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,)
DEUTSCHE GRAMMATIK
D' JACOB GRIMM
KinHESs. bibuotbecah, mehb. gel. GES.
HITGL.
ERSTEH TIIEIL; ZAVEITE AllSfiABE.
GOTTINGEN
IN UER DIETERICHSCIIEN BICUIIANDLIING.
18 2 2.
ZBRN GEH. IDSTIZRATH VVB"
PHOFESSOR TON SATIGNT
IN BERLIN ZDGEEICNET.
}
I
. .yo,afl,,ER,B., ,„ „1.1 „«i,m
E« hat kein langeS ti(4fnti(n^ ^koAet, Üert tAttfti
BlMiaß mHner grammatilc mit fluinpr und Arel, v^jef
im tagt, nie(ti?rzumU>en: ein iwpitcs kraut, dicht^i'
ni fciiwr. id Tchnpll mchjtewachfen , blutPii iirtd 'rti-
(mife fiDchlc Indl e.i vielleicht hoffen. Mit rrbtidiwi
pbe irh dem pnhiirum diefes feiner aufinrrlcrAthkeft ,
vinrnthr wQrdiger gewordene wprk, rfas ich ' mulifärtl'
»pfifft, nnter forgpn und nuthen, wo mir die nt'hQll
nid tw(«i<let gewefen, batd (und itadi Gottes gute
iflwl mein troft geblieben ift, bis dahin vollbracht tiahii:
Scfcnflich wunlen ihm auch der gebotene drnbg unelP
, UIhw auj^arbeitung, xveh-her mir nre geflatlele vo^^
j « fnt werfen, nachher lu heilem; rfann eine tlriUbftf^
[•iodtiehc oeignng meiner nnlur, immer lieber fort t!ai
:Bl«rftichen, als das tinlerTiiebie dnmillellen. Die cr-
Iprin'^eil des feldes ift noch von folcher art^ ddfl '^
itt verfall und kein btntf der queMen -nieder geläfen
werten kann, das oicbl durch weitere susfichUo vir
wckte, oder begangne fehler bereuen liede; wenn Diflti
«ii» reiche errungenVchaft zu geringerem lohe gereWht,
ifi vtelfejtig envogene verwnltiinf^ und Iiau^!H(erif('he'
i'^niii,.iri2 Pinf-r nn (ii-h rchmllcrn , fo mnu midi lade]
'r^tlfn, (hn irli nicht aus nllon -;pf(inilen.-n fiilzen den
C'^^innft. riotlen Tic l^ihi? lind. );u ziehen verflanden
hl.'. j.i d,if! «iLhliiiO l>eleuchtiini;en zuweilen an unwirk-
liriLT fielle rielien. Nicht alle meine )>c!];iuplun|ien kfin-
tTi n^^'l h^ilK'n. doch, indem man ihre fcluvilche ent-
■iftkcn Mird. andere we^c Hch fpreni^pn, Muf denen die
*<hr!i.'it , d »s einzijje ziel redlicher anheilen >ind das
f^n;i^c, was in die lünge liinhült, wann an den nnnien
Jr-riT, i|re lieh darum beworben, wenip mehr golei;en fc^n
■>ir']. '.ndlicli hereinbrichl; was uns das rchwerde war,
iiir(,i,T n;n:hrtelt kinderfpiel, kaum der rede werlli fchci-
i.'ti .(l^d^inn eraihi (ie lieh neuen liiruniien, wovon wir
'i--h keine ahniinu hallen unil kämpft mit hindernilfen
■i^. '111 -.^ir .-(lies ahsethan walinlen. So gewis ift es,
U: jeiier fcliMrfer gefpallele Hoff auf der einen feile
"■If-iihlert, ;iiif der andern erfchwcrt: millel, gleich-
fvn h.jndliidicn, um feiner meifter zu "crden, find
■^rMiif.i, hl und unmöglich kann er uns yani ent-
' hlififpn : dafür blpil)en eine menge vorher mit aufs^e-
^nlT-ner einzelnheilen jetzt unberührt und unerfafSl.
Iro i;riiP,en iA die zu löfende aufj;abe belrlichllieh
■■"i: fihrillen , im kleinen unbefriedigender geworden.
DEUTSCHE GRAMMATIK
D' JACOB GRIHM
KDRHESS. BIBUOTHECAR, HEHR. GEL. GES.
MITGL.
tRSTEK TIIF.11.1 ZttTJTIi AISCABE.
GÜTTINGEN
IN UEJl DIETERICIISCIIEN mCHIIANULlING.
) 8 22.
n
[ERR^ GEH. IDSTIZRATH UND
PROFESSOR VON SAVIGNY
IN BERLIN ZneEEIGNET. 1
. . .y.o.»„fi,?!R*f„., .., ,^,
" Es hat kein lanp« Actinnen gplodel, den' erftejfi
Iflchuß tneiner grarnmatik mit flunipr iitn) (Ijcl, yi/i^
■D (sgt, niederzumähen : pi"n iweitcs kraOt, (ftcbtof
td feiner, ift rehnell nacfij-ewdchfen, hhltrn und rol-
bde fmchte iaflt es vieüHcht 'holten. MH fri-üden
ibe ich dem paWicum diefes feiner aufnierkrattikeil
Bnmebr würdiger gewordene werk, dns ich ' mtlhfam
^ect. nnier forgen und nfithen; wo mir die arbeit
Üd verteiilel ge^vefen, b»ld (und narh Gottes (i;U(*
Iw) mein troft geblieben ift, bis d;ihtn vollbracbt hnbd,
Ifcsdiicfa wurden ihm auch der gebotene drnhg unnb-
ifc;er ausarbeitung, welcher mfr nie geltullele vorher
r entwerfen, nachher lu beflem: dann eine iinUber-
hdliche netgang meiner natur, immer lieber fort lU
Beriucheii, als das unterTnchte dnrninellen. Die'er-
Ibigkeit des feldes ift noc^ von folcher arl, dnfl eS
b verT^fti nnd kein blati der queUcn nieder gele'fen
^rdeo kann, das nicht durch weitere ausßehl^n ei*-'
*ckie, oder begangene fehler bereuen lieHe: wenn quH
Be reiche errungen fcbafl iu geringerem lobe gereicht,
s vielfeiti^ erwopene verwaltunp; und haiislifftlerifche
■niil7imi; einer an fich frhmjllern , fo ma|i mich ladel
."IT.:n. il.iß icli nicht aus nllen ircfundpn.'n ftilzen den
•«itirin, lipfien (ie f^ihic lind,' zu ziehen vcrUnnden
tlip. |3 ((.iTi "ir.'lHiiie belciiclilimiien zuweilen nn unwirk-
niiT Itolle flehen. ' Nicht alle Tn'cino beiinnplunjjcn kön-
-n ftii.b h.ilten. doch, rndeni man ihre fchwjiche enl-
!ik"n wird, andere wege fich fprengen, .mf denen die
•ihrhflil. clis einzige ziel redlicher arbeiten und das
nzije, was in die lünge hinhalt, wann an den namen
Ter. die lieh darum beworben, wentt; mehr geieijen foyn
ir.l. i;ndli(h hereinbricht; was uns das fchwcrUc war,
iff.i.T n.K.iis\e]t kinderfpiel, kaum der rede wcrili fclici-
Tl. .iNd-inn erpilil fie fich neuen lilfiini;en, wovon wir
•■'h teinc ahnunt; liiitlen und künipft mit hindernilfen
. -All -.vir alles abRCthan wahnlen. So gewis ift es,
11 je'ler fch^irfer gefpaltete ftoff auf der einen feile
l'-rchlert, auf der andern errchwerl; mittel, glcich-
Ti (Kindlirtlicn, um feiner meifter zu \\crden, find
niilfaihl. und unmöglich kann er uns ganz ent-
il'jfifen : dafür bleiben eine menge vorher mit aufi^e-
(ffener einzelnheilen jetzt unberührt und unerfaP.!.
I 2rnf,en ift die zu löfende auffiabe betrUchllich
ru fchriiten , im kleinen unbefriedigender geworden.
V D K ft R D *.
hen geftlble nach kommt mir meni-
1 es beßer ^rathen weift , tchlecb-.-
'Ite mahl. Übeier weit[cliweiG|^«il^
keiner, der'nur die madeD Über-'
chung unterer fprache fo viel raun^
idere oicbt fo nahe liettende tbeila:
önimlich einnehmen; manches ein-'.
: gehend gemacht bStte, ift zurUck--,
die unterlucbung hat alt dadarch
in , daß ich auf jeden cegenAnnd
im nege HeheodeD andoA vorttbar-,
is verfahren hai^^ bei mir wenig-
ugenbeil lehr lurammen. Aligemein-
in ich in der grammatik feind; fie
renge UDd gercbloReDheit der be-
3, hemmen aber die beobachtung,
feele der rprachforfchung betracbl«.
ihrnehmungea halt, die mk ihrac
anfangs aller tbeorie fpolten, wild
[pracbgeifte nie naher treien. Etwa»
ch hier zwei rerfchiedene ricbiut^
on oben berunler, eine von unten
ibfeuidlniig dftr ' 1ml' ¥or dm- romealelirB hat
Di«fa gefordert; in der niitUrljctivD ordnung
.'gieicbfftlU gelegen liaben, das drille bucbt
1. die Wortbildung erOrler«, d^m iwoilen vor»
hta. Üa aber duri^b-diefe vorfchiebung das
BT trrlleii Ausgabe vollends unähnlirh geword«)
JOr den beginn des rpracbnudiums die keunK
leeliDationen jeltt aoch das wiuhlrgEi« l'cbeiot,
eb lieber die lehre loa den woribildungcn.
'Aeu buche, delTea druck fad vor zwei jähren
k Murde, müchte ich (relHch wieder verfuhi»-
)0 ahandern und nach reiferer Überlegung be-
vor allern (Tcbon nauh der uralten alphiibeU-
la ^, /, (f ; b, C| d) die kehl- den tun^enlnuteo
IQ datnsbls beacbwte ich die folge der deiitichen
»y d, %. Die in der formenlelire durchgenilirte,
ar Üieilweife vorhandene (Ireng alihochdeuiri^be
konnte im erflen buche, wo lie die untor-
ter bticbftaben gellürl halle, nicbl heob.ichlet
;r4riu fie XelbA im zweiten zu hart vor, lo feh-
gerade die mittel einer anfcbsulichen , lebendi-
Inis diefer inundart, wodurch jene' tbeerie etwa
worden wilrc. Unentbehrlich frhien mir fcfiarf-
»ligrenzung fUr den falz der laiitverfchiehunj^
detTen einf)u(i auf das elyniolo^irdie fludium
l.Tl. und griech. |ihilolo)ifn üur prUfuni^ reilzt.
diefen die gelelze LlairiTrher metrik eine fUlle
riier regein offenbart haben, il\ In den deul-
^nkmähiern die bedchtunji der allilcr.itiünen
le von aun<>rnrdentlichem gewicht- Ohne den
■e fafi keine gefchichte unferor Iprache auszu-
iJas band der poelie foll nicht allein die hiirer
er des lieds erfreuen, es foll auch dio krafl
he iUijeln, ihre reinheil Ucliern und künde da-
kominende jiefchlechter bringen. L'ngebundene
l dem ijediichtnis den inhall verhallen, den or-
; wahre behauplung der werte 7,\\eifelhart vier-
er reim hal nur fchlechle dichter geiwangi,
:eclient, ihre gewalt der fprache und des gedan-
?nlh(l[lcn. Es iiibt aber Zeiten, \Mt die kunR.
;s ausdirbt, weil lieb die linnliche zarlbeil der
iierHn fprache verhäriot »nd neugebildrte zufam-
)pen eine von natur (leifere bewegung haben;
über die metra nach dem fseleU der qnanliutt
irb unferer fprache aus gebliebenen nachwir-
Von
kangen su vindicieren gewagt babe) und der allitnratron >.-
untergegangen. Keine Tpraäie Ibut den rttckfrhpitt, f« ..
ilL daher Verkehrtheit oder eitles Tpiel, verrchnundene
und fremde versniiirie, welchen die heutigen fprachver-
faflltnilTfl nicht |;ewacLroa find, neu einzufWiren. Der
gröbere DachläPiiße reim unfcrer bedan npueren dich"
ter weifTagl felbll dtefer form einen allrnahli^en tod.
Hit welcher reinheit, fertigkcit und natur reimten die
dichter des dreizehnten Jahrhunderts I
Das einladende fludium mittelhochdeutfcher poeGe
führte mich luerft auf grammstifche uaterfuchungen : die
Übrigen ülteren mundarlen mit voller ausnähme der alt-
QOrdifchen, Iheilweifer der aiigeir<ichlirchen, bieten we-
nig dicbterifches ; eine aarehnJicbe malle mittelnieder- ~
ländlicher und altenglifcher werke läßt lieh jenen doch
kaum vergleichen. Es kann darum nicht befremden,
daß ich die mittel - und die von Ihr unzertrennliche
althochdeutfche grammatik uraflilndlicher abgehandelt
habe, als die der Übrigen fprachen. Hätte ich mich gani
auf fle befcbrSnken follen? die hintereinander wieder-
bohlte eusarbeitung ahnlicher und immer ungleicher
rprachverbUltnilTe ermüdet unbefchreiblicih und HumpO.
»■■V jvuvu «nwicuf ■ VII ■■■rill iii#ii «et {^OI«CUCU« Bill'
«DS wiegt ein lied Walters (ja eine ftrophe- wie
141^: 6 wo wjir lint) einen ganzen band von Opii
NniDg auf, die ßch feiten mit freiem geftahl , in
Ifener fprache und befanden in fteifer naehbil-
remder mulier ausfprechon, fo dafl das nusfiiefiich-
inzelne kaum ohne misfilllipos und hartes feyn
Dort aber iH alle gcftlgigkeit reiner, deutfcher
i, henliche empfindung, Uberrafchende feinheit
mdnngen und betebtheit des ^odnnkens. Wie un-
»flieh xeigt fieh Wolframs poeüe irn Parcifal und
m, ^ie fanft und gemiinigt Nartmanns im Iwein,
auch im Erek , wie zart gehalten Gotfrieds im
' Solche bUcher zu Icfen und verAehen zu
I
faften fich heutzutag wenige den muth, an Ita-
und Spaniern rerthun viele ihre krafl und ihre
find dort die erften fchwierigkeiten größer , fo
nucb das weitere vcrftandnis frommen, weil es
'ingeht.
e forderungen, welche man jetzo an einen her-
»r mittelhochdeutfcher gedichte zu machen hat,
ich und nach gelieigert und verlUlndigt worden ;
übe, daß bald darüber kein zweifol mehr obwal-
tl. Sorglofe auflagen nach fchlechten handfchrif-
d mit halber fpraohkenntnis fruchten nichts; di-
fcb - angÜliches wiedei^ebcn guter handfchriften
licht aus und kann nur in feltncn fällen geboten
Wir fordern alfo crilifche ausgaben, keine will-
? critik, eine durch grammalik, eigenthUmlich-
n dichters und vergleichung der handft^hnflen
?. Es ift uns weniger zu thun um die frhreib-
■M ^. .^v I • 9^. ««•«•« ^m ^ ■■ «» M . » L« w« «« C ^ ««» > - . » ito ■• B II » ■
V D ■ K I D H.
heurtbeilun^ ahnlicher ftilla h
QEwecke dllrfen die critik dss tez«' ,
Der criliTahe herausgeber, dartifa
i^nkt und gebunden , wird Ewar
m ausf^fetzt bicibeD, doch felbft
und unrcfaudliclier als jene beru-
n lext; zumnbl die haadtdiriflan
und imni^r 'nachverglichen werden
illfsittitlel gewühn, wie vorhin be-
T lieh niil reimweire, fpnicheigeD-*
itbum eines bedeuten den dicbtsra
d alle trine vorhandenen fchriftco
le ausgäbe wagen dUifen, die Heb
irblen Icsarten lU ^viderTetien btt-
nne bat herein Hsgen fUr die Ni-
be natur allerdings eigene bellim-
n Verfahrens fordert) rUhmlicbaa
Trihan Hebt die erwartung bttber;
ne ausgäbe lUmmtlicher dichtun-
und wollte Benecke feiner Innge
)n des Iwein noch den kUrs-
if. aufgefundenen Erek nebA den
prkpn Hartmanns beißefdien j h
Urdige mufter die gniodfUtz« einer
V o ■ II ■ D t. n
tue- io der mitl«. MitwiH nicht tu abnide AeUen»
I (oictie denkniUliler (UBil«i)«H. Iclirluifte unti dUU-
p, für die fsefcbicblc unferer (prnclie , welcltes punau«
Kfiiubung forden, in lieh, kof^raifen i da lieh tiaer
ne blQbenJe poelie grUnil«to, konnten niedprr«ilzoD-
hder (pr»che, wie /te xur auntellnog eigner [Hirioileii
klg find, audi oiclit erfolgen. Die fchriflltellttr di«-
t swifcbenieil vcrprcbom ,Jturen\veire die truh«ra
ibchrrjirl ttnd Ubcrl^llcn ßcb Corglcis den eioroifvbun-
II- taudlcbaniicher ^meiner mundail; ofl vveill iiMn
iim ob ihre befonderfacil von der nlten reinen f|iracb0
R ttbrig geblieben oder äus dem ^vbicte des volksdia-
to eingzedruDgeD tll Genügende dntAelliing fnloker be-
Hleriieilen wurde weiilaufüge annallen und erorterun«-
k ¥erlangen. Yieileicbl dalt andere noDli und nach
ibpir nicht unanziebende arbelL vornehmen, i<;b meine,
I gTABunaticalien jeder hervorragenden maßo Tergflllli-
jt'pnifuog wertb haiten. Sehr (obicklicb lioOen lieh
DlLen&>kerthe beitrüge dazu in fchulprogrütuimo» mit-
tüta, geleflfcbatten, die fur deiil/cbe rprni^lie an
riHiiedenen urten zufa mm enge treten lind , oder gern
[uumentrelen und je weniger Ge ins al^emeine fcbwei»
I, dfrio mehr \\irken, knnnlen ihren Ujhliclu.'ti pifer
I fruchlbarden bcwcifen, wenn lic lieh, um beifpiele
zufuhren, die gniminalifohe re^el der fchwcizerchro-
ieii des vicrzehnien jahrhuiidiirts, oder Kaifersln'rjis,
CT Hdns Sachfens oder Fil'cliiirls ziir iiuf{;abe milchten;
hft einige ausgezeiciinetc rchriften des (iub/.ehntcn
irhunderts, wie I'hilander von Sillev^Mld, der deulfche
ut'iicillimus halten, vorzlliilich in ablichldorfjntailifchen
:elD. noch t;Ultigi' anr|irUehe auf grammaiiFches (ludiuni.
ther* fprache, deren iiraiiinialik gh'iehwoht eigentbch
rfrefleill zu werden verdiente, i^ehürl nidit in dielen
•\> . de inuli ihrer edleren, fall wundeibiiron reinlieil,
ü ihres ^enalti^en eintlulieä halber, fUr kern und
jniil.i}:e der neuliuchdeuirchen fpraeiiniedertelzung ge-
itn werden, wovon bis auf den heulijjen lag nur
if unhedeulend, meiftens zum fehaden der krafl nnd
s ausdrueks abgewichen wonlen ifl. Man darf das
ihoihdeuliche in der Ihat als den proteAanlifciien
ili'i.-l Ix'zeitlinen , delfen freiheilsalbinende nalur iHngd
lon, ihnen unbewußl, diehjer untI fclirifl Heller des
Ibulifchen [zlaubens Hl>erwäl!i;j;te. L'iifore fpraclie ifl,
■■li dem unauf hallbaren laufe allei' dinge, in lanlver-
llnillea und formen gefunkcn, meine fdiilderung neu-
tu Vo B-iCrn F^
hoeMetJtrt^at' hut-hltfth^n 'iiHd ' ifexioiMil diiY^ '^ ifibM
vei'behlen roncfem hervorheben ; ' vins »her fhrpn geift'
lind Isib genllhn, ^'erjUn^t, was endlich blllthen neuer'
pdefie getrieben bat, vertlonkcn wii*: keinem- mehr, nl#
Lutherrt': — ■■
Die volksmundarien , itn gegenTatK zur itdlerm
Tpraclie der dichter und fchriftfleller halw ich nur
aOsnahniswtjire (k. b. beim > dunlis) herllhrt, auch meine
anfleht vn^i ihnen an einigen IleDen des buchs genudert.
Ihr grammalif<jher hau il) ohne Zweifel hflchd msHiwUr-
d»g; unfere liternlur hat nunn^ehr zwei werke gewo»^
nen-, die durch treue und volldandigkeit der fiiniin-'
)oi^, durch gelungene faOung des fchwierigen ausdrucks
allen nachfolgem lum muller gereichen werden; nn
ausfUhriichkeit und Ordnung der grammüticalren ift
Stalller von Schmeller UbertrofTen worden. Über da«
gerchichtliche der volkslprachen fehlt es noch fehr nn
beobacbtungen ; da ihre verfchiedenheit Überaus fnsnn ig-
fallig ift, und felbll nahgelegene landllricfae grell von
einander abllechen , künnen fie mit der unmerklichen,
milderen abllufiing der fchrinfprache nur in weiterem
verhallnimi ftehn. Dieles denke ich mir auf folgend«
nrt. In der frllhen zeit gellen viele dialecte gleich-
anfehnVich neheneinanHci', ihre t;rf'n;en laufen
V-aftKKBE. n
I ibr lind die (tlterea muniltirtcn tvrSeiiwoaaat»
fBdbJl. Dur nocb. emKClneu wjirtetti »der ior~
bt IdodfchafUiches an. üiq diefe zeit hat ßvh
Btcbe, weflpbülUcbe und fri^Qkbe Iprache lau-
scht bewnbrt; üe lebt in den Niederlsatlen in
n rcbrifUenkiDählern , fohwScber im iniHtrn
md fori , ich bto eu keinem befriedigten den
^angt, ob Veldek habe bacbtleiiU'cb fcbfeilien
eindrücke feiner beimüth »ber nicbi verwitideo
[. oder oh I«ifi niederdeultcbes werk ius hovh-
uai^rcb rieben woi-den icyt OQ'enbar dnnkt
ige niederlüchlifcbe volksrprache gewilTt; feinhe*-
II. üe vor oberdeutfchen gdmeiiien dialecten *or-
I gerade deoi uniAaDde, daß fie einige jahrhun-
l^r in fchriflr- und üUenilichem gebrauch iteblie-
Doch ße hat fich xur rechten zeit unljezeugl f;e>
ifane belebende lileratur linkt üc mit dem fecb-r
gfthrh. mm volksdialect berah uoii wir TehaD di«
AmUlche tcbriflJprache dorch das ^efammi« reicb
ui . flUe abzeicben CrUberer a.imfnverrcliied4n<-
ncbeo, freiheilen, die (ich noch miilelbochd.
kommen, unedel und unerlniibt. Das reruU&t
ler diefes feyn : ein diiilctl Kl fo ■■ill und eljcn-
ils der andere, ehiri.ilils :d)er Ipriuli diT fierneine
■ ie der edle, heule ift die ;ins verliliniiNzuiip
lerfi'hiiflen errimj;ene Iprache eijienllium des
n ihciis, alf" jedem erwerbijiir; der un^e-
heil bleibt bei der iin^on^iniiritcn immdarl und
he fori, lif lifil liHieuswüriiie , hilduuj;s«üi'nie
ab. Der gemeine vnlksdiulect fiflil auf feinem
iubcr und 'gefchlcHcn , ift hfiinifcli , zutiviiilicli,
lUrlich , an etnzelni'iti \\ ulillaul und tririipun
reich : die ncifjien fii^bildulcr fcliriftliirache
E-l, zarlheit, einftiuiuiun!:. vermiedener Uliellaul
zen; erft krafl der lcliriflf|irai-lie fühlen wir
It'bcndiii dys banil unlerer lierkuiifl und fie-
lt und iolihen vorlheil kann kein flan)in {zlaii-
il.euer izetaufl zu bedien oder um irfieiid einen
riieben wollen. Mieli diliikl, die entwickeluuH
Iks fordert auch TUv die IpiMclie, unabhiin^it:
III innern gedeihen, \\oi\n lie niehl verkUm-
1. erweiterte äullere ^ren^en.
dem gelaüleH erlüulert lieh mehr als eine er-
i der "f-ra'mmatik. Mundarten welclie <lureh
e läge gehegt und von andern unangcllollen
flezioom langfamer vertndtrn; 1»^
ilecte «tuß, «uch wenn der S«gMdB
befadfl, weil er fie mit «olgeDti»*
andern mnndart ausiugleiehcD hat^
mundarten befehle iiaigeD, Dte'
1 nur durch «ne f;eDBue vwu
Ifchen dialeote, woiu hier Lein
riedigt werden. . Eine andere ein-
g fcheint, dafl wir den altbooh-
ihfirchen dialecien Hand antuweifn
GTen dürren , ala durch auffpUrvng
der eingrenzung heutiger volk»-
neine follen einige beifpiele leigan^
(coelum), der Geh nur in dem un-
findet, bleibt auf den Cächfiteben
U (angeir. heofon , engl, heavui,
in), allen Übrigen mundarten fremd
himinn , alth. bimil , altfrief. himul,
,phttl. bemmel}; wenn dud in der
I ausdrtlcke bebhan und Umil ab-
1 femer ausmitteln lien«, asf wol-
nrchen Wellpbalen und Niederfacfa-
) den einwohnero gelSuGg Gnd (der
fuhrt heven und hymmel an) fo
Usm hei und T. einen fingerzei($ geben? — Ein-
mfammenlreffen beweill freilich nicht genug; hat
efft folcher linien mehr gezogen und viele bc-
igs- oder abdandspuncte gewonnen, fo wird fich
nderang mancher dialecte faA raathematifch nach-
»n laßen, bei faramlung der volksmundarten mUfVen
luffaliend hier fehlende, dort vorhandene wOrter
innen, gleichviel ob fie in der fchriftfprache oder
vorhanden find, ins äuge gefaßt. Überhaupt die
arlen um ihrer felbd willen unterfucht, nicht ah
rangsmittel der gebildeten fprache betrachtet wer-
Es liegt oft mehr daran zu wißen, ob ein ganz
er ausdruck der fchriftfprache in der gemeinen
olks vorhanden fey^ oder ihr gel)reche? als von
fcheinbar feltfamen, verderbten form künde zu
en.
la die verwandtfchaft und abwcichung der dialecte
r an den Wortbildungen und fügungen, als an den
, flexionen und einzelnen Wörtern geprüft werden
enthalte ich mich, vorläufig auf anfichten ein-
1, die mir über frühere und fpHtere Verzweigung
r vdlkerfchaflen vorfchweben. Ich hoffe ße beim
e des Werks voliftandiger zu geben; auch die in
rAen ausgäbe mitgelheilten allgemeinen futze über
iftorifchen gang der fprache find als unreife erOr-
en jetzt bei feite gelegt worden J Über eine an-
verfchiedenheit der gegenwärtigen von der frühe-
inrichtung muß ich mich indeffen naher erklären:
ofuhrung der belegdellen gefchieht unhttufiger als
r erden aufläge, das ift. oft nachtheilig. Der
_*.•! r.ii : _ .1 _ -• !..__. r ii i. _..r i . rw
xn VoKiisi.
nur die f^reoze des tcheinbar. fiobereD von .dem wirtir '
lioh Ücdiaren xu UeOeo. leb babe swar das Icbwieri^f
uDd zweifelhafte miL anfUhniDgen lu AUtzeD gellrebl,
UDgero viele aus mangel aq rauxn unterdruckt. Npffll
wicbti^er war es freilich, die beifpiele lelbfl., auch dum
hiiuugegeiHiea beleg zu mefarea, und fo betrücbUich
diefe Vermehrung von der magerkeit der erflea ausübt
abltecben wird, genUge ich mir hierin noch lange oictlL
Grammalifch^ gewahr kann nicht anders geleiftet wer?
den, als durch volillandige aufxählung aller beifpioie,
die unter jede einzelne regel der laut- und flexions-
lehre gehören; nicht blofl lum erweis der ein&elnheit
felbft, fondern weil der überblick der malte unberechen-
bare vonheile hat. Solche Vollendung der deutfcheo
grammatik ill aber natürlich nicht auf einmabi von einen
SU erreichen; wir feilen ihr mit vereinten krttflen nacbr
eifern und es wird fich durch gefcbickte anordnung
felbll auf befchränkteui räume weit mehr erreichen laßen,
als ich gegenwärtig liefere.
Das veneichnis der (juellen und hulfsmittel ift weg-
geblieben, weil es nicht in die grammatik gebärt, fon-
dem in die gcfcbichte der literatur unferer fpra<die und
poeGe. Ich habe einige allhocbd. denkmuhter laeibf
brauchen ktinneit, a\a zu der crllen ausgäbe, namentlich
ffm NoikVrn drucken liiflcfi': Vlid iM:id\[\kh^^
-i'.:rrnmul<', deren hernuKt;,ibi' fofioii vgr ilri-l.' J tB
(.•■in hindprnis im we^ie ftflion fulIC«, i(t Titiqv^
i,- orfchirneii : i!r IijMn>Mj.v,n- ScIitTor ."i.r r..
. I r .luf mein iMirrt.'bpn cl.iiy.> l.ni(!)llllrk<> <U-v nirlir-
^. .-ii.mmwßri" ahMiririeii /u rciKl.'ii , ;m,s .t^-tcn n^ti
e Iwkannlfchart mit diprerDiundiirl oiniL''-tii .:(;- n n-
•ri'trt. Von den mnilHmiiMit-n onUk-.'kyn,- r. iH 'Ii;;>t
fuM'BiMn in.ljrfchen rprHlii'-ri 'nirdfs lllr:lu^ Uiim rmii
B einielne hiaitpr des ^ «iiJdor.iufllL'licn-Icii ri(.[iit;.s
cfa* dunkpfhcit ücrBrcuon. die vorln-r uiif-Tii blick
rnl#,' dür ganze vnrnilb ahrr rtialfen vo;i Irftii viThrci-'-
inafl, rtfnn (Jiin'h vollüiirnli^t- b-'kiiniitdi.tcliijnii; <U-i
mlMVers erh eipenlÜHie lichiTheit iiml ,T[;(rli..uli-Ii,>
der beirpi^p Air Viele rrseln der ^illli, i^r.Mn ik .-iii-
igoo nml iUr fliidhim flor ;iTff;ii-liiUihi.n i|-i,.,i,c' h.ifii
Q frü^rcn Iwlt gewoniK'ii' li;ilifri wUd. fo ti .dji nn'li
S*d8Bkf an die bpvorricli.'ndrn nurfrl.mil.' . ■.^ ..li.i,!,
■m rHd Pinp thöilvipirc- Mior ,g;indiili.' i,i...M-l„.i;N.,,^
»ei Mcr-Irft' knnn, libp'r vlTini'idlicIi ^;.■^^^r,■lN■ ,„.,u-
»dnT' jpwlpi>n arhvil.'
V% folfhpri nolhwDndlpPD od(*i* vorrcKulilr'ion in-
n " imToÜknnimpnhcftPii '' WuHigt fi.-li ^Jiiih cl.is,
sn üftn 'Ituncrcit iii.lifi.M' hufbs misfidfi'n w[rd,
fio!]f*s Itleid ;;p)[ienit 'd^r deulfcbon (iriiiniNfitiV no.cji
I. Dif vcrlng.i!handlung bftl, hnrli riii>liin;!i-n(iiii ver-^
_, unv'irbitni]i*np lypPD ' Kfpfleh lii lafliTi . um ,nichi
Bf ȊrtdlinKen , en ' einzelnen liolzn.ickiH -tvif. n
'*ü, wplfhe «nf.iubcr inS nuije Tillen , Mi' i'iri);;f
ilUbm ipir nicht pinm.ihl cl^b^allc^lt «Tilrfi kunn-
'>k':ßr^ungen. ' ',,"., ,. .;,
Ileiöricb) a. Tit. (WiHfr. 'TtWreli'
1. -w; (altd. walder) Am; (gbl a'm&r)
(Barlaam) Ben. {Betieckes beilra((e)
orkeUn) Bil. (Biterolf) Bloch (da titl
7. )"Boeth. (Alfreds Bnclhiu^) Bon.
IIa fpAket Stdckh. 179«.) Br. (li-
ed. Wiarda) Bultm. (airiHlhril gr
aruenteifs) Ciuliu. (CUdmonis^ara-
vT; \\furzbWrgj E. li:''(Evgngclten-
I clt.' (fextiofla^'o) f'ore [Flore und
-H&m. und kl. (led. HUller fli^ifllt.}
'1*rig. (Vri-i>a.Hic;i Gwiri; (Rpiiibols
lie aUfeiiHan.'ii'l pl. Ll,if. J'h/i^tnae)
., h'i'Hlii.'il,lrah;ini) f;l. jun. '(Jiinii);^!:
ir."'tre^. ■ (trevircnrcs)' gl., ^^\eü.
DtßHM'Voti' Sti;arib(ihfeV'G\iflr: '(Gü-
ariT{"V. 'Ail^)'"yrliV {'Wei'börts' ' tro-
lild; (midfeB^;iildsVed)''nijYd3'/Muy-
i'ng: d^ä ißdöÄfchfeä iräcC,''<!e'n3ll-^
' ERSTES BUCH.
N DEN BUCHSTABEN.
Wierkungen. 1 } Palnographirdie tetrachtuogen
Muchnngei] der aufleren geltatl der buchlUibcn
tf) die diplomahk Die aDgenommeno hürlei-
¥ rnneiifchrift ans deo lateiniftben oder grrechi-
llcliAsbeD, fo wie die einrcbrEliikung der runen
i Skindinmcn muH hi>i crllnilliii]( r f rrdiiiTn;
n. Weder die uiiioii noili fdljft di< .illiirdKii
?n Ui<in lieh hinrenlictid oil< r M)Illuni[i^ .iiif
inifche uiul gneeliiftlic il|>li,nlj(L /uriiikfiihtfii
itbewcis diefes f.iizc- tlufll Üjnb ms du lll)ir-
Jng der ^olliirihui o u, (| , \, |) und di a
I nebingeflruhciun f inil den lunifLlun /u-
dls HU^ du mcikliLlicn m iT. liKduiIi« il du lirli-
lud in )[ko[ij<i!inir(.licn runen vun den nuidi-
Ein rulcho!) /erfjikn d<.r lunen la i^tiiiiiht i-
jedocti eipCDtlilimlicIi -(riiUitc und nu In \no1iI
Jer bLrzufÜhrcnde kUu ileuKl ji uil Im du
'elba, die lieh ni UlK ilinliclit iiriil ach innl
ume %erl)reilct, ,iiif untn
)rL:anifmus uud luf un buli
als m^n Iju du .-i(idirt.n
r« folacm dürfte Dj. li
icbfills einßniiniut uiul .it«
urzel der vui.il udoi in d
dem lie }!el)Uliren
l fLineieii, khm-
s iltu dtniineii-
Lliinikhui .rkla-
Inin runui li igui
Jitiidc nüiii(.ii, in
. ..nf.,ny de, coii-
iind iiaLl. nie In
It oder linn diclcr niniui, klhll di<
bincin frele^le, vielkKlil iiuh lialiUnmll
e ausipiiung derMben Itcfi.lli-ien dm iiiliui
r runen iml einci ftUbiien taidnikliui
A
kii-
len buchßaben insgemein.
■ i'BPgUwhiMig md ft(»ri«guBg der tt
iften, ungenauen abfchriften Uberit
te wird noch manche dunkelheit
;es aber von dem, was fchon jel
ei den einzelnen buchtlaben berld
l es fUr die grammatik wichtig i
h keine (teile was Über die verfch»
inderung der durch das chrinenthn
fchen oder lateiaifchea fchrih In d
idergefclzt werden muß. EinieL
hrtiifDderte fobreiben genauer als ai
iilung, die geiAiger fortfchriU und g
nen haben. In ungUnAigen zeit
fcbrift und Tprache. Zuweilen
ae niederrchreibung.oder vervieißlll
:elner werke ungewöhnliche, für ij
ache errpricniicbe forgEall gewead
3I liefern Notkers arbeiten cu S. Ga
Aem uad i^n beobachteten seiet«
die grammatik vieles lernet); all;
;r (cbrciteu , wenn lelbll duroh du
praehe wefentlicbeo , zum tfaeil «
praclivergleichung erkennbar ^jewo
I. von den buchßnhen magmmn. 8
dichter bleibt es UberlatTen, auf die feinere
ihrer eigentbUmlichkeitm bedacht zu noh-
di mit dem höheren alter eines denkDiahls
ehrviilrdigkeit , ja unverleUlichkeit ; was wir
r berQdlung eines textes aus dem dreizehnleii
l erlauben, nUrde an einem aus dem achlcn
nndt Teyn, wo. unfer mailllab dUrfli^cr, jodsr
■ttrender id. In der heuti(;eQ rprnehe Afiren
too mängel der geltenden orlbograpbie am al-
darll«llung der laute in fümmtlichen deuirchen
lediene ich mich uieillentbeils der heutigen
bucfaftaben, deren Unzulänglichkeit fUi' nlle
einxufehen ill. Sie würden ausreichen, wenn
if die einfachen oder grundlaute ankäme; aber
ebuuß und zuTummenlUgung pQegt lieh gerade
IgEaUigkeit der mundiirten ku erweifen. FUr
nUcUaute , welche der eine oder der andere
Irt, Ichafft er lieh luweilen befondere zerehen,
I auch folche xeicfaen graphifch erwogen eine
t verrathcn , h.nben fie doch ein ernfnrherrs
nd lind wirklich im ijcliraiiche hohullliclicr,
nein iiu ff; ■■lüden und nclicnciniindcr t;i?(lelllpn
je diT ziifjutiniciiiclziiiij;. In unliTiLi worlc ;
I. drucken wir aclil laiile mit lii'ben /cirliun
imlich ftehcl fllr pli. D^ts fch. \Mlr(ic dtT HullV
ntt einem cin;tij;eii iciclicn , folglich jcnf* \\nrl
buchfiaben IV-lireilicn können. l)cii;lcicli('n
rhÜHlicn zu f|>. H. und andcni !icl>liiiijsl;niicn
räche «üren ihr fo dienlich, als es dem Giie-
T- {«r ps. id. Sie niani^i'In nuTi ciiiniahl.
■iertcn b. d. l. lind mit ili-n niclilirdicii ulicii
8. {i. darucflcill, lolzicro.s il\ auch flii' den pfl-
nlcuiibar l'elbfl ronnell idenlilchcii buchfliili vor-
orden. Uie gothifclien hv. und f/c, crfchi'ini'n
iiuf^elod: der" Rleichförmiykcil mil den llliri-
nundarlen weisen, bei denen die zeichen doch
:{remdet hütte'n, und weil der Gnlhc fclliil für
hi-\, hl. hu. hr. kein ci-ncs zeichen hat, Inn-
uflüfl. Das wjcIiHl;!!.; Ichicn , die uianniuriil-
r vocMuiifcliunnen aufzufallen, und zu diefetu
tbcils mclir:ro »Miclic zcidicii üeluauilil,
lie immer nicht hinreiclften , einijic neue er-
venicftens neu beCtimnit worden. Strenge cra-
\en buchßaben msgemein.
war hierbei weder leicht noch nth
»wohnte m0g)ichll behalten werden
;riff jedes lautes das angelegentlichJM
aflex dient zur beseichnung der gv^
acutus zur unterrcheiduog diphthoD-
der gravis kouimt nur beim engli-
DZ wie bei heutigen grammatiken
(1 ich den circumflex auch Über dit
e flau des dafUr gewöhnlichen aca-
ird man der gleichfifrmigkeit zu oA
fche , hochdeutrche und felbll nordi-
)edienen lieh, alle jedoch unregel-
is , der bald mehr dem acutus , bald
^x gleicht, letztem wUblen hin und
be drucke. Die meiAen hlT. lalWn
s, und andere brauchen den acutoi
Jon circuDiflex oder auch allein zM
Lion , die von der dehnung vOlUl
nteo.]. Hein verfucb, fo viele um
wickelte lautverhsltnisse forg(ttltl|
irt nachQcbt; vielleicht laßt ficb <k|
vereinfachen und vervollkommncqi
die verglciL-liung der verfcliicdenon
•J
Uiemi , und Och bloß an das gerippe der con- 1 f
halten, Terlieren dadurch mehr als fie gewin- V
dem die kenntnifs der vocalverhältnifle gerade I - !
irften und reichhaltigften aufTchlUße über den ^
und die ableitung der Wörter gewährt ; auf- ' '
die mit jenen ungezügelten fprUngen im fetdo
'onantifmus den auffallendAen gegenfatz bilden,
ß jedoch genau die bedeutung und gefchicblo
de in der wurzel von denen in der endung '
>ries unterfcheiden. Die vocale in letzteren ha-
kUneres, geringeres leben, ßnd auch häufigeren |
ruDgen ausgefetzt und können weniger im allge- i
als im einzelnen betrachtet werden , ein grUnd- j
theil Ober fie wird erft aus der fchwierigen un-
lg der accentuation einmahl hervorgehen.
ie vocale find entweder einfache oder doppelie,
Üe eintheilung in kurze oder lange gänzlich zu-
ällt (verg). unten die bemerkungcn Über die pro-
Der einfachen (kurzen) gibt es in den deutfchen
achte: a, e, i, o, u, ö, ö, U (^y), von wel-
edemm a, i, o, u als die reinen, e, ö, U aber
bte (umlaute] betrachtet werden mUßen ; mit dem
eine eigne bewandtnifs , die fich hier noch nicht
eril in der althochdeutfchen buchftabenlehre ent-
läßt. Die ausfprache des a, i, u (finden, fand,
gleicht fich in allen (oder den meiflen) deutfchen
fchon fchwankender ift die des o. Es wird
mffallen, daß ich dem c die natur eines reinen
icbt beilege; auf gründe die man hierwider aus
\ rrif'tfn tiT»l«^rfi'i/»K'i»r»rr/»r» rinn frkT»nr»V»lr» iiln /\#lr»i» i»io
■I
fen buchßaben itugmei».
i und ft«igenden umgretfes der um-
frUbere feltenheit und felbd abhan-
teo e rchliedeo läßt. BierfUr Tpriobl
dea neueres rprachen immer wach-
, aller vocale der endungen in ein
das erlangte eDlfohiedeoe Übergewicht
mfftnglich geringeren umfang g]eich-
Die uralte Iprache braucht Uber-
vocale , Doch alle coatonanteo enfr-
m an che fremde fpracheo enlbehreii
tr einfacher coDfonanten. Noch viel
von den gemifchten oder xufammen*
rocalen und confonanten, in deren
IßJtigeD bedimmung meiner anficht
Unliebes zu fachen ift. Merkwürdig
an für a, i, u nur ein, fUr e und o
hen {t, i;; o, orf, welches die un-
ute befiätigl, obgleich fie profodifch
mmt worden find und rj und w fttt
itet werden mttßeD.
vocal fetzt den sufammenflun zweier
Ibe voraus; einfilbiffkeit ift das i
[. von den hachßaben insffemän. 7
wie die Laleioer fpater bot allen, limgo u. kllrzo durch
gar keJD leichen zu unterfchcideD.
h) ti^mtiicht diphlhongen, in denen lieb zwei vsrfcbir-
deoe voc«le verbinden. Hier wä reo vorerR und ohne
(eli)S die trUbeo vocale ö, U niitanzurchiagen, folgmdc
btle dcDkbnr, ae, si, ao, au; ea, ei, eo, eu; ia, ie,
io, iu; oa, oe, oi, ou; ua, ue, ui, uo; allein Leine
f|xw:lie in der wcU hat ihrer (oviel auf einmahl ent-
wiikek, fondem die reichAeo kaum die hitifte, andere
aaA weil weniger. Die eigenthU/ulichkeit der mund-
uUa felil tich großeotheüs nach den vorhandonen
«der mangelnden diphtbon^en ; welche den deiilXriieii
^>rachen luftehcn, iÜ keiner allgemeinen angäbe föbJg.
Albialilig dUrftea [ich in ihnen So zienilicb beirpiele
•liier falte darbieten, wie z. b. das den alten mundar-
Un gitaücb fremde ui im neuniedorlHndirchen aufgc-
treten ift.
t] Wegeii ausfprache der doppelvocalo merke man
wdter:
aj jeder derfelben ift einlilbig. Stoden Vocalc aiis «wei
Mhta .ineinander, To cnldehl ein IiirMus, 7., h. im t:nl!i,
i:^-srnian. Wirkliche diphlhongen hUle irinn f\rh nlfo
niehrlilbig auszufprcchen , Ttuks, li;iirlo «ic li-uks,
hii-irto. Zuweilen ziehen fieh jecladi nichrcre lill)c]i
lufrtmmeu und der liiatiis wird zum wahren diphllion-
i!CD. So bildete (ich hus ilem lat. roiiinn das alllran-
ziif. re-ine, uelehos noch im 12. I'l, j;thi'li, auf fine.
Jüdrino etc. rcimle, im IT. 18, liinge;;eii aul" veiiio,
peine, faino etc. zum beweis, dal! ein w irklicher diph-
Ihong ifi daraus cnlfprungen ift. Ilas gotb. fi-jand.s
lH iwci/ilbii; , eben fn das allh. fi-anl und milteih.
M-ent fauf fchrient, filient reimend,, dns neuh. feind
einlilbig' und diphlboni:irch. .Mehr bcleiic wird da.s
alth. ia liefern.
b Hus dem hcgrifTe des einfilbigen und vcrrchiiLolzenen
Iheßl es, diifl beide hnle in der ausfprache nicht
d'iche (tärko haben. Gülle in au das u ebeiiloviel
als das «, fo \\Urdon beide unverrehmolzen . wie fler
hiaus a-u, foliilich zweililhig lauten. Ks mnll alfn
Jer eine vocal in den andern Uber_^reifen und diefer
d'inn ffh^vilcher klingen. Als Icbwilehorer oder Rarko-
rer kann aber an lieh wieder jeder der verliundeueu
M biuAßaben iitagemem.
werden, i. b. « wBra entneder t
oadi beftimmeD lieh obige 80 nSbe
Teiche derfelben wirklich eintrete
jodart eigends aaszumitteln. Regi
diphthongen Tcheint es freilich, ak
cal Harker, der nscbfteheDde Tchwa
an durfte das felblt mit dem gruad
itus die erfte lilbe tu treffen pfl^
leb folgere aber außerdem fo, ein
be für die gedehnten vocale auß«
Igt wie äa, das hintere a dem voi
Zweitens aus dem analogen verhall
bnanten, wo der vorßehende eben
Irittens ans den biflorircb Geh erge
a verfchiedener doppellaute in ein
litlelh. uo und ie in das neub. u nn
lar das vorflebende u und i grdflei
1, mithin die ausfprache Ao und i
i, nicht uö, \i>. Wenn dem gotl
tn das aogelf ä , dagegen dem goÜ
>ncbtj fo lant Geh die ausfprache i
ich uaßcherer muthmaHen , weil d:
und einander näheir find. Endlic
Gtte, den bintero vocal übenufdirei
I. von den buckfiaben inggemein. 9
lauten nahe kommen oder io Ge aufgehen, welcbes
6cb i>ei unterruchang der goth. ai und aü ver^licbcD
mit dsn f, ia und eo anderer rprauhrLäinnie nüher sei-
fisD Äird; vei^. aucb das nnrd. ö.
dj eiaigee lernt man aus deo übergangen der im doppel-
laut verbundenen vocale i und u in die hslbvocäle- j
imd V beOimmeQ.
5j Triphi/iongen würden möglicherweife in noch
gnsricrer sntahl vorbanden FeyD, nirklicb aber beflehen
Be in weit geriogerer. Die allere fprache könnt fie gar
niciil, die Cpatere nur feiten, und lie enlfpringen aus
lofammengeiogenen mehrern lilben.
6] Der einlheilung der vocale in rei»e und trübe i(t
fdKc gedacht worden. Hao künnle He auch benennen :
iSAte and dunne. Zu den reinen gehört a, o, u, de-
nen die trüben c, i), U enlfprechen , iwifchen beiden
ieii\ i eigentlich in der uiilte, als keiner trUbung &big.
Die von einem folgenden vocale bewirkte IrUbung (ver-
dUünunß. des vocals der nurzel heiflL nun: umlaut.
M.m merke:
3 macht den umlaut zu zeugen wohnt gerade jrnem in
der mitte flehenden i oder delTun doppelnng I hei.
Sprftprhin hat das das i verlrelenilo c dioltilbo knifi.
Im nordifthen zieht auch u einen älmlichen, doch ver-
fchiedenen umlaut nach lieh. Beide i und u könni'n
in pewitTen füllen hinten abgeworfen werden und
ihre nirkung, der umlaut, bleibt dennoch ftclien (ver-
fif'-kter um\aul): in andei'n hört mit dein ausfalleTi
des i der umlaut auf, und der anfiingliclie reine vo-
cal kehrt zurück Irürlnimlaul].
b jeder umlaut fetzt alto wirkliche oder wenigHens
früher vorhanden gewefene z\\eililbij:keit voraus; das
i oder u aus der zweiten filbe wirkt den umlaut in diu
ivurzel hinein, üb ausnali ms weife der alth. diphthonj.;
«i als ein umi;elauleles ai betrachtet werden? ob aucb
in mehr als zweifilhi^cn worlern der umlaut Uhcrfprin-
gi-Q, d. h. über eine in der mitte lief^eiide in die wür-
zt! fpiuJen dürfe V kann erfl im betondcrn erörtert
«erden.
'] nicht a[I<?in einfache, fondern auch doppelte vocale
finü umlautsfdhig; es verftchl lieh, dufl letztere nur .in
M buchßabeit ftugeme».
knnaen, als A in ee, ft in ce,
tbere angäbe Ueibt d«r befosdi
alten-.
laupt Hellt fich nämlich dar, ni
iealTchea fprache crfprUDglich t
Imme waltendes element, vielnn
in fteigender ricbtung and verfch
es.* Gegen diefe anficht konnte 1
len, daß der umlaut auch in (
[prachen voriianden und bloß i
er fchriflzeichen nicht - gelchriel
erwägung diefer zweifei in der I
I umlaut muß der abUaU untertcb
an deulTchen Iprachen eigenes, v
mannigfaltiger vocalabwechfelui
n den innerÄen bau unlerer Iprac
loren fich in den wurzeln lel
ine auf der endung beruhende vi
', vocallaute einander ab. Die c
le find einfache oder doppelte, n
Hegoln und eingreifende folgen i
I. von dm buckßaben nugemtin. S I
btädco älJeo «erwactiA auch wieder der l»iit in derrel-
b«D filtif. und wonn ctinfonantcD aus vorfchiedenen (il-
beo aneiiiaiider flößen , fo iil keine doppelung vorhan-
(leD. Ifu bt. afTero, iminitlo, atlero findet Ich nicht dor
figeDtJiehe doppellaut, den nir in malTit, flamma. millo
wahrDchmen, jenes lileibt bloOe airiiDilalion. Ebeolo
imteHcheidet unfer ohr anoelinien, zerrinnen, aussenden
voD mannes, zerren, milTen. Dasfelbc gilt von der com-
pDfitioD: man vergleiche Rand mit haus-U'nne, fi(k mit
os-liniti etc. Doch kennen aueh anfloftt^ndc confonan-
teo, fumabl alTimilalionen durch lange au^rpraulie a)l-
QiiÜili^ in wirkliche doppellaule Itbcrgehou. Es iil voo
incliti^eit, ßch mit den in jeder tnundart belieblea
(«npoC^onen der confonanleD bekannt zu machsa.
I0| Geminationen, in der alteren fprache feiten, wer-
den in der neueren bünSg ; es errcheinl alto in ihnen iwar
MwM fiebildetes , xugteicb aber eine entitellung des frU-
bcn protodifchen wohllauts. Mehr bie^^'on nachher bei
der anmerkiing Über die profodia. Übrigens gemiDio-
ren nur eingehe conTonanlen, nicht zufainmeDgefetzte,
Malier die hochdeutfcheo IT und 55 i^ewillL'riiiaOen un-
ürjiaDifch find.
fl L'nliT den componicrlcn confon.inlci] lind im alj-
KrnoJni.Q die mit dun fpirnitcn die wiiJiti^den, hier gc-
Mitebt die ycnnifchunt; licider lyulo am iniiijiflon. Knl-
"i'Jcr fleLl der fpiranl vor oder nacli. .Iniies z. b. in
'Itii d'ippellaulm hl. hn. hr. hv ; ß. ßi. ßi. ß. fy. fv.;
..'. LT. diefes in eh. ph. th. L-h. bh. tjh. t!h.; h.' rs. Is.;
'L'. tv. elf. Es niilfhcn iiili iiucli drcic, \\inon ßr.
l'> ..Itotlo und «ic]i[i.^ne buifpit.'! [vfil. lUs friinkilcli.-
'1/. '"^r. ;, rpälerhin neliiiieii dicfe ilreif;idieri zu und
/>vtjf,iche verwandeln fiiJi in fie, «io nukr ßh. /dir.
f.hl do. : i'inigi' finden lii'li likiPi in der ausfprachc,
GiJil in der TchVift, w'w /i:hp. ßhl. Ißh. «. a. FUr dii^
i'ii'ifiic-tien fchrcilien manrho Tiiiinilaricn eiiinc zerclien,
■.Is z, 6. R, f., X und alle f '11h) ; für (]v. liv. hat L'llilas
Uchflaben. Dei' liüufi^i: guliraurh einiger zweifachen
nsirientlith des f. [) und z bewirkte, dali man Jio fac-
i;'fb in den meiden mundarlen für einfache gellen ließ,
Jiijtr lie iheils keine polilittn machen, Ihoils (ich gemi-
rwnn können. Das unorgaiiifclie diefer Vereinfachung
il^^'H! aoL deutlichftcn aus der ah« eichenden lilte ver-
ithiedtner fpracUen in diesem puncl. Dom Griechen
m buchftabem nugtmem.
infach als Tein q>. Dem HocAideaM.
;h aber Dicht.
lusrprache fo msDmgfaltiger doppel-
fchwicrigkeit , doch gibt es kenn-
liftorifchen Übergänge verrchiedener
18 ausfallen eines der verbundenen
iteren r. I. n. Halt kr. kl. An. «ei-
lt auf dem liquiden buchflab ruhte.
Iben werde ich mich im verfolg ra-
,e onffiuf, iiüaut, amlmä fUr foldw
1, die in anfang, mitte und ende
I. b. keine deuUche mundart kennt
beliebten anlaute mn. pt,, keine
t ß". etc. Oberhaupt gilt auch von
fllr die vocale gemachte bemer^
e muadart ihr gefÜIige laute unlar
auswählt und auf ihre weife lu-
bemerkt werden, daß nicht v
1 ein gewifTer vmlaut einzutreten
in verwandte laute, deflen bedingun-
;emeineD nicht darlegen laflen. Nur
I. von den huehßaben inngemein
l ttieSc getetxe an ßch fcIbH liad ^eichnohl [u
und io der oatur meafchlicber fpracbe fo k'br l>e-
. dali eJDe biitorJ[cbe unl«rruchniig der deutrchon
dig auf die fra^e ^hren muß, ob nicht wenig-
verflonenen Zeiten prorodifcho gnmdßltze mert-
Bwaltet haben und aus welchen Tpuren das noch
men feyn wird? Sind doch die neugriectiifche
nnifcbe [prache der allen griecbircben und la-
ll quantitat verluAig geworden ; warum lollt«
logie dieTcr fortbildung oder Vorbildung nicht
r die deutfuhe geltend gemacht werden dUrfen?
r der fpracbgeiÜ keioea natürlichen gang? leb
lall etwa folgende puncto aniufchlaf^en »arcD r
gedebnlen und diplithongircben laute in den al-
BDs- und bilduDgsenduDgen weifen darauf, daß
^ beloQung ganz dcrfelben werter u. formen
ptahtigen zudand nicht ausreicbend erklüre, ge-;
I ßanlich crfcbitpfe. Man halte unfer: tagt
'wege |Tias}, hat (habet), bitte (peto) eu dem
Igte, ligäs, bab.-ii^, bidja oder dem altb. tagA,
«b^l, pitlu; weiter: Heine (lapidcs) falbes fun-
IU]"n<^s, r.ilbos; !iii.'ni,n\il /.^vci^l■ll wühl, (.l:i(i dif
üf ^U-iL-hloniücn lilhon l;)2, uou, Kein, Dilli vor
cLl Jiiif fiiwr R-ihc nofl;in(lcn ii.ilion küiinfn, es
^huihlirli <.hi: eins hulcnvM-if.- iil.f,-liu;ii.-liOi) der
iiiiiicn endiini^i'Ti, ihre M?n]iifciiunjf iiiil di'ii kur-
(lliili iliru i;anzliilii' fdiwiTfiiiij; odor vrrAUiiuiic-
liri di'Tii ni'iipn fjHMclifl,ind|>unit entuoi^cniio fetales
liiHilicIi hohmT M.llfn.luni; bin^\circ, %\ie es
h-rf in Jenen flüi.kt'n .nuUiillond eiiifliriuncnde
diT vorweit iiiclir und minder wirlvliih zei-
.liülirlp Jonen ciidunt^fn mit do]i[>ellaut uine (;c-
iklirhe luiii;c, fo riuift lieb nohoii üir in den lil-
;. \[i^. wenn lie };lcich belunl wucilcii, eine
■ kurze offciil.jjrt balien. Ohne dies würde ein
,-1.1 übliches Übergewicht Iclilcppindcr Uingen in
I. be yeHcfe» {c\u. Verfileidit ni^in nun laicini-
iiicii", dazu; menlas, jiaircr('>s, niodös ; fo pi'äjibt
on entrchicdcne analofzic, die ahei- iioeli fleigt,
beiden fjiraclien wurzeln init foniion lllicreintref-
). in habere und altli. haiien, ])elo und jiotli, bidja,
sn buchßiAat imigemeinL
0. Daher deutfche wOrter von i
. gibit, lifit, iara&a, fater, '
, fimul, paterj von zwei tan)
8 gefet^ der poCtion in binden,
ire, fallers eto. endlich, UberflUi
iD lieh lal^ni. vobal, ftuontnn
vocal Evrei oder mehr ooofonsi
i reine iOrze nicht, i. b. pfl^j
erej Antun (pugnabant] etc. wie
'obis, Uropha, Aiinulus etc. die i
lies dies, wenn es üch völlig en
eine ähnliche, gUnilige vertheil
der qoantilSt im deutfchen.
der fprache die endungen Heb
berhiu langlauligen ihre länge <
dem auf der Wurzel ruhenden
en, welches .die darin befindl
allmüblig Oberhbren machte.
1 laute der flexion, für die kui
ficb, kurzlautige endungen aber
lielen mit der tonlofigkeit jener
in den meiAen föüen zufamn
I. wa den buchßabm iasgemcin. 1 6
lD«rk£ii, düß früher gemmiwl und erß fpiller gedehnt
■nie*:- Bei der geniiDaUon rclicint mau gewilTer-
tßea noch die alte kUrie des voc»Is zu euren und ihn
r darch die verftjlrltte coofooauz bündi^a lu wolleo;
I drhnuiig hebt iho feJlid auf, iodem (ki tho in einen
ilieh langen umwandelt. Daher mag ein« durch die
bifprache oder die incoDfequeDzen der fclirtft zunei—
L Iierxoriwcheade geniiaalioo io ßU>en , dia man ge-
Blüicti debnl, auch beweis iUr die alte kürze gebieit)
lar I- B. lautt^t im munde dos volks hSufi^ vatter,
^ die fchreibung des abgeiciletea vetter bezeugt die
Ijge correption der lilbe fa. Beifpielo von getniou-
KD ohmals kuraer wurzeln lind aus videu : haniuinr,
fKoen, hinioiel, nimmt Aatt: hamar, qviinian, himil,
)it: von dcbDUDgon: nehme, liege, liefeH (Wilt : nimti,
l, Ufis. Vorzüglich unorgynifch erfcheint alier die
HDalioo im pt. praet. und part. einiger {parken eon-
pioneo X. b. griffen, goßen, gegrifTeo, gcgoOen, rit-
■ e^ntlen, ja ich erUüre mir auf diefe weife hanpl-
Uicb die eDtftehung fo unnatürlicher doppelungen,
ff tuul geliürig verAaüden aiieh fl (g$) find. So ha-
) /ich freilich fchon fehr frühe äffe, phalTe, fpäter
äen. fcbiUen elc. eingcfulirt; lUr die unüihiheii der
ipelung fpricht theils die proiircHlon derffllifu, ihcils
ausbleiben in den f^dilifirhen und nordifclien fpra-
'n. Ein Niidcrfadifc würde nocli hfule den unler-
ied zwifchen ton und quaniiuit fUhlen , \venn man
1 i^rOpen {rypere; und ^repen (rapucrunt) pi'-ten [fun-
re) u. iinlcn {tufumj ausfprechen Ijolle"); der ton ge-
lirt beidemahl der erfleu lillie, aber im erfLon iM ifl
lacLi, iin andern kurz.
«n buchßt^e» hugemän-.
• qaantitst kann in der Tpraciie '
ich wirk[am reyn, ohne da(\ ea
Hag es nun uralte verfchol
■hen haben, oder nicht, in welc
/endung denllich offenbarte; fo
, dat\ die uns verbliebenen SlU
poelie , facfaßfche j hocfadeatfc
den accent beachten, als das pr
ihl die bisher vernachlHHigie Tor
diefes gegeoflandes erll zu ficb
lUrfte. Eine Tpur des prorodUt
inzwifchen in der hocbdeiltt
ten. Die reime find entw. ßm
unter denen man lieh nicht im
nuit, was fie heute l>edeuten, n
ler letzten filbe reimen oder auf
nachklingender letzter. PUr m
reicht es hin, drei perioden lu
d kennt Rumpfe und klingende rei
(l in beiden nicht n&thig, wie^
lg gilt blöde aifonanz. Stumpfe
auslauten, folglich a) einfilbige
&r: tbAr. fär: hiar. lh&: nä. qi
n Worten, Ol/ried bedieain Geb. aie
I gedi^t*) Kweißlbigsr wtnrurü' .dorea
~(d. k. wnnel) profodircb kurz Uk)- VfofatB
;• von den gelSufignen wOrlem gelitjrt , . als :
CUt grebir, lelit, Tito (mos) .bubil, ntiman,
lil, thegen, fdlis etc. fieHommen lolchn.-H'Ar-
in« filbe, Terftummt mithin penult., ta dienen
lufig lumpf oder kliDgend, Dachüem: lie. auf
igea oder mahrüibigef wort reimen , meajgt;
■na, fkdumon, lelitan, buhiles, gifcribii&ört
BtCL n. Hittelfaochdeutfehe periode. Jotit gilt
lA^ateiu reimen eiäzelno . ungleicbe doch
eoBTonanten, aber der voc&I muH ^au Aikh-
! fprAcfae reimt nicht mehr auf lache. .Stumpfe
iniilb. anf räiGlb. warter. bj einlilb. auf,mehr<-
li zuweilen, als tdt: morderöL c) iweißlb.
ib. mit vorleliler kuner, ala Ittfen, wflfen;
; rilen^ fiten; dfigen : wegen ; legen : (legen;
^[chriben etc. d) iwelOlb. auf dreiülhige mit
tepen. als ligen: .heiligen, e] mehrlilb. auf
>, aber wobei bloß die unbetonte endiilhe in
Lonrat**). KUngmida a) tweifilb. auf zwaifiJb.
zter langer, als j&ren: wären; alten : halten.
I. auf (Ireililbige mit kurter antep. ala edela:
ton mir bei der dnrdillebl - nicht obwalDe auMthmtn
angeii (•yo (eilten, welche der durcligreifendea >regel
1 Picht viel beaebmen würden. Scheiabsre «iisiuih-
I Ond : Inan IV. It , 19. [man verbinde: niminaii),
tt: weht II. 49, 4a. [man 1. fueije : wei^) und tt>
ans bloO die ftunipfaB r^ime o; • u
te. filbe verftummt,' Tq dft(l die
Dter d. swcifilbig werden. Le
d: lu Aumpfen bald lu'kliD^]
ieAoD uod lange hatte j 'Ehre dK
Die 'Untep'O. waren bei ihtn gAr
es nunmehr geworden , wieil dei
eilJch immer hatte, > aHmäl^tig ai
tU' und die alU "hui*tei daran .
U)n verfchaffl jetzt: der-pennlt
. Von dem verftumeiea rettsn
. NeuhoehdeutTche 'penode. St
'auf >einfllb. wOrter; . iCimgende
».'^odeF'mehrl. auf ' mehrte Alfc
r:'Ton'^' periode iiatep> c^ ßr
W-iafen: wefep raimt To ga
ea: halleb.; das heißt, det^ lo
i, dieälle kUne ganz verdräng
'itui(: t«idos, niciit AiebrMlami
ktlrzlitii angebellten" unierftu
«anao ansgedrOdti'werdei»!' O
Odern — , Eiafllbige und ^dreiC
MUit0 veriichiedeDtlich voq langen qnd kur^
HB und deren einÄn/I a^ manche flexionen die
|i wird. Laehmenn hat fUr das mittelhocbdeutrch
OKD imterfchied zwifchen gedehnten, Jckwebea-
i StJUiärften lauten aufgeltellt , der cfea obigen
opncülch begegnet, ficb.aber doch in einigen
1 UTtn entfernt. In abßcht des gedehnten*)
*ltitkräi tweifel'ob; gerch!irfler ift ihm vorhan-
n idi poGlion , d. b. Verlängerung der filbe mit
nol durch doppelte confonans annehme , als
w>i «Säe etc. , an üch wird der küree yocal
A pplilion weder lang'^^iiocb der laog^ langer,
^. Uösl niir fo , weshalb man auob nicht von
UD tasten , .rondem vielbpebr von gefcbSrfteD
^ rollte. In dem Tchwebelaut erkaoot Lach-
''^Biige an, was ich fUr die alte correpüon halte,
BT in der Jetzigen Tpracbe ebenfalls gedehnt oder
t n fferden pfle^ , denn wir fprechen : wehfen, ,
ne Dehmen , obfchoa wir nur letzteres fchreiben ; ij>
■^ wird natürlich jetfo .Aets pifi^ gefchrieben. }■■
titere beftimmungen machen mir Lachmanns ti
■g n verwickelt, theib infofem er die fort- ,>
M fehwebelauts fUr den fall gewiOer lufammen- y-
B, welche poGtion, folglioh scharfung herbei- ^;
JAeinon , behauptet (wovon nachher bei den j
uiehungen] theili den fchwebelaat leugnet, '
i geminiertem auslautder letzte coofonant ab- )
b. ic man (vir) val (cafus). Hiertlber werde ich \
'er all- und jnitlelh. buchftabenlehre naher audem.
den buehßabm iaagmem.
(lig. und in fo weit hiiulerlicb dl
QEeicliei) verwirrt, auch beim i
und äßT pUQCtiertan vocale äul
bemerke ich als wicbtigeD
vorbändenreyn einer deuUchen
'lilhttuitchen (attpreuRircben] uo
tt Bis 9uf den heutigen tag der
iDtiiüt iihd betoDUDg lebi und
befolgt wird, wie man lieh au
grammalikön darüber belehren
er fremder Fprachltamni den ui
als {;bcn diefer lettifche und
idene , Doch jetzt fo vollkoi
jie äeuireheti alten dialecte , ds
1 meiften' beleuchtet; fo fcheii
rmeidlich, daß in letiteren et
lorene Verflechtung beider gn
odie und des accenies, ftatl ge:
1 profodirche priocip einmahl de
lum fehlen, dad noch in der hi
n den älteren , fpiir und nachw
i
r ■emioBeD ipracmn lut
Mrif^eit la beRAhsit , dia fchrifl kommt wenig
In gothifcben, DordUeben, IkcfafiTchcn bff. be-
t neinea wiRcna gnr keine tonieichctt, in bfli-
■en nur lauUeichen und diefe fparCani und un-
»edmckle ausgnben aller diefer dtnkmUhler
luf den accent ta reinem eigentlicfaen linne
miodelle rUcklicht. Die alt- und mitlrlhgcli-
hlT. gewahren indeDTea wicbUf^e auftcblune,
hl Gnd einige altb. deokmUhler mit ungemei- -j
It accentuiert. Sümnillicbe abfcbriflen des ot-
1 Werks haben accenle (und daneben keine
en fbr den doppcllaul]; leider bat man bei.
Ocken diefe accente fUr unwicblig angefehn
^flen, bloO in den noten tbeilt Scberi einige
e teilen mit , andere Hoßgaard in feinen va-
id darauä , fo wie aus fclbAgenoninicnen ab-
verfcbiedener capilel der wiener und p^zer
i icb meine un voll händige kenntniß vnn
Bccenten gefcbbpft. Wiebtiger fch einen noch
olkerifchen werke. Bei der ausgäbe der pfal-
man (ie ebenfalls unterdrückt, welchem mao-
laller bei feiner hoffen tUch bald errcheinen-
»be ßmmtllcber fcbriften Notkors gründlich
wird; feinen miltheilungen danke icb vorläufig
cbricbt ttber diefe accente; neben ihnen be-
;h Notker zugleich der dehnzeichen. In an-
I werken, namentUch den f. galler Tatian, fo-
Willeram and . in einzelnen glolfenfaninilun-
10-12 Jahrb. finden ficb hin und wieder, fel-
I durchgeführte , Artübe oder hacken , die zu-
BN bu6hßäben inagemem^
an ßch, in den meifton fHUm min
len veriegen Te^n wOrde; UMtonis
lonlofe und ftumni« laute gar nidf
re quelle QieOt uns iniwirohen h
:ben dichlkuoR zu , durch den
LBcbmann neuerdings fo lehrreidi
) datnahlige acoentuatioD oewonne
lan endlich ein genauea und verglei
er accente in den noch lebenb
tamahl nach den gedieht«! ver
nnalogie auf die verlorene - belonoi
ien trachten. Hier und ehe einmal
abgehandelt ift, können nur einig
j aufgelleDt werden.
'. kurze, wie aus dem vorhergelagia
s toullufen urrprUnglicb nichts g»
als kurze filbcn können den acu
is beküinmen und lange fowobl sl
mm werden.
I. MW ttm buckßahea imgemein. iü
rfe beirpieje nicht »Dt urn ahzuhaiid(}|n , foadeva um
I bedcnklichkeil von ventiiiÜiuD^n Uher diu riuhlige
\taBDx, derfeJbeo fUlle in den allen mundarten dartu-
■. Auf die goth, vorlillie ya- di« oord. rt<^ul vom
IBS der erften lilbe anzuwenden verbleiet jiuller dem
km gelUhl der uinßond felbA, daß diefe imrlikol iin
I. güuzticb mangelt, wo^^^gen ihr biiußK<>r einAinir-
^r gebraucb im allhochd. und das rch>suiken der
9 ga - gi - , die tenlaligkeit des gotb. ga ~ btichll-
■rlcbeinlieh machen. Aber welche fichea' auskuufl
i.«s über goth. pariikeln wie un-dis- und andere?
■ft und Notker werden die fra^e über die belonuna
VVorpanikoli) befriedigend beantworten, beiden ift
bi-ir— li-fer- uobetonl, ün - liber- dnu - rtia- elc.
)■ aber den acutus, To Tctireibl Olfried (letä alang
Iger}. Einigemahl gibt Nütker in folchen füllen öt-
•r auch den tiefton mit an, z. b. in üug^m (d. h.
Im).
3) in weiteren fällen , namentlidi alfo l\lr das unzu-
tneogefeUte pronomen, die partikeln, fleii'ons- oder
tangfeadungen den wahren ton zu treffen macht erfl
pigenthVhe rchivierigkeit. Alle diefc waren urrjirllns-
einm.ihi auch wurzeln, die in der !;ln,ue diT ^eit
LUrzt, entnellt und verdunkelt worden lind. Meu-
[prachfn lehren, d^il'i auf pronoirien und pariikeln
■eilen der hochlon Hiilt , d;dl [ie idier auch tieftouig
tonlis wenlen. Olfried (auch der f. ^:dl. Tatianj
■niniert olt ih, iino , man, oft nicht. Mo (jc-
rt den cndun[;en der aculns *] , lie fcliwanken
k-hen tiefton, lonl(>li[;keil , vcrflumnien und hier
1 fcheinen nach verfchiedeniieit <ier /eil und niund-
unendliohe ahwcicluiniien einzutreten, h'h RenUf^e
b an einitien heifplclen. Im alth, mennifco (homo),
iri (auch (ifki^rij , fallirtta vermulhe ich die erfte lilbe
1- die zweite lieftonisi, die drille tonlos; lo i(l es
nord. Tnannefkjii, lifkari , jiiickada. Zw ifi-lien jenen
Dds i ieltic [pro c hone lebendig \atil [ich schon urkJüiciK
der tiüfton, den urfpriin^lich die cnilung - aiuli im parli:;,
balle, hat gehaltet und lieb in den hochton. den hohen
ton der «urzel aber in einen liefen vcnvandetl. Fuliic-
rechtcr nach öim allgemeinen rpraehsjaiifi hellte die wur-
lel den aculus behalten und die üweilc lillie wcui^ileiis
tonlos \^erden rnufseo. So iit es auch im niitlelh. und
ndMcbd. tnenfrii, Stt^of (' •biAte\
toblos goworden »fiel VArfCfalu
gelegen, welofae man im mitte
fcbwebte meoDirche rohon über
;«veft6D 'ftumin , fedbft- ia die abw
;''b^ teppo fS, S83 a) reimt d
dumpf. Im fS. jafarh. konntea I
BD: ßtchen finden (Maris 1029 dm
8 mittelh. TirehEere hat die twt
OS aber falbetdi Penier,' im mitte
en filben die iweile ftumm (lad
auf eine erfte lange folgt die zwi
ftelic) ; doch bei verlängerter endi
(ton hervor (iGeligen: genigen), '
t. Der alth. acc. fältgan halte i
I tiefton, vermuthlicli anch der m
wig). Sollte Geh die nord. doppi
tielgr ahfchlagen laßen? in letele
«1 ausgefallen , in erAerer der 1
lad hätte im goth. liubaoa (can
lum) die zweite filbe deutlich ^
;ehabt? Es lielleD fleh iweifel v
?.. 't
■eiviiiiHRi I wen lu uauu^ uuii» c^r oiu , uver*
It oMiK das forifehreken in zofaiflinMiiehmigon
nioht aas einer bewußt gewordenen neigung ]f\ f t|
llavte noeh aus einer wohl zuweilen vorhan- rM
sicbgQltigkeit gegen eindringende mislaute er- ^
öllen, fondem vielmehr aus der unhemmbaren ll
lg der fpracbe nach dem geiftigen begriff, den \
zufammenziehung imd zurammenfetzung der i^*
lUerdii^ erhöhen. jf
i
meinen wird nun die bedeutung diefer erfchei*- ;[
Hr die biftorifche grammatik fehr von dem um- If^
Aangen, in wie weit ße Geh bei einer und der-
lundart und zu gleicher zeit ereignen oder erft
vergleichung verfchiedener mundarten und zei-
fchließen find. In erftem fchwebt noch die j|'
! nach dem wegwerfen könnte man hier nach dem •
ehalten fragen; doch es gibt nar ein fcheinbarea ein«
Jten, danun weil man der Tprache nichts zu geben ver- ü
\, fondem blofs am nehmen. Ausbildungen der WUr- >r
find entfalUingen ihrer keime und entfprofsenen bil- ll^
Igen läfst fleh wiederum fo wenig einfchieben, als der
Tel felbft. An vocaleinfchaltung wird niemand den- i^
Unter den confonanten möchte man J. g. v. und h. - j-
folche halten, die zuweilen eingefügt würden, wie
fptwan (fpaere) eigir (ova) aha (aqua) ; aber es Aebt
zeigen, dafs fle fich aus vorhergehenden vocalen ent-
keln oder wegfallende erfetzen, und nirgends müfsig,
1 Wohllaut zu gefallen da flnd, der anfcheinende zuftand
nneinfchaltnng alfo oft eine zufammenziehung verrttth.
gleichem rechte dürfte man fonft das n anführen, das
, in biene, birne (fiiiher bla, bira) entfallet; diefes
'«» »I xvalfpf. ahpr anrh in oin min Hin fin 7w<^nn
' ■ »
r !■
en bite kfi aim \iatgm mm. l
tr tloiicruDg' tMHJ.jdnn alten «oAai
die aadeniiig beCsAigt lud des sJ
is. Beitpieitt' diefur ut :wHran i
i gar nicht mehr vorksnunewlcai.i
er hioa^.etWB .fogaliu, femec, ,i
(M. Zu jener art gehürl aber w(
mt, das oord. drAg in drA apcx
lan daher i«4 ft«bt fUr iwto, fo
tarifch ; fagt mau i fugis Aebb
terifch, d. h, BÜß der goüi. fpr»
■weirea. Ich glaube daß ich m
,e einigemahl kurzer und baftinnin
ler xeit freilioh verwandtdo üok
len in exoterifche wagwerfung
ebt fctaon feil und lobete nitdit im
bahn fuhien wir das frühere hi
angäbe der verfohiedeoen arten i
ige bemerkungen und wenige b
ere folgen in der buchltabeold
)en wenlen - w^geworfen eniw.
Ewilcben iweien lieh berabrend
• PMT itoi htithßäben imgfmmn
' fMfcm UbertriU, i. b. lieht (lux) in liht, fondpm
dit pIiAdii Tctzt eJDoa hiatus, d. b. voc^iilberuhrung
' nrifebra tnei (ilbcci vnraus, t. h. lef^an , wiljo
1 rerwaiKleU io le)«PQ, willo (wo gciiiinalion der con-
•> fofuiu den elidierten vocnl erMKl)' So ilt «Ins
<< ooth. habsn aus hnbdiRD . FalhAn auf tnüt^a zu
• oetih'n. Auob der E^veile vocal kann auafollen,
i" I. h. Tleot, feind,
ffH iKifrben zwein rnoronBrilcii, Jj/ncopc; der aller-
I bmiBglie hll- So wird aus den allh. anado (zelus)
. faalid IbenisJ {älida (feUaitas) dU^. mittelb. aode, holt,
1/ firlde. Der Gotbe fj-ncopiert iwifcben miita u. Ijq. ;
,, liq. D. muta; lii|. u. Ijq. Der Alth. Celle» zwifcben
, mala a. liq. gewöhnlicher zwifchen liq. u. muta,
. liq. a. liq. doch beides nur in gcwilTeti bildungen,
die keiner allgemeinen angäbe fähig find; ftlr oin-
zeloe muDdarten und zcitr.1ume laßen ii''h Mnige
^ le^hi finden"}. Der weggeworfene vocal war ohne
I, «weiW durch eine vorhergehende lonlnßgkeit oder
AuRiijibcit vorbereitet, gleichram zum abfallen ge-
reift, nior entTpringl nun die vorhin berührte
frsse : oh die fjncope polition irinche oder nichf?
Für den fall, wo die wurzcl an lifh lang war, d. h.
einen lancen voeiil h.il, knnn die anlwort glcich-
gUllifier feyn und es handelt lieh vorniiiiilich von
demjenigen, wo die wfirnol kurz nlVhcint. LaL-hniiinii
würde es fo ausdrucken: bleibt der fuhweboiaut in
gewilTen zurariinicnzichiin^en? Dies iU zu bcjnlien,
weil noch iinfere lieulitJO rprache verfrhii'dpue wtlr-
ler'*, aufzeigt, welfhe, ungeachtet der poliliiin in
ihnen, nicht gefchilrft fonilcrn Ichwebend lauten,
oder nach meiner vorflellung; deren uiTpriinülich
kurzer vocal nicht hat unlerilrllckl wonlcn können.
L'nd da ferner der rcliwehelaut ain'li in ihnen all-
iii h kurzem kiljI unii liq. Tegel-
cj dem iteiiilil. Ucrn (\ollare; clt.
.A'lflunii Tuhrl lic .tj. »7. auf, aber mit amleni vermenKl,
iforeii delinung gerade umKekehrt aul ilcrii urrprun)tlich
brii;'^ti taul beruht :v/\e ninnil. wuclisj. Die wicbtiglten
heirjiicle <in(t : arl, anl, hart, ertle, harz, heriJc, ol>ll,
pff rii . tfliwarle , tchw ert , vogl , war/e . wcrdeo , werth,
jarl. Hierunter ar/l, j)fei(l, vogl, vit'lleichr auch barl
uniieutrchen urrpruiigs unil in i'rcoiJen wiirlorii bu^toin
licti der abweichcude gang der aus/pracbe.
I bvchßOm Aw^oMtM.'
mit der keil venaMfalicIi ^rftÜBifls
ten wird, (wie f. b. dU nnUten:
;t etc. bereits geEi^Srft «w^mefaen,
, werden) ; to gilt der febhift, dell
uher una Itufenweifo immer mdir
len. SomOgen: bilde, hell, ande,
erfen, bergen and viele Bfanliclw,
efchärft ausrprecben , im knittelh.
et haben. Eben To viele hingegeo,
d analogie eine frncope venitii,
amahls fcharf zu lallten dJ li. in
berrfctite der eindruck der |wfitioii
ikca iwiTchen poGtion uüd nicfat-
ichen füllen ift begreiflich*},' wifr-
:eine n^el lür altdeatfdie profodifl
1 wage. Auf jene frage airar ant-
renn die ryücope exoterifch llt, lo
fcharfer l^ut] ; wenn fie blofl efo-
ant anzunehmen. Hiemabh wurde
ügis, Mbls""), bindan gefdittrfl
Tvibbls, binndan ausfprechen, wie-
i erlten im altb. oiiht blof) den
n, fondern felblt den tonlofra Vocal
I pua iioieij ga, [oai) kil laii) u. a; m. nicDi
vaodeln fich die formen ^he-^Bge^ i. b. aus
«gen (pluvia) Aößt ßch der confonant nicht
ner ausgefioßeD wird der fpirant h; flahcn,
len, trün etc. dem nord. t (flavius) entfpricht
aha , indem nach dem ausflon beide vocale
irttcken undaa^rrft ill; dem nord. mal (fer-
(absoondere) bSartr (clarus) das altbi.* mahal,
ilhan«).
iines vocals und confonanten, vielleicht nicht
ig, fondem Ubergangsweife. . Beifpiele: goth.
inima) angelf. iäv\, alth. föula, dann ii^la;
!h. Tchwachen prat. -te, ftatt -(ete, wie:
ferabatur] ft. miltete , hernach milite , luAe
I Aatl lüftete; im nieder!, fire ft. ftnere etc.
ptfall wird bei der goth. conjugation zm*
Lommen , ' wo fleh mötida in möAa , käüpati-
käupaA^un zieht. Man vergl. die in der
enlfpringenden Jl: qvaft (dixifti) Idift (ivifti)
iva{)t, lAij^t oder vielmehr qva|>it, läi{)it.
^erfen des auslauts, apocope,
[\s, fehr gewöhnlich. Beifpiele: im, flkr, ap
füre, abe, hier tritt wieder die mittelb. re-
'\ t
I ■ ■
I ■
■i
im mittelh. diete di'ei mediae httoflg untereinander
einigen obiger beirpiele die gedrängten vocale in
doppellaut verwachfen, fo fragt (ichs: ob überhaupt
iTiriikllotlfn f r/lf W'kli r^l/k iirt/i /1ir%ltflt/-«nrYi T/^Kik*!
r»'t t
en bnekfiab^ .-Hugtimeimi
arfünlt praoom^.an das .Tomuageb'
h weil es den. begriff» tiniä, <
iQi froher, :9iebl eininebl vwband
t(i> waa fduB ia.der foitn-.^daK'
ried leiit: Eortbu ih^ felguäf.
den «, fDaa, Isit. nlfo: JEwtbih,;
väier perfon iüteiinieit Dook li
L die fpBlere Joderung dßr ,tm
Die vblk8fi}mche'faat:.bifte, kai
; im: pl.. bäbfvar, hommer^. ha\
r die Obrigeii ptrfbneo, ,80 . ini. '
krenf'^Ui.' : j!,: . r
brigen pnnititnlit^. ' Das oübei^l
1 , da felbft die meiden zuraiun
wBiter aus "Vemadireii0r anlebi
s hulfsworts fej^ pflegen mit
Indern wQrtem su .venva^bfw
zuKolteu,' , X. bv'tuiMlt- daß, t
Dord. {lejrrpi'joargim) T.* ^eü^.
Artikeln t,. b. der bejabung und
*««r a««r «••«> saw««*« «aava*« mm». * w«Aa^«4 «UUaa«jaiiwu*lV —
[Me: nicht y niemand etc.) verknöchert haben,
eh in einigen gar su häufigen fällen (wie z'im,
on den gothifchen buchßaben.
fche lieder, aus deren metrum aufTchlUße Über
prache der einzelnen laute zu nehmen waren,
Die Übertragung der eigennamen und einiger
wOrter der heil, fchrift in das gothifche kann
chiedenes lehren. Vorausfetzen darf man, daß
mit der damaligen griechifchen ausfprache
war, doch auch muthmaßen, daß er in der
idg auf den goth. laut zuweilen firauchelte;
mige inconfequenzen , wo ihnen nicht andere
Mi fchwankende lesarten des griech. textes zu
plegen haben.
las hat in der fchrift die fUnf vocale a, e, i^
im welchen jedoch e und o, obgleich mit dem
I Zeichen ausgedruckt, durchaus als gedehnte
i) zu betrachten find. Es gibt alfo nur drei
gothifche vocale a, i, u, den griech. a, t, ov
wnd; einigemahl dient auch u für den gedehn-
tt; außer ihm noch zwei gedehnte, e und o,
dl. fi und m entfprechend und vier andere dop-
ai, au, ei, iu, deren letzter nur in goth.
fremden Wörtern auftritt. ai, au, ei dienen
4-k • • - w*^ ..l^^vBM ■«««•A-v m «. « llr\r« /«*»i«^j»rk
. gothtfcke veeak.'
[ein langer laut; das längs a fodet
den analogen teilen anderer ItAi
lierwider ^t der einwurf nicht, '
. a. der eigeonamen durcb'fein a i
h auch in diefen urfprttn^ioh a
D lange a befanden, fo lag boS
quantitat außer dem gefleht^
'S jmd er muß« das kurie und lang
em bucbftab bnd , fttr daafelbe :
n fa wenig beachtete er den grii
t dem ä und a das nämliche goüi
3l jeden conTonantea hinter fich,
onani. Die vontiglicbltaD wnn
find außer den ablauten und end
(ambo). ga-. hva ((juid]- ja (ioM
a (duo). ab" [vir], abrs [veheaia
it»]. gabigs fdives]. graban [fode
'ai (li). faban (linteum) badi [balseE
Iu3 (umbra]. daddian (lactare). vad-
far [pod]. hafjan (tollere), haft« [pi
iftitutio). aRJs ftimor). arIus (difliei
iMU„{Mn«am). Miu (p^un^). laat (Muipf.
|k}. l^uidiu: (manii»). - bants -(maHcvs). bapla
■ luv {qusm). laiul (tegtst). manvua tpuatot).
(ndire]. fandjan (miltore). ftandan (ftare). Isüra-'
idi^iim). tandjan (aoceudere). [lanjaD (tendef«),
lu;. {Mqjan (leDdere). van (defectus). vsndjan
■ iniia (ftipendinm). kann (novi). maooa (boqio).
(nwa). hvapoaD (extingui). ara (aqaila). arbi
vmi {bracluuni). aroiba {äntpaliäe, tute). wj4i
' biiu (hordflum]. bam (infaDS). barms (f;i:ciniuin).
tnScild]. gards (domus). hardus (durus). barji«
u}' knr (ubi). kar (cura). marei (mare). uinrkB
■>n|ui(iiDpedire). rmama ((tercus). Ipnrya (paiTer)«
VfH]. fvarao (loqui). thar (ibi). tharbs (egenus).
■sLm). vargjan (condeiuDare) . varjan (df/endere).
(aUkcereJ. aülus (aßnus). afans (meflis), abieis
vinij. aAfi (ratnus]. bali (bacca). fafkja («a'^m,
UiQ (/ervare). gaAs (peregrinua). gras (grameo).
(Uirior). ralU (tladium). {)valta {äuqukiig). vaQan
it(pnep.)- alillu(teges). aUitioi {iviatiit). batixA
' pivä (itieatia) . batjs (odiumj. katila (vaa abe-
iljin (lardare). mala (cibua). oati frei«}. TatiiaD
nü (aqua); vratAn (ire). ;atta (pater).. Ik^its
■ it*nu (prior). fa)ia (fepes). ru|>s (praepqßtus).
fiatia). hvafiA (rpuma). lafiön (invitare). matia
' »a^l (concio). ra^jA (numerus). ral>s (fatur)
[aacere). fta|)s (locus). aviliudAn (füju^mn/ri') .
riltj, was auf ein einfaches: avi (ovis) wie ^ivi,
bebt: äiu gen. avAis fcbiienen ladt, favdi
pvi (regio), havi (foenum). mavi (puella). flavan
■i^ts (facilis). axg6 (cinis). hazjan (laudare).
I
h: gothißhe 'weaie.
mi gards, gaft«i lag^, Mls, ovi
sM das lat. (korzeja, in labere,
rtur,'nftio, lendera, mare, vergl.
ilt, akrs, fa|i8i n^ji-, {wDjan, m
*ra, cur«. ' ■■■'
fat durchaus nidit deoirelben Eeich<
Fchen fprsehen, fbiidem' ill Ilets
i d'eher''-da9 d^neeiebeD dabei
b wMifg ftfer, als bei andern ged
ht; Fflr ■ die Vergleichende grami
delinzM6ben nothwtindrg. Der
) tlus dem gr. ri, dem es in n;
worterd gleichgilt, i. b. löfus
ixxl7j€rhi) am6n (<^^i-) UbÜs {Mta
\. Die byzBDt. fchreibung y^nuig
ttfttg gibt auch ein goth. 6 zu erfcei
ahken in einen andern oabcn (
n ei , wo aUb freilich ein kurze
allein, als: t)»^ und )>ikei; dal«,
Alk, jnddiei Job, 42, 4.; fondem
vcifim Tind in wurrfthi : IMan , k
UM 008 aogeii. a, ffeicties in einigen ui-
•B ^th. dl und alth. ei entTpricbt. Hehr
t fiä die ausrpfachfl des nord. A. Aufler
idangeD und ablauten , wo das A genug er-
, findet es üch in ziemlich wenig närteni:
dri (huc). n£ (non, d. b. nein). f)ö. untä (do-
rädags (ramelicus). un-l6ds (pauper), TahMs (gau-
Tpäds (renis). ga-gr^fts (placitum). mägs (aflinis).
a (gaudere). T^gs (fluctus), nähva (prope). 06-
angere}. I£keis (medicus). bi-räkja [pGricIitans] .
altingere]. k£Iikn (turrts). m^l (tempus, lignum).
modius). fälei (felicitas). ini^na (lunaj. vinjan (fpe-
lläpan (dormire). v^pn (arma). Kra (tractus teme),
aridialor)- h*r (hfc). j6r (kos), mörjan (nuntiare).
ijan (indignari). fvörs (bonoratus). mos (menfa).
proprius). Ii^tan (linere). andaföts (abominabilis)^
[facilius]. a6{>la (acus). h£t>j6 Itafuiiof, cxincla-
]Ay (oleum). lävjan (tradere). (kävjan (abire).
I andere mögen nur in den,bruchftUcken nicht
men, wie rtdan (contulere) etc.; man kann auch
eibl. eigennamen audUleda (goth. äudifl^ds) und
inol. gibim^rs, valim£r$ etc. hierher nehmen.
t und i, Ulphilas bedient ßch zweier zeichen ftlr
e kune i, nämlich eingangs der wUrter gibt er ihm
ivei puncte, als: Yd, fmma, TU; in der mills er-
; gleich dem griechifchen und runifchen gar kei-
luTter dem fall, wo die vorhergehende (Übe felbft
iHarilns) ei [T6bciTn] di [Erailn) oder du (chlient.
m äu wird entw. das folgende i auch zwoipunctig
r^ull, AäuYdiij oder das u geht in v Über und
I
SB
f. goi^fche voCale.
'Ib den elgehnameti entfpridit 1 Wtaf hHuBg dem
gr. t, oft gibt aber anch tJlphilas letxtertn donA il^
welcfaem Tcbwanken "wieder keine keDotnirs griedi. ' prfei-
fodie EU gründe liegt, da z. b. die längen * tn Ttfttkt
WniitjftoQ ein goth. ei zeigen mUAen, allein i bekommen.
Eher fchiene der Obertetzer griech. Bccantnetioa beiHc^-^
flchligt zu haben, vgl. Chridua, X^taiis; Timäins, IV
ftalos: Nikäud^mns, J\'t»öii]fios ; filAam , fffaloKip; fiM.
auu»;; ßnapis, atvümwg Marc. i. 31 . (der Dom. alfont) dM
dagegen: rabbei, ^aßßl; Daveid, Jaßi4\ Sefmön, 'Z'i'/mWJ
Mailkeis, Mtixi; Teilus, Thog. Wie dem ntin fei, 'M
will die ausnahmen nicht verfchweigfln , in denen M,i
i für das accentuierte und ei fUr das unaceentuierte ^. i
findet : Filippus , 0ilijT7Tog ; Diditnns , Jrtvfiog ; SeioM)
£t9mv; Galeilaia, raUXatti; Peilatns, Jldänt etc. VM-
leicht nimmt man befler an, die damafatige dem Ulptt^
laa geläufige gr. ausrprache habe iwifchen » (weoigbH
dem langen) und n getchwankt (Buttmann §. 3. 8. %. 6. 7.)
und wir dürfen darüber an dem goth. i und ti, welck>
in goth. Wörtern felbll viel geneuer gefchieden fladj
nicht irre werden.
Das goth. i muß gleich dem a kurz und einfach
rfretro). kiatns (»»^fÖH^«). plinQan (falure)i qvioA
s). fiDfiiS (iWr). ßnaps (Hoapi). fineigs (fenex).
u (pcrpetuus). fviti[)s (roitts). fiöi^an (trabere). vioja
tum), viods (veatus). brinnan (urere). ginnan (inoi-
kinnus [menlimi). liDuansIcelTare). mioDizu (minor)
I (duere). rpinusD (oere). DipDan (moerere). ripäneU
«las). Hup {oavisj. vipja (coronii]. riqvis (caltgo).
'tifo), 6fts (pifm). frirahte (oxemplumj. üiSira (heri).
. li^D (legere), mia, Gs (mihi, tibi), dis- (dis-j.
F (perdhio). qviüjaa (perdere). fvidar (foror). vis
si*). Tifan (effe). gavriTqvaD {tfiiaq,ofit7»). fritan
Jl* gjtai] [acquirere). glitaiunjan (ff^endere). nm
sf. mitan (tiietiri). initiln (oogilare). fitjan {(eden).
m). nUfi (lex). vHts (vultus). vrita [»tpaia). vritus
. Tfi (contra), lijias (uiembruni). nii^ (cum), niftjis
rtos). ((vi|>aD (dJcot'e>. qvi^us (venter). vi{}ar](ligare).
(ooMra). gabiv (f penuria). rnivan(ire). f)ivi(riiiimla).
■Utk)- ^>vi5 (vobisj.
Üe vergleicbuDg verwandter worlftämme im griech.
. belefart uns aber da» Tchwanken des i in e (und
e, vgl. das alth.) zwircben vrelchen beiden i» fall
rprachen ein mill^laul liegt (Schneider p. 13-17.)
lälte; dis-, fifks, vigs, fiJan, viduvö, qvivis. min-
ni r dis-, pilcis, via, ßlorc, vidua, vivi, mioor;
vtederum; ik , mik , fik, libun, midja, inili[>, YU,
iiiila, (Jli. lineigs, qviman, qvi[trs, viods, viJjaa,
UiAus, ZU' ego, me, te, feptem (t'ma) , medius,
«)da, fedeo, metiar, peUis, fenex, venire, venter,
I, vdle. fttä, xi-tnTil^.
■iO 1. gotitijbhe'voeale.
3) die analogie anderer flamme, welche Üb oder 6 in dn i
fHlleo des gotb. ö fetzen, i) ntilUtthaftikeit der g»-
mination nach detn ö. — Man fprechees allenthalben ,
gedehnt , wie oo ; anßer den ablauten • und endoDgeo ^
haben es zumahl folgende goth. Wörter: A! döbn (ob- j
mtitefcc). drAbnan (turbari). gröba (fovea)^ f6dr (vagtna).
fädjan (nutrire). flödus (aiictus); frAdg (prudeni). gAdi -,
(xailö;). knöds (genus). mAds (ira). rAdjan (loqm). am-
AAdjan (incipere). vAds (demens). gadAfs (conveniena).
lAfa (manus). -dAgs ( -tägig).' Agan (trmere). fvAgjan (in-
gemircere}. hAha (aratrum) rAhTn [etrium). CkAhs {cal-
ceus). fköhn (daemon). vröhs (accuratio). fUjan (judicarvl.
tAja(opera]. bAka(liber). [ökjan (quaerere). vökrs (fructm). .
gAljan (faliitarej. hAlAn (defraudarej. HAIs (thronaij. ;
blAma (flos). ddms (Judicium). fAn (ignis). hvApan (gle-
riari). hrApjan (clamare). vApjan (damsrej. h6rs (aduller).
blAtan(colere]. bAtjao (prodelfe). fötus (pes). hrAt (tectam).
hvAljan (increpare]. krAtAn {&känr). mAta (teIoniam]l '_
mAtjan (occurrere). nAta (puppis). blAJ) (fanguis). bn^isT
(frater). fAlijan (faturare). Einige wurzeln kannten au
goth. eigennamen zugefügt werden als, kAnimnndm, ,
tAtila iTotrlkug, alth. zuo^ilo) etc. Die vä^eichung kt.
nod gr. Itanime fcbeint hier unergiebiger, doch, AimmaB .
Qös und iroüs etwas mit hIAma, fAius, obgleich der gea. (
l sollte tnan ihn halfen I) weil die miu Ar,
i getlali das gotb. fchriftieichea (b) ftimmt, vor-
: den gedehnten laut ausdruckt, i] wegen je-
IV. 3] wegen des entfprech enden alth. und nord.
erer grund gibt zugleich den einwurf her: war-
en andere und snar zahlreichere alth. u. nord.
ein u oder o, jedenCaUs eioen kurzen laut, in
derielbe goth. buchftab lieht? Daß er dann kei-
hth. ausdrücke zeigt auch die folgende gemina-
b. ' in brunaa.
eles nOthigt in der annähme eines zweifocfaen
u, obfchon UIpb. beide mit einem zeichen
(*j, welches nicht rchlimmer ifl, als wenn auch
r und Griechen ihr langes und kurzes u , v , in
irift nicht nnterrcheiden.
haben nur wenige Wörter, und Reta vor einfacher
im: MM (columbaj. ftübjus ^pulvis). -Oh (an-
anikel, oder -uh?]. ICikan (claudere). bräkja (uü-
akjan (ofcnlari). füljan [fundarej. rCim (rpatium).
(confidere, oder hunjao?). rüna (fecretum). lA-
M»ndirej. (kära (imber). faüs [habitatioj , t)Arundi
dl (ex). lAton (feducerej. fbtis (dulcis). In lets-
vort entfpricht ausnahmgweife kein alth. ä, Toa-
to (ruosi). es Bndet lieh nur der comp. TütizA in
deutung von mtmäit^.
in kurzes u hingegen (auOer den ablauten und
;eD) : du (adj. ju (jam). nu (nunc). |iu (tu), ubils
I. ubizv.i (porticus). da-guds {ivafßjji). gudja (pon-
ludja i'facies). trudnn icalcare). u( (fub). ufar (tu-
I
it ]. yotht/bke wM«.
{t/mn). ftigls (avis). hrog^ [vit^); jug^ (jnveniB). wtap.
jubite (?JfthJza tvegen äusgeftoflenennsfaUautsT). pBgg[cn~
tnetia}. tuggöflingua]. ]}u^jaD(videri). i^ü (mKv}. hiritrw
(bmes). uhtyA (dihiculumj. f>uk (ta). gabnikA (miAoraB).
lukam (luceraa). duig (d^tum). dul|iB frolemniWij.
Aila (pullos). fauljan (involvers). faull>8 (propitiDM)^ mul«
(terrt). (kulat) (debere). Tulja (folea). tulgjan (firaiara).
fiuldn (pati). nlbandiu (camelus). rältius (gloria). vnlu
(lupus). vtdtareis (fullo). dumba (mutus). fruiüi (prin-
dpinm). guma (vir), kumbjaa (cumbere). fums (qul-
dam). Ivurnfl {nokvftßij&^a). hunds (canis). bund (vteli-
maj. kuni (genus). -kaods (-y»^s). kunt>s (oognitiis).
munaD (fitüuy). mundrei (fcopua). man^s (os).- piud
(pdndua). fuodrA (feorfim). Tanja (verilas). taoB (lU-
tim). lunus (filius). Iun|iiis (dens). un- (in-), und (n»-
que). nndar (tnb). nns (nobis). bnuma (fona). kutinn
(tdre). funna (rol). pailrpura. bniAa (pectus). bufiaa
(mandatum). dnis (niina). jus [vos]. ^ua (tibi). •»• ,
(e-). knuOjan (genu flectere). us-drufta (afpredo). lustm
(cupido). Tnutrs (callidus). [iruts-fill (lepra). guf» (DeoB).
ituzd (thesaurus). Dieres u enlfpricht im alth. und
' nord. meilteos dem o , doch auch noch oft einem glei-
chen w; seltner i(l der Übergang in t, als: ubils, an-
II geoe; er oenien nicni aas gr. nofq>vfu oei ^aas
Miirfyra iaaten mOfte) , fondern die goth. fprache
dies wort (und mehr andere) fchon früher aus l'''].^
t. form porpura, purpura. Daher auch penult. h
während iie in no^q^vpa produciert wird. — Ei- ; .
hl Uberfetzi der Gothe das gr, t; confonantifch
als ^ci;tLaiwiy nü^uaKiv^v paralkafveln.
I) aty wie die Eurammenfetzung zweier einfa-
lle und die fchreibung ai, nicht aX zu erkennen
iü ein goth. diphthong, folglich einßlbig, dodi
szafprecheni daß man beide vocale vernimmt,
gleich dem franzöf. cU in einem trüben laut zur-
nCallend.
'arum wählt nun Ulph. diefen doppellaut, um die
»n natur kurzen e zu überfetzen und fogar a
aiai? Beifpiele: Aileiaizair, 'EkU^aQ; Baiailzaibul,
^oitX etc. Schwerlich hörte er das griech. « ir-
b breit ausfprechen, wie das goth. at, aber fei-
rache gieng hier laut ab und buchllab, indem
th. e, als von natur lang und dem i? entfprechend
letztem laut auszudrücken hatte. In diefer noth
te er fich des dipbthongen at, der zugleich auch
. ai wiedergab (Areimathaias, '^gtfm^aiag Marc. 1 5,
ileilaia, FaXtkaia etc.) Schien nun Paitrus f. J7t-
Ilerdings ein übollland, fo lag kein geringerer in
; die lat. verfion konnte rj durch e (^) und <
e wiedergeben. Da überhaupt das (ungothifche)
e als Umlaut des a betrachtet werden muß , fo
Iie wähl des dipbthongen, in welchem a durch
jchfchlagendes i fehr geinilderl wird, kein un-
44
. hgoünfche tw<K^
tfirfohiflden IqOefi. durfte, wie in alth. hff. .e wd.fi^iiicht
imterrchieden fiud. Nämlich e^ gibl .ein di [mit dem
gewicht auf a) welchem das alth. ei :imd &, ^as Dord;
ei, das angell. {k - und ein ai (mit. dem gewicht aufi)
welchem das alth, S, das nord. «und ia, da^ aofffiS,
e and eo begegneu. Regel fcheioi mir nun eu feyn:
das goth. ai liehet vor h und r, daa äi vor atlea Qbii-
gen conTonanten; belUiligt wird sie durch ein yitllig
analoges verhultuiss zwifchea aü und du. Beide das r
und h ziehen, ihrer Icbwierigen auslprache wegen, den
ton auf den ihnen zuntlchft, flehenden vocal heran und
veranlaHen endlich die verrchmelzung beider vocale. -i-
Ein dl haben — außer den uberfetzungen des gr. w,
den' ablauten (wo auch ausnahmsweife vor A. äi und
nicht ai gefordert wird) und den endungen — folgende:
jäi (immo). yäi (vacj. fäi (ecce). väian (fpirare). fdiaa
(terere). dibr {itipav}. hläibs (panis). väibjan (ciogere).
gamiids (debilis). pdida (tunica). mäidjan (nulare). äigta
^mdere). äikan (affirmare). läikaa (falire). tdikna
(fignum). däils (pars), häils (Tanus). fäiljan (ligare). Tdila
(beoej. bäim (ager). äins (unus). hläins Ißovm]. hräiiya
(purus). jäins (ille). gamäins (communis, xoivit). qvHinÄa
(plorare). Itäins (lapis). lA\n& (fpina). raip (corrigia).
vr^iqvs (obliguus). riia (aes). rritifan (tentare). kiiiCar
bagreift , . auiW den Uberfetuuigen de& gr/.e,
hAeheDde: aihvaUiiidi (^öree). alhtnlu (0160?
iaibu (pecus).' baihs (lurcua). maibftus (fimua).
:lufi). lattis (lex), [aihvan [videre). Delhis (planus),
ocer). laihivA (dostera). taihun (dec«m; aber
nuotiaveraulj . .}>lailian {nufunaiM). valhlU
vaihta (eos). air (mane): sirus (nimtiua).
»ducere]. bairnn (ferre). bairgan (tueri]. birguoi
aiiiivus (muDdus)- faimi (veius), fairra (procul):
ah.), gairda (zona). gaimjaa (deliderare). bafrd«
liilA (cor), hatrus (gladiuK). byalrban (vert«re).
calvaria). qvalrnus (mola). llainio.(Rella;. Bairü
fvairbaa (tergere). tiairk.& (foramen). tairao (le-
ir (vir). vairilA (labium). vairpati (jacerej. valrs
. vairfiaa (fierij. vaiiiis (digous). Die verglein
- tat. tero, fero, pecus, dacem, tax, dexter«,
it taiira, baira, faihu, taibun, (aifaa , . tBihfv&)
iriogt lauter kurze e (nUtnlich e) , ein kurzes o
^r und cor, cordis: fvaihra, bairU; ein kur-
idia (hairtd), cardo (bairus] ; eia kurzes i vir
urzes e Oerilis [(LairA). Gleit^fvobl muH das
als eio langer laut betrachtet werden , der üch
gefcharftan ausfpracbe wegen (in den meiften
poütion da) zum Übergang in die kürze vof^
und fogar in derq einielnen biira geminatioo
b duldet; im altb. ii hat ücb die ktlrzung ent-
die nord. mundart fchwankt zwilcben ia und tf.
f. zwifcben eo und H. In der fchürfung oder
fchwanken liegt UIpbilas rechtfertigung , daO
diplith. ai dem gr. i für am nüchllen hielt.
46
I, galhifcke wocaie.»
verwendet«. Bedeuieul, dafl fcboa Jonivndfli und f rtth«
urkundea das ai mit e, d. h. ^ ausdrucken, vgl. den
eigenoameD fndiBenius bei jenem iwd bei ApiR>. 1|^I^
aligernus in der fynodus romaua yoa 301.. [Colat. V* Mü'i
Zweifelhaft bin ich Über air und »ins, die viälleiclA
iir, äiras lauteo? y^. aith. 6r, oflitl. ^r und n<vd* .tef>,
Aifch etwa.t>Iäihan? ybL> daa altb. fl4tl4fit .>::
(At'j (lu uberfetzt in gr. wflrlern das o , indem des
goüt. an lioh -)mge b bereits fUr ■> Ed befchlag genom-
roea wiir. Verniuthlicb kannte ÜlphilM aus dem ruiiF-
fchen alphabeth bloß othil, nicht aber As (f. d. ahft.
o und ü). Übrigens ifl aus den bemerkutigen zuin vor-
hergehenden diphtbongen ai leicht zu folgern , dafl ein
ifw (welches das gr. au ttbertragt, ab: Auguftus, jfvym^
mtg ; Paulus , Ilttüiog) und oü [zur Übertragung des o,
als: apaüAaäius, mimokog) UDlerfefaieden werden mafle.
Jenem entfprichl das allh. 6 und o», das angdf. ed,
das nord. ou; diefem aber das alth. angelf. und nord.
oder u, zuweilen das angelf. ea. Alfo bei letitenn
wieder wie vorhin fchfirfung und verktlrznng, äu mag
auch hier die Ältere , reinere, dunim im ablaut heflende
form aii die Tich entnellende feyn. Helege f\lr äv, aulter
•■ (IM), it«veis.-{pl<^ TMi bAos),.: .Vbae-sn(«ilel
Im vom i, und der gen. pl. voo ndiu würde
ea*]. Bei folgendem a bleibt hingegen iu
aan, nicht etwa: fiava, bavan; in fkvan, la-
i, pauci ift aber das v. organifch); 3) in dam
fall , wo das dam du folgende i (d j Uberge-
l^legt äu zuweilen (Ich in 6 lu wandeln und
A lieh wieder individuell x]i bedimnieo. täm
D pl. t4ja (opera, (t. täuga) nnd lum praet.
itel der Inf. (Üjan (judicare, II, Ääujan), tlier-
«rtcheidet Geh fein : t^uja (Cacio) taujis (faci«)
(bcta) -töjia (-factor). Ich finde nie weder
lUajan, noch andrerlieils fröja II. frdifja und
ooofequenlen regel mllAe man beides tdja und
raj oder beides täul und tavi (opus) lugeben;
llge gebriiucfa nimmt tdja und täm an. — Alle
aben bewahren uns die ausrprache uu (und
indem der nachdrucfc auf a und die flucfatig-
a in dem doppellaut den Übertritt des u in t
t; fobeld aber der diphtbong durch ein fol-
efigeballen wurde, die verdumpfung in 6 ein-
iDie. Man fpreche: täuT ( — v) beinahe wie
I und t^ja beinahe wie täuja aus. Zweifelhaft
', ob duftA (forte) nicht aüAA laute. — I^t.
igen in f61 (fiiuTlJ langes, in ooulus (<')ugA)
in auris (äufä] , audire (bduljan), augere (äu-
ilben diphthongen ; in caput (hdubi{>] kurzes a.
lat. au nicht mit dem laut 6 zufammenfalle,
eider p. 61. 62.
oth. tiü gebührt, auHcr den ablauten vaürpun,
,n<\ .tll.'n iil,Tili^l...n -o-.I.f...l I._ .^....1.1
48 l. gothifohe wmU.
tar (Süa). daiflttt (epalBeJ. draiihts (agmen). faiibd- (vnl-
pes). hiiühs (altus). naüh (adhuc). inreühtjaD {infremera].
faiühts ' (morttus). fiaüh (tamcn). aürafajö (repulcrum).
liüntli (fildariuita] . aürki (urceus). aürt (herba). baüis
{natin). baiird (tabula), baitrgs (uiiw]. bBdrj6t>UB [vo-
laptasj. deürä (porta). faära (eoram). ladrhla (tiruräs).
gaärS (frints). haüri (pruna).' 'haüKls (porta). baün
(cornn]. - gBaiaürgjan (decurtare). inaüniaD (moerere).
maärgiDS (ntaoe). fadrga (ouFa)r (kaüro (veilti)abruiB}>
l^ürtf "{nadium). gataüra '(ruptura). vaörd (Terbum).
yBürtLJAS (operari). ßaürknan (arefieri). ftadrran (fremere).
fiaiiraus (fpina). vaürhr (opbra). vaürms (vermis). vaArtt
(radix). Einiges hedenkeo geben : oadfa, ^üh, haühi;
die beiden erften haben im alth- und mittelh. entfchi»*
den ein o (nah , doh ; nocb , doch) das leUte aber im
mittelh. ein 6 (hoch, auf fidch, zöch reimend, alTo den
goth: f>läuh, täuh entrprechend , folglich bäuhs), wosa
die neuh. ausfprache: hoch im gegenfati des gercbarf-
ten : noch, doch ftimmt , fo wie fUr fiäufo die fehr bia-
fige Tchreibung |)äu. über das alth. wird uns Notker
beleLren. Das an^elf. gibt |>oah (engl. Uiough] verrchie*|l
den Von beäh (Uexit) , fteäh (fogil) ; tlber beah odat"!
bin ich, unrchluilig, das engl, bat high. Weai
I «), noch a (gotb. at), randern wahrfchein^
litt des fftth. i («e) , mithin der eigentlich
me e laut, der für lieh in der goth. fpraclie
vorkommt. Ihn doppelt d. h. einen triph-
atuunehmen, wSre ücher faifch. Vollkom-
cht dem goth. ei kein iweilaut in allen Ubri-
rten, da das alth. ei vielmehr umlaut des
einl und die vei^leichung des neuh. et' swei-
indem dieles swifcben dem altb. I und ei
in der ausrprache gantUch das goth. di wird.
dem «I in den endungen find die wichtigAen
nde: ei (mi). Tei (ea). fiei (ut, quod). drei-
;). beidan (exfpectare). hleidumei (lioillraj
rari). idreiga (poenitentia). lleigan (Tcandere).
ituari). teiban (nunliarej. fieiban (crercerej.
itru). fireihan (premere). veibs, veihfis (vi-
, veihis (facer). leik (caro). leikan (placere).
dicusj. reikg (dives, fortis). hveila (hora).
indorj. deina (deinA? carduusj. keinan (ger-
m (linum). meins (meus). qveins (uxor),
. fkeinan (lucere). fvein (rua)., f>eins (tuus),
n). greipan (rapere). fveipAins (inuQdatio}<
orj. Ikeirs (clarus). beill (fermentumj. eif
D (ferrum). geilnan (flupere). reilan (caderej
veifän (vilitare). beitan (cogerej. heitö (fe-
an (albare). leitils (pnrviis). fmeitan (linire)
dere). bleit>s [laetusj. bleiftra (tugurium)
lei^us [potus). neitis (invidia). feijiu (teroj
dere). Tneifian (metere). bneivan [inclinarej
Ul. fncivan ffniipri-i. Der Hbereane des ^
gothifche . vocaie,
ti6r, t&r rchon im golh. mis, |>u
h. mir, dir, wir, ir parallel. D
1 triOl (idi auch in dem verbftllai
id qvinA. Auffallender iH das a)t
goth. leitils, wiewobi fiiis, jus ui
, ir- (uod ur~] auficbluß gewahre
if^en : vlpum , Ilnum , vtfere , vtc
rzuDg des f io i ergäbe ficb in-lic
das auch im aeub. -lieb lautel; r
-ripio) liefle fich su greipso balle
<hircher diphthong, der ficb mit ki
»gnet, folglich votD gr. v, fUr w(
es conronanten v bedient, abgelege
3 mit vorrchlagendem i, da der. Got
liger ig, 16 kennt. Zwtfcben tu m
n; jus, vos) unterfcheide man fw,
I. Tchreibt niemahls Rjurs, Dju «
fchreibt , ju ill mit - dem ntdidni
in (etwa jü , beinahe gu) , fu hing
doch nicht zweiBIbig, fonderD i
i erweift ficb wiederom (wie vofi
3rQucbtigung des leichleren u is d
folgenden vocal : tri
aiuea ibuw una im ano. lu, lo (la; UDa Q;
, eö nnd f , im nord. iu, f , io, fl etc. ; fchon
JD und u bertlhreo ßch (lükaa, claudere, A.
rA h'ukaD , dann liiikan). Hierher gehört such
lange u in lux (liubat»; , düco (tiuha) ; den
in iv beftatiget vivus (qvius, qvivis) und relbli
lovem (beide kurzes o) ver^l. mit niuja, niun
e Wandlungen des a in langes und kurzes i
r p. 18.) und das gr. ȟc, iwia erwagung
fiod die goth. vocale. Von einem umlaitt der-
ioe fpur; namentlich die wurteln a, i, ü wer-
h ein io der endung folgendes i oder ei nicht
efien getrübt, es heiOt aha (mens), ahins,
ilgs, balgeis, balgim ; d&da, d£dja ; rüna, garüni.
T doch eine vei^oderung des lauts eingetreten
: Ulphilas nicht fcbrieb, oder nicht Tchreiben
Unglaublich: jenes, weil feine fchrift Tonil fo
i und genaues zeigt; diefes, weil er fehr wobl
belgim hatte fcbreit}en und die unterfcheidung
ind £ eben fo gut feinen lefem zutrauen dUr-
üe des u und ü. Denn wäre ein umlaut vor-
ewefen, fo mUfte das e der ausfpreche des 6
iber gewefen feyn, als der des a und diefes
len lefem mehr Unbequemlichkeit verurfacht.
laute, die man fdr umlaut« des ä und ü gelten
Ute, klar zu deokea, wBre auch nicht leicht;
A lag die ausfpracbe des goth. d dem allh.
als deOTen grandlaute, dem ä. Dus alth. A
lanchmahl offenbare ahweichung aus einem
he coifJtMwmlMi. tiquidae.
vocalwechCels in tmb$tontm esdi
rkuDg lu dem aUk. vocall^ftflin
tkifche otmfotumka.
ü^udoe. AU» kommen rii as-
OD den anlaulea ). d. r. UDterfcl
genau die a^irierten «olsnle hl.
näheres bei h (tod v] und (o '
Ȋteren fpredieD nooh die aolatiU
olauten 1. n. n. in leheiden vei
1. m. m. HMcbsD keine weitere
Das einfache r trennt Gab febr
nfachen f und die vemengung !
en Übrigen ftammea deutfcber fpn
im r. und ^eioh hernach bei
Gnd hauptßcblicb : ara. arja«. nu
an. kara. kaija. faran. farjan. 1
I. hin. bafpaa. tairan. hiAii». Iti
a- gaürjao. haM^ [kaür5. reirA. tk
slautende: kar. hvar. ybr. ar-.
Ober die ausfprache des r ver|^.
iJ aü gemachte faemerkung.
SJ'-bfflÄ. Tsft«. HBmi, (in) aWs. faldan, haldan.
Tibvtüffll. Isliis. niuldh. rpiUfkuldf. (ilda-. fpUrla.
.. vUda [voluj). (Lb) balf-s. -fnl{>s. gn|.n (fall).
kit^ei (utenis] , liulbs. vitfii ( (ilveftrisj . vul j>us.
lalts. fall. fvillHD. vahjan. [17.] talzjan.
[Bi dumbs. fcutnbjan. lamb. vamba. (MF) Gmf.
iriinpAn. (Mjn gaqvumfjs. (MS) amfa. fvumfl.
(feÄocal. {ininißei.
'TTi Bnteins. kinlus. <ND) andeis. bnidan. btinds.
u. budar. huncls (ronis:. kindins. -kunds (oriUD-
Uwl. miiDda (rueiniai). pund. randjqn. AnodaD.
b. laodjao. imdar. vindan (involvero). vjads (ventus).
9 die Oexionen der conjug- ~nd und -ndt.
XB^iar. finttan. binfiaD (cap«re). kun|)S (noUiS).
i {OS). Dao^jan. Gn^s. rviofts. tiint>us. vinfijoQ (ven-
. (NG. NE. NQ.) lieb bei g. (NS) ans. anRs.
. baala- htinfl. kunlls. plinTjaD. ^iDfan. uns. vgl.
ildefons , munefons , anßniund , tran-
iKOtnaiB
&N) -airna. arniba. bam. Cafrni. gslmjau. hnürn.
lei. kaum, maürnau. qvsinius. Tmama. ftairnö.
imL }>aurnus. [BS. RZ.) airzjan. fairzna. marz-
MiirGü. vairs (pejus). (RD) hardus. fpaürds. gairda.
I. vardja. vaiird. [BT] aürts. hainü. fvarls. vaürts.
Rltfa. niaört>r. vairfiaQ. V3lr{>8.
ftt die ausfpracbe und hitlorirefa wichtig iß es,
ie Verbindung und gleichfam verwachfung folcher
UDceD zu achten. Spütere raundarteo animiliereD
a(,.>r mfli fiAftTfphU.r. rfiVu^n , h fw «■;,T„lf.ln
n rr*); n^, ^ (nioht ■her nd,
iotien dBS n vor f und |i gHnz
laßt, daft es vor dieren buchlUI
■alen) mehr nafal gewelen, ala
fordern alle angeführten verbindi
gleich den gotb. geminstionen, II
a. Die mit r hingegen , gleich d
niemahls einen, ^ndern voca] o
1 null f^iümtlichb' qi uAd oä, dei
m alth. einen kurzen v6<!al, näm
ald aber nod daneben 6 und o i
die regel auf, AaR keine deutl
liquida verdoppelt oder mit and
len anders leidet, als nenn einfa
Zugleit^ wird die nothwendigl
les goth. ai und oü einleuchten
Q goth. niunds (nonus), was d
führen konnte, ift imi nicht w
3 die zugetretone endnag, wie I
eigt und felbll ntm ifl aus urfprUi
(ni-un, wie taih-un] in den e
Qgt worden. Wichtiger wird je
atrachtung der alth. ablaute fai
1 vö^aa (damare). hv6pan (glariari]. hoiupan
hva|ijan (extinguere). fveipeins (inundatio).
ilcare). failpan, halp. ~ Als anlaut nur in
Ortern, die meiftcus fremdo rcheinen; pafka,
pr.iitäria, pillikeins {mmixog}, peika-bagms
rmuthl. aus dem )at. picea , gr. niÜMi^ d. h.
nd (pondus). Näher zu prüfen bleibt der
in paida (lunica). plapja (platea). plats (alTu-
ilinljaD (raltare). puggs (tnarrupium). — Dem
L im nord. u. Hlchr. gleichfalls die teniiia p;
aber die afp. f.
t anlaut hBufig; die lalle Und in dem giofliir
Als inlaut gleichfitlls häufig, fowohl nach
Is doppelten vocalen: »bn. -aba. nbrs. gnbei.
ban. baban. fabnn. Tba. Ybus. ^ibls. fvibls.
I. fibja. fviban (celTarc?). lUbna. -uba. ubils.
ibr. dihr. gahlitibs. läibAs. drdibjan. väibjan.
Uubjan. faäubif». rdubön. dreibao. gröba. d6bnan.
]übA. h'ubs. [>iubs. Desgleichen auf liquide
Ibs. falben, ßlba. duiDbnan. hvafrhan. fvairban.
auslaut kommt es aber regelmSHig nur nach
or, z. b. halb, fvarb (terlit). dumb. lamb.
rocal vorher, fo lautet es um in f, als {»iubs,
acc. t>'<^f> hisif; giban, graban, im praet.
pl. wieder göbun, gröbun; im imp. gif! grafi
ecim], gen. tvalibä; litubda (folia), lauf acc. f;
n fich einige fchwankende formen : grAb
ft. gröf; tvalib Luc. 8. i*. 6, 13. 8, 4; umge-
; A. hläibs Joh. 6, .35. wiewohl hier das blolte
cX fvRl. homach den umlnul des d in hl.
56 I. gotkifche conJwMHten. iMtiti,
gifts (defponralio) , wiewohl Luc. K , S7. die ausnahnie
Engibtim. vod diefem ß Togleich mehr. — Dem ffA.
b entfpricht das alth. b , fo wie dem umlauteDdeo um*
laut f das alth. p; im nord. b dem goth. inlaut, aber f
beides dem goth. in- und anslaut, letilern aU» obae
umlaut. Wieder anderes leigeo die (Bchr. mnndarten.
(F) als anlaut häufig und in des glolftna m flndasf
als inlaut feltner: afor (pofl). hafjan. Ufpan. fiiiB. lAfk
ubr (luper). hufum (ploravimus) ; nacfa tiquiden: vaUL
hanfs; vorxUglich vor einem naohflebenden t, als: ifti»*
ma. iftuma. hvilflri. fimfla. Ikafts. hafls, gagrAlls. bliftoi.
fkufla. numfts. ufta. äuftA. (gafl, gröft, ^fU find vorUn
beim b angeführt). Als auslaul , außer den beim b b^
rührten umlauten gaf, gröf, noch in •(. uf. Gmf Htd
ohne zweifei in den formen vulf (acc.) banf (manou}
auch in den griech. «igennamen, als lAf^f (laati^) gm.
lAKfifl (nicht loräbisj. — Das goth. anlaateode ( ft«fa(
dem alth. nord. und fächf. f gleich; bedenkliober find
die in - und auslaute. Der inlaut ft zwar esUpridtt
auch im alth. und laicht, dem ß, im nord. aber dam pL
Die übrigen in- und auslaote i entfprechen dem altb. 1^
nur dann, wann Qe nioht in b rOcfcomlauten. BiM
I. foUU/che amfmantm. Miale$K BT
roitUA. V beleucfalet werden, and gewinnt diifcli die
itwlo^ d«s db (ßi und ^k, uotcrrchicden von Ih l|»)
imd dl, welche der Goih« niohi iintf^rfohndel ader gar
oiohl lieiiDt. ph fchiene d»8 goth. f in w«rtero wie
niUf, firrf eU. fo wie in allen anlauten nnd «s Kt kei-
oem umUut Bulerworr«! , (» wenig als p. VcaHiiiß^
bibe ich noch nicht gew-sgt ron dieror icrl^img des f
in ivei «rten für die äidterticbe bereictinang gebrauch
tu nuchen : vollIlJndif!* cipltcht in die infllfich »or-
tndfltea la h).-)f laute wird «rtl nnfti d^n» frtilü(t<^ d«r
^nm bw:hft<ibenl«^r« in tnnpr verf^leichendtn Ubelle
iB«;M werdon.
(Vi der Jjiut des bloflfln wehens, wip ar sos der
lölie&en bewegung der lippen hervoiwoht, gleichsam
nnicben vocal und W)o(oaaii{ [chnebeutl und ^bep aus
dem u QberU-fltf^nd in den iippenlaut, dnher dem j, das
Ml aoB d«Bi 1 eDtwiokelt, naiilog. Selltll dus rchriftzei-
Aea, wie vorhin bei dem y gefa^ wnrdcn, ih tOna-
Mi eh» mit dein gr. v und lal. v, entfernt RiA »ber
VW der fefUilt des goih. u, die man ein iimgeAUrttes u
(nl nennen kann. Byzantiner fchwnnk^'n hier in dem
»osdruck der eigennmiien goth. flfiinnis, bald totzen IJe
i, bald UV, einige tchreiben jiaväijt.oi , ß<tfdaku^io^ , jiu-
\äM.r,ooq, andere und die mi-ißen uvaritmin, oij««*;, ovmav-
Jts-, iiiikui;, oiaxiYti;, ovi.ifii.ai,- etc. liüidorlei lehrcibwi
Idllt fich recbtfortiKen ; ß enlfpriolit IVlion in aUf(r. wur-
leln l>äufi£( dem lat. v, in laieinifclien weebseln b und v
Schneider p. 226 -ÄäH. zuinahl p. :!I1S. über das Ichwan-
ten iwifehen ß und oi'), beknnnUicli hüben die Spanier
fe auf die neuefte zeit jenes fllr dicres ^eCchrieben.
llie ffbreibuns ov erkliirl den nrfprunR des dnppellen
u (litT T, man tetite uu oder w, um den unterfchied
'M dem vocal u oder dem v, welrheiii ein/.elnc niund-
*rten eine erhöhte lippenaustpraciie heileiilcn (das borhil.
■ wurde lu bb und endlich T , merklich zu machen.
üüise fchrieben uv und lelhft vu, die dem gr. ov gieioli-
Ulis fehr nahe kamen und die ;iu(l<ifuny jener byzanli-
nifchen oü, wo man das fiilf;ende iiolli. u*) und felbft i
luweilen unicrdrUckle {••vi^fci.a^ wilre ovin-ktpika,- gewe-
tn jQ iat. einfache w verdient Unie\, weil der Gothu
sie, wie der Norde, das v \or dorn u wegdüfll, das i
', ftoniiif bei Procop. i, Si. vgl. mit ^tJoii'V fleht für Gonin
ü. h. {iDrirvins.
lurchsiu nicht feblon darf. Hau
Hern und in ider verOon der by
(neben vulphilas und fogar gulpt
IS gu wieder verwandt wer) unc
ligagus, ulitbeiu etc. fUr viligai
nd auf den eiAen anblick , t
fchreibung übt ft. wi oder vi,
ifcriptionen ' weltgoüi. conciliMi
llgifclus , ' libinibal , id>idertous , i
ibaldelrediifl, ubibndiu (conc t
Die vergleidHuiig (o mannigfal
man einmal ihren grund eingefc
Ls tu lehren oder zu bew^ifen ;
weit gennuere . fcbreibung in UIp
I halten, um die herdiafitenheti
kennen pi l^m.
ir unteoishied seigt Geh fogleich :
sal und dem andern, nämlich de
ei) wird jedertcit, To oft ein '
mrelbM) Worte, nicht bei bloßer
luf folgt, tum' j; das u wandelt
nie in, V (v|^t JMuis, ftfua), a
:LhoiigeQ (
I. goM/che Mmßnmien. laki^». 59
mch d: nidva, fidvAr, baDdvjan, rkadvjan — nf>cb f>:
'felifivs. fria|>va fH. frijajiva) — nach (: galvA. viihtviV.
^tA — D8Cb B : Iftvis, ubitva — nacL hs : taibrvö —
nKb A: ahva, aihva, Taihvan, fairhvus, |teihvd, Dähva,
hibvan — oacb g und 9^ : bidagva *) , Iriggvs , tri^;^
iBbH. gadiggvaii ^ofTendere), Itggvan (canere), bliggvnn
'fmederev, aggvus (angnftns), glaggvus (folers) — nach
q und gq (in diefen füllen tnscht qv in der fchrift
WD seichen susl ■ - vrAiqvg [curvus), t>larivus (tetier).
t[iwi{i|vs (mollis). vrjrqvan. ftigqran {avpjmAt*»}. (liig-
ifijtD fnnpiDgere). igqvis. figqran (labi).
Die Blte des auslaiils find: ;iiv. hidiv, tnAiv. hröiv. vaörftv
^crmntblicb auch baiv (malum), malv (areno) und die
lljrksn praet. fahv. valv.
Nach dierer muUeniug wird fich Über die aiufpracho
des golh- V fUglicber entXcbeiden lalTen. Ob der anlaut
V mehr wie das neuh. w oder mehr wie das engl, w
'd. b. mit rcfanellem vorfcblag eines u] ansgerprochen
nirdeo fey, wage ich freilich nicht zu bcftimmcn . Für
jenes redet die hochd. nord. dSn. und fchwed. gewobn-
•leit — für dipfps die rni^ürche, von dtTii nnsielf. knnn es
nicht behauptet werden. Fllr jenos redet die Ijjinnl.
(chreibuDg fl — fUr diefes oii, üb und das alth. iiv, wi,
»welches aber .'luch iliruiii nicht einfacli gel'clirieben
nerden durfte, weil \ licli dem f laut genüherl hallt'.
Ein grund zu siunften der crften au.'^fpi'aclie fcheinen die
■vort^r, wo (lern anlaul v ein u foliit (vulfs, vullo,
vuljiusi , das gerade in ein allh. o ilbertrilt, filnde man
iier uvoK ausfprechiicher, fn mllfli' von uvulft; das ge-
lenüieij gellen (vgl, Schneider p. 36S. :(69. llber cervos
QDd cervuä . Der nämliche gnind fuhickl lieh fUr die
Mth. inlaui« ~i'u ifairbvus, manvuj und in den auslau-
- leB mufl das v mehr der fchärfere eonl'onant, als der
»eidiere vocal gewefen feyn, weil lieh diefe fülle (fnhv,
^alv, rapuit etc.) nie mit dein auslautenden u verinifclien
I. b. faihu, valu, baculumi. Wollte irian die inl.iulc
Wi. eiva"} wie aiuva , eiuva fprechen , fo wUrden
.m da- itai pjlocco k nnen (hs ,nlli hidigia unil gr
'">/", lircilcn
I^n unleKchti'le tlie fdllc ä <. Aiws haw hci^is vaurlU,
'^urllvi'- K^nau \on den umlauten Irin triMS hauan liavi.
■•r» un^olhifih triu Irmvis haum hiuM wircn cKii In
jnt^itukti 'Aurdo LS Toyn \on ätiis heivts etwa den
ilm
tnaader Itoßen i
n , die man wnfal aadtn gelcbriBbi
eiDteliie aiuBslüne ejokdup (aatna
QS iivakdati eiUHre, bcUtigt (Uh
cbUuTammeiUMbiuig. Eher mMdili
dfloen coBfODBDseD vorbergeboii ui
folgen, rutftera vooalBbnlicbere «a
tv6, niaon. boioah« wie gatuo, m
kehrt laU ditditer tonvis , geova ai
htoD (Schoeidar p. 36i.) und man
gefprochen wohlklingl. Etwas gai
lerafags die meiAen in- oder »u^
rtprUnglich eingefchobene be^eata
daher fie rpBterhin (gleich den t} au
vahtvA mit dem allh. gas^a , wabt
. menen und fchon efotarilch im gut
Bdur. (vgl. Sdiaeider 332. 333.) Di
1 der Wortbildung. —
itender labiales (pp. bb. ff. vv.} li
. bloß den hebr, namen Aevt.Qa
ißßcaofy (Mi^I, ^f^a^d (Marc. 7, 3J
rabbei, aißa^a, Filippus wiedergeg
Damen i'piTmas hat Procop 1, 7.
^X?: >. 9. T.| ffwjiHliiii, t. lenns, 4. m«iM,'|
f^itm gr. r. '.--*. panllel; dar fpifMl f. räumt
1k, % ihp aut de« Bbrigaa dentelsn vsrmittelod.
) ^ben fo-ftreng von'd imd {* gefcbieden, wie p
npii f nnd Geh nie mit eioem derfelbeQ var-
kkd; blauer an- in- aaalaat. Die , aolante Im
. .iDtoale (flvBvr d«Q obaogefUtuleii fonpeo. Ity
atfik. ataJlBi. baliiA. gatvd. hatis. fcatils. latün.
V0S. .tMtjßa. «U. vrattlQ. gr6U. Iötaa> iUn. ni-
jUa. mlUn. miUn. vlU^. ylits. vrits. UiUo. At-
■Iri. ^rntsflO. Ujb«. gtfitei. hiitan. mäitaa. h;rü-r
\0uAb». hIAid«. OLduto. TpränU. fliatan. beitan.
trt^jaQ. MtQs. fmeitaD. veitaa. giatan. Djutos.
Sie nenln Ita, bat« und aUe acy. enduogeq'-ata,
le: at (pn^f) M (edebatj und to dje prart.
idem Tertnj mit fficc.) and ia die Übrigen aoo.
rit [doati»}. (t( (pniep.} andarät (adj. neotr.), <fie
■t-gaft, nanit, qvamf, ina^ etc. — Dem goth. t
ebi du nord. tmd Üx^. t im bocbd. alter di*
nnd 5-
t) a»- io-i nw) «Hriautand. Folgende inlaaU
de« fgrineln IdL ndi. itd. ad.) : bdreio. atdr. hadl.
, fadb. hndnk ftada. lAda. ttda. grAdaga^ bida. firr
tt¥6r). nri^ik nMva. TidovA- ftdr. U^n. flAdua.
(Adf . k4M»a. mAde. vAda. r6djan. . gudji). lafli*<
i. brAida. gnatide.. püda. miidjen. iudags, biudai
». fßninijaa. Uuds. Uuds. beidao. hleidamai*.
, ^ida. biudan. hiuds. liudao ; hierher auch die
tfihc ^ndiinB -ndn. und das -rin. dor ffhwarhnn
I. yotUfehe eo»fomamtem.
62
wedifel zwircfaen beiden tialt, anders veriiBJt w M
mit den in- und auslauten; die goth. foult fo icbert
reduTcbreibung tchwankt in gewilTen flillen iwifchen d
und |>, beide rcfaeinen lieh folglich (ehr nahe gewetn
so reju. Doch merice man 4) daß vorausgebmde B-
quida den eigeDthUmlichen laut beider ooDFoDtatW
feftigl, daher Id. od. rd. nie mit If». n^. rfi. vennengt wer-
den , das gilt auch von zd (zf) kommt nicht vor) , ni-
mentlich lll in den verbalfleiioDen (in der Hl., im pa^
liv. und pari, praef.) nd nicht durch nf) ausxudrOckeD.
Der Golhe fcbreibt ßl^an , btifal^ , aber Baldui, lUilaM
und wechfelt nicht, vilfii (filveAre) lautat ihm Terfchi»-
den von vilda (volui). 9) geht dem dentallaut ein td-
cal, einfacher oder doppeller, voraus, fo lautet die
urfprUngliche med. gern in die afp. um, fobald fie ani-
lautet oder das bloße gerchlecbtakennieichen s nacb-
folgt; bleibt aber med. im inlaut. Jener umlaüt ver^
gleicht lieb dem des b in f (oben f. SS.) und es fcbeipt
wirklich die alsdann eatfpringende afpirata mehr eb
dh als Üt, wiewohl der Gothe, wie bei dem f, Ar
beide nur ein zeichen (f>) gebraucht. Folgende Mla
find die wichtigften a) beim verbom: biudan, Ulf
(Marc, (i, 8. 8, 30. doch Luc. o, U. bäud.) ; bidjan, bs^f
I. goünfche conj'onantea. tinguales. 6H
H auch das nord. u (hcbf, d (und jenem uinlaut
in der regel das ttocbd. t {doch mil cuanchca
bfelD UDd Uber^äogen des d).
'BD— in- und »uslaut. Die inlaute lind haupt-
imd auHer deo t. 53. angegebeDen Ip, ni[), ü\>,
nde: a)>riza, fa^a, fra{ii, hva[)ä, la^iöo, mapa,
i|>jA, [kafijan, n<yf>l8, höjijA, litius, ni^j», qviftan,
vi|taD, vi^ra, brA^ar, (ft^jaa, i>ni|>s, lii^s, äi^tm,
»iifjnis, äufijs, däu^, näutts, blei^s, blei|tra,
lei^us , iiei[>5 , fei)»!! , flei jiiaD , foeifian , |)iu|)S,
; UDler den ecdungen aameDlIicb die der fem.
a und der correlativpurlilielii -apr6. Auslaute
den vorbin berührten umlauten des d) iji , ui "
ms], \iap, b\6p, die prael. qva[), \Aip, fr
I. und die verbalUcitionen : i^, e'i\), üip,
Das goth, t> '■^b« "^^ fchon vorhiu Tltr th,
> EU dem zuweilen ebenfo bezeichneten dh , er-
■im enlfprechen (t im nord, u. facbr. — im hochd.
nur bei einigen noch mit Ih ausgedrückt wird.
der reine Faufelaut, lal. u. gr. gram ma tili eru ein
kl (Schneider p. 34S.)j der dem fi in manchen
an;ilog flelil, mil iliiii «uiiifcll 'vl;I. li.if;!, h'piis,
ruia und u\s lilol'.cr fpiritus .inNiuli't (Sdmcider
:(5:i. \f:l. l':,t, und fub mil dem xioth. uf. Diefe
lolzicn crfcbciuunLii'n lind ^leicli\vulil den deul-
iriiciif n fremd, über die bcrUbruiig des f mil dem
r ScbiifiiltT ]}. 't'lS.] fo wie den Illingen zun-
ift.il.L-ii l und d 'Sehn. (i. ij2. '20:!. ili9. ;!12.)
jn lir hiiiroithi'nd.
■ uninutenden f weifl diis \\iiiU;rl]iieli. Don in-
,■11 pi'ht cnl«. eunfünant \urher ,die l'oiinen ms,
Ind vorhin f. ü:). anüefllhrt, fi wird iiiielilier l)e-
crdeii. oder ein vücallaut ; lelülerer fiilil es foi-
nl\n^. kidja, liuli, U\a\'<>/.n, naijan, viiljan, ^ralis
is . k.'ilrs 'vnlis, , lelun, vefnn . nefun, melis
,, fv,-.[is jH-oprii,, lin.n, viUin, nilan, liriljan,
'.'iii'|UJllit»tisi , drulis 'iiiiiuie:, kulun, lul'un, dru-
i'iluiicli, frail'an, htiljan , l.iiKi, eilarn, vc'if6n,
li^iulj;in , iiulu, niuJis arundini.si , hiulis (liberi;,
driut.-m , liiuran. Auslaute ,uuller di:ui noiuina-
zeii.'hen -s (dem fogenunnt unwclentliclien sj
rt vielen endun-^cn auf -s.i folgende ; gras, kns,
S, vas, mes, fves, vis (trunquililasi , vis leflo)
lis, nis, dis-, 13 ^is;, Vs (ejusj, hvis (cuius)
(
6t I. geAi/hhe eomfonanien. AijlMlMi
fiU (toü) ; die eodung -ü io hati», baris, vlqvis, i^ i
di« datjve: mis, fis, {)iu; ua (praep.), dros, eil, vrii, i
mäis, jus; die praet.: dräus, käoa, Uli»; Ud* Oi^i^.i
Däos {c«daver), raus (aruado); (dia formen Ai onta -
beim Ä). '
Die Busfpracbe des an- und ialanlendeD [. fcbaM
UDZweifeltaaft and ganz die des neub. faiulna, finfH^ .
bäte, kielen. Bedenken maobt d«a auslautonde, ml ,
dodi kaum suvglauben ill, daß der aom. la und B*^ ' ;
oder beim Dornen Uberhaupi der nom. -s nod gen -U
ein ^chlantiges f. gehabt haben feilten. Dnu- Iritt
daß einige auslautend« f. fobald lie inlaute werdaa, h
i amtauten, ala ^aa, [tuEei; jus, juiei; us, nnfa •!••
Hiernach möchte man iweieriei I. annebmen, das ||>
wohnliche, wie es in gras , kas, vas, las, raus, I&us Mt. ;
ftatt&ndet und das auch im inlaut bleibt; redaru dl '
milderes, das Im inlaut i wird und in dea
gen und partikeln , meiftens in tiefteoigeo oder
filben vorkommt. Diefes letztere f ill in den UbrigM
munHarten entweder zu r i;eworden oder vrtllig abgi^ J
Hoden , wozu die gefchiclite der flexionen Überall ab- ■
Hefen ; nähere verwündlfchafl des golh. z öÄ *
I. $oikifch» eamfwanien. ÜHgvaUt. SS
r Doch bafo (HoUi. voririiUAl. Iiarti;, wofür iingeir.
»: altli. Doch l&» {gfUh. Uu»i alwr rOr {^01)1. rata)
IfMh. jkuft.J ^r (goth. äisj etc. Auch tivj d«D Do-
li fol^ in mancheo wüi-lem riem alteren t ein jun-
» r ;Scbneidtir p. 3M. 343.) und die lat. deelio. xei^l
■ umlaut des y in r, welcher dem uotli. /' io s
äidt gleicht, felbli in identifchun ivurzeln, aU aes,
" — '•. äis, aizU. Das golh. f enlFpriclit alfo im
dem { der Übrigen iiiundarLen, im in- üod
1 ilireni [ biild ibrem r,
ii^Z) «k aolaul ungGthifcb uüd nur in gr. ujimMi wi«
Mdaius, zakarias etc. vorhandeo, \\orau8 jedocli il'w
|ncb« ds (k) «rlielll, der faul ilt uieht Cowohl
irfiJiervs, als durch die vnrfchlageDde media d ge-
mtea f; offenbar ein lufammengefeLzler bucbltäb.
tao inlaulen mu/l es als ein uingelauteies f betracb-
' werden, wohin felbA lurammenziehunjtcn ganeer
wr gfttOren, vgl. Luc. 3, 1. Filippäuzuhfiaa. Die
loigfien (alle (auder aDgefUhrlen und noch anzurüh-
ren rerbinduagen U. ta. rs. sd. an. ao.J Und aj die
ion des coaipiiralivs -üsii , -ha, der urrprung aus
Ipi 3US dedi aiiv. ni.iis und ilerii II des luperlalivs.
Jie de» gen. fem. lin^. und des gen. pl. der adjeclive
-dizik -üiz^. c) «icr II. palllvi nuf -aza -Öza.
dif anhiingun^ der p^irtikeln uh und ei. ids : viluizuh
ne , uzab, :indiKuh, dizuli, |ianxei , |)uzei , juzei.
lermifchte falle: uzi^tii, u/i'm , hiii/aui itiiedis, bnz-
, azi!-l.s, aqvizi, riijvizriiis , Iwirizeins, lializiVn , Mizli^p
[-iifl<>p , ScUl diofes z immer ein iinigclauleles f
aus. fü k.inn i?s lelbfl linji nusl.nul Tevu, iii/wirdien
lel lieh ;iiz (l. ais; und ri(|viz (neben dem richlige-
hijvi- geffhnehen, «eil votalanliiute folfien. Dbri-
i!> ilt der iiiulaul des f in z von tieni des h in f
«I [. ö5.) und d in \> 'oben f. 62.' darin verfchieden,
1 er in diefen hoidcn fallen als ausJaul, in dem ge-
iwärtiifen aber umuekebrl als inlaut orfcheint. An
icfe Üebt dllerdin^s das 1 dem f und \i . an milde
z dem h und d zu veri^leicben ; nur kann man f
den hier eniricrlen fnnnen nicht wohl lUr den uin-
1 ballen, fundern dali diefer das z k) , ergilil der
b. {Ten. MöPzis J/oinm.;, vom nom. Mi^ft^s I .l/mni},-],
1 1-araizis von Furai.s nfu^t^i. Zuweilen \\ird auch
,^!! ■/. fclbfl {jer.LrJL-hen . fo inifdö ncibeu ruizdA und
1. :, i;t. Julius ft. ajiizis, — Das inlautende t «ird
M l^'igoßiifche cou/Munten. tiHpmlei.
in «lleD aodern deuUcfaen mundarlan durch r auag*-
drUdit, und enifpricht oie dum alth. s oad s. Gende
fo geht die gotii. form n, ad in ein allb. rr, rl Über. —
gemmation inlautender linguales.
ITT] nur in : atta *) und fkatts. (DD) Taddjos.
tvad^jÄ (duorum). daddjan. id^ja. iddalja. (SS^ min.
vilTs. usRaU. usqvilT. knufljnn. alTaijoa (aus dem M.
alhrium) ; die endungen -afTus -nsITus. Ditt luflint-
mengefetzlen (> und z geminferen nicht. ScMli-
bare, aber nichl wirkliche doppelung, vielmehr bloDe
aOimilation lind die partikeln : alif>an, äififidu, of^o,
mifttian, ni{)I)r<n, (lii|if)^, in allen fchlient die erfte Blbe
mit dem einen , und beginnt die zweite mit dem an-
dern p ; jeder geminierte laut fordert aber einßtbiglieit,
(f. unten am fcbluH der goth. hucbftabeDlehre). — B
auch nord. tt, nith. ta; dd bat weder im nord. nod .
alth. feines gleichen, das nord. dd ift ganz was ändert; .
nach der analogie von vaddjus, nord. u. altit. nOr, ,
wal, fcheint das goth. dd in U Uberzu^bn und allet^
dings lierUhreti lieh d und l, dil und It (feJd»: teil». ,
Schneider p. iäb. 356. j. Pur die ausr{>r;<che des gotfL
vgl. die eigennamen Addei (^Mt) (»addaius {9ai-
l. golkifche conftmanten. tingmlrs 67
b andern rpraohen (ruIHIch Ml f ll.itl Ih) , tu-
a im deutfchea inlaut (vl;I. ellbo und eUitlio)'.
itende. TL. TR. (iL. pH. t>ß. grUuden Tioh
H* auf fj'ncope, vgl. litis, bäilrs, fnulrs, ma\>],
OB, qvifirs. SL desgleichen {vorhin imter Oif. nf.
I^en). Wiebtiger folgende: SK. rarkj.i. gafiralk.
atiflkS. manniflts. hjii[>ivifks. SN. «Tneis. fulhfni.
tSatis. SQV. bnafqvus. vrifqvan. ST. bruCLs. 1u>
. lu-uAs. vallja. fallan. fivalls. aAs. ga^s. ralU.
IB. fvilUir. drufts. ill. beiß. läiltjan. äil^in. blAAr,
faär&v. (m/i, nß oben Ijei den liq.; hß unten
b), in der II. praet. eDttpringt fl. durch xurRm—
läfauDg : qvaft , bauli , liliÄ etc. und es ill kenn-
W des (uperlativs. — ZD, huid. razda. mizdö,
BaOlich niitQche ähnliche, die in don bnich-
ID fehlen, als: uzd (cufpis) *) bruzd [aculeuB)
, t<>nialus muliebr.) etc. obgleich lieh nur die '
alD, nicht die endungen befttniincn lalten. —
aur azgä. — ZN. razn, andavteizns, vielleicht
Buabuzns, wiewohl nur Sljernh. Marc. IS, 88, ,
eft . pewohnlirh anabnfns. ^ ZV. izvi.i;. iihizva.
rjdn .liaplitare,. — l);is verliällnifs der for-
zä. z-y. zri. zv zu den librigen iiiundarten ill
r s^inz liberfehen worden ; zd enHprichl dem
rl, ant;elf. rd, nord. dd; sn dem angelf. /«,
nn: zv vereinfacht lieh im alth, und nnid. zu (
eh ;ius opiifa uhizva^ tofa :tii7,vorjiinj "i und dem
bnlichen ;ui';fi.il de.s -olh. v lobcii f. (iO., fcblielic,
?hl llf'er in /?.■ , fr'h. — Mit zd (liniiiit die gr.
nfr , in iiindii,- foLinr wnrllieh uiit inizdö , deren
aus dem hindern ^elidr};! ifl , \vie dns antielf.
d .illh. merf klar zeigt. Vieileielit liegt da.>;
nnerres den letziern formen nahe, wahrend das
1. mzda prAereQ zufallt.
eCe nurzel uzd lictilbar in gotli. iiuineii, ni;aiSii(l.iti al.
etiuso''nJ/Ani 'On.^c-i?«^,^««; Procop. 4,i8.3, 19; O^-ifti-
dof bei Menandcr exe. de tegatl. p. 78. TT. <at. las.)
dulfu* iconc lolel. VIII.). Das goth. OtiÄouiV wäre
m ;2Fiiau (las akh. Orlwin, das nord. Oddriin wurde
in Oollien tiitlil ajiders lauten können, als Uzdrdns.
t der zweizahl und iinfcrm zweifeln , wie Heinwald
he confempMtn. guhrnmil».
guüan^. k tenui«; g media; i
anfache, reioe hauchlint; j di
ermittelnd , v/ie v. zwifcheD b
lUpfl und dieres qv nichts an
zeichen fbr einen beliebten
1 allen Übrigen kehllauten gef
rar. Inlaute, bei voraosgehendei
an, Tskan, flfikan, täkan, I6kei
iks, vikA, bäka, ,fdkjan, vdl
, käkjan, iüikaa, läikan, t^ikns
Auslaute, die praet. fök, h
ijie neutra leik, ßnk und folget
kein: Yk, mik| fik, [luk, a
druckt k Towohl x als x av
Golhe keinen laut fUr letzten
s X , welches Ulphilas fUr <
cht, hatte er ßch ohne anlU
d keioe verwechreiung mit <
bl, da er I ftets in A/aufltift
e X und nicht k für ]f, namli
iflus , der gewöhnlich abgekl
I. gotkifehf eonfonanten. gutlwoU'i. (i^
^{{^^^»otans «n- in- «uslAtiteDt). Folgende inlante
* " I iof»niinengefelilen formen) : agis. flt^lH. d#ga.
pv. magan. maga)>s. magus. Tnaga. bigl. tagr.
f «*gs. fvi'finjan t^b. lignn, rign. Hgljan. (viglja.
-dAgs. Agan. TvAgjan. hugjan. hugjan. Tugls. fügao.
(B. I^tufgan. IdugDJaD. geigan. idreiiia. fleignn. liugan.
I «uslaut« ergeben llcli aus dca fiillen der inlaut«;
NMmeit und partikel endigt nie auf g. Duk liei der
idta b und J bemerkte rcbnankeii in den afpirtoften
* ßodet nk-bl Hall, eben weil der Gothe keinen ktid-
« aCptriert. Allein bisneilen wechfell g mit dem
lHn fpiritus h, als: dik, jiiguoi ; jiiggs, juliiia; ni«hr
(über beim li. — Das niird. u. fticlif. g entrprichl dem
lUfciten, der altb. taut Tchwebt zwiTchen k und g.
|J> bat io cl«r rchriß das zHtilien des iat. g, wQh-
fd der gvüi. g laut durch das griech. /' gegebeB wird,
ies nimnil in der goth, alpbab. Ordnung die dritte,
IM dw ISte Relle ein und folgt dem n, drtlckt <lali«r
Hl des gr. ji die zahl 60 aus. — Es Hebt nur, wenn
drmfelben worte ein vucal d.irHuf folgt, kann dem-
tti Ott ausJauteii, fo wenig als das lateinifclie (Söhnet—
fp. iH.) wotfairch es tich von dem fehr nofal auslau-
Ddim V unterfcheidet. Heine auslprache mag der des
idkd. iod gleicbkonimen, d. b. zwifchen i und g, harter
s jpnp? und wrirhi^r nls iliefe';, dem Anpeirachroi) wird
s cänzlich zu ff. In alifn fitlleii ifl es cniifonnnlirch,
«gründet folglich keine lilbe, fnndfrn frlilieflt lieh an
ifn (oliienilen oder vorberuelienden vncnl, — Als anlanl
'ittAfliTH PS in ja, jnh;ii, jnli, j.n, jiiins, Jit, jii, jugtfs,
!u\,']us, von dem diplillKinyifchen Tnp , 'luinjö verfchie-
ilsn, denn i.'iins, "u't , wenn lie flnltfjinden, würden
inphthonnifch Feyn. Ob diefes j wiirzelhafl, 'ider mehr
jWrtigütliBer vorfchljjj; fey , liillt (irb znni tboil ans der
f"^- tprache fehen , welche es meiHenllieils «hwirft,
^■|1 •■[. pKii: if»n, j;iins; Ar, jrr; uni:r. jii^gs: ok, jiik ;
^f' jus; doch in jn, ja Meihl es. Ilie allli. wirft es bis-
**i'«i Heg, /. I.. ih ;'ini.T', euer neben jilm.T. jj'ner. —
Das inihui^nde j be/iehl licli llets auf eine iinwirrzelbaftc
"iWancsenduni; i /tirnck, der ein vdcal narbfolpt, z. b.
pl'l"- ija, frijai, namentlich zeigen es die feliwachen
^Üundverba, welche mitteilt des i von ilen Harken wur-
»'iali^,.|,.ilPt werden, als. lifkja pilVntof . liujan .ncre.,
P'lr.lufj.iri priccipitare, elc. man Iprcrhe /"cililbi;; bci-
"''"' filkga. liiigan, dranfgan. nitr etwas uiildcr als tj..
te eonfonaiUgii.
Iert«n flexion der hfntat« vocsl v
urrprUnj^ichen voosllaut, ats fii
iraecipilavit). Die regol war fo
I I. entwickelt, To wie f. 58. bei (
I die d'phthong«! ii und ei, bei
it in nj , ej wandeln t. b, arm:
ier bleiben einige falle zn erwHhn
ikt, er Tchreibt Täian (ferere) tAi
r], aber Taijands (ferens) raiji|> (fei
der Harken form Taian eine Tdiwa
r fcbreibt Gjan (ndide) , lijaods (I
I usna hm s weife fiAia (fita^aite, Ha'
nimicum Motth. 5, 43. Neh. 6, H
iAnds (amicus) aber friafiva (am
1 des j. in fiäis, Bands, frta^va
hon letzteres viermatil fo gefchriel
trs. In fremden eigennamen n
j. einzuführen, wenn es bei folgi
lUlte; es heißt fowohl im anlan
.c. als im inlant: mariam (dreifiU
abiafiar etc. Die ausgaben verftol
er, Juniufl hat Luc. 8, H. rid
. unrichtig jaeinis. In Fuldas namt
I
f
1>
l'
V, ■
iden vocaien, z. b. ßitlCißiX, yiiwm^ '/frga^l,
, £Unafi^ JSimVf goth. bafafizaibul , gafainna,
Sabri^l , SiMam , Si6n , mit ausnähme jedoch von i ^
\, "Imavw^g, B«il)laihafm , Bi^m^ifA*), Der Gothe ' *^ *
^cb den hauchlaut in der mitte zweier a, braucht
r auch nach den diphthongen, nicht nach i und u,
lieber urfache meidet er das r nach diefen beiden
n lauten, obgleich ßch hier einige feltene aus-
finden (hin). — Der anlaut h, infofem er mit
>confonanten verfetzt id, gleicht lieh in allen
m Tprachen, wechfelt auch nicht mit andern
»en; er mag bloß härter (ch) oder weicher ge-
I worden feyn. Fremde fprachen lehren genug
ge des h in andere laute, namentlich in f und f ;
iwiehtig war es mir, das litth. fz häufig dem h
wOrtem, wo die lat. unadfpirierte gutt. c herrfcht)
a finden, z. b. fzalmas, heim; fzimtas, hundert;
herz; fzuns, des hunds; fzaltas, kalt etc. etwa
t Franzofen ch=fch lautet. —
nnatfon inlautender gutturales.
[) nur (akkus (ainxog) fmakka (ficus, na von.
dka, dalmat. Tzmokva] afkkl^Qö (ixnlfjala) ur-
ch fremde wOrter; dahin auch der eigenname
n (Zanx^Tag). (GG) ill hanfig: aggvus. gaggs.
laggvus. vaggareis. draggkjau. driggkan. {)aggkjan.
n. bliggvan. briggan. figgrs. iggqvis. figgvan.
1. hrugga. juggs. pugg. tuggö, hat alfo nur nach
tm vocal (tatt. In den fremden Wörtern aggilns,
niibli doppelTocalen , i. h. tjyynia (miDtlRTl). ' DiallM
goth. gg wandelt floh durch alle andere nMndartoa, im
Uff, ift auch gewiTs von den Gothen mit mfellant aot-
gefprorben worden. Ob indslTen UlpfailBI die fefara)-
hubg gg'j den Griechen abgebor^ hab«? bleibt eiila andora
frage und es konnte feyn. daß der goth.' nafenlaut jf
von dem heuligen ng verfchieden war, ' «twa iwircbäo
ng und hh fchwehend, vofbr theils der Qbei^ag m .
jugga, huggijan in jubiza , huhrus , theils dar nihlant A
JD äignm ((l. ."iihnm) redet. — j und h geminieran ■>.
guttun) I Verbindungen .
i) anlautende. KL. KU. RR. GL. GB; am wtchüdlra .
. fllr die hilt. grammatik find die. mit h. HL. bUuo. '.
htfilbs. bliiins. hläiv. hLiupan. hläuts. hleibjan. Ueidb-
mei. hleif)ra. hlifan. hlija. hliuma. HN. b&iiQ'aa.
boarqvus. hniupan. HB. hriÜDS. hrAiv. brarnjao. hnri- '
fan. brApjan. hr6t. hrugga. hnik. HV. (woOlr das du'
fache fchriftieichen © dient) hvas (quis) mit allen ver- "
^'andten. hvapjan. hvaltö. hvafrbsn. hväjtels. bvdb.
hveits. hvilftri. hv^tjan. Diefes h mliH fcbarf voite^ '
fchlagen haben, weil ßch damit n-Orter wie hlaJüia
(ridere) lahan {vitupersre); hliiibös [pAneS) li^ÜtAs [rell- '
quiae) ; hlifan tfurarl) lifnan (fuperctTe) ; hreifan [con-^
ide. Die formen kl. kn. kr. gl. gn. gr verra-
n ausgeworfeaeo vocal und tcbetoen fttr die
enlebre unbedeutend. Bedeulender folgende:
- ba^us., es mf<g aber mehrere*] gegeben ba-
:beint das nord. dm (baJmr, fadmr), altb.
;Y. QV. GGV. GGK. bei v und gg angegeben.
;ht gleicbviel mit g^, foDdem v fchlägt nach;
faalt &cb nüo zu ggk, wie ggv; gg. Nur fig-
id Tgqvis, letzteres auch Tggqvis, Luc. 19, 31,
iqvis (Jun. Yzqvis, Stjemh. Tivis) gefchrie-
' U3I. abma. hiuhma. iiiilhma. UN. [)raihns. —
lirus. fveibra. — HS. abs. faihs. veihs. vahrjan.
niubfeins. fulbfni. röhfn, aühfns. vaihlla.
1. Tabdus. fkAfan. Dies ht entfpric-ht dem
d lat. I , vgl. ti , ätliög, fex, dexler mit rafhs,
ill aber nie anlsul. Die gr. £ in eigenna-
>t OIpb. durch ki (Alaiirandnis, Arfakfad) wel—
in keiner golb. wurzel, fondem nur bei ver-
; des gefcblechtszeichens mit dem k der war-
kommt (reiks, Quks). — HT. mahts. nahts.
TabtvA. uhtvA. raihta. valhls. nalhta. frifabts.
ionagabts. gafilaibts. [ilaühts (Marc. 13, 18.
. d&iihts. draübts. faähta. raübts (rugitus). dadb-
d die praet. mabt« , aihta, [lahta, Jiuhta, Ahta,
, laürbta. Alle hl wandeln lieh nord. in die
joo tt; entfprechend i(i das hit, et [octo, noctis,
— HV, oben unter v angefilbrl, dem abva
ht das lat. aqva.
abiiehancieltor fjoth. buehßabenlehrc eine iio-
74 1. aUhochdeiU/bkB buek/t^m^
nomtm' oder eine parlikel mit f» beginnt und' «ine itr- <
hergehende partikel oder ein pronomen mit vocal adv
h oder ebenfalls mit fi rbhlieflt, (o inelinwreD beide
w<irler und alTimilieren häufig ein doppelte«' |>, -ab:
duftt»«, (Matth. S7, 8.) niit>t>an, Afitian, ni)kfMn, a^^,
Aififi^u*), nAu{)|Min, fiditi^an (Rom. 18, *.), Annäit»^
(Matth. 86, 67. Job. 11, i6,), jal>|>ans (Tit. 1, 9.), ji^ ;
buk (Phiiem. 19.) — ßatt du fiä, nii)> {wn, df* !>">• "^
pan, at fian, näub {>an, \>i\ fian, rumii {>an, jah baut, ,
jah t>uk ; haulig (leheu beide wvrter getrennt und enf
die letzbe weire. Die ambrof. hIT, fcheiuen die.aßimi-
lation noch auf andere confoDanten tu erdrecken, Ick
finde janni (Hatth. 95, ii, 43, 44.), jalTa (Hattb. 26, 2,71.)
Aatt Jäh ni , jah fa (wie der cod. arg. Matth. 86, 71-
hat). Malth. 5, 37. bindet fich audi das bUlfsseitifWt
mit der partikel : lijäif>ftan f. I^jäi ban , doch nie anden
verba oder nomina z. b. lUr {>ä| p^ürnjos durfte nkU
|>dit>}iaünijus vorkommen.
Altbochdeutfche buckß(Aen.
Es iH kein alth. fprachdenkmahl vorhanden,
uns die verhülmilTe der buchlValica fo feil bedimmt«,
I. atthochdea^che vocale- 75
Iwahrte oationalilfit der hochd^uirihcn vülkrrfchaflAa
riälilcfa in einnnder Uixrgrhcn und tich beriihreri niulia,
M das Sedonklirhe der unterfuchuiig lu^^ehfo. Wei—
■n doch rivnkinilliler, dre beide an einem und dem-
bea ort, wenn [cbon nicht gleiclizeilig , lu^rvurttcgao-
■ Und , ich meine Kerog und Notkers nrheilan , in
lochen lautverhültnilTcn fo hedeuiend von einander
■t dxO m»n kaum geneigt bleiben durfte, fie d«r nUm-
Ihb munden lurufehreihen.
,, Altkochdetilfcke vocale.
" 1A werde tiiorll die einfachen , dann die gedehn-
■*), eodb'ch die uhrigen doppelten vocale nhhandeln.
I n^anze reibe fcbeinl vollfUindiger und milunter M-
ricAtiger als die (lothirche, was groltu^nlheils aus der
nniKfaltigkeit der mundarten, zum theil von den um-
Hen , die der Gotbe nicht kennt , horrubrt,
tAj a , der reine laut in unzühlieen Wörtern (durch
Alere runea von dem ä unterfcbieden und fj/J be-
iBotJ, TOllig dem goth. a gleich, feine kürze noch
frlfini in dem nnliflicnden und Hci^cTKicn \erdoiipeln
nit;er confon.-inten , n;miGntli(.li des ilnriiiif f<ilj;cnden f
id" 5. Von der \er«;m(ilfcliiifl dos l;H, kurzen lierjcn
?h die beifpielc nichj'on , vgl. njiini . rn;iTinn , r.it etc.
it moniie, nionere, rolii"}; über aiicli die von ein-
inmenriem n, als: alja , ai\m, gans. nafii, w
aba, faler,
ili vergl. mit a<[v;i, arare, anfer, naliis, fii
\us, patcr.
Blleus. Den RrJmern jft alfo wiilil ^u traui'i
[1, dad Ire
1 doulfchen ciL;ennaition wie ba(a\i, clia[iia\
i , marco-
unni , vandali, challi , njarlt, languhardi,
nialtiuMi,
lannus, vangio, arpus, itraris , viihalis eli
■. den laut
es a getroffen haben'";; in di'ii lieidfii <
■rflcn zeigt
* Die runen3lphHti«te Onlckcii uiit^r den vucali
:n eifientlich
die jedehülcn aus und beneiineii auch lic vorzi
igswette.
'• In deuifchcn muiularlen fplblt ill dor iLl)Cr[!8n
lü des a in
r> bocliLl [eilen, doch schürt dahin huli^ii 'art
:orrero| J, T,
und |(l. jun. Oü. ~ aber holün. Ü, v^l. den
ivecbfel der
adj. endunc -ahl und -ohi , auch unlcn dk
• bomcrkung
beim djphih ou.
", Gkfum, Tac. Germ. 45. l'lin, liill. iial. 4, BO. :
i7, H. werfe
man nicht ein ; es wird piiium nordl. volksl
Umm lugc-
fchrieben und (limmt mehr zum iinrd, rIc
bochd. glas.
70 I. althachdeutfohe Mtcfb.
Hch die nibe hu- cbn- unflraftig kan. Zm^deMi geht
herror, dafl m Jener fruben teit nooli an kehiea na-
lent des a bei fofgendem i m denken ift', vgl. anliiitinB,
albis, fcaldis, smißa , alifo, arpus, canninebe, «feibia^
gium, angrjvarii etc., da die Römer, wenn fie bier' kei-
nen a lairt httrten, gewifs ihr e gefobrieben hatten; a^
weialieb lauten gerade diefe v/örtat fpHter um , t^
' erbe, elbe, fchelde, ems, efcheburg, engem. Ea fragt
ßcb alfo überhaupt: wann hat der amlaut des boobll.
a in e begonnen'? Dies wird heraach bei dem e nSber
gezeigt werden, hier ßnd vorerll aus der früheren hH
weitere belege fUr die ungerchnHchte kraft des a annt-
fltbren , aus Ammianus Marc. : agitioiunduB , hariaban-
dea, laniogaifo, oarietto; aus Vopifous: halidef^Ites. Ja
den diplomen vom 6-9. jahrb. uncSblige nanen atd
adft- (11. adal), agil-, albi-, amil- (ft. amal), ari->,
angil-, magin-, ragin- etc. in welchmi fpBter entlbhi^'
den das a in e umlautete. Da aber eigennamen hijb
auder dem laufe der eigentlichen Iprache liegen und b
ihnen -die alten laute langer hnften ; To können de nicht
die zeit des völligen unter^ngs des a in dem e lebrea.
Nachfteheode belege find daher aus den alth. denkmab-
Icra felbft gefchOpfl. Die gl, ker. haben : Öazzi (bi
1. tUtltochdeulßhe viicale. 77
AfttoE, CoDdern nach Aufen. 4) wurxeln deren » bbll
It nolttcher confooaat (ol|it, ni«i|2eD liCichdenB noch im
tn oder anfan^ des lilttn deo voc.il vor <Iem uiiilaul
^AUt baben , z. b. wurjan (delenderei li»ri «i«rci-
B} tialtd (herus). Spai«r biell es uerjen, heri, helid,
■Ella (manfio) , ßcber iin 9tea nie anders. AuBnahm«
■Mhen clwa zuTauinieDrelzungen, wo lieh uft das alt«
(tw in ei^teananieni bi^Eelligt, fo bal ni<in von plnamn,
hnt)^ den ^on. plnamin, fnrsrngiü forl4{<?duldel , wali-
nod lotu einfac-hen aatuo bereits ncmiD ^ll: j. 406.
fcpr lüilendi (captivitnsi wo fnnli gerade das unif^e-
\Ai\ei elUnndi OiitUrlicher fcheinen muH«: j) ill bia-
ge^ p^fiiion in der würze). Tu hegt lie den reinen
kut lln^r, daher im 8. öten jahrfa. arhi , mohtiii,
a^L, Icaffi, ami etc. nur HllniahHn; immer («Itoer und
Mb«n dem umlaut. Bei IGdor plnamin, an^^l, arbi;
W Kero pinemio, eiigil; in gl. iloc. nach paldida (aii-
ilKiik) turf^D$;id.i (<Ie[lructio| , Olfr. uod T.-it. beldida.
flnii, nezxi , Nolker xegen^eda. it] Über eine niitl-
Im« filbe bin wirkt das i Ti'Uhor noch nicht den nui-
bat in die worzat, daher zabarl, Aarachifl,^ fr^arawit;
in folcben fallen behalt felhH Nolker. Ap.t es fonft faß
beftclndig* umlautet, Has alte a hei allemli (ci>ptivitasi.
jarewet, bis fich noch fpüler auch hier ilor iindaut oin-
ilränEt . mittelh. cerwol. .\c clirr iii;m lieh ;in A\e. con-
iratlion ^ewühntf , ilüfln leichter , iLtHit fnhon n!th.
Herch( rortilinloi. — llic wahincliiiiuni; diefcs natUrli-
i'lieij , in dorn hucliftahemerhiiltiiifs lii';;t'inKlctcn fliifen-
'■^Aa^A Tcheinl mir Mion hinreichend die iiicitiiin}; ahzu-
seilen . dalt der umlaut des a in e jederzeit beflanden
habe, aber zuerft ^ar nicht "i, dann iintienaii, endlieh
ilurcbjjäDtiig ijn fchrcibeii Ijc/.cichiiet «urden fcy. War-
Tii Ichrich man denn in der iin^en^uen /eil nieinahls
iwii, habM, falidü^ oder in der iiltefteii niemahls lellii-
la, ennldi»? l'iid wirkte das i flcts einen gefproehenen,
', Scbeinbare ausnahmen Tcaniil ircabülUini 9H , 5. rcadil »o-
civus; 100. a. ii;agiii coiihu; elc. tWe hIU' cnijung war a,
kamal , Icail»! , Kag.in und das i llclil fclilerliuft für toii-
li>[e> V.
■t Von dieler nichlfdirelbiing einos vorhandenen umlauls,
die aJlcrdiiißs für Uuh hal, ilaTs die khrin dor Veränder-
lichkeit der laute iiiubt aut dem TuTse rul^l und on fanz
zurückbleibt Iwle im englirchcii] , föllt mir ein hierher
liehörige^ beif|iip| ein. Die Kraninfen frhreihen pais , avaiit
und [prechea peis , eyant.
78 I. aUhockieutfche vcak.
wenn auch ungetchriebenen umlaut bei dem a, fo mfil«
das nämlicbe fbr andere vocale behauptet werdea , de- ,
ran umlaut fpSter in fchrift und ausfprachB vortritt.
Wara dem aber lo, warum Tollte man fich ntoht Mieh,
wenigHens zuweilen , damit abgegeben haben , ihn li
der Tchrift ausiudrUcken ? Allh. quellen weifen jed«fe
kein beirpiel vom umlaut des ä iu », des 6 in a>,' dM
o in ö, des u in u, wohl aber beginnt der dea- A ll
tu mit dem ^(i. jahrh. fcbwankend. Auch rcheint M
mir von jeher der hochdeulfchen fchreibung eigen fff
wefen, lieh treu und Toweit die mitl«) reiohen, lüei
der ausfpracbe lu ricfaten.
(E) e, zerrdlt in'iwei gani verfchiedene laute, die
lieh in der ausfprache zwar ähnlich lind und gewifa
in der heutigen mehr vermifchen, als in der ältenaj
noch im \Z. jahrh. reimen genaue dichter wfirter m/A
beiderlei e nicht aufeinander. Ihre verfchiedenheil grilt
aber auch deutliih aus ihrem urfprung hervor. Glewi'
wohl werden ße oiemahls voD einander ausgeteiehailj
[ondem in allen alt- und miltelh. hIT. mit dem nKniH»
chen buchflab gefchrieben. Ich war lange unfohlUftigi
welche Ichickliche bezeichnunK einiufUhren Tey Md
Defgleicben bnlofe e liflufen ßch freilich erll
iUel - und neubochdeutfch , icigeu lieh aber
ieo ültellen dcnkmUbleni unferer mundarl,
im Worte fater und ithniich endenden , wo
T endung -ar oder -ir bogegnet. Uiefes e
rzelbaftes e (d. h umlüiil des a) , denn wo
mlautwiritende endung i? flbealeweaig läßt
in e, a, i, u mit licherhclt nachwelfen, de-
8 gewefen feyn könnte. Man vei^ieich« die
ladir; auch da felieint die tonlofe eddung
khes i zu feyn , weil lie nieht den umlaat
t. Der Golbe keont kein {olches e, fein i
I. pl. entlpricht dem alth. A und Ubeitaupt
ocale feiner, unbetonten endungen noch ge-
nt, wahrend He im alth. fchon bedeutend
). Hier alfo wird bloß von dem e und P in
gehandelt.
welches als umlaut des a , verurfacbl durch
lendes i oder I betrachtet werden muH, hat
ieoi vorhingefagten , vermutblich feit dem 6.
rfa. entwickelt und in den folgenden fort-
us^ebildet, fo dall es von dem- 12. 13ten an
alle ganilicb das a vertritt. In den aulbe-
iulfchen eigennamen vom Iten bis zum 6ten
wie im gothifcben Überhaupt, gar kein fol-
mdern alle fcbeinbar darin vorkommenden
entw. als e oder als 6 aus. Nach diefer
die e an, glaublieb luerA in lilben ohne po-
so
aUkochdeiUfche wtcale.
dum anoh in poritionelleD . (enKÜrftt, nmdil», e^Uk '
u. a.) Die gl. caff. haben fchon: uadi (donteB) leati
(nneii) lempir (B)CDi)> lUdor .»igt: netnin (nomiaill ]
hebit (habet) meghin (viitua) Aedt (loeo) redba (raiis) '
edfaili (genus) fweri (jura) mebdit (gaudet} obifaAdil
(mifTua) wendu (verto) chimeagid (mixtua) feftinte' tA^■
nare) «ndi (et) hellida (fixit) nerreo [falvare) nkUt '
(maaßt) etc. Kero : niegi (potent) ekl (difciplim) fe»- '
midi (poregrinus) Telida {nianfio) nemJD (nomiDs) «pilm
(heredea) redja (ratio) zelita (ournaravit) kremita (aflUall '
•nkeniu (anguilo) aatiengaii (refpondere) güpeDftim {tm*- '
fionibus) refft (argue) unfemhl (durilies) eogilua (MM^ '
lis) fkeinmiA (breviOimum) etc. Das Übergewicht «M *:
fl hat lioh deutlich eDtfchieden uad es wttra UfaerOlQig '
aus fpüterea den km üb lern weitere belege bciiubrinfjBiki-— '■
Überall iBl diefes e offen und einfach wie in denn kaa- ^
ligen: menge, ende, freoid ausiufprechen oder wie ^
laL e in perenais, ineptiae etc. welche ganx auf ^Kflkt .
weife für miüaulo des a gehalten werden muflen. (Sehmt* "
der p. 9.). Es wechselt mit keinem anden vooal, all \
mtlfte denn das unten bei dem w naher lu befpracÄüidl '
fchwanken iwifchen eu> und 6w hierhernehme woHow
lUterM ift enifohieden kurzer, aus der mifcfaung .'X|
r •inÜBcb gewordner laut, der zuu'eiien in das ■ ^'
i Qhergebl, wie die Wörter fihu (neben ftshu,
aihu) und mid (mifil, früher wohl inihül, goth.
uft) daribun.
D wOrtemj wo dem ^ kein b und r folgt, ent-
l das goib. i, vgl. gi^ban, l^b^n, ri^gan, löfan,
helfon, gelt etc. mit gibai^, liban, fign, li^aut
bilpan , gild. Manche können wir nur nicht in
gotb. brud)fUlcken vergleichen, fo z. b. wUrde
allh. zöpar {oblatioj ein gotb. tibr entfprecben;
1 Icbeinl bier ö wiederum junger als i theils
n ganz analogen confonantvcrhitltniflen das f ge-
n ifi (denn warum Tollten iibun, ligan, himil,
ilc« andern gefetzen folgen als geban, d^gan, ne-^
nnbal eto.t) theils im nicderd. die Verwandlung
noch weiter umgreift (vgl. föven, hömel, gö-
a. ID.).
nnige verwandlfchaft aller alth. e, fowohl der
em gotb. ai als i ftammendcn, mit dem i fließt
ein vortreten des i in gewiffen flexionen und
mgen der wurzeln, die das ö an ftch tragen.
EaU ift der fing, praef. ftarker eonj. vgl. w«r-
irirfu, wirfis, wirfit; göbsn, gfbu, gibi8>' gi-
ld alle ahnlichen. Sodann abieitungen: knöht,
li (famulitinm) ; tbSgan, gHhigini; g^lfUr (tri-
i) gpUUjo (tributariuft) ; wfttar , giwitiri ; ft^rro,
)i^. debi praef. ouIsayvindB.,-!»
•Üeilmig dem man, menoifk; I
, tanna , tonolo (al>i^riu)- N
ich kdaea umlsiit; dea e
der iitnlaui trübt dMoeitten voc
lacher, reiner laut., b) die endu
all das e umlautGD,' um. aber i
D gen. hirxin finden. \ b) die em
n, Tsran, ferit, fcvjaa (IraoUrafa
vegEHIlt, hon^deriunlaut auf, d
in.imp. farl mkil fmole). In ui
ein anderes gefeU ^ dmn es 1
it auch gibu, wirfu, gipl- wirf!
in, gahinan leigen rflb«nroweni|
kus dieren gründen, halte icfa.^lu
r keinen umlaut, vielmehr Air
inen und ableitungtti 'langer bal
ifa lagt, der vod dir eädUog Qt
ieH noch feiler ei'KftIten it. h. di
n), zuweilen unsäachUft der en
. vari knefat heinf'dsB ad], kntfl
i^gl. woa unten nbel' die übnÜcM
n^lL 0, des iu Iliill io geragt '
maif wvQi Mjega»^ ns^jAUf uoniu, neniu, oDinai],
rD'Clo. wo im^h. i Wit Dod andrarfeits wildi,
bar, biadan, windau, riog, hinkan, i^nnan,
ilan, rippea,' ßdc etc, Nur laOen (ich doch
fiJlIc hiernach regeln ; nusnabniea tretaa auf
en ober. So find dio formen id iiieillens dem
iebeo, als nidar, uülar, fridu, lldl (^embra).
len qvHan (dicere) **); einif;B auf.iö, als:
or] Gbun, nebll ändern nainentlich eiolilbigen
ein: biinil, in, uiiti, hina, ir (ex); proaoaiina
is (ejus], imu, im, inan, ira, iru^ aber im
od ez (goth. is, ita}, lo wie ser- (Koth. dis-).
vankea nach vcrfchiedenheil der denkmahler,
[qavis) 0.; fc«f M. T. N. gl. hrab. jun. und
3. — die allen' runennaiuen haben noch gibu
teren geba (donuni), ohenfo wechfeln wilTa und
il) eto. — in gewilTen flexionen und ableftun-
■s alte i hervor, wie oben beim fl angemerkt
, es mag pofition in dem wort feyD oder nicht,
eibt in den ablauten midun, ritun,'fcinun etc.
nnverfehrt nnd geht nie in Über. Bndlich
I , daO einige allb. i auih dem goth. cd ent-
lifo in dm formen lA und ir. vgl. fihu, hirtt,
IS) ;- fogar pittar dem goib. Ai in bditrs
45.).
, wird gleich. dem e i|i dea runen nicht aus-
mangelt Mieh in 4ler gothifchen fproche*").
I tu dem. my wi« dM^t) -Ml dam i,
d ö fchwuen ■ alwreig hu Bg.voB ita
d i; tjerade näe bei ^itilpaÜM h
n dfis nSmliobe n Ube^(,- f» mir-
an dem gotb. aü (Jas 4»- «i ,:<|MI^
nkt auct] hier ^e varwMKUuäg fjafl
iclL.(jas„a)iA;tf erliiJten. i!<i
von dcB Hooiern anftwmhflan H^
I ei^nnänien' leigendiebfl. dflil^rii
LiDi, gotboBvi, oa, toi, vaMmi
hreibt i^iiopiofäk fkatt hor^HiEidHri.'
ifpreohcn dio formen: ohfo. tobter.
rn. hörn, morgüii. loraga. worl ; dem
got. opiiTa [porlicusj. oftu. fogal.
a (terra). olbcDla. woldar (gloria).
(vir), hört (Iheraurus). Viele behal-
iB denen aUniühlig auch o eiolritt.
iij (onne, Tolleo, fromm elc, diele
i& mir der llürkllo beweis FeinBr
•*). Daher formen wie; obabl,
], iSogo (arcus), holz, pliofo (mar-
1C3] u. a.'/wozii uns die goth. ^
' ^BhKebM ift, bis ^s vorrUckehdto A im neoh^
logen, noch nicht iworfen, bonden, aber Em
auch worpen und bonden bewirkte.
3 Qbergehenden ^ ifl vorhin beinv 6 gedacht,
ondere erwagung verdienen noch die Wörter
tonar (tonitru)^ vron^n (habitare) und fona
Letxteres fehlt dem goth. nord. und angelf.
Ulig und der niederd. hat fan. Oiefes a zeigt JS^ '-.
iker in wanto (K. T. haben won^n] fo wie "^ ■
t. vanr (affuetüs) und uiplautend venjai (con-
Ein u hitigeigeu gewährt das ange)f. dunor
und vunjan (manere) , auch das nord. dyn
jr. Da fich nun auch aus qujSna fpttter kone
It, vgl. das nord. kona und angelf. cv^n, Co
e ich für alle diefe wOrter Ittngft verlorene
Imme, die gleich dem goth. nfiba^ti, piin, nu-
labt haben: winan, wan, wunad; aihan, dan,
Jenes o darf alfo aus einem frUhern u und a
werden. Man halte hierzu dää vorhin T. 75.
a wechfel zwifchen a und o (wapibä, womba;
, dumobt) beigebrachte; ein . weiteres beifpiel
copula johj die bei J. K. 0. N. fo und nicht
I im goth. lautet; bloß die exhort. lieh ja und
tk hff. (Vgl. nachher Über das fchwanken der
igien ta und to).
y die runifche ^eich der golhifchen Xchrift
dl Air das kurze u keines eigenen, fondem
fft«. dsM eifisentlioh für das lansa cdlt. Diefer
h «likoekdkutfcke mcaU.
d6npeltaR^oknfoh«nt«n ,- TgK' bei ffscRos :'
Mrii; gu^erni^ 'ogä, deren erfte Albe ndiidi i
rUrdB idi'SbtrlWa
ubgewift lAj-iin den meiflen tüHeo ivUnf
fi'anDebmeiii' Ubaotesi fibii, bätü.
mlM^ra: lobAfa, obfana,' feg«), ttoFj holüi,-<foli| MM,
goman, Honoo,' boto; berizaho^ '§oi, iiebeBt<'4Uk^''ht|[l,
huhil, thuien , iniilen, fcnlaA, fnima, Tumar (aeAwj, ;
fiini (qiiiriitml, fiiri; in den shldiiten zu§un , bugun «te. ,
Iwifit es flets 'I, in ginoman, gizopn , hoiran, gibonm ;
fl«U oj Auf der andern feite; fuhs, luhs, druhtin^ fohl, ,
loht, ginuht, ibrucki, niucka , :ibulg, fpulgen (folen), ,
Ilulla (hora^, krumh, dumh, numm, kuinft, numft, sninA,
kunni , gri^i^at (calainitates) , bruoDo, funna , wunM)
uoda , 'hiingar, zunga, kiinlt, brunfl , flunia , (mAtr, '
wunUi, fuDta, uns, runs, funs, kuphar, wurm, gy;i;u]1,
ihwrfl, tburri , fciirgau (trudere) , bürg, kurbi;, wwi, '
lull, brulL, aliuH, nusjt imices), (lus^t, pujji (puteas),iM.
wonehen das o in: wolf, wolkan, mcirgan , tbnrf, täK~ "
nin , niprnön , hörn , zorn , dorn , körn , fcorrön , tliqr* '
req, fo dall fich nlfo nach dopp. r und einem auf r t^ '
geaden conf. das o vorzuglich gern enh\ickf:ll, was nf ^
das golh. mi weift. In den ablaulen hulfim, wuribn '
1. aUhoehiietttfche vocale. 97
tbeo : gäben filonis, (jabanl) unwJderfprechlich
hie biidno^ chArufc wSni das alüi bärufk oder
kbnnt« von bAr t)b|;el«it«t . (o viel al» piloruii
Dns dritte worl , das in betrachteng
L rh^us, ^jjvof, dem jedoch die alth. form
ausgemncht zur feit« lieht,' folglich kein rUti;
Dth. reins (hrcinsj lieOe Och fUglich mit rtos
eiobsren; in allem fall inuH man die ahM-
nnaa flTuere) anfgcben. brlnan (tangere, aber
e) hat näheren anfpruch.
iHni mir nlltiliih, die alth. Wörter mit dem
hier fo votHlündig als mßglich anzuführen,
'ablauten und enduHgen tt, Und es folgende':
IS) nädala facus) ginäda (grali.i) fcäf (ovis)
•) flAfan fdormire) hb^a (lis) fritgn (qnneflio)
) laga (infidiae) wftg (üuctus) rnftg (iifTmisj
Iwe) trftgi (tardiB) nfth {prope) fcöh {praeda,
idäba (teda) gdht (feßinatio) fmdhl (dedecU«)
Uz) lAhi (lenax) fpAbi (prudens) wAhi (exi-
I (caüfa, fignum) Mhixl fchalybs) fühan (csperA)
Mndere) plAhen (inQare und balare) krähen
mähen (fecare foenum} nähen (fuere) fnilthen
dn'iben itor(|uere) fi'ihen (femin;»re) tAht (el-
briibtun fatUilfrunti i;.hlii (niedicus) hrAhha
?ensi fprAhhfi lüngua fcAhliftri (latro) .11 [aii-
la ^mora) qui'ila (ncx; zäla (periciilum) Urfilä
Hubricusj falida (bcatitudo) mfilün Ipin^ere)
riesi bnimo (veprisj filrii> (fernen) Wiuo (dnmnl
dere' nämi (acceptusi gizämi (decptis) biquA-
liens gän (irol wftn (llare) wän (fpes) fpjln
,än 'factusj fvllfäni (ranis) fino (linu) niAnn
lAl 'meTi(is] ■*, hiw (rrinis. jär [anniis) wAr
;illico Jii'ir.i forelrum) f.'ini (ilolns) fr.'ira (vnmis,
, Ihj'ire (illiip;"') läri (vacuus) märi (famofiis)
;ewohnUrt>o le>tiin° vnn harz in Fahr unllsttliart,
allein des vertchiedeneii vocnl» weKeii , foiidern ha«
! auch harzifc, vielmehr harl, bartifk, ergeben, was
abweicht. Das dunLole fwflb (Kflvus hangt lieber
mit fchweif, oder rdiweifen zufammen ; vielleicht
iner verlorenen llarken form fmehan, [wab, fwilbun.
r rcbwsnkt zwifclion mänül und manät. 'SlaMer
ne 0. kbngcnd reimen, was Ihara naoh f. '7. nicht
e, auch rcheirl rar, färe analog. N, hat entfcbiedeii
Dulder dial. p. SSS , woneben p. 18 dnra-fure?
Ariorl (ff^vik) gükn (aedMJ, all« fabftL lof K-Mi^ aH»HA <
nh -Uri; K. b. egibftri (terribUi»} ;.. pftjriB (ni^'l i
fate (propriuBJ ua (cBfeus) hlftfan (üm^-fiUIn' («W i
lara) OAt (puloiier} f^ät fpadus) Ut (fHluiD) «rftt (AM 1
rtt (couSlium) wM (vc&is) iäi (blio) drtt^ (IUdid ta4 ;
n*t (futun} gAt [it) Aät (Aat) drAÜ (Tefaanta«) fpiü (Ih ,
nu) UU (BäbiHtss) grftteg («Yidus) Atun (^rika) Mh .
lan (afiare) zAta (codU; laniifipoj rcr&toodw hrtti .(M^
•uij grAvo (cmimb) Hivo (tignum) ' mAia '(niadcnlU i
ri^B [favus mellis] fträga (AratiiB) i4«t -(nbanriaf ,
IrährAzo (Uapifer) lliinii i'ünerej grijjiu. (eiulare) firwA-
SjLQ (matedicerej [äv.ca (ferere) gpAwÖQ (caoefcere) cbUl-
wa (UDgula} bräwa irupercilium) pfäwo (pava) UwAr
(tepidus] pläwfir (coernleus] gräwi.^ (canus], Emige hift
nicht angeführte find iweifdhaft und vielleicht fchwanr-
kend"). So mufl man zwar nach dem aiitlelli. a.
nord. ein jA (ininio) folglich auch gijäzen (confentin) '
annehmen; das golh. ja (vgl. jäi) fi.inuut aber fUr i)m '
kunen voca) und der lange fcheint ßch erfl allmSh^
eingedrängt lu haben (vgl, unten Über einülbige aiMh '
laute I und ü, die frllhere i und u verrathen), Äuflm '
jö findet ßch kein alth. einßlb. wort mit dem auslaut ^ '>
nSmlich grä (canumj lä (tepidum) pU ^coeruleum) i
I. sUhoiAdealfehe meale. 69
IB ^lacrimisi ans dnihenen richlig deute. Allein im
■Int Tchon die voll» form dits A im lielitzflo, r. b.
tbal (0otb. m^l, Ttord. und niilUlh. mAI) flehen mftl ;
«n ftabal, mahal emcislkh? fahnn, h»haa fellu
jBcb nach dem (^olb. Eahaa, babiioi muthiiuideni
,, eintretende unla^t (es beiftl nie fehlt, n«hit,
nt, bdbil], beQiiDAile leugpilTe [Eaaho, captator
l951 b) und die mitlolb. analci^e cnLfeheiden fUr
UbaD ; ' der lan^ yocaJ entwickf^lt Geh Hlfo erll
tb nicht urrprUogticb aus (ler z u rammen liebupp-
■s ^olb. fahan Tur juhh.», nicbf jäbizn Tpridil-
^nä (cogDorcal) J. 3i8 für bk-hnabe? oder bat
bichnftheo und den Übrigen aufgerielltcn in
. und -äwen ricbli^keit? JJnbellreiLbär lind die
knäta, aita, kräta etc.
Br^eicbbaren lat. (vttrlern entfprichl auflef dem
l, fuivus^ vönis, fiifrti] dAS lange A (ItfäUini,
DAhm, päpa] ein kurzes in padus. -^ Der uniAr-
nrffcben a und ä ill hQcblt widiüg, und ohne
■b ntmer zufammen , die nichts gemetn haben
WftAens im verhällnille dt« lauts und »falauts
Tpreleiph fatida fmanlini frtlida (felicitafi); Tat
Ml ' i-niililitiiri.i nito ÜoIIutiij; haru ilinunij här
; iablian [linleum) I'ihbun (mediuinni ; wan (va-
.än Jpes,; ano javus ^^no (linc) ; iiialau [meiere)
pingere. ; fcara (agmun; ft'i'ira [fnrceps( ; zala (nii-
z.'ila (perJiliii; ; iiiagu (puer, Uhrig in mo^azogo
igad , puella, mag (affiois; ; wagan (ciirrusi wfl-
uderc: faran (irc; firün finlidiari}; nam (cepil)
icceplusj; mani^n [moniTn) mäuin (lunao ] ; famo
mo (fpmen) ; clawiV (follersi lävMlr (lepidus) ele.
I i; hat niil dem gotli. ^ nichts gemein, kommt
den cndungen in fehr wenig wiirtern und nur
ui at)laut vor. Die endun^eti können erll in
iieolehre erörtert werden. In d^n Übrigen füllen
altb. ij oQcnbar zunacbn dem ei venvandt, in
Ichwanken beide, (wie das gotli. ö und ei eben-
Hiernacb Reht unfer ('■ nieift decii golh. ;ii und
■'t parallel . w elclies die in den drei niundarten
.enen worter lehren. Bei näherer belraclilung
und aofler- ik*nL<ii bUH;-
anf ()as'ef,-fblgnidem, gliwfllmli
im oder M 'fSnt, VM*I'. q' bnd ^' all
T]. So ftehät Uo [miM) üMb («
inhjm] cblto (trMiliain) bito (ni
fix], n«as (bäMatatn)'*}, etftvna 1
I lieh natnehtli^'fAuIa' (1. Sefi:) n
iw, hrtw', bl^w'citc. wie fii^'i^
folgender voeal den oonL IdiQtlil
rfa [aavamj ' lima (mall} Otm
!x) vorflndet', endlifA alle dialE>"ll
, cfalein, rneiw, 0IW, Miwla, Mi
reiche den goüi. .fönnen UArs^ Mi
rv, Täivala Gcbtlidi RtulchkaMü
fcbreitet: aber 'Dooh weiter fort «I
ria mittfllh. entkliiedea j rA,'.rt,iJ
. f£le. Die aithi- inteij. wA lanb
lii ibr find asaipoDiert: wteag, *•
S miler hedMUod; v^. die isM
; goth. tti. .:
I. iUtMßcktkittßhe! vocale. 9 1
(b««or) Mnin fdocitre) ktVan (vertere), das inittoUi.
r*rtn (fmtdar«) ÜDde ioti oichu PHrallelfrf^oth. wor-
ler find ab, mäis, lÄifjnn'K dio Übrigen 'iEonimen
ntcbt vor, ich zweiä« kaum, d;ili gotli. wörlcr wn
giis ilelumi fiiis (dolor, vuIdus) [.iixa (linnttrj liUjan
(boaorare) befUtnden haben "*). Sondorbfir erfclisiDt baz-
jan ^liindare) neben bär und bi*t'en (jlluflnire), -dssfcAM.
«Ort wlederbohll lieh aber zu oft, als daß nu einm
lArtäbl. Otr b^Ujan zo denfaen wftra , violMc&t tod
beide forroen unverwandt. Zweifelhaft bin liob, ' ob
dem «JÜi. £r (peius) das i geI:)Uhr[, indem ,daß g^^-
air (uic^t äU) ^r erwarten läßt und die iniUelbl vei>;
JtOnuDg 6 niob^ eolTctieidet , fclljd nicht die fcbrei-
buDg fT. aer (im Ifidor) ; Nptker circumflectiari fir
and örilio (prinius). — Da wo das frllhere t geblie^
beo mid Hiebt in r übergegangen iR , zeigt Geh aaclt
Lein H frjaderD eif, als: freifa (periculuni) meifa (pf-
niB, keifar (caefar) etc. Notker hat inzwifchea ,dic|
tmaj. lAs, und itchio neben eifkön (pollulare};
Die ganze entwickelung des alih. l^ aus d^m eij^
welchem v. b. f. folgen, gewätirt ein wülkooinines zeug-
Qifs für die idenlifi^he natur dicfer drui rjiir.inlcn Über-
hjupl; ihr hwuch fcheint das i des diphlhongen zuerll
aufzulöfen, das ei in ee {^j zu vej'wandeln. Vor ande-
ren, leiblicheren confonanzon duldet die ailb. niuDdarl
noch kein ^, fondern bewahrt das ei; wir werden her-
. Uran, läiQan hangt mil lifan liefere; durchaus nicht zu-
hmmen , welches die fehwache (iiini lafjao zeugen würde,
Kie niran, naQan. allh. iiereii 'nicht n<>rcn). Vielmehr
lummt es von eiaeai verlorenen [tarken );i)th, leitan, läis ;
i\ib (Iran, Ici», pl. limn, welches Tequi bedc^utcte.
' Einige nähere beweiTe: die ableilungen diltan (aeltirasrc)
und iäilljan Tcqui) alth. leillan , vgl. mAills und nidis-,
giis liefae lieh elwa mit gilili|is 'pcrcuKus, belrolTcn)
Marc. 3, 31. vergleichen, oinpnjngt ahei' enlfchiedenere
bslUtigung durch gae/um, yaiirov das fchon den Griechen
uod Romern als eiu harbarifches wort für jaculum be-
kannt war und das wahrfcheinlich, wie noch andere wor-
ler, die «allifche rprache mit der deutfchen gemein halte.
If Du Gange v. geffum ; Forccllini v. gacfum). Krieger
tnit rolchen fpiefsen bewalTiiel hietsen ; gefati, yttiaöjai. —
Gewagter w6re es , in den eigennamen afol&axo^ [Slraho
T, 4.. und der goth. lifenandus, nflgis, lilifridus , lirebu-
IQS jenes fäis zu muthmarsen.
»MiMiliifMKMWU
•fatlHidi .ULjjMv IMttolanii'ii
BT bsj4^iiBiM>ng^)9.AiiMBB>MaB
.r) .1...
■ 2
Hiebt ndjt dd|J ntflisn
•b lt. 'Bill (d; hAt .._ _
a (ulicii)afM«^ •MU% 'MM
digfdM™r.it<i iximm^iMf
»d agrüftllle. M kHWtt.^W^
StS Minin dud mnn**)): , CMM
« gldüiiMMMf |iH IU,''iMI
dem aMi. <' lUil Mnau oHIfl
ift eütjpricbl, f- oben f. 86.; in
2b uoch an, dalt alth. diplome
gsnz richtig in eigcnnamen fchnill
hrl, vgl. herrgaer, wälgaer, bön|
L. aithoMeiiißke vocale. 03
nit dem ruaifcben namea l9 ^ci«8) , die-'
rooal macht keinen anß^nd, entfpricht b»*
'gotb. et und fchw&jikt in keinen ven^^ndlen
t'.i Außer den Mtdiingi-n beiTpicIo in der Itar-
IMion; hier Doob einigo aadore; fol (pnep.)
Ml [plumbumj dri (ires) fti (über) n (fll) ft
,) pla (apis zweUitbig) chUa (furr^r Enfli^lliig)
\ wU> [feraina] Ud (potus) blld (ieetwsj nid
^ (prutoa) pl^ (acervus) IIb (caroj bihn {rpoafa)
, ribhi [regnuni) IIa (fcHiuatJo) nili.i (niiUiare)
I bulla (tempusl fUa (lima) rltn (nun;uiru6)
MDJ mlD- din. rlo. Tutn (rus) plna (cruüivuu)
1}, \s (glacies) bris (virgultuuij Ifarn {ferrtiu))
I] wtlo [duxl zit (l^tapus) wtt (amplus) litu
wiGIbig) Iwa [Uxm] biil s (»Ibus) (Uz (ru^lie) etc.
Mad)tung des unterrcbieds zwift^n üiafHcIieui
^lem i wird man viele fonncn und wurzeda
.,z. b. pi (praep.j K. 27'' pi- (partikel) rlua
|d (part.l wi$!H] (hirc) wl^sao (imputare) lid
\ Ud [potusj wis (efto) «iß (fapieas] und olien
Btin man vom 1 den andern dpppoUaul ei Ireu-
llm 'gluten) leim (yrgillii) , linlf^.in (c;idcre)
öecterpi , fuln (fiis) fiiciii 'piicr, f;iriuilus,,
pulare; weii;an ^praeborc) bui% lolbiist huei^
uih Tacerj weih ^niollt^j eLu. — tliUorifoh
die uahrnehiiiiin(Z, daH i )IU^^Gileu auf ein
:urlickfuhrt i\gl. oben f. KK. Utx'r 'y\ und ein
, nanienllich aud) hier in eiiifilbiiien wiirtern,
(Ins i die wurzellillK; rfhlieüt. So onlfprlchl
' dem ((otli. bi inicbt bei) hitt liiii al*er in der
1 pi- kuri erlmltcii. Die lipUiniinti der wur-
üriidlilig diu kürze des vo<ol.s llhcrhiiren und
ibn endlich in einen gedehnten, t'erncr mag
pia , chlia vurhcr du kurzes i piswefen fejn
tithlii'h ift in diT vollen lorin fri-jer, fri-gi^r,
— a gpfprochen worden, diilier allh. neben pla
'niclil plna; ; IIa TeHinalioj (lebi in den nionf.
nnfl lila (?iljii' gcfrhrielii'n und illan könnU.'
im iatciri, das ei alter. (Ina i Tpütcr (Schneider
:— fi7. 10. 71.) »gl. lies Plolemaeus (Uuiov nflien Tacilu»
. — fJb einige mtinJarlen , etwa die altbBirifchß, ncicli
all i zeigen? unien beim ei. Aus dein ( ertiiirt lidi
zuweilen einlreleode liborgang in i leichter, z b, win-
. IviDitorj aua win.
wandt
mbsr <
165 j fieidB'f(»rieiili
lebea ' fhBta) JLatbii
giüBM-luft {delMitttio
feyfe.. ^fv^-nÜH ataililliai
^>(M7,4«
I. nmflg It^en dem /• nur ein leicher
ei, naroliiä 'As (aucb'lat. As, Aris}:
!0 xwei ' leiden und iwei n^nieDi
I. 'Das'ieicheo des letztem hat of-
is ^tli> A, ibiglich nui^h detten be-
dem altlj. A' nicht parallel, fondenn
K-ie Tchoa d«r name ö\>el teip, wel-,
nadal, uodil (patm) lautet, t^oter
meUt dem gotk. öu; 6h es auf jene
'prUefae'hM'l Wage ich tiichl lu enl-
h die form Ü in einer alth. quellt
nachweifen tSllt, was bisher oocli
jeiweifeln käbn man es fogar, «eil
: 6 das an^U. ed gleicfi iH, miütk
6s lavXßik (ollte.
irt folgende nHbare b«AiManiDB-,.:.i-j«u
Ui*i IrA (ftraiucD H. 33S. 339.} w« oiu A oder »<
binl£B ab(^i(lreift ii , frtV fUr fr«))to , (r6 und (Ird fUr
triiw, Itn^w, [rtlher uohi früuLu (oder Criiuju) invi;
Irani, gerade wie vorbin (ä , wo etc. crklUrt wurde.
Der hi:itus da in dnln (onusl friln( (laetum) etc.
Die weiteroD fülle find: Ado (fftrtci ödi (vaAstus)
plAdi iverecundus) pn>di (fragtilis) ln6di (vilis) tAd
IIB«») liAb (altiu» Höh {fugtt; xöfa (truxitj f<Uie
ipAuci) »Ana (hora non.i) lAn (merecs) hADida |ma-
nik) roAni Ipuli^berj fräno (fanclo] bona (fabfl) rör
ixnuuluj trAr [lUlla) luAri (aelhiopes) Ära (auris) Mr-
)eo audire) las (lif)er) lAs (perdidil) chAs (elegitl
rit» 'rafa) liAfl (pravus) IrAA (folatium'; fil»n [baa-
fir«; Adra (pafcba) fttlana (ex Oriente)' iiAt (ijecefB-
tatj brAt ipanisi rAt, (ruber) bAt (obtulit) und Sho-
li<^ ablaut«, AUtg (dives) rcrAtüD (pioleic) tl(t%im
[hnrv] fff>i [uiagQus) anapA; (iDcusj, plpA; (nrtemj-
ßu) af>i (cepit) und ^biil. ablaute. Di^ fiuf Sto uolon
. TEteim niaut w. ' ^
3) bu die(es A Eeigen in denfelhen lArttrlern die ^.
hrab. uid iJild. lied d»s dem alten au nähor& oo, als:
flrao. Ihraoa, tJKid, plaodi, ;iodo, laon , fcaoni, dorn-
hoti ,974 a) haob, zaob, raor, baoreii , laos, naot.
aolmali, [cr<iotan, [cao^'j. Die i;air. hl der exbort.
teigl fraono , naot , faui ' (pauca, I. faühju) wo die
raUochn. hf fr^^no, iiAt, foliju. Aiicb in Urkunden
bei Hied oo. i. H. H. mHar, cao;, aol, iriioR.
t derfelbe diak'Cl bnfilzt dann auch ein A (aol , welches
pr, einftimniJg mit dem goth. Facbf. riord. flaniin fllr
das cewöhnliche alth. «o uin.i fetzt, alfo ein wahres
Mhil, von jenem allh. 6 (=r ;in, jioi durchi^anj^ig ver-
rrbipden. So haben die gl. hrnb. pi^li Ifcriptural hiH
prleiis durtf; lavavili fröl prudens' ploflar ffacrifi-
riom ftiinl ifletit) hrAft (clanion TAhil U|uaenti taga-
röd crepufcuium! zA (praep. ) hrAm 'ploria) canAu
fatrs, drrts 'glandula) plA^an (libarel Rtc. Diefes A ifl
(iem vorhin bemerkten ('' fiatt ic analog, Rndet lirb
au'h in der nämlichen niuiidart dif riiT iiiederd an-
n ^euotin allh lu rd b r><^ e i ju li dur h au fep,f
: z i -aub gau i a et D c ve ^ e i.bung iler Ire t er
frd£e lieben Ic dopp IIa l II alfu (oIj^c Ip te i », cn
Itucbl au 6 ua enlfprcbt in den brnb tt\ au au
ederd überall 6 6 6
au uild tta ü «"■»* hl
It va (00) Ter r fcBfco. ttüätetc^'i
Dehler, MtMDtIkh A>S*S; SBti^
1. blAmo mAoi -diu* »Uj • h«
bruoft 39»i'>gaMlb, anodta, i
(prM|).) UBdi dt'tiil:ii^m)' quill
ik tumabI'meiirtHtrdi^.>iwaitigi
f, die entkUedner: hwMmitiBb'i
isdmck«»; tfa^ N. di nid Uf
»Bsnfiliiiiswfilc dnu}.
i6, nocb in den andern geineäi
9 und 6 (interj.) DiRt licÜ das
I au) erkennen, fondern es ift. it
h. dem golb. 6 in ausfpraobe
'Dasfelbe 6 beweife ich ans dei
blinde (golh. blindös), welches
idartifcb, föndom durch alte l
ndel. Sclireibi 0. rtusiKihmffl
'Ondera sna^i ti> darf iD«lt>4ie*iM
■■■ nicht kiiiribhti«iltMMßtat'<>da .to
feio w^<i(«4MiM Ihn Cnlft Ifel
ndi'le, lun niilbin =r >uo, di
I. aiihochdmißhe vacale. 9T
' rano, weil keine andere fUr den kurzen
m ifl. Der o^nw ür (enlw. i'irus, wüdar och<
läkel är-, neuh. auer) fciiicLt Qch freilrch
. lanßpn. Die grammnli'k bat im aith. wie
■ ian^e ä von dem kurzen u getidrig zu an-
'Jenes iH Übrigens gleicli dem 1 lieinlich
I nur geringem Tchwiinken in andere dop-
peletzt: die endungen nbgereohnet [im ab-
fich nirgends) möchten nitciiAohende belege
m fejn: nö (jain) Ad (lu)') fil (rcrophn)
k vacca) püan (xweif. habiUire) dftbn (Inniina
Dolumba) fbbar (purgatusj trübo (uva) rüda
nfai (frulicetuni) lif (praep.) dAfar (ftolidus)
l) fcilfila (pala) fäfan (forberej IdMA (lingul-
l^ere) räfa (hirfutuE) bäh (venter) mAhhilAri
Uio (cifia) irAh (coinpos) b'ihhan (claudere)
i) (In'ihliön [imptbgere) lühtail (mergulus)
'möl (mulus) MI (columna) mflia (roRrum)
i] fcäm (fpuma) chämida (morbus) ttimo
o (falire) prtin (fiirviis) hfin (?calulus) zun
'frururnis) für (acidus) bfir fdomüs) ftr- [pfir-
;iriRis. Djür.i [müivf.'- Iii'is 'i.1,.ii.il^ fi;s Rm-
hiiius) mrts imu.s) ins pcdiculus) lü.s (liitiioj
; fi"(ft (puunusi liillren [aitfculUitv, l>util
fiifiUin (erjiuiifjiTt'' hviW ;iixor) dn'it (iMrus)
Ifit ifaiiurus. kn'it 'ht'i'bi'i. Irriwen n;onlidei-f)
i) \\i prnt^ii.j nru5 flMilliia) lu^oii [InlGroj
iiicj. In l;il, wöiloin dorfi'lben \MirzeI
■S ü, \jil. lü, fintiere, luüliis, niüs, arCilliio,
;c^cii dem kurzen u j^euühnjicli das klirre
.'sl. [iu ; , puzxi mit nu\, puteus. Dies
;hfinlicli, düß aiidi die Knmer in doutfchen
gleicli r<iriiiig auädrUi'klcn (f. oben : li'ibanlcs,
liebt durcli »a , wofUr man etwa den inons
ann. I, öfi. tä. 9«.) anfllliion konnte, allein
frheinl , wo niulil undeiitfcli , ilwh niclit
;f. unten heim angülf. fi IIIkt üCm). Fivi-
idun finlllbii^cn kiiiinlijii /weirpllmfl W\n itnü wie
: i< un<l 1 ein ultcrcs kurzes u verniulhen hCfien.
1 im t^tb. t>u, nu; im alLL. .In, iiii fel/e, To hat
e anBlo;:ic von in UHil lii liicbcn iiO unil rt) diefcs
.aiiken hi iiiiil bi uiiil N. bp{linii[ile [i-)iroibiin>; <lii,
lieb. U»s bit. lu Ul zwar lau;:;, iloch ibis ^r. oö
cnier fpriuht [ür »ü der Übergang in nvo {wovon
c
thoMemJbke
ruhrung dea 4 mit dem ait' nkfat M
■äwdn und dis goth. biiuD,''trttitD)'
zwirohen 1V' und ou di0 'Terinltn
ts EU wfllteB, I. b. rftfata iVütA
•a hifauren (mergere) ; fdgin (fugi
Taugen (laoUra). — Verwciihn
ich ttfters t>qi N. in der foiM:^
iwsr huoh (irrifio) Cnioh' [oakM
(trridere) gefcftbcB (oalcean)'; iB
pes] D«ben drfifa. Zu bomerktn -
nua 0. IV, 18^ 56. welches u d
gegenüber dem alüi. mo, am oft
)n des golh. du, du- niber i»:da
kflonte ; verwandt Und Qoh- an M
iiittclh. vermifchan lieta us .attd-i
ib. find aUe uo in ä (üb) gswordiK
in beim 6 gewieTen worden , dp i
etchrieben werde. So im Sildi^
b6tti, Ist. In allen dielen bdUj
mebr hoch- fondem nieclerdentl^
auch hochdeutTch.
la ietteo. Fsnter das ei und kefn u geben wirULche
tutir. arkuntleii des 8. '}. jabrft. bei Bied a". i.iS. (fi. i2.
i7. SO r-4c. zei;, heim, leid, eigil, goi^, pein elc. ale-
luantiifcfae hingei^en zuMeilen ai tum des gewohiil. ei,
vjij. io Neugan £ namenverz. aimo, gaila, lulmo^ Jiailar,
pijo, Jaibolf. aigant etc. lab iDöcbt« atfo des auumbius-
weife in <len alth. quellen allerdings vorbjindono ai nicbl
i^T bairtfchen rimndärt zueignen, fondt^m es fUr'das
liw«, uiuuDgeUutete ei ttberbaupt aiireben. ~- Man
wvecbne mit ai nicht den hiatus äi, z. b. pläju {Ifttro)
SM (feltinntio) H. pl.'ibjn, g;^bl; gidr.'tit (torlus) elc.
(AO) daß dierer doppellaut einer befonderti mnnd-
»rt latt des gemom-allh. ö eipen frj, i(l vorbin Mm 6
geseilt wordea; welcbcr mundnrt .Tber? woro ich nicht
tu befkimmeti. Die angeführten lifb'gc \v;iren aus den
|). hnb. dem Ilild. und Urkunden bei ttied. Abt'r iturh
?(«a^Tt n". 47-' hat aotahar 79. gaojbi'rt 18, msorin-
ran etc."]. — Mit dem oa, welches einige fUr «ö, tw
Ichreibeo, darf no nicht verniifchl werden, ill aher iü-
\fedeD doch dalUr gefetzt worden, was.uiu Tu bägreif-
ticb^r feyn wird, alN auch ua dem rt pap-sllel fleht» v*ii'
oa dem 6, beides freilieb in verfcbicdoncn dinlerltti.
Wenn nlfo bei Ried n". 8. 21, .nopt, aofio , l;ioiii nitlil
lerfcbrieben ift, fo flündo doch beCcr Tifn , öso. limi
'd. h. uopi , uogo , tuiinij : liioc 'vai^-l, im Ilild, di'iil
eolw. für laun oder i(l hinnciyimi! zum iiiederd. döji.
(AU' diefer dipiithonj^ iH {■emeiniilUiocbdeulfcb, al»-v
nnr in den frUhficn denkmil'hlern zu Ircffnn; fpillcn'
(T, 0. N.j orfetzcn ihn durch o», nie durch rt, Kitir'
gevsiffe analogic zwifcben au und ai liillt lieb nicht \<-\-
keoDen 1) weil beide iofonderbcit vor h. f, r. in ö und ('■
Übergeben. 3} in den Übrigen füllen lieb fpikter in "n
ond « verwandeln, jedoch :i) im neiih. wieder als ""
uod ai freilich ei pefcbrieben) .Tuftrcten. Hieraus fol^l
iBgltieh, daO nu und fu' als d:is frUbefie, dein j^ylb. muli
nähere hocbdeuircb "j , weniger als ein befeuiieiii-
Den alemann, kuni;; frao-niiirius bei Aiiiiii. Marc, lib. 30.
bringe ich niclit in anfchlag.
■ Zur Komerzeil mag wie im poth. noch dns unvcrlmtn-
merte au ge^^ollen haben, da lie nicht hlofs chauci Un\-
dem auch aurinia Tchreiben; tloch ill lelzleres zweifflM^rii!
lesart, in golhoiies in ein kurzes o Id, h, ein urfpr. di'iit-
Icbea u;we!balbdieB]'£anliner yöiäoi Tchreibcn, nicbl yoit'.iui.
U 2
'4k(tiA4mlMHt fckinM.
etrachtct werdaa i
B:af ehflr;.in et,
m J. uDfl'.K.,. die E
n annehmen (eine TernttUuib^ hie
tmerkuDg vQber deo^alA. tmilaHl). i
Bebet.OK ivor :m;!<fa; p. f;K..k. I
, f. d. t. i. (maq^marke daß ate-Mq
her^t, wobi' aber das ftnUt.enali
Hsle: tJlauin fvaper)..AaMH (rofril
1 talveus] raun (onvIeUtF) gaai
träum (rontDium). !; baufaib- ' (aapi
ubia (fides) laufja^: (mttqflnfQ) Im
) kauf (emtJo) oäuf (cysltiiu} .M
Qia) blaufaa [ourjwej pibiitaiLpm
raugoD (lacta're) gau^r^n .(nim
pien (ioGclari) tsjugno. [slam) tni
i] haue [collis) laue'; {flaioiDa} Am
igere] bauhhaa (flgiium) prav^
leiben noch , .
uf ou, wofain nameDtlicb die jMa
. brau, die ich nicUt belegen, In
analogen fpAteren form Uod, fm
bpn kapp. Hierher auch die fubl
I. althochdmtfch* vocali- 101
S] loQp; nus dem 9ten elmnd. no. 819. 934. 137. i6i.
Sood poum. Einige denkmähler fchwAnken, fo fast
neben rauba Ichon bouga; in den gl. jun. zeigen
k »erreicbnÜIe A. B. oh, das elwas jüngere C aber mt
d n-nniitblicfa itl S2S. die glolTe niroubpoum aus C
Uilirfa in ß geratben, welches 926. paum 839. raub
Mbrt; vgl. iDzwifchcD 24^ lougioit, und gl. blaf. S^
Ipm 10* bougä.
jEA} ra, [i«bt für das gemeinallh. la hoi J. ^.
Ir, dbßa , k-«s '392; lUtt hiar, dhia, IJa;; aufTatlend
-Aeata (408, «d. p.nllh. 270.) f. dhißi. Neben dem
iMch 0, als f«nc (367) und ia, als: lianl, ßa. K.
gl fo gleichfalls in düft, k^aoc und lüa^, hat ab«r
llger *a, als: btar, Aiagil, iiant, (iai, tlanc; tS^
u (^neots) i3* inflas. Die gl. jun, 195. dca, 201
S. 203 Mar, 205 nea^es, 213 ine»ta; gewöhnlich ia
I itart, kianc 209. kiangi, arinni, 221 hia;, 223
Id «(e. 9t7 nj«tun, 197 miotUi; die gl. blaf. 8a bleaa.
*te«l, Im (eim). Ob ta eine befoodere mundart aus-
fcfcn«!? dfi es in twei Tonlt verfchiedenen quellen, I.
lA K. vorkommt, bezweifle ich, eher rcheint es der
tra ansfprache gem^d. Übrigens erretzt es auch das
in gardhfa iviri;ai iiiinnf.'a ?amor) und ift von dem
■eifilbigen öa (lex) fli^i? (hehes) zu unlerfcheiden. —
'br von der natiir diefes diphlh. unien beim ia.
EI) d. b. ei 'nicht rt) ein ßemeinallli. diphthong,
m gffib. äi enlfprechend und früher auch ini aith.
rch ai ausiiediückl (f. vorhin ai), Ausnahnis^^cife
ifd hier alto der umlaul von einem in dcrfelhen DIbe
imiUtlbar niii'liru]{:enden i gezeugt. Das goth. ei iH
m iiii.'ht analog und vcnniithlich fclion dem kbnge
ich .ijuvoiihi-nd ; in;in könnte erfloren diphlhongen
. den unfrij^en ei: oder jenen fi, diefon ei bezeichnen.
1 skr dHs cnih. ;ii dncli einmalil in ein idlh. ei uber-
PD2, To niiiHe auch der Übergang des ei in i eintre-
n, weil fonft zwei zu nahe Inulc nebrnciniindor und
iar ,its Inut und ;d>l;iul lilitten flehen niUP.en. Diefer
teiflsnd trifft dns neuh. ei, welches genau betrachtet
»1.1 PI bald ,'\ ift- — Vor h. r. f. w. pflegt das alth, ei
I !■ Ulierzugehn [f. oben beim i^j. Bcle;i geben: ei
iiiai^ hei xaritai Iceidiin 'feinngerej eidä < jiiramenta)
nJan ;ethnieus) greif (prehendit) hneigjan Jlorteie)
i^ir lovai fueiga (nrmenluni) neihhen (libnre) zeihhan
"iDum. neihhl (moilitics) geilt (petulantia) heilac
peln <Mi).l{oeili<<aiodw4vfa«iib
n) ffmta itehäiÜMYkniuHl
l) Bit (Igaw^ b»iur ,(toflldM).
■vidos} weis (noritt^llMM
BgsUitf (folntifl)'^. :i i.: .. .
a io gleich, 4l« '>MHiiii^(|a/d
Dämlichen Sllereo- \jnell«i;' I!
ituorj dhMh (fenli^ dhlonto
Isogan : (mentiii): bfBofbq ^TOa
>q: Bdi, bttBo, wali^flodbo».'!!
Mxlja, jah:AsUflB4a. l£. . haM
or, Aiosw,. MohibV' Ofloli«
&ao,.Mbitti: Aflir, dfomwt, j
joh (at). Di» Jinb. aoA-im
15 (hall«^' fleoxAU , hlMvi^K
)Ml (aaTii)! etc. T. O. N. ::
ir, aber ctaA es ia.frObcr m
irohea OHiadarl gehenrbhtbM.l
Iheodobertu, ^eedofpldis, u
theodulfiu bei Gres-' lur. , w
heuilo und tbeutlegiGlus mit I
(iu) beilegt. Ich bemerke
I. atthnehdetttfche vocale. 103
kein üu «n luind, wohl aber urkundliche »igenn«-
B det 8len jahrh. vpl. hei Neugnrt p. 107' leudUca,
fhaid, lUMibvn, woDeben und zuninhl Tpfiter tu weit
MhnlJcher ifl. Früher mag das l'u gegolten haben,
I%ne08 im altfrankifchen, vgl. bei Greg. lur. leiiba,
laÄes, leubovera, leud.nftes, leudegililus, leudovaldus.
ies ?M fcheint denn auch in teutones und teiilubur-
I bei den rtim. rchrittlWlIem zu nt-hen, dem »llh.
,fticfal dem io enlTprechend, woraus zugleich gefol-
t Verden kann, daH unfer volksname thiudifc oder
HBre von tbiodiTc, thiodig (popularis) unterfcbieden,
I siebt geradezu von thiod abzuleiten ill. Mehr bei
I l'nterfchied zwifchen io und i». Indeffen rUuuie
»erwechfeluQgen des ^o und fl( ein und erinnere
an des Venant. fori, leudos (liederj wo leodos rich-
t wäre; ihm war vennuthlich das eit diphthongi-
ir sU eo, das er, wie oben bemerkt, zweifllbig zu
■en pflegt.
, (U). Dierer diphthong ill dem E. und einigen äl-
& glolTenfanimluDgeD , im 9ten jahrb. aber und in
■gedehnterem finne dem 0. eigen, weder dem T. noch
lern denkm.ihiern. Im nllftemeinen aill analopie zwi-
en in und ii'i im gcncnliitz zu m iinil in; d, h. die
Iche i(i gebrnuchen , liaben auch mt und die welche
telzen, hüben auch ho. Der fchluli von dem uo auf
laugt aber nicht Überall , weil das un fjialer dauerle,
bereits in in ie aufgeUift war. Aualo'; i(l ferner ")
ifcheu beiden diphlhonjicn ia (io) und na (uo) die
ainmenziehung in d und 6. ' Hier unlerfuchen wir
■erft ia und bemerken
lis, wo 0. i'a mit den alleren denkmahJem gemein
hM, alfo wo letztere auch f« zeipen , fcheinl der
diphlhong unurfpriintilich und erft aus einer voi^efal-
lenen zufauiMienziehung enlftnnden. Daher dieferu ia
auch kein ^nih. diphthong entTpricht. Der hauplfall
ih der des ablauts ia flatt der f;nth. rcduplication.
Aui haüi.'ild , faifah, maiinail mö^^en die oinrilbigen
formen hialt, fiang, mia? herrühren, obfchon wir die
□iJUelllufen nicht genüsend nachweifen kennen: zu-
es aus der verwand ttchaft
I, dafs K. cinlgemalil in
' 30' priadrn , doch licht
■ tnhlin r, truhlln.
g, wm>tliUoh(.iM« «nWUm«
K und di«fen viriWdtt iSuS».'«
ihalt,. feiÄag, 'ntfMtiii fMlimii
ich fchoD obMt t B^.*w<4iri'HBI
ngen k^ioe daff fton ft miw ^ JM«
Auf gleiche . weife '.infaa ftcfc M
llku <iie diphthonijei) tu in luehrei
(virgo) in tbi-arna oder thi-sm
s gotb. viduvairna (orphnaus) m
sbildt't aus tfaiii oder thiwi mit A
Jsil thiwanta im mittel Hegen wtM
n -fiTD -nrna -emi näheres in (t
; fiar (quatuor) war frilher Eweißlbi
e das goth. fidvör, das [elhll fcho
ade, ferner das cellifclie pedvoai
r, pevar — das dor. intoptt, lo
ff — das lat. quatuor, litlh . kelturi, -
t[cbitv»rl — fiinrcr. fchatveri ^
lo dem riiliFcbeD gcfets uocb filte
A. formeo fidvar, Gdar, fjar gdaut
das nord. fiogur. Bei näherer au
;n ßch noch in andern allh. wifrtei
-en wurzeilaut ia ähnliche zufari
swetfen laflen, zumabl iu wUrlei
1. aUhotiuieutfdu WoalS. 4(V5
ii btniNl in der regel- nidiL wie das vorige auf einer
netittftun^ ood Seht dem gotli. in parallel. Ausnah-
Ow inacken dio ablaute riaf, wiaf, ßia; elo. deren iu
dnn ^eichlalls eiao zu ramm Anziehung vorsusfeUen-
den, beiWren io eDlfpricht.
(IE) in ie b;Flt6 ich da« e weder für e noch für e
nselauletes a) ncil hier weder grund zum umlaut vor-
nden, noch ei» If denkbar iß; vielmphr das e ill aus
n altern a und o, wie in den enduuj^ca zU gefche-
n pfl«^, POtAelll worden, ie milhin nichts anders
I ÖD abgcfchwächlcs ia oder io. Ilier^iu; flieOt zu-
<kh, daß fn dipreo der ton auf dem j nihl. Ein
dies ir zeigen J. K. und die fjuhlten (lueltea nocb
1 ^r Diciit (miella gl. jun. 197. zierida U. 319.); bei
Bod 0. bc^ioot es, bei N. hat es lieh beioahe ent-
licden an die Aelle des ia und io {^edrUngt, zuweilen
hft an die des tu. Bei 0. ift es weniger häufig, nament-
himablam feiten, doch finde ich ripttn f. riatln; andere
iBimla'. firliefen f. tirliiifau, lied (eantio); tiere: fkiera
Jtt, i%. biet (oienfa], thiete (populo). T. gebraudit es
M, iHmentlich im ablaiil: gieng, phieng, bies, büe-
b Aiefon etc.; andere beifpiele: mieta, ziegni». ficlinr
wi»^, tiämön neben thton^n. N. kennt kein tVi *)
I W mehr, fondern iilofl ie , fciireilil ;tl.er diefcs flets
welches zwar fUr die ahlnute gleng, hiez etc. in fo-
fie nach obiger onficht aus 1-e entfpranRen, palTend
uen künnte, für den wirklichen iliphllmngcn, der
rch zum triphthongen fiicj wUrdc, nicht zu billi-
in. DaP. kein I. Halt finde, folpl auch aus dem
fei der ia itiil ea. Soll damit bloll der dem i vor
t scbuhrende nachdruck gemeint l<iyn, fo wäre die
hnuna ie enipfehlunuswerthcr, fchcinl aber auch
irliili".' Dar, N. fclha kein «irklidi -{cdehnles I
loli^cre ich aus fcinein iiiisbraudie doITelhcn ie
ei weitere fülle, denen gar nicht diefer diphlhong
Theils finde ich ie (lall i, z. b. diehent (profi-
lui^h N. unlerfeheidet icmer, iiiomcr, ieman , nie-
kpililb. Mio undi]>hlh(ingirchcs ta allerdings, etwa
Itrn wie chlia iturfurj etc. (pia, «pis, heifst ihm
DasrclbB ^ilt von fo Teniper) nio (nunquam),
erii'illcns urrpninylich zweililbij^ waren und «eiin
a tinlilbiK (iiid, iloch aus Jem gründe (ich mchl
in t?, nie übrcli*iir|iten ; v^l. joh fcl), nicht jeli.
neahodul. KraiHi i:.'liiiMw<(fK
thong TMiHlf''fiA !ni'd^"'jblftij||
ifocha 0. tu ^u, verbau, das ti<^t:
früher' uleiD,, giltige forni , .jdiifi.,.
andelt uud.lo, dnß emzelne,,«^
wanken. . ))er Golhe, %vic ^«r |
hat auch keü) io, foDdero ft)r
mable tu. Void iu benaach be&)iÄ|l
I eo] bleibt sn, maiitea .i. ,:.^
ta (Ba) und iomahl dna ablul
tiieden -werdan. ' Erft O. gebtw
nir teile tlu wliUiidwn to. Deal
>int fc^ar dBm- ■Uanl beOer iri
a xusnliaheit, nBmlioh bot dan^
ou, d tiod uo bat,' Tgl. Uob w
;ruDd ift'«iiriBiiobl<Hul, nBinUnil
ü) malt glel^ dkn m au ralaoMi
werdeo; wl« dabsr A» tumw
igen, To hellen die mit ö, aa,
iuo zu bekommen; aus bl.-iu, Ü
Ü er twifcheii i'o und ia , «Is ; lierl fdecor)
^iX. lioro (decöre) 1. 2, 83. gifciaren (f«Ainars)
88. fcioro («lox) IL 7, ifl7. Ja, oinzelne ww-
PD Dach den uroAtioden ia, ia und iu, t- b,
Mrofi) I. 25, 3i. liubt (aotorj, liublidio, giliu-
>b (carum] lioltou (caris); liabe (cari) V. *ö, it).
earaai) l. 15, 93.; diuf (profundum), diüfo (pro-
Biafa (profundani) V. 6, i. diafön (profiindis)
7. : Ihiob (für] pthiubca (fiirari) etc. Ift gar
klduog, oder die endungoda, fo liebt die
"lo, ■wogegen die endungen n, i, I, e, * ein ia
vor ßch KU haben pflegen. Kein umlaut wal-
, rondera ein Shnliehes verbliilnifs älteres und
I lauts, wie wir es oben zwircbcn i und C, u
jiefuDdeD haben, daher es aucb nur tuweileo
nrchvveg eiatritt,; im ablaut namenilich bleibt
H mag nun giang^ giangj oder giangun heiflen,
kten über vocalwechfel tonlorer endungen).
I andere keniten kein folches fcbwanken iwi-
r> und io , fondem nur zwifehen io und i'u. Bel-
ppD io: Ihiob, thiot, liob, lioht, giogo {(rvlum),
, riuhhen (fumare), rioget (flelis] , tior (nni-
LC.
enirprtflit dein fjoili. iu und fcheint in den
allh. dcnknilihlern t.h diirrh i-ii ansijedrUckt.
tu iinj) w tritt der oiien (f. Hi.) tiefchilderle
wifclirn '( und o giinz anning ein. Das iu als
form i Fl vtrhliuljcn I ) nf«iircn "örlern, welche
kein io leiiien, als; ariuji (dirusj griupo [frixo-
igfi linu*;; niumön (cantarc) liuni (forte| - niu
\\fihl. njinien, diu (virgo; Hiurjan fi;ubernare)
■ : liiit .'jjopulus) liuri (preliofus) fniumo {mox)
tbuluS' fdura [horreum) liuniunt (faina) f^iliuni
itu Imdiirj ninn (no\em) friunl (arniciis] etc.
li". prnef. ind. und inip. der Harken verbii, welche
>nj. und praet. pl. lo oder ia zeigen, als: piulu,
Litit elc. ;)i ge^illen alileilungen, z. b. tliiob,
: iiohi, ÜLilitcn elc. 4) andere ft-hwankende
vorhin bei fo, Cii , io an^emiirt worden. ~
-ftliii'd 7"if[hen io und m zeigt fich darin l>e-
dad im verfolg und namentlich im iniltelh. die
Hboi^cüaniicn, die i« hingegen {crölltcnllieils;
(ind! ' lif|icl in es unlf)iüli';ir', daP. dem i'> das
■■(I, neuii, /(■ — doin in liinsegen das frühere
I. t:u zur feile ficht: vgl. ih'or, ihicr; thc^do-
n bekannten eldTohwar} 'deuU
ich D0<^' distfoh *) , ft) Wie'4<
istmallt Tpltcr m dfetoiold', ■ d
irden kannte. -^ Iti anfskung
lg, feltner swar als ia uod ic
ine frühere mehrfilbigkeit ^
iiint «US Cri - dod coDtrahiart,
caeoidi] (linf) (cucurri) , eia
-uf verQiuUian lanend. In
hth. uiiurfprUBglich,. auch n
End.
I goth. ju zu nftterfchelden, f
hO*. dis j- AH gar niclit fcli
ein jedoch wieder die aocei
nBmlich der diphtböng wird
9gen , weil ea' meillers tiefton
(die weibl. und neutr. endm
, oder wo ies wurzelhsft ond
». iüng='jnag). Hierdurch
I (illa) und der iailr. ttafu
I. miihocUmtfik« Mcalel f »9
h (jaOi) und lu ividM«), sweGkoülüi^r JMl«eh gleuM
tk beitlerlei durch d*s wiedereingeAlhrle j nl fäD-
km: liiju oder Uilu (illa) thiu (illo) ihiu (virgo)
LijsB)/ iu (vot)is]. Wia thiu i(l hiu deriiillr. , da-
bei O. richtig hiDtu (faodio) accenluiert wird, N.
lEfcraibt deD eigentlichen Dtpkth. gleichfalls: ^u*), jd
äiaegen tu [oder belont iü]. l<
Ikh N. zeit erhalt der eigentliche diphtliong tu eine
iir«t(terung , indem er auch, wieiV|i^hl Tchwanlfend,
Ib umlnut des b zu gellen »nhebt, Vgl. chrät pl:
(biultr; brt^t gen. briule. Diefer umfaut liutel auch
hueftiiD gana wie die -Übrigen filllo des iiiiUelh. fu
iier Deah. eu und unAraitig huiie er, nitre er bei-
tiin 8. 9len jafarht vorhanden gewefcn, mit demi*l
n tu ausgedrUolit werden ktiniien **). Weriolg^
die anficht vertheidigen will, dtiflein ellhJ um^
des H (o gut vor N. als nachher b^^nden habej
tapn 1 sufiLellen , das mngelauleUt ü habe j frahertib
liicfat m foadcm verfdüeden gelBiiteL,< wiIe mir'weta
a^ «'ahrfcbeiolich vorkommt, zu gefchvveigen^ ibß
M der laut gar nicht nird angeben I^Oei}..ynd|.relbft
das fchwanken bei N. , der nel)Oii c'driulcr ituch noqh
chruttT fchroibt, rodet fUr dos damohlige nusbrecheft
tiaes noch unlicherco umlauls. ^
vom Utiergang des iu in i'w oder iuw unten bei detH
eonf. H.-. —
■OÄ': nicht gemeinalth. fondcrn mundariifch fUr
ip man fucbe es thcils in alemann/ urkundlichen ei-r
nnamen [Neugart v. hroad- , nioat-, ondnl-, road-,'
ibcils in den gl. ker. z. h. moat, pinat, ploama,
»h. hroam , pbaju ffacrißco] foakit . fftiagil) etc. vgl:
. dec. m foana (Judicium). Die beHimmte niundart
iD ich aber nicht örtlich anueiten ; liel)er halte ich
1 ftlr etwas altertbunjlicher als va, was auch zu dem
r^ruDg aus oo [ö] Rimmt.
OE. Ol; find keine alth. diphthongeii *") ; zuweilen
rfteti die vocale 6 und t, e, oder i, als sweifilbiger
; Warum nicht Iu? fla er fönst le, io, üo fchreibt? Dnd
ihm le , io, üo andiphlhongirdier sls i^i, 6u, In?
; Eintelne (paren des früheren iu 11. tl in giriuno [cIbiq.
fiiturrando, O. 1. 19, IM. I, ST. 70. «
' Toir Ibaptisma) oiga (oculusj hoibet (capul) tolgen (my-
iteriumj erloibet, [ammtlicli bei W, halle ich Cur tailche
ben , da " dvalta nicht hm
lenldich wUre. Dort auch <
nit dem vornusgehenden w I
crevit;' ttuälg, lavit; fauas:
vuasi).
i «der uo: galL-Iuaml (hol
iDuaUla (cat^ula) bluag ('
flruot (fllva) zuotn^ (vacu
iiti lish_ ^lerwXns ergebeD.
auf dem ablautsverbBltaiO u
rzelhafLsD a.
I hehau)>tiiDg , das altb. uo e'
, mit KcM, wenn man aud
1 dia ent Wickelung des «o,
l o tn-w-flgen will, vergl. cor ,
cuore, cuorpo, buono, mi
■), ua nur im hialus bekai
ingifob'.
ind treibe altb. diphlhongei
iler lie, wie beim te,' eil
•M (ienkcti, allein es ündot (
.o!b. tie'rchelnt etwas alideiv
1. altkotthdaüßhe ttocali». IIS
''^: Ki ei, d, tto, ia., io, iit, uii: — ^. liratK
**, «, B, to, ia, IO, in; — O. i>i, in, m^' io^ iu,
"»»i, m; — T. ei, ie, io, lu, ou, u«; — N. ei, ie,
'", «u, uo, und fo wird lieb jedem dinlect, der uns
«eiUBW ]«kBiiiil ill, reiD eigenihUmlithi« xuweifen
bflan. Durchgehend tmd bioO ei (abgefeben von den
' H*"« J»5 ai> und tu: die früher groDere inlddtu-'
WntchiWohl auf oino voilkommenfieil der tpraobe,
("^ twfuht zum tkeil auf ualicherer fchreibung,
wie detiij offenbar die älteren l'u, ia; ön, io faft. «u-
^wnfsIlMi. Der Goihe kennt nur viar folcbor
w^pelbuie di, au, ei, m und weil dazu fein aiim
*"*■ ' 'I, in Heben di, du, iu den wicbtigßvn altb.
■NBMdcin ei, au (ou), im ^ur feile; das ebenwIcJi-
M* '" *sr im giolb, ß, wodurch das umgekehi-te
™*Wili its r zum gotfa, ei .iiisgegliclien wird. Öen
^^["f li« (« und i«, zum theil auch des io, aus
j™ (jiMpe habe ich mitib bemüht zu «eigen: —
A*i "*"'"^ befltniiimng der eintelnen beftbitd-
»w Jffcr doppetlHule in den alleren dialecteo ift
MWalmuwenh ; verändert lith nur ein efntelner
'■"'i fc folfit eine nachwirkunc durch die p^inze ver-
w..Ddie feiijf, unj ((.^^ j;p]-,.t^ j^r ;,j,i;„„^, „.ij, ;„ J>,|^,r
netifl) jetftii analog und nnverworren hervor. Kril
nach und nnch ^e^konnt und vcrichii'bl die rpiüere
rpncheüielo „idnunf;. Mnn nfiliriK' folgende würtcr,
golh. aijan^ („y,,,^ |^j,„ |,;ii.„is, gftf,; _ K. eigon,
n"'". '*a. pauni, gual; — gl. kor. eigan, min, !6n,
paum, go»i; — gl. iirah, eigan, niln, loon, pauui,
i^'- — .N. oiiiüu, min, lön, boiini, guul, allcntiiul-
Y^ Wandte und klare tinrithUing des iautver-
haliüKTcs.
!, lifiphlk.i.jf,, fjade ich nicht, hi^tlidous (cbeinliare,
ndDtlich die in ^wei lilben zerfallen, z. 1>. ihrao-a
"DU-' M auch drö-a gefchrichen : i-liuo-a (vaeea,
liub]U'j-j,i ilaiiiiaj: iiu'oi-imti (hinniens! ; gi-illa
yin^lial u, ii. ni. Spüler vcrfchuindet der hialus
ffieiflcns, hUw. durch uej^werfoii eines vocats Igillc,
fflU), auLh thi'ij oder einfiliieben eines confon. (vf;l.
Jis Deub. Ijicne, wrehern).
umUule lialien wir
"'Tli: .-in (.< ,-,lt
nur bei a in y
nil dein 10. jidi
und rii in et
h. ob dei
bc-
des
1" in 111 -inziini'tiiiie
1 fey! f. i)eiin i
11. Die UM
aule
älDa..; in ,f . u
!"».[. üiL'lil viu.
in ue; o iu o
; u in U; l
eun
n anselgflat dpHi man. ilkIMa>i>
■eit rlit ntnrniifcnng via .dMjl
pBringM- «iaEj - ah. fii w- oniMm.«!
heiDt. Mta - vai^ dia .bBoarinni
weleaheil des nmlaoi» «t fi M<i|j
; (t; f. 81. Ib« du. iHw* mMli
er« 4 ftatt 6; r. 8«. nber dn «i^
puren de» dt.* Jb. iiO)>("Mi.tbMiJ
OB- l.iVJ'. 9beria».Vk.im>%'4m
ein dieVBai^Mfchfl MMti-dar-i
ifath. " " lixi<)i«
blaibudie gBhm^.'d«-.! ....
ilhaften Uteileii. der w^iMr^J
iungen, nre, «» gna «Mtwiihiil
ifiiinnitr alc in-d«A wqnüAhu^
nelvcKale der vertndafaag.viMlnP
den ivwlaut, tbeiii dvott'ifMhV'''
e, wia wir deren «wiCRlMk i-m^
n dipbtfaaveMi iqueeateia lifri« J
Jeicbvpbl k*rr(oU in JqUwd tM
I ^ere^eller, ruhiger gaog «
L - mUtucMeutfeli» wteale. 1 AA
heit und sbwechMuog der vocale unLorCobeidal ß<^li
THD dem etfjentHcfatn uiulant darin wefenllich, daH
lle (Jiinrli keinen dem umlautenden voail (olgeDdcn
andtm bedingt ifl, wiewohl Ue fich zuweilen nacli
den M^foden vocnl r^cK; ftiruer, )>ei dem uRibul
wird d«r bachianif;e vocnl der wiirzal ^BtrUbt, bei
d«nj vonilM>cobrol der enduD^ der unbetonte i^rcbivätrbt
wid f^nzlirii verwandelt "). Ich wordo inJoh daher
it* Bosdracl» vocalioeclifet fUr die umanderimg des
luinKÜcalen lauis im ^cgenralz zu dem uml'iut, d. b.
d« awicrung des rndiraleo lauls (oben T. 9.) bcdicDOo.
ha oaberen pntwickeluog des vocalwechrels fgigende
lälu, wobei jedoch auf die Qcxionscndunjjen , als
welche «n ihrem ort befonders erwogen wurden mUßen,
keine rbcklicbt zu nehmen i(t.
)] wie itn jjutfa. nar fpiir\veire vocalvtet'tirel, fo war
er ia den ülloften hocbd. quellen Teltner **) .Als in
dHtm des &■ IV. jnbrh. Die eiatelui-a donkmBhler
ftfanBlKUi «i>er unl«r einander und in litb: felbft.
K. I. b. fcbreibt die vorpürlikel i/a-, ohne daO ein
iniftd der abwectifdung denkbar wiJre, ka, ke, h',
Ja einiiiemalil wirft er den tonlofcn vnciii völlig Toi-l
iVarof-m, mereamur). Er zcij^l SiV' fuigiilt (taeitur-
DJIasi und Tuigili hinter einander, iü' inurmuläd,
i5' murnioliin; und willirenfl er in t!ewiiren wür-
lem (Tl'o uiiviTiindcrtrn laut beiiilll, als: »rHtne
'trachioy narachirt irorlil'liniuiu) wvralali [mundo,
k< deji acutus und iiravis anzunehmen, da nbcr jener den
iititel, diefer ilas lleipcn und linken des tons ausdrückt,
Id mufs lotzlerer In der lebendicen austprache itufan ha-
twEi, fot:.'1icb auf [einer uiiterllen Itufu toiilnIi(!keit und
Hntumnien , woraus Kiicopcu crwudiTen , geltea. Die
p. alona lind auch anerkannt (Bultm. ]>. SS 60] und tat.
beben lieh »nsrehen. Mit der tonfctinachunH IriU mcrk-
wnrdi): auch hier vocalwcclkfel ein, v'kI- oapul, capiUs elc.
<u>d eine hill. entwickclun^ der rntuanifchcn mundarlen,
«urde viele dai>ci waltenden rejjcln und ausnahmeo an-
(chaolich inaclieu.
'! Dieter unlcrrchicd zei^t lieh deullichpr im mittelhoch-
dtutfch , wu die umiHute e, 6, li, ». ce, iu eintreten, nciche
laate der vocalwochid niemutils erzcuiil, rcmdciii nur ein
vaees e und t.
', D-s alleraJtelle lieifpiel wäre aus der Ri.inerzeil. cannine-
lales [Jac I tanucnutales .Plin. h. nai. 1. 89. 1 cunanivali
iGruler lOOi, 3.)
iMckileutfchli *M*k.T
-weralti] hnaribM . >(f*«ffMit)t'4li.
in •ndeiu, itoc iiM^helaitlliUHil^
li. itiohate, perage- -ete.. lyrtBBfiiri Hb
als: fimhlum (fiKn^) «flin (igrt
bare. Jedes depkiiaM; wiüfcMl.lM ,
vocale auf eigentlMaliclB .wMt, ,
ht den herau^bern fiimiJnw Mit
her fius der vergl«chDiigi:aller.ttllt.
Inmaiik keine genttgertdv'J " *~''
leint klar: unter deD-efnUit^'i!
gen ßnd a, u, i ala Mf^y«^ vM
nehmen ; gedebut^' kOQlriieii h^
ohen vor (wovon bTeC bitshfii
1 einigen Wortbildungen
lAndd , Kltg , Uuirntn) aodeM 'i
n golb. -eig -äo)-. gar oiafti.:
liehen alfo hier: vornAddiehnia fl
lir fie gibt es drei fidle, dar ab- 1
er Yocalwechfel enignet Ooh ta te h
tretende flexionsendung. b -maa^iV
^l^einen die vocale .1, ü, i willkHr-
tütkochdaUfeke eocale.
bomiois. leb bemorke 1) daß bduAg daa a
ti wa^^res, heÜages. 2) äi>i\ das e suweilen
.h) der ult. vortritt, d. h. oltnü ful);uiide Qexion:
tr, lieileg, (vgl. nomea, numinis) ja gewilTe
IT zeigen überall e und nie a, x. b. die gang-
I vensaDdrcharisniiTuen faler, /»leres, bruoder,
IT. 3) dalt DaU des votuilwecbtels häutig Tyn-
BinIriU, als: wehral, weblles; zeihhan, zeihnes;
r, g^llires. Die ^efetze diefer fyocope laßen
tlvra nach den Zwilchen dem ausfnlleoden vocal
Kleo confonaalen , fo wie nach der poHtion
DJc^tpoGtion in der wurzel nlfher bedimmen. —
^nie fall fcbeint Ach auf die fchwilchung des
• zu befcbranken und wenn u oder i fchon in
ilt. herrrchen, bleiben lie au«h in penult. als:
j, bonnges; aphul, aphutes; himil, himiles;
t, megines. Nie wiri) nuf diefe weife a in i
0, noch u in i oder a verfi-atideit ; t. h, wa%^r,
ins, apfaul, nphiies wäre unerhört. Vielleicht
Urib ein aphnl, iipholes, ganz analog dem pCrag,
es, bei %veilerer aufmerkfamkeil nachweifen.
ß iR das fchon in die ult. vorgedrungen und
, dann: aphol, apholes, wie pl'rog, piTe^ies.
jpiert wiirl jilier das u und r gleicli dem a, als :
ilitm . liiuhcir 'fjiatcr limbolon , (ilaliar) limhlun,
Her fall: in drei- und melirfilliigen würlern
, zw;ir fi'hu.inkend doch zun:ahl liei deul-
^rkennli.ir. fpurweife auch in iüteren denkmüh-
e\nii iifßmihitinn des lautes flaitzufinden , nam-
ler voc.'il der hildungsendung gehl in den der
n üder einen aiuilofien [don einfachen (lall des
mteri;. Illier 'j. Am haiifigdcn erzeugen lieh
liefern wfge die vocale e, i und o, [eltner a
II. weil dicfc in der regel fchon organifche
(lu lind. ISeifpiele werden alles vcrdovillichrn.
i'.nnm , zierara , giVijani (l, fconora, zienVra,
.5Ör;.. ki.n.tii il. 4, .'ii. Iiiagala V. IT, 1(1.) ft.
r-ijla, lu^iüeta. Veriiiutlien ließen Meli: fadaiiii'!
a n. fiiduina, fi/afaii '(;allidi:iii , fl. l\-/.uUm
R I. altkoch (imtfche voeal4.
■ l|ff] bf^remes (rcopse) It. befstnes; TAberrt (nniDclaw"
' II. fübBPel; ßnfteremo (obfcurol A. fintlareiiio} bil-
teres ft. hittares; garew^m (pariUts) A. joanwAm.
Manche der vorhin unier b] iinf^ftlbrlea beirpidi-
gehören vieOdchl hierher, obgleich in faeileyifci
«her [chwächun^ aus heilngfis &ls aOimilatioB Sf^
XunehmeD ift« da- es auofa hd^Oa beiflti i' ' i
; /) edili (Kenus] ft. adali; fplliiri (rpicnriuDi) ft. [pl-"
bfiri; lidilon (incolae}; bittirl (iirniiritirdol ft, bi(> '
.,, tari; luivilln [dubius) II. tuivAlJn; ftjatirt Ipnto^'
II. fuaUirii lObirt (oiimd»] H.' fubarl; hungirftt'
' (eturivit) A, liunga'rila; duriliil (pertufu^) tt. dam^"
bil; gidigini (famulitium} A. gidiguni; ^
d) die adverbia: ebono, oObno, abobo, irbsigooo, .
giholono (lalCDter) II. flbano , abubo, irbol^no,
gibolaoo ; df« prael. tanori^ta , regonöUi , wunto-
rdla, zeifabooMa, suivol^t», wiichoröta (vtgüavitj^
«tc. fl. tonarAta etc. lachoDon (farolis] fi. lactunoD; '
. fidomon (Slis) A. fadumon; wJigono (cumium} w«l-,)'
koDO (nid>ti)m] ß. wsgaooi TvqlkkDQ; biw^am'*
(fratribua] 11^ bruaderon, einogo, :ifaeiIi|o t ninf."
Va.,:UMilA.i«e. *
lieilsgo; babotöa (II. U, IQi.,)'
I. aUAochdetü/Jte cotffoawten. li^*miae: M9
■A pUidi, T. zw. wuHtwAt und \vuD(orät. Und felblt
h (chwasikt ftugenrchemlicb; das g<inze ryftem HvOrdo
tfa daber, (olllen auch die blT. einzelne belUligeBdo
RricfaUguagea darbieten, BiCbl durcbfuhren laße&i es
■r tin n-iderHreit des woLIIaute mit der abftammiiQf;,
e fich hilufig gdleod ntcble, ernschren uail mntie
li der allmlhiigen vardOnDung faß. aller unbedMiMa
Me in das «inzige e bald ^vieder aufharL'ii. ßiozelRe
llrtet und formen mögoD Heb auch ntich vei\- dd«r
lODibrt gefoftdert und von der alTimilaliAa frdi gebal-
H habeD. Eben fo geVrirs ift in andern dnrch afliiBi-
lÜM. und vocalnechfel; uberh.xipt, iodem der ge-
A«3cbtp laut aus der pentiU. in diu ull. «indrang, der
rfprUnglicben und organifoben ItiutbeAirnniUBg viel i^l-
mcfa gelebeheu- ,i i i
ii) f«it dem 40. II. jahrh. erfcheinen aedk unrinidi
alte toolofe Wortbildungsbutt tu e ^dd i' v«r-
hhwadit, wodurcb jede un(icherh«it des frQhtoren
•- YMlbnits b«(eitigt wurde. In den (I^xionen ■} ha-
■■ beo fleh die alten vocale zum theil Itlrtger «riialtea
ood diefc sbweichendo gefcbichto dor biklungs- Tind
der Oexionsendutigcn wirri einiges licht süf di«
(. 96. geni.iehle hemerkun^, diifi lieh das 6 in der
ßexTOQ fogar treuer als in der wurzel felbH (*vo es
in wo Ubei^ieng) bewahren konnte.
allknckdetitjihe confonanten.
DieTe lehre i(\ eine der verwickeltellen , weit aus
ermifchung der mtindarten ujid oft nionUrofen mis-
ü^ucben der rebroiliun;; beinahe endlotes fchwänfeen
«ifpringt, lo (I.tPi fellill die heilen hlT. den gramipali-
i« nicht befiiedif^i'n.
■ L. M. .N. R.) iiquidoe ").
S;immilich an- in- auslautend. Mit dem anlauten
. n. r. fi»ni;en fcbon feit dem 8len jahrh. an die anlaute
'/. An. Ar. lifh zu verrneni;pn und bald find letztere ganz
n eritere nbereegangen '[. unten heim Aj. — Der aus-
»ut m beginnt etwas Ipater, jedoch nur in einigen
-; Doch auch in den ondunoeo einiger parliheln , i. h. das
alle (Inu ^[incj beiTst bei N. noch dno und erfl [pater
ine. .IfSKl. fliu. fllo. ulfl {mullum).
*• Di(^ riiii';ri un<l ihre namcD find hier btsr uod nnvrallnderlich,
lybte'iamfaiiyWaii. 'lliyMh» i
pl. und in''der prtaM tk^^-MSaß
trcg-in-4er äwlv'itliiA em^i^t m
n ■blldangsendungeD' lll■i'^^,/■-i^|ßiäa^
nie. Prentde ' rpraobtal-illfllMD -ß
is 3W6i ItüfRi iy mmii& ia-ih ißi
idet- p. 3«»-^3U0:; die 8|*nkr iMi
' lerafalemr, Bethlsbetn^ dia" in -Mi
I. -9) m-wind völlig ' oDtciilriMl
~ Tom' Bbflrtritt' dek inlmilifcdil
f unten M den verbiAdnng^väl^
wird itaM-^iK'adultoriinl[n)iyl-MMl
His: tfmti, moktai, 'VdkiiHduvtft
lichl wenn in der safanudMlMaari
fit, z. b."iD-ganean-,i un-ikuJU W
eo und ' iiaaasBtlich ijiB..ion»ll4i9 i|
id. ob«n' f. 88: bei den, & Ww
rch auch der ■yorwtRetMtOitkyt'nm
nnt,. vgl. {angab, fianguih f^MH^a
ben, bAhaD,'brAbia'((l»'itt»ii0Ht?)*)
■- aus Isngan (Jonguio-) . UIud ■«rerda
n nh ausnabnisweite nbl^itim^en It«
den fltimnieii «ff . . ei^tgntlici
>yilk»cbtimtfUm «m/Mtairim. ti^Oidael ttf
Ml, f.) ft. inlil«) noch beute in der ishAeiz tfel
ti 3fi6.) vgl. das itHL ifnln^ franz. ifle; TeMhulh-
adt-r veriHnjfcnma dos vocals lÜIa zu beli:iiif>lfln,
iM. forni 66, bs 11. Aafc^ uns boflaii^t ;'nitrilt jen^a
Atnp nicht 1x^0!^ N. führe I ht tins (bithis) nittit
li Sofawplzer. Eine ttntö« (purO. (llihnd im rniin
ßiini, l)t<fliniint nii'idaü gnth. r^iclir. und oondj
anui. v^l. das ajtl). flAtl^i (nalulis) und ahn-
^ungeu, die ofTeniiur mit flandun zurnnuncühlln-
^ (Ins n JD Kuitnt, hnnl elc. Meniglten» Da(^
ejD? die heutige iinnafale ;iLisfpractic macht «s
ilfrCch^inlicb. Von ausfnllendcin 0. voT; gullj
y; endung gibt uns, hi(,T unigekeliir^ N. einen
Oged, Uii^edig II. tu^Mid, tugeudig. — ßoi dent
auslautenden r ill es wichtig, auf. di^cni^n
iprkeo, in welchen lieh r aus dem frllneren f
Lh-it. DaH r al; das ältere und r nls das jUa-
)f)i''''cbtcu ill, foIi;t tlieils nus der oben (• 6S.
nnen \Mmri. nnälogie, tiieils aus der pr^^rer-
*-iD würtera, die im nllh. noch ihf f behiiiu>i*!ii,
fe^IiUen erSelxi ein alLh. r das goth, T oaer s:
_E. rnnTc. des ndj. ^ im pen. u. dnt. ffi, fein.
en. [)1. de.s .''dj. — im corii|i;irat. — fodnnn in:
iihir :T|)i<'ii, araii niefrisj peri {biicQii] nerjan
mir. lliir. ir [v\' ir ivus* wir 'nos) Or {:ies) rni^r
('•r 'ddor^ li(''r fplcndims] 'j grr (luluni) k<^rau.
■r rdni;uis. (lil!;(j rür iirundo) ('im (aiiri.s) början
ior (fcrii;- in den pl. praet. wanin, birun , lurun,
und verTniitlilich niii'lj in andern, deren ur-
les f orfl fcirl^iTetKle unlcrfuL'liiiii!j lehren wird**).
I ifl im i;cn. fj;. cuafe. und neiilr. ^ zum theil
iten wüiUtu, deren alileiluni; uder Hexion be-
\l. als; iii'fan ;beiie \alere.i Iriiifnii fcadure, flil-
.-tn , was: U-frm. la.s, läfiin ; li.ifi) lepu,-;;: [;enar
,, "■) kii.fan, kos; li<if;m. li'is : Ifarn (f.-rrum'j eU-.
ir den ilber^an^ keine ('(.nlei|iicnle analufiie zu
; man viT^leiche lufan, las, lilfun mit i%i'fim,
.ovori iioci. hJiM ';«u^«?) tihcr id. Auf .ie.
iiellclcbr Ijicans iiel>eii Iciilntcs geiiiinnl
US, illullris' der deulfchcii fpractie und iii\i
iiilarlie wurt inub gts ^ewcfpn
heiteriiu-i blipl> 1
I und U u v \*» MMf^gli*
einBii Qbbi ■afar^^ibm'Vdii^p*«
-beim -L). --^w '-UrihAmiti-moiH
mar ol^eob-if. «hiHUa;il<i<H)
qtiiden ift hanfig. LL, IM, IW,
■ im inlaul, im auslaut wird der
am, fpan, war, praelerila i'on toi
nürran; desgl. itn nom. Tai,
Diere verein r^chung kann und
littndeQ b und d in ein aitslaqrt
werden, woraus fleh der «i'c
.e einfache liq. [glt^icli dei* %
liq.' (gleich der med:) roüderl
lie media der ten. vorziebpn, '
nination neigen (z. b. die dani
pitieQ haben wir in der gemir
endes priocip zu erkenneo gegl
reibuDg gctntiO auch ausgerpn»
glaube Telbll, dafl ahne die
confotiantauslaut nicht gefcbH
, atikocJutmtfisiut eanfimiHen. üfuidae. 198
nt ft. faaUit«v< t
I {DMCUlatUS). ' <
Keiae aoGcht der gertiination bcwillirt .ficb ferner
I Jie mügljch«, nachiveifung iiiijncii^r fsemiDaliutieo
nt^D conroDanleDverbinduogen unj iplfiier,j>eifpi^lf
■ die milteJ- und neuh.. fprocbf forlnShrend ((tebf,
Tiele li. nn, rr cfilßeheD nicht durch U. ni. ri , «I^f
bleitung bildende i wird entweder in der geai)(-
l' verfcbluDg^B , ^beilpiele: Ijninoa (llioraxj rel||^
■e) Dürre, wcrron (tueri) jüngere formen als ; brunj^i
jj börjo, warjen; oder es bleib! <Janehen bvO^h^D,
|bai Cgeous) uienni (monile) gl, jiiii. Slf. fl. Iiijot,
: feoni (iutum) gotb. fani (noher das fraa^^
benD» (gnllina) ft. hanja. Aus Im. mn ent-
lieh EUlelit mm, nn in Aimnia, nennen; XrU-
j, OioiBa, naroiyan, neinnjen, nennjen. Aus
■nntj (lenilas) inanununti ; aus i^oUihlilii (gloria)
L cuatlihbi bei ^. , Tpater giwllii'hl bei 0. guol-^
ihä N und W, Nicht un wo brich eidlich beruhF
i> (peregre abire] auf einem alleren wadalön , wad;-
^m wadal (vagus, pxfnl, mendicus) hergeleitet, und
\ wal [aen. "alles, iiiunidjcnlutii, dllrriu iluruli ein
eres dl erlüulert «erden, wenn man das goth. vadd-
erwägt, vgl. fddo, odo und Notters aide (aul);
Q«ell6n [N. 77, 69.) I. grunifedilöii; illan (feftinare)
.iddja, und Über den wechfe! des einf.icheii d mil I
indder p, 355. 256, (fo il\ auch unter filabar genau
slitli. fidabras). Andere //, wie al, alle.s, fnl, failes etc.
Itioen freilieli uralt. — Rndlich lüill [ich manchen rr
Kurtprung aus rn und rs nachweifen: (li'rro, ferra aus
*mo. fi'rna v!jl. Sinlderdial. p. 68.); irri, ihurri, wir-
f*''^ merren, farr (tauru.s) etc. deuten auf iillere formen:
"^■«iiran, maiTjao, fars, wie iheils einzeln flehen ge-
wijWe ri dnrlhun, namentlich wirs (pejus) thurft (filis)
iffläiafca), ibeils die goth. Ihaurfis, airzjan, marz-
J^ '■ — Unbekannt hiueeRen find der alth. mundarl
** «ilimiijiionen des nd und Id in mi, II. — *•)
* SolHen (ich mit lücklicht auf den wechtol rs und rr die
ileutkhen volkernamen marli , marfigni nicht befriedigen-
der aiislegen lafscn?
*) Wenn b*l den peininalionen II. nn. rr. die f. !>^. gettellte
'Kd , ilafs ihnen nur ein kurzer vociii >orherRehen rturfe,
fniremshl ins Kodrün^e Keröth ; fo wird mnn am hellen
rfe^i gemiDiPrlen confnii. ans !i, ni. ri erklären, t. b. Iloinoa
ttfehe etmfnttatilm^. U^ai
lendp verbmdwtff iati'Mq.' mit
n. galm. Mina'^maDUs] fAln
iGlm. fcelmo (pedrsy; kdn In
dt!lhan ffodere) f^IbAn. cb^ft)
balp. falp.'"'dBlp. Lb. wlldJ
jidl (debita} holdao (carum
). LT. kaU: all. wwalt. fehl
gHtan. molta. Mta [pugoa
(fatclDum] g^lll'nr (trihutUDi;
lalz (clnudus). fall, fmalz. hc
Iz. falzan. walzan. galta
js) wilzt [relclabi} fitz (ceiit
) fmilzan. — LG. palg (foll
. LR. fcalk. folk. tolk (vuli
!s neben fich, weder lingual
jmbi. wamba. aiiihaht. zimb<
llreDuus, woher dw volksnai
)us). UP. kempho (pugil)
nif. fcimph. MFT. famfto
mfL. komft. gizumft. MP.
iii[j. larrp. fuamp. — N. I
wifUL niadiun. hemü (ounua |»1.} »tiditr, .JatMlf« etc.
Bi IkdI. ranl. lant. himl. warn. pfunL kinl. winl. liuSU
hwilpunt. munt. friunl etc. JSS. gens. {^^MuiB [pruraj,
ha Diu. uas. fnns. ruas, iliintiin, Ituli (leas) winUn.
■MirtMiBfera (llmribulumj; «iictungeD auf -anfn. NS1\j
1^ gDsJl. Itunfl.. bninO. finßar. NZ. ganx [rcinus/ /usiH
^tDBBto iuber) kränz (di»dem>j]. leiuo (ver). benM^
pHu (pknUilio) minaa (meQU) pHtJozB. tvinzuril (vi->
IM' nintaD (lacerarej. runzils [ruf!,ii]. f^ninzig (<'eliH},
•4b(Mi iii( -enza. — HM. arm. härm. darm. fiiarni
* ii^- fWm (fcurrililas) kfron. dorn, tiorn. koro.
•iiameu:. BB. hui'rban. (U'rban. elo. BF. dorf.
twbQ, fcurEoD etc. KP. liump. b^rp olc. Mi.
■(• »Sniiii. t'rdo ifive) quördar (efc«) monJsr (iwini-'
TOI pnb {virgs} etc. KT. hart (barba) zart (Ift^
9 wi (ilef) Wort (verbunij fpori (tladiuni) ort .^cuTpisOi
dlilbilaurus] prort, und pr.irt (labium, oiärgp) furli
pHin| jriAD (coJere) garlo (barlus) r<irUi [InqueU}
iB^ Hwri) imartniSJ (corruptio) b^rli {durus} h^
PPl^rta (porta) chorlar (grex) RS wirs (p^JUid
Htl>>liunj) lerfana (Ldlx) RbT dürft vvuj^tl porfti
"v ^nsp RZ fumi bar/ wirzi fvermcdj hiTza.
'^''"^ B(i In r^ duir^ ndiius f(iirp.ii pellcte elL,
fk «irk eic \i(,li. diekr zililreicIiLii n)urondnt\tr-
n^mm im voiftühender li(|uida ),eln-n die l.uchOa-
nlelire rieht njlier in und (iiid diliur nur mit einigen
ifpieitn leralirl worden Fs leuchtet ein, diR he
f fincopen lieruhen mmeiiltich i(l in den formein
¥ ''t Tm ip )j ein \ocnl dizwifilien iii'i..,pfilten
™ f* linden hch noch 7uweiten vollftandig hohp fila-
" ariin finrim hinnf flnmen ihtrof oppiiiuni)
"'" ^rc hudrih n b,ng ett Miiicho ubrter fyn-
^i'"' ■\Hh _Hr ni hl, du ts fp-iler t,ieichfdls
*"" ' h hiruj rer\ns | inii; junc is muniji fmo-
^" Ulf luihTnindiiimj bilidi iniago) lenijih f(inipi)
ä^'f* fHiin hs Mrzu^hch meike iinn dad der fpi-
""t nl (ho ifp ch hh) noch nicht sern unmiUel-
'■iiiflij f |_i clihfr «(rih (opus ftorih ^ticonn)
'"''■' Uli, pirihlu beluh Tihhin (commtndiie)
''£"• ItreLhliut uns thuis in nicht mehr zu he-
'^filiD fdllen .,ki(.ho lufhebunt, der fjncope zu ver-
''fn I I) halt «muri \initor) ein dlleies vtini^Vi
' i-ll^irlii Hlni^in tlioiK flli fokhe «orler uiir,e-
'c' ri [ lition noth iine ztill mj, klirtf-Unde lus-
ft nzunehiuen
itßhe confonanUm. I Mak».'
\ bicr fol^ndee. mb und np n^ai
allimilMion wtm*)\ mft geht t
irordeiD m«l>r eewWcn, iCbea-ai
- rt taoD-maa m ä tr ir i leb^?w
t dengalb. nJ (wort. Iport. -Si
' dem (toth. sd (bort. oft>.> ^pi
, uod Toriiin f. 191. aber du fr<«*
I gebt der golta. beJeg ab**). — ^
TUneo OUT nvei Zeichen a-
i für b und f, birihha (betslC
; den rpinnien r drUolte iM
die tenuis p. fcbeiot als »nkm
iden wonern \-or^kon)nicn al
Dm ßchf. runen fUgeo einen H
, den fie v^n ropmln) und f
I, bsuer firr rcbacbfpiel) h
aber dm» alUi. p unanf
; in der atirpreclifinden U
, theils d«m rdclif. aiiIhuI |
t pA. be^nel, auch vicHekJ
■) dastelbe won ift~*). Die ^^
ped (?p»dd! , womil der p«r—
' im IcbMfc: padeb (ilal. [m^*
.1=5
I hn^^M
I MAocAJhM/^ eos/MOHtett. MtaU-^. IST
HHB|fa)i nerkwUrdift flinftintriit, writiutblich von
^|^b«AtuIeit«ii , (un^iiDger, ^enieioer foldat itn
^^^Kwn reiter. Detn f«f nun, wie ihm wolle,
HHK>cignel lieh für die sllh. tenuis nicht, und
li-kUlria ^nnz »Dders verLüllnifs der labiales, als
i> iDid. fstht. und goth,, nanilidi der golh. reihe
Rb- r. r, enirpricht Arenptlhochdeulicb : f. p. ▼. w.
M die media b völlig «osfieht, f shflr durch ph
■xiv dun* bh naher erklflrt werden niull, Dipfes vnr-
••"»ni der atpiralion benihi im gründe auf der ver-
**ȀiC!; des einfachen p in ph iind die unlerfuchang
w- UgmiiMi (jang zu nehcnem: erftona ift lu aeigen,
wi ilüi iilierge» icbt der sTpiration auch ini allhocbd.
muDifci und unui-fprUnglich fey; aledann bleibt die
mA klwänkende regel der alth. labiales fpJbA Eu
V^- Den heneis jenes fatzes fuche ich in nach-
jUgdeo puncien
n ^ illKnuebe eLoUimmimg der Übriges deulfchen
{•'■mdmen, der goth. fächf. frief. nordifcheo, vcrbui^t,
f «Wliucd lije atih. Um ihres ph früher die lenui« p
^ flMR baben werde. Noch mehr , in TramdeD and
aNii tprarhen lind vergleiclibnre wiirler ehenf;ills uu-
alpirierl, i. b. ur. nt:it^i, lal. piper, Jell. pipperes,
^' P'pirras, böhiii. pepr; — ni;t7ii>( , lat. pipio,
w'"'!' pjflidn) : — aUijui, hil. finapi, leU. linnepes; —
'«t Mni. opicc — kaufen, lat. capere — greifen,
lat. rspere, lett. firahbt, iilth. grebju etc. Ebenfo
lal#n lieh fanfkr. u. perf. werter mit p und nicht ph
J^i'l'reii; etyniolopen aber, welche dergleichen gt^-
MMlieD, Ulli die" niihere verwandltchaft der alten
"fftfn mit dem niederd. darziithun, unlernehmen
'1'^ unnüihiiies , d;i meiner meinuni; nach auch (l<is
"''"'■ in den erften jnlirh. die afpiraliun keineswe^zs
!™w bl, fondern üp» (liniiai fcapfin, fcip, plpan,
P'P"' pefprorhen ^\(lrden feyn wird. Sie halten alfo
^•i\i leiten, d;il! die niederd. uusfpraclie in diefeiii
P""" der älteren treuer {geblieben ill'>
' -Vicfil eiiimaliJ in allen worteJn ; dju nllun rprachei) zeigen
JD maiidieii die Iriinis. wo fämmlliche (ifiitfche «fpideren.
nirlit allem die hachd. z. b. nohi, pes, Tanlkr. patlah : aeol.
nffiTii. lith. [icnki: nt\.3ni; [ledcrC , liUh. pi^rfli allh. fur-
Z8II . Diefe in sllen ilculfchen inunriarlcn orennifcho afp.
darf mit der unor-zanirchen, blofü im bochd. vorlian denen,
nicht verwechrelL werden.
ilfche corifoinuiten. laitialea.
I Htimern aaniehalteoen eigfonamao
ir der aith. Idbialordmin^, fonilm
orgaolfcbe ^olhirche. Itii^ tonuia p
pii, ufipii, ulipctes, luppi» (niiMitnJ.
idia b. in belgup, boon«, ImdubMU,
vibilius, lolliiaL-uui (lioclul. tulftlcbj
li, cimbrr, marohoduus, uhii, etc —
ni, faJi , < frifii , tunfHoa, csnniHfu,
rän& T. in vandali, van^iooeS, fu»ii,
treveri et£. Uanche diefer nämut
') aber die vec^leicbbnrem f. eDlfpre-
iederd. p, die vergleictibaren p. Vai*
'onttern der faoahd. afp. pb.
bler fclbH zeigen fpuren der UDuis,
arten Tollle, nämlich In wrtrUni, in
übrigen deutfchen mundarten lenvb
ich in pina (dolor) pCraln fuiil^
>Qradtii, pilgrim, palinxa, ptdMÜl
nia, MnipaJ, probiA , pimenta, fnb,
f (cpifcopus) und ilhnlicheD, metteai
^DtietiDten Aürtern. Die enllclimiif
hen leit erfolgt feyn, wo die afpi-
leefuhrt war, Tpäter ahei- waf tt
I. aiAoehdeutfvhf cnnffinatitm. hhialen. <29
> *«. behauptet, t» e i den a noch im neuh. (pt-in, perl«,
Ipel, palme Plc. , aus^'enoniinpn pruizn) viinwohl
ieine pfa. erfchienen Jind, t. h. phinön (criicinre)
<hnb. 993>, phlnungti 9SR^.
I (iherzeugender gruod i(l feroer der, daVi die «on-
Ibzvertiindung Jp fowohl im anlaul iils inluul pe-
ben iß und Geh nichl id _^jA {einen übrigens wobl-
IJendeD, im gr. oif htiuBgen laut] vtir^andplt but,
ff«tb(l die denlimiibler , welche am Arengltcn der
]abialregei folgen, zeigen unverändert /p in den-»
io woneni, wo es die IScht. goih, und nord^
kdart hat. Zahlreiche anlaute: fpinnan, fp^r. Tpal-
elc. bedürfen keiner aufzählung. Seilner lind di«
tile und ich vermag nur lifpen (nnhelare) M. 3ij.
ielöt (libilus) gl. döc. nt'fpil -fmespila) gl. doc. «fpa
Bida! ^- blaf. HO. genidc zu belegen, es muH
b andere geben , t. h. hifpan, wifpun, hafpal,
hü ete. {Tfl. die mitlelh. fp.). 0. fchreiht tbuefben
Ungoere) Ä. duerpjnn, was auf ein lUirkes duifpan
Ackdeutet. Den bekannten eigennsmen orpirln,
Md führe Jcb nichl nn, weil er ;ius of-pirln (urfa)
iponiert iA , elionfowcni^ die ri'hv\i(Tige p.-ir-
■I i<i(piTi , zif|)LTi , d. h. -in fpvri , zi fpi^ri
que;.
Kolh. etc. (ind ten. med. afp. (irganifch vcrtheilt ;
aitb. fchwankon len. ii. nicrl. für eine reihe von
rtern unter einander; diefe nnvotlkniiinicnlicil kann
ht urfprUnplich gcwefei) feyn.
dlicb kann die anali>gie der lini^u;il- und ^^iillural-
.-liftaben an{;efchla^en werden, wd inj alth. eine
ich unorganifchc arpinition einti'itl und /uninmit.
Nachdem ich dargethan liahe, dalt im ültellon hoeh-
'eb ganz die golh. verlheiliing und heriirntriung der
nliiuie eineetreten zu re;ii fvheini, Iiandcll es lieh
die nühere" dy^nelllln^ des eigentlichen verhilllnilVes
r onfon-tmen im S— )0. jjilirh. Moliei nun jene Ipii-
Jes früheren ziiftandes Ulierganiien werden künnen.
I' und B) die tenuis enifprichl im an- in- und
ul der goth. media b. und tlrenghochd. deiikmäh-
Kjuientiich die hrali. und monf, gl. fehreihen nicht
rti aiislaule; kap (ilediti fcreip ifcriplil) l\ap liiacn-
luiidem auiA in- und anlautend: kOjiu jdonuin,
in, ftapä, tripan, opa^, upar, uuipi, zimpar; pül
I
480 I. alAockdtHykki\[\i\Jiktli%t\\ ftÜ
(ngavit) pipar (oafior)) pin»i<fMiK|Mf» (m)-!
dda) puab (über) pkiUM' <Ai») priokiat it
DiflT« ktloQtftD des b TdUigiRilralkai,
luweilsQ im inlaut mitnnttTj UM W ■
anlaut. Andere (|iielleD, K., die gl. jun-, die
rSumeo dem b mohr und in der rege) I>e(t£|
laut ein, während p nolbwendig aus- un<!
aDlautet. I. hat die eigenheit, daH er das i
nur in fremden Wörtern (porta, paflio, pa
auslautende nur in einigen, als 356. f^lp lOJ
det, fonil aber im ausiaul die afp. Telzt, a
Opb, 372.Tcreiph. 39i. 395. bileiph; dem an-
gibt er b'). Noch weiter endlich gehen
welche das p gUnzIicb vemachlünigen, d.
fremden würtern iporift, irm|ulj in deutrchc
in der Verbindung Jb. ood tDlaiitend vor ( [I
loupta) dulden, lonn Q^rall und namentlicl
{wlb. IIb. huob. Qaiii. gab] die media leigei
Eine viel oonTeqDeiHsre , -Hun TOllig e^
ragel betrachtet N., der bai •berfllcUicher
ktlrlich swifohen p nnd b oft Ib der dSd
tu fchwanken fcbetnt. - AnftnnUainksit I
dafi er [die form tp. und einige fremd» '
i!" f
iJHUwD. Das voHbenrfcbeDde , umlautende b.
I|il 0. ftimmt xur neuh. , dagegen der iDlaut b.
M p, zur mitielb. weife. Diefer umlaut zwi-
• tDd p. (loup, loubes) vergleicht (ich zUnachA
^- wechfel des f. und b in denfelben Wörtern
Wmb) und noch volikoniniDer J. llban, leiph
ihkn, hläif); überhaupt entfernt floh J. am U ^
I NB der goth. lauCyertheilung. R \f
n. PF.) die alth. afp. enttpricbt der goth. ten. m\ r
■dicb nicht der goth. afp., welcher vielmehr m^ ^^
T. gknobt; doch aber finden mifchungen beider C|
I des f und des y Aatt. Vorerft wiU ich hier *
b L ein amfiacher oder doppelter hut-.fo]r? und
li ein doppelter. Daß ein befonddrer buch-
iMkn ift, beweiür. nieht dawider, . man mUlle
hdai^ nord. o. flidif. .{> fbr etnen einfachen j^ l
ftran ; die drei atp* f. |> und eh. liehen fioh aber f .. \
fljdi. Eber kdnnle bedenklich machen, daß *^
läoatiker zwifchen pb und f. unterfcbeiden
r p. 863 — ^266.), wiew9hl andern beide zubm- >.; [
.und das gr. f in der regel durch das lat. f. '^ '■
Ü wurde (Sehn, p, 2(H,).. ünterfcbjed i^ frei- T
A und in der th9t merklich, aber qur zwi- f
ierlei afpiratis, dem pA und faA, oder zwifchen %
ind tripnthongen |. tvie pf (das ili pph) und bf ''
, dereii . gleich erwähnt wei^den wird. — Nun-
i ich auf: das eiue alth% f. entfpricht der goth.
'A mit andern werten das afpiriert gewordene
•«Folitf^h ipr1pp9.Pit. fpfiarf wia nh iinH nip Xirit^. hh
\ttfehe eonjimantm.
Pich fehr frube in dea noch
verwandelt; fchoa die hrab. gl. I
tn , pfat, pfliht etc. Das aalai
eder fllr iiile wOrter noch muD
iian aus denkmahlern fieht, "
icbt pk, rondem f {chreibeDt
N. 103,16. W. 4, 13. flanza [p
a (prelTuraj. Einige b8l>en, wi>
rpirierte alte p. beibehalten, na
plügun etc. und konnten es, «
ien b. der goth. media trau bl
durcb p ausdrucken, bedieat
I {(. oder pf) lUtt der golh. t
Feines gleichen inconfequent dl
y mit f vertjiurchen.
ilaut wird am liebllen f gefeh
nicht bh, gerprochen. Dies
vorkommenden fcbreibungMi
f belegt ßch bei 0. T. N. alle
■vtirtern ift jedoch das ph vorbt
man den gebrauch eines jeden
iäü. N. n
I. alt^fchdMt/che eonfoiutaieit. labial/'s. 1.');)
wip fich bcrnach Kcigen wird,
.•US ph enirprungen, fo dnfl in einieliii^n
die wahre au^rprarbe kaum auszumitteln
riAphöta U8, i». gilt fo viel als flAfäta.
,Se {cbreibuDg IT, fo prüctifch (ie lieh gemachl hat,
fibdul io der theorie ganz verwerflich , da , das f
diu doppeUaul iH und man zwar einen doppellaut
fBch mit einem einfachen verbinden , nicht aher
'Winler mit Heb relbH doppeln kann. IT iH phpb,
^telich [in einer filbe) fo unausfprechbar als es
HU and ohrh (ejn wUrde. Meiner anliclit nach
J)D das ff, wo man etf geichrieben hat, entw. die
jltriere afp. ph, zum unterfcbied von der gelinde-
nn p ausdrucken, oder den triphthong pt. Jones
,il dir {mII, wenn fogar doppelvocale vorhergehen,
LdEsen keine geminierte confonanz folgen darf, vg).
% hreb. 956'' hüffön {auch N. 60, 7.) faulfi 960''
ti&v (promilj 973'; ^, monf. naffezen (dpruijtare]
,, K oapbeien; — bei K. hlaufTan, wäfliin 16*"], fläflag
B llüoinolenlusj t-i^ IcäSutn 20'' (N. 8, S.j rlffant
■ SS' ßitBl i6' nAffe 17' wohin auch liulTi, N. toufll,
ofRo 60, C. fcuölle 63, U. elc. Hier würde Über-
all richliger ein f oder ph Heben. Das pf vertritt
bingegen ff in fcelTan W. 33^ clianilbni K. 19" .,ne-
ben chamfan 15") Iieffan [K. und 0. 1. ly, C.)
tbriBen ;gl. jun. 2(7.) und in fulgimden flcllen
1.J85. fcbefTidhes. 395, offerunc. 402 laiilfcafli (bei
■ ibffl — lantfcMpb), Bedenklich fcbeinl allein der
■' fäll, wü dem ff ein einfacher voual vorhergeht
"iiii doch kein pf zu vermuthen id, z. b. in affo
' ' ifeiJ; offan (.-ipertus) phaffo (papa) fnITe (fucco)
' '* inavi) l»ntfcaffi (K. SO') etc., wo zumahl der
' ««Ijoi „ur ein f zeigt, als: faf, fcif, lanlfcHt.
Mf ill wohl eine unorganiCche anwendung der
'Miffie anderer gominntionon gemacht worden;
i>Albe wenien wir unten bei dem ^i, und hh
ta bemerken finden. Aeltere denkmühlor richtiger
, fc^l, fcefes; lanlfcaf, fanlfcafi- Sollle die crilik
, Ufcerhaupt fich erkuiincn dürfen, das pfeudo-tT in
den ausgaben zu tilgen?
] WiBan auch O 1. IS, SO. und N. i^,
0. I. (9, 30 oder heOehl neben wSfan
es der fpfllern fprache geniBts ill?
igenlHeb' fjfit, •dBd«l'ili(*<aaBll<
I. krippba Ommtkr O.^lteppb
0. II. Ui Ml'(<H« wkmr tf. I
4», gl.'hreb: a«9* b^At"*; 4
IS.) wipphe 0. IV. 16, 55. Aeral
lauf^ef'ft^lt itf,' ati iillii»MMO"'
ippfie] UAd""^. Ktvb. cllKpQt
couljfcä; dnMj h^Mtti InfifA
zv^tääh '^ UM pb' I6b%au:
ir^. Te^tm Oi' I. R. 49.' «pbe^
N. SSi 4'.' oplbrM », «.' ehdt)ie
[erneut) 18, 9; fte|)Uia'96,
wepfattre'(URdoV39, S. «tc. da
1 v/OtUHä ff-'fbhMben, ift v
DielM' ;p( «ht$H(äi( Htblfa' iM
8 dtfm t^' 'der> alOdeM. tpredU
) [t. «ritwi») , drf jiplM' A
hat t« m6& eHien imderil «i
, wofdr ittMb' «Heb oA'-ptiar'tf.
lg eigeotlibh in iwei Blbtfä,'
, ob-ftrra ket^lten. Debrteeti
neiib. pf nicht immer oufeinand
1. «üAoohdeutfiiu con/otumten. labiales. 135
■h wi w, allo wie bh aus, gleich dem golh. f in §tf,
pul lA« t. S5 ), kor» gleich dem faohf, fc. Gelchric-
ben «ird et gewöhnlich mit dem voc<iiteichen u, was
#Ddi du gnmiuatik billig meidet, um venvechrelung
»reeallaut, lumabl id diphlhongen udH in eiß-
I mit dem tv m verhüten. Dem w liegt
Fehr nahe*) und ein ungeuLtfls ohr un-
b«ide im Inlaute fchwer von einander;
_ il ift der unlerfcbied fo wefentlicü, dail mit-
telh. g«uue rcimgr kein v und w aufeinander reimen
(i. b. nie pSven , comitem, au/ grftwen, caaefcere) und
lim lU. Und I, b. fravallicho [audacter) und (rawalicho
fhclfj krbor verfchiedene Wörter. Noch fcbwierigei'
.1^ die Dnifrfcbeidung des aulautondeo v, von dem f
imid beide find hier offenbar frühe Tchon vermirchl, d. h.
jdu * iS itie f gelprochen worden. Im auslaute wird
iigH- Dimahla V gelcbrieben,
n> je Ulw die erde afp. im anlaut, defl« häufiger die
I iw«iU, iber jenes erklärt, warum auch Jelitere ohne
wrwimjiif; jnil dem buclillai>en f gefchrieben werden
|i kaute. Sicberer geht die fchreihung v, die ich lu-
meiJI in den monf. gl. beobachtet finde, als: vnran,
WÜSD, velaban fconimendare), völgS (canti), vorjo (re-
in« i, vjlo, vingar, vizus [alliilus), vogal , vora , vu-
lubuii, luri, vundun (invcniebanl] etc. desgleichen
fof doppeliaulern ; vära (dolus) viur (ignis) vuora
■paflus), kaum vor (i, weil lieh dann drei gleiche
Hieben häufen, daher lül (putris) fülili (mador) nicht
vtl («elches genau betrachtet uuul wäre) ; wohl aber
in d«r Verbindung vi. vr, als: vlins (filix), vliufit,
"»do, vrl etc. Nachll diefen gl- befolgt N. bHufig
'li'UIhe fchreibung, z. b, vater, vilo , vt'ld , verro,
'iia (dolofus), vlins, vrTll, vrido, volpön, voro, viel
{(Kidil) etc. bedient fich in den nämlichen Wörtern
iber auch des f und zwar häufiger, doch id der ge-
bnach des v daneben keine bloße wiilkuhr, fondem
Btcb der vorbin bei dem p und h gewiefenen regel
itbet V im aniaut nur, wenn im andoßenden auslaut
vocsl oder liq. vorausgegangen war, z. b. demo vater,
■/ Wepen verfcbiebung der laut« ([. vorausgehende nole)
konnte maa Tragen, ob das allb, t> nicht gerade wie der
ßotb. rpirant v, hingegen der alLh. fpiraoL ui. ob er gleich
in«leriell dem golb, v entffjricht , anders ausgefprochen
worden (ey? Hierüber hernach heim w.
ifche confonauten. labialea.'-
m des vHter, vietmebr dessfaM
' lidhvaier, vielmehr btktaiat {f^
gl. mtnen vrido, abor ma-nmmui
lafoweit gilt die ranl «AiMlrti
IS V in «Den ftllen nMb'dgÜBlIi
aber nmgekahrt V Dir f,>'-» tVUm
tIeD lieh ganslicfa il liiiKMJwt
). T.) uDd Jctareibw li il>liitgn<i
ilaut die zweite afp. fellner, als die
ir ihut ße (ich in der ausf^irücht
:n beifpielti ßnd elwa ; avur, avBr
are) avaru (pyramis) avarah ijjfirgit-
avalön (parare, compararej traval
(olla) arvissa (eruca) che^ga {eavea^
levat) hevig (gravis) hevorä (exclu-
ihmicde, N. 67, 31. beßer wouW
js) ch^var (bnicus) wt'val (rubtcfi-
lia) hrt?ves (uteri) wöverön fru^l
) wervo (vortex) ohervilB (certfc-
ecim) livol (libellus) einlivl (andn-
hoves (curiae) hovar (gibbus) 0-
oives (fupi) funivt (quinque) pfiTB
Ünier diefer vbrausfetzung Lönpte man einen
it zwifchen f und v (wolf, wolves; hof, hoves)
vorfaiDgedachten zwirchen p und b (thiup, thiu-
gap, g^bun) und zwifchen f und ff [k^t, fcl^ffes;
griffes) analog annehmen. Der Gothe belldtigt
nur den zweiten umlaut ({»lufs, f>iubis; gaf, g^-
nicht den erften und dritten (vulfs, vulfis; fcip,
; und ich halte de darum weniglliens für unorga-
, wie fie denn auch auf nichts anderro als einer
wejfen entAellung der auslautenden afp. zu be-
fcheinen. Das f in wolf hatte früher den laut
■
ilauts v; das f in fc^f früher den des inlauts ff
. ph).
) dem labialfpiranten gevvHhren die nord. runen
;enes zeichen, fondem drucken ihn mit dem ür
e fachf. haben dafUr einen befonderen deutlich
. und goth. V verwandten buchAab, welcher im
tion deshalb nicht länger gelten kann , , weil das
» V. zur bezeichnung der einen afp. dient. Der
irant bezeichnet fich vielmehr mit dem doppel-
nämlich vv oder. Verfehlungen w, ftatt welches
1 hOr., wie He u hlr V fchreiben, uu fetzen. Bei
T. N. gl. hrab. jun. etc. findet (ich uu, weder tn;,
L% noch vu*) gefchrieben, fo daß wenn der fpi-
der mitte zweier vocale u Aehet oder & voraus-
luu erfolgen kann, z. b. puuuuit (colit) briuuuun
ntiam) N. 59, 4. drei u aber häufig vorkommen,
uuntar (miraculum) z^faunun (dexteram) triuuua
f'.-^
. rnnf. i^.4o&K ■»'Mit* «
]et auf Reh Tol^iend jeden vocal, <
tten, ausnabnie macht u, doch D
und T. uuüDta, uuiiafg, uu
gegen die alleren denkmähler,
**) in diefem falle ein u austaf!
, uunn, uurli (Geret) uurfl (jec
lun hier anders ausgefprocheo «
I wuQ, nur, zu fprecbea pfleg
3n die nord. mundart \ä, aa,
vur? Gecken die aphsrefe Itrt
; gotb. vul, vun, vaCir. b) daß
uul, uuün, uuür, d. h. wul, vi
das mittel- und oeub. unhede
I. «tiMoehtUulfelw amfonontm. iabiateJi. Illd
t^aiA kein oord. an, or tu beb3ii(>(en r«Tli Wird,' dalt
vir die beulig« «lafpracde wun, wur nir jen« alth.
%na, nar BwHCelbaft bteibi. G«rad« dfe rpDMr« tebrei-
4Miag: bei O. und T. rrfaeinl den lihef^np lU ««igen,
md die i^oili. nnalojHe beweill TogHV Tür ein« verfehie-
dcM alth. Ausfpraobe: weil alle ubH^pn alth. labiales
hHt«HHI d«n ^^t^h. «icbt eolfprofhen, rermalb« ich,
itd »UL-h d.^s alth. uu aoders als das gMb, v fgelautet
feM. Ich A^ile nunmehr folgende apUcht tu näharer
trOTuDg auf:
rij der bIUi. anUul mt oder w ilt, wann «in Vnoal (mit
k «tisnabtoe des u und t») folgt, niobt wie du ^th. i>
t-*der fMRib. u> SU fpreclien, fondcrn iTooaHrcber, etwa
[ vm w oder vu, mit maem worl«, wie das tm^. w.
t OivCe auRrpfuclK (ohnint aber nicht die «rgaiufche,
I. UTf{>rUn^l»che tu fayn, fondern mit der flin$tetrcte-
Iaett vermrkun^ der lippenlaiit« im zufADttnciitaang.
. Ihr* rpiir verrUth hercits dns oben (. ."^H, ßrw8hnle
««A0Dlll. HO. Gi-Apfairci) beltatigt wird De durah dM
mt, MV, VH und W], fUr welche fiilie durchaus
■ das verfchlungeoe w lu fcbreiben in der grammatik
nnbedenklich und bei unterbleibender niMwntuation
feJbft ralbfnm fcheint. Von dem . ebenfülls uu ge-
fchrieben wordenen u id to ganz verfcbieden , in-
dem jenes die filbe lang macht, diefes nicht.
?] [olgt der vocal u, fo hat Qch begreiflich die alle
einfache gothifche ausfprache, und mit ihr die
Fchreibung des einfachen Zeichens erbalten; uun-
nun, uiirfun ifl ntir identiFch mit vunnuii, vurFun
und in der that können die buchltaben nicht an-
ders genommen werden. Aifo keine nord. aphfirefe
wie iwi/chen viana, unno; verpa, urpo, wiewohl
ein ihr ähnliches verhilltnifs zwifchen winaan, vun-
□un; wßrfan, vurfun. Der einfach« fpiraot er-
': Ueberail Ond und bleiben ss zwei conTonantcD, wie auch
O. in Jener flelte richtig tagt, die lieh nur der vocalaus-
Iprachc nahem. Auf keine weite darf (las uu oder ui roil
der verbindun« hw oder hu verwechfell werden. ErtBule-
runR hineegcn kann gewaliren, dafs ii> innianifchen fpra-
cbeii auf)[en(>min«ne deutfcbc nürter mit aalaulendein ui
in gu ubergiangeD , t. b. guillaume, guido, guaroir. guar-
da clc. HiGrmil nimmt das Qu einiger aiemanD Urkunden
Halt lü, als: qiianzo, qualdoald , qu/ilfwinus ; (Neugarl
DO. U. 15. von TU,! vkI. (tm pJth. (ftätnOn mit weinon.
AiO'fMt/iaMpMMMiHl
K «m.( . ,_ ,. ,_
Jb tat llie.| ii l1lll H IM w iWniw<
ing jaB*tiilirt<riMHlirtl^ My kMt
an bdiidl j<Wi4d deci^abi«^
.■ ; I. 'r-;. H-.m; rt.;1l
I Ixitpiel) b uigt la M
^. E. «»i|lMHI|ii!miM>ld.t1l)>|
Ion. -rtoliMid'iraiiiink) 4!''li<iiiifl
in der MaHibB' cMi**i'"MM
tlon' leloiiiWdalllMllid -naitiaj
doMoW] »tl."ij*»fc »WJ
) r. 4*j<W"iiib'«, 1'ik' MoMii
. 'Waitiin'' toIMibI arilbariU
IT. Ui Wttt «KM «k4^'4l
id Dkht «tiMrd)*i"BMfllMlof|;'d
i uo, wr daff'ialto<:<^:ülitl^ir 41«
Jebrif^Bis in das verhiillnifs d
zu dem alth. waLfao, vuobs ga
\t attkochätfiifeke ttmßnanlm lakiaU». Uf
•das bloCe / und r Terwandnk. Binsi^« fpur iIm
"uurclilun f<ixfu)ein] J. 38i. wo^egeo (über
> 316. dnt«n b«i der ^m. u.) io andern
mUcd hrehhjo (exfal) : doch finde ich auch in
dir fuld. SSO. wreoheo als eigetiDAmeQ. Din
wreDJo (bardo) und wrnnifc (uotulans) gl.
6. find nied«rde(itrch. Eher liofle fich noch
iBDDle warannio [adrDKTariugj aus der lex Tnl.
I (allh. reinno, refnjo). Früher ^»aren aber
M, vyr in denTelben Wörtern vorhsnd«o , wo
^tfa. und rjchf. fprache zWgt und wie eben
r apharefi; hervoi^ehl , wurde das u< nicht
1bitcl<;m ganz einfach ausgefprochen. — Un-
Mufiger lA die mmpolilion des labisifpiranten
Refaender dent. und gult. in den Ibrmen: du-
• Ju- qu- hu-, die an ihrem ort angegeben
'follen ; hier liegt bloO an dei- beraerkung,
ihnen wiederum die einfache, alt« ausfprache
^jteherrfcbl lu haben fcbeint. Denn felbfl
ifie ulwrall wu fchreiben, wie 0. T. N., fchrei-
hl quu, tuu, buu etc. fondem qu, Tu, hu,
V, fv, hv. Ümiiokehrl weifen allere denkmüh-
u und nicht uu bei fol||;endem Vücal u fetzen)
ch I. und K, gerade huu, zuu, duu, fuu
w, zw, dw, fw), nur nicht quu, welches lie
milch noch mit h verbinden, quh oder qhu,
mehr beim q. Früher iiiufl folglich in den
n compofilionen das w fchwer und breit ge-
laben, wofHr femer fpricht dafl zuweilen ein
vocai zwifchen eingerückt wird, zumnhl in
nen Iw , zw und /w; die gl. ker. tbowahit [la-
wimman (natnre) neben fuuimnian , fowajji
fowl'it (gladlus) zowihandan (ancipllem) zo-
'ambif;ere) elc. die gl. doc. zawei (dno) za-
ambigunt] ziwire (bis) fuwarm fexamen) und
ei N. 88, -'S*, zewein (duabus) zew^ne [duo]
147, 1. zewlffi p. 9S8', 17. zowifken. daf.
npefchallete voca! hat keinen ety m o log if eben
fnndern foll bioH die volle ausfprache des u'
rn und heben , wie man noch heute unter
>lk zcwei, zeweifcl hilrl. — Nach diefeni
en wird nun auch die grammatifche fchretbung
.-, hv etc. bald hu, fu ctc, feyn dürfen; hv,
letzterer fclieinl weisen <ler verwcchfelung
afp. V. miflich.
ift nie als Jlseres flioIehieiiAil^
a hat iß der woribildung feilte b«
berührt es dpn vocal der wuiw
nduD^: cDoronaDteD eig«nilicJi a»
«ng'dfis wurteltauts) ; hier duÜi
lute vor Ach : a, e, e, i,o,u(1
, iu, Dicht aber ei und au;
mo, ow, Aw, out« mußec ml^n
Verden , weji fie in depfelben wpr
ler rchwankei). aw ifl. die aller
der gewöhplicbe uoilaut de« ow
des i verurf^cbt; <hv, aw und ow
■relzung des au in ä und ou g>
frawör (laelus) frawäo (laelari) M-
va (tinclura) klaw^r (verfulus) dr^-
caw6D (cgntemplari) rawa IffUt^l
Ara^ven (flemere) brawir (cnuhuj
gl. juD. 900 ; pawiiD (aedificue^
-awön (fricare) dnwen (mori) , eÜÜB
las leUigeDannte, laßen ßcii tn dk-
lehr belesen, fondem erfcheiBeD ii
.w ; das frühere aw muß aber ihea
werden. Beifpiele von ew:
I. •itkockdeuifekt iionfon(u:m. iaüalei. 446
o in dem aio lliefU mir tbtHn buh dieter gMh. aoa-
«■ Upe, tbeiU aus dem fünft unmCtgliciieii umlaut in
; tw, eodticfa dflfMis, duti 0. reim« keine oßo oder
y. «w m der penulL Icidan (wobi aber Ota) Eondern
«- Dsr in d«f- aDlepen (drewita, freuiui, Urewila, fre-
. »enii etc. öfWr). Dieter grund iMlil weder an frau-
i w4r, freowita *) etc. oocfa 3d Iräw^r, fr^wiu den-
Lca. 8) wie f. 9i geiei^ worden, zerfiel der Itllere
I Apibtb. au theils in ö**), üieils in ov; Air derv tiuB-
! bM gnllen die formen frA und frou (Iftetus) neben-
' «uaoder, fUr den iolaut bildeten (iah die d^^elt«o
< lrA«'ea und frouwes, beide, wie es tnrr fcheint, un-
I organifeh ft. fräes (welche fann wirlilicb Ilatt batle,
•:. wovon hemach] und frowes. Denn da die bfa. aus
dem M in dem dipbth. au hervorgienfc , darf fie or-
i ^anifch nicht eintreten , fohnld jener diphth. durch
I « (d. h. 00) oder ou ausgedrückt wird ; du) obd mno
" «rfontem ao ihrer recfatfertigung ein triphlbn^fches
k oM und ouu , das anerweislich und imenalag ift.
" tanrifehea darf man die wirklieb in den hff. vor-
' kedene form ouw (wie helle Ikh ouua anders deu-
ten?) nkb beRreilen und eben (o wenifi das hnnd-
fchrifll. ouu ülierüll durch ow ausli'pt'n , fondern hei
0. muß es Ok> feya, weil er es böußg in der penult.
reimt***). Beide formea 6w und outv zugegeben
■) Fnauoidbs J. )i5. frenuui SBS. in an ßcb nicht n ver-
theidigea, aber dem ottui und tuu> ver^eicU»ar, und dl-
plome ibei NeuKart elc.) zeigen wirklich die Tcbrelbung
auw , euw io manchen wOrlern.
**. 'orrpiel mag das goth. fl vor j feyn in töja, (löja (l. Uuja,
üiDja (f. (7.)
***) 0. ouu kann auch kein ouw r«yn. da er die dr«i oth nicht
fvmeUlei und ouwu Kefchrieheu hatie; eben Co wenig ou-tf
(der einf. fpiranl 11. des breiten w), weil daneben die
fcbreibung ouuu ,[]. h. ouw'i unbegreiflich Teyn wiirde.
Wahl aber fcheint er bisweilen im Iniaule zu dem reinen
diphth. ou rlickzukehren , wenn es mit den lesarten Fcouä-
loo IV. BS. 16. fcouün V, i7, T6, SO, <36. iS, 76, 67S. 14, Ut.
Icouä 13, 4SJ. riclilig Hebt. Die wicn. hl. lielt an «inigen
diefer Dellen ausilrücklich [ci>uu6n (alfo TcdwAn]. Das ou
wäre dem inlautenden lu 11. ii" analog, — Freilich würde
nach dierer letzten analogie das lU' auf ein ow (und nicht
&V! rchlle(sen talsen , allein die verfehiedenheil beider
(alle liegt dann, dals au oder ou in 6 übergeht, nie aber
tu in 1. folglich dw. nicht aber tui (aus Ju «nlfprungen}
baaraiHich wird. Dem iui Hebet atv , (ui parallel, dem
uodrsanilciieD omu), Oio aber iuw.
Wörtern , wo der llhct y iiy dMfl
chgriff, d, b. die rellenheit de* >u
dun^ auf den inlaut unftlhUtKr muchi
ti und in noch mplirern dar eu' (w
finalofnie wiederum verll«ekte|' tu
ndartljch ges^iffe wOrler, ja bei di
ntleller ^ewifTe f31le eines worts (
^ro form anbttngen. Beiuerkensw«
weiTe, welcher i. i», frawftr (laeti
i, IM.) TreweD, frewita (laetuin rt
(gaudiumj lih frdwen (gautied
gövvon (pagis) ; howi (fbenu
I. tZ, K\%\ bAwe wäre audi Hcbl
srz not. 4i. leren beide hlT. faoun
andere Wörter fein uoterTcbeidel
nur die formen <!>w, ouui und (
iemahls aber ew , aw reimt. Mi
m p[. vrenigüens) regcllnres Mwai
V, ow und ouw, es beißt t. h. bi
bald frowl; hewe, howe und ho
lewD , Jowo , louwo (leoj ; dae «
id wabrrclieißiich nicht in den fich
*■ Sein ew und ow lind beide (
accenluaiion fräuui , houue (oii
■K nna «rgaaucn eniwioKeri ucn oer miaat
DS dem anslaut tu und ill «benfo, nHmlich
BuazufprecheD ; fpater (doch frühe genug) ent-
g, wie aus dem ou: ouw, ein an fich fehler-
) iuw (kein fu), piirallel dem 6w, weil »ucb
oslaut kein 1 parallel dem A Ajitt fand). Die
' dei ite erweid lieh ihells aus dem freilieb
Übergänge in «K (hreuun I. 384. tiwih K. 47*.
N. 33, 12. 0. I. 27, in. gikDüwe, genu
n, knSwuti, genubus, knene, genu, wenn fo T.
t. 200, i. zu ]efen i(l? *) — tbeils üus der un-
keK aller wOrter mit der penult. iw zum reim
), der TD diefetn fall ftets iw in den urfprUngl.
h. tu aufloA, nm es lang zu bekommen. So
1 fitdi bei ihm häufig die reime: riuag (poeni-
riuan (poenitere) bliuan (perculere) riuon (poe-
tiis) driuon (dat. pl. voci driwa, tldea) iuih
iuÄr (veller) niua; (novum) etc. und ich ver-
e oberall, wo im gedruckten texte riwag, ni-
elc. ftaht, wird tu zu lefen feyn, wie auch
eioaeloe amendationen nach den hlT. beliati-
Außer dem reim hingegen oder in der antep.
Ib. wOrter fcheint die form ho untndeihnft (vgl.
ID dedic. 58. liwun IV. 16, 26. riwelin'lV. 30,
iwetut V. 90, 154. riwa I. 23, 22.) oblchon auch
ihr hHufig i'u und luweilen tuwi Aeht, (vgl. iu-
. 1. 23, 98. iuwemo 111. 22, 80.) welches letz-
aucb im zweililb. reim angienge**). Die alle-
l
lUea ifligen «Ud im bdni' $m
ir tuw oder dia ■nflBfpag «t;
Tpiele: Cwan (rnei«) bU^Mna
I (vacuriactns) mwoaga (v
hiwi (nuginig) düiwa (^obiii(
lie gewahnlklie fenn , N. hat
ern Tchwankt iwifehen tw and
. letzteres *) , and Toh^t Ipl
len. Dielte önd darch m> M
die offeDbare fchreftung dn
N. 9, 4. nfnnnat S8, 8. Ums
r kfinnle no IwSctaiÄei^ bmtt I
4oeD, vflTwaimA aber nwcbi
I der widiligerä gnmd det iri
!o analogao goth. m und ao.
a Ad find leiten aber tutbed|
vorhin ala erfttze de« w> »tat
das part. gitewan 0. ü. IS, 88.1^
' an das golh. gaEalhvan malw
der iol«at me, weldter nad
conj. in dem pl. pnet. -von hn
wartet werden follte. Das n '
pflegt die alth. fprache das ininutende w.
ifchen ihm und dem wurzclvocal noch an-
onanzen liegen, häufig auszuwerfen (oben
1. aha, f^ban, ]ihan, nilthjan, uhta , wahlKi,
paro, gä^^a, felida^ ^^&j inkar, linkan,
dem goth. ahva, faihvan, leihvan, n^hvjan,
htvd, vilvan, fparva, gatv6, falit)va, aggvus,
Oggqvan, ubizva. Nähere bekanntfchaft mit
wird noch mehr beifpiele dahrbieten *). Zu-
t ßch in ableitungen das w erhalten, vgl.
(oifus). In dem vorhin angeführten part.
Itöint w nicht bloßer erfatz des ausfallenden
I fpur des alten •m;. — Verfchieden hiervon
ichfalls fortfchreitende elißon des unmitte11)ar
inel floflenden tv, als ^a f. 6wa (lex) frönte
f. fröwente etc.
ut w wandelt üch überall in den vocal o
und wird allmählig felbft apocopiert. Da-
)in. des fub. und adj. (bei abgelegtem ge-
ODzeichen) die formen : grä (canus) plA (li-
rt etc. (oben f. 88. 90.) pll, prt ; frö (laetus)
Deben frou (0. II. 6, 45.) gilou (verfutus, gl.
Arou (Rramen), hier ßnd frühere: gräo, f^o,
glao, Arao etc. anzunehmen. Folgt das w
ung auf einen confonanten , fo dauert das o
: palo (clades) falo (niger) chalo, falo, garo
aro (coloratus) tr^fo, horo, m^Io, fcato etc.
mittelh. auch die apocope: kal, fal, hör,
wird. Die ältefte geflalt diefer Wörter mag
yn: grAvv, f6w, pÜw, fraw, liraw, garaw,
,■1--
>>: ■
r^v
ii 'iW /\t rt
Tr^ rt<»»^ ■»-»»•••irkl i-»i
r*r\ Oll
r ■»!'■» 1 1
mtfeh»
Aov, hkw, brw ift bagnfücb I
vertauIbfaiiDf; <tos u mit Ot woEl d
pmef. m (brioan oder hriwn] h
I- und ausUutendfla vt in den
I, Badet «ber doch ft«tV> Bqt
(rerere) wlho (mihm] nebra
Wi; cnAheo (nolcere) pUben
aDgelf. coAvan, bUr*o, wage(
ile h ftatt dar ihh. v> wigt. Dm
let im ailfa. qaib. qiDlh, qoflfahl
[. Mit d«ra Bewöhid. Uwe I
(fponfne A tftmä) O. D. 8, 17. it
htuo lieft (gotb. beivnuT Ut
flname niv« (Tao. und Anfen.) I
lar der m>et^ngdea w. in (f., ■
(gratis] f. arwingnn, anwingM
uteoder labiales,
bei vorauagehendem knnem la
ken, weil die einboheD id
1, und oicb danfelben mafil
d: tibba (pax, ro^Datio) tibbo .
wi-hhi (bygus)'") ftubbi (]
i' - »■
I
M m gerade auch in jenen Wörtern ubptg gl.
». fipbea J. 372. und erlauppe K. S?*». — FF. das H f^
iUe diefer . gemination die eigentlich phph be-
kabe ich vorhin f. 133. nachgevviefen, auch er-
das zuweilen noch der alte laut p Aatt ph in l|
linalion pp erfcheine, z. b. crippea (praefepe) E^f"
l cripba, criphea (von criphen, cripfen, vellere). H if;
Im pp darf mit dem vorigen pp nicht vermifchi
it anch bei T. welcher bb fchreibt, wohl davon
n unddem ftrengalt. pph. (f. 1 34.) entifprechend. —
tH&des V und tu tritt durchaus nicht ein. — S ' L*
^fAerbindungeh. Unter den anläutenden beur- K \f' ';
W p/. pr. bl. br. fl. fr^ vi vr. nach dem, was 11 ^ " '
'einlachen labiales gefagt worden i(l, von felbft.
^wr {. \k\. Im in- und auslaut beinahe keine
Qg einer vorftehenden lab. mit andern confo-
aoflerim fall offenbarer contraction, z. b. zuiflön
do, zuivaMn. Alleinige erwSihnung verdienen
ormen fi und fl. FS. (phs) außer chafTa (capra)
(Da, T. 84. leffura (labium) w^ffa (vefpa) refljan
e) und treüs (lolium) entfpricht dem facht, fp.
efpen, drefpe) ; man verwechfele nicht mit fs das
ipzogene f% (nafzen, rofzen It. nafizen, rofozen)
nb. lefze it. lefTe gefchehen ill. Ein anlautendes
>f. in der hochd. fprache zuwider , die fogar das
alfflus in falm verweichlicht, pfalterium in faltäri
J. in pralni beibehalten], pfittacus in fittih. —
ifler, (graft fculptura N. 96, 7.) gifcaft (creatura)
rafi, Tcrift, gift, (lift (machinatio) ofto, luft,
fus) wuoft (fletus) etc. (eie formen mß oben
Ein fch wanken zwifchen f und ft bof^innt fchon
ttfcks
i.) Imguabi.
] fUr die tenafs, afp'.' ntid Ij
noch aus heidailoher left,
uDtergeg^gen find. Die ten,
tys , acc. tf und bedeutet de
von welchem der dritte woc
I den namen tragt. Di? taut
rde tius, gen. tivia lauten, die
r tagsname ttvesdHg, engl.'t«
h. und niederi. dienstag, dy
einer fpttteren entftellung üb
(cauta) ill gniodfaKch. Di
(gigas) im (äcfaf. aber born
1 dem fpatereren nord. alpbab
heißt Ml, ohne iwetfel du
I funnä beAeht und im goth.
Dord.) allmabiig von' letzten
- Halt maa diefe drei runen t
lg, fo ergibt fich die einftiid
ie afp. f, (phj, die afp. {> (tb) b
und med. unter einem zeidM
en der unlerfchied, daß fUr d)
ruuenzeichen und nanie (hiürk
l i^hechdeutfche cmfonanten Htigunlfi». (M
Imb MBien beib«h.illen, leliterer aber der hochd. munil-
« pnäft lag und nicht dag gefchrieben, wtlhrond U
mvemiien gelaffea ift; fo flehen alfo den angelf. runen
IW. »der ilr) d (dag) J) (|.oni) die fangaller t (tl) d (tag)
P (dura; gfgeoUber und die namen (I und tag drucken
fckflnttar dietelb« lenuis aus. Diefer misgrilT itt in den
tadtni hochd, niederCchreibungen runifcher alphabele
»mniidwi und eine der hochd. lautverfchiebung ange-
,»*(w verrückung der namen vorgenommen worden :
'ffe Ira. hsl das alte zeichen behalten, heißt nber nicht
'5* " ^"'^^^"^ ^"^ (dies) ; die media ift auf^'geben,
,«rtlf Sudel (ich eine doppelte afp. nämlich th [mil dem
*wlieD der (achf. media d und dem namen thom •)]
pd J (mit dem durch zwei zugefügte nehenftriche ver-
poertsi Midien der allen lenuis und dem richtigen na-
hWMi, d.i. marej. Kurz, die namen tag, thom (dorn),
Ä**l BMfpfecben völlig den fftcbf. dag, {lorn, tl,.w6ch-
jwn aber anier fich zeichen und ausfprache, und fo
jMHt UuD die runeofcbrifl auf den Tür die beftirnmong
!fc«%lcheahh. linguales wichtigflen fatz: daß hipr,
(**J«den labiales, die urfprUngliche Ordnung der laute
"'^■■•n erfcheint. Dort war, Rrenge genommen, die
Dl«, h ahcrlllinig, die ten. p zur afp. und die »llc afp.
«eJDwifteilpn afp. geworden, an die ftclle der med.
jwr dielen, p. getreten, Diefer einridilun;' der hihhi-
lö p, pb. V. entfprcchcn die nllh. liiiiiiinios l, z und Ih,
*if fitli JUS der niiheren darfldlung' deutlich boftiltipen
«ird. Vorlier habe ich auch hier zu zeii^cn, dall das
Ibergenidii der afpiralinn In den allh, zuncrnlaulcn,
»menlirdi die Verdrängung des ( durch z (wie dort des
P durch ph als etwas unorganifches zu betrachten fey.
"" llrensalUi. nuindart. welche den laut Ih vöIür auf-
•''''I, iUo dorn tchreibt, ill uiicli ilas vcrfcliuiiiilt^n des
"'icbrn^ |i ^ ani] datiir das errclxenilc zuiiticn der anKoK.
i^rtia aniHerectilellen.
Dis aiiii. iiu fällt niil dem norit. Ijr ^ufaimnen , der Rcn.
»■uiile liwis iauler und ziwistac oder zislac dies ni.irlis
tdfseü. welche letzlere form fich In der oherd. volks-
^'prarhe bis auf heute erhallen hal. Zugleich liemerbc ich,
il^ls im imrd. und f^ehf n^lieti dem namcii dt^s gnltes
Ijr, l*s li, llies ein davi>ii i^u fcheidcndes fuhrt. Ijr,
l>i-ar; tir. lircs itntna , ehiria hellica) belleht. wicwiihl
lieide luwcilen in fnnn und bedeulunp vennirdil worden
iiiiJ. Diefes fuhO. dauert in der hochd. fprache fori: /icr,
zieres, (rulicr ziur, und nacli f. IJI. vcrmulhlich zius ;
fama , jiloria. decus.
f^' confonaniea. Ungaalts.
BtüFcher fprache, aufler der hocb-
I die rein« t«Duis , ohne zafatt dn
iIleleD Wörtern, Vergleichbar« Iqt.
die (iiedifi *) als: deceiu, dexler,
ledere , domare etc. , To auch liuh,
Jens) derzimts (deoeni) etc. Nur la
leint, enllelmteo Wörtern cntfpridU
I, sls: tegula, ztegal (nord. Ugi^)|
julum, tribus T. 93.; bedenlcliebH
huDg des gr. tikag mit zil.
] Römern aufbewahrten deutfdM
lan keinem i, fordern alle wörttr,
sn, Eei(^en die tenuis ") , vgl. ni-
itomagns , tolbiacum mit mnginij
slh. Die meiden beifpiele Mm
selten und verlorenen namen: Itf-
encteri *"), bructeri, canntOeiitH,
, da aber die drei letzton geotiÜR
loro. canninefas, nfipes, nemes Uu-
mcrkwürdfge abweichuDg rchon des lll>
chDabenrynems vom latelnirdieo , AtAi dli
" stp. der lal. len. (v^l. [lu mit n
I. atlkackdeittfih« emtfnirumtm. Impuatea. 1fi3
tt Imic fooft arbinas, eres, gen. arpinatis, creti») fo
tMcbl die analogifl jenes borbes, borbetis, (wurmls,
Mnotgls) eine uralle deulfche endong csnoinefst,
feimioefatis , u&ptt, ufipitis n-ahrfcheirilicb , die lieh
[iftCT in -a$, ajis, rj, i^is verWAtidell haben wilnie
fed etwa den rormeil hfras, hiru^is fcervus) alpfj,
bijis [ci^us; verglicben Werden darf, denn daß
iunn froher liinit, hirulis, alpit , alpitis lauteten,
iBweJffe ieh nicht. Freilich ifl die bitdungsendung
^, -i; in deD uns bekannten quelleo deutfchar
bftche nicht fUr volksnamen heftinuiti, allein Ich
HflDuthe doch keinen irrtbum der RDmer, denen die
taMhnliche endvng dal\lr, njlinitfb -ifc, -ofc nicht
abekannt war, nie man aus cherufci , narifei fleht.
Ikmians fcucinobantes Rehen den übrigen compof. mit
Hil (brabant, leifterbant etc.) gleich und erweiflich
kBMe diefes im alth. bsnz und benzo (vgl. eli-benio
X ni. <8, 28. extraneus). — Die namen batavi, go-
ntes geboren keiner faochd. vOlkerfchaft und dauer-
ten nidit im munde des Volkes fort, fonfl ^vurden fie
fpaier pagavi , goi^ones gelautet haben , wie pala-
rfnm ieaftra batava) zu pa^owa wurde, Icnlia zu
im. conOuentes zu ooholenzi, tabema zu zabern, ne-
«n dem fpiUer einer roiiianifchen mundart al)geborg-
?n tii*crnÄri caupn). Von den f;eiiiinatronen cbatti,
latliuni, charieUo etc. unten. — in einigen filllen
imml das röin. t niolil zu dem alUi. z fondern eher
i \h oder d, nanienllieh in leulones und teutobur-
jm; nions launus (Tac. ann. 1, 56. 12, 28.) vgl. mit
em aogeir. dün (collis) welches eher celtifchen ur-
pnincs fein mag ■).
uriundlicbe frankitche und alemannifche namen zei-
en wohl frUherhin noch l Halt des fpaleren z , Greg.
i;r. •), :1fi. 10, IS), llrataburguni ; 2, 7. metenfis, .-il.
netlenfis ; 3, 8. civilns tulbiacenns, (freilich in Bipua-
i^n, weshalb das bekannte lanpano in der lex rip.
leichfails hier wenig beweill). DeuUither fpricbl der
agus tulifeld (zw. Franken und HefTen] tuüngas, tui-
Daher die hüufiEeti narllenamen : lufrrfunicrn, CBefarodunnm
etc ; i'i Deulfchland nur bei folchen , dio von Römei [i
an;2<?le!it waren , aKi lotmduna , campiduna , zardnnn, lan-
;:<i(uii3, Tiagsituna, solches dnna In deuircher fprachä bald
7u toninter endun^ wurde , als : liuluiia , liulana fpater
leiden und !o lobedea , kempten . zarten , langelen elc.
lifche cnnfonantei). linguales.
igarl 117. 877.) wofür anderes«
377.); jenes luli erfcheiot kh«:zi
d. Statt zurih zuweilen aocb
]e wer nicht turicum, fond«rn
laha , uzinnlli^re : utanahs , otaw
; bei Neugarl wechfelnd; auch t-L!
wie tuato, luto, töto wohl (iteBB
50 , luifi , iao%a und der^^^
in den diplomen fcbwanken.
Drachen, zumal in die franitzz::
.ifche Wörter hauplfilchlich aiiK_
art Uhergetreten , die Halt des
:eigeD , welches folglich in ein ii— *"
nuß, wo noch das t im deu*" -
fich einwenden, daß die früiil^^
mundart, feibd^ keinen zirchUc^-X
n dies halle ich gerade fUr uiw^
Peinlich , weil unter den Cii^e=
3 nicht weniger als die Alem^K:
iten. Jene franzSf. wiirter
X früher Übergegangen teyo.
iries) alth. zafi, vgl. taffel, «i -
targa [clypeus) allh. zarga (IeF^=
telon. rpan. letilla, xita;
miiu?lb. zwehele ; Ufoo , JHI
tofone (vellus) fcheint mit
ermandt etc. , vgl. das in eio^^
nihrte tomber, tumber.
att z bezeugen augenfcheintic^^
düng kt, ß (pt), ß und (r, iO^-*
, II, tr, treu gebliebea und.l^?
\. iWtochdeutfche confonanten. Hnguaies. 135
fi ea&ti tab^n einzelne t im an- uod inlaute gehaf-
~M Ich zahle dahin: tämän {falire, talUre) wovon
tämiri (bitalor) und das neufa. taumelo, (vgl. Scaldor
tumpetBl plaud. lümetn , angeK. luiiibjan ffailare)
«^ lainbl» *| — piUr (amanis) gotb. bailrs, an-
grff. bilor, nord. bilr — olar (lulra) angelf. otor,
Bonl. oU — vielleicht noch ähnliche iolaut«, die
#«tcli bitler, olter, tpälerhin geniinieren, i. b. bul-
iw (bulynii!)) fplitter, fchilter, liltern und deren le-
»oiilicliBr gani andern iiKpruDg hat, als in wOrtern
■ «ie dotier (allh. tutiro, angelf. dydring, luteum
•»•K "IIa-, mutler elc. Jene gemination Irilt fchon
i» «Jtii. lylto (mamma) gl. doc. , fpäler litee, angelf.
'• Ä, iiij(l. leai henor. Auch in einigen frühe aufge-
■ «""»Wien lal. Wörtern, i. b. lilulo (tttiilus) capitulo
(«aphibn) fpater Utol, capitel. veränderte ßoh der
hMaictii,
ffl^itdeher leit, fragt es fich nan, ift die len. im
■^^Jnrch den zifcblaut verdrängt wwden? Ilelii
IQR'Pi dem vordringen des zifchlauts an die 'Helle
I. ?"''?■'''' I^l- "t"! romanifchen in Verbindung?
In bteinifchen ift zuvörderft der fnll viel befchrankler
und auRfr dem l vor i mit dhirauf folgendem zweiten
vocal Meibi die aiisfprache der tenuis unverkUmmert;
leii q™:. jahrh. fcheint der hiatus lia , Hd, tii, tio,
liu Iclnlicj, fijj, j^ wurzeln, nur in endunRen) wie
"^ «'c, jelflutet zu hahnn , vgl. Schneider p. 2i7, 356.
Die allb. fprache zeigt hingegen , Jone// und (i- abge-
rechnel, i yor allen und jeden vocaien , fo wie vor
dem a- n-^ ^ . ^^ ,1^^ annähme, dall flufenweife auch
lii«rerll(iie[orinen tia, lioelc. und dann tu, le, ti, laetc.
dm ükhlml nachüfi^obcn hiltlen berechtigt uns
nchii «ie\M)hl ei denkbnr u Ire Ferner im lai
'■^''^Jfnfs n iii eU „enaii 7uramnicn mit einer viel
itffi'nilmn illlhhli n der lenuis des ^uUurrflhuts,
(wrolicli (lei^ ( \or jtrkm nuhfolt^tnden i und e und
"^ 'le etc fLhemt beimlie erll lusi der heh \enni-
Heailrn fthreihun, lia lii elc hervorzugehen \^o-
ffmn (las allh. 3 mil der len. k lodcrci, die vielmehr
■ (licfer deoiri hcn wurzel (Inmmt <laf> franz. lomher,
'im. lumer, welches allfraiiz, lUchtern niemalils das
■re clieoir .cailere , fondern nur (lurzeD, purzeln, aus-
Bftbe in f^ kaiaar bcrlArinifi ftekt.
lu raataatkh«B tiktoois, »eldw
m jener bltt^ ■«!, nicht x, foD-
a, böchlUns cm ^efcbrieben uiicde,
ht. Wohl aber wird der urfpran|
t<ra in die nämliche leit, d. h. dU
Mir ik knne aletnano. frioL. bMTt
ror dem 8ten bekannt, in weldM
:faes 1 voridne; mar pQlfaall da
«FeUen die Dam«n naio , ifc-lio *1,
IB8 er gedruckt Ift, tUmnit flcba
eit, »US ^«cbaoi gmnde bewabe
ta. Inzwilebeo kttDOIa in oinipB
der »fclüairt dorefa t aiufKdrUcb
1 denkmaUem des 81«n noch Ofier
li DO. 60. und VablUoD no. T.'nm
rtiis, vertnutfalich das fpatere gAf-
auch in den fubfcriptioneo des «Ki-
ckt laHe ich die nabere darllelluii{
CD. eDlfpricht (aufler jenen vorUt
ebenen fällen und fpuren] nii^gendi
L aUkochdeuifch» c«nfonantm. HnfUtle«. 4M
hie regel fu^o Cm Gab durchaus niobt, fondem
IbeiMbc }ede quelle befolgt ihre eit^ea« weife, (vesholl)
[ ich die eioielneD in der kurze Ichildcm muß. Hsti
' »ird insgemein fchwanken iwifchen dem nacbwirken-
I den allea oi^anismus und dem ryAem der oeuen taut-
' rerfcliiebung wabmebmeD. In den nrengaitb. denkmSh-
" I iA jener lumeiA aufgegeben, d,if\)r aber mehr con-
|l|quenz in die ihn erfetzende neue einrichtung gebraqht.
||)1. feut tfn. nie im anlaut (ausg. das fremde liUilo,
Ifinpil etc.} feiten im iniaul (fater, niiltnifTa, bsot-
fcriffa, gotes) häufiger im auslaut (;^ol, worl, heit, mit,
' güneinit). üie med. anlautend (dödan, duom, duon,
[ äurl, drtban, druhlln) ; inlautend (norde, muqde,
tteodl, Qndun, ilde, endi, liudIJ feiten auslauland
(qubad. dixit)*). Seine med, ifl Überall die alte med.,
aur dafl er im austaul die ten. dafür fetzt, wo d^nn
svrUd)eD wort, wordes; heil, beideo umlautsverbalt-
il^tatt findet, nicht aber, wenn feine teo. lUr die
|-^ ifji ■&>. Aeht [daher got, gotes, nicht godes) welobea
I tl|» nlten gefcbiebt , weil er die alte afp. meiftens
f bAehalt (f. unten).
i'i auch 0. kein .'inlaulendes ( aufler in fremden wttrtem
nie lunibba, bleibt alfo ganz der alten med. treu
[vgl. dag, deij, diuri, drag»n, drinkan, druhltn und
eine menge ähnlicher"")]. Schwieriger wird die ent-
fcbeiduDg über den in- und auslaut: in der regel ent-
[pricht feio t dem gotb. d, fein d dem goth. {i ; vgl.
die endung - ita, -öta, -öta im fchw. praet. , -enti
im part. praet., blini, blintiir, bant, henti, iianton,
bani, banton, boto, rät (conlilium), muaier, bluat [(los)
fruat. guat, brül etc. und andrerfeits : die fubA. auf -ida,
andar, bluad (fanguis) rad (rolaj hruader, ladön, wördan,
«ard, tjrda, quiJdan, quad, nii^nöd etc. Daneben aber
aucb ausnahmen, fo (limmt thioL zwar zu |>iuda , gi-
thiuti nicht zu {)iuj)s etc. Organifch ift fein t in A,
bt, ft ; fein d in den meiflen anlauten ; — unoi^anifcb
° FehlerbaA rcbeint mir der auslaut hd in ri'bd 879, wihd
3S9, Tur AI und in der regel hat er such läubte, druhUn etc,
^ Bemerken«werlhe ausnähme macht töd [man I. H, i. 3.
[V, 5, 93, Hl, 7, 39. V, (, S7. ; fein aber unorgamfch ver-
rchieden von rt6l ;mortuus) 1. S1, 14, ril, H. iiO, tSi, 191,
V, t, 69. Die übrigen formen haben nur d döwon (mori]
düii loccilio, Sic. Strengalth. überall l: tot (mars} lOt
mortuusj tOwan (mori).
Yt Jetbt>lil»i aMl'':aM^id>rfft
t (f(lrd),-'^M^^|BUcik!^rtW«nii
wieder 'ill, er hat anläul«
lag, itadi), iCiha] und tr '{
tc.}, docb ausnnbmsweire d
3. diU^Val und duom aeben I
L wechiilD t und d TaA wie I
r den lliig;oa1atiIaut nadi dei'
len anae^B^ät. weife: seht it
k'oc. "ödar liq^' Vortier, u> :fi)li
>>. Ung.'.'{niu;', vprtier oder'V
m, ta fol^' dte ten. "t; ali
er ift n durfieg, turftegjD fii
mit teit|0 ^e(^ wiewebi lun
Iltigkeii'üW'M. oder des a6|
verfioDen wird. .Termothlio
iien tr (in triuyva , trtwön, i
r uafilbjb. Ein hanptuBtn
[. fein aDlaatendes t, d , bwc
afp. gelten Idflt, wahrend C
utende afyi anericennen*).
iraucht N. nicht, wie he
B vorgenommene mulleniDg faße ich in einen
rabmmen: für den goth. in- und auslaut ift das
iiifs leicht, die meillen alth. quellen zeigen t fUr
^t^ibeim anlaut nachllehende verfchiedenheiten :
: 0. d; T. t; K, l; N. t. d; — goth. f: 0. th^.
K* d; N. t. d. Der geltorte organifmus ofieD-
^i denn 0. weiß Lein t, T. kein d, K. kein
uhut zu verwenden^ gleichwohl half fich jede
^ nach ihrem vermögen ; mit der alten afp. war
k Doch die alte med. vergönnt und die alte ten.
<lutli Zj die reihe feiner anlaute fcheint alfo un-
\ aber im in- und auslaut weicht er ab und
n Arome der übrigen alth. maffe. T. hat fchon
anlaut t mit diefer ins gleichgewicht gebracht,
wer zu fagen, ob in der ausfprache fein t dem
iderfeinth dem keron. d. näher gekommen fey.
erdient die ausgleichung der an- und inlaute
der verlud der afp. th fcheint eigentlich durch
-re afp. z vollkommen ausgefüllt. Im kleinen
fich bei allen ausnahmen und befonderheiten,
Dicht dargeAellt werden können, aber die auf-
(eit der herausgeber einzelner denkm&hler in
nehmen. — Frühes, aber wohl einziges bei-
T apocope des t oder d bei vorausgehendem
(dens) pl. zent (l. zant, zendl. welcher letztere
eh lange hin und wieder vortritt. Die -en
tert. pI. entfpringen alle aus -ent.
land des t oder d in den liquiden verbindun-
rt; Id. nd. rd; fordert noch eine nähere be-
,
I.
* •
rtJ -^
■m
e t '^ t l r\ti
« drei le W gB Bw mw «JNr-i^e»
loilte in* :U«4 sii^ubm): »k-
Oalt. kalk IwlUn. hiill». malW
geltan. zeit. ßllw. IobHihi, IplH
fciltM. molu. gidHtt (fialii
t. haut,.. hMU. Unt, IwiM. -
tantarte (driirare). wantata
)ant. ftantaii. untro (caiculm g
es) blint, blinlea. wint, winte»
ita. linta (Üfia) flDt(rimt} fint^r
ID. wintan. hiiilar. untar. 9
lt. guqt {virus} grant. mvUb.
iri) wünU, fbniitta. fuatt )^
vart, wariao. arUn tcoler^
(comiptip) hini. vrirt. ort^_
ipUntno) Hurt, fiirt. gibart e
hingegen ' 'f(Ä wOrdeti (onft ^
bald, bafdesJ bald (proo^Tis]. ,
jes. feldaQ. wild!. ^Td, goldairf
ciild. tuld (folflinnitasl ; andar-
I. H, 86.) gineniljan. ntenit-^
Igi-lind (noip. pr.) fiod [it«r].,
n, fand, bindan [capere] ondf
\. oiAocIuieutfche confotianlen. linguales. 161
t lade etc. ") — J. welcher auch für die befragten
ptälouen die orgaDifche fchreibuDg d und dh (A
»p[KUMlth. t und d) behält, Tchwänkt zuweilen in
l iüReiidung, richlig iR fein hendl, undar, worde,
Iw, Wilden; chindh. wardb, werdhe; aber unrich-
dutbcn; wt<nle, mimde (ore) fiodis, da aucb diefe
•Ib 'fflangen.
W.- IS.) diefer afp. ifl Tcbon im vorbei^ehen-
> «rnbcung gefchehen, hier noch einige nähere.
' KrUllnite fcheinl nicfat das der afp. ph und ck,
^ Jer goth. len. gleichftehen, vielmehr ent-
itiliiieler Jas allb, s; th hingegen, wo es ßch er^
'"' ^l, Fortdauernd der gotfa. afp. Es und eigenl-
I nt\ afp. [ur den linguallaut anzunehmen, die
'''''• Wie gewechfelt zu haben Ccheinen, nämlich
^^ip* und cA; A mit v (bh) und gh auf einer
*i I würde folglich die eröe, (A die zweite afp.
^ Eine betlatigung diefer anlicht linde ich darin,
» bannigen dh gefcbrieben wird und bei andern
^^ P ill aufgeht, gerade wie bh fUr v und in b auf-
•■^('135. 136,). Die verwandtfchaft zwifchen th,
~mfl2 ;iwjügIioh 5} ergibt ficb noch mehr aus der
■w/iCMn ausfprache , indem bei jenen eine lumifchung
^ 'i l)«! 1 eine zumifchung von t erfolgt ill, und dA
■«lalK durch df, z durch (/ ausgedrüclit werden
*""*■ Hehreres hernach noch beim z. Einwenden
Vd die vergleichung <les th. z. mit dem v. ph. lädt
•i lifiis dail beide nirgends mit einander vermilcht
"«i >ie ph und v häufig) theils den quellen,
1*^ ' begünftigen , gerade Ih widerileht. Gründe tür
■* 9i^a verlangen daher genauere prllfung, wobei in
^^^ w bringen ifl, daß beide labialafp. aus der
1 M)»[rlich wird man
•Waflen inlauts nd i „
(ftie die analogen Id und rd fehlen, auch früher feiblt
Wrtfl, die wie T., lumahl 0. der alten med. Ireu an-
iaoffQ, nl und nicht nd zeigen. Ferner raiille dann dem
** wie bei I.) ein nih zur feile (lehn, was nicht der
<3n ifl. Im Tpiiteren nd mifchen lieh allo zwei organifch
verrcbiedene formen , lle mögea nun wie im golh. und
M 1. nd. nf), oder wie im gemeinallh. nl. nd gelaulel
babtn. Aus unkeunlnifs folches unlerfchiedes hat man
freilich z. b. den begrilf munt aus mund hergeleitet etc.
oMchon die blolse vergleichung des fächf. hier eines
beiSeren belehren konnte.
Mtfcke mafo
oder b mit dsm fa 'n^rtkfß
r h and t iam Ipti imea:' - -
Hti J. aDlintnul (dha, *dlühi
dhod, dhno, dhiinh, dhrt, i
!od, dhecbi, dfauinga Mc.) ibl
idhes; nidhar, nidbar, Adhil
A-erdhan, jugundhl cte.) aap
ndidh) ; abenll dam goth. b |
in den ^. j^. das gloff. A.
, dhanän , dhiebo , dbom,
ilautend : TAdhe (edoKo) *) taa
, tr&dhim (fimbriam) ; aoili
!! 0. ood T. beinahe mr im'
eite. Vom iolaulendoD A cip
. ftatbin (Uttor«} 836, I. fir
1 nd>en bnioder und waada.
DieTen boditab Denne ich tlß
ten (. flODiponiert it Dod pa
pA. dk an die lalle der nvl
»IIb nniar die dopp. eonfoDUli
DoinaüoD nnlkhig fiod. ; Vaa M
m ■• 19'- ZD'^-zf'' 'UUQ'iD uen ^i. jun. Cli z»o.
M7; cema (caniAra) 475. call (papilio) 4 76. ci
h] 478. etc. cefTM (fervor) gl. monf. 346. ]6hicent
•*)gl. aug. 424^ leidicil (deleftatur) 422^. 425'
H'caliere) 124\- felba N. 34. 49. ficife (doioli).
diefer fchreibung begegnet man nicht feiten in
k. hir. Sie ift aus dem latein. (feit man ce, ci
«) n fprach) entlehnt' ynd entbehrlich, lehrt aber,
^ nie fuozt gelautet hat, weil doch fonft ir-
^ ein fuoct vorkommen mOfte, wiewohl mir
i^ einxige crüci (crnx) J. 373. 385. bedenken
1| welches ich des vorausflehenden t halber für
■d nicht crüzi nehme (erA fpSiter entfprang die
^ creutz, wie weitzen ft. wei^i) und follte
dm unlengbaren Iucil=luzil ein fch wankendes
Writenhaben, weil bei J. 374. 405. liuzil, 372. 373.
yuHfteht? (aber nicht liuzfil; mehr über dies
DDten beim a4j.) Urk. des 8. 9. jahrh. zeigen
c Itlr z (Neug. index v. lucilCuiawia, pacinwei-
^ pazinweida etc.) doch in zoacinwil&re möchte
rieder ein $ vermuthen. — Eigentlich beruht
naiüfche vemiifcbung der ausfprache Üa mit da
er, tieferen berUhrung des lingual- und guttu-
ins, die fich auch fonft fpUren laßt, z. b. nux,
Btfpricht dem deutfchen nu^, nu^, alfo fru-
it, nutl; vielleicht ift felbft crux^ crucis dem
tM verwandt. Und das neuh. kauz (bubo)
i im mittelh. chouch (goth. kauks?)
Ii teilt die unterfcheidung zwifchen z und ^
beiden im goth. fächf. nord. die reine tenuis
fteht und keine abftufung diefer ftar in- und
\i
r
.-.f^i
T'_,l ,1,
»■^ rx ^k v%
* m /*\ ^ k % ^ r y-v •« K^ « 1
ia, toUb4ii^mmläitt..Utti
t in dem flnne dn kL- odw'
iIpnobo.ÜT Rlbo,
Im gniiufe anfl i «b oh
harter .ab ,d«s goA- «.*}i.oa
werdeo, .ip der vwliAiqdli
dielem und ' Idbft deia nmifl
n€Ca d. h. tftaiitm', slInM
d. i. i^dfliir
walbr , geworden
ir (wwar) , tt> taan me .it
be, will iah weder bebanDl
ladt ee floh nieht. 99f dM
iiU fpr«dtt iwar die iiielii^
, b vad g tau der.temii, ,*
Mhelteo winl; gegaa dMi (■
- M\
die Nbaliohkeit dee TarMlN
D. lur oed. Bieht t« v«riMm
]t wäre, E und ^ ™Jt dem i
Idi nun anttnglidi mit dem lifchlante ver-
idmiy wie es wolle; für die uns verbliebe-
Ven gilt folgende regel: z (und nie s) ift er
it, I im in- und auslaut, wenn liquidae vor-
i (harz, harzes; holz, holzes, lenzo, alfo ei-
Dar in den formen Iz, nz, rz, weil mz nicht
It) oder er einem früheren geminierten U eist-
en, loaiesy leidizen, detellari), wo dann fteis ein-
Yoeal vorauagehen muß ; von letsterm fall und
bfeibung unten bei den geminationen — ^ itL
in- und auslautend, wenn er bei vorausgehen-
if. oder dopp. vocal**) einem früheren ein-
tentTpricht: tha^, gnota^, m^Sy me^es; füosi
wasir; obas, obaa^es; albi^, albi^es; hirug,
• Von der fchreibung ss unten bei den ge-
md; dafelbft auch von einigen zweifelhaften
— Beide lifchlaute lUtainen in denfelbon
I Hieb umAflnden der flexion vorkommen,
m (federe) fa^ (fedit) täpin (fedenmt) ; na^
h) aeian (madefocere) etc.
iii wie vorhin gefagt worden, das alth. $ dem
m der ausfprache einigermaßen nabd kommt
dl letzteres , gleich erfterm , niemahls anlautet ;
doch beide ihrem urfprunge nach von einan-
tfemt; genau betrachtet auch gewifs ver-
I auszufprechen. Der goth. zifchlaut war eine
mg des reinen f lauts, die fleh im alth. durch
BFaUelen Übergang in i^ offenbart; der goth.
wurde zifchend, der alth. fchw irrend. Das
war df, ein mit d verfetztes f, ein umlaut des f.
dl -
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0bmw MMac; Mff^lä i
t tvtd SJ
aÜL. I Uq^:4u sULb:
rcheidnUg dw ziCdi-' ^uid I
ede. . IKrfer ift eto einfiudu
zuEammeDgefetiter, UUber i
immaAckr pBeeeBdeB faul
t b iaä l m Inimd lu faeD«
pteilea ^Bbikra, l«!«-^ <
ge'udd'ddm'diuDpbn bunm
oder faniiind. Der - bofdai
ratt>fl.,M derfxildilabt «ber o
^ , «h^ habon gefelm , dk£
Bf -disi^piUi. eine toq Iwidi
igeDbeü- dnttbiher IprAcfaen
>, glaoh' darlBtfliqtfiHMk,'
i.da»eoÜii"kHDd atk. $} - 1
im flavi-innd^fraBzaCiifo ifc
iSMkktj Eqhon fiHbeiida-'R
äDdenif 'ikchthflU g«bncht
i?s heutigestages niaDchc i
KQrxübrirmeD. die würler :
1. aUMochdeutfche vof\fonanten. lingmlet. HAT
Inrieils nie was f. wa^ (quid) etc. pefcliriehen') uod
h m iiiit[«lh. nie las : du»; gereimt fehen. Theor©-
ik luinn immer eine pben fo flrenge rcheidewand
vtäien der aiiarpracbe des alth. f und ; gezogen wer-
m ils es für ihren uKprung gercheheh niiiO"),
\ Oif nhergSnge des in- und auslautenden f in r
li «bea [. 131. angezeigt, fie Tchcinen fich Tttilier «ra
*" 11 Itgl. die pari, imfran, irwi'ran , gikoran: die pl.
I. «Anm, nArun, frunm) fpaier «m auslnul (vgl. was,
, Kb, (r4s) kund zu gehen. Das unorgamfclie der
Wwong erfaclll aber otis dein efoterircben fchwan-
■ dn-nnielaen fälle, %. h. der pl. prael. von wP(m
■*"'"!«■ wirun, nie w.lfun, über int luf. geretf
m erLail fich firwflfun; lülTun und n^run gel-
Ifltun allein , kein Iflrun, Nähere angaben
r ftijpn in der conjugntion. —
^ jenmolton der inlnulenden linguales.
f [TT) tar/ebieden artig I ) nie der inlaut l dem ptüti
>*» mrpricht twar ü nicht dem golh. dd (weiches
g»«W. U zu vergleichen, oben f. tiö.l fondfrn U
WKA 5eh aus der einfachen, von einem ( pcfolgtea
ölt- msii. zu entwickeln. Vurhe[f.eijeii [rmll «eis ein
unervocal; die alte kürze wirkt und der fcliKelieliml
iird durch die gemination ein gefebartter. Hiernach
"^bt fich aus dem (joth. badi das allb. betli (iertusj ;
leicher^ellali fetzen fpratta {norma} niatia iniappa) kelti
lepulcfUDi, fepimontumi wetli ijiipnus) bittan (rogarej
Dilia tipificjnni wiiia (lijiamon.i niutti (nionfurnj huila
*'¥''riiim niilto {mcdius] miUiili (lici.iloriiiiji'i dritto
,teniüs hniiLin (eonlurbarei fcullan «luatere) reltan
[«npce;"-; et(,_ pjn früheres fl)rndja, kadi ivgl. ratena)
MfOn [attuere, 0, IV, *8, 13. nanrie nach <iem iiorii. hrtt
äwmonlum f, bö^ori und ilie kI. Ilnr. 90(ia liaheii witk-
''^'t"liil, tarcio i)il. My, linl lli]iula, ■^\. itu^. liöa,
^■Htere fpraelien bcwÄliren den über^nrifi ^wiftheii f und
' -'Sl. nii, tu, ni<<'tttb>, TtQi'tnnio ii\K ]; ober im deiiirchei) fin-
'^^"^ vielleicht Fjerade di-stialli keiner zwifclien [und z
"**. well lie lieh in der ausfpiaclie naher lieRCn, als f
" Aalhluiii 'facics) J. 34ß. fchciiil das (tolh. ludi, wiuwohl
enlMes neulr. letzteres fein. , auch das hl unridili« «aiu
williger Hehl 368. anllulli und ;;! juii. 17S. Biilkiltesj.
'Ol allh. nioiion lieh die }'lei<:h)ieilculit;0", ahcr veifchio-
<lcaen formen : luOi, vlits und andavleiziis vcimcngcn.
djan, fao^fiB f«
ein: Inti, kaÜ,
lieh ndNa nttu.
utan , lootaii flnite^ und -
uoh eemUäertm, im Mt. n
X. b. tutiro, witar uoah.
> wdrter, ' In dfloen Qdi m
erbaKflO Int, pflason dia
: Inttar, ottar Me. (t. tbm
rdwankm. DMiM tt to
lom tif^nnng, •!■ dM n»
U bei' nmoagriiandam dep^
K. a8* ft. fMm, wfttan; UOB
iab durfte eia nttes, aber tim
vgl. «bn f. isa. da» Uka
}h die II Im BOd. Sttan
'. leo; CBt^reabend,' tbeflk'j
et) wegBtt des ToraaKdkeMl
ofhnbar mtrde dai Stutnti
lizzen) und {; (Riuos^i, I
1. aUluchdMtfcke eonfonantm Unguakt. 1 69
|l>,tu-, ethes- di« (bieiter nicht gchürigc) uDler-
ef «tleichtern und errchweren, vgl. ohnn f. 7i.
, tÄe ^. aflimilattoD äi|i[i;iu. — iZZ) gemination
■ lifetiintes mufl theoretifoh ^eleugoet werden, di
'^ IUI und dirdIT (a wenig aasfprecben InReD, aii
^', prectitch aber find , gleich dem ff, in beinah«
B^biahlern zi und (; a n zu treffen , und i, drUckt
«iirfhls, dtefes durch zlf, beide forgfrlllig vom
^n I und zf unterfohiedcn aus. Die Übrigen
s bbfl ZI fllr tt' und 55 , fthw-onken aber oft
* ?u denlelben wUrtern zwirchen der geminaticm
Id Jn eisFachen z, e» kann [ulglich in deräuafpracb*
B fndet unurfchied beßanden haben, wenn ii^eod
* mHjbiJ. Von Wichtigkeit ifl mir hierbei , dafl iu->
" Im genaue N. und in feinen oorrecteren werken
iniwsil das einfache z dem doppelten vorzieht , auch
■* I" Imi. Die orfach* des doppellen läflt fich
'"Vktn. Zur zeit da die len. in den zifchlaut Über'
fitAesfchoD verfcbiedene gominierte W (vgl. oben
•ifcgolh, atia, fkatts"), in folchtni Wörtern wäre
ßt^itüie laut durch den nur graphifch einfscheDf
• wi slw felbll componierten zifchlnirt fo put ge-
•»ffl jenelen , als durch dto gemiiialion der tenuis.
™' ficli iadelTen das einfache zeichen mit dem ein-
"*o laai ver\vechrelte; fo fchrieb man zz (nämlich
' "mI |() in demfelben gefüh! •") , welches mm , nn,
l*-ni fchreiben lehrt«, da doch in der ausfprache
■"K, Ra^ar gijnzlich eins war mit fcazes , waijar,
™^ dieter enthebriichen fchreihung zz wurde die in
■ äöjfprache felbll gegründete unlerfcheidung des z
"iverfäuint; des anlauts z war man zwar gewifs,
"Wden in- und auslauten; daz, waz'zar, fcaz,
^"Mehrte kein zeichen, daß jene daj, wajar,
'* 'tu, fcazes auszufprechen feyen , bis endlich im
" IM WS den erflen jahrh. die namcn chatli , maltinm , cu-
"'llo (Amm. Marc.) cariatto (conc. matifcon. H, vom
flb! jäs,.
■ "*> dem inlaul z muße natürlich dies gefühl lIArkcr wir-
'^, als bei dem 5, da jenem, nicht aber diefem das
''tW- H entfpricht. Das ßchf, fitlen enlfprang aus einem
'nhern Ulan, ebcnin das alth. lizen aus einem früheren
f'?9D; ntan lautete fchwebend, litten gcfcharn, im alth,
^» bfide li^an und Tizan gelcbarfl, ohne dels man nOtbig
i^Mi He aurserlicb zu gemlnleren.
Vv dMt'D
aüwn^.M -fragt OAvoiir, wie
, critiUi ^MialtenihlT. m-m
i|!A«u,-.w«bni Sa «bna .Mbi
icht, iit«A!e»-Mth die tan
, bafcttiltianttMMiro, InilC
8 uiiW«k«Ull«r idgrat' M
ihen nod , arittelb. ii **) nr«
■DA «SttiberxIiiA: ta^'VDAi
I idIanl)l-jkHaKiMten,:b A
^ btimaiMüglfcifwIiiin dnfe
^^>dli*>gBUriebea < werte
3r regel di»,gn^ii «lül.< Ut^
>, 9.. l)Mte«»4i7) 'i- haiW*
' mua^lAL: S5* (liJ^cön ; I
od J. 3M. 388. faeizfTit, 36N
VM)^ gl. trev^ und vermathlich. ooch* einige «n*-
?Die eotAehung diefer geroinntion ift dock wiederum
Uta. Das goth. vift»' enlfprang dus vitida, ver-
W» gjeng aber ein vifta vorher, wie ni6fta au« ni6-
^0 erreicht Jich qvinjan im fubft. qviff. Die-*
ttUfrangsweifc fchicki iich fUr das altb. wifla,
Ml muofo ein einfoches f annimmt,, gdmination
^ vonosftehende doppelvocal nicht; die formen
■ Mte wirken fpHtef nach; «(Ta durfte man dem
^ ▼ergleichen. Anderemahl fcheint* IT nach dem
B v«)cal ganz wie mm^ nft (oben f^ 422.) oder pp. tt
^i^l.) aus dem einf..conr. zu eDtfpringen, z. b,
N) ehnuflan • aus chdufan (nord. knola) und
t koles machen den nom. hros, kus (wie roannea,
^i Diefer inlaut tt unterfcheidet fich urrpning und
'^ nach genau von dem inlautenden $, >der be-
(A auch Tehr oft ss* gefchrieben vorkommt, vgl.
lUre) gewi^ida (eonfcientia) wifla (fcivi) giwifla^
')• Einige feltene vermifchungen wird man den*
Warnen; jenes aus id entfprungene wifla remine
it dahin , denn es haftete feft , unbekümmert um
^ng des witan in wi^an. Aber wi^ago (pro-
iDgalf. vitega, verwandelt fich im Hten^ IStenjahrh.
!go (fo Hebt N. 9, 46. doch bloß in der hf,
denn N. felbll . fchrieb gewifs überall wi^ego) ;
leih. bff. haben die. falfche form<. widagie. Das
■tegulTa fcheint mit.gos und giogan verwandt*).
mir Tehr nahe liegendes anderes -foeifpiel gerecht-
rarfiMn kann 9 iviHar .Hia oKlAilJina Aan nnmona
I
/bfa M))fMM|Wt>^lMpHW
.„mr,,ai4, dwbki
> dia «^ WWi, d. k'k«
era iUmmII beOta, wnMi
I« un« »limohl hdn» 1
rjmtn,: Mmlfolw »kr
1. IblUv ittilar ilüi. Ibts,
(bgu htar (onm mui ml
• <irfoi4eiii,i UM mUhes i
rkummn (Nlbt' NT. tao. ;4a
der tkltU'lbut Xn. >lii«
1, MTdl^m aUiHli geU
la dia Th. laM rMHg 1
■n MHkA «Majakrt. dH
ittufUnilivi tauariiiniiD, *
DiKriUMi dlah.KiliMlmijl <i
MUrmfUtli ll*i ein o4w 1
•~1. Dn<iimm ckMi M
I « 4em goth. dr. TU dem goth. d» gleich
<i Mn) — DR bei O. a. der beiden tr. (dr^tan
hfnj. DD desgl. 11. tu. (duäla) bei andern aber
■. (duingan , duang) — THU , bei 0. (Ihuinga'n,
^) thuahan, ihuag: bei J. dhu, dhuingan) —
^ M allen H. des goth. tv (xuival, lutc etc.)
■Mh nicht ft. des goth. |>v*). Alle verfcfaieden-
l^^^ifchen tr. tn. du. thu. su. ergeben fich aus der
N| der einfachen linguales ; daH man nicht duä
t> virwechfeln dUrfe, wurde oben f. 1H bemerkt.
"'PKhe folcber lingualanlaute muß einigen mund-
^ Reschienen haben , da ße wohl einen vocal
'■weben, vgl. oben T. \k\. über %qw^ iow,
»; llQUch die gl. ker. terawid (minitaiur) thowa-*
^^l' Oder fpur eines früheren unnifammen-
Bei lolandesf davon bei der Wortbildung. —
Fügende; SL. SM. SN. SC. SCR. SP. SPR.
1^ 80; es fragt fich ; ob der faufelaut rein und
^^^flcUflgt? Vorhin f. 429. 154. wurde gexeigt, daO
' ^ Verbindung fp. ft. die organ. ten. erhalten
^ in fph. fz. gewandelt habe , ein gleiches muß
''^ vom alth. (k oder fc behauptet werden.
^ luer frühe fpuren des fch ftatt , ntf mlich bei
■> e, «, ei und i fchreibt es fchon I. (585.
ks. 350. 365. undarfcheit 408. fcheinit; desgi in-
>: US. 370. 374. 394. fleifches, fleifche. 382.
|>P- 390. 408. hebrMfchin 387. ifrah^lifohin) und
di«!«! teilen fc , welches dagegen , föbald andere *A
oder confonanten folgen, oder Im auslaut, un-
1% V .
^
ircllfa,'88^.'-<
T. *} wurde «IM dni^ 'Wtkf
[chwanken die ^ITm, .tl
idit) flS^'Ibhenäi.isi^'TiMi
cflta; 4S7V.fdlilrtn (ftetttra.'M
BS gibt leibblj>iif>ch , wcMwe 1
Jange die.RfgelrAus;, .laiUllitM
ang. \w btmUm (üDpii i
(radaDt}v> i|lelu!ii^omiiit.;.dii1i
N. mit^ DodiyM hltlt.. 11
m. werke iBodi FUgli8«Ilar M
Q$fieiatin-^tmt foV,^ täti vßtl.
br häufig:, Soeben ' eoDli ' I
fbu,'«in^liDAU kba (^■■■■\
vaan . flUtrh nnftrhnrnn f '
ir fctigerD,..daA Ook berc
agen, .«na «^linAicn d«ej
mit dMi..loM)^ lobe,
iff aUlIlll%]:dM-'Ika,:..lM f*
A'dler aus, fo d»!\ im miuelkl
dern überall fck, Selba/ckr bM
l. aUkoehdeuifche confonanlen. linguales. 47ft?
darf nidit verruulliet werden y uQfer Jlir
,Buclt suf ein 8Jt«res fr, vielmehr fcbeint
den flav. torinäti _/r. einen vocal «wJ-
•). Ein ai. fkp. fkl etc. liegt gleich-
der deutfchea lautbeproDzuQ^; und die fpäte-
IcU, ulc. (Ichen dem «us fkr. entfprungenen fchr.
itiaiu nlclit pamllel; ein fUr die ctymologie nicSt
i Etofiliooiier rMz. Als TeUDe, aber frühe fpurea
'ßliM/l darf ich jedocli nicht verrchweigeBi
n bjnin. DMt. *. fciahl (oecißo) gl. hrab. 974'
«un i«wbii^ruiill gl. roonf. 338. (vgl. Mw^a, la-
»N. (ü6,Sß. flöwa, Lebeies, gl. aug. 123') fclei-
h (»eÜKüfe) gl. monf. 333, woftlr 341. 407. lleisiin;
(tavui] T. 131. Ue. und ii^endwo erinnere ick
^ ilratia), Iclehl, geleren zu haben. — Zeugnib
k4« Wurfe uusfpracfae des [ in diefen anlautendes
panii||eii Iclieint mir endlieh das zuweilen einlro-
piiBiEollen des k und w aua/k,/w. vgl, farf f.
^; U f. [cai; t&, goth. Tvä (häufigere beifpjflle in
»J - (c lUr ch oder k merkwürdig bei R. 5)'' fourcj«
'^ifclimju; f. untfD beim angeU. fc. — Übergang
'fiitßwT in fniumo (repeole] K. M. üiumo 0. T.
"*''"' •'■ — voD dem des su in ^i* unlen beim cju. —
"■- "nd auslautende labiiilverhindungen.
£s in hier Ijjof. der formen SR. SP. ST. zu erwuh-
«; O'iifdtney/* wurde fchon f. 12'.). befprochen , un-
fotnUli^er erf.'beinen /A ;illjer delTon aiisfpn.clie vor-
« wi (lein anlaul ß) und zuinahl /?. Heifpiele von ß
MU-er enduniien auf -ilc, -ifca) afca [cinis) afco Uhv-
f^: afc ifrüsinus) niafca niiat-ula) hnafc (mollis)
"" ^^fcüpa; fafca vfomenlum) rafc (vivaxj zalkön |ra-
!**i »aflan 'lavare) irli-fkan icx(ingui) drefkan (irilu-
*; *'■; ipifcis) lifc (menfa) tifco ialumnus) fril'ciDg
"*>«. uiifkelün (mifeere) frofc (rann; «unfe (delide-
"■, Äeifc .'caroi eilkiVn. Einige pllegen in» inlnut die
*■ t in die med. g umzulauten: wafgan, Ifl'gan,
'i «unffMTi, Kuifgun etc. Beifpiele von ß (auOer
mdunpen -11) afi', gall, iaflnr, fafla , fafto (firmiter)
mülus) paÖ [corte.v) riiaftön (pinguefacere) pallo
? ni-ft Jriidus; nvftila ifafciii) fui'ftar, gi'flar, geilV,
>. fojieift, gneillo (fciniijla) mift, lift, biR, ift,
froft igelu, roft (aerugo) lull , brüll , achull , gi-
srdce Ihenaj [rebro (ülubar) frb (ferbej etc.
f
eidhull (iummenlom)
rAfl (craücula) fdfl (pugnus) plac
irraea nfi, Iß, rfi oben [. tSi. I
leüi
. Q. J. H.) gutturaki.
vieder das mneD alpbabel eiD9'4
'Q der labial- und tingualordfla
die afp. ph und tii tierausttelid
dem Golhen der .-»fpimrle kelu
ich den alLen nmeo das leicben
)lglich nur zwei in diefer reihe,
3I, grando) eine fUr ten. und n
iT ten. kaun ') benannt. Die £■
ten. welche den allen DamM
nung richtig? die analogie vn !■
1) beibehält, von der med. (
1 (donum, gratis). In den vom
diefe med. gibu , Qe und hagiLi
; hingegen wird der name der-
nd daneben noch ein unterfohie^
Befriedigenden aufTchluft vermag
;eben und aus dem duukela Ghh
• ond iingualordnung gründet fich aber
mf, daß die goih. fprache keinen guUurallaut
f bl^ch eine dem alth. v und th parallele
iAh. afp. fehlen muß. In der regel fehlt fie
rklich, fcheint jedoch ausnahmsweife in gh vor-
Qod dies wäre einer der feitenen fölie^ wo man
u lautordnung größere voUOäDdigkeit, als der
i^tndieQ konnte.
I vMachung hat auch hier den vorigen gang
jMD und nachzuweifen , warum die Verwandlung
B et itir etwas onorganifches und fpflteres zu
n eioftiEDmung der übrigen mundarten , außer
MKhdeuUchen, in der tenuis. Man vergl. auch
^ wOiter calvus, capere, cachinnari, öafeus,
f cuüer, cruX| corona, capella, calix etc. mit
"^f choufen, chachazen, chafi, cheifar, char-
chnaiy chr6na, chapella, chelih *). Desglei-
^ inlaule tectum^ calix (calics) , alce, pix (pics)
^i chelih, elah, p^h, in welchen allen h für
^en von den Römern aufbewahrten namen
BVentlich ۥ und ch gefchieden, bei gr. fchrift^
jenes durch k^ diefes durch % ausgedrückt.
Ü)eD: catualda, catumerus, cariovalda, canni-
} bercynius (i(fnvviog) **) bucinobantes, carietto,
weit Kltere lautverrchiehung erweUl fich ans wör-
wo dem lat. c. ein organircbes h. (in allen deut-
r<r\«k#« ^1« 4^•*^ ^ v« A««» j^vtl «%l ^»r«l «^r« v% «\ n f \ ■ ^ A'tl
#\TV«T10 ^^rfti-kio
I9B I. ttlAockdeuybhe em^knMmi'ißm
dtnbri {»liißfot), dMm e muß' dllft oöffei'
faaupt der orgnnifchep leonifl (folglMb dm
entrprechen; mit Bcberiieit vergldefcfn Hfl
das letzte wort: cirober Ifl kambar (ftrenui
N. Chamber gcrchriebeo haben wfirde. ' '- W
bedeuten aber nun die ram. cA in ebAli
chamavi, chauci? vgl, Ammiana choDodonuu
ren nicht die vier arftetf rttokfichtlinh' ihi
fo dunkel, daß man fie fcawn'M dMten
würde die ver^leicfaung der fpstcran form i
madftab darreichen. Es bleiben nar folget
men übrig u) ch ffl in dlefen (MiMi mit c
denn wirklich hlT. catti f. chatti tnid Stn
Die Cair. (Retm. 544.;967.} xat>]w Debei
Tchreiben, letztCPM' atich t^lOi] fUfftiff^foi ,
mit obi[ccm cano in cariovalday cdriMlo
triOl. Die Bomor: br]iq^t«n das.cA, in b
namen (Sehn. S(t9r.S1Ö.). fie Ichw^^ken ft
[aus dem gr. entJ^f^}, wOrtern ,]fwjfefaan
Dns ch in chonodomariaa ift gewifa ein
k , denn chonöd bedep^t goth. knAds [9
chnuot. p) will ''tnÜa''' dte' Rttitietii 'das .
zwifchen c und Üh'lä ditfeii detitfibati ni
Biimdeii wechfeln mit c (oder k) und ch in
CD namen, vgl. Neug. v. cadalöh und chada-
flddo in conc. cabiloncnfe, chadbcdo im* conv.
; DO. 21. (vom jähr 757) zeigt, daß chanjhi?
mpidana wurde. Bei Greg. tur. finde ich die
4e ten. ausgedrückt in cariulfus (7, 37.) wo-
AjrMJIllus 4, 5< , charibertus 4, 3, charimer 9» 23 ;
ml hat er das fränk. ch für h (wovon unten).
m lippen- und Zungenlaut erhielt fich die alle
' d^D Verbindungen fp, A, bt, ft, tr ; auf gleiche
ß\ doch mit frühen Übergängen in /chj, wovon
M73.)beidem f gehandelt worden id. — Aber in
BJDstioQ cch (= kk) darf das erlle c . für einen
JB notbwendigen überreft der alten teq. gel^n,
Uo unmöglich wäre,, wie pbph und tftf; pph.
^U(.(tx) hingegen eintreten.
^ bat fleh die afp. ch keinen fo durchgrei-
^^^ang zu verfchaffen gewuft, als z und ph.
■nio-und auslaut ift das organ. k faft-übemll
^ worden, aber aus dem anlaut nur in den
^ quellen (namentlich K. und N.) w^dlühe' k •
' niad. g gebrauchen. Die nieilten übrigen be-
!|ader media und das alte k im anlaut, ja: dies
' ün mittelh. und ab regel feftgefetst ,. weicht
^^Qenz der lautverlheilung beträchtlich fcha-
I^Q neben den anlauten f und z Aebi nun
'nchtig k (Aatl ch), wtthrend im in- und aus-
Wohnlich) ch gelalTen wird. So lernt man
^f wie das nämliche k im goth. kann, kniu^
[• *
1^
■ i
» 7
y. '.
werdeb muß; wie. gwt<Hil>biii
cfaniu, wachanl fralUdhTJttib ^.'
die einifllne mlariUdi^ifiidir
irerfl di«fe botdenlrabMtabflB iß
betrifft, io^ibbeinliUM'iHMiMi
handeD. Welches leidtMi- :ilU
'er fagen, ei^^cDlIich itt jedes ■
jer alten ruuf (kaua, kön| |
wählte ßatt ihrer das gr. x, dt
lon int 6ten jahrh. das lat. c.
;s keioe unficherheU der aiU^
iklich rUr ke, ki gall; die ett
en fich beider buchllaben.
he ze, zi eindrang, wurde d
iDung der kehllenuis unUiuj^
jfl. für den zifchlaul gebraii
ndig. Yor andern vocalen i
id c nebeneinander mit gleil^
■ entbehren laHt Hch lelitere»
t>iidung der iifp. cfi und der gä
man keiii einfaches c, fo nm*
l aliktehäeut/che eo^pmantm. gutUtrale«. 181
(»tmweUeD auch Bebt. Anlautend findet Heb g für
I litten, auslautend nie; man kann airo onnohmen,
M dtr sualuul k (c) im inlaut oft in g umlaute, z. l>.
SiM, fiangun ; lak , tages. N. gebraucht , wie hei
dra labiales, in- and auslautend immer die med,
lüii; Ug, tages; Heng, ficngun, befolgt aber fUr den
ulutteiDe eigen tbU ml ich e , mit der ten. und med.
■btwMfilnile weife (oben f. 130. iäü.) z. b. mit kote
[coIb De») mlnao gol (Deum meumj; kflhes wftndnn
•ß<,»ber«i«, gähes etc. (63, 4.) fö fie hAh(ia keflie-
tn> dinea amorem ze |;echiefenDe {(0.3, 3.): hioraus
«Wl, warum man des verfaflersoaoien NötkL^r (gotb.
»ildigsis?) fdireiben mllfle. Man vgl. eine menge
WgmuiBen bei Neug. kebalinda, kürbilt, kifalroAr,
'"«bW «der alibert etc.
tlw nwBeü übrigen , namentlich O. und T. fahren
Frt&altelen. im anlaute gehen zu lar.en, folglich
i wk c {0, büuGger jenes , T. diefes) zu fchreiben,
!*B fflo in (Irengallb. quellen immer dem ch heßeg-
■W( t b. kind, kunni, knt'bt, kös, kuoni etc. In-
fc*^ wslsmeiid hegen lie diefes k (c) nur bei voran-
■^■•rtendein conf, falfo in den rormcn Ih , tik, rh, Pi.
. 'li M, foikes, fcaip, fotlkus; Lliimk, (lnuikes; n^r-
ka, arla; werk, würkes *) ; fkeidan, Deifk ; pflegen
aber Ik in- und auslautend unlieber in fg. zu wan-
deln, wovon nachher] oder in der geniinaiion ili (kk,
!■ unten). Siebt ein (langer oder kurzer) vocal vor-
W, foatpirieren fie gleich den tlrengiilih. donkuiühlern.
J) J. k folgende eigenlhUnilichkoit ; (dio [\e1s c, nie k
l^inebeüfij ten. vcrtrilt ihm zwar, wie hei K. die
P*''iiied., aber bloO im auslaut (druoc, f«>ne, niac,
™FD)anac, einic, heilac etc.] fogar die golh. ten.
' ^ttreibl fo, T, wirc, um diete zeit ill die fyncope
'"' alleren form werah ontfchieden; N. hat nrenRallh.
^. Wie würden 0, und T. uLifcr miltft fctireilieii?
^ fewils milch , jene cnlw. milch , oiiiT milk ; doch
™l«fe« wahrfcheinlich nicht, weil im miUelh. milch
°°<1 Dioht mill^ Halt findet. Der üothc hatte fn [!ut milks
'^'r miihus |?j zu fchrciben , nls er rkalks felzt; eilein
"" aiUi. war fcalk uralle confonantvcrbindung, nicht milk,
™f welche» miluh (eiilfpruneen ans miluk, lanwe t;;ilt.
j" meliien, mölke mufs die zufamnienzichunR früher er-
™(l eewefen [eyn. Aus pleicher urfache fapcn mir nnch
«u'ieeslages welcher (aus weliclicr, hueühhör] nicht
''liier, das dem golh. bvSleikä angemetsan wäre.
IfdKi amf im '4\tm I
tgeo fo, lo, HB, aki J^Miy^il"
dl) ; fUr die in- oad waiKutB Ml
i ^. FUr die gDth. ailiiiteoJ
k, c.) fetit er dw «^ ob. (n«
lea crüoi, cmx; der- aaMa fli
ps gefcbrieb«!) vgt. ciu^i, 4I
, ohenDeD eto. Von der geafi
med. hat oiwb vafCDhiadtoU
ne bedeotnng
h. entTpricht fle a] der aHsn
gezeigt worden, fehen oderiA
I mit k. — b) dem goÄ. 1 (f
beltefal g völlig im finne A^
und suslaulend (g^ba, egi, ■
ja fie zeigt fich in - und aiw^
lorganifch (latt der ulten UKn^J
, difg, fleifg, darga, laltnifg, H
irgan, zuirgen etc.j. Diores ■
D fc und fch [oben f. 173,)
: nur im an- and inlai^
l^UHeUeutfeh» vt^onanttm. guUmvtes. )B9
., «wif^In , bürghe , u i>^e , frägtiät , fn)}li(^D,
s, cbuucn^d, nughidn, riiiiiuuritihe, ranghijri;
, W^iidiia, abul(tbl)^r, ([lAtigliür, %bi vtc.J ;
luuml. Die vorhic an^nilirten bele)^ nr^e-
Ihlliilui deBfetbeo fälleo die reine med. tietiX, bürge
^" M«^', uicbt aber ftehl iiiugekehrt yli ia allen
ia %: nüEulich gh fchciul nur dann /uiAltig,*
e,4.t, i, I foli^ea, kcinesivegs vor a, It, o, 6, u, ü,
t, K. » beifit nie: rfigbooi^da, funirüghu, da(^ä.
w erpbl Qch eine unübniichkeit des yh mit dem
itlrhM alle vocalo hinter lieb duldet und auch
IM; (U enlFprichl der gotli. nfp. ^, tjli der goth.
. |i — d^ t^nlfpricht dem ih anderer nllb. quellen,
i> it« nicbl dem fonAigen cA *]. Hingegen darf es
h 4(0 fur deDfclbeo dUunea vocnlea c. i', i, oi in
t nmudellen /c (oben S. 173.) zur feile ncllen und
Imi. vor c, i in die ausfpracbe /ch Übertretenden
"^iüix Da das franz. cfi vor a, o, u (aus der
Etfrwacbrend) ebenfalls _/cA »usgcfprocben wird,
t- idi iffifchen J. yh und cA (das auch die altere
fifHAl oiae analogid der eatAehung und auiU'praclie
■Renata und felliU die in der note licrührte
«¥•«3"« tchreibung ciii- (Ifilt t^bi- d;itlurfh beurfifen.
l- (bind, chenncn wird un^^^eUblen organen in der
»Bslpraciie [o fchwer von ghinnan (inciperc) gbüban
u unierlcheiden fejn , als dtis ivam. eher von germe,
«fificti in jenen .illb. «iiriern hei der afpiralion kein
tuJdam mii unlerlhlutt. —
f^H, ••) diefe eigentliche afp. des kohllauts vcr-
™? '^SWK unlerfuchung
^''^tiiAuit. woldicr ftets rli. nie hh g<>rchriel>cn wird,
Wriii a, in der retjel die iznili. len. , dn.li nur W-i
J■S■^.unJin andern [lreni;'iillli. deiikindhli-fii; 0, T.
* l'^ützen ihn niebt, fn weniü M^ &,ia nciib.. d;i-
"fffi^Hcine aiLsIpmche nur in" iniin(Lirlen de.s volks
■ "■«fcf unäbiilichkcil unKCOehlcl (oheint mir lijs ifiilorifclui
S' loerLwünliKP fpur cicier luulal.llufuiis. von dn- die
"^cu alth. 'luclleri iiidilii wifseii uiiil fc1l>l1 der Golliu
Wtl, (lefron ma]i;;elTnlc s^ulliiralnfp. es wiiro.
" Dit fchreibung kh waro luicLIliiblieli von tilcicIiBi' lieileu-
%, ill aliei- ungfbi-yucblidi . Etil buwtis (gr das liu-
7« allerlhiicü lita, Zeichens c; als k auHiairi , aii.lerlu mun
M nicht
> frage 1
gewahnUoh fä^Wtl
ach d«ni bcpiff tll^'i
mfeld und im MAmtC
bervoraqbri ny ' )Kf' 'kH',l|
eil , ^de dar dMMn I
lende rchrelbong '■'cdt'-^- ._^
fich aber nii^gena im aaliat > > -
[derer alth. qneUeii nihtf KaMI
in letzteres Ubergieng. Airf mr-«
:h freilich die analogie von ppiL.
in der ausfprache und fc&rae
niautend vorkomml ; iniwiCcWj
Qg ein etwas abweichendes vtum
anlaut ph zwirchen dem golb. f^
i hat lieh pf im mittelh. nurf c
len will ich jedoch nicht, ih^
■he cch im nnlaute nirgend üiv
:en msgen lie gehabt haben *) .
ren nicht nothwendig darauf h j
L. mundart vertritt ch den BB
fchon feit dem 6. Jahrb.; Gre^a
ind andere Urkunden jener i^=
n, hramnos. Soviel Ift klar, daß diefes alt-
A mit dem (aus der ten. entfpriDgenden) ge-
• ahh. ch keine gemeinfchaft hat, vermuthlich
etwas fchwächer ausgefprochen worden ift.
M Geh verliert? fällt bei dem.mangel fpäterer
de&kmahler zu beftimmen fdiwer; einzelne
■MD haben es behalten , andere in c verwan-
!• b. dovis, welches die Franzofen von louis
Uden, als ob es zweierlei wOrter wären. —
^ a) dem goth. inlautenden k entfpricht ei-
k in allen alth. denkmählem die afp. ch, nicht
*> K. und N. fondem (wenn vocal vorausgeht)
« 0. und T. vgl. facha^ brechen, wächa, michil,
>f pauchan (nutus) , fiuchan , puocbe etc. So
^ bei N. Überall und im fpMteren mittelh.
iben. Die früheren alth. quellen kennen die-
)kre3mog , brauchen fie aber nicht ausfchließ-
nulero daneben feft häufiger das geminierte h,
iba, Dahho (cymba), bröhhan, wähha, mihhil etc.
tt fcheint etwas milder, als ch auszufpredien,
i entfpringt aus dem auslaut h (ftatt ch) , der
d geminiert (wie man, mannes; fal, falles;
imohhes) und wirklich findet fich zuweilen
'autend das einfache h gefchrieben: mihil (ft.
nimahl nach langen vocalen als: seihan, pau-
fthun (firegerunt) etc. Häufig aber maßen ch
iröllig zufammengeEallen feyn, weil ße in den-
oellen hintereinander wechfebt, z, b. bei K.
id rahha, machet und mahh6t*). Von den
en der fchreibung hh unten bei den gemina-
\\\ nt%\\ar\ /*rkntf\nar\iom -trnraiia tn hat i\nl\
k«
:
-» .
■ \
;*'
i'4-
Ik, nk, rJt «nanJiei O. mAXH
r im fin^Uk; ftt N. ILinKigfti
«D Uih,-.iiWi, rhh^ ftilUxilii^
s) roalohei. (feni) .-UmU .tk
erchl [robHi)' wUmiw» l^fvtUii-
6a g«DinMioliea.: — o) du 4M
h auc^ mlatleDd/ alt: medMÜ
emann. .Uh; ptinht. ■*
faft nirgeiidi ch,- UiaätBKn-k g^
liehe venneoeMB mii Tdeaii ,*
lur folge bat. . 'Ob duJk, >«
ft paraUel ift^iiwne ■adfiw,,-J||
habe , als :daa. dam gocfa. aodi
. b. in Joh^ ;golh..jah; ond-ialiui
um zu tinUoheiden. NühanM
lehmeo' ift auobi hier.^wisdni
binduQg /c (webdie blailM IM
fh UbttF^hl) thetla bei 0.-M
Ik, nk, rk (mlefaft nicht Hi, «
uDfo^eriehlig nn ; des nbi^eM
iUs. abaeobcB>4 Strengritb^IlP
1 [nichl Ih*), nh,rii) ein, rcslch^
«V ■■ «1«
«*■'%•• %>• «\/B«*9
M\^aAV%M
109.) verfchiedene bieifpiele vorgekommen, daß
ibioinenrUcken und manchem enifprungenen ia
^ jüy diefem dann wieder ein noch älteres i-a
»liege. In diefer hinficht ift nun j: i = v (w) : u
bbialordnung p. b. f. v. u. fcheinl die gutturale
• j- i. parallel, die Übergänge des j in g gleichen
9 V in b. , Nachzuweifen aber wäre 4 ) warum
■4r^e keinen vocal als letxte baOs zeige?
Sp Bnverkennbare analogie der lingualreihe t. d.
t der gutturalen k. g. eh. h. und felbft der la-
^' '• V. jenem paralleh'fmus widerfpreche oder
isiugleicben fey? kurz, warum die gutturales
^ Unterlage, nämlich j und h befitzen? Hier-
^ ich ein und das andere antworten , was mir
^^ genügt *) ; die unterfuchung ill allgemeiner
^'^ midi hier zu der befonderan betrach-
jmuck.
1^, nur in wenigen Wörtern: jk. jÄmer. jftr.
j^kan. jenör. jefan (fermentefcere , fpäter jeren)
fuTire) joh (et) Job (jugum) jobhalmo (lonim)
Ijong. jugund. juchaMn (fcalpere) juchido (pru-
HTDuthlich noch verfcbiedene ortsnamen, z. b.
^eug. no. 455. S26.)**) ja^aha (fluß zw. Hoffen
inken , heute joß genannt) etc. fremde eigen-
verliehen fich von felbll. Man merke nun,
ige, namentlich K. O. T. vor e und i das j in
)iD, alfo: gehen, gön^, gman folrreiben, fo-
er in denrelben Wörtern d^r abbut a öder ä
;t, das j zurücknehmen , daher in der conju-
gChan, ih gihu, gihis, gihft; praet. jah, pl.
■
1^
rrl rtk/v« f l*70 I OO ^;«,,.
Im. N^-lMt-dea- utalmtm g-
rit, jah eto.:<Ulllr «faft tr ä'
h ab. ■■ :.. I, i
ein j den Blisran flexionnndii
h ausftoflen; I. 111. fniajä Qpnat
1, höijflD, alle sweiGIUg bt
zu , nennrän anani^recbep , I
laa jeder mefer flexioneii ' na ,
itere. Die wMJiohe rcbnOlt
jigir (oval vom Ig. ei, nffnft^
r ejir, ajir, 'da man im goth-'l
veiÖicfa w&re)' ein ii, pl. 49k>
anthmsßen dmfte. ÄhdeiSfU
^. monr.'349:3ftS. f. 8jidUi-«E
I. ker. — I^ie^ (inefm^) IT
begegnet man Un und wisK
} vigent (fnimlcDfl) meigefm^^
alth. nur ferjo, mqo, a-taa
Zuweilen ftefat e ftatt deaj
UBiMiD, doQb.iR dies reiten und tadelhaft. —
lern 94b. k, Oeht folglich für das alth. ch; bei-
niliO, fihila (falx) zeihan (Ognum) eihili (glan-
Alle diefe Wörter fchwanken aber bald in chj
^ uod beide letztere fcbreibungen , welche die
^ find, verdienen den vorzug, weil lie Pich
nnter i) genannten h genauer fcheiden **). —
■induDgen ns. ht f. nnten. Der auslaut h zer-
warn in zwei ebenwohl verfchiedenjs laute
P(h. h. entfpricht er in : fah (fahv) falah (falh)
^) walah (italus) dudrah (^vairhs) flah (percute)
^) joh (jah) thoh ({laüh} noh (naüh) thuruh
U (nöhv) I^h (laihv) z^h (taih) th«h (paih) 11h
ib (teih) fl6h (|)laüh) z6h (taüh) 'h6h (haühs)
Uf) fliuh (|)liub) ziuh (tiuh) hiioh (clamor] fcuoh
dem goth. k in : brah (brakj rah. (yrak) fprah
ib (fixit) pah (rivus) tah (tectum) ftorah (cico-
h (opus) Rarah (fortis) potah (corpus) ^lah (alce)
tos) peh (pix) . ptöh (lamina) leb (licus fl.)
oih. fih. unfih. iuwih. ejih (acetum) fprih
>b (brik) plih (fulgur) joh (juk) löh . (foramen)
fe^b (latrociniuro) flib (repe) ftrlh. wlh. (vicus)
Ih. gilth. eih (quercus) auh (äuk) lauh (allium)
ns] chauh (bubo) gauh (cuculus) lauh (claulit)
tus) puoh (über) duah (pannus). -~^
iefen belegen folgt, daß eine mifchung. zweier
ler h in den in-r und auslautea ft^ttfindet.
oittelh. hebt fie ficb zwar großentbeils auf, d.
.'
f ■
■ ^
11
' I
I
I
» ■ .
.1
:hoben wird h in fremden eigennamen (oben f. 74.),
iij'clie confonMItM. guiämUe^,
i der ableitiing, daber eß 6t^
deren Aumma ein bloßes cA
iere) reccho (expulfus, froher R
teccbo (fudes) lahha (cauCa), I
dach, tectum) decchi |Ugmen):
if die form uot«rg«^Dgenef A
rcgel zur Auffindung der alth, £
e witrter, deren inlaut im notC
ommeti cch; alls die dort cfB
len eh. Beirpielu ; facches
ccho (uncusj grunt-lacchä ^[cq
eu) fecchil (facculus) Teccbjl^
hrecchjo (exful) lleccha m
cclyan (excit^re) lecchAn {M
re) hewi~fcrecchJD [locufU] (■
:ho [limax) queccha; (vivuiiijiii
(tenuis] üccherl (tantummodmi
(fidguris) Ariccbes (latjuei] 4
cbjan {vivificarej iloccho u
iloucbäa (puJfare] llucctii (G|
dniccl^ao (premere] zucch^
pere). — HinGchlÜch diefes
och IJ er bcRatigl, gleich C
b-halTAnhnil r)na alth rh- in «
(fcittt). Es fdiimr indeiiren ein gefühl des
idMD auslMAs inmokgebHeben m feyn, denn
im non. nicht plicoh. fondern plig (fulgur),
(fiocas) und einmahl rogh (tunica), alfo ver-
lieh log, locches (cincinnus) etc. Man fpreche
■Im cch aus. 4) manche Wörter fchwanken
ioD genioalioneQ cch (kk) und gg; natoriich
die cwlichen mJanie k und g fchwanken ond
D ftrengalth. hä«6g k Jaulet. Vgl. bei Neug.
ttien eccho, eggo, eko, ecko: fr^cho, fricko
goth. formen wflren davon : agja und frika}
jl^ch bei ok und gg.
U. CK. K.) bezeichnet "verfchiedenes
pith. quellen die Verdoppelung des (}em goth. g
^ ij mitbin entfpricht cc bei J., kk bei E. und
S bei 0. und T. — Beifpiele : üacc^ri (rogus,
icoo [ecce] ekka (acies) flekko (homicida) lec-
1^) likke (jaceat) awikki (avium, pravum)
)etere) hrukki (dorfuni) brukka (pons) mukka
'ukki (fallax) flukki (volaturus) huckan (cogl-
Diefes cc, kk,. wird nie, oder nur fehler-
ceh gefchrieben und iA dann erkennbar, daß
«tl. gg, im engl. dg. lautet. In Wörtern, wo
• quellen noch nicht geminieren, fehreibea
^iofache k und fo findet man htfufig hniki
Soth. hnigeis?) luki (follax) etc.
lad T. auch hin und wieder andern bedeutet
dt die gemination des organifcben goth. k,
■ ■ *.
M
Viatila htl-kar«
atriTn
Ir»o nT\or/1rtiifrr»li*» miin/lnHon
tfcke confonanlea. gutturi^ei».
LuckoH
>a Uam
id dem AraD^Uh. och.
a »n^efUhrteD ; fakkes, Am^i^I
jikko [faepe) tlieckenj
^ini)|;emah[ ohne (ceminalton l
. T. feUt accar, U. aber akarB
wicvvohi die eioe hr. das Hci^
.benfo liehet IV. 7, 156, 165. w»
Dfllera); T. SOI, 4. Ibekil, 38,*. -
8 einfache k fchoinl gaDt lad^-
he einfauheD inldutendeti k i
n Icte alfo uogeminteri:
?rt : Rokar, wackiir uud dielt 4
Hoderwärls die hU'. ; vgl. IV. <J
I. wachar: Aradi.ir (antelw
:. Über achar ele,. erinnert >
kk oder cJc auslaotend tu J
9rAeht Ucb.
nr bei folchen vor, dfe '
Iten, alfu bei 0. T. ' ond i
i)S Ai'engalth. kk gebraucht).'
^n: e)EgB, legten, tlepfio^
3^'^'g8'i R'*^''6ß' (bivium) J
ru)zgi, brugga, tntigg», luggi.
I nun die einfache inlautendi^ai
goth. völlig entfpricht (dagis,
doch unfere a&m. aa nichu ic=^
yuaymaungenm
Kfc. Die Verbindung der liq. 1. n. r. mit den
l, g und ch beftimnjt fich nach dem verhält-
r befondern mundart; K. fchreibt krimmaj,
I wo 0. grimma;, kleina^. — Die verbin-
mit h ßnd noch in den alteüen denkmahlem
BD, feit dem 9ten jahrh. fallen die fpiranten ab.
hin. hlaufan. hleitar (Tcala) hliodar (fonitus,
t) hlofen (audire) blohunga (mugitus) hl6t (pre-
ist (fononis) hiütar (purus). HN. hnaph (crater)
Nlumj hntgan. hnei^'an. hniofan (ilernutare)
'^l hnus; (nux) und vermuthlich andere mehr,
ifc (mollis, wovon nafchhaft) hni^ (lens, -dis).
d (rota) naht- hram (nocticorax) hraban (cor-
•ahho (guttur) brawör (cnidus) hröf (uterus)
fpolium) hreccho (expulfus) hrettjan (eripere)
i^ver) hrein (limpidus) hreigiro (? ardea) hiind
^' hrido (?febris). hriwa (poenitentia) hripa
^)« hrts (frutex) hrtnan (tangere) hriod (carex)
cabiofus) hriudt (fcabies) hros (equus) hruITe-
Uppelaphus) ga-hniftit (comptus) hruki (dor-
"uom (gloria) hruod (fama) hruoren (tangere)
^mix) bruofan (clamare) hruo^^un (fambucis)
f- 4(2. und ficher manche andere, ich bin
1^) welcher vnirzel die eigennamen hram-
iiambürt zufallen. — UU. hutir, hua;, huan,
• huafla^ (acidum) buarb^n. huei^i (triticum)
hionire) huel'^r (procax) hutl (tempus) hul^a^
— Die aphärefe diefes anlautenden h hat der
gefchadet und feine unterfchiede verwifchl,
em zwifchen hleitar, leilan (ducere) ; hiahnn,
- -j
•
141
i« ■
» ■ - :
l
f'ciie emfonanUiu. gnUl&alet.
{raÜD), rtl (cAnfiliän) rato {\tA
riokä ^pracores); hrls, rts |
l;iiu (impuUre) «tc. hwbar h
[» gath. q* parallele alth. Inut-I
larlen hilrlere euslpracfa« eu I
h diE einfache k in ch atjÜ
Die fchreibung viiriirt; bei Jl
qu hinlen mgefUgt, a, b. t|
qulioman, qüfaämi; bei S.-
: (jfauat, (|tiuidit; Tol^l m d«^'
o Tetit I. nicht quliu, toad^
K. ilt mir kein beirpiel diWfl
^erlich ßehet qhuu und woM
Ich wankt er luifditüi knij|
cttimj. Im gl. jun. C. finddi
[ub; vgl.333.2iO.«i1.«4i.tltf]
m ftihpeiben überall diu z. hJy
, chuömi , chiiiccho , ctiufrn "I
iii, ^i\ni (1)0 blnile afp. z. b.J
liccfien, chiimft. Die aaiia
illich 0. T. atpirieren auch jijfl
vor allen vocaleo: quemaa,
luidu , cfoüni (uxor) , aofter-;
oUb (dos) fuhs (vulpes) luhs (lynx) uohfa
4* Die lächT. und nord. ausAoßung des h
Geh (doch ohne geminalion des fj in zefawf^r
toihfvs) und nnü (niaihftus) ; nueh flöhet M. 327.
' f- bahfn6ta. Das golh. ahs (fpica) lautet ahar
« veihs (gen. veihiis) Tcheint das f abgefcbnit-
l*h- wlh (gen. wlches). In allen formen hs
heinahe ein vocal duzwifcben ausgefallen,
^ahar (frUher ahas?) dürfte man ein älteies
"^^. fuhes etc. muthmaßcn ; ich finde: nihus
^^i d. h. wancrgeifl, nix) und mit k, nicht h
'^^»ackes (fecurisj O. alfo ßrengahh. achus oder
' ~^ HT. 4) das goth. ht; nur einige beifpiele:
'^'^^'Wahta.zwahta (0.1.3,51.) aht6. mäht. naht.
^' P^raht. forahta. hiahtar. reht. chn^ht. f^htan.
^i^t. tohter. holoht und ähnl. endungen, genuht.
^Hd Übt. fCihtt. lioht etc. zmnahl die praet.
^(a, dühta, worahta. Daß 'auch diefes h (wie
Q* unter gemination des t) ausgeftoßen werden
.l^weifle ich, oder man mUfte chnt't N. G2, 4.
^^ rebreibfehrer halten. — 2) ht aus einer
eDtfprungen und dem goth. -kid entfpre-
das h folglich dem auslautenden h (in ib,
tc.) gleich , welches aus goth. k (fprak) her-
Ilierher gebären nur die beiden Hilfe rnnhta
und fuabta (quaelrvit) It. ruahhit«i, fuahhita
iAkida), allein im mittelh. mehren fle lieh,
oche der unter 4. angegebenen ht, obgleich
is der Gotha kenut, gründen ßch auf übn-
Qcopen, Ucimlicb worahta, döhta , ri*ht etc.
ein frnlioios worakitn . Hunkitn , n'^kil zu er-
■hleittfche amfonattteH.
confonsiiten , die aus zwei
ufainmenfloflen , uoterfcbeidel
■n. Beifpiele find i. 122. mi
wifchen e und T erwihnl m
ficb cb und h in dem ei^>nl
!rt oder richi-hart, und fWr (
rlchart, welches nicht in H(
Aus llcbhamo (corpus) ward
wollte man auch die ausbij
llr ilch) in der zuramnient
h berühren fich dennoch in W
verfchiedenc b , tue mil di
ung hh nichts gemein hfiboDi
larthut , worin ricblig Ilehaaw
Itkamo gefchriebcn wird. OA
ietel dergleichen afTimibtiüiia
! unterfuchung wird ihrer a
lleden Tpracbc eUtdeelicn, fdl
1 wilTa [aus witida entrpninga
berührten aflimilation bei
vörlem (f. 74.) hat das allh.
~ Partikel fddö.
■ & jhnioft, blaitft] fo (fleifc, wtrafti) A (gpilVi
Muit) bl [Übt, linhl) bs (dllifilu , aohla) , wje-
tfhllier ausgefalleDe vocale vermuihiicli und lu-
fa Mch erneiflich find z. b. in liohl aus Ijobflt,
jA Redenllichor fcheiot der lange voca| vor.conf.
^^tmgun, norin liq. vorkommt, iclj mOcfate
pu tm fjQcope eDtw. zwifchea den voc<iIen des
flki odtT iivifcben d6n verbundenen conf. anneh-
fc'i^-tbiama, pruonta (aus dem rom. prAvandn)
l*iDiiüil die ablaute giang, ßang, lluoDt, deren
BP » Im gntli. und nord- viillig erlilcht. Viel-
Rfc« die fllih. ausfpracbe, die das d behielt, dns
Ifflefchoo in n verkUnl •). Cbngens muH mnn
uniÄmmennoß zweier filben wiederum von der
RmIibd coDfonanlverbindung unl«rfcheideo , i. b,
IfiniimUi lt. fuorila, ruomila.
P*l« und befcbaffenhcit der allh- contonanten
P* gleich dem vocalfyaeni [f. if3.) auf einen
■■ im (joih. weil ilhnlicheren orgiinirmus. Dem
L t! ß'^^ß ^'" P- ^' ""'^ ''■ voraus, wel-
■ im iKtfh in einzelnen Verbindungen feft erbal-
bai. Weil .il.cr in der rc-gcl dio lenuis zur fciiilr-
-1 afp. Wurde, miiHe lieh von diefer neuen afp.
''Ile orpnifclie afp. unterfclieiden und mildern,
™ liMiuh mehr der med. niilitTte (v, bh ; tb,
*•■ f^ g ; wilre (ie vüllig in die med. Uherge
'*"■ fo liijite die alle med. viillig ilurch ilie alle
■ ^rffl» ivprden können und dem polh, p. b. f;
' y- k. ü. ; wurde ein alth. f. p. b; z. l. d;
' ?'■ zur feile (lehn. Beides gefchnh aber nur
"lilommen , es blieb bei ^wei fich vermifchenden
■ ""fi aus denifelben prunde lüAen fich ten. und
'■ nicfil H'in vnn einander db. üicfps doppelte
""'en imd jene fpuren der allen ten. verurfachen
■ lerHJrrunc nllh. onfonanKeD , die [ich" zwar in
Monderen denkmithlern eisenlhündich in felien
■ sher unverkennbare anzeigen eines unurfprllnp-
i nicht gehfirig ausgeglichenen zufl^mdes an lieh
Der confiin^tnlifmus, geli»llen gegen den nio-
lununRen des langer vo^;als bei eintreten lier pem. find
iii. bei (Icina und hariro verniulhet worden. I>as
ih. lauter :purus) fcheint im Bith, feltncr hlular als
Itar lu lauten; doch gl. juu. ISa. Idtar.
chänttßlK confmiMtfii
uoi-dircben , hielM die Ibhi
.rcben fpfflche dar.
lg der einzclAcn uUh. rfialwjl
ra man aus der ahhand1uil{
icht finden- In cminngeli^
iribe ich verfchiedenllfch iliJ
öder aticb ftrcngtillbocbd.
üigahh. mundnrt w»ri{c' fieri
3niannien und Baiern telwi!
die anliegendcD Itindftricliei
ibaen ähnlichen Pin<i .i)tf^
1, ift doch XU mKtic.h, obfcTÜ
jenen flreagallb. iu)d den
haben. Das ültrrsnkirrlifl,'
IS der Merovinger zeit ia B
erfcheinl, berührt Geh ^M
lart. Nennt er fic falbH: ftj
)3, S28, äii.) wofür di» laU
iiieoUfca gebraucht;, fo hat |
rolingern neit aua|:ebreilel«K
Dämons zu erinnern und ■
varet tiflA <)«r dichter, oliC
rfter WeifWiiburg Mite., nu« ■
I. aUhociaie»^)ff» emfituinten. 80»
lilelini ten. and «i^. nach ' feindr «ItKnao w«<fe.
^0, und T. tiehArren ;iui:ih itnlfjuiond bei der
1%*, k (ivNtiredd Ite p und' L Air ))h und t in
iqel sBfgeben); flrengallh. fill confeqUeiilcr ch
""" <!ebrBn«ht Mich N. Bndlieti' 'h«ido Miotwrt
dhNuBi; dio n)t€»b«d. IwIEk: tf»^. päd.), n-o^
mpllh. die ISfi. »Mi'nar InteAMnd in«d. (wip,
de.l N. folpt hitfl'jher dorn 0:MiDd T. , jn N.
I fe^ür blind, btind«&, wäbremi 0> und T. in
verbiorfnn^ richtij^er •) Winl^" htinVM relz«ti;
Un ungR^br annf^imen, duft' N. iwirdmn derff
A^. ind 0; Tj'<lui«(knim. ritoo< roilt« hnll«; 0.
'• Ne^ dem nJedärd. nAh«fv doch bedeutend
Mb, ivie z. b. allein ihr inlaiil (s. (Uli dffs nie^
'p. zci^l. Vergleichen wir vorläufig die TpUtere
'p ergibt ^ial^ äme ähnkitJikeil des mittelh.
ffiii detn AreDgüllli. , wogegen viele abwei-
läes M^. vom miuHh. bererls bet O. und
iikIbI und; rfferdings ift nicht von ai»-
ii>i hinit vnin verhällniit der buobOnben di«
Die Veränderung der Hesion reriaftgt hierbei
•ödere rrifliche erw}i|iunp, wpnn' (ie gleirh
'f in 6nlichei> iimftünden Ijpprtlnilet , Ms durch
»i| Blwrhaupi herheigefllbrl fflyn rollte. Vielfei-
«iifcl;ung mannigrncher einfluJl* ift der hochd.
™ 6'gen und hat ihr zwnr ^euulzt, aber auch
adfl.
Altfäckßfche buchßaben.
unlerfiichung wird dadurrh erleichtert, daft
eulendes und vJelleicIit uiehr der wedphüli-
^ (ier eigentlich Ucblifchen iiiundiirl luralleii-
Lmabl in zwei alten blT erhalten worden iß.
beide iheils in lieh felbfl , tbcils unter ein-
hwanken , fo hörl doch für die meiden falte
eAinimihett , welche ans d«n mannigfaltigen
ieclon hervnrgeht, auf. Dajjpf-en hemmen und
■n wieder zwei andere nachlheile den erfolg
lachfortcbuDgen 1 ) die E. U. ilt noch nicht
eben und mir nur in brucbfltleken, höchftens
, meift aus der einen oder der andern hf. be-
aUßchfifbit9*iiealt.
S) keim, der hOr. fetct*) voc
Jülich iflngen und kUrten nacl
«n Tuches **), Die heneDDUB
;egenrati zu aUhochdeutlch V
, doch belade icb es bei deit
ch, niditiinur weil die allge
ehren fiuber WelVpbalen mit ue
vermuüiuag . nSher beweifen
zum allniederdeutich ebenws
frießfche gahSren und wir Aj
itfch ffirne . mit den befUm-
:;h , frltokilch . vertautchen iw
jiahler .falohe fefte bogreniuH
^■ijackfifdie WKoie.
h. u. alth. Beifpiele: haba
umbra] rador (coelum) (cathc:
ft (vis) dag [dies] oa^es [ck'<
rrej thagöda (tacabitl) fagiiDftr
. nahl. bao (tergutn) giniKW
n (vif^ilare) thrac (moles) aUta
M des 9 : geban (dare) gäbani {öceanua) b«ban
Ubd (nebala) Tebo (tn^ns) IVi^bati (ramrvhini)
9k]ptegan (folere) gehan (fateri) (fihAtk (videre)
«ifequi) ftelan (furari) f«IJs (rup«)-:wWo (op«s)
^ere) felbo (ipfe) földlic (rarus) 'Ji^Ip (hrro^n-
' (vitaj bereg (mons] h^ru (gladius) 'bärand
(verte (viri) werk (opus) gifuäne i'<caiig«) äri
ni Mui) w^rtb (dignus) eriba (Urnl^ härte
);|MHDmus) feter (oompes) miHröd ^ocnnipotens)
Wus). Entfpricht alfo, wie im :altbw> dem
9'hi (vor h und r) und kehrt im ffiiitief»,iAarker
skfaDs in i zurtlek (helan, >hilia;(:(l))rekan,
,) ■
iSlIi i- "f
igotb. Y entfprechend, nur wie diiiT'altH. hau-
rwandelt, doch nach abweichend«^ gebrauch,
hoch libb{*an (vtvere) , alth. l^h^ti. Andere
nid (praep.) idur (iteruro) fidu' (inbs) inwid
di] (medius) biddean (orare) wfgahd6s (heroea)
Qtercedere] wiht (aliquid) ik (ego) mikil
Id (pugua) fcild (clypeus] himilifk (coeleftis)
iper) thimm (obfcurus) kind (infans) find
(caufa) rink (vir) fink (thefaurua) fcip (navis)
pr.) mirk (obfcurus) wirkean (operari) frithra
lembrum) fith (iter) fuith (fortis) firwit (cal-
n (federe) biv6n (tremere) triwi (fidelis).
dem alth. o gleich , d. h. aus dem goth. u
>r r und h) entfprungen; beitpiele: hob^s
(fnper) god (Dens) noh (adhuc) thoh (iamen)
ninus) antlocan (apertus) thol6n (päti) folma
n (infula , Httus) gold. wolda. fcolda. folgen
'?
\" \
> 0* • • ,
C»t I. Mltftckßfillt MHvie.
i-:(fu^68, aitb. fi)^l4) *]. Ib other,
auch loth (dMks) ill abw oth dem «Itfa.' and'
[U; auflef deQ tsUoa dies ablauts [fulhu
i;ludan , lirciin) reichen fol^nde heifpiete bin
lus) lud (rncios) cuddun (ntintitibant) hugi (
ginn (mendaciuiA) juj^th QdveDtua) fuge)
(valde) Ut^^ti (imptere) thrum [mucro) gair
mer (üeAas) currran (venire)' cumbal (figniiin}'
nuDd: (tul«iaj duDJan (toDaiti] cuimi (genus) I
cctuat] gtfund (fanus) buDgar (fames) lungar
csr (obfcurus) thurh (^r) bürg (arbs) thui
culQ»D (i«fculän) bruftjan tenimperej falutt«
cutb (notiis) nfuth (oa) ulh (unda).
(AA) -nehihe ich im ablaut und fonil
dem sltMti' ä xn, alfo auller gibun, nAmun
z. h, in folgenden: dAd (lacinin) räd (oonfi
(fMim): f;p*dag (vorax) giwAdi (vetM irägU
w6gi (aequor) Tpfthi (tapithts) f&hjiU (cnpere) 1
pius] 'nifthljen (loqui) ftUg [b«atus) fön ß
(luna) n^pun (dormire) ' wA^h (arina) lArt ('
(venis) iiiAri filluftris) färungo (dolofe) här (ci
(nunliit«) Tu^s (famUiaris], JäVan (finere) UhQi
,, einigen Wörtern, wo 'die aunlngie and
^•il^.) Itola («ttm») ^ra (digniias) ^H» (boo^
In (doctrina) (^ (dolor) h^ran (illuOrtoi). n^r
^f Iprius).
'*• ei; man kanta es dem altf. als eine con-
' wrcchnen , daß diefes ö mit dem vorigen A
% dem goth. äi 'entfprichl, wahretid das
n laut in xwei verfchiedene ei und 6 aufloA.
^: tu6 (duo) pMa (tunica) arbödi (hbbr) Md
*^l) fcr^d (gradJebatur] a-hl^ (recludebat)
Punu) Jödjan, ]<^ddun (ducere) m^lhm (cinie-
% (arobo) lötb (malum) m^Lh (vitavit) wri^tb
^gan (habere) fögn (fcelus) ft^g (afcendebat)
^ebat) fögjan (inclinare) blöc (pallidum) t^
QUID) g61 (libidinofus) dd (pars) b^I (fanus)
i^iQiu) ^n (unus) br^n (purus) roön (fcelus)
) Ik^Q (luxit) lün (lapis) a-r6s (furrexii)
lericulum) melier (magiller) g^ft (fpiritus)
i^requi) flöfk (caro) (ua (fudor) ba (momor-
(oovjt) hötan (jubere) etc. ; Ate (Aas] AM (Aal)
^ fich dem allb. Aeis, Aeit. Merkwürdig
eranderung des ^nan (unum) in enna, we-
glaube icb: daß bei der gemination ^ nicbt
(i fieh oben (. 4Si. Über burro, herro.
• ia, ie, zuweilen r= altb. io, infofem diefes
rganifch und aus einer zuf. Ziehung entfprun-
bea (. 406.), nicht filr das ächte io (s. b. nie
oder thM, S^i^s)*. Diefe dritte art des altf.
folglich allgemein auf einer contraction frU-«
irfilbigkeit. Ich gebe in den clammem die
en zur vergleichung : hör (hiar, hier) möda
■i ■
altßchßfelie WMfe.
beiden vorigen uni*rfeU»M
reime, weifli es Uiror gttb«, M
köDDie iii«n rur die beiticni*
las drille: Ce. ..
1 vßllig gleidi; lieirpicle:' filloi
id (lempusj flda (latus) '«Ifp
idinara) tliJhan (crufuere) wlU
rlki (regnam] rdmo (rplend«
lati^rej niln (nietis) g,rlpaii (
(furgeri') wlfo (dux) ihrtfti (I
rltan (fcrijx?rp) lllh (potus) QlJ
«tc. ^ eiozelaen wärl«irQ ^
r kurze d*^s < zweifelhaft, alt^
[femiDse iagenuae) , vertnulh
bi (praep.) mi (oiibi) tbi (til"
u 6 dnibah
ilfpriiDgen aufl ou: die' piir^
(autae) ia welchem das b ei
Dffefllo) frübo (herus) lön {pM
drär (fanguis) hörßan (afldiC
■s) etc. ' '
tbid fcaput] gilöbjan (creder»'
culus) tdRjap (oRenderel b&iM
QiulB
•dt«
^i düf« (columba) cr6oi (oriis) cAnijan (plorare)
1 Humtr) bils (■edesi ätao (exlruj tuüida (mutara)*).
HAP) diefer dipbili. fiodel nur hOchfl feilen und le-
p in den (f. <Ü0. 1.) bezeicbnpten einfilb. wertem
Me^n kann ich keine beirpiete als: glau {pm-
gen. glawes; tliau mios) gen. IbawfiS; ebenfo wür-
^^u {res) brau (crudus) etc. anzunehmen feyo.
MeQ jfl der trtpbt. äu in bläu **) , gen. blSw«s
winuthlich p-Äu (canus).
%■ EO, EU) nümlich ea, eo, en, find mit den
^vni in, io, ju gleichbedeutend; am hSufigilen
l^flii'-a, j-a, j-e in der endunj; , t. h. minnea,
■r Wdlüin 11, Diinnja, rlkjes, biddjen. In der wur-
**iigentlich nie vorbanden, da die beiden ftll«
(*«iil the» lii) lieb in e-8, i-a auOoten. Öfter
'Wföund iwar wurzelhaft in brcoli, iBob, theob.
■^^^t kneohcn, nSotan, g«!otan etc., rIs con-
it^eii abinuten: hrfop (clamavil) hräopun. Man
*le davon das triphlhongifcbä *o, fÄola, hröo etö.
Ui (wie das einßlb. au) bloß in dem einfilb. ti«u-
n[BnimenIelzung trPn -lös (fallox) Ire« - Ingo
*™''«. dfls |^p|,rfi|!,. fuhR. litutcl irt'wa (fidesl.
^''■^. ich ünde nur wenige fülle: liagan (mentiri)
""/«runi) diapa (profundam) thiadan (dominus)
™ lii'd-, tamiiitlich Aalt des goth. iu und gemein-
*■ 10: lo wie auch in diefen Wörtern felbft im altf.
•j'f'l Ubiicher ill. Die fpuren des ia gleichen alfo dem
r^iHfn. In IIa (eam , ii) und thia erblicke ich
* »ratraciion aus li-a, thi-a, wie vorhin beim Ha.
. % dieler häufigere diphth. ifl
'J''*küehung des vorigen ia, Rehl aber, auHor in
*'^-. lieho, auch da, wo das allere iVi nicht mehr
^•"tommi, z. b. in Ihiof ffur) brief (epillola) griet
^ hier (hic), namentlich in den ablauten: biet,
j*! gieng, fieng, hield, wiep etc. und wechfelt
■ tffn fällen, wo liL-h ie [ia) auf ein älteres
'-ifrandet, mit dem gedehnten ö, indem es eben-
' Kenn ich dies worl aus milt-rpelli (actus i
richtig Ichliefse; mit muUi (os) knnn es nichts gemein
tubra (Docen milc. S, 18. j. Der paralielirnius bat auch
^isaad tbeiaro wi-;rolde3 (oova faciea' mundi) vom jüng-
llai lag.
Der leatel wird LlAU'wKo (dux lividua) genannt.
SOS 1. altfäclg^ male'.
wohl htt,iii, göBg elo. heifl« &«nn. I
fche io, wenn es auth Tpater in ie Über
ficb nicht diUQh ö vertretaa , bil^ioli f
tbäd-, iäba, ihäf daU.
i] jenes zuf. füllen. des ie- sut defli dritten ä
tadelbafle verutengung mit. dem . zweiten
dem kureen e und e. Ich (inde zuweil
(fanctus) hleri (exercitDSj hie (is) thie (art.)
in den hlT. Halt: helago, hflri., hb-, tbe,
gleicher art [clieint mir die partikel gie —
, quam).
(10) Aebet gewbhnlich
1) wie im allh. lUr das gpth. iu, i. b. in I
Uof, Lhiod, thiodan, lioht, TioiL (»egrolus;
juris) diop (profundua) brioft *) (pectus) <
dere) grioian (plorare) griot (areoa) etc.
der (l. conj. geht io (Co}, wie iro alth., U
. urrprun^hche iu, vgl. giotan, nöotaD, giulii
i) auf früherer ziif. liehung beruht io in : k
nio (nunquam] hliop (cucurrit) thiosän (fer
na (BQcilla) Gond (inimicus) Üor (q)iattior).
(umbram) fcheint contrahiert.
(IU) wiederum
» I l. aUfachßfch« wicalß. 809
Ä) tnuod (mens) moda (cn«) ft«od (fietit)
oitodirel buok (Über) fuok (propl. von fskiin)
Wjre) gniomo (mrc«) tijomi (über, folulus)
hiuml iuop tpraeL v, Hepan) CDuofl (genus)
Ifalutahnnl) buota (emendalio) fuolb (verus)
mcmeriuBg : ;iunpr den einfachm ßnden (ich
IMsn vocale ; von den Übrigen diphiljongen
^niüch iu (io) lind uo, denn dio Ubert)lelb-
( Gml kaum anzurphlngen, öo, «u hloße mo-
fc'iind t'a, ia, ie unorganirch. ifierzn rechne
»Ä«aitken des üo in ts. Die golh. doppellaiiter
(»frlieinen folglich in ?, t, ö; die iiltli. ei, nu
B'*, *, ö verwanden , welches als ein nach-
Ä mundarl gellen mud. Das goth. ei konnte
^wrdeo (wie im allh.), wei! kein weiteres
P^jl; allein das aHf. 4 ond 6 vermengen jedes
Wieb von einander abweichende taute, die
■<■ (ruber gerchieden wuren , wie dio Tpuren
'UO hpweifen. Slllnrlo durch eil n^ic; ie fllr das
"i'i uo fllr dfls dritio fi: U würde lirh ac^fin
"•"■ilting weniii einwpndrn, vtelmelir die ver-
■ "It beiden crOcn !■■ und (^ (ftntt der iiltli. (;
H uls ein vorzn- lintrnoliten lüßen. — L'm-
l'ifiplirh (irr lies n in e Aall. Vuc.iKvechrel.
■ilioti f. 114 ns.) leifil lidi in fpuren, z. b.
"I* «nr;ii; ifiippliriuni) wHnihtH (operabiilurl
■r'is l)i,-rc|; {rnnnsj hiierehjiin (volverc) huori-
eliat (ii'rclKiun (cnidis) giirdiri (horlubnus)
foipiiki.s. fnroüon (ruris) Irfihur (folnliuMi) etc.
'"iclion iHioli lliiod.tn , forniion , jimtinro, par-
hnl. formen, oft lUisno/Suiii; des vocals Halt
1 nach bekanntiiiHrhunp der beiden hH'. wird
!r ein lieAlmintes iirthetl i'rpeben, vorläufig
das fvlleiii dos vocjilwecbtols fch«ankender,
I / //« c hj'ifc he co lifo nanlen.
'S. K.; liquidiie.
(I anlauleniien 1. n. r. lind hl. hn. br. noch
1. — Das inlautende ii filllt aus 1) vor t
l, vgl. Iiomuch die Verbindung -nft) als:
IS ipruuiptus). 2) vur ih, (nicbl vor il und l,
fche co»/i m a m l e m. Uqmdae.
-Dt) als: otber (alter) ßth (itei
näth (llatit] kulb (notus) mm
|uin<iiie). Weitere belege bie
iDtlarlcD. Fi'Bfte ilt hierliei di
dei- vorausliebende kune voe
;ht zwnr die lUnge des nord. I
a in ors (nobis) tfdhrum (alteri
etc. Freilich hat otber (golh.
th, fuoth (fgoth. [aD|is, altti
nion [ollte atber, [ath erwarte
! Änderung, keine verlängern
D älber, läth ilebenj vorg^
li fcbeiot der ablaut von bo
ither, ein goth. unfiar voraui
ml durch die vergluichung dai
h (dens) mit dem goth. tun^
fclifinlich bleibt al[o der vM
n kurz, wie vorher. — Dai
altb. (oben f. 12t.) zum tt
crzuleitcn (vgl. nerjan, goth.
fcbwirrlaut mag im altf. oo
I altb. {eyn. Wenigftens fii
wohl noch grüs od
i '^ßlekjyche eonfoHanten. Uqtiidae, 21 \
«UT (confuadere) liörm, fti'iro, infrrjnn (impe-
.; eona (ucuiu) ift aus ön:ina oder einer uoi-
Nm ^nan 2U erkifiren. — In viele Wörter ift die
^ nicht gedrungen, z. b. hiinil, Iiamor (nialleuB)
fOders merkwürdig haben eiDzelcie ahJeitun^n
i'wntache \\f\. beh^iUcn, z. b. kuning und kuai:-
!^go), neben dem fchon gewöhnlichen kunni
pih. kUDi).
tadwijefi der liquid«^, — LM, qualm, duahii.
glm. folmo. - LP. gelp. hölpa. LB, halb, dflbsn.
Nur bisweilen \t, wcnigftens auslautend ^v-
Pwlpd, — LT, fmuK (feivnus) fufllnn (iiiori)
W"tc. LD. ald. kshi. haldan. n>ldllc. melden
Blpildjaii (perdere) hild (jiupnn] fkild. LTII.
*'»n mit Id vermengt tyi werden, indem ich
gBd huldl R. belthjan, huUhl finde. — LK. folo.
W contrahierl bus elicör. LG. galgo. bcigan.
pp (»aide). — um. flPmna (vor) dem goth.
*f!i: fimnen (Ternjicr} wnfdr jedoch liriilcn, /iiiiln.
llWichcr. fcheint /.iif.ziehiinf; (allh. (inibhjn;
»'■ .Mit. nmbi. cnmbal (lisnum). ~ NT. ;in1-
"H A. iind-, aber Reis fo tiofch rieben) (uciilfc
«iriliir (liienis;. M). hiiml. Jand. kind. bimbn.
luM.i. -ifiind, äriindi olc. kein nih, aiicli kein
ifs nl , indem finrnfj;! 'rpuni^ia) froTiides ur-
NST. nnfl. [>^r>\\\i\) «hiHii iriiivit) f.irnionfta 'in-
f. NK. Ui;uik. benki. fkenkji> niincernir, p;il<-n-
'fhiriii i\lfnki (iirropantia) drink;m. rink (proccr)
"lifciirii.s) unk. iNG. Inns;. iiirtwini;. hang.in.
Iiilcii(;i. hrin^, ihint:. Ihriniiiin. ihiiinpan. hungar.
(ItKi. — m.. i'rl (hnmol. R.M. arm, fjinti (onus)
"nion iprodelVc). RN. dama [elairij barn. ifarn.
Ilicilej Ihionia. Ihorn (fpina) torn üraj gnorn(\n,
roerere). — Rl'. fearp. werpan. Rl-'. fuarf ler-
T. fuarl i'nifier) herle Icorj wurt (radix). RIt. '
l'.n- hard [duru.>i:. bmd. »oni fverbum) vMird
RTII. warlh ffieball wi-nYi fdijinus) ertha (lerrn)
imieidiuiri forlh fullra,. — RK. niarra. fiaik.
Tkan (caligare) mirk (leiii>l>r(>fiis,'. RG. Jieru.
rfyin. hxiva.. — Wie itn allli. lirllndcn licti ver-
dieler fnrnien auf üiif,zi''hiin3 , nanicntüib :
!, indem i-H, arm, beii; ein alleres ('ivil, ararn,
rausfelzen, welche iheilweife wirklich noch
Oa
fcke eimfimoHtm^ Mtalt».
') labiaiM.
ehauptet gani den gotb. orgi
b aalHulend hSchft Telteo, v(
'cruciHtus) pMa (tunica) oder
tie piik'Dcea, piiFcha, pötrus
lautend häufiger: fcapan, Izt
ipan. fcip. gsip. opan. hldpai
flopjan etc.
ledia noachl iils aolaut kein
jenau der gothifchen. DeHo
nd auslaute. Ein reines h. I
Tür die einzige form mb aoi
jRibi (praep.) und cumbal i
, ebendahin wurden kamb
mulus} elc gehören. In alU
1 gilt ein afpiriertes bb, wi«
Dntlich nicht Tchreibt, aber i
)! b zu fchreiben und beide
^rcbrankung der med. (limn)
nord. ciarichlung, fand aEK
Igbeu [. 95. 56.) Halt und
entwickelt. FUr den ausla
en , wirklich kommt meines
1 aU^hßfche eonfonanlen. labialen 813
w>l*Mih and f in den namlicben Wörtern (f. 55.);
ow M im golh. die reine med. nach I. m. r. ; hier
ledi^ch nach m, nicht nach I. r. folgt. Im allh. ha-
""ojini^ diefer auslaute ein p (bj als: wip, gap;
<«ffi ein f, als hof. Im angeir. u. nord. gilt durcb-
SXipgrdalUr.
,l( ikr iDlaut h, bh ili weit häufiger und findet fich in
bB« wflrtrrn, die auf b, bh oder auf f (dem ein vo-
eti «ier canfonant vorausAebt) auslauten, i. b. wlbhe,
Y Uhfc«, ItrHibn, fcribbunj gdbbun, bobbAs (aulae)
■krttMlAt, grabhe, huirbhit, fßlbbo, fuerbhan (tergere)
B Kc dino aber auch in folchen , wo der enirprecbende
Iiwlaiil unltauhiift ift. als: abharon (pofleri) fuebhan
Cff""""") hi'bban (coelum) ^Qbhan (oceanus) fibhun
F(wt*™i febho (mens) faäbbid (caput) obhalt (feRina-
LÖ^p'rtMii (fpollum) gilöbho (fides) bibhöl (tremilj
uwMkBT (tffUtium) etc. Diefes inlautende bh ilt in
\ PT!^^1''B*tnl vorhanden, wenigRens durch keio
' idtnttfichen ausgedruckt, hingegen dem nord. und
n^'f-iilaiiU. f .mriz nn-nnrfiiTi. Im nltli. pnlFf.nrht
il"n j! meiHens die unafpirierlo med. oder gar len.
^- tlbes, fcrlhan, lihun, houbit und in der hifr-
tenimunJan: ivipös, Tcilpan, haupil. b) zuweilen
die weilt afp. v. als in: .-ivarnn. hov?i elc. (oben
f. 136., unil vermuthlich lallrn (ich dort wie hier dem
Ich^aBten des bh und v in die media keine feile
grenieD vorrehreiben, nur dafl im altf. die afp. bh
«eit mehr «orler erj^ritlen hat.
'' *|"^^nilere ahnlichkeit mit dem alth. ift die wirk-
I '" lieiift» hfT 'alfo in der coUon. neben dem b
Wbedcut e nirelendc telireibung u, das heifit v,
°°J '^s I n I e n r I I ulend : [^ruve (fepulcro) bi-
j]^ e t f I 1 ipf I i f(]uin<pip, luelivi [duo-
7"° iliioöll liillirmu derevja (ignobiles) ruova
llu'fes b % r n nntea rrtvön (fpoliäre) etc. Hier
"'J len\ohl flehen t,rabbe, luelibhl, derobhja,
"'""'ä Auslautend n ochte u (v) höchll feilen flehen.
* ('s wn Jep 3us| m f ft [t i,),, gcfchrieben wird, kann
°"" I fchen hn und dem inlaul bh umlaulsver-
«'n'^ nnehnen ? b fuarf (terfil) turbhun (terfe-
""■ Ihof ihi I hös lof, hobhiJs; gaf, gübhun;
^^ dcls lern un laut ll op, IhiobA; gap, gflbun,
tlie's dem umlaui hof hovä begegnend. Schreibt
^^ der aushul bh (thiobh, gobh] fo hört diefe an-
fche cnufmianlen. labiale».
tn Ani^eir. und nord. Von kr)
weil in- und auslautend f w
'. Ziehung ein conf. auf dns in
vlrd, fo pflegl es (ich in f zu v
anncihcrung zum angolf. tvAeni
■) öfnilco (celeriter) liöftlu (ca
a. ühhano, Abhaitltco, hAltl
ßnde icb auch hAbhdu oder hi
ebanl) nicht hafdun. Es müßer
iere oder jene formen ftegoltcn
. an^eir. nord. nur fo und nie
n, übf|;Ieich pli. die urfprUngli
luts Dnd. Er (iclit im <iltr.
parallel dem guih. angolf. und n
nilmlich a) in der vertiindun
Qfl, afUir, oft etc. b) zuweiler
bh, als; ofllllc, üfno etc. wov(
le, c) vertritt er in fmdern <
f. akßefifißhe tmfonatiUti labiale». 9Ki
dun (ßpbant) uurdi (fieret) uunder (res mira)»). Ebenfo
(lebl in den verhiniiunfsen hu- fu- lu- tbu- (v(^I.
nbcD f. 144, ) kein huu- Tuu- elc. es mag ein vocat
tollen, welcher will, z. b. fui'ltan, fuali, rnnlliin ;
Ibuingan, thuanji, thuunpiin"']. In allen folchen fal-
len fcbeinl der fpiranl allerdings einfacher gelautet lu
haben, als da, wo er uu gcfchrieben fleht.
!J das inlautende w fleht nach kurzem und langem vo-
cal. !n jenem fall entwickelt es lieb fiewDhnlich aus
einem u, welches urfprUnglich oder noch auslautend
mit jenem kurzen vocal einen diphth. bildete, vgl.
fcawAn (contemplari) glawa fprudenles) triSwes {arbo-
risl thiwB (ancill»] gitriwi (fidelis] niwi (novus) hriwig
rpoeniU^nsj ; belege mit vorausgehendem o, u Gnd mir
unerinnerlich : Aber auch von dem unorgantfcben buw
und iuw Aalt aw, iw (oben t. 144. 143.) zeigen lieh
fpuren , namentlich gihauwan (caefus) und iuwes,
iun'an (veflri, vellrura) häufig, niemabis iwes, iwan.
In ^(ewan (vifus) farliwan (conceffus) fpiwuo (tpue-
bant; fl-iinml w nicht aus einem sum »unelliaflen
dipbth. gebOrigen u ,
h n " J
1 n r<t cn o den
wie die verpleicliung
des golh.
D
en an
lusgehl.
un h
luneris)
n fk
(eifpiele
n p n p
narawo
b u
). Zu-
n
büan,
n R
gleiches
h n n n
147.].
u nd n n
h unten
nd n
eh r
"j Aosnahmsweife oder fehlerhaft zeigen <iie bCC. auch eii
uuu d. h. wu t. b. wurt Irarfi^).
**| Eiomah) fogar le-fungan (i erteil wungen) f. tefuungan.
216 I. altj&chßfche confnmnten. faUüb«. itAtjualm
. , gtmmalioH inlautender labiales id SuAerft leiten.
PP. nur in der panikel upp, uppi, uppaii; upp rnllprklit
4eai alth. üf, das mil gekllrzLem va(1. ntich in upbiv
uffe übergebt. — Dfi. nur in hobbjan (habere) liÜ>iaD
(viwere) übbt'a (cogtinlio) , wiewohl üch nocii andere
vermulhen lalteii. Üies bb gibl zugieicli Hiien i^niii^
tür die inlautende med. ab, d» die afp. bb iiiclvl ^«ai-
niercD könnte- — Eben fo wenig findet ein allf. FF tUtt,
labialverbindungen; unter den anlautenden kommoi I
pl. pr. kaum vor, jenes in picgan; bi. br. fl. fr. iMU I
Ufler; beifpiele wliren Uberilultig. Aber die aa)«u(e kL
wr. maßen gefaiitmelt werden, ich finde in < meiBEQ'
bnichäUcken : wlil (facies) wUtnn (cnnfptCere) wlenU 1
(infoleotia) wr^kan (perrequi) wrekkjo (eicfui) wrttmi *
(fcribere) wröth (iratus) wröht (criniiDatJo, lis) wdcbn
ficb nus dem vollllilndigen text und aus der anHlogie des
goth. und angclf. noc^h andere werden zufU^n luBgti. —
Inlautend kommt die einzige Verbindung ft vor, die
ich vorhin beim f berlllirt habe. —
(T. D. Dil. TU. Z. S,) lingmlei.
(T) or^taniTch wie im golh. und (ich von der med.
und afp. rein abrondemd (fötan td duJeem, IMhan abw
verum) ; eine ausnähme hiervon macht doch der austirat,
wa inh zuweilen fehlnrhafl 1 hiitl der a^n tiruli> ifiul
1
L ai^Sdlfi/ck» eomßmitnten. knguaies. 817
•MMriKob die endun^ des feim. dniet. -dn i/nd fol-
MlMi-'faHege , ander den vorhin .iiigefuhrten formen
: lUnai rd: blad, bladu (folium) fader, fido (inoB] gud
•'flbi*^ dAd. ^i\vädi. rfid {conniium} bM («xtpectavit)
p«da (tonidt) Idis ((emina) glldan (talN) bläd (Tanguls)
|Ad (bonus) mftd {auimus] hlüd. tbiod. tiud. HiudA.
b| oder uDorganKcb fllr die afp. gefetxl, wiewabi
hier er* gennou einfleht der bfT. orrorderlich wäre,
wwl ficb das geftricbene d leicht Uherfieht. So finde
ida: oder (alter) raomd [ßmul) br^id (uxor) mtd (praep.)
elc wo die afp. richtigier fchiene, nach polh. maflfteb
mindelleiis. Kur miilS thoils das fchwsnken der Roth.
■DOBdart feJbft, znmabi der umlaut des aoslauts p in
den iolaut d (oben f. 6i.); theils emo^n werden,
d>{l jede mundart einzelne wjtrier »nders beftimnil
haben iOnntc, nie s. b. d«s alth. )^t (Deiii)) mit, mill,
brtt ein allS. god. mid. brfid benüligcn, im gegenfntx
lu dem ftalb. gu[), mi[>, brCil). VollflSndige verglei-
cbim^ beider bIT. wird auch bier weiter fuhren, die
miincbo. fcheint mehr unorpanifcbor H zu enthalten,
ab die cotton. , wo daher letztere in denfelbeD wOr-
tpm afpiriprl , ifl ihrp lesaii vorzii^ichon.
) fehJerhaft ift d Unit t •) , al>er nur in clnm einzigen
ffdel throrms) cen. fi'dle.'«, gebraucht, wolchns doch
zu fimn (lidjan', pchörii; fchi'int , wie dpnn im goth.
iiils und angelf. Mtl, fml ßelit. liuwifchen lautel
tias wort auch im hochd. fPdiil, cilidili nnd nicht
f.'5a:, gili;ili, (crfl im ncuh. lindi-l'lieli foCci) fo dafl
die anoinalie ihren j;iiten prund hcil>en und d Über-
hleibfel der ur.illfn media foyn konnte vi;!, oben f. io^.].
DH. TU. : vor allem fra^:! es lieh r ob eine doppelte
•ifp. namliL-h dli untcrfchieden von th anzunehmen fey?
tielchrieben wird letzlere nie mehr mit dem golh. an-
LirU- Do'l nord. |i , fondeni überall in tit (wie im allh.]
3u(eel(ifi: dh hinsej;en nie fo auri^cliiA. fondern durch
(IdS aelricbene d hezoiclmel , wie im labiallniit bh durch
li, «ahrend dort das alle einfache zeichen f fUr ph ge-
Miebeo iH. Auch darin bewilhrl (ich die analocie bei-
der lautreihen , liai". im anlaul nie dh und lih , fondern
nur th und f iphj gellen *■] , alfo dh und bh auf den
*, Auch Päd 'acelum; follle feinfrn urtprunRp nach teil lauleii
" Das z-Äifchen hoch- und nic.lerd. einltehende hild. lierl
cebrauchl iw.ir 5 riehei] dj im aiilmil, aber ebenfo wie
J. das dh oben f. Ui.} nämlich ganz für das daneben
nicht vorkomDKDde th.
218 I. dUßchßß-he. eonfonnnt^n. Unguaiea.
in- und üusUut befclirünkt l)leit>en. In- und itostmi(«od
kommt tb in der Verbindung rth vor (wiederum ilhnlicfc
dem rf) , weder nlh noch nf Ireten ein [in beiden Ol-
len wird D elidiert) und Ith. If. vermengen fich ftlUie \
mit Id Ib. Die unterfcbeidung des ib und dh fchetot i
mir jedoch für den fall, wo in- oder Huslautend vocnle
vorhergehen, wenigllens ohne genauere vergleicbung
beider hlT. faß. unausführbar, da lieb tbeüs th und dh,
thcils db und d unl«reinander vermengen und dh in
meinen bruchdUcken überhaupt feilen fleht. Zwar mifch-
ten fich in gleichem falle auch f. bb und b ; allein f galt
vorzugsweife fllr den aus-, bh fUr den Inlaut. Analog
möchte man nun th auslautend fetzen und dh inlautend,
ipznifchen finde ich th viel hüufiger auch inlautend ge-
Icbrieben, als f. — Belege des anlautenden ih: Ifaagdn
(tacere) that. thanan. thank. thenkjan. th(>gai]. lliin^.
ihuingan. thringan. tholi)n. thoh. iburb. tbunkit. thfn.
thiod. thiob. thionön. thius. ihuo (tum) etc. Ib- und
auslautend fordern th n) die formen rlh (vorhin I. äM.)
b) die Oille, wo n vor dem ib ausgefallen tft (voiiiiii
f. 209.), obfchon hier auch db gebraucht wird. Gleicb-
gUltig fcheinen th und dh in den fubll. endnogeo -ittiB,
-ith, -uth, desgleichen in einzelnen Wörtern, ali:
frilbu , lilhl (artus) ithur (rurfus) fcatho (latm) Athom,
I. altjäekßfehe confomanhtt. timjvnl. tjnllural. ?f9
gemmahrm inlnaUndcr lingiinUs. TT; bet^iele:
■ it, fealtes. Rllpn (Tedere) gcwiitjes (inontia) flftttea
Irin) fetWan (ponere) hetUian [perrpqui, hut^en) kttäan,
Ua (morari); lodann die f. 155- angegebenen wttrter,
le im ahh. die organifche ten. Ijcihehalten , namentlich
tiar, hluUnr (limpidus). In gröitrtn oder gniottun,
Uun ilt tt alTimilalion fl. grätdun, grdtidun, Tetidun. —
>. beddi. biddjan. inwid, inwiddjes. Ihriddjo. middil.
letlfljan , quedda , (Taluiare) l^djan, l^ilda [ft. IMjda)
icerp, muddi (modius). Neben qiieddii Hndit lieh quet-
1, To wie culdl (nuncia) R. cuddl odei* cuthl; man
^. das allh. td. f. 168. — Die a!p. geminiert fo wenig
^ f . — SS- bildiingen auf -nelH; fodann: cuIIjaD.
itTa etc.
■ Unguah-erbindungm. \) anlautende, (r, trego (dolor)
6o (arbor) triwi (fidus), tu. luiQfnn. tu<^. tuflbo. dr.
rohiln. drincan. dragan. du. dualm. ihr. thrac. throgjan
orqaer«; Üiringan. tbriin (mullltudo) thrl. thrtfti. t/tu.
lUtn^n. thuahan. _/c. /er. fl. fm. fn. ffninnioj Jp. Jpr.
L fir. /u. (ruäri. Tuäs- fünfter. U\k. fuitho. fulgön'. fui-
H. rnnEHn fUrepere] elc.) — 2) inlautende, fc. fl^fc.
["■■ li'ilc. //). fofp (cotiipes,. Iiorp it'ontiitnfliai. fl. pnd.
n. laflo. 'reftjan. laftar. hcfio. lill. jn^ll. leÜjan! thrifti.
u^^. ihiuflri. brioft. mttön (lenliiroi luft elc ciiAa. löfta
iien f cuMa l.^ftda nft oben f 211 mpenicikl
k G J II Q i/ultwuks
wie im goLh nnngell die if[i t.in/ltcli fchnnbire
isnatiiiien Ilchamo Icorpus) Imd in lic-biino auf-
il<)fen
K r I h( iderki r^bredinnh der ton «cchfelt gletch-
tlltu dl riten^ c;erLliieden ih di< muln Bemerkens-
I rih fitht t au< li \oi e und i und ^Lmiullilifh mit
r msfpiHili, k, dl wenn mcli illh \\<irc dtr zifcli-
iif cpfjirochen wordtn nirc, mm f uiTLliiieben baben
Ulli ww inh fponj,! I in fpiinfjn «indellt Dio bei-
1 !r find Pdd (KPUinij %r,i oben f GS crfici {cnis)
iM |nii n< I pnlatiuiii} eiienfo dllifie ci^hr celic (ca-
\ n.len «d(he ich k. hr k.lik ^f f. hii eben (indc
nitidi M riiMi: iili Ltm kruki oder pili nkt'a zu bele
_ n Hl f Ichen fremden «orlirn koiiiilc dis c eine
r (U FL du^fiinche ttwa du ^on f oder df gehabt haben '
I unten beim an_elf c) indciren hebt dit fellene,
Iti dncb iu>%Dilen auch in Schldeuirchen , welche ge-
SZn I nUßchßfrhe mnffmattleti. guttur*lm.-< < '
wifs dflD k laut haben , ftattfindende rchreibong c vor t
und i [2. b, gleich eingaogs der cott. b(. rMo = rikjoj
allen iweifel.
(G) diefe med. halt Tich (tets innerhalb ihrer org»-
nifchen grenze und bleibt an- in- und auslautend die-
felbe*)
(J] wird fo wenig hier, als im alth. durch (Be
fcbrift ausgezeichnet, beruht aber aut gleichem verbäH-
nifs, und weil ich das allL u in u und v fcbeide, nidt
ich auch i in i und j fcheiden.
1) Jinlaulend: jung, jugulh, jär, jAmar; vor c, L', i aa^
i, I in g Ubei^ehend : gi (vosj ^eban (fateri) gilü
und gör [annus . welches eiuigemahl neben jör vor-
kommt) ; vor den übrigen vocalen mit gi- wechfelnd,
als: gio (unquarn) giungaro, giänur. Dieles gw etc.
ilt mit dem zweifilb. hiatua, 1. b. gi-opandil nitiil
lu verwechfcin.
S) inlautend häudg in Qexionen t. b. wAgjcs, rikjeii
grürje, eggjim; frägojsn, fcadojan, rajan, ddjan,
Jen, l^ftjen etc. Vor a pflegt ea gerne in e UbenV;
gehn , als riköas , I^Ai^an und beiderlei Torin Tcbeisl
Völlig gleich.
(H) dem golh. h parallel und nicht, wie im alth.
I aUföckßfehe Mfi/^niMtefi. gutturales. SSf
Lfaühu, waraJitla «M- Jt. aM^iUti, i^ida.'« fäkida, weki-
ia etc. Vor d hleihi nber % als : wrögda , fugda elc.
Pg). auch in der conj. den Ubcr^nng von (lahan, hla-
IkaD, ifauahan in flog, hidg, thui^g; tblban in githigan.
wccbJ'el xwtTcheD w uod b in Täwun (videbaut) und
E&hun, das pari, bat immer gilSwon, farliwsD, wie
Isr iof. immer fähan, r»rlihan*); knßo niacbl kneo-
les H. kneues : lu6bo (.dubttalio) TcbeiDt das nllb.
mJvo (? jutwo) ; fraha (büares) allh. frawo ; Trabo,
irdbo (daminusj alth. fnS, golh. fräuja; tratoh (oro^-
nealumj angelf. TrüLuv. Die länge oijer klirre des i;i-
yftu Tolchen h voraus^tefienden vocales erfordert w^i-
^fe unterfucbung, vielleicht id Fräba, fr^bo zu fctteii;
Dl fr. elTen. flcbl der nooi. frä (laeliis) [II. frautj. .; —
>' peminalÜM inlButender gutl. EK. rekkMn (teodere)
ikkjo (exTul) und fo gewirs noch nadei-e. CG. (ef%-
(narrare) fegg (nuncius) lep^ijen (ponere) e^i (acies)
{«an (acvipere) huggjan (nwditari). Dies gg mit dem
. oicbl zu verwechfeln ; der Gotbe geminiert alle
sTe alt(. Wörter gar nicht. — gultüralverbt^ungen
antantcDde, kl, kn, kr, ku. (welches aber bell3ndig
^■f/thriebcn wird. ; yl. yn yi i\U ilitfL witd dis
Tat zur E. H. nachweifcn, \in yn hibe nh bloß
mjan (inoerere) und dafilr mit elidiertem n hiufig
qJud gefunden, was .lucti dem ^otb ^aurjan niiher
t. Wichtiger find die formen lil hn h ku die be-
: laHen Heb aus dun übrigen mundirtcn leicht \(r-
ftandigen: hlahnn. hlOo. hlidan (It-^ere) bllni ii (le-
ibere) blüotan. bKH (forsj hlöpin blud hhitlai hnl-
. hm^sjan. hn!n. bröö. hri«lg btifan hrlmn hnng
\tai\. brArjan (t;iiigerej. hrori (ruina) bui huiis
;rl)jan. hulla. bull. '— 2] inhutendt ks wiid fo und
fall gefcbrieben : fahs. abfli wilifm wibflun fihs,
Win ks, das in keiner nabrbiflen Verbindung vor-
rnnit. ht ahtjan. mäht, nabt hr^bl Habti amhaht
liabl. forabla. ft'rabl. torabt wibt ribljen drohtln
lt. wnlbt. vgl. die vorhin angeführten fcb« praet
S
Die vergleichung des golb. Jehrt , dafa beide b und w in
diefen verbis or^anircb, milbin nicbt untereinander wech-
[elnd. fondern bald eins, bald das andere geblieben lind.
Datier hat Ibihan elc, im part. nicht gilhiwan Tondcrn
gltbigan, well aucti im goth. Itein w milunterlatift.
DK .wA*- \. amjetfdckfißke toeah. ■::
' ' Angelfächßfehe iiuchfiiAm.'
Der nntelinlicbe voiralb vriii donkinllhlöm, doreo
hedeuißndflc auch iin druct bcknoiil geni<4i-)il w^njen
lind, hüt Doch kGioe critifche iiiiH fitliiMV reltretiti
des ungcir. alphahels herbeigefUhn , worauf tföth
nähere unlerrüchung der TpieTailon des dixiocts not-h '
und zeit gegründet «erden muß. Ilick'es' vorfli'H"
TOD einer dsnireh-nichlirchen und noritiHhRifflien
riode kann, wenigllens in der weife, wie er fi» di
fuhrt, niclil gebilligt worden. Gi'llndliclicrö oinM
würden aber von gennuern ftiidiuih diT litl'. f«Vh(l
nur in England voriunehmon wBr6', abhung^n: ich
mich haüptrachlich an die Sllellen quellen , naknlich n'
die poi^tifcben gehallen und mltt^ld der ^inslagl«^ d^'
übrigen deulfcbeD fpracben gellrebt, die angelf. InurUlä-
benlehre forgfalUger aufzufanea, als bisher ge{<;liet>di w«r.
I I Angeljächßfclit vocale.
' Leider heieichnen die ausgaben und vernhilhl'rii
Ab tff. felhd in der rege) gar keinen gedelmÜD vflwt,
4ciAlches die unterfucliung aulterordenllich crfcbwert. lo-
delTen (indon (ich Iteachlungswerlbe fpuren oiner folch«.
bezeichnung und zwar doppelUir ort: 1) xtiwcilini '~
IcbüJ
I. OHgelßef^ßkv voeale, tfiS
16, bö, fät, bAt, lud; üt, cA eic. 1 ich mllchle willen,
eine bf. ebenlallc dea circumilex odftr vielleichl deo
US baLLe? Obrigeiis ill wegen der rellenboit der be-
inung insgenieio zu orwart«n, d^fl weder fchrciber
I 'b«rau5gober ihre wahre bedeuliin); verltanden lia-
)• dnber tu einielDt'n' Wörtern keine volle beweis-
i fUr die nütur des vociits io ihucn liegen mag.
■icht fiodeo lieh aber in England unter den üileAeD
einige mit forgfiimerer acceoluation , deren genauer
uck alsdann eine menge vcin zweifeln lören würde,
bediene mich überall «Us oircumflexes (U des acutus
den gedehnten laut, dH aeulus hingegen zu nSherer
mmuDg einiger diphthongen. Das Übrige wird die
mdlung des einzelnen darlegen.
(A) das reine, kurze a ift betcbrankler als in ii^end
r andern deut(chea iprache; da wo es im golb. allh.
und Dord. lUitl findet, wechfeln im angelf. a, ä
'Ca, doch nicht' WillkDrliufa, fondern jeder diefer
m m eigner begreniung'; a tritt ein
in den flexions- oder ableilungsendungen, -9, -as,
an, -a|i, -al [wofern nicht einige derfelben ä haben).
Acnn auf das wiirzelhafle a die geminnlinn mm und
n folgt, z. b. fvamm (fungus) vamui (macula) mann
Kinio) vann 'Irvidus) ; hierher auch die ]irnel. vann,
innn , cann elc. Gewöhnlich wird im auslaut die
'niination nicht {^efchrielien , fnnriern fvam, maa,
in: in der llexion wird lie lichlbar: fvanimes, nian-
cs , te vanna ■).
:bcnfi) , wenn die Verbindung; mp. mb, nt. nd. nc. ng.
ili^t; bcirpiclc: camp (jmgna) land) (agnus) gigant
:igiis, pliiiile iplantaj dranc. fvanc. vlanco. lang, gan-
an. vang. [campusj etc.
folgt ein einfacher cunf. fo (lehl a nur, wenn an die-
?n conf. wieder ein a, 0, u, Ja, der flexions- und
lileitungslilbc (lüßl ; l>eifpit!le: facan (caufari) fcacan
(uafTarej bladan (oncrarc) fcafan (rädere) flapan (gradi]
ran Jire) Aarjan (inlueri) vafjan (niirari/ naca (cymba)
raca 'draco) macüde (fecil) inaga iftonjaclius) hamn
:utisi nama (nomen) taina (duuiilor) amuling (oriun-
1 (Kucurril rur ran (ü. h.
IM . 1. angelJSci^fche voeale.
-diu ab' Araelo) facu (caula) Ja^ (aequur)' la\ni (invi-
I tntio) fimgo-UKldrir (prapngd) lu^l ^nado) ^oH
(fulMn) (adol'lFelte) gamol (^eUis) bafoc (jcnpiter) fiApal
(grAdU):} «toi iiklormis) faiovl^ iDter) liarU' (lepUit* «k-
HaaplTBcfcticfae wiohli^kGil bekommt d>o n^fil . in dm
declinatimi, iodein wOrtw, die auf einf. coBf.: endtitw.
, ihr a in o umlauten, [obtiJd i^ine .flexi on «uf n, o, n
hiozutriu, t. h. mag (Uhus) dllg (di«<i] dv») (celittl
im pl. nisj^s, dagas, bvalns; ^n. iiiaga. Ua^; du.
maguu), Üvalum; desgl. Wi neoiris.' ffit (va&) ^>t
(vKruns) pl. falu, glafu; fdlay ^Mt; fntiioi , ^utuni
und in der «dj. decl. wo IUI tpig^i') ((lud (Ui<<u*; in
fem; Iflla, gledu oder im daL pL latum , ^duni b»^
kommen. Doch in diefen f)lllen lA a ^eai{^ iiiD-
laut, ^Is vielmehr rl)<;kunjlaul. Ausnjihins weife [clHiint
«in folcher auch zu gellen, ivonn die veif-tündun^ B
und fc auf das ä folgt, i- '*. giift (Lorposj iitffl fmft-
lus) af<! (fraxinus) pl. gilUis, pijift^, ^fc^sji, uic^ ^r
bei andern conf. Verbindungen.,,^ ' , ,.„..)-. ,, ,.,,
Hieraus ergibt Tich, (faO Üiütt a (MM>'i1) 'wAin der
einf. conf. aosiaulet, d. b. ihm' keine Brxitii B,«,ili
DacfaGolgl, B. b. aiif (baculDs) fr4l (voi-avK) ($) w«i|U
«ton. Pinf ^nf Hie pnilimn o CnliA . t >i AhT« Dafkifl
I. angelßchßfche vocalc. 225
verfällt ia i, fl und tto; u in u und o und ge-
4lip verbinduDgeo mm, nu, mp, nd etc. den rei-
rprüDglicben laut borchutzen, thun de es bei
Jeu i und u, (vgl. die bemorkungen zum i'a
I Freilieb der rtlckutnlaut zwifcbcD U und a hat
eodern vocaleo niobt auf dicfetl)« weiTe Aatl,
rUckkehr des allen i in gevideru (lempeftas)
kder, des y in hyroän neben born , bielel in
eise Xebr ühnlicbe erlobeiuuDg dar Aus allem
rbelll ubrigenä, daO a der altere und anfUug-
OberrfcheadG vocal gewefen, dem lieb alliiiHti-
rarlen ü und tia zugefelltfiu.
tiefer vocal hat wie im allh. die zwiefache be-
e und *', weiche ich auf gleiche weife äulter-
«joander unlerfcbeide.
^olaul des a und durch ein in der endung be-
«8 ü (früher ij erzeugt, welches zuweilen weg-
\, feyn kann. Belege: veb, vebbes (tela) n^,
I (vullus) hebban [lev<nrc] mecö (euQs) reci'd (do-
reccan {exL-ilare) hiicccii (colliirnl bed, beddes
1 ved, \':\.' - ■.■_i:' _ ■■ ■■■■r iroijit (dninrj
unlius I' iiriij (oli> (riulii)
■II.' (inrlani-. •.■Wvv. rul.iii , Irll.^i (iradcrcl lelliin
-f| unvermiH.' liiiinuiuiiliilusj t-eiiiiw (tiiitcs; men
neni' inionilej nienni'n (ferva) fenn (palus) bonn
i- hen, hennr !g;)llinaj engi-1 iiiiigekis) {ieii{^i<I
■psi fengf'l (idetii) licni;('ft (erjuus} holengi' (gra-
^genci.' (convenlus) Iciif; (diutius) banc, bcnci-
unil vlenci! (arrogantia) vrcncil (fraus) (»encl'an
rci lenclen (vcr) eiidi; flinis; Imnd, hcndi' (itia-
■entli'l 'n. pr.) fendan niiltere) eiit (gigas) Iventig
[1 riicri' (niare) lieri^ [twercitusj vcrjaii (dcfendere)
irarc) hcnian (urerej efnas (merceniirü) ucl, nellea
Üet, flellfs (arcii) iiieti.' (cibus) fcllim (ponore).
Fin hat dicfes c genau von dem folgenden t' fo-
als von ä und >' zu fchciden , ubl'uhon in den
ibllafc verw echfelun;;cn des e und U eintreten,
deg f. da<; gcfcliricbcn wird. Den unterfchiod
en e, i' und ^ kann man nicht aus den hlT. 1er-
In einigen wuilein, die in allen und guten hlf.
.•n, z. b. efol (alinus) brego (dux) hilft, weil die
2 keinen uirilaul des a in c bewirkt, nur die
iie aus, dalt oino frllhere form efd , bregü im
liege. Äodrciuahle fleht e offenbar feblerhalt,
P
Um l. atigeljaekßfche voeale:
wie in hrefn (corvus) eft (relro) a. hrtfn, ^Ift; »(!«■
und cfu'r liefen ficU beide vertheJdigeo, jenes äanh
die analogiti des alth. aflar, diores durch die des aatil
ehir.
i] {<: enlfpricbt dem allh. e, ill aber gleicb dem a
TchranklereQ umfangs, und zwar wrhalt üch'PiW
üo ungeriihr wie a zum l'a. Näudicb nls atisbut ui"
vor einfachen I. m. n. r. f. l. d. dh. c. g. f. filVgt 9
liehen, als: he {iile) vE (nos) mS (mihi) bPlu" (laf
lalum) ft*(lan (furari) fvölan (urere) t6M fltBnoJ
(opesj breui (aeftus) cven (uiop) bpran (fcnre) lü'n«
(iMjDfumere) vCr (vir) vtTaD (elT«) fctel (feÄle) tMtoi
(DeuG) meian (mcliri) Ulonifo (^iganteus) D>t«l (cateiu))
müdo (niulTum) vüder [t«iupeliasj cvi^hao (dicere) nfi$
(me) rpri^ciD (loqui) ßfgen (IignuiaJ ti^i (veluin) ^^gSB
(niinifter) tifen (aequalis} R'Fa (mens). Doch iritl bdc^
fchoo in einigen diefcr Rille CS ein , Mio herquä gc-
leigl werden wird. Vor doppelconfananlpn hll *
fekaer ItaLt, und oft ifl dann ein vocal zwifcheU IhoBil
ausgefallen, vgl. hölm (caflis) jifne (pariU>r) de. —
Wio im allh. (f. 8). 82.) kt-hrl auch hier der alw
i - laut zurück , vgl. bröcan, bricdh ; &ehn, AiI(Ui;
veder , gevideru ; [>i'n (minittor) hini'n (aociila) rft
I. angelßchß/che vocate. 227
mwa und Döm; ich kSDO mir nidit denken, daH hier
■ gedehntes 6 richtig fey, weil fieh docL kein vöng,
mtnee aDnehmen lafll; vermulhiich follle der acutus
! verfchiedenheit von dem gewöhnlichen o beieich-
U]. Hierher Icheinen mir auch die bildungsendun-
n — ol, -or, (aith. al, ar] lu hören.
ad in der regel, enlfpricht es, wie im alth., dem
Ih. aü und u. Belege: die cndung -o in mago,
ego, die Harken part. prnet. mit dem ablaut o, god
eiis) bodü (nuntius) ofn (förnax) ofer (ruper;
b (rubile) togu (dus) voicen (nubes) bold (man-
H gotd (aurumi holt [filva) folm (manus) holm
l6ila) bolller (pulvioar) cnol, cnolles (Vertex) bord
largo) vord fverbum) ftorm (procelia) vom (acervus)
rn (rpina) tor, lorres (turrisj cofp (vinculum) hofc
idibrium) holm [fundus). — Einigemahl vertritt dies
aUGb das 6 (oben T. 82. 83.) k. b. in vofan a. veran;
nid ft. v^ioruld, vümld; umgekehrt i'. das o. z. b.
R^eo f. morgen.
(Uj gleichfaIJs zweierlei
eni güth. u parallel und zwar jederzeit vor den
ü(. verl)indunyen mm. nn. inp. nib. nl ele, {wie bei
und i) lodaun in andern füllen, nelche [auHer den
lauten und endungen -u, -um, folgende Wörter
legen, bucca (hircus) tuddur (progenies) ful (pocu-
ji; füll (pleiiuäj fultum (auxilium) vuldur (gloria)
'II ((utdaiti] fitmor (.teflas) Irum ((irMius) hnp (coxa)
(uobtsi hul'l (racriiiciumj fufl ^ruppliciuni) luR, [vo-
atas, cudh (uolusj niudh (o.s) tu.\ [dons niaxiU.) etc.
lern goth. i, vgl. vuduve (vidua) vucu (rcplimana)
idu vlilv.i, alth. wilUf vuht f. wihl (ali([uid) cvuc oder
IC t. qvic (vivus, fvum f. fvira (coIlum). In lufu
.mur^ Hehl es fogar flir das alth. iu, io {? U'ifu).
V V, kurzer und einfacher vocal
iifprUn^l]<-h ill er als umlaut des u ^u betrachten
id \crhiii liih /u ihm, wie c ^ii a MeikwUrdig,
11 die dltillen .in^elf detikmalilci dielen im alth.
ibek.innlen umlaut, dei erfl im nutlelh U erfchcint,
litzen auch die nord mundait belitzt ihn fo frUhe;
e .lusfprache war ohne zweifel die des gr. v oder
ittelh U Der gnind des unilauts liegt in dem i
ler i' der endung, welehes aber, gleich dem e, hilu-
; weggefdllen itt. Belege tyddrjan (propagare) hyge
P 2
1. augflßchßjilie vocaitf.
(snimus) fyllao (implere) ymh, ymMl (circuiB) iijii|.J
cyDDes [^enus) cyning (rex) dyiijun (i«iwr«)'byr, lijrt"
(Ülius) byrne (lorica) hyrned (cornuiua) vyrd (faUail
gemuudbyrtian (tueri) lyrt (vitia) fjyrs (cyclQpa) ^
(l/rufuis) vyrt (raijix) fyfan (feliiuaro) uytUH'in ^vt
ti»re) uml viele itholictie, derco Itäininoii Überall e'
gebührt, vgl. unib, füll, fus etc. Nicht rält«a i
iidi der umliiuL ia Wörtern deren lUlmitici das u Iwrcitt
mit dem TpilterD o verlaufchl liatien, z. h- gydf'n (il«)
gyldt'n (nureus) |»yritfii (Tpinofus) (lyniiaii (f^vire) aod-
vyrdan (refpondcre) cyfpaü (vinoiro) hjFpaD (irridcraj
lijrni'n (comeus) etc. neben den einlachen ,god, guUL
{toni, dorm, vard, co(p, hofp, horu (f. obvii Hl. fj.]!
woraus zugleich hervorzugehen ruheinl, iis>(\ die g
formen haürn, [laüra, vaürd früher bum, |iuni,-i
lauteten.
2) fchon in den »IteAen quellen mifolit ficli jetvot ) s
dem vocül i, wodurch zweierlei fehler enüprng)
numlich a] fchreibung und ausfprache des. wabim \ I
wird verderbt und man Kndel x. b. gyfan, t|nMi, J
nymdh, cvydh elc, , jedoch nie vor den niebrerwflhl
ton Verbindungen mm, nn elc (alfo nie: vrniH
byndan) aber oft ftlr das bcfiere t'o, 8. bi 'gyroO) t,
lAt) J9''(l)n*fl3Ä^'Ar- f)i«ii) f!r (DäuÜtü) Are
Mir (ipar) gftr (Ulun) lAre (doctrina) fftr (vul-
hra (eonuD) hfts (roucuE) fnäs (veni) galt (f^iirir
h (yeftigium) b&t -(pkrpeobivit) bat (calidus) b&-
bere) vl&t (afpexjll gevät (ivit) bat (ItnierJ 6tor
iiB)tgAt (falrcoa) « .^Itk. zeig) **) ädh (jurn-
iJ.i'Mdfa, .<iDvifii»)i'vriidfa>' (iratos) fvAdbe (veili-
m&iiJkn. jpimeliatD) kYa< - '(femper) vAva (malam)
its}.iUAv,,tiumuliiaj tp&y. (fpu^), Xtvl .(sniinp]. —
mw- (-4^, -Ar, -'äv be&ätigen nieiove anficht
Ih...« ((rfwn f. 90.;9l)r . Zuweilen leu^.« M ffi
vö durch es Och aem alth. uod Dprd. &, wel-
B göwohnlich entTprlcht, qabert; hhl {ittiterj ift
lu'DOrd. bür, vrel^heA lefttere aber aus dem m-^
itlfdlnt feyn kdBiAe, nie offenbar daa ^odkit, bbotj
gt ficb r^htni am t, da das ^ngeir. Iiät ftren^M'. ,
iton mUfte; hltlt mEfp da« äord. bätr ftirtTcfat, 'fö
die Tvahre angelf. förm biet üiid tilcht 1)bt reVik
Ms?}. VieOeichl ift aamahmsweife ein ' angelt,
dl. & ansunehmen, außer bAt ttnch in ti&teAta \ee-
f nnht nEemon. .Ob die partikela fva sud f>^
ht fvi und fi& lauten, wird flcÄ fchwer eotfoheid«.
E) mch dieter dipftüt; «Atfent Gab von deb obrf-
■aduBi, iodem er dein^igoth. ö und Aith^oo ^ioh^
doch kbrnurt er anbh noofa in andern) inne vor!'
:gotb. 4, ' altb. so.' Ift laigentHcb' smlabl Hrrfer
A. tai^dt (senaa- «eriLmlUelb.-'oe nnd nord. oe
irechend; die sndung B Üi\% indelTeQ, wie auch
Jen umlauten e und y, und ti^i allen Übrigen im
H. der fall ift, hSiifi^ weg-' Belege: b'£c-(pl. von
230 I. angclffirhßfrhe vocale.
(ignis) Tpi-d (felicit^is) flid«^ (turgidus. aeftuans) hr^
dun jfovere) Man (;ilpre) h(?dnn (cavere) v6daa >ift- |
rimire) mi'-di'r (malri) iiri'fi' ^Icprofus) fröfrjnn (coD- i
fiiliiri) t'^foft ifeninnlii») Ojjor .aequor) gefäg^ (coDveaieiu) j
vri^iiii (aiTutiire) lif-! icalx' ci^lU [algor) ft^ljan (renüre) J
ilriiiiiii :Jii(ik'iire) hrt'mif: (coiitpos) bi>na (rogator) cvd( ■
(iiu(jax) fürne (viridisi {irrnjan (virere) väpan (piarare)
i^f'f, [anfQtvs) bt^lan (omt'ndare) f(''t (p). von Tut) gr^Ui
',raliilaruj Tm'-U' [diiUis: i'dhel ipraedium) fi^dba (pli>-
lanx) liredlicr (pectusl iiiOdiu' (fcITus) br^dhUr (fratri;
li^dh (dcnles).
'i] zuweilen crfeUt t'> den diphth. e^, namentlich \nri
in der Par. öc [ptiann r<'c, ri-cas (fumus) ^c« (aeUr-
nusi aei^entnierl, alfo te, W^c, 6cü f. eäc, roöc, ejW;
elioüfo anderwHrts ni'd 'ncccnitas) däpan (immergere;
iVHi ifacilius) bi^t^as (annuli) n^tenu (pecora).
.'ti endlich cnlfpridit t dorn allf. ä und alth. ia, ie in
niiVl inerccs, vrliind (n. pr.) und den ablaulen Mhtoder
hiH ijuintj It^c (Iiilil] UM (livit) fp^n (nexuit) Kog etc. —
Nach idicni diefcm wird die ausrpracbc des & den
eiipl. CO Oller einom langen I zioinlicb gleichgekommen
ft'vn und wirklich linde ich Boclh. 195° eile fl. c*l(,
I.' aagelf4ehßfvhe vocale. i3\
(origo) bAr (fcalpruin) mör (polus} cnrtfl {prn-
itt (fiaufi) tm-iröl (Irillis) blölan (immolare) feit
Ibor (frater) elo. — In der Par. finde ich II. dea
öfters H (gefufariüben eö) z. h. U'üc, fcedc,
üöo, fci^dp fUr tdc, (e6c etc. welches erll bei
I erörtert werden kanE.
entfprini^t A aus a durch auslaflung von coo-
nameniiich des a; (o: fön, h6n [l, fangnn,
gös (anfer) allh. gans und vermulhlicli aut-h
is) födh (verus) tödh (dens) ödher (aller) Vgl.
alth. fanft [fenfti) fand (?) aadar. Oder würo
tti]tea bloß einfaches o anzunehmen? Die
Dluierl fön, aber auch, wie ich vorhin f. S27.
; nom. Das eogl. fcbwanten «wifchon goofa,
tii, olber, foft entfchoidel nichts,
lacht gleich dem 1 keine Ichwierigk^ it und
lern ü in den Übrigen mundarten. Belege:
are) brücan (uti) lücan (claudere) clftd [rupes)
ns) t>üf^ [vexillum) bö^an (flectere) fär [lor-
(rpatium) rfln (myfterium) dflfi (ooIMk) tfln
praep.) mör (murus) fcör (imber) för (lieidus)
li'is fpedicniiifi) nii'is (mirs) iriH-jan (cnnlidereV
uslnutcn ^id, nü, ImHA [nwho] hfl (r|Uoiiiod.i|
delinzciilicn /,u s'^bvlliri'n; wc^cn des kurzen
1 », falls ein n ausfjc^oi'fon ift, ndit* icli,
nd a in /vveifel, beifpicic lind: fus iiupidus
üinm) fnri (fuppliduni) gtidb iliclliini) cuilli
der l'.ir. fleht füs, aber ciavh fülil (iiiorlms),
ber kein ü zuküiiinit.
on dopiieller bcfchiiirenlioit
1. in und iinrd. \ ; enlfiiroehoiid fowohl dein
als dem liiiitcren umlaiit des i'i, im anpoll.
ils folclior unilaul lies i'i anüucrkeniien. Bci-
iP.cr dem pracf. f?. (taiker verim) {i; i'iiiftr.
! br\'d icrinjii\! Icruian lornarei b\i;a (an^u-
' geruiian (clilalare) jierjni' (rnjOei-iumj Ärg-
ere) f\r fi^nisj Kfan (cupci'e) inj's, Jis fpl.
Ifts) li\ftre UoneliVofiis) <dh (unda). >dli und
,en vielleiciit vilh und fjfnn.
fjh. 11', ifi und nord. ev, d. i.umliiul des i'i und
anüclf. unilaut des e;l. S<i leilel lirh \on
beiini, be;in , ilreäni elc. ab: h!\p ieurfiis)
tuba canore; drünjan (jubilarcj h\naii [iiri-
I. anijelßchßfche vecaUl
Andf^re beifpiele : nfdan (oogere) aflfj^n («Ui. I,
lea) gyman (curare) hrjman (vocare) äyma ([inKli
fu^s] elc. Da fUr e<l, wie vorhin geifif(t, auch 4 var-L
kommt, To Ledehi neben den mcißen dieler nurtvr fliick h
die form: n^dan, hn^man elc. ; dies wäre einer d« ,
puncte, woran mfin kUnflige forfchURgen Über onUclir
verfchiedenbeil der mundarLen zu knUpfeo hilttt3.
3) fchreibung des r Aatt <- ifl tadelhnft, aber bliufig. Teltiiei
wird y fUr I gefetzl; beides fuclie ich zu vermeiden.
(AE) einer der hüuligllen und wichtigA«Q od^bU,
vocallaule, den ich in zwei ganz verfchicdene artrn
lerlegen wage, ohfdion hiT. und gedruckte deoknial
^r keilte anleitung dazu gelten*); tt iH ein kurxer,
einfachen a zunäohA, liegender, a; hingegen eiD COÜiclu^
den langer laut, beide verlaufchen lieb nie in ihrer Iie-
deutung und wollte man lic ungelrennt isrion, lii nrDrde
eine reihe von onalogien , welche die Übrigen I^diCn
an band bieten, völlig vcrwifcht werden.
1) H entfpricht dem goth. hoi^hd. und aord. a, abcrr nur
in den fallen, wo im angell. weder felbtl a, tioc& ISi
eintritt , jene Gnd oben, diefe werden hemacb «ng»*
geben werden. In der wursei Acht mithin 1! i
IfiBlL
4(^^ ^jnaüp» «Ines vocsls) von einer liq. der
.berührt wird', f- I>. väler (aqua] aied fignis)
capifti-) .fäder, [pater) Heer (ager) miiger (graci-
er (pulcber] hUKel (grandoj hrügei (vellia) ha-
■ylus) 'dages, dage, Überhaupt alle gen. und
. der manol. u. .neutr. TubA. ; — lämne (f&r
&ialne {parviiu;^ .' Tmalra (parVoniai} hsglas
ijbs) Bgru (pvaj rBlii (laquear, göüi. rain)
il'.pröpr.) fäJljtQ (expiare). AiunahoteQ a^ bei
I gen. (%. marc. v.nä Deutr.', die acc. fg. fem.,
n. pl. mafc imd ilie nom. fg. fem. ^nd, oeutr.
MF form [kun: bei sdj. kehrt das a auch
: enduDg e zurUck] z. b. fmale [psrvi, par-
Mt fmale (parvam} b) aifch das von e gefolgte
nt lieber a als 8 vor üch zu leiden, vgl. ga-
Dcas) gamel {vetus}. c] bei der endung des
parL pi^t.' finde ich fchwanken und z. b.
laden bald hladen (oduHus). d) verlieht Geh
bft, daß bei jedem andern vocal der endung
las a der wurzel eintritt, namentlich in den
I fällen , tobald noch die altere endung
ftatt des sbgetf^wuchten e gilt, i. b. bagal, '
fpater hagel.
doppelconfonaazeD , fo gilt K (außer dea vor*
rührten ryocepen . fmahie, agru) nur .vor fe.
h (äfo, glä., ßA, caAer, crBft, Stier, hafl,
unl«r welchen jedoch 11 und vielleioht fo in-
das a zurücknimmt, vgl. gaAas, afcaa (T), nicht
, es heifit orafla , nioht crafla. Sodann vor
otinationen pp. hb. lt. co. IF. als: appel (po-
I. antffißchßfek» voealei
r .niisemnndffrrelcung vM nähere
}(en de'i nnpelf. 8 inO^Iich fein,
^ulfchen Tprachcii knum etiras at
?hHdol (ich 1) von dem e, den u
wird nichl durch die endnof; ff k
pndiins e, bei der es luweilcn e
ilrhcs '-, rnndnm ein unbetontes,
otls findet es hüufig bei austaui
r. , Toli^lich ohno oin endungs-t<
chrn mich die hfl', ä und e feite
wird weder ber, m^ fllr bar
U r;<U', hürü r. Tele (aula) berij [
dem i', z, b. vCg (via) ri'gn, rön (
ts v<i}:n , viln [currus} mägeD (vi
^en •>, umlaute des ö. 4) von dei
. örler , die letzleres haben , beba
tenn fchon a , o , u in der endung
Dii'l (nionientum) gen. u. dat. pl.
:> darf man nicht dtpg (dies) fondc
gen. und dal. pl. daga , dagum.
i ^cnaii zueinander, wie das altb.
; hi-j^oa U.icebant) alth. lag, Ugun
"piele von dergleichen, in genauer
errcliiedcDcn lauten: ft'fer
Ittrab 'dte Uidtfaig'' a geieugter Dmtaot'des a,
»nheil das an^If. a mit der 'eadung u ver-
Aanerdem wbrde mttgr, gen. pl. maga febr
naga erinnern ; im dat. pl bekommt jenes
efes maguoi. — Auszufprecben hat man das
ie das engl, in bäve (habere) verfcbieden von
dem engl, e in web (teia) ^eichlautet.
) der dem »]\h. und nortt. k parallele laut,
de lu fpncbea , ■ und zwifchen dem gbth. b
th'ä eingebend, wogegen das atigelf. & dem
enlTpricfat. Ein deutliches beifpiel der jeder
eigenthUmlidieD , unverwirrecden fUgung der
ies angetf. EBdarffo wenig als das goth. 6 fUr
ilsut des S eraCbtet werden, obgleich im mit^
Qord. ein folcber urolaut wirklich (lattilndel.
(auOer den pl.praet. Uegon, seton, TiEtoa etc.]
ngoa) VTfBce (vindicta) dasd (facioos] rsed [con-
^d (remen) (heed (oßii} {>reed (filumj meeg (pa-
?g (canus) Vffig (fluctus) btel (pyra) m?el (tem-
1 (fagitta] blelfi (vir] IbsI (felicitasj seif (genius)
lonnire] veepn (anna) fsBridf^ (improvifo) beer
isre (clarüfl) fv^ere [gravis] rees (curfua, vi-
,1. race) hries (bmiliaris) 'Itetan (Gsere) (Irset
) ansnahDlSweire ift es indelTen wirklich um-
6 und dann jenemnord. oder mittelh. es for-
ar Dicht materiell '{^iich , indem ti gar nicht
Belege: bnedo (latitudo) hEelan''(faDare) ge-
immunis] fttenen (lapideus) teiitg (unieus) ne-
rnicnlus) Iceran (docere) hseto (aeftua) bvtrte
drtpfan (pellere) etc. von den fiammen bräd,
, rti'in. ftn. rfln. lArc, hAt; ferner e'eta'rü fconi-
ijrlßiclißfrhe t<ocale.
I (liircligi'hcnds fip (iiiare) pl. fn-i,
liUns, raviim. — In der ansrpractit
irllnuiiih verfdiiedene ip Eufammm-
im köiinle man erAeres äe, leUte-
wci durcliiius verfchiedene arten.
iiinl. ,1, und zwar in folgenden (ailn
inationcn II. rr und die verbinduiH
t. Id. Idh. Ic. Ig. Ih. Is; rl. rm. ra.
rdli. rc. 1^. rh. rs. folgen. Belege:
iillü (fi^lj hoalle (auliie) vi^alles (fun-
'diiitiinus) pi'arroc (clauEura) cneu^
riines (cnlli), auslautend wird uUi-
li'ul. vj'al, cniiiir gefch rieben ; bCalm
■,ne\] If'alm (pfalnius) güalp (loni-
t: cöalf i'vitulus) hvtfnif (coaveiusj
li'alfe lunguentum) hüalt Idiudusj
rt';ill [M] line-vl'att (rolundus] Kalt-
■M {nitidus] l'ald (vetus) eaidor
lilin' jpnHfepsj hüß-Atiald (coelehsj
i';ilihin. liL'jildun. vi.'aldaD. und' die
nLliiHi) ti'nidc [narravil) cvl:>Blde [cn-
I. angalßel^feke wcaie.. 237
Itler (rifüs) aüahl [nwt] ft^abt (pugnavil) nftrüaht
tafus) |>eahte (te^ebat) fiaxl (hiimerue) feax (cri-
teas (falmo) feox (cultur) vöax (cera) v^xao
^erc) elc.
vanfcend finde ich Pa, a um) 3 vor dem ein-
BD e, r. p. f. t. d. dh. c. f , desgleichen var der
Indang fl, ft. Beirpiele des i'a: bOnlo (tnotum)
■ (eereviSa) fiialo (fulvus) K'aru (lucus) Dii>ar
SB) tüar (lacrim») cJ!ar (cura) fdaro fnindiinne)
nä (jtortio) gBap (patalus) fWap (allus) gerct'apii
ilurae) c^af (psiea)' gßaf (dcdit) «afora (cogniHiiK)
tc faccipiier) ong^at (inteltexit) gSat (poria) Cal
bat) fef at (numus) (fatoi (dinis) bt^edo (fiugnü 1
gSador (fimul) IJadar (fepes) fcjtado ('iimhraV
bA [cnltnen] Iceadba (latro) fc^aoeD (quafffftüsj
WS (graeci) ') inüagol (miignus) , compoltta mit
Ä, cöafier (urbs). Mehrere diefer fonneo und
r(>noter a und 3 BDgetuhrt worden, a. h, hafitc,
^cscen, gBf, at, es ialli lieb darüber keine All-
ane regcl aufRellsQ , fondcm riian niufl die vor-
)nide individuelle rdireibung an den einzolnen
em lernen "). Niclit feiten hün^fon feinere
rfchiede ver^nndler formen nii frilehcm wech-
ier be/eieliniinu z. b. Hup (pmllusl pl. (liipas;
n (graiJi; fii-;ip ifeiindens, eicellus) *'*) ; Iciift
(ij fei'i-fci'aft (ej^enus),
haiiptHillc und wo fu entfchicclen ftehl , find
unier 1. und 2. ant:ei;obenen , in MoicIu'Ti I. r.
h, von einem weiteren conf. iiefnliit, einlreten.
^ «■.ihrnflimiini;! orliiill durch die nniiloye unter-
duni; [ler L^oth. ;ii und ni : nii und nü (eben
. ie.i inde'rn ai und . -.11 iileiclierüeHnlt durch ein
ndes r und ii liciJinijt lind, mehr bcdeulfnmkeil.
.verde beim /-o biiM'diiniuf zurnkknrumeri.
)ei (liefen} vcrtatlien einen ahweicheudcn dialecl
■ rpur eines hoctiil ta le das mit licm nii^cir lh
rliLh rJilil es fubn auf ar \iuhJ ober praet ) rondoni
uf nr und Tn uiilPrf( ImJi t lud l jr Incniij] \tm
a rrjut llJiiplf 11 lilidi rrMwiiikcn /wrih)!) ililii-
1 z*jf>^en a und la dl-. \ai<n\ und vtarod (liüus)
I w(edi.[um lledp poculum) vuJIig vcrktiiedLn
yelfäckßfcke weaie.
ind ht ; die belege find feltMi
(coliir) foohtan {pugnare} p
I ; gewölinlicher ilt der uberp
. ri'lilj elc. (f. «ben bsim i uB
Lv.inkt der laut zwifcben 1 on
igen meiftcns üo: bVö [api!
i'odor (tebtum) g(<of (donum)
bii (coelam) bt'nfan (tremere)
ipes) c(*ol (oelox) gPnlu [flavus
loc (lac) vgoloc (conuht)) Pora
lon (hinc) h^orö (eaDs) hHr-i
■en'us} »forold (mundus) I
rcsbyler) Polen (gigas) heol ■■
is) etc.
ctn l'a (voD welchem es Ulica
n ifl) zwar diplilbongircbe
niche, mit bloncm Torrclila^
(.'inos eintritts (folgeDdes t
Olli, ai (oben t. ii.) aabe Ut3
vorfchlagl, fo hat Act hier
■illt i) in dfert.'vor-, iipd »
jljg gelee^-" Denp dah o a^
I. angdßch^Jche vecak. Sit
wie denn auch Hsn^ elitäres sugelf. eö von dfrn
■gen (H) uDlerrcheidet. Ferner laßt sich fUr iü uder
t&fuhren, da/t es zuweilen in ü (vgl. ICicaD, clau-
K) und noch öfter iu y Übertritt, welches l^titere
^ui des & ist. Belege: fi^öc (aegrotus) leöd (gens]
JWso (offerre) leöf (iianis) {»ööf ^fur) lüögan (inen-
*) gsdgudh (Juventus) ledht (lux] hvt'61 (rola] löonin
>) [»««nie (iliicaj fl^6n (fugere) ftrüönaa (gignere)
ii^lpukber) tööna [damnum^ dtiöp (profundus) bHiip
fi!v,| döör (fera) cüdfan [eiigere) fcl'ötan (funderej
it (contus) Ittödb (cannenj Iföv (vobis) cnenv (gonu)
-i larbor] jjeöv (fervus) nööv (novus) brüövan (poe-
w»j Möiran (manderej.
einigeD ablauten kommt (lalt der allen redupli-
•^l"! ein fo vor, welches offenbar keios der beiden
JJ^i, foDdem dem allh. ia, ie enlfprechend und
P'*'' DDcb zweililbig oder doch triplithoDgirch ilV.
■ftw die praet. biö-ov, he-ov, cne-ov, crC-ov,
r""i re-ov, fve-op, f^-ol, ve-of, he-old,
"-«"1, bü-ot: ferner die bereits oben beim ö be-
'™™>: fpB-ö'n, le-öc, vi'-öx, fpP-Äv (fucceffit)
'"-'P, Uhcr «clclie «lle ni;m dit! obhnndlung der
WDj, nacbtehe. In diefelbe reihe lind f*'-ovcr ((jua-
""n udiI jUinl. wiirtcr la rechnen, die nusfpraclie
mag iMich bald von keinem unttTfchicd diefer l'-o
"™ aes zweiten t'ö gewuft hnlien.
^I'i' !E. iO. ) diefe doppollaulo könnten fiiinzHch
^""fi nerdcn, da lic nur mnndartifch fUr andere
wltliiedei],
MäHe
•■ hin und wieder j^efetKl lind , und die
^ -r ohne lie ins fjiiel zu lirin{;en, vollftHndig ab-
*«»f-eri „ird. Indellen boft^flifion Tic tlipils meine
'""< Miimnun:: des e durch v ," iheils verdienen lie
""'"ffWülinunf!, weil lie fchon in den illteften denk-
wni neben der Üblicheren form beinerklich, wnhr-
""•M alfo fpuren des früheren nuHandes lind.
"findet lieh am reilenllen , fo fteht Boel läK'' (iaro
"^'■(92. gialp f. fl'aro, üc.ilp.
*ü%r le und zwar aj für i', als gield [debituin]
ifliian ilolvert;, yet (adbuc) ^icna (iteruiii) ciefte
"ra. etc. , in allen diefen «orlcrn wird gewübnÜch
öder L'o, oft auch y gefchriuben. b) für i-o oder
'(Ten umiaut j, als Ilrieuan (gignere) fei ne (puleherj ;
er könnte ie accentuierl werden, c) fur Ha, z. b.
Q
tgelßchß/che voctUe.
'ar, 16. und To im Orof. melu
b] neben dem noui. t^. d) ftt
re) ievde (ofieDditj iiitibt (noi) i
ebeofalls mit iä zu bezeichnen
im tondi^en 6 oder i, gleicti d
tu betrachteD, woher ßcli die
m unter b angefUhrteD ie erl
(bofpes) , WüfUr auch gilt vorfci
Ihr) ; da & uud üa fchwanken
bon unter c) einbegriffen, inzwi
gtiaA angelrafTeo.
nSmlich a) fur Ho, i. b. t
Bre) bio (apisj ßo (illa] hioneo |
b) ftlr So, foltjlich id su lehn
vuffl (arboribus) Tiöc t>iuf etc. t
.1. die praet. ü-ov, cai-ov iM
diphlh. und das bisweilen gMU
r zu ju beHitumt werden. .,
g zu den vocalen
Ikomnmer uls das alirjchfifcbe.
i, u entwickeln lieh in den trfl
I. am^^Uchßfeh« vocate. 2i:t
miaut , welcher im «otb. völlig mangelt und im
Dor bei a in e (icbtbnr war , erfcheint weit ms-
kter, indem auch ii in y, ä in «e, 6 in 6, (l in f ,
f umlauten. JHaa bemerke aber tbeib die hnü-
ipocape und fyncope des den umlaut bedingen-
I Dder i (böc, IJs, ben, jieiican. IjTan, d. böü(^,
bmVy (icncüan, IfFt^an). theils das dadurch wfihl
Mle uaigretfen dos umlaul« in formen, dunen
IiIcIks 6 zugercfarieben werden kann, i. h. brfd
b) b, brfid, benc h. banc, eA (amor) H. aft. Pttr
D (von der eodun^ i, t', abhängigen) umlaut halte
In Wechsel zwifchen a, ä, ea, io; i, ü, äo, in;
T-
(olh. Hebt das angeir. naher als das alth. in ti,
Qr^i, in ^ fllr € ; in au oder ou ilt das alth.
ndUr, als eä.
hole der endunge« fchwSchen lieh nach ähnlichen
*i ^e im alth. und fblt der früheren a, u drin^n
K| und e, endlich letzteres allein vor; f Ift
Diu den frUhden quellen als endung unerhört und
8 P vertreten, das ich nnfh feinem urfjjninp und
mrtung des unilnuis leicht be[\inimen konnlc ;
'S äher in der ausfprnclio von dem das a und v
ifnden e zu unlerfcheiden fey, lafle ich dohin-
I'' Von einer iifriitiil.ition der vocnic 'oben f. 117.)
idi nichts gewilfes 'v^l. z. b. 6fofl mit t^feft*) ;
diefe unlerfuchnn^en iler unbelonlen Inulc fnr-
iUnächA critifclie bpflimmung der zelten und
lartfn, deren die angelf. denkmiihlor noch cnt-
fi- Die üUeften darunter fcheinen \on diplonien
Icn und lOten jahrh. in diefer hinlicht nicht be-
-■iii abiuweichen.
Angelfächßfcke conjbnanlen.
>■ in in der hauplfache enlfclitrdone llbcrcin-
irl deiii t;oth. urganifiiius und die alth. Inutvi-r-
gea bleiben der angclf. fpraclie fremd.
M. N. It.j liquidae.
anlaute I. n. r. lind von den anlauten hl. hn. In/
vr. genau verfchieden und noch lan^^e zeit, /u-
itere, da \\r. fogar im engl, fortdauert. — Der
n fclivvächt lieb nirgends in n und nur Ichein-
Q 2
kßfcke amfaa
pl. pnet. fcfaw. coDJ. , da
(lebt, rondant die in die (te
id. — Der inlaut d fliUt vor
Ib. finf, fünf) tahe, feft« (»Itl
s (alth. fuDs) bufl (goüi. hu
IIb. ana) fvidh {f^tb. fviofi
h. inunfiB) todh (alth. zand
Veras, alth. fandt) cudh (nolu
udhe (favi, HÜi. onda) nidik
lef. -adb f. aod. Ausnahme
, das fremde tSDfe, linfe
sfail der vorhergehende voc
bei I , ö , ü und Leim attl.
r die länge ftreitet twar dl
e bleibende kürze aber, daß
nicht pcs gelchrieben wird,
z allb. ausfprache gehabt hab
Körtern wie fpoDgifa, wo i
utet, (vgl. oben t. 311.). — I
il orj^anifcb als uuorganirch ;
Helle des goth. f tritt, aic
rii. und gen. pl. des adj. —
I. praet. v^ron, curon, bru
I. angeißckßßhe cmfonanten. tiquidne. 245
iTOcal tind fchlieOl Cich dem n und f an, Belege:
», bam, bamon (nnlere) irnan, srn, umon (cur^
4 buma (rivos) vgl. mii dem golh. brinnan, rinoan,
KbA — ^rs [gramen] ') bops (equus) cMe (DsOur-
H (eric (integer) |)l>rfcan (tritiirare) {leKcvold (limni,
in [iri'fcvold) biTRan (disrumpi) forft (algor) hyrftan
b|K; hJTOaD (frigere) Drft (dilatio) ; vgl. mit dem allh.
,bros, chreiTa, friTc, dröfcan, dritcuvili") pröftan^
, brüBjan , hröHjnn , frift. Dafl bei dergleichen um-, '
tu der vocal a nicht nothwendig in i^a , f nicht ia
K lie fond vor ro. rs. mUltenj Übergeben, bab«
^^ l 236. S39. bemerkt. Der nohtlaut gcwianli
("twas, doch wonig und die vermenguog mit deia
nialteo formen rn- rf. beeinträchtigt fonft""). Veiv
Wich hat aber eine folcbe r-verfchiebung hin und
tief noch in anderen füllen Aatt , nur fehr fchwan-r-
dmileinzela, bei rolgendein m. d. pf. (Clatt fpj, als:
" (primus) bird [pullus] f) cirpljao (crifpare) vgl.
;'''iw, der nebentorm brid, briades und dein hochd.
pn; ig der regel bleibt auch das r in Tolcber rich-
IBverfchoben, z. b. aus brömel (iribulus) wird kein
*™f'; endlich zeigt fich das unorganiTche der ver-
^•"if. in dpiii fpUleron vnrrchreilen einzelner lieifpiele,
* aaraenllich im engl, neben bird weiter third und
ft Kpriicmmen , wofür man im angelf. nur firidda und
* curnis) antreffen wird. Ähnliche verfchiebungen
■Im Wm g und \.
Sdimtion der liquidae wird In der regel auslau-
■»^ nichi getchrieben (oben f. 223.) vgl. vt'l (fons) vel-
*' 'äiD, vammes ; man, mannes; tor, torres; auch in-
"""«l nicht, fobald ein conf. andüflt , z. b. ealne
''*"*ii; fl. fallene, oder durch vorfetzung vornen an-
j*^'' I- b. bors, iiorfes ft. hros, brolTes. — Wie beim
'"'■ raittehl die geminalion oft in dem abgeleiteten
'n Sirs anders als in beiden tollenden wörlern) war das
' na[ach; vielleicht darum findet lieb auch das unver-
nickle (:ras, wiewohl fellner, als jenes,
Gl. aag, ttd' haben ebenfalls dirfyucfili (fic) vielleicht
dirffuofili? nord, Jirctkuldr.
Anderemahl bleibt auch das r in feiner nalürlichon Itol-
iwi.'. 2 b. rell ijuieh; breOlt (peclus) elc. nicht : erfl, brCÖIl.
' Eigentlich wohl : genimen , proles , brut , junges lutnahi
lom vogel; allmBMij; im engl, allgemein Tür: vogei.
■fche amfonmte*.- fifwfac
illoDOD i, t. b. fremmaii,
wie im nltf. durch zuf. rtlck
(meum) grönne (viridem) ft
L hier anne, Snne, ntione,
ic meinen belege Rni ober
Jod D ; bei ea und So vor
'den. Hier nur einige zu!
rkungän : MB. anibiht. cam
amber, omber (cadus) lamb
ubus) timber. fiinbel. dumb.
i] Tymbel (convivium). MN
ihilo), Römn (vox) wobi alle
Qcilia] mylD (mola) berubt
ehel vylen, mylen. RN. 1
Talls f. aren tu ft'ebn , w
lg earn (wie bSarn elc.)
ch in auch das auf die Jiq.
:h einen ausfallenden voc«
alle fJlle lallen Tich doch
n, (expisre, luftrare wabri
dimkelen adj. ßl oder " '
L mgelfächßßhe confowmtm. labiale». S47
JM^ aid dtrC entfprungen*] ; curQan (devovere) weifl
■ nielil berriedigend zo erklären. — Die ^oth. sd ßad
knitlicb \nrd übergegangen, vgl. bri'.ird, bi'tiord oder
■ril (unimilas , punctum) ord (cufpis) hord (ihefuu-
M nKord (merces) rt>oixl (loquela} pöord [im (cliadi,
B t. IH.) —
|P B. F. V.) iainales.
Hier id beinahe ganz die goth. einricbtung, ich
f dsher diefe vorausfetzeD und mich auf wenige be-
nmien befchrtlnken,
il'i iDlaulend zwar meilt in fremden , dnch auch
Wlchiedenen deutfchen Wörtern, als: pada (milvua]
■ (leiDibij piegjan (luderej piüoh [periculuni] pliht
Nntum) plui'^aD (vellere) prat (aitusj prelltg («Au-
I de In- und auslautend büufig, z. b. Tcapan
C«) fcip (poeia).
^, Mfeulend von p und f getrennt , hauOg vorbdn-
■-ib-uod altfilaulend aber nur in der rdlonen ge-
P»'iM bb und der verbindnng mb , fonll Dberall
f. der aolaul riem goth. f entfprechend , der in-
™ fluiiaui hingegen tbeils dem golb. b tbeils dem
**■ f; vgl. dröfan, ft'ofon, yft'l; ufor (ulterius) vulf
'c. mit den goth. dreiban, fibun, ubils; ufar, vulfs,
s ill auch tein b (lih) wie im altf. anzutreffen. Ob
• äusfpMclie zweierlei f, alfo eine zweifache afp. ge-
"wri Ijabe;' will ich nicht entfcbeiden; erfi in den
""^n denkniühlern pflegt (ich ein, ini engl, noch
■i^Ks, inlautendes v Aatt f zu zeigen, das dem
'■ liod altf. v parallel wäre, Die allen und achtan-
'■ quellen kennen es aber knum""} fchon darum, weil
Hau halle zu allen nor tchoinbaren Verbindungen die
allb. formea ; heilirdn , g^eilirän, tiurltän , vermutblich
«uch kleinilöD etc.
Ekronclere ausnahmen lilicr ( racriQciuin ] [ärbu (colarj
Boet. 197^ abal robur) fnr. 13. [dem altb. Farava, aval
enirprecheiid, beltSrken die regel, fogar aus dem Ulleren
vigbed , vibed {altare; wurde nach u, nach viiobed, veo-
ted , vforod. und neben dam gewöhnlichen über faal die
{'ar. auch Tchon Im dal. tifro.
Das Im ßcnvulf dreiiehnmabl aber fond nirgends vor-
kommende hafda (ein tbed der niltung, welchen der
lelin deokL; das miltclh. hnrreiiier, vgl. Ben. i. Wlgal.j
fifclie «Mt/bnonlMS.
:n einfach und nicht [wi« im
wird. — DieCes luf. follen di
. f ill eio nachtheil gegenUbei
:h, wie jene fpuren des b. i
edcnbleiben der lingualen in-
iiizwifcben zeigt das goth. Tel
irhuitnilTen, wie frühe die n>
auch himml darin die aord. i
e fpirant, fein wie im golh. i
icr allen nine gefchriehen ;
einigemafal noch u daneben
' fvua 151* vuolde (i. fva, vo
vurüttan, vurädh (l. vrllttan, '
3 vocalifches u, fo wird v
hvurfon , vurpoo etc. , ausoj
itcr: übt, ucu lt. vuht, vuea
und mundart. ÜbereioRiii
>rbindungen bv. qv. fv. dv. |i
, fu, du, |>u, tu gefchrieben.
' und auslautenden v, denen
.e ich
I. m^elJachßfcMe oenfonanten labiales. 249
Hs) triveo (H^eu^) gvwOhnlich aber ß) e^, als»
ftv (bovusJ hleöv (refugiiun) cn^öv (genu) Iri'^v
bor) trtöveo (ligneus) üöv (vobis) ^linv (fervus)
It^v (dux) nCivol (pronus) ti^'övS (Qdusj c(!6vaa
B ädere) brCövan (poenitere) ferner in den pari.
let. reöveu (colfttus) vrtiöven (? Beov. p. 128.) g»-
i6Tei3 (fputus). Nebenbei iö, t. h, triövum (arbo-
BS) ü. tr^ävuin. Seltea Mird auslautend das v aus-
iRea, z. b. hlöö f. blßäv. Vorffhieden von diefem
find ftrenggenommcn die ablaute: h6-ov, cd^-ot
II {f. oben r. m.) dall intiövle (virgo) f. meävle
ll, wurde f. 2^8. vermutbet.
' finde ich in dem einzigen part, praeü gersv^
^i- ' i
Ir eDtfpricht dem gotb. liiv; bcirpielei fnäv (nix)
pr (Uunulus) Clav (cornix) iävel (anima) väva {ma-r
■}; die prael. Ipfkv, (iv (colavit) f)räv (torfil) und
|.part. firäven (tortus, goth. jiräihans) [nicbt Ipi-
U, loodem fpiven oder (pHöveo, goth. fpivans] ;
idÜcb die int. und part. cnftvan, fävan, blävan, crä-
n: cnflven, fflven nie. iirul dus nbj3;eJeilele hÄvjan
lectarej ein Ibrkes hlvan, hi'iv, hivon, hiven vor-
sfetzend.
1' tht;ils dem goth, öv antwortend, als; liL'VJan
"odere) Iheils umlaut des A, z. b. bliovan (bucci-
re). Ich bin unficher, wohin die iidj. h:r\en (coc-
leus) und bl.i'ven (perfeus) t^ohören , vielleiubl
Diml jenes von hlvan, hhv und bcdcuiele eigenl-
■h: limpidus, fpeciofus.
(dem goth. eiv parallel; hierher die verbo fpivan,
van, J>rivan und das verlorene hlvan, wovon noch
« fubÄ. hiv (fpecies , forma] hlvjan (fonuHrej und
ermuihlich hlvifcii (res faniiliarisj hlvan (familia-
!ä {iriva (ler) tviva (bis).
r hli'>vjan (florercj fpövan (bene tucccdere) (lAvjan
luere: (lov (locus; provjan Ipatij ; feiten der um-
ut i', blOvjan 'elllorerej.
Fl' tri^vjan (confiderej.
Die gnnie darflellung lehrt, daPi der kurze vocal
V nur ausnnhmsweifc forl<laui'rt , licwöhnlich aber
diphlhonj; und v dazu cefelzt werdun. Dicfe un-
nifche Uberladuni- rührte daher, dall man im aus-
• das V nicht abwarf, z. b. deav {i. deä, trööv II.
ifche cmloMtUm. tabiak$.
}|), wovon Qch nun fäifdilich,
gie der f^Ile, welche dea anU
(^1. fpäv, bir, golfa. fpäiv,
[elleidil auch bei dem M i"
(It. io. goth. iu), worauf id
weil Jich die anomalie üAv (
■. iw) herrorthut, wie i
awj , oi>gleich im alth. auslaut
geleglom w iu und ou Rehl. ■ —
der unbetonte vocal vor de^
il\l dann ih dem vortiergeh^a
(pugnae) fealves (Tulvi) talvlg ^
I mi^olves (farinae) »rvunga {^S
rvum (inlidiis] hyrvjan [blasphen^
■. 90, 15.) hftfve [afperae? Pbt.6^
llens, princeps, nord. rreßt] T
i] lajfyjan (pafcere). Die volle'
»öadevefi, ftaiuves etc. — DaSE
tritt zuweilen in die gutlura «
rius, <]vivi9) und noch öfter g
16)- -
abialinliiute.
el (pomum) ouap, cnappas (caoi^c
nd (crea(or) yppjan (aperire) ^^
tare^ loppe (puiex). — (BB) hüu —
bban (habere) hebban (tollere)
vebbes (lela) cnebba (n. pr,}
'ban (verrere) libbsn (vivere)
libbe (cognation) rib, ribbe i
1. mjtlflehfifche cmfonanlen. lab. liiufualeg. 951
(rtdh limi») vtifttian fli^cere) vrat, vrAttes (res mir»)
Wif («hwnfliio) vrailjaD (luctari) vrögJHn [arcurarc]
Wil fJWütalio) vrenc (dolus) vri»6n" (tigeret vreöh
^h»\\ vringHn (ftringer«) vrincle (ruga) vrtWn (fraH-
pre; vridhjan (ci'efcere) vrdt (roftnim, rtlftel) vrölan
"wrei Zwifcbea t>r fchieht lieh zuweilen u ein , vu-
Hi, vurättan, f. vorhin f. BiS und vgl. oben f. 4*1.—
tonil. ^ (btilegc beim ü] und jis welches gleich
" ilih. Ti {oben f. (i9.) für /p flebl, doch finde ich
. »ngell. heiderlei form unlereinander fchwanfccn, vgl.
H.I»'ef|M) apfe (iremulus) hJlpfe (feral hrlipfung (ves-
P *lips (blaeXusJ cops (coropes) cirpfj^n (crilpare)
*■ 'lirp, Hfpe, barpe, v!i(p, cofp und bvJfpi'jiiQ
•Te) — m ift keine wahre verlundui^g, fondem
* bennheite hrtiövfjan [dolore) trPovfjan (ßtiein dare)
p« ob« die formei^ ms, ns, und ahnliche.
U.
(T. D. li. [,. z. S.) Unguales. Wie im goth. lunlBhl
phiUaid rein gelcbieden, daher anch in den gcdichlen
■jj o. (i, leioeswegs mU einander alliferieren.
|T: ich führe hier die Irqnidinerhindunsien ll, nt
iD(i rf sn ki'ttlt fciaudus) müalt (bralium) '"ti'alt (fei)
MjMi miundus) ti'aifjan (loliitarej lielt |balteum]
»«''»'' fultan (mori) meltan {iiquefieri) miltf (fpien)
wMre, mjltpnre (meretrix) bilt [capiilus) gille (fucula)
nfi« incusj holi (lilvaj l)oll (catapulta) f^h (dclictuni)
ijitjan (befitarei , plant (planW) sit^Jint (gigas) enl (pi-
™i raccenia citenai fünt (lilex) minie (nienia] Hintan
Wift-Tei
vinicr fbioms] hninting (nom. gladii) munt
dfii
laifw nt.<
P"ni pnnsi Hunt {hebes, faluus) huntjan (venari)
"^'"Sj in^nljan (difponere) ; fvi'art iniger) leart
'ort (cauda) fpL'ort (Tporta) port (porlus) porlic
turlel turlur) vyrt (radix) cyricl [lunica).
Ai^lmiend bei zuf ziehuneen lieht bisweilen t ftatt db,
""Wlltch in der III prkef. fg. bei den wurzeln auf
" ' ' Dd jt, als brit, it, fllt, ivll, bint, fvilt, Halt:
jnürfl, ,1,,,^^ (,„^j^^ ^^f^^^^ binddh, fviltdh. Zu tadeln
""^ lortomniendc fchreibung liut f. lind (funlj ;
"^üi (teht aber pefynto (fanilas) f. gefyndo (vom adj.
D dicfe med lil im anlnut überall und forglam
^ der len. und afp. zu unterfcheidon, daher wOrter
M (le.n (ros) [lavjan (regeiari) Lavjan (parare) [)ertv
te gät [caperj gäd (mucro) ; &d (rogus) ödh (jura-
fcke confo
mit einander zd f
gen, z. b. swifcheD deidh (nc
[vgl. oboD r. 467. Qote) wsrden
- und aaslautend tritt aber verTc
wircheo med. u. afp. ein,
bt bei den verfoindungeo tut.
Att ndb) und M/i fcharf abweii
[anfor mas) fandjan (rcrutari) hi
[(andan. ende blind, bindan. hin
mund [tulela) ; beard. eardjan
enles) hirde (paftor) bord (ms
i (vcrbum), auszuDehmen : tu
ictusj neben vüordban (fieri) vei
nmlie völlig dem i. 160. in der:
'urtun, wortan entfpricht.
lg Id Tcheint das urfprUnglidM
^n, da ich nicht aar: eald, tu
, gUld, mildü, hild (pugna]
I (audax) bald (acciivis) vild (te
(Tavor) etc. alfo überhaupt kein
reffe.
'\2,l lieh db gleichfalls oft in
wie die Tergleicbung der fl
^y^mgeyächßfcht confoniuileu. linguales. 253
7*^i**ike unicrfchiedlich ^ewefen fpj-n , obgleich die
^lülreiht nur eine afp. f. (kein li) uud die gutlural-
,J?^u? Sar ksine afp. helilit. Die hll". und drucke ver-
, dfc^" t und 8 (wofilr ich mich uDgem der nuflofung
.* ., '^"e) in einem fori; dazu kommen UbergKuge
'7' '0 die media. OtTeaba^ lautete \i hürter (beinahe
' ^'J, dh weicher (etwa ds, dz) und dem d liem-
öiff^' '*''' !ol%e der aus der analopie des allf. enl-
^"'i übrigens auch von Rafk p. 9. angenommenen
t n"'"' fclireibe liu anlaul [> , im in- und auslaut
^"*'■ anlaat p darf nicht mit der med. verHeohfeit
• der- io- und auslauL dh hingegen ifl, nach dem
' t^oivk-i ekelten
d k™ >'"erbindungen dli [Oatt ndh} und rdh nicht
""PI d «><|er rd auszudrucken; beifpiele: fvidh, cudh
«c. tobe»» f, mj eoidhe (terra) vßordhan (ßwi) vöordli
tO"?""») «Tnordh (homicidium) furdhor (ulterius) etc.
u ^^^ * ndung Idh i(l günJih'ch abgekommen und in
~ '*™f"^«Iell; die urfprUngüche afp. halte wohl hier
einen hlti^zjen laut, daher im Bord. die völlige ver-
wandJune ^^^ ^^^^^ Ij, ;„ jj^, geminalion U, und
felhft im ^Qgpir. die form vildi'ör (fera) ft, vild. di^ör.
c) nach vo^^i^^j ^^j^^ ^^ zuweilen in d Über; aus den
t" i?^^' mUften die fölle, wo dh. feft Hehl und
wankt, l^i^l^ljjg gefaramell feyn, hier von vielen nur
*'"** ^^slege, welchen ein organifcbes dh gebührt:
Udbjan (X'ocare) hradhc (fubtto) llndbol (irmusi biidh
7''*' P*<^h (callis) Mdh (lillus) fr..'!:. ..'i.. l-llior
funis. ki^ijp^ [jiennnj gridh {pax
^deorfur«:, vidh (contra) tit"
vidh (contra) tidlia (('otii[Ki>. liilij.id .pciii!-
Mre; ge«»i(]hlan (emollirei ädh (juraiii.^niuittj Iddli (iii-
kl^J. ''"'"■^dh (iratus) vii-dlijan (vcnnri; 6dh (facilius,
hrWher (mens) f^-dha (cohors) m.>dhv (felfusj blidli.-
|laetus, „1,]^ (niHlitiai lidli (poculum) lidh (artus;
bridhor (fpgierj leödli (carnien) feädh (puteus).
^ * Vein angelfllc'hlifcher liuchllab noch laut; fcl-
Vec IchreiVjpu jj,^ einzelne hlT, : mnn fehe Lye unter
badic«, hjizere fbaptifta; ftnlt bildhere, alfo die ausfprn-
cVe der »tp. ,l^^^ bezeichnend, welche sIeich einem mil-
ileti ds iMilet.
iSi die ausfpracbe war vermuthlich rein und von
äeni i*^laut entfernt; ertl fpüler feit der normüiini-
\etieti «roberung wurden mit freinden Wörtern viele /
254 I. m^elfächjifchß amfonmUem, Imgm
in das englifche eingeftlhrl> Voa «ka nber|
r in r vorhin f. Sii. Beilpiele des wabreo f:
cinuni) natu (narus) vare (coenum) blila lU
(terra) Lüfel (coryliu) blsefe (fax) dyf)) [vel
(exemplum) yfela (favilla) etc.
geininalion der Inlaute. (TT) häutig, bei
r. S33. hier noch andere: föt, fötles (crafTu
(acucre) inettBn (parca) fitlf (cantilena] invtt
fcottas (fcoti) etc. insgemein wird nach ku
(wie im alth. ;iber ungefüger ^' fUr ; fleht
nicrt, z. h. mettas (cibi) vom i%. metS, fnottc
hluttor (punis) bitter (amarua) und fo in de
^on -etta, -eltun, als: Smetta (formica] bilcc
tare) blicettan (conifcare) etc. wo hau6g ric
fachfs t geMirieben wird: melas, fnotor, l
Verrchiedeu voa der gemiaation tt ift bei z«
fallendem vocal die alTimUatioii it Aatt -~tk
praet. z. b. halte (vocabatur) ni£lte (occurr
lede , m^tede (gotb. mälida) , desgl. (tatt -
ouette (fedinavit) fette (pofuK) f. onettede
vgl. Über ähnliche alth. tt. oben f. 168. 19
dem alth. lt. parallel und im ganzen feltner i
fpicle : bed , bcddes. ved , veddes. ahreddja
I, Mgelßchßfctuf conjhnanlen. lingualen. 855
idu nchtigere ni[>as, nitia, Di|iun].- ma^tiim finde ich
|l, i»ftf,eo neben fiädh, padb.is das Uidelhafte pe^^~
j Icallem facere) , heiler pedhjan ; ferner vi{>^e (lo-
U l vidbje. Dies unorgonifcLe {»[». 88 hal mil dem
k [f. ?(. eJDCrlei (jueüe. — (SS) auller der häufigen
lf% -nilTe Und folgendes wahre geoiinationeD: alTa
ij aüSe (proiDootonuDij bifTas (juvenes) milljsD
«1 Mffas (ofcuJa) cnylljan (premere) etc. In ao-
"ürieni fcbeiDt (T. durch allimiintion enlfpraDgen,
V!t (itrslia , manfueludo) aus lidhfe , das fleh da-
fiodel, von lidhfjaa (mitefcere, von liilh. aitb.
milis}; hlilTe (gaudiumj aus bli'dhfe, blldhfe Ton
Bj Widhijan (laetari, vod blldbe, laelus) : bleGjao
iiwre, fegnen) neben hl^dljaD , blMjan {vermulh-
^bldd; fnictus, ulwrtas, Tegen) [iüTe (huius f.)
^; laffa (minor) comp, von lylel; viffe [novit,
Bilidier doch vifte) aus vitede ; miOere [tenip, fe-
fi unufl) weif) ich noch nicht befriedigend zu er-
■■Milt das nord, miOiri.
fJinpiiliw-feiWtfJM^en. 1) anlautende, die das glolTar
m weift; tr: Irega (veiatio) trendel (orbis) tredan
*>fi trPrtv (arhor) trCövü oder IrivJ^ {(idus> Irog flin-
■/ inin) ilirmus] trymjiin (finiiarc) trudh (lihicen) —
"'i 'duo; ivlii (raiiius) Ivincljan (fcinliJlare) — dr:
«■ drincan. dreani fjui)iluiii) drviigan (lolorare) drih-
^''- — dv: dvas (hebes) d\eljan (deciperc) dvOorg
""sj itvinan ftabefeere) — |)r: |»rac [robur] ^traa,
■fiis' |ir,Td ffilum) firpill (turiiia) |)n'ö (tria) {irl [Ires)
''^ aiidax) |)ringan (premere) [irofm (vnpor) {irAvjan
Jnih ilnculus) (irim (cohors) — pv: ftvang [cor-
' ftH'ngan i'copere) {jve.'ln (lavare) dvi^orh (curvus) —
h.Jl. fm. fn. fy.fin-. /?. >. > ; alle häufig. -
«uleade: _/}». /?. /c ; belege: ilfpe. hafp. vlifp.
irnfp. hjfpjan (f. oben beim ps.) — braflijan [cre-
•' firiiAjan (lor(|ucrei cii'all (lis) cl'aAcr {callrum) efl
» ni'ft (oidus) retljan [(|uie[cere) mill (nebula) vift
i viftljan 'libilare) miflcl (vifcus) Jiiftel fearduus)
carlilapo; oli 'fquama' fdHor fnulrrtio) muli
m_ fvMoftor (foror) (»'öfter (obfcurus) etc. — al'ce
räfcelao (ftrepere) dvUffjan (cxlioguere) afc (fraxi-
fffc 'caroi bnefc (teiieri diCc. lifc. vifcjan foptare)
/pofcerei eftfc [callusl hufc fcontumelia) nierfi;
zuweilen fetzen fich diefc tc. in x fcs) um,
bnexjan 'moJItre) fixjan, axe, Trox (rana) , flaxe,
.iix (dens inaxilL; fUr hnefcjan, äfcjan, afce, frofc,
fvhe coufonantea. jrufttmtfM.
— rneigentliche verbindungeB («
lind is, ds, dhs, i. b. bildlji
U'ofUr man auch bltUjnn, mütlß
L'ilen die animilBtion IT (wovon m
t verkUi'zung des voraus neheadi
nnc'li wcilere belege: gltrjiin (tm
?ilinrcl hrflfan (fragmenta) unrAlfi
rt:loic'liung des alth. lebrt den (i>
irchoii dem t der wurzel und fit
fjnti , inetfjaD würden alth. millifbi
r<'in) lauten. Eltenfo lehren yi i
ärn ilsquear) die fyncope im gMi
) gutturales.
nicht k {;erchrieben (diefes ert 4*
remdon wiirlern , z. b. kfifeKi"*'
:n. Vor a, o, u, ä, tt, d (■!*■■
, V, hiit das kein bedeidcen; n^
i'o, üö, (!, 1, ^ kannte man i*^
vor e, i, y Tpäter den ti6ä^
i'ti r. 68. 180.) und zwar im tn»
Itli. ;i im iul. wie tich geTpro^
I. an^ßichßfrhe rrnfmamten. giitliirafeg. 9K7
irtiHt w«hl |kcinf. Als die SacfiTen ftatt dw fm-
rune cfti dw lat c 7U fchreiben hejjannen, gall
abandening der ausrprache noch nicht, Tonfl wnr-
fie Dicht c, dflS in cirm (fragor) pwiifchl hJitle, in
■) ftir den unbeiwetfehen k. Inut angenommen
In fo frUher zeit und noch lange nnrhher i(l
änm einfluTt d*r franzcr. nusfprache auf die angHf.
Imken. Die nord. fprachcn, und in ihrem heuti-
fonde geftfltlea keine unmiU^lhiire beiiehung auf
«ilM^lf. ; bcdeulender Tcheitil der gnind , welchen
^[. nnd engl, ausfpniche an band gibt. Doch kltn-
ftfS fpüter eingolrctene ahw eichiingen feyn , zumohl
Se eben durch eine veränderte fchreibung austD-
In [Qr notbig achtete, denn bülte Tchon das angelf.
I [ewUrti ftiiten dem en!*!. ch gleichgelantel , fo
h fidi wohl die altere fchreibung behauptet haben.
llielaeiDiiiahl ausgemfloht, daß das heutige eng), ch
i^ di« ausfpractie tfch. hefaß; vermuthh'ch lautet«
^ Haider, etwa wie feh (unten f. 862. 2G6.) Hat fich
h ausfprache und fchreibung des alth. fc. fl etc.
^ fn fch. fehl, verwandelt (oben f. 473. 174.) wer
te nnl dem npiih. gebrauch di'n allh. fiillicmi licwei-
■'Das mit den heften angelf. quellen gleichzeitige denk-
>W der iillfüehf. livetlphJilifchen) fprache bedient fich
bv des c als des k, aber einigemahl auch \or (' und
'wollte man hier behaupten, <lafl in dergleichen r.illen
lud k beide von dem reinen guUurallaut abgewichen
10, fo wurde aus der allilcration die belle Widerlegung
pc. indem allenthalben z. b. gicoran, kuning, köfer;
■u, cQuoflc, ki^fures; kind, krift; kind, kunnt'as etc.
fanffiengefügt «erden. Nun allitericien aber auch in
> tügelf. gedichten z. b. : cymi; adventus) : crüfta :
4w; qninjj: Cafnes; cjA: cvj-aim ; cjnna : cvice; Caf-
1: cjUDer cvi^alm; cneö: ccnned ; ce^lpas; onArie ;
W: ciUran (frigidiores) : een - [)i'c : crilfle : cnihtum ;
•Me; camp*) elc. Diefer grund cntfcbcidet mir wider
laigl. auüfprache des angelf. c vor e, i etc., . kein
kler biilte ccip zu cnöfl gebunden , wenn jenem der
i des engl, cbeap (oder ein anderer zifchlaut, ds
r das frani. /j, diefein der reine k laut eigen gewc-
Wäre. Freilich würde der allileriitinn die nord. oder
ausfprache kjc, kji etc. nicht gefchadet haben
IS. H. 37. 3S. Beov. 40. SS. '
cb , welche Ünfk \k ,H. Air uotwi
Is ab«r rcbeint liu mir (Ur (Jir ^tiUiof
ti nichl geDU({ erwiefen, thejli lfl|
^ord. aniiloftie mehr «is <jw gulb. i
Voriitußg lege ich al(o «lein an^'
jem vocal die aiisfpravh« bei,
lioh auch das golh. k gehabt bal;.i
ruhte und wandelte lieb ipülcr la^
eien , ohne jenen urffirUiigliclieii f
ivobi begreiflicbDn ausnnbmeii/ in %
Ich früher das c in
riegt. fo dUrflt) lunn wanigftuad
. (»eärehens, dicf« verfcliieäcofa **
n hlT. erwarten; naDwnÜich h
nicht völlig unbeksnale ij
ebe til>er feib& in fremden
[cbriebeu , v^. cttlondr« (et
-fillo (cerefolium) cäderbeAm 1
tere [cilhara); für cruiu diOD
lagegen . wird erüci in der i
3n. — Übrigens lind die an-|
uis c fo bäußg, daß es keiner^
srgang des c in b unten bei ci«r i
I, mngeljachfifrlu! confonanten. gutturales. 259
Ipbr im nngelf. gelten, wo g oft vor die dipljlh. fin,
P, t'o, Cii zu Rehen kommt; ich (ilaube oichl, dftd
in noch fin j dazumirchen uod z. b. gt'alga, gftom
t ßjäalga, ujeorn ausfprecheo foll. Auch in- und
■Mutend, naaicntlich in den Verbindungen Ig, ng, rg
~^ B die gemeiDO ausfprache, z. b. lang, langjan.
dlribad und einige Tremde Wörter, namentlich
ngea (fpongiaj das als eingeführte ausllindirche waare
innuin. ausfprache fpondüa, gleich dem engl, fpunge
jiiht. rpunfja (ob«D (. 911. 914.] geh.ibt hüben mag.
Dit inlautende g wird bei vorausgehendem kurzen
imA nochfo Igen der endung -en") in einigen wör-
'iWf^den, I. b. ren (pluvia) ()i'n (minincr) van
n| gefrinan (fsndo audire) kaum in den alle-
dakniiihlem , welche die volle form rSgen , f>figen,
(l^rigniin fetzen; doch (tobt auch im Bifov. ge-
mi loaH überall [>inen (sncilla) d. des weil felt-
\igati (abgeleitet von t*^gu, «vi« mennSn von
HS^h (virgo) wird in den jüngeren quellen
\th lu niüdb und mttdh^n (engl, maiden). Hin-
/rhm in allen Sltellen fchwacht lieh das anslau-
So? B 'D li , fobald ein Innper vnciil umiiiUclljnr vor-
Mehl h^^l^^e hern;tcli Ix^itn lil, nini jnlm'li inlKiiti'nd
fcald nieder zu p, vgl. bc.iiias, hnigon etc. Zuweilen
B Gcb gr> in uy um, «ie obiges gefriünan , pofrygn,
maiien in frlnsian {'!] frnnj; loder filingj gefriinjien.
»mfi'jenilich fteliel g
fj Ball des j und zwar a] anlaulond vor »■, i, i'a, öo,
, So als : gt? ;voS( gi't [adliucj gt'fc [immoj git (vos
(, duo] gift ifernientuiii) gif (11) gicel (ftirin) giVi (ita)
. ^T iannus; gi'ö (olini) g^'ög.'ulh (Juventus) gyoc
■jii|ULi; gi-üli'ca (vilellus ovi) giiöla (nord. jiili) gCo-
mor 'nioeftusj gi'onimg (ofcHnlio) gi-ong (juvenis)
§fond i'per, ullra) geonre (illuc). Dlefes g (lebt
Die unmJUelbar vor a, o, u und deren doppelung
■rfjs obign eigentliche g allenlinj;s, vgl. onginiian,
ongan, on^iinmin, J;i^d, giid etc.) fundern ein wird
luirchengefi-hnbcn, d^iher die allli. uörler jAr, jung:
ai'iir. lirfinu li.nlcji; \icll.>irlil Inlllc iiiWv , gi'öng ge-
Hricben ^lerduu? Cbrigens vgl. rn;in f, 187. 188.
, Bt^t nachrolüpriilcr Piiduii)! - el ,
es ht'il'-'l nicht für, täl, fd elc
(t^l elc. ; eu^l. fair, \a\\, (ail '
[fanmlen. gtUHiraUj\
ilth. j «bcnfalts vor s und i «ntw«
tend kann g das j verirefeo,
andebt (z. b. faer^n, nergao, v
rjan, verian) ") oder fonft wenn
heo gerchoben wird. Das geft
■n in dem praef. fdiwacher conj.
3] jjPövtge (fervio) tlatt Pardje
da ^aniige fUr fiardlje Kehl, to
enau befehn das j unorganiirb. ii
aehen bleibt, vei^leiclihar d^ni f.
allb. eigir (eijir) (l. egir («jir)
; dem unor^anifcben allb. iaw, I
aU iw, nw, iv. Diere vemandlTi
d V wird fich hernach noch »
r^anifch wären (wie ^»vi, niWi
1 nerge (Tfirvo) Cardje, wogefMHi
auwi, niuwis, eigis) Uberl»da (d
geht aus dem praef. die Iura
if. lllter i>afdigaD, fii^vigaa, odct
<>vi((iian (ft. des beßeren ^irdjanl
vird das ableJtun^s i dreiinaÜ K
mud übrigens diefes g^j uwl
1 med. fi in bOorgao, b^^
r diphth. 66 (fr^ö, heö, föö, gleö) und felbft
zuf.fetzung ^ö land, v(^öfod (i. igland, vig-
liernach fcheinen mir beide formen aus einem
glichen kurzen i zu fließen (vgl. oben f. 93.)
1 mit der zeit entw. in 1 verlängerte (und
= ii wurde dann ig zu ij) oder in iu = iv
e, iu aber bekanntlich im angelf. in ed.
tffen alfo wieder auf die parallele zwifchen
and iv. fl, fig rechtfertigt ßch durch das
jai, hig durch* das goth. ija. Neben glig*
b in der compoßtion gliv-, i^^-f fß^~ und
(novus) ebenfalls niv- und nig- (z. b. nig-
idvena).
=j Och mit dem v berühre, wurde fo eben
i; es find noch einige fälle, wo* g das v
. ohne dafl j ins fpiel kommt, d. h. fUile, in
. g auf ein urfprllngliches u bezogen wer-
ß. So entfpricht grseg (canus) gen. grseges
h. gräo, gräwes; analog fchiene clseg (lutum),
1 im engl, beide zu gray und clay werden,
erum lactis) cäg (clavis) engl, key, whey,
kurzes ä haben; infofem neben fchlußel
hon die bedeutung von verfchhiß, feptum,
iht das franz. cage und lat. cavea (kttfig) zu
den*), cigan (vocare) ift das feltne alth. ge-
[T. 4 41.)**). Ob fich das g in nigon (no-
IS dem u in tu (goth. niun) deuten läßt? es
für nifön, n^von^ nivon, wie vorhin nig-
Itcnd mit niv-. Auch noch in andern wör-
chfeln g und v, wie in hvöögol und hvöo-
I
•»••.i
. I
*
)}.
■ «
hßfehe confonaatett. guti
^. eävjan mil lirm g»lh. aa^i
der QDgelf. fonnen - (org , mo
an, mi?arti in die engl, forruw,
haiTow , marrow. Siebt doch
u bJtrir (gl. jun. 198.) dem angdf.
rSnu, man mühe denn -ju fttt
i'ft, crflw-ju) nehmen. —
p. gebt ab, wie im gotb. md H
de: corpus] wird man nach t. I0S.|
len.
^meinere bemerkung: es ift niilUfi
lobd. orguD {q gclflulige lilcb-l
iiD niederd. und fall auch iol
beinühe gebrecben. SollU SA
.'ermögen , xu nelchem jeder fftlcü:
berecbligl und geneigt fcbt^U, ,*d
^eflelU babeo, dalt die t&M. odM
; unter gewiCTen umßäniien lidB
, i) in den zifchlaut rchwitnkeii, *
idem ä, 0, u) ungetrllhl bleibend
k und g in den reinen und geU
jmlich die liacbd. mundart dard
? berUhrung des bauch- und ii(^
I. angtlfächßfchf confonanlm.' fflHluratea! HH
k Ddbere angebe der quelhen und bfT. ' aus woloTMtf
r«ntiioiDin«o (Jnd; nuf ^naue zeitlipflimmunj; kStne
Ker Tor allem nn, fuhwerHeh reiphen drefi^ ftmieB
m das lOte jahrh. zurtick, lie lind vorlüurer (}i!!fitn
n enlfcbiedeneD engl, cbeek, cbide, chide, chmj
H. Als die ausrprache ch in th, tfh abcv^ena,
ie die alte Ichreihung beibebflllen. So blltle fiÄ-
e der alih, afp. eh. vorpleicbljare nngelf. afp. fti*
fctilen seil diefer rnuadarl hervorgclban , vermdtb-
auch jen«s chjonc dem alth. cbinoi nicht um^Tei^ih'
UM, fo gani verfchieden immer in beiden rpracheil
hund folchw afpiralion gewefen würe. Das altb, eh
hil^iueifi ari dio helle des k (wie ( und z an dis
y und t}; bier im angeir. hati^ die ein(Uhnin^ des
hn dem auf c folgenden ö oder i ab. wonebeo'p
l UDgefrhmitlerl torlbcllehn, fo daß fh dem f uü-p
M und 1 nicht vorhanden id. In der ausfprachie
Brie lieh aber die fcbreibnng cb bald diefem z und
I gnriirermaneQ berde alth. laute dar. '"[
Gau verfcbJeden von diefem ch ifl das. fchöt) itt
Ihtien quellen vorhandne hh (wovon uDtea, bei,
gem/nationenl-
'1' wird in den lilf. diircli das vocalifehe i auspe-
Mt und Lieht hliuli;! in ^ über, welclies letztere im
irifHiip üben olTün und dem j;oib. j uhnlicher ift, als
Dl i;oth. g.
JDlauiend fmdet es fich nur zuweilen neben der pe-
»i>hnlichcren tchreiliunR g, vgl. ji'i (imnio) jt'ü |un-
ijuani; ji'l fiidlmr) joc (jujum) jupudli (Juventus)
JMg juvenisj ftalt göa, gül, göogudh, gt'öng.
teufiper nehme itb das inlautende j au, z. b. in her-
jn. m.-rjan, hehjan, fjng^jan elc. tboils nach analo-
ge des ^olli. Iheils jenes Übertritts in die noch här-
tere med. g. wessen. Doch maj; mitunter der ur-
^ilngliohc voeid i vitcalifcL, alfo herian dreiülbig
;efpro(hen worden fijjn , zuinahl wenn c oder g vor-
lusgiengen, noil iicli dann gewöliniii;!) die fondige
bfrlirtiii-bunf' dus i in <■ einfindul, als: penn'an, bel-
len, [lall dies in den Übrigen fiilbn nii'lit fo leicht
efi-liiehl, JR eben ein grund für das confonantifohe
;H,i [owohl ort;;inifi'h als unort^anifi-b , nümlii'h lias
aulende iwur keiner verniengung mit der auslau-
lifche coB/onamtm. gnttan^.
,zt ifoQdern ic, eAe, Uc, bAc i
v.inus) hetth, YSah etc.) wühl
1. crretzead, fobald ä, ed und i
briiih. fäll. fUlh praet. von hi
; Corona) dciih (linctura) leiib.
t. von k'ügaQ, Qt-ögan; [>vöh,
■vl^an, fleaa, (wiewohl auch
ifeu.l iA) hltiahan ; gGodh (ruESc.
lern langen und kurzen vocalu
'nimusj f. tvig ftehel, weiR
h (curfus) nebon t>rag. Einigen
ii Aalt g gibt das um Jich f,
t j oder V , dodi keiaen lurei
organifche g , zumahl nach
, z. b. dUg, mag etc. Rv
h nicht als eine llcigerung, A
des kebliauts zu betrachten tU
Iben in demfelben fall gleichst
dr6 (Ür hneig, lleig, feig*
reignet fich die Verwandlung
:b auch bei vDrausRehendem
a) bl'orh [mons) burh (an) i
Hubrum) etc. ; inlautend aber f
des organifchen h ifl zu merie
I. aagetfdchßfehe coufoua»leH. guOturale«. dtt(
■' der meU. nlnl io den alteflca M. mit c^, ^w
m «ad fpüter mit ^ ausgedruckt; bel^e: e^
)•) mecg (vir) *) fecg (nuntius) (ecg (carex) ••) Tsq(
miej riec^ (inalleuej- becge (feplum) jecgao Iponere)
||n idicori;} vecgan (cigitaruj tic^n (jacerej vkgjt
p»] eitr-vicga (hlalta forficutaris) friegt^an (interro-
4 bycgan tcai^i-e) brycg (poos) bycgBD. (mDlirij hryog
fuQij oiycg (colex) etc. — B«iae gemiDaUoDeD eo
buf dürfen aichl venA'echfclt werileD, wiewohl «s
Bgwauen UI. getcbiebl; cg (gg) enUpringt Überall
I aDem gewäbnUch wegfaltendea nluleitUDgs - i , dw
k !ecg fieiiet für Tegi, ItK'gan f. legjfia, bryop 1.
H, MGshatb (las a und u der wtirtel aucb jädßn«it
■ u>d) ufugelauUtL ifl. cc mu(l ueirL ebeafo erklUrt
Idtn, tloch nlobt iDsoier, wie die witrier fsoc iiaii
K* beweifen. Naob und nach nimmt der gebraudi
■Im gemiaalionen lu, i. b, findet lieb viggend oder
ri (miliutnleaj f. das Jiller^ und beßere vigend;
■vdKDt die gem. wenn kein vocal vor»usg«Ilty
'^^■Vcg &. bring (d«cb vgl. unten das fmr. ns Aatt ng)^
' (^ni3 entfpricbt materiell cc dem nren^alth. cob
" *i«l. kk : cf/ aber dem nreni,Mlth. kk und otfr.
f- '«rmdl gleich die hildung cg jenem cch in fofern,
'' feil dpr wahren gcmination eine Verbindung der
1- mJi der med. oder afp. vorgegangen ifl; man halte
ei beide zu dem f. f48. 168. angegebenen td, pb,
It dd und bb. Da unter zwei geniinicrten lauton der
Mende (lärker ifl und der zweite nur nachballt, to
ttdies verhultnifs, fobald eine media peminiert, leicht
lin führen, die erfle derfelben durch die flärkere ten.
bezeichnen, bei pp. cc. tt- gieng etwas Uhnlicbes
rt an. Zugleich lehrt es uns, d.iH in dem angelf.
ond cg. reine kehllaute ausgefprochen wurden und
WMiJ!; als bei dem einfachen c und g an afpiraiion
r iifctilaul gedacht werden darf. Die hiftoritche
si;;iing diefer laute bis zur heutig-englifchen aus-
'he bollMligt dns vollkommen, niimlich im altengl.
das angelf. cc entw. zu l:k, ck [infofern es auslau-
Uaii unlerldieide mecg, niccgas (viri ; mttg, raagas (filius)
[fnilier mago, wi^ijas] iii<c}j, miegas {alSiib/.
I)iel«s und das varhe rächen de wnrt Ccboinen in fcliici'
tniiH: und .iu.sf|i rauhe eins, lintl aher !a verfühl edner he-
deuUiHK, dafa niaa vcrli^liiedoiie wurzeln annehmen tnufs.
Beide baben im Ken. [ec^cs.
"che confimaiÜeHl ■' ^fuUar^s.'
rack, ihick,' quick, diick) adai
toliflo, weil ficfa vor diof«a doi
wandelt, t. h. feoohu , «rr«
iccheni — das' oy hiii)i;e);en uh
:e, hegge, ^g«, rypgo, bry^e.
noch cbe Uhd i;», glciah den
murale ausfpr-iclie oad laulften
fec-che, bryg-ge. Allm»hli{t
»ne betmifcbun^ dss lingMitllaul
ie c verkehrt' (ioli d*nn in i,
) enttprin^l aus coh das en)^.
tob, wr<<tc]), catch, wnUrh, kitd
Ig {fprich : edßiv, 'hud^e, bni
ing aiehört erft' f<Al(titmleu pwi
uf«n , IUI) die ailfteir^ i '
> 311 lioßJiHm^n ''und-tsU
ifncbL'ü XII boKlUliifini '
«li der vertnd*rteii rU _ _
sfam , voründerte l'tHireihun^ »
IH| lindul nur in wenigt-n, tif
wtrni ftuU: liohmon odsr imI
lililihari (ridfire) ct'fltibeliiD (ui;
ienWrj. Neben leUt«rRi wird
RutV liUbbitn eewtfbDiicber hH
l. angetßchßßhe tmfonan(en. gutluntli-n. ?fi7
I v(d. cumen (pari, von cvimaD)^ cumji (borpos) cynit'
' (fldT«ntti5| und ba\d '■ felbH im inf. ciimsD' und lim
[ pniet. com (l. cvom ; «ngewftbniipher ill cuc «ier
ovuc, f. cvic fvinis) Bheriiaupl vor dem llatt i ge-
fcbnt^nen y bleiht cv boft^hn, i. h. cvydan, cvyrn,
cvylm [latt ovidsn, cvirn, evilm, gl. gn. ffr. tu gn
' fo^pnde bftege: gnagtin (rodere] gnäl (culeit) gnedheii
■ Ifnigalis) gnfdan (fWcare, verfchieden von an/tddti,
depiere) gnorni< [moeKii.s|. Von hl. hn. hr. ho. Itlhre
ich aus Lye die wichti^den boifpido an: hIadiiB fhau-
rire) hijwJer [fcnl;i) hlilft (onus) blAv (iif^er) blöf (pa-
Bis) bland [lotiumj bleapaii (r.nlirc) bktnbtor (rifus]
liieor (gena) blüov (umbraculiunj bJi'oua (bniri)
hteaidhor (oracubim) blid {tegmen) blüjnn (eminerej
Uinjao (recumhere) htiTa (fama) blol (tors) blödb (praeda)
lilovan (inugire) blAd (fonorus) hli!ilor [limpidusj bly^
Ikan [aiwlire] — hüap (cabi) hnappjan (dormirej, hnat^
(KB (biDnire) bneav (Icnax) hnecca [cervix) hnefn
iiwdUi) bnigan (ioclioare) bniton (comu peterej l^qit
I (Udi, -dis) hnol (Vertex)- hnui (niii) hoygele (lomen-
!< - tarn) — braca (gultur) hraccü (ocuipul] hi'ivd. (v^lox)
fcrttfti (cor\-us) hragi oder brr^v) (iintifiilum) hra?v (ca-
dawri hrflpra (arde.n, hi.uiW nhw- hv<-M- (Rruts)
hreod ^arundn) hi^eddiin eripi'rc) hri'iiiiin (clamare)
hn'üb flurhidus) liri'<lp (cLiiii.-ivitj liri-.ifan [cadere)
bord-hreodha (tenudo) brrovan (poenitere) hrärao
rijitare) hn^dher 'pertus) hryri; 'diirfiim) hriddcl (cri-
brum) hrif (utenisj hrirn (pruina) hrlnan (längere)
hriog ((.irciilus) briofol. flopni) lirifol (nidius lexiorius)
hridbjan (febritilare] hröc (cornix) brAf (ciilmeni
hrodber (bos) brufa (terra) hryrij (ruina) ii. a. m. —
hväl i'hataena) hv.lm, hväinnics (angulusj hvunrjan
iftrepere) bvüt (nrenims) bvilt (quid) hvicU' (triticum)
bv^rfan labiro) bvi'arfjan (verteie) hvi^lan (puirefcerp)
hvi^Ip (cntulus) bviiodba, bvidha {aura Icnis) hver (le-
tes, hvil (lempus) hvifprung und hviftlung (fuCurrusj
hvlli- ^^ll.lls) hvitel (cullellus) hvöHa (tulTis) bvrüdl
ßbula) u. a. m.
i: in- und auslautende, x tlchcl a) orgauifch für lis:
claxl (buinems) fi'a\ (coina) li'ax (raliuaj füax (culler)
|]('a\ (liniim) vt'axan (cn^fcerp) vi'ax (ceraj föx (fex)
iiii'ox , nüx (llfrcus} nü\l (pro\iniUs) lo\ (!vnx) oxa
■ bos. b\\i-n Tiuxetis) b) iinori^anifch fnwohl fUr /■;
(i\ pifcisj tiix (deris} ryxa irufcus) etc. (vgl. oben
f. äöö.j als das unigekebrio es und TclbH gs, k. i>- i-'ax
He confotifatten. gutturales
!t;Darfi) axe (cidU) lixao (fulgen
aijie, W^taa. Gcwtthnlidi grllnd
nd i;s iiiif eine Tyncope, vgl. e^l
\Vie diis \ iü Deorxena-vanii ipa
-fec^ (papiluum? papyrio, Ichi\
1^1 vün der auHililrung diefer dun
— ht. fahl (rccoii eil Latus, oon
rc! clitjan (perrequi) leöht. bfoit
aiiibiht. oibt. flilit (volaUis) vih
nihtjan tdifpon^re) lihtan (ind
rare) drihu'n. geniht (abundantii
I. n nßxmilationen find f. 250. *5J
logntion nS wird mit dem uniniltel
pit pi-onomen oder der partikel ode
rof<>rn diefe auf eiDen vocal niliu-
I, als: nie, nis, nän, n.-Fnj^ nl-
nt' i^n , Di! afre. Das gleiche gt-
den TpiranteD h. und v. b^noca
>an , v{<ran , villan , vjtan ; es hejf
ii.s, nn?ron, nillan, nolde, nil«
nn . nL' vas, nt< vieron etc. Diel
nhllnut förderlich und erinnert a
> i.
n lieh! lieh keinpswpgs r.uf. in nPard, nurrtoi»,
PD. Statt nlHan, riIhd wird meiftens nyllan, nytan
iebea , jenes fcLeint mir doch richtiger.
AH f rief if che buchßahen.
nb aofRellung der allfrießfcheD mtindnrt mun ge~
Se zeilfolge anAoßcn und nnchdem allh. nitf, an-
pietlen des 8ten, 9ten und lOlen j'.ihrh. abgehandelt
n Qnd , ja wahrend weiter unten erft mittclh. und
I. des ISteo, 43ten vorkommen, hier Tcfaon einge-
ll und auf denkm<lhler geftutzt werden, nelohe
I3ten und Uten zugebisren. Leider mangeln ältere;
togeren aber lind dazu fparCam vorhanden, uncri-
lierausgegeben , und die unterruchung der frief.
•beo Tcheioi mehr als einer bedenk liebkeit ausge-
Doch überwiegt diere die doppelle erwilgung,
^d^fl die frier, gleich der nord. fprache lan^soer
dielt wurde und gehaltener blieb , als jene andwen
Juten , folglich fpätere Urkunden diefer beiden deiT>
In zuAande jener factilch nahe flehen, tbeils daß
lefifcbe mundnrt perade den llberpang zwifchen der
und nordifchün nuswL:ifl. Zur It'it^hlLTen verlland-
k's i^anzen muß dnruni das frielilche Überall dieCe
einnehmen. Die beinahe einzigen, zugünglicben
ri von liedfutung find die brocmer willkUren und
legabuch.
Altfrießfche vocale.
lie liegen zwifchen den alt- und angelC^clilifchen
lacb der anaio^ie diefer lind die gHnzlich roan-
•n vocalzeichen auch hier anzufelzen.
k\ wie im angelf. befchrilnkt, doch etwas weniger,
I zw;ir dem ii ein e, dem i'a mcillens das gewühn-
a enlfpricht, wogegen aber o ftatt a weiter um-
Das reine a Hehl \) in den Uexinnen -a, -ar etc.
r den geminalionen und verhinduni^en mm. nn. pp.
.. dd. kk. gg. mp. mb. nt. nd. nk. ng, als: lappa.
]. k.'unp. band. Jand. and. fang, fwang. brangn ;
er wird es jedoch in diefen ftülen zu o, wiewoJil
irfprUnglrcho a an dem umlaut e (kempn , hcnfza)
kennen" ill. 3) v(ir 11. !p. !v. It. Id. Ik. Ig. Is, x
-liL iw<> Uberal ein augelf. ea gilt), als: all. halp.
halt Iclaudus) (kalt (debes) halda. fkalk. galga. hals.
altfrießfehe weofe.
folk. forma {primm) m«
leben jenem bMJon und b
die altere fonn gefiebert u
Ulier bodoD, boden; neb<
»rn vor.
}l das organifche kurze u
ionen uod verbinduDgea, al
puud. grund. efunden.
s) ; einigenjabl vertritt u t
, vgl. gUDga, uad-, AaI
n-eieriei; gewbhDlich
gelf. fd und dient der beu
s; begegnet atfo dem alth.,
s nicht. Belege: däd (i.
illior) böm (arbor) fträm
sir. tedm) ]hn [mercesj bJki
CO, judex] käp (euitio) hl
*) Are (auris) kAs (etegil)
nie) blÄt (nudns , pauper]
is) Ml (fluxit) rAva (rapc
(caput).
es dem anself. A und goth
I. aUfHejißhe näealS- 873
!^-
S alir. und angelf. ^ fi; ic; Tellner: hrCv.' ÜAr (cprfl-
ifiil prtfter. möde (munus). g^ng, fi^n, lipnntin, ab-
ht von gang», banns ; ft. diefes d findet (ich nüth ,
^ Innges I.
1(11) Jlebet 1) und meilLeps fUr d;is allli. angeU.
L. .ij jj^^n g^j, gj zuweilen, neben d(!i(Li.\ lUr
I, ie, als; mide (munitsj hir (b|i;) bliun (vo-
) 3) vemiuthlicb auch für das angeU- y. 4) ondr
paierbin fUr das aus eg enlfpringende ei, als : dt
' (potelt) vgl. fcblußbemerkungeD. »
|00j dem golb. und angelf. ö entrprechenii : liIM.
' '>d. brdther. möder. br<)f (lectuiuj ri6g. dn^y. ilAk.
". b6le etc.
) gldchervi eife dem organiTcben ü in don Ubri-r •
larten parallel: fCt\. thüma. hüs. (üti etc. ,,
lilUl ill das goth. iu, angelf. fö, vgl. kiaTn [eligcre}
t fpcrdere) biada (jubere) driapa (Ilillari.') lliiad (gens)
(canis. lhi;if (furj (iak (iieger/ fi«! (nila, nord. Iiiul)
H (lucidus) thianja (fervire) ninpfedcr (privignusj ').
ies ia gleicht murkwUrdig Olfrieds zweitem ia [nhen
Oi,) [ellner dem crßen, namenllicb in den ablaulen
il, da lieb kein ^iang otc. fonderii gi^ng lindet. An-
e fälle zeigen jedoch ein folchcs zuf. gefchohcnes iu,
b. ßarda fquartus) liari (deceni) tbi nia (novi) tia i'pe-
üi äand linimicus) friage (libereli fwinring Igcuer)
it-öunarda, tiihan, febo, fwübaring, niwa oder niu-
tfle. (Von bia, hiara beim pron.).
!1E. 10) beide fehr feiten; ie fcheinl einigemahl das
ti- ia, vgl. ierd (Br. g. 87. 172.) field [«impiis] ; an-
wmW je, vgl. jt'va, jt'ld, jutlha. io (indc ich in iiod
*i, frinnd, fior (ignis) vioRring, woneben aber auch
iond friund.
.11" in wenigen, allein gangbaren Wörtern, .^Is:
Sla 'diniicarei riucht (ri'Clus, jusj tiucht l^cugt] niu-
'novenu liugon (feplemj (ingge (fcropha) liuwer
tuor; triuwa (fide.si ; entwickeil (ich atfu voi" t"h
allf'rießfvhe vocale
iA. j) und w. Naoh meiner eri
1- und nuslautenden g. (F. 261.
HO.) liher den einfluft des h au
lmI wird mao dieres unor)tflnirc
nirpringt aus i bei folgendcni v,
va aus triws wurde, fo hier, i
) liuwcr: niugon vergleicht Gdi
on A.iinint aus libun, fivun, fiun,
ht.i, riucht enlfpricht dem guth.
nhlnn, riht, neben flfatan pH
s 'piLti) neben pihtas, früher vied
'n fl. riht, drihlPn [gotb. enl-s. di
inlichcr drnühtins, vgl. allb. inl
i'oniich auch ein altfrief. driudilni
(latt welches fpSter drocbM <
•igen. 1) alle kurzen und pddi
den , von Tonlligen diphtbonp*
lieh iu aus dem kurzen i cntnid
und kunnen nur Tcheinbar sin
ifonant- Verwandlungen (wie hU
, wfi, mei aus deg, dej, vCg,
wodurch g«riuge )i»rte in "
9llfn^fi!ke ßonßnmim. läiuidae. labiales. 27.",
bfamgen wri mnglkh orbrinKfln möllMi. Khen-
I wag* ich jetil »bpr vocnlweohrcf und Bfümi-
(u anhpüüD.
AUfi-üißßJie conßtiotUc».
. M. N. H.) liquidae. üit^ iinlnuto i. n. r. nntcr-
fl Qch von hl. hn. hr. flall deren luwpileh Ih.
rti, gefchrietien fleht. — d. fällt inlautend weg,
t allf. ■) , aber auch auslautend bei vorhergehen-
L alfo In alten infln. und flexionen Miw. dwl.
nds R. finden, tha bläia (pauperes) thene bona
Itl, blätan, honan. Folgt dem naralen n ein
conronatit, fo wird es wieder merklich, vgl. te
Auch bleibt es .-luslautend, fobald e und ö
Inen, namentlich rn den pl. praet. und part. als :
l fuoden. Dierer gebrauch [Will das altfrief. deUt-^
Hie mille iwifchen das altf. angelf. auf der einen,
prflnonl. auf der afidern feite. — Denfelb^n ge-
btl bewahrt die ßcigende Verwandlung des in-
Ämienden f und r, welche (Ich namentlich auf den
3/. des fuhn. erllrerkt; es hciüt dcgar (dies) tflmar
n. des flltr dagös, anpclf. dngas, le.lmas, wie
d. dagiir. Bald aber füllt, wie im alth., der
änzlioh von diefer endung ab, dega, alth. tag.t;
hat folglich leife ausfprache gehabt. Lügen mehr
ürter vor, fo würde fich auch in andern filllen r
>s organ. f ergeben , man vgl. lerefla (minitnus.
i. 209.) 11. lefta. — l'mfelzung des r gilt, wie im
vgl. böma (ardere) gers [gramen) hors (etiuus) ;
WT ausfall des r fcheint aber fpilteren denkniüh-
I gehören 'ges, hos oder os, hen für gers, ors,
— Die geminationeo und Verbindungen geben
befoilderes zu erinnern; der Übertritt des nk, ng
lann eril unten beim kchllaut erledigt werden.
B. F. V. W.) Inbmics.
Ibcrbaupt, B und F im anlaul lind völlig orga-
in ~ und auslautend lieht b (auller den feltnen
iijgen mhi niemahls, fondern wird durdi den in-
md den auslaut f erfclzt. Dtcfe beiden drucken
fallend wäre mog (inler| Af. p. (87. 11. raong (ciikI-
ong? hedarf aber erll der belUiligung , denn ia ander»
"ifclip toitf'onaakn. labiaUi.tA i
nus, tlicils das alih. p uoU b^
ulus) fi'if {rnpioa) vrit, wert [luoui
lutend jt^von, fteves, rüves, w
iva (reliquiae) fzlvja (cprUire) (1
üs, obgleich felincr, das altli, f
^f uud inlauUnd : hiA'es, bn^v»,
^tc. In fovae (vii^o) 11. favne, U
rt, vtie die ver^leichUDg des >H
1. Oilma, folglich lubnü; aiUi. UM
Eimaa, fumoia?) lehrt; vox *t
uir aber nicht vot^kaninien. —i
nicbl V, Toliald ^q l oder tb 4
it',wjrd in den quellen liäufigil
1 TorigcD- V verwechTelt, fo bfl
hiawes in thiavos und uniSliligiij
ifl blöfl von dem wahren wito™
nicbfails ^r. ins. 130. 2ii. )*>«"*
:u geldu-ieben] , als wlle (InU) '"<>
.eiu«ratus) etc. Der eutwic^dratl
m wurde vorhin gedacht ; ü »
Heiden , ob die auafprachc eio (^
erej Br. §. 25. *) tawa (pararet I
'g. häw^, I^WH, l>äw (dem ailh-l
(ÜT letzteres Tcheint fc
I. aU^fiJi*e ffmfhnmten. fitiQual. giilliiral. 277
die cinipln«^ f.illp, meift die niimlk-licn wörttr,
i nacli der Jinalogie des all- utit) anftelf. bcorthei'*
— Z kommt nicht reiten , über fall nur verbunden
^odcr l (ti. (a.) vor; von diefcni lungenlnul kann
bei den kohllaulen gehandelt werden, an deren ftotte
hHriit; mit dem allh. t bat er nichts üu rchafTcn. — ^
ttsB S hier njchls lu erinnern,
nminslioneo ll. dd. (T. wie itn iiltf. Tetla (ponerg]
ftciUir [of>es) thrtdda (lerliusj leffa [minor) «uwei-
Hbclilich Itiitt der einfachen conf. gerchricben, t. b.
Uer {Br. 33. 4-1.) f. hw^dor (7t.) lell«ra (50.) f.
P(nt.) thth ia beltandig aufzultifcn : z. b. withlh»,
her, Haiither fBr. 7. 3i. ii.) in »ilh iba. netb
FlkeUi ther. Tucththa (vicinia Br. 167.) zu andoni
i|fla(78. 168.]. —
M. U. GH. J. H. Q. X.) gutturaies.
Ps'Wird, zumahl in den Verbindungen cl. cn. er, fc,
Insbuteod noch gerne durch c ausgedruckt, do^
An anlautend vor a, ä, o, u, wiewohl in sllaä
In tdhn auch k gilt. Vor e, e, i, ia, icj ß, f,
*t hum f, rnncicm itniiipr k, vi;!, kcnip;! 'piigil)
IM itenlum) ki^rna '.qunri) kiaHi, welclies anlautende
ärk und mit afpiralion ausgefp rochen wurde , wie
UbertritlcD in den Zungenlaut fz, Ilh, tz [fz fchrci-
Br. , fth fchreihl As. , tz oder auch bloß z noch
re ({ueileo; erhellt, doch nicht Überall, nur in ge-
il Wörtern. Ich finde: fzctel (cacabus) fzürko (oc-
i) fzefe (careus) fzelk Jcalix) fzin (mcnlum) [kiva
are): oft auch mit ei ngefc halte lern i fziclk, tzierke
dagegen andere Wörter, z. b. kining, kyning, kein-
kJÖia etc. die fchreibung und vielleicht iiusfprache
«baltei). Spatere denkniilhler fetzen wobl tziofe, al-
kisfa: der Zungenlaut hat fich, wie im engl, erfl
•rund allmiihlig eingefchlichen, das würden ältere
enl/cbeiden. Der inlaul k leidet von diefer alTibi-
1 nur in der gerninalion kk und Verbindung nk,
nachher gezeigt werden foll. Der auslaut k flehl
'ieo ftlr g, z. b. flec (ictus) was an das iniltelh.
flaces erinnert.
rchied iibne zwcifcl ficher, was fo ipalo und uriverlüfsige
hft, mengen, daher die aufllellung der allfrief, lieh dar-
um nicht bekümmern darf.
t'urrus] rieilji {ferit) vergl. dfe' ;äi
dilges, brilpen, wagen. Dasteibe gel
•,i! e o(Ut i fol^l, Ms; geie (emt'n'ia
IUI; ^v'w [ctupndcl] aicu (contra; toj
igl. gage unti again, angelf- UigegQ'
vocal, fo Irin dfb'med. wieder her
gum ; hierM'ider fcheiaen die inf. g
16).) zu Breiten; man wird ein a
?nkeQ niuHenj geia für gegja und
^endcm vocat lieber j (talt I zu tf
ija, ajen- Gehen andere vocole als
onrünanten, to bleibl g, vgl. nmge
wergja elc, 3) der auslaut g wird I
] e, ii HgIs zu i, als: dei, mci, hei,
m!ig, hilg, vDg; hei vorausgehende
lingegen zu cli, welches dem imgelt,
h' (poffidel) w;^ch (paries), angelf. öh
ei, den aJlfrier. »dj. auf -öch [alth. I
adet, fo ill vieilleiclit weldöch (po«
hiVöch (obedi^fts) fct^ldäch elc,
1 ibi angeir. hier Jcein b eintritt, [m<
aule nehmen wieder g zurück; ä
um; UDorganiToh fcfaeiiil diefcs g. in ]
ich (allus) , weil hier das eh keip- 1
— Von der Verbindung ng unten,, k
n des kebikuts. < „,|:
i. ik keine eisentliche afn. des kehll
lung des ic
,!INii^^mneiii ioAY.^n^ vor eioeiti '» »eäne icÜ
Sa'.dcfa'mlaiit j und niclht i aa, ätTo. D^memlich
Üiwftben vei^. Ijatja, flenrzja etc..
teht nur anlautend, des eufilautentlOiWJrd durch
l, das inlautenda häufig weggeworfeBi'- "'
MCun '^ dringt lieb, liier, wie iii'''daii'nfarigea
■t'-Aatt der alten einfachen oonfraans "faHo-
iäd.da meifteiU'iBm' folgendes ableitnngsMi.itiB
' b f)fl^ ßA awth detk, was'ilcfai vtfNiiailbe)
M^kle, auch 4er hnguallant geltendiHn imctnn.
1^ fich in den' nna varliegeodeDN deillrmVhlern
■Hl. Jk {iti tair gg aber das etwa«' mildei» Hi
üg&nu Mite ' man U uriterlchefdeii)' tHewehl
lau dz gefchrieb«» 'warde. Beifpiela ; ' refs»
brtfien (fracturi) ll[tBr':(heqaare) wtrxing'(pirata)
diia' rotaej etai (oalosr) . delOa (coMiu Ars.t37^)
iB'dBfl Mgelf. kvocsD) iTpiM, das' Dflrd. Vtkittgr
ibalte; in allen den'fiÜJea, yn eM Ittüftr vo-
mtaillieht, way die geinin. kk. feUerhalt' einge-
biglieh ' aneh ad ihrer fteHe die verUndaiM h
(pefae, witfing fM»de . richtiger .^lAkAJ' wtfiing
nä ich' neben tetn, bretieo dak ongemiaietto
ken vorfinde (vgl. ' oben f. 1919: tiivr w^bd
chjU; rriihan inid.'recbbjpa). äeifjpi)c|ei'Von'idk:
GeveV-'lidta Üacer4} vidsja (lectioe) fi. f^^gä»,
gai i-Dan dldle''rs' nhddi, ' fO' wfln^'«lb>dle
i|g 'auslautoi'i ibedaif'kehwp et>iBiwruh((i; <6e
isbt aof die frief. elgeDnarndn Htterd, ediard,
a. alth. ribhart, eggihart, eccbart, wthhart und
in die franz. provenzal. und ilal. fchreihunK
Ae «un/Äfiän/en. ijuitatalex.
o: lirciifiia (aflerra) (tHoTza (ji
lUrgonfsa (buoulum gttftkasti
lifcere) Ijpufya [fjmcqt^ore) i
cnizjii, fongen elc. gleichtied
irä ein bIo[Ies f gofclirioben ; |
' fcheinl auch diereu vt^rbiu
lifclic goininulion nkk, ngg. lU
frulior ii^d richtiger nk, Dg ;,
sn wörlern, gefchriclieo ^'f^
peu^ifi^t peniiiogar etc. Ui<^
iDgclf. fi^urön annloger.gcmiiL
}beD r. 19K notc iinJ uriii(^
;nch (Tpr. bentrch) angt<ir. beM
icg vorhergegangen fByn. SȊ
^k und gl; fUr ak, ng [obeni
e, ' o))Ic1n)ii bei ihnen ikeiit
ie i]k«rkliuli und die liq. a
giUturalferbfrufiini/en. 1) anl
lieht '9u< ifUi* kvr; die nalaiM:
n Ifa. rh. wh. ge (eh rieben >■«
ä6.,ätc. Ich linde fvlgeiiiiltj
ala) hlen(2flne (articulua]
Tors) hloth (turma) blüt. iirOgB
isj.jrhi-*rä (iBugrTc) hring (r"
i|{e*MM> >l4-UaMW,>cuqMi*. . (.war (luu »diu»
.VnrrBthig, '(Ii«,.:«D '«llsr den .«|Üi. vnd angeir.
dfllUr aber-, yielp (''»K^i (l<s ^^'i* aus:dioren
Bi^ifen mutlen, im nord. an. .|wti' bibAklar
re fpracbeigflnhoilen lehrt die potilifci)« form
der spiUelh. gedidi^) treuer, «Is eioe diplo-
lil alter« profo. . ;. ;
,,:. Aitmrdifche.wcaip. ,;.„;.,
MTpricht fit^ell' and -materiell 'dem i^h. a,
i(Ae^ Überall' ergebert ; dag nord.' a 1R' immer
in' 'den wurrelfl) auch 'ein goth: a, 'umj^ekehrl
iffn fieberer Ifefalün von dem (;otb. tt bUP ein
Indem dieTes folgende belchrtttiliungeVi erfllhn
M id fl om, Tobald ein i, S) 'itt t), Ttfbald «in
[im erfcbemt oder Vn^ausgefetit werden läufl,
Idelt fidi inä,' Tobald es (d. h. das wWzel-
mslaatet oder 4tti, IT,' Ik, Ig;' Is, nk, itg, U
aiurallendem n.) T. Tolgea; Alkl iMe Alle
1 ftrem oH ' ntlher "erttrlert Werden;'- Ufer nur
vetja (goth'.' ' ValjaO]'- fed (^b:' ranl) 'ttlnd
dos) n (gdlh^Ta) ji' (goth. ja] Mimr (cnlmus)
tt] l&Dgr (giüi. la^)' mftttr (goüi. mahta) äs
ie ina altb. entw.' e o^r 6.
Dgi^atetes i., durch ,.ein nacbfolgendas i er-
t. b. dagr, dat. -degi.; vttllr (A. valbir) dal.
ik (lectumj ^kja . (legere) etc. Hon merke «)
8 den Umlaut wirkende i. ryncopicrt, fo tritt
zurück, als: velj«, valdi (fi.. velidij feUll (bal-
nt. falli (n fftilil nl. Mliir l(\. fptilarl rfi ans-
\ifHb. kunwfk' ii \t^r6^ 'j
) dia Uhor^ii^t! In (>, t1
I bei fol^endäm nk, ng
i fo 'neoig nis n im i
lot hier D« (lt. W\.
! <1as filtii. nnd angetr. o
m. aü, t. b. giid (Dcus) I
lorgun. ortnr (vermf«) t
in manchen Rtllen d^s alt
jene muudarteti bereiw
idom 11, ald ^ull, fidlr;
'litis. Auch ze^gt tfch ä
Hau e) io ableituogen i
St der umlsat des u) gilt
utus) yrmJfngr (vermiculi
et JD den endungen M
irze a, aber berchrttnkt d
in S) i) in ö, Tobald e
nk. Dg. darauf folgt- 3)
eull, gylllng (deauratio)
äehant] lyki (clauderct). —
?s u det^ neub. I) gleicht]
cbl rfiefellie geweren fejn,
I. athtordißhe vot^ab. 086
t'ihii] h, ich briuchfl für diefen und alle Ubrigeo
HIiIbqI« den circAKiiHfX , fL, des in drai nord. ausgiilifaa
Elllichen acutus, wie auch Ichoa R.ift §. 13. vor-
|ll. Das Dord. ä entfprioht dem alth. ;1 in dcD witn-
uniiwoh) auch in der auslprache, wolclio urfprUD^
P 'ii {leweten Tejn mufl , al)nillh)ig aber nach leit iimt
Pf™ ao, au, av, a und felhA o •) vergierte. Halt
pni die ausrprache av als rcgel , Iiei voraUsllehcndfflii
Ptoatnisweire o an, weil (ich z. b. tvlt , väro nicltl
Plfiav, Mttvni rprecbeo liefle, fondern tvo, voni^
P<fcen d.inim (dirfiiww viele: vof vogr, vopn, vos,
P~' <'Ä , Tägr , vits, v<ld ülc. Da indefTen im hällat«
T^f^^''- i (habet) teimti und letzteres nort damalils
Wich wie ein^blofles o lautete, fo mag: man wer-
*** noch 0, vielmehr lia , vielleicht äC', mit hiar
1^ »am angelL <n und goth. ö gefprochen haben. .
tfinil nicht alle. nord. k organifch, fondern eini^
«mfprungen , wo ihnen kein goth. 6 und all£,
P*' lieht, wie fich fogleich er);el>eo wird. Diö
■"^ mie des nord. ."i flnd nämlich: 1) die ablnuta
^Prael. gftfu, Mu, b,1ru etc. Ä) bei foigeßdem
■*'■ conl. ohne daß andere weggefallen fcheioen.:
d'efca; brSdr (filus) ddd (virtus) fAdr (omaliis} gi'a-
? '^^'>dus) hüd (ludibrium) hAdr (coiimiiirus) khWi
Aiesi midr itritus) ni^d (gratiai nid (conliliiim) fAd
°^' fnäd (cibus) t)rAdr (filum) gäfii (donuin) bägi:
''**''^'US! mägr (allinis) lAgr (bievis) tag (vimcn) vögr
*äf<: Vrilm (cornix) rak (difcrimen) IkAk /ludus lalrunc.)
1^1' 'laedo levis) itl (lorura) AN (anguüla) bAI (rogus)
U icaulis; mAI 'lempus) mAla fpingore) Tkal (palera)
™ ''"bile; tAI idolus) klAm (obfcoenitas) iiAia (praeda)
*■ '"«r p^clidus) frAn (nilens) niAni (luna) rAn (fapina)
"7. 'Modest fnApr (ftullus) täp (vigor) flr (annus) Ar
J^l WAr (lividuB) dAri (ßuHus) fAr (periciihiin) ÜAi-
"'i'sjfrär (pernix) grAr (canu.s) hAr (crinis) hlAr (laxus)
J-f 'TlJTnuusi brAp (crudu.s) klAr (clarusl när (funus)
''* fpir.irei dAs (eandcla tenuisi krAs (pulpamenluni)
'■«dnr, lAs (fera) mAs fanhelitiis] gAt (fura| grAta (flure)
■■'laeliiK) lata lintjuere) niAti (modus; etc. — 3) durch
aiisfall eines organifclicn h. fcheint die Verlängerung des
illpriingpri in : A (aqua) lAn (rnutuuni) tAr (tacriiiia)
litHordi/^ihe vocate.
is) llätr (L-ftrneti macUUr)
AnhHl, liluhtar, fhliUr
idere der »orhin »n^efu
Irdig fobeinen eiiiidae n
lern allb. ei,- das «uch
EU enttpredieo , ' vgl. A
' eig {tehfiad (golh. aib,
itoa] angeir. fävl; lär (vul
(cymbaj angdf: tiAt (obeii
lichtlicii Jius ot , welche
"D ei gegolten baben wjn
allmäblig in ae, baedir
ai EU ei wurden; (vgl.
— ö) vor den terbindui
;. tl. (II. hl) uud r (a. '
ifpiele: ^\m (ßSUS) häii
llair . [pralmus) (kMm (fi
US) kAifr (vitulus) Ikälpr
(TalDoj fkAlkr (nequam) b
iki (mens) ^ki (vitiumj i
iga (puirare) [fing (cnplura
lere) fpränga (transfceni
las) fväogr (foiucs) (U-fin^
f (fuoufi) AU (genus) A
•U ein reines s liäU«- Ferner muß erwogen
hctis, lU/l ID dem fall it tiiid s fUr ht und as.
« -ausNvurf des h und n eme verundenmg dw
rt>eiKerubrt worden Teyn kann (vgl. n}>en f. !£1U.
hIs die angeir. niundart vor den vertiindungeti
4» fl mil verUurdit (oben f, 2ä3. £26.) vur
^ Ic. Ig. Is hingegen mU »a (f, 23(<.l ol>gleicb
iie Hoalogie bcäiltv fprachen nicht Uliorall zu-
^. auch vor mm. na. inp. mh. Dt. nd.ll- rr,
V. verändert ßch du fUchf-, niclit eber.das nord.
ifn es heißt : lan^, fcanibr, (alt elc. Uielos
n fchoD laßt mich vßrnmlh,eD, daÜ, wo nicht
^, doch die pieiden der unter 3) angegebenen
mgea des a in i unoi^anifch und der al(ercn
nebe unangemellen waren, wie fie ee der gotb.
lakr. find, und das boftaiigen die vorhandenen
^ Umlauts vottkommen *] . Neben Ifing, gAnga,
figa, hAls etc. findet nünilich lengi, genginn,
^Dgja, belli [collarc) elc. Ratt, da törjH das
fii ii! umlauten mUtle; gleicherweife bekommt
Ee^ im gen. göhgu, Ikpängr (lenuiaj Im fem.
Swngu) elc. wo' das brgnn. i' unvcratttlert er-
v\Unl.^ I'nilli,!! «ird zu\%cilfii ([. lU-v vcr-
nk niil we.u.i^cwiirfneiti n il;is k fjoriiiuiorl und
l»l cjienfalls <1l>]' vorlicrf^i'hL'nilc \üi'al rein, z. b.
inous; |>ackn Tgralins agcrc hlockr iciilena, beckr
> drcckjii 'incrueroi glciilifani (Intl: fränkr, ^hn-
^ elc. f. uiilcn beim n.) — 6 die au.shuilenden h
><ie: ä ;inl ii (llumen; A '.afinn; hrj (cüiuni; fä
Vi- 'iiaulo; HA (nnituin) fia idoj ga (Infcivia,
Viirft: hi'i {|M-llisi hü (foenum} hi^- (alle-) jii
oder r!\ (angulusj lä (aecjUcn 1^ (eotna) nia
»;-| cadaverj nä 'projiC; pä fpavoj r<"i (caprea;
tkä .ohli.iuilas) fkrä iJihellus) fli'i ifubfus) fiih-i
?re, fpa {valiciiiium, Hrä fnranicn; fvä {Rc] U\
leilis va ipericulum) J»;'i (tiinci \iiii (dcliderium
ie nnrit. foiti. fg und pl. iieiilr. der vorhin an-
-ulj. lih'.r, frar, IIAr, grär, hli^r, hrür elc. eiid-
praol. ä 'habet> kiiä '.iitivit; m.'i {valeli lA 'ja-
interrogavit] vA (diiiiiea\ilj [lA (oblinuit). Es
jiuslaulendcs kurie.s a (in der wurzd), ohigo
ipr ffhr vorfchicdnen urfprungs, einige enlUan-
L Rark M. 73. ein hllyres
tltnordifche '^mh.
te itul^ixt genftnnlen ^ fira«».^ pi^
hl. niirli lA (aecpior) Vfd^' tnil U
3 ä (OVIS)' Tä- (pilllhli) tiA ffoMll
wie h (fanbet) rÄ («apres] fü (fj*
90.]; »ndero aus nA, nicl|
3re aus awA, wk- lifl-;
eiD organ. ä, wie nA'[pm|i|j
ge hieibon uii^evriCs, endlicb'fl
blofieD kurzen a altnjalilig v
1, wW j*, ß, tiä; fvä
nd M. —
f]g dif altn. mundarl l
veder dem goth. noch allh. I"
neißens dem fiichfirdieu. ' ""^
i]\e:
^ufammenziobung und dee
Hierher gehören viimtlnilicb \
\H, btH, bl.^s, li^k, fi^ll, j^d
dio ausfpracbe Itiltt noch d<^
I i hören, griet, liel, mit (In
gri(^t, wcshtilb auch Itafk ^
vor doppelter conFonanz zu |
ia, ie gerade entgegengefeUtl^
Vöcal beio^t^" ja, ie X^ktfijkj
I. attnordißhc vocak. 289
\»^. das fri«f. tu vor cht und die verlSn^ening
I vor U. Die ODdern fülle des ä vor Im , tf elc.
o jedoch kein analoges d nach fich, e« beißt
. feoginn, }>engj[l otc.
'k einfachem gutturalarJlaut, aifo nacfa k und g,
er nach rk nehmen die tsJänd. granimatiker eine
nndlun}; des e fovvohj als des ä in 6 ao und fcbrei-
l; gfti [cano) gfill (refono) göld (expendo) Ri?ng (eo)
k|hofpes) kÄl (algeo) köm (venio) könna (nofcoro)
Malpo) [Lömma (curlare) fk^r ([ciodo) und fo ubL-rall
W, gPll, geld, geng, geflr, kol, kl'm, kenna, fkef, rkoni-
l&fr'. ja fogar den diphth. ei laden Qe in den Iriphth.
Öft«|chn, als göit (capra) fkäid (curriculum) etc. •)
feurfache liegt bloR in dem kehllaut, der vor den dUn-
■ vwalen e, e, ei und i ein gelindes i oder j nach
Seiifchaltet , fo dafl gel nie gj-el, küm wie kj-6ni
|l, und fUglich ein & gofcbrieben werden kann,
oierkUlrlich wSre, wenn man nur aiif den vocal-
Ml. Da Geh unten bei den gull. ergeben wird,
^fe ausfprache erll fpSler eindringt, fo muß
, lUrdaa altnord. ein gel, gCld, geng etc. behauptet
wilen.
" fini^en andern füllen fcheint mir 6 unorganlfch
" <* ricliüger , z. b. in mor, {)i^r, fi'r, viir ; in mßl
Mh befier miol , farina) vi>l (aliutia, angelf. vile,
# "ilcj etc. obgleich die heutige ausfprache ein
i*igen mag. Man fchrieb wohl e {mein b). um die
•sfpraclie e zu verhüten, weil man kein ü hatte.
■"■ i gleicht dem alth. und angelf. t, zu bemerken
*. (laß die fplilcre ausfprache es vor ng. nk. ft. des
'Wifintretcn 1.1^1, vgl, hringr (annulus) ringl (confufio)
i'aufs, flnkr (tcnnxj otc. ; tt (ftiill hl] vor denen i zu I
*pfinilc ich nicht, andere Verbindungen , nie bn etc.
«Jas kurze i, als: hilmir (res) etc. Die auslau-
111 lind hauptfilchlich folgende; bl (apis) fH (liber)
im. hi (lanugo) t (in) qvl (cohors) fl (femper) Ilrl
Jirl- (tri-) wohin auch die am ende einer filbe
einer zweiten filbe berührenden I gchörenr dl-ar
'rl-a (folvcre) kit-a (nautea) ni-a (enneas) fl~a
, ftl-a (amla) fvt-ar (fueci) fvl-a (remiUore)
qua^ vl-a (vagari). Alle Cnd gleich den auslau-
»cb bat Biürn kei, nicht k«i, wie er gfii und fk^l Tslit.
T
1. aUnorSfclw vocak.
^ vorfchiedon zu «rklären , t uoi
la fUr [lha; Qlii f. (llga; einige h
1) in der re{;el d^s goth. A udl
' den iiblauten) : gläfi (cliii-oUicm
odusj hütf (uDgula c<].) kAf [ni«:
anus) \töt (fullonica) bögr [am
gTanir (uiantuetus) lltga (alienarc] <
m) rögr (calmnoia) (kAgr [filva)
de) fiöki (floccus) hröVr (vir foi
tr (uncus) löka (pendore) m&k (foi
rodkr (an^s) S&ka (curia) böl (pr
[latratus) h6\ (jactautia) AI (funis)
;bob) rtäll (redes) blAmi [flos] d
(vinculum] lAiur (columka) 6e
or (vox) lömr (vacuusj bAn (rt
itentio) kröna (cürona) tun (to
la (Tulcare) höpr (lurma) brdp (>
;paviDienIum} frAr (quietus) glAi
jör (equus) klör (fricaüo) kör {c
(quietus) fk^r (caiceus) Hör (i^
■a (nitela) (»rör (corvus) drAs (fei
o) hrös (laus) As (os) rAs (rora)
enda) fAtr (pes) tiAt (minae) klA
«pb) TOD MIkr; ^Ikir (dux) von ftlk:
ich holkr, folk. — 4) auslaute: fl6 (pul«x)
b6 (inteij.) kl6 (unguis) krA (cafula) lA
ft (corylus fem.) 6 (interj.) ö (part. nef^ns)
' (os fub cornibus) tu (cefpes) tö (lana) |>A
i (vas cavum) ; ebenfo find lu beurtbeilen :
>) gd-i (»omen menfis) ar6-a (vernsre)
n) brd- i (heros) lA - a [allnderfl] mA - a
I 6-a (tiinere)- A-ir (timet) Mo. Die praet.
fieben flu- drAg, QAg, hlAg. —
dem goth. und alUi. ü gleich; beirpiele:
lAdhr (tuba) fhüdbr (roiWm) fkrddh (ornaUis)
(Cochlea) hftfa (pileus) mftgi (multitudo) brAk
nuis] fäla (coluoina] räm. rim. dtm, brAfl.
inmioeatia] fbpa (forbere) Ar. mür. ttir. lAr
'. büa. las. mta. {lAfuDd. hrüta (aeftuare) At.
) etc. AuHerdem eutTpringt A ans d vorif.
! (&att US) als : Alfr (lupus) dAnka (reronare)
(u) mAnkr (monachus) Augr (juveois) klAngr
tngr. bAnga (tumor) drftn(^ (onus} tAnga.
;. Ohne iweifel galt auch -hier fiilher äa
shalb mir die dehnung der umlaute })&. (lupa)
IS) ftiigj* (g'^v*'^) °°^. ^r weiter unten
B Bholichen' bei Bitim xweilelhaft fcfaeiDt. —
1 (aedificium] brA (pons) grA (mnltitadb)
A (lafetodo) dA (jam) rA (temulentia) trA
i) IhA-a (Tflrtere]".
fowohl umlant des A, folglich dem mittelh.
I deai'«rg8DircheD gotb. und alth. tu, wie-
altuordifche
helracbleo*). BraUuUge '
wohnlich mit I vcrmAi));! «Unfk ^l|
laut des d &nd : hf'dha [cuictD li "
re) fkrydha (veftire) fjla (putn
,a (literas [cruUrt) fcn<p<i [pt
ena) kyiigt (porlontuiri) dpifj» jl
m) hjfa (in dorn, recipen) i
Jere, von AI, fbras) etc. -
fcheincn mir (ab^feliti vu
z.) ill - {))'di (cootus pmvonH% ^
) [jyfi (ftirluni, v. [wöfr) Ifo W
'um, V. triönat dypi (pro(iiniItU*i
) djT (canis) fjr (ignis) hi: (!«•
uoliiuri) Jr (arcus) nfr 'iiotw» '
äallri) pir ([ervus, pili '; i -
:lc. — Die ituslaute vv i
bly. (plumbuin , viell' «< 1
mf (labanus) ny [r\<-ü i-;
üf (conferva) Tay (verloj (j i.*
■^ (ancilla); desgleichen fly-a t(^
m (oonlundere) iny-a (moleftam^
iiil)il3re) (pj-a [vomere) fj-i ' ~^
parare, golb. täujan).
1
I. ^laordi/ike votude. ^9a
i, Toeaü etc. die flexionen: drKlti, lucui, mtetü,
1^, gieuir, tuDtlir, mo^lir elc. von drätlr elc. gaig
wrt ^ und eiue Divnge ableituogea, als : ti;ru (dtsa '
dea; letl (genus) busr (praegnansj basfa (,id pracrttp«
•n) Ma^di (maleficium, UQÜiat) baTa (pilare) lat^ja
n^fl) mifr (clanisj niu^Ii (loqucia) njedi ((juies)
t Ibeetus) Jincll [fervus) k*li (Ui«liliaJ rajoa (Ijtollare)
1,». Die i vor u und s laulen in a' um, nicht
kdü vor Im. U etc. welche in e umlauleu (oben
B.)..
ftgHh. äi, sllh. 6, augeir. A, wofUr auch im
h luneilen noch & Aehl [f. oben ä i.) als deOeit
il es betrachtet worden könnte. Uterhor hören :
jlHtiper, golb. Atv) bne (cadaver, goth. hriiiv) iter
^1 (nsT (tnöivs) Itera (dacere, iiiifjan) Ta^rdbr [vul-
iu)bfll (raucedo) hcDng (lem) biedhi (lam-quam)
bi (vtiftjmcntum) eufi (aevuni) etc. In eini((eti p»-
■Obllon in ganz riohtig ei entlpruntjen, nament-
' Mir (ningis , weder mär, wie för, vulnus, noch
^w» larn] f. unten beim ei.
■I ansgahen und wörterhf>cher mengen beiderlei »
lim Eani vcrfchiednpn Hiptith (t (wo^on unten),
in""ei[[s eine andcn nusfpntliL hnllp —
'^l- 0«, IM den hir uv t,crcbricben und lu ■) tus-
ffttfn lü das fioth u illli au ( m) und o nr,tlf
Ifelf e f luPer den dthutLn^iul, k lus iti ) iudiiu„r
'> niudb (ntctlliUs faudhr (\er\t\) diufi luidus)
Um iu„d Iju^i hiuqr (tolht, lau., liv cruiii)
Iwfi] _,iuki (lucuIus) liaukr (Kciiiilir) I luki [d-
duli idultUb bduli laurub) Aiuli ([li^uIus) lumr
^ ^Idunir (drepilus] muinr [leii i\) fiunir (fjitura)
"Df taumr daun (oder) hnun (ifprtturu) knun (ul-
W Trfun lentitioj hliup k lupi hupi {cophi-
laop juftuluir) (t <up (poculnm) uir lutuiii) kaur
r nidtii {forriiiti) fdur (ftertus) aufi [liJUrire) t.iuli
m glLft p<i(i tjrn I il er niiht U ii:ui finll jiirf,eiiHsJ
ndc idi zuwi-iIeN au ati.rnluiLJt \„1 aiiga auka (l<is
ticiil nur vcrwcrllioh lUflc t« 68 wcilL /nar die au»-
)ra(;hi] einc!i neulioUid au u1> ucicho rrfilicli Tcllilt liald
u bdlil au ilt jeiio <l h üii. des t.o1h du mochte doch
eui dltiiord au n ilier tcommcn alii K-iflkS vorncrLlditeiics
r fidUi 's SS j oder brcLtes ö Die fpatricn nord
un larten ndbcrleii freilKh das alli. au alliiiuhl „ dem
Jaut
tltnordifche «oaUe. ^
iumj hnaus (glflbft) baata fpefl
pr.) }£riiutr (nrena) nam 'hnsi n
Eum) n.iut (liaefibtiio leclionii' <
or) u. a. m. Drucke und lilT. t
h. ati ungrammfllifch mit dem i
dem durch u PPKeuj^en umlsuMi
fowohl erIVern Ü, als vielraelirW
SD. Nach dem fac Gmile (hinur)
das fragm. membr. univ. Grimo. I
B. mium. büivt'rkr. alfodr imd C
. anoa, taborj welche t leUte
ig in avlloni. bavlvl'fkr. alb^
r cod. reg. licli hioge^en Telbft t(
|)om. avil &. ^6r\toni. »II. t)iff <
druckt au und n durch iiv lUS
res durch o. In Biftrn.i w«rH
entheils richtig untcrfchieden, •
2. b. höfud (l. liaufud (goli^
, hingegen vor tik, nj belU
. b. haunk, Ilaung, tanng S
peuh. au^. der edtla fchwai
U und hat 2. b. bald TaTdußr
II. Andere, welclie die ver/iJii*
nfehen, wollen 01/ durch au, '
>elUid
'8 'S
[, altnordifche vocale. 295
des »lln, 6 wieder mm reinen a wird, als: lug
aDDor etc. FUr die aitn. fprncfae i(l die rchetduoi;
D und « fehr wichtig, weil' man ohne (ie wtlrter
laiiti, Riikfl, I»ug, haukuni (acdpitribus) baii{{iim
Bs) iiauf (palpitatio) kaur (njurmur) etc. vermeoi-
inirde mit hli\ (mahim) aba, gen. bku (currus) lilgr.
Lhskam (menlts) bijgum (jacluris) fiofiigr (nobilb)
■ar (leclns).
[Ell ei,, wie ^i, d. h. der unilaul des a, mit nacb-
fuAera i , alfo gleich dem allb. ei und nicht wje
lEub. (ai lautende) ei auszurp rechen. Nach Rafk
tlmahe wie cj , alfo gewiTs mit hctonnung des vor-
I tucals, was zugleich die IjeLonung dos nord. ati^
tittj heHütigl; g. 3S. nimmt er die cdaronaoiifche
prsck ej zurück und ein rein dlphthongiTcbes ,ei
Wie liir. felireibeo (pi IL. ei, vergi. den anfang der
iji. im fragm. tnenibr. univ. va^idhar. t^ina. ta?itr. •
A.TFeiches zwar nieht nachzuahmen ifl, aber den
n|ias einem filteren st und den accent anf ei h»*
L Offenbar Tchwankle es felhll in je und gerade Sß
Men wo das alth. € aus rt onlFprang (f. oben das
'«'f sllnon]. :r), ühi;li'icli (ii'h nüJ>t'n fn;iT {-'tn^t'ir,
'", fnitin etc. einzeln das ci in meir (iiiasris) geir
'lä, teim iveliore) bchiiiiplele ']. .la zuweilen i(l
** «nibiit ä (iia) aus ni (wie itii nnjieir.) geworden
•^i.mK Belege crgdipn licli allcnlluiliien in den-
»nniiricrn, wn das poih ai, altli. ei, nni;elf. i\ wal-
■ Ifl wandeln euj die praet. hm^, flA, ft^.
£V; ey, von dem vorigen ei durchaus vcrfchie-
^ i(l uriilaul des au und dem iniUelh. <ii parallel,
'^i(n\ anqelf. zwciicn y. AuszuTpFfchen fast wie je-
'niiiclh. diphlh. fuielir iiy als i)i) und wie im heuti-
'Isbnri und andorn riorweg. gegenden das au felbft
In, ö mit nachfi:hlagcndem i, beinahe a-, {Rafk
'?■ nur darf man diefp ausfprache nicht auf das all-
'■ au anwcn4cB"'j. Die heutige iiiundarl woiH ey
Der grudd der verfchiedonheil heider tallc liegt vielkichl
darin, dafs bei Uer, fnfer etc. ein gnih. aivs; in meir,
peir icifienllicli ■ meirr, Reirr) ein golh. ais gt^eiiülier
Jietit, vtiowohl das v oudi in den roiJ. ficvioncn fiuvar,
sva etc. vorlriu.
Rarks erklärung des i
;i (tundcre) bleydhi (Umiditas) ej
iswcilen Rergt der umhut in foiint
gei)richt, fo Ruht neydh ft. naud
elf. n<d fi. noiid. — Der Uberg!
tncBr (virgo) neben mey; weiter
m f. 287- angeführte hä (neben ht
Dpe des V von hav zu erwAChfeo.
auszurprechen iä , deswegen bei
.t, vom allb. ia formell und malf
Es id das aogelf. So und entwi
^t gleiche aber doch SthulicJie <
31 nachfolgendeai 11. Id. It. U. n
dh. rk. rg. a\s: fiall (mons) hial
I fpiall (coNoquinm} giald (pecuoi
(tabula] tiald (tentoriunf) hiall
tum ire) fmialfa ([orbiliare) fkia)
I iarl (virnob. ) biarmi {lucubruir
cupidus) hinrni (cerebrumj Ilün
) biarla (cor) biartr (lucidus) ian
qualTalio) biarg (faxum) linrga
auch früher vor Im. Ip. If. Ik. lg.
; (f. unten) ; vor rp und rr (flatt
s vBrpa, vörri (pejor) |)vt'rr8 (di
a, viorri, f)iarra ; vor 11. it. Ig. r
denn neben den angefahrten ft
■ken inf. vella, fvella, tkella. fve
1. fnCrta. verdha, und nie in di)
) fchwankend vor 1. r. f. I. dh. f. j
abulae) hiala (fahulari] tiara (pix)
(roflrum) fiaila (fruftra agere) fialn
m detrahere) fiadbradr (penoatu
I. altnordijhhe vocale. 397
■eta ) luiadbAr ( rnedi ) finiadlira (adutarij kias
pias (nifus) ftiafK (o. pr.) biiiga (luxare) hiak
miak (molus lenlus) kiak [Fecuris) ßiak (Ui-
.8. m. woneben, vor clenfelben conroaatizeQ
BT auch f ftaltliDdel , z. b. f^la (occullare) ft{<Ia
Bra (ferre) tkCra (fcindere) bt'ra (urta) ef (an)
iria) gefa [dare] lüla (legere) brJ(k (viliuni) .rPka
itc. •). Jedes ia lautet bei folgendem oder vor-
tidein u in iß um"); ia ill kein voller diphtb.
ffie das angeir. Bo und goth, ai"*l, wegen
a berUhruDg mil i oder P, faft einfacher laut
< vorfch Jagendem i. Diefes i mai; icii dennoch
j «erwandeln, ibeils um der analo^io mit dem
willen , Ibeiis weil das j wiriiiicb davon uiitcr-
nr, im angeir. lautet das j confonantilcb und
f, im nord. ^Il sphUrefe des eigeoUichen j.
I. jung lautet aogelf. gi^ong, nord. Ang; das
ik, angelf. eordbe, nord. wie mir fcfaeinl beder
li jdrdh ; eben lo iOtunn (angelf. ^olou , cton,
If) befier als jtftunn, da wir aucb im bocbd.
(ende ia, ie von ja, jo unterloheidenf I. Nodi
re unlerrucliiind wtr.l hcHaiipon , dofs die Harken
ir? eern i<as v lim Ihia, pmel. utiernll ohno »usnahinr]
len, aLJeiluni^en alitr gern das in annclinien. Man
die im tc>.I a[ii:i;rutitteii inC. viTpa . vtilln, U-\» e\c.
;ben nur ausna1iiii:>wcirc ^taMn , fki^lfa , Liai>:a , im
at>er pplii , fkolf, Wr^ und hifllpa. weil ilicfes
icb coiijui^iert ) iinil aiidreKeils die daher Danmieii-
>iler ahnliche vcrlia voraus reizen den fubll. pidt, biuri;,
tiari-'u etü. Hieraus laU\eUa ich, dafs <i aller, in
■ enlf|irun)jcn Tey. Wie im Barken linK- praof. im-
i' (nie ia; li^rrfcht , cbenlo zei^l diu allh. mund.irt
das altere i , im inftn. gewöhnlich das jünfierc u
bergan , birgu ; Rültan , KÜtu ill dem biarfia , bt-r^ ;
. ^L'hl fehr ühnliuh. Au::h im anfielt. Ilclil gcof
Mi; neben fiifan Idonarc) ancb ilt das eo hier in
lorken verlia und telbd das pracf. tf. pedruiipen.
at>cr , was zu verwundern ill , bei tolf^cndcm i in
ic a lif^ides , tdviohl in <i als ei rundem alsdann tritt
irrpninjiliche i hervor, i. b, [liuldr, gen. fkiaidur.
kildi {nicht tkieldi) hidrtr, hiarlar, pl. hirtir (nicht
das unif;erelzlc ff>\h. nf lohen f. 4i.) wie das an;;cir.
ivirrcnaarsen das uninc(tlzte au.
a . i(i allilerLereii mil vocalanlaulcn z. b, iülunn :
n|< ; ior : aultan; nie mit g wie das angelt, j, ^Olat-
. 29. 30.)
298
I. altnordifch mcaU.
weniger kann inlautend die fchreilnrnR (yarn ß.
auf bcifall rechnco (mehr noch Union beim jj.
(IE] ie, kein alln. diphlh. rondcrn fp<itcre ortliog
phie R. 6 in verfchiedencn würlern, i. b. knie, fiiie, :
hie, hiegoTui, flielta , (liclta, fiictlr, hieri, iet,
(genu) fp6 (ludibrium) trfl [arbos) M (?ro8)
(vanius) flölla (oectere, hochd. flechten) tt^tta (?fulcii
{löUr (denfus, dicht] hiiri (lepus] <M [nimbus] ; eioigetod
auch für fl gefetzl, z. b. Jiier (vos) R. [ler (f. 289.)- I^
kein ie als unilaut der i'a gelte, wurde vorhin angemecl
(10) io, mit der betonung iü-sc angelf. ifö,
fu, allh. io; ein orgsnildior diphlh., den Rafk '
ohne gUlligcn grund in jö verwandelt; von ia,
Umlaut iü, Io wie Ton iä, Rehet %6 gSnxrich ab i
wird nur unorgantfcb mit ihnen verwechfell. Eine
folcho verwechfluDg liegt der gewöhnlichen Ichrrihung
miälk , gen. miölkr (Ine, lactis) unter; das angdt. nN>-
Idc [nicht mSöloc] und alth. niüuh lehren , die allo.
form niidik , mialkar; entw. fo oder auf neuere wellt
(tä vor M'J mllRc miälk, nilAlkar flebn, das Tnan in tlci
ausfprachc für miiilk niilim. Dor Schwede fei«
riehli;; miillk, wie tiiiüil (;illn. niiödhr) und nicht r
fpiul, liuf etc. (Ilmii iilln. fpiot,
I. aUnordifche vocale. 299
i) lifklh (carnieu). Den urfpning dicfes ii nitS
Ühern iü erliphl man \a würtera dorrdben coo-
10 letzteres behalten und nauienUicti vor p. k und g.
Meinen ßllen eatfieht iö,'wie im allh. , aus luf. '
(geo, vgl. fiörir (quatuor) oben f. 104; fiön (odium)
l— Jon? hiuQ (coujuges) aus hi-von? liön (leo)
— on¥
ID) m (nicht jü) die Hltere, in goniiTen füllen ver-
ae form des vorausgehenden iö, und zwar bei
lern p. f. •) k, g, als: diüpr (profundus) dnüpa
b) gliüpr (bibulus) biilpr (velamen) krii'ipa (repere)
(tetrao) fliupr (privigniis) gliiSfr (locus praeniplns)
(iDoeftus) kliüfa ffindere) liiifr (earua) Wiifa (mm-
fiüka (ningerc) liüka (clandere) miükr (lenis) ridka
m) Qi'ikr (aeger) ilriükB (elabi) btugr (curvus] blidgr
undus) driügr (continuus) Qiüca (volare) liüga (mea-
IA^ (fagere) fonüga (repere). Warum die lippen-
ntillairte das vorgehende iü bewahren, die lingoa—
Md liq. CS aber in iö UbsrgehoQ laflen? verdient
nUamkeit: man vgl. oben f. 9t. 100. das vor n. r.
den linguales entwickelte althl fl, wahrend m die
und ^utt. das alte au (ou) vor fich behalten; blöd
intliiPi dt'S Ml ift verTihiodcn , I über dort gar niclit
ntiK'nd. l-"ine andere .nnaliipie l)iolon die verbin-
n Ip. If. ik. 1?. nk. nii. an band, «eiche den vorfle-
n kurzen vocal verllingern (oben f. Üid. 2811. 2!l0. 291 .)
nd er vor lt. Id. nt. nd, kurz bleibt: olfcnbiir ftelil
liier die lingualordnuiig gegenüber der labialen und
ulen. >ocli ein jinrallclifrnus <ler beiden letzten
! f. 187. boiiiorkt. Aus dcrgieiclicn jetzt noch un-
wahrneliunin;;L'n können dercinll wirblige auf-
le ersviicbfen. — Statt tu haben ein blor)e.s lauLics ü:
\eri!ere/ h'ika (daudere) , letzteres bereits im gotli,
r.^:il.) — Das reltne iu iu niu (novein) tluV«-
ift kein eJEentiiclier diphth. , vieln.ehr i-u, und
iu zu fclireilion-^ So enlfpi'ingt aud. in dem be-
en eii^ennanien ^iiiki {oder giuki/j der diplilli. ans
iclion 'II. giviki) wie die altf. form giviko und
tb. kibiclio i'Noiigarl n" 5lfi.i lelireiL.
HF.) gleich dem ani;ell'. Alii von doppelter, völlig
jiedener art, entw. o oder uv
Aii-'f; das vorhin angpfulirlo [)ii'>fr iinrl fri(>fr (nicht Jiiilfr,
fniifr) Aa doch Tonil ]ieh uiiil dieh auf einer rcibo Dehn,
golh. liubs. |)iatis^ fchwed. liuf, tiuf.
'■tnordifcke vomlti
irzen a (nicbt des A] , von der «-
wie das e von der endung i ; «in
ifl eigunthllDilicher vorxiig, der mil
wurzeln a eine TcbOne atn\-echfeluB{
bfirkr (cortex) gen. barkar, d»L
}gur, aequor) gen. lagar, d<tl. Ic^,
im alib. tagu , lages, laga lauun
r. die fohriflprobe aus dem fr. e4l<l.
^en es mit einem gefchwautw a
gl. lAtlnu-nftfroßt p. 276, wo «ber
lg Hehl). Diefes uobequerae ta-
olchos dem gerchwänxten f ansJo^
>edeutung , indem nirgends f fUr e
idern nur für a; gefetzt wird. Icli
' des neueren gangbaren Keidniu 0,
G iiuf eine )inie zu (teilen, ßaii
durch , und viele hfl", uod luig.
en, wurde oben f. 29i. beBwAt.
mmu; gbddi, glöddu: aJlr, Uli; fok,
n ; vitllr, valtar; mOir (tinea, pAh.
Cch Überall. Der einzige (all tl
wo a vor nk. ng nach der neuem
rd; hier nimmt Rafk g. 78. 79. M
mg u und i eine veründerung dM
\. eitaordißhe vecale. 304
Der; Rali, welcher zuerll wieder auf die verfchie-
ibeit beider laute gemerkt (§. 73.) t l^hrt de weder
Ceiaen susgg. noch in der anvifning durch ; (ofern
it m«tfelbafle würtar voriiegea , werde ich Uber^
den nmlaut des & mit <e, den des 6 mit ot he^zeicb-
*). Belege des letsleres find: die conjunotive der
rate 6 : Uski , wU , gceli etc. die pl. hu'kr (libri)
r (fa^nae) ra3tr (radices) boetr (rnuictae) foctr (pe-
I etc. vom fg. bök, uöl, röl, böl, fi>lr; reu (re-
») fo^dha (parere) frcedbt (prudentia) ha'fa (decere)
I (palma meofurare) dopgr (tenjpuä diei) na-gja (fuf-
») {Bgja (Lerrere) (P^ir (mare) ra3gja (calumniari)
ja (quaerere) hoeil (calx) lioela (Inudare) kicla {refri-
ira} diBOta (judicare) rujma (honorare) tauna (eva-
•e) bcBD ([M^cotio) gra^nD (viridis) boina (gajiina)
L (clamare) (wer (illae) tvaT (duae) ftüra |ferre) ftstf
kns) etc. Ohne beachtung dt»s unterfuhieds nUrde
k pceki (obfervo) wie ra'ki (pellerem) oder [(etlr
Ins) wie TteUr (federes) ausfeben. —
[AA] iä, ein triphlboDg, wiewohl das i nur gelinde
Itgt; verhält Geh zum ia, wie ä zu a und eul-
; T) wenn die vorbinciuns Irn. Ip. If. Ik. ii^. Is. auf
en, als: bialuir (galeaj iiii'ilp-i (nponi [crroj liijlli
ampla) gi.Ufr (firepilus) mir (ipfe) fkiillfa (tre-
{)iülf (laborj bialki (Iralisj kiälkl (jD.nxilla) fpialk
ulus; innfii'dgr (incur^atusj fkii'il^r (obh([Uuä) fri^'ils
2; noch in andern fallfn, wenigftmis nucb Iliiirns
■buch: prial, ftj'ii'ila. diafn. Iiiallr. pialr. riall. Ipiälr,
fi'ltne und niciil leicht zu bcuMhcilemie würtcr.
den auslauten bat U\ gleichen grund mit dem aus-
rlen ä (lalt a und fia {odifle) t^iä (lafciviaj gli«
ni; hia Tapudj kiä (coaplare) küi'i (expedirej kriA
;rare; lii\ (granieiti derncnfum ) ria (allrectarc) IJA
?i liä (is) tiVi (praedaro; |iiü (in riT\it. redigere)
lecuniae) liär (falxl elc. lind iLiciUcnllieils aus i-a
■ liii'en, alfo nicht organifcher doppeilaut.
iOF-; ii), triplitbongLlcb , wenn man o für einen
. nimmt, fonft nur gleich dem ia diphihongifch,
Isifinilcr, dur [«kja
:n der tpälerfn
ausfpr
herl hal)en , w
ml ihr
lidj nare. Soi
(LhreihuiiK füka ,
fuge
ati fchreibt.
1. aUnordifche v»caie.
1 ia wie a zu a. Mit d«in w uiel
Bcifpiele: gitif (doDUin) (kiilgr (v«i
il (lima) (liolr (aouB) ktoir {navis]
:l)^eus) bitfrr (gladius) fpictr itetucol i
|betula) biürg (auxilium) oiOrdbr {O.
-iörlu (corda) biortr (cervus) miwllir (
endungs-u iA nllenthalbeo zu fupp
i'aua der vot^eichung anderer oiund
liür' (git<dium, golb. hairu, alU. ii^>J
Jl- (mulli-, alth. filu) ; Dö (tcplein
fibuD, aogeir. (ßofon) tiOr (viU) i«
1 oder förub (?) vielleicht auf d^
a lieb die begriffe noaiioj, well
(vgl. den ailT. ausdruck üribo-biir*
menfcbenj. — Zweideutig (cheif*
als: miöl (rariua) Taiiör ^butyruir>I
5. Qtrgeuds ia bekouimeD. Ich J^
orgaiiiich (d. b. aus ia eDirpnin.£
des la darum unrnttglich, weil i:*
r das urfprUngiiche u gern in v
iq. und endung a tritt, fulglicb '
heuiinL. So hat der gen. pL
OD Hör , hiOr , fiärva , biürva tK^
fiara , wie lieh kiala und fpiara v ^
iuch zeigen die enlfprechcnden al«'
1. altnordifche vocalc. 303
.&, t, 6, ü flimmeo zu der altTüchl. snord-
iber die im altf. luangeladco eigcntlicbcn diphlb.
Bin. mit d UDd 6 zu(. fallend) find vorhanden,
m iu (iö). Bloße umlaute find m, ue, y;
age ifi, (iaa) iö (ioe) wenn ö Air dipLlLon-
It. [Ganz unlriphlliongifch find die zuf. gc-
i-ä, ö-i f. oben beim 6, veniiulhJicti ill
ifgefallen ; ebenlu deuie uian die edd. nemen :
läinn und ühnl falle.] Die f. Hi. genannten
tauptlangen lauten hier ä, b, ü, ei, au, t, in,
> im alth. mit ausnähme des ö ftkr uo, milhin
debnte und drei andere diphtb. fo dalt die
t luar unhärler als die gütb. und allb. , zu-
oiweicher, als die allf. reihe (ä, .0, u, ^, A,
i und eine glückliche ndtte htilt; (auch das
ikher i, ö, u, 6, d, I, iu) Die accenluie-
, IU weicht von der allb lu ab und llimmt
jGlt 60 hingegea au, >^i zum allb <iu, (nithl
pIT Cd) und ei WJhiend et aus dem älteren
dl umlaul) enincht, id au wenigftens in der
geblitben in der aubfpr^che violleicht zu j)u
■D
noi.li (ei-fimtr und fiincr nh im tn^ilf n im-
eru nidi II i in c u o/ in \ i in i in
u in \ IU in ey [nitlit < in i n diir in i
"0 77 «eil dis hitr \üitiU(hcndL i d(i iltt,
ul ifl] Alkiu lufitid^m »itkl die endunt% i>
iliut des 1 in (I ^rolghch des n in n. Iine
LTc \üli1l einlluH /u uurim min inUlli dmn
rt lun^ lunk f 29i 3(10 ) fUi umhut des n_
lIi u und cin^ fUr unihnl deäfi.lb(.n dunb t
— Die den unil lut zeu-indc iindung i und u
im in.tll hiufi^ wc_,.Lf llcn
hl Llc der endun-sv ic ili «üidt durch dink-
jnd 111 diL den ziifl ind der fpiacho luehicii.
or dti /eil, bis wohin diu Lihdlt(.ni.n rcidicn
n fcbr lufr-ckllil weukn d<.nn \iLles I iHl luf
idt \).rindciunr,<-ii f'-lilitTtn Auililltnd ^\c]-
de dl«, illcnm hll o Üill u ilb nuco (oculi)
ohbanl nimoin lineib) \ iiom (fuinius) f)^>i
) ni-undi inonus) di doch liier dis u für ot
r r,chiltin werden muH Ln rt,anirth id liLliir
un^ I in Mekn lilkn, mmluh in .lUn wo
>oriusgebcnden unihut-^liLigen wurz(.K;c 1
fülnordifche mcale.
t'üD dicfem wichtigen fati
gebrauch geroacbt werder
giatir elc. die oom. tg.
} praef. conjunct. fari eu
rhwachea praet. Uildi et
(fl. giefir) epi, ferj , fe
ittc. Nähere vermuthun
Gleicber^eltall verrlilh
j* (pulohor, vigil] ein ut
nllicbe {wie ira fem.) vi
offenbar Hehl es hier ft
jns Bllb. wakar, fagar b
altD. marc. vakr. [agr geft
■r vocal der ableiiuog
e; der gebliebene umla
,-0, X. b. giöf^giöfu, me
anderer fülle lobrt die '
i üogr, üing, üogt (junger,
üng', Ang'l (wo ' den
oll) Oche. Wenn die 1
L vocalen, dem der abi
zwei lies ions vocalen fleh
fyncopiert und das drei
jam'Ian (veterein) fag'ran
lUeriri (allh. lUiorirol da.
I. aUHordifche con/onmten. lUfuidae. 398
rt (oder fagr, fügur, fagrl) und ebcnfo bitar, bitur,
n (bilr, bilur, bilrt) ; diefe fonnen felzen iäa al-
I fagar'r, fj^uru (ohne äff. fagaru) fngar't; bitar'r,
■u {ohne alT. bilaru] bitar't voraus. Der dat. pl.
fegrum, bilrum [i. fitgumm, biliirum) der gen.
«tarra (f. bitar'ra). Eia beifpiet des affimilierten
g der compar. fegra (pulchrius) liefern, es Iteht
ücbts anders iils fegirira, fog'rira (gotb. fag'rizd)
iben auch mittein a compariert werden darf: fa-
(II. fagarara) bitrara (hitarara) oicht bitra, weil
luf. ziebuRg, keines umlauts fUbig, mit dem
%. fem. oder acc. pl. mafc. des pofitivs bitra ver-
feil werden würde.
Altnordifche confonanlen.
Ib im Hichr. in allen hauptzUgen beibeballung d«r
tericbtung. 1
• M. N. ß.] liquidae. Die anlaute 1. n. r. find
OD hl. hn. hr. gefchieden , nicht mehr aber die
Uüd goth. vi. vr, vorliniidfii , fondorn /u I. und
• rden. — Der Jiuslaiit ui. [\ehi fi'll und ilvIA nie
>er. Deflo mehr uorikl das in- und iiushiuleudo n,
ihm ein vociil voivujsLicht , ifl es iki!;iI (Kittk
; i;.inzlicb «ogiällt o.s 1; in flc\iiineii a) vor
indem t; das p;irt. neutr. l;inul (doiiiiliimj für
(taniin'lj ; liit, eitl f. liint i;inl {f. unt<:n II)
JtT fchw. detliiiation und in allen infinilivi'n.
■urzeln n) bei foli;en(loiri f. dli, k. (hiervon un-
dcn verbindiini;en ns. nilli, nk.i h} in einzel-
''tikelu, deren vota! nlsdnnn laiii; wiixl: i, il und
h. in, ann, un. — Das v aus 1'. i(i weiter vorf^e-
yls in ii^end einer andern deutlchrn fprache,
ich nicht nur in den f. \i\. ii'i. jiejii'benen alih.
»s^elf. flc.viimen, londem in (lern fall des noin.
i^t-niein und zuwt-ilon lelbA des ven. fg. mafc.
Utr., ohffhon nieiftciis hier norh ein f. wallet.
P worter mit fiilfiiein r. lind dun hochd. oder
^«nalog: die golli. ball, vilaii, imd hafa lauten
f" , Vera und "liieri , lit^ri .ft. hari, den i^rund iler
■ierung bepreife ieli noch nicht, denn die endunj;
-r imnrganilch und keinen umlaul des a in e zeu-
V *Liuuthlich gehören .-.ucb hier (aufcullalio) und
U
h^r: oFb (nobis, goU). tin«, V|
loffelT. orr ftlr ofr, (angalf. Dferl
(nares) ax (shs, fpica) fväa (prop
, friiifa, prac^. knus, fraus pl. k
I behülten das f. durchaus, (vgl,
desf;). die alHmilationen 11. nn.
d.) Der auslaul r. fallt in verfnhi
weg, in mafc. nur bei vorauigeb
f. (iör'r; laus f. lauPr, andere fcta
Die faochd. und niclif. Gtle, inIsuU
eu j^cminieren, beftebt nicht (esk
1 nicht renn; kyti,gen.kynsDlchli.ft
Aenig die andere, orgaiiifclie geoiiiUli
infachen (es lieiOl fall, falls**); i"«
; nicht : fal, van, fvsl] . N4
und m vor d und l (Ralk t '<
lannd, vanndi II. vildi, gialib, '""
ireibung hat den Vorzug. — Sa«
enlfpringen durch afllmiistion, n
m oi^an. Idk, vgl. ballr (audni, g*
hylli (gratia) hallr (proclivis) guK {'
U"
I. aibutrdifrhe conjinutnlim. liquitJae ;1Q7
(denleg) nenna (iiili, aggredi) enqi (froiis) I%i-Iittn
r.) firo (momeatuiu] Unna (JnvonireJ kinn fmaxilia]
WH. unna, kunoa. tunnr (notus) muDnr (os) guan
aa) funor (auiler) unn (fluctiis) lilunnar (plialaa-
|«U;. Alle (Üefe foraien zeigen ini Ichwed. zuwei-
■ im dan. gewülinlicb nd. Uierbel ia zu mei^
dali oft mit ausivurf des d das dh IleLen liloibt,
ti die nebenfonneD niadbr. Tadbr. adhrir, fidhr (ip-
il) etc. emtrelen, swar nicht obni' rege), Igudern
thl^Ddeii r ftebt gerne die form ilh, iootL die form
kjk'. madbr, gen, manne, acc. mann; annar, pl.
pif. Die erwttgUDg diefer doppelform hat Tüi' das
llpraet. fcheinbare wicliligkeit ; Rafk §. 91. 93. iö3.
Bniminl eine fcbwankende erkISrung der bt^iderlej
ißSeoan, fo dafi ihm galinn bald = galidhr, bald
Wliiir; gabt bald = neutr. von gaÜdbr, bald = pi~
■ irictitiDt. leb glaube, galinn (die flarke lorui) ent-
[^ nie aus galidhr (der rcbwacben} weil es fönA
Plu ititieo würde , da oacb obigeoi nicht nr , Ioo~
■Bnnfimr eu tttr wird; hingegen kann gabt am
W" gedeutet werden, oder auch aus galiilhl, indori)
' dnn (Ur galitt Kunde. Mao hat alfo f ine (larke
« leiaach,' form piaiinn , -.-.(in , i;iiliiil uiu! -aliilJ;]-,
''''^ pYi\ llieorelifch annuneliiuon', d.Tun l;illi: lidi
"Mifch durchkreuzen. Ol.iüf-r bin-lifliibfnuiTliri.'! nn :
'tdh wirkt hier üar nida mil ikmI iibcHi^iupl wirkl
nur in der wurzel nichl in llcxioiirii. dcsui. die
fc. lind. — Die fpülerc ausfiir.irlie vciuiildi't (\ue
liil (II. rl. Ir> Uli mit äit. rn. vr; leiiin (liinliis)
nn [fulcus, witd gelefcn leidn , loiildn , liri'idu
I S. 13. 58. j, doch gurchielil os nur n.icb doppel-
i': fllr einn, ftt-inn fclireiben einij^e oirn, fieirn,
xwU rn in born l)i.'iniilie hodii , liiiniii : ji'irn
ibejardn. jadn klin;;! ; Jiiis nr n ii.l im in ininn
s, hinn 'illc; lelinn' iliiclusj lüliinia ■ lorlürutn. f.
a. altb. I.'faneroj — rr. die itu.s ni. r.s iTiirLuiilcn
finde ich fiarri (aber füiirna, hiarni) ; vi'iri i,|iüjor)
laridus , \vo(:egfn iindere rn in 11' lllioilrelcn (!'. Iht-
bei rs'\. Andere )■;■ wii-d ciQ nurt;cl<.>l/t(' nnler-
r>^ houitbeib.n Irhion, ^-^l. barri fr.-x, n.irri .fnimi)
a<-.-iprTlfr; knörr, kiütrnir (i.avij;iuiii; k.irra {rclpi-
erhnulmyjfu. I.ii. Ip. ir.'ll. Id. I.s. Ik. k. \w\<.-J.i' lind
.2'J(l.äilt. i^eiicbrn; In. Ir, krinn or.^an. vcrl.induiit;,
II fli/ts aufitulofen in l'n , \'v als : holr (favu^} Ldr
fche confononlm. Uqmdae. .
r, Tal; kein Ib uod ktfn Idh (M
idcn lieh nur die \ab. b (diuIiI T f
ganibnu. iamb (agnus) vBmb (v
nb (faftus) gambr (blateralin) atnhr
kaiiibr (peclen) klainbr (fuftum ^
lißciuni] ßmbla (n. pr.j riMobl. b
:. danipi (vapop) kampr (myßar) i
nip (nncilla) fttmp (lucta) clc. hamsl
rfusjymiir (varil) femfa (tardare) ft
ag diefem ms conlracvioo uDlerii
, bambli II, bamü lehrt. — Mil n
I keiDO labiales , die fehr [ella<
ich finde nur : hanpr (caimabis
edd. Tsm. p. 406. 244.); nt andr
Bge und bloß der bcmerkung d
ida, vinda, hrinda zu tt wird
kehrt nd zurück [bundo) [aiulo
ng}; näh findet nicht (latt, TodA
oder dh ausgeworfen und o gemi
ir nni Seilen i(l ns, vgl. daicfc
s (noni. pl., im gen btBnfa, gk.
iquium) kenn (nolio) pinfl {marti
denn in andern ftllen n vorfi|
.geir. US, allh. uns) buJI (?b(lO,«
I. altrtordifche confonanten. liqmdae. 309
U es nun frackr und nicht tMnkr? warum inki {vi-
■) untl nicbl acki? die eine odor andere fonii fchei'nt
itür einzelne Wörter feHgofetit zu haben. Auch die
i» häDgs, gänga, fä (11. fänga) nehmeu im ablaut ein
ifces ck an: hock, gi^ck, Kck, ft. höng etc. (vielleicht
kn häl( etc. oder h^ck etc. richtigor) Hlnga, fprlnga
ammen Hack, Tprack; rjmmtliche pl. nehmen aber
lurUck (höngo, tprüngoj, wogegen das ck aus nk
Ufibl; drack, dmcko. — Organifch und hliufig find
'B>. rn, vgl. erla (laborare) irla (mane) karl (fenex)
lnobilis) varmr. armr. harmr. bam, Ikarn (Rercus) etc.
iMirai rp. rf. (kein rb) harpa. erpr {n. pr.) iarpr
liwl Wrpa. hverfa. arfr etc.; nur Tcheinbare verbin-
tnm dem nom. pr. fkirvir, virvir, d. h. fkir-vir,
6ir-vi, hiör-vi etc.; ferner: r(. rdh (welches nicht
"I Idli. ndh in die gemin. übergebt) als: biarta. fvartr.
" (cadigare) hardhr. hirdhir. ordh. (veriium) vördhr
N prdhr (domus) iürdh. vsrdhr. mordb etc.; zu
■^1 daß die alth. rt, angelf. rd welche aus goth.
NnUhfen, alln. dd (wovon unten), die Übrigen aber
P* "itigi, diere nord. rdh find folglich zwiefach, theils
*PBiftl(=2olh 4 fmordh iiirdh) theils unorganifch =
<*w H ^ardlir hirdlir [I unten Ijci il] ;s niLlil zihl-
«ici ij| ||pj.[, fiirfiif,) heifir fitrip.i; nrs tulus) fors
'^l^^mi [.uls „i.i-,J li.h in ir niuuid licin, (lufs
*njpnen pi ili ntbtn jn lli' , */ und jj beidt, hiufig
^ 'rU, Inrki ms \uk riiuki liiiki 'hni. i) djrka
J*"^ imiki tineljni l,iii_i Inu Mr-i ari;i l>oi^
**? hmiis nur-un ttc (.mi-uiiihl fditmt il. m ik
^«ntm <k] iiiimilmtnn \J d»kr ni,er) angelf
^ Inrc, oIkh f 2 t J ) illli tii.h fttiiki icrefiero)
"jTti iiiMick I linuan f miorkn oli-liidi die bei-
'"'(Wfri \(n n.r und niior ih-tkittt kim oro, rk
"cn Kia.s iurunn^ ^ »2)dir, dn \ unditnde vo-
' bei der wr«indliinn dts rk in ik doppcllaul feyn
nie lieftdit nuht mit i>l<ii,cjn docki
P B h \ ) hbiiil i
P rtio IUI solh und iii„cll , nuSj,Liiornmtn die ver-
liinii pl (latl ft [wiivon untun).
Ulf. k, fcvii, .
■j hochd. cfc wird dofur a
Die ariL'clf. verfotiunR r> 'f. 915.) zfi^l Meli teilen in ras
n. ars UTiil (crlkr II. fjonir (r.'ceiis ; vgl. Illrdr f. »vidr
■atper, Olaften p. 186; girLir f. grickir.
iHii I. alUiorilifcke canfisnanleH. iahiala
(U) wie im fingüU. d. b. |auOM' hb. und i
lei) io- und »ualfiuteo durch di» alp. vertret«
(F) atilaulond wie im golb. uuil anefM. ;
der in- und auslaut verfcbiedenes uKprun;48
(tan. f. bald fadif. bh. und allh. v ") tev, le
lilnd. aiisrprncJio (Rafk §. 36.)- NSmlidi' 4)
oder vor UDwerenUicbetn r klingt es wie ein
als liaf [mare) Lafr (caper) hAlfr (ditnidius),
■nutend vor allen vocalen, als: bafa (babc
(tieres). L'm hiiT in cinigea Wärtern Aea f.
vorsubrinfteu, ' TuLreibt man ein unorg. ff (
den geniin.) 2) vor I. n, db. t. wie ein hart
[inbe bb, als: tatia (tabula) nafn (nomen) Iwfi
hafl fnndusl; neuere [wie Biörn) Tchreiben
lautend bl Aatt fl, doch nicht bn. bt fUr fn.
r. laut boliält r. in der vorliindung f&, h
lillngt wie mn (beiFpiele unten).
(V) 1) der anlauleode (pirnnl leidet aphlii
delTen Umlaut y *•) , vor dem das u orf«
(vgl. oben f. i:t8. 139.) vor A und dclTen uml
macht vCJla den pl. prael. ullo, conj, ylli;
praet. ödb, conj. redhi; vinna das prael. vi
ynni. uoninn: (o Itehen ödhinn (angeU. vA
wuotiin) ormr (vermis) ordh (verbum) u. a.
aber und dem (Vi oft mit » yflnueoclen te ble
I. aÜaordi/che co»fo»anteH. labiales. 311
, Yt'rft: imnit, wo di« li<^rausfi;ebfir dii; biT. lesarl vn-
rfognr in vunnit ((üliailert hühen; laiidnitniaf. p. 17.
bet vurfiu 11. urcthu. Ettonfo oft alliterieren aber auch
|[b u uod o VDcalirch, z. b. oegisd, i1. i^lf: öli; ä~
hm. Alf: ala etc. — 2) ausnuhmswei[e fälJt der bd-
||t V aiicli in einigen Wärtern vor ä ab, welcbes lieh
pi in wandelt, als on (fpes) oro (erant) ondr (pra-
n lür v^n, väro, vändr; beOer erklUrl nian h: vä
ptin vo über (obeD (. 876.) und dann erfolgt aphärefi«,
W von jedem andern o (nicbt ö); fo alliterieren ulf
En:«yro (fäfo. 3ä.) on : engin (atlani. 70.) illra:ordha:
n{[äm. S.) ; o'gisdr. 36. fcheint ono : vtirr lieber vono
■ üirdem (conroniinttfob vänir: vig. godr. hannr. 29.).
faptetart kann Tich violleichl vA aus o entwickeln,
fct. »irr, vorr (nofter) aus orr (früher ofs — angelf.
|pr)> Zwoifelqoft ill mir vefall (mifer) das vocalifoh
^nm: ill (hAvam. 13. vgl. 70.) wie es im ditn. und
Uvcd. uful, utell lautet; entw. fbbt es fUr öfa'll, oder
WBBit «OD voa (niiferiii) mlide iiber dann väfall , vo-
jUlaiUn. — 3) in den gnlh. und füchf. verbindungöB
"■ w »iHl die nitn. fprache das v. ab, als lil (vlits)
iw* (Wiere, angel. vr6tan) reokr (angelf.* vrecca); Uin-
» «Hallender , ih fcihfl Scliweden und DUnPii 7;w^r
"'*'» ii (ilipr (locli IT. beliauplcn , nl.s rcidlir (iratus)
■figf 'prdvusj rdnv. ii. dlin. vrOd , vrnng elc. Spuren
■JD« ;ilin. lY. weift, aber wieder die allilaralion, in der
«w »inl vi-ga fo oft mit reidJir gebunden (n'gisdr. 15.
^■^'■fifn. 7. 17. 30. ligrdrif. 28.}, dall an der allen an-
^"11 Menden ausfpraclie vrcidlir niclil zu zweifeln
Mfl »uch 111, liTi. Jir. hv. mit ha. hi. hei elc. gl. gn-
;<■. mit gii f.j. J.I, ,,[1.. aliiioricrcn"), Alf" gaii ein älte-
*• 'T und vi ftatl des fpilteren r und I , wie im alt-
'*■'"'■ - 4. aus den verbiiidunücn qv. tv. dv. t)v. fv.
'"' >■ zimeil.-u «fü, wodurt^h das darauffolgende«
J *' d« fol^ionde i"iri v",, i in \- vcrwandc-lt wird
'^- forji '.luniiire, ki.ma" (venire) filr tvi'fa, i|Vi'nia ;
i'^'T iliis, t.'.lf, kvkr (vivus) [.V fllr Ivifvar, Ivöbf,
*"*f. {»vi. 8elliier ift kodho f. ."|vadl.o, kona (mulipr)
™.'ii i(v;in, qvon, i]Vön. — '■>) das auslauleudß oder
""' liloacn gefchleohtskcnnzeir.|i.,-ji sji-fol-le goth. und
"!!'■'". V. findet nirgends ll^iU, tünderii ift apoi^opiert,
' Zum (ilicrnufs bemerke idi iius der E [I. ilie allf, allile-
"' Ohfi. t, iC9. iliis anpeir. iiitan II. nevilan.
Umrdifche confrmantm. UUiiaU
11. m'ov) fowr (gntii. rnitivs, ai
tri[!gT5) etc. — fi) inlnul^nd brit
;;iiro keineswo^ openlhclifchosi
ilgendoni vocal bisweilen vor, i
vocal io der wurzel iU, als, fi
: eevi (aevum) tivi, pl. Uvar (nu
m luf. (etEungen üg-tivar, val-
ävan; mi&r (tener) sec. miövan,
?r: ßör, liövar, tniör, fnioviir
V nmH in FpHlerer ausfproclie i
:= r, gleicbkomaicn , da lieb ai
: Tirtar, fna^far, «eß, ttfar, bfif
89. 188.): hjluGg bleibt der lipp.
6ar , bäan , Riiäao , und vielft wl
(oboo eiofcbiebung des v.] uls:
»cc. TräRD, kn£, tr^, d»t. pi, ko
frävan , kni^vurn, t^(^vlInl. l)ei
), ;^, finde ich niemabU das v,
n^ao; IIA (ungula) \i> (alauda)
gen. klAur, Iftar, bräar, fror. £
. angelf. lavero, leferc (lerche). -
Wurzel und dem v (oder u) de
igefallen ift; dann soigl ßch je
conronanttfches v, tobald ein '
am) miöl (tariDal fttl (algs) foli
1. attnortUfche confonanlen. labiale». 313
'l.llriggvs, In'ggvsba; ptagi^vs, glapgvaba etc.; die
lt. lt. 2i8.) gleav, deäv elc. Keine muntlurt [liiiimt
^ iter andern vOlltfj;, die eine hßfit noch das v, wo es
> «ndero au.sllclßt und im einzelnen lierrfchl fdiwan-
. < (o hehl im nord. iDcifleos gära f. ^tirv» , zuweilon
PJ rückumlaul dagfyir f. dctggvar, und iiiey, hey,
tJW. freyr II. des gotli. mavi , allb. bouwi, dounep,
■ Aucli'die verwandtfchaft des v und h {f, 4*8. 221.)
^ üch in obigem bävan (altum) bäan, gotb. baübaua,
"^lan. — 7) in der compoGlion gebt luweilen v
^jT^'i, als Dorl'gr, bvi,'rnög, öndugis (apprime) dö-
P^r ft. nont'gp , bvürnveg , andvl'gis , dagvürdbr. etc.
7*™ bogegncl dem h.
\ S^inationen. (PP) bapp (fortuoa) beppinn (fortuna-
l| «nappi- (arclus) kapp (contentio) kappi (beros) läpp
W Jöpp (planta pedis) grüppr [vir] fljippa (eSügere)
F (panniculus) breppr (pagus) kreppa (contrabere)
¥* [tnodius] lippa (lana diducla) kippa (raptare) vippa
r*) fnoppa (roflrum) loppr (villus) hoppa (faltare)
r. (Corpus) upp (furrum) yppa (clevare) el«. Spä-
^DftUjrung verraib pnppir [charla] wie bcrnach ff
*" in riddari. (BB) babba (balbutire) drabb (in-
"'■ P-ibba 'deluderc) krabbi (t-ani:er) nabbi (Verruca)
Iw inuj-ari) t\rabba lalmiare) olihi in. pr.) ribba (ovis
jleni..T;, fiubbi (truncust iubbi liii-riilus} ubbi (ideui)
"* '.^iiruus) elc. ^l'Fj nur fehr IcUeii unorgnnifcb in
'er *>irij;efabrlen «ortcni, als ollr (f^icrilicium) ftraffa
")."y i;(ill/.l (furcal ;ius doiii dau. ..irer, UralTe, gaffal?
'■" '.'J'^trimentunij ia al-fiili.
, ^^^ii>Wrbindunfjoii ; HnJaulende pl. pr. Iil. br. fl. fr.
,/|'"% nidil uiL-hr vi. vr. (f. oben bt-iiu v.) ~ in-
"''sJaiLicndc : ps feitpn und verrnulhliuli durcb fju-
r-;, ''^f|irun''(>n, \'jl. iipli fjirocnx) i;ieps ,plagae) glepfa
.^ "1 iiltii. klipli', rWnv, iil. <!•>•■.' iOl*'} kepli (fervus
li '^ vi;l. da.s iflith. chobifa peile\) ups (iiiia pars lecli,
p' ,'^lTCva, allb. itpafaj — jU biiuliger : nplan (vefper)
j|. '«ilrni h.iptr fvinctus) kraplr (robur) fkapl (haÄile)
,j I'"fl, ript ftras^ulutii] ripla (fcindcrej fkript (piciura)
j.' 'iliftrihiicrej ^ipl;i lin ni^ilr. darü| dpi (facj«!) lopt
.^ '"plr -n. pr.,i lirojilr (n. pr.j rtupl (pulvis) lypta (le-
^ , 't'iptr .fuluur, kiapti' i'ni<i\iliaj liVIpti [duodeciiiiusj
^'^' undecjriius] olfi. Diffe.s /d zeiiiou die iiltellen
'^'iiiihliT : fpiUcre vcirAian.loln es bin und «icder in
' äls: iifir. aftan. cfUr. !.;iftii, fkifl.i elc. dicb kaum in
nehme, vonuisuiiiu. In der II. fg. des lUrk. praet.
men fchnn in licn frlllifl('n (]iiellen die wurzeln
koin pt an, loiult'rn I)i>!iril1i'n fl, als: gaft (dediftt)
(trt'iijuifti, fviifl idariuiiifli^ etc. wofür die wurieln
DSlUrlich pt /eigeo, als; greipl (prehendifti) vaqjt (
dmpt (occidilli) etc. diefes letztere pl bat Dcbtbar
mit obigem pi {gemein, welchem Itnfk (§. i&.) dÜi
fprache beiUcihe eiims fl zulegt. — bs kommt i
eJDzigeD kralifa (difperj^ere) vor und iit uontrahiei
nirgeuds. — fn hat (flficbfalls eiucn iwifcheovoci
loren, z. b. nafii (nomen) höfu, hafuar [portus)
(recufare) infn (aei|Uülis) hrato [corvus) Rata i
fafnir (?fäfnii-, n. pr.) rvt'fn (fonnnus) IlGfoa (cong
befna (ulcifci) rifna (rumpij etc. wie das altb. (in
eban, hraban , fuüban lehrt. Die ausfpi-ncho lA
Rafk §.36. bo , bbn, zuweilen mri, iu welches tt
alle fo übertroien: wozu das lal. mn in fomaus (fe
fODiD), nomeii 'allb. früher naman IV. uamo?) und I
fämoe neben ftilma, fmne (oben f- 276.) nimmen.
feiten: tafs ipi^iiiiprliinlia) refTa (caflii^nre] ofs (nim
da neben kepli auch keflir gilt, lo fcheineo buc
andern fs auf ein früheres ps su zielen — ft rpäl
pl; beifpiele voihiii iiei letzterm. —
(T. D. ti, (), Z. S-y linguales
(T] wie im L-olh. und ^ohT. ; cio unon^au. l
ßnde ich ausnahJLl.■i^M;ilu in dem auslaulendeo praet. H
haldd (oddr. ^r. äOi neben dem praef- held , auch
inlautend d: liilduni , häldi; "' ' '" '
I. aUnordifche ronßmantiii linijuaies. 316
ini3 wOrterb. keine «niii^e in- und autilnuUDdc lin- '
ila{p. aaiulreffen, vielmehr biindr. kntdr. breidr ((«rth.
ids. kaids. hniids) Ton-ohl als cidr. i(Jrd. iiird^ir. niurd
'i. ilij>s. airjia. niaürjir) gerchiicben. Beide in- und
laule fcheinen durum Tdiwer zu unterfchäiden. Gin
sniitlel könnle zwar die analoge der Übrigen fpra-
1 darbieten, nänilieh d. hstte dem goth. fitcht. d. und
1; hin(Wgen dh. dem gotb. f- lachf. dh. aith. d.
enlfprechen, Hiernach wäre unbedenklich eidhr.
i. niordfa. ku Tchreiben. Abgerehen davon, daß
I re^el nicht fUr alle einzelnen fillle ausreicht, da
rficiie Dord. mundarl oft kein paritlieles wort in
andern findet, .ferner davon, daU jene fprachen
I wohl zwi/chen med. und afp. fchwanken; lehren
jeRen alln. hfl", einen abweichenden pofitivon grund-
der nur zuweilen obiger analogio begegnet. NUni-
die med. Hebet in- und ausl. nur nach 1. m. n.
lejen nun wirkliche Verbindungen Id. nd. oder
I luf. Tchiebungen Td. m'd. n'd.) desgl. in der ge-
äd; - die afp. aber nach allen vocalen und den
. f. f. fi- (Rafk §. 33. 34.} •} Hiernach mUde folg-
biindr, kaldr. aber breidhr wie eidhr. iördh,
Ti, t!P feil rieben werden, weiter: '^dliinn, vadha,
-, hu^dlii ftc. iii felir dn.s nlib. wuolüu, walnii,
liiii;ita und d.is ;.nj;elf. vö-ten , vad;in, göd zu
I, vjiiln, uodr, huadi riolbi'n. liiilpHen vei^leiche
in ,len <M]iIilLlien ■fcliiiflprolK.ii {liuii. :t.) hui;dhi.
II. l*. oilhinn (i'J.l onlliirjn (l^.) fkiilldn (.(9.)
I und Itark^ ausgDlien "). ancli ili^n vidal. cod. der
|>A; die ropenlia}!. odila fchuiinkl regellos zwiTcheii
d l>. VicDcicIit Melle lieh, wenn iillere hll. vor-
en uäreii, der uelnauch widerlefieii und die der
^n■ ut-m.ii'if reuci relU'n. Diu üoth. verbind untren
i>d j-ti lallen n.iniürillidi /.ulair.mon . weil nrclit 'al-
riiiH-.lli. ionllj. UiMilcrn aueli Itai'dlir, «irdli (vorbum]
ritfln-n wiid lO. des oiuaiiiklien hardr. ordV). Der
ililiunij \<iii ml und nji ; Id und l|j ifl vorgebeugt,
II nd. Id. bleiben, n|». I[i aber /u nn. U. werden.
ri aber vucile vuraiis, fo ill alle vei^leichung der
316 I. aUüordiß'he cmfononlen,
gDlh. (Üchf. und aith. niuodiirt unpsOead, wdl dtiiA nn
DOrd. nirgeod mehr, med. foDdem ias^jemeiD aip. ftefaeL
((>. B.) anlautend wird nur ji, fü>), in- und ans),
beides j» und IS gefchrielwn, ftall letzteres, wegm an-
bebiimicbkeit des t\pus, bmucbe ich dh. CbenJI f.
Air die afp. xu fcbreibeo, wnre gotb. weiCe aiigetDetI«fi;
wie aber das goth. ^ inlautend tu d wird, fo diHcU
aocfa dh. eine milderuDg der afp. aus und näbrrl ßdi
der med. d, welche, nie vorhin bemerkt. In tcfarel-
bung dafür gefetzt und genifs in der aostprsdie mit
dh vennifcht wird, ftafk §. 51. gibt dem p dan tiul
des neugr. O. und engl, th; dem dh. §. 3t. den einet
weichen engl. th. Seinen fchlufi §. 35. von (> auf 1, n%
8 auf d kann ich jedoch nicht gelten laßen . weil im
goth. fi beide afp. Ji und dh. zuf. fallen und im alliL
beide durch d 'uicbl durch t und d) susgedmr.kl wer-
den. OlTenhfir liegen fich th und dh DShcr als t und d.
DbR dh. mit dem iius mUt. entfprinfi^drn rm abmch-
fele, wurde oben f. J07. bemerkt, beifpielo fitdhr, madlif,
fidhr, midhr ( minus ^ kudhr etc. nel>efl fannr, Giiar|>_
mmnr, kunnr; nicht bei nnderm nQ, (b dUr[t49 e^Mil-y'
lieh f^r mnnr (virgultumi bnmnr (foDS) kda nMhr,,
bnidhr Rehen, ausnabmaweife und mtoi^oitcb geTcUtlt
es dennoch, [vg\. brudbr, fnorraedda p. i.] '
I. altaordifehe confonanten. linguales. .117
KD '). Der dritte fall {z für rs) If Leint nicht fehr all,
die Verwandlung des rs in wurJ«; oben erwähnt iiiid
fo J.irf man »uch vt-itr aus vefAr fl. vlTAr erklaren , To
dafl der 3te dem äien fall begie^nelt') oiclu aber iille fu-
perl. -aÄr auf -arflr zurückführen, wie Hafk g. 18. 801.
verfucht; wenn II. für rfl Hebt, muH das r in der wür-
ze! liefen. Übrigens Hand aucb das allf. z gern fUr f
var welcbem ein t ausgefallen i(t; dcrgieicfaen x könnte
nocb die ausfpracho tf gehabt haben und lieh dem alth. z
okbem, wührend z I\lr das bloße f dem alth, ; ver~
Wandler wSre. Ein goth. z (nämlich f das in r Ubenrittj
[cbcinl das Qord. niemahls.
(S) fo manche org. f. auch in r übor^eirelen find,
als: eyr faes) eyra (auris) heyra [audire) reyr (aniodoj
dreyri (cruor) elc. (f. oben beim r) bietet doch der
lpra<^reichthum eine grofle zahl von würlem an, in
welchen der reine fpirant fortwaltet ; die metilen find
den Übrigen mundarten längH entfremdet ; bel^e: anfa
[baurire) eylill (hauflrum) bafa (InterJmere) bifa [(aoUrt)
blAfa ffpirare) brss jferrumen) bris (callus) briflnga-men.
bros ((ubrifusj brftfa (aeftuare) bhli fcaper) bufl (culter)
das (dos, |:in'_-'"r i\-s 'r-iniii': i}' : 'y-.n-'' (IrnRil fequus)
iin;,s fi.]!, . ' f,-is 'L!(^l\us;
fi.s 'palea II, ip |>r ir.'ipii.'nii/ [l..s ' |,luiiiiih-i vedium] frcs
;folis niiis. liinlli i.idiiis L:is 'r.iMll.iin. ^in (obfcs) };lis
fiicus; gofa 'fiiirnri') j^ras igr.iiTicn! £;ris (porcelUis) giifa
eructarei h.'is (raueus) hafa (naufenm movere) hall (co-
rjlusi tiaus (cranium) hes fpalear) hifa [funibus altollcrc|
hnpyfa (ignoniinia; hnos (nifus) hofa (caliga) hrctli [vir-
t;ulluni) hrcs ifrulex] hrös (laus) )u*is (domus) is (lurba)
Is 'glacics; kiis , kafar (cuinulns) kcifa (gallinn) kias
bianditiaej kifa (felisj ktas (ci'nto) knofa (conlundero)
kn'is 'lerculunii kuli (vitulus) hls [fera) lafiniir (nivibus
claufum iter, das inilteib. ioifo) li'is ipedicuUi.s) mafa (nii-
gari; niäfn [fufpirarc) mcis (corbi.s) niis (contra viani)
iiiifa (ferum lactisi ninJi (njufcus) »li'is ([uns) niis, nafar
nafusj neita (conlunieliaj nes (lin^ua terrae) ()s (oflium
fl.) öS [colluviesj pias (nifusj pifa (fpongiaj pos (invo-
lucrumi pi'ifa (fponfa) (|v;Mir (iinhelilus) (|voifa (colica)
qvis (rumor) qvifl (ramus) <ivos (cunvalÜs) n\s (curfu.'i)
•, Des üllh. bell für beeilt ilt zufalÜK in fcliroibung un.l
au^^riiracbc ahiiMch um! Iipwoift eben ilie aiisllorsung des
vonicrn l (5) , im alth, ciiirfle fo weiii^; bc5t gerchrlelien
werden, als im oord. beiz.
!7u> cmifonanlm. Jm^Hd/n
F'xoilare) ris (femix) rifl {p
nid (fpiisquilifl«) ivfir (|
\a flacderc) flij« (infottuniui
radlir (delicsIulUB] liüa (n
iiiotus) veira (palus) vetall
dex, rcx] vifundr (iinu) i
ppitus) |iräs (lis) {iru-fur (Tu
.ufTallend ift das oict^che
\'s) blys (taed'i, fctiwed. hli
golh, liiih.i^, fiichf. iPöhl
ide IJf^s fUr liähs, fo ullrde
: rur ahs, fuhs) vorkommf
s} gr. fiel teßllrlLt den am
i kehllauts, wogegen im »r
in blyhl, hUs6hl. Aach tu
1 dem gotb. niulifcins eii
md yids (fruilutn esos) du
if, frülier diobnl, diohl?J
^cauvallia] tiütour (clavi ligi
TT] mobr aU eine art.
io (katlr (tribulum) und i
dore U. biurber, die iüb q
t«n briogCD kann : bullr
(JDvenire, quaerere) knttlr
I. attnoräißhe eonßmatih'n. lingvaie». HiB
mbraclion nus -lidli in fcliw. praoL. üeroo wurasl
( liat, als: fetti, hvatti, fluUj vod fetjii, hve^j
^ itnd ebenfo im part. bvattr (excitatus) verrchlfr*
I vom adj, hvatr. 7) unorganifch fUr l, im a«utr.
idj', deren würzet auf eioeo vocal endigt, als: UU
Vm) blätt (lividtinj) nytl (dovuiii) de. II. hat elo. ww
fc im matc. här, blär und nicht hdrr elc. ftebt. ftj
•S in !aui, fiüut (fe.xtiis|. 9) f. tit, tili iD litt (paff
N ttalt Iltil und dies flatt Iltik. — (HD) wiederum
If^b: I) = dem goth. zd, allh. rf, angeir. rä, laifr--
llffisnbare aflimilalion eines früheren rd oder, waU
*/. 3Vö. dem r. afp, folgt, rdli; belege; rbdd, Mifc-
wqiiela, guth. razda] oddr (acieg, allh. ort) wovon
(bcuck) hodd [gaza, goth. bind) broddr (aculeiu,
prort] wovon bryddü (culjiitien) formare) haddr
n> faeddii (unda luaris) ^raddl (taurus) gaddr (d*-
'Bpagulum) üadda (hgere) vermuLhl. das allb. gart
■■» virga) *) tkadda [minuere, neben fkardaj v«im
*i»B hochd. (Charte, ruptura, delriiuentum , güiUa
edda (goth. izda, aizda? allh. t'rla?) pedd
fiitirn hijt pM, vgl. oben (. 136.) fl^dda (fall)
L*<4ua) lidda (fervus) mitJdd (gracilitas, von mirir,
' Pnuild (inui'itiur) fuddi (pluvia tenuis] ruddit
*^tc. manclie dielcr würler lind mir noch iwei-
'*>^<J niwst'n bei fernerer untt'rruclinnji ein ande-
■ •'Usni.'ilcii , in riddari (cquesj licfil die fpaier
'>"tf fri;iiide form vor aiitien. — 2) dd cntfiiringl
''*Ui in Rhu. pruct. , deion wurzel dh, lial, als:
' Kl'Kldi: n.-dhjii, |\,iddi; ledlija, liiddi ; <jvedbja,
'• '"Vfllija, ruddi; ftjdlija, ftuddi ; prjdha, prjddl;
' ''i'ddi etc. Tind chonfo in den pari, praet, gladdr,
«lt. — fSS) in- und iiiisliiittt-nd /.iendich hiiufip,
"'e: hiair (oiiusj hvalV(a.w. IkaiV Toniina gi^as)
^^o^e^via] bafli ia|HT) hlvi\)i lialUiN liri'll (vivax)
!'*'^es, mida (aniltlerej viir k-frUisj hiiafl irimelium)
' fnainma) kolf ,olculuiii) kmir .cni\) brolV (equus)
^ '*^i[a!ii [liaflj (n. pr.j u. a. m. , cini^^e beruhen auf
'*''^liun als viQa, bll-lla ans vilidha, bledbfa.
"lgU.ih;cr?i/HdfH»/cn. 1) anlanlendo, wie Im goth.
^■'if. Ir. tv. dr.'dr. \>r. \n: 'kein ll. dl. [•\.]ß-.ßr.
'"•/"■ l'V-M- ß- flr. fr: hHriic lirfcil liiörn, daß
^^■- dv. [)v. IV. zimeilcn v iuisfiilll, wurde hei die-
VcrldiieclcD gardhr domus) golh. gai'ds.
320 I. alinordifcUc confonanie» Utigual. ft
fem angemerkt. — 2) in- und auslnuletidav
beifpiele: gaTprü (garrire) crjii (püpulus) lu
geifpa (ofcilare) rifpa {fcalpere) hifpra (äffe
(corte-() lad (caluinnia) fallr (ßrmus} frtfl (i
(niRipi) biflr (ir.iLusj qvitlr (ramus) lift (ar;!
multuf] froR (gelii) duh. [pulvis) )>ull (pinun)
guRf (nura) bläftr (flntuB) gneifti (tdntilla)
dere) briöd (peclus) liöfta (verbersre) filftr (p
(aura) etc.; nailr (gnarus) afka (ciois) ui
a(kr (fraxinus) Dalka (lagena) ralk (tumulluä]
dum) fri^rkr (j^laucusj dilkr (pntina) ßfkr (f
[fufurrusj frofka (rana) Jöfkr (jgnavus] röEk
blolk. [Itupurj briörk (cartilago) bäUr (vtrguJt
(contundere) Ireyfkr (dilficilis) elc. Zu u
lind die il und Ik vor welchen n ausgefalleQ
halt and, onrk (votum). UneifjenUicho vei
Jh, vgl. a[ni (afiuus) rirn (largitas) bifn
loroa (folvi) u. a. m. ; desgl. U, miati (pan
Hall [vagatioj qvoU (freqaentalio?) kill [tilifla
(K, G. J. H- X.) gaUurales.
(K) gleicli bedeutend mit k wird in all£
noch c gefclirieben, feltner an-, häufiger
(Cc , mitte elc. ] in der verbindudg [c und zu
1- altnor^fcke cortfonanten. gullurales. 321
» IdikniDfto) fkjtna (fplenderc) wird nirgends gefdirie-
■i Nacfc weniger kjyn, kjJH, kjiaplr, kjiölr für kyn
••) kjU (rivus) kiaptr (faui) kiöir (carina) wie doch
^wlieii werden muAe, wenn dem k vor weicbeu
RiKD dor luui kj zudUnde. Kalk llellt die räche in
Ip'w liclil, wenn er das iö (oder wie er Idireibl j)i)
Ir'ür fdi'bilrium) und ähnlichen würtera mit den diphlfa.
1*1 iä aus dem gelinden kehtlaiil erklärt, da diefo
P*- von dem k und feiner ausfprtiche unabhängig
W' Kürzel beAehen und eben fo gut nach andern
U*ttzen vorkommen; kitill, kialor hat die voc^le
P". fialar gemein, foli der kehllaut noch bcronders
P( fo muß kjiöl, kjjalar behauptet werden und kina
M iauien als minn [mens] njlniiich kjinn, wotUr
•™en beweis im dan. nnlreffe, wo man zwar kjondo,
[|™fogar kjön (genug) hingegen kind (mala) rcbreibl
P"*^!. Nach allem diefem, glaube ich, knnn dem
^ ei, ey, se, cd die ausfprache kj lUr die jetzige
proben ((Ur die allere bleibt fie unerwioren und
»r^be lieber ein ahn, ke, kei etc. als k^, ii'i oder
^5*) ; ungewilTer Tcheinl k vor i, I, y, J, ia, i«,
,' kj mit dem i oder v des wurzelvociils ziif.
"°<^'» gibt Rafk, wie aus' g. :i9. crlirlll, dem (le-
■D^^eti druckinn, i^cki, baki die nusfpr'ache drurk-
'^'■^'j', bakji, foldidi lautet auch kinii, kiiill .lern
f" IsIiiuili.L- kjinn, kjiiill ■,. I-:incm.t<- [■■(-niaicl
äliiiiswoife die liuidfcliafllicl.c ausipni.-he .cki 'ft.
' ""^O waiirfctieinlidi ift dies gerade der alteren
*^ ^ngenicr.en.
■ ' die organ. media; wegen ihrer heutigen aus-
' , ^'">r den weielicn vocalen fiill ganz, das fo eben
l^^^f^t'fdgtc, niimlich genilir lieiiCM geil ^capra) gej-
' ""■(■, ginn^j 'alüceroi etc. Inuleii wie gjenilir, gjeil,
^ ' JJJinna. - Mit j (wie im ;iiii;ell., \fiiiicriJit lieh
" .<^hi'n fo wenig mit h, wird alier auslautend zu-
"",.''•1 Haiken prael. apoeepicrt, als litie .lineig) flo
' ■ idü, diu uho'j.: Ilo Jlo-; iiud uiil verlanun-
'""':'l V,-,. ir,, tua. kna, Iva, [lä, tra für vag — fraj; ;
" 'Mlauieud vau <■!<■. f. %ai:u; hicil.er auch biä f.
'^- ^iMi't. von l.iv-da »vgl. iihcn f. H-'i uud -.Wi,.
■ "''IdHlii: ein grur.rt für «lic roluril.iiii- ilrs dipli
""^ht j6, ja; ; (chrielio hüiii eiijuH. 1»J|>II. 1°
"""»usfprethliclie kjjull hervorsclieii.
1. tUtaoT^fche confonanlea. gttUurales. 323
!leU, gbeo f. 258. nole) alliterieren ; oder weaii man
^ miliinler vocalirche allileration des j TJude (vgk
« f. 310. über u und v) fo mUflc doch «!s rege!
' wnlonanlirche vorwalt«D, Sie iil iiber iü der gnn-
"Jdila, meiDcs wißcns, nicht ein einzigesmahl an-
'tfen, vielmehr UJiersll liehen ailit^rationen wio
'S Aboroa; Oll: iafn ; önn : iötni; innan : iOtua etc. —
iivürdig, allein nur neuislünd. lieht der conf. j in
Bsn Wörtern II. des wegfallenden anl»uLs v, als: '
^erba] für urt, vurl; jarteikn (iignum, dan. jei^
i fcbwed. jertökn , vermuthlicb «lus dem hoehd.
leichen).
tentl entfpringt j aus dem t der ableitunj^ und
't fo oft weilerer Vocal folgt, als: litja , (federe)
(fedeamusj herja (verbeiare) iljar (plantae pedis)
S^Q. vilja (volunlas} hil n<ja, midhju (novuDi,
O) eic. Folgt felber i, fo flielll das enlfprin-
Ji in dem vocallaut i zufammen, alfo vifi (vo-
t Bti (fedeani) tt. vilji, Gtji, obwohl naOt §. 39.
' ansfprache fortdauernden jot-laut annimmt und
™6n bezeiohnung vili, liti fchreiben lehrt. Da
'**' neueren iDundarl k und g vor I wie kj , lij
^1 l'o lickätiie [(L'kja ii|uaeRToj funja .liiccnv' dii'
"■acbi. ra..kjia, le^jia .idcr elu;i r.rkij.-i, fc-ij;. ?
■'Ttcliuiil/t das j :iiLs der giitlunilis itiil dem j
■'lil.-iliin;.' — Nicht lÜui'Ti otc. idit^r li^dk S- '^1-
*;""l,:|t ^lucl. jnliiulfnd dir dliihtli. in, io, i", iü
'''• i"; i<>, ji'i 'iiid fcliiTilit hjiir^ii , iiijiiinii-, fjiin,
'^''■it. ; mir IVlifiiil iiiich den vorhin lioiiii iiidaiit
'"^i'-tcIlMi i:niiidcn !)iarc;i, inüilnir, liiiii hrllcv und
«"i'ilifdiiT': in der itu.sliiraclie wird fiift kein im-
*'"'H riifikliar \o\u, da in jeiirn dii.lilli. d;is i mir
'''■'"rHiliim. D:d; der Gothi! liims, liuks und üo-
'Miiciit IJTiiia, Ijuks fcliivihl, üihl lifilicli kt-inrn
Jtid a..^^,„ j;i., Lslaiul, fjim, Ijiikr, indem <ier iiotli.
'Mli, iu, der nord. aber iü, iö /u hcUmen ifl. Allein
■1 ilie jieeriite drucken diele lietenunj; iuis und es
''' '•n[\\. iü, io zu iulireiljcn: nder ijei ju, jo der
I fliitl iu.
■lil lieli weder n.it
we- umi /war 1) ;
luiijiir (. kiwi
nord. von der golli. und hochd. niun
fcheinl. h. vprw.nndt in den anliuittiidcn
II. der iilUTi'ii rurm inn , in, it oder enn
jains, allli. Jrnri\ ciii'-r), violleiulil iR h.
rUckJichl auf ein frUber sbcelegtes j. vi
die berUhning des icläDteDdeD v mit h
bäban) wurde oben beim v erwyfaiit. —
geminolimeti. (KK) ck, von gg. bei
dert, 1) deo) Sücbl. cc nur feilen enü
hnacki (occipul) rackr (fortis) reckr (herc
vus) bickja [caniculn, angeif. biccc, ea\
meiRons gilt der nite, eiofacbe confoiü
(evolvere) {lekja (legere) nakinn (oudus]
akur (ager) qvikr (vivus) etc. ck mit umg
lel-a und nusbrechendem v haben röckr,
rilckvfl, fkröckva; nlickvi (linier). 2) hllu
flanden {vgl. oben f. 308.) wie die ver^f»
niundnrten lehrt: macki (juba dan. mank
der, blünkej hieckr (catena, dän. lünke,
frier, hlenfzenti) eckja (vidua, dän. enl
(ultf. unk, ink) flick (mergor, hochd. ü
drei lelzlgcnannt^n Heben die gotb. ugqt
qva, mil nnfalJaut, in su^rprache und fc
(vgl. die bemerkung lum Sien gg). 3) öt
aHimilieil aus eilki a. eitgi, (ßalk §. üi
meine nuEfprache vidhka [ampliarej bitc
za vicka, bIJcka macht (Italk §. 99.)- —
1) = angeir. cg, als: agg (/ixae) baggi (on
*) Blors die kllnUhcbe rkeldenpoüne gellallel
oder QOch zurUgung des h. um dadurub
I. II. r oder auf h. ni cnwinKon und Co
I. lübiordifche conßmanlen. gnthiralcs. 325
!) hagga (movere) vagga, vitj^u (cunae) leggja (po-
)) feggr (vir) rkegg (barba, angeir. fceacg, cacfariei,
I, Diagg) ?eggr (cuneus) veggr (pnries) leggr (cm»)
% {imbor) egg (acies) eggja (aeuere) ligfya (jacere)
^ (acccptarc) dggi (res) ügg (cnlliis) vigg {(dUcuI*)
|£ tfoeourn mucidum) frugga (mucerccre) fkuggi {am^-
II gluggi (fcDeBra) brugga [braxare) fnugga (increpare)
Ina (na\'is pifcatoria) uggn (furpicari) hrjggr [dorrun))
jp (liuior) hy^gja (cogitare) bryggja (pons) bygg (bor-
•»»/.bjf^ja (ftruore] tryggr (ßdebs) tyggjo (mandere)
^lautierus). 3) = aogelf. eiv, alth. buw und bwbp
fipbkr die nord. vvurzel immer ein Ö, alfo eio durcU
MgeJauletes a, welches u uoch in der flexion vor vo-
™ vorbrichl, folglich fetzt jedes nord. ogg ein frttr-
« öggv, öggu voraus, vgl. dögg (ros) gen. döggvar
rda^r, döggvii (rigare) bfigg (verber) bQggva (cat-
') *^*fig (plica voltis) li%g (uiargo vaiis) glUggr (Gall^-
par«Ds| f<>ggr {madidus) fniiggr (repentinus, glaber).
ifem glöggr, d. h. giögßur (l. glögg\T, gjaggvr {fem«
gft.- g!ö|^vu, ginggvu) dns goth. glaggvu» völlig -j»
pnchlp fo durfte auf ein analoges daggvua (ros) oder '^
5MD (verborare) t^crchlolfcn werden, wogegen eine
fw annlot^ie, niiinlicli viin b;Uian und hnvi, ;iiif drius
an fuhrt, tnirdifiil.'n iiinlten iinii'tilnli diu uns noch
eilenden galli. f<inii,-ii: dad ;iuch im nord. der kebl-
i ausfdili, -iviiii uns liej Ul. b. Ii.nii, focnumj wel-
s iletn bcgriHc unch von tinein vcrliuni liauen, fe-
>* '^=>inmi. Noch andere Wörter K«ipeii es, nämlich
* Pnisl iriir (fidu.s) M frus, ngriciillurii) b(i;i, ilk hf
™"''i niftit-nre) bjr (urbs) Jberlibren Ijcli ganz nahe
■^ J^n iiritei- I. iingcführtcn bryggja, tryggr, byf^a,
wi (ItBcn koin v. tiorvorbriclil, i. \i. b\ggi (hahito) byg-
pr 'whii;it, l!'M;!;i:t '('niicili;ire fidcmj wom'l^n jedoch
lEPa m,ilsr;i^.-'i rap. |:tl. pns:. iUl.) und im adj. hilufig
'^^'^n \,6rU;„ try-vir (iidHr.sj vg!. da.s bekannte
^ ?'• tnfii^xi, iirnl d;is eniri)n!i;lienilo goth. triggvs.
* ^ll«[ti fdl-i'i-e ii.-li aber, aj das angelf. cuv, «liv in
^''^^n cai-rluiv ir.'.ive ^liilus; blö..\an (uaederei das
. '»v, M, „ilt'i- üuw, iuw in bawan, liaiiwan; iriwi,
^""': nlinaii, ]iliiiuaii: f'i \\ ic in aiii'n Jilinlichcn wiir-
■"' litl'.ii dL-in p)tl.. at^gv, i-^^ uiut h.,nl. oggv , yggv
^'^^- nie ii(;(n liLiflnn colli. a!;ii, vj.::: nie dem nord.
ffii^E, ^-^., .|;,s uidit" Hn v'. ab-owurfeii lilltle. b)
*= i^inli.'-t; laiitotc diircb rli.. nalc. mulbmalliicb wie
?, t.|j:li^.|| ^;;\ ^\je iigv; irierkvvUnlig daii im bochd.
VI): imiiKT aber l)leiM die rchreibung bti^
<\i's\v.\[U /.w Iji'julilcn, weil (ie Itewcid,' daO
ni^'lil ^riMilu .iTi> iliTii i;r, yy enllclint zu I
iiliiji 1. 7i,! c; für den frUlieren alln. n
1= iii^v ikviUl .iiiih die guniin. ck utul
lern, Uli fiiidcrc inundarteo ok. zeigen,
dith. Ücnnk ; ockr alth. imk; goth. Rcrftgqv
(iöckva (iifpergere , dan. lUoko, fehwed.- R
(mer^ere. dan. Tanke, fchw. feukja) beide I]
flarkcD rormen ßigqvaa, %qvan ältli. Rial
verglichen. D<is liodid. trinkan. trank n
drj'cka, ilrack wie binkaa, bnnk zu eine)
liöcka, liack , davon noch hükta (daudicai
d) jene parallülen eäv, äöv, aw, iw. ai
gleichwohl nicht aus a^v. i^v. zu erklUre
nen vidinelir einfacliere iuriDea, aus ilenen
Talen entwickelten'), lind such im golb. un
weilen noih neben diefen feibR vorhanden,
l/üa neli.ii trij^i^vs, tryggr; biiuan, büa i
(jrruher )i\i;t;va) und ebenio muß ein blivai
neben bli^gvan, wie fni^van neben fnivan
nord. In ja, IheorcUrcfa behauptet werden.
|>eIform erläutert den wecMel xwilchen zwei
nen Ilark<-n onju^. nämlich fnivan, rnau Bi
van, bUnj ; bli.ui;van, bls;i;^v, »Ifo auch fnig
[woher vielleii^lii Ini'jiyjo, aniinal repens vel
ebenfo lerbiilt lieh " "„^aD, lank;
I. altnordifche confoHanien. (pillunäea. 327
mirzel, welcher das ßotb. träuan UDd tri^vs %a-
enlfaltet lieb JD keiner der beiden Aarken coBjug.,
'die Ibeorie dürfte ein Irivaa, trau und Iriggvaa,
i< vermutbeD , von jenem [Umtnt d;)s attb. triwi,
"'. von dierem das golh. triggvs, von jenem die
l'cilek Tchw. form lr.''iuan, träuaida. Hebr vun allem
^f formen- und biJdungsIehre, hier war bloU difl
niedenheit der Verbindungen afigv, iggv. von AU,
j*iw und iu, iv, iuw danuthun. — 3] bisweilen
Pj gg dem »US i euirpringeuden j verwandt und
W/ieh ogg dem ei. ej, angeff. üg; vgl. egg (ovum)*)
f^. eggjn mil dem alth. ei, ejiro und felhA^ egiro^
*//. IH8.) angelf. üg, Sgr.i; bnegg (hinnilus) hnegna
•*) mit dem angelf. hnügan, allh. bveigön");
*- pl- beggja, tveggja mit dem angelf. begra, tvegra
™- zueiero, zueigero (nicht aber peigoro) und
Wich verftündigen fioh fo noch andere Wörter,
toir vergleicbnng abgeht, als ufgg (oor) dregg
j^elleicht auch einige der unter 1. aufgeführten
Analog fcheint (wipjya aus firljn , f>rija und frigg
W gen. friggjar'**! aus frl (nobIKs) alth. frigÄr
'*>• OfTenbar ifl abor in allen diefen füllen die
■»ort^anifch und aus einf. g (datt j) wie jenes gg
-"■T« fiills 'ii.i;iy;i, iL'ijüjiii aus einf. lorgiin.) g hi-rvor-
"- — Von ilcr .nisf|>r;ii;lii' des rk und gg vor
* v<j^aleri cill das bei dem oinf. k und e erijr-
^^'^^^■•i\verbin(}iiiujen. \) imlnutemk. Id. kn. kr; fllr
*J Melier qv i^efchriobon , fallt idier dus v zuweilen
'■"'n f. :||t,i wieder k; übrigens ftelit qv noch
' 'U'rii ^iilh.j in filllcn, wo im alth. df;r imlaul \v
*'*. /. *b. iivcin.n («lueril golh. <|Vilin.]n, nllii. wei-
'*'"■[! [, 1:!',). lim.l — '//. V». fjr; hl. Im. hi\ ho.
""■li" WAv^o. iliefei- aller hei «iürn. f);is flavilVlu;
!^<i|. kennt tili' nord. mtmdarl fi> weniu als eine
''''toll deiilfelien; ilall die fpalern diehlc'r zuv\eilpn
'' iiJi- I, n- r. iibwerfen oder fulfclilifb /ufUgen,
■*l.rl,«iiidi;;ur we.'hfcl dfs /.i- uiul /»i , l.oi.lus
^"' 'Ins l'iiiiti-re iiiaiflli \VL-iyf.i, v^i'JL-ii, \\\':
'liir. Idiwe.l. i;iie'^-Jo, •\.i\i ■J.m-a-^i! aiidrerfuils («•
3S8 I. altnnrdifche confonanlm. guttvnles.
wurde obon beim h angcmetkt (Olaffen p. il'J.) — ' 8) w
und ausIatiieTide : hioti x Halt des ui£. I»; nx ((|)i<nl 1u I
(falniD) fax (culler) vax (oerii) vaia [crefeere) fax jnbi) 1
fox, (vulpps) li\n (bos) uxi (taurus) asia (tuccollsro) hl 1
(lex] vbcia (peririulare). Seltner Itatt iles oontniliiortaa 1
ks: äxj a\nr (jiHb. akiis, akuli) nicht (U(t ys, »n heiOl 1
hugfa {cogitare, nicht huxa). Andere coolractionen '
fchcicen rlextr [blanditiac, vnn dckr, blüodus] biiii
(ßngultus) brixl (probrum , aus bri>g(in? tUin, brcidulh-
fyx (callidus, altb. 6zus?) — Fl)r kt gilt 't(, und niicb
für kt in tölti, (»Mti von fa'kjn , [lykja, wigwohl dnifK.
z. b. BiOm S, 365' Mkti (chreibon (vgl. oben t. I$7.<1«)
zweite allh. ^Ij.
Sclilußbetncrkungen. 1 > q^m f7a(iOTi«n lind verichic-
denllich an};cf:ebeii worden, vgl. nn, U (Intt d|i, I{i;
beim [chwachou praol. ift regel, daß p. t. k. f. därwur-
lel das üntloBeade dh der Oexioii in t venvandefai, ils:
gapa, gapli; viunla, vti3nti; vaka , vakli; leyfa,W)tl
(fl. gap'dhi, va'nL'dhi, vak'dhi, leyl^dhi). In 4 wandeln
es m und b, auch hilufig n und I, ah: ^oln, |ioIdl; drej-
ma, droymdi; njsfna, nffridi; keniba, kombdi: ß. (wl'dhi,
dreym'dhi, [H'fD'dhi, keinh'dhi. Die wurtela r. f. ß htf
halten dh, als: [lor.'i, fiordiu; duga, dugdhi; bafa, hafdhi.
Nach db uud t, tl, welchen voc^le vorhergeben, eol-
wickett i\ch dd fft, dhrih) und tt ( flatt tiib, ttdb) ab
I. «/fnon^/cAe coufonanten. 329
od D wieder f<;liw»7iken und es nsmeDlIlch
itu heiOt; ojicb r. f. g. bleibt die afp. als:
dhu, ftlgdh«. — i] gemiaierte contoneni*)
I aus der blodeo einraohen erwücliA., telzl
wurzelvocal voraus (lig^n, re[;gr, buacki;
deutlicher die UDdijiblhongifclie netur des 0,
pl. faiiäckum oder die älinlichen Tillle Onnor,
ie auf arijniilutioii gegründete geuiiocitton
den vorausgehenden gedehnten vocal zu ver-
■ niinti, linn, [linn (ft. minr, ftm, ()lnr) im
[iId, ftn**): gott (bonuin) inott (fattgalum)
i6dht. Danehen nimmt DnXk §. 18i. blJ^tt,
in, wo aber richtiger bliU, trat, n^ Ilefin
I r. 319.) weil lur geoiination gar kein Rrund,
iritjiiidner analtigie^ vorhanden iil. Diphlh.
rfofi gedehnte vocale lind} biribcn liei der
indert, ftis: heill, einn, raiilt, brottt, eilt ete.
sinr, raudht, breidhl, eint"'). Entgegen-
r kurzung des ( und ö vor it fcheint gerade
rung des a , e, o in d, &, 6 vor dem aus A(
tn II; offenbar gebührt diefer einfluf) dem
40.S7i,), wie die fülle beHatiKen , wo das
Jii nllh. ,-.h T, 2«S-' clcichliri;!. Ob .nnfinr-
'rnin;ilion kllrzn iidisr iiichl, verdient erfl na-
i: Hiilk iiinuiil i-. -Yil . firilich Ixrnn , br>nn,
ir, brvnr, Rii-fr, iibcr ;iurh villVi, fftrii f. vlfri,
'Xi. U\\, Ckirin f. ft.VJr, fkinr ,in; viellciclil
rulli, rtoll unt) l'kinti zu bUtaiiplcnf Die
artk, fiVk, li.'Tk, (n. -(■■ni?, frna;, hi^ng)
rtif;ills v.Tklirnin? in frll, i;<-ck , fi'ck , hi't-k,
I..-U f. is:i. noii-) und llnfk felbR fcheint
ü>-i-k i'inziiriiuTncn, «iowohi er hier wieder
vf|ii-.uhc lies i; vor e niil iliTn r vermenttl. —
■kc'l m- H\iil l\i-U nirlit lo ;uis \oi-bum,' wie
nd (nr[. I. IM. 2SU.\ üln-Tliaiipt wird eigent-
untt'rdruüklL'n
I (. 2H3.} und
jckdüutfche btichfiabm.
ircb ein (nfTigiert^ al vemeioli
imOilndGn a oder t abgowor^
bei der conjng.]. Noch antielt
1. ans vorfauiD ift Tclion ob«fl'
ochdcutfche buchßahetr!
ache id furlfetzung der »lllicv
lle hauptgrundzUge und bM^
etunfj dorfelbeD. Nur was
hlichl oder im einzelnen a^
durch die zahlreicheren und
~ bellatigt, wird daher ah^
n gewähren, abgefehn von iS
Jen unfchatzbaren doppelten *"
digc poSlie enthalU-o und dM
Tprachc fehen laßen , Ihcils '
mkunll *) über die wirkli<M
zeit mehr , aU es die bloß
le vocate gleichfetzendc nonC
nag. Diefe vielen unter der-"
fch zur. begrilTenen denkmäU
jcs Igten jabrii. an und reJa
I. mUtetk^chiieuIfchc vocale. 3Sfr
J» ■*^,h\ MiUelhorMeutß-fic vocale. ' "''
Allfjameine regeln 1) die worlbildungslphro wird xu
•"JJ^ileD fachen, dafi jede deuUche wurzpl auf einen
W- 'thliedl: fcheinbsre .lusnabnie hiervon machen vor-
P^ene einliihige auf voc^l auslautende Wörter, denoa
^^ meiner anlicht nach überall conf. apocopon zum
"Wc /iegen. Das nilhere gehört nicht hierher; die
Wi. fpracho, verglichen mit der alth, weift aber viele
Sr apocopen deutÜqh vor, z. b, l.'i ft. lA?, flft fl.
j'i'en.igium) und es ift klar, d,i(l lie auf den wur-
>' einfluO Suflem, d. h. ihn dehnen*), indem flo
>tn in ihn gefchinolzen werden. Hiermit im ein-
^btl das mittelb. vorläufig folgende practifche re-
'>_ j eder wurzelbafle (und betont bleibende) kurze
'^'~<J gedehnt flang) fobald er auslautet; es giebl
I» hi, do, du, Tondera nur dfl, bl, drt, dö; ho-
*3eQ einzelnen dehnlnuten. b) gleiches gefchioht,
!^ den betonten vocal eine Oexionsendimg llöOt,
r *Mnn" auch fo ausdrucken kann : wenn er eine,
''**^"'); wohlverllanden nach wahrhafler filhcn-
»» nicht nach neuhochd. (die lälfi-htieh -go-ben,
*»in-den fchrcihl. fl:itl n,ini-f . Iiiml-i'n ' : der f;ill
' Mail liiil den n;imliclii'n uriind, An auch hiur conf.
'*'^ lind; boiljiiHe: hl-e (apis, vi-ent (iniminis; elr.
"ton die heidori lilhiTi in eine /ufaninicn und dann
j '^t der unor^. diphlh, ie, /. h. hiiT ;hic) aus lii-er,
*^'~ Iriphllionuirch. k'' in zufaniinenfet/.ungen dicfelbe
,\''ns;, /,. b, li'i-lanc, ri-fril, nffenliar aus Uige-
, '-^f-fril erwaelifen. — i) aiifi;enniiimene fremde
'•'■in. Tind riav.} wörlor pflei^en ihre auslautenden
, 'l.-is verHolit lieh fdinn naeh'l. n.l aber aueh ihre
,.''li'n, liihald einfache confunanz fnli^t, tu dehnrn:
.'.•' ■ .l.'.Ml, p;-iris, mapd;.lrn;-| ete. In IV.Ichen wör-
V'ill,. il.T Deulfcho wcd.-r die nalürliohc wur/el
''''unuiii; londoni j;al) alle ihre laute inechanifch
. ■'^i.' lii'ilci- liuclin.ib tilierlicferte, wieder; auf je-
'"'•■ wunif verweilt und ihr voual , wenn er ein
hochdeutfche VAnUe-
. in die länge gnog«|). Anden
natiien und Wörter boohachtH
i) rilbentheilung i>a-i1s, ml'
3l 1 . b. gem^jR , die voi^alircbi
beweis liefern die reime dl
h diefes gcfeli fQr fremde 1
hedimraun^n ond ausnuhoMD,
erden mUflen •) nämeotlicb v«
eij.'pnnatnen dadurch gleichb
Buifche (lexion nnd in ihrer '
■nehmen; \\1fhn>nd z. h. Had
efiihal käf auf fl , bt reimt ,
3, gen. keien und reimt aUl
ie rchluflanmerkung Über beto
, nur tritt der umliiut in e Q
In; ausnftlime macht zuweB
1. fg. praef. inü. vomämlitjfl
n^ng, U folgt, als hanget .
af^ctV hellet, fpeltet {(. die
gede, niagpdtn [l. inegode^
ulth. form magadi, magatli^
afi bleibt, ob der fpUtere
yet^irkt wurde oder aus dsi
derfelben allmühlic ia i tkb^
T. mitlelhoeMftttßhe vrtmh. Sf)3
*») mer (mirceoj fmer (bulyrum) wl'r (prseftel) und
'J'erall. Aofcbeinend giflichluutige iranflliva und in-
"G'iva Und am e und B (u i>rkpntien , vgi. R«rben
pi) verderben (perire) mit fterhen (occidere) verde'r-
P (perdere) ; jene im reim auf werben , diefe auf ver-
rt wben ■). Ungenau reimende geAfltten lieh zuwei-
? «n e auf i>, "als vtilde: felde (M;.ria 187.) verge:
y (Erna 38') veler: wSler fWilh. 1, <20') legen:
%«, di^en (Nib. 8S9. 3915. 3909. 8474.) üe^va : wt^
^JWip. 170. 402.) negen : dügen [Wig. 951. 877. 349.)
fj pQefen {Wig. 936.) dPgen : flegen (klage 139''- '
■ den Nib. acblmahlj") leben ; fteben (M. S. 9. 194")
*tieais):g(.'rne (M.S. 2, IflS'-^- 196') : gelf rnel r gei^
ö^c. 61*1. Inswirchea darf man nichl alle falle fUr
^ reime erklären , in denen ein e oder ß der ah-
"Sß ond früherem fpniohgebrauche zuwider fteht,
' 'wrorter können alltnählig, wenigAeas nach land-
™fer ausfprscbe ein e (lall P angenommen haben
** * AaiL e; war dies unor^anifeh, fo reimle doch
■^ter, wenn fein ohr der gangbaren ausfprache
***cbt unrechl; flege, flegen lautete, nath jenen
^ reimen zu urlheilen, wohl wirklieh wie ficge,
^ Aridcps Idden lieh Mnoiiudieii, die wir fellid bei
.'j^<?n reiniern wahrnehmen, kaum erkliiren; hier
'mujjHg[, beloiie: li >■ (lall des ory. o zeiuon fri-bel:
■ 'l'itrc. ::!' Wilh. 2, 114') fri'vd : wi'vel (Roinfr. 88")
'^:'Vi,l, nib;il, wi-val; r//h( : Iri-ffen (Iroj. 17^ 18') da
^ **'<! .-ilileilunf; von iille elTen fordert: ifvldc , w*«!-
'^ vii|,ip_ vi-l.'ien ilroj. 77' I7f); mi'lile, nitOden:
w*, vMden l»\\. Tit. 97. fch«anr. .'i8:t. 893. Iroj. 29*
'*"■.**. I, riö' founr nU'ldi'ii ; fchüllcn; hier könnte
b"""!, alih. ein mPid.m , niekh^n (pfodere) fl. meldan,
M\n ^pj:„|[on lialjcn, du (ich d;is urf|irOngl. mald
rsrods zeigt "•; und lelljfl. d.is an.wlf. meld, mi'ldjan
eidiTlien : erben (a. Til. *. Wilh. i. 88'")
oiilerbeiL (Wilh, i, lUU'i recht Kweimt.
I.iulnr llunipfe leiiit afjooopierteni w oder u Air llrou oder
wie lieh aus den unilaute&dea ableitungen Urti
wen,.drtiuwen folgert. In tit, alfA, 6, di,
debniaul, wie oben f. 96, 6. zu erläutern, zi
Ikh eis foJcbes ö noch ia dßr endung — «tt,
Wt (Georg 37') : DÖt (Wig. ) 3') verfftrtl : nöl (I
desgl. H)A, träft : vordeMft (Bit. 113"). Ii
Heinr. 20.y) ; nöt;.g€^-'- '^-'- "-- '■^ ft
I. mitleihockdhttßhe vora/tf. 3i?
:horua) mi>r iiiiftitras) nifu. klAfe. jiiiift. 'plM6.
■, Idill. tintajiU. rAoie. Tdilrön. rAioiu^iii oAribta.
Ti ftArie. cdfldr: ti&i. j^lidrAl «Ic — MirdiunKon
md o, näniicl) reim l)«idcf nuf eiuaDder gulüil-
cfc eJDzdae zumohl vt>r h (cL) und r {I. unien m
nIgIbeD conf.) vgl. ^n6cfa : docIi (Willi. S, UK*')
caMr (iroj. 84') jiefcirto ; borte {Unrc. 9'' SÄ) por-
trko (Wilil. «, 4i'-) -ort, won:gcL.'irt [faro. 8* UeM
Biorten : uorleD': (Uutea (Parc. 496" Ben. £64.) vgl.
MI- 3» V «• 7» 9- lö'' elf. Hier fcheirti überall Woher
fies ^tt des ö anzunebmen, dn fchon das ^oth.
h und r zu au (utth. o) wurde und vidleicht
iicie weife das \(»bin angefubrt« bdr , enhosren
li Buboren zu ündern , indem man die daraiif roi-
Ü kür, luuren fUr kor, horcn (hOru) ßetl«ii lielte.
lÄör ift Wimts «JIbh (rubrum) ; geboten , (408.)
nd aber die (elbd durcb guUt reimar bedtitiji^t«
ifcoidimg zwifchen röten (rubere Karl H«" Wilb.
tUDd roten (erubefoere, Iroj. 79'' 483^ Paro. W 90*)i
p) ü, den Heb aus den allh. heletfeu ergebenden
n fOge man liinzu : hOhe {oslanüca) Ar6biHi (hor-
*tntum effe] kWben (carpere) nöben (Til. <878T
') lilüc, Lli'ijics llintidu.s,! rficli (liirftilus) flfich (ultr)
ii llnictoxi ktloli (? M. S. 2, «38'") aftelie (mnnica.
'■"'''i ftrüclion (liiubure) ftfen (furfiero) uri^ül (aper,
i** lOOti) ifrüle (horror, greuel) ffimon (lardare)
'oriutia, temperfliimnluin , Jaune) fli'ine (celcrttas]
nrnrfjer) gelrtren (durarc) wdr (t Wiih. i, 151«) grtis
Wi rtifchen ((Iridere) Iftfchen (oonimutare) burchon
'p:n: binven (exAruere) getrüttcn fconfidere) drö^
'jn 20H.) Rrü% (arena) lüjeu (latere) ti!i?en [? nioe-
— Die auslaute lind: bü (audilicLutii) (ü (rcropba)
tpofopicrung des \v; rü (hirfulus) dril (vinculum)
Wlii)j vli'j [ruposj Ulli apocopiorleni h und zwar
lue drei letalen fUr uob (wovon liernach mcbr)
ilcrj.) und klu |M. S. 1, Ci?'' 2, 182'^ lind mir dun-
iü und nfi. — = Beifp. des ü in fremden Wörtern:
(iJiurlü, plh'im (llumenl ("ivülfiii , bi'irünc (barones)
m-ptunc, fis;Lirio, i;älünet, äniiir, puulür, figüro,
, niixliirc, arlus, ji'fuüUv pi^fugi'ti;. — Man merke
ift uitilnui, dvs 11, CS ni'liiiien abor nui'li oriiiinifclic
li, rlif; Iclioii beH^miicn, ehr tltr undaul't" »ilt,
;irii diircl. rH.-kmnl.ml, dur hier fclilerb;.ft fclieint,
^in. Su (.'rVlarc ich ITiDe aus dem ^Uh. Muni (forle,
■inL-s fubft. liun?) und (das erÄ im Ti*. vurkom-
tien vocai una aas ODt itjMaiii oaeri dm '<n
(letii f.rH. iiL-DhiiciiteteQ(!ht,Ahl (l. ebt, afau H
liiii^ lies lu in i'i ereitinei lieh ohne dazwifcben
in 'Ion pniot. riile . diilc von riulen (exRirf
tt'Apliitiaruj vielleiclit oucii aDalugio von triii
Uutea tläuIeD) ^ praeU träte , lAle *) , wo der
gerecht r^eint^ neu die vmattia Arül, lü
Ü). & entTpHngt aus tto in den auGlauten kl
v^. obßB f. 9}j. Für fcfauooh (calceus) &oii
fcboo Docb fcbü, hingegen kuo (vaoca) du
liuoch. Neben od bomtnL (wie im allh.) .
dichlem tiuo vor, im reim: zuo : frao (Pi
Wilh. 2, 44" 30'' Georg 82' il* Itiq. i' 39' g
ner tfü auf ein uo reimend, vgl. suo : da (Pa
Wilb. i, 67'' Trift. 27') ; bei a«dem, t. h. Ci
luanD äto, Leins von beiden, [oodcra nd l
gereimt (Im. iy Iroj. ^iO" i4*| wohl ober
(troj. 36' i9') wie bei Wolfr hfiußg iua : tuo
ten die reime uo '. u. Bei dinfem [cfawankoi
reiBM wie üf : ruof : fchiwf (EniR.8' 37* it*|
cein, doob erträglich tindeii-
(AE) tv, umlsut des S, wonach flcb die
ferttR ergeben; hier einige beifpiple: wjpge (i
(tnrdus) waphe (poicber) liiihe (tenas) fpwl
li^fae (propinquusl bsftf (fubri^us) lenic (or
/fETie (ranjs) volmrene rpTemtaniod)) geviei
fcfiwre (forfex) jjBric
I. \miUeUiloriiuku4fch)i>. vaeale, 819
■ iail iftii (eilen; itJiu tiude «rilliiinu ( t>1oi-«i TnefartiMiib':
Hiev [tllbbne; aühi cbriMltiv Itoeeri iiDif«. 1, ?.} und
IVeiMt jbej Galtrimi; Vriheiic 3G' aU* l«l iiber prUn-
k); im Parc. omr*vpe '((6^93* 160'' 4G4'.) -beide loU-
k Eciien Uieoreiirrh I ^n hrnn^^n, nonväc voraus, diu
'diwertich niwiinVi&D lalVo. Obnä<ittn>hiil .lirMi>J
imvtlipi nDiunefiriien, : uurdo i-iuw,i,dM::gani)tiign
dee it'ima «»der. iln.s fNilir ddr«yn:'tiieätumliiul»>w
iiiiipl vccdUclili^D , itntoft^m nä&iticb rw&Seji riHtTiVae^
jitletin vverdtn imudaüui Ob hn>rlietiifT, ])f8rll dus
»er, pfii-lt luniileb)»i,:<.lä(iL:ücti erß :ira«b[ aufliBfliulg
'btuniiien Urrpru.^;«DÜcJteiiJ«il j^^ liliuii li.dHi. SiSj
pli'i'll und .pfürl)..: iaLilll.. JicA lliaiiti'haulifC'Ivtnkl
>Mv$i mI>cd tieni uniimgtrIaUlolen t^i^iii (rontaa. ,fh|t•
k, fniu. faillir) neuh.. ftihlda; bei vJuojifceri uDWiKgw
n im*),,LaDD »iedar, kelD. uiulaul dcSL.fi nach§;eu'i»-
WeidMi;. roUtaiHtttii^roaifiDJ ai >iÄa.lfa41le;,' fvinaigiei
' i<i)rang*ii)S^'. eiAfjBiitteUi. -■a-\ bUo ; ahaci ufnUut^
flfT//vglfi .QBieDjiUbej' miiia fremden- i*Mlet«it-4((
kulfcbflB'iwtai'MrQ) AWv«tlon tv Aatt .b'ivop.ib vmd
l'lmfatdeyi «oLfcbffidcA Hieb nscb dem <Af. oder avcrtr
»«initen {f. m>ik vgl-^hla: godii-hM-: bricÖWtlWBd.
» ». s, i. SO';. ■ ,. ■ .
^ (AI, ALj a(, aw linden [owenig als im gemein, nith.
*fi 'uniiern lauUja ei und ou. Dafi etneeJne bll. ai
™ ä« für diefe, .folsilifb .auuh. ei lur ,1 luhreibeii (vpl.
^f" uiifc. 1, 51— Öi. irnd 'StrickDra KarJ. ift.Dithls al^
J* vuiu Cüpitlen ein^elcbwärzle öArfuchirch - bairjfcbe
"■^iislpfache. Nieijuind wird Üiete ai, au, ei der wah»-
^üiiiniJiirt Goiiriida.,l.oimefieD, in deüen einör . efeah-
•ftlie gc (eil rieben ß^lieo. Die reime, Jieweifen nidils
**i "U, ei'; de wUrcliiO «s, wenn irgend ein ft^emdes
*°'^uiii iielliciiiiiten iii, iiu, ei einem deuirchonimitroi,
'i ' Verl »linden IlUudc, »Huin icb linde p^lvoi - (jiaviii)
'J'wi iB^iu/ejuiu); zwei,, fcbrei reimend [W^l^ 2, /C;
äßjl üitlil anf ein hei (lall Li' hinget^en Llüvl; ^il (Willi.
' ' '^,; L'lii'nfiiwcnig kai, lilaij iiuf ein zwaj, rau fo(i-
'."" U. ii!,a iUif n, nü. Bloll dns gehe ieli m, diilj
>n'.tlnp „u .nuf d reimen' {f. unten heiviou) was lieh
' «" iituli. ;iu : aü .'juTzuriifen Iclieint';' docTi au für'ü
"iihT Motliifcli j noeli allli. (mil ieltenen iriisnaiimen,
'*" I- 'JH, uuha f. tiiha) , wiewohl in^ jenen hff, in liii-
^" '^|il- llocen mifc. 1, üT. ou?. auf fl: 115. üf]. —
■'■', ci', , iiiaclil ke'inen ai)fland und koniiut' hünlif^
"'■ '''iiijjo felinere belege find: geweide . (,viiber^.). 'Vreide
3;ilii.. Will«. *, ü>l';, ,hiemaclKtWig(rf., *097
t;udlM,^ii^il. iiu^ in /«»e tl,'t'()elwbl■!j^a;> '
zwii' (raiiiO) klie (fiirfur)i lilion (itunirtfi
II Uill)»liu, il'einoiit urrprongB naobifniVfinfocL
o^3D. w^'isußer ,d9nt praef. ^^oA. AnA i(np
lusn eonj.' (Iwu^,. '''"C«:. iCcb^uia^ ÄiubM«!
pur inj 'went^^a,: uogeßllin (olgwdes.irärk
|lMru..(iuihis)i liiire (qcjwus^i atäinus^i ^{^hia^^
aiurGa({«diuu)iflram) |iK(:i(,papulu»); dÜUeo,
l»l9Auol,ib!iu%! (itüliiruR)' tcoj. .UtJ''),Mi'Jicllia(i
^nui,([litlea^^).| und bei. fpäUiWi diobui-n zuv
getriuX^geUiUwaj VaD.dest uilautendan' tuu
gebriiuw&,..iuuw«.j ibliuweo, rfuMon, kiuvF«i
aUuil uniäi'beim w. Id aUsri Ubiifton füllen
III g^t le (Wtei im aitii. (cbotv.,)«). io,-.ie) uac
greüttv, indem «iuaeliie ifoinDcOi,<;iJt'apn im bI
wenigßeiu i»>, verUl>eb^. .ed au«h xin M. verdi
luiio, üw-i IIiege)',Jiepi,i>lifihäv'diep.:< lieht,
tjor, lliugtt, liop,, liiü)L>i liähl-(neliien ßur^
«luih: im .aUb-< bäAandigiitt'Xeii^mJ ifogar lieg
4[j'dje toonlug.'/« .uillat >fe:fa «och ini eiiuelne
gen das alle tu forlerhslten , naiueoUtcb in
cere) neben liebt, fi" ' "
hiure fhoc anno) friiini (amicus) lumahl in den
Jen des nom. fg, fom. und pl. nculr, diu , Ru,
rtchiu elc. vgl. oben f. (08. <09. Der iinlaul ^u
li* ra nicht vorniengl werden, in- und auslnntend
Vein ^j mehr (Ifitt, Tandem ill in tu verwanddlt.
IT hSuGg ift Hl das nmgelautete ft ") vgl. hiuhn
JlTPl iufen [erigere) riuhen (afpcrare) ßuhtp {ma-
pllb, rühll) Hule pl. von föl {columnn) gjule (Georg
We (noclua] griulc {fcoirnr) kinlp (ciava) hiuio (iri-
ilinne [indoics) von löne: hiune (gigas) liunon
ßore (acor) geiniure (murus) kiurdie [cnRus) ge-
gphiiifche. geriurche. miure (mures) nufe (nslTss
ig. 31') kriutel (herbula) triutel (amafia) hiutel
fciuie, briule pl. von hfll, hrtit; kriu^e [ctvx)
hllwnüs) "■). — So vprfchieiJnen urfprung dicfe
i w hinhea , reimen fie gleichwohl untereinander,
^ in einer austprache zuranirnen. Mit dem M,
*^K kurzen u, werden fie oft in fcbrpihiing,
^in reim und ausfprache vermifcht; lUge (Ira-
Blje (volarel) kure [eligerel) reimen nie auf
fMo) fliuge (volo) fiure (igni); ausnähme macht
% atid wieder fldiemlo reim friunde, fi-innden:
«, DDdpn, kllnden (M. S. 1 , !\i' Enifl -17'' :)9' mei-
'5' livl. chrnn. H^'') wahrend fonll friunde: niun-
"•S. ?, U6'' lind Til.]. Die vcrklir/iinL: frllndc
il npiaiinij zur nieder«!, niundari. — In fremden
TD m\e'iu 'niinilicli der umhiut des rt] fo wenig
i(fen, als iv ff. ohen hei diereni) ; indeflen fchwan-
'ifhler und wiirler zwifchen v oder /» vor der Ii'|,
Iwi) nrililie, crenh'in' findet lieh Sventiiire, cre;)-
pliiniure, als künnle liier die endiinj; e und.iul
1- c/irnaliiu : driu [Iroj. 93'') fcheinl dem romon.
In finiplnen ßnen ill .luch hier rt o.ler iu zweifelhaft, z. b.
inbiiwcn, gelrtwcn, rrtsen , erhiilKrn oder Litiwer . rh-
IrinwEn. linken , erbliupcii? Tciblt im oltiiorü. [diwan-
^"u lüf:a , liiii^a uml i\a» [iiittelh. blüc (vorccutidus) luu-
m bliii^jer üben f. iüM,.
Udi^iiitth iinil v.ci\w aus ü diirrh iiinlaul, noch au»
"ii'in Blih iu zu ii-c'liircrli);c[i ill urliuge (bellum; Mariii 481,
" ^ *, n^, da riie olth. fomi vrhie ;i!l. jiin, IK».) Iniilel,
^ncNI. orleu. altn. oriöt:. ; alle iliefe lind iicim |il. neutr.
^Is ilie alto bedcutunc Ifalum) veniurikelte , venlarb oll-
"'«% ilie fnnii uriil urliuge lafst sir:li nur befjreifeN , wenn
""" mlleliilieiler wie urleuge , url/iige, uriaui;, urlau,
'"''"", urlaji voraustetzl.
I. miUelkotAdeiitfiJie aoeaU.
chgebildet, (in etnec A«Ue bei Ol
, Umlaut des 4. wird in deo hll
it ;e, nohl aber] mit Terw«clt<
die[eD) gar nicht l>ezeicbaet. Die I
US dem ä, hier einige: fou-d«^, bk
•lien, rch(Bne, hsne, IicDe (merc»
, hojren, tteren, Ikerea, riercn, Imi
ite, roorcn (laiu^bus eitollerej sfei
D<pte, riet«, toMen, gedoe^e, grtBst
Item Dii^Dtis, die deuKchgenxtnli
i, ktL-re (chori) abgferechaet.
(oy) e'io undeutlcber dipbtl)., neldn
wörteiTi beibebalteL , zuweilen su
1^.1 «ird, vgl. Parc. 79' wd)ei5:kiu
eneife, 92* kurteis, ItO' puDtufUii
Tois:berleDgig, 76' Ernnsais , 65* {t
ois und (onft wlg&lois (dfeiGIbig) in
Andere häufig im reim vorkommt
:, fcoie, mon^oie, loie {? troj. U
3J boif (cateoa). Wenn das leUte *
igs ift, fo haben es, wie allein der
dartbul, die mtttelb. dicbter (ohne
nit bouc, bouges, armilla, annulus :
I. mittelkoeh^efftßhc vociile. ^ß^
ioiautend ch, dieres wird wiodcr zu b. F^ilgUcli
s rouch , rouclies (rumuB) loucb , luucbes (ftUiMgi) .
Ich, Iftcb; wohl aber Hoch, fluhen (aufugit} hoch,
[alLus) und nicht Oouch, , huuch. Schainbnrc aiis-
d^s gniodftiucs , diiß vor d und t kein uu flehe,
die reime Iroun^droun (M. S. \, Gfi'j droiit;gü-
(parc. 37' Karl eS"*) gevrout : bellrout (Iw. 5''); der
Küche dumpfe reim veranlallte die contmclion der
I^D Wörter drüuwen und trfiwen ; ebenfo beur-
lan die andern reime. — , Hier die wi[jhl,i(|ßäii
: des inittelh. ou, die praet. bluu, brou, roit; j£p
»uDi (arbor) trouui (foniniumj founi (farcinn) Ioujh
SSarl 435«) zoum (rreDuniJ.,Ilroum (flueritum, muf.
,gaume (cura) oi^met (gramen breviu») die, proeU
lÜioup, tloup; loup (foliutu) roup (rapina] i'uboup
diu Itrap.) lloup (puJvis) urbup (licentia) loup
jöfens) gelouben (credere) houbel (caput) louber
'im) klouber (vinculuinj; die praet. trouT, .Ipuf:
,jp9rTerej koufeo [ewerej OoufeD (ioduerej rovf«p
H goufen (volis manibusj knouf (capituluin) hoiif
V) tour (baptifma) noufwre (oom. gcatil.j,; belegf!
fplen beim w; die praet. flouc (volavii,; yerfch-
«, fugit) fnuc, bouc, iKiiic, [out-; houc (nriiiill^i)
fdcu/us; loitgen (niyfleriunij lou^on (infician); die
roiiHi, krouch; oin-h leliaiiij goudi (fUdilii.s, mo-
>ul'Ii (alhum) rouch (riiinus) rhuuch (biibüj, —
l ift es bei diefeiii diphlli. uw feine fubon im
ihm f. '18.) liervorlirochendc , jelzi aber hiluliüer
de bcrIlljrunL: mit i^ zu IjeobiLchien , die endlich
uh. viillijie iwpnipsiciis äufierliehej verein if/tiiig
laute n;irh lieh zog, ÜrjianilVh unlcrfeheidt'n lieh
unil IUI dureli;iiis, foimi heiHt onus, loiip (hebesl
l)rn mit (i'ihe {cnlumhal verfi'imi'ii (ncditiere, nlth.
nK. iO- nielil.s L^eiiiein ; die iiuslpmehe iiiulle alier
der neigunj; de.s u in tien o laiiL einzi-lnes tiiileJieii,
as anjjelf. ü und eil üuP.erlieli uoeh bellliiimlcr
fallen im uinLiul < zurnniiiieti. Die L:eth. biliian.
I erfcheiiien im idUi. als pi'iüii, gilnum , (eljeiilo
. Imi.t, Irihi,. iiiri:ends finde ieli paiiwnn, pim-
itr.-nu\;in, gilr(iii\\an ; im Tiiillelli, hingegen ne-
vr'ii, iielriiwen ?biuueii, s^elriiiucn, f. uiilen
■ ilie form biniwcn, f/elmxwrji i[ii reim: frmi-
■b-.iiuen, iiouwen (M. S. I. .'in- i)i'' i;i:r ISi''
II9> (iudr. hünfig. Wilh. 1, I07'' (leorg 1 fi' 'if\'
und felbll im part. praet. gekouwen, geblouwcii.
(KOlOCZ 1/D) "j QI ID OUf. IDOI , KOU , UKD
:iR' 49' ■13'' SC'' Wilh. * , i6' 71* 75' 78* M
kehrt aber ilns r>rf;an. houf (acervus, angelf,
hi'i/e "'i , houf hahen noch Emft 22'' ma
F.ndlith nuih vor kohlliiulen wird organ. flrfici
lU ßrouch : auch (Loheogr. 88) infofern die al
von llrächen (ofl'endore troj. 82') Geher fcheä
fpeilidi würde von ftrftch (fruiei) betler d
Dan innn aiU; nntiefuhrlen reime ou r 6 h nehi
in ein vcrmeintliehps hairifcbes au aullufen m
ich oben f. :u;», belmuptet, und wenn Wolfrfti
elwan auf B:iicni vcrmulheo ließen, weifen di
von Loliengr. Wilh. i. oder Heinr. v. Mor.
*) Bilin Kübeo in dieMn beiden Itellea Wollrani
ben, eiDtreteo larsuD? oder «Kre roum bier gai
Die altb. rpmclie kennt keio räum , roum un<
' hreäm (clamor) Tchickt lieh nicht.
**] Zwischen Dieben, floup und dem foXh. ftdbj
Chor -v-echfcl , denn obno iweifel tnata oben I
mil kurKom u geleCen werden , allh. Itupj
Itüppc vertcbieden von iWup.
***) GcmoinalUi. hiHIo und im verb. bätöa N; be
scher hotif.
t) Kicht hierher gehorl der wochfel rwirclien
(oder iu und Ciu?J in ragen llaclere) mid tov
t. obeu [. BS, wo unterrchledno b^ilTe varl
taiile man zu obigeD befiplelea blüc ilimidua
■ fflröc] fcldcheit (U^'-*"— — ' ='-■ y-»'--"^
erhiägen ([Oilercero
, Mrim i ip w »!, > i ,,w(!<*i 3s?'
(ers bin. — 1d fremden Wörtern kann ou UDbeCcbränkt
;^Iieii conf. (lebn, alfo auch vof linguiilen, i(i jedoch
rbaupt Iell«n, vgl. ä^agouc, rlclioudc, iiürjoioude
Til, im l'arc. hiTjeloide ?) bifchol (aus piCgn^uf muftti
^D r. 9t. eiD daDcben gtUliees piicAt TolgerD] hat
kune« und reimt auf faof ((ilage ti9* ^ib. £645.
, GeoT^ 34''), Scibft das deuifche mich laßt lieh
in och ktlrzeD l:docb, noch, Parc: 1* 139*)
. der Nib. 185.].
,■ OKI.) im, öi, Umlaut des vortieiTjehenden ou
cbt tHphthon^ifch : ^enau genommen' follie tnan
itMiben, wie im nord. ey (<•») den Umlaut des au
naiK^the hff. gebrauchen «i, was an das
pf Itatt on (oben f. <09. note) und di» vielen vcr-
MhMungen des u mit dem i mnhnt. Noch andere,
eaen «u Aefat, fetzen ein au II. ou voraus und roll-
'«biDfalls eil haben, um es von i»u {=: iu) au nn-
IxideD. Der gemeinen ausfprache find diefe fpal-
^Tbb doch KU fein: iuh werdo mich Überall der fchrei-
; dB bedienen. Deifpiele: göu (pagus) böu (foeaum)
bQuwe (goth. gavt, hnvi] fougen (Iftciare)
t fniyftenuni, fUr Wtugene, alth. tougant) •), tonp,
m; loup, pl. lOuber, erzöugen, Öugen (demMi-
I fAnwen (gaudere) Itfluwen (obüllere] Itröuwen
en) dröuwen (minari) töuwen (mori) etc *"). Zu
teo 1 dafi zuweilen der umtaat ausbleibt vgl er-
f lougen ou^en tougen Bon U7 ) B] dafi
tt und ou (ich auch zuvn eilen die umlaute tu und
vermengen, vgl er/iugen unri erz ii^ n Imii' \nn
*) G«w(ihnticher dag gleichbedeutende neutr toufioa am um
laut erkennt roan mehrere fem i b loufc (alth taufi)
neheii ileni maft lout
•• Ob lieh in einzelnen worteni der alle orMnifthe miaut
evf Inbcn ! tii } erhielt Lonnte die heai'htung dumpfer
und klingender leime lehren Iw W 4t< 46* 49* >> it''
kla^e 134* nareii die klingenden formen luuue druuwe
louwco gedrouwen vruuwen olt ver*er(1i(,h Der
Itumpfe reim fordert alfo enlw leii o lewen liiimpf wie
rehe Ithen] und niclit leuwo leuwcn kVe l^nenj oder
dl coolracliou leu leun dreu dreun (fo in jenen llel
Ipi Iw gilt und Bari 100 und Bl"-i''iKut reimend löu
I jn droun Für driu fron unhcienklich vgl Wilh
t a- aher lou Hn lel Pith m Jllcn hff llpts leu lowe
u d ich ziehf diefo fni m \ or dastelbe t,ilt vt n kcwe
(atu vekhea M s 3 1G6>> olTenbar ltum[ f reimt ob
HL hl Rtilerbalt auf ewen [li «w^)
iiGiii Ol li, <)em ii'ii doch .di« «itth. Cehrefbon]
ni-U iiiiiti (Ion rnuiij Uher di>n buctiAjihen bef
ilcrii /wet'kfii vorwciidot; aus };leii'hem gr
irli i(!,. in, II', ui', ou, wo die LIT. meil
ilberldii'cil«;!! ; ;r lullif^t ein jcilcr, lliis llln
i.A d«iii UQ' niTiiiilil riiliädlioh gawordtiii, da e&
liff.. iilili deea übcrgerchriebeMn ou vorwechfd
i>Uen Til. mouior, nioufe etc. f. iiiuoter, niuoff^
iräglicher misbr.iuc!) , denn uo uitd ou hartibt
hoobd. nii^catiiJs, nicht eintnabi in reimausMba
wen, z«rl)louvN eil Nib. ä589. faifche lesart R.
zerblouwen, dosf:). iruowen Nib. 232. GiO. f. tn
PeiF diphth. uo tntfpricht dsmalüi. außer daß er
lautet. Beifpiele ergibt xuoiaM der ablau t, biergc
j^ende wcDiKe : fliiucti (toaledictio) tuoch (paoD
(inquifitio) bmoder (fralcrj ruodor (reraus) li
pircator) fuodcr (velies) muoder (veftis) ruofen
wuofea (ejulare; kuure (dolium) gt'fuoge (aj
(alpioero) iluof ifpelunc») kruoc (ui'ceusj &
[■/Trift. I82") jiUiioc (aratrum) pfuol (palua)
gide) muome ■iiniiw) huon (gallina) uop [i
(palus) ruor (Friffh 2, ISS*") (nuor (nuriis) buc
(lorum) huofte (tullls) buofen [Gnus) grtiol
niuoter (malen TuDter (pabulum) fniol (faf
[YParc. .<61' Georg 15*), ..gnio^ (fulutittio^ ru
etc.. Die auslaute bnd; luo (praep) fnio {
(fäciat) f zuweilen aut.
I. nütlelhochdentt/cke vficale. 359
tuoDt DIU- mit fuont (Wilh. 1, 199*) oder tuont
mebmiabls, Geoi^ H^ Wigal. 17. öi.) jenes kunl,
inge^en ricbtig mit Aunl (momentum) .-iltb. (lunta.
hitufig gebraucht Wolfr. den reim luoo; Tun (Parc.
'üb. 2, ll'elc.) der auch bei einigen andern vor-
( (M. S. 2, 139" Wigam. i' Nib. 421. )34Ö, 3!»93
^^ Maria 33. 109. 110. 170. etc. [überall aber Aehl Tun
Ifer reim Verbindung nur im oom. oder acc. nirgends
|t. fg.]. Ferner fuo%:gu{ (Parc. 138'') gewuobs : fiiLs
b2, 28*] wuoft : luft (Kofaengr. 110.) fluogeu ; zugen
tiS'') u. dgl. m. Was iH nun aus diefen beifpieleii
■iellen'i' daC in dor beAJmmlen mundürt kunt, funt,
LtuDden, fun, fuhs etc. xu kuont, fuont, fuondeo,
[JBobs etc. verlängert? oder umgekebrt Auout, Auon-
; luon, gewuobs eq Aunl, Runden, tun, gewuhs
knl worden Und ? FUr letzleres fpricht, da(l funt,
}t (un nicht auf luont, fuont (reconciliat) huon,
UjncoDciliallo) gerf<imt' vorbommeD , auch die ver-
Hliab von (luQt (momentum) genuht (abundantia)
Mlwfan, geauoc auf folchem wege gerechtfertigt
tt iDdelTeu heißen diefe fcbon im allh. (wo keine
tti Verkürzung bemerkt wird) diu-cbgehends Aunla,
k Cherwiegende prUnde Rreiten ftlr die annähme
Verlängerung in w), nämlich a) die analoge ver-
liuig des i in ie. b) daPi belländig luont und nie
ijehraucht wird, c) daß das i'i der fremden wör-
irün, latun, k^ihün gleichfalls auf Tun fo\vobl als
rciml (Parc. i;J3'^ Wilh. 2, 179* i\)f V.il'') und
ein bi'iruon etc. (bei den Uberglingen zwifchen
Ulli nifhl aber ein brtrun gebilligt werden kann
hhen r. :U8. die Übergänge des fi in uo). Übrigens
einlliitl der Verbindungen w(. hs. ft auf die ver-
ini: des u nicht tu \erkenncn. ;i) berllhrung zwi-
uo und in zeigte l'cliun das alth. (f. 10:). nole) ;
ilrdig laulel das neuh. niieder im miltelh. muo-
- 4, in fremden wortern eigentlich kein ho; fcheiri-
iisnalinien "ie almuofen (: buofen Maria :ii). trnj. 16ü")
luome (cardarnonium) : bluome (trnj. 70') pfruonde
de deuten auf iiin^ft vor der luiltelh periode ein-
te wiirler, deren fremdes o lieh, fojiald man es
rjanifeh zu halten anfienp, in "o verwandelte.
, ;i. hat noch elim('ilina *J und ehenlo hiilte nUa,
i
Iboekdeu^fcb« VQcale.
h. zu ruofe, kruon« nordan |
chwankto und belrachtate d» j
leutfcbeD Hoff, bald aU anduiÜl!
; tneincr anfleht, daß alle H
m.
des uo ; beifpiele : ueben (eifM
ge (armi) fuegon (aptare)
luejen (florere) luejen (vc
(viridis) hueten fcuilodirfj
oi contraclioDen und oft im te
.ut, vgl. iduod: erbluon i«i
nit i'u noch u eu verwpclifelli
achten hJT. gerchiehl
[allen, wo uo auf u reimt,
1. 2, 58'' 62'' 103' I3<*)
m zu den vocalen
rze) a, e, P, i, o, u (y hsd
luch belter durch j gefchridMJ
loch beie, treis lauten und »rfr
nf gedehnte (lange) A, i, 1,6,1
üiplitb. ei, ie, iu,
erm vocal. Die fieben tSn«
r: ä, uo, ö, ei, ou, t, iu, äfft,
andern, woraus Cic\t die UD*
I. mitteUutchdm^fehe vocale. 361
inen touJofai vocal zweiter ßlbo, der kune eineo
Ben binter licht er verrübinilzl damil ^leidiCmn
äner 'ßlbe. Di« arl«n Aumpfor und kliageiuler
»im tnittelb. finden fioti &l>cn f. JT- (S. bcKoich-
, In eioiilbigeD Kmupfreimeodep Wörtern »i«y dor
i taug oder kurz, von einem oder luobrem coof.
0el feyo. In iweililbigea küngcoden forden aber
»rfle liibe entw. langen voc. ohne alle oder mit
IK^fr confoDfiDC oder kurzes init doppelter (po~
kl- Welche reime klingen , welche ./iitfipf Und
It in erzUhleDden gedichlen die (jlbenzablung,
Rter in UrophifcheD t^eils die Busfchüeriende einer
t^btiden arten , tbeils die verfchr^nkung klingender
Iftüiiipfer reime, welche ftela im verhülLoils bei-
< lolIcD und ganzer flrophen wiederkehii. Dies ge-
t, wird von d«D meiRen dicbiern unverbrüchlich
|llleii und nur von einigen uiiweileD verlötet. K»i-
hleinri<.-tj Im erßen liede der rammluiig fcheinl es
riirfehlen ; ein bewieis, daJl er lieb keiner frem-
iißiic bediente. Bei den frtlliAeit meiHern {z, b.
Wtfd. a.) haben die (ttinipfen reime grüßes tlber-
*idi, auf feilen oft kein klingender; der panite
"ikdW, Wijikhckin ohne einen cinzifitn. Als t;p-
Tali vergleiche man die menge klingender reime
■ADzIerä und Conrads liedern.
vollfiiindig entfaltete nmiiiiit veranlaßt nähere he-
ituncon. Die /eugcrifche endiing i, I iH [mit aus-
'le der bildungen -ine, -In -ic, -ifch) in ein
(ontes e nbgefchwachl, in deffen ausfprache lirh
erlich h von c unterfcheiden lyßt "). Gleichwohl
as die iirfjirllngiich a, o, ii , kurz ein andrer
als i , I gewefene endung o durchaus keinen
iil herbei zu fuhren "] ; an lirh fchcincn beiderlei
npen uleii'h unkrüflif; und wirken ilech fo ver-
len. Hieraus foli^ere ich: die ein- und durch-
nf; der iimlaulc miifl in etwas früherer zeit ge-
en feyn, wo noch die ondung i , I , t* lebendige
iprhcr auch der fnll , «o cm «iiklich vorhancines i koi-
LTi iiHyliiul 7,i'U.i;l, weil fü LiiinifiMiiitciL für e [friilieies a)
'i=iii:l, liluolic, maiiLi^eiii Nib. tösi. Iriiritten Nil>. 76S, (l.
■luulei;, manpijeai , trurii):en (vgl. obeu 76. 11.)
;tül/i.. Will«. *, iit,';,,hiBni.a(clktWipwt. »097.8.'!:
Gudr.npiiii. iiiO .iu JJiie- ^t-rUeiw^ii^fin:, VfUi
■iwii- (raiiwf klio (fiirfur)t slieij idiiMircj htei
l'Uirieiil, (oUuijnt,) vk'Til (ijiiii>iQUt<J t^ a, iii. . i,
oFgan. iM,.,^iißer .dem piraef, tfg,Hiiitf . «nA impJMJ
km eoaj. (biii\fi, Miiikt, kbifiß^ äiuhn^i Dm
nur ia.'Woiiig^H„ uo^ol^bn. folgeudua iwoilem,,
(iappäpa4ua|, : beaiu^n , ( priflMrei ififtihue ) ■ ■. ima0
4,i73»)iBiune ifnqvem}' ßunitüsais). iwre (pratt*
bMira;;(iD^l4s)i:liu£e (aujurusi,! al<9tuus;i rcbiuri! il
fUtire[i<(a(liuu)i|trare) liii4;i(ipa|]Ulu»). diuleo, AW'
pJaeare) ibiiu^! (ifliitruin tcoj. A\ß'').,\eiid\icii lUß
(pria. iptieii): und büi. ipaunB, didilern zuwRil
getriu n..geti;iuniQj VoQ.ideBi ialautendon tuw i<
l^eLfHiwö, aiuwe, lidiiuvea, liuwen. Wiutf'«ni,
«l«vi). uitteabauo iw. In aUw Ubritjtän Tallen ib
li* f^l.ie (Wi«i im «itii. (clioaäat. <o> 'o) ""d z
[ireUiv, indain «inaclne ifociiieaT,,iiJencn ini alih.
wenij^lleBä i«. verbjieb, es au«h jin ü. verduu
knie, li«4ry flie^,: lii-ji, liehevidiep, .Ucfat, ui
tieft Uiugn, Uop, liutii ,' l)cbl'(Dt!l]ieo :liuri, ij
nußb im ,aLlb., liänaßill^jUniiH^^J iHogar. iiegeo
'J^die ieqniug.J4.iilliut.tich «ocb.mr.einaeliiwi'
^ea das alle iu rorlerhatten , DameuUicti in liu
i;ere) neben lithl, fchiv.'
I. milMhAi^mtfi'hp voeale. 353
Mwre (huc nnna) friunt (amiais) tumfilil in d*n
l des nom. fg. fem. umf pl. neutr. diu, flu,
tehiu etc. vgl. oben f. 108. 109. Der anJaul /r<
« nicbl vermengt werden, io- und »uslaatend
iü ju mehr Hall, Tondem i(l in ni verwnndelt.
Mufig ift hl das uing^bulete ö ") \-gl. hiufen
t) iufen (engere) riuhen (arperare) fiuhte (ma-
t. föhtl) (iulo pl. von TVll (coliimn«} giule (Geoi^
' (noctun) griulp (hoiror) kiule [clava) biule [irl-
iime (indoles) von lAne; hiune (gigBR) ziunen
Jure (acor) geiniure (murus) kiufche (eanua) ge-
gebiurche. geriurche. miufe (mures) riufe (oalTas
'Hi''} kriuiel (herbula) Iriulel (amalia) biulel
hte, briute pl. Von bfil, lirftt; kria^e (crus)
ttenus) ■■). — So verfcliiednen urfprung diefe
m haben, reimen fie gleichwohl untereinnoder,
W in einer nusrprache zurammen. Mit dem Q,
Sj» kurzen u, werden lie oft in Tchreihung,
W In reim und ausfpraehe vertnireht ; zUge (iw-
He (volaret) kUre (pligerel) reimen nie auf
Wo} fliuge (volo) ßure fi^ni); ausnähme macht
und wir-Icr flfhende reim rriiindo, friiinden-
Kien . kllnilcn (M. S. 1 , .'i2' Enifl -t?'' 3i)* mei-
livl. chron. H-^*) wahrend foiiH friunde : niiin-
9, M6'' und Til.). Die verkllrminL; frllnde
?igun^ zur nicderd. mundiiil. — In Tnindcn
ollte in 'nüirdich der nml.niil des fi) fo «cnig
, al.s ip [I. oben bei diefem) ; indelTen fihwan-
ir und «iirter zwifrhen w oder hi vnr der li(].
n;'ili'ire, crenli'irc findet lieh Sventiiirp, tToa-
niiire, als künntc liier die ciidiini^ e unilfiut
-/nnaliiu : driu [Iroj. 9\i'') fdieini dem niman.
nzeln
fii füllen
ilt auih hi
er il o.ler
tu zweifelhaft,
, pelrii«
pn, tfisen
, orhiusien
oder l.iuwen
erliliutrcn?
' relblt in
1 flitnord. ft
füya
, liiiya'
una (Ins i>
litlelh. Iilü
u (vcrei;u[idu!
liu^iLT oben f. i3'J,.
aaiiiCrit lind weder aus ü duri'h uinlaul, noch
II alili iu zu rcrhlferlijicn ill urliuge {liellum. Marin 1
1 a, 11^, <in die ntth. fnnn «rlni.' (fil. jiin. 181.) laii
». oriaK. altn. orlüB. ; alle diefe lind nom pl. nei
di>! alle liedfutuiiK ir»(iini} verilunkelle , verdnrh
M^ .lie r.,1111 iiiiil urliu);e lüfsl .sieii nur bt-^reifeii , w>
1 niittel)ilieder v^ie urleujje , urJüige , urlaujj , url
1'* . urlag vorausfelzt.
tWV ' riro) tii-ien, nu'te, ni't« , Icelen, gedce^e, grcß^
L*;,!'? froiiiilL'ii wijrli'ni iiiri;pndH, die deutfchgeword
t-'X; iiiL'n kra-ritn, kuTe (cliori) abgerectincl.
[ül) oi ((>)) i-iii unduulfcherdiphth., welcl
romanirchen ^v(l^u>^l beibehalteii , zuweilen m
ei ausgedrückt wird, vgl. Parc. 79' wdieis:Lii
wäleife : berteneifc' , 92' kurteis, H0° puDturlei
gen 78' kurtois:biTiiinois, 76' fran%ois, 65" (
69'-'' rois : pois und fünft wigälois (dreililbig) fl'
lilb.] etc. Aaderti häußg im roim vorkommi
fpiele ; iroie , fcoie , ujon^oie , loie (f iroj. I
(blumeDDaine) bni.- (calena). Wean das leUte v
fchen urfprungs id, fo habeo es, wie allein der
fche diphlh. danbut, die mittelb. dichter [oboc
wandtfchafl mit b<iuc, buuges, annilla, annulus
aus dem rom. boi^ Überkommen (vgl. Du Can^
M. S. 2, 255'' Rebi beie Nib. <089. peye. poye gt
Hao lefe nicht eiw.i bö-je, irö— je, fondern dif
trof-e, boi-e "], ijorade wie in deo einliibigen j
aber mit deutfclier iietonung dos vordem vocal
(wie 6j, ie) nichi nin-h frans, fitte oi, ei, ■«. /
weife finde ich Wilb. 2, i7' löls.:prts; Wilb. 3
lölfe:fplfe und TrjA. 2' lochaäiB : gewJs.
(OU) ganz das alth. aus fruberm au Aam
ftehet auslautend, d.nnn vor m, den lab. p. b.
den gull. k. g. ch, nicht vor n. r, den ling
der fpirans h, welche auslautend ebenfalls zi
In allen letiteren fallen gilt & flatt ou. Bei die
fcheidung zwischen ou
t miUelhqck^yhke vocalt. 3j^
; ralaulond ch, diefes wirii wieder zu h. , Folglich
es roucb , rouche^ (fumus) kuch , loucbcs (allii^q)] ,
Töch, loch; wohl aber Doch, fluheit (nurutjit) Web,
I (altus) und nicht floucb , houch. Sclieiuburr iius-
ga des gnmdfntzes, düß vor n und t kein Ott tlülie,
JB die reime trouo:droun (M. S. 1, 6!)'') droul:ge-
t(Parc. 37* Karl 65*) gevroulibefirout (Iw. S*); der
prliche Aunipfe reim veroolallte dio cDDtrnciion def
»den Wörter drüiKven und träwen ; ehenro ,beur-
iman die and^m reime. — , Euer die wirhtig|)qD
fle des miHelb. ouj die pr^el. Mou, brou, rou; J»fi
'twuD) (arbor) trouiii (r<^nioiuru) fouui (farcins) toun
Karl t2ö*J zoum (rreounj) .Arouni (fluenlum, nm{.
i) goume (cura) ouniet .(gramcD breviuK) die praeU
fdioup, ßoup; loup (folium; roup (rapioaj fchoup
Jus nmm-) floup (pulvis) urloup (licenlifij Inuji
arensj geloubeo (credere) boubct {caput) zoitber
liODi; klouber [viu^ulum} ; die prael. (rouf, flwil;
l^^ere) kourco (eiuere) rioufen (jnduere) rouf«|f
!>) goufen (volis manibiis] knouf (capitulunij ,houf
llj.touf (bapti^l^a) Aoufu-re (oom. g»;ntil.j ;, beleg?
ilDten beim w; die pract. flouc (volavil, verrdi-
Sich, fugiii lüUt, liouc, tiiiut, löut-; lioiic (.-irrnill;!)
iwülusj toiigen (niynoriiutil loup^n (inlifi;in; ; die
- roucti, kroui'h; ourli (eliaiu; pmu-h icuculiis, luo-
louch (allium) rouch (ruiniis) choiich (bubn). —
■if, ift es bei diefeni diphtli. w* feine fchnn im
folion f. 98.) hervolhicthende , jelzi aber hiiulijiur
■ode berUhrung mit ii /u hccbiiciilun , dti^ endlich
leuh. viillif^e (\venif;slciis iluHerliche) verein iiiunf;
r iaiitc nach lieh zog. Oriianifrh unlerl'e beiden lieli
ij und itn durchaus, founi heillt onus, touj) (hebes)
»ben mit liibe (colundtai verfilmen (noplijjere, nllh.
wn K. iO'; nidils i;euiuin; die ausfiirai-lie nmfte nlier
lei diT neigung des u in den o laul einzelnes niirchon,
d.is anfjeir. i'i und e^ iiuPierlidi uoih betlinmiter
nl failch im umliiul < zufamiiien. Die i;rilh, biiiiiin.
lan crfelieinen im uMi. als püan, piln'üin, (ebenlo
rd. Inia, Ihm., nirgends finde ich jiauwan, poii-
fiilniuwan, fiitrouwan; im mitlelli. bingrpen nc-
i'i"iii, i:etrii\ven ?l»iii\ven, ^clriiiuen, (. unlen
" die form buuweit. geliimweii im reim: frmi-
.scl,.,u\ven , l.omven ■'!*!. .S. I, ün- Hi'* i;i:f IHi''
' nie r.udr. häiifiii. Wilb. 1, 107'' Georg i(i" 2(i.
-' und feibH im pari, prael. gekoutven, fjeblouwvn,
ti
;J8> 4S' i^'- 56'' Wilh. 4 , i6' 71* TS* 78- 88
kehrt aher d.ia ot^an. houf (acervus, angelf.
hüfe ■") , houf hjilion noch Emft 22'' mal
Rndlich auch vor kclillaulen wtril organ. Ilrftd
2ußrouch: auch (Lohengr. 88) infofern die a!
von Arbchea (otfendcre trofj'. Ü") ßcher fdieii
freilich würde von ftrüch (frulei) befler dl
Dafl tn;in »\\v nnsofUhrten reime ou : ü to neh
in ein vcrmcintlidies bairiFcbes au nufl(>ren ml
ich oben f. 3iij, behnuptelj und wenn Wolfrai
elwan auf Bitiern vermuthen ließen, weifen lU
von Lohengr. Wilh. 1. oder Heinr. v. Mor.
*| Rüm gtben in dieson teidfln ilelleo Wolttam
beii . eiulrcten Infsen? oder wlire roam bier gsc
tTie allh. rprache kennt kein räum, roum um
' hrcdm (clamor) Tchiokt G-ch oluhl.
—) Zwischen (lieben, floup und dem golh. Oim
eher ^echrel, denn ohne iweitel niur« oben I
. mit kurzem u gelefeo werden , alLb. Uup|
fliippo V erleb i eil eil von (loup.
•**) GciDCinBlth. bilfo uod im Verb. häMo ü; be
Bcher hoirf.
t) Nicht biorbtT gebörl der woobfel iwircbeo
todcr iu und Üufj in Tilgen (laclere) und (ou
[. üben r. 9H, wo unlerrcbtedne begrifTe vorl
IBhIe man zu obigen belfpielen blAc (timirtus
Hrfic] fcliiuheit (tlmirltü.« tmi fi.t-i hlinclic)
erblilgon (mitefcere , 3*1
"• '"■""^jjj'frfyrinc.t..
— In fremden wüctern kann ou unhefcbrMkt
allen cooi. Aelin, bHq auch vpr liu^ualen^ ifl jedoch
ipt felt£Q , vgl. ä^agouc , richoudc , ii<!rse]pi)de
Til. im Parc. hPrieioide?) bifcliof {aus pi[i;ftiuf mufte
obeo f. 94. ein daneben gUlfiges p\tc6{ folgern) liat
kurzes o Und reimt auf hof (klage' tiä'^'ib. 2645.
. Geoi^ 3t*'], Selbll das deulfche omcA laßt Ticb
ilen in och kurzen (; doch, noch, Parc. 1* 139')
Lacbm. roc, der Nib> 1S5.].
fOEl'. OKI.) du, öi, umlaut dos vorhergehenden ou
^cht triphthongifch ; genau genommw) follte man
hrriben, wie im nord. ey (pU) den uinlant des au
m.mcbe blT. ßebrauchon 'li, w.is an das
oj Itatt ou (oben f. 109. not«) und die vielen ver-
iDgeo des u mit dem i mahnt. Noch andere,
lento eu Iteht, fetzen ein au fl. ou voraus und foll-
^'vbtnMs eö haben, um es von (3u (= iu) )u ÜB—
i^m. Der gemeinen ausfprache find diefe fpal-
tdocb zu fein: ich werde mich überall der fchrel-
h bedienen. Beifpiele: gUu (pegus) httu (foenum)
.Sw, höuwe (goth. gavi, ha vi) fdugen (Jaotare)
tai finyflerium, fllr IJtugene, alth. touganl) *), toDp,
Maa: loup, pl. löuber, erzeugen, Ougen (demAn-
') fröuweo (gauderej ilöuwen (obfiftere) ftrotiwen
fstt) dröuwen [minari) töuwen (mori) etc. *"). Zu
m 1) dalt zuweilen der umlaot ausbleibt, vgl. er-
n ( r lougen, ougen, tougen. Ben, H7.) S] da(I
i und (fi( (ich auch tuwoilen die umlnulc i'u und
I vermoneen , vgl. ergingen und prztiugpn (beide von
L
*) GenOhnlicher das gleichbedeutende neutr. lOD^ea ; am um-
bul erkennt man mehrere fem. z, b. löufe (alth. toufi)
Dehen dem matc. tout,
••,■ Ob (ich in einzelnen «örtern der alle orsanifche inlaul
tvf Inben r. Mi ] crhicil , konnte die heachtuiig numpfer
und lihngender reime lehren. Iw. ^O' tc 46' i9-i 50''.
klage 13 t*, waren dio klingenden Tormen liiuwe, drouwo,
lüuwen , gedröuwen , vrouwen etc. verwerflich. Der
llumpfe reim fordert alTo enlw. lewe, lewen (dumpf wie
(ohe . [eheii) und niclil leuwe, leuwen, li?\ve, liwenj oder
die contraction leu, leun, dreu. dreun (To in jenen Hel-
len Iw. fall, und Bari. 100.) und K'^ichgut reimend löu,
hiun, drüun. Für dr<)u, Trüu unbedenklich, {\g\. Wilh.
i. 47*. aber löu findet Pich in allen hff. »eis leu, lewe
und ich ziehe diefe focm tor. dasfelbe (jitt vnn kcwe
ifauii welchem M. S. 3, 166'' odenbar liutnpf reimt, ob-
wobl' feblerhaft auf eweo (11. «w«|.
'elhöcMputßhff ■vocale.
n, vorhin T 3S0.) und urlhigd
Wpipinpend ff^ 3S3.). Beidcrtei «I
la^. ^ und ey) läuftn eiii-ti im I
aaber' eSi a^ch id freipJ.en wfliW
iffmclern zweiJiJbig t}i Dcbiuen ■
Üe ■ müle (Trift. 37" 38''].
jn hff. {•c*.vöfinJich (mit UhPrpifiAfil
I nioeti dta ültli. (cl)n.'ii)un!( srnm
Über den bucliftsben IwlW «i d
>vcDdel; aus gluichpin gruulc üi
\ ou, wo die liir. rneiditDt IM
3i[ligl ein jeder. Uns uticrfctirBl^
diUdlid) geworden, da es alle, ^
irchriebcDCD ou verwechtela iii- ■■
loufe elu. f. muoter, rounfe]««"'^
i, denn iw und ou berUlimÜ^
;lil etDmshl in reiiniiusnahmi.'D ijOV
h. 35S9. faifcbe iesart (l. geiMi«
ruowon Nib. 232. 640. f. trouMfflV^
"icht demaltb. aulier duß e
bl zuiiialilderdblaut, hiergeDU|Bf|l
:Li (ritiilcdictio) tuoch (paooiia) IvT
jfrater) rtioder (remusl luwiw i»
I. mittelhochdntßke vocale. 359
mt Dur mit Tuont (Wilb. 1, 439') oder tuont
Bbnnabls, Georg li'' Wigal. 17. bi.) jenes kunt,
gegen richtig mit ftunt (momentum) alth. (luntn.
nfig gebraucht Wolfr. den reim luon ; Tun (Parc,
1. 2, H*etc.) der auch bei einiguo andern vor-
(H. S. S, (S9' Wigam. i' Nib. 431. 1345, 3993
Maria 33. 109. ItO. 170. etc. [überall aber (lebt Tuu
' reim Verbindung nur im nom. oder acc. nirgends
fg.]. Ferner fuoj: guj [Parc. 138'') gewuohs : fuhs
, 38*J wuofl : luft (Kohengr. HO.) Üuogen : zugen
S**) u. dg), m. Was iR nun aus diefen beitpielen
(teiif daO in der betlimnilen mundiirt kunt, funt,
^deo, Tun, fuhs etc. zu kuont, fuont, fuonden,
rits etc. verlängert? oder umgekehrt ftuont, ftuon-
Bi], gewuohs zu iluDt, iLunden, tun, gewiihs
i worden flnd ? FUr letzteres fpricht, daÖ funt,
fön nicht auf tuont, fuont (reconciliat) huon,
HDnciliatio) gereimt' vorkommen , auch die ver-
uft von fluni (monientuin) genuht (abundantia)
Man, genuoc auf folchem wege gerechtfertigt
rindeiren beiden diefe fchon im alth. (wo keine
i Verkürzung bemerkt wird) durcligehenda Aunla,
Oherwiegende gründe Rreiten fllr die annähme
l^ingiTung in it», nämlich .i) die analoge vcr-
? des i in ic. b] daPi benihidig tuont und nie
irauchl wird, c) daß das i'i der treinden wör-
n, liUi'in, kaliTin cicichfalls auf fun fowohl als
imi l'arc. i;(3' W'iih. 2, 179' i'M' 197'') und
n bi'irunn etc. (bei dim Übergängen zwifchcn
iij nicht aber ein bflrun gebilligt weiden kann
■n i. 'HS. die Übergänge des i'i in uo). Übrigens
inlliid der Verbindungen rit. Iis. fl auf die ver-
r des u nicht zu M-rkenncn. 3) bertlhrung zwi-
und ie /cigic fclion das alth. (f. fO:(.'nolc);
dig laulet das neuh. niiedrr im miltclh. muo-
i,. in fremden Wörtern eigentlich kein uo; fcheiri-
i:itinien wie almuofcn (: huofenMariii :t9. trnj. 165=)
ime (t.-irdamonmin) : blucMiic (Intj. 70'') i)fruondc
deuten auf liinyll vor der luillelh periode ein-
würt.T, di;rcii fremdes i'. licli, fi.liahl m;m es
miffh zu liiiilen anfi{>ng, in im vrrwandelle.
1. hat noch (■liirtiifina 'i und ehenfo halte nifa.
ilhocbdeui/che vocak.
Ib. zu ruofe, kmonfi werdeqti
fcbwankto und betrachlat« d»i
JeulfchüQ floff, bald als uiiduulil
.g meiner anßchl, dall alle In
■en. t
des uo : beiTpiele : ueben (exri
ige (armi) fuegen (aptare) Dl
iluejen (flofere) luejen (vodl
i [viridis) haeten (cuflodire)
3ei CO ntrscl Jonen und oft im b
aut, vgl. iduod: erftluoa (wi
mil tu noch ü zu verwcclirttl
lechten hlL gerchieht: ü berUi
fSllen, wo uo auf u reimt,
b. 2, 88'- ea"- 103- IM'-). -
en zu den voc«len
irze) a, e, B, i, o, u (y UMi
ouch beOer durch i gefchrieM
doch beio, treis lauten und ad
Inf gedehnte (lange) ^, ö, I, A,
diphth. ei, ie, iu, ou, uo tl
lerm vocal. Die Beben \»b%
?r: ä, uo, ö, ei, ou, I, iu, »It
andern, vioraus lieh die un4
I. mitlelhochdeut/cbe vocale: 96t
bwn toiiloCea vocal zweiter IJIbe, der kune «iaeo
aea bioter fich, er verfcbiDilzt damit g|eiu)i(am
iner Tube. Die arlen Aumprer und kliog^odcr
I iiu miilelb. Godeii Höh ol>en f. JT- fS- b^aeicli-
In eiolilhigen (lumpfreimeadeu Wörtera mag der
lang oder kurz, von einem oder luabrefn cunf.
kei fejn. la iweililbigöQ Uingeoden forderL aber
K'ße lilbe eotw. langen voc. obne alle oder mit
diei' confoDaas oder kuTEcti oiil doppelter [po-
^. Welobc reime klingen, weiche ßumpf lind
Lin erz^leaden gedicblen die üibenzSliluDg,
in rii-opbifcbeD tbeUs die ausfühiiellende einer
iden artoD, ibcils dia verfcbiitnkuBg kJingender
rÄumpfor reime, welche flels im verbUllnüS' bei-
MlfQ iiDd gaDzer Arophen wiederkebil. Dies ge-
.wird von den meiBen diobtem UDverbrUcblicb
lllea und nur von einigen euweilen verletM. Kai-
ijfciDrieh im erllen liede der r»inmlung fcbciol es
Mehlen : ein beweis , dal) er lieb keiner ürem-
üallc bediente. Bei den frllbfte» meJflom (z. b.
prd. a.) haben die ftumpfen reime groHos llber-
KA, auf feilen ofl kein klingender; der gnnzc
sbecke, Winkbekin ohne einen einzition. Als ge-
ilz vcrgißicbe man die menge klinRonder reime
aozlers und Conrads liedern.
vollfliLndi!; entfaltete iimtoiil veranladt nähere bo-
lunfion. Die zeugcrifche endiinj; i, I iH (mit nus-
le der bildungen -ine, -In -ic, -ifch) in ein
onles e abgefchw.lchl , in defTen ausrprnche lieh
jrliph i' von e unterfcheiden liißt "). GIciphwolil
>a dii- urrprUnglich a, o, u, kurz ein andrer
als i, i Eiewefene endung e durchaus keinen
il hfrhei zufuhren ") ; an lieh fchoinen beiderlei
isen deich unkr.lflif; und wirken doch fo vcr-
len. Ilierans folgere ich: die ein- und durch-
ng der umlaute muft in etwas früherer zeit gc-
en feyn, wo noch die endung i, I, ü lebendige
t" (iie flevion -ii* zuweilen unilaut verurfache? unlon bei
lierhpr a,n-h ilcr Mi , v.o oiri wirklich vnrhandnos ( kei-
e» UihlniJl xfUiil, weil es uiinr;;^iiiifcli für e ((nilicii^s a)
lehcl, tiluotic, iiia[ii>:em Nib. 45X3. Intrigen Nib. 76!t. It.
ilwlec, aiaii<?(;em, trüri^en (vgl. obcu 76. 77.)
telhnchd^iifehe mt^ale.
I. Wir wiOen, dofl der unihttM
9ten, der des h rn iu im lOhinjd
en werden im ^(. f 'Sien entfpniH
. I^rorhe beobachtete die ping«N
rUck II miaute' mebr trsditioiiüU I
grund gerublt hülte; da wo dffi
jalirb. Ausdehnung erhielt, wli
wie <ler gegenfalz des prseL fl
Br dM pl. fuhn. zum Tg. Pn4
weil ßrfa die oi^. umloul« Ml'fl
i'enig, doch biswi-ileu (man 'eM
uch die gruudlos um^elauUlnll
r. 349. 333t]; Tfi^terbiD nebi«
laute zu. Die ganze (Ur ditfl
its wichtige anfleht wird div^l
we}<werfuDg der endung, » i_"|
ahhangon (f. 8*3, 303.) , gs«*H
fyn - uad apocopen Dod ws
ähnlich. Tbeoretircb angefetm ■
umhut erwarten, fo gut er inj
nita) vorbrldit, durfte er iti lj
luü hervoritrecben. AUeia 4V
[■r miltelh. fprache her unä^
formen lind, in denen fie den ^
I. mitielhirMiFittfche vocalc SO-"»
ittVf^ede , t^ieft^, frbuwffde; nipm^hfs f;etrj)f;(le,
t' froiidß. — Wki keniiioD über in l»fMn Innpi^
lAh tSten jährt». bei\«(ten((cr fynchpen 'haöietit-
i«V (chnachen M.^- nette miueili. umlaute eni-
ftnf I. b. beWfBrefl, hierenjJ4fUeiiieii, iHuieii,
f/ da docb' das fpHtM« »llh. 'mit bereiU' aUsge-
t«n i, piwUfWi , hhrefli, ruomew, ' trfilefii KBirpii
(WÄrjan, hAfjnh, nloinjan, Mltjnll,tulTj»n) Ubörtte-
f lfm dip3 zu ' Iwar^ifBii wird u\mi Bnnehmpn
kQ, ihn die wm lOtSh — IS^pd' jfrhHi. «efl eingc-
ri umlaute tint i\ieHl m ttff^l^iiv'^fnnntiditit,
^dungs' -i'nocfi'tUfltig 'wafy HM fi« (Aer'lrtch
itUolge anftorer' Bnatogre 'auf i'atle'fäHe 'des ülten
hü e erftreekli'iwttHftn, ti^'meÄitidi mf den dos
jioRpnfin i. '"febHB)) hellitiiifilfettiÄn' die rbokum-
fc'börtc, rubnitip^' "trOttf/ knft* iiffeh der imalngiu
amtp. StUiere," genau geMffiebene d^nkniölilür
Hirfer zwifehMf^eitf'tPÖfden unÖ' SvöW ' Über ' das
fem fölchSr' AÜfttf-^k^fn wirkhcbfes 1 *Jer fl^Tion
pJelen umlaute deA jrweifei 'benchiiieir. Als die
ib den wahren gi'Und des umlnuts rprferfllo, fienc
)D, ihn rcliwnnhond /n ImiKlhnlpfTi iiml fclilprlinft
ubreitcn. Zum deullii-hen boirpiel streich™ die
!. erfdiciniini;cn dos tjeiili. undauls und rllckuni-
itii verhilllnis des ndj. und adv. ; die iiiiltcUi.
'diims) liaric (duriler) fefte (firnuis) fnElc (fimii-
laulcn : hart 'ndj. und adv.) feil (adj. und adv.
das iiehliehonc fall güi fUr fornn;) ; in hart wurde
ückü'inlaul des adv. auch ftlrs adj., in feft der
[t dos adj. auch flira adv. vprwondel.
iinlaulwirkcndc i inud nnmilldbnr an die wahre
! rllliron oder au.sfie werfen daran ^crUhrt liabcn
ridi-rn win'lcn : die lilbe naoh der wurzol Opgiii-
Inli^fri ortl andere bucliüahen und binlcrdrein
■Iclios i, fo kann es dem wnr/olvocal an fii.ii
anhaben , der Kwifclioni^olrutone conf. bindert
luf die Wurzel einzuHieflfn; daher iiainenllioli
■ -nille, -lin, -Meli, -licli, -rieh unilaut der
■I ^nii^un, niioh drcililbiiie wörler, deren o /wei-
llic kein urr[irün;;liclu's i wai'. wenn fdinn in
rilten ein c =:: i erfokt , urnlauten v-l, vancnillc,
. », iP.)''] tnanlicb l'aix-. i'' II') wanrliclie la.
II. i;u..llklie if'arl. 2^] lutcrÜdi (a. Til. il. K.).i
-cc Wiyai. t:L| rna-ellicb (a. Til. 31. ■">0.) ^ater-
hur^a-re, pfanda-re 'Pare. I H'j fuecha're ('iO')
wieoerum am 1 ■ aer armen «wn WDii' q
liilw Tiulfiil unrülireü uod nicht durch eii
coiif. da\on nhf;t'lf''">i"fi' (ejn.. Auf folche
ftitmi diis allh- edilj led-il-ij aus adali lobo
. fubüild die (wilikuilidie) ..aJUHiilrttjo« uiilerb
auch kein ui»laul OaU, Mn-b. Iß^niajlla [rcam-i
cundus) welpbe$ Mich tcafftülß hfitll^i dürfte
vßoh, ob und auf welche :*veife diere n/^ft»
I im i inilteih, gell« ,' Uabedeotüicb ff'l ihn
dec: Umlaut, in den Uberjjefenea formen (n
e ftflit a) fort, es beißt befländig edele,
adele und fo i(l menige, menge aus dem aU
meoigl (multiludu) zu deuteu, im adj. ab
der zweiten lilbe und mit itim a der viun
wo kein i dritter lilbe lutritt, vgl. manec
(alh. manag, mauagan) menegiu. Wie (U
mit den neuen itrnliiulen? werden üe noch
bändige atlimilation oder durch todtere anaji
den füllen des durch alUmilation umisutenc
vielleicht h] hervorgebracht? Ich denke let
doppeller urfache aj weil nachdem unter 2.
len die mitlolb. neuen umlaute Überhaupt
Uuflere analogie gegründet find, als auf wa!
der ^'ocaländerung. b) weil ßch (o die anhe
Zeigende ausdehnung des uoilauta auf u
fälle erklärt. Diefc kOnaea hier nur angede
erörtert werden, v»ege- -'--"- — ' *■ oij
I. miitethochdeutfehe votalf. MÄ
H nus dem allh. genlilln , lemHItn •) ; hacbrin
lacens Parc. 63», beffer woht hebrin) JH<meric (do-
li) find organiTch , unorgnnifch aber jarnerilch
mdns) froetich elc. wo auch alle hlT. lieher jämer-
Mltch gebrauchen. Aliein im Inufe des ISlcn jahrh.
fB Geh hier beinah? überall irnilaute einfuhren,
l in formeü wie jierecllch (per annum, alth. jflro-
i) leßfllcb (quotidic, ft. tegecilcb, allb. tagogillb
in tagaUh, lagillh**), mennecllch (quisque, allh.
Be^ilib, manniltb ; ganz verfchieden von manlloh,
imanllb, virilis] etc. Undidelhüfl ill menrchllch,
Ibhdtch, wo der amlant von dem nach der wab~
'wurwi e umgefallenen i (menfche, menifche) ab-
tt. Imtaute wie im neub. bUrger, morder, eng-
»r fcbeinen erft feil der kürzung des -lene in -er
^Dgen, vgl. Nib. 6318' 8276.
^«»lelnen umlante find nun: a in e; o in 0; u
ti i s; d in a:; A in iu ; ou in t)u ; uo in ue.
leichnung und ausfpraohe derfalben halt« man
(ien eingeftlbnen gebrauch; erklärende theo-
^reichen nicht aus. Da &, b, ü ^ aa , oo, uu
•i Mite mnn auch den umlaul ^ ee, iiO, UU felzen.
'trhali (ich aber nicht fo, vielmehr weicht «■ von
1 nirklicben i> (das gar kein nmlaut ill) und iu
rier ausfprache UU völlig ab, darum wird auch u'
<Jü fejn. In u' = ae aus Aa fcheint der umlaiil
ilJich den zweiten , unbetonten vocal des diphth.
rflffen, liiernach waren oe, ue, iu, in öü, im, üü
«Qien. Die ausfprache des iu war aber gewifs
les orf^an. ^nichtuinlauts) iu, da beiderlei m auf
der reimen. Weniger gclichert ilL die alle aus-
»rse licli, wofiir eiiiifies fpridil, ausführen, duts es lieine
ninutive bu( -llii, foiidcrn blüfs auf -iJ-In K^be, fu
irde wajarlin f. wa^-sr-Bl-iii , wa^-er-il-iii lle-
[1, iiic ariiiiiilation des - al airo dutb nicht die wurzcl
reichen; [dirillu lie aller woiler vor, waj-ir- il-iu,
wäre <lBr umlaul wc?- ir-il- in miiglich liioch nicht
rklich, Wesen rjncop« des i vor I kennt ihn die ahh.
acht; auch uichtj. Au^enfcheiiiliuher waren bei [olchcr
nähme aCIiuiiJatiun unil uiuiaut in drcilill), furniBn wie
ii[-al-iii, lamb-al-tn, fi^nf-il-iii, icnib-il-in.
•■ tchreihuiii-' la'(;clich wäre allenfalls zu veilhei<ii((en,
fiiii man gu- lu lieh zöf^e und wie in lälaiic cuiilraclion
IS tatje annähme ; tä lautete dann in ts um.
'elhocluleat/cbe' wcal«,
, ue , weit hier die reime uiaJ
VRTh'miitn, doch nie ip nul i oM
wUrde auch ug beOur aus lui fj
«Izteres berrfcbl im initlelh. lU
cn JiltD. umlauten Kimiut ejj
<£ milchen lieh io der [pillpraajj
</ fcheitil nirklicb verlitogerles
siden eitiEelnen .vocale au. —
bR kein uiiiUut auslaute;
11. htiuwe, güuwe, no nid
; loodcrn auch der voratah
iß. In den conj. gi'', M win
ulele a der niirzel {^cingea, Bi
da ihnen vielmehr die coalii
le liegt. ,
ßexion Üben zuweilen auckA
iden con/tMonten gewifleo J
:e fcheinen ihn hald iii reM
iera eu veFnaudeln. Diele (d
s bei den einzelnen vocftlen <
le Ich üe nur zuTainniBii.
it koromeu h und r, deren
, ai, äu, aü; allh. i, <.'; u, i
1. i n. PI (f. «0.1 hervorlMl
I. mitieUioiihäeutfche wcah 367
^ des UuQs auf die liiutverbältaiiTe) der vocal-
l in duu tieftnoigen odea* luDloreo unwunelhar-
ftandtbeilen der wärlor uiacbt geringere tubwie-
, als im alth. , weil oamoiiUich allo unbetOQten
die Crtiliere mannigfiilUgkeil der laute in e, lu-
noch i, vereiiifacheo. Tiefion erLüll den al-
at, wcnigflens TcbUlzl er ibo lilnger; Leirpiele
(ai. relzuDgen Uherbaupt, dano die biLlungen
Inge, -fam, -niFTc, -ine, -inoe elc. NicLl we-
Ille rcbwan&en aber Kwifcbeii lierion und unjse-
l und dann beginnt aucb ibr lüut zu fchwan-
io dall der lange vocal in den kurzen oder der
i,breile a, o, u in den dUnncn e und i mieririti.
t diefein wege der fprachgciA eininabl irre ge-
ll an dem wahren laut, fo begegnet es ihm
;<bJl or im tiefton kurze und dünne vocale vor-
El, no ihm noch l<lnge und breite verllalte^ ge-
I witren. Die wicbtigllen Tülle werden das ge-
UlUulem aj die part. praef. haben bei langer
iilbe noch oft ^ea lieflon, wobei das alte anl,
peils geblieben, tbeils in ent, ende, das alb>
Mo in unt, upde gefchwücht wordeu t(t, end-
II der vprwirruns; aucb unt, unde 11. ant, ande.
Oliv selten. In"^dcn Nib. Rohen 193. 9i«. 202;(.
ia\\). 70h2. L'lc. im (klingenden) vcrseinfchnill:
fiden, viandon, forgi-ndo, chUllV'ndo, dionOndo
dienundcj videlende (beüer videlündc) ; ini rciiii
lieds können lie natürlich nicbi Hüben , wohl
iinien anderwärts {kllngcndj -unde, -ando [nicht
-endej l'uochimde : flunde (klage 1:16'') fuldün-
.vuüden (Bit. CT'j unde: wuefiiiude (ErnR 10')
i: li.-indcn, nndcn (Gudr. 4.i" 75') vlünde: lande
4',.. All'ü mein in volk.sniUr<igen gedicblen.
lUch in iindtTn tauigen zum rimiiprcn reim diu
il, vgl. \ianl: lant jbit. 37'') wigjiU : hinl, vanl
iül.'l'itrc. "ib'i valänt, wifiiint ; hant (Wig. 150;
;n .■infcbnill valänt [Nib. 5589.). Bei kur-
urzL'Ivocal ift Leides unzuliillig, vgl. die oin-
■, li-liendo, chomende, (Nil-, '.M:J. Si8(i 958(1.)
i'l.eiide ftc. — h, lilciehergenall i.eurlheile man
i-lit von pari, bcrzulcilondcn fubl\. olliendcn :
;karl i:{-j iihunden : fumlen [Gudr. 'JO'j lülunl :
lüioit lll') wellihr. Schulze 8.) wunl ; Abunl
;'■ 'Jl"j und Ahi-nt im cinrchnill {Nib. 43üi.
Hingegen bei kurzer wurzellilhe; jugenl, tu-
'^Ihochdmtfehe wra/i».
!ic ETrdten (llbMi obn«
enAmgen -4*5;, -tg (g<rtb.
ic oder -« verflogen, das
^c-w1c Emft I0>) meiBeos
T wiirro) «ml. folgender Ar
ichtnn und ufl beton ung 1
wird (oben f. Bl. ) daher
Hariti <SiV.) vcrfwigen : beill
; pbmifo in viVrßlhigen f«
kuncen einer lAog^n Rlbe {
ligen (Mnrfti Si.) r^]. obsn
der bÄj, und fubft. (mnfr- n
tieflAn und dndnrch ihre
oder VKei konte Hlbeti y
an rpiiue iDenfglnidn, nii
) oiagedln : Ho (Nih. 5, SS
ft. 423') Wilh. 2, 90" 19'
) tplftrtln : min fTrifl. 19
^fl.) gUldln : (In (M. S. 1,
i' oder 6rin : iebelhi? ]
nn : irebltn : rinderin : ndte :
) :htlmtn, IfnlD (Wigam;
nden feinen : fferlnen [Pan
org 35') gUlfttnp : wino ('
I. mitlclhockdeulfclie vocale. 369
-lieh, feilen -ilch Harlm., Stricker und Rudolf, doch
ib fUnfo überftll -liehe -liehen"). Das adv. beidt
i allen -!lche, auch bei Coiirud; aulterdem gilt boi
^IgeQ noch ein adv. des dat. pl. auf -en und diefes
»et bei Conrad auf -liehen, bei Harlm. auf -liehen
U -Ischen. Die ineiden andern gebrauchen es gar
ml (nämlich im reim). Das einfache adj. gellcb
Biet bei allen fo, nie gelich; aber FelbH den tierton
M bald den vocal letzter lilbe buOen die gangbaren
».wMich, fölich, wölch, folch ein. — f) die adj. bil-
P|-rfcA, -rtcber, -riehen behüllbeiallen langes I, wo-
■KdeD meiRen die Tubll. endung -rieh und nicht
^UliBt, vgl. heinrlch, dietericb, eflerich, wuele-
^FVoffr. aber fcbeint auch hier den langen voeal
PItg« : heimerich und Maria 217. wuotrlehe - grim-
[™^e- — g) feiten erfcbeinl die fupertativenduns
V lierionig im reim, vgl. minnlR : liR (kbige 130^
RM") frifte : vorderlfte, friften : jungiften [Maria 77.
V} Mit: friß (Bari. 294.) lelzleres Aumpfer reim,
mm aber fleht fchAnift : Idnift (H, S. 1, 53*^);
ittfelten -Oß, vgl. vorderöa ; Iröft [Nib. 6117. 8165.
p)f3'). — h) das fubH. män6t (menfis) reiml noch
SfHariu \\'.i. Geuvi^ M- Wilh, :!, :(;if« calV. \Vi-
laiD, (3. etc. — ij die fubll. endung -a-re pflegt
ifflonJi; und im reim durchjfiinsii; klinjicnd zu
?n: in den Nib. hebt die vei'kitrzung in ein lonlo-
i -er daneben an, \a\. kodier ;(;HC. Ü'Jää. kiiMierer
m. foumer ÖllbS. lenlender 8ä7{i. fl. kocli.-n-e — ten-
id.iTe. — k) das -man in nie-nian, ie-iiiim linm-
*D verfchiedne üichler tieflonis, nndem \\ird es
unbetonten -inon. Als ftii[ii[>rer reim dient es
xrdlL'n, vul. nieiimn : dan (Iw. i.in' :12IH.) : liowan
ore .ji. n/m': iNii.. WWA.). ~ 1) liiswcilen liiiii-l noeh
dem licftün liie erlclieinung aller voeale in den
noneii, worüber erll die jibliandlun^ dieler fellifl das
«■nilicho Üehl geben wird. hiis'" liiiud.-fu- bcirpiel
^ülirl die endung -ün, -ot in der fubwaeben conj,
Diele kürzunij des i io i bei folchcii, denen man ein lint-
rilchci ei für i zutrauen iiiuclile, nnmcnllich l)cini Slrii:kür,
Wf\ wieJerum ilie fjrundlnlii^tcil <ler f. 3(9. verworfnen
anlichl. Denn hiirzuou des ei in i Wune im hoehil, lioi-
WHus; daCj das i wirklicli [bittfand lieweifeo reime wie
billith ; mich; ieuelich ; licli .;Kuil 32" ri|i' etc.j. Das
aJv. auch bei Stricker -liehe (nicht ~leii;bc).
Aa
lon^-l uoieD : guoicQ (oa.j laiin.
und li.iiifi^cr hngeni'' : ja^en^ : de
:i7;t:t. r,o^:i. 6917. Hl-i. 7885. 855
inlos linilc ich diefe lilben Dicht,
puri'ii einer frllLern , der fpniclie .
igkeil der endungen. Der betonle
reiml noch auf lAa Maria 5t. —
hier hinreichen. AHmählig fchwi
id dann verwandelt ßch der laut
hüchltens bleibt i. Der reim zieh
in die wurzel und jene liedonige
Iben, die vorher klingend reimen,
nur zu reichen reimen oder la gai
igen (lumpfea werden *u gewöhnit
Statt jenes fuocbiinde : nimdc n
ade : fluochende ; (l. jenes türünl :
: hüfent (troj 127''); fl. heiligen : li
, nienigln : Dn, Uppic : wie, nuni
Lröd, fäninöt:[6genät:nät, verfArät
tc. Tplitorhin heiligen : meiligen, c
3 : fenige, Uppic : lUppic, frUhtic :
ainneA (Georg 5Si>) giTned : t'rneA,
!l, gefügeaet : berCgenel, verföret r
ch (TchDiiede 1003, früher wohl in
-iamea (l»arc. 9^ M. S. i, 80'). Jed
hro bcfondere getchichle, nur die
in. ihnen " ' ' ' "" ' "'
I. mittelhotAdeutßhe vocale. 37f
des deiitrdi.-in rcims lehrt uns Überhaupt nll-
auflöfun^en ftuiiipfor in klingende: nur war
[UDg dam in weil früherer leit und fchon bei
vorhanden, weil er fona nicht fo fichthar
HD (fleicblaut der wurzeln geftrebt (aller : zailor,
Dti, Tclnit : rinit , mlna;, thina; elc.) und (ich
letzten (lumpren Illhe (mlna; : tha; otc.) be-
laitp, vgl. oben [. U. 17. Diefes fchwankea
tt klingendem und (tunipfoin reim verrathen denn
e mittelh. bnnd^ : gundt* , bagen^ : dl'geo^ etc.
allen Iheils Überwiegender, Iheils völliger wui--
htaul einlriflt, »um roh dumpfen reim rllrk-
liT den auslaut hingereicht hatte, man vgl. die
lOrenbergers \, 38.
B vocalkurzungen oder venvandlungen ercig-
k bei der mclinatioti und zwar auf doppelte
») die anlehnende liUie, indem lie ihren Ion
I, welcher fie lieh anfltgt, Übertrügt, verdünnt
I ihren laut. Hauptfall JIl das pron. dritter
ünangelebnt reitnt er auf gör, fptr, hCr (Ma-
Barl. 301. Wig. SS. Karl 38-) angelehnt wird
lonlofem er und baier, jalcr rpinit: vater
t". Wilh. 9, ;!''!;■ V■)'^■<V■) vimdtT : ander (\VJIh.
70'' IVirc. Hl'' Hi'', ;i55er : wa55er (Wilh. S,
■nfi 2(1'. müht.T ; tolilcr (M;inn l'J. Wilh. 2, TO-
licr ; hnlier TriR. )«• ^Ü''] frlclicincr : einer
los,. Elienfo vcHi^ill es lieh mit l'^ihrn 'f. fach
im [f. riii..c in. ijalicr (j:aii ir) lifo ifi fl) flc.
■j. I und 2lcr [lerf. ändern lieh lici der itieliri.
i\. mayieh {r.iac ieh ^uiv,-mi-| : n.'i \lhn\. HUi.l
iTrifl. t!l^; eliLit.inii : ziio J'üic. 89-' Wüh. 2,
anlelmunf; Ii-heint hier don ton höthftens zu
en, nrthl zu li<>nehnien und nur unlietonte vo-
lle leiden Verkürzung ((.ben f. yjl.]; biHe: liile
S'l \\olil niihiielidi-iiirch. — b) unurfprüii^lich
pc^.lauslaule vcrkUr/en lieh, ful.ald ihnen eine
fi.nr.ti/. aiihcheiide lilbe jneltnierl: lie werd.'ii
inlaulnul und nehmen die antan^liohe kUr/.e
in. Sri wird di'i diireh aidchnung des pnin.
f. kurz, «ie diu roiirie n.eldcflun, verderbe-
la'reflnn : fun .:ir(.j. ;H;= 4'J' fdimiede 1137) be-
gleielier«eil'e du^ I : frhuz Georg iT''j dus flir
ICies: for f. I.l er eU-. Am häuligflen «or<len
irzunt;en ans incl. der noj^alion iic entlpriiiuen,
le, Jane, dine, lino, nine, wine, Tone, dune,
elhochdeutfche mcale.
36, ja De, dl De (die ne) tj
De, (it ne, da oo, nfi ac. lud
-■ ne die umdrehuDg en an da
D verbleibt jenen wörlenn die
dano auslauten, z. b. ja
I. Aus dieler zuerft von Ltci
1 ergibt fich tbeils beßSli^iing
veniiulhelen urfprlln glichen p,
. ein von natur langer (icJi ■
Rer auslaul verlange rler] vocJ
lg bleiben , i- b. luo; (TriS. '
iO*") g^s f. tuo es, gf a.
301 für die miltelb. cool, f
eine unorganirche (wiedenm
3n. des Quslauts inlautendtf
> , folf^lich auch, wenn lic ii
I wird, I. b, gaber, meider, t
i'r, truoc ich. Befondere PI
lie Verkürzung des le in du»
nie, die, fie flehen freilich o
I, du für ja, du, aber ubd
ngen aus i-e (oben 1, IOi.)u
der anlebnung das der
1. mittelhockdeu t/che vocale. 373
ftjre von dem tonloswerden und endlichen weg-
der yprale, alfo im luitlelfa. nur des e und i,
eigenllicb nicht in die abbandlung der laute;
inzwifcben des tieflons, üIs eines erhalters der
taut« gedacht babe, und die niitlelb. mundarl
ügere, in der Hoxionslchrc nützliche beAimmun-
llaHt, folgen auch hier die allgemeinen grund-
Ober tofiloPigkeit , fyn- und apocope jener vo-
Die grade der lonlqßgkeit lind oben f. 31, be-
let worden. Tonlos (unbetont) im llrengem
% jedes e, i, das auf eine lange (Übe folgt (mld-e,
e, vifch-a;r-e, fa'I-ic, zieg-el, ruod-er, At-
ni-cn, hUrn-fn) es fchwankt noch in den al-
Wton, fobald eine weitere lilbe zutritt (fffil-ig-
Ittm-ln-en). Slumm, wenn es auf eine kune
Imit kurzem voc. und einfachem ') conf.] folgt
p, man - ic) ; es flehet noch da und mufl ge-
■ni werden, es wird gleich einem dummen aa-
KD nicht mehr gehört, aber noch gefchn und
KeiaHuf^. Die fdbe, worin ficb der tonlofe laut
lll, zahlt Aets für eine lilbe; die mit dem Rum-
Sicht mehr, fondern Rillt mit der vorausfiehen-
kuricn in eins zufamrcien, hlfcn, ninnic gilt me-
nur eine (.djer lange) (ilbe, eben als ob lefn,
flUnde. Die nHchllc filbc .luf ein ftimimes i,
tl dann wieder lonlus fmaiiig-cn, edcl-en, igel-
ie DiiL-hHe auf ein tonlofes (dadurch wieder tief-
werdendes) hingeijen Rumm (fiel -ig- en) feyn.
e tonlofe vocale in den tieften, gehen flunime
Tfchwinilen Ulier ; beide,' lonlofe und (lumme,
?ln aber niomahls untereinander. Verfchwinden,
wegfallen können nicht allein Oumme, fondem
;onlofe \ocale; die fülle, wo letzteres gefchieht,
en keine allgemeine angäbe (vgl, fu'Ido, dienll,
liirt, allh. fälida, hirti, li'möta, llitonoll), viele
n aus der llexionslehre erlichllich feyn. Über
e und apornpe des Aummen i, c wurde oben
■(0. aufgehellt I dafl lie nach lii|uiJis eintreten,
nnle al)er auch mier, wier (naeh oben f. SSI,]: hier
elcn »erdeii, gcT-ühniich lieht im mitlelh. hie Tür das
lo nie f und 5, weil diefe dnpp. find, hier inlautend fn-
r aulserlich Rcminicrcn ; auch nicht p und k, »elclie
iäuleiid nie iwifchcn kurzem und Üumnien voc. Itcha,
nil alle andern, namenilich l und »ohl auch v und w.
^Ihockdeutfvhe vafole.
r. leiilet das auch keior ciab
garn, dorn, korn, wirt (h
iful;i) zil, ür : vum, gobom, a
ECrt, quil, bor lind viele S'
efe formen jetzo fprach^iDflll
geboren, hirol, liilüt, nerel,
»erden dürfe, der' eigennania
mt auf Kivirnt, nicht Wirtnt:
t in ^ezimher (tcibutatuni) i
fpiegel , wandelt ele. tl»» Cuo
I gezimhcre, morpienea, mt
, wandelet, notkivendig *»;
■den kraft obiger reite) die ti
illilbe wieder ti«flonig vitiilt
'). Vor gutt. fcheinl es (iw
viric (fchmiede 6(ö, koloci. W.
irc bei der ver}>ind. rc) mJU|
1 und n gibt es der ausnabnAt
gewahnlich auch, vgl. nam flr
(veni) maa , zan reimend,*
s Aumme e, nanie, bane unii^
ime (ei) iheils bei llllero i
nothwendig] iu gewÜTan Odi
'Djuncliv, dat. fg. n(
' I Pare. St' HO'-- ■ nüma'i
1. millcUuichdeulfche vomle. 375
nach b und f (immer] nach b und g fhUufig)
ieniro aber nur, wenn ling. folgen, z, b. flht
\ft) (fiht (: reht] liR f: heimwia Trid. 61°) iPbt'),
^ wtgt, crsbs : leb^; nicht vor andern conf. folg-
tlafaen , fcheB , leren , rifel , tifei , Tnabel , aber,
1, tragen (kein riahn, fühn, li'fn etc.). — Diefa
idfötze über das wegfallende und bleibende Rumme
ftd mit (icherheit nur aus den reimen zu fdiöpfen ; '
)ir. geAatten Bch a b weich u nge n , k. b. der f. gal-
^rc. fchreibt abr, odr, vatr, ja fogür mit apocnpe
e andr, liehtr etc.; der alle Tit. minnch-
tcbiltchllcbe , burlchllchc etc. (l. rainnicllche,
icllcbe; der gielT. Iw. ft'hn, I^bo, wi'fn, bewögn.
pnze unterfcheidung ZMifelien HuninicD und weg-
idem e kttnnte, da Rtbeo und Tehn, wCfen und
metrifch gleichviel wflren , d. h. eine lange bil-
< auch beide dumpf reimen wurden, rpilzündig
tnirifthig fcheinen ; ich will daher in folgenden
B ihre Wichtigkeit entwickeln : a) grammatifcfae
Hang haben das Rumme und weggcworfne e,
jenes den tieflon der voraus liehen den tonlofen
treckt, wovon bei wegfflllendem e keine rede
haa, vgl. die obigen bGirpiele: heiligen, leimln-
, Ipiegels, fpiegcl, Zeichens, reichen und dnzu
rler mit zweiter Fluituner lilbo iiinniiicn, gadenies,
eme, igeles, igele, karles, karle (allh, chareles,
•e\e:. b) das Huitirne e kann noch auf die vorher-
'ode confonanz einwirken, t. h. lobelkh , hovefch
Jen durch fjncope in löblich, hoffch llbergchn;
hove (dat. von hof) tnbc, abe, habe, rebo, rede
durch npocopo in lic , hof, top , ap, ri'p, ret.
haben wohl Cpillere dichter, z. I). Conrad lic {vi-
a im reim auf Uric [Iroj. Uü* M. S. 2, 87*) eben-
)f, nirgends hingegen kommt ein lic [vinco) top,
rep, ret fl. jener tonnen mit llummen e vor,
der vor dem (luiiimen e flehende conf. bloibi
H. C( nieirifcli wirkt der unlcrfchied, infofern
ic (manegcn) nie zum reim auf banc, danc (lan-
habe, abe etc. nie nuf grap, (lap taugen, wcl-
sefchehcn niüfto, wenn manec, abe gleichviel
pdiget , magel , laset elc. (Ichl zwar oft getelirie-
reime enircheiden Cur keinerlei form ; in folcheii
■n treten srerade häufig auflorunpen des conf. io \o-
in pdil, nicif, teil elc. Liirgoiids durchgreifeud.
flhoihdfuifche vOcale.
;ire, gerade wie geborn, v
Ilurnmes e mehr gcbUhd)
)rn, gCrn (libenter) reimen']
Ti und manc ill allo f«bl
1 freilich hei<le fo gut als dai
nanic. ~ Da wo die gegebem
hen, muß man aus der ^t\i
für einzelne dichter befondo
Tällen Auinnier Inut oder vrf
i wireben beiden gelte. Esol
\ es Überall geben und wäre
irec noch luläßig, To darf i
bKrec] nicht irren , weil dii
orm perag, pi'reg hinge veijll
nerkung, dafl das e oder i isi
; nuf gleiche weite beurlfa«ill
liild wegfUIlt («rs f. «r i>s) M
iif es).
^hdeulfche eonfonanten.
ich verfcliiednes allgemein fad
ifs der len, med. und iifp. g
mttelkochdeulfcke confonanlen insgemein. 377
upt^n, wahrend ten. und afp. von der goth. weite
hen, auch im auslnut p und c Überall herrfchen.
den lun^ealaut gilt der Urengalth. grundralz wie-
m aber für \ea. und afp. allgemein, hingegen Air
, blofl an- und inlautend, indem auch hier len.
er den auslaut (2, «) zuweilen den anlaul (4, ß)
iinnit. Diefe mifcfaung mehrerer rUckXiübten läßt
inielneu ßlllen tchwanken vorausfehen, welches
bei der weileren darReliung und zumahl in conf.
^düngen genugfam bellilligen wird,
Lfilr den auslaut ifl: er duldet nur ten. und
keine med. fondern wandelt diefe Überall in
,, es mag voc. oder ein verbundner conf. vor—
Itfaen; fclbtl fremde Wörter bequemen (ich, es
1 1. b. pfdt (padus) fjllät, runzit, ddvil. In deut-
h ifl folglich die auslautende len. doppelt, bald
lAitcb (d. b. der len. des an- und inlauts entfpre-
Mj bald unorganifcb (d. h. widerfpruch mit der
'«nd iDlauienden) *). Jenes e. b. in bat (rogavit)
(oraf.) blal (folium) reit (equilavit) Kit (tempus)
'dmJ diel (gens) tat Iniorluusj gol (Üeus) liut [po-
)} guot (bonum] ; nac (collum) fpec (lardum) blic
ilus) fdc (tunica) druc {imprelTio) fdialc (fcrvus)
'j ^aegrolus) ftaic (forlis) etc. linoraiacifch in bat
eumj ral (rota) fchiet (fejunxil} eit {jusj.)
;vitavii) reil fcrifpus) lit (menibr.) M (mors)
ioncravil) ; lac (jacuit) wöc (a<]ua) wec [via)
'tacuill wie (pugna) fic [victoria) bouc {floxil)
-tiinidus) halc (uterj rinc (circulus) bi'rc [mons)
Die ausl. l;)b. len. ifl meiflens unorganifch, nach
iiiuner, vgl. cap (dedit) ftap (baculiis) fwäp
Us; Ireip Ipopulil) llp (corpus) lip (ertbrum) diep
lop (laus) loup (folium) enfuop (inlellexit) etc.
?r conf. Verbindung gewöhnlich, z. b. falp (ung.)
iagnusj verdarp (intei-iit) organifch nur in der
ch fellnen fonn fp. z. b. crilp (crifpus). Man
e u) diefer Ulieri'ang der med. in len. berührt
dem anfcbein nach mit Jenem ftrengallh. durch-
las I da iioth w nn z b I e lab. med. In bergen.
Iien dem tairgs p!a ant*o te de gult. med. chen-
' n de reiben be fp len fo C he t die ousl. len. in
P ba (üoth gab ba g uno ^an T h. Für den zun-
fc nl ul c Itif t ndlu ! cb d e[o e ^Ic chung.
leutfche coitJoHOnteH irugemek^
2b der teo. und uUre dann
idificätion desfulb«». .Uleio
i die mitlelb. [prschc aucb in
en IlreDgaJlh. griindf;iU MbH tu
ed. «jeder lur leu. werden Ut
es, guot als oidos, cit {trai
n der mitlelb. xuslaot l. Uli
rretzl. — ß'j jdie miltelh. «eib
den meilWn Übrigens atüi, JjiJ<4
dem des J. (obrn f. 130. (57.1«.^
dere analogien lur ftnl«; Üwll
und b in ein nusl. f und (^
; fach (vidil) väcb (cape) W4
HC. tbcils die (rchon ailb.)
nn. rr. U. ck im «uslaut, .^^
endit) bran (arlilj war (ioM
(laqueus) etc. theils endliche
mg des auslauts m in oft'
}are ausaatune innobt d'ui imWI
r. wieder inlaatend wird
:hoidet teo. med. afp.; ü^i
erden Ntieder zu b. d. g., D)(tt
elcbe ten. bleUxm, vgl. lul, h
pttelhochdeittfche confonanten imgemeiit. 379
adem mac ör, leil er, vant er nalUrlicb nicfct-
. lieh hiernach auch vereinfachlc gem. durch ic-
ioQ her? ein wsnner, warrer t. wan Cr, war er
elegec wUlle ich nicht, wohl aber aiijer : wa^ser
j. 2, 18*'') R. aj Pr. — p) wo nicbl eigenlliche
»tioD ftaltlindet, aber im metrutn den unorg. conf.
IUI ein tonlofer voealanlaul berllhrl, pOegl nicht
i (iie org. med. rllckzukehren, z. b. halb an, Huog
ilag linder, lag erfcheip etc. (dcrgl. im Parc. ai-
i). Hier find die alteften h(T. lu erforfchen, ob-
die betten zu Tchwanken fcheinen. — y] zuf.
g macht den auslaut des vordem worts nicht
inlaiit, folglich bleibt die unorg. (en. vgl. wlp-
wlp-llcb, tump-heit, iiep-llch, vlljec-Ilch,
Ernuwe, maget-Ileh, lanl-grövo, lant-hsrre,
-(chaft, höch-vart, wolf-hart elc. ja fle würde
jnMpen enlfpringen, z, h. lop-JIch, kinl-lln,
% ft. des gewcthnlidier^ lohe-llch, kinde-Un,
i-Iin (desgl. hein - Heb ,, hcin- rieh 1- heime-
teioie-rlch, obgleich hier das nj , wie im aus-
lilteiben könnte] vg). ert-Ilifl (Parc. 97' f. ßrd-
L Sieht diefer gruodratz, fo bieten fich ujizablige
iiningpo unfprer le^le dar, z. b. Parc. iO' lefe
■ eni-.v. bade-lacljen oder bal-lai'hcn (lO* richtig
■flsnden; If2' niac-lunm oder mage-luom («ie
(»8' chlac-hafl oder chlage- haft (wie 128'') UH'
Ijeit ',«ie 117' (Ichl) M. S. i, l'^C" mac-fehaft
foip-wnhfen (tt. ini^sfchaft, rt4])«ahfen vcl. Mp-
■et (Parc. 3G' fi-Ibander 106'! i""^ rpradigeniiitl
;en mir ap-got (denflcr) ap~lrunnic, up-grllnde,
uch jiule liH'. lefcn. Es tliut nichts, d.in einige
fonnen im wirklichen auslaut umpocopiert, mit
Brn oder Itunimen e vorkoiiinien. ^ äf eine liier-
anz verfuhiedene, wieder alier in der praxis nicht
lebendig gerühlle regel ilt die nur noch fpur-
unleupbare neigimg zu den Verbindungen pl
t (tail bt, gl, infofern zwifchen b und l, g und
vocai ausrüllt. Beifpiele: U-ptc, haple fl. Itibele,
u; wipt (l. wibel (M. S. 2, 20'': gibt) ampt (Parc.
lt. anibet 127' a. Tit. 8: verklambet; früher wohl
t alih. andinht) lioupl A. houhet, houpte : roupte
2'.!*' aptie II. abctie (vgl. abct : enlhabcl Georg
orltrtplen : lapten (Reinfr. ii* 121'' 19i') ft. erfla-
cn obriguerunt), iai)et«n; opt : geiopt (troj. 1;i7r)
irpte ; erftarple (Wilh. 3. 132'' call. Reiofr. 156'')
fdnv.icben prnel, hancte, fprancte etc. f. hfe
gele und zwar in den heweifcndeo reim
wände [I-We r,. I'arc. 108'' Wilh. 2, 191']
kein li.in^fe, r|ir.irigle ;in ilio 1\fl]e telzcn lii
dem wird znweileii j^fuocte, genuocle v
lieber gefiiogte, gentuigte gerdirieben , t
f. flgete, wie es dann wohl im reim auf
konnte, ferner nur majgt, gefagt, klagt,
etc. Ich wage nicht m allen diefen fallen
gel oder pl, et vorzu(chl8gen , vielmehr
praet. tlarpte, warpte, bancte, fprancte
endung -bei, get längÜ veraltet ill) Air II!
formen, deren pt Otfried noch lebendi
mochte, wpirher, obgleich er inlautend ft
b. hegt, liei der berUhryog mit t die
[warpla, zarpia, uapta, ki\iiiptA, giloupta,
dagegen das analoge kl nicht befolgend han
fetzte. Die fpuren beider lautverbindun^
telh. find ilafier weder zu verwerfen, r
wohnlichen bi, gt danach za andern,
hat fogar das neub. namenllich haupt (fl.
vgl. oben f. Kl!). :i1(. das Dord. pt. und u
gult. über hl. — e) gefühlter und allg
icheint der wiewohl feltne inlaut -fj lU
Parc. wird durchgehends äbents fUr iiben
ben {z. b. 67'' H9**- 133') vergl. untj (E
unde da;) \elU\ e (f.
iBittdhochdeulfche confonanten intgemein. 38f
brt Übergänge in die ten. erleidet*). Dies ill nolke-
Edw regel, der ich obea f. 131. zu voreilig alle nn-
toduDg aufs mittelb. ab^efprochen hatte. SorgTJlti- -
|n belracbtung des L galler Parc. und des müncbner
iwhftUcks (Docen 2, \H. iH.) lehrt das gegentheil,
im deutlich Ren beim lippenlaut; auf vocal und liq.
et die med. vgl. dö bat [40") flne barl [108'' 12t.)
le ball (88'-) dilze bort (i6') flnc brua (9*) du bift
[ol brechen [38«) mue^eo bftwen (68''] ban-boum
einbette (46*) erbat (39*) der hurgiere (46') etc.
die übrigen conf. aber trti. vgl. zwelf prijt (iö'}
irmmo (t47') nibt piii (40") nlht pfiwen [39*}
hH (88') wuellet pUrge (47') ganz offenbar zie-
uiuslaute T und cb (vgl. f. 335.) ten. nach lieb:
Irt (108'1 Tus panl [107'') pfades pan (67') btil-
|6S. I38') es prach (46'') da? pin ich (132'')
rtl[40') ich pin (6''36'63'^ 78. 106' 136° (31M61*)
ipeisen (67') noch pa? [-'J8') noch pröt (44") mich
^y] etc. Und im mitncbn. Parc. Qch pa; (^e. f.
■' Sü- ficb baj} näher ba?, ein blrt?, wffre breit. —
kill] Zungenlaut größere unlicberheit, der f. galt, Parc.
falwobi gar keine Uber^Nnge, der mltnchn. in dem
"eiMn flück nachftehernie ; verlds ten, crg ti^ , 1%
*, imt tijs, unt las, '"'^ tt'r, wo f. güll. 39"- ''■ jedes-
Wfel med. zeigt; mit ten, mit liu f. mit den, mit
'u auch zuweilen in andern MX. mit ter luml, mit
I) amien, (Iw. beidelh. 44iG. mit ten) wo man auch
nIiDfllion iiiitter bant etc. annehmen könnte [vorhin
J'K.'i, nur dal) fie dann keine inlautende med. fon-
ra vielmehr aflimilierte ten. hervorhrinj;!. Kin an-
res beifpicl M. .S. 1, 101' mit Iriunpc ((1, drtungo].
ch kann man die fillle des (ich dur zwcilcn perf,
ehni'nden di'i (hiftu, hiifiu, niahtu, foltu etc, wor-
T mehr bei der conj.) hierher rcubnon. — ;■) noch
ner rdieinl die gult. med uniziil.uiten , felbft jenes
nchn. bruchftück fchreiht jüirziviilcs ger, keines
tens, turns gupfen , niclit kUr, kUrtens, kupfen
I dii (ich unlen heim kehlhuit zeifjen wird, dad
ten. im mittelh. gnwühnJich die Helle der (Irengalh.
. einnimmt (was lieh beim lippen- und Zungenlaut
)n,dog verhält) fo kann auch nicht wohl k lUr g
t>er Ginnuf» des austauls auf den anlaut licht dem des
buls auf den auslaul (wovun eben 3, ß. die icdo uar)
^''auber; docti niägen beide grundßitze i^ul. geilen.
e[ijii<>iit;ii , eiijiiiif ueii , «upuuuea i
licn, enlfAlicn; das nähere bei der fchwanki
lillie int-, in-1 el>en fo wenig verwundern
cravo (Xili. HliSi. EM) oder burg-cräve
fl, des gewulinl. i,ujT-grAve; das leicbll. fr
lieR 1042. 1071. 1079. 1088. und durcbgebi
kezit, während es Dbrigens immer ge I
böcbgemuot 1190. 1481.) — Aus den bei«
a) daß nur voin timlaut der anlauIt^Dden m
ten. die rede id , die len, felbfl aber unveri
Hebt. Da p bloß in fremden wörU'rn anli
palas , porte ') , k aber , wie ich eben bei
die afp. Tchwankl; wird diefer falz befondc
Zungenlaut wichlig. Neben tohler, lump,
kann nie ein dohler, dump, dac gelten, \
vocalifcbe oder liq. auslaute vorhergeben; i
Worten, millelii. t, das dem golh. d entrprii
nie in d um, wohl aber das dem golb. [) enl
d in t""). b) eingangs der Hllze und Zeilen
all med. , niclit wie bei N. , ten. ; feilen v
f. gall. Parc. hiergegen und präl, pillicher
Tcheinen fehlcrhart. c) Überhaupt mag den
das bewußtf*') n der regel fehlen , du n€
beifpielen, wo die ausfprache auf das rieh
genug andere widerflrebende vorkommen ,
iGnnhmaniiilfM
mHelhochdeutfche confonanlen insgemein. 383
I, das belle [*6'^) des belles (13i'j icb bin [it=
113^] mich batj (f09'') und fonderbar imjnUnchn.
b büwen ft. des f. gall. nibt püwen *} elc. iheiis
b, als: ein partohtr (127') einen pläwen (liO*)
tbte (92') niemeD pier (48*} der prüft {(') elc.
(d im mUnclin. fragm. d fUr t, lie^ durch, (luont
^ch d<!r elc. Die vergleicbung der älteften niit-
hff. wird weiter I\)bren, aoftöHige (teilen des (.
iParc. berichtigte gerade das mUnchn. hruchlVUck;
iBeneckes verficheruug i(l im gielT. Iw, der gntnd-
Uücbt zu fpUren. Gleichwohl wird man ihn in
nen ausg. der frllhlleD miltelh. werke lu berilck-
■CD , wo nicht durchzufuhren haben. Zuf. Cetzun-
^jll begründete Tchroibungen oft erhaltend, ici-
m guten hIT. worin Tonil durchaus die med. gilt,
pe fehwärzen Überall p ßatt b im anlaut ein)
ytoe ten. ; man vgl. hals-pörc, wilt-pi;a'te, quPc-
b, höch-kexlt etc. , in hU. die wahricbeinlich
frbröt, bom-boge etc. lefen. Einzelne zeugnilTe
■) regel (Nib. leichtl. 1H9. unt pouge, Trift. dG<^
Fpin etc. Maria 361. meres piuge, 172 dAvIdis
ein alk'5 dajterric.) Iieweircn lici dem ilbcrge\siclil
iffendcr fillle weniger; widcrlinnii^er wochfel , wie
äleij, ganvoleij (Tit. iO. 44.] gar nichts, die rich-
esart ift kanvöleis (Parc. 1i'|.
(femiimlion der conf. finde ich zu erinnorn a] lie
nie auslautend, nur inlautend rin (wie fchon
Ib.) , ein im allgemi'inen unoiganiful]»?!- grundialz,
ige welches lieh wan (acrjuilivit) und wan (va~
val (cafus: imd val (pallidus] fwam inutavil)
Fwani ffungus) war {iinpedi\it; und war (olifor-
clc. uachtlicilig vvnnifchen. Gli-iche ausfprache
n ^ihcr die voreitirachten ausluutc luil den an lieb
hon geliabi Italien, da beide unbedenklich und
.jils aufeinander reinion , vgl. oben f. 12*.
;. geiüination des inlauts fcheinl gerade auf
:. vcrt'infachun^ des auslauls gewirkt zuhaben;
prache pewohnle lieh beide fitllo nach gleichem
zu nicflen und indem ihr der gcniinierende in-
jeliiufiger wurde, v\urde es der einfache auslaul.
l fchon vorhin f. 378. angemerkt, dad die regel
i!^ der gem. fft. des altern eiiif. cocf. ) ins aug
't \'i kennen aber iR lie mit ßcherheit aus den rei
Cie klingende Hott der früheren llumpfen i
genau mit dein vorfclireilcn des klingreims
zwf. hangt. Zwar heifll es noch flets hamc
(beide Ilunipr) nicht hammer, tanimer, i
druqi (fragnien) drumeo (frangere) etc- at
fcHwankt es zwifchen bimel und himniel, vg
fimele (fchmicde 55( ) : mimele [memel, livl
52''} dagegen fchiminel : himinel (M. S. 2, M
imme : ftimnie (H. S. 1, 29*} ft. des gei
Rümpfen ime . ntine (troj. 32'' 38* wo man
könnte im ; nim] ; zwifchen fumer und fumi
ters dem reim .iuf kummer, welches felbll t1
aeht, zu gefallen (a. Tit. 82. M. S. 1, 55'* I
1 03'') ; das toflere tomer würde llumpf a
reimen. Uit immer verhüll es fich eigen;
altem iemer, nicmer*) noch im reim aufeina
i, 67'' 71" 48y'' 204* Iroj. 17* U3' ele.) fcheia
ein Rumpfes inier, nimer (außer reim a. T:
i07. Parc. MS' etc.] daraus ein klingendes in
mer (Parc. 7!)' M. S. 2, 434' H?' 180' 219'
timmer R. zinil)t;r, timber und Nib. 23Ö. in
zu entwickeln. Ahnliche Uliergange des t
den guten, filteren dichtem beRandig noch
mite (praep.) rilen, liton. at-riien. uflitcn ei
reimig; bei fpatern
miUetiaeideuifche eo^fhmiUen 4il8fiem»ini Aftfl
k l. 'lOTN- Diele hvifpitile liülc^cin l)mlHjit;li(-h ili« ,
«flioii der ^m. ; meiAeni t<ber tuiili (k' als reiiBfLf- '
ft *J ausnähme, die cinT. contotunK hinfto^rtilxtl»
b^iracfalet werden. — f] jedtT gem. muH Lin
jf vocal vorhcrjielien (obon [. i^ü-i- Bei dicler jie-
bdl einige , warte Über JT up.d s;, die ich f. i'J'h
(69- für unrichtig erklärt hpW. im millelh. ahpf,
aberwiegenden fchreibuntt allef hlT. biflher, bvilxj-
■ Die einlachen zeidien E^ i(, ,für den aTjitrierl^
- und zungenlüUt verfithrlen z^r gtirii. iiiicli *>at^
ijer Ubrigep wirklich cinT. conf., , unrul^roci^t
*pil man ch niclii getninreric. f. 5, tili bilduif
ie^ alle drei flelicn ii;irli Kiiigviv ro»9t^I ulA
„. vuc- und iD teuterni f^ll ^^irkt'n üe Aels po-
^ anders ausgedruckt, auf I. 5. eh. kann nii;.,Mn
MS e folgen ••}. DunJi die a)lli. ciufulifur^g 4pr
UU Helle der gotli. len. gierig der tpiyd»! eina
■Hilde apzabl aller kUrien ve)'lüren,.,\vie,'2iM^a&l
kk« conj. bewährt, im gutlj. gn'p-uu^ Jl-aq«
Ip, brik-an waren die orften rdbeii kue^^ i<?
pjV-un, öj-an, hi?-un, brt'hh-au wurden, Ti^
iooell"'). Mnn darf vielleicht ein iiiicli;;<'fiiiil der
ungelh-minten kürze aul die iiii^m'IjiIiiii.^ Otr
in griff-en, i'^-cn, bis^-en cinuirkcnd /u-
: diis iiriiicip der gem. jiiahiile a[i licfiimml
n vui-id, die pndtiim war aus <li'i' IIIIji; nicht lu
ncn, d. h. bii^^en : w ii^^en , w a55ci' : laj^cr,
f, a? iT, rciirjeii nicht kliiij;cn(lci- als bi^cii :
. wa?i-r ; .i^it und ilic indinaliün fuidcri üiclil
hl auIicHichc i!cm. i^)i.ün f. :iTl.i da Ijaler (hal
■.Tunil willer r
leii fnlz, ilafs iler reim am rldier-
«rpraclic k'hrc.
Frcilidi dir repcliplle, hüußKe
l der felli^MO,
ausnHliinsweifo, der auf fcbrei-
.usf[ira<;lMi .)M
worls iiinurljHll> dor zdiIq iiictit
auf ]) k. wulil aufs piindlclc l; aber
iiiiltclh. nirlil inelii' iiilautt'n.
liiirPicIiendpr nfalz, lin die enlN. .1^)1-
vi|iiin, fiie'iliuii etc. Diu waliniBliiiiuiii;
kl
We^hM zwifctifn 1 und n fiDdet'-Qc& 'fü"!
■H;irlSfi5, ■■i\\\] . ctik^liilouch und rneleDde f. dl
p.-.l. :(iil. 1}'',^ t.'.i' fic, atih. elilendi. Neben i
filir liiiiiti.L; al.l. .lu-n I, Sif-i' J:^^ifrllcn I und r
iiipi^n alileilm j<piMluni;c-n ybvvccbfoluns, i. I
pfeller, vgl. fn. ,1<.| lieder («. S. 8, 78*K — D
nt hai (ich nicln mir langft Sn allen fl«hmffl
Fg. ausgenommen zu n gefcbwacht, er lliUl es
oft in wurzeln !»■! W'allhar, Hud. Sirick. Conraf
kein, ohein: bein, ein, (cbnin etc. (M. S, I,
U». »g* troj. H?- IlSr Friß. 21*' Nih. nur tOi
tuen (Bit. 6*1-) /idi r dein (Bari. 3)8.) /Rn:k3n. a
(Reinfr. 16> Sil'' cti.; /ron, nnn : hnn, jin (Boiu
nichis dergl. bei Vpid. Herb. Wolfr. Ilartm. Wii
etc. Doch gilt aiicb jenen d Dur als ausnahigi
d. h. theils rc-itnon die Qchton m daneben, Ü
diefe aufler di-ni ri-im, es fey denn, dalt gewi
menTet/ungen ilii:' nach i. 379. keinen inlm
ein folches n /piL;en, Vgl. heinlicfa, heinridi
heinniuete (die Li;in-/.e form mispebriff Hall hei
heimödi, vgl. 1. :i"}'.l. über A und uo). Inbnteui
iinorg. n wieder zu m, lein, leiines (nie It'i'
nur die fpilteren Hcinfr. Boner. elc. geflatten ps
vgl. nint, hffil : l'uil, Hunt; den alUiergebrai
künic : frimir. {Wilh.ä, Sti« Wigal. U. Wigam. !
ich nicht daliin, Xfi}. Maria 186. Rother (\
Ben. z Wig. p. t;i8. Übrigens auch Nib. 507. 1
man Tchreibe Mo frllRtic, wie Bit. 94' 13ü^grt
ncn, hnime : eine, ~ " i
tr mitUähochdetiffche imfnnnnlni. litiuitiiu: liHl
Miaut liberale Wo(i nu.'in.ilimsyieirer vcrfucli rfiifielit,
b begnindet «r gew^fpii jft , in dor fprÄctie nirtit
dnin^. Im oeuli. Iiot Geh dt-r nri^. Hiisliiut oller
' fillle wiederhergeflHIl, es lieifli ,ius ^tloicbnni
b gab, fcbwamni, heim, nimmer gnb, rchwum,
Diefe gleibhb^it und Ungleichheit der drei fHlIe
mir ihre UDorgonirohe ndtur. Aulterdem fol-
fe:' Ol ilt ein lebendigerer, feinerer Isul, nis n,
^■'lein€!^ lind als die lenues; die verwsnd-
IjinBI'iD n kann m»n zwar Tchwiiebung xii);)eiuh
mng nennnn. ~ Inlnulend ßllll n feiten,
eilen fort, nnrneniltch wird aus (int [poBea}
niDl mit verlängerten) i fit, pt'rmlt ; einige
l'fint Und fit, iindere nur eins von beiden, faiiuffg
\' Nib. klage, Bit. G«dr. clc. Allgemein gelten
] kUntc, kUni£;ln, kllniginne II. der allh. ihu'
»inniginn; dagegen pfenninc (nicht pfenni«)-.
wDrdrge »pocope des n vom inf. ill tliuring:ifcti
jnluelniederd.) mcbl rein mitleih., wobl über di«
riiang des n bei inclin. \Nii'. Davon, fo wie
iahaltung des n in die II. pl. (ni'meni t nSmet)
*r ronjii'i;. — Vmii !Hivv,iiikrml,'n \.TliiiMTiirs
len t und r in dur fl^rk. conj. vul. iilicn ;U3
tiU-n beim 1. Kinise p;irlrkfln apoi'njii.'icii r; ;dl-
1 dA il)i «;^ (iihi) liif ;l.ic, 1;-. .illicd; Mlli. diir, hii;ir,
,'ir frnan untciTfln'idc ilnr, illiic, \v;ir, (iiinrlurn, lii'r
illli.
und .-.nd-TC iillci
jchc-n
li>
inlu-li.
na
ift <U;
s r oH
t-rhiill.'n, viil
r-
jnn>' •
■ir. b,.
1 (l;ir- lind n
• b
e.s in
oinycl
t.on r^illen <l^'i
-7.
im in
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wl, d.i-.-b,T
fl. d.> crbeislc, ti L-rdiinului
m
Winit etc.; gebrauchen noch durchgängig wi
hcrll H. S. 2i 2:t:i" Lnliengr. 8i. (91.); über we
Itnl unten Ijci der .nnonialen c«nj. Noch bärtei
des viurzclli^iflcii [u criiiulil liili der diciiier !■
welcher oft iitT . ui'n (Dlimen , gfben) : dt'n (i
kon (komen) : von i-eimL; dergl. fonlX höchU 1
vorhin aus den Mb. nngefUhrt« fruD (rruiii«n)
gerecboet. — Auf eiuen gegenfatz des m und
uod r (intofern lUt^te ii<]. genioieren oder dm
conF. aur Tie fDlj^tn) halte ich fclion beiio all
folien; DSmlicIi iil^dnun erbtlll (ich vor m und I
u und i, nicht ft* vor I und r, das beißl es^b
fchen *) Wörtern keine -oinia, -onn, -om
-*mm, -öDii, -enip, -önl etc. (undan) nt
-unn, -ump, -unl, -imm, — ion, -itnp, -int <
aber gibt es -orr, -ora, -ärr, -ürn etc. nel
-irr etc. Vor einfiiclieD m und o drängt CuHt •
ü gleichfalls ein.
liquide iffini'iationen. (LL) or^^tnifch,
alt, zum th4;il noch dunkel fcheineo: all {oi
[bilts] valleD (ciidere) wnlleD Uervere)-*') kslle
prallen (vibrari) Tchallen (intonnre) IhiI, balks
(mufculufi polb'cis] Hai, ftaK«s (A^buluni) gt)l
aemula) benignen [mac»Ure) rehsllen (tona
(ronare) gtillei] (clamare) Xwtill«a (tumere) bi-Uc
drt>|]en u. a. Avri^l. Rarke verbs; fni'l, fn«llcs,
(cutis) Villen eulcm caedatw) Hilleu (pa^
L mittMochUmi/eh von/manlm. Hifmdae. äS9
m) 'i grilte (}q;iltiis) knoil« (glohus) wolle (lann) vol,
(pleoos) bira-boUo (craniom) iroi» (iloemon) u. flhnl.
f. $35.). Unoriuinircli linil 4) aus li enlfprungea:
jfobup) helle (tni-tanis) gefclle (confors) Hellen (po-
willo (volimUs) wolle (velim) hüllen (legiere) etc.
M lii «rweinich Ii4t-gpllal)p [amicua, neoeirarim)
( pl. auf gal'en, »llt-n. vstlen rfirnt (l'iirc. (12*
18* fr. Mli 31^) bei Conrad »her Ifrhwanr. 685.)
Rillen : bniden lautet [ivunel ilns ^nth. ßaldiin,
kr fnlKlicb im mittelti. nöUjedallen). Hecht merk-
L wcfil febon Im allh. □Mi^ilVallo, nätRallo (O. IV.
Irnid Ludn-. lied; gilt. Ihlr iiAUlo, noldc (acus)
ftiwar nollp eiDtroten, weijo nicht Oatt jene» felbA
1^ nödel ■■) p«ineiniiiitlell]. rnrm nare. 3) »u wal,
Mgl. das goth. vaddjus und lal. v;iltum. — (HJfj
In : klimmen (fcandcre) limiiion , brimnieo [ru-
Ifritnmen (uugulis Piipere) rwitninen fnatare) ftam,
gl (Äipps) hamm« (fnffragol. Nachnuweifen dar
■K 1) BUS mb (mp) m vvamms (v«ntftr) lani, lant-
KiHs) kam, kammes (pecten) krum, krummes,
■ffabfcurus) itmmer (Eiructuni) kleninion (promere)
•r (dolnrl ifiirne fexamen «piuml : ninzelne fchivan-
bei illteni diclitern fteht cewohrliih I.Hiip-bes,
-bes, kninip-hes, kuinbrr, liinber, ziniher und
ei den fpütcrn nwh tumii-hes, nuinp-lies, umhe
'rUb aber fehon ^^.•»rn^l]e, kaum «jimbt'. FUr ambct
iiiiliHhi: : verrlilanibel U>. Tit. S,, -jilt TpiUer Ihcils
heils atiit ;:fi-haiiit, fii;iil, zuml. M. S. 2, ÜH'- ITfi.
Conr. Rudolf [Uarl. ^W. :f8i.] elc. f'lir lumher
numi liiibo ich nie fuuinier cpfundon. 2) ans vm
h iii-u) (liuiuie (vo\; gntli, ftibnn, Mh.i llima-
Tinii, ninipna .'\^l. da.s (Mi[. Iii'l'lmn mit bimil
IS iillb. Iirnhiin mit Vächt. hrjfinn .\. rani, ratuuies
■m iiftr. ntmm. Aelinlich faiiinifn (im Tit.) aus
, ' \erdnituiien aus dauinen. im li. jiihrh. noch
n : d^inipnon "'i. '.i) aus einf. m : j;rini, $>rimmes
atte wohl friilior einfnches t, wie dns iihgeleiiele bilde,
Ih. pila<li, jiil^di 'fculplurD) zei^t ; dn aller im iionl.
üj'U ^ill. Tu viire einu noch allere urrnrm pllan, puil,
]lun 'cacderel müj^iich, die zuiiloich bil uclua cueilcmli)
iHuterle.
I>en r 340. zuzufifl^eu: nddcl, zAilcl (penariaj litdcl
aLiPsi lauter Tilurelsreime.
a.1elnswerlh die af[im. mm ausn-m,
luo^e >'ib. 1166. 3äO« elc.
fillS iu[..j i[inili<: (.iii.ur, - lui
diliiiic (iciiiiis) li'iinc (areaj Irllnne (a^ef
(iilicM olc. ririifre il;irunltT dunkel: wanne
rrt'rnili.' vniiiitis, auch pfrinne (pfilella) ohgleid
{ieullVIi ? rii(>E-!:;iiiifi:li I) aus m: henno (galÜD
(loricn) kUnne (i:c[iLis) ; vioJk'icht aucb obig)
trUnne. S] aus mn (in-n) n&DDen [gotb. dsdu
nemnjen, nennjpii, nennen, aber nocb cliinaiai
miltelh. ^enatine und geneane; et>env\'olil «
mm. 8US mn. hiilte die form nenimen erwad
nen und iA wirklii'li in etnt^ep allli. quellen -T
:t) aus nt, nd: munhch pfenninc, doa im allb;
pfentinc (fit. hrnb.i iiliendinu (T. 126.) pbl
nionf. und T. I3K,) und pPodiQ^, p^ntbing ((
182.) rdiwankt; vit^lleicht könne aus ranlhanii
or^anirdi in dt-n llütkeD Türbis nL'rren (jmpe
ren (furunnire) elc. in de» abJeilungcn fpciTen
zerren (dislrahere) lerren lv«sare) geCcIürre
auch wohl in narru (Hultus) fnarren (fircpei
(Vriberp 38ii) harre (repagolum) fnurren (fonu
lum ödere) dorre (iruncus, Georg 1!i' Wig. S|;
nufklärunj^L'U vorlicliüitlich. ünorganifcb f| i
irre (erroneiis; dUrre (tiundus). 2) aus m, v
cul) woneben felir feiten vfirue (: gerno M. S.
hingegen allgemein HCrne (Hei Inj, die (ihreib
iH nicht roin miitelli. fnndern der iiiundtirt I
enlfprechend , "elclie ftörro fagl; Urengalili.
Flore ST M. S. I, ..
I. miUelhockdeutfche ionßmunlen . ütfniikie. 3!M
Bonf. Fic.) nlir. Mtit, , iin^dr. Otiorni ; nordj rnnd
. (lianta , (UiriiO. Auf olle lnlclir t^ß^^nßltte vec-^
k fUr die K^ri^hirlite der dialede fchr gencbtet .«•
Verwandt inftcbta aber vime iremoiunn' vetfls>
e [eyn, obwohl jjotli. bereit« fairni von fairra
Itehiedca wird, 3) aua pirif. r. harren faitendors^
TS locutos 6(ierr) rcharren (rädere) fofem diis nwd.
^hnra, Ot.ani diiHlr hewerres genug ill, für tllrren
. daitran. 1} durch Tyncopo bCrre uiiti hi^rim,
lus m^riro (Trift 10' Flore 55"-'f. Ö) fremde •
: pfarre, mirre, karre, pforre (porruaij elc. —
wbmdungen, hier anders i;eiirdni^l «j» f. lüi.
"r der liq. mit liq. find UBbedenklicb; LM.
IS) jialm und i:i<liri (fonitus) qualm (nex)
-] hi.'Im (calHs) inelm (pulvis) rchiiinic (p«llis)
kflm, -olm, -ulni. LN liilufif; aber Ilels liDoii^-
i durch fyncope des llutnmen e verurfychl, vgl,
ktth), nein, hL'ln elc. von KL. gilL daKfellie, ta,
' ~\ nur in den ei^ennamen art, karl und in pttrie,i
I TU. auf ntJrle ({Iclliila) reiml. — RM. jirm (brtt-
, pattper) barm (iiaus) warm (cnüdus) hami (d»-j
'la'J darm fvjfcus) rwnrtii 'Vt.nrtim) varm
marmels 'fopor Iroj. 7'l') fclu'rm diitclai fchirmeii
; pehinnen '([tiiefcerei tirin<'n 'im Til. dclerminare)
proct?!!;!' «urm i'vermisi murin, miirmor (mur-
kein diailfches -orm. WS. liani (iiifansi garn (fi-
arnen 'rcimmfrarii wiirni-n üidvcrtere). Ri-nw^ (li-
■ ft,Tii<- ftcJIal krriN- inutlousl Irrnon (difcPre)
len (iliudorej hirne U'orobnini) Hirne (frimsi vinie
,; enkimen (enucleare) dorn (fpina) hörn (cornu)
lirai kom (gnmum) ; auflerrletii viele, f^leich dem
US Tyncopc enlfprunpcne , als varn , fparn, born,
gel)om etr. Vnm llhcrciang des rn in rr bei die-
— 1.; (lehl liq. vor lal>! !in^. fjuU. ; fo macht das
Inif.s der len. und med. I)edenken. Nämlicli nach
>el r. 377. ifl au-slaiilend nur len. /.ulal'.ie, die dop-
nrt, bald ..i-};ar,ircli , d. Ii. auch im inlaut blei-
I>.nld unorpinifcli, d. h. iniauioml in die med.
ihrond feyn \\\n\. Ilieinadi izibl es alfo auslan-
mr !p. lt. Ic. rp. rt. rc. uip. (kein mt. nie.) ikein up)
und nie ein Ib. Id. lg etc., das (lelil fcft, die bc-
TLicbrn (ich aus den inlauten, man verwandle nur
.]. mit lui'd. in auslautende liq. mit ton. Die in-
für ilen lab. nnd puK. laut betlimmen ficli Icielil,
I.(i. l);iluo (follel wiilfien (volutari) befffOD <ii
tmi|iiiuiii'0| MiliiLTi fctjui'. RG. .'irgen (i^av
(jv;iruiu; zarce (fe))iiiienium) iHTgen (tuen) twO
iiioriifn (mrtiie) forpc (curo) udriieo (promi) b
juberc) biirgen (urbibus) ; Wolfrairs nur iiu i
kommendes kurc {itianifeiaa A. Icuric aco. t
ruht auf fyncopF'; ilunkel ill mir frlniurc (Wi
Iure (M. S. t. in^t'') konnte aber wie karc td,
eder f^ehärls /u krc (liDifter)? Über vet%e, ,
len beim j. NG. ange (ingufte) lange (loE
(foPliler) (;■'".-'' (»'''i) hange Ipendeot) bat
/lange tferp^'iis) ani^u (cardo) angcl (han)us)
ceps) wan}to (riiiixilla) fange (manipulus) n
chinn bell.j inHn^el (penuria) fpan^e (jibti
(mifcere) pfientL^n (arcwre) drinfwn- ünf
gen. lingen. l\\in£tpn. bringen, ringen, dii
(deliderruni) viiiflerlingen" (adv.) vinger (di
ger (l»vior) jungen (juvenem) ziinge (liD(
(inciumeniumi lunpor (cßler) ' bunger (fanii-s)
viter); kain in^, eng. LK. baike (trahs} kal
falkfl [fülco] Tch^lke (mioißro) walk«n (verb<
ken (mulg^roj folko (genti) Volke (interpn
[nubes) molken (forum). HE. orke (cilUi) I
copbagi) hin-ke (cymba) Harken (foilem)
(ohfcurare) tnorken |obforvarej werbe [oper»)
niltnim). NK. ilHnken (gr e) wanken (tili
J. itttUelhoehäetUfis/ie conßmattten.'Utfwdae. 39.
i^^cintillisl kranken (api^rotiini) fninken (frBrlci) blan-
^^l-bbt lanke (latusl anker fiuiclinra) «nkol ([aius]
^Gfl Ipoptes) benke ((Camnft) fchenkeii (donarej )te-
('fKJliculus) IriakeD. hiüken. linken, winkm. piA-
IVcliÜllare knIocz"i78.) rinke llibatn) vrnkci (frin-
•^- 1 tnke tfquaniula seris rptendenliK) linke (dens,
•Dnke (ab^lla) unke (rerpenti) liUnken (vidcri)
\ roWc.J karfunkel. kunkcl [colual. — Scbwierift-
n C-f prin^t bei dem Zungenlaut ; uaoh der theoris
cd CD Buslaut l fowobl fUr das guth. d als fUr |> '
b»^sxi, ifi jenem fall der niittctii. iniaut t bleiben,
~^m:M\ zur flied. d;werdeo. es folglich beiHen aller
h ^^rte (hardus) Mite (sndeis) un>l balder (andnx)
<VBirfis) ßndco (ßnfian). Allein die niittetb.
■**. k-ermafü nicht, was fchon die alili. nicht mehr
'^»«-^ (vrI. f. (60.); den iweiten theil der regel be-
ß^i genau und fchreibt niemals ballnr, werter,
binfutgcn dranfjen Qcb häutig inlautende uoorg.
^ ^ nach I. ein, Jchreibunfc und reimo Tchwitiikeii
*«r» iij, it; rd und n unlerrcbefden lieh in der r«i-
^'^^«uenjd; nach n hat lieh ci entrchiedoo fell((9-
» *B gibt in deulfcber labialverbindun^ ftid ki>in
• nf «), iJas aäbere werden die bcicue {;cljcn ; uhri-
*Rl.^ man das »neelf. Id fllr Id utid 1|) If, i/Jä.) fo
*«»' nord. fd für rii unil r|> (f. HL!).). I.D. l.T. r) or-
'*^"e id , wofllr nie /( : n;llde , facus) , n.Mden :
'" ilerb. il'' «l. jun. 291,, Rewülinlich nAdel, firenc-
IMala, bei T. 106. nfilda] biilde (mi>\) walde
" lialde tprociiviti'i.s) vi'lde (campo) pevriile. melden
■"''«•ei wilde (lilvctlrisi goldo (nuro) lolde (riicumen
huldcn (carunij foide iftipendiol diilile (fedivjlatis)
■ 'favoD fchulde debim) dulden (pati); keine wahre
•idniig jR in bilde (iniaiiol lielde (herot'Sj bevilde
tunij etc. aber auch in ihnen Id. nothwendit;. ß)
', ahwechfelnd mit unor?. Id- allen (lenercere)
n ifri^efceri') halten, fchallon. wallen, valicn.
fpL'lle (labiilii; zwifpillen (duplicare) gt'llpn.
I, feilen, ffhille iclypen) mille ilarous) molte
Das ausnahmsneife Id belet;i'u folgende reiiue
hlverilninlcn I , in deulftheti worlern, trerode können
iil Ijelialleci , als iinVL'nte , ruiKlümnitc. S) in wirfcli-
I \«^rbinilunKC'n ; bcnihrl duirli T) ricnpo ein t llus ii,
"'■hwantits zwifchen nl und nd (liiervon noch unlen
Ung. laul).
itriiu Ulli H, iiu piieiifii diier la eui hhimhi. \wufj
ntt' ri : wcrdes linfiilac) Vrde flmra) -iwfrde (firt)
Jeu (dignum) wirde (dipnilas) orden [ordo) morde
cidere) norden (o rejHenlr.) hordes (ihefauri)
(onus). (BT) arten (indolem atTüaiereJ garte (
barie (duriter) bartes (barbae) warten (curare)
(demulcet-Q) marter (crucialus) Verte (itineris) gerw
fcherten [indfurom (ac.) fwHrte (gladioj hirtes (n
wirles (t-auponiB) orte (cnfpide) worle (verbo)
(porta) hurte (icHij fürte (vado) gelmiic (generc)
(cJDgere). In rd. Tchwankt art« artes (indolcs)
die befteo lilV. ari, ardes, arde; im reim komn
rd. nicht vor, weil kein gegenreim da i(t. (ND
(iDlmicus} hande (mannum) landes (terrae) pfarnJ«
noris) rande (inai^ine) Tande (arenä) fchande (cc
zanden (dentihus) äniilanden. ander, gluoder (c
genenden (andere) menden (gaudere) ende (finis)
(raitlere) senden (vortere) olbenden (camelis)
(fortiler) gelinde (ramulilium) kinde (infanti)
(cerva) linde (ino)Hler) linde (tilia) winde (veJilo)
(eorlex) vinden. winden, binden, flinden. hinder
linder (fcoria M. S. 1, 181'' angelf. ündor, engl, t
hunde (cani) prunde (rundamento) ftunde (borä)
(peccatum) Urkunde (teClis) unde (ioffü) unde
wunde (vuJnus) munde (ore) fntinder (alacer) v
(miraculum) befunder (feerGm) fchUndea (incitare)
den (nol. facere) lünden (' -^ - ' -■- -j-
r-w,':lt«aiiiit «UV inlentend vor, i. b. fwalyre,
I, varwe etc. LS. hals (coilum) gelfe (meißerg. iO
iis?) vels (nipes, aus felis) biire (liyofcysmQs aus
HS. bims, (pumei, alfn bimis) Äms (prominen-
rims (? H. Damen 66*). NS. geos (anfer) yUds
im) ; grans (prora) panfen, ranfen (Wilh. S,' 3{t>)
(filex) «ins (cenfiu): liore - (lens) dinren (trabara)
il<riii&> nios (curfna). HS. fUrCsti (calx) kfrfe (oai»-'
triri« (ancilla? ftvgni. 4S^). wtre (pej«sf -in. Irtfim)
^igas). LH. RH. nur iolatilend^ wird aual. mich. n4}
•le malhe (pera) walfce {itoji) beftilbeo (oommeBdft»)
(■IcibuH) KwilhflD, dritheo (du - triplMiare) bedoJ—
[Lobengr. 68.}; v6rbes (vitae) twerbeo (transverfuBi)
e (timor) worhte (tezebal) furhen (fulcis) ; nmt-
Ib. rh. berubfln auf fjncope (alth. malafia -~ furi-
LP. LV, tweierlei, theils in- und auslautend tf.
(JDvare) gelf (fuperbi») weife (catuli) ; theils' aual.
i. Iv.. iweir, twelve, elnlef, einleve, wolf, ^tnlves
t) cdve (clava) pulver (pulvis). IIRF. ft. dM
mt, mpb; kämpf (pugna) (ampf (vapor) ftempfan
rt^ krempifeD (contrafaere)^ gelimpfe» (conveoir«)
pf (jocus) rimpfen (rio^) Krumpf (tibialej Üantj^
«s). NF. NV. . ebealo tbeils in- und ßual^
anf, haiifes (cannabis). tbeila inl. nv,. als. īv*
luB). HP. (kein rv) in- und ausL werfBD> yrarf..
(uer) barfe (harpa) dort (villa) bedürfen , bfüdarf,.
devtfvhi' confonoHten. liijiiidae.
I uiUnze (tnonsta) ui» (usque) In
flum). KZ. twtin (ni^) ban (itG
meiAerü. fi>j merze (inartius) k)
Smiino (dolor) we (aes) lürae ifbtW
(cervns) v/irz (ororua) kunc (bre
n ( praecipitari ) fchUire« fuccine
Cfl. RCH. {keiD nob) der »vtC
I. Ih. rh, alfo walcb (itelus) P
beHloli (oommeAila) tnarch (eqi
:h , furch , durch f praep. ) eic.
iht hinter I und r, aosnahiiigu
1. b. Ichaloh, ftarch f. fchalc, (
'. nnlcn galt.) — d) v«rbiodDn
NFT. tt. des yltereh mfl: fai
■um) Eunfl (coogreftntin) kunit t<
icUiria] vUnfte (quintos). LST- f
IRer (pica). NST. go-naerlln (tcimi
kengr. 59.) kiinA. brunA. molk, v
mit. HST, erlt, hürll B. äreft, bfir
.Iva] borß (f««) worft {Iricae. trej,
rfi (lilia) hurfl, (nemus) rUrfle {pi
■)' bOrde (pwMa (etaceua).
l mitfißacbdeugiiu.colifotmiett. tabialar, .IDT
247.) beinabe nur in iirfprUnf^cIi fremden Uin^ß Uh^r-
gpt;.'ingm«o >^ürlcm, sie pbfTe {papa) pfülcni« {pallan-
tiaj pläwe (pavoi prelle (pallium) pfiHerairc [petr«ri»]
ptlanze (pUiü«) pfiltiM'ä (pilarius) pünfißdeo (peutecojle)
pfiiDt (pondus) u. a. m. 6s gibt einigie,, dünin frewcl-
beil bezweiTeU uerden fcnDn, wenigftena uneufigouiacht
(ciieiot, immer über erre0, auch ilire deulfctiheit be-
deokeo, p/£ti^ bieO freilich Tcbon dorn tioLbcn (iitida,
dem äactilen pöda, alior w^ngre die di'U>J^chei wtir-
tel? blüO das fcliiv. verbuiD ^npft^ucn \h, Bopfeiten)
csuere leilfi lieb daher; dae ^vo^l ifl liunifcb, Juüe-
fiiuä pag. 251. hat piita fvhupida lijiea, paidatafj Tab.
prciTpicio «Ic. pfal, pfedes (Iramee) bei 0, pad,i;.pa-
des , facht, pädb ri:b«ipt mir <ia& gr. Trarog und apclit
von d«*utf(;ber ver\v«Ddter wunel , weil diefc, der, »Ba-
lo^i« luüoige im [ücbf. mit f, im liochd. mit v anlflu-
t«o wUrile (vgl, jioC'i lall [(A, vud;;< ; pßl (tulumj
mag (Ihä Ifll. pilum feyn, wiev^obl es ragjvtu.f}{Qd«ul«t|
enUHietdeiid wird bier, daß es weder, die allb^ noch
tficfal. Tprathe kennen, denen dafUr flrälfi, Arwl. f(iU;
[ehr leicht venveoUellen lieh die be^rille wur^fjuelt
und pfeit. Merkwürdig wenn pli'''!jen undeuirch wäre,
da dies worl flarke conj. lial; iuli werde unli-n dar-
ifiun, dall dicfe zwar fUrs iiiiltelli. uoliedenklich , fUr.s
alth. böchd zweifelliaft fey und weder in> noid. noch
facbf. gelte im golh. fehlt das (^aiize wort , fo wie pßifit,
das vielleiclil mit plls^cn gar uiclil verwandt Ifl. Auf
die fremdheit von pßituc (aratruD) angelf. pii>g, nord.
p|ijt;r führt, dalS im golh. nicht ilies worl, fondern hdha
fleht. L'ber pf<i</e (eijuus) l>eim mittclniederd, Jcli
wuAe kein .iiiil pf anlautendes worl, an dein nicht
ähnliche verdachtsj^njnde hnflclen oder das nicht of-
fenliar fiemd «iire. In einii^en fremden hat die
alle Uiii. forti^edaueil (■/.. b. pIn , dului) in einifien
(ich fogar in med. gewandelt; bifeliof, bir (pimni)
biljierin etc. Neu libei^ehende fremde Wörter behal-
ten die fremde ten. bei, z. b. palas, pi'rmint, plan,
prueven, pMiieij, porle und viel älmlidie; erll fpaier
gewinnen noch einii^e daruitter afpiralion , vgl. das
neub. pforte, ein beweis, da(l lie der fpnie4ie immer
verlrauter werden. — .b) in- und auslautend lieht pf
nur in gewilTen fällen, naiidicli «1 durchaus nach m,
beleifc vorhin f. ^aü. aber auch auPier der eigentlichen
labJHlverbindung, t. b. im b-emden fchumpfenliure
'Icunfilturaj fciiampfanzLin, am|)l'llfe. ß) uach n bloll
ieu4fche eenfo
i; d6s ea— (fUr ent-') in enf
■len , enpßiebeii , bniifuwCTi ■
einfacbeu 'W0nern die swef^
/indeD, vlehlen, vu*ren) to'
rpur eines «ccbtels der anl
wurde) dem Aotkerirchen z^
'»tlig gemltn und das r. 388^
tpfUitigend. Die fchmbung
fehdfil an- ticti (sdelbafl un
i vorhergehemlen mpt. Um (i
veritindung nf, Dfl ivdrtiin (
ritt, blinohl nfl gerade aus
irimt, To wie uf lo fnof ■
iimpfcorti, fumpfhiindeit (Nili
r bieten, y] nach r nur bei ■
II in fcKarjif, dos aisdann aii
iiufiger nach kurzen voealeiri
Zupf (cirrus) knöpf (Doduü)
i(U) köpf (fc}-phus) ibeiU inlt
ipfe (uncinus) zapfe (obturana
ftapfen (gradi) fcbepfe« (b
fcbepffpre (crea(ar) bcUepf«
ere)' klopfen (pulfare) tropf«
jfen (nodttrc) Uberkrüpfe
I l. miaeiiioeAlleatfci^-i;onfonanten. labiotes. SOd
i) die z'A'Cile aTp. begegoet der goth. üTp. und ktlDnlG
b) unlniileud, weil die ^rRe aTp. nnlftutcod tiberati durch
pf ausgedruckt ^{rd, f gefi^h rieben Morden, welchem
f nur eine tanftei'e ausfprache als dem in- und aüsl.
f «rflei' afp, goboUrle. In diefer abfic^ht fchiene es
aiier noch ficherer, ganzfich die Tchreihung f autsu-
geben und im an- (\Vie iin in-) liiut v dafUr zu
fchreiben. Bei -dem fcb^wonken der hff. zwifchen f
und V hallen die heraiKgcber tniltclh. gedichte ver-
rcliiodene uiaflre^eln danach genommen. Enar alle
FeUen t vor u, U', ö, u», ue; einige aber auch vor
i(l, I und r, wo aoüei^ v Tchreiben. Vor den Übri-
gen vöc. alle V. Ich liehe nicbl art für dentelben laut
(i.iITelbe zeichen « ' vol-2urch(af;en , - 'da Uins die ver-
miTohung mit dem vocol tt, derenlwcgen in hIT. frei-
lich Hins, tii, runden deatlicher io^n mag als vilus,
vrl , vunden , ' imlem itiiin v auch far u zu fotiFeiben
unil EU lefen (ilteglo, bichl mehr bindet. Denn wir
drucken den vocitl ' in den ausgaben bt-llandig durch
n »n, und es gbwinnt TonderbareB anfehen , wenn in
verfthiedenen formen' ^»s n!hnlioh<* wort bald äa v
bnid ein f Keigt, z. b. vntit , vinden , furiden odpr vci-
gel, gefU^ele; verliefen, llfis. Diill f in fundt'n anders
i'elautel habe, als v in vinden iHltl lieh nicht bcwei-
fen •) , vielmehr aus unleus^baren jiltli. fchreibungen,
»te \-un, vuora =: furi, fuorn «iderlei^en. Auch vrun,
vliu^it wurde {jefchri fiten und vr. vi. zeigen ehenfHils
swte millelh, hlf; der f. gall- Piirc. h;il in der repel
fr. II. zuweilen diincben vr. \\. wie z. b. ttS' vli'is
H7'' vrüge etc.: vi>r u, tl etc. liniie ich iiüei'diniis in
den illteflen mitleih. hll'. iinmei- f, nie v, in jUngern
aber auch lelxteres, ?.. b. M. S. I, 1:)(;"- ''■ vfll, vuoge,
ecMiecet; vor iu fchweben die alleren und jüngeren
zwifchen f und v (h;)ld (iure, ji.tld viure). Am tel-
tenften erfi-heiiil f vor andern vne. als u — iu; dofli
kommt es noch vor, vgl. a. Til, i. fcrderben und an-
derwilrls (ienc f. vienc. Wichliper wiire. einem durch
den berührenden auslaul bcwirklen wechfel zwifchen
f und V nachzufpllron, fiihen f. ilifi.i doch keine alle
hf. zeigt ihn, nur in dem vurhin f- ^'J8, beuieiklcn
eri|if. ftiilt env, inöclitc ein entf. Recken. — bj inlau-
' Vmt eine analogie kbnnle man da» jedncti im mitlclb.
mebr llatlhaHe winaan, vunauD lialten (oben !. 139.)
400 I. miUelboctukutfche coh/o
Und mult diefe zweite üfp. durcbniM v und nie I ^
rcbrieJseD werden, d^ gräv^a aicht auf flMea reioit.
Alle blT. ^enühren Auch linven, ftavel, grAve» tiaw«,
huoves, unrivel i^iofeniu Willi. 3^,299'' ciitT.j i«IT«l,
chilver, fchäver, wolves, colve (Wllt. i,: *73') (Unw.
xwelve und wohl noch ciui^oj es lind ihiytr nur n^-
nig tleultche '}. Spülere hS. feUei) ( in welch« aucti
BllmUbli^ die ausfpracbe Dci0e, 1)«v4d (levure) ift Dar
au^nahiasweife vorhanden {ü. S, S,.-72^ Loliencr 6i
ITi,) di6 re(^l bat bel>en und «ntehm; eban lo Mi
in über (ileriim) nur die luedin. Bei fol^nth-i» 1, i, I
wird aller v zu f, als ntve, ni(WI; zwelve, i»«tlle:
{Üpvc, fünfte,, funfzic; bofs ft. boves, hoflchwi ft.
hovefcheD; huofflac elc. Uberaan^ in die med. ■»:(
auch Wolframs fröbel f. frevel (oben*. S33.), Allmah-
lig fcheiiit lieh gitn^lidi die er&e'.afp. einzudrAo^o. —
c) ausluuteod gill.kein v, fondem. verwandtet 6tlt ■■
die erAe »tp. f, völlig vergleichbar deai weoWcl iwi-
fchen med. und ,len. der in- und ausloule ((. 318-1
has ausl. f. iß. folj^lich dopfielt ...emw. die wahiD tffte
afp. (Hie in fchif, fcbäf) oder die Kweile veltKind
(hof, huof, \\o!f). Jene bleibt inlautend f oder vvi
ff und pf; diefc winl flels v. — d) fromdo Wörter iiiil
f haben anlaufend nieniabls v , überall f. gltw^ivid
welche voc. und conf. folnDCi , vijl. fier (einflUiin, fralii-
1. miUelhocJiäetitfdie etnfotui^eii. labialet. itM
«o di« rooiati. mundortoD' feJblb: iwirdkuu t und b,
Is prouv«r, probar, pnievi'i); ciiavolo, diahl», tiavel,
evel; labula, tavolu, lAvt-i. Zu bikliüf, -ves, balle
wo DJc^ das lat. epjrcOpus, vielmebr das ital. vet-
»vo, zu fteven (VVilh. i, 40'' lOS'") üichl das ilat.
epbaouä , foDdem das rom. eA«ve , ellevenon (lio-
Def. b. v.J. I
(W) da die frfireiber die vocal^ u, Iti, mij uö, ue
ig durch V. iv, ov, vo, ve be'jeichnpten , \^.ir innca
1 ft. der flith. Tchreibung des rjiiraiitpn uti eirt'iifiVcr-
üägenes w gelaufig;. Befler imterfcheiden f^ramnijillk
ausgabeA durcbgebends yoCfil von der cdriFböanz
ziehen jene w in w «ilartilVien. Penier Innren
fchreiber gerne vor w und nach w ein u, itKJem
'. b. Dlwe feUeo, wq offenbar (im klingrcim) niuwe
n muH, oder wnno, fwbge f. wuntj^, Twüpge.
Bio r. 138-UO. entwickelte aüricht grühd/'fü'fcuft
^ Vie gleichwoh] im millerh'. aufgehen tmd fUralle
jede w diefelbe ausfpf aclie , ' folglich fchreibung' an-
EtteD, wie denn such nach f. t. t die hewi^brtälleD
w und kein u feUen.
jer anlaul w id unbedenklich, daher Überall von
aal. zweiten afp. zu rcheiiion; war icura) win-
want, wunden von var (eal) vinden, vanl, vun-
zugleiuh wohl ein grund für die fchrcibung vun-
(l. funden.
das inlautende w ttehet a) in der retiel zwifehen
vein vocaien, z. b, frouwe, riuwe, ft^newe, doch
inn der vordere voc. den umdünden nach wcf^fallen,
s fenwe, nil'lwe, vorwe, nie aber der hintere, ahne
i(\ lieh w entw. ganz verlöre oder in den voc. u
Liflöne. — b) in der wurzel macht w nach lanpen
ocalen keinen anIloB, vgl. gräwen (canefuere] br;»-
,-en (fupercJlüs} cliwen (ungulis) pfiwe (p;ivoj gäwiln
1. pr.) Owen (feculis) fnßwes (nivis) klöwes [irifolii]
iÄvven (malis} föwen (undare) [zweifelhaft h^we, leo
ind k^wc, faux, eigentlich os biulcum; in jenem,
ils fremden wort lollte man ein vermuthen und
lie monf. gl. 329. 3:i9. 3i5. haben göwön , ofciiare,
.iwinchill, leunculus, wo wieder ein langes, kein
kurzes e, weil diefe gl. fUr ew-, wenn ich nicht irre,
immer öw oder ouw gebrauchen] golrilwen, biiwen;
nach ö iH mir kein w bekannt, es mlllle in fremden
naraen feyn; nach i in dem fremden Iwein, Iwän
Cc
allein Tchon daniabl^ ^/.leD Übergänge des e«>i
ouwi, des iwi in iu«i. Die neiguDg der fpra
kürzen ailm^hli<; zu vL'rlangern , die pr<^re
klinsenJen und ^ilinitLüie der IlunijjfeD reit
wo nicht g^DzIJcben unlergang doch groHe l
iiUDg jeper ewe, iwe vomüifeben. WirUicti "
ouwe, iuwc mitlelb. i;e^l uf)d fehr baußge
Ja, das beliebt« iuw oobwickelt lieb auf.
alth. imgekanatc weife, nicht allein aus
(iuwer, triuwo, niuwfl) [ondem auch ai^
|iu (fiuwer, tiuner A. fiure, tiure) und
flagellamnt R. bluwen'?). Wenn nun in
vorzügliche bll. [z. b. der f. galler Parc.)
ala^ iwer, triwe, niwe, fi'trer, titver ; fo kimn Ä
ftens fUr beibehaltuiig det alten frffreibung ft
und doch nichts anders als iliw bedeuten, w
deP llingende reim oder «inrcbnitt iuw farde
Nib. 297. niuue f. niwe) theils die Torrn i«
ÜB wirklich kun, zuweilen Aumpf rahneD ml
S. i, 805' fcbeinen zwar kiw«n (njnider<e|:<
(f vgl. gefchiuwo i, 9i'}: iriwen [gedruckt fiel
ichiven, rivenj offenbar (tumpf, aber tie kOnit
in kiun , rcbiun , riun tal. gezogen werden.
unfic^M-beit triflt \erfchiedene fporen des anf
kurzen and ftumpfen ew, vgl. M. 6. j, 60*
Trewen und die f. 357. angeführten lewen :
drewen : kewen , verwandelbflr in leun , freun
keun oder löun, frtiun, drOun, kOunf Das vo
fchloliene l^we, ki^we ISOt lieh wenigfUins mitu
rechtfertigen, da wohl ew, nicht aber ^w du
gangs in ouw und der kürzung in eu, Ou fahif
oder man halle die reime k^iin : freun dreu
(Iw. *;»') guizuheiden , wie M, S. 2, Itifc'' in
I. »iUethatihdeitlJHe an^ffmaaten. labiakjii 403
Cch eiuMkois weife ein kurzes ewcn, inea tugoben,
d» aucb cHe rpiranten ( und b , wenu ibue» kurier
vüo. vornuegetiL , das fotgeiwie (tutnino e nicht weg-
werf«i (f. 373.), Stark fllr iuw fprechen aber di» for-
tneo iew, neiobo lieh wie das rpätere \e zum Ültereu lu
Überhaupt (f. 352.) verliall«uj gl<!icli dem goib, ^ivs,
j»ivts, pi\t, hat keiD «Üb, dtu, üiwis (rorvus) geilten,
fondern ein diu, diuwis, dqs im verfolg za diu, diöwos
und enillicb. 3u die, diewes (vgl. bic, liiewen) eriileicble.
Arn Üclu^nfteo wird man im luillolb. enlw, onw, ouw,
iuw Annehmen oder (mit auswerfung des w) eu, ou, iu
tu dem folg. coof. lielien. Durch das mitlelb. iuw ill
Ulirij'cns niu. gefolx desablautüVcrhUllnilTefi, uelches fUr
die vert« mit ou und «i im (iraet. fg- kurzen voc.
4es pl. und pari, fordert, beeintrachiigt und durch
vermeiigung der i und u «ine veriuifchung zweier
MBJ- hiexheÄ^fUi^l , uilnilich fobrlen, fcbr^i. bekoiapit
«Mw.. ff^brlen , . gefcbrlen oder hhtiuvven, gefehrjuwen
(fl. fefariw««, gefchriwen} nie bliuwen, blau enUv.
blüQti ; . gebl^en oder bliuwen,. gebhuwon (fl. bbjwsi),
^bluuea) ; ntthcres bei der cooj. — d) ia allen die-
ien rjllen bi<IU' ich w nirgends für ein hlur.tvs iwi-
fcfaen. Wurzel und üexion eingefcbalietes trennungs-iw ;
vielmehr felil es ein organ. u uls feinen grund. vor-
aus, büwen folgt aus bouvven (f. den wecbföl 2wi-
fchen li, ou f. 355.) und ßebt itir ein iheoretjfcbes
bowen. Neben trüwen kann amh nnoh der analogie
miltelh. umlaute ([. 363.) .lriuv^uu , zulcifiig werden,
vgl. den reim erniuwet veilriuwel M. S. i , i'i%*' ge-
niuwet : gciriuwet ä, 2t''; felhfl biuwen : riuwen i, nu""
ft. des Üblichen büwen : (je'rüwen (Trift. 69" Flora 58'
Karl 271- Iroj. 71' 98'' ^TA'] da doch hiuwen fo häuJig
auf riuvven, b^iu^\en, nlu»en etc. reinjen kannte.
Dali w nicht zur bloHen ausfulluns; des bialus diene,
folgt aus feiner abwefenbeit in andern fdllen, z. b. in
bl-e (apis) , wo kein bJwe oder biuue eingetreten
iH. Die miltelh. fpraebe tilgt alle org. w nach I und
liebt den hiatus vor, z. b. fplen, fpii (golh. fpeivan,
Ipaiv) fchrleo , fchrö, pl. fcbrien (ft. fchrien, das nach
der regel f. 33 t, unzui^Hig) oder fchrirn oder fchriu-
wen {&. fchriwen). — e] liegt folglich w überall dem
>oc. u nahe, fo iH es auch darum wahre fpirans und
keine afp. Das wird durch feine vcrwandlfchaft und
^erwechflung mit der fpir. h beftäligt (vgl. f. 118.).
Zwar fur rouwe (quies) noch kein ruohe (neub. rube),
Gel
felhochdeatfeke comfimaHien. labial
ea (vereri) aber biswerkn rdviuwx
iuhet, uuhet Maria 197. 326. H. S.
'0^ und tcbiuwet : riuw«! atoiAef^i. 3
wen M. S. 2, ü^ Morolf 50* 51*
liuwen t, tiben (commodaniQtj vgl
h und j begegne» , konnte bertUin
id n vermitletl werden ; doch ii
fie beifpiellos, weder ein muewen
e) nocb weniger ruoje f. ruowe ,
!>eiden oia b. Genau gefcbiedea ift
V, daher E. b. rou^se niesofbu
brieve reimend. — f) zwifoben ^
allerdings fremde wttrter, doch Dich
ihe und fcbon im alth. aufgenomn
Uwe (pavo) ; als tnan lie einfübn
die deuifohe Tpirans gleich der lat.
gefprocheD. Die mittelb. nimdart
in rouan. wortem die fremde fc
icbtete aber dafUr deutfcbe ausfpn
3D ävenliure (nicht anentture) na
ein lieiitfches (in gnive) folglich b
Darum fpüterbin in dergl. wörleri
Tied. eintritt (abenlbeuer) .
1. meuOheckdeut/e&e coafonantm. labiatef. M6
a auslauten ou. iu, eu mag eine Mcbe apooope
gen, d. h. h«n (fuccide) blau (Hapellavit) toD (ros)
I (narus) gctriu [fidelis} elc. fllr houw, blouw, touw,
tw etc. Aeben. Schwerlich ift es noch die org.
Wung. Denn nia , getriu ließe fich etwen auf
V, getriw, nicht aber bou auf ein nie bellnndnes
K zurUckleiten , da houw aus dem alton tiauw f.
1 entfprang. Mithio gilt im mitl«Ih. Überhaupt
ne auÖtiraDg des w in u mehr. Für gfiu, liöu,
gOuwe, hüuwe) findet lieh kaum gau , heu (A.
iwe, heuwel und das f. gewe, hewe) wohl aber
(a. löu, löuwe) a. Tit. 93. tind fonft (vgl. I. 357^
□ote über lewe]. — ;-) auch das inlautende w or-«
rl fyncope, fiih'ald es ejn folgender, vorher durdi
ISvoQ {getrennter conf. berührt; mit »nderen worlen.'
ift dtefem e wird nothwendig auch u- ausgeftoRen.
I brän, dän f. bräwen, clAwen; bediel (klage 1089.
!r6379.] f. bediewet (in ferv. redactus) frtiude, be-
lode f. fröuwede, befcfaöuwede , tuun, drüun, f.
MPen. dröüwen; ruon ( : tuon Georg 27* M. S. t,
K) f. ruowen *) , vgl. die fyncope des iai. Ol
37*.)- Zugleich lehrt <lies die unstallhaflisktit eines
.telh. löun, k»?un, i>un (f. *02.) da ans Ithven, ki-
a , ^wen ( wie aus grAw en , grAn ) lön , kön , ön
■den mURe. Zuweilen wird fogar wen vcrfchluckt,
in Woifr. bekanntem reime früude : töude (töu-
ide, moribundus) [vgl. unten beim kehilaut die
;ope der fpirans hj.
eminntionen. (PP) knappe [armiger) trappe (tarda)
'pen (M. S. 2, 1ö6"l Tnappen (inhiare) gippengap-
hippenhjippen (M. S. 2, 80'') kappe (capa) kappel
um) pappel (populus) fchappcrfin. rappe (corvus
2, 132* Bari. 2Cö.) appet (abbas : gekappet Wilh.
10' cair.) zeppel (difcordia troj. 12") rippe. gnippe
. 2 , 71'') gippe (abundantia) fwippe (Uagellum)
!. fippe. vipper (vipera) kipper (Georg 12'' Bit. S*""
philippc. Agrippe. hoppen : zoppen (Ben. 167.) ge-
. goRüppe. wUppe, Uppic. fnUppic, Diefes pp niufl
nden , da das inl. einfache p. aufgegeben ift, hat
verfchiednen urfprung 1) in fippe, rippe, ftUppe,
Fiur , liurc find keine conlraclion aus Ttuwer, tiuwor
r. 402.) vtolmehr ift iliete unorg. erweilerunK- Ebcndas
gill von (riwent (?rriuweiit) lt. de« richtigerD Friunt.
telhochdeuifche cmßnmkH, kbiali
würde allordingB bb folgcrectiter fej
die nren|tnith. ten behauptet zu tiai
eo n-ir heim kehllaut ck flatt ^
!raden kAppQ, kappel, pappel, rip\
>r einf. conf. mit verkUrzleni vocal,
; zuweilen ift die einf. geblieben,
aa] doch in fcbappel (chwankeRd. i
fchwnnken twirchen pp. p und b
m würtern. Offenbar bildet rapp
i nebeDform zu raben, gen. rabco
rammcs vorhin f. 389.). Die f. 141
ppen, infueppea fcheinen bedeben,
D (N. 79, 6. piltepeR, opprimis ficht
pitepeft, pilebelV?) ich find« im
mit) : erhept und im Itcinfr. vertept
1 ^leichTalls dunkeles ept, (?ver1o
>etj beidemahl mag pl aus bet, er
"■rwebete (fopivit) ^^ewithren Nib. 73
ft de^ allf. twebhan (fornnus) rll um
(frans?) troj. 30^; fcheper (vellus)
iielepper : fchepper oder gptwper : ti^
:hdem man ein atth. Tcoppäri odei
fch.1p.-pre, gl. herr. 187'' fchapor) a
^ch ungedruckten theil den troj.
1. mÜteUtoc/uieulfche confonanlen. tabüties. iOl
vorhin f. 398. Freinile wiirlep balifln es il. p oder ph,
vgl. pn>ffLT (jiiper) gallar {II. gifcr] d. j. capfaora, own-
pbora, faffer ([aphyrasj etc. — v uod.w geoiinierea niohl-
labinlcerbmäuHgcn : anlautende: pi. pr [nur in frem-
den witrlern] M. br [höufig) pfl. p[r. pfn •) mir ptoatt
(fremiius Parc. 138'') pfnAfen (Wilh. i, Oi'^J pfnuH (fin-
gullus) pftiurren (Oberlia h. v.) /I. fr [oder vi. vr) kein
wl. wr. Das pf. freaider wÖrter gleichfalls in [. verein-
facht. — In- und auslautende [ff) clieffe, reffen [Bari.)
trffs [zizanifl) auch wohl Icffe und wpfTe, welche feiten
«irkommen (iL'ffe : keffe Wilh. 3, U7'' calT.) — (ft) af-
ler. graft (foffa) haft. fchafl (baOa) gefchaft. kraft, fri-
iptlTcatt. nifl. tnh. begrift [oomplexus l'arc. 97*^) inwifl
(feros. lohengr. 1 91 .) gifi, niftel. oft. louft (curfus)
loft. tufl. gruft oder kruft (Parc. Hl'' troj. ti") guft
[fuperbifi) kluft. ruoft. wuoft ("clamor) ßuften {ingemif-
c«re). Hierbei zu merken 1) ft. enlfpringl theils aus
wurxelbaAeni i (fehaft, grifl, louft, wuoft, ruoft aus
IchaBiea, grtfen, loufen, nuofen, ruofen) tfaeUs aus b
(fcbrili, wift, trift, gift, kluft aus fchrlben, weben,
tribeo, gilben , klieben) theils aus v (vgl. niftel mit
nSve, zweifle mit Kwclve). In beiden letztem fallen
fieht alfo f unorganiXch, gerade wie das nord. pt. un-
organifch für ft (f. 313. 3Ji). Einzelne wtirter laßen
noch unentfchteden , ob ihrer wurzel f oder b pebUhre,
I. b. luft, tuft, [lift. 3] einzelne fchwanken der zeit
and dem dialect nach zwifcben f und ft. Alth. ^alt
ailgemeia -fcaf, fcalli und fo noch im 12. jahrh. -fcaf,
feeETe, im 13. jahrh, reinmittelh. all'^emein -fehaft,
Icbefte (nur die aus niederd. grenzenden, wie Herbort,
haben noch riterfchaf, gefellefchaf : traf) ; hingegen gilt
durchaus faf ft. des neuh. faft. Wolfr. Reinbot etc.
lagen louft (Parc. 176*' 177' Wilh. 2, 195' Georg 16')
Conrad aber noch iouf (troj. 89' 161' fchwanr. 955);
wuoft ; ruoft Trift. 39' wuoftc Wilh. 1, 19'' ruft, wuft;
luft Lohengr. 110. Docen mifc. I, 123; Wnlfr. braucht
iber ruof (Wilh. 2, O"- 3t'') ebenfo Conrad, Nib. Klage
1 Bit. haben wuof, ruof. Für i^uft zeigt ßch Nib.
im. (f. gall.) guf und wif (M. S. 2, 7I'> tela, fodann
Idumbratio, conceptio) fchcint einerlei mit wift. 3)
I Olien f. 1*9. fh nachiutranen , nämlich fnartön fanhelere)
fnphan, fnah (aabelare) rnefcezen (Qngultire) (notöo (con-
quaffare).
kutfche ctmfonantm. tingwilea.
vorhin f. 396. sngefUbrl, vod ihi
Vernunft, vemunfl ; brunfl, bnii
in der wortbitdun^ehr». Bieri
ahrnehmung wieder einer dislei
. Stnit des gewShnlichen Bgenui
iioend M. S. 2, 133* Bari. 59. 66 «
id figenuft, -nUfte und reimt
D LoiieDgr. 93. tOfl.) fchon im a!
'arnuft [und rarnunft) teilnumft i
•guales.
hatlnilTe fließen aus den xomi
3. FolEsendes nähere ül ku raeii
7ie id und ied (dem goth. eif>,
dem d in t nicht blofl nach »
[im prael. fneil und imp. IitR) tt
., fobald fie im ablHUt kunen i
) eine ausnähme der t. 37S. gegd
rg. ausiaule t inlautsod n-ieder |i
fntden, fnidet; Tneit, fnite, tttH
<a, mtden; (jeden, (iudet; fM, f
nirlii fnide, fniden, nide, tw
I guth. |> unverrücki bleibt, foeij
Drefe merkwürdige [und h
1. mHiethochäeulfcke confontmlen. Ünguiües i09
lg d«r iing. mil dorn vorAehenden 1. n (dem m ver-
i»\ Qe Geh mvhX.) fobnld durch fyncope eines vocals
<( der ßeiion das 1. m. n. der wunel berührt; haupt-
ift der des fchwachen praet. Uit dem unterfohiede,
t in eigenth'cher Verbindung der inlaul nl nothweo-
zu od wird, auller eigentlicher Verbindung hlnge-
I Dt und nd gieich^ellen , z. b. knote, k^nde (ct^no-
I und fd^icbergeltalt rümte, rämde, (eiceiHl) wolle,
Ide, bevilte, bevilde. Unter dlefer beßimiuung [teile
n mit Lacbniann (rec der Nib. 212.) die regel: daß
ii I, m. D. jedes (inlautende] t gegen d verlauTcht
rden dUrfe, aber nicht umgekehrt (kein d gegen t;
t wilde, ander kann es nie beiden wilte, arter). —
bei dem werte zan (deus) i(l der Ilngualauslaut (l9n-
, apocopiert ([. ISd.j, inkutend aber dislectifches
tranken. Die meiden (Woirr. Gotfr. Conr.) machen
»;pl. zene, dal. zenen; einige zane, dat. zanen (Herb.
t* 37') einige zende. ddt. zenden (M- S. 2, «l''222"
nlf ii^ io'' i9* Hai {7ä.) einige mit rUckumlaul
,. xaoden [M. S. 2, 131'' klage 188*.) vgl. unten die
-\. PDr väfön {phafianusl Parc. 69* Wilh. 2, 61' Bit.
' (:vSn) fetzen andere väfnnl, v;Han(!es Georg 29' Or-
ii mihi IHH. M. S. 2, 192" ü' Friberg 9*25'') vgl.
i franz. faifan und faifand ; cbcnhierher kann mau
lan, triftandes, trillran, tridrandes, Iridant (: hantFrib.
; züblen, das f. trillram, wie prtanl (troj. 1 80'' : gelant)
prla'm zu Heben fcheint, doch bat Conr. neben priant
der prJan noch priam, aber die volle form prtamus
ifig. In deutfchen Wörtern mit ausnähme jenes zan
die auswerfung des wiirzelhaflen Zungenlauts nach
raerhört. — 5) hiicbft feilen wird von R das t apo-
liert ; doch linde ich Wilb, 3, leo^calf. gebras (f. ge-
itl) : was, häs f. bäll (Herb. : äs, 6neAs) lls f. Uli (ja-
. Herb. : pris) welches an das oiederd. is f. iR (Mo-
[51" 57'' : gewis) erinnert, vgl. bei der anom. conj.
i fchwankende praet. nmofc und nmofte, wilTe und
He. In den zuf. felzungen lufTam, mafboum und
Hein Icheint IT. durch aHimilalion aus lulHam,
<[LE>oum , landein hervorzugehen (f. indelTen f. 416.
ler las). In folcbem fall muH aber wie bei eigentli-
ler gem. kurzer vüc. vorllehen, d. b. aus gruojfal
ird kein gniolTal. — 6) inlautende t und d pflegen
^ufig auszufallen, wenn ein l der flexion nachfolgt;
»il ihnen wird lodann jedesmahl das zwifcbenliegende
otilole e fyncopiert, vgl. fchal f. fcbadet (M. S. 1, 106")
lungert wird, zeigen die belege, es heifll nieh
trit, bit und das ilt inorkvvurdig, weil fyDcopen c
pen- und kehllauls in analogem fall eine foicbB
gerung iincli lieh ziehen (f;it f. gil>l, lll f. ligH.
wob] macht eine (Icbon f. 345. aagefuhrte) au
kit f. quidet, welches M. S, f, ii*- auf llt reimt
fcbeint die zuf. ziebung alt und Bolhweodig>
notbw«ndig iH Ge Tonil nicht überall, es ^
wobi fcbadet, fniidel, loldet, rltel etc. beiß«)
beiOt felbd lieber Fo; nur Im lobwaebeD pml
fie es oft (f. die conjug.). — In Tödol (fedes) f
erfcbeim die fpur einer uralten media [often f. 21'
gleicbbar waren winder und mandel (f. 394,), d
anders entfpringm, fedal aber heillt es auch ii
(TH) unmitlelhochdcülfch, becbaens in (
nam^n fthMphilüs, ih^ödÄs, Über) vorkomment
Holt des t und b nus zwei verfchiednen ßlbeT
kein wahres th (dietbi^r, waltber, d. i. dieit-hi
f. 3i*.)-
(Z) fortwährend zwei Hufen des lifdilnuts |
163.) obrcbon lie die hlT. an ficb nicht unltirfc
Vorerft aber lehren es die teime, denn auf er
wSre er; (<>r Hz) auf falz [ffil] bal^ (ha! «;) UH
wt^egen hir? (cervus) richtig auf ir^, mir?, (i
reimt (Bari. 256. Wigal. 208. Ceorg 38') ; ferner
niemahls fchaz ; va;. fite : bi; etc. Sodann lehrt
aus dem z, nicht ; entfpringwde fehreibung ti.
lieb beHiiiigt den unterfchi««! dn« in ont*n im.
hIT. zuweilen fUr i (niol
I. mktetbochdeHtfche emfinOHtm*. imguaies. 411
I) der aniaui ill Itellllnilig e, niemnhis ^ - (wiä bei den
bibiiiled pf, und nieoinhlt f.): A\e{vr doutr<*b»n niis-
■ fprache nigen lieh auch fremde wflrler: Eflndäl, löp-
Ut. itmier, iHets etc. Der laut ift gnnz ü*] , anders
vielltitcht in einzolnen mundarien; «ne aber jüngere
■' hff. fWekheriina beilr. p. 46. 88.) pebrmicht aaffallend
fcb. fc. rur z, als fchdgen, (cbäch, Tcn-ei ft tagen,
sAch, iweii'heut« noch bort fn»n leliics worl zuwel-
' len fchwei aiisfprei-lten . Die reine mitielb. mundurt
mengte gewifs nirgends ihr z und fcb.
8| in- und amhulenU lt«ti«l z in den < verbind UDgen
fi. Qz. n (oben (. 395.) durchßHnglg und häufig; in
Buf, fettungen wie ffinfzic, zwöniic, Tumer-zlt elc.
ilt I kein wahrer inlaut. Nach vortlen fellrter iJnd
. zwar a) nach kurzen in der regel nur auslauicnd, der
inlaut n»ndelt es in tE (Aatt zz). Die wiehligllcD be-
le^ find; fchai (ihetnurus) krai (fricatus) wideffaK
(repu^iatio) traz (contumati») glaz (gbbretum) ptaz
(ictus, kotocz 132.) Gz [Tedes) underviz (difcrimcn.
Pare. 55i>] fürwiz (curiofltas) fliz (Iroj. 8i« ?areus) roz
(piUita) kioz (caudex) duz (coniraodnni) Urdrui (mo~
leilia) : wird, was doch erft TpHlerhin und unpewöhn-
iich pefchielu, noch inlautendem tz ein e abgeworfen,
h enlfprinifl ebenfalls der auslaul z, als diz : wiz
(a. Wald. 2, 191.) (l. diUe, witze; fchUz (j.iculator)
f. fchutze (alth, fcuijoj. Ausnahmsweife muß durch
fjncope das inlautende tz zu z werden, weil ti we-
der vor noch nach (ich unmittelbare berUhrung ande-
rer conf. verlriijrt, vpl. flogzon (volttare) it. fiogitzcn
(üockitzen?) bit'kzen [niicnrej II. bli'ckitzen; fazle (po-
£uit) fl. felzete, fjjizte (acuit) f. fpilzel«. "). Diefes
z vor t vergleiche man dem f. 379. verhandelten p vor
l, da fich auch die auslüute z und p enlfprechen.
^) nach langem voc. ift iz unmöglich ""), wenn es
•) Daher zuweilen feliKiio f, fi^U-riene (Moro)f »*'• foRor
bar7 [t. barls auf Tviarz fiercimt) Rpfchrichcn Iteht : (le-
rarie als ■wenn, liäUen wir [> , die()fr t. dieth^r ftürdc
oder wie das org. ch und c-h in lichamo uuunlerfchie-
(leo find. Spiller kommen fchreibuniien wie friilar oder
rrililar f. frideslar, Lfritflar genug viir.
"■j war« anch ein f fiir pf, vor t in Bleichem fall zn be-
bauplen? Halle, kaiufte und nicht llapfle kampflef vgl.
den reira auf fanfle M. S. S. fSi".
• '•) Wie pf und ck aus gleiohciu gründe. Doch panz tlimml
IZ nicht zu dieten (f. 170,} note") vgl. die eben voraus-
gehende note.
41 i! 1. mitleihockdeutßhe confonantm. Intfuak».
gleich fehlerhaft hH. rchretben; aber tT gewifs ift ei
höchd feilen. Die zum iheil fchon f. 163. iMMUbrl«
bedenklicbeo ^Ile fcbeinen luir folgende : kriute
(crux) weil alle hfl", c haben (Nib. 3630. 3938.), und
im Tit. reitnt es mfhrmafals auf fchiilie (borror) wel-
ches oSenbar von fchluhen und dem freq. fchiubiUea
lu leiten ift, aus fchiuhiLze,, Tchiuchze zt^ Geh fchluu
Euf. ; durch contractinn kann aber auch in a&deni
föllen eine fond unerträgliche Verbindung zn-ifchea
voc. und conf. enlflehen. fragm. W reimt iriuit
auf ein dunkles gebiuze (Rridor, clamorf) gehQrie du
zu dem f. 3ö3. angeführten biu;, fo kannte gebiuze,
folßhch auch kriu^e richtige iesart rcyn. Das neoli.
kreutK oder kreuz (mit dem z, nicht (Haut) d»rf I«
wenig irren, als das neuh. weize ftrilicum] retiea
(irrilare) beizen (calefncere) beiien (acoto maoararej
da diefe mittelb. enifchieden »ei^e, rei^on, b«(cn
lauten und auf hei^c, heilen, geilen, Ameiipn rtc.
reimen {Iroj. SSMlB' Georg 35" Parc. 99*M.S. 2, 198'').
So falfchlich in den falT. reitzen Il«ht [Nib. 8328.9178.)
ebenfo falfch wäre kriiitze, fur kriu^e aber fnracbe
der [t laut lu dem neuh. fcbeuniich, von jenem fcbiDse;
enlfcheiden würden reime auf fliu^e, giir;e, g«-
niu;e etc. die ich nicht belegen kann. Mit vocalkUr-
krlltze lüJit (ich nicht annebi
h rmtteikochdeutßhe confmanten. UngwUeg^ 413
9) das rn- und auslautende ; ifl uiiigekohrt nach conf.
feiten, nauh voc, hilufig, Hit conf, vi^rbiedel es fich
nie organifch, btoil durch fynoope, vpl. hfln^j f. häo
Pj: bir^, elbj f. hire;, eibe?. Zuweiten ändert lieh
dflDD ; in z, Conrad gebrgucht wirklich hira (cer-
vus> und reimt es euf wira (aroma) iroj. 79'' fcbmiede
(313; oder wäre ein wir;, nire; anzunehmen ? Von
würz , gen. würze (herba) ift diefes wira bei Conr,
lelbn verfchieden, vgl. troj. 137' (chiniede 1S96, ob-
gleich die herleitung von gewUrze (condimentum) aus
wnre (berba) alles für ßch hat. Es küme darauf nn bei
Conr, einen reim, der bir? mit ir;, mir; verbände,
Hufztifinden oder nicht. Tiidelhüft aber wird wirzburc
II. wUriburc (herbipolis) gefchriehen. Auob pelte;,
pelKs (peltis) Parc. 55' Wigal. SO. 31. kolocz. 363: 118.
veAUrzt Conr. in bei« {troj. 45") ; Tninstac {Parc. 106')
auch nach dem iJeuh. Caiustäg fo und nicht ramcl<ic
lu fprecben *). — Das ; nnch vocalen beflimmt fol-
gevj^r ;grund[atz-; nach langen ßebt in- und auslau-
tend 5 (nie 55) nach kurzen auslautend j, inlau-
tend si; man fchreibe folglich a;, ägen; ^^}tt hi^-
Ifin; gruo5| oruejen, gruo5[e; ageleiso [fludiofe) elc.
Inlautend nach kurzem voc. knnn kein ; Aalt 33
(wie vorbin z Aatt.tz] durch fyncope pii^glich werden,
z. b. hajie f. hangele, weil im fchwachen praet.
nach t,T. nie e ausgeworfen wird; den grund ergibt
die conjug. , ja der unlerfchicd zwifchen z und 5
Überhaupt beruht hierauf. — Die in- und auslaute ;
fremder Wörter beurlheilen fich nach denCelben regeln;
das auslautende ; (und nicht z) bezeugen eine menge
reime, karriö? : gröj etc.
i) die r. 154. bemerkten Uberbleibfel der alten ten. Halt
des zifchlauts dauern fUr ht. ft. ft. tr. noch fort, man
fuge aus f. 39i. uiinter und mantel hiniu. Das otfrie-
difche kurt") findet lieb in der beinfchen und thu-
rinti-ifchen mundart; Herbort bat kUrie : antwUrte
(o' SS* hl* 56'') dagegen kürze : wUrze [^T 70*} Heinr.
v.Mifen kurt (v. 2i)6. 4782.] auf geburt, fo wie (v.355.)
•) Im 1J. jahrh. noch famejlac; bei T. 18, 1. 0. III, 18, 68.
racnba^dag merkwürdig Tur (ebba^dag ; gotb. Tabbalüdags
oder Tabbat^dags.
**) Keben diefem auslaut aucli kurti (brevilaa) I. 1, (3. hin-
gegen kuriero II. ii, a*. kunil JV. 7, 85. kurzüchas II. J(,
30. kurallcben U, 9, 147.
ietd. ,nhv j
iiiUnchn. Traßin. Ti'irien. Dtvs.ayntablig flinrtütV
würe einziife [pur einer vtrliQChdeutCcbVDgi <
wahrend Infi, lufteu, f^it etc. iiicl|t 2U> Inj
weriluii; vii.'lleic'lil ülmr bedyrf die wurjel ijei
noisli aoderi^r uurkldrung (vgl..,g(tlb. rvOgjan,
.'feöfjan) das Gt enlfprich^.dei», .»>i«d*pi. .flhV !
wie lucht f. lufl), auch, fcönotai oin , "
fiuruca HU fpißl royn; duflizan flürl.
' richtige leBart.
S) rchwfmken m irchon t uod 5; iwifoherf 1
findet -gar keine ftutl ') , ImeMchlet bei <fen^
laut pf und f, pf und ff, zuweilen fchwank*«
hiftorifch'gellöfi frtiliere 5 in a Über, wie Voi
' bin, beiz gezeigt worden und Tioch deutlid
neuh. wertien, reiiKcn etc. m'etfehen Hl'.'' —
gang des ; in f wurde f. 17't'. berllhrl. Sei
ausiprnche unlerfcheidet das ausi. 5 uniherkli
■ der blöden- fpirans, daher bin und wieder bei
■ men, ni.15: genas, amforias - fjrj, gras : ga;
lOo"'- 118«) wis : Als' [Flore f) Hrö5 : bös
2, 236'') was ; ba?, fn?, ad^ frmgm. IV 18') eli
rad verhehl es in keinem Folcben reime. Int
i(l der (ebier weit fellnar, erd tfHere w^rke, y
Titurel, reimen wohl rollen : fl^n «der k
gU^gen. Hiermit Gnd die organilcben. bere
Holh. ■'} und 'Olth. vor!
iAiniUdJuuth^euyihe eonfoMnten. iin^ttales. ilfi
MteD. Oi(i [dieinhar Reichen fiille buo^te,
o^Le e\c. ^«Ilfltleii durchaus keine talche verwand-
I in gruofli«, buofte; noch «enigor kann das initf
I. fute EU Halle Mecdeo. Bei der inclioation des
kODdle daftu aus äatfiix ealllebn. (vgl. da^ter otieo
03.). AUnemeiD ^ilt wiDat^e (propfaeta) vermulblMh
w.fa^ verbanden, d» ficli foali die alle eodung -ag
B^, ig (wiQege) verwaDdelt haben wurde,
«werfen des 5 ßndet fich a) in dem verbum ]it,
"lie f. fä;en, Iffigel, liej (pl. tiefen, niemahljs
^'näheres Ulier die fchwunkende'voJIe und conlfa-
ie Form bei der eonjug. Die aiiplogtn Tel-n-jlj;e«,
^ etc. contrahleren nie, b) vor dem füfjerlatfvftp
läin ; und der folg. tonbre vocal aus In gneft^,
H, lefte f. gmpjifte, hejjille, le??iHe, feftenr rtiiltp
SUletid gröfte, balle. Aehnliche fjrtböpe der' fbl>-
Sfh uod r in btfene, boefte f. hcfehifte, bcelille tafU
Abtfieh, dafi fie anch bei 5 w^eh feirtei'' dt!ip''r
Rb ausspräche ftatlfiadi?^! — 7. wird fyncopiert- 1h
Itt rpofilusl befat, veflaV, enlfnt f. gelbzt'Ofid dt^
fni>lzet; eine merkwUrdif^e Fnrm , da 'fleh thcÜs im
el. nur f.izte (Bari. 58. Mniia 10. nie Mp] , Iheils
den analogen beizen, wetzen, letzen etc. nie ft,e-
, gewal. gelal, theils gefat felbft nicht bei allen
Hem, fondem nur bei einigen findet, vorzüglich
mher (Marin 21. 69. 1(2. (62. 173. ^9I.207.) Hartm.
. 57") Rudolf [Bari. H6. 130. 2t0. 3.16. OH. mihi
1. 1797 etc. wellchr. Schütze 2)1, 8i2.) fragm. 17"
olf. Ö8' 59* 60* etc. Niederdeulfch ifi dies gefat,
wohl es ebenfo aus gefellet folgt und hier auch
kitch fate (. Teltede galt, darum nicht. Wie beim
zeworfnen d. t. (oben f. 410.) erfolgt durch fyncope
z. ?. auch keine Verlängerung des kurzen wur-
■ocils.
B] zur Uberficht hier eine zuf. Heilung der deut-
würter, welche die einfache fpirans behauen:
fgramen} glas (vitrum) twas (fatuus) bafe (ainila)
Icpus) nafe {nafus] wafe (cefpes) vaXe [radijt] hafel
us} vafel [foboles) Irafen fcurrere, fragm. 24*) ma-
uber in ligno) efel (alinusj liefen, wüten, genitfen.
iptifana, aus diefem fremden vvort?) bi'fnic (fco-
wife 'pratum) rife (gigas) clifen (hunc) kifel foal-
zwifel (furca) wifent (bubalus) mos (mufcus) hofe
■A] lofen (audire) pfofe (inarrupium) fuS'(ila) Ufele
deutfche eonft
cMlu) Witb. 2, 85') «s (cac
«) pfnAfen (idem> rtfifi (iM
If. 60* 61*) ksfB (cafeaa) i
(caDUs) wtfe t^piezisj ff
[jM^uilo) ztfo (rei^las) wl
(oectere) rütw (cader«) p
Ids (über) r&fe jrofa) kAf«
I (vaftaro) nrfeo (laudara)
nfts (mus) (Cls iflfitiar) gr
{rete) eiie (Mmor > hu<
Te (lt«r} (reite (periculum)
veife {orpljantu} weilen (g
(perdere. meiHei)!,. H* i3
1. CrteTen. friete (frifu) mie
•re [gjaudula) ^oTe (Tei^i
3S («cer) ros |(equus) kui
sn inl«Mt ft. bekonimi,
[as (qqus) *j vielleiW)l auclt
-igit in r Vfirwandellc T., i
Igolb. bafi, kaß, mäis , räi
i'OS und Alph. im eioJx
■fo bedeul«a [fgolh. odilv^
7. uod oben (. 343. not. *
Dien b und t. wurde r. 311
lehdwtßhe eonßAoHten. linguales. 117
ST zu erwägen. Nach a ia fie frtiit ausnahiha dös
mijinen» hatle : geftatte Knrl 64") woht nir^erlds 6)(i-
ruDgeo, es heidi hlal, hlnles; hi, Tates, geraten;
I, glates; fchale (umbra) llale [öfiportunilss ''] va-
etc- , DBtllrJich, weil hier kein folgendes i iiiif die
doppeluog wirkte; aus demfelben gründe enircbiedno
I. nach e, als bette, wette, ffllle (nrgilla) erreilen (err-
i) Zellen (dissiprtre) doch mit auähalinio von hkler und
r, welche troj. 50' tchmiede 1890flunipf reimöti (Wilb.1,
' Veter : weter, doch Amur 13* etter: \v«tler (iNn^etid).
t e fönft kein tt, nur t, delio mehr fchtva^ken
> «- Beftandig tt. haben hilien, litler ftreraor} fmitte
feafahri); rilter mag ßch im verlaufe des 13. jabrh.
"•«Jfcell haben , wantm mieden ronll die ültepen dic^-^
**«^ reim auf biller? erft Conrad gehrsfleht ihn
' AT) und einige andere M. S. t, 37"; freilich konntit
Cumpfreirnig auch nitlil Voi" [? auf Ungewiler)
^Itehf. wie der f. gall. Parc. fchreibeti rilter, 6er
^ **,, c«ln. Wigai. aber fitei'. Früher vind In 3«t
^ fitei) gewüs mitte (medium) drilte (terliirs) ddnn
*^ Hm) (chnn allh. , ausnali ms weife ftehl noch drite
aria 9:. Wi-am. ;S)b) und eumilcn (BnrI. GS. 337.
»"*■ J'), Einfaches l gebührt den Wörtern (ile (mos)
iWS (gradus) fniles (mafc. fegminis) fnile [fem, buc-
rfä) fchriies (palTus) *") rite (febris) bite (rogo) btten
l?*Pre in welchem wort man ein tt. erwarten foHle)
*^ Btierall den praet. liien , miten, Rriten, fniten etc.
*"*n die klingenden formen bitten, filten, gefnilten
WS. 1, 29'*) oben f. ,384. Nach o haben It die «ör-
* (}iol, fpoltes, fpotten ; rotte (lyra) rotte fagmen) olle
■ pr.) wiewohl nicht durchgehends , Rudolf gebraucht
] Verfch. Ton ilat, gen. llele ()oeui) and Aal, üailea (lidUs).
j Die nom. fchrite , trile , rnile vermulhet Lachm. ausw.
XIX. XX., (Slfrile leuchlel mir wenig ein); .len beweis
wurde ein allh. fcrilu, trilu, fnitu oder fcriti, Irili,
Tnili fuhren ; gl. monr. 137 üebt man nicht , ob rcrill
parruE [g. oder pl. feyn !o\\ ; gJ. herr. I81>' Ichrit (patruB}
nicht fchrit«. Das Uumme e Tcbeint treilich in [clirite,
Irite, rnite [wie gewöhnlich in Hie, allh, ß(u) aus dem
reim Ate, bile, mite (alth. milij zu folgen, nur nicht mit
^ewifeheit, da ausnahmsweiCe Qt nnd mit ' flehen Inlien
I. 37(.). Bei unspocopierlem e wurde die ruc Idtehren de
media Tnide enlfcheiden , nUhmc nicht der Itaium Tnideu
1^ 109.) nach iLufzem i ifberail len. an.
Dd
iten (Aumpt, {: Bari.) Und rolC
D*- M. S. i, 432'. Eintacbc« 1 u
tele, böte,, role (rhodanusj m:
I, gcfoten. Nacb u in dea bSid
buteo , fuien , Qberbaupl kei
:Ue (lUguriucD) mUlh] (mudius} t
•len (larbare). — (DD.) gar ni(4>
DQ in fremden nanieD wie Udt
— (ZZ.) theilt lieb in u ud
■'übnliah, ta (luneilen c udU a
bl allgemeii], der f. gallt^ Pan
31 auslaul, v^. (att : dirait 37
itze) ; icb bediene micb Ubepl
tiger wurde das einf. i Ibr li
tehca , iiKo von keiner iaIauU
H nur vou einer iu- und Ksi.
e)j). Diere aolichl belUlligt &&
iimng des zi und ti iui audaul«
'klicber gem. nur dem inlaut te
de pf. fiodel niemand anAjlGi^
den tDlaiilen der vorltin beim
ilze (/elis) lutze (pes) raUflu tjP
?rO euele (n. pr.) tieUo (reWl
Diil,a} foLzen (ponere) erg«UeD |l|
i. smUtütodtdeutfche conjmmlen. linguales. 419
*) wahrgaoommene vermifchung gründet, io u-el-
/iallnur antlitze und «nlluite rechlferlig find, viel-
«Jas verkUnle anllit (Flora 28'' Morolf &'■) antuie
i> <!*.) fcheiot bodenkJrch. — 2) von 55 hier ei-
t>^ifpiele: gasje (plaloa) vajse (Vafe) ■ wa^er
»nassen (odilTe) la^en (reUirdare) ne;;e (modor)
C«acahus) nesiel (urtica) fesjei (M. S. Ä, SiS«)
(culler) e$;ea. fressen, nie^ea. ver^e^^ei).
(tcire) bi^e (morfuj bro^jen (ü. S. 2, 108')
gussen, nUsse (nuces) flüssel (clavis) driljKel
» > IcbUsjel (palena).. — (SS) in weniß Wörtern; wns,
<««cfflm) heOen. meOirtclaunchak-um) tfffe (uftfiua)
*^.^=irc, UO') rnKTen. wiffe, welle. genilTeD (wrluiu)
»*" -niffe zuweilen nUlTe) roa, roires. kus, kuires. guffe
» , 1*0'- Wilh. 3. caff. lor «Ö7') in lelzlerm »ort
Stx dunkler Übergang aus 5 (flamm ; gießen) der
<ft»- fehon im allh. findel (f. Hl.). Auch Uli Til.
^■%'ft kuITen 1 gUlTea. Aoriftrdeis in den firetndea
* KoalTeDle. malTe. elTe (alTis) ml>n'e.. pr^lTti. de-
y «t«. In wlITöge, freiffam, JufTam (».inniiJierl) be-
** Och die f. iweier )ill)en. Von IT, für Ijs unten
'"lautende lingualverbindungen.
*^- häufig und wie im Ilrengallh. TW. gebührt
ipnuich nur folgenden: twdtc (mora, ebenfo Iweln,
lorari, iwalm (lorpor) twar (hebes) und twürc (nnnus).
«hr unorganifch bekommen es aber alluiählig auch
«shen [lavare, gilt vorn menfchl. leib, wafchen allge-
seiD auch von fachen) Iwehele (mappa) Iwörcli (Iransverfus)
«ingen icogere) ft. des richtigem dw. Der f. galler
P»ri:. gieir. 'iw. etc. haben diefes faifcho tw. überall
W>»n. - DR. wie im ftrensjallh. DW. verliert fich im
nfe des i:i. jnhrh., die atlelien h(T. kennen es aber
"et, und fchreiben dwahen, dwehele, dwürch"") dwin-
O, duanc, dwungen, vgl, Maria 15. dewanger 86. dwun-
* lOi, dewuoch etc. neben belwungen 5. 119. 153.
', Oben !. 167. note "'*; die vielsenalLigkeit dieCes wortB
nirhn nuch der eigne utnQand, dafs und T. nl zu nn
aflimil leren, annuzzL (T. 7, B. 0. III. 81, B9. IV. S3. «0. V,
i, T. woneben I, 5, 5t. aiilu!:zos| W. i. 14. hat aniluzze.
) Hieraus folgt, Co wie aus der verrchicdenbeit der auslau-
lendeo conConanz, dars (wäre, Iwßrges mit dwercb, dwCr-
bes unverwandt ill.
Dd 2
drei org, ganz verfchiedenen anlante tw, 4
drUuken niiid, SL. SM. SN. SP. SPR. ST. 1
beliehen und nicht Tchl. Ichm etc. wohl ab
olth. [c. fcr. ultcr in SCH. SCHR. Daß die
viel frUliBr begonnen hiihe, wurde f. 473 —
than; die meülen denkmahler dea M, jabrli
reils ich. fchr, z. b. die gl. berrnd. In M
bald Tch; im mUnchn. (r. des Wilh. 3. an
im gielT. Iw. onKuhieden fch. fobr; nur der'
(der gerade das anliiulende ob IVatt k hegt) I!
(c als fch, und vor allen TOcalen, %. b. fet
hell, fcciup, Toicr^. IK bei diefer verfchieil
bung auch verfchiedene »usfpracbe? odef
dietelbe auafpracbe anzunehmen , es (lebe :
Tcb gefchrieben f In letztem fall aber welch
111 die richtige, fo oder fch'^ loh wage kal
düng; zum theil wird lie von der anlldi
welcbe man Hch Über k und ch bildet, h
tem Tcheinl Tch bald aus h (fcfaumpfenliun
bold aus ch [Ichapel, Tchanze, TcbSvalier,
iO'' Chevalier, Wipal. 170 fogar züvalier) ba
f 2\i entfpringen (fch^nefohalt Parc. :J6' i8"- '
fchal"*), fchariant Parc. <88', im Wigal. I
I. iKiU^hochdcutßhe confonanten. kn^uales. 42t
B iitlaut Teil. Andere bS. (etten^ wolil iSeh f. Tcli, »\s
kioaälAkodM-, nnd felbR Fttrc. 422'' irüUnpfflnxfin.
' m— und auilmtkniie linpualverbindiin^en . Von SCH
k das faabea beim anlavl geragt«, n^brend die %l. b«r-
d- Tifcb, e^ifrii. rsetifclie etc. fcbreibeo, hitt der (. gall.
►*- und cöfn. Wigai. ofl noch vife, tifc, viTcjere etc. Die
MitgßeQ beirp. find: aTcbe (cinis) afche (pifcis) närchen-
ft (rofagus) wafcheo (Iflvare) nafcbeo (lifpirire) cWI-
^fl ^genas cibif flav, cbteb, panis), carratcbe (vehi-
'">) barche ffecgris) hiirnarch (Ihorax) pfafcli (via an-
•) taicbe fpera] quaTchiure [vulaus] mniifalvü^fcbe
c. **0-) dr^fcheu, erlefchet^, pfnerchen (fremere) vifch.
» wifch. frifeb. rifch (vef;elus) mircben. hifchen
U(ire) endungen -Ifch, -ifcbe; frofch Irnna) rüfche
r) Farcbe (oorium rubicundum) nufche (fibnla) lUTcben
9t. 4 5<t.) fleifch freifoben (fando audire) beifchen
4»'«) rüfcbcD (Mdere) tiufch (ft. diuUrch) kiufche
H} gebiafche (fragor) getiutcbe (fallacia). Von conf.
k *rtX' Iah nur liq. vor Sciv, vgl. falfcb ffalfus) clift-
ft ^W- pr.) wtRircben {optare) menTcbe (homo) hei-
Idk (gemilis) berfch (M. S. \, h\T) toerfcfa (ftultus)
ttfccö (inquirprci, d-.rb jiiicb f. in hoflLh a. Imvefch;
fioii nrieiÜ fjncDpierle oder frcuido wiiMer. Das fch
Jen 'femden wörterD verdient befondere aufmerkfani-
,i; E>*^ich dem anlautenden gründet es ficb tbeils auf
(tafche, lafea; üafdie, flafca; hafche, afcia) •) tbeils
,1 eif blofies f. vgl. bamardi, harnefe, harncs; pfafch,
„flos, t>as; wäfelie (voraus) falfch, fals, faux und clinfchtW
^«ie Reis im Parc.) ift nebliger als clinför (M. S. 2, 6'-^')
gpM verwerflich aber clinRefor oder clingß^or ; die rom.
quelle kann clenfor gehabt bnben [ens ^vandelt ficb in
BW, »ie cenfus in eins, vgl. oben f. ÜSS. 39.^.). Da die
nrnaDdlungen des f in fch Reigen (noiih. laufchen, herr-
Ww, wirfch; altb. lofan, herrifAn, wirs elc.) fo fcheint
*'' daraus die dem neuh. feb gleiche ausfprache des
*ttelh. fcb [oder fc) lu folgen**). — TSCU. fehr fel-
f*, vgl. getfcben ; ftetfchen fM. S. 2, 190'') bisweilen in
'ftnden würtem Halt fcb, als muntfalvatfche (a. Til. 12.)
lalfehiure und quelfcben. — SP. nur in : hafpel (trocb.
') Zuweilen auf j vgl. antchouwe (anjou) fchoie (jole).
*•; tmgedrehl wird, aber feiten, fch zu f, vgl. erlado (f. or-
lafchlei. elall« Bari 8J1. Wilh. 3, iBOk 410^. oiAen (f.
eifohten) : leiften Maria il8. fris (II. trifch) : gewia
Wilb. >, SC.
ieutfiehe conjbiumtm. tmffi
, 48* ita cod. calT. , vfcl. <]
inrich r^ifpe, nnd rafknifx^i
quifquiliae) efpe (arbor} lefp
i, 169* a. lefte) vefper (ab
s) rifpcn (plicflre Wilh. 1,
26') wifpcl (Gbilus) zifpen
•s mag noch andere geben
God, z. h. ein defpen (<
iicbt bierber gebärt zwi-fp
Georg S*" koloo 99.) und
fr. belli 25* vgl. Parc. i»"
in sffvv« (dexlera) f. zef
[rchmiede 1568. kol. 152i
i'fwen? delTen bedeulung i
jedoch dunkel iH. Verflän
er reim iiuf Effwen , nämli
vcrglcichun^ des f. 250. a
(aridus, aridiUle »rper) j
) beiOl torridus, paltidus
jfi anch in der Ich miede
ST. haufjB, bier nur einige
68' 1 tS' wo Anllcn fehlerbi
nllcn) waflel (p«nis WJlh. S»
Pflro. 60* und Wallh. 1, 43!
' ämtüeikßchdeUtfche can/httünten. guHÜraie». 4S3
f'ow o) in der Verbindung mit liq, und hier Tchrefbe
, at. b. tcbalkes, benke, Aarki^n von den auslftuten
baoc , ßarc , da ein iplaülendes c vor e , i etc.
9» -wjsfcheo würde, ß) nacb voc. lediglich bei con-
^ Lzzs^ D , Ratt der geminata uüd hier ziehe ich wieder
'.^^r— eibuDg c, vor, als blicle, ructe (V, blickele,
weil Si6 Ibi. ten. vor t ia^emein der ausl. teb'^
Hebt und ich im auslaut c fclze (bljc, blickes).
g ~ diefe parallele auch auf die Verwandlung der
^■^ . in c vor t erflreckl werden dUrfe? (fuocte f.
baoele r. hengete) i(l oben f. ;i80. befprochcn.
^=^ "3itiger als die fchreibung k oder c [die theorio
* hts wider und die cbnrequenz forderle felbft
^ ~^vneiDes k und kk, wie p und pp) ift der zwei-
-^^^= len k und ch, nicht fowohl der Tchreibung,
^"^*^^irk liehen ausfprache nach. Ich bemerke I] da
^^^^ ^ und zubgonlauL ftatt der golh. leo. p und t
pf und z gelten, warum greift nicht im kehl-
^ afp. ch. Ar das goth. k durch? warum heiRl
''^- chieren, fchalch, arche wie es pfeit, woif, wSr-
*^*~li, ia\z, hfrze heißt, um (o mehr als in- unÜ
^^^**^ii die afp. wirklich gilt, Fohald vocale vorher-
**' ^. b. bri'chcn, brach, br:Vlien, nimmer breken,
' ^_^Jlken. Nun fchreihen auch in jenen fällen viele
' '^*t.leih. hfT. entfchicden ch und nicht k; einige
.1 -^ gule fchreiben aber k (c). Für die ausfprache
1 *'^ danach einzurichlende fchreibung der reinen
'■ ,'t*rnchl a) die pemination ck, weiche gewifs kk
d '^ auslaut wie einfaches k lautete, fac, fackcs;
'^' ^lickes; druc, druckes; denn folche worler rei-
-" "'e auf entfchiedene afp. wie dach, daches; (lieh,
■nes; fpnich, fpruches. Schreiben alfo hfT. dennoch
'"i fnches; blich, hliches; Xo ill das zu tadeln und
^^ bedenken für andere fülle, wo lie gleichfalls ch.
'^^"- b) wäre die afp. fUr die goLh. ten. allgemein
"■■^hgedrungen, fo hillle auch die med. allgemein durch
n. effetzt werden mUßen, wie lieh im ftrcngallh. zeigt,
*^. *^eine mittelh. hf. gewährt kras, taken, vielmehr
^'^ med. hier geblieben. Nichts natürlicher, als daß
an (lie reine ten. da, wo die afp. nicht waltete, bei-
'y'V > d. h. im anlaul durchgehend», in- und ausl.
''fj. c) für letz(«rn fall, nämlich die Verbindungen
' "'^ > rc lehrt der reim wieder die ausfprache. Nach
'" Si-undfalz f. 377. Iritt med. auslautend in ten. (ta-
■*! ^c; figes, flc; halges, balc; ringes, rinc ; bSrges,
'^Vißfie con/öiuuilQ«. gutltir^
liinen iinbezweifclt fnbülc (lc)|f|k
aakos) : laue (lang«»] ft«ro (ui^
9eD tollen iA alto eine glek^
Wollte man einwenden , daß ,
, äTpiriert wordep IcyD k6nii%
vilre dits ein fprung, da keinej
D \eo. uod diefa dani^ in afp. D
lieh feyn wQrde, für balch,. |
jDgcs iiDzufetien ; tbeils bew^
der ten. , indeni \bc , fic elG*
{hrach , fticlO vielmehr be||
(fac, bljc) reimeQ; nas abtf
es auch voB balc und jiuiG«j
dsDoh, (tarch GdcI alfo wIm
Imehr t<i(:k (dies) pch (vici.^ q
3) die falTchen Tchrcibungeo, j
cbes etc. macbeQ mistraui&i^
J. Ublicbe fchreibuns der w
sft elc und reden ^r eine ^
id fchreibung der blonen ten. II
"i. genug Kehl. Freilich enlda
jnd reime vermögen hier d\4
ioneQ verniöchlen es, inlofero.
ie mit einem romiin. c ^eba
och fonll (Ur den aQl.iut ch- I
iahbl verwBBdeft worden (felbd im nngeir. neben gre-
I crf^ae V(;I. oben f. S37. not. ; ini ruman. wohl mei-
JS mil g Roquef. 1, 71J*) dies kr. wurde bei 0. nicbt
(dir lu gr. nbep bei N. zu cAc (tJ8, 35, clirieabifo)
IKlh. hfl". rchManken iwifchen kr. und cAr, vgl. Nib.
(9, cbri«cben, Parc. 80". Ebenfa enlfpringt cbrienihUl
i d)n\rim 911s grimtiill upd gutr(ui durcb cio vermil-
)(leä k.; fcboD ein dip). bei Neugart 11° <>9S. vom j. 8B1 .
I'die form cbriembÜt, die verUnderun^ dos i in io
•p bei ckriccfaen, nord. grickir) vßrdnnkelto d*n ur-
jjPDs, ob im nord. grimhildr oder grlmhüdr zu Ccbrci'
\/ejf, laße ich bicr uncntfchiodeD. Auch b«i gudröa,
'iD wechrell der nord. vocal, v^Ileioht ift (cMrän
claiia im bochd. ^uotrdn richtig, woraus beb die
--0 fchreibung choulrän , chituUfm versündigte. In
K Wieb der or;;. afp. überall ungeyndert und bJoO
^IcbE. und aord. mundait fuhrt« ibr kr. ein ') —
fcs c. romanirtker wörlor wurde durcb die deutfoho
|n ^nedergegcbcn und ferne c , aber auob b ^erchcio--
»^1.1«. cunnenäre (das nord. guonvör) kappe, keie,
^Ck<nereQ, caßd etc. bot, ofl in denfelben Wörtern die
!• Diünd.'irt ein eh. fo enirpransz ein deutfches fch,
*eöappürü[i und Wulfraru fai;l nirLt ntifl^l, fondern
"lt\ (vorhin f. i16.), lu einigen nanien bat der f.
I*arc. tenuis in andern eh. z. b. kanv61eis, kamanl,
*-r clintchör, hingegen cbarchöhrA, bfiächurs, cbftchil-
™ot (cumberlanci) umi chlftmidi^ neben ctimidö {vgl.
50" '). Solche neuaufgenomniene namen hntten
Oer wirklieben ausfpracbe ficber die reine ten. fkar-
o'&) wie die rom, p. und t. nicht zu pf. z. wurden.
f* Wäre ein grund wider die ausfprache der afp. >a
iujfchen würtern , wenn iie fchon gefciirielien fteht, —
I 'elilerhaft fcheint k. zuweilen (l. eil, gefchriebea ZU
!S° in füllen wo letzteres felbft aus dem zuf. Holt zweier
"*D enlfpringt, z. b. frUraekeit f. frtlmic-beit, frtt-'
üKhdi. — 5) ausgefloßen wird k in mar-fclwlk, niar-
1*' (Psrc. tu'') infofern dieCen zuf. fetzungen das mit-
W. ntark ( allh. marah ) zum grund liegt. Das die
*™- vertretende c erieidel apocope in zwt (Golfr.) A.
"Ic (Wüifr.).
) Zur iiberßcbt des bisherigen ; in deullchen Wörtern m^-
'pMcht k meiltcns dem golh. k (welches nur in- und
ausl, vor vocat gewifs zur mitleih. afp. wird; dann aber
"wb dem gotb. g. nSmlicb im auslaul (bem. <') feiten
"u an- Dnd Inlaut (beu. i.].
tet, d. h. ei enlTprinst aus agi, und' dos flc««
es, welches den umliiiil erweckt, nicht das in i \
deltp g, denn in denfclbcn formen kann auch,
bleibt, umlaiit cinircicn, 7. h. teste, trept nebe
treit. Sodann fchvvankl das ei nach zeit und
and leidet auf theoretifch analoge fHlle ' gsr k^
Wendung; bald gilt ei aliein und ketD>ge z. li. l
mor) f. egete und von uralter zeit her tneifte f. 1
bflld' gilt Diir ege und kein ei; bald beiderlei nc
ander. Anfangs fcheint man es nur für ein ni
ege, allmählig aUch fUr age gebraucht zu habe
altem fetzen daher treii f. tregt, heidruöfe (inguc
He* fllth. hegidruod) envcit f. erwcgt (Wjlh. 9
meide f. megede , jiein f. gegen, geine f. gcgem
wohin auch die eigennamen meinhart, reinhar
hart etc. gehören, pcicil f. gelegt, leite f. legte,
f. getregede, gejeide f. gejegede el(i, die fpäter
auch nieit (. magei, klei^ f. klaget, geklett f. g
feit f. faget, gefpil f. gefagct, teidtöc f. taged
welchen fällen der utiilaul titiorgantfch ill, wc
megt , klegt , gekltal , fegt , tegedinc llattfindet
reim freilich kle^e M, S. 1, SOC- 2. 48'' 53" &i*]
muH manches einzelne naher beftinimt werden,
im allgemeinen möglich ilt; Wolfr. hat Itets gei
gejegede, nie getreide , buuflg aber gein ; das fulil
reimt Herborl auf reine, pemeine etc. Fllr neel
refrt (movett regte niemal
MhockdeutfehA',^ionßnmHen (futluralei. 427
1. und part. prael. Utieralt g Dir h an, Tobald
llaut wird, «Ifo lUge {iraxilli} lugen (trnxeruni)
■(traclns); niohl suslsulend zdc oder zouc (fUr
lg) Toadern z6ch {f. zAh) und bei tnclmatioD
Dicht zouger). Das or^anircb analoge (lieben
ler iricbts von dei' anomalie, fondern bat regel-
löch, flulie, fluhen, gellohen. Gerade wie tie-
fliehen verhaltea fich ztfaeil , gediben zu Itfaen ;
de bekommen Kfclr, gedftch , lige, jiedige, li-
di^n : letzteres bletJitregdreft'4<^cb,'lilie, (itien,
ß) eine zweite fttofe wandelt a'u»A den auslaut
fa) in c (rur g). Hierher gehören flahen, twa-
ii/aheti, praet. fluoc, fluege, nuogeo, geflagen' etc.
p org, form fluah , fluehe , fluoheh, cedahen
31 indin. fluoger f. riuoher. Und in einer a^-
ij. wird das verb. fehen (nie ahor gefcbcben,
«i gleicher fucht angefteckt, obfchon nur Tpur-
la es meiltenlheSs richlig geht. NamlJcb Wolfr.
F reimt gefähen ; pQJtgen , was die ausrpranbe
vorausfetzt und 191" ändert die anlehnung fach
-in faher, vielmehr fager '] ; wiewohl ich im
in folches faaer, hinsehen fnc (vidill f. fach-
A'ilh. t, 177'' 178") 'finde. (vgl. unlen cb,
.). Hierher fallt denn auch das allj;emein gUl-
uoc und genuoge vgl. mit dem coth. ganAlis,
Im niederd. und neuh. fchreilel dies iinoi^. g,
iter vor und ergreift auch die formen des praef.
zwagen , doch bleiben ziehen und zeihen , ge—
ja beide lel/tere kehren felhfL im praet. zu dem
'k (ziehen behillt zog, zogen). Der neigung
ler fcbon oben f. 182, im allh. meidung gefche-
n, indem hiahan, flahan, duahdn , givvahan be-
praet. hluoc, bluogun (t. hluob, hluohun bil-
1 ziohan, zlhan, gedlhan meiAcns wie im mit-
hen ; ja felbll der Gothe hebt fcbon zwifchen
nd aihum an zu fchvvtmkcn und hat tagrs f. das
ir. Die abhandlung der conj. «ird näheres erürlern.
.] zwei arten ganz verfcbiedenes urfprungs.
all der reinen fptrans h , nur auslautend in noch
icj doch (lamen) joch (at^gue] den praet. fach,
umgekehrter fall, nSmiicIi h lür g, kämmt vor Parc.
' «0 liht (t. Ilgl oder Itt ) ^ niht und M. S. t, 101<,
ptliht |f. pfliRl, pnil) : nihl reimen, vrL gihl r wit,
: (KJore 13* Willi. S, 1.) ; geGtit : pfliht troj. iH ifl in
gt, pQigl lu beCsero.
wUrd«Q Duch noch, docb^ .:^€m) da« h' .aftto)]
fbliliiar ^obliehen würe, nhdx, dAcb lautem.
3) ungleich heutiger iA oh (latt der goth. ten. wwr
vorhergehl; jedoch nur >ius- und inimilend. Mit
UDlerfcbeidet iicli vom voiigen wefenllich darin, i
^aueb im inlaute bleibt, wo 'jenes m h ivird. I
aob (inter).) och, iich (Geoi^ ii") kracb (fragixj
(mus) dacb (tficliim) vach (thecae) cemacfa (oCiW
(riftls fragm. 2i') flach (Daccidus Iw^ 4") fwach (j
iacbe (caufa) wüche (cuRodia) bacbe (baco) Irachfl i
fpache ( [urculus ) iniichen (parare) lacJtra (li]
wachen (vigilarp) lache (palus) bl^h (laminai
[pix bei Conrad elc.) frScb (andaX) l^eb (n. 0.;
eben (frangere] rüchcn (ulcüci) fprecbea (loqui) i
(pungere) trechen (trahero) ijtchen (ordinäre) ich.
dicb. fich. unlieb, iuch. pich (pix, bei Wollr^^
flieh. Ilrich. gerich ( vindicia ) äfwicb ( fraus)
(fuga, livl. cbron. 71'' US*) endungen -lieb, •
michel (magnus) Gchel (ihlx) ßcher {certus)
(cicer) die eDdung -icbe (Dfricbe, alauda, m'
equa) jocb (juguin; hlucb (tnincus) loch (foranleD
(figiira in tud. latr. ) woche (hebdome«) knocli
kochen (coquere) rubochea (H. S. S, 10^'')
(dictum) brucb (fraclura) ruch(*dor)*) ; fcbicfa (lad
rpräcbe (fernK)) r^'ichu (vindicta) bäcbe (bacdtud
(n. pr.) äche {Bqiiis gr.) läcfaeole (rortilegtunM
und ahal. fa^rade naniet
iHätalMochdeutßht conßmanten. guttimle», iS9
ifUs) «oh (quercus) fleichen (clnm inTerre) fmei-
a (adulari] zeicheu (GgDUm) reichen (porrigere)
i {negrotus) riech (afpef) kriechen (graecj) krie-
1 (fcrpere) riechen ( foniun] dnre] entliechen (re-
lere) ouch (eliam} gouch (flullus) louch (cepe)
;h (fumus) buoch Hiber) tuoch (pannus) fluoch (ma-
ctio) ruochen (curare) Touchen (quaerer»). Das
ige lapbeo (videra) bat lieh aus dem org. hlafaan
vickelt.
'der Verbindung mit i wird das goth. k jedesmahl
eh, an- in- und auslautend, vgl, fchtn, fchrifl,
ICD, lafch, weitere belege vorhin f. 420. 341. Man
n nur diefe Verwandlung des fk in Feh nicht Geher
der allgemdnen des k in ch pnralleliliereD, indem
»hl hff, welche lelitere lieben {t. b. der f.
N" Pßrc.) gerade Tc und nicht fch; als auch mnge-
1 andere, denen der anlaul k geläufig i(l, den-
t feit Tchreibea. Auch im alth. geben cb und foh
ff'imtner lufammen.
koden mit liq. iny und auslautend kein cb tOr
loDÜern forlwtihrend die alte len. fchalc, tchalkes,
c, benke, arke etc., vgl. oben beim k bcm. I. c.
uahmsweife reimt beviilch, empfakh : niarrchalk
6961 . kl. 1 602. Bit. 3.1'' , und hiluiig bei Ottccar, To
dialeLiifch die (Irengallh. ausfprachc marfchalcb ge-
^n haben mag. Das einfache fchalc reimt nur auf
clc, der dat. pl. fchalken : gewalken Wilh. 2, 178".
nfo ungenau vt'rch : wL'rc Nib. 0917. (richtiger 2013
:; ; gctwcrc) wo wieder dos allh. würah (oben f. 181.)
izuckt; noch tadclhafier fwt^Ichcn : ülchen a w.
3. ft. fwülgen, da doch wohl Iwclc, fwülges gilt
a lefe daf. allen ft, aller).
1 die fchreibung ch für c (als amlautende med.)
idlich fey [denn fUr c als org, ten, laflt (ie lieh
-all eher hüren) wurde oben f. 424. bewiefen.
rie, die ein folobes ch mit einem richtigen cb
ien, Hnden fclbil ausnahnisweire keine flatt. Hin-
■n erlaubt fich Hartm. Iw. 17'' fmach (ft. fmac,
;kesj : fach, oder würe fmac : fac zu iefen und
eres das f. 427. betprcchene fac, fägcnf (vjil. un-
beim h die bem. e). Richliger reim aber i(l
ch ; fich {Iw. 25") denn es lieillt e^jich, ej^iches
>H. notej und das neuh. cjlig, efliges verdient den
430 I. miltelhochdeuifche coufonaittm. guttyraieg.
<j) gründe wider die »uafprache der afp. im on^crtil ebei
r. ii'i. FUr lie i(l allerdiogs die bSufige fehreiltvDg in
den hlT. , und die fortduuer des liarten ketilUuu in
der [cliweizermiindart (der \v«nig(lens manche mittelk.
gedichle nahe Idgen ) aazurfSohaeD. Der gemeianiil-
telb. dialect war weder der Arengallh. noch der da
0. uiid T. , fondem lag zwifcheo beidsD. Dein neuh.
liegt er zwar zu gründe, doch nähert lieh deffca
mifchung etwas mehr der nJederd. und O. und T.
Ich habe daran gedacht, ob bei dem fchwanken in
org. ganz gleichen rollen elwa die gewohnheJt unter'
fchiede zwifchen k und cb. fUr einzelne Wörter •}
gebildet bülte und mir einen durchtchniLI beider as*
laute nach mehrern allen hlT. eDtworfea, doch obnl
befriedigenden erfolg. Zwar ill es z. b. einlQucbb-uiI,
dad in Maria unter vielen ch, die wörler kiol, Id-
nic, knappe, karl, kanier etc. uehrentheiU k. h»Wa
und im niUnchn. fr. Wilh. 2. wiederum iinl, kuoe-
ginne die einzigen k, in deullchen wörlflra bnd.
Ferner wird in roman. lieber k als ch. gefchnebtO
und in jenem folinen umlaut der med, inlen. (t. 38!.
und 424. enkullel, höfhkeztt, enkarto) hat Grh il»»
gefuhl für k erhallen. Allein im ;i- Tit. tU-ht b»
überwiegenden ch. zuweilen knifl, bekande, trkand«.
I. wiU^hochdeu^'ciu .Monfonanlen. gutturales, i.11
^. (a. w. 3, 1S4.)- Dieses aol»utende ck vergleicht Jicb
, dem suweilen üuch vorliandeoeii anhulc tz t. z und
j dem ganz Üblich gewordenen pf. fiir f; coDrequent
mUlte es eigentlich cch (nicht ck] heiHen , vgl. oben
r. 191- Den aulaut k fcheinl endlich das felbfl. in bff.
die dem cb ergeben flnd, gültige q anzuzeigen; denn
q Hebt ^ ku, kw und wird in flrengalih. denkmilh-
,_ lern , die ch für k fetien ,. ebenfalls afpinert , qh oder
'fi chu (T. 196.). Dergl. findet iich nun nicht im ottt-
L teih-, eher q bisweilen für andere falle des k [Pare. 92'
^qnappen f. knappen].
;%) hS. des 13. j»hrh. oder aus dem anfang des 13. z. b.
',. ,Haria, der beidetb. iw. elc. beobacbien noch oft die
u alth. gewobnbeil uusiaulend h für cb zu (cbreiben
«nd zwar fUr beide fillle des rh fowohl fah , nah als
ih , mth , hrah , vgl. oben f. 1 89. Schicklicher, da
hier die ausrpracbe der afp. unbezweifelt ill, eutfegt
. ..man diefer fchreibung.
^1 ihlauUad enttpringt cb. zuweilen aus dem zuf. ßoll
ixwuer litben und zwar a) aus c-b, als juncherre,
wtchart, fcbalcbeit, irrecbeil, frUmicheit, telicheit etc,
ß] aus ch-h, als (iecheit, rniAclieit, richeil, rlchart,
Jk'banie etc. In dem erflcn (nicht in dem zweiten)
fajl erklärt fich die Verwandlung des ch in k (tueje-
keit, irrekeit, Inirekeit, frUnjekeit) und das neub.
keit in frömmigkeit, feligkeit, fo wie das k in Jun-
ker. Die neuh. fprache dehnt ihr keit noch auf ei-
nige fälle aus, wo es keinen fmn bat, z. b. Tauber-
keit (neben ficherheil) inittelh. füberheit; oder freund-
lichkeit, wo ein bloßes freundlicbcil (wie reichardt)
hätte entfpringen follen. Ill das miltelh. edelkeit
(Bari. 39. 40. i2. Frig. 10' 16'') richtig"? bis fich ein
adj. edelic nachweifeu lilßt, fcbeint mir edelheit vor-
zuglicher und ebenfo wohllautend, als tunkelbeit
(neuh. dunkelheit). Bei arniekeit, harmekeit ill das
adj. armec, barmec zu erweifcn. Übrigens halte ich
für die wuhre miltelh. ausfprache die fchreibung fue-
;ecbeit, arniecbeit etc. paltender als fue^ekeit, weil
(elbH das organ. k. inlautend vor voc. afpirierl wird
(brachen , fuccben) wie vielmehr dus zufammenflieftende
c-b biirhar bleiben inufl; dicfcs c-h Ilrengte die
Uhle ofTenhar ll^rker an als cb, wie etwa Hap-fell
(baculo nixus) den lippcn fehlerer werden würde als
laptetl (gradiris) ; auch jeder vocal diphth. itl weic^,or
als der hialus.
teutfche conjimänie». guttwiUe».
das aiislautenäe erAe cb hts^eilei
hd, rü, fi6 (f. oben bei den bn^n
ch das zweite in zuf. (etzuagen un(
lllch f. rk'hellch; tne, mlne f. khnt
;onj. leidet dies zweite ch inUutWt
. iD brichel, fprichel (kein hrlt de.
b Maulend eh »or t beftehe? dei
die neub. form cht, welche als or^
itelh. Überall bt lautet. Es ilt M
der in bem. S. angegebenen veriu
wachen , breeben , f&chen , CchiKiei
:cbeD , brücben, reichen, ftneMiFP
, fuocbeo und ähnlicher dif rede
könnte die fyncöpe des e zwifchei
I im proef. Unit hüben , es iH «fc«
, dafl das e nach eh flehen bli^ili«,
<, riichet, kriuchet; follie »asMlims-
einlrelen, lo glaube ich, dsA fn-
*t,' kriucbt uml nicht briht, BiM
reim linde ich keine folcfae kUnniu
wa; Frib. aber reimt allerdmgs iritil
(, rprihl {«•■ "■ 7^). Bei den fchw»
il aufler dem praef. vortUgllel) di
überhaupt Qnd hier tnnnche rüci
li miUeäiochdeuifcfie amfonaiäeii . ijulhiralcs. 43
BcittvH) die frUherhin gennu gofcbitMien waobeia
rohte und wacte Inulen. Scrbwiiobe verhn, deren t
em allh. i entrprichl, werrun es rchon ieichler nus,
pwifle praet. notli wendig, ruactien, fuocb^ h»b«n
n prael. ein ODerlUflliches ht, rwhle, fuoHts, wel-
bes Tchon im alth. ruohki, tirobti (v^l. ^oth. [6h\a,
ord. fAtli) hied und rirlitig nut (chuohte (c8lc«avil)
»imi (Loh. SÄ.), kaum auf fluoble f. fluochte (maledixit).
DtereinanderreinieDlie od, uuch im pjirt, f^oruolil, Ver-
lobt (Trift. i5" 1H' troj. 158']; d:is luf.gezogne praef.
[wr itiiinl« Eum unterfchiede [ehr wohl nmutil, Tuocht
3 fUocbel, golh. täkeif)) Laben. Üiefcr aif.. nnjlimt dos
I io h (gotb. k in h) entrprichl dorn des ; in f (ffith.
ifa f) bei will«, niuoAe und wie letztem kein Kruofle
tt leite fteht (oben f. 41 S.) Tcheint .luch nebon nmhle,
lohte ein niahlc unznlüllig, wenigOens nnch der
leorie; fpaier führte lichs ein. Man beobiichw, üb
M», lor^fällige Tchreiber niochl, fuocJit-int ^rael.,
ißinM, riiohte im praet. fetion ; ob Qe machto (fecit) .
tadm (vigilavit) von vrahle (vigiliae) mäht» (potoit)
VMMeideD? Der t. gall. Pgrc. hat iivni- fiinr-liie
H*>.aber ebend. auch dnohtp f. d:ilili>. Wilif hl
femein aus chpl entr|)ri(rif!Cn, fo l'ünden lieh hei
tren dichlorn nnhliegendc reime wie brihl, fpriht etc.
niht, ihl etc. häufig vor. Alltiiahlig mochte die aus-
che fllr den iintcrfehied zwifchcn hl und cht un-
fitn^lich werden; im iieuh.hiitcr (ich eben psinzver-
hl, jenes iieruhlc (f. geruohie, ditmatus eft) jibperech-
iius dem m;m dalUr den hilTclien inf geruhen leilete.
h z«ifchen dem org. hs (f. unten die verhindimg)
Jeni iuf.f;erinr.enen chs «ird verfcliieiloiilieit ob-
n. I.elzlcrcs kumiiit fcltner vor, z. b. in gc-
n limpernre^ Oflcr der inelin. ichfo (l'iirc. C5*). —
wird in keiner milteih. hl. vorn vocal i ge-
und iH
eiiii unliedenkiicli , aber in dcull'chen Wörtern
'2., Vgl. jy. jnpen. jämer. y!\i: jiUien, jach, jähen.
jnl, jäten, jcfen, jas, jilren. jl'ner. joch [goth,
h 'golh. jali) junc, jiif;ent. jnekcn. Vor i- lie-
nicht (wohl aber Mir l', folglich .ahweichond
i. r. 187; vielleicht weil die ausftirnchc das (.'
fchon nilh.T gebracht halte?) fonriern trill
I in die med. llber; vgl. das pnicf. der dt^fi
en [tiirkcii vcrba fiich ifateor) gibt; fo auch
Ee
als iucli (vosi un<l iu»cle (nootin) nkM
nuuli. juwccl: nur uiull j (and an feiner i*U
ni^ci' Ijivii hIs ein roint-s g .inlsuten, aas begä
ffilio. koiiiHo ik-h hllile mi. ziehen (vgl. I.lhl.
niitc Mirc. S, Uli. P.nrc. 26'] nichl aber aus
(artliritis) ein i^lhtc. — Dstfiefwiaden fpraoha
hnupt keinen diplilh. ia, ief.to, iu befiUco,
aucb im <iDhiui nicht, fo findet in aufgeoM
namen und i%ürlürn tlberalJ j Aatt, vgl. jAchaAt
jäfus, jäcäp, ji'ilc^f, Ji'iflle, jArftm, j6fcltät«, jAda
Das iA freilicli ilom gdth. brauche ganz «
denn Ulph. fi:'ljri?il)t l.iUb, TCrus, luda, TudM
f. 70.) nichl j;ik6li elc, uod wegen diefer <
tienbeit hätte ich olien i. 187. niclit fegen fioU
lieh fUr fremde u^Jiuen ein alUi. j von Telbft v«
Man loUfte achtcti, ob Otfriods accente elw
fcheiden. ob ci' iiLitiilich iobannan, fudiiTe cnki
wiD, iüd^re k'Ull nur in lelEtenn fall nflr« j
{precben. Allein ich glaube beinahe erfi«ros,
welligen mir uerade sufiiinftlicheu accentuiert
len, nümliuh cpil. Iijf. (65. 196. im cod. vind.
iofepe,' iohane j^ew^ihren, fm alth. alfo wie in
im miticlh. wird über, eben weil Qcfi die
diphlh. ia, io, in (irieittens) verloren und ia
dünnt hatten, vor dem (däio nach f. 334. vei
ten] voc. fremder \viirt»«>i<n*™inii «in > ooiion
7,elne rem. i lind n:
U^chdeulfche confonantcn. (luHwaJiw. 4.15
I feya, uiewobi ßoh hier uad de theils j,
voraasfetEeode Übergänge in g icigec, a) nach
5I. ferge (nautus f. fege, golh. fnrjat) im fal-
wr bcweifenden reim auf b^rge {Ernft 33)
if fcherge (Georg 42'' «ulter reim Parc. 107°
•j«, praeco, der diti harmfcara vollzieht) UhD-
18 noch gangbare mergeo f. ntarjeo, manen.
tieint g rur j zu Rebn in lilgen (delere) allb.
len (0. J.) aOgeir. dilgjan; miltelb. iA das
o (Oberlius citale 1639. 1785. aus Ball, bei
th\ zu ßnden) die forui mag lUjen , tilgen
reim (leht (ie m'chl, obrchon lilgem (liliis)
Urde. Zu UDlerfuchen waren noch iotgen
»r«) ua<i wolfieo (naurcare) ; fremde Wörter
•„ ng berührt Laehni. ausw, XVI, Offsobar
:Ih. Ig. rg. fUr Ij. rj. nur einielne IrUmiuer;
'egcl alle i der ableitung, mUgen iie frUlier
irden feyn oder nicht, Jangd ausgeflollen und
i>e, her, nern f. arbjo, hari, narjan lieht,
T, tiln f. larjo, tiljan gölten. So ill hem
'. das allh. he^j^^n durchaus regel , allein hlT.
ö. jalirh. /eigen noch mimi luualil bergen. —
ülbiir nach langem vowillaut hat licli j iHn-
en. Ilierlier gehrtren : bluejen (florere) brue-
fei'vida pcrfundore) gluojen (ardcre) muejcn
iiejen (rui(ire) nuejen (incatlrare, 1. e. com-
ruejpn (remigiire [teinfr. t02'' 175'') ') ge-
TLimnai kuejc (vnccae) fnioje [praecox); im
der (obiild inlautend das j wegffilll, tritt
it ein, woraus zugleich erhellt, daß es ein
dies ableilungs-i war. vgl. kuo {vacca)
le; die praet n uoK gluole hruote bluole,
" den fyncopierten inf i luon iiiuon luon etc.
c rci)w;ichen lerln blijtn flaie] drajen (tor-
jrnare und iin\eri| irtijni (erocitire und
rnix) miejen (mLlerc) n ijen nere) fa'jen [fe-
fjen (emanaie) w ejcii (fj Jid[c)|)i lel I Ute etc.
t bliin, dn\n m n n-in fjn miiHons wird
i-n, nia^n, nan fAn geftl neben In beiden
ach ue und a; verlialtm ficli vvol I die blT.
bluegen, bruegon elc blassen iLgen etc.)
ungenau rdieint weil kein rtim folche for-
|i.iiii>ii tnrrerc ilrM-hen (odorem fpar^en)' i
uli'ii'lifiills L.L'n, dni-n Liulen, fnl^lioh auf dnen \
jf!i fii'n rriruen 7. h. P^irc. 101", ebenfo (chm
iris f, liliiiDheii 'ruim if. ruo^en, quiefce
inuun, bluiiQ, fo limucbte mao in uogekOnb
leiclil UDlcreioauder und (clirieb iDiie\v«D^.|
oder dnthen I. dra>jcn , wo nicbt die beiMl
balbvocale w. j. b. Uberhanpl Uefer lie^, II
deaD TehuD ini alth. fAwen und laben {SenH/i
unil pldgou 'pläjeni weDigKeas in vorfcbietietm
mahlem zeigt (vgl. die »Ith. (cbwacbe csinj.j —
j lind w erkhoint Miicb eine gltiche anomalM
fich aus ;iM-, iw fivr aa, iu frühe ein auw
iuw enlwickellp, habo icfa vorfchiedeollich 1
wieren uod bereits f. 18S. S60. das ei^e feijet
eje damit vergticben. Znwr das golh. «i wird I
vocal oicbl zu j (oben f. 70. | und ein vem
Si, ajis (ovuiii) bleibt bücbA ItedenUich (leid
UDS die verlion von mö» Luc. II. IS. ab}; a\tk
es diiTch^Sna.}^ ei , eies oder ei, eiges, nreinahi
wofür aber das ünijelf. äg, »gcs fpridil. Al
andern alih. fünnen gewähreii nur -eie oder
»4s: pei^irä (havari, mit v wie ovutnj zweige
Eweierö, weigiln und wniAn Ibtnitir«) etc. Il
iclb. p[i -eie vielleicht düloclifcb neben -tli
fchrieben eige, weU man krtn' ^e fchrrnbeo t
vgl. tweien (lieh paaren)- heien (nt-uh. hogan
v^üre nierku Ui-dit; ein e^ Ar ei^j nkeie (n. Ditii
felbft fremde wörler \\ ie inajus, major haben fic
einen oder andern bequemt ^ mcie, nH'i«r oder
meiger (nie mepe, meje) Pare. 23' ü6' reiiBeo 1
freien, Wolfr. fpracta fde, k«e, nicht feije, tci)e
vllere aus privilege; eier r Tdcier H.
mUcibochfkuljcht amfonmkn. guUuraks. 437
a : svrGigen Ben. 31. leiten : beigen : veiTeigen {co-
li 8. 1, 45' fchreigen (?fragiii. Äa*) niHgen ; rei-
Iroj. U9*] nur kein völliges g fprechen, dn mei-
ircht auf vciger; mcigen Dicht auf zeigen reimt.
I verdient aber die fchreibung reiben, meigen,
n, fo natürlich fie aus dem {alfcben teien, wcien
E^n, wa^jeD) enlfpr^ng: nie wird ein iingehliches
j neigen (flare) auf weien, weigen (hianire],
m, zweigen, reimea ; ehenfowenig fallen nitejen
■e) und meijen (majuni) zufammen. Das roai. oi
Bt dem deutfcben oi meillens gleich [f. 35t.) wes-
meijen : gleijcD (H. S. 2, S2'') It. gloijon; hieraus
ren fiefa die reime und fchreibungcn beige, beije,
f boie (calena) fchoige, trojge, fchoije, Iroija,
i, Iroie, — d] folch ein doppellet- aiisdnick des
1er regel gariK fyncopierlen) i findet denn aiioh
ilen nach I. o. r in den unter a. befprocibenen
trfUttt, vgl. Maria 5. harige (d. i. berije) R, herjo,
I (exercituj und tibgen (delere, fcbon bei N. li-
) f. tiljen, tilgen; diefe emeilerungen lind im
IC. weil hHufiger (oben f. 260.). ZuwSlcn bekom-
fn,'mdf wiirli^r, die pmvlihnlicli auf - Iv «ndifjen,
fdlches -iiio, vf;l. veniL;i; itii reim ;iuf nienigc
00,. lind ni;1n>riijc fiiif dus vorhin an'forilhrle herige;
üche hildiini^senduiig ifl vorliiinden in endib:en
-] fchndüen' (fcliadigen, nocerc) cic. Weitere
iolc linrl nber hiue (:ipis, f. bie) d, li. Imjc, nicht
rnd niif liiie, |.liii:e iiiufier im nie.lerd. Morulf.
\vii;e!; vii;cnt liuiiiiiriis f. vienlj frif;cn liiJieruiu
cn/f. oben L ;•:(. Ui. AllnUilili^ felicinen jedoi-h
die erweilerlen formen ein lansjes i und wirk-
j g iinuenoniiiien /.u linhcn, da licli ^'niii^i', L;errt-
»uf z\vi[;e, IthriüCl (M. S. 1, 20i', reiineii laden
arzenige : drige (M. S. 1, 126'j klinjjrn.
niiiaid kein j, noch weniticr %. reincrllntt.
' vom (mlaitl hlolt zu bemerken, dafl ihn im
des 1:1. jalirh. unjirliörig (i.ts verb. hcilVhen, biefcb
e anniiniiit iv:;!. Itiiri. iiS. : die ällcllen ([ucllen
nufji das ricliüije oileljen , iefih (l'arc. HO' ÖJ- .öi')
eifuhen, friefeh i.'uis vereifehen) heflälii;!: iibniich
•Mi-v:- heideihfe luhen eidfclife (lacerta:,' olle fok'hc
("nlcrii eine vt-rridimliclie fj^ir^ns iIcs inlants, <lie
■r [dmcllc (irr ausf|.rache den anlaul eri:ri-iri imd
it hiifU't (oben f. IH8. not. "^. — ÄiisktiUend wiin-
heil, fmi'khcn. jähen. fAheii. gefc
;nit iv ; ferner in wsehe. Xtehe. Tpe
den vcrliis wtehen (ornare) fmeel
?n itinM'i'e) ili-iehen (friignire) br«
. ll'j ti^heo. viShen. flöhen, ztbe. i
Ihen. wihen {conrecrare] Dhen (c
lum) rihe (fuperf. pedis) bdbea
ir a-heim (avuaculus) onpfkehei
?praeri>i;ativ'a Wtlh. 2, Sa*")*) röb«
■eijo) fehuohe (calcei) ; auf ei and
SS h zu folgen, da jene alsdann
'den (auch kein w nach ei [f. i03.
b) die einfchiebung eines unorg.
te wurde fchon im goth. (f. 7).)
ifahrgenommen, loeinens bei vorfteh
Mcht auch zur kUreuog des vorltei
dann wäre durufligoh^, trahlohä
trabt<!i^ gefettl. Da nun zufolge I
. dänlöl, gäbrliM, michä^i etc. fleb
s eint;erilckt« b gleichfalls die Euv
!iene fremde kune fichem ru foile
hahi^l, ^abribH, wiewohl fofche f
klein des millelallers kennt. Oh d
ir conf. eintritt? man mUfte fdir
feiner roman. quelle kennen, uni
lUrtt (Parc «''■=■ -" • •^■*
: lUit. nfitt
mUethttclulmtfche confonaulm. guituraies. 439
■vUrden wir einen fremden kurzen voü, elier durofa
»<. des Tülgenden conf. zu erreichen fti-ebeo (gam-
, ekkmiuti, wie icb den urfpniHg vieler deut-
^«m. erlHulert bebe, oben f. M. 45., aucli wirklich
^ni milUlh. fiillen peminierl wird, T. oben f. i06,)
9«liencn uns des erngefcbobnen h umgekebrL ^e-
amr debnung z. b. iabo f. lön. Auoh darum künnla '
• ■~d. U (für ht), vor welchem man vielloictil un-
sli und fpater den vocaJ vertangort {oben f. 3^8.
da er frllber wohl kurz gewefen, mit dem ht
.£n»ht, v^rgAlaht verglichen werden. Es halt«
^ne reime auf mäht, nabt beweifen) fiewirs die
■cslie des millelh. ht (neuh. cht). Die hl in fiVröbt,
l^%n (ind T. 416. iinders gedeutet, nflmlich au.i &;
Csendes b bei ihnen anzunehmen fchcinl in der
käHich, da die roman. Wörter durch ati»[loRung
XelLft langes a bekommen (chäleau, Tor^tj. —
^ eingefcbobnen Hohl das au.sgeftoriene h enlge-
iSklL welchem in der fyncope lugleictr der folgende
^ "^CK. ausUlUl, als mal,. (lAl, flle (lima : wlle Wilh.
^ bll (fecuris) vän, hän, twAo, FIAn elc. Dad hier
»CN)pp den kurzen voc, der wiirnel Illnficre, lehren
'etile Wörter (twalien, nahen) ucij;f£;en viUien,
■Tohoti unfyncopierl langes k belilzcn (unoriianifch?)
-li find mir mahel, ftahel oder iiülhol. flähel (vgl.
; lihele, bihel oder fihele, bihel (vgl- f. ift«.] zwei-
Mcht völlig .Tusgoworfen, doch fcbwaeh ausge-
-r» wird h zwitchen r und l, in Wolframs rei-
Ot-leo : \orhlen, ort : iinervorhl (l'nrc. li' 53* vgl.
■n : vorhtcn 19* 3G') ilhnlich den f. Hyf. angefllhr-
i«Tien liebt, niht, riel. Von durh fallt es bei fpH-
KUMeilen ab. — d) vom in w und g übergehen-
li ohen f. 401. 4ifi. — c) von den Verbindungen
s unien; außer dem org, ht enlfpringl aber eio
g- h vor t ftatl cb und c. Da hl fur cht vorhin
iä- verhandelt worden ift, bleibt hier noch das hl
d Uhrit;, welches folg. reime belegen, /muhte : ahte
>re 43*''"l\v. 2<i'^)') ctrdaht : m;\hl (Iroj. lO'] bedahl :
il '"■ w. I, 60.) : flaht Itrcj. IR3"i : naht (Karl 39'') :
naht 'Flore 1 2') : brnht (M. S. 1 , I U') crfchrahte : mahle
■ **^7.j trkhhle : mahle (troj. 183'') wähle : mahle
ore 17') verffraht : naht fNib. 1537.) blihte : nihle, ge-
419. Hartuiaons Tniacb f. fmac.
pdilil niht fM. S. 1, <02'} vielleicht Ungei
und ligl, [ifliift zu lefen , denD anderemahl
iiTirli jiilil : nril (P.irc. 12)') : wit (Flore 83
nit f, [jilii, nilil fcliienen gewagt. —
gutturakiumhuüiim. (CCH. CK.) cch bai
leren hlT. bisweilen, vgl, dicclie (Maria iS.-,
ecche (f. gali. Nih.j elc. nücfa («Itner kch; 1
111'') und du der laut nichts anders ilt, ^
iniauteuden cJi [fiir golh. k) vgl. wachen (vä
eben (excitaro) irt^chen (trafaere] Ireccben (
fcheint diete fchreibung angemeden. Vorztl|
das übliche ck (z. b. im l. gall. Parc.) theila
auch kk vorkammi, theils in der gem. (wie
die ton. gebUelien feyn konnte; vielleichtj
KJell die aasfpruche cell, in der regel ganz (n
ck, wozu koiiiiiil, dall fieh vor i und im
vereinfacht (wecken, wacte; decken, daCt
Wie.) welches lieh fo belTer erklart. Ich fchn
gehends ck; mdel verdient 1) die rchreibiing
k (z. b. eke a. Til. i. und im gieff. Iw. brtS
merkwürdig i:frfKle in Wörtern , denen oi
Ilatl ck gebuhrlo). 2) die fehr verbreitete
ch, welche der reim widerlegt, da z, b. blii
lur] nicht zu brichet {frangitj nacket (nudsl
wachet (vigil-ii) tlimml*). Hier die wichtH
dfes ck: Tacke (fa — ' — '- ' " ■ ' "
/ HmUelkochäeuißhe conjbnanlm. ^utbmUes. iil
*^e faluifl) vackol (fax) acker (afjer) Maeker (n. pr.}
■4er (Iplers) naoket (nudus) decke (te^men) ecke
'^s) r«cke (pugilj (lecke (haculua) flecke (tnacuia)
eke (Soopo)*) h^cko (fepes) imhrecke [d. pr, Bit. kl*
Mni>x-ico) mecke [Bon. 14, 9.J mandpcke (homJcida)
e CoKJoeus) becke (piHorj und die Tfhw, vcrba lacken.
in . Recken, recken, wecken, decken. Arecken.
k.^w»^ blecken, fmecken. zecken; quGcken (vivacem]
1 Clardo) Tnücke (limax) blicke (efpectu) Aricke
^^ ' riokfl (perlicä)*") ztcke fhoedus) zwickel (cu-
g^nicke (collo) rchrioko (terrore) bicke (klu) wicke
dicke (faepe) die fchw. verba blicken, fcbickeo.
n. nicken, erquicken. erAicken. -rpicken. rocke
> bocke (hoedo) docke (irunko) locke (cincinno)
■^ (fallscie) gezooko (agtnine) brocke [Georg 48^)
<I=>«:Kpa) kocken (naves magnae) drucke (preflu)
' <«^^«*ptu) rucke (Irsctu) lucke (ritu. more) fludie
P) Cmucke (amplexu) ducke (frudum] niUcke (ou-
(**«2k.^ (dorlum) lUcke (foramen) brücke (ponfi) ge-
I ^'oi~tuDa) flUcke (par volando) die fchw. verba
<^- drucken. fmUcken. rücken, brücken (friare)
leti. püucken. nUeken (nuloiT, Frib. i5'j lllckcn {fo-
i)' (GG) eigenllich vcrfchieden von dem vorigen
ütiVer welcbem ich gleichwohl die würler aufgezahlt
jC 1 "^nen organ. gg gebührt, nfiiulich ; cji^p, hegge,
g^e, wegfie, fnt'pge, niUpge, (lüpge , rUfigo, brUgge
,y,\\e»cht noch einige andere'"*) indem die ableilung
■xa '''^^lendes g lehn; (logge (laminl ofl'enbar von fla-
j(e!). "luoc. Auch findet lieh oft noch ^. gofchrieben
ri. &■ 2, iß'' 57'' 58' 67'' 1&9' 166- vgl. fcgge, carex «,
(8** ""ogge 2, 101*) zuweilen (wie ich vorhin bei ck
tenierkie) einfaches k in hl)', die da.s wahre ck durch
A- ^U5(jr|j(,i^en^ zuweilen wohl cg (ccge Nib. 2816.).
Manche dichter pllegen nicht gern ok = gg mit einem
J^~ '''' ^u reimen; andere und felliA gute finden kein
'•™*nken dabei vgl. decke : wecke icuneos Iroj. 28')
™'^ ; nucke (fchwanr. 9ü9.) : brücke l.M. S. 2, «'■) elc.
' ""ti auch im neuh. alle gg zu ck geworden find,
' Dicfe drei fcheinen befser e zu haben, flc'c, zwfic, flücko.
' Mit diofem ric, rickes nicht zu vcrrnenj^en ric, rigcs
bpfser r'Ke, rigps (Parc. 63'' Wilh. t, 105").
I*as dunkele fchellwort mecke elwa me^c, vgl. Stalder
(H. S. -i, m'- lee'l ftatt k. — ■
(jutUniiiverbimhoigi'n. I) anlautend« KL
Cl.. GN. GR., nus Aen glolTanen zu erfeben;
nur in i^iiaben iferpcre?) gneifte {tcinlilla , f
alfo wie gnSde f. geuädo U. a. m.) von dem I
Jen unenU)ebriich machenden vorßefaenden f)t
res in der n ortbildunßsiehre. QU bloß in eil
lern, undrchwankl iti k Bl>or, d. h. jwifd
folgendein a, i kann ii ausfallen, als: qußln,
quälen oder kil, knt; quit und kit (aYi) ; qu
nicht leicht vor andern, alfo kein kHn, it
quGln, quSc, f|ut'ile elf. zuweilen mtfdit ßcb
folg. voc. und zeugt ein kurzes o, in kom
kone f. quene, komen (inf.) f. 'q»emen. Fret
lern bleibt ihr qu, als quafcbiure (vulnus). ' I
ücb, dal) vor u jedeneil k fUr qu. etntrill:
men (part. golh. qvumaos) — 9) in- und 8i
HS. den alth. bele-ien (f. 197.) laßt fich wen
(einige derfclben lind fogar unbi^ucblich $
dehfen, dabs (linuni frangere] f^hfeD (faxoaesj
Ten (in einem un^edr. liede NItharts, viellei
labfen, das norli H. Sachs nitthig braucht) bi
2, 206") wi>hrel (vicHTitudo) dr*hfel [lornariai
drivchfel aber unrichtig; anders verhalt es A(^
fen, gellcfaren) einipe wörler fcbwanken au
niederd. IT, naiuenllieh -'** "* — *■"" — '" ~'
nlättelhockdnitßbe confon«t»ten. ^uUarale». ii3
lil. friiDgUen ; ringften) ferner cniciüxon (cruci-
) welches auf üixen fyrenonim (M. S. 2, 300*)
, lelileres hIs deutfcbes worl fordert die fienauere
tniDg Diebes, gen- pl. oicbelen. IndelTen wird auch
er ais f. adies gefchrieben. — HT. »Iite (obferva-
'bhte (ans pactum, lex) msbt (vis) naht (dox) maii-
(homicidjum) braht (clamor) trabten (meditsri)
das TcbwankeD zwiCebeo ahl und dlil t. 312. Über
a, ehle r. 33i. wo beifpielc angegeben find; vChleö.
0, rt'hl. flebl, endungen -ebl, -obl, -ahl {? Aht,
ihl. wiht. niht. pflibt- gefihl. gefdht. iiioverfibt.
fat (Parc. 38' traj. ad mofam) };egihte (arlbritis)
p {tpilTus) lihten jditlarp) fliblen (plaöare) rihteo.
'. mobte. tobte, äuht. fruht. genuht. zulit. fiiht.
(videbatur) bible (confefllo) Übte (Witas) flbte
lieht (lux) üAriebl (terra ignota. troj. 1S8'] Idhle
pt) Tuobte (quaofivit) ruohle (ciiravit). HsDche
, hl flammen aus fremdem it [pactum, Irajectum,
is) einige aus deutfcbcm cl und gl (di6 anomalen
'. toahte oder mohle, düble, niobte, fuoble, hrahte,
/. Die unorg. hl Air cl und chl fieh f. 439.; viol-
siicli iil für ti^ ff. Hti.l. Von berUlirung rips bt
't hcirri nicderd,, vf-l. die reime krefte : gefiebte
2. 3R'' mahl : fchüfi ; bafl Wilh. I, »7* braht : riter-
Reinfr. 52* gpmahl : fehaft Bon, ifl, 5.
irMiißbemerhmgen.
rcb affimilülinn wird der conf. einer vnrflebenden
e dem der folgendon gleicbgomachl, als kdllinc (pro-
(juus) kolocz iOt. ill7.) f. kUnelinc (cjiisd. gencris)
h. :!5" Maria 200, noch konling, kllnMnge; ebenfo
illinc tgemclius) au» zwintlinc [vgl. nnainge lal. f^Ile
Schneider p. 300. . Das alth. guolllch f. guollich (oben
23.) fcheinl veiallet, wenn nicht hilitehiioch f. 31. 32.
fonderbare form gvenlichi in guolllchc zu beRern
Andere beifpiele vorhin f. 119. beim If. Zuwel-
«ird ein buchll.ibe der vorflehenden lilhe unter-
ickt , um alTini. oder einfachem laut hervorznbrin-
1, wie in luITiun, rllich, (ieclieil f. Iiinfam , r!chllch,
■bbcil (oben r, 419. 431,), — Die eiTicm cigennaiiicn
■gefeilten fiiiiA. bcrrc und frouwc pflogen in her
d frnii gekUrzl zu werden, z, \i. her heinnch, her
ngrtn , fron hrünhilt; einigemahl zeigt fich fchon
: riürkcre kUrzung des letzteren in vHr , als vor
itc, v^r herlaot (kolocz 363. 383. 384.) ver guete,
knnnl . uiTiptkehrl liiren Hch g. j. w. in den
rnitoknnm nlier lihpiiil der hocbd. mundai
wickeluni; der \\<\. \ ;ius ii, der die frnnz
dcri. inJaulendi' \fTrtiiiiiilung des organ. I
feite fleht (innux. fauf f. mals, falv; oud, gi
gold) *). iDdefTen ßnde ich ib der fteirifct
art eine fpur, OUocar Tagt in und außer
pifchof, wie ,-iIle initlelb, dichler, Tondei
und reimts auf \\o\f . ruodoif, adolf, welch
diglich aus eiüeni ulth. pirconf erklärt, v^. <
und 357. Sulder hat im Aargau eine auflti
in «IC bemerkt idial. 6i.):
3] die mittelh. mmkund fordert gletchbeit c
nanten wie der voe^le, «Il«ia von dem Ubn
der lereren rpt^el des Itten jnhrli. bis tu de
jenes gnindr^ii/es lindet eine beachtiuigsw
Aufung Rntt. Das flreben nach völligem
war bereits im l^ten jabrii. entfchiedea,
haußgere ausnalimen lulatlig. So reimen i
lÖ. 20. die voc^lc ei : d, i : n in weifen : h
der : under^ kaiierchron. H*" llCrnen ; wamei
gen : ougen cte. nur gleiche länge oder
penult. muft« gowahii Tcjti, x, b. Men : D
unzulüftig gewefen. Ähnliche reime unglei
fonanzeo lehren jiedichte wie Hariu, diu I
nik (cod. pal. u^l.j u. n. allenthnllien. Tl
fchlilgt im auslaut un^eidiheit der Terfcbii
quiden nichts (lieber : ~
1. milielhoclideuljhhf buchßabni. fi-hlußban. iH't
(pirans nicht (voüeiQe : geilles; liuU^n : diute; flöhen :
^re) theils verLragen lidi inlautfincl vcrfchieden artige
cooronatiten, wo nicht Uberliiiupt, ioch nach ver-
w^indlf Charten. Namentlich lj(|. untereinander (Itcbfi-
men : wären, heile : neine Mar. 173.J Ui\. und fpirenten
(bluome : ruowe Mar. ü. 14. fliehen : 6reV fpicanlen un-
tereinander (fläben : <^ wen Mar. 3. 43.) liq. und mediae
(beime : leide; fcUae : bn^de; meinen : neigen; thbe-
füme Mar, 24, lä. 46a, ÜQ, bilide : himile; famene
meoige: brennen : fenden; kunne : enlfprungcD) «in
allerhäuGgllen mediae unlereindnder {bHlien : tagen :
ougen : glouben; mägen : gäben; Juden : lugen; < fol-
gen : mfden; pngel : wandel; w^rde : b(»4H?rgti; gebi-
ben:liden; verdürbe rwUrde etc. Mar. ii. ä4. 46Ü. 450.
1, 91. 36. ni. 155. äl5.). Nie aber lind ten. oder afp.
' mit andern reihen zuIäHig; untereinander faöchftens
r' ausblutend, nicht inlautend, z. b. kein reim bindet
. grUen : bl^en : fvrichen, keiner gerte : wi'rkej wille:
< ^kritpe; die einfachen p und k fehlen bekanntlich in-
taulend ; geminierte tenues reimen wobl unliedenklicli .
Ich will hier nicht die rcimkuiift des IJlen jahrh., die
e „1 1 en t 1 Irül e ( tf e i i r f
enl \ ckelunt. fül g leji \ rd dl In dein fonde n
cur e ne 1 en e kung lUr d ^ e i; ntl 1 n tttll f[ ache
e nie ten Jent au nal s e f r e rden n t
de t ilen jihrh n er fei r erf h i dei al r
no I n cht g nz Wulfr He k bi ckcr Bu lolf I rdu
den le hn und ed uliei len e nz ne nde c
rfrc tl'' fteht fo r rlj lik p 10 c 181 e
de kel geftepj et fe [ cket M S 1 1 Ip 1 1
koloc 3J^ 443 Tl \p ^nuo h ol kaun 1 g u
lere n n 1er Itn Sj <jf.el I 1 iiJ fche nt
den r (7Ü J 1 1 efp I cnen Hu | f n re men 1 eizu
ecl ne ind ß f 1 c n 1 le en I e It lai g
mm (^ gr b vald ol I s nzLnel nei b. n
hei ercb be fj el 1 edc fr dcl R t ^8« ngeruhrt
AI er d e dr e 1 t. v rb n le 1 h unleu{,b r no I
öfer EU eli I g feltner g I no 1 fe In r b d
Bei t,e I nd ou^-cn roul e oul en gSI e nd^e
Hut, n ftuben Parc i 101 ti M i,egel en f gen
karl J I leten kl get n Höre ii hget g 1 et
Fr r i ) gel en fCgei truo^ » g uoben gefchr be
1 .^en eitel r c ir b 6:ä t fa ■* h knjben h^cn
f I eben I egen drget da be loben plllgen M s
2, ,i 80 328) fwiger.. nider (^ilh. S., 6^ ) einander.
retme unioricneraon , aie aui i
ruhen. Beiderlei art ill oft in denfelben w
nnders iiuszuli^iien. Auch Wcrober hijlte <e
Sehunden, «i« er wirklich heimc i reioe
hiiKiot; bei ihm ili es rermanuraMie , das
der fpäteren ivfj. obt^n f. 38ü. 386.) ab«
fprachaoomalie geworden : dort würde (
feyn faein und hirr unrichtig beim zu Tchi
beD dem frUbenn ktmic : frUmic fcheint k
frUnic zu erv^'f'ifi'n , weil n nnr auslaulend
Jene reime iwilihpn li. d. g. mtlgen nun I
roittelh. auswci tli.irl<eil der in)aul«nden b. d
ilO. iSf).) bei roli^i'ndcm t hnupißlchiicfa b
haben; aoalogc veikurzun^sa vor n (f. HG
durchgefetzt worden. Und gerade <)tere d
Wolfr, die ficL des unomslen rctms bedie
(pQiget : gibet], nu'idon die Tyncope (pflll :
wo lie, wie in kil. chtt (Mar. 44. Toc^ar eh
chwtt) langer hpri;ehr.icht war. ÜberhaU|
gleichen fynco]jen alle nur für eineeine wt
bracht, und nicht auf analo(;e za erllreak*
lediglich in gilil (git) ansgcAoflen , nichl
noch weniger It'bl, hehl, grebl; g in pBi
(pOtt, llt) nicht in figt, wjgt, negl, flegt;
det, gefmidet, rch.idm, mJdet, kleid«! (I
fchat, mit, kleiti niL'hl m ledet, redet etc.
rnng des wurzelvoc^ls fchetDl nicht iiolhw
(f. ilO.). Hil der fyncope des g ifi fein
in j und i (oben f. *?" ' -:-i.. -.: — i-i
wandt: auch hier Ild
Mtldhdckdtutßke biichßaben. fcM«ßhem. 447
Bredet:ledet (troj. 93* 1«0') vgl. redcle (Nib. ütHi.
. I, 38' etc.) —
TOrige bemerkuntt betraf verilnderutu;«! , welche
lazen die eoii allmUhlig hervorgehrnctil hflile. Es
lieh aber auch nach dea artlichen t^inflUüeD der
*: auf die verfchiedenen mittelh. rfenkmHhler.
Terfrhiedenh eilen fmd Inngc nicht fo in das auga
d, als bei den nllh. quellen (ja man bat bisher
anter deffli namsD fchwai>ifcher fprache laf. ge-
n) immer aber richtbar. Von dem w;is lieh enl-
loer an die niedei-d, msntlait TchlielU, wird dort
Bdc re!)!!. Hier niöj^ni eiazelne tü^e, infowcil
iS der buch^abenlehre hervorgeben, zuf. gedellt
BD. An der äiißerAen grenze von oberdeatfrhland,
eiennsrk, ericheinl Gtfocar- (dichter der langen
hl-oaik bei feh} dec iwar erfL dein fchlienenden
■d beginnenden liLinbrb. ang^ttrt, lüier men-
nriterthumliche bewahrt hat. Tiefionige filben
V-STD.) weiche die meiden dichter des 43.jafarh.
ben, tichaiiplen fleh nnrh hei ihm. MiUifii; reimt
■nien wie Iriirlgcn, fipüi^cn , liftis^en, li^bendigen,
Igen fhngulalim R. bl einzigen) etc. auf li^n,
:en ; löhendic (li^hndic,, im gedruckten te\i fleht
ig) : lic (viciorial , ferner das comparative -er
enpir) auf entwör, dns fii|ierl. -iPt (tiiirift, lie-
auf frift; vertagt (neuh. nbfertijiti im reim auf
ligt u. a. m. Auch die eigenthllntlichkcit einiger
Ucke (z. b. uri.-rhe fl. urlouji] zeigen fUr die bc-
rheil des dialects. Darf m;)n ihm das mehrbe-
lene iKilHfclie oder ocflreichifclie au, eii, o», ei
11, i'i, iu, ei, t und das nnlaulcnde p. t. k für
g ziigellehn^ Die hlT. des 1i>. jalirh. aiis denen
gedruckt worden ift, geben ihm jene vitcale; von
■oni. nur p, nicht t und k, rdirciben aber an-
zumahl geniinierle to barbarifch (namentlich cz
. II'e für ;, kch fUr k etc.) daft wenn raan lie
iclit nothwendig fieirtfch hiilt, auch an den tlbri-
weifeln darf. Kein reim hcweill fdr ai, ei, au,
II ifl auflöfung in ei, I, ou oder ü anwendbai',
was letzteren diphth. I)etrif1t, zuweilen reimen
1 ou aufeinander, nie bei andern dicbtern mehr
i5. 356.). Ich finde öf : houf; ln'igen (hugonem) :
q: häfe : poufa (paufe, niederd. pAfe) lüt : müt
ium, aus dem mitiellal. mlita, nicht aus dem -
ieulßke bitchßaben. ßHbißl
will man nun hiw einea i
1 ou aiiriehmflu [mt \tird obendre
s piCcIiouf, nicht piTchalf nus f
. 1(4.) föIgUoh ein ouf, bous, bou
lUsfulilJGltend lieirilch, oocli ein«
lireirt liefer in Deulfchland hiiui
reitet mir ihnils die bUrKung dti
■i die enlwickelimg des I aus i; «
aus ptligt, gibt u'erdei)^ pflti,
;r oberdeulfcb dUrCle Ottooart -t
icnus ; gus, kus reimend) Edieine
vortbilduiiig ; < [ain ßin (ßlius) ; Iw
find wtedarallgenieiDer^r.3&9.;it1
: an , man etc. kann ntrch vaif
, dea\ crften anitlicli nacfa fU li
auch fein büiifiges (hrtwen odtr dri
jij in reim auf gniveo, gräfen (dn
üriers) und gedraft : ^efeileieh»^ «
ewUhrt airo kein kennicicb^n obn
, das voD'den gemein mitleih. Imc
lieber abwiche. leb hiibe ihn »
^lll, weil man dergleichen bei i
? der kllQ&licilon poelie unabhlU^
ITen dialecUfehe abweicbuBR in It
.•^mittelkoehJeutßhe bucAftobm. fMufihem. 449
Ifcbiedcn cio. Üni Woirriim *) dagppen lintle der
ronlhalt in UiUringen, wo er wahrTcbcinlieh Vel-
^k» bekaDnlfchnfi niiichte und mit dollen dicbtungeD
Vertraut war, deutlichon flintlull. Wer wird hnib-
derd. formen «■iilven ; wolven, praller : m^er (Wllh.
177'' 207^ nicht lunHclift aus En. 54' 68' hefleiWo?
Mr. fprach auder TolcheD reimen geniTs prieRer
1 mcinor; nocb deutlicher mahnen die I. iS7. er-
botea fac und TAgm II. fach, fAben an Eo. 3* 8^
•• etc. vielleicht auch der reim des ht auf ft (f. *43.)
ilfrains reime des i »uf ie (f. Däl.) des U auf uo
358. 359.) finden bei Veld. und Herb. Astt und fchei-
I Geh aas dem niederd. i, 6, o A. des hocbd. fa,
l. a recht betjuem zu erlSutern, wonach gingen:
leo, hilt (tcDuil): rcbill, d<Vu Ifacere); fon (niius)
mb: gewon (aCuetus) reimen. Nur mit dem wich-
^ UDterfchied, die niederd. mundarl geneigt zum
IHD , die bochd. lum verlängern des lauts ; jeow
'd hielt tu hitt, dön vielleicht 2U den; diefer mir'
.inier und fun zu fuon. Schwerlich hat aber bler
Id. eingewirkt, da wir dergleichen reime vor und
:h Wnjfr. zeit (lici Wernher und Ollncnr) anlref-
; im 13. jahrb. bei Wirnt und Reinb. , die lie fo-
!iJ ihrem Vorbild Wolfr. ahgefehn , als aus der
icbweife des l.mdes gefchöpfl b.iben können. Auch
reim litinen : kt^ren ( Parc. 9") hat Wolfr. theils
Veld. [htTre : i>re, fi>re) und allen niederdeutfchen
ein, tbeils mit andern oherdeulfchen als Stricker
reo : ören a w. 3. 2Ü9.) Hardeiiger {bi>ren : hörren
S. 2, 122'') Bingenberg (1 , 188^ hL'rren : vPrren :
!n; Otiocar (hürren : ören, häufig) Krnft [herreröre
tc. .1 Zeinben der (ntiikifch - hairi/chen mundart
>ifr. Wirnt. Reinb, Stricker, einzelne minnefangw,
Beinm. v. Brennenherg, die unbekannten vff. von
run , ernft elc.) waren ungeftbr : vermifchung des
it ie, u mit uo, e mit e [f. 3^3.'> a mit ä (1.342.)
Al A (f. 347.) ü mit ou (f. 355.) auch wohl des iu
Wolfram uiier wolveram. gen. woKrammes (woriir wolf-
rames M, S. 8. lO-, der dat. wolfr&m l'arc, H'' Ct. wolf-
ramme IttCsl lieh vertheidl(!en j deutet auf die t 18« f;ewie-
Tene form ram IL ruben lanalog banib^ic lt. babeubtircl i
die altb. form wSre wolfhraban oder woirhramii; vgl.
engelram , Dgeram , bertram etc. früher eagilbraiuaus oder
engilhrebaD etc.
Ff
ziclil rdirö dem fctirei vor ,(l.:350.') aiämAi
men {S. 369.) trt'tilen dem trebtin und fch
her aus dem -lieh in -Jich, .als d«r ttairif
n wird zuweilen vom verkkinerDden ttn
(flore H' 'i'A' I der fchueiierKctie hat v'f
harten Icebl^iulüut i;b beibehalten, fein Chile]
i(L f. 386. bemerkt, ihm mag auch die uq<
des ck uüU t(ii ((. 4il.j beiwohnen (vgl. £
p. 63. 6i.]; eini|je reinie (l. iH . note) lad*
«usfprache des [l ( heule nocb in Scbn
tchlieHeti. Golfried und Conrad ^cböreD k
beiden mundaiten an, jener kann di« el/i^
di« fränki/chrheinijike voi-fteilfn; fUr dio'
ergehen fie wenig eigenes, beide reimen rt
Conrad. Auffallend ifl Golf, tron H. vm
auf mau., gewau etc. (<)■ 4'' Si'' 30' 52'' SS*" '
aber keine neikiung zum niederd. (Veld.
..reim, Herb, nur eiaoiabl 113*^) vielmehr
, in Oberdeutfclilaiid vorbanden (Flure S*- i
■ bäi OlioGar) umi uWrrell des allen -ai
r. 85. 336.} ; heutige oberdoutruhe Idiome
zwirchen ron und ran, §ewon (alTuetus) i
Daneben reimt Golfr, von : gewon (7') \vi<
gen luitlelb. dicJiier. An&log wechrelt er
iralile (()'' 115') und mohle : lobt» (Hl*)..
reim nur mohte (und vobI. doch fUr elj
BDoh niahte nicht gel^
mittelhoth^ttfehe hurhßaic» fchhßhem. 4«1
r eine b^Rinimle örtliche mundart zurlickfllhren;
r dürfen blofl fauen, die rpuren (iiefos s hH Ootfp.
Hie. Slrick. Wirnt. Otloc. mnngeln bei Wolfr.
rtm. Iliid. Conr. u. a. Conrnd bedient (idi nie
69 folchen «m f. von, wübrend einige feiner ans-
icle, die man bei Wolfr. Harim. Rud. Vergehens
tten %Mlrrfe, j^orfide bei Colfr. oder Oltoc. efntre-
it. h. hfl. gedon "). Welchem landUrich fitlli wohl
iiinndart xn, deren einzelne befon<lerhpiten in
er bearbeiiun^; der Nib. , in der klaue, Bit. Gtidr.
herrfchen? v. h. ßnt f. fit (f. ;t87.) "Schwöbiroh ift
gewifs nicht, eberbairireh; anderes eigen thUm liehe
lelfaen g^iehtfl i. b. fiiel ( babuil ) : riet , fehiel etc. .
Dend begegnet in Lohengr. und Otloc., wurde lieh
r in einem niederd. r^t : hiM außöfen , wo mich
SB Gnt vorkommt. Sind crl> cinmuhl die erfaflli-
KD (iialectifcheo ab^eictiungen der formlehre nnd
< v*t}rter felbll nach den einzelnen dichtem (org--
tc erforfchl, dann Werden Och durchfchniltc bus-
ielo, an deren maflflab lieh die leifere verfchifr-
Aeh der (aötverhatlniffe ftuiicn knnn. Im alth. tritt
viel deutlicher hervor; N. und 0. Ilechen mehr
I einander ab, als irgend iwe'i mitttilh. dichter; Antt
;s woroll und w^iroll', wi'relt (f. 200. j hcint es bei
n wcrll und RudolTs wi'lt iH wenitscr ürtlichc nb-
rhun;;, als fpatcre; fchff f. fchif 'finde ich noch
»ff. (Nib. 1906. Ifliri. ] aber nicht in bcweifendem
1 , Conr. reimt frliif auf grif. Buchnabenverhall-
>, wie fic in heuligen mundarten des volks fluctuie-
(tnnn eruiipc allein die menge der fchweizerifchen
Slaldcr) lind u.eder auf die verfchiccionheit alth.
ecte anwendbar, noch weniger auf die der mittelh,,
Ell) «orl, das Conr. und Gotfr. glclchtalls uemein tiaben, iii
belall« (peiiilua) vgl, Iroj, 44' U'-'Bti' elc. Trill, iä' BS* 7«''
103* 139' anil zwar nrban dem gteiclilicdculigcu mitalli [7* 17'
488'' 130') auch Veld. I.rauchl lietüllc hDiiHf! [»'• 3'' »S*-
(1> 44)' 76>> elc.) und aimilellc ( S1* wo alier c. ceFT alt>e-
tslle) (chwerlich Wolfr Kud. u. a. ; bei llarim, lelM ei
Geh eii'oiahl :Iw. 5i' alier c. (jirr. und pal. taten luiUlla)
bei WirKl eiumnhl (tOS wieder <lte varhiiileo niitalle, v^l.
507. 53!S.) hei Heirir. v. nilfeo öfter, er MI wieder nicM ge-
rade niederd. fondcm von der aucli alth. pr«*f». Sä, M zu
Itilen, die beinahe foviel als mit bedeutete, abec nicht damit
eins war [blotser lautdi zwifchen b und m wiri<l,8iQtU hier-
b«i;. Im midelniederl. wechfeln ebeuwohl albedalle uud
'Imelalle IHuyd. op St. i. 11. ] Ottoc. bat aliuildtle t.t. ili:
K i
U!dcrdm{fche bucHßabetu
,ßci eiuzelnes bvUaii^i) , iiieiA
ib^. Wer I. h. ein mktelb. bairilt
mein für min behauptet, fiiule!
volkbfprnche diis weder /uro g
einem nllb. tlialvcl ILiutiuende h
r hfibt^u einige Icb^veizormundii
ere boin, bau, btun, hda, boan, c
d niuLljiueiD- AJfo keiuo folgen
lie in «bwAKhuag^ allb. dui
iderdetitfebe' bachßalten. **
r fprache in Iftdife«, engem, «■
i-iL bezeugen fpUiüclio deatinlllM
erbalteoe. Erb kUnOliitb laDu
^llen und wiudur uiir kUn&licW
a. Im 10. H. jalirh. reiftl b«.T
jazeln<; kleiai- brucbftUcku , ej
■n in Urkunden find von der ati
Vfo i^fügtaui, auch unier deu ß
l oliuc gund und pflege gcblid
[i , ;ils lieh die herrXchatl da reit
I. mittphiriUrdeutfthe huehßahen. i53
lr*n , kXnd^ enveiflich , da henden auch auf bewun-
(9^) reimt und tti verhall es fich mit einer menge
mauer reime in Rnih. fr.igm. und kaiferehr. , die
ii hcrlteltnng fcheinbarer nlederd. formen genau wer-
■w-Urflen. Ein näheres ßudium der freieren reim-
i kann aber gruntlRilie an band geben, nach »öl-
. fich mancher zwelfel zvinfchen hoch- und niederd.
em in diefen gedichlen lüfen wird. Ahnliche duo-
eil , doch geringere, fchwcbt über Heinr. v. Vel-
fcs -werken, den die niittelh. dichter felbll als den
t»der ihrer meitlerfchaft anfehen, und delfen fneit
er Cned im reim auf wörhöd 4* 102*) mir die haupt-
ftWe mitlelh. fprache fcheint. Dichtete er in niederd.
(«che und wurden feine arbeiten nachher in bochd.
fegefclirif-hcn ? oder bequemte er ßch feJbfl zum faochd.
tt <liifl er eigonheiten der angebomen mundart dabei
pien lauf Hell? Anders und in näherer' beziohung auf
)äifn bocbftAhen lehre ausgedruckt lautet diefelbe frage
to' Gwi dne menge ungenauer reime in Veld. werken
W K^Dbm niederdeutfche i\i verwandeln? oder als un-
penaiie bwhd. beiziibetiHllcn'? Beiderlei anlichl lafit
RA imio(,liyi'„. Jh,{ür J.'i/l licv diülilor in reiner mut-
■«ff/iMciie dirhteie, rrdet 1) feine herkunfl aus wettpha-
*", fein aufenthalt am clever hof, wo er die cneit be-
^iD und miin wohl kein hochd. verlangte. Er been-
•"Pf (ic fpater in Ihüringen, aber auch ja waren beide
*"iiidsnen leicht verflilndlich. Rs zei,m Ikh im ganzen
erte "leichfürmigkeit , im letzten theil neigt kein
^hd. vor. 2) Veld. {gebraucht nicht allein ungenaue
^'Oie in griiflerer zahl, als irgend ein miltelh. dichter,
'ödem felbll folche, die fich keiner der letztern er-
^•lite: alle aber lüfen lieh ohne mllhe in niederd. ge-
'»le aiTf. Sollte er ftra5en : cAritAten {M. S. 1 , f8')
■^ioder ; niuoter (Kn. H'-''-j anchiffs : il\ F.n. 2i') (ge-
'Ojt : muo? (r:n. XV] fchaz : ha;, da? {Kn. 48* 68" Ta"")
Sje : fazle fEn. fV-i'') etc. gebunden haben und nicht
^Imehr firilten : c^lrilAten, brrtder : minder, anchifös : Ps,
HrtlimAt, fcnl : hat, dal, vate : fate? Umgekehrt, wenn
"» daneben das hochd. gerecht war, warum zeigen
-h keine reime, die hochd. genau, niederd. ungenau
l'n \illrdpn? Ich wlifle aus der ganzen En. nur fol-
SOile anzufchlagcn, 3'J'' wit, (albus) : vürnit (rubrum,
''s dem roman. vermeil, vcnneis) wo das hochd. WI5 :
'nil^ fchicklicher fcheinl, allein vernlj felbfi itt uner-
•ielene form; fodann 43' B9'' ei : zwei, wo zwar kein
iai l mittelniederämifche ifi^fijfiabiah
bücb&ens dllrfea Qe eiuzclncs beHMieon , DieiHeas
weichen Tie gonz al>. Wer z. Ij. ein luitlelh. bairifcb»
baio f. Itein unil iiicin für min behauptet, Qnidcl in
der heuligen buir. volkslpniclie das ^veder zum golh.
Docb zu irgend einem mIlL. dialecL Aiuimeade boac
und nini|i. DaAlr haben einige fchweizermundarteo
wirkltcb bain, andere boin, Itän, baan, b<^o, boan, docb
alle min (mlj und ni<:hL mein. Alfo ((«ine (olgericb-
tigkeit, wie »ir lie in al^weichungen allb. dial«('le
flels wahrnehmen.
■" ' Mittßlniederdetilfche buchfiaben.
Den zuAand der fprache in [achfen, eogeni, weft-
pbalen um diele zeit bezeugen fpärlichc denkmaliler,
nicht einmahl rein tirballene. ErR kUnlUich laßen fie
lieb zum iheii hurl\ellen und wieder, niir klloftlicb an
das aliriJebr. knUpfea. Im 10. II. jahrb. reiHt beinahe
aller faden ab. fiiazelne kleine bnichducke, einige
orta- und eigennanien In urifuadeu üad von der mund-
art übrig, die frUheryTo genigfaui, aucii UuUr den tacbf.
kaifern gewifs nicht ebne gunA und pflese gebbeben
'i lieh die berrlchatt des reiche
I. mimhiipdfTdeutßkp f»ichßahen. i53
Sei), künden erweitlich. da henden auch nur bewim-
(*)'■) reimt nnd fo verhalt es (ich mit einer menge
^3uer reime in Roth, frogm. und kaiferchr. , die
ch herftelluDg fcheinbnrer niederd. fonnen genau wer-
, würden. Ein näheres (tudium der freieren reim-
ill kann aber grundßitze an hand geben , nach wd-
a fich mancher iweitel zwifchen hoch- und niederd.
»rro in diefen f;edichten löfen wird. Ahnliche dun-
beit, doch geringere, fchwebt über Heinr. v. Vel-
ks werken, den die millelh. dichter Telbn als den
nder ihrer meifterfchaft anfehen, und dciren fneit
er ^n(^d im reim auf wArhfd t* 102*) mir die hsupt-
■He mitlelh. fprnche rchoinl. Dichtete er in niederd.
iche und wurden feine arbeilen nachher in hochd.
zefchrieben? oder bequemte er fich felbft zum bochd.
dafl er eigenbeilen der angeboraen mundart dabei
en lauf ließ? Anders und in näherer' beziehun^ auf
ere bucfaAaben lehre ausgedrückt lautet diefelbo frage
■find eine menge ungenauer reime in Vo!d. werken
genaue niederdeutfche %u verwandeln? oder als un-
laue hochd. beiziihehnllen'? Beiderlei anlichl laflt
I verlbpiiii;:cn. Piifür ihi) dor dii'liler in reiner niut-
fprache dichtele, redet )) feine herkunft aus weflpha-
, fein aufenthall am clever hof, wo er die i>neit be-
n und man wohl kein hochd. verlangle. lir been-
fic fpaier in Ihllringcn, aber auch da «aren beide
idnrtcn leicht verfiilnillich. Rs zeii;t lieh iui ganzen
■ke gleichfiirniiukctt, im letzten thril neigt kein
hd. vor. 2} Veld. pebraucht nicht allein ungenaue
oe in jrriinerer zaiil, als irgend ein millelh. dichter,
lern feibfi folche, die fich keiner der letzlern er-
iie: alle aber lofcn fich ohne mllhe in niederd. ge-
e aiif. Sollte er fträ;en : cäritflten [M. S. 1. i8^)
oder : niuoler (Kn. 1 !*■''■) anchifö-S : ift En. 2i*) [ge-
■5t : muo? fEn. rV) fchaz : ha?, da? (En. 48" 68" 72'')
^e : fazic (En. (>:('') etc. gebunden halten und nicht
.mehr (träten : c/'iril.'iten, brrtder ; niMer, anchIfCs : Ps,
>i'it:mftl, fcat : hal, dal, vate : falo? Umgekehrt, wenn
1 daneben das hochd. gerecht war, warum teigen
I keine reime, die hochd. genau, niederd. ungenau
n würden? Ich wufle aus der ganzen En. nur fol-
iHe anzufchlagen, 3!)'' wll_ (albus) : vtirnit (rubrum,
. dem roman. vermei! , vcrrneis) wo das hochd. \\\^ ■
nli fchicklicber fcheint, allein vernt? feihft ill uuer-
■fene form ; fodanu 43' bS' ei : zwei , wo zwar kein
454 ]• miUelniederdeulfcke buckfiahm.
ö : twö, vielleicht aber ei : l»ei tulllOig wflre (I. uoUo
beim et] eodlicb 73'' luraüni : Lunn, wo dön unpalTriHlM
fC'heinl, .weil liirni!is [oiill. nuf höü reinil. Man uiille
wppen der fremden eigennainen Veldecks qii«Ufl vor lid)
hnben, die fchuQ d^n Virgil eiiinellte. Zu larinx, Ur-
peia Tchickt fich fonft heder läräne:äne 67^ larplde : Hrlili.
tide 68'' 69', als eine : laureine, tnrptte : arite , ztle. uDil
Urciln : tuon 68' beider zu Virg. Isrcbon, wonn in«n ur-
cäa : dÖQ [etit, wie 68^ tarcäne : (cAne- — AndrerMU
Areitei Tür eine hodid grundlai^e mit eing^reulen fnu>-
nifmen 1) wenn inü^^licher^^eire fchoD jene vorgUogiKcn
(;edicl>[ß [rotber, karl, kaiTercLr. ) der »Lißclit ihrer vnr-
faller gefn^ß hochdeulfch Tprechen folllen, f» kann mm
rpälerhin die auslireitun^ des botrhd. als hofTprache im-
mer Ct^herer anncbineD. Einzelaes, was Id bairm, i
fchwahen unverftundlich geworden wäre, gab ao lf>U-
riDgifchcD , TJchCfchen höfen keinen solloü. 9) kttin«
reinniederd. hi. der En. iH vorhanden; wäre ße eininnhl |
da gewefen, fo hittlen lie \\oh! einKeUie reiche niedft-
deutfche abfchreibcn laHen und vervielfültigl. Eine cal,
feler br. (die altefle aller mir bekunolfln und wohl nocli
aus dein 12len jahrh.) id im i^iundlon Aitrehiedeo hod»-
deuirch. Aber den j^nindioFi ciiigeraunil, wohor rtlhrf"
fpuren di>s niedoiii. die der reim nicht ein-
I. miUetui«dei:iieutfiske buchßabyi. 455
-in fiiederd. dicbtern des f3. jübrh. die 2iiri)ckl\lh-
l auf äin an^rblich niedcrd. original fchwieri^er oder
mds uDlhuniich würe. Solche lind nämentlit^b Uer-
> vou fritziar, der im erften zehntel des 43. jahrh.
D iroj. Krieg {c. pal. 3fi8.) dicblete und fcbon (einem
norle nacb [in befTen, zwiTcben w^Ilphalen und
iit^eu] mancbe niederd. (pracbform ernart«» \ä{iX;
1 der gefühlvolle minneninger Heinr. V. nioruD^e
enticni, unweil gdUingen?) fpäterhio Wizlau (aus
m In poijjiiiemj und einige andere. Thllrtngircbe,
nifcbe dLchtor des i3. and beginnenden H. jahrh.
den nJL'bl giwi ohne ausbetile für die mittel niederd.
icjarl lalWn; es find ihrer weder viele noch bedeu-
le (Heinr. von mtfen, der die ^loITe zum gebet des
■o dicbleta, fällt mit dem mKnuire oder mii Frauen-
lufammentf. Hebr auffcfalude dUrfte aber das lied
den bairaonskinderD und niala^is (c. pal. 340.) ver-
blieb in rbeinifeh^weßp&DI. dialect »bgefaflt, ge-
lten. Bediene ich mich in der nachfolgenden bus-
nderfelzung der miileln, laiite veldeckifcber reime,
geben lie Keinen vollen beweis, fondern nur wahr-
(ialichkeit (nodi mehr gilt <]ns von reimen ;ius ro-
', karl) i reime iius Herb, und andern genau reimen-
dichlern des 13. Jnhrh. heweifen aber »irklich und
einftimmung hcAiitiiit.
MiUelniederdevlfche vocale.
(Ai wie das milteih. kurze a •) und in o umlautend,
rj^. on'wii-kelt es fich als rUckuml. in den fchw.
il. Inrde, knrde von it^ren , k^ren, nie in dem ana-
n fall vou mären, ft^ren, ^ren. Aus Rolher ift karde
■weinich, \vie^^olll es die hf. auOer reim 9' 25'' 26* etc.
im reim iß'' k.irde : bürden hat, fo dall allerwarts
Je Hehn dürfte. Auch Fji. 24'' 3«'' karde aufler reim,
Igen kläret, Orel , Itrcl, körte : firte im reim 17' 18'
;jH'etf.; Herb, reimt '.i»'' vcrkart : hart, 1'' 60' ge-
: fielart, :t' karde ; fwarde , 44' : harde 59*' karde :
hadre (fpurii) ii^ uiiddre (oben f. .340.) : widerkftre
lilusj uud ^andersh. 164" hanic : kante Bruns 57
Jen : fparden. Unter den millelh. dichtem ver-
■j Dar» in iler pläh. hl des Herb. hauG|{ au ItatI n diIdt g
InicM flalt A] liehet, ?.. h. klauyc, waupeii, zaupe f.
■ ■ ■ ' abfchreiber auf, nicht
euifche biickßobm. fchiufibem.
lade ; berbfti^en : werden (Flott 3'
Ide (M. S. % m""). Solcher rrim
Goifr. Harlm. Conr. (iegea : begi-
bdwegen lu beßem , pflt!geD : g«-
t die autorfcbail CodkmIs an (fiefai
Icbtiger (.' Lachiii. aDaw. X.) wi
ode dichter ihrer seil. Hsn inuli
anomalcD raimeTi f|>ttere re^eltete
□ , die auf hucfaOnbenanamaJie U-
irl ift oft in «leDfeHien wörterD pa
Auch Wernher halte <Eheiin '. ■ein
■ wirklicli heiiDC : reine (Mar. UOj
(l <>R reimanoinalie , das beiii : B*iD
oben [. 38S. 386.) aber niriKcbi
worden ; dort wUi'de es unrictitif
)r unrichtig heim zu [chrciben, w
kunic : frUmic Fcheint kein IfiuR)
, weil n nur auslautend für m ^U.
wi 1). d. %. mägen nun audiiQ^
keil der inJautcndea b. d. ^ ({. 99(-
;endem l faaupttachticfa bciget^l|■n^
i'kUrzungsn vor n (f. i^ß) find luctA
n. Und gerade Altere dichter, vir
ia\an roims bedienen kOns^t
L ttiatIKochdeutßiw bwhßahen. fdiiafibem. KU
tt\ geredet: ledet (troj. 93' HO') vgl. redete (Nib. <5.
[. S. I, 38* etc.) —
iie vorige betneckuiMi betraf vcründerungeo, welclie
n gimzca die zeit allniutilig hervorgehranlit hatte. Es
'Bgt lieh »her aucli nsch äta firtlichen CinllUlteD der
ialfcte auf die vcrrcliieilenen miltelfa. deoknUlliler.
iefe verfcliiedonfaeit«!! flad lange nicht fo in das ange
lUend, als bei don alih. quellen (ja man hat bisher
lies unter dem tiamen rchnllbircher fprache mi. ge-
•örfen) immer nber lichtbar. Von dem was lieh cnl-
jiieclner an die niodeid. muodart Ichlieftt, wird dort
1« rede iwfn. Hier mü^en einzeloe lUge , infoweit
I ftus der buchftab«ii lehre hervori^chen , zuf. gadelll
■fcrde». An der Hultsrilen grenze von ohardoutrchland,
I ftetermarlL, erfcheint Otlocur' (dichter der langen
rchroDik bei Pe^) der ewar erfl. dein (chlieHenden
und be^ginnenden 1i. )nhrh- angehört, nber man-
les aherthUiuliche bewahrt hat. Tieftenige -glben
1367-370.} welche die meillen dichter des 13.jabrh.
oÄgeben, hehatifilen (ich noch bei ihm. Hi*ufig reimt
r formen wie Irürlgeo, [ielij:iin, liflii^on, ii^bendigen,
eiazigen (fingulatim H. bt einzigen) etc. auf ligen,
ertii^cn; lübondlc (il^bndkc, im gedruckten te\l lieht
mptigl : fic (victorin), ferner das comparative -er
ils lenpi-r) auf entwör, das fujierl, -ift (tiuiiA, üe-
ift; auf friR; vertigt fneuh. abfertigt) im reim nnf
yi, ligl u. a. m. Auch die eigcnihllmlichkeit einiger
jsdrUcke (z. b. url.rbe II. urloup) zeigen für die be-
nderheit des dialect^. Darf man ihm das mehrhe-
irochene hairifclie oder oeRreichifcho an, eu, m, ei
\T ou, )'i, iu, ei, I nntl Aas anlanlende p. t. k für
. d. g zugellehn? Die hlT. des 1!>, jahrh. aus denen
■ abe^edruükt wonicn i(l, gehen ihm jene vocale ; von
en conf. nur p, nicht l und k, Ichreiben aber an-
ere, zumahl geminierle fn barbnril'ch (namentlich cz
tr z. irz für ;, kch fUr k etc.) daft wenn man Üe
ir niclil nothwenilig fleirifch hiilt, auch an den übri-
3n zweifeln dtirf. Kein i-cim boweift für ai, ei, atf,
berall i(i auflUfung in ei, I, oii oder d anwendbar,
. h. wjis letzteren diphth. betrifft, zuweilen reimen
und ou aufeinander, wie bei andern dichtem mehr
'. 3.^5. 356.). Ich finde öf : houf; hfigen (hugonem) :
lUgen ; hüfe : poule (paufe, niederd. pöfe) Ibt : müt
.elonium, aus dem niiltellat. miita, nicht aus dem
ietilßhe buchßithen. fötÜi^Uiat
w\U mi\n DUD hier einen wtrklklieD
1 Oll Hnnchmen 'au nird obendmiD
5; pifcliöuf, nicht pirchalf aus |ii-
. 4ii.) folgliob ein oaf, lious, tioug; j
usrcliiieflend Aeirifch, noch einnahl 1
(treift tiefer in Ueutfchland tuneiii.
reitet mir iheils die kUrxuDg des I
i die eniwickelung des t aus i; *if '
aus pfligt, gibt werden? pfiU, gft '
!r oberdeuUch dürfte Oltocan -tua '
icnus : gus, kus reimend) lebdncD;
vortbildiing; . tein Jim (filius) : bain,
tind ^^iede«-fll(gemeine^(^.35»■3U-];
aD , man etc. kann nAth «tttipr
, dem erAen anblick: nachwill fDr '
auch fein tiäufi^«s dntven ailtrdni- '
li) in rpim auf gräven, grflfai <4(nn ■
iflera) und gedraß : gofdlefehalt er-
sw^hrt ulfo kein kennEßidKn nbtr-
, das von. den ^onieinmdtelb. fMicb-
(icfaer iihwiche. leb liiibe ihft ab-
i\h, weil man dergleichen
( der kllnllliclien puelie um
ialectifchi
W mUtiliechdeitlßke tuokftaben. ßhhfibem. ii9
ttfobiedeo ein. Bei Wollrani *) dagf^en hatte der
ifrmhaJt in IhUriiigen, wo er wahrfchoinlich Vel-
(cks bekanntfcboft ni.iclite und mit dt-den dtchtungen
vertraut vsar, deutlichen einflufl. Wer wird halb-
ederd. Tormcn colvon : wolven, preAer : m^fter (Wilh.
177'* 207'') nicht lunSchd aus En. 54'' 68' herleiten?
olfr. fpr.-ich auHer rolL'hen reimen genifs friHler
id nieifter; noch deutlicher mahnen die f. *S7. er-
ifanten fac und Tagen ft. fach, tähen im En. 9' 8^
■"■ etc. vielleicht auch der reim des ht nur ft (f. H9.)
ojfranis reime des i auf ie (f. 3S1.) des u auf uo
358. 3S».) finden bei Veld. und Herb. Hau und fehei-
p lieh aus dem niederd. i , A , o R. des hoohd. le,
,. u recht betjuem lU erlXuIern, wonach gingen:
igea, hilt (tenuitj : fcbilt, dön (facerej: hn (RtiUs)
Ües : gewon (alTuetus) reimen. Nur mit dem wieh-
eq uoterfcbied, die niederd. mundarl geneigt zum
aeo , die hoehd. tum verlangem des laut» ; jener
jrd bielt EU hilt , dAn vielleicht zu den ; diefer mir
t Uli er und fun zu fuon. Schwerlich hat aber hier
Id. eingewirkt, da wir dergleichen reime vor und
:ch Wolfr. Kcil ( Ih'i Wcrnbcr un.l nit"i';>r: ;iiUref-
n; im 13. jahrh. bei Wirnt und Reinb. , die fie fo-
jhl ibrem vorbild Wolfr. abgefehn , itls aus der
*achweirc des l.mdes gerchßpft hnben können. Auch
n reim hürien : k6rcn (Parc. 9') hat Wolfr. Iheils
t Veld. (ht^rre : i>re, fOre) und allen niederdeutfchen
nein , theils mit andern oberdeulfchen als Stricker
?rren : 6ren a w. 3, 209.) Hardeuger (boren : hCrren
S. 2, 122'') Ringenberg (1 , 188'" hi'rren ; vcrren :
ren) Oltocar (hPrren : ören, häufig] Ernll (herre:öre
etc. ) Zeichen der frtinkifch - hairi/chen mundart
t'olfr. Wirnt. Rcinb. Stricker, einzelne niinnelanger,
e Reinm. v. Brennenherg, die ungekannten vff. von
drun , emft etc.) waren ungefähr : vermifchung des
Tiit ie, u mit uo, e mit e (f. 933.) a mit ä (f. 342.)
mit * (f. 317.) ü mit ou (f. 3öö.} auch wohl des iu
Wolfram oder wolverara, gen. wolframmes (worür wolf-
rames M. S. *, )0', der dal. wolfritm Parc. (*" A. wolf-
ramme JüTsI lieh verüieidigen) deutet auf dia f. MB Rowie-
leae form ram lt. raben (analof; bambtirc II. babeoben^ ;
die allh. form «aro wolfhraban oder woin»ramn ; vgl.
engelram , flgeram , b^rtram elc. (ruber eagilbramnus oder
ngilhrabao etc.
Ff
ziohl fchrä dem Tchrei vor 1(^1356.) i
men {i. 369.) Irt'hteii dem Irghttn und fch
her aus dem -lieh io -lieb, .als der ti^tififc
n wird zuweilen voui verkl«inerDden Hn
(tlore H' 3ü' der rdiwcizcritche bai vie
harten kublnulijui ob IieibebaUeo, fcio cbilch
in t. ÜSfi. benierkl, ihm mag auch dio iml
des ck und ^ {l. Hi.) beiwohnen (vgl. S
p. 63. 64. J ; einigte reime (f. iH. note) lafWl
ausiprache des A (heule noch in Acbw
IchliefleiK Golfried uad Conrad gehüreo \t<
beiden niuadarlen ao,. jener kaan die el/iljh,
die fränki/chrhemi/che vorAellen ; für die
er^^ben lie wenit; eigenes, beide reimen re
Conrad. AuHallcnd ill Golf, van IL von
auf tiiöH,, gewan elc. (.IH i** Si** 30' 53'' 58'' :
aber keine noi^uog zum niederd. ( Veld. i
..reim, Uerb. mir eiaioahl H3') \iel[Dchr
, JD Überdeulfcliland vorbaDden (Flore S" i
bat OlUiuar) und UlMirrell des allen -ai
r. 85, 336.) ; heutige, oberdeulfcbe idionie
zwiTcbeo ron und rao, gewon (alluelus) t
Daneben reiml Golfr. voD : gewon (7') wit
Üfäa miUelb. didUer. Analog wechrelt er <
;wbie (6'' Hö') und moAfc ; tobte ('137')ir
reim nur mohle (und von), doch für all
Hueb Diahte nicbl gelf
I. mittelhofhdnilffke tmrhf\ahe» frhlußhttn. ISI
auf oine bellinitiit^ Örtliche mundart zurlirkföhren;
" ir dürfen blofl fapen , die fpirren diefes a bc) fiotfr.
Flecke. Slrirk. Wiml. Oltoc. mangeln bei Wolfr.
Hjrim. Rnd. Conr. u. n. Conrad hedient (ich nie
eitle? folchen vnn f. von, wahrend ciniRe feiner fms-
drUcte, die man bei Wolfr. Hartm. Hud, verpehens
fuchen »Hrde, gerade bei Gotfr. oder Otloc, efnlro-
len tz. h. bfl. pedon *). Welchem landftridi fällt woht
die mandart tu, deren einzelne l)eronderh eilen in
einer bearbeitung der Nib. , in der klage, Bit. Gudr.
vorberrfchen t v. b. ßtt f. fit (f. 387.] Schwäbifch ift
Ge gewifs nicht, eher bain'fdi ; anderes eigeitthUmliche
derfelben ^iliehte z. b. iiiet (babuil) ; riet, fehlet etc.
reimend begegnet in l,obonf(r. und Ottoc. , wUrdc (ich
aber fn einem niederd. ri^t : )i<M aiiflöfen , vro nuch
jenes ßnt vorkommt. Sind erl* einmahl die erfaflli-
cheren dislectifchen abueiehun^on der formlehre nnd
der Wörter felbft nach den einTPlnen dichtem foi^-
r^Uij^ erforfcht , dann werden fich durchfchnitie ous-
milleln, an deren madllab lieh die leifcro verfchie-
denheil der liiiltverhaitnilTe fttllzen kann. Im alth. tritt
üe iiei deutlicher hervor; N. und O. At-chen mehr
von einander ah, als irgend zwei mittelh. dichter; datt
jenes worolt und wcrolt, wi'relt (f. 200.) heiflt es bei
allen werlt und RndoJfs wt'lt iH «enipcr nrlliche ab-
weirhuni; , als fplllere : fchi'f f. frhif finde ich noch
in h(r. {Nili. VJm. 1045.) über nicht in beweifendem
reim , Conr. reimt fcLif auf grif. Buchflahenverhalt-
niffe, wie fic in hentigen mundartcn des volks fluctuie-
ren (mnn erwüpe allein die menge der fchweizerifchen
hei Slalder) find w.eder auf die verfchiodcnheit alth.
Jialecle anwendbar, noch weniger auf die der mittelh,,
*1 Ein wort, das Conr, und GoUr. (delcfaralls «emein beben, tlt
betall« (peuilus) vj^l. Iroj. U' *5l'B4i' elc, Trill. iü« SS»' T*"»
103* 439' unil zwar neben dem gleiclibcdeuligcii milalte (7* fl"^
iU<- I30<] auch Veld. tirauchl Malle hauH« (8'' 9^ as''
»• *»>■ TS* elc.) uikI almitBJIe (B1« w.o alier c. coff albe-
talle) fcbwerllch Wolfr Rud. u. a. ; bei llartm. zetüt es
lieh eiiimahl ;lw. 51' aber c. gifr. und pal. Isfen miUllt:)
hei Winil eiiimahl (408 wieder die vaiiiiiilen iiiilalle, vgl.
SV7. J3S.) bei Heiiir. v. niiren öfter, es ill wieder nicht ge-
rade niederd. Tondem von der auch allh. praep. Sil, b*l zu
lälen, die beinahe foviel als mil bedcutele, abe« nicht damit
eins war (blorscr laufch iwiCchen b und in wirkt, «icM bicr-
Ui;. [Ol miltelmederl. wechrdn ebeiiwohl slb^dalle und
slmeWle IHujd. op Sl. 3, «.] Oltoc. hat almiWIle *, b, »TS«.
Ff i
flets wahrnehmen.
Miltvhiie.iifideuifehe buchßabcn.
Den zulland der fpracbe in [achfeo, enge
ptialeo um dieTe zeit beEcugen fparliche de
nicht einmahl reiu t^rhalleae. Erll kuadlich
lieh zum ilii'il herdcllen uod wieder ngr kU
das alirjchl'. knUpCea. I(u II). (1. jahrh. reif
aller Tailen ah. Eiozelnc klein« bruchdUck
orts- und tii^enDaniC . vielleicht
Ter zeit, verfchieilenc kleiitefe ^edicbte aus d
(gefammelt bei BrunsJ n^faeu weil unter dem
reicblhum iiiillelh. denkmäb^r und flnd dazu au
ten bir. ohne fpraehcrilik. ^abgedruckt nur bet
gebrauchen. Wichtiger ift folgendes. Die h
D«n didiluni^en des 1ä. jahrh., wiewobi i
febreibung auf uns gebracht^' verratben eine.-h»
abfaftung ; dabin rechne
1, kl^deo enveiflich, da henden auch auf bewun-
9*) reimt und fo verhalt es (ich mit einer mengd
auer reime in Roth, fragm. und kai/erehr. , die
herAellung fcheirbarer niederd. formen genau wer-
rtlrden. Ein näheres Itudium der freieren reiin-
kann aber grundHitze an band geben , nach vvel-
fich mancher zweifel zwifchen hoch- und niederd.
I in diefen gediehteo löfen wird. Ahnliche dun-
l, doch geringere, fchwebt Über Heinr. v. Vel-
werfcen, den die mitlefh. dichter felbfl als den
sr ihrer meiHerfchafl anfeben, und delfen öneit
inM im reim auf wirhöd f 102") mir die haupt-
mittelh. fprache fcheint. Dichtete er in niederd.
e und wurden feine arbeiten nachher in hochd.
Sbrieben? oder bequemte er fich felbft zum hochd.
in er eigenheiten der angebomen mundart dabei'
lauf heli? Anders und in näherer' bcztehung auf
buchllaben lehre ausgedrückt lautet diefelbe frage
ad eine menge ungenauer reime in Veld. werken
Baue niederdeuirche zu veiT\andeIn ? oder als un-
B hfiohd. heizuhehaltcn? Beiderlei anficht laflt
erlheiiliyen. n.ifllr (l;il! dnr dicliler in reiner niul-
iche dichlele, redet )j frine herkunfl aus weftpha-
ein aufenlhalt am clever hof, wo er die i^ncit be-
und man wohl kein hochd. verlanj^lo. Er been-
le fpJHer in ihtlringcn, al)er auch da waren beide
■rten leicht verdiindlrch. Es zoii;l fich im ganzen
gleiehfiirmiiikeit, im letzten Iheil neigt kein
vor. 2) Vold. gebraucht nicht allein ungenaue
in grflOerer zahl, als irgend ein millelh. dichter,
n felbft folrhe, die fich keiner der letztem er-
: alle aber Ififcn fich ohne mUho in niederd. ge-
aiif. Sollie er Drohen : cflritflten (M. S. I, IS*")
:r : muoler (En. 11 '■''■) anchifßs : rA En. 24') (ge-
: muo? fEn. 33") fchaz : ha?, da? fEn. 48" 68' TS"-}
: fazte (En. fV-i''] etc. gebunden haben und nicht
hr flrJllen : cilriliiten, brrtder : mrtrler, anchlftls ; Ps,
möt, fcat : hat, dat, vatc : fate? Umgekehrt, wenn
laneben das hochd. gerecht war, warum eeigon
eine reime , die hochd. genau , niederd, ungenau
wurden? Ich wüHe aus der ganzen En. nur fol-
anzufchlagcn, S'J*" wit, (albus) : vi^md (rubrum,
em roman. vermeil, venneis] wo das hoclid. MI5 :
5 tohicklicher fcheint, allein vernl; felbft ifl uner-
ne form; fodann 43^ 50'' ei : zwei, wo zwar kein
vor lick
ifl , tsr- I
ite. und k
i5i I. mlleiniederdetUfchc buchßaben.
d : twä, vielleicht aber et : Uvei (uluüig wilr« (!■ ubUb
beim ei] endlich 73* turnüm : tuon , wo dAn unpaffenA*
Tcheinl, .weil turnüs fon(L nu( hCis reimt. .Man mUfi,e
wp^en der fremden ei^f^namen Veldecks quelle vor lieh
hnlien, die fcLon den Virgil entnellte. Zu larinn , "
peia fchickl fich fonft beAer l<iri?ne : öne 67'' larplile : I
llde 68'' 69* , ols eine : laureine , Uirptl« ; ßrit« , zite
UircÜD : tuoD 68' LeOer zu Virg. tarcbon, wenn oiüd
cön : dän fetzt, nie 68'' tarcöne : fcAne. — Andrerfnli
Areitet für eine hodid grundlajie mit eingeKreuten Uio- »
nifmen 1) wenn müglicheiwcife fcbon jene vorgdogi^a rf
;;edichle (rolber, liarl, ksiferchr. ) der nbfichl ihrer t«r- n
fiifler gehiüß hocbdeulfdi fprechen follten, \o kann aiao ■
fjimerhlD die Ausbreitung des lioihd. als hoffprache itii- i
mer ßcherer annehmen. Einzüines, was io btien, e
fchwflhen unverfländlieh geworden wäre, gab ad Kiu-
ringirchen, fächGrchen hüfen keinen nnftou. f) keine i
reinniederd. hf. der En. id vorhanden; nüre fio ciatitühl i
da gewefen, fo hallen Iie wolil einzelne rtiiehi; nte<lt^['- ■
deulfche abfchreiben laßen und vervielftllligt. Eine ut ■
feler hf. (die äilelle aller mir bekannten und wohl nodi u
aus dem 12ten jahrh.) id irn i;!undloa Ailfebieden hoch- i
deiitfcb. Aber den gruiuiinii i'ingerüuntt, svohfr rulif« r
einzelne fpuren des oiederd, die der reim nicht ein- ^
D'peminern) und einigt andere. TbUringifche, ™
he dichter des 13. und beginnenden 44. jahrh.
nicht ganz ohne ausbeute fUr die mittelniederd.
l laßen: es find ihrer weder viele noch bedeu-
ieinr. von inifen , der die gloITe zum gebet des
iGhtete, fallt mit dem mlfna;re oder mit Frauen-
immen?)« Mehr, auffcfaluße durfte aber das lied
I baimonskinderD und malagis (c. pal. 340.) ver*
1 in rheinifch ^ fveftpbttl. diäleei • abgefaflt , ge-
Bediene ich mich in der nachfolgenden aus-
rfetzung der mittein. laute veldeckifcher reime,
n Ge keinen vollen beweis, fondem nur wahr*
shkeit (noch mehr gilt das von reimen aus-ro^
arl) ; reime aus Herb, und andern genau rennen- ^
htem des 43. jabrh. beweifen aber wirklich und
Aimmung bcftätigt.
....
Mittelniederdeutfche vocale.
wie das mittelh. kürze a *) und in e umlautend,
entwickelt es fich als rUckuml. in den fchw.
ardSy karde von l^ren,* k^ren, nie in dem ana-
ill von m^ren, f^ren, ^ren. Aus Rother ift kardie
iflich, wiewohl es die hf; außer reim 9* 85^ 26* etc.
reim 26** karde : h6rden hat, fo daß alleiHpvarts -
:ehn durfte. Auch En. 94** 36^ karde außer reim,
k^ret, dret, l^ret, k^rte : Arte im reim 47* 48*
Pty> • H^rK rAimt .^ft*> vorknrf • hart. A^ AA* aA.-
SV
r
'•)\
456 [■ mittelniederdeiitfclie vstale.
ftatteo Geh karte, verkart, aofter deD tfaDrin^m
Heior. v. miren (RloHe 3156.) inirnEB» (meiOeri;. 40^r
ileinr. v. frib. (3') und Wilh. 1, Si"' tSe*^ 3, iOl»;
keine andere, namenlHch Wirat nicht (deflen «nWU
Wig. iH. f. entgarle (loht. t. oben f. i2(.). Ein gleich-
falls bedenkliebes niarkle (Kn. 83" Ä9« 101') von metken
würde erA. der reim beweifen. — Näherer untorruc^uBH
bedarf, ob vor eihigen liq. verbinJungen a ßch in o
neigt , weni^^llfins fchreibl gandersh. holden , wolilen.
koldea etc. Bruns iY , S60 holden : olden , was an daj
nieder!, houdeo, ^^ouden, knuden, und an an^telf. oder
nord. analoßie t^eniahnl. [f. 3ä3. i)i6. 287.)-'
(E) dem urfprunge nach .iheüs e, Uieils ä. Man
bemerke 1 ] die e flau i haben lieh im vergleich mm
niitleth. fehr f-emehrt; Aalt rifen, iti, gewis, Dider, w-
der, ßge, izefcbriben , Ichilt etc. heiHl es riefen (:^a^
Ten En. 97'') es, ^ev.es (: andilFüs, h^rintles, d» Sn.
2i' 38' 62" 72'' 73'' St' 86'' Herb. 9Ä'') Oöder, weder (: lö-
der En. 81') fi'ge (Herrn. Damen 181. geffi^n : dsgen) fit-
fcreven (:beneven En. H'') fct'id (;veld En. 66"). Hiemadi
gehl der njiltelh. wecbfel zwifchen e und i im prsef.
Ilarker conj. und in ableitun^en verloren, (l»tt nCbtl,
genibele, gdben , gibt gilt r niHel. genGvele, güven, gSfdj
beweis die reime geft!dele ; edele; widere (repugnansjiiJ
•i'dere (lemiieflas) gpvl^lde (camnus) : fcCtdp (Hy
<4iMr"ieBeiDi'iiiffr "aer e lam aiigenMM
t*'g0lieiry' weil offenbare e (Ich mit dem nodb t
beiien e verbinden (fenden : winden' 'eto.) im
änd. fogar felbft zu i' werden (ingel i.'- enge],
I f. fchenken). In den obigen beifpielen würde ri !;^
]fo enreve, negele, rede etc. fehreiben könfnen)' rj^j^
Ich 10 weilerer prttAmg aufItelJe. Vortüufig be^
leb die* nnterlcbeiauii^ e und ^ nadi Ihfeai- m^
M.
1 wia eben ausge.fiduty .befchrttokter als im mit-,
ji es fragt fich: ob nicht durchaU tf.; dafür so
U^t Aul- die hoc^. tchrejber, weloha ihr i ein-
nm, wflre nicht« zu geben; da der, reim,; in^iipi(
gpdton^ (dea) tBane (lenfus) mit keuM , (l^öfeo). '
det y iRfird man «qch tenne , mänqe >., goftenna
en dürfen, wepn kfii« reim dazu nttthigti AnaloB
TerdrSiiguDg des u. cfarch o. Weoigftens wOike
ine regel sa entwickeln , di^ das i und u gewilbn
vorbaliielte I leugne aber.oiißht, daA Veld. fyUUe^
nur auf wille, Aille, joie auf pheUe , . {^^I^i^
fic« reimt. Er fcMnt folglich i vor 11 raehir su
als vor nn. — Zuweiten nHhert fich das urlprnngY
deni tt, wie noch iii. heutigen volksmundarlen
weehfeln, vgl; kinde^rfünde (g^nders^ 4 51?)
Q : Iwifchen, plUckan : (pbicken (Mor« 50*- V)v
>) gleleb dem e ausgedehnter ^ als im mitfelh/irad
458 Lvmittelmeäerdeutßhe toealfi. '
iO** H', eto. - Schwerlich lind To bUiliee urtKennie reiai
(wolde : [chulde) anzunehmen. — MHc^hnKihl TertnU>t
[onolil A ab a, v^l. gandersh. HH' gvmoh (picius) - fti.
und (lag vorhin beim a bemerkte hold«A Ale. ; däu
bleibt a in van, Tal, wal [niiUelh. voo, to\ , vrolj , iM
ond wal geweilt inzwifchen kein veldeckifcher reim, M
und [ald bindet er hüufig mit al, gewald z. b. Ea. 13^
(Uj folgerechter fcbeint o in allen Kllen des iDitt«hi
kunen u [f. vorhin beim i). mithin on-, kouii«, [coUf
vorfi« etc. Vielleicht Tcbwanken itiundarten in eioirliM
wartern, die ßcb, weil keine reine quelle vorließ, (chvw
ausmilleln (f. hernach den iinjlaut D),
(OE)) ü, diefcs uinlauts des o bin ich nucb nickt
Ccher; theoretirch würde er z. b. im conj, fUirvv [inun-
reliirj wttrve, vittge HaiLünden. Vetd. reimt tonw itur-
res) : gtirne (libenter) Eti. 98' 100', welches vdoi ütl$.
lörn fllerb. 'HO' <'>i'' : liorn , geboro) herkäme, eruagücfc;
beder klänge IHrne (d. h. lerne) vom finf?. lam, initilmi
er zu erweifen llUnde, Mor. 63'' harD^verlam, wiM
hörn : verlorn.
fUE] U; gilt o durchweg für u, h ift diefer unlaill
ehenfills shgerchiiitten. Dello eher liefle geh die aiu-
niilimsweife kürzung des tu in tV hdren, die fchon bc^
mitleih. (T. 353. 430.) annitherung zum niederd. Ichiei
luiu wKiiiw 'i aweua Buruii t»~ wtoiv ■ crv (|^u— 111''
Ii9^) l*re : wsere (Brnos 27.) etc. Wenn nun gb H '
1. durch ä, bei Herb, durch i> verlrelen wird,
chter ausnahiiisweife auch ."i : 6 reimen; fo erin-
-s verliUllnis an das goth. >'' , das dum alth. ä,
das angelf. ä, das dem aitb. & parallel jfl. Viel-
et einzelnen niiLt«lnied. dialecten & und ö gant
i es bieO j6r (annus) wären (erant) etc. wofUr
ifl die Tchreibung i&re, clAre M. S. 1, IS* 19' an-
L durfte (auch Heinr. v. raor. reimt 4, 56- Kle :
äle f. qufcle, Rmie und Fr. v. htden 4, 98. j6re
e oder jöre auf wäre f. v/sere) oder m&re (magis)
ocere] Ären (honorare) etc. wodurch Geh die vor-
5S. befprochenen praet. karde, larde erläutern
, als kUrznngen aus kärde, lärde? — 2) 6 =: mit-
und ei, alto nicht nur 6ren, käreu, flehen etc.
auch Il6n, b£n, tön (furculus) etc. Sogar ein-
irze e und s fcheinen yor h, w und r lang lu
wie es dem urfpruDg des ö aus ei vor diefen
iten analog ill. Hierher gehttrt ySAen (fUr (Sheo) :
t. S. i, 52^ klingend, fo daß keine contraction
06a tbunlicb und daraus die Verlängerung des
nuleiten war«; 50^ 51 > mati allerdings entT^n ;
n; («D : ft£D:gön : gofchin; 53' }6n : flän; 6t' M(
. oder rehet, nicht aber fihet vgl. t. i56.) : g^t :
ft (f. föhe) M. S. i, 819^ fmän (f.' fmieheB,
tta gelefen werden. Ein klingendes JV»mt .-
nnßde (donum) u, dgi. auf arböde, *Ärf>*de, be
nahe gelegen hütlen (Übrigens ein zeugnifs I
reimeen;iuheil; als lofe reime wHren miede : ari
tadclliiift) ; in der rejiel mufi ie bei Veld. ui
fortdauern und lied (uarmenj fchied [fcjunxil)
(odiofusj gefondert werden. Andere quellen bä
Segen 6 fQr ie, vgl. gelUnd : ged£od, löve ; d
er«h. 151'' 154'", allöne : d*Be, dönen : mftn
IIS. 116. etc.
(11) wie im niittclh. und nicht in ä Ubertrel
geachtet das karte i ofL zu e wird, das miltelt
treip, triben, getriben lautet hier driven, drfif,
gedrSven. Eine anniiherung zwifcben 1 und i
doch der reim arbi^d : tfd £n. 3**.
(00) wie das alir. A dreifach, nämlich da
6, ou und «0 erfelzend , z. b. ftölen (iruden
(Caput) möd (mens), dnher d!e ins mittelh. unl
baren reime fcöne (putcher) : köne (andax) En. !
(audiil) : vörde (diixit) Herb. 33*; mAde : höniAdt
Herb. i6* 101'; hömi^den : beliAden gnnd. HC;
fA (ita) : tA (ad) fiü [mane) En. 34" 73' Herb. 5
46" 80' H5'', wiewohl thcila das mitlelh. ahnlic
von A : uo kennL (f. 346,), theils im inittela.
altf. der laut uo neben A (analog dem ie nebei
kommen konnte ; wirklich reimen Veld. und B
dritte A kaum auf die b
,\u\ ,. ,'L BtiUeiaiedvrdvulßhe vocale. 46j
b. Herb. lOi' und oriovu ; Lovt? ]i.o. ö''. Der reim
D (facere) : fon (SlJus) Gn. 30° 34' fcheiiSt umgekehrt
riJ^ngerving in Tön (niilteih. in fuoq,, oben I. 359.) an-
^igeO) dicXcs (üa reimt auf die ^J^eDnnnieii flögelÖD
Ad, lAotiiedön, Wai^Dritön En. 8. 9' 23* Herb. H' 31^ ;
(. di^Dde : begpnde ^-intlor^h. lol''..
IVV) unveräaderlieb , gleich dem I , docb wieder
ir einer berubrang mit 6 (Oder an) in Veld, reim frtr
dduin) : v6r, vuOr (ivil) En. i' 23' mären (nmris) :
tm>, vuoreo Eo. 3' 5'': vg). die millelh. ü : uo f. 348:
(AE) H>, fcheiDt lu mangeln (f. oben unter fl, 6),
(EI) gewflhnliob zu 6 geworden, iils cr^l (oircus)
rt«te (ftudiöfe) berftn fteti^t) twio (duobus) etc. ' Viet-
tlit aber' [tilt noch ei ilnd nicht- 6 für die anOofung
I eg, ej (vgl. das friet. -etj I. 274. S78.) und fo deute
I Veideks vorhin f. 453. angezogenen reim ei (ovum) :
Bi, d. b. eg, tw^, nicht 6, iviA; Herb, reimt in-
litcfaen 35» zwei i'fpei' (fpuebat) was fUglicher iw* ;'
i oder hochdeuirch wSre. Ebonfo gein und getoe tJ
gen, eigene zu beurlheiien (das Herb:.- wieder hochd.
f gemeine r<^inil f. iäfi,) droid r IVid, jcid : meid Kn. 13*
• ciejding En. 96'.
(IE) ein häufiger doppellaul, der bisweilen i) zu 6
rd, r. vorhin bei ö; Veld. reimt diere : gire En. 49'',
vor liq. Verbindungen ficb in i oder li verkürzt, vgl.
! reime hield : fcild En. 93''' gieng : jungeüng, gienge,:
Ige, giengen : Jungelingen Horb. 3' 6' 99'- Aber auch
andern Tillen noch , Herb. Telzt z. b. Überall ÜSre
Tvex) gen. Ilürn (: enbüm, gewCrn) welches mit ftjer
urus) nah verwandt fcheinl.
(IUI teltner als ie; (| ein tu := uml.ut des ft ver^-
g ich nicht zu beweifcn. 9] von der kUrzung in u
• nd oben beinj U. 3) in (vobis) : tö En. 68^ i(l aaf-
lend, (der calT. cod. IteR larcons rede Überhaupt ver-
lieden und hat den reim iu ; driu) aber zu d«n über-
Qgen des iuw in 6w Aimmend, wovon unt«u beim w.
1 rede leyn wird.
(OE) ce, Umlaut des A? zweifcUiaft.
(l-'O) gleich dem le <) in ö verwandeil. 2} in u
der o) verkürzt, vgl, hund, mund : AuoDd Herb, 3« 8»
ben f. 3Ö9.).
iÖS I. millelniederdevlfche vmßmmttii. liif. lab.
MUlelniederdeutfche coffjbnanlßa.
Alle verhüllniHe lind ungodöil«- und ehifncher ib
im niitleih., Uberhüupt noch Hie sltfiTchf. gftindfflu* n-
weniiliiir. Namentlich die mitlelh re^el, dnd med. im aas-
laul zur len. «erde, rcheint mir bieMlfcilt zu bcbauplfio;
SS hetHt dag, dagea: bad^ Imdeii, nicht dac, b»t und
Die reimen dag, l>ad auf hnic (fre^iM si (edil); Iiiofl
beim lippeDlauL Iritt analoser wei-Mel iwifch^n f und
V {gaf, gi'iveni ein. Auch die »niauie ft«ben unvef-
änderlic-h.
(L. M. N. H-i liquidae. ^
Die nvenigen, unQchoren quellen lalüM bier.kiSB
t^was eigenes bemerken. Veid. u. H«b> reime v«mllm
keine ausflAOung des n und keine urnfeUuog vn ^nu
oder brinnen. Für dürne ^It vorniiilklkih (U^prs, vi»-
wohl der reim:, viirre fragm. 3* niebt ftreng« bewnifc.
Herrn. Dainea 60' reimt (lerreHi) färCB«' r6(«D, «am*;
65* vörrc : Ifire, (f. oben bei 6). - |.i!,i-iin; 'i.. u-. ,'
' (P. B. F: V. W.) labiales:"'" ' |-' '•"■■*^'*_"-
(?] anlautend nur in undeutfchen Wörtern, od«
vielloichl in urallen , aus ganz andenn con/. vfrlifllini*
I-< miMhinderdenlJi^he i-mifhmtidfn. lafmleit. 463
Sve idonunij, niillelb. \i\%, g*'!»*', poth fol, (tibn. —
» ausiautend Keht nur f. (nie v) z. h. %ni (dfH^H) di6f
br) fcrtf (fcripüt) lof (Ihus) hof (aula) wolf (iupiis)
iri (raortUUB eil) eolfpricht alfo iboila' dem miltelh. p
bs (Ur b;'-auBi»utetj theila dem f. V«td. reim lief:
rief En. 80 83*93*: fCven-wnrf (feplios) : bedarf [opus
Ibel) Rn, 93< widerKreilel der mittelh. niundarl; welche
(darf : fcharf {acer) reimt, das aber nuttelniedcrd. fcarp
Dlet und lu warp (feriit) ftinimt (En. 25- 65'' St-^j. —
I ialautend nird das ausl. f. zu v,, »Is ^f, gäveo
^räven Ea, 100*; .mtUalb. gäben, grä*eii) graf, griiv«^;
laveQ (liLujl>^re) ; genüve (cogn.ilus) rjjven (dcTjrwe) ;
ifTuof (iuletlexit), eafuGven ; dief. dieve; vieler [fe^
ItÜJ ; lief, lievcr elcv Vctr t bleibt auch ^lIalllea4 ft
r»fl, [caft elr. desgl. bei contra ciioneD vor dr als bÄfd«
apile; ^elAfde (credidil) fl.- gelövede, fadvede. Bemer-
ptswerth der reim geläfde : köpde Ed. 3'>, der au»;h im
iitt«Ib. gelouple (gelouble) ; koufte uDgenau vväre. \%\d.
^iat wie vorhin bei kaoip und lam , bocb - pnd nie-
er;d- formen zu vermifcbeD. Reii^niederd. reim^P. aj^r
rlove : hove ; lieve : brieve En. 5'' 3it.
iW) von V. pcnau zu umcrJ"cho](!(>n. Di/.'; anlinilendo
i. galt ohoe Zweifel noch vor I und r, lüHt Geh aber
US den verderbten denkmahlern nicht beAimnien (beder
is der analot:ie des allf. angelf. und frief. f. 216. 951.
76.). Einzelne fpuien hat der abfchreiber im Bother
sben lallen, z. b. wr6f (fricavii) 11'' wrang (Arinxit)
j» und fo in 5i> (z. 437. ftatt want) zu lefeh. — Das
lautende w duldet keinen kunen voc. vor ßch, unter
™ langen nur fi, 6, A, kein I, ö, iu, uo; vgl. päwe
■avo) l^we (loo) fn^we (nive) und zumahl begegnen lieh
bu} die miltelh. ouw, Aw und iuw, höwen, fcAwen,
iwen , töwen (parare En. 11") fröne [fcmina) mövvfi
nanicü En. ^i^) röwe (dolor) tröwe (fides) getröwe (fi-
us) geröwen Idolere) ; beweifende reime find, die ent-
^iedne luitlelh. iu»' mit ouw binden (M. S. 1, IS*' ''.
,n. 4'' 3:1'' 37'' 60" 62- 87') vgl. das vorhin f. 461. aa-
efuhrte iu : td. — Auslautend kein w. —
Die gemination pp. hat ftatt, kein ff; bb fcheint in
vörtern wie fibbe, ribbe möglich. Bei der Verbindung
1. ift zu merken, dall ße hfiufig mit ht reimt (mehr da-
von beim kehllaut).
(T. D. S.) tingjiates.
Eine unvollkommenheit zeigt (ich im' mnn^ der
afP' th; follte fich vielleicht auch anlautend d und th.
4öi t mitletniederdeutjche coii/onanlea. ■ '£119. ^N.
umerichcidep t. h. dochle (vnluit) dag, d«), thwMl
(videbalur) thsgen (lacere) tbief etc. (welch» . lieh Jiqf
den .vorliegenden quellen nicht ei^bt, indelTeu dW
den) luailfüli des b'>clid. l und d leichl hen
wSre; im fragm- belli, zuweilen auch in Roth
d und Ib noch gefchieden) ; To fdlleo fie in- und audJ |
ßcher zuüaninien, denn bröder (R. brölher) reimt ■
inöder En. H" 7^'' Sl* 102-; fcade (daronum, f. (cathe):
[lade (occnlio) En. 87' Xcaden : unßaden Eo. ttt^.
(T) eoirpricht dem miltelh. z und 5, daher to^ |
und val (fchoz, vaj) reimen ; eben fo wenig hedenli«!
machen hier hürle (cor) hörl (cervus) der fdiwan w1ird(
ekel od«r elft heHlen ; ballieren En. 39' ifl cingere, büii-
droier,' mittelh. ballieren (balz, ballfius). — Ob »h«t
nicht t EuweJlen nuslaUlönd für d ftehl, wie fL-bon Ha
alir. (f;8160? das mUllen reine quellen lehren, ■voriluBg
nehme ich das (Irengrichtigere d in der reijel an, um
' mich hier, auf die reime niet : fcriet, rifll, 6rt j
(En. 5' (!■ 54") zu weifen, welche die rchreibnnglc
ried vfcrdäehiigen; Eine miTchung des hoch- ätid nie*
derd. l. gellatlel fich Heinr. v. mor. M. 8. 1, 58* in iei
reime bai (rogavii) : nat (madidus), der in beiden n
arien unsenau ill {miltelh. bat : na^; mitti^ln. had :
vgl. diefelbe anomalie bei Veld. vorhin f. *(ii. — Pip n
miitelmedtrdeulfche confonanfen, ißillural. i6S
8» U^ Sfr etc. Bnins 77. [lag ; na^ ft. näh Ea. 9'?
ft : dA r. beim h.}ji&5 (vidtt) : mag meißerg. 6«;
i fögen (viderunt] : lägen, frAgen, plagen Ed. 6v
«k 70' 98- Mor. 45' Bruns 74; geflige [vhlerom) i
l&eeKn. lO* 77«; /chägen (liebam);'drngpn Bruns 76.
ynagAge Eo. 63*. BedeDklich iA noch durg :.burg
} dns inlautende wird gewohnücli unterdrückt,
3 wi>rterD, wo es die mittelh. muDdarl noch be-
, T. b. vere {naula) reimen Veld. (En. «3»') und
13'' HO* 1H' : here (eierc.) mere (mare).
I gilt beinahe nur anlautend. Das auslautend«
^copiert, vgl. nä, g.'t (miltelh. nach, gäch) : wä,
^77'- 102. Herb. SÄfc, die (ffmur) : knie lin.S»^, hi :
i' etc. oder in g verw^indelt. Beides gefcbieht
t beim inlaut, vgl. tlen, (incufare, : bllen, plum—
0. 71") millelh. z(hen; hAflen : dröften En. 93»;
'hdge (mitleih. TAhen, bähe) bAgell« Bruns 88.;
IWhalteD das inlautende h (f. vorhin beim doppel-
.. ber iiiiitelh. Verbindung hs enlfpricbl ein nie-
ȟsiaulendes s, inliiulendes IT, daher fas (culter)
ois] *) was (cera) auf was (fuit) las (legit) reimen
* (3. 80' Herb, i^ il'' und büflen (pyxidibus) ;
Herb. 60'. Von dem mittelh. hl wird zwar auch
eworfen, i. b. niet f. niht [auf ftried, ried rei-
'.D. H' .IT) liel (lux) ; niet En. 2i« (verfcbieden
d Carmen) ; häufiger aber bleibt es und fogar,
1 glaube, in ch gefcbürft , vgl. mochte (potuit)
(valuit und videbatur) dochter (filia) nacht [noi)
(dimicare) etc. Die fchärfung des h in ch gieng
leiehler an, als die fpr.nche fonll gar kein afp.
it, alfo die mittelh. venvirrung mehrerer ht öb-
len in (das mittclb. macht«, nialit lauten hier
, macht), folgt mir aber aus der hilufigen reim-
mg mit der labialafp. in der Verbindung ft; vgl.
: erachten Roth. 13'; ftifte : berichte (ft. ftiflede,
■, ; voreilte (limuit) : dorfle (dcberet)'; worchten :
; nacht : endehfifl; vacht : wonhaft; werhaft : ge-
krafi : nacht; dachte : erntthafle etc. En. 3^81^
n. H^ nennt der dichter die fybilla aadfas (cod. caff.
nltas, cod. pal. antvasy d. Ii. liorrida ; verinuthlich Vir-
us; non complae manrere comae. Mb. 3807. valvahfe,
laiicomgia.
MitteJtiiederlJndirclie iiiundait nenne ich
reud dos. II. jxilirh. in Ijmhunl, flandern ui
blUheude: ül' sfidienl iwat- den Diiiiien eio
deuirchea h ^ul i\\a die rüulif. und weftplialilc
(ie aueb in di^n meiReo gruadzUgea QbercinlUt
aber in der grammatik vortbeilbafl gefaodert
reialicIiarQ und reichlichere quellen beßut, (vi
bis 1350 crfcheini das wicbtigde;) vieles liegt u
eine UbeiÜLhi iii Hoffmanns bonuM- bruclil
XV — XX. i] weil lie einzelne berUhrungeo
dem bocbd. iheils mit dem frieüTciieD zeig
dadurch van dL'Bi wellphal. und zumabl uied«
Tclieidet. Auf diefe verfchiodeti heilen werde
der buchiUtbL'iilchre vorzüglich abrehen. Die
Maerlanta und Melis Slokes find zwar Torg
den hir., aber ubne ausrei^faende graminaüfc
oritik gefi'i'tigt worden; richtigere lesart gev
hier die beacliiung der reime. Längeres Ilu
manches von dem berichtigen , was ich vorU
bloße anlicbt auCnclie.
Mitlelniederländifche vocale.
Die unlerrucbun}^ wird dadurch erleichl«!
lUltigt, dal^ die ineilien hlT. wenn auch (chwa
langen (gedehiiien) vocal doppelt Ichreibei
00, uu, wofür ith der UbereinAinimung mit
gen mundui't«n w^gen die ^eicbbfldfi)dsnd(
nung, 4, I, ö, (i gebrav ' <-■---
fAl in Her nurnl r
I: mittelniederlOndifche vocale. 167
Buf fflle and jede Rille auwendbar, wo eio faocbd.
«Id, üli ia die niederl. mundart Uberfelrf werdrt
' Theorelifch mud man aber einen früheren Ubor-
der formen alt, ald in olt, old annehmen und prfl,
ßch in oul, oud fehmelien laßen. Denn auch die
lifchen olt, old, i. b. holt (fidus) hfliden (fidelibßs)
(lignum) goll (aurum) jerrchmelien ehenTo und
le {lilvä) reiml allerA'arts auf goude (duro). Vor
Übrigen Verbindungen Im , Is, If, Ig etc. bleibt a
kränkt : halm, palme, hals, half, balg etc. weshalb
TraDEöf. einfloß anzunehmen iß, indem franz. zwar
■aud f. efmerald , aber auch paume, baube, maux
Ime, halbe, mals gelten. Außerdem bleibt im frani.
leben, obgleich ich bin und wieder ebenfalls faut,
b (Reinaen 3*9. 36*.) f. coul, outare anlreffe, und
»Icber Ontcrfcbied einzelne Wörter gehörig fondera
b, K. b. fcaude (fcaldis) von gefcoudeo (gefcbuHeia}
Ml (lerere) von houde (favor). Den dichtem aber
;c , wie gemeldet, beiderlei ou. Bei contra ctionen
iriogt weder oude noch aide, vielmehr aelde, z. b.
Beide, tnelde, praet. von halen, lalen. — S) vor den
indungen mit r. befiehl kein a, alfo kein arm, arp,
arf, arw, arl, aril, ars, arc, arg, welche lieh in
I, aerp etc. wandeln. Sobald jedoch zwifchen r und
weitem conf. ein alter ausgeAoflener voc zuweilen
lucht, Aellt lieh das kurze und einf. a in der wurzcl
z. b. arem (brachium) warem [caJidus] fvarem (turbu)
iremde (raiferius eil) arechfte (pelllmus) neben aerm,
•m, ontfaermde, aergfle. Übrigens ill es gleichgültig,
ene Verbindungen rm, rp etc. organifch find, oder
h fyncope entfprint^eri, letzteres z. b. in fpaert {par-
t. fparet, erßoros in haerl (durus) aerl {genus). Un-
ig fchreiben die meiden hlT. harde {duriter] f. haerde,
hes z, b. Bein. 276. : reinaerde reimt; das umge-
i trat (calcavil) finde ich nur tarl gercJirieben [Maerl.
»«. 392. 8, 2ii. Bein. 291.) freilich immer auRer
; befler fcbiene laert. — 3) jedes kurze, wurzel-
a wird in ae verlängert, wenn durch contr. oder
loßiion der .^uf es folgende conf. mit einem andern
der endung zufaiiimenrUckt, z. b. halen (arcelTere)
a (monere) fpanen (lactare) fcravcn (rädere) maken
B) raken (attingere) nnkct (nudus) faden (fatiare)
len finftruere) fcapen (creare) claghen (queri) im
haelde, maende, fpacnde, fcraefde, maecte, raeclo,
e, begaedde, claechde ft. halede, fpanede, fcravede,
Gga
Uelniederlfiiid^eke vocal«.
claghede ; ebeato naecl [nu
saepl icreal) und in andern G
f. was hut. Das gefubl äa
UDg des wufzellauts zu vei
der polilion, depo in den or|
lant, dat. pl. hdnilen, ua
e in fpaende, maend« und •
voitde nicbl aelde, vaelde.
nucb diete Uxulerung des a \i
;rkuDg, indem die organ. v«
Ig (afcia) baerl (barbaj waei;
Ziehungen fpaert, Tpaerde aa
a lUhl in tochte (mittelh. faq
ebco ainbacbt) brocbte und
■ähve, brahte, mohte, mahle [t.W
; (nafus, neuniederl. neuG, f
I gbewelt (pateflas) f. ghe«'d|
i.34ä.dieres 1,227. ReiQ.3i7J
^rt. gedregben, ged^ghen, ^
hen, gefcapen etc. Neben
beide fUr benc, und beide im:
ngcn des a ftehen folgend«
, deren erfte die nichtiglle ilk
h. im mittetniederl. ae) wird
I. mittelniedertSndifc/u! vorak. 469'
des I in i an , fo kanp bei der nahen hertthning
ben i und e lachame aus lecbame foli;en; wiewohl
letzteres nicht voi^ekoramcn id.
<E) urfprUnglicL zweierlei, nämlich e und ö, Bil-
lig aber in der austprache 6 auf. gefloden. ich be-
he 1) der umlaut des a in e id fchon lange vor dle-
periode durchgeAlhrt worden, an ein niehtumlauten-
ande (finis) angel (angelus) ksnocn (nofcere) daher
n gedsnke, 2) es gehört fehon zeit dazu, um den
Rlnsii<'lien e-Iaut mit dem gewöbnlicben e {= i) m
nsiftheD. Daß die mundart kein reines e mehr kenne,
piren nicht allein die reime, feget (dicii) : plCgel (h-
rbffeven {tntelligcre} : It'veo (vivere) hevet [habet) ;
hl IM) verfleghen (occifus) : pl«ghen (totere) eebt
mt] : röcht (rectus) hehben (habere) : robben (coIUs)
p^hen (portatus) : w<<ghen (viis) verde (ilineris) : erde
m Hede (löco) 1 verde (p»x} ghewelt (poteflas) : vBlt
P(Hb) und abnliche, die man bei jedem dichter über-
■Ihdrt; Tondern auüli der wirkliebe Übergang in die
^nng und ausrprache i (bei folgendem nn, ng, nk,
J intf] (anpelus) kinne (nofco) in und »ufler reim'
Ti bitine fünlünit) Rpin. Ilti. Maerl. 1, 2(ii. ingcl, min-
' mifii'ii M;ierl. 2, 62. ghehjngen (conpedero) feinden
nomini.i nlTicere). Beweifende reime find hier bekin-
■ rinnet Maerl. 2, 62. vini-er : inper (angullus) 2, 2U.
ne nofco) : coninginnc 1, 207. inden (finire) : feinden
ilumelia aflicere) 1, 421, mingen (mifcere) : dingend,
'. Iiekint : vint 2, .101. kinne : niinne 2, 432. kinnen:
Den 2, i38. hekinde : gheninde (audatia) Rein. 357.
len fvinum fiindere) ; drinken Rein. 296. etc. Ich
ie alfo (in den wurzeln) kein e, vielmehr immer 6
?ihen : füijel, hefeven, hi'vet, verflüghen etc. ob-
h ilurrh diefe ausfprache zwei otymotogirch ver-
dne laute untereinander (jeratben , z. b. verde kann
pax (f. vri'ile), bald ilinere bedeuten. Das niederd.
r e 'f. iÜG.] «ird diirrh diefes niederl. offenbar be-
l- — 3) vor r inil verbiindnem weiterem conf,
i <' in ae über, und es Bebt Twaerde (enfe) aerde
aj paerde {ct\\io) fllr fwt'rde, erde, pi'rde, beweis
eime aerde ■. mi^fltaerde Haerl. 3, 234. waert (verfus) :
lert 3, 249. waerc (opus) : maerc (marca) fcaermen :
ernjen, (taert (cauda) . reinaert Rein. 351. 287. 291.
ircb eine nacbtheilige mifcliuiig der formen waerl
t) waert (verfus) maerken (ohfervare) mnerken (mar-
;lc. entrpringt,- welche im miltelh. wart und wört,
ielniederläaili/che vttcak.
ien gerchieden , find. Im nei
ie, paard, n^ait etc. vOllift m
»her mag die ausTpraohe gptchwi
die fchreibung fcliwaDkle, wenn i
uf entfchiedeDe ae, [ondei-n unter
jrde : verde, verde rpKrde, erde:«
378., bei Stofce 3, S6. ftebi tof»
: peerde ; wo kein miireimeDda
int es richtiger, P bu fchreiben,
^mahl berzullellen ift, i. b. p^rde, t
iXi. 294. berken : merken Rein. 3äd
. lind viele i, die miltelb. bleibeo
ntljch in dem »Nnut dr^reo, gha
m). Andere beifpiele bSm jrum
n (fume) ghew^s (certus] meffat
i) vrCde (pas) tBde |mos) m«da (•
lekel (magnasj Uent (coecus : Ml
(9. t<8. : ß'Dt, poftea Retn. 87S.)8
fcörmon Maeri. 2, 337.) cb:. DU»
t (fJai) l^ghet (jacel) pleghet (fnlttli
1 fchwanken e und i, z. b. in mlc
rtere) das bald aül trCcken, IM
lickcn. fcricken reimt. — H) ff
. u oder Q in Svel i
1. mttehiedarlä$tdifche vocale. i7f<
veilerl durch die Ubef^nf[e dea urrprUn^linheti f
u»lfi des a) wiederum zumeiR vor dd, nd, nt, ng etc.
Bt (fiinctus) hinne (gnlHna) etc. I. oben T. 469,
■rerlert durch die ebenfalls vor It, Id und dem na—
ac. Dg eiDlreteodo kurzung des ie, als bilden, hin-
^ngen (aiittelh. hielten, hiengen, giengen) unhe-
3I1 auf wilden, dingen, jongelingen etc. Verwandt
:B~zuDg des ie in <.', daher 1. b. h^lt und hilt beide
— *} Tellner vertritt i ein u, namentlich aber in
(tenuis, auf Gnnc, niinne reimend, mittelh. dUnne)
Ä , 91. i*0. dinct [videtur, mitlelh- dünket) pit (puteus,
»- pfUtze) : dit gereimt Maerl. 2, <85. Rein. 350. (auf
Man feil« aber pulte : nulle) ; ftic, dickes (portio, fni-
Knittelh. (lUcke) hüufig auf dicke, mirken reimend
fc oi^anifch, vergl. mit dem goth. flika {miyfi^)
bcn f. 457. — S) I zu i verkürzt findet ßch in licht
\ vgl. lichten rdichten Bein. 370. (mehr davon beim I).
,0) () gleich dem mittelh. o in god (Deus) fpot
br.) Tot (Rultus} hof (nula) lof (laus) doven (infa-
^ »08 (mufcus) volc (gens) noile (occipui] u, a, in.
■Unentwickelt, das mittelh. noch beileht. in den
tt. fiflven fniiltclh. n«bcn) Inken (clitiifonrnt, millplli,
liM) otc. daher reimen floven : doven Rein. 32fi.
"elh. Hüben und toben nicht). Weitere l>eirpieleT
*n (mnl.im) worfl (fnrcimen) cont (notus) mont (os)
' (canis) cnnA (ars) domp (hebes) fonde (peccntum)
ds i'hora) vonden' (inveniebant) fpronc (faltus) jonc
pnis) ons [ nobi.s ) doghet ( virlus ) verhoghen flaetum
Wo) vochlen (pugnabant : mochten Maerl. 4, 285.)
Ie (pugnaret : mochte 1 , 359.) dochte (videl)atur) etc. —
fllr a iA vorhin f. 468. gezeigt. — i) wechfel zwi-
1 C und o (vgl. f. 82. 336.) in die ghone (ille, mil-
j>ner) home [ilü, tl. des gewOhnl. hSni, im reim :
<e Mnerl. 2, 274.) woch (via, fi. wi>ch, beide bei
1. öfters, z. b. nebeneinander 1, .S3i.; fllr wfghe
kein noghe) proff'nt (f. pri'fent 1, 266.) rofe (gigas
?tp, Huyd. op St. 3, 306. und vermulhlicli auch nofe
'fe, nafus). Neben w?ke (hebdonias) itl mir woko
i vorgekommen, ebenfowenig wol neben wCl, das
nehr mit wale abwechrelt (f. 468.). — 5) kUmung
(' in o tritt auf diefelbe weife ein, wie die kUrzung
ae in a, nämlich fo oft ein unbetontes e der flcxion
den cnnf. der wurzel folgl. D;iher hfiflt es hnren
rtirei deren (ftulti] lopen (currere) copen (emerc) ho-
I (atfli((ere) Ionen (remunerare) bome (arbore) grol«n
473 I millelttiederlmidifche t
(magauDi) oghen (oculi) doghen (durare) hogliMi (tltnn)',
□ode (necedilälc] blöde (metJculofus) dode (uiorle) uU
hingegen hän (conlunicU») lön (mffires) bAai (athati
(iräl, Dät, d6l und liörde (audivil) b6n (audit) verdM
[infipiens) lApl (curril) hteh (altus) föcfa (fugeb.-il). ZuB
beweis dienen die reime {^heploghen : lioghen Mnerl. if
HZ. toghen ( oCtendere ) : drogheo (licco) Maerl. 3, 33i.
hM^n : tevnren [fupra) 3, 2i5. , verglichen mil yonn:
toren (violentia, zornj 3, 354. gbebwen (nalus) : Itoim
3, 391. 99(. 9, 3n. Vüllif; ausgemaohl fcbeiDen ari^
gleicbwohl diefe kUrzupgcn nicht, indem die hff. iii»»-
leii (i (oo] fchreiben , wo btolles o erfordert ^wUrde {t. k.
BeiD. 3tO. 33t. nödc, blöde, döden) und was mehr be-
deutet, eDirdiiedcD kurze o aufeioaiider lu reimen pfl*-
gea ( bode : gode : ^hebode ; vrome , coiue ) , nicht leM
aber auf die verkürzten node, blöde, ome, game &£■ —
6) analot!» kUrzung des oe in o gilt nicht, es beiOt
groelen (falutare) bioede (fanguine) bloemcn [flnn-
busj elc. ; ausnahms weife findet lie jedoch Aatt itnil iww
immer in rocbte, fächle (curavil, quaelivii) von nf
ken, foeken, die bedündig auf mochte, docbte, fochW
(lenis) reimen, hin und wieder in andern rein«
hIs comen : bloraen , dornen , (l. bkiemen , diieiiieB
Haerl. 2, 308. 370, i75. brudegomo ; blome 3, 883. ly^
1. ^mi4leliiMMän^cbe Vdcale. (73
D oate (d. h^ urtfe) lA vSe wandelt ( : hufe Üurdi
il. 3, HS.), To wird es dadurch oichl ticher afe
[ r. 210. J3(.). Die kurze von mure (muro) w-tirdtf
reicn dure (per) : Iure (ucidusj fcrifture, ate (hora)-
l. i, 36. iO. 134. entfdieideii , wean' äure Mbte
r kun wäre. '
(Y) grammaütch zu entbehren und lieber mit i aus-r
kcken, zumahl es verwechfelungen mit f (welches
iir. ij Tchreiben; es bedeutet aber I) ausgeletit ill.
Iglich wird y in fremden wörlem geret;ct, als yeve
Buyd. 2, (48. ; d. h. ieve wie der reim: iieve lehrt
|. 4, 80.) reynaert, reynout, paymenl, pays, (pax)
beOer reinaert, reinoul, paiment, pais.
[AA) h, mangelt und wird durch ae vertreten, Hall,
»es man im oeuDiederl. wieder ä (aa) fchreibtl"
Tel machen bloft im auslaul die fchreibungen Ott
, prope) ga (eo} vn (cape) , die fehr oft auf fremde'
HD, wir; aHa, rcyllg, reimen, gewifs aber langlautjg
Wenigftens gebührte ihnen ä, (ghä : fcoiafticA)
3 man nicht ae fetzi?n will.
(EE) 6, gilt 1) auslautend in (6 (mare) (i\6 (nix)
maluia) m6 (niagis) twe (duo). 2) entfpricht dem
Ui. f: vor r in mör (magi.s) wf!derk6r (regrelTus)
bonos) 6re (aniea} verf^ren (vulnerare) kören (ver-
lieren (docere) welche beiden im pract. k^rde, l6rde
t kaerde, laerde) haben; das miltelh. herre heißt
h^re oder hiJre; ein h i(l ausgefallen in li>n (laben)
fwör (affinis). 3) dem mittelh. ei in häufigen fäl-'
<^n. ni^n. b6n. twön. gr6p. dr6f. bat (momordit)
(iratus) ghebiät (balatus) gh<!!t. hM (calidus)
1. höfuli. ghift (fpiritusj möfl. wie [mollis) blöc
dus) nach (inclinavit) etc. 4] nie dem TJchf, Ä::rie,
les durchgiingig i'e lautet; man lalle (ich den reim
hf-t (calidus) Maerl. 1, 103. nicht tüufchen, crfteres
bedeutet nicht hiet vocabatur, fondern hfitet oder
, vocatur. Maerl. könnte alfo Veld. reim mi^fter :
er (f. 4G0.) nicht gedichlet haben , er fagl prie-
— 4) in fremden Wörtern fleht 6 (auller den aus-
nden jofuö, jeptö etc. Maerl. 4, 104. 109.) in amön
^n Rein. 334.) tibfirt, grtmbört {:r6rt, kört Hein. 304.
H:H . ) , unrichtig wUrde man tibaert , grimbaerl
eiben , fo wie umgekehrt pfirde , 6rde für paerde,
le oder perde, Brde verwerflich ftheint. — ' b) IWt (Hat) :
47 4 I . mittelniederländifchf ' i
wM, fw6t reimend (Itcin. 353. Mnerl. 1, IS«, i, 2M.|<
rchwBnkend in f^el [ : pet Rein. 3S3. und ^ot : I»
Maerl. \, 159.) vei^l eicht lieh dem mitt^h. ft«l und IlSt.-
6) aus kuriem B entfpringt (* , gleich dem e« atis *f
fobnld nach dem conf. der wiinel ein tonlofer '
flexion ausfItlH und der conf. der flesion mit jenem coot.
zu!, flöfit, z. b. fpr6x : bröx, fprSct : br^cl , Maerl. !,
2S1. 46t. w^ls : verm^ts, vergh^t« 3, IH. iiS. ßamroea
aus fprekes, brekes, tprtkel, wpies, verghPtes. Ehenb
fetien höll (heros) h^lde (iraago) bÄfde (tremiill) Mft
(habet) Ifift (vivit) ein völligeres holet, belede, bPvcdc,
hövet, IGvet voraus, und [wie ich auch f. i68. bemirkle)
das (• hÜDgt gar nicht von der bloOeo conf- Verbindung
ab, indem z. b. vPlt (campus) völde (campo) wed^r*
bekommen, noch auf holt, bölde reimen. Die Icbni-
bung dömftcr (obfcurus) f. dPmfter verdient mi»Mli-
gung. — 7) fchwieriger zu entfcbeideo fiillt mir, A
fich das org. lange (•■ bei nachfolgendem ßesionsvoc tf-
hnlle oder kürze? Die quellen fchreiben bald ktna,
^ren, bald kören, eren; bald all^ue, ghem6ne, cWne,
wöne (ploratu), bald allPne, rüne fpure) etc. reimvef-
bunden finde ich aber nur kt'ren, Bren , tören unterein-
ander, nicht mit deren fnocere) verteren (confuioer«J
Bren (arare) fwt'ren (junre) onlberen (earere) pBren [pii*)f
I. mUtelnkdaiätidifche vocale. 175
Dgjarao, waren (lt. jaeren, wseren) »ufft«tlen, doli
erdings kären, ina, löreo, clMe, alhl^De, ghemäne eW.
d«, Irfden, l^den, faäden, ghef^den gefetit werden
Ule. Dazu kommt das Tchwanken der formen Me,
en in elde, eiden (f. unten beim ei). Auff.iilentt iß,
I enlfchiedene ktlrio in heden (mittclh. hiule) aber
bI<^ dem Q^ßhene (miltelh. niune) auf jäghene ret-
md (Maeri. 1, H7.}. Obwohl die ausrprache iwifchen
gfaen (novem) und n^ghen (inclinarunt) unterfchiod
table?
(11) in den hff. gewohnlich ij* getchriebon, beque-
9- und gteiähfbrmiger Fetze ich t. Der lüut felbll hat
rtni (gelu) diu (tuus) fwtn (fus) wlf (feminn) vtf
thque] wtch (bellum) prtch (fervor) Ilc (coqius) tll
iDpus) etc. gar keine fchwierigkeit; folgt aber dem
nelconf. ein voc. der flenion , fo bandelt es Qch , wie
' den uhrigen dehnlauten, uro die kUrzung. Die hff.
ten allerdings Hme, dine, wive, vive, fcriveil' (fcri-
W) wfghe, prighe, rike (r^num) like, tide, Itriden
Dinare) etc. An entfcbeidenden reimen gebriebt es
«der, da die org. kurzen i in f. Ubergefinngen find,
1 /(«Je (nmsj ft'.silie (viel.). InTofcrn unlerfctieiden lieh
ilich fcriven, fcrüven (fcripfenint) mittelh. fchrtben,
riben; doch darf man (wie vorhin f. 472. beim u)
en , daH Hme, dine, Tcrive im fall wirklicher kUrzung
Unfalls zu B geworden feyn könnten, was nii^ends
chehen 1(1. Und ausnahmsweife wird auch rtme,
e elc. gefchrieben, vgl. ilne : pine, llden : fiden Rein.
1. 332. Auslautend gcwßhnlich i, als wi (nos) ghi
s) mi (mihi) bi (apud) di (tibi) (i (fit) hi (ille) vri
>er) bidi (ideo) vgl. unten ie.
(00) rt wird in den dcnkmiiblern häufig mit oe
•mifcht, welchen fehler die beobachtung der reime
nilich , doch nicht ausreichend zu meiden lehrt; es
ifcn einige falfchc reiiiic mitunter, z. b. Rein 353.
ile ■ voele; geftattet man groeten (magnum) zu fchret-
n, fo verfallt damit groeten (falulare). Maerl. 2, 339.
bet cäs (elcgit) : altäs (femper) *) 340. coes : altoes;
ro ungenau, als die welche Ifireii , k6ren, Cin' mit blofs
einem e ausdrücken. Auf die analogie der verhUrzten ae,
i. ü fcbeint Cligncl gar nichl zu achten.
) Miiielnicdcrd. allogcs M. S. 1, ii' , millelh. alznges, amur
8>>, alTn aus aKoghes conlrabierl; Am oder oem la das
aagol/. «Am, iniltetb. <ebeim, öheim.
fderlündifcH» ttmlt}
: rome) 178. oent t rfroflini Beil.
I, 3S3. worden : Itdnim. Die m-
Ol inaOftab der Übrigen muDdar-
b. dem angeltScbf., man fchmbe
u) alTo döt (mortuus) bdt (olitii-
^panis) cös (elegiC) Us (liberj lAf
räf (rapina) hält (caput) verdAft
I Wn (merces) — aber oe fbr t\
( pes ) f^l (bonai») Mvet ((ao-
voeden (alere) blorme (flos) coen«
ntuni ) fnoer [junivii/ elc. Uier-
iricblik; und auch die von Gügnel
schteD hoenen, lohnen , woenen
( fuhworiicb reimen Qe irgendwo
itroenen viridem], lodelTpu iS
interfcbii^d zwifcben & und tm lu
-D die uu ebeofalls oe fejn kban-
I oem, oep, oef, oec, oecb, t. b.
boepe (acervus) loef, roef, lad,
^ein. 290. 320. ) vioech (vabvil)
»ec (flaulit) oec [etiani); obKl^idi
i vorziehen würde, weil es befler
und üu in t> zuf. fallea, als die
oe , und weil die anomale Tchrei-
I. oütleltniiätrUhidiJche voeate.
toren,. nus delVtn tjacopc oAeti clor folgefideii' bemcr-
kung; JUrm , .k*m, löra ^tlieOen wUrde. Dies-ö voc
d«n verbind, mit r. vcfglekhl Ikb dem ne in denfelhen
fSllcn (f. t67.) — 1] entfpringt auch A aus o durch fyn-
cope der ilcxion, z. b. höple (fpeiüvitj uApt« (loipuliL)
fl. liopede, nupedfi. D-idurcb vtitd verdAft (it. verdo-
vct) roimSlhf^ auf häft (bövel). .
(UÜ). ö. 1) die auslaute find du (lu) ' ofi , (^pj! rti
(afper] bb oder t [vobis] und fremde nainäa, vyi^ <3^ä|
oionjü Uaert. f, 36. 2) beifpide des inlauienfleri (iifind:
rflm (fpatium}' tön (fepes) brün (fufcus) pur [purus] mfir
(inurus) crdt (herba) bräl (rponrii) hül (t^utis) glielät
(clamor) rai (meridies) bl [ejt) drül (Bein. 302.} dedüi
(frauz. dedüil) bös. mos. piirlüs (franz. penuis] crös
lepu\) cßffe Icuftus) rillTcen (Aridere) lüffcen (.latere), dölfc
(ibeodircus) büc [venler). 3) folgt dem einf, wunflcunf.
ein flexionsvocal , fo iA nach f. Xli zweifi^Ihaft, o^ Lur-
(\ing des organ. ü vorgehe. In D^chfol^enden belegen
«itl ieb einmabi fortdauer der lange annebin^q : tümea
(fallare oben T. 155.) cüme [vix.) cröme (mica) '^ojillänie
[frani. cou(lume| reflmen (fpumare) rfinen (rüfurrarej 'liii-
nen [bunni] flöneu (iniiili) Türen (uccfcere) ayoniüro,
fcrifllire, ghebfire [rullicus; ftre (hora) geHrnren (Maerl.
)M80.) düvL- {iL'olumlia) lüdi-n (fonare) pöde (ranaV
Maerl. 1, 90. itein. .142.).
(AE) ae, ein der Tpracbe fehr beliebter laut, ohne
zweifei äe, mit leife nach klingendem e, in der rhei-
ojfcb - weAphüI. mundort äi , im neuniederl. äa (ä) ; ic-Ji
hatte JE .fcbreihen können, wollte aber verwecfafelung
mit dum bochd. m verhüten und eine gewilfe analof^ie
iwifchen ae und oe (wiederum nicbt oe) erballen. - Der
diphtb. enlfpriclil \) dem mittelh. ä und nngelf. tc (letz-
terin \Aahl ganz in der ausfpracbe) und i(l kein umlaui.
Von dem kurzen a unterfeheidel er lieh oi^anifcb in
vielen fonll gleichfcheincnden wörlern, z. b. rael (con-
ül.) raet (füvus) datst (facinus) daen (factus) .(^emaech
(cognalus) vgl. mit rat (rota) dat (hoc) dan (nemus) mach
(potcft). Die belege ergeben ficfa nach den Übrigen
Iprnchen , hier nur einige fellnere oder in jenen unge-
wille Wörter: faen (illico) daer (ibi , vgl. f. 87.) baer
(hic) baer (huic f.) vaer (periculum) naer (propej maer
(ted) odevaer (ciconia) blaer (afper, mifer) braes (bra-
chiumj dwaes (flullusj aes (cadaver) raet, gen. raetes
(Eav. mellis) dagheraet ^crepufculum) quaet (malus} vrael
liedertändißhe voeale.
maem (menßs) Iraecfa (i'^avu} :
üaen, traen (lacntna) dwsMi a. i.
&], sAn, riän zu iMurUieflen. AüA
liniml es lu A, als avisen, nir-
alautead fcheint nicht es , vjolmehr
i) diefes ae wird darcfa ciova Im
azulülligeD Ubei^nng in a febr bp-
} z. b. (lein mitteib. Tpracbe ftdil
fprake entgegen, aufmale (niil-
- 3) aoclrerfeils eijen fo fehr erw-eH
ei fyncopiertem flexioos-e das kune
3X:geiniies ft. akes, gemakes: biclile
sciflvilj taende {denttbus prelieuith
zanäla) welche nuDmebr aufnoeldt
es) reimen; gbemoent (moDilas:
r diefeiit wege haben Ik'h ältmllt-
tteuniederl. fUr den unfynvOfrier-
b. klAgen (querj) iiiäken (faKrrj
1 (galius) aus hftnbalk f. han^lV.
) trefTen im rerulUt UluTem, ift-
sotes und uionuil, maoe luii« and
1 unlerrchiede, daß macode {mei>-
leo) organifch , maende (u^onaitj
ganifch lind. Zuweilen eDiTprin^
nn«T. - K M^_ aaa .«.tu»*.«
I. mtlebtitnUirlAidißhs vocale. i79
elt daß, aDgeU. am (und niobt üam, [. 923.) enUcbu^
>D, weil es, wie dieiea fUr reo, ftlr trat (lobt. >
(Ä[) nicht niederlSndircfa, nur in einigen fremden
fem als pais (pnx) paiment, pallais (piilalium) u.a.;
igens vom triphih. aei zu unterfcheiden. Die fpit-
, clever mundart fetzt ai für ae (jair, clair) fo wia
llr oe.
I(A(J) au behauptet Gcfa in einigen Hillen t) in der
jinduag ouw fetzen verfchiedene bendfcbrift«» noch
• (i. h. Reiu.J , belege unten beim w; und felhll
lile, die ouw fcbreiben, haben auslautend bei apo-
lenem w nicht ou, fondem au, vgl. dau (ros] rau
lohuit) blau {ca«dil) Maerl. 1, 174. i, HO. SOS. —
kdlt des aus all entfpringendeu out tejgt Heb bift-
leo das riebtigere aul (f. 467.) — 3) von auw dM
lilfa. aeuw ixt fcheiden ; belege beim w. ■ i
(EI) findet llatt 1j als altes gewohnlich durch ö veir^
Dgenes ei, neben jenem, zumeiA in der form öde, aide,
it dialectifcbj fondern in denfelben quellen, vgl. weide
bulunj! beide, heide (campus) beiden, verfceiden im
II auf feide (dixit) leide 'pafuit) lamfreide Maerl. I, 37.
99. U9. Rein. 296. ,301. 317. Änderemahl liehet
e, leiden, }äde(di]co) [wnhrrcheinlJcher als b€de,
:, fcliden, oben T. 475. (und cbenfo wecbfeln hamelde
>agulum , mittelh. hämit] galeide forfeide (altfranz.
e, foff^e) mit hamäde, gal6dc; rSne (pure) mit
e (: feine, fequana, Stocke 3, 69.). AuOerdem Unde
mit er, nicht mitä, beilech (fanctus) beimelic (fe-
US) keifer (caefar) und felbd IDr ü in einde (finisj.
kwUrdig eitl f. Cs hfJt, analog dem waeft f. was
— 2) ei aus eg entfpringt in feit (dicit) feide (dixil)
e (pofuilj feine (benedicat) reine (plual) feil (velumj
Ovum) neien (hinnire, Maerl. I, 196. altn, hneggja,
oben r. 327.) — 3) fremde Wörter: lamfreit (lanfroi)
cit Ijeofroi] reinaert {reinard, rönard, d. i. reginhart)
ins (cenfus) pcinfen (neben penfen, cogitare) veinfen
gere) veinfler (feneftra) reiraören (redimere Maerl.
294. Huyd. op St. 1, 126. vgl. Roquef. v. reimhrer)
i gewifs noch andere.
(EU) ganz entbehrlich und findet heb nur zuweilen
.1 des (aus organifchen u) entfpringenden kurzen o,
t>er ihm ein mittelh. u entfpricbt. Befter und alter-
Uolicher wird o gefchrieben, z. b. joghet (Juventus)
480 I. miÜelniederliUidifck» -wteala
doghet (virlus) verhogben (exhilarnr«) dar (pofUit cor
[electio] Ccoren (runipere) foorde oder fcArdo [lactfWiriL
lacerabalur) jode (judaeus) rüde (caois) iDinirflii-p »ä-
^on die hÖ". •oeben diefcm o in denfelben \iHrt*n5 Iwld
eu bald ue, z. b. Maerl. 2, 132. 178. ließ man den wira
jeuden : reuden , 196. 3U. 367. jue4en : ruedcn ; 2, 61
doghet : verhogh et, S, 139. deughet ; verbeuglipl, I, !3J.
duegbet : juegbci; 2, 152. fcuerde nnd fceurdo hintereia-
«nder; lluyd, op St. 2. 17. erklUii, beide, vu and n«,
ftlr in der ausrprnche zuf. faliend. O^entinr UV t^ker (K(
äine fchreibung , ntlinlicb uc , gBQZ verwerntcb, <wit
fchon aus dem neuniederl. eu (und< oicbt ue) folßt, <1m
auch andere rrllhore o vertritt, z. b. iveus, reus (miUi^
Biedert, nofe, rofe ^ ngfe, Tüte). Die heutige üUHfpndic
dietes eu , DÜmlich i) , wage ich nicht fUr jenes ilW 4,
cu, anzunehmen. Kurz fcheint mir der laul in jft*'"
Tau und fchon deswegen gibt ibm das dipbthoog- *■
ein faifches anfeben. Vom tripbthong. fiu gikoi *^f-
Tchieden.
(IE) hilufiger doppeJlaut, welcher 1) meißrbs tnil
dem mittelh. k Ubereinlliniint, beifpiele: kttiv IgSDii!
niemen (nemo) vlien (fugere) dienen (Cervire) biet ;»*-
cabatur) h'el [ßnehai) miede (munus) riep (vocabHt) lytf.
fliep. viel (cadehal) biet (cerevilia) vier [({uatuor} di^r '
I. mitfeimederlmdifche vocale 481
baupt kein vod je unlerfchieilenes te, vielmehr alla
ßnd diphthongifche ie geworden , wesbalb auch
(npes) einfilbig ift, wie vlien. Zweifel hicrg^en
it die fchreibung niede [hintiiretj : wiedc (conTecra-
Haerl. \, fd5, da nlen aus ueieu lliiriinil (vorbin
9.): doch Dien aus nlen, neien ilt kein Tprung, Tod-
nur eine weitere abdufung, als wien aus wIen
«Ih. wlhcD]. — 5) der verfchiedene urfprung ^er
lötenden ie ill hiernach gar nicht zn verwundern,
vie (pecus) üe (video) plie (foleo) bie (apis) lie {fa-
nie (auuquani) wie (quomodo) die (ii, eam) auch
drie, wi« (nos) II. dri, wl (Maerl. \, \'i\.]. — 6)
H mittelh. Töte (aninh-i) gilt fiele : gheviele (Rein. 338.)
michiele (miltelh. raiciiahiMe] Uaerl. S, 241 ; vgl.
ert (leopardus, aber leo brdeutcnd); fonderbar ift
■B (piclor) Maerl. 2. 280. f. uiiielre, — 7) vor ng. nc.
\ (ich ie in i, als gbinc, vinc, ghinghen, hingh^n :
telJDC, dinghen. — 8) ie in roman. würlem bleibt
, fier, riviere, maniere; auch das rata, i wird zu-
m ie, vgl. engiene (ingenio, arte, franz. eagin) :
\ Haeri. 2, KiK, andremahle Hehl I, vgl. venin : wtn
■|. 3, 88, fo wird haltl bencdion : lUJirieii, bald glie-
dft : 111 und wiederum (owohl lit : tll (ternpus) als
niet, immer in der liedeulung von fatetur gotchrie-
wird ; viil. den wccliiel der nusinulcnden I mit ie. —
I einigen fornion fchwankt ie und Ci, ^ils diltfc und
1, lüden und üeden (honiincsj.
(iL') gellt der mundart viiliig ab (f. ut).
(OE) häuÜ!^, aber fcbwankcnd in ö und ou. 1) or-
eh. dem milttlli. uo parallel: dabin gehtiren die
Ute vroo ftnanc) loc (ad) doL- (tum, vj-l. f. 96. 358.)
(vacpnj fcoe (caiceus) ; weitere bcilpiele r roelant
pr. ) noeiuen fnoniinare] dnemen (juiliuare) hloeme-
coone (audax) doen ffaceri^) : barueii (liaro) ve-
n (caro ferina) und ähnliche rornan, würter *)
das niitlelh. VtArunn f. 3'i'.),); voer livit) voere (mos)
• (rellis) vioer (atrium) rv\oer (junivit; hoever (ripa)
even (»pus habere) groef (fodilj droef (obfcurus)
ipes) bloet (languis) fpoel (ceh'i'ilas) foet (duicis)
(lionurn) Hoel [fteiil) hrocder (frater) moeder (ma-
vroede (prudcntin) nermocde (pauperlale) moefl«
iz-
ähnlichen 'vorhin f. 476.). Verwerfen es kl
tifdic .nusj^nbt'n , fo niUlTcn lie auch das ou ft;
ttcrfen. — :t; Ubrriiens ift oe nicht gleich de
dcri. oc mit u auszufprcchcn, wie theils au
wcchflung mit 6 fnlpl theils aus der ktlrzimg
nt, od; vgl. ßont (fletil) : cool reimend UaerJ
4) mit- dem oe in Toe (illa) und boe [quoni
eigends bewandt , erfteres enlfpriDgl aus eic
ßu, letzteres aus hui f. hvi, hwi. Das lu
Toet lieht f. fö hi<t.
(Ol) in oiniijen rrcmden Wörtern, als frai
jcre, poini, häufig oy gefchneben. Dialectil
es auch 6 und oe, vgl. avondß. p. 3S6. 3«7
voirt, doirn, hoirn und im teutoniHa boik, 1
Olli etc. Alfo kein reinnioderland. doppellaut.
(OU) verrchiedeiiartig 1} in den formen
thoils aus alt, uliie enlTpringend, vgl. boud(
Tpouden (findcre) out (velus) Tniout (adeps) Ta
dis) Tout (falj houl (ruperbus) coul (frigidus) e
clieni fall doch zuweilen aul, aude gefchric
theils aus oll, aide, vgl. hout {lignum] hi
moude (terra) «uude (voluit) foude (debnit)
rum) cöbont (fpir. famil.) foul ((lipeodium).
der form umv wiederum mit auta wechfelnd
unten heim w. — .)) unorgauifcb fUr oe gel
p. eh. k, vgl. ht-houf (D«™iTitflBi nmiif itiMMiA
(experitur) roupen (voc
I. millplniederfändifchc
(DE) ein bodenklicher laut, der aber in den denk-
hiern zuweilen erfcheini 1) olTt^nliar felilethafl l\lr
wovon vorhin f. 480.). 2) fitr ü in filllen wo die-
etncr an lieh noch zweifelhaften kUrzung in u iin-
Ifegt, namentlich in der form ucre für ure oder üre,
. avontuere : crealuere Rein. 314. muere : ghebuere,
ere : feuere [horreo) Rein. 3S5. 307., obgleich gewöhn- *
I in diefen Wörtern das beßere-ure ftehl. Es fcheint
ße nachahinung der fchreibungen duere (per) ter
ire (inügniter) duere (porlft) Haerl. 2, 34. 6t. [H. deure,
re und diefes ^ dore, core) welche zwar unter eia-
ter , nicht leicht auf jene inuerc, feuere , avonluere
öen, ausnahmsweife freilich füre (acidi) : dure Maerl.
36. vgl. vorhin f. 473. — Critifcbo ausgaben kiJnnen
ue ganzlich aufgeben.
(UI) diefer im neuniederl. gewöhnliche dipbtb. ill
rweislich. Die quellen fchrciben offenbar küiTc,
So und nichl kuilTc, duitfc, ja lje reimen bufe (domo) :
Ee (mures) Bein. 308., fo daß an einen umlaut des m
ui, parallel dem des initl«lh. li in i« [wonach hfife
hl .Ulf riiiufi; rfinil) kein ged;iiike ifl. Sfll.fl d,is
loiederl. ui liißl lieh jenem umlaute nur ciniger-
flon, nicht ülierall vergleichen, da es i. h. Kwar muize
ires.i heilil, aber aucli miiis (inu.'i). Findet lieh in
. ausg. ziitteilon ui. t. b. Miicrl. i, \'Jt}. ghecruill,
lindere man in ghocn'ill, —
(AEl. 001. OEI. AELI. EEU. lEL) fechs der mitlel-
derl. fprache zuflitndige Iriphlhongen, doeh alle nur
wenigen wiirtern; aei, iM, oei lauten im neunicderl.
. ooi, werden aber in den denkmilhlern gewöhnlich
ov gefohfieben, vielleicht lind (ic nur diphthongifehe
oi> Ich finde vraei (pulcher, bonus) Maerl. 2, 3!)2.
270. ghecraei (clamnr; Rein. 342. waeide (fpiravil)
eide (efllavil) Slokc .■}, 7. im Inf, waejen, blaejen?
;l. olien f. 435.) eben fo biejen (ferere) maejen [me-
t) Maerl. 2, 40.'>. gewifs aueh draejen (tornare) elc.
dann hiii (foenum) mi'ije (das gnih. mavi, obwohl
lila bedeulenilVj Hein. 31.S. 324. 3r>8. IccVjcn (mendi-
re Rein. :i:>K. vernöjcn (lacdere, eiinuver) Rein. 3(5.
i. üit, n6it fiinipiani, nuni],) mocjc (labnr) vermoejet
ITus^ M^erl. 2, T-'i. moeilic (dif)icilis' (Maerl. 2, W,,] onl-
»ejen Idifcalccaroi vloejen (fluere) Rein. 3Ü9. vcrniuth-
h auch hloejen [florero) groejen (vircre) u. a. m. —
■leg> zu den drei letzten doppellauten unten beim w. —
HhS
da lieh uod t- vermengen, folglich in noi
uirkl i-r nii'lil lochr. Gälte noch ein lebend
hiut des a in t- iiichl ItloP. ein beibehaltener)
z. b. dt-r pl, üa^L'ii fl. 5,'ie\eü im cö&j. ge
rem bildfD, tiildet aber gaveo, welcües ^
für gaeven (teht. Uiefe mtanwendbarkeit da
bindert eine mon^e formen gehörig lU Tchd
bei der [ruberen , deutlich»«! flexioDseodoE
auch ohne umlam L/erchteden waren, allein j
fchnimmen vgl. waren (erant) w^ren {eff«
ifuderuni, goien (Tunderent) floe^ien (per
floeghen perculerectj beweis die reime quiin
rel; : fcame [Stoke H, 64.) und viele abniic
hat nun die fprnche auf anderm wege der
tigkeit zu b^egripn gefucht, i. b. durch ver
der Harken in fclinache form, die lumahl 1:
derl. fubft. weiter umgreift, als io andern a
und verniuthlicli mit aus diefem gründe,
aber fcheiot die ab^^eTenbeit des umlauts (tlr
goth. und aith. gegen die anoabiDc, daß .
fchriebene und doch ausgefprocheo^ umlaute
habe) verfochleDc- befchränkung und Hufen w
porkunft delTelbeii (f. 10. b*. t09. H3. 363.)
niederl. beneiren reim und heutige fpracbe, d
lieb kein undaul ^efprochen wurde. Auch ir
niederd. war er njangelhafter, als im miwdl
abAumpfung des ^1
I. miUelniederländifche ■ vncale. 485
läDge kUne, oder ß) ein fyncopi.ertes ßcxions-e •)
n.iU der orgaa. kürze Hinge herbeiführt. Die filllc find
liei den bucLlUiben angcgoben, bedUrreo aber itn ein-
zelnen -noch weilerer prUfung. " Gewührte uns die nio-
derl. poefie durch den unlerfchied Ruinprer und klih-
gcDcIer reime fo beRiminlen aufrcblufl Über länge und
kUree der voc., als es die inittelh. ihut; fo wUrden
wir hier licherer vorrchreiten. Allein es gibt kaum
(Irophilche lieder mit reimverrchrllnkungen ; die Tors-
mcHuDg der ^eicbreimlgcn, erzüblenden gedichle habe
ich noch nicht Reluirig unterfucht. Die in den mei-
Aen bfr. beobiichlel« fchreibunf: macht das auseioan-
dcrgerctzte [jAetn wahrrcbeinlich, doch bei luanchem
fcbnanken nicht [lenirs. Einiges darf man fUr aus
den reimen bewiefen annehmen. Die genamgkeit der
dichter im reimen läfit lieh nicht bezweifeln, Haerl.
2. b. bindet kein bat (rogavit) dat (id) man (vir) dao
(nemus) auf raet (conlil.J gaet (it) faen (Etatim) flaen
(llare), warum rollte er ein hanen (gallis) varen (ire)
aut waenen {pularcj jaercn (annis) binden? er reimt
ailo wanen , jaren : hanen, varen, weil man wirklich
wanen, jaren aiisrpracb Diefe kUrzimg des ae in a
beneifen unf.ihJiLie renne LncleiLh »enigere die
lerlangerunji z b Hein 338 3ii gheniaent (moni-
lus , w.ient fputati iiiriende (monuU «ueiide [pula-
vit> es lA g]eiiihi{U]l]^, ol> man hier n.iende kraft der
reücl fi ans \sanede entfpnngen, oder die org I.Inge,
weil die bcdinpiiniz der reyel « aufhört, lnh von felbli
»lederherftellen l.ifien will Das auf^eftellte verh,tlt-
nils fiheint zwifthen a und ae am ausgemachteden,
bedenklichei bleiben die kUrziingen des ?, j, i*i Die
re^il ß li.il einme analocie mit dei neulioilid deh-
niins des fLhwi lielautb iii.dint, mahnte ft d<s filteren
iji.inel, niiinete, nur dall es auch im inf mahnen, wie
im neuniedeil m. innen ^ maenen) heiOl Mittel-
Diederd reimtn v\jnen und manen niemahi»^ milteih
«cdei wiinen mantn, noch wAnde m.inde Lber-
hiupt gellt die miUi'lh mund.irl iii diefem punct na-
turgemarier zu wirke, die f;ncope der flexion kann hell
iiKlit in hiMl umw^indeln, obwohl es noch eine Zeitlang
wie hel'l lautet (vgl oben f 2S und 376 nole)
•) Vfiraasgefelzt, dar» die Wurzel auf einfachen conf. ausgehl,
I. b. fprekeii , fprfict ; nicht bei dopiiellem. daher aus
meclien, blicken, möct, blict wird, dein m^l, bllct.
48Ö I. millelniedeaiändifüte ionfonamlea tRsgemein.
4) Über Umlos werdende vocale hier nur oiuige andiMi-
Lungen; Rinent (menüs) maende (menfes) reintea ttut
w\ienl, H-iiende Rein. 281. MacrI. 2, 316. vri«ot \uai-
eus) :ghedieDtReiu. 291.327., vianl «her auf XaaV, vün-
den : banden Maerl. 3, 220.230., niemaa (nenin) .-(nieokea
(inox) ; con'iDC laenn'ini;: rinc,ghincHeui.278.339; wm-
Ktnen (defertis) : rdoen ; ghehlanket; betüaer). 1 , aiO.etc.
Miltelniedertändißhe confonattlen.
Vorbemei'kungen. 1 ) fUr den (tusloiut gilt die mil-
telli. rege] (f. 377.) vvonaob er liloll len. und Afp. lu-
ladl, das inlautende v. d. gh. wird üti f. l, cb'l, »gl.
Küves, naf (haculus) rades, raet (coufllium) rndra, nt
(rola) daghes, dach (dies) maghe«, iiiaecti (cognsUBj.
Die org. tenuis bleibt un verändert ich : Fcapes, fra^p
(ovis) vates, vat (vas) Tcakes, fcaec (lud. l»tr. ). filmi'
falls ;d)er Ibd lieb geminierte in einr. confoDlM auf,
als valles, val; mannes, man; (pottes, fpol; bMdn,
bet [lectus, neben bi'dde Maerl. 2, i37.).
2) der itilaut leidel kein f und ch iwtfchen xw«iD vo-
cslen, wohl aber, wena lie fich an eine folgende coa-
fonanz lehnen können , als böft (habel) höfOc (Mpil*).
3] anlautend verändert lieb nach mittolh. analoip*
(f. 381. 382.) V in f, d. in l [niehl j; in vh) w*nn e»
I. miUelMiederläHilifclie con/onaaten. liquidac. 487
f. iiocfadflD, nochdannß (Reiu. 3«i. Maerl. 3, S77.)
niau Maerl. 2, (76.) f. als da; ^ntaer, iiaiie bäu&g
ß. L'ade daer, die; torp, t^rde II. hi't dorp, hüt
djfrde (lertium) zuweilen auch minder gut : dac fUr
h^l dac (idac, tectuui] etc. vgl. Uuyd. op St. 1, 32.
Es herrfcht alfo, wie ioi mittelfa. , kein volUländigos
(ydem der abwechfelung , die gebliebenen bnicbftUcke
ergänzen und erläutern fleh aber gegcnreitig *J , oßienbar
ft«ben das luitlelh. mitten, mittiu, untta; dem nie-
der!, raelten , mölll , enlie zur feile ; ohne die regel
zu wißen, würde ßch das ueuniederl. toen (tuoc),
welches heutige rchriftlleller , auch .wenn kein auslau-
tendes t. f. ch vorhergeht, Ilattdoen misbrauchen, gar
nicht begreifen laßen. —
(L. H. N. B.) tiqrijdae.
Wechfel zwitchen I und n ßnde ich in flicke (limax)
millelh. fnücke (vgl. flPckenhils Maerl. 1, 46.); dall I
BBch o in u Tcbmiht, ilt (. 467. 48£. ausgehlhrt (vgl.
f. 4(4.) zuweilen beftebt daneben das altere uld (fpater
old) vgl. Maerl. 1, *35. 148. guldin, goudin 3, 2S6. guldin-
mont (chr^rnftoinus) .3, 329. goudinmont oder hulde, fculde
nelien houde, froudo (lluyd. np St. 1, :166. .'167.) zuweilen
das altere alt, zumahi ini' prnel. fcalt, galt Hiiorl. 2, 148.
pi. gouden I, 277. Verfetzunfi des I kann man in naelde
(acus) n. nadel finden vgl. oben f. 389. 3H3. — m fchwacht
fich nicht in n, eher nlTiiniliert nm zu mm, als om-
mare (ingratus Maerl. 2, 3i2.) vgl. f. 389. note. — n fallt
nicht immer vor gull. aus, es heiHconinc (rex) pön-
ninc, wohl aber honich (niot) Rein. 2<)2. 293.; auch vor
ling. fchwankl (Inet (ftetil) und Hont (auf fpoet, vroet
und cont, niont reimend) finl (poftea] reimt auf kint
Maerl. I, 120. Bin" ziif zichung fallt es vor r in häufi-
ger prononiinalform i^re, miro, fire (auch mrere, fiere
defchrieben] aus, II. t'nere (unü) minere, (inre; fchwer-
lich in andern "«riern, z. b. kein cli^re f. eignere (par-
viori). Ein nierkwHrdig vorgefchobncr anlaul n zeigt
fith in naernll, nnerft (fedulilas) neben dem gleichbe-
deuligen aemit, aorfl; beide formen gellen noch im neu-
Ich beiweine jelzl Dicht mehr, was ich f. 38S. als einzel-
nen tall hinllcllte, <lats millelli. durch[;ehen(ls cnliellen,
(vkI. den hothd. abfchreiber <lor En. 48'- ^6'• 86') eiilfiir-
wen, enkAn [Nib. B76i.) enkie^eii etc. lo befugt gefcbne-
b«ii werde, als eapüieben, enpfindcii.
48R I. mittehiederiändifche cnnfonv^en. Hgvidae.
niedorl. zurammeD. — Umfetzung des r [oben f. 4U.21S.)
tragt (ich vor (, t, d und n, auch wohl Chi zu, gewcio-
lich (lohen beide formen frei , gras und gars (gnimni,
gaers?). Weitere Tdile find,: ors f. ros (equus) p^Keofr
(urura Maerl. 3, 998. allh. phrafamo] vervorfen [conp-
laUis) Maerl. 1, 7. 394., daneben vcrvropen (■ dorcn 1,
il9.) (l vervrofen, vorft (gelu) (. TroR; körft fcbrifimi^
6r(l Maerl. 2, 372.) börlle (defectu») vflrft (dilalJo) f.
brCfte, vri'Il; körfp (crifpus) Maerl. i, 865.; vörlTc [n^
ccns) vorlTc (rana) : Itirden, tan f. trJkJcD , trat (calcsi^
vbrde und vrpde (pax) dörde (lertius) börnen (arderej
Maerl. 1. 133. Rein. 319. 284. {wo fehlerhaft bsma)
verhornen Maerl. 3, 184. bi^rndo Stoke 3, 56. 15i,
aber nach angelf. analogie t'rnen, am (currere} (oilH«!'
ri^nnen, ran, (theronnen. Neben vnichlen [timorej vrods
(limor) ghewracht (efloclum) wrocbte (elTerll) Jf»rrt.
2,278.409.420. 1,124,132. Sto![e2, 29 i. gilt kein un*«^
fetzles vurcfaten , vorchten , worchte , gheuarcbt (miucllk
worhte, geworhl). —
geminalion. II, wie im mitlelb. val, vallos, olln
(loqui Maerl. 2, 472.) uille, ilille, noUe (nocipul] , UH
weilen durch alTim. als malllc aus inaDlIc [vgl. I. 413.)
peht ein langer voc, vorher, fo wird nicht gcniinid^
Tondern wohl das □ ausgcdol^en, 2. h. plüc f. pliiQ|
fdolornFiis! Itinc. nn Sr 9. iTr.. ■ fmlTi. (fnriis! Rfin. '9t
t. mimtnietlertOnäifcHe canßnanten. Uq. Iah. iSO
I Maerl. \, 93] id mir dunkel, niiig aber fremd oder
ih feyn, wiewohl es aoclere deutfche volksinundarten
nuen (brem. witrterb. v. purren, Slalder v. pfurreu),
Beifpiele der h'qitiden verbindttngen ergeben ficb
;r%%'arts von rdbH; dnfi alt, olt, nide, olde' fohlen,
■fleht fich. Vom verhällnifs der Zungenlaute hernach
t«n. Stall rl. rtn. rn ptlegt die luundart rel, rem, ren
fetzen, k. h. karel, warem, aretn (bracbium) Ict'rem
tela Haerl. S, 401.) Ilnrem (turoultus) coren (granum)
en (ira) eindimmig mit der altb. vollen fonn cbaral,
ram , aram (nicht aber bei m). Die fjncope fcheint
t e gewiCTermaßen aus der llexion in die würze! zu
Ingen, waerm, aemi und dann Hede lieh auch coem,
m hören. Naher erwogen beAehl diefe anßcbt frei-
I nicht, weil alle Verbindungen mit r, aucb Tolehe,
VD vollere form unerweKllch würe (i. b. fllr waerp
D warep uncraehtet des allh. waraf} ae vor Geh ha-
I, hingegen fci^rm, llAmi undatlbaft find. '
(P. B. F. V. W.) labiales.
fP) auch hier IH die deuirchhcit der wiirter mit an-
tender len. \erdiiehlig ; außer plfghen (mit der
)enform plien ) kornpiit vornilmlich das vorhin be-
rte porren »itd das flark conjugierende prinden, praut,
pronden (rapere) in lietracbt, ich glaube, dafi es aus
I roTiian. prendre aliflamml; prich (fervor) vielleicht
proii , proe, prouelTo, fpan. prieffa; zu untcrfuchen
I pttfjhen fftudere) pi-fe (nervus) Rein. 29S. 3i;j. Maerl.
i-i'i. pi'it oder pude (bufo, rana] vergleicht fich dem
d. pndda und plattd. pogge, powc, paddc,' alle dun-
■r kerkunft; pakers (leprofus Maerl. 9. 227. 2i6,) kUn-
. lieh fchon durch die endung [f. das glcichbcdeutigc
rs ^ lazarus \, lii.) als fremd an, ich weifl es aber
h nicht abzuleiten (vielleicht aus deni' mittellat. pa-
us, pack- oder facktrager?) . Andere wie pais (pax)
ifen (rogitare) proiiJl (nemus, mittellat. brogilum,
Bo(|ucf. 1, 187'') etc. find äugen fcheinlich. — In-
I auslautend ifl p ganü oi^anifch, vgl. pape (presby-
I wapene (inlerj. dnlenlis) ape (limia) fcapen (creare)
en (lambere Rein. 335.) hopcn (fperare) roepen (cla-
re) flapen (dorniiro) fcaep fovis) krimpen, kramp,
■kronipen, fcamp (iledecus) Rein. 319. etc. Auffal-
d dompheit (Rein. 372.) f. domheit, dompellke (flulte
erl. 1, 309.) f. dommelike.
tändifclie confonantcn. Uibüüet,
ir häufig (wie im i»Af ), wvda Ü*
gem. bt). und Aceea vereioEachae^
m; mb liut ßcU zu mm alTiaiiliaiti
-ber, franz. marbre, mamior dauert
, wie ontbl'ren, aerbeit, labor il
lOch auRhutend, londern das golb.
}i(tt hior ghjjvea, gaf. gavea, vk
, gAbbun. DaO der anlaut b M
int UDcrbllrt, findet aber ia eiur
iiiic, Qünijich in ontfaermen [mi-
]| fleht hier faercnen (wegen dea
oiitHion f. ODtvIien) f. vaenuoo
irt nußei- (^ehraucb ift) diefn io-
in der allh. aUX. und angelf. (Umo
, bi.'firtn (Qdub) beweifl. ObnedsD
der varem) wäre das f. uDgakiil-
ont- uiiveränden bteU>cn (oDlbie-
eiiich hßifit das allh. wort irpar-
q; im neunioderl. gilt crbanDen
nd wie jro golh. alU- angtJf. und
liier incoQfeqiient tlurcb das faiirbd.
Nur in den i. 486. bezeichneleo
ul des V, vader, voic, vareü nird
des vader. hüt volc) Bo-
I. aUHetnietkTimdifdte a^onaate». labiaies. i9l
|V) als aul.iut parnllel dem golb. f und luiUelli. y,
reu, viant, vlien, vrieol elc. Inlautend liiogegeo den
ib. b, mitteth. b und allTdcht. bh, z. b. avoni (vefpc-
I raveo (corvus) bven (reßcere] täve (ctnis f.) fver
lerj leven (vivere) bt'ven (Ireinero) vive (quinque)
ve (femioä) gavon (dabanl) fcrgven (ruribebanl) fälver
^.) dt'lveD (füdere) tUlrven (aiort) (cuvöt (bubo Maerl.
348. BeiD. 350.) elc. Wird der doni v folgende voc.
igeflofleD (^ewohniich vor lingualen, zuweilen vor I,
an Doch ein ftexions-e uitriuj to wandelt flcb v ia
als- lad, fortft, naelle (umbilico) aefc (obliquus) f.
9l, Tcrivet, navele. aves. Auslautend wird dies v
erzeit lu f, es mUfle denn in das vocalifche u rcbmcl-
i, wHs Ikii do^ nur iiöchU Teilen, elwan in freni-
I Wörtern zutragen wird. leb finde bailliu (tranz.
Hit) g«n. baillius, paeus f. paves ifl vorhin aulcerubrt,
f gewöhnliche reim auf paves lautet 'aves [obliquus]
ta-l- 3, 65. Stoke %, 4ä8.
(W) anlautend vor allen vocalen, doch kaum vor
v»eil Geh (tiefes nieillens in o verwandelt hat, daher
iW , worp (jaclus) worft , worni etc. In der verbin-
ng fw, nicht aber in wl. daurrt die fpirans fori. Von
. dw. fw. (]w. unten hei den vcrl)m(Iimgen. — Das
nutende w. in der flexion unbedenklirh (varuwe co-
, wi^dewe vidua elc.| Fcheint in den wurzeln, wie
iiiittclh., ein llberflulli^es u vor fich zu entwickeln,
irher folgende formen 1) ainv, tchwankend in ouw,
vroiiwe (feminaj mouwe (nianira) Maerl. 9, 292, rou-
■n 'dolere) Rein. 39.t. rouwe (dolor) bouwen (aedili-
■e) donouwe (danubiiis) fcouwen (videre) blouwcn
gellare) trouwcn (confidere) getromvc (lidelis) hou-
n (i-jiedere). In Rein, find alle diofc mit auw, in
erl. mit ouw ^efchrieben. 2) aeuw Iriphthongifch
J niebl auf die vorigen auw reimend; nur: claeuwe
ipiila) braeuwe [fuporcilium) graeuwe [cani) blaeuwe
.idi) racuwe (crudi) zweifelhaft bin ich wegen naeuwe
ii^uflus, lenax) daeuwcn (rorcfcere) kaeuwen (rumi-
re, perpendere Stoke 3, 73.) und paeuwel (paulua)
> zwar mit auw, aber bei folchen gefchrieben wer-
n , denen Tonil ouw gilt. Auch heißt es ncuniederl.
auw wie graauw. 3) fiuw, nur: li^uwe (leo) 6uwe
«uluni) fntuwe (nivo) fOuwe (lacu) Rein. 375. ifl dwe
fcbrieben. 4) ietiw, das einzige nieuwc (novus) Maerl,
\Si. 403. 437. und dazu in nüwe fchwankend, vgl.
iwo • fpüwe (fputum) nüwen : verdüwen (digerere, op-
'■ändifche ctn^onanten. laf
433. 3, tSf). Ich mmbiT
, — ö) üKi , aoflfiT dem i
Iwen, Tpäwen (rpiiore) vl(
rAwen (coqu«re) fuAw<ni (fu
3, 88. S«9. häwBs (veOri)
Xcbwerlidi zu donkeD , ol
;ht fiw, fchreiben und dn
s langbleihende ü {f.m. 41
len dem mittelh. iuw (f. I
IIb. formell iw, iuw, Iw
leiD w, entweder gilt die'
uberflußig nobpD dem ii
als dau (ms) ran (dulebat)
biou; l«ti (leo) H»erl. 3.
.cfUgte) u wird abge^vorfei
il-maro, res novae). —
f -II, Als gtii>lu (Oavus)
IlmHblig ßdlt auch das u a
dem miltelh. pr. glei
a) ftoppt^Q {(lipare) crop
pft'l) Clip, cappes (cral«
daDD in eigennamen u
IjiQcop , bilTcoppes , pippi
hi^bbei; (liabere) hbbe (col
I. mU^niederländifrUe rimßu<iitlcn. Iah. Utig. 493
ebenfowenig im l'rief. und nord., alier im mUlelnioderd.
and relbil milletb. reiiue zwifchen ft : ht (r. 166.)- Viel-
leicht hat auch der reim im niederiünd. dea allmShligeQ
Utergaog herbeigeführt und begUnAJgt. Man kaon uu-
tsTfcheideD Wörter, die durchfjüngig cht annehmen, z. b.
jnclit (aer) ficht (poOca) achter (poa) facht {ienis hochd.
bafl] cracht (vis) gracht (foITa) etc. von Tolchen, wo
noch ft bieibl und felbft im reim auf ein arg. cht. ge~
Ichricben wird als fcrift (fcrifle ; wichte Stocke 3, 370.)
gbifle (düDum : lieble Stoke 2, 539.) ofle [autj etc. zu-
nahl, wenn t erft durch cfimpof. an f. ftuHt, z. b. vtt-
lien (quindecim), obgleich hin und wieder felbft fcncht,
Aichl, ocble, vichtien gefchriebon (loht, vgl. Huyd. op
W. 1 , 350. 3, 300. Für das fyncopiefte hm, höft (= he-
Kt, bovel) und analoge Dille wird ßcb kaum cht. vor-
Ipdep , deflo auffallender Aebt es fogar fur pt in be-
liebte (folvebnt) Haerl. 1, 1&3. 3, SiS. etc. von becopen,
Reichen durch ein becöfte f. becöple vermittelt wird.
^ hocbd. -fcaft, ruoft, louft heiflen -fcap (gut ver-
[cfaieden von fcaft, fcacbl, contus) rocp, löp; kund
und Vernunft aber cömfl (Maerl, i, 13.) vernuft. Die-
fes comfl, fo wie das niiUelli. veniunH, bninfl (f. i08.)
fuhren .luf die berührung der ft mit (l, wozu fich un-
ten die der ft. mit cht gefellcn wird, eine beleucbtung
des verhaltnilfes der fpiranten w. f. h. Überhaupt.
(T. D. S. Z.) linguules.
Scbr nachlheilig geworden fUr diefe i^anze lautreibe
ift der verlull der afp., welche völlig in med. übertritt.
Das goth. fiiubs (für) und diups {profundus) laj)6n (in-
ritare) fadrs (pater) fallen in dief, diep, laden, vader
zufanunen und noch fchlinimer wird die fache im aus-
laut, denn da lieh nach der allg. repel (f. i86.) jede med.
in len. wandelt, fo bezeichnet das auslautende t dreier-
lei org. laute 1) t, in dat (id) foul (Cal). i) d, in goet
(kinum) wout [(ilva). 3) {), in bat (balncuni) fout (-plex).
Das mittelh. ftehl in diefeni llUcke vorlbeilbafler, da
CS diep und tief, hidcn und vater fcheidet, im auslaut
nur die beiden letzten l verfchnielzl. Daher viele nie-
tleri. reime, z. b. fmout : out, bot : fnöt, raet : vrael etc.
millelh. unreime abgeben tmalz : alt, beijrfneit, rät:
vrä; (ambro); gleicherpellalt verhallen fich raden : ghe-
fiaden, moeder : broeder (MaeH. 2, 475.) und das mit-
leih. raten, gcniUien , muoter , bnioder. Dies voraus-
gefchickl ergeben fich zu dem einzelnen folgende nä-
here benierkungen.
49i I. miltelmederländi/cke confonatilen. Ungnalex.
(T) an- und inlautend dem bocbd. z imd % enlfpr»-
cbend *) , ausgeDommen a) inclination bewirkt t für d
[[. 486.) als : nieUien , uptien, nochtan ft. ftUJt dien, up
dien, noch dan , banUe (ligavit cos) Rein. 357. icte [idi
die) Sloke 2, *37. h) desgl. Tjucope, als: goeW, vinntJ,
hovels (Haerl. 8, 2ä.) diefte (furtum Rein. 335.) maatSU:-,
minllten (nein. :^37.) etc. iliitl goedes, viandes, hov«de5,
dievede, makede, mindellen. — Der Auslaut l. bedeulcl,
wie vorhin gefagt, drei organifche und iwei mittelh.
laute. Das t aufgenommener fremder Wörter bekommi
daher in beiden mundarten ganz verfchiedeoe ge^en-
reime, z. b. baraet [fraus] : laet (Gne) baraten : verwalen,
martinCl:bet, gheföl [Rein. 886. 309. 3ffl.); mitleih. p*-
rAt nicht auf Id;, päräten nicht auf venvägen etc. Ein
prohierftein für undeutfche wßrter, z. b. das mittelb.
rote oder rotte (cohors, oben f. 417. 448.) verlangt, wir»
es einheimifch, ein niederl. rode, rodde, es heiRl shw
rote (: lote, forte reiinig Maerl. 3, 3, der pf. roten hliv-
fig : goten, gotbones oder benoten, fcoten I, 29- 414.3,
347. 349. 354.); umgekehrt lielle das niederl. rote niif
ein hochd. röje fchlieden, Hall delTen uns rote, rotl«
begegnet. Es ill folglich fremdes urfprungs (Roqucf. v.
rote) und insgempin , wo ficb einzelne laute dem re-
elmMfliaen wechfe! deiitfcher mundarten nicJii folgen,
1. mtlebiieiSerUlnilifchc <'OH('imanlfii. lingualem. .49S
en tiprechen de iiusdruck, fo bloiljt die beurtboilung un-
gewifs, f. h. vode [homn p<inuorus, Rein. 332.) bladcn
(dare) Huyd. op St. 3, 320 etc. Zuweilen triu d in die
len. Über, wie vorhin beim l gezeigt ift. Syncope er-
fährt es bei folf^endem t der flexion, nis vinl f. vindet
( : mint Maerl. 2, iäS.) ghefcflet : ghepael Maerl. 2, 408.
f. ghercidet, ghepadet i, tS. hoet [f. hoedet] ; vroet;
desgl. in der coiiipolition bllTcnp f. biidefcap etc. und
der fctinelleren ausfpr.iche in andern l^ilen, z. b. moer
f, inooder, woensdacb f. woedensdoch elc. — Auslautend
gilt es nicht, daher Rein. 3i5. gcud : houd (velus) in
goQt : hout SU berichtigen. Die einzige obenerwähnte
' ansnahme i(l god, gen. gods.
(TU oder DH) mangeln, th wird bloß in fremden
Damen ger^hrieben , wie tbfodoßus elc. Scheiobar Hebt
es in zuT. felzuiigen : onlbouden , enth^rven d. i. onl-
honden, onL-heerven; vermutlich ill das hSußge ont-
hier (usque, Maerl. 1, 119. US. 205. 271 etc. Huyd. op
St. 1, 456.) ahnlich zu erklären ").
fS) vom anlaut fogleich mehr beim z. Die aus den
übrigen miindarlen erhrllendpn heilpiele des inlautenden
lallen (ich vermehren, hauplCäelilich aber durch aufge-
nommene fremde wörler, iils braes (fr.nni. bras) Maerl.
I, i6. tas (acervus, franz. tas] 2, i73. pufoen (frani^.
poifon) 3, 7). p^fe (nervus, voriiin f. i89.) nofen (no-
cerej nofe (damnum) onnotel (innocens) 2, 74. 89, alle
aus dem franz. norlier, noife. Deuttcli find aber dwaes
oder dwas (fnluus) fwafelinc (cognalus) riefen (iptanire)
u. a. Äuslaulend Hebt auficr dem org. I) ein unoi^ani-
[cbes f für bs in was (eera) das (meles) wies (crevii)
vos (vulpes) etc. geminierl inlautend. 2) für x in crüs
(cnixj Maerl. 3, 248. crfifde Sloke 1, 437. gcminiert eben-
falls, daher cruffe (cruce) crull'en (crucifigere) ; vielleicht
fehlieRe ich aus mülfc (fimo, cinere) Maerl. 3, 239. rich-
tig auf einen norn. mf's (angelf. mix, mixen) neuniederl.
lieft. 3) merkwürdig in der Verbindung ns parallel dem
bocbd. nz. Die würler lind folgende: dans (cborea)
gans (inleger, fanus) ganfen (fanare] Maerl. (, 313. 3, 71.
*; Der buchllab diefes worls inncht in allen dentfthcn Tpra-
chen zu fchalTen ; fction im Rolh, tinW neben und, im allh.
Unit neben unf-n;, im onpelf. odh (wonach mall ein
nnth. \xn\3, ailb. und emarlet) miUclh. um, engl, until,
dun. indlil, rcbwed, intil , andatiJ. NHheres bei den
partikelQ.
1. mitlelniederländifche confimmten. Ihiguattt.
vgl. aantek. 69. iluyd. op St. 1, 569. c&m (frans, duiic^
c^nrelieren (fraoz. chaoceler) Iluyd. op Sl. 3, 285. ^a»
(Tplendor) crans (corona) lans (lancea) frsnlois (^lui].
ÜDorganifch erfcheiol hier die niederl. fprache dun'
nicht, eher die liochd. , die das roniao. daoce, cbAOM^.
laoce, frdiicois wie planle unicr dz bringt; in keintf
der dcutrcbeo mundarlen , wi'lube t fUr hocbd- i, ; '
ben, jzilt aber ganl, glanl, fwiinl, kraDi, die däiiilchg
hat gundrkc (penitus) dands, glnnds, fvands, die iflun^
dans, glans, kraus; glans fubeint dem angelt. cMikI]i
(lulirare, niundare] verwandt. Das wichtigile und du)
kellte diefer wtirter i& gans, deiTen ficb Ü. und >. üii
ftnne vun fanus *) bedienen , andere und ältere denk'
mühler aber, fo wie gotb. aiir. angeU. nord. vdllij^ ein-
halten. Seine verfucbte herleilung aus genefon tc'
finnreicber, als ßatlhafl. NeuniedcrI. wird ganfch, gl
vielleicht zum unlerfchied von gans (anfcr) gefohrielwn
und gcrprochen , oliwobl Teilen gebraucht; der gewObfr^
liehe ausdruck ift, wie im plattd. , h*I, gehßl (bodtd»
heil) mit analoger begriff enlwinklung. — i] in der \tli
bind. Is fchciot guls [avidus, vorax] Haerl. t. (50. 3iT<
2, 106. 1i2. aus dem franz. goulus (gulotuü) cnl£pnuip«f
wals ( yMacrl. 2, 8;;.) — ü) Übergang des f in oti i '"
beitij kchllaut.
HiUdtiiederUindijche conßmanlni. imfutuh'i 197
, such diefes fcb. ill kein xifch, foniJern verbin-
les fanfe- tnit dem kehllaut, ge^^ iirermaHeD ein
(bT faufelaul (Qi] nie das niedei-1. nusl.nutende \
vorlriu. Forner hal das Diederl. i keine ge~
aft mil dem gotb. z (f. 65.) wel':ljes nie snlau-
if. hinler lieh leidel [razn, hurd) und lieh viel-
>it dem r berlllirt. — Diefe erürterung des neu-
f und z. mufte vorweg erfolgen , um die hß-
uDg der frage niDglicb zu miiciien : ob ein fol-
|l>ereils im mittelniederl, einLritt? Die denkinDh-
(en es in der regel noch nichl, fie fubreiben
il, feide wie flaep, wns; ausnalinisneife iiiid ein-
i. b. ohnß confequenz, fetzen bCT. des 14. tu.
freilich lake, zin, tiele elc. ; beifpiele auf allen
ler aus^. Haei-I. und Stukes, auch im Rein. k«Dn
B auffclQgen (3S0. Hehl xat, ziere, zye, zöre,
cwaer neben fach, fln, Ifingr^n, wli^^n, foude).
iden mUllen die üllcllenv ileiftigflcQ b(r. ; vorUu-
balte ich mich in der niiltelniederl. grummAtik
Air r. — (JbrigAiis gilil es einige wenige nJederl.
: deren anJnutendes f. den hochd. z. bopegnet;
ausyt'drllckt, wo dem Itochd. / kein nieder!, l
hl. Uie merkwürdigften beirpiele lind: fa (in-
rfaghetlvecorslMacrl. 1,453. 2,349. fagho Hein. 287.
ilifh aiicli (idderfn (tremerel niiltelh. zä {olien
verzatiel, zilliTn, ncunifderl. tfa, vertfa.iiil, Ifidderen
hen. liier ili der wiikliclie ziruhUiul unbezwei-
dahiT auch diefe würter im plaltd. ein z und
fadben. Sind lie nun nirt hochd. ausfpracho ins
. aur^enonmiun worden?- oder hai ihr hochd.
t ;indcre bedeulung , als ge\^ ühnlich i zagun
zagaiiett (ignavia) kennen bereits alih. denkniübler.
mmtim. [TTj dem miUelh. Iz i)am!lel, hichl
5, (latt welches hier richtiger einfaches l gilt,
aler (aqua) netele (urlica) hal, hales (odiuni),
e lind : feilen [poncre) li'ltel (paruin) .fitten , (fe-
lille (enlor) pit, piUcs (puleusl It'llcn (inipedire)
(iriaculare) wcl, pl. wiSltcn (leges) fcal, fcattes
dil, fellner dilte (hoc, ; hillc Macrl. 2, 76.) viH,
(pin^uis) ') fül, foUcs (I.iluus) elc. l'ol^^t in der
noch ein t, fo wird das ..wurz.cl hafte tl. auslau-
; alth. feilr, alth. feijil (= gireijU, fa-
rländifche conjonanlem.
Igen, e. b. ttH (ponitj ghefM (
US : fit, rede Ma«ri. 2, 176.) A. f
iubutend (äUl uur ein l w^
idc. vgl. das miltelh. ge(at und
uo tl. iqit einem hochd. tt. übo
;r, olter, tA letzteres Uherhleibfc
; [f. Ifjö. 168.) und zu fulcben
3t, fpoltes (ludibriuin) miltelb. c
Dtzcs (bloH der abfchretber Rn
loten in FpoEen; wie 936. tußii
3I>) = mitlelh. U, als: ndder (o
le (pignus) quVdden (Talutsro] bi
leronders häufig ilurcli zuT. lie
;: adde (hatiuit) Tendde (iniflt} li
ilj cndde (flniit) etc. f. bavoih,
c. — (SS) organifch nur in WM
Tarcj kuüen (i^culari), vieiluicbli
Q. 3äi. Statt des einf. f. in i
3a) Maerl. 1, S8. Rein. 996; hau
(vulpi) reffe (fex) wallen lereSa
ie Ilu)d. op St. 3, ^31., euw<
ITer (ne «S daer) Maerf. I, ». D
gedacht, d.ihin ^elxtrt <
timedo'läudifche confoiMnlitt. livg. fftill. 499
iilnerare) Maeri. I, it4. 8, 53; ki^vt^lfe (can-
i. 1, 368. rcheinl fehler f. ki^vele oder kr(>rt«
irebe^e) wo es nicht das alle pluml-f, alsdann
UTe f. krevet«s. Der andere fall iiiu eio i. b.
^pes) Uaerl. i, U3. roedfe S, St 5, gefchrie-
)r wohl ritlSe) aus dem fraaz. röche; tierdfe
ia) 8, 1H2. altfranz. lierre, Uerche; ridraert,
lard (erinDert ans frielirche, üben f. 279, und
Qhrun^ der zungen- andkehllaule Uberh»upl}. —
I (vefpa) liTpen (balbutire) wjfpelen (vagarl)
IcaJligare) quilpel Ifafciculus) crofpel (cartiUgo)
tfpus) elc. — ß hüuBg: )^hiMl (rpirilus) gaft
trieltcr elc. vod einzelnen Ubei^üngen in cht,
laut. — J)c, rcbreibunij eines doppelten f. foU
ttostprache /ck ausdruckend haulig vorkom^
■ b. affce (cinis) viUe, biOcop, cüffc [caftus)
rieiTren (rugire) lieflcen fMaerl. t,43X.) tufTcen
iffceo (exltinguere) 1, 18i. läfTcen (leiere) 8, 54,
nderej u, a. in. ; geht eio conT. vorher, fo Itehl
r. r. als: menfce, ghedaKc (clamor) Hnjd. Op
i. inalfc ivorax : vajfc Rein. iTG.j. Inj aiishiiK
■ fc gerchrieben.
i. Gll. J. Cd. H. Q. X,) gullurates
iiiod. Ilininien inil der golh. nord. nichr. ;
in al>cr auch eine üfp. vurhanden und z^ar
gh. eh.
'•) iierdirielien \\ird ausl. Ilcls c, als tat (ra—
'ejio) bli>c (pallidus] havec (accipiler) flaerc
irc (nubes) ; inl. flels k, als flaerken, Tut'rke,
eere) naken {nppropinijuare) vake foninus) heke
(.'ken (frangerej tOkin (Ijgnum) graken (dilu-
lonker (obfcurus) drtnken elc, es foy dann,
i fyncope ein weilerer conf. foljje, wo c wie-
tt, ?.. b. maecl (facti) maecte fTecil). Anlau-
. k vor 0, ei, i, 1, als können, korke iec-
■en, keifiT, keillf (franz. clielifj kiuder, kif
I ; vor den Ubrisjcn voc. und I. n. r fchreibe
in beften lid'. c (wiewohl in ihnen k unierlnu-
carel, tan, ciminc, ci'linei cnmen, cort, clPne,
. Der grund, weshalb anLiulond k zu fchrei-
fordert es auch inl. wegen des folgenden (un-
e der llexion. In der Verbindung tc bleibt
nds c, wenn auch an- oder inl. ii, i darauf
- ,Es fragt ßch nunmehr 1) nach .der aiis-
luich dUokt, ein linguaLlaut nach frief. litte
Ii S
4
liäntlifcke tmfiiiiaakm. g«{
(i etc., Dbfdion die iwifchen k
ibtia;! ziemlich mm trip( gohrai
durchaus nicht vornwillien. Irgeoi
Etife e\a Ti^rke, Ifj^rke, tförel, da
Üierkc, tjeriie, eng. church; Ifl
lbi<nren, a^itare) zumahl U. für
i wurde (f. W9.)- Vielleichl aber I
,a v^ie kbe, khi abweic-lieod voQ
Dem unlerichiod von gh und g «
Jen, wird jedoch <Jun;li keine Tchi
DelUllim und »uf allen faU mi%en
usiprache ganz nahe lie^^cii, »<i
8) nach dw bedeuUing. In der i
ten. völlig der golhikhen, drinti
c; in einem fnll aber auch ätr p*
slaiileod wird ngbe lu ne, d«li
JDC (biliebat) reimen. Zulällig tnff
mittelli. ein, in beiden mundHil
nrtn i;iuDde , näinJich mtUvIb- W
ranch ; uiiuelniederl. fpranc f. (po*
enen voo. vorausgehl, be«erfen 1»
nd fjjrdch dixil; mitte Iniedcrl- 1*
I. miUelniederländifike confonavten. guttural. 'KOI
er foi^riUiger heachlet, als io den ausg. Maorlants,
De zweifiel aber begründet und uralt, wie Tcboii die
h. aoalogie einiger muDdarten beweill [r. iH'i,). Ob
m wechfel zwirchen g und gh der zwirchen c und k
gegene, babe ich vorhin gefragt; eine un<ihDlicbkeit
■der liegt Ubrigens darin , daO k auslautend und bei
icopen zu c wird, hingegen gh nicht zu g, Tandem
. Dem unwandelbaren gotb. g in gilian, gaf, ninnag,
inagan, lleigaa, Ilatg ealTprechen drei niederl. 4aut-
idificationen in ghSvan, gaf, mt!nech , mt'neghen,
^en, Hoch. — Übergänge der med. in den voc. u,
rmitteKl des w lind mehr bemerkt worden, hier finde
i: bconaufe (corcode eamj Rein. HHO. A. becnaecbfe
a hecnaghen; foghen (fues) : mogben Maerl. 1, 102 et«.
m Übergang in j fogleich.
(J) vom vocal i genau zu fondern, man fchreibe
len (aliqnis) uiemen (nemo, : fniemen Haorl. 1, 156.)
(aliquid, : biet Hein. 369.) aber jl^gben (contra) ; iHltcb-
1 Huyd. op St. %, 189. jügbellc.f. iefibeltc, i, 915.
i richtige io (unquam). — Diefes j kommt Ulierein
loil dem mittelb. in Ja (iino) jaghcn (venari) jaer
inus) Jammer (planctus) jonr (juvenis). 2) mit dum
Uulh. g in jt^ghen (contra) Jan (tavel) jounen (favere)
ine ifdvcbat) jicbt oder jucht (arthriti» Maerl. 3, 338.) ;
tgekebrl Hebt ghl'ne oder gone (ille) und beghien
mliterij Rein. 360. R. des niilleib. jijner, jüben. 3j in
aan. Wörtern als jöAe, joellc, joye, jufroct etc. i) lu-
:ilen fcbvvindel es völbg, z. b. in tügen ft. tü-jöghen,
^hen (Huyd. op St. 3, 3ö:>.) mittelh. zt< - gegene
ib. 67i7.) angelf, logilgnes. Ob biethte (confelHo) Bein.
0. aus bjiclite, bejcchte, begbicbte entfpringt? ö) in-
ilend wülil fehr feiten, und vielleicbt zu i oder gh
worden, irb finde merje (e(|ua, inerie?) Macri. 1, 196.
; rutiian. uiaelghe , faelj^he (maille, faillc) lluyd. op
. 2, 136. ht'rghcn fdepopulari) id. 1, 362.
(CII) luehrfach, I) vertritt im auslaut (im inlaul bei
icope) d'is gh, als pl<^gbon, pladi; niglien, ni^cb;
idien, floech \ngben, vracchde; claijben, ciaechde ;
A, gen. dagbes (dies) mt'neib (muitus) bnnich, gen.
vichs oder honighes fmcl] beilccb, gbeheilechl oder
;heile!^hel; ogbe (oculus) rtcbbenllc (manifeftus Maerl.
101.) mach (potcfl) maeclifcicn (forfan, d, h. evenire
.eA, neuniederl in milTchien verdreht, lluyd. op St.
380.). Ausgenommen die liq Verbindung nphe, welche
d. nc bekommt, z b coninc gen. coninx oder co-
-landißhr confonantpri. ifatl»al.
inch, coninchft}, danitri rrimt pt
(dankes) tipano Maeri. 3, 2S, I, (3fl
uslaut rch i. b. hlTch, gen. bi^tfchi
^, 3e.) nicht herc, gt-n. b^Ti, lolf
auf nt'rc {opus) clftrc {cleriDdi
Ich. z. b. bälcb, balchs, kein bej
afp. pli ift dietes nieder!, rh. lü
hen , PS TcfaeiDl mehr auslanUni
daher meine behauptung f, iil. di
auf eil fbge, darunter nicht leiib
hier aus gh. — 2) in der vvHna
mittelh. ht, ausnahms weife dem I
— 3] cb vertritt das rotnan. c frw
ins (cenfus) MflcrI. 1,151. 330. m»At
(pcrfia) pt!rchcivael (perceval) wwwbe
ifclirieben wird, alst[cins2, iH.ptrit
Urdiijcr ill das aus dem bodut. mi
iit gebürgle cbieren (ornare) eUefll
preliofilas) Maeri, 1, 8. (,13. «6.5
eritc gefchrieben Huyd op St. I, SM
er die f. 497. befprochenen wOfW
€hd. z entfpricht? und hat die nii
, ein dem hochd. zier analogi^rei tn
I. 151.) wobei felbft die nieder!, n
quaderliere. m^neghJTtiere. »w^titn
J. mittelmederländifcbe coufonanten ifutturat. SO.t
Mchüi«ilif; iimt mengt x. b. houl (vclusj mit Loul (lig-
MMii ) upd houl (tenete), aert (durus) mtl aerl (modus);
siehe wttrter (lehon oft im reim, vgl. Rein. 33%. Ii0);hc
Bculus) : hoghe (alte) 312. bOt (ex) : bat (cutis) 370. hals
pollum) : als-eo-hals (pariUr?) woftlr 36S. als-en-als
^efeo wird. Vermuthltch hat der vorhergebende aus-
IUI (je nachdem er liquid oder vocalirch ift) eindult
Uf diefes zugefügte oder weggenommene h, nur Uflt
cfa keine reget daraus machen, vielmehr gilt fcfawau-
ende willkUr, vielleicht gewobnheit bei einzelnen for-
■en, fo finde ich fall Überall godfat (maledictio f. gods-
iCt, dei odium) Haerl. i, 62. Rein. 367. und Uuyd. op
%. %, SSO, wo etamahl godshat, Maerl. i. 196. fogar
in part. gbegatfat ( nialedictus ) ; eben fo liüufig flehet
uri^rde, övaerde (fuperbia) feiten hövi'rde (Maerl. 3,
Ä5-). — Das inl. millelh, h ift hier entw. ganz wegge-
■JIeD (vgl. vlien, lien, tien niit Qiehen, feben, zi'hen)
der zu gh. geworden (hoghen , fagben , mit bähen , fä-
ten); in der verb. ht zu cht; das ausl. mitteth. cb far
nn älteres h. entfpricht dem niederl. cb. —
getnination. (CK) ^ mitlelh. ck, vgl. docken (le-
gere) fcrickt'n ([errclieri) micken (intendere) blicken
(intueri) etc. auslautend und bei fyncopen erwüchfl. einf.
tenuis, als bJii' (inluitus) lilict (intuetur) blicte (l. blickede;
iaber auch der gen. von hlic entweder blickes oder blix
;d. i. blies).
(GGII) ^ iniltclh. gg, als rigghe (dnrfutn) hruggho
(pons) elf. aber in manchen «örlern, die dort einf. g
haben, als ligghcn (jacere] ll'gghen (ponere) fi.igghen (di-
cerej. Zuweilen «ird cgh für ggh gefetzt (Huyd. op
St. 1, i.) riilfchlich aber fllrgh; die fehroibung co-
uinc^binne (oder conincginno) id fo tadeUiaft als doncker
f. donkcr.
gutt. i-erbindunf/en. I) anlautende CL. CN. CR. GL.
GR. QU. letzteres hiluliger als im mittelb., beifpiele:
quäle' (crufiatusj quaet (malus) quanfis (quali, proforma
Bein. 3il(.) quöne (vclula Maerl. 2, 2iO.) quiafen (vuinc-
rarej quic (vivus) etc.; nicht vor o, oe, u, ö. — 2) in-
und auslautende. Das mittclh. hs wird ausl. zu f, inl.
zu ir. — X bedeutet es (nicht chs) und kommt oft vor,
beruht aber immer auf fyncope, zgl. aex 'feeuHs Maerl.
3, 2i.) blL'uem (fulgur) f. bli'efem , d. h. hk'ckefeine;
boudix Maerl. 3, 230. f. bnud-ie-üf ; ghelux (: pollui
Maerl, 1 , 108. ) f. gbcluckos; bavexbt'rch (habspurg)
rUmdifchv eonf. ftilt. fiMn
^helinx ( üdoteTccniis } bnU ^
bell. Diefes x. i% dah«r dem
unvergleichbar. — CHT. <
ils nticht, seht« (octo) iielita
ichten (atlulerunt) Itfcbt {Its
nilU'lfi. ft, als cruchl, ncblM
h nüi^li mit ft wechfi'lnd , vi
riittelh. R. merkwürdig; in d«
(üedeous, viUiperalio : ai-hl«
St. 3, 425-487. (neuniederl.
ping der f. 4<6- wahr^etton
ht, womit aitdi die des
gehalten «rerden mufleo.
«It [Buyd. i, 818. H9.] —
ei I) und ff berührt, ladt fii
iele be]eg(>n , wi« niallic [o
fo {l«bl biilliDC (exlorris) 1. 1
fih aflim. hat i^Ieirb der org
voc. V9r ßcli ; nicht aber fcb
z. h. indde, IMde oder cou
inl. geminalion vereinfacht lic
I Teibfl durch apocope eines
Hing häuligtfr mägiich,
I. mittetniederiiüidifche conf. guU. folilußbcm. ä05
\gt\t. uod frier, r. 968. 380.). ilier die nichtiglU«
)ir{>iele. u) vom nettlralen arl. h«l [der alsdüiin felbll
II vertritt) wird blolt dßs ausl. t beballen und dem
bft. angehängt, als; trike, (regnuni) ileven (vita) ik'chl
■s), tgat ffaramen) tbts (glocies BeiD. 319.) lautet ab«r
fcfes feihft lingualifch an, ein conf. ausgeltoßcn, t. h.
I [[(.lODum) rUr dül oder faia tin, llatl t'tin; torp für
tt dorp, Halt i'dorp ; t«rde (terlium) f. tH?l derde, t'derde;
aniger gut bleibt die ant. med. mit verfehl iickteiu t,
I dac (tectum) fUr tdac (vgl. oben f. 487.) noch fehler
Aer (indeOen meiR vor I und b) Reht zuwoilen dlttcht
lierl. 3, 396.) f. titscht (lux) dbMde (3, 124.) f. ibfide
tago) (vgl. Huyd. op Sl. 3, <50.). Geht dem fubll.
aep. oder ndj. mit liq. SusIauL vorher, fo lehnt fich
8 t lieber diefem, als dem fubfl. felber an, i. b. int
te (in regnum) all volo (omnis lurba, nicht: al tfolc. —
ebeofo bleibt vom gen. mafc. und neutr. des nur
s r entweder dem Tublt. anlehnend ( fconins , regis ;
Ichls, noctis, Tpapen, presbyteri) oder einer vorHe-
feden praep. (tes coninx, ad regis) ; zuweilen wird das
weder hOrbar, dorh wegen des folgenden f in t ver-
andell, /. b. ints li^ls duvels n.nmc (in nomine niali
aboli) Hehl f. in di-s li>de.s d. n. Hein. 312. — y) der
t. die indiniert nijl wepfjeworfnein ie vocalanlauten-
n fubll. z. b, derde [terra) doghcn (oculi) dandre
ii). — ä) die praep. nil't, üt , up, It^ xiehen den art.
, liehandüln ihn aber nicht auf gleiche weite; nUmlich
■ und n]l?l lüHt ihn ganz, affiniilicrt nur d zu t, als:
iten, mt'tter, mPttien, miUtem f, up den, inet der etc. ;
ertrügt kein gern, nur cinf. t, als fiter, Wen f. ül
r , üt den ; nach ti' verrch« indel auflor dem auslaut
es: ti's, U'i-, tun f, ti' di's , te di'r, le di'n. — () die
lep. te, \\enn kein art. vorhanden rfl, lehnt fich ans
ifl. oder adj. z. b. teren (ad honorem) tiHene (ad
enduni) llinen [ad fuos) thCiwaerl fzu euch-würls)
in. .3j3. -- i") incUnation des pron, het [außer dem
igen fall, wo es dat vertritt) daert (daer hüt) hit (hi
t) jaet [ja het) foel [fA hi-t) wl lüfcnt (li'fen hüt) aia
Is hi't) allict (als ic het). — i;] incl. des pron. M oder
e mit veriiiuthlicher kUrzung, di'di (dude hl) haddi
rtdde hi) peinfdi '{peinfdc hi) ; ebenfoyöe (illa) mit kUr-
mg in/o, als: datfo [quod illa) Rein S'ii; fl [eani) in
■, als: life (illi illaiTi'i ; der acc. hC'm wird zu -ene, als
kene (ego eum ) leidene [ponebanl eum), wobei ein
Uck von der flcxion des verbi verloren geht, vgl, mocht-
.^06 I. mitlelenglißhe vocaie.
One ([l. mochten ß betn) wonll (f. word«n fi) llu)-d w
St. 3, 169. — &] incl. von L's (eB) i. b. h«U (hei 0$
dats (dat os) dits (dit 4's) vvals (wat es) dins (dit ea (^
Haerl. ?, 16.^. — i) von riai^r (IbJ) bleibt hüiifig nur -^B^
llbriß, als Tpringenre, maeclenre f. fpringCQ dfler «».■
Haerl. i, 36. 69. offere f, of doer 1, iU. — «) vmDJfrhl«
rjMe: wattan Bein. 283. (wat dnn) nochtAD (nach du|
dallu (dat du) Maeri. 3, 82. indoe {baud facio). — 8l
gibt noch andere bcifpiele und relblt fUr die vor^ctrnp^
neo feiner« beAimmungen ; hier follte bloO der bedeo-
tende einiluß der inclinalion auf die iautverfa8llnil& ^
zeigt werden. Man \^. oben f. 371. 378. 378. 381. Nnlb-
wenJIg lind die aniehnungen nicht überall, ofl DelMfi
die vollen formen, z. V>. dal gras (nicht aber: hPl pwl
neben tgras (fUr hl^t gras) etc.
Mitlelenglifche buckßiAen.
Ich gebe aus mangel an räum und zuroicAemictn
fludium oberflächliche Uberlichlen. Die quellea Und
nicht unbedeutend und zu genauerer bearbeitung einla-
dend; außer TriArem und Chaucers werken Hehl da
wichliglle bei Bilfon unil Weber gefammell, der leil
nach fallen lie wiederum dem 13. und 1i " ' '
I. millelenglifche vocale. 507
reo die Itrophifcfaei] gedieht« augenblicklich, in de-
I ollen : nume (nomen) fare (Ire) calle (appellare) kilFe
:ularij abide (naorari) lUne (bpis) de. fo einßibig rei-
n als: man (vir) fall (carus) is (cd) band (manus) etc.
de mundarten erfcheinea hier bei gleichem tlrehen
nie rk würdigem gegenfatz : die hoehdeutfehc verdun-
t alte kurzen, indem fie aweifilbige llumpre reime
nahlig in klingende wondell; die englifche bewirkt das-
tie, weil fie alle klingenden zu einDlbig dumpfen wer-
I bißt, einlilbige Wörter aber, ihrer einFürmigen be-
ung wegen die alle kürze fohwerer bewahren kön-
1 (oben f. 18. 19.). Man darf annehmen, dall in be-
llen Worten deutfchen (lammes (auf die ich mich
r befchrilnken mufl) kurze vocale nur vof geminier-
oder fonfl doppelter confonani eintreten , nicht aber
- einfacher mit folgendem Rummen e. Organifch
ßlbtge formen , auf einfache confonani auslautend,
?gon bald den kurzen voc. beizubehalten , z. b. was
it) that (id) bis (ejus) bald ihn durch zufUgung eines
org. Dummen e gleichfalls zu verlilngem, z- b. höre
idus) bAre (portavit) fäke (caufa) überhaupt fcbeinen
; Jaule a, e, i> in violoii Rillen nicht allein glcichbe-
ulig, fnndem auch in ii, (■, ii Ubergiingi|i.
(A) l)eirpiele 1) vor getninalionen : halle (aula) alle
rines; thanne (tum) 3) vor conf. Verbindungen: balde
idax) bald (lenere) cald (frigidus) land (terra) band
;avil) fang (cecinit) arm (brachium) barm (linus) craft
5) afke (poRularc), :i] in einlilbigen wortern: man
rl can (ftivit) fol (fcdit). — Diefe.s a enlfpricht alfo
-n angelf. a, ii und üa , in der wirklichen ausfprache
g der laut gefchwankt haben zwifchen a , H und o,
Icbes letztere vor den liquiden verbind, felbft gcfchrie-
1 wird: hnUI, old , cold, lond, bond, vormuthlich
;r langes ü ill. Sicheros läftt lieh nicht beAimmen,
fogjiv die a der dritten arl auf lange a reimen, z. b.
n, higan (eoepit) auf (Iflnc (lapis) lAne (captus).
an. Das gewühiiliche versm^rs in den C. T. halte ich Tür
zehn - nicht für eiiffilbi(( und Wörter wie pilgrimege,
corage , orilinance , im friinz, allerdings noch klingend,
reimen fcbon liei Chaucer Itumpf. Aufser reim hinge((en
kann nach umKHnden ihr llumines e freilich im vers für
eine lill>c zählen, wie nach das niiltelh. Damen (nomine)
nianic etc. welche im reim einlilbig lind, millen im vers
zweifilbig reyn dürfen (f. den nachlrag zu f. 391. S73-376.)
iltelentflifche voeale..
Is lidl (inferi) bedde (Ißctos
Campus) Tchetd (clypeus) lUlrr« i
Tcb, als f] Wille (volunlas) ÜD
i) milde (leois) childe riDfani
thing (res) fwinke (labor) mit
) begin ( incipere ) is ( eft ) — ■
leJTen umlaul dem angelf. y ei
kifTe (ofculnri) fille (implere)
lorin) king (rex) yiog (juvenil
d , nd , alfo in den wflrt^n
, blind, grind (molercj mim
I verlängert werde? weifl icb
]s fcbwanken des a vor M, D
bertrilt des u vor denfelben
iiocke { veßis muliebr. ) mont
gold (aurum) molde (pulvis]
kurzen vocalen ( in nörtera
>r feltenfte; boifpiele: füll (|
ed ) tufk ( dens ) turne fvert^
in Oll Übergegangen, t. b.
gleichbedeutend , nllo entfi
I. mittelengtißke vocate. 509
nnus) Oe (edebant) auf häre (nudire) öre (auris) I6\e
laere). Hiernach ili die wirkliche ausfprnche kaum
ftiufaallen, Ge fcfawankt znirchen ä, A, i und gewifTo
»rler kommen unter dreierlei geftall vor, z. b. fair-
Ide, fairhöde, fairb^e (pulcritudo). In den meiften
irrrebt jedoch eine oder die andere vor, z. b. finde ich
6a tne, h£me neben ine, häme, Ane, hAme und kein
Are, hAre neben wäre, häre, wäre, höre; d knnn als
e allgemein gUltige, urrprtlngliche form betracbtel
erden, zuweilen triDl man auch as ßerchrieben, z. b.
' Chaucers houfe of fame 25i. caas: Enefts, To daß
er an die neuengl. ausrprache käs nicht zu denken i!t.
(EE) 6, 1) organifche Ijlnge a) =: anpelf. 6, milt«lli.
': br^de (pants) R^e (equus) fp^e (felicilas) blöde
nguis) f^ke (quaercre) kCne (audas) gröne (viridis)
^te (duicis) f^le (pes) gr^le (ralutare) ß) ^ angelf. 6,
, miltelb. ö, ou: d6de (mors) nßde (nocefßlas) r^de
tber) «ke (eCiam) äre (auris) häre (audire) lös (folutus)
ta (elegit) gröte (ma^us) nöte (jumentum) y) ^ an-
M. ö , mittelh. ie ; raöde (nierces) dere (animal).
^ nncetf. re- , mittelh. ei: IMe (ilucere) br^de (lali-
rio; di''le (pars) clAne Ipurus) böte (calor) ht'le (vocare)
^ anpieir. a-, niitlelh. ä: wt*^e (veftis) döde (factum)
de 'rogabanl) n'^de (conlilium) ftMe (chalybs] flöpe
omiiro) yi'Te fannusi wi^re (ernnt) bore (portabant) öt<t
Jebanlj ftrt^te (via) l(''lc (finere). fj — angelf. ('(i, mit-
h. io: böde (offerre) yi^de (ivit) bere (cerevilia] thßt
ir) fi''ke {nv-iter} li^ne fdamnum , alflictio) fchfine (pul-
en gi''le (fundore). — S) unon^anifche lange (latt e
d t», als: qut^ne (regina) ft^ne [vifus] Aöde (locus) öle
ierei niiHe (metiri) w^lo (beno) oto, — 3) auslaute :
fille; m(' (mihi) Ibö (tibi) trt^ [arbor) thrö (tres) f<5
dere) bö (efle) frö (Über) glö [glaudiuni) elc. — Aus
en diefen beifpielen erhellt, wie viel urfprUnglich ge-
liedene laute hier zuf. (liellen , wie unlieber ihre aus-
räche gevvefen feyn niaji. Alle reimen untereinander,
^eilelhafic Wörter laßen (ich fchwer der einen oder
Hern art beizühlen, z. b. das hHulige ndv. bidöne, al-
ilune (limul, pariteri') vielleicht biddne (penitusf),
(11) I, bleibt feinem org, zuOande getreuer, weil fchon
Über das kurze i vor einf. confonanz in e übergetreten
■ir, folglich dem I keine verlängerte kurze i zur feit«
■hm, nio dies bei i und ü der fall war.' Beifpiele
^s 1: nilne (mens) tidc (tempus) abtde (exfpectare) etc.
•lengtlfcke vocoie.
Nur wird jetsl auch das Bügelt
2h i) ausgedruckt, als Um (i)piiit
mulhlich wandelt fidi das Lilne i
i r. S08.) Ob aber dem 1 UlwN
;1. ausfpracbe, nümlich ei, bciw-
weil ich keinen grund ahfeh^
I fall ülchl auch wirklich: llleio^
sfchriehen hstte, wie man allei^
; vgl. unten ei.
I) arcjanifche lange «) =angelf. 4,
(fan^uis) göde (Conus) rdde (cnn]
t) flilgh (feriit) drtgh (pomriO
ei'i) liike (oeptt) Me (pullus af.)
Judicium) b6ne (rogalio) elo. «M
ÜHH heiltt, foinen umlaut aof»-
tür ä, als ökc (quercus) to
(unus) hdme (domi) i^re (bonori
e) güa irpiritus) wda tfcis) (*b
i c6me (conire, «dvcutusj ndM
3) auslaute; niA (magis) TA (ili^
w6 (aniho) elc. — Die ausfpraRM
igl. zweifelhaft fchelnen , v>o <lte
wie ü , die unter ji. wie i\ lou-
'^'»»t'I. mUtdettgtifchp voeak • 511
' (AI) Ol', hHufig oy geCchrieben , enUpricht dem ao-
llT. 3g, ab dai (dies) lai (jiicuil) niai (va)et) wai (via)
i [d'uxn) brain (cerebr.) main (vis) faiD (l.ietusj ogaine
onlra) (raia (intorrogare) fairo (puicer) und to häufig
fremden Wörtern fertaine (cerlain) ganaine (Hilf. 1, 65.
if fwiiine, famulus, angeir. fvän] kdi (Rit[. 4, i. 16. auf
ai, ai . fentper) de.
(EA) ea, wird zuweilen ft. des Ublichen i? gefehrie-
m, vgl. Bitf. 3, 131. earen (auribusl; tearen (lacrimis)
Igeir. e^rum, tSsrum; neuengl. eiirs, lears.
(EI) ei oder ey konioil in lallen des angelf. e;ig,
ii vor, i(l aifo (wie ai = ag, ag) aufliifung des g in
in vocfljlaut, und eigentlich öi, wiewohl in der re-
I das g und gar gh noch dazu gercfarieben wird, i. b.
t (ocutus) eije, eige, doie (raori) heie (altus). Andere
ifpiele find : neighe (propo) beighe (annulus) hcighe
jtös) feighe (videbat) fleighe (volabat) Hoighe (cnllidus).
|^(einahl ßlrs angelf, eö, als leie (menliri) dreie (pali).
i diefe -eighe im Trillr, auf -le (t6, 181. auf crle,
tnonle) reimen, könnte man hieraus auf die ausfpra-
le ei filr I fchliefien, niindeflens nöf eine annilherung —
anz vci-rdiieden ifi das t'i in dfn pari, afkfing, fnowfing
h. afkeing, fnowelng, niil kurzem i auf ibing reimig.
(EO) eo, feiten noch gefdirieben in teone, teon,
■on .^angelf. tt'öna , tiSön , f\Hn) II, des Üblicheren töne,
n, flön, vgl. Ritf. 2, 106. 119. 121. 127.
i'EU) eu, zuweilen im auslaut fUr ew, als bleu
lavit) Rilf. a, 145.
(OUj ou'), auüb ow gefchriebcn, vertritt durchge-
inds dns angt'ir. ü, wie das neuh. au das mittelh. t,
;l. brouke (uti; rounc [myfterium) houfe (domus) kouth
otus) mnuth (os) loud (fonnrus, angelf. hlftd) etc. und
It auch vor Id , nd Aatt des kunten u, inoulde [pulvis)
lund /canis) mounl (mons) ftounde (liora) etc. Vor gh
legt ou (latl (i =: jiochd. ito zu (lehn, als ynough
bunde) lough (rillt) wough (curvum). —
Schbißbemerkungen. 1) der organifmus der vocale
l entllellter, als in ii^end einer anderen deulfcben
arache, wozu namentlich die eingangs bemerkte nei-
') Den herausgcbern begegnet es oft , dieren diphth. für on
zu hatten , To (elzt .Scolt nicht nur überall Ilonde Tür Itou-
Je, nephon [. nephou, fondern Hilf- fogar ins niorrer die
Dn«Ort«r cronde. londe, da doch i, HS. ' offenbar crOude
(prcmi, celeriter moveri] : loude (cum Conltuj za l^n war.
ifche confottanlm. liqmdae.
3 uanöthig snsubfli^iMi und
- 8) der umUmt finidcl ficb i
altern fpracbe, wirkl ahw nra
n rchwanlteo eiatclne wani
Jod uDunigclRut«(er fomi , i
(pes), (öle uDiI fw^te <dulce)
. ](l hieraus di« uDÜcbcrheil
n fällen zu bcgreifffu, wu
'3r erfclidnl, z. b. in yftde lu
odtT eßda, raaa felzle y4a
fangois) fetzle. — 3] Ueflon
Len, wo ibn das neuen^. o
len pari, eodungen -And, -I
iher liffind, bäräml, brioning,
pfte reinieo. Aueti vielen
hrt andere belonung als im i
§. 17. — inclmation tritt e
-me, fidme : frä-me Bilt.
mglifohe eonfonanten.
1) die mitlelh. und mitl^
ulendon media durcb die
1. nüteimgli/che coufontintm. labialfs. 513
P. B. V. V. W.) labiales.
'.\n laut mehr, als im aafßU., nSmlicb v, fchoo
die einfQhrung vieler roman. Wörter veranlaßt,
V (vertue, venerie, veine, vifage etc. nicht den
ler IScbf. fpirans bekam , fUr welche es alfo ein
V oder w lu fcbreiben nttthig wurde '). Man
vermulhen, daß üch vaine (vanus) und waiae
s) damahls in der ausfpracbe ebenfo unterschi&-
wie im neuengl. d. h. crderes lautet einem hochd.
(zici'cs einem hochd. u gleich uud jenes ifl durch-
nn hochd. v =: f. FUr den anlaut berrfcbt airo
»edenken; auch für den auslaiit nicht, da fleh in
lur w und niemabis v zeigt. Inlautend aber be-
i Cch zweierlei v, ein romanifches z. b. in vtve
) vlvary (vivarium) cantn'ive (fingere) divers (di-
) etc. dem räcbllfchen, welches feinerfeita dem
I f. enifpricht in ßlten, wo das allf. und altb.
od V gelten (vgl. oben f. 247.) namentlich wird
usl. f. inlautend zu diefem v. Boifpiele: läf (fo-
mit dummen e It^ve, pl. läves; böved (caput); .
calve, pl. calves (vitulus); wlf, pl. wlves (femi-
öven (vefpera, angeif. spfen) 6ven (aequalis, an-
gfenj Rt'ven (clamor, vox) glüve (chirotheca angelf.
d6vo (columba) etc. Ich weill nicht, ob fchon
wie im neuengl. manche Wörter vor diefem inlnu-
i V. den vocal kürzen, unerachtet llummes e
vgl, yivc (dare, angell. gifan) live (vivere, lifan)
ni'ver (tefre, Uirfre) fi^Ten (fCofon) hßven (hfiofon)
m. Die analogie fonlert im mittelengt, lieber ein
ylve, live, i>ver; auch reimt z. b. Ii>ve (vivoj :
efperj. — j)ie eigentliche fpirans w. Hebt inlau-
nur vor llummen vocal (einige fchreiben lie auch
inf. fowle, hawke, rownd, downe, kowih; befler
bauke, round, clounc , koutb) ; der vorangebende
Ivocal i(i entw. a oder o oder e und diefe drei
nken. Diefes w kommt auch auslautend vor, wo-
lichl ein flummes e dazu gefchriehen ill. Beifpiele:
lex) daw (mos) faw (vidit) faw (narratio) raw (li-
Zu weilen haben ^anz diefelben worter bald w, bald v,
nactidem ihr Hamm räcbf. war, Irgend eine ableitung
oder neben hedeulunt* aber ronianircb , So z. b. gilt nebeo
wine (vinum) viiiolent (ebrius] vinägre (vinaigre) und
neben wind (venlus) nocb vent im ünoe vod luft. Dies
il\ vorLbeil und uachLheil lugleicb.
514 I. mitlclenglifche conßiiantm. IMiä. Sngual.
nea , ordo) plawe (ludere) law (buroDis) knaw (D«vissa){
felawes (Focü) dawes (dies, pl.j now (iam) fcow (niiS
ynowe ( multi ) throwe ( lempus , iDicrvallum ) blow
(flare) rowe (remigare) fewe (pauci) newe (novus) troKtf'
(fidus) knewe (novit) biewe (flavit) Qiewe (nReoilMtH
u. a. m. Für koaw, raw, law A«bt aber ebenwaw
know , row , low oder für hlow , blan ; TeltDer blow flir'
blew; alles aus der Uuficherheit der einfachen a
leJchl erklärlich. Ob atv, ow wie au oder ätv, ^^w (d. L
t>einahe äh , öh , ä, ö) ausgefp rochen wurden und eff'
nie tu oder eiif läßt lieh kaum beftimmea. ORenbirv
(tamniea viele diefer w. aus früherem g. vgl. law (Uni
aDgeir. läge] faw [loquela, Tage) dawes (aogelf. dagi^!
throwe (aogelF. firage) foule, fowl (nngelf. fuge!) eU.
nebeo ynowe Heht das adv. ynough, neben daw«s der
ling. dai {angelf. dag). — Die übrigen lippenlaule «^
ben fich leicht noch dem augelf. und neuengl. ; man
fanimle fich aus den gloITaren die anlaute tcl. irr und
tok [welches dem aogelf. fiv gleich).
(T. D. TU. S.) linguales.
In der afp. kein untcrfchied mehr zwifchea db iiDit
th, fondern letzteri.'S Uhcrail stehend, auch auf^lSi
gcfchriebeo (latt des nfun /ciihens (>, welches jedodi
noch einzelne hlT. hfÜM-haUeo '). Der
I. PtiUeleitglifchc confonanten. gutturales. 518
iWn, h dafl namentlich höre (habet) täfe (aufert)
(fKTil) mflfe ifacil) gSTe (U) auf dje praet, rftfe [Tnr-
J wäle (luit) reimen, oder göfe (it) auf löfe [laiW]
(inimici) vgl. Ritr. t, 7. 30. 36. ^^. 66. 80. f07. HJ.
er 3, *83. 138. 130 etc. Chaueer, wenn ich nichtf
meidet folcbe reime, fetzt auch gewöhollch - eth,'
-es, indelTon bellatigt der im neuungl. dupcbge-'
e Übergang diefes -elh in -es die verwandifchaft
lauie th und f. (vgl. die zweite fchtuftbem.]- — «'.
Ut nur fehr feilen in rotnanifcben wtirtern vor, z. b."
fleprofus) bAzard (cafus) däzetn (neuengl. dozeri]'
hat dann den f. 1^6. benannten buzzing foiind. Im'
bgl. gibt man ihn unorganifch einigen wOrtera,
, bazel (corjlus) , die mitlelengl. ein reines f, habeo
(C. K. G. GH. J. H. 0- S) jii«wra/ej.
ich handle hier blofl von dem Kehllaut der füchf.,
, dem der franiöf. wörler. — (K, C) Hehl vor a, o,
, A, 1, n, r nur dem gewöhnlichen laut, nicht vor
, 6, 1, wo es lith in cA (ausgefpr, fch oder ifch?)
dell. Auszunehmen Gnd diejenigen i und I, o und
welche aus umgclautolem o, u, rt, a und ö flam-
; fie bebiillfn den reinen hiut der ten., werden aber
k, nicht c gefchrielien, z. b. king (res) kille ofcu-
kcmhc fpeclere) kenne (nofcere) k^ne (audax) etc.
•r die aus nngelf. eve, cvi entfpringonden ke, ki,
;hen denen im gtiindc auch ein [ausgeworfenes)
;gl, als keil, kill (occiderct kilbo (nuntiare). Ohne
cht in diefe ausnahmen \sllrde die Verwandlung des.
c'h willkürlich eini;efUhri fcbeinen , was fie fchwar-
ill; man unterfcheidet 7. b. clu'^pe (emere) und
[fervarej diiltJ [infnns) und killed (occifus) vgl.
dem angelf. ceapan und cöpan , cild und aevelled.
^c w orter widerfprcLhen indelTen ; chirchc , chl'rche
eUai aus cyrice und chiken (pullus gall.) welches
coc (gallus; herflammt, folglich angclf. cycen lau-
follte, gleichwohl durchaus cicen gefchrieben wird,
laß lieh in ihm der y-laul, als man noch den i-
davon unterfchied. fillhe verdunkelt haben mag.
fpdtere fprache nahm alfo chieken f. kicken, ne-
cofc an. — Das inlautende k. \\ird hiiulig fjnco-
\. vgl. lilfe, mi-ife, tilne (: Räne reimig) mAde f. IS-
, makt'S, ti'iken , m.'ikede. — [G) die graphifche !ihn-
ieit diefes bnchftnben in h(f. mit dem 5 bat man
Sffchickl zuweilen in abdrücken durch 2 wiedergc-
"«n (vgl. Scotts glolT. zum Trillr. unter z) ; die laute
Kka
51 ö I. miiteleTiglifche confonarilm.
g und z berühren lieh i^or nicht; g fast vttlU^ deu Uul
der reinen med. , fchwankl aber io msochen worlcrn
iheils in Jon voc. i und haihvoc. y (= j) iheiU in b
(wovon vorhin). — (OU) vorirlti bisweilen das k vor f
6, i, t, fcheint aber dann die ausfpPBdie fch oder l/dt I
zu bekommen; cch in cacche, wacche etc. mag unb^ ]
zweifelt wie tfch. lauten, wie aber ch in michel,
cbef, moche, inuche^ da das neuengl. fcIbA iwifcbcD
niickle und much fchwanki; vom fch. Aalt fb iiad k
hernach beim h. [J, Y.) für j wird y, gerchrieben, del-
fen berllhrung mit g. fchon aus dem SDgelf. erhellt. Et
(lebet 1) = hcicbd. j. in yöre (annus) yä (iniBio) yia|
(juvenis) S) = hochd. ^. in ylve (dare) yifl (donnBj
yaf (dcditj yAven tdabant} yL'lde (expendere] fiter
[heri] yAle (oftiuin, porta, verfcbieden von ßAte, ri». je-
nes altnord. gAtt, diefes gata, hocbd. ga^ej yäiue (i
rare). 3] = hochd. vocalanlaut in y£ (vos) you ivobill
yöde (ivit). In den beiden erden fällen fchrcibt dcrXn-
geirachre g(!ar, g^ong, gifan, gCaldan; im dritten ge
(vos) j^6v (vobis) üöda (ivil). Die angoK. vorpartikeJ gfr-
wird gleichfalls durch y- gegeben, als yronne (gerun-
nen) ygrflve fgegraben) fU:. , hier lautet es gani veci-
lifcb, wie kurzes i. 4) auslautend fchreibl man heller
I. mtlelengtifche amßnantm. gutturales. 517
ie naxe (cera) : ase (fecuris) die im niedcrl. was, axe
itbuQlicb waren (oben t. 503. SOi.) Die verh. kl und ft
Tllhren ficb, wie die häufigen reime fofte, oftetdohter
itf. 2, (07. HO.) righles:yiftes; fofl, ofl:bouglil, wrought
riftr. 31. 83. 150) darthun; man findet fogar dofter (fifia)
(chrieben , fo dad wahrend im niedorl. ft zu cht wer-
in, hier umgekehrt ht in den laut ft Übertreten. —
Schlußbemerhmgm I) die vortheilhafte iaclination
T partike) ne (f. 268.) gilt noch in denfelben fallen,
i: nAne (nullus) nöther (neuter) nis (non efl) näs (non
il] n^re (nifi fuerit) nAth (uon habet) nadde (non ha-
lil) nill (non vult) nolde (no)uit) näle, näte (nefcit)
lle (nerdvil). Unangetf. hingegen ill die anichnung
<9 pron. t (ego) , woliei deren ahgefloßener kehllaut
ieder erfcbcint- icbäiii (Tum) ichave (habeo) icbille,
lutle (volo). Die hier dem ch gebührende ausfprache
Ige ich kaum zu beßimmen, gewifs war lie nicht tfch,
ler c-h; feltner ßndet man ick alleinilehend fUr I
go), — S) die reime lind in abfichl auf confonanten
>i dem auch hierin ausgezeichneten Chaucer fehr ge-
lU, andere dichter zumahl die alteften veritalten ßch
ohl Fl ; III (Ritf. 9, lii.) oder vprfchieiiene len. 7. b.
■tpe:rmlte, üeoten; weopen, br6ke:g6te (Hilf. 2, 93, 97.
iflr. 177.) und afp. blilhe:olive [Ritt. 2, 106.) knäve:
ilhe (Web. 3, 2S6.); von ht : fl war vorhin die rede;
bl : maidenliAd (Weber 3, 19.) fcheint fehlerhaft, rtfe :
he, fwithe (Trilir. i3.j aber aus der vorhin bemerkten
jrwandtfcbafl zwifchen f und th erklärlich. — 3) cha-
icterillik der mundarten, namentlich der tchottifchen
id en^lifchen hängt von näherem lludium ficherer quel-
n, zuf. gehalten mit der heutigen volksfpracbe ab. — ")
Neithochdeutfche buckßaben.
Bei Uberficht der heutigen lautverhaltniffe iR mehr
1 Wichligen, allgemeinen Veränderungen, als an ein-
einer ausfuhrung, die, der reichhalligkeit des Itoffs
'egen, zu weil fuhren würde, gelegen. Auf das feld
«r Volks mundarten wngc ich mich gar nicht; die ab-
veichungen von den buchdaben der (chriftfprache lind
1 Hier kUaDte eine abbandlmig der mitlelnordischen (alldan.
altrchtved.) bucbllaben erwartet werden , wozu mir tlieilB
quellen thetls nndleo fehlen.
kochdeutfche rooiir. j
venvickelt und (cfalllplrig, dnQkP '
I bedaff, um Ober die Dstor «av i
:Mes ins klare lu k«nimeDi ft- i
]d aller. Jedo i^meuie vnlkMiiiBd-
L, gewiibrt ein<^ dopp«lto fcito, £»
ire befonders eioleiuiblcn. itic IlrM
rctin'firpracfae durch ihre b^i>«odi|[-
anheit, felbft in rphlcrhmlWn bleibt
unlor der fcbririfpniclio durcli üin
n.iDgel :iD benvfltfe)!) und bolluag.
die volLsfprscbe wenifier vcriotn
lete fi'hriftfprarbr; dafUr hat lic n
im ^^inzen gewonnea. Ucf smi
^l (ich periodifc^ verfolgen; in der
verlioki eiRielncs beinahe Dinr-
zu hoßlzen fortüibrt rfl UD(Md)
;1. [. io^. iS2. Erft w<-nn dle»-
Fiben n»cb den denkniühleni or
Icl feyn wird, kitanrn lUrken vor-
iircb triimmer erpilR):! und erituMt
lebenden dialecten des votk$ fart-
ochilciilj'che vocate.
, I. neukochdeulfcke vocal«. 319
iar und bedarf keines Zeichens. Der bloße ge-
9 laut aber wird ß) zuweilen gar nicht heieichnel,-
is kam (venil) kamen (veneniat) fpan (fcltuca] las
at) war (fuil) waren (fuerunt) zwar (mittelh. zewire)
iraep.) hut (pijeus) , zuweilen ausgedruckt bald y)
aullere doppelung , als : haar (orinis) meer (mare)
(mufcus)- kein ii, uu, weil die orgänifchen t, ü
, au Übergegangen (ind , verlängerte organifchkurze
iber theils frUhcr zu fi, o geworden waren, theils
I bezeichnet werden, namentlich t durch ie [wo-
nter e); bald S) durch eingefchobnes h, als: hahn
i] wahr (neben jenem zwar!) Tehn^ ihm (ei) lohn,
(gallinaj ; endlich wird f) das gedehnte i eigens
ein nachgefchobenes e, alfo durch Verwandlung in
liphlfa. ie dar^eftellt: wieder (nirfus) viel (muhiis]
1 (decere) giied (membr.) mieden (vilabant). — Es
I den letzten jahrh. nicht an verfuchcn gefehlt,
'a fchwankende Orthographie zu berichtigen. Ei-
nllten das eingerückte h und e Überall verbannen,
len folglich Ion (merces) vil (multus) etc. begiea-
ber den fehler, auch das organifche h und ie zu
rachtigen , indem (ie z. b. zen (decem) fil (cecidit)
men. Und ohgleich in vielen wOrtern Iß) die deh-
allerdings unangedoutet ifl , daher lian (gallus) be-
ll werden dürfte wie kam (venit); fo leillet die,
fchon inconfequente, hczeichnung der lange man-
nutzen, dorn zu gefallen das beibehaltene hahn
war umgedreht die cinfUhrung eines knhm oder
(venil) hiitte anrathen kOnnen. Nur durch die
nebcneinanderftehenden buchFtaben ah, aa, eh,
wird die fchrift fchwerrilllig und fchleppend.
er um etwas neues vorzufchlagen oder gar durch-
;n, bediene ich mich für die bequemlichkeit mei-
ramiiialircben aufAcllung der gewohnten Itlngezei-
&, i, i, f), ii in allen neuh. lautverhüllnilfen,
le folglich der ausfprache gemäß: kam, här, hän,
wider, davon die kurzen in kämm (pecten)
, (exfpecUire) manne [viroj widder (vervex) untor-
end. Veranderun}! Üblicher wortfchreibung führt
gewaltfames und Aörendes mit fich; niemand be-
. fich gern mit kleinigkeiten. Beim Dudium der
latik erfchcinen aber die buchllaben bedeutend
wecklofe niisbrauche ärgern. Zwecklos nenne ich
i:hreibung, welche weder hinreichenden hift. grund
ich die ausfprache mehr als halb triflt. Die reime
Ir
520 I. nmhockdeuifche toeak.
uorerer geDatUten dichter (fo viot uii)^nBUc auch die
grüflten Deuereo verfcbuldea) Ichren keiben tintorfciiMi
z\vjrcben haaren (uinibusj waren (eranl) fahren Ipr^
ficifci) wahren (veris) , zwifchen bienen (apibusi ihn«
(eis) dienen (fervire) ; warum wilre es ungenau sn fühni*
bea hären, wären, fären, wären, Inen, bincn? ja (aM
dinen, wie gut lilr guot* Die verrauthung, dall «
und ah eine Kärkere wenigdens andere dehnunK, als du
uobezeicbnete a l>e<leute, laßt fich ntir ttif\*:\\ tinil lo-
gleich wieder auTgehen. Enifpradi haar dem millHk
här, Tee dem mittelb. (6; fo mUft« auch klaar, nur;
(verus) Teer (valdej und nicht Tchnar (agmen) hccr jettr^
citus) ftehn. Und foll mehr (magis) ehre (honorj AW^
kcr dehnen, als meer (mare) beere (bacca]; fo veniier-
len tchnee {r\\\) leelc (anima] tadel. Das ie für i bxl
biftorUcheo anlali (oben f. 106. 351.) nur, indeat maft Be-
bet (videt) gier (cupido) ejnlührte, fobrieb man k«ia
dier (tibi] ier (vos) fondem jenes dir, diefes ihr, ät
doch dir : ihr : hier (cerevilia) reimen. In verfchiedenoi
Wörtern herrrcbl völlig fchwankender rchreihgebmu^
£. b. in namen (nomeni Tamea [reinen] einmal [tenwn
wofür häufig nahmen, harnen, einiuabl; oiiic weif* S
hier gut und fchlpcbl, wie die andere. Der fall ß. fdie do-
hezeichnung der debnun^;) grUndvt (ich ofTeDtiar auf <M
I. neukochdeutfche vocale. 53i
(B) kein unterfchied mehr zwifchen 6 und t^ merii--
, wei] vor gem. das org. i meifl bleibt und in ver-
dungen wie ßfirben, rchmclzon der laut dem in erben
ebkommt. Andere beifpieie: ende |finis] wenden
rtere) berg (uions) fchweAer (roror) weiter (tempellaa)
er (patruelis) brennen (ardere und urere). Vom ver-
uis EU a nachher.
(!) wie im miltelb.
(O) beifp. voll (picnus} kommen (venire) gold (au-
I) bort (thef.) greift in einigen »blituten flatl u wei-
iun Qch als im mittelh. z, b. geronnen, miitelh.
nnen, nicht aber gefonden etc. Diefcm geronnen,
nanen witre freilich der inf. rennen, fpenneo BDalof;^
'bleibt jedoch i, auller in brennen (f. brinnen).
' (U) brummen (rugire] jung (juv.) bürg (arx) etc.
(Y) wird willkürlich in verfchiedenen Wörtern ge-
I, ganz mit dem laute des i, z. b. in feyn (elfe) zum
irfcbiede von fein (fuus). Eigentlich ßndet es fich
.'verbunden mit a and e, alfo in den diphth. ay,
e:ai, elf nie für fleh Hebend. Von dorn y in frem-
I wOrtern i(l hier keine rede.
(AA) 1) or^iiniffh in jAr (annus) wftr fv.Tu.s) hflr
nts) und den meiften, die im mittelh. A haben; aus-
ehmen find einzelne a] geminierende , z. b. Jammer
nctus) wohin auch lallen (linerc-) zu zahlen, ß) in 6
rgebendc, namentlich wfl (ul)i) mönd (luna) mAnat
nßsj öne (fine) ; neben ätheni gilt dtheni, ödem (fpir.)
altenhUmliche, edlere form; vnlksdialeclifch noch
irere: (Iröfen (punire) obed (vefper) jrtr (annus); hier-
in nichts gegen die ausfprache dos reinen A in den
igen zu folgern. — 2) unorganifch in nflm (cepit)
ären (animadvert«re) fpSren (parcere) hAfe (lepus)
unzähligen andern.
(EE| 1) organifch in f^r (valde) mOr (magis) föle
ma) etc. S) unorganifch in w6ren (defendere) bör
Tc. ) fpör [hada) nömen (fumere) etc. hier fallen kur-
e und ii der frllbern zeit zufammen. 3) fehlerhaft
(e in fchwör (gravis) l^r (vacuus).
(II) nie orgrinifch, d. h. dem mittelh. I eatfprechend,
rganifch aber hiiufig (mit der fchreibung ie] z. b. in
(pecüs) fiht (videt) gibt (dat, woneben andere gibt,
1. ohne gefUhl dor fyncope des unbetonten e) wlfe
«tum) In feum) etc. vgl. unten ie.
(00) 1) oi^nifch in lön (merces) Ar (auris) röt
!>er) etc. 2) unorganifch in fi^n (tiliusj vAn (praep.)
uhochdeulfehe voeale
3l>ol (niaßdalum) et«. 9)-^
-*
lem millelh. ü (weldeS jettl f
i uo , v^. gut (bonus) blüna
unts) tliCiD (agerej , alfo w«
) uDor|i(finircb (l- des mitlelh.
in wenig Wörtern DameDÜi
s) tagend, jö^nd.
art, zuweilea kurz (ä), gev
t>erUbruDg mit e und £. M
it des a und ä nicht coehr
t)icb ia enge (aogullus) enge!
jnden (verlere) elc. und fo
«D fchwör und lör zu erläuten
d. h. wo in aaheliegeDden ßi
iben eintraten , wurde die b
aalUrlich ohne unterfcbied da
hier durcb a, a>, ausdrucke). <
wenden urfprUngticb völlig ■
Ittnge (lüDgiludo) bände j
d unlerlubied bei^ (abfcond
DL^iue [fumat) von na>me (fa
telh. b?rge, bürge , nc'me ,
waren, a: ift jedesinnhl anzuo
nach der
, I. aa^ochikutßhe vocaie. 533
iMD (raoeniis) hdin (liii);eD) ; rehJerhsfL fcbeinl ei in
leidigen (t. tbaidigen, d. ii. UifjediageD , »her der
gang gefchnh fchon im niiuelh, und ei wurde wie
unhart UDverDaiideo hoibehaltpn (f. 126.).
(AL) häufiger diphtli, in welchotn fiub zweierlei
laule nacbüieilig ntirchen. i) au =z mitLelh. ü, in
(domus) raunen (fufuriarel mauer (murus) «tc. Sj
= mittelli. ou in Uub (furdus) bäum (arbor) elo.
vermeoguiif des d und ou begann fchoo im mit-
, heulzulage unterfcheidet die gcbildeLe suäfprsdie
k mehr iwifchen beiden )aul«n (untliunlich wäre,
, einten gcmetncn volksdialecten, das erfle au durch
j<Jas zweite durdi du zu bezt'icbnen} d. h. kaum
reimt untadelhaft auf bäum (arbor) oder fcfaaum
Da) auf träum (Toomium].
ffil) ganz anftloge Vereinigung I) des mittelh. t in
(meuü) eis {i^lacies) fleiA (dilig.) etc. Und i) des
llb. ei in klein (parvusj reife (iter) fchweifl (fi^-
elc. Aus gleichem gründe die zurtlckfUhrung der
I unterfcheidung (etwa durch accentuierung mein
.Uio) aufzugeben, und die vcrmifchte ausfpracfae
en reiliien der gen;iu(len dichler liowübrt, Irini (glu-
: heim (ilomi) ;' eile (feA.) : teile (parle).
(EUJ ^ miltolb. >u, vgl. neu (novus) treue (fides)
(hoinincs) beule (hodic) feule (rolumna) etc. ver-
lieh zu dein gleit-bfolgcnden au wie e zu a.
; tadelhnft fclirei))cn einige eu iür ei in reuter (e(|uea).
(AEL'j Uli (nicht all) umlaut des au und zwar bei-
arten delTelben, z. b. miiufe (mute.s) und l>üume (ar-
5). Wo Tiiai) den umlaut nicht mehr fUhite wurde
fch'reibuni;; eu gewühlt vgl. keufch (caAus) greuel
•or) mittelh. mit iu; heu (focnuin) frcude [aaud.)
;lh. ui.
(IE| I) orgnnifch wie im mittelh. als: dieb (für) die-
(fervire) etc. wohin auch die fchon im mittelh. gUl-
cndung ie romanifeher Wörter [revier, turnier, re-
mi ; verfuhiedene ie in conf. .Verbindungen hat man
'aokend gekürzt, vgl. ging (ivit) fing (cepit) f. gieng,
g, nicht aber hilt f. hielt. 2) unoryanifch für kur-
i in wieder (rurfus) giebt (dat) wiefe [pratum) etc.
iiefem falle felze ich (granmiatifch) I, welches man
i fUr d^is erde ii- brauchen, d. h. dib (für) hbe (amor)
eiben konnte, wie gut, ri'im (miltrlh. guol, ruom).
Srhiußhemerkutigen. i) das verkennen der allen
ICD und der unlerfcbeidungen t , ei , (i, au , hat am-
jutfohe coHfonantea. ti'fuidi
gebracht; fo i. b. ift der il
miten ; (Iriten , llreil , ftriteff^
lieden, theils la Itreiten, Irtnji
i) djcliter ertauben (ich ataji
: känncQ («US kUnnen] gägeai|
; hlltto : tritte ; fchUlzeD : fltctl
BD susfpracb« noch widerft«lflq{
r^rahen und die laulverwtmjn(f
^eelncR faifche ill in Tchrift und
gegangen, i. b. ereignen (evenin
matiker habet) nach zufälli^r, a
jDg geftrebl, t. b. wider [eo
, fejn (effel von fein (fuus) nt
perunt), womit fUr das »D^e «
:hls ausgericktet wird. Gering
jnwiederherftellbares. — ♦)
in cl, in 0, u in Q,
hdcutjche confonanlcn.
n vergleich mii der vorigen I
Es hört 4) alles IcbwanlLea^
jluEuier ten. med. und afp. auf,
I laut bleibt darin
. neuhochdetit/che confonnntfrt. labiales, ling. 53i>
tmagU], nicbt nlier die Hndeni (f- '114''-) ; ^gtu, fern, tiidil
fteiT, ferr [T. 390.]. tn der IJq. verbiadun^ gilt robtide
(clypeo) milde (mitis) hingegen niten, fetten, fchelten etc.
(f. 393. 391.] oiUDter, unter, hinter Deben den Übrigen
nd. (f. 394.) und überall winter, mantel, unreime auf
kiader, bsndel.
(P. B F. V. W.] labifOes.
Des befondera ill wenig zu bemerken Übrig, f.
EU-bt anlauteDd vor u, U, ä, ä, ei, eu, I, r, fodnnD in
fremdeo wartern und .lusnahnisweife iu deultcben ftatt
V, als: fangen, ßeng, befälen, folgen ete. während man
vÄler, ver-, vor, vfl, voll, vAgel etc. beibehielt. Beflor
ftUnde Ubersil f, zuniiihl auch das inlautende v ver-
lloneQ ifi (gf&fen, Zweifel, wftlfe) mit ausnähme des fte~
blieheoen frövel [flagitium). Das in- und auslauleode
w. wird gleiobfiills aufgegeben: frau, treu. reue, blau,
blaues, föne [nervus) möl, m^Ies (far] fchnö, fchn^«s etc.
Nach I. und r. bat Geh med. eingedrängt: fchwall)e (bi-
ruDdo) färbe (color) milbe (linea] wittib nebed wilwe
(vidua); in la-we (leoj ma'we (larus) dauert w. —
Schriebe man das dohnzeichen Über jeden langen vocal
z. b. fcl);"!!!^« (ovibus) rijfi.'n (vocare; fo könnte ubne ir-
niog fchafen (creare) ofen (patons] wie fchaphen, ophen,
gellen It. rcbafTen, offen ; einige vereinfachen das zeichen
inlaDteod bei nachfolgendem eonf. als treffen, trift; hof-
feo, hofnung, confequenter fcheint njir triffl, hoff-
Quug. — Die lab. Verbindung fs (f. i07.] hört ganz auf,
mau fagt wefpo, aber fehlerhaft lefze.
(T. D, Til. Z. S.) Ihiguaies.
AuB^llt die wiedererfcheinung des im mittelh. längH
su^egangnen tb. Es laßt lieh aber nicht bergen, daft
fein gebrauch unorg. und ganz verwerDich fey. Hit dem
th. Otfrieds uud Tat. f. 161. 1(12. (die fonlt in einigem
zu dem neub. Aimnien, worin diefes vom mittelh. ab-
weicht] hat es lichlbar gar nichts zu thun, ja ßebt nie
in denfelbeu wOrteru , vielmehr lauter folchen, wo 0.
media (anl.) oder ten. [in- und aus!.) letzt. Es i^ we-
-der in ausfprache, noch abkunft eigentlich afp., londern
nichts als baare tenuis, welche man nun feit einigen
Jahrb. ohne allen grund nicht fchreibt 1) anlautend in:
thai, tbät, Ihau (res) theil, tbeidigen, theuer, thier,
Ihin, thör, tbijre, thurm, -ttiftni, tbftn, thrfene; wah-
nnd in org. gleichen andern, z. b. tag, tanne, taube,
feicb etc. die ten. i^ngekrankt haftete. 3) in- uud ausl.
S' b. in äthem, räth, miethe, nöth, rötbi mütb, wüth
ifehfi conßmasideii. tiriguale$i.
lleidil daohtii man 'den in j
;h ^enüberteo laut des
kinler ihm ein h eiofcbalt«!».'
iL'he diefes jdolharten Ih. ill '<
urzeivoc. nachgefoUtef dehniui
'orfutzlc, alfü tuliD, t.ihl in
:hern des *6. 17. jiibrh. ifl \^
jheling, jhenen fi. jähr, jj
gehn, khun R. kUhn, mhU A. I
rühm «ntfpruDgen; mit rcfW
kh. Rih. rh Ipater verworfec
licli tichülteo. Auf unlerrcbe"
hülh (pafcuum) tön (fonus)
[i ortvioirnKis der laülveHH
^grUudel fcheinen, halte ich I
3Ör ([\ultus] von thdr (porta|
(millelh. töre und lor] . -r-^
3i^b|^ewiefene anomalie düuer
düdurch, daß d und tt w«
den fing, praet. einnimmt,^
bnilten, ebenfo leiden »od 1"^
nieidoD : mied, mieden tx-kAtl
leiten, bieten iß. zwar kein v«'i
möglich, aber die unnalßWi
. neuhoekdeutfche confonanten. lirujuaks. 537
rce^er in grüOer etc. Wo Ikh abor die liln(;e t«-
tc , njlbcrte lieh der zirch- dem fnufelaut oder
rOllig in ihn aur, d. h. gröfl, (IAHcd laulen bei-
rie grAs, Höfen und es ill oichts als die ftewObn-
nconrequenz unferer rechtrchreibunp, dall grüd,
'greniium) und li^s (firs) noch verrcbieden bebati-
erden, nie^vobl einige mäs (modus) fcb6s (grem.)
I Tcbreiben QDgefnngeD haben. 2) im ncutraleD
ichen ill das unorg. s. gSnziich eingefubfl, der
iche und Tchreibung nach, z. b. gAtes (bonuni)
{durum) ^s (id) däg (id} w3s (quid) etc. nur einen,
wenhen, Togur fchadlichen) unlorrchied zwifcheni
Wfln. das und der conj. daß haben wir uns auf-
'gt. Es verfcbwimmen alfo gi^tes (bonum) und
(fconij : und der reim gätes (bonum) : bidtes [fan-
t macht kein bcdeniten [mitlelb. nicht guote^ :
B) *j. Noch einige andere eJnlilbige nehmen das
oamenliicb aus (ex) lAs (fors). Endlich 3] h.iben
p4e grammatiker , während fie die fchreibung dea
* tangeui voc. (in ftöfl, (tällen, weil), weißen)
^gen, den faifchen fatz erfunden, daß nach kur-
voc. der inlaiH R zu IT werde, mithin walTer (aqua)
(vinclumj eilen (edere) laffen (finere) wiffen
) elc. zu fchreiben fey, wonach z. b. gewjiten
lientia) mit gewilTcn (cerlum] unorganifcb zuf. füllt.
wfQchte es einmahl, diefem fehler auszuweichen,
lir wirklich fcheint, daß die unterfcheidung iiilirea
n) gebißen (morfus) maffe (maffa) haße (odio)
Jrigen immer noch angemuthet werden dürfe. Irre
und daß die dichter milTe : wißc reimen, wie
! : blicke iR mir wohl bekannt] fo follte we-
is die fchreibung den allen, guten unlerfcbied fo
ehren, als lie noch groß und bloßen (nudum),
B auch auf lös (liber) köfcn (adulari) reimen, bei-
. — Die Verbindung zw vertritt jetzo drei frühere
e (f. 420.) zwerg (nanus) zwerch (obiiquus) zwei
Statt der inittelh. 11. fm. fn. fw gelten fehl,
fchn. fchw. wie _/tA. ßhr; dagegen bleiben fp.
l. Ar. in der fchrift, lauten jedoch fchp. fchpr.
chlr. an, nicht in noch aus. —
lie gemeine volksrprache einiger K^genden wird Dch wohl
luch darauf verliehen, gras (gramen) Ids [Ie!;ebBlj haus
|4omüs) in der austprache von wäfa (quid) iti (edebat)
vih (eij zu nolerrcheiden.
588 L neuniederlätulifche
(K. G. CB. J. H.) fftiUuralss.
Fur die leo. das k-zeichen, c nur fn rretndca
ter uod ck im ^eliraucb: die med. darf nuametir »ick
auslauten, dicbler aber geflalten lieb noch lun'eilc-n Uvf
(cevinit) : dank, b»i^ (abrcondiditj : Aark. Vom rrb»«iK
ken iwifcheD g und h oben t. 437. — Das «rite TniU«IL<
ck gilt IQ hocb, Doch, doch; nicht n iftb, ^etch^h, lA^
flöh; — düs zweite und dritte gelteo cbeofo. bic ü)ir^
gen mittelh. eh. hären nuf, Ddmentlicfa herrfchl ten. ii
anlaut. — Anlautend . beflebt j li>*il8 org. in j4,
jttr, j.-i>ten. jäner, jnrh, jung, jucken; Uteils unorp' it>
ja (unquam) jetzt (modo) R. ie, ifiEt, delTen
die laDdrcbafllicbe iiusrprdche t, tzt und immer IL iea#
bewahrt Der fehler ill nicht fehr alt, Zeteas
anzeiger ordnet ie (unquam) noch richtig unter' dii^
Qe. Inlautend kein j mehr, nach langeni voc. W
Italt öfters h, als: glühen, brühen, kübe, bifiben, i
ben , dröbon , kra-ben , nfehen , fachen, wichen. —
gebrauch und niisbruuch des h hat lugenoutmon I)
fleht es wieder in fäb , gefchäh etc. dann in fchniKtaat'
heehen und, wie eben bemerkt, fUr j in b)ühr>n elc. ii
fUr w in ruhe (quies), wogegen es in fcheuen mit t
recht vert>annt ill. 3) unorg. als dehnzeicbcn in i
zShligen Wörtern, als' fohnen, dehnen, inaha<>n «
. 'UnniDt BUO I. D. OMd
(unusy mijD (d. i. mÜD, mens) fchooD
muur (munis) wofür ich wiederum das gteich-
dAd, tu, min, rchöo, mür Tetze. Tadelbaft
daß man diele gem. nicht genug braucht und
wOrteni , wo fie eben fo wohl vorbanden ift,
ausdrückt, d. h. den eiarachen vocal anwendet
neuhochd. ). Niederl. dichter unterfcheideB
n bocfad. Dbenll klingende und Aumpfe nioM.
srgibt fleh, nowiderfprechiich , daß jeder wp
fene vocal, auf welchen einf. confonani folgli
>rd«n foy. Finden wir an derfelben (teile s. b.
wo in andern ftrophen doeken : ^oeken,
len reimen , fo wird man auch jAgrä : v&-
prechen und lu Tchreiben haben. Noch mdir,
1 dichter binden weten (fdre) : bAten (vooeri)
: Agen (oculis), tönen (oAendere] : wonen (ha-
rom klaren erweis, daß aoafpraChe und fchrei-
«□, oDtvIögen, i#Anen fordere. Das bat andi
7. 48. Jahrb. hertfchende orüiographie hflufig,
immer, erkannt, ich finde %. b. in Kramen
ganz richtig mfiken, xAken, w6nen etc. aufge-
dern würteni gibt er fcfawankeod IBnge. oder
). jagen und jAgen, wieder in andern folgt er dem
und fcbreibt die kllrxe, t. b. ,,jör pl. jaren, ttiobt
varum nicht?) Dies princip, welches ur^rOng-
len in längen wandelt ^ Üt gerade das tunoe-
ry[ieni Iclhd innere folizorichtigkeit. -^ Die vi
(icr kurzen voi';ile \H übrigens dem gaog, <h
en.L^lik-lif unil neiibnilid. fpraclie einfchlageo , .
fl.rwiiend. «ie in liiefen lind anch hier cBe
J.iulen(l nii'hl ^(.'rchriehencr coufoDaDi^emiDJ
zunehmen.
(A) org. in vlara lliimma)' man (vir) du
(debel) was (ftiit) hatinen (hanairo) «lle fomt
(fortis) hanil (nianus) s:ati (borpes) etc. Wii
Verbindungen mit r nii^hl verlängert {wie f. 46
dem : arm (brachiumi erbanD«>n (mircrerii bt
warm (calidus) Tchwankl Jedodi bei dergleidii
in e, welches fUr die ausrprache des mittel]
heweift, vgl. werni (calidus) kennen (queri)
(miTereri) etc. L'mgekehrl organircbes If- in a
(cor] fmart (dolor), tuwetlen in &, als Üi
zwärd (enlis) vgl. oben T. 469. 470.
(E) hcifpiele: heMion [habere] legicen (dii
ken (trällere) geld. vetiJ. melden, delven (fod
gen (funderc) z«erven (vagan) ver (limge)
wel pl. weiten (lex) ftam (vos) mos (culter
mel (cum) etc. Von einer unterfcheidung de
kann nicht mehr die rede feyn, weil fchoQ
Zeitraum alle e zu C geworden und es der
nach noch heule fmd. In nenfcb (vnlum] vei
org. u. Einige Wörter fch'"»"!"-" «•™>i<i -«,;b.
und lan^e z. b. beler f^
l. iKimieäeriändifcke voeale. S31
Übereil vertritt es hier das org. u, auch in koD, fobonk
(wo nflmlidi der ubltiut des pJ. in den fing, drjirißj:
(C] betfpiele: (luk (fruftuni) brug (pons) geluk (for-
luna) killten fdehpnt] hun, liunne [pron.) duS (ila) mit
(quics) put (pulens) geftul (nixus) etc. ; ausE^iljirechen
wiff tinctid. U oder iraazbi. u.
{Y} gilt in fremden Wörtern wie : fylbe , (yAefiia,
(frlllier auch in cv, uy Batt ei, ui) wird aber häufig
fehlerhaft fur ij (welches ich mit I ausdrucke) {gebraucht,
namcnllicfa in den auslauten zy (illo] by (apud) tny (lue)
ey (vüs'i by (illej ; der laut ilV kein anderer als z|, bt etc.
und unlerfchiede wie zwifcben zy (ilJaJ und zij (fit)
bedeuten wenig.
(AA) 1} org- in jär (annus) mär (vero) rAd (conf.)
dwäs (ftultus) fläpen (doruiirej lAätea (Üare) etc. 2] un-
org. b) wenn der einf. conf. auslautet, als: diu {dies)
oAm (nonieo) hän (gallus) täl (feruio) lös (le^t) etc.
fi weija noch ein fi.ummes e folgt, als n^men (oomina)
hänea (galli) wäter (aqua).
(EB) f) organifch «) = miUelh. fr in z6 (mare) fi^r
(vnitle) er {b.inor] /J) ^ miltelfi. ei in wök (mnIHsi
täken (Qgnuni) b^n (os) 6n (unus) täder (teoer] klM
fvellis] g^lt (fpir.) etc. in ge^vi^'en Wörtern bleibt ei.
;■) = niittelh. iu in hMen fbodie). — 2) unorg. ftatl kur-
zes e in b^ld (imago) aber nicht mehr bdd fondem lield
(heros) , w.^k (hcbdomas) w.''g (via) n^er (infra) Wzen
(lejtere) bröken (frangere) ni>nien (fumere) giiven (dare)
g(bh (dat) l^ven (viia) fchi>nen (lucebanl) etc.
(II) org. und dem niiltelnicded. t entfprechend , z. b.
tiden (pati) llk (corpus inort.) niln (meus) Izer (ferrum)
rwin (fus) etc. wird meiftens i j , zuweilen auch y ge-
Idirieben. Die beulrge austpraclic ift nicht ganz das
- leine (mittelb.) I, fondcrn zwifchen dicfeni und ei, wo-
mit es provinzielle ausfpracbe vollends vermengt (fu
^n alsdann, wie im neuhochd. ei das frühere 1 und ei
XQI. OieOen); kein dichter reimt inzwifchen Ilden auf
Soden.
(OOj 1) onian. dem iniltelh. 6 und ou parallel als:
frtnn (audire) 16s (liber) bnld (panrs) gröt (magnus)
•**nen (pulchrum) böm (arbnr) Ijlm (proles) (löf (pul-
▼*) höfd (caput) Irtpen (currere) etc. 2] unorg. in zAn
(fflius) fpör (venigium) vögel (avis) dör (per) bAg (arcus)
fcWe (nunlius) kören (granum) hören, hörn (cornu)
hird (margo) w6rd (verbum).
und ticir (conduclio) von hoer [meretitx) gan
Nelten glüren koninit ein gleicbbedeuUges 1
das wohl richtiger Ifiren zu fchreiben wSi
fchwnnkl es in ou, wenigReos finde ich aoi
(loiiwen gefchriehen.
(AEj jetzt vnralietc fchreibung l\)r ä, du
Docb in vielen bllchcm des wrigen jahrb. fi)
bei TenEate.
(AI) veraitDL in bair (crinis) II. hdr.
(Aü) leUen und zwar 1) Ratt des allea
(alUire) neben aliär. 2] in dauw (ros) benauv
verfchieden von (iiiiv.
(ET) 1) alles ei in beide (ambo) leiden (d
[quercus] eigen (proprius) heil (falua) klein ([
(purus) etc. Zwirchen ihm und dem 6, d
analogen fällen (lebt, z. b. kl^d (vedis) fp^k
tae) in (unus) gemt^n (comm.) gilt alfo ein po
gefetzter unterfchied. Der laut ei fchwcbt
und I, das bcin<ihe wie ei au sgefprocben nir
der kurzen e in cinde (Gnis) peinzen (cogib
aber in den nnalogen wendeo,. fchenden; fei
(exercitus) *ft. b^r (mittelniederl. here) und i
(mare). 3) aus g enlfpriogend in leidde (|
(velum) feiire (fcnfe ft. [egenfe].
(EU) diefer in der vorigen periode okm
oder nur hin und wieder vorblickende la
ziemlich häufig und gew
I 1.
i '.:■-. 1
es ift ein urfprUnglicher umlaut des o, den man fl . ' T
ngeineHener mit ö , oe bezeichnet hatte , viel-
mte man das frapz. eu (jeune, leur) nach; mehr
iluRbem. 1.
im ganzen wie in der vorigen periode ; der ,■
(mittelniederl. Ci) übergetretenen Wörter mögen
ehr feyn oder künftig mehr werden, z. b. für
caßus] wird fehon heute kiefeh gefchrieben.
gSlDge in i find dort erwähnt, einige formen
n, man Tagt z. b. vriend (amicus) nnd vrind
vrinden : vinden).
I entfpricht dem mittelh. uo und ue' oder dem i' : i*
und u, vgl. gloed (fervor) bloed (fanguis) voei
)eme (flos) doemen (ju^'^^^) voelen (fentire)
lucere) doel (fcopns) etc. lautet aber wie ü, fi':*^\
alfo der fchreibung , nicht der ausfprache des |: : & f;'
)gehandelten ü. In ou fchwankt es nicht mehr. ii : it
14) aus cUj ol erwachfen in woud (fllva) hoü^ \ .i
lere) hout (lignum) etc. 2) in rouw (dolor) J:''5
rem.) mouw (manica) fchouwen (contenfiplarf)
m (digerere) vouwen (plicare) etc.
dem mittelniederl. ü, dem mittelh. t und in, « ^;: • , i
h. au und eu parallel; Aeht vor allen conf. nur
r r, wo das unumlautende t bleibt; denn ans
laut muß diefer diphth. wiederum erklärt wer-
fchlußbem . ) • Beifpiele : zuil ( columna-) ruim «t . t -
kruim (mica) bruin (fufcus) huiveren (tremere) l<iil'
- 1.
n
'I 'Li
isn. 1 ) dw »m/aifl mangelt wi
I. h. ei dauert nur unverwandt
ort, die er efaiDiilila lM^'J)lr,
^) menrch (tuHBo) Iwü lonui)
von h;ind, iMiß olc. nidtt mehr,
jfeiii vofiiilünirft nabe liefen,
liiul^unrahig« fonuey , x. Ij. ?<
wofern hier nicUl e da» alte i
älinljcbein rchwanken zwifcbcn
ilautender form crklüre iob mir
eu und A, e. t>. <leuo tlenai] Id
(coDipreräo, vis, I. 336.) vonri
unrerni KßOChCQ ; llnt , flruild
>ß. rchludttl, dreuikeh id uaki i
elh. huf, gen. hutfe, nebliger'
■t liöp , wie w^Den (bttbiUre^
I, rpeur. Endlich ift der djphll
honen oi^. 6 (oo) zu b^tradtttm ,
g.lnziich verdrUngt httt, (i«an rm
mens] vergleicht Hi'L dt>iii inti
folglich Aebea nfttt (t;loria) '
l. neunieiierläadifche cnnßnnntert.' 535
neues daraus, was nicht fchon im uiitletDiederfi vorge-
kommen Wäre ; dieres kann düdurub belljiti}{l und efiuu-
Utrt weFdi>s. So gilt nooh oe filr ä ; au für ou {gnud,
vHud, 11.1 u l) ; DU fUr oe [roupe, clanici; bouc, Über) doch
oe daneban (t. b. voeL, pen ; vroot, prudens, oiciht' vom,
VTOUl); u« [Qr 6 fduer, per; vue^MI, avrs; liueoicb, linfl)
eu (duegbd, virtus; duer, porta) und ü (huere, hon;
nAtuere; vu«r, ignis); ft für ui {ftt, «; hft», doultis);
ei f. t (in meinfch, homo; w6inFcli, votuin). Uerk-
wOrdig, dan gevad? die beiden umlauie m und uj maivgäln.
^ Neunieiierländifche confnnantm.
^^ Vorbemerkungen, i] dio med, d und g bleibt im
auslaut, doch mo« die ausrpniche des aiisl. d dorn t n^-
liekoniiiieQ, da die dichter uDbcdenklJch Llöd, lie^i
glaed, n6d, mi'ird mit wüt, ziel, voel, vifli, vörl v^-
bioden. Inlautend darf kein biedeu, liedcn uuf ,vliptfn,
iwoietcu reimen. lacünrequenL iü, in einigen wflrtecn
der alte ailalaul t flelin goblielien, namcnllich met (cuiii)
n. med, inlautend m6de, ferner unt— &. ondr-. Vob g
und ch unten beim kehltaiit. Das v und z wandeln
lieh auslautend fiols, iol, aber vor conf. in f giid f,
als: göven, gi>fl, RÜf, giivcn ; bi^ven (treniero) bi^fde;
gräven, grüef, ^ritf (fcpulcrum) ; , grAf fcomes) grävinnc
{coniitilTi!) lief, Jicvc, Hefling niulil licNÜng] lizi^a, lAs,
räzon {infanire) rüfde etc.*). Gcminierle lunfonanx wird
im ausl. einfach gefcbrieben, behült aber kurzen voc.
vor lieh, als fteni, pl. Aemmen; zin, zinnen ; fter, IWr-
ren. 2) die regel vom inlaul f. i86. befiehl. ^ 3) die
änderüng des anluuls durch inclin, und zuf. fctzung
bat (ich mciflcns vcrnirchl, man fchreibt misyal , ont-
vangen, onlving, onlzetlon II. misfal, ontfangen, ont-
fellen ; mel den ft. mellen t'lc. Einzelnes unverl^ande-
nes dauert fort z. b. loen-[iuni) ft. doen und re^ellüs
□eben doen; locli iiebeti doch; uniformen etc. ., .
(L. M. N. K.) lifiuidiie.
Die im vorigen zeitrauni wahrgenommenen eiften-
-^ heilen behaupten lieh, flek (cochlo^t) nAld (aeus) cOnin^,
') Tenkale p. 11C, bcliauptel aucb im auslaut v. i. wenn (tan
OHchtle wort vocalifch anlautet, diele ttieorio ill alicr tut
die Iieulifte fpractie zu fein und ich linde fle bei tien
foiTtralligflen dichlern unbeachtet, (v^, übrigens oben
[. 87«. fl.
536 I. neuniederiändifche confonamiem, Jifwüf. bi.
bönig (DebeD böning); (Län bnt im pneC ttood, okU
Aoed. Das proslbelirche d in nArft ftodol, doch in^
nacb geaieiaer volksfprache, andere feitws gletchc-D, i. b.
narii] [brachium) ndcbes Huvii. op St. 3, 105. snsi «Jen
arm erklärt, vgl. Bilderdijk gefl. der oaainw. p. *08. —
L'aifelzuDgen des r : borft [peclus; vorfi (gelu) btim M-
ben broD (Tonsj dorfcbea (Iriturara) derde lt«rtius) nöA-
dru/t (neceffitasj wrochte (operabar) eto. WecfaM des r
und r : b^s, bi^r, bäzie (baeca) ; mto, mftr (panis) v^
mit mßrula, obwohl mir die formea b^r^ ta&T, «Is wirfc-
lieh vorhandeoe niederl. bedenklich fiod, fo wie andcn
zuf. Kellungen bei Bildeid. 1. c. pag. 91. — Det rerlkiii-
dung mp. ifl die Tprache geneigt, vi^. Uomp, plomfi,
ftonip, ramp (mireria) rimpel (ruji;») dompelen (mtffgwi^
mompelen (murmurare) elc. ja fic bringt Ge hervor, mm
auf m. auslautende fubll. durch -je verkleinert «wika,
als bloempje (Dorculus) wormpje [vermiculus) |)rtinfi}e
(navicula) ruimpje (fpaliolum) elc. Gerade wie n^ er-
gibt fich bei Verkleinerung der auslaute I, o die beliebte
form -llje, -ntje, als vogeltje (avicula) miiiltje (crepi-
dula) A^ntje [lapillus] reintje (vulpecula) dcunljc (c»i>-
liuncula) zoentje (ofculitm) ua^entjo fcurriculus] etc.,
zum begriff der diniiniilinn (ind p und l unweseotlicli,
auch aus feliApje loviciil.-ii duilje 'eoliiiiil>jij
vor einfachem ¥ aber das e wie ^ aasgefehn ^'<
Wirklich fchwankt fchrcibung und ausfprache
, n^vens (nicht h^ven, beföven) analog dem
►en, n^ben und den übrigen neuniederl. formen
ta) n^vel (caligo) geht>ven (elnius) zt^ven (feptem).
lination darf alfo auch als ein hervortauchen der ^ -
calkUrze in dergleichen wOrtem angefehen wer- kiH
. f. 433. das alth. heffan und f. 544. die bemer- Iji^
dem mitteleng], v mit vorausgeltendem kur- |h^
- fi befteht noch in einigen würtem i. b. fchrift,
m) etc., in andern fchwankt es in das beliebte
). fchaft, fchacht (contus) ; der Brabanter fetil
cht, hellicht f. helft (dimidium). —
D. S. Z.) linguales. S;
b hier ftimmt die mittelniederi. fchilderung, das
net, daß med. jetzt wieder auslautet, obgleich
)n bUchem des vorigen jahrh. noch laut, hani,
;tc. zu lefen fteht. th nur in fremden namen
einbar, i. b. in thans (illico) aus te hans, te .
ochd. ze hant, zur band. Auffallend iH d für fa |!|
(propior) vlieden (fugere) gefchieden (evenire)
, gefchien (hochd. nseher, fliehen, gefch^hen). _,.
h jene ausgefprochen beinahe lauten. Die |!
bat eine belbndefe leichtigkeit, den /inlaul dm
n und fammt dem folgenden tonlo'fen e vtflKg
rfen, nicht blofl (wie im hochd. f. 409.) bei fol-
weiteren Zungenlaut, fondem Überall, auch vor |U^
I I
I
■ I
1
1
■ i i
' I
I
1
■1
rt-
538 I newtinderfandifche confnititiüm. Umtf. yiHt.
Obnc dehazerdien bllte iiercbrieliea
boD, woeo; nixti iiul aber die UDfchioUichc fchfcjbu^
vaär, oetr, goüiif boi^, woi^n angt^noaimeu, als lajte aof
dem zweiian vocal ein Ion oder aoderer laut, »Is mI
dem erüen, da doch väar etc. zu betoDea wäre und
llberliaupL nißht z^vir^ben beiden an, ee etc., fundwn
erll nach ihnen der conf. wei^fHllt'), Verlangt dieser
wegfsli bi-Keichhun^ , io darf es keine andere tvjn, tk
der apollroph: r.ut'r, neeV, boo' (vkY, Jktfr, bö') mmfw.
ZUftleicb lelji^ woen, bien, dafl &, &, 6 in den Ubri^
lallen niulil erll durch die elilion des d vennlani nii4
oa w^r lohon in vftder. n^<ler, bikle vorhanden, otN-
l^eioh rriiin vader, nedor, bodc lu fchreibcn plle^ —
Umgekehrt drängt fich d nach I. n. t. cto, wenn <fil
mite er folgt, namentlich atfo im oonparativus. pl. flrf
er, und in ableituhgen, z. b. minder {niJDor} nü^rderlsu-
jor) 'helder (clarior) kleioder (minor) ■fohAnder ipulcbmt
zAkerdcr (oertiorj hoendcren (^»lltnae] h^iidorvo tafl^
dAlder (ihalerus) inw6nder (incolu) beftalder f. btrfteller elo.;
einifie diefer formen fi^hwanben und man tiehl nroU
heute die \vpgknung des li vor.. OrganifcliB urCtK^
haUi; diefofi d nur in den comp., ww Id, od, rd ilfft ^r-
niiniilion il, nn, rr (hplitT, mirinor, mcrre f. im'ivr
erfelzle ; honirtdi wurde es auf fehoinbar ;i|jnliche Uüt
ilere, giini' verfrhJeilenS ift lier verbinduri}; f Ac waokflnd
pev» urtieD , wfiche die iA«iAvn durch gl niiBttutlrUcIten
ptk^oD, ^te ; pligt, gowigt, gpiigl, herigl, rpgl ä«9)
vhigl, bnigtu (atlulil) dogler [lilüi] nagl (noxl elc odW*'
ganirch, wie miin nuH dem fächf. lieht, wo die verbind, ht.
nicht von der med. g. abhängt, cbl wird hehallen, wenn
es dem hoehd. fl cotlpri^htj >b1s gravIU, krncht, Aicht,
zucht, Iiicht eU'. da ab^r diefe iinfinftoflig auT.pacht
fÄKt) vlucht, pticht reimen , nie auf dflgt ;iucfttcill drägl
(portal) folglich kurzen vdc. vor lieh iaideni (wie er
Geh vor ch fcliickl) keineji langen (wie er Gcli vor g
ßtibllhn] ; fo erklHre ich die fcbreibung gt (= bpchd. c|]l]
in <i[l«n wertem fUr verwerilich, miiu fe^e mögen,
mochte (budid. nuEgen, mochte} brtmgenv brachte nicb\
mogte, bragle. Auder der verb. cht erfrlieint cb ferper
(} im pron. zieh {fe] aber fehr unorgaaiUh, "i« man
ans der reihe goth. ik, raik, fik, IiocIhI. ich, micK
Grh; neiiniedcrl. ik, njl, zjch foglcich ^(iehii iji ml jft
Jic gutl. apoL-opieit, wif m engl. 1 ft«ll ic, fther nicft,
(mittelniederl. Ilborliaijpl noch ungt^kannl) (;fit]e}j[^|e erO.
die tpaterc fprache iiiil dem afpirierlei» layl ((US dem
hochdeutfrh, ohne zu bttlfiikt-n daß xik oder zl form-
perechtor gewefon würc. 3} in doch (lümen) noch [ad-
iiiic, necj, \v(-lchc ilcr jin^ilui^ie M.n h.lg (;illiis) zäg (vi-
dit) g^maPi ((ög, nCi^ lauten fülllen, .luch zuweilen do<^,
Dog gcfchrivbcn worden, zwihhpn noi-li [iipc] und nog
(adbuc) zu unterfcheiden id rein \\illknrlich. 3) lichikm
(««■7>us) vgl. oben f. 108. 319. 263. muH des kurzen i
w^en nunmehr bleiben, fchleciiler iA die Tchreibung
ligchAtn, fo wie 4) lagchen II. lachen (ridere), zuweilen
tclbft lachchen. — Die fehler rUcklicIitliLh des b (f. 4.)
hOren wieder auf, dauern aber in der Oandrifch-bra-
bantifchen mundart fort, wo man hniilwerpen f. anl-
vverpen elc. findet. — Zwifcben j und i der uuterfchit'd
des vorigen Zeitraums , daher jemand, iet, ieder, aber
jeugd (Juventus) jong, j,^r zu fchroiben. — ck, cju, x werden
nnmnebr durch kk, kw, ks bezeichnet, als blikken, takken,
kwäd (nialurn) kwifpel, blikfem (fulgur) etc. wogegen
Seh thcorekifch wenig einwenden läßt. -
Schlußbemerkung, Die f. üOi. voi^clragenen inclina-
itonen lind heutzutage befchriinklcr : doeh Meibt noch l
für het, s für des, k fur ik, s IHr ia, d fUr de (Iiei
vocalanlaulen) allgemein brilucblich, im fchreib«) werden
fe aber nicht angelehnt fondern apoHrophe voraiii oder
. nachprchickt, t. b. tvttft, op't land, iht' WÄter, 's
», dit's. d'Anl« «der aadi d^
le bedient fldt der [rn.-ilO|A[
die heulige bocbd. Cefaweil
ngtifche baekfUibai.
velche einer dnbcbeo ortbog
heD verderblich werden , n^
der alten fcbreibDog und der
lier auf alle weiTe ; fo groO ■
n^, daft man die n~ahre analj
jrch das gebCr zu lernen vi
D der wir tuweilen Uochde
qllen fehen, ein gl eich fbrni iget
ad mit verleliuDg aller hiS«
Ik einzuführen, ßnd daher N
)ie gratnmattken und wUrteri
tur nUberen belUmmung verliq
iner acceoluAtion, weldte atM|
nd fchreiber ganz uubf-kannft
iccente weichen von der tu
n zeichen ab ; mir bedeuulK
i den 1
I. neuengk/ehe vocaie. 541
« kunen vocaie unaccenluiert laßen, die langen Hall
m gravis aber circ um flec liefen.
(A) iwar noch gerctirlobcn in can, man, band, iand,
Buk, glad, craft etc. laulel aber wie neuh. 3. In all,
lim, balk, mall, warm etc. gill jelzt ä, vor Id. ng
lergang in 6, o, als öld, c6ld, fong, wrong.
(E) end (Hnis) men (homines) bench (rcamnum).
' (1) tbing, tbtck, ihin; vor Id, nd meiftens zu 1
worden, doch mit ausnabinon z. b. wind.
(0) fmock, tongue, gold, woIf, forrow, one (unusj.
(U) füll, but, under etc. die ausfpracbe bald wie
riid. u, bald zwifchen o und ö; vor Id, nd [meiftens]
ou geworden.
(Y) kurz DDP in unbetonten (ilben.
(AA) näme, gäte, tdke, ffikc, lläre, bälm , wärm,
(let bald <e, bald k, bald ä. Dem angeir. ä (bochd.
entfprichl es nirgend mehr, vgl. 6, oa und den ge-
Üten artikel a, an, während das zahlwort one lautet.
," (EE) lautet wie ein miltelh. t: b6 [ille} mö [me)
6 (te) b^ (eOe) bö (apis) öven, övil, dM, ar£t, m
edes) r^^n (vifus). Wird bald i- linid eo gefchricben
id incoDfequenl z. b. ihec (te) neben tue (me) , die
h in der ausfprache fo wenig Tcheiden, als b^ von
e; die fehreibung ee fuhrt auf ein angelf. theils M
&ep, dt'er} theils Üo (bee, f^en) theils & (deem , füel)
eils IV (ftrdel, döed).
(II) mine, thfne, tide, rlde etc. fcidann vor nd,
, gh, mlnd, cbiid, wild, high, night; ausgefprochen
ie hocbd. ei.
(00) 1j =: angcir. ö, jedoch doppelter art o) öo,
isgefpr. ü, als möd, biöm , bön, mön. ß) öo, ver-
ÜTl wie u lautend, blöd, göd, föl, in brother logar
ofach gefchriehen. 2) =: angelf. ä, ausgefprochen ö,
s: hörne, böne, Höne, chöd; häufiger errcheint hier
1. 3] auslaul in fy, frrt, whö, dö, tö, whö etc., bald
. bald ä auszulprechcn.
(UL) fehlt in der fchrift, nicht, wie eben bei ö ge-
ebn , in der auslprache.
(YV) flets einfach und nur auslautend gefchrieben,
Q der Wirkung dem I gleich, alto mit der ausfprache
i: bf , mj , IhJ etc.
fAC) feilen, z. b. laiigh, draughl; häufiger aw: law,
faw , hawk ; beide mit Uberhtlrtem u oder w wie &
Qtend.
: sresL, Iwai^ hffwfc;
>n lululif»«»} te, «Hb »n^t. |
i willbar ik» fitn[tigrli»nrm
ireaL «ie a^ pM. fpO, yÄh
m veHihidaDgea mit r, «ne I
anL, ^ ao^. e*. l ei, w|
;d, read ile^'' d»4 'EDortuiiSJfl
, daü ijfr im miUelm^. Mb
irpr.iche & ^Ibnr, ei)dil, ndj
zuweilea ' |iail I lund deOeo
rrechen Inew, flew, ew|.
id ill orgaoUch in Utief, un
Wo ea aus dem iwFiQ]bi|
m die austpracbe
;entuiert däb«r ihief, GeU.
19 H js uould rbiiulti, ij hiiKpl wie « in tbougbt,
!' 5) wie in enou)^. — 1 1 . i,
kißbemcrkungeji. \] eine (durch ua, ui, oi, lau,
u, in fremden wttiiei« nodi geitiehrte) verwir-
nfenge diphthoDgifcher lüutbefllfiiinung^n ; llatt
18 niittAlengl. ai , ea, ei, eo, cu, ou (woninUü'
I, 60, eu fehr rdLen im gebrauch) Duamclir
au , ai , ea , ei , 6w , 10 , oa , oe , au , beinaliö
b unlieberer auafprucbe. Jede liel>en längen
ßnd iiu eDgl. der fchreibung nath: ,ä (ce] , 06,
ea , 1, ew, der susfprache nacb : a? {f ) , ü, au,
, iu, wovou ü, au, ei (niood, moure, iii)ne)
i IU der neuhochd. lautverSinderung [inflth,
Dein) (liuimeD, 6 und t (Il6nc , ^ar] bingegen
weichen (Ilein, ör). Gilt aber vom neuh. ü,
tein fcbluH auf die aiisrpracbe des mittelb. uo,
wird man auch das angcif. 6, ü, \ nicht neu-
susrprechen wollen, obwohl d im miUelencl.
ti ou, daraus zu'ou ward. 8)' die (lörung des,
iis wird man nicht bezweifeln , wenn man iheü^
die in den Ubn'npn fprachen gleichen vocal ha-
[n fnsl. von %in^jniler nl.-e«icht>Q erljli<kl
L- rnilU-It], h^lr, j;ir, IM, ni.'ine : iNiir, jo;ir, ,\vM,
unter, hunl , wunde : under, höund, woünd)
enfjl. gleiclilautig jüewurdene in verfchiedenlau-
llbrigun fprachen nuflofen muß [vgl. ftroel, Feel,
>p mit dem mittelh. [trüge, fuejo, gefeben, tief)-
der cinllull der Verbindungen nd. ng. Id. auf
nifi'hei) kUr/.en a, i, u erzeugt ßch ungleich:
lg, cöld: niinrl, ring, nillil; höund, yong, raöuld.
iiilii'il ifi ein lodier, fpur feiner Wirkungen aber
tliar und erlitilit die fchwierigkeit der laute.
^'cuetiglifche confonanlen.
iietlia l;iulel aus und fcheidct lieh reinlich von
, die dichter, wahrend lie es mit verwandten
en unllienge nehmen, reimen kein d auf t,
uf k. 2i hiermit einAinimig wird gem. im aus-
h rieben , als: beck (nutus) muck (flercus) will
) rtill (adhuc) äff [afinus) iiiia (carere) ; incon-
ilier kein mm, nn, rr, bb. pp. gg. dd. tt, fon-
m (natare) lin (eelTare) ftar (flella) Hab (caedere)
is; heg (orare) lit (federe). 3| inlautend fcbeint
>n zuweilen ungefchrieben vorhanden, z. b. in
e confoHamtm. ü^md. Iah. {mg.
ly (corpus) lovea (feplem) Iwiv
er) , wo die a»oli«iikung des all
»Itet.
^uidue.
isfpradi« Überhört, d. ti. f
IS) rUiik (csuUs) talk i^a»] Imi|
., was lieh PJDJgennalWn d«ni y*
r\. I vor d ver^eicbt, die ?erll
irligoD u.
.) labiales.
'igen Zeitraum ; b. wird agsbaU
icheo , iamb wie l^m ; der inb
1er in einigsn wOr1«rn xugdafil
(mulier) täte (fAivusj nicht ahr
luiiercs) fbäve (rudere) etc. ; (b il
?□ voc. aogeieigt- Id der aalnlA
rbört die ausfpracho das tc rtlfi
clieidcn, vor a, e, i, y, u, es, I,
2wircheii whtlo (tnorari) uoil n
.vlla, tlietes v^I, k«nnt du- ausfpr»
vor o und 6 hingegen Uutet
ihilfr I wh<)iii und liier pflegt es
idc auch UDOrgaairch das pigcolU
. b. whAro tieidt. aiijielf.
neuenglifche coaforumUm. ling. gutlur. Si5
trsfitionen pcnue, ilice n. pennies, dies. Ui«
le des r. ifi faHreii .{hilT), die düs %. fuiumeu
^in. milder, dem harten hoohd. zifihlaut unver-
er Jaut. eigeQtlidi al'er nur in undetiitfcbeD,
i^n würlern herrldieml , obeo jenes Liuzz fethll
täctif. abfl.-imm|jng. Das iniauteDde r mildert
ert fich dem fmiimlaut, am dcullichHoD fondom
anlaute f und z. Dem niederl. z b6gcg;nH das
til in der ausfpraehe, , nicht in den wQrt^n
d beide haliea . verfobledoen grund , daher t. b.
!ri. zoD mild, «Jas engl. Tun hart anlautet.
K. G. CU. J. H. 0. X.) gutturales.
hanplfaohe ergibt .fich aus dem vorigen zeit-
rthographilcb hat, man einigen anlauten vor.a,
geüieilt, den nieiilen.L', nis : \odi (rupes) ua-
ia von cock (gallus) beide gleicher auarprache.
libt oatOrlicb k. Voi* n lafleo (ich anlautend k
r Dicht hören, kn^, liQife, giiai> gnaw kÜD-
a£, nlfe, nat,,oa^v■ Die ryocope des inl, k
rt, tvenigßcns in der »ustpraclie lautet tAken:^
■h; tön, lain) und man fcbreibt auch vertrauli-
ta'oii, allgemein .'iber mädc f. inAked. — Suil
,-ieder hergcAellt in give, gift, dagegen jAte
! vermengt. — FUr hl wird ght gefchriebeu,
gefprochnn: in pnough (latis] gh. wie f.
tßbem. die inclination der Verneinung ill gröH-
vcrloren, gilt nur in nonc (nullus) neither (neu-
[noilej; not und nought lind urrprUnglich das-
^eir. navihl, navhl, naubt, nät wie das bochd.
ncwiht, niht, nit).
Schwedifcke buchßaben; vocale.
■h der neuhochd. und ncuniederl. dichtkunll
■\ die fchwed. den unlerfchied dumpfer und klin-
cime, welcher lehrt, dafi auch hier oi^anirdie
lit einfacher confenani veriilngert M'ordeD lind.
eimen trfi-da (calcare); khcda (amicire) fkären
niüren (nmro) födcr (mores) : böder (bonos)
;t Im altnord. trodha, fkorinn, Cdhir kurzen
tzen *) . Darum bat gripa nun auch im pari.
* zw ei fei würden aucb einem ulftodifolien dichter
^utsüe mtila (molere) trodha, ncorit, üdhir UiDgead
lös filtn. den Ittf . grlitrWJrfl ig
Nur zeigt fleh Wer hei d«!
diuns von der horfid. nnA i
Durch die unorfC- vocalveriB
ne] fnrn (ircj zu mAltn, Rtf
fi reimfiibiß mit niä)en tprngd
illAord. mnls (molere) Tara WH
ved. in niAIa , Cära, reimt nhi
und fära behalt einen von ir
Im verläof d^r leit halle ^
lut k »in^eDonimen , welchem (
las a nicht beikomnien knnnt^
Tchen A und k ill vorlheiihaft.
.ed. fchrift den dehntaui vOtM
h , e , i , o , u zugleich (Ur 1
iirung in der grammatik ndfl
recht veraltete orlhographi» 1
verftipht', dos neuhochd. dehl
und gani OberfluCig hei dein
' ftlr &r (annusj. <
erter nnd v&rbundncr conrooafll
piteus) natt {nox] all (omnis))
■ [alina] narr ((liil
!. fckwedtßbe voeale. 517
hetnaa («iDÜicare) etc. beute : bUft, rätl, luronn,
. Beide laute nahorten (ich alfo Id der »usrprecfae
ie meiAcD der noch Üblichen e dürften . ohne ihr
»den, (nil ä ^efchricben werden, eller (aut) eugel
18) klinften lieber Mte aller, üngel , auch alle dich—
tnen anhedenklich borg (mons] tempel nuf d\Htf
] ftdmpel [Ggillum) früher dwei^, [tempel ge-
en. Niemacb fcbeition mir Bolins unlerfcheidun-
es e und ä vollends in unbetonten floxionen (fv^
; p. 36. 53,) allzu fpitz und ich meine, dafi man
in wurzeln durchgängig a fchreiben künne. An-
li lief wohl der unterfchied zwifchen e und ä auf
gründete unterfcheidung iwifchen P (^ i) und e
t des a) hinaus, man fcbrieb verld [mundus) herre
J herde (paHor), hingegen band, händer, «nde
etc. d. i, nach mittelh. bezeicbnung verld, herre,*
, efide. Seitdem aber der gebrauch IräfTa [atlin'
fVard (enfl-s) rSlt (jus! etc. einlllbrle, und umge-
B fDr das umgelautele a galt, z. I>. in mennifka,
' efter , iil die org. verfcbiedenbcil verw irchl,
äten t'', ,T, je, jll.
I hfifpicli': hiiiiTni'l ifoeluin; iiiinnß [nienioriDj Ailla
) (liniin (pungere) mild (lenis) niiAa (pcrdere).
I) beifpiele: troll (fpeclrum) lorr {ficcus) folk (po-
morgnn (mnne) borg (arx) ord (vefbum).
) beifpiele: udd (cufpis) füll (plenus) gull (au-
:unga (ofcillare) bunden (ligatus).
'} iimlaut des u: fylla (implcre) gyllen [aureus].
A) H, unhezeichnet wie kurzes a gefchrieben ; bei—
fäder (p.'iter) titla (loqui) draga (ferre) ddg, pl.
(dies) fj^ra (ire) etc. lautet gleich dem hochd. ä,
>eimif':hung des o, daher ganz verfchieden von S.
in Hets unorgantfch, das ä Itcts organifch lang.
:E) 1) organifch, d. h. bald dem altnord. 6 parallel
•f (epiAola) ; bald (und häufiger) dem altn. et', als:
(honor) ht-\ (lolus) h(^ta (vocari] gröp [prehendil)
s) etc. i) unorg. ftalt des altn. e oder i, als I6fva
) v6ta (fcire) grOpo (prehenderunt) f^der (mores)
(orare) etc.: in Oder (vos) vertritt es fogar das
dbr. — tteiderlei ö fchwnnkl zuweilen in a;, fo
das altn. eiga (habere) eiginn (proprius) hier lega
;en ; andere lieifpiele unten beim a'.
:) 1) organifch in min (nieus) grlpa (prehendere)
ordere) bllfva (manere) etc. 2) unoi^. feltner (we-
'S überlange des i in e) z, b. in frld (pax) gifva
Mm«
S^ I. ßkwedißhe vocale^
(dare). — Ob Och vor ng, nk (nach f. 2R9) Imnl
verlängert, beiweide ich, finde >veDigA«i)s nirgendi «t^
gemerkt, daß i in tin|{, ring andurs laule, als in vind.
{00) 1) organifch io bök (über) t(A (pos) blöd IfflOp
guis) rkög (Clva) täni (vncuus) etc. S) imorfnnifdi i^
göd (Dous) böge (arcus) ffln (fiüus) bÄra (lerebrar«) eto,
(UU) 1) org. io mür (inurusj fkfir (imberl mäf
(mus) elti, 2) unorg. feltner (wie bei I, wegeD der übt**
gUDge \a o) 2. b. Etilen (Turto Tublalus) flälen [c)iiuliu|
i\ül (Unis). — Auch hier nehme ich kein Ü vor ng, oll
an, fondcm tung (gravis) lunga (lingua).
(YY) umlout des ü, als: ryma (fixere) aber aucb il
andern TJHen dem allta. i'h parallel, alii; fyn (vilus).
(AE) in der fchrift iL, grammatifcb liod alier Jl nna
E^ genau tu [cheiden. I) das häufige i ill belUlßdig kun
und wie vorhin bei e ausgeführt worden, tbrilg umlint
des ßj als: brünna [conibuferej tander ((ie^t«tl llnliki
{gogiuire} Ritta (ponere) etc. theils urrprUngliches e, ib:^
vl^nner (amici) rütt (jus) dvürg (pumifici) fmitrla (dolor)
S) eben To hiiutig te und lielUiodig lang; feinem ur(|
nach mehrfach a) org. lang, d. h. dem altn. ii.* eul
cheud, meiflens unilaul des a: ma>Ia (öarrare) aber
das zweite alln. n-, liiTa (doctrina) k,l8eda (veKire)
I: ßkwedifcke vocale. 549
Jeder kones a, vgl. krank (aeger) bals, halm, h»lf,
itl (dos) etc. Bs (trabs) gfis imrer) beftehon aber; nie
>rigeD ftUe wie är (aaDUü) lala [(inere) fpräk (lingua)' eU.
siegen (ich allenthalben.
(EI) beßeht dem laut n&ch nur in fehr vvenfg'eD
Ortem und wird dazu ej gefchrieben , fuheint auch
bde auOefung des org. g; vgl. ej (non] nej (miuini6)
Ln. ei (eigi] nei. Inlautend otwan in Tejd (pu^a) deja
ijnilim , femina) ") dejiig (formofus) lejon {leo) nndor-
arts degelig, dajelig gefchrieben etc.
(lA) eigentlich im efnzigen iag (ego) vorhanden,
Ird aber jag (d. i. jag) gerdiriebeo und den org. j ifl
(imo) jflga (venari) gl eichge Hellt. Von der entwicke-
lt des diphlh. ia aus i, e Togleich mehr beim ie , iä.
' (IE, lAE) jetzt allgemein je, j8 II. ie, ia gefiihrfe-
Il~; der wecbfet zuilcheji e imd H muß ganz wie t. IJi6.
nrtheilt werden, es itl wirklich einerlei, ob man
(km, hjerta , jem, jemn oder hjtllm e(<^: fcht^ibo;
nchföimig feilte man nur eins oder das ander« ah'-
bmen , in gedrucklen neueren gedichlen lefe ich hjerta r
tttrta. ((völlar : Ijellar cli:. Der acrent ruht ohnezweSt-
I auf dem e, Iii.Ttn , mit und i klinul vor, f.. (Infi
anlautend freilich entfchiednen jot-laul annimmt;
diefer frUhorhin auch in fjeli, hjelm etc. vorhanden
ir, bezweifle ich, mit verweifung auf oben f. 297. 322.
ge iodelTen dem fch reibegebrauch. Vermuthlich wa-
3 alle je, ja in früherer zeit ja, welches bloß in jög
Itn. ek, nicht cinmahl iak) fortdauerte; hjarta , hjalni
iwgcbten lieh allmithlig in hjerta, hjelm ab; umlaut
leiot hierbei außer dem fpiel. Der enlfpning diefes
, je, ja aus altem i, R ift wie im altnord. darzulegen,
Mgiiet fleh mithin 1) und hauptrdchlich vor den liqili-
nverbindungen; fjell (mens) hjerne (cerebrum) I^eme
dus) djerf (audax) fjerta (pedere) hjelp (au&ibum)
jelte (lien) etc. In einigen bleibt e oder ,1, als': fmarta
olor} dvarg (nanus; hero, (mons) vorpa (ovum ponere).
vor I. r. f. d. t. a,. k, folglich nach allgemeinem
undfatz mit unorgan, litngerung des c, 3 in ü, k als:
el (phoca) fk^tel (ratio) kjiur (canis) Ijifra (pix) jiemn
,. jtefn aequalis) fjuider (plumaj fjfet (veftigium) fjajk (llo-
*) Woraus Cch r. 335. notc hUrdij^c erklärt, es bedeutet
paois dirpCDfatrix, largilrix ; lady ill brotfrau , brotausge-
beriD , wie die Sctmeden mjolkdeja ( milcbausgobeode
dienerin) zur, fetzen, vgl. Ihre v, deja
560 I. fchwcikfche vocah.
lidus) etc. man dürfte ebenwohl (klßl, ki^t j*^»
tetzen. — Ausnahojs weife begegnet je Qt) dem alU. iö,
nameDtlich io lj6na (fervire) altu. [tiöna , weichet tjtea
nach der analogie von hj6n [faniiliarisj heißen fi>llte.
(10) geft^^hriehcD Ja eDtfpricht fchwankend dem alui
iö, iö und y. vgl. üjön [iiitn. hion ) l^ort faltn. hiünri
jord (altn. JJJrdh) ijuck (allD. fiyckr] gjorda (dngerB,
■illQ. ^ycda, girda) fkjorta (indulium, altn. flyrla, lliicUl
zuweilen rUckumlaut, als: gja'ra (focere) praet. gjorde.
(lOE) gcfchriehen ja, parallel dem aita, iö, als mjtEt
(Earj nija'd (Diulfum) rnjülk (lac, vgl. oben f. 998.J nictii
deiti allD. id, ausg. fjo; (bcusj; in kju-'a (genus; dem
altn. kyn.
(ILI) gefchr. ju, dem alln. tu gleich; in den meiflcii
fallen wird }ü anzunehmen feyn^ bßifpiele: tjangi <.''»• (
n^e) fjäda (coquere) (\\jin (cufpjs) Ijüs {iux) hjÜ (roU)
QAk (aegcr) etc.
{QE} entw. kurzes Ü, oder langes ne, in beides 0^
Jen nachihelliger zuf. Üufl verfcbiedner org. laute. Mu
fellnere kurze entfpricht 1) dem alto. ä, boebd. ü a
hall (tenuilj foll (cecidil) hügg (caecidit). 2) dem altn.
u in ntjdd (fullus). 3} dem altn. u; in füdd j^iuif'
fütler (pcdes). 4) dem alln. y in dörr {janua) tarne, tpiw,
ftyrnir). 5) dem altn. au Jn htiH (auttimmis). 6) dem
i6 in hröH fpeclus) oder hrthen beide letztere laniicg tef
, <0^ yiirijii, analog den. ej,, geftUricIwn . 1^0*1 Pot-
fingt ^iicfa ineiftens ausi ^.> i^fr a's: n*jeja {conleolum
9} biEJa , (fl^ctere) (lrwjj( [tarclOre) hfeja [cITerre) üttja
^luDi) ,eU;., Stall Ijtrjd lemjiientinj fni'jtl (laetilia)
f^b luan TrUbei' Uu-'gd, .fricgd.
'■■'ScA/ii/fftei«. 1) dio fchwedj ipraclia, im gegeuTata
» bochd. iiTid alt»., Leliui mflällend ^enig fails ver-
iednen vobi: t\iiiimmea^,etelzie} diphthon^n uDtt hat
sich 'df<r tiiedenjj, aumaht nfederfüchf.) die frUlmren
"vi in debnlaute (ij%' Ig) verdiohtel; die faüun^on je,
jo* jt)' ju Jaat«Q ütcichralls undiphthongifch und rei-
If .Ulf ^, te, 6, A, als: jjäs^ ipjM, joril' FÜif hAs, bt,
I wahrend das alth. rpto;^ den uin itut 1 tint. Die
b. fi*ben lanpen (f. SiS.) find hier: k, 6, ö, ♦, m, t,
HienuB ergibt Ach ein«- jiswilTe weichbeil, welche
IT durch volluinißkeil der dnfüchen laute, iiltitienlllch
'S and o in tipxioiien, reniiinderl wird. Sj der um-
tuA vorbanden, doch' veriTorrener, als im atUn. Die
d*n t 4der «, H»s A-tthi-rE^s. i ivsr, wandAll a in e, a
M.: nicnnffka; band, liilndeT