Haupt in BA I 49 — 65, citiert, mit bei- 
gefügtem (NE XII). 

Peek-Pinches : Inscribed Babylonian Tablets in tke Possession of Sir Henry Pech. Trans- 
latcd and explained by Theo. G. Pinches. London 1888 ff. 

Pennsylv.: The Babylonian Expedition of the University of Pennsylvania. Series A: 
Cuneiform Texts edited by H. V. Hilprecht. Vol. I. Pari 1, Philadelphia 1893. 

Pinches, Texts: Theo. G. Pinches, Texts in the Babylonian Wedge-Writing, Part /, 
London 1882. 

8 Anh. Sm.: George Smith, History of Sennacherib. London 1878. 

S« A. Sm« Asurb. I. II. III: Samuel Alden Smith, Die Keilschrifttexte Asurbanipals. 
Leipzig 1887-1889. 

S. A. Sm. Mise. Texts: Ders., Miscellaneous Assyrian Texts oftke British Museum. Leipzig 
1887. 

Str. I.: J. N. Strassmaier S. I., Die babylonischen Inschriften im Museum zu Liverpool etc.: 
tire du Vol. II des Travaux de la (jf session du Congres International des Orienta- 
listen ä Leide. Leiden 1885. Str. II.: Ders., Inschriften von Nabonidus, König von 
Babylon. Leipzig 1887 — 1889. Str. Ell.: Ders., Inschriften von Nabuchodonosor, 
König von Babylon. Lpz. 1889. Str. IV.: Ders., Inschriften von Cyrus, König von 
Babylon. Lpz. 1890. Str. V.: Ders., Inschriften von Cambyses, König von Babylon. 
Lpz. 1890. Str. Dar. oder bloss Dar.: Ders., Inschriften von Darius, König von 
Babylon. Lpz. 1892 f. 

Wlnckler, Sargontexte: Hugo Winckler, Die Keilschrifttexte Sargons, nach den Papier- 
abklatschen und Originalen neu herausgegeben. Band II. Texte, autographirt von 
Dr. Ludwig Abel. Leipzig 1889. 



3) Einieltexte. 



Asurb. Nebo-Inschr.: S. A. Sm. Asurb. I (zu 

S. 112). 
Asarh.: Sechsseitiges Thonprisma Asarhad- 

dons I R 45—47. 
Annrn. : Grosse Alabaster-Inschrift Asurna- 

zirpals I R 17—26. 
Affurn. Balaw. : Dess. Steininschrift aus ßa- 

lawat V R 69 f. 
Asnrn. Mo.: Dess. Monolith-Inschrift 111 R 6. 
Asurn. Stand.: Dess. sog. Standard- Inschrift 

Lay. 1 (nebst Varianten 2 — 11). 
Babyl. Chronik: Abkl-Win< kler, Keilschrift- 

texte zum Gebrauch bei Vorlesungen, 

Berlin 1890, S. 47 f. Doch vgl. ZA II 163 ff. 
Beh.: Darius' 1 Inschrift am Felsen von Be- 

histun IHR 39 f. 

Berl.Merodaohbaladan-Stoin: BA 11 258— 
265. 

Berl. Vok.: VATh. 244, nach eigener Ab- ( 



Schrift und G. A. Reissners Ausgabe in 
ZA IX 159-164. 

C,a; C,b; 1); E; H; K; u. s. w. (z. B. D, 5. 
H, 10). Achämenidentexte, citiert nach 
Carl Bezold, Die Acbäraenideninschrif- 
ten, Leipzig 1882, p. 81 ff. (Keilschrift- 
texte, autographiert von Paul Haupt). 

O: Assyrischer Eponymenkanon A, veröffent- 
licht AL* 88—91. 

O: Assyrischer Eponymenkanon B, veröffent- 
licht AL« 92—94. 

Hamm. Louvre: Lou vre - Inschrift Hamnni- 
rabis, veröffentlicht in Joachfm Menants 
Manuel de In langne Assyricnne, Paris 
1880, p. 306—312. 

Höllenf.: Legende von Istars Höllenfahrt 
1VR31. 

Khors.: sog. Khorsabad- Inschrift des assyr. 
Königs Sargon, jetzt citiert nach Winck- 



VII 



LKE8 Sargontexten PL 30—36. Vgl. 
Oppert-Mena2*t, Les Fastes de Sargon, 
traduits et publies d'aprte le texte assy- 
rien de la grande Inscription des salles 
du palais de Khorsabad. Paris 1863. 

Load. Nr. 64: S. A. Sm. Asurb. II t pl. III, 
vgl. II B 66 Nr. 2. 

1 Mick.: Michaux-Stein I R 70. 

Nakom«: Cy linder- Inschrift Nabünalds (Nabo- 
nids) I R 69. 

Nabon. Ann.: Annalen Nabünalds, b. 0. £. 
Hagens Ausgabe in BA II 214 — 224 und 
vgl. TSBA VII 153 ff Winckler, unter- 
suchungen zur altorientalischen Ge- 
schichte, Leipzig 1889, S. 154 f. 

Nabopol. Hilpr.: Pennsylv. pl. 32 f. (Nr. 84). 
Nabopol. Winckl.A und B: Abel- Winckler, 

Keüschrifttexte S. 32. 
Neb«: Steinplatten-Inschrift Nebukadnezars 

I B 53—58 (59-64). 
Heb« Bors. bez. Bab. und Senk«: Dess. Cylin- 

der-lnschriften aus Borsippa I B 51 Nr. 1, 

Babylon 52 Nr. 3, Senkereh 51 Nr. 2. 

Neb. Grot.: Dess. Cylinder-Inschrifl , zuerst 
von Grotefekd veröffentlicht I B 65 f. 

Neb. Pognon: Pognon, Les Inscriptions Ba- 
byloniennes du Wadi Brissa. Paris 1887. 
A bezeichnet die Inschrift in archaisch- 
babylonischen, C die in cursiv-baby Io- 
nischen Schriftzügen. 

Nerigl.: Cylinder-Inschrift Neriglissars IR 67. 

NB: NaqscQ-i-Rustam-Inschrift Darius' I, ci- 
tiert nach Bezold, Achamenideninschrif- 
ten, S. 84 f. 

S*, S*, S* u. 8. w.: Syllabare, veröffentlicht 
in AL3 41-79. Zu Sc vgl. IV B 62 f. 

8* (sog. akkad.-sumer.-as8yr. Vokabular): AL 3 
126 ff 

Salzt. Balaw. : Dess. Inschrift auf den Bronze- 
thoren von Balawat, veröffentlicht in dem 
Prachtwerk The Bronze Ornaments of the 
Palace Gates from Balawat. Parts I—IV. 
London 1880-1882. 

Salm. Co.: Dess. zwei Stierkoloss-Inschriften 
Lay. 12 — 16. 46—47, citiert nach meiner 
eigenen Zusammenstellung. 

Salm. Mo«: Dess. Monolith-Inschrift III B 7 f. 
Salm. Ob.: Obelisk-Inschrift Salmanassars 11 

Lay. 87-98. 
Salm.TkroninAckr.: veröffentlicht von James 

A. Craig in Hebraica II, Nr. 3 (April 

1886), p. 140-146. 



Sams.: Obelisk - Inschrift Samsirammans II 
I B 29—31 (32-34). 

Sank«: Sechsseitiges Thonprisma Sanheribs 
I B 37—42. 

Sank. Baw«: Dess. Felseninschrift vonBawian 
III R 14. 

Sank. BelL: Lay. 63 f. (meine Zeilennume- 
rierung rechnet die Oberschrift nicht mit, 
differiert hiernach von Lay. um je eine 
Zeüe). 

Sank. Konst«: Dess. Steintafelinschrift, jetzt 

in Konstantinopel, I B 43 f. 
Sank. KuJ.: Dess. Inschrift auf den Kujun- 

dschik-Stieren III R 12 f. 
Sank. Bass«: San herib-Cy linder der Bassam- 

sehen Sammlungen. 
Sarg. Ann«, Sarg. XIV«: citiert nachWixcK- 

lers Textausgabe PI. 1—26 bez. 26—29. 

Sarg. Pp. I. II. etc.: ebenda PI. 37—40. 

Sarg. Platten- Bück s.: ebenda PI. 40. 

Sarg. Stele : ebenda PI. 47. Sarg. Harem* 

A und B: ebenda PI. 49 Nr. 3. 

Sarg. Cyl., dessgl. Stier-, Gold-, Silber etc. 
Inschrift: citiert nach D. G. Lyon, Keil- 
schrifttexte Sargons, Königs von Assyrien. 
Leipzig 1883. 

Tig.: Achtseitiges Thonprisma Tiglathpile- 
sers I I B 9—16. 

Tig. jun.: Thontafelinschr.Tiglathpilesers 111 
II B 67. 

Vok. Jerein.: Assyr. Vokabular im Privat- 
besitz von Dr. Alfred Jeremiasi Leipzig). 

Weltschöpf. I. II. u. s. w. : Tafeln des babyl. 
Weltschöpfungsepos, s. oben unter 1. 

Zürich. Yok.: Züricher Vokabular, veröffent- 
licht AL» 84 f. 

K. 4: S. A. Sm. Asurb. III, pl. XXVIII. 
K. 6: nach eigener Abschrift; auch ZA 1 

422 f. 
K. 10: Pinches, Texts p. 6. 
K. 11: S. A. Sm. Asurb. III, pl. VIII f. BA 

II 24ff 
K. 13: IVB 45 Nr. 2. 

K. 14: nackeig.Abschr.; auch TSBA VI 239 ff. 
K. 21: PSBA X, 1, pl. I. 
K. 25: Boissier, DA 27 ff. 
K. 31: IVB 40 Nr. 2. 
K. 40: AL^ 79 ff. 

K. 44: ASKT 77 ff; auch IV R 11 Nr. 2. 
K. 46 d. i. HR 12. 13: ASKT 51 ff. 
K. 48: nach cig. Abschr. 
K. 49: HR 62 Nr. 1. 



vin 



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K. 
K. 
K. 
K. 
K. 
K. 
K. 
K. 
K. 
K* 
K. 



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82: 
83: 
84: 
89: 
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K. 101 : 
K. 102: 
K. 113: 
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K. 143: 
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K. 154 
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K. 183: 
K. 186: 
K. 188: 
K. 196: 
k. 211 
K. 220: 
K. 235: 
K.240 
K. 242 
K.245: 
K.240 
K.247 



nach eig. Abschr. (vgl. Wß 182. 188 


K. 250 


Anm. 14). 




11 R 14. 15, vgl. ASKT 71 tf. 


K. 257: 


nach eig. Abschr. 


K. 258: 


II R 62 Nr. 3. 


K. 260 


Boissier, DA 1 ff. 


K. 263, 


IV R 46 Nr. 3 (vgl. TSBA VI 233 ff.). 




PSBA X, 1, pl. II. 


K. 267 


PSBA X, 1, pl. III. BA I 198 ff. 




PSBA IX, pl. IV. BA I 242 ff. 


K. 271: 


PSBA IX, pl. V. 




IV R 45 Nr. 1. 


K. 274 


PSBA X, 1, pl. IV. 




S. A. Sm. Mise. Texts pl. XV. 


K. 275: 


S. A. Sm. Asurb. H, pl. XVII. BA 1 


K. 279: 


232 ff 


K. 292: 


S. A. Sm. Asurb. III, pl. XXI. 


K. 312: 


ASKT 115 f.; auch IV R 29**. 


K. 359: 


Boissier, DA 47 ff. 


K. 433: 


PSBA X, 3, pl. I. 


K. 476: 


IV R 46 Nr. 1. 


K. 477: 


Boissier in Revue Semüiquc 1893, 


K. 478: 


p. 68 ff 


K. 479: 


s. K. 154. 


K. 480: 


ASKT 79 ff. 


K. 481: 


ASKT 104 ff. 


K. 482: 


nach eig. Abschr. 


K. 483: 


nach eig. Abschr. 


K. 486: 


PSBA X, 3, pl. II. BA I 204 ff. 


K. 487: 


(d. i. II R 24 Nr. 1 , vermehrt durch 


K. 492: 


K. 4204): nach eig. Abschr. 


K. 493: 


(auch K. 131): PSBA X, 6, pl. I. 


K. 498: 


nach eig. Abschr. 


K. 501: 


S. A. Sm. Asurb. III, pl. XXX f. 


K. 502: 


BA Ü22ff. 


K. 504: 


Pinches, Texts p. 3. 


K. 506: 


PSBA X, 3, pl. in. 


K. 507: 


V R 53 Nr. 2. 


K. 508: 


Pinches, Texts p. 2. 


K. 509: 


IVR47 Nr. 3. 




S. A. Sm. Asurb. III, pl. X f. BA 1 017 ff. 


K. 511: 


V R 53 Nr. 1. 


K. 512: 


Pinches, Texts p. 3. 


K. 513: 


Ptnches, Texts p. 11 ff. 




s. K. 2729. 


K. 514: 


nach eig. Abschr. 




nach eigenem Excerpt. 


K. 515: 


(d. i. HR 40 Nr. 3): nach eig. Abschr. 


K. 517: 


(d. i. HR 22 Nr. 1): nach eig. Abschr. 


K. 522: 


HR 8. 9, zum Theil ASKT 69 f. 


k. 523: 


(d.i. HR 17 f.): ASKT 82 ff. 


K. 524: 


(theilweise veröffentlicht 11 R 26 Nr. 


K. 525: 


3. 28 Nr. 4. 32 Nr. 6) : nach eig. Ab* 





(d. i. HR 49 Nr. 1): nach eig. Abschr. 

(vgl. WB 191 Anm. 3). 

ASKT 126 ff. 

S. A. Sm. Mise. Texts, pl. XXII f. 

s. K. 263. 

richtiger K. 260 (d. i. zum Theil H R 

49 Nr. 3) : nach eig. Abschr. 

(d. i. II R 41 Nr. 1. 3. 28 Nr. 2): nach 

eig. Abschr. (vgl. WB 366 Anm. 15). 

nach eig. Abschr. (vgl. WB 325 

Anm. 2). 

(d. i. II R 42 Nr. 1) : nach eig. Abschr. 

(vgl. WB 325 Anm. 2). 

nach eig. Abschr. (s. WB 145). 

nach eig. Abschr. 

Weltschöpf. II. 

S. A. Sm. Asurb. II, pl. XIX. 

S. A. Sm. Asurb. II, pl. XX. 

S. A. Sm. Mise. Texts, pl. XXVIH. 

S. A.Sm. Asurb. II, pl.XV. BA 1 194 ff. 

nach eig. Abschr. 

PSBA X, 1, pl. V. BA I 192 f. 

PSBA X, 3, pl. IV. BA II 40 ff. 

1U R 51 Nr. 9. 

PSBA X, 1, pl. VI. 

PSBA IX, pl. I. BA II 19 ff. 

PSBA IX, pL II. BA I 220 ff. 

S.A.Sm.Asurb.II,pl.XVII.BAI187ff. 

S. A. Sm. Asurb. III, pl. XL BA II 47 f. 

PSBA X, 3, pl. V. BA I 628 ff. 

PSBA X, 1, pl. VII. BA I 210 ff. 

PSBA X, 1, pl. VIII. BA I 212 ff. 

nach eig. Exe. 

PSBA X, 3, pl. VI. 

PSBA X, 3, pl. VII. 

PSBA X, 3, pl. VIH. 

PSBA X, 3, pl. IX. BA II 32 ff. 

PSBA X, 3, pl. X. 

S. A. Sm. Asurb. II, pl. XVIIT. BA 

I 239ff. 

PSBA X, 3, pl. XI. 

V R 53 Nr. 4. BA I 196 ff. 

S. A. Sm. Asurb. II, pl. XIII. Auch 

eig. Abschr. 

S. A. Sm. Asurb. III, pl. XXII (vgl. 

WB 141). 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Abschr. 

PSBA X, 1, pl IX. BA I 214 ff. 

PSBA X, 6, pl. II. BA I 189 ff. 

S. A. Sm. Asurb. II, pl. XXI. 

S. A. Sm. Asurb. III, pl. XII f. BA 

II 55 ff. 



K. 


52fi 


I. 


52« 


I. 


533 


f. 


537 


1. 


5HH 


K. 


549 


K. 


550 


IL 


558 



K. 
1. 


572 
574 


e. 


578 


s. 


582 


K. 


583 


1. 


595 


I. 


«01 


K. 


WH 


K. 


613 


I. 


BIS 


E. 


620 


K. 


64« 


K. 


«47 


I. 


«50 


E. 


«62 


K. 


«AH 


1. 


«67 


K. 


66» 


I. 


678 


1. 


«79 


E. 


685 


K. 


«86 


1. 


«87 



PSBA X, 3, pl. XU. BA I 202 K 

IV R 47 Nr. 2. 

S. A. Sm. Asurb. III, pl. XVII. 

V R 54 Nr. 4. 

S. A. Sm. Asurb. II, pl. XII. 

S.A.&n.Asurb.Ill.pUX. BAHJSf. 

S.A.Sm.Aanrb.III,pl.XV.BAII49rT. 

nach eig. Abschr. 

IV E 47 Nr. 1 8. A-Sm. Asurb. II, 

pl. XIV. 

nach eig. Abschr. 

PSBA X, 6, pl. III. BA I 217 ff. 

nach eig. Abschr. 

S. A. Sin. Asurb. III, pl. XIII. 

S. A. Sm. Asurb. III, pl. XXIV f. 



L 1 6 



l I 6 



7 f. 

;. Abschr. 



K. 821: 
E. 823: 



E. 915 

1.1113 



1.1188 
1.1139 



S.A.Sm.Asurb.II,i.l.XV.BAI222ff. 

V R 54 Nr. 2. 

VR 53 Nr. 3. BA I 224 ff. 

V R 54 Nr. 5. 

8. A. Sm. Asurb. III, pl. XIVf. Auch 

IV R 45 Nr. 3. Pinches, Texls p. 4 f. 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Abschr. 

BAI 627 f. 

nach eig. Exe, 

8. A. Sm. Asurb. III, pl. XXVII. BA 

II 36 ff. 

V R 54 Nr. 3. 

8. A. Sm. Asurb. III, pL XXI II. 

nach eig. Abschr. 

3. A, Sm. Asurb. III, pl. XXV, 

nach eig. Abschr. 

PSBA IX, pl. VI. BA II 30 ff. 

(d. i. 1D R 58 Nr. 1 1) : Procm», Texte 

p.1. 

(d. i. m R 58 Nr. 14): Procura, Terta 

p.1. 

nach eig. Abschr. 

Ptochm, Tod» p. 7. 

8. A. Sm. Asurb. II, pl. XXIII. 

PrscKES, Terra p. 8. 

Pinchfh, Texis p. 8 f. 

BA U 645. 

Procura, Tert* p. 17 f. 

Pro< ms, Tfxta p. 9 f. 

b*s. E. 1229 + 1. 1113: S. A. Pm. 

Asurb. HI, pL XXVI. BA II 44 ff. 

PSBA X, 6, pl. IV. 

8. A Sm. Asurb. 111, pl. XXXI. 



K. 1229 
K. 1249: 
1. 1252: 

X. 1282 

K. 1285: 
1. 1352: 
K. 1430 
1. 1523 

K. 1547 

K. 1794 
E. 1908: 



K. 2012 
E. 2014 



E. 2027: 
E. 2032: 
K. 2034: 
E. 2036: 
E. 2044: 
E. 205 1 

1. 2053: 
1. 2061: 

E. 2063: 
E. 2072: 
K. 2097 : 
K. 2098: 
1. 2099: 
1. 2100: 
E. 2107: 

1. 2114: 

E. 2124: 
1. 2148: 
R. 2168: 
R. 2169: 
K. 2185: 
E. 2189: 



s. K. 1113. 

8. A. Sm. Asurb. III, pl. XV11I f. 
■ : S.A.Sm. Asurb. 111, pl.XVI. Auch 

eig. Abschr, 

(Dibbarra): BA II 491-497 (K. T. 

Habpeb). 

nach eig. Abschr. 

Bohwibr, DA 43 f. 

s. K. 1523. 
+ E. 143«: S. A. Sm. Asurb. III, 

pl. XXIX. 

(Etana): BA II 443<445 (K. T. Hak- 

(Col.X): S.A.Sm. Asurb.ll.pl. Vit 

nach eig. Exe 

Boibsier, DA 36 ff. 

nach eig. Abschr. 

(d.i. IIR27Nr.l): nach e ig. Abschr. 

ZA IV 155. 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Abschr. ; s. Mitthciluu^en 

d. Kg). Sachs. Ges. d. Wissonsch. 

1893, S. 193-196. 

nach eig. Abscbr. (vgl. WB 336 

(d. L sum Theil II R 29 Nr. 1): nach 

eig. Abschr. 
: nach eig. Abscbr. 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Abschr. (vgl. WB 242 f.). 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Abschr. 

(d. i. theil weiso HR 32 Nr. 5): nach 

eig. Absclir. (vcl. WB 47). 

s.riabvI.WeltechöpiuufrBoposS.153. 

naeh eig. Abschr.; vgl. ASKT202f. 

's. WB 336 f. Anm. 3). 

nach eig. Exe. 

nach eig. Exe 

Dach eig. Exe. 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Kic. 

PSBA XI, -Varrk 1889, pl. I f. 

nach eig. Abschr. (Obv. s. lluhvl. 

Well schöpf ungnepoe S. 155). 
: nach eig. Eic. 

nach eig. Exe. 

nHch eig. Exe. 

nach eig. Exe. 

S. A. Sm. Mise. Text*, pl. XX f. 

nach eig. Eic. 

nach eig. Kxc, 



:. 2244: nach eig, Eic 
. 2401: nach eig. Abschr. und Strongs Aus- 
gabe in BA II 637—643. 
. 2406: nach eig. Esc. 
. 2442 : nach eig. Abschr. 
. 2455: nach eig. Esc. 
. 2486: nach eig. Abschr. 
. 2518: PSBA X, 7, pl. I. II (zu p, 478). 
. 2527 (Etana): BA II 439/441. 
:. 2606 (Etana): BA II 461/463. 
. 2619 (Dibbarra): nach eig. Abschrift. I 

Auch BAII47;-l£!i{E.T Harte«). I 
. 2652: S. A. Sm. Asurb. III, pl. Vff. 
;. 2674: S. A. Sm. Asurb. III, pl. 1 ff. 
. 2675: Asurb. Sm. 36—47. 55-57. 80-82. J 

73-76. S. A. Sm. Asurb. II, pL IV t ] 
. 2729 (nebst K. 211 und Rm. 308): BA i 

II 581-587. 
. 2774 (NE XII): BA I 57-65. 
. 2866: S. A. Sm. Mite. Text», pl. XVII ff. 1 
. 2867: S. A. Sm. Asnrb. II, pl. If. 
. 2958 (II B 43 Nr. 1 ergänuend): nach eig. 

Abschr. 
. 3182: ZA IV 31 f. 
. 3187: ZA IV 28. 
. 3200: NE 51. 
. 3251: nach eig. Exe 
. 3258: nach eig. Abschr. 
. 3312: ZA IV 3011'. (Buin-now;. 
. 3364: B.Babyl.Welts<'u»pfangsepoa8.54f. 
. 3426: nach eig. Abschr. 
. 3437 + Em. 641: Weltschöpf. IV. 
. 3445 + Em. 396: s. Babyl. Weltachöp- 

fungsepOB S. 51 ff.; vgl. S. A. Sm. 

Mise, Text«, pl. X. 
. 3449a: s, Babyl. W^t*chüpfimgMepopS.50. 
. 3452: nach eig. Abschr. 
. 3454 (Zu): BA II 465-475. 
, 3456: nach eig. Abschr. 
. 3459: ZA IV 36—30 (R. E. BrCknot 
. 3473 + 79, 7-8, 296-|-Bib. «15: Welt- 

schöpf. III. 
. 3474: ZA IV 25 ff. (Brünkow). 
. 3475 (NE XII): BA I 49/51. 
. 3479: nach eig. Abschr. 
. 3557: nach eig. Abschr. 
. 3567 + K. 8588: Weltechöpf. V. 
. 3589 + Sm. 383: nach eig. Abschr. 
. 3650: ZA IV 33 f. (Brünnow). 
. 3651 (Etana): BA II 459 (E. T. Harper). 
. 3657: nach eig. Abschr. 
. 3837: Bombier, DA 45 f. 
. 3927: ASKT 75. 



. 4041: 
. 4075: 
. 4140: 
. 4143: 
. 4144: 
. 4150: 
. 4152: 
, 4159: 
. 4163: 
. 4169: 
. 4183: 
. 4187: 
. 4188: 
,4191: 
. 4195: 
. 4196: 
, 4197: 
,4200: 
, 4205: 
. 4206: 
.4207: 
. 4216: 
. 4219: 
. 4225 



.4241: 

. 4245: 
. 4249: 
. 4258: 
. 4309: 
. 4314 

. 4315 
. 4317 
. 4320 
.4324 
. 4332: 
.4335 



. 4337 
. 4341 
. 4345 



S. A. Sm. Mise, Texts, pl. XI f. 
WelUchöpf. I. 
Boibsier, DA 20 iE 
S. A. Sm. Mise. Texts, pl. XIII. 
nach eig. Exe 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. Vgl. ZA IV 156. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. Vgl. ZA IV 157. 
nach eig. Abschr. (vgl. WB 356, 7). 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
WB 173. 
ZA IV 159. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
nacheig.Abscbr.(i).WB337Anni.8). 
nach eig. Abschr. 
T- Dupl. (ASKT 185): nach eig. Ab- 

nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. Vgl. ZA IV 157. 
nach eig. Abschr. 
nach eig. Abschr. 
ZA IV 160. 

nach eig. Abschr. Vgl. ZA IV 159. 
nach eig. Abschr. Vgl. ZA IV 158. 
(d. i. II R 45 Nr. 2): nach eig. Ab- 
schr. (vgl. WB 366 Anm. 11). 
(d.i.IIR39Nr.4): nach eig. Abschr. 
(d.i.IIR40Nr.4): nach eig. Abschr. 
(d.i.HR35Nr.l): nacheig.Abschr. 
(d.i.IIR34Nr.4): nach eig. Abschr. 
II R 55. 56. 

(theüweise II R 22 Nr. 2. 44 Nr. 9 
veröffentlicht): nach eig. Abschr. 
(vgl. WB 170 ff-, Anm. 3). 
II R 50 (vgl. WB 259 Anm. 2). 
(d.i. HR 36 Nr.3}: nach eig.Abschr. 
(zum Rev. s. II R 42 Nr. 2): nach 
eig. Abschr. (vgl. WB 255f. AnmA 
(d.i. HR 45 Nr. 4, jedoch erweitert): 
nach eig. Abschr, 
nach eig. Abschr. 
(d.i. HR 11): ASKT 45 ff. 



XI 



I. 4354 (<L i. II R 43 Nr. 2) : nach eig. Abschr. 
(vgl. WB 325 Anm.l. 366 Anm. 15). 
E. 4355 b. Sm. 1961. 
K. 4359 (d. i. II R 25 Nr. 2) : nach eig. Abschr. 

(vgl. WB 243 Anm. 2). 
K. 4360 (d. i II R 42 Nr. 4) : nach eig. Abschr. 

(vgl. WB 337 Anm. 8). 
K. 4361 (d. i. II R 28 Nr. 5) : nach eig. Abschr. 
¥• 4362: nach eig. Abschr. Vgl. ZA IV 161 f. 
I» 4373: nach eig. Abschr. 
1.4378: AL> 86 ff. 
1.4386: HR 4a 

K. 4392 (d. i. II R 46 Nr. 5) : nach eig. Abschr. 
E. 4395 (d. i. II R 31 Nr. 5) + Sm. 56 : nach 

eig. Abschr. 
K. 4398 (<L i. II R 42 Nr. 6) : nach eig. Abschr. 

(vgl. WB 255 f. Anm.). 
I. 4399 (d. i. II R 44 Nr. 5) : nach eig. Abschr. 
K. 4400 (<L i. II R 32 Nr. 4, jedoch auf Obv. 
vermehrt durch Sm. 21, auf Rev. 
durch K. 4547): nach eig. Abschr. 
(s. WB 234). 
I. 4401b (d.i.IHR4Nr.3): nach eig. Abschr. ; 
auch Winckler, Untersuchungen 
zur altorientalischen Geschichte, 
8. 152. 
K« 4406: nach eig. Abschr. 
K. 4408 (d. i. HR 44 Nr. 6), V R 26, 61a. b 

fortsetzend: nach eig. Abschr. 
R. 4411 (d.i. IIR44Nr.8): s. WB 357. 
I. 441 2 (d. L II R 41 Nr. 9) : nach eig. Abschr. 

(vgl. WB 416 Anm. 5). 
I. 441 7 (11 R 41 Nr. 4. 5 in sich schließend) : 
nach eig. Abschr. (vgl. WB 416 
Anm. 5). 
E. 4418 (d. i. II R41 Nr. 10) : nach eig. Abschr. 

(vgl. WB 255 f. Anm.). 
I. 441 9 (d. i. II R 41 Nr. 7) : nach eig. Abschr. 
I. 4420 (d.i. HR 46 Nr. 2): nach eig. Abschr. 
I. 4425 (d. i. II R 46 Nr. 3) : nach eig. Abschr. 
K. 4429 (d. i. 1 1 R 41 Nr. 6) : nach eig. Abschr. 
K« 4445: Babylonian and OrientiU JRprortl 

1892, p. 4 f. 
K. 4547 s. K. 4400. 
K» 4560: nach eig. Abschr. 
K. 4565: nach eig. Abschr. (vgl. WB30G, 9 f.). 
K. 4566: nach eig. Abschr. 
K. 4569: nach eig. Abschr. 
K. 4574: nach eig. Abschr. 
K. 4580: nach eig. Abschr. 
K« 4581: nach eig. Abschr. 
¥• 4583: nach eig. Abschr. 
K. 4602: WB 233. 



K. 4603: nach eig. Abschr. 

K. 4606: nach eig. Abschr. 

K. 4623: ASKT 122 f. 

K. 4629: nach eig. Abschr. 

K. 4813: nach eig. Exe 

K. 4815: nach eig. Abschr. 

K. 4832: Weltschöpf. II; vgl. S. A. Sm. Mise. 

Texts, pL Vm f. 
K. 4874: nach eig. Exe. 
K. 4900: nach eig. Exe. 
K. 4931: ASKT 116 f. 
K. 4954: nach eig. Exe. 
K. 4995: ASKT 124 f. 
K. 5077: nach eig. Abschr. 
K. 5268: nach eig. Abschr. 
K. 5332 : ASKT 121 f. 
K. 5418 (sog. kuth&ische Schöp fangslegen- 
de): nach eig. Abschr. 
K. 5419: nach eig. Abschr. 
K. 5419 c: Weltschöpf. I. 
K. 5420 c: Weltschöpf. IV. 
K. 5424: nach eig. Abschr. 
K. 5432: nach eig. Abschr. Vgl. ZA IV 159 
(K. 5432 b). 

K. 5433: nach eig. Abschr. 

K. 5437: nach eig. Abschr. 

K. 5448: nach eig. Abschr. 

K. 5449: nach eig. Abschr. 

K. 5451: nach eig. Abschr. 

K. 5452: nach eig. Abschr.; vgl. ASKT 203. 

K. 5640 (Duplikat zu K. 5418): nach eig. 
Abschr. ; vgl. S. A. Sm. Misr. Tests, 
pl. VI f. 

K. 7000: Boissier, DA Off. 

K. 7331: nach eig. Abschr. 

K. 8204: PSBA XVII 138. 

K. 8232: ZA IV 29 (Brünnow). 

K. 8233: ZA IV 35 (Brünnow). 

K. 8236: ZA IV 40. 

K. 8292: ZA IV 39 (Hrünnow). 

K. 8522: Al^üöf., s.Babyl.WeltwhöpfmigH- 
epos S. 56 ff. 

K. 8524: Weltschöpf. !(?). 

K. 8526: Weltschöuf. V. 

K. 8563 (Ktana): HA II 449/451 (K. T. Har- 
per). 

K. 8571 (Dibbarra): HA II 490/501. 

K. 8575: Weltachöpf. III. 
| K. 8578 (Etana): BA 11 447 (E. T. HarpkrV 
! K. 8588 s. K. 3567. 

i K. 921K) -f K. 9297 : nach eig. Abschr. Dorh 
i s. auch PSHA XVII 142 IV. 

'k. 9717: NK 90. 



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5: nach eig. Abschr. 
8: nach eig. Abschr. 
9: nach eig. Abschr. 
10: nach eig. Exe. 
21 s. K. 4400. 
22: nach eig. Abschr. 
24: nach eig. Abschr. 
48 s. Sm. 1017. 
56 s. K. 4395. 
60: nach eig. Abschr. 
305: nach eig. Abschr. 
306: nach eig. Exe. 
383 s. K. 3589. 
472: nach eig. Exe. 
526 : nach eig. Abschr. ; auch S. A. Sm. 

Mise. Texts, pl. XXIV. 
669: NE 91 f. 
679: nach eig. Abschr. 
690: nach eig. Abschr. 
747: s. Babyl. Weltschöpfungsepos 

S. 58 f. 
760: S. A. Sm. Asurb. III, pl. XX f. 
787 s. Sm. 949. 
799 s. Sm. 1017. 
873: nach eig. Abschr. 
896: ZA IV 160 (M. Jastrow). 
924: nach eig. Abschr. (vgl. WB 79). 
949 -h Sm. 787 : nach eig. Abschr. 
954: AL3 134 ff. 
995 (Rev. = VR 27 Nr. 3 Obv.): nach 

eig. Abschr. 
997: nach eig. Exe. 
1017: d. i. Sm. 48 + Sm. 799 + Sm. 
1017 -|-Sm. 1347: S.A. Sm. Mise. 
Text*, pl. XIV. 
1034: PSBA IX, pl. III. BA I 613 ff. 
1046: PSBA X, 6, pl. VII. 
1051 (Sm. 2052 ergänzend): nach eig. 

Abschr. 
1064: S. A. Sm. Asurb. II, pl. XXII (vgl. 

WB 163 f.). 
1316: nach eig. Abschr. 
1347 s. Sm. 1017. 
1366: ASKT 118. 
1371: nach eig. Abschr.; auch Haupt, 

NE 93 f. 
1387: nach eig. Abschr. 
1393: nach eig. Abschr. 
1558: nach eig. Abschr. 
1674: nach eig. Abschr. 
1701: nach eig. Abschr. 
1702: nach eig. Abschr. 
1706: nach eig. Abschr. 



Sm. 1719: 
Sm. 1806: 
Sm. 1875: 
Sm. 1899: 
Sm. 1981 



Sm. 2013: 
Sm. 2022: 
Sm. 2052: 
Sm. 2148: 



nach eig. Exe. 

nach eig. Abschr. Vgl ZA IV 160. 
nach eig. Exe. 
nach eig. Abschr. 
+ K. 4355 (letzteres = n R 35 
Nr. 4): nach eig. Abschr. (vgl. 
WB 154). 
nach eig. Exe 
Winckler, Sarg. S. 186 ff. 
nach eig. Abschr. 
WB 196. Doch s. IV R 30 Nr. 2. 



D.T. oder DT. 34: nach eig. Abschr. 

DT. 41 : AL» 94 f. 

DT. 42: AL* 101. Auch NE 131. 

DT. 58 (frühers als Frgm. 422 citiert), d. L 
V R 28 Nr. 2, jedoch vollständiger: 
nach eig. Abschrift; vgl. WB 145. 
ZK ü 331 ff. 

DT. 59: nach eig. Abschr. 

DT. 67: ASKT 119 ff. 

51: nach eig. Abschr., Duplikat von 
e 59 (d. i. theilweise HR 39 Nr. 2): nach 

eig. Abschr. (vgl. WB 402 Anm. 4). 
e 84 (d. i. theilweise UR 26 Nr. 1): nach 

eig Abschr. 
8 96: WB 207 und ASKT 215. 
e 116 (vgl. VR 29 Nr. 1): ASKT 64 ff. 
240: nach eig. Abschr. 
8 287 : nach eig. Abschr. (vgl. WB 303 und 

149). 



Rm. 3: 
Rm. 77: 
Rm. 97: 
Rm. 117: 

Rm.122: 
Rm. 126 : 
Rm. 131: 

Rm.201: 
R in. 215: 

Rm.282: 
Rm. 287 : 
Rm.,290: 
Rm. 308 
Rm.338: 
Rm. 343 : 
Rm.345: 
Rm. 396 
Rm.525: 
Rm. 615 



S. A. Sm. Asurb. II, pl. VIII— XL 

PSBA X, 6, pl. VI. 

nach eig. Abschr. 

nach eig. Abschr. 

WB 185 f. 205. 

nach eig Abschr. 

nach eig. Abschr. (vgl. WB 181 

Anm. 8). 

Pinches, Texis p. 2. 

Pinchks, Texis p. 7. 

WB 390 f. 

nach eig. Exe. 

nach eig. Exe. 

s. K. 2729. 

nach eig. Abschr. 

S. A. Sm. Mise. Tcxts, pl. XVI. 

nach eig. Abschr. 

s. K. 3445. 

BA II 459. 

s. K. 3473. 



XIII 



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618: nach eig. A beehr. 

• 641 s. 3437. 
673: nach eig. Abschr. (vgl. WB 254 

Anm.4). 

• 982: s. Babylon. Weltechöpfungsepos, 

S. 110 f. Anm. 

• 2. I, Rhu 2. II, Rm. 2« III: mehrere erst 

in dieser allgemeinen Weise be- 
zeichnete Fragmente wurden nach 
eigener Abschrift citiert; ein Frgm. 
Rm. 2. in, dessen Obv. VR IG, 
19 — 58a.b ergänzt, findet sich auch 
ASKT 198 veröffentlicht. 

• 2,139: Boi88iER in Revue Setnitique 
1893, p. 63-68. 

2« II« 151 : nach eig. Abschr. 
. 2. IIL 83: Weltechöpf. IV. 

• 2. in. 103: Boissier, DA 11 ff. 

• 2. III. 149: Boissier, DA 31 ff. 
2,454 + 79,7-8,180(Etana): BA II 

453-457 (E. T. Harper). 
IIL 105: nach Strongs Ausgabe imJRAS. 



-20,115: IVR47 Nr. 4. 
• 2,1: ZAII63f. BAI 236 ff. 
-16,4: nach eig. Abschr. 
•13, M.: nach eig. Abschr. 

- 8, 94: nach eig. Abschr. 
-17,56: nach eig. Exe. 

-17, 601: S. A. Sm. Mise. Texts, pl, 
XXVII. 

- 8, f : nach eig. Abschr. 

- 8, 19: nach eig. Abschr. 

- 8, 22 : nach eig. Abschr. 

- 8, 178: Weltschöpf. II. 

- 8, 180 s. Rm. 2, 454. 

- 8,251: Weltschöpf. IV. 



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1 


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8,296 s. K. 3473. 

19,17: PSBA X, 6, pl. V. 

19, 19: Pinches, Texls p. 10. 

19, 25: BAII54f.; vgl. PSBA IV 12 f. 

19,26: BA II 51 fll; vgl. PSBA IV 13 f. 

19,293: s. Babyl. Weltschöpfungs- 
epos S. 153. 

12, 9: nach eig. Abschr. 
4, 57: S. A. Sm. Asurb. II, pl. XVI. 

BA I 207 ff. 
1,98: nach Pinches* Ausgabe in 
dessen Notes oti sorne ofthe reeent 
Discoveries in the Realm ofAssy- 
riology, London, The Victoria 
Institute, 

27, f : nach eig. Abschr. 

27, 22 : nach eig. Abschr. 

27, 80: Weltschöpf. I. 

22, 1048: nach eig. Abschr. und 
Pinches' Umschrift in JRAS, 189 1 , 
p. 399 ff. 
4,37: PSBA X, 6, pl. VIII f. 

14,402: Weltechöpf. I. 

16,1: S.A.Sm.Afi'«e.r«rt5,pl.XXVf. 

18,3737: Weltechöpf. IV. 

18, 213: Boissier, DA 34 f. 

•18, 1330: PSBA XI, Dec. 1888, pl. I f. 

-18, 1331: PSBA XI, Dec, 1888, pl. 
III f. 

18, 1332: PSBAXI,Z>ec.l888,pl.Vf. 
-18, 1335: PSBA XI, Dec, 1888, pl. 

VII f. 

19, 13: Weltechöpf. III. 



88, 4- 



F. 1« 2. 3: assyrische Tafelfragmente im Pri- 
vatbesitze des französischen Pas- 
tors Adolphe Funck (Roubaix). 




XV 



UmschriftBweisen. 



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Das assyrische K ist etymologisch ein fünffaches: Ki = hebr. K; 

d. i. c ; «5 = *2 d. i. c* 



K2 = H; K3 = n t d. i. 



c ; 



*4 = >1 



a' im Betrag von, oft in den Kon- 
trakten: kaspu a' 1 mane das Geld im 
Betrag einer Mine Str. II. 243, 13. kaspn 
a J ^ mane 3 re-bii 326, 6, U. ä. oft, 
wechselnd mit kaspu A.AN z. B. II. 
655, 5. III. 832, 6. Statt a' ist sehr 
wahrscheinlich besser aw, am (d. i. dm?) 
zu umschreiben; vgl M. Jaeger in BA 
I, 589 ff. Darf an die Glosse am bei 
A.AN = 7/w-a, Sa-a, ki-i VR 22, 30a 
erinnert werden? 

a-a wehe! s. u. (Ca. 

a-a, £ nicht s. ^M t . 

a-a-u, a-a-bu u.s.w. s. ^K, 2^K u. 8. w. 

i, e wohlan! a. ^8,. 

6-a V R 27, 4e. f (= SU, d. i. maSku 
^Leder u als Determ., und doppeltes über 
einander gesetztes SU). Syn. kurussu Sa 
iiatti, s. u. DTD. PI. vielL a-a-ti syn. maiak 
<t-SA-a-H, 8. t. )Y} (risneti Sa dalti). 

XX V R 28, 30a. b: u, ebenso wie ba-a, 
ein Syn. von mu-ti. 

U Kopula: und, nrspr. wohl ü (s. WB, 
S. 212). Geschr. m, ü; ü nur Sams. IV 
33. 40. Lay. 43, 6: ana peli SuknuSe ü 
Sa-pa-ri (vgL Asnrn. I 42: u V. w), und 
44, 15, wo ich lesen möchte: ina ti-ri-si 

käti-ia n Su-iüfonur libbi-ia. ^!HTT , d. i. ü 

desgleichen (s. 1. 1K,), als Kopula I R 27 
Nr. 2, 53 und 61. a) Kopula zwischen 
Nominibus, passim. il&ni u IStdrdte Göt- 
ter und Göttinnen, müSa u urra, imma u 
muSa 0. ä. bei Tag und Nacht (s. u. urru 
bez. i/fimti),. Same (u) irsitirn (s. U. trpifw), 
ina htpri u agurri mit Pech und Back- 
steinen, ina ali u ?cri in Stadt und Land, 
ana epeS kabli u tahdzi, eliS « SapliS 
droben und drunten, Sumer u Akkadu, u. s. w. 
b) zuweilen durch auch, dessgleichen 

Delitzsch, Assyr. Handwörterbach. 



wiederzugeben, z. B. VR 3, 100: die und 
die brachte er zum Abfall von mir, auch 
(u) den Ummanigas .... und andere 
Könige reizte er wider mich auf. IVB 
39, 25 a: Belnirari, welcher das Kos- 
säerheer i-na-ru-wa ü na-ga-ab zd'ereSti 
ka-su ikSndu bezwang, dessen Hand auch 
alle seine Widersacher besiegte. Stellen 
wie diese beweisen die Einheit von u und 
u (s. 1. 1fcC t ) dessgleichen. — Beachte noch u 
im Nachsatz konjunktioneller Vordersätze: 
während (a-di) jene Babylonier in Assy- 
rien verweilten, ü Sti SamaSSumuJdn .... 
da that S. das und das V R 3, 96. 

ü der-, dassselbe; ü oder s. 1K,. 

^N Prt. 3. m. Sg. fil, 1. Sg. e'iL Wahrsch. 
binden, knüpfen. 1) allgemein. Zur 
Verb, mit Praep. ina vgl. rakdsu, auch 
aldlu. ihre Köpfe ina **gup~ni Sa Sade e-il 
(V. e-'i-ti) band, knüpfte ich an die Wein- 
stöcke des Bergs Asurn. II 43. Ähnlich 
II 71: ina if gup-ni Sa tarba$ ekalUSu e 
(V. üyi-iL Hierher wohl auch Ssmk. K. 
626, 13: das und das ina me-Se-ti bdbi 
'i-i-la (wohl Perm. = V-i-/a, 'a-t-fa). 2) in 
Verb, mit ü-an-tim „ Schuld" . a) vom Schuld- 
ner: ü-an-tim Cil er hat eine Schuld 
kontrahirt, ist eine Schuld rechts- 
verbindlich eingegangen, b) vom 
Gläubiger: ü-an-tim Cil (i-il, i-'-il) ina 
muhhi A". N. er hat eine Schuldfor- 
derung rechtskräftig angetreten 
unter Belastung des N. N. (sodass 
dieser für die Bezahlung der Schuld auf- 
zukommen hat), a) ü-an-tim i-il-ma kaspa 
Id iddinu er ist die Schuld rechtsverbind- 
lich eingegangen, aber hat das Geld nicht 
bezahlt Str. II. 13, 5. er (der Agent) w- 
an-tim a-na Sumi-Su ü Stimi Sa N. N. i- 
'i-lu hatte die Schuld auf seinen und sei- 



tag 



tag 



nes Auftraggebers Namen kontrahirt (auf 
ihrer beider Namen den Schuldschein aus- 
gestellt, sodass sie beide für die Zahlung 
der Schuld sich verbindlich machten) Str. 
IL 244, 9. b) Schuld (ü-an-tim) von so 
und so viel gur Datteln, welche X (der 
Gläubiger) ina muh-hi Y (der Schuldner) 
i-'i-lu zur Belastung des Y rechtsver- 
bindlich eingegangen ist Str. II. 722, 4 
(vgl. 231, 6). u-an-tim är-ki-ti Sa 10 Sikil 
kaspi Sa X ina muh-hi Y i--i-lu X etir 
die Schlussschuld von 10 Silberlingen, 
welche X von Y zu fordern hatte, hat 
X zurückerstattet erhalten Str. III. 320, 4. 
Ähnlich in den Kontrakten oft. 

II 1. dass. wie Kai Nr. 1. ina **gup-ni 
.... halclcadeSunu ina libbi ü-'i-il (1. Sg. 
Prt.) Asurn. I 118. Vgl auch oben die 
Var. zu Asurn. II 71. 

e-al-ü syn. nibhu Schlinge, Schleife 
u. ä. (V R 28, 44 g. h) s. d. 

'ilu 1) Schlinge, der Dämon Asakku 
'i-i-lu ki-ma ur-ki-ti ina se-ri .... hat 
Schlingen [so massenhaft] wie Kraut im 

Felde [gelegt?] VR 50, 2 % b - Ideo &r- 
BAR. IS. RA. 2) Bande i. S. v. Sippe, 
Schaar(?), von den nordarabischen Noma- 
denstämmen. amH V-Zw Sä m A-bi-ia-te- 
VR 9, 16. amil 'i-lu Sä ilu A-tar-sa-ma- 
a-a-in VR 8, 124; das damit wechselnde 
"""IS.DA Sa il »A. macht die Fassung 
von 'i-lu (oder 'a-lu) als bfik „zeltend" 
unmöglich. IS . DA bed. sonst pit-nu 
Schlinge, s. d. — Vgl. noch subät 'i-li 
V R 28, 2b; 22 d, subdt ki-ti Sä H-li 3 b. 

'e-il-tu, woraus iltu (Fem. des vor- 
stehenden Wortes? anders WB, S. 419) 
Bann, putur 'e-il-ti (meinen Bann) IV R 17, 
29b. 'e-il-ta-Su putur IVR 28 Nr. 1, 18 l9 b 
(= NAM . LAL). 19, 12 / 1 3 b (= KI-GE . 
A, sonst = Sipru). i-il-ti putur K. 3927 
Rev. 7. pa-tdr e-il-ti-iä Mus. Konst. e-il- 
ta-Sü putur IVR 59 Nr. 1 , 20a. 9 e-an- 
ti d. i. 'e-il-ti lippatir ka-si-ti Urmu mein 
Bann werde gelöst, meine Bande falle 
IVR 59 Nr. 2, 12b. — i-an-tü, wechselnd 
mit nukurtum Feindschaft III R 60, 63, 
wird kaum i-U-tti zu lesen sein; vgl a- 
an-a-ti Asurb. Sm. 103, 41 ? S. WB, S. 220. 

Ü-an-tim f., PI. ü-an-tim* (Str. III. 334, 
17: u-an-tim mf ). Diese beiden Schrei- 
bungen passim; ganz vereinzelt im Sg. 
u-<in-ti III. 59, 8, im PI. ü-an-tim* l -a-ti 



(Sa ina muhhi Y) II. 1125, 8, ü-an-tim- 
a-tum (mahretum Sa 14 mani kaspi) ZA 
IV, 149. 1) Schuld, und zwar sowohl 
a) Schuld, welche auf dem Schuldner 
lastet, daher oft mit dem Zusatz Sa (ina) 
muhhi Y, als b) Schuld, welche der Gläu- 
biger zu fordern hat, also Schuld fo r- 
derung, daher häufig wechselnd mit ra- 
Sutu, z. B. u-an-tim Sa X Sa muhfrz Y 
Str. HI. 172, 6, dagegen ra-Su-hl Sa X 
ina muhhi Y Z. 11 (s. ferner Praep. elat 
nb« 4 ). Beispiele für beide Bedeutungs- 
wendungen s. u. btfÄ (II. 13, 5. 244, 8. 
722, 1, vgl. 231, 1. m. 320, 1), nb« 4 
Qal Bed. 5, e-lat und fapu (I 1. II 1). 
2) Schuldschein (der bis zur Bezah- 
lung der Schuld in den Händen des Ver- 
käufers oder Gläubigers ist), u-an-tim Sa 
N. N. den Schuldschein über den (ge- 
kauften und bezahlten) Sklaven hat der 
Agent dem Käufer gegeben (it-ta-din) 
Str. II. 244, 13. u-an-tim den Schuld- 
schein (Sa der beiden Gläubiger) inaSSam- 
ma a-na Y inamdin wird er bekommen 
und etc. III. 387, 5 (vgl. 334, 17). gab-ri 
ü-an-tim aSar tanammarru Sa Nabü-ahe- 
iddina Si-i ein Duplikat des Schuldscheins, 
wo immer es gefunden werden mag, ist 
Eigenthum des N. (des Käufers, welcher 
bezahlt hat) ibid. Z. 15. ü-an-tim gab-ri 
ü-an-tim der Schuldschein oder das Dupli- 
kat eines solchen (Sa über die Sklavinnen) 
Sa ina pit X te-el-la- Sa Y Si-i, welches 
bei X (dem Verkäufer) zum Vorschein 
kommt (gefunden wird), ist Eigenthum 
des Y (des Käufers, welcher bezahlt hat) 
II. 832, 12. Vgl. 231, 16. ü-an-tim* 
ma-la ba-Sü-ü Sa X Sa mufi-hi Y Sa ina 
pit X Sa il-la-a-nu Sa Y Siriia alle auf 
Y lautenden Schuldscheine des X, welche 
bei X zum Vorschein kommen, gehören 
dem Y (d. h. X hat keinerlei Forderung 
mehr an Y) III. 320, 9. Ü-an-tim wech- 
selt in dieser Bed. mit duppu (II. 580, 
10); s. u. nbtf 4 Qal Bed. 4. Die Bedd. 
Schuld und Schuldschein sind bisweilen 
nur schwer zu scheiden. Ob ü-an-tim 
(beachte auch ü-an-tim-ka II. 70. 10, ü- 
an-tim-Su z. B. II. 1057, 8, ma ü-an-tim- 
Su-nu in ihrem Schuldforderungsschein IV. 
332, 13) als Ideogramm (so Oppekt, ZA 
IV, 400: = raSütu) oder ob es phonetisch 
zu fassen sei (vgl. WB, S. 221), ist noch 
nicht sicher auszumachen. Vgl. auch 




ttKK 



IM 



K. 4320 Col. II 1: ü-an-tü (sie!) syn. 
Jte-91...? 
a-ar Wald 8. n* A \ 

a'tl88U eine Pflanze. * am a-uS-Se syn. 
,am e-zi-zti, dessgL syn. * am Sü-nu und iam 
r-na-nu K. 4398; K. 4412. iam se-tnat(?) 
SAR (anderwärts durch a-bu-Sum erklärt) 
und a-H(?) SAR, beide = a-uS-Sil K. 
4345 Rev. 30. 31. 

*abu (K t ) m. Vater. Geschr. a-bu, a-bi, 

a-bi-im, a-ba(-am); a-bu-Su sein V., a-bi- 
Su, a-ba-Su, a-ba-ka, a-bi mein V., a-bi-ia 
meines V., AD-t-ni unseres V. Str. III. 
78, 3; langer Schlussvokal nur in abu 
( AD)-u-a d. i. abtfa mein V. Beh. 64. D. 
14. 19. abu-u-a V R 2, 124. a£u-ti-a 
at-tuü-a dass. C, a, 10. 12 u. ö. K. 17. 
at-tu-u-a abu-u-a Beh. 1. Seltsam ist 
a-ba-(a-)am mein V. VR 34 CoL I 45. 
II 19. Ideogr. AD, in „Bilinguen" auch 
AD . DA und A, häufiger A.A. 1) Vater 
L S. y. Erzeuger, von Menschen und 
Göttern gesagt, a-bu, abu ildni (rabuti), 
von Bei, Asur, Ann (IV R 56, 7 b), Ea, 
auch Sin« ab-bi-e-Su seine (Marduks) Väter 
Weltschöpf. IV. 2 u. ö. ab-bu-Sti ibid. 133. 
btt abi das väterliche Haus, zer bit abi-Su 
die Familie seines v. H., ildni Ut abiSu. 
Um den Begriff des Erzeugers noch 
schärfer hervorzuheben, treten zu abu sehr 
häufig die Partt. bdni (Ideogr. KAK) und 
dlidu: abu (a-ba, a-bi) ba-nu-u-a, banu-u-a, 
Gen. abi ba-ni-ia (ba-ni-Su, ba-ni-Su-nu u. ä., 
g. bonu)\ a-bi a-li-di-ia. — abi abi Gross - 
vater, abi abi-ia f unter Umständen abi 
ummi-ia (vgl. Str. IV. 277, 4) meinG., auch 
abi abi bdnfa oder dlidfa. abi abi abi~ia 
mein Urgrossvater S, 9. 2) Vater L S. v. 
Ahn, Vorfahre Tig.Vül48, bes. häufig 
im PL abe, abbe, AD^ ; . abe-(i)a meine V.; 
iarräni ab-bi-e-a (V R 34 Col. II 46) 
bez. abe-e-a (Sanh. Kons! 87), abe-i (V. 
*Ya I R 7 Nr. E, 5, abe-ia (oft). Zur schär- 
feren Hervorhebung des Begriffs „Vor- 
fahre" tritt zu abe gern das Adj. ma^rü 
„früher" oder dlik rnabri: iarräni abe-ia 
tnah-ru-ü die Könige, meine Vorväter 
Tig. VII 21. abe-Su mab-ru-ti seine Vor- 
väter Sanh. Konst 8. Sarrdni a-lik oder 
a-li-hd mab-ri ate-ia Asarh. IV 51. Sanh. 
VI 80. Tiglathpileser abu rubü DU . Si- 
ta (<L i. dlik- maf^ri oder pdni-ia) mein 
grosser Vorgänger Salm. Mo. Rev. 37. — 



Beachte noch Beh. 18: ul-tu a-bu von 
alters her (urspr. wohl: von den Vätern 
her) ist diese Herrschaft unser und unsres 
Geschlechtes. 3) Vater i. S. v. Ältester, 
s. WB, S. 154 Anm. 4) als ehrende und 
zugleich liebevolle Anrede des Menschen 
an Götter findet sich abu z. B. IV R 9: 
a-bu Nanndr, a-bu rernnü ta-a-a-ru „barm- 
herziger, gnädiger Vater" (Z. 27 a). 5) 
bildlich gebraucht ist abu in a6an a-bi 
ab-ni „Vater der Steine" K 240 Rev. 
2 — 4, Bezeichnung eines aas gereihten 
Steinen bestehenden Halsschmuckes. 

abbütu Vaterschaft, Ideogr. NAM. 
AD, HR 33, 9e. f. 

*Abu (tfj) Ab, Name des 5. babyL-assyr. 
Monats. Geschr. a-bu, a-bi e 116 Col. 

1 5. Ideogr. *™*NE . (NE . GAR). 

abu (wohl Äj), auch apu geschr., m. Röh- 
richt, Schilfdickicht, Schilf-, Rohr- 
und Binsengestrüpp, ziemlich gleichbe- 
deutend mit apparu (s. d.). Ideogr. (wie 
Sm. 8 beweist, s.u. baShuräku): IS. GL 
Asurnazirpal, der die ihm feindlichen Für- 
sten kima Gl d. i. kane a-bi uhasisu wie 
Rohr des Schilfdickichts abschnitt Asurn. 
1 23. den schwerzugänglichen Fluss Uknü 
und Tca-m-e a-pi das Rohr (die Rohre?) 
des Schilfdickichts (machten sie zu ihrer 
Bergung) Sarg.-Winckler, Nr. 31, 8. a-pe 
hi-pe-e Sa kirib Kaldi akSitma ap-pa-re- 
Su-un Sam-hu-ti .... uSaldida ana epeS 
SipriSa die Schilfdickichte und Rohrge- 
strüppe (?) in Chaldäa schnitt ich ab und 
Hess ihre üppigen Schilfgräser zum Bau 
von Nineve schleppen Sanh. Bell. 43; 
Sanh. Rass. 70. IS . Gl" d. i. abe (ape) 
$u-?i-e uStelibü die Schilfdickichte des 
Marschlandes schössen hoch empor E. 
2867, 25. Das Thier SA# . I§ . Gl d. i. 
iah abi, Plur. ÖAIJ/' I§ . Gl d. i. Sähe abi 
(Sank Ktg. 4, 39. 36; Lay. 42, 47. 44), 
gemäss diesen Stellen auf sumpfigem Bo- 
den, in appardte, wohnend, scheint ge- 
mäss I R 28, 23 a (Tiglathpileser tödtete 

2 SAIJ . IS . Gl") auch mit Einem Worte 
benannt worden zu sein; viell. apparru ? 
(s. u. 1Etf , ). Ein anderes in Schilf- und 
Rohrdickicht lebendes Thier dürfte sein 

abaia ein Wasser vogel, wahrsch. aus 
der Gattung der Schilfsänger, also viell. 
Rohrsperling. Syn. ummi me r Wasser- 
mutter u . HR 37, 6a. b. c (vgl. K. 4206 

1* 



Ber.>: DAMAL.A.A.HÜ = um-mi ne 
= a-ba-ia; Z. 56a. b. c: DAHAL.A.HC 

A.BA, mit oder ohne Determ. *"*", s. u. 

L 32N wahrsch. verwüsten. 

abbuVerwüstung. derFluss Tt-ne-ti, 
welcher mit seinem massigen Hochwasser 
ina ui-ü-Sa ab-bu u-SabSü uribu temenSa 
im Fundament des Palastes Verwüstung 
angerichtet nnd seinen Grundstein zer- 
stört hatte, . des Flusses Lauf än- 
derte ich, ab-bn uS-tib machte die Ver- 
wüstung 'durch Ausbesserung] wieder gut 
Sank Beil. 47 t; Sanh, Bass. 741 

'abübu m., PL abübdni, Wirbel- 
st uro, Cyklo«, Sturmfluth. 1) spe- 
ciell: das .matmum et prinram diluvium" 
zur Zeit des Xisuthros, die Sintfluth. i 
anniitum iiir Bäbili Sa arki a-bu-bi dieses 
sind die nacnsintfluthlichen Könige Ba- 
bylons V B 44 CoL I 20. ana fatän abübi ■ 
eine ü. anzurichten NE XI 13; Tgl. il- 1 
ht-nu a-bu-bu Z. 159, a-bu-bu (V. ha) ta.S- \ 
kun Z. 169. tti iä a-bu-bu na-mu-ut-ta-Su 
uiätir riesiger denn die S. machte ich 
Babels Verfall Sank Baw. 53. VgL anch j 
I B 49 Col. n 2. 2) allgemein: Wirbel- 
sturm, verheerender Sturm. IV B 39, 39 b. 
Bamraan be-el a-bu-bi IVB 28 Nr. 2. 4 a. 
Nergal be-d a-bu-bi III E 38 Nr. 1 Obv. 2. 
Adar ra-kib wbu-bi Sams. 1 10. Gewöhn- 
lichstes Ideogr.: A.MA.TÜ, z. B. IVB 
lff. Col. III "u- Seltener EB mit klei- 
nem eingesetztem ud, IV K 22, 9 , a, zu 
sprechen ü-ru gemäss S b 262. Bildliche 
Redeweisen: Götter und Menschen wer- 
den vonwegen ihrer zerstörenden Thätig- 
keit gern als abübu bezeichnet Nergal 
a-bu-bu ezzu .vipin m&t nukurti TV R 26, 
Vi». Adar «i tibufn a-bu-bu dessen Heran- 
zug dem Wirbelsturm gleicht Asurn. I 7. 
a-bu-ub tam-ha-ri (nennt sich Tiglath- 
pileser) Tig. V 43. Auch auf Waffen 
wird abübu übertragen, die Götter gaben 
ihre machtigen Waffen, a-bu-ub tam-ha- 
ri, in meine Hand Tig. I 50. — Beachte 
noch die Wortverb. tU abübi „Hügel 
der Sturmfluth-', d. i. ein Schutthügel, 
eine Rninenstätte, wie es deren in Ba- 
bvlonien in Folge der wiederholt vom 
persischen Meer her über das Land 
hereinbrechenden Qyklonen eine grosse 



Menge gab; möglich dass man e 
dieser tilbim bis auf die „ Sintfluth" zu- 
rückführte, die Stadt machte ich einem 
til a-bu-bi gleich Khors. 134. das Land, 
die Lander, die Stadt warf ich nieder 
\aShup), überwältigte (alpun), zerstörte 
ich (u'abbit) gleich einem til (li-lu) a-bu- 
bt (V. hx\ Tig ü 78. HI 75. Salm. Co. 40. 
Tig. jan. 19. 25. Sanh. Konst. 17, u. 5. 
3) die Waffe Marduk-BeTs in seinem 
Kampf mit Ti'amat da nahm Bei a-bu- 
ba kakkaht rabä den a., seine grosse 
Waffe Weltschöpf. IV. 49. 75. 

•abübiä, abübänia Adw. wirbel- 
et nrm gleich. stnrmfluth(en) gleich. 
die Stadt Theben überwältigten sie (m- 
punü) a-bu-biJ Asurb. Sm. 56, 74. in 
einer Feldschlacht den Merodachbaladan 
a-bu-bii af-pti-un Sanh. Konst. 7. a-bu- 
biS, a-bu-ba-ni-iS , a-bu-ba-niS sapänu {Sa- 
pänu) oft. nach rechts und links, vor- 
wärts nnd rückwärts ui-bi-C (stürmte er) 
a-bu-baniS (= A.MA.TÜ) IVB, 20 Nr. 
1, 3 ;,. S. anch sonst a V. STD. 
IL *33S PrtJbib, Pem.a LPltbbä. hell, 
glänzend, rein sein oder werden. 
Vgl. :;«. Oft am Schlüsse der Beschwö- 
rungen: er (der Kranke, von einem Dä- 
mon Besessene oder sonstwie Gebannte) 
Klil U-bi-ib limmir oder voUer: gleich 
dem Himmel UM, gleich der Erde le-bi- 
ib, gleich dem Innern des Himmels lim- 
mir K. 44 Obv. 1S „. Rev. 27. Ideogr. 
EL. LA, auch UD.UD, zu lesen LAH. 
LAIJ (IV R 8. ,6 /„b). Von etw. rein 
werden: um, IV R 57, 13b (lu-bi-ib ich 
möge r. w.). 

I 2 dass. f-U-bi-ib ich bin rein ge- 
worden IV R 49, 26a. gleich jener Milch 
li-tab-bi-ib werde er rein (Ideogr. EL . LA) 
IVR 4. 3 * S9 b. litab-bi-ba 8./.PL (Ideogr. 
LAH . LAlj . GA) K. 44 Rev. 25. 

H 1 Prt. ubbib, Prs. ubbab, Imp. ubbib, 
Part, mubbib. hell, rein machen, rei- 
nigen, waschen. VgL ullulu. parak- 
ktSuntt ub-bi-ib ich reinigte ihre Heilig- 
thümer (.; ullila) VR 4, 86. ub-bi-ba (Varr. 
ü-bi-ba, ub-bi-ib) er reinigte (seine Waf- 
fen) NE 42, 1. la-ti-ka ub-bi-ib reinige 
deine Hände, ka-ti-fu-m lu-ub-bi-bu sie 
mögen etc. (Ideogr. beidemal LAIJ. LAH. 
GA)IVR 13, B1 . sa . «^a. li-bi-ban-ni es 
mache mich rein IV R 49, 23 a. PL li- 




EQK 



ib-bi-bu-riin-m 57, 17 b. ub-bi-ib-Su reinige 
flm (Ideogr. LAIJ.LAIJ). 

H 2 dass. wie II 1. ma-har-Su-nu u- 
tab-ba-[bu] sie machen hell, rein ihr Ant- 
litz (Ideogr. EL) V R 51, 40 b. Inf. ü- 
te-bu-bu S c lb, 14. 

*ebtra Fem. ebbitu Adj., oft als Syn. 
von eüu und namru genannt (Ideogrr. 
LÄg.LAIJ, ZAGIN u. a. m.). glän- 
zend, hell, rein; prächtig. 1) glän- 
zend. Von Silber : kaspu eb-bu Ehors. 141, 
L-aspi e-eb-bi NerigL I 28; dessgl. von 
ubaij zabalü und eSmaru (s. diese Wör- 
ter). 2) hell, rein. Von Wasser: meSu 
ttt&ä eb-bu-ti seine hellen, reinen Wasser 

(ideogr. Sun. Sun. na) vr 51, 37b; 

s. auch u. elhu Von Kleidern: eb-bu-ti 
helle Kleider (soll der König nicht an- 
ziehen) IV R 32 (31 a iL s. w.). 33. 3) 
rein, von Opferlämmern, übern. Opfern. 
* mm * r rukä eb-ba ein reines Opferlamm 
IV R 55 Nr. 2, 15a. imm * r mke eb-bu-ti 
Asarh. VI 29. Häufiger diu (s. d.). 4) 
L S. v. prächtig, prachtvoll viell. 
Asarn. HI 68: narkabtu eb-bi-tu (V. te) 
prachtvoller Wagen, Staatskarosse, sowie 
in kti-tu eb-bi-twn (= SUN . SUN . NA) 
VR 26, 14g. h, d. L wohl prachtvoller 
Wald (vgl kiStu eUitu). 

*tAbibtu(f<?W&M?) Erhellung, Hell- 
igkeit, Glanz. Samas ist Gott Sa te- 
bi-ib-ti ÜB 54, 30b. Vgl. auch K. 56 
CoL III 14. 

*a-ba-ba und e-bu-ba-tum, Synn. 

von kiStum Wald, II R 23, 43. 54 e. 

abgalln Palast 8. eSgallu. 

*abdU (K 4 ) Knecht, Diener. VR28, 
65 g: ab-du syn. ar-du. Ideogr. SAG . SAL 
(sprich e-ru) VR 19, 43 d; K. 2008 CoL 
III 45 (ab-du mit reSu und anlu Eine 
Gruppe bildend). 

HDfcti wahrsch. für etw. sich entscheiden, 
etw. wollen, Wohlgefallen an etw. oder 
jem. finden. 

♦abitu f. nrspr. Wille, dann (wie 
temti) Befehl, Bescheid, Erlass. Oft 
im Eingang von königlichen Schreiben, 
Briefen, Edikten, Proklamationen, a-bit 
Sarri ana (an den und den) K. 96, 1. 
533, 1. 486, 1. a-bit imrat Sarri ana Be- 
scheid der Königstochter an III R 16 Nr. 
2, 29. ina eli a-bi-te Sa Sarru be-ili ikbüni 
md was die Ordre betrifft, die mein Herr 



König gegeben hat folgendermassen K. 
595, 36. ina tibbi a-bi-te an-ni-te in die- 
sem Schreiben, Erlass K. 662, 39. 

*abütu f. Wille i. S. v. Wohlge- 
fallen, ih'-i Sa a-bu-tu-u-ni ganz nach 
Belieben (W2T3) K. 11, 29. Häufig in 
der RA: abütu §abatu „Wohlgefallen, 
Gunst, Wohlwollen zu jem. fassen" (vgl. 
remu sabdtu s. v. Dfctp), insonderheit vor, 
bei einem andern, daher: bei einem an- 
dern für jem. eintreten, jedermann t- 
mab-bar-an-ni-ni ab-bu-ut-ti i-§ab-bat-u-ni 
ist mir entgegen, Fürsprache für mich 
einzulegen K. 183, 45. ana SamaS Jd'iW 
narametri a-bu-ti (Ideogr. S b 360) $ab-ti- 
ma bei Samas, deinem Lieblingsgemahl, 
tritt (o Herrin) für mich ein (dass ich 
zu Leben ferner Tage vor dir gelange) 
K. 4623 Rev. 3 / 5 . Nusku li-i$-ba-at a-bu- 
tu VR 64, 43b. vor (mahar) dem König, 
meinem Vater, ?ab-tak ab-bu-su-nu trete 
ich für sie ein Ssmk. L 4 CoL II 9. ein 
unbestechlicher Richter, §a-bi-tu a-bu-ti 
en-Se der des Schwachen sich annimmt 
K. 3474 Col. II 27. 

abitu. iam a-bi-tu Name des Dornenge- 
wachses (lad j nu im Lande Ki-na-bi K. 267 
Col. m 20. 

ebitum, geschr. e-bi-tum ruhige Wohn- 
stätte, syn.Subtu ne-ifj-tum IIR 43,14a. 

*iba£ll Mutterleib. II R 37, 57. 58 f; 
40, 7. 8c: i-ba-hu (hi), Syn. von i-pu und 
Si-Si-tu (V. tum); zwischen rlmu syn. rubsu 
Mutterleib und firtu syn. tulü weibliche 
Brust. Für i-pu = r<ww, remu s. i-pu. 

*ibiJlU. die Kopfkrankheit . . . ,-lu ki-ma 

i-bi-k'i i-za-är IV R 22, 24a. 
ibhu (iphu) ein zum Ungeziefer (kal- 

matu, UJJ) gerechnetes Thier. V R 27, 

24g. h: Uy.ZAG.LAL = ib-hu (Syn. 

beginnt mit *<?/>, dap). 

I. *£DN ubbutu (eig.Inf. III) m. Not h, 
Hungersnot h. das Land ub-bu-ta limna 
immar wird eine böse Hungersnoth er- 
leben (die Scheffel des Landes werden 
leer sein) IHR 61, 12b; 62, 8b. in den 
Speichern wird das Getreide versiegen, 
ub-bu-tu iSSakan H. wird sein 64, 9 b. 
Vgl. K. 2022 Col. III 39: ub-bu-tu (= Ü? 
GUG), Eine Gruppe bildend mit sunku, 
buSahhu, karurtu. Zum Ideogr. vgl. ru- 

, batum Hunger (1Ä 5 ^). 



EQK 



1» 



II. CD3N ü 1 - D * 8 z™ 1 Ernte des Monats 
Tischri 14 Schafe des Iddin-Marduk ub- 
bu-tu-' sind verpfändet (?) Str. III. 333,9. 

*"DN abaku Prt. Sinuc, 1. Sg. ufo**, Prs. 

ibbak. GB. wenden; daher 1) weg- 
führen, wegbringen. Menschen und 
Thiere a-bu-ka ana kirib ASSür Asarh. 
I 26. nisirti alz M-a-tu (den Schatz sel- 
biger Stadt) a-bu-uk Sanh. Baw. 47. die 
Hirten, 5 Pferde i-bu-ku-7n haben sie fort- 
geführt K. 514, 26. So wohl auch II R 
65 Obv. Col. I 21 (Ergänzung). II 12: 
uS-ma-nu (bez. an)-£u e-bu-uk sein Lager 
führte er fort, erbeutete er. In den Kon- 
trakten oft: Sklaven etc. für Geld weg- 
bringen cL h. käuflich an sich brin- 
gen, erstehen (für Geld ana kaspi, von 
einem andern via hat). Sklaven, Skla- 
vinnen, welche X ina kät Y a-na kaspi 
i-bu-ku Str. n. 772, 7. Vgl. 176, 9. 348, 5 
(a-na 1 rnane kaspi). 42, 6 (ohne ana 
kaspi). i-bu-uk-kun-ma (sprich ibukavima) 
244, 7. i-bu-uk-ku 873,2. ni-bu-ku (l.PL) 
356, 26. 2) bringen überh. a) die und 
die Bezirke und Städte a-na ktt-dur-ri 
ASSür a-bu-uk brachte ich zum Gebiete 
Assyriens, schlug ich zu A. Sarg. Ann. 264. 
b) in den Kontrakten: am * i mu-kin-ni-8u 
ib-ba-kan-ma er soll seinen Zeugen brin- 
gen Str. III. 363, 2. 365, 2. 366, 3 ( amii 
mu-kin-ni-e-hi a-na äl Ü-pi-ia ib-ba-kan- 
ma). Auch in Zusammenhängen wie: die 
erstandenen Sklaven ibJ>a-kan-ma soll er 
bringen und (an N. N. abliefern) Str. II. 
42, 8. 1039, 9. 3) Gebote, einen Eid 
verkehren d. h. brechen, nicht hal- 
ten, ade iläni rabtiti e-bu-uk Khors. 79. 
122 (i-bu-uk). ade (ma-niit) iläni rabuti 
e-bu-uk Sarg. Ann. 230. Für das ver- 
meintliche i-ptt-[uk] ibid. 237 s. u. bttt. 
4) Sünden verzeihen, bi-ta (sie !)-*/-&/ 
(lä imna) a-bu-iikKhorz.hl; Sarg. Ann. 63. 
— Vgl. noch K. 4841 Col II 28 : SÜB . 
BA (sonst = lapatu, nadü) = a-ba-ku. 

I 2 Prt itdbak, in den Kontrakten 
dass. wie Qal Nr. 1: käuflich an sich 
bringen, z. B. Str. II. 248, 12 (i-ta- 
bak), und wie Qal Nr. 2b: bringen, z. B. 
Str. III. 361, 2: als Nabü-mCid « mil mu- 
km-ni-Su i-tab-kan-ma (a-na Y uk-tin-nu). 

TV 1 gewendet werden viell. i. S. v. 
umgestürzt, zu Falle gebracht wer- 
den. 4.i-i u-lil-tum an-na-bi-ik (| pu-up- 



pa-niä an-na-di) V R 47, 51a. von Sün- 
den: verziehen werden. li-in-na-al>-ku 
Mus. Konst. (neben lippaäru). 

TV 2. 1) von Sünden: verziehen 
werden. Se-rit-su lit-ta-bi-ik IV R 8, IIa. 
2) sich wenden, ina ehppe ,f urbate ana 
tamdi it-tab-ku auf Schiffen von Weiden- 
holz wandten sie sich (flohen sie) ins 
Meer Salm. Mo. Rev. 77. 

abkutu (von abku) Zustand des in die 
Flucht Geschlagenseins, bis da und 
dahin ab-ku-m-nu lü ardud verfolgte ich 
sie geschlagen Tig. V 92. 

*abiktu 1) abstrakt, a) das in die 
Flucht Schlagen, Besiegen (vgL/x/- 
natu). Ideogr. SI . ÖL Sehr häufig in Ver- 
bindung mit Sakänu machen, a-bi-ik-ta- 
Sunu (lü) aJkun ich brachte ihnen eine 
Niederlage bei, schlug sie Tig. I 76 f. 
lü 23 IL o. a-bi-ik-ti ummäniSu USkunü 
die Götter mögen sein Heer schlagen 
VIII 81. a-be-ik-ti Sahn. Mo. Obv. 38. 
a-pi-ik-ta-Su Asurn. III 39. Sl.Sl d. I 
abikta-äu(nu) (lü) aSkun Salm. Ob. 64. 89 
u. o. aStakan abikta-Su Sanh. I 21 u. o. 
b) das Erschlagen, Morden, abikta- 
Su-nu aS-kun ich mordete sie hin V R 
4, 69. Asurbanipal, der auf Nebos ein- 
dringliches Geheiss ina mit-hu-si SI.SI 
(d. i. abikti, unmöglich &i-lim zu lesen) 
ikkisu Icakkad Te-um-man unter Gemetzel 
und Morden den T. enthauptet hatte 
Asurb. Nebo-Inschr. 5. 2) konkret: die 
Erschlagenen, abikti kurddeSu siru 
raphi umalli mit seinen erschlagenen 
Kriegern füllte ich die weite Ebene Salm. 
Mo. Obv. 39. ina hl ineni a£kun abikta- 
Su VR 7, 116. — SI.SI-&-/M am-fia-as 
wird an Stellen wie Salm. Mo. Obv. 22. 
Khors. 26 abikta-Su-nu zu lesen sein, doch 
8. auch u. panätu (JT3fi). SI.SI-?/ d. i. 

tahtii s. u. nnn. 

a-bu-ka-tli, ebenso wie aS-lu-ka-tu = 
Ü nebst doppelt übereinandergesetztem 
TER, sowie Ü. LI. TÜR, V R 40, 27. 
29a. b. 

abkallu 8. abkallu. 

*abkininitu ein Vogel. II R 37, 19 
a. b. c (vgl. K. 4206); 37, 68b. c: [ ] 
ME . LI . NA . HU = aS-ki-ki-tü = a» 

w 

ni-ni-tum (V. tu) = si-li-li-tum (V. tu). 
*abuüll 1) f. grosses Thor, Stadt- 
thor. Ideogr. KA.GAL, Asurn. I 89. 99. 




II 109 bis u. o. abul ali-iu Tig. jun. 16. 
Sanh. HI 22. PL KÄ.GAL'' VR3, 107. 
NE 51, 16 (ud-du-la sie waren ver- 
riegelt). Neb. VI 35 {abulleSu SadlaÜ die 
weiten Thore der Mauer), auch KA . GAL . 
KA . GAL Neb. Grot. I 44 u. ö. — K. 
4191 : KA. GAL = a-bul-lum, anderwärts 
*i-bu-ul-[lu] geschrieben. VR 13, 19a. b: 
EN . NU .UN. KA . GAL = ma-?ar a-bu- 
td-li Stadtthorwache. 2) ein Theil des 
menschlichen oder thierischen Körpers. 
ÜB 37, 63. 64 f: a-bul-lwn, Syn. von 
na-a-a-be. 

xDfct strotzen, in strotzender Fülle 
8 ein (vgl barü). 

m 2 Prt. uttäbiL, Part. muStäbil, Inf. 
häabulu, Perm. l.Sg. M-ta-bu-la-ku Ssmk. 
L 4 I15. voll, angefüllt, erfüllt sein 
(von etw., Akk). Nineve, der kunstvolle 
Ort . ... 8a mimma &titn£u äipir mkiüi etc. 
hi-ta-bu-lu (V. la) kiribSu dessen Inneres 
mit aller Art Kunstwerk etc. angefüllt 
war Sanh. Bell 36; Rass. 63. u-fru-um- 

mi bütu SuSSe sw^-ru-iUf u$-ta-bil-tna 

die u, ertragfähig zu machen, war sein 
Herz erfüllt und (das und das zu thun 
Ubbasu ublamma trug sich sein Sinn) Sarg. 
CyL 35. auf (ana) das und das uzunSu 
ul ibihna ul uS-ia-bü ka-ras-su war sein 
Sinn nicht gerichtet und (davon) sein 
Inneres nicht erfüllt gewesen Sanh. Bell. 
40; Rass. 67. Vgl. die Unterschriften 
II R 48 Nr. 1. IV R 34 Nr. 1 (uä-ta- 
bi-lu ka-ras-su). Analog ist die RA ma- 
la Ubbi, 8. u. fet,bti. Sargon Sarru etpeSu 
muMa-bil a-mat damiküm (da-me-ih-ti) voll 
edlen Denkens (voll edler Pläne) Sarg. 
CyL 34; Stier-Inschr. 37. Beachte für 
diese neue Fassung der vorstehenden Stel- 
len V R 39, 36a. b: KA . SAR. SAR = 
mtd-ta-bil a-ma-ti (auch S c 73 wird SAR 
= $u-ta-bu-[lu] zu ergänzen sein), sowie 
Sm. 954 Obv. 26 / 26 ff., wo dem hdabul 
(tereti) das Ideogr. NI („strotzen", s. u. 
hiru) entspricht. Beide ldeogrr., SAR und 
NI, schlies8en den St. bai „bringen" für 
muHabil etc. aus. Für die Worte Sm. 954 
Obv. 25 / 2 6 : fl-wtf h'i'ta-bu-ul te-re-e-ti azzaz 
gitmAUS azzaz (Z. 27 / 2 8- 29 /30« 31 /32 onne 
ana als Refrain wiederholt) beachte die 
Beinamen Ea's auf R* 105 Col. I: [bei] 
ni-nut-ki ü 8i-ttd-ti mu&-ta-bi-il te-ri-e-ti. Das 
Sahst tereti (Sg. tertu, 8. d.) ist mehrdeutig. 



bltf 

ablütum (nom. abstr. eines Adj. ablu 
strotzend) strotzende Fülle. HR 42 
Nr.3Rev.: Ü.ip.A (oder Ü. ZUN) = ta/>- 
ru-Uj ab-lu-tum und ma-'a-du-tum (Menge). 

ublueineKrankheitserscheinung, 
mit malü gleichbedeutend (ebendesshalb 
wohl auch von blÄ strotzen herzuleiten), 
viell. Beule, Geschwulst, ub-lu (= 
StG . DUB) ma-lu-u (= Sfe , DUB . BA) 
K. 246 Col. I 63 (die nänü. ldeogrr. 
werden Z. 25 durch ra-ib-tü ra-ti-tu wie- 
dergegeben). 

*ublu (uplu?) Laus, Kopflaus, koll. 
Läuse (von der Massenhaftigkeit so 
benannt?) II R 5, 22 c. d: U1J (ü-bu) = 
ub-lu (folgen, in gleicher Wortgruppe und 
mit gleichem Ideogr.: näbu, kalmatum 
wid pur-Su-'u-u); ebenso S c 10 (wo ausser 
diesen 4 Wörtern auch noch säsu, münu 
und Selippü als Aequivalente von U1J ge- 
nannt sind). Vgl noch V R 27, 20g. h. i: 
UIJ.SAG.DU.KÜ.E (d. i. den Kopf 
fressendes Ungeziefer) = mut-lcu = ub-[lu], 

b^ (bfcK?) trauern, betrübt sein? 

II 2 in Trauer versetzen, betrüben 

(erzürnen)? Izdubar Sa u-tab-bil-an-ni 

ald id-dttk der mich erzürnt hat, den 

Himmelsstier getödtet hat NE 48, 176. 

ubbulu in Trauer versetzt, betrübt, 
trauernd? die Kranken sind genesen, 
ba-ri-u-ti is-sab-bu (die Hungrigen wurden 
satt) ub-bu-lu-ti us-sa-at-mi-nu (die Trau- 
ernden wurden getröstet?) miriäutu ht- 
zippe uktattimü K. 183, 28. Die Bed. 
dieses ubbulu (uppidu) ist ebenso unsicher 
wie die aller sonst vorkommenden No- 
mina ubbulu (uppulu). II R 85, 89 c. d: 
Ug . SI . §1 = ub-bu-lu. n R 27, 46 e. f: 
IN . DUB . DUB . BU = pil-tum ub-bu-lim. 
IIR 16, 38 e. f: Se-wn ub-bu-lu (= SI.GA). 

i-bi-lll. mürniske pare a-ga-le i-bi-le Rosse, 
Maulthiere etc. (folgen die Streitwagen 
und das sonstige Schlachtgeräth) , für 
den Kriegsgebrauch im Zeughause unter- 
gebracht Sanh. VI 55. Auf Thieraamen 
führt der Zusammenhang des Vokabulars 
K. 152 Col. IV, wo auf tä, arfru, lettum 
die Gleichungen folgen (Z. 27—80): 
IMfeR (d*-ru) V = a-ga-lu, IMÜR.AB.BA 
= i-bi-lu, IMfiR.TU.DU = ia-mt-u. AM. 
SI.IJAR.RA.AN = i-bi-[lu]. Folgt: 
atudu Ziegenbock. 



■p* 



8 



?nK 



b2M. a-ba-la NE 45, 89. — wenn der und der 
Stern bei seinem Aufgehen a-bi-ü (so ist 
dies ein schlechtes Vorzeichen) III R 57, 13 a 
(wenn er muüui, so ist es ein günstiges 
Vorzeichen). 

b3K, b&fct? Nebukadnezar nä$ir kudurreti 
(ein Schirmherr der Grenzen) tnukinu ab(ap)- 
fceVRöö, 5. 

ab Alu Prt. ubil bringen, tragen (wovon 

tßiliu) 8. u. bai. 
a-bi-me, mit und ohne Determ. *>, Asarh. 

V 15. VI 2, lies (mit Abel-Wincklee) 

a-dap-pr und s. u. dappü, 

I. |2K GB. wahr8ch. emporragen (vgl 

SakAkii). 

*abnu st. cstr. aban, PI. abne % m. und 
f. Stein, koll. Gestein. Ideogr. TAK 
(Determ. vor Namen von Steinen und 
uteinornen Gegenständen, Schwellen, Ge- 
dunktafeln u. s. w.), PL TAK>'. wer 
diese Tafel ina abni inakkaru oder üb- 
batu mit einem Stein zerstören wird V R 
56, 85. 1 Mich, m 3. mit, auf aban («- 
btm Sarg. Silber-Inschr. 25) Sade-e Berg- 
gestein (Ad^jj. zakri, danni, eSki). ahne 
kab-tu-ta schwere Steine NE XI, 258. 
Edelstein, edles, kostbares Gestein 
heisst entw. abnu (ahne) akartu, auch 
Süfcitntti, oder nesekti, nisikti abnu (abnam, 
abnim, abne), nirik abnu, aban (abne) ne- 
stktim {nisikti) ; s. U. *lp1, pö3. — Vielen 
Steinen werden magische Kräfte allerart 
zugeschrieben, z. B. fördernde oder hin- 
dernde Wirkung in Bezug auf Schwan- 
gerschaft, Geburt, Liebe, wie denn II R 
40 Nr. 2, 10—15, vgl. VR 27, 59 ff. c. d 
einen (dum **-jw und la e-re-e (s. iTtt^), 
ubtiH a-hi'di und la. a-la-di, abitn ra-a-me 
und h ra-a-m? (8. DKO) erwähnt Vgl. 
<f/«i/i krh\ti\ Wahrheitsstein HR 37, 48h. 
— Von Uewichtsteinen steht abnu 
II H H7, 51g. h: TAK . >/ 3 Tu d. i. Stein 
eine* Drittelnekflls = [aban] fi-ifa-ri-ti, 
Z. 52 : TAI> . Sl . 3 GÄL . LA = aban mi- 
hi imuu? Stein einer halben Mine. — Für 
aban Mti Feuerstein 8. hijrindu. aban 
&i-n[in-ti\ Stein des Sonnengottes, aban 
h-wi II \i 87, 47. 49h. zu-um-bi al>-ni 
[ - NUM . TAtf) Steinflioge HR 5, 22b; 
V H 27, 15 g. h. — Der Feuergott Nusku 
l&»»l auf diu Feinde regnen {muSaznin) 
id> ,n u i-hi-ti. — Als Ideogr. von ab-nu- 
i.//i. ab-nu hat TAIv K. 40 C5ol. II 77—80 
vliv Uto*a<\u 4, #*, *M-<t, mi-*f, VR 29. 19. 



20 g. h die Glossen na und ?a-ö. — Die 
Bed. Stein d. i. Kern einer Frucht, spe- 
ziell der Dattel, scheint für das Sahst. 
abnu durch & 40 Col. II 82—84, vgl. 
VR 19, 55a. b (a-ban 8u-[lu-up-pi]) y die 
Bed. Spitze, näml. des Dorns, durch 
K. 40 Col. III 3 (ab-nu Sa &Sa~gi) bezeugt 
zu werden. 

*ubanu 1) ^Fingerspitze, Finger, 
die Göttin der Unterwelt taSSuka u-ba- 
an-Sa biss sich (aus Zorn) in den Finger 
Höllenf. Rev. 21. einen Ring thue ina 
ü-ba-iä-Su fi-frir-ti ina SumeliSu an seinen 
kleinen Finger an seiner Linken E. 246 
Col. n 52 (= SÜ . SE . TUE). Gewöhnl 
Ideogr. SÜ.SI (d. i. Hand-Horn, Hand- 
spitze). 6 Sü . SI>'-*w Sa hnni 6 Finger 
an seiner Rechten III R 65, 30 a. Auch 
einfaches SI> ; , Z. 29 a. Vgl. auch S c 300, 
wo das Ideogr. DUBBIN wie durch §wnbu 
Finger, ?upru Fingernagel, Klaue auch 
durch urba-mu erklärt ist. 2) Z eh e , Ideogr. 
SU.SL EUR 65, 31. 32a. 3) f., PL 
ubanäte, Felsenspitze, Bergspitze. 
Ideogr. SU.SL ubdnu (Varr. ü-ba-nu, u- 
ban-ni) arsM, (V. tu) Sa put NeStun eine 
vorspringende Felsenspitze der Stadt N. 
gegenüber Asurn. I 62. der Berg Sanir 
ubdn Sade-e Sa put Labndna eine Berg- 
spitze gegenüber vom Libanon III R 5 
Nr. 6, 45. Auch mit Determ. w , z. B. 
Salm. Ob. 47. u-ba-na-at Sade-e die Ge- 
birgsspitzen Asurn. II 17. Sams. II 51. 
SÜ . SI" (d. i. ubdnai) hurSäm die Felsen- 
spitzen der Gebirge Sanh. III 81. 3 iad 
u-ba-na-at Sade-e Sams. II 47. 4) eine 
Gartenpflanze. K 267 Col. IV 6: 
ü-ba-nu (zwischen kiS-Sn^u und Sa-ru-ru). 
II R 44, 5g. h: ÖU.DA (wohl ein Ver- 
sehen statt JJÜL, S b 46). TUR . SAR = 
ti-ba-nu (zwischen kiSSu und tigilü). S. u. 
kiSSü (kiSSu). 5) ein Längenmass, Unter- 
abtheilung der ammatu, etwa Zoll. Ideogr. 
SU . SI. eli ternenna Naräm-Sin uban la 
a-se-e ubdn la e-re-bi (über dem Grundstein 
des N., um keinen Zoll zu weit vor- 
oder zurückstehend) ukin libnatsu V R 64, 
65 b, u. ö. 

II. QN ^U. rings umschliessen. 

*ab-nu m., Ideogr. IS (di-ik) UM bez. 
DUB, II R 27, 49a. b', in Zusammen- 
halt mit II R 36, 23 c. d (Ergänzung), ab- 
nu(na) (= SA . DÜB bez. UM) ma-ru-uf 




1= TU. RA) IIR 27, 50a. b. K. 40 Col. 
III 2. SA . DUB sonst = ekemu, s. <L 

ubbunu Umhüllung, Umschlies- 
sung? ub-bu-tm, ebenso wie [tak]-ti-mu 
(s. u. Dro) ein Syn. von up-pu-liu V R 28, 
42c VgL K 40 Col. H 76: KU . TU . IM 
(«;.DUL.DUL = ub-bu\nu\ 

*ib-ne-tum ein Vogel, syn. du-u(u)- 

du n R 37, 34a. b. c; 40 Nr. 1 Rev. 32. 

abbunnu (? appunnu?) ein Vogel. 

H R 37, 49 a. b. c: NAM.BiR.MUIJ . ÄS. 
LUM . $U = ab-bu-un-nu syn. ku-mu-u 
(s. <L). 

*abUSate PI. bit a-bu-sa-te Sa ekal belütfa 
(baute ich neu) I R 28, Ib. K. 2051 CoL 
II 2: Sa a-bu-sa-te (ein weiblicher Berufs- 
name?). 

V3fct? (TfcH?). wenn ein neugebornes Kind 
a-bu-sa-at Seri (des Fleisches) ma-Si-id 
IHR 65, 12b. 

*abkallu (WB, Nr. 23) oder apfcallu 
(8. bpc) m. Machthaber, Wortführer, 
Entscheider u.dgl. Ideogr. NUN . ME . 
o Feuergott, ab-kal-lum (= NUN . ME) Sa 
ma nüiti Sakü (der erhaben ist im Lande) 
K. 44 Rev. 6/7. abkal ilani Asurn. I 5 
(AdarV Tig. jun. 67 (Ea). K. 3258 Obv. 14 
(Asur). abkal nikläti (kluger Gedanken, von 
Nebo) I R 35 Nr. 2, 3. Am häufigsten von 
Marduk, z. B. Weltsch. IV. 93. Salm. Ob. 9. 
SsmlL L 4 I 10. IV R 33, 8 a (unten). S. 
auch u. adapu. die Anunnaks ab-kal-lu 
(= NUN . ME) ellüte von Eridu V R 51, 
41b. — 82-8-16, 1 Col. I 31: NUN. 
ME («s-f—ai) = ab-kal-lu (es folgt ab-rik- 
ktt). Z. 38: ab-kal-lum, eines der Aequi- 
valente (s. u. emku, pttfct 4 ) von NUN . ME . 
TAG (ß«4+*m). V R 13, 35a. b: NUN. 
GAL = ab-yal-lum. Der Wechsel von 
gal und kal führt etymologisch auf k. 

"lDfefc BhkruFTt.ebur 1 ibur. 1) stark sein. 
ana ume ddrüti li-bur e-pi-su-un für ewige 
Zeit sei stark, rüstig ihr (der Stadt und 
des Palastes) Schöpfer Sarg. Ann. 449 
(nach Winckler auch Khors. 192, Oppert: 
li-ei-bur); Pp. IV. 144: ana Urne därüti lil- 
tmr (werde alt, V. li-bur) e-pi-sa. das 
Haus, das ich gebaut, ga-du ul-lu li-bu- 
ur-ma möge bis in Ewigkeit stark blei- 
ben (dauern) Neb. X 4. aSri SdSu ma 
kibitika U-me-en-Su ina mahrika hrbur dieser 
Statte Grundstein bleibe auf dein Geheiss 



stark vor dir! K. 48 Rev. 10. 2) stark 
werden, Sieg gewinnen. So wohl 
im Namen der Hauptstrasse Babylons: 
a-a i-bu-ur Sd-bu-um I R 52 Nr. 4 Obv. 22. 
Rev. 5. Nerigl. II 17; a-a-bu-ur Sd-bu-um 
Neb. V 38 ; a-a i-bu-ur Sd-bu-ü V 45 ; a-a 
i-bur Sd-bu-um (bez. u) V 15. VII 46. 
S. weiter u. JTlltf. 

abaru (eig. Inf.) Stärke. Adar bei 
a-ba-ri Sarg.-Harem A, 1. Nergal be-lum 
a-ba-ri u dun-ni III R 38 Nr. 1 Obv. 2. 
Sargon ga-mir dun-tri ü a-ba-ri Sarg. Cyl. 30. 
ga*mir a-ba-ri vollendet an Starke, a-ba-ri 
= e-mu-lcu V R 47, 19. 20 b. Vgl. n. pr. 
m. SamaS-a-ba-ri. 

*abaril (abaru? K t ) m. ein Metall 
(„Werkblei,stannum u ?), gewöhnl.A.BÄR 
geschrieben. Gold, Silber, Blei (anaku), 
Eisen, A.BÄR, von Tiglathpileser III. 
unter den von Kommagene, Kue, Byblos, 
Melitene, Tabal u. s. w. dargebrachten 
Tributgegenständen genannt Tig. jun. 62. 
Tiglathpileser I. legte der Stadt Melitene 
1 hner ktir-ba-a-tii Sa a-ba-ri als jähr- 
lichen Tribut auf Tig. V 39. ina (auf) 
duppi faurdsi kaspi ere anaki A . BAR 
ukne parüti (?) schrieb ich die Nennung 
meines Namens und legte sie im Funda- 
ment der Paläste nieder Sarg. Gold- 
Inschr. 33; Silber-I. 41; Antimon (?)-L 
19; vgl Khors. 160: eli musarre hurtlsi 
kaspi ukne aSpe parutum ere anaki par- 
zilli A . BÄR u hibiSti rikke. Die || stelle 
Ann. 421 bietet von parfttum ab: eri 
AN. NA a ku u bibiSti rikke; Winckler: 
an-na-a-ku Blei (?), aber sollte nicht statt 
ku vielmehr bar, also anaku (AN. NA) 
A.BAR zu lesen sein? 

""Qfcfe GB. wohl innig zusammen- 
schliessen, fest umschliessen. 

II 1 Inf. ubburu 1) bannen, ub-bi-ra- 
an-ni sie (die Zauberin) hat mich gebannt 

IV R 49, 5 a. tu-ulybi-ri-in-ni 2. Sg. f. IV R 
50, 52b (vorhergeht: tusabbitinni\ tukanni- 
kinni, tu*abbitinni % folgt: tukasinni* tida'inni). 
2) lähmen. Blindheit, Taubheit, nb-bur 
meS-ri-e-ti Lähmung der Körperkräfte Berl. 
Merodachbal.-Stein V 38. 

abaru (abaru?) Umschliessung. 

V R 42, 55g. h: SÜ (/"«) KAL = a-ha-ru 
(vgl. umaSu); Z. 56: E (im*ar) LIHIT = 
a-ba-ru (vgl. Idnu). S. auch lern und Vgl. 
(für IS . ZI = igaru) Sc 3, 1 : ZI = a-ba-nt. 




nn*t 



10 



nn« 



*ibru st. cstr. ibir Freund. Ideogr. 
KU . LI (bez. TUKUL . LI), itti ib-ri i-bir-Su 
pardsu den Freund mit dem Freund ent- 
zweien IV R 51, 29a. Oft im NE: ib-ri 
mein F., ib-ri-ia meines F., a-na ib-ri-Su 
zu seinem F. ib-ri (= KU . LI) na-ram-Su 
sein geliebter F. IV R 15 f. CoLII 13/14. 
Häufig in Verbindung mit tappu Genosse : 
ib-ru top-pu-u IV R 50, 56 b. ib-ri u tap- 
pi-e (Gen.) 51,34 b. ki-ma ib-ri ü tap- 
pe-e VR 35, 15. — K. 2051 Col. III 5: 
KU . LI = ib-ru. V R 31, 21 a. b: [KU .] 
LI = ib-ri (folgt tap-pu*u). 

ibrutu Freundschaft. Urtaki wel- 
cher ld isfitru ib-ru-ti nicht F. mit mir 
hielt Asurb. Sm. 100, 17. 104, 51. Sm. 
61, 9: NAM.KU.LI = ib-ru-tum. 

*itbäru (§ 65 Nr. 40, a). befreundet, 
Freund; Fem. ftfoirfw Freundin. Geschr. 
it-ba-ru (auch it-ba-a-ru), it-ba-ar-tu II R 
29, 58. 59 e, u. ö. 

ubäru ähnL Bed. afri it-ba-ri ru-ü-a 
tap-p\i-u ü-ba-ri mar ali (Bürger, Mit- 
bürger?) K. 2866, 45. Vgl. die babyL 
nn. prr. Ü-bar, Ü-ba-ri-ia, f. Ü-bar-tum. 

*aburru 1) Umschliessung, Ein- 
fassung (vgl. agnrru). Ideogr. SA. 
DUL.BI gemäss VR 31, la. b, wonach 
die linke Spalte von II R 38, 12— 14 cd: 
a-bur-ru, Mt a-bur-ru (wohlverwahrtes 
Haus?), i-gar aburru zu ergänzen. 2) Ge- 
borgenheit, Sicherheit, e 240, wovon 

aburris Adv. in Sicherheit, gebor- 
gen, der König, das Land a-bur-ri8 uS- 
Sab wird i. S. wohnen EHR 58, 29a. 
mdt-su a-bur-riS (== U . SAL . LA) Sur-bu-si 
sein Land i. S. wohnen zu lassen IV R 12 
Obv. 19/20. Vgl. II R 42 Nr. 3 Rev.: 
Ü . SAL = a-bur-ri-is, Ü. SAL . LA . NA . A 
= aburriS ra-ba-§u oder u-tu-lum i. S. 
lagern, ruhen. 

*näbaru und näbartu Käfig, spec. 
L ö w e n k ä fi g. einen furchtbaren Wüsten- 
löwen iStu libbi **na-bar-ti u$e§um liess 
man los aus dem K. I R 7 Nr. IX C, 1. — 
K. 242 Col. I 27: I§ . AZ . BAL = na-ba- 
ru = na-bar-tum Sa neSi (des Löwen); 
Z. 28: I§.KAB. AZ = näbaru = na- 
bar-tum. Vgl. VR 26, 39— 41a. b: IS. 
AZ . BAL = Si-ga-ru (s, d.), na-ba-ru und 
e-ri-in-nu (s. JTIÄj). 

*"OK wahrsch. Eins mit dem eben be- 
sprochenen Stamm (also fct 3 ). 



abru (vgl. oben abaru, aburru) Be- 
hausung, Bergungsort (eines Vogels), 
die Tauben holen sie (die Dämonen) aus 
ihren Behausungen (apäti), is-su-ru bia ab- 
ri-hi (= ID bez. A . BUR) uSeüu den 
Sperling jagen sie aus seinem Obdach, 
die Schwalbe machen sie fliegen aus ihrem 
Nest {hinni) IV R 27, 16/17 b. 

abartu urspr. wohlWohnstätte, nur 
im Plur. abräti, die Bewohner der 
Länder, die Erdbewohner, die Men- 
schen (die näml. Doppeltheit der Bedd . s. u. 
adndti, apdti und dadme). seinen Namen 
gleich Honig eli ab-ra-a-ü li-ia-tib mache 
er den Menschen wohlgefällig Pinches, 
Texte p. 16 Rev. 3. den Gott der glän- 
zenden Krone (Marduk) Uiarrihü ab-ra-a-te 
mögen verherrlichen die Menschen (alle 
Lande) 18 Obv. 11. 

ibratu (6, nicht p, durch den Zu- 
sammenhang von K. 64 gesichert) Woh- 
nung, Wohnort u. dgL II R 33, 69a. b 
(vgl. 28, 46 a): ÜB . LfL . LAL = ib-ra-tu, 
Eine Gruppe bildend mit Sub-tu (3Eh) 
und ni-me-du (Tüfct 4 )- Das näml. Ideogr. 
für ib-ra-tum nennt K. 64 Col. III 8. II R 
35, 43 a. b. ib-ra-tum ü ni-mirdi-Sa K. 2866 
Obv. 35. Vgl auch V R 36, 26 a. b. c 
(Ideogr. U). 

*13^4 eb ö ra Prt - #i>i PLäW (e-bi- 
ru, e-bc-m z. B. Tig, V 56, i-bi-ru, irbe-rtt), 
Prs. ibbir, Imp. ebir. 1) gehen über, 
setzen über (einen Fluss), einen Fluss 
überschreiten, über einMeer fahren. 
(Nie vom Überschreiten eines Gebirges, 
was nabalhUu heisst, s. robn). den Fluss 
(lü) e-bir überschritt er, ich, Qu) e-bi-ru 
überschritten sie (passim). tam-tum In 
e-bir ich fuhr über das Meer Sanh. IV 26. 
tam-tim i-bh-u (3. PI.) Sanh. Sm. 88, 27. 
tdmta lu-bir (ich will — ) NE 67, 18. 69, 35. 
Prs. ib-bir z. B. NE 67, 23. Selten ohne 
Obj. : nach der Stadt N. N. jenseits des 

, Tigris lu e-be-ru waren sie übergefahren 
Tig. II 5. e-bir itti&i fahre mit ihm 

! über NE 68, 31. ammeni ld te-bi-ram-ma 

| warum bist du nicht herübergekommen? 
2) überströmen, über die Ufer tre- 
ten, von Wassern, grosse Wasser liess 
ich die Landschaft einschliessen und e-bi- 
ir-Su-un ki-ma e-bir tPämti gallati .... 
butukti kirbäSun ld Sub&t damit ihr Über- 
treten gleich dem Übertreten des grossen 




-OK 



11 



nna 



Meeres nicht eine Durchbrechung" ihrer 
Ufer herbeiführe (warf ich einen festen 
Damm um sie her auf) Neb. VI 44 f. Für 
e-bi-rum Sa ii-8ttk-ki s. u. ^OÜ. 3) durch 
etw. hinschreiten. Same-e i-bi-ir er 
schritt durch die Himmel Weltsch. IV. 141. 
4) vorübergehen, fürbass gehen. 
iepdki aJtakdti birkeki e-bi-re-e-ti deine 
behenden Füsse, deine dahinschreitenden 
Kniee IV R 50, 88b. — K 64 Col. II 16: 
BAL = e-bi-rum. 

12 1) überschreiten, den Fluss 
(/«) e-te-bir (oder bir) überschritt ich 
( passim). e-tab-ru sie hatten (den Euphrat) 
überschritten Asurn. DI 28. Diktat ni-te- 
hi-ir (1. PL) Beh. 85. den Euläus i-te-bir 
K. 13, 10. te-te-bir (2. Sg. Prs.) tam-ta 
NE 67, 26. 2) passiren. Sargon der 
e-te-ib-bi-ra na-kab be (V. bi)-ra-a-ti Sarg. 
CyL 11, vgl. Khors. 15, s. u. nK t n. — 
Bedeutet Fragm. 18 Rev. 5: Sa kir-biS 
Ti-amat i-tib-bi-[ru?] etwa: der mitten 
durch Tiamat hindurchdrang, der Tiamat 
mitten entzweischnitt? 

I 3 überschreiten, te-te-ni-bir (Prs. 
2. Sg.) tawtum K. 3474 Col. I 19. Für 
rte-te-bi-ra (1. Sg.) kaliSina tdmdtum NE 
71, 27 s. § 83 Anm. 

U 1 tib-bu-rum Sa a-ma-tim einen Be- 
fehl ergehen lassen K. 64 Col. III 5. 6. 
Zum Ideogr. LAL(. LAL) s. u. Traf U 1. 

miPrt uiebir, Prs. uSebar. über- 
setzen lassen, überschreiten las- 
sen, hinüberbringen, ana aj^annd 
ü-Se-tx-ra nach dem diesseitigen Ufer liess 
ich übersetzen Sanh. IV 32. ndru ina 
tukunni ü-Se-ba-ar-ka ich (Istar) werde 
dich den Fluss in Sicherheit überschreiten 
lassen IV R 61, 44 c. die Sachen Diktat 
ti-Se-bir brachte ich über den Tigris Salm. 
Mo. Rev. 75. u-Sib-bi-ru-ni Sanh. Kuj. 3, 27; 
Lay. 61, 18. Inf. Sehiru hinüberbringen. 
Hierher gehört wohl auch Tig. 1 8: Samas 
tiä'it zatpat a-a-bi mu-Se-ib-nt $e-ni der die 
Bosheit des Feindes überwältigt (s. t^n), 
hindurchhilft (?) dem Frommen. 

m.2. VgU//-^,r-w-m*K. 823,11. Viell. 
auch Neb. I 67: khna du-um-ku-ka beiu 
ia tu-u$-te-ib-bi-ru gimirSun gleich deinen 
Hulderweisen, o Herr, die du allen Men- 
schen zuwendest (? darreichst?). 

ebru st. cstr. ebir das Jenseits 
eines Flusses oder Meeres, die Könige 



des Landes ^atti und e-bir tdmti (gemeint 
ist Cypern) III R 16 Col. V 12. 

*ebirtan (§ 80, c) j e n s e i t s. Ortschaften 

s gelegen e-bir-tan nar mar-ra-ti jenseits des 

persischen Meerbusens Sanh. Sm. 89, 80. 

i-na e-bir-tan tdmti Sanh. Konst. 21. iS-tu 

e-bir-tan n&t Za-be (V. pi) Sti-pa-li-i 

a-di e-bir-ta-an när Pu-rat-ta (V. te) von j. 
des unteren Zab bis j. des Euphrat Tig. 
VI 40/42. Ähnlich oft. Für die mit KI . A 
d. i. kibrti Ufer zusammengesetzten ideo- 
graph. Schreibweisen s.K.64 Col. IUI — 8. 

ebirtu das jenseitige Ufer eines 
Flusses, ina e-bir-ti Purdti Sa bat-ri SamSi 
eribi auf dem jenseitigen, westlichen 
Euphratufer V R 60 Col. IH 22. — Vgl 
K. 64 Col. n 19: BAL.RI = e-bir-ti 



ndru 



*abartu dass. vom oberen Meere 
a-bar-ti Pimiti jenseits d. E. V R 64 Col. 
1 41. Neb. V 8 ; V R 34 Col. 1 39 (a-ba-ar-ti). 

*nibiru 1) Übergang, Überfahrt 
(über einen Fluss, ein Meer). ni-bi-ru 
NE 67, 21. K. 823, 16. Daher e-lip ni- 
U-ri Fährschiff K. 4378 Col. VI 14. 2) 
Fährschiff, Fähre, ni-bi-ru NE XI 225. 
ni-bi-rum K. 64 CoL EU 4 (vgl. u. igrti). 
K. 4378 CoL VI 9 (Ideogr. IS.MA. 
DIRI . GA). — Für den Gottesnamen *** 
Ni-bi-ru s. die nn. prr. 
*nibirtu l 1) Überfahrt. paSkatni- 
bir-tum Sup-M-kat uruJjSa arg ist die ü. 
(über die Gewässer des Todes), gar arg 
ihre Bahn NE 67, 24. 2) das Jenseits 
eines Stromes, Meeres, die Stadt Sirku 
Sa ni-bir-ti Purati Asurn. III 184. Lydien 
nagü (ein Land) Sa ni-bir-ti tdmti V R 2, 95. 
Asurb. Sm. 71, 87. 73, 13 (ohne Sa). 

nibartuÜbergang (über einen Fluss). 
iplahu ana ni-ba-ar-te (V. ti) sie fürchte- 
ten sich den Fluss zu überschreiten 
VR 5, 96. Vgl. n. pr. Ni-bar-ti-ASSur 
Assursfurth. 

*ebÜTU (« 4 ) Feldfrucht, Felder- 
trag, alles was das angebaute Land her- 
vorbringt (im Gegensatz zu den Baum- 
früchten). Zumeist mit dem mannichfach 

variirenden Ideogr. «^S^J geschrieben, 
der Feind ebür mdti ikkal wird die Frucht 
des Landes essen, Ramman cbur mdti 
irahi? (wird überschwemmen), tibüt eribe 
ebür mdti usahftar ein hereinbrechender 
Heuschreckenschwarm wird d. F. d. L. ver- 



"lbru Ht.. r*tr. ihir Freund. Ideojrr. 
KII.MdMus.TllKUL.IJ). iaiih-rii-bir-tu 
jmtiinH «|*iii Freund mit rlcin Krtinnd ent- 
KWfltMi IV li.M, Ulla. Ott im NE: il>-ri 
niHii I 1 '., il-i-i-in inciinw F., ihm Ut-ri-f« 
«II Molimin V, il»ri l KU, LI) mt-i-am-Su 
»rln ^lli-M.i<r F. IV » IS f. Hol. 11 13/14. 
Illtiitljr In Verbindung mit hf/yj» Genosse: 
,!..,■» /,.,.-/.»-« IV K 511, !USh. ift-ri »(<»/<- 
/i/f (Iten.l !*■ I • Sl-1 1*. '«-"i" iki k fryj- 

,.,-*■ v u :ir., is. -■- K. softl Oil. III 5: 

KU. 1,1 ift-j-jf. V li :1J, '21 EL 1»: |KU.| 

1,1 il-ri (folgt («/.-/>"-!'). 

IbriHu Kriuuiiliir-hafi. llrtaki wel- 
cher AI i,^t,ivi fani-ti nicht F. mit mir 
hielt Asiirb. Sm. 100. 17. HU, 51. Sm. 
IM. 1': NAM.K11.1.I if-ni-tum. 

•Ubilru (S}ti.'> Nr. I0.nl befreundet, 
Freund; Fem. itf-ir/« Freundin. Geschr. 
.f^i-wi .auch rt-A.i-.ww\ tf-A.i-.ir-f« HR 



ulniru fthnl. IM. 

'■'/"/"" >"-n '*''' 

burircr'.* K. SSlift -I 
im. )>rr. /Wir. t\\i 

•»burm P l'uif 



i/-*.i-t 



abru (vgl. oben aban- 
hausung, Bergungaori 
die Tauben holen sie (öi 
ihren Behausungen (apäb 
ri-lu {== ID bez. A. J- 
•Sperling jagen sie an- 
die Schwalbe machen t-v 
Neat(f-imu) IVB 27,1 

iibartu nrspr. wob 
im Plur. abräti, > 
Länder, die Erdl 
sehen (die nSml.D' 
ailnäti, apäti und 
gleich Honig tli , 
er den Mensche: 
Tests p. 16 Het- 
zenden Krone (.V 
mögen vorher i 
Lande) 18 Oh- 

Ibratu ff 



■ (Itürgor. Mit- 
Vjtl. die babyL 
l, f. / '-Air-flnH. 
ii'ssuHg. K i n- 
litoirr. SA. 
IUI .111 svmäss VU3I, 1a, b. wonach 
die linke seilte vini U K SS. 12— Uc.di 
.!■,*;.—-.. .'.: -i-. ; r. — !< .wohlverwahrt«* 
Usus " . .-» ■■ .-.' . — . f » eiipl nun. 2Ht#- 
bovitenV.eit.Sioherheii, e 240. wovon 
aburrtä \.l\ to Sicherheit. £eb*r- 
<on Jer König, das 1-and .f'wrti »tf- 
..:■ w-nl i S wohnen IHR NS. ä*«. 
. ■-. -.-.. ■ . C .su. LV'Wmi' 
>*:■.-. 1 «:.i : S « Amt. sv. ;*«*» IV R 13 

.■*» ;!'■:.■ \s". n R 4-: Sr s r*t. : 
; >v: -.-■ -.;. r s.u .1..V.SA.A 

v»-. Ato ".-.-ivm i. S. 



nung, Wo' 
(vgl. 28, 46: 
Eine Gruj 
nnd ni-uif 
ffir ib-ra-t 
35,43 a.' 
Obv. 35 
(Ideogv 

*m 

m, e-f 
Prs. 



."<■ tlcli 

irotz FeU i 

lauen, titfet " 

ii^endwalesf» - 

.. 5. W« h ; 



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r,r% : . naban 
5.--w V. 1 S 


v Kafic. *pec 
>.iiw^wr.\Va»ten- 
-- ..«««|- lies 
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,»-r« t M.«<M.n«. 






*K 



S7, i-ab-bo+i 

% ?-<tb-bat 

v wa- 



Zeit hindurch 
K 65 Col. 1 18.' 
. , . GUL) duri rnat 
■ . a. Vgl. den babyl. 

■f hix-Ha-ti. 

. Inf. na'butu, ndbutn, 
'teii: zn Grunde ge- 
. i werden. VR62,17:; 
i, welcher alt geworden 
■•■-'" eingefallen, zur Ruine 
Vgl. oben die Schluss- 
iim Qal. Zumeist: entwei-, 
■■«'ii, entfliehen (vgl. hahhi). \ 
.-/ m-ki-e-ti er entwich in die 
: 7, 120. da und dahin in-wt-bit 
i^sim). Mit Kopula ma: in-nab- 



tam-ma . arSar in-nab-tu da wohin er ge- 
flohen war V R 2, 20. matuSSun in-nab-tv 
sie flohen in ihr Land Sanh. Baw. 39 ; 
Konst. 50. seine Unterthanen, die vor Man- 
'i'Wib-tu-u-nim-ma Asurb. Sm. 101, 21. 
*v 107: in-na~bi'dwu'tna sie flohen 
ward nicht mehr gesehen). 
-htlingVR3,101,PL 
i«'oü:r. von munnabtu: 
• .:>. 49 g. h. 7, 47g.h, 
; :;*6 Col. III 58 ; von 
///r.Ü.KA.DfilIR7. 
A (sonst = ha läht) K. 

i.'ii. Prt. it-ta-hit K. 4386 
i 'rs. it-ta-ba-ta V R 25, 17a. b 
. ; ' 1! . DE). 
■ « cstürt. hi-ti ah-tu (Ideogr. GUL . 
2442. 
.ittu (K,) eine Art Fessel, aft-bu- 
i ^= KAR . RA) isakanSn eine Fessel 
er ihm an (und verkauft ihn für 
M)VR25,27c. d. Vgl. K.46Col.IV4, 
»wie VR27,38e: ' rli ab-bn-nt-tttm (in der 
linken Spalte!), folgend auf er *ma$-ka-nn 
Fessel und < rü zu-ka-ki-pu (s. d.). S b 195: 
KAR (Jca-ar) = ab-bu-id-tum. 
ab(ap)-ta-a-ti Neb. Bors. II 10. 13 s. 
aptdti. 

i-gU Traum, Traumgesicht, upatar 
inje a-du e-it-gu-ru-ti (s. 15fc$) &t la i-$n-n 
pi-it pa-ni ich deute Trauragesichte nebst 
Träumereien, die unklar sind Ssmk. L 4 
I 16. 

Tafel u. dgl. Ö'ff* 1 , auch iam /-<// geschrieben, syn. a^ujn 

s5, ub-ba-tu, Dorn s. d. 
-iit Passivbed.) j *agä Pron. demonstr. (seinem Subst, zu- 
meist nachgesetzt, doch vgl. a-<ja~a $a- 
(bi-u diesen Berg K, 20) dieser, der, 
für sämtliche Geschlechter, Kasus und 
Numeri; speciell für Fem. (und stets nach- 
gesetzt): ayäta (Nom., Gen., Akk.), für 
Plur. (durch anun „dieser* verstärkt und 
dem Subst. stets nachgesetzt i m. mjaimutii 
{dib-bi a-tja-wi-te diese Reden K. 84, 37 ', 
Fem. ayanrtn. Alle diese Formen vorzugs- 
weise bei Asurbanipal und insonderheit in 
den Achaemenident exten. S. WB, S. 76 f. 
Gramm. § 57. d. Hervorgehoben sei nur 
u-mn a-<j<t-a heute K. 31 Obv. 16. </-«/<*-" 
ijal>-bi all das K. 13. 16. hl ah/ a-ija-o 
dieser Nicht-Bruder K. 84, 4. dib-bi bez. 
Ü-pir-rti a-gn-a K. 79 Rev. 15. 22. 



. die 

ttbiibi* 

idmcSa 

!i Sanh. 

J 'i-Ü-in-ni 

ürte VR 




■ "X 



k »»■•■!■ 



. . Lv-.-gr. IB . BA ), || ina * ~z> -z'.-.^n 

: J. 10 vgl. 15 llia. — II H 

, .. V K 21, 40c. d: IB = ,/- ; /r/-/". 

- _:. mit Zorn erfüllen. '/#'.«'■//• 

■'-ju-ija-ut pnimAfin ta*knn wiib-r 

. :i:jr von Elam hat zornerfüllt si*» 

.- ihr Antlitz gewendet Asurb. Sm. 

. ■ "> ,v<rl. § 147, lb). 

IV 1 aufgebracht werden, zürnen. 

■ ih.ju [== mhjwji.i). II R 3(5, 32g. h: 

LB.BA = i«t-<th-<it'''i'r. vgl. HR 2*». 

i 

i. 
aggu, Fem. fifflnt" , Adj. zürnend. 

. TV. ig. «'.7*.'/" Hh-lni-h'H-n'i It-n H- h* t K. 14-5 

v.. vgl. Rev. 1. ";/-//•/ Dli-Im-Zn i-iin-nh 
Nr' 15, 44. |»w/|A-aw A*///* i\Y/v/»// ;// //#"// 

-■ ■' /**?/■ AZSürUu 111 R 38 Xr. 1 

. bv. 40. rr//-r/,£ libha-bt u=SA\lB.BA- 
.'•nuiii t/Hafts// wer wird dein zornig 
":utz beruhigen V 

aggis Adv. zornig. Samas ",7^//-" : 
- i //-///»- >*>/ möge ihn zornig anblicken 
V K 02 Xr. 1, 29. die Götter wj-ji* //- 
■ -/''/-.<7/ (mögen ihn verfluchen) V R 50. 
:»S. Sanherib 1/7-7/* l-ziz ist furchtbar 
ergrimmt Sanh. Baw. 40. die Götter »i-/- 
•■'.> »::/>■ hskiju'isu mögen ilm zornig, grim- 
mig zu Fall bringen (oft in Tafel-Unter- 
schriften). < '7-7 /* zornig XE. r »t>,26. Asurn. 
1 42 (V. n./- 7 //-/.v): Lay. 43, in-il-U). 
Salm. Mo. Öbv. 14. 

uggatu Zorn, i-wi wi'tj'it l)h(lii>\-hi-„i 
im Z. meines Herzens ithat ich das und 
das) Khors. 40 u. ö. Sanh. V 57. a~h-t 
t/fj-<j<i-ti,n U/ iUini zum Z. des Götter- 
herren VE 35. 33. imi mj-j'tt DlM-hi 
• : ^; ,: - (Jdeogr. SÄ.IB.BA) ih-Ühnmun IV R 
' x ^V' 1 " 10. ,s j.,a ( ///'/-::/ //A///.V//). Bei /,/#r "7- 
V>N - sor ,/,// v:-:,i-„t Dh-hi-in rZZis likkilmisii IV R 
' NK 12 Rev. ll ,,. — II R 20. 37c, d: IB. 



w ":"\" BA ---wj-,j~i-tn tt ^ vgl. aui'h Z. 38. MyiV. 1 - 
•* -^" t j,i-t//,/i syn. r*t-\i-.i-hn s. d. 

ig-^i-tum II K 27, 42 e. f, Ideogr. SA . 
Kl'.K, mit Itii-ni-sii .Ideogr. SA . KUi 
: '■ n " und ri-h'i-tniii .Eine (Truppe bildend. 

. .""■'?. agUglltU. ein Beiwort der Zauberin oder 

■ Hexe, die. einer \n.i,üti gleich, insbeson- 

o dere. bei Nacht auf den Strassen umher- 

geht und die Menschen zu Schaden bringt: 

.i-7//-7/'-/7-/'//## IV K 50. 43a. Das / konnte 

Vertreter eines Zischlauts sein. 

agadibbu ein auf Ackerbau und zwar 
auf Bewässerung des Ackers bezügliches 



• 1 » 

% 

. > * 

■ 1 1 ■ 



ratt 



15 



mtt 



Wort, ekln uMiniriäma i-na a-ga-di-ib-bi 
(= LS . SU . NU . GID . DA) ir-ri-ii K. 56 
CoL II 8. Vgl. K. 2014 Rev.(V): IS. 
APIN . AMfcL . GID . DA = a-ga-dib-[bu\. 

L *agü m. 1) Krone, Tiara; Kopf- 
binde. Hauptideogr. MIR. a-gu-u ra-ba-a 
A*i Ittl'L-atiito die grosse Krone ihres Haup- 
tes Höllenf. Rev. 45, wofür Obv. 42. 43: 
MIR raba-a. ki-i a-ge-e Sa kakkadfa 
{gleich der K. etc.) IV R 61, 36c. a-ge-e 
ga-fir-ni si-ra-a-ti a-ge-e be-lu-ti shnat iluti 
eine K. mit hohen Hörnern, eine Herr- 
scherkrone, eine Auszeichnung der Gott- 
heit (setzte ich auf Marduks Haupt) V R 
33 CoL II 50. 52. Asur na-din hatti u 
<i-yew> der Scepter und K. verleiht Tig. 1 2. 
<u}d ajxiru eine K. aufsetzen s. u. ififct, 
it 1. I 2, II 1). Ob IVR 40 Nr. 1, 16a: 
o Bei, deine Wohnung (Sub-ta-hi) ist 
Babel, Borsippa a-gu-ku deine Krone, so 
zu übersetzen ist oder ob ein anderes 
<igü (Throngemach? vgl. die Relief-Bei- 
schrift V R 60 links vom Sonnengott) 
vorliegt, lässt sich noch nicht entschei- 
den. — VR 28, 15— 20 g. h nennt a- 
gu-tt (Krone, aber wohl auch Kopfbinde, 
Turban) als Syn. von: (15) ba-a-nu, (16) 
tne-e-nu, (\7) hi-i-ium, (18) iu-tab-&um } (19) 
ri-ik-m, (20) a-gu-mu. Es folgt Z. 21 und 
22: a-ge-e he-lu-ti (= NAM.EN.NA, MIR 
davor im Geist zu ergänzen) Herrscher- 
krone und a-ge-e Sarru-ti (= NAM . SI . 
DU) Königskrone. Z. 23 : MIR = a-gu-ü. 
a-gu-ti syn. hi-nb-Su 8. d. II R 20, 40 C. d: 
MIR (*-r«l) = a-gii-ti, wonach S b 1 Obv. 
CoL II 15 zu ergänzen. Ein anderes 
Ideogr. für a-gu-u Krone ist MAL mit 
kleinem eingefügtem me-en^ zu sprechen 
«**;«]. IIR 20, 41c. d, wonach S b 1 Rev. 
CoL IV 13 zu ergänzen. Vgl. noch II R 
47. 22 e. f. 

2) Mondscheibe, von den Babylo- 
niern-Assyrern als die (mit Hörnern ver- 
sehene, glänzende) Krone des Gottes 
Sin (VgL IVR 5, 38 ff. c) vorgestellt. 
Hauptideogr. MIR, seltener MEN (s. so- 
eben). Für das Zunehmen des agü des 
Mondgottes vom Neumond bis zum Voll- 
mond 8. K. 3567 Obv. 14—18. Sin ina 
ndmuri-iu agä a-pir wenn der Mondgott 
bei seinem Gesehenwerden die Krone auf- 
hat III R 51 Nr. III 40 u. ö., agü (V. 
a-gu-u) a-pi-ir III R 58, 27 a, a-gu-u ip- 



pi-ir 30a (folgt immer: so wird der König 
zur alles überstrahlenden Vorherrschaft, 
aSareduta, gelangen), wenn der Mondgott 
vom 11. — 15. Tag gesehen wird, 5 Tage 
age taSrifüi ip-pir die riesige Krone auf- 
hat IHR 55, 22b. 13. Elul: Sin age 
taSrihti ana mäti naSü IVR 32, 9b; ähn- 
lich 2 b (11. Elul). Der Mondgott hat 
ebendesshalb gern den Beinamen „In- 
haber der Krone": bei a-ge-e Tig. I 5 u.ö., 
bei age VR 1, 3; 8är a-ge-e Salm. Ob. 6. 
Nannar be-lum a-ge-e (= MEN) IV R 9, 

II. *agUni.Strömung, Fluth. meinHeer 
sah den Fluss Idide, a-gu-u Sam-ru eine 
wüthende Fluth, und fürchtete sich vor 
dem Übergang V R 5 , 95. der Fluss 
Te-ne-ti a-gu-u Sit-mu-ru Sanh. Bell. 46; 
Rass. 73. ana a-g&* Purdti ü-Sar auf 
die Strömung des Euphrat lässt es sich 
nieder (näml. Marduks Allmachtswort) 
IV R 26, 49 / 50 a (= A . MI . A). ü-re eluti 
ü-re rapSüti ki-ma a-gi-e (= A . MI) i-Sur- 
rum über hohe Mauern (Zäune u. dgl.), 
über breite Mauern setzen sie (die sieben 
bösen Geister) gleich der Fluth IV R 1 ft 
CoL I 24 / 25 . die Kopfkrankheit ki-ma a- 
gi-e (= A.MI.A) it-tak-kip ist losge- 
stürmt gleich der Fluth IV R 3, :i, 32 b. 
Vgl. die am Flussufer wachsende Pflanze 
iam bi-nu-ut a-ge-e K. 4854 Rev. — HR 
24 Nr. 2 Obv.p): A . MI . A = a-gu-u; 
folgen (mit unsicheren Ideogrr.) agu ndri 
und agu gal-tu (s. u. nba). VgL auch 
II R 20, 43. 44c. d? VgL IVR 3, 3 % 9 . 
40 b (ebenfalls von der Kopfkrankheit V. 
a-gU §i-ib-hi-ru-Ü a-gi-e il-lak, a-gu-u rab- 
bu-ti a-gti-Su kleine Fluthen fluthet sie, 
grosse Fluthen sind ihre Fluthen (Ideogr. 
durchweg A.MI.A). — Die Stelle Khors. 
132: er zog sich in die Nachbarschaft der 
Mauer zurück und e-ru-ba a-mi...-uS-Su 
bleibt, da das Original unsicher (s. Abel- 
Winck lkrs Textausgabe) , absichtlich 
ausser Betracht. 

III. agU, Ideogr. IS. MIR (= a-gu-ti K. 
4408), zumeist in Verb. mit(Theil eines?) 
pcUu s. d. Auch das II R 32, 13 g. h er- 
wähnte A(<0 MI(^) A = a-gu-u dürfte mit 
A.MI.A = agu pdti IIR 20, 46c. d 
zusammengehören. 

IV. agü vielL Trauergewand, s.mwlnl 




- - -*=" agnh(h)U ein Tbeil der Kleidung oder 

Kästuiig. Nach der Erschlagnng des Hnni- 

■"—..** bana heisst es von Izdnbar: \ )-nrti 

■ ■ und d-jpt-ja), Izdnbar agäkt itrp{i)rammn 

t nt4ä* a-gu-uh-ha) NE 42, 4. 5. 

'.."_ *.iit! *»galtt (Sj) PL <W# K aIl >i jangeB 

... .jvrr- Rind, Farre. pa-re-ti n-ga-lef Maul- 

.t i: ---i "i»iit tili«», Fairen Tig. V 6. seine Rosse. 

.,, — niiep seine Maulthiere, a-ga-lt Salm. Mo. Rev. 

_i "ii. I 31. ihre Rinder, ilire Schafe, die Pferde, 

■ x ' '■* \ Maulthiere, a-ga-k Z. 65. Für Saab. VI 55 

„ .;,„■ sowie K. 152 Col. IV 27: IMER (.lu-ru) 

.„ . ,.-,-v j ' V = o-ffii-Iu s. u. i¥k Für Ideogr. und 

^ rt t„ieu Zei- Alter eines agabt beachte noch II R 16. 

^Ä«n. 34b - e: <i-3<>-t«- k » (Ideogr. IMER.Ü) ... 

* vinän- """ t 1 "'*™ ?"■""-! ' / "-*" ? l eiu Farre bin 
* * " ,. ich ... zu einem Manltbier bin ich ge- 

• :uC i spannt. 

'. -.ir-iini aggulln a. idhullH. 
. ... i: $E. igiltu Sanh. Sm. 123, 51 (ivtto tynhti) 
s. AS" — -"• s - n - P»- 

•.S« jii feta- ugallii grosser Wind s. u. iW». 

;.v Atf.A agalatülü Wassersucht. Die Bei 

erhellt aus Asurb. Sm. 104 f., 60: USi 

»am^«*. - ->;|»(ii| „^„-lA-tU-h-a mv mii-lu-u-ti d. L Wasser- 

<■■ i .:'. 41.*. ; f^füntheit. Ursprung (aus A.GAL. LA. 

• " ; *4i.p . nm j jamjt Lesung des durchweg a-gn- 

, u .i»m«; »ob- KXJ-tit-laii geschriebenen Wortes hat zn- 

■ „ ".-umblies-, erst Jessen erkannt Die Assyrer schei- 

;. v i.'U Col. j neu m/nlntillii als uga-lti-titlii „unvergäng- 

;'. _ .-.."-n. I liehe Fessel" verstanden zu haben; vgl. 

V _ . :,' r-il-iV. j die apnositionellen nnd sonstigen Zu- 

S," (W. sO". | sätze. Marduk möge ihn (den Frevler! 

*' K 4:Wt>. tra S™ lassen (JMtf-JMw) <i-ga-l<i-til-la-\t>\ 

■ i ■ f ■ SlM ! '''"'''-• , " '<' l"i-l' : -r'i (eine nnzerreiss- 

J" .,^ Ut . Koi>ieii bare Umstrickung) III R 43 Col. III 31. 

..,,,,, Mardnk •i-in-lii-lil-hi-o ri-fa'-ifi-mi In pn- 

,,»■ >.*a ,lih.iu,. f/WVj frlWHW(( x Mich In 13 Mar . 

A ;t. tfl» 1 * -*«| Jut iwfarltt-tiMatt Sä h'-Immh to yf/mf- 

., ivtivii lilrt'gr. ; , jW . J( (j. xil ., m fa.r.Mfi.!,,, (möge seinen 

.„,itui ,..i uml - Ldb) Banch ^tnit belasten) IHR 41 

>1 V mit ringe- j col. II 25. Die näml. Schreibung BerL 

I Merodaclibaladan-Steiii V48: dagegen 102 

■ m ,;«wiind »M- I 41: <i^i-/«-TI(lies TIL)- ( '. Nft- 

1 frjcht-' hereB 8 - llAU ,41f - 

a-ikw *w * '■""" ! DJ5?i agimu urs|ir. trüh sein, dann: be- 

,ii S-'baiuirLi?V trübt sein, auch i. S. v. unmuthig. 

^._ _ •■■■" K. zornig sein. HR 47. 11c: a-ga-mu 

K. 2'ü syn.Äi-iW«,(L»ssi'iner8eit««WW/wM(HÄ 1 ) 

und ./»//<ün« zu Synn. hat. II R 36, 33g. 



paa 



h: SÄ.fß.BA.AG.A(?) = a-ga-mu, Eine 
Gruppe bildend mit agägu und nangugu 

(s. aw). 

"agammu PI. agamme, stets mit De- 
term. när . 1) Sumpf. nAr a-gam-me die 
(dem persischen Meer benachbarten, süd- 
babylonischen) Sümpfe Sanh. III 45; Sanh. 
Kuj. l f 33. Sanh. V 12. In Verb, mit 
apparät? Schilfdickichte s. u. apparti 
C*Ki). 2) f. Teich (von dem in San- 
beribs Palastpark künstlich angelegten 
Teicb). när a-gam-mu uSabSima su-su-u (eine 
Insel) ki-rib-Sa tik(?)-ti-il Sanh. Kuj. 4, 36. 
appare Sä ki-rib nar a-gam-me die Binsen 
im Teiche Sanh. Kuj. 4, 39; Lay. 42, 47 f. 

aganate (K,) PL Becken oder Kessel 
3000 kap-pe siparri sa-ap-le siparri a-ga- 
na-a-tf siparri bronzene Pfannen, Schalen 
und Becken Asurn. II 122; Asura. Mo. 
Rev. 40: a-ga-na-a-te Sa siparri. 

agUILU Kopfbinde oder Krone, a-gu-nu 

syn. a-gu-ti s. d. 

aganna, agannu hier s. u. agd. 
ugnü s. ubiA. 

igisü PL igise m. Gabe, Geschenk, 
auch euphemistisch für Abgabe, Tribut 
Sa Sarram Sa mät Tabali t-gi-sirSu-nu am- 
dähar Salm. Ob. 106. Salmanassar ma- 
tt ir frilti ü (sie!) i-gi-si-e kaliSina kibrate 
Salm. Mo. Obv. 7. Asurnazirpal mähir 
bilti ü i-gi-si-i Sa käliS Mbräti Sams. I 38. 
i-gi-sa-a Summnhu ein luxuriöses Geschenk 
(Akk.) Neb. II 37. i-gi-si-e Stikuruti atta- 
näl>alSunuSi kostbare Geschenke brachte 
ich ihnen V R 63, 22 a. Vgl. noch II R 54 
Nr. 1, 25: Sin, der Gott Sa i-gi-si-e. 

agappu PL agappe m. F 1 ü g e 1 des Vogels. 
is-sur Same muttapriSuti Sa a-gap-pe-Sti-nu 
ana takilte sarpü beschwingte Vögel des 
Himmels, deren Flügel violettpurpurn ge- 
färbt waren IHR 9 Nr. 3, 56; vgl. Lay. 
68 Nr. 2, 1. 

VJK Gl*, wohl stark, gewaltig o. dgl. sein 
is. die Ideogrr. unter agsu), dann aber 
zumeist arg i. S. v. böse sein (vgl. dan- 
ntitu Argheit, schlechte Beschaffenheit, 
Nothlage von danänu, ferner ptDC, ütDfct u. 
a. Stämme). Perm. Tammaritu Sä e-fa Sa- 
a-fu eg-su der noch ärger (böser) war denn 
jener (setzte sich auf den Thron Elams) 
Asnrb. Sm. 174, 39. 

ag?u arg, böse, gegen das. Volk 

Delitzsch, Assyr. Handwörterbach. 



17 "fctf 

Ealdu amil nakri ag-si den argen Feind 
Khors. 125; Sarg. Ann. 245 (Winckler, 
Sargonstexte Nr. 30 wird a-na am * l [Kal-di 
e-piS] lim-ni-e-te zu ergänzen sein). amil 
nakru ag-su Asarh. I 37. II 22 (V. nak-ru 
ag-su). Äsurb. Sm. 72, 93. amH nakru 
ag-si Sanh. Bell. 20. Sanh. I 56; Bell. 18 
(ag-su). — S c 276: KAL (kala) = ag-su 
gewaltig o. ä. (neben aS-tu, dan-nu, aJc-ru). 
VR21, 17b: SU (?) . KAL . KAL = ag- 
su. Vgl. K. 2022 CoL 1 6: ag-su (folgt 
Sak-su). 

egsu, ig?u (Fem. igiltu = igistu?) 
arg, böse. amH nakru ig-si Sarg. Cyl. 32. 
Vib-bi Tammaritu ig-su ba-ra-nu(-u) das 
arge, freche Herz desT. Asurb.Sm. 216, i; 
VR 5, 31. Asurnazirpal mu-la-it ig-su-te 
Asurn. I 19; III 27. Stand. 13. — Hier- 
her gehört viell. mit der urspr. Bed. 
„gewaltig, herrlich" (?) Asurb. Sm. 123, 
51 : ein Sabril hatte während des Schlafs 

Sutta i-gi-il-ti (einen Traum). Gehört 

dieses igiltu nicht zu igsu y agsu, so kommt 
neben f Stfct auch f M oder fpü in Be- 
tracht. 

^Jfc$i Prt. egur, igur miethen. Swn-ma 
a-pi-lttm (d. L a-me-lwn) ar-da i-gu-ur wenn 
jemand einen Sklaven miethet (eig. ge- 
miethethat; Ideogr. «"»"KU. MAL) VR 
25, 15 a. b. Perm. Sap-lu a-gi-ir (Ideogr. 
KU . MAL) K. 64 CoL I 7. 

agru st. estr. agir, PL agrutu Mieth- 
sklave, Lohn dien er. a-gir-Su (Ideogr. 
amH gu. MAL) a-ka-lam u-Sa-kal u su- 
ba-ta n-laMa-aS seinen Miethsklaven ver- 
köstigt und kleidet er, Fragm. der K- 
Sammlung. amil ag-ru-tu it-ti-ku-nu tu-uz- 
zik-ka-a (2. PL, s. rot) K. 647 Obv. 9. 

agrutu Stellung eines Mieth- 
sklaven (nom. abstr.). II R 33, 13e. f: 
NAM . KU . MAL-<*-rt/-KÜ = ana ag-rurti-Su. 

agarru PL agarriitu Miethsklave. 
a-gar-ru-u-tu Sa dul-lu Sa ina eli bit Gula 
ip-pu-uS-Su (folgendes sind) die Lohnar- 
beiter welche die Arbeit am Gulatempel 
thun Str. II. 804, 1, wofür 770, 1 u. ö. 
""«"KU . MAL*'. am?/ KU . MAL' 7 , das 
hiernach agrutu oder agarrutn gelesen 
werden mag, auch Str. II. 865, 15. 991, 
1 und oft. Vgl. noch Str. II. 795. 1: 
aW/ KU (so vennuthe ich) -n-tu S<t ina eli 
btt Samsi u bit (inla dul-ta t-pit-u^-Stt. 

*igru Miethsgeld, Lohn. So viell. 



** 



X 



11 



I f 

< 



.. .-i'.Tiii VE in. 71. 

- der Wahren lenk er i - 

::-'^« j beim Gehen u. 1 

. ■■.•!• dir i'Sainas' eiiih-r- 

:*-e und Stras.se freundü- h 

'. '/ i /-i/ir-rii-'i-it HU'ili I.U*!:- 

-.:. und abends und währen -1 

.l ■ - des Tages mir fröhlich«* 

^■Lenken V K tb"». Jj»jli. die 

% X. r-;///'-/7/-.>// ildeni^r. K.\ . 

' -hiin-mi-U. möire ihm id«-m 

■ ■•.:. ken) fröhliche Gedanken seheii- 

■ li*. ,v , ; a. Der Gegensatz isr 

- ■-!/i/-?hl-iit r-ifir-i-'-^n 'Itlrnirr. 

: ..:. IV K 12Eev. : < 5 ..,-. \>1. ihm h 

"» - , .b [iind i-ijii'-VC-t wd-init In.— 

-u-VitiX r>7. (isa iKA.GAK /.; 

. K. 1 ( .m; Cd. T l>0. lM (,,//>/■/ 

: iln'rliti oder iijH.'tl't fröhliche- G'*- 

.,.:'. haben, fassen i. — ][]! :;♦;, 7l: 

- -'■. zwischen tf-ut-tn,,/ Traum und 

• -■ • Gesicht, Traumjrcskht -mit db- 

- ■.: Kine Gruppe bildend ■. 

ctgurüti PI. Träume. T räume - 

"."-UV iijUiftir i-ifi il-thi (-il-.fit-iU-ti >.r 

-.-.-'f f,i-',t !>(,-/, i Ssmk. L ' I lf>. s. üben 

■••JJ.s Gl», wohl: rinirs ums eh Hessen. 
igaru - i ir ä r u V i mW a n d u m s e h 1 i e s - 

^'.;nir. l"iiisftlilii'<siui«r eines i bewohn u-n 

'Winnies durch 'Wände, kollektiv: Wände; 

■l.üin auch die einzelne Wand. I'l. /./.»/■-■. 

■!■■■■ III.. i'j'trnt, f. IlaujitideeLT. : K.LI1JIT 

d. i. Haii^-l'ins- ■hlieNsuiiir i. v«rl. -//-.//•.. 

::nd h'mn das Ide«»'jr. hat dort die Glosse 
■ .,:■■». ai Wandiiinschliessun^. Wand 

eines Hauses. «1er Sonnen- und Anunit- 

T •"IllpCl >''/ .... /- '''-/'/i-,w/-//// i-], )i-ni>-}ni 

einlieft iirzt war: .-/ i-r> -s#/-/#// <t\! or i ihr«* 

Wände riss ich i*in ■ /#/##• j-./.i-i.- 

s;.-ui' ,1,1.1 ./«/v.v'/'r . stell! e ihre W. \\ied>-r 
her 1 Nah«- ii. 111 :;•>. :»1. :!•!. i-jn-i,- A>. 
» './*/ ,/../,/ ./•//,.,#/,../«# die Wände selbiiTen 

Tempels zu leMiireii V R :J.| C-d. III ls. 

.-i ■'•'-.' ■'' i-.M-/-..-.,. . K. I.IHIT; •><//- 

er nniss davon vnii Hans und Hof i.eiir. 
!la'-.> uii'i llau-es Wänden V \l J.\ :;s 
i d. .-.■■!-#■».•-..•, #' /.■-« -/. / ■'../:/ -eine aus luit- 
Il'iH-kcUi-UlZii-Ji j\\- i'k l'e-rehellden Wände 
Neb. \I1 "i7. .-"..-/,. .-./ /-/ •#-.»// die W. 
des '.lYmp» !- waren • inir- -;iir/t V R til. 

."»'Jb. S. V.elti-r UlLli I" 7"~. -.f,r-r.M"-' 

• ■ * ■ j / ■ 

'. -\/' l ■" ' /'' •-.'/ "/■ if ■ ! . •l'itfiil HSI'l- 




na« 



19 



na» 



seine (des* Tempels) Wände machte ich 
prächtig gleich dem Glanz des Aufgangs 
der Sterne Tig. VII 89. e-na-ha (es waren 
eingefallen) E.LIBIT^ d. L igardte-Su 
V R 10, 56. — In den Vokabularien 
findet sich auch I.ZI als Ideogr. für 
/>/rw, s.JlR 38, 18. 19c. d: I.ZI = 
i-ga-ru, E . I . ZI = bi-it i-ga-ru. Ebenso 
in i-gar bi-ri-tum (s. d.) ibid. 17 c. d (vgl. 
i-gar a-bur-ru Z. 14d). Mit I.ZI wech- 
selt IS. ZI (für ZI = a-ba-ru 8. oben), 
z. 13. K. 56 Col. IV 22: i-gar (= IS. 
ZI ) bi-ri-ti, und s. andere Beispiele unter 
Spp. Beachte noch die Schreibung i-na 
hLur (d. i. i-gar) li-nä-ti hzida an der 
Hofmauer von Ezida Neb. IV 64. b) 
Wandumfassung, Wand, Bord eines 
Schiffes, hm i-ga-ri elippi an Bord des 
Schilfes NE XI 201, vgl. 203. igardte- 
*a (sc. des Schiffes) ibid. 55. — K. 4378 
Col. VI 28. 29: IS.TI.MÄ = si-il (V. 
**-*•/. si-li) elippi Rippe des Schiffes, IS. 
TI . TI . MÄ = i-ga-ra-(a-)tc elippi Wände 
des Schiffes. — Vgl. noch Str. III. 202, 5: 
i-ga-ra-a-tü Sa eh ndri etc. — Für i-gar 
i-gar, i-ga-ru (Vokative) Steinmauer NE 
XI. 17. 18, opp. kikkiSu, Rohrumfriedi- 
gung, s. kikkiSu. 

"agurru f. 1) allgemein: Umschlies- 
sung. Bekleidung, Überzug, Verscha- 
lung (ausschliesslicher term. techn. der 
Architektur), i-na a-gur-ri uknc elliti(m) 
ulla rvSdSa (oder riSeSa) mit einem glän- 
zenden Überzug von Lapis lazuli(?) 
machte ich hoch die Spitze des Tempel- 
thurms Neb. III 16; Neb. Bors. I 25. 
Neb. III 68. die Thore Hess ich kunst- 
voll herstellen i-na a-gur-ri ukne elUt'tm 
i folgt weiterhin: kir-bu-uS-Sa , also gen. 



fem.) Neb. VI 4. ina a-giir-ri 



aban 



pili 



pifti . . . tt.takbift titurru mit einem Belag 
von weissem Marmor (?) Hess ich die 
Brücke betretbar machen (pflastern) Sanh. 
liass. 90. a-gu-ür eSmare (s. d.) Neb. 
III 56. askuppcti a-gtir-ri Sä parüti etc. 
Überzugsschwellen (Schwellen zur Ver- 
schalung) aus Alabaster und andern 
werthvollen Steinarten Asarh. V 18. — 
Zorn Ideogr. LIBIT .AL .GÜSUR . RA 
Sanh. Kuj. 4. <> beachte das WB, S. 53 mit- 
geteilte Rm-Fragment: [LIBI ,T. GUSUR. 
RA = a-gtir-m (folgt a-bur-ru), wonach 
HR 36, 24g. h (a-gnr-rum, mit li-pit-tum 
und a-ma-nim in Einer Wortgruppe ) zu 



ergänzen sein wird. 2) speciell: Ver- 
Bchälung eines aus lufttrockenen Ziegeln, 
aus ungebranntem Thon (libittu) aufge- 
führten Baues mit gebrannten Backsteinen, 
dann diese Backsteine selbst, gebrann- 
tes Ziegelwerk, Backsteine (kol- 
lektiv). Zum gen. fem. s. Bors. II 9 f. 
Ideogr. LIBIT . AL . GUSUR . RA, gemäss 
K. 4207, 19 f.: bi-ru-ü-um bit a-gur-ri {= 
LIBIT . AL . £AR . RA) i-bal-la-rum , in 
seinem vorletzten Zeichenan sich gewiss 
richtiger IJAR als GUSUR zu lesen. 
VgL auch ZU harraku. — zunnum u rddu 
wiassii li-bi-it-tu-Sd a-gu-ür-ri (V. a-gur-ri) 
tahlubtiSa uptattirma li-bi-it-ti kinnmiSa iS- 
Sapik tildniS Regen und Unwetter hatten 
seinen (des Tempelthurms) Ziegelbau 
weggerissen: das gebrannte Ziegelwerk 
seiner Bekleidung war geborsten und 
das lufttrockene seines Kerns (Rohbaues) 
war zu Schutthaufen hingegossen Neb. 
Bors. II 3; vgl. Z. 9: li-bi-it-ti kummiSa 
u a-gur-ri tahlubtiSa. kdr a-gur-ri Neb. 

V 34, wofür V R 34 CoL I 33: ka-a-ri 
agurri (d. i. hier, wie durchaus, LIBIT. 
AL . GÜSUR . RA), ka-a-re a-gu-ür-ri Neb. 

VI 51, dür a-gur-ri IX 22, bi-ti-ik (einen 
Bau) a-gur-ri VUI 53, u. ä. oft. tafi-lu- 
bi-Sü i-na a-gür-ri ü-re-ki-is seine (des 
Tempels) Bekleidung (Verschalung) fügte 
ich fest aus gebranntem Ziegelwerk Tig. 

VII 104. Vgl. I R 7 H, 3. bit* M a- 
gttr-ri arsip Tig. VI 19; vgl. VIII 6. 
Von Mauern Tig. VI 11. 28. ina ku- 
up-ri u a-gur-ri mit Erdpech und Back- 
steinen I R 28, 26 f. b. Oft in den Texten 
Nebukadnezars und seiner Nachfolger. 
Tempel, Paläste, Mauern, Wälle, Funda- 
mente etc. werden gebaut in(a) ku-ujy-ri u 
a-gu-ür-ri oder a-gur-ri Neb. IV 12. 23 u.o., 
auch mit ideographischer Schreibung so- 
wohl von kupru (s. d.) als agurri, näml. 
LIBIT. AL. GUSUR. RA I R 52 Nr. 6, 5. 
Neb. Bab. II 17 u. o. 

* ^ 

agargaril st. cstr. agargar Gewimmel 
der Fische im Meer, Wasserthiere. 
a-gar-gar nümt (oder "**") imi tdmdi ihalik 
(wird im Meere zu Grunde gehen) III R 
55, 30a. — S b 131: NUN. HA („-, r *r- r „- 
ra) = \a-fjttr- i/a-ru-ti. Ebenso (a-gar*fa- 
ni-u) 82—8—16, 1 Col. I 40. Vgl auch 
VR 27, 31c. d. 

agargarutu dass. a-gar-ga-ru-tttm hi- 

9* 



TK 



20 



rw 



sib tdmdi (die Fülle des Meeres, wovon 
das Meer voll ist) ibalfr HI R 60, 116; 
62, 28 a. 

*agarinmi f. Mutter, mut Mm beut 

nabmti i-na libbi tarbas a-ga-ri-in-ni a-tit- 
ti-ia keniS ippalisanni sah mich in Gna- 
den treulich an im Schosse der Mutter, 
die mich gebar Lay. 38, 3. — V E 29, 
67 g. h: DAMAL («■/».«-»«) TU = a-ga- 
rin-nu, Eine Gruppe bildend mit um-mu 
und ba-ati-tum Mutter einer-, $h-sur~rtim 
Leibesfrucht andrerseits. Vgl. S b 193: 
UNU mit kleinem eingefügtem TU 
(Glosse: a-ga-ri-in) = um-mu Mutterleib, 
Mutter. 

*agittü Binde, Verband des Arztes. 
ÜB 34 Nr. 3, 42. 43: a-gi-it-tu-u = KU. 
BAR . SIG (d. i. parsigti, 8. d.) und wohl 
auch = si-in-du Sa dsi Verband des 
Arztes. 

*"!Ns (WB, Nr. 2) edu Fem. et-tu, it-tu 
einer (eine); mit Negation: keiner, 
niemand, e-du ul ipparSid keiner ent- 
rann V R 4, 62. 9, 40. e-du ul e-zib 
keinen Hess ich am Leben Sanh. I 57; 
Sanh. Kuj. 1, 8 (wofür Bell. 18: na-piS-tu 
ul e-zib). e-du a-me-lu{in) la e-zi-bu (3. PI.) 
ina l)b-bi VR 2, 2. ed-lu e-du ...ul niemand 
Ssmk. L 4 Col. II 20. pa-a e-da uSaSkin er 
liess (sie, die abgefallenen Städte) einerlei 
Rede fuhren, d. h. stellte ein Einver- 
nehmen unter ihnen her Khors. 34. der 
starke Feind hat mich vernichtet (?) ktma 
Jeane i-di (= ÄÖ) wie Ein Rohr IV R 
19, 45 / 46 b. pirP bal-ti et-ti (Eines Dorns, 
= ÄS . A . AN) IV R 30*, 7 / 8 b. a-hi e-du 
mein einziger Bruder Höllenf. Rev. 55. 
— Vgl. zum Ideogr. ÄS = e-du S b 66, 
und 8. u. isten (sowie badulu). Das Kom- 
positum aSar-edu (Fem. aSarittu) s. be- 
sonders. 

*edis Adv. allein. e-di-iS ipparSid er 
floh allein Khors. 132. ediS ipparSid 
Sanh. I 23 u. ö., e-diS ipparSu oder ippar- 
Siddü (3. PI.) Sanh. I 18. Konst. 54. 

*edissu Adj. einzig, alleinig. Xer- 
xes Sa e-diS-Si-Su ana naphar mätate gabhi 
uta'ama der allein der ganzen Gesamt- 
heit der Länder gebietet K, 7. C, b, 6. 
e-diS-Si-Su allein (floh er) V R 7, 124. 
Nergal Sä e-diS-Si-Su (= ÄS-/*/) kar-ra-du 
der allein gewaltig ist K. 4995 Obv. Vgl. 
IV R 9, V 2 a (= AS-4 3, 32 / 33 a (= ÄS- 



na). e-diS-Si-ia (= Ä&-mu) ich allein Sm. 
679. at-ta e-diS-Si-ha (== UÖU-*u) ?i-rat 
du (Sin) allein bist erhaben IV R 9, 53 L, . 
55 / 5 .a. Zum Ideogr. U§U s. S b 171: BUR 
( rf .i») = e-di-Su; S c 17: e-diS-Su. (VR 30, 
28 e. f : A . GA . BA = e-diS-Si-St?). Gehört 
hierher etwa (als Fem.) der Kanalname 
«*' Erdi-eS-tum II R 51 Nr. 2 Obv. 2? 
ed&nu, häufiger edönu Subst. Allein- 
heit. Daher edenu&Su s. v. a. ina ede- 
niSu in seiner A. = (er) allein (§ 80, e). 
Sib'u (Seve) jtf r?i Sa ?endSu habtd e-da- 
jiu-uS-Sti ipparSidma e-li gleich einem Hir- 
ten, dessen Schafe geraubt wurden, floh 
allein und machte sich davon Sarg. Ann. 
29. (e-da-nu-uS-Su auch NE 14, 12). e-de- 
nu-uS-Su ipparSid-fna eli IH R 9 Nr. 3, 37. 
Ähnlich Lay. 72, 6. 66, 18. 18, 22. e-din- 
nu-uS-Su ipparSid Khors. 74. Sarg. Ann. 
395. 

e-du eine Pflanze. K. 4140 Obv.: iam 
e-du. Vorausgehen (durchweg mit Determ. 
iam ) zirirn kaspi, zi-dm hurä\§i\ folgen: 
sip(? me)-bur-ra-tu, ka-mu-nu, a-na-me-ru 
und hal-tap-pa-a-nu. Ebenso das Duplikat 
K. 4~183 Obv. 

idu 8. u. \ 

*D1N adätm (WB, Nr. 152) Prt. idib 
jem. bedrängen, in Noth bringen. 
a-a-kan Sü nakru Sä i-di-ba(sic\)-kan-ni 
wo ist der Feind, der dich bedrängte? 
IV R 61, 35b. VgL Z. 7a: Sti(?y Sa- 
a-ru Sä i-di-ba-ka-a-ni. Ideogr. ip.GAR, 
s. S d 19: HI. GAR („akkadische" Spalte: 
SI . IB . MAR) = a-da-bu. Auch IJI . KU . 
GAR, Z. 20. Das erstere Ideogr. oft in 
den astrologischen Texten, als Nomen 
(und dann wohl infinitivisch addbu zu 
lesen) und als Verbum. ip.GAR, d. i. 
addbu, ana Sarri ibdSi Noth (Drangsal, 
Bedrängniss) wird den König betreffen 
(folgt: ein zahlreiches Heer wird ihn 
stürzen) III R 55, 42 a; vgl. 44 a. ana 
Sarri addbu Z. 49 a. III R 60, 43. 85 
(folgt: Sumku-tim ummd-m ina kakki ibdSi 
Niederwerfung des Heeres mit Waffen- 
gewalt wird statthaben), addbu wird im 
Lande sein 58, 50 a. Vgl. 60, 18. der 
Sohn des Königs aba-Su ip.GAR (lies 
iddib?)-ma kussd i§abat wird seinen Vater 
befehden und vom Thron Besitz nehmen 
55, 45a. Ähnlich 62, 15a. Beachte noch 
Rm. 201, 3: Kampf wird im Lande sein, 



A 




r» 



21 



■m 



51 . GAR, d. L addbti, bez. ud-da-a-ti ana 
iarri inäti kaliSa d. h. Noth (bez. Nöthe, 
8, iL uddü) wird den König and das ganze 
Land betreffen, wonach IJI.GAR^ III R 
55, 51a viell. geradezu wldäti zu lesen ist. 

Et 1 verfinstern (s. für die Ver- 
wandtschaft der beiden Begriffe des Ein- 
engens, Bedrängens und des Verfinsterns 
den St TTtt; sollte bei UM analoger 
Bedentangsübergang nicht statthaben, so 
würde für I 1 auch die Lesung 2tt£, für 
II 1 uddubu auch uddupu, also &pK, in 
Betracht kommen). Säru Sa in amelim 
wlrdu-bu (= SUD. SUD) der Wind, der 
das Auge des Menschen verfinstert hat 
(fahre aus seinem Auge) IV R 29* Nr. 
4C, ™ 26 a. Vgl. K. 5452 Rev: Sa-nu-u 
wlrdurburtu d. i. doch wohl umwölkter 
Himmel, Wolkenhimmel (vorhergehen i-$id 
und i-lat Same-e). 

3TK (? stk). V R 32, 27 e: ad-du-bu ein Amts- 
oder Berufsname; folgen die Namen des 
Wächters (a-tu-u, mas&aru, massar babi). 

Ü-du-gU (entsprechend drei mit I§ be- 
ginnenden Ideogrr.), folgend auf w-wm- 
tum, tmütum ta-ha-zi und ki-e, gefolgt von 
V R 26, 5a. b. 

adagoru m. Räucherpfanne, meist 
*•*•' A . DA . GUR (Zeichen S b 265, d. h. 
ER mit zwischengefügtem gu) geschrie- 
ben: IVR 57, 4a. 60, 20a. 25, 63a 
( Verbum durchweg: tukän du sollst hin- 
stellen, nämlich zu rituell -magischen 
Zwecken). Keine dieser Stellen lehrt, 
wozu das Gefäss a. diente. Nur NE XI 
149 Urat dies: siba u mba kar > at A.DA. 
GUR (s. 0.) uktin ina SapliSunu attabak 
kanü erinu (u) SIM.GfR ich setzte je 
sieben a. hin, goss in ihre Vertiefung 
(auf ihren Boden) Kalmus, Cedernholz 
und .... (die Götter rochen den Duft, 
die Götter rochen den Wohlduft). — 
VgL VR 42, 17. 18c. d: DUK (*,.«**) 
BAR und DUK. A.DA. GUR (ka mit 
eingefugtem gur) = a-da-gu-m. Zum er- 
steren Ideogr. vgl. auch sutinn und kub- 
• bn-ut-htm). 

T^fct ^1 L Sin itia tdmarti-Su kame-Su 
iid-dn-<lti wenn die Hörner des Mondgottes 
bei seiner Sichtbarwerdung .... (Perm., 
so wird der König des Landes auf sei- 
nen Feind eindringen) K 172, 2. Vgl. K. 
4335 CoL n 54: IN .IN = ud-du-tlu. 



*uddu Theil eines Schiffes. K. 4378 

Col. VI 24: IS.AD.MÄ = ud-di elippi 
(folgt: IS . AD . US . MÄ = Sid-di elippi). 
Anderwärts: ud~du elippi (gefolgt von 
IS . AD . üä . MA = Sid-du Sa ud-di) — 
Ein Fem. uddatu nennt (gemäss Strassm. 
2479. 8866) II R 47, 24e. f: TE . ID . 
A = ud-da-tu. 

a-da-du (kaum a-ta-du zu lesen) syn. 

sünu s. d. 
addU? dd(? gir?)-du syn. Si-pat ^-ri, s. 

u. Sintu. 
uddu m. Licht, speciell (s. die Adw.) 
Morgenlicht. Vgl. das n. pr. m. Ud- 
du-Su (V. Sti)-na-mir d. i. doch wohl „hell 
ist sein Licht" Höllen! Rev. 12. 13. 23, 
und beachte das Ideogr. von urru Licht, 
Tageslicht: UD.DA (s. u. 11«,). 

uddatu f. Licht. Mond und Sonne 
ud-da-m-nu du-u-[mat] ist ihr Licht ver- 
finstert HI R 54, 9b; 64, 36a. am 14. 
ud-dasn-nu a-fra-meS Sl-ma 64, 33 a. Vgl. 
6a: ud-da-su. 

uddakku, (§ 65 Nr. 39) uddakam 
(§ 80, a) Adv. am Morgen, frühmor- 
gens, ud-da-ak-ku Ui na-par-ka-a früh- 
morgens ohne Aufhören, allmorgentlich 
Neb. Bab. I 22. ud-da-kam dass. Neb. HI 
34, geschr. ud-da-kan IV R 57, 36a. 

uddei (uddiS) dass. Sa ina am-Sat ib- 
lu-tu irmtit ud-di-eS wer am Abend zuvor 
noch lebte, ist morgens todt IV R 60* C 
Obv. 19. 

uddat dass. (Eins mit dem Snbst. 
uddatu, adverbialisch gebraucht, vgl. am- 
Sat). suppu sullu u labdn appi ud-da-at 
ta-nam-din-Sum-ma (sollst du Gotte früh- 
morgens darbringen) K. 3364 Obv. 16. 

addü. VR 24, 8 ff. a. b: (8) ad-du-u, 
10) „ bi-ti, (11) ad-dwSfi, (12) r i-lak- 
'&?]; Ideogr. durchweg ID (bez. A).DU. 

! *iddü Pech (Erdpech?). Ideogr. A. 
j?<?L : vgl. das Ideogr. für kupru. welches 
noch UD . DU . A d. i. ä$u hervorkom- 
. mend (doch wohl: aus der Erde) hinzu- 
' fügt, die Mutter legte mich in einen 
Korb von ^inz-Rohr, i-na idde bäbi-ia iphi 
verschloss mit Pech meine Thür III R 
4, 58a (vgl. Ex. 2, 3). 3 (V. //) SAR 
kn-iijY-ri attabak (gOSS ich aus) ana kiri, 
3 SAR idde ar-me?] ana libbi (auf 
die Innenseite des Schiffes) NE XI 63. 



7TW 



22 



m* 



id-da-a (= A . pä?f ) itti '' Sakanui Sap- 
US ar-me-ma IV R 6, 47 / 4 sb. Das trocken 
gelegte Flussbett des när Te-ne-ti füllte 
Sanherib aas, indem er auf den Grund 
des Bettes Rohr breitete, oben darüber 
aber mächtiges Berggestein mit idde 
(grossen Mengen von Pech) deckte; das 
Sanh. Bell. 49 ohne Zweifel falsch ge- 
schriebene Ideogr. für idde wird mit 
Hülfe von Sanh. Rass. 76 einer- und 
Lay. 38, 15 (vgl. 62, 22) andrerseits als 
A . £§[ . 91 . A (oder ZUN d. i. ma'adu 
viel) herzustellen sein. Vgl. noch IV R 
59, 7 b. 60, 5 a. — SM Obv. Col. III 1: 
A . gH (?-«r) = id-du-u. Vgl. V R 22, 
25 e, wo das Ideogr. die Glosse e-sir hat. 
K. 4386 Col. I 52: SUB («-»*) BA = 
la-pa-tum Sa idde. — Ein anderes, aber 
etymologisch mit iddu gewiss verwandtes 
Wort für Pech, Erdpech, näml. ittu, ist 
einstweilen noch besonders gestellt. 

Uddü wohl ziemlich gleicher Bed. mit 
adäbu (s. d.), also Noth, Drangsal 
PI. udddti Nöthe. warum sind Krank- 
heit, Herzweh, ud-du-u Drangsal, hu-lu- 
uk-ku-u Vernichtung rit-hi-sa itti-ia an 
mich gebunden? K. 891 Rev. 4. Für 
udila-a-ti Um.201,3 wechselnd mit adäbu, 
S. dort, inät dan-ua-tum imrnar ana mdti 
ud-da-a-ti das Land wird Noth erleben, 
Drangsale werden das Land treffen DI R 
65, 19 b. ud-da-a-ti mur-su Drangsale, 
Krankheit II R 47, 26b (vgl HIR 55, 8a). 

uddu II R 35, 20 f: ud-du-u (pir-du-ü?) Syn. 
von du-ü-8u. — ud-di-tum. a-lum Sa §e-um 
ip-par-su-Su ud-di-tum ii-Sajc-lu-m IV R 

28* Nr. 4, 44 b. 

uddazallü Hellwerden, Lichtwer- 
den, Anbrechen, entstanden aus dem 
Ideogr. UD . DA . ZAL . LA II R 54 Nr. 
1, 21 (vom Mond). III R 55, 7 b (— umu 
des Tages), auch UD . DA . ZAL . LI (Satti 
des Jahres) und UD . DA . ZAL (arhi des 
Monats) K. 4349 letzte Col. hi-iMi ud- 
dazalle, geschr. UD . DA . ZAL . LÄ-<\ 
IHR 52,38b. Gehört auch HR 57, 31 d 
hierher? Für das Ideogr. vgl. urru und 
ntuiuiru. 

adudillu Name eines Thieres nie- 
derer Ordnung, zu der ideographisch 
durch HU.BtR bezeichneten Gattung 
von Thieren gehörig. II R 5, 15c. d: 
HU . BfR. SUD.PAR.RA = a-<1u-<lH-lum. 



VR27, 5g. h: IJU . BiR . SUD . PAR . RI 

= a-du-di-lu. Zum Ideogr. vgl. ardhi 
lang sein. K. 4373 Col. 1 10: §U. BIR. 
EN.ME.LI (sonst = Milu, s. d.) = 
HU.BtR (Determ.) a-du(?)-[di?-}lu. 

PHN *edü m. Wogenmasse, Fluth. 
a) des Meeres, e-du-u Sa tam-tim Sanh. 
Sm. 93, 72; Vgl. 74: e-du-u ta-ma-ti gab- 
[Sa], eli när mar-ra-ti gu-bu-uS e-di-i ittakil 
er vertraute auf das Meer (b. u. litt), 
die Massigkeit (massige Fülle) der Fluth 
Khors. 122; Ann. 229: ü gu-bu-uS e-di-e. 
der König von Arvad, der im weiten 
Meer wohnt, der wie ein Fisch ina me 
Id nibi \ina gi?-b\iS e-di-e dan-ni in Was- 
sern ohne Zahl, in gewaltigem massigem 
Wogenschwall seine Wohnung hatte 
Asurb. Sm. 76, 28. kiri gi-biS e-di-i me 
nuhSi SuSIci (das Land) mit Wasser in 
Überfluss zu tränken gleich dem Schwalle 
der Meeresfluth Sarg. QyL 37. b) eines 
Flusses (zur Zeit des Hochwassers), den 
Tigris, den Euphrat i-na mUi kiS-Sa-ti 
e-du-ri \gab-Sü...?\ na-pa-US u-Se-tih liess 
ich trotz stärksten Hochwassers, die mas- 
sige Fluth gleich trockenem Lande pas- 
siren Sarg. Prisma 39. im Monat Ijjar, 
timu adanni e-di-e pän Satti zur Zeit der 
Frühjabrshocbfluth Lay. 38,10, vgl.61,17. 
c) bildlich. Asurnazirpal und, nach ihm, 
Salmanassar vergleichen sich gern der 
Meeresfluth und nennen sich e-dn-ü gab- 
Su Sa mdkira Id iSu die gewaltige, un- 
widerstehliche M. Asurn. I 13 u. ö., e-du-u 
gab-Sti Salm. Balaw. I 3. — K. 4195: 
e-du-u , folgend auf [//»7m ?J IciS-Sa-ti (vgl. 
II R 39, 8h). V R 16, 9a. b: A.Dfi.A 
= e-du-[u], K. 4335 Col. III 26: BU.I 
= e-du-\u], folgen ma-lu-[u\ und a-mir- 
[tum?] mit gleichem Ideogramm. 

iditu Überfluthung (zum Zweck der 
Bewässerung), n R 30, 73b. c: SUN. 
KAL {<L i. starke Bewässerung, s. u. Äöl) 
= i-di-tum. 

i""ni^4 *adi, geschr. a-di (selten a-du\ a-du 
ume 7, X ibalat binnen 7—8 Tagen wird 
er genesen Sm. 1064 (Rand); a-du libbi 
ni-ri-bi bis an etc. K. 650, 12; tviin bis 
dass K. 650, 11. 15; nebst, mit K. 181, 
41; vgl. auch a-di, V. ad-di na-ma-ri bis 
zum Tagesanbruch Asurn. II 53), wäh- 
rend; bis; nebst. Ideogr. EN. Urspr. 
wohl ein Subst. adü mit der Bed. Fort- 




m« 



23 



gang, Verlauf, Hingang, als Präp.- 
Konj. aber, wie es scheint, durchgängig 
zu mit abgeschliffen. 1) während, a) 
Praep. während, binnen, a-di ii-mi i-su- 
ti Sfi bal-ta lücthna binnen weniger Lebens- 
tage nehme er ein Ende IV R 38, 40 c. 
a-di u-um bal'tu zeit seines Lebens V R 
56, 59. a-di (= EN.E) ü-um bal-tu IV R 
•20 Nr. 2 Rev. 7 ./ 8 ; 28 Nr. 1, *<>/ D (EN 
and ba-al-tu). VgL IV R 17, 4 b (EN . E). 
59 Nr. 1, 10b (EN.NA). a-di In mi-tu- 
ti-i-jn'i ohne den Tod zn finden (ists aas 
mit meiner Wehklage) IV R 60* C Rev. 
17. b) Konj. während, so lange als. 
a-ili Same u irsitu baSu so lange Himmel 
and Erde bestehen (sei sein Same ver- 
nichtet) V R 56, 60. a-di aple Bdbilu 
Stmüti kirib ASSur uSuz(z)u so lange jene 
Babylonier in Assyrien weilten V R 3, 
93. 64, 54b. Khors. 149. a-di (= EN. 
NA) ina Mti aS-bu K. 56 CoL IV 9. In 
den Darios-Inschriften auch adi eli (mufihi) 
Sa. a-ili eli Sa anäkni ina Parsu u 
Madai während ich in P. und M. war 
Beb. 84. 109. NR 32. 2) bis. a) Praep. 
bis (a-di, EN). a) räumlich, a-di Mb 
eSirti bis znm Thor des Heiligthums V R 
10, 30. iS-tu, ul-tu oder TA .... a-di von 

bis: vom Fundament (uSSe) bis znr 

Überkleidung (taklubu), vom oberen Meer 
(tdmtim elithn) bis zum unteren Meer 
(tamthn Sap/ttim), von Ost (set SamSi) bis 
West (ereb &imSi) u. ä. passim. Die RA: 
ZAG.TIL.LA.BI.KU, z. B. IV R 4, 
35 a, deute ich als adi ketiSa bis zu sei- 
nem Schluss, u. s. w. (ZAG = a-di K. 49 
Col. IV 3). a-di eh bis an (das Meer, 
eig. bis an das Ufer d. M.), bis an, bis 
auf (das Wasser, eig. den Rand d. W.): 
a-*/i eli tdmti(m) Sams. II 21 U. ö., a-tli 
*li me lu uSapil bis auf das Grundwasser 
Hess ich tief graben Asurn. II 132 u. ö. 
a~</i in/ihri vor jem. etw. bringen, schicken 
0. ä. (wechselnd mit a-di und ana) s. u. 
inr. ß) zeitlich, a-di tmi-ti (u. ä.) bis 
wann? wie lange? s. u. ifitt. ul-tu res 

SnrrutPa a-di Tig. jun. 5. Khors. 

23 u. ö. TA .... EN III R 52. 55. 59. 
61. Jktrräni Sa a-di lihbi ume arme die 
bis auf diesen Tag lebenden Könige V R 
6, 2. y) graduell, a-di la ba-Si-i (ba-Si-e, 
ba-Se-e) bis zum Nichtssein, bis zum völ- 
ligen Garaus (uSälikSu Sanh. II 18; Bell. 
30 t uSalpit VR 6, 63, uSahrib Asurb. 



Sm. 133, 35); gleichbedeutend ist adi 
ulla V R 31, 48 e. f, vgl. II R 47, 27 f. 
a. b. a-di Sa-a-ri (= EN, oder SA . KI, 
SAR. RA) bis zum Übermass, bis aufs 
Äusserste HR 19, 7 / 8 a. 45 / 46 b. a-di in 
Verb, mit Ordinalzahlen: es geschieht 
etw. a-di si-bi-Su bis zu seinem siebenten 
(Geschehen) d. h. sodass es im Ganzen 
siebenmal geschieht, alle Schätze Baby- 
loniens, welche die Könige Elams a-di 
scbe-Su bis zu seinem 7. Mal (d. i. bis 
zu sieben Malen) weggeschleppt hatten 
V R 6, 10. reibe seinen Leib ein a-di 
si-bi-Su bis zu seinem, des Einreibens, 
Siebent d. h. siebenmal (= A. DU VII 
A. AN) IV R 26, 4 */ 49 b. Ähnlich K. 56 
Col. IV 28: a-di I-tu (d. i. iStdt-tu) a-di 
Il-Stl (d. i. Samtte-Su) Ein Mal, zwei Mal 
(= A . DU I A . DU II) setzte er ihn in 
Kenntniss, aber er wollte nicht, vgl zur 
Femininform Gramm. § 77 S. 207. a-di 
Sanüte-Su dalhak eig. bis zu des Verstört- 
seins zweiter Stufe (0. ä.) d. h. zwiefach 
bin ich verstört K. 479, 27. Auch mit 
Kardinalzahlen: a-di Si-na bis zur Zwei 
d. h. so dass die Zweizahl erreicht wird, 
zweimal, wiederholt, da capo. So IV R 
7, 21a: a-di Si-na (= A.DU II KAM- 
MA.KU) ilc-bi-Sfi-ma x 22, 53a: a-di Si-na 
(= A.DU ilKAN.AÖ) ik-bi-Sftm-ma zum 
zweiten Mal sagte er es d. h. das ganze 
im Vorhergehenden Berichtete erzählte 
er noch einmal mit den nämlichen Wor- 
ten (eine Abktirzungsformel). Sm. 10: 
a-ili Si-na (= A . DU II KAN . MA) ina 
la-bi-e. Auch in den Sätzen wie: sibitti 
Sitnii sibitti Sunu si-bit a-di Sina (= A . 
DU II NA) Sunu IV R 1 ff. Col. V * s / 59 
(vgl. Col. IV 60 /6,), oder: ki-sir si-bit a-ili 
Si-na (= A . DU ü A . AN) ku-sur IV R 
3, 6 7 b wird adi Sind kaum eine andere 
Deutung zulassen, so dunkel die Stellen 
auch sein mögen, b) Konj. bis, bis 
da 88. a-di al-la-ku bis ich komme Asurb. 
Sm. 125, 67. a-di (=EN.E) kasap... 
iSakaln bis er das Geld . . . zahlt K. 56 
CoL IV 33. NE XI 234. 240. a-di SGn- 
tju-a kaspa-Sti taS-li-mit bis G. ihr Geld 
wiederhat Str. II. 67, 8. Oft in den 
babyl. Kontrakten, wechselnd mit a-di 
<//, a-di nuih-hi (z. B. Str. III. 311, 8), 
a-di eli Sa (z. B. Str. II. 534, 10). n-di 
muh-hi-Sa (X kaspa-Su in-ni-it-tir, Str. 111. 
133, 11, u. 0.). a-di eli Sa auch Beh. 10. 




m« 



24 



btK 



27. 47 (a-dz ^/i £a andXti allaku ana Ma- 
dai). 3) Praep. nebst, mit (a-di, EN). 
Unendlich häufig in Wortverbindungen 
wie: die Stadt, die Städte u. ä. nebst 
den (oder: so und soviel) Ortschaften 
ihres Gebiets (limetu, s. d.), ihn nebst 
seinen Trappen o. ä., ihn nebst seiner 
Habe o. ä. 

I. adü Zeit. 1) Sahst Zeit. So wahrsch. 
Khors. 110. 146: er, dessen Väter Ge- 
sandte nicht geschickt hatten, bez. Könige, 
deren Landesnamen niemand gehört hatte 
ul-tu ü-me ru-lcu-ti a~di~i Nannari seit fer- 
nen Tagen, der Zeit Nannars d. h. so- 
lange der Mondgott existirt. Vgl. K. 
669, 10 f. (BA H, 37): aläni Sa ume Sa 
üu SamaS ilu A-a Id franSüm die Städte, 
die sich, solange Samas and A-a existi- 
ren, nicht gebeugt haben. 2) Adv. zur 
Zeit, nun, jetzt. Oft in Briefen (s. 
WB, S. 134 f.). a-du-u ana Sarri belPa 
altapraSSu ich habe ihn nun zu meinem 
Herrn König gesandt IL 562, 21. en-na 
a-diwi al-tap-rak-ku-nu-Si seht! ich habe 
nun zu euch gesandt K. 84, 36. a-du-u 
itia eli ndri ana tarsi a-ha-meS nadu sie 
(die beiden feindlichen Heere) liegen zur 
Zeit am Flusse einander gegenüber K. 10 
Rev. 22. u a-du-ü und nun K. 114 Obv. 
19 (vgl. Rev. 9. 25). a-dui't ü-mu-us-m 
(ich flehe r nun täglich u zu Nebo und 
Nanä für das Leben meines Herrn Königs) 
K. 523, 5. 

II. ftcLÜL a-du-n syn. ku-lu-lum s. d. — 
Vgl. auch IIR 23, 58— 60e? (es folgen 
die Synn. für daltum Thürflügel, Thüre). 

edütum. e-du-tum (wofür freilich D.T. 
58 und K. 257 e-du-uk) syn. bit a-bi s. 
einstweilen u. bit (fTO). — Ein Subst. e- 
du-tum auch Str. II. 6, 3. 

lldü in n-di-e biti wahrsch. Hausgeräth, 
Ausstattung eines Hauses, zusam- 
men mit Geld, auch Sklaven (Sklavinnen), 
Grundstücken u. s. f., die elterliche Mit- 
gift eines Mädchens bildend Str. II. 243,9. 
356, 22. 760, 1. 13. III. 283, 6 (wo v-du 
biti geschrieben ist). Vgl. Str. III. 334, 9. 
n. 258, 7. 572, 14. 815, 21, u. ö. Be- 
achte auch die Schreibung ti-di** II. 558, 1 
(hier von Tempelgeräthen). 

Udü. 6 ü-di-c Str. III. 371, 12. — HR 36, 
1 c d : BÄR — ü-du-ti , mit ba-id-mu und 
sajc (sah, rii)-ku gleichen Ideogramms Eine 



(Truppe bildend; keinesfalls Namen von 
Wohlgerüchen ! — nu-uJ}-J}u-ut(ut) ü-di-e 
III R 61 Nr. 2, 23 f.; V R 46, 54 ff. a. 

adü Prt. udi bestimmen, festsetzen, II 1 
Inf. uddü\ adü Gesetz s. u. 5TT1. Eben- 
dort a-du-ti V E 16, 29 h. 

edütu HR 39, 77 d 8. u. K 4 T. Ebendort 
ü-du-ü syn. müdü V R 31, 43 d. 

7*1^4? edölu Prt. edil verriegeln, ver- 
schliessen (eine Thür). kirna dalti 
lilamti enli-il-Su gleich der Thüre von 
Elam verriegelte ich sie (die Stadt N. N.) 
Asarh. IV 7. bdb-ki te-di-U (2. f.) NE 65, 
21. — IIR 23, 42— 48c. d nennt e-de-lu 
als Syn. folgender Inff.: (42) sa-na-ku, 
(43) si-ke-ru, (44) tu-ur-ru, (45) ku-un 
da-al-tum, (46) M-lu-u$ da-al-tum, (47) ka- 
ra-as da-al-ti, (48) ka-ta-mu. e-di-il-tum 
die Verriegelnde, die Verschliesserin, als 
Syn. von da-al-tum genannt IIR 23, 64 e, 
s. d. 

12 das 8. e-te-dil \bdb-Sa] bdb-Sa e-te- 

dil-ma e-te-dil (Subj. : Sa-bi-tvm) NE 

65, 15 f. 

n 1 das 8. (mit intensiver Bed.). die 
Bewohner Babylons abulle ali ü-di-lu ver- 
riegelten die Stadtthore Sanh. V 7. die 
Stadtthore von Sippar etc. ü-iiil (V. di-il) 
V R 3, 108. abuüe ud-du-la (waren ver- 
riegelt, Perm.) NE 51, 16. Vgl V R 
25, 20c. d: n-ud-ili-il-[Su?] (Ideogr. SA. 
TE . NA . SAR?). 

edluAdj. verriegelt, verschlossen, 
von Wegen: ungebahnt; opp. petu ge- 
öffnet, gebahnt. PI. m. edlüti, f. edleti. 
bitu ed-lu (=SAR.DA) IV R 24 Nr. 1, 
39 / 40 . da ed-lMum die verschlosse- 
nen Thüren (öffnen sich ihm von selbst) 
ibid. 43. ar-Jje ed-lu-ti dur-ge Id pitute 
verschlossene Strassen, ungebahnte Stege 
Tig. IV 56. 

mddüu (midilu) PI. mtdile, medilü 
Riegel. Ideogr. I§.SU.DIS. si-ip-pe 
(V. pa) Si-ga-re mi-di-lu (V. le) dalt*(V) 
die Schwellen, Schlösser, Riegel, Thür- 
flügel (des Sonnentempels) Neb. Senk. 
11 22. Ähnlich VR 65, 13 b (ftw-di-lu). 
me-dirlu (= IS.SÜ.DIS) ul utarhmüti 
kein R. hält sie zurück IV R 1 ff. CoL 

I 2%, . mi-dil (= IS . SÜ . DIS) Sana el- 
lüti ina rummika wenn du (o Sonnengott) 
lockerst den R. etc. IV R 17, 7 / 8 a. — 

II R 23, 34—36 nennt mi-di-lu als Syn. 
von: (34) rik-ku-ru, (35) nap-ra-ku und 




yw 



25 



DTÄ 



(36) sa-ak-ka-pu. mi~di-lu syn. Su-ul-bu-u 
s. d. ÜB 33, 9. 10a. b: IS.8Ü(*a-*«/)DLS 
= mi-di-lum, IS.IG.SÜ.ÜR = „ Sa dato, 
Eine Gruppe bildend mit ga-me-rum (s. d.). 
Vgl. noch e 287 Rev. 4 (WB, S. 148 f.). 

7TJJ *edlu st cstr. edil (beachte e-didl- 
Su, ZA I, 399) m. 1) Held. Ideogr. 
KAL, in „Büinguen" DUN. Tiglath- 
pileser KAL (V. eddu) kar-du der starke 
Held Tig. U 85. VI 55. eddu hu-du (von 
Asnrnazirpal) Asurn. 1 12; Balaw. Obv. 4, 
(von Sargon) Sarg. Cyl. 17. Lay. 33, 4, 
eddum git-madum (vollkommen) zikaru 
kardu (von Sanherib) Sanh. I 16, ed-lam 
ke-num (von Nabonid) V R 65, la. Bes. 
häufig wird der Sonnengott edlu Held 
genannt, z. B. IV R 23 Nr. 1 CoL III 
\ {be-lum eddu,= DUN, SamaS). VR 
33 Col. VIII 7 {eddum SamaS). IV R 
17, :i t a (ktir-ra-dti eddum, = DUN, Äi- 
w/i£); doch auch Sin IV R 5, 32 / ri b und 
Adar K 133 Rev. ,J / l0 {eddu, = DUN, 
dhr-ru). Auch Waffen wird poetisch das 
Epitheton edlu gegeben; so II R 19, 59 (i0 D: 
edda (= SIT) mu'abbit Sade (von einer 
Waffe Adars). VgL sonst noch VR 55, 
21 [Sa eddi kar-di pu-rtda-Sü). 34 {ed-lu 
bei narkabti). Sanh. V 70 {eddum pit-ku- 
du, von dem elamitischen Heerführer). 
2) Mann, Herr, im Gegensatz von 
hir\a)tum Gemahlin, Gattin und ardatum 
Magd. Ideogr. KAL, auch """KAL (z. B. 
K. 4355). e<ldu opp. ar-da-tum Höllenf. 
Rev. 9 (vgl. Obv. 79). eddi (= KAL) 
u arila-ta Herrn und Magd IV R 19, 
,9 14 a. */-//, edda (= KAL) || ardatu(m) 
IV R 16, 9b. 27, 10 / n b. PI. KAL>' 
Höllent Obv. 34. NE 49, 200. 202 ( zik- 
ka-re) u. ö., wohl edle zu lesen. Für den 
Dämonennamen edlu Ule 8. u. /////. — 
S b 174: KAL fa**.*) = eddu. S b 120: 
SIT (m*-ü) = eddu. K 2051 Col. III 12— 
13: DUN, I§ (^ -rf) und KAL (/».«,-«*) = 
«Muro. IIR27,43a.b:GÜG([ ]-«„««) = 
"Idum, mit zi-ka-ru und xin-niSdum Eine 
Gruppe bildend. Vgl. auch K. 64 Col. IV 4. 
edlütu Heldenthum, Sieghaftig- 
keit, Herrlichkeit u. dgL i-*m-m (Fest) 
,ddu-ti-ti (— NAM.KAL.A) IV R 28 
Nr. 2 Obv. >' 2 . *iroi ana MU-f* UD.DU 
mit der Erklärung: ana eddu-ti d. i. <la- 
namu der König wird zu Heldenthum 
(zum Sieg) ausziehen II R 47, IIa. b. — 



IIR33, 15e. f: NAM.KAL. A.NI.KÜ 

= ana ed-lu-ti-Su. ed-[ludum], Syn. von 
ur-na-tum, s. d. 

adallu stark, a-da-cddu syn. ga-dS- 
r[um] 8. d. 

edlllü. VR 21, 14c. d: E.DUL.LÄ 
= c-dudu-u % Eine Gruppe bildend mit 
rt-du-tu (= DUL . LA) und Sadadu. Vgl. 
fe.DUL Str. II. 1090, 4. 331, 6. 

I. D"l^i wahrscheinL synonym mit banu 
schaffen, bauen. 

*admu m. Kind, speciell Junges 
eines Vogels (wie hebr. )£). ki-i Sa ad- 
mi summati kuSSudi gleich dem (Muth) 
eines verfolgten jungen Täubchens Sanh. 
VI 19 (s. *7in). — ad-mu syn. ma-ar 
Kind s. d. U R 37, 53a. b. c, vgl 21<L e. f : 
AMEL . KIL . HU = ad-mn = lircbi-(a-)nu 
= mar is-m-ri junger Vogel. 

*admänu m. Gebäude, Haus, Wohn- 
stätte (von Tempeln und Palästen). e-pa- 
aS ad-ma-m-Sti-nu die Herstellung ihrer 
(der Götter) Wohnstätte Tig. VII 74. 
bita ella ad-ma-na si-i-ra (zur Wohnung, 
müSab, Anus und Rammans) Tig. VIII 17. 
Vgl. VII 90. ana zukkur parama[t{h)e 
ad-ma-an ildiü rabute hoch aufzuführen 
erhabene Gemächer, die Wohnstätte der 
grossen Götter ( i Subat) Sarg. Cyl. 49. 
Stier- Inschr. 47. die Götter t-tu-is-su-u 
ad-ma-an-Si'i-un (werden abbrechen ihre 
Wohnstätte) Id irrubii ana ki-is-si-Stt-un 
IV R 48, 1 7 b. die Götter verliessen ad- 
ma-an-Sit-un V R 35, 9. S. noch V R 64, 
15 b. 65, 16 a (ad-ma-nu si-i-ri, vom Son- 
nentempel in Sippar). der Palast, ku- 
um-mu cldam ad-ma-nim Sar-ru-ti Neb. VII 
39. i-na ka-al da-ad-mi ul abnd ad-ma-nu 
be-lu-ti in jeder beliebigen Ortschaft baute 
ich nicht einen Herrschaftssitz Neb. VIII 
23. S. noch Tig. jun. 83. — II R 34, 
7a. b: | j TIR = ad{sic\)-ma-nu, Eine 
Gruppe bildend mit pa-pa-hu, ma-awi-ku 
und Sub-tum. Da TIR als Ideogr. für 
Siü>tu feststeht, dürfte vor TIR = admdnu 
nichts zu ergänzen sein. — Nach einer 
Vermuthunir Haiits gehört viell. hierher 
das an sich sehr verschieden lesbare 

udmu m. Geschlecht, Generation 
(eig. SchöpfungV ud-mu ul-hi-n mm titti 
It) itürma das frühere, erste Geschlecht 
ist wieder zu Schlamm geworden NE 
XI 112. Vgl. Z. 126: appahamma ud- 




26 



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: SE.MA wörtlich! 

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> if >0e. f: t-lt-uutrtum ; 
-> .ivüö r u * "UÄ»wni sie beide ' 
^.. ^u ^ üie Pflanze ^doch 
• .^a> x .^.i hr*r Farbe benannt). 

AiU **w Liiv VfUuae. iam a-du-ma- 
>» 'i^i^ben >.w.t-nu-tti und 

■„:> ^ *. >* -itft. Jf-'^M-'l U. S. W.). 

.. .-. v *>: CoL IV 42. 
5w* u üwu ttnpr. Adp Name 
-m*. a\& *ohl von ihrer dun- 
.u«.; lT* iiK-tt ' Farbe benannt. 1) 
x . -.;» m-.,*t%^nx Svn. von nam- 
... v i. ^ U K87. 14f; vom 
vu äw l Vitra. HU erhalten, 
i , v -.Uo** K. 4378 CoL II 17: 
H \ V\ W wörtlich zumbi hi- 
->xk. VN?*tv IIK 5. 25a. b] = 
Sa* iTvM Kov. = a-da-mn- 



» . ..\ » 



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Us*V-ttV> \\V V*> ^S. 111 werden unter 

«.*.,.. Vita rhwron. welche Salma- 

.'. v.-wi lAiule Musri als Tribut 

.^V«^. *» Vutor Stelle ti-du-mi*' ge- 

„v..^ ^V, von den oder wenigstens 

.,u.^t dos VrtVuarton r.xx verstehen. 

v.v.v.v* vu« der inpritfrifftn bildlichen 

Wh-,-.\:*hä «MoMMl* den Schluss bilden. 

AnUUU U \ nduntu TL «it/mi/i lHVohn- 

x . ri0 \\ohii*iU. von Menschen be- 

»o>¥-.ci Ort; speviell auch Vogelnest 

\ v : v-.\ '.-nttiribu hkib ml-na-a-ti ana 

>\..^ Mühu einüben lassend den 

l' k v:t!iift% aller Lande vor den König, 



Sanh. Baw. 20. die grossen Götter welche 
ina fjinur ad-na-a-ti in allen Landen zur 
Regierung der Menschheit liebhaben, als 
Fürsten berufen mich Sanherib ibid. 2. 
Die specielle Bed. ,, Vogelnest" erhellt 
aus V R 32, 59 d. e. f: Gl (ur) UR = a- 
da-at-tnm «yn. Icinnu Sa issure, s. U. pp. 
Vgl. K. 152 Col. I 20: Gl . ÜR = a-da- 
at-[tum\. 2) PI. adnäti die Bewohner 
der Länder, Völker, Menschen (s. für 
diesen Bedeutungswechsel u. abartu, aptu 
und dadmu). ni-rib mas-nalc-ti ad-na-a-ti 
(oder te) „Pforte des Gedränges der Na- 
tionen" (durch welche aller Länder Be- 
wohner sich drängen), Name des Ostthors 
von Nineve V R 8, 14. 9, 110; s. weiter 
unter pDO. \kul~]lu-tne ad-na-a-ti die Län- 
der d. i. die Bewohner aller Lande sehen 
zu lassen (Asnrs ruhmvollen Namen) K. 
3258 Obv. 11. 

adannis, addannis Adv. sehr, in ho- 
hem Grade. Sehr oft in Briefen, das 
Herz meines Herrn Königs a-dan-niS lü 
tob möge sehr fröhlich sein K. 181, 7, 
a-dan-niS a-dan-niS a-dan-niS lu täba möge 
sehr, sehr, sehr f. s. K. 601. ma-ri-is 
a-dan-niS er ist sehr krank K. 167, 16. 
masfartu dannat a-dan-?iiS die Wache ist 
sehr stark V R 54, 10b. Ganz beson- 
ders häufig einzeln oder verdoppelt (vgL 
-KU3 -Ktt? Gen. 7, 19. Nu. 14, 7) in 
den Eingangsworten der babyL-assyr. 
Briefe in Verb, mit Sulmn und likrubü. 
lu Suhnn ana belfa a-dan-niS Wohlbe- 
finden sei meinem Herrn sehr d. h. möchte 
es meinem Herrn recht wohl gehen VR 
53, 51a. 54, 4 b. lu Sulmn a-daa-iriS a-d/tn- 
niS ana Sarri bvlPa VR 53. 50 — 51c. 
Ebenso, nur ad-dan-niS ad-dan-niS, Sm. 
1064, 3. Nebo und Merodach ana Sarri 
belFa a-dan-nijf likrubu mögen meinen H. 
K. sehr segnen Sm. 1940. die grossen 
Götter ana Sarri belPa a-dan-niS a-dan-niS 
likrubn III R 53, 56b. K. 11, 6. 183, 5 
u. s. w., oft. Ausserhalb der Brieflitte- 
ratur I R 49 Col. II 1 : der Kanal Arahtu 
(schwoll an?) a-dan-niS. 

*adannu (Anlaut wahrsch. K 4 , Etymo- 



logie aber noch unsicher; 1K 4 1V anders 
Au iVTlerni Vvo" ihn Palastthoren) Tig. , WB, S. 135 f.) urspr. viell. Festsetzung, 
vw\ Ke\ Stf. lu-lat hurkmi kaliSun inib\ Bestimmung. In dieser Bed. möglicher- 

die Produkte aller j weise NE 10, 47: am dritten Tag ina 



^ iti-Ai- um 



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»V>»ftV 



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die Fülle der Länder insgesamt etil a-dan-ni ik-tal-du-ni langten sie an 



D1K 



27 



pTK 



auf dem bestimmten (bezeichneten) Felde. 
Gewöhnlich aber: bestimmte Zeit, a) 
bestimmte, vorbestimmte, richtige, 
übliche Zeit, bestimmter Zeitpunkt u. 
dgl. Arne imlü (die Tage waren erfüllt) 
»k-ki-pa a-dan-nn m R 38 Nr. 1 Obv. 15. 
im Monat Ijjar um a-dan-ni rde pdn Satti 
während der (üblichen) Zeit der Früh- 
lingghochflnth Lay. 61, 17. ina ld wlan- 
tuht nicht zu seiner richtigen Zeit, also 
zur Unzeit oder vor der Zeit, vorzeitig 

\Ygl hui ld umeSu s. U. DT), i-na In 
a-dai*-ni-äu Sa biti Su'dti reSdän ikdudu 
vor der Zeit war die Spitze selbigen 
Tempels eingesunken VR 65 Col. I 22. 
Übt ina ld a-dan-ni-Su it-tan-mar wird der 
Mond zur Unzeit gesehen (ein schlechtes 
Vorzeichen) III R 64, 27a (auch ina ld 
witititifu und ina ld shnäniäu findet sich 
vom Mond gesagt, s. u. rOtt und DOl). 
Auch von der Lebenszeit, ti-sn-rot a- 
dan-ni ikSudaSSumma Mika xtruh rnuti das 
Ende der L. erreichte ihn etc. Khors. 117; 
Sarg. Ann. 403: v-m-rat a-dan-ni ik-M- 
'lim-ma (kam heran und) Sbn-tü nbilMnui. 
Für adannu bestimmte Zeit, Frist in den 
Kontrakttafeln vgl. ina a-dan-ni-Su zur 
bestimmten Zeit Str. HL 366, 7, a-na 
nihnt-nt-Sn IV. 349, 9. a-dan-nu a-na 



II. Udimi (utttm?) Sarg. Ann. 339: sein 
(Merodachbaladans) Königszelt, den gol- 
denen Baldachin, seinen Königsthron, das 
goldene Scepter, das goldene Bett, *' ni 
(? $al?)~ mid-du hxird$i u-di-ni hurdsi kaspi 
etc. nahm ich ihm weg. 

adinnu (atinnu?). a-din-nu Rm. 201, 12. 

uddisü eine Götterwaffe, ml-di-su-n 
n R 43, 31 d. e. 

adapu 1) ein best. Behältniss oder 
Geräth. K. 4547, in Zusammenhalt mit 
VR 32, 61b: "*A .DA. PA = a-da-pu 
= )na-zu-ii. VR 27, 24 e. f: rr *A.DA. 
P[A] = a-da-pu. 2) ein Götterwesen? 
Belit machte schön (?) meine Geburt, dess- 
gleichen (ü) ilu bei nimel/i (d. i. £a) iddina 
karSu ritpdhi Sun (? Sin ?)-na-at abkalli A . 
DA . PA iSruka pal-ka-a hasUu verlieh Ea 
ein weites Gemüth, & eines Machthabers, 
Adapu (?) verlieh aufgethanen Sinn; Asur 
unterwarf alle Menschen meinem Fuss etc. 
Lay. 38, 4 (Sanherib-Text) ; vgl. Ssmk. 
L 4 I 10 und s. weiter u. Sunnatn. ...tu 
ab-kal-li A . DA . PA a-hu-uz nisirtu ka- 
timtn kullat dupSarrüte die .... des Macht- 
habers Adapu (?) empfing ich, einen ge- 
heimen Schatz, das Ganze der Tafel- 
schreibung Ssmk. L 4 I 13. 

a-dap-pe (sie!) Asarh. V 15. VI 2 s. u. 



ung. e-da- 
ak-ku syn. dakku S. d. 

ediku zarter, junger Keim, e-di-kn 
syn. pi-ir~Jju s. d. Auch HR 41. 2d 
diarf wohl zu r-di-ku ergänzt werden. 

IL pIK idku (auch t, t an sich möglich) 



muh-hi iS-kun-iin-u 1 (Zeitpunkt oder Ab- 
kommen?) II. 756, 6. Geschr. a-da-nu\ dappu. 
<Termin?) III. 120, 11? b) Termin,,! ^ zart? fein 8ein? 
letzter Zeitpunkt, Endziel, a-dan-na ' edftkku Adi 7art fftin : 
SamaS iSkwmmma einen letzten Termin ö™*** Adj. zart, rein, j 

setzte Samas fest NE XI 82. a-dan-nu 
frt-u ik-tal-da jener Endtermin kam heran 
Z. 85. a-dan-na si-li-P-ti-ia bdru ul iddin 
IV R 60 *C Rev. 13, s. u. sitftu. 

edinu Niederung, Ebene, Wüste, 
Syn. sent. S b 1 Obv. Col. II 8 : EDIN. 
d. i. scheinbar aus gab + iah zusammen- 
gesetztes assyr. Zeichen, (r- di-i», V. <--<//«) 
= e-di-nu (und = se-r-ru). 

I. Udinu (uthtu?) f. ein auf höchsten Berg- 
spitzen nistender Vogel, eine Adler- 
oder Geierart. khna kin-ni ii-di-iii '** &r 
ina kirib Sade danndsunu iSknnu gleich 
einem Geiernest hatten sie auf dem Berg 
ihre Burg gebaut Asurn. I 50. er hat 



nvSchaffell, Vlies. Ideogr., mit und 
ohne Determ. SfG d. i. Supdtum, SIT. 
S b 240: SIT fa) = id-ku. VR 14, 25c. d: 
SfG . SIT = id-ku. kima SfG . SIT (d. i. 

idki) an-ni-i in-nap-pa-$u-ma a-na 

eli LU . NITA-*// la itd-ru wie dieses 

Schaffell zerzupft wird und auf 

sein Schaf nicht zurückkehrt IV R 7. 28 b. 
Vgl. Z. 85 b: khna idki an-ni-i li)inaj>is. 

— Vielleicht ist Eines Stammes mit die- 
sem idku (für welches t dann ausge- 



sich in sein Gebirg zurückgezogen: ma- schlössen sein würde) 



dak-tt'ffrt rt-di-i-ni la ta-ka-ri-ha seinem 
Lager kann ein Geier sich nicht nahen 
K. 181, 44. Vgl noch III R 51 Nr. 8. 



tediku, tidiku G e w a n d , R o b e. Vater 

• * 

Nannar (d. i. der Mondgott) der ina ti- 
di-ik (= KL' . KU) ru-hu-tu i-Sad-di-bu im 




-na 



28 TJK 



Gewände der Hoheit einherschreitet IV R 
9, 17 / l8 a. te-di-ki (V. ka) lü labiS mit 
dem t. sei (bleibe) er bekleidet, su-bat 
bal-ti-Su dem Kleid seiner Scham NE XI 
233. Z. 235: te-di-ku Si-pa a-a iddi(ma) 
edeSu lediS. Vgl. Z. 239: te-di-ka la-biS 
fti-bat bal-ti-Su. — VR 28, 7a. b nennt 
te-di-ik be-ni als Syn. von pa-Uria-a-mu 
(vgl. 25 d); es folgt Z. 8 und 9 a. b te- 
di-ik ta-^l-Si mit 2 Synn., geschr. ku U- 

lu-ü und ku se mn-u; Z. 26. 27 d bietet 
statt te-di-ik das gleichbedeutende [su-]bat. 

I. **PN ad&ru Prt. edur, 1. Sg. ädur, Prs. 
iddar, 2. Sg. taddar, Part, ädiru. sich 
fürchten (urspr. viell. in Angst sein), 
fürchten, mit iStu pän vor etw., aber 
häufiger mit Akkusativ, ti-ib tahdzTa 
danna e-du-ur Tig. VI 25. ti-ib tahäzPa 
e-aur III R 4 Nr. 4, 45. rigim (Lärm) 
kakkfa e-dür Khors. 26, vgl. 46. ti-ib 
tahäzCa ezzi e-dur Sanh. III 54; Sann. Kuj. 
1, 35: rigim kakkPa dannüte e-dür. iStu 
pän namurrat kakke*a . . . e-dtir Asurn. 
II 120. das und das e-du-ru fürchteten 
sie Tig. III 15 u. ö. a-dur (1. Sg.) ta- 
hdza NE 54, 15. zunne Sa zunne .... 
a-du-ra Sanh. IV 78; Konst. 43. Salgu 
kussu Sdbäti dannat ku§§i ul a-dur III R 15 
Col. I 14. ul id-dar dannat ekli nicht 
fürchtet er die Argheit des Geländes V R 
55, 24. la ta-ad-da-ra amelu scheue nie- 
mand ( Id tapallah) M. 55 Col. 119. la 
a-di-ru tuh/iati ohne Furcht vor Kampf 
Asurn. I 13; III 115. Sargon la a-dir 
tuk-ma-te (V. ti) Sarg. Cyl. 25. la a-dir 
zikri iläni der den Namen der Götter 
nicht fürchtete Khors. 112. Adar kar- 
radu la a-di-ri (Ideogr. IM . ZU) a-Sak-ku 
(ein Dämon) K. 133 Rev. 3 4 . la a-di- 
ru-ti Sn-nu (Ideogr. IM . TE . MAL . DA) 
furchtlos sind sie IV R b } 04 , / 65 b. 

I 3. si-kir pi-(f)a e-ta-nam-da-ru vor 
der Rede meines Mundes bangte ihnen 
(sie flehten an meine Herrschaft) Lay. 43, 2. 

III 2 ziemlich gleichbedeutend mit 1 1. 
von wegen (aSSum) der bösen Mächte etc. 
pal-ha-ku ad-ra-ku u Sü-ta-du-ra-ku bin ich 
in Furcht, bin ich in Angst und ängstige 
ich mich K. 3927 Rev. 9. 

ädiris. adris Adv. vom Part, furcht- 
sam, voll Angst, ina pu-uz-rat Sode 
rnarri a-di-ris ASib in der Verborgenheit 
des unzugänglichen Gebirgs Hess er angst- 



voll sich nieder Khors. 41. ad-riS Sap- 
la-hi~ma attalla-ku voll Furcht gehe ich 
geduckt einher Sm. 949 Obv. 18. ad- 
ri-iS it-ta-na-al-lak V R 31, 12d. 

adiru (adiru?) Subst. Furcht, meine 
zornerfüllten Waffen Sa la i-du-ü a-di-ru 
welche keine Furcht kennen Sanh. Sm. 
92, 66. — K. 4335 Col. ÜI 5: la a-di-ru 
ohne Furcht, furchtlos; folgt: la bu-uS- 
tum schamlos. Für Id in Verb, mit Substt 
oder Inff. s. Id. In der Bed. Ehrfurcht 
ist adiru viell. zu nehmen VR 20, 15e. f: 
NAM.TE = a-di-rum (folgen belutum, 
Sarrutum, rubütum etc.). 

II. *n&$ ad&ru 1) allgemein: in Noth ge- 
rathen, bedrängt werden, der Mond- 
gott bei Nacht und bei Tag a-dir wurde 
bedrängt (Perm.) IV R 5, 22 / 23 b. der 
Mondgott Sa ina Same mar§iS 9 a-ad-ru 
der am Himmel arg bedrängt wird Z. 
40 /4i- 6 %i b - Ideogr. stets: SU. MÜ.UG. 
GA. 2) von Licht und Lichtem gesagt: 
verfinstert, getrübt werden oder 
sein (vgl. aiÄ). a) vom Himmel. Samü 
a-di-ir Zürich. Vok. III 20. b) vom Mond. 
K. 4886 Col III 30: AN.TA.LÜ = a- 
da-ru Sa Sin Mondfinsterniss; doch bed. 
das Ideogr. wie addru an sich jede Ver- 
finsterung des Himmels oder seiner Ge- 
stirne. Vgl. III R 60, 90; 62, la (von 
(Mondfinsterniss). 61,25.29 etc. a. 1.5. 9b 
(allgemein). Eine andere Schreibung für 
adär Sin ist AN. MI (*)5äi, z. B. VR 

48 Col. IV 19. III R 59, 1. 6b ; wo ein 
Missverständniss ausgeschlossen ist, auch 
bloss AN. MI, z. B. III R 64, 14. 19 etc. a. 
Siehe auch unter at(t)alü. ina libbi Satne 
Sin a-dir am Himmel ist Sin verfinstert 
IHR 64, 37a. iiu Sin a-di-ir der Mond ist 
getrübt oder verfinstert (auch von Trü- 
bung durch Wolken) Zürich. Vok. III 
21—27; für die Ideogrr. s. AL 3 84 oder 
WB, S. 176 ff. c) von der Sonne. AN. 
TA . LU (d. i. wohl adär) SamSi Verfin- 
sterung der Sonne V R 48 Col. HI 22. 

49 ti. ö\; s. auch at(t)alü. SamaS a-di-ir 
Zürich. Vok. III 28—31 ; für die Ideogrr. 
s. wie unter b. Auch von andern Him- 
melskörpern, z. B. dem Adlerstern, findet 
sich adäru gebraucht, d) vom Menschen, 
eig. vom Antlitz des Menschen, welches 
durch Kummer und Thränen verfinstert 
oder getrübt wird, also betrübt wer- 



TJK 



29 



TW 



den oder sein, trauern, be-lum, Samt, 
GL-na-lu a-di-ir Zürich. Vok. III 32-43; 
für die Ideogrr. 8. wie unter b. Vgl. 
aach S b 1 Rev. Col. IV 22: SAK mit ein- 
geschobenem MI (GlOBge: ka-an) = a-da-ru 
finster, traurig sein, sowie VR 21, 19 f. 
S c 2, 10 (hier = Öü). 

m 1 kausativ. 1) allgemein: in Be- 
drängniss bringen, bedrängen, den 
Mondgott ina [tibbi] Same-e v-Sa-di-ru 
(Ideogr.IVRi: SU. MU.ÜN. GL Gl) brach- 
ten sieimffimmel in Noth IV R 6, 17/ ts c. 
2) in Trauer versetzen, der Sohn 
des Königs und seine Soldaten 3 Tage 
lang Su-dn-ru (Perm.) waren in Trauer 
versetzt, trauerten (folgt: bikitum Sitht- 
nai) Nabon. Ann. II 14. 

HI 2. Snr-riS uS-ta-dir IV R 60* C, 
Obv. 20. 

IV 1 passiv. 1) in Noth gebracht, 
bedrängt werden. Inf. nanduru Be- 
drängniss, Noth. Bei Sa edli Sin na-an- 
dur-Su ina Same emur IV R 5, il !^h. wa- 
an-dur-h'i Z. 62 ,' 63 b; die babyl. Var. na- 
a'-dur-Sti wird als na-am-dttr-Su zu fassen 
sein; s. u. a\ Ideogr. beidemal: SU.MU. 
UG.GA. 2) verfinstert werden, ina 
Nrbu'tiSunu na-an-du-ru pän äamSi durch 
ihr Getümmel ward das Antlitz der Sonne 
verfinstert VR 55,31. — VR 16, 32a. b: 
EM . A . AB . LAL . E = na-a'-du-rttm Ver- 
finsterung, Finsterniss (vorhergehen ekli- 
tum und etiitwn). V R 30, 23 e. f (babyl.): 
VD (gi-di) GAN = ü-mu na-a'-du-ru (ad- 
jektivisch: finsterer Tag), folgt ümu 
namru. Betrübt, traurig werden 
vielL NE 9, 47, vgl. 2 Nr. lc: [m-iw-J 
dir uS-ha-ri-ir i-Jcu-ul-ma. 

adiru (adiru?) Bedrängniss, Noth, 
Wehe. K. 4197, 9: PA.PA.GA (lies 
SIG.SIG.GA) = a-di-ru; folgt: zurbu 
übt» (•. U. 1-IT). 

adirtu Traurigkeit, Trauer. S b 1 
Rev. Col. IV 23: SAK mit eingeschobe- 
nem MI (Glosse: ka-a*) = a-dir-tir, vgl. 
I 1 Schluss. V R 28, 10 a. b: ?u-bat a- 
dir-tu Trauerkleid Syn. von kar-m (s. d.). 
Vgl. Z. 28 d: sn-bat a-dir-ti 

idirtu 1) Bedrängniss, Noth, 
Trübsal, der böse Dämon verursachte 
(iüai'Wi) im Stall der Eselinnen i-dir-tu 
(— SU. Mü. UG.GA) IV R 18* Nr. 6 
Rev. H 4 . i-dir-ti nunu litbnl libil ndru 
meine Noth nehme fort der Fisch, ent- 



führe der Strom IV R 59 Nr. 2, 15b 
(|| lum-ni). i-dir-tum Nothstand, Bedräng- 
niss in R 61, 61a. V R 48 Col. IV 14 
(Trübsal). 2) Trübsal, Trauer, Weh- 
klage, gleich Alabaster glänze mein 
Licht (tiüri limmir), i-dir-tü a-a ar-Si in 
Trübsal möge ich nicht gerathen IV R 
57, 69 a. der Tag ist Seufzen, die Nacht 
Weinen, der Monat Heulen, i-dir-tu Sattu 
Trauer das Jahr VR 47, 32a. Vgl. IV R 
30 Nr. 2, 27 a: ina i-dir-tim trübselig, in 
Trauer. — K. 2022 Col. II lässt auf 
ewebakü, dimuiatu und damämu befassende 
Gruppe Z. 43 und 44, zu Einer Gruppe 
vereint, i{J)-dir-tu Trauer und uk-ku-lu 
betrübt (s. bDK 3 ) folgen. HR 32, 13b: 
um i-dir (sie !)-fc' d. i. doch wohl: Trauertag. 

idranu Trauer, Wehklage. V R 
16, 4c. d: KI.A = id-m-nu (zwischen 
ik-kil-lwn Wehklage und zi-it-tum); vgl. 
AMEL . SAK . BI . KI . A = amilu a-di-ir 
Zürich. Vok. III 37. — Ein gleich ge- 
schriebenes Subst. id-ra-nu s. besonders. 

t&dirtu dass. ina ta-di-ir-ti u bi-ki-ti 
Sa uSalpihiSti nakru kätd'a ummid ina hi- 
ddte uSaklil unter Trauer und Weinen, 
dass der Feind sie (die Stadt) zerstört 
hatte, legte ich Hand an, unter Freuden 
vollführte ichs K. 891 Obv. 8. 

Addaru, Adaru (ä, ) A d a r (so wahrsch. 
genannt als „trüber, finsterer 4 * Monat), 
Name des 12. babyl.-assyr. Monats. Ge- 
schr. ad-da-rtt (V. a-rla-ri) e 116 Col. 1 12. 
Ideogr. «"«* SE . (KI . TAR). S. für dieses 
Ideogr. u. esedu. Vgl. auch V R 43, 7 — 
12c. d. ina ara h A-da-ri III R 59, 39c. 
Für den Namen des Schaltadars, arhu 
mahru Sa Addari 1 s. u. intt. Andere 
Namen sind arhu magrti Sa Addari und 
Addaru arkü (s. u. "711). Vgl. auch den 
Gottesnamen Adar (s. nn. prr.). 

adäril wahrsch. ein Behältniss, spec. 
Wasserbehältniss. Zürich. Vok. III 
17 — 19: IS. RAT, IS. AM und IS.A. 

AM = a-da-a-m. Für RAT, sonst = 
rätu Wagserrinne, s. Bfctp- Vgl. auch 
ddakku. 
adüru wahrsch. Umfriedigung, um- 
schlossener Raum, Behausung, Gehöft 
o. dgl. Vgl. die beiden Ortsnamen a-dur 
k<>t-ti und a-dnr Sid-di HR 52 Nr. 2. 61. 
62, deren ideographische Schreibung a-dur 
durch E.A d.i. «Haus" (anderwärts dum 




-n« 



30 ttft« 



Mauer und kapru Dorf entsprechend) 
wiedergiebt. Statt a-dur wäre auch a-tur 
möglich; doch dürfte VR 28, 78 a. b: 
a-du-rum syn. na-nna-rum dieses seines 
Synonyms wegen (s. u. ittK) hierher ge- 
hören. 

idränU (itränu, ürdnu?) eine ätzende 
Substanz (wie Asche, Lauge o. dgl.), den 
Pflanzenwuchs hindernd oder zerstörend, 
ähnl. da-ab-tu (MÜN), s. d. 82—8-16, 

I Col. IV 20: KI. NE (ni-mu-nr) = id- 
ra-nu (und da-ab-tum). R M 122 Obv. 24: 
KI. NE (di-ni-ig) = id-ra-nu (und da-ab-tn), 
zur Erklärung des Omens (Z. 22): wenn 
ein Feld MUN.KI.NE.RA täannabi 
(spriessen lässt), so ist das ein ungün- 
stiges Vorzeichen. [e-]ki-il (ein Feld) id- 
ra-ni HR 16, 44 d. Ramman möge seine 
Flur überschwemmen und statt grünen 
Pflanzen wuchses möge id-ra-nu, statt 
Gerste (?) pu-7cut-tu (Dorngestrüpp) lih- 
nubi III R 41 CoL II 33. — Vgl. noch 

II R 32, 8 g. h: IS . SIS = id-ra-nu. 

Udru, Uduril, bislang nur im PI. udre, 
udure und udrdti belegbar, mit und ohne 
Determ. imir \ Dromedar, ud-ra-a-te**, 
von Tiglathpileser I in Assyrien einge- 
führt und gezüchtet IR 28, 26. 27 a. 
ud-ra-a-te unter dem Tribut der Stadt 
IJindan am Euphrat Asurn. I 97. 2 ud- 
ra-a-te Sa 2 gu-un-gu-li-pe 2 zweihöckerige 
Dromedare (unter dem Tribut des Lan- 
des Guzan oder Gilzan) Salm. Mo. Obv. 
28, 7 vd-ra-te Sa 2 gu-wi-gu-li-pe-Si-na 
(ebendaher) Rev. 62 (vgl. Lay. 98, I: 
gammale bez. ndräte, geschr. IMfcR.A. 
AB . BA^, Sa Su-na-a-a si-ri-Si-na, eben- 
falls aus Gilzan). im * r ud-ra-a-ti Sä 2 
ta-a-an is-hi-bi-ti Sitku-na (aus dem Land 
Mesu) Sams. II 56. imir ud-ra-a-ti-Su-nu 
(aus den medischen Distrikten wegge- 
führt) Tig. jun. Obv. 33, vgl 39 und 
Lay. 51, 8 (Nr. 1). Kamele und im * r ud- 
re (in Merodactibaladans Heer) Sanh. 
Bell. 7. tm ' r it-dn-re (aus Medien weg- 
geführt) Asarh. IV 17; III R 15 Col. IV 8. | 

ud-ru lies lah-ru s. d. 

t^"1Ns ©desu neu sein oder werden. 
e-df-Su (V. Sti) Ie-diS er soll sich ganz 
erneuern NE XI 235 vgl. 241. 

III neu machen, erneuern, wie- 
derherstellen. Prt. uddiS, Inf. udduSu, 



Part. muddiS. selbiger Götter an-bu-su-nu 
ud-diS Verfall erneute ich (besserte ich 
aus) Asarh. III 9. sa-lam (das Bildniss) 
ildni rabüte ud-diS (1. Sg.) I R 49 Col. 
IV 25. die Städte, deren Tempel ud-cU-Su 
ich erneuert hatte VR 3, 116. an-hu- 
(us-)sa lu-ud-diS des Palastes Verfall re- 
novire er, u. ä. oft, z. B. Sanh. VI 67. 
Asarh. VI 63; III R 16 Col. VI 16 (In- 
diS). an-Jju-su (sc. des Ortes) lu-di-iS IV R 
39, 12 b. Sie möge das kgl. Geschlecht 
auf lange Tage hinaus Ud-di-iS erneuen 
(verjüngen) V R 33 Col. VUI 6. an-hu- 
sa ud-diS (imp.) Asurn. Balaw. Rev. 14. 
Perm, mit passiver Bed.: lu-ü ud-du-uS 
(V. Sa) barsi-gu bez. lu-ü ud-du-Su-ni par- 
si-ge Sa kakkadiSu (die Binden seines Haup- 
tes) NE XI 232. Inf. uilduSu. ud-äu-Sii 
eS-re-e-ti(m) die Erneuerung der Tempel 
VR 34 Col. 1 13. 63, 18a, u. ä. ö. Asar- 
haddon mu-ud-diS (Part.) eSreti Imitat ma- 
hdze V R 62, 6. Neriglissar mu-ud-di-iS 
tSakkil u itzida Nerigl. I 2. Oft. Auch 
mu-di-iS, mu-diS geschr. , V R 65, 3 a 
(Var.). 43 b. 

112. erneuert werden. ü-te-id-[di-iS] 
[bar-si-gu Sa] JcaJckadi-Su es ward erneuert 
etc. NE XI 239. 

6SSU (aus edSu) 1) Adj. neu. Fem. eSSetu. 
Ideogr. BIL, BfL. bitu eS-Su V R 65, 20. 
eS-Su (= BIL) ein neues, sc. Kleid (f u- 
bdtu) VR 15, lOe. f (opp. la-bi-ru ein 
altes Kleid), ein neues Kleid (geschr. 
KU . BIL) soll man nicht anziehen V R 
49 Col. IX 13. düru BfL (d. I eSSti) 
eine neue Mauer Asurn. II 3. eS-Se-Utn% 
(= BIL, Var. BIL) ein neues sc. Schiff 
(elippu) K. 4378 Col. V 11 (opp. la-bir- 
twn). ekal-la BtL-ta (lies eSSe-ta) einen 
neuen Palast I R 28, 33, vgl. 28b. -- Für 
die nn. prr. Alu eSSu „Neustadt", ndr ES- 
Su s. Eigennamen. Wahrsch. gehört hier- 
her auch das als eines der Synn. von 
da-ak-hu klein, zart, jung, dünn o. ä. (s.d.) 
aufgeführte m cS-Sü (II R 29, 66e) vgl. 
II R 36, 37a: \s\u eS-S?'* klein, zart, jung 
u. dgl. Die phonet. Lesung su-tS-Su ist 
jedenfalls sehr bedenklich; sollte su, SU 
nicht ideographisch als maSht zu fassen 
sein? (?naSak e$Su, vgl. Sep arik Langfuss, 
u.a.m., Gr. § 73, ?). AucIiStrassm. 2408 
liest maSku eSSu. 2) Subst. Spross, 
junger Keim, neuer, frischer Pflan- 



tn« 



31 



1* 



zen wuchs. eS-Sum syn. pirhu 8. d. Es 
folgt tMuättm, 8. unten. 

*es&s Adv. neu. die Mauer, den Tem- 
pel Palast, Thurm o. ä. e-eS-Si-iS e-pti-uS 
oder ab-ni machte, baute ich neu Neb. 
VI 59, und oft. Auch e-eS-Se-iS V R 34 
CoL I 54. 56, II 10. 23. 27. 37 und e$- 
UM V R 64, 33 c. Nabon. II 11 geschrie- 
ben. eä-iiSy eS-Si-iS u-Se-piS ich, er Hess 
neu bauen Sanh. Baw. 6. V R 65, 2b. 

I R 48 Nr. 8, 4 u. ö. wer das und das 
durch eigene Kunst eS-SiS (= SU . BfL . 
BI) i-ban-nu neu machen wird IV R 12 
Rev. «' 24 . 

*eeautu Zustand des Neuseins, 
Neuheit die früheren Namen der Städte 
änderte er und [a-tta] eS-Sü-ti-te iSkuna ni- 
bisstm machte neu ihre Benennung III R 
29 Nr. 2, 15. die Mauer ana eS-Su-te 
arsip fugte ich neu I R 27 Nr. 2, 11, 
vgl 28, 12 b: a-na-BtLrut-te. die Stadt, 
Städte 0. ä. a-na e$~8u-ti, e8~$u~ti, e$- 
*u-te epn-uä oder ab-ni baute ich neu 
Tig. jun. 36. III R 10 Nr. 1 , 3. I R 
27 Nr. 2, 4 u. ö. Auch die RA: eine 
Stadt ana eSSCtti sabatu (Ein Mal, Asurn. 

II 131, ina e&Sute — ), wird zumeist von 
Neubau sei es i. S. v. erstmaliger Grün- 
dung (so Asurn. Balaw. Obv. 21) sei es 
i. S. v. Neubewohnbarmachung (so Asurn. 
n 3. 85. III R 9 Nr. 1, 11. Khors. 62. 
65. 107 f. u. ö.) zu fassen sein; von Neu- 
eroberung VR 1, 114: die Länder 
Ägypten und Äthiopien, welche mein 
Vater erobert hatte, a-na eS-M-ti as-bat 
nahm ich von neuem in Besitz. 

aduisu(?) Neugründung, Neubau 
i?, von der neugegründeten Sargonsstadt). 
Adar mitkin fernen a-dn-uS-Si ana labdr 
mne rukuti A. ist Gründer des Funda- 
mentes des Neubaus bis zum Altern fer- 
ner Tage (Name des Walles der Sargons- 
stadt) Sarg. Cyl. 71 (wofür Stier-Inschr. 
91: a-li-Sü, V. ali-su: letztere Var. nur in 
Folge eines Missverständnisses von a-Ii 
<d. i. </?/i?)-&?). 

iddifl(s)ü 1) Adj. neu erglänzend, 
urspr. wohl vom Mond, wenn er als Neu- 
mond (tnh) von neuem sichtbar wird, 
dann aber überh. : nach zeitweiliger 
Verfinsterung oder Unsichtbarkeit neu 
erglänzend, vom Himmel, von Sternen u. a. 
\i-tma l i\ ilm Na-an-na-ri (noch sichtbar!) 
id-ili-Ü-i (= BfL) gleich dem neu erglän- 



zenden Mondgott IV R 5, 40 / 4 ,c o Sin 
id-diS-Su-ü mu-nam-tnir [mu-Si] K. 155, 2. 
o Marduk, Margit id-diS-Sti-u gitmalu IV R 
57, 18 a. ina Same id-di-Su-ti (=GI.GI.IR. 
RA, EME. SÄL) Sm. 954 Obv. 3 V 32 . Vgl. 
auch K 44 Obv. "; 23 , wo id-di-$u-ti (Ideogr. 
SAR. SAR. DA) ein Epitheton des Gottes 
Näru. 2) Subst. das Neuerglänzen der 
Gestirne, heller, leuchtender Auf- 
gang, Licht. II R 35, 4e: id-di-Sii-ti, 
im Verein mit namrirru, birbivru, melam- 
mit, Sibübu als erstes Syn. von Sarüru 
(s. d.) und damit zugleich als Syn. von 
niphu aufgeführt. 

tedistu (tediStn) Erneuerung, Wie- 
derherstellung. te-di-iS-ti BäbilamBar- 
zlpam V R 34 CoL II 40 (;j Zinnat). 

nadusu (eig. Inf. IV 1 : Erneuerung, 
Verjüngung, sc. des Pflanzenwuchses, 
oder auch adjektivisch: verjüngt, vgl. 
namduru trüb 8. v. II. IIA IV 1) junger, 
frischerPflanzenwuchs. HR 23, 4e: 
na-du-Sum syn. pirhu s. d. 

adattU. K. 4583 Rev. 6: Gl. DIR («-*«-*,*) 

= a-da-ai-\tnm\. Aus adamtu, adantui 
Udittll Rohrstengel, Rohrhalm. VR 

32, 61 d. e. f : Gl . $E . RÜ = ü-<li-iHum 
(ebenso wie hab-bur-ru und ha-ha-.siHa- 
tum) syn. lub-Sti Sa hanäte. Zum Ideogr. 
8. u. zilcpu. VgL auch K. 4583 Rev. 4: 
u-di-i[t-twn]. 
I. *^ x Ü Demonstrativwort: derselbe, 
dasselbe. Durch ma verstärkt: üma 
ebenderselbe, ebendasselbe; geschr. 

it-ma, um-ma und ,c ff^'lT -ma d. i. u-ma 
(für den, allerdings seltenen, Gebrauch 
von ^^TT als Kopula, welcher die Aus- 
sprache u für dieses Zeichen beweist, s. 
oben am Anfang von X die Kopula u). 
i-na Satti (V. Sat-ti) ii-ma in ebenjenem 
Jahr Sanh. Baw. 34 (8. für diese Stelle 
WB, S. 208 f.). die Bedachungscedern 
von Nebos Gemächern hurdsu nSalhi* Hess 
ich mit Gold überziehen ; die Bedachungs- 
cedern des Thors zum Allerheiligsten 
uSatbiS hi.tpi wtmri Hess ich mit glänzen- 
dem Silber überziehen; die Wildochsen, 
die Thürflüprel, Schwellen etc. za-ri-ri 
um-ma mit c. (ein Metall) d essgleichen 
(sc. uSalbä) Neb. III 50. ina ti-m* 

^j^TiT (sic!)-///a d. i. u-ma in ebenjenem 
Archontat Asurn. I 101. ina Satti-ma ti- 




■n« 30 

Mauer und kapnt Dorf entsprechend) ' Part. mwbliS. seil 

wicdencb'bt. Statt a-dur wäre auch •/-/?//• m/Mü? Verfall eri 

möglich; doch dürfte VR 28, 78a. b: aus) Asarh. III 9 

a-flu-rinn syn. tia-mn-rum dieses seines : iläni rabMr ud-di 

Synonyms wegen (s. u. ntJÄ) hierher gc- ! IV 25. die Stadt« 

hören. ■ ich erneuert hatt 

laranu (itrnuu. ii rannt) eine ätzendes „ 

\ • » / niM'tvn oi» nur 



novire er, u. ä. ( 




/ i i # , * « l M "i oTiliT /'/" auf hm * e Ta * e 

m-Htf (und d<t-td>-ttim). H M 122 Obv. 24: i (varl -;; no . ai1 \ vp 

KI.NK (./<-«,-<-/)- -/./-,-.f-»»( um l,l„-„h.t„), m mM;x u , 

zur hrklilrunjr diw Omt'iis (Z. 22): wenn p _ mif * sil 

«in Fohl M UN. KI. NE. RA „t.mm,hi\ fv Tiw Iwl, * 

(spriessen lässt), so ist das ein ungun- ^ *, /-,,/*,,,//*, 

stiges \ orzeichen. U-,fa-d (ein Feld) id- ; f '■* xjt; YT oqo 

w-m* II K l() t 4-lu. Kaniman möge seine r ^ ri . f ^ t ; {ni ) fä e j 

Flur Überschwemmen und statt grünen VR34C0I 113 

Pflanzenwuchses mito ^«« .statt hada on ,^/^Wi/ 

iHTsteit*) pnd.nMn (Porngestrupp) /*/*- , . . t- r ß . 2 ß 
/if/A/ III K 41 Ool. II 33. — Vgl. noch .,':',,., * ., 
II K 32, 8 jr. h: IS.SIS — id-m-nu. ,. . r ,.. 

Udni, Udum bislang nur im PI. mht\ (VarA 43b. 
w/»#/v und Nr/ni// belcirbar. mit und ohne n 2. erneut- 
IVt.Tm, "*'\ Dromedar. nd-ni-ii-t?f 4 \] btir-#i-j*i $a'\ /■*■ 

von Tiglathnileser I in Assyrien einire- otc. NE XI 20 
führt und gezüchtet l K 2S. 2t». 27a. 
if.Ani-ii-/.- unter dem Tribut der Stadt essu < aus "^ 

Hindan am F.nphrat Asum. I i>7. :' ud- Meogr. BIL. ' 

r.t-ii-f t ' .*%i 1' •/n-'f/i-t/ff-//-/'f- 2 zweihöekeriire '">-»*" (= B1 

Dromedare runter dem Tribut des Lau- '•■'■'•^ ^ ^ 1 

des Ouzan oder tiilzaiO Salm. Mo. Obv. alte* Kleid 

28. 7 *d-ri-'r S.t 'J ./M-vi.-/fr-/i-^' -;-.:■! Kl . BIU 

, ebendaher > Kev. f»2 ivirl. Law 1'8. 1: W ^L 1 y 

: / p ;-:/.!/«• be/. -.WS. ges,hr. 1MKK.A. ein* » eUr 

AI» . I» V *". > ■ .*■■- i r- :- » >.-/•.- * - . ?. eboil- ,r " I"»H- 

f.ills ans i;il/an\ '■ • /-r 1- «-- .-■ :' .-//7 ,? 

.'». ; .« ,;.-.:., irii.-M aus dem Land r- *'■ ' 

Mosn» Sams. 11 7n;. ^ ■ •-•!-•- --:-- neuen T 

.ms den medisi-b.en Pistrikteu vr*:^- &i* ,ul 

fuhrt » Tic jun. Obv. :5:?. \-l. *.■ und >•' s - F 

I..iv. M. S Nr 1 . Kaiue:^ und -- : - ' •'- ber a» 
in MiT\v..whlu!.i.Liv> lUvr Sanh. m-«»-- 

Hell. 7. ■ - : - .ris Mi-lion wo:- :ulf v r « 

tfff.sb.r! \s.irh. IV 17; 111 K \'* i\»!. IV >. H K 
ud-v.i lies '. ■ >. d 



J2*^J{.i odoiu \\ e u s c ; :; o .1 1 r w < r d e :t 
rn>-:itfru NF \l 2 i'- vc'. 2il 



U. d 

jetb 

nit 

st-i 
u. 



Hl :: :• u :;. ,i ' :: . e r tu 1 n » r u . wie- 1 : 



1« 32 

a-ti ina arhi < ffS"T -ma in ebendemselben \ Ui-bi sah's und ri< 

Jahre, in ebenjeuem Monat III R 4 Nr. I 29. Ea biss s 

1, 1. 9. 12 n. ö. Für die Lesung des '"-<' (Ideogr. 'ü 

.Ditto-Zeichens^ -^U. in Vokabularien : w . e 4 he! " ""fV* 

oder an Stellen wie NE XI 136— 138 ff. ?' \-\v ^ L ! 

s. \VB, S. 210. An Stellen wie IHR , l % \\ 7 

r ^^.— (= U.A) e-te-im\ 

60, 63. 56, 17 a entspricht v^- 1 '! ü un- S( . nen Wehe auf 

serm deutschen r bez. u (beziehungsweise). (=: »U.A A.A) 

II. *^i Ü Konj. oder; geschr. u, auch ^ Ven und ^ cb ™! 

w. wer die Rede meiner Schrift die Leute : üch , & e8ättl ^ 4 n 

zu sehen und zu lesen hindern wird fr ( < / T^^1^ > , 

-, ...... .. zeit) K. 891 K» 

/w/ jx/// mitnarfa mtmma kt la/nan u tu _ ■' t , . 

Aiw ipnriku oder wider meine Inschriften * . * 2 ' * ' 

irgend etwas, dass man sie nicht sehen f!f e ? ne ? e 5v" ^ 

und lesen kann, verüben wird IR 27 .' * 4e ; f: U " 

Nr. 2, 64; vgl. 76. Auch 1 Mich. III 7. wle) ""*• 

IHR 41 Col. II 8. 12. VR 56. 23, dess- Tifcfe bislang 

gleichen VR 25, 19a.,b (ittaparka fr im- stamm 

tarafu, auch ideogr.: V) steht fr (überall HI n (Sei 

zwischen Verbis!) in der Bed. „oder- . bekräftig 

fest. ItMt fr sei es oder III R brüchlicl 

43 (Col. I 31). wer das Geschenk des und jeder 

Königs einem andern schenken wird, , : .... A«''- 

hi-u nun rämniSn rttärti n ina mimmtt sipir ruföe /-.*. 

Ihnuttim navä JtuVttu uhnllaht oder an sich tum-Su-w 

selbst bringen oder durch irgendwelches fest, In 

böses Verfahren diese Steintafel vernich- herr, «. 

ten wird V R 61 Col. VI 42. — Häufig ihr Fi 

findet sich ü durch das synonyme /" ver- von j- 

stärkt, wer meine Tafeln mit Feuer ver- Nam: 

brennen , die Inschrift austilgen und ^*S$, 

seinen Namen hinschreiben //(///) minima. ■ , 

Umna ihasa&i oder sonst etwas Böses er- j^,' 

sinnen wird Tig. VIII 70. In den Thon- $ 

tafel-Unterschriften wechselt an der Stelle: ' 

wer immer die Tafel wegnehmen oder] j- 

seine» Namen neben meinen Namen schrei- ■ 

ben wird, fr /*/-//, fr In mit einfachem htm, ' 

/'/. Vgl. noch den Wechsel von ti III R 

41 Col. II 8: wer das und das sagen 

wird fr affin amtti oder wegen des Fluches 

irgend einen andern nehmen lassen wird. 

mit fr bMi % fr In an den analogen Stelle! ■ 

1 Mich. II 19. IV R 39, 23b. Die Schrei 

bung ti ht nur V K 56, 3. Nachdem 

n in der Bed. r oder* sicher erwiesen N ! 

wird gewiss an vielen andern Stell- 

ebenfalls ..oder* 4 vor „und" den Vor: 1 

verdienen. 

*Üa Interjektion des Schmerzes: w 
ach!, gleichbedeutend und bisweiln 
paart mit n-a. Marduk i-mur-ma V 



3C> 



&u«azu MM FeTie r\)r:. 







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MW -■■■... -2 V«rvMi^ vV . aA . Ny ., 

> lv\l l N lx l " 

1.U >' V- 



II« tu 

vgl 17. Ai ,■•■'■' h luilvKO H-pit-ta-a 
»:-/»( (V. VI 2 )-.™-,!,, (er thue es ihnen, 
kund) Frgin. 11 Rev. 2">. c) in Verb. 
mit dein Subst, firnV: /w-j*7 w-iii Ver-' 
tstandigkeit, Klugheit, Weisheit (für die 
Grundhed. s. U'rtn von ,T3 witere). i-na 
l<t hi-ril nc-ui In ti'1-tit-ti* 't-Hta-ti in Folge j 
vim TliniJieit und Unverstand Sann. Kuj. 
I. 11t. h,-,-,l »;-,» «der ideogr. KI.GALj 
iLAi dii- (persnnificirtei Weisheit, wird 
nicht selten der Gott Marduk genannt: 
*I GXL (lies: hiril »;»/l IIAni „die Weis- 1 
heil der Götter- Neb. II 3. III 8 u. ö. 
Daneben auch Neho 1 II 35 Nr. 2, 1, 
vgl. V H tilj Gel. I 17, und Samas: ko- 
mm bi-rit »z-,,i (--■--- .SI . GAL) S.i mfitüti 
titln dn bist die Wahrheit, die Weisheit 
der Lander IV E 28 Nr. 1, !, / 10 a. Zum 
Ideogr. s. rm /. r. — Vgl. n. pr. m. l'znthiv. 

UZüänäti PI. eine Pflanze, zer (Sam.' 
'■"- nz- l ,. l ;„i-ii Rm. 122 Rev. 49. 

'■""/.-„»„. d. i. IS. NIM 8. bnlUt (i3' 

azupiru ein Gartengewächs. 
l-i-r, SAR Gartentaf. Col. II 12. 
azupiränitu dessgl. K. 2t*T 
10: '""KHÜR.rJUR.SAG.SA 
fi-Hi-iii-til-, auf einem kleinen V 
KBl'R im Ideogr. VgL der . 
A-zii-pi-ntit-w III R 4 Nr. i. 

-|T5< eriru Prt fc*>. veiv 
wünschen (gleich bed. 
HiuAnt, s. <U. &-.-«-*.■ " s 

will dieli verflachen e - - " " C 

Fluch HiiUenf. Rev. :: - -*" ■* 




1. afm m. Bruder. 


V 1) dU 






II. 909, 2. 975, 3. 


yltigt 


IV 29 al,-l,i-e ges 


'. mii 


iiEmf, passim. " 


'■in 


= «-£«. (Nur 


!,., 


*ES auch BA 




irgL 8" 1 




Bruder i< 




mbö der 




K. 245 




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ieru m. Flu 
«* ralia-n, s. BOu 
iwwJy /.-«( *■ 

ta(«)irtu ■!■• 
IM, . '»,i,:. i> 
rauf ge»i-bi 



7 . "„ *•*»■ 

"_". .«ME tilUt 

- "* ö- Sn» flih- 

*■" ,,.' IV S 16. 

-*- '"" _ RAB.BAV 

" . VgL HR : 

,i *- , ,**fl-» l\intltf 

~~'*~ttif Meeres-, 
"," - .».i *■*«* w«-j 

* ^"«.iwnMfewkiiste' 

* ^..,- M«*-i * Annfm 1 

'_** i. * 

JJMrfc >£ina ,int*mmMi- 



i rt»ill!|| (Vgl. 

■-■ ■! mit'-r uns selbst 
iü Auili'itT d. i. Aus. 
. ■ .U- Hi-iT unter uns), j ah- 
■-■.: biiuiber, bineinwärts. hin- 
zu Ka in der \\'aBscr tiefe geht er. 
; •:, Hotte Ka meldet Nnskn die Rede 
vi»« Herrn a-hi->n-n<i-u hinüber (Ideogr 
A-.Ä.S-W) IV R 5, »"/_ , 1>. zu (.(-„„) ,len 
and den Tlüercn <t-kr-na-*t (= Ari . As) 
;.i tii-ru-iib sollst du nicht herein ein- 
treten Sm. 52C, v f 'Viji "'"'»« ktlnnte 
ui-h fehlen, s. Z. 16. — Für (i/» (W i fl ,,,; 
s. u. -ilflkl 

^afeullä, a^ulä Adv. jenseits, hin- 
über. Zur Zusammensetzung ans n/m 
und »ll'i ^jener - vgl. o-l.i iil-li-.- jenseits 
seil, der Strasse d. i. ausserhalb von ihr. 
rechte und links neben ihr 1 R 7 Nr. F 
•>0j .iiin «-hi-S*-m nl-li-l Utmlltb» sie 
marsrhirteu hinaus zu d. h. sie avaneir- 
t«n, opp. die Richtung einwärts nehmen 
= retirireu, K. 10 Übv, 22 f. bltu-i»- 
n» lim n-h'1-hi-n (gelegen jenseits) in-li- 
riiit *•';•')•! K. U, 21. von Anfang an da 
N. N. ■'■•in ••■Int-I.i ,ni-i <?-*''->'{-'ii. znge- 
hörigV'l herüber geflüehbat ist fiiaml. jen- 
seits des llmn naeh Elain) K. »59, 5. 
das Land Nummirri *n <i J />ri't„-<it-\ltt?\- 
tiii in "'" r Miii-ni-ii'Hi jenseits des Heeres 
NR 17. Lander tu ..-I,.,-,,,,-,,-., ,„„„, *, 






jabaH*»' *»-vminti- fremd, Ideogr. BAR. BAR. RA, E. 245 



Mh ia »"' tfa. 

des W eres 

flhea jenseits des 

T.8-12.1(i-19. 

Im v.,gei- 

-SA.HD. 

TU.KAK 

Va Ist 

■•■b* 



,-ii die 

(it. iiber- 

üli Einer- 

;-i; Stier-L 

■;. wenn der 

■ Sippars miss- 

:.i '-(/ffi und dem 

itecht schafft, so 

:-I'<tiim iua tnüti-ht 

m üi sein Land brin- 

i'iu. Nebo rik-titt miiti- 

'/i-/«, Spuren noch sicht- 

i die Ordnung seines Landes 

i ..'ine andere (ausländische) 

X. 13 b. Sehr häufte findet 

■; .einen Fremden" in Verb. 

- ra, ainhii, Hnuui in Znsammen- 

. wie 1 Mich II 22. I K 27 Kr. 2, 

.. •'•. Vgl. ferner: wenn ein neuge- 

i-iii-a FfUlen(?i an seiner rechten Seite 

,-nn-ai a-Ai-tum uS-fn-fal ein fremdes 

•i. i. nicht zugehöriges Bein hangen hat 

IHR 65, 44b; Vgl. k-ur-»iu-nnirtmn n-ha- 

#4«», Z. 45b. VR 27, 47g h: HU. ÄS. 

A.S = Sumn a-btfn ein fremder Käme 

iZ. 48: = kiiiriü). ti-bi-tu (Adj. feuu 



CoL III 25. b) fremdartig, seltsam 
i*sür Atme a-hutl ein fremdartiger Vogel 
des Himmels (mit bartiger Lippe nach 
Menschenart etc.) IHR 52, 28a; ähn- 
lich »(in appari a-htt-ü Z. 81a. c) wid- 
rig, it-tu a-lii-t» ein widriges (böses) 
Omen IHR 52, 24a. a-hi-ta (sc. jtbntti?) 
ein widriges Geschick (?) IV R 48, 3 a. 
HR 32, 10a. b: [ä-uut «**|Ah-m= u-m» 
tnar-ttrt K. 4309 Col. II 19: BA . Rl 
= a-fiU-7,. K. 2022 Col. II 53. 54: UR 
= wat-m, UR . UR . RI = a-fri-u. — Wie 
IVB 57, 68a: das Amulet an meinem 
'■>lse möge den bösen Flach it-ntt <i-lii- 

•flip (in stürzen), und IV R 60* 

v. 7: nieine Kräfte sind aufgelöst, 
.--n'?Hf ii-hi-lum genau zn fassen 
■leht dahin. 
. wahrsch. Schakal. Syn. barbarn 
■\.\; Ideogr. UR.BAR.RA. Löwen 
M UR.BAR.RA /'(oder -') Schakale, 
in den Omen tafeln oft als Landplage in 
Aussicht gestellt, z. II. IHR 58, 59b. 
ÜB . BAR . RA der Schakal (kollektiv) 
möge kommen und die Menschen deci- 
miren NE XI 173. K. 263 Obv. 3G: 
****«» UR.BAR.RA = a-fot-n. 8. für 
diesen Stern namens „Schakal" IHR 
57, 62. VR 46, 2a. b. 
ujlätll f. PI. iihüti. wiederholt mit dem 
Femin in-Determ., eine weibliche Hie- 
rodnle, näher Dienerin der Göttin Istar 
Ton Erbeb, es versammelte lütar ii-:i 
(V. i; ).r.^iJ,H.,. n .ti «{.() h<i-ri-m„-,ni 
(Var./KAR.KIT>0 XE 49, 185. Erech 
ist öl (die Stadt) l-i-n-n-ti «-h.i-.i-ui « 
l!«-rim-«-f> K. 26J.9 Col. II C. Eine (/) 
ü-li.n verfuhrt Eabani zn geschlechtlicher 
Liebe NE 11. 6. 8. 1« u. ö.. Var. Mi.it- 
t.t 11, 21. 13. 43, anch -' 1,.,-rim-ti .'Mi.it 
genannt 10, 45. Als Klagefrauen heim 
Tammuz-Fest erscheinen die ■'] •-'•■•-i. 
HöUenf. Itev. 5(1. 

*TTIt<i a b ÄBU l ' rt - ' 7 "' : L'*'«' 1 « '-^f- '"■"■'• 
Pra.tM":. Inip.'if ».-. l'lfassen. packen. 
ergreifen, wen die I.abartu irine da- 
niniiisehe Maihii i-hn-;n-in gepackt hat 
l Mengr. SO . IJA . ZA .«AK . RA i V li 5c». 
* :, 5l a. «-l-i-ti; l,.it [SV -)-.*., fass ihn bei 
der Hand d. b. hilf ihm 19. li'tVi fub.it- 
u. rat) IV R :.4. «9a. 2i nehmen. Be- 



ut/v 



ergn 



i . etw. ; 




m» 



42 



tri* 



bekommen. Asurbanipal, welcher i-hu~ 
uz-zu enu namirtum zu eigen bekam ein 
helles Auge, oft in den Tafel -Unter- 
schriften, wechselnd mit e-hu-uz-zu, i-hu- 
zu. nach seiner Veste floh er und e-hu- 
uz mar^ki'tn (tu) nahm er Zuflucht VR 
8, 1. Ähnl. öfter. In specieller Anwen- 
dung: a) ein Weib nehmen = h ei rathen. 
die Tochter des Königs von Kardunias 
e-hn-zu heirathete er HR 65 Obv. Col. 
II 34. aS-Sa-tu ul ah- zu ma-ru (V. ma- 
a-ra) ul al-du Su-nn ein Weib haben sie 
nicht genommen, ein Kind nicht gezeugt, 
d. h. sie haben weder Weib noch Kind 

IV R lff. Col. V % (Ideogr. TUK). Vgl. 
für DAM . TUK . TUK „heirathen" noch 

V R 48 Col. II 29. 49 Col. VIII 5 u. ö. 
b) etw. mit dem Geiste sich aneignen 
= lernen, a-fiu-uz nimelci Nabu, die 
ganze Tafelschreibekunst V R 1 , 3 1 . nisik 
dupSarruti Sa ina SaiTani alik mahrPa 
mamma Sipru Stt'ätu In i-hu-uz-zu die edle 

Tafelschreibung, eine Kunst, welche 

niemand erlernt (oder : zu eigen bekommen) 
hatte, oft in den Tafel-Unterschriften, 
wechselnd mit i-Jju-zu, TUK-z?/. 3) be- 
sitzen, haben. Nebukadnezar a-fri-h 
n't-me-ki der Inhaber unergründlicher 
Weisheit, z. B. Neb. I 7. 

12 lernen, it-hu-zu (Inf.) nin-da-an- 
Su-un zu erlernen ihr (der Götter) Ora- 
kel (?), || la-mid pi-ris-ti etc. Khors. 158. 

III Prt. u'ttlihiz und uhhiz, Inf. ufjhuzn. 
1) fassen, einfassen, z. B. Edelsteine 
in Gold, ahnu Sa pi-in-gu-Su hn-ra-$a uh~ 
hu-zu (in Gold gefasst ist) IV R 18* Nr. 3 
Rev. Col. IV 7 10 (= GAR. RA). K. 4309 
Col. II 25—27: IJ AR. RA = ra-ma-sn, 
GAR ( fa ) = ra-VcM, GAR. RA = uh- 
hu-ztt, Eine Gruppe bildend. 2) etw. mit 
Gold oder Silber überziehen, die höl- 
zernen Thürflügel i-hi-iz kaspa ebba (ebbi) 
uh-hi-iz (1. Sg., Y&r. u-ah-hi-iz) Neb. Pogn. 
A, VI 40; C, IIP 12. Vgl. noch HR 
33. 1. 2 c d: TIK . GAR . RA = uh-hu-zu, 
SU . SI . A = „ Sa maSki überziehen, vom 
Überziehen mit Leder. 

II 2 mit passiver Bed. *s7/* ina Sadä- 
fiisn ut-tah'ha-az IHR 64, 38a; 54, 14b 
(uHdHiaz). Vgl. V R 21, 19. 20 ef: DIR 
= a-da-ru und a-ha~zu*l ut-tdh-haz auch 
IV R 54, 20a. 

EQ 1 1) fassen lassen, die Waffe , 
im-na-,ht 7/-i«(.sVr)-///-/c Hess er fassen seine | 



Rechte, nahm er in s. R. Weltschöpf. 
IV. 37. Feuer etw. fassen lassen = Feuer 
anlegen, ihre Zelte iSdtu w.-&7-A/-(/z)-£u 
(iktnü ina '<" IS. BAR) VR 7, 122. i-Sa- 
tu tu-Sa-ah-ba-za (2. Sg. Prs.) HR 16, 
18 f. 2) jem. etw. nehmen lassen, 
ihm zu eigen geben, wer die Tafel, 
das Bild, die Ländereien etc. jem. an- 
deren ti-Sa-lia-zu (IV R 39, 26b. I R 27 
Nr. 2, 71), ü'Sa-ah-ka-zu (Ul R 41 Col. 
II 8), Mah-ba-zu (IV R 12 Rev. 17 / IS . 
Ideogr. SÜ . ZI . ZI) nehmen lassen wird, 
das und das tu-Saft-ltas-si sollst du sie 
nehmen lassen IV R 56, 24 a. Asurbani- 
pal, weichem Samas und Ramman uznu 
rapojS-tum ii-Sa-hi-zu-Su weiten Sinn zu 
eigen gegeben haben (s. v. a. iSrulüSu) 
II R 43 Nr. 1 Unterschrift, urtum oder 
ainäta Sühuzu jem« einen Befehl zukom- 
men lassen. Auch Kausativ der im Qal 
unter 2 a und 2 b hervorgehobenen Bedd.: 
a) heirathen machen, verheirathen. 
äS-Sa-tum ti-Sa-hi-is-lsu] er liess ihn ein 
Weib nehmen VR25, 22c. d. b) lehren. 
Die GB. Jemanden etw. in sich, in sein 
Inneres aufnehmen lassen" erhellt aus 
Redeweisen wie: die ganze Tafelschreibe- 
kunst n-Sa-hi-zu ka-ra-Si haben die Götter 
meinem Innern zu eigen gegeben d. h. 
mich gelehrt Asurb. Sm. 11, 8. dup-Sar- 
ru-ta U'Sa-hi-su (lehrte er ihn, Ideogr. 
ZU . ZU) K. 245 Col. III 66. — Für Sarg. 
Cyl. 74 Suhuz sibitti etc. 8. sibittu. 
% EQ2 das s. i-Sa-ttl uS-tah-ha-zu (Ideogr. 
IL. LA) ul i-bi-el-ti das Feuer das ich 
anlege verlöscht nicht K. 257 Obv. 27 , 28 . 
Istars Namen in Ehren zu halten (Sitfatm) 
niSe-ia uS-ta-hi-iz lehrte ich meine Leute 
IV R 60* C Obv. 10; || u-Sa-ri. 

TV 1 genommen, hingenommen 
werden, schwinden. in-ni-?jaz Itb^a-Sa 
es schwindet ihre (Tiämat's) Besinnung 
Weltschöpf. IV. 100. 

+ a£aztu 1) Habe, Besitz, den Tri- 
but der Könige der Länder, a-haz-tu Sa 
m<it Ma-da-a-a rühUi den Besitz der fernen 
Meder (nebst den Wagen des Eiamiten 
etc.) Sanh. Konst. 87. II R 43, 5 a. b: 

a-haz~tnm syn. za-kar Sti-wu, 8. U. "IDT. 

2) viell. Umriss (Einfassung), Bauplan, 
ein grosses Grundstück nahm ich von 
dem umliegenden Gelände ki-ma (knna) 
a-haz-tim-ma (dem Bauplan entsprechend?) 
und fügte es hinzu Sanh. VI 36; Konst. 




rna 



43 



bna 



60. Asark V 6; III R 16 Col. V 10. — 
Für I§ .KIL = a-haz-tum (VE 26, 12a.b) 
8. metkä (KD2). 

afeiztu. a-hi-iz-tu VR 31, 65 h. 

*a&|iazu ra. 1) ein Dämon (so ge- 
nannt als „Packender") mit la-bar-tum 
and la-ba-?u eine enger zusammenge- 
hörige Grnppe bildend. Ideogr. RAB . 
GAN . ME . KIL. K. 246 Col. II 62. IV R 
29 Nr. 1, * 7 / 28 b. 2) eine Pflanze. 
Um ah-ha-zi Lond. Frgm. 

*ife«u st. cstr. ifiiz. 1) Besitz und 
zwar geistiger Besitz, Kenntniss (vgl. 
hebr. Hjjb). ai-wir um-ma-(a-)ni ih-zi-Su- 
nn a-hi-it aller Künstler Kenntniss er- 
schaute (erlernte) ich VR 1, 33. 2) 
C berzng, vor allem mit Gold und Silber. 
Thürflfigel aus den und den Holzarten 
und aus Elfenbein, i-hi-iz kaspa fiurdsu 
h tahlubti siparri vergoldete, versilberte 
oder mit Bronzeplatten bedeckte Neb. 
IX 12. ein eiserner Gürteldolch Sa ih- 
zn-Su huräsn ein vergoldeter VR 2, 12. 
pa{S)Sur hurdsi ifr-zi eine Schale von Gold 
als Überzug d. i. ebenfalls: eine ver- 
goldete Schale Asurn. II 67 (vgl. ohne 
hitrasi I 84 f.). ein elfenbeinernes Bett, 
'frä-mtit-ti Sinni einen Elfenbeinstuhl ib- 
zi tam-le-c IR 35 Nr. 1, 20, womit viell. 
zu vergleichen Asurn. III 68: tf ni-mat- 
ti hvrasi GAR (d. i. ihzil) ta?n-li-te(ti). 
Beachte auch IV R 40 Nr. 1, 14 c, u. s. 
weiter unter uhhuzzu. 3) E i n f a 8 s u n g (? 
eines Feldes, ekla ina ih-zi (= fU . SAL 
u-rap-pi-ik das Feld schützte (?) er durch 
eine Einfassung, gannatu (den Garten) 
% fik-kat mu-sa-ri-e uSakkak K. 56 Col. II 4. 
Vgl K. 4408: [IS] TU. SAL = ih-zu. 

*igsötu (oder ahzetu?) Plur., geschr. 
ih-zi-e-tum HR 33, 3c. d. VR37, 34a.b.c; 
die Glossen der beiden Ideogrr. lauten 
u-gu-un, u-gu-nu. 

*u}&uzu Adj. überzogen, huräsn 
uhhuzu goldüberzogen, vergoldet, doch 
scheint auch schon das blosse uhhuzu 
(vgl. ihzu) als term. techn. für vergoldet 
gedient zu haben. paSSüm ('*) SÄ '* ///- 
nuit'tu Sinnn ** huräse nh-hu-zu-tr elfen- 
beinerne, vergoldete Schalen etc. Asurn. 
II 123. Elfenbeinschalen, -betten, -sessel, 
katpa (V. kaspe) huräsa (V. [lurdse) GAR . 
RA' ; d. i. uhhuzüte (vgl. Asurn. Mo. Rev. 
40) versilberte, vergoldete Asurn. III 62. 

Vgl. noch paSSure Sinnu* 1 tdi-hu-cn-te 1 K 



27 Nr. 2, 20. paSSure * urkarinnu Sinnu* 
ulihuzdte Asurn. III 67. '? ni-mat-ti {**) 
'* urkarinnu & Sa {Sa) tam-li-te uh-lju-za-te 
Sessel aus Urkarinnu-Holz , edelstein- 
besetzte, goldtiberzogene(?) Asurn. III 75; 
folgen : irSe '* urkarinnu ** irSe Sä tam-li-te 
GAR . RA^' Betten aus U.-Holz, edelstein- 
besetzte, goldüberzogene Betten. 

u|i&aztu eine Pflanze, geschr. *"'" 
uli-haz-tu Lond. Frgm. 

nntt ^ e ^ bitter sein. 

a|&u Adj. bitter. alj-fii syn. mar-ru 
s. d.; es folgt daSpu syn. matku süss. 

uji&u Subst. unsicherer Bed. uh-hu^ 
eines der Aequivalente des Ideogr. ÜFJ 
(«4), welches auch durch rü'tu Geifer und 
hntu Geifer, Gift erklärt wird, VR 23, 8h. 
alju IJA.LA d. i. ahu zitti s. u. zittu und 
vgl. I. ahu Bed. 2 C . 

*ujiulu m. eine zur Körperreinigung 
dienende Pflanze bez. pflanzliche Sub- 
stanz, Alkali o. dgL Ideogr. ELTEK 
(d. i. das aus SE und IR zusammenge- 
wachsene Zeichen, vgl K. 4583 Col. I 6), 
mit oder ohne Determ. * am . u-fju-lu (= 
ELTEK) el-lu IV R 26, 44 45 b, neben da- 
ab-hi el-li-tu. Eine besondere Art ist 
u-hu-lu kar-na-nu (= ELTEK . SI) ibid. 
35 , 36 b. K.5077. Vgl. K. 4565 : iam ELTEK. 
SI^ bez. SI. Für das aus Leder ge- 
fertigte Behältniss tuk-kan ü-hu-/i (= 
ELTEK), neben tuk-kan da-ab-[ti] genannt, 
S. u. tukkannu. 

*ahulap(i) urspr. wohl ein Adv., von 
den Assyrern selbst erklärt durch a-di 
ma-ti wie lange? bis wie lange? So 
V R 47, 6b: ikbä a-hu-la-pi ralteS Sünuhma 
es sprach (der Gott Bei): wie lange soll 
er so arg seufzen (leiden)? der Kom- 
mentator erklärt hier a-hu-la-pi durch 
a-di ma-ti (s. ^rva). Es mag so auch 
K. 3426 Obv. 5-8 übersetzt werden: 

a-hn-lap atttVa Sutänuhtt u ii(y)-tu- a-hu- 

1a p ina mätPa Sa büke tt sapddu, a-hn-lap 
i-na e-nn-ia Sa numbi' u bak<\ a-di ma-ti 
bei Bdhili ina mdt ttakire aShdti wie lange 

soll noch dauern mein Seufzen und V 

wie lange soll noch sein Weinens und 
Trauerns in meinem Lande, wie lange 
noch Wehklagens und Weinens in mei- 
nen Plätzen ? bis wie lange, Herr Baby- 
lons, willst du wohnen im Lande der 
Feinde? Dieses fragende «wie lange?** 




bntt 



44 



in« 



wird dann aber naturgemäss sehr oft 
gleichbedeutend a) mit dem flehenden: 
dass es doch endlich anders würde! 
IV R 28 * Nr. 4, 33 / 34 b lässt sich a-hu- 
lap geradezu durch „ endlich ! u übersetzen: 
alum Sa nakrum vJfannü a-hu-lap tu-ur-Su 
die Stadt, die der Feind verstört — 
wende dich endlich wieder zu ihr! „sein 
ahulap sprechen", vom Standpunkt des 
Leidenden, Bittenden aus, s. v. a.: um 
endliche Erlösung flehen, er trete hin, 
a-fiU'la-bl'M Wc-bi-ku spreche zu dir sein a. 
IV R 59 Nr. 1, 8 a. b) mit dem ent- 
schlossenen oder gebietenden: es soll 
endlich anders werden! Jemandem 
(sein) ahulap zusprechen", vom Stand- 
punkt des Hülfe Gewährenden aus, s. v. a.: 
jem. endliche Erlösung, Rettung, Ver- 
gebung, Friede zusprechen. Gnade fasste 
ich zu ihm und ak-ta-bi-Su a-hn-lap Asarh. 
III 46. a-hu~lap-ia [ki~bi\ sprich (o Herrin) 
mein a.\ o Herrin, sprich zu deinem 
Knecht: es ist genug (ma-si), dein Herz 
beruhige sich! K. 4623 Obv. ,2 / 13 . ana 
ardiki lik-lca-bi a-hu-lap IV R 55 Nr. 2, 
5 b. ka-lwü a-fju-lap lib-bi-ka ul irkab-bi 
kein Priester spricht: „Friede sei mit 
dir!" IV R 11, 31 / 32 a. Innerhalb der 
„bilinguen" Texte findet sich ahulap nur 
in EM E. SA /^Texten und wird in diesen 
ideographisch meist durch einfaches A, 
doch auch durch SUJJ . A, z. B. K. 4623 
a. a. 0., wiedergegeben. Vgl. noch das 
n. pr. m. A~bu-lap-ia. 

a-ha-ma, a-lja-mis s. I. ahn. 

ll|)limmu m. Felsabhang, Bergab- 
hang 0. ä. n-hn-um-mi zak-ru-ti hohe 
(steile) Abhänge (auf denen von Ewig- 
keit her kein Grün gewachsen war, 
fruchtbar zu machen etc.) Sarg. Cyl. 35 
( ki-gal-lwn Suhrubtu manch wüstes Loch), 
seine starken Mauern ki-rna ki-is-rat ii- 
hum-me ttzakkir führte ich hoch auf gleich 
einer Felswand Gefüge (V) Sarg. Silber- 
Inschr. 36. 

Uhin(n)u Subst. Ertrag(V). und zwar 
der Fruchtbänme ebensowohl wie des 
Goldkapitals V die Dattelpalmen $a pi- 
rik inati-Su a-duk-ma (schlug ich und) 
ti-hi-nu-ihi a$-mut(?)-ma umalld kir~ba-§t-ti 
Tig. jun. 24. 4 Minen Silber beträgt 
beider gemeinsames Kapital, ina libbi n- 

hi-nn sa inatiifu ahütaStmif Str. III. 58, 6; 



429, 5 (wo a-ha* 1 statt a-fia-a-ta). — Ein 
anderes Wort scheint vorzuliegen Str. 
IV. 116, 2: 2 n-M'in-nu huräsi, 220, 12: 
5 u-hi-nu. Erinnert an IL udinu (utinu(?). 
St. IL 354, 12. IV. 333, 19 wird ba-buJt 
hi-(in-)rm zu trennen sein. 

**in^i hi nten sein, als Verbum meines 
Wissens bislang nur belegbar in 

II 1 Prt. uhhir, Prs. uhbar, Inf. uhhurn, 
astronomischer, bes. auf Mond und Venus- 
stern bezüglicher term. technicus. wenn 
der Mond ina lä simäniSu uh-bi-ra-ma lä 

Sl . LAL ( und unsichtbar ist) IV R 

54, 27c; vgl. 64, 29a: wenn der Mond 

ina lä simäniht uh-fii-ram-ma SI ( und 

gesehen wird). III R 63 (Prs. uh-ha-ram- 
ma) passim; ideogr. Nl-t/wr, wozu zu ver- 
gleichen II R 47, 56. 57 e. f: ÜR. LAL 
und NI = nh-hu-ru. Vgl. ferner V R 28, 
13e. f: M-ba-su syn. u/j-ltu-ru, sowie HR 
30 Nr. 4 Rev. 6. 
ahartu Zukunft, vorauszusetzen für 
a-^ar-ti-ii Adv. für die Zukunft, für 
alle Z. (beschenkte er ihn damit) IV R 

38, 29 b. 

*a{iarru (oder viell. richtiger afturru, 
vgl. talm. tf^tf Westen) Westen (eig. 
Rückseite), 'ideogr. IM . MAR . TU, durch 
a-har-ru erklärt K. 2022 CoL II 4 (Sütu Süd, 
iltänti Nord, Sadü Ost, aharru West), mat 
a-fair-ri f. Westland, die babyl.-assyr. Be- 
zeichnung der Länder an der Mittelmeer- 
küste, spec. Phöniziens-Palästinas , z. B. 
I R 35 Nr. 1, 11 (mdt a-bar-ri ana «• 
hirtiSa). Das „Mittelmeer" heisst tam-di 
rabi-te (Gen.) Sa mät a-bar-ri III R 4 Nr. 
6, 8. Beziehungsadj.: mät a-fjar-ra-a-a 
Asurn. 111 86. mät aharri wechselt mit 
mät abarre, s. abctrru. — Auf die Zeit 
übertragen ist abarru Rückseite in 

afearriä Adv. in Zukunft ("Vm*Ö). 
a-har-riS \\ a-na Se-me-e ar-ku-u-ti (dass es 
vernehme die Nachwelt) K. 3258 Obv. 11. 

*a£arru (oder ahurrü? urspr. Adj. rück- 
wärts, westwärts gelegen, dann, etwa 
mit Hinzudenkung von Siddu, vgl. ii-id 
aharri Sarg. Cyl. 69. Subst:) West- 
seite. Westen. Sad l a-har-ri-i ein Berg 
des Westens 11 R 51 Nr. 1 Obv. 19d. 20 b. 
mat aharre f. Westland d. i. Phönizien- 
Palästina (8. u. aharru). mät a-Ä<?iw»* 
(V. i) rapaS-tum Sarg. CyL 13, mät a-har- 
ri-i V R '35, 29, »ut-at a-/fff*WM», Var. ZU 




45 



ms« 



«ft MAB. TÜ*' IHR 59. 31b. K. 4887 
OoL II lb: >aätXAB..TXj *'==»& a-har- 
t+t. Die ideogr. Schreibung mit MAR. 
TC [«. n. akarm), z. B. torrnni mal MAR . 
TD-**' VR~3, 103, macht die durch die 
Amanta- Tafeln angeregt« Lesung mal 
•fiiatr-riri unmöglich. Vgl. noch a-har- 
™-»u») S" 2, 15 (K. 4337 Cot. II 16f. 
K. 4386 CoL DI 12) und S b 73. Ideo- 
graphisch findet sich auch mdt MAR . TU 
und MAR .TD ** geschrieben, in den astro- 
nomischen Teilen und Vokabularien noch 
weiter abgekürzt bis zu blossem MAR (*'). 
Für die Verwendung ebendieser Ideogrr. 
für das elamitische ..Westland" s. bei 



den i 



. prr. 



'aferü Adj. zukünftig, gleichbed. mit 
•irt& (Tri)- Fast stets im Plur. fem. 
akrütu (wie artäin) die zukünftigen, seil. 
Zeiten (vgl. ti&r&i Ewigkeit), Zukunft. 
ich brachte sie nach Assnr und Arbela 
a-nn ila-IAl ah-ra-a-ti um in Zukunft 
unterwürfig zu sein Asurb. Sm. 137, 73. 
tMui ah-rat üme bis in die Zukunft der 
Tage, in alle Zukunft Tig. VIII 37. »in- 
terna ina tih-mt ü-ine (soll das und das 
geschehen) V R 62, 23, auch ohne Praep.: 
nk-rat n-me in Zukunft Sanli. Baw. 53. — 
II R 30 Nr, 4 Rev. 4. 5: BAR = nj-rw-« 
(Sing.) nnd ah-ra-tü (dessgl. = urh'itn, 
«>(fw, tat»). Für aljrätn Zukunft i. S. 
v. Nachkommenschaft s. u. titiriittu, i/ir- 
tittn und vgl. nhrütn. 

'afcjr&tas, mit und ohne ihiw, Adv. in 
Zukunft, für die Zukunft ah-ra-Ut* 
Khors. 53. ab-nrtaiUl V R 34 CoL II 48, 
al.-r.rtai 6mi (ü-mt, ü-mi) IR 7 F, 18. 
Sarg. Cjl. 54. ah-ra-tai nilc bi-ba-riS i?-»w 
auf zukünftige Geschlechter, bis zum Alt- 
werden der Tage Frgni. 18 Rev. 10. 

'a^rütu nom. abstr. Zukunft i. S. v- 
zukünftiges Geschlecht, Jugend,. junges 
Volk, Nachkommenschaft (wie hebr. 
r»Tflit). ah-ni-ü-him syn. «Hi-ni-/« S.d. 
ahw(r)Ü (vgl. WB. S.313f). das Haupt 
des Tenmman, Ai ik-i-i-sit a-lm-(iir-)ru-n 
nmmiini-ia VR 4. 15. Vgl. Asurb. Sm. 
144. 3: *i .... [iHä-m] «-Ja-ne« wu- 
mäni-i'i. Sich seibat schreibt Asur- 
banipal diese That zu V R 3. 36. Lond. 
Nr. 64. 4. Asurb. Sm. 129, 101. 144, 6- 

a-lji-ri (ina o-hi-ri uhii) VR 6, 28. 
vielL in a-gtir-ri za verbessern. 



a&ars&nu (oder ,ii,ur#<iii>ii) ein Vogel 
HR 37. 12e. f: 4mmi;' das Ideogr. 
endet auf SAG . Hü. 

aharrik:änu (oder a&urrikfan?) eine 
Augenkrankheit, Ein Zaubenuittel 
gegen (<wki) n-frir-i^w« At M (= £<{, 
gj. SI) bietet die Beschwörnng K. 246 
Col. n 47. Die Pflanze Harn n-liar-ri-L-a- 
im Land. Frgm. ist wohl eine Pflanze 
gegen u. Vgl. kükäna. 

a^artinnu (oder afardinnu?) ein stache- 
liges, weinstockartigee Gewächs, ideo- 
graphisch als Dolch- oder Stachelwein be- 
zeichnet. K. 4346 Coli 13: IS. GESTIN. 
Giß . RA = ff-infWiH-Hw. Zum Ideogr. 
vgl. bmiHti. zwischen hohen Bäumen, 
jHrr (V. ?«) IS.GESTIN.GfR" (d. i. 
•ihtirtiiuit) zogen sie unversehrt /«irmin 
itdeti (""?tt) V R 8, 85: Asurb. Sm. 204, f 
(zog ich), jene Wunderpflanze ti-ma H- 

iH-it-ti , <rf£tffil(?) tima <t-frtt-ti,i-nim- 

m» » .... NE XI 255. Auch III R CO. 
83b ergänze ich \a-]frtr-\tiiMni]. 

ajlüau eine Pflanze. K.4308: w-mn((?) 
SAR (?oder <jrW?)=-j-/,»- ) "»»- Vgl. ifnUn. 

•i-i.t-bn s. theüs u. 318 theils n. qus. 

etidu (K,)Fem. etldtu (e(ittn) Stech- 
dorn, r/utmitu*. PI. tlMi. HR 23, 
39 e. f: r-ti-it-tnm syn. rf-ti-dn; vorher- 
gehen Synn. für Dorn und Dorn arten. 
(„ir-nt-m, -f if.di-(^)t! (V. tu) einen Weg 
voll Stechdornen (zogen sie, zog ich un- 
versehrt) VR 8. 85; Asurb. Sm. 204. f. 
twiw it-ti-it-ti NE XI 254 || ttma almr- 
tiiminim». it-ti-it-tum alR Götterwnffe III R 
69. 77 a. b. 

*nt28s •r* finster sein, blt e-ti-e Haus 
der Finsternis« {Var. liiiti, s. is» s ) 
Höllenf. Obv. 4. 

112 verfinstert, umnachtet wer- 
den, vom Auge. i-ni-Sn ii-f-i-nt-tn-ti seine 
Augen wurden umnachtet (Ideogr. Ml . 
MI) Lond. Frgm. (Vgl. den Pflanzen- 
nainen *■■ rti fim „Dunkelauge" 79. 7 
—8,10?). Inf.rf-*e-M( : -SA.BU.HU.l], 
eine Krankheit, ein Leidenszustand (Ohn- 
macht ?l K. 24fi Col. I 19. Vgl. auch 
•Hs-it-t»-» IV R 50 Nr. 2, 27 a. 

etütu Finsternis«. Licht sehen sie 
nicht (die Bewohner der Unterwelt», hm 
f-ttrti aS-ha in F. wohnen aie Hollenf. 
Obv. 9. NE 17. 40; 10, 85. Sturme 



STD» 



46 



welche am hellen Tage e-tti-tn (= B;I . ! 
SI) F. machen IV R 5, J5 /aj». nwnroa; 
namru aiui c-ttt-ti ttttirrä NE XI 102. 
VE 16, 30. 31a. b: MÜL.p.SI und 1 
AD . TUE = e-iu-tum; vorhergeht eklitnm, ■ 
folgt Wdknm (s. H. TM IV 1). V R 23, ■ 
16aAl: MI . MI (km~*~ki) = e-tu-[tt<m\. ■ 
8 b 103: r-fwfrw»; fürdasldeogr. s.zaeklUn. \ 

a-ta-mu f? der a-da-mv'>) Syn. von re-eS , 
niu-si-e ■, u. snwii, 

etpu (auch rf. / bez. 6 möglich), wahrsch. 
Part., also i'-lvti etc.: sn-a/- fe-rim la et-pu 
(— GBJ der a'cta nicht wendende(?) Wüsten- 
wind K. 246 Col. 1 70. — a-ta-pu (auch d . 
bei. h möglich) ayn. uläptt a d. — e-ti-ip 
(wc!)-tom frf, 6) V R 28, 7äa, viell. San- 
dale o. dgl., a. zu unten. — e-tapa-tum 
ayn. si-sib-tum ,6. d. — etippätum (V R 15, 
31c. d: KU. SU. SU. ÜB'. K. DIB — e-ttp- 
pa-a-tum . eine Art susuppit oder siinu. — 
it-tip-pu-ti (ao WB, S. 323) oder it-lu-puli 
VKdB.35gi.il ifa. 

I. "iCfct* e0m Prt #«" wegnehmen. 
Marduk sah voll Haas die böBen Thaten 
des Chaldäers nnd e-tt-ir liatta u kwtse 
Sami-ti-hi USahin SaptuSSu wegzunehmen 
Scepter lind Thron seines Kimigthums 
kam auf Beine Lippen (d. b. beschloss, ' 
gebot er) Sarg. Ann. 238 (vgl. Wincklkb, ! 
Sargontexte Nr. 30). Nebo stürze seinen ' 
Königsthron und le-tir (nehme weg) he- 1 
Int-m Ssrok. S* 77; 8 h 95 (Ea le-ti-ir 
be-fut-tii). Das ldeogr. S b 313: KAR 
(ka-ra) = t-te-rtm dürfte, da es auch ekeuw 
nehmen, wegnehmen (S b 314) bed., in 
erster Linie «fern wegnehmen nnd erst 
in zweiter Linie etirti schonen u. s. w. 
bedeutet haben. 

II. *"lOfcti etdru Prt. etir, Pre. eflfr (jWir), 
Part. etir». 1) schonen, retten, un- 
versehrt erhalten, oft in Verb, mit 
Obj. napiku Leben, ihr Leben, die' Stadt 
e-ti-ir schonte ich Tig. V 12. VI 26. «•(£ j 
ir-Sri tta-pil'ta-h'i ag-mil ich schonte ihn, ' 
schenkte ihm das Leben II 53f. er floh 
nnd nft-pix-titH f-ti-ir rettete sein Leben 
Sanh. I 23. Verschonen mit (eig. heraus- 
reissen ans? vgl. I. idK?) eteruinaVR] 
35, 17. Wie Tig. II 53 1, wird auch 
sonst eferit gern mit gamAlu (jem., etw. 
vollkommen, fertig, unversehrt, unbenach- 
theiligt machen oder erhalten) gepaart: 
"»E-ti-m »eben ''" G.i-me-lu III R 06 Rev. 
13f. b. die Göttin Gula e-ti-m-at ga-mi- 
la-at iM-bi-ii-ti-ia Neb. IV 38 f. «-un H<"«"! 



ni-Sm gatntt-ht mti-a-ti Nerigl. I 12. e-te- 
m ga-ma-la td Mu-u (näml. die 7 bösen 
Geister) IVR 1 ff. Col. V 46, vgl. Col. 
IV *%,: e-te-ra V. ru (= KAR . RA) ul 
i-dai). Für das ldeogr. KAR 8. zn I. IBM. 
S" 151 (nach IVR 1 62): TAB (/«-,*) = 
ffe-nt. Vgl. auch viele nn. prr. m., wie 
Kergol-KÄR-ir A. i. efw> (3. Prt. oder 
Part.) oder etHr (Imp.), Nnbn-etir-ntip- 
Mti, Nabii-rtir-aniii, iStir-ilu u. S. W., s. nn. 
prr. 2) unbenachtheiligt, schadlos 
machen oder erhalten, näml. einen 
Gläubiger in Bezug anf sein Geld, ihm 
das Geld zurückzahlen, wiederer- 
statten. Vgl. zu diesem Sprachgebrauch 
die Stämme gamäin nnd vor allem in- 
lämu. Oft in den Kontrakttafeln, ein 
Schuldner haftet für den andern Sa kir~ 
bi hupt .... a-nn X it-fi-ir dass er das 
Gelddarlehen (?) dem X (dem Gläubiger) 
zurückzahlen wird Str. I. 16, 8 (ander- 
wärts, z. B. Str. KI. 138. 9, mamdm). 
bis ich das Geld a-na X e-tir-ru III. 42, 
10, bis ich das Kleid n-na X e-et-tt-ra 
307, 10, bis wir das Geld ni-it-li-ri 103, 
20. die 2'/ 2 (geborgten) Minen it-ti a-fa- 
meS it-ti-m werden sie gemeinsam zurück- 
zahlen II. 356, 17. hupa Simi eklüu i-ti- 
rwni (haben sie ihm bezahlt) 293, 8. 
Die RA: pii-ttt c-tir, e-te-m, e-fjr-rfi Sa 
hutpi N. N. na-si für die Rückzahlung 
des Geldes haftet N. N. , u. ä. s. u. pütu 
(nriB). Das Permansiv etir hat selbst- 
verständlich scheinbar die umgekehrte 
Bed. „er hat empfangen", näml. er ist 
in Bezug auf sein Geld (Aue.) schadlos 
gehalten worden, hat sein Geld wieder- 
gezahlt bekommen, ist „befriedigt" wor- 
den, hinsichtlich des Getreides (Acc.) X 
ma krkYe-tir ist X (der Lieferant) durch 
T (den Besteller) schadlos gehalten wor- 
den d. I). er hat das als Preis bedungene 
Getreide von Y erhalten Str. DI, 289, 7. 
3 ,r a Sekel, den Preis für 10 leere alte 
Fässer, Xina Mt Y e-tir hat X (der Ver- 
käufer) von Y (dem Käufer) erhalten 
204, 8. w-aiffiM n'i-fc-rf . . . . X «-ft-r'r X 
hat seine letzte Schul dforderung be- 
glichen bekommen III. 320, 5. Ähnlich 

oft. die beiden Verkäufer Sim <(-«(-' 

haben den Kaufpreis .... gezahlt erhalten 
1. 130, 12. ihre Schüfsmiethe haben die 
beiden inn l;äi Y (vom Abmietaer) e-tit- 
ru erhalten (Pausalform für «fr«) II. 1019, 




47 



12, ri-mi-fnii f-Sii-mi eJt-r'i-a' ihre Ver- 
bindlichkeiten sind bezahlt I. 169, 12; 

vgl. II. 690, 17: üim-tim ftir-ium 

list beglichen). Ist der Glilobiger, Ver- 
käufer etc. eine Frau, so heisst es <-ti>- 
u„ H statt rtir, II. 1025, 11. 

IV 1 passiv. 1) gerettet, bewahrt 
werden. f«-it»-ur-^> i&f-Jvi bei dir (oGott) 
möge ich bewahrt werden IV R 59 Nr. 
2.20b. 2) befriedigt werden d.i. 
sein Geld zurückbekommen {vom Gläu- 
biger), beglichen werden (Von einer 
Schuld), kein anderer r&SA soll über das 
Haas Macht haben, bis dass X (der Gläu- 
biger) konpa .... in-ni-tivm sein Geld 
wieder hat Str. V. 68, 15. Ähnlich II. 
314. 11. III. 133, 17 {w-ni-it-ti-,;,), n. a. 
St. m. Vgl. anch III. 130, 11 (bis er 
irm/m-tii iii-ni-it-tir). ''., Mine Silber uti 
r-tir in r>i-£ii-t'Mi't iii-ui-if-iti wnrde als Be- 
zahlung des Gläubigers erstattetl. 132. 7. 
etiru Kleid (doch wohl eig. das 
-schützende", Part, wie in /lel-r-te-r», 
also elrrri). f-tl-rH SVW. lubAKii n. i. 

*atirt,TJ, auch atartu i ./-/.rr) eine 
Pflanze. , ' m «-iir-lum und *"" n-l'ir bez. 
■rtiirtii syn. hwirrntHiii s. iL Geschrieben 
Um n-bir, *'" a-tar-tttm K. 271. Zu ma- 
gisch-medic mischen Zwecken findet sich 
•■"■ .i-htr-tmn verwendet K. 4152 Col I i). 

< *J?i a-a nicht, Prohibitivpartikel . in 
Verb, mi Präteritalformen. und zwar vor 
:(. Sg. und PI., 1. Sg. S. WH. S. 329 ff. 
Gramm. §144. Für die Stelle VE 7. 45: 
seinen Leichnam a-a ml/lin ii-mi Iri-hM 
übergab ich nicht dem Begräbnis*, s. 
ebendort. 

"6 nicht; Prohibitivpartikel, in Verb, 
mit der 2. Sg. Prt. c l-if-/,„-ti Hl-,- im- 
l<Ut» XE 11, 10 (vgl. die Ausführung 
dieser Weisung Z. 17: irt Mint iltili tut- 
fimm). s. u. PHtS. i»" m>i>fi t t.i-.it-!-' 
nahe dich nicht dem Kranken IV R lft". 
Col. II 8. r hu-wh-ri »;>.< fih-ti-i-i kehre 
nicht wieder zu deinem Besitz D.T. 59 
Obv. 12. titiu tun WhIukh f v-ti-la K. 
679, 35. 

i nicht; Prohibitivpartikel in Verb, 
mit der 1. PI. Prt. kommt! i nhnthma 
*ir rinn' anne i m-ku-la iiimi wir wollen 
nicht hinabfliegen und vom Fleisch dieses 
Wildochsen wollen wir nicht essen! 
K. 2527. 38 (Etäna-Legende). 



a-a wehe ! s. U. ü'n. 

*\(i i, 6 wohlan! Adv. der Aufforderung 
nnd des Wunsches, a) t, in Verb, mit 
1. PI. Prt. i iimI-IU-Su i mlliUu tön» ana 
•diiit i tiilHUhi wohlan! wir woUen zu 
ihm gehen etc. D.T. 67 Obv. 22—25. 
stehe (Tiftmat), <iuäi-n u käSi i lit-pu-uS 
Xabaa wir wollen mit einander kämpfen! 
Weltschiipf. IV. 86. Vgl. auch IV B 34 
Nr. 1, 29a: e-lw-am i af-M- wohin sollen 
wir gehen? b) 4 t i in Verb. m. 2. Sg. 
Imp. f rkl rina iiili auf! geh hinab zum 
Wald XE 69, 41. i t<w HU anf! gehe 
heraus, Bei; i si-i ''» Ile-fi-it-ni anf! gehe 
heraus, unsere Belit Lond. Frgm. Obv. 5. 6 
(folgt die Ausführung dieser Aufforderung: 

ittrtsö, tatUixti). 

^,a-a-um (HR 42 Nr. 3, 9d) nnd m-m 
(V R 23, 57 d) Frageadv. wo? Ideogr. 
ME(A). 

*^i a-a-ü wer? welcher? a-a-ii {cm ilthti 
k-irih Same ilammad ( .... ihakkim man-nu) 
IV R 60* C Obv. 16. a-n-ü ilu welcher 
Gott? (= NA. ME, RMK.SAh) IVB 
9, ; '°/ S ja. a-a-ft-U iii-ih-bi-in welche Reden 
von mir? IVR61, 16a. tt-a-tt-tii hwi-r- 
a-uu, itii-Ui kflmituHt welches sind die 
Berge, welches die Himmelsgegenden 
(die nicht etc.)? K. 3312 CoL IV 6. 7. 

a-a-um-ma, anch ihtm-ma (z. B. Tig. 
I 67. III 38). selten a-i.i-nm-mn (Salin. 
Balaw. 3) geschr.. irgend jemand, 
irgend einer, adjektivisch irgendein, 
mit Negation: niemand, keiner, kein. a-a* 
•iiii-m<i 1 Mich. II 6. aii-mn-ina hin Üh- 
biä'iiiu .... iil keiner von ihnen Sarg. Cyl. 
46. Sanh. Bell. 39. ta .... ilu a-a-<mi-ma 
kein Gott Frgm. 18 Rev. 29. Für den 
Akk. findet sich anch a-a-am-ma K. 2619 
Col. I 21. 

*3*Ni a-a-bu, selten in-Ww (IV R 39. 
24 b: iwlm, Asnrn. I 28: (Dn-ti-ini-uf) miä 
.i-i.i-.i-/ni (l R 27 Nr. 2, 081 geschr., m. 
Feind. St. catr. am-ah (Asarh. 11 43. 
IV R 24 Nr. 1. r.2). PI. it-a-bi innr Asurn. 
I 28 n-'fl'x-niV Ol't mit limii» büs als 
Adj. oder durch die Kopala mit timim als 

' Subst. ( Widersacher o. dpi.) verbunden. 
Als Ideogr. entspricht, in den sog. zwei- 

! sprachigen Texten (""^NE.RU (MA), 
gemäss II R 24 Xr. 2 Obv.(!) wohl ERIM 
(MA) zn lesen, z. B. K. 133 Obv. %. IV R 




n^« 



48 



r« 



21 Nr. 1 (B) Rev. 17. — Für den Pflan- 
zennamen iam a-a-ab SA *' d. i. akdle, 
syn. ellibu, s. d. K. 4360 CoL III 13: iam 
££l ^ (d. i. gelber illüru, s. d.) = 
* am a-a-ab a-ka-le. 

a-a-ba-sa einePflanze, syn. ellitm, s. d. 

TN (?T«?). a-a-i-ku (Part.) Name des 
'das Gebären verhindernden Zau- 
bersteins. HR 40 Nr. 2, 13: «'««NU. 
ü . TU = aban Id alddi = "*"" a-a-i-ku. 

a-a-ku st. cstr. a-a-ak ein Wohn- 
raum, Kammer u. dgl. bit a-a-ak hit 
anu-ti ein Wohnraum im Hause der Gott- 
heit (Ideogr. KI . A d. i. Ort, Platz) K. 
257 Obv. 29 3 . III R 66 Rev. 40d: su- 
uk-ku ni-ine-du parrak-kn ku-mn-mu a-a-ku 
Sa ASSur (alles Substt. verwandter Bed.). 

*r0^6Si a-a-^a» ökiam, eka Frageadv. 

wo? wohin? a-a-ka-ni (Var. [a-]a-i-ka-a) 
bd-lik wohin soll ich gehen? NE XI 220. 
Vgl. a-a-kan IV R 61, 34 b. e-ki-a-am i 
vi-il-lik wohin sollen wir gehen? IV R 34 
Nr. 1, 29 a. e-ki-am (Ideogr. ME), gleich- 
bed. mit a-ti, ia-nu y ia-ti wo? VR 23, 
56 b. d. c-ka-a-ma al-du e-ka-a-ma ir-bn-n 
wo sind sie geboren? wo wuchsen sie 
auf? IV R 15 f. Col. II *% (Ideogr. 
ME.A). 

^D^fcte ekallu gen. comm. Palast (Woh- 
nung des Königs). PI. ekalldii Selten 
phonetisch (z. B. K. 56 Col. III 19. IV R 
5, 31c: e-kal-li) geschr., fast immer ideo- 
graphisch fe.GAL (d. i. grosses Haus), 
PI. E . GAL", auch (z. B. Tig. VI 94. 
Salm. Mo. Rev. 34) E.GAL^-te. Auch 
im Sing, tritt bisweilen ein phonet. Kom- 
plement zum Ideogr., z. B. Asurn. II 5: 
ikal-hm (V. ekallu) Si-i jener P., I R 28, 
32— 34b: ekal-la, Asurn. I 83 Var.: a-na 
ekal-lim-Su. ekallu mah-ri-tum der frühere 
P. ekalla sth-ra Säht, Sttdtu jenen kleinen 
P. ekallu (i'a) Sdtu passim. Nicht selten 
innerhalb des näml. Satzes als Masc. und 
Fem. konstruirt, z. B. Sa ekalli Sdtu tam- 
luSa Sanh. Konst. 57, Sa ekalli Sät im iStap- 
pild bdbdniSa Neb. VII 55. fi.GAL*'- 
at (d.i. ekalla-at) hi-da-a-ti Freudenpaläste 
Tig. jun. 85. ekalldtc rab-ba-a-ti grosse 
P. Asarh. V 29. Ein Vergleich von I R 
48 Nr. 8, 2 mit Nr. 5, 6. 6, 4 lehrt, dass 
auch das Ideogr. HAT für ekallu unter 
Umständen gebraucht wurde, weshalb 



in den Unterschriften der Tafeln von 
Asurbanipals Bibliothek MAT ASürbdn- 
pal wechselt mit fe.GAL ASurbdnpal. 
Vgl. noch I R 48 Nr. 3. 4 mit Nr. 2. 7. 
Eine seltene, gewählte Schreibweise des 
Wortes ekallu ist AB (oder ES) GAL, 
d. i. ebenfalls „grosses Haus" (s. S b 189), 
Asarh. VI 25 f. durch fe.GAL erklärt. 
Weltschöpf. IV. 144 f. mag man AB . GAL . 
LA ekal-la oder eS-gal-la (s. eSgallu) lesen. 
— IVB 60* B Obv. 32. C Obv. 12: pv- 
lubt^u ekalU ummdn uJaltnid Ehrfurcht vor 
dem Palaste habe ich das Volk gelehrt 
(;' tanddäti Sarri) hat ekallu leicht er- 
kennbare bildliche Bed. An der Stelle 
NE XI 91: das Schiff zu steuern gab ich 
dem Schiffer ekallu adi bnSeSu (den Pa- 
last mit seinem Inhalt), hält es schwer, 
ekallu von dem Schiff des Xisuthros zu 
verstehen. — Nur selten findet sich 
ekallu von Tempeln: ÄSakkil heisst 
ekal USii I R 49 Col. I 15 u. ö., ekal 
Same u ir?iti(m) Bors. I 15 u. ö., ekal be- 
lu-ti-Su (sc. Marduks) Neb. II 41. 

ekuiTU Tempel s. „Nachträge" und 
Vgl. U. TTO, (aSru, aSirtu). 

7^1 a-a-lu Hirsch, a-a-le u tu-ra-hu 
IV R 58, 42a. II R 6, 11c. d: DARÄ. 
MA.S == a-a-lu; daher Lay. 44, 18 DARA. 
MAS' 7 zu lesen aiale. Ebenso Tig. VII 5: 
na-a-le^ aiale ar-mi (f 1 ) tu-ra-(a-)^e^ Hin- 
dinnen, Hirsche, Gemsen (?), Steinböcke 
(von Tiglathpileser auf hohen Gebirgen 
erjagt). Die ;' stelle I R 28, 19 f. a bietet: 
ar-met 1 tu-ra-a-fte* 1 na-a-le* 1 xa-e-le* l \ ia- 
e-le hiernach wahrsch. Eins mit a-a-U 
(nicht = hebr. by>). S. weiter u. na-a- 
(a-)lu (bis). — Den Pflanzennamen ka- 

an-nu a-a-lu s. u. kannu. 

a-ia-lum männlich, Mann, syn. zi- 
kam, s. d. Vgl. auch n. pr. m. Nabu-a-a-lu. 

i-mat, z. B. i-mat müti, nicht = Wltt^Ä 
arVTai (hebr. mr»), s. imtu (DK). 

I. p^i a-a-nu, a-a-na, ia-nu Frageadv. 

wo? r?-tf-/w-i/?/i-/wiNE65,14. a-a-na Sarri 
be-ili-ia-a-ma wo befindet sich mein Herr 
König? Rm. 215, 4. Vgl. K. 823, 5. VR 
23, 57 b. d: ME = ia-nu (dessgL = a-U, 
e-ki-am , ia-ü). ia-nu, ia-nu-um(-ma) wo?, 
ia-nu at-ta und ia-nu-uk-ka WO bist du?, 
ia-nu Sti-u und ia-nu-uS-Su wo ist er?, ia- 
jm-u-a wo bin ich?, iS-tu ia-nu woher?, 




r* 



49 



r* 



Ideogr. Ar „wo?" durchweg ME. A, HR 
42Nr.3,6— 8.10-16. VR40,3-lla.b: 
ME . A = iVi-o'-w/ ( — <tt-ta , a-na-ku etc.). 

IL j^i ia-(a-)nu, in babyl. Texten auch 

ia-fi'-tm geschr., es ist oder war nicht 
vorhanden, man-ma ia-a-nu niemand 
war da Beh. 19. me e-rd ia-a-nu ist auch 
kein Quellwasser vorhanden (ina summe 
In nimdta) EL 517, 26. ia-a 9 -nn VR 55, 
19. K. 479, 22. Sehr oft auf den Kon- 
trakttafeln in RA wie: irdi biti (ia-a-nu) 
h hulndli kaspi ia-a-nu, u. a. m. Für ia- 
<*-/at*-w, ia-a'-ntMifa), nicht selten in Brie- 
fen und wahrscheinl. gleich dem hebr. 
K"^n mit hervorhebender Bed. (ziemlich 
gleichbed. mit TtSTi siehe!), z. B. K. 831, 
27. 824, 25, s. WB, S. 347 f. 

inu Subst. Nichts, mit hervorheben- 
dem ma\ inumma. HR 35, 46g. h: i-num- 
rtui gyn. la a-ma-tnm (s. u. amätu). 

I. p^4 inu, dnu f. Auge. Ideogr. 81, 

mit und ohne Dualzeichen. 1) Auge als 
KörpertheiL PL fori (/-im), hie (i-ni), 
Ideogr. i>I 2 , SV* oder (z. B. Salm. Mo. 
Obv. 12. K. 567, 7) SP", i-nu liinut-tn 
ein böses Auge (= SI) K. 246 Col. I 31, 
u. ö. i-in amelim IV R 29* Nr. 4C, 11. 
24. 26a, hm ameli Z. 22, i-ni mar-m-a-ti 
die kranken A. Z. 1 4, i-na-Su dalhd bez. 
afii seine A. sind verstört, getrübt Z. 15. 
16. ina i-ni-Su aus seinem A. Z. 26. in-ka 
dein A. K. 4938 Col. IV. nach Regen 
htrntsä SIC^^-ä/i waren ihre A. ge- 
richtet Sanh. Baw. 7. S c 3, 16: jSI| = 
#-#•«. VR 13, 13a. b: """SI. BAR. BAR. 
RA = ir* pi-ti i-nim Aufseher, eig. Mann 
des Augenaufmachens. Für inu in Verb. 
mit den Stammen Salat, kabäm u. a., bes. 
aber naSu (ni-Si SI*-, ni-iS oder ni-Sit i-ni % 
<-»«/, SI-\ SI 2 '*) s. diese Verba. — Für 
die Steinnamen i-ni is-sn-ri r Vogelauge u , 
i-ni muS-gar-ri , huhtl i-ni s. die andern 
Xamensbestandtheile ; den Steinnamen 
•-wite 8. unten besonders. 2) Auge, Blick 
in geistiger Beziehung. c-nn y i-nu, SI- 
tiamirtum ein helles Auge, oft in den 
Tafelunterschriften. Samt pi-it ha-si-si 
le- y i i-ni ka-la-ma ein König offenen Sinnes, 
klugen Blicke« für alles (von Sargon) 
Sarg. Cyl. 38. Assyrer mu-du-ut (V. tc) 
i-ni ka-la-ma allverständigen Blickes (all- 
leitig begabt) Sarg. Cyl. 74. — In über- 

DelltEich, Aisyr. Handwörterbuch. 



tragen er Bed. findet sich hm Auge ge- 
braucht für die Nabe des Wagenrades 
(/-wm in sum-bi) und vielL für die auf 
der Oberfläche des Weins spielenden 
Perlen (i-nu Sa Si-ka-ri), s. für beides 
WB, S. 350 f. Schliesslich gehört wohl 
hierher, obschon die Vermittlung der 
Bedd. schwierig ist, inu 3) TheiL die 
Götter haben einen hochangesehenen Na- 
men etc. ma'adiS iSkunu t-ni-iä gar sehr 
zu meinem Theile gemacht, d. h. in hohem 
Grade mich seiner theilhaftig gemacht 
Salm. Mo. Obv. 4 (bn-ni, hervorhebendes 
ni). sittuti i-nu-Su-nu uSdhiz andere Hess ich 
ihren Theil nehmen d. h. andere liess ich 
in ihr Erbe eintreten Khors. 24. K. 56 
Col. II i*/ l6 : SI V GAL . LA = /-/*! ha- 
an-Sd-ti die fünften Theile, Fünfttheile. 
Die Stelle lehrt, dass zu den Bruchzahlen, 
welche im Plur. SalSati Drittel (ideogr. 
SI III GÄL . LA) etc. lauten, mä zu er- 
gänzen ist. Mit SI wechselt ZAG VR 
40, 56 c; vgl. 22, 69 e— h: ZAG (««-«,) = 
i-num. S. Gramm. § 77. 

*enäte, inate PL von hin Auge, ein 
bestimmter Edelstein („Augenstein"). 
Die Berge Tila und Sagma galten als 
Bad e-na-te II R 51 Nr. 1 Obv. 18a-<L 
auch Meluhhu war die Heimath geschätz- 
ter Endte-Steine, s. V R 33 Col. II 39 : 
tthan SI ** fd. i. hnte\ me-bth-ha, und IV R 
18* Nr. 3 Rev. IV w /^: i-nn-t\i me-luh-ha] 
(= "*»« SI . ME . LUH . JJA). «*»«SI* t'-te 
Höllenf. Rev. 52, ****&! #-tc Z. 54. Den 
Frauennamen f-na-twn s. nn. prr. 

Snanu eine Pflanze. K. 4398, 13 
(vgL K. 4412) nennt iam e-na-nu als Syn. 
von *"** a-uS-Se (s. d.) 

n. *^ 4 inu, enu 1) Wasserlauf, 

Strömung. VR 22,37b. d: A . KAL = 
i-nu (und = mi-ht Fluth, Hochwasser); 
vgl. Z. 58a— d: A(*-«) = i-nu. K. 247 
CoL III 18: KU (*•»-«•) = na-SiMi Sa 
e-ni\ folgt: naSü Sa mi-lim Steigen, vom 

Hochwasser (s. u. »,©:). 2) Quelle. 

PI. enatc. e-na-a-te die Q. (des Euphrat 

und Tigris) Salm. Thron-Inschr. 1 13. 
Sehr häufig ist res eni Quellanfang, 
Quell ort. ina oder iStu reS e-ni "" r Sub- 
nat Asurn. I 104 u. ö. reS " dr e-ni " ,ir Sid>- 
nat Asurn. II 128, — Sa Diktat Salm. Ob. 
69. — Beide enu, Auge und Quelle, sind 
im Grunde Ein Wort, das Auge heisst 

4 




r* 



enu als „fliessendes, thränendes". Die 
assyr. Gelehrten sprechen von den beiden 
Wörtern hin als i-na-an (Dualform) Zürich. 
Vok. Rev. 17—19. VR 36, 39c. 

*a-a-ni-bu, ia-ni-bu ein Edelstein, 
e 84 Col. IV 2 + Frgm. Rm.: a6a " ZA . 
SUIJ . UND . KI = a-a-ni-bu. Ebenso K. 
4232. K. 4349, 10. 11: «*"* ZUR . IJI . LI 
und aban ia-ni-bu = ia-ni-bu. Vgl. V R 22, 
23. 24a. b, wo ZA.SUIJ.UNU.KI die 
Glossen za-ba-bu und . . -nu hat. 

a-a-ßU Öl zum Einfetten von Leder u. 
dgl. SU . Lü . ÜB . NI . IS = a-a-pt (und 
= nu-u-bu), WB, S. 357. S. u. Mb, wo- 
von lubbu. 

a-a-?U ein Thier, viell. Maus. K. 152 

Col. IV 45: AN.NIN. ^ TIN.EDIN. 

NA = a-a-$u = Sik Das näml. Ideogr. , 

nur ohne EDIN.NA d. i. seri des Fel- 
des, findet sich Lay. 72, 7: er floh 
allein und .... [khno] aa§i abul aliSu ertib 
schlüpfte gleich einer Maus (? vgl. Sikhil) 
zu seinem Stadtthor hinein; ferner auf 
einem Lond. Frgm., wo es in einer Schil- 
derung der vollkommenen Verödung 
Erechs heisst: id ittik aasu issüru ul ibt'C 

« • • • 

Vgl. noch K. 4 163 (der Schwanz des 

AN . NIN . ]2£ TIN), und K. 2619 Obv. 8 : 
wenn Ramman seine Stimme erschallen 

lässt gleich einem AN . NIN . X^ TIN . 
TJR.RA (d.i. kiHi des Waldes, also Wald- 
maus?), so wird den König sein Sohn tödten. 

ia-a-ku-lfa-nu ein Gartengewächs 
Gartentaf. Col. III 8, mit nachgesetztem 
Determ. SAR. 

*Ttfi a™, a™ Prt 'Hr (Vr), 1. Sg. 
fi'ir, Prs. lär und 'irru (s. Gramm. § 115). 
aufbrechen, proficisci] in feindl. Ab- 
sicht: losgehen, a) sich aufmachen, 
sich auf den Wegmachen, aus Assur 
nach der W T ohnung des Lebens ittPa fiadJS 
In 'i-i-ra brach freudig mit mir auf der 
König der Götter VR 62, 45b. 7-i> Mar- 
duk M. brach auf Weltschöpf. III. 55. 113. 
der Feuergott ittiSu y i-ram-ma (Ideogr. 
DU) IV R 15 f. Col. H * 3 /, ,. ana taJjdzi 
ul a-ir III R 38 Nr. 2 Rev. 63. ein Vogel 
kivibm lä i-a-m nimmt dorthin nicht sei- 
nen Flug Asurn. I 49. tu-da-at la 'a-a-ri 
paSkdti unzugängliche, arge Wege Khors. 
15; Sarg. Cyl. 11. aSar la ('a-)a-ri ein 



50 11« 

Ort, wohin man nicht den Weg nehmen 
kann d. h. ein unzugänglicher, ungang- 
barer Ort, eine unwirthliche Stätte u. dgl. 
sie flohen a-Sar la 'a-a-ri Sanh. I 18. sie 
mögen ihn zur Seite (d. i. weg) führen 
a-Sar la a-ri an eine unwirthliche Stätte 
(a-ri, Ideogr. LAL) IV R 16, 46 / 47 a. 
b) gegen (ana) je m. oder etw. angehen, 
losgehen. Istar Sa ana kibttiSa Anun- 
ndki iStdnu la i-ii*-ru gegen deren Befehl 
kein einziger A. ankann (Ideogr. SAG. 
GÄ.GÄ)IVRlff. Col. fl\. ana.... 
inan-nu 'i-ir-ru II R 19, 43 U4 b (gleiches 
Ideogr.). c) zu laufen, fliessen be- 
ginnen. So wahrsch. Sanh. Baw. 34: it-ti 
av ndri Su'ätti Sa a^rü zur Zeit da der von 
mir gegrabene Kanal zu fliessen begann. 
— HR 36, 15a. b. 38, 7 g. h; VR20, 
37 e. f. K. 4386 Col. II 53. K. 2022 CoL 
II 5 : SAG . GÄ . GÄ = #wi«(m). Wieder- 
holt in Verb, mit hdSu (s. IDTl) genannt. 
K. 4386 Col. II 54: KI.SAG.GÄ.GÄ. 
NAM . ME = a-Sar la a-ri V R 39, 36. 
37 c. d (vgl. II R 39, 21. 22 a. b): SAG und 
SAG. GÄ.GÄ = a-™7/i. 

ul aufbrechen lassen, ausgehen 
lassen, schicken, a) ausgehen las- 
sen, näml. einen Erlass. K. 49 Col. 1 23, 
vgl. VR 20, 24b: ID . ÄG . GÄ . UD-DU 
= trr-tum '-tl-rum einen Erlass erlassen. 
b) schicken, senden. VR 39, 30 — 
33c d: GE, KI, GE.p.A und ÄG = 
Wt-rum. c) leiten, regieren, vgl Sa- 
päru, mu'uni. Part, mu'irru Direktor u. 
dgl. mn-'i-ir-m ekalli Palastpräfekt HI R 
59,34c. VR 39, 34. 35 cd: """KI.GE.A 
nnd am * l U) . ÄG . GÄ = mwh-ru. S. auch 
S b 127. 306 sowie WB, S. 365 f. Anm. 10. 

urtu (aus urratu, sc. amdtu ? vgl. oben 
II 1) f. 1) Befehl, Geheiss. tu ur-fc 
Su kabit-ti auf sein (Nebos) mächtiges 
Geheiss Asurb. Nebo-Inschr. 4. wna'ir- 
Suntiti uMn ich sandte ihnen Ordre Sanh. 
Konst. 69. das und das zu (ana) thun 
ttMa-Su kabitti umdrannu tt-£a-#i-£tt-wtt-ft' 
ur-twn ich beorderte sie Sanh. Sm. 91, 
61. VR20, 21a. b: [ID . ÄG.] GÄ = «- 
w-tum; das näml. Ideogr. = tertu und 
taklimtu. K. 4335 Col. Ul 24: BU.I = 
ü-ur-\tum\ 2) Gesetz im übertragenen 
Sinne von Gewohnheit, Sitte, Be- 
schaffenheit (Vgl ttfilptt). Sa limnuti 
sibittiSunu ur-ta-Su-nu üd-din-ka er gebe 
dir der sieben bösen Geister Gepflogen- 




TW 



51 



1» 



bat an (=ID.ÄG.GÄ) JVR 15f. Col. 
II * 7/ |Q. tir-fw» ir$i-tim Sa ta-mu-ru ki-ba-a 
sage wie es zugeht in der von dir ge- 
schahen Unterwelt. Antwort: ul akabbäku 
ibri ul akabbäkti, Summa ur-tim irsi-tim Sa 
amnnt dkaUika etc. NE XII (K. 2774 
CoL IV 2. 4). 

tdrtu (Bildung wie taslku von ftdlu, 
ttüfrihi, taUimiu u. a. m.) f. PL tereti. 1) Be - 
fehl, Geheiss, wie urtu, Ideogr. ID. 
AG . GÄ, nach V E 20, 20a. b = te-iMum. 
t*-rit (oder te-ret, = ID.AG.GA) kiSSat 
nisi Suti&ir leite (o Samas) den Befehl für 
die Gesamtheit des Volkes IV R 28 Nr. 
1, 5 6 a, Für ter-twn '-u-rum s. oben II 1. 
EL 49 Col. I 22 (vgl. V E 20, 23 a. b): 
ID . AG . GA . DUGUD = ter-tum ka-bit- 
tum. II R 27, 45 c. d: AG = ter-tum 
*i te-M (i S. v. temu Befehl, Edikt). 

2) Schickung, Sendung. II R 27, 44. 
47c. d: P = ter-tttm, PA (irr- ahm) SU = 
ter-tum Sa Sip-ri (L S. v. Sipru Sendung). 

3) Schickung i. S. v.: göttliche Offen- 
barung, ob etw. zu thun oder nicht zu 
thun sei etc., mittelst aller Arten von 
Vorzeichen, Kundthuung durch 
Omina, Zeichensendung; auch kon- 
kret: Zeichen, Vorzeichen, portentum. 
dtt-umrku (die Gunst) te-ir-ti an-ni-ti .... 
(hnur VR 63, 20 b, ter-ti Su-a-ti appalwua 
ana amät SamaS u Rammän bele btri 
atlcal 34 b. Ist ein Omen günstig, so heisst 
es entweder, dass die Götter (bes. Samas 
und Ramman, dessgl. Marduk) „Gnade 
in das betr. Zeichen gelegt", d. h. das 
Omen zu einem Beweis und Unterpfand 
der göttlichen Gnade gemacht haben, so 
Z. 9 b: Samas und Ramman an-na ke-nu 
uSaSkinu in ter-ti-ia; oder: dass sie „ein 
günstiges Orakel darin niedergelegt", 
darein beschlossen haben, so Neb. IV 30. 
VE 63, 23b (s. u. Siru). Beide Rede- 
weisen vereint s. V R 65, 28 f. a. Marduk 
hei te-re-e-te Sahn. Ob. 9. Bei mukin te-rc-e-ti 
IV R 54, 31 b. Auch der Venusstern gab 
eine Fülle von Vorzeichen ab, s. z. B. III R 
63, daher heisst es von der Göttin Istar, 
dass sie dastehe ana Sutdbul te-re-e-ti, 
s. u. b3K strotzen (St. m 2). Der Magier 
ist mu-di-e ter-te zeichenkundig (Ideogr. 
ME . A . ZU), s. K. 7331 CoL II, wo dieses 
müde terti (vgl *jirf^ mit dsu und bdrü 
Eine Gruppe bildet. Auch bil ter4i, im 
Verein mit emfru (s. d.), müdu, ba&su u. a. 



eines der Aequivalente von NUN. ME. 
TAG VR 13, 42a. b, dürfte ähnL Bed. 
gehabt haben. K. 4188 CoL III 36: 5AR 
= te-iMum. Auch * ir 5AR.BE. So IV R 
57, 58a: idätu-u-a iir IJAR . BE-ti-a d. i. 
teretiVa meine Zeichen und Vorzeichen. 
Vgl. II R 27, 46 c. d: IJAR . BE = ter-tum 
Sa ha-Se-e (s. TTtDli) und K. 49 CoL I 24: 
,|V IJAR (»r ui) BE = ter-tum Sa Siri d. i. 
t. i. S. v. Siru OrakeL S. weiter für 
tertu K. 49 CoL 1—21 und für die RA 
barü tereti (Ideogr. "'gAR^) TTO cernere. 

a-ia-m Kind, Sprössling. a-ia-rum 
syn. ma-ar s. d. Auch speciell männ- 
licher Spross, Mann: a^a-rum syn. 
zi-ka-ru s. d. 

*a-a-ar, erster Theil mehrerer zusammen- 
gesetzter Pflanzennamen, z. B. iam 
a-<i-fir sa-na-*' p u K. 4360 Col. IV 15, iam 
a-a-är si-kir K. 4354 CoL VI 27, u. a. m. 

a-a-ar ilu Name zweier Thiere. 1) 

K. 152 Col. IV 46: MAS.TAR.TAR. 
NU . KUR . RA = a-a-är ilu syn. fiar-ba- 
[bi-bil-lul Vgl. VR21,48a.b: a-a-ar Hum 
= har-ba-bi-bU-lu. 2) IIR 5, 39a. b: a-a- 
ar ilu; das Ideogr. endet auf MUL. 

a-a-ra-^U, ia-ra-Jiu ein Edelstein. 
K. 240 Obv. 24: a * a * ia-ra-ku ="*«» ZA. 
SUIJ . DIR (d. i. dunkelfarbiger Edelstein) 
^ aban TU; vgl Höllenf. Obv. 54. 55. Rev. 
41: Istars Gürtel ist ein Sib-bu Ä '**TU. 
Die Schreibung a-a-ra-hi findet sich V R 
29, 42 g. 

a-a-8i, ia-a-Äi, ia-(a-)ti (auch ia-a-Wt, 
Asurn. II 26: a-ia-Si) Pron. pers. mich, 
was mich betrifft (oft in Verb, mit 
Praepp., z. B. ana ia-a-Si mir, ktma ia-a- 
ti-j/ui wie ich Asarh. VI 66). S. Gramm. 
§§ 55, b. 119. 135. Die Grussformel 
Stdmu a-a-Si libbaka In tdbka U. ft. 8. U. übW. 

*iku kleiner Wassergraben, zur 
Bewässerung um einen Baum, eine Pflanze 
her angelegt. In WB, S. 231 f., als /> 
(vgl. mischn. T1%*y) gefasst. Ideogr. E . 
i-kn u pal-*pi Bewässerungsgraben und 
Kanal (beides = E.BAB.E) IV R 14 
Nr. 3, n , 2 a. b. IIR 38, 14. 15a. b: E 
= i-\ku], BAB . E = pal- gu}. wie diese 
Zwiebel mm iki (E) u p<dgi (BAB . E) hi 
in-nim-me-du nicht mehr gesteckt wird 
IV 7, 54a; vgl 8, 10 b. Da iku naturge- 
mäss auch den das Wasser umsehliessen- 

4* 




TDK 



52 



•OK 



den kleinen Erdwall in sich begreift, 
kann man sagen i-ku iS-pu-uk er hat einen 
i. aufgeschüttet II R 38. 21b. Für E vgl. 
auch kabü. 

ikkibu nach seinem Ideogr. £ A.GIG 
bez. (EME.SAL) ÄG.GIG.GA (sonst 
= maru&tu, anmhui) Missethat. Schuld. 
ikkiha akdlu s. u. bDÄ, Qal und I 2. wer 
zu seinem Stadtthor herauskam ü-tir-ra 
ik-ki-bu-uS- (V. th'i) den bestrafte ich (eig. 
dessen Schulden vergalt ich) Sanh. III 23. 
ik-ki-bwü-a HR 60, 13c. 

-QK ekdu (ekdu?) Adj. 1) mächtig, 
mit Vorliebe von Wildochsen und Löwen 
gesagt, kima runi ek-di (ging ich auf sie 
los) Sanh. III 74. rimü kaspi oder ere ek- 
du-u-ti, e-ik-durtuw, e-ik-du-{ü-)tim K. 2675 
Rev. 53. Neb. VI 16. Neb. Grot.I45. Bab. 
II 8. ki-rna ri-rni ek-du (= TÜR. DA) IV R 
27, 19 / 20 a. bu-ru ek-du (= TUR. DA) 
ein mächtiger junger Wildochs IV R 9, 
19 /20 a * •"* ***&* (Löwen) ek-du-te adük 
Sams. IV 3. Auch von Königen, z. B. 
Asurn. 119; Stand. 12 : Asurnazirpal uSum- 
gallu ekdu, Stand. 14: Sarrani ek-du-te 
Idpädute, und Göttern: Ad&r ek-du Asurn. 
14. 2 ) m n t h i g. i-na itb-bi-ia ek-di (tödtete 
ich 120 Löwen) Tig. VI 77, vgl. I R 28. 
10a. - V R 23, 35b. d: TÜR. DA = 
ek-du. Vgl. auchS c 6: BE] = ek-du. 

ukkudu das s. VR 23, 35b.d: TUR. 
DA = uk-ku-du. Z. 41b. d, nach Frgm. 
76, t 4— 13 M., Rev. zu ergänzen: TUR. 
DLS = uk-ku-du (ruSSu, ruteSSu und uml- 
lilu). Für andere Aequivalente des letz- 
teren Ideogramms s. u. ruMü. 

*i-ka-du VR 26. 57— 59 e. f. 

»"CK darben, et w. entbehren; mangeln, 
gebrechen o. dgl. 

Hl Mangel, Noth verursachen. 
uk-ku-u (Inf.) &t zunni Regennoth III R 
51 Nr. III 10. 

akü, ekü (s. Bed. 3) Adj. 1) dar- 
bend, noth leidend. Sanherib epis 
usati nlik tappöt a-ki-i der Unterstützung 
gewährt, zu Hilfe kommt dem Not- 
leidenden Sanh. 15; Bell. 2. Sargon e-pir 
a-ki-*- ein Versorger des (der?) Not- 
leidenden Sarg. Platten-Rücks. 4 (den Zu- 
sammenhang störendes Epitheton, vgl. 
Cyl. 4). ina habdl hirdni a-ku-ü In na- 

muv-Su Sarg. Cyl. 40. 2) verkrüppelt, 



Krüppel, wenn ein Weib a-ka-am ülid 
einen Krüppel gebiert (folgt : einen Blin- 
den. Tauben) K. 258 Obv. 27. Beachte 
auch a-ku-ü VR 20, 6a. b, unter Berück- 
sichtigung von bXM II 1. Und ist etwa 
HR 43. 14e zu lesen: a-ku-ü P-al-iadl 
3) von einer Frau: ekütu entbehrend 
wessen? Frgm. Rass.: [SAL — ] SlG = 
e-ku-\txmi^\ folgt musappirtu , almattuw, 
mu&niktu. K. 2061 CoL II 8: NU.TÜK 
(d. i. nicht habend) = e-ku-tum\ folgt at- 
mat-tum Witwe, o Samas, tuSteSir e-ku- 
tü Ud-matV-tum .... IV R 57, 37a. 

mekutu viell. Noth, Entbehrung. 
II R 47, 20 a: mdtu ina me-ku-ti ism-bat, 
erklärt durch mdtu ina nw-niS-ti issa-bat, 

akü, S b 285: MÄ.MUG (*-,/-/«) = a- 
ku-u. Das näml. Ideogr. auch = tarkuUu 

(s. d.). 

akü, akkü ein Vogel, nämL der kadü 
(s. d.). II R 37, 14b. c: ak-ku-tt Syn. von 
la-du-ü] 63b. c: a-ku-u Syn. von ka-du-u. 
Ideogr. gemäss K. 4206 Rev. 1 i : RA . 
HUL.A.HU. 

akitu S. akitu. 

He 

Tfcfr ^^ a-ki-i 1) Praep. gleichbed. 
mit ki: wie, als, entsprechend u. ä.; 
f ü r , anstatt, temu a-ki an-ni-im-ma Nach- 
richt wie diese K. 181, 54. a-ki dib-bi lain- 
ma-du-ti K. 186, 20. a-ki-i duppi äi $illd 
gemäss der Tafel des S. Str. II. 964, 7. a- 
ki-i ü-an-tim mah-ri-tum Str. IL 600, 18. 
a-ki-i makhi Aari entsprechend dem 
Preise im Ijjar 986, 5. er hat den und 
den Sklaven seinem Schwiegersohn ge- 
geben a-ki-i l; 3 (?) manS kaspi rihii nu- 
dunue entsprechend, aufwiegend d. i. an- 
statt der Drittel (?) Mine Silber, dem 
Reste der Mitgift Str. IL 348, 6. es wird 
etwas als Pfand (maU-dnu) gegeben oder 
genommen a-ki-i für etw. anderes Str. II. 
700, 6. a-ki-i zitti-gu (-nu) 760, 9. 787, 8. 
Ähnl. oft in den Kontrakten. 2) Konj., 
meist mit Xa: aki Sa wie. a-ki Sa Bei 
u N(dtü umllu wie ich zu Bei etc. flehe 
K. 476. 11. a-ki-i äi ina ^We Sd-tir^ürm 

m 

wie es auf der Tafel geschrieben steht 
K. 1 74, 26. a-ki-i Ai i-le-'u-ü wie er will, 
nach Belieben K. 82, 27, u. b\ 

akku Adj. Asarhaddon, hawjaru (s. d.) 
ak-ku. IVR68, 47 c. S. auch nn. prr. 
m. Ak-ki und Ak-ki-ia. 




7* 



53 



b3K 



&ktÜ£Äti(?) Plur. ana puhur aldniSunu 

<i-ku(?yia-a-ti ad-di-ma in alle ihre Ort- 
schaften warf ich a. und alle ihre Bezirke 
machte ich zu vergessenen Trümmer- 
haufen Sarg. Ann. 164. Vgl. © 59 Col. 
II 5 : Mü . ü . BAE . KAB = a-ht-ku- |, 
mit a-Sam-Sif-tum Eine Gruppe bildend. 

ikkll Bedrängniss, Peinigung u.dgl. 
bei ik-ki-id u belit ik-ki-id meines Drängers 
und meiner Drängerin (von feindlichen 
bösen Mächten, wie kaSSapu und kaSSaptu) 

IV R 49, 77a. Folgen: bei bez. beut sir- 
ri-ia, ri-di-ia, di-ni-iä u. s. w. Viell. ist im 
Anschluss hieran auch K. 183, 31 zu 
deuten: atd andku itti Arad-Oula ina bir- 
tttsunn ik-ki-ni ku-ri lib-bi-ni Sa-pil (Sa-ne'l) 
nur mich nebst A. verfolgt in ihrer Mitte 
Leid etc.; ik^ki-ni kuri also: unser Drän- 
ge, Verfolger ist Wehe, Wehklage, vgl. 
itirru und bei sirri, beide = Widersacher. 
Eine andere Fassung der W T orte (ikku 
sm lihbv) s. WB, S. 358. 

ikkü, d. i. viell. ikku mit enklitischer 
Fragepartikel w, IV R 68, 62. 63 b: nun, 
König, fürchte dich nicht, Sarru-tv ik-ku-u 
da-na-nn ik-ku-u- ma. 

iktÜttl. i-kn-ku ina ka-ra-Si .... ta-pat-tan 
(sollst du essen) HR 60, 46a. 

Ukku Noth, Drangsal u. dgl. (entw. 
mit ikku oder MDÄ zusammengehörig). 
K. 4197, 12: uk-kn y in Verb, mit «dirn, 
znrbu libbi, lubritu, wnsatnm; 8. WB, S. 173. 

*akkä'i wahrsch. Frageadv. wie? Geschr. 
ak-ka-a-a-i K. 828, 18, ak-ka-a-'i K. 312, 
5. — akkä'iki NR 25: und wenn du 
also sprichst: mdtdti an-ni-td ak-ka--i-ki 
ib-Sa- Sa DdridvuS Sarri wie kam's dass 
diese Länder Eigenthum des Königs Da- 
rius wurden? (kul-lu s<dmdni-Su-uu at/n/r 
Sa Iwfid «tttVa natu so schaue an all die 
Bilder derer, die meinen Thron tragen). 
Im Altpers. entspricht allerdings ciyafi- 
kartnti ,,wie vielfach*'. 

*^2Ni akälu 1>rt - l ' M , ' hlf ( vie11 - auch 
ckiL 8. sofort), 2. 8g. tdkul, Prs. ikkal, 

2. Xg. fäkal, Imp. akul. Ideogr. KU (d. i. 

KA „Mund u mit eingefügtem SA „Speise, 

Brot-), s. V R 40, 65— 67c. d. 1) essen. 

vom Thier: fressen, im eigentlichen 

Sinn, r-ht-ln Sir a-ha-nwS oder mdreSunu 

V R b, 37. 9, 59. das Fleisch ihrer Söhne 



und Töchter e-ku-lu V R 4, 45, Var. e-hr 
/?/; die Var. ist wichtig, weil möglicher- 
weise auch K. 1547 Obv. 20 (Etäna) Sir 
rimi anne i nirki-la ninu geschrieben ist. 
Sa ina libbi (woraas) e-ku-lu iS-tu-u (3. PI.) 
VR 6, 21. mit den Gazellen ik-ka-la 
Sam-mi isst er Kräuter NE 8, 39. der 
Feind ebür mdti oder kurzweg mdta KU 
(d. i. ikkal) in R 60, 55. 45. der Rabe 
ik-kal frisst NE XI 146. a-kul (Imp.) 
a-ka-lu Si-ti kuruimn Asurb. Sm. 125, 65; 
K. 2652, 34. a-ku-la (= KU) ta-a-ba 
Si-ta-a da-aS-pa IV R 21 Nr. 1 (B) Rev. 
6 / 7 . a-kil Si-i-ri, a-kil da-inn (Ideogr. 
KU . KU), von den sieben bösen Geistern, 
IV R 1 ff Col. IV 27 / 2ft . : % 6 . ich führe 
herauf die Todten KÜ"(d. i. dkiluti) 
baf-tu-ti dass sie essen und (wieder) leben 
Höllenf. Obv. 19. a-ka-lu Syn. von td'u 
und patdnu s. d. 2) in übertragenem 
Sinn: a) verzehren, verschlingen, 
vertilgen, kullat nakirea lu-ku-ul (will 
ich fressen) V R 65, 41 b. der Löwen- 
gott (Nergal) ikkal, ina mdti ikkal u. ä. 
IHR 55. 60—62. Ramman mdta ikkal 
61, 40 a. der Feuergott le-kul-ki IV R 50, 
25 a. die übrigen von ihnen fairru nad- 
baku Sa Sade (In) e-kul (hil) oder KU 
verschlang die Schlucht etc. Asurn. I 53. 
II 18. 37 u. ö. a-hd-Su ich vertilgte die 
Stadt gänzlich Asurn. II 1. III 54. b) in 
Verb, mit ikkibu (s. d.): ikkiba akdht eine 
Verschuldung begehen, e i n e S c h u 1 d a u f 
sich laden, ina ikkibi (»SA. GIG) mar- 
' Sa i-ku-lu ists in Folge einer argen 



st 



Schuld, die er auf sich geladen? (folgt: 
ina arm 1 ma'adnti Sa i/itatu) IV R 51, 13b. 
ik-kib ili-ia ina Id ide a-kul eine Schuld 
wider meinen Gott habe icli unwissent- 
lich auf mich geladen IV R 10, 32 ' a :i a J 
vgl. Z. 46 a: ik-kib a-ku-lum die Schuld, 
die ich etc., Ideogrr. ÄG . GIG (GA) bez. 
KU; || an-nun .... ukabbis(u). c) in Verb, 
mit kar?i: lyarsi (karse) akdlu jem. ver- 
läumden; s. diese RA unter fip. 

I 2 dass. wie Qal. 1) essen, im 
eigentlichen Sinn. 1 II R 65. 43b: 
mdtu ki-im-Sd i-ta-kal (wird essen; für 
ketnu s. fcttBp). gleich einem Wildesel 
.... //-// napittiSn i-tak-htl it-ti mdti rakit 
isst er zwar, da er noch lebt (?), und ist 
doch schon dem Tode verfallen IV R 3, 
2* a. Vgl. auch IV R 59 Nr. 2. 23a: 
\ke\m akäli (.SA) a-ta-kal maruitwn biki~ 




bau 



tum statt Speise esse ich trübselig Wei- 
nen, || statt Sesamwein trinke ich Wasser 
der Noth nnd Zerschlagenheit. 2) im 
übertragenen Sinn: a) verzehren, 
vertilgen, irSa-tum ta-ta-ak-ka-al-hi das 
Feuer verzehrte es (näml. das Gebäude 
Appadan) Inschr. S des Artaxerxes Mne- 
mon Z. 11 (ta-ta Opp., Schkader, besser 
als uS-ta Bezold). b) in Verb, mit ikldbu 
dass. wie Qal. ik-ki-ba e-ta-kal und ik-ki-ba 
i-te-pu-uä, beide ideographisch durch ÄG. 
GIG ne- AG . A wiedergegeben D . T. 67 
Obv. 6—9 (EME. SAL). 

m 1 1) zu essen oder fressen 
geben, jem. mit etw. speisen, einem 
Thier etw. zum Frass vorwerfen, 
ihre abgehauenen Gliedmassen n-Sa-kil 
(1. Sg.) kalbdni etc. VR 4, 75. ü-Sa-ki- 
lu-in-ni IV R 49, 17 b. a-gir-Su a-ka-lam 
u-Sa-kal seinen Miethsklaven beköstigt 
er (= ÖA ni-KÜ . E) Lond. Frgm. 2) füt- 
tern, ernähren i. S. v. grossziehen, 
züchten, von Thieren und Pflanzen. Vgl. 
die beiden Berufsnamen K. 4395 Col. IV 
1. 2: amil mu-&a-kil isi und amil mn-Sa-kil 
issurätL und s. NE XI 266: ich will sie 
(die Wunderpflanze) nach Erech bringen 
lu-ia-kil. 

akilu (eig. Prt. „fressend") Name 
zweier Thiere. 1) Wolf. II R 6, 3c. d: 
UR . BI . KU = a-ki-lum (Z. 2: = zi-i-bu). 
2) ein Thier niederer Ordnung, wahrsch. 
eine Art Getreidewurm (gleichbed. mit 
munu und mubattiru). VR 27, 25— 27g. 
h. i: UIJ . DUR . RA = nw-bat-ti-ru (s. d.) 
syn. a-ki-\lum), [ ] BÜR und BUR . NAM 
= mu-nu syn. dkilum. V R 32 Nr. 2, 8. 
9c: BÜR. NAM. MA und SÜ (*dt) SÜ 
(ut) = a-ki-lum; BÜR . NAM in Z. 7 
durch mu-nu erklärt. II R 47, 40 d: a-ki- 
lum Syn. von [mtt-ü?-]mc f vorhergeht 
der „Holzwurm" bultitu, folgt irbü. a-ki- 
lum u tli-ma-nv hin ekil vidti ibafäi uru- 
bdtum iSSakaudwmma IHR 62, 40a. 

*akalu (eig. Inf.) Essen, Speise. 
Ideogr. Ü oder SA. Oft in Verb, mit 
dem Verbum akdlu. aus (ina) reiner 
Schüssel a-ka-lu (= Ü) ellu a-kul IV R 
13, 55 / 56 a. a-kal-hi (Ideogr. &A) a-kul 
17, * 5 / 56 a. a-ka-[li\ (= ü) a-ka-la ul 
itei er will keine Speise zu sich nehmen 
16, 25 26^- Sa ok-ka-lu (ich essen soll) 
SA . ZUN (d. i. akdle) NE 45, 73. a-ka- 
lu ina libbi ik-ka-lu sie sollen davon leben 



54 bSK 

Str. II. 572, 18. a-kal-Sunu (V. Sina) ti- 
it-tu(ti) } || bubussunu Höllenf. Obv. 8. a- 
ka-lu (= Ü) el-lum ul innipi V R 52, 52 / 53 b. 
a-ka-lu Speise (= &A) K. 246 Col. I 
66. 67. Die Pflanze a-a-ab SA' ; oder 
a-ka-le s. u. S*^. a-kal(?) pa-nu syn. 
matku s. d. Steht SA . ZUN, s. v. a. 
SA^, im Gegensatz zu Wein (spec. Se- 
samwein, kurvnnu, s. d., oder Dattelwein, 
Sikaru), wie z. B. V R 60 Col. II 4. 61 
Col. IV 47 : 1 KA . &A . ZUN 1 KA kuninni, 
Str. H. 113, 2f: 4 KA.SA.ZUN 3 KA 
tikari, so bed.es Mehl, Speisemehl und 
mag entweder akdlu (akdle) oder geradezu 
kemi (s. H^p) gelesen werden. Vgl. für 
erstere Lesung Str. II. 499, 5 : 2 KA a- 
ka-lu, fiir letztere II. 24 : so und so viel 
ke-?ne (i. U. v. kurunnu). Das Gleiche 
gilt natürlich für SA .ZUN „Mehl", auch 
wenn Wein nicht davon unterschieden wird. 

*aklu m. Speise, ak-lu tah-nu ta-kal 
(sollst du essen) IV R 61, 62 a, s. u. Ipn. 

ukultu Speise, Frass. mi-nu-u u- 
kul-ta-ka was ist deine Speise? (folgt: 
das und das tapattan sollst du essen) 
II R 60, 42 u. s. w. a. ina M-vJ-ti alpe 
fetii u ameluti durch den Frass von Rin- 
dern etc. (wurden die Löwen wüthend) 
K. 2867, 27. VR 4, 81. VgL VR 31, 
42a. b: SA. KU = ü-hä-ti. 

akkilu. ak-ki-lu (=ÄG.KÜ, EME. 
SAL) ina la a-ka-li uSUtbrü IV R 28* Nr. 
4 45/ b 

akkulu gefräs sig. H "Ak-ku-lu Name 
des 2. der vier Hunde Marduks K. 4332 
Col. HI 43. 

ukullü Speise, Nahrungsmittel. 
ü-kul-ln-u Str. II. 7, 15. u-kul-lu-ü u ba- 
bu-u hhiu 354, 12. K. 4315, 21; Rm. 2. 
I Obv.: SÄ.GAL = i'i-kul-lu-u(ü); folgt 
bu-bu-tum. 

makalu Verspeisung, Mahlzeit 
der Hausherr ina ma-ka-li-e akdle (§A^)- 
Su libbuht Mb wird sich an der Ver- 
speisung seiner Speisevorräthe ergötzen 
K. 196 Col. IV 11. imabhar iptenm ub- 
bala maSkita ; ip-te^en-ni = ma-ka-lwu VR 
47, 15b. K. 4386 Col. II 57: &A.SI. 
GA = ma-ka-lu-tt, mit tw-twn Eine Gruppe 
bildend. 

täkultu Schmauserei, Gastmahl 
alle Grossen und Einwohner meines 
Landes ina tä-kul-te u M-ri-e-ti . . . • kiribSa 
uteSib liess ich bei einem Schmaus und 




toa 



55 



toa 



Gastmahl darinnen Platz nehmen Asarh. 
VI 35. das Weih und Kind des Gottes 
Zu ina ta-hd-ti (= KI . BI . GAR . RA) 
ht-it-h-ib will ich zu Gaste laden IV R 
14 Nr. 1, 19a. 

*fökulu (zur Form s. Gramm. § 88, b 
nebst Anm.) zum Essen vorgesetzt. 
der, für dessen Schatten niemand liehe- 
voll sorgt, iarkurlarat di-ka-ri ht-ri-pat a- 
kn-li Sa ina suki nadd ikkal isst, in einem 
Trog zum Essen hingesetzt, die auf die 
Strasse geworfenen Speiseüberreste NE 
XII (K. 2774 CoL VI 11; K. 3475 CoL 
VI 10). 

73K* finster, dunkel sein; trüh, 
betrübt, traurig sein. 

I 2 verfinstert werden, vom Ant- 
litz, piduhta u raäubbatti i-te-kil pa~tii~$ii 
sein Antlitz verfinsterte sich mit Furcht 
und Schrecken NE 60, 11 (F. u. Sehr. 
bildeten gleichsam das finstere Gewand, 
in das sich das Gesicht hüllte). 

13 betrübt werden. i-te~ni~ki-il (3. 
Prt.) IR 28,14a, 

II I verfinstern, verdüstern. uk~ 
lu-lu pa-nttr&u verdüstert war sein Antlitz 
NE 14, 17. 

IV 1 passiv, kab-ta-itssu na-an-ki'd- 
tat sein Gemüth ist umnachtet (Perm.) 
IV R 54, 18a. S. Gramm. §§ 52. 88, b 
Anm. 

eklu Adj., vorauszusetzendes Masc. 
für Fem. ekiltu, dunkel. VR 28, 78c.d: 
e-kd-tum syn. nafilaptu fa-lim-tum. 

*eklitu f. Finsternis s. mwnam-mir 
ek-lrti Erheller der F., vom Feuergott 
IV R 26, 39 / 40 a (= MI.MI.GA), von 
Samas 19, 37 / 38 a (= MI . MI), mit {ina) 
deinem hellen Feuer (o Feuergott) ina 
bit ek-li-ti (= MI.MI.GA) nüra taSak- 
kan K. 44 Rev. ,2 '. 3 . at-ta-wia (Marduk) 
Idma SamJfi ek-lit-*i\na\ tnS-nam*mar IV R 

57, 35a. Samas, ina ek-li-ti-ia nu-um- 
mir schaffe Helle in meiner F. K. 3927 
Rev. 3. t'f?a-a A-li-tum F. brach an NE 

58, 16. VR 16, 28. 29a. b: MUL ^ V A 
und MAS. MUL = eMi-t?tm- Rm.2. 111 
CoL I 12 ist das erstere Ideogr. MUL 

£^X_ A geschrieben. V R 23, 17a-d: 
MI . MI (**-**-ki) = ?k-H-[tum\. Beidemal 
neben etütwn. IV R 12 Rev. 25 2r , ent- 
spricht in der Wortverb, a-na biti ek-U- 
ti a-Sar la a-ma-ri dem ekliti als Ideogr. 



b 



TA mit eingefügtem MI; ebendieses 
Ideogr. wird S b 103 und 104 für e-tu- 
tum und ek-li-twn zu ergänzen sein. 

uklu das s. Samas tnuä-na-niir uk-li 
(I t-tu-tum) K. 3312 CoL IV 8. 

ukkulu betrübt K. 2022 CoL II 
44: DI . BUL . BUL = i<Mrw(?)-fo, mit 
idirtu (s. d.) Eine Gruppe bildend. 

akkullu Traurigkeit, Betrübt- 
heit. HR 47, 12c. d: ak-kul-lum (ebenso 
wie a-ga-mu) syn. bi-il-lu und dul-ha-nu, 
s. d. 

"ikkillu Wehklage, Wehgeschrei. 
K. 4219 Obv.: ik-M-[lum] Syn. von ta> 
nu-ka-tnm (s. u. p15) und ri-ig-mu; V R 
40, 10. 11g. h also wohl zu ergänzen: 

AS (//-*/) = ta-mt-[ka'twn], DIS (/*-*/) = 

ik-kil>[htm}. Vgl. VR 16, 3c. d: ÄS = 
ik-kil-lum; folgt idränu (s. d.). Babyl. 
Duplik. zu V R 23 Nr. 1 : cj- &ffif ^ 

(ak-ku) = ik-kil-lm/ij Si-si-tum, ta-nu-ka-tum 
u. a: S b 1 Rev. CoL IV 5, wo ebendieses 
Ideogr. mit der Glosse («*.*/.iv) durch 
kil-htm erklärt wird, hiernach in ik-kil- 
luin zu verbessern. Ebendieses babyl. 
Duplik. giebt auch AD . KIT («*-*/) als 
Ideogr. von ik-kd-lnm. ik-kil a-hi-Sa ta£- 
me die Wehklage ihres Bruders ver- 
nahm sie Höllenf. Rev. 53. a-na ik-kil- 
li-jti-na || a-na rim-ma-ti-Si-na Frgm. Rass. 
(s. WB, S. 390). ana bUi na-di-i /-//- 
rtt-ub ik-kil-lniH (= AKKIL) in das ver- 
fallene Haus zog Wehklage ein HR 16, 
61 a. b. Ein Syn. von ik-kil-him s. auch 
VR 28, 62g. h; 72 e. f. 

*takkaltu Wehklage, Klagelied. 
VR 22, 44h -f 7e-h: A.ül (, ,>) = 
(ak-kal-tum (dessgl. = ta-ni-liu, unninnti, 
täzimtu, dimtn u. V. a.). /-// tak-kaNü 
(= A.SI, d. i. ER, RA) Ühmki libhaki 
linuh mein Gott bat ein Klagegebet vor 
dir verrichtet, möge dein Herz ruhen 
(vom Zorn), || I8t<iri twliti ikbiki kahittaki 
ÜpSah, K. 4623 Rev. 7 '*. Ähnlich IV R 
21* Nr. 2 Rev. * x (tak-kal-tn ub-latn). 

ihre erzürnten Gottheiten u-ni-ih ina tak- 
kal-ti u A . SI . SÄ . KU . GÄ beruhige ich 
durch Klagelied und Bussgebet V R 4, 
89. M A.snibanpal li-me-Sam Stir-kam 
(Zeichen kan) tak-kaM IV R 28 Nr. 2, 
15 b. 

2X wohl ziemlich gleichbed. mit Saptirn 
schicken, senden, wovon Sdpiru einer 



4 




b3K 



56 



03* 



der schickt (näml. schriftliche Mitthei- 
lungen) oder (denom. von Sipirtu) einer 
der Schriftstücke anfertigt = Schreiber, 
Sekretär TBO, Sipru und Sipirtu Sendung, 
schriftl. Mittheilung, Brief, u.a.Derivv.m. 

aklu, st. cstr. akil, PL alle. Schrei- 
ber, Schriftkundiger, Gelehrter, 
ferne wüstenbewohnende Stämme Sa amil 
ak-lu am *t Sa-pi-ru la i-du-ma (nicht kannte) 
Sarg. Ann. 95. amU ak-le amH Sa-pi-r? 
Sarg;.Cyl.74; Stier-Inschr. 96f.; Bronze-I. 
54 (s. für diese Stelle u. sibittu). amH 
pa-ha-ti mdti-ia ak-le Sa-pi-re rubüti Sud- 
Sake u Sibüti ASSür (bei der Einweihung 
von Sargons Palast zugegen) Khors. 178; 
Ann 437 ( am * l bel pa-ha-ti mdti-ia amH 
ak-le amH Sa-pi-re amli rubüti etc.) Vgl. Pp. 
III. 40, wo """EN.NAM^ ma-ti-ia amil 
ak-le arniL Sa-pi-re rubüti SudJfake u Sa-tam- 
me zur Einweihung des Palastes Ge- 
schenke bringen, ak-lu III R 43 Col. III 
14. 41 Col. I 31. Ideogr. von ak-lu wie 
von Sa-pi-ru war PA, gemäss K. 2012 
Rev. in Zusammenhalt mit anderen Stel- 
len. Die verschiedensten Berufsklassen 
hatten ihren aklu oder Sekretär, der die 
schriftlichen Arbeiten zu erledigen hatte. 
Vgl. VR 13, 4b: a-kil ki-sal-lu-hi, Z. 45 
c. d: a-kil (= PA) ba-ri-i] a-kil ba-ri-[i\ 
Sekretär des Magiers auch II R 38, 7 b. 
a-kil dam-ka-ri s. u. damkaru. S. ferner 
Str. IV. 374, 7 ('"""PA d. i. aklu Sa..). 
Auch an den Tempeln gab es solche amH 
PA (Str. IL 49, 13. III. 288, '3), viell. 
Eins mit ""''PA Sa <"«"MU' / (II. 175, 
5 f. III. 313, 4) d. i. aklu Sa kalle (Sekre- 
tär der Tempeldiener?), welchen die Buch- 
führung über die einlaufenden Tempel- 
abgaben oblag. — K. 55 Col. III 12: IM . 
KAL = ak-lu (folgt aStu, dannu). 

ekiltu schriftliche Mittheilung, 
Brief. VR 32, 7c: c-kil-tmn (folgend auf 
Sipirtum); das Ideogr. begann mit IM d. i. 
dtippu Tafel und schloss mit GUR. 

akiltu geschr. a-kil-tü II R 53 Nr. 2, 1 b. 
5. 6 c. Rev. 38, a-kil-tu Rev. 30, wahrsch. 
Fem. eines adjektivischen ///•/// (geschrie- 
ben, aufgezeichnet?). 

mäkaltu f. 1 ) ein G e r ä t h.W e r k z e u g, 
dessen sich hauptsächlich der hart) oder 
Magier bedient. K. 4378 Col. III 42: 
[IS . LIS . GA]L = ma-kal-tü; zwischen 
IS . LIS = itluru und IS . US . TUR = 
tamiu und nalpatwn. YgL K. 2486 Obv. 



14 (der Text handelt vom bäru): mu-kin 

15 . LIS . GAL d. L nidkalti elli-te na-Su-u 
mW. 2) Sendung, Mittheilung (wie 
Sipru, naSpartu). ina ma-kal-ti amii bdrü- 
u-ti Sire tu-hd-ti iSSaknünimma durch Mit- 
theilung der Seher kamen ermuthigende 
Orakel IR 49 Col. HI 19. (vgl die Stelle 
Asurb. Sm. 128, 95 u. ittu fiTlK). [ma?\ 
ma-kal-ti amH bdrü-H i-pu-la-an-ni (so ver- 
muthe ich) III R 3 Nr. 12, 51a. .... ma- 
kal-ti ba-ru-ti (K. 3187: «»'"IIAL d. i. 
bärfi-ti) a-na ri-kis erini K. 3474 CoL I 37. 
ma-la ma-kal-ti ba-ru-u-ti K. 3182 CoL 111 
43. (Str. III. 301, 7: imi-kal-twn, 374, 39: 
i-tui a-la-ku ma-kal-ti, 382, 5: ina rna-kal- 
tum ist mit „Speise" — so Tallqvist — 
nicht auszukommen). 

takaltu Sendung o. ä. V R 19, 33a. b 
(vgl. II R 34, 21 c. d): KI . GE . A = ta- 
kal-tiun; das Ideogr. bed. sonst Sapdru 
und (mit Determ. amil ) mar Sipri Bote. 
Zwei Homonyme s. theils u. b'D theils 
u. bDn. 

akalÜtU Gefäss, Geräth u. dgL II R 
23,13e. f: a-ka-lu-ü-tum hjjl i-su. S. auch 
kalütu. 

itkulu, itakkulu s. u. bDl 

akämu (wohl Inf.) das Herannahen. 
a-ka-mu gir-ri-ia e-mur Khors. 41. 114. 
a-ka-am qir-riria e-mu-ru (3. PL) III R 10 
Nr. 1, 1. 

*üD&fc ek ® mu Prt - eü™ PW- di k )* m neu " 
men, bes. wegnehmen. 1) nehmen, 
fassen: meinen Palast ana bü na-kau-te- 
Sa (?) /// e-ki-im-Si soll er zu seinem Schatz- 
haus nicht nehmen (ana bit ki-li lä iSar- 
raksi zu einem Gefängniss nicht hergeben) 

I R 27 Nr. 2, 35. komm, schlage mir den 
Kopf ab. bring ihn zum König, deinem 
Herrn, und le-e-ki-mu damik-iim Gnade 
lasse man walten (eig. mögen sie fassen; 
ekemu ganz wie raSti, 8. d.) K. 2674 CoL 

II 7. 2) wegnehmen, an sich reis- 
sen, rauben, seine bez. ihre Wagen, 
Pferde u. dgl. (tu) e-kim-Su(-nu\ e-kim-Su-nu- 
ti (l.Sg.) Asurn. II 36. 68. Salm. Ob. 99. 
Sams. III 34. Sarg. Ann. 339, u. o. sein 
Feldlager e-ki-im-Sü Salm. Mo. Rev. 50. 
e-kim Sarru-su Sanh. Konst. 13. 22 Burgen 
e-ki-ma-aS-Sum-ma Khors. 44. die 22 Bur- 
gen Sa ul-tu hat Ursd e-ki-ma (1. Sg.) 

Khors. 52. i-na da-na-a-m ekemu mit Ge- 
walt wegnehmen Sarg. Ann. 100, ina dan- 





DDK 



57 pK 



wt-m Asurn. Mo. Bev. 44, da-na-niS Sanh. 
IV 46. 1 9 Bezirke der Stadt IJammatti . . . 
a/i i-na ffi-it-ti l-ul(?yitd-te a-na Azriäu e- 
ki-i-mu welche man in Sünde und Schande 
dem A. weggenommen hatte III R 9 Nr. 
3, 31 (zur Pausalform ekfmn s. Gramm. 
S. 125). es war niemand da, der dem 
Gumatu die Herrschaft ek-ki-mu entrissen 
hätte Beh. 20. was Gumätu i-ki-[mu-)Su- 
tm-tu ihnen weggenommen hatte Beh. 26. 
le-kim-Sii er möge ihm nehmen Sanh. VI 
73. Istar kussdSu lu te-kim-Su möge sei- 
nen Thron ihm nehmen Asurn. Balaw. 
Rev. 21. a-na e-kem (V. e-ke-mu) Musur 
Ägypten an sich zu reissen V R 1, 59. — 
S b 314: KAR = e-ke-mu. Vgl. Lay. 18, 
22 : sein ganzes Feldlager KAR d. i. ekim- 
Sti (1. Sg.). K. 4386 Col. III 9: ÖÜ.TU. 
TU = e-ke-mu. K. 40 Col. IU 4. 5 : GE 
und SA . DUB = e-ke-mu. 

ekmu weggenommen, gerauht. 
Sargon der zurückhrachte fjaf-$e ... ek- 
»m-{ü-)te die geraubten Burgen Sarg. Cyl. 
24; Stier-L 25: ek-mu-ti. k'i-sur-re-Su-nu 
rk-mu-te utir aSruSSun ihre geraubten Ge- 
biete brachte ich wieder zurecht (näml. 
an die rechtmässigen Eigenthümer) Sarg. 
Ann. 362. 

ekkimu (zur Form s. Gramm. § 65 
Nr. 24) urspr. räuberisch, gewaltthätig, 
dann vergewaltigend (vor allem das 
Recht eines andern), ungerecht, fre- 
velhaft. II R 47, 12a: Sarru ek-ki-mu, 
gemäss seinem Syn. Jca-a-a-lu (s. IL blp) 
ein parteiischer, ungerechter König. Asur- 
banipal, der Grossmüthige, la ka-sir ek- 
ki-mu pa-si-su fii-ta-a-te{ti) der den Frevler 

nicht (8. HXp), der die Sünden ver- 

giebt VR 4, 38. Auch das Sprichwort: 
luSkuri ek-ki-mu (= Mü . UN . DA . KAR) 
bätirma, mannu inamdin HR 16, 53a. b 
enthält ebendieses Wort. 

*ekimmum. 1) der Schatten, Schat- 
tengeist, die abgeschiedene Seele, 
mahnt, manes (so benannt als hinwegge- 
nommen, weggerafft aus dem irdischen Le- 
ben), den, dessen Leichnam auf das Feld 
geworfen ward, sahst du. Ja, ich sah: e- 
tiw-ma-Su i-na irsi-tim ul sa-lil sein Geist 
ist nicht in die Unterwelt gebettet NE 
XII (K. 2774 Col. VI 8; K. 3475 Col. VI 
8). Sa e-kim-ma-Su pdkida Id iSü wessen 
abgeschiedene Seele keinen Fürsorger hat 
ibid. Z. 9. ihre Gebeine nahm ich mit 



nach Assyrien, e-kim-me-Su-nu la $aläln 
cmed ihre Manen liess ich ungebettet 
sein (eig. ich legte ihnen Ungebettetsein 
auf) VR 6, 75. Ideogr. GEKIM d. i. das 
aus der Bruchzahl 1 / 3 und iS-tar erwach- 
sene Zeichen; s. S b 51: GEKIM (*».*£*) 
= e-kim-mn. DerTodtenbeschwörerheisst 
Sa e-kim-mu oder uiu-Se-ln-u e-kim-mu, s. 
II R 51 Nr. 2 Rev. 20. 21 ; der beschwo- 
rene Geist ist Suhl (s. u. #lbtf 4 ). 2) der 
ruhelos umherirrende Schatten, das Ge- 
spenst, larva. Ideogr. GEKIM. ekimmu 
limnu, in den babyl.-assyr. Beschwörungen 
oft unter den verschiedenen Arten böser 
Mächte genannt, zumeist in der Verbin- 
dung: utukku limnu alü limnu e-kim-mu 
lim-nu IV R 16,16a. 29 Nr.l,25b. K.246 
Col. II 60, u. o. Der ekimmu treibt seinen 
Spuk vorwiegend bei Nacht: Sa e-kim-mu 
Hm-nu ina müSi irmüSu VR 50, 46a. Vgl. 
auch: e-kim-mu lim-nu ina $e-rim i-kn-uS 
IV R 16, 6 b. e-kim-mu ka-mu-u Sa ameli 
e-kim-mn e-piS limut-tim K. 246 Col. I 8. 9. 
die 7 bösen Geister werden IV R 1 ff. 
Col. IV 14 /| 5 . 16 e-kim-mu ra-buWt, e-kim- 
mu Sa kal bttdti ittanablakkatü (Gespen- 
ster die in alle Häuser eindringen) ge- 
nannt, seltsamerweise mit Ideogr. GUD 
für ekimmu. 

Ukkumu Name eines der vier Hunde 
Marduks K. 4332 Col. III 42: iiu l r k-ku- 
nni. Vgl. n. pr. m. Uk-ku-ma- Str. IL 
203, 42. 

*uknü (ugnüV so WB, S. 95 ff., oder 
kl) 1) m. ein werth voller, glänzender 
Edelstein, wahrsch. Lasurstein, lapis 
lazuli. Ideogr. rt3 "*ZAGIN, selten ohne 
Deterra. Gemäss den Amarna- Texten 
schenken nicht allein die assyr. undbabyl. 
Könige den Pharaonen uknu (,'j mane 
ukne Sade Amarna Lond. 2, 36. / htnuk 
ukne Sade-e, ohne afia " , Amarna Berl. 9, 
1 1 ), sondern auch umgekehrt bildet ukm'i 
im Verein mit Wagen und Pferden ein 
Lieblingsgeschenk, welches die Pharao- 
nen den ihnen befreundeten Königen sen- 
den (4 mane ukne ba-na-a Amarna Berl. 
7 Rev. 12. /mane ukne 8, 43). Nach 
Ansicht der Ägyptologen ist in erster 
Linie an lapis lazuli (nicht an Krystall) 
zu denken, ktma ukne napiSti ina pdnika 
Irkir (sei kostbar mein Leben vor dir) 
IV R 57, Ib. kimukku Sä ukne (ohne De- 




P« 



58 



ttbtt 



term.) ein Siegel aus Lasurstein (hatte 
Tnknlti-Adar) IHR 4 Nr. 2, 15. uk-nu-u 
(= aban ZAGIN . NA), einer der 7 pracht- 
vollen Steine, welche die Brust des Kö- 
nigs schmücken and zugleich dem Nahen 
eines feindlichen Königs wehren, IV R 
18* Nr. 3 Rev. Col. IV 5 / 8 . eine Krone 
Sä ukne ü hurdp schenkt Agnm dem Gotte 
Marduk V R 33 Col. III 1. mit uk-na-a 
cb-ba (= aban ZAGIN . A) n. a. Edelsteinen 
war der vom babyl. König der Gottheit 
geschenkte Prunkwagen geschmückt IV R 
12 Obv. 25 /o 6 . uk-nu-u eb-bi (sie! = n6aH 
ZAGIN . A) auch IV R 14 Nr. 1, 28 a. 
15 f. Col. III 54 / 55 (uk-nu-u eb-bi). Man- 
nichfache Verwendung fand der uknü auch 
in der Architektur: s. u. agurru und vgl 
ferner Neb. IX 17 (ht-Mi ukne reSdSa 
uSalmi). II 49. Ein Fundort des uknü 
war das Gebirg: daher ukne Sa de (=<"**« 
ZAGIN . KÜR .RA) V R 33 Col. II 36 
und s. die oben citirten Stellen der Amarna- 
Texte; vgl Sa-ad uk-ni-i (= ahan ZAGIN. 
NA) IIR 19, 47 ,48 b - Asarhaddon macht 
sonderlich die Berge Mediens und dessen 
Nachbargebiete als Fundstätten des uknu 
namhaft: Asarh. IV 10; III R 15 Col. IV 4. 
Asarh.IV26. Das Ideogr. ZAGIN (sonst = 
eb-bu IIR 24, 47a. b; 33, 27a. b und = 
el-lum VR 37, 43 c) bezeichnet den uknü 
überh. als „hellen, glänzenden u Stein, 
doch mag der uknü ebbu (s. o.) mit dem 
Ideogr. a6an ZAGIN . A d. i. Wzaser-uknü 
eine besonders glänzende, viell. hellblaue 
Art des Lasursteins gewesen sein. Zur 
Aussprache za-gi-in des Ideogr. a6aH Zk. 
MAD s. VR 22, 10a— d. Z. 11. 13a— d: 
aban ZAGIN. A («o-*f.»w«-«r) = \za-gi- 
in-du-ru-u] und uktiü el>-[bi\. V R 29, 
43 — 46g. h nennt uk>nu [u] als Syn. von: 
(43) za-gi-in, (44) za-gi-in-du-ru, (45) •>#>/- 
rw, (46) elt-bu. — Für den kakkab ukne 
s. II R 49 Nr. 4, 58. Beachte auch den 
Flussnamen Uknu (s. nn. prr.) 2) Adj. 
lasurfarbig. Der Mondgott wird dich- 
terisch einem grossgehörnten Wildochsen 
verglichen, Sa zik-m uk-ni-i (= ZAGIN. 
NA) zak-nu mit niederhängendem lasur- 
farbenem Barte IV R 9, l9/ 20 a. VR 14, 
11 d: uk-na-a-tum (PI. fem.) lasurfarbene 
Stoffe; als Ideogr. wohl [StG. ZAGIN. 
NAj zu ergänzen, vgl IV R 25, 12. 
20 b. 
uksu s. uksu (&pfet 4 ). 



rpfc? Prt. ikip jem. zu nahe kommen? 

drängen, hart zusetzen o. dgl.? Hier- 
her vielL IIR 35 Nr. 4 Z. 13 (s. WB, 
S. 154): ardatu Sa kima sinniSti zikaru lä 
i-ki-pu-Si (= IS . NU . GE . A) eine Magd 
der nach Weiberart kein Miami zu nahe 
gekommen. 

III ganz nahe herankommen, üme 
im-lu-ü uk-ki-pa adannu die Tage waren er- 
füllt, die (vorbestimmte) Zeit war her- 
beigekommen III R 38 Nr. 1 Obv. 15. 
K. 4386 CoL III 6: KA.MU.ÜN.DA. 
AB.E = uk-ku-pu, mit sandlcu drängen 
und kaSudu Eine Gruppe bildend. 

ekesu (&?). K. 49 Col. n 29: SI = 
e-ke-§u. 

*ikkaril (K t ) PL ikkardtu (Str. II. 576, 
8: amii ik-ka-ra-a-tum, vgl Gramm. § 70, a) 
Landmann, Ackerbauer, Land- 
wirth. Üblichstes Ideogr. <"*"APIN 
(z. B. K. 113, 1. 4. IH R 51 Nr. 7, 1. 6 
u. oft in den Kontrakttafeln). Vgl S b 
290: APIN (en^a-ar) = ik-ka-ru. Ein 
anderes Ideogr. ist : ÜR . AN . NIN . GfR . 
SU, K. 4386 CoL I 20 durch "*"APIN, 
dagegen VR 16, 39 e. f; Rm. 2. IIL Col. 
IV durch ik-ka-rum, e 51 Col. IV 10 durch 
ik-ka-ru wiedergegeben. Ea ist der Schutz- 
gott wie aller Berufsklassen so auch Sa 
ik-ka-ri K. 4349 (vorletzte CoL). Den 
Unterschied zwischen ""■"APIN oder ik- 
karu Landmann und """NU.I5.SAR d.L 
amel urln Gärtner lehrt besonders klar 
der Brief K. 582, 15 f. Mit ikkaru wech- 
selt mar ikkari IV R 8, 9b. Vgl. noch 
n. pr. m. Ik-ka-ru (Agricola). 

ekurru (fe. KUR) s. i«. 

*• t£ÜK zu Ende sein. 

II 1 ein Ende machen, beenden, 
vernichten. Samas [mu]-uk-kiS ek-li-ti 
Säkin namirti der die Finsternis« endet, 
Helligkeit schafft K. 3927 Obv. 11 (vgL 
VR 50, 77b). 

ukkusu fertig, beendet u.a. HR 35, 
58c. d: BE d. i. TILA . DU (zu Ende ge- 
kommen) = u^ku-M) das nämL Ideogr. 

= bar-ra-stfj bi-e-Stt und re-e-hi. uk-ku-Sa-ta 
hud-da-a-ta aus ists mit dir, da bist 
niedergeworfen Lond. Frgm. 

II. #2N akasu (k?) Prt tha Schlingen 
legen, das böse Gespenst (ekimmu) ina 
serim i-ku-uS (8. Prt., Ideogr. SA. SA) 




«DK 



59 



tbtt 



IVB 16, %h; || i-darol (s. ^T). a-ka-SÜ 
und dorarhi neben einander als Synn. von 
aläku genannt, s. d. 

*alUm.Stadt,Ortschaft (8.Wß,S.5ft), 
auch von kleineren und kleinsten Städten 
und Dörfern (i. U. v. mahdzu), PL aläni. 
Ob das a kurz oder lang, ist noch nicht 
auszumachen; die Schreibung des st. 
estr. a-al (K. 3479) beweist nichts für 
Vokallänge, vgl. Gramm. § 10. Die pho- 
net Schreibung ist verhältnissmässig sel- 
ten, z. B. arhtm Su-bat-su I R 49 Col. II 3, 
iua a-li (=ER) u ma-a-ti IVB 19, n / 12 a, 
a-li a-na a-li (Ideogr. ER) Stadt auf Stadt 
5, ' 1 *j+o*> a ' li äi A*upir&ni in der Stadt 
A. III R 4, 56 a, a-la-a-ni (= ER) K. 133 
Rev. 25 / 2tt . Meist ideographisch ER, PL 
ER '' mit oder ohne phon. EompL ni (bei 
Asnrn. und Salm, auch ER»- geschr., 
wozu noch >' treten kann; ER . ER z. B. 
Asnrn. 1 4 u. ö. Sams. 1 43. Neb. VII 16). 
VgL hierzu S b 261 : ER (,;-™) = a-lum. 
aläni-, ald-m-Su(-nu), aläni (fifirüti) Sa li- 
metiht(nu) die (kleinen) Ortschaften ihres 
Gebiets; al dan-nu-ti die Festung, dl dan- 
nu-ti-Su(-nu) seine, ihre F., aläni dan-nu- 

ti(te) feste Städte, Festungen (auch ER/ 7 
KAL" u. ä. Sarg. Ann. 283. Khors. 47), 
aldni-Su dan-nu-ti seine Festungen; aldni- 
Su dan-nu-ti bit dürdni (ilürä-ni) oder 
aldni-Su bit düräni dan-nu-ti u. ä. seine 
festen ummauerten Städte; al Sarru-(tt-)ti 
Residenzstadt, Hauptstadt, al Sarru-ti-Su, 

al Sarru-&a, äl Sarru-u-&ia {al <(<( d. L 
Sarru&ia Salm. Mo. Rev. 33); al beluti 
Herrschaftssitz, u. s. w., passim. Neben 
ER findet sich auch ER . KI als Ideogr. 
für Stadt und zwar nicht bloss bei und 
für Babylon (ER. EI Bäbil die Stadt B. 
Neb. VI 55. IX 42. V R 34 Col. i 26) 
oder Bonrippa (V R 34 Col. II 25), son- 
dern für „Stadt, Ortschaft" überh., z. B. 
Neb. Vn 33 (eli Bäbil u Barsip ul uSäjxt 
ER. KI d. i. ala glänzender als Bab. und 
Bors, machte ich keine Stadt). IX 56. 
in R 41 Col. II 24. Man lese also V R 
34 CoL I 16: Bäbilam maf^äzaSu siri al 
(ER.KI) tanddatuht. VgL VR 25, 32 c. d: 
a-la-am (= ER . KI . A) Ufahharfäu man 

▼erwehrt ihm die Stadt — In den „bi- 
linguen tf , näher den EME . SAL-Tetxten, 
entspricht dem Subst. alu {a-lum, a-li, 
alu) oft auch ER mit eingefügtem klei- 



nem UD, z. B. IV R 23 Nr. 1 CoL UIV 2 . 
28* Nr. 4, 43 / 44 b. 

*ÜU (K,) m. Gott. PL ildni, auch US 
(beachte mit pron. suff. : A^^-e-Su K. 509, 
18, AN"-*-a VR 65, 50b. K. 647 Obv. 8, 
neben Ud-ni-ia in R 38 Nr. 1 Obv. 38), 
Götter, Gottheiten. Die phonet. Schrei- 
bung verhältnissmässig selten, z. B. idu 
ba-m-ia Neb. Grot 111, Mu Neb. VII 14, 
Li fem i-li-wi-tna nach Gottes Willen 
Khors. 155 Var., il-Su seinen G. IV R 
17, 5, V 5fi a, i7 man-ma irgendein G. K. 4931 
Obv. 12. Zumeist ideographisch AN, PL 
AN'' mit oder ohne phon. KompL ni 
(auch AN. AN). VgL hierzu S* 2: AN 
(di-in-gtr) = i-bim. II R 31 Nr. 2 und 

V R 21 Nr. 4 wiederholt: AN = i-htm. 
ildni-, ild-ni-Sn(-nu), ildni GAL/' d. i. ra- 
büti (bele-ia) die grossen Götter (meine 
Herren) u. ä., auch AN(AN) GAL.GAL 
geschr., z. B. Neb. VII 7. Bors. I 4, ildni 
(rabüti) Sa Same u ir?itim t u. s. w., passim. 
In den „bilinguen" Texten entspricht 
dem ilu PL iläni theüs AN(RA) d. i. 
DINGIR(RA) PL DINGIR . RE . E . NE 
theils (so in den EME.SAL-Texten), 
DfM.ME.IR (vgL II R 59, la.c) PL 
DtM . ME . IR(E . NE). Eine seltene Schrei- 
bung für ilu Gott ist NI (PL NI.NI 

V R 34 CoL II 52), vgl. S* I 20: NI(,-//), 
und NI.NI IV R 26, C2 ' 63 b. 59 Nr. 2. 
5. 9b, vgl. S* I 21: NI.NI (,-//). 

♦iltu f. st. cstr. Hat, PL ildti, Göttin. 
at-ti belit beleti i-lat lab-li belit tahäzi 
Asurb. Sm. 121, 35. Inuinna i-lat ga- 
aS-ti (des Bogens) etc. Lond. Frgm. AN- 
tum d. i. il-tum IV R 54, 29 b. Istar ga- 
rit-ti i-la-a-ti die Stärkste der Göttinnen 
VR 33 Col. I 10, ka-dir-ti i-la-a-ti V R 
9, 76 (Belit), Sarnhtu i-lä-a-ti IV R 55 
Nr. 2, 26 a. Steht „ Göttin u in (gegen- 
sätzlicher) Verb, mit Gott, so tritt IStdr 
PL titäräte (s. d.) an Stelle von iltn, 
ildti, während „Gott" durch ilu (zuweilen 
tl ilu geschr., so V R 65, 9 a. 34 CoL II 
54) PL ildni, wohl auch durch ehirräti 
ausgedrückt wird. S. Näheres u. IStdr 
bez. u. ehtmi („Nachträge"). 

*ilütu (nom. abstr.) f. Gottheit. aS- 
rdti i-lu-ti-Su-nu ra-bi-ti die Heiligthümer 
ihrer grossen Gottheit V R 33 Col. IV 6 f. 
i-lu-ti-Sti(-nu) (Gen.) Neb. 1 8. 38. II 7 u. ö. 
i-lu-ti-ka I 70 u. ö. Oft ilu-ü-ti oder ihi-H 




nbx 



60 



ab* 



(z. B. Asurn. 11 133) geschrieben, i-lu- 
nt-su-un Neb. I 48, ilu-us-su-an V R 6, 
37 u. o., i-/r<t-*a deine G. (= NA.ÄG. 
DIM.ME.IR, EME.SAL) IVR9, 2 */ 29 a. 

Ü-lu in u-lu lbn-nu K. 2036; Sm. 1702. 

— Vgl. für u-lu auch V R 28, 26 a. 
ul, ü-ul nicht s. u. bbtf,. 
ü-ul, ü-lu das Beste s. nbfct,. 
ultu von — aus, von — weg s. nbtf. 

27^ (oder C|btf?) elebu empor- 
schiessen, wachsen, von Pflanzen, 
Bäumen. K. 4341 Col. II 30. 31: GID . 
DA = e-b-bu, UL (,-«-«) = ,, Sa isi. 

H 1. K. 4341 Col. II 32: ....RI.A 
= ul-lu-bu. 

m 2 hoch emporschiessen. die 
Wälder gediehen sehr üppig, abe (geschr. 
IS. Gl'') m-si-e uS-te-li-bu die Schilf- 
dickichte der Marsch schössen hoch empor 
K. 2867, 25. 

*ellibu (zur Form s. Gramm. § 65 
Nr. 24) eine Pflanze. K. 4360 Col. III 
3 — 5 nennt iam el-U-bu als Syn. von: (3) 
iam a-a-ab o£///e,(4) lam Sa-mu tar-bu-u, (5 
iam en-zu(?su?)-u; Z. 14—16 von: (14 
* am ma-az-ma-az, (15) iam maS-ka-di , (16 
iam a-a-ba-»a. 

ellibu (p ?). V R 30 , 34 g. h (Ergän- 
zung): IP.NIGIN.GAR.RA = d-li-bu, 
mit cl-la-ru-tu Eine Gruppe bildend. 

alabü, elabü eine Pflanze 8. alapü, dapu. 

alabattu (oder alamittu?). ke-mu-u 
ma-ka-a-ti giS-mah-he (grosse Bäume) h 
a-la-bat-ta sir brtre (über die Brunnen) 
uS-ziz Sanh.' Kuj. 4, 31. Vgl. Z. 23: Sä 
giS-mah-he h a-la-bat-ta. 

aiädu Prt. ülid gebären, erzeugen (wo- 
von littu, liddntt u. a. m.) s. u. "jbl. 

*ildal£]pl m. Setzling, Reis, junges 
Bäumchen u. dgl. ü-dak-ku (= IS . A . 
AM) Sa ina rätiSu la i-ri-Su, \ildakku\ (= 
IS . A . AM) Sa iS-da-nu-uS i-na-dS-hn ein 
junges Bäumchen, das man nicht in seine 
Wasserrinne gepflanzt, e. j. B., dessen 
Wurzeln ausgerissen worden sind IV R 
27, s , l0 ' |t a. "TA, (i i. ari ildakki 
(IS.A.AM) K.-Frgm. 

'alu m. 1) der von Ann zur Rächung 
seiner Tochter lstar geschaffene, aber 
von Gilgames im Verein mit Eabani ge- 
tödtete Himmelsstier. Ideogr. GUD. 
AN. NA. Akk. a-la-a, Gen. a-li-c NE 



45 — 49, oft. 2) ein Dämon, stets mit 
dem Adj. limnu bös und gewöhnlich in 
der Verb, utukkn limnu a-lu-u(t'i) Ihn- hu 
Qimnu) ekimmu limnu, Ideogr. A.LA, z. B. 
IVR 16, 15 / 16 a. 29 Nr. 1, 23 / 25 b. K. 246 
Col. II 60. Sa a-lu-ii lbn-nu ina ma-a-a- 
li-Su iktumuSu der, den der böse A. auf 
seinem Bette überwältigt hat V R 50, 

43 / 44 a. Vgl IV R 24 Nr. 3, 17: 

kim]a a-li-c ik-tüm-an-ni. 3) ein Wolken - 

und Sturmdämon. Ideogr. >6^yyT ^U 
(s. für dieses Ideogr. unter irpu wolkicht). 

[kak-]ka-su a-lu-u (= ^YyT ^U) 8e * !l 
Haupt gleicht dem Wolkendämon, IdnStt 
abubumma IVR 22, 9 / 10 a. a-l[i-e> (= 

>^YyY L[UJ) kab-ti Sa amelüti K. 246 Col. 

m 64. V R 31, 50. 51 e. f: ^yyj LU. 
KUR . RA = a-li-e Sa Sa-di-i und a-lu-u 
dan-nu. a-lu-u (= ^YTl ^U) m^lam- 
mi\ K. 246 Col. I 4. Noch beachte K. 44 
Obv. 24 / 2 5 : ma-mit ina mahriSu rigimSa 
khna a-li-e ein Bann geht vor ihm her, 
dessen Gedröhn dem A. gleicht; hier ent- 
spricht dem ale GAL . LA (vgl Zimmern, 
BB 14). Alle drei hier aufgeführten alu 
dürften im Grunde Eins sein, da Wol- 
kendämonen mit Vorliebe unter der Ge- 
stalt von Stieren vorgestellt werden. 

alü. Ideogr. ID (d. i. Ä) Li. V R 26, 5c. d: 
I?.GAM .ID. LA = „ (d. i. kip-patl) a-li-c; 
Mus. Konst. bietet als Ideogr. AL .LA. — 
a-lu-u NE 5, 29; 13, 9. — S. auch u. r£« 4 . 

n^fcfc el * Prt - M (M) **»• * Ui ( ell <h M«) 
Imp. eli (e-li NE XI 284). hoch sein: 

in die Höhe gehen. Auch allgemein: 
irgendwohin die Richtung nehmen, 
irgendwohin sich wenden, woraus dann: 
sich davon machen. I. 1) hoch sein. 
grosse Erdmassen, Sa reSdSunu khna Sa- 
dem e-li-a deren Spitze berghoch war 
Hamm. Louvre II 21. 2) hinaufgehen, 
heraufkommen, steigen, empor- 
steigen. Istar ist in die Unterwelt 
hinabgestiegen, /// i-la-a aber nicht (wie- 
der) heraufgekommen Höllenf. Rev. 5. 
r-H ina SepiSu er kletterte empor Asurn. 
I 51; Salm. Mo. Rev. 71. hinauffahren 
V R 10, 24. i-li-ma JStar ina eli düri 
NE 48, 174. nach {ana) dem Gebirg, 
den Bergen (Sade, Saddrn) Qu) e-li (1., 
3. Sg.), e-li-u, e-lu-n oder e-U-u-ni (3. PL), 
passim; auch mit Akk.: Sadä-Su e-li VR 



rta 



61 



nb« 



5. 14. Khors. 74, vgl. Sarg. Ann. 127. 
Ideogr. DUL.UD-DU und bloss UD-DU, 
8. Asurn. II 63. An Stellen wie Salm. 
Ob. 80 kann man für ein schwanken 
zwischen hinaufsteigen and sich davon 
machen, entweichen, s. zu II. c-lu-ü Sa- 
Kt*i-mett sie stiegen zum Himmel empor 
I R 49 Col. II 7. ana Same-e Mu-v 
«Prek., Ideogr. DUL.DÜ) IV R 6, 9 lt b. 
nach (tma) Ländern, Städten hinaufziehen, 
passim. nach dem grossen Meer des 
Westlands lu-u e-li (1. Sg.) Asurn. III 85. 
i-lam-ma Bei ana libbi flippt Bei kam 
herauf auf das Schiff NE XI 178. K.2008 
Col. I 24: DÜL.DU (gi-6is) = e-lu-n Sa 
wirkabti einen Wagen besteigen. Auf 
eine RA ein md ein Pferd besteigen lässt 
Beb. 38 (vgl 75. 59. 82) schliessen: ina 
ml>e isutn e-li-ia (Part.) Sa sise*' mit 
wenigen berittenen Leuten. Auch: ans 
Land steigen, ans Ufer steigen, aus- 
steigen (aus einem Schiff), ausgeschifft 
werden, ultn kafml tdmdhn e-hi-nhn-ma 
(kamen sie ans Land und — ) VR 2, 86. 
ein Ufer ungeeignet a-na e-li-e sise zur 
Ausschiffung der Pferde Sanh. Kuj. 2, 35. 
Von Soldaten: aufziehen, auf Wache 
«»der sonst zu einem Dienst. 15 Soldaten 
*<t ana muhhi dulla (zum Dienst) ana pdni 
tawje SipjMr il-lu Str. II. 734. 3) sich 
erheben, aufstellen, wie nazdzu. wer 
il'btm-ma ana tabdl ekli Su'dtum izzazzüma 
aufstehen und dieses Grundstück wegzu- 
nehmen sich erheben (sich erkühnen) 
wird 1 Mich. II 7. Ähnl. III R 41 Col. 
I 33.43 Col.III 4. Auch: sich erheben auf 
Grund von etw. d. i. auf etw. pochen, 
trauen, wie nazdzu ina muhhi (s. u. TH). 
«ler Konig von Arvad, welcher eil tdm- 
Um ijattati i-lu-u-ma auf das grosse Meer 
pochte und (sich nicht unterwarf) Asnrb. 
Sni. 76, 29. 4) von Pflanzen: in die 
Höhe kommen, emporschiessen, wach- 
sen, mimmii ma-la ina giSimmave it ina 
lal harn il-la-a was immer auf den Dattel- 
palmen und auf dem Erdboden wächst 
Str. III. 90, 4. S. auch die Derivv. ah',. 
Ja. iltu (eltn). 5) zum Vorschein kom- 
men, auftauchen, sich finden, n-an- 
tim A/# Lima \Sa te-\e,l-la-a hi-pa-a-titm ein 
zum Vorschein kommender Schuldschein 
des I. ist getilgt Str. III. 65. ü-an-tim 
.... a-Sav te-li-p fy-pa-a-ti Str. IV. 154. 
w-a«-fti/i^ ; ma-la ba-Stiti *a X Sa muljlji 



Y \Sa\ il-la-a-nu hu-up-pa-a 9 (?) III. 407. 
n-an-timS l Sa muhhi (folgen 4 Personen- 
namen) Sa ina pit Nergal-uballit Sa il-la- 
a-nu hn-up-pa-a' III. 172, ,4 / 1G . Vgl. II. 
260, 10 (il-la-nu). Die Stelle III. 320, 
9 /, o s. u. n-an-tim Schuldschein, ebendort 
II." 832, 12 / 14 (te-el-la-a 9 ) sowie IL 244, 
15. wo tanammarru (es wird gesehen, ge- 
funden) statt telld. duppu Sa der Schein 
über (das Grundstück) Sa ina pit X U- 
la-a } Sa Y Sii-u der sich bei X findet, 
gehört dem Y II. 580, 11. 6) auf jem! 
lasten, liegen, von einer Schuld, Ver- 
pflichtung, I^eistung. n-an-tim Sa (von so 
und so viel Geld) Sa X (Gläubiger) Sa 
ina muh-hi Y e-li-u' (Perm.) Str. IV. 169, 
5. 172, 5. n-an-tim angehend die Schnld- 
forderung (der beiden Männer) Sa ina 
vrnh-hi Y u Z e-li-tum Str. III. 387, 3. 
Ähnlich in den Eontrakten oft. Dessgl. 
in der RA: put sihu pakirrdnu arad-Sar- 
rtttu u mdr-banutu Sa ina muhhi (folgen 

der bez. die Namen der Sklaven) il-la-a 
(il-la-a\ el-la-a% >i-la-a-' Str. IL 1020, 13); 
wechselt mit ibbaSSu II. 126. 300 u. ö. 
EI. wohin die Richtung nehmen, 
wohin sich wenden, spec. sich weg- 
wenden, weichen, sich davonmachen, 
um sein, ihr Leben zu retten e-//, e-li-u, 
z. B. Asurn. III 45. Sarg. Ann. 29. Salm. 
Co. 74 u. ö. 

I 2 dass. wie Qal. I. 1) sich er- 
heben, hoch, erhaben sein, nach der 
12. Himmelsrichtung (V) i-tc-la-a nagu stieg: 
Land empor NE XI 133. mu-tal-lu, mut- 
tal-U (Part), Epitheton verschiedener 
Götter, ina ejyeS pt mut-tal-li in Aus- 
führung des hohen Befehls VR 1, 13. 
2) hinaufgehen, steigen, empor- 
steigen: auf einen Berg, Berge (stets 

Akk.). marsiS e(\. i)-te-el-la-a (1. Sg.) 
nbfhidt Sa<le paSkdti Sanh. IV 11; Kuj. 
1, 44. e-tel-!?t-(?i) hurSdni Saktiti (3. PI.) 

V R 8, 82. die Götter i-te-lu-u ana (zum 
Himmel Anus) NE XI 108. gleich dem 
Rauche (kutri) r-trl-li-i (*2. Imp. fein.) <///</ 
Same Sa Anim D.T. . r »9 Obv. 14. Andere 
Beispiele unter kntm (s. d.). Allgemein: 
wohin hinaufgehen, gehen, alakti Sa 
al La-hi-m te-fe-l'Mi K. 823, 7. an dem 
Tage da der Sklave des X ina pdn Y 
i-te-la-a{a) Str. III. 193. 390. Auch sonst 
in den Kontrakten mit Bedd. gleich oder 
ähnlich denen des Qal Nrr. 5 und 6. 



A 




Fht* 



- T — 



n. sich davon macheu, entweichen. 
ma biti u i-ga~rum i-te-el-la-a (Ideogr. DUL. 
DU) er hat Hans und Hausumfassung 
zu verlassen Y R 25, 39 c. d; apokopirt 
i-te-el Z. 45. e-tel-la-a macht euch davon 
IV R 50, 8 c. 

III erhöhen, meist mit Obj. re$u, 
reM: das Haupt einer Person er- 
höhen d. i. sie zu Ehren bringen, zur 
Machtstellung erheben ; die Spitze eines | 
Baus (Tempels, Thurms, einer Mauer 
etc.) erhöhen d. i. den Bau selbst hoch 
aufführen oder dem Bau die Spitze 
a u f s e t z e n. a) als Marduk re-e-ü-ia ü~ul- 
luti Nerigl. I 15. Marduk re-$i-ka lil-li 

(Ideogr. tL.LA) VR 51, 26 / 27 b. b) ki-ma 
Sä-di4m ü-ul-la-a re-e-Sd-a-ki Neb. IX 28, 
ki-ma Sa-di-i re-e-Si-i-Su ul-li V R 62, 18. 
Ähnlich in den neubabyl. Texten oft. 
Die n. Bed. des St. nb» 4 liegt vor in 
nllü entfernt, entrückt (s. d.). 

II 2. a-na e-bu-ri u-tal-li (Ideogr. DUL. 
DU) K. 4170/K. 4322 Rev. 16, vgl. ü-tel- 
li e 116 Col. 1 20. S. auch III 2. 

mi kausativ. I. 1) hoch machen, 
sich erheben machen, emporheben, in 
die Höhe bringen u. ä. so und so viel 
Ellen lang und breit eklu uhu mdme ti-$c- 
lam-ma hob ich Terrain aus dem Wasser 
und (legte es trocken) Sanh. Bell. 49; 
Rass. 76; Lay. 38, 17. In Verb, mit ana 
zakipi (auf einen Pfahl) = jem. pfählen , 
aufspiessen. a-na 'ha-ki-pi ü-Mi-bi (l.Sg.) 
Tig. jun. Obv. 16, u.ö. 2) hinaufgehen 
machen, emporsteigen machen, 
heraufführen u. ä. u-Se-el-la-a mi-tu-ti 
ich führe herauf die Todten Höllenf. 
Obv. 19. Beachte hierfür den Namen des 
Todtenbeschwörers mxi-Se-lu-u 8a e-kbn-mu 
{&. u. ekhnmu), auch mu-Se-lu-n 8a-pil-ti 
[vgl fibl) oder bloss mu-Muti II R 38, 
3. 4e. f (s. auch V R 13, 52 c. d), und 
den Namen des beschworenen Geistes, 
$ulu (8. unten), auf (eli) die Mauer Hess 
er seine Krieger steigen ü-8e-li(-i)-ma 
VR 3, 110. der Vogel lum-ni ana 
8avie-e li-Se-U IV R 59 Nr. 2, 14 b. All- 
gemein: wohin ziehen lassen oder brin- 
gen; gern von Soldaten: sie wohin als 
Garnison legen, ihn nebst seinen 
Bogenschützen ina Db-bi u-8e-li-8n r legte" 
ich dorthin (in die Festung) Asarh. IV 6. 
auf ein Schiff bringen, ein Schiff be- 
steigen lassen (a-na ki-nb elippi Sanh. 



62 rfea 

Konst. 10 , ana libbi elippi NE XI 22). 
ans Land, ans Ufer steigen lassen. Akki 
v-8e-la-an-m nahm mich ans Land III R 4 
Nr. 7, 8. IL 1) wohin die Richtung 
nehmen lassen, z. B. Wasser durch 
eine Strasse hin leiten (vgl.hebr.nb£Fl). 
Vgl zu einer Bed. wie dieser K. 64 T fcol. 

II 10—13: 8u-lu-u Sa me (2 der Ideogrr. 
sind: A.BU und TAR) und m-lu-u ta 
suki = AN. ÄS. A. AN). 2) weichen 
machen, wegjagen, die Magd aus (ma) 
ihrer Kammer, den Sperling aus seinem 
Bergungsort n-Se-el-lu-u (Ideogr. DUL. 
DU) jagen sie IVR 27, %. 16 /17 b. weg- 
schaffen, wegnehmen überh. (wie 
rib^H Ps. 102, 25 und gleich likü, tabdlu 
S d 9.11). die Götter li-8e-lu-ti nannabSu 

III R 43. CoL III 30. Der „Pförtner" 
heisst mu-8e-lu-ii sikkati als der den Thür- 
pflock (Riegel) wegschiebende VR 13, 7 b; 
sy n. pe tu sikkati (s. u. fcfcjlnfc). Ebendeshalb 
heisst auch der „Schlüssel" mu-8e-lu*t, 
gemäss IIR 23, 39. 40 c. d Syn. von (39) 
ni-ip-tu-ti, (40) up-pu und nam-za-Jcti. S. 
auch u. mazüni, 

TEL 2 dass. wie III 1. I. Bei ul-te- 
la-an-ni ia-a-8i führte mich herauf (aus 
dem Schiff), u8-te-li uStakmis sinni&ti ina 
id?a NE XI 179 f. u8-te-li (1. Sg.) a-na 
libbi elippi (meine ganze Familie etc.) 
Z. 80. Eine besondere Bed., nämlich 
laut aussprechen, laut anrufen (vgl. 
IL elü hoch = laut), dürfte 8utelü haben 
K. 524, 23: hi-mu ili a-na a-fra-meS ul- 
te-lu-u um-tna d. h. sie schwuren beim 
Namen Gottes gegenseitig also (oder vgl. 
8iisü verlautbaren VR 19, 41d?), und 
wurde viell. II 2 ebenso gebraucht? s. 
IIR 28, 45b. c; 38, 70c. d: KA.&AR. 
DA = ti-tal-lu-u, mit M~ta-mu-\u] und 8a- 
9 u-u Eine Gruppe bildend. IL entwei- 
chen machen. u8-te-li (3.Prt) ina kdtfa 
bülam NE 9, 11. wegnehmen, u-sa 
misra u htdurru [u8-]te-li IV R 51, 49 a. 

IV 1. 2. 3 liegen viell. vor: K.40 CoL 
n 50: TIK.LAL = w-f-to-rf (vgL Z. 59. 
60). — V R 21, 58 a. b: i-te-e'-lu-u syn. 
sa-ha-m sich jem. (gnädig) zuwenden. — 
die 7 bösen Geister ina ni-du-ti ir-si-ti 
it-te-ni-f-lu-ü (Ideogr. TIK.LAL) IVR 15f. 
CoL II 41 / 42 (versantur?). 

*eli stets mit kurzem Schlussvokal, 
auch el (selten i-li geschr., z. B. K. 4931 
Obv. ,6 / t6 ). Urspr. Subst, „das oben Be- 




rt* 



63 



flndliche" (b. NE 60, 4: e-lu-M-nu opp. j 
iroisuTiu) , daher ma «/i, tina eli, genau 
so wie sein Syn. mubfyu (wovon muh-ki, | 
ina, aua iimh-hi). Dann aber wie dieses 
Praep., in der phonet Schreibung e-fi 
oder der ideograph. MUH (g. ffi 116 Col. 
1 46—50. n 1—4) unzahliche Hai vor- : 
kommend. Die Hauptbedd. sind I. 1) auf, 
aber: anf etw. legen, Aber etw. setzen, 
auf oder aber jem. ausgiessen u. s. w., 
passim. 2) oberhalb von etw.: c-li wiri 
opp. iap-lu nüri Str. II. 435. 3) am Ufer 
eines Flusses, Meeres u. dgl., am Rand 
einer Cisterae. rli and hui eli Diklal am ■ 
Tigris, i'jla e-li tam-di am Ufer des Meeres, i 
am eli ijubbüm Sa me an den Wassercister- 
neu V R 8, 102. Ahoi, ist: iua eli Uih&me ; 
an der Grenze K. 181, 37, sowie: an der ' 
Hntterbrnst liegen oder sangen (s. » 4 bn ' 
nndp: 1 "). 4) in Verb, mit dem VerbumTD: : 
jemandem Wohlgefallen, s. d. 5) auf etw. 
anderes darauf, daher zu etw. hinzu- 
fügen [usftipu, rudtlu), und: neben, 
ausser jem. aak-nt ia-uam-ina e-li{i)a-a-ii 
ein anderer Feind als ich VR 6, 4. In 
dieser letzteren Bed. findet sich mit Vor- 
liebe flu, z. B. e-la ka-a-ti ausser dir (o 
Göttin) K. 101 Rev. ■',. 6) über etw. 
hinaus, mehr als . e-li Bäbit u linrtip 
ul nJäp-t (1. Prt) ala Neb. VII 32. die 
Wachen e-H la ü-me pa-ni mlaimin machte 
ich starker denn zuvor V R 1, 115. et 
iii ti-me pa-ni Sanh. Bell. 55. eli ia maljri 
mehr denn zuvor. S. bes. n. nni II 1. 
III 1. 7) anf Grnnd von etw., dah. 
über etw. zürnen, aber etw., betreffs 
etw. reden, eine Mittheilung machen. Oft 
in Briefeingängen . z. B. : ina eli X. *V. Sa 
(■tipnriniii n. ä. angehend das was (in) 
du mir betreffs des N. N. niitgetheilt 
hast. Eine andere Bed., ebenfalls häufig 
in Briefeingangen, ist: imt (una) eli Ai 
angehend, Bezug nehmend auf, in 
Erwiderung von u.dgl. Auchvon wegen, 
nm — willen, causa und wegen, prop- 
ter, z. B. eli antäte annnte wegen dieser 
Geschichten VR4, 21. IL nach, gen, 
zn, gegen, a) za einer Person oder 
Sache hin, nach ihr, auf sie das Antlitz 
richten; zu jem. gehen, fuhren, bringen, 
schicken o. &. b) mit Hineinlegung feind- 
licher Absicht: gegen, wider. Passim. 
— In so gut wie allen unter I. und II. 
aufgeführten Bedd. wechselt mit eli so- 



ft« 

wohl ina eli als ana eii. Andere Zu- 
sammensetzungen sind iSiu und ultu eli, 
z. B. iitu eli ndr Apre vom Ufer des Afrin. 
ultu eli la (zeitL) Eonj.: seitdem, sobald 
als. tidi eli bis ans Ufer, adi eli la Konj.: 
während, so lange als und bis dass. eli 
(elv) feri richtiger firi S. U. "1KjS. 

I. *elii Adv. von ein, oben, droben, 
Ideogr. AN . TA ; opp. iaplii unten, drun- 
ten, Ideogr. KI . TA. S. V R 20, 42— 

45 g. h. e-lii drohen Sap-lii drunten 

K.5419, lf. IV R 1 ff. Col. 19—11. '*' a. 
e-lii u iap-HS droben nnd drunten d. i. 
im Himmel und auf Erden (=■ ELAM . 
MA.KI.HU.BU.UR.RA, EMK.SAL) 
werde meine Glorie verkündet Sni. 954 
Rev. 3 ,!. e-lii H Sap-lii (= SIG . ELAM) 
IV R 3, ^a. elii u iaplii oft auch in 
Bezug auf geographische Verhältnisse 
(vgl. „oberes" Meer, „unteres" Meer), 
alle Feinde e-lii ii iaplii IV R 39, 6a. 
die Feinde Assurs AN. TA u KI. TA 
Asurn. III 129. die Bewohner Assyriens 
e-lii u iap-lü Sams. I 42. KarduniaS e-lii 
u (ii) ii\/>-liS, Bit-Jakin e-lii w lap-fii 
Khors. 138. In übertragener Bed. V R 

3, 80: <>/<.* ina Saptelu itnmmä tubbäti 
Snp-liMii (gleichbed. mit inplii) tibhaSu 
kasimirtu während er äusserlich (öffent- 
lich) mit seinen Lippen freundliche Re- 
den führte, plante innerlich (insgeheim) 
sein Herz Frevel (¥), — e-lii missbräuch- 
lich statt der Präp. i-li gebraucht II B 
65 Obv. Col. II 17. 

I. "elü (Beziebungsadj. von elü) oben 
befindlich, oberer. Fem. elitu; PI. m. 
eläti, f. eläli. Ideogr. AN . TA. Gegensatz 
iaplü unten befindlich, unterer, Ideogr. 
KI. TA. Sehr häufig in den Verbb.: a) 
oberes Meer opp. unteres Meer. «Hu 
tam-tim e-lit n-li Uim-Hin inp-Ut Sanb.Baw. 

4. VR 62, 2 f. U-tH titi-im-ti e-ll-ti a-li 
ti-a-im-ti afrap-tW Neb. II 15f. Ähnl.oft, 
b) oberer Zäh opp. nnlerer Zäb. " Ar /.<i-ba 
AN. TA (V. e-li-bi) ii KI. TA (V. Sap 
H-Li) Salm. Balaw. IV 5 f. Mit iaplitu 
wechselt inpiili'i (s. d.). c) rläti n iilpli'lti 
die Dinge droben und drunten d. b. was 
im Himmel und auf bez. unter der Erde 
ist. Sehr häufig wird Samas genannt 
bei e-ln-ti ii Sap-l.i-ti V R 62, 28, bei AN. 
TA/'u KI. TA/' IV R 52, 15b, umiltiir 
eläti u lapläti, nur (Licht) eläti n iapliili 
56, 12b. d) in Verb, mit man nich fachen 




nba 



64 



nb« 



anderen Substt.: Siddn (US, Langseite) 
elü opp. Saplü, putu (SAK(KI) Breitseite) 
elü opp. Saplü, nukuSü elü opp. Saplü, 
Saptu (Lippe) AN . TA bez. KI . TA, u. s. w. ; 
s. diese Substt. Beachte noch II R 30, 
22. 23g. h: KU. BAR. RA. SI. IL. LA 
und KU . SA . MUIJ . GAM . MA = su-bat 
e-H-tnm Obergewand (opp. Sapiltu Unter- 
kleid, s. d.); vgl. VR 15, 47— 49e. f: 
KU. BAR. RA, KU.BAR.RA.SI.ID.LÄ 
und KU . SA . MUIJ . GAM . MA = su-bat 
f-l\i-tnm]. S. auch u. elütu. eldü opp. 
Sapläü tamü, walirsch. in gleicher über- 
tragener Bed. wie oben eliS opp. Saplanu, 
s. II R 30, 20c. d einer-, K. 64 Col. I 
12. 13 andrerseits. 

elütu, Abstraktnomen von I. elü, nur 
II R 30, 21 g. h : KU . BAR . RA = su-bat 
f-lu-ti Obergewand. 

*elanu, elenu (Bildung auf dn von 
flu) urspr. Subst. 1) das Obere, Oben-, 
Aufwärtsbefindliche. 200 tibke (ein 
Längenmass) a-na e-la-ni ü-Sak-ki resu 
erhöhte ich aufwärts ihre (der Terrasse) 
Spitze Sank VI 40; Konst. 63. die Ufer- 
striche des Euplirat a-na e-le-ni asbat 
nahm ich stromaufwärts weg Asurn. 
III 96. Vgl. auch Höllenf. Obv. 65: Istar 
e-le-nu-nS-Sa uS-bi stürzte sich auf sie, 
wider sie (= ana eleniSa eig. nach der 
Richtung gegen sie). 2) fldn(u), elldn, 
rlen(u), denn oft als Präp.: oberhalb 
(opp. Saplihi). e-la-nu Sippar Nabon. Ann. 

II 13. el-la-an mät Za-ban Asurn. II 130 
u. ö. c-hi-an havräni Sarri oberhalb der 
Königsstrasse Str. II. 1 78, 1 2. el-an Asurn. 

III 123. e-le-mi (V. na) Ni-na-a oberhalb 
Nineves, Khors. 154 u. ö. f-li-en ali ober- 
halb der Stadt Sank Bell. 58 ; Rass. 86. 

*elänis darüber, aufwärts u. ä. in 
die Tiefe des Flussbettes deckte ich unten - 
hin (Sap-fa-a-nu) Rohr, e-la-niS (darüber, 
oben darauf) aban Sade danni Sank Bell. 
49; Rass. 76. so und so viele tibke er- 
höhte ich die Terrasse e-la-niS (= ana 
elani, 8. d.) Sank Bell. 54; Rass. 82. 

*elenü (Beziehungsadj. von elenu), 
1) gleichbed. mit I. elü, oben befind- 
lich, oberer. Fem. clemtu. a-di tarnt i 
f-lf-ni-tf{ti) Tig. VI 43, u. ö. e-mu-ku Sa 
Elamti f-le-ni-ti galt-bi die gesamte Heeres- 
macht des oberen Elam K. 823, 14. ekil- 
Snnu f-le-e-nu-n ihr oberes Feld Str. II. 
103, 5 (opp. eklu Su-pa-lu-ü Z. 6). 2) in 



der Richtung gegen jem. befindlich, gegen 
jem. sich kehrend, gegnerisch (vgl. 
oben unter eUnu die Stelle Höllenf.Obv. 65). 
So viell. in dem Beiwort der kaSSaptu 
oder Zauberin: elenku Widersacherin. kaS- 

Saptum e-le-ni-tum IV R 50, 41a. Sa 

e-li-ni-ti-ia su-pi-hi KA^-Sa ( ' Sä kaSSapti- 
ia) 59 Nr. 1, 12 b. Vgl. 50, 26 b. 

*eltu (Fem. von elü) Subst. der obere, 
oberste Theil, nur in der Verb, e-lat 
Same-e (Ideogr. AN . PA) Höhe des Him- 
mels i. S. v. Süd, Mittag opp. i-Sid Same-e 
(Ideogr. AN.UR) unterster, tiefster Theil 
des Himmels, Tiefe des Bummels i. S. v. 
Nord, Mitternacht. Vgl. K. 4386 Col. 
III 55: AN. PA = e-lai l Same-e . td-tii AN . 
ÜR a-di AN . PA von Süd bis Nord Tig. 
jun. 4. Vgl. Neb. X 13. Nerigl. II 37. 
Mit AN . PA wechselt AN . NUZKU IV R 
9. 40 / 42 a. 28 Nr. 2, 25 / 26 a. Die Schreibung 
i-lat Same-e K. 5452 CoL III. 

*elat (st. cstr. von eltü) Praep. zu 
etw. hinzu, ausser, neben; vgL die 
Bed. I. 4 von eli (ela). die folgenden Län- 
der anäkn asbat e-lat m&t Par-su habe ich 
zu Persien hinzu weggenommen (annek- 
tirt) und ich herrsche nunmehr über sie 
NR 8. Unendlich häufig ist dieses elat 
ausser, abgesehen von in den Kon- 
trakttafeln, e-lat raSütu (maliritu) abge- 
sehen von, unbeschadet einer andern (frü- 
heren) Schuldforderung, e-lat kaspu maljrü 
abgesehen von, ausser dem früheren Geld- 
betrag, e-lat 2000 li-bit-tum mah-ri-tum 
abgesehen von den früheren 2000 Ziegeln, 
e-lat ,'j dannütu rekütu labirütu abgesehen 
von, ausser den 3 leeren alten Fässern. 

*iltu Keim, Schössling, Reis, Sten- 
ge 1 u. dgl. il-tum syn. zikpu s. d. Vgl. 
n. pr. m. Il-ta-a „mein Spross!" sowie 
i-lat fly/i (s. U. alapü). 

alu, elü Spross, Sprössling, Keim 
u. dgl. a-lu-ü und e-lu-nü syn. pirfru 8. d. 
Vgl. die Bed. I. 4 des Verbums nbtf 4 Qal. 

II. *elü (Nominalst, fail von nb» 4 ) 
Adj. hoch, höh. Fem. flitv, PL m. elüti, 
f. eläti. Gegensatz Saplu niedrig. Sd-di-i 
f-lu-ti hohe Berge Neb. IX 4, Sa-di-i e-ln- 
[ti], Sa-di-i Sajy-lu-ti III R 4 Nr. 7, 15. 16. 

Idnu elü, ebl länka u. ä. (Ideogr. fcr<^>(DA) 
s. u. Idnu; ü-ru, ü-re e-lu-ti (i. U. V. iap~ 
lüti und rapSüti) s. u, üru, mtfj (Ideogr. 

fc*£< &3$><I>U und fcgHJ DA). Eine 



fib« 



65 



rkt* 



Reihe von Ideogrr. für «7m e-lu-ti eine h. 
Stadt, ab-nu e-lu-u ein h. Stein u. 8. w. 
i. H R 30 Nr. 1, g. h. Z. 7g. h: SI. 
ELAM = ma-tum e-U-twn Hochland (ander- 
wärts = rfamtwn); vgl. K. 4337 Col. III 
2—3. Neutrisch Z. 3 cd: AN. TA. BAL. 
KI = e-li-tum u Sa-pil-tum hoch und nied- 
rig. Z. 14 — 17h: re-Sa-an e-la-tuui hohe 
Spitze (PL fem.). Hoch i. S. v. hoch- 
gestellt nR 57, 20d (e-lu-ti, vonNinib). 

II R 30, 12g. h: AM&L £:<£>< DA = 
amelu e-lu-u, vgl. VR30, IIa. b. Hoch 
l S. v. laut (vgl. an Dt. 27, 14) HR 
30, 16 c. d: KA . SÜD'. GA = e-lit Sa a- 
t/ui-tim laut, von einer Rede (Z. 10a. b 
= a-ma-tum Sa-lcu-tum). Dass e/ü Fem. 
elitu auch von hochgewachsenem Gras 
{*irku\ von einem hohen d. i. wohl auf- 
geschlagenen oder hoch und stolz blicken- 
den Auge (opp. Snpilti Sa inim) und einem 
hohen d.i. wohl gespitzten Ohre gebraucht 
wurde, lehrt HR 30, 12—15. 6— 10c d. 

IL elii (eliS) Adv. hoch. Marduks 
kunstvolle Werke e-li-iS attandtlu halte 
ich hoch in Ehren Neb. I 32. tandddti 
Sarri i-US umaSSil (s. u. büfc) IV R 60* C, 
Obv. 11, wofür B, Obv. 31: e-US. 

ülu (Form wie biinu, muSu Gramm. 
§ 65 Nr. 3) das Höchste i. S. v. das 
Beste, Vorzüglichste, ü-ul Sd-am-nhn 
bestes, feinstes Öl Neb. Grot. II 33 (wo- 
für I 20 dumuk Sfimnim). Sarru-us-su ki- 
mn u-lu Samni uSfibbü eli niSe rapSdte die 
Götter machten seine Königsherrschaft 
den weiten Völkern so angenehm wie 
feinstes öl K. 2863 Rev. (Unterschrift). 
züc-ri pi-ia ki-e-nu-um ki-i u-lu Satn-ni 
(Var. NI d. i. Samni) eli . . . bele*a ma'adiS 
itibma die fromme Rede meines Mundes 
war meinen Herrn sehr angenehm wie f. 
Öl Sarg. Cyl. 55. a-tnat i/u I-Sum ik-bu-Su 
ki-i u-lu Sam-ni eli-Su ittib K. 261 9 Col. IV 7. 
S. weiter u. muttaku (pflE). 

*tdlü Adj. entfernt, entrückt, fern 
feig, zum Entweichen gebracht, entwichen, 
Bed. IL des St. nbfctj), von der Zeit, und 
zwar meist von der fern in der Ver- 
gangenheit liegenden, selten von der fern 
zukünftigen Zeit, ultu ulld seit ferner 
Zeit, von alters her, von Ewigkeit her 
(ul-tu ul-la-a Sanis. I 29 u. ö. , häufiger 
ul-tu w/-/a), ul-tu ü-me id-fu-ti-ti, ul-lu-tiu ä. 

seit fernen Tagen (wechselnd mit rüfrüti), 

Delititob, Attyr. Handwörterbuch. 



passim, auch ul-tu it-um ul-lu-til$e\>. VII 9. 
kima Sa ü-um ul-lu-ü wie vor alters Neb. 
Bors. Col. II (Einschiebsel), wofür V R 
4, 90 syntaktisch genauer: kima Sa ü-me 
uf-lu-(u-)ti. Samt ul-lu ein uralter König 
VR 65, 38 a. das Haus ga-du nl-1u tihnr 
möge bis in Ewigkeit festen Bestand 
haben Neb. X 4. 

ullitiä Adv. viell. einst. II R 32, 24b: 
ul-li-tiS\ ein Syn. ist iS-ten u-mr. 

*ull&nu Subst. Ferne. 1) zeitliche 
Ferne: a) fern zurückliegendeZeit, 
überh. zurückliegende, vergangene 
Zeit. HR 32, 25a, b: [iS-tn] ul-la-rw = 
iS-tu sa-a-ti von Ewigkeit her. ul-la-uu- 
ü(u)-a (= ina ullänPa in meiner Vorzeit) 
vor mir Sanh. IV 5. Bell. 37; Rass. 64, 
u. ö. ul-tu ul-la-nu-urn-ma von Ewigkeit 
her NE 66, 32. ultu, iStn ulldnumma als 
Konj. (sc. Sa) urspr. von jenem (ent- 
fernten) Zeitpunkte an da, dann einfach 
s. v. a. seitdem, sobald als: iS-tu oder 
ul-tu ul-la-nu-um-ma iStdr ana irsit Id tdri 
üriihi Höllenf. Obv. 63. Rev. 6. b) fern 
hinausliegende Zeit, überh. zukünf- 
tige Zeit, nur in dem adverbial ge- 
brauchten und stark abgeblassten ul-la-tw 
um-ma fernerhin, weiterhin; so wahrseh. 
IIIR 65, 7— 25.31b in Zusammenhängen 
wie: wenn ein Weib gebiert und ul-la- 
nu-um-ma ziknäSu asid ihm (dem Neu- 
geborenen) weiterhin ein Bart spriesst 
(Z. 20). Vgl. NE 22, 43. 2) räumliche 
Ferne, ul-tu ul-la-nu-um-ma von fern 
her NE XI 153. 161. 3) Ferne i. S. v. 
Abwesenheit: während jem/s Fernsein 
= ohne seine Beihülfe, ohne ihn. o Sin, 
Sa ul-la-nu-uS-Su alu u iiuitu Id innamdu la 
iturru aSruSSu ohne dessen Mitwirkung 
Stadt und Land weder gegründet noch 
wiederhergestellt wird V R 64, 26 b. Ähn- 
lich IV R 4, 13 ' r >b (Ideogr. nach meiner 
Lesung: NAM.M[ÜIJ]). ul-la-mt-bt bilu 
mi-na-a ba-Si-ma ana Sani Sa tarammu 
ohne dich, o Herr, was wäre zu Theil 
geworden dem König, den du lieb hast? 
Neb. I 55. 

*melu, milü 1) Höhe, abstrakt und 

konkret. V R 20. 50 g. h: fc^>< = mi- 
lu-ü % zwischen Suphnn Tiefe und rupSn 
Breite. mi-la-Su ihre, der Ceder, Höhe 

NE 24, 2, S b 363: £*£X (r**?w) = 
me-lu-u; zur Glosse vgl. S c 189. Ein 




** 



Sub8t. mu-lu-ü fast gleicher ßed. s. u. 
Ä,bE. 2)m.AnstiegeinesBerges,Berg- 
wand. hurre nahalti natlbak Sadi me-li-e 
mar-swti (steile Bergwände) legte ich 
auf meinem Throne sitzend zurück Sanh. 
in 75. S d 100: me-[le-]e Sadi-i, Ideogr. 
KUR Berg -(- & . LIBIT (d. i. igaru, s. d.) 
Wand. 3) gen. comm. Wand überh. des 
Tempels Spitze war eingesunken, ut-tab- 
birka (V. hi) mi-la-(a-)Su seine Wände 
waren hingegossen VR 65, 22a. 4) Aus- 
schiffungsort, Landungsplatz (zur 
Bed. s. nb» 4 Qal Bed. I. 2 Schluss). me- 
li-e ummdnfa §abtü den Landungsplatz 
meines Heeres hielten sie besetzt Sanh. 
Kuj. 3, 4. 

sülü beschworener (eig. heraufge- 
führter) Schatten; zur Bed. vgl. nbtf 4 
St. III 1 Bed. I. 2. iü-lum lim-nu it-ta-§a-a 
ap-tu-uS-Su ein böser Geist ist aus seiner 
Behausung entwichen; §u-lum = e-kim-mu 
VR 47, 46a. — Ein anderes Sülu s. 
HR 35, 45a. b: UB.LI.A = M-lu-ti 
(Z. 44: = ka-ar-mu). — Von Sülu in der 
Bed. „hinaufgeführt, (in eine Festung) 
als Besatzung gelegt" (vgl. nbtf 4 St. III 1 
ßed. I. 2) ist abgeleitet das n. abstr. 

sülutu Besatzung, Garnison, die 
und die Grenzstädte, welche der Elarait 
mit Gewalt weggenommen hatte, eroberte 
und plünderte ich; am?/ sdbe Su-lu-ti-ia 
uSerib kiribSun meine eigenen Besatzungs- 
soldaten legte ich in sie Sanh. IV 48. 

sülitu dass. Sü-lit Sa ram-ni-Su ina 
libbi u-Se-li eine eigene Besatzung legte 
er dorthin Nabon. Ann. II 17. 

f-|i?N H 1. K. 4335 Col. II 53: IN. IN 
= ul-ln-hu. V R 45 Col. V 46 : tu-ul-lalj 
(2. Sg. Prs., Iah Zeichen Iah, luh). 

ullujiu. a-la-a ul-lu-bu kar-ra-tlu-tu, 8. 
Strassm. Nr. 2547 (vgl. 2958). 

a-la-ljiS Adv. viell. verdorben, ver- 
fault? da-ad-da-riS a-la-hiS TR 47, 53a; 
für den Kontext s. daddunt. 

*^N ali, all Frageadv. wo? V R 23, 
56b. d: ME = a-tf (dessgl. = ia-nu u.a., 
s. d.). V R 40, 12— 20a. b: a-li, a-li-ma, 
a-li at-ta wo bist du?, a-li a-na-ku, a-li 
Su-u, a-li Sti-nu, a-li ti-di wo erfahrst du? 
u. s. w., Ideogr. durchweg ME. A. Vgl. 
auch II R 42 Nr. 3 Obv. 1—5. V R 36, 
33a— c: U(*) = a-li Der Brief K. 11,44 
schliesst: möge ich hören, dass es meinem i 



66 TbÄ 

Herrn König gut geht, a-li-ma mi-i-ui 
wo? und wie? d.h.: und zugleich Näheres 
über die vorher erwähnte Angelegenheit 
(s. WB, S. 460). ri-ih-ü sue-ka a-liri wo 
ist der Rest deiner Pferde K. 1252, 13. 
Beachte auch NE 67, 26 f.: a-lum-ma wo? 
j| mina wie? 

I. * mm h$ (8 2 ) aläku gehen, kommen. 
Prt. il-lik (il-li-ka), 3. f. talWc, 2. m. tallik, 
(ta-li-ka K. 507, 11. 16), 1. cU-Uk, a-lik, 
al-U-ik (mit oder ohne lu, /m-u, lu-u), PI. 
illiku(ni) (il-lik-ku-nu Str. n. 56), 1. ni- 
il-Uk, ni-il-li-ka (auch ni-lik, 8. itf t wohl- 
an!); Prs. illak (i-lak V R 54 Nr. 1, 7. 
14), 3. f. tallak, 2. f. taUaki (Asurb. Sm. 
125, 61), 1. allak, PL illakü(ni) (i-la-ku-u-ni 
VR 54 Nr. 1, 16), 2. I tallakd; Prek. lil- 
lik(a), 1. Sg. luttik, PI. Ulliküni) Imp. a- 
lik oder al-ka, oft als Aufmunterungs- 
partikel „auf! wohlan!", f. alM (NE 12, 
43. 43, 44); Part. älik(u) PI. m. dliküt, 
f. dlikdt Ideogr. DU, daher häufig Dü- 
ku-ni d. i. illi-ku-ni (Salm. Ob. 110) u. s. w. 
1) gehen, kommen, absolut oder mit 
a-na, ana nach einem Land, Gebirg, Meer, 
einer Stadt oder gegen ein Land, Volk, 
eine Stadt, Städte u. s. w. gehen, ziehen, 
marschieren; dessgl. mit den Präpp. adi 
bis, nach, eli gegen, ana eli zu oder gegen 
jem., arki hinter jem. drein, $ir gegen 
jem., ina irti jem. entgegen, ana tar$i 
gegen jem., adi mabri vor jemanden, ina 
tnafrar (ma/iri) vor jem. (einherziehen) 
u. a.; dessgl. mit ana des Zweckes: etw. 
zu thun (Inf.) gehen oder kommen — 
in allen diesen Anwendungen oft, zum 
Theil zahllose Mal. In Verb, mit der 
enklit. Part rna: 3. Sg. il-lik-am-ma^ il- 
lik-kam-nia (idik-am-ma ffl R 15 Col. II 
26), u. s. w. Bisweilen in Verb, mit ridü 
gehen, marschieren: die ganze Nacht ar- 
di-e-ma al-lik a-di ... V R 9, 14. VgL 
1, 77. 5, 90. meine Truppen ir-du-ü ü- 
li-ku kakkar ?umme marschierten, zogen 
das Land des Verdurstens bis (a-di) 8, 105. 
Vgl. 8, 96. 123. Wie hier findet sich 
auch sonst aläku mit Acc. des Weges, 
den man geht, des Ortes, den man durch- 
schreitet, verbunden, z. B. ur^a rükta t7- 
It-kam-ma NE 1, 7, illik umfi mutz er ging 
den Weg des Todes. Mit kirib Sank 
IV 5 f.: urbe la pitüti Sd . . . . kt-rib-Swun 
mamman la ü-li-ku. da und dahin ada- 




1* 



67 



hf(ka) ak-bi befahl ich zu ziehen Khors. 
125. Sanh. m 44 u.ö., ik-ba-a (befahl er) 
Asurn. Mo. Obv. 27, ik-(ta-)bi a-la-ka 
Salm. Balaw. V 4. a-lak ummditfa, girrfa 
(gi-ir-ri-ia Sanh. Kuj. 1, 45, gir-ri-ia Khors. 
101. VR 2, 29 u. ö.) iSmema das Kom- 
men meines Heeres, meines Feldzugs ver- 
nahm er. aluk girrt urspr. das Reisen, 
dann konkret die Reisenden, Karawanen 
Sarg. Ann. 306: a-lak gir-ri mar Bdbili 
ihtamihhatü ka-a-a-nu die Karawanen des 
Babyloniers plünderten sie beständig. Für 
die sehr häufigen Wortverbb. aldku nird- 
rut (atui nirdrtiti), resut [atia rexütt), tap- 
put o. ä. jem. zu Hilfe kommen; aldku 
(I 1. 2) i-di (trii'ia, i-da-a-a, i-da-a-ka etc.) 
jem. zur Seite gehen, ihn unterstützen; 
aldku in Verb, mit pdnu (pdudtu) und 
hui hm vorangehen, vorgehen (in Bezug 
auf Ort. Rang und Zeit) s. diese Substt. 
2) wohin gelangen, gerathen oder 
dringen, mit Acc. Für aldku labiruta 
(ins Alter gelangen; von Baulichkeiten: 
lahiriS aidku altern), Sebuta (ins Greisen- 
alter), aiareduta (zu Vorrang gelangen), 
arbtita oder karmuta (in Verwüstung, Ruin 
gerathen) s. diese Substt. Ebenso die 
RA aldku mah^utaS. a-na Marduk . . . 
il-li-ku m-pn-ti-a zu M. drangen meine Ge- 
bete Neb. Grot. III 44. Hl-U-ku-uS *m-m/>- 
pu-ka vor ihn mögen kommen d. G. Asurb. 
Sm. 74, 18. 3) Verlauf nehmen, wäh- 
ren, dauern, i-na a-lak gir-ri-ia mafj- 
r?-e im Verlauf meines ersten Feldzugs 
Sank III 51 f.; Kuj. 1, 35. hia a-lak 
gir-ri-ia mah-ri-ti 8<i Elamti während meines 
ersten elamitischen Feldzugs .Sanh. V 26. 
Vgl. unten tdluku. In Verb, mit einem 
2. Verbum umschreibt es den Begriff 
.mehr und mehr* (vgl. hebr. -fbn Jud. 
4 T 24. 1 Sam. 2, 26 u. s. w.). 6 'Tage 
und 7(?) Nächte il-lak Sdru abubu mehu 
i*appannu wird Wind, Sturmfiuth, Süd- 
sturm immer überwältigender NE XI 122. 
der Palast U41 Sandte il-lik e-mt-ah war 
641 Jahre über mehr und mehr verfallen 
Tig. VII 65. 4) wandeln i. S. v. leben 
oder den Lebenswandel führen. So 
vielL in nn. prr. m. wie m Ina iltia a(l)- 
lak Tig. VIII 90, m Imt Rammdni heli-ia 

a-lak. 5) f 1 i e s s e n , von Gewässern, Thr il- 
nen (vgL ridu). me ndri DU'' d. i. dli- 
küti die fliesenden Wasser des Stroms 
IV R 59 Nr. 2, 16 b. eli dur appPa il- 



__1**_ 

bt-ka di-ma-a-a (fliessen meine Thränen) 
NE XI 131 vgl. 274, u. ö. 6) fahren, 
von einem Schiff. VR 16, 73 d: a-la-ku 
Sa flippt. S. auch unten aliktu. — Für 
die Synonymenreihe von aldku II R 35 
s. II. aldku. — Für die ideograph. Schreib- 
weise des Verbums s. S c 282: DU(*««) 
= a-la-hi. V R 21, 55 g. h: DU (m) = 
a-la-ku (und = ka-a-nu). S c 147: MAL 
( ga .a) = a-la\ku\ ergänzt nach 81, 7 — 27, 

Rev. 4. S c 311: g$ ([ ]-*) = a-la-ku Sa 
ma'adüti (von vielen). S. auch S d 1 — 6, 
und vgl. u. rün und bbti. In den sog. 
„ zweisprachigen" Texten entspricht dem 

Verbum aldku meist DU, DU. DU, gfj, DU 
d. i. GIN. NA, in EME.SAL auch DI 
(IV R 30 Nr. 2 Obv. ^- 23 ), DI. DI K.257 
Rev. H' 42 (vgl. ™' 40 : DtM). 

I 2 Reflexivst, des Qal: eig. für sich, 
tibi, gehen, daher 1) nach seinem Be- 
lieben und Behagen, wohin immer man 
Lust hat gehen, einhergehen, hinnnd- 
hergehen, umherziehen; wandeln. 
In dieser Bed. oft mit dem Ideogr. DU . 
DU oder DU' 7 , doch auch mit einfachem 
DU, geschrieben. Tiglathpileser der hinter 
(arki) allen Feinden Asurs DU^-lvz-wa 
(Var. it-tal-la-ktMna) umherzog und . . . 
Tig. Vn 40. der DU . (D\J)-ku-fna Asurn. 
I 16; III 117. I 22 (Var. it-tal-la-ht)- 

III 128 u. ö. Asarhaddon der von Ost bis 
West it-tal-lal^-u-ma Asarh. I 8. der arhe 
paSkute DU . DV-ku-ma gefahrvolle Wege 
zog Salm. Mo. Obv. 10. lu at-t a-lak ich 
zog umher Rev. 8. ki-rih Elamti . . . at- 
tal-lak SaltiS (siegreich) V R 5, 40. 
(Schlechte Schreibweise at-a-lak Sarg. Pp. 
V. 12). aSar Jliunbuhn it-tal-la-ku woselbst 
IJ. herumwandelt NE 24, 4. ina kakkar 
Sulmr mah-ra-ka lit-tal-hik (wandele er vor 
dir) IV R 54, 48a. Inf. Sal-meS i-tal-lu-ht 
maharSu II R 36, 25 e f. DU . DV-ku d. i. 
italluku bU . . . den Tempel . . . durch- 
wandeln Lond. Nr. 64, 18. Asurb. Nebo- 
Inschr. 17. Auch atallukm a-tal (iresrhr. 
piylu-ku VR65, 47b. IV R 12 Obv. tT ls 
(=DIB.DIB.BI). VR31.«3.64a.b: Dl T . 
DU oder a-tal-lu-ku ld uttaramma er über- 
treibt das Herumlaufen nicht = a-la-ku 
ld uSam f ad. Nergal belu tnut-tal-lik ('= 

DU . DU) mu-Si der bei Nacht umhergeht 

IV R 24 Nr. 1 Rev. «- I3 vgl. 44. kaS- 
Saptu mut-tal-lik-tu Sa sukdti lauf den 



5 # 



lb» 6 

Strassen) 50, la. mut-taWbium „die hin- 
undhergehende' 1 , ayn. daltumThär (Thfir- 
flU^rel) IIE 23, 71e. f. 2) in unruhiger 
Bewegung, angsterfüllt sein. So 
viell. an den Stellen, wo von dem unter 
einem Banne, z. B. dem Banne der „Krank- 
heit des Kopfes" (ft'd, s. d.) Stehenden 
als einem ameli mat-tal-li-ki die Rede ist, 
IVB 3, ' 3 / M a. 4, 17 / 18 . «/»*. 15' CoL 
JH 22 /j 4 (raitf-toMt-fc» V. h). Das hier Ober- 
all entsprechende Ideogr. ist PAP.HAL. 
LA (vgl. auch IV R 16, 39b. K. 246 Col. 
IV 53), wozuzu vergleichen 8*801: PAP. 
HAL {[ta-af-iia-ai) = i-lal-lu-ku (anch = 
puSkv ond pundu; s. diese Wörter, welche 
die Aufgabe der WB, S, 471 f. gegebe- 
nen Erklärung rechtfertigen dürften). 
3) gehen, kommen übern., ganz wie 
Qal (vgl. hebr. SJitft, im oller), Prt. 
ittallak (Mal-Iak NE 2 Nr. 1b), ittalia, 
3. f. ta-(al-yat-ka, 1. atta(l)lak, attalka 
(a-ta-aMa K. 507, 25), PI. iltalk&(ni) (i-tal- 
ku-u-ni V R 54, IIa), 3. f. ittalkdm (K. 
493, 13); Prs. itta(l)lak, 1. PL iriftaff«*. 
Sehr häufig. In den Briefen vielfach mit 
ina mtihJji zn jem. kommen, z. B. üw 
mah-hi-ia zu mir (kam er) K. 686, 9. af- 
(a/-/«i /ai-(tf ich zog Biegreich VR 5, 125; 
vgl 2, 129. an« »iu$-$*-Ju A-faM-«-' sie 
gingen zn ihm über Beh. 16. it-tal-ku- 
ü(v)-ni sie sind fortgegangen K. 11, 18 
oder sie sind gekommen K. 525, 6. 10. 15. 
Imp. at-lak. (vgl. oben den Inf. atalluhi 
neben ilaüuku) IV R 80*, "/ I8 b: böser 
alü\ at-lak (= GIN. NA) ana na-ms-t 
(|| ff ana nisdti). Vom „Fahren" anf einem 
Schiffe Asorn. III 30: bis zu den flinke 
Sn Puräte at-ta-lak (fuhr ich). 

I 3 einhergehen, umherziehen, 
anch von Wagen (Sanh. VI 12): herumfah- 
ren. Prt.undPrs.frtunn/M-. meine Krieger, 
welche in (mal Kardnnlas it-ta-na-al-la-ku 
umherzogen Asnrb. Sm. 171, 5. 173, 24. 
it-ta-na-al-lak er geht umher NE 9 CoL 
DI 5. S CoL IV 5. der Löwe der ina ktr- 
bi-ti it-ta-na-al-la-bt (Prs., = DU . A) Sm. 
954 Obv. ,3 / u . tnäta ana mdii it-ta-na- 
al-la-hi Land auf Land durchziehen sie 
(Ideogr. gj gg; T .GI) IV R 27, %b. 

1H 1 Kausativ des Qal. 1) geben 
machen oder lassen, me-lam-imt bir- 
bir-ru-ka .... Sri-lik-ki (Var. Sü-li-ku) i-da- 
a-a deinen Strahlenglanz .... lasse (o 



Samas) gehen mir zur Seite VR 65, 40b. 
2) in einen Zustand gelangen machen, 
bringen, versetzen, reducere. arbüta, kar- 
müta, namäta täluku (Ideogr. DU . DU) s. 
u. diesen Snbatt. Anch mit Adw. na- 
mu-iS, asmiS Süluku, fl. diese Adw. adi 
la baSS ü-Sa-lilc-Sunüti b. oben S. 23a. Für 
I R 49 CoL IV 30 (ana retuti „in Knecht- 
schaft" Süluku] s. u. retütu. so und so 
beschaffene Platten liess ich die Palast- 
wände rings umschliessen, a-na tab-ra- 
a-ti ü-Sa-lik machte sie zum Anstaunen 
d. h. staunenswert!] prächtig Khors. 165. 
Sanh. Knj. 4, 30, n. 3. eine glanzende 
. ... Sa huba u ulsa mal&t ana tab-ra- 
a-H Sü-lu-kät (wundervoll gemacht, = 
SI + E.DI.DU.A)IVR18*Nr.3Rev. 
Col. IV 19 / i0 . Sehr häufig ist dieses Perm. 
Süluku mit der Passivbed.: so und so ge- 
macht, beschaffen, für etw. geeignet, 
einer Sache entsprechend sein. Für 
Säinbi (Ideogr. DU. HA) ana simat Hüll 
o. ä. s. n. simtu (DOl). die erhabene Waffe 
Sa a-na i-di Sarräti hi-lu-iti (— DU . HA), 
zum Eigentimm kgL Majestät geeignet 
IT R 18 Nr. 3 Col. I >% r 

alaktu st. cstr. alkat, PI. alkät* f. 1) 
Gang, Weg, Bahn, mit ihrem Speichel 
tptara» a-lak-tü hemmt« sie (die Zauberin) 
den Gang IV R 50, 14a. So oder ähn- 
lich öfters, s. u. DIE hemmen (I 1. 2), 
ana fyarrdni in a-lah-ta-fa la ta-a-a-rat 
nach der Strasse, deren Weg (Hinweg) 
nicht zurückgeht Höllenf. Obv. 6. die 
Kopfkrankheit Sa ki-ma im-ba-ri iab-tt, 
a-lak-ta-Su (= A . DU) man-ma ul i-di deren 
Weg gleich dem eines schweren Sturmes 
niemand kennt IV R 3, 2T / Ig a. Sa kak- 
kab&ni Samdmt al-kat-su-nu die Bahnen 
der Sterne des Himmels K. 8522 Rev. 7. 
Vom Lauf des Wassers (vgl. Qal Bed. 
5) Sanh. Knj. 4, 36: ana SupSuh a-lal-H 
mi Sa kir&>' um den Lauf der Garten - 
gewässer ebenmassig zn machen. K. 4386 
CoL D 26: A (<,.«) DU = [a-]lak-[tü], mit 
Sip-rvm Eine Gruppe bildend. e> 51 Col. 
1 44: [A .] DU = a-lak^um, mit bar-ra-nu 
und givrum E. G. b. n R 31 Nr. 2, 81c. d: 
A . [DU] = a-Iak-tu. A . DU(j") mehrfach 
in den Omentafeln: A.DU d. L alkat 
tndti la iSSir Handel und Wandel (?) des 
Landes wird nicht gedeihen IHR 61 Nr. 
2, 14. alkat mäti der Verkehr des Landes 
wohl konkret zu fassen i. S. v. die Kara- 




1* 



69 TbK 



wanen des Landes (vgl. aldk girrt oben 
S. 67 a) an Stellen wie IE R 60, 64 : Löwen 
werden wüthen und A.DU mdti uSam- 
katu. So viell. auch K. 562, 12: a-lak-ti 
Si-i ultu "-t'Niba'dti ki tü$d als jene (be- 
wusste) Karawane von dem Nabatäer- 
• volke ausgezogen war. Noch vgl. A.DU'' 
HI R 60, 115 und beachte für A . DU mit 
der ideogr. Bed. „Mal" oben S. 23 b. 
2) Weg, Wandel in übertragenem Sinne, 
o grosse Götter, di-ni di-na a-lak-ti lim-da 
schafft mir Recht, erfahret meinen Wan- 
del! IV R 49, 14a. Unter alakH ili „Weg 
Gottes" ist bald Gottes eigenes Thun 
und Wirken bald der von Gott den Men- 
schen anbefohlene Wandel, Gottes Gebot 
zu verstehen, ekdma ümadd a-lak-ü ilu 
apati (s. d.) IV R 60* C, Obv. 18. seit 
meiner Geburt sorge ich für Gottes Heilig- 
thümer, a-la-ak-ti ilu er-te-ni-id-di wandele 
ich Gottes Weg Neb. I 29. Vgl. Z. 8. 35. 

aliktu (dliktu Part. fem. ?). II R 43, 2 a : 
a-lik-tum erklärt durch ka-Sit-ttim (s. "TTDD). 
S. für a-lik-tri auch V R 28, 36a; 24, lc. 
Gewiss Part, ist jenes a-lik-tum, welches 
K. 4574 Rev. als Syn. von laStum malx- 
tttm „Bogen mit aufgelegtem Pfeil, schuss- 
fertiger Bogen" (s. u. fc^bE) nennt. 

allaku 1) Adj. rüstig. Sepd-ki al-la- 
ka-a-ti deine r. Füsse IV R 50, 37b. al- 
larka bir-ka-a-a r. sind (s. Gramm. § 91) 
meine Kniee {la a-ni-ba Se-pa-a-a) II R 
16, 30c 2) Subst. Bote, al-la-ku &a- 
an-tu ein Eilbote (Schnellläufer) VR 1, 62; 
Asurb. Sm. 37, 9. 

alkak&te, ilkak&te PI. f. Wege(vgL 
oben alaktu Bei 2). a) i. S. v. Thun 
und Treiben, Wandel, d. i. Thaten, 
Verrichtungen. al-ka-ka-{a-)ti (= A. 
DU) sibittiSunu lamddu das Thun und 
Treiben der sieben (bösen Geister) zu 
erkunden IV R 15 f. Col. II 59 / 60 . der 
Tapferkeit: alkakdt kurdi al-ka-kät kur- 
diria mimma Sa ina mdtdte &4e-pu-Sa meine 
tapferen Thaten, so viele immer ich in 
den Ländern gethan (schrieb ich auf das 
Bildniss) Salm. Ob. 71. al-ka-kat kur- 
di-ia Co. 104. il-ka-kdt (V. ka-at) kur- 
d*\i)a Sa . . . . e-tap-pa-Stt Asurn. II 6, u. ö. 
b) von den Wegen der Götter. Nebu- 
kadnezar Sä a-na al-ka-ka-a-at ildni rabute 
haSd uzundSu Neb. Bors. 1 4. al-ka-kdt-e-Su- 
nu fi-ra-a-ti ihre erhabenen Wege K. 2867, 
12. — al-ka-ka-ttm auch K. 4606, 3. 



mal&ku Gang, Weg. a) von Ge- 
wässern: Lauf. ma-lak-Sa seinen (des 
Flusses) Lauf (änderte ich) Sank Bell. 48; 
Rass. 75. ma-la-ak mi-e-Su seinen (des 
Kanals) Wasserlauf (richtete ich da und 
dahin) NerigL II 4. b) Weg auf dem 
man geht, ma-la-ak biti Tempelgang Neb. 
III 55. c) Strecke, Entfernung, ma-lak 
7 üme (im Meere gelegen) Khors. 146 
u. ö. ma-lak von 45 Tagen NE 69, 49, 
von 55 Tagen V R 6, 77. 

tallakku Weg, Zugang, kibm &if- 
fi-ru (V. liffur) US-te-Si-ru tal-la-ak-ka (V. 
ki) V R 65, 26 b. 

tallaktu f. Gang, Weg. a) Gang, 
der Stiergott Sa .... tal-lak-ta-Su (= 

<^^ DU . NA) Sa-ka-at dessen Gang er- 
haben ist IV R lff. CoL IV 12 / i3 . talr 
lak-tum (= ME . RI, EME. SAL) K. 257 
Obv. 61 / 62 . Rev. 19 / 20 - VR 16, 24a. b: 
<^^ = t al-lah\tum\ b) W e g auf dem man 
geht ta-al-la-ak-ti pa-pa-ba Neb. III 54. 
ta-al-lak-ti (vom „Pflaster" der Proces- 
sionsstrasse) V 20. c) Strecke, Fläche. 
kisallaSa (sc. des Palastes) rabeS urab- 
bima tal-lak-ta-Sa ma J adiS urappiS Asarh. 
VI 18. aSSu ruppuS tal-lak-ti-Su ana «- 
birtiSu akkur V R 10, 75. 

täluku (tdlüku?) m. Gang, Weg. 
a) W e g , Bahn, ina ta-lu-ki-Sa (vom Venus- 
stern) III R 57, 25b. b) Zug. ina Sa- 
ni-e ta-lu-ki auf einem zweiten Z. Salm. 
Balaw. IV 5. c) Verlauf, Fortgang. 
i-na ta-lu-nk gir-riwa Su-a-tu Tig. V 33. 

äuluku Adj., wovon PL m. Sti-lu-ku- 
tum, s. II R 30, 63. 66 e. f. 

II. aläku. IIR 35,47— 58e.t 1— 8g.h 
(vgl. das Duplikat K. 2032) erklärt durch 
a-la-a-ku die folgenden Wörter: (47) gu- 
a-Stt, (48) nu-a-ku, (49) at-ku-Sil V. Jti, 
(50) nu-a-Su, (51) it-mu-Stt V. Su, (52j 
a-ka-Sti, (53) da-a-lu, (54} Sä-ra-bu, (55 
ba-a-Su, (56) da-la-bu, (57) ra-pa-du, (58] 
Sä-pa-pu, (1) la-ka-du, (2) ba-'-u, (3) Sa- 
da-hu, (4) li-ku-u, (5) e-tni-du, (6) li-a- 
nam, (7) a-ru-imi, (8) a-ba-ku. So ge- 
wiss etwa von Z. 2 g. h an aldku gehen 
gemeint ist, so gewiss dürfte für die grosse 
Mehrzahl der übrigen Synn. ein Begriff 
„gehen, sich bewegen" nicht in Frage 
kommen: es sind in dieser Synonymenliste 
offenbar zwei (zum mindesten zwei) ver- 




70 



SA» 



schieden«! V-röa iltiicn zusammengeworfen. 
Be^hi* auch VE 24. 11c. i: a-ta-hi(ku 
*teut .liireii <lus Duplikat K. 2036 fest) 
Syn. von -'—■": mbn: *tväj *= nat/il, 

"Üku «. «er. •Mm. 1' Befehl. Ver- 
fÜJUTl^. i'-tm -Hi Stcrndiu Mr Aifi'ir, 
*. W:<u.'K'.kk. KeilKhriftiexte Sargons 
>. l'J6. »' sind so viele Minen Silber 

...i /-• - trumi-M.ir.lnL- Pir-e-a 

iL i :■■! X xiM.rhat nach Verfugnng des 
I. l'trwt tun X ider Gemahlin des 1.1 
MUtMMtdi erhalten Str. II. 741, 1. 2) 
Uerr*>-h.ift. Keherrsehung, Bot- 
iinssiükeit. die Städte, welche frei 
«•wegen i.-.ui«\ aber widerrechtlich mm 

,'(i-™' : XtfHutr i-rH-bu in die Botniässig- 
keit lies Landes Naniar gekommen waren 
\ U :•;>. 4$. m-iii-tnm-iM-nn i-na i-iik mi ' 

Vi-.«.»- AiW'i-s'i ihre Freiheit von jeg- 
Ihhvr H. etc. V R 5.1, 51. iW» #*-* 

■■■ ..>-ii-i- Herrschaft und Kommando- 
inf ,■ ,"-.«,-« «-Am-mh). Für ilkn in Verb. 
tun IhfAii,-» s. iL Landeskinder, welche 
'iiVn _iM-.r» i'Wl' «fr« f*t« fäl.c-iarriHe ihli- 
.■■iii vor der Iteherrschnng (Unfreiheit), 
Vit der Königs - Unter tlianenschaft ge- 
lloht'U waren K. 525. 18. Ai H-ta-Xu-m 

/•.,'.-.... •- wer unter Herrschaft steht, 
MiiilitiV: unter Herrschaft K. 669, 17 f. 
UlüKu ellüku l) ein Gewand nnd zwar, 
wio ex scheint, eiul'rachtgewand. VR 
.'S, <K>. tiiic. U: iMn-itu Hyn. von mcJam- 

..u-u und ■i/i-i.yjiHi (s. d.i. Z. 67c. d: 

,'.<•->. svn. fu-lH-miH. V K 15, 14c. d: 
W.UAB.«AB.Pr.A==iWiwhf. 21 ein 
v !■ in nc ki V i ans Steinen. II R 37, 53g. b : 

■■■ Ul'L.l'll (nk-!l ■- - il-lu-i<i; folgen 
\\ni Uir llir Schmuck, llalsgcschmeide u.dgl. 
T-X< Im. ..*;« .n. lilrH ultii HMh'Iuhh c tr- 
■■■ ... Iv ...'•. :0. IV 1»: it-ti-lik kil-ki-lnm 
v -i i.. i .,. ,«„ ,7t -Y i7-/t/-ti, il-la- 

i\ vi. \X V It Hl, 36**. I) + 

\v. I iiUi-I. l>. I'D.IT.LAL — iWk- 

:. -. .;■• ii<», str. li. rm. 7. 

wiuVwyt "in ilviitdltludiseher, in Assy- 

.,« »v' 'i» h * noiwfsclier Uanm. "<- 

.,',imt>.' ""*" rt-«.( '' .<l-l„-k„-„, 

' . „ i viwiiti.Wi' l Keholl und in seinen 

,W,w *****' »V VII 1«. 

, -S*»* 1 ^ ■*'■ I Sg. »W, Prs. 



I Wagen) an und band ein Viergespann 
' an ihn Weltsch. IV. 51. '> iM-i-k* i-lal-ma 
I er bindet eine z. an, s. u. p*iT. 2) ge- 
I wohnlich: bangen, aufhängen, mit ina 
| an etw. Bogen nnd Köcher i-du-uS-h'i 
• (in) i-lv-ul (V. i-lul) hing er an seine Seite 
ibid. Z. 38. an (mh) die Pfeiler der Ring- 
mauer der Stadt a-hil pagreiun Sanh. III 3. 
ihre abgeschlagenen Häupter ina ki-Saiii 
Tiilmtehm n-bil hing ich an den Hals ilirer 
Grossen Asarh. I 51. Vgl. VR 7, ",' s(( . 
ihre Leichen i-ltt-lu ina * ija-Si-li hingen 
sie an Stangen V R 2 , 3. anf seinem 
Hause a-na ija-ii-Si U-ln-ln-iü soll man ihn 
(den Frevler) an eine Stange hängen 
I R 7 F, 27. 
13 aufhängen. i-t&M NE 49, 193. 
II 1 1) festbinden, bannen, itl-lu-ht 
pa-gnr-fu sein Leib war (wie) gebannt 
(ittiuuzii tirMJhi es standen seine Kniee) 
NE 11,26. 2) in Menge aufhängen. 
'* bu-iM-n'fttwi »Nu-ln-at (Perm, mit Pas- 
sabel) NE 63, 48. 

allu 1) Kette, als Schmnckgegenstand, 
iil-lu fiiir(hn . . . aUkuiiifu eine goldene 
Kette machte ich ihm VR 2, 10. 2) mit 
oder ohne Detenn. '* ein Geräth der 
Frohnarbeiter bez. Ziegelstreicher. Da 
nicht nnr Kriegsgefangene, sondern aneb 
freie Unterthanen des Königs bei solcher 
Arbeit den nlltt tragen (s. Sarg. Cyl. !>6. 
I R 49 CM IV 5), ist „Kette" unwahr- 
scheinlich; viell. Korb, Hängebeutel, 
Tragsack o. dgl.? (vgl. 111 Ps. 81, 7). 
nl-lu dnpiiki.it ii&iiii Sarg. Cyl. 56, '' nl-iv 
dupSikkn iiiniSi Asarh. V 2 ; III R 16 Col. 
V 8. VR 10, i)2 s. u. thtpSiklnt. »aMa 
uSa.lriji,m(?) IR 49 Col. IV 5. Sarg. 
Stier- In sehr. 51 n. ö. s. einstweilen u. 31" 
III 1. Viell. gehört hierher auch S b 226: 
AL («/) = <t/-/n (vgl. nllubappu) sowie V R 
28, 3. 4e. f: «Www Syn. von ai-ttm und 
ko-.ii-.ln (s. d.). 

ullu Kette, mit welcher der Hund an 

seiner Hütte festgehalten wird, nl-li kalbt 

eine Hnndekette (ein Hundebaisband 1 

machte ich ihm und Hess ihn den Käfig 

bewachen V R 8, 28. Vgl. 9, 108. 

tallultu Geschirr der Pferde etc 

i grosse Pferde nnd Manlthiero in t/it-hil- 

ta-iti-im linräfi katpu | führte ich nach 

I Assyrien fort) V R 6, 25. 

7&1 l*i ) 8tark «ein (möglicher- 




bb» 



71 



%* 



weise eins mit I. bbK, vgl. kisru von 
ka?dru und beachte IV R 51, 16 b: ina 
ü-ia-Ü ka-sir-ti Sa uparriru). 

I 2 stark werden, obsiegen, ina 
muhhi bei ru-fc-t-a lu-ta-lal a-na-[ku] (möge 
ich^ obsiegen) IV R 17, 23 b. 

allu Stärke, Macht. Der GottNinib 
wird AN (*-~m) APIN, dessgl. AN.IB 
geschrieben als Sa al-H II R 57, 32 c. d. 
III R 67, 64c d. — Das Fem. eines A<Jj. 
allu wird im Namen der Göttin Allatu 
(s. nn. prr.) zu erkennen sein. 

ellatu, illatu das 8. Ideogr. ILLAT 
(zusammengesetzt ans kaS nnd Sat, zur 
Ansspr. illat s. S b 79). a) Macht. Oft 
in Verb, mit purruru brechen, zerbrechen, 
anch supptibu auflösen, zerstreuen. Sä 
u-par-ri-ru el-lat-su er dessen M. ich ge- 
brochen hatte Sanh. III 53. puhurSunu 
usappihma u-par-ri-ir el-lat-su-un Sanh. 
Baw. 37. el-lat neSe . . . u>par-ri-ir die 
M. der Löwen brach ich (in meinem 
Lande) I R 7 Nr. IX, E, 5. mu-si-pi-ih 
eNa-at mAi Su-ba-ri-i IV R 39, 32 a. upab- 
hira (3. Sg.) el-lat-su. Anch im PI. elldte 
Macht, Streitkräfte, mu-bar- ri-ir el-la~ 
te-Su-nu mR 3, 17. ILLATY'-Jw usappifc 
ma uparrir pu^urSu Sanh. IV 42. Vgl. 
III R 60, 31. 86. b) Familie, Ange- 
hörige, seine Frauen, seine Kinder, 
el-la-su seine (sonstigen) Angehörigen 
(führte ich weg) Tig. II 29; vgl. kim-ti-Sti 
Z. 47. die Götter mögen seinen Namen, 
seinen Samen, el-la-su ü ki-im-ta-Sii (sein 
Geschlecht nnd seine Familie) im Lande 
vernichten IV R 39, 34 b. c) von Hun- 
den: Meute. II R 6, 29b: ka-lab ü-la-ti 
(vorhergeht sa-i-du Jagdhund). 

alilu stark, mächtig. Adar Sar tarn- 
hari adi-lu Asurn. 1 6. Salmanassar a-li-lu 
Sam-ru Salm. Balaw. IV 2. a-U-lu syn. 
karradu (näher pi-ia-a-mu) 8. u. karradu. 

allallu das s. Adar al-läl-li ildni Sams. 
I 8. al-lal-lu syn. karradu (näher mamlu) 
s. u. karradu. Ein anderes allallu s. 
unten. 

allänu ein Baum (vgl. •}■&»?). '>«/- 
la-nn IV R 56, 37b. t II R 51, 8c. d. 9a. b 
nennt die Gebirge Sesek und Bibbu Sad 
al-la-nu. 

illum Hochwasser. VR 22, 36b. d: 
A . KAL (d. i. mächtiges Wasser, Hoch- 
wasser) = il-lnm. Vi eil. hierhergehörig. 



ni. *^N(K,)alaMu nichtig, hinfällig 
sein, a-lal tU-^wu ta-ni-fru IV R 57, 51a 
(s. cUbü). 

ullu Nichtsein. VR 31, 48e. f: EN 
(d. i. adi) id-la = a-di la ba-Se-e (vgl. 
S. 23 a unten). II R 47, 27. 28 a: niSe 
tndti adi id-la t-ri-fia-a. Für ullu opp. annu 
(VR 63, 4. 5b) s. apdlu I 2. — Aus tdlu 
verkürzt ist 

ul nicht. Passim in Aussagesätzen 
wie edu ul ezib, ul iSemmü sie erhören 
nicht, nüra ul immaru. Nie in Prohibitiv- 
sätzen. ul — ul weder — noch, ul zi-ka-ru 
Sünu ul sinniSdti Sünu IV R 1 ffi, Col. V 40. 

ulalu nichtig, kraftlos, schwäch- 
lich, u-la-la einen Schwächling (Schwach- 
kopf ?) m R 43 Col. 1 31. n R 28, 66b. c: 
DlM . MA = ü'la-lu , mit en-Su und dun- 
iia-mu-u Eine Gruppe bildend. Fem. ulältu. 
Rm.-Frgm. Rev.: [SAL . DfjM(?) . MA = 
ü-lal-tum (zwischen muSeniktu und harimtu). 

IV- *^N Prt. #*/, Perm. 3. f. Sg. ellit, 
PI. elld (VR 51, 36b). hell, glänzend, 
rein sein oder werden. Vgl II. MK. 
er (der Kranke) le-lil lebib Ummir K. 44 
Obv. 18 / 19 . gleich dem Himmel le-lil ibid. 
Rev. 26. khna fiimeH le-lil IV R 4, 36 / 37 b. 
An diesen u. a. Stellen entspricht als 
Ideogr. stets AZAG . GA. selbiger Mensch 
Mil (Ideogr. EL) le-bi-ib IV R 8, 46 / l7 b; 
vgl. 16, 62b. Von etw. rein werden: ina, 

IV R 57, 12b (lu-lil ich möge r. w.). Mar- 
duk Sä Si-pat-su el-lit dessen Beschwörung 
rein ist K. 2107 Obv. 

12 da ss. vor euch e-te-lil bin ich rein 
geworden (wie . . .) IV R 49, 25 a. 

Hl Prt. ullil, Prs. ullal, Imp. ullil, 
Part, midlilu. hell, rein machen, rei- 
nigen, waschen. Vgl. ubbubu. ul-li-la 
sul(l)eSunu htüti ich reinigte ihre (der 
Städte) beschmutzten Strassen ( \ ubbib) 

V R 4, 87. im {ina) grossen Meer meine 
Waffen lu n-lil wusch ich Asurn. III 85. 
Lay. 43, 9 (lu ul-lil). Anderwärts, z. B. 
Salm. Ob. 28, tt-lil. die Waffe Asurs ina 
Ubbi u-lil wusch ich darin (im Quellwasser) 
Salm. Ob. 70. lil-l'd-an-ni es mache mich 
hell IV R 49, 21a; vgl. 57, 14b. bellt 
etptbbe ul-Ul-Su (Ideogr. EL) nb-birib-Sn 
IV R 28* Nr. 3, ,6 17 b. mit deiner reinen 
Beschwörung ul-lil-ma reinige (das Wasser) 
22, 13b (Ideogr. RI). egubba-a me el-ti-ti 
(besser wohl EL-w-fi d. i. eüüti) ul-lil- 




bb» 



72 



Su-ma mit dem <?., dem reinen Wasser, 
reinige ihn (Ideogr. NA. RI.GA) 5, 66 /e 7 c; 
beachte den doppelten Acc! mit {ina) 
seinem reinen, klaren Wasser ra-man- 
Su-nu ul-la-[lu] reinigen sie sich (Ideogr. 
AZAG) V R 51, 38 / 39 b. khna andku ana 
kaSunu id-la-lu-ku-nu-si at-tu-nu iaSi ul-li- 
la-in-ni IV R 49, 46. 47 a. mul-li-lu muS- 
Si-pu K. 2866 Obv. 28. — S c lb, 5: 
[MAS . MAS] = mul-U-lum. 

H 2 d a s s. wie II 1 . ti-tal-lil-an-m agnbbd 
er hat mich mit Weihwasser gereinigt 
IV R 28* Nr. 3, 8a. Inf. ü-te-lu-lu S c lb, 
15, ebenso wie u-te-bu-bu = [}ILAS.'MAS]. 

*ellu Fem. ellitu, PI. m. ellüti, f. ellHi 
Adj., oft als Syn. von ebbu und namru 
genannt, glänzend, hell, rein; präch- 
ti g. Hauptideogr. : AZAG (in „Bilinguen" 
auch EL, LAIJ . LAIJ . GA, NA . RI . GA). 
1) glänzend, hell. Vom Himmel : Same-e 
el-lu-ti oder AZAG>' m R 43 Col. IV 7. 
41 Col. II 16, u. ö. Von Sonne und Mond: 
Sin und Sanias ildni ellüti Asurn. III 90. 
Vom Feuer: ina i-Sa-ti-ka el-li-ti mit dei- 
nem hellen (= EL. LA) Feuer machst 
du, o Feuergott, Licht im finstern Haus 
IL 44 Rev. 10 / M . Von den Augen: ene-Su 
AZAG' 7 Salm. Mo. Obv. 12, den Ge- 
sichtszügen : ina nummur bu-ni-Su AZAG^ ; 
Khors. 187. Vom Wein: ka-ra-nam e-el- 
lu Neb. Grot. I 22, ka-ra-nam e-el-lam 

II 32. Vgl. ferner: ina agurri ukne el- 
li-ti, elli-tim, e-el-li-tim mit einer glänzen- 
den Einfassung von Lapis laznli Neb. 

III 16; Bors. I 25. Neb. VI 4. 2) glän- 
zend, herrlich, prächtig. Vom Scep- 
ter: hattn AZAG-ta d. i. elli-tu Tig. I 32, 
hatti elii-te (V. ti) VII 50, u. ö. Von einer 
Wohnung: ki-i$-su (s. d.) d-lu 111 R 38 
Nr. 1 Obv. 6. pa-rak-ka el-lu (= AZAG . 
GA) IV R 18 Nr. 1 Obv. t0 / u . Sub-tü 
elli-tim (=MAIJ) IV R 9, 24 ,' 25 a. in Esag- 
ila Subatsu el-li-ti (= EL. LA) VR 62, 48. 
der Königspalast ku-um-mu el-lam Neb. 
VII 38. Ähnlich oft. Vgl. auch daltut* 
el-le-tim prächtige Thürflügel V R 33 Col. 
V 9. Von Gottheiten und Königen: Istar 
belit Uruk e-el-li-tim Neb. Grot. II 52. Rmn- 
mthmirdri rubii el-lu IV R 39, 1 a. Sal- 
manassar nab-ni-tu elli-tu Sa Tuknlti-Adar 
Salm. Ob. 19; Mo. Obv. 11. zvru el-lum 
der herrliche Sprössling (des Gottes Su- 
kamuna) V R 33 Col. I 3; vgl. Z. 20. 
Hierher dürfte auch ellu als Epitheton 



von Bergen, Wäldern u. ä. gehören (vgl. 
u. ebbu). gamän und Sirär Sode AZAG' 7 
Sanh. Kuj. 4, 5. Vgl. Khors. 170. vom 
IJamän Sadi-i el-li Sanh. VI 48. Sumali'a 
belit Sade el-lu-ti V R 56, 46. Cedern vom 
Libanon ki-iS-tirn e-el-li-tim dem herrlichen 
Walde (Waldgebirge) Neb. Grot. m 37. 
Vgl. VR 26, 13 g. h: kiS-tü el-U-tu (= 
AZAG.GA); folgt : kiS-tti eb-bi-tum. 3) rein 
und zwar sowohl naturrein als rituell 
rein, Begriffe, welche sehr oft nicht 
streng zu scheiden sind, ipre el-lu-ti reinen 
Mörtel Neb. Senk. II 5. Von Wasser: 
hell, klar, rein, n6.ru el-li-tü (= LAJJ . 
LAIJ) K. 4337 CoL HI 16. me-e el-lu-ti 
(= AZAG . GA) Si-ki-Sti mit reinem Wasser 
tränke ihn IV R 26, 39 b. me ellüti lip- 
Surü MSpeSa IV R 50, 28 b. ina me-e-Su 
el-lu-ti (Ideogr. EL. LA) eb-bu-ti VR 51, 
37 b. Von Speisen, Getränken, Gefässen, 
Arzneimitteln u. 8. w. : ina pa-aS-Sti-ri elli 
(= EL . LA) a-ka-lu ellu (= EL) a-kul, 
ina **rfi«'TI . &1 . KAK elli-tim (= LAIJ . 
LA9 . GA) me ellüti (= EL . LA) Si-ti 
IV R 13, 55 -58 a. ana hirneti elli-tim 
(= AZAG . GA) Sa tar-ba-^i el-lu (= EL) 
über den reinen Milchrahm aus reinem 
Gehöft IV R 4, *% 3 b. Ähnlich oft. Von 
den Händen: Backsteine ina kdti-ia el-U- 

ti albin V R 66 Col. I 10. ka-ta- 

a-a AZAGJ" d. i. eltäi (= LA# . LA£ . 
GA) meine reinen Hände (haben vor dir 
geopfert) IV R 23 Nr. 1 Col. 1 14 / 15 . Von 
Opfern und speciell Opferlämmern, zi-i-bi 
el-lu-ti Khors. 172. ni-id-ba-a-Su e-el-lu-ü- 
tim Neb. Grot. 114. (*■""") nike AZAG' 7 
(-te) reine Opferlämmer, passim. Auch 
in ethischem Sinne (rein, heilig). Von 
Mund, Lippe, Rede, Beschwörung, Herz. 
i-na pi-i-ka el-lu mit deinem reinen Munde 
(o Marduk) Neb. Bab. II 27. ina Sap- 
tt-Sü el-li-tim auf seiner (Asurs) r. Lippe 
Khors. 193. ina Sip-ti-ka el-li-ti (Ideogr. 
NA . RI . GA) Sa baldti mit deiner r. 
Lebensbeschwörung IV R 19, 12 l x 3 b. libbu- 
Su el-lu (= AZAG.GA) 21* Nr. 2 Obv. %. 
— S b 109: AZAG (**-*) = <•*-&. VR 21, 
12g. h: AZAG = el-lum. II R 24, 46a. b: 
LI (ru-uA) = el-lu, mit eb-bu und ?iam-ru Eine 
Gruppe bildend. V R 23, 48 a. b. d : ME ( w ) 
= el-lu; vgl. 24, 5c. d und s. XL ramJeu. 
Vgl.nochS°la,6. VR23Nr.l,u.a.Stm. 
*teliltu Reinigung. Si-pat e-ri-du Sa 
te-Ul-ti (= NA.R1.GA) IV R 15t CoL 



bb* 



73 



bb* 



III 12 / l8 . a-Sar te-lil-ti (Ideogrr. AZAÖ. 
GA und EL. LA) 25, 45 / 4H . 47 / 48 a. Für 
karpat teUlti S.u. agubbü. VR 21, 13g. h: 
AZAG = te-lil-tum (und = el-lum). 

V. 77X (« 4 ) elelu spielen, musicieren. 
iwri *-/*-# nin-gu-(u-)ti unter dem Spielen 
von Musik VE 10, 95. e-le-li nn-bu-u 
hi-tlu-ti si-ip-iK mein Spiel ist Wehklage, 
meine Freude Trauer IV R 49, 12 a. am 
Tage des Dazu el-la-an-ni rnalil ukne 
spielt mir die Lasurflöte, (9 AR) sändi 
it-ti-&u el-la-an-ni, ü-ti-Su el-la-an-ni amil K. 
SI^/A.SI^ Höllenf. Rev. 56 f. 

eldlu (urspr. Inf., dann wie zamdru 
mit Subst-Bed.) Klagelied? ina ?ibit 
appi t-za-am-mur e-le-la ( : , uzarrab lallareS) 

IV R 60* C, Obv. 21. 

*t>^ (oder bVi? vgl. V^Ti Jes. 52, 5?) 
alalu 1) jubeln, jauchzen, ti-si-it a- 
la-la tdba frohes Jubelgeschrei (schloss 
ich aus von seinen Fluren) V R 6, 102. 
Xul-si-e a-la-la Jubelgeschrei erschallen 
lassen Sarg. Cyl. 36. 2) üppig sein, 
strotzen, s. u. HI 1, und für die gleiche 
Bedeutungsverbindung s. u. fbü froh- 
locken und u. HtttD (vgl. Indus). 

m 1 1) jubeln machen, wer immer 
darinnen wohnt, ina tub $eri etc. kiribSun 
It-Sorli-la möge er (Asur) darin jubeln 
lassen, USbd bttäri Khors. 194; ähnl. Pp. 
IV. 149. Inf. Sululu wie Qal jubeln, bar- 
ra-an h'rlu-lu (so wird statt su-lu-ku zu 
lesen sein) uruh riMU einen Weg des 
Jubels, eine Strasse des Jauchzens (schlug 
er ein nach Babel) IV R 20 Nr. 1, 12 / 13 
(= A . LI . RI, EHE . SÄL). Vgl pH ju- 
beln II 1. 2) strotzen machen. mu-M- 
li-lu (=JJI.LI.A) vgari der du strotzen 
machest die Flur IV R 23 Nr. 1 Col. I t2 /, 3 ; 
tmühdlil doch wohl = mttiallil, zum Ideogr. 
s. u, kuzbu. 

tdlu wohl dass. wie ulsu (s. <L). S b 98 : 
UL (*-/«) = ui-lu (und = *//-.«>/); vgl. VR 
20, 6 g. h. Viell. gehört hierher auch II R 
43, 28 a. b: £?// id-ln syn. mahirtt napSu\ 
fiul st. cstr. von JtuHu Z. 14d. 

sululu Adj. frohlockend, jauch- 
zend, sie alle schauten an e-til-la na- 
ptr-<la-a M-lu-la den heiteren jauchzenden 
Herrscher (sc. Marduk) IV R 20 Nr. 1 , ' *', , ; 
(die beiden letzten Wörter = SÜ . LI . 
U. ES. BAR, EME.SAL). 

allallu m. ein Vogel. VR 27, 42c. d: 



SIBA.TUR.gU (d. L „kleiner Hirt u ) = 
al-lal-lum (vorhergeht der Vogelname rfü). 
du (Istar) liebtest al-lal-la bit-ru-ma den 
bunten a. NE 44, 48 (vgl Z. 50: nun 
steht er im Walde und schreit: kap-pi 
d. i. mein Flügel !). a-a-ü al-lal-ki NE 43, 43. 

I. alallU, elallu viell. Röhre (Wasser- 
röhre), aus Holz oderThon. V R 26, 60 a. b 

-{- K. 4408: I§ (,-/*/) E ^fM = e-lal-hm; 
Var. IS (a-iai) SIT = adal-lum (folgt, mit 
gleichem Ideogr., pisatinu, s. d.). VR 42, 
17a.b: DÜK («-&/) ÖIT = alal-lum (folgt, 
mit gleichem Ideogr., pisannu). Für gleich- 
bedeutendes elallu (syn. nansabu Sa kane) 
S. nansabu. 

II. alallu, elallu ein Stein und zwar 
eine bes. Art des $u/#/t/-Steins. E. 4332 
CoL I: aban a-lal-lum, vgl. K. 240 Obv. 5. 
*^*a-^/tmlVR13, 46 ,' 47 a. VR30,65e.f: 
aba * ZA . TU (d. i. fjulälu, s. d.) e-lal-lwn 
= elallum. 

*U1Ü1U («,) Elul, Name des 6. babyl.- 
assyr. Monats. Geschr. Ü-lu-lu e 116 
CoL I 6. Ideogr. "** KI . (AN ^] NA). 
VgL auch n. pr. m. UlühVa. 

al-lu-tum II R 35, 38d 8. u. den, Wör- 
tern rhu. — illatu. V R 23, Oh: [UH] = 
il-la-tii; das näml. Ideogr. durch ru-u -tu, 
im-tü u. a. erklärt. Mit ulu, illatu von III. 
h>hx zusammengehörig? — elilu. II R 30, ,17. 
18c. d: KA . TOI . KI. BAL . E und ft . LIL . 
LA = e-li-lum. — ellitum. II H 34 Nr. 3, 38 : 
el-li-tum syn. ka-ma-nu. — ullulu Panzer 
syn. s tri' am s. d.; zu I. hb* gehörig? — 
üliltu (= ulistul k 3 ?). ki-i ü-lil-tum an- 
na-bi-ik (8. *p»); ü-lil-tum = su-un-kir-tum 
V R 47, 51. 52a. 

alalü. Vok. Konst: IS fe*) BU = rc- 
la-lu-[u), IS.A.LA.L[A] = a-la-lu-[u\, 
ig.A.LA.LA.ÜD= n ir-[ |. 

elallu. e-lal-la-a paras ilütühtnu rtilriti ina 
kiribtu (sc. im Tempel) addi Tig. VII 105. 
Vgl. auch oben u. I. alallu. 

allü, allä viell. Interj.: Wehe, Fluch 
über! Istar stiess einen Fluch aus: al- 
lti-u UilgameS ä/ utahbilanni AVehe über 
G., der mich betrübt (erzürnt) hat! NE 
48, 176. nl-la nik-lu &Wi ittikilnmma Wehe 
über jene Arglist etc. K. 84, 11. 

*ullü Pron. demonstr. jener, PI. m. ul- 

lütu, f. ullii/ite. ud-rnti ul-lu-ü ana titti hi 
iturma jenes Geschlecht ist zu Staub ge- 
worden (d h. dem Untergang verfallen) 




--.->. b: SU. NEU. 

■ "V = .-.bim-t-m |vpl. 

.■ .: :. 47, 18c. d: AX. 

>;: = ,■./,„„-?» Elam, dir 

.. --.Mwiii (z. H. IVB .Vi, 

. ..?.a Z. 2-2: .-^•.»-.f,.yi, ,/- 

-■.wi-*ii-« Z. 41hi etc. s. ii. 

«£•_ jii Pflanze. Bio. 122. :t i f. : 

- S"'"— >,; $ >-«-/«- 

._.:.■ fam-m.- HA. ZUN; f». für 
. r-- Ausdruck n. fimiiuii. 
s.i^ItU. K.43aö üul. III 30: HU.lil'.l 
- :- ;■-/ ifwi ; das nilml. Idei>gr. ii. a. 
. - i .cm. Zuhb't erklärt. — Vgl. oben 
- : i '•lil-itt" (afaHiittti'n, 
i— ü'a vor mir s. S. ;t2f. 
:".ämmäku ein Baum, dessen U»h 
Ni-i.i'rili mit zu seinen Palastbauten ver- 
v.jadeie. '*rhim-nnt4Hi tSanli. Knj. 4, :i; 
■...iy. ii2. 29. /wAMr ■'.-;.»«-«,.(- KV, NK 
""•■ ■*<>. 

elmesu. elmiäu. ilmö su, auch elmüsu 

...":: m.eiii kostbarer, IiellglänzenderEdel- 

- 4,-- . ■_■ stein (Diamant?!, „hun nhiUi il-im-f" 

der Edelstein (xur iinyijvt] f., alt» sieben- 

.■ . rer unter den sieben Edelsteinen genannt, 

- y.jCt? welche wie den Leih der (lütter, sn die 

. Hrnst des Kiinijrs zu selumiekeii würdig 

. sind IVB in Xr. :(Kev. IM. IV '■„ <=-- 

.' ...- ■.■.r.-.::ler SUH.UI).X(i). I» h-lh.ni ,}■„,. -X, r i,„,t- 

hi ln-lif gleirh einem Diamuntiiug möge 

- ieh kostbar sein in deinen Augen RH Xr. 

■ •-•_' "'■■ i.liliaa HJtiiiiiHiiirti (werde ich. Isiar, vor 

-.;:.: •■ ■■'■ A. leuchten lassen) Hl, Ü3f, ein Wagen. 

. «::■: t-:: . v.« lh , SBe „ Bjy IT vtl „ q iiIA , ln ,i ,/_,,„■_,<„ jVnr. 

. ^ "" - -. ^.r.'.r:.. einer ,./.„„..;,;, !,-,„■„,;:„ XB 42. 11. Vgl. II 11 

■ ;; . NV.Klv 3a 42a. b: Sl'lt. TU. AU.UÄ = ,/-»« r- 

Mpnri auf /,„_ Z uni Ide..gr. vgl. IIB !i7. .IIa. 

". v ; «••■.".: .T.**m«wiKii- aU ^ n ^ ti ri ,. VR 4; , .»Oa. h: ,„■■</. 

- ... v.** «.' ■■ v ■ *|£ „H,i-n.wj-/;,|{fii)am«des31i>iiatsTainraiii. 

V v- > " v ^"'. .,,,,,,.., *ulinnui'.ein g.«ul,eii l rSt..t'f.Tueh, 

..i.'] i,. \\\*n. auf Sbawl. Ih-kr ». dgl. v-H-m-a» fon-fi- 

- ' ■" '" "■■,.- "■" ...,..,-■ K.itW ,„„.,„ ivil :.. : '-,,ci=- Kl". l' T . LI. IX»; 

""*"'- -i M' W* *■* i*l. i- (ilr den Kmili-xl k. n. /'unii. li-H-in-M-i Imi- 

**■ \ .,7. '..i ll \),.n -I'-'"- ■"•"" iV.«*W* i'«/*; /»•< Äfit«»«i 21 Nr. 

"■' ,',',,hl,leili^li»^' V HUlObv. ', ; Kll.st«. sonst . - ,-.- 

"' : '' " '. ven *«wl "''""■ "• i): j i ■"'"'"" "'"""■ 

•'jk:\\:\\ s. *'■■ ! i: '"' ., > **!°" H «"hl and. alanü i. ./.i«;,n ii];47..!iie.d ; lugal. 

'■'■' ,1 "' '"' ' '"' ' xi'Sl'bex. Kl.HK.IH* ■!. i- .König des Landes der 




75 



ab« 



Endignng" (Vernichtnng, s. I. ltfss) = 
(är .t-httiM,. VR42, 57c.d: [ ]../•) 
BE . DU = a-la-niMi (mit »«-*/.£«■« und 
"imi-iiar-liH Eine Gruppe bildend). 
*alpu (»,) Kind, Ochs. Ideogr. GUD, 
FL GÜD>". S b 96: GUG (m— ) = "4" 
iV. .*/-/«). V R 28, 7. 8e. f: «Ap« Syn. 
von /ri-« und Ai-n-w. Selir oft GUD'' 
d. i. 'ilpe Rinder, zumeist in Verb, mit 
ifi-i-ni. xeni Kleinvieh, als Beute- oder 
Tribntgeffen stand, nl-pn ini^ituma al-pa 
i= GUD) hI ifxli TV R 22, 88a. läma 
«I-pi Z. 37a. IV R 3, ".„b (= GUD). 
<■*->«« al-pi (= GUD) IVB 22 Nr. 2, »*,'„ 
( M-m* im-mwi). „I-pi (=GUD) igab- 
bilü ( iw-we-i-«) IV R 27, 20l 2 ,b. — «i- 
mw-W «/-/«' Rindsfliege HR 5, IIb. rM 
.#//» (n/pt?) oder ri'lü .to alpi (eines der 
Ideogrr.: GUD . UD . DA, sprich GUDDA, 
US), «TV nlpe (Rinderhirt), hibiit (nap) 
■il-pi etc. s. bei den erstereo Wörtern, 
alpn (GUD)-malj-hu s. gimiiljh"- 
*elippu(K,) f. Schiff. Ideogr-, mit oder 
ohne Deterra. ", MÄ. Passim. S b 283: 
MA (.«) — »lipvH. ihm e-lip-pi (=IS. 
MÄ) la-hir-ti gleich einem alten Schiffe 
IV R 22, :l2 . n a. ina e-lip-pi (lip Zeichen 
/,„/. (ah; = 'lS.MÄ) ti-bi-thn IV R 30 
Nr. 3, "V,,b. 1S.MA" Schiffe Sanli. in 
55 n. B. Könnt. 9. IS . MA> «i-r,i-a-ti hohe 
Schiffe Sanh.Sm.91,58: Kuj. 8, 26 (Lay. 
38, 1 1 1. .S7,< S„ c-Iip (= I§ . MÄ) t«-mt- 
i>, w.ni lä ibbim IVB II ff. Col.II M /j, . 

— SiehoK.4378Col.Vl-H. VI 7-22. 
r-lip i't-ri bez. ni-hi-ri 8. U. igr» (llK, ) nnd 
;i<7.iV>( (H3K,). Die einzelnen Teile eines 
r-Iip-p>KA37t< Col. VI 23-40. DiePflanze 
[hii'ih/iii A» flippt (IS. MX), syn. >j«mmn 
fn b>-rn-ti s. n. Aiimui» (und Vgl. u. ehpu). 

— Sehr hänfig stehen flipp» nnd »ein 
Ideogr. IS . MÄ von den Schiffen der Gott- 
heiten, den himmlischen und irdischen 
.GÖttcrschiffen", auf welch letzteren die 
Bilder der babyl. Gottheiten durch die 
Strassen der Stadt, wohl auch von Stadt 
zu Stadt getragen wurden. S. hiefür 
K. 4378 Col. V 16-43: IS. MÄ. AN. RA 
^-- r-hp-pii-h; folgt: flippt ''" A-mmi II. S.W. 
Neb. III 10 Marduks Schiff IS. MÄ. KU. 
A (vgl. K. 4378 Co). V 30), Z. 70 Nebos 
Schiff (vgl. /. e. V 31) mit der Appoa.: 
fidräbu rubt'ttifu. IV R 25 Col. I. 

FpXi zusammenfügen, vereinen, ver- 



binden, wahrsch. der Stamm zu den folg. 
Wörtern (wie wohl auch zu alpu und 
flippu): 

uläpu 1) Zusammen fügung. So 
viell. VR42, 24g.h: IM. SA. IB. ZUN 
= ti-it ü-la-pi Lehm der Verbindung d. i. 
I Kitt? 2) Bund, Genossenschaft a-ua 
tvi-fa datai^k u ü-la-pa (=KÜ.MA.1B) 
la-hi-iH (Id eogr. TU) mit allen ist er freund- 
lich und geht er einen Bund ein HR 16, 
27b. c Vgl. V R 28, 50-54. 56g. h: 
ü-la-pu Syn. von (50) ri-U-su, (51) ihm 
(DAJi?)Srtu, (52) a-ta-pu (a-,fa-fe?), (53) 
iMiuHin, (54) e-ni-it'i, (56) ne-nu; Z. 55: 
kar-mi syn. ü-hp hwip-pu-tim. V R 15, 
41-44C d: (41) ü-fapu, (42) „ ihi-mi 
(des Blutes), (48) „ m-ti-m, (44) „ da-ntr, 
Dem n-h-pu entspricht durchweg das 
Ideogr. KU . SA . IB. 

itlupüti PL m. eines vorauszusetzen- 
den Adj. ithtpu. V R 28, 35g. h: it-lu- 
pu-ti (SC. WUfü't) syn. »in-pctt es-bu-ti (s. u. 
mueü); folgt: KU.SA.IB (sonst = uläpu) 

ölpitll (Sj) Verschmachtung, Er- 
schöpfung o. dgl. ItMif-fi fl-pi-tttm NE 
45, 74. VR 27, 64g. h: Ü.GÜG (zum 
Zeichen tptg s. II R 43, 52d) — el-pi- 
tum (auch = umsattim Mangel, Noth und 
ru-btt-tum Hunger). Z. 65. 66g. h: Ü. 
GÜG.A.BUR.RA und Ü.A.GÜG = 
rlpitum nie-e bur-lri. V R 40, 25 a. b: U 
mit doppeltem iibereinandergesetztemTIR 
= el-pi(?ytii (auch = urbittn Verheerung, 
u. a. in., s. itrhutu). 

elpÖtU (PL?). II R 23, 36e. f: rf-/.w- 
tiim Syn. von ui-huu, mitton unter Wör- 
tern für Dorn nnd Dornarten. 

TÜpänu (>.,?) ein Kleid, vl-pa-mt syn. 
uahhpht ure s. u. nrü. Vgl. auch r-lap-tu 
syn. iiahtapttt (s. iL)'/ 

ellipu (ellib't) eine Pflanze s. u. a^tt. 

ellipu VR 30, 34g. h (Ergänzung! s. 



alapü i viell. besser als ulnhA) eine Was- 
serpflanze (Schilfart o. dgl.?). K.4117. 
3-8 -4 K. 4412 Obv.(V> 7-12 nennt '■-" 
n-h-pt'-\ii\ als Syn. von *""W-AG.A und 
Jo " AG . k-nie (_Wassererzeugniss i '). Aim 
»'in {Flusspflanze). iam hn-mi näri, *■"' i- 
tot 4-li (s. S. 64b u. i'ltu), *— iUtHü 



r>* 



76 



faW (. ... des Gartens). ER 27, 58a.b: 
KIL mit eingefügtem UD («-*„-«) = a- 
la-piMi; Eine Gruppe bildend mit bammu. 
elapü eine Wasserpflanze (wohl 
eins mit alapü). K. 4417, 9; E. 4412 
Obv.(?)13: e-la-pui'^u) Sa [m£ oder ndril], 
Syn. von h.a-am.-mu Sa be-ra-tt (s. u. 
fiammuj, 

I. vb$ (»,?)mi verschliesaen, ver- 
riegeln (eine Thtir). II R 23, 46c. d: 

M-lu-us da-al-tum syn. edelu (s. d.). 

11 *Yb# (« 4 ) elö?« 1) jubeln, jauch- 
zen, i-wi e-l*4t lib-bi (V. ßfi-fti) iRwwwr 
pa-ni Ehors. 140. 2) üppig sein, 
Strotzen, s. elfiS und ulfu und vgl. bbtc 
jubeln. 

I 2 dass. pa-ntt-Su ir-ti-Su (tf»,l) '"'*■ 
i'-i> kab-ta-as-su (es jauchzte sein Geraüth) 
VR6IC0I. IV 10. 

II 1 jubeln machen oder laut ju- 
beln? Inf ullufti jubeln, barrdnu iSirtu 
Sa ut'lit-uf lib-bi den geraden Weg unter 
Herzeusjnbel (schlug sie ein nach Eana) 
VR6, 120. Vgl. bb» jubeln IU 1. HR 
43, 25. 26a. b: ul-lu-a? Bb-bi Syn. von 
[ä-iS-Sa-tum und nam-ba-tu. 

m 1 jubeln machen, frohlocken 
machen. ka-bit-ti tdSi ASSär ü-Sa-li-if 
Lay. 34, 20. ü-Sa-li-?a nu-pa-ar-Su-wt s. n. 
nuparu. 

elttiä Adv. (von einem vorauszusetzen- 
den Adj. elfa) 1) jauchzend, d-ftii 
(= UL.LI.ES) izzazuka jauchzend treten 
sie vor dich (|| fadiS) IV R 17, "U*,\ 
tl'fi-tt US4ak-ka-na fji-du~tü Pinchbs, Ttxtt ' 
p. 16 Rev. 10. 2) flppig, strotzend. I 
grosse Steine (Edelsteine), abim tl-gi-it 
kun-zu-bu (beide letzte Worter = HI. LI, ' 
MA.AZ.ZA-"d) Steine strotzend voll ge- 
macht d. h. von verschwenderischester 
Pracht IV R 18* Nr. 3 Rev. Col. IV % 

"uleu 1) JubeL i-na ul-?i ii re-ki-a- 
tim unter J. und Jauchzen V R 35, 23. 
2) Üppigkeit, strotzen deFülle oder 
Pracht u.dgl. 22 M m-zam-ti *i foi-w* 
bu ü ul-fa liiüupä angethan mit Fülle 
und Üppigkeit Sanh. Kuj. 4, 23 ( : balta 
liilä). eine glänzende . . , tum Sa ku-uz-ba 
n td-$a (zusammen =■= HI . LI . MA . AZ 
ZA-bi) ma-lat voll von Üppigkeit und 
strotzender Pracht IV R 18* Nr. 3 Rev. 
Col. IV ,9 / M . Istar ohne welche niemand 



ina nu-uHi "'-*>' (= E.HI.LI.A?) in 
Ruhe und Fülle zn leben vermag IV R 
4, 13 / ls b. S*99: ÜL(|*J.]) = «/-fu(Z.98: 
«■ mW«); ist die mit ha beginnende Var. 
von ulju viell. ha-ba-w (s. d.) zu er- 
ganzen? VgL für UL in dieser 2. Bed. 
VR20,6— 9g.h, wo ich ergänzen möchte: 
DL = ul-[lu], Kfrffu], in-[bu], ia-a-[*a); 68 
folgt Z. 11 das Ideogr. DL.MA.AZ. VgL 
noch II R 43, 18a. b. 
illjitu ein Thier niederer Ordnung. 
VR 40, 43 1: itfcttt a-ti-ku (meine Ab- 
schrift: il-ki-tü a-ltfht); folgt: fru-jca-nu 
ka&-ka-ru 

*PK üppig sein, an Wachsthum, Kraft, 
Pracht 

alru kräftig, Stark, al-ru syn kar- 
ra-du S. d. 

8lrÄruPrachtgewand.VB28,38g.h: 
al-bu-rttm syn. si-hmi-ma-hii (folgt: tu-bat 
be-lu-tim „ Herr schaftsge wand" sya silam- 
iiiafru und ?ubät Sarri „Eönigsgewand"). 
lllöru urspr. wohl Üppigkeit. Daher 
1) üppig wachsende Pflanze, üppige 
jnnge Triebe u. dgL il-lu-rum syn. pOr-fru 
s. d. K. 4583 Rev.: Gl . KIL = iMu-M- 
VR 40, 36 e: * GL KIL £=£j_, vlell.i7Wra 
arht zn lesen, 8. dazu a-a-ab aiAle (S. 48 a), 
Da8 Ideogr. Gl. KIL auch = enju, inbu, 
8. d. e 84 CoL IV 4-6 + Frgm. Rm. 
bilden Eine Gruppe: iam ^£z = il-lu- 
rum, l " A . A . £$Z KÜBABBAfi — 
nu^a-'lfu nnd '■" A . A . ^$Z GÜSEIN 
== nu~ba-ri. Durchweg £gZ, nicht ÜB 
(HR)! 2) üppige Körperfülle (vgl. 
inbu Bed. 2), strotzende Kraft oder 
üppige Pracht. / lamasse (geschr. AN . 
KAL>") von Alabaster und Elfenbein, 
sä il-ht-ru na-Sa-a etc. (s. den Eontext 
u. sbn I 2) Sank. Kuj. 4, 7. — Noch dun- 
, kel ist il-lu-nr pa-nu VR 27, 4b (das 
Ideogr. begann mit IM); vgl. Z. 15«. f: 
IM . GÜSKIN = äilu-ru]? 

illüria Adv. Sargon der pa-a-ri Afur- 
1 Mü (des besiegten Fürsten) U-IimH-ü ä- 
si-mu Sarg. Cyl. 33. Beachte Ehors. 56! 
ülÜrtU Bande, Fessel (so genannt als 
stramme, feste?). (*) iWu-uHwn Si-ri-ia 
na-da-a i-da-a-a meine Kraft ist gelegt 
in die Fessel meines Leibes IV R 60* B, 
Rev. 2 + VR 47, 57a, vgl. Z. 58: *»W«- 




ur-tum = w-fat-fum. [löse] il-lu-ur-ta-Su 
pu-tur taa-ak-gi-iu IV R 54, 5b. 
ellarütu. VR80, 33g. h (Ergänzung): 
ID.XUS.GAL — el-Ia-j-u-tu, mit rf-Z;'- 
l»i{pu) Eine Gruppe bildend. 
a-lu-SU? K. 5418 Col. I: Menschen mit 
Rabengesichtern schufen die grossen Göt- 
ter, ina Icak-har ib-nu-ü iläni a-lu-Su auf dem 
Erdboden schufen die Götter eine Wohn- 
sUtt(?) ( Ti&mat säugte sie etc. Oder ware 
n-dui-lu (8. 31 a) zu lesen und das a-li-Sn 
der Stier-Inschrift auf ein missverstan- 
denes a-lu-fü der Vorlage zurückzuführen ? 
(vgL n. ashtppu). 

alätu(V). HR34,19a.b:[ ]US = a- 
/d(?)-(ii/» in kib-ri, mtbutuktum und furdü 
Sa me Eine Gruppe bildend. — Von einem 
St uliitu kommt vielL auch 

talitta Gebrochenheit, Verzweif- 
lung o.dgl. HR 47, 10c. d: ta-Ht-tu Syll. 
von ta-su-u/f-tn (s. ncst). Istar möge ta- 
li-tum ihm senden III R 4 1 Col. II 21 (s. 
IL bariritu). 
altn Weib s. aiiatu (t)SS). 
a-la-tü VE 47, 53a, von mir a-h-bii 

gelesen, a. S. 66 a. 
al-lu-tum. HR 35, 38c. d: HAR.TU 
NA = al4triun^ , u(A.i.at-lu-'u7); Z.37 
= lu-'i-i gi-re-ti 
allnttQ. ein goldenes Schiff, ein goldener 
Fisch, al-lui-tü fyuräfu (dem Gott Ea ge- 
weiht) Sank Kuj. 2, 34 (Sani». Sm. 95, 80). ! 
Am Ja al-lu-ut-tu IT R 60, 23 c. 
Uta eine Art Stroh. Ideogr. IN. NU 
(d. L Aw)BL VR 42, 19g.h: IM. 
IN . NU . RI = fat >l-t> Lehm mit Hack- 
■elf?) vermischt; vorausgeht ttit ti-ib-ni. 
VielL Strohhalm und eins mit iltu Sten- 
gel etc. (s. S. 64 b). 
il-ti, il-ta Präp. von — aus s. u. iStu, 
*UltU (WB, Nr. 191), geschr. ul-tu, nN 
und ideographisch TA (beachte für die 
in den Briefen der Zeit Sanheribs nnd 
seiner Nachfolger zu beobachtende Unter- 
scheidung des Svlbenzeichens gffiff ta 
von I^TJT ta = ultu, iSlu BA I, 230). 
von, von — an, von — weg, gleich- 
bedeutend (and etymologisch eins?) mit 
ütu, welch letzteres sich bes. bei Tig. 
Asura, Salm, sehr häufig, syllabisch ge- 
schr., findet (s. d.). A) Präp. 1) räum 



77 Qtt 

lieh: von — an, von — aus, ans. ul- 
tu Supul mS von der Tiefe der Gewässer 
ans Tig. jnn. 75. ul-tu mätt-Su (fahrten 
sie fort) Sarg. Ann. 377. ul-tu aus (einer 
Stadt, einem Lande jem., etw. weg- oder 
herausführen) Sanh. HI 59 u. ö. ul-tu 
Elamti aus E. (eilte er) Sanh. V 16. ul- 
tu(tü) Sude vom Berge (flohen sie, kehrte 
er zurück, holte ich ihn) VR 7, 77. 12. 
10, 13. ul-tu Labnämm aus dem Libanon 
Neb. Grot. III 36. rülru ul-tu mäti-Su fern 
von seinem Lande NR 29. Passim, ebenso 

ultu . . . a-di von bis. Die RA „vom 

Himmel herabhängen, am Himmel schwe- 
ben" {ul-tu) s. u. bbpV. — S b 102: [TAI 
™ ul-tum. 2) zeitlich: von — an, seit. 
ul-tu ü-um be-lu-ti-Su Sarg. Cyl. 8. ul-tu 
ume r&k&ti seit fernen Tagen, ul-tu um 
riMtim U. it. s. u. p*,l. ul-tu(tü) ulld von 
Ewigkeit her, u. s. w. s. o. ullü (S. 65). 
ul-tu &-mu (o-tHi s. U. «,»1. 3) kausah 
von — wegen, in Folge von, z. B. 
K. 618, 11: ultu dabäbi anni in Folge 
dieses Wortes. — Die zusammengesetzten 
Präpositionalansdrücke ultu i-irib, ultu 
libbi; ultu HitidAi, ultu eli Ai (Konj.); ultu 
l-abat, ultu beri; ultu pdu (ultu lapäu) etc. 
s. a. i-irbu, libbu n. s. w. B) Konj. nach- 
dem, als, sobald als, seitdem, ul-tn 
iläni Sulmäntt-aSared fin-diS rppalsäSu als 
die Götter Salmanassar frendi^r angeblickt 
hatten Salm. Balaw. VI 5. ul-tu . . . iläni 
. . . itürü als die Götter zurückgekehrt 
waren Sarg. Ann. 486. ul-tu . . . n&il- 
lilu nachdem ich . . . vollendet hatte Sanh. 
VI 25. Vgl. Asarh. IV 38. VR 1, 41. 
2, 81. ul-tu fib~ba-ia inu$$u sobald ihr 
Herz sich beruhigen wird Höllenf. Rev. 16. 
ul-tu ina mdt na-lri-ru amht seit ich in 
Feindesland bin K. 82, 5. ul-tu ullänwnma 
e. u. ullänu (S. 65b). 
Iltgbn s. n. 3(6. 

altalü Wald. II R 23, Sie. f: *«/-(«- 
luii syn. h-iHuin Wald. 
iltann Norden s. iltämi. 
iltepitU ein Gewand, il-te-pi-tum (sie) 

syn. nahliptu luv s. U. Ufa. 
amu eine Rohrart? Ideogrr. Gl (a-wa) 
LU, Gl. A. DIR, GI.A.ÄU.A, GI.A. 
DntIG.GA,sämtlich=.(-wju,Lond. Frgm. 
a-me d. i. A me = nie Wasser s. "Q. 
*amtU(«,) st.cstr.<»»n(f.Magd. Ideogr. 
/MAT (von mir durch AMAT wieder- 




D* 



78 



DK 



gegeben): so z. B. im Ideogr. von ep-vu 
am-t[i], 8. u. eperu unterhalten. Vgl. auch 
U. kallatu. am-ti Sa Sani .... tdh'te-lik 
K. 188, 13. am-ti (= GE.IN, EME. 
SAL) alappatma am-ta .... K. 257 Rev. 
:u ,32 ('i a-me-lu alappatma etc.). re-e-Sii, 
am-tu, aS-ta-pi-ru, ki-na-tu-tum (so einan- 
der folgend) Lond. Frgm. ar-du, am-tu, 
ar-du a?n-t[u] K. 5432. Sm. 305: \aS-t\a- 
bi-ru syrt. ar-du ü amtu. VR 39, 37a. b: 
SAG . AMAT = am-tum; für SAG = reSu 
Sklave s. d. Sehr oft in den Kontrakt- 
tafeln das von amat Sarri „Magd des 
Königs" gebildete nom. abstr. amat-Sarru- 
u-tu z. B. Str. II. 196, 8. 665, 7. Das 
n. abstr. vom einfachen amtu Str. IV. 
307, 9: AMAT-K-ta (lies amtütut). 
i-mu? V R 41, 67b: sanäku Sa i-mi 
(? V R: Si). 

*imtU st. cstr. imat (von einem St. DÄ 3 1, 
vgl. Httn?) Flüssigkeit des Mundes. 
Hauptideogr. in allen Bedd.: t>fcjfc<T. 1) 
Speichel, Geifer, Schaum, böses 
Auge, böse Zunge, böse Lippe, im-tü li- 
jtwt-tü böser Speichel K. 246 Col. I 33. 
SinnäSunu na-Sa-a im-ta ihre, der Rosse, 
Zähne waren voll Schaum Weltsch. IV. 53. 
V R 23, 7h: im-tu, gleich rnpuStu, rtftu 
u. a. ein Aequivalent des Ideogr. [UJJ]. 
Nach babyl.-assyr. Anschauung eignet 
dem Speichel in hervorragender Weise 
Zauberkraft (s. u. rtVtu), Speichel und 
Zauber sind eng zusammengehörige Be- 
griffe, wie denn das nämL Ideogr. >fc||<I 
auch zur Wiedergabe der Wörter kiSpu, 
imJju, rttfiä (Zauber, Spuk u. dgl., s. diese 
Wörter) dient. Vgl. IV R 50, 14a: ina 
im-ti-Sa iptaras alaktu (s. d., S. 68 a) !| 
ina ru-hi-Sa (mit ihrem Spuk) iSdihi ip- 
rus. Und zwar wohnt dem Speichel eben- 
sowohl verderben- als lebenbringende 
Kraft inne. jem. mit imat müti Speichel 
des Todes bespritzen ist s. v. a. jem. dem 
sicheren, jähen Verderben weihen; nicht 
das targ.fetrvitn »ntn»(soWB, S.345f.) 
„ Todesschrecken" ist für die Erklärung 
dieses imat müti massgebend, sondern der 
Gegensatz imat bald tu, s. unten. Sargon 
der hdlat nakire is-ftt-fiu i-mat mu-u-ti(te) 
Sarg. Cyl. 29. seine Bundesgenossen 
schlachtete ich ab und i-mat mu-ü-ti as- 
lu-fia si-it-ta-at niSe mul-tali-tu bespritzte 
mit tödtlichem Geifer die übrigen, die 



sich vergangen Khors. 131; Sarg. Ann. 
338 {i-mat mu-ti as-lu-^a niSe-Su). des 
bösen Menschen Rede (Schrei, rigmu) im-tu 
amelu i-sal-\la]b bespritzt den Menschen 
mit Geifer IV R 6, 19 / 21 a. Als leben- 
bringende Kraft erscheint imtu IV R 29 
Nr. 1, 37 i3 8a: o Marduk, Si-pat ba-la-tu 
ku-um-mu, i-mat ba-la-tu ku-um-mu die Be- 
schwörung des Lebens ist dein, der 
Speichel des Lebens ist dein d. h. dein 
ist das belebende Zauberwort und die 
belebende Wunderkraft (vgl. Marc. 7, 33 ff. 
8, 22 ff. Joh. 9, 6 ff.). 2) Gift, im-tu (V. 
ta) Jctma dfrmi mit Gift wie Blut (füllte 
sie ihren, der Schlangen, Leib) Welt- 
schöpf. IQ. 26; 84. riesige Schlangen, 
welche Bösen und Feind i-za-an-nu i-ma- 
at mu-ü-ti mit tödtlichem Gift erfüllen 
Nerigl. I 27. i-ma-at ba-dS-me Sa amelam 
izannu, i-mat zu-ka-ki-pi Sa amela Id uppü 
das Gift der baSmu- Schlange, das den 
Menschen erfüllt, das Gift des Skorpions, 
das den Menschen nicht loslässt IV R 
26, 14 /, 5 . 16 /i 7 a. S. weiter u. uSumgallu. 
i-mat mar-ti Sa iläni Sünu Gift und Galle 
der Götter sind sie (die 7 bösen Geister) 
IV R lff. Col. I 16 / 17 . Pflanzliche etc. 
Arzneimittel gegen das Nahen von imtu 

bietet K. 4569. H R 30, 16. 17: >$£<I 
SE . (BAL) = Sa-lcu-u Sa im-ti Gift aus- 
giessen, oder: tränken, vom Gift gesagt, 
d. i. einen Gifttrank eingiessen. — Noch 
dunkel ist mir die Gleichung II R 28, 
4b. c: A.GAL.LA.TI.LA (in Z. 3 durch 
ma-li-a me-e Wassersucht, vgl. agalatillü, 
erklärt) = ra-ah im-tu. 
im-tü oder vielmehr IM.PAR.fRA] s. 
einstweilen u. gassu. 

emu («3) m. Schwiegervater. S b 278: 

fc feTHTIp f (*utar) = e-mu. Frgm. 397 Obv.: 
e-mu fi-ili-rwn, e-mu ra-bu-u; vorhergehen: 
[/*« ?-] , -j-rww, [/j/?-]/Wm; folgen: ti-ru, bis- 
surwn. VR 39, 43. 44a. b (neubabyl.): 
SAL.UD {mu-rum) EDIN =.e-mu ra-bu-u, 
SAL. US (mti-Ms-sa) DI = „ si-ih-rum; folgt: 
e-mi-tum Schwiegermutter. Hiernach ist 
die rechte Col. von VR 42, 51. 52e: 
SAL.UD.EjDIN] und SAL. US. DI zu 
ergänzen. K. 2051 Col. in 6: SAL (<«»- 
ru-wt) US . DAM = e-mu \ra-bu-tt?], Z. 7: 
SAL (w*-«j-j a)US . Sä = „ f t-[/&-rtf m] ; folgt, 

durch einen Strich getrennt, Z. 8: E ffiTTT 
(*i.*ar) = *-fn[u . . .], Z. 9: E (^) RIB 



Dtt 



79 



Ttt» 



= mar-ti e-[mi\, Z. 10: LAL . A . BAR . RI 
= mar-ti e-mi Schwägerin. 

emdtu (hebr. rrittn) Schwieger- 
matter, [itti] e-rne-ti kal-la-ti bez. itti kal- 
la-ti e-ine-Ü ip-ru-m hat er der Schwieger- 
matter die Braut und umgekehrt ent- 
fremdet d. h. beide entzweit? IV R 51, 
26. 27a. VR 39, 45a.b: SAL.UÖ.BAR 
= e-tni-tum. Hiernach V R 42, 53e. f zu 

S AL . WgÖlEE^T ~ [a-flw-tewi] zu ergänzen ; 
folgt: A.EDIN=mar-[^Vw»-fi?]. K2022 
Colin 43. 44: ME. A.RI = e-me-tu, A . 
RI = mar-ti e-me; bilden mit sir-ri-tii 
Eine Gruppe. 

emu Ort, Stätte, Wohnstätte, a-hu- 
lap i-na e-me-ia (|| ina mdti-ia) Sakdn numbe 
u baki (b. u. abuläpi) K. 3426 Obv. 7. 
Himmel und Erde sind dein (o Marduk), 
e-ma (= KI) Samt u irsitim kummu der 
Raum(?) H. n. d. E. ist dein IV R 29 
Nr. 1, 33 / 34 a. wenn du, o Sonnengott, 
ans dem Fundament des Himmels hervor- 
gehst ana e-tna (= KI) Sa-mu-u u irsi- 
tum na-an-du-ru dorthin wo H. u. E. zu- 
sammen8togsen(?) VR 50, 7 /s a - iSid Same 
und elat Same heissen e-ma SamSu a-zu-n 
Neb. X 14. Nerigl. H 37 (a-su-ü). Ganz 
wie aSar gebraucht VR 39, 68g.b: e-ma 
i-red-du (wohin er geht) reSdSu Sahä. — 
S c 274: (\ki-i)) = e-ma. 

ema Präp. in, an (zum a vgl. ana, 
ina?). Thürflügel, Schwellen etc. e-ma 
bdbdni-Sd bez. Su ertetti befestigte ich in 
ihren, seinen Thoren Neb. VI 14. VIII 8. 
IX 16, e-ma bäbdni-Su urattd Nabon. 112. 
Mit ema wechselt in dieser Wortverbin- 
dung ina, 8. u. ritü. e-ma bdbi harne an das 

Thor (soll er das und das thun?) IVR 

59 Nr. 1, 8b. bei viell. IVR 38, 42c: *-ma 
SamaS u Marduk iSassü (soll man sagen). 

M-//IH S. Sam-mu. 

ambatu s. anbatu (23tt). 

imbü'u (p? Form wie imbübn von M3?) 

Subst. K. 240 Rev. 7 : im-bu-'-n Syn. von 

Si-ik-ka-tum. 

imbü(p?). VR31,20h: im-bu-ii ü-kal-lam- 
ma .... — im-bu-ki la takabbi III R IC 
Nr. 2, 4. — S. auch u. uk. 

imbaru m. Sturm, Gewittersturm, 
Orkan. Ideogr. IM.DÜGÜD d. i. schwe- 
rer Sturm (vgl für dieses Ideogr. Zu). 
im Himmel und auf Erden ki-ma im-ba-ri 
(— IM.DÜGÜD) itwmunü regnen sie 



gleich einem Gewitter IV R 19, ,5 /, 6 a. 
ki-ma im-ba-ri (= IM . DÜGUD) kab-tü 
gleich einem schweren Sturmwind IV R 

3, 27 /28 a - den ßanch ihrer Verbrennung 
(Feuersbrunst) kima IM.DÜGÜD (d. i. 
imbari) kab-ti pdn Same rapSüti uSaktim 
liess ich gleich einem schweren Gewitter- 
sturm das Antlitz des weiten Himmels 
bedecken Sank IV 68. mit dem Staub 
ihrer Füsse kima IM . DÜGÜD kab-te Sa 
dunni eriäti (s. u. 7TV& 2 ) war das Antlitz 
der weiten Himmel bedeckt Sank V 45. 
nanfjus dimta ki-ma im-ba-ri uSaznin (3. Sg.) 
IV R 54, 19 a. ki-ma tib tne^i azikma 
hrma im-ba-ri ashupSu (warf ich ihn nie- 
der) Sanh. Baw.~44. — HR 47, 36c. d: 
IM.SES = im-ba-ru. V R 12, 42c. d: 
IM . DÄIJ(?) rag-gu = im-ba-rtt. Zum Ur- 
sprung des Wortes vgl. BA . RI = ahü 
widrig, bös? (s. S. 41b). 

b "1DfcU emddu Prt. hnid (emed) Prs. im- 
meil (emmed) 1) in trän s. stehen, en- 
dirim-ma stehe (Tiamat), ich und du wir 
wollen mit einander kämpfen Weltschöpf. 
IV. 86. em-de-ku, en-de-ktt ich stehe (ohne 
mich zu legen, la saldlu o. ä.), s. u. I. bbr. 
K. 2008 CoL I 18: ÜÖ.SA = e-mi-du, 
mit dakii und naSu Eine Gruppe bildend. 
Vgl. zu diesem Ideogr. ni-me-du und ma- 
kdnu. 2) trans.aufstellen, errichten, 
die Wagen i-na la-a ba-ni lu e-mi-id stellte 
ich in einer Deckung auf (Hess sie in 
gedeckter Stellung zurück) Tig. III 46. 
einen grossen Park i-ta-a-Sa e-mid rich- 
tete ich auf (pflanzte ich) um den Palast 
her Asarh. VI 16. 3) mit dopp. Acc: 
jem. etw. auferlegen, einer Sache eine 
andere auflegen. niSe . . . e-me-da si- 
pittu u sirha den Bewohnern legte ich 
Trauer und Wehgeschrei auf Khors. 79. 
S. auch I. bbt. ni-ir fte-lu-ti-ia e-me*l-nn- 
nu-ti das Joch meiner Herrschaft legte 
ich ihm auf Khors. 22 f. kab-tn ni-ir /><*- 
lu-ti-ia e-med-sn-nu-ti (1. Sg.) Asarh. 11 21. 
nir ASur e-med-su-nu-ti (l.Sg.) VR 

4, 103. der Ada (dem A.) e-me-du ni-ri 
ASur Sarg. Cyl. 33. nir btlu(-tt)-ti-i<t Sa 
ASur e-m<-du-uS (V. Su) V R 8, 87 f. Mit 
emedsu ich legte ihm auf wechselt r-me- 
su, e-jne-is-nu. Mit den Objj. kudnrru 
(kadurru), apSdnu (e-me-su-nu-ti . e-mid-du 
Und e-me-du Rel.) T dupSikku (em-tne-dtt Prs. 
ReL, e-me-da-am wohl 3. Prt) 8. bei diesen 




TöK 



Substt. anna (enuna) emedu Strafe jem. 
(Acc.) auferlegen s. u. annu (enünu) Misse- 
that, Strafe (Ideogr. KI. KI); ttrtafa emUu 
jem. seine Sünde auferlegen d. h. sie ihn 
büssen lassen s. u. Sertu. den Säulen (Acc.) 
dasGesims (hdül) derThore auflegen (eme- 
du) s. u. dimmu (und fietu). Einem Hause 
(Acc.) eine Stütze (imdu) anlegen (etnedu) 
d. h. es stützen s. unten u. imdu. 4) mit 
hinzuzudenkendem nir Joch : jem. unter- 
werfen, nachdem ich e-me-du matar&u 
sein Land unterworfen hatte VR 2, 81. 
er floh und mdta-Su e-med (1. Sg.) Sanh. 
II 37; Kuj. 1, 19. Sanherib e-mid Jcal 
mal-ke der Unterjocher aller Fürsten I R 
6 Nr. VIIIA, 4. - Vgl. noch V R 39, 
38 a. b : US (ni-ta-hu) == e-mi-du. 40, 10 c. d : 
TE = e-me-du. e-mi-du, eines der Synn. 
von cdäkity s. EL aldku. 

I 2 intrans. 1) von einem Schiff: wo- 
hin die Richtung, den Kurs nehmen. 
a-na iad Ni-sir i-te-mid elippu NE XI 134. 
2) jem. betreten, befallen, a-me-lu u-a 
e-te-mid (Ideogr. US) den Menschen hat 
Weh befallen IV R 4, 19 b. 

II 1 Inf. ummudu etw. anlegen, fest 
anlegen. SÜ 2 ~mu d. i. faitd'a (kdti) um- 
rnid ich legte Hand an, ich machte mich 
ans Werk (opp. ukMl) K. 891 Obv. 9 
(s. für den Kontext S. 29b u. t&dirtu). 
a-fii lu-um-mid-su (Ideogr. US) meine Seite 
will ich (die Waffe) fest an ihn legen 
(ich will mich an ihn schmiegen?) K. 133 
Rev. 13 / 14 . gu-su-ra ul um-mad (soll er 
nicht anlegen, Ideogr. US) K. 56 Col.IV 39. 
einem Hause (Acc.) eine Stütze (imdu) 
fest anlegen (ummudu) d. h. es fest stützen 
s.u. imdu. — VR 45 Col. IV 16: tu-um-rnad. 

IV 1 passiv: gestellt werden. a)fest- 
gestellt werden oder sein, feststehen, 
der Sonnentempel, den ein früherer König 
gebaut hatte, aber In in-nen-du i-ga-ru-su 
dessen Wände nicht feststanden VR 63, 
26a. b) gesteckt, gepflanzt werden, 
wie diese Zwiebel bez. dieser Same ma 
iki u patgi (s. S. 51b) Ja in-nim-m*-du 
nicht mehr gesteckt wird IV R 7, 54 a. 
8, 10b. c) auferlegt werden. aSor 
an-nam in-ni-en-du wo die Strafe aufer- 
legt wurde; s. annu Missethat, Strafe. 
2) intransitiv: sich stellen, treten, ein- 
hertreten(zu dieser aktiven Bed. eines 
Nifal vgl. ratfj IV 1). in-nen-du-ma 8ar- 



80 ItDK 

rdni Ici-lal-lu-an es traten einher die 
Könige ringsum (Schlacht zu liefern) 
V R 55, 29. Ähnlich Weltschöpf. IV. 93. 
pu-hur-Su-nu in-nen-du allesamt traten sie 
einher Sanh. V 42. Vgl. K. 2652, 40. 
Sogar mit Acc. des Ortes, an den jem. 
sich begiebt. ihr Leben zu retten, kima 
naSri Sad-da-a mar-su in-nen-du machten 
sie sich davon einem Adler gleich auf 
das unzugängliche Gebirg Sanh. Baw. 42. 
*imdu, indu Stütze, btta Ja-be-ra 
igaruia iJcuppu im-da em-mi-id das alte 
Haus, dessen Wände einfallen, stützt er 
(= LIBIT.BE a/i-DUB.U§-*) K. 56 Col. 
IV 17. bitu in-di e-mid ist das Haus ge- 
stützt (eig. ist dem Haus eine Stütze 
angelegt, Utu Nom., indi Acc.) K. 196 
Col. IV 7. bitu in-di guSuri um-mu-nd ist 
das Gebälk des H. gestützt Z. 8, bitu in-di 
(V. da) aJhtrre um-mu-ud (s. a&irrü) Z. 10. 

- S c 6, 2: [BE] = m-du. [LIBIT?] . BE 
= in-du Frgm. Rm.; vgl II R 29, 30 a: 
LIBIT (rf-r«) = [tWti?], folgend auf UÖ 
= [e-mi-du?]. 28, 72b. c: U&.SA.fe. 
LIBIT (d. i. Wandstütze, vgl. S. 18b 
U. igaru) = irn-[du], 

nimedu, geschr. ni-me-du, seltener ni- 
mi-dtt (Form wie nbne-hi), Wohnstatt, 
Wohnung (die man in einer Stadt inne 
hat). aSSum ni-me^du Sarrütfa ina ali 
Sanimma lä iramvm libbi weil mein Herz 
eine Wohnung meiner Majestät in einer 
andern Stadt (als Babel) nicht liebt Neb. 
VIII 19. Der ku-us-su-u nMne-di (syn. 
a-rat-ti-i) II R 23, 4 b ist i. U. v. kussü 
barrdni, dem Reisestuhl, der eigentliche 
Stuhl, Sessel, wie man ihn in der Woh- 
nung bez. im Palaste hat. hisse ni-me-di 
Sinni (geschr. KA) elfenbeinerne Stühle 
Sanh. UI 36. Sanherib nahm Platz (ütib) 
ina hisse ni-me-di auf einem Stuhl (jeden- 
falls einem aus seinem Palaste in Nineve, 
aber nicht nothwendig der eigentliche 
Thronsessel) und Hess die Beate von 
Lakisch vor sich bringen I R 7 Nr. I, 2. 

— HR 35, 56. 57c. d: BAR. KI. KU. 
GAR . RA = ni-me-du , BÄR . KA . SI . GA 
= nimed e-li-ti. 33, 70a. b (vgl. 28, 47a): 
|K]I.US.SA = ni-me-du^ Eine Gruppe 
bildend mit Sub-hi und ib-ra-tu\ zum 
Ideogr. s. oben Qal 1) und vgl paralchi, 
tnakdnu. ib-ra-tum it ni-mi-diria K. 2866 
Obv. 35. Vgl. auch den Ortsnamen **Nt- 
med ilu La-gu-da (Wohnstätte Lagnda's). 



■naa 



81 



rosa 



nim&du, nimödu (geschr. ni-med-du) 
und (Femininform) nimattu, stets mit 
Determ. *, ein zu den Insignien des 
Königs oder zum kgL Hanshalt gehöriger 
Gegenstand, das Bett seiner Majestät, 
"ni-mad Sarru-ti-Su Sams. IV 31 (folgt 
der Palastschatz). Merodachbaladan Hess 
in seinem Lager zurück das kgL Zelt, 
das goldene Bett, den goldenen Thron, 
'* ni-mat-ti burdsi, das goldene Scepter, 
den silbernen Wagen, den goldenen Bal- 
dachin (Sa fült) nnd sein Halsgeschmeide 
Khors. 131 ; ähnlich Sarg. Ann. 339, wo 
'* ni-med-du frurdfi geschrieben ist (seinen 
Königsthron, das goldene Scepter und 

Bett, ). Sarg. Ann. 291 (Nr. 22) 

*' ni-marat-tu, wofür Nr. 33 : '* ni-mid kos- 
;*'(?); beidemal neben dem Thron genannt. 
'* ni-mat-tu oder ti Asurn. II 123. III 68. 
'* ni-mat-ti (**) Z. 74. das elfenbeinerne 
Bett, * ni-mat-ti Smni I R 35 Nr. 1, 20 
(Besitz nnd Geschenk des Königs von 
Damaskus). Für die 4 letztgenannten 
Stellen (dessgl zu Asurn. Mo. Rev. 40: 
if ni-ma-ta-a-te?) s. auch u. ihzu, uhhuzu 
sowie u. tamlü, tamlitu (fcött). — Zum 
St. 7Q$ A gehört wohl auch der Name 
der äusseren Mauer Babylons Ni-mi-it-ti- 
Bel sowie eliinittu S. 93 b. 

amüda'a. K 4399 Rev. 4: IS. KUR. 
RA . KAL (?) . QA = a-mu-da-a-a. 

L*ntDÄ ( s i) Prt - *»«(?) sprechen, 
sagen. mbia-a e-mu-ma ib-pu-da was 
hat er gesagt und geplant? IV R 54, 23a. 
Oder ist e-mu-ma (TOK) Eine Verbalform? 

I 2 da s s. die Gottheiten mögen täg- 
lich vor Bei und Nebo Sa ardku ümfa 
U-ta-mu-ü lit-taS-ka-ru a-ma-a-ta dunkfa 
mir günstige Rede, dass lang sei meine 
Lebenszeit, sprechen und reden V R 35, 35. 
Gleich oder ähnlich lautende Formen ge- 
hören zu tamü (s. d.). II R 7, 32 c. d: 
KA . BAL . BAL . E = murta-mu-u. 

m 2 sprechen, in Verb, mit libbu 
Herz: denken (vgl. hebr. iaba nttÄ). 
ein späterer Grosser Sä it-ti fib-bi uS-tam- 
mutna der (im Herzen) denken wird und 
. . . Sanh. Baw. 24. uS^am-ma-a ana lib- 
bi-Su a-ma-ta i-{zak-kar] er denkt bei sich 
und spricht NE 70, 13 (vgl 14); Sa-bi- 
tum uS-tam-ma a-na Ub-bi-Sa a-ma-ta [i-zak- 
knr) 65, 11 (vgl. 12). ?Wa (eine Weh- 
klage) ma Suzmuri ma Su-ta-mU IV R 21* 

Delitzsch, Aisyr. Handwörterbuch. 



Nr. 2 Rev. 7. VR 31, 54a. b: Su-tar 
mu-ü syn. Sa-su-u (vgl. Z. 53 Prek.: US- 
ta-mi). Z. 7e. f: uS (verschr. für StiTj- 
tam-muru syn. at-mu-u da-ba-bi (Worte 
reden). HR 28, 43b. c; 33, 68 cd: KA. 
RI.RI.GA = Jw-ta-ww-[w], mit Sar-u und 
u-tal-lu-u Eine Gruppe bildend. Part. 
muStdmü, s. unten u. amdnü. 

*amätu f. st. cstr. amdt, PI. amdte 
1) Rede, a-ma-ta i-[zak-kar] er (sie) 
spricht die Rede NE 70, 13; 65, 11. 
S. "DT. a-ma-a-ta du-un-ki-ia Rede zu 
meinen Gunsten (s. oben I 2) V R 35, 35. 
atnat Sarri a-na amel mdt tam-tim Rede 
(Proclamation) des Königs an das Volk 
des Meeriandes K. 312, 1, a-mat Sarri 
a-na Del-ibni Rede d. Königs an B. K 
95, 1. Oft am Anfang von kgl. Schreiben 
(vgl. abitu S. 5 a). Sä a-mat Sarru-ti-ia 
la i$$uru (|| zikir Saptfa) VR 2, 51. a-mat 
ki-bi-ü-ia ^r-tum mein erhabenes Befehls- 
wort (= E.NE.AM, EME.SAL) K257 
Obv. 33/ 34 . s. auch u. Jb&fa. Befehl. 
ina a-mat auf B. (der Götter) VR 5, 123. 
130. 61 CoL VI 46. VR 39, 30-36a.b: 
KA (») = a-ma-tum, KA . KA . MA = a- 
ma-a-tum, DÜG . DÜG . GA , KA . DI . DI, 
KA.KA(*r).KA(*) f KA.BI.BI=a- 
ma-a-tum ka-bu-u, KA.SÄR.oÄR = muS- 
ta-bil a-ma-ti (s. S. 7 a). 2) Sache, Ding, 
Angelegenheit (wie hebr. n^). a-mat 
limut-ti(m) Böses VR 1, 128." man-ma 
(lies min-md) a-mat limut-ti, mimma a- 
mat Umut-te irgend etwas Böses I R 27 
Nr. 2, 81. 43. meine Generäle a-ma-a- 
te(ti) annale iSmü hörten diese Geschich- 
ten (Vorgänge) V R 1, 128. Id amätu 
(wie narj ab) nichts: la a-ma-ti K. 3927 
Rev. 1Ö. T HR 35, 46g. h: i-num-ma (s. 
S. 49 a) syn. la a-ma-tttm. In beiden Bedd. 
Rede und Sache findet sich anuitu passim. 
— Wahrscheinlich gehört hierher auch 
das (freilich nur in Vokabularen vor- 
kommende) 

amütu. K. 49 Col. I 31. 32: ZAG und 
ZAG . GAR = a-mu-tum (für ZAG = ta- 
mShm Rede s. d.); Z. 29. 30: DU und 
SUR = tia-sa-fru Sa a-mu-ti (vgl. Z. 25— 
27: nasdbu Sa terti). — HR 40 Nr. 2, 4 
scheint a-mu-tum allerdings einen Körper- 
theil zu bezeichnen. 

amdnü Bed. unsicher (Schwätzer? Ver- 
läumder? o. &.?). K. 2051 Col. I 34. 35: 
KA. (i-imn-duttu) KA.KA = a-jua-nu-u, 

6 



— -■* — 



.... 








■BT 


Snbrtt 

(Acc.) .. 
tbat.Sl.i 






■ ~ ö — „y/,, 






_ — *wf «rrtürt und gleich 
^^HB»^» ,'lfagr. TI) IV R 


jem. sein 






m m- fiMfET. fegt die Lesnng 


bÜSMI'H hi 






^ ^ l t 2r*. Hierher das 


ilnsUi 






j, ' 2} Trans, jem. 


du] e. n. ■ 
(Acc.) ■ -. 
iL li. i 






. »-^« »äara gieich machen, 






^i« Bacben. Ideogr. 






-a tf^mf die .... 


hinzu , u 






^ «a Sali gleichgemacht 


worfi ■ 






?/äiui bitnnu, IV E 


win I g 






v i *■ Jti ki-iiia ti-ti c-nic 


W (Mi 






; stA dem Staub (Ideogr. 


11 .17 






äfft* — « i*. K. ,1333 Obv. V 


. 






DEmbB und Bein Weib /u-x 


« Nr 






- , SM rtorii-ma mögen 


■ 






_,« ■*- ffelcb gemacht sein) den 


1 






: XI 183. 


Vi ,i 






^*sei ierdoa Tiämat mah-h«- 


i B 






. . — u.,-,... mein Freund, den 


■ 






B» tatt. »V. .■)-'-'»« '< ü-it-tit, Eabani 
- ■ ■' XE67, 12; vgl. 69, 30. 


' 






. ;ih machen, zn etw. 








■ _ i - <|Mcbbed. mit turru und Sä- 








^ Mi Adv, oder &ma verbunden. 


n i 






• a**r ÜK. die Zelte verbrannte ich 


., . 






„ Fwr and (Mof-W >i-j^»» (V. inj) 


. 






*■» <v a Flammt; n aufgehen San lt. I 77; 








*a\ SU (Mf-fam, gewiss Selireibfehler). 
« -<aA. ihre Tempel zerstörte er und 








■ t «r-mc/machte sie zu einem Schutt- 
^■a* I R 49 Col. 11 5. seine Städte, 
Br Äadl (uWW aJ.Lur) >i-fei»e kat^mei 
jka*. I 76; Bell. 23. Sanh. III 61. Sann. 
jkL $6, 25. Istar hat wider mich ge- 
««i: und mnr-jii-iä ü-Stymnii-an-ni mich 
turnt nrniaeht, mit Krankheit geschlagen 








KAE.E) IVB 10, sll S j!i mar-p-ii tu- 






|^IW» 


>«rni du (o Herrin) hast mich einem 






_^.l 


Krankwi gleich gemacht (= KAK.El 






— *■- 


IVB 19, ,:, / u b. A™« tu oJtrtt &*- 






■NM 


•»4« (machte ich sie, die Stadt Dftr- 






Ca«" 


Jakin! Kbors. 134; Aräiu tiV tt-feu-fii **■ 






_* ?~ 


mi Sarg. Ann. 859. Die SteUe Sanh. 






* B* 


Eaast, 81 na-lmr-rii ii-$e-m*-ma uiiilii- «.<■- 
mrj s. n. iMeiiiTU. FBr das Ideogr. KAK 






an 


batcote Nli 48, 182: IW Ai-ftwna fuii 




, 


a» >l 


*-j'u-ns' (Var. ii-&~mf)-fcr wie ihn (ihm 
ffeich) habe ich dich gemacht. 




■ 


Iä** 


amü. VK39,47tvb: — «SÖ.ND.TÜK. 






•*4a— 


-*«»-,, 






i-mtt*[uVl syn. [fai VJ-Atwi* «mW «. o. rop. 




*1imä, seltener ummä Adv, nun, jetft. 




* 








ntt» 



83 



b&tt 



u-ma-a mätsu tuf^at jetzt ist sein Land 
rahig (beruhigt) K. 181, 27. um-ma-a 
ana Sarri belPdma ütnu-us-su ana baldt 
napSdte Sa Sarri belPa Bei . . . u$alli ich 
flehe jetzt für meinen Herrn König täg- 
lich für das Leben meines Herrn Königs 
Bei (und Nebo) an K. 114 Obv. 4; wech- 
selt mit a-du'ü ü-mu-us-su, 8. 1. adu (S.24a). 
u-ma-a K. 14, 22.27. K. 582,29. K.537, 
13. III R 51 Nr. 9, 24. Für u-ma-a an- 
nu-Sim s. dieses letztere Wort. 

a-mu-sri-nu eine Pflanze, mitDeterm. 
* am Sm. 60. 

amuhhu Befestigung, Yerschan- 
znng o. dgl. mehr denn früher u-dan- 
hin a-muh-huS machte ich stark ihre (der 
Stadt) Befestigung Sanh. Bell. 24 (Sank 
I 79 sagt stattdessen: durdniSu udannin). 

imhullu (aus Di . IJUL d. i. Säru limnu, 
welch letzteres wiederholt mit irnftullu 
gepaart i8t)m.böser, schlechterWind. 
a) ein best, einzelner Wind und als 
solcher viell. immer, wie in der Sint- 
flutherzählung, der Wirbelsturm abübu. 
NE XI 125: im-hul-lu (Var. schlecht: ü 
statt fal) a-bu-bu ik-la (V. lu). Vgl. IV R 
39 ? 39 f. b: a-bu-bu IM.IJUL (App.?) sa&- 
tnaStn etc. Marduk schuf im-fiul-la Sara 
Hm~na (und 6 andere Winde) Weltschöpf. 
IV. 45. im-Jjid-lu ?a-bit ar-ka-ti Z. 96. 
im-hul-la uSteriba (3. Prt.) Z. 98. »Mi 
im-hul-li Sa-a-ri lim-ni (Ideogr. beidemal 
IM.HUL) i-Sur-ru Su-tm (näml. die „7 
bösen Götter", vgl. oben S. 33 a) IV R 
5, 3 %9a. im-finl-lu ikaSadam-ma (wird 
eintreten) IHR 60, 92; 62, 4a. b) von 
den „7 bösen Göttern" überh.: Sturm- 
unholde, im-hul-lu (= IM . QUL) a-tne- 
ru-ti bez. a-lik maf^-ri Su-nu IV R 1 fF. 

Coi. in v 2 . 3 / 4 . 

"1DX (°^ er p£K?) n 1 wenn eines Hauses 

Thore um-mu-hi .... sind (so ist dies 
ein günstiges Vorzeichen) K. 196 Colli 8. 

am-ma-ku, am-ma-ki Konj. dafür 
dass, anstatt dass. am-ma-ku (V. ki) 
taShm(ii) abuba statt dass du eine Sint- 
fluth anrichtetest (sollte lieber das und 
das geschehen) NE 172-175. 

I- TDK (hoch aufwachsen, hochge- 
wachsen 8 ein?) viell. der gemeinsame 
Stamm der drei folg. Nomina: 



amlu Subst. Schilf? oder Adj. hoch- 
ragend? ap-pa-ri am-lu uStaSfrirSu mit 
Rohrdickicht und Schilf (oder: hochragen- 
dem Rohrdickicht) liess ich ihn (den Erd- 
auf wurf) rings umgeben Neb. Grot. II 14. 
Wäre mit Sicherheit ap-pa-re (PI.) zu 
lesen, gäbe es kein Schwanken. 

ammalu Rohrstengel o. dgl. (Gl 
d. i.) ! anü am-ma-luy eines der Synn. von 
pi-ir-foi s. d. 

amalu ein Baum, der nämliche wie 
aSüfru (s. d.). meinen Nacken, welcher 
schlaff geworden und tief niedergebeugt 
war, .... a-ma-lUf iz-ku-up hat er (Bei) 
aufgerichtet gleich einer Ceder(?); arma- 
lu = *tr.KU(sic) V R 47, 18b. S. zu 
diesem Ideogr. aSühu und lammu. 

n - bü# H 1 viell. in heftige Bewe- 
gung versetzen, beunruhigen, gross 
ist die Tochter Anus, mu-am-me-lat la-- 
ü-ti IV R 55 Nr. 1, 10b (Anfang einer 
Beschwörungsformel). Inf. (mit Passiv- 
bed.) viell. unruhig sein, toben: um-mu- 
lum, eines der Synn. von ra-a-a-bu s. d. 
ummulu Adj. viell. heftig bewegt, 
verstört, zornig o. dgL du-u-tum um-mul- 
tum it-ta-pir-di (wurde licht) VR 47, 29b. 

ID. ^ÖK (*a) Stamm des Subst 

*nömalu, ni-me-lu (Form wie ni-me- 
duynMne-ku) Erwerb, Gewinn, Besitz. 
Zu einer BecL wie dieser 8. obenan K. 245 
Col. n 4: [AZAG?J.ID.TUK = [...] 
ni-me-li [Geld, Reichthum?] des Erwerbs 
d. L erworbenes Geld? vgl. Z. 2: [t]a- 
at-tu-ru (8. <L). Z.37— 41: [fi]t-m*-/tf, „ma-la 
ba-Su-ü mit-ba-riS i-zu-zu den Erwerb (Be- 
sitz), so viel dessen war, theilten sie zu 
gleichen Theilen. VR 40, 29c d: [ID] . 
TÜK = ni-me-lu; vgl K 2008 Col. II 8: 
ID.TÜK = 7ti-[me-lu], mit ID.GÄL Eine 
Gruppe bildend, die Zeit der Gottesver- 
ehrung war meine Herzenslust, ü-mu n- 
du-ti il "lS-tar ni-me-la (V. li) tattur(r)u die 
Zeit des Istardienstes(?) Gewinn und 
Reichthum IV R 60* B, Obv. 26. C, Obv. 6. 
ü-ma ni-me-el paläh ili tatamar wann du 
den Gewinn der Gottesfurcht sehen wirst 
(wirst du Gott preisen, den König seg- 
nen) K. 2024 Col. HI 24. ni-me-el ASSur 
ni-me^el Akkadi ni-me-el mätäti kaliSina 
ana Sarri betfa Jükallimü den Besitz (Reich- 
thum) Assurs etc. mögen sie sehen lassen 
den König, meinen Herrn K. 601 Rev. 

6* 



btt* 



84 



Dtttt 



7—9. me-nu-v ni-me-il-Su IVR 54, IIb. 
die grossen Götter .... ni-ma-al-Su ana 
Sarri belüa lükalämü mögen seinen Reich- 
thum sehen lassen den König, meinen 
Herrn K. 618, 9; K. 666 Obv. 11: ro-e- 
ma-al-Sü ana etc. VgL noch me-nu-u ni- 
me-il-Su IV R 54, IIb. Eine Bei „Re- 
sultat, Folge" ist vielL K. 167, 17 an- 
zunehmen: m-me-el ina reSuSSu azzizuni 
ümu an-ni-u Id täba ana aläki in Folge da- 
von dass ich zu seinen Häupten gestan- 
den, passt es heute nicht mehr hinzugehen. 

*am61u, amilum. 1) Mensch. Ideogr. 

|^Y7Y~ (fc£y"~ iL ä.), von mir AMfcL um- 
schrieben (in „bilinguen" Texten ent- 
spricht neben AMÄL oft AM&L >^ytT lu > 
in EME.SAL-Texten MU.LÜ, in Omen- 
Texten sehr oft NA), arme (geschr. pi)- 
lim tap-pa-la-si anne-lu Su-u irbal-luf siehst 
du den Menschen gnädig an, so lebt 
dieser Mensch K. 101 Obv. 7 / 8 . Vgl. IV R 
26, 15. 17 a. PI. amelüti Menschen, a-me- 
lu-ti K. 2867, 27. 28. IVR 61, 27b, a-me- 
lu-ta IR 27 Nr. 2, 69, a-mi-lu-tu (= NAM. 

AMfiL >%T LU) IV R 12 Rev. 29 / 30 , a- 
me-lut-tu(m) NE XI 199. F, 6 / 8 , a-me-lu- 
ü-tü D, 3, amel-lut-ti E, 4, a-me-lu-ti (Var. 
AMfcL'Q VR 6 > 101; so o. ä. oft Der 
Sing, amelu auch i. S. v. jemand, mit 
Negation: niemand, keiner, a-aiblut amelu 
ina karäSi NE XI 163. la taddara amela 
scheue niemand! K. 2619 CoL I 19. Vgl. 
V R 2, 2: e-du a-me-lu(m) la özibu ina 
Ubbi keinen einzigen Hessen sie davon 
übrig, a-me-lu-tum Syn. von teniSettim s. 
u. ITT. tDD». Für UR = amelu 8. die nn. 
prr. m. V R 44, 9. 48 c. d. Eine Fülle von 
Ideogrr. für amilu nennt V.A.Th. 244, 
dessgl. K. 4226, 8ft a. b. 2) Sklave, 
Knecht, Diener. PI. amelütu von Sklaven 
und Sklavinnen, itti 120 a-mi-lu-te nebst 
120 Sklaven (Rindern und Kleinvieh) 
Tig. II 51. alpe seni imere gammale a- 
me-lu'tu (führten sie fort ohne Zahl) Asurb. 
Sm. 274, 27; 285, 6, wofür VR 9, 42: 
niSe zikaru u sinniStu imere gammale alpe 
u seni. Kamele und a-me-lu-ti(tu) V R 
9, 52. amil a-me-hd-su ihre Sklaven Str. 
II. 533, 4. amU a-me-ltU-ut-su seine S. Str. 
II. 796, 7. Von Sklavinnen: a-me-lut- 
tum Str. II. 953, 2. Ill-to a-me-lut-ut-su 
seine 3 Sklavinnen II. 273, 4. """a-me- 
lut-tum (von 2 Sklavinnen) Str. II. 42, 3. 



Von Sklaven und Sklavinnen zusammen: 
amh 'a-me-lu-ut-tum Str. II. 508, 5. am **a- 
mi-lut-tum 495, 3. Befremdend ist der 
Gebrauch von amiluttu für eine einzelne 
Sklavin: iStenittum amil a-me-hd-tum Str. 
II. 990, 11. Hm a-me-lut-tum-Su den Kauf- 
preis für seine Sklavin IL 665, 11. amelu- 
ut-su seine Sklavin II. 340, 9. S b 1 Rev. 
CoL IV 17: SAG = a-me-lu (vgl reSu 
Sklave, auch ardu). Vgl. auch den Königs- 
namen i4m^JfarrfttJfe „ Knecht Merodachs". 

*amelütu Sg. Menschheit (in kollek- 
tivem Sinne), vom PL amelüti meist nicht 
streng zu scheiden und viell. überh. nicht 
anzusetzen (trotz des Ideogrammes mit 
NAM). a-me-lu-tum (= NAM . AM&L 

^YyT kU) rd-Si sal-mat Jcakkadu die 
Menschheit (oder die Menschen?) etc. 
IVR 29 Nr. 1, 41 / 42 a. 

ammu eine Bezeichnung des Tigris. 
K. 4386 CoL IV 46: «^^AL . TfAL . LA 
= am-mu. Eine Gruppe bildend mit ü-ru- 
ut-tum Euphrat. Viell. der „mächtige" 
Strom? und dann Eines Stammes mit 
emdmu und andern der folg. Nomm.? 
Zum Ideogr. des Tigris BAR . TI$ . £AR 
= Su-pu-u, mamlu s. diese Wörter. 

ammil (ammu?) Pron. demonstr. jener, 
bislang nur im PL m. ammüte f. ammdte 
(opp. annäte) sicher nachweisbar. amii 
kaue am*mu-te jene Soldaten (?) K. 492, 11. 
niSe am-mu-te K. 578, 12. 2 Städte grün- 
dete ich am (ina eli) Euphrat: eine ina 

Sep an*na-te(ti) Sa PuratH (Z. 49) , 

die andere ina S$p am-tna-te(ti) Sa Puratti 
Asurn.111 50 (diesseits — jenseits, hüben 
— drüben), ina Sep am-ma-ti(te) Sa I\i- 
ratti jenseits des E. Z. 48, ina SSp at$- 
ma-te Sa Diklat III 1. die Stadt Sä Stp 
('*) am-ma-(a-)te Sä Diklat Tig. II 4. die 
Stadt Rapilp Sä Sep 2 am-ma-ma-te Sä 
Diklat n R 65 Obv. CoL I 30 (Schreib- 
fehler). S. auch u. Sipu. ultu ürndte am- 
ma-te seit jenen Tagen K. 662, 13. 

I. ammatu f. Festland, Erde, zur 
Zeit als droben der Himmel (Sa-ma*mu) 
nicht genannt ward, Sap-lis am-ma4wn 
Sti-muja lä zakrat Weltschöpt I. 2. 

II. ammatu noch unsicherer Bed. V R 
20, 18. 19a. b: ID . SU$ = am-ma-tum 
und ki-sir ammatum\ das nftml. Ideogr. 
Z. 17 = aS-tar-tum s. d. 



85 



III. *ammatn (w, ) f.einL&ngenmass, 
hebr. pr^B Ella. So gut wia stets ideo- 
graphisch Ü geschrieben; zur Aussprache 
ammatu vergleiche Neb. VI 25: 4000 U 
ga-ga-ri itdti Bäbili (lieaa ich unnahbar 
fern eine grosse Mauer auf der Ostseite 
Babel nmechliessen) mit VIII 45: 400 
ain-ma-at ga-ga-ri Hat Nimäti-BH VE 
34 CoL H 13: 4000 Ü ga-ga-ra-am itdt 
alL 18 Ü ga-ga-ri u/tappil (grab ich tief, 
um den alten teinenmi zn finden) V R 
64,56b. der Tempelthurm von Borstppa, 
welchen ein früherer König 42 Ü hoch 



Prftp. ina nebst Ziffer 1 (vgl. hebr. n«a 
ITBK3 100 Ellen): der Palast in Ni- 
neve Sd 3U0 ina 1 Ü i i. ammat Heidi, 
95 i-na 1 ammat p&ti von 360 E. Lange, 
95 E. Breite Sanh. Kuj. 3, 21 f. Ähn- 
lich Sank Bell 44; Eass. 71. 200 ina 
1 ammatu rupui ffarifi iiirim (machte er 
die Breite des Grabens) Khora. 127. Ü 
rabitu „GTOsselle" : W U rabi-tu iupul 
me eu&ti TLj. jnn. 71. 100 ina 1 Ü rabi- 
tim (liesB ich Nineve's Stadtgraben breit 
machen) IE 7F, 17, vgL 21. so und 
so viel "*«■» (Kulturland) ma KAE.AS 
/ D rabthi grosser Quadrateile, oft; 
s. hiefttr BA II 273. 

ammammu ein best. Gefass. K. 242 
CoL IV 25 vgl K. 152 CoL I 65: *■*■* 
AH .MA. AM = iü\-mu) d. i. ammammu 
syn. nam .... tur-ru-ü (s. für dieses Syn., 
in welchem turrü ein Wort für sich bildet, 
VE 32, 36c). 

amÄmÜEinschlieBsnng, Umfassung 
o.dgL VR27,lle.f. : SIM.BI.ZI.DA 
= a-ma-mu-ü\ vorausgeht egä (s. <L). II R 
30, 32a. b: [SIM.BI?Z]I.DA = a-ma- 
mu-u; folgen guh.lu und jadtdu. V E 32, 
28b. c: {a-ma-}mteü syn. gu-ulplu nnd $a- 
•ti-du (8. 4). 

emamu stark, gewaltig n. dgl. ema- 
in« Syn. von da-pi-nu (s. d.). 

emümatu (zn nicht synkopiertem a vgl 
tan&Latu Webklage) Verwandtschaft, 
Sippschaft. e-mu-ma-tum syn. laut- 
tum (s. <L). 

immu Schatz, Besitzthum? auch 
in Babel tm-mu-tnt Sa ina pdn ummi'a u 
ahe'a aklü bat meine Besitztümer, die 



ich vor meiner Mutter und meinen Brü- 
dern zurückgehalten hatte (mär "Da- 
ku-ru ib-te-it-fu) K. 479, 23; wechselt, wie 
es scheint, mit SA . MIS>'-rä Z. 8 (s. für 
dieses Ideogr. a. tiiiasu). 

immu Tag (opp. Nacht) s. u. \ 

emmu, immn heisa b. n. II. ummu. 

I. *ummn («,) f. Mutter, ürspr. viell. 
Mutterleib (s. S b 118: UM (*-«*) = um- 
mu nnd vgl das unmittelbar folgende 
Ideogr. für ta-ri-tum, ITttKj). Gewöhn- 
lichstes Ideogr.: DAMAL (weit, Weite). 
81, 7—27 Rev.: DAMAL = um-mu-um 
(und = ru-up^nl Weite). V E 29, 65 g. h: 
DAMAL = um-mu; s. hierfür und das 
andere Ideogr. (S b 193 mit der Glosse 
agarin) U. agarmnu. seitdem Mardak ib- 
Simu na-ab-ni-ti i-na um-mu meine Geburt 
gebildet in Mutterleib Neb. I 25. Nabu- 
I na'id wurde zum König bestimmt i-na 
libbi um-mi-fii VE 64, 4a. um-mi meine 
M. ni R 4 Nr. 7, 2, um-mu Z. 4. Asur- 
banipal, welchen Nebo und Tasmet ki-ma 
a-bi u um-mi urabbüSu (aufgezogen haben) 
IVE55Nr.2,10b. ummifgeechr. DAMAL, 
auch mit Determ. /) Sarri M. des Königs 
K. 549, 8. 486, 2. 5. 8. um-mu eine M ., 
a-na um-mi-Su, um-mi meine M. VR25, 
41. 29. 30c. d; Ideogr. hier und an vielen 
andern Stollen, auch da wo von Götter- 
müttern die Rede ist, stets DAMAL. — 
Vgl. noch VR 16, 15g. h: GUL.MIS = 
um-(mu] (neben a-'bu}); das Ideogr. sonst 
durch b&ntum (PD3) erklärt. 31, 61g.h: 
AD = um-mu. Für den Wasservogel 
um-mi ml Var. vm-me mtrt „Wasser- 
mntter" syn. a-ba-ia s. 4 — In den Kon- 
trakten findet sich mitunter ummi h,ar- 
räni „Mutter der Unternehmung" für das 
von zwei oder mehreren zu gemeinsamem 
Geschäfte angelegte Stammkapital, z. B.: 
4 Minen Silber ummi barrdni-iu^ut Str. 
in. 58, 5. 429, 5. 

n.TJmmu(» 3 )Hitze.aiia«»wiw(=NE?) 
k ku-fi gegen Hitze und Kalte IV R 26, 
:,1 ,,b. um-ma li-P-bu etc. IVB 8,2b s.u. 
asb. Auch NE. TDK, Var. DE. TAG. GA 
IV E 1 ff. CoL II 2 bed. wohl Hitze. — 
Von ebeudiesem St CüK-j leitet sich her 
emmu (immu) Adj. heisa, glühend 
(oderPenn.?). pu-ü im-mu lieissen, glühen- 
den Mundes (von Nergal bez. dem Fener- 
gott) TVR 24 Nr. 1, % (— NE.MA). 



ummu eine Rohrart'? Ol. DM = um-mu\ 
Lond. Frgm. Folgt o-ro« {». d.i. — ummu 
II R 42 Nr. 3 Obv. IIb: MHW. 

Umämu m. Thier. a) von einem ein- 
zelnen Thier. So wohl DIE 52, 43a: 
ü-ma-mu rabä (das gleich einem Vogel des 
Himmels 2 Fasse ....). b) kollektiv: Ge- 
thier (mit Ausschluss der Vogel), ü-tna- 
a-mi Sa tdmii rabi-te G. des grossen Heeres 
I E 28, 29 a, n-fe-ft ü-ma-a-me ma-'a-di das 
übrige viele Gethier (and die Vögel . . . .) 
Z. 31a. Vgl ü-ma-me Z. 32a. ina a-fc 
ü-ma-mn Sa'ü (beim G. d. i. den Thieren im 
Stalle? vorhergeht ina a-biu-ri-tSa'a) IVB 
51, 59b. c) speciell Wild (i. Ü. v. bühi 
Vieh, Hansthiere). ü-ma-am feri Sack-e 
kali-Swmi Wild der Steppe und des Ge- 
birges allerart Lay. 44, 19- Wildesel, 
Gazellen, ü-ma-am jeri mala baSü V R 
6, 105. [bu-ut\ teri li-mo-om ffti" Sintß. 
Frgm. AL 3 101. bu-ul $$ri ü-ma-am feri 
NE XI 81. bu-ul fM [frma-am ten) k 
nam-maS-Se^e feri] Frgm. 345 Z. 4. wer 
Inschrift und Bildniss a-na ki-bi-ü ü-ma- 
mi ü (s. S. la) mt-te-ik bu-ü-ü Uakkantihi 
IE 27 Nr. 2, 61 f. 

ömammudass. e-maram-mi tamSil binül 
ladt u tdmtim Sa ahne pisi-e .... ulzit 
Gethier nach Art des in Gebirg und 
Heer lebenden ans weissem Gestein stellte 
ich (in den Thoreingängen) anf Sarg. 
Platten Rucks. 22. 

*iiTiimfl. (eig. ä-ma ebendleses, im Grunde 
eins mit dem u. I. IM besprochenen ü-ma, 
um-ma S. 31b.) Adv. also, folgender- 
massen, dient (wie mä) zur Einführung 
von Reden, Mittheilnngen, Nachrichten 
in oratio directa. In historischen Texten. 
Briefen, Kontrakten u. s. w. paseim. Bes, 
häufig nach kibü, z. B. : insgesamt ik-bu-ti 
um-ma annü Sar-a-m riefen sie: „dieser 
ist unser König", TU E 15 CoL 1 25, doch 
auch nach Sapäru eine Mittheilung zu- 
kommen lassen, temu iateinu Befehl thm 
(K. 647, 13. 562, 10), paräfu lugen (Bell. 
Nr. I— IX) n. a. m. Oft in Verb, mit ki- 
a-am: ki-a-am ikbilunöti um-ma also sprach 
sie zu ihnen V R 5, 100. Vgl. Str. I. 8, 
4. III. 265, 3. 10. Bisweilen ist ein Ver- 
bnm des Sprechens (Denkens) im Geiste 
vorzufügen, z. B. E. 81, 16 f.: den König 
zu sehen, habe ich mich aufgemacht um-ma 
allakma p&ni Sa Sarri belCa anmar (Indem 



ich tu mir Ragte) : ich will gehen und etc. 
K. 82, 19: tobe atiapra um-ma alkdma 
ich sandte Leute ans (ihnen befehlend): 
geht! etc. So erklärt sich anch, dasB 
bei längeren Eeden um-ma sich wie im 
Anfang, so auch in der Mitte (bei Be- 
ginn einer neuen Wendung o. ä.) findet; 
man denke hinzu: und fortfahrend sagte 
ich. S. Asurb. Sm. 121, 35. 122, 44; 
K. 2652, 15. 22. Vgl. ma-a. 

Umämatu. II E 32, 22 c. d: ü-ma-ma- 
tum syn. /ti(sic!)-[§a-<w»i?J; vgL S. 41b? 

amumistu mit und ohne Detenn. '■"■ 
ein Dorngewäcbs, eine Stachel- 
pflanze. K. 267 Colin 32: ''"a-mu- 
meS-hi, eines der Synn. von bal-tu (s. d.). 
H R 23, 31 e. f : a-mu-mi-Ü-tu syn. bal-tu. 
K.267 Col.ni36: "" US.HU.SI .El. 
HTJ = Um a-mu-meS-tü (vgL zum Ideogr. 
u. baüu und s. den Vogelnamen da-lu-u). 

ammeni, ammini warum? s. u. menu. 

L *ummanu {ym) urspr. Adj. geübt, 
sicher (in einer Knnst), erfahren. £a- 
iNti um-ma-na (== NUN . ME . TAG) em- 
ha der Verständige, Erfahrene, Weise 
IIR 16, 64a. b. Sahst, der Weise, spec. 
Künstler, Werkmeister; auch mär 
ummäni. amt 'um~ma-ni (PL) mw-tß-e Sip-ri 
älilcüt pan mi/urät mdti Sarg. Ann. 296. 
Sa gimir utnrma-{a-)m mala baSü ifazeSunu 
afrif aller Künstler, so viele deren sind, 
Kenntnisse erlernte ich V E 1, 32. «"- 
birti um-ma-a-ni (Werkmeister) mala baSü 
(ans Babylon gefangen weggeführt, vgl. 
2 Reg. 24,14) Sanh. I 31; Bell 9. Ideogr. 
UH.HE.A; s. VE 39, 48a. b: UM. ME. 
A = um-ma-a-nu. """UH.HE.A, d. i. 
ummdnu ein Weiser, mädü ndfir pirütti 
iläni rabüti K. 2486 Obv. 9. wenn der 
König a-na UH.HE.A la i-ktd auf den 
Weisen nicht achtet IV R 48, 5 a. die 
Tafelschreibekunst ist die Matter der 
KA.DE(PL), der Vater derUH.ME.A 
(PL) Sm. 61, 19. gi-mir märe um-ma- 
a-ni alle Werkmeister Sanh. Kuj. 4, 19. 
gi-mir mär um-ma-a-ni faassüti alle verstän- 
digen Werkmeister Tig. jun. 70. märe 
um-ma-ni (M-nu-ti) V E 33 CoL VII 5. 32. 
märe um-ma-a-ni (V. um-tna-nu) kahiunu 
NE XI 81. die Tafel ma tab-bar-ti um- 
ma-a-ni aStur asnik etc. Tafel-Unter- 
schriften (s. AL 3 S. 75). pub-ur märt 
ummäni (gescbr. UH.HE.A) VE 65, 36a, 



ptt 



87 



013« 



mdr um-ma-ni im Verein mit emku, mudü 
n. a. ein Äquivalent des Ideogr. NUN . ME . 
TAG ß. u. emku. 

IL *ummami 1) m. Volk. pulubü(u) 
ekalli um-man uSalmid Ehrfurcht vor dem 
Palaste habe ich das Volk gelehrt IV R 
60* B, Obv. 32. C, Obv. 12. um-ma-a-nu 
t-ha-zu US-me das Volk, das lernen will, 
vernehme ... II B 65 Rev. Col. IV 27. 
um-ma-nu ü Si-bu-tum das V. und die Al- 
testen NE XI 30. Ideogr. ZAB.ZAB- 
ni d. i. ummd-ni md&Su {dupSikka ana 
nakriSu izabü) IVR48, 28 a; vgl. 36. 37 a. 
PI. ummdnäte die Leute, wer um-ma- 
na-te hindern wird meine Inschrift zu 
sehen und zu lesen I R 27 Nr. 2, 63. 
Den Volksnamen ummdn-mandu s. u. be- 
sonders. 2) m. (ummdnu mora-du Sanh. 
Konst. 30) und t (um-ma-an-Sunu rabi-ta 
I V R 34, 33 a. 8 b) H e e r. Gewöhnt Ideogr. 
ZAB.ZUN, passim. a-bi-ik-ti um-ma-ni- 
Sü USkunü Tig. VIII 81. a-na nap-bar 
um-ma-ni-ia meinem ganzen H. VR 35,27. 
pu&hir um-man-ka versammle dein H. 
Sanh. V 23. den Nibe a-di um-ma-an e-la- 
rrti-i(e) re-si-i-Su Khors. 120. um-jna-an 
kaS-Si-ilVR 39, 4. 24 a. ummdn na-ki-re 
das Heer der Feinde Sanh. V 67. mu- 
mcCir ummdni-Su der Führer seines Heeres 
Z. 70. Auch blosses ZAB dient als Ideogr. : 
ZAB-fo d. i. ummdn-Su Nabon. Ann. Col. 
I 7. 14. H 2. 15; ZAB-m d. i. ummä-ni 
das H. n 10, vgl. Z. 19. 23 (ZAB-Su). 
EU 13. ZAB-Sunu rabi-ta IV R 39, Ib. 
it-ti ZAB(sic!).ip-ia mit meinem H. Sams. 
H 19. it-ti ZAB . IJI . ME&iu ma-'a-di 
IV 39; vgL 42. Plur. um-ma-ni m. und f., 
Ideogr. ZAB . ZUN, häufiger umwandte f., 
Ideogr. ZAB.ZUN", Heere, Truppen. 
*-na um-ma-ni-Su i-^u-tu mit seinen wenigen 
T. V R 64 CoL I 30. um-ma-ni-Su bez. 
ZAB.ZUN-w ma-du-tum Nah. II 42. 51 
(beidemal Acc). V R 8, 104. 117. um- 
ma-ni-Su (bez. ia) rap-M-a-tim V R 35, 
16. 24 (Nom.). um-ma-na-te, wn-ma-na- 
a-ti Truppen, um-ma-na-fa^te-iaff 1 ), um- 
ma-na-ti-ia meine T., w/i-ma-na-te-Sunu, 
ZAB.ZUN" passim (Adj. im PI. fem.). 
20000 um-ma-na-te-Sü-nu (Soldaten von 
ihnen) Tig. V 87. 6000 um-ma-na-te (Var. 
ZAB . ZUN)-Jw-mi IV 10. — Aus „bilin- 
guen" Texten: Adar um-man-8u upahlfar 
K. 133 Obv. n /i2i I 8tar be-tö um-ma-ni 



IV R 1 ff. Col. ni 68 / 69 ; Ideogr. beidemal 
KI . SU . LU . ÜB (geschr. KU) .GAR . (RA). 
VgL II R 54, 34a. b: SamaS Sa umrma- 
nim (Z. 33: Sa niSe). V R 39, 42a. b: 
D AMAL . ZAB (d. i. RIN) . NA = um-ma- 
na-a-tum; das näml. Ideogr. K 2022 Col. 

I 59 durch um-ma-[tu] $a-b[t\ erklärt 
Hiernach 

ummatu doch wohl = ummäntu (vgl. ^ 
iStat Fem. von iStdnu) Heer, um-ma-a-ü 
ASurbdnipal Sä .... aSpuru ana kaSdd / i 
Elamti K. 2674 CoL I 1 (vgL II 15: um- 
mdndte-ia). Ohne die Stelle K. 2022 (s. 
soeben) könnte man ummdtu für die pho- 
net. Schreibung von """SÜ.UD.SAK 
Asurb. Sm. 146, 3 zu halten geneigt sein. 
Gehört hierher V R 31, 10 e. f : SI + UM 
i-da-ti = um-mat nap-^a-ru? und * am um- 
mat (*&Z!)syn./?t4trttaDorngestrtipp (s.d.)? 
— II R 16, 47 b: utn-ma-a-tum Dl-ma 
i-Sa-a (Plur. fem.). — Vgl. ummdtu S. 93 f. 

m. ummanu. VR12, 44c d: [ ]J 

GE.A = um-ma-nu ; das näml. Ideogr., 
wie es scheint, Z. 43 durch Su-ri-pu erklärt 

*umman-mandu (wb, Nr. 113) m. 

und f. Völkerhorde, Gesamtbezeichnung 
der zeitweise unter Mediens Vorherr- 
schaft stehenden, Assyrien feindlichen 
nordischen Völker, der Gimirräer, Man- 
näer, Skythen u. a. m. Belegbar von 
Asarhaddon bis Cyrus. Der 1. Namens- 
bestandtheil ummdn (Var. ZAB) bed. un- 
zweifelhaft „Volk", der 2. mandu, manda 
ist meines Wissens zuerst von Jäger als 
= maddu, ma 9 adu „viel, zahlreich" er- 
kannt worden (beachte hierfür die Schrei- 
bung ummdn-ma-at-ti IHR 63, 38 a; ma'atti 
Fem. zu ma 9 adu). den Gimirräer Teuspa, 
ZAB d. i. ummdn-man-da (V. du) Sa aSarSu 
ruku eine fernwohnendeVölkerhorde Asarh. 

II 7. am?i ummdn-man-da VR 64, 12. 25. 
26 a ( — SdSu mdtu-Su u Sarrdni dlik idiSu 
ul ibaSSi). Cyrus warf nieder amii ummdn- 
man-da rap-Sa-a-ti y Astyages, den König 
des amil ummdn-man-da, nahm er gefangen 
Z. 30. 32 a. Das Berliner Duplikat von 

V R 64 schreibt durchweg um-man-ma- 
an-du 1 11. 23. 24. 28. 29 (Winckler, 
Keilschrifttexte S. 40 ff.), gi-mir um-man- 
man-da V R 35, 13. Häufig auch in astro- 
logischen Texten: ummdn-man-da III R 
56, 17a. 61 Nr. 2, 21. 63, 27a. 

DDfct Prt. emis zerschlagen o. ä. Sam- 




me h$-Sat-su-nu bez. ina uz-ä te-mu alle 
Pflanzen bez. die Pflanzen im Zorn hast 
du zerschlagen (IdeogT. GAZ) IV E 30 
Nr. 1, i7 /|g(. a. gaj-fa (s. d.) ina la-dti 
i-nd-su (3. PI.) bez. te-mis (IdeogT. SfG. 
GA.KA.GA, EAfE.SAL) ibid. 13 / u b. 
*VDN !) Pf*- f ™> ( tme f) beschrankt 
sein, zn eng, zn klein sein zar (atta) 
Unterbringung des Feldlagers n. b. w. 
aS-ru (so wird zn lesen sein) hi-a-tü t-roi- 
ta-an-ni-ma war mir jener Raum zn klein 
III R 16 Col. V 7. f-™-£f sSru a-na ... 
das Feld war zn klein, reichte nicht ans 
für . . . Salm. Ho. Rev. 100. sattukkeitm 
Sa i-me-su (welche beschrankt, vermindert 
worden waren) .... tax Sal-me(mt) tdirma 
utin VR 4, 90. 2) Prs. immut Mangel 
haben, hungern, im-mu-ja-ma hn-ma-a 
Sa-lam-taS sie (sc apäti) hungern, so glei- 
chen sie einer Leiche IVB 60* C, 24a 
(opp. iSibbd); VB 47, 45a, wo im An- 
schlnss daran im-ju durch bu-bv-tum er- 
klart ist (ebenso 14b). 

n 1 tu-um-ma-af V R 45 Col. IV 18. 

ums/u, unsu Hangel, Hanger, tm- 

<u = bu-btt-tum 8. soeben, ina m-fi u 

SÄ.GAR.E d. i. bubuti napiituS um (ende 

sein Leben) VR 61 CoL VI 52. 

amsatudass. VR27, 61g.h: Ü.GÜG 
= um-ftHum ; das naml. Ideogr. auch = 
ru-ba-tum und . elpitum. S b 117: UM mit 
eingefügtem KIL (m-ma-ai) = ttm-fa-hon, 
II R 43, 21 d. e: um-fa-tum syn. kar-twn 
Noth. Vgl. noch K. 4197 (WB, S. 173) 
Z. 15: um-ia-twn, sowie K. 152 CoL I 77, 
kombiniert mltVR 32, 47d: DÜK.^^Tf 
Ü . GIR = Sa (d. i. karpat Sa) vm-fa-ti 
syn. nam-zjfar-lttm. 
pQN* tief w & darum unergründlich 
' sein. Diese GB wird wegen der Deriw., 
die von inbrünstigem Flehen gebraucht 
werden, festzuhalten sein. Wurden die 
Deriw. nur Macht und Weisheit bedeuten, 
so Hessen sich beide Bedd. auch viell. 
direkt vermitteln, vgl. nttb stark und 
weise sein. Einen St III, der viell. ver- 
tiefen bed , s. einstweilen noch n. "[CK. 
XU 2 inbrünstig flehen, a-na 
Samiti .... pal/jiS uUe-mt-ifa (1. Sg. Prt) 
VR65, 15a, Nebukadnezar mu-uS-te-mi-ku 
VR 34 Col. I 8. HR 39, 68c. d: NAH. 
E . DÜB . KIT = Sü-te-mu-ku (mit tuppä, 



pos 

lesbitu, teslitu Eine Gruppe bildend). S ° 74: 
51 (ia-dr) = iü-U-mu-kv l Vgl zmn Ideogr. 
tefbttu. 

*emku, enku weise. PI. m. enküti, 
Ea ina em-kd lib-bi-Su in seinem w. Herzen 
Hollenf. Rev. 11. Nebukadnezar e-eni-ga 
Neb. I 18. Bab. I 11, mu-da-a e-em-ga 
Bors. I 4. Nabonid rubä e-em-ga V R 
65,3 a. ina Sipir "*" dimgaUe' en-hi-ü mit 
Hilfe weiser Baumeister Sanh. VI 46. 
82, 8—6, 1 Col. I 33 nennt als erstes 
Äquivalent von NUN. HE. TAG fa-u-m) 
en'ku; die andern sind: (34) ep-pi-Su, (35) 
ba-assu, (36) mti-du-u, (87) bei Icr-ti, (38) 
ab-kal-hm, (39) mär um-ma-ni. Ebenso 
VR13, 37a.b: NUN.ME.TAG= em- 
hi; Z. 38 •■ ep-piriü, (89) ha-as-su, (40) 
mär um-ma-ni, (41) bei terti. K. 7331 CoL 
II: ZO.ZU = «Hfcw, mit dupSarru und 
mädu Eine Gruppe bildend. 

•emüfcu 1) Macht, Kraft i-na e-muk. 
ASur in der M. Asurs (that ich das nnd 
das) Sanh.133; Bell.ll. Konst.47. Adar 
ra-aS e-mu-lä Sams. I 21. Als bei e-mu-ki 
wird ebendieser Gott ''" ID . K AL . M AH 
(iL h. Gott erhabener Kraft) geschrieben 
H R 57, 30c. d. Nebo, it-li wwhW-*w 
(= H)) e~mu-ku (= ID) ul ilSannan IV R 
20Nr.8Obv. s / 8 . <Mnu-fcuanchVR31,14b. 
HR 43, 8a.b: e-mu-ku Syn. von ta-bar- 
tum. S» 2, 14: <^ («-,) = e-mu-lnt. 
S e 286: IM («-/) = e-mu-ku. V R 29, 
63a. b: ZAG = emu-hi. K. 4341 CoL 

I 20: ID . KAL = e-mu-ku (mit kubulhi 
nnd 'Jandnu Eine Gruppe bildend). 2) 
Heeresmacht, e-muk la ni-bi Sanh. 
Knj. 2, 39. PI. emukt, emäkän {emuken), 
emükä,t 1) Macht, Kraft (wie «müht). 
i-na e-ma-le #i-ra-(a-)te Sä ASur in der 
erhabenen M. Asurs Tig. in 35. IV 43. 
i-na e-mtt-ke fi-ra-arti Sd iläm bile^-ia dass. 
Sanh. Konst 68. tn e-mvrkxin ga-ää-ra- 
tim Sä Mardvk id-di-nam in der gewal- 
tigen Macht die Mardnk verliehen (baute 
Ich eine hohe Maner) Hammur. Lonvre 

II 15 f. Adar ga-rnir e-mu-ke ga-af-ra-ti 
vollkommen an gewaltiger Kraft oder 
Macht Sams. IHf. Sargon, welchem Ea 
verliehen hat e-mu-ka-an »M-a-a-U Lay. 
33, 6. StälimSu e-mu-kan td San&n dumm 
tiirüti (Adar ist angeredet) Sarg. Harem- 
A, 7. Asurbanipal, welchem Aanr nnd 
Belit t-nwke fi-ra-a-te erhabene IL Ter- 



pttK 



89 



TOK 



liehen haben I R 7 Nr. IX, A, 1. Adar 
beAwn raburu e-mwkan gaS-ra-a-ü IV R 
54, 25 b. der Feuergott e-mu-kan si-ra- 
>]tf (sie! — ID.KAL.MAIJ, ß. oben) 
erhabener Macht IVR 15t CoL IH »% 4 . 
pu-ug-gu-lu e*nu-ga-a-Su gewaltig ist seine 
IL V R 64 CoL 1 25. e-mu-ka-a-a Sa-ka-tu 
Same-e em-da ... meine hohe Macht ist 
den Himmeln aufgelegt K 257 Obv. 5 
(= SU). VgL noch e-mu-kan fi-ra-a-ti 
f— SU . MAIJ) IVR 18 Nr. 2 Obv. 19 / 20 . 
2) Kräfte, Körperkräfte, die Rosse 
und Manlthiere Sä e-mu-ke ra-ba-a-te i-Su-u 
Sank VI 59. das Weh das e-tnu-ke inaS- 
l«r?t die Kräfte, die Körperkraft (= ID) 
verringert IV R 16, 63 / 54 b. 3) Streit- 
kräfte. amil e-mu-ke-Su a-na ma-la di-e-ka 
seine Streitkräfte sind in Haufen gefallen 
K. 181, 10; ebenso, nur amli ! e-mu-ke-e-Su, 
Z. 40. Vgl. "*" e-mu-ke-Su-nu Z. 12. 41. 
a-di "-"e-mub-ke-Su VR 54 Nr. 1, 6. amil 
*~muk-ke K. 578, 7. Auch ohne Determ.: 
f-mu-ke la ni-bi Streitkräfte ohne Zahl 
Sank II 75; Kuj. 1, 24. a-na e-mu-ke-Sü-un 
ittaklü sie vertrauten auf ihre Streitkräfte 
(oder : auf ihre Macht, emüki?) Asarh. 1 43. 

*nimeku, selten ndmiku Weisheit. 
£a bei ni-me-ki frasi-m der Inhaber von 
Weisheit und Verstand IR 27 Nr. 1, 4. 
Der Gott Ea wird ' 7 *NIN.SI. AZAG ge- 
sehrieben als Sä ni-me-ki HR 58, 56a— c. 
bei ni-me-ki **NIN . Sl . AGAG (d. i. Äi) 
Sarg. QyL 37. Sanh. Konst. 77. apsü 
b*t ni-me-ki (Übersetzung von ZU. AB) 
IV R 52, 34b. liidr ni-me-ki (von der 
Göttin ^Si-au-n) Z. 2 a. Nebukadnezar 
a-hi-iz ni-me-ki Neb. I 7, a-fa-iz ne-mi-ki 
Neb. Orot I 4. ich lernte ni-me-ki (V. ki) 
Xibü hdlat dupSarruti V R 1 , 31. ni- 
me-hfa ik) Nabu (bildet den Inhalt der 
Thontafeln), oft in den Tafelunterschriften. 
VgL noch VR 30, 48a. b: ZU = ni-me-ku, 
sowie ni-me-ki (=N AM. AZAG. ZU) IVR 
14 Nr. 3, 3 / 4 a (mit Bezug auf Nebo). 

temejeu 1) Inbrunst, te-me-ik ik-ri- 
be-ia US-me-ü meine inbrünstigen Gebete 
mögen sie erhören Tig. VIII 26. 2) in- 
brünstiges Gebet: i-na su-pi-e ii te- 
me-ki (V. ki) ü-fal-la-a-ni mit Bitten und 
inbrunstigem Bitten flehte er mich an 
Khors. 1 20. te-Ufc-td-e te-me-ik-Sü du nimmst { 

etc (= I^lBJ^^MgaJ 



EME.SAL) K 101 Obv. 



5/ 



/6' 



I. *1DK (**i ) amäru Prt emur, rmur 1. Sg. 
dmur, Prs. immar, tammar (wer e-ma-ru 
sehen wird Asurn. Balaw. Rev. 18. 21), 
Imp. amur, Fem. amri sehen. 1) sehen, 
gewahren, erblicken, a) etw. oder 
jem. (Acc.) sehen oder ohne Obj. dandn 
ildni rabüte e-mur VR 3, 15. den Fluss 
e-mu-ru (3. PL Prt.) 5, 96. i-mu-ru sie 
sahen (die Schiffe meiner Krieger) Sanh. 
Sm. 96, 84. den Mond la ni-mur IHR 51 
Nr. 4, 13. 5, 30. 6, 37. die Göttin li-mur- 
ka sehe dich Höllenf. Rev. 15. wenn du 
narä Su-a-tü tam-ma-ri (sehen wirst) Beh. 
106. nu-u-ru (Licht) ul im-ma-ru (V. ra) 
Höllenf. Obv. 9. am-ri edla sieh (o Frau) 
den Mann NE XI 192. a-mu-ra sehet! 
K. 312, 5. Die Wortverbindung aSar la 
a-ma-ri s. unten u. atnärn besonders, arid 
o. ä. amdru zurückschauen = verziehen 
s. u. ■pl. b) eine beschriebene Tafel sehen 
d.i. ansehen, besehen, in Augenschein 
nehmen; bisweilen folgt noch Sasii lesen. 
narä ta-mar-ma taSasü du sollst die Ge- 
denktafel besichtigen und lesen Asurn. 
Balaw. Rev. 13; wer narä e-ma-ru-ma 
iSasü Z. 21. mein Schriftdenkmal a-mur 
sieh an, sieh durch Asarh. VI 67; ni R 
16 CoL VI 20. das Schriftdenkmal Asur- 
banipals a-mu-ur^na lä unakkir sah ich 
durch und änderte ich nicht VR 64, 44 b; 
meine Urkunde li-?nur-ma lä unakkarZ. 45 c; 
U-mitr Sanh. VI 68. S. auch u. tämartu. 

c) mit Hülfe von etw. (ina) sehen d. i. 
aus etw. ersehen, i-na musare Sa X h 
Y a-mur-ma 8a aus den Urkunden des 
ersah ich dass IR 68 Nr. 1 CoL 1 13. 

d) einen Kranken sehen d. i. sich nach 
ihm umsehen, ihn besuchen, a-lik </- 
mur-Swnu (näml. die Kranken) K. 167, 9; 
al-lak a-mar-&i-nu (1. Prs.) Z. 22. e) auf 
(ina clij ina rnuhhi) jem. sehen d. i. je- 
mandes Wink gewärtig, ihm dienst- 
bar und ergeben sein (vgl. dagälu 
päfi). die Leute ma-la ina muh-lti-Su am- 
ru-u-ni so viele ihm zu Diensten sind V R 
53, 7 a; die Leute am-mar ina eU Säeri 
la am-ru-u-ni Z. 34 a. die Babylonier Sa 
ina eli mät ASSür am-rti (ardäni dägil pä- 
nPa) VR 8, 82. 2) sehen i. S. v. kennen 
lernen, erfahren, erleben, in Kampf 
und Schlacht nl a-mu-ra mu-ni-(ih-)tjn sah 
(erlebte) ich keinen Bezwinger Khors. 13. 
Vgl. n. pr. m. 8ul-mu-hel-1a-mur C a 72. 
3) finden opp. bvfü suchen, 8. d. 4) von 



•jnf-swns Ewt 
so« bex. 3b 

TScIllttfl'H 
"/..f.*. ■■■■' ' 

; r 

, \ , . ■. . 

II I'rt. 
80 eng, /, 
bringni 
(bo win! ; 

ii. ■ 
'■■'.. : . ■-. 



■»■M! sie 



o&u (8, : 




^^^hM in in-nam-ru 
pilu pifä in 

'- i'i. dass "in 

^ m— «-fn-N At rm-miir-in 

■fr wit gefunden werde 
i | *!"cb mit (äff) jem. im 

*-j fftiielir.n^Hithpa.). 
, «r * BJ da mit (jWj) Hum- 
b ■ i - - sich im Kampfe 
, »«±:«g]Sarg.Cyi.l7;Lay. 

— s-iti worden. <Sfn &«nnJ 
-^ ,rf« n pii für ütamtü) K. 
19 ft). Prs. 
■war ff Ja 
<»ir III R 64, 1,1. 
t i rr/indi>n werden, wenn up- 
■■ rinn Hauchen it-ta-w 
— „-.IVRJ.9 Nr. 1,21b. 
«■* hl, »ehr oft in der Verb, «Aw 
'rt des Nklitssi'liiius d. i. nu- 
^W« i'rt wer meinen Denkstein 
tü. AN i= /«'< fWW? b. nnten) 
I -^p> i *m«-»"J uitrilnimn itakanu IV E 
wer meine Urkunden i'-no E. 
L*ö AN li-Air /" O-flfcwi pt-H-rii t-na~ 
J ^ m uifliaufco wird) Tlg. VIII 68. wer 
- | DnkstolD tt-Air ?d ti-iiut-ri i-itik- 
-t-m u einem unsichtbaren Ürte nieder- 
mm wird 1 Mich. III 7. wer o-Jur la 
r - •!•'«• '"'/' ck-li-ti n&erribu luin'i 
«»»n [VE S8, lue. Andere Beispiele, 
sek für *# fo «-,n.t-ri, s. n. "ran. Etwas 
Min IVB 24 Nr. 2, %: Arali a-bf 
h « mw i"-i»u-[rti] A., den nkbt zu «eben- 
in l profanen Blicken entrückten) Ort 
«faen sie {Ideogr. SI -}- E bez. SI -f E . 
KME.SAL), — Für amdru 
mit der yuHst.-Bed. Spiegel s.u. nAmaru. 
uaru Adj., bis jetzt uar belegt im 
Fem. amirtu la atiür^i Heimliches (eig. 
nicht SirMlmras)? IVB 51, 42a. Vgl. 
K 1880 DoL I 8: (a ,i-» ( .w„-,w.; (!'!.] 
HeimlkhkeH«i i ? ), gyn. von /<i nw(?}-&- 
M 

Imirtuf?) st. csij-.imi-«» Ansehen, An- 
Mick, die S kiirpin rnu enschen *a radial 
fntthnttmtmiui <m-rttt-tru-m mülu (der Tod) 
m 60, 7. 

O&mara wahrsch, Spiegel. VB 28, 
fl6~93a.li nennt ua-matum als Syn. von: 
(86) aUf-nm, [87] •*»*«*, (88t imm- 
fwn, (SO) a-mtf-rwn, 1 1 H 




TÖÄ 



91 



ntttt 



tnuS-Sii-lum, (92) nam(sic)-kur i-ni, (93) si- 
mit i-ni. — Ein anderes gleichlautendes 
^ubst. 8. u. III. -fla*. 

tamartu 1) Sehen, Beobachten, 
Beobachtung, bes. von Sternen, bi-it 
hi-nuir-ii Observatorium IHR 51 Nr. 6,35. 
wenn der Mond ina ta-mar-ti-Su bei der 
Beobachtung (bei seinem Beobachtetwer- 
den ) im Osten gesehen wird o. ä. III R 
64, 1. 3. 5. 6a. 2) Besichtigung, An- 
schauen, a-na ta-mar-ti niSe mdti-ia 
(nahm ich die abgeschlagenen Köpfe der 
Feinde nach Assur) VR 4, 136. seine 
Gliedmassen hieb ich ab, liess sie tragen 

a-na ta-mar-ti ma-ti-tan Asurb. Sm. 137,83. 

die Tafel legte ich in meinem Palast 
nieder a-na ta-mar-ti ( Var. SI . GAB) Si-ta- 
(as)-M-ia zu meiner Besichtigung und Le- 
sung, Tafelunterschriften (AL 3 S. 49), 
oder: a-na ta-mar-ti Sarru-ti-ia Rm. 2. II. 
Rev.; vgl. Qal Bed. Ib. 3) Absehen, 
Ziel (vgl. ittu von atü sehen), der de- 
müthige Beter Sa ana ta-mar-ti-Su (Ideogr. 
SI . GAB . A) kakdd putuJcku der sein Ziel 
beständig im Auge hatte (und zu seufzen 
nicht aufhörte, bis man ihm seine Her- 
zenswünsche erfüllt haben würde) IV R 20 
Nr. 1, 5 6 . — Zwei andere Substt. ta-mar-tu 
s. theils u. nfctjtt theils u. man. 

IL HDfct voll se in, auch zugestopft sein, 
vom Ohr, daher taub sein. 

ameru Taubheit, meine Ohren, die 
verstopft, versperrt waren, wie bei einem 
Tauben, it-bal a-mer-Si-na deren T. hat er 
weggenommen, geöffnet mein Gehör V R 
47, 10 b; a-me-ra = zi-e uz-ni. 

amiru 1) gefüllt, voll a-mir da-me 
voll von (vergossenem) Blut, Blutmensch 
(ü^ü^l tthÄ) Sanh. V 11. 2) taub (beachte 
für die GB das Ideogr. für tummumu und 
*ulchdcit taub: IS . KU . PI . LAL d. L Ge- 
hör-voll), e 59 in Zusammenhalt mit e 51 
Col. I 24: IS.KU.PI.SU = a-mi-[ru). 
Vgl. auch piljü. 

ammaru Fülle, a) ammar libbi s. v. a. 
mdl(a) libbi was das Herz erfüllt (an 
Wünschen). Istar muSamsat am-mar lib-bi 
welche finden lässt was immer das Herz 
begehrt I R 66 Nr. 1, 6. Asur wird in der 
Schlacht am-mar Gb-bi-Su(Su) u-Sam-$a-Su 
Asurn. Balaw. Rev. 25. b) ammar s. v. a. 
mol{a) so viele als. fdbe am-mar ippar- 



Sidü Asurn. I 66. rabüti am-mar ibbal- 
kitüm Z. 89. 

amirtu Fülle? K. 4335 Col. III 28: 
BU.I = ma-lu-(u?) und a-mir-[tum?]. 

amiränu vi eil. hierher gehörig. VR 
16, 11 a. b: A . NIGIN = a-mi-ra-nu (vor- 
hergehen cdü, s. S. 22 b, und e-si-gu). 

III. *1DK einfassen, umfassen. Frgm. 
Rm. ( WB, S. 53) : LIBIT = a-ma-ru ; folgt 
LIBIT . IM&R = ure me Pferdestall. 
ÜR 36, 18. 19a. b: LIBIT («*-•*) TIK 
= a-ma-rum, LIBIT. IM&R (sie) = amd- 
rtim Sa U-pit-ti (einfassen, von einer Ein- 
fassung?). Vgl. Z. 25 h, wo a-ma-rum in 
Einer Gruppe mit li-pit-tum und a-gur- 
rum. Vgl. auch S c la, Z. 9: MAS = a- 
ma-ru? 

amartu Einfassung, a) eines Bet- 
tes, Ruhepolsters und zwar die Seiten- 
lehne i. U. v. pütu der Frontseite oder 
Kopf lehne. Sipdti pisdti (mit weissen Tü- 
chern) .... irSaSu pu-u-tam u a-mar-ta 
(beide Wörter = Ü.IS.ZI.SAG.BA-fc*) 
ruhts binde sein Lager, Kopf- und Seiten- 
lehne K.246 Colli 57. IIR23,68-70c.d: 
I . ZI, e-ri-im, sin(eS?)-ki e-ri-hn = a-mar- 
tum Sa irSL b) eines Stuhles, wohl 
auch dessen Seitenlehnen oder Armstützen. 
IIR 23, 10-12 a.b: I.ZI, e-ri-im, \sin-ki 
e-ri-im?] = a-mar-ti Sa küsse. Zum Ideogr. 
I .ZI vgL u. igaru. K. 4378 Col. II 58: 
IS . IZ . ZI . GU . ZA = a-rnar-tum (V. tu) ; 
folgt pütum (= SAG). 

emartu. VR 28, 84a. b: e-ma-ar-twn 
(VR 28: e-ka-ar-tttm, aber ma ist nach 
II R 25, meiner Kollation und Pinchks, 
ZK II 329 weit besser) syn. ?; s.u. unku. 
VielL etwas wie Sandale (Senn). 

n&maru etwas aus Leder. VR32,51b.c 
(ergänzt): SU . NA . MA . RU = Sil d. i. 
lubnaru syn. ka-ri-im-pi-du (zwischen den 
Wörtern für Schild u. a. und jenen für 
Panzer u. a.). 

I. *imeru(K3)m.Esel(8.Gramm.§32,a, 

a. 65 Nr. 12). Ideogr. g^jfe (von mir durch 
IMER wiedergegeben), auch ein Bestand- 
theil der Ideogramme für Pferd (sisu) y 
Kamel (jjammalu), Dromedar (udru), Maul- 
thier (paru). Neben IMER findet sich, 
viel! um die zahmen Esel von den Wild- 
eseln (pnrime) zu unterscheiden, IMfiR. 
ARAD (vgl. hierfür immeru Lamm). imeW 



-in« 



92 



ttfitt 



Esel oft als Beute- oder Tributgegenstand 
erwälmt: IMER/' z.B.Asarh. 125. IV17; 
IMER. ARAD" z. B. Sanh. Kuj. 3, 14; 
IMER (. ARAD)'" Asarh. VI 47. Vgl nn. 
prr. unter "^'ImeriSu Reich von Damaskus. 
i-me-re-e itt-nu-ti . . . piSunu IV K 18* Nr. C 
Obv.ll. K.4399Rev.2: IS. TL BA. KÜR. 
RA = jirritwn t-me-ru and (Z. 3) ka-a-a-ü, 
welch letzteres (s. d.) durch ma-(ak-)ka-ru 
Sa imeri (s. U. 1313) erklart wird, kabät 
(H3p) i'-nw-ri, sarädu Sa imeri , rid imeri 
(IMER. ARAD) Eselstreiber s. a den er- 
steren Wörtern. — Als Theil eines 
Schiffes wird tWnt erwähnt K. 4378 
Col. VI 32: I3.IMER.MÄ = wnwi elippi. 

II. Imöru ein Mass für Wein und Dat- 
teln, Ideogr. %<$E Sanh. 161. Vgl. oben 
unter III. "VQHt das Ideogr. für amärum 
(== IMER) Sa tipitti? — Wohin gehört 
TlR. V 39: 1 imer kür-ba-a-ni Sä a-ba-ri 
(den Bewohnern von Melitene als Tribut 
aufgelegt)? 

immeru Kind, immertu Mädchen, 
Tochter, m-vu-ru und wi-me-tr-tum syn. 
mdru bez. mdrtum s. diese Wörter. Wahr- 
scheinlich eins mit diesem imnu 

*immera(«|) m. Lamm, Schaf. Zur 
Form vgl. siss/mt, tcseru. Ideogr. LD, auch 
LU . ARAD (vgl. hierfür wem Esel). Iti- 
ma im-vu-ri (= LU) IVR 22 Nr. 2, I8 / 19 ; 
i| ki-ma al-pi. ki-i LD . ARAD ;j ki-i al-pi 
60* 0, Rev. 3. al-pi iSabbi(6 im-me-ra (= 
LU) iM,bi(ti 27, au /„b. ki-ma iin-me-ri 
(= LD) itbuhiu wie ein L. hat er ihn 
hingeschlachtet 7,10a. itn-vu-ir-mi-ir (Spie- 
lerei für itiimrrii*'?) git-uk-ka-al-lam Läm- 
mer und Mutterlämmer (?) Neb. Grot. HI 
1 2. S. auch u. mar& (»[ in) und für LU . 
ARAD auch Su'u. S b 1 Obv. Col. in 11: 
LD(^ft,) = iM-wi^rw. LU»", oftheiABurn. 
und Salm., wird renn (?ene?) zu lesen 
sein, s. u. 1XS. Gehört hierher auch V R 
28, Ge.f: ti-ir-ku syn. im-mewm? (folgen 
it^i«, iäru). — Für LU'" Sad-di s. a. Sedu. 

ummaxu ein grosse b thönernesTrink- 
gofftss, ttberh. Gefäss. Syn. von di-l-a- 
i-w(m), s.d. Ideogr. KAM. VR 19, 25a.b: 
Hl) (/*-**) = Sa-mu-u Sa um-ma-ri. Ein 
Slcirn namens ut-te-it um-ma-ri II R 49 
Nr. 4, 66. 

amaridU ein Dorn- oder Stachel- 
ifii wllrhg. a-ma-ri-du mit und ohne De- 



term. *—, eines der Synn. von a-ia-gu, 
nR 23, 34e, vgL K. 267 Col. III 16; b. 
a. aSagu. 
imrti Viehfutter (Form wie ikribu}). 
K. 4315, 28, vgL Rm. 2. I. Obv.: HAR, 
GUD — m-ru-u(u); auf uhM und bu-bu- 
tum folgend. HAR . GUD = «n-ru-w syn. 
bal-lu bildete die 1. Zeile der I. Tafel 
einer Serie, deren II. gemäss der Unter- 
schrift K. 152 war; für die DZ Tafel 
vgl K. 242 CoL I 40, für die VI. I.ÜR 
51 Nr. 2 Rev.22 (HAR . GUD = m+#4 
syn. bal-lum). die Bewohner Sippars, Nip- 
purs und Babels — tm-ra-Su-nu a-na mur- 
ttt-is-kt; ta-ra-ki giebt man ihr Futter 
Pferden (oder: stiehlt man ihr Futter 
für Pferde), so werden die Pferde Sn-ut 
tm-ra-Su-nu t-ifeu-Ai die ihr Futter gefressen 
haben etc. IVR 48, 32. ,13a. Beachte auch 
K. 4418, 11: *""HAR.GDD = ! °-gur- 
[jwntL 

amrnmmu Subst VR29,22g.h: [ ] 

NUM = am-ru-um-mu; vorhergeht (mit 
dem gleichen Ideogr.?) nam-fa-bu. Ein 
Duplikat dieses Vokabulars bietet abjf-rw 
unt-mu, sodass auf K. 4150 [ ]ru-umirw 
= Tianfabu Sa LA entw. zu abrummu oder 
amrummu ergänzt werden kann. Für die 
Bed. 8. nanfabu (SXl). — WR 23, 4c. d: 
am-ru-um-ma syn. da-al-tnm Thnr. 

a-mar-ti-t II R 23 , 4 a lies a^rat (mc)-ti-L 

#DN 12 Inf. it-mvh'^Su) syn. aUUm, s. IT. 
aläku. — Von einem St. BUS* auch das 
Subst 

neniaau (Bildung wie nlmahi). DTR 
23, 10e.f: ntrma-iü syn. i-ftt Holz, böl- 
zernes Instrument oder Gefäss (?). 

amasSa eine Partikel? (herbei? o.dgl.?). 
a-mai-ia SamaS K. 2527 Obv.lO. VR 16, 
28e.f: [ ] DU — a-maS-Sa, 

amsat (st,; st. cstr. von amSatu urspr. 
wohl der gestrige Abend, dann aber viell. 
auch der gestrige Tag überh., vgL timäli 
und dessen Synn.). a) ina am-iat am 
Abend vorher, opp. uddat, uddei früh- 
morgens, IVR 60* C, Obv. 19, s. uddeS 
(S. 21b). b) gestern überh.; dies frei- 
lich nur, wenn S a 128 wirklich, wie ich 
glaube, als: [SÄ .KA?]BA — SA . DUO . 
GA = am-Sa-ti zu restituieren ist, S d selbst 
bietet amtoO. Folgt Z. 129: SA. DUO. 
GA . TA ■= ii-tu a[m-ga-ti] seit 



»BK 9 

Das IdeogT. Igt gewiss das nämliche wie 
das von amiala (s.d.) JVa&mäSaimna (s.d.). 

amisu. e 84 Col. II 13: HUL. DÜB = 
a-mi-Jw. VgL fyulduppu. 

amüga eine Pflanze. E. 4345 Eev. 
25—28 nennt '""o-mu-Ai als Syn. von: 
(25) '"•a-nt-Su, (26) ,am u-nt-Ie, (27) *"" 
SE.KIL, (28) '— «r la-birSe. * a -o-ma- 
i'i syn. '""Ai-nu-« s. d.; syn. e-ri-iz-zu 
s. d. itm a-mu-Se auch K. 274 (neben *™ 
e-a-tu). Vgl. n. pr. m. Ain&Su E. 486. 

imsu in. im-hl (= ZIG. TAG. it. RA) 
raar^ii E.246 Col. 126 (folgend auf m#i> 

i-mü (?) in \~mii bu-ka-ni n. 5. ein den Pflan- 
zenwnchs vernichtendes Insekt, s. a. bu- 
kämt. Ob i-mii oder i-mix, i-lak, i-Sid oder 
sonstwie zn lesen, bleibt unsicher. 

emüsütu (von einem voraaszasetzeu- 
den Adj. emülu zugehörig, verwandt?) 
wahrsch. Verwandtschaft, Sipp- 
schaft. e-mu-Sti-tum syn. e-mu-tum B. d, 

f. Umftäu 1) DmschliesBnng. VB 42, 
54g. h: SU (j™) KAL = ü-ma-SÜ (vgl. 
abarv 3. 9b /in., dessgl, s. u. Uni); ein 
anderes Ideogr. ist gemäss Z. 53: it 
(/>--,*.*.) BAB . BAB, welches „Seite, Um- 
schliessung" bed. (s. idu, sanäku). Also 
viell. Umhegnag, Wand o. dgl. Daher 
der Amtsname Sa t'i-ma-Si, = *** W SU. 
BAB . BAB E. 2061 Col. I 23. mdSi mun- 
ria&fi la il-ma-Ä (Sa li. -= SU. BAB. BAB) 
Sa id-di-e einen m. , einen Krieger als 
Wächter der UmBchliessung von Asphalt 
(habe ich an der Schwelle(?) des Thorea 
rechts und links aufgestellt) IV B 21 
Nr. 1 (B) Obv. "/j,. VgL S* 34: [ ] 
BAB . BAB = IS.DIM (jHm) = ü-nvUu; 
sollte oicbt <i-"L<i-gii zu lesen sein? und 
ist IIB 33, 13a.b E.NE.SUD.UD.DA 
= ra-kaJ>u Saü-ma-[Si\ zu erganzen? HR 
35, 34g.h: [b]r-el ti-ma-Si Syn. von \be-el 
a-)fta-n(?); oder zu II. umdäu? 2) Falle, 
Schlinge, Fussangel, wie sie auf Fel- 
dern gelegt wird. K. 4378 CoL VI 55. 56: 
ig.NEB.A.SÄ.GA und I?. NEE. ZAG. 
GE.A = ti-ma-rfu;dieIdeoglT.bed.: „Fuss- 
fessel (IS. . NEB = fan-pu, s. d.) des Fel- 
des" and „hemmende Fussfessel". 

II. Tjmäsil viell. s. v. a. binätu, nabnilu'i 
a-na ga-mir a-ba-ri u-ma-Si frmaf-tä einem 



J VBM 

Helden (eig. Eraftvollendeten) hat er 
gleich gemacht meine Gestalt (?); ü-ma-Si 
= kak-mu d. i. EAE. MD =■ tiabmtt-iä? 
VB47, l9 / ao b. ""EN.ME.SÄB.BAWJ 
u-ma-Si Herr der Schöpfung (?), der in 
seiner Macht die Erde beherrscht K. 48 
Eev. 6. 

imsnkku. VB32, 20a-c: ffl.SU = 
im-Suk-hi syn. tir-bu, wenn der Mond 
ki-ma im-Suk-ki ma-fi u ub&nu lä ibaS-Si 
IVB 34 Nr. 1,27.30.35a. 

tanSikku s, dupSikku. 

amsala, ansala gestern, k. 4386 

Col. III 5: SA.KA.BA — am-Sa-f\d\, Eine 
Gruppe bildend mit ti-ma-li. Für am-Sd- 
la (gleich ti-ma-li) als Syn. von mu-tam- 
ma s. d. Dass amSala = müSamma, lehrt 
auch das Ideogr. von müSamma (a. d.). 
bu-lut (lebe) Sa am-Sa-la (beide Wörter = 
SA.EA.BA.TA) (W*m-ma(?) IIB 
16, 7 e. f; da hier Sa = TA, also von 
amiala loszutrennen ist, so wirft die 
Stelle Licht auf HE 32, 20a. b: Sä an- 
Sä-la = iS-tu?-Sai(?). — Beachte noch 
am-ia-taK, 2652, 25: was bed. es hier? 

amtu, imtu s. u. QK. 

amittu s. die „Nachträge". 

imittu Eörperttieil eines Stiers, üt- 
lu-uh, i-mä-ti ale (des Himmels stiera) ana 
pänv4a id-di NE 48, 179. ina €li i-mit-ti 
(Sa) ale biküa iSkun (stellte sie Wehklage 
an) NE 49, 186. Für ZAG-GA (d. i. 
doch wohl imittu, s. emitht und XL \ü"<) als 
Eörpertheil beachte IH R 65, 19. 20a. 

imittu Fem. von www rechts s. n. ]B*i. 

*emittu, Üllittu. IIR39,2.3c,d:ZAG 
und ZAG . LU = «(sic^mMum. K. 2061 
Col. II 10: ZAG = e-mit-titm. K. 4324, 
27-28: .. ZAG. LU = wn.'Mo. Höchst 
wahrsch. = emidtu (St. TB« 4 ), s. die 
„Nachtrage". 

imtÜ (emtCt), entü, PL imtu. wenn das 
Fundament eines Hanses gelegt wird and 
hil EA-Ju hinzutritt (wa'-iA im-tu-A iSSa- 
kanü-Su so werden i*. (PI.) es betreffen 
E. 196 Col. I 18. S* 53: MA . EI . TAB . 
BI (Var. BA) = im-tu-u (folgen biblu und 
tirbatum). K. 56 Col. III 52-54: «-tiwJ, 
en-ta-a id-di», tn-tu-Sü. S. anch entu. 

ü-ma-tu(?) s. o. I. umaiu. 

ummätU. K. 2022 CoL 1 57. 58: DE = 




:. :e Konstruktion des 
■ - sitt Aoc. Vgl. auch 

_i- .-m hehr, bs und b eiit- 

■ . ,. '«ü-hr. a-ii<i oder | d. i. umi. 

. :. 3. libitum tnniiziiza im ilihii 

V :lachOpf. V. 1; mit Assimi- 

.-t v PisniKS, 7'ftrt* p. 15 Nr. 4 

■.■"-rc-'i-i täiiiniSu . . . liStnrm/: 

.i -ir*«i i= oh !■('';) n. 8. w. verleiht' 

f '.v-airiJ 1 , s. u. Sarähi schenken. Vgl. 

■:-.Tr ( ■•.•trW wozu? wosshalb? 1) ört- 

. aaeh, in, auf, zn, an, gegen. 

-..] -in^ni Land, Gebirg, Meer, Strom, 

,-i.>n ein Land, Volk, eine Stadt, Städte 

:. -. w. jltifrt passim (bes. häufig fillii): 

■'>en*> in Verb, mit l-itntln anrücken 

: . ■ "'. flu und nnftfa hinauf- bez. hinab- 

::?cen. SälA hinaufbringen , $alx'tt-t hai- 

rrljn, nr£n) den Weg nehmen, n-eba 

iisrreien. Xümbit hineinbringen, liljii sich 

rrihern, lut'lmtu fliehen, S.ih)bi, «Mlu (231) 

'* u. v. a. m. ana aSriXu turnt s. n. "IT. 

Ebenso häufig sind die Zusammengesetz- 

* ten Prilpositionalausdriieke am cli, nun 

'■ \irib, lilil», pthii, mahn', tnr,v\ irli n. n. m.. 

'" s. diese zweiten Wörter. (Ganz selten 

bed. iimf r bis": iitti iSi-{ .«mir nun iM 

' niW IV R 9, *": n a., = Postpos. KU). 

Auf der örtlichen Bed. beruht auch die 

Verwendung von am zur Bezeichnung 

*■ des Dativ: zn jem. sprechen, jemandem 

.- etw. sagen zali'tnt I 2 (mit oder ohne 

> iiimhn) 8. <l.j s. weiter u. nailAuu, fun'd-i. 

i. kviu'iJH und ZitfamSii, t/inibu 11. V. a. Vbb. 

e Zur Umschreibung des Acrusativ 

K findet sich nun verwendet z. B. Hamm. 

.'- Louvre I lö: als die Götter mit dem 

>r Scepter (Acc.) über die Völker u-na i/n- 

v ti-i-i umiilhi mich belehnten (eig. meine 

li Hand füllten). V K 5, 90 : Istar «-«« ,<m- 

i- mtiiii-ift XhHh ni-ibri Hess mein Heer einen 

v Traum sehen. Oft in den Aehämenidcn- 

i\ texten, z. li.: Aunraiazda Ai a-nn //iinirü 

:■ S.irri ihm 1». 4. 2) zeitlich: auf, zu. 

d Z. U. in aun ihm?, ihm tlünili auf ewig 

i- B. n. V.1, «im i'imr fiitl s. u. xätn (»,11), 

!. , aun turtti'mi 8. u> TB. 3) zur Angabe des 

n I Zweckes: behufs, filr.zn, gegen, jem. 

■H zur U«<j) Herrschaft, Köuigsherrschaft be- 

li stellen, einsetzen, erheben; etw. bauen a-nti 

;■ „,;,!,ih U-lüii;,, n. 'ii. : zur Uh.«1 Hilfe (mni- 

■l fi'id/, *-tV«'"> S'-lii''k«.-ii (nlt'i- kommen, n.s.w,, 




1* 



95 



V* 



passim. Sehr häufig mit Inflf.: am etw. 
zu thun, ana lu um nicht, dass nicht .... 
ana Süzub napiSti, ana epeS habli (kakke) 
u tahdzi (s. u. kabln), a-na la sapdfc na- 
[fiJfu Lay. 51 Nr. 1, 11, u. o. Beachte 
auch: Arzneimittel, Beschwörungen gegen 
(ana) Krankheiten u. a. IV R 26, 32 h. 
Für, gegen (ana) den Hunger oder Durst 
essen oder trinken s. u. n"D, fc^ES. 4) 
zur Angabe des Erfolges: zu, z. B. zu 
etw. machen oder werden, ana. den Fluss 
a-na dan-nu-ti-Su iSkiai VR 5, 75. ana 
tili u karine tarn hez. turru 8. u. karmn. 
Passim. 5) zur Bezeichnung der Art 
und Weise, in, nach welcher etw. ge- 
schieht, ana eSSüti in neuem Zustand, 
neu (z. B. q>eSu, sabätu) S. u. tßllj^ (S. 31 a). 
ana gimirti, ana sihirti, ana pät gbnri S. 
diese Substt seinen Palastschatz a-na 
mu-u'-ili-e in Massen (führte ich fort) 
Asarh. I 23. seine Truppen a-na ma-a- 
diS idkd III R 5 Nr. 6, 44. Hierher wohl 
auch ana la mane unzählich (in nicht zu 
zählender Menge), s. u. 5T3E. 6) selten 
zur Angabe der Ursache, aus welcher 
etw. geschieht, bakü a-na um jem. weinen 
NE 59, 1. Höllenf. Obv. 34 ff. sich freuen 
über (a-na) etw. VR 35, 18. 26. Die Kon- 
struktion von takdlu II. IV 1 sich auf 
(ana) jem. oder etw. verlassen gehört 
möglicherweise auch hierher, s. u. bsn. 
— In „bilinguen" Texten entspricht dem 
ana, a-na meist die Postpos. KU: II R 
33, 6-16e.f. K.245 Col.II 48-46. 56 f. 
63 f. III 10-12 (wechselnd Z. 13-18 
mit der Postpos. TA). 45. 47. 60 f. 64 f. 
(wechselnd mit TA Col. IV 13-16) u. o. 
Für die Lesung von KU als &u s. Haupt, 
Familiengesetze S. 17 ff; beachte inson- 
derheit K. 4386 Col. IV 12 und K. 46 
Col. IV 40 (wo SÜ statt KU geschrieben 
ist). Vgl. noch VR 27, 44a. b: LI = a-na 
(und i-na). 37, 58 d. e. f: ES (*-,i) = a-na 
(und i-na). 

*ina Präp., dem hebr. 21 entsprechend. 
Geschr. i-na oder t> — d. i. ina. Nicht 
selten in, z. B. Hamm. Louvre II 7. 15. 
19. 22. Neb. V 3. 18. 29. VIII 59 ([ i-na). 
Asnrb. Nebo-Inschr. 4 (in urtiSu kabitti). 
Vgl. ferner issurri, immatema (aus in 
fmriema) xl a. 1) örtlich: a) in, an. in 
einem Lande, in einer Stadt, in den Län- 
dern, Städten (wo, i-na) passim. im (bia) 



Meere o. ä. wusch ich meine Waffen s. 
IV. bbfet. ina alt, ekalü einschliessen s. u. 
nOKf I 1 (wechselnd mit larib und ana) 
und II 2. Die Wortverbb. ina eli und 
ina mubbi, bia seri (auf), ina kirib, Ubbi, 
pdn oder pdndt, ina mabri oder mabar, 
ina tarfi, irti, ina kabal, bi-rit, fi-bh put, 
tamirti, ebirtan u. a. m., dessgl. bildliche 
Redeweisen wie ina §illi im Schatten 
<L h. unter dem Schutze jemandes s. bei 
diesen zweiten Wörtern, ina libbi, dessgL 
blosses ina bed. auch inmitten, in Zu- 
gehörigkeit Anderer i. S. v.: aus ihrer 
Zahl, von oder unter ihnen. Für ina 
Ubbi s. u. libbu. wen ina Sarrdni mdre-ia 
von meinen kgl. Nachkommen (Asur be- 
rufen wird) Asarh. VI 58. ina malke .... 
SdninSu Id iSu unter den Fürsten hatte 
er keinen Rivalen Asurn. I 12; III 114. 
Oft Eine andere Wendung jener Bed. 
„inmitten" Anderer ist: in Begleitung 
Anderer, mit Andern, z. B. gehen: ina 
sähe i?ütu mit wenigen Leuten Beh. 38 
(8. S. 33b). b) bei einer Stadt o. ä. i-na 
h Bittutuli bei B. (schlug ich ihn) Sanh. 
m 46; Kuj. 1, 33. VgL Beh. 49. weisser 
pilu-Stem Sa i-na (bei) ** Ba-la-\a-a-a in- 
nam-ru Sanh. Konst 74, wofür Sanh. VI 
51 und Kuj. 4, 14 i-na ir-?i-ü äi B. c) in 
Verbindung mit gewissen Verbis: aus, 
von. aus etw. (ina, = Postpos. TA) sich 
davonmachen (du I 2), hinausgehen (a$u 
I 1. 2), fortbringen, hinausjagen, fliegen 
machen, eilends holen (Sulü, auch III 2, 
$ü$ü) SitpruSu, dikü), befreien (Süzubtt), 
s. diese Verba. Vgl auch napäfju und 
etiru. Aus etw. essen, trinken: Sa ina 
l\b-bi ifadü iStü woraus sie gegessen, ge- 
trunken hatten (folgt: irmukü ippaSSü) 
VR 6, 21. ina aus dem und dem Gefäss 
ahd (iss), Siü (trink) IVR 13, M / 66 . 57 / 58 a 
(das erste Mal = TA). S. weiter niTO* 
I 2. d) selten zur Bezeichnung der Rich- 
tung wohin: in, nach, ina reS nAr e-ni 
Sa Pirat al-lik Salm. Co. 105, ähnlich 
Ob. 92 (sonst regelmässig a-na reS eni, 
z. B. Co. 76). in etw. eintreten: ina . ... 
erebn I 1. 2 s. d., häufiger ana, kirib etc. 
S. auch ina kabal, ina liftbi. Noch be- 
achte folgende Konstruktionen von Verbis: 
auf einen Stuhl sich setzen oder jem. 
sitzen lassen, stets bia, s. Mh ; auf einen 
Pfahl spiessen ina zikipi zul-Jcttpu (neben 
ana) oder Sakdnu, Sitkunu 8. u. zafiptt] 




na» 



94 



,,m-m,i-\tü], PE.TAK.HAR — »*-"*"> 
V lt 39, 39— 41a. Ij (neubabyl.): W = 
„m-m.t-.ftnm, IjAR(.,) = B Sa TAK. HAR. 
IJAR .1. i, ere (s. d.), DE (««m») — „ 
d. i. 'imimil.i). Folgt iimmanähi. S- auch 
miwoA« u. II. hmiwIhh (S. 87 b). 

emetukü Zungenmensch, Verlaum- 
der n. dpi. K. 2051 Col. I 31: EME (««• 
m*) TUK = Ata d. i. mmkH-4 (Z. 32: 
= «nw-m-Af-«. Vorhergebt äkil karte. Das 
[deogr. bezeichnet einen Znngenmenschen, 
daher V R 39, 20a. b durch Ai tf-[Aiiu] 
erklärt-, s. n. Hfthui. 

imtänU. im-ta-nu syn. pi(?)-[k<i-\itn-niiii 

am-ta-äi S d 128 8. n. aiiiäat. 

Anil, gesehr. il "A-,i.i-um, ""A-mm/'-A-uu, 
'■'"AN (VR 34 Col. II 54), Gen. ''«A-ni 
(IHR «9 Nr. 3, 74), Acc ""A-na (Tig. 
VII 109), Hiinraelagott, und seine Qe- 
nialilin 

antu, gesehr. Atrium (stets ohne De- 
term.), s. nn. prr. Die Schreibung "'A-im-ti 
IHR 55, 18b durfte zur Ansetzung dw 
Gottesnamens als Ana nicht ansreicln L i' 
Anütu allgemein: Gottheit. Int "". ' 
nu-ti-hi das Haus deiner Gottheit (u N> 
V K 60 Col. II 8. ""A-nu-ti-ia (= X.l 
AN . NA) meiner (Ninibs) Gottheit i * • 
HR 19, i; / ä8 b - 

ailU Rt. cstr. hm. 1) Geräth, li 
Iielialtniss. HR 47, 14c. d: •< 
tum Bcwilsserangsgerath syn. 
n-ti, s. d. im silli Ranin des Sek" 
Kerker: u-na an fil-ii Mrla •■• 
ihn ein Sanh. U 72. Hierher 
23, !te. f: ti-nu (ebenso wie ■ -- * 

mniii) gyn. i-M, s. d. 2) Z»- -"■ 

das imd das Schlechte tlrou ■. " ' 

h Z-irpäiiitum au In taläv- "■■•• 

miigen M. und Z. einen Zu. ■ _v. "** 
Wohlseins anbefehlen )•■ *■* 

auf der Güttcr Gelieiw Ä -* — *' J 

Str. II. 697, 31. -"* »>■■ — '■ 

keit, Freiheit {sal-Htu). - - - *. 

der Vollkraft u. a.. .„. ' " ■— **.* 

l»;-.iung. n » forfnhi k ■ „..»-• =" ~ 
Itiriritu. Beachte :»» _ -jj». * _ -.^ 
«mi ii*I Aj'-'/'-h' ni'b(--:"7 " 
Sünde Kalmn. II -i7 <■ 
nicht verfalle er r-"!«"» '" 
nn für die Priori .-—'** 



die sonst allein üblich* j^"""- 


Verbnms raSä (s. d.) 


:.*»"*' 


PB. 




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sprechend. Gescl 




Selten an, z. B. 




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Obv. 9: ar- 


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dem Hirten 


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> Nr. 6, 10. (Mf «' 

3. fl-Mrt MW-*'* ' 


Ki ' ' . :';u 


' zur H. über di«^ 
■larlii (ich will W*& 
(SC Asbrs) K. ff-"^ 


'' ' :. ht 


..' - ■**• 



cM Im*" 



x inn Snbst Zeit, f-«»* -^r 

>mh. Konst 55. Nabon. III 5 

Sii. GroL III 27. VR 63, 41 *** 

. a -TJD.BI.A) IVR5, «.» i' 

' „ - i K. 133 Obv. **;,„ (i-iibJw;- 

. ^-n dieser Stellen liegt auch Kon' 

" x .oilb«d. recht nahe. Sonst finden 

-a ii* ftti»jj< för «zur Zeit da, als, 

.^3 wenn' besonders häufig a) imt\m). 

j^cjt. .-nu, i-»«(-!«/i); b) «j-mk-wk, i-k«- 

Ä Gramm. S. 357. ad a) t-u« .l/ii^ 

^- '.. i'J-ftii sls II. das und das befahl 

j JJ CoL I 44. i-«« Äiwrtd »( Art««- 

„ ^«.i bfhfnt mäti (sie) Af-WK im-bn-ü 

Vjfco.Hl 24. «.« (=UH)....i-[.W,«i 

". S 34 Nr. 2, », ,. ™« (= UD) K. 4ß 

■£ IV 39. 41 U. 8. \v. i-nu(-um) Mm-.lul- 

. ii.lina als M. Land und Volk xur 

H^nsohafl mir übergab Neb. Senk. ] 7. 

-„*«« Maränk i£-&<-.iH->,i-i,M (mich 

ärtob) Neb. Orot. I 8. (-«»-«)« Mimhik 
jMjmrMn Bors. I 10. Und Öfter, ad b) 
^«*i ^ftJ /<« /»ift» «www« Anfang der 
Wrfwchöpfuiia-srrziüilung. Passini. htm- 
«a.?) .... Cil-t.i uMiiin-iii'i als mich mein 
Hers trieb V R 66 Col. I 6. >-««-«!.< wü« 
Sit mtlä K. 196 Col. I 18-21. — Als 
Adrerb niuss .-nii-m.i gefasst werden 

Asurn. II 132: <-..»-m. 16 nbiti zu 

(heu der Zi'ii^y) machte ich. Vgl. I 17; 




13tt 



98 



TOK 



Vegetation Sarg:. Cyl. 61. am-ba-su (näml. 
des Ortes) Sank. Baw. 21. 

annabu Hase, Häsin (von der Frucht- 
barkeit benannt?). HR 6, 18c. d: KA. 
EDIN . NA = an-ua-bu. K. 4349, 9. 10: 
| ] IS und [K A .] EDIN . NA = an-na-bu. 

nannabu Leibesfrucht, Spross, 
Nachkommenschaft, die Götter li-Se- 
lu-n (mögen wegnehmen) nn-an-nab-Su 
IHR 43 Col. III 30. seinen Namen, zera- 
Sn pi-ri-P-Sii na-an-nab-Su . . . lifialliku 41 
Col. II 38. seinen Namen, zera-Su pirf-Su 
ki-im-ta-Su na-an-nab-Su (Ideogr. LI.LI.A) 
... Uhallih IVB 12 Rev. 33 / 34 . ze-ru-Su 
U-rap-piS-ma li-Sam-i-da (sie mehre) na- 
an-nab-Su Pinchks, Te.vts p. 16 Rev. 5. 
na-an-na-bu syn. pi-ir-hu 8. d.; syn. ze- 
rum 8. d. 
anabU (/>?) VR 28, llg.h: a-na-bu syn. 
su-nn 8. d. Vgl. 1JT? 

ingU Subst.IIR41,7c.d: Ü.TAK= m^rti. 
tm-ytr-rn, aiMji-ru lies iiu Oirru Feuer und 
h. u. Di. 

in-gll-ru syn. $ubdt la-bi-nt altes Kleid 

8. u. nnb alt sein. 
**"- EN . G 1 . t Ji$£^ ein Stein Asarh. 

V 21. V R 30, 67g:, wohl eins mit pinna- 

nanim, s. 11. hipindü. 
in du Stütze s. im du. 

andullu Schatten, Schirm, Schutz, 
gleiehbed. mit falülu, $ultilu (Ideogr. AN . 
SUR) 8. d. eli htltat mahdze u-Sat-ri-si an- 
tlul-lum über alle Städte hielt ich Schutz 
(meinen Schutz) VR62, 15. Dass andullu 
gleicher Bed. ist wie safülu, beweist nicht 
nur die Gleichartigkeit des Zusammen- 
hangs in und das Verbum pin mit wel- 
chem beide Substt. vorkommen, sondern 
mich dio zu AN . SUR sich findende Glosse 
tm-dii-td (s. %/•//«); VR 10, 64 f. darf das 
mit sH'/ttt in ! ismus stehende AN . SUR- 
hi wohl geradezu andul-la gelesen wer- 
den: weil die Götter darinnen sn-hd-Su- 
hu (titm andul-la-Su-nu Sä (Sa) Sa-la mc'i it- 
nt-su rli-ia ihren freundlichen Schirm, 
Ihren Wohlseins-Schutz über mich ge- 
halten hatten (dies die wörtl. Übers.). 
Ilemhto noch an-dul-la IV R 17, 35b. 

aildurÜ. HR 23, 17d: an-ilu-ru-ü syn. 
iLi-id-tum ThUrflügel, Thür. 

a-na-da-ru syn. dar-[ru-tum?] 8. u. ITT. 



UllÜtU (K t ) f. PL unäti Gefäss, Ge- 
räth, spec.Hausgeräth. u-nu-tu hurdsu 
kaspu goldenes und silbernes Geräth Sanh. 

I 28. u-nu-tu(tu) mut-tab-bd-ti (V. tu) ekal- 
Idte-Su ka-la-mu das tragbare Geräth sei- 
ner Paläste allerart VR 6, 19. bita h 
u-tia-ti-Su ip-ki-is-m K. 245 Col. IV 35. ina 
biti u u-na-a-ti (= [ ] Gl . NA) i-te-el 
V R 25, 44 c. d. unüt tahdzi Schlachtgeräth. 
u-nu-ut tahdzi (KA + ZAB)-Su-nu Salm. 
Ob. 65. Bogen und Pfeile minima Summ 
u-nu-tu ta-ha-zi und alles sonstige Schlacht- 
geräth Sanh. VI 57. S. auch belu Waffe. 
zur-zu Sa ü-nu-tu(ti) 8. zurzu und vgl. aza- 
millu. — Vok. Konst.: *ID . KÄR = w-m/- 
tum, ebenso in den folgenden Ideogrr. für 
unütum ta-fia-zu (= AK + ZAB) und unü- 
tum ki-e Kleiderbehältniss. K. 247 Col. 

II 29: SA.TIK.NA = u-nu-tu. 

I. HJ^ (» 3 ) Stamm der folgenden Substt.: 

manu Ruhelager. II R 23, 58c. d: 
ma-nu-ü syn. ir-M, s. d. 

münü dass. II R 23, 57 cd: mu-nu-ü 
syn. ir-Sii, 8. d. 

tdnü 1) Ruhelager. IIR 23, 60c. d: 
'*te-uu-u syn. ir-Sii. te-na-a-Sti (näml. des 
parakku des Sonnengottes) VR 63, 45a; 
te-ni-e (Gen.) parakki Sii-a-ti 46&] opp. rdSu. 
2) Lagerstätte, Schlafgemach. Bit- 
ridüti te-ni-e ehdliVB, 10, 51. — Hierher 
viell. ÜR 30 Nr. 4 Rev. 13: BAR = 
tc-nu-u. 

II. DJX (** 4 ) en ^ Prt. eni beugen, unter- 
drücken, a) von Befehlen, Entschei- 
dungen: sie beugen, ungültig, rück- 
gängig machen, vgl. Supelu (b« 4 t), mit 
welchem enü das Ideogr. BAL gemeinsam 
hat. Ninib Sa la-a e-nu-u(u) ki-bit pi-Su 
Asurn. 14, Sa la e-nu-u (Var. BAL-m) 
mil-Uk-Su Z. 7: dessen Befehl bez. Rath- 
schluss unbeugsam (unwiderruflich) ist; 
cnü Inf. wie Supelu Neb. Bab. II 30. Vgl. 
Asurn. I 9: Ninib dessen Namen in der 
Versammlung der Götter ilu mamma la 
BAL-ti (d. i. enü) kein Gott je gebeugt 
hat. b) von örtlichkeiten: sie unter- 
drücken, vergewaltigen, zu Gunsten 
anderer preisgeben oder schädigen 
U. dgl. aSarSa la e-ni-ma Id unakkir te- 
menSa seinen (des Tempelthurms) Ort 
gab ich nicht auf etc. Neb. Bors. II 7. 
su-ufc-Sii la e-nim seine (Marduks) Strasse 



ns« 



99 



TOM 



schadigte ich nicht Neh. Vni 37. Ninib 
möge sein Gebiet niedertreten, pi-liy-Sii 
lfi-ni sein Grundstück (?) vergewaltigen 
IHR 41 Col. II 28. — VR39,25-27g.h: 
AB(*«r)KUR, BAL und AM&L.BAL 
= e-nu-u; HR 7, 23g. h: AB (kür) KUR 



= e-[nu-u 
= \e-nu-u 



.? 



K. 247 Col. II 20. 25: BAL 
GE = „ Sa ki-bi-ti. 
IV 1 gebeugt, unterdrückt, hin- 
fällig gemacht werden, ihr Befehl 
Sa la in-nen-nu-ü VR 10, 9. die Götter 
S*i kibiisunu la in-nen-nu-ü VR 64, 35a. 
auf deinen Befehl Sä la in-nen-nu-ü ki- 
hit-m 66 Col. I 24. o GilgamcS, di-m-ka 
ul in-nen-m Sm. 1371 Obv. 6. ihre Ent- 
scheidung Sa la in-nen-nu-ü VR 65, 30a. 
Si-pir iStdr Sa la in-nen (V. ni)-nu-u Asurb. 
Sm. 127, 79. a-a i-tur a-a i-in-nen-na-a 
(nicht werde unterdrückt) se-kar S[aptPa] 
EL 292 (Weltschöpf. II. Schlusszeile). 

enu Adj., Fem enitu 1) gebeugt, ge- 
drückt d. i. arm, niederen Standes? 
nrn-mi e-ni-tum meine Mutter war arm 
(meinen Vater kannte ich nicht) III R 4 
Nr. 7, 2 ; iranni (es ward schwanger mit 
mir) um-mu e-ni-tnm Z. 4. 2) unterdrückt 
L S. v. ausgelöscht, getilgt (von 
Schriftzügen)? VR28,22e.f: i-ni-tumSjn. 
von hi-bi-tum. — S. auch unten enitu be- 
sonders. 

unnütu Gebeugtheit, Gedrückt- 
heit u. dgl. VR 23, 26b. d: TUR. TUR 
= nn-nu-ut-tum (auch = tomuSutum u. a.). 
Das vorauszusetzende Adj. unnü dürfte 
Sarg. CyL 42: un-na-te (PL fem.) vor- 
liegen. 

III. HJN? (K 5 ?) viell. erschallen, erklin- 
gen. StiSfaism ina '^ZAG.SAL lizzamirm/i 
tanittaSu le-i-ni seine Erhabenheit werde 
auf dem . . . (einem Musikinstrument) ge- 
spielt (mit Spiel gefeiert) und sein Ruhm 
erklinge(?) Pfnches, Texts p. 16 Rev. 11. 

a-na-tlim Ohrgehänge, Ohrring. 
K. 240 Rev. 6: a-na-Unn syn. an-?a-al>-tnm 
ß, iL (123). 

6I1U VR 28, 8g. h: r-nu-ü syn. su-nu s.d. 

OnitU Subst HR 23, 28 e. f: '^e-ni-twu 
syn. IS . MA . NU (s. u. I. eru). - K. 247 
Col. II 30. 31: ID.TIK und TIK.LAL.E 
= emML — II R 30 Nr. 4 Rev. 16: BAR 
= e~ni-tu. — Vgl. auch e-ni- ... VR 24, 
13. 14b? 



unnü im n. pr. m. Nabu-un-na-a-a Str. V. 
68, 19? 

OnZU f. Ziege. Si-iz-bi en-zi a-rul-ti Milch 
einer gelben Ziege, Si-iz-bi en-zi die Ziegen- 
milch (beide Wörter beidemal = GA. 

*4TT^) IV R 28* Nr. 3, %. %b. en-za 
u la-la-Sa 8. u. lalu. Vok. Konst.: [GA] 

l> £?f| |^$ = Si-zib en-zi] s. auch u. pTl. 

S*> 286: ^1$$ («*) = en-zu. 

aiLZUZU ein Thier (niederer Ordnung). 
K 152 Col. IV 55: KU.MAT.KIL = 
an-zu-zu syn. fia-di-ln. Hiernach HR 5, 
37 a. b: [ ] KIL = an-zu-zu zu er- 
gänzen. K. 4373 Col. I 24: an-zu-zu syn. 
lia-di-\lu]. Auch eine Pflanze ist nach die- 
sem Thier benannt: Sam an-zu-zu syn. Sam 
lia-[di-lu] 79. 7-8. 19. 

I- ("UN (**,) Prt. 1. Sg. änah. seufzen, 
keuchen. Auch: sich mühen. So Tig. 
VII 96: das Heiligthum ak-pu-ud a-na-ah 
epuS uSiklil plante ich, mühte ich mich, 
baute, vollendete ich. 

12 seufzen, i-ta-an-hu (es seufzten) 
aläni Rm. 282 Obv. 1. a-ta-na-ah ich seufze 
& 891 Rev. 13. 

m 1 1) seufzen machen, in Leid 
bringen, er sprach: „bis wie lange?* 
rabeS Sü-nu-uh-ma von grossem Schmerz 
bewegt (Perm, mit Passivbed.) V R 47, 
6b. 2) keuchen machen, überan- 
strengen, abhetzen, schinden, ihre 
Mannschaften ü-Sa-ni-hu hatten sie (durch 
die tibermenschliche Arbeit) geschunden 
(ulammenu karassiti) Lay. 38, 12; Sanh. 
Kuj. 3, 28; Lay. 61, 19. ina rpiSHSwnt 
ü-Sa-ni-ftn gimir indre ummäni mit ihrer 
Herstellung hatten sie (dfe Könige) alle 
Werkmeister abgemüht Sanh. Kuj. 4, 19. 

m 2 sich in Seufzen, Stöhnen 
ergehen, seufzen, stöhnen. a-Sn-nS 
uS-ta-ui-ih K. 5418 Col. II 25. mar?tS uS- 
tan-na-ab (seufzt er) IVR27, 33 :tr> a (= 
mn-un-na-ra-alf-GA . GÄ). ümu Sü-ta-nu-hu 
der Tag ist Stöhnen (müSu girr auf) V R 
47, 31a. — Eine ganz andere Bed. muss 
ebendiese Form III 2 eines Verbums n:x 
haben, wo von Verfinsterungen des Him- 
mels die Rede ist. im Tammuz atalu 
(AN . MI) Sad-w-ri EN . BfR uZ-ta-ni-ih 

3 tone uS-ta-ni-ih Asurb. Sm. 118, 

7. 8. findet am 12. Tammuz ein atalü 

V 



- * 




ro* 



100 



m* 



statt und EN . NUN uS-ta-ni-ih HI R 56 
Nr. 1, 12. 

anjiu seufzend, trauernd. SamaS- 
Sumukin .... an-hu Sti-nn-ha . . . ardu-ka 

Mus. Konst. 

angütu Seufzerzustand, Nothstand, 
Trauer u. dgl. a/tr-hu-ttt-ttt-un upaSSiha 
(1. PrO tt&tptir saHhüwtu VR 35, 26. 
Ein anderes anhutu s. u. II. n:& 

in&u ui. Seufzer, in-he-ia Sii-nu-hu- 
[u-)ti meine klagenden Seufzer (vernahm 
Istar) Asurb. Sin. 128, 46; K 2652, 23. 

tani&um. 1) Seufzen. ta-ni-ha(=A. 
NIK) //^er^i^i//* (stellt er an) IV R 26, 
*\,b; in* t<Mu-hi (= A.NIR.RA) töti-m 
ibid. M v \;vb ( ina bikiti Umittti): ina ta- 
rn-/* i ä-ti-ib (sitzt er da) ibid. ™ M b (= 
IA.ISK.1K.KA; alle drei Steilen ge- 
hören eiuem KJ/tf.&lZrTextan). gleich 
einer Taube a<l<imtnwn, ta-ni-bti (= A. 
Sti.lR.RA, EMK.SAL) vS-ta-[bar-ri] 
biu übervoll von Seufzen K. 101 Rev. 9 / 10 . 
VI niui/tJ Seufzer. ta-ni-he^a (mögen 
die Winde entführen) 1VR59 Nr. 2, 13 b. 
tti-ni-ht-iti itiihurü (Var. ZU un-nm-ni-ia ilkü) 
VK4, 10. — VR 22, 42h: [A.SI (,-,>)] 
— t,i-ui'/nt\ vgl. 11h? 2) Gegenstand des 
Sou fctm s, \V o h e , L e i d , S c h m e r z. mursu 
du :utttri\i ttt-ni-hu Sa &rt?Vi (der Schmerz 
uieiuer Ulioder) K. 155 Rev. Hiernach 

IV K 7, 3. 18. 23. 33. 43. 53b. 8, 5. 17b 
au losen: murfi ta-ni-bi dr-ni Sev-ti hob- 
ln u hi ti-ti meine Krankheit, mein Schmerz 
u. h. \v. itu-fu-H ta-ni-btt (|| mur$u etc. eliSu 
irtJtfit)) 54, 14 a. a-lal di-fttMi ta-ni-hu 
57, Ma. 

tauiJUu Seufzen, me (die Wasser) 
/•i /<■■ th-ti limhuvdktWM agatt Ubbuka UnCtfia 
Mum. Kennt. 

iduului (oig, 8onfoon, keuchen ge- 
uui-ht) aoufzond, keuchend, weh- 
klagend. »Milium* (sieh an) be-lum Sti- 
,.:. 'i.. i/./.ilti IV H 54, Ib. S. auch u. 
■■/.■»«. uud <«W tk'H't^M Sii-nu-hu-ti (= 

KU'i ( d. i KAI moiue Klaggebete IV R 

V \v. 1. ,J 1V . 

^vtuultU Ad\ keuchend, mühselig. 
. , > . /ii .vi. /« j **.$ <M« M-*i m-/« *W£ erum ma 
^U*u,i uh elU; || HMr$i&) Sanh. IV 10. 

\* r MM «W^Uv^ ^ l1 - «^'A VfB. en(H)ahi 

\ ,.U oi^eMaftfoii. nachlassen. 
\^ .^\>k *eh\\»wh werden. Maulthiere 
a. i. •,*»>■• WJtu <$«-*«« deren Knieei 



nicht erschlaffen V R 65, 34 b. Sa bir-ka- 
Su la in-na-ba (von einem Thier; Ideogr. 
KUS .Ü d. i. SA) IV R 9, 38 /3 9 a. la a-ne- 
liu, la a-ni-bu\a fasse ich infinitivisch (s. 
für Inf.-Formen wie diese Gramm. S. 88): 
ohne Nachlassen, ohne Rast, rastlos, un- 
ermüdlich: Sakkanaku la a-tie-ba Neb. 1 11. 
Bors. 16. V R 34 Col. I 4. allakd bir-ka- 
a-a la a-ni-ba (=NU.KüS.Ü d.i. ÖA) Se- 
pa-a-a II R 16, 31 b. c. K. 4386 Col. IV 8: 
NU. KUS. SA (geschr.Ü) = Za a-ni-bu (mit 
nähu etc. zu Einer Gruppe vereint). 2) 
von Baulichkeiten: baufällig werden, 
verfallen, der Tempel 041 Sandte il-lik 
e-na-ab war binnen der 641 Jahre mehr 
und mehr verfallen Tig. VII 65. das 
Haus, die Terrasse o. ä. e-na-ah-rna f-a- 
bit Tig. VHI 4. IR 28, 25 f. 3oTfl b. die 
Paläste Sä e-na-ba-ma ?-ab-ta Tig. VI 98 f. 
e-na-ha igardteSu VR 10, 56. wann die 
und die Bauten u-Sal~ba-m-ma e-na-hu alt 
werden und verfallen werden Tig. VIII 
54 f. Ebenso IV R 39, IIb (wann a$-ru 
Sü etc.). wann jener Palast i-lab-bi-rtt-ma 
en-na-ku Sanh. VI 66 f. Asarh. VI 62 (/- 
na-hn)', III R 16 CoL VI 16 (m-na-^w). 
wann jenes bit ridüti i-lab-bi-ru-utyyma 
in-fia-hu VR 10, 110. zu wessen Zeit der 
Tempel o. ä. iti-na-bu VR62, 23. 64, 44c. 
£ . KUR Si e-na-liu wann das Heiligthum 
verfallen wird Asurn. Balaw. Rev. 13. 

anfeu verfallen, bitdt ildni an- 

bu-te (die verfallenen Gotteshäuser) epuS 
uSekül Tig. VI 89. 

an&ütu Verfall (von Baulichkeiten), 
der Palast an-hu-ta la-bi-rn-ta il-Uk war 
in V. und Altersschwäche gerathen Lay. 
33, 15. an-bu-sa, an-ftu-us-sa, an-hu-su, 
an-hu-us-su (VR 10, 111. 62, 24), an-hu- 
su-nu (Tig. VIII 55) tiddStf, luddiS o. ä. 
8. u. tnfitt. das Thor e-na-ab-ma i'J-Ji-w 
ü imu-uS IV R 39, 2 b. 

a-ni-feu HR 57, 29c. d: die Schreibung 
des Gottes Ninib als ilu KA.LUM.MA 
wird erklärt durch a-ni-ku a-ni-bu. 

a-ni-ba Asurb. Sm. 133, 39 (unter dem Bei- 
stand der grossen Götter nakire-ia a-ni- 
ba 8alme$ ntüra ana Nina) wird auf dem 
Original nachzuprüfen sein. Man erwartet 
eine Bed. wie: hatte ich Ruhe von mei- 
nen Feinden. — te-ni-bu und '*te-ni-bu-u 
syn. ir-Sn s. einstweilen u. n. 

*anakU (« t ) m. Blei. Sa e-H-i u a-na-ki 



73« 



101 



]3« 



(= AN. NA) mubalUUxmu atta des Kupfers 
und Bleies Vermenger bist du (o Feuer- 
gott) K. 44 Rev. 16 / 17 . AN. NA oft unter 
den Tributgegenständen genannt, z. B. 
Tig. jun. 62; AN . NA'' Asurn. I 58. 
Eine Tafel ausAN.NASarg.Gold-Inschr. 
33 u. ö., vgl. Khors. 160, erwähnt, s. u. 
abftni. a-na-ak (= ÄG . GÄ bez. AMMA, 
EME. SAL) si-par-ri K. 257 Rev. ™ u . 
*9' 30 (= AG.U, vgl. 23 / 24 ). VR 39, 19g.h: 
AN (ni.ig.fi) NA = a-na-hi; HR 7, 17g.h: 
AN (na-ag-ga) NA = a-na-ku. S. noch K. 
4415 Obv. 12 ab. c/d. 

^anaku (tfj ), geschr. a-na-ku und ana-hi, 
ich. Passim; z. B. a-na-kii AJurafiiddina 
ich, Asarhaddon I R 48 Nr. 5, 1. 6, 1. 
a-na-ku ASurbänaplu ich, A. I R 7 Nr. 
IX, A— E (erstes Wort), andku X ich bin 
der und der: a-na-ku Beh. Nr. 1. 5. 8; 
ana-hi Nr. 2-4. 6-7. 9. iStaritum ul ana- 
kn-ti bin i. nicht ich? K. 257 Obv. 18 / 19 , 
Vgl. 14 /i$ (a-na-ku-ü). 16 / 17 (ul anäkii = 
ME . (E .) NU . DU, EME . SAL). S c 284 : 
DU (gi-in) = a-na-ku; Vgl. ana-hi (= 
DU, EME. SAL) Sm. 954 Obv. 3 %o. 3 % . 
K.257 Obv. 22 / 2r Rev. % bis. 7 ,'*- ^20 u.ö. 
VR20,57a.b: KJJ=a-na-ku. 23,55a.b.d: 
ME ([mt^]m) = a*na-hi. 22, 69 a. b.d: A 
(a-a) = a-na-ku (und = at-ta). 

a-ni-ku s. a-ni-Jin. 

UnikU f. PI. tmiketi ein best, weibliches 
Thierjunges und zwar den Hausthieren 
zugehörig: Zicklein? Ideogr. SU. KAR. 
ma-tak (= SU) v-ni-ki (= SU . KAR) la 
pi^ti (= US . NU . ZU) IV R 28* Nr. 3, 
«°' tl b; vgl. 17a. uniku (SU. KAR) ina- 
Sak-Sa aS-hu-ut ibid. 22 a. iarrat (= SIG) 
it.ni.ki (= §Ü . KAR) la pi-ti-ti (= US . 
NU. ZU) 3, 42 / 43 a. 3b. 5, 32 / 31 r c (folgt: 
Sa-rot b'jH-hat-ti la pi-te-te). den Hirten, 
der beständig tu-um-re iSpukakki, täglich 

. it-ta-ba-ha-ak-ki u-ni-ke-ti Zicklein in Menge 
dir schlachtend NE 44, 60. 

ttnhi 8. tmku. 

an-kal lies viell. an dunann und s. u. "J31. 

□Jfct? Hiervon viell. 

TTT 1 e-ga-ti-ia ü-Sa-ne-im er wendete (? 
verzieh?) meine Sünden VR 47, 8b. 

animü Zuwendung, Erbarmen u. 
dgL VR 21, 59a. b: a-m-nw-u syn. .«a-li- 
mu (a. <L). Vgl. auch 27, 54b a-nim-mn-ul 



annummu. K. 7331 CoL m 8: id.öe 

= an-nu-um-mu (und = lu-ma-ari). 
anameru eine Pflanze. K. 41 40 Obv. ; 
K. 4183 Obv.: iam a-na-mc-ru. Für den 
Kontext s. edu (S. 20 b). 

***?Jfc$ (K 3 ) g'nädig- sein; s. die Derivata. 

Inf. enenn bislang nur in der Bed. flehen 
belegbar; s. K. 40 CoL III 12. 13: SÄ. 
NE.AL.AG.A und AN.ÖU.GAR = 
e-ne-nu. Für die Vereinigung der beiden 
Bedd. „gnädig sein" und „beten" in Einem 
Wortstamm vgl. karöbu. 

TL 2 Prt. utnen, utnin (aus tdannin, 
tdetiin vgl. u&ziz = uSeziiT), Prs. ebenso, 
Inf. tdnennu flehen, beten, mit ana 
dessen zu dem man fleht, a-na ildni xd- 
nen-ma (sie erhörten meine Gebete) Sanh. 
Baw. 29. feierlich ak-me-sa (fiel ich nie- 
der) ut-nen ma-fiar-Sü Khors. 175. a-na 
Marduk ut-ni-en supefu a$bat Neb. I 51. 
IX 46 (ut-ni-en-ina ga-ti oMt). um (a-na) 
das und das täglich id-nen-(ni-)Sum-ma 
(sie) V R 62 CoL I 26. ich, dein Knecht, 
ut-nen(sic)-ki flehe dich an (= Ü . GUL . 
AN . MA . MA, EME . SAL) IV R 19, 
5, / 5 2D. infolge meiner Klaggebete, meiner 
Händeerhebung und meines Niederfallens 
Sa (womit) ümiSam a-bal-lu-tiS ut-nen-nu- 
tu (1. Prs., = Ü.GÜL.GÄ.GÄ) 20 Nr. 1, 
9 / 10 . Inf. li-ki-e (Fem., Ideogr. Tl. LA, 
EME. SAL) ut-nen-St't (= SÄ. NE. DU) 
K. 4623 Obv. 18 / 19 . ut-nen-ni bei bele VR 
65, 51b. ilu Ba-u tes-li-ta qna Sarri ina 
ut-nen-ni-Sü wenn B. ein Gebet für den 
König betet (Ideogr. Ü.GÜL.GÄ.GÄ) 
K. 133 Obv. 21/ 22- S. auch unten midnennü. 

*annu m. Gnade (nur von der gött- 
lichen Gnade?), i-wn an-iii ki-e-m M Sama$ 
in der treuen (beständigen) Gnade des 
Gottes Samas Tig. IV 44. i-na an-ni-ku- 
nu ke-nim Sanh. Baw. 3. ina an-ni-Su-nu 
ke-nim III R 15 CoL I 7. a-na an-?ii-$u-nn 
ke-[e-7i(] I R 49 CoL IV 1. Samas und 
Ramman an-na ke-nu uSaSkinü in tertfa 
VR 63, 9b; vgl. an-na Salimti 65, 28a. 
an-na ki-i-ni Nabon. II 49. Für viell. 
anzunehmendes annu „ Zustimmung" opp. 
ullu „Versagung" s. u. 5fcS I 2. 

annama Adv. viell. in gütlicher 
Weise, an-na-ma HR 65 Obv. Col.I 4. 7 
(sie beschworen einander die Grenze, setz- 
ten die Grenze fest an-na-fna auf fried- 




p« 



102 *ptt 



lichem Wege?). Zur Schreibung vgl. ap- 
punnama, ina-na-ma = nvinainma. U. a. m. 

aninu Gnade, Erbarmen? So viell. 
K. 2401 Col. II 13: du öffiietest deinen 
Mund ma-a a-ni-na ASuv „Erbarmen, Asur ! " 
Vgl. n. pr. m. A-ni-nu (kappad.). 

unninu, unninnu (unnennu) 1) 
Gnade, Erbarmen. VR 21, 61a. b: ?m- 
ni-nu sjn.re-e-vm (s.d.); Z. 60a.b: Syn.von 
ni-i-ru. 2) Flehen, Gebet. v Geschr. un- 
ni(n)-nu, un-ni-en-nu; Ideogr. SÄ. NE. DU 
(8. oben Inf. II 2). Marduk un-ni-m-ni-ia 
(PL) iSmema imhuru supü'a Neb. II 4. 
un-nm-ni-ia li-ki-e-ma (Masc.) VR 64, 19 C 
un-m-ni-ia H-ka-a III R 56 Nr. 6, 5 1 . 54. un- 
nen-ni-ia il-lxi-n(y&TAänihe , aim1jurü) 4,10. 
Istar le-ka-at un-ni-ni (i mdfiirat trs-U-te) 
II R 66 Nr. 1, 7. un-ni-ni-Sn a-a im-Jiur 
(nehme er nicht an) VR56, 56. i-ta-mu-ka 
ina un-nin-ni IV R 54, 33a. le-kat (Ideogr. 
TE.MÄ, EME.SAL) un-nin-ni K. 101 
Obv. u ; l2 \ li-ki-e (Fem., =8Ü.TE-//m- 
ab) un-ni-ni Rev. : V 4 . ina un-ni-ni (wirft 
er vor seinem Gott sich nieder) IV R 

26, 61 /62^* ana üi* a • • • attanasfiar un- 
ni-ni a-kab-bi 10, 5 / 6 b. la ik-la-a un-nin-ni 
er hörte nicht auf zu flehen 20 Nr. 1, 5 / fi - 
An allen fünf letzten Stellen entspricht 
(gleichviel ob der Text EME.SAL oder 
nicht) SÄ . NE . DU. K. 40 Col. III 14- 
16: SÄ. NE. DU, A.SI, A.SI.GÄ.GÄ 
= un-nin-nu. V R 22, 1 1 e. f. h : A . Sl (*-*>) 
= un-ni-nu; vgl. 43h. K. 2022 Col. II 37: 
[ ] NE . GAR = un-ni-nu, mit na-a-ku 
und ni-r-Sn Eine Gruppo bildend. Darf 
A . SI . SÄ . KU . GÄ, z. B. V R 4, 89, viell. 
unntnnu gelesen werden? 

teninu, tininu 1) Gnade, Gnaden- 
erweisung. VR 21,66a. b: ti-ni-nu syn. 
rc-c-mu (s. cL). 2) Flehen. dulülsu ikabbi 
ina te-ni-ni IV R 54, 22 a. 

tenintu Flehen, Gebet, a-na te-nin-ti 
ni-i8 kdtFa suhhirdni pänikunn (wendet, o 
Götter, euer Antlitz) K. 143 Obv. 

mutnennü (gebildet aus dem Part. 
mnlnmwt, s. oben II 2, Form wie mut- 
lellü K. 133 Rev. 12) betend, in Beten 
aufgehend. Sanherib re*um mut-nm-nu-ü 
Sanh. Rass. 1; Bell. 1 (Sanh. I 3: rfum 
tt-pr-xu). Asurbanipal (Xarru) fangu elhi 
re-r-Xu wut-nfn-nu-u(u) der (königliche) j 
reine Priester, das betende Oberhaupt 
V R 7, 95. [mut-\nvn-nu-u (= ! ] GÄ . 
GÄj IVR20 Nr. 1, \. Nebukadnezar 



emga mu-ut-ni-en-nu-ii Neb. Bab. 111. Neb. 
I 18 (u statt m); a&ri kanSu mu-ut-ni-en- 
nu-u Neb. Senk. I 2. 

IL p^ wahrsch. zuwider, entgegen 

sein, sich widersetzen, auflehnen. 

annu 1) Missethat, Sünde (urspr. 
wohl Widersetzung). Ideogr. N AM. TAG. 
GA bez. (EME . SAL) NA . AM . TAG . 
GA (auch = arnu und Sertti). an-nn-u-a 
ma-i-da rabd futätü'a meine M. sind viel, 
gross meine Sünden IV R 10, 3G / 37 . 38— 
41 a; stets = NA . AM . TAG . GÄ. Vgl. 
45 — 48 b bis. 49 b. [ma-^i-du-ma an-nu-u-a 
IV R 54, 25. 27 a. anna epeSn eine M. be- 
gehen, sich vergehen, die Stadtbewohner 
e-piS an-ni die sich vergangen Sanh. Kuj. 
1, 26; Sanh. III 4: e-piS an-ni h hab-la-ti. 
an-ni e-pu-$u die M. die ich begangen 
(l| [li-it ahtu) IV RIO, 42 / 43 a. an-na e-pu-u$ 

dass. f 4, /42 D - Beidemal = NA . AM . TAG . 
GA . SA . AG . A-mu. Sünde, Schuld: die 
Bewohner von Sippar etc. welche i-na la 
an-?ii-&t-n?t (ohne ihre Schuld, schuldlos) 
darin gefangen gehalten wurden Khors. 
135. V R 20, 2 e. f : NAM . TAG . GA = 
an-nu-um (?) ; folgt : = Ser-tu. 2) m. S t r a f e 
(die RA: jem. seine Sünde auferlegen d. h. 
sie ihn büssen lassen, ihm die Strafe der 
Sünde auferlegen bildet den Schlüssel 
zu diesem Bedeutungsübergang, vgl. u. 
Seriii). an-nu kab-tu ewe-du-M-ma eine 
schwere Str. legten sie ihm auf III R 15 
Col. II 18. an-nu kab-tn etned-su (1. Sg. 
Prt.) VR 8, 10. IHR 38 Nr. 1 Rev. 23. 
hat der König mar Nippuri .... an-na 
e-nw-da einem Bewohner von N. Strafe 
auferlegt (ihn ins Gefangniss zu werfen) 
a-Sar an-nam in-ni-en-du SO soll dort wo 
die Strafe auferlegt wurde (die Stadt in 
die Tiefe hinabgegossen werden, 8. u. 
ia,n btrutu) IV R 48, 19. 21a. selbiges 
Hans NAM ibaS-Si wird Strafe erleiden; 
NAM = an-nu, an-nu, «?wi« VR 31, 45. 
46 c. d. S c 61 : NAM (na-am) = an-nu, II R 
7, 13-15g. h: Ijß, NA, NA. NAM = 
an-nu ; ebenso VR 39, 15— 17g. h, wo 
Ijfi die Glossen hat: *», <*»-*, *<■.*. 

ennitu 1) Sünde, Vergehen. uImH 
Ser-ti ili nl i-di rn-nit LXäri IV ß 51, 34 a. 
2) Strafe (oder Schuld?), auf dein Ge- 
heiss cn-nc-is-sn (= DUN.A.LUM) Up- 
patir aranSu linnasifi IVR17, 57/ 5ga. VgL 
enunu. 



\ 



1* 



103 



13« 



anantu Widerstand, Gegner- 
schaft, Kampf. Nergal na-aä kak-ki di- 
kfi'fi a-na-an-tnm (=ZAB.IJUS, IV R 2 ; 
ÜD.IJUälVR 1 ) der die Waffe erhebt, 
den Kampf entfesselt IV R 26, ,2 / t3 a. 
die Götter ulammedA'inni e-peS kabli v 
tahdzi di-kn-ut a-na-an-ti (Entfesselung 
von Kampf n. dgl.) si-di-ru n K. 2867, 

13. K 2022 Col. III 54: TI(?) f%£ = 
a-na-an-tn (und = tu-hi-im-tu, a&ya-gu). 

anünu (eins mit annunnT). apnhhu a- 
nn-nn hattmn pirittum haben ihn nieder- 
gebeugt und entfesselt seine Wehklage 
IV R 54, 15a. 

anüntu dass. wie anantu. der starke 
Dibbarra a-nnn-tu ku??urma (trug sich mit 
Gegnerschaft , Feindseligkeit) nraasipa 
tjtirfa V R 9, 82. Asurnazirpal murib a- 
mm-{un-)te der austilgt den Widerstand 
Asurn. 1 20; III 127 {a-nun-te). 

enünu m. Strafe, amelu e-nu-un (= 
DUN . A . LUM) ar-nam e-mi-id (= an- 
KI . KI) dem Menschen ist Strafe für die 
Missethat auferlegt, er büsst Strafe IV R 

17, 4 '*: l o a - V&1- ennitu. 

annünu Vergehen, Schuld. Ideogr. 
ÄG (bez. AM) GIG.GA {EME.SAL), 
auch = ikkibu Und martijftu. an-nun tiu I$- 
ta-ri-ia ina la ide nkabbis ein Vergehen 
wider meine Göttin habe ich unwissent- 
lich begangen IV R 10, 34 /35 a > «n-nun u- 
kab-bi-m (»// i-di) Z. 47a, Ideogr. AG. 
GIG . GA, || ik-kib akul{um). 

anna. S c 274: KI (*,-*) = an-na (auch 
= jfa, ema, ittwti). 

a-na-na Sanh. Konst. 73 lies a-na NA d. L 
ameli (Meissner). 

*aninu, anilli, kürzer ninu, nini wir. 
n. pr. m. iStn-Ramman-a-ni-nu Var. Lstu- 
Ramman-ni-ni O 233, s. nn. prr. a-ni-ni 
VR 53, 3. 24a. K. 647, 29. K. 145, 13. 
K. 10 Rev. 4, n. ö. a-ni{8ic)-ni Beb. 3. ni- 
nu (=ME.EN.NE, EME.SAL) D.T. 
67 Öbv. 2»' 25 . ni-i-ni K. 114 Rev. 15. 

anUIlUtU eine Pflanze. iaM a-nn-nu-tum 
(tr't) syn. hasarratnm S. d. iaM a-nn-nn-tu 
auch K. 4140 Obv. iaM a-nn-nn-tu syn. iam 
arantu 8. d. 

innu Subst. Sargon, der Besieger der 
Araberst&mme, der sittaSunu in-ni it-ka- 
am-tna (und in Samarien ansiedelte) Sarg. 



Cyl. 20; 8. u. pD. — in-ni ta-mir-ti (der 
Flur) Su-ku-up-pi ibid. Z. 37. 
IN . NU, auch SE . IN . NU d.i. tibnu Stroh s. d. 

inanni, innanu u. ä. jetzt (zusam- 
mengesetzt mit enn f inn Zeit). Vgl. eninna. 
i-na-an-ni jetzt, zu meiner Zeit IR68 
Nr. 1 Col. I 19. in-na-nu Var. e-mn-na 
Weltschöpf. I. in-na-nu auch Weltschöpf. 
III. 49. 107 {in-na-na). 

innanilU. VR28, 18 e. f: in-na-an-nn 
syn. i$-tii. 

*enna Adv. jetzt, en-na Str. IV. 370,13. 
a-di cli en-na bis jetzt Z. 7. u en-na jetzt 
aber K. 31 Obv. 14. K. 509, 21 (viell. 
besser als „aber siehe!"). K. 114 Obv. 8. 
An vielen Stellen, z. B. K. 13, 31. 51. 56. 
K. 84, 17. K. 528, 21 („siehe" viell. besser 
als Jetzt"). K. 31 Rev. 18. K. 114 Rev. 
22. K. 312, 5 scheint es mir noch zwei- 
felhaft, ob enna als „jetzt" oder als 
„siehe" (s. enna) oder noch anders zu 
fassen ist. 

*ennä Adv. siehe! Geschr. en-na-a, en-na, 
auch (Str. IV. 370, 10) en-na- '. en-na-a 
siehe! (dieweil wir uns wider ihn empört 
haben) K. 84, 27. en-na K. 828, 11. 17. 
en-na a-dn-v ana Sarri belPa altapra siehe! 
ich habe nunmehr an meinen Herrn König 
gesandt Rm. 215, 18, wonach auch K. 
831, 16 {en-na a-du-u ina k*it mar Siprika 
altaprakka) und K. 84, 35 {en-na a-dn-ü 
altaprakkunuSi) zu verstehen sein werden. 
S. auch u. enna jetzt. 

eninna (enenna) Adv. jetzt, nun (zu- 
sammengesetzt mit enu } inn Zeit). Vgl. in- 
nannu. e-nin-na (Gegens.: ultu Arne rAkuti) 
VR 6, 118. 5, 67 (Gegens.: ina girrCa 
mahre). Asurb. Sm. 289, 51 (Gegens.: ma- 
tima ... lii noch nie). Sanh. Baw. 13 
(Gegens.: pa-na-ma). e-nin-na-ma jetzt 
(Gegens.: i-na pa-na vordem) NE XI 183. 
nun aber Z. 1 86 (zu etwas anderem über- 
leitend). <<-/«?-/*<! Sanh. Baw. 18. AlsKonj.: 
jetzt da, nun da, nachdem nun (vgl. i-na 
u-me-Su-ma Konj. zu jener Zeit da, e-nw 
ma zur Zeit da), t-nin-na-ma mi-lik-jtn 
vnl-kit nun da er mit sich zu Rathe ge- 
gangen NE XI 178. 

enninu ein Fisch? VR 39, 24g. h (vgl. 
HR 7, 22g. h): SE.IN.NU.IJA =- en- 
ni-nu. Zum Ideogr. s. tibnu. 

*annÜ Gen. antuK anni Accanwi dieser, 



CpK 



104 



pSK 



dieses; PI. annüti/u diese. Fem. annitu 
diese, dieses; PI. anndtuli (selten annitu 1 , 
d. i. annitu). Urspr. Form anniu (anniu?): 
an-ni-ü te-e-?nu Sa dies (Vorstehendes) ist 
der Bericht des N.N. K. 181, 33. 45. an- 
ni-ü a-fii-ü Sa X III R 54, 43 b. müSti an- 
rd-u 51 Nr. V 5. ümu an-ni-ü K. 613, 6 f. 
an-ni-a-am dieses (Acc.) IV R 59 Nr. 1, 
30 a. — an-nu-u Sar-a-ni dieser ist unser 
König HI R 15 Col. I 25. ina ü-me an- 
ni-i heute IV R 7. 8 u. o., ina ü-mi an-niri 
(= UD . DA . NE . E) 28 Nr. 1, % b. adi 
libbi ü-me an-ni-e bis auf diesen Tag V R 
6, 2. er hörte an-na-a ka-bi(-e) iStdr diese 
Rede der Istar NE 48, 178. te-e-mu a-ki 
an-ni-im-ma Nachricht gleich dieser K. 
181,54. kima Sitirtim Samämi an-nim Neb. 
Bab. II 2. nachdem ich an-na-a (dies) ge- 
than hatte K. 891 Obv. 12. X (Fem.) an- 
na-a ina [Se-mi-Sa] NE 45, 80, häufiger 
an-ni-ta ina Se^me-Sa 8, 33 bez. Se-mi-Sa 
HöUenf. Rev. 20. K. 3437 Rev. 4. e-gir-tü 
an-ni-tu K. 528, 36. eli Sutti an-ni-ti auf 
diesen Traum VR 5, 102. Plur. Aura- 
mazda der Satne-e an-nu-ü-tu (diese Him- 
mel) geschaffen hat D, 2. E, 3 (an-nu-ü-ti). 
O, 4 (an-nu-tu). ildni rabüte an-nu-tu V R 
56, 51. XII Sarrd-ni an-nu-ti (zurück- 
weisend) Salm. Mo. Röv. 95. an-na-a-tü 
mdtdti folgendes sind die Länder Beh. 40. 
ep-Se-e-ti an-na-a-ti (zurückweisend) VR 
4, 77. a-tna-a-teji an-na-a-teji diese Vor- 
gänge, Dinge 1,128. an-na-a-teji (vernahm 
ich) 3, 127. an-ni-ti mdtäte die folgenden 
Länder NR 8, mdtäte an-ni-tü diese Län- 
der Z. 25. Beachte noch: a(n)-nu-te . . . 
a-nu-te . . . an-nu-te die einen . . . die an- 
dern ... die dritten Asurn. I 90 f. an- 
nu-te . . . an-nu-te Z. 117. Für an-ni-tu tne-e 
viell. „o du hier!" Höllenf. Obv. 26. 32 
s. u. me (Partikel). — VR 31, 9a.b: 
NE («*-*) = an-nu-ü. afrannd, a^ennd s. d. 

*annÜ8im Adv. und zwar wahrsch. der 
Zeit: soeben? an-nu-Sim amil }SAY$* 1 Zi- 
Icirtd'a UUküni soeben sind die z. Grossen 
eingetroffen K. 537, 3. an-nu-Sim K. 183, 
32 (s. BA I 618 OL), ü-ma-a an-nu-Sim ina 
pdn Sarri ussibilaSSu ich habe ihn nun 
soeben vor den König bringen lassen 
K. 11, 26. 498, 10 ((usibilaSu). ü-ma-a 
an-nu-Sim asaprakka K. 533, 18. Und öfter. 

HJ^i appu m. 1) Nase. PL appe. diesen 

schnitt ich ab Hände und Finger, diesen 



ap^pe-Su-nu uznd-Su-nu Nasen und Ohren 
Asurn. I 117. e 84 CoL I 3: KA ([*,-») 
= ap-pu\ folgt Z. 4: ... .-a)PA = „ Sa 
ttf. IIR30,18g.h: KA(<tu)KAK = ap-pu 
e-lu-u. dür appi d. i. „Mauer der Nase" 
heissen bei den Babyloniern-Assyrern 
die die Backenknochen überkleidenden 
Wangen des Menschen: die Thränen 
fliessen eli dür ap-pi(-ia bez. Su) NE XI 
131. 274, das Licht im-ta-1cut eli dür ap- 
pi-ia fiel auf meine Wangen Z. 129. appu 
Nase, nicht appu Antlitz dürfte wohl 
auch in sibit appi enthalten sein. II R 
35, 44c. d: UIJ . KA . DIB = ?i-bit ap-pi; 
das Ideogr. könnte auf eine Bed. wie 
Nasenschleim (oder Niesen) schliessen 
lassen, aber beachte IV R 60* C, Obv. 21 : 
ina si-bit ap-pi izammur elela (|| ina pi-it 
puridi uzarrab JaUareS). 2) Antlitz, nur 
in der Verb, ap-pa (ap-pa-Sü f ap-pi) la- 
bdnu (Ideogr. KA . SU . GÄL), s. pb. — 
S b 1 Rev. Col. IV 27: KA = ap-pu. . . . 
ina ap-pi-Su-nu (Ideogr. KA) aS-kun IV R 
23 Nr. 3, 17 / 18 . — S. auch appu, appatu, 
appdti (C|fcK). 

appis Adv. auf dem Antlitz lie- 
gend, anbetend niedergeworfen. So in 
dem n. pr. m. Nabü-alsirka-ap-piS. 

anpatu ein Vogel. VR 27, 38c. d: I§. 
Stit . IJU = an-pa-ttim (für I§ . SfR vgl 
samullum). Hebr. FflMK. 

en?U (d. i. emuTj Actf. K 4239 Rev. 5: 
BI . BEL . LA = BI, d. L Sikaru, en-$u syn. 
fear- .... 

unsu d. L um?u s. d. Cp3K). 

ansabtu, in§abtu s.u. 2S1 

analfäti (besser andfrdti?) PI. f. Kame- 
linnen. IM&R . A . AB . BA>' (d.i. gam- 
male) J tmir ' a-na-ha-a-te a-di *"* r ba-ak-ka- 
re-Si-na Kamele, Kamelinnen nebst ihren 
Kameljungen IHR 9 Nr. 3, 56—57; Lay. 
68 Nr. 2,2. DifiR . A . AB . BA/' / ^a- 
na-ka-a-H Tig. jun. 55. IMfeR.A.AB. 
B A // imir a-na-ka-a-te IHR 10 Nr. 2, 36. 
Überali ist von Arabien die Rede. 

enku d. i. emku s. d. (pfcK 4 ). 

unlpi (K 4 ?) PI. unkdti 1) Ring. VR 32, 
65c: un-ku) als Ideogr. bietet die Er- 
gänzung: '^KAN.KAN.MAT.SÜ.SI, 
wofür VR 27, 28e: "«KAN.KAN.MA. 
TUM . SU . SI, d. i. kamkammat(um) ubäm 
Fingerring (s. kamkammatu). un-fai frtrdfi 



p:« 



105 



BS« 



Sa iarri E. 509, 19. un-fa Sa iarri Z. 23. 
// un-ka-twn partim Str. II. 558, 23. li- 
la un-ka-tum ia dahu# ZK II 324. un-ki 
(=ötf .GUR) tu-lu(?)-ti ■"'"EL. LA (ihm 
an den linken kleinen Finger) K. 246 
Col. II 49. un-ki (= SU . GUR) za-ri-fa 
(thne in den Zaubertrank) IVR26, 3, ' is b. 
Vfi 28, 67-74 a. b nennt un-kn als Syn. 
von Snbstt, die auf au, ru, tum, tum, si 
(vgl. a kamkammatul), ü, u auslauteten, 
sowie von (74) [a?-]haz~tum. Dass auch 
die ZZ. 75—85 Svnn. von «nkn darboten, 
scheint im Hinblick auf HR 25, 47f nicht 
sicher ; auch würde Z. 82 Se-e-mt Sandale 
schlecht unter die Synn. von unhn passen. 
Die betr. Snbstt. lauten: (75) e-ti-ip-tum 
(s. S. 46a), (76) mar{sK)-ra-tu ia , (77) 
f«/(? VR28, oder lal? zu sehen nur 
noch 1 wagerechter Keil) -la-pi-tum, (78) 
i'rri-tum, (79) ka-mi-tum, (80) a-pa-pu, 
(81) ie-ti-ip-tum, (82) Se-e-nu, (83) par- 
tum, (84) rma-ar-tum, (85) tlt-ünit (wie 
ist zu lesen?). 2) Siegelring, Siegel- 
cv linder, und dann ein gesiegeltes 
Schriftstück, Kabinetsordre o. ä. 
nn-l-ri iarri ein kgl. Schriftstück, eine kgl. 
Ordre (In Betreff der Gefangennahme des 
NX.) K. 18, 32. der rab-kiair hat aus 
dem Palast un-ku eine Ordre an dich ge- 
bracht K. 81, 23. un-l-u Sa Sarri betia 
in X ana mu&h?a ii-iiHi' K. 83, 7. un-ki 
iarri ein kgl. Handschreiben K. 686, 5. 

I. *#Jfc( enÄiu Prt. Mt t mit, Prs. emii 
l) schwach sein oder werden, ai-si-hu 
m-nt-in a-ka-la (1. Prs.) K. 5418 Col. II 24 
und la te-fi-ib-bu la tcwnii-Sii verzweifle (?) 
nicht, sei nicht schwach ibid. Col. IV s. 
u. nOK (nc). 2) von Baulichkeiten -. hin- 
fällig, baufällig werden, einstürzen. 
tem-me-m-Sa (das Fundament des Palastes) 
c-nii-ma (war baufällig geworden) iitldäa 
irmd tkupA rHäia Sanh. VI 32 f.; tem-me- 
en-ia i-niS-ma itrurd reSüia Sank. Konst 
59. durch Hochwasser i-8-itl-ta (näml. 
des Palastes) i-ni-ii Neb. VII 52. die 
Mauer von Sippar welche imt eititi nakri 
wu-Ai (Ideogr. SIG.GA) i-l-n-pu VE 62, 55. 
wenn ein Hans gestützt wird, [so be- 
deutet das] t-nii biti ameli K. 196 Col. 
IV 7. ana la-ba-rii u-mt (V. ume) i-na 
A . KAL (d. i. mili) bii-ia-t^te) frm-mw 
Mi la f-ni-ir dass beim Alterwerden (im 
Verlauf längerer Zeit) infolge starken 



i Hochwassers sein Fundament nicht eln- 

! stürze Lay. 39, 18 vgl. 62, 25; Sanh. 

' Bell 52 und Rass. 80 (la-ba-rii ™d V. 

I ä-me .... Um-mewiu et«.). Für den Inf. 

' e-iu-Sü s. auch u. enSu. Vgl. auch den 

' Ortsnamen *' Gti-m-gi-li-nii? s. nn. prr. 

I Uli) schwächen. S. unnuSütu (von 

. einem vorauszusetzenden unmtSu ge- 
schwächt). 2) niederreissen, ein- 
reissen. tarbasa kima nu-ie-e un-ni-ii 
(der Dämon; = SI.HA.AN) IVB 18* 
Nr. 6 Obv. 6 / T , vgl \ Hierher wohl 
auch Neb. Vni38: seine (Hardoks) Strasse 
la e-nim, parakka-iü la fi-ra-ü? sein Heilig- 
thnm rüw ich nicht nieder; vgl. unnuiü- 
tum neben unnütum VR 23. VR 45 Col. 
VTI 55 : tu-un-na-ai. 

n 2 1) schwächen. K. 4386 Col. II 
31: mu-un-na-ab-Sl . GA = ü-tan-ni-ia-an- 
ni- bu-a-ni-hi ü-tt-ai-nis (Subj.: Astaiakkn) 
IV R 29 Nr. S, \ (Ideogr. SUE.SUR). 
ina kitri u nisxati ra-ma-ni ti-tan-mi durch 
Leid und Wehklage habe ich mich selbst 
geschwächt Sm. 949 Obv. 19. 2) ge- 
schwächt werden, t-rof-su (seine Brost) 

1 n-tan-nii {= HÜ.ND.E) IVR 19, !9 , 30 a. 

I ansu baufällig, düräni mätfa an- 
Sü-te ag-ie-ir die baufälligen Hauern mei- 
nes Landes festigte ich Tig. VI 100. 

ensu schwach. Ideogr. SIG. ta-taf.- 
ka-ap en-Sü du (Harduk) richtest auf den 
Schwachen (ij pi-iz-nu-la ttt-rab-\ba\) K. 
4359. Samas ta-ilp h,a&-iu /ta-tin m-ii 
IVB 19, 40a. aSSu dan-tm a-na enii 
(SIG) la h-abati dass der Starke den 
Schwachen nicht schädige (miniere) VR 
62, 11; s. auch habälu. K. 4386 Col. II 
29. 30: SIG = ™-Ai, SI = e-ni-iw. HR 
28, 67b. c: SIG.GA = en-Sn, mit »M/h 
nnd 'lunnamü Eine Gruppe bildend. S. 
auch n R 27, 51-53 c i S. ferner nn. 
prr. m. Nabä-za-l-ip-mSi (SIG), Ifabä-tuiul- 
ti-enii (SIG). 

ensutu Baafälligkeit(von Städten). 
Sargon fia-a-tin en-M-lfSu-nn miiAiHimu 
hihiltiiun Sarg. Cyl. 4; Bronze-I. 8; Plat- 
ten-Rücks.3 (m-iir-t<-'rin-nu\ 8. n, bibiltu. 
unnusütu GeBchwächtlieit u. dgl. 
V R 23. 25b. d: TÜR . TUR = u«,n«-hf 
tum (auch = mnätu u. a.). 

menistu. S. für wtuf-ti HR 47, 20b 
u. MAdftr (S. 52b). 

II- [^JN (K, ) SUunm der folgenden täubst f. : 




*aasatuWeibi.S.v.Ehefrau. Ideogr. 

DAM (auch = »auf« coujv.i: s. d.). Summa 
üS-iü-la (^ DAM-<") musau izir wenn ein 
W. ihren Mann haust VR 25, 2a. b. atut 
aS-M-ti-At zu seinem W. Z. 9, d&-M-ti 
mein W. Z. 10a. b (Ideogr. DAM), ai- 
ia-ti-iu Str. II. 495, 1 wechselnd mit DAM- 
hi 508, 1. DAM-™ d. i. alM-m Tig. jun. 
17; Lay. 17, 10. Sanli. II 60. DAM^i 
seine Frauen Tig. II 28. 1ü a$Sa~ti £i-i 
sie sei mein W. Str. I. 8, 6. atta tu mu-ti- 
ma atuU-u M aMa-al (V. »S-ta<)-k» NE 
42, 9. itf&rfii (DAM) i. U. v. Sigrtti b. 
auch dort. II R 36, 45. 46c. d nennt aS- 
lä-hi als Syn. von iS-Si'i und mar-hi-twn. 
Z. 14a. b: DAM. TUE. A = ha-a-rum Sa 
aS-Sn-ti (Rio) heirathen a. u. TTi nnd vgl, 
DAM.TUK.TUK AXaSSat» »MiuSAZ*. 

altu (synkopiert ans ai&ihi, aitn, vgl. 
MDS, TC«) daaa., anch von Götterfrauen. 
Gw,fi«. at-twn JV.JV. Str. II. 67, IC. III. 
91, 3. al-ti II. 437, 11. ai-li (=DAM) 
Miw-fti-W TVR 1 ff. Col. II sl , s o. irf-tf (= 
DAM) ""NIN . A . ZU K. 246 Col. IV 40. 
Ähnl. IVR 14 Nr. 1, l9 / lo a. 

*assütu Franenscbaft (von einem 
vo ran s zusetzenden atät Weib?), eine 
Tochter einem Manne (au») a-na aS-Si'i- 
ti,(l,i) „»diiu'i zur Ehe geben Str. I. 8, 9. 
U. 243, 4, wofür DAM-u-f« 990, 4. III, 
101, 5. der nnd der a-wt a«-hUii irSnimi 
hat mich zur Frau genommen II. 356, 3. 
seitdem ich a-na ns-äii-lu ar-Sii-ka dich 
znm Weibe genommen III. 359, 5. 

iäsu Weib, it-hi syn. ti-ni-e&-tn s. 6V, 
syn. ttS-M-tn s. oben. 
III. £*J^ («,) Stammwort zn feiiiHSlum. 
Viell. hierher gehörig VR 28, 54g. h: 
tf-wMiJ syn. ü-ln-pu (s. d.). 

"tenisetum Fl. die Menschen. 
Menschheit (eig. die menschlichen We- 
sen). Ea bei tfm-if-f-ti VR 1, 11. Asnrb. 
Sm, 9, 1. Samas muS-te-Urr lr~[n >-]&■- r-ti 
(sie) Salm. Mo. Obv. 3. he-lit h-m-Se-e-ti 
(= A.ZA.LÜ.LU, EMF..SAL) K. 101 
Obv. '' 10 . Sit bi-l'i te-ui-äc-e-ti von allen 
Menschen Neb. X 10. Nerigl. IT 38 (t-a- 
i,l). Neb. Grot. III 52 (ti-n^-i-li). b,l- 
lat tr-ni-X^-ii NE XI 127. Nebukailnezar 
mtitlan'i tn-ni^fc-ti Neb. Grot, I 2. mul-taS- 
pi-ni fi--Hl-M Ji, : l (die Menschheit Bels) 
Tig. VII 50f. Bevölkerung, Bewoh- 
ner. Lente. t.-nr-M der Lander Chnl- 



däa, Aram etc. Sanh. Bell 42; Rasa. 69; 
Lay. 38, 6 (te-ne-to na-ki-re). le-ue-M 
«""Knt-di Sanh. Knj. 3, 12; Sanh. Sm. 89, 
31: te-nc-iet ""'Kal-iii. le-ne-Se-ti tna-ti-Utn 
(die Bewohner aller Länder) Sa .... ak- 
iFiiM.mii Sarg. Ann. 428; Pp. II. 43 
(Khors. 165: daiidinc ma-ti-tan), K. 152 
Col. IV 61 : | A . Z]A . Lü . LU = te-ni-Sc- 
e-titm ayu. a-me-tu-lum. 

annüsim Adv. s. oben im Anschlnaa au 
amiü (S. 104 a). 

entU PI. entäti. HR 47, 16a.b: ™"MA. 
TIL.LA, erklärt (durch (?) en-tii, Z. 17 
durch nt-btt-n. *"*'•'* Atmi adir eaz-mn 
TIL>'(Var. m-(«-(i>*< .... IHR 69, 54b. 
— Eine Verbalform (IV 2?) von einem 
St. rOK (niSS?) dürfte vorliegen K. 700, 
1 : Sin SaviaS it-Sn-dtim-ma itti-iu rt-tiu-t» 
(itttnfri); vgl. IHR 54, 22b. 58, Ib. 

antfi s. imtü (rmtü). 

ailtahsu (d?) eine Gartenpflanze. 
an-Uib-Sum SAR Gartentaf. Col. I 5- <wi- 
idh-[si(in\ 3 mal nach einander auf Lond. 
Fragment. 

antABTirrÜ. der Edelstein el-me-hi an- 
ta-Sur-ra-a (= AN . TA . öUR . RA) Std- 
lu-Iu vollkommen an Himmelsglanz (V?) 
rv-R 18* Nr. 3 Rev. CoL IV %. Zum 
Ideogr. a. mr!l}u (aber anch "Ql); für 
SUB= taräru aufleuchten, aufblitzen a. d. 

a-si bez. A.SI ein Thier s. asäte. 

a-su S b 2, 12 s. n. «,« Arzt. 

iSU Subst. wenn sein (des neugeborenen 
Kindes) rechtes Ohr in» i-m-*u laple (KI . 
TA)-hki sich befindet IHR 65, 9a. 

iai Präp. mit s. n. »«. 

U8U (ämi?) Grenzmark o. dgl. wer «-»« 
mi-i$-ra ü hi-dtir-m-!h't ü-$a($Vl)-an-HU-<it 
wer seine (des Feldes) Grenzmark, Grenze 
nnd Grenzstein ändern wird III R 43 
Col. III 20 f. wer u-xu niMf-ra it kn- 
,htr-m ü-Sa-an-nn-A 1 Mich. II 13f. Ninib 
M-m mi-ah-M n lii-ilur-ra-lti (näml. des 
Frevlers)' li-is-su-uh 1 Mich. IV 3 f. Nebo 
fi-S(7 vii-h-ra ii hi-ih'ir-ra-Sn li-Se-en-iü 
IHR 43 Col. IV 1 f. ,i-sa «Ms-ra « hf 
<hir-r>4 [ui-}tr-li IVR 51, 49a. 

esigU Subst. VR 16, 10a.b: A.SI.GA 
= esi-ffu (zwischen e-dit-[ii] und a-mi- 



asidu. VR 29, 58a. b: ZAG = a- 
(Z. 59 : = U-du). Stamm wahrsoh. 






107 



mit Tio? zuBammenzn- 



sodsss asidu 
stellen ist. 

isdahhu 8- UdaJjljiu 

I. iTOK (*i) Grundbed. wohl stützen, 
unterstützen (daher atitu Pfeiler), dann 
helfen iiberh. 

asü m. Arzt (eig. Helfer). Ideogr. 
A . ZU mit oder ohne Determ. amii . A . ZC 
ii im mnrri hitnu ul ubbal der Arzt soll 
an den Kranken nicht seine Hand brin- 
gen IVR 32, 34a. 19. 45b. 33, 7. 41b. | 
Ea ist n. a. auch der Gott Sa a-ri-e (Sing.) 
K. 4349 Rev. l fl " w )A , ZU" K. 572, 8.1 
Km. 33S Kev. 14: A.ZÜ = a-fu-ü, folgt 
MH-nn-'-i-3tt Thierarzt. ta-kal-tum Sa a- 1 
„;.;(= A . ZU) s.u.b-O; findu AiA.ZU 
s. n. TOS. Für A .ZU = Ixirä Magier, | 
anch = duptnrru s. d. K. 7331 Col. II: | 
NI . ZU = a-m-u (mit bi'trü nnd müde \ 
t,'rt! Eine Gruppe bildend). K. 247 CoL 
II 11 ist sehr wahrscheinlich zn A.Z|U 
= n-stt-tt] zn ergänzen; dann würden 
auch Z. 12: AZ nnd Z. 13 ( ] GfR 
Ideogrr. für ärii sein (vgl. S b 2, 12: 
AZ (■•») = «-«<?). S. auch n. prr. m. 
J-*«-ti. — Ein Fem. tUitu wird Tür A. 
ZU wohl anzunehmen sein IHR 41 Col. 
II 29: Gula A.ZD <jat-l<i-tit die grosse 
Ärztin (folgt: betiu rabim). 

äsütu ärztlicher Beruf. ipc-rS <t- 
»rti K. 220 Obv. 13. 

asitu f. PI. antäte, aber anch axaiäti, 
von der Grundform araitu, welche I R 
28, 24b (kirim Sa n-sa-it-te rabi-te) noch 
vorliegt Pfeiler (vgl. dimtu), a-ri-tu 
*■> kahl/ade ina put aliSu ar-rip einen Pf. 
leine Pyramide) schichtete ich aus ihren 
Köpfen gegenüber der Stadt Salm. Mo. 
Obv. 16. 25 (fl-w-fri). 34. 48. ihre Köpfe 
schlag ich ab, nna a-ri-te ar-rip zu einer 
Pyramide schichtete ich sie Asurn. f 64. 
it-.'i-tn ina pu-tit abitUi-Su ar-rip, raböte. 
.... a-tit-sH mtSke-Suim a-ri-tu ü-hid-Hh; 
'inniiti ina libbi |(V. a)-ri-te umagi<j(f) untite 
hm rii i-ri-te ina zitipe uzalrip an-nu-te bat- 
tu-hat-U Sa a-ri-te ina rihip* uSalbi Asnrn. 
I 89—91. a-ri-ta-a-tf Sä kah-kade ina pül 
iibulliin ar-rip Salm. Mo. Rev. 53; a-ri- 
t.i-a-t-. auch Z. 54. dütu-hi raba-a it a-xn- 
vi-tet'-iri ia urpirri ihre (der Stadt) grosse 
Mauer nnd ihre Pfeiler ans Backsteinen 
Tig. VI 27. 

isitu (wechselnd mit astiu, s. d.) f. 



dass. PI. tötäte. ütem-it i-s&u Sa Tl. 
LA" (Rümpfe?) iitem-it ia kaU-ade ar- 
sip Asurn. I 118. ihre Leichname nna 
i-ri-la-a-te ar-rip Asurn. I 109. 

issu m. Stütze, Hülfe, Beistand. 
Purdt is-ri-Sü ibir den Euphr.it, seine 
Stütze (in militärischem Sinn), überschritt 
ich Salm. Balaw. VI 6. Auramazda is-ri 
dan-nu war mein starker Beistand NR 31. 
Beh. 10. 22. 35. 37. 58. 62. 65. 74. 
76. 80. 81. 103. Hierher IIR 47, 20c.d: 
I . Gl . KAK = it-ril 

osatn Unterstützung, Hülfe. San- 
berib e-piS üsa-a-ti älik tappüt a-fc'-t Sanh. 

I 5; Bell. 2. mein Vater tt-xa-ta i-pu-Sa- 
aS-Snm-ma IVR 34 Nr. 2, 4. K. 4351, 11 f.; 
Km. 2. 1. Obv.: [SU?] DIR. RA und SU. 
UD.SÜD.UD.DA — ü-sa-tum. VgL auch 
n. pr. m. Mavlnk-bel-ü-sa-a-te. 

IL HON e8Ä - K 247 CoL II 4-7 : SAG. 
PA . KAB . DU = mk-m Sa..., KA.SAR. 
SAR = „ Sa a-p[i? .., LAL (binden, 
zügeln?) => „ Sa . . ., ZI . ZI = „ Sa . . . 
m l. das Land regierte ich und dem 
Volk gab ich Gedeihen, ragga u semtm 
ina niSi ti-Se-ii-ri Schlecht nnd Gut im 
Volke (d. h. alle Unterthanen ohne Aus- 
nahme) zügelnd, lenkend (? 1. Prs.) Neb. 

II 29. Viell. hierher gehörig. Gleiches 
gilt von 

mäsü. VR26,48a.b: ''TIK.SE.KI. 
NI = ntf-m-'i; folgt, mit dem gleichen 
Ideogr.(?), me-rir-mm. Hierher auch VR 
27, 20a.b: "'HU.LUH.rjA = «MNW-ti? 

asitU paarweise vorhandener Theil des 
menschlichen Körpers, wahrsch. des 
Fasses, wenn ein neugeborenes Kind a- 
ri-it mutti-Su seine rechte a. nicht hat 
IHR 65, 5b. a-ri-ü iuätti and a-ri-it Su- 
mefi auch Theil eines Skorpions (GÜt . 
TAB) Rm. 2. IM 

asäti. auch aääti, mit Determ. ■"*■■*, 
Zügel, fab-ta-i.il *"*•'* a-mfa-ti li-mn ".*- 
na-ri u-'a.'/iar rihir mitSiliv ich führe die 
Zügel, wie ein .... wendend die Wen- 
dung der Rilder Ssmk. L' I 23. *a-bat 
H,a, »* 1 i-.;,i-(.(-)(. 1 - das Ergreifen, Führen 
der Zügel VR 1. 34. at-mn-h» ~"J-*„- 
Sa-a-tilStdr K. 2674 Col. III 22. Ist viell. 
VR 32, 34. 35b zu [uw-jn-ta und a- 
Sti- a-lwi zn ergänzen ? das Determ. ■»*•* 
i (SU) hatten ihre Ideogrr. wohl gewiss; 



no« 



108 



70K 



beider Syn. ist Si-i^[ ]. HR 34 Nr. 3, 
44. 45 nennt a-Sa-tum als Syn. von [ ]- 

Sa- tum nnd [ ]^--Ai-ftim ; vorhergeht 
„ärztlicher Verband", folgt: „Schuh aus 
Maulthierleder" {Senu maSak pari). — 
Vgl. auch VR31, 17 c. d: mai<lk a-$u-a-ti 
syn. ri-if(z, syni-e-ti Sa dalti (s. ]Y\). 

asäte, PI. eines Sing. a^(?), ein wild 
lebendes Thier. Ideogr. A.SI. a-sa~ 
a-te* 1 , zusammen mit Wildochsen, Ele- 
phanten, Wildeseln, Gazellen, Stein- 
böcken, Panthern und andern „Thieren 
des Feldes und Berges" von Asurnazirpal 
in Kelach gehalten Lay. 44, 18. Panther, 
fiuV/iW, A . SI^ . . . tödtete er I R 28, 23 a. 
vor dem Thore it-ü A.SI kalbu u Sa[iü 
bei a. , .Hund und Schwein Hess ich die 
Gefangenen wohnen Asarh. II 4. mit A . SI 
kalbu band ich ihn zusammen VR 8, 12. 

USÜ. S b 2, 4: UZ (u-uz) = ,'i-su-v. 

HDK (HO 1 *?) muthlos werden, ver- 
zweifeln 0. dgl. Prs. essilt. es-si-fai en- 
ni-Su a-ka-la a-Su-uS uStdmfi verzweifelnd 
(1. Prs.), ohnmächtig, vergehend, ward 
ich voll Leids und brach in Stöhnen aus 
K. 5418 Col. II 24. Ja te-sirih-hu la te-en-niS- 
Su verzweifle (?) nicht, sei nicht schwach 
(fürchte dich nicht, zittere nicht) ibid. 
Col. IV. — Vi eil. ist hiervon abzuleiten 

tasujitu, tassu^tu Verzweiflung, 
Niedergeschlagenheit o.dgl. IIR47, 
10 c. d: ta-su-ufo-tu syn. ta-liMu (folgen 
die Wörter für Betrübtheit, Verstörtheit, 
agdmu etc.). ta-as-su-uh-tum wird im Lande 
sein m R 60, 72. 86." 

nDfct * 8 fe u Subst. st. cstr. isifi. i-si-ib 
nu-ii-num is-su-ru-um Summu peld sbnat 
apparim Neb. Grot. II 29 (I 19. III 13 
heisst es nur nünum is-su-ru^-urn)). i-si- 
ih 7iu~nu ap-si'i is-s[ur] Same-e (folgen 4 
Vögelnamen) Suinmi peld simat appari 
Neb. Pogn. C, VII 19. 3 Summa i-si-ib 
nu-nu apsi simat apparim ibid. A, IV 38. 
2 Summa i-si-ifi nu-nu apsi simat appari 
VII 10. — VR 29, 68 a. b : ZAG = is-fru. 

isijitu, vorauszusetzen für den st. cstr. 
ishit, gleichbed. mit ishu. Rinder, Schafe, 
die und die Vögel, Su-um-me is-hi-it nune 
issure hegal apsi etc. (als Opfergabe) Khors. 
169; vgl. Sarg. Ann. 432. 

ishu Adj. it-hi'pu-ti syn. musu is-Jju-ti s. 



musü (u. tt); itlupu wohl ziemlich gleich- 
bed. mit istju? — K. 4386 Col. 1 48: IB 
(da-rwn) = is-bu. Für IB beachte (KU.) 
SA . IB = uldpu und mu^u. 

USSUhtU eine Gartenpflanze. E. 267 
Col. HI 7: U ^^g TDU? SAR = us-su- 
ub-ttt. 

HQ^? (*, p?). die grossen Götter Sa 

Samt bell Siim-Su-nu is-sik-u-ni deren Na^ 
men mein Herr König . . . (Prs.) IL 618, 9. 
Vgl. a^dJcu. 

assukku Verschlag, Schutzwehr 
0. ä., wohinter man sich versteckt. Mar- 
duk hat den Hinterhalt meines Verfolgers 
weggeräumt, as-suk-ka-Su u-sah-har sein 
Versteck wendend Vß 47, 42 b; Z. 43: 
as-snk-ku = [ 1-fu. VR 32 Nr. 1, 22a. 
b. c: IM . DÜGUD (vgl. WB, S. 233 oben) 
= as-suk-ku syn. kir-ba-nu (vorhergeht 
Sallaru Wand syn. stru). Für IM . DÜGUD 
vgl. auch VR 42, 37. 38g. h. Ein ganz 
anderes, obwohl gleichlautendes Ideogr. 
8. u. imbaru. 

USUkku viell. abgeschlossener, geheiligter 
Raum, profanem Zutritt verwehrt K. 64 
Col. II 17. 18: ZIG.ZI.LAL und ZIG. 
DÜG.GA = e-bi-rum Sa u-suh-h'. VR 42, 
62 e. f: Ü . DUG = u-suk-ku (zwischen ba- 
tul-tum und ha-rim-tum). Vgl. die Glosse 
ü-suk bei einem Ideogr. für eSretum Tempel 
(s. d.) und beachte den babylonischen 
Ortsnamen Ü-su-uk. 

askuppu und askuppatU 1) allge- 
mein: Platte, Steinplatte, Stein- 
schwelle. PI. askuppe f. und askuppdte 

f. Ideogr. ( adaH )^^^l. as-kup-pe "**" 
pilx rabdti dadme kiSitti Mtfa si-ru-uS-Shi 
(V. Si-in) ab-Sim-ma grosse Quaderplatten 
— die von mir besiegten Völkerschaften 
stellte ich auf ihnen dar und (Hess sie 
der Paläste Wände umschliessen) Sarg. 
Stier-Inschr. 77; Ann. 427; [XIV. 76]; 
Khors. 165; Pp. II. 39; IV. 120. as-kup- 
pat a6aH pÜi rab-ba-a-ti ki-su-u-Sa uSasfiira 
grosse Quaderschwellen liess ich die Sei- 
tenwände der Terrasse einfassen Sanh. 
Rass. 80; Bell. 52 (a-s~ur-ru-Sii)) Lay. 39, 
18 f. wird vor a6an pi-i-U GAL>' wohl 
[as-kup-pe] einzuschalten sein, as-kup^xi- 
a-ti aba » DUR. MI. NA. TÜR. DA "*«*par 

ruti(?) ü $£$gL" d. i. ashtppdti ***»ptli 



\ 



bo* 



109 



10K 



rabdti (Hess ich die Wände der Paläste 
umschliessen) Sanh. Kuj. 4, 29 f. (Lay. 
41, 36. 60, 37 schreibt auch das erstere 
askujrpäti ideographisch), as-kup-pu abaH 

ahuin Sanh. Konst 80. fcööl/' IM. 



PAR (Wandschwellen, s. u. gassu) abaH 

pa-ru-ti Tig. jun. 80. ^"tfpS^J* a- 
^r/r-ri Asarh. V18 (s. S.19a). as-kup-pa-tu 
In müSabüka eine Steinschwelle diene dir 
zur Wohnung Höllenf.Rev. 27. 2) Platte, 
Schwelle einer Thtir, eines Thors, Thür- 

schwelle (|Laaa»l, woraus ää£*J). PL 
askuppü, askuppe, auch aSkuppüjg. Ideogr. 

^fE^öl. dS-ku-up-pe ü nu-ku-Se-e (Schwel- 
len und Zapfen) pitik ere befestigte ich 
in seinen Thoren Neb. VIII 7. as-ku-up- 
pu ü nu-ku-Se-e bitik eri IX 14. dS-ku- 
ujy-pu ü nu-ku-Se-e bitik eri VI 13. as- 
hip-pu ü nu-ku-Se-e VR 64, 2 c. Sa ina 

as-kup-pa-ti (= hS Jf?1 ) u sir-ri i-zik-ku 
IV R 16, 56 / 57 a. — Sehr befremdend ist 
die Gleichung in einem Vok. Konst.: 

&£|f?T = as-dup-pu; Missverständniss 
einer Vorlage as-du-pu, d. i. as-kup-pu,? 

as-lu S. azlu. 

USallu (4?) f. Marsch, Wiesengrund, 
damit man in Zukunft die Stätte (kakkar) 
der Stadt und der Tempel nicht anrühre, 
ma mdmi uSharrnitsuma agdainar u-sal-US 
vernichtete ich sie mit Wasser, sodass 
sie ganz und gar Marschboden ward Sanh. 
Baw. 54. die Wasser des Euphrat-Durch- 
stichs liess er fliessen auf die Stadtflur, 
u-sal-lum ali a-Sar nak-ra-bi-Su (sie, 8. yUp) 
me umalli füllte mit Wasser den Wiesen- 
grund der Stadt, seinen Kampfplatz Khors. 
128, wofür Sarg. Ann. 325: ü-sal-la (V. 
lum) ali a-Sar mit-fiu-si ine u-mal-li. die 
ganze Menschheit war dem Tod verfallen 
(s. u. titu), ki-r/ia u-ri mit-hu-rat ti-sal-lu 
an Stelle der Umhegnngen war alles Ein 
Marschboden (Sampf) NE XI 128. San- 
herib nahm zur Vergrößerung des Areals 
für einen Palastneubau kirübü ma\vlu ultu 
Lirib n-sal-U (ü ta-mir-ti ali) Sanh. VI 35 ; 
Konst 60, und führte dann die Ter- 
rasse auf ina kakkar n-sal-U Sä ul-tu 
mal-di tiari auf dem Marschboden, den vom 
Uferstrich (?) des Flusses (er genommen 
hatte) Sanh. VI 38; Konst. 62: ina kirib 
lärube Sä ultu ü-sal-li (a$bata). k&ma 



maStakal (eine Pflanze) ina ursal-li IV R 
50, 10 c. 
ussulum VR 20, 8b lies uzzulum und s. 
u. bsg. 

USallÜ Wald. HR 23, 50 e. f: ^u-saU 
lu-ü syn, ki-iS-tum. Mit usallu näher zu- 
sammengehörig? 

a s am u (wovon asmu, usümu, asümetu, 
süsumu u. s. w.) s. u. D01. 

asmidu (z, ??) eine Gartenpflanze. 
as-mMu SAR Gartentaf. Col. II 11. 

asmarü und ismaru (*, ??) PI. as- 

inare Lanze, ina if as-mar-e Sa kdti-ia 
as-liul zu-mur-Su mit der Lanze meiner 
Hand durchbohrte ich des Löwen Leib 
IR 7 Nr. IX B, 3. 1000 na-aS ^ka-ba-bi 
UL (d. i. mukil oder näSf) is-ma-re-e 1000 
Schild- und Lanzenträger Khors. 117. as- 
ina-re-e (Plur.) Sanh. Rass. 56. Lay. 72 
Nr. 2, 5. Ssmk. L 4 I 22: a-Sal-lu ki-rna 
tar-ta-hi as-ma-ra-ni-e nurrutüti ich schleu- 
dere wie einen Wurfspiess die schwer- 
falligsten Lanzen, scheint eine Neben- 
form asmardnu vorzuliegen. 

{DK vfeH- der Gottheit dienen, sie ver- 
mehren, feiern, colere. 

isinnu m. Verehrung, Kult der Gott- 
heit, spec. Festfeier zu Ehren der 
Gottheit, Fest. Sakin i-sin-nu eine F. 
wurde veranstaltet NE 13, 8. ina i-sin-ni 
(= SAR) Sak-nu-uS bei der ihm zu Ehren 
veranstalteten F. K. 133 Obv. l7 l8 . im 
Monat Ab bez. Ulul i-sin-ni mdrat Bei 
bez. ASur Asurb. Sm. 119, 17. 126, 77. 
ina i-si-num zag-mu-ku am Feste Z. (d. i. 
Jahresanfang) Neb. VII 23. zag-mu-ku 
i-si-in-nim Bdbili IV 2. i-sin-ni (= &AR) 
ed-lu-u-ti IV R 23 Nr. 2 Obv. J / 2 . Die 
Schreibung iSSinnu K. 891 Rev. 10: am 
Tage des Stadtgottes, ü-um iS-Sin-ni. Dem 

assyr. Ideogr. SAR fcif*"! entspricht neu- 

babyl. Egfly R : so in isinnu (i-sin-nu) a- 
ki-ttt Nab. Ann., 8. hierfür wie fiberh. für 
i-sin-ni a-ki-ti (bez. bit a-ki-ti) U. akitu. 
Vgl. auch n. pr. I-si-ni-tu (eine Gottheit). 
isittu (aus isintu) f. PI. isin(n)dte 
dass. i-si-na-tr-Su Feste für ihn (Ninib) 
veranstaltete ich (lü aSkun) in den und 
den Monaten Asurn. II 134. Arbela, die 
Wolinung Istars, bit i-sin-na-a-ti K. 891 
Obv. 1. i-se-na-a-ti-StMiu da-am-ga-a-tim a-ki- 
su-tiu ra-birtim ihre (Nebo's und Marduks) 




. ..cluk .- --•- 
. ' .Im Um... i 

. - .-L'-Kiniin !■-■ 
- 4J1.:Z. 1.; dir.] 
. r.t.rhiilt- irkUiri, 
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i- v..» TU-., ii -..- 
F.illb.,l..^i.i..-- 

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n. füll, u /.. litli... i>1. 



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; i .-.: xnr IlirsnUiint.' binnen. 

- ' lu-n'Miuus m»i-l»f. ■»- M... In 

ii kmi-i \ ..ii >ti-in- liiiri-lcvn 

ihn 'hm l*s.t;i«ti A*aih. VI 1 ;. 

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:. ihn». 11-1 



tu wie einen Vogel im Käfig schloss ich j 
in Jerusalem ein Sank III 21 ; Knj. 1, 29. | 
Vgl. Lav. 72 Nr. 2, 9: ewr-fe VE 29, 
62-64e.f: A.DIB.BA = mhim ta 
. ., HU (f-«ii) = , in iffwi(?) einen' 
Voce] (V) einschliessen, in den Käfig stecken, 
GAB . RA = „ Sa tiin-me (s. n. iimmu 
und vgl. für GAE . EA a. m« II 1); die 
letztere Bedeutungsnuance liegt in miiiru ' 
Bed. 2 vor. 

II 2 Prs. uttuar, der König in (ina) 
seinem Palaste ü-ta-sar wird eingeschlos- 
sen werden IHR 58, 8. 15a. 4 nnd 19a. 
61 Kr. 2,18. Vgl. 54,8a. der König von| 
Akkad ü-tasa-ar 54,81b. 

mesiru m. 1) EinBCliliessnng (in 
militärischem Sinne), ina me-si-ri dantti I 
«i h't najmrSudi e-.ii-ir-Su-nu-ti mit starker, 
unentrinnbarer Ein Schliessung Bchloss ich 
sie ein Asurb, Sm. 59, 88b. Wahrsch. 
eins mit nte/tirrtt, s. d. 2) Einschliessung 
einer Thür (näher der hölzernen Thfir- j 
flügel) mittelst Metallstreifen o. a., Über- 
zug, die Thürflügel tue (V*mt)-si-ir tri' 
uitm-ri ti-rnk-ki* nmschloHS ich mit einem 
Überzug von glänzendem Kupfer Khors. 
101, mt-ür (sie) eri iiam-ri ü-rak-kis Sank 
VI 49 f.; KonsL 71 (namri fehlt), me-sir 
innpi « siparri ti-rat-lcis AsarL V 89. 
die Thürflügel ina viesir siparri tt-re-bt-it 
IE 28, 11, ina »«(?>*> siparrit' w-ra- 
i-i-si 27 Kr. 2, 17t, i-na me-tir ta^a-ü-e 
it eb-bi ä-rahKi Tig. jnn. 79. S. auch n. 

mösirrum. 1) Ein Schliessung. ««- 
fiir-nwi ifabat-*» w-w"-ni"i etalli ifabat- 
*>< HIE 56, 52a, 2) Lederriemen o.a.? 
VE 32, 40-42b.c: me-tü-rum syn. me- 
zix-iih, vutirnun kar(Bic)-ni nnd metirrvm 
piMi (VE statt dessen: Sa-bu-ü) syn. me- 
:nh in (iii) up-pi-ti. Die Ideogrr. dürften 
wohl mit dem Determ. SU „Leder" be- 
gonnen haben; eines von ihnen viell. ge- 
mäss K. 246 CoL I 46 zu erganzen: Smu 
labirtum »f-n-rn (= SÜ.E.StB) pH-.»-'«. 
— VK 26, 49b: mf-sir-rvm; vorhergeht, 
mit dem gleichen ldeogr.(?), m«»wl; Dc- 
lerm, des Ideogr.: 1$. 

aSSaiOl. ii-ma tu-ta-ri (sie) Ssmk. L 1 
I 23, B. n. amti Zügel. 

is-su-rä, is(s)urri s. u. nur». 

e-ai-ri d. i. exiri und za TOS, gehiirig? 
K. 4386 Col. I 49. 50: 61 — e*i-ri, IM . 



GE . A — „ Sa duppi; Eine Gruppe bil- 
dend mit iWitt 

asurrakku (afurrakhi?) Grnnd und 
Boden des Flnssbettes. dein Macht- 
gebot (o Harduk) ergeht an die Strömung 
des Enphrat und das Wort Hardnks a- 
WWmHk (— A.SDR-it) idallah trübet 
den Grund oder: trübt eine Pfütze (so 
klein nnd seicht ist plötzlich der Strom 
geworden) IVE26, B, / 61 a. ich änderte 

den Lauf des Flusses Te-ne-Ü , lei-rib 

ba-thn-ti a-mr-rak-ku in die Tiefe (eig. 
Verborgenheit) des FluBsgrundes deckte 
ich nntenhin Bohre, darüber mächtiges 
Berggestein n. s. w. Sank Baas. 76; Bell. 
49: ki-Hbhi-tim-tia-tw-rak-ki-iaeta.; Lay. 
38, 15: li-rib a-surraJc-ki-ia. VgL 62, 22. 
IIR29,69a.b:A.SIB.RA = a-»U7--ro*-*w, 
mit ma-lu-ti, muSpaltt, tuphi Eine Gruppe 
bildend. 

a-pi IV E 55 Nr. 1,6b; i'Wu a-pi e-tam-tna, 
wird gemäss 58, 61b flg. Gl mantaeta) 
eu abu Röhricht (8. 8 b) zu stellen sein. 

aptu PL apäti 1) Wohnung, Behau- 
sung überh. JSälum limnu ittafd ap-tit- 
nS-Su ein böses Gespenst ist ausgegangen 
aus seiner Behausung (?) VE 47, 46a. tu- 
«m-ma-ti ina a-partt-H-na (= AB . LAL) 
i-bar-naii sie holen die Tauben aus ihren 
Schlagen IV E 27, u ! n b. &> 188: AB 
(ai) = ap-tum; folgt AB (ii) = bi-i4am. 
2) PI. apäti f. spec. menschliche Nie- 
derlassungen, Menschen (vgl da/hau, 
auch abratu, adattii). [Ai-Ira?] na-mir-tH 
a-nn nite a-pa-a-ti der Helligkeit schafft 
den Bewohnern menschlicher Niederlas- 
sungen (vom Sonnengott) IVB 60, 38a, 
H-äma itmadd alakti Hi a-pa-a-ti wie hatten 
Menschen Gottes Weg erlernt? 60* C, 
Obv. 18 {apäti auch Subj. in Z. 24 1: sie 
hungern, so gleichen sie einer Leiche; 
sie werden satt u. S, W-). n-a im-ma-li 
i»a it-pa-<i-ti nicht werde vergessen unter 
den Menschen . . . K. 8522 Obv. 4; vgl. 
die zugehörige Erklärung VR 21, 5g.n: 
UKKIN = a-p{a 

ipu 1) Mutterleib. HR 37, 57e. f; 40, 
7b. c: »-/in, ebenso wie Si-Si-t»(tum), syn. 
t-/«i-Au(£i) s. d. 2) Erbarmen, Liebe 
(ganz so wie rimn Mutterleib nnd Er- 
barmen), ana fca-li-e iMt-ttt-faia liUalm 
i-pi-fo all meiner Nachkommenschaft werde 
(o Göttin) deine Liebe zu Tbell VR 34 



n&K 



112 



bfcfct 



Col. III 45. Zu dieser Bed. gehört wohl 
auch S b 1 Rev. Col. V 16: j ^ ffi = i-pu 
(auch = 8%-li'tum und rf-ww), obwohl 
urspr. das Ideogr. wohl ipu und rtmu in 
der Bed. „Mutterleih" bezeichnete. 

ipu (ibut). VR 31, 40a. b: i-pu syn. 
pi-it .... 

iptu st. cstr. ipat (Form wie ?Wu Brust 
st. cstr. irat, oder wie biltu st. cstr. ito? 
oder iptu?) f. Fälle, Menge, Über- 
fluss u. dgl. Silber, Gold u. s. w., den 
Besitz des Gebirgs, den Überfluss der 
Meere, ip-ti ka-bi-it-ti eine schwere Menge, 
igisd Summufiu (brachte ich vor Marduk) 
Neb. II 36. vpa-at kirib-ra-at ir-bi-it-tim 
die Fülle der vier Himmelsgegenden (!! wu- 
buS, hi$ib) will ich hineinbringen nach 
Esagila VR 63, 46b. Ramman wird ilu 
IM geschrieben als Gott Sa ip-te III R 
67, 41 c. d (Ergänzung). 

a-pa-dll II R 36, 35 a, eines der 17 Synn. 
eines Wortes für „ klein, schwach" u. dgL, 
viell. §ibru. 

LHDK (**i) öPÄPrt.^/, ipi backen, ga- 
na e-jri*i (Imp. fem.) ku-ru-um-ma-ti-Su NE 
XI 200. Si-i e(V. i)-pi ku-ru-vm^na-ti-Su 
Z. 202. K. 4386 Col. II 58: [ ]\ GAB 
= c-pu-u Sa akäli (SA) Mehl oder Brot 
backen, Eine Gruppe bildend mit te-hu-u 
und na-sa-fru. (VgL auch la te-pa-a NE 
45, 72?) 

IV 1 gebacken werden. in(?) jenem 
Hause Sikaru ul immanzi a-ka-lu el-lum 
(reines Brot) ul m-w-/?t (Ideogrr. GAB. 
Rü und DAR) VR 52, 5 % 3 b. 

epü PL epd? e-pa^a iStakkanü (man 
trägt auf) ka-?u-ti Var. ka-?a-a-ti NE 1 7, 
45; 19, 40. 

IL HBN (*0 HI 1 Finsterniss, Dun- 
kel verursachen. mur$u ina zumrüa 
ki-ma u-pi-e il-Sa-a-pi die Krankheit hat 
in meinem Leib gleich Gewölk Dunkel 
verursacht IV R 28* Nr. 3, 13 a. 

uppü umwölkt, ü-rnu up-pii'tum (= 
SU. US) Sdre limnütum Sunu Wolken- 
stürme, böse Winde sind sie IV R 1 ff . 
Col. II 65 /ß6. zi-mu-Su Samu-u up-pu-ti (== 
SU.SU.RU) sein Aussehen gleicht den 
umwölkten Himmeln IV R 22, 1 1 a. 

upü Gewölk. indSu u-pc-e (= IM . DIR) 
ma-la-a seine Augen sind umwölkt IV R 
8, 23/ o 4 a. ki-ma t't-pi-e s. oben III 1. Ram- 



man wird AN.KAN geschrieben als Sa 
i*pi-[e] Gott des Gewölks IHR 67, 43d 
(folgt: Sa ur-pi-ti). Das aus MAL und 
hineingesetztem BE bestehende Ideogr. 
wird 81, 7-27 Rev. 11 durch ü-pu-ü Sä 
Saine-e erklärt. K. 4219 Rev. nennt nach 
einander (die Synn. sind weggebrochen) : 
tu-lu-lu, u-pu-u, na-la-Stt, Su-ri-bu, Sal-gu, 
Sar-bu etc. Zum Ideogr. IM . DIR s. auch 
irpu, irpitu, urpatu. 

apü ein Dorn- oder Stachelgewächs. 
II R 23, 35 e. f: a-pu-ü syn. a-Sa-gu s. d. 

apitu (ist a-pi-tu so zu fassen?) Subst. Sar- 
ra a-pi-te-Su iSmema der König hörte seine 
. . . (Klage?) VR24, 44b; vgl. IV R 48, 
16a? be-el a-pi-ti-Sii (= KA ....) an-na 
iine-du VR 24, 51 a.b. Vgl. auch 49b. 
— VR 39, 18a. b; ÜB 39, 18a.b: KI. 
KAL = a-pi-tum. VR 41, 57 und 64a. b: 
KI.LAL und KA . Gl . NA = sa^na-ku Sa 
a-pi-ti(m); das letztere Ideogr. in Z. 63 
= sa-na-ku Sa pw. 

epü. 80, 11—12, 9 Obv.: [KIL] = e-pu-u 

(e-bu-uT). 
uppü, uSäpä (uSSbi), Süpü s. u. KW. 

HBK Stamm der folgenden Nomina: 

uppufeu (eig. Inf. II 1) Umhüllung? 
VR 28, 42. 43c. d: uppu-bu Syn. von 
ub-bu-nu und [tak]-ti-mu. 

appafeu 1) Umschliessung, Um- 
hegung u. dgL IIR23,41e. f: ap-pa- 
fiu-um (ebenso wie arma&ti) syn. ki-si-it- 
tum; unter um steht mit kleiner Schrift 
pa-rL 2) Gewandung, Bekleidung? VR 
28, 48c. d: ap-[pa?]-bu syn. lit-bu-Su. 

up£u Umschliessung, Einfas- 
sung? IIR 36, 26h: up-bi u a-gur-ri, 
Eine Gruppe bildend mit Upittum, agur- 
rum, a-ma-rum. 

apu&&u viell. EinSchliessung (vgl 
sakm und zamü Höllenf. Rev. 28). a-pu- 
ub-fiu a-nu-nu bat-tum pMt-tum (haben ihn 
niedergebeugt und ausgerissen seine 
Kraft?) IVR54, 15a. 

*b&$ ap&lu Prt. ipul Prs. ippal das 
Wort nehmen. 1) sprechen, kund- 
thun. ich hatte Gesichte und Samas und 
Ramman i-pu-lu-'-in-ni an-na la-i-ni kün- 
deten mir treue Gnade Nabon. Col. II 49. 
S c 819: KA (**-«) = a-pa-lu. id-bu-ub 
s. v. a. i-pu-ul K. 196 Col. 1 20. meine Göt- 
ter Sa ip(?)-parlu ke-mu-u-a die an meiner 



b*K 



113 



f&K 



Statt das Wort nehmen d. h. für mich 
eintreten (?) IHR 38 Nr. 1 Obv. 38; vgl. 
I 2. 2) antworten, c. a. p. Ea maraSu 
Marauk ip-pal (Ideogr. GE . GE) IV R 7, 
24 ' 25 a. 15 f. Col. II 64 ' 65 . 22, %b. ana 
ittiSti ip-pa-al-Su (GE.GE) K. 4350 Col. 
I 14. — © 116 Col. II 18-23: i-pu-lu{m), 
ip-pal (3. Sg. Prs.), ip-pa-lu (3. PI. Prs.) ; 
diese 3 Formen zweimal in dieser Reihen- 
folge aufgeführt, Ideogr. des Wortes apain 
als solchen durchweg GE.GE. 

12 Prt etappaly itappal 1) kundthun. 
<jim-ri te-re-Ü-ia Sn-ü lit-tap-pal alle meine 
Offenbarungen (Vorzeichen) thue er kund 
IL 8522 Rev. 19 (das doppelte t ist 
schlechte Schreibung). Sa epeS parakki 
.... SamaS u Rammän ina tirtiSunu ul-li 
i-tap-pa-lu-in-ni (sie thaten mir kund ulli 
<L i. Nichtstatthaben, d. h. sie verboten 
es mir?) VR 63, 4b; der Gegensatz der 
Versagung, des Nein (ul-U, auch Z. 5b) 
scheint an-na die gnädige Zosaguug, das 
Ja in Z. 10 b zu sein (s. für diesen Gegen- 
satz von anna und ulla auch IVR51,59a?). 
<jir-re~e dumki u taSrne le-tap-pa-lu-uS ümi- 
Sam Wege des Heils und der Erhörung 
mögen sie täglich ihm verkünden (zu- 
sprechen) Pinches, Texte p. 16 Rev. 7. 
2) antworten, entgegnen, die Götter 
ke-mu-u-a (Var. ke-e-mu-u-a) e-tap-pa-lu bei 
sal-ti-ia inarü (V. iniru) i/a-re-ia entgeg- 
neten an meiner Statt meinem Wider- 
sacher, bezwangen meine Feinde VR 1, 38. 

*aplu, ablu m., st. cstr. in syllabischer 
Schreibung nur apil, abil (nicht apal) 
Sohn. Die altbabyl. Eigennamen wie 
A-pi-il-Sin, A-pi-ü-Rammän u. v. a. (s. nn. 
prr.) dürften für höhere Ursprünglichkeit 
von p als von b (so z. B. bei Nebukad- 
nezar) sprechen. Zumeist ideographisch 
TUR. US (d. i. männliches Kind) geschrie- 
ben. In der Wortverb.: X , Sohn des 

Y, findet sich für Sohn auch TUR. US 
gebraucht (IR 68 Nr. 2, 3. 3, 5. 4, 3); 
hat aber X keinerlei Zusatz, sondern un- 
mittelbar hinter sich die Angabe „Sohn 
des und des u , so schreibt man A d. i. 
ftplu oder TUR d. i. wdru und aplu (s. 
für die Schreibung TUR und vgl. über- 
haupt den Art. märu Kind, Sohn), ich, ( 
a-bi-il-Su re-e-eS-ta-a-am sein erster Sohn 
V R 34 CoL I 41 . Nebo a-bil (=TUR . US) 
ti-say-ila IV R 20 Nr. 3 Obv. 3 ',. Nebu- 

Delitsieh, Amjtt. Handwörterbuch. 



kadnezar TÜR. US ktiiu Sa . . . der 
wahre, echte, leibliche Sohn des (Nabo- 
polassar) Neb. Senk. I 5. Nebo a-bi-il-M 
(sc. Marduks) ki-i-num Neb. VII 28. I 33. 
Nebo TUR . US ki-i-num Nerigl. I 10, 
TUR . US (V. ab-lam) ki-i-num Bors. II 16. 
Asarhaddon ab-lu ki-e^nu mdr Belit IV R 
61, 45 f. c. Für ablu aSaredu, reStü s. diese 
Adjj. TUR . US-Su d. i. apil-Su seinen Sohn 
Khors. 84. 86. X A d. i. apil Y Salm. 
Ob. 130. Asarh. III 53. II 52, wofür 
IHR 15 Col. m 27: TUR d.i. mar (Kind, 
Sohn) oder apil 2T TUR oder A Y, dessgl. 
X A (d. L apitySu Sa Y, wechselnd mit 
X TXJR-Su Sa Y, passim in den Kontrakt- 
tafeln. X A d. L apil la ma-ma~na der 
Sohn von Niemand U R 65 Obv. Col. II 31, 
wozu zu vergleichen: IV R 38, 15c: \lu 
TUR] la ma-am-ma-na lu TUR beli sei es 
ein Proletarier oder Herrensohn (Aristo- 
krat). — S b 307 : TUR . US (§*+>) = ap-lu. 
VR39, 68c d: TUR . US = ap-lu. 23, 
29-32b.d: TUR.ÜS,TUR.ARAD,TUR. 
SAG und TUR . DIS = ap-lu (dessgl. = 
ma-ru und Sii-mu). In der Schreibung 
der Eigennamen wie Nabü-apla-id<lma 
wechseln TUR . US , A und >— für aplu. 
Seltener findet sich SAG für aplu ge- 
schrieben, z.B. IR 52 Nr. 5, 6: Nabü-SAG- 
u?ur Nabopolassar. Für die Personen- 
namen Ap-lum. Apld*a und Aple'a, Apil- 
KiS u. v. a. siehe die nn. prr. 

aplu tu Sohnschaft ap-lu-tu, ap-lu- 
us-m seine S., a-na ap-lu-tirSu zu seiner S. 
(Ideogr. NAM . TUR . üb) K. 245 Col. III 
62-65. IV 15 f. IIR33, 7e.f. 

a-pi-lum z. B. VR 25, 14a.b (= AMÜL) 
lies amelum und s. d. 

apnu (6?) im Adv. ap-na-ma. die Städte 
jenseits des Tigris Sä iS-tu ap-na-ma narfii 
Subatsun von ältester Zeit her(?) gegrün- 
det VR 35, 31. Viell. Eines Stammes 
mit den folg. Wörtern. 

appun(n)u (auch bb möglich) nrspr. 
wohl ein Adj. und viell. etw. wie ge- 
waltig, riesig, jedenfalls einen sehr 
hohen Steigerungsgrad bedeutend 
Möglicherweise eins mit dem abbmuw, 
appunnu oben S. 9 a. ap-vu-na-a-t<i ist tu 
eSreti \hima $u-a-ti uStabSi) riesig machte 
sie (Tiäinat) die Elf gleich Welt- 
schöpf. I. 124 (neubabyL Frgni.). Statt 

b 



PK 



114 



EjBK 



dieses Plur. fem. bieten alle übrigen 
Exemplare 

nppun(n)ama Adv.gewal tig, riesig 
o.dgl. ap-puim-maCW ohach. 1.124, assyr.), 
np-pu-iun-ya-ma (Weltsch. III. 36. 94, 
assyr. und neubabyl.) iSten eSr£<{um) ktma 
Sü-a-tuji uS-tab-Si in riesiger Weise macht* 
sie etc. ap-pu-na-tna e-te-rik si-li-c-tttm 
riesig lang (endlos) hat sieb hingezogen 
die Krankheit VR 47, 54 a; Z. 55 erklärt 
ajr-putia-ma durch ma-'atliS sehr, du ge- 
riethest in den Fluss, aber ttm-ka da-ad- 
da-ru ap-pu-tta-ma dein Wasser ward zu 
Gestank in höclistem Grade (|| im läri 
tabSima suluppaka mar-twn) II E 16, 21 f 
Vgl. noch VR 28, lOe. f: lä (?»uw?> 
Si-iS-tum syn. ap-purna nnd pi-ka-ma. 
epin(n)u, Ideogr. (IS) >$%, von mir APIN 
um ach rieben. Für IS (a-/*-™) "^ = nar- 
tiiliu Bewasserungsrinne, U e wassern Dg b- 
anlage b. n. 2S~\ und vgl. agadibbu. S b 291: 
APIN (n-fi-in) s= e-pi-\nu]. le-btir t-pi-in- 
»t-Ai-««* (= IS . APIN) K. 4995 Obv. % b . 
K. 49 CoL HI 8: SIM.SIG = e-pi-in-»u. 
ÜB 35, 48g. h: r-pi-mitu Syn. von ra-a/t 
kiiliQi). Für ta-hd-tum *pHm] (=APIN) 
b. n. bl3. Beachte den Amtsnamen """ 
räb APIN^ K. 4395 Col. III 3 (folgen 
der räb hal-su und räb bir-te). 
upuntu(6?) Subst. ii-pu-un-ti pi-iä iprusü 
(|| Trinkwasser haben sie mir versagt) 
IVB, 49, 10a. tpputm-ta Sm. 1371 Obv. 20. 
u zer ti-pu-ttn-ta IV R 8, lb; ob dieses 
itpimta auch in dem Ideogr. KU . MAT . GÄ 
Z. 8b (vgl. 54, 19b. 25, 18b, hier im 
Verein mit burdiu) steckt, ist sehr fraglich. 
*apBÜm.Wa8sertiefe,Ocean,vonden 
unterirdischen Wassern und vom 
Meer. Ea Sär (der Konig) ap-si-i I R 27 
Nr. 1, 3. IVR 56, 9b. 18 Nr. 3 Col. I 37 
(= ZU.AB), ,*.V ZU. AB(.BA) Salm.Ob. 5; 
Mo. Obv. 2. Marduk, Eas Sohn, heisst märu 
rafft* Sa tipsi (s. reSu'i), der Fenergott mär 
ap-si-i (= ZU . AB-«) K. 44 Rev. %. itia 
ba-nb ap-si-i (= ZU . AB) an der Pforte 
der W. IV R 18 Nr. 1 Obv. % vgl. %. Spat 
ap-si-i s. u. tjlEH. Im Eingang der babyl. 
Weltschopfungserzälilnng gilt ZU .AB d. i. 
apsä ('Aitaotiv) als Gemahl der Tiämat. 
die Vügel des Himmels, nüne (die Fische) 
ap-n^i) V R 4, 76. S b 128 : ZU . AB (**-») 
= ap-su-tt. Das Ideogr. bezeichnet apsä, 



den Wohnsitz Eas, als Haas (AB) der 
Weisheit (ZU), assyr. bit nmdti, vgl 
IVR 52, 34b: ZU. AB Upfur bü ntwh. 
ZU. AB d. i. apsä Asurn. 1 8 u. o., ebenso 
ap-stru, Gen. ap*w$ passim. 
nCK Vrt.lpup viell.einscbliesBen. eine 
Magd des Königs ist entflohen, U-pu^nt- 
niS-Sum-ma lid-di-nu-nu man schliesse sie 
ein (mache sie dingfest) und liefere sie 
ans K. 188, 15. 

uppu 1) Erschliessung , Um- 
schliessnng. K. 4386 Col. III 49: up-pi 
(=- MUD) a-hu. S»54: MDD(«™rf) = 
iip-pu. 2) Verschluss, Schlüssel. IIR 
23, 50c d: np-pn syn. muSelu Schlüssel 
s.d.(8.62b). VR13,8a.b. : AMEL.MUD 
= id up-pi der den Schlüssel hat, Pfört- 
ner (folgt: Sd nam-2a-ki). 3) ein best, 
lederner Behalter. SU 4&fi_ =up-pu 
syn. Ulissu a. d. VR 27, 5e. f.: [S]U(?) 
SfML = up-pu ; das Determ. könnte auch 
entsprechend der nächstfolgenden Zeile zu 
[SI]M ergänzt werden. S b 256: <ÜÜL(.,*) 
= up-pu. 4) Umfassung im S. v. Zusam- 
menfassung, Gesamtheit. VR31,5e.f: 
up-pi syn. nap-fta-ru. — Beachte anch 
märat up-pi Syn. von ta-rirtum schwange- 
res Weib, ftmmt eneeiale VE 31, 27g.h. 
uppitu. vi*-ta-a/i Sa (V. Sa) up-pi-ti s. U. 

apapll in Einer Synonymenreihe mitimu 
Schuh, Sandale VR 28, 80a; s. n. unfa 
nnd vgl. Senu. 

appu opp. iSdii. ap-pa ü iS-di, Vir. appu 
u il-du, beide Substt. zusammen » ÜB . 
PA; s. u. iSdu am ScUubb. Da nicht vom 
Himmel die Eede ist, kann eine etwaige 
Entstehung dieses appu ans AN. PA nicht 
in Frage kommen. Dagegen vgl. s> 84 
Col. 14: ... .-n)PA = ap-pu Sa ifi. 

appu Nase, Antlitz s. u. spät. 

appatU. © 84 Col. I 5. 6: .... ZIG = 
ap-pat Sa WtM, flw) frfq = , ii 

I? H±f ( n ^ t a P-p" Nase und appu Sa 
ist Eine Gruppe bildend). 
appäti PI. in bit appdti m. Vorbau vor 
einem Palastthor, Vorhalle (möglicher- 
weise mit appu = at>pu Nase, Antlitz 
näher zusammen gehörig), bit ap-pa-a-ti 
tamtil et-atli •"* ffat-ti Sä ina l.M>{i) mät 



pttt 



115 



*ttfct 



ahurre (V. m,u Haiti) bit bi-la-a(n-)ni Ufas- 
zfäu (liess ich vor, mifrrit, den Palast- 
thoren errichten) Khors. 161; fast ebenso 
Sarg.Stier-Inschr.67. Pp.II.28. IV. 105. 
V. 38 (hier überall via USan mal afrurre), 
vgl. XIV. 73. Mit btt ap-pa-a-ti Lay. 
39, 22; 62, 29 wechselt in der || stelle 
Sann. Kuj. 4, 4 btt mu-tir-re-te (s. u. TlD). 
Vgl Wh. 

appatan. V R 26, 22 a. b + Vok. Konst : 
I§(tr-r/) UM. KI = ap-pa-tan (und = 
gir-ra-tan und fi-m-ni-taii). 

appadan, 71&2* (irjBg Da. 11, 45). 

a-j/u £kj/i ap-pa-da-an diesen „Appadan" 
S, 8. 13. 

pP^ epöku stark, mächtig sein.Sm.9: 

'r-jye-ku syn. da-na-nu. 

ÜLVR 42, 50 c. d: SAG = up-pu-ku, 
Eine Gruppe bildend mit pifjü und La- 
tamu; viell. „fest machen" L S. v. ver- 
schliessen, vgl. fotndaäum. VR45 CoLV7: 
tit-up-pak\ Viell. gehört hierher: wenn des 
Neugeborenen Augen (ind) up-pu-ga (Perm.) 
K.258 Rev. 13 (ungünstiges Vorzeichen). 
epiktu. HR 43, 13a. b wird c-pi-ik- 
tum (ebenso wie in Z. 12 §arinid-twn) durch 

^@f A . AN . Gl . NA/' erläutert 

*• "TBN («1 ) Prt. epir 1. Sg. äpir, Prs. fcpir, 
Perm. a/wr, etw. anthun, anlegen, in- 
sonderheit eine Kopfbedeckung (Helm, 
Krone 0. ä.) aufsetzen, bu-li-ia-am a-pi- 
ra ra-Sti-u-a den Helm setzte ich auf mein 
Haupt Sanh. V 56 fl' attalbi&t). Vgl VR 63, 
43 a? a-pir a-ga-Su er war mit seiner Krone 
angethan VR 47, 7 b. a-ga-Su ap-rcU sie 
war etc. NE 21, 5 a. wenn Sin bei seinem 
Gesehenwerden agü a-pir III R 51 Nr. ETI 
40 u. ö\, agü (V. a-gtt-u) a-pi-ir 58, 27 a, 
argit-u ip-pi-ir 30 a. der Mondgott age taS- 
ribti ip-pir 55, 22b. Part. Asurnazirpal 
a-pi-ir &t-lum(-tna)-te mit Glanz (Glorie) 
angethan Asurn. Stand. 13; a-pi-ir (V. bir) 
Jdja'lwn-ma-te Asurn. I 19. Zur Fassung 
als Part, (nicht A<y.) beachte la-a-biS na- 
murraä. 

I 2 etw. sich anlegen, bes. eine 
Kopfbedeckung sich aufsetzen, a- 
ga-Sti i-te-ip-ra-am-ma , Var. i-te{-ip)-pir- 
am-ma er setzte sich seine Krone auf 
NE 42, 5. 

II 1 jem. mit etw., bes. mit einer 
Kopfbedeckung bekleiden, den ihr 



a-ga-a §i-{i-)ra tu-tip-pi-ra-M mit erhabe- 
ner Krone bedeckt habt Tig. I 21 (vgl. 
Gramm. § 90 c). V R 45 CoL V 1 1 : tu-up-par. 

aparu. VR28, 19 g. h: a-pa-ru (gleich 
riksn u. a.) syn. su-nu, s. u. sünu. 

epartu Gewand VR28, 68c.d: e-pa- 
ar-tu syn. na-ab-lap-toi. 

II. *©fc$ epdru Prt. epir unterhalten, 
versorgen. VR 40, 7e. f: ti.A = e-pe- 
rwn (Z. 6: = za*ni-nu). Sargon e-pir 
a-ki-e, 8. u. aku (S. 52 a). Vgl. i-pi-ra-ni 
NE 21, 6a? 

12 sich versorgen, z.B. mit Trank, 
mit den Gazellen ikkala $am-mi, mit dem 
Gethier (6 u-lim) maS-ka-a i-tep-pir NE 8, 40, 
wofür 11, 4 ma$-}ca-a i-Sat-ti. Vgl. auch 
22, 40: i-tep-pi-ir um-man-ni .... 

ipru Lebensunterhalt, Kost, Ver- 
köstigung. K.4315Z.17(vgl.Rm.2.I. 
Obv.): SE . BA = ip-ru, Eine Gruppe bil- 
dend mit pi&Satum, hibuSttim, nalbaSn. sei- 
ner Amme drei Jahre lang ip-ra (= »SE . 
BA) piSSatam lubuSta udannin (setzte er 
fest) K. 245 Col. in 48. Beachte noch für 
*/)(sic)-rw, durchweg = SE .BA, HR 39 
Nr. 6, 68-72 : ip-[ru], „ btt ....(= A . £), 

„ ar-[di) (= ARAD ^ff , sie), „ am-t[i) 
(= AMAT), „ a$-ta-pi-[ri] (das Ganze = 
SE . SAG . AMAT . ARAD). 
appani (K,), Röhricht, anindinctum, 
Schilf und Rohrdickicht (vgl. ahu 
S. 3b), wie es auf nassem, sumpfigem 
Marschboden (fttfä) am und im Wasser 
wachst; daher die beiden Ideogramme: 
Gl . ZUG (wörtl. Jean ?u?e Rohr des Marsch- 
bodens) = ka-an apya-ri Rohr des Schilf- 
dickichts (vgl. kan abi) K. 2406 und Gl . A 
(^-^-trr, d. i. Rohr des Wassers) = ap- 
pa-[ru] K. 4583 Rev. als ich die Birtäer 
a-na sa-pan-ni ap-pa-ru Sa Ddbili in das 
Dunkel des Röhrichts von Babel als Wache 
sandte K. 509, 8. ap-pa-ru (tritt an die 
Stelle der Wasserfälle des Meeres) III R 
60, 14. Für Neb. Grot. II 14 s. amlu 
(S. 83b). simat apparim, geschr. 

shna-at ap-pa-ri-im Neb. Grot. 119, se-ma-at 
ap-pa-ri-im III 14, se-ma-<tt ap-pa-ri-atn 
II 30, si-ma-[at ap-pa-\ri Neb. Pogn. C, 
VII21, si-ma-at ap-pa-[ri-im] A, IV 39, 
.«i-mat [ap-pa-ri\ VII 10, eine Opfergabe. 
nu-na i$-$it-ra si-mat ap-j>a-[ri (= ME.TE. 
ZUG. RA) VR 51, 75 / 76 b. „Schmuck des 
Rohrdickichts" Jedenfalls Eigenname einer 

8* 




"HD* 



116 



tto* 



bestimmten Rohrart wie z.B. Kalmus. Für 
den Zusammenhang der Neb.-Stellen s. u. 
Summu. PI. appare m. und apparätc, Ideogr. 
GI.ZUG",Schilf- und Rohrdickichte, 
aber auch die in ihnen wachsenden Bin- 
sen, Schilfgräser u. dgL ap-pa-re-Su-un 
Sam-hu-ti ihre (der chaldäischen Schilf- 
dickichte und Rohrgestrüppe) üppigen 
Schilfgräser (zum Bau von Nineve ver- 
wendet) Sanh. Bell. 43; 8. die ganze Stelle 
u. abu. Die | stelle Sanh. Rass. 70 wohl 
fehlerhaft: na-re-Su Sam-hu-ti. Gl . ZUG^ ; 
d. i. appare Sä ki-rib H * r a-gam-me akSit 
(für den Bau der Paläste) Sanh. Kuj. 4, 39 ; 
Lay. 42, 4 7 f. H " r a-gam-me u ap-pa-ra-te 
Sümpfe und Schilfdickichte (Binsen) Sanh. 
III 59; Kuj. 1, 36 (ap-pa-ra-a-te). när a- 
gam-me ü ap-pa-ra-a-te Sanh. BelL 6. der 
Gambuläer hatte seine Wohnung aufge- 
schlagen ina me u GI.ZUG^ (d. i. ap- 
pardte) wie ein Fisch Asarh. ITT 54. Vgl. 
noch IVR 6, 39 b sowie den assyr. Orts- 
namen Sa-appare-Su (s. nn. prr.). 

apparru ein in apparu lebendes vier- 
füssiges Thier, zugehörig zu der durch 
ÖAIJ bezeichneten Thiergattung. II R 6, 
33 c. d: ÖA9 . BAR . LÜM = ap-par-ru-u. 
Viell. eins mit dem Sab abi, s. oben S. 3 b 
u. abu. 

ipperu s. epperu. 

epiru, epru (tt 4 ) m. st. cstr. epir, PL 
epire m. und eprdti. Ideogr. IS, PL IS'' 
oder IS. ZUN. 1) Erde (Lehmerde), Erd- 
scholle, it-ü pu-U ü ep-ri Sa äl Ü-basi-e 
IVR39, 6b. in e-birre ra-bu-timmit grossen 
Erdmassen Hamm. Louvre II 19. der 
Tempel Fundament legte ich bloss, e-pi- 
re-Su-nu as-mb ihre Erdmassen entfernte 
ich Nabon. III 32. epire (IS . ZUN) el-lu-ti 
bez. ra-bi-u-tim hohe bez. grosse E. Neb. 
Senk. II 5. Grot. II 10. 2) Staub, über 
Thür und Riegel Sa-pu-ub ep-ru Höllenf. 
Obv. 11. Gold e-pir mdti-Su den Staub 
seines Landes Tig. jun. 27. Gold, Silber 
e-pir mdti-Su K. 2675 Rev. 1. An vielen 
Stellen „Erde" ebenso möglich wie „Staub". 
Sa kalc-kad-su e-pi-re (= LS) la kiit-mu 
dessen Haupt nicht mit Erde bedeckt ist 
K. 246 Col. II 11. böser Speichel Sa e-pi-re 
(= IS) In kdt-mu I 69. Sa M/ie-re-e Sit- 
wrti e-pi-re (= LS . RA d. i. SA1JAR . RA) j 
piSunu umalli das Maul selbiger Esel! 
füllte er mit Staub (Erde) 1 V R 18* Nr. 6 I 



Obv. t0 / n . epir Sepi SabdSu (Sabdsu 8. u. 
ttfnttf) ina e-pi-re oder IS>', IS . ZUN ka- 
tdmu II. HI 1, temeru II. DI 1, Jca- 
bäru d. h. mit Staub bedecken, in Staub 
oder in der Erde vergraben oder ver- 
scharren 8. diese Verba. temeru Sa IS s. u. 
temeru. — S b 123: lä(sa-&ar) = ep-ru. 

epimi Halsschmuck, aus Steinen ge- 
reihte Halskettte. K. 240 Rev. 2—4 
nennt aban a-bi ab-ni (s. S. 3 b) als Syn. von 
[ ]-sa-a-bu, e(?)-pi-ir-ru und e-rim-ma-tuin 
(s. d.). Es folgt an§abtu Ohrgehänge, Ohr- 
schmuck. 

epperu, ipperu Umsturz, Fall? rührig 
sind meine Kniee, rastlos meine Füsse, 
la rdS ta-Sim-ti ep^pe-ra ri-dan-ni jedoch 
Verstandes bar, folgt mir auf den Fersen 
der Fall HR 16, 33b. c; ep-pe-ra (Plur. 

fem.?) = |qpyYY~ Z^3J. a-mur-tna ar-ka- 
tumij) ri$)-Sä-a-tumep-pe-e-ri{siz) VR47, 
40 a; Z. 41 erklärt ep-pe-ri durch ma-na- 
ah-tum und GIG (d. i. murfu?) Ich ver- 
muthe eine etwaige Bed. wie: ich schaute 
zurück, Sturz war der Verfolger (ri-da-a- 
tum?); im Übrigen alles unsicher und dunkel. 

uprü(£?) ein Kleidungsstück. 1 *"**'up- 
ru-ti (im Werth von 1 Silberling) IHR 41 
CoL I 25. Zu I. -fett gehörig? 

aprummu s. u. amrummu. 

I. #Bfct H 1 Prt. up(p)iS jem. unter- 
werfen, in seineGewalt, seinen Be- 
sitz bekommen, sich dienstbar und 
zu eigen machen, up-yi-ts-sirina nimm 
sie (die Göttin Istar) in deine Gewalt, 
bemächtige dich ihrer (gemäss den alten 
Gesetzen) Höllenf. Obv. 38. In den assyr. 
Kontrakten: eine Person oder Sache durch 
Kaufvertrag in seinenBesitz bringen, 
sie erstehen, käuflich erwerben, die 
Sklavin, den Sklaven, die und die Per- 
sonen, das Haus o. ä. up-piS-ma hat der 
und der gekauft III R 46 Nr. 1, 5. 49 
Nr. 2, 6; ü-piS-ftia 46 Nr. 5, 7. 2, 10. 8, 8. 
6, 9. 9, 8. 10, 8. 49 Nr. 1, 5. 5, 4. 48 
Nr. 1, 10. 2, 7. 3, 10. 50 Nr. 8,16. 4,9. 
die Tochter (Acc.) des X tu-piS-ma hat die 
und die (eine Frau) käuflich an sieh ge- 
bracht 49 Nr. 3, 10. Perm, die Sklavin 
up-pu-Sat ist gekauft 46 Nr. 1, 9. Vgl 
VR 45 CoL V 10: tu-up-pa-aS. (Asurn. Mo. 
Rev. 51 : ardani la up-pu-8u\ Text richtig?) 
aputtu(?) Unterwürfigkeit was 



immer ihnen von mir aus befohlen wird, 

ann tip-ui-äu ippuäiti thnnsie in U.NR 10. 
upüäu Unterwürfigkeit, Knecht 
schaft u. dgl. Jir-du-ti ü-pit-Su kuibirnt 
emtmuiäti (legt« ich ihnen auf) Asnrn. 
III 125; Vgl. Asnrn. Stand. 12: ü-pu-Sn 
(V. hi, ui). 

aps&nu 1) Joch (welches das Thler 
in den Dienst des Menschen zwingt), der 
König von Arabien, der das Joch (nir) 
meiner Herrschaft abgeworfen hatte, 8<i 
AAur e-mf-dn-ttS (V. lu) i-Sii-tu ap-£a-(a-)iti 
welches A. ihm auferlegt hatte so dass 
er mein Joch zog VR 7, 88. dem Hiskia 
(Acc) t-miil ap-äa'a-iii legte ich mein Joch 
auf Sank Konst. 15. der dem Land Muski 
(Acc.) e-miä-du ap-ga-an-ht Lay. 83, 11. 
Mardiik der zu den gefangenen Göttern 
Erbarmen fasste, ap-ia-na en-du u-S>i-a«- 
»i-ht rti ihhii na-Li-re-Su das aufgelegt» 
Jiwh abnahm den ihm feindlichen Göttern 
K. 8522 Obv. 14. i-Sti-tu ap-Sa-ni sie zogen 
mein Joch (d. h. waren mir dienstbar) 
Khors. 109. die Kriegsgefangenen welche 
i-Ü-tu ap-la-ni Khors. 154. die (alle) Für- 
sten unterwarf ich and i-Sti-lu ap-Su-a-nr 
Sanh. Baw. 5. IR 7 F, 12. das und da* 
legte ich ihm auf nnd i-ia-at (V. ta) ap- 
An-a-ni Sanh. II 64. ich setzte ihn auf 
seinen Thron und i-id-la ap-Sa-a-ni Asarh. 
II 54; UIR 15 Col. III 28: i-Sn-at np-Sa- 
a-ni. der Cilicier, der sich meinen Vätern 
nicht unterworfen hatte, ta i-M-tu ap-ta- 
a/fSu-nn V E 2, 77. mich aber, den dich 
fürchtenden Knecht, segne nnd ht-iti-ta 
op-Sa-an-la ich will dein gehorsamster 
Diener sein VR 2, 125. 2) Knechtung, 1 
Zwang, hia fip-Sii-a-iu lapSufiHm ukidUk . 
hillatnm durch nie nachlassende Knech- ' 
tung richtete er sie samtlich zu Grunde I 

V R 35, 8 «jy-Sa-a-rti In shna-ti-iu-im 

(die sie entehrende Knechtung upaiHba) 
Z. 25. 

II. *ttfEfct epäaa Prt. cpui (ipvi), Prs. 
rppui, ippui, ganz selten epai(*. u.), Perm. 
epuS, tmf.tputtrpit, Part, ip litt, Inf. e-pi- 
>-hi, t-bi-t-iii (Tig. VII 74 fptUu). Ideogrr. 
AGnndKAK. machen, thun. a)mitOb- 
jekt: etw. machen, thun, ausführen, 
ausüben n. dgL was niemand vor mir 
e-pu-fu (gethan) a-na-ku e-pu-u~ Asarh.V 35. 
was ihr wohlgefallt l&pu-Shi-an-m thue sie 
(Istar) mir (Ideogr. AG) K. 493 1 Obv. ' i , fi . 



7 iDBK 

dieses sind die Länder Sa a-ga-a i-pv-fa-' 
welche solches thaten H, 14. a-na gab-bi 
ti'ibti e-pu-iüLu-fti-mt li-niut-ti e-ip-Sü-ü-ni auf 
alles Gute das ich ihnen that, thaten sie 
Böses K. 1139, 8f. (Asurb.Sm. 109). aS-M 
limut-tinn e-pu-St't weil er Jtöaes gethan 
hatte Khors. 92. wer sonst etwas i-fai-stf 
sa-ma e-ptt-Sti (Prs.) ersinnen und thun, 
verüben wird P7R 39, 27h. bisichkommo 
iipnt Sitätu ep-pu-iu Asnrh. Sm. 125, 67. 
ich (Istar) mi-fi-tu A^Scri .... ep-pwui 
werde den Tod (Selbstmord?) des A. her- 
beiführen VR 3, 7. Die Redensarten Air- 
räta, belütu, rfüta, l-iüüta; ardätu, reiuta; 
liulla; d!na; %abla (*«**<•) u ta/truri, U. ä., 
SaSina; ni(n)ffüta (Musik); tänmüta; twiti 
epeäit (wohl auch I 2); anna # epeSu eine 
Missethat begehen (Ideogr. SA . AG . A) 
u. a. m. s. die betr. Substt.; ebenso <peS 
büri und bu'uri s. u. I. "lita. ma e-pei pi-in 
in Ausführung meines Wortes Asurb. Sm. 
146, 2. Hervorgehoben sei hier ijkUh in 
Verbindung mit folgenden Objekten: «) 
ein Haus, eine Stadt, Hauern n. dgl. 
machen d. i. bauen, das Haus e-pn-uS-Jki 
das ich gebaut VR 65, 24b. den und den 
Tempel i-/>»-u* (1. Prt.) Neb. IV 17. 28. 
34. 51. 56, t-pu-ui Z. 48. 65. bita ip-pu-M 
das Haus das er bauen wird (nehme, ein 
anderer in Besitz) V R 56, 53. das Haus 
e-pu-uS baue! 64,21a. die Mauern die 
mein Vater i-pü-M-ma b't utokliln Sbirftui 
(ihren Bau) Neb. IV 71. die Hauern e-pu-uü 
(Var. KAK-«.*) «Üt-lil (1. Prt.) Tig. VI tut. 
e-pa-ai iid-mii-ni-M-mt die Erbauung ihrer 
Wohnung Tig. VII 74. e-bi-Süma-ha-zi[z,i) 
Arnim u IStär V R 34 Col. II 54. etw. neu 
bauen, rSSiS oder ana eSlüli epiiu, s. oben 
S. 31a. ß) ruhü, IciSpu epeSu Spuk, Zau- 
berei treiben, lä tä-pi i-pu-3ti-iu (PL) 
IVB 17, 20b ('\ ikpudimi mdhihi). möge 
ich rein werden von rwfitV Sa ep-tti-u-ni 
dem Spuk (PI.) der getrieben worden ist 
57, 12b. y) '" m ' r "<!-< eptfu Opferläm- 
mer opfern, darbringen (vgl. n'RJ Ps. 
66,15). ''""■" nilr rll&tihi e-pn-nS I fi. Prt.) 
HR 65 Hev. Col. IV 10. e-pei ir ""' r mli-i„ 
la-pa-an Bei . . . Hin er vorwehrte dass 
ich Bei meine Opfer darbrachte i mulän 
;i-bi-l.i) VR 3, 112. S. auch in 1. 6) p,i 
rprsu den Mnnd öffnen zum Sprechen. 
der und der pn~a-#'t i-pu-uS-mn i-hib-bi 
that seinen Mund auf zu sprechen Höllenf. 
Obv. 21, die nnd die /wir-ia f-ptt-tif-ma 




vstt 

i^ab-bi Obv.66. Rev.29. Oft. H R 39, 8a,b; 
V E 39, 8 a. b: KA . BA = e-ptt pi-i (Z. 7 : 
= pi-itpi-i). b) ohne Objekt: thnn, han- 
deln, der König 11 Sa Üa'& tcpu-tiS thoe 
wie es ihm beliebt K. 528, 35. wer ge- 
mäSB dieser Inschrift (musarä) e-pa-Sti b&Z. 
In e-pa-Su handeln bez. nicht handeln wird 
IR27 Nr. 2, 46. 55. — S b 293: AG( Mf | 
= frp[«-Ai]. VR 43, 40c: AG = eye-iv, 
Z. 44c. d: = &ye-Stt Sa btti, S c 279: 
YXa.{ji-im) = e-pt-Sv. K. 4315, 3 + Lond. 
Frgm.: ba-an-KAK ^ eyu-uf. 

12 Prt. 3., 1. Sg. etep(p)ui, itep(p)itS 
und (1. Sg.) etap(p)aS (auch Salm. Mo. 
Rev. 55. 63, a-tap-pa-aS nur Salm. Balaw. 
U 5), etappttS. dass. wie Qal, jedoch meist 
mit starker Hervortretung der reflexiven 
Bed. „sich zn Ehren oder Gunsten". 
a) etw. machen, thnn. mim-mu-ü e-te- 
ip-pit-Sti was immer ich gethan V R 63 : 
4lb.vUmmaep-Mi-tep-pit-StiS&Tih,Ba8s.92, 
mimma lip-ta-at kdtPa (Handewerk) Sa ki- 
rib Ntnä i-tep-pu-Su Sanh. Baw. 56. ep- 
Se-it e-Uprpu-Sii die Thaten die ich ge- 
than Khors. 50. I47f. [ep-Set). ultu ep-Se- 
e-ti annäti e(i)-te-ep-pit-Su nachdem ich sol- 
che« vollbracht VR 4, 77. ul-lu an-na-,, 
etap-pu-Su K. 891 Obv. 12. S. auch S. 69s 
u. alkakäte (e-tap-pa-Süja Asurn. II 6, e4c 
pu-Sa Salm. Ob. 72). ep-Sit Elamti Sa 
afiiSu i-ttp-pu-hi ernur er sah was Elara 
seinem Bruder gethan hatte III R 15 
Col. II 20 f. Hervorgehoben sei hier epiSu 
I 2 in Verb, mit folg. Objekten: u) jaltu 
eine Schlacht (mit jem.) machen d. i. 
kämpfen und zwar sich zu Gunsten, von 
siegreichem Kampfe, fa-al-tum itti- 
Su-nu i-te-pu-uS er kämpfte mit ihnen 
Beb. 49, i'ie-ip-ifr'i /al-ttm sie lieferten eine 
(Biegreiche) Schlacht Z. 50, i-te-ip-Su ?a- 
at-tü 1. 52. 54. 56 (?at-tum). 67 (tal-tom). 
ß) Paläste, Schiffe für sich bauen. 
ekallAte i-te-ep-pu-Su sie bauten sich Pa- 
läste Neb. VII 18. flippe Sa ra-me-ni-i« 
e-tap-aS (1. Prt) Asurn. III 29. — il- 
ti-ba i-te-pu-uS (= wcAG.A, EME.SAL) 
D.T. 67 Obv. % s. oben S. 54a. 

I 3 Prt. elenippuS und etanuppuS dass. 
it-ti-ia e-te-ni-ip-pu-Sit Var. e-ta-nap-pu-Su 
tabäzu (V. ta-jta-zu) mit mir fing er Krieg 
an V R 3, 111. seitdem ich i-te-ni-ip-pu-Sn 
be'lät mätäte die Herrschaft über die Län- 
der auszuüben begann 10,67. 

m 1 Kansativ des Qal. Inf. und 



118 »BS 

Perm. Süpaiu. machen lassen, bauen 
lassen, eine Stadt ü-3r-pU{l. Prt.) Asarb. 
I 29, einen Palast kunstvoll ASe-pii V 51. 
Vgl IV 46. 52. arm M-pu-ttS eUppe Sanh. 
Knj. 3, 25. eSSii uSepiS s. S. 31a. das 
Hans des Sonnengottes Sa (Sä) fü-pit-iti 
a-ria beiütiSu Sühihi a-na simat ilütiSu das 
gemacht d. i. geeignet, geziemend war 
für seine Herrlichkeit n. s. w. V R 65, 1 b, 
wonach auch Z. 20a Sr'i-pu-k't als Perm, 
zu fassen ist. Perm. fem. Sil-pu-Sat V H 
6, 28. — Opfer darbringen lassen. 
dem Gott Ea ü-Se-pi-Sa ' mm,r nike elliiti 
Sanh. Kuj. 2, 33. Vgl. Qal Bed. a, 6. — 
K. 4315, 6 -1- Lond. Frgm.: tt-mu-m-iu*- 
DB* = n-H-pii. 

TV 1 gemacht, gethan werden, 
geschehen, wie vor alters U-in-ni-pu-uS 
werde er (der parakku) hergestellt (sagten 
sie) VR 63, Ib. sofort li-m-ni-piS ge- 
schehe es! K. 915, 8; vgl. 11. 14. 

eplstu f. PI. epSeti. 1) That, Hand- 
lung, Werk. &piS-ti e-pu-Sti mein Werk 
Sanh. Baw. 57. e-ep-Se-tu-u-a meine Tha- 
ten, Werke Neb. Bors. II 18- 27- ka-l« 
e-ep-Se-e-ti-ia Sü-ht-ra-a-tim all meine präch- 
tigen Werke VR 34 CoL II 44 vgl. 49. 
e-ep-Se~tu-ü*i dam-ka-a-ta meine frommen 
Werke 65, 22b. ip-$t*tu-it-a damkdti 64, 
17. 40 c ep-Se-te-e-Sii tim-nt-e-ti seine 
bösen Thaten m R 15 CoL BT 12, ep-Se- 
tifSti Ihn-ni-e-ti 38 Nr. 1 Rev. 22. ep-Se- 
tu-Su seine Werke (= SA . AG . AG . DA- 
o-fl$ IVR12 Obv. ,5 /, 6 . ep-Set fri-ti-SÜ 
die Werke seiner Hand (oder ep-Sit, Sing.?) 
Tig.VII 51. Asurn. I 24 (V. kAti-Su); für 
den Kontext s. u. t/^21. S. ferner oben 1 2. 
Auch: Bau, Bauart, Machart einen 
Palast aus Quadern und Cedernholz m- 
piMi ""'IJa-at-ti hettitischer Bauart und 
einen hohen Palast ep-Sit mi 'ASS5r assyr. 
Bauart Sanh. VI 42 f. hohe Schiffe e-pis-ti 
mdti-Su-tm wie sie in ihrem (der Hettiter) 
Land gebaut werden Sanh. Sm. 91, 59 
(= Kuj. 2, 13). In ebendieser Bed. fin- 
det sich der Plnr. epSetu gebraucht: ein 
erhabener Wagen Sa ep-Se-tu-Sa (•*= SA . 
AG . AG . DA -a~ni) nu-uk-hi-ta kunstvoll 
gebaut IV R 12 Obv. "/ 24 . ip-Se-ti-fti des 
Tempels Bau ( SibirS,,) VR 64, 7b. In 
der Bed. Thnn und Treiben, Zn- 
stand und zwar als Sing, konstruiert 
findet sich epSetu IVR 54, 37a: amurma 
ep-Seria-Su ma-ru-ui-ta sieh an seinen jam- 



ttffcK 



119 



tt&fct 



mervollen Zustand. 2) Vorkommnisse, 
Geschichten, Dinge (= amdti). eli 
rp-Se-e-ti anndti aber diese Geschichten 
VR 1, 68; Asurb. Sm. 38, 10. 

episi&nu Arbeiter o.dgl.? am * i e-piS- 
Sa-mt Str. IL 456, 5. 628, 3 (Sa des N. N.); 
595, 3. 

nipiiu, nibiiu 1) Handlungsweise, 
Verfahren, Ceremonie. m'-^i-AiNAM. 
US . KU <L i. kalüä (s. <L) IV R 28 Nr. 1 
Col. IV 26. m-pi-Si als Erklärung von 
ag-ag-turu (VR 47, 39a) und damit von 
kil-ittü s. d. 2) mit oder ohne Determ.", 
Belagerungsmaschine, die Stadt er- 
oberte ich ma pil-Si **§a~pirte ü ni-pirSe 
Asurn. III 111, i-na bi-ru-ti (s. u. II. 1», n) 
ü "ni-pi-Si Tig. jun. 21. Nebukadnezar I 
ni-M-Se-M ü-Sa-a (nahm) II R 65 Obv. Col. 
II 3. a&-iu m-bi-Se la a-bu a~ge~Su ina iSdti 
iS-ru-up Z. 6. 

nipiitu 1) Machart, Bauart. Sanh. 
VI 42, s. oben u. epiStu. 2) Erzeugniss, 
Produkt. Uschu- und Urkarinuholz ni- 
piSH nul&Su-un Khors. 148. 

m. #£fct epöiuPrt. ipuS, 8. f. tepuS, Imp. 
qnUF, Part epiSu Fem. epiStu jem. behexen. 
e-pi-Su i-pu-Sa-an-ni ip~Su i-pu-Sa-an-ni e-pu- 
jr?/, e-piS-tu te~pu-Sa-an-ni ip-Su te^u-Sa-an-ni 
e-pu-si den Zauberer (Hexer), der mich 
behext hat, behexe mit der Hexerei mit 
der er mich behext hat, die Hexe u. s. w. 
IV R 49, 40. 41 b (l| kaSSapu, kaSSaptu, hSpu 
etc.). S. auch u. HI 2. die Bilder e-piS-iä 
bez. e-piS-ä-iä Z. 71. 72 a. 

m 2 jem. behexen lassen. Part. 
tnuStepiSu Fem. muStepiStn. muS-te-piS-tu te- 
pu-Sa-an~ni ip-Su te^m-Sa-an-ni e-pusi IV R 
49, 42 b. at-ti-e (du) Sa te-pu-Si-in-ni at-tire 
Sa tu-Se-pi-Si~in-ni 50, 45. 46 b. minima te- 
pu-Sd tu-uHe-pi-Sä (Subj.: die Hexe) ent- 
führe der Wind 59 Nr. 1, 14 b. e-piS-iä 
u muS4e-piS-ti~iä 49, 74 a. 

ipiu Hexerei, s. Qal und III 2. (Urspr. 

machinatio von IL ffl'&K? und III. ECK 

verb. denom.? oder ist II. v'DK prägnant! 
gebraucht, s. d. Qal, Bed. a, ß ) ?) 

upiiu dass. nicht nahe sich imm-ma 
lim-nu ti-piS kaS-Sa-pi u kaS-Sap-ti irgend- 
welcher böser Zauber etc. IV R 57, 62 a. 
puttS-Su-ru ü-pi-Sn (vermagst du) 59 Nr. ; 
1, 9a; vgl. Z. 4: u-pi-SirSii pn-uS-Su-nt. 

IV. 1£)Q$ viell. denken (auch umsichtig 
sein?), Stammwort der folg. Nomina: 



eppisu denkend, klug, kundig, ep- 
pi-Su(Su), eines der Äquivalente von NUN. 
ME. TAG, s. u. ernhi weise. 

itp&hi klug, umsichtig o. dgl. Sar- 
gon Sarru it-pe-e-Su Sarg. Cyl. 34. San- 
herib ir-Sü it-pe-Su der Weise, Kluge Sanh. 
Kuj. 1, 1. re-e-um it-pe-Su Sanh. I 3. Ne- 
bukadnezar Sakkanakbi it-bi-Su Neb. IX 64. 
Ninib Sa ana a-lirSu ta-a-a-ru ana um-mc-Stt 
it-pe-Su (== AG-a-ab) der gegen seine Stadt 
erbarmung8reich, für seine Mutter für- 
sorglich (?) ist K 133 Rev. 15 / 16 . Fem. 
itpeStu: Sin-niS-tu it-peS-tu (=SAL.TÜK. 
TÜK) IV R 14 Nr. 1, 24 / 25 . 26 / 27 a. 

epiötu PI. Gedanken (vorauszu- 
setzender Sing. epiStu). sapib temaSwtui 
si-fia-ti ep-Set-su zerstreut ward sein Ver- 
stand, es schwanden seine Gedanken 
Weltschöpf. IV. 68. 

upsnfryinalra, upsukanäku (statt 

uplb könnte auch ar gelesen werden), ent- 
standen aus ÜB . Sü . UKKI . NA d. i. 
wahrsch. Versammlungsraum (zu UKKI 
= pufrru 8. &), Eigenname des himmli- 
schen Raumes, in welchem Marduk vor 
den versammelten Göttern unabänderlich 
die Geschicke festsetzt Letzteres bildet 
die dem Gott Marduk von den übrigen 
Göttern zuerkannte Belohnung für seinen 
Sieg über Tiämat Marduks Bedingung 
hatte gelautet: „ wenn ich euch räche, 
Tiämat bezwinge und euch das Leben 
erhalte, Stikndma puhrtija StUerd ibd Simti, 
ina UB.SÜ.UPJ.NA-Jh' (V. ku) mUhdriS 
badiS taSty-ba-ma ipSu p?a kima kdtu- 
nurna Stmdtxi luSimma la uttakkar mimmu 
abannü andku etc. Weltschöpf. II und III. 
ÜB . SÜ.ÜPCI . NA-*/ (oder *?) Stl-hn Si- 
tul-ti ildni rabüti (der Sitz der En tsche idung 
der grossen Götter) Sa kirib fi.KÜR IV R 
56, 17b. Der DÜ.AZAG genannte, als 
aSar Stmdtwn bezeichnete Raum im Mar- 
duktempel zu Babylon ist das Abbild des 
himmlischen ÜB . SÜ . UKKI . NA parak 
Simdti Neb. II 54 f. Zur yhonet. Losung 
s. n R 35, 41 a. b: ÜB . SÜ . UKKI . NA 
= Sii-ku d. i. upSukkindhu und beachte 
vor aliem K. 3258 Rev. 7: Anu, Bei, 
Ea etc. ina up-Sti-ka-na-ki itta'idu belussu 
haben in A. Asurbanipals Herrlichkeit 
hochgepriesen. Su-tmt ÜB . SÜ . UKKI . NA . 
KIT IIR 19, >% 4 a gemäss Rm. 126. 

upsasü Sg. und PL m. was ein Mensch 



nEK 12 

dem andern anthut, Macben schalt, 
mach'matio, Behexung n. dgl. Ideogr. SA . 
AG . A. kiS-pu rn-hu-u ni-sn-u up-Sa-Sti-tt 
litnnäti Sa aiuelüt» böse Treibereien von 
Ueiischen (die dir, deinem Hans etc. an- 
gethan worden sind) K. 2866, 32. ktt-jm 
nt-ku-ii nt-sti-u ma-ru-uS-lii iip-Sa~£ti-it (= 
SA.AG.A) la ta-bu-ti K. 246 Col. II 65. 
nicht mögen nahen Zauber. Spuk, Hexerei, 
ÖA.AG.A^ d. i. upgaSa limnüti Sa ame- 
lüti ITR 57, 63a. Ähnlich 55 Nr. 2, 3a. 

np-Sa-Sti-u (^ SA . AG . A) ru-u'-t'i 

ntt-ru-ku iip-Sa-Se* (= SA . DIM . MA ?) 
Col. I 60. 61. up-Sa-su-u lim-nu-ti 1VR 28* 
Nr. 3, 24 a. wenn up-Sa-Se-e ma bit am£li 
(NA) it-tatia-an-ina-nt 59 Nr. 1, 21b. 

aptÄti(/»?)Pl.(Sg.«p/i»fftt,(gi l W' ? )' das 
lufttrockene Ziegelwerk seines Kerns und 
das gebrannte Ziegelwerk seiner (des 
Tempelthnrms) Bekleidung ap(ab)-ta-a-U 
f-ig-Si-ir-ma festigte ich als Terrassen (?) 
Neb. Bors. II 10. meine Namensschrift 
i-na ki-ür-ri ap-ta-a-ti-Sä äS-ku-im legte ich 
in den Ecken (?) der Terrassen (?) nieder 
Z. 13. aptäti in Z. 10 nnd 13 in zwei 
verschiedenen Bedd. zu fassen (in Z. 10 
als abtäti „die verfallenen, zu Grunde 
gegangenen"), scheint mir nicht gut mög- 
lich; auch würde statt abtäti in Z. 10 
eher ein Relativsatz zn erwarten sein. 

appitti, appittimma Adv. wahrseb. 
in Znknnft, hinfort (aus im(a) pitti? 
s. BA I 235). Sa ap^pi-it-ü ina priori Sa 
ardäni Sa Sarri ittfa i'dib-bu'bu-ma K. 31 
Rev. 23. ap-pit-ti amela . . . Sa iaanaru 
u Sa iSeinmü uznu Sa beUSu ü-pat-ta in 
Zukunft soll jedermann, was er sehen 
und was er hören wird, seinen Herrn 
mittheilen K. 95, 9. at-tu-nu ap-pit-tm-ma 
Sa-ra-te-e-St'i iä UiSimmä (ihr sollt hinfort 
nicht mehr darauf hören) K. 84, 19. ap- 
pä-tiin-ma K. 312, 13. 

opitätu eine Pflanze. E. 4412 Obv. 
15-17 Vgl.K. 4417, 15-17: '""GI.KA. 
LUM.MA,'—LAM.MA,' fl -KI.TUR =1 
>■•"• r-pi-ta-a-tu. Gemäss den ZZ. 18-20 
hatte ebendiese Pflanze ma Swba-ri die 
Hainen- t - m e-li-lni-mi, , ' m i m i-li-tü, t, ""hil-li-(ii. 

*i$U, iftU (letzteres wohl die etymolo- 
gisch richtigere Schrei bung)_m. 1) Holz, 
Baum. Tdeogr IS bez. GLS (Determ. vor 
Holz- nnd Baumnamen sowie allen aus 



T* 

Holz gefertigten oder herstellbaren Ge- 
fassen, Werkzeugen, Geräthen u. dgl., 
vgl. Bed. 2). PI. ISj", z. B. Tig. IV 68 (i«e 
*«/«)■ Fär 'V (ISA IS. ZUN) in Verb. 
mit rik-ke S. n. rifafcu. ul i-Su a-ja-a is-fu 
NE 53, 43. gehe nach dem Walde (kiS-ti) 
Sa t-fu-Sa (= IS) Si-t-bii dessen Bäuine 
hochgewachsen sind IV R 18 Nr. 3 Col. I 
«„. K. 4346 Col. I 11 : IS. MI = /.*-* 
fal-mi. VR26, 30a. b -f Vok. Konst: IS 
[(—.-)] BAD = f*w (V. Im«) Mm 
VR 26, 31— 36a, b lautet in Zusammen- 
halt mit HR 46 Nr. 6 sowie Vokk. Konst. 
alBo: (31) IS (*«.«i) TAR = im ^tS-Süju, 
(32) IS (mi-a „j TAR = gam-lum, (33) IS 
(*«-.*) TAB, = imS-ga-Süju. — (34) IS 
(*..rf) TAR = V-it-bu, (35) I§ (mi-a.) 
TAH = bj-fib-fum, (36) IS(* a -oi)TAR = 
ifu (V. if-fu) te-bt-nan. — Vok. Konst: 

IS {gi-ii-il) BtL = ti-hl-lHm, (p-fl „) = »ffll 

Xvxi-fo Brandscheit (?), (^-^,7)= t>»wtr-r«. 
cUbu Sa isi, ullubu Sa ixi (sie) s. U. 3btt; 
i<-ru-u Sa ist, isu (= MO . MTJ) urrä s. n. 
in. TT?»; na{n)jatm Sa isi e. n. 3». ttw 
mal is-si bes. i'-#i 8. n. Irimmatu. tnuSäkit 
ixi s. S. 54a. 2) allgemein: hölzernes 
Gerath nnd Gefäss. Auch einige be- 
stimmte hölzerne Gerfithe und Werkzeuge, 
wie z. B. das Joch, scheint man schlecht- 
weg „Holz" benannt zu haben. Hiernach 
wird HR 23, 8-16 zu verstehen sein, 
wo i-$u als Syn. genannt ist von: (8) im- 
e-ru, (91 a-nu, (10) nwno-Ai, (12) ka-lu- 
ii-tum, (13) a-ka-lu-ü-lum, (14) da-H-rwi, 
(15) nu-ri-Sü; Z. 11 nennt t-ftt (ff-fw-/wm 
als Syn. von hi-ak-ri-tum , Z. 16 besagt, 
dass das „elamitische" Wort für hfu laste: 
ku-vgjk. (f-ftt rat-bu s. u. 3DT. — Die mit 
IS bez. GIS zusammengesetzten Substt wie 
Z. B. IS . MAH-/jh 8. U. giS (t/iSma/tfyu n. B. f.). 

i-sn, e-sn wenig, gering an Zahl s. u. 
p« (S. 33 b). 

osu Pfeü s. ttisu (fSKj). 

asft Prt. üsi herausgehen (wovon tnüfü Aus- 

" s. u. s,n. 

ISNs osedu Prt. Ssid ernten (von der 
Getreideernte), ebür (>*)-Ai-nu ffi-di ihre 
Feld fruchte erntete ich Asurn. HI 32 (zur 
Schreibweise von ebüni b. WB, S. 67 Z. 4 f.). 
A-om'' u SE . IN . NU (d. L tib*u) Korn 
und Stroh ^les Landes X) t-p-di erntato 
ich (schüttete ich olldort auf) Asurn. III 82. 
S. auch etadu. K. 4170/E. 4322 Rev. 



bx* 



121 



fix 



5 — 8: e-se-du, a-na e-se-di, ü-ine e-fe-di 
Erntezeit, ar(dr)-kdt e-?e-di nach der Ernte 
( Ideogr. durchweg SE . KI . KÜD) ; folgt 
tbürn. Zum Monatsnamen arah - SE . KI . 
KÜD (so lies statt TAR) s. AdcLant 
(S. 29b). Wie der „Schnitter" geheissen, 
Ideogr. <"»*SE . KI . KÜD K. 4395 CoL 

V 23, ist noch unsicher. S b 272: JTT- 
(«fr) = e-se-du (Z. 271 : = hamdmu). 

e?adu, eldu (= esdu) Ernte. Ideogr. 
SE . KI . KÜD. * e-sa-di* ( Var. SE . KI . 
KÜD) matihmu e-si-di die Ernte(n) ilireß 
Landes erntete ich Asurn. II 117. HR 
32 Nr. 7, 71. 72: SE. KI. KÜD. DA und 
SE itur-tur) P . KI = el-du; es folgt 
hwnmumu. 

e^edU. V R 30, 16e. f : SÜ . BU = cre- 
dit (ein astronomisches Wort?). 

U$8UdU Inf. II 1. VR 20, 12a. b: ID. 
LÄL = us-$u-du (auch = buzzuhnn, s. bsi, 
und kussudu). 

U§VL ttrsu-n syn. mu-su-ri s. d. 

b)Z# ejdlu binden o.dgl.? IIR27,41c.d: 
LAL = e-se-ltan. 

n 1 fest binden, schnüren o. dgl.? 
ka-ti-Su us-?i-lu (Ideogr. LÄL) IV R 19, 
^2,a. VR20,8a.b:|ID.SÜ.]NER.TAR 
= uz-zu-lum (zu schien mir besser als 
*>/, VR) bannen, lähmen; für das Ideogr. 
nach seinen ersten drei Zeichen vgl. mrSru. 
Das ganze Ideogr. unmittelbar nachher 
durch buztulum (s. bM), vorher viell. 
durch a-ku-u und kussudu wiedergegeben. 

H 2 Inf. itassidu. HR 27, 42 c. d: SÜ . 
LÄL = i-ta-as-su-lum (für das SU vgl. 
pM II 2: SÜ . LÄL d. i. LAL . LAL ganz 
wie SÜ.DÜB.DUB). 

ussulu, umulu gebunden. HR 27, 
43c. d: SÜ.NER.LAL.E = Uta u Sepd 
nz-zti-la-ti. 

asumtU eine Pflanze. K. 4345 Col. II 
1.2: iam a-su-um-tu. 

pftt es£nu Prt. esin, {sin Prs. issm 1) 
'riechen (mit dem Geruchsinn wahrneh- 
men), ildni i-si-nu i-re-Sa, üdni i-si-nu i(r)- 
re-Sa tdba (V. ta-[a-ba)) NE XI 151. biru 
Sa ina birutiSu c-re-Su la i-si-nu (Ideogr. 
HAR.RA?) der Hungrige der während 
seines Hungerzustandes keinen Wohlge- 
ruch (näml. von Speisen?) zu riechen be- 
kommen hat IL 246 CoL II 25. die grossen 



Gotter is-si-nu kut-rin-nu riechen das 
Räucheropfer, Räucherwerk (das Ganze 
= NA.NE.IR.SI.IM.I.GUB.BI)IVR 
19, 57 .' 58 a. fat-ri-m U-is-si-nu Höllenf. 
Rev. 58. 2) spüren, verspüren, ina 
puSki danni ni-si-nu IM d. i. Sdr-Su ta-a-ba 
in arger Noth haben wir verspürt sei- 
nen freundlichen Hauch K. 8522 Obv. 9. 
K. 4188 CoL III 26: IJAR = e-se-nu. 

III das 8. Cedernbalken Sa ki e-ri-iS 
'* ha-Sur-ri a-na us-su-ni ta-a-bu (schön zu 
riechen) Tig. jun. 76. 

e^OIl (st. cstr. von esnu, csenu'i oder von 
esetmul s. d.) nur in: esen sir(ü) ein 
Theil des menschlichen und thierischen 
Körpers, näher der Hauptbestandteil 
des Rückens, also wohl Rückgrat. 
II R 37, 61 e. f: se-e-ru syn. c-sc-en si-ru. 
K. 4386 Col. III 52: TIK . L1BIT = r-.y- 
en si-ru, mit kutallum und dr-ka-tum Eine 
Gruppe bildend. ...a]-a is-ba-tu e-sr-en 
si-ru IV R 8, 14b. *' V TIK.LIBIT ein 
Theil des Opferthiers HR 44, 17h. Als 
Theil des Schiffes K. 4378 Col. VI 30: 
IS . TIK . LIBIT . MÄ = e-s^m si-ri (V. 
sir) elippi, vgl. kiSkitttu 

e^ennü Subst. K. 40 Col. in 21. 22: 

f ] (**-ur) HUR = e-sc-en-nu-u, \ ] (x«-*r) 
^y^y = Sa k * r * ai Si-ilc-M-, mitten zwischen 
den Wörtern si-wum, si-i-mm u. a. 
esepu, esebu hinzufügen, mehren s. u. \ 

V!»&$8 n 1 viell. : mit einem Pfeilschuss 

' tödten (Denomin. von ussu). alkdma m M- 

la- us-si-sa- auf! trefft mit dem Pfeil 

den Ä.(?) K. 82, 21. Hierher VR 45 

CoL IV 31: tu-us-sa-as? (oder tuzzaz?). 

1199U, Ufa m. Pfeil. PL risse, ina 
us-si-Su zak-ti mit seinem spitzen Pfeil 
(uparrP napiStim nakirea) VR 9, 85. ina 
us-si mulihusu (verwundet) Asurb. Sm. 
145, 2. tamhdk pit-pa-nn tt-su uSapraS 
(lasse fliegen den Pfeil) Ssmk. L 4 I 21. 
Köcher, Bogen und us-se Sanh. VI 57. 
i-na us-se mtd-mul-le V 67. 

issu Holz, Baum 8. n. isu. 

*i§9Ü f. ein Thier niederer Ordnung, 
Wurm 0. dgl. VR 40, 54— 57 e. f: is-su-ti 
rabt-tu, is-su-ti sihir-tu, if-su-u gi-ma-lii (= 
KI . MAH des Sarges), is-su-u us-sur-tu; 
die Ideogrr. bez. Synn. nicht vollständig 
erhalten. Im ziemlich gleichlautenden 
,|teit Sm. 1701 Rev. endet das Syn. von 




nxa 



122 m» 



is-su-ü rabi-tu auf . . . bi-tu efeli (geschr. 
A . SA, wofür V R 40 GÄN) und statt gi- 
ina-Jti ist ki-ma-fii geschrieben. 

asu^imtu eine Pflanze. Sm.8: U.KI. 
_ AN . SES . KI = su-pa-lu und a-su-si-im-tü. 

*llfK (» 4 ?) Prt. esir viell. umschran- 
ken, unter sicherem Schutz, häufiger: 
unter despotischer Herrschaft halten u. dgl. 
epiS kiSpi rufte ruse limnüti e te-sir pdnu-ka 
(pänukka) den Verüber bösen Zaubers, 
Spukes und Hexerei bewahre nicht vor 
dir (o Sonnengott) d. h. lass ihn nicht 
vor deinen Augen bestehen IVR 17, 18b; 
für c s. S. 47 a. Perm, isir? s. u. usirtu. 

n 1 in festen Schranken halten, 
von absoluter Herrschaft, be-lum mu-us- 
sir (IS. IJAR. RA) mdti-[Su?] IV R 23 
Nr. 1 Col. II 2 V 22 . 23 / 24 . S. weiter u. 
usurtu. Vgl. ü-sir (Imp.) Weltschöpf. V. 1 4 ? 
V R 45 CoL IV 29: tu-us-sar (oder zu "UP). 

isru st. cstr. isir viell. Machtbereich, 
Oberherrschaft u. dgl. das Land Man- 
nai zu rächen, a-na i-sir ASSür tur-ri die 
Oberherrlichkeit Assyriens wiederherzu- 
stellen Sarg. Ann. 56. — Ein anderes 
is-ru geschriebenes, stoer giS-ru zu lesen- 
des Wort s.u. IttfV, iz-ru s. u. 1TK; izj f -ru 
VR47, IIb s.u. pSÖ Hl. 

usurtu, selten esurtu. a) Umschran- 
kung, in welcher ein absoluter, alleiniger 
Herrscher oder eine despotische Macht 
die Untergebenen hält. Bei, der Bestim- 
mer der Schicksale, mu-sir e-su-rat [Same-* 
u irsi-]tim Salm. Mo. Obv. 2. der Bann, 
der Bann (ma-met), ü-sur-tu Sa la e-te-ki 
die unverrückbare Umschrankung, ü-su-rat 
ildni Sa la na-bal-ku-ti die unüberschreit- 
bare U. der Götter, ü-su-rat Same-e u 
irsi-tim Sa la ut-tak-ka-i*u IVR 16, */2- 3 /4* 
%sl; Ideogr. IS . IJAR . (RA), ü-sur-tum 
(= IS. IJAR. RA) ib-ba-lak-ki-tu über- 
schreitet er die IL, so möge .... der 
Götter, ü-su-rat (= IS.QAR) Same-e u 
irsi-tim ihn nimmer loslassen Z. 31 / / 32 - 
33 /3 4 a. HR 39, 56e. f: bal-lu-ur-tü syn. 
ü-sur-tü. S d 65 : IS . IJAR = ü-sur-ttl Das 
näml. Ideogr. dient auch für das homo- 
nyme umrtu Bildwerk, ferner für eseru, 
ussuru bilden, s. u. "HCX b) Schranke 
i. S. v. Ende, auch PL usurdti. ü-su-rat 
a-dan-ui die Schranke d. i. das Ende der 
Lebenszeit (ikSwlaSSumma bez. ikSudamnui) 
Khors. 117; Sarg. Ann. 403, s. u. adannu. 



Oder ist ü-su-rat als Plur. zu fassen ? von 
dem Tage da das Jahr anhebt [adi um ?] 
ü-su-ra-ti bis zum Tage des Endes Welt- 
schöpf. V. 5. Beachte die Verwendung 
des Ideogr. IJAR auch für ketu Ende (s. d.). 
usirtu. Summa bit-su ü-sir-tü i-sir 
(Perm.), so wird in selbigem Hause Ge- 
treidemangel sein (Sfu ihaSafi) K. 196 
Col. IV 24. Viell. hierher gehörig. 

a$$aru (azzaruT). Schrecken und Mut- 
losigkeit befiel ihn, ki-ma as-sa-ri ediS 
ipparSid gleich einem a. entfloh er allein 
(und seine Stätte ward nicht gefunden) 
Sanh. m 48. 

i$§uru (issüru? und etymologisch mit 

syQ.<\r, nifi?, vgl. nfcl, zusammenge- 
hörig?) m. Vogel, PI. issurdte, auch kol- 
lektiv: Vögel, z. B. Tig. VI 82: i§sur 
(IJÜ) Same-e muttapriSa die beschwing- 
ten Vögel des Himmels. Ideogr. JJU 
(Determ. hinter Vogelnamen), bei nach- 
folgendem NA (s. unten) wohl MUSEN zu 
lesen (gemäss S a I 10 £). ktma is-sur 
ku-up-pi e-sir-Su wie einen Vogel im Käfig 
schlos8 ich ihn ein Lay. 72 Nr. 2, 9. kima 
IJU ku-up-pi .... e-sir-Su Sank III 20. 
labsuma kima is-su-ri (NE 19: JJU) su-bat 
gajhpi gekleidet sind sie dem Vogel gleich 
in ein Flügelgewand Höllenf. Obv. 10. 
is-su-ri (= gü.E) IVR 14 Nr. 1, 15a. 
is-su-rat Sa-ma-me die Vögel des Himmels 
K. 2527 Obv. 20. Rev. 84. Für den jungen 
Vogel oder mär is-su-ri 8. u. admu (S. 25 b). 
ÜR40Nr. 2, 16: TAIt.&.gU .NA — 
aban wit is-suri Vogelauge (s. S. 49a) syn. 
ki-ü-la, Z. 17: TAK.JJU = aban is-su-ri 
Vogelstein syn. * b ««lwldl PA.JJU.NA 
cL L kappi issuri Vogelflügel (s. auch u. 
kappu) — alles Steinnamen, eserwn Sa 
issuri (geschr. 5TJ), dr-rum. Situ, Jcinnu, 
fciburru Sa issuri, hup ^JU^ ; d. L issurdte 
Vogelkäfig, muSdkil issurdti (s. S. 54a), 
kinnu Sa issurdti s. die enteren Wörter; 
die Vogelnamen is-sur sa-me-di bez. tu- 
ba-ki, müSi s. u. den letzteren Wörtern. 
Ein Vogel heisst „der grosse Vogel" xat 
itoxrjv; s. HR 87, 10<Le.f: [ ]TUR. 
gU =pa-as-pa-su syn, is-sur rati-i; das 
Junge (mdr) dieses is-sur rabti hiess ge- 
mäss Z. 11: na-ab-tti ni-ip-su. In den 
Ideogrr. einiger Vögelnamen, z. B. is-sur 
km, aSagi } burri (s. diese Wörter) ent- 



nps 



123 



bp» 



spricht dem M-fur NAM.BfR; Tgl. S e 304: 
NAM. BfB=i>fiMwn. S. noch II R 25, 
41a. b: MU . TIN = t>-#»-fw«. Einen 
bestimmten Vogel (den Sperling?) 
muss iffum bed. IV R 27, ,6 / 17 b: t>?H-r« 
(= NAM-BtR) iwi oirtf« u/eUtf; 8. den 
Kontext n. abra (S. 10b). 

iosuriB Adv. vogelgleicb. da nnd 
dahin if^wrii entflog, entfloh er wie ein 
Vogel Sanh. HI 57. 
nkn Volk s. Ufa (S. 33b). 

HpS ("P. «api?) n a in* 1 - «<«**« («'«■ 

fciJ?) Acht haben auf jem„ jem. Gehor- 
sam erweisen, die Götter Himmels 
and der Erde pa-al-fci-iS i'trta-ak-kti-St't txtnixä 
izzazü mahruSSu achten seiner (Marduks) 
in Ehrfurcht, gebengt vor ihm stehend 
Neb. II 61. seitdem Mardnk mich zor 
Hemchaft erhoben, a-na Mardnk pa-al- 
hi-iS lu ü-ia-ak-fa habe ich M. ehrfürchtig 
gehorsamt (habe ich den Nacken gebengt 
seine sirde zn ziehen) Neb. Grot I 11. 
anäku a-na Mardnk pa-al-hi-iS ü-ta-fa V R 
34 Col. 1 15. Neb. Winckl. 1 26. V R 29, 
8g.h : I§.NI = «-/afc-fc«i. K. 4188 Col. 

III 55. 59: UJAR.1DA nnd |HAR.DA?1 
AG . A = ti4ify-fa~ü; beide Ideogrr. anch 
= nuppitfa und pufcfa (für pulrfa Acht 
haben , harren auf etw. s. plc). S a 24 : 
t'rte-kitii (folgend auf Se-mu-u). 

akitu oder viell. doch besser, jedenfalls 
stets so geschrieben, akitu f. n. pr. des 
Nenjahrsfestes (wie zagmtikn). Neben 
den übrigen Festen nennt a-ü-at-nu ra- 
bitiin ihr, sc. Nebos and Mardnks, grosses 
Neujahrsfest Neb. Grot III 8; Pogn. C, 
VII 11 (a-ki-itsu-,m m-bi-\tim]). btt <£j 
<5^< a-ki-ti fMr-ii das Opferhans des 
hohen N. (des Götterherrn Mardnk) Neb. 

IV 7 (errichtete ich ina kmnäti Bäbili). 
(ich opferte?! ki-ma (V. i) ö-mi a-ki-tim- 
ma wie am Tage des N. NE XI 71. so- 
bald Bei ma bit a-krimii ina parama/i^i 
ittaJbu (sich niedergelassen hat) Lond. 
Frgm. als ich eptiSu i-.'in-ni bit a-ki-ti das 
Fest im Neujahrsfesthans beging K. 2674 
Rev. III 21. Auch isinnu akitn das Akitu- 
Fest. Das s dies der Name eines im 
Nisan begangenen Festes gewesen, an 
welchem Nebo nach Babel hineinkam nnd 
samt Bei in feierlicher Prozession durch 
die Strassen Babels getragen wurde, 



dessgl. die babyl. Könige, auch wenn 
sie ausserhalb Babels residierten, nach 
der Hauptstadt zu kommen verpflichtet 
waren, lehren die Nabonid-Annalen: der 
König ana Nisanni ana Bäbili lä illilv, 
Nabu ana Bäbili lä illiku, Bei lä ütafä, 
i-sin-nu a-ki-tä ba-til Col. II 10f.; ebenso, 
nnr fc§§fcj a-ki-tii ba-til, 2. 20. 6 und 24 
(s. BA n 241); Vgl. in 8: irfwwi rt-K-ft! 
(W ial-mu ep-Su). Die Könige kamen aber 
nach Babel stets zum Nenjahrsfest 
(Neb. Vn 23-25). ar-afs lä ba-hi-ti i-sin-ni 
a-ki-ti im Monat des Lebens am Feste 
Akitu (liSSakin nigütn) Pinchep, Text* p. 1 5 
Nr. 4 Obv. 7. Nerigl. I 34 f.: ] *<w»»i- 
mu reia Satti [i-ain-nu a-]ki-ti ta-bi* Bei 
üani Marditkl Für it-ki-tu, viell (s. IIR 
24, 50c) a-ki-tu zn lesen, s. u. in«. 

e^Ü. K. 4341 CoLI 9.10: [ ■ ] MAR 
= e-fa-ü, [ ] TI.LA.TA»TGA = „ 
Sa lam-me. Viell. gehört hierher das nW 
Col. II 21: f-gu-u (s. HI. egä) Sa e-ki-e{= 
81. TAB. NU). 

lllfü. VR21, 18e.f: SA = A-fa-ü. Mit 
ihm viell. Eines Stammes 

ukdtu. IIR24,57c,d: SA. BAR. BAR 
= ti-ki-t[iim] ; vorhergeht kap-[du], s. d. 

fÜ&TÜlll (WB, S. 92: aggullu) PI. akfal- 
läte metallenes Werkzeug znm Wegebah- 
nen durch Felsen u. s. w., Hacke n. dgl. 
ekla mar-fa i-na afr-fal-lat eri** lu ah-ni 
Tig. IV 67; ahnlich II 8. *wM marfu 
ina ka-la-ba-te partilli a-kis (V. ki-s!) ina 
ak-fal(-li) tri* 1 a-far Asnrn. II 77. Sadü 
ina ka-la-ba-ti (V. pa-te) (parzilli) a-kis 
ma ak-fal(-ti) eref' afrkur II 96. artf 
paSküte Saile marsüti bta afrfal-lat ere oft- 
far Salm. Mo. Rev. 42; ebenso, nnr ina 
SA. GUL (s. unten) tri siparri, Obv. 19. 
\...-e mti] ina ak-h'd-la-tt Sa er« ZUN 
fe-K «HM?] IHR 4 Nr. 7, 14. die San- 
herib-Stellen : Berg (und W-m-fi) ma ak- 
fal-la-tr, ak-h'<l-la-{a-)tipar;illi ü-Hat-tir S.U. 
in». ZurSchreibnngSA.GUL oder, wie 
anch gelesen werden kann, AG ■ GUL (d. i. 
Mittel und Werkzeug des Zerstörens) be- 
achte den Bernfsnamen ■"""SA . GUL , 
AG . A = hi-pit-u d. i. hepfi, s. d. 

elflu (»,) m., st. cstr. ekA, r&l, Ideogr, 
A.SÄ, I) Feld, Acker. PL A.SÄ/'stets 
als Fem. konstruiert (also ekläti, ekleti 
Felder, Landereien?), e-ti-ri nahi das 




pp« 



124 



n« 



Feld des Feindes, c-ki-el-ka dein Feld 
(beidemal = A.SA) HR 16, 15. 17c. d. 
i-na eli ekli Su-a-tu von wegen dieses F. 
III R 43 Col. III 5. ekla an-na-a dieses F. 
Z. 18. Vgl. auch Z. 6. A.SÄ" an-na-ti 
diese Äcker IHR 41 Col. I 35. A.SA" 
Asarh. II 46.49 (Sindti); IHR 15 Col. HI 
22. 25 (Sa-ti-na). Asarh. V 7; inR 16 
CoL V 10. VR 13, 25a.b: ma-sar elc-li 
(= A. SÄ. GA) Feldwächter, kal-mat ek-li, 
Sd'ilum elc-li, bi-lat ek-li, pa-a-tu elc-li 
(Ideogr. durchweg A. SÄ. GA) s.die erste- 
ren Wörter; ebenso die Pflanzennamen 
wie (*"»)atirti ekli (A. HA), iSin ekli, die 
Thiernamen mubaitir ekli, Sd'il ekli u. a. m., 
lä-rum Sa ekli u. S. w. Vgl. noch S a 3, 8 : 
GÄN {ga-na) = ek-lu. 2) Gefild, Ge- 
lände, Terrain, ekla tdba bez. mar-$a 
Tig. IV 66. Oft. ekil nam-ra-§i s. u. pitt. 

uljlSU (ttksu? 8 4 ?) heftiges Verlangen 
o. ä. tik-su Bel-ii-ti ismbat ina UbbiSu Ver- 
langen nach Bels Herrschaft ward ge- 
fasst in seinem (des Gottes Zu) Herzen 
K. 3454 Col. 119. 11. 

Ü-lpi-pu ein Thier des Gebirgs, in 
Ägypten sich findend, pa-gi-e ü-ku-pe tar- 
bit Sad-di-Su-wi (aus Theben weggeführt) 
K. 2675 Rev. 3. 

pÜ$ ekeku. K. 4309 Col. II 15: KA 

(ünhn) GE = e-ke-ku; das Ideogr. kann 
als „den Mund verschliessen" o. ä. ge- 
deutet werden. 

I 2. K. 4309 Col. n 16: KA . GE . GE 
= c-te-iij-ipMju (Inf.). 

I 3 Prt. i-te-ni-ki-ik nR 28, 13 a. 

ukkuku der Sprache beraubt, 
stumm (oder Inf.?). K. 4309 Col. II 14: 
EME . DIB (d. i. die Sprache rauben) == 
uk-lcu-ht. 

• • • 

Uffcu Thtir. HR 23, 62 e. f: ik-ku syn. 

da-al-tum S. d. 

IK . KA Ideogr. für kurz (sein) opp. GtD . 
DA lang sein (s. Ti^ ) niR 51 Nr. VI, 6. 

Ul&U. VR 41, 48 c. d: «W«; das Ideogr. 
endete auf GIG. Zum Verbum ekektt ge- 
hörig? 

Iptf Prt. ekir, Adj. akru Fem. akartu 
kostbar, thieuer s. u. ipl. 

itkuru (von ipa, 1p3?) s. hinter pDK. 

e-ka-aMtun VR 28, 84a s. emartu. 

afcrat>U(K 4 ) Skorpion. VR21,37a.b: 



ak-ra-bu syn. zu-ka-ki-pu. Ideogr. wahrsch. 
GfR.TAB 
ak-ri-ku s. abrikku. 

aru (dm? so WB, S. 360 f. und nach 
dem Kontext von V R 39, 36 ff. c. d aller- 
dings wahrscheinlich) 1) ein Theil, näher 
die Blüthe der Dattelpalme (des 
giSimmaru). Ideogr. PA. V R 26, 45 e. f, 

dessgl. K. 4346 CoL IV69 : IS . PA J§j6ff^ 
= a-ru; nR 36, 16a. b: = a-rum Sa gi- 
Simmaru Hiernach ist zu verstehen S b 21 1 : 
PA (fa-a) = a-ru, dessgl. V R 89, 38 c. d 
(wonach HR 39, 23 d zu ergänzen): PA 
= a-rum. Die Bed. „Blüthe der Dattel- 
palme" erhellt aus der Gleichung VR 
39, 40c. d (vgL HR 39, 25 cd): PIS = 
a-rum, denn PIS bed. Ublibbu d. i. Dattel- 
baumblüthe (HR 45 Nr. 2 Col. II 17-22, 
s. WB, S. 361 sowie Ublibbu). Vgl. ferner 
HR 7, 20b: wie PA>' (d. i. are)-Su a-na 
giSimmari-Su la itur-ru seine (des SU . SAR, 
der Blüthenrispe oder pikurtu) Blüthen 
nicht mehr zu seinem Dattelbaum zurück- 
kehren (ana Sipir ?i-bu-ti Id illaku). lam 
ka-na-Su-u ¥A* l -Su TUR>' SAL>" (seine 
kleinen weiblichen Blüthen) K. 267 Col. 
IV 43 f. uru Sa a-ri s. u. III. m». Vgl. 
auch araru, ararü. 2) von* Menschen : 
Abkömmling, Nachkommenschaft. 
Sm.2052 Col. H18: a-m syn. ze-rum s. d. 
artu (drtu?) Blüthe. ein binu, der 
im Beet kein Wasser getrunken, dessen 
kimmatu auf dem Felde ar-ta (= PA) la 
ibnü keine Blüthe hervorgebracht IV R 
27, %a. 

aru (dru?). HR 36, 17a. b: P $TE^ 
(rf-rww) IJLA = a-rum Sa nüni. V R 89, 
39c. d (wonach HR 39, 24 d zu ergän- 
zen): Ba fem^ (»r) gA = a-rum nüni. Vgl. 

S b 200: E ffi?^= (ü-ru) = a-ru (babyl. 
Dupl.: ma(?ya-ru). 

aru Feind. K. 4309 Col. H 17: U.RI 
= a-rum, mit A . RI = a-a-bu und BA . 
RI = a-Jtt-ti Eine Gruppe bildend. Vgl. 
UR = nak-ru (s. d.). 

aru. VR 28, 21a. b: a-ru syn. Stpat 
ruk-bi; s. U. Sipdtu. 

aru (aru?) st. cstr. ar Wohnung? &ag- 
ila ?i-i-ri ar ru-bi-e Marduk (UpittaSu Uk- 
tarrab) Pinches, Text» p.15 Nr. 4 Obv. 6. 
arü mit u ist sicher, wenn V £ 41, 3. 4g.h 



n« 



125 



an« 



(gyn. arlwn) entsprechend ergänzt werden 
dürfen. 

&TU (aru?) Adj. a-ru-um syn. kar-ra-du s.d. 

i-rn syn. gaSru(?) s. d. 

*irtu st. cstr. irat (Form wie iltu, i'Zaf 
Göttin? oder Wftw, W/a/ Steuer? oder imtu 
Geifer?) f. Brust (des Mannes). Ideogr. 
GAB. Sap-liS a-ra-li-e i-rat-su-nu kaS-da-dt 
unten an die Unterwelt reicht ihre Brust 
NE 60, 5 (opp. e-lu-Su-nu ihr, der Skor- 
pionmenschen, Rücken, obere Körperseite). 
Sede u lamasse Sa .... irti lim-ni u-tar-ru 
welche die Brust des Bösen hemmen (dem 
Bösen den Zutritt wehren) Asarh. V 43. 
Sa lim-ni ina mu-Si mu-tir irti-Su (beide 
Wörter = GAB. Gl) at-ta du (o Feuer- 
gott) bist's, der in der Nacht die Brust 
des Bösen wendet (zurückhält) K. 44 
Rev. 22 / 23 . ir-ttim (=GAB) IVR 22,31a. 
i-rat-m-un a-ni-f Sanh.V 66, s.u. K*>3 (und 
Vgl. H*13 II 1). irti u-ri-si ana irti ameli 
it-ta-din (beidemal = GAB) IVR 26, 28 ,' 29 b. 
Brust auch in bildlichem Sinn: i-na 
i-ra-at kxyal-lu an der Brust der Unter- 
welt (gründete ich das Fundament) Neb. 
VIII 60; andere Stellen s. u. kigallu. 
V R 31, 8e. f: GAB (?«*6a) = ir-tum, wo- 
nach S b 344 (irtü) zu ergänzen. VR 21, 
44c. d: GAB = irtum (sie). " V GAB ein 
Theil des Opferthiers II R 44, 15 h. — 
ina irti jem. entgegen (s. v. a. hebr. 
nfiHpb). i-na irtiria illi-ku-ni sie kamen 
mir entgegen (feindlich) Sanh. Konst 47. 
ina irti-ia UUkunimma (und küssten meine 
Füsse) V R 2, 33. ina irti-Su-nu at-ta-lak 
ich bin ihnen entgegengegangen K. 582, 10. 
Ähnlich oft. um Kampf und Schlacht zu 
liefern, ina irti-ia it-bu-ni Salm. Ob. 93. 
ana irti dass. um Kampf und Schlacht 
zu liefern o. &., a-na irti-ia it-bu-ni Salm. 
Ob. 63. Co. 72. 88. Mo. 44. a-na iiH-ia 
it-ba-a Salm. Ob. 145. 

I. eru 1) ein best Baum. Ideogr. IS. 
IIA .NU. V R 26, 20g. h, dessgl. K. 4346 
CoL III 4 : IS . TIR . IS . MA . NU = kiS-tu 
bez. kiS-ti (Wald) e-ri. S. auch NE 56, 
23. 27. 2) eine andere Bed. (ein best. 
Holz oder hölzernes Geräth?) muss an den 
folg. Stellen vorliegen: e-ra (=IS.MA. 
NU) kalc-ka dan-na . . . ina reSiSu Sukun J 
IV R 5, 61 / 62 c. e-ra (= IS . MA . NU) lihhi ' 
giSimmari dS-tak-[ka-an ?1 21 Nr. 1 (B) Obv. 
\. e-ri Var. e-ra (= IS . MA . NU) * fal- 



dubbü Sa ra-bi-se .... iSäti luput 15 f. CoL 
in 8 / 9 . Das Ideogr. IS. MA. NU bed. sonst 
auch erinnu und Sigaru Käfig (worin ein 
Thier, wohl auch ein Mensch unter Schloss 
und Riegel gehalten wird). HR 23, 28— 
30 e. f nennt IS. M A.NU als Syn. von 
'fe-ni-tum, mu-urra-mu und t?(*, .«)-nu-w; ist 
das Ideogr. als eru oder erinnu zu fassen 
oder sind beide gleichbed.? Ebendiese 
Frage gilt für VR 26, l-10g, wo IS. 
MA . NU einen Bestandteil der Ideogrr. 
für Stab, Stock u. dgl. (Sab-bi-tu, kattu, 
ftu-ta-ru) bildet. Vgl. auch u. urü, dem 
Syn. von naSbatu (III. ITA). 

n. eru. vr 19, 30. 31 c. d ; k. 2008 

CoL III 32. 33 : RI = e-rum Sa Sit(rU etc.)-// 
RI . RI = e-rum Sa öl d. i. eni, mit Col- 
lum Sa ri-fri-e Eine Gruppe bildend (s. u. 
I. bbl). V R 1 6, 38 g. h : RI = e-rum Sa Sit-ti. 
Vgl. e-re-ku (Perm. 1. Sg.) NE 58, 10? 
der Kontext würde, falls diese Stelle mit 
den zitierten Vokabularangaben zusam- 
mengehört, für die Lesung e-rum Sa Sit-ti 
sprechen: eru wach? ereku ich bin wach? 

ü-ru VR28, 27a. 

urtu Befehl, Geheiss s. u. T»K t (S. 50b). 

L D"1K (»i) die Felder verwüsten, 
verheeren. 

arbütu (von einem vorauszusetzenden 
Adj. arbu verheert) Zustand des Verheert- 
seins,Verwüstung,Verheerung(durch 
Regengüsse, Feinde etc.). Verbum im Sg., 
doch auch PL % Wasser werden im Lande 
sein, dr-bu-tu SA' ; d. i. iSSakand Verhee- 
rung wird eintreten IIIR 63, 6 vgl. 3 a. 
Regengüsse werden am Himmel sein, dr- 
bu-tu GÄL d. i. ibaSi 1 b. der Feind wird 
kommen etc. und dr-bu-tu ibaSi 56 Nr. 
3, 17, vgl. 26 f. ein Aufstand wird aus- 
brechen, dr-bu-tu HA*' 60, 95; 62, 7 a. 
dr-bu-tu SA/' 55, 22 a, GAL>'56 Nr. 3. 19. 
die Mauern werden niedergerissen wer- 
den, ?ndt dr-bu-tu iliak das Land wird 
verheert werden (eig. in Verheerung ge- 
rathen) IIIR 61, 9a; 62, 48a. das Land 
dr-bu-tu üla-ak 65, 27 a. das Haus dr-bu-tu 
illak K. 196 CoL II 16. das ganze Land 
Ellipi ar-bu-ta t't-Sa-Hk verheerte ich Sani». 
Bell. 29. artm-tu il-[li-kn ? ) Lay. 52 Nr. 1 . 1 2. 

irbü (urspr. ein A(ty\) viell. ein die 
Felder verheerendes Thier. II K 47, 
41 d: ir-bu-tt, Syn. von [ ]-mr, vorher- 



an» 



126 



ma 



gehen btdtitu und dkilum Holz- und Ge- 
treidewurm. Das Syn. viell. [di-7na-]nu 
(s. d.) zu ergänzen? Vgl. auch den Namen 
des heuschreckenartigen Thieres Sä'il ir-bi-i. 
urbatu PI. urubdtu 1) Verheerung. 
VR 40, 24 a. h: Ü mit doppeltem über- 
einandergesetztem TIR = ui^ba-tü (auch 
= elpitu, kiltluj abükatu und aSlukatu). 
dkilum (der Getreidewurm) m dimdnu ina 
ekil mdti ibaSi urru-ba-a-tum SA^ ; d. i. iSSa- 
kanänim-ma Verheerungen werden statt- 
haben IHR 62, 40a. u-ru-ba-tum ina mdti 
GÄL/ ; 63,31a; ebenso wohl auch (nur u-ru- 
ba-a-tum) 60, 90. V R 16, 78g. h: LIBIT . 
TAB . TU . RA = u-ru-ba-a-tum. 2) ein 
die Felder verheerendes Thier oder 
kollekt. verheerendes Gethier? oder 
ebenfalls Felderverwüstung? vgl. u. 

ff*. K. 152 Col. IV 58: [ ]ÖUB = ur- 
ba-tmi syn. si-e-tum] folgt der Getreide- 
wurm (kal-tnat Se-am). [ur-\ba-tum syn. 
si-e-tum auch VR 27, 32h.i. — Ein an- 
deres urbatu 8. U. IV. 318. 

aribu m. Heuschreckenschwarm 
(so genannt als die Felder verheerend). 
ici-via ti'bu-ut a-ri-bi ma-a-di Sa pdn Satti 
gleich dem Kommen eines zahlreichen 
Frühlings-Heuschreckenschwarmes Sanh. 
V43. S c 304: gU.SE.BfR= [a-]ri-bu 
(folgt: =i>^w-rwm), möglicherweise auch 
in d. Bed. „Rabe" gemeint (s.u. dribu 8 5 ). 
K. 4373 Col. I 1 : IJU . BtR = a-ri-bu, 
Z. 2-3: IJU . BÜt . GAL <L L grosse Heu- 
schrecke (opp. zirzirru, 8. d.) = drib (stets 
1JÜ.BIR geschrieben) ti-btt-ti (Zugheu- 
schrecke?) kal-la-bu-nu; 8. weiter u. eribu. 
tibu-ut IJU.SE.BtR. ZUN d. i. dribe m R 
60, 58. 80. 1JU . SE . Bfe wird vernich- 
ten (IJA) 61, Ib. Pferde etc., Schafe, Sa 

eli HÜ.SE.BfR.ZUN (Var. 3U.BfR>0, 
d. i. dribe, ma-a'du zahlreicher als Heu- 
schrecken8chwärme V R 6, 94. 

aribis Adv. gleich einem Heu- 
schreckenschwarm. mit der Masse 
(ffibiS) meines Heeres äl Mu§asiru a-ri-biS 
ak-tilm-tna bedeckte ich, kam ich über die 
Stadt M. gleich etc. Khors. 73. aus den 
Schiffen an das Ufer a-ri-biS ip-par-Su 
(flogen sie) Sanh. Kty. 3, 8. 

dribu dass. wie dribu, Heuschrecken- 
schwarm. HR 5, 3. 4c. d: [IJU.BfR] 
IS. RA = e-rib tur-bu-tC-ü (des Getüm- 
mels, der Ma8senkaftigkeit), QU. BtR. 



A.AB.BA = „ tam-tim (des Meeres). 
K. 4373 Col. I 4 wird das erstere Ideogr. 

durch drib ga , Z. 6 das zweite 

durch drib [tam-ti] wiedergegeben; drib 
(s. o.) stets IJU.BfR geschrieben. Be- 
sondere Arten von eribu (dribu) sind ferner : 
drib ndri] K. 4373 Col. I 7: gü.BIR 

Tf $EJ- DA = drib (IJÜ . BfR) na-a-ri 
Flussheuschrecke, ein Syn. ist kulilum 
(s.d.); &rib zi-bwu, äH6 kah-ka-da-nu, &rif> a- 
du(yydi(pyiu u. a. m., 8. diese Nomina. 

eribu (vgl. hebr. nna) dass. K. 152 
Col. IV 51: pj.äE.BtR.IJI.A = e-ri- 
bu~u syn. ka-hi-bu-ti. 

n. *D*1N (8 5 ) erebu Prt. Srub, trüb (mit 
ma: erubma z. B. V R 5, 125, häufiger 
erumma), Prs. irrub, Imp. (erub) ir-ba f. 
ir-bi, Part, iribu. 1) eintreten, hinein- 
gehen oder -kommen, einziehen, ein- 
dringen, am häufigsten von Personen, 
absolut oder mit Angabe des Ortes, \vo- 
(hin) jem. eintritt: Präpp. kirib (ana kirbi) } 
ana, ina, doch auch mit Acc. Ideogr. TU, 
s. S b 2, 2: TU ([/*-]*) = c~re4>u. in (ki- 
rib) seine Paläste e-ru-ub zog ich ein 
VR 5, 131. die übrigen die ti-rib Bdbili 
e-ru-bu 8, 35. i-ru-bu (8. PL) a-na ki-ir-bi 
SÜ . AN . NA" Neb. VE 25. a-na SkaW-Su 
e(V. iyru-um-ma (1 . Prt.) Sanh. 1 26 ; Bell. 8 ; 
Kuj. 1, 5. ina ali le-ru-ub VR 58, 80a. 
S. auch u. niribu. Istar e-ru-ub(V. ba)- 
am-ma trat herein Asurb. Sm. 124, 53. 
das und das a-a i-ru-bu-(n')ni (Ideogr. 
TU. TU) mögen sie nicht betreten IV R 

^> 71 /72* 79 /80 c - [i"]™ bfä & a e-ru-bu a- 
na-ku (das ich betreten habe) NE 17, 46 
vgl. 41; 19, 36. 41. lu-ru-ba a-na-hi ein- 
treten will ich Höllenf. Obv. 15. wenn du 
nicht öffnest das Thor, la ir-ru-ba a-na-ku 
ich nicht eintreten kann Z. 16. a-na biti- 
ni . . . ir-ba tritt ein in unser Haus! NE 
42, 13. ir-bi be-el-ti tritt ein, meine Her- 
rin! Höllenf. Obv. 40. 44 u. 8. w. ina a- 
fi-e ali bez. abulli, biti u e-reb aU bez. 
abtdli, biti beim Herausgehen zur Stadt, 
zum Thor, Hause und beim Hineingehen 
IV R 52, 8-10b. nach dem Hause Sä 
e-ri-bu-Su (dessen Betreter) lä afü bez. 
zummti nura Höllenf. Obv. 5. 7. 2) von 
Baulichkeiten: vorspringen u. dgL 
Sä uS-Se bi&St'i a-na girri Sarri ir-ru-ba 
wessen Hauses Fundament in die Königs- 
strasse eindringen cL h.: die Fluchtlinie 



überschreitend in sie vorspringen wird 
I R 7 F, 26. In umgekehrter Weise ist 
irebu gebraucht in der RA: ubän lä a*e 
ubdii la ewbi, s. S. 8b. 3) von Zeiten 
und Naturereignissen: eintreten, 
der Monat Tebet, kuffu dämm e-rwba- 
am-ma eine arge Kälte trat ein Sanh. IV76, 
wofnrSanh.Konst. 42 ik-Sr'i-dam-ma. 4) von 
der Sonne: untergehen, opp. «,™ auf- 
gehen. Cypern welches liegt ina kabal 
tämdhn e-reb a " Sitm-gi im Westmeer Khors. 
146, wofür Z. 17: Sa-lavt SamSi. Für 
e-reb &tm$i Sonnenuntergang, Westen in 
Verb, mit fi-it Samli S. «, t\. e 59 Col. I 
15. 16. 18; 9 51 ebenda: MI («,-fr) = e- 
rt-bu, IS.SU = „ Sa Sam-Si, MI {**-&) 
GA = e-reb Sam-Si. VR 30, 22 e. f: UD. 
TU = e-reb Sam-Si (Z. 21 : = ?M Sa,H-Si). 
42, 42c. d: AN.UD.SU.A = e-reb * 
Sitm-H. S b 82: U.UD («■) = e-reb (V. 
e-re-e-bu) *■ Sam-Si. VR 36, 4. 5d. e. f; 
U (m-b) = e-re-bti Sa ""Sam-Si und e-re-bu 
la ü-mi, Z. 9d. e. f: ü (w-rt) =- e-re-bn Sa 

I 2 eintreten, hineingehen oder 
-kommen, einziehen. Prt. iterub, iterba 
und etarab, etarba. a-im biti tap-pi-e-Su 
(in das Hans seines Genossen) rfantmb 
IVB 51, 50a. ana biti na-di-i Ue-ru-ub 
(Ideogr. TU) ik-kil-him IT R 16, 61a. b, 
s. S. 55b. a-na ab-bi alt Sa Sani i-ter-ba 
K. 562, 20. die Götter der Erde a-na 
ir-fHim **w-ftw (Ideogr. fjyjl^ NE), 
Samas ina i-Süi Same-e i-U-ru-iib (Ideogr. 
SU.SÜ.RTJ) IVR28Nr.2, ll l„. 2J / 14 a. 
VgL K. 2022 CoL II 11: ^K — e- 
|r*?-]ftti? Nebo a-na bili eSSi e-fa-rab zog 
ein in ein neues Hans C b Obv. 31. a-na 
u X Tü-a6 d. i. etara-ab V. e-tar-ba (1 . Prt.) 
Asnrn. II 101, V. e-rn-ba I 59 (am). S. 
anch U. neribu. al-ki it-ru-bi (Imp. fem.) 
a-na biti-ni (Istar ist angeredet) Strassm. 
3399. die Hexe mn-ter-rib-htm Sa bitäte 
die in die Haaser eindringt IV R 50, 2 a. 

IUI kausativ: eintreten lassen, 
einziehen lassen, hineinbringen. 
Mit Acc. oder larib, ana kirt'b (anch ina 
Mrib), ana, ana libbi. iSte-en babu Ä-Se- 
rib-Si in das eiste (zweite n. s. w.) Thor 
lieas er sie eintreten Höllenf. Obv. 42. 
45. 48 n. s. W. der den Hanno ka-mii- 
ia-tu ü-Se-ri-ba (V. rib) Al ASS<"tr gebunden 
nach Asaur fahrte Sarg. CyL 19. ü-Se-ri- 



ba-aS ki-rib SU. AN. NA*'' er liess ihn 
(Cyrus) in Babylon einziehen V R 35, 1 7. 
ü-teralKm-m (3. Prs.) ki^ib E . AN . NA 
6, 115, (in«) ki-rib Uruk ü-Se-rib-Si (1. Prt) 
Z. 122. die Schätze der Länder lu-Se- 
ri-ba (lass mich bringen) a-wi ki-rib ma- 
tOa 65, 42b. a-na ki-rib anch 35, 33, «- 
na ki-ir-bi Z. 34. Sti-ri-ba-an-ui-tna a-na 
itsagila führe mich hinein nach E. IV R 
59 Nr. 2, 25 b. die Götter a-na ßb-bi »- 
Se^i-ib (V. rib) liess ich darin einziehen 
Tig. VI 92. VII 110. Kostbarkeiten aller- 
art a-na Bäl/ili a-na ma/f-ri-Sü ü-Se-ri-im- 
ma brachte ich nach B. hinein vor ihn 
nnd . . . Neb. II 39. 

erbu,lrbu Einkommen, Einkünfte, 
Ertrag. Nineve, worinnen allj&brlioh 
meine kg). Vorfahren e^rib la nar(?)-b/Mi-ti 
bilal jnalki kibr&t arba' imdaualjhjirii eine 
nie versiegende (?) Einnahme, die Abgabe 
der Forsten der vier Himmelsgegenden em- 
pfingen Sanh. Bell. 38 ; Rass. 65. die Him- 
mel bringen ihren Überfluss (k / mgtilt»\ 
die Erde ihren Reichthnm (hi$bu), das 
Meer seine Gebühr (mtSitin), Saihiti i-rib- 
Sn das Gebirg seinen Ertrag (=• t- 7 -^, 
MU. UN. DA. El) IV R 20 Nr. 1, *7 M . 
Merodachbaladan der alljährlich (? immer- 
fort?) bilatsu kabkam bifib tdtnlim rapaStiiu 
Cur-Sit bar-ru-ftu rr-ba u ki-Sa-a-ti (Einkünfte 
nnd Geschenke) eilends darbrachte dem 
Herrn der Herren) Berl. Merodachbal.- 
Stein II 17. wenn eines Hauses Thore 
weit sind, i>-i« iJ-rmiWw wird Einnahme 
hineinströmen K. 196 Col. II 11. Sehr 
häufig in den Kontrakten irbu Sa bäbi die 
Thoreinnahroe: 6 Weil kaspi ultu ii-bi Sa 
bäbi Str. IL 284, 14. 

niribu PI mribe und niribite (niribeti). 
1) Eingang eines Hauses, Thores. PI. 
mribe). Thorflngel >t-rat-ta-a ni-rib-Sin be- 
festigte ich in ihrem (der Paläste) Ein- 
gang Khors. 161. Löwen- und Stier- 
kolosse ni-ri-bi i'i&ifbit liess ich au den 
Eingängen Stellung nehmen Tig. jun. 80. 
iStappild ni-ri-ba-Si-m es waren zu niedrig 
geworden ihre (der beiden Thore) Ein- 
gänge Neb. V 63. i-na ni-ri-brfi-Si-na in 
ihren (der Thore 1 Eingängen Sarg.Platten- 
Rücks. 23. 2) Eingang, Zugang zu 
Gebirgen und Gebirgsthälern, sowie Ort 
des Zugangs: I'ass, Klause. Schlucht 
gewaltige Gebirge Sa ni-rib-Su-nu aS-lu 



schlecht zugängliche (upatti) Khors. 14. 
tüde marfätt il lä-ri-bi-te SupSufcäte uSetik 
(1. Prt.) Tig. IV 53. MW ne-riJii-Su-mi 
pi-ku-ti SünuhiS eru-um-ma in ihre (der 
Berge) . . . Pässe (Thalschluchten) drang 
ich mühselig ein Sanh. IV 10. ina ni-rib 
Sa bi-rit iad Lära >ad Bidirgi .... ertt-ub 
(V. e-tar-ba) in die Schlucht zwischen den 
Bergen L. und B. drang ich ein Asurn. 
n 60f. a-na nhi-bi (V. ni-rib) Sa «'Xern- 
ub Asurn. II 33. Wiederholt mit dem 
Deterra. iad (wohl besser als ""*'). ina 
('"•*) ni-ri-be (V. ni-rib) Sa '<X TU-ai {V. 
e4>ir-ba) ABurn. II 19 f. ina '"'ni-ri-be Sa 
""'Si>aesiTV-ubA.i.fru-ubS&lm.Ob.2il.; 
Mo. Obv. 15: im ni-ri-bi etc. ina ,ad tii-ri-be 
Sa " a 'Al-zi eru-ub Salm. Ob. 42. ana (>**) 
ni-rib Sa ^X etara-ab (V. e-tar^a) Asurn. 
159. 

tdrubtu. wahrsch. Einzug, die Tempel 
der Götter vollendete ich, tt-ru-bat bitäti- 
fti-wt aShtn ihren Tempeleinzug veran- 
staltete ich (die grossen Götter «na libbi 
uSerib) Tig. VI 90. 

äürubtuEinbringung, Einscheue- 
rn ng(des Getreides, der Feldfrnchtn. s.w.). 
Ideogr. MÜ . ÜN . DD. K. 4170/K. 4322 
Eev. 17—20: Sti-ru-ub-tum, „ Se-im bez. 
Sa-maS-Sam-me (des Sesams), .w-lu-up-pi 
(der Datteln), Z. 13: a-na Sü-ru-ub-ü eburi 
(der Feldfrucht). 
IU - 31K (fl ? )- pa-i>u-Su(su)ai-bu sein Ant- 
litz ward verstört, niedergeschlagen, ver- 
düstert o. dgl. NE 9, 48. Oder zu I. 318 
zu stellen? 
IV. 3*m («,) Stamm der beiden folg. 
Substt.: 

urbatu eineSchilfart. e lippl (Schiffe 
aus) "'ur-ba-te Salm. Mo. Rev. 77; vgl. 
*as~^3 Jes. 18, 2? Ü-Hu kima ur-ba-ü 
{= U.tiÜG, vgl. u. elpitu) uS-na-al (wirft 
sie nieder) IV R 22,36 a. K.4354Col. 12: 
ttr inm Hi~ba-te = iam hi-uniju (letzteres 
unmittelbar darauf durch gu-ü-ru erklärt). 
— Ein anderes urbatu s. u. I. aitt. 

urbatls Adv. wie Schilf, gai-ti rap- 
sti-t» nr-ba-ti-iS uS-ni-if-lum (sie haben nie- 
dergeworfen) V R 47, 50a. 

urbami (vgl. KST1S) dass. ui-ba-tu 
= "nr-ba-nu VR47, 50a. 
arbu K. 245 Col. IV 20: [ KjAE(?).RA 
= ar-bu; folgt ili-fiiw. ar-bn Si'i-i'i Z. 37. 
Vgl. auch u. ardu. — muimarbu (=KAR. 



RA), das möglicherweise mit diesem arbu 
gleichen Stammes ist, dessgleicben ni-ri- 
bu-tu s. einstweilen u. 3. 

ÖTibU (s 5 ) Rabe. HR 37, 3e. f: a-ri-bu 
J ha-lfar syn. a-ri-bu. ki-ma a-ri-bi (== 
ÜI1.SE. Biß. Ifü) IV R S, "/„b; das 
Ideogr. beruht auf Verwechselung mit 
aribu Henschreckenschwarm (s. I. snvi). 
a-ri-ib-Su fa-al-mu-unt-ma bez. pi-su-tim-nta 
sein schwarzer bez. weisser Rabe (— 
SfR.BUR.MI bez. UD.HU) K. 4995 
Obv. 1 */ 19 - «£, (EME.SAL). a-ri-ba (= 
Ü.ELTEG.GA.HU) ipprra na-ri-ir iläni 
IV R80*, 3ä ,' 36 a. 

eribu dass. VR27,83c.d: HU. BfR. 
HU = erri-[bu\; zum Ideogr. s. u. äribtt, 

i-ri-ib etc. K. 4350 Col. I 44f. s. u. 31*1; 
ebendort s. einstweilen i-rab Nflb.Win.ckl. 
III 27. Nabon. Ann. n 16. 

erib(a). iribam, er-ba s. n. 3T\ 

urbal(l)u ein VogeL II R 37, 6e. f: 
ur^a-lum J &a-&ar iläni Byn. J-a-rwS 
mas(f bar?)-ba-a-ti. Für ba-har = o-rt*i 
S. d. Vgl. auch wbal-lum Z. 29b. «r(?> 
bal-lum H E 44 Nr. 9. 

argabu ein VogeL HR37,22e. f: ir- 
ka-bu syn. ar-ga-bu (ar besser als ri II R). 
Führt kjg auf urspr. kt 

irgilu und irgi^U Name zweier Thiere, 
zu der ideographisch durch HD . BfR d. i. 
äribu, eribu (Heuschrecke) bezeichneten 
Klasse von Thieren gehörig. HB 5, 12. 
13c. d; VE 27, 1. 2g. h: fD.BHi.IE. 
GI.LDM = A/(-ii(m) d. i. irgilum und HU. 
BfR. LE. Gl. SD = Sü(-fu) i l trgifu. 
Vgl. auch K. 4373 CoL I 15. 16. Für Gl. 
LUM und Gl . SU beachte E. 4378 Col. 
VI 5. 6. 

urigallu (aus URU = nafäm s. d. und 
GAL grosB) urspr. grosser Beschützer. 

1) viell. vom ältesten Bruder HR 
29, 63a. b: BAB_.BAB.GAL -= ut±gal- 
lum (uri geschr. SEä), mit tar-dm-mi und 
düp-pifsuit (s. d.) Eine Gruppe bildend. 

2) eine bestimmte hohe Priesterklasse, 
am 2. Nisan soll während der Nacht 
™""SES . GAL d. i. der nrigaUu gehen und 
Flnsswasser ausgieasen, zum Gott« Bei 
eintreten und vor ihm ein Gebet sprechen 
IVR 40 Nr. 1, 2a, urigallu (SES.GAL) 
is-m^ma htta ip-kid Nabon. Ann. Col II 8. 

3) eine Bezeichnungawanw des Gottes 



TIA 



129 



m» 



Nergal, geschr. **SES.GAL Asurn. n 
25. 27. Salm. Mo. Obv. 44 (stets mit der 
Apposition: a-lik pa-ni-ia oder pdni-ia). 
Hierher gehört wohl S° lb, 13 : MAS. MAS 
= u-ri-gal-lum; vgl. Z. 10 = SE3.GAL 
d. i. urHjallwn (in Z. 8. 9 gehen zwei 
Ideogrr. des Gottes Nergal vorher). 

urigallutu Stellung eines urigallu- 
Priesters. Asnrbanipal bestellte (?) seine 
beiden Brüder ana """SES . GAL d. i. 
urigallu-tu ina pdn a *[Afur?] und ina pän 
""Sin K. 891 Obv. 16. 17. 

argamannu rother Purpur, mit De- 
term. SfG d.i.; Sipdtu (s.d.) rothpur- 
purne Wolle. Schafe deren Pelz (Sipdtu) 
ar-ga-man-nu ?ar-pat rothpurpurn gefärbt 
war m R 9 Nr. 3, 56; Lay. 68 Nr. 2, 1. 
*'*"* ta-lil-tu ***** ar-ga-wan-nu violett- und 
rothpurpurne Wolle (Tributgegenstand) 
IHR 9 Nr. 3, 55; ygL Lay. 69 Nr. 1, 7 
(dr-ga-man-nu). ***** ta-kil-tu ***** ar-ga- 
man-nu Khors. 142 (Tempelgeschenk). 
182 (Geschenk an die Grossen des Reichs). 
Sank Rass. 55 (Tribut aus Jerusalem). 

irgisu s. u. irgilu. 

*ardU rn.Pl. arddni Knecht, Sklave. 

Ideogr. >-^ (von mir durch ARAD 
wiedergegeben), passim. Summa amelum 
tir-da (=SAG.GA.E?) i-gu-ur wenn 
jemand einen Knecht miethet V R 25, 

I "isb. ar-di meinen K. III R 15 Col. II 9. 
VR28, 65 g. h: ar-du Syn. von ab-tlu. 
K. 5432: ar-du, am-tu, ar-du am-t[u]. Sm. 
305: [re-]e-Stl syn. ar-du; [aS-t)a-bi-ru syn. 
ar-du ü amtu. ar-di-en (Gramm. § 67, a, 3) 
u ki-na-a-ti Knechte und Mägde 1 Mich. 
n 4. VRil9, 44c. d; K. 2008 Col. III 46: 
LA . BAR = ar-du, mit reSu und abdn 
Eine Gruppe bildend, ip-ru ar-[di] Ver- 
köstigung des Sklaven s. u. IL ICK. (II R 
28, 69b. c: IM.RI.A.BE = </r-[</ M ?J 
oder ar-\bu?}, oder wie ist sonst zu er- 
gänzen?). arad-Sarrütu 8. u. put (HflC). 

*ardütu Knechtschaft, Unterwür- 
figkeit Sehr häufig in der RA ardutu 
rptSu jem. unterthänigst huldigen, alle 
Könige ar-du-ti e-pu-Su huldigten mir I R 
35 Nr. 1, 22. er fasste meine Füsse, ar- 
du-ti eptt(KAK)-NS huldigte mir Z. 18. 
a$-Sti oder a-na e-peS ardu-t'i-ti-ia um mir 
zu huldigen Asarh. II 36; III R 15 Col. 

II 22. a-na e-pei ardu-ti-ia V R 4, 31. a- 
Delitstch, Atiyr. Handwörterbuch. 



na e-peS ardu-u-ti zur Huldigung (schickte 
er seinen Gesandten) Sanh. III 41. e-ptf 
(Part.) ardu-u-ti K. 2675 Rev. 18. HR 33, 
12 e. f: ana dr-du-ü-Su (= NAM . ARAD). 

urdütu da ss. ur-du-ti u-pu-Su kudttrru 
emesunüti (legte ich ihnen auf) Asurn. 
m 125; vgl. Stand. 12. 

*ardatuf. 1) Magd, Sklavin. VR 
29, 7e. f: [ ] KIL = ar-da-tum-, vor- 
hergeht: be-el-tum Herrin. 2) Magd i. S. v. 
Weib, Frau, Beischläferin, ar-da-tum 
(zum Beischlaf dienend dem edlu) Höllenf. 
Obv. 78. Rev. 8. 10. ar-da-tum (= KI . 
EL) IV R 16, 9b (|| ed-lu). dr-da-tu (= 
KI. EL) ina mastakiSa uSellü 27, %b 
(\\ed-la). dr-da-tu (= KI. EL) Sa hitäSa 
lä misd 26, 13 / 14 b. /KI.EL^d. i. arddte 
opp. am * l ha-i-re Höllenf. Obv. 35. ar-da-at 
(= KI . EL) lile s. u. IM. V R 42, 60 e. f : 
KI. EL = ar-da-tum (vgl. zum Ideogr. 
bat&Itu). II R 25, 40 a. b: Mü . TIN = ar- 
da-tum (Z. 39: = zi-ka-rum). 

aradll. a-ra-du syn. zikaru s. d. Wohl 
verwandt mit ardu. 

arädu Prt. ürid Prs. urrad Imp. rid herab- 
steigen 8. u. TVl. 

UTUdÜ Kupfer. Vgl. die Glosse ü-ru-du 
beim Ideogr. von erü Kupfer S b 114. 
u *za~za-a-ti pi-ti-ik u-ru-di-e Sanh. Kuj. 4, 27. 

I. n^Ü "Prt» eri. i fl nu-uh-Sim ?# hryaUim 
lu e-ri-Si-na-ü in (mit) Fülle und über- 

fluss ich sie (näml. 'die Bewohner von 

Sumer und Akkad) Hamm. Louvre II 8. 

n. HIN (^i) v ^- umhegen, umfrie- 
digen, schützend umgeben (eins mit 
I. rTTK?). Möglicherweise der gemein- 
same Stamm der folgenden Nomina: 

aritu (wahrsch. dritu Part) poetischer 
Name der Thür als der umhegenden, 
schützenden. HR 23, 6c. d: a-r/(sic)-/wm 
syn. datd-tum S. d. 

aritu (dritu?) PI. ardti Schild (Schutz- 
wehr). Fast stets mit Deform. »>. :w»oa 
hiStu (Bogen) :w">oo '*a-ri-tu (nahm ich 
von der Kriegsbeute für mich) »Sanh. Sm. 
98,103 (=Kuj.3. 18): vgl. Sanh.Rass.59: 
10000 IcaStu lOOOO ''a-H-tu. amil sube laSti 

* • • 

*'* a-ri-ti (V. a-rit) die Bogenschützen, 
Schildträger V R 7, 2: folgen nmH um- 
ma-(a-)ni *-** kit-kit-tu-u. K. 4395 Col. II 27 : 
amel *'* a-rit, gefolgt von amel hiSti. Dass 
arttu eine best. Art Schild ist, lehrt 

9 



rrw i: 

Samk. U I 24 : ul(7)-ta-na-afbar kima kiS- 
katte ' f a-ra-a-te ''ka-ba-ba-a-te. Dieser Stelle 
znfolge möchte ich auch VE 32, 46c in 
ta-ri-tum, Syn. von tukku nnd fahabu, 
lieber a-ri-lum vermuthen. Die Stelle 
IV R 61, 59c (a-ri-it-i-a) etc.) b. u. dikü 
aufbieten. 

üru (so d. h. als eine Form wie bunu, 
müSu wird ü-ru zu fassen sein) m. um- 
hegung, Umfriedignng, Gehege, 
Pferch, ü-re e-ht-li ü-re rap-Su-ti kima 
age i-gur-rum über hohe Gehege, über 
breite Gehege setzen sie gleich der Fluth 
(Ideogr. GÜSIJR) IVB lff. Coli 24 / 2s . 
ü-ru e-lu-ti bez. Sap-luJi K. 257 Rev. 68. 70. 
Sa ü-ru (= GDSDE.RA) ibbalakkitu der 
in das Gehege eindringt IVB 16, 64a. 
an* ü-ri-ia (= GDSÜB) a-a ibbalkitüm 
IV Riff. Col.m "/ 59 . a-na ü-ri ... (= 
GUSÜR-o-I-u) 27 Nr. 5 Rev. ki-tmt irrt 
mitftwat usalitt an Stelle der Gehege 
(d. h. der von Menschenhand sorgsam ge- 
hegten nnd gepflegten Felder und Wohn- 
stätten) alles Ein Sumpf NE XI 1 28 ; üru 
scheint hier sowohl kikkiSu als igartt in 
sich zu begreifen. 8 1 , 7-27 Rev. : [GU&UR] 
(d. L das Zeichen Sa pisannäku mrra i-du) 
= (23) ü-rum und (24) gu-Su-rutn, Rm. 
Frgm. Obv. (s. WB, S. 53): . . .] GUSDR I 
= ti-rit nnd i't-rwü (folgt bi-tum) ; es brancht 
vor GOSUB nichts zu fehlen. 

urü 1) wie Am Umhegung, Ge- 
hege, Pferch. S. üru am SchlnsB und 
vgl. noch V R 39, 51 c. d: ] GÜSUR = 
w-i{«-h?]. 2) Pferch, Stall vierfäsaiger 
Thiere, anch «™ »ist Pferdestall genannt 
(ohne damit auf Pferde beschrankt zu 
sein), ina afti ü-re-e (am Stalle) Sa'il 
IV R 51, 58b; folgt: ina o-ftt ü-um-me (ge- 
meint sind die Thiere im Stalle). aiakku 
ina we-e ti-ri-i (= SAG.TIK.HAZ. 
IMEB) uS-ni-U-ma 18* Nr. 6 Obv. %; ge- 
mäss den an seh lies senden Zeilen sind 
Esel und Eselinnen in dem Stalle unter- 
gebracht Für TIS . HAZ vgl. u. Sigaru 
Käfig. Rm. Frgm. (WB, S. 53): (LIBI]T . 
IMEB = ri-re-e MM. "•"räb ü-re-e Stall- 
meister V R 55, 53 (s. sofort). 3) Stal- 
Inng, von den Stallthieren, spec. Pfer- 
den: den Hengsten, urä, nnd Stuten, 
ufätf. ""''riib ii-r*-if ü-ra-a u /si*«'' atta 
lAbi aJOni ld Sümbi dass kein Stallmeister 
Hengste und Stuten in die Städte bringen 
dürfe VR 55, 53. Im Gegensatz zn urd 



nnd im Hinblick auf K. 493, 7: 25 ü-ra- 
a-te . . . iltalkdm sowie den Amtsnamen 
räfiü-m-(einR50Nr.l,15 dürft* Amü>', 
d. L „Stuten", urdte gelesen werden dürfen. 
S. auch unten urü besonders. 
HI- i~ni? 8xü mit einem Banm, einem 
Wald etw. vornehmen — was? noch un- 
sicher (der frischen Triebe nnd Zweige 
berauben?). K. 4386 CoLII32: SÜD = 
a-ru-ü, mit ifu urrü und urü (s. sofort) 
Eine Gruppe bildend. 

H 1 Inf. urrü. Als solcher ist der 
Ideogrr. wegen wahrsen. ü-m-u zu fassen 
an den folg. Stellen: HE 30, 20-22e.f: 
19 ►ep&T <*&&? (sie) nnd I?. PA. TAB 
(,«-.,) TAR^ 1 = ri-ru-u Sa ■«■, IS.TIB. 
SUD. SUD = urü Ha kiSti. Z. lOe. f: 
[>t$££j?] (der letzte Keil noch sichtbar) 
f^Q = ü-ru-u Sa a-ri. Für das Ideogr. 
"■6^?äJ 8. kasämu und Ipasdsu. Viel), ge- 
hört hierher Sarg. Cyl. 18: Sargon der 
den Fürsten dea Stammes Tn'amnna i-pi- 
du-ma ur-ru-ü majuxr Sär mi 'Kaldi, sowie 
IIE30, 23. 24e. f: IM.SE.SE.KI = 
ur-m-u Sa Sdri (Wind, geschr. ffl), („■-*) 
'A.^rftt^i ~ '" tru-u i wofür S b 1 Bev. 
Col. IV 3 byur-ru-u bietet (ebenfalls ur- 
m-u zu lesen?). 

urrü Adj. (Form wie nukkusu). K. 4386 
Col. II 33: MD. Mü. SUD. SÜD = ifu 

urü ein Theil des Baumes, ■/.. B. der 
Dattelpalme. V E 39, 41. 42c d, vgl. 
nE39, 26. 27c. d: (I$.)PA.KUD.DA 
und GAN . SAR = ti-ro-i. K. 4386 Col. 
II34:IS.PA.KUD.DA = ii-n«i. Von 
der Dattelpalme: VB 26, 46 e. f: ig. PA. 
KDD.DA Jäjffi — ü-m-u (Z. 47: — 
naSbatu); K. 4346 CoL P7 70: = li 
VE 31, 23g. h: IS.PA.KUD , 



IV. mN (»j) erü Prt. Sri, tri Perm, am, 
erat schwanger sein oder werden. 
i-ra-aiiriii sie ward mit mir schwanger, 
empfing mich TUR 4 Nr. 7, 4. wenn ein 
Weib TM Mim IM ülid K. 258 Obv. 22. 
wenn ein Weib a-rat-ma Obv. 1. 2. ina 
la na-ki mi-i ***** (Ideogr. SäfM-A) 
ina la a-la-li-tne ka-ab-rat II B 16, 48 a. b. 
S* 67: ^fttf (*■-*) = e-ru-u (nnd = a- 



5TU* 



131 



ma 



la-du); das Ideogr. bed. wohl: Schwänge- 
rung (rihütu, A) in das Innere aufnehmen, 
empfangen, vgl. VR 22, 50a. b. d: A(«-*) 

= e-ru-ü. VR 89, 48. 49c. d: ^fy^Jund 

SAL ^fy^y = e-ru-[u]. Als Schwanger- 
schaft herbeiführend bez. hemmend gilt 
der aban e-re-e bez. la e-re-e II R 40 

Nr.2,10.11(=^yy^);VR27,59.60c.d 
(= Sffy^y . A). Für die Pflanze Sam ere 
bez. la ere 8. u. Sammu. 

eritu f. schwangere Frau, PI. eri- 

dht nnd erdtu. Ideogr. J -^yff (zikaru ul- 
lad K. 220 Obv. 5). e-ri-a-tum ltb-lib-Si-?ia 
RÜ(?)DI.A UI R 60, 114; 62, 26a. 

^^yy^y> ; (Var. e-ra-a-ti) werden Knaben 
gebären 59, 83b. eridti auch von ge- 
witterschwangeren Wolken, ein 
schwerer Sturm (imbaru) Sä dun-ni e-ri- 
ia-a-ti Sanh. V 46. Vgl. II R 32, 31b: e- 
ri-iaC?yt[ttm] ? 

taritu f. dass. ta-ri-tü Sa khimmaSa 
tiSSuru bez. patru, rwnviü, Id iSani (Ideogr. 
durchweg UM . ME . DA) K. 246 Col. I 
40-43. SM 19: UM . ME . DA (um-me-da) 
= ta-ri-tum. K. 2051 Col. IV 14. 15: 

c^H (,-m,), SIT. ME. DA, SIT. ME. 
GA .(..)= ta-ri-tu. V R 31, 27 g. h: ta- 
ri-tum syn. mdrat up-pi (s. ttppu). 

V. |"nfc$(*t 4 ) nackt, bloss sein. Hiervon 
*üru (in WB, Nr. 118 von einem St 
T1K 4 abgeleitet, was an sich ebenso mög- 
lich; doch vgl. u. II. mÄ ebenfalls das 
Nebeneinander von üru und urü) Blosse, 
Scham, Schamtheile, speziell des Wei- 
bes, ur-ki pi-te-maentblösse deine Scham NE 
11,9. ür-Saiptema Z.16. IIR30,14-19e.f: 
S AL(* q.*/./q) LA, SAL (sa-ai) LA, SAL (*wa) 

£ffff , SAL^r«^) <H TIK .TI, GAB . 
BA . TI . IN . NU = ü-ru. VR 16, 35g. h: 
GAB . TI . IN . NU = ü-rum. S. auch das 
folgende urü. Für ü-ru syn. bifsürum 8. d. 
uru dass. K. 4386 Col. I 32. 33: SAL 

(mu-*g) LA = li-riüfl, SAL (mu-ru.ufi) LA = 

ü-rn-u Sa sinniSti (geschr. SAL), mit biz- 

zürum Eine Gruppe bildend. S. auch 

unten urü besonders, 
arü Inf. K. 4606: a-ru-u Sa uikasi, 8. WB, 

S. 476. 
arft Prt üri, ürd fuhren, leiten s. u. mi. 
arü Löwe (»,)? 8. sofort u. am, erü Adler. 

aru (K 4 ) PI. ardni und erü Adler. Die 



Form aru liegt sicher vor im Adv. ardniS. 
Ob aber NE 14, 19: $tt-pur a-ri-e $u-pur- 
a-Su von Adler- oder von Löwenklauen 
zu verstehen sei, ist unsicher. Für „Löwe" 
spricht NE 74, 20 b: Mma a-ri-[e] || kima 
neS-ti (gleich einer Löwin), gegen den 
Löwen spricht die Nichtnennung von arü 
unter den Synn. von ni-Sii Jfi. d.). (Ein 
LoncL Frgm. beschäftigt sich mit den 
Wörtern: e-ru(?), i-rum, a-ri-tum, a-ru-u; 
kal(lab)-bu a-ru-u, ur-rum, ur-ru-u). — 
II R 37, 9d. e. f: [ID.]¥IJ = e-ru-ü syn. 
na-aS-rti Adler. VR 89, 46c. d; HR 39, 
3 1 c. d : ID . $U = e-ru-u. S. auch u. naSru, 
und vgl. oben aru (arü) syn. karradu. 

aranis Adv. adlergleich, meine 
Krieger eli ndrdteSn a-ra-itiS ü-Sap-riS Hess 
ich über seine Kanäle Adlern gleich fliegen 
Khors. 129. 

aru. a-ru-ü syn. ku-lu-lum 8. d. 

erü m. Kupfer. Ideogr. ££?J. Sa e-ri-i 

(= >£l4) u a-na-ki muballilSunu atta (0 
Feuergott) K. 44 Rev. 1G / I7 . erü par-zil- 
lum(bi-nu-ut Sadi-i, soOppert) Khors. 180. 
e-ra-a kiribSu aStappaka K. goss ich in die 
Form aus Lehm Sanh. Kuj. 4, 24. Schwel- 
len und Zapfen bi-ti-ik eri Neb. VI 14, 
pt-tük eri VHI 8, bi-ti-ik e-ri-i IX 15. 
mesir eri (nam-ri) s. U. mesiru (iDK). ak- 
kullät, akkid(li) ere, erü* 1 , erü ZUN 0. ä. 
kupferne Hacken 8. u. akkullu. S b 114: 

££3j (*-ru-du) = e-ru-u (vgl. auch urudü). 
VR 39, 43-45 c. d; HR 39, 28-30 c. d: 
££lj, AD .IJAL und SA .KAL .GA (d. i. 
was stark, fest ist) = e-ru-u. Die beiden 
letzten Ideogrr. könnten einem andern 
erü gelten. Doch beachte VR 27, 16a. b: 

g£3j = e-ru-ü, £££f KAL.GA = erü 
dtm-nu. Das Metallwort liegt sonst noch 
vor HR 30, 39— 41b (nt-jiüp ere, ep-ri 
ere, erü BE Sa kak-ka-ru ikkalu-Su). 

eru. Subst. V R39, 47c.d; II R 39, 32c.d: 
a * a »J}£R . HAR = e-ru-u. Für ummdtu(m) 
Sa ere, geschr. e-re-e oder TAK bez. afia * 
IJAR.IJAR, s. ummdtu (S. 93t). 

UTU. VR 28, 83-86 c. d, korrigiert nach 
D.T. 58, der richtigeren Abschrift des 
betr. babyl. Originals (vgl. WB, S. 145. 
ZK II 332), nennt nafrlaptu ti-re-e als 
Syn. von: (83) lu-fptS-Se-e , (84) il-te-pi- 
tum, (85) na-ab-la-pu, (86) nasiriS-tum. 

9* 




m» 



132 



ma 



Die auf D . T. 58 weiter folgenden drei 
Nomina: az-ma-tum, Si-i-bu, ul-pa-nu dürfen 
wohl auch noch als Synn. von nablaptu 
ure betrachtet werden. Zu uru II. m« 
oder V. m« gehörig? 
ü-ra-tum V R 28, 76 a 8. marratum. 

uritu geschr. u-ri-tum, VR 28, 78 a in 
Einer Synonymenreihe mit Senu, s. u. unku. 
irzitim, erzitim s. u. irsitu Erde. 

I. n*l5< ( Ä i) Stamm der folgenden Substt. : 

ar&u m. Weg, Strasse. ar-b* edluli 
du-ttr-ge M pitüte uSetik (1. Prt.) Tig. IV 56. 
ar~Jje pa-aS-lm-te (arge Wege) Sade mar- 
süte Asurn. 1 43 (attalak). Salm. Mo. Obv. 
19. Rev. 41. der ar-he pa-aS-ku-te ittal- 
lafat Obv. 10. S. auch u. nrbu und vgl. 
den Namen der grossen babylonischen 
Wasserstrasse, des Kanals Arafitu (s. 
nn. prr.). 

*urjiu st. cstr. urub m. und f. dass. 
nr-jie 1a pi-tu-ti twde pa-a§-lcu-ti Sanh. IV 4. 
ur-liu-wn aS-tn-tim pa-da-num pi-feu-ti (Plu- 
ralformen) Neb. II 17. il'li'ka u-ru-ub mu- 
u-ti er ging den Weg des Todes Khors. 
118. Sup-b'trlcat (gar arg ist) u-ru-uh-§a 
NE 67, 24. ur-be ru-ka-ti ferne Wege NE 
73, 5. 65, 9. ur-ru-uh (schlechte Schrei- 
bung) ketti u miäari, \\harrdn VR 65, 31b. 
urhu oder arhu sabdtu (I 1. 2) einen Weg 
wohin einschlagen 8. u. fQS (u-ru-ub, ar- 
fru). uMUma ti-ru-tth bU et-ki-ti Khors. 141; 
Sarg. Ann. 310 s.u. etkitu. IIR38, 24c.d: 
IJAR . RA . AN = ur-lm (dessgl. = bar- 
rdnu, da-ra-gn und meteku). 

uru^^u da 88. in-nab-ta u-rti-uh-bi 
tam-tim er floh meerwärts (eig. den Weg 
des Meeres, zum Meere) Asurb. Sm. 192, 10. 

II. [TIN (**t) schnell sein, eilen. 

II 1 eilen machen, eilends sen- 
den, eli am * l Elami-i w-ri-ha viär $ip-ri 
zu dem Elamiten sandte er eilends einen 
Boten Khors. 119. er kam ihm zu Hülfe 
und a-na 7iiit-bu-si ummdni-ia ur-ri-ba kak" 
ki-Su V R 4, 8. ' 

ar&u 1) Adj. schnell; s. Adv. arhiS. 
2) Subst. Wildochs (von seiner Schnellig- 
keit so benannt?). S b 254: LID (ad) = 
ar-hu. K. 152 Col. IV 25: LID = ar-hu; 
vorhergeht lu-ü (= GUD), es folgt let- 
tum. Zum Ideogr. LID vgl. letu Kuh, 
Wildkuh und rimu Wildochs. 

arfeisAdv. schnell, flugs, die Städte 
welche sich mir dr-bü la ik-nu-Su nicht 



flugs unterwarfen Sanh. II 68. selbiges 
Haus dr -JtfgA.A d.i. iballik wird eilends 
zu Grunde gehen K. 196 Obv. Col. II 14 
(Pinches* Randbemerkung kaum zutref- 
fend). dr-hi-iS 8. u. ülfct. 

urru&is Adv. eilends, flugs (von 
einem vorauszusetzenden Adj. urrubu be- 
schleunigt), meine Schiffe ur-ru-bi-iS uSebir 
liess ich flugs überfahren Sanh. Kuj. 2, 35. 
meine Gebete ur-ru-fuS iSmü Sanh. V 53. 
noch vor Ablauf dreier Monate ur-ru-bti 
im-tu-ut V 2. Vgl. Z. 75. aus Borsippa 
ur-ru-bi-iS u-tf entwich er eilends HI R 4 
Nr. 4, 46 (id-tu ist wegradiert, statt alu 
lies TA). ur-ru-bi-iS (brach ich auf) VR 
1, 77; Asurb. Sm. 38, 13: ur-ru-bit (gab 
ich ihnen Befehl), den Weg nach Nineve 
paSUS ur-ru-ub~i$ ardema III R 15 Col. 117. 

in. rPlK (^i) I m P- aru h verzehren. 
a-kul a-a-bi-ia (friss meine Feinde, o Feuer- 
gott) a~ru-ub Ibn-nw&ia IV R 49, 29 b. 

Iv - ITIK Prt - ™h iri h vieU. entschei- 
den, richten, von wegen (eli) dieser 
Reden A8ur u I$tdr e(i)-rirbu'Su(Sü) rich- 
teten (straften) ihn A. und I. VR 4, 22. 
Das Verbum ist viell. gewählt zum Wort- 
spiel mit meribtu Z. 14. 

m 2 sich zum Richter machen, rich- 
ten. Daher Part, mtdtdribu (d. i. muStd- 
rihu) Richter, Entscheider (nicht zu ver- 
wechseln mit multarhu Prt. I 2 von YVMD). 
VR 30, 17e.f: DI. GAR = mul-ta-ri-bu; 
es folgt: mu-Se-Se^ru (s. u. "ND"*). Für DI. 
GAR s. u. 7bt3 und vgl. yn. 

V. rnfct wahrsch. kühn, vermessen, 
frech sein. Perm. (erib), 1. Sg. irbeku. 
ich stellte mich an die Spitze meiner 
Krieger, ki-ma Sib-bej% ir-b^ku-ma via gi- 
Sallät Sadi paSkäti SaltiS etetilp kühn wie 
ein . . . zog ich siegreich auf die steilen 
Gipfel des Gebirgs Tig. H 76. 

ir^u Adj. kühn, verwegen, ir-bu-te 
ku-ra-de-ia meine kühnen Krieger Tig. 
II 66. — ir-hit-ti Asurb. Sm. 117, 3 s. u. 
sabü. 

ir&&niä Adv. frech. Ituni Sa tr-#o-w£ 
iS-ta-pa-raS-Su adi mabrPa den er in fre- 
cher Weise zu mir gesandt hatte Asurb. 
Sm. 145, 2; K. 2674 Col. II 9. 

meri&tu, miri&tu (meribtu von einem 
St. mtt hat nichts für sich) f. Vermessen - 
heit, Frechheit. PI. meribiü. fcptr 
me-ri-ib-ti den frechen Brief Asurb. Sm. 



Ü1K 



133 



T* 



134, 51. it-ti Iß.ZÜ^ Sirpir me-ririb'tti 
mit den den frechen Brief enthaltenden 
Tafeln 147, 8. SimU mi-ri-bi-c-ti Teumman 
iStappara ob der Frechheiten, die sich T. 
in seinem Briefe erlaubt hatte K. 2652, 9. 
eli (ob) me-ri-bi-e-ti Asurb. Sm. 117, 94. 
&u-ut mMi-ib'ti an-ni-ti Sa ikbü ob dieser 
seiner vermessenen Rede 120, 26. seine 
Lippen M ikbd me-ri-ih-tü 247, k. Tam- 
maritu der betreffs (eli) des and des Ge- 
schehnisses mi(meyri-ib-tu(tii) ikbü VE 
4, 14; vgl Asurb. Sm. 175, 53. 

arl}U Monat s. n. T 

iara^tu Getreideportion (doch wohl zu 
einem St mfct gehörig), dessgl. ia-ru-hu 
s. einstweilen u. \ 

uru^U Haup t haar, ü-ru-uh-hu syn. />/- 
ir-twn Haupthaar 8. u. K 4 n)D. S b 1 Rev. 
CoL IV 19: SAG mit eingefügtem DÜB 
([ j da-i6) = urru-ub'hu. Das Ideogr.DUB. 
SAG (d. i. Haupt-Umfassung, Umrahmung?) 
bed. auch muttum (s. d.). 

C3*lfc$ CT?) Stamm der beiden folgenden 
Wörter: 

arttf Adv. eilends. VR28, 86e. f: 
ar-ti(di?)-ijf syn. dr-bi-i£ 

irtdti PI. (eines Sing, irittu, irittn) 
vielL vom heftigen schnellen Hinabstossen 
des Adlers, der Adler ir-ta(tla't)-a-ti Uta- 
nallak K. 2527 Obv. 24. 

UTtÜ eine Pflanze. * am ur-tu-n Sm. 60. 

**pK (K,) ardku Prt. erik lang sein 

oder werden. Ideogr. GfD.DA (z. B. 
III R 51 Nr. 6, 5 opp. IK.KA). e-ri-ik M- 
bul-tn 6 J6 1 Ü (Var. 2 \ 3 Ü) es ward lang 
die Ähre 5 / 6 Ellen, || das Getreide wurde 
hoch (iH-u) so und so viel Ü, V R 1, 47. 
ü-me-hi le-ri-kti seine Tage mögen lang 
sein VR 62, 22; Ssmk. P 1 24. le-ri-ku 
n-vu-ia VR 66 Col. II 11. nme-ka h'-ri-ku-' 
Beh. 102. üme-Su lu-u ar-ku (Perm.) 8a- 
ndle-Su le-ri-ka VR 33 Col. VII 12. 13. 
ti-rti-hi üme lange Dauer der Lebenszeit 
K. 647, 6. a-ra-ktt ü-mu K. 82, 3. a-ra-ku 
tMm-ui Neb. Bab. II 28. Bors. II 25 (V. '/- 
wn-ia). GfD.DA umJ'Xu VR52 Nr. 1 Col. 
IV 25. ümu ana mmdteSu wi-ik (oderGID. 
DA) 8. u. nwvitu. HR 44, 9a. b: SUD = 
e-re-[ku?\. 

I 2 das 8. ap-pu-na-ma e-te-rik si-li-e-tttm 

(hat sich die Krankheit verlängert, hin- 
gezogen) VR 47, 54a. 



II 1 verlängern, der König ypn 
Akkad baldta ur-rak wird langes Leben 
haben K. 178, 4. ü-ri-ki ü-um^ü-a verlän- 
gere (o Göttin) meine Tage V R 34 CoL 

III 43. Nebo mu-ur-rik ü*me 52 Nr. 1 Col. 

IV 20. mu-ur-rik ü-mi ba-la-ti-8ti IV R 12 
Obv. 6 (Ideogr. SUD.PAR.RI?). K. 4350 
Col. III 55 und 57: m-GfD und m-SUD 
= ur-ri-ik. VR 45 CoL III 37: tu-ur-rak. 

HI 1 da ss. üme-ia Urfa-rUk (möge er 
verlängern) VR 64, 35b. M-ri-ku (Imp.) 
üme-Su Nabon. II 27. III 60. 

arku Fem. ariktu Adj. lang, räumlich 
und zeitlich. Ideogr. GfD . DA. K. 4378 
Col. VI 7: ISJ.MÄ. GfD.DA = a-rik-tum, 
sc. elippu, ein langes Schiff, pä-pa-nu a- 
rik-tü (das Ganze = IS.RU . ID. GfD. 
DA) ein langer Bogen IV R 18* Nr. 3 
Col. III 7 /s« S. auch ariktn besonders. — 
pala-a dr-ka eine lange Regierung IHR 66 
Rev. 14c. üme ar-ku-u-ti IV R 61, 55c 
(folgt hier wie auch sonst Sandte ddrdti). 
ü-me ar-ku-te Z. 27 c. IHR 51 Nr. 9, 5. 
üme GfD.DA' 7 K. 562, 8. K. 509, 3. 
VR 33 Col. VIII 5. 12f. HIR 66 Rev. 11c. 
balät üme GfD .DA" V R 33 Col. VII 42 f. 
HR 44,8a.b: SUD = ar-[ku?]. Beachte 
noch besonders den Vogelnamen sep 
arik d. i. Langftiss HR 37, 46a. b. c: 
NER . GfD . DA = Se-ip a-rik syn. sir-ku; 
in Z. 45 das näml. Ideogr. = m-ka-tum. 

ariktu (Adj. fem., a&pitpänu, s.u. arku) 
ein langer Bogen, e 51 Col. IV 19: 
IS .] GID . DA = a-rik-tutiij mit pit-pa-nti, 
t]a(?)-ah-tum und ka-dHnm Eine Gruppe 
)ildend. re-sa-at ed-li a-rik-ta (=IS.GID. 
DA) die Helferin des Mannes, die ariktu 
HR 19, :, /6 b. — HR 43, la.b: a-rik-tum 
syn. ka-8'ä-tum s. u. 1ÜD. 

arraku nur im PI. fem. arrakdtu IV R 
24 Nr. 1, 3f, ., 7 Vgl. 38: *-.. ar-ra-ka-a-ttnn 
(das Ganze = ID . SUD . SUD). 

müraku Länge. .W KAS . BU hin- 

rak-8?i Km. 282 Obv. 8. [/"-/' mit-hur ru-pu- 
us-sa h mu-rak-8a einander gleich sei des 
Schiffes Breite und Länge NK XI 25. 

arki darnach, hinter, arkü, arkätu 
u. s. w. s. u. T\\ 

erikku ein Kriegsgeräth. zur Auf- 
bewahrung der Waffen, '* at-ta-ra-te e-rik- 
Av, der Köcher, Bogen, Pfeile, alles son- 
stigen Schlachtgeräths Sanh. VI 56. 



A 



bna 



134 



tna 



irkabu (p) ein Vogel. HR 37, 22 e. f: 

ir-ka-bu syn. ar-ga-bu, 8. d. 
irkü Seil, Tau o. ä. K.4378 Col.VI71: 

IS . IR . TAR bez. DIM = ir-ku-u (Z. 72: 

= mahraSu und titnmu). 

urkarin(n)u ein Baum und kostbares 
Holz. Von Tiglathpileser I auch in Assy- 
rien gepflanzt, aber trotzdem den Assy- 
rern stets ein ausländischer Baum ge- 
blieben. Ideogr. IS. KU, in den Listen 
der Beutegegenstände und Opfergaben 
sehr oft in Verb, mit dem IS . KAL oder 
uSu-Bmm und -Holz genannt. '*e-ri-na 
* ur-ka-ri-na '* al-la-ka-ni (Acc.) Tig. VII 17 
(von Tiglathpileser aus den von ihm be- 
siegten Ländern nach Assyrien verpflanzt). 
EL 4346 Col. I 1 : IS . K[ü = n]r-ka-ri-m- 
nu] es folgt Ü-Su-Ü. IS . KAL" IS . KU" 
(Tribut der Könige der Mittelmeerküste) 
Asurn. m 88. die Könige Cyperns brach- 
ten als Geschenk Gold, Silber, ü-nu-ut 
uSe urkarinni (Geräth aus — ) ni-piS-ü md- 
tiSttn Khors. 148. uSu urkarinnu Asarh. 
1 20 (aus Sidon weggeführt), ekalldte bez. 
ekal IS . KAL . IS . KU und anderen Holz- 
arten Sarg. CyL 63; Stier -Inschr. 60. 
Sanh. Bell. 56; Rass. 84. 

AralTll n. pr. des „ Länderberges ", des 
Geburts- und Wohnorts der grossen Göt- 
ter (nach assyr. Vorstellung), die Götter 
Ea, Sin, Samas, Nebo, Ramman, Ninib 
und ihre grossen Gemahlinnen, Sä ima 
kirrib MH # UR . SAG . G AL . KUR . KUR . 
RA iad A-ra-al-li ke-niS y -al-du (geboren 
sind) Khors. 156. Vgl. Tig. I 26 und für 
IJUR. SAG.KUR.KUR.RA = Sa-ad ma- 
ta-a-ti*e IR 35 Nr. 3, 23. II R 51, IIa. b: 
lad A-ra-ht Sad fiurdsi. 

aral(l)Ü Unterwelt, Todtenreich, 
Hades. Sap-liS a-ra-le-e iratsunu kaSdat 
drunten an die Unterwelt reicht ihre 
(der Skorpionmenschen) Brust NE 60, 5 ; 
opp. Sttpuk Same. HR 30, 11— 13e. f: A. 

RA . LI, £ . KUR („ d. i. ar ati) BE und P^ 
(ü~ru- g ai) = a~ra-al-[liMi?]; zum letzteren 
Ideogr. s. auch u. kabm. Sn-mt (die 7 
bösen Götter) bi-mi-ut a-ra-al-le-e Sn-nu 
(= E.KUR. BE) IVR lff. CoL I 12 / 13 . 

erullu ein Vogel. HR 37, 12; 62a. b.c 

+ K. 4206 Rev. 9: <CMT DA (wohl 
besser als LI?) HU = ka-ti-mut-tum (Var. 
ka-ti-ma-tu) syn. e-ru-ul-lu(tn). 



UTUläti PI. fem. s. u. birku. 

UTUllu. VR82, 46 d. e. f + K. 152 Col. 
II 14: Gl . DIM . DIM = Ica-an ü-ru-ul-liju 
syn. Sa-ba-ki-hi. 

*• Q*lfc$ aramu niederstossen, zer- 
stören o. dgl.? K. 4195: SI = a-ra-mu 
(auch = karnu, Sti^arruru und situ d. L 
viell. Verheerung, s. u. K^$. 

arammu mit und ohne Determ. '* eine 
zum Einreissen der Mauern bestimmte 
Kriegsmaschine, aries o. dgl. die 
Städte belagerte ich, eroberte ich i-na 
Suk-bu-us a-ram-me u kit-ru-ub Sii~pi~i mit- 
telst Niederreissung durch Widder und 
Angriff der Sturmmaschinen Sanh. III 15. 
^a-ra-am-ma K. 4668 Obv. 8 (folgt: [Su-] 
bi-i). K. 11488 Obv. 3; die zwei letzteren 
Texte bei Knudtzon. 

n. Q*1K Part, erimu umfassen, ein- 
schliessen. HR 23, 18c. d: e-ri-bn-tum 
syn. da-al-tum (s. d.); eig. „Einschliesse- 
rin". Eine andere Bed. liegt vorSm.24, 14: 
SA . UM und TE . TAR . NU = e-ririm-[tum]. 
erim(mm?) Einfassung, Seitenlehne 
eines Ruhelagers oder Stuhles, c- 
ri-im syn. a-mar-tttm Sa irSi (II R 23, 69 c. d) 
und a-mar-ti Sa küsse (ibid. IIa. b) s. u. 
amartu (S. 91b). Vgl. auch Z. 70c. d: 
eS-ki oder sin-ki e-ri-im = a-mar-tum Sa irSi. 

unimu Subst. (ummu) oder Inf. (= 
urnmiu)? II R 85, 25 e. f: ü-ru(sic)-mu syn. 
ka-ra-bu (letzterer Inf. in Z. 23 als Syn. 
von sa-[na?-]ku genannt). 

armu PL arme ein dem Steinbock 
nächstverwandtes, jedenfalls vortreff- 
lich kletterndes, dem Hochwild zugehöri- 
ges Thier. Viell. der weibliche Stein- 
bock, s. die dies nahelegenden Zusammen- 
stellungen von Thiernamen Tig. VII 5 : 
ar-imp') tn-ra-(a-)be* 1 etc.; IR28, 19a: 
ar-me* 1 tu-ra-a-be** etc. ß. u. b^Ä a-a-lu 
Hirsch, kvna ar-me ana zujcü Sakuie . . . 
eli (1. Sg. Prt.) Sanh. m 77. 

erimu eine Pflanze. K. 4360 Col. III 10: 
iam e-ri-mu, erklärt durch iam GI.KlL: 
vgl. Z. 11 f. 

erimmatll Halsschmuck, aus Steinen 
gereihte Halskette. K. 240 Rev. 4: e- 
rim-ma-tum (ebenso wie e-pi-ir-ru) syn. 
afia »a-bi ab-ni (s. S. 3b). II R 37, 56g. h: 

a***$^ = e-rim-ma-tu (folgt mit VO> 



DI« 



135 



p* 



i Ideogr. m-t-ru), •**" t^J^f A. i. 
erimmäte ia HStüli-ia bez. in die Halsketten 
ihres bez. meines Halses Höllenf. Obv. 
48. 49. Rev. 43. Vgl. noch II E 43, 5d. e: 
e-rua-ma-hm syn. di- ? 

nrnmu ein Baum der armenischen 
Berge. A-ru-mt i$e iadi-i (Bäume des 
GebirgB), von Tiglathpileser I zwecks 
Brückenbaues gefallt Tig. IV 68. 

arma^U Verhau, Verschanznn ^(vor- 
wiegend ans Holz), Palüssade, hölzerne 
Umwallung n. ä. Sargon tnu-par+*f ar- 
mit-hi "Siiuihti der die Umpfählung von i 
S. durchschnitt (munammt dadnüSa) Sarg. ' 
Cyl. 22. Auf hölzerne Umschliessung, 
Umhegnng mit Hecken, Verhauen u. dgl. ' 
führt, scheint es, der Zusammenhang von 
II R 23, 40e. f, wo der Abschnitt für die 
Wörter Dorn, Dorngestrüpp, Stechdorn 
etc. mit der Gleichung schlieft: ar-ma-hu 
(dessgl. ap-pa-fot-ttm) = ii-sMt-Utm (b. n. j 
hau binden). 

Uimsh^U (aus ÜB . MAH Löwe, eig. 
grosser Hund, s. u. nein) Löwe. Von 
Löwenkolossen Sanh. Knj. 4, 21 : ur-mafrfre 
pt-tan bir4x Löwen mit geöffneten Knieen. 

armanuu PI. a mam4 m. Wohlge- 1 
ruch. '""la-pat äi-num-ni wohlriechende 
Rübe K. 4140 Obv.; vorhergeht: fam da- ; 
tLi-ru Stinkkraut, az-h utbbiihü Ä-e put- 
lid-A ar-man-m inr-m-J-H (Wohlgerttche 
werden massenhaft gespendet, oder mr- 
r;i-ü?) Ssmk. L 1 III 8. «i-mtn-nn (= IR. 
81. IM) nS-te-kiiu-ttf) i-rM* ta-bu-ü WoM- 
gerücbe gehen ans, Düfte duften IV R 20 1 
Nr. 1, m /ij; zum IdeogT. vgl. u. erStu 
Dnft. iirtiuiii-ni rcla-a-ti (ein Geschenk 
an die Gottheit) IV R 54, 54 a. 

*arnil st. cstr. arm m. Sünde, Misse- 
that. PI. arne, arnü, auch armi, pu-fiir 
llöse, vergieb) a-ra-an-in IV R 54, 39 a. 
die übrigen von ihnen fti a-ni-tm-fu-ntt 
(Var. Rass.: a-ni-Sii-nti) lii ibSii an denen 
keine Sünde erfunden ward Sanh. III 6. 
murfi tii-iü-fä ür-tü etc. IV R 7. 8 s. n. 
tänib" ( t. TtSllt). üui lir-ni HwWirtf in , 
ihliilü IVB 51, 14b. üpp/ilrü ar-nn-ü-n 
UmiiuM hi-U'-l''-''-" 59 Kr. 2, 1 1 b. tir-m- 
•i-ln ip-tuii i bekannte er) V R 3, 1 7 ; A surb. '. 
Sm. 96, 92. <ir-mi || hi-tx 111 H 38 Nr. 2 
Obv. 61. 8*58: NA. AM. TAG. GA = 



NAH. TAG. GA = «>(V. «■)-»«. Zum 
Ideogr. s. ataiu (II. pS). 

arantu eine Pflanze. *"" ' a-ra-an-tum 
syn. basarrahtm s. d. '""" a-ra-an-h't Syn. 
von '-"lu-ht-hi K. 4354 Obv. 23. K. 271, 
10— 16 nennt '" m a-ra-[an-tü] als Syn. von: 

. (10) '--lu-hffi, (11) ""a-nu-nu-tu, (12) 

j U . SAG .tL (d. i. hochragende Pflanze), 
(13) Ü . SAG . KAL, (14) Ü . PI . PI, (15) 
U.PI.PI.SAL.LA, (16)Ü.LID.TIB, 
worauf dann Z. 17 ter '""aranti genannt 
wird. Ü.SAG.iL^-H-i-u-ftfWriaueh.Sm. 8. 
wenn Ü . KI . KAL & '""a-m-an-tmn auf 
einem Feld gefunden wird (so wird Weh- 
klage in selbigem Hanse sein) Rm. 1 22, 38. 
Z. 40: iam a-ra-an-tnm ^ ,am la-ar^iu. Vgl. 
für ,am a-ra-an-tii Rm. 122, 34 n. Samr&nu, 

irrra und eremi PL en-ndci Wurzel, 
Unterstes einer Sache? kt-fa-di Sa ir- 
mtt-ü ir-nn-ma tk-kap-pu meinen Nacken, 
welcher schlaff und bis aufs Tiefste ge- 
beugt worden war («pattin H-hm a-ma- 
liS Uk-up) V R 47, 16b; Z. 17: «thmw £ 
SiirSii £ e-rww-fL 

*erirm, ernu (»,) Ceder, Cedern 
(koll.). Das vorstehende I§ „Holz, Baum" 
kann bisweilen sowohl als Determ. (''enm 
Cedernbanm, Cedernholz) oder als ifn 
„Holz" (if ervi Cedernholz) gefasst wer- 
den, 'fe-ri-nu Cedern (pflanzte ich in den 
Garten meines Landes) Tig. VII 17. guiür 
ij e-rhd (''e-ri-ui) Cedernbalken ('t-kis 
schlug, fällte ich) Salm. Ob. 140. guSAri 
''er-id $i-rn-ti hohe Cedernbalken Sanh. 
VI 47. gulüre ''tr-ni rabüti Sanh. Sonst. 69. 
lUm-mt 'ter-ni 76. i# er->ä Cedernholz (Gen.) 
als Baumaterial Sanh. VI 42; Konst. 64. 
Andere Stellen s. n. tltipränu, dirpriimi. 
Auch *«-Ä d. i. n-ini geschr.: tanatti bii- 
räS (SIM.LI) n ■fcr-titi IVB 60, 17a. 
Ideogr. ERIN d. i. JHIffiTT- s " 1 Co1 - 
III 21 : ERIN (/-rt-A.) = t-ri-mi. 

erilinu (= ermu und verw. mit rr«?) 
Käfig,Thierk&fig. K. 242 Col. 137.38: 
I§. HA. NU und IS.KA.KAK = r-rm-i.u. 
VR26, 41. 42a. b: [ISJAZ.BAL und 
IS. M A.NU = r-ri-in-iiT, das erstere 
Ideogr. auch = Hgim nnd näb-mt, das 
zweite auch = tipiru. K. 2022 Col. 1 49: 
[IS. .| AZ . BAL . LAL . E = mmw-mm, mit 
Siij'irii f.i ili bez. nmeli, latbi, ttitUli Eine 
Gruppe bildend, t-n-m-mt tt-rf-fn iddüa» 



V* 



136 



CpK 



in Käfig and Fessel (Stock and Eisen) 
legten sie ihn Sanh. Konst. 34. 

lirnu eine gelbgrüne Schlange. K. 152 

Col. IV 18: SIR ^ ^ = ur-nu syn. 
fbru ar-[ku] gelbgrüne Schlange; 8. für 
meine Ergänzung u. arhu (pll). Es folgt: 
ft-ir mu-Si syn. ?in< sal-[mu] Nachtschlange 
bez. finstere, schwarze Schlange. Statt 
ur-nu könnte auch dtaS-nu gelesen werden. 

urnatU Stärke, Macht u. dgl. II R 31 
Nr. 3,28: ur^na-tnm syn. kiS-Sti 32, 6c.d: 
ur-na-tum syn. e&[lwtum] Mannhaftigkeit. 
ur-na-tum syn. zi-ka-ru(?) s. d. — VielL 
gehört hierher auch uruttu (= uruntu? 
ygl. bututtu ]M), eine Bezeichnung des 
Euphrat. K. 4386 Col. IV 47: „Strom von 
Sippar" = u-ru-ut-tum, Eine Gruppe bil- 
dend mit amrtnu, einer Bezeichnung des 
Tigris. 

urin(n)u. N.N., der starke König, der 
Liebling Asurs, Sä nu-ba-lu-Su ki-ma ü~ri- 
(in-)ni eli mdtiSu Suparruruma dessen w. 
(Netze?) gleich einem t*. über seinem 
Lande ausgebreitet waren und (der die 
Truppen Assyriens mit fester Hand (? keniS) 
leitete) Tig. VII 57. K. 4378 CoL VI 73: 

IS . IR . . . und IS <gglj = u-rHjn^ntr, 
letzteres Ideogr. in Z. 74 durch Si-bir-ru 
erklärt. K. 4421 kennt auch ein sikkat 



uruinu 



unm eine Gartenpflanze. ?/r-/ti-e SAR 
Gartentaf. Col. I 9. iaM ur-nwu DIR K. 
4140 Obv. 

urnakku Subst. VR 29, 41e.f: ÖES.NA 
(ü-ru-Hu) = uF-nak-ht) mit bitum Haus, 
Tempel und ziggurratum Tempelthurm 
Eine Gruppe bildend. 

irnintll, imittU (auch ir-tu-tu geschr.) 
Sieg, die grossen Götter i-na tub libbi 
ü ka-Sad ir-nin-te täbiS UttarrüSu mögen 
ihn mittelst Herzenserfreuung und Sieg- 
gewinnung freundlich leiten Tig. VIII 62. 
IJammurabi ka-Si-id ir-ni-ti Marduk der 
Merodachs Sieg gewann (erreichte dass 
Merodach triumphierte) Hamm. Louvre 1 6. 
Samas mu-Sak-Sid ir-mt-ü-ia der mich den 
Sieg gewinnen liess Sarg. CyL 43. 67. 
Vgl. IV R 12 Obv. 5/ 6 : wu-Sak-Sid i/wh- 
[iMWm?J. ka-fa-du iwi-U-ti-ia VR 66 Col. 
1 26. li-ta-at kurdTa ir-riin-tu tam-ha-ri-ia 
(den Sieg, die Sieghaftigkeit meiner 



Schlacht schrieb ich auf meine Gedenk- 
steine) Tig. Vm 39. ina ir-nit-U-ka (= 

. . . .]]] MA) ma-thn taa-pu-un siegreich 
hast du das Land überwältigt IV R 24 
Nr. 3, 2 * 23 . 

urnintu dass. ü-ka-kat kurdfa ep-Set 
ur-nin-tiria (meine Siegesthaten schrieb ich 
darauf) Salm. Mo. Obv. 50. ep-St-H wr- 
nui'&ia (schrieb ich darauf) Rev. 60. 

urnilpi, XirnigU ein VogeL HR 37, 
9a.b.c + K4206Rev.6: ÜR.SAR.DA. 
5U=ur-m-^syn.ita-fi-fi. IIR37,59a.b.c: 
[ÜR.]SAR.DA.gü=Mr-w-/bM Byn.ka-lu-u. 

uräsu PL uräse mit oder ohne Determ. 
amiI , ein Amtsname, Wächter, Auf- 
seher, Vogt o. dgL (bei Asurn.). biltu 
ma-da-tu ( am * l )u-ra-si udannin eliSunu aS- 
hin Asurn. II 90. biltu ma-da-tu (* mir )ü- 
rasiff 1 ) eliSunu aSlcun TL 100. al-leu ku- 
du-ru amH u-TOra-si di mAt Na4-ri dS-kun 
Asurn. Mo. Rev. 50. amil ü-ras Sa ud(?y 
(&su Str. IV. 212, 3. 

UTSÜ Subst HR 35, 37h: ur-su-ü. 

rpN (K 4 ?) Stamm der Wörter für Wolke, 

Gewölk u. s. w. 

irpu Wolke, Gewölk. S d 119-122: 
IM . DIR = ir-ptu Für die Bed. von DER 
(= baldbul) s. IHR 58, 40b. 88a? 

irpü Adj. umwölkt (vgL uppü). VR 

16, 47 e. f : ÜD . ►^yyj Lü = ü-mu ü^pwu 
Wolkensturm, finsterer Sturm (wichtig 
für die Schreibung Adars als ilu UD. 

>^ytT lü). 

irpitu (auch irbitu) f. Wolke, Ge- 
wölk. Grundform wohl erpaht. ir*pi-tum 
(= IM . DIR) Sa-pi-tum dichtes G. IV R 
5, 33 / 34 a. ir-birtu das G. (möge Regen reg- 
nen lassen) VR 83 CoL VH 19. IM.DER 
IHR 64, 1 la ter (s. u. Sapdku und Sapü bez. 
Saputu). Zum Ideogr. IM. DIR s. auch upü. 

urpatu PL urpdti f. dass. es stieg 
auf iStu iSid Same ur-pa-tum $a-lim-tum 
NE XI 93. wird der Mond ina tir-para-ü 
(Var. IM. DIR/") DIR-6u von Wolken ver- 
dunkelt in R 58, 40b. Gleiche Var. Z.38b. 
Beachte auch die Schreibung ur-pi4i lü R 
67, 44d: Ramman wird AN.KAN.KAN 
gesclirieben als Sa ur-pi-ti (vorausgeht: 

Sa U'pi-e). 

urpaniä Adv. wolkengleich (von 
einem vorauszusetzenden Subst wyti). die 



pK 



137 



■n* 



Stadt ur-pa*ä8 ak-twn (bedeckte ich) Sarg. 
Ann. 185. 

*ir$itU (irzitu, selten erzitu geschr., K t ) f. 

1) Erde, opp. Samü Himmel Marduk der 
König, Bamman der gugallu, Samas der 
Richter, Istar die Herrin, Esagila der 
Palast Same-e (Särmi-e) it(u) KI d. i. ir#i- 
tf(m) bez. irji-te, ir-zi-tim (z. B. VR 34 
CoL I 47) d. L Himmels und der Erde, 
so u.U. (s. z. 6. n. kiSSatu, kippdti CpD, 
reStü, ffiar£vi£u) -passim. i-na Same-e u ir- 
siti im Himmel und auf Erden V R 56, 37. 
Sin bei üdni Sa Same-e m/u ir§i-tim I R 68 
Nr. 1 CoL I 28. üdni Sa ir-fi-tim a-na ir- 
si-tim üerbü (Ideogr. KI bez. KI . A) IV R 

28 Nr. 2, 21 /22 a (°PP* J ^ m ** ü*™*** etc.). 
jwr ir-fi-ü Sa-dtil-te über den weiten Erd- 
boden Sanh. V 79. S b 183: KI (*«) = 
ir-fi-tum. S c 288: IM (i-mi) = ir-?M. 

2) Gebiet, Bereich. i-na ir-^i-it äl Ba-la- 
ta-a-a auf balatäischem Gebiet Sanh. VI 51. 
Kuj. 4, 14. 20. die modischen Fürsten, 
welche vordem irfirtim mät ASSur JA ibbal- 
Jdtu auf assyrisches Gebiet nicht einge- 
drungen waren Asarh. IV 23. ina irsi-tim 
-"IfubuSna n 8. S. weiter IHR 15 Col. 
I 18 u. a. St. m. irtft Bdbü, n. pr. eines 
Stadttheils von Babylon, s. nn. prr. Die 
Bed. Land liegt vor in ir-$i-it Ja ta-r[i] 
<L i. Land ohne Heimkehr, ideogr. KUR. 
NU .GE.A, HR 82, 19g. h, dem üblichsten 
Namen der Unterwelt; s. Höllenf. Obv. 1. 
12. 63 (ohne A). Rev. 6 (ohne A). 14. 

3) Unterwelt, in i-ra-at er-zirtim ra-pa- 
aJHxm angesichts der weiten U. (nSarSid 
temenSa) Neb. Grot. III 33; wechselt mit 
kigaUu (s. <L). Istar a-na irsi-tim ü-rid Höl- 
lenf! Rev. 5. Die Göttin ilu Bellt irsi-tim 
s. u. nn. prr. V R 30, 35 g. h (Ergänzung) : 
£. KUR. BE = ir-si-tu (dessgl. = M mu-ti 
und nakbaru). 

e-ri-si-ti Sanh. Baw. 22: ina e-ri-bi e-ri- 
si-ti droben und drunten (Kontext ver- 
stümmelt). 

UTSTl. HR 30, 1 cd: TAK.NA.ZAG. 
HI. LI. SAR = e-lit ur-$i\ vorhergeht: 
f AK . NA = abtut elü. K. 240 Rev. 8. 9: 
ur-su syn. ma-z\ 9 uk-tum, e-lit ur-su syn. 
a-mü-ti „. IIR 6, 18b: learlnb (Hund) ur-si. 

XUUfU m. tt-ri-su (= ^ A) SA . SAG . IL . 

LA-m Sa a-me-lu-ti, ü-ri-sa (= nf ^A) <tnu 
napiStiSu ittadin, Jeahhad ü-rirsi ana hdckad 



a- 
a- 



bez. JdSäd ü-rirsi ana kiSdd, irü ü-ri-si ana 

irti ameli ittadm (urisi durchweg = >^A) 
IV R 26, 20 /2t- 28 /29b. urisu pisu-ti ein 

weisser u. (beides =>{AUD)27, 42 /, 3 b; 
hat ein libbu gemäss Z. 47 und 5 V 63 : 

ü-rirsa (=H ^) & a ^bba-Su tassufru dessen 
Herz du ausgerissen hast (scheint ess- 
bar zu sein). Für das Ideogr. s. u. lalü. 
aräku (Prs. urrak\ arfcu, urku, ur^itu 
s. u. p*fi. 

I. Tftt (K.) Prt. irttr, 2. m. tdrur jeman- 
dem (Acc.) fluchen, jem. verfluchen. 
Sa ina la e-di-e i-ru-ru (= SAG . BA . AN . 
DI-&-DUG . GA) der ohne Wissen (ohne 
dass es der andere merkte) verflucht hat 
VR50, 33 / 34 a. abu-u-a ta-ru-ur meinem 
Vater fluchtest du 2, 124. Ja li-Sa-nu /*- 
mut-tum i-ru-ru-Su (Ideogr. AS.BAL.DUG. 
GA) 50, 69 / 70 a (|| izzuniSu). Hiernach 
VR30, 67a. b: AS . BAL . DUG . GA = 
a-rum zu ergänzen? (WB, S. 266: 
u-rtim). S. weiter u. arratu, irritu. 
die grossen Götter U-ru-ru-Su (Ideogr. N AM . 
TAR . RU . DA) IV R 16, 3 */ 40 a. 

I 2 Prt. itarar das 8. . . . belSu i-ta-ra- 
ar-Sil (Ideogr. NA . AM . TAR, EM E. SAL) 
IV R 11, 13 / l4 a. AmmnakS ildni rabüti a-di 
Sa-a-ri irtar-ru (Ideogr. NAM.TAR) IIR 

19, 7 / 8 a ^mäss Rm - 1^6. 

arratu f. Fluch, und zwar sowohl das 
ausgesprochene Fluchwort als der dem 
Verfluchten anhaftende Fluch oder Bann. 
ar-ra-ta ma-ru-uS-ta Urru-ru-Su mit leid- 
vollem F. mögen sie ihn verfluchen Tig. 
VIII 76 (Subj. hier wie durchaus: die 
grossen Götter). ar-[rat] la nap-Sti-ri ma- 
ru-uS-ta li-ru-ru-Sii III R 41 Col. II 15, 
ar-rat la nap-Su-ri limut-ta It-ru-ru-Su 1 Mich. 
IV 23 f., ar-rat la nap-Sti-ri Umi-ru-Sn IHR 
43 Col. III 25, ar-rat la pa-Sd-ri It-ru-rtt-Sti 
IV R 38, 33— 84 c. dr-rat abiSu, ummiSti 
etc. 7, 39. 40. 41. 42 / 43 a (Ideogr. AS), ar- 
rat limitt-tim ana ameli ittaSkan Z. ^a 
(| Jculu kürn, kulu Jd tabu), ar-rat liinut- 
tim auch 7 /$- 9 %. 19 / 20 a (Meogr. stets AS). 
S b 340 und S c 224: AS («i) = ar-ra-tü. 
VR 30, 65-67 a. b (wonach K. 4341 Col. II 
2—4 zu ergänzen): AS . BAL = dr-ra-tum, 
AS . BAL .E = na-*t-rwn, AS . BAL . DUG . 
GA = a-[r]a-mrn (s. oben). 

irritu f. Fluch, Verwünschung. 
ir-rt-ta ma-rtt-nS-ta aggiS H-nt-nt-Su IV R 
39, 33 -34 b. dS-Swn ir-ri-ti Si-na-ti-na wegen 



■n* 



138 



■na 



des Fluches jener Thaten (w. d. F. der 
auf derlei Vorübungen gesetzt ist) Z. 23b; 
wechselt mit aS-Sü ar-ra-ti Hl R 41 Col. 
II 8, aS-Sti ar-ra-ti limut-ti 1 Mich. II 19, 
aS-Sthnk-ztir-ti Shia-ti-na(s, U.1TK). K. 2022 
Col. I 63: AS . BAL . (E?) = „ (d. i. ir- 
ri-tii) Sa na-za-ri; der letztere Zusatz (s. 
1T3) will irritu Fluch von den homonymen 
irritu (8. III. in« sowie irritu S. 139 a) 
unterscheiden. Asur ir-ri-ta ma-ru-ul-ta 
.... UttaSfrir IR 27 Nr. 2, 91 ff. 

arurutu(?) Fluch. Istar iHardi a-ru- 
rn-ta (?) stiess einen Fluch aus NE 48, 1 75. 

11« TnK P* 8 - mw* binden, fangen 
(vor allem Vögel), gefangen halten. 
e-kun-mu inir-ru-ru-ka die Schatten halten 
dich gefangen K. 2774 Col. 1 21 (NE XII). 
YR 80, 68 a. b vgl. K. 4341 Col. II 5: 
SU.LAL = [„ d. i. ardrum Sa?] i$$tm? 
(s. U. 111. TTK). 

arru Vogelfänger. IIR27,89.40c.d: 
«'""AS . BAL = dr-rum (s. zum Ideogr. 
U. I. VI«), Gfl) . DA . IJÜ = arrum Sa 
ifftirL S. auch u. 1ÖD. 

irru Seil, Schlinge o. ä. K. 4378 
Col. VI 70b: I§. IR = ir-ru (vgl. Z. 71. 
72: I§.IR.DIM = irku, mafiraSu und 
timmu). — Vgl. auch das unten besonders 
gestellte irritu. 

lll. *H^ (K 3 ) Prs. w brennen, ver- 
sengt werden, vertrocknen. UIR 
64, 9b: ina NI.TE"" Se'u ir-ru-w (wird 
das Getreide versengt werden, vertrock- 
nen? folgt: ubbutu iSSakan); vgl. 61, 29a: 
SSu in« NI . TE^ i-ru-ur. VR 30, 69a.b 
vgl. K. 4341 Col II 6: SE . TI = [„ d. i. 
itnlrtiM Sa .V?-]iv/i? (s. U. II. T1K). 

irru brennend. Vok. Konst. : I§ {gi-K-u) 
\\\\ t — i$-$u ir-ru Brandscheit, brennendes 
Holz (8, u. *V»/ f i'w). 

ariru bronnend, glühend, den Sa- 
uiarfimutukin iW mi-kit ,/w IS.BAR (d. i. 
(•im, m. d.) u-W-W M/to warfen sie in 
oüioik Abgrund (Schlund) brennenden 
bVuow V U 4, M. die welche la-pa-an . . . 
* 1$. U \tt a-ri-ri tietüni (entronnen waren) 

*u**tu l>avto. Nebo möge ihm zu 
wjiaoju 1 \*o*o bostinunen u-tnn mmjc-c ii 
.. , ,» oiuc ^oit dos Mangels und der 
i\u,v IHK U IV1. U 34; vgl. 1 Mich. 



irritu Brand, Dürre. tr-re-fte/bÄlIIR 
65, 34 a. 

arurtu dass. su-un-ku bu-bu-tu a-ru- 
ur~tu bu-Sä-bu (sei in seinem Lande) IV R 
39, 42 b. der Gott Ramman ist der Gott 
Sa a-ru-ur-ti und wird als solcher ideo- 
graphisch mit doppeltem, über einander 
gesetztem im (nebst Gottesdeterm.) ge- 
schrieben, III R 67, 45 c. d. ia-ru-ra-ti || 
ti-la-ti (beides PL, kilati von kilütu Ver- 
brennung) K. 3476. Ob viell. GUG . NI . 
LAL . E(?) K. 4341 Col. II 7 Ideogr. für 
ein Wort wie arurtu gewesen? 

IV. TlK zittern, beben. Ein Stamm 
dieser BecL ist viell. anzunehmen wegen 
der zwei folgenden Formen bez. Wörter. 

II 1 zittern machen, erschrecken. 
la tu-ra-ar (2. Prs.) II R 19, 13 / l4 a ge- 
mäss Rm. 126, Ideogr. JTT*- JTfc:, || la 
Ui-gal-lat. (Doch kein alter Schreibfehler 
für tutarrar?). 

arurtu Zittern? ina ka-tiria a-ru-ur-ti 

(= SÜ JEfc RA, Var. ÖE. IR . RA, EME. 
SAL) iS-kuma, ! ina zttm-ri-ia bi-rit (Sit?-)tu 
iSktina IV R 21* Nr. 2 Obv. 16 / 17 . — Wo- 
hin gehört Rm. 131 Obv.: a-ru-ur-tum 

Syn. von dltal-la-tum und «(?)-»*/- 

tum? II R 43, 38. 39a. b ist hiernach zu 
ergänzen. 

Die Formen wie itanarrar, welche mög- 
licherweise auch hierher gehören, zumal 

da das Ideogr. durchweg Jlfc JTfc RA 
lautet, s. u. niPi. 

araru, araru (s. wb, s. 862, wo das 

Wort als ar arü gefasst ist) eine Pflanze. 
K. 267 Col. IV 85-38: Jam mdrat ekli, 
'""SA.LAM.BI.TÜR.RA, '«"Ao.DUG. 
GA, '""PA . PA . ¥A = iam [a-ra-]ru] die 
Ergänzung, zunächst für Z. 35, gemäss 
K. 4354 Col. II 12. iam a-ra-ru auch K. 267 
Col. IV 40. 41 und vgl. Z. 39, wo iam 
a-a-ba-m ebenfalls durch Um araru erklärt 
zu sein scheint. K. 4345 Rev. (Col. in) 15: 
'"» SA . LAM . BI . TUR . RA =* am a-ra-ru-u. 

imi m.einKörpertheil, speziell, wie es 
scheint, ein Theil des Herzens. * ir ir-ri 
ein Theil des Opfer thiers II R 44, 4f (* ir 
libbn ist Z. 18 h erwähnt), dessgL Hr SÄ. 
N1GIN Z. 3f, was HR 21, 19c. d durch 
ir-rmn sa-hi-ru-ti wiedergegeben ist. In 
zweien der Ideogrr. für pibburu Sa tr-n 
entspricht dem irri wie in jenen für ^ub- 



buru Sa tib-bi dem libbi SA d. 1. Herz; 
8. n. "OS. [fä-ma&?Hu kima ir-ri (= ÖA) 
hit(?)-m t-fab-[bai] IV R 22, 3 */ 3& a. ir-rWri 
(na ml. des Himnie testiere) lü älula ata 
•t-frii NE 48, 183. 

irritu. VE 82, 47d. e.f + K. 152 Col. 
I 15: Ol. I§. SAR. DA = fci-an iW« 
Hyn. bit fahüf 1 (d. i. Behausung, Aufent- 
haltsort der Schweine, Eber etc.). K.2022 
Col. I 61. 62: IE. DAM = ir-rUÜ Sa Saht 
gg.). I§ ■ SAR . DA = irritH Sa nun (des 
Flusses). Verwandtschaft mit II. IIS 
wahrscheinlich. Rohrgeschlinge am Fluss- 
ufer? 

irret! Subst. PL Sa alhitu akäle (was 
ich essen soll, sind) pi-Sa-a-ti w ir-ri^-ti 
NE 45, 73. Vgl. pi-Sa-ti-üi (bez. iä) «,'„ 
ir-ri^-ti-ia (bez. ti) Z. 86. 91. 

ereru Snbst. VR 28, 35c. d: e-re-ru syn. 
hi-ba-ru, B. d. — e-rcram HR 34, 3b 
wohl Inf. 

nrrn Licht, Tageslicht, Tag b. n. TB»,. 

irrü bitter. ir-neti Byn. mar-iti s. d. 

I- t!?"tK (»i) <*«äu Prt. frii, iris Prs. 
iiriS (erriS) bitten, begehren, ver- 
langen. aJfiu at-li annä tc-ri-$i-in-ni weil 
du solches von mir begehrt hast IV R 
58, 37b. Sä e-ri-Sii-ia worum ich dich ge- 
beten Z. 84b. amri edla Sa i-ri-Su ba-la-tv 
i V. in) siehe den Mann, der nach Gene- 
sung verlangt hat (oder Prs. ?) NE XI 192. 1 
kiSi mtiiä tir-rt-Si-in-iti was verlangst dn | 
von mir? NE 44, 71. S. auch n. 1 2. Itürtt 
ereS'tfem. (prou. Bnff.J 
schaft bitten (e-ri£, e-ri-Sii, auch I 
ri-Sti) B. n. Htm. 

12 daBB. te-tir-Sn-an-ni e-ri$-tiim la e-\ 
n-Ä dn hast an mich ein ungebührliches 
Verlangen gerichtet Höllenf. Rev. 22. a>ja \ 
antik» anaAhurmazda' e-te-ri-i$ dämm flehe 
ich Ormnzd an (er möge verleihen etc.) 
NR 34. 

ertftu st. cstr. irSat Verlangen, 
Lost (vgl. risn» Ps. 21 , 3). S. u. I 2. 
:antinütnm ir-Sat (ist das Verlangen) parat- 
tf,i«i-nt«Weltschöpf. IV. 11. VU2i,yc.d:i 
TAK . KIL = .-riS-fä, mit hiSUjt,,, f ib,it« 
nnd t:eru Eine Gruppe bildend. 79, 7-8, 
19, wonach K. 267 Col. III 5 zu lesen:, 
'""eriJ-ti buljaili SAR „Üiickcliens-Lust", I 
gyn. **•* la-tli-m (s.d.), eine Gartenpflanze. I 

U. [tflN ereiu entscheiden. II R 7, | 



1 th» 

33-35e. f: KA («h. v ), AL.DI, DI = e- 
re-Stt. In den Derivv. anch weise sein 
(zur Verwandtschaft beider Bedd. vgl. 
temu nnd müht). Der Stamm ist mög- 
licherweise eins mit I. tn» (vgl. bSjB). 
erfiu, lrsu Adj. weise. Sin ir-Sü Tig. 

I 5, Ea ir-hi Salm. Mo. Obv. 2, üäni ir- 
Sirti (=GAL.AN.ZÜ) IV R 15 f. Col. 

II ai /:ij- Sanherib ir-s>i ii-pc-Su Sanh. Knj. 
1,1, In-H-mit ir-Sti mal-ku pil-k»-ilu Lay. 
38, 2. Nebukadnezar e-ir-S>i it~pe-S>i Neb. 
Winckl. 15. #51 Col.IV26:GAL.AN. 
ZU = ir-Su, mit mtidü nnd (tassu Eine 
Grnppe bildend. 

erlätu Entscheidung (oder Verlan- 
gen, Wille?). K. 56 Col. in 15: SA. DI 
= e-ri-iS-tti. 

meriau, mirisu m. Entscheidung, 
Weisheit, i-na me-Iik te-me-ia h me-riS 
ka-bit-tüa in dem Rathschlasa meines Ver- 
standes und der Weisheit meines Ge- 
müths (pitik ere »baSSim) Sanh. Knj. 4, 22. 
i-na nu-ri-Si'ia pal-ki Sä ... . ta-Sim-ta um- 
nunüma malü nildäti in meiner umfassen- 
den W., die angefüllt war mit Überlegung 
und voll von klagen Gedanken Sarg. Cyl. 
47 (folgt: u bitsüt ian?a palhäte). i-na 
itü(mr}-ri-Si-ia rapSi £w.«4( »ziiTa palkäti 
Sarg. Platten -Rucks. 13. 

meriatu, miriätu dass. So wird mi- 
ris-ti zu fassen sein K. 83, 1—18, 537 
Obv. 7. Vgl. mr-ri§-\tt\ K. 11445 Obv. 11. 
(Knudtzun's Texte). 
EU. 1^"15< araäu, mit Ilezug auf ein Kleid, 
einen Kleiderstoff gesagt. II R 7, 38e. f: 
KD . SIG {m*-»d-r.) KU = a-ra-Su. 

n l wohl gleicher Iled. HR 7, 39e.f: 
KU.SAG.E.DUG.GA = w-ru-i». VR 
45 Col. HI 39: tii-ur-ra-ag. 

arÜtu bez. aubat aristi wahrseb. 
Obergewand, Überkleid (gleichbed. mit 
urAin). PI. arSäti. II R 7, 42e. f: KU . 
MU bez. i^s. n. alüd») SIG (m*.*j-r<.) MV 
= xii-bat a-rti-ti. Andere Ideogrr. für su- 
hlt a-riS-ti sind: Z. 43 KU. HAK. RA. 
SI.IL.LÄ und Z. 44 KU. SA (besser als 
-SUR) MUH . GAM . MA. beide Ideogrr. 
anderwärts = f-bat e-lt-tnm. s. u. flu 

(S. 64a). f-:ib Sa xtibät girüiu nr- 

Sa-a-ti', (V. nr-Saf , är-Sa-tü) lab-fn oder 
e-zib Sa amU» (ich, der Magier) subtit ainea 
ar-Sn-a-ti (V. ar-ta-tti 0. S. W.j htb-Sifht 
(oft in Kxudtzos's Texten). 



140 



ti*m 



oräsu Übergewand, vi eil. auch (wie 
karru) Tranergewand, s. zu mudrü. 
VR28, 60c. d: li-ro-Äi (ebenso wiekat-ru) 
Syn. von ****' mud-rn-ü. Vgl. 15, 46e.f: 
KU.MU.BU, sprich MUDRA (s. a. aristo) 
= ri-r«-[*i]; Z.45: = kar-ru, nR7,37e.f: 
SAG . BU . BU . RU = ii-m-Äi. 

IV. £hN erSiu Prt. SriS riechen, duf- 
ten, des Tempels Thore le-ri-sd a-ti(V.ta) 
SamaS beli ?iri mögen Samas, d. erh. H., ent- 
gegendnften VR 65, 1 5 b (von Wohlgenich 
ist unmittelbar vorher die Rede), die Thore, 
Pforten, Gemächer lUj-duti pa-nu-uk-ku 
ki-ma a-a-ri le-r't-Sü-ku (V. ka) mögen dich 
freudig bewillkommnen, einem Walde 
gleich dich duftend begriissen! VR65,17b 
(die Stelle Höllenf. Obv. 40, s. u. 8JK ( -|, 
darf nicht irreführen). 

eräau, lrMu (eig. Inf.) m. Duft, 
Wohlgeruch. Flügelthflren von Cedern- 
nnd Cypressenholz tnunukbiSä erebiSina, 
e-re-si-tta (deren Wohlduft) i-*ifrlcu Ub~bu 
Tig. jun. 78. Cedernbalken Sa ki c-ri-ü 
'' fon-Sur-ri a-na us-aii-m ta-a-bu. gleich dem 
Duft des Hasur-Baums schön zn riechen 
Z. 76. ilttni i-si-nu t-re-ia, ilänx i-svnu ijg- 
re-Sa (dba [V. ta-[a-ba\) NE XI 151. #t- 
e-iii ktit-rin-na aufgehäuft wird das Eäu- 
cherwerk, ar~man-nu (= IR . SI . IM) uS- 
tt-iri[u-n?) i-re-Se (= IR . SIM geschr. 
NAM) ta-bu-ü IVR 20 Nr. 1, J8 / I9 (s. ar- 
mnntiit). Cedern- nnd Cypressenbalken Sä 
e-rofti-un ta-a-bu Sanh. Kuj. 4, 4; Lay. 
89, 2!t: t-rc-sii-un. cypressene ThürflUgel 
#ii» c-re-st-na (diu Asarh. V 88. daltut' 
LI m-a-ri S-t e-re-w-n« tabu VR 10, 99. 
Vgl. Nabon. II 14: t-ri-is-iärna ta-a-bi. 
Cedern-, Cypressenholz, kn-la ri-ik-ke biblat 
Humum Sa e-re-su-un ta-a-bu Khors. 143. 
H-nta kiSti ffi-Srir (Var. Sü-ru) i-ri-is-su tiS- 
tt-ib-Sv gleich einem Hasur-Wald machte 
ich schön seinen Wohlduft VR65, 5b. 
für den erhabenen Einzug ihrer Gottheit 
st-mat biti nmallu i-re-Sü ta-a-bi erfüllte 
ich die ... des Hauses mit schönem Duft 
Z. 14b. i-ri-iS e-ri-m Cedernduft (statt NI 
wird IR, s. sofort, zu lesen sein) VR 
51, "-'| S n, n-na i-rrSi-Sü (naml. des guten 
Rindslottes) K. 2774 Cot. I 17 (NE XII). 
Vom Duft der Speisen scheint ereSu 
gebraucht K. 246 Col. II 25 : der Hungrige 
Ai ina birütiSu e-re-Su (= IR) la t-fhtui, 
s. n. 1t». 



.V- E?""lN (»s) « rtitt Prt. ** P™- irrii 

pflanzen, ü-dak-ku Sa ina ra-ti-Su la i-rt- 
Su (Ideogr. SUD . GA) ein Reis, das man 
nicht in seinen Wassergraben gepflanzt 
hat IV R 27, 8 / 9 a. grosser Stier e-ri-is 
Nüäba der dn das Korn pflanzest (= 
*£?A) 28 Nr. 1 CoL I '%,. ekla uS-te- 
ni-riS-ma hm a-ga-diib-bi ir-ri-iS (nnd be- 
pflanzt, bebaut es mittelst Handpnmpe o. ä., 
irriS = ba-an-^KO-e) K. 56 Col. II 6 / 9 . 
wie diesen Samen mär """ikkari ina $eri 
la ir-[ri-Sü] der Landmann nicht mehr auf 
dem Felde pflanzt IVR 8, 9b; so wohl 
besser zn ergänzen als ir-[ra-Sü] IV R, 
trotz ni R 47 Nr. 2, 8 f.: ekla ina a-ri- 
Sü-ti e-raraS. S 1 >292: ^ (**") =e-r[«-Ai]. 

Zu 1. Viell. gehört hierher mtt-Se- 
rt-Sü HI R 41 Col. I 32 (Grundbesitzer, 
Gntsherr?). 

HI 3. Prt. uS-te-ni-rii, B. Qal. 

IV 1 gepflanzt werden, wie diese 
Zwiebel ima mu-aa-re-e la m-m-ri-Sü (Prs.) 
in ein Beet nicht mehr gepflanzt wird 
IVR 7, 53a. selbiges Feld inna-di Id 
"EJq-.fi d. i. tn«tw-«/(?) wird zerstört, nicht 
mehr bepflanzt d.i. bebaut werden Rm. 122. 

ariBÜtu s. oben Qal. 

irrisu (nrspr, erreSu = arraSu, St. § 65 
Nr. 24) Bauer, der das Feld bestellt, 
bebaut (eig. bepflanzt, s. u. IV 1), i. U. v. 
bei ekli dem Foldeigenthümer. h-ri-Sü = 
—"'>^AK.56Col.II% 71 = "' w AB.BA 
Col. 124. Für ("»'") Hq mit der Glosse 
tntjar s. ikkitru Landmann. 

irrisütu n. abstr. des vorigen, ana 
ir-ri-Su-ti {= NAM"^LAL) ü-fc-fi VR 
20, 41g. h. 

eriätu Bepflanzung, Bebannng. 
So wird K. 56 Col. III 16 zn verstehen 
sein: SA[ J A..SÄ.GA = e-ri-iS-tu ekli, 

mörisu, tniriäu Anpflanzung. PI. 
vuriSättt. Wasser ä-na mi-rii ie-am u Sa- 
maSSdnmi uSamkara Sanh. Baw. 23. me-rt- 
Su lä iSSir (wird nicht gedeihen) III R 
61, 42a. me-ri-Su suluppi (die Dattel- 
pflanzung (wird nicht gedeihen) 54, 12a. 
43 c. des Kanals Ufer a-na me-ri-Sün tu- 
u-te-ir benützte ich zn A. Hamm. Louvre 
I 24. mi-ri-äü-tii ku-iip-pe uktattänü (haben 
sich bedeckt mit *.) K. 183, 29. 3 an- 
ri-Se 3 ka-rab-he m R 50 Nr. 3, 21. 4 me- 
ri-Se 4 kar^h.h. Nr. 2, 9. — Wenn DIR 



ÜTO 



141 



ntfe 



23, 15e. f: mi-ri-Su syn. i-?u hierher ge- 
hört, so könnte es viell. von einem Ge- 
f&ss, in welchem etw. gepflanzt wird, ver- 
standen werden (vgl. für t?u die spezia- 
lisierte Bed. des deutschen „Scherben"). 
mdriitu, miriitu dass. nu-riS-ti (= 
GAN, sonst = elclu) IV R 23 Nr. 1 Col. 
II 6 / 7 . re-eS m+riS-te (Glosse zu AB .SIM 
d. i. abStnu, s. S. 12b, ?) III R 53, 3a. 
VR 21, 3e.f: SAR = mi-riS-tu. — Was 
bed. und wohin gehört HR 7, 46 e. f: 
BAR.BI.KÜ.GAR= me-ri-äa-a-tn? (Plur.). 

VI.er6stLVR24,11.12c.d(vgl.K.2036): 
r~re-Su syn. a-la-ku, e-re-Su syn. na-du-ü 
(folgt Z. 13: na-dwu syn. ma-ka-tum). Vgl. 
II. aläku. 

arusUm. eine Pflanze. K.4345Rev.l9: 
iam a-ru-Sn, Syn. von iam a-tir-ti <?Wi ; Z. 22 f. : 
lam a-ru-Su r/wrr-n/, Syn. von iam e-zi-zu 
(s. d.), Z. 24: * am a-ru-Sn syn. iam a-rti-$n, 
Z. 25: iam a-ru-Su syn. iam a-mu-Sii s. d. 
Vgl. auch ttruJfe. 

arUStlL A . BÄR (d. i. abarn S. 9 b) wu- 
nam-mir a-ru-nS~ti-SiMiu Sarg. Ann. 201. 

irsu (fct 4 ) Ruhelager, Bettstelle, 
Bett Ideogr. IS . NÄ (s. für NA = ü- 
ht-lu u. b» 2 3). HR 23, 52— 62c. d nennt 
ir-Sti als Syn. folgender Wörter: (52) IS. 
KA-Mfl» d. i. irSwum, (53) IS . ZI (zi?-)da- 
nt-ii, (54) hu~ra-al-bu bez. lum, (55) r/w- 
/i-o-o/, (56) ma-a-a-al-tum , (57) wim-wm-m, 
(58) ma-f»f-f/ v (59) tew-hu, (60) ''te-nwu, 
(61) *Wi*-£m-w, (62) tak-ni-tum. IS. NA" 
än/a elfenbeinerne Betten Sanh. III 36. 
amartum Sa irSi (I§ . NA) 8. u. III. 1t3K. 

irütu, iaristu eine Gartenpflanze. 
nR7, 45 e. f: '""MUft.AS = *-rÄWw 
Mam-mn (d. i. eine Pflanze). K. 267 Col. 
m 1-3: '"»MUIJ.AS.AS, '""»NAM. 

TAB.BA(?).SAR, lam <^JJ SAR = 
,ÄÄ ia-rtihtutn. 
erisu (Part, eines St. «h«,) Bräuti- 
gam, junger Ehemann. üR36,39c. d: 
&rf-$ti syn. ha-i-ru, 8. d. ("V^H). 

0-ri-SÜ {e-re-Su) SJT1. &ir(? lirTj-ra-tum 

VB28, 31a. b. 
e-ri5 VR6,98 (Adv. oder l.Prt.?): Staub 

von Susa, Madaktu und den Übrigren Städten 

e-riS alkd ana ASSur (nahm ich mit nach 

Assyrien). 
ereäsantL HR 35, 38. 39g. h: e-ri-eS- 



Sarnu Syn. von ww- -ü und ku-um- 

ma-ru-u. 

*urasu Subst. so und so viel Gold hat 
ina twa-Sti Sa X der und der empfangen 
Str. n. 1091, 1. 713, 1. IV. 8, 3. 86, 1. 
Wohlgleichbedeutend mitina il-MU. 741, 1. 
Beachte besonders Str. IV. 224, 1. 

UTUSe eine Pflanze. K. 4345 Rev. 26: 
iam u-ru-Se syn. a-mu-Su, 8. d. Vgl. auch aruSu. 

ursänu Ad^, Fem. st. cstr.?<r#*/i/rf, stark, 
mächtig, gewaltig, von Göttern und 
Königen gesagt. ur-Sd(Sa)-nu syn. kar- 
ra-du (und spez. ka-Stl-Su) 8. d. Ramman 
nr~$a(8ä)-nu Tig. I 9. dem Gotte Ninib 
ur-Sa-an-ni üäni Sams. I 12. Istar ttr-Sa- 
na-at ' V "NUN.GAL>' (d. i. der Igige) 
IIR 66 Nr. 1, 5. Asurnazirpal ur-Sa- 
(a-)ni' u Asurn. I 20. ur-Sa-na-ku ich bin 
stark I 32. 

Tirsassu. üu ur-Sa-aS-Su, vom Gotte Ninib 
K. 133 Obv. 4. 

arattü gleichbed. mit kabtu. [a-]raMu'ü 
syn. kab-tum (näher ba-u-u-[lu]) s. u. kabtu. 
Zur Ergänzung s. 82, 8— 16,1 Col. 146-48: 
<£fj^[ RÜ.KI (a-rat-ta) = Sii d. i. arattü, 
kab-tum und ta-na-da-tum. K. 4378 Col. 
II 4. 5 wird hiernach zu ergänzen sein: 

IS . Gü . ZA <£^ Rü . KI = a-rat-\ti- 
ttim] und ka-[bit-tum]] vorhergeht: kussü 
ni-[me*ti]. U R 23, 4a. b: a-rat(sk)-ti-i syn. 
kussü nt-me-di (s. S. 80 b). 

uruttu 8. U. urnatu. 

irtänü 8. iStdnü. 

esil Haus. K. 247 Col. II 8. 9: AB = 
c-[Su], AB (,-,*) KI = Sri ER. KI d. h. 
„Ein, eine Stadt". Zur Bed. „Haus" des 
Ideogr. AB (<*) s. S b 189 u. Mtu, und vgl. 
eSgallu. 

aS&bu Prt. üSib sitzen, wohnen, bleiben 
(wovon Snbtu, müSabu) s. U. yÖ\ 

äsibu s. auch n. C|©\ 

aSbu, richtiger aSpn s. u. aspu. 

eiebll (» t ) hervorkeimen, Frucht 
tragen o. dgl.; syn. 13X, (s. d.). K. 4349, 
12. 13: LUM und LAM = r-Se-bu. 

U 1. kostbares Gartenobst holte ich, 
kirüfi* ASSur In uS-Sih liess Frucht tragen 
die Baumpflanzungen Assyriens Tig. VII 
27. IIR 38, 19.20g. h; VR20, 49.50e.f: 
LUM . LUM = un-nwbu, LAM . LAM -= 
uS-Surbu. S b 2, 18: LAM ([/*-*]»«) = u[S- 



Mftt 



142 



itix 



SMu]. K. 4349, 7: [LUM?].LUM= tm- 
nurbu; Z. 15. 16 : [LU]M.LUM und [LA]M. 
LAM = uS-Sü-btt. — Ein gleich geschrie- 
benes Verbnm uSSnpu s. u. S|tD1. 

iäbu viell. Kraut, der Tribut Ägyp- 
tens, Arabiens, Sabäas besteht aus Gold, 
Mi KUR . RA d. i. Sade Bergkräutern (?), 
Rossen und Kamelen Khors. 27. 

&8-bu-tum(;??) IIR 32, 21c. d syn. si- 

ni-eS-tn s. d. 
eSSebu, eS8ebü(tn) S. U. eSSepu etc. 
u$bu s. u. ytO\ 

*isbabtu (iSpaptu?) eine Pflanze des 
Flussufers und des Gartens. Sm. 8: U . 
KÜL.LA, Ü.KÜL.LA.LAB.BA, Ü. 
KI. A, Ü . KI . LAL = iS-bab-tn; für LAB . 
BA s. u. pr« 4 m 1, für KI . A = hbm 
Ufer s. d. iam i8-b«1>-tii Mre s. u. alapü. 
iam iS-bab-tum auch K. 4163. Für K. 4354 
Col. I 7-10 (vgl. 11-13), wo *<"«iS-bab- 
tii(tum) ausführlich behandelt ist, s. WB; 
Z. 10 nennt iam iS-bab-tum als Syn. von 
iam 8<i-mi seri. Beachte auch 1 *iS-bab~tu 
VR40, 33 e. 

asagU (mit oder ohne Determ. iam ) ein 
Dorn- oder Stachelgewächs. K. 267 
Col. III 1 1 : iam i-gi syn. [ iam ] a-Sa-gu, Z. 16 : 
iam 'a-ma-rnhi syn. [ inm ] a-Sa-gu. IIR 23, 
33— 35 e. f nennt a-Sa-gu als Syn. von 
c-gn , a~ma-ri-du , a-pü-v. Ideogr. IS . U . 
GfR gemäss II R 37, 41 a. b: NAM . BfR . 
IS.U.GtR.IfU = is-sur a-Sa-gi (syn. 
dikdücht, s. d.). Vgl. auch VR 14, 61 e. f: 
a-Sa-gi (= U . GtR). mit ihren Leichen 
ki-itia balti u aSagi (geschr. Ig. U. GtR) 
wie mit Dornen und Disteln (füllte ich 
die Flur von Susa) VR 3, 40. baltu (I§ . 
NUM) a&upi (IS. Ü. GfR) IVR 57, 10a. 
K. 267 Col. III 13-15 werden iafM Sa-mi 
8adi-i, iam t inib Sadiri, *<"*GI.KIL durch 
[ ,aw IS.]Ü.GfR erläutert: also Stachel- 
oder Dorngewächse, wie sie sich auf den 
Bergen finden? ab-nu Sa a-Sa-gi (= I§. 
GtR) S. u. abnu. 

asgagU Subst. K.2022 Col in 56: TI(?) 
^^T = aS-ga-gu (und = a-na-an-tu, tu- 
hu-un-tu). S. anäntu (S. 103 a). 

OSgaUu grosses Haus, Palast. AB. 
QXLrla d. i. wohl eSgal-la tatnStlaSti nkin 
fi.SÄR.RA als einen ihm (dem apsti) 
gleichgrossen Palast stellte er ßSara her 



Weltschöpf. IV. 144. eSgal-la & . SÄR . RA 
Sa ibnd Samdmu Z. 145. Gemäss Asarh. 
VI 25 f. könnte auch ekal-la gelesen werden. 

*isdu (ä,), vereinzelt auchildu undeSdu 
(s. unten), st. cstr. iSid m. Grundlage, 
Fundament, a) eines Hauses, Thores 
u. dgl. Auch iSdd (wie sein Gegensatz 
reSd). irSirid-sa des Palastes Fundament 
(iniS) Neb. VH 52. mifrrat mS i-Sirid-sa t't- 
Sd-ar-Si-id (1. Prt.) Z. 61 f. mißrat me i- 
Sid-si-in (sc. der Thore) um hipri u agurri 
ü-Sar-Si-id VI 1/3. i-Sid-sa ina irat lagallu 
(an der Brust des Hades) ü-Sd-ar-Si-id 
Vm 60 f. i-gar bi-n-ti irSiris-su (= ÜR) 
ütehüsu K. 56 Col. IV 23. Sa iya-ri i-Si- 
is-su lupiä K. 2619 Col. IV 4. Bei nwkm 
iS-di ali-ia Sarg. Cyl. 68; Stier-Inschr. 85. 
temmenSa (sc. des Palastes) etuSma iS-da-Sa 
ir-ma-a (sein Fundament hatte nachge- 
geben) i-ku-pa re-Sa-a-Sa (seine Spitze war 
eingestürzt) Sanh. VI 33. auf Felsengrund 
ttl Sur-Sii-da iS-da-a-Sit Lay. 33, 14. b) des 
Himmels: der Grund, die Tiefe des (eben- 
falls als Palast, eSgaüu s. d., vorgestellten) 
Himmels, aus welcher z. B. die Sonne 
leuchtend hervorgeht. Ideogr. AN.UR 
d. i. iSul Same opp. AN . PA <L i. elat Same) 
s. hierfür u. eltu (S. 64b). o Samas, ina 
i-Sid Same-c (= AN . UR . RA) tappufiamnui 
aus dem Fundamente des Himmels bist 
du aufgeflammt IVR 20 Nr. 2 Obv. % 

c) des Thrones (worauf der Thron steht). 

Ideogr. £<j£f . iS-di küsse (= £^J IS . 
ÄS . TE) Sarrn-ti-Sti tfbiS Sur-Si-di (Imp., 
= mu-un-Sti-VS, EME. SAL) IVR 18 Nr. 2 

Rev. 13 / u . £^J*f hisse Sarru-ti-Su li-su-hu 
(mögen sie wegreissen) Tig. Vm 78. 

d) des Menschen: der Grund und Boden 
worauf der Mensch steht fürchte dich 
nicht, zittere nicht, iS-da-a-lca lu-u ke-na 
auf fester Grundlage stehe! (stehe fest!) 
K. 5418 Col. IV. die Götter e-8i-is-su U- 
is-sn-bu III R 43 Col. in 27, wofür 1 Mich. 

in 12: t^-su U-is-m-bu- e) der Pflanze: 
der Boden, auf welchem die Pflanze steht, 
in welchem sie wurzelt, wohl auch die 
Wurzel selbst. i-Sid (= UR) mat-ka-ni-e 
(s. d.) ti-sub (reisse aus, Ideogr. BU) IVR 
26, 42 -4 3 b. iS-di ka-ra-Si s. U. karaSu. — 
Beachte noch IVR 15f. CoL ÜI 14 / 15 : 
era fyddubbd Sa rdbisi . . . ina Sipti sirti 
. . . ap-pa ü iS-di (Var. ap-pu u ildu, = 
ÜR.PA) iSdä luput. — nR 35, 48— 45e. f: 



rrcfa 



143 



rata 



dwub-lu syn. ük/t/, ntir-mu syn. M/, rfw- 
r?t-u8-8u gyn. &■</«, nir^mu syn. m£-£m. V R 
29, 59 a. b: ZAG = ükfo. 

isda&ra, ildatgra, mtixisdahhu (u?) 

etw. von Leder, zur Ausrüstung des 
Pferdes gehörig (Ledergurt, Lederriemen, 
Lederkoppel, bD3 o. dgL?). VR 82, 
47b. c: ü-dafi-bu, Syn. von man~na-8ti] das 
Ideogr. dürfte mit SU „Leder" begonnen 
haben (vorhergehen die Wörter für Schild, 
es folgt dirratu). iS-ddb-Jia zik-ti u dir- 
ra-ta talttmi88u (gabst oder machtest du, 
Istar, ihm sc. dem Ross) NE 44, 54. VR 
47, 61a wird in dem Satze: H-na-zu ül- 
da-an~ni — vgl. IV R 60* C, Rev. 2 — 
ki-mt-zu durch is-dali-ftu (sie) erklärt; für 
kuuUu (ebenfalls von Leder) s. d. 
isdi^u s. u. mttf. 

HZftt (K4.5?) ©ä & 1) verwirren (vgl. 
dalähit). Penn. eSi und a8i. c-Siina-lak-Su sein 
Gang ward verwirrt Weltschöpf. IV. 67. 
selbiges Menschen ima-Su da-al-ba Mia-8u 

a-8a-a (Ideogr. ^F $*F ) Augen sind 
getrübt, sind verstört IVR 29* Nr. 4 C, 16 a. 
2) umwälzen, vernichten, evertere. 
£a-a e-8a-a ein vernichtendes Garn (= 

f^/) ana Seti tarsn IV R 6, 15 / 16 a; vgl. 
unten e8ü (syn.,su-nn). Hierher wohl auch 
K.4350Col.III 46: [m-]GAB=i-#(dessgl. 
= ip-fu-rti, ip-ifiywä id-fru-ud). Zum Ideogr. 

$>/ beachte HR 43, 26 ff. e, wo die Zer- 
störungswaffen (kakhi i?F ) der einzel- 
nen grossen Götter genannt sind; die des 
Sonnengottes heisst nd-di-stt-il (S. 27 b). 

1 3 viell. vorliegend IV R 7, 14 /, 5 a: kulu 
hjrft (gemeint ist der Fluch) hat ihn wie 
ein Kleid überdeckt und trta-na-8a-a8-8ti 
zerstört, vernichtet ihn (? = KA.SÄ. 
AN . SÄ . ÖÄ). 

II 2 (trans.). te-re-ti-ia am * l bdrü (BAL) 
ri-toMt XV R 60* C, Rev. 11. 

IV 1 vernichtet werden, everti 
ni& in-m-Si-a die Landesbewohner werden 
vernichtet werden IHR 65, 23a. der 

Hausherr in~ni8-8i Z. 34 a. niSe ^v^/ ; -a 
<LL inniSid IVR 48, la. 

etitu. isitu Verwirrung, Umwäl- 
zung, der irna e-8i-ti mdti während der 
Verwirrung (Umwälzung) des Landes die 
Herrschaft an sich gerissen hatte Sanli. 
IV 36. Ähnlich Khors. 135: bia i-ti-ti ma- 



a-ti (Z. 136: ina di-Urib mdtt). dalh&tüa 
zu-ak-ki e-8a-ü-ia 8u-te-Sir (meine Wirr- 
nisse bringe zurecht) K. 3927 Rev. 4. 

K. 4386 CoL in 47: KA ]£#l£# = 
i-ti-tum, mit daldbu und dilhu Eine Gruppe 
bildend. Hierher viell. auch Sm. 9, 10: 
ka-ra-ru-u syn. i-8a-tum? (eversiones?) 

teäü m. 1) Umwälzung, Revolu- 
tion; Verderben. Istar be-lk te-8e-e mu- 
Sarrihat kabldte Tig. I 13. te-h'ru (Revo- 
lution) aSamSutu etc. IVR 89, 40b; vgl. 
m R 69 Nr. 2, 55 (te-M-u). selbigen Men- 
schen hat in seinem eigenen Hause te- 
8Ü-Ü (=SA.AL.GüSUR.RA) ifi-sa-bap-bi 
VR 50, 54 / 55 b. 2) Zerstörer, rihisti 

Ramman te-h'i-u (= jyF %yr) kar-dn-te 
8u-nu (gewaltige Z. sind sie) IVR 5, 40 / 4 , a. 

asü lebendes Wesen, spec. Vieh. K.152 
Col. IV 60: [Sa .] ZI. GÄL (d. i. njn) = 
a-8ü-ii syn. bu-lurn. K. 4314 Col. I: f ] 
SA = a-Stt-ü (folgt auf Mti-ri). K. 4566 
erklärt die Pflanzennamen (Determ. durch- 
weg iam ) sa-su-tm-tu, IS.Ü.GfR.KEL, 
ZIR . LID . GAB, &M . GAM . GAM, SIM. 
LI, LID . GAB sämtlich durch 8am a-8i-L 

aSäti (mit Determ. maia *) Zügel s. amti. 
Ebendort maia *a-&'t-a-ti 1 dessgl. a-Sa-tum. 

*isätu (K t ) f Feuer. Ideogr. NE mit 
oder ohne > ; . ina i-Sa-tirka (= NE) el-Ur 
ti mit deinem hellen Feuer K. 44 Rev. 
,0 / u . 8a ina i-Xa-ti (= NE) na-du-u einer 
der ins F. geworfen ist IVR 3, 21 ' 2 2 a - 
ina naphar mdtätiki i-8a-tü (= NE) id-di 

(hat er F. gelegt) 19, 39 / 40 D - Ina *'^" 
8it i-8a-tu (NE) i-8ar-rap (brennt er ein 
F. an) VR 50, 40 / 41 b. i-Sa-tton tatakkaltu 
S, 11 (s. S. 54a). die Stadt, die Städte 
ma NE^, ,V *IS .BAR 8aräptt, kamü, kahl 
mit F. verbrennen s. diese Verba. Feuer 
(t-ta-fr/, NE) an etw. (Acc.) anlegen, $ü- 
huzu s. THÄ ni 1 und 2. TAK . NE, ge- 
mäss II R 37, 46 g. h = aban f-fAi-fi], ge- 
mäss K. 240 Obv. 25 Syn. von Mpiwlü 
(s. d.). Vgl. VR 31, 8a. b: TAK.LS.IJI. 
AN. NE, erklärt durch mcil-'i aban '^NE. 
iMtum napifitum 8. u. TIB-, IjamAtu 8a NE 
(Ideogr. NE, *-«) 8. u. Bttn, mikit {mekti) 
\ ir8at, NE, ' V *I$ . BAR u. ä. s. u. npS. 

GSÜ VR 28, 7g.h: e-Sttti syn. m-nu s. d. 
Vgl oben u. e8u ^verwirren, vernichten" 
die Stelle IVR 6? 




144 



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s* Vuuiichw jtiit von <iJ-r« 

* .n >.«tt«. vnit Nebaknd- 
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•is.;-^'i l iii(, >er*c»ici Neb. TX 5: 
..-,'. .* wichtige n.- Baume. 
- ..^-. Yar t-Jh-in #4»-»f-fti), 
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.„ V.X.md als*l!Äuholz (fUr 
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■ .. y v. ( uenut nach einan- 

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a-* fcM Ä-a *** u*<*a««s *•« <w» 

\«s 4w uw« '■ **** **** wnu ' iBt ftrg 



Strassen, ungebahnte Strecken (zog ich) 
Neb. 1117. Ituriäm gairüti (gewaltige Ge- 
birge ) Sa tä-rib-Su-nu aS-tu .... ttpatti 
f,l. Prt) Khors. 14. b) von Menschen: 
arg, böse, feind. Tiglathpileser xa-pi- 
«« ;Mr aJ-fu-ft' (|| U mdpr-tf) Tig. II 88, 
hfi>i-U al-tu-te (|j ja mägire and imdiarlje) 
\ 64. ASurreliSi muähüiu gi-mir al'tii- 
(*>,'< Vn 44. — S° 276: KAL (*»./,) = 
iif-fn. K2061 Col. 117: "'""KAL.GA 
(lies ESIG.GA) = aS-tu. K. 55 Eev. 13: 
III. KAL. GA = rtJ-fü (auch = dantm 
n. a.). VE 31, 39e.f: aS-ta syn. (f<i»-ni ( . 
aitütu Macht u. dgl. VE 20, 26e.f: 
;NAM.KAL.]GA^(i*-fu-(«m; vorhergeht 
mit gleichem Ideogr. dan-nu-tum. 

*asakku (asakhi?) m. ein die Menschen 
wahrsch. in Gestalt einer bösartigen Krank- 
heit heim su cb bd der Dämon. Ideogr. II). 
PA bez. Ä.SIG d. i. „Kraft-schwachend". 
a-£ak-lat iMtr-fa „ (d. i aiakht) dannu 
„ Sa nmeia lä timaSiaru „ tä ds6 r Id tehu 
„ timnu (durchweg = ID . PA , manu = 
GIG.GA) K. 246 CoL I 45-48. a-M-h. 
mar-fu (gleiche Ideogrr.) III 63. Ebenso 
IVR 16, s Vm* (zwischen namldru limmt 
nnd murfu Id tabu); Vgl. 29, 3 '/s 2 b. »am- 
ta-ru a-Sal>h,(= ID .PA) «a-TnaJfat] IVR 
29, »»/«*■ a-tok-ht (= ID.PA) Jaß-AW« 

and Jaii-M 29 Nr. 2, »/s- *» «-*^ 

i-« (= ID.PA.A) Ot-mu-ü-iu (gepackt 
hat) VE 50, S9 / 40 a. Und öfter. — atmi 
a-Sak-i-i Sm. 1701 Obv. K. 4152 Obv. 

Üku ein Körpertheil (HodoV). HR 37, 
46e. f: [ ] bir4ci syn. iä-ku; vorhergeht: 

ht-ti-ui. 

isku Kind. iS-ku syn. mär b. d. Vgl. die 
nn. prr. m. l§-k-i-erba, IS-ki-iiamwlci^) IIB 
63, 35. 36c, IS-h-nt-ini O 258. 

iskn (iSki, eski) s. andi u. iSht nnd eSfri. 

ü-kt-tum lies mil-k-i-tum und s. u. »,pb. ' 

aBkikitU ein Vogel, B. U. abkinimtu 
(8. 6 b) und ziipitu. 

askuppn s. u. atthippu. 

Ukippu (ithbbu?) ein Thier niederer 
Ordnung. K.152Col.IV57:[ ].GAL = 
iS'kip-pu syn. mn-a,i-siir ne-im-di; zu er- 
ganzen nach IIE 28, 10. llb.c: MAR. 
GAL und MAR .'&< . SUR = ti-top-pn 
(für MAE = mikkämt s. d.). K. 4373 
Col. I 28: iS-kip-p» syn. ku-ka~ni knk-k[n- 
ri]; Z. 30: syn. ma-far (Wächter) 



bv* 



145 



Qtt'K 



(Anfang eines Zeichens wie nin folgend 
auf sur). Vgl. VR 27, 33h.i: [it-ki]p-pti 
syn. tna-a$-sar .... 

iskaru (iSkdrti? »,) PL iSkardti wahrsch. 
gleicher oder ähnl. Bed. wie §hndu (s. d.). 
V R 30, 23g. h (Ergänzung): IS . KAR = 
iS-ka-nt\ zum Ideogr. vgl. abbtdtu (S. 13b). 
40, 32c. d: [ ] IS(?)GAR.RA = /$-A<i-ru. 
29, 72 e. f : IS . IS . LAL = sa-na-hu Sa iS- 
ht-ri; für das Ideogr. vgl. si?mttu. er 
furchtet nicht die Argheit des Geländes, 
iS-ka-ra-a-ti nldaV p VR 55, 24. 

iS-ki-nt-ü HR 23, 14 e falsch statt da-ki- 
rn-ti (s. d.). 

iskÜTU Subst K. 2020 Rev. 26: iS-hi-rwn 
syn. gab- 

MlU ein Flächenmass? aS-la ta ' a ' an Utr 
/Ht-mi duriSu rabi unisfri (s. U. K4O2) und 
machte 200 ammat die Breite des Stadt- 
grabens Khors. 127; Sarg. Ann. 821. VR 
18, 22 a. b: NIR = ni-mm Sa äS-li-, vor- 
hergeht ni-rwn Sa rkli. — VR 40, 23a. b: 
aX-lnm (/mm?), Ideogr. begann mitU. Vgl. 
auch aShu. 

assultu eine Pflanze. K. 4345 Rev. 
(Col. III) 14— 16: * am ni(zal)du e-riS-H = 
Ufn aS-Su-id-tv , iam Sa-him-bi ?ihru (TUR. 
RA) = ** m a-rd-nt-u iam aS-SiMd-tn. VR 
29, 29e.f: '«'"SÄ. SAR. I. AB(?) = dS- 
ttti-twic, &Ä.SAR hat Z. 27 e die Glosse 
iajam-tf) LAB ist nach meiner Kopie sehr 
unsicher (man mochte TUR. RA erwar- 
ten). Vgl. uSStdtu. 

USllltU viell. Gefass, spez. Blutgefäss, 
Blutarterie. PI. uMäti. ti-par-ri-P-ma 
uS-bi-ai dti-mi-Sd er durchschnitt ihre Blut- 
gefässe Weltschöpf. IV. 131. dkil Stri mu- 
Aiznin dam? Sa-tn-ii'ü nS-la-ti (= BE) 

Sn-nn sie (die 7 bösen Geister) essen 

das Fleisch, lassen das Blut sich ergiessen, 
trinken die Adern IV R 1 ff. Col. IV 27 /. 2 *. 
K. 4386 Col. I 45. 46: BE («*) = m-*//- 
tiim (vgl. damit), IM (l<i-jr>*fi) KIL = „ Sa 

IM (hier keinesfalls = Säri, viell. = titti? 
s. d.); bilden mit Si-kin nuri Eine Gruppe. 

USSllltu eine Pflanze. Sm. 60: * am uS- 

Su-ul-tu. Vgl. aSSulUu 

aslakll ein Berufsname. S b 330: <"" ;/ KU. 

VD (*-za-iag) = aS-la-hi. der Gott Ea ist 

der Gott wie aller Berufsarten so auch 

Sa aS-ht-ki K. 4349 (vorletzte Col.). dJm- 

Delitzsch, Assyr. Handwörterbuch. 



mu Sa aSIaki (geschr. "^'KU.UD) syn. 
ma-zu-rti 8. u. dhnmu. 

aslÜkatU. VR 40, 28. 30a. b: Ü mit 
doppeltem übereinandergesetztem TIR, 
dessgL Ü . LI . TUR = aMurhHii (auch 
= abukatu u. a.; s. urbatu Verheerung, 

I. nin). 

u-Sü-um~mu lies iam Su-um-mu und 8. u. Summu. 

I. USUmgalhl (aus USU = ediSSti einzig, 
alleinig, s. S. 20 b, und GAL gross, Bil- 
dung wie eSgallu, urigallu, (niigaüu, gn- 
gallu, dupgallu u. v. a.) m. Alleinherr- 
scher, Herrscher, Tyrann o. &. Ideogr. 
GAL . BUR, auch mit Determ. amil . Be- 
achte GAL.BÜR = Sar-rat Königin 
(Himmels und der Erde) Sm. 954 Rev. 3/4. 
Merodach GAL . BÜR tlu A-nwi-na-kc a-Si- 
ru Igige IV R 57, 32 a. Asurnazirpal r/- 
Sirrn-gal-lu ekrdu kdSid aläni u hur Said 
Asurn. I 19; III 126; Stand. 12. Salma- 
nassar Sarrtt dannu Sar kiSSati Samt 1d 
Sandn ti-Sthn-gal-lu (folgt: ka-ba-nit-tü kif>- 
rdte) Salm. Thron-Inschr. I 2. die Herrin 
die kitna ü-Swn-gal-lu (= """GAL.BÜR) 
einem Tyrannen gleich den Feind ver- 
tilgt Rm. 97 Obv. l3 / 15 . S b 125: GAL. 
BUR (u-ium-tai) = ü'Sum-gal(jyiu. 

IL USUmgallU (aus VSTJ = baSinu, s.d., 
und GAL gross) m. grosse, giftige Schlan- 
gen-, näher Giftnattern(£a&/w)-Art, 
wahrsch. Brillen-oderUräusschlange(Spei- 
schlange). Ideogr. GAL.BÜR (auch = 
baSmu, s. d.). Tiämat GAL . BÜR/ 17 mdruti 
pnlhäti vSalbiS (weiterhin von zumurSwat 
xmiiratsunu die Rede) Weltschöpf. III. 27 ; 
vgl 85; auch ba-dS-mule gehören zu Tiä- 
mats Helfern (s. <L). der 2. der sieben 
bösen Geister ist ein tirSum-\gal-lu\ (= 
GAL.BÜR) IV R 5, t4 / 15 a. u-Sum-gal-h 
(= GAL.BÜR) si-rti ta-bi-ik im>ti (= 

ofcpSl) e-U-Su-nu (von Nergal) IVR24 
Nr. 1, ao / :l| vgl. 32. kahka-ka (o Nebo) 
ti-SuM-gal-ht (= GAL . BUR) Sa iSin piSu 

im-Ui (= p£^£<l) In Mia-aMtt-ktt bez. da-nm 
Ja i-pir-ra-m 20 Nr. 3 Obv. ,5 lG . — Wo- 
hin gehört II R 19, *% 2 b: eine Waffe 
von Anus Waffe) die khna u-Sttm-gaNi 
= GAL.BÜR) Sa-lam-ta ik-kada ' (den 
Leichnam verschlingt, vertilgt)? — Mum- 
gal- (= GAL . BUR) auch Sm. 1393. 

usmänu, usmannu (jtj?) f. Lager, 

Heerlager, an Wassercisternen at-ta- 

10 




DVK 14 

(uil-)ili luf-man-ni schlug ich mein L. auf' 

V R 8, 103. titn ui-mt-m mutH^ua aus 
diesem L. (brach ich anf) Asurn. 11 39. 44 
(um V. iStu). 65. <t«<i iii-HM-nMa-ma (kehrte 
ich zurück) II 75. Für das »in s. § 79, «r. 
nS-iiut-H't-xti ekrmjn sein L. nahm ich ihm 
weg Salm. Mo. Rev. 50. Wagen n. s. w. 
ir-ri -t.i-rn.t-iu-t'1 '.nahm ich ihm) IHR 5 
Nr. 6, 51: Salm. Ob. 99. hJ-wu-mi, iiS-ma- , 
.irt-,;>i in V»rb. mit htfürn s. 1. 11p. II R ■ 
35, SOg. h lerxänztl: hi-ni-jri syn. ut-ma- 

OsmarÜ *>iu kostbares, glänzendes 
JloUUi'?\ j«tWr«i ™.«i< ritaui-m-u ***' 
glänzendes fX Edelgestein etc. (von den | 
biibvl. Königen nach Elam verschenkt) 

V K ti, 1 1. der Gang (Mltatti) des Götter- 
gtiuuihs {f<i-fhi-h,i) nnd der Tempelweg 
IMtiAifr Olli) war a^pt-ih- et-ma-ri-e Neb. 
lll ">»!. 1' ''" Ltik-inu eÖ-ma-ru-ti (aus c) 
a.ifin kii-Amh am Ostthore rechts nnd 
links «AinMI V R 64, 16b. 

asamsutu. asamsatu Orkan, ver- 

hörender Sturm o. dgl. PL ti&tm&itii. 
MiiiJuk schuf IM. HUI,. LA Mm ttm-na 
«.,•■/...-.. tt&uH-l&tiim Weltschöpf. IV. 45. 
itbülm im/itilltt sali um .iln tefii a-Siim-äi'i'tii 
*««/.■« Am-/.«-/« rtc. IVB 39, 41b. rt-Äii«- 
.*.i-/« K. 4583 Obv. ri-*B»-.M-/n«i (= IM . 
Kl.HA.IWN) ein 0., welcher am Him- 
mel Kornig dahiiyagt IV R 5, s, /»a«- Hl . 
IIA. MUS H-Jn«i-Ai-/«lIlR69Nr.2,52. 
.t-Aim-Ai-iH iaxttHiitulii (., jmc/hJ) ein Orkan 
j.tgi eluher i bildlich vom Scillaen tenstnrni) 

V K M. 32. IS, 4 "'„d: IM.GUsUR, er- 
kliiii Jmvh .f-.;-nw-Ai-mw; fiir GUsUK vgl. 

'• : *. : i,nr»>. n-Aii«-*wf-h(™ nigin" d. i. 

.«>.»-.«./.; (jagen dahin) lll B 59, 54c. 
* VHVI II (i; IM.KI.UA.MUN.GA = 

UHU uur tt wir. t'.«n in tam i Mi e£tf eine 
t*lUu*.\ »vb. ,j " .»*-.... 79,7-8,19.— 
Vm> i-' A.* Ar ifcMK, 4.91)5 ObT.21 sowie 
ku kt^kw Ortsnamen Hin (*. nn. prr.). 

ViUUW ,*■* , > 1 ""»' 1 l'I. M»W. S b 263: 



'V" 



.*> - 



W«M«. 






.'■•v-W '!\"* Acne-mwi .... I.ond. 
IN- ,**■» Vi. SmiihI. Der Kontext 
*-■*>* *».'!»» «vgvu „Kent" (sonst takln, 

lMm\ wkvltit«. «Hfl mmt »ich, an- 



gesehen n. dgl. II R 31 Nr. 3, 19: [ro?-| 
Hf-f ifiut syn. J-Jfl-nwiJ, wofür V R 4 1 , 20 a. b : 
k„b-h»,i. IIR28, 71b. c: ID.KAL.NU. 
TUK (d. i. machtlos) = la i-i,i;m-[u], mit 
«/-[ ] nnd di-htt-u (a. d.) Eine Grippe 
bildend. VE 39, 22. 23a. b: ""«EME . 
NU. TUE nnd """SAG. DU. NU. TUK 
= la t-i(i-H«-[«]. Vgl. HR 16, 32b. c das 
Ideogr. für lü räS ta&imti (D^O). 
aimäni)f.(?) Brotkorn, OetnUe (Wei- 
zen); Brot. Ideogr. AN.SE.TIR. Zu- 
weilen mit Determ. "*. aS-nu-an i-hi-Ia 
sie aasen Itrot (schlürften Sesamwein) 
Weltschöpf. III. 134. Hardnk h^i-u-hl 
(der Spender) ''" at-na-an u''"hi-tu IVR 
57, 30a (folgt: l/änü Se-am ki« mndiSSii 
nri-itt). Vgl. 14 Nr. 3, 9a. lu-piM,// aJt->ui- 
an (als Opfergabe) 54, 54 a. ttä-tta-tw (= 
AN.SE.TIR.AN.NA) Sm. 997. '<"<»- 
wm (— AN.SE.TIR) K. 4629, 10b. 
Zu magischen Zwecken verwendet IVR 
13, ", 56 b: i-eimaS-Mwm (= AN.SE.TIR) 
elli-ti hölxi tatnä pirii: 2) m. ein werth- 
voller, zu Bauten, Bildwerken nnd Anm- 
ieten verwendeter, am Fubs des Gebirges 
Nipnr gefundener Stein, geschr. ai, "AN. 
SE.TIB. ErwfthntSanh. Konst. 76. 80. 83. 
Asarh. V 19 (auch in den Bergen des 
Westlandes sich findend). Sanh. Konst. 72 
mit dem Znsatz: ia k-Sma zer iiW<? iiiinlu 
imsuht; I E 7 E, 2: Sa kima Mm aiA(/i).ui' 
tikmltt mw(s)uim. 
asäpn beschwören (wovon liplu) s.u. f|]Bl 
eSS6pu (/»? gewiss eine Form wie eH-im», 
rppiiu, viell. auch ttnment, von einem St. 
qOS)ein\'ogeL eW#jm (= AN.N1N. 
BUL . BUL . }JU) Sa im, uli iSivlgmun (der 
durch die Stadt hin schreit, wehklagt?) 
sind sie, näml. die 7 bösen Geister IVB 1 ff. 
Üol. I ai y„«L IIE37,13a.b.c | K.4206 
Rev. 10: AN . NIN J«$<3 HU = rf-t.- 
pu syn. gtr-tt-i. Beachte auch K. 915, 9: 
iiut rli e.w/in-11 HU il.i /«J-Ahmj' et«. 
essepü (4V) viell. Beschwörer, Ma- 
gier n.dgl. VR21,28a.b: AMEL.AN. 
NI.BA.TU =f,w--/>H-» (mit rik-nt und 
''•' N.i-r'i-'h, Eine Gruppe bildend). HR 51 
Nr. 2 Bev. 19: das näml. Ideogr. ™ r* 
Mwi Byn. miiIj-Ijh-ii (s. d.i. 

eaäepütu n. abstr. des vorigen, die 
Hexe ti-ii-ifityJmH ?*&-p»4i (mehrdeutig) 
IV K 50, 42 a. 



qtte 



147 



pm 



• v a 



ISippu m. Priester, wohl völlig oder 
ziemlich gleichbedeutend mit ramhu 
(Ideogr. ME, ma), s. d. Tiglathpileser t-Sip- 
pu na-i-<lu Tig. 1 81. Asurnazirpal irSt-pu 
;«w/(V. »iVm Asurn.1 21. III 127. in der 
Unterwelt wohnen i-Sip-pu ujü am * l mah- 

hu Priester und NE 17, 48; 19, 43. 

V R 23, 46 a. b.d: ME («,) = i-Sip-pn (auch 
= dSipu } ramku und Siptwn). 82,8 — 16, 1 

Col. I 28: ME"* ^ffS^ (-.«/-*«) = 
irSip-ptt Sa ilu Ni-da-ba (dies der Name 
des Gottheitsideogramms). 

iüppütu priesterliche Funktion, 
Priesterthum. ma Sipir irSip-pu-ü pa- 
rakke&mti ubbib durch Priesterhand rei- 
nigte ich der Städte Heiligthümer V R 
4, 86. pirka ina i-Sip-pu-ü (= NAM . SIB . 
ISA ) ip-ti er öffnete dir den Mund mittelst 
Priesterwerk IV 25, 54 / 5 5 a. ""NUN.A 
bwl i-Sippu-ti (= NAM . SIB . BA) V R 

ispatU (K, ) f. Köcher. PL /ty<to. K. 4602 
(Frgm. eines dreispalt. Vokab.): SU.A. 
MÄ . TU = iS-pa-tum. iS-pa-a-te ptttfYpa- 
na-te ü u$-$c Köcher, Bogen und Pfeile 
Sanh. VI 56. rechts und links tulUUn iS- 
pa-a-ti hingen K. Asurb. Sm. 124, 53. 

aspü, mit Determ. afia ", ein werthvoller 
Stein. V R 30, 60 h : :t abaH äS-pwu (vor- 
hergeht in dem Inventar -Verzeickniss 
/ a6an pa-rn-tu). über Tafeln (mnsarre) 
von Gold, Silber, Uknü-Stein, a6aH äS-pirc 
a6an pa-ru-tum etc. gründete ich die Palast- 
gebäude Khors. 159 (vgl. Sarg. Ann. 421). 

nwn? 

- : rr 

isparu Weber, Fem. ispartu. Der 

Gott Ea ist der Gott wie aller Berufs- 
arten so auch Sa 'iS-pa-ri und Sa iS-barti 
K.4349 (vorletzte Col.). Ideogr. AM$L. 
US. BAR (d. i. Mann des Webstuhls? 

oder """US . BAR), höchst wahrsch. nur 
isjwnt, nicht u Spam zu lesen. Passini 
in den Kontrakten, wie diese Wolle mar 
iSpari (der Weberssohn d. i. Weber) ana 
fiibuti hi ubarramu IV R 7, 50 b. iSpar 
hir~nui Str. II. 222, 3 u. ö. S. auch uSpartt. 
{i*-l*trti auch VR 24, 9 b?). 

isparutu n. abstr. des vorigen (We- 
berei, Webekunst u. d^L). iS-pa-rn-tu Str. 
IV. 64, 3. AMEL . US . HAR-r/-to d. i. /> 
/wrw/M Str. II. 302, 2. 588, 2 u. ö. 

Ugparu Webestuhl. K.4361 CJol. TT 5 : 



» 
IS . US . BAR = tiS*pa-ru, mit battn, palü 

und Sibhru Eine Gruppe bildend. 

p#N> DDN («4) n ! zutheilen, zu 
eigen geben 0. ä. kiSdtu itäminxiüma 
us-sik is-ki-e4u Geschenke schenkte er ihnen 
und Besitztümer gab er zu eigen (oder: 
theilte er zu) BerL Merodachbal.- Stein 
m 35. 

eiku, iiku, isku m. Theil, Besitz, 
Eigenthum (vgl. targ. ÄJJO* Habe, Gut), 
all die Beute etc. welche Asur a-na eS-ki 
Sarru-ti-ia iS-ru-ka zum Besitz meiner Kö- 
nigsherrschaft geschenkt hatte Asarh. IV 
57 ; III R 16 Col. V 5. die grossen Götter 
welche Stärke und Macht a-na iS-ki-ia iS- 
rukuni Tig. I 47. die von mir eroberten 
Länder welche a-na iS-ki Sami-ti-ia hin- 
zugefügt hatte der Gott Asur Khors. 171. 
sattukke . . . is-hi-uS-Sit-un (= ana iskiSwi 
als Einkommen, Theil der Götter) ukinna 
Sarg. Ann. 418. die Feinde welche die 
Götter iS-ru-hi «(V. isyku-uS-Su Pp. IV. 93. 
iS-ku girna-a SE.PAT/' ukünSunüü II R 65 
Rev. Col. IV 20. die vier Weltgegenden 
(s. U. kibratti) ina is-M-Sii luSatUmu mögen 
sie in seinen Besitz geben I R 27 Nr. 2, 52. 
is-ga-am izüzü Str. Wark.25, 46. vt-hi-wn 
ekli M.A.P. 42,24. FLisketu s.u. II 1." Vgl. 
auch den Stadtnamen IS-ki-a K.891 Obv. 6? 
Ideogr. I§ . SUB (. BA). S. K. 4315, 16: 
IS.SUB.BA = ü-ku, wofür Rm. 2. I. 
Obv.: iS-ku (vorausgeht zi-it-ttnn). S d 66: 
[IS. SUB J = iS-ku Var. w-Jw. VR 21, 
23. 24c. d: IS. SUB = iS-ku, I§.SUB. 
ÄS = iSku Um-nu. VR 61 Col. V 19: 
5 IS.SUB.BA>' d. i. L<ke% Z. 21: 'Ma 
wfoft, vgl. Z. 37; hier wohl im Sinne von 
„Portionen«. IS . SUB . BA>' (die Besitz- 
tümer (h nikase Str. II. 380, 7 (vgl. 3. 1 1 ). 
IS . SUB . BA (d. i. iSku) oft in den Kon- 
trakten, z. B. Str. I. 42, 13 (iSik biti v 
amelutti). 

ispatU, ispatU Fessel, Bande (ziem- 
lich gleichbed. mit biritu). ina ('>) ?issi 
iS-ka-ti parzilli bi-ri-ti parzilli utammeha 
kata h Sepa mittelst $., eiserner Bande, 
eiserner Fesselung macht« ich sie ding- 
fest an Händen und Füssen VR 3, 59. 
2, 109 (titammeb ?* machte sie dingfest). 
hin bi-ri-ti parzilli iS-ka-ti paralli utam- 
melm (3. PI.) kdtd ti Sepd 1, 131; Asurb. 
Sm. 44, 45. i-na ?i-if-fi ii i*-ka-ti Sarg. 

10* 




-öS» 



148 



Ann. 411; Tgl. auch #/**«. * il-ht-ui-tum 
(s.d.) anwh ü-frtw* erklärt VB47,58a. 

es^U Adj. stark, mächtig, ina pi-rffdi 
ei-ti mit mächtigem Qaadergestein Lond. 
Nr. 64, 13 (vgl. Asarh. V 9: ilaimi). IIB 
81 Nr. 3, 29: pa-ak-twn syn. f*$u, 

isknbiti s. tufabittu. 

I. -)ttf^ (»,) Prt. 1. Sg. (Jäh-, Part. ilttrv 
jemandem Heil widerfahren lassen, 
jem. begnadigen, die Bewohner des ge- 
samten lindes Gnrgum ana eSiüti a-£ur 
begnadete ich(V) von neuem Khors. SS. 
Ideogrr.: HI (bez. SÄE), vgl. n. pr. f. 
Arba-itti-tyl-rat d. i. aSrat_ „Arbela lässt 
Heil widerfahren", und ÄS (auch = mu- 
ytiru\ s. unten n. airu und AJhtr. be-hwi 
ii-ii-ir iluiii und tie-lnm yti-me-il ilttni, zwei 
Beinamen Marduks K. 2107 Obv. 2. 3. 
Mardnk afumgalU ''"Aiumuale a-ii-nt ,l " 
IqiqS IVB 57, 32a. K. 7331 Col. III 6: 
"""HI . GAB . A d. i. einer der (gnädig) 
Acht hat = <fii-r'it, Eine Gruppe bildend 
mit pu-li-du. 

Hl begnadigen (von Mehreren), was 
die Unschuldigen betraf, u3-inr-i>i-mi (V. 
nu) «l-bi so verkündete ich ihre Begna- 
digung Sfinh. III 7. a-nti (unb) Sii-ai-nb 
napiätfitrmt ti-iir-Sii-ini zur Bettang ihres 
Lebens begnadete ich sie Asurn. II 99. 
Mo. Rev. 17. 

aaru (Form fu'il, vgl. aXirtu and das 
kappadokische Afn- neben AXnr, urspr. 
Adj. heilbringend, dann als Subst. heil- 
bringender, heiliger Ort) m. Heiligthum. 
PI. tütri; iii-mid-l.il in deinem H. Welt- 
schüpf. IV. 12. Nlnlb »m K.dhi iiffi ria 

iiS-ri tnmdiili Harns, 1 24. tmAhi iiA-ri-i-li 
•lAimPii ich habe mir angelegen sein lassen 
deine Heiligthünier Asurb. Hin. 121,33. 
Ideogr, ÄS. muiiaiumir <ji-mir e-hir-iv imi- 
wl-di.S ka-lis AS/' d. i. iure (oder ninitr't) 
Berl. Merodachbal.-Stein 11 6. Vgl. ,'hirr». 
Zum Ideogr. Ä.S s. oben Qal und weiter- 
hin u. ASur. 

asirtu (wie damihlu) Gnadenstatte, 
Heiligtum«. PI. nXräti. K. 4378 Col. 
III 6(1: piM.i-fur n-Mr-ti Tempel sei lale 
[ttiirti = ZAG . GAR . BA). ZAG . GAE . 
BA = a-Si-ir-tum auch II R 35, 55c. d. 
S. auch unten u. rfnW. trt-m->i-fi ifu aitnit 
(1. Prt.) Neb. I 28. Nebnkadnezar muilr- 
tir tiS-nt-tt-li Nabu Neb. Bab. I 4. uS-ra-ti 
iliitiSuntt niiili VB 33 Co!. IV 5. iii-ra- 



ti-Su alti' 62, 1 7. Beachte die Schreibung 
pi-/is-m-at Nabu u Mardnk Neb. Orot III !> 
(für pi = -i s. S» III 26). Ebenso Neb. 
V? hickl. I 8: pt-ä£-rn-a-ti, lie» dinJ/i Samsi- 
Bainman rfü aS-ra-a-ti tiääi fruit} ti-n^lr 
ein Hirt der Heiligthiimer, der Scepter- 
träger der Tempel Sams. I 27 f. 

Asur Gott Asnr, so genannt als 
heilbringender, heiliger Gott, von 
airu (Form, faul) stestr. ahtr. Vgl. oben 
airu. Geschr. ""A-Snr, '■'"HI oder ''"ÄS, 
letzteres meist mit phon. Komplement 
Sar und mit Air in Ein Zeichen zusam- 
men geschrieben, scheinbar dMur. S. für 
den Gott ASur die nn. prr. Das je drei- 
malige ÄS-.W III B 66 Obv. 1 1 f und 24 e 
ist ebenfalls aSur zu lesen und wird als 
Penn, zu lassen sein, also: aJur aSur 
aSur BÜ Nhüh heilig, heilig, heilig ist 
der Gott B., N. u. s. w.; atnr aXttr afur 
iMAr, alhtr Ml Sin u. s. w. 

'esreti PI. (von einem vorauszusetzen- 
den Sing, riiiin, etyinol. doch kaum von 
aliriu zn trennen) f. Heiligthünier. 
Tempel, die Tempel (Assyriens, Elauis, 
der Stadt, der grossen Götter u. ä.): ri* 
n-r-ti Neb. [II 13. IV 55. Nerigl. I 19, 

e-rl-r^r-tim VB 34 Col I 13, fH-fff-Ü V R 

10, 78. Neb. III 65. VII 7 n. o, rf-iv^r-) 
tt-ttnm (sc der Götter) VR3, 116, /.*- 
ivtu-.sii-uu IVB 38, 31 c, >i-rf-(f-\ti : , Asurn. 
I 31. st. estr. f!-rH Asarh. IV 45. ® 84 
Co!. IV 33 : ZAG (*«*) AN = rirt^him : 
folgt: ZAG.UAR.BÄ=MuW(7««i. Für 
die Glosse »mul s. umtH-tt. 

"■ "1ü l 54(S ;1 ) Prt ti'ir sammeln, znsam- 
menbringen(V). die Streit- nnd Last- 
wagen r-Sii-m brachte er zuhauf (Rosse 
und Miinlthiere inuika t/iwlibt) Sanh. V 3». 
Vgl Frgin, 4 Obv.: a-Sa-ri = xa-na-lii'i 

a&äru, wovon ii.Surtu, tiiAuni, St'Si,rt>i s. U. 
^B1; ebendort s. aint unterwürfig, de- 
in Utli ig. 

*asrU(K|) stestr. tilarm. Ort, Statte. 
PI. ttärüU. eine Völkerhorde ia a-Sar-3» 
rti-rr-ln Asarh. II 7. eine Gegend (nat/ti) 
fa a-Mr-in rtMffot III 25; IHR 15 Cot 
IV 10: ,-ii a-inr*iii tir-ii-hi. mil Ma-da^t-a 
ia a-Siir-xtfiin ru-ü-kit fern wohnende Bie- 
der Asarh. IV SA Jnda fa a-Sar-ht m- 
.!-/.-'< Lay. 33, 8. der Nabataerkfinig fa 
(Ai) a-for-iu ru-<W" V R 8, 57 (V. ftm- 
Jm); >■■ ^89, 46; 292, r. Lydien 



ntf« 



149 



TOK 



a&-ru ru'U-ku eine ferne örtlichkeit VR 
2, 96 ; Asurb. Sm. 71, 87 ; K. 2675 Rev. 13. 
i-na a&^ri Sti-a-tu Sanh. Konst. 10. ina aS-ri 
Sa-nim-ma an einem anderen Orte Asarh. 
I 29. a-Sar-Su Id (ul) innamir seine Stätte 
ward nicht gefanden, s. n. ntitt sehen 
IY 1. aS-ru el-lum, ina aS-ri, dS-ri elli (el- 
/**), Ideogr. durchweg KI, 8. ellu (WB). 
a-Sar (= KI) la ('a-)a-ri, la a-ma-ri, la 
wh-dti 8. n. TÄj , "Vö^t , Ä 4 "T\ ana aSriSn 
tnrru s. Tin II 1. Elam a-Sar la si-ma~ 
te-e (V. sirma-ttySa VR 6, 109. aS-ra-ti- 
fre-mt (Ideogr. KI) Si-te-'a-a ihre (der sieben 
bösen Geister) Stätten zu suchen I V R 15 f. 
Col. II 59 /go- & am * Mir dS-ra-twn i-fii-tam-ma 
(hielt Umschau nach geeigneten Plätzen) 
Weltechöpf. IV. 141. S b 182: KI (kü) = 
aS-ni. — Aus praktischen Gründen sei 
besonders aufgeführt 

*asar (st. cstr. des vorigen) 1. Präp.: 
in, eig. am Orte von. seine Waffe möge 
er ihm nicht geben a-Sar (= KI) kab-li 
u ta~ha~zi im Kampf und in der Schlacht 
IV R 12 Rev. * 9 / 40 . via tafidzi Sa Sar- 
rdni a-Sar taJc-ni-ub-te in der Könige 
Schlacht, im Kampfe (wird Asur ihn fin- 
den lassen was immer sein Herz wünscht) 
Asurn. Balaw. Rev. 24. Ninib a-Sar ta- 
ha-zi In re-pt-kit sei in der Sehlacht dein 
Helfer (aSar = KI .... KA) VR 51, 24 / 2? a. 
Sfi-biü-su a-Sar (= KI) ir-si-tim-ma seine 
Wohnung ist in der Erde IV R 15 f. Col. 
III 58 59. a-Sar puzri, a-Sar sahne 8. U. 
pttzrtiy salmu. a-Sar in, bei, an s. auch u. 
?altu Feindseligkeit. Wasser a-Sar-Sa in 
ihn (den Kanal) liess ich fliessen Sanh. 
Knj. 4, 35 (8. n. Jm gehen etc. III 1). 
aSar in, an s. auch u. KU (Tig. III 38. 
Sams. II 49). 2) Adv.: wo; wohin, bis 
zum Quellpunkt (res eni) des Tigris a-Sar 
mnsu Sa ine Sahiu wo der Ausgangsort 
(Ursprung) der Wasser gelegen ist Salm. 
Ob. 69. meinen Königspalast a-Sar kadru- 
tim ukfannaSu worinnen ich Geschenke an- 
sammele Neb. Grot. III 30. das Land X i 
a-Sar wndm seri la ibbaSSu wo kein Ge- 
thier des Feldes fortkommt VR 8, 109. 
S. auch Asurn. I 104. a-Sar tal-la-ki ittiki* 
lullik wohin du (o Istar) gehst, will ich mit 
dir gehen Asurb. Sm.125, 61. vom Berge, 
seiner Zufluchtsstätte, a-Sar ittanapraS- 
Sidu wohin er geflohen war V R 1 0, 1 4. Oft. ' 

aS-nt VR 28, 91c s. u. aS-hn. 

isaru s. u. iflj\ 



"lK^U eSertu (eSirtu) st. cstr. eSerit zehn 
(8. Gramm. § 65 Nr. 6 nebst Anm.). eüp 

(ein Schiff v(m)e-Se-rit(=<()gur-riK. 4378 

Col. VI 21. VR 36, 1. 36— 38a. b.c: < 

(«, ä, hu.u, fa-a) = e-Se-rit. amil räb <(-te de- 

curioK. 4395 Col. III 21; vgl. UIR 51 
Nr. 5, 3. Vgl. auch iS-ten eS-rit bez. eS- 
rirtum, eS-ri-e-ti elf, ^a-miS-Se-rit fünfzehn. 

esru der zehnte. PI. fem. eSretu die 
Zehnttheile, Zehnten: eS-re-ti K. 56 Col. 
III 7 f.; vgL II 31-35; Ideogr. durchweg 
SIXGÄL(.LA). VR40,56c.d:ZAGX = 
eS-re-tum; Z. 55: SI X GÄL.LA = nS- 
ri(?)-a-tian. VgL Gramm. § 77 und oben 
S. 49 b. 

esrazwanzig. K.4378Col.VI19: elip 
eS-ra-a (= «) gur-ri. VR 37, 25d.e.f: 
<(<( (ni-a) = eS-ra-a. 

USSliräti eine Gartenpflanze. uS-Sii- 
ra-a-ti] vorhergehen karaSu, gi-ir-Sd- . . ., 
pir-'u, folgen ki-is-mu, Si-ni-tü u. s. w. Lond. 
Frgm. 

isrubü m. eine schwere, ansteckende 
Hautkrankheit, viell. Aussatz; der mit 
ihr Behaftete wohnt ausserhalb der Stadt 
ina kamdt alt an der Ringmauer (s. u. 
"IIH I 2). Sin iS-ru-ba-a ki-i lu-ba-ri li- 
la-ab-bi-su-nui möge ihn mit A. wie mit 
einem Kleide bekleiden 1 Mich. III 19. 
Sin iS-ru-ba-a la te-ba-a (mit nicht wei- 
chendem A.) gi-mir la-ni-Sti li-laff-biS-ma 
IHR 41 Col. II 16 f. Sin SU.yUR.SÜ. 
SAB-a d. i. iSruba-a ki-ma lu-ba-ri li-li-bi-Sa 
zumurSu (seinen Leib) 43 Col. IV 8 f.; s. 
für das Ideogr. BA I, 144. Sin iS-m-pa-a 
li-lab-bi-is-m-ma Berl. Sargonsstein Col. 
V 10 f. der ma-li-e iS-ru-ba-e ist unge- 
eignet zum Priesterthum K. 2486 Obv. 22. 
Vgl. auch iS-m-ba-a IV R 57, 28 b. 

*asaridU (aSarcdv, wohl aus aSar Ort, 
Platz und edu eins, erster zusammenge- 
setzt) Fem. aSarittu erste(r) an Rang, 
höchststehend, oberst, als Subst. 
Höchstgestellter, Fürst, Vorsteher 
u. dgl. Ideogr. SAG . KAL (d. i. reSu 
-| dann«). Nebukadnezar ablu (TUR. US) 
a-Sii-ri-dn sd .... der erste, vornehmste, 
an Rang höchstetehende Sohn des Nabo- 
polassar Neb. I 20. Bors. 18. V R 34 
Col. I i>, «bht SAG . KAL Sd . . . Hab. 1 13, 
ah-lu SAG . KAL Sd ... I R 52 Nr. 5, 5. 
Antiochus oM/SAG.KAL Sii Sdukku VR 



Villi. 411; Vgl. fiuf.li - 
m. ,1.1 durch it- !■■■'■<«■>■ erklärt VS . 
älfU Adj. stiirk, mUcutlg. i\ 
s-h mit mächtigem Quadergeel 

s'r. 64, 13 ivt'l. A:.:i rl.. \ 9; 
il Nr. 8, 29: v <,-,.; : -!,,„■ *yi>. ■ 
kubiti a. aajnd ,',,i. 

-H0K (»,;» i'rt. i.s 

emondem Heil wi<l :■ 

eui. begnadig) ■, d ■ ■ 
mnitrii Lande» Qnrgi 

jegnadete tri.,-: ..... 

deogrr.: H! tu i 

tri ■ .'■■■ III rat i : 
Heil widerfftln-' ■ 

<..■■■.. . .■. tuten ' 

Heinainen U 
Harduk hm-. 
Igiri IV B 

□ 




....Ueii.hBcb- 

. * iLtfcr ■■,■■■■ 



. h . 1011,15 

■ triufceu- 



m niT 

^ ^» «Ju Hans 

,_ ^i» Wandstlii/e 

E «• ^tUtze des 

... v'tajm 

..i ..iner Schlange 

K ^teh einem Hühieii- 

,■ ;\ 69 ObY, grosse, 

_ l — Steinplatten (««• 

■ (T. An) uiiix/iira Hess 

^-.- Wände umscbliossen 

,m*7*; Ann.43>l;XIV.77; 

■ S" it " '-V Pp- n.42; IV. 

-Srli"t'ik-n Hess ic.li ■>- 

!■ r Terrasse) Wände um- 

~, - suJl Hell. 52, wofür Rat». 80: 

bwellen verschiedener 

, . xj ,-t ff» (sc. der PaltUte) »AmA»™ 

- ili, Knj. 4, ;iü. .<-m</t.i-k . 

-,r.', k. 50Col.IV 11- Kiir 

-t ,>rt«uaiuen TlkfftBTtX'*) 8. im. ptT. 

— j$ [«,) aa&au walinrh. gründen. 

" " . ■ M IM: KU = n-Ai-A', mit m- 

«« und w>-f»t-*- •■>>:■ Eine Granu« i>il 

^»i S, ferner unten nid*« besonders 

n l gründen, den Tfflnpelthurei dem 

Gwti Sin (ku Ehre ■■■' '■■-"" ■'/'"- -r"" 

fcx. r leb und baut« idi 1 E fi£ Nr. 1 

Dtin i- 

•bAäbu Hubst. (dg. wilil Inf.) 1) Wr.li- 
oung, Niederlassung. VB 41. 7«: 
„.&i-M syn. •i-Iiim. VtfL&avm. 8)lpM. 
Ttgelnest (ygLiriaft«). 7R32, 56ie.fi 

GI.Ü.A JSISU.MX.A =.**»* <yn. 
fin-wi /« (ffurffc. Zur Bed. vgl altttw 

is. M). 

•ubbö, uiiu (PI. tantoiu) Grnnd, 
Fundament, (i. U. v. Mah«, der fest«» 
Ot'im.ltl'irlLr, s.d., scheint nMü bei Hau- 

nta äto Qnntoywrn zu bedeuten; das 

VitMiiu bei libitlu ist ajfa, bei niiö: 
.ulli). ldeogr, i-{>]'. '■'■ ■ 
;„,/, tbmd ■"'-<• i'b !**■ *■ Tcmpel> 
Fnndami'Ht auf mäc.litip« llerggeBteiu 
Tig. VII 77 f. «<" MHÜflii »J 
,,„-i,;.)i; .<,!-li dKrtQm idaraul) pArfMa 
IcJi das liiiiidurfundjunent des Tfllapdl 

DJ ,:::, . ..;,.,..;„ ,,,/.,/,-„,., „.■ .. | ' ■ ■ 

ich legte ilimi [dm Slu.lt) lirnud u. 8. w. 
■«9. OyL 81. 00 IAH taSC 

,(,/|.„„-,>„-„ war Itl TtOpeb Urund nti- 
gelcgi geblirben Tv; VII B»t <'- (über) 



DDK 



151 



tto'tt 



.... HÄ-w-su ad-di-ttut uk'in Hbnatm V R 
*'*l , 5 b. 32 c. f/* .... peUn u&atrim tt.s- 

-•-.*f/ <i//-< //-////* f/Xv/i libwissu Sarg. Stier- 

' lir. 56. //-/w wi-di-v ns-st'i Ad Esagihi 

'■' Mi rol. I 12. .wi >/.v-.sV hiti-Au ana 

• <,irri iwn-h« (3. IM. fem.?) wessen 

i Luises Fundament in den Königsweg 

vorspringen wird IR7F, 25. Sehr häufig 

findet sich >(.<-.*,< (*/*-.*/), ^ in Wort- 
verbindungen wie: den Palast, Tempel, 
das Haus, die Mauer o. ii. baute, fügte, 
zerstörte ich bez. er etc. iMu (n/tu) uA- 
ArAn „ tt'li tnhJubiSu n . Palast: i&tu «^ 
.*/i ti'di tnhdu-hi-An Asurn. II 5. ultn 

'•^23 d. i. hAAS-Au <i-/// tafi-bt-hi-ta Asarh. 
VI 22 f. Tempel: iAtn uA-A?-Ati a-di tah- 
In-hi-A,', Tig. VII H5. Haus u. a.: iäw m.*- 
,V ,-üi a-di 't,ih-fa-lßt'-M Tig. VIII 5 f. Mauer : 
;.s7// tiA-Ai.-Ati /i-7/ tnh-hi-hi-sii Tig. VI 29. 
Oft. die Stadt ////// //n-.Wn rr-#/# W/-/>/- 
///-#- A/j baute, vollendete ich Lay. 52 Nr. 
1. 2. Stadt und Häuser nltn nAAe-Ati «-/// 
t'th'lu-bi-.Zu zerstörte ich Sanh. Baw. 51. 
////// «Wr *ir/i Nfi/#f/m Sanh. VI 61. I R 49 
Col. IV 21 s. u. nahurrn. Für die Schrei- 
bung von istu bez. nltn . . . wli in den 
vorstehenden Wortverbindungen s. WH, 
S. 18a 23 — 131, 3. II R 35, 45 f: nir-mn 
syn. n.s-.sri; vgl. isdii. 

usaitu Vogelnest. V R 32, 58 d. e. f : 

(t1 . US >^"|-^ = H-.sa-aMitm syn. jv/wir/ 
Ai issnnitr. Vgl. oben nAäAu. 

U88U8U Subst. K. 242 Toi. IV 5: Gl. 
K A = hA-Ah-Ah syn. /»«- 

II. £*Eftt fot,) asasu Prt. mW, 1. Sg. dAnA. 
Prs. foAAaA. 1 ) intran8. leiden, 1 e i d v o 1 1 , 
bekümmert sein, ka-hi ii-ini i-Ari-uA 
K. 3057 Col. I 9. <i~An-nA ich ward traurig, 
uAtdnih K. 5418 Col. II 25. K. 4386 Col. 
II 47: ZI.IR = n-j&i-A/; s. weiter u. II 1. 
2) trans. in Leid, W T eh bringen, die 
Krankheit . . . An mnta i-aA-Aa-Ann ( Ideogr. 
ZI.IR. ZI.IR) IV R lff. Col. III "' vl . 

TJ 1 in Leid bringen, bekümmern. 
Perm. «,W mit Passivbed.: er ist be- 
kümmert, hm ii-nit ns-.Wi-n* am Tage 
wird er mit Leid heimgesucht (Ideogr. 

\>£ f?2^» boi Nacht thlUuh IV R 22 
Nr. 2, */-,. wWw-Ai-/v/ (Ideogr. DIRI.GA) 
htt-ma-hi 10, : » ,b. K. 4386 Col. II 48. 49: 
SU. US. KU = u*-äu-M, SI-//W /m-MJ.US. 
RU = ua-piA-ti nA-&u-8at meine Seele ist 



bekümmert, mit aAdAu (s. oben) Eine 
Gruppe bildend. Die rechte Spalte von 
K. 2022 Col. II 14-16: DIR, DIR. DIR, 
ZI . 1R . ZI . IR wird nach Vorstehendem 
zu ergänzen sein. S. auch unten uAAuAiA. 

II 2 in Leid gebracht sein, ti-t/iA- 
Aa-Aa-twi ist er bekümmert (opp. im tnbi 
infröhlicher Stimmung) IVR60*C,Obv.27. 
selbiger Mensch ut-ta-aä-M (Fut.) bez. m/- 
taA-Aa^A (III 2) K. 4041, 13. 

m 1 in Leid bringen o. ä. Viell. 
gehört hierher IV R 48, 3b: Ramman 

<££^ <J23 & w *' w-*'-*i-J« (3. Prs.). 

m 2 in Leid gebracht werden. 
S. u. II 2. 

asustu Leid, Weh. S d 127: ZI.IR 
= a-Ati-uA-tum. 

ussusis Adv. bekümmert, in Herze- 
leid. . . ,-iA dal-hiA ttA-An-Ai-iA a~Ui'iHt*-ma 
III R 38 Nr. 2 Rev. 55. 

III. #Eftt ®8ö» u fangen? K. 2022 Col. 
II 36 : | | RI = <*-&(8ic Ww/i, mit ba-a-ru 
(einen Fisch fangen) und mJjäAum is. d.) 
Eine Gruppe bildend. 

mesestu kleinesNetz. Vok. Konst. : 
IS . SA . TUR = me-Ae-eA-tum. 

asasu («,) Motte. HR 5, 40c. d: UH. 

HA = n-Aa-Aii\ folgt sd&u. 
assatu, issu Weib 8. u. II. TD2&. 
issi'äri s. u. 1X : ,1D. 

*assa, gewöhnl. aisu (d. i. wohl afAu = 
tmia)Aü) % <r£-.ta//jl.Präp. Dum — willen, 
zum Zwecke von. a3-Su *pe$ ardutia 

-um mir zu huldigen (kam er) Asarh. 
II 36. a$-&u dandn Aütr ni#e kulbtmimma 
um den Völkern die Macht Asurs zu 
zeigen I 47. «.*-&/ ha-htt Hapi$-tim~$u um 
seiner Lebenserhaitang willen ( bekannte 
er seine Sünden) VR 3, 17. S. auch u. 
stdhi flehen. 2) von wegen, aus dem 
und dem Grunde. <is-Ati nr-ra-ti wegen 
des Fluches, im Hinblick auf den Fluch 
IHR 41 ('ol. II 8; ähnlich 1 Mich. II 11) 

(»iWm). IV R 31», 23b (#/«f/#M, S. U. irritn 

Fluch). «Mum K. 3927 Rev. 7, u. a. St. m. 
3) betreffs, über, at-tn tibiit Elame 
betreffs des Heranzugs des Elamiten (er- 
stattete man Meldung) Asnrb. Sm. 1 19. 20. 
II. Konj. weil. Urspr. «*.<« ,-»»/, gewöhn- 
lich aber einfach <i*\v>/, hääi. mitunter 
wechselnd mit Ha in ebendieser Hed. «i.W»/ 
iä (Varr. dS-tu An und blosses £»*) umdt 




Ywiiden- 



lv: ^i«-ti /n haben. 

die Schreibweise 

M! it-ii iiutt Ann 

..■;: ,1fr Hebrtwr- 



- i- >■■ Ulli) 

i:;s. i ,mi. VKii an. von — 

v.a.'u; on.l und etymologisch 

. »,•'.. h lei/tere* sb-U bes. 

V. . \*jrY. XsnrKxi'hrlulHHir, 

i. rilliii'l s.d.'. C'lM'f 



I F.-r 



l'IJI. 



1 räumlich: viii 

HS. .;-'■: h/<-m (eil) 



■,. . :_- ■£ VII 18. ;*<« iVar. 
- ^ Fasse deN Gebirgs 
. -r Ana». II (18. ilHti uns 
_-. . - *r*it. dem und dem Ge-hirg 
. ijf. •ittHmni n. iL) Asuru. IM 
■-. l<}'\ Sahn. Mo. Ohv. :il. 51. 
■ . :. zv Verbindung TA mit nnd ohne 
.- -■ ft bei Asurn., TA passim bei 
■*..~ -- " l! Hi'iXi vom Land U. iin Sarg. 
. :2 ."-/ü von der und der Stadt an 
V "■?. 14. '*-t" ■ • ■ ■ "-*'' von .... Ms 
•tri Z'.f. und seineu Vorgängern, Asurn.. 
f >.-.:. Xeb.. Nerigl. findet sich «W« uho- 
■■:-.*-. h geschrieben!. 2) zeitlich: von 
-.i!-.. seit. ii-Ut ,-r.i b.'IMhX. AiwiH^., 
■■: V ;w/ t '-«i Tip. VI44. iW« «1««( »i». 
riif-ifft", «4« M-im, iv/vi/i'w s. u. p»,"l. 
.-■■ ■;,» .*«/,• o. il b. u. k, m. — Die zn- 
sammengesctzt e n Pi&po b i t iona lau sdrücke 
.-■■< kirih, Hin lihhi; iil» >li; Hin j«h,.i; 
;r« t.<r ? ; elc s. n. J-iVA«, IM« u. s. w. 
:'. mit. in P.cgleitang von. Diese Ited. 
für »honet, geschriebenes "/-in nicht nach- 
weisbar, die Tochter des Königs von 
Kardunias H-in mi-ln-ni-Sti ma-'n-,/; mit 
ihrer reichen Mitgift (nahm er nach As- 
syrien) II 1! (i!> Oliv. Col. II 35 (Krgiin- 
mngj. seine Schwester TA uu-wl-in-lai 
ni'i'a.Ii Asurn. II 124. iihnl. 12. r >. K. auch 
III 18. I!. Konj.: nachdem, als. seit- 
dem, ii-t» nachdem ich die Feinde Asurs 
if/ii-tti bezwungen hatte Tig. VI S5. iM» 
ib-mitui-ui lulit... (seitdem mich geschaffen 
hatte) Xeli. I 23. Vgl. VII 1(>. ii-tn »lh- 
,.«„„„., s. n. »ff.«» jS. ijr.M. — Für die 
seltene Nebenform lll» s. K. 823, 1<>: iW 
••■HU-I,„l.r„ „tiMi-'u,- (das nnd da») bvaeli- 
ten sie ans der Stadt ll.-l. herüber, und 
bes. Str. III. Vir,. 1: it-tn *<i-/,i-ir ii-li ,V- 
h'-t" von der Jugend bis zum (ireiscnalter. 
istu. Ü-iii Syn. vimi'if-fMtirn-if« V K 2», 1 8 e. I'. 
astabelu eine Pflanze. Sm.S:**»TAIl. 
PI. PI =- «JWW«. 
Jeuirrn- istänu. iltänu X»rdun. Ideogr. IM . 
vnn— SI.1H (d.h. -gerade Dichtung-' i. durch 
••t.i-n» iTklilrt K. 2022 (VI. II -1 (*»/», 
v,;„„, ,„,/-;. „/„„,.'■ s. N. 0. \V). In 
iesrr MeoglM|,h. Schreibweise IM. Kl. PI 
■assini, bis. in Häuser nder Grundstücke 
«■treffenden Von rage» .Konlraklen). 
C ^I: MM! —il-<-.-„» >•/,. 2d: ™ «i,-4«- 
■1. Hie Grundform ;*i«« erhell! aus Ü- 
i-«h — IM.MIli.IJA auf Hnrin l.ond. 



:. itwt. 



»der 



rate 



153 



rwtt 



Frgm. zwischen Sütnm und Saddü (Georgk 
Smith, Note-books 30. 405). Vgl. auch 
'*'* Il-ta-na-a-ti? IHR 66 Obv. 35 e. 

istanu (K 4 ) Einer, einzig, Fem. iStatu 
(= iStnttu, iStdntu). Uu iS-ta-a~nu (= l a ' an ) 
In . . . kein einziger Gott, kein Gott IV R 
16, " 8 a. ilM A-nun-na-ki iS-ta-nu (= / """*, 
doch fehlt es auch) la . . . kein einziger 
A. lff. Col. II 33 /3 5 . Sa rirhu-su-nn iS-ta-at 
( V Ideogr. AS) deren Zeugung Eine ist (von 
den 7 bösen Geistern, welche allesamt von 
Anu gezeugt sind) ibid. Col. V l ! 2 (iS-ta-at 
doch wohl kaum als Perm, von ntDK zu 
fassen?). Für Ü-ta-at NE XI 204 „an 
erster Stelle, zuerst" s. Gramm. § 77 S. 207. 
Weit häufiger als iStanu ist 

r isten, geschr. iS-ten, iS-te-en, iS-ti-en^ 
zumeist jedoch I-en d. i. iSte-en. Für iS- 
ten>i 8. Bed. 3. 1) einer, ein (im Gegen- 
satz von zwei, drei u. 8. w.). I-en u-ma 
Einen Tag Tig. VIII 87, I-en ü-me II ü-me 
einen oder zwei Tage IHR 15 Col. I 10, 
j-w/i I-en ü-iiu> an Einem Tage Tig. V 50. 
a-wt I-en ali in Eine Stadt (schloss ich 
sie ein) Z. 77. ki-ma iS-ten Si't-me gleich 
Einem Namen, Einer Person (das Ganze 
= AS. KIM) IVR 19, 45/ 46 a, s.u. mit ha m 
(inTS). I-en ina ttb-bi-Su-nu ul ip-par-Sid 
keiner von ihnen entkam Lay. 68, 9. ihren 
Tribut ki-i I-en wie Ein Mann (brachten 
sie vor mich) IHR 10 Nr. 2, 43. Ähn- 
lich Khors. 126 (ki-iiS-ten). Lay. 67 Nr. 2, 7 
t ki-ma I-en). S. auch u. pü Mund, Rede. 
Zum Ideogr. ÄS vgl. edu. S d 131: / = 
i.z-te/t. Das Fem. wird I-it und I-tu ge- 
schrieben: I-en ahu-Sn-nu I-it ummu-Su-nn 
Einer war ihr Vater, Eine ihre Mutter 
Beb. 12. /-/'/ i-si-tu Asuni. I 118 bis. a-<li 
I-tu K. 56 Col. IV 28. Wie ist zu lesen? 
2» i&ten — iSten bez. Sann einer — der 
andere. I-en a-na I-en iS-ta-[ na-)a-lwn 
a-ha-mrS einer den andern fragten sie 
si<h gegenseitig VR 9, 68. iS-te-eti i-ti 
Zti-ni-i einen (Wall) neben dem andern 
Neb. Winckl. II 1; V R 34 Col. I 28 (iS- 
tt-eii). I >ie RA isten put Sani naSu 8. U. 
put inrB). 3) der erste, doch nur bei 
nachfolgendem Sauu, Satin der 2., 3., u.8. w. 
I-en bahn das 1. Thor (folgt das 2.-7.) 
Höllenf. Obv. 42. Rev. 39. i?-sn a-rik tu 
is-tt~nn-wn-ma (sei dtir erste, sc. Namen 
d»»s ISogtms) K. 3449a Rev. 7. 4) ein, 
einer (unbestimmt]. I-en edlu ein Held, 



Krieger VR 3, 118. — Für iS-ten ü-me 
HR 32, 24a s. u. ullitiS (S. 65b). 

iitdnis, ilteniä Adv. zusammen; 
a) i. S. v. gemeinsam, mit einander. 
misnt tafjümu I-niS (d. i. iSte-tüS) u-km-\nu\ 
Grenze und Gebiet setzten sie gemein- 
sam fest II R 65 Col IV 22. Vgl. iSte-niS 
IVR 57, 10a. 33b. IHR 51 Nr. VII. Sd- 
di-i il-te-m'S a-sap-pan die Berge allzumal 
überwältige ich Sm. 954 Rev. 5, 6 ; Ideogr. 
TJBrhi (EME.SAL), sonst = mithdriS 
(s. <L). TJR-bi = iS-te-niS auch K. 56 Col. 
IV 27. me-Su-nu iSHe-mS i-hi-ku-u-tna Welt- 
schöpf. I. 5, s. u. pin. b) i. S.v. gleich- 
zeitig. So vidi. VR 2, 59: der König 
von Tyrus brachte seine Tochter etc. zu 
mir; seinen Sohn, der noch nie das Meer 
überschritten hatte, iS-te-niS uSebda Hess 
er gleichzeitig (?) bringen, um mir zu 
huldigen. Auch K. 525, 17 passt für /-*/- 
tuS diese Bed., dessgLK. 1113,29 (i-shuS- 
ma a-sa-di-ir). i-si-niS auch K. 146, 19. 
— Die RA iSteniS zdzu 8. U. TIT. 

Uten eirit u. ä. elf. iS-ten eS-rit nat>- 
ni-ti die elf Geschöpfe Weltschöpf. IV. 1 1 5. 
eS-ten eS-ri-twn Weltschöpf. III. 36; 94: 
itoen e[S-ri-tum]; neubabyL Duplikat: iS-ten 
eS-rit. 82, 7—14, 402 Rev. (Frgra. von 
Weltschöpf. I): iS-ten e$-ri-c-ti (neubabyL), 
wogegen ein assyr. Duplikat: iS-ten eS-rit. 

istänü. VR 31, 40 f. e. f: ir-ta-nu-u bez. 
Sa GAB**' Sak-nu syn. iS-ta-nu-ti. 

astapiril (aStabiru) Knecht und Magd 
(so gemäss Syn. und Ideogr.), also Ge- 
sinde. Sm. 305: \aS-t\a-bi-ru syn. ar-<lu 
u amtn. Hiernach wird das Syn. von ar- 
du ain-t\n] auf K. 5432 \aS-ta-jri-r}u ge- 
wesen sein. Lond. Frgm.: re-e-Su, am-tu, 
aS-ta-pi-m, ki-na-tu-tum (so auf einander 
folgend). ht[rnmmatu] und i]>-m aS-ta- 
pi-\ri] 8. bei den ersten Substt.; Ideogr. 
beidemal SAG. AMAT. ARAD. 

astartU einTheil der Thüre. e 2*7 
Col. VI 13.14: IS.II>.SUH = ^>V,/r-/W. 
IS. KAK.ID.SÜH = *ik-kdt aStarti; vor- 
hergehen meddn, uaprakn, sikkuru etc. 
VR 20, 17a. b: ID Ui-/.,r, sie) SUH = 
aS-tar-tum\ das näml. Ideogr. in Z. ls. 19 
= amnuttutn und ki-sir ammati. 

astUlTUeineFliegenart.VR27,lU r .h: 
, N UM . MUD = ttS-tur-ru syn. :u-\ um-tti . . . . \ ; 



.- Hwlilüirt war 

..■ -tn. 24*. S. amli 

,;;;r Seile, m-ln-n: 

'i Wall l iii>bi-ii dein 

..:- II 1: riwiiw. [mir 
...I 2« iTfd. '-'"-" Xfl.. 

: .Mi it»\ PI. iWf.. I i Seit f. 

~i|>. ■". zur Seite, j im. 's. nel.i-n. 

s. mit cu h-winilrrsl. Für die 

■■ --jntivnuMir vun /«< s. S 1, lsi. 

<: ;.-.i ■-- ii-i'im. hie Cruml- 

■ ..■ li'irt iiihIi klar vor an Stell*-» 

■ iie Seilt! ili's A. ireln-dm war;, 

u-,„;-. in,, /,. H.Ti- HI •>*. S. 

■;•= Uli. IV l. E'l. //,{/. die Srfh-n 

■laut ps, chuT Stadt d. i. die näelisie 

y.ivz. Mitl'rii]hi«iliriiialln'd.: «.dir». 
:u ii. ii. 4iH'ii l'l •fi.pn-i ,-i.i-.i-ii /!■'<■ 

. ,/-;,■■•... H:h,l '•.,:.), I,ir N.-k VI 2'i; 



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. t-i,:i mhihlm Hi^ihir V 1 

:. ll i:i. am -ii ../.-./"•■' '•'"-" .v- 

■ •/>'<'/ in einer Kiitl'ermini.' vmi \'.m-<. ■/ , 
' ::.li-ml dir niifhxte 1'iiij.'i1iiuik Niiuitti- 
i:-ls .iL Ii. vmi N.-ll. ans gvrmlinj'M N.-l. 

\ III HJ. Hiu-h ifniRWn l'ark j.llaiizte i. Ii 
-•.,-f,.,.//innirs um liil-ridüti V li |n. lii-V 
-'.<-i/ (nrlM-n) hu- hteiltiu hinite icli 2 luü'li- 
tiirr WiUle Neh. V 27. -Jl (iren/.e. .-».,. 
'.-.-.;» weim- dien Kaufpreises! lirenzen 
Sarg. Cyl. 12. :1I vun eineia Kleide; 
Kami. Saum. So ist viril, zw fassen 
VI! 11. Sir. il: SA.Sl'li.M'K.IJA = 
;h.< ä. inW.i-f.-j virl. K. 2l>:)l Cd. III 2: 
in» ,;„ .^-1,.,-ti 

itti l'rüp. mit. IdmLT. KI. l'l mit. 
I.ei, im Zusammensein mit. ;ii in fried- 
ige r llerilteiier' 1 Meli. 7--.. s-J: iveeliwlad 
mit «... is.d.i. :i-ti-ti 1-11,1. Asiirli. Sm. 
I H:>. (ii '<<■>•„,»•; i siesnrirht i it-ii-l -. 1-J I. :.; 
<■..„„;,. ;/-/;-„;i J eiuiisK.N-_'.:;i. 



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i.kilnipfen : ./-/^«--.»Astini, 


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:( Mi r..Ki]...s. TA'. 



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155 



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= täu von etw. herabbringen Tig. III 28 
8. U. aab'n. it-ti inm-ni Sutikanni entrücke 
mich dem Bösen IV R 5*9 Nr. 2, 20b. 
3) noch seltener instrumental: mittelst. 
it-ti pu-li it rjj-H . . . epu$ (baute ich) IVR 
39. 5 b. K. 2034 Col. III 5-11: DA (du), 
DU (*), DA (/„), II), TA, ZAG, KI = 
it-ti (die meisten dieser Ideogrr. bestätigen 
für itti dieGrundbed. „Seite"). KI.NI. 
TA = it-ti-M mit ihm u. s. w. s. K. 46 
Col. II 62-67. Für TA beachte theiis 
iMu in der Bed. „mit u (s. d.) theiis itti 
in der Bed. „weg — von". Vgl. auch iW, 
/.«/ r mit u . 

5<n^ atta'u. Von den riesigen Schlangen, 
welche Tiämat schuf, heisst es: zalc-tu-ma 
Zin-ni In pa-du-u at-ta--i Weltschöpf. III. 
25. 83 (gemäss 88, 4-9, 13 Rev. 6). 

utu'ütu (n. abstr. eines Adj. utri oder 
ttttn) wahrscheinl. Raub, Besitzthnm 
o. ä. die von mir weggeführten 25 Gott- 
heiten a-tta u-tu-u-ut bit Belit etc. lu ajfvuk 
schenkte ich zum Besitzthnm des Tem- 
pels der Belit (und der übrigen Götter 
und Göttinnen meines Landes) Tig. IV 34. 

atabu. VR 28, 71c. d: a-ta-bi ki-Sa-di 

syn. ua-ab-lap-tu. 

atabbu (statt t auch dt, statt bb auch 
pp möglich) kleinerer Kanal. HR 38, 
16. 17a. b: PAP.E. LA L oder SIG (d.i. 
schwach) = a-tnMu\ für PAP.E = 
pabju s. d. Z. 20a. b: PAP.E mu-im-BAL 
— a-uib-bn ih-ri (er grub). Vgl. den Kanal- 
namen " ir A-tab-diir-'*" iS-tar IHR 43 Col. 
I 16 (s. nn. prr.). 

atabbis Adv. gleich einem kleinen 
Kanal. n-$ah-bi-ba a-tab-bis Asarh. VI 2 1 ; 

«. u. ii. nnn. 

itgurn, itgnrtu s. itkuru. 

atudü (K 4 ) Ziegenbock. HR 6. 5 cd: 

SU . SE . KU . KAK (mu-ka, lies */*-*.) = 
a-tu-du\ folgt Sappatm der wilde Z. Zum 
Laut wer th #i<j des Zeichens mu s. araSu, 
urifttt (HI.tthK). Ebenso, nur Glosse */-/*-**, 
S b 49. <i-tH-da (= SU. SE. KU. KAK) top- 
jhtr .stidi-i wtjf-pttr-tit-itu-wt (ihr zottiges 
Fell) is&ibat V R 50, 4S ,«,b; s. Näheres 
U. ütpptiru. 

nn$<i at ü sehen. Beachte K. 7331 Rev.: 
PÄD ~(W«-|«|, Eine Gruppe bildend mit 
snppi't und natahnn, sowie HR 35, 19 e 
(nach neuer Kollation): a-tuti = a-uui- 



rum (folgen, ebenfalls als Synn. von amä- 
rttm: hi-a-rum und hi-a-M). Vgl. unten 
ata Wächter, eig. Späher, und ittu Sehen, 
Gesicht. Aus dieser Grundbed. sehen entr 
wickelten sich dann die Nuancen: a) er- 
sehen, erwählen (berufen) — vgl. haru 
— , s. itütti t ttttitu und III; b) Umschau hal- 
ten, suchen — vgl. 8e'u — , s. VR 21, 
16c d: DI. PÄD. DA = a-tu-u, Eine 
Gruppe bildend mit bu-u-u und nu-pn-Su\ 
c) finden. So viell. K. 245 Col. III 32: 
ina bnv-ti a-tu-M (Ideogr. schloss mit DI? 
PÄD. DA) ina süki Mrub bei einem Brun- 
nen fand man ihn(?), von der Strasse 
ward er hereingebracht (?). 

II 1 Inf. uttu, Prt. Sing. 2. m. tutta, 3. m. 
i'i-tn (8. u.), PL uttu, auch utu geschr., Prs. 
uWl 1) sehen i. S. v. durchschauen, er- 
kennen. Nannar dessen weites (ruht) 
Herz ilu manrnan la ut-tu-u kein Gott 
(er)kennt (= nn-mn-un-PÄD . DA-c-nr, 
KME.SAL) IV R 9, 3 % 7 a. dein Wort 
ist (wie) die fernen Himmel, die ver- 
borgene (katitntu) Erde Sa manman In 
ut-tu-u (gleiches Ideogr.) ibid. 7 / 8 b. 2) jem. 
ersehen, erwählen (berufen; für PÄM 
= nabä s. d.). Rammaunirari in ina nui- 
rütiStt Aäitr ut-tu-Su den trotz seiner Kind- 
heit A. erwählte IR 35 Nr. 1, 1. Nr. 3, 3. 
Sargon welchen Asur und Mar du k ut-tu-Sü 
Lay. 33, 2. iati .... keniS ut-ta-an-ni mich 
(Sargon) ersah er in Treue Sarg. Ann. 240. 
Tiglathpileser Sa ina keni Ubbiktmu tu-ta- 
a-$v den ihr (Götter) in eurem treuen 
Herzen erwählet habt Tig. I 20. mich, 
Asarhaddon, um all jenes wieder znrecht 
ZU bringen, ina pubur ahea rabuti tn-ut- 
tan-ni-ma erwähltest du (Marduk) aus der 
Gesamtheit meiner älteren Brüder I R 49 
Col. II 23. Vgl. K. 4350 Col. III 18. 21. 
24. 27: ti-tu (richtiger wäre wohl ti-ti) 
er erwählte, berief, PI. u-tu-u, Prs. u-ut-ta 
er erwählt, beruft, PL u-ut-tu-u\ Ideogr. 
durchweg PÄD, welches im gleichen Zu- 
sammenhang durch iskw\ itma u. s. w. 
(s.nptt, TXW\) wiedergegeben wird. 3) etw. 
sehen = finden, wer von den Göttern 
wird dich stärken -ina baläta »a tufoCu 
tu-ut-ta-a at-ta sodass du das iA^ben, das 
du suchst, findest NE XI 187. 4) suchen, 
etw. erstreben, mim-ma ut-tu-u a-na 
bm-ri pi-sn la ikatead was immer er für 
seine Kehle erstrebt, möge er nicht er- 
reichen 1 Mich. IV 19. 




nriÄ 



156 



nra 



m 2. Mond lind Sonne Sn-ta-tu-ujü III R 
54, 58b. 58, 13. 19b. 1. 14c. — Sa mi- 
fii-is-su (<L i. mihi$-Su) Sii-ta-tu-u (=RI.A) 
IVR 24 Nr. l,~ 36 / 37 . 

atu Wächter, eig. Späher. VR32, 
28<Le: [<"""S]I.GAB = a-tu-u; folgt 
ma§§aru. 

% ittu 1) das Sehen. HR 47, 27 e. f: 
SE . E = it-tu (und a-ma-rum). 2) f. Ge- 
sicht (was jem. sieht), Zeichen (was 
jem. von der Gottheit zu sehen bekommt). 
PL ittdtu. Ideogr. SIH DÜB, PI. SI+ 
DUB^. Wo die veröffentlichten Texte 
JSl-f UM bieten, ist dies ausdrücklich be- 
merkt. Das Wort ist nicht zu verwech- 
sein mit ittu <L i ültu PI. idäti, Ideogr. 
ID, Zeichen, Wunder, s. u. T\ o Samas, 
täglich ina nipfri u riba im Himmel und 
auf der Erde (gagari) du-wn-mi-ik it-ta- 
tu-ti-a lass mich günstige Zeichen sehen, 
sende mir günstige Zeichen VR 64, 19 c. 
Sin allmonatlich ina nipJii u riba li-dam- 
mi-ik it-ta-tu-ii-a 35 b. Anunit die bei 
Sonnenauf- und Untergang ü-da-ma-kti it- 
ta-tuWi-a 26 c. Die Gleiche RA s. u. ittu 
= idtu. die grossen Götter welche utak- 
kihiinni ina Sl-f -UM^ Sutti egirre Sipir 
mahlte mich ermu thigt hatten durch Traum- 
und Phantasiegesichte, vom Magier mit- 
getheilt Asnrb. Sm. 128, 95. Sin mu-kal- 
Um ittdti IVR 56, IIb. Sin iS-te-ni- y -Su 
(plante, ersah wider ihn) SI+UM^ 7 li- 
mutti (SAL . HUL) Asurb. Sm. 118, 6. //- 
muttu (IJUL) Sundte iddte ittdte Sa Same 
u irsitim limuttu ittu ali u mäti Böses an 
Träumen, Wundern und Zeichen Himmels 
und der Erde, ein böses Zeichen in Stadt 
und Land (a-a ikSudüni idSi) IVR 57, 
64.65a. 81 ) UM Sm damkat IHR 52, 3a. 
ittu limut'tttm it-tu a-hi-tu III R 52, 24 a, 
it-ta-a-tn ha-ta-a-tu lim-ni-e~tu 25 a. iddte 
ittdte Umneti böse Zeichen und Gesichter 
IVR 17, 16b. 3) wohin man schaut, 
Richtung. Vgl. tdmartu Ziel, \minu] 
it-ta-Sa id$i id-ni, id-nim-ma it-ta-Sa idSi 
was ist seine (des Weges, harrdnu) R.? 
gieb niirs an (o Sabit, fem.), gieb mir 
an seine Richtung NE 67, 17; 69, 34 
(hier an den Schiffer gerichtet: minu it- 
ta-Sa idSi id-ni, id-nam-ma \ittaSa idSi]). 
der diu gleicht einein schweren Sturm 
(imhari), dessen Weg niemand kennt, it- 
ta-Su (= Nl~| UM) ga-mir-tu markassu 
manma ui i-di dessen Endrichtung, dessen 



Ziel niemand kennt IVR 3, 29 / 30 a - — 
Für Sl-f UM als Ideogr. des homonymen 
ittu Zeit 8. d. (näml. u. enu Zeit). 

itütu urspr. Erwählung, dann konkret 
(wie ba'itu, nibitiu) Erwählter, Beru- 
fener. Nebukadnezar t-tu-ti Sä ildm ra- 
büti V R 34 Col. I 8 , irtu-ut kn-un li-ib-bi 
Marduk Bors. I 2. Neb. Bab. I 2. 

utütu das Ersehen, Erwählen, die 
Erwählung. Mutakkil-Nusku Sa ASur 
i-na ü-tu-ut ku-un Vib-bi-Su i^Su/jüma dessen 
Asur in der Erwählung seiner Herzens- 
treue begehrte (und den er berief) 

Tig. VII 46. diese Stadt und Palast [ü-\ 
tu-ut hm lib-bi-ia welche meines Herzens 
Festigkeit ersehen hatte (möge Asur 
gnädig anschauen) Sarg. Ann. 442. 

atü eine best. Art von (bearbeitetem?) 
Thierfell oder von Wollstoff. VR14, 
12. 13c. d: SfG.MI und StG.KAL.KAL 
= a-tu-u. 8. auch u. sahnu schwarz, dessgL 
u. Sipdtu (= SfG). 

ata. die Stadt liegt 2 Meilen a-na a-fiu 
a-ta-a Sa SüSan K. 10 Obv. 12. 

*ata Adv. der Brieflitteratur, geschr. a- 
ta-a. Meist am Anfang von Mittheilungen 
(so III R 16 Nr. 2, 3), von grösseren (so 
K. 183, 30; s. den Kontext S. 53 a) oder 
kleineren Sinnabschnitten (K. 525, 11. 
K. 507, 10. 13. 17. 20. K. 691, 17). In 
der Mitte eines Satzes K.11, 24: masfaru 
Sä Sarri a-ta-a tu-ra-am-me werdet doch (?) 
Wächter des Königs! Eine Bed. wie 
„aber, doch" passt an vielen Stellen; 
die genaue Bed. wird am ehesten mit 
Hülfe von K. 507 und K. 11, 24 zu ermit- 
teln sein. Vgl. BA II 35 f. 

I. itü (vgl. itu, ittu Seite, Grenze oben u. 
rat,) Grenze, i-ta-a Sa ilia lu etik (ich 
habe verrückt) Sm. 949 Obv. 22. i-te-e 
ketti i-ti-ht hat er die Grenze (oder Gren- 
zen?) des Rechts verrückt? IVR 51, 10b. 
ihre Haine Sä mamma a-hn-u .... Id 
ikabbasu i-ta-Si-in (V. Sin) deren Grenze 
kein Fremder betritt VR 6, 67 (oder zu 
itü?). a-na i-te-e na-hal ™ a *Mu-$ur bis 
nach der G. des Baches Ägyptens III R 
35 Nr. 4 Obv. 1 2. er floh a-na i-te-e mit 
Mu-sii-ri Sa pdt Mehihha an die ägyp- 
tisch-meluchische G. Khors.102; XIV. 12 
(Mu-tts-ri). Elllipi und Ras Sa i-te-e Ehimti 
Khors. 18; Pp. IL 9; IV. 69; V. 19; Sarg. 



TD« 



157 



ibrrc 



XIV. 23; wechselt mit/?«/ (s. d.). m&t lat- 
buri 8a i-te-e Elwnti Khors. 150. Ähnl. 
Asarh. IV 8; IHR 15 Col.IV3. Für i-te-e 
'*" Niiri 8.VR 47, 30 f. b. Nach Art einer 
Präp. findet sich itd gebraucht: einen 
gTossen Park i-ta-a-Sa emid errichtete ich 
bei ihm (dem Palast), um ihn her Asarh. 
VI 16. 

II. itü ein Berufsname, sei es ein 
lufaatü oder i-tu-ü oder sonst jemand 
1 Mich. II 6. 

i-ti-a-tll wohl Seite, Umfassung, fol- 
gend SLüfkamätn als Äquivalent des Ideogr. 
BAR, HR 30 Nr. 4 Rev. 11. 

etütu viell. Holzwurm, s. u. ittutu. 

UttettL kakka6 ut-te-it um-ma-ri 8. U. ttm- 
mar». 

IHK (P?) * 2 ▼»eW- feiern, festlich 

begehen, ihre Feste (isenäti), ihr grosses 
Neujahrsfest mit (m, ma) den und den 
Opfergaben SattiSam in(a) nnljSi u hegale 
in mahariSwm e-te-it-ti-ik feierte ich all- 
jährlich in Fülle und Überfluss vor ihnen 
Neb. Grot. III 17; Pogn. C, VII 31 (i-na 
mahriSunu). Wohl gewiss nicht zu pHK, 
gehörig. Und zu welchem Verbum ge- 
hören die II 1 -Formen tu-ut-tak, tn-nt-tak- 
Sn-nu, tu-ut-tak-an-mV^iVo Col. IV 10-12? 
etkitu, itkitu (Form wie Mihi) Fest- 
feier, ich fasste die Hände Bels, uSal- 
lima ü-ru-nh bit et-ki-ti vollzog (genau 
dem Ritus entsprechend) den Weg zum 
Hause der Festfeier Khors. 141; Sarg. 
Ann. 311. die Ortschaft X, den Wohn- 
sitz Istars, erneuerte ich, bit et-kit-m ar- 
si/t ihr Festhaus (ihre Festhalle) fügte 
ich K. 891 Obv. 7. die Götter si-hi-ir-ti 
bit et-ki-it Sa Bei Haiti Marthik des ganzen 
Festtempels des Götterherrn M. V R 65, 
50 b. Vgl. noch bit et-ki-it VR 10, 28. 

itukku mächtig, hochangesehen 

u. dgl. K. 55 Rev. 14 : IM . KAL . GA = 
i'tuk'ku (auch = aS-tu, dan-wt, sn-tuk-kn). 

*Utukku m. ein Dämon, zumeist ein 
böser, verderbenbringender Dämon, da- 
her oft utukku limnn. Ideogr. UTUK d. i. : 
das aus der Bruchzahl 2 ' :l und iS-tar er- 
wachsene Wichen (vgl. S. 57 b); s. S b 53: j 
UTUK (»-/*/*) = ü-tuk-hi. ü-hüc-kti \lim-nu 
ü-tuk si-e-ri (des Blachfelds) ü-tnk Sadi-i 
ü-tuk tam-tUm ü-tuk[kab-ri\ (stets = UTUK) 



K. 246 Col. 1 1—3. ü-tuk-ku lim-nu (beides 
= UTUK.IJUL) in Verb, mit alü limnn 
ekhmnu limnn IV R 16, ,5 / 16 a. 29 Nr. 1, 
^b. K.246 Col. II 60. Sa ü-tuk-hi lim- 
nu (= UTUK . # UL . GÄL . E) e-li-Su i-Si-ni 
auf wen der böse u. losgestürzt ist V R 
50, 4, /42 a (folgen der alü und ekimmu 
limnu). ü-tuk-ku lim-nu (= UTUK . #UL) 
alü limnu ana irsitim li-ri-du IV R 6, 12 /j s b. 
ü-tuk-ku lim-nu '(= UTUK . #UL . GXL) 
Sa a-na ki-Sad (Nacken) ameli .... 29 
Nr. 2, 5 / 6 . ü-tuk-ku lim-nu (= U. }J.) ina 
se-ri irbis 16, A j 2 &. Und oft. Für den guten, 
günstigen utukku s. IV R 1 ff. Col. II 26. 
6, 51b u. ö.: utukku damku Sedu damht. 
— Obwohl gewiss nicht hierher gehörig, 
sei doch hier angeschlossen der Amts- 
name <»»"räb ' m ' r V . TUK K. 4395 Col. 

III 6 (vorhergeht der nm * l rab bir-te). 

Uttukkannu ein Behältnis» aus Le- 
der, viell. Köcher. VR 32, 53b. c (er- 
gänzt) : SU . N A . AIJ . B A . TUM -= Sü d. i. 
nahbatum (s. d.)Byn.uttuk-kan-nu. Zwischen 
kapturru und siriam (Panzer). 

/RH (**4?) wahrsch. gross sein oder 
werden. Perm. 3. Fem. viell. vorliegend 
IHR 9 Nr. 2, 13: et-lit-ma Sa-ka-at. 

I 2 das 8. ma ki-rib Sa*li-i ir-ti-bn (V./V- 
bn-u)-ma i-te-it-lu-ma im Gebirge wuchsen 
sie auf und wurden sie gross K. 5418 
Col. I 11 vgl. K. 5640. 

*etellu Fem. etellitu gross, hoch, er- 
haben, als Subst. Herr bez. Herrin. 
Von Göttern und Königen gebraucht. 

Nergal e-tel-li (= NIR . GÄL) ildni rabute 

IV R 24 Nr. 1, 18 /|9 vgl. 20. Sin e-tel-li 
(= NIR . GÄL, EME. SA L) ifani 9, %- 
17 /, 8 a. Sin iln e-tel-ltt Salm. Mo. Obv." 2. 
ed-lum SamaS e-tel Same u irsitim V R 33 
Col. VIII 8. dem Gott Ninib e-tel-li Sams. 
I 2; e-tel-lu Z. 23. Hel-la (= SE.IR. 
MA.AL) IV R 20 Nr. 1, 15 10 (von Mar- 
duk). Rammannirari rubü el-ln si-mat ifi 
e-ti-el-lu IV R 39, 2 a. Nabonid e-tel-lu Sar- 
rani V R 65, 6 a. die Göttin Innin e-tel- 
lit (= NIR . GÄL) be-li-e-ti K. 246 Col. 
III 61. — e-ttl-hi svn. karradu (näher Sa- 
ga-pi-ru) s. u. karradu. V R 41, 5a.b: 
e-tel-lu m, eines der Synn. von Sar-ru. S b 1 30 : 
NIR (»/.,v) = \e-}tel-lum. II R 25 Nr. 6, 3: 
NIR . GÄ . GÄ = e-tel-lum. Ebenso © 84 
Col. I 23, wo zwischen NIR = ma-al(?)- 
ku und NAM . NIR . GÄL = Sar-ru-tnm. 




w« 



158 



in* 



etellütu Herrschaft, Herrlich- 
keit, e-tel-lu-tu (= NAM . NIR . RA) SA- 
swn mit Herrschaft geschmückt, *-?<?/ (= 
NIR) ir-ta qa-mir ein Herr vollkommener 
Brust IV R 25, 46 / 47 b. e-tel-lu-tn (= NA. 

AM . NIR . RA, EME. SAL), \\ belütu 
q II! K 

atlu (<Z, /?). pu-ut-ri at-la-ki löse (Labartu) 
deinen a. IV R 56, 15 a. (Erinnert an 
ü at-lum syn. mu-m-ü, s. d., V R 28, 33 g. h ; 
?/, Ü Determ.? vgl. auch ü dub bez. </m£- 
lum, s. d.). 

Utlu st. cstr. titul m., Ideogr. UR (sonst 
== isdu 8. d.), seiner Bed. nach viell. am 
Besten demhebr.nnP) vergleichbar. l)das 
Unterste d. i. die Gegend zu Füssen 
eines Gottes, eines Mannes. Beachte das 
n. pr. m Tdb-ut-U (= ÜR>2te7 V R 44, 1 7 c. d 
und vgl. 47, 5b: Ta-a-bhl-tu-td(= ÜR)- 
Bel\ der Eigenname bed. viell. „gut ist's 
zu den Füssen Bels". aS-Sa-ta ina tit-li 
(= ÜR) ameli i(V. u?)-tar-ru-ü sie führen 
das Weib weg vom Manne (aus der Um- 
armung des Mannes) IV R lff. Col.1 36 ' 37 ; 
vgl. hebr. nnrfiü. Hiernach lies Höllenf. 
Obv. 35: htbki ana ardäte Sa tdtu utli 
(ÜR) <"»* 1 lia-i-ri-Si-na .... S b 277: ÜR (ur) 
= ut-lu\ vorhergeht mit gleichem Ideogr. 
und gleicher Glosse u-m-nu. V R 28, 1 9 e. f : 
nt-lum syn. su-nu; s. u. sunu. 2) Stätte 
überh. (wie hebr. ntW). ina ul-lu (= 
ÜR . RA) mwSi ta-a-bu auf guter Nacht- 
stätte (In ulcattä Sita habe ich Schlaf nicht 
vollbracht) IV R 20 Nr. 1, 7 / 8 . 

utülu liegen, sich lagern, sich schlafen 
legen, dessgl. utullu Heerde s. u. bfcC 2 3- 

utlu lies tamlu und s. u. K t btt. 

attamtu ein Frauengewand, er packte 
sie ina pa-ni-a(?) at-tam-ti-Sa vorn an 
ihrem a. (beide letzte Wörter = SfG. 
SAK.KI) D.T. 67Rev. n / l2 . 

itimali, timali (s. WB, S. 224). Adv. 

gestern. Zur Verkürzung vgl. anini und 
mni wir. i-ti-ma-li umu SalSu (gestern am 
dritten Tag) ASur Bellt ina Sul-me it-tu- 
$i~n ina Salinti etarbuni K. 14, 6. II R 32, 
22 a. b nennt ti-ma-li als Syn. von umu 
ku-mi-ni-n und Z. 23 a. b mn-Savi-ma als 
Syn. von ti-ma-li.. K. 4386 Col. III 4: umu 
ht-nu-ru-u = ti-ma-[li\. K. 2009, 15: UD. 
KU . NU . A . RI . A = ti-ma-li, Z. IG: SÄ . 
KA.BA = mu-Sam-nui (s. ZA IV 155). 



ina ti-ina-li K. 1113, 21 (und s. Strassm. 
Nr. 8919). Vgl. müSamma und amSala. 

\rb&- W/m e-ti-m wenn ein Haus . . . (Perm.), 
' so wird Noth selbiges Haus treffen K. 196 
Col. IV 6. 

atailU (*,) f. PI. atdnati Eselin, a-ta- 
nu a-lit-tü a-ta-nu mu-rap-pi-iS-tü oder: a- 
ta-na-a-ti a-li-da-a-ti a-ta-na-a-ti mu-rap-pi- 
Sa-ti Sa-as-su-ru Sa-as-mr-Si-na td uSteSiv 
(Subj.: der aSaJchr, iaeogr.'/IMÜR) IVR 
18* Nr. 6 Obv. 13 /'i 4 f. aban bi-is-fur a-ta-ni 
s. u. bi?$urti. II R 37, 5 a. b. c + K. 4206 
Rev. 2 : [SA]L . üä . SA (geschr. DI) . £U 
= ku-mu-u syn. a-ta-an ndri Fluss- 
eselin d.i. Pelekan; unter dem Ideogr. 
steht auf K. 4206 in kleiner Schrift ga- 
am-bi Vgl. zum Ideogr. emu (S. 78 b). 
HR 37, 55a. b. c: SAL.U&.SA.gü = 
ku-mu-u syn. a-ta-an ndru atdn kiSi ein 
Thier, zusammen mit Sab abi (s. abn 
Röhricht) von Sanherib auf der Insel 
seines Parkteiches angesiedelt: a-tan ki- 
i-Si Sanh.Kuj. 4, 39; Lay. 42, 47; PI. a- 
tan a-tan ki-i-Si (zu lesen wohl atdnäte 
kiSi) Sank Kuj. 4, 37; Lay. 42, 44 f. Der 
Zusammenhang beider Stellen führt eher 
auf ein vierfüssiges Thier als auf einen 
Vogel, doch nicht in zwingender Weise. 

atunu 8. utünu. 

itanmi, itanu Umschliessung, Um- 
garnung o. ä. ein über das Meer hin 
gestrecktes Netz ina i-ta-an-ni-Sa (Ideogr. 
[ JNE.TE.EN) nu-nu ul uf-fu-tt aus 
dessen Umgarnung kein Fisch entrinnt 
IVR 26, "/ ?5 a. Vgl. K. 4143 Rev.: SI 
= Jcar-nu, i-ta-nu U. a. m. 

i-ta-mu-ni Asurn. I 83 s. u. "pi 

UtÜnUf.undatÜnuFeuerofen. K.3251 

bietet im Anschluss an ' V «NÜN. JTT^ RA 
pa-fca-ru rabu-il Sa tlu A-nim gemäss einem 
Excerpte von mir die weiteren Worte: 

<t^ KI.AZAG.GA = ina ü-tu-ni elli-ti, 
sowie: Sa ina utiini elliti ba-aS-lu. S b 95: 
<(^ '([«?]-</»-»») = u-tu-nu. Das Ideogr. 
<(t^ oft in den Kontrakttafeln in Zu- 
sammenhängen wie: 1 Mine 2 ] j 2 Sekel 
Gold Sa i-na utiini Sak-na, davon 2 Gold- 
sekel i-na utüni iit-ta-tu, 1 Mine x l 2 Sekel 

Gold ina Pg-da edule Sa-ki-in Str. II. 150, 
2. 4. 4% Minen Gold Sa ina utuni Sak- 
nu, davon 1 Mine 2 Sekel Gold ina utüni 



pntt 



159 



pn« 



in-ta-tu 431, 2. 4; vgl.Z. 9. 11. Wechselt 
Str. IL 489 mit atünu: 2M.2S. Gold Sa 
intt utuni Sak-nu (Z. 2), davon lO 1 /^ Gold- 
sekel ina ntuni in-ta-tu (Z. 3), 1 M. 41 V 2 & 
hnrthfu sa-a-mn Sa ultu a-tu-nu i-la-a (Z. 5) 
etc. K. 55 Obv. 3 : [ ] DUK . KA . BUR 
= a-tu-nu [ ]; folgt &nu-i*u. 

Utun (Perm. II 2 wie utul?). wenn dn, 
Hexe, zu dem Menschen zurückkehrst, 
Siptu ul ti-tu-un (dann nützt keine Be- 
schwörung?) IV R 56, 20b. 

*pH^4 et &fU Prt. etik, ttik Prs. ittik 

rücken und zwar heranrücken sowohl wie 
fortrücken. 1 ) intrans. rücken, den Aufent- 
haltsort verändern, ziehen, weiter- 
ziehen u. dgl. die und die Strecke Hess 
ich hinter mir und e-ti-ik zog furbass 
Asarh.11132; IHR 15 Col. IV 15. i-ti-ku 
(3. PL) Sanh. VI 19. Auch vom Vogel: 
vi Ü-ti-ik (Prs.) || ul ibd y Lond. Frgm. Vgl. 
hierzu K. 4197, 5 : DIB = ba-Wi und (Z. 6) 
= e-te-ku. VR 42, 55c. d: DIB.BA = 
e-te-ku, mit ba--u und sapdnu Eine Gruppe 
bildend. Auch von der Zeit: fortrücken, 
Verlauf nehmen (vgl. metiku). So öfters 
in den Kontrakttafeln, z. B. Str. III. 42, 9 : 
der Schuldner hat geschworen: der betr. 
Monat (in welchem die Zahlung erfolgen 
soll) it-ti-ik a-di kaspa .... e-ti^ru wird 
noch im Verlauf sein bis (während) ich 
das Geld bezahle d. h. noch im Verlauf 
des Monats werde ich bezahlen. Vgl. Jinp 
I 2. 2) trans. a) heranrücken, heran- 
bringen. Sanherib sass auf seinem Thron 
und die Beute von Lakisch ma-lia-ar-Su 
f-t't-ik rückte er vor sich d. h. er liess sie 
Revue passieren, musterte sie I R 7 Nr. 1, 4. 
b) verrücken, vonderStellerücken, 
oft von Grenzen und sonstigen Schranken 
(Eidschwüren, Satzungen etc.) die man 
verrückt oder bei Seite schiebt, i-te-e 
kctti (geschr. /Gl) i-ti-ku hat er die Gren- 
zen des Rechts verrückt? IV R 51, 10b. 
i-tit-n Sa ili-ia In e-tik (ich habe verrückt) \ 
Sm. 949 Obv. 22. die Gebote {ade) der 
Götter r-ti-ktt-\ii-)ma Asurb. Sm. 41, 34, 
wofür VR1, 118: ina <vle ihtu. Samsie 
welche ma-mit SamaS te-ti-h-u Lay. 73, 16. 
Vgl. IHR 15 Col. II 17. u-suv-tu Sa In 
Mr-ki (unverrückbar, = BAL.E) IV R 
16, ! 2 a; zum Ideogr. vgl. II. PJ2K. tjiS- 
jxir-m 1a e-tt-hi (= DIB . BA) eine nicht 
zu beseitigende Schlinge Z. l \ rl &. 



12 dass. 1) intrans. rücken, ziehen, 
marschieren, einen Weg etc. zurück- 
legen, gutes Gelände auf meinem Wagen, 
schlechtes zu Fuss lu e-te-ti-ik (1. Prt.) 
Tig. II 72. Wege ungeeignet für me-tik 
der Wagen und Truppen LU-/X- (Var. 
e-te-tik) Asurn. I 45 f. Sade paSkute e-te-tik 
V. ti-ifi Tig. III 47. einen solchen Weg 
[barrän) e-te-it-ti-ku (3. PI. Prt.) V R 8, 86. 
tüddt lä 'dri .... ra-biS e-te-it-ti-ka (1. Prt.) 
Khors. 15. i-na giSaUdt Sadi .... e-te-ti-ik 
Tig. II 77. ina re-bit Nina e-te-it-ti-ik Asarh. 
I 53. Vgl. e-ta-Ük Lay. 43, 1. Von der 
Zeit ganz wie Qal. der 20. Sivan i-te- 
it-ti-1cu{?) adi kaspa nittir Str. III. 103, 19. 
2) trans. wegrücken, wegschieben. 
.... tfruti Sa Same el/üti ina i-te-it-tu-ki-ka 
(wenn du, o Sonnengott, wegrückst etc.) 
IV R 17, ,l /, 2 a; Ideogr. NER.PAP. 
1JAL . LA. 

m 1 Kausativ des Qal. 1) rücken 
lassen, a) i. S. v. ziehen lassen, nach 
(ana) dem und dem Gebirg Wagen und 
Truppen u-Se-tik (V. ti-ki) Hess ich ziehen 
Asurn. II 77. n-Se-ti-ik Tig.IV 57. b) i.S.v. 
entrücken, it-ti lum-ni Su-tt-ka-an-ni dem 
Bösen entrücke mich IV R 59 Nr. 2, 20 b. 
c) i. S. v. vorrücken lassen, fördern, 
voranbringen, zu Wege bringen, 
ein Stein ri-ifi-^u Sti-tu-ki der Regen- 
förderung (dem man diesen heilsamen 
Einflu88 zuschrieb) Sanh. Konst. 73. die 
Restaurierungsarbeiten Sä e-li Sä ma-ah- 
ri-im n-Sä-ti-ku die ich mehr denn zuvor 
gefördert habe V R 34 Col. II 42. Im 
Perm, (mit Passivbed.) ist „gefördert, 
vorgeschritten" geradezu s.v.a.sehr 
gross, erhaben, stattlich u. dgl. Ner- 
gal Sa dan-nu-us-su Sii-twkat (= LAB . BA) 
IV R 24 Nr. 1, 4S / 49 . Sa li-tna ir-si-tim St'c 
tu-kat (= LAB.BA, EME.SAL) prächtig 
gleich der Erde (bist du) Sm. 954 Obv. */«. 
kabtum Sa kima Same Su-tu-ku (sie), Sa 
kima Same u ivsitim St'Hit-aa-ta (2. Perm., 
Ideogr. LAB.BA, EME.SA1.) IVR30 
Nr. 1, 3 4 . 6 ' 7 a. Ninib bei ahlri Sa S/t-tti- 
kat dan-nu-fiu Sarg.-Harem A, 1. Vgl. unten 
Sutukku. 2) heranbringen lassen, die 
Kriegsgefangenen und die Beute u-Se-it-ti- 
ku ina mah-ri-ia Hess ich vor mich bringen 
Asurb. Sm. 200, 10. — Sntnkn in Verb, 
mit bu-ka(n)-mt 8. d. 

*metiku, meteku 1) Weiterrücken, 
Vorwärtskommen, Passage, me-h-ik (V. 



Mit. 

Brost 

AM . :- 
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^ !■■. a ?\— ■« ihr. 

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^■■t&c * = ND . ME . A }. 

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.m i* Mal oder flinat daa 

_ j:*, il / M a. 2« Nr. 1, 

[=ZA.E.ME.EN| 

(2 Nr. :.I, 7. <;-/. .i/-m 

40, 14k im Himiu'-l 

- ZA. El yi'-mf bist du 

>.•< Nr. :: Uliv. ",.,, 1-Vtn. 

■I » IV K 50, 45— 54b) ■ti-h--. 

* —--. Ha- 8m. 1371 Kev. TV R 

a. J-«, • K 40, Hb. K. 312, 12 u. 0. — 

. fei; l,l = „?-,„. 22, 70a--d: 

_ !'{""" ' ) "■"- ■ ■ 

in», euch betrifft., moiu, im- 

» « tic mein« VIU.it nicht gefürchtet 

01 4 .*mii-"-" /() i.f/itttti Ht'-jMt Siirrütin 

im in.'i' -'LL'-i-iun Majestät Küsse 

- «*. nh»! hatten V I! 2, 105. H" 

♦ m* + * nein Heer Beb.. 4fi. 52. 7t;. nfoi- 

„-; mein Vater K, 17 n. Ö, «/• 

k> »*i ■itn-u-'i inciti Vator war — Höh. 1. 

fiVi-rVi tit-hfti-a acht, aus meinem 

•~ ihirhlr'' Bell. y. li*j>aiii-ia aH&wn vor 

^ ^- Tuo mir uns llnh. :"i. NR 10. 8. auch 

^h %. &*. — 'V-hi-Fii a-Xii'ba-ni ilnser eigune 8 

•tf Halben Vit I, 122; Amrti. San, 42. 87. 

»#» •*> aHtnm unser Hans Beb. 27. 28. He 

tm- Hmwbafi ist von den Vätern her (tJ-in 

iS» «-*■) ti>-t't-,w a Al ;.;-»-ji.' uuser und 

«. «DMTes Geschlechts Höh. IS. — ,<!~tu-li<- 

- - K. 312, 24. 

Btta.«/-(«a*-J«aeitunTOrdeniJioJrtrZ«lt{?] 

i wii TITR.KAK^, ,'l-iu „i-ru ain.l 

wwere Finiiiltiinanuehüritre Könige Beb. S. 

'-'■ Dunräglich <M-iü m I«*en und „VKtar" 

* an Ibersetiseii. (Vgl diu ebenfalls dunkle 

■' ii i; 43, 9o). 
'■* fttütu eine I'flanze. K. 2« 7 OcpLOI SS: 
b-a-tu-tv »yn. ••■"fctf-itf, s.d. '"".i-iu-i-r 
Meh K. 4354 Ort. V. 
tttU Thrftnenfiiiss, Gexcblnchzo 
o-dtrl. S 1 » 78: A.SK.IR = A.NÜi - 
■;.nr. .■■[hu tdeogr. virl iA„:it<- [1 Rat] 
ttta Ütwicbt, Blcbhug *. u. nnst; lim 




nn« 



161 



nw 



Seite (itti mit) s. u. f)8; ittu Zeit 8. u. 
*ü/*Zeit;ittu, ettueines. u. ifctj (S. 20a). 

ittü Pech, Erdpech (wohl verwandt 
mit iddu S. 21 f.). 80, 11-12, 9 Rev.-.l 
><s[ ( ?) = i/-/w-m (dessgl. == hi-u])-ru und ! 
<f-.v»/ -// ). ... up-pa khna it-ti-e i-sik-kir j 
(vi-rstopft sie) IV R 22, 26 a. i 

ittidü ein Vogel. HR 37, 16e. f: it-ti- 
dn-u syn. ta-ti-du-ttwi. 

ittÜ. S b 197: ^Z {nin-da) = it-ttt-li. 

V R 29, 63 g. h. K. 2034 Col. UI 12: 

C3 = it-tn-u (it-ttMt). 

ittütu ein Thier niederer Ordnung. 
II R T>, 33— 36 a. b: iMu-tum; von den 
4 Ideogrr. enden drei je auf KÄT, UR, 
HAK. Vgl. VR 40, 62f: [i]t(?)-tu-tu wW- 
u'i. \*iell. eins mit e-tu-twn 81, 7—27 
Rev. 10, einem Äquivalent des Ideogr. 

ill'-rll, welches HR 47, 39 c. d durch 
buHUu Holzwurm (s. d.) erklärt wird. 

ittütu (?) Beischlaf, Concubinat. Ein 
solches Wort darf vi eil. statuiert werden 



für die Zeichen /fil+UM-w-fi an den Stel- 
len wie: seine Tochter, die Töchter seiner 
Brüder u. ä. brachte er zu mir a-na e-pe§ 
/Si+UM-(m-)*i um als Concubine(n) zu 
dienen VR 2, 57. 66 (— u-ti). 71 (— (k)-*i); 
Asurb. Sm. 70, 70 (— u-ti). VR 2, 79 
(— u-ti). 3, 22 (— uu-ti). Der Gebrauch 
des Ideogr. SI+UM (bez. +DUB) für im 
Gesicht und ittu Zeit (s. diese Wörter) 
rechtfertigt viell. auch die Annahme eines 
dritten Homonyms, wovon n. abstr. ittütu. 

*attalü, atalü (aus antalü) Sonnen- 
finsterniss. K. 4386 Col. III 29: BAR. 
IS.NÄ = aMa-lwir, folgt AN.TA.LÜ 
= a-da-m fa Sm (s. S. 28b). Für IS.NÄ 
s. utiilu (b« 2 3l der Mond AN. MI (V. a-ta- 
lu-u) u-Se-tdk wird eine Sonnenfinsterniss 
herbeiführen IHR 58, 50b; AN. MI bed. 
Himmelsverfinsterung, wenn an dem und 
dem Tag AN . MI d. i. attalu SA (statt- 
hat) III R 55. 56. 60, überh. in den astro- 
nomisch-astrologischen Texten passim. 
Vgl auch II R 39 Nr. 5. AN . MI «Wi 

(geschr. «) 61, 20b. 



2 



ba VR 28, 29a.b: ba-a, ebenso wie w, 
syn. mu'tt. 

^5^3 ^ I- di-iijda u-kaMrir-ma za-mar 
i't-lm-'i'dii-ma ('i möchte ich statt ab, III R 
vennuthen) IHR 2 Nr. XXII, 58. 

bu'du, büdu (/>?) ein Werkzeug, naher 
Theil eines Beils. K. 4378 Col. 1 46. 
47: IS.BA.SIG und IS.BA.BAL = 
bn-ü~diun (X.bti-u'-du). Das erstere Ideogr. 
unmittelbar vorher durch pa-M-tum, das 
letztere unmittelbar nachher durch pa-as 
(V. nA\-ln-v\ und .<upm pilakki erklärt. 
S. für IS . BA dessen Äquivalent mpiimu. 
iwi b,,->C-di-ka /■//#-*[#?], = IS.BA.sfG, 
IV R 18 Nr. 3 Col. 11 7 ' 8 ; vorhergehen 
M//)//j/i/ und paSnlti. Vgl. 18* Nr. 3 Col. 
III 15. 

m^DHI 1) suchen; o$j). kaJtädu,amuru 
finden, den tminma rechts und links, 
vorn und hinten u-ba-i-i-ma la ak-M-ud 
Nabon. II 55. Ma-i-hna (er liatte ge- 
sucht, aber) te-mc-cn-iia ... la ik-Su-ud 
Z. 33 f.; ähnlich 43 f. jenen tewenna tiu- 
Iiolitzsch, Asayr. Handwörterbuch. 



ba-i-i la nhnu-ur Z. 56. dessen alten 
Temen u-ba-u-u la i-mu-ru er gesucht, 
aber nicht gefunden hatte VR 64, 50b. 
a-na bu-i-i te-vir-m-na Nabon. II 52. das 
Leben (die Genesung) Sa tu-ba-'wu (2. Sg. 
Prs.) NE XI 187. VR 45 Col. III 1. 2: 
tu-ba-i, tu-ba-a-an-na-Si. 2) f o r d e r n , spez. 
von jemandes Hand etw. fordern, d. 1l: 
Rechenschaft, Vergeltung fordern, jem. 
zur Strafe ziehen, etw. an jem. ahnden, 
das arge, empörerische Herz des Tam- 
maritu sahen die Götter und i'i-ba-n-u H 
ka-ni$-$n und zogen ihn zur Rechenschaft 

VR 5, 32. tabti JSÜ- (V. ka-tnS')tn-,w 
u-ba-'i-i-ma ich ahndete an ihnen meine 
Wohlthat (die ihnen von mir erzeigte 
Huld) 1, 133; Asurb. Sm. 44, 47. — VR 
21, 1 7 c. d : Ü . £l . LAL = bn-u-u, mit ata 
und iw-pu-öu Eine Gruppe bildend. K. 4341 
Col. I 13: BU.BU.LU = Au-Vw, mit ;xi- 
a-rum und tii-te-'u-u Eine Gruppe bildend. 
ba'itu urspr. das Suchen, dann kon- 
kret (vgl. itütu, nibittu, bibil UM u. a. m.) 
der Gesuchte, Begehrte. Salmanassar 



i* 




»■jtin vorl 

, - •--.—< Itass. j 

.... ,v..-/.rf ft.7 

.v* -■- •-* «■" '«■*••" j 

•. .'■: itfwvhrwr der, 

. .- i.f* ii///ft ; /« 

, :■ ,,.-.\.il irtr'iJ 

v-\ .'>'- 72: Stier- 

*. -v Si*.'nzc-1. 40:1 

-. -v.i Seli. Orot. 
. ... v. .p:«rM Stellen 
„., » -iA* wildern Nebu 
.. ... V>. VII 20. 

,*;*■>.. ■. ..MbriTlr.' 
,.■ t v**r,Mi:i/-. ; /| k nrspr. 
it. v C-*. '• in HesitJti 
,,.--. ,..:*.• Herrschaft 1 
t*\rftr.. beherrschen, 
>.-r &*wn der alle I-iln- 
. " l*j S*. ,V iwBlf Jahre 
.V 1 !*!■■. beherrschte und. 
biV*Kmw.l*4; 8*1«. Ann. 



* _^ni !i rieb« den und den 
■ ■ ~.n £h-»rs.l38; vgl. 22. 
■cin.tr Gesamtaiisdehuuiig 
_j -.- -i 3e»itz III R 2i) Nr. 2. 1 2. 
. -ü aem Vhit geschlagen hntte 
- -. i. :— ( VE 1, 55. das Haus 
:ur Vi.. .■/ s.iii'iiiHH'T nehme ein 
. -■■ a i>-s:ö VR 56, 53. das mir 
■■-••x >.epwr hi-bi-fl möge ich i>e- 
~;-u i.:: :'ri* VR64, 21c meine Na<h- 
■mp'i n-'gen die Schwar/ko|ifipen auf 
. . .-'■. — '■. beherrschen Neh. XI!». IR 
. \p ö. >. Neb. Grot. III 5'J. NerigL 
•Z. ili Anu und Hei das Volk von 
•+U3KT nnd Akkad u-iin In-U-im hl-li-n"- 
rUmm. Lonrre I 1$. die Vitlker 
- M trink bi-r-ln uuuitlä ijäti'tn die zll 
Viirrrschen M. mich beleimt hatte Neb. 
•KT. III IS. als Marduk Land und Volk 
s-„: ww„ „Mhiam Nerigl. I 16. Da 
i*gen: mi'ih'lte Ai a-fii-hi-Si-aii-ti (die icll 
in liesitz genommen! Tig. VII 2. 10. 
nachdem ich die Feinde Asnrs a-pi-ln 
bezwungen hatte VI 80. Asurnazirpal 
der alle Gebirge i-/»(V. /w)-ft« bezwang 
Asnrn. Stand. 5. Asnrn. I 10: der nnjibur 
1-iiSat W»V ^ii-/ii Asnrn. I 14. 3G (Var. 
EX); NN, der .-,.'-'" ff «wvi , I :i0. Hier- 
nach wird a-hfjl ich nahin in Besitz b<i 
Tig. (I 61. 53. III 30. V 30) a- t ,il zu 
umschreiben sein. Für Salmanassar II 
undRammännirärilll beaclite: die Feinde 
Assurs a-iia pvti !< Sid-tm-Si- 2a bezwingen 
und zu unterwerfen Salm. Mo. Obr. 14 
und: i-pi-lu-mi l-at i/iniri l R 35 Nr. 3, ß. 
Hei Tiglathpileser III schwankt die Schrei- 
bung, der die TAnder t-pi-hi-wn ejMtSit 
Sneniimin Tig. jnn. 4, dagegen: die und 
die Städte a-bi-il nahm ich in Besitz 
III R 10 Nr. 2, 17. Für a-bfl Z. 15, «- 
b,,ü Lay. 17, 14. 18 möchte ich a-b!l(M) 
vursi-hlasren. Hau Pr;lnens findet sich 
Aäiira. I 6: Ninib der den Widerstand 
i-jv-ht bezwingt (= ifi/ilu\. K. 48 Bev.C: 
der Gott Sit imi tlamiAtiSu irfitim i-bi-ln. 

Perm. h.-1.-ht (= LUGALA-mw) iul.' 
zuhrüti HR 10, 4i „,b. 

NB. Dervielleiclit von eltendleaemVer- 
bum ftiVw, peiu abgeleitete St. III 11 Inf. 
iii/irbi (Part. uiuJpi'l ii. s. w.'l, dessen Zn- 
wmiroenhaiijr mit bil» jedoch dem assyr. 
Sprach hewnsst sein selbst entHchwunden 
ccwestiu sein dürfte (beachte die Sclurei- 
hmitren mit y> anrh bei Sarg. Asurb 



ten 



163 



bttt 



Nabon.), findet sich u. b« 4 )D besonders 
behandelt. 

♦belu m. PL bele 1) Herr. Haupt- 
ideogr. EN (von mir mit bei, belu stets 
gemeint): daneben auch BE (z. B. 
K. Gl 3, 16), welches meist mit dem pho- 
net. Komplement ni vorkommt: BE-w, 
was entw. e-ni (s. mu Herr) oder besser, 
da BE nirgends dnrch e-nu erklärt wird, 
ni seinerseits aber auch die Lautwerthe 
//, /// hat, be-li oder be-ili (des Herrn, 
mein Herr) zu lesen ist. ilu Bei be-lu Bei, 
der Herr Tig. I 3. ar-du be-la-Su i-pal- 
Iah IV R 54, 12 b. be-cl Herr von . . ., 
st. cstr., passim. die und die Gottheiten 
bi-r-le-e-a meine Herren Neb. Grot. II 41. 
III 5, wechselnd mitEN/ / -^I28. 1134.43. 
VR 64, 44a. 19b. ildni rabüti EN^-iW 
bez. A#, passim. Sar bez. bei (EN) EN' 7 -* 
d. i. bele ein König, Herr der Herren, 
von irdischen Königen Asurn. I 19. 21, 
Bei EN . EN>'-* d. i. bei bele I R 35 Nr. 2, 5. 
unp-har EN"-* Salm. Mo. Obv. 4. EN.EN. 
EN d. i. bei bele Herr der Herren (von 
Marduk). Neb. Grot. III 43. Asarh. II 45. 
Bei ildni (Marditk) s. nu. prr. ana oder 
M Harri belia (geschr. EX-/V* oder bc-ili-ia), 
snrru be-ili der König, mein Herr, Samt 
lel-a-ni der K., unser Herr, Harri be-ilir 
i-ni, beli(ES)-i-ni des Königs, unseres 
Herrn (BE-i-w/ IHR 51 Nr. 1, 7), zahl- 
lose Mal in Briefen und Berichten, bi- 
1a ( Var. EN>*ti ein H. bin ich Asurn. 1 32. 
bei pahdti s. u. pahätu. 2) Inhaber, Be- 
sitzer von Eigenschaften u. dgl. Nergal 
be-lum a-ba-ri u dun-ni III R 38 Nr. 1 
Obv. 2. Ea bei ni-me-ki s. u. nUneku (S. 89 a). 
be*el pa-ni der an der Spitze steht (= 
ID . TUK), bei e-mu-ki Inhaber von Kraft 
(=ID.TÜK.E)IlR36,8.9c.d. Oft wird 
auch einer der etw. thut als bei der 
betr. Thätigkeit bezeichnet; z. B. bei falti 
Widersacher, Feind, bei hittu biti, dr-ni, b<*b" 
la-ti Sünder, Schuldiger, Missethäter, bei 
dtttMibi] bei ter-ti; bei tähti u. a. m., für welche 
Näheres unter snltu, hittu u. s. f. — V R 
13, 4 7-53 a. b: AMEL, LUGAL, EN, AG, 
ü. IS. KU (8. hierfür belu Waffe) und 
SIB = be-e-lum. 36, 18 a. b. C: U («) = be- 
lum. VR 41, 6-8a. b |- HR 31 Nr. 3, 
6-8 nennt be-lu als Syn. von re- y u-u, *>-nn 
und ..dr(?)-ma-nu. In KMK.SAl^Textm 
(IV R 9. 23 Nr. 1 Col. II. III u. a.) ent- 
spricht dem be-el, be-lum meist U oder 



t.MU.UN; vgl.VR36,lld. e.f: U(^««) 
= be-lu EME.SAL (Z. 12: = be-el-tum). 
be-el be-lum der Herr der Herren (= 
Ü.MÜ.ÜN.LUGAL.LA)IVR20Nr.l,25. 
Das Ideogr. N1N (sonst = beltum, s. d.) 
dient in den Ideogrr. männlicher Gott- 
heiten auch zur Wiedergabe des Begriffs 
Herr, bau, vgl. z. B. ''"NIN.SI .AZAG 
(von Ea). 

belatu st. cstr. belat Herrin. be-la-[tu] 
syn. be-el-tu-um s. u. beltu. Istar be-UU 
Icabli u takuzi (KA+ZAB) Asurn. Ba- 
iaw. Rev. 19. Salm. Mo. Obv. 3. II R 66 
Nr. 1, 5. 

*beltu (synkopiert aus be-li-tu HR 
36, 62a) f. st cstr. belit, PI. beim Herrin. 
Hauptiaeogrr. NIN (d. i. /KU = ru-ba- 

tum, s. d.) und |i. der Göttin Gula be- 
el-ti der H. Neb. IV 52. Istar be-e-li-it 
Urvk die H. von Erech Neb. Grot. II 52. 
at-ti (Istar) be-lit be-li-e-ti i-lat kab-li be-lit 
ta-ha-zi K. 2652, 15; Asurb. Sm. 121, 35. 
Innin e-tel-lit be-li-e-ti (= NIN-*-/*') K. 246 
Col. III 62. Istar be-lit ta-lta-zi I R 7 
Nr. IX, B, 2, wofür tahdzi (AG+ZAB) 

A, 2. E, 1. Istar |1 Same u ir$iti III R 43 
Col. IV 12. be-el-ti meine H.! HöUenf. 
Obv. 23 u. o. Passim. Für die Göttin 
il » Be-lit ildni s. die nn. prr. V R 36, 1 9 a. b. c : 
T {*) = be-el-tum. In EME. SAL-Te*ten 

(z. B. K. 4623) entspricht gern |i oder 

(s. II R 59) ^. II R 36, 61-66a. b: be- 
el-tu-um Syn. von ba-a-la-tu, be-li-tu, e-en- 
tu, ne(?)-e-tu, be-la-[tu], ba-'a-[al-tu ?]. VR 
41, 9. 10a. b + HR 31 Nr. 3, 9. 10: be- 
el-tum Syn. von ?-e(V. iytum und en-tum. 

*belütu Herrschaft. bi-c-lu-ti-Hti (sc. 
Merodachs) Neb. Bors. 117. bi-e-lu-vt-tu-tm 
ihre (Merodachs und Nebo's) H. Neb. 110. 
be-lut-su Khors. 95. be-lut mdtdte die H. 
über die Länder VR 6, 111. Älinl. oft. 
die Wohnung, den Glanz, den Tribut be- 
lu-ti-ia meiner H. Sanli. VI 46. II 36. 45 
u. ö. ekal be-lu-ti-ia (bez. Hu) z. B. Sanh. 
Ra8s. 92. dl be-lu-ti Herrschaftssitz, Haupt- 
stadt (wechselnd mit dl Harruti) passim.: 
dl be-lu-ti-ia, dl EX-(d-)ti-ia, Asarh. III 5: 
dl bi-lu-ti-ia. Sehr häufig be-lu-ut (tu, ti) 
eines Landes epeHu die H. über ein Land 
ausüben, z. B. Sarg. Cyl. 45. Sanh. Bell. 37 ; 
Rase. 64. At/W (IS.GU.ZA) be-lu-ti Herr- 
schaftsthron in Verb, mit aSdfat, HuHubu 

11* 




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^ >«.■ ^-i "■ ^ •-..■ c* Av^— &AB. 
w - ■. -,- ■ > \ ^ >«j :*'•&?. Lanzen. 

.. .^. -. . -v- *. k> ■■■ c- xrw^r*wuffen 

...iv l.o sjLiit £«t V aach dieser 

vav.-.. 5i m •: ...■• c- V?£o*s äu }*?>J und 

\.Äv mJ. tama iwa £iu«?tt Begriff 

• ^ '« \ \ IT Zuweilen finden 
%rt-\ uvV»i tc*t •*■'* iw chmwu uooh be- 
v i»xU ix m * ;v*»VJMl So lll K 43 Col. 

V* „**. Vtvc ■»' ''«ss ** v»«-Ai-tf; vgl. 
l>$ \ l v>:. Vuft *ad Nergal gaben 
•urt ->■ *>* \l" S ^v , i--i*« es tut? a fotSat- 
...... v> • . \ K tA 5ii b: IS. KU = 

*^>. ■• .iü* *A:u' Uevvcr. sonst = kakku 
\\ cte. \ *.W vVZ llt 'J6: «"^rAb fo-fr. 



I. 



*^Q S, v fe**£ru. bAru VrU ibdr 1. Sg. 
■.v 1H v VI i'w^ fangen, er- 
V**xio:< »ci^a«ctt. wie einen Fisch, 
v >i'«\'« ^ >'^ci •! /•• »'"*•£ tilmtim bez. &w/i 
.. .% .^'...u -tu« ich ihn weg ans dem 
*vvi >va, vvtoy \Uttd schlug ihm den 
Vy; >i> V^*rt. I t$. 4t>. MMtm-ma-ti ina 
..,.-.■ *x ... . .,>,'■*.-••■/* dio Tanben fangen 
xv »v* v.v>ÄivuS<hl^:onlVR27, 14 /, 5 b 
v lA\\t« 01^ IUI* IU>, S|H>ziell bed. bärti 
ma K\>o^ fAU<eu» daher K. 2022 
\V; \\ $K \\ V IMÜ. HA = Msic)-«-/'//, 
x^ Al\i\>*a K i*$tf \Vl U 44. 45 sagt: TAG 
.... \^ >v .^ , l% \l V . IMU. HA = n Sa muri. 
\$\. ^ *'>.V V\0 y.**t\ = ba-a-rum. 
s 2) i^ftn \* ^Vi \i\»V/. die Götter c-pet 
h*-\w *hfrn Mfthbn »w j»iren I,ay. 44, 42. 
XX \ \) tAXKf+w, wogfangen (inten- 
nivV K. 4^8^ CM. U 4(?: TAG . TAG = 
ht-'-ttnn*. s 2) jag^tt. orjagen: hu'nrn 
[burtA und rix* M/V;. die Götter £w-V 
wr fM t#A?f/iw«A/^» ttWrtmgen ihm die 
.1 Wl (oig VVH^O 1 K 2S. 1 ä- die und 
die Thiew Ai rMw' . - . n*** 0- ^/ , ^) 



*- -o .«f<<iu «lie zn erjagen die Götter 
j^vnhn hatten Tig. VII 7. hurAamt &t- 
'.-tti ■-#.!#-« J bn-urri-jirMiu ikbhhri&i die Hoch- 
o*binr»jagd befahlen sie ihm I R 28, 13 a. 
•vVHiin der Falke k*?irf///) bu-u-r* oder /*»/-'- 
'i-^i ^.^-^ jagt PSBA VI 57 f. 

ba'nra Jagdbeute, erjagtes Wild, 
wenn der Falke bu--ur-$u ina pi-hi r)- 
m-«r PSBA VI 58. 

II. *UG **i) graben, in die Tiefe 
graben. Stamm der folg. Nomina: 

büru (-!5Q, Tia) 1) Brunnen, Ci- 
sterne. me-e bu-u-ri (= PÜ) IV R 26, 
33 3 ,b. da sah Gilgamesch bu-ra (V. bn- 
ti-ni) Sa ka-sit-ü me-Sa (V.&i) NE XI 270; 
biiru also gen. fem.? ina a-lii PU d. i. 
buri IV R 52, 2b. PÜ auch IHR 41 Col. 
II 11. 2) Grube, Fanggrube, um-tal-li 
bu-u-rc Sa u-bar-ru-?t ... er hat ausgefüllt 
die Gruben, die ich gegraben NE 9, 9. 
u-ljar-itt-u bwu-ru 57, 46. S. auch u. burtu. 

bürtuBrunnen,Ci8terne. ina burti 
a-twSii K. 245 Col. III 32 (folgt: ina sühi 
Surub von der Strasse ward er herein- 
gebracht), burti (= PÜ) Sa-di-i Berg- 
brnnnen, bur-ti (= PU) Sa-di-i Dil-mnn 
K 257 Obv. 36. 38. Vgl. V R 36, 29. 
47 de. f: U (su-ru) = bu-rum, bu-ur-twu. 

beru, biru tief, ina Supul mi-e bi-e- 
ru-tim unten in den tiefen Wassern Neb. 
Bab. II 19. Permansivisch: bi-ra-a (tief 
sind) me muH Sa panäsa parkü NE 67, 25. 

beru tu, birutu n. abstr. 1) Tiefe, 
Vertiefung. Sada-a u Ai-rtrti Höhen und 
Tiefen Sanh. Rass. 87; Bell. 59: bi-m-tn 
(Sanherib zerstörte, uSattir, behufs der 
Kanalleitung Höhen und Tiefen mit eiser- 
nen Hacken), mdt bi-nt-tu Land der Tiefe 
d. i. Unterwelt, als Syn. von ki-bi-ru V R 
31, 25 g. h genannt. Ideogrr. von W-tm- 
twn gemäss HR 44 Nr. 7, 74. 75: KI. 
GAL („.„) und KI.KAK; für KI.GAL 
Vgl. kiqallu Bed. 2. a-Sar annain innendu 
alu ana btruti (KI.KAK) ittaba-ak die 
Stadt, woselbst sie die Strafe verbiissen 
müssen, wird in Grund und Boden sinken 
(eig. gegossen werden in den Sche'ol) 
IV R 48, 21 a. PL berdti die Tiefen, dann 
(wie imlybe) die aus der Tiefe der Erde 
hervorkommenden Quellen und zwar die 
Quellen von Strömen, etebbira na-l-ab be- 
ra-a~ti Khors. 15 ; Sarg. Cyl.ll, s. Näheres 
u. ap:. Nebo pirtu-n be-ra-a-ti (= SI . GÄL) 



ttfctt 



165 



nn 



IVR 14 Nr. 3, 9 / l0 a, vgl. Ninib pi-tu~u 
naküe (s. u. 3pD); für das Ideogr. Sl.GÄL 
8. u. bertu (I. ST12). Marduk petu-u kup~pe 
n be^ra-a-ti muSteSru nurdte (vorhergeht: 
hei nakbe Sd-di-i u tdmate) IVR 57, 29 a. 
Den Namen der Wasserpflanze ba-am-mu 
Sa bc-ra-ti s. u. fratnmu. 2) Mine, unter- 
irdischer Gang (zum Zweck der Er- 
oberung einer Festung), vgl. püSu. die 
Stadt eroberte ich ina bi-ru-ti ü '*ni-pi-Si 
Tig. jun. 21. 3) viell. mit hierher ge- 
hörig (vom Eingraben der Bäume in Gru- 
ben so benannt?): Baumpflanzung. Cy- 
pressen ni-is-ki bi-e-ru-tim die Pracht der 
B. d. h. die schönsten Cypressen meiner 
Baumkultur Neb. IX 7. PL berdti Baum- 
pflanzungen jeder Art, Obstpflanzungen 
(sippati) n. a. a-na be-ra-a-ti Stim-mu-ffi um 
die Baumpflanzungen (gemeint sind Palast- 
park, sippdti etc.) zu üppiger Entwicke- 
lung zu bringen (legte ich einen Kanal 
an u. s. w.) Sanh. Rass. 87; Bell. 59; 
Kuj. 4, 33 (folgt Kuj. 4, 35: ki-rib be-ra- 
a-ti Sd-ti-na, dagegen Rass. 88; Bell. 60: 
ki-rib ?ip-pa-a-ti Sa-ti-na)\ Lay. 42, 43 
schreibt bc-ra-a-te (41: be-ra-a-ti). VR 
31, 2 a. b: bc-ra-ti syn. ki-ru-u. 

bu'äru (» 2 ? Form wie miPdrw, statt b 
auch p möglich) Freude oder Glück 
oder Ruhm o. ä. i-na tu-ub lib-bi u bu- 
'a-a-ri (in der Stadt Einzug halten) Sarg. 
CyL 54. US-ba-a (er sättige sich mit) 
bu-a-a-ri Khors. 194. seine Tage mögen 
lang sein, US-bi bn-'a-a-ri VR 62 Nr. 1,22; 
Ssmk. P ! 24. 

& ; &SiD stinken. 

II 1 stinkend machen, in üblen 
Geruch bringen. Sunkunu Sa ina pdnia 

bann la tu-ba--a-Sa macht euren 

Namen, welcher rein (unbefleckt) ist in 
meinen Augen, nicht stinkend (verhasst) 
K. 84, 22. VR 45 Col. III 7: tu-ba-'a-aS. 

bi'gu, bisu Adj., PL m. bPSute, eig. 
stinkend, dann schlecht, bös. Aura- 
mazda bez. die Götter möge(n) mich be- 
wahren ia-pa-ni mi-im-ma bi-i-Si vor jeg- 
lichem Bösen NR 33. S, 16. dib-bi bi-P- 
Su-tt-tc ma-la ina inuhhia idbtibu alle die 
schlechten Reden, die sie wider mich ge- 
redet K. 84, 8. HR 44, 12c. d: 1JAB = 
W«. HR 27, 54a. b: HAB (*«-**) = 

bi-P-Sti. 

bu'adnu, büsdnu Gestank, übler 



Geruch, z. B. aus dem Munde. HR 27, 
55. 56 a. b: [ ]=[Y GIG = bu-u'-Sa-a-nu, 
5AB.IJAB = „ Sa KA d. L pi des Mun- 
des. K. 2061 Col. II 20 + K. 5452: KA 
(kir-ha-as) IJAB = bu-u'-Sa-a-nu. II R 44, 
14 cd: GIG.IJAB = bu-Sa-a-nu (sie); das 
näml. Ideogr. „stinkende, böse Krankheit u 
unmittelbar vorher durch ga-ra-bu (oder 
rar/*?) erklärt. S. auch u. dad(d)aru. 

tabastanu Stank, Exkremente 
(Mist und Urin). ub-tal-Ul ki-i imrneri ina 
ta-ba-aS-ta-ni-ia IV R 60* C, Rev. 9; VR 
47, 2 b mit der beigefugten Erklärung 
(Z. 3): ta-ba-aS-ta-nu d. i. zti-ü (ist nizü 
gemeint? s. d.) Si-na-tum (Urin), ki-ma im- 
me-ri ina [ta-ba-aS-Ma-ni-Sü bu-ltd IV R 22 
Nr. 2, 18 / 19 . Vgl. »i 

HfcÖ ^^ c ^^- ^ na mrub-ftia (auf meinem 
Lager) a-bit (1. Prt.) ki-i al-pi, ubtallil ki 
imrneri ina tabdStänia IV R 60* C, Rev. 8. 
Vgl. 22 Nr. 2, 16-19. 

I 2 Prt. ibta*it. ki-ma kalbi li-ib-ta-'-i-ta 
ina rebit aliSu wie ein Hund soll er (der 
von Istar mit Krankheit Geschlagene) 
sich wälzen (?) auf dem Marktplatz seiner 
Stadt IHR 41 Col. H 24. 

L *babu m. (doch auch f., z. B. Höllent 
Obv.23) Thür, Thor, Pforte, PL ba-bi, 
bdbdti, auch bdbdni (EÄ^-ni Tig. jun. 79. 

Asarh. VI 7). Ideogr. fc£5 d. i. KÄ ; s. 

S b 233: fc^J (ka-a) = ba-a-bu. Passim. 
iSte-en, Sana-a, HI-Sa babu das 1., 2., 3. Thor 
u. s. w. Höllenf. Obv. 42. 45. 48 u. s. w. 
Rev. 39—45. Beispiele für ba-a-bu , ba- 
ab-ka (dein Th.) u. ä. s. u. pitü\ für ba-bi 
PL), KA/', auch KA.KÄ Thore s. u. ritü 
I 2, n 1). Papsukal ba-ab-Stl li-par-ri-ki 
möge sein Th. verriegeln III R 43 Col. 
IV 27. """NI.GAB (d. i. petü oder mu- 
Selü) ba-a-bi HöUenf. Obv. 13. ba-ab bi-ti 
IVR16, 4 * 49 a, ina ba-ab e-kal-h 5, 3 ° 3l c, 
ma-as-sa-ru ba-a-bi Thorwächter V R 32, 
30 e, ma-sar ba-be ekal-lim 1 3, 1 8 b ; Ideogr. 
durchweg KÄ. PL ina (in, bei) ba-ba-at-te 
Sa ali-Su Asurn. III 108. rnt-ih-rit ba-ba- 
a-ti Sanh. Kuj. 4, 4; Lay. 39, 22. 62, 30. 
mi-ih-ritKÄ^-Sin (Si-in ) Sarg. CyL 64 ; Stier- 
Inschr. 69; Pp. II. 30: mi-ib-rit ba-bi-Sin 
(Si-in) Khors. 162: Ann. 424; Pp. IV. 108; 
me-ih-rit KA^-Sin Gold-Inschr. 29. Vgl. 
auch abidlu Stadtthor (S. 6 f.), dessgl. die 
nn. prr. Bäbilu, Ddbildu u. a. 



IL bäbu Kind. IIES6, 54c. d: ba-bu I bibbu ein vierfttBsiges Thier, mög- 
Vgl. auch nn. prr. m. ' Ucherweise ein Eaubthier wie der Wolf. 



Ba-bu-tu nnd Ba-ba-a-i 
bäbtU,geschr.ia-o4-(rii«nndMifKA)-((iw, 

viel!. Fehlbetrag d.h. der an einer best. 

Summe noch fehlende Betrag, durch dessen 

Hinzu thun die betr. Summe, Quantität 

{an Geld, Getreido, Wolle o. 8. w.) voll- 
gemacht wird: ba-ab-tum Str. II. 32, 3. 

243,15. 517,1. 547,3. in. 331,1. 405,2. 

414, 1. 285, 3; bdb-tum II. 924, 3, bäb-tü 

739, 18. K. 245 Col. I 49: ba-ab-tu (folgt 

k-i-ib-tu); beider Substt, Ideogr. endete 

auf LA. Z. 53: ba-ab-ta-Sü. K-Fragm.i 

[kunukl] ba-ab-ti-Sü (Ideogr. TAK.GE?). 
bubu'tu, gew. bubütu 1) Hunger. 

Ideogr. SÄ. GAE (.E). Sa ina bu-bu-ti (= 

SÄ . GAR) u itbitti i-mu-tü wer in Folg* 

von Hunger und Haft gestorben ist K. 246 j^22 babalu 1) bringen, tragen, ba- 

Col. II 22, || fu-me-e. bu-bu-tu ü pi-tan- •" ' ' "' -^-> ■-- ''>-■«■ 

mu-u. H. und Durst [elia in-da-fatt hat 

mich befallen) K. 31 Obv. 20. m-un-ka 

Im-bn-ta Au-gnA-Aa dorne Noth, Hunger. 



IIR6 T 4c. d:LU. BAD = bi-ib-bu; vorher- 
gehen zibu und äkihim Wolf, ee folgt atiidu 
Ziegenbock Zur Erklärung des Ideogr. 
LU.BAD durch muämit b&Um „Mörder 
der Hausthiere" s. u. bülu. Mitdem Ideogr. 
des Thieres bibbu bezeichnet die babyl.- 
assyr. Schrift die 7 Planeten als MUL . LTJ . 
BAD'' (III R 57, 67 a), speziell aber heisst 
der Planet Jupiter •'-Bibbu; s. K. 4386 
CoL IV 53: ' V "LU. BAD.GUD . UD = 
«" Bi-ib-bu. K. 263 Obv. 42: MDL.LD. 
BAD =- bi-ib-bx ' = «"GUD.UD. VR 21, 
! 27c d: ''"NIN.NER.TÜK.DA (d. i. bei 
em.4l.-i eM?) = bi-ib-bu, mit al-inu und 
a-la-m« (beides Namen des Gottes Nergal, 
B. nn. prr.) Eine Gruppe bildend. 



Hnngersnoth, Blut(vergi essen) mögeRam- 
man in Bein Land bringen Tig. VIII 85. 
die Assyrer die iSl» pa-an su-un-fci bti- , 
bu-te vor Mangel und Hunger (in ander' 
Länder gezogen waren) Asnrn. LT 7. itn-&a\ 
(d. i. umfu, s. S. 88a) = bu-bu-tum VE 
47,45a. 14b. im un-ai a SÄ. GAR. E 
d. i. bubüti in Noth nnd Hunger V E 61 
Col. VI 52. S d 89:ÖÄ.MAE = SÄ.GÄE I 
= bu-bu-tum ; Vgl. Angab» ön«l katyalt». 
2) Speise, Nahrung (eig. wohl da 
wonach man Verlangen trägt, vgl. di 
näml. Doppeltheit der Bedd. bei bibil libbi , 
U. a, in.). a-Sar epru bu-bu-us-su-nu (V, k>- 
ua-ma) a-lal-Sü-mt (V. Si-na) litltt Höllenf, 
Obv. 8; NE 19, 33. bu-bu-ta ra-ba-ht a- 
ka-la ta-ap-la-ku IIE 60, 14c. K. 4315, 22; 
vgl. Em. 2. 1 Obv.: Sä. GAE = bu-btrtum 
(zwischen ubullA und imrü). Wahrscli. 
gehurt hierher, doch unsicher ob zu Bed. 1 
oder 2, IIB 43, 12d. e:.bu-bu->,'-ti,m syn. 
ti-im-tum. Dagegen mag ein ganz anderes 
Wort (vgl. das folgende bu-bu-tum) vor- 
liegen Sm. 304 : . . . NIGIN = bu-bu-tum ; 
folgen pit-Sii-t't und pa-ta-m (einzigster 
( berrest auf der einen Seite des Frag- 
ments), bu-bn-ti-tum auch Km. 345 Obv.l 7. 
bU-bU-tum (pV)Theil eines Wagens. 
«287 Col. 112 + nenbabyl, Lond.Frgui.: 
IS . OS (?) . TA . ?. Jgl =. bu-bu-twa. 



bi-lat nu-uh-Si Bringer(in) des Überflusses 
(vom TigriB) nB 51 Nr. 1 Obv. 25b. 
* ir Ba-be-lat begalli (dass.), Name eines 
Kanals bei Kelach IR27Nr. 2,6. S b 357: 
TUM ((■-.«) = ba-ba-lwn. 2)vomHerzen 
(als Subjekt): jem. zu etw. antreiben 
(Vgl. nagü). ba-bal fiWi S. U. libbu. 

•biblu st. estr. bibil 1) Ertrag eineB 
Landes, Landesprodnkte. bi-ib-lu tnäti ub- 
ba-iu (wird strotzen, in üppiger Fülle 
vorhanden sein) III E 60. 62. 70. 79 (folgt 
durchweg: iapdk SE ina NI.TE^. bi- 
ib-lu mdti ub-bal 61, 15a, bt-ib-lwn nidti 
vb-bal .62, 39a. bi-ib-lu ub-bal-lu. S. für 
das Verbum tibbal die „Nachträge" (zu 
b3N strotzen). Verschieden von dieser 
EA ist offenbar K. 752, 2: Sm ma IA 
mm&tiSu bi-ib-lum ü-biL S d 54: AM. DE 
= SA. DU (Vax. DE.)A «= bnb-lu(m). 
2) bibil libbi Antrieb, Neigung des Her- 
zens, i-na bi-bil lib^ä-ia im (auf) Antrieb 
meines Herzens (baute ich eine Stadt) 
Khors. 1 55 ; Sarg. Ann. 4 1 5 ; Gold-Inschr. 1 
(libbi-ia). TiglathpileserB na-ra-me bi-bil 
lib-bt-fown des Lieblings eurer Herzens- 
neignng Tig. 1 19. Konkret: der Gegen- 
stand der Herzensneigung jemandes. 
Marduk suchte einen gerechten Fürsten, 
bi-bil lib-bi-M ittmnah lätug&u nahm den 
Manu nach seinem Herzen (seinen Er- 
korenen) bei seiner Hand VE 35, 12. 
ge-u bi-bil libbi Getreide, das vom Herzen 
begehrte Sarg. Cyl. 40 (vgl. batiltu); an 
sich anch die Verb. SE ti bibil libbi (Ge- 



bnn 



167 



im 



treide und was sonst das Herz begehrt) 
möglich, doch beachte IV R 14 Nr. 3, 9 a, 
wo SÄ . TUM d. i. bibil Ubbi ebenfalls Ap- 
position (zu aSnän Brot) zu sein scheint. 
Vgl. bibiltu. e 51 Col. IV 24. 25 -+- © 59 
CoL IV: SÄ . Gl . NA = bi-bä [li]b-bi, SÄ . 
Gl . GAN = ba-bal [l\]b-bi. 

* bibiltu st. cstr. biblat (geschr. bi-ib- 
lat und Jlh-hu d. i. wohl bib-lat) 1) Er- 
trag, Erzeugnis s, Landesprodukt. 
dimme er(i)ni . . . bi-ib-lat ( w ) ffamdni(m) 
Khors. 163. Sarg. Stier-Inschr.^S. Sanh. 
Kuj. 4, 26. ka-la ri-ik-ke bi-ib-lat iad Ha- 
mäni Khors. 143. lallaru (Honig) bi-ib- 
lat Saile ellüti Khors. 170; Sarg. Ann. 433. 
he bib-lat Sad-di-i ü mä 'Kal-di Sanh. Kuj. 
4, 33. Dattelpalmen bib-lat-su-nu ihr (der 
Elamiten) Landesprodnkt Wixcklek, Sar- 
gonstexte Bl. 10 Nr. 20, 10; Sarg. Ann. 272. 
2) biblat Ubbi Neigung, Wunsch des 
Herzens. Tiglathpileser welchen Asur und 
Ninib a-tui bi-ib-lat lib-bi-Sti ittarrüSuma 
nach seines Herzens Wunsch leiteten 
Tig. VII 3 7 f. a-na bi-ib-lat lib-bi-ia nach 
meinem Ermessen, je nachdem mich das 
Herz trieb (that ich das und das) Z. 14. 
Konkret: Gegenstand der Herzens- 
neigung. Asurnazirpal Sa bi-ib-lat (V. bi- 
bil, bi-ib-li) ltb-bi (V. Iibbi)-Su Bei uSejJcSi- 
dnSu welchen Bei erreichen Hess was 
sein Herz wünschte Asurn. I 39. 
babbaltu s. pappalt u. 

bubbulU (puppulu?). Nusku mar Sa- 
la-Se-e (= UD XXX*"") bu-ub-bu-lum (= 
UD.NÄ.A.AN) IVR23Nr.l Col.1 3 ',: 
vgl. IIIR56 Nr. 4,31. 32. der 28., 29. Tag: 
bubbulum, geschr. UD . NÄ . A (. AN), 33, 
33. 45b. UD.NÄ.A.AN auch K. 752, 5. 
HR 32, 12a. b: [UD.NÄ.A.AN = u- 
um k]i(?)-is-pi syn. bu-ub-bu-lum; folgt 
Z. 13 a. b: [üm]nu-bat(?)-tim syn. ihn i-dir-ti 

$ U (d. i. bubbulum?). VR 22, 4h: bu- 



ub-[bu-lum ? 
*i-fji-ip-\tum 



gleichen Ideogrammes mit 
Niedergeschlagenheit. Vgl. 

auch K. 4219 Obv.: a-bu-fm syn. bu-ub ? 

folgen ikkillu Wehklage etc. 
bu-bu-lu lies git-pu-lu 8. n. bß3i. 

babbanÜ (babbanut) Adj. a-di te-im bat>- 
Ixi-nu-it niSmu ul tiuSrbil, te-rm kt niSmu etc. 
48, 7-20, 115 Z. 19. Su-mu (Wort, Aus- 
druck) bab-ba-nu-u K. 84, 31. Stlmu (Zwie- 
bel, koll.) bab-ba-nu-u Str. II. 663, 5; tjtt- 



dil (s. d.) bab-ba-nu-ü (auch bab-ba-nu-u?) 

II. 943, 6. 290,6. Fem. babbanitu: 1 Talent 
inSahretum bab-ba-ni-tum II. 637, 6. eS-Se- 
tum (neu) bab-ba-ni-tum (von einem Kleid) 

III. 12, 4. so und so viel Geld und Wolle 
bab-ba-ni-[tü?] U. 512,1. Plur. parrdti 
bafj-ba-nire-ti Str. III. 326, 1. 

babanütu n. abstr. VR 20, 56c. d: 
KA.GI.DUG.DIRI.GA = pu-ü (der 
Mund) ba-ba-nu-tü (Verbum: ub-lam). 

bi-bi-nu Haupt K. 152 CoL IV 62: 

[ X A . ZA . AD = bi-bi-nu syn. kalc-ka-du. 
babaril Wald, ba-ba-rum syn. Id-iS-tum 8. d. 
bi-id Konj. s. bi-it; bid (bit) Präp. vor, 

anstatt s. einstweilen u. pit. 
bu-ud gegenüber, anstatt lies pu-ut (put) 

und s. u. nnt. 

"1*13 (oder TDM) II 1 tu-bad-da-ad V R 45 
Col. VII 54. 

^-Q badalu. VR 16, 75g. h: US. KU 
= ba-da-lum (Z. 76: = pa-du-ti, 8. d.). 

badülu. K. 2051 CoL III 14 (auf KAL. 
AÜ = e-du sc edlum folgend): KAL. TAB 
undKAL.TAB.NU.ZU=Wi/-/K; Z.15: 

MIS (rni-ü su-Ial) > fc|ÜI LAL = ba-du-lu 

EM[E.SAL\ (folgten noch zwei andere 
Erklärungen ebendieses Ideogramms) ; vgl. 
ziknatu. 

D1D ( auc ^ & ^^ t3 möglich) Stamm zu 
' ibdiku (Form wie ikribu, iptiru, iSdibu), 

wovon 

ibdik&a.VR32,21d.e: «""SU. TAG. 

TAG = e-piS ib-di'-ka-a-a ein Berufsname. 

Vgl. II R 51 Nr. 2 Rev. 12 : «""SU . TAG. 

GA. Das Ideogr. SU bed. Haut, Fell. 

bü (/im?) Adj. S c 6, 8: bu-u (zusammen 
mit pihu, &ku, kahtu, ulalum u. a.) Äqui- 
valent des Ideogr. [BE]. 

fcMD b&'u P ra - un( * ^ rt - ***** kommen, 
mit Acc. des Wohin, auch mit aZar, kirib. 
rc-bi-tu ina ba-'-i-Su wenn er auf die Strasse 
kommt (Ideogr. DIB.BA) IVR26,4b; 

: siika inn aläkiSu. der Fluss Tc-ne-ti 

•i « 

welcher seit fernen Tagen ti-ih ekalli i-ba- 
'•w B -»w hart an den Palast gekommen 
war und . . . Sanh. Kuj. 3, 30 f. (vgl. Lay. 
62, 21); Rass. 74; Bell. 47 {jHn). ra-a<j- 
<ju ... ul i-ba-a' ki-ri-ib-Stt kein Schlechter 
kommt in ihn (den Palast) Neb. IX 37. 
hohe Gebirge Sä a-Sfir-Mi-nu Sarru ia- 
um-ma la-a i-ba-u in welche noch kein 



«in 



168 



bin 



König gekommen war Tig. III 39. Ge- 
birg88pitzen (ubänät Sade) Sä is-sur mu- 
bar-Sil la i-ba-u a-Sar-Si-in auf welche 
kein beschwingter Vogel kommt Sanas. 
II 49. K. 4197, 5. 6: LU = ba-'-u und 
e-te-ktt. HR 35, 27e.f: ba-a-u Syn. von 
Se-e-u. Für ba-Wt syn. a-la-ku HR 35, 
2g.h s. u. II. aläku (S. 69 b). 

I 2 da ss. der grosse Stier .... ib- 
ta-a! (Ideogr. LU . LU . A) kir-bi-ti ist zur 
Flnr gekommen IV R 23 Nr. 1 Col. 1 10 /, , . 
belum a-bu-ba-niS ib-ta-\ Ninib der Mauer- 
zerstörer tnät mtkurtim a-bu-ba-niS ib-ta- 
(beidemal = foi-MAL.TA) IIR 19, 44 / 45 . 

mn l (s. Gramm. S. 315) Prt. uSba'i, 
uSbi 1) kommen machen, bringen. 
ana eli ameli Su-a-tti me-e Su-bi-ir-ma bringe 
über selbigen Menschen Wasser IV R 16, 
45b. 2) stürmen gegen, sichstürzen 
auf jem. oder etw. Ramman mät-su a-bu- 
bi-iS Itt-uS-ba-i stürze sich auf sein Land 
sturmfluthgleich IVR39, 42b. nach rechts 
und links, vorwärts und rückwärts uS-bi-i' 
(Ideogr. DIB) abubäniS stürmte er sturm- 
fluthengleich IV R 20 Nr. 1, 3 / 4 . lstar 
e-le-nu-uS-Sa uS-bi stürzte sich auf sie 
Höllenf. Obv. 65 (s. oben S. 64 a). 
büdu s. bu'du. 

"113? oder was ist der Stamm der Per- 
mansivfonn Rm. 2. III. Rev. (Eponymen- 
kanon-Frgm.) : Sarru ina KiS*' bi-e-di? 
(der „König** ist Sargon, das Jahr ist 710). 

bu-ü-ia, ein Tributgegenstand des Lan- 
des Süchu Lay. 98, IV. 

*büllu kollektiv: vierfüssiges Ge- 
thier, i. U. v. Vögeln und Gewürm, 
meist in der Verb, hui seri. 1) die wild- 
lebenden, jagbaren Vierfüssler. 

btMil seri (geschr. AN <(feE) gintirta u 
issur Same muttapriSa die vierfüssigen 
Thiere des Feldes insgesamt und die be- 
schwingten Vögel des Himmels (erlegte 
ich) Tig. VI 82. bn-it! (=!SA.ÜR ££:MA 

d. i. Vierfüssler) seri (gesclir. AN . <{f[E:, = 

Ideogr. AN <i\<~ AN. NA) in« nti uStam- 
kit die Vierfüssler des Feldes hat er auf 
drr Weide niedergestreckt VR 50, ,2 <,;tb. 
2) i. U. v. ii m<im .>>>/, dem Wild (s. t tmA- , 
mu S. 86 a^: die zahmen auf dem Feld! 
weidenden und sieh lagernden Vier- 
füssler, die vierfüssigen Hausthiere. 



bu-td seri (geschr. EDIN) ü-ma-am seri 
das Vieh des Feldes, das Wild des Feldes 
NE XI 81. Sintfl. Frgm. AL 3 101. bu-ul 
seri [v-ma-am seri] u nam-maS-Se-[e seri] 
Frgm. 345, 4. wer Inschrift und Bildniss 
ana kibis umämi ü me-te-ilc bu-u-li iSakka- 
nuSu I R 27 Nr. 2, 62. ki-ma e-reh bu-lim 
a-si-e bu-lim wenn das Vieh heimkehrt 
(von der Weide) und wenn es auszieht 

(Ideogr. beidemal tfA IM&R) IV R 21 
Nr. 1 (B) Rev. % Für das Ideogr. ^A 
IMllR s. weiter IV R 20 Nr. 2, ,5 / 16 : bu-ul 
(= >^ IMfeR). III R 59 Nr. 7, 5: ^A 

IMÜR (V. bu-u-ti). >TA IM$R d. i. htd 
mai Äkkade par-ga-niS ina seri irahis (wird 
lagern) IHR 57, 7. 28b, wofür K. 700, 13 : 
bu-lim etc. i-rab-bi-su. >~]A IMfiR oft in den 
Omen-Tafeln. Für das Ideogr. >Y^ s. u. 
ialü und vgl. siptu (C|*i). — S* 2, 16: 

<<|E (**-w) = Im-htm. K 1 52 Col. IV 60 : 
[SA.lZI.GÄL = a-Äi-w syn. bu-lum. Noch 
vgl VR46, 41a.b: MÜL.LU.BAD er- 
klärt durch mttS-mit bu-lim ; LU . BAD sonst 
= bibbu, s. d. Ein Amtsname amil rab bu- 
lum Sa Bei Str. II. 273, 10, amil rab bu- 
u-ul III. 220, 6. 

2 viell., wie rakdsu, binden. 

banu Kopfbinde, Diadem u. dgL 
VR28, 15g. h: ba-a-nu (ebenso wie ri- 
ik-rn Z. 19) eines der Synn. von a-gu-ti, 
s. d. (S. 15a). 

buänu (Form wie tudru) m. Band des 
menschlichen Körpers d. L Gelenk, 
Sehne, gleichbed. mit riksu (s. d.), mit 
welchem es auch das Ideogr. SA gemein- 
sam hat PL buune, buänu, doch mag buänu 
wie SA auch Kollektivbed. haben, bu-a- 
nu lim-nu (= SA.SA.IJUL) K. 246 CoL 
I 21 , bu-a-nu (= SA) la fa-bu-hi Z. 19, 
ni-pi-is (Sprengung, Entzweireissung) bu- 
a-ni (das Ganze = SA . SA . DÜB L Bü)) 
Z. 21. Samnn* 1 mit-pa-St-ib bu-a-m Ol das 
sanftigt, geschmeidig macht die Gelenke 
Sarg.Cyl.41. bu-a-ni-Su (= SA) ki-ma** m * 
hi-ni u-Sal-Ht (Subj.: die Kopfkrankheit) 
IV R 3, " s a. btt-a-ni-Stt (= SA) ti-te-tn-niS 
hat der Afakhi geschwächt) 29 Nr. 3, "fa. 
Vgl noch /j«-«-;im (= SA) 22, l6 / n a, 
SA/ ; ^Hes buäne Gelenke) IV R 7, 4. 14. 
24. 34. 44. 54b. 8, 18b. 56, 2b, u. ö. 

^13 H 1 Inl burru. K. 2022 CtaL H 48: 



V 



TD 



169 



«ha 



BAR = bur-ru; folgt: [S]I(?).BlR = 

iib-bu-bu (undZ. 50: Gl. NA = kun-nu). 

Von einem St. TQ oder TD wird auch 

kommen 

ba-a-a-ru, wovon Fem. ba-a-a-ar-twn 

Sa mu-Si IVR 50, 46 a, ein Epitheton der 

knSSaptu d. i. Zauberin, Hexe, 
beru tief s. u. II. nfeCD; beru Blick, Mitte 

s. u. L ma. 
ber&ti Quellen s. u. II. nfcO. 
berütu PL beräti Baumpflanzung s. u. 

iL nan. 

bÜTU (möglicherweise Form wie bümt von 
reo, und dann viell. mit II. STD strotzen 
zu kombinieren nach Analogie von lalü, 
s. <L,?) m. Sprössling, Abkömmling 
von Menschen und Thieren. 1) von Men- 
schen: Kind, Sohn, Spross. So in 
vielen altbabyl., auch assyr. Personen- 
namen, z. B. Bur-Ramman MAP 50, 27. 
96, 21. 101, 19, Bur-Sin, Bu-re-ia „mein 
Kind! u MAP 89, 31 (bez. 28). Ideogr. 
SUR, z. B. im Namen des Königs der 
2. Dynastie von Ur /V *SUR-aS7/i d i. Bür- 
Sin. Von assyr. Eigennamen beachte obenan 
C Ä 64 (Jahr 8 48): m Bur- ilu Ra-ma-na, wo- 
für ein Frgm. Rass. bietet: m Bir-'t"Ra- 
man. 2) von Thieren. a) T hier junges 
überh. Daher SUR im Ideogr. für uzdlu 
Gazellenjunges (s. d.). S. ferner 82, 5—22, 
1048 Obv. 28: let-tu btt-ur-Sa me-ru die 
Wildkuh — ihr Junges, der junge Wild- 
ochs (folgt: la-afo-nt bu-fiad-sa im-mir su- 
bu-ri). VR 51, 53 b: o König, bwur (= 
SUR) iH-ti elli-ti (Sprössling einer herr- 
lichen Wildkuh). bu-ur>Su-nu (= SUR) 
ihr Junges (wohl sicher des Wildochs und 
der Wildkuh) IVR 22, 42, l3 a. b) speziell 
Junges der Wildkuh, junger Wildochs 
(sonst auch ment, s. d., genannt), bu-nt 
(= §UR) ek-du Sa kar-ni kabbaru etc. 
IVR 9, ,,J / 20 a. — S b 157: SUR {a-m«r) 
= bti-u-nt. 

bürtu 1) gleichbed. mit bunt Kind, 
Spross? Vgl. n. pr. m. Bu-ur-tum MAP 
11,13. 2) urspr. wohl die junge Wildkuh, 
dann die junge Kuh, Kuh überh. (vgl. 
meru). a-na bur-ti alpu ul iSahhid (s. intDJ 

Höllenf. Obv. 77; Rev. 7. 

biru 1) s. v. a. buru Kind. S. oben u. 
bunt den Personennamen m Bir- ilu Ra-man. 
2) wahrscheinlich wie büru j u n g e r W i 1 d - 
ochs (junger Ochs). K. 152 Col. IV 23: 



GUD W^I = bi-imtm (zwischen mimm 
junger Wildochs einer-, lü, arfru, lettwn 
andrerseits). 

bÜTU ein Gefäss, z. B. für Butter, kima 

bwur . . -ka-ti (beides = DUK.BUR <fc|E) 
Um-te-is-si (werde er gewaschen), kima bu-ur 
Uimw-ti (beides = DUK . BUR . NI.NUN. 
NA) gleich einem Buttertopf US-tak-kil 
IVR 19, 16. 17b; für die theilweis er- 
gänzten Ideogrr. vgl. IVR 28 Nr. 1, 14. 
15 b. 20 Nr. 2 Rev. 3. 4. Nicht zu ver- 
wechseln mit bu-rum d. i. gid-dil (s. d.)! 

büru, bürtu Brunnen, Cisterne s.u. II. 
*lfcO; büru Hunger s. u. ä"D. 

bu-ü-ru = bu'um jagen 8. I. "IM. 

{^12 Prt» ibäS sich schämen, it-ti epSeti 
annaii Sa ASur u iStdr epuSüS ul i-ba-aS. 
mit (ob) diesen Dingen die A. und I. ihm 
angethan hatten (gemeint ist eine ent- 
stellende Krankheit, Gesichtsverzerrung) 
schämte er sich nicht (sondern entbot 
seine Truppen) Asurb. Sm. 119, 15. Die 
Bed. „zu Schanden werden" liegt vor in 
biSu (s. d.). 

buÄtu, bultu Scham, Scheu, la bu- 
ttS-ti ohne Scham IVR 11, 26b. K. 4335 
Col. III 6: la btt-uS-htm (folgend auf la 
a-di-nt). gal-lu-u Sa bul-ta (== UR) hl iSu 
schamlose Teufel sind sie (die „Sieben") 
IVR 1 ff. CoLIV 17 / l8 a. Ninib edludarru 
Sa ina pa-ni-Stt bu-td-tii (= UR) la ibaSSü 
K. 133 Rev. 9 /. . — baltu (nicht etwa = 

bdstu) s. u. nbn. 

ba-a-a-äu (Grundform baiaStt) sich 
schämend. K.2061 Col. 122: UR.TÜK 
= ba-a-a-Sti K. 7331 CoL I: la ba-a-a- 
Su, mit Ui a-di-nt Eine Gruppe bildend. 

böiu zu Schanden geworden, zu- 
nichte. IIR35,60cd: BEd.i. TILA.DU 

= bi-c-Stt (s. ukkuSu S. 58 b). K. 2022 
Col. II 55: bi-e-Sum. 
HTD. Vgl. n. pr. m. Ba-xi-tttm. 

baziätl Elefanten ba-w-ti ti-du-mi*' be- 
fanden sich unter den vom Land Musri 
dem König Salmanassar II als Tribut ge- 
sandten Thieren Lay. 98, III. Vgl. auch 
K. 2675 Rev. 3: [h<t'?-]:a-<i'ti page ti-kti-pe 
tarbU Sad-di-Steun ^ohne Zahl aus Theben 
weggeführt). 

TTD. Vgl. n. pr. m. Ba\u-\u % 8. nn. prr. 

buzzulum 8. u. bxa. 



bna l*, 

biaru [s, f ?). S" 56: MÜD (r«...w) = I 

bizzürnm s. U. "1X3. 

bufeadu (bpuhädu?) 1) Adj. jung, von 
jungen Thieren, z. B. Rindern. Fem. bu- 
frattu. a-na al-[pe al-pe bu-h,]a-da-a-ti lä 
tu£e??ä du sollet den Rindern die jungen 
Rinder nicht wegführen Sm. 526, 9 / I0 ; vgl. 
das [glied: anaferd fem larhäti lä tufesfd. 
2) Subst. a) junger Nachwuchs, suA- 
oles, von jungen Thieren überh. £«- 
hit'di atle nahmt UbbiSunu das von ihnen 
geborene junge Wild Tig. Vll 13; s. n. 
atlu (S. 36b), VgL auch 82, 5-22, 1048 
Obv. 28: la-ah,-ru bttfad-m im-mir su-bu-ri 
das Matterschaf — ihr Junges, das Hür- 
denlämmchen. b) speziell: Junges des 
Mutterschafes, junges Böckeben. 
Ideogr. t5i§. Hauptstalle: lah,-ra it bu- 
had-sa (= pYm) das Mutterschaf und ihr 
BiJckchen Sm. 2148, % VgL 8 (s. WB, 
S. 196), || en-za ü la-la-Sa. barbaru (s. d.) 
Sa aiia like bu.-h.a-dx (auf den Böckchen- 
raub, = £^ff) tSluht Sm. 954 Obv. ' '/, a . 
81, 7-27 Rev. 17: ^0 = bu-ka-du. 
bubjBttu {=buhadtu) f. junges Lamm- 
chen, äa-raf bw&at-ti (=/3JSg) la pi- 
te-te (= US . NU . ZU) das Fell eines (ge- 
schlechtlich) noch unberührten Lämm- 
chens V R 5, 33 / a5 c; vorausgeht Sn-rat 
n-ni-ki In piteti. 

b!"0 Stamm der folg. Substt.: 

•babjuläti f. die Mannen, Mann- 
schaften. ba-/tu-la-te-fa gabSäU adkema 
meine massenhaften Mannen bot ich auf 
(zur Frohnarbeit) Sarg. Cyl. 56. yi-viir 
fui-liu-la-te-äu-im alle ihre (der Länder) 
Hannen Z. 29. ai-mir ba-hu-la-ti-ia Sanh. 
Kuj. 2, 30, bn-Uu-la-ti m "'K<d-di 2, 36, bn- 
bu-la-a-le Zar Elamti Sanh. Konst. 26. ba- 
hu-!<\-tc der und der Stadt oder Städte 
Sanh. I 56 (folgt pwj-re-Su-un); Kuj. I, 8; 
Bell. 18 (ba-hH-ln-ti). Sanh. III 66. 

bujialu in. männliches Thier (von 
I'ferden, Wildochsen, Elefanten u. a. Thie- 
ren). PI. bu-bale. 30 Pferde: 25 bu-ha-ln 
5/ »«>' KUR. RA 25 Hengste, 5 Stuten 
111 R 43 Col. IV, Kante 2. J bu-hal Aman, 
4 männliche Wildochsen Tig. VI 62. II) pi- 
niti bit-ha-le dan-uu-ie 10 Elefanten, mäch- 
tige männliche Thiere Z. 70. 'Ja LU bu- 
h,al Str. III. 20, 1. 



iD3 

buhlalü (pl) ein aof Terapeldienst be- 
züglicher Bernfsname. die elamitisclien 
Götter und Göttinnen nebst ihrer Aus- 
stattung etc. a-di """ia-nn-git (""")*"" 
uh,-la-li-e samt Priestern und .... (führte 
ich weg nach Assyrien) VR 6, 46. 

1J-Q Hl V R 45 Col. III 3 : tu-ba-ah,-har. 

ba&ru Adj. um-ma-re (s. S. 92a) ba- 

alf-ru-ti Sa irta tju-ra-ri ba-aS-t[u?] IVR 

58, 41b bet-ah,-ru la^ab-bak-Ü (sollst 

du ihr ansgiessen) 56, 26a, 

K>r-Q n L VR 45 Col. in 5: tu-ba-ah- 
ba-Sa. Z. 4 bietet die Verbalform tu-ba- 
ab-haS',», was viell. auf die Existenz auch 
eines St. DflD (oder Tn2) scbliessen lässt. 

baf-tu, von mir mit-tu gelesen, s. d. 

?p3 Pra. ibaftil aufhören, ablassen 
(von etw., Acc), feiern-, in Wegfall 
kommen. pa-al-fai-ii la a-ba-at-ti-il-$ü 
ehrfurchtsvoll lasse ich nicht davon ab 
(näml. von der Ausführung des Werkes) 
V R 34 Col. III 3. Perm.: seitdem ...., 
anähi ana Marduk ka-a-a-na-ak la ba-at- 
la-ak bin ich Marduk treu ergeben, un- 
ablässig thfttig Neb. Bab. I 20. Nerigl. 
I 17. ana Itsagila la ba-at-la-ak aaiit- 
la-kam für E. bin ich unablässig thätig 
immerfort Nerigl. II 12. isinnu akUu ba- 
ld das A.-Fest unterblieb, s. u. akittt (S. 1 23). 
m 1 in Wegfall kommen lassen, 
abschaffen, aufheben, hintanhal- 
ten, bil-ttt manita-al-tü na-dan meUi-Su 
ü-tab-til-ma ikld tamartuS Khors. 113. sei- 
nen früheren Tribut, den zur Zeit der 
Könige, meiner Väter, i't-Sab-ti-lu er hintan- 
gehalten hatte VR3, 24; Asurb. Sm. 
97, 100. sat-iuk-ku u-äab-(i-li das tägliche 
Opfer schaffte er ab V R 35, 7. Samas- 
sumukin u-Sab-\i-la (V. In) na-dan ti-bi-ia 
brachte in Wegfall, vereitelte meine Opfer- 
darbringung VR 3,114. 

IV 1 aufgehoben werden, in Ab- 
gang kommen, ihre in Vergessenheit 
gerathenen Grenzen (kixurre) Ja ma dilih, 
mal! ib-btit-ht (gab ich ihnen wieder) 
Khors. 136. 

battu Adj. Fem. batiltu aufhörend, 

1 abgeschafft, aufgehoben, sat-tuk-kc- 
iu-nu ba-at-ln-ü-ti (stellt« ich wieder her) 
Khors. 137- der aat-tuk-ke-&i*ia bat-tu-tu 

j ü-ki-mi V R 62, 7. DI . KA (lies sattnkki)- 

M-nu ba-at-lu-ti ü-ld-in (l.Prt.) IE 49 CoL 

] IV 27 f. kidimiätu ia-fMfrf«, ba-fOrta 8. tt. 



rs 1' 

bidmn&tu. — SattUam la ba-at-lu (Subst.?) 
für ewig ohne Aufhören (legte ich ihm 
Tribut auf) Sank II 46. 

batiltu (Fem. von bathi mit neutri- 
scher Bed.) Abschaffung, Wegfall. 
rakbuSu ü-lar-Sa-a ba-(i-il-tti seinen Ge- 
sandten liess er in Wegfall kommen V R 
2, 112. Se-u bi-bil libbi Sim-tuifi) ba-tü-ta 
la ra-ie-e dass es am lieben Brot nicht 
gebreche (frei fibersetzt) Sarg. Cyl. 40. 
r-iiü batiltu {ba(Uti) in Abgang kommen 
s. v. a. sich ans dem Staube machen, 
desertieren dürfte vorliegen Sann. 11133: 
ihn, den Hizkia, warf die Furcht vor 
mir nieder und die aml 'Ür-bi und seine 
frommen Unterthanen, die er znr Be- 
festigung Jerusalems hineingenommen 
hatte, ir-Si-ti bat-la-a-ti nahmen Reisgans. 

*butnu ein Baum, dessen Holz zu Palast- 
banten verwendet wurde, Pistazie, etal 
*M* IR 28, 15b. Asurn. Stand. 18. 
Sarg. Cyl. 63; Stier-Inschr. 62 {'*bu-u{- 
nuii). Sann. Bell. 56; Rasa. 84. 

butnatu und bututtu dass. II R 23, 
25e. f: bu-ut-na-tum syn. bu-tu-ut-tu. 

Baut ein asuyr. Frauenname, a. nn. prr. 

p3 Prt. äiin Prs. tbinni (ibmiii) Imp. bin 

'geben. i-bt-m-na-an-ni er gab mir Str. 
III. 78, 3. i-pi-en-ni (Prs.) II. 356, 37. 
deine Tochter bi-in-nim-ma gieb (o Frau) 
bez. bi-in-nam-ma gieb (o Manu) und lä 
tiifatt Si sie werde mein Weib III. 101,3. 
I. 8, 5. bi-in-nam-ma auch III. 115, 7. bi- 
nam-ma, bi-bt-tti gieb Berl. Sargonstein 
I 9. 14, M.i«m«-»«-Ä gieb uns IV 21. 
i bi-in-im-ma wohlan! gieb (o meine Toch- 
ter) PKA n 8. 

bintlviell.Samen körn, Samen knospe, 
Kern u.dgl., woraus Pflanzen, auch Bäume 
erwachsen. Ideogr. SiNIGj s. S b 1 Rev. 
Col. IV 6: >3L^fbm ("-»**) = ÄM-n». 
bMrmt (= ''SINIG.GA) Sa Ina mutari 
(im Gartenbeet) nie lä Uta IVB 27, %&. 
bi-ntt (= ''S1NIG) m,,S-t„-k„l ka-an la- 
la-lu etc. (thue in das Gefäss) 20, "ns - 
"bi-iiii (als Zauber- und Arzneimittel neben 
anderen) 59 Nr. 1. 4b. ki-ma bi-ui biS-.it-c 
Mita;u mkiX*i# hfti-Su-UH Saüll. VI 2. 

blTU stark, kräftig u. dgL bi-i-m syn. 
fWMU-/M s.d. 

birn junger Ochs b. oben u. h'iru Kind, 
Sproas, Thierjnnges. 



1 IfQ 

bisu bös s. u. OK, 3: zunichte s. u. Dia 
*bitu (bätu) m. (vgl z. B. bitu . . . «WW- 
Sü Tig.VU 68f; Stellen wie K. 56 Col. 
rV 1 6 ; bita la-be~ra igaru-Sa ifcuppu reichen 
zum Beweis etwaigen gen. comm. nicht 
ans, s. u. Pro nominal b ii ff. Sa) 1) Haus; wo 
von Göttern die Rede ist : T e rap e 1. Ideogr. 
E, passim. PL biläir, geschr. E" oder £ . 
ZUN(Tig.VI 90), beachteE.ZUN^-af d.i. 
bitä-at,Vax. E . ZUN, Tig.VI 88 (als Hase, 
konstruiert: es folgt n»i-/}«-te). bi-i-tu (=Ej 
JVit-ra-am-»nudasH.daser lieb hat IVR18 
Nr.lObv. >/ 4 , bita (= E) la-brra K. 56 
Col. IV 16. bit-m la-bi-rtt {opp. el-lü ein 
neues) I R 7 Nr. F, 24. bitu (= E) «Um 

IV R 24 Nr. 1, 39 / 40 . bi-tuS-hfa (= ana 
bitilü) i-m-um-ma er ging in aeine Be- 
hansnng NE 9, 46. Zahllose Mal. bil 
nakamtl n. ä. und bit nifirti (äA . GA) 
Schatzhans, bit jibitti und bit kili Gefäng- 
oiss, bit mar&ttt Asyl, Zufluchtsstätte, 
bit rirluti, anüti, a-hi-twit o. 8-, MM; bi-it 
(= E) iaara, biritum U. a. m., dessgl. bit 
appäti, tji-h.{-an)-ni, hiüamü s. die zweiten 
Wörter, bit etliti Haus der Finsterniss 
s. theila n. rl-littt theila u. amdru (S. 90 b). 
bit $eri Wüstenhaus, dem Snbst. htltäri 
Zelte determinativisch vorgefügt Sanh. 
176. S b 282:E(-) = 6/-i-<r/.VR29,39e.f: 
£ = bi-i-tum, mit zikkurralum und umatht 
Eine Gruppe bildend. S b 189: AB (ti) 
= bi-i-tum. Die Schreibweise bi-e-tu 

V R 47, 56a. ma- ? ar bi-i-ti (= E) Wäch- 
ter des Hauses VR 13, 22a. b. bi-ä(=fc) 
e-lip-pi Schiffshans d. i. wohl Kajüte 
K. 4378 Col. VI 36. Neben bitu sagt man 
für Tempel, Gotteshaus speziell auch 
Ht ili- VR 13, 23a. b: ma-far (s. iL) 
bit ili (= E . DINGIR . RA) Tempelwach- 
ter. Im Plur. sagt man entw. bitati ili, 
so VR 13, 24a. b: tna-jar E.ZUN d. i. 
bitati ili (= E . DINGIR-*-»«), oder bitati 
ildni (£>" AN") VR 65, 7a. K. 242 
Col. IV 16, auch bitati Sa ilä„i Beh. 25, 
oder (vgl. Gramm. § 73) bit iläni K. 
478, 14, Sut-mtt a-na bit i/iinUu (deinen 
T.) K. 646, 5; doch bed. bit ihhu-itt 
Palm. Ob. 156 Hans seiner Götter, tut 
iläni-iu-nu Sanh. V 20 das Hans ihrer 
Götter. — Für den Gebranch des Wor- 
tes bitu in abhii bit tarräti Königsstädte, 
aläni bit ilüräiä ummauerte Städte, alaia 
bit nisirti wohlverwahrte Städte b, Gramm. 



HM 



172 



1=3 



§124. 2) Behalter, Behältnisa. l bit 
ta-bi-lu (1 B. für Gewürz) 1 bit lübti (für 
Salz) 10 bit li-e Str. IIL 441, 2. 

bitanrm, bitänu Palast {vgl. ir^a 
Esth.). bit-tan-m einen Palast (so und* so 
lang: and breit baute ich) Asarh. V 32 | 
(vgl. Z. 37 fli-ia). * m "Sa eti bit-a-nuji 
Str. IV. 311, 2. 3. 4. 312, 2. 6. 

blt (so, mit t ist doch wohl bit zn fas- 
sen?) in den beiden Benennungen der 
Wüste als bit täbti (des Salzes) und bit 
zakiki (des Sturmwindes). Patalarra ein I 
Bezirk in He bit MUN (sie, d.i. täbti) 
an der Grenze der Wüste (Salzwüste) ; 
Asarh. IV 8. ar-da-tu Sä bit za-ki-ki* 
(Sm. 10: Sa ana bit za-ki-ki) ana artla-tu 
(V. ar-tfaiWi) ina ap-ti it-ta-nu-ni die 
Magd (gemeint ist die ardat Uli) welche 
in die . . , des Sturmwinds zn den Mäg- 
den in die Wohnung zurückgekehrt ist 
Sm. 1981, 3; Sm. 10, 2. Da dem bit za- 
ki-ki hier EDIN . NA . L iL . Li entspricht, 
lIL . LA aber das Ideogr. für zakiku (und 
iäru Wind, Storni) ist, so liegt es nahe 
in bit = EDIN. NA ein von bit» Haus 
verschiedenes Wort zu erkennen. Trotz- 
dem scheint mir die Fassung beider Aus- 
drücke als Behau sang (Statte) des Sal- , 
zes bez. des Sturmwinds (bit also = bitu 
Hans) einstweilen noch erlaubt, zumal 
im Hinblick auf das u. bitu Haus lied. 2 
erwähnte Äff l/ibti oderSalzhehaltniss; bit 
lakihi wird freie Wiedergabe des Ideogr. 
anstatt t/fri zakilx (s. n. tafä&u) sein. 

bitu. V R 21, 12e. f: SA — bi-i-tü, 

bit (bit?) a-fa s.u. ro. 

*f"03 bäkü Prt i'Ui Prs. ibdi-i weinen. 
nWi ich weinte (Ideogr. A.SI.RA, lies 
Iß. RA, JS^C^TT ^J^TT sprich 
SES.SES) IV R 10, »°, Bl a. gallü t-baL-b 
(Ideogr. A . SI . SES . SES) 79, 7-8, Z. % 
lu-itb-ki {<t-na) ich will weinen (um'i 
Höllenf. Ohv. 34-36. uktamnrisma at-ta- 
Sab a-bak-k-i (weinend mich niedersetzend'' 
NE XI 130. E- 2022 Col II 40: b-i-kuru. 
mit iliimiuitu nnd itamihnu (s. d.) Eint 
Gruppe bildend. VR 22, 12e. f. h: A.S] 
(,.,,) = ba-ku-[ü); ibid. 53: A.SI (,■.»-«). 
beide Zeichen in Eins geschr., und Z. 67: 
A . SI (,>) = ba-ku-u. 

na ln(.bit«kkü heftiges Weinen. 
Schluchzen, seiner Mutter bi-tak-ka-o 



tal'ti-mi!t (bereitetest, verursachtest du) 
NE 44, 57. Jahr auf Jahr bi-tak-ka-a tat- 
tiineS-Su Z. 47. 

bikitu f. Weinen, Wehklage, statt 
Speise a-ta-kal ma-rtt-uS-tum bt-bi-tum esse 
ich trübselig Weinen IV R 59 Nr. 2, 23 a. 
bi-ki-fum (= A . SI) Wf-nw-fi (| dim-tti 
maS-ti-ti) K. 4931 Obv. 19 / ao . a-kal <Bm- 
ma-te u bi-ki-ti IVR 56, 42b. ina bi-ki-ti 
(= A.SI.RA) Vmut-tt 26, M / S5 b, | ina 
ta-ni-hi limni. ina tddirti k bi-ki-ti K. 891 
Obv. 8 (s. S. 29b). A . ol = bi-ki-tnm (ig- 
ku» stellte er an) S d 79. 2. Tanunnz, 
2. Tebet: bi-ki-tum V R 48 CoL IV 2. 
49 CoL X 2; 3. Ab: A.Sl d. i. bilätum 
48 Col. V 3. Oft. uSairiba bi-ki-tu (V. pa- 
litit) s. u. mr 

bakuhü. ba-ku-bu-ü syn. pi-ir-bv s. d. 

bn-uk-lu(ot#/w, puklu o.a.?) s. einstweilen 
hinter ipB eingereiht 

I. bukänu (p? bukänu?) Subst. m. noch 
unsicherer Bed. (Stempel?), eine Fussfessel 
tbat er an seinen Fuss, eine Kette legte 
er ihm an, bu-ka-na ü-Se-tMk (beide Wörter 
= I§ . KAN . NA ib-ta-an-BAL) den (oder 
einen) b, nahm er her, £a-fa£ sa-bat ina 
päni-Su ik-hir die Worte b- f 8T UD er in 
sein p&nu K. 46 Col. IV 12; nach Haupt 
bietet das Original 1 statt KAN, aber 
dass IS . KAN . NA das richtige Ideogr. 
des Wortes b. ist, lehren die altbabji 
Kontrakte, wo die RA: bukänu Sütuk 
(geschr. IS;. KAN. NA ib-ta-BAL) passim, 
z. B. MAP 31, 12. 32, 13 (die Hand- 
lung wird stets vorgenommen nach Be- 
zahlung des Kauffreides und vor der 
Eidesleistung). Für IS . KAN . NA = *<k- 
küru, b. d. hu-kan-na< v tö4u& (Ideogr. für 
letzteres Wort: BAL) ein b. wurde her- 
genommen (einen Eid leisteten sie sieb 
gegenseitig © 116 Col. II 38. 
II. bukänu (p? JüWnu?)eiB den Pflan- 
zenwnehs verheerendes Thier nie- 
derer Ordnung, auch i-mtf«(?) bu-ka- 
ni (b. S. 93a) genannt HR 5, 21c. d: 

Effiffon=»dirT< (,„.„-«) = ««« (I/ÄT?) 

bu-kii-ni; das näml. Ideogr. anch durch 
nappillum, fasint u. a. erklart, s. zirbäbu. 
/-mtfW*n-nuHR41Nr.l3.VR27,81h.i: 

i-miS bu-kan-nu syn. bu-kan K. 4140 

Rev. 4-8 (wonach K. 4152 Rot. 2-6 va. 
ergänzen) bietet in einer Unken Spalte 




■on 



173 



abn 



nach einander die Substt.: na-pi-lu na- 
pit-, . ., 4rci-^i-rn(?), bu-ka-n[u\ y Sa-m-\ ], 
bu-ka-nu . . . .; das Syn. von bu-ka-[nu] 
endete K. 4152 Rev.4 auf ilu Sa-uiaS (vgl. 
HR 5, 45b?). 

"Q3 bakru Kamelj unges. ba-ak-ru (kol- 
lektiv) su-fri-rti aUt *büru gukkaüu^jt \ geschr. 
LU.NIM) die jungen Kamele, jungen 
. . . ., jungen Ochsen, Mutterlämmer 
(saugten an 7 säugenden Thieren und 
sättigten nicht mit Milch ihren Leib) 
VR 9, 65; Asurb. Sm. 276, 49. 

bakkaru Kameljunges. Kamele, 
Kamelinnen a-di imir ba-ak-ka-re-Shia nebst 
ihren Jungen IHR 9 Nr. 3, 57; Lay. 68 
Nr. 2, 2. S. anakdti 

bukru st. cstr. bnkur PI. bukre Erst- 
geburt, bes. Erstgeborener. Ninib 
bn-hir ' 7 "EN . KIT (d. i. Bei) Sams. I 15, 
bu-hir ' 7 *NU . KIM . MUD Asurn. I 2. bu- 
uk-ra-Sti seinen E. III R 38 Nr. 2, 60. 

bukurtu Erstgeburt, bes. Erstge- 
borene? Istar bu-kür-ti ilu A-nim HR 66 
Nr. 1, 4. 

bala, geschr. ba-la (s. sofort), gleichbed. 
mit baltu f. eine Pflanze. Mit und 
ohne Determ. iam . K. 267 Col. III 30-35 
erklärt durch * am b<d-tu die folg. Ideogrr. 

und Wörter: '""A.SI. A.SI, * am , 

* am a-mu-meS-tt'i , * am a-tu-tn, lal *UD.DA, 
'""ZER . Gl. K. 4354 Col. V linke Spalte: 
'— A.Sl.A.Sl, '""ÄS.KA.DI, *«*US. 
Hü.SI.RI.IJU, * am a-mu-meS-hi, iam a- 
tu-tu, itfm UD.DA ist hiernach zu er- 
gänzen. Vgl. HR 23, 31. 32 e. f, wo <i- 
mu-mi-iS-tu und ba-la durch bal-tu erklärt 
werden (folgen die Synn. von a-Sa-gu). 
Das Hauptideogr. ist IS.NUM; s. IV R 
30 \ \b: pi-ri-f bal-ti (= IS.NUM) et-ti 
(hing ich an den Thürpflock). pirP balti 
ÜS.NUM) auch Ssmk. K. 626, 12. mit 
ihren Leichen ki-ma balti (= IS.NUM) 
u n&igi (wie mit Dornen und Disteln?) 
füllte ich die Flur von Susa V R 3, 40. 
Für I§ . NUM in Verb, mit aSagu 8. d. 
fmJttt pi-ki-ni-tu bez. pi-si-tu s. U. pi$ü. Ser y i 
balti, hi-il balti Sadi, nibP balti 8. die ersteren 
Wörter, bal-tmn(?) als Waffe des Gottes 
Nergal III R 69, 80. — Ein anderes Subst. 

ixiitti s. u. nbs. 

ba-la, ba-lu(m) ohne s. u. n. Sibü. 
biltu st cstr. bUat s. u. b^l. 



beltum. V R28, 63/64 g. h : mu-um-mu syn. 
be-el-tum, na-el-twn? 

*6d (*4?) bei*- H ß 44 Nr. 9, 69: ... .GA 
= be-lu-u; höchst wahrsch. Inf. 

BAL. Gl. 9 A (wohl besser als blpal-gi #A) 
ein Fisch (Ideogr.). ein goldener BAL . 
Gl . ^ A (unter den Weihgeschenken San- 
heribs an den Gott Ea) Sanh. Baw. 28. 
wenn des Neugeborenen rechter Fuss ist 
kima Sepi Sa BAL. Gl. ^A, wenn seine 
Füsse und Hände sind ldrna Sa BAL. 
GI.gA HIR65, 42. 43a. 

balaggU, balangU (zur Nasalierung 
vgl. puhiggn, ptdungu) st. cstr. balag Subst. 
viel! Klageruf, Wehgeschrei, o. iL 
via ba-lag-gi (= DUB); ina ba-lag (= 
DUB) iläni u be-ili . . . (folgt: ana Haiti 
n bc-ili ni-tw ina ik-ri-U i nirlik Sm. 873 
(EME.SAL). ina ba-lag-gi (= DUB) u 
ik-rirbi mit b. und Gebet Rm. 2. n. 151 
Rev. V2 (EME.SAL). S*> 156: DUB 
(ta-üif) = ba-la-an-gu. V R 26, 6 c. d: 
IS . GAM . DUB (sie) = „ (d. i. wohl kip- 
pat, s. d.) ba-la-an-gi; folgt Z. 7: IS. GAM. 
DUB . DI = „ ub-bu-t't-lutt) (für DUB. DI 
= $irbu Wehklage 8. <L). 

bulugu 8. u. ptduggu, pulungu, 

büludü (/??) m. göttliches Geheiss, 
göttliche Satzung, Ordnung u. dgl., 
ziemlich gleichbedeutend mit par$u. 
par-§e-Su-nu Sufcurutu bil-lu-du-Sii-nu (= 
PA+AN) nussufrutu ihre (der Götter) 
kostbare Satzungen, ihre herrlichen Ord- 
nungen (stellte ich wieder her) V R 62, 51. 
Std-lnm par§e u bil-lu-di-e 60 Col. in 4. 
semdti reStdti bil-lu-di-e Jcudmutim (der 
Göttin Istar von Erech stellte ich wieder 
her) Neb. Grot. II 51. Nineve aSru naklum 
Suhat piristi, angefüllt mit aller Art Kunst- 
werk (bezieht sich auf aSm tiaklnm) gi-mir 
bil-lu-di-e ni-fir-ti allen Göttersatzungen 
etc. (bezieht sich auf Subat piristi) Sanh. 
Bell. 36; Rass. 63 (s. ba« III 2 T S. 7al 
S b 215: PA+AN (///-;« .«/») = bil-hi-hi-u; 

1 das näml. Ideogr. auch = parsu (s. d.). 

I. n!?D e i no Gottheit anbeten 0. ä. seit- 
dem Marduk und Nebo mir die Herr- 
schaft übertragen haben, idti SdSunu ba- 
la-ak (Perm.) dS-te-ni-a-a ilütsun bete ich 
sie an, nehme ich wahr ihrer Gottheit 
j Neb. I 47 (folgt pitlubäk). infolge meiner 
, Klaggebete, Händeerhebung und Nieder- 



werfung Sa ü-nii-Sam a-bal-lu-uS ut-iiar 
nu-Su womit ich täglich ihn anbete (Ideogr. 
4^3 <&i RA), zn ihm flehe IV R 20 
Nr. 1, 9 / l0 . 
II. ("173 Pra. iWK (vgl. Mm' von not!) 
nicht sein, zunichte werden, ver- 
gehen. i-Sa-tü u.*Haf)-fta-iit "' i-bi-el-li 
(= TE .EN, EME.SAL) das Feuer, das 
ich anlege, vergeht (verlöscht) nicht K. 257 
Obv. !7 / 18 . Zum Ideogr, (a>nat auch = 
palahn, s. d.) beachte TE = bullä (IT 1). 

II I vernichten. nap-Sa-tal (V. tu/) 
u-bal-li er vernichtete ihr Leben Welt- 
schöpf. IV. 103. pir-'i betü-&ltl fc(V. /,')- 
bal-lu-ä (mögen sie vernichten) Tiy;. 
Vm 79. Merodaeli wird geschrieben 
'■'"SUH (™*) KIL als mu-bal-lu-ü a-a-bi, 
''" . . (iud) KIL als mn-bal-lu-ü nap-har 
a-a-bi, na-si-ik rag-gi K. 2107 Obv. 19. 20. 
K. 49 CoL II 35 f.: STJ^J = bu-ul-lu-u Sa 
n<i-ni.WUIR24,62.6Scd:ALAM.SE.GA 
= bu-ut-lu-rt, Öl .SUH = „ in Mrt/)t#-f[iVft?]. 
VE 40, 14c. d: TE = bu-ul-lwi. 

IV 1 zunichte gemacht werden, 
aufhören gemacht werden, ztmmi 
ina Samt* mihi ina nakbi ib-ba-tu Regen 
vom Himmel, Überschwemmung aus der 
Tiefe wird nicht mehr sein (Hnngers- 
noth wird eintreten) III R 60, 105; 
62, 17a. 60, 107; 62, 19a. Vgl. in 
gleichem Zusammenhang TAR/' (d. i. 
ipparrasüt oder darf auch ibbalä gelesen 
werden?) IHR 60, 20. 27. 36. 47. 48. 
61, 42a; opp. DU>' d. i. ülaH. Vgl. ul 
i-bu-lu K. 528, 26? 

•balü 1) Subst. Nichtsein. K. 263, 
Obv. 31; HR 51 Nr. 2 Obv. 31: MUL. 
NÜ.ME.A = ba-lum (gemäss III Rj 
57, 62ff.a einer der Namen des Sterns 
ZAL mutn-a-nu). Nebo la ba-lu-ul-Sü bta 
Harne M il/ahinu milku ohne welchen 
(eig. in dessen Nichtsein, = ina balelv) 
im Himmel kein Beschlnss geschieht 
IR 35 Nr. 2, 6. 2) Präp. ohne, geachr. 
ba-lum, ba-lu (auch ina ba-lu), ba-la. ba- 
lum feiiw-ia ohne meinen Befehl, gegen 
meinen Willen Khors. 84. ba-lu l;ab-li 
ii ta-ha-:i VR 35, 17. Ähnlich Asurb. 
Sm. 75, 25. Int-h fluni' ohne die Götter 
d. i. wider den Willen der Götter Asurb. 
Sm. 119, 20. Ninih Ha ina ba-lu-Su ohne 
welchen (Entscheidungen Himmels nnd 
der Erde nicht getroffen werden) Aanrn. 



13. 6a-/u-«-aStr.IV.312,8. ba-la *ai-twn 
Nabon. Ann. III 14. 15. 

belü. 2 KD . MÜH (d. i. 2 Oberkleider?) 
be-lu-u ni R 41 Col. I 23. 

bl-(e-)la-a wechselnd mit pe-la-a Neb. 
Orot s. u. «bC (jülü). 

be-la-a-ti Sann. III 38, von mir bat-la-a-li 
gelesen, s. u. boa. 

*D73 balatuPrt. iblutPru. ibalut leben, 
am Leben bleiben (opp. mätu ster- 
ben). Im li-mut-ma ana-lai luiilhlu( IV R 
59 Nr. 1, 17b, [«-)' Ibmdina ama-hi 
lu-ub-lui 49, 19 a. lu-üb-luf möge ich 
leben 57,21b. a-a-um-ma ü-$i na-piS-ti 
da ist ja eine Seele entronnen, a-a ib-lut 
amelu (niemand bleibe am Leben) fnn 
ka-ra-Si NE 163. a-me-lu Sti-u i-bal-lut 
(=a/-TI, EME.SAL) K. 101 Obv.%. 
a-di ü-um bal-lu (ba-al-tu) zeit seines 
Lebens u. a. (baltu a Pennanaivformen) 
s. u. atti (S. 23a); Ideogr. TI.LA(IVR 20 
Nr. 2 Rev. '/„; 28 Nr. 1, «.'„b vgl 
17, 4b. 59 Nr. 1, 10b). bal-(u-' sie 
leben H, 3. Vgl. anch n. pr. m. Lib-lul 
(er bleibe am Leben!). 2) genesen, 
gesunden, mar-tteus-su bUb-lu-ut von 
seinem Kranksein genese er (= ha-ba- 
an-TIL.LE-CT.) IV R 17, VA f" (das 
Ange) «ffi u ardati i-bal-lu-ut wird heil 
werden IV R 29* Nr. 4 C, 8a. — S b 108: 
[TI] = ba-la-tu. S» 153: TIN («-«.) = 
ba-la-tu. 
I 2 am Leben bleiben, genesen. 

ina tib-bi ili ib-ta-lat mit Gottes Hülfe 

wird er genesen K. 512, 26. 

n l l) lebendig machen, a) ins 
Leben rufen, wer vorher noch nicht 
existierte. So in vielen Personennamen 
wie Ü-bal-lit-xu-Martiut, ASitr-, Rammäii- 
ü-bal-lit, liu-ul-tu-tu (Bvilttt), s. nn. prr 
b) ins Leben rufen, wer todt war, auf- 
erwecken, der Herr, der kraft seiner 
Stärke ü-bal-li-tu m*tu-ta-an die Todten 
erweckt hatte (bildlich) VR 85, 19. Nebo 
mu-bal-lit mM>fi V R 52 Nr. 1 CoL IV 20. 
be-el-tnm mu-bal-Ut-(a^t (= TIN) mt-M 
(=^gJ5l QA) IV R 19, %b (von Gnla). 
Marduk Sa mi-ti bul-lu-ta (beides = ^fSj 
GA.TI.LA) i-ram-mu der Todtenerwek- 
kung lieb hat Z. ,0 /,,b, Sa mt-ta bvl-hi-ta 
(gleiches Ideogr.) i-ram-mu 29 Nr. 1, "/,,a. 
In übertragener Bed.: Asnrbanipal den 



tAn 



175 



rcAn 



Nebo und Asur Sarru ri-bal-li-tu-M-ma zum 
König erweckt haben HR 36, 17ef. 
2) am Leben erhalten oder lassen. 
u-bal-lit nap-Sat-su ich liess ihn am 
Leben VR 9, 114. So in vielen Per- 
sonennamen wie z. B. Nabü-bal-Ut{-su\ 
Nabu-bal-lit (oder TI . LA)-™-?« , s. nn. 
prr. 3) gesunden machen, heilen. 
hu (das Auge) edli u ardati man-nu u-bal- 
lit IVR29* Nr. 4 C, 6a. 

II 2 am Leben erhalten, die Göt- 
ter iib-tal-U-tu$-$u haben ihn am Leben 
erhalten K. 512, 16. 

balatu (urspr. Inf., dann als) Snbst. 
m. Leben, ba-la-tam ddrd ewiges L., 
8. U. Tn. ba-la-at (V. tu) üme rüküti Neb. 
Senk. II 18. M-lum (Wohlbehaltenheit) 
ba-la-tu K. 82, 3. gimillu ba-la-ti s. u. 
gimillu. Babel Su-bat ba-ld-ti Salm. Ba- 
law. V 5. Si-rnan-ni-ina Sirmat ba-ld-ti 
K. 143 Rev. ii-pai bez. vrnat ba-la-tu (= 
NAM.TI.LA) IVR29Nr.l, 35 ;' 3ß . 3 7 / 38 a. 
Sin Sa ba-laf napfiar mdii ga-tuS-Su tamhu 
der das L. des ganzen Landes in seiner 
Hand hält (= NA . AM . TI . LA, KME. 
SAL) IV R 9, 26 / 27 a. Wasser und Nah- 
rung, ba-lat napiS-tim-Sn-nu ihre Lebens- 
erhaltung (womit sie ihr Leben erhiel- 
ten) Asurb. Sm. 59, 88 b. S. auch n. pr. 
m. Ba-la-tu. 

baltu PL m. baitüte lebend, leben- 
dig. Ideogr. TI(.LA). ich führe herauf 
die Todten (mi-tu-ti) als essende bal-tu-ti 
lebende (d. h. dass sie essen und leben), 
eli bal-tu-ti hinzu zu den Lebendigen (sol- 
len sich scharen die Todten) Höllenf. 
Obv. 1 9 f. AM . SI" (d. i. pirdni?) bal- 
tu-teli lebende Elefanten Tig.VI 72. 75. 
IR28, 8a. viele Leute Tl. LA/' d. i. 
baltüti ina kdti (Var. SU-te d. i. kdte) n-sa- 
bi-ta nahm ich lebendig mit der Hand ge- 
fangen Asurn. II 56. so und so viele TI> ; 
im kdti u-fo-hi-it III 1 1 1 f. So u. ä. oft. — 
Von Fleisch gesagt, bed. bal-ht seinem 
Gegensatz baSlu zufolge roh, unge- 
kocht (s. u. bEQ). 

*baltutu lebendiger Zustand. Sehr 
häufig f/al-tu-^is-jsu, btd-tu-ufi-sa , bal-tu- 
(ufi-)fiu-wi nu , bal-tu-sun = ina bal tut itfu etc.. 
in seinem lebenden Zustand d. h. ihn 
lebendig; z. B. äa-a-fa bal-tu-us-su if-ba- 
tu-nim~tna ihn selbst nahmen sie lebendig 
gefangen VR 8, 24/ 26 . bal-fu-su irna SÜ- 
a?-bat-8u Sank IV 38. bal-fu-su-nu ka-ti 



ik-Sud 1. nahm meine Hand sie gefangen 
Tig. V 9. die und die bal-fu-su-tm ik-Sti-da 
Ht 2 -a-a Sanh. II 81 f. Baw. 38. Konst. 
52 f.; Sanh. VI 8 f.: ütnu-ba SÜ 2 -a-a. 
ba-la-tu VR 28, 69. 70f s. u. baldtu. 

baltitu, bultitu Holzwurm («rPtAn). 
HR 5, 35-36 cd: U£.I§ (d. i. Holz- 
wurm), U£ . TI . BAL und U£ . GUSÜR . 
RA = bal-ti-it-tum (im Nothfall könnte 
auch bul- gelesen werden). 47, 39 c. d: 

^Yy^T (Glosse verstümmelt) = bu-ul-ti-tu) 
folgen dkilum und irbü. 

ND^D ( oder * ? und 8teht ' für * ? ) ™r- 
konsonantiger Stamm des Wortes (Inf.?) 
nabalt u. II R 27, 48 a. b : [ ] Ua-dA PÄR 
= na-bal-tu*u t mit rapddu (8. d.) und 
lasämu Eine Gruppe bildend. 

bulukku 8. pulukku. 

rCh"2 m ! reissen, losreissen. v- 
Sa-bal-kdt daltu** ich reisse los die Thür- 
flügel Höllenf. Obv. 18. jem. it-ti Xreissen 
s. v. a. jem. zum Abfall von, zur Em- 
pörung gegen einen andern bringen: die 
und die Städte, Stämme it-ti-ia uS-bal-kit 
(3. Prt.) Khors. 34. 123; aber auch s. v. a. 
jem. auf seine eigene Seite bringen: die 
Araber it-ti-Su u-Sa-bal-kit Asurb. Sm. 
284, 97. t die und die Länder u&-bal-kit 
ina Mti(SX$2yia riss er von mir, brachte 
er zum Abfall von mir V R 3, 100. auf- 
reissen vielL K. 537, 17: die Magnaten 
KA-$u-nu u-Sa-bal-ku-tf't (das u der vor- 
letzten Sylbe durch das der letzten ver- 
anlasst). VR 45 CoL VI 53: tu-Sa-bal-kdt. 

HI 2. uS-ta-bal-ki-tu-ki (o Zauberin, 
Hexe) IVR 50,57a. 

IV 1 Prt. ibbalkit 1) sich losreissen, 
abfallen (von jem. itti), sich empören 
(gegen jem. eli, fir). die Grossen am-mar 
ib-bal-ki-tu-ni Asurn. I 90. ib-lxd-ki-tu-M 
sie fielen von ihm ab Khors. 71. iMi-Su 
ib-bid-kit Salm. Ob. 74. eli-$u ib-bal-kit 
VR 10, 10, eli-Sn itß-bal-ki-tu 9, 94, firu- 
uS-Su ib-hd-kit 4, 1. 11 (V. ib-bal-ki-tu). 
Oft. 2) durchbrechen (intrans.), hin- 
durchdringen, eindringen, durch ein 
Gebirg hindurchdringen cL h. es über- 
schreiten; vgl. lat. rumpere. Ideogr. 
BAL. Mederfursten welche vordem ir?i- 
tim mt,t A$$ür la itt-bal-ki-tu-tüm-t/ui la ik- 
bu-su kak-fatr-Jfa auf i yri hes Gebiet 
nicht eingedrungen i etc. i h. 



reba 



176 



bba 



IV 24. ana u-ri-ia a-a ib-bal-ki-tu-ni (Ideogr. 
BAL . BAL) in mein Gehege mögen sie 
nicht einbrechen IVB, lff. CoL III 57 / 58 ; 
vgl. 6, 18 b (Ideogr. BAL), den Berg, 
das Gebirg ab-bal-kit Sams. IV 4. Tig. I 73 
(lu-ü — ). In Verb, mit nsurtu Umschran- 
kung dürfte nabalhäu durchbrechen 
(trans.) bedeuten, u-sur-twn ib-ba-lak-ki-tu 
IVB 16, 3! /s2 a > u-§u-rat üäni Sa In na- 
bal-ku-ti Z. *7 4 a; Ideogr. beidemal BAL. 
Noch vgl. K. 2675 Obv. 2: das von mei- 
nem Vater ihm angethane Weh ul ib-bal- 
kit ina Vib-bi-Su drang nicht ein in sein 
Herz d. h. ging ihm nicht zu Herzen (?); 
oder wäre statt kit anders zu lesen? 

IV 2 1) reissen, entzweireissen. 
ina i-tab-lak-ku-ti putturü riksüa durch Ent- 
zweireissung (Inf.) sind aufgelöst meine 
Gelenke IVB 60* C, Rev. 6. 2) sich 
losreissen, abfallen, sich empören. 
Ideogr. BAL. die und die i(t)-ta-bal-ku- 
tü!u haben sich empört Asurn. I 103, it- 
ta-bal-hi-tü III 27 (für das u der vor- 
letzten Sylbe s. u. III 1). die Stadt Süru 
it-ta-bal-kat I 75, der und der i-ta-bal-kat 
(Var. BAL-kat) II 24. vertragsbrüchig 
werden. it-ta-bal-kirtu (wenn er etc.) 
Str. HI. 90, 17. 3) (ein Gebirg) über- 
schreiten, das Gebirg X o. ä. at-ta-bal- 
kai Asurn. II 97. Salm. Ob. 132, at-ta-bal- 
kdt Salm. Mo. Obv. 29. Rev. 14. 31.40, a-ta- 
bal-kät Z. 41. 

IV3 eindringen, einbrechen. iS-tu 
bi-ti ana bi-ti it-ta-nab-lak-ka-tü von Haus 
zu Haus dringen sie ein (die Dämonen, 
Ideogr. BAL . BALI IV R 1 fc CoL I 2c / 27 . 
e-khn-mu Sa kal (sie) bitdte it-ta-nab-lak-ka- 
tum (Ideogr. BAL . BAL) CoL IV 16. der 
mit Kopfkrankheit Behaftete ki-ma Sa 
Vib-ba-Su na-as-hu it-ta-nab-lak-kdt (Ideogr. 
BAL. BAL) IVB 3, * 9 ! 20 &i was ist hier 
die Bedeutungsnüance? (|| ittanagrara). 

nabalkattu Abfall, Empörung. Sal- 
manassar mu-ni-ir nab-al-kdt-tü Salm. Ba- 
law. I 2. VR20, 44. 48e. f; HR 38, 14. 
18g. h: TIK.IS.SAR = na-bal-kdt-tum 
bez. tu (auch = pirm); KI . BAL = mdt 
na-bal-kat-ti bez. tu (auch = mät nukurti). 

nabalkattanu empörerisch, Em- 
pörer. X ba-ra-nu-u na-bal-kat-ta-nu III R 
15 CoL II 15. vertragsbrüchig Str. IL 
210, 10. 

773 Prt. iWw/, Imp. buhd schütten. 



a) schütten, ausschütten, ana^ Ubbi 
maSak ü-nirki hl pitiH bu-lul (Ideogr. JSÄR . 
SÄR) schütte (die Ziegenmilch) in das 
Fell etc. IVR 28* Nr. 3, %b. Si-pik 
ip-ri-Su-nu (näml. der Metalle?) al>~Iul-ma 
schüttete ich aus und Sarg. Ann. 205. 

b) etw. (Acc.) mit etw. (ina) beschüt- 
ten, überschütten, übergiessen (syn. 
mahä?u s. cL). ina kurunni (mit Sesam- 
wein) u kardni kalakkaStt ab-lu-ul am-hn- 
sa SallarSu VR 10, 83 f. i-na Sikari 
kardni Samni diSpi (Honig) SallarSu am- 
fta-af-ma ab-lu-ul tarafthuS 64, 6 b. ina 
Samni täbi diS-pu fdmeti etc. ab-lu-la tara- 
huS I R 49 CoL IV 9. — Hierher gehört 
wohl auch Sanh. Konst. 84: ditn-me siparri 
Sä SeS-Sa-Su-nu (deren sechster) anaka (ge- 
schr. AN . NA) bal-lum (Perm.). 

nia) hinschütten, ausgiessen, 
von Metallen: schmelzen. r Sa eri u 
anaki mu-balrlil-Su-nu (Ideogr. SÄR . ÖÄR) 
at-ta du (o Feuergott) bist es, der Kupfer 
und Blei ausgiesst (indem durch das 
Schmelzen die Metalle ausfliessen) K. 44 
Rev. 16 / l7 ; von conf unilere, vermengen 
liegt nichts in buütdufy b) überschüt- 
ten, begiessen. seine Regierung (palu) 
ina dumki lu bu-ul-lu-ul sei überschüttet 
mit Gnade VR 33 CoL VII 15. der Zau- 
ber (kiSpu) Sa ina ru'ti naditi bul-lu-lu 
(Ideogr. ÖÄR) der mit ausgeworfenem 
Speichel begossen ist IV R 16, 58 b. 

II 2 übergössen werden, ttb-tal-lil 
ki-i immeri ina (mit) ta-ba-aS-ta-ni-ia ich 
war Übergossen wie ein Schaf mit mei- 
nem Stank (s. u. «j» t a) IVR 60* C, Rev. 9; 
VR 47, 2b. VgL IVR 22 Nr. 2, 18 / 19 : 
ki-ma im-me-ri ina \ta-ba-aS-]ta-ni-Sti bu-lul 
(ist er Übergossen, Ideogr. LÜ . LÜ). 

ballu Viehfutter (eig. Hingeschüt- 
tetes, vgl. bbs). Für lml-ln(m) syn. ?'#«- 
ru-u, Ideogr. §ÄR.GUD, s.u. imrw(S.92b). 

baliltu eine Gartenpflanze. iam ba- 

lil-ti SAR Gartentaf. CoL IV 4. 
BI . LU . LÜ s. pa-kit-tu. 

bulili ein Vogel. HR 37, 20b. c: ha- 

?i-ba-rum (s. d.) syn. bu-li-lL 
bulungu s. puluggu, pidungu. 
0b3. Vgl. nn. prr. ni. Ba-la-su, Ba-lasi-u 

noba s. nobö. 

Yb2 ( 0(ier T^?) Stamm der beiden 
'gleichbedeutenden Vogelnamen 




rta 



177 



P 



ballusitu und tuballag. HR 37, 

18a. b. c 4- K. 4206 Rev. 16: [ 1 f B . 
»Sl . DI . IJU = bal-lu-$i-titm syn. tn-bal- 
la-a? (eig. 3. f. Prs. n 1). Z. 67b. c: 
bal-bt-si-tü syn. Ut-bal-la-as ki-tia-sa (vgl. 
kinazu). 

"1^3- Prs. viell. vorliegend K. 4207, 20: 
hi-rtMi-um btt a/jurri i-bal-la-rum (?«£?), 
s. hirü (ä"ü) ; was entspricht als Ideogr.? 
balru st. cstr. balar Seite, bal-ri bez. 
ftfi-ht-ar SamSi ase die Ostseite (Babylons) 
Neb. VI 28. Neb. Grot. II 6. in« e-bir-ti 
Ihirati Sa bal-ri SamSi eribi (^''"UD. 
SU.A) VR 60 Col. in 24. bal-ri Sa?nSi 
tribi die Westseite Neb. V 35. Neb. Winckl. 
11 6. 8. 

ballurtu Umgrenzung, Um seh ran- 
kung. HR 39, 56 e. f: bal-ht-ur-tn syn. 
ti-si/r-tii (s. d.). 

BAL.RI d. i. ebirti s. oben S. IIb. 

rbn s. ttjbö. 

P73 toalitu wahrsch. überströmen. 
VR 28, 59. 60g. h: ba-la-tu Syn. von Sd- 
tn-pn und tw-e-Snmi Z. 69. 70 e. f ist statt 
dessen ba-la-tu geschrieben. Es folgt 
Suku syn. hegnlhim. 

baltu 1) überströmende Fülle, 
Kraft oder Pracht, abundantia (ziem- 
lich gleichbed. mit hizbu, /m/m, Munt, 
s. d.). /AN . KAL/ 7 Sa Munt n«Sd . . . 
bal-ttt kn-nz-bu fii-ü-ln-pa ht-le-e ma-la-a 
Sanh. Kuj. 4, 7. W-f/ m-s-cm ptduhti me- 
lamme Sarruti itdtiStt sa braut a von üppiger 
Pracht u. s. w. (s. uzzu S. 36 a) waren 
umgeben des Palastes Seiten (war der 
Palast umflossen) Neb. IX 33. Für IV R 
5, 28c s. u. meSrü (»-ITT'). K. 4197, 8: 
l'R = ba-al-tu (vorhergeht: dn-n-tu, s. d ). 
Nebo wird AN.UR geschr. als // bal-ti 
Gott der Kraftfülle oder Glorie VR 
43, 38 c. d und die Göttin ''" NIN . LtL . 
LI iBelit) heisst bal-ti (= UR) ES«ru 
h'zbu E . KUR sintat bit aet/unv die Pracht 
E.'s, die Herrlichste von E., die Ausge- 
zeichnetste im ... . IV R 27, 25 2 », a ^ £l- 
n. pr. m. Sabu-bal-tn-ilani, auch den da- 
mit. Stadtnamen Jia-al-tHi-Sir. VR 46, 
45a. b: MUL . BAL . UR . A (Z. 10 durch , 
"* Xa-na-a erklärt) = k«k-k«b bal-tum. 
2) Reichthum. die Bauinpflanzungen, 
b«l-ti na-*je-jftt-nu den R. ihres Landes ' 
(hieb ich ab) Sarg. Ann. 273. ,s«mnc bal-ti 
«•uiflu-ti das Öl, der R. i höchste Schatz) • 

Delitzsch, Assyr. Handwörterbuch. 



der Menschen Sarg. Cyl. 41. 3) Scham 
(vgl. kuzbu), Schamtheile des Mannes und 
Weibes: bal-ta-Su-tm a-bu-ut ihr (der ge- 
tödteten feindl. Krieger) Schamglied ver- 
nichtete ich (8. u. abätu S. 13 a) Sanh. 
VI 1. $u-bat bal-ti Sa zu-um-rirSa bez. ut 
das Schamgewand ihres bez. meines Lei- 
bes Höllenf. Obv. 60. 61. Rev. 39. ™- 
bat bal-ti-Su NE XI 233. 239. — Ein 
anderes Subst. baltu s. u. bü 
bultu (ebenfalls mit Ideogr. UR) s. u. trn. 

bamatU PL bamdti Höhe (opp. Thal). 
Der Sing, nur V R 29, 60a. b: ZAG = 
ba-ma-tu (Z. 61: = si-c-rtt). Sonst nur 
im Plur.: ihr Blut liess ich fliessen (/>/- 
Sard't) Jjur-re u ba-ma-a-te Sd' a Sadti über 
Schluchten und Höhen des Gebirgs Tig. 
I 79 f. III 26. 55. V 95. VI 7. ihr Blut 
1. i. fl. Diktat it ba-mat Stidi-i (V. hnr-re 
h ba-ma-a-te Sd Sadiri, nach Nokris 104 
auch: ba-ma-a-at Sa Sadi-i) II 15. ba-ma- 
at Sadi-i IV 92, ba-mat (V. ma-at) Sadi-i 
111 53. bc-lit $eri u ba-ma-a-ti (beides = 
ZUG . ZAG . GA) IV R 19, l i 2 b. ?i-i-ru 
ba-ma-a-ti Feld und Höhen ( irrig=EDIN . 
EDIN.NA, EME.SAL) 20 Nr. 1, : »/ 4 . 

P binuSohn. Sehr selten. bi-m' /H D ÄRA. 

' GAL (vom Gott Sin) Sarg. Cyl. 57. Vgl. 
auch n. pr. m. Nabü-bi-mt(?)-uk'in HR 64, 
41, c? bi-in bi-nim Enkel (oder all- 
gemeiner: Nachkomme). HR 29, 62 e. f; 
Sm. 2052 Col. II 3 : bi-in bi-nim syn. ////- 
WM (s. d. und vgl. mar märu); II R 29 
Eine Gruppe bildend mit tappiütnm, biSm 
und deren Synn. 

bintu Tochter (gewöhnl. mdrtu, s.d.). 
bi-in-ti meine T. (gab ich ihm) Khors. 30. 
bi-in-tu'u si-it lif>-bi-Su seine leibliche T. 
V R 2, 70. 

benu? VR 28, 7a. b, vgl. 25d: te-di-ik 
be-ni ('tbe-ifi?) Syn. von pa-li-ia-a-mn: s. 
tedihi S. 2 7 f. 

banbilTU. VR32, 50b. c: t>«-«tMi-r« 
syn. h«-li-su s. d. 

bandü. V R 23, 38b. d; 76, 4-13, M: 
b«-«n-dn-n eines der Äquivalente von 
TUR. DA. 

I. ' HJ2 banü Prt ilmi Imp. bini (auch 

bi-nu NE XI 20 1 Part, bani Und bann 
8t. cstr. bau (z. B. in ASnr-ba-an-aplu, s. 
nn. prr.), Fem. bdntu und Mnitu (vgl. 
auch Zet-bdtut, s. nn. prr.) st. cstr. bdnat 

12 



roa 

und html. 1) bauen, von Baulichkeiten: j 
Häusern, Schiffen, Manern, Dämmen u. s.w. 
Ideogr. KAK (wie bei epiäu). den Tem- 1 
pel o. ä. itb-mm baute ich Neb. IV 37. 
43. 60, hd-u) ab-ni Tig. VII 89. ab-ua-a i 
ich baute 1 E 52 Nr. 4 Rev. 3. ein Bild- j 
nies meiner Majestät ab-ni baut«, machte 
ich Asurn. I 105. hohe Schiffe ib-nu-u\ 
nak-lii bauton sie kunstfertig Sanh. Euj. 
2, 18. wer eS-Su i-ban-tiu-ri ein neues 
(sc. Haus) banen wird IE 7 F, 25. mal- 
tu bii-nu-iu-un ihr (der Paläato) fürstlicher 
Erbauer Khora. 191. bi-id eUppa baue 
ein Schiff NE XI 20. eSSiS band neu bauen 
(iih-ni), die Stadt ana eSSuie ab-ni baute 
ichs.u.tfl« :1 (S.31a). Und oft. 2) schaf- 
fen, erschaffen, erzengen. Ea ba-an 
hil'te-ti der Erschaffer, Schöpfer des Alls 
[VR 56, 9b. Istar ba-na-iü (= tl.TU, 
EHfE.SAf,) fci-fiw« K. 4931 Obv. 9 /, . 
iS-tu ib-na-an-ni bei» . . . Mar<hd- (seitdem 
mich M. geschaffen) ib-Si-mu na-ab-ni-ti i-m 
um-iiiii (meine Geburt im Mutterleibs be- 
reitet) Neb. I »'„. Vgl VII 26. Asur- 
banipal der König Sa ib-na-a kätäa VB 
5, 101. du (Marduk) ta-ab-na-an-ni hast 
mich geschaffen Neb. IX 49. at-tn ta-bn- 
mittifiii du (Marduk) bist mein Schöpfer 
I 63. U» ba-ni-m IV E 17, 24b (Nom.). 
Neb. I 30 (Gen.). Istar ba-im-ai üäm 
die Erschafferin oder Hutter der Götter 
K. 4931 Obv. v (Ideogr. KAK . KAK). 
die Göttin bn-nit iläni Sarg. Cyl. 48. der 
Göttin Hubät mnmi ba-m-tM.i Neb. IV 16. 
Auch von irdischen „Eltern" gesagt 
(wichtig für die Etymologie von bmu J3)i 
ahn ba-iiii-ii-<i oder «Ah ba-ni-in (Gen., aber 
auch Nom.l der Vater, mein Erzeuger 
(oft, s. W B, 8. 18 und vgl. Gramm. § 74, 1). 
VE29,66g-h; GUL.MIS = b<i->m-tum : 
Eine Gruppe bildend mit mätnu, agarinnn 
und tii-xur-ruM, Ist auch IIE6,32c.dL 
WAy ^j{ A = b'i-nn-ü in diesem Sinne 
zu verstehen? 3)ganz allgemein: machei 
thnn. die übrigen von ihnen hi bn-. 
hi-li-ti die keine Sünde gethan Sanh. III 
wer ausser Ea n-ma-tn'i i-bau (V. bn-nh t 
nu('l ni?) kann etw. thnn, ausrichten, wer 
vermag etwas? NE XI 165. — VE, 21, 
r.dc.d. 6e.f:KAK(™l = A.<-«W.' u; 9g.h 
KAK =- 1,.1-nn-v. S« 279: KIM {m-im 
-= b-i-aiMi. S d 00: DI. IM = KIM bez 
DiH = /«,.„„.„. S'Sl: MÜD f[-™.M' 



178 ma 

= ba-Htt-u Sa a-ia-di ä. h. banA L S. ?. 
gebären, erzeugen. K. 2034 Col. 1 15. 16: 
MUD und LID = ba-nn-u Sa a-la-di. VE 
22, 60a. b. d: A {«■■„) = ba-nu-ü zeugen; 
72 a. b. d: A (mt-A = ba-nu-ü; zum Ideogr. 
A {eemm genitale) 8. ZU m« Wasser. 

I 2 für flieh erbauen, sich etw. 
machen. Paläste zur Wohnung meiner 
Herrschaft ab-ta-ni erbaute ich mir Asarh. 
V 31. einen grossen Park ab4a-ni i-ta- 
tuS legte ich (mir) um ihn her an Sarg. 
Stier-Inschr. 42. Ea in seinem weisen 
Herzen ib-ta-ni [ak?-]ru Höllenf. Eev. 11; 
vgl. NE 8, 33. 

m I bauen lassen, n'-nw-afc Saudi 
.... kirbuSSu Sü-ub-mi-» atf,i Sarg. CyL 43. 

IV1 geschaffen, geboren werden. 
e-nti-ma (seitdem Ich) ai-da-k-u ab-ba-nu-ü 
a-na-ht Neb. 127, schonungslose Dämonen 
Sao,aSA-pukiameib-ba-mirü(= j^S- GA) 
sind sie IV R 5, \a. 

*bänü feig. Part., dann .Sahst.) m. 
Bauarbeiter, geschr. «-«DIM Str. n. 
212, 14. 254, 11 o. ö. rab büne Bau- 
meister (gleichbed. mit dimgaütt, s. d.) 
geschr. '""räb bat** Str. II. 134, 13. 
580,14u.Ö. oder *""GAL. KAK II. 64,10. 
258, 4 n. ö. — Eine ganz andere Bed. 
bat b&nü (»wir baue) in dem Plur. ■"■" 
TUR. KAK* d. L mär-bänüti die 
Edlen, Vornehmen, gener oei (eig. Ge- 
schlechtsgründers-Söhne? a. vgl patrieüf). 
X und "^war-bäa&ü Sa ittiSu die bei 
ihm befindlichen, zu ihm sich haltenden 
Vornehmen Beh. 23. 77. 83. 88. 200 —" 
mm-häniti Sa ali (tödteten sie) K. 101(?) 
Obv.16. (Vgl. auchBeh.3: von altera her 
TUE . KAK'" a-nt-ni?). Für das in den 
Kontrakttafeln so häufige (-"'^«Mr-KAK- 
ü (oder nu)-tn, tnär-ba-nurtu, mär-KAK-tu, 
mär-KAKf (Str. II. 1020, 12), wechselnd 
mit {""'^bänu-ü-tn, s. u. pAt (TTto); eben- 
dort für m/h 6<hjh der Kontrakttafeln. 

binütu 1) Geschöpf, bhm-ti ga-ti-ka 
das Geschöpf deiner (Marduks) Hand Neb. 
1 62 (von Nebukadnezar). bwrn-ut SÜ s -in 
IVB 54, 10b. 2) Erzeugniss, Pro- 
dukt, nt-sik-ti abni bi-nuiit tantrdm Tig. 
jiin. 28. erä pariillum fit-[ntt-]rn tadi-i 
Sarg. Ann. 439. *-ma-am-mi tam-tU bhm- 
«t Wm« t'tnwlim Sarg. Platten-Eflck«. 22. 
Den Pflanzennamen bt-mt-ut h-jm a. u. 
IT. aa$. 3) PI. binäU die Glieder, 




rw 



179 



rm 



Gliedmassen des menschlichen and 
thierischen Körpers (eig. die Gebilde, 
Formen). bi-na-ti-Su us-sap-pi-fru seine Glie- 
der sind aufgelöst (|| zumurSu) IV R 16, 
27 /o«b. a-na bi-na-at ameli muttalliki it^eina 
4, ■ 7 t gb. muru? bhia-a-ti Krankheit der 
G. K. 246 Col. I 57. An allen diesen 
drei Stellen entspricht das Ideogr. IS. 
Gl . EN . Gl . NA. bima-a-ti uhammat (Subj. : 
die Kopf krankheit) IV R 22, 18 a. bu-?- 
unma-a-ta bima-a-ti (= ALAM?, s. zn 
diesem Ideogr. n. $almu Bild and bunndnü) 
24, S3 / 34 a (von Nergal). Löwen- and 
Stierkolosse Sa bima-te ma-a-diS (sie) nuk- 
kulü (die an den Gliedmassen, Körper- 
formen sehr kunstvoll hergestellt waren) 
hitlnpü kuzbu Tig. jnn. 79. 

bünu (= buniu, bunnu s. Gramm. 
§ 65, 3 and S. 99f.) m. 1) Kind, eig. 
Geschöpf. II R 36, 50 c. d: fot-ti-nu syn. 
//ia-a-r?i. Vgl. n. pr. m. Bumi-ilu „Kind 
Gottes" MAP 12, 14, s. nn. prr. 2) Ent- 
stehung, Bildang. Sa ü-mi at-ta-fal 
huma-Su des Sturmes Anfang (eig. Bil- 
dang) sah ich d. h. ich sah wie der Sturm 
allmählich seinen Anfang nahm (folgt: 
den Sturm zu erleben hatte ich Furcht) 
NE XI 87. 3) forma, äussere Er- 
scheinung, Aussehen, speziell Ge- 
sichtsausdruck, PI. büne dass. (eig. 
Gesichtszüge). K. 2034 Col. I 5-11: 
SI, I.NE (EME.SAL), SI.DUG, I.NE. 
DUG (EME. SAL), SU# . ME, SAK . KI, 
SUIJ.ME.SAK.KI = bu-nu (vorher- 
gehen nabnitum und bumidnü; es folgt noch 
bu-nu SuruS-lu-Su, s. u. tSbtS)) die fünf 
letzten Ideogrr. auch = zimu (s. d.), für 
SAK . KI s. weiter u. pütu (JWfi). jenen 
Palast möge Asur i-na nu-um-mur bu-ni-Su 
elluti [lipma-lis] mit Heiterkeit seiner 
reinen Züge anblicken Khors. 187. bu- 
nn-tu-Su wam-ru-u-ti .... II R 36, 23 e f. 
die Göttin Damkina via bu-ni-Sa (= SUIJ. 
ME) linammirka erleuchte dich mit ihrem 
Antlitz VR 51, 24 < i5 b. Vgl. auch n. pr. m. 
Bel-bn-na-a-a (V. bu-na-a-ia). 

bünänu, bunn&nu PI. bnnnane 1) Ge- 
schöpf, Sprössling, Kind. Vgln.pr.m. 
Bn-na-ni, s. nn. prr. 2) forma , äussere 
Erscheinung, Gestalt. ?alam bu-na- 
ni-ia tpuS Asurn. I 68. III 24 f. Salm. Mo. 
Obv. 26. fa-latn bti-na-ru-(i)a Asurn. II 5. 91 
{bnma-ni-a). 3) Bild, Bildwerk, Statue. 
bu-unmami-ia (Plur.) in Verb, mit suhhn 



zerstören s. d. die Zauberin, welche Bilder 
gegenüber meinen Bildern ibnü, bu-un-na- 
an-niria wnaSSUu IVR49, 43 b. 

bunn&nu, bunnannü 1) Leibesge- 
stalt, Leiblichkeit. VR47, 29b wird 
du-vrtu durch bu-unmamu-u (Leibesgestalt, 
Vollkraft) erklärt bu-un-na-anmire || zi-i- 
mi IV R 56, 3 b. bu-unma-num folgend auf 
zirirmu K. 2022 CoL 1 13. K. 2034 Col. 1 2: 

[^2f_]+ALAM = bu-unmamu-u; von zwei 
weiteren Ideogrr. nur das Schlusszeichen 

UeJ. erhalten; vorhergeht mit gleichem 
Ideogr. nabnitum, folgt bu-nu. Sa bu-un- 
na-ni-e ameli u?abbitu was immer die Leib- 
lichkeit des Menschen gebannt haben mag 

(= «$& V. <^+ALAM) K. 246 Col. 1 3. 

a-Sar bu-un-ua-an-ui-eli (= ^^+ALAM) 
Sa ilani IV R lff. Col. IV *> 30 . 

nabnitu 1) Schöpfung. Belit-iläm 
patikat nab-ni-te IV R 56, 10b. Ea wird 
,V *NU. DIM . MUD geschr. als Sa na1>-ni-ti 
HR 58 Nr. 5, 4. Geburt, Erschaffung 
(im Mutterleib) Neb. I 25; 8. oben Qal 
Bed. 2. Istar Si'rtu-rat 7iab-tu-sa (mehr- 
deutig) II R 66 Nr. 1,2. die und die 
Steine tdtu kiril* hur Sani a-Sar nabmi-ti- 
Su-nu von den Gebirgen, dem Ort ihrer 
Schöpfung d. h. dem Ort da sie sich 
finden Asarh.V 23. 2) Geschöpf, Er- 
zeugniss, Spross (von Menschen). X 
mk-nttu elli-tu Sa Y Salm. Ob. 19; Mo. 
Obv. 11. tuäre na?>-ni-it lilt-bi-Su seine 
leiblichen Kinder Tig. II 29. 47. wire 
nab-ni-it Sa rru-ti- Sitmu V 17 '. na-ab-ni-tu(m) 
syn. itittwn s. d. (lbl). 3) Machwerk. 
Stierkolosse nab-nit ere Sann. Kuj. 4, 25. 
uSaklila nalt-ni-su-un ibid. — K. 2034 Col. 
I 1 vgl. HR 21, 25ab. VR 18, 32a. b: 

,Ü2][-+ALAM = mib-ni-tum; vgl. biwudnu. 
S. auch II. umdSu (S. 93). 

tabnü Geschöpf, Spross. Nur in 
Personennamen, s. die nn. prr. Ta/t-ni-i, 
Tab-ni-c-a, Bel-tab-ui-bu-t/Hit u. a. in. 

tabnitu. tab-ni-tum Str. II. 753, 27. 
957, 2. Vgl. tab-ba-ni-tum 924, 5. 

tabbanü m. PI. tabbanütu Bau, Bau- 
lich k e i t. Uü)-ba-iiU-ü- tu] ullutu tjabbi alle 
jene Bauten (haben wir unter dem Schutze 
Auramazdas ausgeführt) I), 15. Satitithna 
mdrfutu tab-ba-nu-u-tu noch viele andere 
Bauten (tttpw) Z. 13. Vgl. K, 19. 

IL njD banü 1) erhellen, erleuchten. 

12* 



ma 18 

Samas ba-miit ki/>-ra~a-ti IV R 56, 12b. 
2) hell, licht sein-, heiter sein (vgl 
namärii). ina ma-a-a-iil mäSi 'hi-uni-mn-f.a 
ttmiiitiia (V. ätuuittxi) inn &i : a le-e-ri ba- 
mi-ii etjirrünW RIO, 71, s.u. egirrü (S.18). 
lä baue (Inf.) Nicht-Helligkeit, ohne Hei- 1 
ligkeit (Heiterkeit) 8. v, a.: a) Dunkel- 
heit, Verborgenheit, die Wagen hm la(-a) . 
bn-ni /« CTii»/ stellte ich in Verborgen- 
heit (Deckung) auf Tig. in 45. b) Ver- 
iltts terung (des Antlitzes) durch Grimm o. ä. 
iH-Suia a-a-bi In lia-ne pa-nim ite Bäbili \ 
lä Miuiiga dass kein grimmig blickender ' 
(grimmer) Feind u. s. w. Neb. VI 39. U- 
im-nu lu ba-n* paiibn dass. IX 88. — 
K. 7381 Col. II: SI+E . DUG . GA = ba- 
nu-tt, mit SI+E = ba-nru Eine Gruppe 
bildend. 

III hell, licht, glänzend machen; 
erleuchten. Ezida mit Gold und Edel- 
gestein Irima Hiterti iamami ü-lu i-an-nim 
(1 Prt.) V R 34 Col. II 2. die Wildochsen 
der Tbürflügel in» zufalle namrii ü-ba- 
im-iiim (machte ich hell erglänzen) Neb. 
III 61. >i-b„-an;,a-a ta-al-hk (bez. l,i-<il,-)-ti 
er bez. ich stellte einen glänzenden Weg 
her V 20. 53. i-i-rib-Sü ki-ma I'/b-bi j„me-t 
ii-be-m-ii/ des Tempels Inneres machte 
ich glänzen u. s. w, Tig. VII 98. o Mero- 
dach, bu-un-nu-u ttu-um-mu-ku (beides = 
■BfWf GA. TAG. TAG. LI«) ist dein 
IV R 3, «/„b. 22, »■' b (= Jaf*^ 
GA. TAG-ii). VR 45 Col. III 6 : fw-fcwjn-fW. 
— Gehört hierher auch der Berufsname 
■"" f 'mu-han-»i Str. II. 579, 6. 259, 6{/")? 
banü Adj., Fem, banltu PI. hanAH 

1) hell, licht an Farbe. VR 28, 18c. d: 
xn-ba-ht bn-iuMi (vom Syn. nnr das Schluss- 
zeichcn Im erhalten); folgt mbiü'i daml-u. 

2) heiter, fröhlich, gnädig, die Göt- 
tin Ningal möge vor Sin Uli«; l,„-tii-ii 
freundlich (uäml. für mich) sprechen V R 
64, 39b, Wflm damil-tiiu. wie mein theu- 
res Leben id. h. wie mich selbst) «-m- 
mii hn-mi-ii tti-<m-*ri-im habe ich lieb ihr 
( Marduks und Nebos) freund lieb es Bild, 
ihre lichte Erscheinung Neb. VII 31. 

3) rein. I« ba-m-la i-ft-fri hat er Un- 
reines gethan? IVR51, Hb. h ha-na- 
n-ti || limneii (Schlechtes) 49, 18a. — V R 
24, 7c. d: Im-nx-ti syn. el-htm. 

III. HJD banü. K. 2034 Col. I18f.:KCL. 
KUL = fof-H«-w Sa (■«&-<"''' (geschr. SAG. 



HD3 

DU), Sa (d. h. das Ideogr. bed. das Näm- 
liche wie) SAG.KUL.KUL. 
binitU. wenn ein Weib bi-ni-U US (d. i. 
ahm*} gebiert K. 258 Obv. 26. S b 308: 
doppelt über einander gesetztes TUR. ZA 

banzu Fem. banzatu (oder s?) Snbst. 
wenn ein Weib ba-an-za bez. / ba-an-to- 
tmn gebiert K. 258 Obv. 24. 25 (vorher- 
geht: einen Todten; folgt: einen Krüppel, 
Blinden, Tauben u. s. w.). 

I. bennu wahrsch. Vater (Znsammen- 
hang mit I. rraV). a-na be-m-ni dafätwa 
a-na afp rabhi tirüli || ana ummt inUÜS n-na 
ahAti rabi-ti u&aW IV R 51, 37 a. 

II. bennu viell. Klarheit, Heiterkeit, 
Fröhlichkeit, Glück o. ä. (Zusammen- 
hang mit II, ffia?). tie-en-nu wird im 
ganzen Lande sein, raggu ihalik ktttti ibaSi 
IHR 52, 4a. wim (Gnade) ket-ti (Wahr- 
heit) l-r-m-ni ibaS-Si Rra. 1 139 ObY. fib-ti 
bc-en-m ii-nn WO a-me sa-ar-tu a-nn täl 
Sandte (ein Fluch) TU R 49 Nr. 2, 26. 

III. bennu. nR28,24c.d:SA.AD.NUM 
= be-en-mt, auch = Sä-aS-Sa-fn (wahrsch. 
eine Gliederkrankheit, s. d.). 

IV. bennU. bi-en-na Sa inat-kü ina hir; 
p't-fi ta-piit-Um II R 60, 46 a, B. u. mattet . 

noa. 8. dd. prr. u. Basua. 

buaBuhm V R 20, Off. b lies butndum und 

s. u, bta. 

bugmu, nabsamu vi. a. s. u. COB. 

"nD3 n * e ' ne Botschaft und swar eine 
Freudenbotschaft bringen. ba-dHi 
r'-hti-ng-si-ri/ Freudiges meldete man (näml. 
dem schadenfrohen Feind) IVB 60* C, 
Rev. 20. weil beständig bti-ttn-su-rat ha- 
di-e Sii l-a-siiil naiire-ia ü-pn-sa-ru-m-fü 0- 
rih-Jhi Freudenbotschaften von Besiegung 
meiner Feinde man mir darin meldet V R 
10, 68 f. vor meinem Vater trete ich für 
sie ein mm hu-Av-rÜ-fu-mi ihnen zu freu- 
diger Botschaft Ssmk. L 1 Col. II 9. — 
VR 28, 19e.fi !>„-,<s-s«-r„(j>?) Syn. von 
fuiH-mu-ni; hierher gehörig? 

bussurtu st. estr. husaitrat PL butm- 
rät!, immer in Verb, mit bade, Freuden- 
botschaft, S. schon u. II 1. ein Bot« 
Im-nx-sii-rat ha-di-t .... ikbä Mit Asttrb. 
Sm. 40, 24. das Haupt des Teumman 
a-na l'u-ux-[-su-rat\ hn-i/i-e nSahmntfi ana 
'"'" A.U'h- bringen sie als Frendenbot- 




b» 



18! 



schaft eilends nach A. Asurb. Sm. 144, 3. 
hu-Mi-mt £«-{</t-e| iStapparä .... Ssmk. 
L ' Col. II 15. — S. auch n. pr. m. fS.i-su-rtt. 

bäsu Subat. 140 Landmeüen fia-«-JiV). 
Dornen und Gazelleninaulstein Asarli. 
III 27; IHR 15 CoLIV12. 

bU9U (d. 1. wohl bäfit) ein in Schluch- 
ten (Lochern?) lebender Vogel HR 
37, 33a. b. e; 40 Nr. 1 llev.: NAM.BHt. 
UZ.HD = 6k-#m syn. is-fti.r 4wr-n. JWa- 
'(--i Sa nk-Uts-Ba-a hit-.ie\ii'{\ (gleich einem 
!,.) . . (Verbum), mit der zugefügten Er- 
klärung: bu-fi = <>-*«.' h-r-ri VR 47, 25b. 

7JJ3 Hl binden, schnüren, lähmen o.dgl. V 
VR20, iy-21a.b: II). [SU.] NEE. TAB, 
ID.DAI?). LAL.LAL und U>.LAL = 
Int-nz-xtJitm {tn schien mir besser als s.i 
V R); das 1. Ideogr. auch = uzzulum (s. 
51«), das 3. auch = ww/h nnd kiisxwltt. 
basiltu Kopfbinde. VR28,30g.h: 
t»i-x'fil-tnm syn. ku-fih-h'i e. d. 

Bisillu ein Üott, geschr. *»üi-fi-i/-tu MI R 
'üi Rev. 34e, b, nn. prr. 

buginnu ein Baum oder Tlieil eines 
solchen. V R 26, 65 f : bn-ft4n-wi ; vorher- 
seht 'tfam-mn (B. d.). 

ba$9U m. feste Lehmmaner. VR 
42,28gb: IM.ZI.KAL.GA (eig. Mfan. 
■l-iiaiu d. i. feste Lehmwand) = fxiiiffii, 
Z. 29: = ftil-bi-pk-tum (s. d.). der Son- 
nentempel, der seit fernen Tagen schutt- 
hügelgleich geworden war, k-irhuiSii b.i- 
..x-Äi iV. ff) iS&tpküma fti whh'i umriiti 
in dessen Inneres die Lehmmaut*rn hin- 
gegossen waren, sodass diu Kildwerku 
nicht erkennbar waren Neb. Senk. I 15. 

"ly-i ba»dru abschneiden u. ä. «84 
Col. III 33. 34 vgl. K.5433: KAi^TAR. 
KU = fi.i-j.ww«., KA(,.)TAR.TAR.RU 
= bii-ns-fn-mm. Es folgen weiterhin 
■j'ipi*« (eines der Ideogrr. ist SAH.ItAj 
and btitihiiH, KA('»J bi-d. nach eben- 
diesem Vokabular den Zahn. 
II 1 Inf. biiffiiru s. sueben. 

bia^ÜrU weibliche Schumi bei Mensch 
nnd Thier). II K 37. 4S-öle.f nenni 
l*-U-*..-r-in als .Syn. von <4*i MfÜ-Ai-t». 
(49) ü-r«, 1SO1 li.t-m-h-.t-iu i'sici und 
i'il 1 lfi-rtt-"i hi-r.i-.ii. bi-h-r—r->"i in eng- 
*tT Verb, mit <-r<> auch auf Frgm. 31*7 
Obv. und Rev. ■«. Wli, rj. 241 1. Uesehr. 
bMi-z'i-rmu K. 43B'j Col. I 31. mit ri-rw«i 



und ii-r.wi Sa «inmäti Eine Gruppe bil- 
dend; Ideogr. ÖAL(«-*ilLA. Ein Stein 
hat den Namen (■*•") bi-if-fur ri-/«-ni, 
Ideogr. TAK ^T?! WER, s. HR 37,60 
g. h in Zusammenhalt mit K. 240 Obv. 8; 
vgl. auch HR 40, 8d. e. 

balflum Spruus, jangos Reis u. dgl. 
/»iiit-limi syn. pt-Mui s. d. 

Qp2 bB*4mu Prt. A£mm Prs. U*tl-um 
zerreissen, zerraufen, z. lt. dun Kart. 
ilrl-u-in.i :il-iuiit-Sii (seinen Hart! Asurb. 
Sm. 135, 55. Tenmman m-m-hil-m« Um- 
kii-iim ;il-iM-n-iu zerraufend seinen Bart 
K. 2674 ÜoL I 15. © 84 Col. 111 »!): Itll 
(Am) = ha-leii-mu zerreissen, Eine Gruppe 
bildend mit ijuMfii (s.u. ftp). S B 223: 
SAU (i«-^) = !.n-k.i-\mu\ i.aiich ■--,. Ai- 
i rn-wi»! und Aiw"-[ j); zum Ideogr. m. auch 
u. f*Zp. Das Ideogr. bed. eigentlich wohl 
abschneiden, zerschneiden und dann 
erst zerreieseu (vgl. für diesen Ifedeu- 
tungsübergang psp, nett u. a. Stt. m.i. 

"IpD t auCn - miiglich) H l Neb. Wiuckl. 
j I 18: Nebukadneaar «w-hi-al-ki-ir ijtt-ai- 
lm-n-tim H-bi-ri tm-ln-t-lit der . . . der Fluren 
, (Felder), der Ackerbauer Babylons. 

balfartum einGefäss. ■> *-''•" /«t-fw 

j tum Str. III. 457, 16. 

ba^aSU gross. IIR31 Nr. 3, 14 ! VR 
41, 14a. b: Im-l-n-M syn. i-.-ft«-». 

*13 gemeinsame Radii der folg. Notnina: 
bartu Aufruhr, Empörung. 'J. Si- 
ran: l,.wf<m V R 48 Col. 111 !f : SO. Sche- 
bat: h.iiir-twn 49 Col. XI 22. V K 21, 
23a. b: . . BAL. BAL = htMii, mit «/- 
la-Wi und tifiS-iu Ein» Gruppe bildend. 
II R 43, 18d. e: l-r-twa Syn. von »***■ 
tum. 47, 15c d: «« hit-tom syn. «iA-w.irf- 
(«/« is. d.1: für -/« s. .»«< 'S. !!4a.. 

bsränü empörerisch. Aufruhrer. 
Sargon der Itti l«i-r.i-i-u<i->i »AUü uluifa 
I.. d>-u Emjiörer, aus »-iner Stadt ver- 
trieb Sarg. Cvl. 32. X i..,-,-.-,,.,- ,..<i-l- 
Intuu.u III K 15 Col. II l.V 1,1.1» /;.„„„..- 
rit'i i'i-.s" l«l-wf'i Vit 5.31; Aiurb. Sm. 
210. i: hi-r.11,- -s. S. 17b>. 

i«-r« d. i. ./".•■-'•» s. u. nri. 

'.<i-r»»i lies ■/•'.l-U B. u. 3"J. 

J{n2 Prs. ihirri <U#ri- hungern, wenn 
ein Mann das und das (hui. i-Ui-n so 
wird er Hunger liiilen Hm. 2- 13!' Obv 



TTÜ 



182 



rrö 



bariu hungrig. I*a-ri-u-ti is-sab-bu die 
Hungrigen sind gesättigt K. 183, 27. 

biru da ss. birru-u (= «""SÄ . GAR . 
RA) Sa ina bi-ru-ti-Su (= SA . GAR . RA- 
a-ni) e-re-Su la i-si-nu der Hungernde der 
in seinem Hungerzustand keinen Duft 
(von Speisen) zu riechen bekommen hat 
K. 246 Col. II 24. Für das Ideogr. vgl. 
ImlnCtu und umsu. birru-ü-um (= am * l SA . 
GAR-rt//-TUK . E) bit a-gur-ri i-baUa-rum 
(?<**?) K. 4207, 19. 

birutu Hungerzustand, s. u. biru. 

büru (Form wie ?ümu Durst) Hunger. 
ana bu-ri-Snnu für, gegen ihren Hunger 
(assen sie das Fleisch ihrer Kinder) V R 
4, 44. 9, 59. Asurb. Sm. 276, 43; 286, 19. 
Vgl. die analoge Redeweisen, $ümu, summü 
Durst. 

nibrötu Hunger, Hungersnoth. 
wi-$-r£-(e-)ft2 i$bat$tt?iüti V R 4, 43. Nebo 
su-ga-a u ni-ib-re-ta USkunaSSumrna 1 Mich. 

IV 17. die welche ina .... nijb-re^e-)ti 
iSetüni dem Hungertod entronnen waren 

V R 4, 93. la-pa-an fjat-ti u ni-ib-re-ti (floh 
er nach Elam) Sanh. V 14. su-un-ku || ni- 
ib-ri-tu Asurb. Sm. 100, 18. K. 4197: 
PA (d. i. SIG) GA = nüb-re-tu; vor- 
ausgehen a-di-rti, zur-bu iib-bi 

""CID wüthen? ganz unsicher. Eine 
Beschwörung beginnt gemäss IV R 55 
Nr. 1, 7 b mit den Worten: ezzit Samrat 
Hat namurrat ezzit Jtar-lta-rat (ebenfalls 
Perm.?); 58, 59 f. b hiernach zu ergänzen. 

barbaru m. wahrscheinl. Schakal. Syn. 

ahn (s.S. 41b); Ideogr. UR.BAR.RA. 
bar-ba-ru (= UR . BAR . RA) Sa ana Uke 
bu-ba-tU Süluku Sm. 954 Obv. 1 V, 2 . zu " 
nm-bi bar-ba~ri eine Fliegenart HR 5, 9b. 

birbirni Glanz der aufgehenden 
Gestirne, z. B. der Sonne. bir-bir-ru 
syn. Sa-rn-ru s. d. [ J bir-bir-ri (Gen.) 
mu-nam-mir Igine u Annnnake (von Samas) 
IV R 60, 32a. II R 47, 28c. d: NE. GAR. 
NE = b'tr-bir-rum. 

burgtrihi s. pnrhiUn. 

bartin 8. maSdii. 

l. rnil baru Prt. ibri Prs. Utari ccmere, 
sehen, sichten. 1) sehen, schauen, 
durchschauen (den Blick tief in etwas 
eindringen lassen), das arge, empörerische 
(harrbtu) Herz des Tammaritu ib-rti-(u~) 
via sahen sie (die Götter, und zogen ihn 



zur Rechenschaft) VR 5, 81; vgl Asurb. 
Sm. 216, i (weniger gut: ibruma hnnüSu 
kdtua). nür-ka nam-ru hol niSe irbar-ri 
dein helles Licht (o Samas) erschaut alle 
Menschen IVR 17, 12b. Ninib der gleich 
Samas i-bar-ru-u kibrdti Sams. 1 12 (s. viell. 
den gleichen Gedanken u. TH). Marduk 
müde libbi ildni Sa i-bar-ru-u kar-Su der 
das Innerste durchschaut K. 8522 Obv. 21. 
Ein Vok. Eonst. zeigt in mehrmaliger 
Wiederholung die Wortgruppe a-ma-ru, 
ba-rwu, na-ta-lu f nap-lursu* Für baru hell- 
sehen, Gesichter sehen 8. u. biru. 2) er- 
blicken, finden, in dieser Bed. gern mit 
hdtu gepaart, seinen alten Temen a-hi-it 
alt-re-e^na Neb. Senk. II 3. Grot. II 57. 
VR34 Col. HI 12. 3) sichten, schei- 
den, entscheiden; in Verb, mit tereti 
die Orakel oder Vorzeichen für jeden 
einzelnen Menschen und jeden einzelnen 
Fall genau festsetzen oder bestimmen, ein 
Richter bist du (Gilgamesch) und kx-ma üi 
ta-bar-[ri] Sm. 1371 Obv. 4. ta-Sal ta-ba- 
di (du gebietest) ta-da-m tarbar-ri u tuS- 
te-[Sir] ibid. 7. Könige und Grosse stehen 
gebeugt (kamsü) vor dir, ta-bar*ri t&re- 
ti-Su-nu (du bestimmst ihre Orakel) pu- 
russdSunu taparras ibid. 10. erhaben bist 
du im Himmel (o Marduk) kul-lat niSe 
ta-bar-ri (durchschaust du); gross bist du 
auf Erden, terete-Su-nu (geiBch. «'gARj") 
[ta-]bar-ri du bestimmst ihre Vorzeichen 
LomLFrgm. Samas, der erhabene Richter 
der grossen Götter, pdrü purityse b&H 
iibbaji niSe ba-rwü te-re-e-ti VR 65, 12a. 
Entsprechend der ziemlich gleichen Bed. 
von tertu und Siru Orakel sagt man auch 
von letzterem baru\ s. K. 49 Col. I 36. 
37 a. b: IB (ii-ra-*i) = ba-ru-u, SAB (**-**) 
= „ Sa Siri. — In den Tafelunterschriften : 
ina duppäni aStur asnik ab-ri-e*na (s, u. 
lüti) bed. baru sichten, scheiden im Gegens. 
zu sandhu vereinigen (z. B. zu Wort- 
Gruppen). Viell. ist auch ba-arri (Ideogrr. 
SI.GÄN und ÜD-DU) in den Unter- 
schriften: kima laUriSu Satirma bdr^m) 
— s. u. nottf — als Perm, unseres baru 
zu fassen (wie % la-a-bi von labü). Für 
SÄ (d. i. libbu) 81 . GAN s. einstweilen u. 
libbu. — K 7331 Col n: Sl+fi — ba- 
m-n, Eine Gruppe bildend mit Sl+fe. 
DÜG . GA = ba-mwu. 

12 sehen, schauen. Inf. bitrü tfr- 
tar-ra-a ni-Si vw-a-ti ia-an-Su e-ia-a IV R 20 




rra 



183 



ma 



Nr. 1 Obv. !5 / 16 . cma bit-n-e (zum An- 
schauen, 8. unten tabrdti) htrU-e n-mal-U-Su 
(sc. das Thor, 1. Prt.) Lay. 33, 18. 

m 1 kaus. sehen lassen. Frt u&abri, 
uäebri. die betr. Thiere niSe mdtiSu ü-$e- 
ib-ri zeigte er den Bewohnern seines Lan- 
des IR 28, 28. 30 a. die Nennung meines 
Namens via &utti ü-Sab-ri-Su-ma ASur V R 
2, 97. Istar a-na wnmärü-ia Sutta u-Sab-ri 
Hess mein Heer einen Traum sehen V R 
5, 98. 8ub-ra-an-ni-ma Suttu damüctu luttul 

i • • • 

lass mich sehen und ich möge schauen 
einen günstigen Traum IVR 59 Nr. 2, 21 b. 
S. auch u. tabritu. 

böru 1) f. Blick (das Sehen). Ram- 
man i-na be~ri-M H-mu-ti mät-rn li-ib-ri 
möge mit seinem bösen Blick sein Land 
anblicken IVR 39, 43b (IV R 2 vermuthet 
irrig 1*ib-rtek). 2) discrimen, Zwischen- 
raum, Mitte (vgl. für die Bedeutungs- 
entwickelung hebr. *pä), daher ina beri 
(Iriri) zwischen, unter, i-na bi-e-ri-Su-nu 
zwischen ihnen (den beiden Wällen) Neb. 
VIII 52. ina bt-ri-(i7i-)ni zwischen, unter 
uns VR 1, 125 f. sunfcn ina bi-ri-Su-nu 
iSSaJdn Hungersnoth brach unter ihnen 
aus 9, 58. zu Necho ultu (V. ul-tu) bi- 
ri-Su-nu aus ihrer Mitte (fasste ich Er- 
barmen) V R 2, 8. — Viell. gehört hier- 
her auch das beru von VR 13, 33— 35c. d: 
ZAB.SUIJ, ZAB.SAG, ZAB.SAG.GA 
= fäbe be-e-ru {homines conspiau? oder 
bed. bent Sichtung i. S. v. Auserwählung, 
Auserwfthltheit?). 

börtu, birtu (Fem. des vorigen) st 
cstr. bi-rit 1) Blick, Scharfblick. So 
in bi-rit nzni Scharfblick, Unterscheidungs- 
vermögen des Sinnes d. i. Klugheit, Ver- 
ständigkeit, Weisheit. S. hierfür u. uznn 
(S. 38 a). Das Ideogr. SI . GÄL, das als 
Augen-Öffnung (Blick, nti ini) oder Ohren- 
Öffnung gefasst werden kann, bed. auch 
tänü verständig (s. K 4 tHD). Seine Ver- 
wendung für beräti Tiefen, Quellen be- 
ruht entw. auf dem Gleichklang der 
beiden assyr. Wörter oder darauf, dass 
il auch inu Quelle bedeutet. Ob auch 
bir-ti, bi-rit ind hergehört, hängt von TJti 
(s. d.) in der betr. RA ab. Unsicher ist 
auch bi-rit pu (V. -pi)-ri-du, 8. d. 2) M i 1 1 e. 
Tiglathpileser a-na bi-rit näri (nach der 
Strommitte) ittalak C b Rev. 25c. bi-rit 
(berit), bia bi-rit zwischen, unter, 
innerhalb, i-na bir-tu-it$-8i'i-nu a-la-kn 



zwischen ihnen (den Bergen) hindurch- 
zuziehen III R 4 Nr. 4, 38. bi-rit SüSan 
** r Ü-la-a-a zwischen Susa und Eulaeus 
Asurb. Sm. 180, 6. i-na bi-rit näräte 
Khors. 129. i-na bi-rit (so, nicht birbil, 
ist zu umschreiben) mätäte agdnetu inner- 
halb dieser Länder Beh. 8. 9; vgl. 95. 
a-na bi-rit (V. ina bir-ti) zwischen den und 
den Bergen Asurn. II 66. 

biru PL btre Gesicht (das Gesehene). 
bi-re ab-re-e-ma ich sah Gesichter (von 
den Göttern gesandte Offenbarungen im 
Traume, Visionen u. ä.) Nabon. II 48. in 
einem arfiu Salmu . ... Sa i-na bi-ri iCad- 
düni (den durch ein Gesicht bestimmt 
hatten Samas und Ramman) VR 64, 50a. 
Samas und Ramman heissen desshalb 
bele bi-ri VR 63, 2. 35b. Auch die Göt- 
tin iSbara heisst t7 "be-lit birri III R 68, 
29c; 67, 28a (be~ri). K.2061 Col. II 13: 

►^ = l*(i.)ru- folgt HfA MI „Nacht- 
gesicht" = StUu-tum. (Das Ideogr. ^^ 
dürfte urspr. ein anderes Wort tönt, etwa 
eines in der Bed. von lalü, s. d., und von 

II 7TQ stammend, bezeichnet haben). S. 
auch u. bärü. 

*b&ru Seher, Hellseher, Magier 
(nth). ba-ru-ü (= fc ffiTW E) ina bi-ri 
(= >^A) id uSteÜrSu kein Seher hilft 
ihm durch ein Gesicht IV R 22 Nr. 2, 8 / 9 
(,l Mihi und ä&pu). S b 202: P^fflL (*.„, 
Var. *.*«) = ba-rn-ujü. VR 13, 42 c: 

gSl = ba-rn-ti, 42 d: f ] ZU = ba- 
ru-ü, 43c: NI.ZÜ, 43d: ME. ZU, 44d: 

HfA SÜ . BU . BU, sämtlich = ba-rn-ti, 

Z. 45c. d: PA rfA SÜ . BU . BU = a-kil 
ba-ri-i. a-kil ba-ri-\i] auch HR 38, 7b. 
K. 7331 Col. II: ME. ZU = ba-rn-?i, mit 
äsü und müde terte Eine Gruppe bildend. 
Für am;; HAL = bärü s. sofort u. hdrüttr, 
hiernach ist <n " w JJAL überall bärü zu 
lesen: a&tr puzri am?/ IJAL pä td ifrihm 
IVR 32, 33a. 18. 44b. 33,6.40b. S. 
ferner für '"""HAL VR 60 f. Col. 1 23. 31 
u. s. w. IVR 60* C, Rev. 11. 13. Asurn. 

III 20. K. 572, 6 ('"""HAL") u. a. St. m. 

*barutu 1) Beruf, Amt des Sehers, 
M a g i e r 8. ma-hd-ti ba-ru-( i't-)ti, wechselnd 
mit ma-hd-ti w/ HAL-(w->i'(IR 49 Col. 
III 20. IHR 3 Nr. 12, 51a), s. oben 
S. 56b. 2) Entscheidung (oder ba- 



ma 



184 



rät" '{). ba-ni-ut Sti-lum u purussä i-pu-lri-iiS j 
... i'i-iu Pinohks, Text* p. 16 Obv. 14. 

birütu Gesicht HR 36, 8f: bi-r,t- ; 
tmii, mit S>i(m)-tiMnM nnd e-tpr-rii-ii Eine 
Gruppe bildend. 

tabritu l)Gesicht. tab-rit mn-Si IStdr ' 
t'i-Srib-rw-u-lti das Nachtgesicht, das Istar 
ihn hatte sehen lassen Asurb. Sm. 123, 51. 
2) Plnr. {Tftabräti das Anschalten, bes. 
das bewundernde, staunende Anschauen, 
das Staunen, rffu UtJrra-a-ie der stan- 
nenswerthe (wundersame) Hirt Asurn. 

I 13 (so nennt sich Asurnazirpal). der 
Palast bit bMib-raiHi tU-Ü Neb. VII 36. 
etw. <ma tuhr/iti Mlubi zum Staunen d. i. 
staunenswerth, wundervoll ( Ideogr. ÖI+E . 
DI) machen s. n. gäbibt (^»). Babylon 
fi-iui tiiiib-M-ti-tim uSSbi machte ich zum I 
Anstaunen glänzend Neb. Bab. II 11. die 
Thore a-na tatwa-a-ti kMiat ni-ii Mi »i- 
maUam Neb. VI 20. Löwen- und Stier- 
kolosse, sehr kunstvoll etc. postierte ich 
an den Eingängen und a-na Uib-futt-tf 
»Sazziz stellte sie zum Anstaunen auf 
Tig. jun. 80. a-na tab-ra-u-ti (= Sl+E . I 
DI) iz-za-zn HR 19, "/^b. 

IL TCO (*|13?) Pra- ibarrn strotzen. 1 
motu i-f«i>-ru das Land wird Überfluss ! 
haben IHR 52, 18b. (Ist K,na der 
Stamm, so müsste zu dieser Verbalform 
bt-ut-bti möge ich satt werden Nerigl. 

II 34 verglichen werden). 

TU 2 strotzen, bes. von Körper- 
kraft strotzen, die Schutzgottheiten 
mögen bei Tag und Nacht kiriblim tö- 
Uib-rii-mn a-n ipparkä idniiai in ihnen (in 
Stadt und Palast) strotzen von Kraft und , 
nimmer von ihnen weichen Khors. 190, 
im Palaste tla-a-ril fi$-tah-rii a-i ipparkä 
ida&> Sanh. Kuj. 4, 43; Lay. 42, 53 [du- ' 
)7jf HJMnb-nMi), im Palaste da-ri.i ILt-tab- 
rii-ü «-<i ippnrhi »laSa Asarh. VI 56; ' 
IHR 16 Col.VI 13. ai-ki-hi hui h «kalt I 
»3-tnli-rtMi (Ideogr. I HD .) ZAL . ZAL . LA) 
IVR 28* Nr. 4, 4 \ fi b. K. 2034 Col. IV: 
ZAL. ZAL. LA = ^Uib-'ru-u], wonach 
die rechte Col. von VR29, 25. 26e.f: 

ZAL(«)LA, ZAL.ZAL = Äi zu 

ergänzen sein wird. Jh'Hab-ru-ü syn. ka- j 
•i-it'i strotzen b. d. 

m" 1 (s. Gramm. § 85) strotzen! 
machen, reichlichst versorgen,: 
jem. derart pflegen dass er gar keinen j 



Mangel hat Hierher gehört wahrscli. 
Subaru d. i, Subarrü (Inf.), ia-kin b't-ba- 
rt-e Sippar Nippvr etc. der reichlichst 
versorgte (pfleglich fürsorgte für) die 
Städte .... Sarg. Cyl. 4 ; Stier-Inschr. 5 ; 
Bronze-I. 7; wechselt mit zAninätu (s. d.) 
fpefu. den Babylon lern und Borsippenern 
f&bt kidintii Sti-ba-re-e Sa iläni rabüle den 
Schützlingen, den Pfleglingen der groBBen 
Götter Salm. Balaw. VI 4. säbe Su-uu- 
lim iläni .... Sü-ba-ra-fu-nu ü-kin-nu jene 
Leute (Acc.) werden die Götter reich- 
lichst versorgen IV R 48, 30a. 

mn 2 (s. Gramm. § 85) übersättigt 
werden oder sein, Übervoll sein. 
Prs. mit Ach und Weh täglich ui-ta-har-rt 
wird er übersättigt (= m-fl» Z AL . ZAL . E ) 
IV R 3, 1 b. Part mtitaharru fibervoll. 
Nebo wird geschrieben ''"DI-woz-uh-ZAL 
als üti mu-ttS-ta-lnir-ru-tt sa-li-mi aberströ- 
mend von Gnade VR 43, 39c. d. 46, 42a b: 
MUL . ZAL . BE-<i-n« = muHa-bar-rtt-ü 
lmt-tatm mörderisch (eig. Übervoll von 
Tod), Todverbreiter o. ä. 

IV 2 strotzen gemacht, übervoll 
gemacht sein. nab-lu-äa imä-tab-rHwn 
(Ideogr. Ü . BU . BU?, EME. SAL) seine 
(desFeuers) vollste GlnthK.257Rev: ls i ', u . 

birü üppigerPflanzenwachs, Üp- 
pigeWeide. &ir bi-ra-a Bkabbüä Sipäiu 
Pflanzenwnchs und üppige Weide mögen 
Rammans Füsse zertreten in R 43 Col. 
IV 6. Die || stelle 1 Mich. IV 14 sagt 
statt dessen: &4r*i bhri-ta etc. 

biröä (bi-rü) Adv. auf üppiger 
Weide. HR 42 Nr.3 Rev.: Ö gl £$. 
E = bhUl auf üppiger Weide; es folgte 
jedenfalls bi-ri-U mbäfu oder idülu, vgl. 
wenige Zeilen vorher iibnrril rabdfit nnd 
ntälu(a.S. 10a). Vorhergehen die 3 Substt 
lahrü, ablutum, ma'adütnm, .... al-pi u 
im-me-ri bi-riX (= Ö.RIK?) ni-il VR 
52, 6 %, b. — Viell. gehört zum n&ml. 
Stamm ma das Adj. fti-t-r« syn. kar-ra- 
dii (s.d.): von strotzender Kraft? biru 
junger Ochs s. mit u. 6dm. 

biritu dass. wie birit, s. d. 

bitrü strotzend, fett, gemästet. 
qii-mnh-he bä-ru-ti Khors. 168. Sarg. Ann. 
Sil. 432 (folgen *}.'-« bez. — Lay. 
34, 19 — LÜ.ARAn* »fflrffO. t6 pa-n- 
ü-hm, bi-it-m-tim Neb. Grot n 27. HR 
6, 35cd: SAH.NAM.EN.NA.AG.A 




STD 



185 



= hit-rtf-u wird trotz seines Ideogram- 
mes hierhergehören (für SAJJ vSchwein, 
"Eber u. dgl. 8. u. Sahü und datm), vgl. 
Z. 37 : ma-m-ü sc. Sahu ein fettes Schwein. 
tabru strotzende Fülle. HR 42 
Nr. 3 Rev.: Ü.ZÜN = tab-ru-u, ab-lu-tum 
(s. S. 7 b) und ma-'a-du-tum. 

III. JT"Q fesseln, einzwängen, fest 
umscbliessen o. dgl. 

birtu (so, als Fem. eines vorauszu- 
setzenden biru, vgl. s'mdu, wird das Subst. 
zu fassen sein) 1) Fessel. PI. biräti. 
die Bewohner Babylons a-na m-in-di u 
bir-te zu--u-zn illikü reSutu wurden Kop- 
pel (?) und Fessel zugetheilt, wanderten 
in die Knechtschaft I R 49 Col. II 9 f. 
die Bew. Babyl., welche ana reSüti Süluku 
a-na $i-m-di ü bir-te zu-Wt-zu in die Knecht- 
schaft hatten wandern müssen, Koppel 
und Fessel zugetheilt worden waren IV 31 
(Verbum: upahir). Vgl. hiezu K. 2022 
Col. II 52: BAR. BAR. RI = bi-ir-Ui; 
folgt auf: BAR = si-in-du. si-in-du fur- 
tum 8. U. TOS. bi-ra-a-ti parzilli ad-di-Su- 
nn-ti ich legte ihnen an eiserne Fesseln 



Tig. jun. 20. 2) fest umschlossener 

Ort (vgl. Ps. 122,3: tjtt ni-man© TO, 

und vgl. bk aburru, Mi biriti), Festung, i^-w onfl K 

Burg, rTTO. PI. b\r<\tc. Oft mit De- VieU - S ehdrt berher aucn 



dem Päd! bi-ri-tu parzilli id-du-ma eiserne 
Fesselung angelegt d. i. ihn in eiserne 
Fesseln geschlagen hatten Sanh. II 71 
(Var. tu); Kuj. 1, 23. an Händen und 
Füssen (appositioneller Acc. zum Pron. 
sunt) bi-ri-tü parzilli ad-di-Su-u-ma legte ich 
ihm eiserne Fesseln an und .... VR5, 4 f. 
an Händen und Füssen bi-ri-tü parzilli 
ad-di-Su-nu-ti 9, 22. H. U. F. bi-ri-tu parzilli 
id-di Asurb. Sm. 289, 42; 291, j (ad-di-Su). 
Sum-man-nn (eine Fusskoppel, s.u. Fflütti?) 
u bi-rirtu parzilli ad-di-Sti-ma Sanh. IV 39. 
den Dunanu und Samgunu ina 'tfi-ix-fe 
iS-ka-ti parzilli bi-rirti parzilli ü-tam-me-fia 
(1. Sg.) kdtd u Sepd V R 3, 59. zwei 
Stadthäuptlinge ma (f*)#i-i#-se iS-ka-ti par- 
zilli birri-ti parzilli u-tam-me-Uj (3. Sg.) 
V R 2, 109 (machte er dingfest), die und 
die (Acc.) nahmen sie gefangen und ina 
birri-ti parzilli iS-ka-ti parzilli ü-tam-me-hu 
ktUu u Sepd VR 1, 131 ; Asurb. Sm. 44, 45. 
2) feste Einschliessung (vgl. aburru). 
HR 38, 15-17c. d: bi-ri-twn, bi-it „ (fest 
umschlossenes Haus), wjar „ (fest um- 
schliessende Wand? vgl igar aburru\ 
Ideogr. stets: RI . BA . AN . NA. i-aar bi- 
ri-ti (= RI.BA.AN . NA) auch K. 56 Col. 
IV 22. 



term. *'. Dabigu äi bi-ir-tu Sa mät Hat-ti 
(nebst den Ortschaften Sa IbnetuSu) Salm. 
Ob. 34. nach der Stadt Bakän bi-ir-ti Sa 
m A-di-ni Salm. Balaw. VI 6. seine be- 
festigte Stadt bi-ir-tu (als Festung) ana 
rdmdnia asbat (annektierte ich) Salm. 
Ob. 131. an der Grenze von Elam u- 
Sar-kis ä/ bir-tii Hess ich eine Burg anlegen 
Khors. 139. ma$sar ai bi-ra-a-te Sa ina eli 
tahume ein Wächter der Grenzburgen 



birdti (d. i. beretiVl. v. bertu'l) Gassen 
(so genannt als eng eingeschlossene ? vgL 
süku). rebdtiSu uSandilma bi-ri-e-ti u m- 
ka-a-ni uS-ptr-di unammir ki?na üme seine 
(sc. Nineves) Plätze erweiterte ich, die 
Gassen und Strassen machte ich hell, 
glänzend gleich dem Tag Sanh. Bell. 61; 
Rass. 89 {lirka-a-ni nS-pir-di-ina). die Zau- 
berin da-a-a-li-tum Sa bi-ri-e-ti Ija-a-a-t'Huin 
Sa rti-ba-a-ti IV R 50, 3a. 



K. 181, 36, ma?far äl bi-rat <jab-bu Sä ina bi-ru d. i. biru, beru tief s. IL IM; bi-ru 
eli tabüme Z. 52. bi-ra-a-te Sa m4/ lrartda d. i. beru Mitte und bi-ru d. i. biru Ge- 
Salm. Ob. 179. amil rab bir-te (neben dem sieht s. I. ma. 

«>»> l r<V> hal-m) K. 4395 Col. III 5. K. 49 b i r fi hungrig s. u. arO: birü üppige 

Col. II 23: HA . RA . AN . KAL = bal-sn \y e ide (Adv. hi-ris) s. IL ma. 



und bir-tlum]. II R 39, 72 c. d: [ ; DU . MA 
-= bi-ir-tu, mit bi-ra-Sn, hal$u und hilsn 
Eine Gruppe bildend. Das bi-ir-tü Z. 75 
mag ein anderes Wort sein. 

birtütu Festungszustand, Verwen- 



biräti PI. fem. eines Adj. birü oder biru 
viell. hell, rein, fromm o. dgl. la bi-ra- 
a-ti fum-Hui-du wurde er Unreines gelehrt? 
., /// na-ta-ti (S. u. HB:) IV R 51, 8b. Vgl. 
auch u. libbu Herz. 



düng als Festung, jene Stadt a-na ( ä *)bir- .. . 

tn-ti a+bat benutzte ich als Festung Sanh. biritu u PP l ^ e Weil * e s - n. n-Q; biritu 

I 78 : Kuj. 1,12 (mit <") ; Bell. 24 (ohne äi ). Fesselung, feste Einschliessung s. III. ma. 

biritu 1) Fesselung (Fesseln), die bireti Adj. PI. fem. VR 14,27b: A/-/r- 



Mttm, Epitheton von Thierfellen bez. 
Wollstoffen; voranstellen naakätttm. 

bireti Gassen s. III. mi 

binita Sahst, (gleichbed. mit tusiktu?). 
1000 atme bi-ru-ti (als Tribut Arabiens) 
Asarh. III 22. 

birfitu d. i. berütu Tiefe; Mine s. II. 11*3. 

birfttn Huugerzuatand s. ST3; birfitu 
Gesiebt s. I. ffft 

bnr-zi bur-zi (p?) ein Gegenstand 
ans Leder. VE 82, 37. 38a. b: bur-ä 
bur-ti Syn. von [na?-j«f ma-dti nnd einem 
andern sehr verwischten Wort, dieldeogrr. 
dürften wohl mit dem Detenn. SU „Leder" 
begonnen haben. 

burzigallu (p?) ein Gefäss ans Thon 
oder Stein. Dirmina-tiirda&t&Ul ma-la 
(für) ^^bur-zi-gal-U Sanh. Knj. 4, 13. 
K. 4411 Obv.: [DOK d. i. k ' r f t \ BUR. 
ZI . GAL ■= Sü-lwn, d, i, buriigal-htm, syn. 
»w-«Mw-[ ], und = kal-lum mit eben- 
diesem Synonym. Für das kleine burzi- 
Gefass s. n. Ba^ar{r)u, dessen eines Syn. 
nakpartiim lautet. 

IT13 H 1 2. Sg. Prs. tu-bar-rah, (Zeichen 
lab, rih) VB45Col. VI 9. 

barjm im n. pr. m. Nubü-bar-/}u-ääni 
II R 64 Col. II 3. Vgl. auch den Vogel- 
namen OB 37, 6e. f: ka-rt-tb bar-fa-a-ti, 
Syn. von ur-ba-lum nnd ha-fyar Mm. Statt 
bar kommt auch die Lesung mos in Be- 
tracht, a. a nott. 

barrngu wohl Adj. Herodachbaladan, 
der alljährlich seine schwere Steuer, den 
Reich thum des weiten Heeres, mr-Su bar- 
ru-fau (strotzenden Überfluss?) irba u bt- 
Mti eilends darbringt dem Herrn der 
Herrn BerL Merodachbal.-Stein II 16. 

"pD (P?)ni 2. Sg. Prs. tu-bar-rak VR 45 
Col. VI 1 1 (die Lesung tuinaS-M ist durch 
Z. 23 ausgeschlossen). Viell. enthält eben- 
diesen Stamm der Personenname Bn-ri- 
ki-iläni, s. nn. plT- 

birku Knie. 1) Knie. PL birbä f. (doch 
beachte: Ai la iit-na-fru bir-ka-Sü-im VR 
65, 34b}. a-tar bir-ka-a-a mauähtu i-Ai-a 
fir tihm Sadi iixib auf Berggestein wo 
meine Kniee der Ruheort waren Hess ich 
mich nieder d. h. auf Berggestein Hess 
ich knieend mich nieder Sanh. III 78. 
nMi-Iii bir-k.,-,.-a (Ideogr. HI) n R 16, 



16 D"0 

30b. c (s. S. 69a). [<t*Ä?J lamm Sa bir- 
ka-iu (=$1. IB. BA, EME.8AL) law* 
na-ba rVR9, 3 *</ 39 a. ur-mah,-he pi-hm 
bir-ki Sanh. Knj. 4, 21. S° 22: HI (1*-**]) 
= faVk VR29, 57 a. b: ZAG = U- 
ir-ku; vgL 22, 7Se. t h: ZAG (».«,) = 
bi-ir-ku. 2) Schoss. marula ma bir-ki 
(= HI . ÜB) atneli uSatbu sie entfernen 
das Kind vom Schosse des Mannes IV R 1 ff. 
Col. I 38 / S9 . In bildlichem Sinne: Asur- 
nadinsnm tar-bit bir-ki-ia Sanh. in 64. Doch 
beachte II R 40 Nr. 2, 8: TAR\MTJ.ZU 
erklärt durch: Sa libbi ü-ru-ta-ii-foi | pap- 
pal-tu Sa bir-ki ameli, wofür K. 240 Obv. 23 : 
[TAK ]liur ti-ru-la-ti-Su \ pap-pal-tum Sa 
US amSm. Vorhergeht II R 40 Nr. 2, 9 
(vgL VR 27,58c): TAK. HAR.UD.KA. 
BAR amelüti = aban bir-ki ameli, wofür 
K.240 0bv.22: [TAK.HAB.UD?]KA. 
BAR amSläti «■ aban libbi bir-ki amiU. 

barakku s. parakku. 

burku s. purku. 

barlcadu s. maSkadu. 

Q~Q Hl weben nnd zwar spez. von 
Buntweberei, wie diese gefärbte Wolle 
(ftrpu) zerzupft nnd verbrannt wird, mär 
iäpari ana gubdti la ü-bar-ra-mu ein Weber 
zn einem Kleide sie nicht mehr webt 
IVR 7, 50b. VR 45 CoL VI 10: tttdxu- 
ram. K. 4395 CoL V 14: ' m "[mtt-]bar-ri- 
mu Buntweber? und hat auch m«4ar-|W- 
mu] = BAR.SÜ.GAL Rm. 338 Rev. 10 
diese Bed.? das Ideogr. würde auf eine 
andere Bed. führen, s. gaUabu. Ein Verbum 
£ur-ru-[mu?]s. auch u. bitrdmu. 

burrumu Fem. bumtmtu buntge- 
woben, bunt Ideogr. TAB» «&w> bur- 
ru-itm-ta oder b)ir-ru-un(\. wmVtü IVR 5, 
*\ t d. 21 Nr. 1 (B) Obv. % Ideogr. beide- 
mal TAR.A; g. nimmt. VR28, 69c. d: 
nahlaptu httr-um-tü Syn. Von ka-Sü-ri-tü. 
Auch buntgefiedert, daher bnrrvmtu 
Name eines Vogels, s. HR 37, 32a. b. c: 
NAH. BfR.TAR.HU = burwimrttl syn. 
ftir-rn; 40 Nr. 1 Rev.: bur>ru-um-tom syn. 
Iär-[m]. 

bitramu da ss., ans zwei verschieden- 
farbigen Wollfaden (wie schwarz nnd 
weiss) gewoben, ka-a bit-rti-[ma] die bunte 
Schnur (= TAR.A) IVR 8, S0 / Sl b. 

birmn. bantgewobener, bunter 
Kleiderstoff, iä-pnr bir-mu s. u. ifparu. 
lu-lnd-tu Mr-mr n-lab-bi^u (bekleidete ich 



D-D 



187 



F* 



ihn) VR 2, 10; Asurb. Sm. 45, 55. lu- 
bul-ü bir-me oft in Tributaufzählungen, 
z. B. Tig. jon. Obv. 28; meist mit beige- 
fügtem (u) KÜ.GAD (d.L hte), so mR9 
Nr. 3, 55. Khors. 181. Sanh. Bass. 55. 
S. auch XL lubultu (Ebb). 

IL 0*13 siegeln, die Richter duppi iStu- 
ruma ina abne-Su-nu (gemeint ist kunukke- 
Sumu) ib-ru*mu Str. II. 668, 20. 1128, 27 
(ina kunukke-Su-nu ib-ru-mu). via kunukki 
Sarri Sa Sipriti .... dup-pi bar-mu mittelst 
kgL Botschaftesiegels .... ward die Urkunde 
gesiegelt Berl. MerodachbaL-Stein V 50. 
IL 4317 Rev. 8: "'"«SIT . Iß .RA = bir 
ri-im kunukki, Z. 11: "^"SIT.NU.fß.RA 
= ul birri-im kunukki (birim st. cstr. von 
fnrmu Eindruck, Abdruck eines Siegels?); 
IB. RA im näml. Zusammenhang durch 
kunukku wiedergegeben. 

burummu, burumu (vgl. kunukku, 
hmüku) m. viell. Sternbild (gleich dem 
Bild eines Siegels dem Firmament ein- 
geprägt?). Samsiramman aplu Sitlufu Sa 
ina bu-ru-mi elluä Surru^u Sanas. 117. als 
die Götter ubaSSimä [ bu?-]ru~mi ig-su- 
[te?] Frgm. 345, 2 (AL 3 94). & 4386 
CoL III 53: QtR = Su-ptik kirnet, Z. 54: 
GfR.GAN.A = Surpuk bu-ru-me. sitiv 
burümue eig. Sternbildschrift, daher 
Firmament (Himmelszelt), wohl besser 
als Thierkreis. Nineve Sa ultu ulld itti 
St-tir bu-ru-tt-me esrijatsu esritma Supü sin- 
duSu Sanh. Rass. 62; Bell. 35 (bu-ru-um- 
me). zdnin Esagila ekal ääni Sa ki-ma Sir 
tir bu-ru-mu unammxr SigarSu Ssmk. S 3 14. 
ki-rna Si-tir bu-ru-mu unammir E . KU . A 
VR62Nr. 1, 14. 

bitramu (/>?), Form wie itbdru, mithäru 
von einem St Dna. VR 21, 42a. b: bit- 
ra-mu syn. Se-tippu-u (s. d.) ein Thier. 
Vgl auch H R 44, 10a. b: TIK . TIK = 
bit-ra'[mu?], mitGAZ = *Mr-rM-[mu?] Eine 
Gruppe bildend. 

burmu (zn IL ö-Q gehörig?) ein Theil 
des Auges (Pupille?), bur-rni i-ni-üt 
(= 1 . NE . BAR . RA, EME. SAL) dbntn 
umalli (hat er mit Thränen gefüllt) I V R 2 1 
Nr. 2 Obv. 20 / 2l . 

bar-ra-sn HR 35, 59d, von mir als par- 

rasu gefasst, 8. u. I. DIE. 
barsigu s. u. parsigu. 

barfU. V R 28, 5e. f: mi-e-si syn. bar-su. 



bir^U. K. 4386 CoL m 33: SA.NAM. 

NU ^TYTT = b* rm ? u i nrit e-ze-bu und kan- 
su Eine Gruppe bildend. VgLVR 31, 9 e. f, 
wo der von Sternen übliche Ausdruck 
sai^rwü durch Sa bi-ir-su Sak-nu erklärt 
wird. 

p*lD Prt- #*•* blitzen. NUM.GÖt d. i. 
' birku #-r# hat es geblitzt IHR 59, 65a. 
Mit Acc.: mit dem Blitzstrahl tref- 
fen. Ramman i-na NUM. GtR d. i. birki 
Umut'teji mät-su li-ib-rik möge mit bösem 
Blitze sein Land treffen Tig. VIII 83 f. 

m 1 1) blitzen. Ramman u-Sab-rik- 
ma IIIR 52, 56a. 2) mit Feuer ver- 
brennen (eig. mit dem Blitzstrahl tref- 
fen), er entzündet (iSarrap) darin ein 
Feuer, nu-ni-Su ü-Sab-rai; (Ideogr. NE) 
VR50, 40 / 4t b. Sanherib Wit (s. üK 2 b) 
la ma-gM mu-Sabri-ku za-ma-a-ni (den 
Bösen) Sanh. I 9; Kuj. 1, 2; Bell. 3. 

IV 8 blitzen, kirnia bir-ki (= NUM . 
GÖt) it-ta-nab-rik (= murun-OtR . GfR . 
RI) wie ein Blitz hat sie geblitzt (näml. 
die Kopfkrankheit) IV R 3, 3/ 4 a. Hier- 
nach 5, 44 / 45 a wohl ki-ma bir-ki (= NUM . 
GtR) it-ta-[nab-ra-kü] zu ergänzen. 

birku f.(s. Tig.Vffl 83 f.) Blitz, der 

Gott Ramman wird ilu <( geschrieben als 
Sa bir-ki Gott des Blitzes IIIR 67, 47 c. d; 
der Gott ' V *NER wird *"NER geschrie- 
ben als Sa bir-ki K. 4349 Rev. S c 9: 
GtR ([**«>]) = bir-ku. Für NUM . GtR, 
ebenfalls = birku, s. Qal und IV 3. Be- 
achte auch die Götternamen Rammdn- 
birku und Gibil-birku (birku theils bir-ku, 
ilu Dir-ku theils NUM. GtR geschr.), s. 
nn. prr. 

*n2 bardru hell sein oder werden, 
glänzen. VR16, 27a.b-| Rm. 2. III 
CoL I 11: SI.BlR = ba-ra-ri; folgen 
eklitum und etutum. Viell. gehört hierher 
IIIR 51, 33 d: Sin ihmutam-ma ba-ra-ri 
iMa-'i-si. 

bariru glänzender Aufgang der 
Gestirne, Hell werden u. dgl. K. 2061 
CoL n 4: SE.IR.ZI = ba-ri-[ru\; das 
näml. Ideogr. = Sa-rn-[ru] Z. 3. 

bararitu sc. ?na?sartu (Fem. eines mas- 
kul. barärü) die erste Nachtwache 
(die Zeit da die Gestirne glänzend auf- 
gehen, baräru wohl gleichbed. mit Sartiru 
und birUrru). e 59 CoL I 11 vgL Rm. 
345 Obv. 22: EN . NUN . AN .TA = Ixi- 




ra-ri-tum. Auf den astronomisch- astrolo- 
gischen Tafeln findet sich oft das Ideogr. 
EN . NUN . AN . TA, wechselnd mit EN . 
NUN.AN.MUSÜß oderUHAN (s.S*>368. 
371 sowie ZK II 284 f.). 

baräru. Die assyr. Vokabulare nennen 
noch folgende andere Inff. baräru. © 59 
Col. II 15: KA ('•"") AG.A = fa-ni- 
nun Sa A ^(?), mit ««*«*« Sit A ^(?), 
rafciftt Sn „, Snldtu Sa „ Eine Gruppe 
bildend. VK 28, 62g. h (vgl. Z. 72e.f): 
ftri-m-nw» syu. (L-kU-lum Wehklage. Z. 
85e. f: lni-rti-m(m) syn. pa-ht-mit, — Das 
Subst nab-ra-m-ü Salm. Mo. Rev. 101 s.u. 3. 

bariritQ. Istar möge ihm iifli-tn Ver- 
zweiflung o. ä. (s. n. nb») senden, im ba- 
ri-ri-ta uitSptirtaSa Sn ntzi einen Zustand 
des Elendsf?), wie im Zorn sie ihn sen- 
det IHR 41 Col. II 22. Viell. liegt das 
nttml. Subst. vor K. 2061 Col. 1 10: NUN. 
GUSUR . KAR . KAK = ha-rtri-tum. 

hur-rii VK 14, 59. 60f lies mif-ru und 
s. u. -iBE. 

bnr-ru s. TD II 1. 

harrä, von mir mafrü gelesen, s. u. KllB. 

biräu eine Art Thierfell oderWoll- 
stoff. 

buräsu ein Baum, näher Pinie o. dgl. 
K. 4346 Col. II 2. 4: "LI and "ÖIM.LI 
= bu-rn-Sn. buräStt in Verb, mit srnu 
Ceder s. d. 

birtn Mitte (st. cstr. bi-rit) s. I. TD; 
birtu Fessel, birtu Festung s. III. iTO. 

bt-ritCtSü'tW, von mir birkt» gelesen und 
als pirittn gefasst s. u. tiB. 

*Httf3 b *&n Prt. ibsi Prs. ibuSi sein, 
existieren, stattfinden: ins Dasein 
treten, werden. Ideogr. GA'L. SAninfj) 
ul ift-Si Asurn. I 43. tambtia ul ib-Si eine 
TeiTasse hatte der Palast nicht Sanh. 
VI 31; Konst. 57. das und das ina miiti 
GÄL(-A) d. i. iba-ti wird im Laude sein 
IHR 65, I. 3a. 16b. HR 41) Xr. 4,44. 
46 u. ö., PI. GALA Z. 51 u. ü. «nm-za-sn 
<il i-j-i-.ix-tiiinV. Sitm)-mii L-.^iIir.i da aber 
kein Standort (Ruheplatz) vorhanden war. 
kehrt« sio (die Taube, Schwalbe i wieder 
um NE XI 141. 143 li/wÄ = 3»iti, zur 
Konstruktion s. Gramm. § 152). {p-jut- 
liS-Si (= ih-GXL'i Sm. 61, 15, sicher oben- 
falls nur ungenaue Schreibung für i'&i.v.W, 
s. HR 38, 20. 21c. d: nt-OAL = Ha- 



1 PIB3 

nS-Si, NU-nt-GÄL = ul iliaiSL kf rikilti n 
ffitblati QirnSSu ba-Si-i (wider ihn statt- 
fand) Sanli. V 15. ma\a) baSü u. ft. bo 
viele existieren s. u. 8, ia. Nebnkadnezar 
Sil ana alkatät ädni rnbüle ba-M-n tun- 
tüiSu (dessen Sinne gerichtet sind auf — ) 
Neb. Bors. 1 5. Ähnl. Sams. 1 33, s. S. 37 b. 
Siknät napüti ma-ln Sü-ma na-ba-a ina au'tti 
bti-Sa-a i'so viele auf Erden existieren, 
Ideogr. GÄL.LA) P7R 29 Nr. 1, «/„a. 
hullnh-u u-di In bii-Sf-e gänzliche Vernich- 
tang Asurb. Sm. 43, 42. S. sonst für mti 
lit bnSe (bifSfii-e , ba-Si-i) eig. bis zum 
Nichtsein S. 28a. b (adi) und vgl VK 
31, 48e. f: it-di In bo-Se-« Syn. von wli 
ul-la. S b 1 Obv. Col. in 24 und S° 49: 
GAL(f^ — Bm4M S c 280: KIM(*-ä.) 
= l-i-Sv-u. S d 39 : AM . NA . ME . A ' = 
SA.NA.ME = iwflniaft«-Ai-»; vgl. Z. 40. 

HE 1 kausativ; sein lassen, ins Da- 
sein rufen, in Scene setzen, die 
Furcht deiner Gottheit Sü-ub-Sä-a i-n« 
libbi-ia laas sein (wohnen) in meinem Her- 
zen Neb. I 71. gleich deiner Mutter tu- 
Sab-Sii-k-u-m die dir das Dasein gegeben 
IV R 61, 21b. Sa »Mä{rio>-»(i-ii || Sa nu- 
.fti*(8ic)-A}-ti 58, 20f. d. «-£« di-Su ü-itib- 
£u!,i-u sie inscenierten einen Aufstand 
wider ihn VE 3, 8; Asurb. Sm. 95, 84, 
fi-Sab-$t'fu fi-fcu Sanh. V 12. die Grossen 
Sd Id-it-tu li-Sab-Si'i-ü welche die Sünde be- 
gangen hatten III 2. aS-Sii ri-(ig-)ga-{/i-)kli 
In Sub-ii-i nm keinerlei Unrecht zn be- 
gehen Sarg. Cyl. 52. S. anch nn. prr. 
wie Nnbä-ti-Sab-Si, 

in 2 dass. So in Personennamen wie 
Xiib'i-ful-ttib-Si-Hiir „Nebo, du riefst (das 
Kind) ins Leben — möge es gedeihen!", 
s. nn. prr. 

IV l ins Dasein gebracht werden, w er - 
den, entstehen, als in Elam sunt« 
iSt-iimi Ur-lta-iu-u lü-ib-ri-lu (eine Hungers- 
noth ausbrach) Asurb. Sm. 100, 18. bis 
in seinem Lande reichlicher Regen fiel, 
ib-bu-Sii-ii rbüni Fehlfrucht ins Dasein ge- 
bracht ward d. h. die Felder wieder Frucht 
trugen 101, 22. a-a ib-ba-Si ina biriitni 
stmutniiKi bvhim nicht werde ein anderer 
unter uns Herr V R 1, 126 ; K. 2675 
Obv. 40. S-ijMt rklihtmma ul i[b\ba-a£-Si 
tm-m dicht war die Finsterniss nnd es 
wurde nicht Licht NE 61— 63 (vgl.nDO). 
das I^uid X nSfir MwJm fSri la *-*n-(ai-) 
Jhi-n (Prs-) woselbst kein Wild fortkommt 



büb 



189 



dcd 



(oder Prs. II? ibbaSSu ungenaue Schrei- 
bung für ibaSSu?) 

TV 2 werden, entstehen, statt- 
finden, wenn im Monat X eine Ver- 
finsterung it-tab-Si stattfindet IHR 61, 
25. 29. 33 a u. s. w. it-tab-Sa-a (3. PL 
fem. Prt.) I R 49 Col. 1 9. S. auch nn. prr. 
wie Ahu-it-tab-Si (sie), oder AhnrTJJK-ii, 
Ittab&i-i/u u. a. m. 

basüAdj. existierend, vorhanden. 
fxi'Sa-a-ti ud-di-Sa ekurre-Mt rab-ba-a-ti die 
vorhandenen grossen Heiligthümer Babels 
erneuerte er Pinches, Textsy. 16 Obv. 12. 
S. auch K. 46 Col. III 25-27: KI.LAM. 
GAR. RA bez. GÄL.LA und AL.GÄ.GÄ 
= maJ}irn ba-Sn-u der Preis wie er nun 
einmal ist, der übliche Preis; vgl. Z.30— 
32: ki-ma mafjiru i-ba-Su-ii wie der Preis 
nun einmal ist, mahhii i-na a/i i-ba-Sü-v 
der Preis der in der Stadt üblich ist. 

buiü Besitzstand, Besitz, Habe, 
gleichbed. mit SdSu (s. d.). Sal-la-su-nu 
( ihre Beute), Sa^Swu^ (V. hu-&<iy8u-nn ihre 
Habe (ihre Rinder führte ich fort) Asurn. 

I 48, Vgl. 61 (Ja-Af, V. bu-$a, -Sn-wi). 
Mil-hi-su-nu (bti-M-a-Su-mi) Tig. II 33. bu- 
äti'&tirnum ihren Besitz || iiKi-ak-kwur-Mrun 
Neb. VII 20. kiUusiam buSaStinu nainkur- 
Sunu 0. ä. 8. U. 1Dt5, Sallastmu huid&unfti) 
mariiswiu S.u. Hth. S d 38: SA-iii-GaL 
= bu-Stt-u; Z. 46: ÄM.MA.AL = SA. 
GÄL = fo*-*i-w. VR21,13a.b: SA.GÄL. 
LA = bn'h'i'U. — Für das vermeintliche 
hu-&e-ta Tig. IV 1 8. U. tatturru. 

bisitu 1) Bestand (Bestehen aus 
etw.). i-ga-ru-M bi-iirti libittu seine aus 
Ziegeln bestehenden Wände, seine Ziegel- 
wände Neb. VII 57. 2) Besitz. bi-$i-ti 
Xd-di-im hiriphi (a-ma-a-thn den Besitz der 
Berge, den Reichthum der Meere Neb. 

II 34. bi-la-at mdtdte bi-Seit Sade (geschr. 
SA. TU. UM) hi-sab (soll wolü heissen 
ht~sib) ta-tna-ti-tim (empfing ich) Neb. Grot. 

III 21. Viell. gehört hierher auch IR 49 
Col. IV 8: mit bestem Öl, Honig, Butter, 
m-nri (geschr. BI.TIN.NAM) pi-tötf) 
Sndi-i r/U] vgl. Siknru. 

^£?2 I >rt - '^ kochen, äa ina utuni eh 
liti fta-oä-bt (Perm.) 8. U. utuni/. Stm $<t 
ina pi-cn-ti h*t-fiA-/u geröstetes oder ge- 
bratenes (eig. : mit Glühkohle gekochtes) 
Fleisch IV R 32, 30a (fehlt im). 15b. 
33, 3. 35 b. Fem. ba-ds/at (näml. die 



kurummatu) viell. NE XI 206. 217. Bild- 
lich: mi-rarfiu-uä-Su-un hui e/i UbbiSunu ib- 
8i-/u-nim-ma ihr Herz kochte von Ingrimm 
(frei übersetzt) V R 4, 27. 

m 2 kochen lassen. ü-sa-ab-Siril 
li'sa-ki/'&t-nu K. 112, 12 (nach Strassm. 
Nr. 1084). 

ba&lu gekocht (opp.Wfo roh?). 2 bez. 
6', 1 Sxru ba-aS-lu n (oder) bal-tn (nach 
Strassm., I c). 

nabsaltu Gekochtes, akdie (Ü^) u 
nab~$al-tum Sa ina pdnirka ktm-nu (dir vor- 
gesetzt) IVR57, 7 b. 

bislätU (/>?). II R 43, 22d. e: !>&/a-a- 
twn Syn. von kak-hi-tum. 

QEÖ bas&mu Prt. Mm 1) bilden. 
dadme kiSitti kdtia si-i*u-u$-$in (V. 8i-in) 
ab-Sim-ma die von mir besiegten Völker- 
schaften (?) bildete ich, d. h. stellte ich 
bildend dar, auf ihnen (den grossen Quader- 
platten) Sarg. Stier-Inschr. 78; Ann. 428; 
Khors.165; Pp.U.41 undIV.122(3.Pers. 
ib-Sim-ma). seitdem Marduk mich ge- 
schaffen, i/fSi-mu nabniti ina iimmu meine 
Geburt (meinen Körper) gebildet im 
Mutterleib Neb. I 24. ba-Si-mu usürat 
(I§.JJ AR. RA) eSreti muddiäu parakke der 
das Bildwerk der Tempel bildete, die 
Heiligthümer erneuerte Pinches, Terts 
p. 16 Obv. 10. ti-kip sa-an-tak-ke ma-/a 
ba-aS(d5ymule (so viele man deren gebil- 
det, s. santakku) Unterschriften passim, 
s. AL 3 49. 2) herstellen, bauen, der 
Palast den Nabopolassar ma Ubitti i/fti- 
mu aus Ziegeln gebaut hatte Neb. VII 49. 
3) zubereiten, von Fellen gesagt. HR 
27, 61 a. b: [ ] BÄR (braucht nichts vor- 
her zu fehlen) = ba-$a-mu Sipdti (SIG) 
ein Fell zubereiten, herrichten (appretrr). 
VR 32,22d.e: <"»"BÄR.TAG . GA = 
e-piS ba-$a~mi (oder) Sa/t-Sdru (vorhergeht 
der """SU. TAG. TAG, der auch mit 
Fellen, Häuten zu thun hat); HR 51 
Nr. 2 Rev. 14 ("""BÄR. TAG'. GA) hier- 
nach zu ergänzen. — HR 27, 62a. b: 
[ ] SUR = ba-sa-mu &i bu-u8-&/-/tii d. h. 
ba&hnu i. S. v. II 1 (bilden, herstellen). 

II 1 bilden, herstellen, pitik ere 

u-ba-a$-$im-ma uwikkihi nikhrtfu ein Ge- 
bilde von Kupfer stellte ich kunstvoll 
her Sanh. Kuj. 4, 22. U'h<MiA(ds)-.*im (er 
bildete, richtete her) nutnzaza nn i/dni 
rabuti Anfang der V. Weltschöpfungs- 



Dlh 1 

tafel. als die Götter das und das ü-ba- 
aS-Si-mu gebildet hatten (|j ibwu-ü) Frgm. 
345, 2. Für den Inf. buSSumu s. Qal (am 
Schluss). 

baäamu (baä&mul) Subst. lIR30,2c.d: 
BÄR . KI . GUB . BA = eJit ba-Sa-mi (vor- 
hergeht e-lU vr-fi). K. 64 Col. I 3. 4: 
BÄR . TIK . GUB . BÄ nnd BÄR.TIK. 
GAR. RA — [Sa-pil-tnmt] Sa ba-Sa-mi. Als 
Subst., nicht Inf., wird das Wort auch 
zu fassen sein H R 36, 2c. d: BÄR = 
ba-sd-mu, mit BÄK = ti-du-ü nnd BAR.RA 
= iafr-ku Eine Gruppe bildend. 

basinu Kreatur? ki-ma pit-pa-a-nu 
ba-äS-iae (= BÜR) mirnt/ta Sum-Su i-sak- 
fcr IVR 22, %■,&. Ein anderes baSmu 
s. sofort, 
baämu eine giftige Schlangenart, 
wahrsch. Natter. S° 16: BÜR ([**«)) = 
ba-aS^nu. II R 27, 63 a, b : GAL . BÜR = 
ba-aS-tnu (eig. = uSumgallu, s. IL uSvm- 
gallu). ba-ds-muji in Tiämats Heeresge- 
folge Weltschöpf. III. 31. 89-, ba-äS^ne 
(auf den ThürflUgeln des Herodachtempels 
abgebildet) VE 33 Col. IV 50, t-nta-at 
baraS-vu (=SIR.äÄ»fflKfTRA, EME. 
SAL) das Gift der Natter, welches den 
Menschen erfüllt (folgt i-mat zn-ka-ki-pi) 

IVR26, 14 / 1& a- Bür TUR (so ist ►fflffiT 
zu lesen) = tarbafu s. n. y ai, zum Ideogr. 
SÄ . TUR . RA vgl. den Thiernamen Sa- 
turru sowie Samrru. 

bisru Fleisch nnd Blnt, Blutsver- 
wandtschaft. IIR29,61e.f; Sm. 2052 
Col II 2: btiS-m(m) syn. ÄMr-rw; HR 29 
mit tappätum nnd binbinim syn. libhbbi 
Eine Grnppe bildend. Vgl. stru (l»,BJ)- 

bi-it(d?) Konj. s. v. a. Li. dami-ik a-dan- 
uiS lä-ä Sarru ikbäni es ist sehr günstig 
wie der König befohlen hat K. 492, 9; 
Vgl. damik adimnii ki Sä takjiini (wie do 
befohlen hast) K. 486, 13. Sarru Urartäa 
«na ""Sumir bi-it ilUküni K. 181, 10; 
ähnl. Z. 39. ich behielt sie znrück a-di 
bit arktäte ikarbünmi bis die zum zweiten 
Transport gehörigen (Stnten) einträfen. 
K. 146, 16. S. anch n. pH. 

bit (bit? p'öid!,?} in bit a-bi VR 28, 87- 
92 cd, zum Theil korrigiert nach der 
riebtigeren Abschrift des babyl. Originals 
D.T. 58 [Vgl. WB, S. 145. ZK II 332 f.), 
nennt bit a-),; als Syn. von: (87) «m-kil 



to nna 

Si-ip-ri, (88) «-du-ftim (so VR 28; D.T. 58 
freilich und K. 275: e-du-uk), (89) na- 
apbu, (90) pa-fa, (91) pa-rv, (92) pu- 
usinu. K. 257 schreibt MC a-fri bei den 
ersten 3 Synn. voll ans, nachher hat es 
nur unter bit Gleichheits striche. — Vgl. 
auch bitte. 

nH3 n 1 banen oder gründen, von 
Städten gesagt. Asnrdan Sa mdb,äti ü-bat- 
| tu-ü ukiraui iSreti Asnrn. I 31 (vgL IVR 
89, 8a: muün mab&te). 

bit^allu (p?) m. 1) Reitpferd L U. v. 
Wagenpferd. PL bitbaüä, bitbaU&li. Mit 
und ohne Determ. im)r . narkabä&Su-nn 
bit-bal-la-Su-nu sise-^u-nu fhndat niriSumi 
ihre Wagen, ihre Reitpferde, ihre Wagen- 
pferde (e-läm-Su-nu nahm ich ihnen weg) 
Salm. Mo. Rev. 101. narkabäti-Su-nu bit- 
bal-la-Swmt unüt tafcäziSunu (e-hm-Su-nu) 
Salm. Ob. 65. 1121 narkabate-Sv. 470 
bit-bal-lu-Sa . . . e-kim-Su Hl R 5 Nr. 6, 51 ; 
Salm. Ob. 98 (460 Reitpferde). 140 bit- 
bal-la-Sü In e-kim-Sü Sams. III 33. tuu- 
kabdti-Su-nu bü-bal-la-Su-nu (ajT vernich- 
tete ich) Salm. Co. 102. 200 narkabtu 
600 ' m,T bü-bal (behielt ich von den Ha- 
mathensern für mich) Short, 35. 150 nar- 
kabtu 1500 ^''bü-bal-ltaa (20000 Bogen- 
schützen n. s. w. behielt Ich von ihnen) 
Z. 116. S. weitere Stellen für *•*«- 
bal-lilum u. sahnu. 121 KUR>' (d. L tut) 
bä-bal-U 1 Sul-lam bü-bal-ü napbar 122 
KUR bü-bal . . . etarb&ni 121 Pferde, 
naml. Reitpferde n. s. w. K. 1113, 7-9 
vgL Z. 12. 15; es folgen dann Z. 17 f. 
die *t>i? niri oder Zugpferde. 49 eise Sä 
bit-bal-U 49 Pferde und zwar Reitpferde 
80, 7-19, 25 Z. 16f. 14 KÜR>' Sä bit- 
bal-le (opp. KUE^ Sä nl+ri) 80, 7-19, 
26 Z. 11. 19. Dass etymologischer Zu- 
sammenhang mit bl"D anmöglich, lehrt 
VR 55, 58 f.: ■»'"Sa bit-bal-U ana atöni 
lä eribi [&] ina libbi ^ml (lies vr&tt't 
s. iini n. IL TT») b&bal-la lä t abäti dass 
kein Reiter die Städte betrete nnd dort 
Stuten-Reitpferde (Reitstnten) hole. Für 
Sa bitbaUi Reitersmann, Reiter s. noch 
VR 6, 88: am "Sa bÜ-bal{-Uy die Reiter 
(mitten unter andern militärischen Be- 
rnfsnamen). Neben Sa bitbaUi bed. aber 
auch (ganz wie hebr, 1D1D) das einfache 
bitballu 2) Heiter, kolLlUlterei. ÖObit- 
btd-lu a-<ii t&bi Sa X (nahm ich gelangen) 



bro 



191 



pro 



Asurn. III 19. biHaMu(") am "kal-la-pu 
(legte ich in einen Hinterhalt) II 70. bü- 
b<ü4u amil kal-la-pu (nahm ich an mich) 
II 72. S. für kallapu u. qba. narkabdte 
bit'bal-lu amH zu-ku die Streitwagen, die 
Reiterei, das Fussvolk (bei Asnrn.) s. u. 
zuku (p^T); ebendort s. die Stellen Sarg. 
Ann. 49. 124, wo zwar imh bü-bal-lum 
und imhr bit-b<d Sepi-ia geschrieben, aber 
doch wohl Reiter bez. Gardecavallerie 
(als Fem. konstruiert) gemeint sind. 

batülu Jüngling, batultU Jung- 
frau. ( amir )ba-tU'le(* i y$u-nu S ba-tu-la-telr 
Su-nu ihre Jünglinge und Jungfrauen (ver- 
brannte ich) Asurn. I 109. 118—11 1. 
II 19. 109 f. amil ba-tul* l -8tt-nu 'bariu-la- 
tile-fa-mt (verbrannte ich) II 48. 57 f. 
"""KAL.TüRj" d. i. batüle-Su-nu fba-tu- 
la-te-ht-nu (verbrannte ich) Salm. Mo. 
Obv. 17. 200 /KAL. TUR/' (Jungfrauen) 
Asurn. III 67 (als Geschenk erhalten). 
a-al ba-tu-lbn (=KAL.TÜR.RA)K.3479. 
VR 42, 55. 56 e. f: KAL.TÜR (d. i. junger 
Mann oder Herr) = ba-tu'[lu] 1 /KAL. 
TÜR = ba'tnl-[tum\ Z. 61 e. f : KI . EL . 
TÜR = ba-tul-twn (folgend auf KI . EL 
= ardatum). Noch beachte mardt-ka (bez. 
m) ba-tu-ul~tit(tum) deine (seine) jung- 
fräuliche Tochter Str. II. 243, 4. 6, im 
Vergleich mit Str. I. 8, 5. 9: nidrat-ka(8u) 
/LUB d. L ndrtu oder etwa gar batültu? 

betani, bitani wohl Subst. Sg., nur 

in der Verb. Sa be'itdni das Land Zamua 
Sa be-ta-a-ni Salm. Balaw. II 2. vom Quell- 
punkt des Subnat a-di 9Hät tü-inb Sa bi-ta-m 
Asurn. II 129. in 122. das Land Killji 
Sa be irtar{ar)tu I 59, Sa be-ta-a-ni II 112. 
das Land Ü-nt-me Sa bi-ta-ni II 13. 

pJ"Q Prt. ibhik durchschneiden; ab- 
' schneiden, abtrennen. Für die Bed. 
„durchschneiden, durchreissen, zerreissen tf 
s. u. batku und butuldn. die und die Städte 
ul-tn ki-rib mdti-Stt ab-tuk trennte ich von 
seinem Lande ab Sanh. II 22; Bell. 31; 
Kuj. 1, 15. Sanh. III 24; Kuj. 1, 29. ein 
grosses Stück Land ul-tn tib^i ekldte ab- 
tuk Asarh. V 7. 

lila) durchschneiden. kir-bi-Sa ii- 
baM'fka (er durchschnitt ihr Inneres) 
nSallit Ubba Weltschöpf. IV. 102. b) durch- 
brechen, von Wassermassen welche ihre 
Ufer entzweireissen und durchbrechen. 
im Frühjahr mihi (A . KAL) GMVma ' 



A . MAIJj" ü-bat-tälc wird die Hochfluth 
durchbrechen und Wasser in Massen die 
Ufer zerreissen IIIR61,9b; vgl. 62, 4b. 
S. zu dieser Bed. btäuktu. c) abschneiden, 
den einen ihre Hände und Finger u-ba(ty 
tik, den andern ihre Nasen und Ohren ?/- 
bat-t% (1. Prt.) Asurn. I 117. kap-pe- 
Su-nu u4m(tytik II 115. SiruptySu-nu u- 
baHifs ich verstümmelte sie I 92. [bu-] 
bu-tiriu-nu ü-bat-ii-iis er schnitt ihnen die 
Nahrung ab IV R 34 Nr. 1, 3a. bti-tä-tu-fai 
ma$-ku-u abgeschnitten waren die Tränken 
(näml. infolge der Hitze vertrocknet) V R 
55, 19. abschneiden i.S. v. fällen, ver- 
nichten, vor seinen Füssen u-lmt-tak- 

• 

Su-nu werde ich sie vertilgen IVR 61, 47 b. 
— VR 45 Col. VH 53: tu-bat-täk. ab- 
schneiden i. S. v. (Brücken) abbrechen, 
abreissen. u-bat-ti-ka (3. Prt.) ti-tur-re 
Khors. 128; Ann. 326. 

IV1 vertilgt, vernichtet werden. 
ru-um-me a-a if*-ba-&ik gieb nach! nicht 
werde er vertilgt NE XI 171. 

batku st cstr. batakRiBH eines Hauses, 
einer Wand {asurrü, so lies statt abirrt 
S. 150) u. dgl. hatka $abätu einen Riss zu- 
sammenfassen d. h. ihn sarcire, ausbessern 
sehr oft in den Kontrakten: der Abmiether 
u-niji iSawüju O. ä. (s. U. #T3fl?) ba-at-^a 
i-?ab-bat Str. II. 996, 9 , bat-ka i-fab-bat 
48, 9 f. 261, 7; bat-Jeu Sa biti i-fab-bat 
239, 14 f. 184, 7 f. (bat-ka)) bat-ka Sa a- 
su-ru-u i-sa-ba-at 500, 8 f. IV. 228, 8 f. 
(i-§ah-bai), bat-ka Sa a-mr-re-e i-?al>-bat 
I. 135, 9. IV. 177, 16. die Abmietherin 
bat-ka Sa a-sur-re-e ta-fab-bat I. 26, 11. 
die Abmiether bat-Jca Sa a-mr-ru-u i~§ab- 
bat-u' IL 1030, 11 f. Hiernach ist zu ver- 
stehen IR 68 Nr. 1 Col. I 27: ba-ta-ak- 
Sitjn af-bat des Tempelthurms Riss (Bau- 
fälligkeit) besserte ich aus. Gleichbe- 
deutend ist batka ka$dru (einen Riss fest- 
fügen), s. u. I. ntp. Vgl den Amtsnamen 
"«"roh bat-ki K. 4395 Col. III 24 (fol- 
gend auf den roh kartwini und rah kdre). 

batik&nu ein best, eisernes Ge- 
räth. -2 t artiUu ba-ti-ka-nu Sa huppü Sa 
tumbe Str. II. 784, 9. 

but&ku wahrsch. Vertilgung, Ver- 
derben, den Herrn (Cyrus), der i-na 
bu-ta-kti u pa-ki-e ig-tiu-lu kul-la-ta-an mit 
Vertilgung und .... alle verschont hatte 
VR35, 19. 

butuktu f. Dammbruch, Wasser- 




nro 



192 



nn* 



durchbrach, Überfluthung (vgl. II 1 
Bed. 2). bu-tuk-tua ultu hirib Ihtratti i/>- 
tu-ka er machte einen Durchbrach (einen 
Durchstich) aus dem Euphrat (Hess ihn 
fliessen auf die Flur der Stadt) Khors. 128 ; 
Ann. 324 (ih-tu-ka). ul-tu Ub-bij a Surappi 
bu-tuk-tu ib-tu^ü-hi-nim-ma (ki-ma) mil (A. 
KAL) kiS-Sa-ti ik-bwbu lirme-is-su Sarg. 
Ann. 251. bu-täMum (= A . gUL) Sa 
ina Sat mu-Si Surdat eine Überfluthung 
welche zur Nachtzeit losbricht IV R 26, 
,8 / t0 a. II R 34, 17a. b: [ ] GAL = bu- 
tuk-t?tm, mit Snrdü Sa me und a-la(?)-tum 
Sa kib-ri Eine Gruppe bildend. e-bi-ir-Sn- 
nu . . . . bu-tu-uk-ti ki-ir-ba-Su-un la SubSi 
Neb. VI 47 (s. S.lOb f.). VR 22, 49a. b.d: 
|A (a-a)\ = bu-tuk-tum. 31 e. f: A.TAR 
= bu-tulctum. 

butiktu das 8. milum (A . KAL) u bti- 
ti-ik-tum üla-kan Hochwasser und Über- 
flnthung wird eintreten IHR 61, 54a. 
bitku (bitik) s. u. pT\t. 

IHD H *• ^ art - mubattiru ein Thier 
niederer Ordnung, wahrsch. eine Art 
Getreide wurm (gleichbed. mit münu 
und Mihi). UFJ . DUR . RA = mu-bat-ti-m 
syn. a-ki-[htm\, s. d. (S. 54a). HR 5, 
44 c. d: UIJ . TU . RA = mu-bat-ti-[ru]] 
das näml. Ideogr. vorher durch „Wurm" 
(s. »ibn) erklärt; folgt: münu. K. 4373 
Col. T 29 : mu-bat-ti-ir ekli syn. ku-ka-ni .... 



biträmu 8. hinter den Stämmen D"U. 

nrQ II 1 zu Ende bringen, ein Ende 
machen. Part, mu-bat-ti-tum, = $AR. 
KU . DU „zu Ende kommen oder fuhren", 
II R 35, 34c. d; das näml. Ideogr. haben 
auch kttum, habbatum und muraSSü. 

bittU, pittU (= pintu, pidtu u. 8. w. ?). 
V R 14, 19a. b: StG . NA . A . AN = bit- 
tum. Vgl. bit-tum Z. 44b. — K. 247 Col. 
in 6: NE.IJAR.RA = bi-ü-tum (in 
engem Zusammenhang mit padü auf- 
geführt). — bit abi s. vor nrQ. 

battubatti, batabati u. ä. Umkreis; 

ringsum, die andern spiesste ich auf 
dem Pfeiler auf Pfähle, die dritten fxit- 
tu-bat'te Sa a-si-te ina zikipe u-Sal-bi Hess 
ich den Umkreis des Pfeilers auf Pfählen 
umgeben d. h. pfählte ich ringsherum um 
den Pfeiler Asurn. I 91 ; vgl. Salm. Mo. 
Rev. 54 in ähnl. Zusammenhang: ina ba- 
tu-[ba-te ?Sa] askdte. Sin zu deiner Rechten, 
Samas zu deiner Linken, die 60 grossen 
Götter ina bat-tirbat-ti-ka i-za-zu stehen 
rings um dich her IV R 61, 25 b. ina 
bat-ti-bat-ti Sä al Nina kam-tnu-m sie halten 
sich in der Umgebung von Nineve auf 
K. 11, 19. säbe iStu ba-ta-ba-ti-ia ü-si- 
?i-a (3. Prt.) K. 513, 7. 

bittannu s. u. bitu Haus. 



J 



HfcO ga'u. TIR 33, 75a.b: | ]IJA. AN 
= ga-u-ii, mit kü und nnSü (s. d.) Eine 
Gruppe bildend. Oder ist ga-'-u zu lesen 
und &oa der Stamm (vgl. Kin)? 

gab'll (*t 2 ?) m., nur im PI. gab'äni be- 
legbar, Höhen eines Gebirgs. gal^a-a-ni 
dan-wi-te'i Sa Sade ekla marsa lü isbatü 

r • • • 

(besetzten sie) Tig. III 1 7. ihre Beute etc. 
//-// gah-'a-a-ni dan-nu-ti Sa Sadi (Var. galt- ■ 
'a-a-ni Sa Sadi dan-nwte) lii Serida brachte 
ich von den mächtigen Gebirgshöhen herab 
Z. 28; s. u. itti. 

gabbu Subst. Gesamtheit, ganz, all, 
stets appositioneil nachgesetzt, zumeist 
auch ohne rückbezügliches Suffix, die 
grossen Städte Sä Si-(id-)di mu-ti-ia (gal>-be) 



im Bereich meines (ganzen) Landes Tig. 
VI 96. "MKH-hu gab-bu Asurn. III 103. 
säl>e bU hiti gaMm alle Schuldigen I 82. 
ina pfin mätäte galt-bu K. 84, 21. mäi Ak- 
kadü gab-bi K. 528, 29. ildni gab-bi H, 
1. 24, ga-aMi O, 11. 13. C b , 21. 25. K,26 
(Achämeniden-Inschriften). u-ku gab-bi das 
ganze Volk Beh. 16. 60. 63. — md-ttt galt-bi 
(V. be)'Sa (Acc.) Asurn. II 47. ama Sä- 
a-Sä galt-bir$ä-ma auf sie ganz Höllenf. 
Obv. 75. — Auch in Verb, mit napftar. 
i-na nap-har mät '**A-Sttr gab-be Tig. VI 
102. Darius, König der Länder, Sa nap- 
fia-ri U-Sa-nti gaffffi B, 3, Sa nap-har #• 
Sa-na-a-ta g(tb-bi 0, 16. Vgl. auch nn. 
prr. m. Gal*-f*i-ild-ni-er*!-r$. 

gabbu (gappu?) ein Theil des Opfer- 



r» 



193 



ttba 



thiers, näher des Opferstiers und Opfer- 
lammes. * ir ga-ab-lm Str. III. 247, 3. 
gabäbu Schild 8. u. p. 

gllbbU PL gtttßbäni Cisterne. ina eli 
gtMtb-ba~<t~ni Sa me at-ta-(ad-)di tüfanan-ni 
an Wassercisternen schlug ich mein Lager 
auf V R 8, 102. 

gabgabu (oder gapgapu?) Dornge- 
strüpp u. dgl. II R 23, 38e. f: ga-ab- 
ga-bn syn. pu-ku-ut-tum (s. u. Ipfc). 

gabü> gabbü ein ägyptischer Edel- 
stein, welcher bei Anfertigung der wol- 
lenen, purpurnen etc. htsttu (s. d.) einer 
Göttin Verwendung fand. >/» Sekel a6an 
ga-bn-ti Sa 7ni-sir Str. IL 751, 7. 10 Minen 
aS<lM qal>-bn-n Sa mi-sir 214, 3; a6an gab- 
bwii Z. 4. 5. 1061, 2. 3. 8 Minen al > an 
ga-bu'U ana dullwn Sa ku-si-tttm Sa Aari 
(Ijjar) 938, 1. ahan ga-bu-ä 612, 13. aban 
galMi 794, 2. III. 392, 2. Wiederholt in 
Verb, mit mzalmreti u. ä. (s. die „Nach- 
träge"). 

gabln (oder gaphi?). VR 28, 84h: ga- 
ab-lwn (zwischen Sa-du-ä und a-la-ku). 

VIP Mer p?) gabasu. in jener Zeit 
widerfuhr dem König von Elam ein Un- 
fall: seine Lippe wurde verzerrt (?) und 
sein Auge verdrehte sich (isfinr) und ga- 
btt-stt iS-Sa-kin ina DMA-Sa (Sa bezieht sich 
auf hm Auge) Asurb. Sm. 118, 13. 

"H3 stark sein, wovon gabru in Ilu-gab-ri 
und Adj. gabbaru in Qa-ab (V. Qab)-ba-ru, 
s. nn. prr. 

gllbru (gupru?) Schale oder Schüs- 
sel. II R 23, 24 a. b: gu-nblp-rum syn. pa- 
aS~S?i~ru. 

gabrÜ (aus GAB.RI = mähiru, mifjm 
und tmhäru, s. d. Bed. la) eine Person 
oderSache die einer andern gegen- 
übertritt d. i. entspricht, rcspondet. 
Daher 1) ebenbürtig, einem andern 
gleich, gleichbed. mit mähini syruSdninu 
(s. diese Wörter! Sargon Sa idtu um(e) 
belütiSu mal'ku gal>-ra-a-Sii (Var. GAB . 
RI-«-*; bez. GAB.RI. A-Sti), d. h. ein 
Fürst seinesgleichen, tä ibSu Sarg. Cyl. 8; 
Bronze-Inschr. I8l gah-ra-a-Su ohne malhi). 
ina um belutia malhi gab~ra~a~a nl ib-Si 
Khors. 13. Sä-nt-na (Prisma B : GAB.RI-a 
d. i. gabrd oder GAB.RI.A d. i. mähim) 
ina kahli u ma-fri-ra (B: Sd-ni-na) ina ta- 
häzi lä iSäku Tig. I 57 f. VR 40, 47c. d: 
Delitct oh, Anyr. Handwörterbnoh. 



GAB . RI = St'i-u d. i. gabru (und = mihru) 
eine Sache die einer andern entspricht 
oder gleichkommt. 2) Antwort, Be- 
antwortung, responswtu Auch gabaru. 
ina gab-re-e Sä e-gir-ti-ia Samt beli ana 
ardiSu HSpttra möchte in B. meines Briefes 
mein Herr König seinem Knechte Nach- 
richt zukommen lassen K. 604, 10. Sipirti 
.... ana Sarri ki aSpuru ga-ba-ru-ü id 
a-mur (bekam ich keine Antwort) K. 479, 
16. hantiS gabre (geschr. GAB.RI) Si- 
pirtia lu-mur ich möchte schleunigst eine 
Antwort auf mein Schreiben haben K. 
84, 39. 3) m. Exemplar (eines Schrift- 
stücks). Stets GAB . RI geschrieben. 
Öfters in den Tafelunterschriften, ki pi 

Übereinstimmung 
mit einer Tafel, einem Exemplar aus 
Babylon IHR 64, 32b. ki pi dttppdni 
u IS. ZU" labiruti gabre (d. i. Exem- 
plaren, Appos. im Sing.) m *'ASSur n m,u 
Akkwle gemäss alten assyrischen und ak- 
kadischen (d.i. nordbabylonischen) Tafeln 
und Lehrbüchern (?) HR 36, 12ef. ge- 
mäss Tafeln etc. gabre mAt ASSür m,u Su- 
meri n Akkade IHR 55, 12b. gabre m,u 
ASSur assyrisches Exemplar (kima labi- 
riSn Satirma bäri VR 25, 29a. gabre IS. 
ZU Sa ina pän Sarri SaSmthti ein Exemplar 
des Katalogs welchen u. s. w. K. 2674 
Unterschrift. Und öfter. I >ie Bed. Dupli- 
kat hat GAB.RI in der Verb. GAB.RI 
ti-an-tim ein D. des Schuldscheins Str. II. 
244, 15. 832, 12 (s. oben S. 2b), vgl. 
auch GAB . RI hi-mt-nk uui-hi-ri In mimma 
riksti Sa biti Suätim IL 85, 1 2 ; doch führt 
die Konstruktion von GAB.RI u-an-tim 
als Fem. (s. z. B. Str. IL 244, 15: aSar 
tanammarru Sa Nabü-aJje-iddina Si-i) viell. 
auf eine andere Lesung als gabru. 

fc^DJ) Prt. igfoi* 8 * Cft verdichten oder 
verdicken; vom Herzen: sich ver- 
stocken, trotzen, er verliess sich auf 
seine eigene Macht und ig-bn-uS l)l>~hn 
sein Herz wurde trotzig VR 2, 113. 

gabsu Adj. 1) dicht, massig, mas- 
senhaft, gewaltig, a) von Flüssig- 
keiten, in Folge von zitnni{A.A^\\ däh^hi- 
u-ti ra-a-dc gal>-h'Mi-ti überreichen Regen- 
güssen, massigen Gewitterregen (s. u. 
-J8 4 -V) Asurb. Sm. 317, c. kima mi/i (A. 
KAL) gab-Si Sä Sa-mu-tum Sanh. V 78. 
e-du-ü gab-Sujt (die gewaltige Meeresfluth i 

13 




«fc* 



194 



ty 



Sa mäbira Id iSü, s. u. "HIB. i-na da-me- 
Su-nu gab-Sü-ti in ihrem (der getödteten 
Feinde) massigen, massenhaften BlutSanh. 
V 81. b) von Streitkräften u. dgl. kir§ir- 
Sn-nu gah-Sd lüperir ihre gewaltige Macht 
zerbrach ich Tig. V 90. ba-bu-la-te-ia gab- 
Sa-a-tcji meine massenhaften Mannschaften 
(bot ich auf) Sarg. Cyl. 56. um-ma-na-at 
üu ASur gab-Sa-a-ti Khors. 34. 40. um-ma- 
iia-te-ia gab-Sa-a-te Sanh. III 43. 2) vom 
Herzen: trotzig. gab-Suju Ubba (V. üb- 
ba)-Su tukunta ub-la sein trotziges Herz 
wollte den Kampf Asnrn. I 51, ga-ab-Sti 
IMa-Sti tu-ku-wn-ta ub-la Salm. Mo. Rev. 71 
(für den Kontext s. n. II. ü^n). 

gibsu st. cstr. gibiS Dichtheit, Mas- 
sigkeit, Massenhaftigkeit. a) grosse 
Wasser ki-ma gi-bi-iS ti-a-ma-ü gleich 
Meeresschwall (gleich der Wasserfälle der 
Meere) Neb. VI 42. ki-i gi-biS c-di-i gleich 
dem Schwalle der Meeresfluth (ine nuhti 
SuSki) Sarg. Cyl. 37 (s. S. 22b). b) gi-biS 
tim-tna-ni-ia bez. ummäni-ia meine Heeres- 
masse Khors. 73. 97 (an der letzteren 
Stelle: das Gros der Armee i. U. v. der 
Garde). 

gibsütu Massenhaftigkeit. gi-ib- 
Su-su-wi imih Akkade i§batüm in Massen 
(dichten Schaaren) nahmen sie den Weg 
nach Akkad Sanh. V 39. 

gubsu st. cstr. gufmS dass. wie gibSti. 
gu-bu-uS e-di-i Khors. 122; Ann. 229 (s. 
S. 22 b). ■ 
gab-Su-u, galt-Si-e o. ä. mit Determ. SU lies 
ta/ßüy tahSe (s. d.). 

gägU Snbst., PI. gäge, ein best, kost- 
barer (goldener) Gegenstand, goldene 
Ringe und stCare .... ga-ge [mrdsi patri 
hurdsi (Tribntgegenstände) Asurn. in 62. 
ga-a-ge hurd§i (sie, Büdge) unter andern 
Kostbarkeiten genannt IHR 16 Nr. 3, 3. 
Vgl. den Frauennamen Gdgda (s. nn. prr.). 

gagada(m) Haupt s. kakkadn. 

gag(a)dä Adv. beständig s. u. p. 

I. *gllgallu Regent (aus TIK d.i. GU+ 
GAL) Vorsteher, Regent u. dgl. Ram- 
man gu-g<d Sarne-c ii ir$iti IHR 43 Col. 
IV 3, gh-gal (</u d. i. TIK) Same-c u u 
ivsi-tim 41 Col. II 32. 1 Mich. IV 9, u. ö\ 
Ninib gh-gal-lu (Sam-m Sa Id uttnkkam 
Mir SaptiSu) Asurn. I 4. Zum ldeogr. 
TIK bez. GU.GALd.i. Grosser der Front 
s. auch u. aSaridu. 



II. gugallu (aus GÜD d. i. Gü = alpu 
+GAL) m. grosser Stier. ^tr(GUD)- 
gal-lum gu-mah-bu kdbis rete ellitim IV R 
23 Nr. i Cof I %. Für GÜD (GU) = 
alpu s. d., für das Komp. mit gallum s. 
u. gallu S. 197 b. 

gegunu m. PI. gegune Grabstätte, 
Grab, der Fluss Teneti Sd i-na na-Si-Sa 
ge-gu-ni-e ka-bal-ti all u-ab-bi-tu-ma kimalj- 
he Sun nahnüti ukaUimu SarnSu der infolge 
seines Steigens die Grabstätten in der 
Stadt zerstört und ihre aufgehäuften 
Särge ans Sonnenlicht gebracht hatte 
Sanh. Bell. 46; Rass. 73 (wo der Text 
an zwei Stellen irrig; statt nahnüti bietet 
er gleich gut pazrüti). Auch IV R 24 
Nr. 2, 5 / 6 wird das ldeogr. GI.UNU.NA 
(lies GE.ÜNNA) als gegtmu zu fassen 
sein, also: ana geguni aSar Id naplusi 
ippalsii-, folgt arali. Zum Ursprung des 
Wortes aus GE(G) Finsterniss, Nacht, 
schwarz und ÜNU Wohnung 8. theils u. 
II. nn&t und müSti Nacht theils u. 2th. 

gagaru s. kakkaru. 

gUgittU. K. 2022 Col. m 23: [ ] I = 
gu-gi-it-tii, mit nagu und nagdgu Eine 
Gruppe bildend. 

gädll, geschr. ga-(a)du, Präp. bis; nebst 
(wie adi). 1) bis. das Haus, das ich ge- 
baut, ga-du ul-lu li-bu-ur Neb. X 4 (s. 
S. 65b). 2) mit, nebst. SdSu (ihn) ga-du 
muncLxhseSu VR 3, 131, ga-du Jam-ti-Su 
(seiner Familie) 4, 2, ga-du zer bit abiSu 
4, 40, ga-du re-$e-Sii Sarg. Ann. 143, ga-du 
SO narkabdti-Su etc. Khors. 28. Xinalik- 
Stmu ga-du am * / mundahseSti Sarg. Ann. 1 86. 
die schwangeren Frauen ga-du tib-libbir 
Si-na (s. u. liblibbu) ÜIE 57 Nr. 7, 25. 
SdSu ga-a-du fcin-ni-Su kamüsunu uSesdSu- 
miti Sarg. Ann. 47. S. ferner VR 4, 97. 
61 Col. IV 49. 

gudädu, guddud s. u. Tip- 

gadü Böckchen, Schafböckchen. Lü. 
ARAD d. i. (s. S. 92 a) *"""■* ga-du-n ü 
LU.ARAD mu-nirku Str. II. 375, 12 f. 

619, 11. 20 LU.ARAD mu-ni-fri , 

20 Lü . ARAD ga-di-i 884, 3 f. 

gudütu f. ein KörpertheiL wenn 
eines Neugeborenen gu-du-su (d. i. gudüt- 
su) pi-fia-a-at verschlossen ist, so wird 
das Land Mangel erleben III R 65, 38 a. 

*gidlU (auch giddülu?) st cstr. gnU-O, 



i-a 



195 



bm 



gi-dil und gid-dil Geflecht, doch nur von 
Geflechten, „Reihen" oder „Gebunden" 
von Zwiebeln. 8400 gid-lu Sa Sümi 
(durchweg SE.SAR geschr.) Str. m. 
309, 1. 30.5000 gMu IV. 41 , 2. x gi- 
di-il Sa Sümi IV. 12, 1. 340, 2. x gi-dil 
Sa Sümi I. 123, 1 (Z. 5. 8: gi-dil). IL 
160, 2 (Z. 4. 11: gi-dil). x gid-dä Sa 
Sümi I. 124, 1 (Z. 9 f.: gid-dil Sa Sümi 
hab-ba-nu-ü, Z. 13: gid-dil). x gid-dil Sa 
Sümi III. 290, 1 (Z. 6: gid-dil baly-ba-nu- 
//?). gid-dil bab-ba-nu-ti IL 943, 6. x 
gid-dil Sümi II. 151, 1 (Z. 5: gid-dil Sümi). 
'20 pi-i-ti Sa Sümi 000 gid-dil Sa Sümi 
1 69, 2 (Z. 8 : pi-i-ti u gid-dil Sa Sümi). PL 
gid-li-e IL 1063, 1. 3? 

^1J Stammwort von gappu (= gadpu) 
Flügel; doch 8. letzteres hinter gupnu. 

gadaru (*?). ga-da-im syn. mu-su-ü s. d. 

(unter tt). 
gadiStu s. u. p. 

gudllttü Schale oder Schüssel. HR 
23, 14 a. b: gu-du-iä-tu-ü syn. pa-aS-Sü-ru 
(s. d.). 

gü. S b 1 Rev. Col. IV 12: MAL mit klei- 
nem eingefügtem mc-en = gu-ü (Z. 13: 
= a-gu-u). 

gü s. auch u. IL kü) güiS 8. u. I. Jeü. 

gUZU Erdscholle? atHil gu-zi sise-ka die 
Erdscholle deiner Rosse (kriechende Selbst- 
bezeichnung eines Briefechreibers an den 
Pharao) Amarna-Berl. 116, 7. Vgl. kar- 
tabbn. 

■flj I 2 Prt. PL igdurrü, igdürü entwei- 
chen (nicht: sich furchten). Öfters bei 
Asurn. und Salm, in der Verb.: niSe die 
Bewohner oder sähe, d. i. wohl Etliche, 
igdürü Sadü marsu isbatü oder issabtü ent- 
wichen, besetzten den unzugänglichen 
Berg, säbe ig-dür(V. du)-ru Asurn. I 48. 
II 40. säbe ig-du-ru I 62. II 35. niSe ig- 
du-ur-ru Salm. Ob. 136, niSe ig-du-ru Salm. 
Co. 97. 

pu-a-Sü syn. aläku 8. IL aläku. 

Yl j s c h e r e n , Stamm der beiden folg. Substt.: 
gizzu 1) Schur. Wolle ultu gi-iz-zi Sa 
st-e-nti Sa m Da-di-ia <"" ?i ree von der Schur 
der Schafe des Hirten Dadea Str. IL 952, 
12. so und so viel Wolle ultn gi-iz-zu 
Sa si-e-nu (die Tafel bietet <-si-nu\) Sa 
ina pdn X 754, 2. so und so viel Eisen, 



dem Eisenschmied gegeben a-na e-peS si- 
ra-pe parzilli Sa gi-iz-zu zur Anfertigung 
von eisernen Scheren (?) zur Schur 867, 2 
(vgl. Z. 5: 13 si-ra-pi). 17 si-ir-pu Sa gi- 
iz-zi 960, 3. 2) konkret: abgeschorene 
Wolle, Schafwolle, a-na gi-iz-zi für 
Schafwolle Str. III. 294, 4. 296, 2. 

gizzatu. 100 senu gi-iz-za-ti ü tam-lit-tti 
HI. 266, 8. 
gazäzu s. auch u. ftp. 

guzäzu. Sm. 1316: 1JI . IS . TÜR . SAR 
= gu-za-zu (und = mu-ra-rtt) ; vorhergeht : 
P . IS . SAR = ha-as-m. 

guzallu mächtig, Machthaber u.dgl. 
VR 16, 34e.f: [Ü]R.SAG.TÜK = gu- 
zal-lw, es folgt na-gi-rum. 

guzalü Subst. m., Ideogr. GU.ZA.LAL 
bez. LA (d. i. Thronträger?), guzalü- Su-tm 
ilu Ninib ihr (der grossen Götter) g. Ninib 
NE XI 15; der ebenda erwähnte Gott 
Bei NU. Gl ist gemäss III R 68, 7e. f der 
guzalü des Gottes Bei (ein anderer g. 
Bels ist der Gott URÜ . MAS, Z. 8). die 
sieben bösen Götter gelten als die gu-za- 
lu-ü (= Gü . ZA . LA) der Göttin der 
Unterwelt ''«NIN.KI.GAL IV R ltt Col. 
m 9 / I0 , als die gu-(uz-)za-lu-ü (= GU. 
ZA.LÄ) Sa iläni Col V 14 ' 15 . 53 ./ 54 . ü-la-ku 
guzale (geschr. GU.ZA.LÄ' 7 ) Saduü u 
ma-a-tum es schreiten die „Thronträger" (?) 
über Berg und Thal NE XI 96. Es giebt 
auch einen Gott, der speziell ilM Gu-za- 
hi-ü oder Guzalü heisst, 8. nn. prr. 

gazaru, wovon etwaiges igzur, agznr, s. 
u. I. nsp. 

gujllu ein werthvoller, als Tribut 
dargebrachter und (z. B. dem König von 
Arabien) als Tribut auferlegter Gegen- 
stand. Elfenbein, gu-uh-lum uSü- und 
urk-arbmu-Rolz (unter den dem König 
Sargon dargebrachten Geschenken) Khors. 
183. Gold, Silber, ni-sik-ti gu-uh-li dak- 
käs-si, grosse AN. GUG . ME-Steine u. s. w. 
(Hizkias Tribut) Sanh. III 35. Gold, Augen- 
steine (enätf, geschr. SI*/ / ) -'«"UD.ÄS 
gu-uh-lu, Kamele, Esel (dem König von 
Arabien als Tribut auferlegt) Asnrb. Sm. 
287, 28. — VR 32, 27c: gu-uh-ln (das 
Ideogr. dürfte mit SIM begonnen haben); 
Z. 28b. c: [a-ma-]mu-ü syn. gu-uh-lu und 
sa-di-<lu (vgl. amamü S. 85 al 1 1 R 30. 
33— 35a. b nannte drei, auf ZI. DA bez. 

13* 




T> 



196 



aba 



KU . A und PA . A ausgehende Ideogrr. 
für gu-ub-lu; das Wort steht zwischen 
a-ma-mu-u und $a-di-du. — Den ebenfalls 
auf einen St. brtt zurückgehenden Per- 
sonennamen Gi-hi-lu s. u. nn. prr. 
gi-fti-(m-)nu lies kanü hinnu und 8. U. "pH. 

gittU m. PI. gittani schriftliche Ur- 
kunde, Rechnung, Schein u.dgl. Ice- 
Sn-nu pnSSntu ihre Tafeln sind gelöscht, 
glt-ta-m-Su-nu huppü Str. 1. 169,13. Wahr- 
scheinl. ist auch e-lat GID.DA^ mah-m-tu 
bez. Sl^ zu lesen gittani mahnitn IL 741,8. 
1091, 6, sodass GiT.TA/ 7 = gittämi eine 
Schreibung ist wie ba-tuU l = batüle, GAL. 
LA = </«//?/, A-oZ/w Diener u. a. m. Vgl. 
weiter gä-ta-tiu 1100, 7. GIT.TA wa#- 
r?/-*/ 350, 9. 747, 21 (ma/jru-u) hiernach 
gittu mahrü zu lesen. IM d. i. d "M"gitta 
Sa siduppi 722, 6. 

■)V| Prt. iV/j/« jem. befeinden. Samas- 
sumukin ahi nak-i*i Sa i-gi-ra-an-ni der 
sich wider mich gesetzt hatte V R 4, 50. 
VR 31, 44 a. b: im-ta-ha-a§ er kämpft, er- 
klärt durch: man-ma $altu (geschr. AMEL . 
NE) i-a/r-ri-t'3 er befeindet jem. mit 
Kampf(?); vgl. Tlä Ps. 140, 3? 

gukkallu Mutterlamm. Diese Bed. 
steht fest, wenn S b 1 Obv. Col. III 12 
wirklich lautete: LU.NIM (g*-*k-kai) = 
gn-iik-kal-lwn (vorhergeht: LU = immrru 
Lamm); leider ist NIM gemäss den er- 
haltenen Resten nur wahrscheinlich, nicht 
sicher. Gleiches gilt von K. 1 52 Col. I V 1 8 : 
LU {ffu-uk-kai) /' ///| = gu-uk-kal-lu (s. für 
den Znsammenhang dieser Stelle unter 
zuluhu, wo auch Neb. Pogn. C, VII 18: 
gu-nk-ka-al-lu zu finden ist). Denn dass 
LU . NIM das noch saugende Lamm, das 
Mutterlamm bed. , lehrt V R 9, 65 , 8. u. 
bakm. im-mi-ir-mi-ir gu-uk-ka-al-lam Neb. 
Grot. III 12. 

GI.KIL bez. gi-kil-lum s. u.bibu. 

2?J n 1 Inf. gullubn schneiden, ab- 
schneiden, bes. das Haar schneiden, ab- 
scheren (zur entehrenden Strafe oder 
zum Zeichen der Trauer), jem. scheren. 
K. 4580, 1-3: IS.DUBBIN.TAR, SAG. 
SAR . RA und LS . DUBBIN . AG . A = 
gul-ln-bu. II R 24, 58 c. d: I§ . DUBBIN . 
TAR = gul-lu-bu. Für guüubu Sa mut- 
tat i s. n. muttatn. n-q\a-al-lal-\ab-Sti (= 
DUHBIN-W-m-/VAG.A) VR 25, 26 cd; 



ii-ga[l-la-ab-Su] (=DÜBBIN-t/M-w-m-TAR) 
K. 46 Col. IV 3. VR 45 CoL IV 24: tu- 
gal-lab. Für DUBBIN = maSäru schnei- 
den (zerschneiden, zerreissen) s. d. 

galbu zerschnitten, zerrissen, von 
einem Kleid (subätu) gesagt. VR 14, 57. 
58e.f: KU.PA.KÜD.DA und KU.SÜ. 
KUD . DA = gal-bu. Es folgt rnaS-ru (s. <L). 

gallabu Haarscherer, doch nicht 
ausschliesslich, vielmehr jeder der mit 
naglabu (auch dem naglabu t Sa Seri) han- 
tiert. Hauptideogr. (""^Sü . I. K. 4580, 
8—12 nannte wenigstens 5 Ideogrr. für 
gal-la-[bu]: (Z. 8) SO . I, (Z. 10) GAL 

jt^V KI (lies GAL.LAB?), (Z. 11) BAR. 
SU . GÄL (letzteres auch II R 24, 59 c. d), 
(Z. 12) ZIK.DU.DU.GAB(?). S b 1 Rev. 

CoL IV 7: ^ (ki-da) = gal-la-bu. Rm. 
338Rev. 11.12: ZIK.DÜ.DU.GAB(? oder 
MU?) und SÜ.I = gal-lu-bu. Das Ideogr. 
BAR . SÜ . GÄL anderwärts = pu-tu-ru 
(s. u. "lüB) und mubarrimu. Für pi-it-nu 
bez. li-it-tum, ta-kal-tum gal-la-bi (= SÜ.I) 
s. die ersteren Wörter. """SÜ.I K.4395 
Col. V 28. 

gulibtu st. cstr. gulibai (pdibat?). gu- 
li-bat Sa-ha-ti (= DA.AG.A) „ (d. i. 
gidibai) zu-um-ri (= ID . AG . A) K. 246 
CoL I 62. 

naglabu 1) Messer oder ein sonstiges 
Werkzeug zum Schneiden. na-<i8 pat-ri 
(Dolch) na-aS nag-la-bi kup-pi-e u $ttr-\ti?\ 
K. 2619 Col. II 11. dem (a-na) ürsä, 

ihrem König, sur-ti nag-la-bi ku-bi-e is ti 

... aS-kun (Verstümmelungswerkzeuge?) 
Sarg. Ann. 136 (Winckler Nr. 36). K. 
4580, 6. 7; vgl. IIR 24 Nr. 2,60. 61c.d: 
GIR.SÜ.I = wi^-to-K UZÜ.BAR.TAR 
= r Sa Seri\ GIR sonst =patru. 2) spez. 
Schermesser. Merodachbaladan warf 
sich auf den Erdboden, zerriss sein Ge- 
wand, nag-la-ba iS-Si-ma tiSa$rib<* bikitu 
nahm das Schermesser und brach weh- 
klagend in Weinen aus Sarg. Ann. 294 
(vgl. lob 1 , 20). ganz Urartu [tt-}Sa-a£- 
Sa-a nag-la-ba Hess ich zum Seh. greifen 
. . . ., seinen Bewohnern legte ich auf 
Trauer und Wehgeschrei (si-pit-tu u [ftr- 
ha]) Sarg. Stele I 43. 

37 J? (statt n auch B, statt a auch D, 
p möglich) II 2. den einen Bruder atia 
urigaüüiu (s. S. 129 a) ug-tal-lib ina pdn 



-6a 



197 



nba 



i4i«r(?), den andern ana urigallütu ina 
pdn Sm . . . ug-tal-üb (1. Prt.) K. 891 
Obv. 16. 18. 

gilgidänu ein Vogel. HR 37, 23e.f: 

gi-il-gi-fla-nu Syn. von su-dm-nu 8. d. 
gulgullänu eine Pflanze s. kulktdldnu. 

17J galadu Prt. iglud sich scheuen, 
sich grauen. K. 4320 Colli 10: LU£(?) 
= ga-la-du; folgt auf LUIJ (sie) = pa- 
la-hu. wenn ein Mann sich (geschlecht- 
lich) nähert und ina müSi-Su ig-lud\ wenn 
ein Mann . . . iglud -ma nilSu bullul; wenn 
ein Mann einem Weibe naht und ig-lud- 
nui ni-d-Su bul-lul Rni. 2 139 Rev.; K. 126 
Obv. 

I 3 da 88. bei ihrem (der Löwen) Ge- 
brüll erdröhnen die Berge, ig-da-na-lu- 
du ü-ma-am $[eri] grauen sich die Thiere 
des Feldes K. 2867 Rev. Randzeile, wenn 
ein Mann gi-na-a ig-da-na-lud) wenn ein 
Mann ana xinniSti la za-hi-ti (vor einem 
unreinen Weibe) qi-na-a ig-da-na-lud Rm. 2 
139 Rev.; K. 126 Obv. 

m 1 Grausen erregen, grausig 
sein, ungangbare, arge Wege (tüddt) 
M a-Sar-Si-na Sugdud-d uderenOrt grausig 
ist Khors. 15; Sarg. Cyl. 11. 

gulü, gullü (entstanden aus GU.LA) in 
den zusammengesetzten Substt. kar-gu-lu-u 
und 7ti-g!t(l)-la-a (Acc.) s. diese Wörter. 

Stamm der beiden folg. Nomina: 
gallu (noch unbelegt), Fem. gallatu 
wogend, Epitheton des Meeres (tiämtu). 
i-na kilt-ri tam-dim gal-la-ti am Gestade 
des wogenden Meeres (vom persischen 
Golf) Sanh. Kuj. 2, 35. Abdimilkut Sa 
di tam-dim gal-la-ti (gemeint ist das Mit- 
telmeer) it-tak-lu III R 15 Col. II 29. der 
Kernig von Arvad Sa rli tam-dim gal-la-ti 
i-tn-n (s. S. 61 a) Asurb. Sm. 76, 29. ki-ma 
?-bir ti-a-am-ti gal-la-ti Neb. VI 45. Die 
S. 10 f. für tidmiu gallatu gegebene Über- 
setzung r grosses Meer" scheint ja aller- 
dings an IHR 41 Col. II 29: ilu Gu-la 
A.ZU ((hitti) gal-la-tu d. i. „Gula, die 
grosse Ärztin" einen Halt zu haben; 
doch möchte ich jetzt statt, dsitu gal-la-tu 
(so auch S. 107 a) lieber der Lesung a-zu- 
gal-la-tu (aus A .ZU. G A L .. grosser Arzt u ) 
den Vorzug geben. 

gillu Welle, Fluth in der RA: elippa 
gi/fa nadu ein Schiff in die Fluth bringen, 



bb 



J 



beide bestiegen das Schiff, elippa gi-il-la 
id-du-ma Sünu irtakbü (fuhren dahin) NE 
69, 48. Hiernach NE XI 243 zu ergan- 
zen: elippa [gi-il-la id-]du-u Sünu irtakbü. 

gallu gross (aus GAL) nur in zusammen- 
gesetzten Substt. wie ugallu grosser 
Sturmwind (s. S.33b), urig'allu (S. 128 f.), 
eSgallu (S. 142), uSumgallu (S. 145 b), gu- 
galin (S. 194), (jisgalln (S.202b), dhngallu 
Baumeister, dupgallu grosse Tafel, kiSib- 
gallu u. a. m. Ein Fem. dürfte vorliegen 
in azugallatn (s. soeben u. gallu bba). 
Vgl. die Zusammensetzungen mit mal hu 
(s. d.). GAL wechselt mit KAL in £Ü . 
US. GAL oder KAL = SuSkallu; ekallu 
= & . GAL steht vereinzelt. 

gallu Diener, Knecht, gallatu Dienerin, 
Magd s. u. p. 

gU-lal-e Schlachtgewand V R 28, 
82 cd: gu-lal-e syn. naldaptu ta-fia-zi (s.u. 
tabäzu). V R 28 bietet gu-me-e, doch las 
ich lal sowohl auf der Haupttafel als auf 
Frgm. 422, ebenso Lknormant. 

gulultu d. i. kullultu s. n. bbp. 

gallu m. ein best böser Dämon, etwa 
Teufel o. ä. Ideogr. TE . LA (vgl. III R 
69 Nr. 5, 73, wo ''"TE.LÄ die Glosse 
mu-ul-la hat). gal-lu-u',ü lim-nu (= TE . 
LÄ.IjUL) IVR 16, ,5 16 a. 29 Nr. 1, 2:v 2n b. 
Nr. 2, ll /,2 (/""-w< = JJUL.GÄL). K. 246 
Col. II 61; an diesen Stellen in enger 
Verbindung mit //// limnu und rdbisu limnu, 
ebenso VR 50, 47 |s : &* gal-lu-ü rabu-n 
(= TE.LÄ.GAL.E) inämS, und s. auch 
IVR 1 ff. Col. III 27. 6, 53b. 49c. Vgl. 
ferner für TE . LA . IJUL mit oder ohne 
Übersetzung gal-lu-u,ü lim-nu IVR 16, " s b. 
6, n 15 b. 16, 65b. der böse Fluch ki-ma 
gal-lce ana ameli ittaxkan IVR 7, * 2', 
'^20 a (Www); Ideogr. TE.LÄ. die Ba- 
bylonier TE . LÄ>' lim-nu-ti Sanh. V 6. 

NC!?J) TV 1 ( I,lf - » }t ßP") s. »tbp. 

£&J (oder p?) II 1. VR 45 Col. IV 27: 
tu-gal-ht-as. 

erschrecken (intrans.). dein All- 
machtswort ergeht an das Meer und tam- 
tum ti-i gaf-ta-at (Ideogr. UV . LUll . HA) 
das Meer erschrickt IVR 26, *'* , fl a. 

III schrecken, erschrecken, a-ba- 
ka bez. fiel ina Suh-ti-Su la tu-qal-lat 

( Ideogr. H U. I JJI1.HAUIR1 9. '* 



h 



rb 



es „ flott a machen, vom Laude stossen. : Rm. 126 Rev. 



10" 



ii 



ii «. 

Mi* I *" ' 



12- 



l'art. mugallitn 



nba 



198 



btta 



einer der schreckt, ängstigt, gewähltes 
Wort für Feind, Widersacher, auf deinen 
erhabenen Befehl a-a i-Si na-ki-ri mu-ga- 
al-li-tu a-a ar-$e~e Neb. Bab. II 31. a-a 
i-$i na-ki-ri mu-gal-li-ti a-a ar-Si Neb. X 16. 
VR 45 Col. IV 26: tu-gal-lat. 

m 1 wohl das 8. Sug-Ut-ma (= IJU. 
LUIJ.IJA) IV R 3, 56 ' 7 b. Vgl. VR 45 
CoL III 49: tu-Sag-lat (oder tu&iglad?). 

galtu Fem. galittu schrecklich, 
furchtbar, auch: Ehrfurcht einflös- 
se nd. die Skorpionmenschen Sa raSbat 
pulhatsunuma imratmnu mütu, gal-tu mi- 
lam-mu-Sii-nu sa-hi-ip ftursäni (deren Glanz 
furchtbar ist, Berge niederwerfend) NE 
60, 8. Nergal ....-?/ (= IS . ZI) gal-tum 

(= IJU .LUIJ.IJA) der schreckliche , 

der zornige (ezzu) Feuergott IV R 24 
Nr. 1, r,4 ; 56 vgl. 56. uz-za-ki gal-tum Rm. 2 

II 151 Rev. 9 / 10 (Belser) pu-lulj- 

ta-ka gal-Ut-tum (= IJU.LUIJ.HA) mäta 
u niSe tarme (liessest du nieder auf Land 
und Leuten) IV R 24 Nr. 3, ,2 / n ; vgl. 
gal-tum (mit gleichem Ideogr.) 24 / 25 . die 
Sümpfe der Strommündung, wo der Euphrat 
seine Wasser ergiesst kir-bu-uS tam-dim 
ga-lit-ti in das ehrfurchtgebietende, herr- 
liche (oder schreckliche?) Meer Sanh. Sm. 
94, 78 (= Sanh. Kuj. 2, 32). 

gilittu viell. hierher gehörig. 18. Ab: 
gi-lit-tum VR48, 23 d. 

gamgammu ein Vogel. II R 37, 

47a.b.c:^<Ä>^<^^¥U = 
gam-gam-mu syn. §ir-ku (hinter ku fehlt 
wohl nichts, s. d.). 

gu-ms-c VR 28, 82 c s. gu-lal-e, 

guma£lm(ansGUD d.i.GU+MAIJ hoch, 
gross, erhaben) m. grosser Stier. Vgl. 
IL gugallu. gh-mah-ftu (= GUD . MAIJ) 
erhabener Stier, neben gh-gal-lum IV R 
23 Nr. 1 Col. I 8/ . gu-mah-lie rabüti (als 
Opfergabe) Lay. 34, 19. gh-muh-hc bit- 
ru-ti gemästete Grossstiere (als Opfergabe) 
Khors. 168. Sarg. Ann. 311. 432. gii- 
mah-he »uk-hil Sam-na (als Tribut) Asarh. 
ni 59. GUI) . MAIJ^ palc-lu-ti LU . SE . 
SI.BIR.GA kalf-ru-ti (als Opfergabe) 
VR 61 Col. IV 30. du-ut-M-ti </h-m<tfi-t> 
(= GUD . GAL . GAL . LA) Grossstiere 
werden in Fülle dargebracht (?) IV R 20 
Nr. 1, 2C / 27 . Vgl. noch 53,27 b. 

7£J gamalu Prt. igmil Prs. igammil Imp. 
gimil jem. oder etw. vollkommen, fertig, 



unversehrt, unbenachtheiligt machen 
oder erhalten: schonen, erhalten. 
Gern in Verb. m. napiStu: je m/s Leben 
unversehrt erhalten, es schonen, jem. 
das Leben schenken. Für gamalu 
(napiStu) in Verb, mit eteru s. u. II. ^üÄ. 
ahu a)ia la i-gam-mi-lu-ma linaru a-fea-meS 
Bruder den Bruder sollen sie nicht ver- 
schonen, sondern sich gegenseitig hin- 
morden K. 2619 Col. IV 16. den Herrn 
(Cyrus), der i-na bu-ta-ku ü pa-M-e ig-mi-lu 
kul-la-ta-an (s. S. 191b) VR 35, 19. \c-tc 
r]a(?) ga-mal ü Su-zu-bu ti-di-i IV R 60, 
38 a. amii §äbe ta-fra-ziria la ga-me-lu-ti 
meine schonungslosen Krieger Sanh. III 73. 
be-lum ga-me-il ilain (der Erhalter, Wohl- 
thäter der Götter), ein Epitheton Mero- 
dachs (vorausgeht belum ä$ir ildni) K. 21 07 

Obv a-a i&fagiS gi-mil nap-Sat-su 

(schenke ihm das Leben) IV R 54, 7. 9 b. 
ga-mü na-piS-ti (beides = ZI . MA . AL) 
IV R 21 Nr. 1 (B) Rev. 1 4. Für das Ideogr. 
SU. GAR = ga-ma-lu s. u. gimillu. Vgl. 
auch die nn. prr. Nabu-gi-mil-arMu (Nebo, 
verschone oder erhalte mich!), Nabü-ga- 
mil u. a. 

gimillu 1) Schonung, Erhaltung; 
Schenkung des Lebens. Merodach! eli 
ma-ak-tu-ti taS-ta-kan ghnil-la den Gefal- 
lenen lassest du Schonung, Erhaltung zu 
Theil werden K. 3459. Hiernach ist K. 
4351, 10 vgl. Rm. 2.1. Obv. zu verstehen: 
SÜ . GAR . RA . GÄ = gi-mil-lu *i( V. Sa)- 
ka-nu. Ibid. Z. 14: SU . NAM . TIN . LA 
= gi-mil-lu ba-la-ti Schenkung des Lebens. 
Vgl. auch n. pr. m. Nabü-ghnil-li. 2) all- 
gemein: Wohlthat. Daher bed. gi- 
millu tunru ursprünglich: jemandes 
Wohlthat zurückgeben, ihm seine Wohl- 
that vergelten, doch ist diese urspr. 
Bed. allmählich ganz verblasst, sodass 
gimilli türm allgemein bedeutet „vergel- 
ten" und dann weiter: rächen, a-ua-ku 
fnu-tir g'wnil-lirku-un ich (Marduk), euer 
Rächer Weltschöpf. II. III. Sargon mu- 
tir gi-mil-li matt-to der Rächer seines 
Landes Lay. 33, 12. a-tta tu-ri! u gi-mil-li 
(V. gi-me-lim) Sa Ammeba'ala den A. zu 
rächen (zog ich) Asurn. II 118. Nibe 
aS-Sn tur-ri gi-mil-li-3u wandte sich an 
den König von Elam, Ispabara a-na tur-ri 
gi-mil-li h c-ti-ir na-piS-ti (behufs Rache 
und Lebensrettung) flehte mich an Khors. 
118 f., a-ua tur-ri girmil-li-Su ihn zu rächen 



bw 



199 



T» 



Z. 120. a-na tu-ur gi-mil-li Sarrdni abea 
di hdlat nakhrea meine kgL Vorfahren 
an allen meinen Feinden zn rächen III R 
38 Nr.l Obv.ll. Die Gleichungen K. 4351, 
7-9 Vgl. Rm. 2. I. Obv.: SU = gi-mil-lu, 
SÜ . GAR = ga-ma-lu, SÜ . GAR . Gl = 
gi-mil-lu tur-nt (vgl. auch die ZZ. 10 und 
14 oben bei Bed. 1) lassen vermuthen, 
dass die Assyrer die urspr. Bed. von 
gimillu nicht mehr fühlten, sondern in 
gimillu ein Wort allgemeinster Bed. wie 
r Handlung " sahen und infolge davon 
auch den Grundbegriff von gamälu ver- 
flüchtigten (vgl. IV R lff. Col. V 45 /. IG , 
wo in dem Sätzchen etera gamala ul idü 
dem gamala GAR.SÜ zu entsprechen 
scheint). 

gitmälu Fem. gitnudtu vollkommen. 
Nergal git-ma-lu Sar tamhari Salm. Ob. 11, 
kar-ra-dn git-madum IllH 38 Nr. 1 Obv.l, 
i'/rt- (wa(sic)-Zti (= SÄ. ÄS. DU) Sa dan- 
twsit Sutukat IVR 24 Nr. 1, 48 / l9 vgl. 50. 
Ninib git-ma-lu Asurn. I 1. 6. Istar ni- 
git-tu git-mal-tu M-tu-ur-tu das vollkom- 
mene, riesige Licht HR 66 Nr. 1, 7. Gil- 
ganieseh git-ma-lu e-mu-ki NE 12, 38. 45. 
Sanherib ed-ln{in) git-ma-lum zikaru kardu 
Sanh. I 6; Rass. 3; Bell. 3. vollkommen, 
tadellos, einzigartig u. dgl. it-ti amH sdbe 
ta-ha-zi-ia git-ma(sic)-lu-ti Sanh. IV 9. vor 
iddti-ia git-jna-la-ti meinen vollkommenen 
Streitkräften (fürchtete er sich) Asurn. 
III 47. ma-ruf^'t) git(git)-mfi-tu-turji ap-ln 
git(git)-ma-lu-tiim Su-nu (Ideogr. ÄS) IVR 
1 ff. Col. III */ f) . — S b 67: [ÄS(«i>] = 
git-ma-\ lu\m. S c 7 7 : SÄR (ia-är) = git-ma-lu. 
S. auch u. giSru. 

gitmalis Adv. vollkommen, damit 
da« und das geschehe, azzaz stehe ich 
(Istar) auf, trete ich einher, git-ma-US (= 
ÄS. DU) az-za-az Sm. 954 Obv. ™l 2l - : % 2 - 

gamlu (hi ml tri) Subst. ein Werkzeug, 
eine Waffe. VR 26, 32a. b: IS( w ,-,i 
ha-ai) TAR = gam-him s. u. f«, (S. 120b). 

S b 374: ^- <32K {*»-*») = gmn-htm. 
Beachte das n. Safolsum an erster Stelle 
genannt« Ideogramm sowie dass V R 26, 
33a. b IS.TAR gleich hinter gam-lttm 
durch maS-ga-Sii übersetzt wird. Zum 
Ideogr. vgl. noch HR 32, 14c. f: AMEL. 

IS . ^r <ä5^SÜ . UL d. i. „^m/u-Träger u 
= muS-Si-pibtt. 



*gammalll ((jammallu) PI. gamimle 
KameL 1000 im * r gam-ma-lu Salm. Mo. 
Rev. 94. imh ' gam-imd-le Kamele III R 35 
Nr. 4 Rev. 2. ' Sehr oft ^"GAM.MAL'' 
geschr., z. B. Sanh. I 49. II 16. III 18 
(schlechte Var.: *"^MAL.GAM>0- V R 
9, 36. Sanh. Bell. 7 (neben im * r wLre Dro- 
medare). HR 44, 7 e. Ein anderes Ideogr. 
ist IMßR . A . AB . B A", für dessen Bed. 
„Kamele" die unter anakati citierten Stel- 
len zu vergleichen sind. S. ferner VR 

8,114. 9, 5.42.46(Var.' w ^GAM.MAL/ / ). 
48. 52. Für Dromedare scheint nur dieses 
letztere Ideogr. in Gebrauch zu sein (s. 
udm) ; auch II R 44, 6 f von Dromedaren 
zu verstehen? amil nd gammale s. u. ridu. 

^J3J gamaru Prt. igmur Prs. igamar 
1) vollbringen, zu Ende bringen, 
vollendon. Si-pir epSete.su (das Werk 
seiner Bauten) ag-mur VR 10, 106. uf-tu 
ag-mu-ru (nachdem ich vollendet hatte) 
$ip-ri a-mat abi ba-ni-ia K. 891 Obv. 12. 
tazzaz ma ir#i-tim ta-f/am-f/iar di-[na] du 
trittst auf die Erde (o Gilgamesch) Ge- 
richt zu vollführen Sm. 1371 Obv. 5. a-di 
la mi-tn-ti-i-ma bi-ki-ti gam-rat während ich 
noch kein Todter bin, ist die Trauerklage 
um mich vollendet IVR 60* C, Rev. 17. 
VgL auch VR 28, 14e. f: ga-ma-m Syn. 
von Sd-ba-tu. 2) voll machen, erfüllen 
(mit dopp. Acc). tallaktum Sakütnm irsitu 
gam-rat (so vennuthe ich statt mar) von 
meinem erhabenen Schreiten ist voll die 
Erde (|! niS kätia Same emid ist aufgelegt, 
lastet auf den Himmeln); Ideogr. TIL, 
K.2570bv. 6, ;V l2 . in den Kontrakten: voll- 
ständig machen, in Verb, mit naddnu, 
ctem : vollundganz abliefern, zurück- 
erstatten. SE . BAR u Sumu i-gam-ma- 
ra-am-ma (Subj. : der zahlungsunfähige 
Schuldner) ina Bäbili inamdin Str. III. 
309, 7. das und das im Monat Ijjar 
i-gam-ma-ni-ma it-ti-ru II. 764, 12. gamur 
(Perm.) in der assyr. RA: ka,«iw amm)- 
mur tad{d)in s. u. "ji:. 3) vernichten. 
a-na har-ra-ni ga-mi-rat (Ideogr. TIL) 
tii-Si (oder mupaSihat am*luti\ % vom Wege 
des Todes IVR 30 Nr. 2, ™ :ll a. 

1 2 Prt. und Prs. igdamar 1) vollbrin- 
gen, zu Ende bringen, vollenden. 
ia-dam-ra (es haben vollendet) mas-Sak- 
kr-ia ['"""EN.ME.ILI/', az-lr-ia ina hih 
libbi ddni ig-dam-ru K. 1547 Rev. 11 f. 




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* i: ^ >.«.-..■. i** " * -C\l ^vdh. BäW. 54 

^ x ... .v. * .•>;-.r übersetzt ist). 
^ . . . -". :rv-:«. vollenden. Tig- 

• c*"^u:? über das Feld voll- 
. ^ Leu 1h.tu.1u vou des Königs 
k *i V'v ^ l "*r. Noch keine Über- 

*.i^ ich tur NE XI 5: gu-um- 

\ .. : u l v \\ \ ? t werden. niSc ig- 

!>s* . erklärt ■**&• mdti a*li 

% \\\ i 7 . 2 Tb. lmp. nagmir. 

..■.-.«./• . TU. .LA-*fA) 

^iiLi*-u -.. *->ir ,••■• ■'«.'/• Fem. i/amirtu 

. v ^ < \ * • '. ! si k» Mim e n. Ninib ;/<i- 

■ -.• Xims, l IL Sargon 

-.. .' Sur*. l\l. 80. ga- 

\ \i t .. \\i\ '2' vollständig, 

•. \ :, ».. \i»l '. ^;iuz. Z. B. von 

, , \ ... \\ i'iih" eines Kaufobjekts: 

. s i. o 1 k.»: 10' .</-//im ganim-ru 

. ..-.■■«, l'J^ .$hiin-bi tja-am-ru 

.:-,:..,-.-.; Ideogr. durchweg 

v. x .u 'uiuiii; in den Kontrakten 

..i..u.u.i \ iThiiiduitjk?. (i-«^i £///« 

i 'vi, 1 t. >K.UAR </n-w/>- 

v... .. ;*M. .nK.BAR.TIL- 

. •. t. >. -SO, T» (i/amir- 

.'■.<■• x*- !-«!/> f/i i-/w^ 

.■: .» .«\ •ü^vi t h seines Grund- 

n * ■. «: '. ! ' . SiUvnninen 
,.s ^o.'Vm VioUle, d. h. 



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N ,. ».".■ ''.'^»" s.'i'miMt'i 

^ i\, s ^ \,'.v>Wfiinkheit) 
V*w*«t?*i \ , . vi^» fl^Vr.l. Voll-, 



zfthligkeit. Sehr oft in den Kontrak- 
ten &tn gamrutu der vollständige Werth, 
Gesamtwerth. Sklaven verkaufen oder 
erstehen für (a-na) so und so viel Geld 
a-nu Shni gam-ru-tu als Gesamtwerth d. h. 
im Gesamtwerth von so und so viel Minen, 
Sekeln etc. Str. I. 1, 5. 4, 4; 113, 4 (vgL 
14, 3). II. 194, 3 f. 244, 6 f. 257,5, a-na 
Simi garn-nt-tum 400, 6. 509, 6, a-na ü- 
mi gam-ru-tu I. 10, 5. so und so viel 
Geld a-na äimi ga?n-ru-tu (als Gesamt- 
werth, Gesamtpreis) hat er bezahlt II. 
50, 8. Der Ausdruck &m(i) gamrutu war 
den Babyloniern so geläufig geworden, 
dass man „seinen Gesamtwerth" kurz- 
weg durch tfmiäu gamrutu ausdrückt an- 
statt durch Shniäu Sa gamrutu , was das 
syntaktisch Richtige wäre, so und so 
viel Geld i-Sd-am a-na Si-mi-Su gam-ru-tu 
II. 193, 14 f., a-na Simi-su ga-am-ru-tu 
116, 29, i-Sa-am a-na St-i-mi-Su ga-am-ru-tu 
687, 22, i-Sam a-na äimi-$u qa-am-ru-tu 
178,27. 203,25. Vgl. 293, 27.' K.46CoL 
III 44. 45 : ana Si-nü-SA gam-ru-tt\ ana dr-hit 
Sirmi-Su la-a gam-ru-ti (Ideogr. TIL . LA). 

*gimru st. estr. gimir {gimei) All, 
Gesamtheit. Ninib bez. Samas mu-mn- 
'i-ir ghn-ri Sanis. I 4. Salm. Ob. 8. Ea 
pa-ti-ku hd gim-ri der Schöpfer des ganzen 
Alls Sargon-Harem B, 2. Tiglathpileser 
khänu gi-mir käl Sarrdni Tig. IV 42. 
Rammannirari der bezwang kal (k«t) 
qim-ri I R 35 Nr. 3, 9. <ji-mir a-Sib pa- 
mM* Sanh. I 12; Bell. 4; Kuj. 1. 2. gi- 
mc-ir ma-al-ku jfadt-i u fiur-Sa-ni IV R 
39, 17a. gim-ri mdti-jhi' u rapaS-ti(m) sein 
ganzes weites Land (Acc.) Sanh. Uli; 
Bell. 28. iläni gim-ri mtU BU- m la-täi die 
Götter von ganz B.-I. Sanh. Kuj. 3, 12. 
gim-ri te-rHi-ia K. 8522 Rev. 19. i-na 
gi-mir Hhbi-ia kinim mit meinem ganzen 
treuen Herzen (liebe ich die Furcht ihrer 
Gottheit) Neb. I 37. gi-mir Uu A-mut-na-ke 
Tig. I 3 oder llu A-nun-na-ke qi-mir-$u-nu 
(= Gl . BAR . RA) IV R 19, ' 4 »/ 44 a. ibhd 
gim-ra-Su-un alle Götter (Acc.) K. 8522 
Rev. 8. pdf gimri s. u. pdfa; ebendort 
pahdt gimri Asurn. Balaw. Obv. 20. 

gimirtu st. estr. gimrat dass. bul 
seri qi-mir-ta das Vieh des Feldes insge- 
samt (= gimrtaiu) Tig. VI 82. Tiglath- 
pileser Sa .... hattu rilitu na-ad-na-ta- 
wim-mti dem ein glänzendes Scepter ver- 
liehen worden war und der niSe ba-u-lat 



TD* 



201 



rm 



Bf l ultaäpütt gi-mir-ta I 34. ghn-rat iläni 
mbüte Salm. Ob. 1; Mo. Obv. 1. den und 
den Bezirk a-na gi-mir-ti-Sti (s. v. a. ana 
pdt gimriSu und ana sibirtiSu) Sanh. II 21 ; 
Hell. 31; Kuj. 1, 15. das und das Land 
a-na gh/ur-&#u Tig. jun. 43. alu ana gi- 
mir-t'f$u nJlaklil K. 891 Obv. 7. 

gammaru vollzählig, voll, suluppu 
gmn-ma-ru-tu (s. v. a. gamrütu) Str. II. 34, 5. 
«*»7 tikil siparri gam-mar 447, 2. 41 Minen 
parzilli dnl-lu (s.d.) gam-mar 402,2; ähn- 
lich 960, 1, vgl. 926, 2. 17 Sikil nabdsi 
thif-ln gam-mar 410, 8. Noch unklar ist 
die Bedeutungsnuance von gammar in den 
Pferdeeinfuhrberichten, wo sich vonReit- 
wler Zugpferden gesagt findet: so und 
so viele Pferde ctarbüni la gam-ma-ru- 
{n-),,i K. 1 1 1 3, 1 1 . 1 4 ; zusammen 60 Pferde 
des Turtan la gam-mar-u-ni 80, 7—19, 25 
Z. 20; 27 Zugpferde der Stadt Kelach 
la gam-mar-u-ni 81,2-4, 57 Z. 18. S. BA 
I 209. 

gamini (wohl gämiru, gdment und zum 
St. Tm gehörig) ein Theil des Thür- 
schlosses oder Schlüssels. HR 23, 
5 1 c. d : ga-mi-ru syn. gi-iS-ru (s. d.). 33, 
Sa. b: IS . SAG . MAIJ = ga-me~rum, mit 
mi-di-him Riegel Eine Gruppe bildend. 

gamarril. i-na 30 narkabäte-ia a-li-kät 
i-di ga-mar-ri-ia Tig. II 66. 

gimUSSU. K. 4378 Col. VI 59: IS. Gl. 

MUS — thi-jht d. i. gimuS-Sn (und = pa- 
ri-sfty 8. d.). 

gana Adv., bislang nur vor Aufforde- 
rungen und Verboten belegbar, viell. 
wohlan! ga-na e ta-af-til 6 ur-re ii' u 7 
wn-Aa-a-ti wohlan ! lege dich nicht schlafen 
6 Tage und 7 Nächte (richtig verbun- 
den?) NE 188. ga-na e-pi-i kti-ru-um-ma- 
ti-fn Z. 200 (s. u. I. HB» S. 112 a). 

gami einePflanze. lam ga-a-nn Sm. 60. 

^""ga-a-nu, mit iam htrdn Sclibi „Flichs- 

\vrin u Eine Gruppe bildend, K. 4187. 

gaiLU Sarg. Cyl. 42: gi-mir Xim ga-ni itä- 
tt\*n Zr'i-zu-zi jedweden Waaren(?)preises 
Grenzen aufzustellen. 

gingu im assyr. Ortsnamen äi Gi-in-gi-U- 
nis, s. nn. prr. 

gungulipu Kamelhöcker. 2 wlrätr 
.wi 'j gn-nn-gu-li-p*- 2 zweihöckerige Dro- 
medare Salm. Mo. Obv. 28, 7 udräte ia 



2 gu-tm-gu-U-pe-&-na Rev. 62. S. u. ttdru 
(S. 30 a). 

gungunu; s. u. den nn. prr. den altbabyl. 
Königsnamen Gu-un-gu-nu-um. 

gungupinnu (Ein Wort?). Str. II. 
1097, 2: gu-wi-gn-pirin-nu. 

ganü. 81, 7-27 Rev. 21 (neubabyl.) er- 
klärt das Zeichen E5-I (pisänu) mit ein- 
gefügtem nun-nu-na durch ga-nu-n und 
(Z. 22) mi-it{d, t)-rttm. 

I. *ginü focnu) 1) Adj. fest, beständig. 
Daher guiä Adv. beständig, immer- 
während. Nabonid, der unterwürfige 
Diener, welcher Ehrfurcht hegt, ana iläni 
u iStdr gi-na-a u-sa-ap-pu-tt ana la raSe 
lu'titim VR 63, 6 a. wenn ein Mann gi- 
na-a ig-da-na-lwl u. ä. Rm. 2 139 Rev.; 
K. 126 Rev., s. u. iba. 2) Subst. a) ginn 
m. feststehendes, regelmässiges 
(monatliches oder tägliches) Opfer, Stif- 
tungsopfer oder Tempelgeschenk; 
vgl. hebr. T^fiS!. Gleichbed. mit sattuHu 
(8. d.). so und so viel SE.BAR oder 
Sesam i-na (ina) gi-ni-e Sa « r '*X Str. IL 
762, 1. III. 14, 2; vgl. IL 809, 1 bei ana- 
logem Inhalt sat-tuk. Sä u-um 8 immere gi- 
ni-e Nergal * iu La-az .... ?/-/v-m, m-at-tn-nk 
iläni rabuti nSparzihma e-li gi-ni-e la-bt-ri 
ghia-a u-Sä-te-ir täglich acht Lämmer setzte 
ich als feststehendes Opfer für N. und L. 
fest, das regelmässige Opfer der grossen 
Götter liess ich .... (s. u. TTnB) und 
das feststehende Opfer machte ich reich- 
licher denn es vor alters gewesen Neb. 
Grot. II 36—39. der Priester ging den 
König, seinen Herrn, an und gi-ni-e SamaS 
ba-til ik-bi-ma sagte: das Stiftungsopfer 
des Sonnengottes ist in Wegfall gekom- 
men V R 60 Col. II 2. so und so viel 
Mehl und Wein, gi-ni-e ÜamaS la-hi-ri 
das alte feststehende Opfer (die alte täg- 
liche Opferspende) des Sonnengottes 61 
Col. IV 48. ina libbi (von) gi-ni-e Bei 60 
Col. II 6. Vgl. auch ina gi-ni-e i-si tt rtt- 
wl-di-i 61 Col. V 28. saiwkke gi-ni-f (V. 
gi-nu-ti) reStnti ASur (u) lii'lit u iläni Assür 
ä-kin siruZStm die vormaligen feststehen- 
den und regelmässigen Opfer an Asur, 
Belit und die assyrischen Gottheiten legte 
ich ihnen (den Babyloniern) auf VR 4, 
106. Vgl. auch den Amts(- und Personen- 
Namen NI.SUR gi-ni-e Str. IL 623, 12. 



wechselnd mit NI. ȆB. Gl. NA 802, 4. 
"""'rfü gi-ui-e s. d. TW 4 "\ — Noch unsicher 
ist die Bed. von ii-frt gi-na-a SE.PAT." 
ü-lm-itt-Htt-ti (näml. den Bewohnern) IIB65 
Eev. Col. IV 20. 1») ginü, auch gamä geschr., 
Ewigkeit, pa-rah-lrt ra-a&du-(ti-)ti Sä 
li-ma l-irfir ge-en-ni-(e) SurSudü (wie für 
die Ewigkeit, festgegriindet) machte ich 
darinnen den Göttern Ea, Sin etc. Sarg. 
Cyl. 62; Stier-Inschr. 58: gi-ni-e (and 
parald-e ra-aS-bu-ti, wohl besser). 

II. ginü. 9 Minen 15 Sekel Silber ina 
1 rnnne-e Sä "' Gar-g/t-tnii gi-nu-u Sä ASSär 
Sä ASur-reS-iSi III E 47 Nr. 6, 5. 

III. ginü Feld, Gefild. 8» 3, 7: GÄN 
(«*») = gi-nu-,1 (Z. 8: = 4-1"). Vgl. 
auch gaitnatn, 

gunzu (f.; t?) Subst. noch dnnkler Be- 
deutung 10 Minen Gold, 1000 ahne bi- 
ru-ti, 50 Kamele, 10(10 gttnsi rillte 1000 g. 
von Wohlgerüchen (fugte Asarhaddon zu 
dem früheren Tribut des Königs von Ara- 
bien hinzu) Asarh. III 23. 

pljjni. V E 45 CoL 11122: tn-gän-na-ah. 

JJJ n 1. VE 45 Col. III 23: tu-gän-na-au. 

I. gannu. VE 28, 66c: ga-an-nu Syn. 
von Sin-g>il-htm (s. d.); vorhergeht un$tu. 

II. gannu in '" gn-anrui xi-H- . . ., einem 
Theil deu Onferthiers, näher des 
Opferstiers und Opferlammes Str. III. 
247, 4. 



gau 



t s. Itu 



gannatu f. PL gannäti Garten, gan- 
ua-hi (= GÄN) vennuthe ich K. 56 Col. 
II 5 (für den Kontest s. u. 730). gan- 
im-li Sn Marduk-<ti>ltt-iihliiia fitrrt Gärten 
di>s Königs Merodachbaladan, Unterschrift 
der sog. „ Garten tafel" mit den Namen 
von 72 Gartengewächsen. 

gunnu, gunu. Sargon der das Tesäer- 
volk entwurzelte (nä.-i/t), tmt-pal-U-lm gn- 
im-iü-hr» Sarg. Cyl. 18. der Eroberer des 
weiten Äiini-Gehiets , gu-iut alj-la-mt-i h 
mi-ti-i itt-it-ri v ma-ta-ti-Mi-nu des A/j/nmü- 
nnd ÄHdi-Bezirks (?), der ia-ii-re (n. pr.?) 
und ihrer Länder IV E 39, 20a. 

VJJ HlVE 45 Col. TU 24: ta^ht-na-af, 

>K. 2022 Col. II 9. 10: BI.EI.GÄL = 
gti-ttiMtH-fit, SA.ID.GA'L („was Kraft 
hat") = g.i-(i4&ic)-?'i. 
gansu s. soeben. 



2 !s» 

gisgallu wahrsch. Stätte, Platz, er 

setzte fest (idein) gt-u-gal-la-Sa seinen 
(näml. des Bogens, friÄu) Platz, Stand- 
ort K. 3449a Eev. 9. VgL S b 267: ►SftyT 
{ei-a-gai) = num-za-zu. 

gisallu (oder güallu) viell. Spitze. 1) 
ein bestimmtes mit Spitze oder Stachel 
versehenes Instrument. K. 4878 Col. 
VI 61: 13 $3$ =3 gi-s,d-ht( m ); Z. 61b. 
62 a werden unterschieden gieaüwn Ira-ti 
und g. iw-pi; folgt Z. 62b: IS. £<£f IMER 
= tuiat-fatujß- d.). Z. 64. 65: IS.KUL 
bez. LIS £<H = lü-mtfufc bez. it-htr-ti 
Sa gi-tol-B. 2) PL gimllAti f. Spitzen 
des Gebirgs. gi-sal-ht Sadi-i pn-aS-fai-a-te 
Tig. n 76. HI 19 (I Sik-kät h*rMm Sa- 
bäte), die Städte Sä hu gi-.wl-lat Sadi-i 
Sd-ak-ntt (gelegen waren) III 57. ihm 
g'i-sal-kü Sadi-i Sä-ku-{i't-)ti k-ima iffuri (la\ 
ippariu II 41. III 68. HU gi-sal-lat Sadi-i 
auch II 22. in 24. IV 18. V 93. 

gisallÜ (rjiSallül) Subst [ina gi-]sal-li-e 
a-a imbStt (trete, dringe er nicht zu ihm 
ein), [inst ki-xir gl-nal-lc?]* „ K. 246 Col. 
III 36. 37. Ideogr. beidemal GI.SAL. 

DDJ- V SL n - P r - m - Gisu-m (s. nn. prr.). 

^EJJ. HB. 36, 16. 17h: ga-pa\l»1], „ Sa 
güp-FJmm 

I 2 Inf. gitpulu. HE 38, 3g. h: TIK. 
NI . AG . A = git-ptt-lu (vorausgeht tum- 
duru). wenn in einem gelegten Funda- 
ment Schlangen ig-tap-p'rhi K. 196 Col. 
I 27, wenn Schlangen itftap-pi-lu CoL II 6 
(beachte dass man von Schlangen anch 
nmidurv, iniuimdarü sagt, s. n. VO). Ge- 
hört hierher git-pn-ul (nenbabyl.) syn, W- 
rit pi-ri^hi VE 31, 43a. b? VgL iriri-hi, 
pari du. 

gipllütu. ina Ami uUtti im müäi dutluh 
h ina ft't-ttt-ti gt-pi-liHum Sa-ün-Sii (und 
im Traume befallt ihn . . . .), Ideogr. BU. 
BU . LUIJ . E IV E 22 Nr. 2, «/,. 

gitpulu Adj. (schrecklich? zornig?). 
Sargon atu-'a-a-ru git-ptt-lu Lay. 33, 6. 
Für den Kontext s, mtt'nru. 
gupnu m. PL g«pne Weinstock, 'hjup 
(V. gwupyni die W. Asurn. II 43 (Sa Sade). 
71 (Ai («r/*i* SkailiStt). I 118 {'fgup-ni 
hin limet aliSunu); s. diese Stellen n. 3KS 

I 1 and II 1. mächtige Berge sä * 

gu-ttp-id dnn-mt-ti Sa ''e-'a-ri i-na (ibdii 



TM 



203 



rtt 



Se-m-'-urm (zum Text s. Strassm. Nr. 1688) 
woselbst mächtige wilde Weinstöcke 
wachsen IHR 4 Nr. 4, 36. des Ha&ur- 
Waldes gu-up-nu-Sa vertilgte er K. 2619 
CoL IV 27. 

gappu (= gadpu, vgl. eSSu neu, SeSSu 
sechster) Fitigel. Ideogr., wie bei kappu 
(= kanpu\ PA. gekleidet sind sie dem 
Vogel gleich §wbat gap-pi (NE 17. 19: 
hijhpi) in ein Flügelgewand Höllenf. 
Obv. 10. gap-pe-Sü (Ideogr. PA) ligazzi- 
zuSu IV R 16, 6:, /f )f ,a, s. u. psp. 

~)DJ Syn. von nM, s. d. 

III stark machen, stärken, festi- 
gen. Sm. 2052 Col. III 26: gn-np-pii-mm 
syn. gH-uS-\8u-rum\. Vgl. auch IfiD II 1. 

H 2. Sm. 2052 Col. III 27: gu-ta-ap- 
ptt-rum syn. gu4a*iS\8itrrtwi\. 

IV 1 Part, mu-wt-ga-fip-rum, ebenso 
wie mu-Hnila-ub-runi, syn. 7nu-ug-dfi-[aä-ru] 
stark Sm. 2052 Col. III 24. 

gapru stark, kräftig. Sm.2052 Col. 
III 20 (auch 21?): ga-ap-rum syn. ga-äS- 
[mm?], 8. <L 

gipäru, gipaiTU m. umgrenztes 
Stück Land, Feld, Gefild, ziemlich 
trleichbed. mit rl-ht und ugaru. iSdr vbtiri 
(der Feldfrucht) napaS ilu Nisaba ka-a-a-an 
u.siihnabü gi-pa-ru (s. u. 32n) VR 1, 49. 
gi-pa-ra Ja ki-if-fu-ra $u-fa-a la S<*-\i y 
wofür babyl. Frgm. : gi-pär-ra la kwzwrn 
?tt-?aW la — ein Gefild war noch nicht 
hergerichtet, eine Marsch noch nicht zu 
sehen Weltschöpf. 1 6. sein Herr via qi- 
p ,,-ri (= MI. PAR bez. — s. S b 150 — 
GE.PÄR, KMK.SAL) iHa-si schied von 
dem Gefilde IV R 11, ** H6 a; vgl. fi.GE 
(geschr. MI) PÄR.TA von Haus und Ge- 
fild (schied er) 30 Nr. 2, 41a; Z. 42: G& . 
PÄR . TA. ina Sd-at-ti ana gi-pa-a-ri cl-li 
(= Ml .PÄR. Kl . AZAG . GÄ) e-ru-ub-ma 
Sm. 799. O Istar, an-nu-ti gi-pa-ra-ki hu- 
<//-> h ri-Si N. 3554, 38, hui gi-pa-ri Sa 
il " Inär Z. 6 (gemäss Strassm. Nr. 1635. 
3399. 

gasasu zerreissen, zerfleischen; abhauen 
s. u. p. 

gaSSU (oder *, £?), Meogr. IM. PAR. 

in-luh{-hi) aas-si (= IM. PAR. RA) al- 
mrtowUi IV R 21 Nr.l (H) Obv. «■'-. tndsi 

nmudahsi Za ijas-si (= IM. PAR. RA) ina 
libbi babi isir (1. Prt.) Z. no :n ; folgt: 



mdSi mundahfi Sa wndSi Sa idde (s. S. 93 a) 

ina sibbi (Schwelle) bäbi ulziz. \ga§~] 

sa (= IM . PAR) ina Saili-i hni-m (oder 
te-mis) 30 Nr. 1, 1: Vj 4 b. Hiernach wohl 
K.4314 CoLIVl zu ergänzen: [IM. J PAR 
= t/af-fu- Ideogr. IM. PAR auch HR 
28, 69 f. IM. PAR als Theü eines Hauses 
IVR59 Nr. 1,7b (!' ZAG. GAB d. i. si rv u 
Schwelle), askuppät IM . PAR (d. i. gassi) 
<**>"* pa-ru-ti ....schwellen aus Alabaster 
(legte ich unter die Kolosse) Tig. jun. 80, 
womit vielL zu vergleichen: askuppat 
a-giir-ri Sä paruti Asarh. V 18 (s. S. 19 a). 
seine Wände Hess ich mit [uiräsu rttSStl 
bekleiden k-i-ma IM. PAR Neb. II 48. 
IM. PAR hnrasi IV R 57, 9a. 

gi$$U m. eine Pflanze, zwischen hohen 
Bäumen gi-ine-u ahartinne zogen sie (zog 
ich) unversehrt VR 8, 84; Asurb. Sm. 
294, e. Vgl gi-i?'8u NE 24, 9 sowie den 
Ortsnamen IJit-gi-ifsi (s. nn. prr.). 

guk(k)ü, guVänu, gnkänü s.u. p. 

garabu Krätze, Aussatz o. dgl. HR 
44, 13 cd: GK}.#AB = ga-ra-bu(?y, das 
näml. Ideogr. in Z. 14 durch büSdnn (s. 
tD"»,a) erklärt. 

gUTUbta 20 Minen ZAGIN . KUR . K A 
(eine best Art von Wolle) gu-rirub-tum 
Str. IL 637, 5 (vgl. 794, 3). 

I. gUTgUITU viell. Metallarbeiter. 

Hauptideogr.: am * l t£$ j£< (d. L cru \ 
nangani vgl. *njj;); s. HR 51 Nr. 2 Rev. 9, 
wo dieses Ideogr. durch gur-gur-[m\ er- 
klärt wird, der Gott Ea ist der Gott 
Sa (jur-gnr-ri K. 4349 (vorletzte Col.) und 
wird als Gott Sa gm*-gui<ri\ geschrieben 

'H$t$] P< IIR 58 Nr. 5, 24. e 51 

CoL IV 30: -«Et *ffif j^C^ 
= gttr-gur-\ru\ mit namgaru, zadhnmn und 
purhtlln (alles Berufsnamen) Eine Gruppe 
bildend; s. für das Ideogr., welches urspr. 
ganz allgemein etw. wie IX 1 * Bildner 
bed. zu haben scheint, theils u. bann 
bauen, schaffen, bilden (nabnüu, bunwiwt) 
theils u. THp(V)- Das Ideogr. von gur- 
gur-rum VR 29, 9e.f ist gomäss e 51 zu 
ergänzen. Ein Thor der Stadt Assnr 

hiess abuf >>£[ 7p~i d. i. a/ml yttrgtirri 
IR 28, 8. 9 b (Z. 8: iS-ttt a. g. a-di abul 
DihlatX Salm. Throninschr.' II 9 (iSttt 
a. g. a-di eli Diklat)\ Vgl. Z. 9 ff.: Sinn 




sma 



204 



TB 



a. g, Sa düri dan-ni ni-rab käl matdte sa- 
ni-ka-at mal-ke* 1 a. g. (dba-at eli um-iria-ni. 

IL gUTgurrU. K. 4378 Col. V 15: IS. 
MÄ.GUR.GUR = Sii-rtun d. i. gurgur- 
rum\ für I§ . MÄ = elippu Schiff 8. oben 
S. 75a. 

III. gurgurru eine Pflanze. lam gur- 
gur-ru syn. azallu 8. d. 
gardu, garittu u. ä. s. u. Tip. 
gir-du 8. addu (ud-du). 

n*1J Prt. igri jem. befehden, befein- 
den, bekämpfen. Urtaki Sa la ag-rn- 
ti'Stt ig-ra-an-ni der ohne dass ich ihn be- 
fehdete mich befehdete K. 2867, 15. er 
Kündigte nnd ig-ra-an-ni befehdete mich 
Sarg. Ann. 19. Für K. 4386 s. u. girü. 

garü (i/aru?) PL gare Feind, Wider- 
sacher. U-mi-ar ga-re-Su Sarg.-Harem 
A, 8. qa-re-c-Sn Sarg. Pp. IV. 62. ga-re-ia 
meine" F. Khors. 16; XIV. 21. VR 5, 127 
(in gleichem Zusammenhange Asarh.IV40 
na-ki-vr-ia). i-na-m ga-re-ia 4, 49. ninara 
ga-ri-i-ka wir werden deine F. bezwingen 
(qa los richtig schon Layabd; IHR: gir) 
III R 15 Col. I 9. Für K. 4386 8. u. giru. 
Vgl. auch den Hundenamen mu-na-Si-ku 
gn-n^u TSBA V 59. 

girü PI. gire dass. gir-u-Sti a-a ib- 
tm-Ai er habe keinen Feind Pinchks, Texts 
p. 16 Rev. 6. ul ar-Si Sa-ni-na ul ib-Si gir 
ra-a-a Ssmk. L 4 Col. II 25. der nieder- 
warf gi-ir (sie) ilu A-Sur wer immer ein F. 
Asurs war Tig. I 45. pag-re (V. pa-gar) 
qi-rr-Au ( za-i-re-Su) Asurn. 1 29. — K. 4386 
Col. II 50-52: AMÜL.BA.AL.KAK = 
— ga-ru-u, SI = gi-rti-u, SA {kur) KUR 
- : n Sa ,UM?l nakri. 

garann, gnrrunn, gnrnnnu, garnn, 
u. a. s. n. pp. 

gurnu (A?) eine Art Thierfell oder 
Wollstoff VR14, 33b: gur-nu] das 
Ideogr. begann gewiss mit SlG d. i. Si- 
pdtu (s. d.). 

T"1J garäru Prt. igmr laufen, rennen; 
vom Wasser: fliessen, rinnen, der Rest 
dor Bewohner von Bit-Iakin, welche la- 
pa-an kakkea dannüti ktma pu-ri-me ig- 
ru-rn (wieW 7 ildesel davongelaufen waren) 
Sanh. IV 23. K. 2008 Col. 19-12: IJAL 
= ga-ra-ru, 1JAL.HAL = „ Sa me-e, 
KIL (gur) --= „ Sa am eli ', KIL (g^r-fur) 
KIL -— na-gar-ru-rum. Vgl. II R 34, 



62— 64 f, wo 3 Ideogrr. für ga-ra-rttm 
Sa ameli genannt waren. — Noch dunkel 
ist Salm. Ob. 175: in meinem 31. Re- 
gierungsjahre da(?) ich zum zweiten Mal 
buti-na ina pdn ASur Ramrnan ag-ru- 
ru (akj^-ru-ru?); Salmanassar bekleidete 
in jenem Jahr zum 2. Mal das Archontat. 

IV 1 ins Laufen gebracht wer- 
den, laufen« Inf. na-gar-ru-ru(rn) , s.u. 
I 1 und IV 2. Zur Form vgl na-Sal- 
lu-lu K. 2008 CoL I 15. Viell. repräsen- 
tiert nag-gur-ru-ru II R 34, 67 f die näml. 
Form; das u der 2. Sylbe wurde durch 
das u der 3. Sylbe veranlasst sein ähn- 
lich wie in den Formen III 1 und IV 2 
von robn (s. S. 175 f.). 

IV 3 das 8. jener Mensch ki-ma Sa 
ki-is llb-bi it-ta-nag-ra-ra (= Su-um-ta- 
GÜR.GÜR.RA) läuft umher wie ein 
Wtithender IV R 3, 17 /« 8 a. F. 2 Rev. 12: 
it-ta-nag-ra-ra ^ DIR ^ na-gar-ru-ru, 

*girru, auch gi-ru geschr., 1) Weg. 
PI. girre m. und girreti f. ina gir-ri-ia-ma 
a-su-ufa-ra (kehrte ich um) Asurn. III 31. 
44 : ina gi-ri-ia-ina, gi(r)-re pa-dS{aS)-ku-te 
Sode marsute (zog ich) I 45 (vgl. Z. 43 
in gleichem Zusammenhang ar-fre). gir- 
re-e dum-ki u taS^ne-e Wege der Gnade 
und Erhörung, gir-ret Sil-lum u fiu-ud llb-bi 
Pinches, Texts p. 16 Rev. 7. 8. gir-re- 
te-Su-nu pa-aS-ka-a-te Tig. II 7. zu Wasser 
und zu Land gir-re^e-)ti-Su ü-sab-bit schnitt 
ich ihm die Wege ab VR 2, 53. K. 4195: 
tu-du syn. fiar-ra-nu und gir-ru. # 51 Col. 
I 43: gir-rwn (das Schlusszeichen des 
Ideogr. ist TU oder MIR), mit fiar-ra-nu 
und a-lak-tum Eine Gruppe bildend. 2) 
Feldzug, stets m. (mit Ausnahme von 
Sanh. V 26: ina aläk gir-ri-ia mafi-ri-ti). 
ina mab-re-c, ina Sane-e gir-ri-ia u. s. w. 
VR 1, 52. 2, 28. 49. 126 u. s. w. Sanh. 
I 19. 63. II 34. III 42 U. 8. w. ina gir- 
ri-ia mah~re-e Sams. I 53. So o. &. oft. 
ina Sane-e gi-ri-ia auf einem zweiten Feld- 
zug Salm. Co. 80. aläk girria (pwr-rf, 
gir-ri) das Nahen meines Zuges (hörte er) 
8. u. alahr, ebendort aläk gir-ri in der 
Bed. Karawanen. akätn(u) gir-ri-ia (sah 
er 0. ä.) 8. u. akdmu. ina alak, täluk, metik 
gir-ri-ia o. ä. 8. u. fbtf und pntf. PL gir- 
reti. [i-\na gir-re-te-ia tnah-ra-a-te auf mei- 
nen früheren Feldzügen Lay. 6G t 17. — 
Vgl. gir-ru II R 34, 66 f (oder ist gir-ru 
Löwe gemeint?). 



i 



Vtt 



205 



tfe 



U- TU ( oder "Hp?) n l o 1 *"™-™ $a 

re-Si HR 34. 70. 71 f (Ideogrr. wegge- 
brochen), 
garäru Prs. igarrur versengt werden, 
vertrocknen s. u. Tip. 

gami. HR 34, 68. 69f: ga-ar-ru (Ideogrr. 
weggebrochen). 

gimi Löwe (an sich wäre auch k, h 
möglich), i-na pi-i gir-ra dkili-ia idtli nap- 
stima Marduk in den Rachen des Löwen, 
der mich verschlingen wollte, legte Mero- 
dach Zaum und Gebiss; gir-ra = UR. 
MAIJ d. i. Löwe VR 47, 40. 41b (s. auch 
n. acfi). II R 6 nannte wohl eine län- 
gere Reihe von Ideogrr. für gir-ru „Löwe" ; 
die Z. 1— 5 a erhaltenen letzten Zeichen 
der Ideogrr. sind: LU, SA, NUM, GÜG 
undZIK; folgt Z. 6 ?nan-di-nu, Z. 7 du- 
tiiämu. Zusammenhang mit garränu, gir- 
m«M, wie die Thiernamen inandinu, mi- 
dannu auf madunu (s. d.), dumdmu auf 
dmmbnu zurückgehen? 

Gimi mit Determ. ,v *, eig. Feuergott, 
dann Feuer. Nannar ta-mr-ifj ''"G/r-ri 
1/ nw-e der du hältst Feuer und Wasser 
IV R 9, % , a (= "»MU . BAR .RA, EME. 
SAL). ilu Gi-ri (entsprechend dem Worte 
ine in Z. 17) K. 170, 18. Das Ideogr. 
MU (bez. IS) BAR. RA bed. grosser, 
höchster Entscheider. 

gUITU grösstes Mass für Getreide 
und Datteln. Ideogr. GUR. K. 4378 
CoL VI 15-22 unterscheidet Schilfe von 
je 60, 50, 40, 30, 20, 15, 10, 5 GUR = 
ipir-ri (V. n<w), z.B. IS.MÄ.(TU.)VGUR 
= e-lip ha-mil-ti gur-ri ein Schiff von 
5 gur bez. ein Schiff in welches 5 gitr 
hineingehen (TU). Zahllose Mal in den 
Kontrakten, z. B. 50 gur SE . BAR 42(?) 
gur fiiünppi Str. II. 636, 1. gur-rum RU-ttf 
d. i. imahtt der g. wird fallen (stürzen; 
was bed. dies?) III R 60, 94; 62, 6a 
(gitr-ru). gur-rum huSahn imba-fti 60, 78. 

gUrärU (g = A?) Subst. um-ma-rc ba- 
ah-rn-ti Sa ina gu-ra-ri b(t-aS-[lu?\ IV R 
58, 41b. 

garränu und girränu Wehklage, 

Weinen, Geheul u.dgl. VR22,9e.f.h: 
A.ftl (*-*>) = gir-ra-nU) wofür Z. 46h: 
gaiir-ra-nu. Z. 66 e. f. h : A . SI (*>) = gir- 
ra-uu. utnu Sutdnu[tu (S. 99 b) mu-Sii gir- 
ra-a-m] gir-ra-a-ni erklärt durch bt-[ki- 



tum] VR 47, 31a. Eines Stammes mit 
girru Löwe? 
garäSa s. u. p. 

gUTUSSÜ Subst. K.2051 Col. 136: AM$L 
(/* gu-ru-Mi) US = Sä gu-ru-uS-Sc-e ein Mann, 
Inhaber von g.; das näml. Ideogr. mit 
der näml. Glosse in Z. 37 durch ma-ru-u 
(s. u. tf i nfc) erklärt. 

gisbumi. K. 242 Col. I 35: IS bez. 
GIS. BÜR = giS-bur-ru, eines der Synn. 
von mmrtö(?)-tum, 8. d.; folgt, mit dem 
gleichen Ideogr., giS-kir-ru. VR 26, 62a 
-f K. 4408 (II R 44 Nr. 6): IS bez. GIS 

t%&>< (Var. BUR) = Sü-rum d. i. giSbur- 
rum\ es folgt, mit dem gleichen Ideogr., 
giS-kir-ri Für die Lesung des Zeichens 
i$ als giS, nicht gis 1 in diesem wie in 
folgenden Wörtern beachte die Glossen 
ei-n (sie) VR 26, 11. 14. 17a und beson- 
ders gi-iS-ri-m-nu. (Doch vgl. gisgallu = 
GIS . GAL einer-, kiSkanu, kiakirru ande- 
rerseits). giS-bur-ru Sjn. ta-ri-mu s. d. 

gisginu vorauszusetzen für 

gisginid Adv. gleich Stoppeln, 
gleich dürrem Holz o. ä. Sargon der 
ihren König u-la-i-fu (verbrannte) ai-iS- 
gimi-iS Sarg. CyL 22. 

gis^abbu, gishappu Schurke (ans 

GIS+1JAB d. i. zikaru bPSu — s. S. 165 a 
— „böser Mann"). Samas-ibni tpS-hn^pu 
liab-bi-lu Asarh. II 45; IHR 15 Col. III 20. 
sak-la sak-ka nu-a-a giS-halrha In Semd 
IHR 41 Col. II 9. wenn der König a-na 
giS-fjap-pi Mcul auf den Schurken achtet 
(s. II. bnp) IV R 48, 6 a. S b 332: AMÜL. 
IJAB (fra-ra) = giS-ltap-pu. 

giskimi. K.242 CoL 136: IS bez. GIS. 
BÜR = giS-kir-ru syn. ^ [ ]. V R 

26, 63 a + K. 4408: IS bez. GIS ^-( 
(Var. BÜR) = giS-kir-ri. Vgl. gisbumi und 
8. auch kiskirru. 
giSallit, giSfdlut Sade U. ä. 8. U. giaaltu. 

gismahhU (aus GIS + MAIJ) m. hoher 
Baum, hoher Baumstamm. giz-mah-he 
if cv-ni Sa ulttt Cime rukuti iSifphmt hohe 
Cedernbäume, die seit fernen Tagen ge- 
wachsen waren Sanh. Kuj. 4, 10 (folgt: 
fi-i-pu-uri). kr-mu-u (an Stelle von) mn- 
ka-a-ti qiS-mah-he u a-la-battf)-ta . . . uS-zi: 
Sanh. Kuj. 4," 31. Vgl. Z 22: giS-mah-he 
ü a-la-bat\$)-ta if meS-rc-e (s. U. meSru). 



2* — ■» •la-[<i£-r<t] Syn. 
^I>4fcjin*[*i-nmi] Sjn. 






«in 



i ■ — fc "'•• mächtig ge- 

woselbst Gilgamesch 

^. »&■ ä iw n'mi w/iIa-aS-Sa-r» 

~* ■iwni'llilllllllil im Kraft und 

-»tier märhtig wallet filier 

». XE 12, 3!» [vgl. 40; 5, 19). 

0187: pKa-öf{»ruMJSyn. 

.'.i.. PI. m. gaMH, f, gaSrdti, 
' «K. »lebt Ig. dem Gnu Ninib bili 

* 1 1. Si" .Wl ;•'-,/,[ .,.;-,,,■ ,■>/ 

. m HAI IVE 9, »«/„*, .',«,■;,.•... 
— - ■■. Sarg. Qyl. 10; JurAlm 7.1J- 
v« Pnre. 14. 'jiiA-rairti, gaiiä-m-a-tim, 
■ ^^« in Verb, mit m0^, .w ,'.,;„ kd. 

...1. 111 10 DBimt y,i-«i-rliHn?l 

1 u ,i-i</-nl-hi nnd weiter eben- 

«w! yu-.y-[p>iw ?] als 8m, von [201 

>1 ■ — ■ (21) : iü-«!--<"»{<i (22) w+*u, 

»wnltuStarke, Festigkeit, Macht. 

■■;,,.-. 

ftiru Adj, d. i. wohl ;;r/™ = ; jti*n<, 
*ra fn'iV) Fem. gtfirfn itfcrk, ml cht ig. 

a G»'tt Ninib gihri (dtiwhuou f !ri ouö 
JHra.Il. R&inm&n yit-ru IR27 NM,& 
3ÜK. Ob, 7 (,Jii-f«-i-«|. Ann ./ü-rri I K 27 
Ä. 1, 2 letar gi-tir-tu (wohl besser als 
^fa^»)nE66 Nr. 1, 1. HAgiV. 7"- 
•v-14* stark bin iuh Asora. 1 32 Sa. 3052 
•."-1 III 32-35 : (32| hi-,l-r,.-h, (33) jtf^u, 

■■■■<". (35) güä-m lyn. 6m 

A t .jüv{™Wi(]? K. 49 OoL "lll 17—22: 
rU . KI . IIA .RA, AMAtt . DOS . A, 
.Mlfel, .sÜ.-*^, AMf:i, . • ". , 

fittSL . MAH, \MEL.GÜ) = j ? «-ro. 

gUru Sabst, (Form /() ein Tlmil 
tm Tbilre, näher des Thiirnchlosses 
oder Schlüssels (zur „Befastigung" 
du Schlüssels dienend?), II R 23, 51 r.rf: 
jfMj-mSyn. von «Mim; mit fa) \\ „ r 
Hon für Schliimwl Eine Gruppe bildend. 
■ ;■' yif-rt etc. Neb, III 40 «. ti. 

f/W (Pin), hK*«i 
l eiserner Schlüssel) iSte-at t S f tm ti 
Üti-<* •nf-ri p'irtttli .Str. II. 25M, 37. 
gniüru ISalkeu (doch wohl xa ilinsem 






■fäfa 



207 



m 



St 1TO gehörig). «ga-Surre '*&r&u etc. 
Salm. Mo. Rev. 9. 25. 

*gueuru m. da 88., zumeist ideogr. IS. 
GUSUR (aus mal -\- nir zusammengesetztes 
Zeichen), im Plur. mit zugefügtem & ge- 
sclirieben. gu-tii-ra, = IS . GUSUR(.RA) 
K. 56 Col. IV 12. 14 (mit Actf. dan-na). 
38 (Verbum: ummad). '* gu-Sur** erini o.a. 
Salm. Ob. 30. 96. 100. 140 (wo >' ausge- 
lassen ist). I§ . GUSUR>' erini Salm. Co. 
96. 81, 7-27 Rev.: [GUÖUR] == 4-rttm 
und (Z. 24) gu-Su-rum\ s. u. üru (IL fTWt). 
Folgt ka-ri-tum. 

magsaru Stärke, Macht ÜB 43, 
20 a. b: ma-ag-Sa-ru syn. da-na-nu. Sm. 
2052 Col. III 11 : ma-ag-Sä-ru syn. dan-nu- 
/im»; Z. 28: ma-ag-Sd-rum syn. ga-dS-ru- 
[tum]. K 4195: ka-Su-Su und ma-ag-Sa-ru 
syn. von ?. 

tag&iru Stütze (eig. Festigung). 
S c 6, 3 : f BE] = tag-fcru (und in-du). Frgm. 
Rm. (WB, S. 53): [LIBIT?].BE = tag- 
Si-ru (und in-du). — Eine andere Bed. 
mag das Wort haben VR 23, 87b. d; 
76, 4-13 Rev.: TÜR. DA = tag-Si-ru. 

VgL auch den Gottesnamen Ga-aS-ra- 
a-mi (s. nn. prr.). 

gisrinnu Hebel, Wagebalken und 
dann geradezu Wage (so wohl in Sa W- 
lat und Sa malalle, s. diese Wörter, wo 
gi&rintm vor Ha zu ergänzen). Theile des 
giSrinnu sind: leukku (kuku) 9 i-du. arfru 
(s. <U VR 26, 8 cd: I§ bez. GIS.RIN 
= gi-iS (V '. giS)-ri-in-nu\ Z. 9. 10: GIÖ. 
RIN.GAB und GIS . RIN . LIB . BI — 
kab-lu (V. kab-hMt), Z. 11. 12: GlS.RIN. 
LIB . BI = Ub-bu und „ (<L i. Ubbu) Sa 
zUxi-ni-tim (V. tti). Die „Mitte" (Jcablu 



oder tibbu) des giSrinnu bezeichnet also 
gleichzeitig die „Mitte der Wage"; es 
wird der Schwerpunkt gemeint sein. Die 
Varr. sind einem Vok. Konst. entnommen. 
VR26,15c.d: GlS.LIS.RIN = it-Jcurti 
girü-ri(tlcy...i Vok. Konst: it-fcur-tu giS- 
rm-ftt. SI-8uinagi£-rfn-nukarlap-pa-tiDIR' 
maJVR 28* Nr. 8, 4 b. 

gaÜSU mit und ohne Determ. * Stange, 
ihre Leichen mm ga-Si-Si a-lul hing ich 
an Stangen Sank I 58, ma *ga-Si-Si a-lul 
VR 9, 128; andere Beispiele s. u. L bbfet 
(S. 70b). Tukulti-Ninib der ina (*) ga- 
Si-Si ürtirturu pag-re (V. pargar) gi-re-Su 
die Leichen seiner Feinde an Stangen 
befestigte Asuitl I 29. jene Leute ma 
ga-Si-Si u-rat'ti (1. Prt) Salm. Ob. 154. 
K. 242 CoL I 11: Ig. SUD (d. L langes 
Holz, s. *p^) = garSt-M syn. dbn-mu. 

gatu Hand s. kdtu. 

gattu(jt?) nLwahrsch.äu88ereErschei- 
nung, Äusseres, Wuchs o. ft. Ninib 
und Nergal dun-ni zik-ru~te emökt Id Sanän 
uSarSü gat-ii (gaben zu eigen meiner Er- 
scheinung) Ssmk. L 4 CoL 1 12. einer der 
ina gat-ti u (ina) MIS>' d. i. rrnnM-Sul* 
la) Sukhdu an Wuchs und Körpermassen 
tu auf gatti bezüglich?) vollkommen bez. 
nicht vollkommen ist E. 2486 Obv. 18. 20. 
urSak-Urla gat-ta-Su-un ich machte voll- 
kommen ihr (der Stierkolosse etc.) Äusse- 
res Sanh. Kuj. 4, 18 (vgl Z. 25: uSaklila 
nab~ni-8U-un). folam ere* tam-Sil gaMi-Su-nu 
Z. 19. *** zariorarÜ id nu-um-mu-ru gat- 
ta-Sin Z. 28. enbu Sa ina ramdniSu ibbanü 
$*-ba gat-ta (entwickelt, entfeitet an äusse- 
rer Erscheinung, beide Wörter =fe. MAR. 
UD-DU.A, EME.SAL) Sa ana tiapbisi 
asmu laldSu la esMü IVB 9, 22 / 23 a. 



l 



n 



£9. 



I. di U Subst. Noth, Elend o. dgL (auch 
/ wäre möglich). Susui di-'a ü di-lilrta 
e-li-Su IV R 54, 40a; 8. U. dilibtu (I. nbl). 
Vgl. d?u. 

II. di'u, du abgeschlossener Raum 
innerhalb eines Tempels, Götter- 
gemach, Wohnraum der Gottheit 
K. 4320 Col. 1 16: ili-'u (ebenso wie trnk-ku 



und pa-an-pa-an) syn. pa-rak-ku, 8. d. II R 
38, 66a. b + 28, 43a: [DUL?]LÄ — diri, 
mit sukkuj pa-an-pa-nu und parakku Eine 
Gruppe bildend. S°27: [DU]L[(A.rf>] = 
dti-u (Z. 25. 26: = SuUu und aSdbu, Z. 80: 
es mnik-ku). diw parakkani hrbihi die 
Götterkammern- und gemAcher in ihm 
(pitile kaspa) Neb. Ul 57. 




^. Zürich. Vok. Col. III 22). Für 
- :.-ai s. S.88. VK 14, 24 c. d: SIG. 

;^7 aiail. Thierrclle oder WaUsti.ffc 

. jur Traner dienend, wie »>jA is. 

und mmlri"i, 

.iaummatu (sprich <hi'i<w.iini'i) l)Fin- 

- riiss, Dunkel. Verfinstern«*. 

■M.A.AX.Hl.Sfi i-ÄiM»-,,» /,;„„ 

-i-jir-'s GfWiiik. d:is am Himmel F. ver- 

irsaeht, sind sie 1VK ."., :i:, -,,a. :niin<t-iti 

. ..,..„„./,; (==HI.SI.HAi »»,-,/.,/-/; sein 

' , ■■tii ward erfüllt mit F. lli, «"„„li. S. 

ür 111. Hl auch u. rtütu. ilw Sumieiigun 

n.">ie mit seirem Aufgang </.f(sicw.«- 

. ■■.-.-« (bc. des Uottes iVif/w) j //-i«- !.«»/( 

' K.440bv. s- w : Ideogr. MI.MI.GA (zur 

' Aussprache vgl .S. 127a). «-/i ««.i »-/.' 

■ l.Miin-m-i-1» 1= AX.USAN.DA) Mit- 
\»~hh Mhii (uäml. die 7 bösen Witter) 

" IV R 5, -''.i„n. des Gottes Hamas heller 
1 TajE ••-'Kl •hi-mit-iiM-li li-l«r ['t'ySii möge 

si.li ihm in F. verkehren MIR 41 Ol. 

1120. 2) Trauer, Traurigkeit; Weli- 

■ klage ivgl. für diesen J Ic üleu t u n ^siil ■•' r- 
gaug die Stämme II. T7K und MS-,). </i 
fj.u.ttt .Ut-m»-m-Ht>u>. U-pt-m Über Klam 
verhängten sie Trauer IM R :1K Xr. 1 
Kev. 1. •Iii-iitii-mn-i" wird im Lande sein 

, IHR Mi, (17a. Sin. 0,26: I.S1.1S = ,/.,- 
■ m-m-i-ti) (Z. 27: = !»i-l.-u weinen). 

c yVTi ( wonl '»»w als TTi-j) Prt. *./ii« jem. 
un gerecht behandeln.unt erdrücken 
i>. il. wenn der König den Siiinarencr 
.-Ai-m-»»i U'lni-.i„, Hi-iu ungerecht l,e- 
handelt.dem Fremden aber Recht schafft i? i 
IYK4S, Jia. i-bi-a*-.-<»-»'-lh.i behandelt 
er sie idie I'.ewohner vun Xi]i]itir) un- 
gerecht Z. IIa. ,7» ;-/,i-„.* /.«.;,• ,„,-f,-,.; 
:.l. 3.'itt. Auf # als Auslaut führt viell. 
/,wf-x» 51, 2"a: statt -/ wäre aneh / 
möirlicli. IScinlite ührisens ■l-wit-i. 
.i.ihui i/.i/./'i) !-!:tIz. vmi mir unter täten 

la^B' behandelt, s. il. 
22" dabäbu Prt. »«»/, Prs. ;./.»/..,/>. ;,fr 
A»/. 1) reden, die Üabvhinier heli.nr er 
und ■!■>-'■■'/■ Li Vt-i. l-N.ii-h'i it-tt-iii-m, un- 
wahre Rede redete er zw ihnen VR :'. K4. 

,/;/„/„■ hi-r-i,i-,H. M.i-fa ;,,» ,,1'iW.i i.i-i,^im 

alle die hiisen Reden, welche er (regen 
mich geredet K. «4, " v . •l'M.i t/i Jhiti-ri 
Ai In h£n t<-g>i->t i.l-bti-b<d-/.ii-nifii die Yer- 



am 



209 



am 



leumdungs(?)-Reden, welche dieser Nicht- 
Bruder zu euch geredet ibid. 3 / 4 . anäku 
Bei is-si-ku a-da-bu-btt (rede mit dir) IV R 
61, 18 b. i-dib-bu-ba \ i-ta-ma-a 60* C, 
Obv. 27. 2) jemandem (ana) etw. ein- 
reden, einflüstern, den (aiia) Haupt- 
statthaltern des Mannäerlandes a-mttt sulle 
u'„ xarrati id-bu-ub-Su-nu-ti Khors. 38. 
3) (heimlich) auf etw. sinnen, planen 
und zwar Böses, Feindschaft: intri- 
guieren. der König von Tabal, welcher 
gegen (it-ti) meine Väter id-bu-bu da-$a- 
a-ti (s. u. dasdtu) VR 2, 69. da-bab mr- 
ra-a-te (s. d.) it-ti-ia id-bu-ub 8, 68. da- 
bi-ib za-lip-ü\ e , theilweise in Ijismus mit 
ka-pi-dn lim-ni-e-ti, dessgl. da-bi-bu (V. e-pi- 
Sn) za-lip-ti 8. u. 5|bt. Daher bei dabäbu 
Feind, Ränkeschmied (vgl. |^«^vCV); 



aS-Sa it-ti bei da-ba-bi-ia ta-ta-Si-iz-za weil 
ihr auf die Seite meines Feindes getreten 
seid K. 84, 32. VR 30, 5e. f: BAL = 
da-ha-bu (Z. 3. 4: = ?iu-kur-[tu\ und na- 
ka-rn\). 4) anfechten, klagbar werden, 
klagen, wer i-na ekli Su-a-tu i-da-bu-bu 
»-Sad-ba-bn wegen dieses Feldes Klage 
erheben oder erheben lassen wird IHR 43 
Col. III 5 f. wer ina eli ekli Sti-a-ti i-dib- 
ht-bu it-Sad-ba-bu Str. 111. 135, 29; vgl. 

II. 193, 25 (a-na eli i-dib-bu-bti u-Sad- 

h*t-b<i\ Mit itti: gegen jem. klagbar wer- 
den. //-// A" (den Schuldner) td i-dilt-bu-ub 
Str. III. 172, 5; vgl. 382, 17. NN a-na 
ntnh-hi (deswegen) it-ti-Su-nu td i-dib-bu-nb 
IL 65,12. Hier sei auch die RA mitange- 
schlossen: ditri dabäbu einen Rechts- 
streit führen, prozessieren, i-na Mi- 
liar vor (den Richtern des Königs ) di-i-ni id- 
bu-bu IL 1113,8. \di-nnm Sa?\ Xa-na mnhlji 

(wegen des und des Streitobjekts) 

it-ti Y i-na vui-ljar sartenu u daiane Sa . . . 
Harri Bdhili id-bu-bu 1128, 1-7. di-i-ni Sa 
umii gal-li-ka Sa di-i-ki it-ti-ia la ta-dib-bu-ub 
verklage mich nicht wegen deines Skla- 
ven, der getödtet worden ist HL 365, 5 f. 
Die juristischen Formeln: täri u da-ba-ba 
. . . iiinu, tu-a-ru denn (u) KA . KA bez. 
da-ha-a-btt laSStt S. U. Iin. — V R 39, 
1 -3 c. d : KA (,/«-«), 1 )1, KA . KA --= da-ba-bu. 

13 sinnen, planen u-mi-Sä- 

mn-ma id-di-ni-'dt-bu-uh das und das plante 
er tilglich V R 35, 6. 

n 1 Inf. dubbubu. II R 27, 49. 50e. f: 
KA. HI. KÜR. RA = dub-bu-bu, BUR 

Delitzsch, Assyr. Hand Wörterbuch. 



(du -du) BUR = „ Sa da-a-lum (i. S. V. ddlu 
d. i. nachsteUen ? 8. u. b*H). V R 39, 5. 6 c. d : 
DIM . MA . KUR . RA und BÜR (du) BUR 
( äu ) = dub-bu-bu. K. 2022 CoL III 49. 50: 
DI(?) DI = du-utäu-bu, DI(?) DI . BA . . 
= da-ba-bu] ist in Z. 49 das 1. Zeichen 
DI (HR), so ist es dies auch in Z. 50. 
V R 45 CoL IV 51 : tu-dab-bab. 

m 1 kausativ. 1) jem. Böses planen 
machen, verleiten, verführen. mu-Sad- 
bi-il>-Su sein Verführer (Sa limuttu uSak- 
pidn ana Urtaki) Asurb. Sm. 105, 61. 
2) eine Klage erheben lassen; s. Qal 
Bed. 4. 

m2 verführen? nachstellen?diese 
sarsardni us-sa-ad-bi-bn-ka ussisunikka il- 
ti-bu-ka K. 2401 Col. II 11. 

IV 1 geredet werden, <jab-bu (sc. 
dilf-bi) id-<lib-bu-ti-ni al-te-me-Su-nu alle Re- 
den, die geführt worden sind, habe ich 
gehört K. 84, 5. 

dabäbu (eig. Inf.) m. Rede; Plan, 
Intrigue, s. oben Qal Bed. 1 und 3. Sa 
da-ba-lm an-na-a innu-u Str. III. 283, 19. 
368, 6 (in-nu-t'i). 

dibbu m. Rede. PI. dilM\ 8. bereit« 
u. Qal Bed. 1. dilt-bi a-*jaiiu-te diese Reden 
K 84, 37. a-a-u-te di-'Mn-ia welche Reden 
von mir? IVR61, 16a. wenn du aber 
dilfbi an-nu-tu diese Reden (Erlasse) dem 
Volke verheimlichst Beh. 102. dib-bi-Su-un 
iSmu Str. IL 1113,8. Sa dit>-bi an-nu-tu 
innu-u 697, 19. 

dab(b)ibu. K. 2051 Col. I 33: KA 
(du-ut-t*) KA = da-bi-bu, im Verein mit 
mu-ra-S?t-u, atnAnü, muStdmu (für die beiden 
letzten Wörter 8. S. 81 f.). V R 39, 4 c. d: 
<»""KA.KA.KA = da-alM4ni\ das n&ral. 
Ideogr. Z. 1 1 c. d = mu-ta-mtt-ri. 

dibbU (?tibbu, dippu?) Thürflügel, 
Thür. HR 23. 3c. d: ^/7>(sic)-K eim*s 
der Svnn. von da-<d-tum. 

dubbussü U. 21. S. duppussu. 

dabü (/?) Schwein, gleichbed. mit Sahn 
(8. d.) gemäss^ der Gleichung IK.DAM 
= irritu Sa SAH d. i. Sa In 1 (8. u. irritu 
S. 139a) unter Hinzunahme von II R 6, 
19. 20c. d; VR 39, 7. 8c. d: DAM. SAH 
und DIM. SAH = da-lm-u. Vgl. Jkkskx 
in ZAI 311 f/ 

dabües (Form wie namuis) Adv. wie 
ein Schwein, am Centralthor von Ni- 

14 







ifl 




am a 


da'ätu, dätu PL ,/,/,;„ BMtuhaii 




Husteclinngsgeseheiik, öS i 


- ,'-/",.-,. i:. 




/« </.j-% i-ti unbestechlicher Bici , 




Oliv. 7. Samaa «iib-i. ... ■ 




1VR 60,31a. Him,,,,,,,.- 






'"„ im-htwu-iu der lia.i ' 


I're. iiituji/nl 

..-hauen, li 




schenk von ilim angei n 




■!, 137. der Etora 


UlsHl.ni.'JI, JUll'.ll 




nw*/i (nahm vi-n i lui.it i ,,■ 


; * Anfallen (Vgl. hi 




gleich jenem fHim.uin^.i- 
'■•'i- liest; er (Tinnmarit.ii 


•,'a.b: M.IUI;. 




da-ga-U\ t. ' 




Asnrb, Sm. 1"'!, 11 


%du-gul->m-m{M. 




/" mtl-hil- ,!„--.:■!', 1, ■ . 


1, 2flb. Vgl. n. pi 




Ntivlllirl, (V.Fl, i-ii . 


lll\-IS N.lllS rtml f., 




C..!. II jii. 27. , 


■.'-/"-'" /(■..•,</ „;.;; . 




■„-/.; g w ,|| v 22 ■■ 


_ Aiwi'hauiüi dt!s a:i\ 




IIIH38Nr.] I.v 


■:!' Wb. 1X31. 2) 




(■■"'. mji dum /,.,. i ■ 


ntlitz jemandes seh; 




'■»■■ IV H is, m 


IVinlifts jemandes 




.■«111« noch 


ijt jm. zu Diensten, uni 




.U-- ■<-!„. 


*" ^ t*4eraara sein. Vgl. hebr. i 




da'alüin 


-X .**»rfi. aufwarten" 2Rg. 25, 
1 vgL auch Ps. 123, 2. 




ne» al* n, 




. i ./.,.-. 


a^HMf Ai du rfi ™ Aiiür 




•ir-2 Kojifkra 


. *fl i*i-ni-iti milche anf Asmoi- sa 
* «.- cfc'rsanic Knechte (belog er) 




Du'tizu 




4. bnbyl. .i 


t « wtUm dn-gil patu-ta 1, 70. 8, 




■-.. 


Hr* *J-g*' />"-«« ""A-hir Asur an 




14, lä 


«. Tbr. III 1 f., vgl. IV 30. TKrfri 




auch Vi 


<# f*~m*ivnu P., der ihnen (dm H< 




sein ii 


Igt« Sarg. Cyl. 2ö. In der 1 




-m. angeboren öfters in den Kontl 




MB 


s* * B.: rA-w tiuttiin paMit-ka li-i-l- i 
S*e. IV. 837, 12 £ was auf den Hat 






Uaw'ii nud auf dem Erdboden wfto 




,<«. ,YW W r/ gehört dem X Ui. !X 




%\ jemandf« harren, auf Jem. oder i 




• irten. dm lihfn Mag^n4u^t' pa-t 




fert erwartete )n nie mich (bis ich n 
Krdicn käme) Heb. 47. pa-m ■■„,„„>. 








" 


al tul-pil ar*kara ui it-mur ich wari 




nicht auf mein Heer, zauderte nicht 1 1 






1$ Col. 1 10. hin,/-./.,-!« pa an » 1 






«e-rfl sie sind meines Befehles gewftj 






VR3, 86. 3) ausschauen, Uinsc. 






Uten aach etw. ii R BS, 2B-»1 
«tyo-fu SyiL von ^u-uMtnl, W|V f ;| 






3 anderen Verben. 




_ir— " _, 


HI l Bat Btata mit pdna: jt : m 




<•»**• 


,\Tiilit/ einei andern schaoen hissen, d 
hl einem andern utiinrthan mach 










nnterstiilun, stna Persmi nder Sa 




'J_ -- Ml 


jcmaudeui llbergeben, anboimat 
l,. u . fhi^ra Aivr 









TJ 



211 



tm 



lifo* sie Asur unterthan Tig. III 

<liu Bewohner Akkads n-Sad-gll 

machte ich ihm unterthan 

-. 11. die Könige des West- 

■ ■■■)• -In ■ die grossen Götter u-Sad- 

*-4. ■/-«-. t VK8, 18. das und das 

-.Cf «•/-./// iHMiu-ttX-ihi Sanh. III 65. 

ulii- Herrschaft über Sumer und 

. ..". >>h t't-Xad-gi-bi pa-m'-Su übergaben sie 

V" 1*. ta-ii-ti-rat Hn-ti-Sa. tu-Sad-gi-la 

■■■■■■ •'-■/ ilif Rückkehr ihrer Gottheit 

'■'•nr.inti», befahl sie mir an VR 6, 112; 

!■!•. Sm. 250.k. Ohne;wm/Tig.jun.l6: 

.... , ,'.;/./,/ ttirit-M ich machte unterthan, 

.üiiiektiiTti' sein Land. Swlguln ptmi „über- 
_r«ben. geben* 4 sehr häufig auch in den 
Kontrakten, z. B.: das und das <ma ümu 
st'iui pa-ni-ia n-Sad-gd (3. Prt.) Str. II. 
• »-">(>. 14. das und das pa-ni . . . ahi-Sn 
— tn-Sa-ad-ißl (hat sie ihrem Bruder 
geschenkt) 1098, 6 v — VR 45 Col. VI 51 : 

ttt-Sa-ad-ijal. 

diglu(V) st. cstr. digil das worauf man 
schaut, Zielpunkt (vgl. ittu S. 156a), 
viell. Panier o. dgl. Sa irsitum rapaStint 
di-gi-il-Si-na (Ideogr. SI) at-ta-ma du (o 
Sonnengott) bist das Augenziel (der Be- 
wohner) der weiten Erde IV R 19, :,3 54 a 
(folgt: iiutttnhUanui sie schauen dich). 

dädu 1) Liebling, Kind, da-du syn. 
M<t~<n\ s.d. Viell., wenn HR 30, 30c 
ebenfalls da-du, nicht H-du oder gar ra-du 
zu lesen ist, zweimal genannt. VR 1(5, 
34 g. h: Kl . AKA (sonst = nardmu) = . 
da-ilu. Folgt: ti-rmn. Vgl. n. pr. m. Da- 
«//-/Vi (mein Liebling!). 2) Liebe; in 
dieser Bed. auch PI. So, und zwar i. S. v. : 
Geschlechtsliebe im NE: da-du-Su'. 
tauch Sti) i-hap-pti-pu bez. ib-pu-pn efi 
.strikt (bez. Sa\ 8. U. ?|fcn. 

didä Brüste, Busen des Weibes (gleich- 
bed. mit kirimmu, s. d.). ur-tam-mi l T bdt 
di-da-Sa NE 11, 1(5. 

di-dti s. auch u. ttht. 

(Ü-di-lU (ti-ti-lu V) syn. di-ik-Mwu-nn S.d. 

dadmu Wohnsitz, Wohnstatt, PI. (nur 
in diesem bis jetzt belegbar) dadme. 
1) m. Wohnungen, Wohnstätten. 
Hsahviha da-dd-mr-hi ich verwüstete seine; 
W. Tig. jun. 22. da-dd-mi-Sit-nn abubiS\ 
anpim Sarg. Ann. 272. der Chaldäerkönig • 
Sa i-na sa-pan tdtudim $ti SumSi Sit-kit-nu 



daHid-me-äu (dessen W lagen) Sarg. 

Ann. 229. ü-ab-bit (1. Prt.) da-dd-me-Sa 
(seine, sc. des Landes, W.) Sanh. Konst. 13. 
8a-pi-nu f/hnir da-wl-me-Su (sc. Sidons) 
Asarh. I 10. da-wl-me-Su-un ez-zi-bu (ver- 
liessen sie) Sanh. 117; umgekehrt Sanh. 
Kuj. 2, 8 (= Sanh. Sm. 90, 54). uter (ich 
stellte wieder her) da-ddiru-S?'i-un VR 
35, 32. Asurnazirpal mu-ra(p)-piS daiid- 
mi ein Mehrer der W. I R 35 Nr. 3, 15. 
m-iS diMul-Mf (= ER) die Einwohner- 
schaft IV R 19, tt i a. '"" datid-mf in den 
W. d. i. in den (von Menschen bewohn- 
ten) Ländern (= KÜR. KUR. RA) Sm. 
954 Rev. \. Auch Khors. 165; XIV. 76; 
Pp. 11.40; IV. 121; Stier-Inschr. 77 wer- 
den da-dd-mc ki-Sit-ti A-a//, welche Sargon 
auf Wandplatten seines Palastes dar- 
stellen lässt, von den „eroberten Wohn- 
stätten" (Ortschaften) zu verstehen sein, 
da die besiegten Völkerschaften, te- 
niSeti mdtitdn Sa akSudtiu Sarg. Ann. 428; 
Pp. II. 43 (vgl. Khors. 165) davon aus- 
drücklich unterschieden werden. 2) Men- 
schen, wechselnd mit tetä&ti (die näml. 
Doppeltheit der Bedd. s. bei apttt, abartu 
U. a.). da-iid-me tna-ti-tan Sa ak-Sud-dtt- 
ma Khors. 165, wechselnd mit te-n^SMi 
ma-ti-tan Sa ak-Sud-du-ma Sarg. Ann. 428 : 
Pp. II. 43. — An Stellen wie Neb. IV 20: 
ein gerechtes Scepter a-tia pa-ga-dam ka-ttl 
da-ad-mi, Sarg. Ann. 454: den Besitz der 
zahlreichen Feinde, Si-di-*> (die Geschenke) 
da-dd-mc nu-bnS kilt-mt etc. kann man 
zwischen „Menschen" und r Ländern" 
schwanken; doch dürfte ersteres vorzu- 
ziehen sein. Vgl. noch ilu IS-ha-ra bt-Ht 
da-dd-mc IV R 52, 1 a, brlit Irti da-ad-ma 
III R 43 Col. IV 28 (hier in der Eigen- 
schaft einer Kriegsgöttin). 

dudittU (= dwUntu) PL dndinatr ein zur 
Kleidung oder zum Schmuck des Weibes 
gehöriger, auf der Brust getragener Gegen- 
stand, es gebe dir (o Tochter Anus) der 
Beschwörer '?ga-sn '*du-di-it-iu *> pal-Sid- 
du{?) n ki-ri-is-sti IV R 56, 5nb. dn-li- 
wt-tr Sa irtt-Sa bez. ia Höllenf. Obv.r»l..V2. 

Rev. 42. — Auf einen Stamm "pi geht 
auch der Frauenname J IK-di-{iit-\,ta-tnm 
Str. II. 39. 40 bis. 42 zurück. 

di(Ü8Ü, geschr. di-di-.<u-u (oder //?), eine 
Götterwaffe HR 43, 29 d. 
dad(d)aru Gestank, übler Geruch. 

14* 




731 



210 



bin 



neve ar-ku-su da-bu-ü-eS band ich ihn an 
w. e. Schw. Sanh. Konst. 36. Vgl. Sahü. 

""P*I (möglich wäre auch patD) Stamm 

des Sahst. 

nadbaku Gebirgswand, Abhang, 
Absturz eines Berges (vgl. melu 
S. 66 a). zwischen den und den Ortschaften 
abhalkit na-arf-bak Sade-e tiberschritt ich 
die Bergwand Sams. IV 3. Häufig findet 
sich nadbak Seide oder midbaku Sa Sade 
appositioneil zu Jjuntt „Schlucht" und 
nable o.&. „Bäche" gefügt, um die Schlucht, 
in welche ein Berg abstürzt, also eine 
Gebirgsschlucht, und Bäche, mit welchen 
er abstürzt, also Sturzbäche, Giessbäche 
zu bezeichnen (s. für ähnliche Appositio- 
nen Gramm. § 124). pagreSunu hw-ru 
na-ad(y. da)-ba~ku Sa Sade-e u-ma(f)-li mit 
ihren Leichen füllte ich die Gebirgs- 
schlucht Asurn. II 1 1 4 f., pagreSunu ftur- 
ru-re (gemeint ist doch wohl liur-re) na- 
ad-ba-kii Sa Sade-e (?) ü-mal-li Asurn. Mo. 
Rev. 33. die übrigen von ihnen hur-rn 
na-ad-ba-kti Sa Sade-e'% (lu) ekul verschlang 
die Gebirgsschlucht Asurn. 1 53. II 18. 37. 
na-ah-Je na-ad-bak Sad-di-i a-du-ra ich 
fürchtete die Sturzbäche Sanh. IV 7 7 f., 
vgl. Sanh. Konst 43 : na-hal-lwn na-ad- 
bak Sadiri. Jjur-re na-hal-le na-ad-bak Sadi-i 
me-le-e tn/ir-su-ti die Gebirgsschluchten und 
Sturzbäche, arge Aufstiege (legte ich auf 
dem Sessel zurück) Sanh. III 75. 

dublu (duplu't) Grund, Fundament. 
HR 35, 43 e. f: du-ub-lu syn. iS-du (s. d.). 

"Ol ("£nV -DtD?) viell. stark, ge- 
waltig sein. (K. 2020 Rev. 8: da-ba-rum 
syn. is . . . .). 

IV 1 Part.(?) mn-un-da-ab-rwn, ebenso 
wie Jiiu-tm-f/a-ajy-rnm, syn. mu-wj-da-[äS- 
ru] stark Sm. 2052 Col. III 25. 

dabru Adj. stark, gewaltig? ume 
da-ab-m-ti (s. w//*//, S. 33 b) befinden sich 
in Tiämats Waffongefolge Weltsch. 111. 
33; 91. VR16, 80d: (h-ab-ru (folgend 
auf ma-a-du und eti~Si'<). 

dibiril Subst. das Land wird di-bi-ri SI . . 
IHR 61, 32a, der König des Landes hm 
di-hi-ri it- .... Z. 36 a. — Vgl. auch den 
Stadtnamen .Dibirhm (s. nn. prr.). 

mndbaru, mudabiru s. u. E. 

du-bu-nt-tum lies htp-pu-ut-lwn (TOD). 

daggassu s. dakkawu. 



digirü Gott. K.2100 

im-u 3301. i-lum (ebens< 
achte S b 2 : AN (di-in-gir 
das mit di(n)girü nächstv« 

^H dagalu Prt. idgul 
dugul schauen, ansc 
gemein: schauen, am 
bewundern dem Anscl 
u. I. iTD). HR 36, 9a. 
fia-a-tu Sa (i. S. V.) . 
mutuh ineka a-na a-a-Si d 
miclTan) IV R 61, 29t 
ÜM A m-du-gul. selbiges 
uSepiSma a-na da-ga-lu 
bewundernden Anschai 
Volkes) lide uSmallam N 
pdn(i): das Antlitz j 
d. i. a) des Winkes 
wärtig, jem. zu Di 
than, gehorsam sein 
iDfc „bedienen, aufwart 
Esth. 1, 14 und vgl. auc 
Babylonier Sa ina eli m * 
dCvni da-(j'd pa-ni-ia welch 
mir gehorsame Knecht 
3, 83. ardäni da-gil pa-t 
Städte da-qä pa-an üu l 
than Tig. in 1 f., vgl 1 
gil pa-ni-Su-nu P., der i 
tern) folgte Sarg. CyL 
jem. angehören öfters 
ten, z. B.: zent Suätim j 
Str. IV. 337, 12 f. waa 
bäumen und auf dem 1 
pa-an X i-dag-gal gehört 
b) jemandes harren, u 
warten, ina libbi i-d< 
dort erwarte(te)n sie n 
Medien käme) Beh. 47 
ul ad-fjtd ar-ka-a ul 
nicht auf mein Heer, r 
15 Col. I 10. i-dag-g.> 
mc-ia sie sind meine* 
V R 3, 95. 3) auss 
halten nach etw. 
da-ga-lu Syn. von $w- 
2 anderen Verben. 



1 fast stets 
Antlitz eines ander 
jem. einem andern » 
unterstellen, ei 
jemandem tiberp 
len. pa-an Aimr 




.-*.- --^- - ■. ..-.. SE.KI = „ia ,«ir-M(sic). VR45Col. 

— u -.. -^a^^ :ac III 17: ht-iltilj-hiul. 

i- i. *:iw7 da{idu strotzend, überreichlich 

. - '-"iir ••II- ivnn Flüssigkeiten), z/t-im-iii il<ih-tiu-'>-ti 

w - . . .- .il •>rr.m. m!U- ynliSiiti (ein Geschenk Raramans') 

■> 1*4 . K. 183, 11. :-Mi-„i rf,wA-rf»-f«Tig. V11I 27. 

. .. ..r-/,',„„- infolge von ;»«#«* (Sg.) .hik-dn-n-ii ra-<t-t. 

. - .< - -l.rceu. •jab-M-tfti Asiirb. Sin. 317, c. 

.*■ VB33. dufcdu strotzende Fülle, über- 

■■■ ■ U 5AÄ. fluss. AmiirV c/n$-di' rw/>*}fc III K tili 

..,.'- -i -vV Rov. 15c. Marduk hei dtth-tii fotyiil-li] 

■« ,u»ü -<,-. *>ust 1VR 57, 27a. wi<i-<i-mh Am>-W « r/„/,-,/< 

...^ . .i. iiL. Sarg. Harem li, 5. K. 4859 CoL IV 17—10: 

.... .,,. L ,./-'wi. NAM.HK, SA. HE und BA.KIL 

.■„,,„1 = ilafj-rlu. Vit 40, 38c, d: IHJK.GÄL 

" .. . ...V*" !,^ - *HH «rf <»**. ' 

.. v . «: .tr-l-tti nm (nnchO wäre möglich) viell.nieder- 

..... -.-r ,"-'-r/ drücken, erniedrigen, «t-mi tK-Iw-i> 

> ■ " '.ilieisst: iil-lii-äii zur Erniedrigung erniedrigt«! er 

*. L ." »ie ich ihn<?) K.245 CoUV22 (Idcogr., wie es 

„ ■■,. ifAiftf SClloillt, TE, Vgl. flA'i). 

v .". : ~ 7: SIE IV1 niedergedrückt, erniedrigt, 

-■-.-■■. VK profaniert werden, der Feuergott ist 

-.■■ . ■* volle znm Sonnenaufgang gedrungen und pn- 

i.Vrsohoi- wat-.*<-„.i i,l:U-h,«-,i (= MU.UN.NA. 

-. -.-.;'; ward AB.BI1 ihre Mysterien sind geschändet 

,-iv-XvV.:: er be- worden lVRISf. Ool. ll"' ; s ,. Die Lesung 

v . ■ :-.'.; ihi-ii-tii j i'.til'M (I 2 von nrm) liegt nalic {s. zu 

..... -i. ! p!D), ist aber kaum zu bevorzugen. 

... ■ -./.niesen, difeüAdj. niedergedrückt, niedrig 

. . \ ; Ivb: htfir u.dgl. II R 28, 70b. c: IL.NU.TrK 

. . . ■ ; •lu-ui-hi (d. h. nicht hoch seiend) = tH-hn-\n\, mit 

. . •»!„.•.■ i.V. keine Er- ■<>-\hu't iht'i\wn& In i-t<i-nn-\u\ Eine Graupe. 

* ■■ bildend. K. 245 (Jol.1V 21: «V-Ah-k (vor- 
hergellt ih-Iw). 

i -'efeu, t'birrel dib.ütu Zustand der Erniedri- 

' '.'"' ' -.. ,.',,.... «Ma.K.183,1 «"«. »■ •'"' Qal ' . , ,n x-, , 

\ - ü U> ' 1 -- dijiii (borni wie «mm Zahl) Meder- 

v " Bedrücktheit, Hinfälligkeit, Siecb- 

jii.Mfeud. über-' tlnnn u. dgl. mitr-fii tli-hii etc. IV R 54, 

•' i. .... - die SiMssel 13il - ""'"' '""'"'■ " '"-"'"''" Nichtigkeit, 

i ■ »■■ "Wl VKi< und Nairis) Niedergedrücktheit und Leid 57, fila. 

.','■ „..„.i,*.," l,.h ""•"•*'' («itfeniei <li-/,ii At :«wm Z. Uli. 

.,,j,,.u^erNel,Grot. HRWi.3". b: BAW.NÄ - **., «h 

\--o-- V- -,H IVim-el vollendet *"*-*■«■''-' und ,„„-;«-,.« Eine (jrnppe 

•sM.ws. Kk«ri nnd Thürllügel di-hu (/?) Siil.sl. -ii-lm 111(43, 13d.e 

.. ■ ..i..\-Ki-,,i 1 1. l*n.» Z. i:ib. dmvh .•iMm-jin, Z. 23 durch mfaiif, Z. 24 

. ■ ;- imit Ol in t'U'rflussl I!- di-h» MI durch ri-ih-*» ''"»-«« erklart, 

• •■. ! -yi-h< IVB , r >4, 52a. K. 4350 worauf e* in Z. 25 d. c lautet: «fr/.« imi 

!\ 1.' lii;(iAH.GAlt, sprich Dl'. IW) WW» ''*'-*» I •"""• 1 i'»'M". Aber wie ist 

i\i\. MI.(!AIU=rf»A-A»-./»,TA.KlL' Z. 24a.li: ,li-h» IM» /,,,-wl Girbi z.mmn 

i I'V.TA.KIL = „ in iamui, SE . Stimme zn verstehen? 



*h 



215 



n 



nm (oder tD?) Hl. VR 45 Col. in 18: 

tu-ddh-ha-ah (vorausgeht tttdalfiad). 
thihnt 8. tahru. 

di'u (eins mit I. MvT). der Gott Nergal 
hat als Gott Sa di-i-'i 3 verschiedene 
Meogrr., s. TUR 67, 74-76; es folgt Z. 77 
seine Schreibweise als Gott Sa $wun (V)-Zr?. 
Anch f wäre als 1. Radikal möglich. 

^1 (?c?) dalu Prt. /</<// eine Schlinge 
logen, nachstellen o. dgl. der böse 
ffidln ina <di i-da-al (= mu-un-DU . DU) 
hat in der Stadt Schlingen gelegt (und 
die. Bewohner zu verderben nicht aufge- 
hört) IV R 16, 7 / s b; || der böse ekimmu 
iwi st rhu i-ku-nS (s. II. ©DK); weitergehen 
vorher irbis und iprik. a-ka-Sn und da-a-ht 
neben einander als Synn. von aldkn auf- 
geführt s. 11. aldku. Das Ideogr. DU. DU 
beruht wohl auf Ideogrammverwechselung, 

S. dt/bbtibtl (Hl). 

daialu, geschr. (ht-a-a-ht, ein Berufs- 
name. SamaS-iksur avtH da-a-a-lu (fungiert 
als Zeuge) III R 46 Nr. 3,31. da-a-a-lmn 
V R 29, 35 g neben da-al>bu s. u. 11. nb"J. 

da-a-a-li-tum (als Fem. zu daialu die- 
nend? vgl. ha-a-a-ti-tum von IL T^tt). die 
Zauberin da-a-a-H-tmn Sa bi-ri-e-ü (die 
Nachstellerin der Gassen?) IV R 50, 3a. 

^"| danu Prt. idht Prs. idhma Imp. dm 
' Part. (A///i 1) richten. Ncbukadnezar 
.«?/*/• ki-na-a-ti Sd di-in mi-Sa-ri i-tlin-mi (der 
ein gerechtes Gericht richtet) V R 55, 6. 
S. auch u. dtdanu. die beiden Götter </«- 
i-imi'tr) tcniSeti w T elche richten die Men- 
schen Sarg. Cyl. 53. 2) diu dann jeman- 
des Recht vertreten, jemandes Sache 
führen, ihm Recht schaffen, zum 
Rechte verhelfen; ebenso rpeS dhu. 
da-a-a-im (-= DI . TAR) di-in-Sd id i-din 
kein Richter schaffte ihm Recht (Ideogr. 
DI . . . TAR) VR 24, 39a. b. di-ni di-na 
schaffet mir Recht (o Götter) IV R 49, 14a. 
di i-ni di-ni schaffe mir R., || ES . RAR 
d. i. pnrus.*a~ti-a TAR d. i. pttni-it*, Z. 27 b. 
o Herr, di-ni di-in jntrtissa-a-a pttrtt-irs 
.">7. .Vja. aS-Sn r-prS di-ni-Su seine Sache 
zu führen (a-lak rrsdtiSu flehte er an 
m*ine Herrlichkeit) V R 4. 32. Vgl. auch 
Personennamen wie Xabu-dinim-epuS (s. 
nn. prr). Mit itti: jem. zu seinem Rechte 
verhelfen bei einem andern s. v. a. jem. 
an einem andern rächen, die Götter 
i-di-mi di'f-ni iHi l'vtaki rächten mich 



an U. K. 2867, 15. die grossen Götter 
di-in ktt-ti it-ti Um-man-i-gaS i-di-nu-in-ni 
nahmen für mich gerechte Rache an U. 
Asurb. Sm. 174, 35f. Auch das ein- 
fache ddnu mit Acc. d. Pers. dürfte die 
Bed. r jem. Recht schaffen" gehabt haben: 
wenn der König den Sipparcner iddsma 
ungerecht behandelt (s. u. ffcH), a-ba-am 
i-d'ui dem Fremden aber Recht schafft 
IV R 48, 9 a. Vgl. den Königsnamen Sin- 
i-din-nam (Sin schafft Recht) u. a. m. (s. nn. 
prr.). 3) durch Entscheidung festsetzen, 
feierlich und bindend zusprechen, zu- 
erkennen: fimc arkuti etc. a-na Sarri 
b.'li-ni di-na (Imp. PI.) in R 66 Rev. 17 c, 
ebenso di-na-ni-Sn Z. 22 c. — II R 7, 22. 
23e.f: KUD und KUD . DA = da-a-nu. 
*dinu, denu m. 1) Gericht, di-in 
mi-e-iia-ri gerechtes G., s. u. Qal Red. 1 
und u. daiann. Samas di-na a-ba-am hia 
mdti-Su iSakan wird fremdes G. in seinem 
Lande einsetzen IVR48, 10 a. Im babyl. 
Kalender VR 48. 49 heisst es bei einigen 
Tagen: in di-nim ma-gir im Gerieht zu 
Gnaden angenommen (wird, man) VR 48 
Col. II 12. 26, iwi di-ni SE d. i. mat/ir 
IV 33, in di-nim id nut-gir II 13. III 32 
(ina). Samas he-el di-ni (= LUGAL . DI . 

DA) IV R lff. Col. IV \. 2) Recht. Die 
RA din ddnu, dessgl. cpeS din 8. u. CJsil 
Bed. 2. PL dindtn Rechte, Gesetze, 
unter dem Schutze Auramazdas di-na-a- 

td at-tn-u-a ina Iwrit mdtdtr aganetn d-«a- 
az-tpi-u habe ich meine Rechte zum Ge- 
setz innerhalb dieser Länder erhoben 
Beh. 9. di-na-a-[td a]t-tn-u-a kut-ln-if sie 
halten meine Gesetze NR 11. S. auch 
Beh. 104. 3) Rechtsstreit, dini dabdbn 
prozessieren s. n. ZU! Qal Bed. 4. i-na 
pnntsae di-i-ni Sd-a-tim Str. IL 64. 2. 
356, 41. 13, 12 (Sd-a-td). Die juristische 
Formel (v-a-rn di-wnli o. ä. la-aS-Sn s. u. 
TP. — S b 185: DI (,//-/) = d',-,-nn. II R 
7, 32e.f: DI = ,/,-,-„„. 

*daianu, geschr. da-a-a-nn. aueh da-ia- 
////, m. Richter. Ideogr. ( w - ) Dl . TAR 
da-a-a-na :al-pa den schlechten (ungerech- 
ten) R. K. 3474 Col. 11 2 r >, da-a-a-na m»s- 

ta-lnm Sa di-in ttif-sa-ri i-di-nn (dir gerecht 

richtet) Z. 29. o Samas, da-a-a-nn ( Dl. 

TAR) si-rtt Sa sann-* irsi-tim at-ta 1VR2S 

Nr. 1," » ,J 20 a, da-a-a-nn (= Dl. TAH) 
si-vu bt'lu vahu-d sa nni-ta-n-ti at-ta Z. »' fi b. 
dem Gotte Samas da-a-a-nim si-i-ri Neb. 



l/it iJäräni um immer Mi Studie a. n. Uüt.\ 
Jede tiüru der truasen babyl Städte hftl 
ihren zuj;eii'irisc<'ii -•"/'"' (vgl. K. <i;i:J7 
Col. IV 2G: ^H>'-/>-^\ t. 4 — Pto db 
oppi h. "y/j" f q:X, ). S. auch die nn. prr. B. , 

Ah,-,hh;, M,..-,h),-r, l>Ün-M>.r (O 184), 

M«Wdri(C»188.198), AW üri /■■■■ 

nuln n. a. 2) BnhöBtatta des Hirten, 
Laube, Hütte aus Bohr o, ä*gj v n 89 
4Hd.e.f{vglK,152CoUl6)i GI.HAM 

Sil!, HA = ihi-i'i lyn. mofoU 

is. n. bbsl Beachte 

l^limwaml) «liMidiese lled. hat. 
dÜSU. ]IK35.2Ce,t 
dÜtU l)Vullkri.H '■ ■ 

hehr. "pÄVl des Hanoi - 

ilntwim •-iii" (SlibJ.: die ll*X"l, 

thmiih'tmii Hi«-ift-Al I ■■ ■ 

l\ R 5(1,8.9 

..il.t ipfiiitimiw \ S £AI 

vvnniitl 

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II), :; Ic, i 
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SE.KI = .«. 

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flu o. R. Nt* r 

- .:!,,l lt ,..■,,. /.,///,» _ 

-m-an-him IV R -'<-'* 

(li-H .Mm /IW-«« Ol' 1 

■> ]*t;ir) ••in Unwetter", 
^ joroi Asurb. Sm. 122, 45. 

. (Ua Haupt erwart' 1 
■ abeo i in Bereit*chaft fl"' 

-■ | 
-i.rw.'irtriinrsviilliTlioli.'iLi'M M 

. - iTi.'h «ic nai'li -l.T Hu ■ l.init 

■ in Verb, mit liblm : da". 
«w. erwecken, bereit ma< 
iL eich entschllesBen. 8. hi< 
-■i „-,;. 



tili 1. — S c 3, 7: ZI =.. 
Dl 1 iu Verb, mit Ubbu; 
HZMB6& sic.1i ea (nwal «w, eb 
• -h Hessen, jem. Willig zu 
uj.'hfii (Ihn gm etw, erwecken). 

Itonii zu (-(-nn) linm-ii M-tr<htl. t'i-.i 
y-mtd li-ih-h,' machte M. mich - 
Neb. Bor». II (1. sein Joei /u ( 
liehen ti-S<t-ini-l<i-<tHiii hh-hii mach 
i'Martek) mich willig Neb. II m. 
Rut der liSNi'rstiidl. :.i .l/.mM 
/'-.'i 'fiiii-hiiiii'ui BHfr- 
^ii-ii m niii-ii neu mit mui wiiu 

macht batt* V K 3-1 Od. III 2. 
dlkütu (Fora wie I 
! mm 3. Mol gegwi («-».() daa Und > 
SM» B-to-ta Asurn. 11 51. ' 

idiik. Entfesseln ng (vonKamni 
EHttet lehrten nthli <'•'•(>'-«> 
I ,,, die,™ Wort) K. 28ß7, 18. 
?V^"1 dakii l'r! 

, I i Med»!! 




tfn 



IV 2',). Sanum LH. TAI! 
IV R 18, Da, Hl. T 1 ' 

;,>.-/;,« 1 ilk-li. IM ! 
■"■■ 'H1.TAI!'* ■■!■ 
s. /.. I!. ii. .-..,-■. 



Kiriihsr). h. im. 
daianütu I:' 
UV,HU «;-■■..-■ 
vitiir.. isi. 
diru ((->.; 

s-lti; IM.i 



• i llliV. 
Vu'l. II U IT, 



-,A AU-** II.-*. -i-l- - 
, iin>l Um K. :..>:. _'i. 
ii-, l-iiriiln- lirin- 
: iiinirliieii ii. .LI 
hat sr.Oilit/1 wii <-:si 



.Im 



irm.A. VI! >; I I'i.l. I :w. ... 

r.jl-winl it mit 1-i-lil p-i-liisi. 
- i,i Ii.vnl.r p-l.ni.hl IV II ^J 

■i • v-rwlrrr. ln-mirnliiei m-r- 
. ■.-/-.'. |V I! r.. l[h. ■:■•<:■• t- 
«Inl v.i«hri *vnl..n K. -j:- 

■ 'lV-T-'i.r i\ i ii .'-. 

iilhu II. '■■•/•" ■■'•■ !■'"'. ''■■'■■■■'■ i" l " 1 '- 
■»Bt uml rnnilii- L'i-lTii.lit. in 

■■r-;il b.-flnilHili. v..ii >-Imiu l.-ni-l. 
■■:. V-lk. li.-pii-iUz: /":;■..■■ ..r.lii-n, 
;,.,■ nim-l.il.rii.L-.il: -. .l.Tt .Ui- i:.- 



dalilitu Sul.-i.. I'l. 
-- rniiir. Wir-nii-s. 



; r nr 



Mn 



219 



Mn 



heit. HR 47, 12d: dul-bamu Syn. von 
ak-htNwn (s. oben S. 55 b). 

dulujijiu da 8 s. du-lti-ub-fru-u a-mat 
timut-tim etc. K 891 Rev. 7. 

^Tl dalalu Prt. «V/A/Z Prs. iV/a//«/ (die 
Grundbed. viell. aus dallu Bed. 1, tfatfri 
Hed. 1 und dulluln zu erschließen) unter- 
würfig, gehorsam, ergeben sein, 
stets mit Bezug auf die Gottheit ge- 
braucht; mit Acc.: der Gottheit sich er- 
geben, in Gehorsamkeit dienen, vor 
mich trat er hin i-dal-la-ln kurdi ilänia 
ihtmtüti sich ergebend der Macht meiner 
starken Götter (sich demüthigend anter 
— ) V R 4, 35. nar-H ta-na-at-tirka ni-Sti 
Ud-ln-la der Grösse deiner Erhabenheit 
ergebe sich das Volk (Ideogr. SI . IL . 
SI.IL.LA, KME.SAL) K. 5332 Rev. % 
ind-hil tiir-bi-ka hatn 9 vi ilütka IV R 59 Nr. 
2, 27 b. Vgl. hvl-ln-la, lud-hd (ebenfalls 
mit Acc.) 57, 22. 25 b. in jenen Tagen 
wl-lu-ul iHir-biMä iläni raftüte ergab ich 
mich der Grösse der grossen Götter Salm. 
Mo. Obv. 49. a-na da-ldl ta-nit-ti ASnr etc. 
dass man unterwürfig sei der Erhaben- 
heit Asurs (Hess ich den in den Käfig 
Gesperrten am Leben, er sollte als stum- 
mer Prediger dienen) VR 9, 112; ganz 
ähnlich Asurb. Sm. 247, n: a-na da-la-li 
ta-nit-ti ASur etc. Hiernach wohl auch 
Asurb. Sm. 136, 73 zu verstehen: ich 
brachte beide Feinde nach Assur und Ar- 
bela ct-nu da-ldl ah-ra-a-ti damit zukünf- 
tige Geschlechter (den Göttern) gehor- 
samer seien. S. auch u. daliln und vgl. 
den Personennamen A-dal-lal (s. nn. prr.). 

I 2 der Gottheit ergeben, gehor- 
sam sein, ed-lum mud-dal-him (= KA. 
TAR.RA, EME.SAL)K.2hl Rev. 17 / l8 ; 
opp. sn tnl/aktaSu Sakätwn wer hoch ein- 
herschreitet Z. ,9 ' 20 . 

H 1 Inf. dnlhdu. K. 4386 Col. IV 10: 
NAM.TIK = du-ul-ht-lum, mit luiblum 
und hahalum Eine Gruppe bildend. VR 
20, 5e.f: NAM.TIK = duNu-lu (Z. 4: 
= haln'dnm). S. U. b^fl. 

dallu 1) elend, gering(?), unter- 
würfig. VR 23, 27 b. d: dal-lu, eines von 
neun Äquivalenten des Ideogr. TUR .TUR 
(auch = sihhirühim, dttkkulrutum, unnnSu- 
tum u. a. m.). 2) einem andern ergeben, 
zugethaii, befreundet. HR 29, 57e.f: 



da-alrlu, ebenso wie ärba-ru (s. nibtj 
S. 10 a), gyn. [ib-ru Freund?]. 

dullu 1) Hinfälligkeit, Elend 
o. dgl.? mit mur?u du-ul-lu la pa-Sa-fia 
muüanni (hat mich der Bann erfüllt) Sm. 
949 Obv. 15. 2) Dienst, Dienstlei- 
stung (wie rnh?). niSS urma-al-lak-ka 
dul-la (werden dir dienstbar sein) NE 
15, 40, womit zu vergleichen K 3657 
Col. I 6. 8: Klein und Gross u-ba-al-lu 
dtd-la. 15 Soldaten, welche ana mulitß 
dul-la (zur Dienstleistung) ana pdni Sänge 
Sippar il-lu Str. II. 734, 7 (s. S. 61a). 
dtdla epeSu Dienst leisten, Dienst ver- 
richten (in verschiedenen Anwendungen). 
* m "tfbe e-piS dtd-lu Sa lyi H. 469, 6. 
1010, 5. folgendes sind die Lohnarbeiter 
(agarrütu, 8. S. 17 b), welche dtd-lu Sa ina 
eti btt Gula ip-pu-ui-Su 804, 2 ff., welche 
ina eli Int SamaS u Int Gula dul-lu i-pu- 
tiS-Su 795, 8. Vgl 770, 1 ff ina tli ma- 
ar-irSu dul-lu e-ta-pa-aS bei seinem (kran- 
ken) Sohn verrichtete ich Dienst d. i. 
ich wartete sein K. 167, 14, ich werde 
maSmaSe beauftragen dttl-la-Su-nu e-pu-Su 
sie (die beiden Patienten) abzuwarten 
Z. 25. die Statthalter kamen, dtd-lu ina 
Mt ili e-ptt-Su, sie werden kommen, ina 
UMit-fa-fir dul-lu e-pu-Su VR 54 Nr. 1, 
11 1 18. Für K. 186 s. die „Nachträge", 
wenn er nicht kommt, * mil dtd-lu-amelu-tu 
a-na Bei inatndm Str. II. 102, 5. 8) Ar- 
beit (wie STfh?). a) Bearbeitung, 
Herstellung' Geld, ta-har-ri u. a. m. 
a-na dul-lu Sa für die Herstellung des 
und des Gegenstandes Str. IL 1000, 5. 
1002, 5. 1029, 6. so und so viel Sekel 
siparri gam-mar a-na dul-lu Sa etc. 447,2. 
Verarbeitung, x mane parzilli dul-lu 
gam-mar 960, 1; Vgl. 402, 2. 926, 2. 17 
Sekel nabdsi dul-lu (zur Verarbeitung 
dienende Wolle) gam-mar 410, 7. dul-lu 
lifmäte kane guSüri ma-la ina Vdt-ln tf)-ptMiS 
so viel er dabei an Ziegeln, Rohr, Ge- 
bälk verarbeiten wird 500, 9. dul-lu kaue 
u guSuri ma-la ... ma lib-bi ej>-pu-j<ii 
1030, 13 f. 

dalilu Ergebung, Ergebenheit, 
Gehorsam (stets von dem Gehorsam 
gegen die Gottheit). Ideogr. KA.TAR. 
da-li-li-ka (= KA . TAR-*w) lwl-\!ul\ dir 
(Marduk) will ich mich ergeben IV R 29 
Nr. 1, ! % 8 b. lid-lu-la da-li-li-Su ihm (Mar- 
duk) mögen sie sich ergeben K 8522 



Dl 



220 



Dfcl 



Obv. 10. KA.TAR-*u r7a-aw-SI.IL ... 
oder he-enSl.I'L.'E lies: daliiiku dudlul 
IVR 20 Nr. 2 Rev. 9. 17, 6b (wo GA. 
TAR-zm doch wohl nur ein Schreibfehler?). 
KA.TAR-zu [ic-en-SI.IL.E lies: dali- 
lika Udlul 17,5 b. aus meiner Stadt Assur 
du-lü iläni rabüti a-na da-la-li (den grossen 
Göttern ergeben zu sein, Gehorsam zu 
leisten) a-na na-piHi umaSSersu (entliess 
ich ihn zum Leben) Tig. V 27 f. Vgl. 
auch den Personennamen Da-lü-IStär (s. 
nn. prr.). 

dililu da ss. S. den Personennamen 
Di-lil-Utär. 

dulülu. ki lallari lcul>e uSazrab du- 
lul-Su ilcabbi ina te-ni-ni IVR 54, 22a. 

di-hd-ta lies dirUb-ta und s. u. 1. ibl. 

dämu m., PL ddme Blut. Ideogr. BE. 
i-na da-mc-M-nu gab-Sü-ti in ihrem massi- 
gen B. Sanh. V 81. da-mu u pir-Su (Mist) 
Z. 83. dämu in Verb, mit Sarlcu s. d. 
da-mi (= MUD . DA) ki-ma me-e in-nak- 
ku-u B. ist wie Wasser ausgegossen 
worden IVR 19, 37 / : ^ D - mwmabtu a~?nir 
da-me hab-bi-Iu s. U. II. TOS (S. 91a). 
däme (BE'') Surdu Blut fliessen lassen 
8. u. radu. muSaznin da-me!{ (= MUD) 
s. u. pt. idäp(ft) da-mi (= BE) VR 15, 
42c. d s. u. tdäpu) aber wohin gehört 
ibid. Z. 44: uläp(u) da-me (= KI.LÄL)? 
S b 223: BE (J) = da-a-mu (vgl. uMtu). 
S c 53: MUD ([>»«-]«</) = da-mu. — In 
übertragener Bed. erscheint HR 36, 57c. d 
da-mu unter den Synn. von ma-a-ru Kind. 

dimtu Throne s. u. tt 4 tn-, dimtu Säule, 
Pfeiler s. u. dimmit) di-im-tumllRiS, 12 d 

s. u. Sa 4 Tl 

ü-iC"! di-mu (d. i. wohl dvmu, Gramm. § 65 
Nr. 1) Thräne, nur im PI. di-ma-a f. eli 
dur nppia il-la-ka di-ma-a-a Über meine 

Wangen fliessen meine Thränen NE XI 
131: vgl. 274: .... illakä di-ma-a-Zu. 
Asurb. Sm. 120, 29. Höllenf. Rev. 4. 

dimtu (d. i. wohl t dimtu, demtu) f. 
Thräne. Ideogr. A.SI d. i. Wasser des 
Alices, inä-ka im-la-a di-im-tu (füllten sich 
mit Th.) Asurb. Sm. 123, 48. tUm-tü (= 
A.S1) maä-ti-ti ( bikitum kurmati) K. 4931 
Obv. 2, 22 . die guten Dämonen sind ge- 
wichen und elin ina inäa sah-rat dtm-tum 
zu mir in meine Augen hat sich die Th. 
gewendet IVR59 Nr. 2, 19a. HR 7, 31 e.f: 



A.SI (/r) = di-im-tu. VR22,6e-h: A.SI 
(*-*>)> 68e-h: A.oI(*v) = di-bn-twn. 
damgu s. damku. 

dimgallu m. st cstr. dimgal, PI. dim- 
galle Baumeister, gleichbed. mit rab 
baue (s. u. I. tta). Paläste Hess ich er- 
bauen i-na Sirpir am * 1 d)m-gal-le-e en-ku-ti 
von weiser Baumeister Hand Sanh. VI 45. 
suk dim-gal KALAM . MA d. i. mäti das 
Heiligthum des Weltbaumeisters (eig. 
Baumeisters des Landes), gleichsam die 
„Weltbauhütte" Sarg. Cyl. 54. Das Wort 
ist gebildet aus DIM d. i. banü bauen 
(s. d.) und GAL d. i. rabü gross; vgl. 
ü « dim-dim-gal-lwn Sd ilu Bel Sarg. Cyl. 60. 

damgaru s. damkaru. 

dam-ü-tu (DAM-?*-ta?) syn. uläpu s. d. 

clamü spinnen s. tamü. 

dimetu, dimitu (/?) Bann? di-mc- 

tum (= gU . [SE] . BfR) uUu kirib apsi 
*7[ta?«]IVR19, ! / 2 a( ma-mirtum). S°305: 
gü . SE . BtR = [d]Mni-tu (s. IV R* 63). 

□0*| damamu Prs. idammum klagen, 
wehklagen, bes. von leiser Wehklage. 
ki-ma su-um-tna-te (= TE.^U) anUmi' 
mu - um (= mu-un-SE . DU, EME.SAL) 
gleich einer Taube klage ich (taut hu 
uStabarri) K. 101 Rev. 9 / 10 . lä-ma su-vm- 
ma-ti (= TU.IJU) i-dam-mu-um (=A.SI- 
mu-un-na-an-DV) Suphde muH u urri IV R 
26, 5ü / 57 b. ki-ma summate (TÜ.IJU") 
i-dam-mu-ma ardäte (KI.EL>') K 3200, 10 
(NE 51). ki-ma ?u-$i-e (= ZUG) müSam 

u urri a-dam-mu-um (Ideogr. Je^pV-JT 

JgJ&£±TT sprich SES . SES) gleich der 
Marsch (mit ihren vom Wind hin und 
her bewegten Rohrgewächsen) klage ich 
bei Nacht und bei Tag IV R 19, 49 / 5 nb. 
su-zu-u (= ZUG . GA) i-dam-mu-um (= 
ÜE-a-an-DU) 26, 47 / 48 a. K 2022 Col. II 42: 
[SEJS.SES (für das Keüschriftzeichen s. 
soeben) = da-ma-mu, mit dimmutu und 
bakü Eine Gruppe bildend. 

m 1 Wehklage verursachen, ina 
a-li u ma-a-ti if-.Sad-ma-mu (3. PI. Prs., 
Ideogr. >SES . ^ES) IVR 19, ' V, ? a. VR 45 
Col. VII 34: tu-Sad-jna-am. — Ein anderer 
St. damämu (/, /?) liegt vor in, der Form 
IUI NE 15, 39: tute Uruk ti-äa<l«na-ma- 
ak-ka (ein Zeichen der Huldigung); vor- 
ausgeht: unasäakü jiepäka, folgt: umal- 
lakka dulla. 



ÜBTt 



221 



pÄl 



dimmatu Wehklage, a-kal dxm-ma-te 
9i bi-ki-ti Speise des Wehklagens und 
Weinens IV R 56, 41 b. K. 2022 Col.II 41 : 
(U-im-ma-tn (das Ideogr. entliielt auch das 
Zeichen SES, 8. oben Qal), mit damämu 
und haku Eine Gruppe bildend. 

dumamu ein wildes Thier (von 
seinem klagenden, winselnden Geschrei 
so benannt). II R 6, 7a. b: . . . GVG. 
KUD.DA = du-ma-mu, mit mnndinn (s.u. 
yTü) Eine Gruppe bildend. 

flimmu m. PL dimme. Mit oder ohne 
Determ. '>. 1) Säule. 4 '*dim-me erini 
sii-ta-hu-ti von 1 GAR kubm errichtete ich 
(ttkin) auf den (metallenen) Löwenpaaren 
und tf dap-pe hi'lul bdbdnirSin e-mid legte 
die Holzschwellen des Gesimses der Pa- 
lastthore darauf Khors. 163 f.; Sarg. Ann. 
425 f. (nurrrt&iA statt ukin)\ Pp.II. 34 /.^f.; 
IV. ,l: V, 16 (tohlajt-pey, Stier-Inschr. % } 
(dim-mr erini Sü-tam-hn-te V. Sii-ta-fiu-ti', 
<hii*-pc). Vgl. auch Sarg. XIV. 75. An 
allen diesen Stellen handelt es sich um 
den Bau eines Thorvorbaus (bit appdti 
bez. hildm). grosse Balken, 'fdim-me sirüti 
hohe Säulen, 'fa-dajy-pc Holzschwellen 
aus Cedern- und Cypressenholz Asarh. 
V 14 f. dim-mc rre sirüti a-di **dhn-m<> erni 
mbüti mri*ir ere nrakkisma sir nergalle 
tdzizmn dap-pr kn-hd bubdui-Sin e-mid hohe 

kupferne und grosse kupferüberzogene 
( 'edernsäulen errichtete ich auf den Löwen 
und legte die Holzschwellen des Gesimses 
ihrer Thore darauf Sanli. Kuj. 4, 26 f. 

'* dim-mr (siel) erini sirüti ('*) a-dap-pe kit- 
//// bdbdni'ftn Cinid auf hohe Cedernsäulen 
legte ich etc. Asarh. VI 1 f. dim-me siparri 
. . . sirtiMsn ?dzizm<t ina da-ajy-pe erni uSat- 
risa .mlüHu bronzene Säulen errichtete 
ich auf ihm und legte mittelst cederner 
Tragsrhwellen seine Bedachung auf Sanh. 
Konst. 83. Für dim-me als Träger der 
ti/tr (<'')KAX.UL>0 s. u. mn. Von ägyp- 
tischen Obelisken: ('f)dim~mc siriite 
pitik zuhidt* ebbi .... manzaz h"d> e-kitr 
(aufgestellt am Tempelthor) V R 2, 41. 
2) Stange, Syn. von yaStiu.' K. 242 Col. 
I 11. 12: IS. SUD == r/n-A-A/ S}Ti. dim- 
mu\ IS. IHM. TUR = dim-mu &i '"*'*' 
KU . UD d. i. (islaki. syn. ma-zn-ru. 

dimtu (= dimmatvTj PL dim{m)dte 
Säule, Pfeiler (vgl. asitu). ihre Köpfe 
schlug ich ab, di-im-tu (tu) ina put (SAG) 



aliSunu nr-sip eine Säule (Pyramide) fügte 
ich etc. Asura. II 19. die Stadt Magga- 
nubba welche da und da ki-mn di-im-ti l e 
nadü gleich einem Pfeiler lag (d. h. wohl: 
an den Fussabhang des Berges Musri der- 
gestalt hinauf gebaut war, dass sie von 
weitem den Eindruck eines Mauerpfeilers 
machte) Sarg. Cyl. 44. ima di-mtwte 
(Var. di-im-ma-ti) siljirti ali an die Pfeiler 
der Ringmauer der Stadt (hing, band ich 
ihre Leichen) Sank III 3. 

dimmu Seil, Tau 8. tonnm. 

da-am-tna-tim (zu-lu-hi-e — ) Neb. Grot. III 1 1 , 
unzweifelhaft ein Fehler (des babyl. Schrei- 
bers?) für da-am-gii-tini) s. u. ziduhfiü. 

dimänu (;?) wahrsch. ein den Feldern 
gefährliches Thier. a-kirlum u di-ma-nn 
ina ekil inati ibaSSi urtihdhim iSÜakandnimma 
IHR 62, 40a. Vgl. dküum (S. 54a). 

J50T damäku Grundbed. hell, licht 
sein, glänzen, s. hierfür II 1 Bed. 1, 
diimhi Bed. 1 und beachte das Ideogr. 
81 . BIR (anderwärts = bardru, 8. d.). Für 
die weiteren Bedd. vgl. ehVu, namdnt und 
vor allem II. rßü. 1) rein sein, a) in 
natürlichem oder rituellem Sinne, ein 
Weib Sa hrta-to hi dam-hi (= SI . irfR . 
GA) mit unreinen Händen, || eine Magd 
Xa ka-ta-fa la mi-sa-a mit ungewaschenen 
Händen, IV R 26, u i r2 b. Vgl. auch damktt 
Bed. 2. b) in ethisch -religiösem Sinne: 
fromm sein; s. hierfür u. damku und 
damiktu. 2) freundlich, gnädig sein. 

ana ka-la da-mi-ik (= rt/-J2^ffff ) u 
Ma-pa la-bi-ti II R 16, 26 b. C (s. S. 75b). 
Vgl. auch nn. prr. wie Sa iht-ma 81 . BIR 
oder dam-ka. S b 1 Obv. Col. III 22: 
t^vf^ffff (i a -a) = da-ma-ht. 

m 1) glänzend, hell machen (wie 
btmnü, mit welchem du?nmukn mitunter 
gepaart wird), bitu as-meS v-dam-mi-ik 
(vorhergeht: namriS ubannim) Neb. III 62. 
Merodach, bu-?m-nu-n dn-um-mn-ku (= 

! JSj^fff GA d. i. SAGA) hi-mn-mu hell 

und licht (oder licht und rein?i zu machen 

; ist dein IVR 3, 2S . iG b. 22, * ,J : : , b. 2) rei- 

! nigen, läutern, sa sar-pi hu-ra-si mu- 

dam-MMk-tot-nu (Ideogr. tj^pfffj GA) 
aHa des Silbers und Goldes Läuterer 
bist du (0 Feuergott) K. 44 Rev. ts / ri . 
3) freundlich, günstig machen, auf 
dem Nachtlager dtt-um-m\t-l?a huidtüa (V. 




ptn 



222 



pfcl 



Sundtea) waren freundlich ("heiter) meine 
Träume, || banü (s. S. 180 a), VR 10, 70. 
Sin mu-da-am-mi-ik i-da-ti-ia welcher gün- 
stig macht meine Zeichen Neb. IV 25. 
dummuht ittdti die Zeichen, Vorzeichen 
günstig machen s. u. ittu (S. 156 a). Be- 
achte auch nn. prr. wie Bel-mndammilc 
(Bei erweist Freundlichkeit?). 

*damku Fem. damffctu, damektu Adj. 
1) hell, iicht an Farbe (wie banü). VR 
28, 14. 15d: su-ba-tu damku (SI.BfR), 
folgend auf §ubdtu banü, Ist so auch 
dam-ku (= 81 . BtR . GA) zu fassen als 
Epitheton der beiden Thiernamen II R 
6, 29. 38c. d? 2) rein, zulufifje da-am- 
ku-ü-ti bez. du-am-gu-tvn S. u. zuluhhü. 
3) f r o m m. afnil ?dbe-Su daitäüti (SI . BfR>0 
seine (üizkias) frommen Unterthanen Sanh. 
III 31. lirbi{pi)-it gj^a-ti-ia dam-ga-a-tim 
(V. dam-ka-a-ti) das Thun meiner from- 
men Hände, mein frommes Händewerk 
Neb. Senk. II 16. 4) freundlich, gnä- 
dig (wie banü). Su-ut-tu lä da-me-ik-tü 
(= SI . BIR . GA) ein unfreundlicher (bö- 
ser) Traum K. 246 Col. I 28. a-7ia ka-ai 
dam-ka-a-ti Sa iliSu lippakid IV R 8, 48 /4()b 
wofür 4, 3 / 4 b: SV 2 SI. BlR"; Ideogr. 

beidemal jl^ffff GA. S. weiter u. 
damüäu. 

*damiktu urspr. Fem. von damfcu, 
dann als Subst. 1) Gnade, da-mi-ik-ti 
Sarruken (hatte er vergessen) Sarg. Cyl. 23. 
epSetüa a-na da-mi-iJy-tim hadiS naplbi sieh 
meine Werke freudig an zu Gnaden Neb. 
Bors. II 18. die Götter von Akkad a-na 
da-me-ik-ti i-lia-sa-su werden gnädig (zu 
Gnaden) gedenken III R 58, 24 b, a-na 
damik-tim 54, 57 b, ana damik-ti 58, 20 c, 
a-na S damik-tim 6 b. [litti ahtü ana da-me- 
ik-ti {= 81 . BIR . GA) "te-ir (wende) IV R 
10, 3<j /|q1>. le-e-ki-mu damik-tim S.U. ekemu 
(S. 56 b). 2) PI. damkdii, damgdti (sc. ep- 
Seti) fr o m m e W e r k e. Schwelle, Schloss, 
Riegel, Thürflügel des Tempels dam-ga 
(V. ka)-tu-u-a hl naparkd lizkurü maharka 
mögen meine frommen Werke unaufhör- 
lich vor dir kundthun (dir bezeugen) Neb. 
Senk. II 24. da-am-ga-a-tu-ü-a H-iS-Sd-ak- 
na Sd-ap-tn-uk-hi (mögen sein auf deiner 
Lippe) Neb. Bab. II 26, da-am-ga-tu-u-a li- 
iS-Sd-ak-na Sd-ajHu-uk-ki (o Göttin) VR 34 
Col. III 41 f. Neriglissar e-b't-iS da-am-ga- 
a-ti der Verrichter frommer Werke Nerigl. i 



13. IR 8 Nr. 5, 3; vgl. (doch wohl mit 
ähnl. Bed.): Sanherib aa-fri-ru dam-ka- 
a-ti Sanh. I 6 ; Bell. 2. Auch damkdti ali 
werden als „fromme Thaten, Frömmig- 
keits- oder Hulderweisungen an einer 
Stadt, für eine Stadt" zu fassen Bein. 
Nebukadnezar, der da-am-ga-a-ti Bdbili u 
Barsip iStenfü ka-a-a-nam der immerfort 
bedacht war auf fromme Werke für B. 
und B. Neb. 1 15. Bab. 1 9. Nebukadnezar, 
den Marduk berufen hat a-na dam-ga-a-ti 
ali-Sti Bdbilu Neb.VH 3. Ähnl. Bab. I 17 
(da-am-ga-a-ti ali-Sti). 3) Gnadenstuhl 
(sc. kussü), vgl. aSirtu (S.148a). K. 4378 
Col. I 68: IS.GÜ.ZA.SI.BfR.GA = 
da-mi-ik-tum. — Wohin gehört: Sin na-aS 
sa-adrdu da-mi-ik-ti-ia Neb. IV 62? 

damkis Adv. gnädig, in Gnaden. 
a-na idti mich (und meinen Sohn etc.) 
da-am-ki-iS ik-ru-ub segnete er in Gnaden 
V R 35, 28. 

*dumku, dunku st estr. dumuk 
1) Gunst, Gnade. Sedi dum-ki lamasri 
dum-ki Sanh. Kuj. 4, 1 43. Sedi SI . BfR 
(V. dum-ki) lamassi SI . BIR (V. du-un- 
[ki]) Asarh.VI 53. UttaSkarü a-ma-a-ta 
du-un-ki-ia sie mögen Worte zu meinen 
Gunsten sprechen (ein gnädiges Wort 
für mich einlegen) V R 35, 35. ki-bi tu- 
um-ku-ü-a Rm. 673 Col. HI 47 (DupL von 
VR34). 2) Gegenstand der Gunst 
d. i. Bestes, Vorzüglichstes (oder 
sind die Bedd. anders zu vermitteln?). 
du-mu-uk Sd-am-nim feinstes öl Neb. Grot. 
I 20 (wechselt mit ulu, s. S. 65 a). du- 
muk nam-kur-ri-su-nu das Beste ihres Be- 
sitzes, ihren Lieblingsbesitz Tig. II 32. 
i?ia (aus) du-muk aban Sade u frurdfi ftuäe 
Asurn. II 133. — Auramazda &i dum-ki 
gaft-bi id-din-nu-ma niSe ina lib-bi bal-tu- 
der alles Beste verliehen hat, dass die 
Menschen davon leben H, 2, wechselt 
mit: Sa gaJ)bi nuhSu ana amelüti iddinnu 
0, 6 f. Sonst: Sa dum-kuji ana amelutu 
hldinnu I), 3. E, 4. Oder gehören diese 
letztgenannten Stellen zu Bed. 1? 

damlfaru (geschr. damkaru), dam- 

garu, tamkaru Kaufmann, Händ- 
ler (s. Jknsen in ZA VI 349). Ideogr. 
DAM . KAR mit oder ohne Determ. * mU , 
PI. ebenso mit /'. K. 4395 CoLV 13: 
"*"DAM(sic)KAR. """DAM. SAR* lei- 
ten Pferdetransporte K. 1252, 4, holen 



irw 



223 



1" 



ausländische Thiere I R 28, 26. DAM . 
KAR VR49Col.VIII13. "*"D.K. Str. 
II. 612, 5. 887, 2 (mit dem Zusatz su- 
Ittppu, also Dattelhändler). K. 245 Col. 
118: ku-sap tam-ka-ri (= DAM. KAR. 
RA). Vgl. sonst aus Vokabularen HR 
7,34. 35g.h; VR39, 38. 39g.h: KA 
mit eingefügtem kib (i-ti-ra) und DAM. 
KAR = dam-ka-mm. VR 16, 22 g. h: 
SAB.GAL = dam-ga-nim (folgt Z. 23: 
SAB . TUR = Sa-ma-al-lu-n). 

dimmerü Gott. iln Sarru dim-me-ir AN . 
KI . A der „König", der Gott Himmels 
und der Erde oder viell. besser: der 
König der Götter Himmels und der Erde 
Neb. II 58 (von Marduk). Neb. Grot. I 34 
(von Nebo). belu AN-/r d. i. dimtne-ir-ü-a 
Marduk der Herr, mein Gott, Marduk 
Neb. I 23. S. auch digirü. 

Efcl damasu. K.2022 Col. II 32: iSÜ. 
KAN.SI.SA (oder IR?) = da-ina-Swn, 
Eine Gruppe bildend mit dardsu und 

dumsu. Z. 31 : 8Ü . SÜ(sic)UB = du- 
wn-mm. Das näml. Ideogr. sonst = Su- 
suppu und stinu (s. d.). 

dandannu Adj. sehr stark, allge- 
waltig u. dgl. Von Ninib: dan-dan-nu 
si-ru furhü Sams. I 20, ilu dan-dan-nu 
Salm. Ob. 10, dan-dan-ni (Gen.) Asurn. 1 1, 
und Nergal: dan-dan-nu üäni IHR 38 
Nr. 1 Obv. 1 , dan-dan-ni Udni K. 2867 
Obv. Sanlierib nennt sich dan-dan-nu 
(cmid kal malke) I R 6 Nr. VIII A, 3. 

danü im n. pr. m. Da-ni-i (s. nn. prr.). 

da-ni-tum(?) syn. nahlaptu taltäzi s. u. 
tahdzu. 

dunnamü schwächlich, Schwäch- 
ling o. ä. Suzub der Chaldäer \ri-la?-]?um 
duit-nn-mu-u Sanh.V 8. HR 28, 68b. c: 
DIM.DlM.MA = <////i- wa-?/w-f/, mit u-la-lu 
und en-än Eine Gruppe bildend. 

1- u"l dana^u Prt. idnin, Prs. idaunin 

stark, fest, mächtig sein oder wer- 
den, h'i-ntt li-ni-Su-ma ana-kit ltt-nd-?un 
sie mögen schwach, ich aber stark wer- 
den K. 2455. der König i-dan-nin (Fut.) 
IHR 54, 37 c. 65, 58 a. Den Inf. dnwbm 
s. unten besonders. Für den Permansiv 
d<m, geschr. KAL-<w (ideogr. -f phon. 
Komplement) s. damria und vgl. K. 1 67, 1 5 : 
l't-'qHu-Su da-an mari§ adanniS sein Da- ' 



niedergeworfen sein ist stark d. h. arg, 
er ist sehr krank. 

III stark, festmachen, befesti- 
gen, mehr denn vordem dürdniSu ti-dan- 
nin (1. Prt.) Sanh. I 79; Bell. 24 {amuh- 
buS, s. d.). Babylon ttrda-an-nt-in (1. Prt.) 
bnrsdniS Neb. IX 43. alant-Su-nu ii-dan- 
na-nn sie befestigen ihre Städte K. 114 
Obv. 24. ma$sarti naklii u-da-an-ni-in die 
Befestigung machte ich mit Kunst stark 
Neb. VI 54. dS-Snm massarti Esagila du- 
un-nu-nbn Neb. Grot. II 1. a-na dnn-nu-ttn 
Uraalbnmu zur Befestigung Jerusalems 
Sanh. III 32. S. auch u. dannatu und 
dunnu. VRl,115s. u. 0D1. Sams. I 43: 
er brachte die Assyrer auf seine Seite 
und u-dan-ni-na ta-mc-tu B.XL.tametu(TVüT\). 
VR 45 Col. IV 59: tu-dan-na-an. 

danänu (eig. Inf.) Macht, Gewalt. 
da-na-nu ü le-i-tü M. und Sieg Asurb. 
Sm. 318, p. da-na-an ilu A&ur, il »IMr oder 
anderer Gottheiten VR 8, 59; Asurb. 
Sm. 289, 47; 292, s.Asarh. I 47. III 10. 
47. VI 10. K. 2652 Rev. 46. ina Xip-si 
u datia-ni (kamen meine Krieger über 
sie) Asurn. H 107. a-na da-na-ni-Stt-nu 
itkalü (sie vertrauten auf — ) Tig. I 68. 
ina da-na-a-ni, da-na-ni (Salm. Mo. Rev. 38), 
datMia-?ii ekemn mit Gewalt wegnehmen 
8. u. ekemn (S. 56 b f.). Vgl. auch n. pr. 
m. Da{n)-na-{a-)nu O 232. — K. 4341 
Col. I 22: KAL.GA = da-na-nu, mit 
ernüku und kubukku Eine Grnppe bildend. 
ÜB 43, 20a. b: da-na-nu Syn. von ma- 
ag-Sa-ru. 

dananis Adv. mit Gewalt. Städte, 
welche der Elamit e-ki-mu da-na-nti m. G. 
weggenommen hatte Sanh. IV 46. 

*dannu Adj., Fem. dannatu stark, 
fest, mächtig. Samt rabü Sarru dannu 
passim. dum da-an-num Neb. IX 19. ti-ib 
tahdzia dan-na (Acc.) Tig. III 15. CS. 
V 36. VI 25. kisir (Gen.) Sadi dan-ni 
S. ll. II. Itp. ka&u dan-na-tum Sanh.V 58, 
i-im htsti-ia dan-na-te Tig. VI 65. ahbri 
(-.fr/, tu-nu) dan-ntt-ti(t<>) passim (8. u. abi). 
ma-ha-ze dan-nu-ti Sarg. Ann. 285. hikke- 
dan-nu-te Salm. Ob. 36. 152. Von 



Kl 



. mächtigen a d. i. sehr langen Zeiträumen 
Tig. VI 98: i-na Saud-te dan-na-{a-)b' sehr 
viele Jahre hindurch. — S c 277: KAL 
(ka-ia) = dan-nti. K. 55 Rev. 1 5 : IM . KAL . 
GA = d<m-ntt (auch = aS-tu u. a.). Zur 
wahrscheinL Lesung von KAL.GA als 



1* 



224 



PI 



ESf(G) . GA s. u. «Au und vgl. BA I 228 
Anm. VR 31, 39 e. f: a$-ta syn. dan-nu. 
— dannn PI. dannütu Fass, Tonne 8. 
unten besonders. 

dannatu (substantiviertes Fem. von 

dannu) f. 1) Veste, Burg. PI. datmdti. 
die Stadt X ana ali Sarruti ü dan-na-at 
muß xuätn ashat nahm ich zur Haupt- 
stadt und Burg jenes Bezirks Sanh. II 24; 
Bell. 32; Kuj. 1, 15 (ohne ali Sarröti). 
dan-na-as-sn ü-dan-nin-ma ihre (der Stadt) 
Burg befestigte ich Asarh. IV 4. dan- 
na-su-nu ihre Burg Asurn. I 50, s. n. 
I. ndmu. den Rest seiner Städte a-na 
dan-nu-ti ti-Se-rib brachte er in die Bur- 
gen (Festungen) Sanh. IV 71; Konst. 40: 
den Rest seiner Landesbewohner a-na 
dan-na-a-ti u-8c-U legte er in die Burgen. 
2) Grundfeste einer Baulichkeit, ihre 
aus Steinblöcken u. s. w. festgefügte Grund- 
fläche, gleichbedeutend mit libittu (s. u. I. 
pb). Die Vermuthung, dass dan-na-tu 
vielmehr lah-na-tu oder wohl gar UlMia- 
tn zn lesen sei, hat nichts für sich und 
ist unnöthig. jenen Ort festigte ich (upi- 
Ä/V), dan-na-su ak-M-ud erreichte seine 
Grundfläche (baute sie mit Quadern und 
Erde) IV R 39, 5 b. ich säuberte die Stätte 
(kakkam) des Tempels, dan-na-su aü'-jfud 
(legte uätijtu auf festes Berggostein) 
Tig.Vll 77. ich säuberte die Stätte (aSru) 
des Palastes, dan-na-su ak-M-ud (auf fes- 
tem Quadergestein timminSu . . . aäpttk) 
Lay. 33, IG (Sargon). die Stätte (axrn) 
der Mauern säuberte ich, dan-na-sn-nu In 
ak-h't-da (auf festes Berggestein legte ich 
nstättn n ) Salm. Throninschr. II 1 2. 3) A r g - 
heit, Noth (vgl. p« S. 17a). Ideogr. 
KI . KAL. ul id-dar dan-na-at rkli nicht 
fürchtet er die Argheit des Geländes V R 

55, 24. matu dan-na-tum ÜJ-mar (d. i. 
im mar) oder JA] -hat (d. i. isahat) das 
Land wird Noth sehen oder in Noth 
gerathen, wechselnd mit matu KI. KAL 
LU-W, KI. KAL ina m/iti ihassi o. ä., 
passim in den Omentafeln; s. z. B. einer- 
seits IHR 05, 19. 21b, andrerseits Z. 16. 
21. 25. 3a. su-uti-kti u KI .KAL matu LU- 
hat Z. 37a. Vgl. noch VR 35, 25 (KI. 
KAL d. i. dannat Jiahili die Noth Baby- 
lons) sowie ina pu-uS-ki n dm-na-ti (= 
^KAL.GA) in Drangsal und Noth 44, 

r ' S /r « CCL 

dannii Adv. stark, gewaltig, die 



Stadt mxtris (V. mar-si) dan-niS war ge- 
waltig unzugänglich Asurn. ü 104, Sadü 
maris dan-niS I 48. Hiernach mochte ich 
I 114. III 51: alu KAL-an dan-niS als 
alu dan (Perm.) dan-niä deuten : die Stadt 
war gewaltig stark. 

dannütu Stärke, Festheit, die 
Stadt a-na dan-nu-tcjt-su-nu lu i&hmu 
machten sie zu ihrer Festheit d. h. zu 
ihrem festen Stützpunkt Tig. II 5. den 
Flus8 a-na dan-nu-ü-Su (zu seiner Ver- 
teidigungslinie) iS-kun VR 5, 75. äl 
d(tn-?m-ti befestigte Stadt, Festung passim. 

dandannu Adj. s. besonders. 

dunnu 1) Stärke, Macht, Festig- 
keit, dun-ni (Gen.) gepaart mit a-l>a-ri 
s. d. (S. 9 b). selbigen Hauses u$-&u-$u 
Grund ul dun-nu-nu-ti-ma eli du~un-tri knie- 
ka-ri kisir iadi ul SurSudd iSdaSu war 
nicht fest gemacht und auf Festigkeit 
des Bodens, näml. Berggestein, nicht ge- 
gründet worden sein Fundament Lay. 
33, 14. 2) Grundfeste, wie dannatu 
Bed. 2 ? über Tafeln von Gold du-nu-tin 
ad-di-ma li-[bi]t-ta-&bi ü-kin-na Khors. 160 
(Sarg. Ann. 421 ist hiernach nnr er- 
gänzt). Ich vermuthe einen Fehler statt 
u8-8urün\ s. die analogen Stellen unter 
libittu (I. pb). 

dunnunis Adv. festgemacht, kom- 
pakt, untenhin Rohre, darüber Asphalt 
nebst grossen Quadern dtm-nu-ni$ ak-#i 
deckte ich festgefügt (zu einer festen 
Masse verbunden) Lay. 38, 16. 

dinanu 1) volle Leibesgestalt, 
körperliche Erscheinung, pühua An 
ukinnu was man in meinen pühu gethan, 

möge Ea , di-na-nu-ura Sa ibhanü was 

in meinem Körper erzeugt worden ist, 
möge Marduk . . . . Sm. 949 Rev. 4. 2) P e r- 
son, das Selbst, a-na di-na-an sukkalli 
helui lul-lik zu dem *., meinem Herrn, 
selbst lass mich gehen (d. h. wohl: ge- 
statte, dass ich an dich selbst gehe, an 
dich persönlich mit dem folgenden Schrei- 
ben mich wende) K. 823, 2. a-na di-na-an 
Sarruken belia an Sargon, m. H., selbst 
(d. h. wohl: mein Schreiben ist zu Händen 
Sargons selbst bestimmt) Rm. 215, 2. — 
II R 7, 26 e. f ; [SA . SA |G (?) . IL . LA = 
di-na-a-nu. Zum Ideogr. s. auch u. dunätm, 
ebenso pulm (und zukkurütu). 

dunanu, nur in der Verb, an dundtu\ 
gleichbed. mit dinanu nnd bunndnü (s. d.), 



/ -< 



rn 



225 



J*l 



volle Leibesgestalt, körperliche 
Erscheinung. Für an 8. anu. ^a-lam 
an du-na-ni-Su (Ideogr. SA. SAG. IL. LA) 
Sa dappinni uia kakkari e?ir (bilde auf dem 
Erdboden) VR 50, 57 /58 D - f<*l*m an du- 
iHtnühi in ebendieser Weise ideographisch 
gesclirieben K.3927 Obv. 5, wonach VR 
50, 70 b zu verbessern sein wird. — Da 
IV R 50 (s. u. dutu) AN.KAL mit dutu, 
einem Syn. von bunndnü, wechselt, und 
an dtmun das gleiche Ideogramm und die 
gleiche Bedeutung hat wie bunndnü, so 
vermuthe ich, dass AN.KAL als an 
ditntin zu fassen ist. IV R 50, IIa würde 
dann an dwum (wie dutu) die Bed. Voll- 
kraft haben. Vgl. ferner Asurn. II 133: 
zu jener Zeit bildete ich dieses Bild Nin- 
ibs, das vorher nicht existiert hatte, 
AN.KAL (an KAL d. i. an dundn) ilüti-Sn 
vabt-t* die volle Gestalt seiner hehren 
Gottheit (also ein Kolossalbild). IV R 51, 
31— 36 b würde an dundn, falls diese 
Fassung von an KAL sich bewährt, 
Person, Persönlichkeit bedeuten (vgl. 
diitduu). Beachte napSdte Z. 30. 

II. p"]. Davon mehrere Substt. für Ruhe- 
lager, Polster u. dgl. 

dunnu Bett, Ruhelager. HR 23, 
♦Med: 'fdu-un-nu syn. ma-a-a-al-tum (s. d.). 
— n R 7, 24 e. f: ZAG . SA . DU = dn- 
nn-nu; hierher gehörig? 

dinnü. HR 23, G7c d: din-nu-d Syn. 
von ki-it-bar at-tmn (sie)) mit ma-a-a-al- 
tum und amartum Sa Mi Eine Gruppe 
bildend. 

dinnütu. II R 7, 25 e. f : IS . NÄ . ÄS . 

NÄ = din-nn-tu. 

madnanu. II R 23, 65 d: mad-na-nu 
syn. ma-a-a-al-tum (s. d.). 

dämm m. PI. dannutu (auf urspr. Ad- 
jektiv-Natur des Nomens deutend), mit 
oder ohne Determ. kar P at , Fass, Wein- 
f ass. 50 kar t at dan-nn Sikari tdbi Str. II. 
815. 18. 20. 2.', dannu Sikari tdbi 600, 4. 
.?// dawnu-tn Sa Sikari tdbi mab-ru-u 600, 9. 

*«***' dan-wi hi-piMt h hal-kun-Sal-lam ein ! Gott ''"MU.UL.LIL.LÄ) IVR 27, 
zerschlagenes oder verloren gegangenes in der folgenden Zeile ist von ''"DUN. 



204, 1. 335, 6. 21 dan-nu-tu re-ku-tum 
la-bi-ru-tum 326, 1 f. 7 (re-jeu-tu). 

dannitU (d. i. wohl daimitu) s.v. a. duppu 
Tafel, Schriftstück, Urkunde. (<""") 
A . BA w-bit dati-ni-teji III R 50 Nr. 3, 
36. 48 Nr. 2, 26. Nr. 6, 25, wechselnd mit 
"""A.BA ?a-bit cbip-pi 48 Nr. 1, 31 und 
"*"A.BA $a-bit IM 49 Nr. 1, 33. (Str. II. 
666, 3: Sa DVB-ta-Su ana Sund X Sat-ra- 
tum etwa danni-ta zu lesen? ebenso 693, 5 
DÜB-//-&?). 

danninu (f?). VR 21, 58. 59c. d: RU 
= dan-?n-ni (so meine Kopie); dan-ni-nn 
= trjri-ftm. 

fr©"! (oder HlDtD?) II 1. K. 4350 Col. I 43: 
[IN .1 ZU = ti-da-ap-pi (das naml. Ideogr. 
= ilmad und wiÄ); Z. 45. 47. 49 Prt. 
und Prs. PI.: d-da-ap-pu-u. VR 45 Col. 
IV 46: tn-dajy-pa. — Gehört etwa hier- 
her als Qal HR 49 Nr. 5, 64-67: BAR. 
KUN.BAL, SU. BAR, SU.DÜH = di- 
b'pit-u, .... PA.GA = „ Sa dtip-pi? oder 
ist tib'pd zu umschreiben? 

dupgallu grosse Thontafel (s. u. 
duppu und ijallu gross). In der Unter- 
schrift der aussergewöhnlich grossen Tafel 
K. 4349 heisst es: a-na jri-i dujt-aaNi 
Ü.EA (d. i. labiri). 

]Ü1 ( oder 1WD?) Stamm der folg. Adjj.: 
' dapnu stark, gewaltig u. dgl. </<#- 
ap-nu syn. kar-ra-du s. d. Rammannirari 
tti'ir dap-nu-ti um-ma-an kaS-Si-i ku-ti-i etc. 
der Bezwinger der mächtigen Heere von 
etc. HR 39, 2a. 

dapinu (oder dapinu ? vgl. labiru) dass. 
Spross des NN., Sarri da-pfoii des ge- 
waltigen Königs (na-mad ASur des Lieb- 
lings Asurs) Tig. VII 56. Sarru da-pi-nu 
muparrF annähe Sinuhti munatnmi dad- 
meSa (von Sargon) Sarg. Cyl. 22. dem 
Gott Nebo da-pi-ni Sa-kr-e dem Gewaltigen, 
Hohen IR 35 Nr. 2, 1. u-mu da-pi-nu 
(das Ganze = UD . AL . TAR) Sa raSub- 
batu ramü gewaltiger Sturm etc. (vom 



>7 4S 



,o a » 



Fass soll er ersetzen III. 325, 6. so und 
so viel k * r * at dan-nu-tn rc-ht-tu leere Fässer 
325, 1 ; so wird auch II. 572, lf. zu lesen 
sein. kar t"< dan-nn rrdat-tn 815,21. 2 dan- 
nu-tu BI . SAG la-bi-ru-tu 254, 2. so und 
SO viel ( kar f a ')dan-nn-tu rv-ku-tu la-bi-ru-tu 
Delitzsch, Aaayr. Handwörterbuch. 



PA.UD-DU. A die Rede, welcher K. 4386 
Col. IV 50 dem iln da-pi-nu gleichgesetzt 
wird. HR 31 Nr. 3, 32: da-pi-nu syn. 
e-ma-ntu. S. auch U. dappinu und dappanu. 
dappinu (dappinu'}) dass. Sm. 2052 
Col. III 18: da-ap-pi-nu syn. da-pi-nu. 

15 




t|tn 



226 mn 



dappanu dass. HR 35, 21. 22g. h 
(ergänzt), vgl. K. 2032: dap-pa-nu und 

a ri-iS syn. da-pi-nu. Es folgt dardrum 

(s. d.). II R 34 Nr. 3, 41 : da-ap-pa-nu, 
erklärt durch Si-ik-ka-tü (s. d.) a-Sti-u ak-rum. 

701 (oder IfctD?) dapanu. K. 2008 Col. 

• I 22 + H R 29 Nr. 4 (Ergänzung): TI 
= da-pa-nu Sa narkabti (mit samädti und 
elü Sa n. Eine Gruppe bildend). 

dappinnu (? tappbmu? tt). ein Bild- 
niss von ihm in voller Körpergrösse 
(? salam an dunäniSti) Sa dap-pwn-ni (= 
KU.SE) ina kalchari esir (bilde auf der 
Erde d. i. im Sande? folgt: lasse den 
König daranf treten) V R 50, 57 / 58 b. §a- 
lam-Su i-da-at sa .... dup-pi-in-ni (= 
KU.SE, vgl. Z. G4) e-[sirl] IV R 16, 
42 / 43 b. K. 263Obv.60: ilap-pi-in-nu, er- 
klärt durch ku-uk-kti ellu(?) . . .; das 
Ideogr. lautete nicht anf SE aus. 

dup(p)us(s)Ü Adj. Mardukbelusäti ahn 
du-pu-us-su-n ein .... Bruder (empörte 
sich wider ihn) Salm. Ob. 74. Umman- 
nienanu ahn-Su ihip-pu-uA-m-v (setzte sich 
auf seinen Thron) Sanh. V 4. HR 29, 
65a. b: DÜB.US.SA = dup-jm-su-u, mit 
urigaUum und kut-tin-nn (so zn umschrei- 
ben? Ideogr. US. SA) Eine Gruppe bil- 
dend. Vgl. für das Ideogr. die zu imdu 
Sänle citierte Stelle K. 56 Col. IV 17. 

dappu PI. dappe mit und ohne Determ. * 
dickes Holzbret, Holzschwelle, wie 
solche, auf Säulen ruhend, die Bedachung 
eines Wohnraums trugen oder das Ge- 
sims (kulül) von Thoren trugen (bildeten?). 
Bei Asarhaddon a-dap-pe (wie mit Abel- 
Winckler statt a-bi-me zu lesen ist). Die 
Lesung dappu (nicht tappu) erhellt aus 
der Schreibung da-ap-pe Sanh. Konst 84. 
Näheres für die hergehörigen Stellen der 
Sargon-, Sanherib- und Asarhaddontexte 
s. u. dhnmu Säule. 

dippu(?) Thürflügel, Thür s. dibbu. 

*duppu m.Thontafel; Schriftstück, 
Urkunde, Schein u. dgl., PI. dnppdni 
und duppäti Ideogrr. DUB und IM; für 
letzteres, welches duppu als aus Thon, 
tUu (8. d.) gemacht, bezeichnet, 8. S c 291 : 
IM (,■-«/) = <%-;>k. Häufig auch IM. DUB, 
z. B. Str. IL 116, 39. 132, 7. 580, 10 (hier 
und sonst mit u-an-tmi, s. d., wechselnd). 
dup-pi Tafel (des und des Schreibers) 



IVR 9, 43b. 25 dup-pi IHR 52, 34b. 
DUB^(-wi) Var. chip-pa-ni, dup-pa-a-ni 
(IVR 17, 51b. 57, 64b) oft in den Tafel- 
unterschriften: das und das ina duppäni 
aStur. ki pt dup-pa-a-te Säla-a-a-ma-nu-tej % 
gemäss den Taxierungstafeln Sarg. Cyl. 5 1 . 
dup-pi ap-lu-ti-Su iS-tur-Su er stellte ihm 
eine Sohnschafts-Urkunde aus K. 245 Col. 
IV 32. dup-pi ma-ru-H-Su niStur Str. IL 
356, 21. In den Eontrakttafeln natur- 
gemäss zahllose MaL IM d. i. wohl duppu 
Brief (an jem., a-na) z.B. Str. II. 574, 1. 
909, 1. 1038, 1. 1134, 1. S. auch darmUu. 
— S° 38: DUB («/*-**) ==» tu-up-pu dürfte, 
trotz der Schreibung mit t, ebendieses 
duppu gemeint sein, e-ri-ri Sa duppi (= 
IM . GE . A) 8. u. e-si-ri. — han duppi Schreib- 
rohr, tuk-kan, ta-kal-tum %a-an dup-pi (= 
GI.DUB.BA.A) s. u. tukkannu xmätakdhu 
(blD). ki-bu-u (Inf.) Sa Ica-an düp-pi (das 
Ganze = Tu . GAM und TU . Gl) 8. u. 
kibü. Doch beachte auch IHR 52, 31a: 
ein Fisch der wie ein Vogel des Himmels 
2 Füsse hat lu ka-an dup-pi lu kap^pi 
issuri imna u Stwiela za-bi-ib. — Die mit 
duppu (DUB) zusammengesetzten Substt 
dupgallu, dupSikku, dupSarru s. besonders. 

m ]'Q m ] II 1 duppuru tilgen, ausreissen, 
wegthun o. dgl. dnp-pir lum-ni usur na- 
piSti IV R 59 Nr. 2, 19 b. [ti-ti-ti düp-pi-ri 
tilge (o Istar) meine Sünde K. 4931 

Rev. 7 / 8 (Ideogr. g§52 LAL, EME. 
SAL). VR 40, 6 c. d: TE = du-up-pu- 
rutn (Z. 5 : = nisil). S. auch gttppuru und 
kuppuru. 

IV 1 ausgetrieben, weggethan 
werden o. dgl. lid-dip-pir ilu Nam-tar 
li-ni-f iratsu (vorausgeht: linnissi ma-mit 
li-ta-rid ni-Su) K. 155 Rev. 

dapru 8. dabru. 

dapränu ein B a um , syr. |i£*?. Balken 

von 'fe-rhri 'fStir-man 'fdap-ra-ni burdSe 
(schlug Asurnazirpal auf dem Gebirg Gha- 
man) Asurn. III 89. Balken von 'fe-ri-ni 
if Sur-man tf dap-ra-ni a-kis (auf dem Li- 
banon) Asurn. Balaw. Rev. 4. Skal '*e-ri-ni 
Var. ERIN-na/ t ) ekal "Sur-man ekal "dap- 
ra-ni (ekal) '* KW* ekal ('f)mis-kan-ni ekal 

'fbu-ut-ni u ''tar-pi-P (baute ich) Asurn. 
Stand. 18. Thürflügel von «e-ri-ni (Var. 
ERIN.NA) ''Sur-man 'fdap-ra-ni *mw- 
kan-ni (befestigte ich in seinen Thoren) 



T»'*n 



227 



nttoi 



Z. 20 f. «dap-ra-ni Sarg. Cyl. 63, *'dap- 
ra-a-nu Sann. Rass. 84 als Bauholz. 

dupränu dass. ekal '*d*ip-ra-ni (von 
Asnrnazirpal erbaut und von Sargon neu 
gebaut) Lay. 33, 13. einen Palast von 
Elfenbein, "KAL *KU *> mwsuk-kan-ni 
,f ERIN 1f £ur-man '*dup-ra-ni buräSi 
(geschr. IS. LI Var. SIM.LI) ^bu-nUni 
Khors. 158 f. ; ähnl. Sarg. Stier-Inschr. 61 : 
Paläste von .... '*er-ini '*8ur-nuui '*dvp- 
ra-ni etc. K. 4346 Col. U 7 : IS . SIM . DÜP . 
RA. AN = dup-ra-an-ni. 

dipäru Fackel s. tipdru. 

dupsikku 1) das von den Frohnarbeitern 
auf dem Kopf getragene Rohrgeflecht 
(vgl. talm. "pbnon nps), Frohnkappe 
o. ä. meine massenhaften Mannschaften 
entbot ich und aldu düp-£/)M*/ (V. ki) 
n-Sa-aS-Si Hess sie Korb(?) und Frohn- 
kappe tragen Sarg. Cyl. 56. meine Kriegs- 
gefangenen 'fal-hi düp-i/Wv/ u-bi-aS-Si- 
tunäthna ilbmu libndte Asarh. V 2; IHR 16 
Col. V 8. '*al-lu diip-&k-ku u-8a-a$~$i-$unuti 
uSazlnla ku-dw-ri VR 10, 92. '*aMu u-Sad- 
ritj-ma e-mid-da üÄpSik-ht I R 49 Col. IV 
5 — 7. dxijh&ik-ht ü-ia-iiä-äi-Sunuthua ilbmu 
libittu Lay. 38, 7; Sanh. Bell. 42 (diip- 
xik-ki)-, Rass. 69 (düp-&7-/-H ii~&i-a£-£t- 
itu-ti). Lay. 61, 13. er unterwarf sich und 
iS-Sa-a düp-.#Mv/ nahm die Frohnkappe 
d. h. stellte sich als Frohnarbeiter (damit 
sein Gebiet nicht verwüstet werde) Lay. 51 
Nr. 1, 11. VR32 Nr. 4, 67: Gl («/*.(«*-)*•) 
G A . TU= diip-M^kusyn. ht-du-ru. K. 4583 
Rev.: Gl . GA /fU = <htp-M>\ht\. 2) F r o h n - 
dienst (die Bedd. 1 und 2 lassen sich 
an manchen Stellen nicht streng scheiden). 
ummd-ni mdtiSn dup-Si-ik-ka ana nakri&u 
i-za-bil das Volk seines Landes wird sei- 
nem Feinde Frohndienst leisten müssen 
(eig. tragen) IV R 48, 28 a. wer dup- 
sik-hi bitäte ildni rahfiti em-me-du-Su-nu-tim 
ihnen F. an den Tempeln der grossen 
Götter auferlegen wird Z. 16 b. sdbe-5n- 
iin-tiin dup-$i'ik-ka e~mc~da-am Z. 24 a. il-ki 
änp-ÜL-ku Botmässigkeit und F. (gleich 
den Assyrern legte ich ihnen auf) IHR 9 
Nr. 3, 49. il-hi dün-tf/-/-// ukm (1. Sg.) 
rliJfu Khors. 83. il-ku dup-AX-Xii kt Sa 
m Gnnzvidnu (wie dem G.) c-mid-8u-?m-ti 
Sarg. Ann. 189. Vgl. 270. dup&khi in 
Verb, mit dem Verbnm naidku III 1 s. d. 
— Die Lesung tluptikku, nicht um- 



Sikku steht durch IV R 48 fest, wo die An- 
fangszeichen von äup-&ik-hi und von um- 
ma~an (Rev. 4) streng unterschieden wer- 
den. Sie ist ebendeshalb auch an allen 
den Stellen, wo die Schreibweise des 
Wortes mit dem Zeichen um oder dup 
nach den Originalen noch zu revidieren 
ist (von mir durch Antiqua-Schrift wieder- 
gegeben), durchzuführen sein. Zur Lesung 
dup und nicht etwa tup beachte die Schrei- 
bung du-up'fcki in R 45 Nr. 2 , 2 (BA 
II 124). 
*dupsamiTafelschreiber(zur Wort- 
bildung vgl. § 73 Anm.). Nebo dup-Sar 
<7?m-r/Sarg.CyL59. amH rdb diip-Sar-ri des 
Oberschreibers (Asurbanipals) IV 9, 43 b. 
So o. ä. oft, in den Kontrakten «'""dtip- 

Sar zahllose Mal. S b 238 : Ej fM {&*-&***) 
= düp-Sar-ru (der Gott Nebo wird als 
„Sohn Marduks" mit diesem Ideogr. ge- 
schr., s. VR 43, 28 cd). Die Schreibung 
dupSarru ist der an sich gleich möglichen 
dnpsarru (vgl. muttaru und mmaru) vor- 
zuziehen wegen der Wiedergabe des 2. 
Bestandteils durch die Ideogr. für König, 

Sarru und «, s. z. B. & 4378 Unter- 
schrift (AL 3 90). 

dupsarratu f. Tafelschreiber in. 

die Göttin ED1N dup (gesch. um)- 

sar-ra-at irsi-tim mahar&a kausal NE 19,47. 

*dupsarrutu Tafelschreibekunst. 
hd-lat dup-far-ru-u-ti (bildet die „Weis- 
heit Nebos") VR 1, 32. dupSar-ru-ta 
(= NAM . DÜB . SAR) u-ta-hi-sn (lehrte 
er ihn) K. 245 Col. III 66. nisik du/>- 
Karruti s. U. nisku. 

dagatll (ddsdtu? auch t und z wären mög- 
lich) Feindseligkeit, Anfeindung. 
K. 4320 Col. I 9: da-sa-a-tum syn. ml-ti. 
a-na be-en-ni da-sa-a-tum a-na ahi rabi-i 
zi-ra-a-ti ists Feindschaft wider den Vater, 
Hass wider den Ältesten Bruder? IV R 
51, 37 a (der jjisinus mit ana vtnmi im- 
te-rt Z. 38 befürwortet viell. Zusammen- 
hang mit pfcH, s. d., ddsdtn würde dann 
Plural sein wie zirdti). der König von 
Talmi, welcher gegen meine Väter id- 
bu-hu da-sa-a-ti Feindseligkeit geplant 
hatte VR2, 69; welcher gegen (a-jut) 
meine Vater kakke äit-pu-ru e-taf>-i>a'lu 
da-sa-a-ti die Waffen gesandt hatte, Feind- 
seligkeit kundthuend (Krieg erklärend) 
K. 2675 Rev. 23. V R 48 Col. II 25: 

15* 



ppl 



228 



Tn 



21. Jjjar: da-sa-a-totm. Vgl. noch II R 
43, 8 d. e: kam-twn kar-tum j da-^a-a-tutn?]. 

difedil&U und dulfdlÜ&U ein Vogel 

(vielleicht von seiner Kleinheit so be- 
nannt?). nR 37, 17a. b.c: [ ] KÜ.#U 
= di-ilc-di-ku. duk-duk-ku und is-sur sa~ 
me-di] Vgl. 66 b. C: di-ik-dtrik-ku, dti-uk- 
du-ku und if-ftir (sie) sa-me-di. Z. 41c 
nennt di-ik-di-ik-fai als Syn. des „Dornen- 
vogels" is-fur a-iargi. VR 18, 6 a. b: 
1JU (?). TI . ER . GA . HU = di-ik-iU-ile- 

Vu yu. 

Dpi ** * zerschlagen, kurz und 

klein schlagen, wiederholt in der RA: 
khna hasbi oder ha§batti dukkuku wie ein 

thönernes Gefass zerschlagen (syn. Ijuppti, 
pumtvn), 8. U. II. Mfi. 

dakku klein, zart, jnng. HR 29, 
63-66e.f; Sm. 2052 Col. II 4-7 nennt 
da-ak-fai als Syn. von: (63) e-da-ak-ku, 
64) da-ki-ku, (65) du-ga-ku, (66) su-eS-M 
[s. etät, tth*t>). HR 36, 56a. b: ila-ak* 
ku syn. $er-ru 8. d. 

dakiku dass., geschr. da-ki-ku, s. 
</<iM*m. 

da-ka-ki-ta Kleinheit, syn. sUjhi- 
rtitn 8. d. 

dakkakütu dass. V R 23, 22 b. d : TÜR . 
TUR = daJc-ka-hi'tum. 

• • • 

dukäku klein, zart, jung, geschr. 
du-ga-ku, 8. dakku. 

dukakü, geschr. du-ka-ku-u, syn. sihhi- 
rütn s. d. 

dukkukütu Kleinheit (eig. Zer- 
kleinertsein). V R 23, 23 b. d : TÜR . TUR 
= duk-Jnt-ku-tum. 

• * • 

dilfarueinthönemesGefäss. Ideogrr. 

W*/KAN ,(*"**') KAM. VR18, 3-5a.b: 
*"^ tf/ («-/«/) KAN, *"*"'KAN.NI und 

*ar>a/ fc^ || AR TU = J/.^.^^ R. 

4239 Rev. 6: KAM = um-\ma-]ru syn. 
<//-A-a-[rw4 Daher *<"**' KAM d. i. dikar 
(oder uminär) me &$ri ein Topf Fleisch- 
brühe VR61 CoLV 15. Auch in ku-ut 
(8. ktttü) wit-ma-ri und kn-nt di-ka-ri ent- 
spricht beidemal KAM, K. 4378 Col. IV 
16. 17. K. 4411 Obv.: \dt-]ka-ru syn. ma- 
al-ttMt rabuWt. grosses Trinkgefass, \wn- 
wi<iV-jrM syn. di-ka-ru y [ }-tum syn. di~ 
fai-m-tuM] die Ideogrr. fingen jedenfalls 
mit DUK d. i. karpatu an. 

JT! Stamm der folg. Substt.: 



daraguWeg, Strasse. HR38,25c.d: 
$AR . RA . AN = da-rargu (auch = J« r- 
ranu, ttr#w, meteku). 

daraggu dass. ein Gesandter da-rag- 
gu la iS-ku-nu hatte nicht den Weg ge- 
macht nach (ana kirib) . . . Asurb. Sm. 77, 4. 
HR 38, 30 d: da-rag-gu (folgend auf Idbm). 

durgu m. Weg, Steg, ar-ke ed-lu-ti 
(verschlossene Wege) dwur-ge Id pititie 
(uäetilc) Tig. IV 56. Tiglathpileser mu- 
pi-(ü-)ti du-rug Sadd-ni der Steg bahnt 
durch die Gebirge H 86. Salmanassar 
a-me-ru du-ur-gi ü äap-&a-ki (s. U. pfcjß) 
Salm. Mo. Obv. 7; Co. 11. Berge und 
Höhen upatttma ämura durrurug-Surun er- 
schloss ich und bahnte ihren Weg Khors. 15 
vgl. Sarg. Cyl. 10. 

Vgl. auch den Ortsnamen Da-ri~ga? 

JT] (oder 7, p? fin?) HI 1. *al-lu ri- 
8ad-rig-ma emidda dupSüchi (. . . . und 
legte Frohndienst auf) I R 49 Col. IV 6. 
f *al'lu ü-Sad-ri-ig-ma uSalbina libitiu Sarg. 
Stier-Inschr. 51. '*al-lu i'fSa-ad-r[ig] niR 
38 Nr. 1 Rev. 26. S. u. I. bb« (allu). 

nn (nntD?) 

I2herausziehen? ina na-ri di-ü-m- 
aS-Su reisse ihn (deinen Knecht) heraus 
aus dem Strom (?) IV R 54, 42 a. 
di-ru-tu(<?) s. u. diru. 

Stamm der folg. Nomina: 

dirku klein, jung? HR 36, 42a: 
di-ir-ku, eines der 17 Synn. eines Adj. 
mit der Bed. klein, schwach, jung o. dgl. 

(sihrti ?). 

darkatu, dirkatu 4&s junge, zu- 
künftige Geschlecht, die Zukunft i. 
S. v. Nachkommenschaft K. 4320 
Col. I 11: dar-ka-tum syn. ab-ra-a-tiL VR 
21, 16a. b: A . GA . KU = <tir-ka-tu\ vor- 
hergeht ar-ka-tu. S. *pi (auch für das 
Ideogr. A . GA). 

OTJ darasu(oder*) Prs. idarris. K. 2022 
Col. II 33: SU . BU . Lü . GA = da-rarsu 
(sie), mit dum&um und damähtm Eine 
Gruppe bildend, da-ra-su auch Col. III 17. 
ü-la-la ib-ba-tu (den Schwachen richten 
sie zu Grunde) i-dar(tar)-ri-8u la [fc-Vi-<i?] 
K. 3452 Obv.(?) 6. ' 

*m dararu stark sein, Herr, selb- 
ständig, frei sein, o.ft. IIR35,23g.h 
(ergänzt); vgl. K. 2032: da-ra-rwn syn. 

na'ru(?)-rum. 



VI, 



"ITT 



229 



awh 



darru stark, ed-lu där^rti; dar-ru = 
dan-nn VR 47, 7 b. 

darrutu Stärke, Selbständig- 
keit (?). II R 32, 9-1 1 c. d nennt dar- 
\ni~tttm?] als Syn. von tuty-ra-a-rum, 
da(?yri-i-ru und a-na-da-ru (anu Zustand 
darin enthalten?); zwischen den Synn. 
von edlütum und zikaru. 

dariru(?) s. soeben. 

duraru in an durdru (s. anu Zustand) 
Selbständigkeit, Freiheit (Selbst- 
herrlichkeit). der und der Städte an du- 
ra-ar-Su-un sc. etippuJfa Freiheit (vom 
Frohndienst, von der früheren Knecht- 
schaft) machte ich Sarg. Pp. V. 9; an 
du-ra'[ar]-§n-un aS-kun Sarg. XIV. 4. S. 
auch u. naSahi III 1 (u8a$$ik dupSikku u. ä.). 
Auf die gleiche That Sargons bezieht sich : 

A 

$d L'ri Uruk Eridn etc. aS-hi-na an du- 
ra-ar-Su-un Khors. 137; Sarg. Ann. 363. 
Merodach wird *** AMAR . ZAB (richtiger 
UD?) geschrieben als Sa an du-ra-ri K. 
4349. VR 42, 64e.f: DAMAL.AR.GI 
= an du-ra-\ri)\ zwischen frarhntu und 
mvJenÜctu. 

dirratu ein zur Ausrüstung des Pferdes 
gehöriger (lederner?) Gegenstand? ?£■ 
dahha zikti u dir-ra-ta taltimiSSu (näml. 
dein Ross) NE 44, 54. VR 32, 48b. c: 
dir-ra-tum Syn. von tam-to-ru ; das Ideogr. 
durfte mit SU „Leder" begonnen haben; 
vorhergehen die Wörter für Schild sowie 
ildahhn, es folgt maSlu. 

dUTUSSU Grund, Fundament. HR 
35, 45 e: du-m-nX-,sr* syn. ijhhi (s. d.). 
Nineve tim-me-ni-nn da-nt-tl dn-ru-uX §a- 
n-ti Sanh. Bell. 35; Rass. 62. dn-ru-u3-#u 
eines der Synn. von ahm VR41, 5 h. 

fc$i&*"l üppig »©in, strotzen. 

II 1 üppig machen, strotzen 
machen, wenn dein göttliches Wort 
droben wie ein Sturmwind dahinfährt, 
ritu u mtiJfkUinn n-da-aü-sa (Ideogr. LU . 
Ll T ) macht es üppig gedeihen Nahrung 
und Trank IV R 9, ß '^ a - Wein u. s. w. in 
(ina) der Schale Marduks und Zarpanita 
in li-da-iiS-Sti-am machte ich strotzen Neb. 

Grot. I 8 (vgl. II 35: pa.Z&tr udab/nd). 

Marduk mu-dilt-sri-u (der üppig spriessen 
macht) U . RIG (d. i. tirkiti) IV R 57, 30a. 
Beltis Mnili&-äa~at [ti-is-hi Sarg. Cyl. 68; 
Stier-lnschr. 85: vvi-di-Sa-at hi-is-hi. in 
üppiger Fülle darbringen IVR20 



Nr. 1, 26 / 27 : Wild wird massenhaft ge- 
schlachtet (tubbuhu), dwuS-SiMt gu-malj-e 
grosse Ochsen in Scharen dargebracht 
(Ideogr. SAR. SAR. RA), zi-i-bu Sur-ru- 
Ifu etc. 

m n üppig machen lassen, mit Ob j. 
mdamme: üppigsten blendenden Glanz 
verbreiten lassen, wüthende nSumaaUe 
(8. d.) bekleidete sie (Tiämat) mit Schreck- 
lichkeit, me-lam-me uS-daS-Sa-a c-liS (V 
/-//.*) tan-daS-iofl Weltechöpf. III. 28. 86. 

disvi (== difu, diäSu, Form wie iuhn 
St. K t lD) üppiger Pflanzenwuchs. 
VR 27, 57-60 g. h (auf Ü = Sam-nut 

Pflanze folgend): Ü.EBÜR (Pflanzen-Er- 
trag), Ü . LI . A, Ü . SAR . RA, Ü . DI . SUM 
= di-$u. 

disu(?) Adj., nur im PI. dtiuü Fem 
diSati zur Zeit belegbar: in üppiger 
Fülle, in grosser Zahl vorhanden? 
seinen Namen, seinen Samen hia pt msc 
di-Sa-a-ti Uhalüku mögen die Götter aus 
dem Munde der Völker weit und breit 
austilgen III R 41 Col. II 39; fast ebenso 
IV R 12 Rev. 33 /^ 4 : ina pi-i ni£e di-Sa- 
a-ti (= LU . A) UhalUk. ar-ku di-M-thn 
Kräuter in üppiger Fülle, lala munara 
(als Opfergabe) Neb. Pogn. C, VII 22; 
A, Villi: ar-ka di-Sti-hi. 

dussü Adj. üppig, strotzend, fett 
immcre dn-uS-Su-ti fette Lämmer Sanh. 
Baw. 33. sa-at-tu-ku-M dn-rt#-#ti~ri'tim seine 
fetten regelmässigen Opfer ( : twlMM 
elhUhn) Neb. Grot. I 13. a-na al-pr du- 
uS-Sa-a-ti (sollst du nicht hineingehen) 
Sm. 526, 7/ s , vgl. a-mi si-r-ni dn-u$-\tiaii- y li 
Z. ' V, 2 * Ideogr. LU . A. ina fn'-ta-thia 
(meinen Tempeln) du-uX-Sa-a-ti ('= LU. 
LU.A) Lond. Frgm. S c 75: SÄRu.i-.*r) 
= dn-uS-Sit-u. 

dusü (Inf. = duiSu ?). Sm. 9, 5 : RU (*«-**) 

= dn-jtu-u. 

dUSÜ ein Edelstein. dn-M-A (----= "'■"•' 
GAB bez. DU. SLA) IVR 18* Nr. 3 Rev. 
Col. IV % vgl. 2\ v 

dussänu Fett u. dgl. CJtth?). SU . LU . 
UB(geschr. Xt/).MAR.Ti;*' d. i. Schmer, 
Fett des Westlandes (oder: west ländisches 
Wort für Fett, assyr. hihhi) -— duMt-nn 
(auch tit# möglich). S. u. Inhhn Fett. 

^0"] süss sein, syn. prVö. 
' ni süss, angenehm machen. *<r... 



cith 



230 



fei 



cli §almat kakkadi du-Sti-pat reussu dessen 
Herrschaft den Schwarzköpfigen ange- 
nehm war Ssmk. S 2 14; S 3 20 (du-uä-tä- 
pat). Vgl. unten duSSupu. 

daäpu ein süsser Trank, Meth 
o. dgL akuld tdba Si-ta-a da-aS-pa (= 

£!y £ly) IV R 21 Nr. 1 (B) Rev. % 
Icu-ru-un-nim da-dS-pa-am Sikar Sade kam- 
nam diu (u. a. Weinsorten) Neb. Grot. 1 21. 
dardJhpa-am se^a-dä ku-ru-wi-täm Sikar 
Sode karanam ellam II 31. da-d&pa si- 
ra-dä Neb. Pogn. A, VII 18. Für da-aS-pu 
syn. mat-ku und a-kal(?) pa-mi s. matkti. 

VR 23, 13a. b.d: £iy £±J KI (**-«*jb) = 
da-a$-pu (auch = ta-a-bu u. a.). 29, 66 a.b: 
ZAG = da-[a$-pu?) und (67) di-iS-pu. 

dispu Honig. Ideogr. >^3kY, s. hie- 
für u. laUaru; auch für tabu gebraucht, 
s. d. K. 2020 Rev. 23—25 nennt di§-[pu) 
als Syn. von pa-dr tiu-ufj-tu, ma-at-ku und 
lal-la-rutn. II R 5, 24 b: zu-um-bi di8-pi 
(folgt: zurnbi lii-me^i)] das Ideogr. wird 
wie bei nu-ub-twn Biene (Z. 23) [NÜM] 

>Ü3^Y gelautet haben, s. VR 40, 51e.f: 

|NUM] >^J = NUM (d. Izutnbi) dit-pi 

und K. 4373 Col. n 16: NÜM t££J 

= zumbi diS-pL S b 105: [£&3] = 
diihpu. dt-i$-pa(-am) fihnetim Sizbam n-ul 



(oder dwnuk) Samnim Honig, Butter, Milch, 
bestes Öl (Acc) Neb. Grot I 20. II 33, 

S. u. fumetu. diS-pa (= t>-3^|) bi-fne4a 
H. und Butter (den Überfluss . . . .) 
IVR 18 Nr. 3 Col. I 12 / 13 . roa diS-pi (= 

t£&J) bi*ne-tü Übalka 25, 50 / 51 a. Für 
ZAG = di-i£-pu S. u. daSpu. 

dussupu (eig. süss gemacht) ein 8 ü 8 s e r 
Trank, Meth 0. dgL du-(u&-)8u-pu Sanh. 
Kuj. 4, 42 ; Lay. 42, 51. S. u. "Ott. 

dassil(*?) Gazellenbock. IIR6,16c.d: 
MAä.KAK («/-/*) ÜÖ = da-a*-8u. K. 152 

CoL IV 21 : tfA {*i-ta) US = da-a$-Su. 
Vgl. §abitu und uzdlu. 

dassu ({?) etw. aus Leder Gefertigtes? 
VR 32, 39b. c: pa-gu-mu syn. da-a$~&i 
Das Ideogr. dürfte mit SU „Leder" be- 
gonnen haben. 

ditaUu s. titallu. 

VTC] Stamm der beiden folg. Nomina: 

datnu stark, gewaltig, da-at-nu 
syn. Jearradu s. d. 

ditanu (dädnu?) ein (starkes) Thier. 

HR 6, 7 c. d: <|EB3E = <H4a-nu, zwischen 

Sappnru und lutimu. S° 314: <sE5?E 
{a-u-im) = di-ta-nu. Auch das Ideogr. be- 
zeichnet das Thier als „starkes" Thier. 



1 



u Kopula: und, s. u. tf (S. la). 

INI d«»?) m 1. iWw ///-äi */-* u-Xf-*' 

i-dn'ii$ bin küti-sn-nu ?// i-tii-~$n K. 13, 59. 
tu-ta-id-an-m K. 828, 5. 

^N0 a-a-ru Wald (155). die Thore /•/- 
via <i-a-ri Ir-ri-fri-kii'a mögen einem Walde 
gleich dich duftend begrüssen! VR65, 1 7 b. 
a~nr syn. ki-iMtim s. d. 

e'aru da SS. (jupne dannuti $a 'fe-'a-ri 
mächtige wilde Weinstücke IHR 4 Nr. 
4, 36; s. u. }fca. 

*^i ?rt. m, uMn (= m«\ pi. mhmi 

ubhmi, Prek. 3. Sg. ///£// und Ubil, Prs! 
m//M, fmp. />//, W-Z/i (auch £/-/-// geschr.) 
1) bringen, jem. oder etw. wohin (ana) 
bringeu: nb-la (l.Prt.) Tig. V25.63 u.ö. 
Salm. Ob. 95 u. ö. seinen Tribut a-iia 



muh-hi-a lu ub-la brachte er zu mir Asurn. 
I 101, ihren Tribut atia mub-fii-ia ub-lu-m 
I 58 vgl. II 81. das und das ardi mah- 
ri-ia u-li-fa-ni brachten sie vor mich IHR 
9 Nr. 3, 39. 41. Sanh. Kqj. 1, 20, m-W- 
lu-nim-ma Khors. 149. das und das, den 
und den u-bil-u-ni a-di mab-ri-ia VR 4, 65. 
8, 26. die Gottheiten die er weggenom- 
men und amti Bdbili i'MUu n. B. ge- 
bracht hatte Sanh. Baw. 49. der Arachtu, 
welcher a-na Bdbili ub-ba-lu balAta y der 
Enlaios, welcher a-na ühndi ub-ba4u fr- 
sih-Sa seinen Überfluss, seine Wasser- 
fülle in das Meer bringt, dem Meer zu- 
führt HR 51 Nr. 1 Obv. 27. 82. Vgl 
auch den Namen des Ostkanals von Ba- 
bylon Li-bi-il'heyaWi (s. nn. prr.). Cedern 
vom Libanon zu seiner Bedachung lu u- 



toi 2: 

bil-lam brachte, holte ich Ncb.Grot.nT37 
H-bil-lak-ki sie möge dir (dos und das 
bringen IVB 58, 39b. ana nam-si-e bil- 
fa zum Waschungsort bringe ihn NE 
XI 229, vgL 236; ana nam-si-e ü-bil-M 
was ich von dir erbeten, bi-la a-bi bringe, 
mein Vater! IV K 58, 34b. a-ma-ti anit 
ap-si-i bi-i-Ü (Ideogr. DÜ.MA) IV K 5, 
:,S / S9 b. Beachte die folgenden Redeweisen: 
a) die Hand an jem. oder etw. brin- 
gen, legen: kätsu abäln (ana, ina libbi)- 
i'mü ana marsi SU d. i. kät-su ul ub-baf 
der Arzt soll an den Kranken nicht seine 
Hand bringen, ihn nicht behandeln IVB 
32, 34a n. ö. (s. n. üsä). a-na kiS-pi t, 
ro-Ji-* kdt-sn t'fbi-lu hat er etc.? 51, 12b. 
&i nakru sa-nam-ma .... SD- d. i. kät-su 
In ü-bi-hi'a inu Hb-bi woran kein anderer 

Feind seine Hand gebracht, gelegt 

hatte VB 6, 5. b) die Zeit zn etw. 
{ana) hinbringen d. L. die Zeit an etw. 
hingeben, mit etw. verbringen, die 
Hexe ana küru « nissali lu-bil ü-um-Sa 
(:' likattä sanäteSa) IVB 59 Nr. 1, 15b. 
c) mit libbn (auch kahittn) als Subj. : das 
Herz (Gemüth) bringt, trägt etw. (Acc.j 
oder: es trägt zu (ana) etw., s. v. a, es 
trägt sich mit etw., will etw., treibt 
ZU etw. gabtu libbaüu ti/kumta uWaAsum. 
I51;Salm.Mo.Kev.71(s.n.;/rt«nS.194a). 

rpet kab/i u ta&ui Hbf», (V. tib-ba)-fo ub- 

fa-ina zu Kampf und Schlacht trieb ihr 
(Istars) Hera Asurn. I 38. vü-n.1-,1 HI-\ 
ha-Sa iib-la-an-m womit hat sich ihr Herz 1 
getreu mich getragen? d. h. was will sie 
von mir? Höllenf.0bv.31. qiejt Xipri final» 

hin uzjüa ib-Si-ma ht-bt't-ti ub-latn-ma 

die Ansführnng jenes Werkes lag mir 
im Sinn und wollte mein Gemüth Sanh. 
Kass. 68. später Sttikä tamli ka-bit-ti <ib- 
bim-ma gedachte ich, kam mir in den 
Sinn die Terrasse zu erhöhen Sank Rasa. 
82; Bell. 54. Vgl. babäl (bibil) libbi. iläni 
, , , a-iia Jhikätt ab'ibi iib-tn filt-ba-fii-iiu 
das Herz der Gotter (rieb, eine Sinittuth 
anzurichten NE XI 13. Eine andere Rede- 
weise s. n. tmSA (A. 3). 2) wegbringen, 
hin wegnehmen, weg-, entführen. 
iim-iu,, n-bii-ett das Schicksal nahm ihn 
hinweg d. h, er starb Asarh. III 111, als 
iim-tu ii-bi-iu-£ti Khors. 3l>. mii-in-n (mei- . 
" nen Mann) fiiut-lum n-bil Str. 11. 350, 23. 
lidili maSketaiift li-bil lani-l'wi (das Meer 
entführe sie) NE XI 231, vgl. 238: 'i-bil 



1 ta 

tam-twn. idirti m'iim Mal li-bil uäru IVB 
59 Nr. 2, 15b. ihre Zaubereien lu-bil Särn 
(der Wind) ibid. Nr. 1, 14 b. — Den 
Vogelnamen makkür ub-lu' a (= mwtm-DV) 
8. n. maikäru. VR 20, 57c. d: ba-ab-TVli 
= ub-lam; TUM sonst auch = babäht, 
s. d. — Ein anderes Prä. abbat, nämlich 
II 1 von bat* strotzen, s. in den „Nach- 
trägen" zu K. 

I 8 1) bringen. Prt. ittubil. it-tn-bi- 
la-an-iü a-iui biti m Ai-ra-t er hat mich 
in das Haus des D. gebracht, geführt 
K. 167, 11. am 23. Ijjar Xit-tu-bil über- 
brachte X (näinL vorstehende kgl. Pro- 
klamation) K. 84, 45. 2) führen; lei- 
ten, verwalten. Part. muitalibiln. Zur 
Bed. Vgl DTl I 2. Nebo mut-tab-bil (= 
DU. DU) Gl. NM. DA IV B 14 Nr. 3, 7 S . 
die grossen Götter mn-ui-tali-bi-ln-nt Same 
irfiti Tig. I 15. mut-tab-bi-lti-tti ikaHn-ufi 
seine Palastbeamten Sann. I 32; Bell. 9: 
vmt-Utb-bi-ln-lu ekalü. i'toM-tii!u mut-talr- 
bil-tilu SkalltUi-iu ka-hi-mu würtl.: das seine 
Paläste administrierende Geräth insge- 
samt d. h. die ganze Ausstattung seiner 
Paläste (folgen spezifizierend die Stuhle, 
Betten, das Ebb- und Trinkgeschirr, die 
Libations- and Salbgefässe) VB 6, 19. 
Noch unsicher ist, warum ein Netz mui- 
tabbiltu genannt wird; s. K. 242 Col. 1 16: 
IS. SA gf? gl} = mul-faM.U-tum syn. ib- 
K-titrn. Viel], gehört liierher auch NE 
49, 198: GibjamrS a-na wnt-tab-bi-ht-ti (V '. 

mn-tip-pi-la) fia amiita teakkani; sind 

Stadtbehörden gemeint? (weibl. I'lur. bei 
Amtsnamen wie baamäti'/). 

I 3 bringen, darbringen, kostbare 
Geschenke «MK-nriWMfJ-Ar-HitJiVBfiS, 22a 

XU 1 1) bringen lassen. h-A-W-Ai- 
afi-fin a-ii tmrh-ri-itt er liess ihn (den 
Leichnam) vor mich bringen VB 7, 44. 
Lebensmittel ii-$r-bil-to (1. Prt.) Asurh. 
Sm. 100, 19. das und das ,tAi-in ü-fr- 
bi-biiii-iiia Sauh. IM 40. Für S;irg. Harem 

B, 5 : Si'i-bi-ln kiip-pr-Stt imviii S. II. kii/ip'l. 

2) ausliefern, den uud den Sr-bi-la liefere 
aus! K. 359, 8. Inf. irbnlii. XrJnil Sabn- 
hC-l-fttmätf die Auslieferung des N. V R 
7, 25. a-na S'-bu-li ><ifit : fia-a-l n-nu A stirb. 
Sin. 117,91, *--bul-l;-nn ul ak-bi-ln 1 18,93. 
3) entführen lassen. mtai-na-6u-mi tap- 
trm.i IH-Al-Ul (2. Prt.) nära K. 2619 

cw. 1 an. 



i31 



232 



Hf 2 1) bringeil lassen, ama iarri 
ttlrt+btia (1. Prt.) K. 514, 31. im pa-an 
iarri ü-si-bi-la-M (1. Prt.) K. 498, 12. 18. 
gafibiJhmu (sie alle) a-na pa-an Snrri ü-sir 
bi-la (1. Prt) K. 679, 8. 200 Pferde ina 
kätiSwui (dnrch sie) ü-si-bi-folc-Ira K. 578, 19. 
2) aasliefern, den nnd den us-si-bil-ka 
lieferte ich dir ans K. 359, 8. S. für 
diese Formen us(s)ibil = ttSiäbit Gramm. 
§ 51. — Ein anderes uSldbil s. u. b2tt 
strotzen (S. 7). 

*biltu st cstr. bilat f. 1) Abgabe, 
Steuer, Tribut (was man darbringt). 
Ideogr. GUN (b. znm Ideogr. S b 369). 
bi-lat-eu-nu ka-bi-it-tim n-bi-lu-nim-ma V R 
35, 30. bt-la-atsu-nu ka-bi-k-ti Neb. X 11. 
Nerigl. II 39, bi-la-su-nu ka-bi-it-ti Neb. 
Orot. III 53 f. Oft in Verb, mit ma(n)- 
dat(t)u: bil-tü u man-da-at-tü Asarh.11158, 
bil-tu man-da-at-tü Khors. 113, biltu ma- 
da-tu Asurn. II 78. 81, u. ä. die nnd die 
Länder na-{a-)aS bilti ü ma-da-at-te Sä 
"*ASur Tig. I 65. Andere Beispiele für 
naSft biltu b. n. «,D'J A, 3. Bei Lande- 
reien auch: Ertrag, vordem unfrucht- 
bare Felsabhänge biltu M-uS-ie-e Ertrag, 
Fracht bringen zu lassen Sarg. Cvl. 35. 
IIRS8,14-18e.f:GUN = M-(Hm,GUN- 
bi bez. bi-ne-iie ™ bi-Uu-su bez. -su-n«, 
GUN . A . SA . GA — fMal eMi, [GUN . 
IS.SAlt = hi-lat i-i-W->, etc. 2) Bürde, 
Last (was man trägt). Ideogr. GUN. 
ka-bit-tit biltu eine schwere Last Sann. 
I 29, wofür Eass. 6; Bell. 8: »rfir-ti!* 
ka-bit-tu einen schweren Schatz. Auch 
von der Last, die eine Schwangere zu 
tragen bat, der Leibesfrucht, gieb, 
zeige mir die Pflanze des Gebarens, bit-tl 
ii-mli-ma Smrut fuhuinni K. 1547 Rev. IC 
(Etana). 3) Talent, das bekannte grösste 
Gewicht mit den Unterabteilungen Mint- 
und Sekel. Stets GUN geschrieben, passim, 
Viell. gehört hierher VR 26, 13c. d: IS. 
R1N I GUN = l'jitrwnn] Sa bi-fat (Talent 
wage?); so auch Vok. Konst.; es folgt Sa 
malall«. — Ein gleich geschriebenes, aber 
pil-tnm zu lesendes Wort s. u. B. 
ü-bal Sanh. V 75 d. i. »-BAL lies ü-pallil. 
und s. n. pbt). 

n*Tl adü Prt 't'ti festsetzen, bestim- 
men, iläni rabüti ina keni libbiSumt tinlu- 
ni-ma SaiTÜti . . . ina pi-Sa-nn elti ti-fa-a 
die grossen Götter bestimmten (trafen 



eine Bestimmung) in ihrem beständigen 
Herzen und mein Königthum ging (als 
Beschluss) hervor aus ihrem reinen Munde 
Lay. 43, 5. tarnt be-ili ü-da hat (es) be- 
stimmt, befohlen K. 167, 10. amelu In 
«■da a-a-tl Sü-tu-iMii K. 483, 10. a-httii 
Sä ti-tht-ü-ni (3. PL) ana Sarri assapara 
K. 613, 23. 3 a-na BäbiU ina kas-pu ta- 

dan-nu la mi-u-da K. 679, 27, i&e-r» 

ü-di-Sa Z. 29. ht-u tu-dü ki-i ... (2. Sg.) 
K. 679, 35. Samt beü lu-u ü-di (Schluss- 
zeile des Briefes) IIIR51 Nr. 9, 35. .!-*< 
(1. Prt) Vi m-me-ki Sa Ea u Mardnk K. 
618, 31. Auch an den sehr schwierigen 
Stellen IHR 43 Col. IV 11; lMich.11116 
dürfte lu-ü-di (Sobj.: Samas, der Richter) 
vorliegen. VielL gehört zum St iTll als 
Partizipium VR 16, 29g. h: SDä.RUM. 
LAL =3 «-rfaii (und = a-lih ma^-ri). 

U 1 dass. Prt uaddi, viell. auch udili 
Salm. Mo. Obv. 12: als Asur in der Festig- 
keit seines Herzens, ina ine-Su eltiti (sie) 
vd-da-ni-ma mit seinen reinen Augen mich 
bestimmte (und zur Regierung Assyriens 
mich berief); oder ist uddani für üdanni 
geschrieben? an dem und dem Termin, 
welchen i-na bi-ri v-ad-du->ii durch ein Ge- 
sicht festgesetzt, bestimmt hatten Samas 
nnd Ramman V R 64, 61b; ähnlich 51a. 
i't-ad-di Sana er setzte fest, bestimmte 
dasJahrK.3567,3, ü-ad-<ii-äum-ma Sni-naJ 
mnSi a-na ud-dit-il ü-mrfi er bestellte ihn 
(den Mond) als Nachtwesen zur Bestim- 
mung der Tage Z. 13, Inf. ndiiit-it,-, auch 
Z. 6 nnd 16. Nebo mwd-dttii Sarm-tn 
IV R 48, 13b. — Ein anderes uddü s. u. 
K,-P. 

*adü (nrspr. Inf.) Festsetzung, Bestim- 
mung. Daher 1) Satzung, Gebot, Ge- 
setz. PI. ade. a-di-t Ünni rub&li r'.^hii-tik 
er verkehrte, brach die Q. der grossen 
Götter Khors. 79. 122. Sarg. Ann. 230. 
ailt-e iläni rabüti etib.iima (verrückten sie) 
iprtisn ma-mit-.vm Asnrb. Sm. 41, 34, wo- 
für VR 1, 118: ma a-de-ia ih-fu-ri sie 
sündigten wider meine Gebote, i-na a-ili-r 
iläni rabüti ilj-ti-mn Tig. jun. 19. Sarg. 
Ann. 46 (ih-ti-i-ma). ma n-de-ia ik.-ti-mn 
Asnrb. Sm. 284, 93. der ina a-de-ia ih- 
M', VR 7, 18. 85. Said ib-tn+!i (3. PL) 
ina a-di^ iläni wM/i'VB 1, 132; Asnrb. 
Sm. 44, 46. welche ina arde-ia ik-tu-v 
(3. PI.) V R 10, 89. la ipftt-ra (er hielt 
j nicht) a-de-ia VR 7, 93, welche a-de-ia 




233 



-6i 



la if-stt-ru (3. PL) 9, 54, der la i$-su-ru 
a-de-ia 3, 97, aS-Su a-di-e rabüti Sä ASur 
hi m-if-m-ru (1. PI.) 9, 72. ihren König 
bei a-di-e ü ma-init Sä mät ASSur der die 
Gebote and den Eid Assyriens hielt Sanh. 
n 70; Kuj. 1, 23: bei a-di-e mäi ASSür. 
die Flüche, so viele ina a-di-e-Su-nu Sat-ra 
in ihren (der Götter) Gesetzen geschrie- 
ben stehen V R 9, 60. die Städte, welche 
früher frei gewesen waren, aber durch 
Feinde ana la a-de-Su-nu ungesetzlich in 
die Botmässigkeit Namars gekommen 
waren V R 55, 48. 2) wie es scheint, 
nur im PL ade gebräuchlich: Festsetzun- 
gen, Abmachungen, die man mit an- 
dern trifft, d. i. Vertrag, a-di-e e-peS 
ardu-ti-ia it-ti-Su aS-kun einen Vertrag, 
dass er mir unterthan sein solle, schloss 
ich mit ihm ab Asurb. Sm. 287, 26, wo- 
nach an der j, stelle VR 8, 45 und dieser 
zufolge dann auch I 21 so zu übersetzen 
sein wird wie u. IpO III 1 nachzulesen 
ist. a-di-e eli Sa maf}-ri n-äa-tir-ma it-ti-Su 
aS-hm einen weit strengeren Vertrag 
denn zuvor schloss .ich mit ihm ab V R 
2, 9. a-di-e it-ti X . . . is-?ab-tu um-ma 
einen V. schlössen sie mit X ab folgen- 
derraassen K. lOObv. 25 / 2 *. die Schreiber, 
Ärzte, Vogelschauer etc. ina libbi a-di-e 
ir-m-bu werden (an dem und dem Tage) 
in den Vertrag eintreten d. h. verpflichtet 
werden, unui iSSidri a-di-e US-hi-nu man 
möge nun ehestens (?) den Vertrag (d. h. 
seinen Wortlaut?) feststellen K. 572, 13. 1 7. 
zu Tarkü a-na Sa-kan a-di-e u sa-li-me 
zum AbschlU8s eines Vertrags und Bund- ; 
uisses sandten sie ihre Eilboten (rak- 
hefim) VR 1,123; Asurb. Sm. 42,38. a-na \ 
Sa-kan a-di-e sn-hnii-me-e (dass.) flehte er j 
mich an Asurb. Sm. 290, 53. Die Bedd. 
1 und 2 lassen sich nicht immer streng! 
auseinanderhalten. j 

tudatu (Form wie tu&dtu von S|Xl)'. 
Festsetzung, Bestimmung. Si-ttd-ti ii 
tu-da-tit mi-s<i-ri gerechte Entscheidung 
und Bestimmung IV R 48, 8a. — Für 
tit(mu)-da-a-(n HR 29, 69 e s.u. ilittu (lbl). i 

*-^Vj alddu Prt. t'did Prs. ullad gebären, 
zeugen. Hanptideogr. Ü . TU. ttui-ri Sa 
tn-ul H-dn das Kind, das sie geboren Str. 
II. 34tf, 6. aXSal ameli zikara id-lad II R j 
43, 16e. die schwangeren Frauen wer- 
den Knaben tj.TU", Var. [nl-\la-da IHR 



59, 34 b. ma-ru (V. ma-a-ra) ul al-du 
Sunu ein Kind zeugen sie nicht (Ideogr. 
TU . UD . DA) IV R 1 ff. Col. V % * 3 / 44 . 
die Sieben ekdma al-du wo sind sie ge- 
bore»? (Ideogr. Ü.TU.UD.DA) 15 f. 
Col. II 19 / 20 (|| irbü). e-nu-tna al-da-ku ab- 
banü andku Neb. 1 26. a-bi a-U-di-ia (Gen.) 
Neb. VE 12, a-bi a-U-<R-ka VR 64, 42c. 
Neb. Bors. II 27, a-ba-{a-)am a-li-tu (ge- 
meint ist dlidu) VR 34 CoL I 26. 37. Sin 
a-bu a-lid (= MUIJ.NA) ildni u amele 
IVR 9, 3 % 3 a, vgl. * 4 /„a. ina libbi tarbas 
(Leib) agarmni a-lit-ti-ia Lay. 38, 3 (s. 
S. 20a). es schreit die Göttin Istar ki-ma 
a-lit-ti wie eine Gebärende NE XI 110. 
Gula um-mu a-li-da-at $al-mat kakhtdu 
IVR 54, 27b. — S c 51: MUD([*.«-w) = 
ba-nu-u Sa a-la-di d. h. banü i. S. v. ge- 
bären, zeugen, Z.52: = a-la-du. K. 2034 
Col. I 15. 16: MUD und LID = ba-nn-u 

Sa a-la-di S b 58: ^fy?T (//-,*) = a-la-du 
(Z. 57: = e-ru-u). Als Geburt herbei- 
führend bez. hemmend gilt der aban a- 
la-di bez. la a-la-di HR 40 Nr. 2, 12. 13; 
VR 27, 61. 62c. d (= Ü . TU). Für die 
Pflanze Sam alddi (Ü . TU) bez. la alddi 
S. U. Sammu. 

II I dass., jedoch intensiv, von viel- 
fältigem Gebären und Zeugen. Marduk 
wird AN. TU. TU geschrieben als mu- 
al-lid ildni mnddiS ildni K. 2107 Obv. 9. 
mu-um-mn ti-atnat mn-al-li-da-at ijim-ri-Su- 
un K. 5419 c, 4, wofür das neubabyl. 
Frgm. von Weltschöpf. I: mn-um-ma-al- 
li-da-at (muvvallidat). VR 45 Col. V 47: 
tu-ul-lad. 

m 1 gebären machen, sich fort- 
pflanzen lassen, züchten (von Thie- 
ren). ?nar-Si-fii-7ia ana ma-a-diS u-Sa-li-di 
Lay. 44, 14, selbige junge Löwen a-na 
ma-'a-diS (V. di-is) u-Sa-li-di (1. Prt.) Z. 17. 
n-Sa-lid (3. Prt.) mar-Si-su-nu 1 R 28, 21a, 
ü-Sa-lid smjulldtrSunu Z. 27 a. 

IV 1 geboren werden. Prt. Pnlid 
PL Caldti, Prs. Callad. die Sieben, auf 
dem Berge des Sonnenuntergangs bez. 
in der Erde P -al-du (= ba-tl . TU . UI) . 
DA.A-ma*) IVR 15 f. Col. II* »' 22 und 
IIP. 2 (|| irbü). a-S'tr ASurahiddinn ki-rilf- 
Su P-fd-dtt worin A. geboren wurde {irhu 
epnSu belütASSÜr) VR 1,27; hier ist eine 
Permansivform unmöglich (vgl. für diese 
Nifalformen oben u. MÄj S. 13 a). a- 




*1 



234 DOI 



foi-ri f-al-lad ein Krüppel wird geboren 
werden HR 43, 14e. 

ildu(?) Kind, il-du syn. maw, so 
liest Strassm. Nr. 5111 statt ra-</M II R 
30, 30 c, doch ist ?7, zumal im Hinblick 
auf das il in lillidu Z. 47, nicht ohne Be- 
denken. VgL dddu S. 211a. 

lidu und lidu Kind (zur Form vgl. 
Sib-ütu u. StEh). U-du und li-i-du syn. ma- 
a-ru 8. d. Vgl. auch unten lillidu. 

lidanu Kind, auch Junges eines 
Vogels, junger Vogel, li-da-nu syn. 
ma-a-ru s. d. Beachte die Erklärung kos- 
säischer Personennamen durch m Li-dan- 
Marduk, m Li-dan-bel-matdti, m Li-dan-Bel 
VR44, 24. 25. 33 b. HR 37, 53a. b. c: 
AMEL . KIL . IJÜ = li-da-nu syn. ad-mu. 
Z. 21 e. f: ad-mu syn. ü-da-a-nu und mar 
is-su-ri. 

ilittu Kind, Spross, Sprössling, 
Nachkommenschaft. II R 29, 67— 
71e.f; 8m. 2052 CoL II 7-10 nennt i-//- 
it-tum als Syn. von: (67) si-i-tnfa), (68) 
lirit-tum, (70) U-da-a-tu (V. li-da-tum), (71) 
?ia-ab-ni'tu(vi); das Z. 69 genannte to(sic)- 
da-a-tu dürfte irrthümliche, durch ZiVfci- 
a-/n sofort verbesserte Schreibung sein: 

es fehlt auf Sm. 2052! Ninibt-tö-fi E.KÜB 
Asurn. I 2. Nusku i-lit-ti il »A-nim IV R 
49, 35 b. i-lit-ti (= Ü . TU . UD . DA) ''" 
Allatu von A. geboren IV R 1 ff. CoL I % 
märe i-lit-ti (Idogr. TU.ÜD.DA?) irsi-tbn 
ibid. " 2 /2-|. Sü Ettbäni i-lit-ta-Su Sa-du-um-ma 
NE 11,2. VR29,69g.h: DAMAL (,-«,-«/«) 
TU = i-lit-ti bitiy mit 8ti-ma-ak suki y tarbu 
und lillidu Eine Gruppe bildend; vgl. K. 
2051 Col. IV 13: DAMAL . A . TU = i-lit- 
/[//... J; das Ideogr. hat Z. 10 die Glosse 

a~tH*-e-du. 

littu (aus lidtu) dass. Samas tit-tti 
sir-tum (der erhabene Sprössling) Sa bei 
nam-ra si-it d. i. des Mondgottes Sin. 949 
Obv. 8. U-it-ttim syn. ilittum s. soeben. 
Einen mäiinl. Personennamen Lit-tu s. u. 
im. prr. 

littütu (Kollektivbed. der Endung fttu 
wie bei amelütu't) Kinderreichthum, 
Nachkommenschaft, kibi oder Sndur 
(befiehl) U-iHu- t i-ti(m)Keb. Bab. II 29. Bors. 
II 25. ana ka-li-e li-it-tu-ti meiner ganzen 
Nachkommenschaft VR 34 CoL III 44. 
In-uS-ba-a li-it-tu-ti (möge ich gesättigt wer- 
den mit, Überfluss haben an N.) Neb. 
X 8. Grot. Hl 50. I R 52 Nr. 6, 7. Nerigl. 



n 36 (U-it-tu-u-ti). Se-bi-e (Int) ImMm*' 
I R 52 Nr. 4 Rev. 17, tit-tu-tej u Aaarh. 
VI 43, lit-tu-tu VR 63, 44b, li-ü-tit-u-tim 
Neb. Bors. II 20. SMu-tu lit-tu-tu (mit 
Alter und Nachkommenschaft) ama Sarri 
belia lu-Sah-birü (Subj.: die Götter) K. 538, 
121 ihr fürstlicher Erbauer Sirbu-ta UL- 
lik lik-Sti-ud lit-tu-tu Khors. 191 ; Pp. IV. 
143; Ann. 449: SMu-tti ül-Uk Uk-Su-ud-da 
lü-tü-tu. 

lidatu (eig. wohl PL von lidtu, littu 
Sprösslinge, dann aber ganz wie ein 
Sing, gebraucht:) Nachkommenschaft, 
Sprössling. li-da-a-tu Var. li-da-tum syn. 
ilittum s. d. li-ip-li-pi, Var. li-id-da-tti (d. i. 
doch wohl liddätn), Sarru-u-ti ama-ku 
königlichen Geblüts bin ich VR 1, 40. 

lillidu Sprössling, (wahrscheinlich 
hierher gehörig, aus Ud-Udu vgl. Up-lipi, 
mdr-mari, bin-bitiim). li-il-li-du gyn. ma-ar 
s.d. VR 29, 72g.h: KU(?) . TU . ÜD . DA 
= lil-li-du] vorhergeht tarbü. 

talittu Geburt, auch konkret: die 
Geborenen, Zuwachs, Kindersegen; 
bei Thieren: Brut. üu Be-lit ildni mu- 
rap-pi-Sat ta-lit-&Sti Belit macht zahlreich 
ihre (der Stadt) Geburt, ihren Kinder- 
segen Sarg. Cyl. 70; Stier-Inschr. 89. ta- 
lit-tu aS-rat K. 183, 20. SalmiS Sti-te-Si-ri 
ta-li-it-ti Strassni. Nr. 8721. ta-Ut-ti neSe 
kiribSin iSir die Löwenbrut gedieh darin 
(in den hochgewachsenen Wäldern und 
Rohrdickichten) K. 2867, 26. bitlu Stt-te- 
Sttr ina ta-lit-ti das Vieh ist gesegnet mit 
Brut VR 1, 50. — Ein ganz anderes 
talittu s. S. 77 a. 

QQ1 asamu schmuck, prächtig sein, 
decorum esse, S b 100: [U]L = a-sa-mu. 
ein Gewächs (Si-fra katta) Sa ana nap-lu-si 
as-mu (= GAN. Uli, EME. SAL) prächtig 
zum Ansehen IV R 9, 2 % a a. der Gott 
Isum Sa kätd-Su as-tna Asurb. Sm. 217, k. 

n 1 schmuck, prächtig, pracht- 
voll machen, eh maljre ti-si-im präch- 
tiger als das frühere machte ich (das 
Haus) Tig. VIII 8. seine Wände gleich 
dem Glanz des Aufgangs der Sterne w- 
si-itn (1. Prt., uSarrifi nameriSu) VII 100. 
selbiges Heiligthum i't-sirhn uSarrib (l.Prt) 
Asurn. Balaw. Rev. 9. Borsippa tMis-si- 
im machte ich prachtvoll Neb. HI 37. der 
Bau des Tempels war zum (a-na) Woh- 
nen der Göttin la ü-us-m-um nicht prich- 




1301 

tis; genug VR34 Col. UI17. ein Tempel, 
welcher zum (a-na) Wohnen etc. i!-iw- 
m-nmZ.21. VR45CoI.IV32: tu-ns-sa-am. 

m l schmuck, prächtig machen, 
znmSchmnck gereichen lassen, kakhi 
Sa ima Sarrüti fti-sumut eine Waffe, zum 
Schmuck gereichend der Konigsherrschaft 
(Ideogr.UL.A) IVE 18 Nr.S CoLI »V 
e-iel-lu-tü Sä-su-um (= DL . A) er ist mit 
Herrlichkeit geschmückt 25, ,6 / 17 b. S. 
ancb unten Summa. 

auinu Adj. prächtig, prachtvoll. 
xiijarün (as-mu) ihren, der Paläste, (pracb- 
tigren) Verschluss d. i. ihre Prachtthore, 
in den Sargons texten, s. n. TUS HI 1. 

asmia Adv. prächtig, prachtvoll, 
jene Paläste ü-Sa-Uk as-nä-iS machte ich 
prächtig Sanh. Knj. 4, 82. n-Sa-ük as- 
me-ti Konst. 81 f. bttu iihh} abtat» Neb. 
IV 43. 60. bitu as-meS ä-tlam-nu-ik (1. Sg.) 
Neb. m 62. 

asxnäti PI. Schmucksachen, Zier- 
rathe. as-mti-a-ti fjuräi/i tullü (hatten sie 
angehängt) Sanh. Konst. 51. Vidi, ist 
hierher auch as-ma-tum syn. nahlaplu ure 
zu stellen (prächtige Reitthierdecke?); 
s. iizmatum S. 37a. 

asümetti, asümittu eine kunstvoll 
verzierte nnd beschriebene Stein- 
tafel oder Stele, astt-mMu &t kurtli 
eine Siegesatelo (machte ich, stellte ich 
alldort auf) Asurn. III 89. aia "<tsu-mit-tu 
fa Lariam I R 69 CoL II 28. MM-MÜ-ffi»], 
eines der Synu. von ua-rum, K. 240 
Rev. 14. 

iiaümu Schmuck, Pracht. rt-m-M« 
Aiw.w Zierde des Himmels (von Istar), 
Ideogr. GAN. DL. RA (EMti.SAL) Hm. 
954 Obv. '•'„— *'.'„. Vgl. n. pr. "Mär- 
Het-ü-sn-um (Ideogr. ÜL>*»i« VR 4-1, 
17a. b,sowic<fo «-*«-»«<-« HIR660bv.26a. 

'siratu st cstr. niuuit (selten se-utat 
geschr.) Schmuck, Zierde, ilrtn*. PI. 
jw»i«fi (selten .vwi/i). Hauptideogr.ME.TE. 
eine goldene Kett« si-iiiaf Samt-H-Su. VR 
Ü. 1 1 ; Asnrb. Sm. 45, 55. age heliiti ge- 
nial i-lu-ii An Sttlumtiiiiti tii't-ln-ti Herrscher- 
kronen, den glanzvollen Schmuck der 
Gottheit VR 33 Col. II 53. die Wild- 
ochsen st-rnnt IxVn'iiii den Thorschmuck 
VR 6, 61. Ebabbara ndmunu «'tri ti-mat 
il"-(''-)ti^'i die Pracht seiner (des Sonnen- 
gottes) Gottheit V R 65, 16a. nhnat itn- 
n-ti bez. Sarr>,->Hi NE 43, 27 f. 15, 30f. 



> BDI 

'*be-le fra-ra-bi .... twtmt knii-Su ein 
Schmuck seiner (des Kriegers) Hand V R 
6, 18, nisikti ahne Sukttttu st-mai Sarru-ti 
Z. 12, lubiätu kiktätu si-mat Sarrtt-ti Z. 16. 
makküru si-ma-at In-na-da-artum (der Er- 
habenheit) bez. iar-nrti Neb. VIII 14. 24. 
das Hans la Sü-lu-ku a-na ei-ma-at ilu-ü- 
ti-Su gereichte nicht zur Zierde seiner 
Gottheit, war seiner G. nicht würdig VR 
65, 21a seinen Tempel, der ... . Sü-lu-ku 
a-na si-mat ilu-ü-ti-Su ibid. 2 b. zwei grosse 
sigurräte, welche a-nit si-mat Uu-ti-su-mi 
rabi-le su-lu-ka Tig. VTI 88 f. [ein Hans, 
welches?] a-na si-mat (== ME.TE) Uh- 
ti-Sü Sn-tu-ku (— DU . MA) IV R 18 Nr. 1 
Obv. %. Kammern etc. a-na si-mat ihi- 
ü-ti-Sii &pe-tä!ü (zu bauen) V R 65, 25 b. 
Den Rohrnamen shnat (auch s«-mn-al) ap- 
parim s. u. appartt. Plnr. simäte. jtr-mri- 
a-ti rtStäti . ... Sa IStär Urvk die alt- 
hergebrachten Zierden, Auszeichnungen 

der Göttin Istar von Kroch (stellte 

ich wieder her) Neb. Grot. II 50. die 
sieben Steine ana irti elb'-ti Sa Sitrri mit 
si-mara-li (= ME . TE) Sa-ka-nu der glän- 
zenden Brust des Königs als Schmuck 
anzulegen IV R 1 8* Nr. 3 Rev. Col. IV '", t . 
um-rtm Sa ana si-ma-a-ti (= ME . TE) ' 
Sitkuna-at IVR 14 Nr. 1, "',„. ""„a, rf 
ma-a-tü (—NAH. ME.TE) ibid. Z. 15. 
16a (s. IVR, l.Aufl.). IA simäte Ver- 
unzierung, Schändung; anchUn Würdigkeit, 
die Göttin war weggeführt worden nach 
Elam u-Sar la si-mti-te-e(\ '. tiy&t einem 
sie schändenden, ihrer unwürdigen Orte 
VR 6, 109. die Babylonier tum la w- 
ma-le-Su i'tn hmne uScSibäSu setzten ihn 
nn würdiger weise auf den Thron Sanh. 
V 17; zu der an dieser letzteren Stelle 
vorliegenden Bedeutung „ Würdigkeif , 
eig. Gesclimiicktheit , Ausgezeichnet hei t 
vgl. IVR 3it, la: Rammannirari r»lm ,lht 
si-m-it ili der Schmnck Gottes i. S. v. der 
von Gott Geschmückte, Geziert'', Aus- 
gezeichnete. VR4i>,2.3cd: ME.TE und 
einfaches TE = ti-im-tum. 29, «7e. f: 
HE 5: ME. TE = si-im-tum <: st-ma-a-ftm. 
10, 7cd: PAT (**<) IHR = si-im-h...,. 

siminu (zu ZD1 gehörig? die Form 
wäre die nämi. wie luh'mu) vieli. Schmuck 
spez. des Kriegers, Waffensch muck o.a. 
tv-la Sa numma um E-S»k-kil « ekvrrv 
nl if-Sa-liii ii ot-ma-H« «l kfii-ik nieman- 
des Waffe ward in E. und den Tempeln 



tttn 



236 



ttfcl 



niedergesetzt und kein Waffenschmuck 
zog darin ein Nabon. Ann. III 18. — Ein 
anderes si-ma-nu, nämlich shndnu, s. u. D*10. 

simanü Adj. als Schmuck, Waffen- 
schmuck dienend, 'fbe-le ka-ra-bi si- 
rna-wt-n mamma epiS tafidzi simat IcdtiSu 
Kriegs waffen, zum Schmuck dienend jed- 
wedem Krieger, ein Schmuck seiner Hand 
VR6, 17. 

süsumu Adj. prächtig, prachtvoll 
(wie asmu). es sahen die Bewohner des 
Landes la-an-Su e-la-a su-su-mu (= GAN . 
UL) seine (näml. Marduks) hohe, präch- 
tige Erscheinung (s. Idnu) IV R 20 Nr. 

l i /Iß- 

KCl (**4? ancn »Ttol wäre möglich) urspr. 
glänzend hervorkommen, lichtvoll 
hervortreten, woraus die doppelte Bed. : 
theils hervorkommen überh., theils 
erglänzen entstanden zu sein scheint. 
Ideogr. UD-DU, wie von asu («, T\), da- 
neben PA . UD-DU. i~?nat zu-ka-Jd-vi Sa 
(Miicla la np-pn-u (Ideogr. UD-DU) das 
Gift des Skorpions, das aus(V) dem Men- 
schen nicht herausgeht IVB 26, 16 / t7 a; 
sehr fraglich: uppu Form wie ussu Z. 25, 
aber amela statt ina ameli? also doch 
viell. II 1 ? aber V R 45 fehlt eine Piel- 
form tu-up-pa. 

HI 1 Prt. uSilpdj niepi, triebt. A. aus-, 
hervorgehen lassen, entstehen las- 
sen, schaffen, das Gebot meiner Königs- 
herrschaft etc. via IMiSa u-Sn-pa-mn lasse 
ich darin bez. aus ihm (dem Palast) aus- 
gehen Neb. Grot. III 42. die Götter ü- 
hi-pu-u \ Süh-wv^pi nn-piX-ti schufen, riefen 
ins Dasein die beseelten Wesen D.T. 41, 3 
(AL : * S. 94, c). c-HH-ma üani la Sit-pu-n 
(Perm.) ma-na-ma K. 5419c, 7. B. 1) 
glänzend hervortreten lassen, aus- 
strahlen. Sa ki-ma n-me nn-ii Sd-pu-u 
(Ideogr. UD-DU) der dem Tage gleich 
Licht ausstrahlt HR 19, l!, ' 20 b. 2) er- 
glänzen machen, glänzend, strah- 
lend machen, mit Gold, Silber etc. stat- 
tete ich Esagila aus und Sd-dS-Si-iS t't-Sd- 
pa-a Sd-nt-ru-d-Sii gleich $a$8ti machte ich 
strahlend seinen Glanz Neb. Bab. I 29. 
mehr denn (<-H) Babel und Borsippa tri 
ii-m-pa ahi (ER. KI) machte ich keine 
Stadt glänzend Neb. VII 33. die beiden 
Tempel ki-ma M-m-rti l7u Sam-M ?/-jW;/ 
(1. Prt.) Neb. VII 6. Babel a-nn ta-ab- 



ra-a-üm (s. S. 184 a) u-8e-e-bi Neb. Bab. 
II 11. ki-ma ü-nü su-pat (= PA. UD-DU) 
gleich dem Tage glänzt er (der Wagen, 
narkabtu), eig. ist er glänzend gemacht, 
IV R 12 Obv. 29 /. t0 . S. auch unten 
Süpü. 3) verherrlichen, glorifizie- 
ren, atta'id ilüsun u-Sa-pa-a dannus- 
sun ich pries ihre Gottheit, verherr- 
lichte ihre Macht (ina pufiur wnmdnia) 
VR 10, 32. Vgl. Asurb. Sm. 120, 29: 
Hussa ü-Sa-ap-pa-a il-la-ka dt-rna-a-a ich 
verherrlichte ihre Gottheit unter Thrä- 
nen? besser entspräche dem Kontext: 
ich flehte an ihre G., nSappd ungenaue 
Schreibung statt ttsappd (s. TOD)? die 
Bewohner meiner Stadt U-Se-pa-a kur- 
di-ka IV R 59 Nr. 2, 28b. — VR 45 Col. 
VI 35: tu-£a-a-pa. 

m 2 A. viell. geschaffen werden, 
hervortreten, ins Dasein treten, 
die Gottheiten Lachmu und Lachamu n$- 

ta-pu-ü (oder trans.?) K. 5419 c, 10. 

B.erglänzen gemacht werden, glän- 
zend hervortreten, um ilu ibbanü az- 
ka-ru ellu uStaklilu ilu uS-ta-pu-tl (= PA. 
UD-DU) iiia naphar mdtdte zur Zeit da 
der Gott geschaffen, der glänzende Neu- 
mond vollendet ward, der Gott glänzend 
ausging in alle Lande IV R 25, u ! Ah h. 
— Transitive Bed. dürfte vorliegen 
K. 3567, 12: ü "Nanna-ru ttS-te-pa-a (Subj.: 
Bei) müSa iktipa. 

süpü Adj. glänzend, leuchtend; 
herrlich. Marduk belu rabu Bei ilain 
§u-pu-+i nu-ür ildni Nerigl. II 31. Marduk 
<?a-<ifi-rn Si'i-piMi IV R 21* Nr. 1 (C) Rev. 
Col. III 1. Samas aplu gaSru (näml des 
Mondgottes) Sn-pu-u nu-vr mdtdte Sm. 949 
Obv. 9. Nannar be-lnm a-gi-e 8ü-pu*i (= 

>^C$3kNA, EME.SAL) etelli ildni 
IV R 9, ,3 ', 4 a. az-ka-ru el-US äti-pn (= 
BAR.TIK.KAR) der glänzend leuchtende 
Neumond 25, b K t b (oder ist Supu als 
Perm, zu fassen?). S b 373: BAR.TIK. 
KAR (da-ai-ia) = Sti-p[u-tt] ; der Tigris 
hiernach mit diesem Ideogr. als der „herr- 
liche" Strom bezeichnet? iu-ptt^H ma- 
ha-ze-Su Pixciikk, Texts p. 16 Rev. 12. 
VR 40, 3c. d: TE = Su-pwn herrlich 
(oder Inf. III 1 verherrlichen, auszeich- 
nen); vorhergeht simtmn (DOl). IIB 31 
Nr. 3, 15 -I VR 41, 15a.b: &Upu-ü gyn. 
ra-bu-ü. VR 21, 18a. b: ... UD-DU = 



an 



237 



an 



hi-pwu, Eine Gruppe bildend mit ag-§u y 
also wohl auch Adj. — Ein gleich ge- 
schriebenes Subst. Supü s. u. ©'; den Edel- 
steinnamen Subu dessgl 

L 

fctilfl asü Prt. ü?i Prs. ««/, Prek. 3. m. 
lisi und lüsi, Imp. m. und f. $i. Ideogr. 
ÜD-DU (zu sprechen E), s. S b 84: UD- 
DÜ(V) = a-su~u!t. K. 64 Col. III 13: UD- 
DU = a-tn-u. e 116 Col. I 17: ba-ra- 
UD-DU = u-si (y.su). 1) herausgehen, 
herauskommen; ausfahren, sich da- 
vonmachen. U'§n-ni sie kamen heraus 
(fassten meine Füsse) Salm. Ob. 134. die 
Stadtbewohner welche nicht ?7-«m-(m-)»w/i- 
ma VR 4, 133. ul-tn ali us~§i (= ösi) 
er ging hinaus zur Stadt Asurb. Sm. 
tt9, 20. abt-uX-8ti ns-si er ging aus seiner 
Stadt (s. Gramm. § 80, e) Khors. 41. 114. 
iun ni-ri-be Sa mAt X (aus den Pässen etc.) 
ina put Arba-itu u-si-a kam ich gegen- 
über von Arbela heraus Salm. Mo. Rev. 
65 f. der böse Utukku U-si fahre aus 
(= /m-/,«- m -UD-DU) K. 246 Col. TV 42. 
die bösen Mächte i$-tu ali U-su-u (Ideogr. 
UD-DU) IV R 6, ,4 / l5 b. utukku limnu si-i 
(= UD-DU-/*/-/vi) «na nisati IVB 30*, 
'-■"'.^^b. $i-i (Imp. fem.) ki-ma siri ina a-sur- 
ri-ki fahre (o Feuer, itutn) gleich der 
Schlange aus deiner Mauer (|! gleich dem 
Höhlenvogel aus deinem Versteck) D.T. 59 
( >bv. 1 0. i sa-a Bei, i si-i iiH ßi-H-it-ni (Tmpp.), 
s. u. t S. 47 b. nach dem Hause &/' t-ri-bu- 
$n u la a-su-u dessen Betreter nicht mehr 
herauskommt Höllenf. Obv. 5; NE 17, 35; 
19, 30. ina a-xi-f ali bez. abulli, bUi beim 
Herausgehen zur Stadt, etc. (opp. ereb) s. u. 
wtbn (S. 126b). «-tut bi-ti a-£ar la a-si-e in 
ein Haus ohne Ausgang (= KI. NU. TA. 
UD-DU) IVR 16, 50 ' 5l a. K. 64 Col. IV 3: 
SAG.GE.A = la a-su-u ausgangslos; 
«las näml. Ideogr. wohl auch = pihü ver- 
schlossen, S. d. a-si-e abnlli al't-Su wer ZU 
seinem Stadtthor herauskam Sanh. III 22. 
ausziehen (zur Jagd oder Schlacht): 
so viell. K. 64 Col. IV 4: KAL.ZAG. 
UD-DU = etl-bi a-su-u. einen Ausfall 
machen: ////// kirib Babili u-su-nim-ma 
V R 8, 39. von Sachen :herausgebracht 
werden, die Beute ////// kirib bllamti 
ha-ilis n-sa-am-ma wurde freudig aus Elam 
weggebracht (und meinem ganzen Heer 
zum Geschenk gemacht) Asurb. Sm. 130,8. 
Vgl. auch die RA: Bei la UD-DU-a d. i. 



üsä Bei kam nicht heraus d. h. sein Bild 
wurde nicht aus dem Tempel durch die 
Stadt getragen Nabon. Ann. II 6. 11 u. ö. 
2) ausgehen aus dem Munde, von 
einem Befehl o. ä. Niedergeworfenwer- 
den seines Landes i-na pi-Sti-nu lu-sa-am- 
ma gehe aus ihrem Munde IVR 39, 37 f. b. 
„in Ewigkeit daure bez. altere ihr Er- 
bauer!" ina £ap-ti-M' n el-li-ti(m) li-sa-a 
(dieser Befehl) gehe aus von Asurs reiner 
Lippe Khors. 192 f.; Pp. IV. 146. das und 
das üStm Simäti (Subj.: Asur), i-na sap- 
ti-$u el-li-ü li-sa-a Sarg. Ann. 453. Shnate 
anndte inti pi(-i) ildni rabüti it-sa-ni-ma 
(Var. UD-DU t*~nirma) ana Xhntui nkiunu 
Äsurn. I 36 f. zu ebendieser Zeit ina 
pi{-i) ildni rabuti Sarm-ti etc. u-sa-a (Var. 
UD-DU-«) ging aus dem Mund der g. (f. 
der Beschluss, dass ich König etc. sein 
solle Asurn. I 31. Ähnlich Lay. 43, 5, 
s. u. PTT1. 3) auskommen, entkom- 
men, irgendein Rebell ul ti-si (:' nl tp- 
parübl) VR 4, 63. a-a-um-ma u-si na- 
pi$-ti irgendeine Seele ist doch entron- 
nen! NE XI 163. ein Netz, aus (ina) 
dessen Hamm (g. S. 158 b) nn-nu ul us- 
su-u (Prs.) kein Fisch entkommt (= UD- 
DU. NE) IVR 26, 24 ' 2r ,a. sa-pa-ru la 
a-si-fi (== UD-DU. A) ein unentrinnbares 
Netz 16, t: V u a. 4) hervortreten, vor- 
springen, ubuni (V. v-ban-ni) a-si-tuju Sa 
put äl NiStun eine vorspringende Berg- 
spitze gegenüber von N. (besetzten sie) 

Asurn. I 62. nbdn la a-sw uban la r-iv- 

W, s.S. 8b. 5) hervorspriessen, wach- 
sen; auch: aus etw. hervorgehen, hervor- 
spriessen, darin seinen Ursprung haben. 
zihndSn a-si-a (Perm.) es spriesst ihm ein 
Bart IHR 65, 20b. die Sieben is-tu (V. 
ul-tu) irsi-tim n-su-ni V. it-ta-su-ni der Erde 
sind sie entsprossen, entsprungen IVR 
15 f. Col. II 68; Ideogr. UD-DUi.A). 
K. 64 Col. III 14-16: DU, TAR ? SAR 
(/»«-«<) = a-su-u Sa isi u kam' ausgehen 
d. i. aufwachsen, spriessen, von Baum 
und Rohr; Z. 17: SAR — asu Sa zik-pi 
aufwachsi'ii, von einem Stengel : vgl. Z. 1 9 : 
a-su-u Sa zi-r-ri aufgehen, hervorspriessen, 
vom Samen. 6) ausgehen i. S. v. an- 
fangen, anheben, is-tu ü-mi Sd Sattu 
us-si von dem Tage an da das Jahr an- 
fängt (opp. usurati, 8. S. 122 b) Welt- 
schöpf. V. 5. 7) von der Sonne: auf- 
gehen, opp. erebu untergehen. Ideogr. 




an 



UD, zu sprechen BABBAE. e 59 Col. 
114; e 51 ebenda: UD (ba-ab-bar) = /w(<*)- 
swu d. h. wohl: pmi (weiss sein) und 
asu, mit erelm und erebu Sa SamSi Eine 
Gruppe bildend. Für e-nm SamSu a-zu-u 
Neb. X 14. Nerigl. II 37 (a-fwü) s. emu 

5. 79 a. 
12 Frt.itta.si (ittifi) und ittu$i 1) heraus- 
gehen, herauskommen, ausziehen, 
ausfahren, ima (aus) Uti it-ta-$i (S.Prt) 
bez. it-ta-as-$i (3. Prs.) , Ideogr. UD-DU, 
K. 4350 Col. I 7. 10. itia fc-in-ki Sa JV 
räti at-ti'^i Asurn. III 44, nach (a-?ia) 
der und der Stadt at-ti-fi(-a) II 21. ma- 
nüt liMa-?i (fahre aus) IV R 7. 17. 27. 
37. 47. 57b. ü-ta-?a-a Bei Bäbili . . . ., 
ta-at-ta-sa-a Sarpanitum . . . . , ta-at-ta-sa-a 
TaSmetwn Lond. Frgm. Obv. 7. 8. 9. ta- 
at-ta-si (2. Prt.) ima aljäti K. 2619 Col. 
I 12. Istar a-na seri ta-at-tu-si IVR61, 
G8b. iStu . . . it-tu-su-u-ni (3. PI. Prt.) 
Sra. 760, 34. 2) entspriessen, ent- 
springen, die »Sieben iStn irsitbn it-ta- 
su-ni, s. Qal Bed. 5. — e 116 Col. I 18. 
19: it-ta-si (V. su\ PI. it-ta-stt-u (Ideogr. 
UD-DU). S. noch IVR22,' , / 2 . : V 4 a: tPu 
ul-tu E . KÜR bez. biti Bei it-ta-sa-a (= 
uam-ta-VD-DV). 

m 1 1) ausziehen lassen, aus- 
schicken, ummäna In-Se-su-u-ni ein Heer 

* 

sollen sie ausziehen lassen 8m. 760, 37. 
u-fr-sa-mi-ni er hat mich ausgeschickt 
K. 513, 6. 2) herausführen, heraus- 
bringen, fortführen, vertreiben u.a. 
zum 1., 2. etc. Thor(Acc) v-Sr-si-Si führte 
er sie hinaus Höllenf. Rev. 39—45. das 
und das n-Se-sa-a führte ich fort (aus 
den eroberten Städten o. ä.) Tig. 1 94 u. o., 
nl-tu lu^bi-Sfi-im (den Städten) i'i-Se-sa-am- 
ma Sanh. I 74; Bell. 22, ul-tn Bdbili ü-Se- 
sa-am-ma Sanh. Baw. 50. so und so viel 
seiner Kriegsgefangenen u-Se-si-a Asurn. 
III 107. 112. Sargon der denN.N. u-Se- 
(is-)su-?i alu-u$-Su aus seiner Stadt trieb 
Sarg. Cyl. 32. i-na biti v-Srs?u-X?t man 
jagt ihn aus dem Hause VR 25, 33c. d, 

rtl-la via bit r-mu-ti-Sa t/Sr-stt-v (treiben 
sie.) IV R 27, 1ü / u b, ma-a-ra ina IM a-bi- 
Sh ii-Sfi-siMt l ' i /, : jb J Ideogr. durchweg UD- 
DU. Asurbanipal nl-tu ki-rift Elamti v-S*>- 
sa-ati-m (wird mich herausführen) VR 

6, 114. 45 Col. VIII 38: tu-Ae-r-sa (eben- 
falls Prs.). Genauer sind Schreibungen 
des Präs. wie a-na harräni it-Se-is-su-Su- 



238 tttt 

nu-tim IV R 48, IIb. den und den Sri- 
sa-a führe heraus Höllenf. Rev. 33, Su- 
sa-aS-Si führe sie hinaus Obv. 69. 3) aus 
dem Mund ausgehen lassen, verlaut- 
baren, kundthun o.dgL VR 19, 41 cd; 
K. 2008 Col. m 43: SÜ («-**) SIM = St\- 
su-n (K. 2008 ohne Glosse), mit Sa-ba- 
lum und na-biMi Eine Gruppe bildend. 
4) hervorspriessen lassen, produ- 
zieren, hohe Abhänge Sa ultu tdla ma 
kirbiSun urMtu la Su-sa-at (Perm, mit Pas- 
sivbed.) auf welchen von Ewigkeit her 
kein Grün hervorgebracht worden, auf- 
gesprosst war Sarg. Cyl. 35. — Vgl. noch 

K 64 Col. IV 12: ^A IN. SÄ. SUD = 
Sri-su-n. Den Personennamen Nalm-mu- 
Se-si s. u. nn. prr. 

m 2 1) ausgehen lassen, aus- 
schicken, sähe . . . vrsh-si-a (1. Prt) 
K. 513, 8. 2) herausbringen, fort- 
führen u. dgl. ultu nisirti Bäbili us-si-si- 
aS-Su (holte ich es, das Siegel, heraus) 
IHR 4 Nr. 2, 7. 3) aus dem Mund aus- 
gehen lassen, verlautbaren, einen 
Ausspruch thun. In dieser Bed. dürfte 
Su-te-su-u K. 64 Col. IV 14—17 zu neh- 
men sein, wo diesem Inf. die Ideogrr. 
entsprechen: (14) A . DA . MAN . DI, (15) 
A.DA.MAN.DUG.GA, (16) DI (*«-**) DI 
und (17) ein auf Saptu Lippe ausgehen- 
des Ideogr. Für A. DA. MAN s. unten 
tesitu. Viell. liegt ebendieser Inf. Su-te- 
su-t't auch vor VR 21 ,31a. b; zum Ideogr. 
[ J LAL . LAL vgl. -Q» 4 II 1 (S. 1 1 a). 

a^itu (Part, fem.), gemäss dem Voka- 
bular K. 64 in mehrfacher, noch nicht 
völlig durchsichtiger Bed. gebraucht 
K. 64 Col. IV 1. 2: I§. TA. (NU.) UD-DU 
= (la) a-si-tu Sa st*-ri] Z. 5: AL.BAR. 
RA . AN . BU . I = a-si-ta i-Sad-da-dd\ Z. 6 : 
IS. SÜ. AN. NA. BAR = „ d. i. wohl 
asita bez. asitu; Z.7: SA.ZI.GÄL.EDIN. 
NA d. h. die beseelte Kreatur des Feldes 
= usUu. Endlich bed. gemäss den Z. 8 
und 9 genannten Ideogrr. UD.UL.RÜ.A 
und UL (s. hierfür u. satu) ihitu auch die 
Ewigkeit (äsitn, sc. ittu?); vgl. &me 
a-sa-a-ti K. 4401b? — Als ein Theil 
der Dattelpalme, des giSimmaru, wird 
a-si-tum (= ZI . AN . NA) V R 26 , 50e. f 
genannt. 

?itu (Form wie Ai/ft«, Uäu, = sTtu) f. 
1) das Ausgehen aus dem Munde, 



konkret: was aus dem Hunde ausgeht 
Aussprach, Rede. 8. oben Qal Bed. 2. ' 
Ü-mi fi-it bi-in höre die Bede meines Mun ! 
des Neb. Grot. HI 46. 2) das Hervor- : 
spriessen, konkret: Produkt, Spröss- ' 
lins;. S. Qal Bed. 5. die Götter liesset 
mich sehen ti4*u-un ihr (der Cedern , 
Aufwachsen d_ h. den Ort ihres Aufwach- 
sens Sank Knj. 4, 12. Cedernholz fi-i-t, 
j<i-lri e-iu-ti das Produkt hoher Berge, 
entstammend h. B. Neb. IX 4. fi(aic)-r 
t»(m) gyn. iUttum e. d. (151). Sohn, Toch- 
ter fi-it libi*iu o. 1» s. O. lü/b'i. 3) Aus- 
gang i. S. V. Anfang, speziell vom An- 
fang des Mondes oder Monats, dem Neu- 
mond. S b 87: "^ (■'-/.) = <ir-hu,Vax 
(genauer) si-il i'trhn. der Gott Sin wird 
|AN.UD.SAR?]RA geschrieben als Sa 
p-m nam-rat (sie) der dessen Ausgang ' 
Anfang glänzend ist d. h. als glänzende! 
Neumond II B 54 Nr. 1, 28. Daher heisst 
der Gott Sin wiederholt bei mim-ra si-il 
der Herr glänzenden Ausgangs oder An- ■ 
fangs: Sin Ml (V. Arv/) mnii-ra fi-it [= 
AN.ÄS^t'l) <U.BABBAR.RA)IVR 
1 ff. CoL V 2 *. tr Samas Ut-tA «Wn (der 
erhabene Sprössling) in 1*1 nam-ra si-il 
Sm. 949 Obv. 8. Grammatisch wird zu 
•lanmi fit zu vergleichen sein alra ha- , 
»int ausserordentliche Hülfe (s. n. hamät). 
— S. auch unten n. sitan. 4) Aufgang 
der Sonne: fit Samii opp. trrb S-im.Ü; 
als Himmelsgegend: Out opp. West, na 
fi-it ''" Si'un-ii ii f-re/i ''"Si'na-M bei Son- . 
nenanf- und -Untergang IVR 52, 5b. das 
untere Meer *i fi-it ""Säm-ä des Ostens 
Sank I 14: Kuj. 1, 3. e 59 Col. I 17: 
a) 51 ebenda: üDümM«-™') RA = ti-ii 
taia-Ü VR42, 41cd: AN.UU.UD-DÜ 
= fi-it * &'in-H; folgt: rrib Samji. Sar- 
räni fi-it ''" Siäm-ii u web "* Svm-si K. 2675 
Obv. 1. iil-l'i fi-ä ''"&niffi a-di f-rrh 
"'"Stuu-ii Lay. 17, 2: ebenso, nnr ii-t», 
IHR 4 Nr. S, 69. Uta Asurn. III 131 f. 
»i-tt'i fi-it "".VliH-ii n-'ti e-rrh a *Siim-ii 
Asarh. I 7; ebenso, nur «/-(«. Sanh. Baw. 
18f. UHn si-it "S-hn^i 'i-li f-ri-ih'-'-Äint-ii 
VR66 Col. II 17f. 5) Aufgang der 
Sterne übern, seine Wände li-ma zä- 
ru-nr ri-it lallabäui ii-fi-wi machte ich 
prachtvoll gleich dem Glanz des Auf- 
gangs der Sterne Tig. VII 10*). — Ein 
anderes SubsL situ s. n. VX. 



9 K* 

sitan (fitan? vgl. Gramm. S. 219) dass. 
wie fitu Bed. 3: Ausgang i. S. v. An- 
fang, speziell vom Anfang des Mondes 
oder Monats, vom Nenmond; doch tritt 
die letztere Anwendung bei dieser Wort- 
form sehr gegen die Bed. Anfang überh. 
zurück, i-na ""^si-i-tän (Zeichen ur, toi) 
arhi bün ^DARA.GAL am Neumond des 
Monats des nnd des Gottes (Sin) Sarg. 
Cyl. 57. Meist steht sitan ganz allgemein 
nnd zwar im Gegensatz zu ül(l}an, das 
hiemach „Ende" bedeuten würde. Sargon, 
ein Konig, der ul-tü fi-ta-an ardi ÜNa-nu 
die vier Weltgegenden in Besitz nahm 
Sarg. Silber-Inschr. 4f.; Gold-I. 5f.: ul-t,i 
ft-tan a-di äl-laim; Magnesit-I. 4 f.: •iltn 
si-tn'ni a-di tä-fii-au; von Anfang bis zu 
Ende d. h. von A bis Z, ganz und gar, 
samt und sonders? dadme mätitän Sn ul-t« 
gi-tiiit atii fil-la-aii .... ak-iiid-lii-ia.1 
Khors. 16G. nl-ttt fi-tän .(-<«' ÄM.i-i» IR 
7F,9. VR42.43. 44cd: IS.NUM = 
ti-tiin, IS.SIG = h-ia-,m; die Ideogrr. 
NUM (oder ELAMi nnd SIG bed. sonst 
droben nnd drunten, s. u. I. tUi (S. 63 b). 

natu, aäti (wahrscheinl. PI. von fitu, 
ans fii'itu vgl. Hdtiin, urspr. . Ausgange- 
derZeit nach rück- und vorwärts) Ewig- 
keit und zwar sowohl die endlose als 
anfangslose Ewigkeit. Mit «ritt wechselt 
»in säti und ftiti ümt o. a. Nineve lim- 
mr-ni-int da-ni-ü dtt-m-nJ fo-a-ti Sanh. 
Hell. 35; Rass. 62 (ft. u. dumSM. II R 
32, 25a. b: iS4t fi-u-ifij Syn. von iS-t») 
rd-bi-nu. if-fn ä-wn fam-te von E. her 
Tig. III 74. a-m ar-lxit iimi a-na ü-hm 
sa-a-te für die (ferne) Zukunft der Tage, 
für ewige Zeit Tig. V 15f. VIII 50 (hier 
folgt noch a-na ma*t-ma\ a-na ü-me i<i- 
a-ti (U&ludä niri) VR 65, 45b. a-na ä-me 
fa-a-ti (das Ganze = CD . ÜL . RÜ . Ami- 
KU) IV R 1 3. u , a a. ana ü-mi s.i-a-ti (= 
LD.ÜL.RÜ.A-..-.i(-KU) K.4874 Obv. ' ... 
a-na '"'-•im sa-li V R 56. 9. a-na »t-tt ■/-"</ 
Isic. Tig. II 55. .<-«.. *.i-.i/ »»/wVilllö. 46. 
Auch V R 20, 9g. h wird IL = t-i-i- 
.(«inj zu ergänzen sein istatt d*s hypo- 
thetischen ;a-i-':<i S. 76bt. s. u. dnil». 
II K .10 Nr. 4 Rev. S: BAR. sie 1 = ?..- 
a-t>- (Z. 3. S. 7: = artiitu, ahräta, ribUn\ 
mufd m. Ausgang. Ausgangsurt; 

Qqellort. n-xal-^-ta (V. biH M'i-iiffl- 

Sii-im ich schnitt ihnen den Ausgang ab 
VR 3, 132. mu-fe- mi-e-ki seine (des 



np-i 2< 

Thnrmcs ] Wasserumläufe Neb. Bors. I 32. 
bis zum Qnellpnnkt (reis ent) des Tigris, 
tt-Sar mu-sn-u ia me lak-nu (8. u. aSar 
S. 149a) Salm. Ob. 69. 

tesitu, nur K. 64 Col. IV 13: A.DA. 
MAN = te-ji-ttt; nacb den folgenden Zei- 
len (s. oben III 2 Bed. 3) viel]. Aus- 
spruch o. dgl. 

tüsätu Sprosa, N ach kommen - 
schaft n. dgl. twfa-twn ayn. ge-rum s. d. 
■)p1, richtiger IpK, ak&ru Prt. tyir, i&r 
werthvoll, thener sein. na-pÜ-ta-iu 
pa-mt-uf-ia vi tji-kir sein Leben hatte 
keinen Werth in seinen Augen (und t'ä- 
Suha mttätti) V R 7, 32. die Leute (Sa... 
nap-ial-xii-nn jta-jiu-iiS-Su-un tt^kir-tt-nw 
denen ihr Leben zn theuer gedankt hatte 
(and die sich mit ihrem Herrn nicht ins 
Feuer gestürzt hatten) 4, 56 f. kbna tikiw 
nn-piS-li tun päni-ka le-kir IV E 57, 1 b. i 
l-i-i In-thn-tt rl-meS (a. S. 74b) pomk-kal 
lu-kir (möge ich dir theuer sein) 59 Nr. 2, ' 
18b. «jW« äammt* 1 . , , . hm rnätia la 
u-hi-ri-im-ma dass das Ül in meinem I 
Lande nicht theuer sei Sarg. Cyl. 41. 

m l l) wertliachten, werth - 
schätzen, achten, ehren, troi mah- 
riin U-äti-k-i-ri (möge er hochschätzen) 
rpiet&a VR64, 27 b. U-Sa-ki-m-ka (IdeogT. 
KAL . LA) man möge dich ehren IV R 
13, "'sjb. Tenmman la mn-ia-lir ilürn 
Asurb.Siu. 121,34. iü-mi ''"IS-tar iii-kw-rn 
den Namen der Göttin Istar zu schätzen, 
zu ehren IVR 60*0, Obv. 10; B, Obv. 30: 
su-l.ur. der Aschnanstein , welcher zur 
Zeit meiner Vater, um am Hals getragen 
zn werden (mn-la abwi ki&idi, ala Schmuck 
oder Amulett) M-pi-iii (V. ak-ru) werth- 
geschätzt wurde (bez. als werthvoll galt), 
Perm., IE 7 Nr. E, 5. 2) theuer, selten 
machen, daher Nahrung entziehen, 
Trappendecimieren. Wasser und Speise 
ii-im pi-i-iu-im ü-ia-ii-ir (1. Prt.) Asurb. 
Sm. 59, 88 b, mai-ti-tu ü-ia-kir a-na pt->- 
fti-mi V K 9, 34. das feindliche Heer hm 
u.yse mul-miil-lf i'i-Sit-lnr (sie) deeimierte 
ich mittelst Pfeilen und Wurfspiessen. 
-VE 45 Col. VI 32: lu-ta-a&tr. 

akru Fem. akartn werthvoll, kost- 
bar, theuer. Sa-gii nuikkih-u m'nmiui uk-ea 
(alles Kostbare) ni-mr-ti tkatli-iu Kliora. 
1 15. mimma .,l-rn Sarg. Stier- Inschr. 100. 
minima <ik-rn m-fir-ti Sarru-ü-ti III E 9 



Nr.3,55. inüi iure afc-ra kostbares Garten- 
obat Tig. VII 25. napiatu (napüht) 
akartu das thenre Leben, ki-ma na-ap- 
iä-ti a-kar-ti wie das thenre Leben (liebe 
ich band länStat) Neb. VII 30, ki-ma na- 
ap-Sä-ti a-ga-ar-ti (liebe ich eld länka) 
IX 52. ak-ra-te nap-Sa-te-Su-nu (ihr th. 
L.) uparrC gCtiäStoh. V77. abnu a&artu 
kostbares Gestein, Edelgeatein: Gold, Sil- 
ber abnu (sie) a-kar-fujü Sanh. I 28; 

Beil. 8; Knj. 1, 6, abnu a-kar-tum Khors. 
180; abnu*' a-kat-tü Asarh. I 19. ab-ua 
a-kar-tu (= T AK. KAL. LA) IV E 12 
Obv. *"/ 26 . VgL ferner: ak-ru (— KAL) 
mu-du-iu IVR 14 Nr. 1, 9 / l0 a, S. a. w&di 
(K,-p). S b 173 und S° 277: KAL (**&) 
= <ik-ru. 

iükuru dass. l-a-la r-fp-Sf-e-ti-ia tri- 
ht-ra-a-tim alle meine werthvollen, kost- 
baren Thaten VE 34 Col. II 44. mi-im- 
ma Sü-mn-ht SA-ht-rv alles mögliche Kost- 
bare Neb. II 32. Vnill. Bab.I26. aban 
Sade-e iti-lti-rti Asora. I 86. mit Silber, 
Gold, ni-s<-ik-tb,t ohne (TAK.TAK) in- 
lu-ru-ü-tim Neb. Bab. I 24. Silber, Gold, 
m-si-ik abnu fü-ku-nrti Neb. II 30. der 
Gärtner deines Vaters (o Istar), der 
immerfort hi-gn-ra-a na-Sak-ki Kostbar- 
keiten^) dir zutrug NE 44, 65. 

*~m Prt. arid Prs.nrm</, Inp.nW hinab- 
steigen, hinabgehen, herabkom- 
men, hinunterziehen. Istar a-na irä- 
Hm tt-rid ul i-la-a ist in die Unterwelt 
hinabgestiegen and nicht wieder herauf- 
gekommen Höllenf. Rev. 5. seitdem a-na 
irsü IA täri ü-ri-du sie in das Land ohne 
Heimkehr hinabgestiegen ibid. Obv. 63- 
Rev. 6. a-na mät Xal-dt ti-rid (1. Prt.) 
Salm. Ob. 83. a-na lam-di ü-ri-da-aS-&f 
mt-ti-ma (zog ich zn ihnen hinab) Sarg. 
Ann. 93. ü-ri-du-ni sie kamen herab (naml. 
vom Gebirg, fassten meine Füsse) Salm. 
Mo. Rev. 74 ; so 0. 6. oft: ur-dtnü Tür. 
III 71. Asnrn. I 66. 72. II 10, fcrf-a) ur- 
(/'i-»' I 114. III 52. ur-dtrni sie kamen 
herab (nahmen das Land Knmmnchl weg) 
Tig. i 69. ki-rib agamme ü-iMn-ma (sie, 
3. PI.) Sanh. V 12. die Töchter Anns 
ut-titSamr-eur-ra-J-i-uiiYn.) IVE50,83a. 
u-iia mät titm-tim uii-nr-ra-ad (1. PI. PrS.) 
bez. nr-ra-dn-' K. 647 Rev. 11. 14. die 
Kopfkrankheit ana irfi-tim li-rid fahre 
hinab zur Erde (opp. ana tarnt Uttlla, 



rvr 



241 



rrn 



beide Verba = ba-ba-l)\JL . DV-?ie) IV R 
3, ly 20^- ^ e D08en Mächte ana irsi-tim 
li-ri-du (opp. ana Sarne-r lidu-ii, Ideogr. 
wie soeben) 6, 12 /|ab. * r/</ w*« Ari^z 
wohlan, geh* hinab zum Walde NE 69, 41 ; 
vgl. Z. 45: »/-r/r/ ana kisti. 

12 das s. Prt. at(t)arad. nach (a-wa) 
den und den Städten, dem und dem 
Lande o. ä. at-ta-rad zog icli hinab Asurn. 
I 54. III 93. Salm. Ob. 51. 88 u. ö. Mo. 
Obv. 26 u. ö\, a-ta-rad Salm. Mo. Rev. 46, 
at-ta-rad (Var. at-tar-da) Asurn. Ii 77. 97 
(Var. a-tar-da), a-ta-rad (Var. a-tar-da) 
112, at-ta-ra-da III 97. a-na . . . it-ta-rad 
13. Prt.) Salm. Ob. 143. it-ta-rad a-na 
<"" :i nakri V R 55, 38. 

II 1 anzunehmen wegen IT 2 und sehr 
wahrscheinl. bezeugt durch V R 45 Col. 
III 36: tu-ur-rad (keinesfalls Prs. I 1). 

H 2 hinabgebracht werden, am 
7. Ijjar sise v-ta-rid-ri-ni wurden die Pferde 
hinabgebracht. VR 45 Col. VII 46: tu- 

tar-rad (2. Sg. Prs.). 

m 1 hinabbringen, herunter- 
holen u. dgl. ihre Beute etc. iStu ki-rib 
Zade-e u-Se-ri-da (1. Prt.) Asurn. I 65. 
ihre Beute Me-ri-da Salm. Ob. 119, iStu 
ki-rib *afle-e v-Sc-ri-da 137. Sams. II 57. 
die Leute nl-tu ki-rib Sadi-i u-Se-ri-dam-ma 
Sanh. II 1; Bell. 25 (Rass.: ü-Se-ri-dam- 
am-ma). Für Tig. III 29: it-ti .... /«-(?#-) 
tr-ri-da, S. U. gab'u. 

J-pi aru Prt. ürd (aus üri-a oder besser 
üru-a?) bringen, führen, wegführen. 
u-ra-a-Su a-na mät A$8ur ich führte, brachte 
ihn nach Assyrien V R 5, 5. ihn . . . a-na 
mAt ASSür u-raS-Su Khors. 59, ü-ra-aS-Su 
Sanh. IV 40. II 61 ; Rass. und Kuj. 1,21: 
u-m8-8n'u. den und den o. ä. a-na mdt A$$iir 
n-ra-a Sanh. Konst. 26. Asarh. II 2. ina 
a-ha-a-ü a$ar la äri li-m-su abseits an 
einen unwirthlichen Ort mögen sie ihn 
führen (= he-ni-ih-VV . MU-nr) IV R 16, 
4 *', 7 a. a-m-tnn (HR 35, 7g. h), ebenso 
wie a-ba-kn führen, bringen, unter den 
Synn. von aldku aufgeführt, s. II. aläku. 
— Die Stelle NE 10,45: der Jäger ging, 
it-ti-Su S Ü-hat ü-ru-ma nahm mit sich die 
U. (viell. auch 12, 36: wohlan, lu-u-ru-ka 
ana IMi Vvuk ich will dich führen nach 
Erech, wo indess die Lesung nicht ganz 
sicher), könnte hierher gehören, wenn 

Delitzsch, Assyr. Handwörterbuch. 



nicht der Imp. ü-rti (ittika S Uhat n-rn-nui) 
10, 40 dagegen spräche. 

12 Prt. ittar(r)i, selten ithtri. 1) brin- 
gen, auf ewig Abgabe und Tribut nach 
(a-na) meiner Stadt Assur a-na maJj-ri-ia 
Ut-tar-ru-ni sollen sie vor mich bringen 
Tig. II 96 (vgl. Gramm. § 145 Schluss). 
it-tu-rti-nu man-da-at-ta sie brachten Tribut 
Beh. 7. führen, wegführen. aä-8a-ta 
ina iit-li anuUi /(Var. ü?)-tar-ni-ii (— ba- 
ra-an-DU.MU-ne) IV R 1 ff. Col. I '<%-,. 
2) führen, leiten, regieren (vgl. bm 
I 2). in Kampf und Schlacht fal-mtö lit- 
tar-ru-n-ni mögen mich die Götter wohl- 
behalten führen Tig. VI II 30 (vgl. Gramm. 
S. 135). die grossen Götter ina tub tibbi 
u kaMd irninte Ut-tar-ru-Zu VIII 62. Tig- 
lathpileser, welchen Asnr und Ninib a-na 
bi-ib-lat Db-bi-M it-tar-rn-Su (s. U. bibiltu, 
S. 167a) VII 38. ina ttd-mi lit-tar-ru-ka 
(= lte-en-da-ab-Vk . KAI* . DV-eä) VR 51, 
2 ' J / 30 a. Vgl. i-ta-ru-jfu sie führten ihn (= 
PA.KAB.DÜ-;/»/-/w-m-AG.GI-^), || ir- 
r/n-*<,IVR 16, l8 ; l9 b. S. fürPA.KAB.DÜ 
auch u. pno schenken und u. O^B. .... utukhi 
limnu i-ta-ru-uS (= mu-unrda-ru-US) IV R 
1 ff. Col. VI !, 2l | ir-te-di-Su, a-na i-tar-ri-e 
(Inf.) sal-mat kakkadu Sanh. Baw. 2. Part. 
muttar(r)ü: Marduk mu-ut-tar-rn-ti Uäni 
der Führer der Götter (Ideogr. AN bez. 
DINGIR.DU.DU) K. 2107 Obv. 13. Sin 
mnt-tar-rn-ü (= DU. DU, EME.SAL) 
Zik-na-at na-piS-üm HR 9, 49 / 5l a. San- 
herib mnt-ta^)-ru-ü niSe rap-Sa-a-ti Sanh. 
Konst. 3. Lay. 38, 2. Nebukadnezar mu- 
td-ta-m-ii te-ne-Se-ti Neb. Grot. I 2. (mw- 
tar-ri-tu K. 2051 Col. II s. u. n). 

II 2 viell. durch ü(?ytar-nt-u, s. u. I 2 
Bed. 1, bezeugt. 

m 1 zubringen lassen, überlie- 
fern (vgl. jtebulu ausliefern, tradere), spez. 
Wissen und Üben von etw., jem. darin 
unterweisen. u-Sa-ri a-na nidti-ia me-e 
Ui na-sa-ri ich unterwies mein Land in 
Beobachtung des Namens Gottes ( Swni 
Ittar m-nnt nüM uttabic) IVR 60* C, 
Obv. 9 ; B, Obv. 29 bietet statt dessen 
die verhunzte Schreibung: ti-Jar(\)ana 
mätia A** (d. i. ine Wasser!) ili 7ia?äri. 

n*n Stamm des folg. Substantivs samt 
dessen Derivaten: 

*ar&u st. cstr. arah m. Monat Ideogr. 

h^f; S. S b 86: *>?% {i-t* V. a) = ar-hu 

16 



T* 



242 



Tl 



(V. dr-lni). Das ebenda Z. 87 durch ar-J}u 

wiedergegebene Ideogr, h>Sf bed. eig. 
Monats-Eröffhung, Monatsanfang, Neu- 
mond, wie denn auch eine Var. genauer 
si-U dr-hu übersetzt, s. situ Bed. 3 (tf, T\). 
Meist ideographisch geschrieben; zurpho- 
net. Schreibung vgl. noch die Namen des 
achten Monats ArahmmnuU (s. unten be- 
sonders) und des Schaltadars dr-lju mah-ru 
Sa Addari (s. u. ^JTö); ferner a-na //*/- 
na-at ar-fy III R 58, 3a, ina ara *Abi a- 
ra-ah mukin fernen ali n bUi Sarg. Stier- 
Inschr. 52, u. a. St. m. Die Namen der 
einzelnen Monate samt ihren durchweg 
mit obigem Ideogr. als Determinativ be- 
ginnenden Ideogrr. s. e 116 Col. I 1—13 
und vgl. V R 43. ina arliu Seme (oder 
Sabnu) (ina) Canu mitqdri o. ä. s. u. Semü 

(K 4 trtJ) ; 

arjnsam (artiiSamma) Adv. monat- 
lich. ar-hirSam la na-par-ka-a allmonat- 
lich K. 3567, 14. ar-hi-Sam IHR 52, 40b. 
dr-hi-sam-ma VR 64, 34 b. 

arhussu (Bildung wie u-niusm, s. u. 
DV) dass. arlju-ns-su K. 700, 7. 

Ara^samnu, Arahsamna (d. h. 

achter Monat) Marcheschvan, Name 
des 8. babyl.-assyr. Monats. Geschr. a-ra- 
ah-sam-na (Var. a-ra-afi-m-mn-mt) © 116 
Col. I 8. Ideogr. "«*APIN(. GAB. A). 
Vgl. auch VR 43, 40-45 a.b. 

m T m \) hinten sein, St. der folg. Nomina 

und Partikeln: 

*arku Subst. das Hinten, die Rück- 
seite. Ideogr. £$jli$, von mir EGIR 
(s. unten) umschrieben, die und die Strecke 
a-na EGIR-/a d. i. arlri-ia umaSSir liess 
ich hinter mir Asarh. in 32; IHR 15 
Col. IV 15. Daher A. Präp.: hinter, 
nach. 1) örtlich, ar-ki (V '. arki)-Sü-nu 
hinter ihnen drein (zog ich hinauf) Tig. 
III 21. der arki (V. ar-ki) nakrüt ASur 
ittatlaku VII 39. das und das arki-ia v-Se- 
In-hiM-ma (3. Prt.) Sann. III 40. ar-ki- 
su-un (sandte ich meine Wagen und Pferde) 
VI 22. ar-ki Hmutti te-bu-n ist er dem 
Bösen nachgejagt? IV R 51, 9b. EGIR(>0, 
ar-ki, ar-ki-e-Su (Pluralform!) in Verb, mit 
rhlu I 1 und bes. I 2: jem. nachsetzen, 
jem. verfolgen s. u. ridu. hinter sich 
schauen bisweilen s. v. a. verziehen, 
zögern, ar-ka-a ul a-mur ich zögerte 



nicht niR 15 Col. 1 11. In gleicher Bed. 
findet sich arid oder ana arkiSu naplusu 
(s. d.). 2) zeitlich, arki-su nach ihm 
(setzte er sich auf den Thron) Sanh. V 4. 
Mit Sa auch als Eonj.: nachdem ge- 
braucht, dr-ki Sa a-na Sarri a-tu-ru nach- 
dem ich König geworden Beh. 11, dr-ki 
Sa n-ku ana eü UStaspi ik-su-du Z. 66. 
B. Adv.: 1) örtlich: hinten, pa-ni u 
dr-ku vorn und hinten Nabon. II 54. pa- 
ni u!ü dr(V. ar)-ku Sd pa-pa-t\u VR 65, 
31a. 2) zeitlich: nachher, danach, 
darauf, späterhin: arka und arki. ar-ka 
Sanh. Konst. 44. Asarh. III 19. dr-ki Beh. 
13. 14 bis (einmal den Nachsatz einlei- 
tend!). 16-18 u.0. 

*arkü (aus arkiu = arkäiu, 8. unten) 
Adj. hinten befindlieh. 1) örtlich, 
daher arkätu Plur. fem. die hinten be- 
findlichen Theile, die Rückseite, i-na 
re-e-Se u ar-ka-a-te auf der Vorder- und 
Rückseite (i-na si-li ki-lal-la-an) Sarg. Cyl. 
66 \ Stier-Inschr. 81: i-na re-e-Si (ü) ar- 
ka-a-ti. der Zauber .... ana dr-ka-ti (== 
A.GA) li-tii-ru möge zurückweichen IV R 
16, 57 /58^* a-tnur-ina ar-ka-twn(?) ich 
schaute zurück VR 47,40a; IVR 60* B, 
Obv. 1 1 : a-mur-ma dr-kdt. K. 4386 CoL 
III 51: A.GA = dr-ka-tum, mit kutal- 
lum und e-si-en si-ru Eine Gruppe bildend. 
Für das Ideogr. A . GA s. auch dirkatn 
(S.228b). VomHintertheil des Schiffes 
K. 4378 Col. VI 33: IS. EGIR. MÄ = 
dr-kdt eUppi. 2) zeitlich: a)nachherig, 
später. Sarruken arku-u der spätere 
Sargon d. i. Sargon II (i. U. v. dem alt- 
babyl. König Sargon) IH R 2 Nr. L III. 
V. Vn. IX. X. XIII. Addaru arkü der 
spätere, zweite Adar <L i. der Schaltadar: 
ara * Addaru dr-ktni Str. II. 51, 14, arht-ü 
688,18. Sa-ta-ri dr-ku-tt 854, 1. x \ 2 matte 
ka#pi dr-ku-u 214, 11 (opp. tnabrü). u- 
an-tim di^ki-ti (zweite oder letzte) III. 
320, 1. Ähnl. oft. In Übereinstimmung 
mit sise pa-ni-a-te Z. 5 wird K. 146, 17: 
EGIR' 7 statt arkdte wohl auch arkidte 
zu umschreiben sein, b) zukünftig, 
gleichbed. mit afirü. rubü arku-u ein zu- 
künftiger Grosser Tig. VIII 51. Sarg. 
Stele II. 58; Silber-Inschr. 44: arkü. ma-nu 
ar-hiti wer immer in Zukunft leben wird, 
Mensch zukünftiger Zeiten I R 85 Nr. 2, 
12. Stellen wie IHR 43 Col. III 8: lü 
(oder) bei bUi Sa biti m A-da ar-ku-ü\ Z. 15: 



lü Ivpätu Sa btt "A-da ar-bt-tu können 
zu Bed. a oder b gestellt werden. Sehr 
häufig Plor. fem. tirkättl (wie ahnitu) 
die zukünftigen, seil. Zeiten, Zukunft. 
•i-iui är-kttt üme für die Z. (treffe ich fol- 
gende Bestimmung) Sanh. VI 63. a-na ar- 
hit üme ,1-mi ü-um xa-a-te. Tig. V 15. VIII 
50 (hier folgt Z. 51 noch: a-na »ta-fe- 
um), s. n. fätu (8|I1|. tt-nn iaa-ti-ma n-iia 
<ir-k<t-[at &-mf\ für wann nur immer, für 
die Zukunft d. h. für alle Zukunft (gelten 
die folgenden Gesetze), das Ganze = 
CD . PAP . KU . UD . NA . ME . KU (d. i.: 
für eine andere, für irgendwelche Zeit) 
V R 25, 22cd. K. 4386 Col. IV 13: UD . 
NA. ME. KU = fl-wi rWw'f A-m«, mit 
•i-ita ma{&ic)-ti->iui Eine Gruppe bildend. 
Mn-iwr-<MMi i-ua urbii (EGIRj") üme wann 
nur immer in Zukunft 1 Mich. II 1, im- 
nM-thaa hui -ir-ka-li ü-mi III B 43 Col. 
in 1, ma-ti-ma Mia ar-kat ä-nü 41 Col. 
131. -S" 161: ESNf (.**) — »- 
k.,-l»m. HR 30 Nr. 4 Rev. 3: BAR = 
,ir-k<t-[lü] Zukunft, s. u. fAin. VR 21, 
15a. b: DA.EE — nr-ka-hi; folgt ilirkutu 
(s. d.}, das Syn. von ahrülti; das Ideogr. 
Ite zeichnet die Zukunft als Ewigkeit 
(oVw TS), b. r/fim, itiru. Ob der '"EGIR 
geschriebene Theil des Opferthiers, z. B. 
VR 61 Col. V 11, arht oder arkdlii zu 
lesen und zn deuten igt, steht dahin. 

arkänu Adv. später, danach, da- 
rauf, nachmals, iir-kam-m später (be- 
absichtigte ich etc.) Sanh. Haas. 82; 
Bell. 54: ar-ka-au. ar-k-ii-au Asurb. Sm. 
284, 93. är-ka-nti VR 60 CoL II 17. 
EGIR-Hii d. i. arkämu (Var. blosses E0IR) 
darauf (bestieg X den Thron) VR 3, 11, 
«rkä-nu 10, 10. ar-iwuu (= £GI£-£t-r»- 
aii») VR 25, 7 cd. Auch EG1B-W „dar- 
nach" 1VR 54, 22. 24. 26. 28. 30. 86 dürfte 
iirkäiiu zu lesen sein. 

arkänls das», ar-kamii daranf(thaten 
sie das und das) Sanh. Konst. 30. 

urku spätere Zeit, Zukunft, vorauszu- 
setzen für urkü und urtü. 

urkia Adv. in Zukunft, ina ur-kti 
um m .w ( -«<«IIIR49 Nr. 1,1 3 f. Nr. 2, 12. 
Nr. 3, 16. 48 Nr. 5, f,: im iir-kti h(?) 

urkiu (aus nrk,',m, vgl. oben u. arkii) 
Adj. später, nr-ki'ü-lf tti-u ki-i ptt-ni-n-U 
die späteren seien gleich den früheren 



3 pm 

IVB 61, 37b. ina eti kpJ-m (sc. dahabt, 
opp. 'la-ba-bu pa-itMi Z. 47) ibid. 51a. 

PTA aräku [Prt. ürik] Prek. Krik Prs. 

' ttrrak- 1) bleich, blass sein oder wer- 
den, erblassen, o Zauberin, tima *ihir 
hmulii triwe li-fu-du li-ri-k't pa-mt-ü-ki 
(leuchte nnd erblasse dein Antlitz!) IV R 
50, 44 b. pa-nii-u-i-ii id ur-r,ik dein Ant- 
litz soll nicht erbleichen (vor Angst) 
Asurb. Sm. 125, 69. 2) fahl d. i. gelb 
sein. K. 40 CoL III 68: ES-(«**, so 
vermnthe ich statt ti-xt) = ara £ ar-fot 
d. h. wohl: = u-ra-hi Inf. nnd ,ir-ku Adj. 
Hl erblassen inachen, zi-i-mi t,/r- 
ra-ki du machst erblassen das Antlitz 
IV R 56, 3 b. 

arku Fem. tinikln 1) gelb, zumbn 
kiSü ar-k.it oder ,ir-kn (das Ganze = KUM 
•^ '4?) die gelbe Wahlfliege s. u. 33T, 
fint ai-fH die gelbe Schlange (= SIR 
^y ^Vj g yn vo „ ur , nu a ^ Si-i:-bi 

cn-ti a-ruk-ti (= gÜ|L S|- GA ) Milch einer 
gelben Ziege IV R 28* Nr. 3, 6 ' 7 b. ii-a/, 
är-ka-a-ti Milch von gelben Ziegen, = 
[G]AMTT#S ^ V 4 V Vok. Konst.; folgt 
unmittelbar auf gi-zib en-zi. VR14, 25b: 
ar-ka^ftum sc. Spati gelbe (näml. Thier- 
pelze oder Wollstoffe). S. auch oben Qal 
Bed. 2. 2) grün, das Grün (grünes 
Kraut, Laub u. dg!.). Ideogr. SAR 
(d. h. wohl Wachsendes, Au fspri essen des, 
vgl. U. nr&fti und s. S, fi Bed. 5). K. 40 
ColIII 78: HAB — m** VR 21, 10e.f; 
SAR <= är-ku. hihntü ar-ki {= SAR) 
Laubungeziefer o. ä. b. u. kalmatn. HR 
80,12-15'c.d: BAR.SAR, AB.KAK(a) 
SAR, BfL (pr) SAR nnd TU (<*) SAR — 
t-lit tw-tt. 

urku das Grün, daher der Gärtner- 
name """NU '*nr-ki d. i. amel urki K. 
582, 15, auch """NU ''SAR geschrieben: 
VR9, 51. K. 4395 Col. V 12. 

urkitu (wohl besser als urkitu) Grün- 
gewächs, Gras, Kraut, Gemüse u.dgl. 
Ideogr. Ü.SIM (oder RIG), vgl. rikU 

„,-ki-llWt {= Ü . SIM) ib-lHl:,„-»i (= /«,- 

(( «-SAR.SAR) IV R 9, '/»h Felsabhäuge, 
auf denen von Ewigkeit her «r-ft-(« /« 
Mi-fiftt nichts Grünes gewachsen (eig. 
hervorgebracht worden] war Sarg. Cyl. 
35. mit den Leichen ihrer Krieger kt-n„i 
! ur-ki-ti nmnlht (1. Prt.) ftra Sanh. V 84. 
16* 



244 



I*ie St*]]* YR 50. -'. b s. n. ',7u >. 2a : 
«w^ hier = U.MM. K. 40 G:l III 72: 
t'SlM = •■r-i>-*w*. Eben** IIB 41. 4 . i 
• Z.3: = M-ki-J-*: . AD-ienr&ns entfi-ri Lt 
dem Idwzr.U ^IM n- 7*; Nahrung. Sr^ise 
YB 52. * i ... b. wvLI auch '•>! üppi£* 
Weide. ». S. l*4b TL ^V:. 

urrücu !f--.7-»/r e:n gelber St ein 
woU Edelsviu . K. 4v i."..i III 71: TAK 






► r-rr^t. 



*2TZ*< •■**« Prt- ■;- '■ Pr». ';//;'< 1 «ich 
•etzen. sitz-n. xit cr#i auf «rtW. .-:..: 
i^'rr. »^<v / /-rvi auf *< inen Thr-.'n «rtzte 
er -kb SatL V 4. ixu Anfang meiner 
RrgieriLg. w da .'im ru»*' IS.GC.ZA 
*irr—\ #• ' ; .r-ir »/-;<-''• ■ 1. Prt. Salin. Ob. 
22 f.: Mo.Obv. 15: »i-/^'»« für die Schrei- 
bun? von ^/>«^ an dieser letzteren Stelle 
s. g. ^»^>u . in meinem ersten Regierungs- 

jahr. da ich l-t /■»/>>■-' ■ ». d. » iami • . -*•' 
rfjhrif t'-P-hu Asurn. I 44. '■ nachdem ?) 
er zurückgekehrt war und irv.i hi**~ ?/-/> 
»■4" K. 13. 6. wenn dn Fem.- iroi /.-»w*'. 
t/ /-;- i-hu *n-*i$-*i- K auf den Stuhl da ich 
sitze, dich setzen wirst IYR 58. 47b. i 



o-tnh -Infi hl*** torru-ti-tu Khors. HS. 



i 



'ir<a ttifri 'fi. >. 97a» »'i-*i-itft-nta = ^.»/v- ■ 

w«a. = IR.KU.BA» setzte er sich bez.} 
»</-«///-«■ -i setzt er sich (= #1* -Kl" • K. 4350 : 
Col. I 6. 9. 2 sich niederlassen. 
Wohn an g nehmen, wohnen, bewoh- 
nen, di«* Gott in Nana, welche fort ge- 
zogen war. tu-fl-bn ki'rib Ebvnü in E. 
sich niedergelassen hatte Y R 6, 108; 
Asarb. Sm. 249. i. der Gott Sutinak, &i* 
at-bu wohnte» ina puzrdti Y B, 6. 31. die 
Sieben mn irtritim <iZ-h*i (= KU. RU. NA f. A^- 
tn*f IYR 15 f. Col. n 6 « • ein Haus 
fa X ina Cth-hi aJLbn in welchem X ' 
wohnt Str. III. 350. 4. 11: so o. ä. oft in ' 
den Kontrakten, n-fi-ih Ub-bi-&t-un ihr 
'der Stadt und des Palastes") Bewohner 
Khors. 193. die Leute n-üb /iWi-Ai-»w ,. fl 
die in ihnen f den Städtt-n 1 ) wohnten Y R 
5. 1 1 3. die Götter a-fj> Hhhi-fin-m Khors. 
12G. So o. ä. passim. Ea und Damkina 
a-l'-ib <t v *i rM YR 33 Col. MI 41. Istar 
a-M-nt « l K«Uhi HR 6t> Nr. l t 9. die 
grossen Götter /#-a-ä# mme u irsitim IY R 
4H, 30 a. nite it-M,u~ti alani fgeschr. nur 
ah) j<i-a-t"~i*tr die Bewohner selbiger 
Städte Asurb. Sm. 92, 48. die Gotter 
„.*;_/,„.„/ hl K«l-h a Lay. 34, 19. a-$i-bu4eü 



t, :*yw ;. .5- Sa^. CvL 72. die Könige 
■i~ We^Tlani« i-fr^ freH*ri dk Zelt- 
bcwoLLrülrn YR 80. 29. nÄ f-miii-i 
5. u. ..:-:ü*.. HR 35. 51-55«. d ent- 
sprich: des: '£? T«n a-z-J 1 - pi-ral-ki \ ä. 
'-*■—'. i. r , -" wpfc i—i und d. a-H-ir-tvtn 
durchweg BAB vgL n. p-srüht). Für 
TI = j^iv. wohnen s. sofort xl Bed. 3. 
irirrndw... Sieüung nehmen 'in mili- 
^Lrivrhe^ Sinn : da und da v-£-£k-»/ 
Asojtl II <H. 3 verweilen, bleiben. 

während kh zur Yerehrtrag der hehren 
v\ Gürtin* in Arl^-la verweilte Asurb. 

Sm. 11*A IS. ?*-*j 'l-fixi-na /v- »r» ii*-t»i-tn 

m 

du mögest hier verweilen, dn bleibe hier 
A stirb. Sm. 12-*». 64. •j*- f *t- u J tt-.-i-A.i-rM 
rr,, ,-A-r.s wie könnten dann wir bleiben? 
YR 1. 122: Asurb. Sm. 42. 37. wh-w»* »/ 
»f.«V» i*--».. ti-^'** u! ii-ät-Ai keine Mutter bez. 
kein Yater weilte bei ihm Ideogr. TI> 
IYR 14 Nr. 1. V T ^L KU* nJ a-Ä& be- 
l-'**i w/ *i-!«it Ideogr. Tl. EME.SAL) 
11. 4I 42 a. üu *'ti itia l*ti fr üb der Gott 
des Hauses bleibe im Hanse (Ideogr. TI) 
IYR 6. 4 * :0 b. Dass diese dem Ideogr. 
TI entsprechenden Yerba wirklich von 
2Z* abzuleiten sind und man sich nicht 
etwa durch IYR 5, 20 2l b is. HL rTfi« 
S. >2b • zur Annahme eines St. itT» ver- 
leiten lassen darf, lehrt K.28660bv.26f, 
wo -r-,<4« .vi./' : slüti rr^Jn *hiti fortgesetzt 
wird durch Tl-toi d. L dM* ^dir be- 
wohnt- wihlu Zwle narate etc. 6 Tage 
und 7 Nachte ki-tna aj-bu-m<i ^als er ver- 
weilt hatte?> ina bi-rit pu-ri-tK-to NE 
XI 189. 4) einem Geschehniss beiwoh- 
nen, dabei zugegen sein und infolge 
davon es als Augen- nnd Ohrenzeuge 
verbürgen, bestätigen. Oft in den 
Kontrakttafeln, z. B.: der und der m<i 
Wr-hi ,t$-bi bürgt dafür, gewährleistet es. 
Str. II. 755. 8. imi ri-.«i-W #a X in Folge, 
auf Grund persönlicher Bestätigung, Ge- 
wälirleistung seitens der X v der Mutter 
des Schuldners) 433, 12. 65. 24. 67. 14. 
270, 13. 700. 11 u.o. S. weiter u. iMt*. 
5) anliegen, von einem Säugling an der 
Brust. »ni-ru &i ana mu-£e-w'hti In uMn 
1= KV.X\ K. 133 Rev. *,.". — S c 26: 
:i)U L UA-rfjl Z. 43: GALi r — /), Z. 273: 
KI fr*/-*)) = <i-5a~bu. 

I 2 dass. wie Qal Prt. itttiüb nnd 
itta*tlt % Prs. ittaM. Perm, wahrscheinl 



n«n 



245 



aüi 



M&ß (vgl. tadin von p5), Imp. */£oZ>. 
1) sich setzen, sitzen. N.N. ina küsse 
t'Mu-m bestieg den Thron O 231 b. C b 
Rev. 25b. uktammisma at-ta-kib a-bak-ki 
(mich niedersetzend und weinend) NE 
XI 130; ähnl. Z. 273: [uktamines1\-ma 
UihjameS iHa-Zab i-bahki. 2) sich nie- 
derlassen, Wohnung nehmen. Wahr- 
scheinl. darf hierher gestellt werden IV R 
17, 9b: ina sil-ii crini ti-Sam-ma (tiSab- 
mn) im Schatten der Ceder lasse dich 
nieder (|j es mögen ruhen deine Füsse et«.). 
3) sich in den Hinterhalt legen, der 
Jäger und die Charimtu ana us-bi-sn-nu 
it-tas-lm-ni legten sich auf die Lauer, den 
1., 2. Tag ina put viaSki it-taS-bu lauerten 
sie gegenüber der Tränke NE 10, 48. 49. 
Wahrscheinl. gehört zu ich 1 2 auch NE 
XI 16: der Gott Ea it-ti-s~u-nv ta-tib sass 
mit ihnen (den Göttern in der Berathung) 
oder gar : er lauerte bei ihnen d. h. horchte ? 

I 3 wohnen, ina niaissi (s. d.) irsifi 
it-ta-na-aS-s-a-bu (= KU . NA . k-mrS) IV R 
15 f. Col. II « 2ß . 

II 1 bis jetzt nur im Perm, mit pas- 
siver Bed. u&sttb (etabliert, stationiert 
sein, sich aufhalten) und zwar in der 
1. Pers. Sg. nachweisbar: usbdhi, aus 
tisuhnhi = uSSnhiiht\ beachte für diesen 
Lautwandel isir = iSSir u. "HD\ ki-i ina 
al oder mät X ns-ba-ht-ni während ich 
mich da und dort aufhielt (geschah das 
und das) Asurn. I 57. 94. II 12. 70. 80. 
III 83.94. Salm. Ob. 147. 159. 175. Mo. 
Obv. 1 7. Rev. 39. Balaw. II 6. ki-i mn 

mät Knmmnhi ns-pa(\. ba)-ku-ni Asurn. I 75. 

Auch ohne Konj. ki (vgl. hierzu u. Qal 
Bed. 3 die Stelle Asurb. Sm. 119, 18): 
in der und der Stadt ns-ba-ha -ni) Asurn. 
II 49, us-ba-kn I 101. UI 26. 

HI 1 Prt. uAeiiih, seltener nsääib, 1) 
sitzen lassen, setzen, mit ina auf 
etw. den N.N. i-na hisse sarrtt-ti(-su) eli- 
s"im //-sr-tib-ma setzte ich auf den (seinen) 
Königsthron über sie Sanh. II 44 f. Konst. 
28 f. Sanh. III 9 f. i/^-lu-ti), i-na hisse bc 
In-ti-Ju u-se-Aib-ma III 64, i-na kusse'-.iii t'i- 
$e~£il>-uia Sanh. Konst. 14, ina hisse-jfu n- 
&-#ilfma Asarli. II 53. III 21. i-na hisse 
ti-Ss-si-bii-tit i setzten sie ihn) Sanh. V 1 7 f. 
den und den i-na kn*st? burdsi äu-Sib (lm\i.) 
Ilöllenf. Rev. 33. die Götter i-na sapal 
nakrisii li-st-Ü-bu-sri ,, ka-mrs* mögen ihn 
zu Füssen seines Feindes gebunden sitzen 



lassen Sarg. Cyl. 77 u. ö., ähnl. Tig. VIII 
82 f.: ka-iniS lu-Se-Si-bu-su^ s. diese Stellen 
u. kameS (iltt). Auch ganz allgemein: 
setzen, birik siparri Sdtunu i-na lib-bi 
ü-se-$i-ib jene bronzenen Blitze setzte ich 
darauf, brachte ich darauf an (auf dem 
Backsteinhaus) Tig. VI 21. 2) wohnen 
lassen, bewohnen lassen, ansie- 
deln, i-na Sub-ti-Su-nu si-ir-te (V. sir-ti) 
u-Sosi-ilt-M-mi-ti in ihrer erhabenen Woh- 
nung Hess ich sie (die Götter) Wohnung 
nehmen Tig. VII 111 f. S. weiter u. Subttu 
ti-sa-s'ib-su-nu-ti (1. Prt.) ka-me-is* Asarh. 
II 5. die und die ina lib-bi n-Se-Sib siedelte 
ich alldort an Salm. Mo. Rev. 34. 38. So 
o. ä. oft. 3) bewohnbar machen (z. B. 
durch Wiederaufbau) ; bewohntmachen, 
besiedeln. Asarhaddon mu-Se-Sib Bdbili 
V R 62 Nr. 1,5. a-a-um-ma . . . 8u-8u-ub- 
Su ul i-di niemand hatte erkannt, dass 
es (das Dörfchen Magganubba) bewohn- 
bar gemacht, besiedelt werden könne 
(cL h. für grössere Bevölkerung zuge- 
richtet werden könne) Sarg. Cyl. 46; Stier- 
Inschr. 45: Si'i-St'i-ub-Su ul il-ina-ilu. &/- 
SiMth ali MXu Sarg. Cyl. 49; Stier-1. 46. — 
VR 45 Col. VII 17: tu-SeS-Sab (2. Sg. Prs.). 

m 2 1) wohnen lassen, ina m-ki 
ina pi ndrdte us*-te-$i-bu-in-ni NE XII 185. 
ana-kn ina as~-ri-$i-na ul-te-Sib-Si-na-a-tii ich 
Hess sie (die vorher gegen einander feind- 
lichen Länder) an ihrem Orte wohnen 
d. h. ich beruhigte sie, jedem die ihm 
gebührende Stellung anweisend, NR 23. 
2) in den Hinterhalt legen. Reiter 
und amH kal-la-pu a-na (ana) suh (V. h'i- 
ub)-te ti-si-Sib (V. Si-ib) stellte ich in einen 
Hinterhalt Asurn. II 71. 

asbu Adj. bewohnt, atäni-su aS-bu- 
te'u »/ Muni a-Sib libbt-Su-ttn ki-i iS-ten it-pah- 
hir seine bewohnten Ortschaften und die 
daselbst wohnenden Götter versammelte 
er allzumal Khors. 126. 

asbütu Be wohnung. ein Hausbe- 
sitzer giebt sein Hans dem Abmiether 
a-na aS-bu-ü-tu Str. II. 261, 4. 

aasabu. S. u. Sibutn. 

assabütu Bewohnung. aii-ki-bu-Ui'i ( = 
NAM.GA.AN.KU.A) K. 56 Col. IV 5-7 
(ein Haus wird vermiethet ana aSSahuti\. 

usbu Hinterhalt. S. hierfür oben 
u. I 2 und für nS-bu als Erklärung des 
Subst. aspu [aäpu) VR 47, 43b s.u. aspu 

(iL qo«, s. lio). 




an 



246 



T»i 



äibutu (von einem vorauszusetzenden 
Sibu, Form wie lidu von ibl) Bei- 
wohnerschaft, Gewährleistung eines 
der einem Geschehniss persönlich beige- 
wohnt hat. N.N. a-na afHil Si-bu-n-tu ina v- 
an-tim Sa Y a-Si-ib verbürgt als Augen- und 
Ohrenzeuge die Schuld des Y Str. II. 194, 
7 f. die Mutter des Verkäufers a-na Si-bu-tu 
ina lib-bi aS-ba-at 903, 8. Wechselt mit: 
a-na am * i mu-kin-nu(m)-tu i-na (hui) Db-bi 
a-Si-ib (ein Mann) 681, 7 f., aS-ba-at (eine 
Frau) 1111, 16. Vgl. 508, 15: die und 
die Personen [a-na] amll mu-kin-nn-tit ina 
Db-bi aS-Sa-bu- ... — K. 4317 Rev. 3: amH 
KA.KA.MA= Si-bu(pu?)-tu, mit arhn 
nmu u Suttu Eine Gruppe bildend; wohin 
gehörig? 

subtu st. cstr. Subat f. 1) Sitz. Su- 
ub-tum syn. ku-us-su-u s. d. 2) Woh- 
nung, Wohnsitz. Nineve, Sri-bat Sarm- 
ti-ia Sanh. Baw. 17. ckaUdte Su-pat (V. 
bat) Sarruti die Königspaläste Tig. VI 94. 
Sü-ub-ta (V. Sub-ta) ni-ih-ta ü-Sa' e -Si-ib-Su- 
jiu-ti in ruhiger Wohnung liess ich sie 
(meine Unterthanen) wohnen Tig. VII 34 f. 
sie alle Su-ub-ti ni-ih-tim u-Se-Si-ib (1. Prt.) 
VR 35, 36, die Götter i-na ina$-ta-ke-St/-nu 
u-Se-Si-ib St't-ba-at tu-rtb Hb-bi Z. 34. Stt-bat 
(= KI . KU) nu-uh-Si u-Se-Sib (— mu-un- 
Ai-Kü) IV R 18 Nr. 1 Obv. 12 ' 13 . S. auch 
oben III 1 Bed. 2. Die Stellen Sanh. III 
55. IV 23 ; Sanh. Sm. 88, 26, an welchen 
KI. KU mit Sub-ti wechselt, s. u. dikü 
(S. 216 b). Subta nadü oder rannt den 
Wohnsitz irgendwo aufschlagen, sich nie- 
derlassen (Ideogr. KI . KU), Subta Surmu 
(kausativ) s. u. diesen Verbis; doch sei 
hier erwähnt: irtwima irta-me (bezog) 
ffi-bat-m (= DUL . MAR . RA-bi ) ni-ilt-ta 
IV R 20 Nr. 1, 17 / 18 . die Städte Sd .... 
Sii-bat-sun Sit-ku-na-at deren Wohnsitz, 
Stätte auf der Spitze des Gebirges Nipur 
gelegen war Sanh. III 70. dür-Su ü Su- 
bat-m asm/} seine (Sidons) Mauer und 
Wohnstätte riss ich fort Asarh. I 11. 
Su-bat-sa su-nh-hu-rat seine (des Palastes) 
Wolinung war zu klein geworden Sanh. 
VI 31; s. weiter u. int. 3) Hinter- 
halt. S. hierfür oben u. III 2. — S° 25: 

[DU]L {[du-üi) = Sub-Uu S b 190: ^§3^ 
(genauer wäre £3^<«|) («-»«) = Suff-tuin; 
zur Verwechselung der beiden Ideogrr. 
vgl. auch kabru. HR 34, 8a. b: TIR = 



Sub-tum, Z. 7 : = ad-ma-nu, beide mit pa- 
pa-fai und ma-as-sa-ku Eine Gruppe bil- 
dend; daher Babel, M-bat ba-ld-ti (Salm. 
Balaw. V 5) „die Wohnung des Lebens 14 , 
ideogr. TIN. TIR*' geschrieben. II R 33, 
68a. b (vgl. 28, 45a): [ ] GUL = Stdrtn, 
mit ibratu und ni-me-du E. G. b. 

musabu 1) Sitz, mu-Sa-bu syn. ku- 
us-su-u s. d. 2) Wohnung, Wohnsitz. 
Susa mn-Sab ildni-Su-tm VR 5, 128. mu- 
Sab be-ln-ti-ia Sanh. VI 46. die Zelte mn- 
Sa-bi-Su-nu (Acc.) Sanh. I 76. VR 7, 121. 
as-kup-pa-tu lu mu-Sd-bu-ü-ka (= ana mü- 
Sabika) eine Steinschwelle diene dir zur 
Wohnung Höllen! Rev. 27. 

susubtu (sc. kussü, Fem. von SuSübu) 
Stühlchen, Schemel. HR 23, 7a. b: 
Sii-Su-ub-tum syn. ku-us-m-u Sa-pil-tum. 

IV)) Stamm der beiden folg. Substt: 
' sittu f. Schlaf, er lag auf dem Lager 
ü-kat-ta Si-it-ta den Schlaf vollbringend 
K. 3657 Col. I 11. ina ut-lu mu-Si ta-a-bu 
la ü-kat-ta-a Sit-ti (= Ü . DI . NA . NAM?) 
auf guter Nachtstätte vollbrachte ich 
keinen Schlaf IV R 20 Nr. 1, 7 /s- Sit-ta-Sti 
n-kat'ti NE 58, 8. die Kopfkrankheit ul 
uSaslal S[it~]ta (= Ü) ul uS-ta-a-bi lässt 
nicht schlafen, lässt süssen Schlummer 
nicht finden 22, 6 ,' 7 a. ina Sit-ti (= Ü.DI) 
ta-ab-ti IV R 15 f. Col. III 22 ' 23 . Sit-tum 
rab-ba-tum ein grosser Schlaf (eli ameli 
li?nhtt) Rm. 2. III. Rev. Sit-tu ki-ma im- 
ba-ri i-nap-pu-uS eli-Su NE XI 190. 193. 
nt-ta ina su-nn sinniSti-ka Si-tü lu EAK-uS 
(s. u. stinu) K. 5418 Col. IV. 

suttu f. Traum. PI. Sunatu, auch 
von den mancherlei Erscheinungen Eines 

Traumes. Ideogr. : >^ MI d. L Nacht- 
gesicht (vgl. bim S. 183b), 8. K. 2061 

CoL II 14: >¥A MI = Su-tU-tum. Sub-ra- 

an-nhna n^ MI d. i. Suttu damik-hl lut- 
tul IVR 59 Nr. 2, 21b (s. n. I. STO HI i, 
S. 183 a). Suttu a-na-ta-lu mein T. (eig. 
der T., den ich schaue) lu damjcat, Suttu 
a^na-Ut-lu lü kenat, Suttu a-na-ta-lu ana 
damikti ter-ra ibid. Z. 22. 23 b. es schlief 
(utul) Eabani Sit-na-ta' u i-na-at(dt)-tal } es 
ging Eabani Sti-na-taju i-pa-(aS-)&ar NE 
50, 29 f. i-na-at-ta-lalu Stt-na-tei^ka, Su- 
na~ta ipaSa-dr ibid. 6, 48 f., Vgl 13, 24. 
ü-um Sutta it-tn-lu 55, 20. a-ta-mar Salul- 
ta Sti-ut-ta ich hatte einen 3. Traum, su- 
uHa Sa a-?nu-ru etc. 58, 13 f. Sfcrurta 



cjtth 



247 



ntfl 



(einen T.) n-Sab-ri-Sum-ma (3. Prt.) NE 

XI 177. ''"MA.SAR Hu Sa ^A MP 7 
d. i. Sundte (der Gott der Träume) IV R 
59 Nr. 2, 24b, vgl. 24, is ^a: **-wmi Jn-ut-ti 
(= MA.SAR). VR 21, 31c. d: AN[ ] 
GAR. RA ='j7m äi .*m-w/-//. 30, 13e.f: 
ME.GAL.ZU = Aw/Mm pa-Sa-nt (Z. 14: 
— Xv-Aw $<i-ka-wi). Einen Personennamen 
7r/-/-// Ju-na-tu s. u. nn. prr. 

V£?T asapu (zuerst von Prätoiuus er- 
kannter) Stamm von /?&/;// (Part.) und Siptn. 
Zum Inf. 8. u. nn. piT. den Personen- 
namen Tab-a- Jap- Marduk. Das Part, dJipu 
s. unten besonders. 

II 1 viell. beschwören. ''"«GAB. 

(iAB.E mul-li-lu muJ-Ji-pu. \Ja'S] Janif-t' 
h irsi-tim K. 2866 Obv. 28. Für mnJ-Ji-pn 
HR 32, 14f s. u. </<nnhi (S. 199 a). VR 
23, 53 a. b. d: ME (ia-]/s) = nJ-Jri-pu Ja 
a-Ji-bi. 

HI 1. Viell. gehört hierher I R 35 Nr. 
2, 5: Nebo Sa Sn-nd-du-u Ju-Su-ptt baSn 
ittiJu welcher Wissen und Beschwörung 
mitzutheilen vermag (V oder lies Jupardu 
„erleuchten 14 ? vgl. u. II 1 das Neben- 
einander von vUulu und uJJupu). 

asipu ( Part.) m. B e s c h w ö r e r. a-Ji-pu 
IV R 22 Nr. 2,15. 60* C, Rev. 12. a-Ji-pu 

V. a-Jip {--= KA ^®? r ':Y GÄD Krdi Sa 
Ai-put~M (=NAM.RU) nak-lat a-na-ku 30*, 
2{ > | iV; vgl. 1T ,s;a. iiu Da-mu a-Si-pu (= 
S I M . SA K ) ra-h-u 1 9, \ b. a-Ji-pu (= <"*'' 
KA.NERi 21 Nr. 1(B) Obv. ■» n . a-Ji-pu 
Ja ap-si-i i das Ganze = KA . AZAG . GÄL . 
ZU.AB.A) VR 51, n ls b (ist gekleidet 
in kitu aus Eas Stadt. Eridu). S'" 2: MAS 
(f,„.,-ail), VR 23, 47a. b.d: ME (*»,<■), HR 
38, 12e.f: "'""KA.KA.MA =- a-Si-pu. 
HR 32, 11. 12e.f: LUB.DUB und KA. 
UG — a-Ji-pu (folgend auf maJ-ma-Ju). 
Sm. 1674 Rev.: ''"•'' MAS. MAS, W/ KÄ. 
UG und viell. \*»' N \K\. AZAG. GA = 
a-S\ /-/;//;. Das Ideogr. MAS . MAS be- 
zeichnet den Beschwörer (auch maJmuJu 
genannt, s. d.) wahrsch. als den welcher 
reinigt (näml. vom Bann), vgl. S c lb, 5: 
MA^.MAS = = //*"/-/A//////, sowie die u. 11 1 
citierte Stelle K. 2*66. Die. Schreibung 
a-Ji-bi s. oben u. II 1. Fem. ciJiptu viell. 

IV R 50, 42 a: a-Ji-ip-tnm <J-Je-pH-ti (von 

d^r Zauberin). 

äsipütu Beschwörerschaft, Be- 



schwörung (nom. abstr. wie iSipputn 1 
ramkutu). Marduk bei a-Si-pu-ti IV R 49, 
60. 70a. 56, 13b. i-na KA.AZAG.GÄL- 
ti-tu d. i. äSiputu V R 64 Col. I 52. 

siptu st. cstr. Sipat f. Beschwörung. 
Die „Beschwörung" ist ein Vorrecht Eas 
und seines Sohnes Marduk, sie entstammt 
darum der Wassertiefe (apsu\ dem Wohn- 
sitze Eas, oder Eridu, der heiligen Tem- 
pelstadt Eas. Ji-pat *>r-ti (d. i. Krdl) i-di 
(sprich aus, sprich) IV R 3, 8b. 4, 2 % a - 
5f ,i3 6i c » *'/ w/ "" *- r hh 15f. CoLIII « 41 ; 
vgl. auch 16, 33b. 27, 50. 59b: Ideogr. 
von Sipat hier durchweg NAM.RU. Ebenso 
in me-e Sip-ti Wasser der B. 16, :i,, a .sb. 
25, ° 2 5}a. S. auch oben u. dSipn. ina 
Jip.ti (=^= KA.KA.MA) sh-ti Si-pat (= 

p$^T{[) <-ri-du Ja W/7-// mit der er- 
habenen Beschwörung, der Reinigungs- 
besrhwörung von Eridu IV R 15 f. Col. 

',.,, ti-pat {= K^ffi^Hf ) ap-si-i ( = 



III 

ZU . AB) u ti-r'Mlu .sir-ti io 'w ina Sip 
ti-ka vl-li-ti Ja ba-ld-ti mit deiner reinen 
Lebensbeschwörung (o Marduk) 19, l2 n b, 
Ji-pat-ka rtli-ti 22, 12 b, Si-pat ba-la-tu 29 
Nr. 1, 35 :t <; a; Ideogr. an den drei letzt- 
genannten Stellen 



\T 




..i-lJi 



Si-pat ap- 

.v/-; (== ^^L^TL ^^^3f ZU . AB) i-di 
29' Nr. 4 C, 21 a. Sip-tum Si-pat Marduk 
(die beiden ersten Wörter --= dreimaligem 

i^M) IVR21 Nr. 1(B) Ubv. *%,. 
jip-tt* (= NAM . RU mit vorgesetztem 

doppeltem ^g^H^) ibid. Rev. r 2 . VR 

21, 37c. d: t^feiTT'' « ^\tum\: be- 
achte die Glosse mn bei ebendiesem Ideogr. 
Z. 48c. M-[ij>-]ti (----- KA . AZAG . GA) 22 
Nr. 2, l4 ' l5 . Vgl. auch tu. — Als Über- 
schrift der Beschwörungen dient JL?Hr, 
z.B. IV R lff. (achtmal). 3 f. (fünfmal). 
5 f. (sechsmal). 7 f. (zwölfmal). 57, 17 vgl. 

16a, u. s. w\; s. S b 43: I>H : - («.) = A- 
ip-tnm. In den Unterschriften d»»r Be- 
schwörungen findet sich vielfach KA . KA . 
MA, z. B. IV R lff. (siebenmal). 6 (fünf- 
mal). 8,50b. 16,64b. 28 Nr. 3, 18b. 
29* (achtmal).— VR 23, 50a. b.d: WRim*) 
= Sij)-tu?n. — Eine Beschwörung sprechen 
heisst natlu oder manu (s. diese Verba). 

•)£?* asaru sich niederwerfen, hin- 
sinken, niederfallen, die Götter wein- 
ten (baku) mit ihr, iläui äS-ru aS-bi i-na 



ntth 



248 



nm 



bi-ki-ti die Götter lagen hingesunken, 
sassen (oder verharrten?) in Weinen NE 
XI 119; aSru (Perm.) Beschreibung des 
Zustandes wie uktamuusü (s. n. OttD) Er- 
zählung des Geschehnisses. S c 2, 6: SU 
(iu-u) = a-Sa-vum (auch = Sihu, sahdpu, 
kardrnu). 

II 1 niederreissen, einreissen. 
ihre Städte, ihre Mauern ü(V. ?d)-Se-ru 
rissen sie nieder Asurn. II 113; Lay. 
84, 9 (u-Se-mi). 

asru Adj. unterwürfig, demüthig. 
Nebukadnezar aS-ri ka-an-Sii der De- 
müthige, Unterwürfige Neb. Senk. 1 2, 
dS-ru M-ab-ti I R 52 Nr. 4 Obv. 3. Ne- 
riglissar aS-rti Sd-ah-tu Nerigl. I 25. Zur 
Schreibung pi-dS-ru et i. a-ds-ru, aSru Neb. 
Winckl.1 9 s. u.fl&VfaHeiligthum (S. 148 b). 

asris Adv. dass. an der Pforte des 
Heiligthums aSHS nS-kin-ma fiel er de- 
müthig nieder Salm. Balaw. V 5. dS-riS 
iz-za-az-ka (tritt er vor dich hin) IV R 
17 ; »%„ a (= SÜ . BAR . ZI . ZI . NE . 
BUR . E-eS). 

asirtu viell. unterwürfigesWesen, 
Unterwürfigkeit, Gehorsam, ich 
habe soeben meinen Offizier gesandt, a-Sir- 
ta-MMtu i-Sak-kan K. 533, 27. 

usurtu Niederwerfung o. ä 

Akkade v-SuMu SI-mar d. i. immar IHR 
59, 14a. HR 43, 41. 42a. b, ergänzt durch 
das Duplikat Rm. 131, erklärt e-gam ka- 
na-£ti'u, dessgl. li-mi-tnm durch ?i-Stir-tum\ 
ich vermuthe in e-gam einen Fehler des 
Schreibers der Rra.-Tafel, es wird SapliS 
ka-na-Su (wie II R 43, 1 7 a) gemeint sein, 
was auch die II R 43, 41a erhaltenen 
Spuren bestätigen. 

tuäaru Niederwerfung. a)dasSich- 
niederwerfen. VR 21, 46a. b: tu-Sa-ru 
syn. la-ban ap-pi. b) Niederwerfung, 
Niederlage u. dgl. die Leichen ihrer 
Krieger i-na tnit-hu-us tu-Sd-ri (in der 
mörderischen Schlacht, der Vernichtungs- 
schlacht 0. ä.) kirnt i rdhisi lukbnir Tig. 
I 78; Vgl. miihus tapde/ V R 21, 45a. b: 
tu-Sa-m syn. si-e-ru. ann tn-Sa-ri NE 57, 42. 

süsurtu Niederwerfung. HR 43, 
4 a. b: Stl-Sur-twn syn. sa-kap ?iakri 

*)PT überschüssig sein, über das 
gewöhnliche Mass hinausgehen; 
daher: riesig, ausgezeichnet, her- 
vorragend o. ä. sein. 



II 1 Prt. nttir Prs. uattar und tdtar 
über das gewöhnliche, mit eli Sa 
pdn(a) o. ä.: über das frühere Mass 
hinausgehen machen, das früher Vor- 
handene übertreffen machen, überbie- 
ten, steigern, riesiger, mehr denn zu- 
vor machen u. dgl. Abgabe und Tribut 
eli Sa pa-na id-tir (1. Prt.) Tig. VI 35. 
Pferde etc. eli Sd pa-na td-tir-ma eliSxi 
aSkun Sarg. Ann. 45. narkabäti §imddt 
niri . . . eli Sd pa-na ü-tir (V. lu-t'tr) Tig. 
VII 30. eli Sa mab-ri mi-tu-us-su td-tir 
(s. u. nitt) V R 7, 46. den neuen Tempel 
eli mah-ri-e ut-tir (1. Prt.) Tig. VII 86. 
VR 45 Col. IV 13: tu-at-tar. 31, 63a. b: 
DU. DU lä ut-ta? t -amr?na oder a-tal-lu-ku 
la ut-ta-ra-am-ma, s. S. 67 b. 

II 2 dass. tu-ta-at-tir, wie es scheint, 
mit [t]u-Sa-tir als Äquivalent von ba-e- 
DIR.DIR (EME.SAL) zur Verfügung 
gestellt IV RH, 39 / 40 b. 

m 1 Prt. uSdtir dass. Abgabe und 
Tribut eli Sa pa-an ü-Sa-tir Asurn. ü 
11. 79. III 48 {u-Sa-te-ir). den Palast 
usim itSamih eli Sa pa-an ü-Sa-te-ir (V. 
u-tir) II 85. sattuküSu dtiSSiitim etc. e-li 
Sa pa-nim v-Sd-te-ir Neb. Grot. I 15; ähn- 
lich V R 64, 37c: e-li Sa mah-ri ti-Sa-te-ir. 
eli Sa pa-ni n-Sa-tir auch Nabon. III 35. 
Für Neb. Grot. II 39 s. u. ginü (S. 201a). 
tdUu(m) damiktu eli Sa alri bdnia u-Sa-tir- 
ma epussu VR 2, 19. die Wiederher- 
stellung der Tempel Sa e-li Sarrdni abbea 
v-Sa-ti-m (1. Prt.) 34 Col. II 46. Für Sarg. 
Cyl. 48 s. u. hiteatu. Ortschaften, Fel- 
der etc. ti-Sa-tir-jna eli Sa abu bdnia ikbü 
adinSu gab ich ihm in reichlicherer Menge 
als mein Vater befohlen hatte VR 3, 77. 
a-di-e eli Sa inafi-ri v-Sa-tir-ma UtiSu aSkwi 
einen gegen früher verschärften Vertrag 
schloss ich mit ihm ab 2, 9. die Götter 
u-Sa-te-ru Si-kit-ti (s. u. ptJ) Khors. 13. 
welcher eli abeSu arm Sii-tu-ru Strr-bu-u 
bitnSu kabttt (Perm, mit Aktivbed.) III R 
38 Nr. 2 Obv. 61. einen Palast jki eli 
mah-ri-ti nux-'a-dis Su-fu-rat (Perm, mit 
Passivbed.) rabdta u nakfat welcher viel 
riesiger, grösser und kunstvoller war 
denn der frühere Sanh. VI 44. Paläste 
Sa ma-diS Si'i-tu-ra rabd u Sarffd Sanh. 
Konst.65. VR 45 Col. VI 31. tu-Sa-a-tar 
'Prs.). S c 66: DÄRfadr) = Sti-td-to-ru 
Jnf.). S. auch unten Siituru. 

atru Adj. (Form faal) Fem. atartu 



im 



249 



tiwr 



über das gewöhnliche Mass hinaus- 
gehend, ausserordentlich, riesig, 
übergewaltig u. dgl. ein junger Adler 
a-tfir ba-si-sa ausserordentlich an Ver- 
stand, hervorragend klug K. 15470bv.21. 
at-ra ha-nis NE XI 177; vgl. AL 3 101, 11. 
Beachte auch den männl. Personennamen 
Xabü-at-ri-ihini HR 64, 53a; folgt: Nabu- 
Sa f-bi-iläni. a\ Ha at-\ra-at (o Marduk) IV R 
26, 5 ^ f ,a, Ideogr.DIRIG.GI. Hierherge- 
hört wolü auch VR 56, 10: die Bewohner 
jener freien Städte hat der König be- 
stimmt (ttkin) a-na at-vi ha-ma-at Sa \ 
Salin Namar zu ausserordentlicher Unter- 
stützung des Statthalters von Namar. 



Dessgl. 55, 39: auf (a-na) den Feind seines 
Herrn i-te-ru-ub a-tar-ta drang er ein über- 
gewaltig (vgl. ma-at-tum sehr Sanh. IV 76). 
S b 178: DlR(dM) = at-ru. 

süturu Fem. Sutnrtu dass. Marduk 
kab-tu SA'tn-ru ... IVR 57, 21a. Ramman 
giS-rn Su-tu-ru bei JjegalliSalm.Oh.7. Istar 
Su-tu-rat nab-ni-sa II R 66 Nr. 1 , 2. 
4 männliche Wildochsen dan-nu-tc Sü-tu- 
m-te'i Tig. VI 62. ta-na-tni?) kiS-Sfi-ti-ßa 
Sii-tw\V. tn-w)-te Asurn. II 6. Auch von 
Kleidern (ausgezeichneten, prächtigen, 
Staatskleidern); s. VR 28, 55c. d: Su- 
tu-ru syn. la-ma-htii-Sii-u; 6a. b: £f/(sic)- 
tu-ru syn. lam-huS-Sit-ri, s. d. 



T 



ZU'tUf?). ni-M-pu-n Sa zu-'-tn (sie) K. 64 
Col. III 11 s.u. Kfibp. 

D5<iT Stamm des Thiernamens 

zibu 1) Wolf. HR 6, 1. 2c.d: NU. 
UM . MA und UR . BI . KU = zi-i-bu (das 
letztere Ideojrr. auch — ukilnm Z. 3). 
Auch einer der sieben Planeten, näml. 
der muStabarrii mutant/ , führt u. a. den 
Namen UL.NUM d. i. zibu Wolf IHR 
57, 63a; vgl.MUL.NUM.MA (*«**"* zib») 
K. 263 Obv.37. 2) ein best. Vogel doch 
wohl ein Raubvogel. VR 27, 47c. d: 
NU. UM. MA.IJU = r/-i-&w. HR37,4e.f: 
! NU . UM . MA . yU] = zi-i-bn syn. haw- 
ha-a~a. 

za'Ü (zdVi?) Subst. H-Sa-as-li-ka (er lege 
dir hin o. ä., näml. als Opfergabe) za-'-t 
r-ri-n't annanni rr-Sa-a-ti tupuS aSndn IVR 
54, 53a. 

Jfctf n 1. S c 292: TAG (ta-«*) = zu-'-u-nu. 
Oder ist das folgende Adj. gemeint? 

zuunu Adj. (Form wie nukkusu). zii-- 
ti-iin-ti (Var. :u-'n.-nu-t/'/ f, nn ) ina Samc-s (das 
Ganz* = ^E.IR.KA.AX.DUG.GA.NA) 
aibitti Sunu. von den bösen «Sieben", 
IVR 1 ff. Col. V :u , v 

*]N (oder l*tt?i II 1 schmücken, mit' 

dopp. Ac< . die Tempel . . . Hess icli bauen , 
und Lasprt burrifn u-za-hi schmückte ich | 
mit Silber und Gold und machte ich tag- ' 
hell erglänzen Asarh. IV 47. die Städte.! 
deren Tempel ich erneuert, u-za- y -i-nn. 



hnräm kasjm VR 3, 116. das Haus für 
meine Herrin Zarpanit ku-tiz-ba-am n-za- 
h-\n schmückte ich mit verschwenderischer 
Pracht Neb. Grot. I 33. n-za-'Un (l.Prt.) 
auch Neb. III 11. 32. 53 u. ö. der Glanz 
meiner Majestät überwältigte ihn, Sd' a 
n-za-i-(i-)nu-in-ni ilani mit welchem die 
Götter mich geschmückt hatten VR 1, 86. 

P|NT Hlviell. formen. VR45Col. II 31: 

tu-za--a-pa. 

zi'pu (vgl. «tfir Onk. Ex. 32, 4) m. 
Form (ans Thon zum Metallguss). zi- 
i J -pi ti-it-ti ab-ni-ma e-ra-a ki-rib-Su aSfap- 
paka eine Form aus Lehm baute ich und 
goss darein Kupfer Sanh. Kuj. 4. 24: zi- 
F-pi ti-ti ab-ni-ma erd ki-rib-Su aSpuk 
Konst, 79. 

■ftfl Prs. izeW (Form wie Mi). VR 31, 
32c. d: bei A.MI^RRu, erklärt durch 
Sa i-zi- y -e-rn-Su. 

H 2? VR 45 GoL II 32: u-za-ta-'a-<ir. 

za'irinnu (*?). K. 4ir>2 Rev. : ^-v-r?- 

in-nu syn. si-pa- Viril, eins mit za- 

erinnu, s. V R 27, 3 ie. f: ""ZA . KR . IN 
= Sv-nu d.i. zarrhi-mt; das Peterm. führt 
auf einen metallenen Gegenstand. 

Zi-bu (zi-pn'f) Syn. von di-il-Su HR 43, 
17d.e. 

zu-ba (Imp. PI. von niT?) IVR 49, 52b: 
Jju-la zu-ba »/ i-ta-at-tn-ka (mit Bezug auf 
alle die verschiedenen bösen Mächte). 



aar 



250 



bar 



^»31 Stamm des Subst. 

zibu m., PL ztbe Opfer. iHi 

zi-i-bi d-ln-ti kut-rin-ni Snr-ru-Jii Khors. 1 72. 
azlu tvbbuhu du&äu gü-mah-e zi-i-bu (= 
SA . KU.DU.UL) Mtr-m-hu seni kutrhmu 
IV R 20 Nr. 1, 2C / 27 ; vgl. zum 'ideogr. 
Asura. TIT 90? uSabtda na-dan zi-bi-ia er 
vereitelte meine Opferdarbringung VK 
3, 114. Axitr-da-a-an Sd ep-8'd ka-ti-Sü h 
na-dan zi-bi ! t -$u A., dessen Händewerk 
und Opferspenden (den grossen Göttern 
wohlgefiel) Tig. VII 52. Asurnazirpal .*a 
ep-sit ka-ti(V. kati)-&r u «/,* na-dan (V. din) 
zidri-m'n (die grossen Götter lieb hatten) 
Asurn. I 24. 

33T Stamm des Subst. zumbu. II 1 viell. 
vorliegend in twza-am-bab V R 45 Col. II 33. 

zumbu (aus zubbu) m. Fliege. PL 
zumbe. die Götter it-tu-m a-na zn-um-bi-e 
verwandelten sich in Fliegen (| ( Sikke) 
K. 3200, 12. Ideogr. NUM. K. 4373 Col. 
II 13 f. 15, wonach die linke Spalte von 
V R 40, 4 7. 48 e. f zu ergänzen : NUM( S «) KA 
=NUM.fa ri-gim-$u w*a-a(V.Vf)-f/wBrumm- 
fliege o. it. (eig. Fliege, deren Geräusch, 

Gesumme viel ist), NUM ^ ^ = 
NUM kitoi (Var. IS . TIR) ar-ku gelbe 
Waldfliege: dagegen Sm. 1701 Rev.2. 3: 
[NUM.j ZU = zu-nm-bu Sa ri-gim-tsu ma- 

du, [NUM] ^ ^ = zu-um-bu kif-ti 
tir-ku. Zum Ideogr. NUM . KA vgl. auch 

zakkUu, zum Ideogr. NUM ^ ^ s. 
auch kitzazn. Die Fliegenarten zu-um-bi 
nc$i) nesfi, barbari, kalbt, afpi; ab-ni, ($a) 
me-v.\ dif-pi, fn-me-ti s.u. m$u u. s. f.; ebenso 
zu-um-bu bez. NUM la-bi e -e u. lahii (I. J"Qb). 
[zumbu) adamumn s. u. II. D"tf (S. 26a). 

zabbu, Fem. zabbatu (oder .??) ein auf 
Tempel- und Götterdienst bezüglicher 
B e r u f s n a m c. aStakkan P ATY 7 ana zab-bi 
zab-ba-fi mah-hi-e u malj-hn-ti (der Göttin 
Istar zu Ehren) K. 2001 Obv. 24. II R 
32, 20e.f: "'"'IM .ZU . ÜB = za-ub-bu; 
folgt auf mah-hu-u. 

zibbatu Schwanz s. u. H3T. 

zibbatu (,??), zur Bekleidung einer Gott- 
heit gehörig. ? u6lU zib-ba-tnm Sa ilu . . . Str. 
II. 320, 4. 

zibü (p?) ein heuschreckenartiges 
Thier, wie etwa die Grille. K. 4373 
Col. I 8: IjU.BlR.LUB.A = *"* zHuru. . 



^31 zabalu Prt. izbil Prs. izab(b)ü tra- 
gen, bringen, das und das als Lohn 
für die Männer, welche Getreide a-na bk 
nisirti iz-b'd-lu-nu Str. IV. 24, 6. auf (ina) 
elamitischen erbeuteten Karren .... ntic 
mätia ina Vtb-bi i-zal>-bi-lu libnä