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Full text of "Die Radiolarien (Rhizopoda radiaria) : eine Monographie"

DIE 



R A D I L A R T E ^ 

(RHIZOPODA RADIARIA). 



EINE MONOGRAPHIE 



VON 



ERNST HAECKEL. 



DRITTER UND VIERTER THEIL. 

DTE ACANTHARIEN UND PHAEODARIEN 

ODER 

ACTIPYLEEN UND CANNOPYLEEN RADIOLARIEN. 
M I T 42 TAFEL N. 



BERLIN. 

VERLAG VON GEORG REIMER. 

1888. 






^ 




3- '. 



DIE 



RADIOLARIEN 

(RHIZOPODA RADIARIA.) 



EINE MONOGRAPHIE 



VON 



ERNST HAECKEL 



VIEHTER THEIL. 

DIE PHAEODARIEN 

ODER 

CANNOPYLEEN RADIOLARIEN. 



MIT 30 TAFELN. 



BERLIN. 
VERLAG VON GEORG REIMER. 

1888. 



DIE 



PHAEODARIEN 



ODER 



CANNOPYLEEN RADIOLARIEN 



VON 



ERNST HAECKEL 



VIERTER TUEIL 

DER 

MONOGRAPHIE DER RADIOLARIEN. 



MIT 30 TAFELN. 



BERLIN. 
VERLAG VON GEORG REIMER. 



^^ 1888. 



FEOMMANNSCHE BÜCHDEÜCKEREI (HERMANN POHLE) IN JENA. - 386 



DEM ANDENKEN 

AN 

ANNA SETHE 

(GEB. 14. SEPTEMBER 1835, GEST. 16. FEBRUAR 1864) 

GEWIDMET, 

DIE ÜNVERGESSLICHE FRAU, 

DEREN EINFLÜSSE DIE MONOGRAPHIE DER RADIOLARIEN 

IHRE ENTSTEHUNG VERDANKT. 



Inhal ts^Uebersicht. 



Seite 

Litteratur-Verzeichniss 1 

Der Organismus der Phaeodarien 2 

Definition 2 

Historische Bemeriiungen 2 

Verhältniss der Phaeodarien zu den übrigen Radiolarien 4 

Individualität 5 

Malacom und Skelet 5 

Protoplasma 5 

Central-Kapsel 5 

Lage der Central-Kapsel 6 

Form der Central-Kapsel 6 

Membran der Central-Kapsel 6 

Oeffnungen der Central-Kapsel 7 

Nucleus 7 

Endoplasma 8 

Extracapsulum 9 

Calymma 9 

Phaeodium 9 

Exoplasma 10 

Skelet 11 

Beloid-Skelete 11 

Gitterkugeln 12 



Seil« 

Cyrtoid-Schalen 12 

Conchoid-Schalen 13 

Dictyose oder Gitterung 13 

Radial-Stacheln 14 

Ontogenie 14 

Vermehrung durch Theilung 14 

Phylogenie 15 

Ursprung der Phaeodarien 15 

Hyputlietischer Stammbaum der Phaeodarien ... 16 

Phaeocystinen und Phaeocoscinen 17 

Phaeocystinen mit Beloid-Skeleten 17 

Phaeosphaerien mit Sphaeroid-Skeleten 17 

Phaeogromien mit Cyrtoid-Skeleten 18 

Phaeoconchien mit Conchoid-Skeleten 18 

Verbreitung 18 

Classification 19 

Statistische Tabelle der fünfzehn Familien .... 19 

Tabelle zur Bestimmung der Ordnungen und 

Familien 20 

Tabelle zur Bestimmung der Genera ... 21 

Catalog der Phaeodarien 26 



Litteratur der Phaeodarien. 

1. 1860. Haeckel, Ernst, Ueber neue lebende Eadiolarien des Mittelmeeres. In: Monatsber. der Berlin. Acad. 
der Wissensch. p. 794 und 835. 

3. 1862. Haeckel, Ernst, Die Radiolarien (Bhizopoda radiariaji Eine Monographie. 572 pag. fol. mit einem Atlas 
von 35 Kupfer tafeln. 

3. 1872. Ehrenberg, Gottfried, Mikrogeologische Studien über das kleinste Leben der Meeres-Tiefgründe aller 

Zonen und dessen geologischen Einfluss. In : Abhandl. der Berlin. Acad, der Wiss. 1872. Mit 12 Tafeln. 

4. 1875. Ehrenberg, Gottfried, Folycystinen-Mergel von Barbados (Fortsetzung der Mikrogeologischen Studien). 

In: Abhandl. der Berlin. Acad. der Wissensch. 1875. Mit 30 Tafeln. 

5. 1876. Murray, John, Challengerida. Preliminary Reports on Work done on board the „Challenger". In : Proceed. 

Royal Soc. Vol. XXIV, p. 471—536, PI. 24. 

6. 1877. Wyville, Thomson, The Atlantic. (The Voyage of the Challenger). Vol. I, p. 231—237, Fig. 51—54; 

Vol. II, p. 340-343, Fig. 58, 59 etc. 

7. 1878. Haeckel, Ernst, Das Protistenreich. Eine populäre üebersicht über das Formengebiet der niedersten 

Lebewesen, p. 101 — 104. 

8. 1879. Hertwig, Richard, Der Organismus der Radiolarien. In: Jena; Denkschriften, Bd. II, Taf. VI— XVI, 

p. 129-277. 

9. 1879. Haeckel, Ernst, Ueber die Phaeodarien, eine neue Gruppe kieselschaliger mariner Rhizopoden. In: 

Sitzungsber. der Jena. Gesellsch. für Med. und Naturw., pag. 151, vom 12. Decbr. 1879. 

10. 1881. Haeckel, Ernst, Prodromus Sysiematis Eadiolarium, Entwurf eines Radiolarien-Systems auf Grund von 

Studien der Ghallenger-Radiolarien. In: Jena. Zeitschr. für Naturwiss. Bd. XV, p. 418—472. 

11. 1882. BüTSCHLi, Otto, Beiträge zur Kenntniss der Radiolarien-Skelette , insbesondere der der Cyrtida. In: 

Zeitschr. für wissensch. Zoologie, Bd. XXXVI, p. 485. Taf. XXXI. 

13. 1882. BüTSCHLi, Otto, Radiolaria. Zusammenfassende Darstellung der KlasseJ In : Bronn's Klassen und Ordnungen 
des Thierreichs. I. Band, Protozoa, p. 332—478, Taf. XVII— XXXIL 

13. 1883. Haeckel, Ernst, Die Ordnungen der Radiolarien (Acantharia, Spumellaria, Nassellaria, Phaeodaria). 

In: Sitzungsber. der Jena. Ges. für Med. und Nat. vom 16. Februar 1883. 

14. 1885. Murray, John, Narrative of the Cruise of H. M. S. Challenger, with a general account of the scientific re- 

sults of the expedition. Vol. I. First part, p. 219—227, PI. A. 

15. 1887. Haeckel, Ernst, Report on the Radiolaria coUected by H. M. S. „Challenger" (3 Vol. with 140 Plates). 

{Phaeodaria, pag. 1521—1759, PI. 99—128). 



Haechcl, liadiolarien, IV. Thl. 



l Der Organismus der Phaeodarien. 

Phaeodaria, E. Haeckel, 1879. (Lit. Nr. 9, pag. 151). 
Tripylea, R. Hertwig, 1879. (Lit. Nr. 8, pag. 87, 107). 
Canmpylea, E. Haeckel, 1881. (Lit. Nr. 10, pag. 470). 
Pansolcnia, E. Haeckel, 1878. (Lit. Nr. 7, pag. 102). 

Definition. Die Phaeodarien sind Radiolarien mit doppelter IWembran der sphaeroidalen Central- 
Kapsel, welche an einem Pole der Hauptaxe die Astropyle besitzt, eine eigenthümliche röhrenförmige 
Hauptöffnung., in der iVIitte eines kreisrunden Strahlendeckels (Operculum radiatum). Gewöhnlich (aber 
nicht immer) liegen zu beiden Seiten des entgegengesetzten Poles der Hauptaxe ein Paar kleine laterale 
Nebenöffnungen (oder Parapylen). Das Extracapsulum ist beständig durch den Besitz des excentrischen 
Phaeodium ausgezeichnet, eines voluminösen Haufens dunkler Pigment-Körner, welche die Astropyle der 
Central-Kapsel bedecken. Das Skelet fehlt nur sehr selten, liegt ausserhalb der Central-Kapsel, besteht 
aus Kieselerde oder einem carbonischen Silicat (oft aus hohlen Kieselröhren), und ist von sehr mannig- 
faltiger, oft höchst complicirter Gestalt. Die Grundform ist ursprünglich monaxon, oft bilateral. 

. Historische Bemerkungen. Die Legion der Phaeodarien oder Cannopyleen wurde als selbständige 

Hauptgruppe (Ordnung) der Radiolarien-Klasse 1878 in meinem „Protistenreich" (pag. 102) unter dem 
Namen Pansolenia aufgestellt. Diese Benennung beruhte auf der Voraussetzung, dass das Skelet dieser 
interessanten Radiolarien stets aus hohlen Röhren zusammengesetzt sei, im Gegensatze zu den übrigen 
Radiolarien. Indessen überzeugte ich mich bald, dass dies keineswegs immer der Fall ist, vielmehr bei 
einem grossen Theile der Pansolenien das Gitter-Skelet aus soliden Balken zusammengesetzt ist. Da- 
gegen fand, ich, dass eine gemeinsame Eigenthümlichkeit aller Radiolarien dieser Legion in der bestän- 
digen Anwesenheit des Phaeodium besteht, eines voluminösen, extracapsularen Pigment-Körpers. Daher 
änderte ich 1879 jene Benennung in Phaeodaria, und da ich in der Challenger-Sammlung eine erstaun- 
liche Anzahl von neuen und wundervollen Typen dieser Gruppe entdeckt hatte, unterschied ich in einer 
vorläufigen IVIittheilung vier verschiedene Ordnungen und zehn Familien, mit 38 Gattungen (Lit. Nr. 9). 
In demselben Jahre, 1879, veröffentlichte Richakd Hertwk; in seinem ausgezeichneten Werke über 
„Den Organismus der Radiolarien" die erste genaue Beschreibung der feineren Structur ihres Weich- 
körpers, insbesondere der Central-Kapsel, und da er bei den wenigen, von ihm untersuchten Formen 
von Pansolenien drei Oeffnungen in der Kapsel-Membran gefunden hatte (eine Hauptöffnung und zwei 
Nebenöffnungen), schlug er für sie die Bezeichnung Tripylea vor, in der Voraussetzung, dass diese drei 
Oeffnungen hier allgemein vorkommen. Aber auch dies ist nicht der Fall. Die zwei Nebenöffnungen 
fehlen in einigen Familien, während ihre Zahl in anderen vermehrt ist. Dagegen hegt ein eigenthüm- 
Mcher, beständiger und sehr merkwürdiger Character der Kapsel-Structur in der röhrenförmigen Haupt- 
öffnung, welche sich rüsselartig aus der Mitte eines Strahlendeckels erhebt. Daher schlug ich 1881 vor 



1. Der Organismus der Phaeodarien. 3 

jene Bezeichnung' durch Cannopylea zu ersetzen. Beide Benennungen, sowohl Phacodaria als Cannopylca, 
sind auf alle Glieder der Legion anwendbar, während die beiden älteren Bezeichnungen Pansolenia und 
Tripylea nur für einen Theil derselben Geltung haben. 

Die Geschichte unserer Kenntniss der Phaeodarien ist sehr kurz. Obgleich Hunderte von Arten, 
— und darunter viele kosmopoUtische — , über die Oceane aller Zonen verbreitet sind, und obgleich 
ihre Grösse im Allgemeinen beträchtlicher ist als die der übrigen Radiolarien (oft 1 — 2 mm, bisweilen 
5 — 10 mm oder mehr), obgleich ferner ihre Gestalt meistens sehr auffallend ist, blieben sie doch bis zum 
Jahre 1859 vollkommen unbekannt. In diesem Jahre beobachtete ich die ersten Phaeodarien lebend im 
Golfe von Messina, und gab darauf 1862 in meiner Monographie der Kadiolarien die Beschreibung und 
Abbildung von fünf Gattungen, mit sieben Arten, nämlich: 1. Aulacantlm scolymantha (p. 263), 2. Tim- 
lassoplancla cavispicula (p. 261, jetzt Cannobelos cavispicula) , 3. Aulosphaera tnyonopa und A. elegantissima 
(p. 359), 4. Spongodiclyum trigonizon (p. 459, jetzt Sagoplcgma trigonkon) und 5. Coelodcndrum ramosissimum 
und C. gracilUmum (p. 361). Die Structur der drei Genera 1., 3. und 5., erschien mir so eigenthümlich, 
dass ich für dieselben drei besondere Familien gründete, Aulacatithida, Aiilosphaerida und Coelodendrida. 

Die erste Mittheilung über die zahlreichen und merkwürdigen Phaeodarien der Challenger-Expe- 
dition, und insbesondere über die ansehnhchen Tiefsee-Bewohner dieser Legion, wurde vierzehn Jahre 
später von Dr. John Murray gegeben, in seinen „Preliminary Reports on Work done on Board the 
Challenger" (Proc. Royal Soc, Vol. XXIV, read March 16, 1876). Er hob hervor, dass mittelst der 
neuen (im April 1875 für grosse Tiefen construirten) Taunetze bei jeder Gelegenheit eine grosse Anzahl 
neuer und eigenthümlicher Rhizopoden heraufgebracht wurden, welche nur in grossen Tiefen leben, und 
niemals an der Oberfläche oder in geringen Tiefen gefunden wurden. „Die Schalen von Allen haben 
eine äusserst zierliche Structur, oft ein gitterartiges Aussehen, welches jedoch bei näherer Prüfung sich 
auf feine Grübchen zurückfuhren lässt. Einige Arten besitzen nur eine, andere dagegen mehrere Oeff- 
nungen, durch welche die Sarcode austritt. In der Sarcode aller dieser Tiefsee-Rhizopoden sind grosse 
schwarzbraune Pigment-Zellen eingeschlossen. Bisweilen kamen dieselben herauf mit einem guten Theil 
Sarcode ausserhalb der Schale, und an zwei Exemplaren wurde das Ausstrecken von verlängerten Pseu- 
dopodien beobachtet." (loc. cit. p. 536.) Dr. John Muuray unterschied schon damals nicht weniger als 
fünfzig Arten von diesen interessanten Tiefsee-Rhizopoden, und nannte sie vorläufig Challengerida , eine 
Bezeichnung, welche wir für die grösste und meist characteristische Famihe der Gruppe beibehalten haben. 
Gleichzeitig veröffentUchte derselbe (loc. cit. Plate XXIV) sechs Figuren von neuen Phaeodarien, deren 
Namen (1879 von mir auf den betreffenden Präparaten gefunden) folgende sind: 1. Challengeria Naresii, 
2. Challengeria Aldrichii, 3. Bivalva compressa (jetzt Conchopsis compressa), 4. Tmcarora belknapii, 5. Challengeria 
circopora (jetzt Circoporus sexfnrcus) und 6. Haeckeliana porcellana. Eine grössere Zahl von diesen Challen- 
gerida (zwanzig Arten) wurden später von Dr. Murray abgebildet in der „Narrative of the Cruise of 
H. M. S. Challenger" (1885, Vol. I, part 1, p. 226, PL A). 

Der wichtigste Fortschritt in unserer Erkenntniss der eigenthümlichen Organisation der Phaeodarien 
geschah durch Richard Hertwig, welcher 1879 die erste genaue Beschreibung von der feineren Structur 
der Central-Kapsel, und insbesondere ihrer Oeffnungen gab. Derselbe beobachtete lebend in Messina die 
folgenden drei von mir beschriebenen Arten: Aidacantha scolymantha, Aulosphaera elegantissima, und Coelo- 
dendnim ramosissimum; ferner ein interessantes neues Genus: Coelacantha anchorata, und eine neue Form, 
welche er Aulosphaera gracilis nannte (jetzt Sagoscena gracilis). Endlich entdeckte Hertwig zuerst die in- 
teressante Thatsache, dass die eigenthümlichen, von Ehrenrerg unter den Namen Dictyocha und Mesocena 

1* 



4 !■ De)' Organismus der Phaeodarien. 

als Diatomeen beschriebenen Kieselkörperchen, die isolirten Skelet-Stücke eines echten Phaeodaiium sind, 
und dass dieselben in grosser Zahl locker über die Oberfläche des kugeligen Calymma zerstreut sind, 
ähnlich den Spicula von Thalassoplanda und Spliaerozoum. 

Die sechs erwähnten Formen, von welchen Hertwig eine genaue Beschreibung und Abbildung 
gab, gehören zu sechs verschiedenen Gattungen und Familien, nämlich: Aulacantkida, Aulosphaerida, Coelo- 
dendrida, Cannosphaerida, Sagosphaerida und Cannorrhapkida. Er fand, dass alle diese sechs Formen, trotz 
grosser Unterschiede in der Form und Structur des Skelets, den gleichen Bau der Central-Kapsel be- 
sitzen; und da er beständig drei OeflFnungen in ihrer doppelten Kapsel-Wand beobachtete (eine Haupt- 
Öffnung und zwei NebenöfFnungen) nannte er sie Tripylea (loc. cit. p. 87, 94). Ausserdem betonte er 
jedoch auch die eigenthümliche Beschaffenheit des extracapsularen Weichkörpers, und namentlich die 
characteristische Lage, Grösse und Zusammensetzung des darin eingeschlossenen dunkeln Pigmentkörpers. 

Die genaue Beschreibung von dem eleganten Skelet eines neuen Phaeodarium, welches alle bisher 
bekannten Radiolarien durch seine riesige Grösse (15 mm) übertraf, gab 1882 0. Bütschli (in der Zeit- 
schrift für wissensch. Zool., Bd. 36, p. 436, Taf. 31). Er nannte dasselbe Coelolhanmns Davidoffi, zu Ehren 
seines Entdeckers, Dr. Davidoff, welcher es schwimmend im Golfe von Villafranca bei Nizza angetroffen 
hatte. Er gab ihm seinen Platz unter den Coelodendrida; doch gehört es zu jener Abtheilung dieser 
Gruppe, welche ich später als Coelograpliida abgetrennt habe. 

Die Gesammtzahl aller bisher beschriebenen und abgebildeten Phaeodarien belief sich somit auf 
siebenzehn Arten (sieben in meiner Monogr. 1862 dargestellt, sechs von John Murray 1876, drei von 
Hertwig 1879, und eine von Bltschli 1882). Die reiche Sammlung des „Challenger" hat dieser kleinen 
Anzahl einen so erstaunlichen Reichthum von neuen und merkwürdigen Formen zugeführt, dass ich in 
dem neuen System der Phaeodarien nicht weniger als 84 Genera und 465 Species beschreiben konnte. 
Diese gehören zu 15 verschiedenen Familien und 4 Ordnungen; sie mögen aber nur einen kleinen Theil 
der wunderbaren Phaeodarien-Welt bilden, welche an der Oberfläche und in den Tiefen des Oceans noch 
heute massenhaft leben; diejenigen des indischen und des arctischen Oceans sind noch sehr wenig be- 
kannt. Da die grosse Mehrzahl der Phaeodarien Bewohner der Tiefsee sind (hauptsächlich der südlichen 
Hemisphäre), so steht noch eine sehr reiche Ausbeute zu erwarten. Auf vielen Beobachtungs-Stationen 
des „Challenger" fanden sich solche Massen von Individuen, dass dessen Sammlung viele Tausende (oder 
vielmehr Hundert-Tausende) enthält. Indessen lebt auch ein ansehnlicher Theil der Legion an der Ober- 
fläche des Oceans weit verbreitet; manche Arten sind kosmopolitisch, und einige von diesen (z. B. von 
den Gattungen Aulacantha, Aulosphaera, Sagosphaera, Coelodendrum , Castanella u. s. w.) so gemein, dass es 
schwer zu begreifen ist, wie sie allen früheren Naturforschern (bis 1859) unbekannt bleiben konnten. 

Verhältniss der Phaeodarien zu den übrigen Radiolarien. Die drei wichtigen und beständigen 
Merkmale, durch welche sich alle Phaeodarien leicht von allen anderen Radiolarien unterscheiden lassen, 
sind folgende: 1. die doppelte Membran der ansehnUchen sphäroidalen Central-Kapsel (eine starke äussere 
und zarte innere Hülle); 2. die einfache typische HauptölTnung der Central-Kapsel, Astropyle, welche 
stets am Oral-Pole der verticalen Hauptaxe hegt und sich durch ihren Strahlendeckel und Rüssel aus- 
zeichnet; 3. das Phaeodium, der eigenthümliche, voluminöse Pigment-Körper, welcher beständig in der 
Oral-Hälfte des Calymma hegt, die Astropyle bedeckt, und aus zahlreichen dunkeln Pigment-Körnern 
von brauner, grüner oder schwarzer Farbe zusammengesetzt ist. 

Ausser diesen drei beständigen Haupt-Eigenschaften aller Phaeodarien zeichnet sich die grosse 
Mehrzahl derselben noch durch folgende, nicht allen zukommende Merkmale aus; 1. zwei (selten mehr) 



I. Der Organismus der Fhaeodarien. 5 

kleine Nebenöffnungen der Central-Kapsel, gewöhnlich paarweise zu beiden Seiten ihres Aboral-Poles 
gelegen; 2. ein eigenthümliehes extracapsulares Silicat-Skelet, welches nur sehr wenigen fehlt und 
meistens aus hohlen Röhren zusammengesetzt ist; 3. die beträchtliche Grösse des einzelligen Körpers, 
welche bei der Mehrzahl diejenige der übrigen Radiolarien übersteigt und meistens 1 — 2 mm erreicht; 
jedoch giebt es auch viele kleinere Formen; bei den grössten Phaeodarien erreicht der Durchmesser 
20—30 mm. 

Individualität. Obgleich die meisten Phaeodarien sich durch ansehnliche Grösse und verwickelte 
Zusammensetzung ihres Körpers, sowohl in der Structur des Skelets als des Malacoms auszeichnen, so 
behält dennoch immer der ganze Organismus den morphologischen Werth einer einzigen Zelle. Der 
grosse Zellkern, welcher in der Central-Kapsel liegt, bleibt stets einfach und zerfällt erst bei der Fort- 
pflanzung in zwei oder mehrere Kerne. Viele von den grösseren Phaeodarien (z. B. Aulosphneriden, 
Cannosphaeriden, Medusettiden, Coelograpliiden u. A.) entwickeln eine solche Complication , namentlich in der 
Skelet-Form, dass sie hinsichtlich der morphologischen Differenzirung als die höchst entwickelten unter 
allen einzelligen Lebensformen angesehen werden können. 

Malacom und Skelet. Die anatomische Analyse lässt am einzelligen Organismus der Phaeodarien 
fast allgemein zwei wesentlich verschiedene Bestandtheile unterscheiden, den Weichkörper oder das 
Malacom, und das feste Gerüst oder Skelet. Letzteres fehlt nur den einfachsten Formen dieser Legion, 
den Phaeodiniden. Obwohl das Skelet erst ein secundäres Product des Malacoms ist, erscheinen Beide 
doch anatomisch stets scharf getrennt. Das Malacom besteht, wie bei allen übrigen Radiolarien, aus 
zwei wesentlichen Hauptbestandtheilen, der kernhaltigen Central-Kapsel, und dem kernlosen Extra- 
capsulum (Gallerthülle oder Calymma, nebst Phaeodium). Das Skelet zeigt eine sehr grosse 
Mannigfaltigkeit in seiner Zusammensetzung und ist jedenfalls polyphyletisch entstanden, indem 
mehrere verschiedene Formen von skeletlosen Phaeodiniden, unabhängig von einander, die Skeletbildung 
begonnen haben; die verschiedenen Hauptformen des Skelets lassen sich nicht auf eine gemeinsame 
Ausgangsform zurückführen. 

Protoplasma. Die Zellsubstanz oder das Protoplasma zerfällt bei den Phaeodarien, wie bei allen 
anderen Radiolarien, in zwei wesentlich verschiedene Theile, das innere (Endoplasma) und das äussere 
(Exoplasma); beide stehen in continuirlichem Zusammenhang durch die Oeffnungen der Central-Kapsel. 
Das Endoplasma oder das intracapsulare Protoplasma erfüllt den grösseren Theil der Central-Kapsel 
und schliesst den voluminösen Kern ein. Das Exoplasma oder das extracapsulare Protoplasma breitet 
sich rings um die Central-Kapsel in Gestalt einer Sarcomatrix aus, durchsetzt das gallertige Calymma 
in Gestalt eines lockeren Sarcoplegma, und bildet an der Oberfläche des letzteren einSarcodictyum, 
von welchem die zahlreichen Pseudopodien ausstrahlen. 

Central-Kapsel. In auffallendem Gegensatze zu der grossen Mannigfaltigkeit und Complication 
der Skeletbildung, welche die Phaeodarien auszeichnet, besitzen alle Glieder dieser formenreichen Legion 
— soweit bis jetzt bekannt — die gleiche Form und Bildung der Central-Kapsel. Sie unterscheidet sich 
von derjenigen der übrigen Radiolarien durch zwei wichtige Eigenschaften: erstens die doppelte 
Membran, und zweitens die eigenthümliche Structur der Hauptöffnung oder Astropyle; letztere liegt 
stets am Oral-Pole der verticalen Hauptaxe der sphaeroidalen Kapsel. Ausserdem ist auch die ansehn- 
liche Grösse des eingeschlossenen Nucleus bemerkenswerth, dessen Durchmesser gewöhnlich ungefähr 



^ I. Der Organismus der Phaeodarien. 

die Hälfte von dem der Kapsel selbst beträgt. Dieser letztere erreicht gewöhnlich 0,1 — 0,2 mm, nicht 
selten auch 0,3 — 0,4; selten beträgt er mehr als 0,5 oder weniger als 0,05 mm. 

Lage der Central-Kapsel. Obwohl die Central - Kapsel bei allen Phaeodarien völlig von dem 
voluminösen Calymma eingeschlossen ist, so wird ihre Lage doch mehrfach durch ihre Beziehung zum 
Skelet bestimmt und ist in den vier Ordnungen der Legion etwas verschieden. Bei den Phaeocystinen, 
welche niemals eine vollständige Gitterschale besitzen, hegt die Kapsel völlig central in dem kugeligen 
concentrischen Calymma (Taf. I — V). Dasselbe gilt auch von den Phaeosphaerien, welche eine sehr volu- 
minöse, gewöhnlich kugelige Gitterschale bilden (Taf. VI — XII). Dagegen hegt die Kapsel bei den 
Phaeogromien , deren monaxone Gitterschale stets eine besondere Mündung am Oral-Pole der verticalen 
Hauptaxe zeigt, in der entgegengesetzten, aboralen Hälfte der Schale (Taf. XIII — XX, XXIX und XXX). 
Bei den Plmeoconchien endlich, welche sich durch den Besitz einer zweiklappigen, muschelähnlichen Gitter- 
schale auszeichnen, ist die Kapsel zwischen den beiden Klappen derselben eingeschlossen (Taf XXI — XXVIII). 

Form der Central-Kapsel. Dieselbe ist nahezu kugelig, aber immer in der Richtung der verti- 
calen Hauptaxe mehr oder weniger abgeplattet. Gewöhnlich ist diese Abplattung nur gering, "so dass 
die verticale Hauptaxe sich zum grösseren horizontalen (oder aequatorialen) Durchmesser =4:5 oder 
==5:6 verhält; oft beträgt dieses Verhältniss auch =8:9 oder noch weniger; bisweilen aber =3:4 
oder selbst =2:3, so dass die Kapsel sich der Linsenform nähert. Die Hauptaxe steht wohl bei allen 
lebenden Phaeodarien senkrecht und ist deutlich durch die Lage der Astropyle am Oral-Pole der Central- 
Kapsel bezeichnet; wahrscheinlich ist dieser Pol bei den meisten frei schwimmenden Phaeodarien normal 
nach unten gekehrt, bisweilen aber auch vielleicht umgekehrt nach oben (so vermuthlich bei den Challen- 
gerida und Tnscarorida, Taf. XXIX und XXX.) 

Membran der Central-Kapsel. Dieselbe ist bei allen Phaeodarien doppelt, während sie bei allen 
anderen Radiolarien einfach bleibt. Die beiden Membranen, welche als Ectocapsa und Endocapsa 
unterschieden werden können, erscheinen gewöhnlich durch einen klaren Zwischenraum getrennt und 
hängen nur an den Oeffnungen unmittelbar zusammen; der Zwischenraum scheint durch eine structurlose 
Gallerte oder eine helle Flüssigkeit ausgefüllt zu sein (Taf. HI, Fig. 1, Taf. XXIII, Fig. 8, 9 etc.). In- 
dessen bildet sich diese wahrscheinlich erst nach dem Tode; an den lebenden Phaeodarien sollen nach 
den Beobachtungen von R. Hertwig beide Membranen unmittelbar an einander liegen; jedenfalls sind sie 
aber leicht mechanisch von einander zu trennen. 

Die Ectocapsa, oder die äussere Hülle der Central-Kapsel, ist ziemlich dick und fest, doppelt 
conturirt und elastisch. Nach ihrer chemischen und physikahschen Beschaffenheit erscheint sie dem Chitin 
verwandt. Durch Carmin wird sie jedoch roth, durch Salpetersäure gelb gefärbt. Gewöhnlich ist sie 
structurlos und stark lichtbrechend. In einigen Fällen erscheint sie bei starker Vergrösserung schwach 
punktirt; und bei einigen Aulacanthiden war die ganze Ectocapsa mit kleinen dunkeln S-förmig ge- 
bogenen Körperchen bedeckt (Taf. XIV, Fig. 13); sie waren alle von gleicher Länge (0,01 mm) und schienen 
an ihrer Innenseite zu hegen. 

Die Endocapsa, oder die innere Hülle der Central-Kapsel, ist viel dünner als die äussere, und 
hängt mit ihr nur an den Oeffnungen zusammen. Sie schhesst den ganzen Inhalt der Central-Kapsel 
ein und tritt deutüch hervor, sobald der letztere gefärbt wird. In den meisten gut erhaltenen Präparaten 
erschien sie unregelmässig gefaltet, wie zerknittertes Seiden-Papier. Isohrte Stückchen der Endocapsa 
erscheinen völlig structurlos und sehr dünn, zeigen aber doch ziemhche Festigkeit. 



I. Der Organismus der Phaeodarien. J 

Oeffnungen der Central-Kapsel. Die Kapsel-Membran der Cannopylea besitzt eonstant nur eine 
einzige grosse Hauptöflhung-, das Osculum, welches am Basal-Pole der verticalen Hauptaxe liegt und durch 
einen kreisrunden Strahlendeckel (Operculum radiatum) gesclilossen wird. Dieser Strahlendeckel er- 
scheint, von der Fläche betrachtet, als ein scharf umschriebener Sternhof (Astropyle) , aus dessen 
Mitte sich eine kürzere oder längere, cylindrische Röhre erhebt, der Rüssel (Proboscis). Die Phaeodaiuen 
sind somit Mcrolrypasta oder Oscnlom, gleich den Monopyleen; allein die Structur und Bedeutung des 
kreisrunden Deckels (Operculum), welcher ihre Hauptöffnung (Osculum) schliesst, ist in beiden Legionen 
ganz verschieden. Während der Deckel der Monopyleen ( — die Porochora — ) von vielen feinen verti- 
calen Poren-Canälen durchbrochen ist und mit dem eigenthümlichen inneren Pseudopodien-Kegel (Podo- 
comts) zusammenhängt, fehlt diese Bildung bei den Cannopyleen ganz, und statt dessen ist ihr solides 
Operculum von strahligen Rippen durchzogen, welche von der Basis seiner centralen röhrenförmigen Mün- 
dung ausgehen; dieser Rüssel (Proboscis) ist cylindrisch, an der Basis oft conisch, und von sehr ver- 
schiedener Länge, an beiden Enden mit kreisrunder Oeffnung. Trotz der grossen Verschiedenheit, welche 
die verschiedenen Familien der Cannopyleen in der Bildung ihres Skelets und seiner Anhänge zeigen, 
bleibt die Beschaffenheit dieser ganz characteristischen sternförmigen Hauptöffnung (Astropyle) überall im 
Wesentlichen dieselbe; sowohl der Strahlendeckel, welcher sie verschliesst, als der centrale Rüssel, welcher 
sich aus seinem Mittelpunkt erhebt, zeigen nur geringe Unterschiede in den verschiedenen Gruppen. Ausser 
dieser grossen Hauptöffnung besitzen die meisten Phaeodarien noch einige kleine Neben Öffnungen (Para- 
pylae); und zwar sind deren gewöhnlich zwei vorhanden, symmetrisch zu beiden Seiten des aboralen Poles 
der Hauptaxe, rechts und links in der Frontal-Ebene gelegen (Taf. I, Fig. 2, 6, 10; Taf XI, Fig. 2a; 
Taf. XXni, Fig. 1, 8a etc.). Seltener finden sich zahlreichere (3 — 6 oder mehr) Nebenöffnungen, regel- 
mässig vertheilt, so in den beiden eigenthümlichen Familien der Circoporida und Tuscarorida ; bisweilen 
findet sich hier nur eine einzige Parapyle, am Aboral-Pole der Hauptaxe (z. B. bei Tuscaridium). Ganz 
zu fehlen scheinen die Parapylen in den Familien der Challengerida, Medusettida, Castanellida, und vielleicht 
auch noch bei anderen Phaeodarien. Die Form und Structur der kleinen Nebenöffnungen scheint überall 
dieselbe zu sein. Die äussere Kapsel- Membran erhebt sich in Form eines kurzen cylindrischen Röhrchens 
oder Ringes (als „Oeffnungshals"), schlägt sich am Aussenrande nach innen um und geht am Grunde 
des Ringes direct in die zarte innere Kapsel-Membran über. Auf den „Oeffnungshals" (Collare paraboscidis) 
ist ein kürzerer oder längerer „Oeffnungskegel" aufgesetzt (Paraboscis), eine röhrenförmige (conische oder 
cylindrische) Fortsetzung der Membran, die aussen offen ist. 

Die eigenthümlichen Kapsel-Oeffnungen der Phaeodarien sind zuerst von Hertwig entdeckt und 1879 sehr 
sorgfältig beschrieben worden (1. c. p. 95 und 107). Er fand bei allen von ihm untersuchten Phaeodarien (6 Genera) 
eonstant drei Oeffnungen, eine Hauptöflnung am basalen Pole der Hauptaxe und zwei Nebenöffnungen, zu beiden 
Seiten des apicalen Poles; er nannte daher die ganze Gruppe Tripylea. Indessen ist dieser Name nicht anwendbar auf 
die zahlreichen oben angeführten Phaeodarien, welche nur eine Hauptöffnung, ohne Nebenöffnungen, besitzen, sowie auf 
jene Genera, bei denen die Zahl der Nebenöffnungen variabel ist. Ich habe daher jenen Namen durch die allgemein 
zutreffende Bezeichnung Cannopylea ersetzt, welche sich auf die eigenthümliche Röhrenform der Oeffnungen bezieht. Ich 
finde diese bei vielen Phaeodarien weit entwickelter, als Hertwig sie dargestellt hat, wie ich auch in einigen Punkten 
betreffend die feineren Structur-Verhältnisse von seiner im Allgemeinen sehr guten Darstellung abweichen muss. 

Nucleus. Der Zellkern der Phaeodarien besitzt bei allen untersuchten Arten dieser Legion im 
Wesentlichen dieselbe eigenthümliche Bildung, und ist sehr ähnlich dem Keimbläschen des Amphibien- 
Eies, eine grosse kugelige oder sphäroidale Blase mit zahlreichen Nucleoli. Sein Durchmesser beträgt 
gewöhnlich die Hälfte oder ^\o^, bisweilen selbst ^|4 von demjenigen der Central-Kapsel. Die verticale 
Hauptaxe der letzteren ist zugleich diejenige des Kernes, und meistens liegt derselbe etwas näher ihrem 



g I. Der Organismus der Phaeodarien. 

aboralen Pole. Gewöhnlich ist der Nucleus etwas stärker in der Richtung der Hauptaxe abgeplattet als 
die Kapsel selbst. Die Membran des bläschenförmigen Nucleus ist dünn, aber fest, und enthält eine klare 
oder feinkörnige Nuclein-Masse. Die Zahl und Grösse der eingesclilossenen Nucleoli ist bei einer und 
derselben Art sehr verschieden und steht im umgekehrten Verhältniss, was sich wohl durch allmählich 
fortschreitende Theilung derselben erklärt. Gewöhnlich sind 20 — 50 rundliche oder kugelige, stark licht- 
brechende Nucleoli vorhanden; seltener sind deren mehrere 100 von sehr geringer Grösse zu finden. 
Bisweilen ist der Nucleus von einem feinen Faden-Gerüst durchzogen, in dessen Maschen die Nucleolen 
liegen (Taf. I, Fig. 2). In einzelnen Kernen, die wenige grössere Nucleolen enthielten, zeigten diese 
unregelmässige amöboide Formen, vielleicht das Resultat amöbenartiger Form - Veränderung (Taf I, 
Fig. 1). Es scheint, dass bei der Sporification der Cannopyleen der Nucleus aufgelöst wird und seine 
zahlreichen Nucleoli unmittelbar zu den Kernen, oder zu den Mutterkernen der Nuclei der Geisseisporen 
werden. Ausserdem scheinen sich viele Phaeodarien durch einfache Zelltheilung zu vermehren, da häufig 
(besonders bei den Phaeocystinen und Phaeoconchien) zwei grosse Nuclei in einer Central-Kapsel ange- 
troffen werden (ein rechter und ein linker), und ebenso einzelne grosse Kerne, welche die sagittale Ein- 
schnürung (als Beginn der Theilung) zeigen. (Vergl. Taf. I, Fig. 2, 3, 6; Taf XXIV, Fig. 6; Taf XXIX, 

Fig, 6 etc.) 

Der grosse Nucleus der Phaeodarien ist zuerst in meiner Monographie (1862) von Aulacantha (p. 263), Aulo- 
sphaera (p. 359) und Coelodendrum (p. 361) beschrieben worden, als „grosse kugelige zartwandige Biunenblase" , von 
0,1—0,2 mm Durchmesser. Genauere Darstellungen, namentlich mit Bezug auf das Verhalten der Nucleoli, hat erst 
1879 Hertwig gegeben (L. N. 33, p. 97). 

Endoplasma. Das intracapsulare Protoplasma der Phaeodarien unterscheidet sich von demjenigen 
der drei anderen Legionen durch einige characteristische Eigenthümlichkeiten, welche wiederum sehr be- 
zeichnend für diese Legion, und desshalb wichtig sind, weil sie in ursächlichem Zusammenhang mit der 
typischen Bildung ihrer Kapsel-Membran, und insbesondere deren eigenthündicher Oetfnung stehen. Das 
Endoplasma ist nämlich bei vielen (und wahrscheinlich bei allen) Phaeodarien in eine granuläre Mark- 
masse und eine dünne fibrilläre Rindenschicht differenzirt, von denen die erstere gewöhnlich zahlreiche 
kleine Vacuolen, die letztere hingegen muskelähnliche Fibrillen einschliesst. Bei den voluminösen Central- 
Kapseln grosser Phaeodarien erscheint bisweilen die ganze Corticalschicht des Endoplasma, welche un- 
mittelbar unter der inneren Kapsel-Membran (Endocajisa) liegt, fein und regelmässig gestreift; am deut- 
lichsten unter den Oeffnungen derselben, wo die dunklen Streifen radial gegen das Centrum einer jeden 
Oetfnung gerichtet sind.'^) Wahrscheinlich sind diese Streifen contractile, muskelähnliche Fibrillen oder 
„Myophaene", durch deren Contraction die Oeffnungen willkürUch erweitert werden. Bei den Tripyleen 
ist der Fibrillen-Stern meistens viel stärker entwickelt unter der Astropylc (oder Hauptöffnung) als unter 
den beiden Parapylen (oder Nebenöffnungen); und wahrscheinlich ist die eigenthümliche Radial-Structur 
des Operculum der ersteren durch die stärkere Entwickelung dieser Radial-Fibrillen bedingt (als Abdruck 
der letzteren). Bei vielen Phaeodarien sind die feinen Myophan-Fibrillen überhaupt nur unter den Oeff- 
nungen wahrzunehmen, während sie bei anderen eine zusammenhängende fibrilläre Cortical-Schicht an 
der ganzen Innenfläche der inneren Kapsel-Membran bilden; die feinen Fibrillen verlaufen in Meridianen 
von einem Pole der Hauptaxe zum anderen ; vielleicht kann die ganze Central-Kapsel ihre Form in Folge 
von deren Contractionen verändern. Die Markmasse des Endoplasma, welche unter dieser dünnen Rin- 
denschicht liegt, ist bei den Phaeodarien gewöhnUch fein granuUrt und mit zahlreichen kugeligen Vacuolen 
erfüllt, die durch ihre gleichmässige Grösse und Vertheilung auffallen. Gewöhnlich enthält jede helle 
Vacuole ein dunkles glänzendes Fett-Körnchen, seltener eine Gruppe von solchen Körnchen.'^) 



■ I. Der Organismus der Phaeodarien. 9 

A) Die feinen Fibrillen in der Cortical-Schicht des Endoplasma sind zuerst 1879 von Hektwiö beschrieben 
worden (L. N. 8, p. 98, Taf. X, Fig. 6—10). Jedoch fand derselbe sie nur unterhalb der drei Oeffnungen der Kapsel- 
Membran bei den „Tripyleen", wo sie drei sternförmige Fibrillen-Gruppen bilden. Ich finde diese sehr deutlich, und 
namentlich unterhalb der Astropyle scharf ausgesprochen, bei den meisten Phaeodarien, von denen ich gut gefärbte 
und cODservirte Central-Kapseln untersuchen konnte. In vielen Fällen finde ich jedoch die fibrilläre Streifung nicht auf 
die Oeffnungen beschränkt, sondern auf die ganze Rindenschicht ausgedehnt. Vielleicht bildet bei allen Phaeodarien 
die letztere eine dünne Myophan-Flatte , deren contractile Fibrillen von einem Pole der Hauptaxe zum anderen ver- 
laufen und durch ihre Contractionen eine Formveränderung der sphaeroidalen Central-Kapsel bewirken. 

B) Die granulöse Markmasse des Endoplasma der Phaeodarien, mit ihren zahlreichen kugeligen hellen Vacuolen, 
ist zuerst in meiner Monogr. (1862) von Aulacantha (p. 263), Äulosphaera (p. 359) und Coelodendrum (p. 361) be- 
schrieben worden, als eine „feinkörnige, schleimige Substanz (intracapsulare Sarcode), welche lockerer oder dichter ge- 
füllt ist mit kugeligen, wasserhellen Bläschen von 0,005—0,015 mm Durchmesser, deren jedes 1 oder 2, selten 3 dunkle 
glänzende Körnchen einschliesst". Die Natur dieser hellen Kugeln als echter Vacuolen ist erst von Hertwig sicher 
nachgewiesen worden (L. N. 8, p. 98). In der Regel sind alle Vacuolen einer Central-Kapsel von gleicher Grösse 
(meistens 0,008—0,012 mm Durchmesser), und in gleichen Abständen innerhalb des feinkörnigen Endoplasma vertheilt. 

Extraeapsulum. Das extracapsulare Malacom der Phaeodarien, oder der gesammte, ausserhalb der 
Central-Kapsel liegende Theil ihres Weichkörpers (welchen wir kurz als Extracapsnhm zusammenfassen) 
ist stets viel voluminöser, als die eingeschlossene Central-Kapsel, und besteht aus folgenden wesentüchen 
Theilen: 1. demCalymma oder der Gallerthülle, 2. dem Phaeodimn; 3. dev Sarcomatrix oder der Exoplasma- 
Schicht, welche unmittelbar die Membran der Central-Kapsel umschliesst, 4. dem Sarcodictyim oder dem 
Exoplasma-Netz, welches die Oberfläche des Calymma bedeckt, und 5. den Pseudopodien oder Radial-Fäden 
des Exoplasma; diese können wieder eingetheilt werden in intracalymmare Pseudopodien, welche Sarco- 
matrix und Sarcodictyum verbinden {Sarcoplegma), und extracalymmare Pseudopodien, welche ausserhalb 
des Calymma frei in das Seewasser ausstrahlen. 

Calymma. Das Calymma oder die „extracapsulare Galkrthülle" der Phaeodarien ist constant der 
voluminöseste Theil des Extraeapsulum und besitzt trotz seiner einfachen und structurlosen Beschaffenheit 
eine grosse morphologische und physiologische Wichtigkeit. Dieser Gallertmantel umhüllt bei allen Phae- 
odarien die Central-Kapsel vollständig, ist jedoch von der Aussenfläche ihrer Membran durch die con- 
tinuirliche, wenn auch nur dünne, Exoplasmaschicht der Sarcomatrix geschieden. Die Pseudopodien, 
welche von der letzteren ausstrahlen, durchbohren die Gallertmasse des Calymma, bilden an dessen freier 
Oberfläche das Sarcodictyum, und strahlen von dessen Knotenpunkten frei in das umgebende Wasser 
aus. An lebenden, frisch gefangenen Phaeodarien, welche man unverletzt in Seewasser unter das Microscop 
bringt, ist das Calymma gewöhnlich gar nicht sichtbar, weil seine Gallertsubstanz vollkommen hyahn, 
farblos, structurlos und wasserklar ist, und dasselbe Lichtbrechungsvermögen besitzt, wie das Seewasser, 
Wenn man aber das Object aus letzterem unmittelbar in Carminlösung oder eine andere farbige Flüssig- 
keit überträgt, so treten Umfang und Gestalt des Calymma deutüch hervor, weil die Farbstofflösung nicht 
sofort in die glasartige Gallertmasse eindringt. Nachdem dieses Eindringen aber ( — im Verlaufe kürzerer 
oder längerer Zeit — ) erfolgt und der Gallertkörper gefärbt ist, lässt sich seine Form und Grösse leicht 
durch das umgekehrte Experiment bestimmen ; überträgt man jetzt das gefärbte Object wieder in Wasser, 
so treten die Conturen des farbigen Calymma so scharf wie diejenigen der Central-Kapsel hervor. Das- 
selbe gilt auch von todten Objecten, bei denen die klebrige Oberfläche des Calymma gewöhnlich mit 
Staub bedeckt ist. 

Phaeodium. Die Legion der Phaeodarien, welche sich von den drei anderen Legionen der Ra- 
diolarien durch die doppelte Membran der Central-Kapsel, die eigenthümhche Structur ihrer Hauptöffnung- 
(Astropyle) und durch andere wichtige Eigenschaften entfernt, unterscheidet sich von ihnen zugleich 

Uaeckd, Badiolariev, IV. ThV 2 



20 !■ Der Organismus der Phaeodarien. 

durch die constante Bildung eines voluminösen extracapsulaien Pigment-Körpers. Da derselbe eine eigen- 
thümliche Beschaffenheit und Bedeutung besitzt, und nicht mit den extracapsularen Pigment-Körpern 
anderer Radiolarien (z. B. der ThalassicoUen) verwechselt werden darf, unterscheiden wir ihn als Phaeo- 
dium und nennen die besonderen Pigmentkörner, die ihn hauptsächlich zusammensetzen, PhaeodellenA) 
Das Phaeodium hat bei allen Phaeodarien eine constante excentrische Lage und Beziehung zur Central- 
Kapsel; es umgiebt nämlich die orale Hälfte derselben in Gestalt einer voluminösen, concav-convexen 
Kappe und verdeckt die Astropyle an deren Basal-Pol so vollständig, dass sie gewöhnlich ohne Ent- 
fernung des Phaeodium nicht sichtbar ist (Taf. I— IV, Taf. XV, Fig. 8 ; Taf. XXIII, etc.). Häufig ist die Central- 
Kapsel fast ganz in der dunkeln Pigment-Masse des Phaeodium versteckt und nur ihr aboraler Pol 
( — mit den beiden Parapylen der Tripyleen — ) ragt frei hervor. Bei den Phaeogromien , bei denen die 
Gitterschale eine besondere Mündung besitzt und die Central-Kapsel excentrisch in der aboralen Hälfte 
des Schalen-Raumes liegt, nimmt das Phaeodium die orale Hälfte ein, zwischen Kapsel und Mündung 
(Taf.XVin— XX etc.). In der merkwürdigen Familie der Coelographiden (Taf. XXVI— XXVIII) entwickelt 
sich sogar aussen auf der zweiklappigen Schale ein besonderer Behälter zur Aufnahme des Phaeodium (Galea 
nebst Rhinocanna), während die Central-Kapsel innerhalb der Schale liegt. Der Rüssel (Proboscis), welcher 
sich bei allen Phaeodarien aus dem. Centrum der Astropyle erhebt, liegt in der verticalen Axe des Phaeo- 
dium und ist ganz von ihm umhüllt. Das Volumen des Phaeodium ist vielleicht bei der Mehrzahl der 
Phaeodarien ungefähr ebenso gross als das der Central-Kapsel, bei vielen Arten jedoch beträchtlich 
grösser. Seine Farbe ist stets dunkel, meistens zwischen grün und braun, häufig olivengrüu oder 
schwarzbraun, selten rötldich-braun oder schwarz. Die Phaeodellen oder die Pigmentkörner, welche die 
Hauptmasse des Phaeodium zusammensetzen^), sind von unregelmässiger Gestalt und ungleicher Grösse, 
und lassen keine constante Structur mit Bestimmtheit erkennen; häufig sind sie kugelig oder ellipsoid 
und zeigen feine parallele Streifen, die quer oder schief verlaufen (Taf. I, Fig. 3, 6, 10; Taf. III, Fig. 1 
etc.). Zwischen den grösseren Körnern findet sich gewöhnlich eine dichte staubartige Masse von zahl- 
losen sehr kleinen Körnchen. Die physiologische Bedeutung des räthselhaften Phaeodium ist zur Zeit 
noch unbekannt, wahrscheinlich aber gross, wenn man das beträchtliche Volumen und besonders die 
constante topographische Beziehung zur Astropyle in Betracht zieht; letztere lässt vermuthen, dass das 
Phaeodium in der Ernährung und dem Stoffwechsel der Phaeodarien eine grosse Rolle spielt.^) 

A) Das Phaeodium ist zuerst 1862 in meiner Monographie als excentrischer extracapsularer Pigmenthaufen (von 
schwarzbrauner oder olivengrüner Farbe), von Äulacantha, Thalassoplancta und Coelodendrum beschrieben (p. 87, 262, 
264, 361, Taf. II, III, XXXII). Sodann hat John Mueray, der während der Challenger-Expedition viele lebende Phaeo- 
darien untersuchte, seine allgemeine Verbreitung in dieser Legion nachgewiesen (1876, Proceed. Royal Soc. Vol. XXIV, 
p. 536). Auf Grund dieser constanten Verhältnisse gab ich 1879 der Legion den Namen Phaeodarien (L. N. 9). 

B) lieber die specielle Zusammensetzung des Phaeodium und die Beschaffenheit der Phaeodellen vergl. die all- 
gemeine Beschreibung der Phaeodarien im Report (Lit. Nr. 15, pag. 1533 — 1537). 

C) Vielleicht sind die Phaeodellen zum Theil Symbionten der Phaeodarien; die gewöhnlichen Xanthellen der 
übrigen Radiolarien scheinen in dieser Legion zu fehlen. 

Exoplasma. Das extracapsulare Protoplasma der Phaeodarien ist dem Volumen and der Aus- 
breitung nach weit massenhafter entwickelt als bei den übrigen drei Legionen, und hängt mit der intra- 
capsularen Sarcode nur durch die wenigen Oeffnungen in der Kapsel-Membran zusammen. Bei der 
Mehrzahl der Phaeodarien sind deren drei vorhanden, die Astropyle oder Hauptöffnung am Oral-Pol der 
Hauptaxe, und die beiden lateralen Parapylen oder Nebenöffnungen zu beiden Seiten des aboralen Poles. 
Bei mehreren Familien scheinen die letzteren zu fehlen, während bei anderen ihre Zahl vermehrt ist; 
doch sind gerade diese Famihen bisher nicht lebend beobachtet. Sowohl aus der oralen Hauptöffnung. 



I. Der Organismus der Phaeodarien. w 

als aus den beiden aboralen Nebenöffnungen tritt das Protoplasma in Gestalt eines dicken cylindrischen 
Stranges hervor, und als ein Ausscheidungs-Produet dieses Stranges ist auch jedenfalls die Röhre zu 
betrachten, in welche jede Oeffnung bei vielen Phaeodarien ausgezogen ist (länger bei der Astropyle, 
kürzer bei den Parapylen). Die Sarcode-Stränge erscheinen innerhalb der Röhre entweder ganz hyalin 
oder fein längsgestreift, wie ein Fibrillen-Bündel. Nach dem Austritt aus dem Mündungs-Rohr gehen sie 
in eine dicke Sarcomatrix über, welche die ganze Central-Kapsel umhüllt und von dem einschliessenden 
Calymma trennt. In der Umgebung der basalen Astropyle ist die Sarcomatrix gewöhnlich zu einer 
dicken hnsenförmigen Scheibe angeschwollen, die unmittelbar mit dem eigenthümlichen Phaeodium dieser 
Legion zusammenhängt. Die Pseudopodien, welche von der Sarcomatrix ausstrahlen, und durch Ana- 
stomosen ein weitmaschiges Sarcoplefima innerhalb des Calymma bilden, sind bei den Phaeodarien ge- 
wöhnlich nicht sehr zahlreich, aber sehr stark. Bisweilen lassen sich zwei stärkere CoUopodien-Bündel» 
an beiden Polen der Hauptaxe unterscheiden, ein orales (in der Richtung der Proboscis der Astropyle) 
und ein aborales (am entgegengesetzten Pole, zwischen den Parapylen). Die Collopodien des Sarcoplegma 
vereinigen sich an der Oberfläche des Calymma zu einem regulären oder irregulären Sarcodictyum, welches 
bei den meisten Phaeodarien durch Absonderung eines eigenthümlichen Silicates die primäre Gitterschale 
bildet. Die freien Aslropodien, welche von der Oberfläche des Sarcodictyum in das Seewasser ausstrahlen, 
sind bei den meisten Phaeodarien sehr zahlreich, aber verhältnissmässig kurz (Taf I, Fig. 10 etc.). 

Skelet. Die Skelete der Phaeodarien sind stets extracapsular, bestehen gewöhnüch aus einem 
carbonischen Silicate (selten aus reiner Kieselerde) und sind bei der Mehrzahl dieser Legion aus hohlen 
cylindrischen Röhren zusammengesetzt, deren Silicat-Wand sehr dünn und deren Hohlraum mit Gallerte 
erfüllt ist. Die mannigfaltigen und sehr merkwürdigen Skelet-Formen , welche in dieser Legion vor- 
kommen, lassen sich nicht in monophyletischem Sinne von einer gemeinsamen Stammform ableiten, 
sind vielmehr sicher polyphyletisch, indem verschiedene skeletlose Phaeodarien (Phaeodinida) sich 
selbständig ein Skelet von sehr verschiedener Gestalt und Zusammensetzung gebildet haben. Zunächst 
kann man in der Legion der Phaeodarien vier Ordnungen unterscheiden, deren Skelet folgende wesent- 
liche Differenzen darbietet: I. Die Phaeocystinen besitzen nur unvollkommene Beloid-Skelete , zusammen- 
gesetzt aus vielen einzelnen Stücken, welche bald tangential {Cannorrhaphida, Taf. I), bald radial ange- 
ordnet sind (Aidacaiithida, Taf. 11 — V). II. Die Phaeosphaerien bilden Spliaeroid-Skelete, gewöhnlich nur eine 
einfache Gitterkugel, ohne besondere Mündung (Taf. VI — XI); nur bei den Cannosphaerida (Taf. XU) finden 
sich zwei concentrische Gitterkugeln, durch Radial-Stäbe verbunden. HI. Die Phaeogromien zeichnen sich 
durch die Bildung von einfachen Cyrtoid-Skeleten aus, ähnlich denjenigen der Monocyrtida; die monotha- 
lame Gitterschale ist gewöhnlich eiförmig oder helmförmig, seltener polyedrisch, oder fast kugelig; stets 
ist eine verticale Hauptaxe zu unterscheiden, an deren Basal-Pol sich eine besondere (meist mit Zähnen oder 
Armen bewaffnete) Mündung befindet (Taf. XIII — XX, XXIX, XXX). IV. Die Phaeoconchien unterscheiden sich 
von allen anderen Radiolarien durch den Besitz einer zweiklappigen muschelähnhchen Gitterschale; die beiden' 
Klappen dieses Conchoid-Skeletes müssen, wie bei den Brachiopoden, als dorsale und ventrale unterschieden 
werden (Taf. XXI — XXVIII). Die fünfzehn Familien der Phaeodarien, welche in den angeführten vier 
Ordnungen zusammengestellt sind, bieten unter sich wieder so grosse Verschiedenheiten, dass selbst in 
jeder einzelnen Ordnung das Skelet wahrscheinlich wieder polyphyletisch ist. 

Beloid-Skelete. Die Ordnung der Phaeocystinen, welche wir als Phaeodaria palliata allen übrigen 
(Phaeodaria loricata) gegenüberstellen, unterscheidet sich von den letzteren dadurch, dass das Skelet nie- 

2* 



■^2 !• -Der Organismus der Phaeodarien. 

mals eine vollständige Gitterschale bildet, sondern bloss aus einzelnen zerstreuten Stücken zusammen- 
gesetzt ist. Nur bei der kleinen Familie der Phaeodinida (Taf. I, Fig. 1, 2) fehlt das Skelet vollständig. 
Bei den Caimorrhaphida sind die Skelet-Stücke bald cylindrische tangentiale Röhren (Cannobelida, Taf. J, 
Fig. 3—5), bald solide Käppchen oder halbkugelige ]\äpfchen (Catinulida, Taf. XVII, Fig. 8), bald hohle 
Ringe oder kleine abgestutzte Gitter-Pyramiden (Dictyochida, Taf. I, Fig. 9 — 14; Taf. XIV, Fig. 10 — 12). 
Hingegen besteht das Beloid-Skelet bei den Aidacanthida aus grossen cylindrischen radialen Röhren, deren 
Proximal-Enden die äussere Oberfläche der Central-Kapsel berühren, während die Distal-Enden (gewöhn- 
lich mit zierlichen Gabeln oder Dornenkronen bewaffnet) frei über die Aussenfläche des Calymma her- 
vorragen. Letztere ist gewöhnlich ausserdem mit einem spinnwebartigen Mantel aus sehr feinen ver- 
filzten Tangential-Nadeln bedeckt (Taf II— V). 

Gitterkugeln. Die Gitterkugeln oder Sphaeroid-Skelete der Phaeodarien, welche in der Ordnung 
der Phaeosphaeria gewöhnhch vollkommen regelmässig, bisweilen aber auch in modificirter Form ent- 
wickelt sind, zerfallen in zwei Gruppen von sehr verschiedener Structur, von denen jede zwei Familien 
umfasst. Die erste Gruppe (Phaeosphaeria inartimlata) enthält die Familien der Orosphaerida (Taf. VI, VII) und 
der Sagosphaerida (Taf VIII); das Gitterwerk der ersteren besteht aus unregelmässig polygonalen Maschen 
und sehr groben, theilweise hohlen Balken; dasjenige der letzteren hingegen aus dreieckigen Maschen 
und sehr dünnen fadenförmigen Balken; in beiden Familien bildet das ganze Sphaeroid-Skelet ein ein- 
ziges ungegliedertes Stück, wie bei den gewöhnlichen Sphaeroideen. Bei der zweiten Gruppe der Phaeo- 
sphaerien hingegen {Phaeosphaeria articulata) ist die Gitterkugel in ganz eigenthümlicher Weise gegliedert 
und aus hohlen cylindrischen Tangential-Röhren zusammengesetzt, welche in den Knotenpunkten des 
Netzes durch Astral-Septen geschieden sind; diese auffallende Structur characterisirt die beiden Familien der 
Aidosphaerida (Taf IX — XI) und der Cannosphaerida (Taf XII); die gegliederte Gilterkugel der ersteren ist 
einfach und hohl; diejenige der letzteren hingegen durch centripetale Radial-Röhren mit einer einfachen 
CO ncen frischen Innenschale verbunden, die bald solid, bald gegittert und mit einer Hauptöffnung ver- 
sehen ist (entsprechend der Astropyle der eingeschlossenen Central-Kapsel). Da auch bei den Aulo- 
sphaeriden bisweilen hohle centripetale Radial-Röhren von der gegliederten Gitterkugel ausgehen, ist es 
möglich, dass dieselben von Cannosphaeriden abstammen und die ursprüngliche Innenschale verloren haben. 
Eine besondere Eigenthümlichkeit vieler Phaeosphaerien (Oroscena, Sagoscena, Auloscena etc.) besteht darin, 
dass die ganze Oberfläche der Gitterkugel regelmässig mit pyramidalen oder zeltförmigen Erhebungen 
bedeckt ist (Taf. VI, Fig. 4; Taf. VÜI, Fig. 1; Taf. X, Fig. 1). Eine einfache Gitterkugel, ganz ähnlich 
derjenigen der gewöhnlichen Monosphaerida, bildet auch das Skelet 6ev Castancllida {TaLXlll); da dieselbe 
jedoch eine besondere HauptötTnung besitzt, muss sie promorphologisch zu den Cyrtoid- Schalen der 
Phaeogromien gerechnet werden. 

Cyrtoid-Schalen. Die Legion der Phaeogromien zeichnet sich vor den übrigen Phaeodarien durch 
den Besitz von Gitterschalen aus, welche eine verticale Hauptaxe mit zwei verschiedenen Polen zeigen 
(Monaxonia allopola); der obere Pol ist geschlossen und wird als apicaler bezeichnet; der untere besitzt 
eine grosse Oeffnung und wird als basaler unterscliieden. Gewöhnlich sind diese Cyrtoid-Schalen eiförmig, 
kegelförmig oder helmförmig und oft denjenigen der Monocyrtida (oder der monothalamen Cyrtoideen) 
sehr ähnlich. Bisweilen sind sie auch kugelig; bestänchg aber besitzen sie am Basal-Pole der Hauptaxe 
eine grosse Oeffnung zum Austritt der Pseudopodien (Schalen-Mündung). Die cyrtoide Gitterschale be- 
steht bei den Castanelliden aus gewöhnhehem Gittei-werk (Taf. XIII) ; hingegen ist sie bei den Challengeridw 



I. Der Organismus der Phaeodarien. 13 

diatomeen-ar% (Taf. XXIX); bei den Medimttida durch eine eigenthümliche Alveolar-Structur ausge- 
zeichnet (Taf. XVIII— XX). Die Circoporida (Taf. XIV— XVII) und Tuscarorida (Taf. XXX) zeigen eine opake 
porcellan-artige Schale mit Nadel-Structur in fein poröser Grundsubstanz. 

Conchoid-Schaleu. Als Conclwid-Skelete bezeichnen wir die zweiklappigen Gitterschalen, 
welche ausschliesslich den Phaeodaria zukommen; sie characterisiren als solche die Ordnung der Phaeo- 
conchia oder Phaeodaria bivalva, welche drei Familien umfasst: Condiarida (Taf. XXIII — XXV), Coelodendrida 
(Taf. XXI, XXII) und Coelographida (Taf. XXVI— XXVIU). Die beiden Klappen der Gitterschale sind bei den 
Conchariden einfach, halbkugelig oder kahnförmig, während bei den Coelodendriden und Coelographiden 
aus denselben hohle Röhren hervorwachsen, welche sich verzweigen und gewöhnUch ausserhalb durch 
Anastomosen ihrer Aeste eine zweite zweiklappige Gitterschale erzeugen. Bei allen Phaeoconchien sind 
die beiden Klappen der Schale so um die Central-Kapsel gelagert, dass zwischen beiden ein offener Spalt 
bleibt, und in diesen Spaltraum münden die Oeffnungen der Central-Kapsel. Da nun alle diese Phaeodaria 
conchoidea Tripyleen sind, mit den drei typischen Oeffnungen der Central-Kapsel, und da die beiden lateralen 
Nebenöffnungen rechts und links vom aboralen Pol liegen, die unpaare Hauptöffnung dagegen am Oral- 
Pol der Hauptaxe, so ergiebt sich, dass die beiden Schalen-Klappen als dorsale und ventrale zu unter- 
scheiden sind, wie bei den Brachiopoden (— nicht als rechte und linke, wie bei den Muscheln — ). 
Gewöhnlich sind dorsale und ventrale Klappe gleich ; bei einem Theile der Conchariden jedoch sind beide 
constant verschieden. In dieser Famihe greifen auch die beiden Klappen mit ihren freien Rändern in 
einander, ähnhch wie bei den Muscheln und Diatomeen, und zwar sind die Ränder entweder glatt (Con- 
chasmida, Taf XXIII, Fig, 1—6), oder gezähnt (Conchopsida, Taf XXFV, XXV); der feste Klappen- Ver- 
schluss dieser letzteren wird bisweilen sogar noch durch ein besonderes Schlossband verstärkt, und 
zwar verbindet dieses Ligament beide Klappen am Aboral-Pol (Taf XXIII, Fig. 8, 9). Die Gestalt der 
Klappen ist bald mehr halbkugelig, bald mehr kahnförmig, mit einem sagittalen Kiel, 

Dictyose oder Gitterung. Die Gitter-Bildungen der Phaeodahien, welche aus einem carbonischen 
Silicat bestehen, sind im Ganzen nicht so mannigfaltig entwickelt als diejenigen der übrigen Radiolarien, 
zeigen aber mehrere wesentlich verschiedene Typen der Bildung, welche nicht auf einen gemeinsamen 
Ur-Typus der Gitterung zurückführbar sind. Bei einem Theile dieser Legion findet sich einfaches ge- 
wöhnhches Gitterwerk (wie bei den Spumellarien und Nassellarien), mit soüden Gitterbalken ; davon besitzen 
die Castanelliden (Taf. XIII) und Conchariden (Taf XXIII— XXV) meistens reguläre oder subreguläre, kreisrunde, 
bisweilen auch hexagonal umrahmte Maschen ; die Orosphaeriden (Taf VI, VII) grosse irreguläre polygonale 
Maschen mit dicken Balken, die Sagosphaeriden (Taf VIII) grosse dreieckige Maschen mit dünnen, faden- 
förmigen Balken. Die Challengeriden (Taf XXIX) zeichnen sich aus durch ein äusserst zartes und regel- 
mässiges Gitterwerk mit sehr kleinen hexagonalen Poren, ähnlich der Diatomeen -Schale. Die Medusettiden 
(Taf. XVIII— XX) zeigen eine eigenthümliche alveoläre Structur, indem zahlreiche kleine Fächer zwischen zwei 
parallelen Schalen-Platten eingeschlossen sind. Bei den Circoporiden (Taf XIV— XVII) und den Tuscaroriden 
(Taf. XXX) besitzt die porcellan artige opake Schale eine eigenthümUche Caement-Structur, und die Gitter- 
bildungbeschränkt sich meistens auf characteristische Poren-Kränze an der Basis der hohlen Röhren, die aus 
der Schale entspringen. Das eigenthümlichste Gitterwerk zeigt jedoch die gegliederte Schale der Aulo- 
sphaeriden (Taf. IX— XI) und Cannosphaeriden (Taf XII). Bei den ersteren sind die grossen Maschen des 
Gitterwerks meistens subregulär dreieckig, bei den letzteren vieleckig; die Balken sind hohle cyMndrische 
Röhren, mit Gallert erfüllt, und enthalten meistens einen centralen Axenfaden. In jedem Knotenpunkte 
des Gitters, in welchem drei oder mehr tangentiale Röhren zusammentreffen, sind dieselben durch stern- 
förmige Scheidewände oder Astral-Septen getrennt. 



24 !• Der Organismus der Phaeodarien. 

Radial-Stacheln. Die Radial-Stacheln der Mehrzahl der Phaeodarien unterscheiden sich von 
denjenigen der übrigen Radiolarien in sehr auffallender Weise dadurch, dass sie gewöhnlich hohle Röhren 
sind, selten solide Stäbe. In der Regel sind diese Röhren cylindrisch, bisweilen auch schlank spindelförmig 
oder konisch; ihre kieselige Wand ist sehr dünn und ihr Lumen von Gallert erfüllt; häufig verläuft in 
der Axe ein dünner Kieselfaden, und dieser ist in mehreren Familien durch feine transversale Fäden 
mit der Röhrenwand verbunden (Taf. X, Fig. 4, 6 ; Taf. XV, Fig. 6, 7). Durch eine sehr eigenthümliche 
GUederung der hohlen Stacheln ist die merkwürdige Familie der Medusettiden ausgezeichnet (Taf. XVIII bis 
XX). Hier zerfällt jede Röhre durch eine grosse Anzahl von transversalen Scheidewänden in eine Reihe von 
Kammern, und diese communiciren durch eine centrale oder excentrische Oeffnung in jedem Septum, 
sehr ähnhch den Siphonen der gekammerten Cephalopoden-Schalen. Die Zahl und Anordnung der 
radialen Röhren ist bei den meisten Phaeodarien unbestimmt und sehr variabel; nur in sehr wenigen 
Familien ist die Zahl in jeder Art und Gattung constant und die Anordnung regelmässig. Die Medusettida 
gleichen darin den Nassellarien, indem von der Basis der Schale bald drei gleiche Füsse radial divergiren 
(Corl'metta, Taf XVII, Fig. 9), bald vier (Medtiseäa, Taf. XX, Fig. 1—4), bald sechs (Gazcllefta) ; besonders 
ausgezeichnet ist GorgoneHa, bei welcher 6 aufsteigende und 6 absteigende Füsse regelmässig alterniren 
(Taf XIX). Die Tuscurorida (Taf XXX) besitzen gewöhnlich drei oder vier Füsse in gleichem Abstände. 
Hingegen nähern sich die Circoporida (Taf XV — XVII) mehr den Sphaeroideen , indem ihi"e kugelige 
oder regulär-polyhedrische Schale eine bestimmte Zahl von tubulösen Radial-Stacheln trägt, welche in 
gesetzmässigen Abständen von ihren Ecken entspringen: Circoporus mit 6, Circospathis mit 9, Circogonia 
mit 12, CircorrJiegma mit 20 Radial-Röhren. Sehr selten sind die Röhren der Phaeodarien kantig, ge- 
wöhnlich vielmehr stielrund, mehr oder weniger cylindrisch, dagegen sind sie häufig verzweigt oder 
selbst baumförmig verästelt, und durch einen grossen Reichthum der zierlichsten Appendicular-Organe 
ausgezeichnet: kieselige Haare, Borsten, Dornen, Widerhaken, Ankerhaken, Spathillen, Pinsel-Büschel, 
Kränze und dergl. mehr. 

Ontogenie. Die Phaeodarien pflanzen sich wahrscheinlich allgemein durch Bildung von Geissei- 
sporen fort, welche, wie bei den übrigen Radiolarien, aus dem Inhalte der Central-Kapsel entstehen. 
Der grosse Nucleus der letzteren zerföUt bei den reifen Phaeodarien in zahlreiche kleine Kerne, die durch 
wiederholte Theilung die sehr kleinen Nuclei der flagellaten Zoosporen erzeugen. Die Mutter-Kerne der- 
selben sind wahrscheinlich ursprünglich die zahlreichen Nucleoli des primären einfachen Nucleus. Ver- 
muthlich vertheilen sich die letzten Spaltungs-Producte derselben in dem Protoplasma der Central-Kapsel; 
jeder kleinste Nucleus umgiebt sich mit einer geringen Quantität Protoplasma, aus dem ein beweglicher 
Geisselfaden vortritt. Die reifen Geisseisporen sprengen die Central-Kapsel und schwimmen frei im Meere 
umher. Wahrscheinlich verwandeln sie sich in die jungen Phaeodarien auf demselben Wege, wie bei 
den übrigen Radiolarien, indem sie nach einander folgende Stadien durchlaufen: Astasia, Actinophrys, 
Sphaerastnim , Adissa. (Vergl. die allgem. Naturg. der Radiolarien §§ 142—147.) Indessen ist dieser 
hypothetische Entwicklungsgang bisher noch nicht thatsächhch beobachtet. Auch die Bildung der 
Schwärmsporen aus dem Inhalte der Central-Kapsel ist bisher nur bei sehr wenigen Phaeodarien durch 
Beobachtung festgestellt (Aidacantha, Aulosphaera). 

Vermehrung durch Theilung. Nicht selten sind bei Phaeodarien verschiedener Gruppen Zustände 
zu beobachten, welche wohl nur als Stadien spontaner Selbsttheilung gedeutet werden können ; so nament- 
lich bei den Plmeodinida (Taf. I, Fig. 2), Cannorrhaphida (Taf I, Fig. 3, 6) und Aulacanthida (Taf IV, 
Fig. 1 — 3). Der grosse Nucleus zeigt sich hier häufig in der Axe der monaxonen Central-Kapsel ein- 



I. Der Organismus der Phaeodarien. 15 

geschnürt, oder bereits in zwei gleiche Tochterkerne zerfallen, welche in den beiden Seitenhälften der 
Central-Kapsel liegen. Durch weiter gehende Einschnürung (in der IVledian-Ebene) zerfällt dann auch 
die Kapsel selbst in zwei gleiche Hälften, und jede derselben erhält ihren Kern. Zuletzt theilt sich das 
extracapsulare Malacom. Das Verhalten des Skelets, bezüglich die Regeneration seiner beiden Hälften, 
scheint in den verschiedenen Gruppen verschieden zu sein. Bei den Phaeoconchien entspricht jede Thei- 
lungshälfte der Central-Kapsel (oder jede Tochterzelle) einer Klappe der zweiklappigen Schale (dorsalen 
oder ventralen), so dass wahrscheinlich nach erfolgter Trennung jede der beiden Tochterzellen eine 
Schalenklappe von der iWutterzelle behält und sich die andere Klappe durch Regeneration dazu bildet, 
ähnlich wie bei den Diatomeen (Taf. XXIV, Fig. 6). Bei den Tripyleen, oder denjenigen Phaeodarien, 
welche eine HauptöfFnung der Central-Kapsel und zwei laterale Nebenöffnungen besitzen, scheint gewöhn- 
lich jede Tochterzelle eine Parapyle und die Hälfte der Astropyle zu erhalten. (Vergl. Taf. I, Fig. 1 — 6 
und Taf IV, Fig. 1—3, ferner R. Hertwig, 1879, L. N. 8, p. 100, Taf X, Fig. 2, 11.) Das eigenthüm- 
liche Cannorrhaphiden-Genus Catimdiis (Report Lit. Nr. 15, pag. 1553) scheint sich regelmässig durch 
Viertheilung fortzupflanzen (Taf. XVII, Fig. 8); das kugelige Calymma enthält hier gewöhnhch vier 
kreuzständige Central-Kapseln. 

Phylogenie. Die Legion der Phaeodarien unterscheidet sich durch die angeführten beständigen 
Merkmale (die doppelte iVlembran der Central-Kapsel, die Astropyle an deren Oral-Pol, und das extracapsulare 
Phaeodium) so auffällig von den anderen Radiolarien, dass sie unzweifelhaft, phylogenetisch betrachtet, einen 
selbständigen Stamm darstellt. Dieser Stamm hängt nur unten an der Wurzel durch Phaeodina nüt der 
Stammform der Spumellarien, Adissa, zusammen. Der Stamm selbst ist insofern monophyletisch, als 
sich alle Angehörigen desselben ohne Zwang von den skeletlosen Phaeodiniden (Phaeodina, Phaeocolla) 
ableiten lassen. Dagegen sind die Skeletbil düngen der Phaeodarien unzweifelhaft polyphyletisch, 
indem verschiedene Phaeodiniden unabhängig von einander die Skelet-Bildung begonnen und auf sehr 
verschiedenen Wegen ausgeführt haben. 

Ursprung der Phaeodarien. Die Phaeodinida (pag. 1544, Taf I), welche wir naturgemäss als 
die gemeinsame Stammgruppe der Phaeodarien betrachten dürfen, besitzen unter den übrigen Radiolarien 
die nächsten Verwandten wohl in den TImlassicollida; und da diese Familie überhaupt als die gemein- 
schaftliche Stammgruppe aller Radiolarien zu betrachten ist, lassen sie sich von letzteren unmittelbai- 
phylogenetisch ableiten. Die wesentlichen Veränderungen, durch welche die primitiven Phaeodinida aus 
den älteren ThalassicolUda entstanden, sind dreierlei Art, nämhch 1. die Verdoppelung der Membran der 
Central-Kapsel; 2. die Reduction der zahllosen feinen Membran-Poren und die Ausbildung eines Osculum 
am Oral-Pol der Hauptaxe, sowie einer dasselbe verschliessenden Astropyle; 3. die Production eines 
extracapsularen Phaeodium. Das letztere kann vielleicht als einseitige Fortbildung der voluminösen Pig- 
ment-Körper betrachtet werden, welche bei einigen Thalassicollen in der Sarcomatrix sich ablagern. 
Von den beiden bekannten Gattungen der Pluteodiniden steht wahrscheinhch Phaeodina (Taf I, Fig. 2) 
der ursprünglichen Stammform der Phaeodarien näher als Phaeocolla (Taf. I, Fig. 1), da letztere bloss 
die grosse Hauptöffnung der Central-Kapsel (Astropyle) besitzt, erstere aber ausserdem noch ein paar 
Nebenöffnungen (Parapylae). Die hypothetische Stammform (Phaeometra) wird vermuthlich noch eine 
grössere Anzahl von kleinen Parapylen besessen haben (gleich vielen Circoporiden und Tuscaroriden), und 
die Astropyle wird noch wenig von letzteren verschieden gewesen sein. 



16 



I. Der Organismus der Phaeodarien. 
Hypothetischer Stammbaum der Phaeodarien. 



Pliaeoconchia 



Phaeosphaeria 



Aolarida 

Aolonida 



CoeloplegTuida 



CoelothoUda 

Coelographida 



Phaeogromia 



Tuscarorida 



Aulosphaerida 



Sagmarida 
Cannosphaerida 



Conchopsida 



Conchasmida 
Concharida 



Coelodrymida 



Coelodorida 

Coelodendrida 



Oroscenida 



Sagenida 
Sagosphaerida 



Oronida 
Orosphaerida 



Phaeocystlna 



Aulacanthida 

I Cannobelida 



Catinulida 



Dictyochida 



Cannorrhaphida 



\ 



Castanellida 



Concharida 



Fhaeodinida 



Phaeodina 
(Phaeometra) 

Actissa 



Haeckelinida 



Circogonida 



Circoporida 



Gazellettida 



Pharyngellida 



Euphysettida 
Medusettida 



Lithogromida 

Challengerida 



I 
Fhaeodinida 



Fhaeodinida 



Erste Sublegion: Phaeocystlna 
(Phaeodaria palliata) 
I. Ordnung: Phaeocystina 



Zweite Sublegion: Phaeocoscina 
(Phaeodaria loricata) 
II. Ordnung: Phaeosjihaeria 
ni. Ordnung: Phaeogromia 
IV. Ordnung: Phaeoconchia 



I. Der Organismus der Phaeodarien. • 17 

Phaeocystinen und Fhaeocoscinen. Während das Malacom bei allen Phaeodarien in den characte- 
ristischen Merkmalen dieser Legion übereinstimmt und demgemäss einen monophyletischen Ursprung 
derselben anzunehmen gestattet, zeigt dagegen das Skelet in ihren verschiedenen Gruppen eine so man- 
nigfaltige und grundverschiedene Bildung, dass für dieses ein polyphyletischer Ursprung unzweifel- 
haft ist. Verschiedene Plmeodiniden haben unabhängig von einander die Skelet-Bildung begonnen und 
dieselbe nach ganz verschiedenen Richtungen hin weiter geführt. Bei den Phaeocystinen blieb dieselbe 
unvollständig und erschöpfte sich in der Production mannigfaltiger Beloid-Skelete, während die Pliaeo- 
coscinen vollständige Gitterschalen entwickelten. Sowohl die ersteren als die letzteren sind wiederum als 
polyphyletische Gruppen zu betrachten, indem die Skeletformen der verschiedenen Familien nicht ohne 
künstlichen Zwang auf eine gemeinsame Urform zurückzuführen sind. 

Phaeocystinen mit Beloid-Skeleten. Die Ordnung der Phaeocystinen umfasst alle Phaeodarien, 
welche keine vollständige Gitterschale besitzen; demnach gehören hierher erstens die skeletlosen Phaeo- 
diniden (als die gemeinsame Stammgruppe der ganzen Legion) und zweitens die Phaeacanthiden oder die 
Phaeodarien mit Beloid-Skeleten. Die letzteren zerfallen aber wieder in mehrere sehr verschiedene 
Gruppen (mindestens drei oder vier), die höchst wahrscheinlich getrennten Ursprungs sind. Die Aula- 
mnthiden (Taf. II— V) bilden radiale Röhren, welche das Calymma durchsetzen und mit ihrem Proximal- 
Ende die Oberfläche der Central-Kapsel berühren, während ihr Distal-Theil frei hervorragt. Das Skelet 
der Canuorrhaphiden dagegen ist aus vielen getrennten Stücken zusammengesetzt, welche niemals radial 
gestellt sind, sondern entweder tangential an der Oberfläche des Calymma gelagert, oder regellos in 
dessen Gallerte zerstreut. In den drei Subfamilien dieser Familie sind wiederum die einzelnen Skelet- 
Stücke so verschieden, dass sie wahrscheinlich ebenfalls unabhängig von einander entstanden sind: bei 
den Cannobeliden cylindrische Tangential-Röhren (Taf I, Fig. 3 — 5), bei den Catinuliden flache Näpfchen 
oder halbkugelige Käppchen (Taf XVII, Fig. 8), bei den Dictyochiden hohle Ringe, aus denen sich durch 
einseitige Gitterbildung kleine Pyramiden entwickeln (Taf. I, Fig. 9 — 14; Taf XIV, Fig. 7 — 12). 

Phaeosphaerien mit Sphaeroid-Skeleten. Die Ordnung der Phaeosphaerien umfasst diejenigen 
Phaeodarien, welche eine kugelige (selten etwas modificirte) Gitterschale besitzen, ohne die characteristische 
Mündung, welche die Phaeogromien auszeichnet. Sie sind wahrscheinlich von diesen unabhängig ent- 
standen, können jedoch auch von den Castanelliden abgeleitet werden, durch Verlust der ursprünglich 
vorhandenen Schalen-Mündung. Die vier Familien, welche wir unter den Phaeosphaerien unterschieden 
haben, weichen in der Structur ihrer kugeligen Gitterschale wieder so sehr von einander ab, dass ihr 
phylogenetischer Zusammenhang zweifelhaft ist. Bei den Orosphaeriden (Taf VI, VII) und den Sagosphaeriden 
(Taf. VIII) besteht die ganze Gitterschale aus einem Stück und ist nicht gegliedert (ohne Astral-Septen); 
sie ist bei den ersteren sehr derb und massiv, mit dicken, geschichteten Balken und polygonalen Maschen; 
bei den letzteren äusserst zart und zerbrechlich, mit fadenförmigen Balken und grossen dreieckigen 
Maschen. Hingegen zeichnet sich die voluminöse Schale der AulosphaeHden (Taf IX — XI) und der Canno- 
sphaeriden (Taf. XII) durch eine ganz eigenthümliche Gliederung aus; sie ist aus vielen einzelnen cylin- 
drischen Röhren zusammengesetzt, welche tangential gelagert und in den Knotenpunkten durch stern- 
förmige Scheidewände oder Astral-Septen von einander getrennt sind. Die Cannosphaeriden besitzen 
ausserdem eine einfache centrale Cyrtoid-Schale , welche mit der äusseren gegliederten Schale durch 
liohle Radial-Stäbe verbunden ist. Da auch viele Aulosphaeriden Rudimente von solchen centripetalen 

Haeckel, Badiolarien, IV. Tbl. 3 



-Ig 1. Der Organismus der Phaeodarien. 

Radial-Stäben besitzen, ist es möglich, dass die letzteren aus den ersteren durch Verlust der centralen 
Cyrtoid-Sehale entstanden sind; die Bildung dieser monaxonen Schale deutet vielleicht auf Abstammung 
von den Phaeogromien (Castanelliden). 

Phaeogromien mit Cyrtoid-Skeleten. Die Ordnung der Phaeodarien, welche wir als Phaeogromia 
zusammenfassen, enthält zahlreiche und sehr verschiedene Formen, alle übereinstimmend in dem Besitze 
eines Cyrtoid-Skektes, oder einer monaxonen Gitterschale, welche an einem Pole ihrer verticalen Hauptaxe 
eine grosse IVIündung besitzt. Bald sind diese Cyrtoid-Skelete eiförmig oder kegelförmig, bald hnsen- 
förmig oder helmförmig, bald polyhedrisch oder fast kugelig. Obgleich dieselben im Princip sehr ein- 
fach gebaut und denjenigen der Monocyrtiden unter den Nassellarien oft sehr ähnlich sind, ist dennoch 
die Structur ihrer Wand und die Bildung ihrer Apophysen in den verschiedenen Gruppen der Phaeo- 
gromien so abweichend, dass diese Ordnung wahrscheinhch polyphyletisch und ihre Cyrtoid- Schalen un- 
abhängig von einander entstanden sind. Nur bei den Castanelliden (Taf. XIII) besitzt die Schalenwand 
gewöhnhches einfaches Gitterwerk, hingegen bei den Challengeriden (Taf. XXIX) eine äusserst feine Diatomeen- 
Structur, bei den Medusettiden (Taf XVIII— XXVIII) eine eigenthümüche Alveolar-Structur und bei den Circo- 
poriden (Taf. XIV — XVII) und Tuscaroriden (Taf XXX) eine ausgezeichnete Porcellan-Structur (mit Tan- 
gential-Nadeln in poröser Caement-Masse) ; bei den letzteren ist ihre Oberfläche glatt, bei den ersteren 
eigenthümlich getäfelt ; beide Familien haben verschiedene Grundformen. 

Phaeoconchien mit Conchoid-Skeleten. Die Ordnung der Phaeoconchien (Taf XXI — XXVIII) unter- 
scheidet sich nicht nur von allen anderen Phaeodarien, sondern von allen Radiolarien überhaupt durch den 
Besitz einer zweiklappigen muschelähnlichen Gitterschale; die beiden Klappen dieses Conchoid-Skeletes sind 
als dorsale und ventrale zu deuten. Wahrscheinlich sind diese zweiklappigen Schalen selbständige Pro- 
ducte, möglicherweise jedoch auch ursprünglich durch Halbirung einer einfachen sphaeroiden Gitterschale 
entstanden; im ersteren Falle würden die Phaeoconchien direct von den P/iaeo(/»urfeH abstammen, im letzteren 
von den Castanelliden. Die drei Famihen, welche wir unter den Phaeoconchien unterschieden haben, 
stellen wahrscheinlich einen zusammenhängenden Stamm dar, dessen Ausgangs-Gruppe die Conchariden 
sind (Taf. XXIII — XXV). Aus diesen haben sich erst später die Coelodendriden entwickelt (Taf XXI, XXII) durch 
Bildung einer Galea auf dem Gipfel jeder Klappe und Entwickelung von hohlen Piöhren aus diesem Helm. 
Ans den Coelodendriden sind endlich d\e Coelographidm hervorgegangen (Taf XXVI — XX V^III) durch Entwicke- 
lung eines basalen Nasenrohres (Rhinocanna) aus jeder Galea und Bildung eines unpaaren oder paarigen 
Frenulum, welches die Mündung des Nasenrohres mit der Helmspitze verbindet. Sowohl unter den 
Coelodendriden als unter den Coelographiden giebt es zwei verschiedene Subfamilien, von denen die ältere 
(Coelodorida, Coelotholida) freie Aeste der hohlen Radial-Röhren besitzt, hingegen die jüngere {Coelodrymida, 
Coeloplegmida) durch Anastomosen der Röhren-Aeste eine äussere zweiklappige Gitterschale bildet. 

Verbreitung. Die Phaeodarien kommen in allen Meeren der Erde vor und finden sich in grossen 
Schwärmen sowohl an der Oberfläche, wie in den verschiedensten Tiefen des Oceans; jedoch scheint 
die grosse Mehrzahl dieser Legion nur in grösseren Tiefen zu leben, namentUch zwischen 1000 und 4000 
Faden (6000 und 24000 Fuss). Bei weitem am reichsten an Arten scheint die Tropenzone zu sein; 
aber auch die gemässigte Zone, namentlich der südlichen Hemisphäre, enthält zahlreiche Arten. Im 
antarktischen Ocean ist ebenfalls eine ziemliche Anzahl von Arten gefunden, und einzelne von diesen in 
grossen Massen von Individuen. Viele Arten und Gattungen haben eine weite Verbreitung, und nicht 



I. Der Organismus der Phaeodarien. 



19 



wenige sind kosmopolitisch. Zu den häufigsten Phaeodarien der IVleeres-Oberfläche gehören die Dictyochida, 
Aulacanthida, Sagosphaerida, Aidosphaerida, Castanellida, Concharida und Coelodendrida. Dagegen sind characteri- 
Stische Bewohner der Tiefsee die Orosphaerida, Challengerida, Medusetlida, Circoporida und Tuscarorida. 

Statistisch-Chorolog^sche Tabelle. 

(Zahl der beobachteten Arten in den verschiedenen Meeren). 





Phaeo- 


Phaeo- 


Phaeo- 


Phaeo- 




Phaeo- 


Phaeo- 


Phaeo- 


Phaeo- 




cystina 


sphaeria 


gromia 


conchia 




cystina 


sphaeria 


gromia 


conchia 


Mittelmeer . . . 


12 


6 


2 


5 


Kosmopolit . . . 


9 


5 


4 


2 


Nord-Atlantik . . 


11 


7 


13 


6 


Nord-Pacifik . . . 


12 


20 


26 


10 


Trop. Atlantik . . 


14 


12 


29 


10 


Trop. Pacifik . . 


16 


24 


27 


13 


Süd-Atlantik . . 


10 


11 


25 


6 


Süd-Pacifik . . . 


21 


18 


22 


12 


Antarktik . . . 


3 


9 


3 


4 


Indischer Ocean 


4 


9 


8 


5 



Classification der Phaeodarien. Der erstaunliche Zuwachs an neuen und interessanten Formen, 
welchen die Legion der Phaeodarien durch die Entdecliungen des „Challenger" gefunden hat, verleiht 
dieser grossen, vor 28 Jahren noch völlig unbekannten Legion eine ausserordentliche Bedeutung. Die 
merkwürdige Differenzirung und Complication ihrer vielgestaltigen Skelet-Bildungen erwecken zugleich 
ein grosses morphologisches Interesse. In meinem „Report on the Radiolaria coUected by H. M. S. 
Challenger" (1887, pag. 1521 — 1759) habe ich nicht weniger als 84 Genera und 465 Species beschrieben; von 
letzteren waren nur 44 früher bekannt (vollständig nur 17 Arten); die übrigen 421 (oder eigentUch 448) 
Species sind neu. Dieselben vertheilen sich auf 15 Familien und 4 Ordnungen: die Phaeocystinen ent- 
halten in diesem System 15 Genera und 112 Species, die Phaeocoscinen 69 Genera und 353 Species. 
Die Vertheilung derselben auf die 15 Familien zeigt die nachstehende statistische Tabelle. 



Statistische Tabelle der fünfzehn Familien. 



I. Ordnung: 
Phaeocystina. 

15 Genera und 112 Species. 

II. Ordnung: 
Phaeosphaerla. 

22 Genera und 121 Species. 



III. Ordnung : 
Phaeogromla. 

27 Genera und 159 Species. 

rV. Ordnung : 
Phaeoconchia. 

20 Genera und 73 Species. 



1. Phaeodinida 

2. Cannorrhaphida 

3. Aulacanthida 

4. Orosphaerida 

5. Sagosphaerida 

6. Aulosphaerida 

7. Cannosphaerida 

8. Challengerida 

9. Medusettida . 

10. Castanellida . 

11. Circoporida . 

12. Tuscarorida . 

13. Concharida . 

14. Coelodendrida 

15. Coelographida 











Zahl der 


Zahl der 


Genera 


Species 


. • . . 


2 


3 










7 


51 










6 


58 










4 


27 










7 


33 










9 


56 










2 


5 










6 


60 










6 


35 










6 


33 










6 


21 










3 


10 










7 


30 










4 


17 










9 


26 



Summa 



84 



465 



3* 



IL Synopsis der vier Ordnungen und fünfzehn Familien 

der Phaeodarien. 



I. Ordnung. 
Phaeocystina. 

Skelet fehlt oder besteht 
aus einzelnen isolirten 
Stücken. 



Skelet fehlt vollständig 

Skelet beloid, aus vielen zerstreuten Nadeln, Ringen oder Gitter- 
stücken locker zusammengesetzt 

Skelet aus vielen einzelnen Radial-Röhren zusammengesetzt, deren 
Proximal-Enden die Oberfläche der Centralkapsel berühren 



1. Phaeodlnida. 

2. Cannorrhaphida. 

3. Anlacanthida. 



IL Ordnung. 
Phaeosphaeria. 

Skelet eine einfache (selten 
doppelte) Gitterschale, 
meistens kugelig (selten 
ellipsoid oder discoid), 
ohne besondere Schalen- 
Mündung und ohne 
Hauptaxe. 



Gitterschale ungegliedert, 
ohne Astralsepten in 
den Knotenpunkten, aus 
einem einzigen Stück 
von einfachem oder 
spongiösem Gitterwerk 
gebildet. 

Gitterschale gegliedert, 
aus cylindrischen Tan- 
gential-Röhren zusam- 
mengesetzt, welche in 
den Knotenpunkten 
durch Astral-Septen ge- 
trennt sind. 



Gitterwerk robust, mit irregulär poly- 
gonalen Maschen und dicken, theil- 
weise hohlen Balken 

Gitterwerk zart, mit subregulär drei- 
eckigen Maschen und dünnen, soliden, 
fadenförmigen Balken 



Gitterschale ohne cyrtoide Centralschale 

Gitterschale durch innere, centripetale 
Radial -Stäbe mit einer cyrtoiden 
Central-Schale verbunden 



4. Orosphaeiida. 

5. Sagosphaerlda. 

6. Aulosphaerida. 

7. Cannosphaerida. 



III. Ordnung. 
Phaeogromia. 

Skelet eine einfache mo- 
naxone Gitterschale, 
meistens eiförmig (sel- 
tener sphaeroidal), mit 
einer besonderen Mün- 
dung am Basal - Pole 
der verticaleu Hauptaxe. 



Structur der Schalen- 
Wand nicht porcellan- 
artig (ohne feine Na- 
deln in poröser Grund- 
substanz). 



Structur der Schalen- 
Wand porcellanartig 
(mit feinen Nadeln in 
poröser Grundsubstanz). 



Gitterschale mit Diatomeen - Structur 

(mit äusserst feinem und regulärem 

hexagonalen Netzwerk) 
Gitterschale mit Alveolar-Structur (mit 

polyhedrischen Alveolen zwischen zwei 

dünnen parallelen Platten) 

Gitterschale mit gewöhnlichem ein- 
fachen Gitterwerk (weder diatomeen- 
artig noch alveolar) 

Gitterschale kugelig oder polyhedrisch 
mit getäfelter oder grubiger Ober- 
fläche. Peristom nicht vorspringend 

Gitterschale eiförmig oder krugförmig. 
mit glatter Oberfläche. Peristom 
vorspringend .... 



IV. Ordnung. 
Phaeoconehia. 

Skelet eine zweiklappige 
muschelähnliche Gitter- • 
schale ; die beiden 
Klappen getrennt (sel- 
ten durch ein Ligament 
verbunden). 



Die beiden Klappen der Gitterschale (dorsale und ventrale) dick- 
wandig, mit gewöhnlichem Gitterwerk, ohne Helm-Aufsatz und 
ohne Röhren 



Die beiden Klappen der Gitter- 
schale äusserst dünnwandig, 
nur sehr spärlich gegittert, 
jede mit einem konischen 
Helm- oder Kuppel- Aufsatz, 
von welchem divergente Röh- 
ren ausgehen. 



Helm ohne Nasenrohr und ohne 
Frenulum .... 

Helm mit einem basalen Nasenrohr, 
beide verbunden durch ein un- 
paares oder paariges Frenulum 



8. Challengerida. 

9. Medusettida. 
10. Castanellida. 

IL Circoporlda. 
12. Tuscarorida. 



13. Concharida. 

14. Coelodendrida. 

15. Coelographida. 



in. Synopsis der Genera der Phaeodarien. 



1. Familie. Pliaeodinida (Report p. 1543). 



Central-Kapsel mit einer Oeffnung (Astropyle) 

Central-Kapsel mit drei Oeffnungen (einer Astropyle und zwei Parapylen) 



1. Phaeocolla. 

2. Phaeodina. 



3. Familie. Cannorrhaphida (Report p. 1546). 



I. Subfamilie: Cannobelida. 

Skelet-Stücke tangentiale Röhren (cylindrisch oder ' 
spindelförmig). 

II. Subfamilie: Catinulida. 

Skelet-Stücke solide halbkugelige oder napfiormige ' 
Käppchen. 



Röhren einfach, glatt . 
Röhren dornig oder verästelt 



Käppchen entweder flach gewölbt oder halb- 
kugelig, mit kreisrundem Rande 



III. Subfamilie: 
Dictyochida. 

Skelet-Stücke entweder einfache 
Ringe oder Hütchen oder 
Pyramiden, aus dünnen hohlen 
Stäbchen zusammengesetzt 
(oft gegittert). 



Kiesel-Stücke des Skeletes ein- 
fache oder gegitterte Ringe, 
aber nicht abgestutzte Pyra- 
miden. 



Kiesel-Stücke des Skeletes ab- 
gestutzte Pyramiden , mit 
oberem kleinen Apical-Ring 
und unterem grösseren Basal- 
Ring. 



Basal-Ring einfach, ungetheilt, 
nicht gegittert . 

Basal-Ring durch einen Bügel 
getheilt oder gegittert 

Apical-Ring einfach, nicht ge- 
gittert (ein Maschengürtel 
an jedem Stück) . 

Apical - Ring gegittert (zwei 
Maschengürtel an jedem 
Stück) .... 



3. Canndbelos. 

4. Cannorrhaphis. 

5. Catinulus. 

6. Mesocena. 

7. Bictyocha. 

8. Distephanus. 

9. Cannopilus. 



3. Familie. Aulacanthida (Report p. 1569). 



Radial-Tuben einfach, cylindrisch oder spin- ^ Calymma nackt, ohne Mantel von Tangenten-Nadeln 
delförmig, ohne laterale und terminale l Calymma bedeckt mit einem dichten Mantel von 



Aeste. 






verwebten Tangenten-Nadeln 



Radial-Tuben ohne laterale Aeste, aber mit 
einem Quirl von terminalen Aesten. 



"{ 



Eadial-Tuben mit lateralen und mit termi- 
nalen Aesten. 



Terminal-Aeste einfach .... 

Terminal-Aeste gabeltheilig oder verästelt . 

Lateral-Aeste in Quirle oder Verticillen gestellt 
Lateral- Aeste unregelmässig zerstreut, nicht in 



Quirle gestellt 



10. Aulactinium. 

11. Aulacantha. 

12. ÄulograpMs. 

13. Äuloceros. 

14. Aulospathis. 

15. Aulodendron. 



22 



III. Synopsis der Genera der Phaeodarien. 



4. Familie. Orosphaerida (Report p. 1590). 



I. Subfamilie: Oronida. 

Oberfläche der Gitterschale ohne pyramidale 
oder zeltförmige Erhebungen. 



Oberfläche der Schale glatt, ohne Radial-Stacheln 

Oberfläche der Schale bedeckt mit einfachen oder 
ästigen Radial-Stacheln 



16. Orona. 



17. OrospJiaera. 



II. Subfamilie: Oroscenida. 

Oberfläche der Gitterschale bedeckt mit zahl- 
reichen pyramidalen oder zeltförmigen 
Erhebungen. 



Pyramiden frei, nicht durch Geflecht verbunden . 18. Oroscena. 

Pyramiden durch ein lockeres spongiöses Flecht- 
werk verbunden 19. Oroplegma. 



5. Familie. Sagosphaerida (Report p. 1601). 



I. Subfamilie: 
S a g e n i d a. 

Wand der kugeligen Gitter- 
schale nicht spongiös, aus 
einer einfachen Gitter-Platte 
gebildet, mit oder ohne pyra- 
midale Erhebungen. 



Oberfläche der kugeligen Gitter- 
schale ohne pyramidale oder • 
zeltförmige Erhebungen. 



Gitterschale glatt, ohne Radial- 
Stacheln .... 



Radial-Stacheln in den Knoten- 
Punkten des Gitters . 



Oberfläche der kugeligen Gitter 
schale bedeckt mit pyrami 
dalen oder zeltförmigen Er- ' 
hebungen. 



Pyramiden ohne inneren Axen- 
Stab 



Pyramiden mit einem inneren 
radialen Axen-Stab 



20. Sagena. 

21. Sagosphaera. 

22. Sagoscena. 

23. Sagenoscena. 



IL Subfamilie: 
Sagmarida. 

Wand der kugeligen Gitter- 
schale spongiös, mit einem 
lockeren Geflecht von un- 
regelmässig durchwebten 
Aesten. 



Oberfläche der Gitterkugel ohne 1 
pyramidale Erhebungen. \ 



Gitterschale glatt, ohne Radial- 
Stacheln .... 

Gitterschale bedeckt mit Radial- 
^^ Stacheln .... 

Obertehe der GiUertagel .it / «£ £/ScS otr t 

pyramidalen Erhebungen. 



24. Sagmarium. 



25. Sagmidiuni. 



\ nem Büschel von Stacheln . 26. Sagoplegma. 



6. Familie. Aulosphaerida (Report p. 1615). 



I. Subfamilie: 
Aularida. 

ITetz-Maschen dreieckig, meist 
regelmässig oder subregulär. 
Gewöhnlich sechs Tangenten- 
Röhren in jedem Knoten- 
punkte des Netzwerkes ver- 
einigt (daher sechs Astral- 
Septen zwischen denselben). 



Gitterschale kugelig, mit einer 
einfachen Gitterplatte, ohne • 
pyramidale Erhebungen. 



Gitterschale glatt, ohne Radial- 
Stacheln . . . . 

Radial-Stacheln in den Knoten- 
Punkten der Gitterschale . 



Gitterschale kugelig, entweder 
mit pyramidalen Erhebungen 
oder mit spongiöser Wand 
stets mit Radial-Stachel 



and, { 
n. Gi 



f Gitterschale bedeckt mit pyra^ 
midalen oder zeltförmigen 



Erhebungen 

Gitterschale mit spongiöser 
Wand, ohne Pyramiden 



Gitterschale nicht kugelig, ein 
axig, entweder linsenförmig 
oder spindelförmig, mit ein 
facher Gitterplatte. 



/ Schale linsenförmig, mit ver- 
kürzter Hauptaxe (und mit 
Radial-Stacheln) . 



Schale spindelförmig, mit ver- 
längerter Hauptaxe (und mit 
Radial-Stacheln) . 



27. Aularia. 

28. Aulosphaera. 

29. Auloscena. 

30. Auloplegma. 

31. Aulophacus. 

32. Aulatractus. 



HL Synopsis der Genera der Phaeodarien. 



2a 



IL Subfamilie: 
Aulonida. 

Netz-Maschen polygonal (meist 
irregulär). Gewöhnlich drei 
oder vier (selten mehr) Tan- 
genten - Röhren in jedem 
Knoten-Punht. 



Gitterschale kugelig , nicht 
spongiös, mit einfacher Gitter- ■ 
platte. 



Gitterkugel glatt, ohneRadial- 
Stacheln .... 

Radial-Stacheln in den Knoten- 
Punkten der Gitterschale . 



Gitterschale kugelig, mit spon- / Gitterkugel glatt, ohne Radial- 
giöser Wand. | Stacheln . . . . 



33. Äulonia. 



34. Äulastrum. 



35. Äulodictyum. 



7. Familie. Cannosphaerida (Report p. 1637). 

Innere Schale mit solider Wand, ohne offene Poren 36. Cannosphaera. 

Innere Schale gegittert oder siebförmig, mit offenen Poren 37. Coelacantha. 



8. Familie. Challengerida (Report p. 1642). 



I. Subfamilie: Lithogromida. 

Schale ohne Pharynx oder frei innen hinein 
vorspringendes Mundrohr. 



II. Subfamilie: Pharyngellida. 

Schale mit einem Pharynx, oder frei innen 
hinein vorspringenden Mundrohr. 



■ Schale glatt, ohne Peristom-Zähne und ohne Rand- 
stacheln 



Schale mit Peristom-Zähnen, aber ohneRandstacheln 
Schale mit Peristom-Zähnen und mit Randstacheln 

f Schale glatt, ohne Peristom-Zähne und ohne Rand- 
stacheln 

i Schale mit Peristom-Zähnen, aber ohne Randstacheln 
Schale mit Peristom-Zähnen und mit Randstacheln 



38. Lithogromia. 

39. Challengeria. 

40. Challengeron. 

41. Entocannula. 

42. Fharyngella. 

43. Porcupinia. 



9. Familie. Medusettida (Report p. 1663). 



I. Subfamilie: Euphysettida. 

Peristom der Schale mit einem Kranze von . 
drei oder vier Füssen. Gipfel der Schale 
meist mit einem Hern. 



II. Subfamilie: Gazellettida. 

Peristom der Schale mit einem Kranze von 
sechs bis zwölf oder mehr Füssen. Gipfel 
der Schale meist ohne Hörn. 



Drei gleiche Füsse 
Vier gleiche Füsse 
Ein grosser und drei kleine Füsse 

Sechs absteigende Füsse 



Sechs absteigende und sechs alternirende auf- 
steigende Füsse 

Zahlreiche (zehn bis zwanzig oder mehr) abstei- 
gende Füsse 



44. Cortinetta. 

45. Medusetta. 

46. Euphysetta. 

47. Gaselletta. 

48. Gorgonetta. 

49. Polypetta. 



10. Familie. CastaneUlda (Report p. 1677). 



Keine radialen Hauptstacheln zwischen den borstenförmi; 
Beistacheln oder Knotenstacheln. 



igen| 



Peristom glatt 
Peristom gezähnt 



Lange radiale Hauptstacheln 
zwischen den borstenförmigen 
Beistacheln oder Knoten- 
stacheln. 



/ Peristom glatt 
Hauptstacheln einfach, glatt. ^ p^^j^^^^ ^^^^^^^ 



Hauptstacheln verzweigt. 



I Peristom glatt 
\ Peristom gezähnt 



50. Castanarium. 

51. Castanella. 

52. Casianidium. 

53. Castanissa. 

54. Castanopsis. 

55. Castanura. 



24 



III. Synopsis der Genera der PJiaeodarien. 



11. Familie. Circoporida (Report p. 1689). 



I. Subfamilie: 
Circogonida. 

Schale getäfelt oder mit poly- 
gonalen Platten bedeckt, • 
kugelig oder polyhedrisch, 
mit geometrisch bestimmten 
und regelmässig vertheilten 
Radial-Stacheln. 



Schalen-Grundform ein regu- 
läres Octaheder. 

Schalen - Grundform ein sub- 
reguläres Tetradecaheder. 

Schalen - Grundform ein regu- 
läres Icosaheder. 

Schalen - Grundform ein regu- 
läres Dodecaheder. 

Schalen - Grundform ein sub- 
reguläres Polyheder. 



Sechs Radial-Stacheln 



Neun Radial-Stacheln 



Zwölf Radial-Stacheln 



Zwanzig Radial-Stacheln 



24—40 oder 
Stacheln 



mehr Radial- 



II. Subfamilie: 
Haeckelinida. 



{Schale mit Grübchen bedeckt, aber nicht getäfelt, kugelig, mit 
variabler Zahl und Vertheilung der Radial-Stacheln 



56. Circoporus. 

57. Circospathis. 

58. Circogonia. 

59. Circorrhegma. 

60. Circostephanus. 

61. Haeckeliana. 



13. Familie. Tuscarorida (Report p. 1702). 

Drei aborale Radial-Füsse in gleichem Abstand 62. Tuscarora. 

Vier aborale Radial-Füsse in gleichem Abstand 63. Tuscarusa. 

Ein einziger terminaler Fuss am Aboral-Pol 64. Tuscaridium. 



13. Familie. Concharida (Report p. 1710). 



I. Subfamilie: 
Conchasmida. 

Freie Seitenränder der beiden 
Klappen glatt, ohne Zähne. 



II. Subfamilie: 
Conchopsida. 

Freie Seitenränder der beiden 
Klappen gezähnt, mit einer * 
Zahn-Reihe; die Zahn-Reihen 
der beiden Klappen greifen 
in einander. 



Klappen ohne Sagittal-Kiel, 
halbkugelig oder leicht zu- ■ 
sammengedrückt. 



Aboral-Schloss ohne Hörn 

Aboral-Schloss mit einem Hörn 
Paar .... 



Klappen ohne Sagittal - Kiel, 
halbkugelig oder leicht von 
beiden Seiten zusammen- 
gedrückt. 



Klappen mit einem scharfen 
Sagittal-Kiel, stark zusam- 
mengedrückt, kahnförmig. 



Aboral-Schloss ohne Hörn 

Aboral-Schloss mit einem Hörn 
Paar. Kein Gipfel-Horn 

Aboral-Schloss mit einem Hörn 
Paar. Ein Gipfel-Horn 

Aboral-Schloss ohne Hörn 

Aboral-Schloss mit einem Hörn 
Paar .... 



65. Concharium. 

66. Conchasma. 

67. Conchellium. 

68. Conchidium, 

69. Conchonia. 

70. Conchopsis. 

71. Conchoceras. 



14. FamlUe. Coelodendrida (Report p. 1728). 



I. Subfamilie: Coelodorida. 

Dichotome Aeste der hohlen radialen Röhren fehlen 
oder bleiben frei, ohne Anastomosen. 



Röhren einfach, nicht verzweigt 



72. Coelodoras. 



Röhren gabeltheilig oder dichotom verzweigt 73. Coelodendrum. 



II. Subfamilie: Coelodrymida. 

Dichotome Aeste der hohlen radialen Röhren 
anastomosiren und bilden eine äussere zwei- 
klappige Gitterschale. 



Aeussere Schale mit einer einfachen Gitter- 
Platte 74. Coelodrymus. 

Aeussere Schale mit spongiösem Flechtwerk 75. Coelodasea. 



III. Synopsis der Genera der Phaeodarien. 



25 



15, Familie. Coelographida (Report p. 1739) 
I. Subfamilie: Coelotholida. 



Nasenrohr jeder Klappe mit zwei paarigen lateralen 
Frenula. Distal-Enden der dichotomen Röhren 
frei, ohne Anastomosen; daher ein äusseres 
Gabel-Dickicht, aber kein zweiklappiger äusserer 
Gitter-Mantel. 



Acht paarige Grili'el (vier an jeder Klappe) 
Zwölf paarige GrifiFel (sechs an jeder Klappe) 
Sechzehn paarige Griffel (acht an jeder Klappe) 



II. Subfamilie: 
Coeloplegraida. 

Nasenrohr jeder Klappe mit 
einem unpaaren sagittalen 
Frenulum. Die Distal-Enden 
der dichotomen Röhren ana- 
stomosiren und bilden da- 
durch einen zweiklappigen 
äusseren Gitter-Mantel. 



Mantel mit sechs Griffeln. 



Mantel mit acht Griffeln. 



Mantel mit zehn Griffeln. 



/ Ein unpaarer und zwei paarige 
^ Griffel an jeder Klappe 

/ ZweiTunpaare und zwei paarige 
^ Griffel an jeder Klappe 

( Ein unpaarer und vier paarige 
1^ Griffel an jeder Klappe 



/ Zwei unpaare und vier paarige 
I Griffel an jeder Klappe 

{Ein unpaarer und sechs paarige 
Griffel an jeder Klappe 

Mantel mit serh/ehn Griffpln / Zwei unpaare und sechs paarige 
Mantel mit sechzehn t^nüeln. ^ q^jj^^j ^^ .^^^^ g-j^pp^ 



Mantel mit zwölf Griffeln. 



Mantel mit vierzehn Griffeln. 



76. Coelofholus. 

11. Coelothauma. 

78. Coelothamnus. 

79. Coelographis. 

80. Coelospathis. 

81. Coelodecas. 

82. CoelosUjlus. 

83. Coeloplegma. 

84. Coelagalma. 



Naeckel, Sadiolarien, IV. Thl. 



IV. Catalog der Phaeodarien. 

Vollständiges Verzeichniss der bekannten Phaeocystinen und Phaeocoscinen nach dem 

System vom Jahre 1884. 

* vor dem Namen einer Species bedeutet, dass dieselbe schon früher beschrieben war; alle anderen Species 
sind neu. 

Die Zahl hinter dem Species-Namen giebt die Seite des Challenger-Reports an, auf welcher ihre Beschreibung 
zu finden ist. Hinter der Zahl steht die Angabe des Fundorts; die ÄbJcürsungen sind nachstehend erläutert. 

Zuletzt folgt die Angabe der Abbildung der betreffenden Species (vergl. die nachstehende Erklärung der Buch- 
staben). Die erste (fette) Zahl giebt die Nummer der Tafel, die siveite Zahl hingegen die Figur an. Diejenigen Arten, 
von denen bloss Beschreibung, aber keine Abbildung existirt, sind mit — bezeichnet. 



Verzeichniss der Abkürzungen. 

A. Fundorte der Species (Dritte Spalte). 

(Vergl. §§ 226 bis 243 des Challenger-Reports). 



Auf. = Antarktischer Ocean (vergl. p. 228, Note D). 

Arkt. = Arktischer Ocean (vergl. § 228, Note C). 

AU. = Atlantischer Ocean (vergl. § 231). 

IV. Atl. = Nord - Atlantischer Ocean (nördlich vom 
Wendekreis). 

T. Atl. = Tropisch-Atlantischer Ocean (zwischen den 
Wendekreisen). 

S. Atl. := Süd-Atlantischer Ocean (südlich vom Wende- 
kreis). 

Ind. = Indischer Ocean (vergl. § 230). 

Med. = Mittelmeer (vergl. § 231, Note D). 

Pac. = Pacitischer Ocean (vergl. § 229). 



N. Pac. ^ Nord-Pacifischer Ocean (nördlich vom Wende- 
kreis). 

T. Pac. = Tropisch-Pacifischer Ocean (zwischen den 
Wendekreisen). 

€. Pac. = Central-Pacifischer Ocean (zwischen Station 
265 und 274 des Challenger, vergl. § 237). 

S. Pac. = Süd-Pacifischer Ocean (südlich vom Wende- 
kreis). 

Hosni. = Kosmopolitisch (in allen drei Oceanen, dem 
Atlantischen, Indischen und Pacifischen). 

P. Barb. = Fossil in Barbados (Miocaen) vergl. § 242, 
Note A). 

F. Med. = Fossil im Tertiär-Gebirge der Mittelmeer- 
Küste (vergl. § 242, Note B). 

P. Tert. = Fossil im Tertiär-Gebirge (vergl. § 242). 



Verzeichniss der Abkürzungen. 

B. Litteratur-Nachweise (Vierte Spalte). 

(Vergl. über die einzelnen Litteratur-Nummern die erste Seite.) 



B. L == BüTSCHLi, 1882, Zeitschr. für wiss. Zool. Bd. 36. 
L. N. 11. 

E. B. = Ehrenbeeg, 1875, Polycystinen von Barbados. 
L. N. 4. 

E. Jl. = Ehrenbeeg, 1854, Mikrogeologie. L. N. 4. 

E. T. = Ehrenberg, 1872, Polycystinen der Meeres- 

Tiefgründe. L. N. 3. 
H. C. = Haeckel, 1887, Report on the Radiolaria 

collected by H. M. S. Challenger. L. N. 19. 



H. 1. == Haeckel, 1862, Monographie der Radiolarien. 

L. N. 2. 
1. IV. = John Murray, 1884, Narrative of the Cruise 

of H. M. S. Challenger. L. N. 14. 
M. P. = John Murray, 1876, Challengerida. Prelimi- 

nary Reports etc. L. N. 5. 
R. H. = Richard Heetwig, 1879, Der Organismus der 

Radiolarien. L. N. 8. 
\». T. = Wyville Thomson, 1877, The Atlantic. 

L. N. 6. 



IV. Catalog der Phaeodarien. 



27 



Erste Sublegion: Phaeoeystiiia pag. 1542. 
I. Ordnung: Piloidea pag. 1542. 
Familie: l'haeodinida pag. 1543. 



I. 

1. Phaeocolla 

primordialis 

2. Phaeodina 

tripylea 
caunopylea 



1544 

1544 C. Pac. 
1545 

1545 Med. 

1546 T. Atl. 



H. C. 101, 1 

H. C. 101, 2 

— 



2. Familie: Caunorrhaphida pag. 1546. 
2 A. Subfamilie I: Cannobelida pag. 1551. 



3. Canuobelos 

* cavispicula 

calymmata 

thalassoplancta 

4. Cannorrhaphis 

spinulosa 
lampoxanthium 
lappacea 
spathillata 



1551 
1551 
1551 

1551 T. Atl. 
1552 

1552 X. 
1552 S. 
1552 C. P. 
1552 Ind. 



Med. 
C. P. 



P. 
P. 



H. M. 3, 10-13 
— 
— 

H. C. 101, 3, 4 

— 

— 

H. C. 101, 5 



2 B. Subfamilie II: Catiuulida pag. 1553. 

Catinulus 1553 

quadrifidus 1553 S. A. H. C. 117, 8 

catillum 1553 S. A. — 

lopadium 1553 Tr. A. — 

2 C. Subfamilie III: Dictyochida pag. 1554. 



ß. Mesocena 

* circulus 
annulus 

* diodoii 

* triangula 

* quadrangula 

* elliptica 
pentagona 
hexagona 

* octogona 

* bisoctona 

stellata 
7. Dictyocha 

* navicula 

* quadrata 

* pons 

* triommata 

* tripyla 
medusa 

* staurodon 

* fibula 

* messauensis 

* epiodon 
Stapedia 
rhombus 

S. Distephanus 

* crux 

* mesophthalmus 

* stauracanthus 
asteroides 

* pentasterias 

* speculura 

* ornamentum 

* aculeatus 



1554 
1555 
1555 
1555 
1555 
1555 
1556 
1556 
1556 
1557 
1557 

1557 
1557 
1559 
1559 
1559 
15.59 
156U 
1560 
1560 
1561 
15G1 
1561 
1561 
1562 
1562 
1563 
1563 
1564 
1564 
1564 
1565 
1565 
1565 



F.B.F.M.t E. M. 19, 44 



T. Atl. 
F. B. t 
F. M. t 
N. A. 
F. M. t 
F. B. t 
Med. 
C. P. 
F. B. t 

C. P. 



— 

E. M. 33, XV, 18 

E. M. 22, 41 

- 

E. M. 30, I, 44 

— 

— 

E. M. 20, I, 49 

E. M. 35 A, XVIII, 

9, 10 
H. C. 101, 9 



K. F. T. t E. 
N.A.F.B.t 
F. M. t E. 
C. P. F. M. t E. 
F. M. t E. 
C P. H. 
T. A. F. B. t E. 
F. B. t E. 
Med. Atl 
F. T. t 
Kosm. 
N. A. 



M. 20, I, 43 

M. 21, 40 
M. 33, XV, 11 
M. 19, 38 
C. 101, 13, 14 
M. 18, 58 
M. 18, 54 
M. 12, 3—6 
M. 18, 55 
C. 101, 10-12 



T.A.F.M.t E. M. 18, 56 
C.P.F.M.f E. M. 22, 43 
F. T. t E. M. 33, XV, 10 
C. P. — 

K. F. T. t E. M. 18, 61 
K. F. T. t E. M. 18, 57 etc. 
F. M. t E. M. 22, 49 
Atl. Med. F. E. M. 22, 48 etc. 
M. F. B. t 



* Sirius 1566 
Corona 1566 

* octonarius 1566 

* octogonius 1567 
diadenia 1567 

9. Canuopilus 1567 

* superstructus 1568 
diplostaurus 1568 

* calyptra 1568 
hemisphaericus 1569 
cyrtoides 1569 



N.Atl.F.T.f E. M. 18, 59 
N. P. H. C. 114, 7-9 

K. F. M. t E. M. 22, 50 
Antarct. E. M. 21, 8 
S. P. — 



F. M 
T. P. 
F. M. f 
N. Atl. 
C. P. 



t 



E. M. 22, 45 
H. C. 114, 10 
E. M. 19, 39 
— 
H. C. 114, 11, 12 



it. Familie; Aulacaiitliida pag. 1569. 
3 A. Subfamilie I: Aulactinida pag. 1573. 



10. Aulactinium 
actinastrum 
actinelium 
actinosphaerium 



1573 

1574 S. P. 

1574 S. P. 

1574 Antarct. 



H. C. 101, G, 7 
H. C. 101, 8 

— 



3 B. Subfamilie II: Aulographida pag. 1574. 



11. Aulacautha 1574 

scolymantha 1575 

tubulosa 1575 

spinosa 1575 

caunulata 1576 

clavata 1576 

laevissima 1576 

12. Aulographis 1576 

paudora 1577 

bovicornis 1577 

taumorpha 1577 

triglochin 1578 

cruciata 1578 

ancuiata 1578 

stellata 1578 

penicillata 1578 

pistillum 1579 

triaena 1579 

martagou 1579 

flamniabunda 1579 

gemmascens 1580 

flosculus 1580 

furcula 1580 

triangulum 1580 

tetrancistra 1581 

he.xancistra 1581 

polyancistra 1581 

asteriscus 1581 

dentata 1582 

pulvinata 1582 

tripentas 1582 

verticillata 1582 

serrulata 1582 

candelabrum 1583 

13. Auloceros 1583 

furcosus 1583 

trigeminus 1584 

capreolus 1584 

cervinus 1584 

elegaus 1584 

dicranaster 1585 

spathillaster 1585 

arborescens 1585 

14. Aulospathis 1586 

bifurca 1586 

trifurca 1586 



Kosm. H. M. 2, 1, 2 

C. Pac. - 

N. P. H. C. 105, 4 

S. P. H. C. 105, IG 

S. Atl. — 

N. Atl. — 

Kosm. H. C. 103 

S. Atl. H.C.103, 12— 14 

N. P. H. C. 103, 16 

C. P. H. C. 103, 17 

S. Atl. H. C. 103, 25 

S. Atl. H. C. 103, 21 

Ind. H. C. 103, 23 

N. Atl. — 

N. Atl. H. C. 105, 6 

S. P. H. C. 105, 8 

S. Atl. H. C. 105, 7 

S. P. H. C. 105, 9 

T. A. H. C. 105, 11 

N. A. H. C. 105. 10 

N. P. H. C. 103, 10, 11 

S. P. H. C. 103, 15 

S. P. H. C. 103, 22 

N. P. H. C. 103, 18, 19 

T. Atl. — 

S. Atl. H. C. 103, 24 

N. Atl. H. C. 103, 20 

S. P. H. C. 103, 26 

S. P. H. C. 105, 13 

S. P. H. C. 105, 12 

N. P. H. C. 103, 27 

S. P. H. C. 103, 1 

N. P. H. C. 102, 2—6 

N. A. H. C. 102, 7 

S. P. H. C. 102, 8 

S. Atl. H. C. 102, 9, 10 

Ind. H. C. 102, 1 

N. Pac. H. C. 105, 14, 15 

S. A. H. C. 102, 12 

S. P. H. C. 102, 11, 13 

S. P. H. C. 104, 1—5 

S. P. H. C. 104, 6, 7 



28 



IV. Catalog der Phaeodarien. 



quadrifurca 


1587 S. Pac. 


— 




21 


Sagosphaera 


1606 






polymorpha 


1587 S. Pac. 


H.C. 104, 10-13 




trigonilla 


1607 


Kosm. 


— 


diodon 


1587 N. Pac. 


— 






penicilla 


1607 


Antarct. 


H. C. 108, 10 


triodon 


1587 N. P. 


H. C 


104, 8 




verticilla 


1607 


N. Pac. 


— 


tetrodon 


1588 N. P. 


H. C 


104, 9 




furcilla 


1607 


S. P. 


H. C. 108, 11 


hexodon 


1588 T. P. 


- 






coronilla 


1608 


C. P. 


— 


furcata 


1588 C. P. 


— 




22. 


Sagoscena 


1608 






variabilis 


1588 C. P. 


H.C. 104, 14-17 




castra 


1608 


S. P. 


H. C. 108, 1 


15. Aulodendron 


1588 








tentorium 


1608 


S. P. 


H. C. 108, 6 


antarcticum 


1589 Antarct. 


H. C. 


105, 5 




praetorium 


1609 


C. P. 


H. C. 108, 7 


pacificum 


1589 S. P. 


H. C. 


105, 2 




pellorium 


1609 


Antarct. 


H. C. 108, 5 


australe 


1589 S. P. 


H. C. 


105, 3 




cruciarium 


1609 


N. P. 


— 


atlanticum 


1589 S. A. 


- 






debilis 


1609 


C. P. 


— 


indicum 


1590 Ind. 


H. C. 


105, 1 


23. 


* gracilis 
fragilis 
Sagen oscena 


1609 
1610 
1610 


Med. 
Kosm. 


R. H. 9, 4 

— 


Zweite Sublegioii: Phaeocoscina Das. 


1590. 




stellata 


1610 


S. A. 


H. C. 108, 3 












ornata 


1610 


Antarct. 


H. C. 108, 4 












penicillata 


1611 


Antarct. 


H. C. 108, 10 


II. Ordnung 


Phaeosphaeria 


pag. 1590. 




coronata 


1611 


N. P. 


— 












spathillata 


1611 


Arct. 


— 


4. FamiUe 


Orospliaerida pag. 


1590. 






cruciata 

5 B. Subfamilie 


1611 
II: S 


C. P. 
agmarid 


- 
a pag. 1612. 


4 A. Subfamilie I: Oronida 


pag. 1593. 


24. 


Sagmari um 


1612 






16. Orona 


1593 








spongodictyum 


1612 


S. Atl. 


H. C. 108, 2 


maxima 


1594 C. P. 


H. C. 


107, 5 




plegniosphaerium 


1612 


Tr. Atl. 


H. C. 108, 14 


robusta 


1594 C. P. 


— 






trigonizon 


1612 


Med. 


H. M. 26, 4—6 


crassissima 


1594 S. P. 


H. C. 


107, 7 


25. 


Sagmidium 


1613 






17. Orosphaera 


1594 








unicorne 


1613 


Antarct. 


— 


hastigera 


1595 C. P. 


— 






tricorne 


1613 


C. P. 


— 


spinigera 


1595 N. Atl. 


— 






crucicorne 


1613 


N. P. 


H. C. 108, 9 


fusigera 


1595 N. P. 


— 






quadricorne 


1614 


S. P. 


H. C. 108, 12 


foveolata 


1595 C. P. 


— 






multicorne 


1614 


Ind. 


— 


serpentina 


1595 S. P. 


H. C. 


106, 1 


26. 


Sagoplegma 


1614 






horrida 


1596 S. P. 


H. C. 


106, 2 




pyramidophora 


1614 


N. P. 


— 


clavigera 


1596 C. P. 


- 






scenophora 


1615 


N. P. 


H. C. 108, 13 


ramigera 


1596 S. Atl. 


— 














furcata 
confluens 


1596 Ind. 
1596 T. A. 


— 
— 






6.' Familie: 


Aulosphacrida pag 


1615. 


arborescens 


1597 S. A. 


H. C. 


106, 3 




6 A. Subfamilie I: Aularida 


pag. 1620. 


4 B. Subfamilie II: Oroscenid 


a pag. 


1597. 


27. 


Aularia 


1621 






18. Oroscena 


1597 








ternaria 


1621 


C. P. 


H. C. 111, Fig. 2 


Gegenbauri 


1597 C. P. 


H. C. 


106, 4 




tubularia 


1621 


S. P. 


- 


Mülleri 


1598 C. P. 


H. C. 


107, 8 




trigonaria 


1621 


N. P. 


— 


Cuvieri 


1598 S. P. 


H. C. 


107, 6 


28. 


Aulosphaera 


1622 






Baerii 


1598 N. P. 


H. C. 


107, 4 




* trigonopa 


1622 


Kosm. 


H. M. 10, 4 


Wolffii 


1598 Ind. 


— 






flexuosa 


1622 


N. Atl. 


— 


Huxleyi 


1599 N. A. 


H. C. 


13, 1 




diodon 


1623 


S. Atl. 


— 


Darwinii 


1599 T. A. 


— 






triodon 


1623 


N. P. 


H. C. 109, 8 


Duncanii 


1599 S. A. 


- 






tetrodon 


1623 


S. P. 


— 


19. Oroplegma 


1599 








polyodon 


1623 


C. P. 


— 


diplosphaera 


1600 C. P. 


H. C. 


107, 1 




verticillata 


1624 


S. P. 


— 


spinulosum 


1600 C. P. 


— 






spathillata 


1624 


S. P. 


H. C. 109, 7a 


velatum 


1600 T. A. 


~ 






cruciata 


1624 


Med. N. Atl 


. H. C. 109, 10 


spongiosum 


1601 N. P. 


H. C. 


107, 3 




* elegantissima 


1624 


Med. 


H. M. 11, 5, 6 


giganteum 


1601 T. A. 


H. C. 


107, 2 




bisternaria 
dendrophora 


1624 
1625 


Antarct. 
C. P. 


H. C. 109, 11, 12 
H. C. 109, 1, 2 


5. Familie: 


Sagospliaerida pag. 


1601. 






sceptrophora 
spathophora 


1625 
1625 


C. P. 
N. P. 


H. C. 109, 3, 4 

— 


5 A. Subfamilie I: Sagenida 


pag. 1605. 




bifurca 
trifurca 


1626 
1626 


N. P. 
N. P. 


— 

H. C. 109, 9 


20. Sagena 


1605 








quadrifurca 


1626 


Ind. 


— 


ternaria 


1606 Kosm. 


H. C. 


108, 8 




multifurca 


1626 


Arct. 


— 


pertusa 


1606 C. P. 


— 






coronata 


1626 


T. Atl. 


— 


triangula 


1606 S. Atl. 


— 






unduiata 


1627 


N. P. 


H. C. 109, 6 


crucifera 


1606 Med.N.At 


1.0 — 






spinosa 


1627 


C. P. 


H. C. 109, 5 



IV. Catalog der Phaeodarien. 



29 



29. 


Auloscena 


1627 




cyrtodon 


1649 


S. Pac. 


— 






mirabilis 


1628 C. Pac. 


H. C. 110, 1, 2 


Sloggetti 


1649 


T. Atl. 


H. C. 


99, 4 




spectabilis 


1628 Antarct. 


H. C. 110, 8, 9 


Harstoni 


1650 


N. Pac. 


M. N. 


A, 14, 14a 




pyramidalis 


1628 Tr. Atl. 


— 


Campbelli 


1650 


S. Atl. 


M. N. 


A, 9 




tentorium 


1628 N. P. 


H. C. 110, 6 


Thomsoni 


1650 


S. A. 


M. N. 


A, 2 




verticillus 


1629 S. Atl. 


H. C. 110, 10, 11 


bidens 


1650 


C. P. 


— 






penicillus 


1629 Antarct. 


H. C. 110, 3 


Havergalli 


1651 


S. P. 


M. N. 


A, 13, 13a 




flammabunda 


1629 N. P. 


H. C. 110, 4 


elephas 




Ind. 


— 






gigantea 


1629 C. P. 


H. C. 110, 7 


Maclearei 


1651 


S. A. 


M. N. 


A, 3 




arboretum 


1629 Ind. 


— 


tridens 


1651 


N. A. 


— 






serrata 


1630 S. P. 


H. C. 110, 5 


trigona 


1652 


S A. 


M. N. 


A, 3b 


30. 


Auloplegma 


1630 




trifida 


1652 


S. P. 


— 






perplexum 


1630 N. P. 


H. C. 111, 8 


quadridens 


1652 


C. P. 


— 






spongiosum 


1631 N. P. 


H. C. 111, 9 


Bromleyi 


1652 


N. P. 


H. C. 


99, 3 


31. 


Aulophacus 


1631 




Wildii 


1653 


T. A. 


H. C. 


99, 2 




lenticularis 


1631 Ind. 


H. C. 111, 5a 


Aldrichii 


1653 


N. P. 


M. N 


A, 4 




amphidiscus 


1631 Ind. 


H. C. 111, 5b 


Murrayi 


1653 


N. P. 


H. C. 


99, 1 


32. 


Aulatractus 


1632 




40. Challengeron 


1653 










fusiformis 


1632 T. Atl. 


H. C. 111, 6 


monodon 


1654 


C. P. 


— 






diploconus 


1632 N. Atl. 


H. C. 111, 7 


cochlear 


1654 


Ind. 


— 






fusulus 


1632 N. Atl. 


— 


diodon 


1654 


S. P. 


H. C. 


99, 6 




ellipsoides 


1633 S. Atl. 


— 


Pearceyi 


1654 


Antarct. 


H. C. 


99, 7 










Swirei 


1654 


Antarct. 


M. N. 


A, 11 




6 B. 


Aulonida pag. 1633. 


triodon 


1655 


N. P. 


— 




33. 


Aulouia 


1633 




Balfourii 


1655 


N. A. 


M. N 


A, 10 




tetragonia 


1633 Antarct. 


— 


golfense 


1655 


N. A. 


— 






pentagonia 


1634 S. P. 


— 


Richardsii 


1655 


Antarct. 


H. C. 


99, 8 




hexagonia 


1634 T. Atl. 


H. C. 111, 1 


Fergusonii 


1656 


Tr. P. 


H. C. 


99, 9 




metagonia 


1634 Ind. 


— 


Tizardii 


1656 


S. A. 


M. N 


A, 7 




polygonia 


1634 Kosm. 


— 


triangulum 


1656 


N. P. 


H. C. 


99, 10 


34. 


Aulastrum 


1634 




bisternum 


1657 


Ind. 


— 






monoceros 


1635 T. A. 


— 


heptacanthum 


1657 


T. Atl. 


— 






dichoceros 


1635 Antarct. 


— 


Crosbiei 


1657 


C. P. 


H. C. 


99, 11 




dendroceros 


1635 N. P. 


H. C. 111, 4 


Buchanani 


1657 


T. Atl. 


H. C. 


99, 12 




triceros 


1635 T. A. 


H. C. 111, 3 


Channeri 


1658 


N. P. 


M. N. 


A, 12 




trichoceros 


1636 S. P. 




Moseleyi 


1658 


N. P. 


H. C. 


99, 14 




tetraceros 


1636 S. A. 


— 


Bethelli 


1658 


N. P. 


M. N 


A, 6 




peutaceros 


1636 Ind. 


— 


bathybium 


1658 


T. P. 


— 






polyceros 


1636 C. P. 


— 


Johannis 


1659 


N. A. 


— 




35. 


Aulodictyum 


1637 




Carpenterii 


1659 


T. A. 


M. N. 


A, 8 




hydrodictyum 


1637 Antarct. 


— 


ciliatum 


1659 


N. P. 


— 












Willemoesii 


1659 


N. P. 


H. C. 


99, 13 




7. Familie: 


Caunosphaeriila pag 


1637. 


Wyvillei 


1660 


Tr. Atl. 


H. C. 


99, 15 


36. 


Cannosphaera 
atlantica 


1640 
1640 T. A. 


H. C. 113, 5, 6 


8 B. Subfamilie 11 


: Pharyngell 


ida pag. 1660. 




antarctica 


1640 Antarct. 


H. C. 113, 1-3 


41. Entocanuula 


1660 










pacifica 


1641 C. P. 


H. C. 113, 4 


circularis 


1661 


N. P. 


- 




37. 


Coelacantha 


1641 




subglobosa 


1661 


S. P. 


— 






* aDchorata 


1641 Med. 


R. H. 9, 2 


infundibulum 


1661 


S. A. 


H. C. 


99, 19 




mammillata 


1641 S. Atl. 


— 


hirsuta 
42. Pharyngella 
monoceros 


1661 
1661 
1662 


N. A. 
Tr. A. 


H. C. 


99, 20 




III. Ordnung: Phaeogromia pag. 1642. 


gastrula 


1662 


N. A. 


H. C. 


99, 18 










invaginata 


1662 


Tr. A. 


— 






8. Familie 


; Challeugerida pag. 


1642. 


gastraea 
43. Porcupinia 


1662 
1662 


S. A. 


H. C. 


99, 17 




8 A. Subfamilie I: Lithogromida pag. 1647. 


aculeata 
cordiformis 


1663 
1663 


Tr. A. 

S. A. 


— 
H. C. 


99, 16 


38. 


Lithogromia 
silicea 


1647 

1647 N. A. 


H. C. 99, 22 


•J. Familie: 


üednsettida pag. 


1663. 






diatomacea 


1647 T. Atl. 


H. C. 99, 21 


44. Cortinetta 


1667 










lenticula 


1647 S. A. 


— 


tripodiscus 


1667 


C. P. 


H. C. 


117, 9 


39. 


Challengeria 


1648 




cortiniscus 


1667 


C. P. 


— 






* Naresii 


1648 Kosm. 


M. N. A. 1-ld 


45. Medusetta 


1667 










xiphodon 


1648 Tr. Atl. 


— 


codonium 


1668 


T. Atl. 


H. C. 


130, 1 




sigmodon 


1649 N. P. 


— 


tiara 


1668 


N. A. 


— 






tritonis 


1649 N. A. 


H. C. 99, 5 


minima 


1668 


S. A. 


— 






pyramidalis 


1649 S. A. 


— 


quadrigata 


1668 


N. P. 


H. C. 


130, 2 



,30 



IV. Catalog der Phaeodarien. 





tetranema 


1669 


T. Atl. 


H. C. 


130, 3 




Maclearei 


1688 S. Atl. 


- 




spiralis 


1669 


C. Pac. 


— 






Fergusonii 


1688 N. Atl. 


— 




craspedota 


1669 


N. Pac. 


H. C. 


130, 4 


55. 


Castanura 


1688 




46. 


Euphysetta 


1669 










Tizardii 


1689 T. Atl. 


H. C. 113, 4 




staurocodon 


1670 


T. A. 


H. C. 


118, 2 




Havergalli 


1689 Ind. 


— 




hybocodou 


1670 


T. A. 


— 






Swirei 


1689 N. Pac. 


— 




amphicüdon 


1670 


S. A. 


H. C. 


118, 3 




Carpenteri 


1689 S. A. 


— 


47. 


Gazelletta 


1670 


















hexauema 
macronema 


1671 
1671 


Kosm. 
C. P. 


H. C. 
H. C. 


130, 5 

130, 7, 8 




11. Familie 


Circoporida pag. 


1689. 




orthonema 
cyrtonema 


1671 
1671 


C. P. 

N. A. 


H. C. 

H. C. 


130, 10 
130, 9 




11 A. Subfamilie I: Circogonic 


ia pag. 1694. 




furcata 


1672 


T. P. 


— 




56. 


Circoporus 


1694 






bifurca 


1672 


S. P. 


H. C. 


130, 6 




sext'urcus 


1694 S. P. 


M. P. 34, 5 




penicillata 


1672 


C. P. 


— 






hexastylus 


1695 C. P. 


H. C. 117, 4 




pectinata 


1672 


N. A. 


— 






characeus 


1695 S. P. 


— 




pinnata 


1672 


S. A. 


— 






sexfuscinus 


1695 T. A. 


H. C. 115, 1—3 




Studeri 


1673 


S. A. 


H. C. 


130, 15 




octahedrus 


1695 S. P. 


H. C. 117, 6 




Schleinitzii 


1673 


T. A. 


H. C. 


130, 11, 12 


57. 


Circospathis 


1696 






trispathilla 


1673 


N. P. 


H. C. 


130, 13 




furcata 


1696 S. A. 


H. C. 115, 4—6 




robusta 


1673 


C. P. 


H. C. 


130, 14 




novena 


1696 S. A. 


H. G. 117, 3 




dendronema 


1674 


N. P. 


H. C. 


120, 16 




tetradeca 


1697 S. A. 


— 




melusina 


1674 


S. P. 


H. C. 


118, 1 




tetrodonta 


1697 S. A. 


— 


48. 


Gorgonetta 


1674 








58. 


Circogonia 


1697 






mirabilis 


1674 


T. A. 


H. C. 


119, 1—4 




icosahedra 


1698 T. A. 


H. G. 117, 1 




geryonia 


1675 


Ind. 


- 






dodecacantha 


1698 T. A. 


H. G. 115, 8, 9 




carmarina 


1675 


S. P. 


— 




59. 


Circorrbegma 


1698 






bisenaria 


1675 


C. P. 


— 






dodecahedra 


1699 Ind. 


H. G. 117, 2, 2a 


49. 


Polypetta 


1676 








60. 


Circostephanus 


1699 






polynema 


1676 


C. P. 


— 






coronarius 


1699 S. P. 


H. G. 116, 3 




alveolata 


1676 


S. P. 


- 






sexagenarius 


1700 S. P. 


— 




tabulata 


1677 


C. P. 


H. C. 


116, 2 




polygonarius 


1700 S. P. 


— 




mammillata 


1677 


N. P. 


H. C. 


116, 1 




11 B. Subfamilie II: Haeckelinida pag. 1700. 




10. Familie 


: Castauellida nasr. 


1677. 




61. 


Haeckeliana 


1700 










«. t-i 








porcellana 


1701 S. P. 


H. G. 114, 6 


50. 


Castauarium 


1681 










maxima 


1701 T. A. 


H. G. 114, 5 




Darwinii 


1681 


S. A. 


- 






lamarckiana 


1701 S. A. 


H. C. 114, 4 




Hookeri 


16S2 


Ind. 


— 






* murrayana 


1702 C. P. 


M. P. 34, 6 




Lyellii 


1682 


C. P. 


— 






goetheana 


1702 N. P. 


H. C. 114, 3 




Lubbockii 


1682 


T. A. 


— 






darwiniana 


1702 N. P. 


H. C. 114, 1, 2 


51. 


Huxleyi 
Castanella 


1682 
1682 


S. P. 


— 






12. Familie 


Tiistarorida pag 


1702. 




Wyvillei 


1683 


N. P. 


H. C. 


113, 6 


62. 


Tuscarora 


1706 






Tbomsonii 


1683 


S. P. 


- 






bisternaria 


1706 G. P. 


H. G. 100, 1 




Campbellii 


1683 


C. P. 


— 






Murrayi 


1706 S. P. 


H. G. 100, 2 




Sloggettii 


1683 


T. A. 


- 






Wyviliei 


1707 S. P. 


H. G. 100, 3 




Balfourii 


1683 


N. P. 


— 






tetrabedra 


1707 T. A. 


H. C. 100, 4 




Chaniieri 


1684 


N. A. 


— 






tubulosa 


1707 N. P. 


H. C. 100, 5 




Horstonü 


1684 


S. A. 


— 






)orceilana 


1708 S. A. 


M. N. A, 18 


52. 


Castanidium 


1684 










3elknapii 


1708 S. P. 


M. N. A, 15 




Willemoesii 


1684 


C. P. 


— 




63. 


Tuscarusa 


1709 






Wildii 


1684 


S. P. 


— 






medusa 


1709 N. P. 


H. G. 100, 7 




Buchanani 


1685 


T. A. 


H. C. 


113, 7 


64. 


Tuscaridium 


1709 






Murrayi 


1685 


N. A. 


H. C. 


113, 5 




cygueum 


1709 N. P. 


M. N. A, 20 




Aldrichii 


1685 


C. P. 


— 






lithornithium 


1710 N. P. 


H. C. 100, 8 




Bromleyi 


1685 


Ind. 


— 














Bethellii 


1685 


N. P. 


— 














Moseleyi 


1686 


T. A. 


H. C 


113, 2 




IV. Ordnung: 


Fhaeoconchia 


pag. 1710. 


53. 


Castanissa 


1686 


















Challengeri 


1686 


T. Atl. 


H. C 


113, 1 




1». Famili< 


;: Concbarida pag. 


1710. 




Pearceyi 


1686 


S. A. 


— 








I^ O 






Richardsii 


1687 


N. A. 


— 






13 A. Subfamilie I: Conchasmida pag. 1716. 




Crosbiei 


1687 


N. P. 


— 














Macleanei 


1687 


T. P. 


— 




65. 


Concharium 


1716 






Hoylei 


1687 


N. P. 


— 






bivalvum 


1717 N. Atl. 


H. C. 123, 2 


54 


Castanopsis 


1687 










nucula 


1717 S. Atl. 


H. G. 133, 3 




Naresii 


1688 


T. A. 


H. C 


113, 3 




diatomeum 


1717 T. A. 


H. C. 123, 1 



IV. Catalog der Phaeodarien. 



31 





bacillarium 


1718 T. Atl. 


H. C. 123, 4 
















fragilissimum 


1718 Med. 


— 






14 B. Subfamilie 11: Coelodr 


ymida pag. 1737. 


&&. 


Conchasma 


1718 






74. 


Coelodrymus 


1737 








radiolites 


1719 Antarct. 


H. C. 123, 5 






ancoratus 


1738 


S. P. 


H. C. 131, 9, 10 




sphaerulites 


1719 Autarct. 


H. C. 133, 6 






lappulatus 


1738 


S. P. 


— 




hippurites 


1719 Antarct. 


— 






echiuatus 


1738 


S. P. 


— 




13 B. Subfamilie II: Conchopsi 


da pag. 1719. 




75. 


Coelodasea 
ramosissima 


1738 
1739 


Med. 


H. M. 13, 4 


67. 


Conchellium 
tridacna 
hippopus 


1720 

1720 N. Pac. 

1720 C. P. 


H. G. 133, 7 

— 






spongiosa 


1739 


T. A. 


— 


68. 


Conchidiuui 
terebratula 


1721 
1721 C. P. 


H. C. 134, 1, 


2 




15. Familie: 


Coelog 


raphida 


pag. 1739. 




thecidium 
rhynchonella 


1721 S. P. 

1722 N. P. 


H. C. 134, 6 
H. C. 134, 3 






15 A. Subfamilie I:»Coeloth 


olida pag. 1748. 




dimerelia 


1722 N. P. 


— 




76. 


Coelotholus 


1748 








leptaena 


1722 C. P. 


H. C. 134, 4, 


5 




octonus 


1749 


S. P. 


H. C. 132, 1, 2 




argiope 


1722 T. A. 


H. C. 134, 7- 


-9 




cruciatus 


1749 


S. P. 


— 




magasella 


1723 Ind. 


- 






ancoratus 


1749 


Ind. 


- 




productum 


1723 N. A. 


— 




77. 


Coelothauma 


1750 






69. 


Conchonia 


1723 








duodenum 


1750 


S. P. 


H. C. 133, 2-5 




diodon 


1723 T. A. 


H. C. 134, 10- 


12 


78. 


Coelothamnus 


1750 








triodon 


1724 C. P. 


H. C. 134, 13, 


14 




bivalvis 


1751 


N. A. 


H. C. 133, 6-9 




tetrodon 


1724 Ind. 


— 






* Davidoffii 


1751 


Med. 


B. Z. 31, 1-5 


70. 


Conchopsis 


1724 








sedecimalls 


1751 


S. P. 


— 




orbicula 


1725 S. A. 


H. C. 135, 3 






maximus 


1752 


C. P. 


— 




compressa 


1725 N. P. 


H. C. 135, 7, 


8 














carinata 
leuticula 


1725 S. A. 

1726 C. P. 


H. C. 133, 8 
H. C. 133, 9 






15 B. Subfamilie II: Coeloplegmida pag. 17.52. 




pilidium 


1726 S. A. 


H. C. 135, 9 




79. 


Coelographis 


1752 








aspidium 


1726 N. P. 


H. C. 135, 1, 


2 




regina 


1752 


S. P. 


H. C. 136, 1 




navicula 


1727 S. P. 


H. C. 136, 4- 


-6 




sagittella 


1753 


C. P. 


— 


71. 


Conchoceras 


1727 








hexastyla 


1753 


N. P. 


— 




caudatum 


1727 T. A. 


H. C. 134, 15 






gracillima 


1753 


Med. 


H. M. 33, 2, 3 




cornutum 


1728 T. A. 


H. C. 134, 16 




80. 


triangulum 
Coelospathis 


1753 
1754 


S. P. 


— 




14. FamUie: 


Goeliidniilriila pag 


1728. 






ancorata 


1754 


S. P. 


H. C. 138, 1-7 




14 A. Subfamilie I: Coelodorida pag. 1733. 






octostyla 
octodactyla 


1754 
1755 


C. P. 

N. P. 


H. C. 138, 8 
H. C. 138, 9 


72. 


Coelodoras 


1733 






81. 


Coelodecas 


1755 








hexagraphis 


1734 C. P. 


— 






sagittaria 


1755 


T. A. 


H. C 136, 2 




octographis 


1734 C. P. 


— 






decastyla 


1755 


C. P. 


— 


73. 


Coelodendrum 


1734 








pentagona 


1756 


S. A. 


— 




* ramosissimum 


1735 Kosm. 


H. M. 13, 1, 


2 


82. 


Coelostylus 


1756 








spinosissimum 


1735 T. A. 


H. C. 131, 7 






bisenarius 


1756 


Ind. 


H. C. 136, 3 




i'urcatissimum 


1735 Kosm. 


H. C. 131, 1- 


-4 




flabellatus 


1757 


N. P. 


— 




bifurcum 


1735 N. P. 


— 




83. 


Coeloplegma 


1757 








* gracillimum 


1736 Med. 


H. M. 33, 1 






murrayanum 


1757 


N. A. 


H. C. 137, 1 




lappaceum 


1736 S. P. 


— 






tritonis 


1758 


N. A. 


H. C. 137, 2—13 




cervicorne 


1736 S. A. 


H. C. 131, 8 






tetradecastylum 


1758 


T. A. 


— 




digitatum 


1736 Ind. 


— 






atlanticum 


1758 


S. A. 


— 




Üabellatum 


1737 N. P. 


H. C. 131, 6 




84. 


Coelagalma 


1759 








serratum 


1737 C. P. 


H. C. 131, 5 






mirabile 


1759 


C. P. 


H. C. 136, 4 



TAFEL I. 



PHAEODARIA. 

(Plate 101 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOCYSTINA. 



Familien der PHAEODINIDA, C ANNORRHAPHID A und AULAC ANTHIDA. 



Uaechel , Radiolarim IV. Thl. 



TAFEL I. 

(Plate 101 der Challenger-Eadiolarien.) 

FamiUen: PHAEODINIDA, CANNORKHAPHIDA imd AULACANTHIDA. 

Vergrösserung 

Pig. 1. Phaeocolla primordialis, n. sp 300 

Die Central-Kapsel isolirt. Ihre äussere doppelt conturirte Membran zeigt nur eine Oeffinung, mit 
Strahlendeckel und Küssel. Die zarte innere Membran ist von der ersteren durch einen hellen 
Zwischenraum getrennt und umschliesst feinkörniges Protoplasma mit hellen Yacuolen. Der sphäroidale 
Nucleus enthält viele unregelmässig geformte Nucleoli. 

Fig. 2. Phaeodina tripylea, n. sp • • 300 

Eine Central-Kapsel in Theilung begriffen, mit zwei elliptischen Kernen, deren Nucleoli netzartig 
verbunden sind. Jede Tochterzelle erhält eine Parapyle (oben) und eine Hälfte der Astropyle (unten). 
Der Eüssel der letzteren ist bereits getheilt. 

Fig. 3. CannorrJiaphis spinulosa, n. sp. 100 

Das alveolenhaltige Calymma ist mit einem Mantel von tangentialen Nadeln umgeben. In dem 
dunkeln Phaeodium sind zwei helle Central-Kapseln sichtbar, jede mit zwei Kernen. (Vermehrung 
durch wiederholte Zweitheilung.) 

Fig. 4. Cannorrhaphis spinulosa, n. sp. 300 

Eine einzelne röhrenförmige Tangential-Nadel. 

Fig. 5. Cannorrhaphis spathillata, n. sp 300 

Eine einzelne röhrenförmige , Tangential-Nadel. 

Fig. 6. Aulactinium actinastrum, n. sp. ............. 100 

Der einzellige Körper im Meridian-Schnitt. Das alveolenhaltige Calymma ist von radialen Eöhren 
durchsetzt, deren Proximal-Enden [die Oberfläche der sphäroidalen Central-Kapsel berühren. Die 
Astropyle der letzteren ist von den Pigmentkömem des Phaeodium überlagert. Oberhalb der beiden 
Kerne sind die beiden Parapylen der Central-Kapsel sichtbar. 

Fig. 7. Aulactinium actinastrum, n. sp. 300 

Eine einzelne Eadial-Röhre. 

Fig. 8. Aulactinium actinelium, n. sp. . . 2(X) 

Eine einzelne Radial-Eöhre. 

Fig. 9. Mesocena stellata, n. sp. . . . , 600 

Ein einzelnes Eingstück des Skelets. 

Fig. 10. Dictyocha sfapedia, n. sp 3(X) 

Der vollständige einzellige Organismus, in Ceylon nach dem Leben gezeichnet. Die kugelige Central- 
Kapsel (in der Mitte) zeigt unten die Astropyle (vom Phaeodium überlagert), oben die beiden Para- 
pylen; ihr centraler Kern enthält zahlreiche Nucleoli. Die Oberfläche des alveolenhaltigen Calymma 
lässt zahlreiche Pseudopodien ausstrahlen und ist mit zerstreuten, steigbügelförmigen Kiesel-Körperchen 
bedeckt. 

Fig. 11. Dictyocha stapedia, n. sp 800 

Ein einzelnes steigbügelfdrmiges Kiesel-Körperchen. 

Fig. 12. Dictyocha stapedia, n. sp 800 

Ein Zwillings-Stück des Skelets, aus zwei verbundenen steigbügelförmigen Kiesel-Körperchen zu- 
sammengesetzt. 

Fig. 13. Dictyocha medusa, n. sp 8(X) 

Ein einzelnes Kiesel-Körperchen des Skelets, von der Seite gesehen. 

Fig. 14 Dictyocha medusa, n. sp ■ • 800 

Ein einzelnes Kiesel-Körperchen des Skelets, von oben gesehen. 



PHAEODARIA TAF 



TheVoyafii- «F li M ,S"Ghallc;n|cr 



Radiolaria PI 101 




ElbckciyACiliöcKOtl 



liGdlsch J- 



•_' PHAEODINA, :! :• CANNORRHAPHIS^ (1 ü, AULACTINIUM, 
!1, MESOCENA, 10 1+. DICTYOCHA. 



TAFEL II. 

PHAEODARIA. 

(Plate 102 der Challenger-Radiolarien.) 
Ordnung der PHAEOCYSTINA. 



Familie der AULACANTHIDA. 



5* 



TAFEL n. 

(Plate 102 der Challenger-Eadiolarien.) 

Familie : AULACANTHIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Äuloceros elegans, n. sp 80 

Der Tollständige einzellige Organismus, in Ceylon nach dem Leben gezeichnet. Die rothe Central- 
Eapsel enthält einen grossen sphäroidalen Nucleus mit vielen Nucleoli, und zeigt oben die Astropyle, 
unten die beiden Parapylen. Sie ist grösstentheils von dem grünen Phaeodium eingeschlossen. Das 
voluminöse Calymma ist mit Alveolen angefüllt und an der Oberfläche mit einem Mantel von feinen 
hohlen Tangential-Nadeln bedeckt. Die Radial-Röhren, welche das Calymma durchsetzen, berühren mit 
ihren Proximal-Enden die Oberfläche der Central-Kapsel, während ihr Distal-Ende verzweigt ist. Ueber 
die Zweig-Enden und zwischen den Röhren treten die Pseudopodien frei hervor. 

Figg. 2 — 6. Äuloceros furcosus, n. sp 100 

Distal-Enden verschiedener Radial-Röhren. 

Fig. 7. Äuloceros trigeminus, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 8. Äuloceros capreolus, n. sp. 200 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Figg. 9, 10. Äuloceros cervinus, n. sp 300 

Distal-Enden von zwei einzelnen Radial-Röhren. 

Fig 12. Äuloceros spathillasfer, n. sp. 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Figg. 11, 13. Äuloceros arborescens, n. sp 300 

Distal-Enden von zwei einzelnen Radial-Röhren. 



FHAEODARIA. TAF, E, 



The Voyage o!' lijVl.S. "Challongp r 




AULOCERA. 



TAFEL III. 

PHAEODAKIA. 

(Plate 103 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOCYSTINA. 



Familie der AUIACANTHIDA. 



TAFEL m. 

(Plate 103 der Challenger-Kadiolarien.) 
FamUie: AULACANTHIDA. 

Vergrösserung^ 

Fig. 1. Aulographis eandelabrum, n. sp. 100 

Stück eines Radial-Schnittos durch den einzelligen Körper. c die vollständige Central-Kapsel, 
e äussere Membran derselben, i innere Membran, o Astropyle (Hauptöffnung), u die beiden Para- 
pylen (Nebenöffnungen). v Vaouolen. n Nucleus. / Nucleolus. Das gezeichnete Stück des Calymma 
enthält in der unteren Hälfte das Phaeodium (/»), in den oberen Alveolen (a), aussen den Mantel der 
feinen Tangential-Nadeln (s). f Pseudopodien, r sieben Eadial-Köhren, jede mit einem Quirl von 
Endästen. 

Figg. 2 — 9. Aulographis pandora, n. sp. 100 

Distal-Enden verschiedener Radial-Röhren eines Individuums, die grosse Variabilität dieser Art 

zeigend. 
Fig. 10. Aulographis furcula, n. sp ^0 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Eöhre. 
Fig. 11. Aulographis furcula, n. sp. 400 

Distal-Ende einer einzelnen Eadial-Eöhre. 

Fig. 12, 13. Aulographis hovicornis, n. sp 200 

Distal-Enden von zwei einzelnen Radial-Röhren. 

Fig. 14. Aulographis hovicornis, n. sp 200 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 
Fig. 15. Aulographis triangulum, n. sp 200 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Eöhre. 

Fig. 16. Aulographis taumorpha, n. sp 300 

Distal-Enden von zwei einzelnen Radial-Röhren. 

Fig. 17. Aulographis iriglochin, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Figg. 18, 19. Aulographis hexancistra, n. sp 300 

Distal-Enden von zwei einzelnen Radial-Röhren. 

Fig. 20. Aulographis dentata, n. sp. 200 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 21. Aulographis ancorafa, n. sp 300 

Distal-Enden von zwei einzelnen Radial-Röhren. 

Fig. 22. Aulographis tetrancistra, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 23. Aulographis stellata, n. sp. 300 

Fig. 23 a — c. Distal-Enden von drei Radial-Röhren (a und b rudimentär, c völlig entwickelt). 

Fig. 24. Aulographis asteriscus, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 25. Aulographis cruciata, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 26. Aulographis pulvinafa, n. sp 400 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 27. Aulographis serrulata, n. sp 400 

Distal-Ende einer einzelnen Raditd-Röhre. 



PHAEOÜARIA. TAF, H 



TheVoyagc ol' U.M. S.'Challcnacr 



Katliolana PI. 103._ 
18. 




AULOGRAPHIS. 



TAFEL IV. 

PHAEODARIA. 

(Plate 104 der Challenger-Radiolarien). 



Ordnung der PHAEOCYSTINA. 



Familie der AUL ACANTHIDA. 



TAFEL IV. 

(Plate 104 der Challenger-Eadiolarien). 
FamUie: AÜLACANTHIDA. 

Vergrösserunj 

Fig. 1, Aulospathis bifurca, n. sp. 50 

Ein vollständiges, in Glycerin vortrefflich conservirtes Exemplar, mit zwei Central-Kapseln und 
eiförmigem alveolenhaltigem Calymma; die Oberfläche des letzteren ist mit feinen Tangential-Nadeln 
bedeckt und von starken gabelförmigen Radial-Eöhren durchbrochen. 

Fig. 2. Aulospathis hifurca, n. sp. 100 

Die isolirte Central-Kapsel eines anderen Exemplars, von dunkeln Körnern des Phaeodium umgeben. 
e äussere, i innere Membran, o Astropyle (Hauptöffnung), u die beiden Parapylen (Nebenöfiiiungen). 
c Vacuolen im Protoplasma, n Nucleus. / Nucleoli. 

Fig. 3. Aulospathis hifurca, n. sp 80 

Zwei Central-Kapseln eines anderen, in Selbsttheilung begriffenen Exemplars. Buchstaben wie in Fig. 2. 

Fig. 4. Aulospathis hifurca, n. sp 100 

Eine einzelne fladial-Röhre. 

Fig. 5. Aulospathis hifurca, n. sp 200 

Distal-Theil einer einzelnen Eadial-Röhre, mit einigen Luftbläschen erfüllt. 

Fig. 6. Aulospathis trifurca, n. sp. 200 

Distal-Theil einer einzelnen Eadial-Röhre, mit einigen Luftbläschen erfüllt. 

Fig. 7. Aulospathis trifurca, n. sp. 200 

Distal-Theil einer einzelnen Radial-Röhre, mit einigen Luftbläschen erfüllt. 

Fig. 8. Aulospathis triodon, n. sp. . . . • 100 

Eine einzelne Radial-Eöhre. 

Fig. 9. Aulospathis tetrodon, n. sp. 200 

Distal-Theil einer einzelnen Eadial-Röhre, mit einigen Luftbläschen erfüllt. 

Figg. 10 — 13. Aulospathis polymoipha, n. sp. 400 

Distal-Enden von vier Radial-Eöhren, mit verschiedenen Spathillen-Formen. 

Figg. 14 — 17. Aulospathis variahilis, n. sp 400 

Distal-Enden von vier Radial-Röhren, mit verschiedenen Spathillen-Formen. 



PHAEODARIA, TAF. IV, 



\'iivii'jc iil'H.M.S. "Chnllenö'pr 



Radiolaria. PI. 104. 




BJjiJKcliJena.Liihü^r 



AULOSPATHIS 



TAFEL V. 

PHAEODARIA. 

(Plate 105 der Challenger-Radiolarien.) 
Ordnung der PHAEOCYSTINA. 



Familie der AULACANTHIDA. 



Jlaechel , Radiolarien IV. Thl. 



TAFEL V. 

(Plate 105 der Challenger-Radiolarien.) 

FamUie: AULACANTHIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Äulodendron indicum, n. sp 200 

Eine einzelne Kadial-Rölire. 

Fig. 2. Äulodendron pacificum, n. sp 400 

Distal-Hälfte einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 3. Äulodendron australe, n. sp 300 

Eine einzelne Radial-Eöhre. 

Fig. 4. Aulacantha spinosa, n. sp. 300 

Distal-Hälfte einer einzelnen Radial-Köhre. 

Fig. 5. Äulodendron antarcticum, n. sp. 300 

Eine einzelne Radial-Röhre. 

Fig. 6. Aulographis pistillum, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 7. Aulographis martagon, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 8. Aulographis triaena, d. sp. 80 

Eine einzelne Radial-Röhre. 

Fig. 9. Aulographis flammabunda, n. sp. 100 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 10. Aulographis ßoscula, u. sp. 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 11. Aulographis gemmascens, n. sp. 100 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 12. Aulographis verticillata, ii. sp. . . 400 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 12 a. Grundriss desselben Distal-Endes, von der Spitze gesehen, mit vier Kränzen von je fünf 
Aesten. 

Fig. 13. Aulographis tripentas, n. sp 30ü 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 13 a. Grundriss desselben Distal-Endes, von der Spitze gesehen, mit vier Kränzen von je fünf 
Aesten. 

Fig. 14. Auloceros dicranaster, ii. sp 400 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 

Fig. 15. Auloceros dicranaster, ii. sp 200 

Dasselbe Distal-Ende, in der terminalen Tangential-Fläche gesehen. 

Fig. 16. Aulacantha cannulata, n. sp 300 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röiire. 



PHAEODARIA, TAF. V. 



The Voy ageot'Ü^M.S. Chiilleii^ei 



Kadiolaria PI. lOT). 




i.Eaecisi aiid A.S'Jscii.Del 



1-5. AULODEN DRON . ü-lö. A U LO G R A PH I S . IG. AU LAC A NTH A . 



TAFEL VI. 

PHAEODARU. 

(Plate 106 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOSPHAERIA. 



Familie der OROSPHAERIDA. 



M 



6* 



TAFEL VI. 

(Plate 106 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: OßOSPHAERIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Orosphaera serpentina, n. sp 50 

Die ToUständige Gitterschale, nach Entfernung eines Theiles der Kadial-Stacheln. 

Fig. 2. Orosphaera horrida, n. sp . 50 

Die vollständige Gitterschale, nach Entfernung eines Theiles der Radial-Stacheln. 

Fig. 3. Orosphaera arborescens, n. sp. (vel Orotliamnus arborescens) 50 

Die vollständige Gitterschale, nach Entfernung eines Theiles der Eadial-Stacheln. 

Fig. 4. Oroscena gegenbauri, n. sp. 50 

Die vollständige Gitterschale, mit allen Radial-Stacheln. 



PHAEODARIA TAF VT 



TIie\Vif'jfS.M.S .'rhallenger: 










I(;i(linl;in,-i PI. II Kl. 



M. 



7'. 



V 



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T'ifJJiÄ -=v»> ■'^Ä^'^ \ ^^i. -^ ^41 ;,'ffl p.>; " 









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i4r«^ 



I JJipiQ^Pi^ 






I / 







E.Haedcel andA.CJtsch.Del 



J^ütsdiJena.Miiigr. 



l.'i.ORONIA, ;;. OROTHAMNUS, i.OROSCENA 



TAFEL VII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 107 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOSPHAERIA. 



Familie der OROSPH AEßlDA. 



TAFEL VII. 

(Plate 107 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: OROSPHAERIDA. 

VergrösseruDg' 

Fig. 1. Oroplegma diplosphaera, n. sp 50 

Die vollständige Gitterschale, mit ihrem äusseren spongiösen Mantel. 

Fig. 2. Oroplegma giganteum, n. sp. 200 

Ein kleines Stück des spongiösen Gitterwerks. 

Fig. 3. Oroplegma spongiosum, n. sp. ............. . 50 

Ein pyramidaler Aufsatz der inneren Gitterschale, mit einem Radial-Stachel auf der Spitze. 

Fig. 4. Oroscena baerii, n. sp. 100 

Ein pyramidaler Aufsatz der inneren Gitterschale, mit einem Eadial-Stachel auf der Spitze. 

Fig. 5. Orona maxima, n. sp. 300 

Ein kleines Stück des spongiösen Gitterwerks; die engen Axen-Canäle der Gitterbalken sind theilweise 
mit Luft gefüllt. 

Fig. 6. Oroscena cuvieri, n. sp. .............. . 50 

Ein einzelner Radial-Stachel. 

Fig. 7. Orona crassissima, n. sp 300 

Ein einzelner Balken des Gitterwerks, mit grubiger Oberfläche. 

Fig. 8 (oben in der Mitte). Oroscena muelleri, n. sp 50 

Ein einzelner Radial-Stachel. 



PHAEODARIA TAF VH. 



TJie\nvHüciil'IJ,M.S;C)ialleudi,i.." 



Radiülaria P1.1U7. 



1 v\ / ^■:''f 




JEBjBcW and A Giliscli, 



1 :i.OROPLEGMA 4-;0R0SCENÄ 



TAFEL VIII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 108 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOSPHAERIA. 



Familie der SAGOSPHAERIDA. 



TAFEL VIII. 

(Plate 108 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie : SAGOSPHAERtDA. 

Vergrösseruiig 

Fig. 1. Sagoscena castra, n. sp 50 

Die Hälfte der Gitterschale (in der Mitte die kugelige Central-Kapsel, mit dunkel durch Carmin 
gefärbtem Kern, vom Phaeodium umgeben). 

Fig. 2. Sagmarium spongodictyum, n. sp. . . . 50 

Die Hälfte der Gitterschale. 

Fig. 3. Sagenoscena stellata, d. sp. 300 

Theil einer Gitter-Pyramide der Schale, mit einem Axenstabe, der in einen gekrönten ßadial-Stachel 
verlängert ist. 

Fig. 4. Sageyioscena ornata, ii. sp. 300 

Theil einer Gitter- Pyramide der Schale, mit einem Axenstabe, der in einen gekrönten Radial-Stachel 
verlängert ist. 

Fig. 5. Sagoscena pellorium, n. sp. 300 

Eine Gitter-Pyramide der Schale. 

Fig. 6. Sagoscena tentorium, n. sp. . 100 

Ein Stück der Gitterschale, mit acht Pyramiden. 

Fig. 7. Sagoscena praetorium, n. sp 400 

Distal-Theil einer Gitter- Pyramide. 

Fig. 8. Sagena ternaria, n. sp 400 

Eine dreieckige Masche der einfachen Gitterkugel. 

Fig. 9. Sagniidium crucicorne, n. sp 400 

Ein Knotenpunkt der Gittersohale, mit drei divergenten Stacheln. 
Eig. 9 a. Ein einzelner kreuzförmiger Wirtel eines Eadial-Stachels. 

Fig. 10. Sagosphaera penicilla, n. sp 400 

Ein Knotenpunkt der Gitterschale, mit einem Radial-Stachel. 

Fig. 11. Sagosphaera furcilla, n. sp. 300 

Zwei Knotenpunkte der Gitterschale. 
Fig. 1 1 a. Distal-Ende eines Stachels. 

Fig. 12. Sagmidium quadricorne, n. sp 400 

Ein Knotenpunkt der Gitterschale, mit vier divergenten Stacheln. 

Fig. 13. Sagoplegma scenophora, u. sp 300 

Spitzen von zwei Pyramiden der Gitterschale, die eine mit zwei, die andere mit vier divergenten 
Stacheln. 

Fig. 14. Sagmarium plegmosphaerium, n. sp 300 

Ein Knotenpunkt der spongiösen Gitterschale, mit dornigen Gitterbalken. 



PHAEODARIA. TAF. W 



The Voj^a^e »1' HJI.S . ' Cliallengor 



RadioLiriii PI. 108. 




I BaecManäA, Giltst Del 



S.ffiisch.JeDa Gthogr. 



l-'7. SAGOSCENA, N SAGENA.!) U. SAGOS PHAERA 



TAFEL IX. 

PHAEODARIA. 

(Plate 109 der Challenger-Radiolarieu.) 



Ordnung der PHAEOSPHAERIA. 
Familie der AULOSPHAERIDA. 



Haeckel, Radiolarien, IV. Thl. 



TAFEL IX. 

(Plate 109 der Challenger-Radiolarien.) 
Familie: ATJLOSPHAERIDA. 

VergiösseruDg 

Fig. 1. Äulosphaera dendrophora, n. sp. 50 

Die grosse kugelige Gitterschale ist durch ein voluminöses Phaeodium von der eingeschlossenen 
(hellen) Central-Kapsel und dem dieselbe umgebenden (dunkeln) Phaeodium getrennt. 

Fig. 2. Äulosphaera dendrophora, n. sp. 300 

Distal-Ende einer einzelnen Eadial-Eöhre. 

Fig. 3. Äulosphaera sceptrophora, d. sp. 300 

Eine hexagonale Gruppe von sechs dreieckigen Maschen der Gitterschale. 

Fig. 4. Äulosphaera sceptrophora, n. sp. 300 

Tangential-Ansicht einer sechseckigen Maschen-Gruppe, mit drei Radial-Eöhren. 

Fig. 5. Äulosphaera spinosa, n. sp. 300 

Eine hexagonale Gruppe von sechs dreieckigen Maschen der Gitterschale. 

Fig. 6. Äulosphaera undulata, n. sp 400 

Eine einzelne Radial-Röhre, isolirt. 

Fig. 7. Äulosphaera spathillata, n. sp 400 

Eine einzelne Radial-Röhre, isolirt. 
Fig. 7 a. Eine abnorme Varietät. 

Fig. 8. Äulospliaera triodon, n. sp. 400 

Eine einzelne Radial-Röhre, isolirt. 

Fig. 9. Äulosphaera trifurca, n. sp 400 

Eine einzelne Radial-Röhre, isolirt. 

Fig. 10. Äulosphaera cruciata, ii. sp 300 

Eine einzelne Radial-Röhre, isolirt. 

Fig. 11. Äulosphaera bisternaria, u. sp 300 

Eine einzelne Radial-Röhre, isolirt. 

Fig. 12. Äulosphaera bisternaria, n. sp 600 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 



PHAEODARIA TAF E. 






Radtolam PI 109. 




'HaoteandAGiItscii.Ifel. 



AULOSPHAERA 



TAFEL X. 



PHAEODARIA. 

(Plate 110 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOSPHAERIA. 



Familie der AULOSPHAERIDA. 



7* 



TAFEL X. 

(Plate HO der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: AULOSPHAERIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Äuloscena mirabüis, n. sp. 50 

Die vollständige kugelige Gitterschale, aus sechsseitigen Pyramiden zusammengesetzt, deren Spitze 
eine Kadial-Röhre mit Terminal-Krone trägt. 

Fig. 2. Äuloscena mirabilis, n. sp. 600 

Terminal-Krone einer einzelnen ßadial-Röhre. 

Fig. 3. Äuloscena penicillus, n. sp. 200 

Eine einzelne sechsseitige Pjramide der üitterschale, mit Kadial-Röhre auf der Spitze. 

Fig. 4. Äuloscena flammabunda, n. sp. . 400 

Eine einzelne Radial-Röhre, mit Terminal-Krone am Distal-Ende und centripetal verlängertem Axen- 
faden am Proximal- Ende. 

Fig. 5. Äuloscena serrata, n. sp 600 

Terminal -Krone einer einzelnen Padial-Röhre. 

Fig. 6. Äuloscena tentorium, n. sp. 400 

Eine einzelne Radial-Röhre, mit Terminal-Krone am Distal-Ende und centripetal verlängertem Axen- 
faden am Proximal-Ende. 

Fig. 7. Äuloscena gigantea, n. sp 400 

Basal-Theil einer Radial-Röhre, und ihre Verbindung mit den sechs zusammenstossenden Tangential- 
Röhren eines Gitter-Knotenpunktes. 

Fig. 8. Äuloscena spectabilis, n. sp 400 

Spitze einer abnormen Gitter-Pyramide, in welcher sieben (statt sechs) Tangential-Röhren zusammen- 
stossen. 

Fig. 9. Äuloscena spectabilis, ii. sp 800 

Spitze einer Gitter-Pyramide mit ihrer Radial-Röhre (der mittlere Theil der letzteren ist weggelassen). 

Fig. 10. Äuloscena verticillus, n. sp. 300 

Spitze einer sechsseitigen Gitter-Pyramide von innen gesehen. 

Fig. 11. Äuloscena verticillus, n. sp . . 400 

Distal-Ende einer einzelnen Radial-Röhre. 



PHAFODARIA, TAF X 



liHlioLn.i l'l.lll). 




AULOSCEN A 



TAFEL XL 

PHAEODARIA. 

(Plate 111 der Challenger-Radiolarien.) 

Ordnung der PHAEOSPHAERIA. 

Familie der AULOSPHAERIDA. 



TAFEL XI. 

(Plate 1 1 1 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: ArLOSPHAERIDA. 

Vergrösserungf 

Fig. 1. Äulonia hexagonia, n. sp 30 

Die vollständige kugelige Gitterschale. 

Fig. 2. Aularia ternaria, ii. sp 300 

Eine hexagonale Gruppe von sechs dreieckigen Maschen der kugeligen Gitterschale; dahinter die 
Central-Kapsel. e äussere, i innere Membran der Kapsel, o Astropyle (Hauptöfifnung). «' u" die beiden 
Parapylen (Nebenöffnungen), i' Vacuolen. /i Nucleolus. / Nucleoli. 

Fig. 3. Aulastrum triceros, n. sp 50 

Die vollständige kugelige Gitterschale. 

Fig. 3 a. Aulastrum triceros, n. sp. 300 

Eine einzelne Radial-Eöhre. 

Figg. 4a, 4 b, 4 c. Aulastrum dendroceros, n. sp 400 

Drei einzelne Eadial-Röhren (von drei verschiedenen Individuen). 

Fig. 5 a. Aulophacus lenticularis, n. sp. 300 

Eine einzelne Eadial-Eöhre. 

Fig. 5 b. Aulophacus amphidiscus, n. sp. 300 

Eine einzelne Eadial-Eöhre. 

Fig. 6. Aulatractus fusiformis, n. sp 

Die vollständige spindelförmige Gitterschale. 

Fig. 6 a. Aulatractus fusiformis, n. sp 20 

Apical-Theil der üitterschale. 

Fig. 6 b. Aulatractus fusiformis, n. sp 400 

Eine einzelne Eadial-Eöhre 

Fig. 7. Aulatractus diploconus, n. sj» 20 

Apical-Theil der Gitterschale. 

Fig. 7 a. Aulatractus diploconus, n. sp 400 

Eine einzelne Eadial-Eöhre. 

Fig. 8. Auloplegma perplexum, ü. sp 50 

Die Hälfte der spongiösen Gitterschale. 

Fig. 8 a. Auloplegma perplexum, n. sp 400 

Eine einzelne Eadial-Eöhre. 

Fig. 9. Auloplegma spongiosum, n. sp 300 

Eine einzelne Eadial-Eöhre. 



PHAEODARIA. TAF, XI 



TlieVwa^e of H.M.S.'ChallpiiÖer." 



Hitdiolaria PI. 111. 




RHaeckd and /UiiliscKDcl 



AULONIA, 2 .1. AULOSPHAERA, (). ?. AULATRACTUS, 

8. AULOPLEGMA. 



TAFEL XII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 112 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOSPHAERIA. 



Familie der C ANNOSPHAERIDA. 



TAFEL XIL 

(Plate 112 der Challenger-Eadiolarien.) 
Familie: CANNOSPHAERIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Cannosphaera antarctica, n. sp 50 

Die vollständige Gitterschale. Die innere Cyrtoid-Schale, aus deren Mündung das dunkle Phaeodium 
hervorragt, ist durch Eadial-Röhren mit der äusseren Sphaeroid-Schale verbunden. 

Fig. 2. Cannosphaera antardica, n. sp 200 

Die innere Cyrtoid-Schale (2 ^), aus deren Mündung das dunkle Phaeodium (pA) hervorragt, ist durch 
dünne Radial-Röhren mit der äusseren Sphaeroid-Schale verbunden; von letzterer ist nur eine Masche 
dargestellt. 

Fig. 3. Cannosphaera antarctica, n. sp 

Eine einzelne Radial-Röhre, aus einem Knotenpunkte der äusseren Gitterschale centrifugal entspringend. 

Fig. 4. Cannosphaera pacifica, n. sp 200 

Die innere Cyrtoid-Schale (4 A), welche die kugelige Central-Kapsel (cc) mit ihrem Nucleus (n) ein- 
schliesst, ist durch dünne Radial-Röhren mit der äusseren Sphaeroid-Schale verbunden; von letzterer 
sind nur wenige Maschen und centrifugale (aus ihren Knotenpunkten entspringende) Radial-Röhren 
dargestellt. 

Fig. 5. Cannosphaera atlantica, n. sp 20O 

Die innere Gitterschale und ein Theil der äusseren, cc Central-Kapsel. n Nucleus. 

Fig. 6. Cannosphaera atlantica, n. sp 200 

Eine einzelne Radial-Röhre, aus einem Knotenpunkte der äusseren Gitterschale centrifugal entspringend. 



PHAEODARIA TAF ET'. 



Till) V»v»e c üni.M.S.l'lmllciiijc-i' 



Ihitliohm PI. 112. 




Ki-ldüükeUniAßillsdiDd 



Et;i!i8v![.J9na..LitIio£: 



CANNOSPH AERA, 



TAFEL XIII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 113 der Challenger-Radiolanen.) 



Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familie der CASTAXELLID A. 



Ifaeciel, Radiolarien IV. Thl. 



TAFEL Xm. 

(Plate 113 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: CASTANELLEDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Castanissa challengeri, n. sp. 100 

Die ToUständige kugelige Gitterschale, mit ihrer basalen Mündung («). 

Fig. 2. Castanidium moseleyi, n. sp. 80 

Die vollständige kugelige Gitterschale, mit ihrer basalen JFündung («). 

Fig. 3. Castanopsis naresii, n. sp 80 

Die vollständige kugelige Gitterschale, mit ihrer basalen Mündung (a). 

Fig. 4. Castanura tisardii, u. sp 80 

Die vollständige kugelige Gitterschale, mit ihrer basalen Mündung (a). 

Fig. 4 a. Ein einzelner radialer Hauptstachel. .......... 400 

Fig. 5. Castanidium murrayi, n. sp. 100 

Die Gitterkugel mit der eingeschlossenen Central-Kapsel und dem dunkeln, aus der Mündung vor- 
tretenden Phaeodium. 

Fig. 5 a. Ein einzelner radialer Hauptstaohel. .......... 400 

Fig. 6. Castaneüa wyvillei, n. sp 100 

Ein Stück der Gitterkugel, mit der Mündung («). 

Fig. 7. Castanidium buchanani, d. sp 100 

Ein Stück der Gitterkugel, mit der Mündung («). 



PHAEODARIA. TAF. Xm. 



'üv \n.va'> (irH.\LS;niaIlfu|ei>': 



Eadiülaria PL 113. 




MäecM aid LGiltscKlel > 



B.I3iteii,Jän3j.ii!Bgr 



CASTANELLA. 



TAFEL XIV. 

PHAEODARIA. 

(Plate 114 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnungen der PHAEOCYSTINA und PHAEOGROMIA. 



Familien der CANXORRHAPHIDA und CIRCOPORIDA. 



8* 



TAFEL XIY. 

(Plate 114 der Challenger-Eadiolarien.) 

Familien: CANNORRHAPHIDA und CIRCOPORIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Haeckeliana darwiniana, n. sp. 200 

Die Tollständige kugelige Gitterschale. 

Fig. 2. Haeckeliana darwiniana, n. sp 400 

Ein einzelner Poren-Kranz der Gitterscliale, die Basis eines Radial-Stachels umgebend. 

Fig. 3. Haeckeliana goeiheana, ii. sp. 300 

Die gezähnte Hauptmündung der Gitterschale, zwischen zwei unvollständigen Poren-Kränzen. 

Fig. 4. Haeckeliana lamarckiana, n. sp. 400 

Ein einzelner Poren-Kranz der Gitterschale, die Basis eines Radial-Stachels umgebend. 

Fig. 5. Haeckeliana maxima, ii. sp. 300 

Ein einzelner Poren-Kranz der Gitterschale, die Basis eines Badial-Stachels umgebend. 

Fig. 6. Haeckeliana porcellana, n. sp 200 

Die vollständige kugelige Gitterschale. 

Fig. 7. Disiephanus corona, n. sp. 800 

Ein einzelnes kronenförmiges Stück des Beloid-Skelets, halb von der Seite, halb von unten gesehen. 

Fig. 8. Disteplianus corona, n. sp. 800 

Zwei zusammengekuppelte Skelet-Stücke. 

Fig. 9. Disteplianus diadema, n. sp 800 

Ein einzelnes kronenförmiges Skelet-Stück, von oben gesehen. 

Fig. 10. Cannopilus diplostaurus, ii. sp. 800 

Ein einzelnes kronenförmiges Skelet-Stück, von oben gesehen. 

Fig. 11. Cannopilus cyrtoides, ii. sp. 800 

Ein einzelnes kronenförmiges Skelet-Stück, schief von der Seite gesehen. 

Fig. 12. Cannopilus cyrloides, n. sp. 800 

Ein einzelnes kronenförmiges Skelet-Stück, von oben gesehen. 

Fig. 13. Haeckeliana porcellana, n. sp • • • . 600 

Der Strahlendeckel und der centrale Rüssel der Astropyle, nebst dem angrenzenden Theile der äusseren 
Membran der Central-Kapsel (durch Einlagerung stäbchenförmiger Körperchen ausgezeichnet). 



PHAEODARIA, TAF. W. 



Tlu'Vuyagp uf HM.S.'Challeiigcr" 



RadK.lHi'iaPl.lW 






§^ 







E.Haecke ari A-Gilisch, 



1-ß. HAECKELIANA . 1 !). DISTE PH ANUS . 10 Ki. CAN NOPI LUS , 



A-GiliscrL 



TAFEL XV. 

PHAEODARIA. 

(Plate 115 der Challenger-Radiolarieu.) 
Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familie der CIRCOPORIDA. 



TAFEL XV. 

(Plate 115 der Challenger-Kadiolarien.) 

Familie: CIRCOPORIDA. 

Vergrösserung 

^ r ■ .... 100 

Fig. 1. Ctrcoportis sexfuscmus, n. sp 

Die octahedrisclie Schale aoMiesst die kugeUge Central-Kapsel ein und zeigt rechts oben die kreuz- 
förmige Mündung. 

Fig. 2. Circojaorus sexfuscinus, n. sp 

Eine einzelne Radial-Röhre, mit dem basalen Kranze von vier Poren. 

Fig. 3. Circoporus sexfuscinus, n. sp 

Dbr Strahleudeckel der Ästropyle der Central-Kapsel, in der Mitte mit dem gebogenen Rüssel. 

100 
Fig. 4. Gircospathis furcata, n. sp. 

Die getäfelte tetradecahedrische Schale zeigt oben in der Mitte die pentagonale Mündung, mit fünf 
starken Zähnen bewaffnet. Von den neun gewimperten Radial-Röhren sind drei voUständig dargestellt, 
von zwei anderen (links) die Basal-Theile ; zwei andere sind an der Basis abgeschnitten, so dass man 
die Poren-Kränze sieht. 

. ^- ., • .■ i .... 300 

Flg. 5. Circospathis furcata, n. sp. 

Die pentagonale Mündung der Schale, mit ihren fünf Zähnen. 

Fig. 6. CircospatJiis furcata, u. sp. 

Eine einzelne Radial-Röhre, mit dem anstossenden TheUe der Schale und dem basalen Poren-Kranze. 
In der Axe der Röhre, deren Kanten spiralig gedreht sind, verläuft ein feiner Ä-xen-Faden mit vielen 
Seitenästen. 

r, ^. ., • ^ . ... 400 

Fig. 7. Circosimthis furcata, n. sp. 

Optischer Vertical-Schnitt durch die Basis einer Radial-Röhre; man sieht die Zusammensetzung des 

Axen-Fadens aus spiraUg zusammengedrehten Radial-Fäden, welche zwischen den Poren des basalen 

Poren-Kranzes aus der Schalen- Wand entspringen. 

100 
Fig. 8. Circogonia dodecacantha, n. sp. 

Die getäfelte icosahedrische Schale zeigt (oben Hnks) die sechszähnige Mündung und im Innern die 

kugelige Central-Kapsel, nebst dem ellipsoiden Kern und dem dunkeln kappenförmigen Phaeodmm. Von 

den zwölf Radial-Röhren sind nur sechs sichtbar. 

Fig. 9. Circospathis dodecacantha, n. sp 

Ein Stück der getäfelten Schalen-Wand, mit ihrer eigenthümlichen Nadel-Structur. Ein Poren-Kranz 
(von 9 Poren) umgiebt die Basis einer abgebrochenen Radial-Röhre. 

AC)f\ 

Fig. 10. Circospathis tetrodonfa, n. sp 

Die Mündung der getäfelten Schale, mit vier Zähnen, in Profil. 



PHAEODARIA. TAF. XV. 



HieYm-a^^pofH.JI.S.TIianeuöei': 



Radiolaria PI.JI;,. 




S.Saecte! and A Sil!scl,M. 



1-0 CIRCOPORUS. 4 1(1 UIRCOSPATHIS 



TAFEL XVI. 

PHAEODARIA. 

(Plate 116 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familien der MEDUSETTIDA und CIBCOPORIDA. 



TAFEL XVI. 

(Plate 1 1 6 der Challenger-Eadiolarien.) 

FamUien: MEDUSETTIDA und CIRCOPORIDA. 

Vergrösserunff 

Fig. 1. Polypetta mammülata, n. sp. 500 

Die getäfelte Schale zeigt oben die Mündung mit dem gezähnten Eiissel. 

Fig. 1 a. Vertikal-Schnitt durch die Schalen-Wand, mit zwei eiförmigen, innen geöffneten Alveolen. 1000 

Fig. 2. Folypetta tabulata, n. sp 500 

Die getäfelte Schale zeigt oben die Mündung mit dem gezähnten Küssel. 

Fig. 2 a. Ein Stück der getäfelten Schalen-Wand, von der Fläche. 1000 

Fig. 2 b. Vertical-Schnitt durch die Schalen- Wand, mit zwei kegelförmigen, innen geöffneten Alveolen. 1000 

Fig. 3. Circosteplianus coronarius, n. sp. 150 

Die gewimperten Badial-Eöhren der getäfelten polyhedrischen Schale sind theilweise abgebrochen 
und zeigen die basalen Poren-Kränze. Links am Bande ist die Mündung der Schale, mit acht Zähnen 
sichtbar. 

Fig. 3 a. Die Mündung der Schale, mit den acht konischen Zähnen, in Profil- Ansicht. . . . 400 

Fig. 3 b. Die Basis einer abgebrochenen Eadial-Böhre, mit dem Poren-Kranze. .... 300 



PHAEODARIA. TAF. XVI. 



Hie Voj-age of HJI. S . öiallen|er'.' 



Radiolaria. PI, 116. 




E SecM ITA A fciiccTi lel 



3.ß!l!siiIi;Ja3.Mogr 



i.2. PORO SPÄTH IS, :]. C I R C STE P H A N U S 



TAFEL XVII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 117 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnungen der PHAEOCYSTINA und PHAEOGROMIA. 



Familien der C ANNORßHAPHIDA, MEDUSETTIDA und CIECOPOßlDA. 



Haeckel, Badiolarien, IV. Thl. 



TAFEL XVII. 

(Plate 117 der Challenger-Eadiolarien.) 

Familien: CANNORKHAPHIDA, MEDÜSETTIDA und ClßCOPORIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Circogonia icosahedra, u. sp °0 

In der Mitte der icosahedri sehen Schale ist die sechszähnige Mündung sichtbar. Die Hälfte der 
zwölf Radial-ßöhren ist abgebrochen. 

Fig. 1 a. Die Mündung der Schale, mit sechs Zähnen. ......... 400 

Fig. 2. Circorrhegma dodecahedra, n. sp. 80 

In der Mitte der dodecahedrischen Schale ist die fünfzähnige Mündung sichtbar. 

Fig. 2 a. Die Mündung der Schale, mit fünf Zähnen, im Profil 200 

Fig. 3. Circospathis novena, u. sp lOO 

Die neun Eadial-Eöhren der tetradecahedrischen Schale sind abgebrochen. Die neunzähnige Mündung 
der Schale ist (links oben) in Profil sichtbar. 

Fig. 3 a. Die Mündung der Schale, mit neun Zähnen. ......... loO 

Fig. 4. Circoporus hexastylus, n. sp. 80 

Distal-Theü einer Eadial-Röhre. 

Fig. 5. Circoporus sexfurcus, n. sp. 80 

Die kugelige getäfelte Schale zeigt die sechs gabeligen Eadial-Eöhren und in der Mitte die vier- 
zähnige Münduag. 

Fig. 6. Circoporus octahedrus, n. sp. 300 

Die octahedrische Schale zeigt die sechs Eadial-Eöhren und (unten links) die vierzähnige Mündung. 

Fig. 7. Cortinetta tripodiscus, n. sp. 300 

Innerhalb der Schale ist die Central-Kapsei mit ihrem ellipsoiden Xucleus (und vielen Nucleoli) 
sichtbar, rings um die Astropyle das dunkle Phaeodium. 

Fig. 7 a. Die Astropyle, deren Sterndeckel sich von der äusseren Wand der Central-Kapsei ablöst. 800 

Fig. 8. Catinulus quadrifidus, n. sp. . 80 

Vier Central-Kapseln Ton gleicher Grösse liegen vereinigt in einem kugeligen Calymma, von Phaeodium 
und Skelet-Näpfchen umgeben. (Viertheilung r) 

Fig. 8 a. Vier einzelne napfförmige Stücke des Skelets. 400 



•V 



PHAEODARIA TAF. XVll. 



N. 



TheVoyage oC H M. tS.X'lialleng' er, 



Ra(Ii()l:iri;i .PI. 11 




9 



E.HaecfelmdA.aflTscli.M 



1. CIRCOGONIA . ■? . CIRCORRHEGMA . .; . Gl RCOS PATH I S 
4-(i. CIRCOPORUS , (GORTINETTA. ,S. GATINULUS. 



TAFEL XVIII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 118 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familie der MEDUSETTIDA. 



9* 



TAFEL XVIII. 

(Plate 118 der Challenger-Radiolarien.) 
Familie: MEDUSETTIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Oazelletta melusina, u. sp 300 

Die eiförmige stachelige Alveolen-8chale trägt an der basalen Mündung sechs starke gegliederte 
Eöhren, welche mit zarten baumförmigen Lateral-Stacheln und kräftigen dichotomen Terminal-Stacheln 
bewaffnet sind. 

Fig. 2. Euphysetta staurocodon, n. sp 300 

Die eiförmige Alveolen-Schale trägt oben einen schiefen Apical- Stachel, unten an der Mündung vier 
Stacheln (drei kleine kreuzförmige und einen grossen gegliederten dreizähnigen Stachel). In der Höhle 
der Schale ist unten das dunkle Phaeodium sichtbar, oben die sphäroidale Central-Kapsel, deren Nucleus 
zahlreiche Nucleoli einsohliesst. 

Fig. 3. Euphyseita ampJiicodon, n. sp 300 

Die kappenförmige Alveolen-Schale trägt oben einen schiefen Apical-Stachel, unten einen gegliederten 
Hauptstachel und mehrere kleine Nebenstacheln. Aus der Mündung tritt ein voluminöses dunkles 
Phaeodium hervor. 



PHAEODARIA. TAF, XVHI. 



TJeVoyajSeofn.M .S.'MIenger 



liicdiulana PJ.liö. 




l.GAZELLETTA, 2.3. EIÜPHYSETTA. 



TAFEL XIX. 

PHABODARIA. 

(Plate 119 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familie der MEDUSETTIDA. 



TAFEL XIX. 

(Plate 1 1 9 der Challenger-Kadiolarien.) 

FaniiUe: MEDUSETTIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Gorgonetta mirabilis, n. sp 100 

Die kappenfdrmige Alveolen-Scliale trägt an der Mündung einen Kranz von zwölf gegliederten 
Eadial-Eöhren. Die sechs aufsteigenden Eöhren sind baumfdrmig verästelt; die sechs absteigenden (welche 
mit ersteren altemiren) tragen laterale Anker-Pinsel und am Distal-Ende drei starke gabeltheüige End- 
Aeste. Aus der Mündung der Schale tritt das Fhaeodium hervor. 

Fig. 2. Gorgonetta mirabilis, n. sp 300 

Distal-Ende einer aufsteigenden Radial-Röhre, deren End-Aeste SpathiUen mit zurückgekrümmten 
Zähnen tragen. 

Fig. 3. Gorgonetta mirabilis, n. sp 300 

Distal-Ende einer absteigenden Radial-Röhre, mit mehreren lateralen Anker-Pinseln und den Basal- 
Theilen von drei abgebrochenen End-Aesten. Oben ist eine Alveole mit Luft gefüllt, 

Fig. 4. Gorgonetta mirabilis, n. sp 600 

Ein einzelner Faden eines lateralen Auker-Pinsels, mit zwei vierzähnigen SpathiUen (einer kleineren 
distalen und einer grösseren proximalen SpathiUe). 



PHAEODARIA. TAF, XIX. 



{iidiolam l'l.ll') 




iIl!ie.-yaiiaAjGiltscWi 



GORGONETTA. 



TAFEL XX. 

PHAEODARIA. 

(Plate 120 der Challenger-Radiolarieu.) 



Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familie der MEDTISETTIDÄ. 



TAFEL XX. 

(Plate 120 der Cliallenger-Eadiolarien.) 

Familie: MEDUSETTIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Medusetta codonium, n. sp. 400 

An der Basis der glockenförmigen Schale ist zwisclien den vier gegliederten Füssen das Velum der 
Mündung sichtbar, darunter ein Stückchen Schalenwand mit ihrer feinen Structur. 

Fig. 2. Medusetta quadrigata, n. sp 400 

In der unteren Hälfte der Schalenhöhle ist das dunkle Phaeodium (p) sichtbar, in der oberen Hälfte 
die Central-Kapsel (c), deren Nucleus (//) zahlreiche Nucleoli einsohliesst (/). 

Fig. 3. Medusetta teiranema, n. sp. 400 

An der Basis der glockenförmigen Schale ist zwischen den vier gegliederten Füssen das Velum der 
Mündung sichtbar. 

Fig. 4. Medusetta craspedota, n. sp 400 

Die Alveolar-Structur ist in der Schalenwand sichtbar. 

Fig. 5. Gazelletta liexanema, ii. sp. . . 300 

Die Alveolar-Structur ist in der Schalenwand sichtbar. 

Fig. 6. Gazelletta bifurca, n. sp 300 

Ein einzelner Fuss mit einer Alveolen-Reihe und Central-Faden. 

Fig. 7. Gazelletta macronema, n. sp 200 

Ansicht der Schale von der Mündung. 

Fig. 8. Gazelletta macronema, n. sp 800 

Stück eines Fusses, mit drei Alveolen; die unterste enthält Luft. 

Fig. 9. Gazelletta cyrtonema, u. sp 300 

In der unteren Hälfte der Schalenhöhle ist das dunkle Phaeodium {p) sichtbar, in der oberen Hälfte 
die Central-Kapsel ('■), deren Nucleus (//) zahlreiche Nucleoli einschliesst (/). 

Fig. 10. Gazelletta orthonema, n. sp 200 

Schräge Apical-Ansicht der Schale (von oben) mit der eingeschlossenen Central-Kapsel (c). 

Fig. 11. Gazelletta schleinitzii, n. sp 400 

Schräge Apical-Ansicht der Schale (von oben) mit der eingeschlossenen Central-Kapsel. (Vergl. Fig. 9.) 

Fig. 12. Gazelletta schleinitzii, n. sp 300 

Ein einzelner Fuss mit einer Alveolen-Reihe und Central-Faden. 

Fig. 13. Gazelletta trispathilla, n. sp 400 

Mittel-Stück eines Fusses, mit einer Alveolen-Reihe. 

Fig. 14. Gazelletta robusta, n. sp 300 

Basal-Stück eines Fusses, mit dem angrenzenden Theile der Schale, in der man die Poren der Alveolen 
sieht. 

Fig. 15. Gazelletta studeri, n. sp 400 

Distal-Stück eines Fusses; vier Alveolen enthalten Luftblasen. 

Fig. 16. Gazelletta dendronema, u. sp 300 

Ein Stück vom Velum oder der gefranzten Skelet-Membran, welche am Rande der Schalen-Mündung 
ausgespannt ist. Ein Theil ihrer Alveolen ist mit Luft gefüllt. 



PHAEODARIA TAF. XX 



l'ho Voya^o 01' ll. M. S.'('hail8'nä"r . 



Hadioliifi;. l'l.rjO. 




1 i.MEDUSETTA, :> l(i. G AZ E L L E TT A . 



TAFEL XXI. 

PHAEODARIA. 

(Plate 121 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOCONCHIA. 



Familie der COELODENDRID A. 



Haeckel, Badiolarkn IV. J'hl. jq 



TAFEL XXL 

(Plate 121 der Challenger-Radiolarien.) 

FainUie: COELODENDRIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Coelodendrum furcatissimum, n. sp 50 

Der grösste Theil des kugeligen Skelets ist im Cal3inma eingeschlossen. In der Mitte liegt die kleine 
Central-Kapsel, eng von der zweiklappigen Schale umschlossen, darüber das dunkle Phaeodium. 

Fig. 2. Coelodendrum furcatissimum, ii. sp 300 

Distaler Ast einer Eadial-Köhre. 

Fig. 3. Coelodendrum furcatissimum, u. sp 100 

Die eine Klappe der Schale, am Pole mit dem Helm, von welchem vier Eadial-Röhren entspringen. 

Fig. 4. Coelodendrum furcatissimum, n. sp . 100 

Die Central-Kapsel, mit Alveolen angefüllt, und dem halb so grossen Nuoleus ; links ist eine Halb- 
kugel der eng anliegenden Schale im Vertikal-Schnitt sichtbar, nebst dem Helm, von welchem vier 
Eöhren entspringen. 

Fig. 5. Coelodendrum serratum, n. sp 400 

Distal-Ende eines Astes einir Radial-Köhre. 

Fig. 6. Coelodendrum ftabellatum, u. sp. 150 

Distal-Ende eines Astes einer Radial-Röhre. 

Fig. 7. Coelodendrum spinosissimum, u. sp 300 

Distal-Ende eines Astes einer Radial-Köhre. 

Fig. 8. Coelodendrum ccrvicorne, n. sp. 150 

Eine Halbkugel der zweiklappigen Schale, mit dem Helm, von welchem vier Radial-Röhren entspringen. 
Die Endäste der letzteren sind durch ein Netz von Protoplasma-Strängen verbunden (Sarcodictyum). 

Fig. 9. Coelodrymus ancoratus, n. sp 50 

Der grösste Theil des kugeligen Skelets ist im Calymma eingeschlossen. In der Mitte liegt die kleine 
Central-Kapsel, eng von der zweiklappigen Schale umschlossen, darüber das dunkle Phaeodium. 

Fig. 10. Coelodrymus ancoratus, n. sp 150 

Ein kleines Stück von der OberÜäche des äusseren Gittermantels; von den Knoten-Punkten des Gitters 
entspringen feine Anker-Fäden, jeder mit zwei Zähnen. 



PHAEODARIA. TAF. XXI. 



TlicAüvaoi'iil II.M S lIi.iHciHici 




8 COELODENDRUM. 'UO COELGDRYMUS. 



TAFEL XXII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 122 der Challenger-Radiolarien.) 
Ordnung der PHAEOCONCHIA. 



Familie der COELOURAPHIDA. 



10^ 



TAFEL XXII. 

(Plate 122 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: COELOGRAPHIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Coelotholus octonus, d. sp 30 

Schräge Dorsal-AnsicM der zweiklappigen Schale, etwas von rechts. Das Gabel-Dickicht ist tod dem 
(gelblichen) Calymma eingeschlossen. 

Fig. 2. Coelotholus octonus, ii. sp. 100 

Eine Klappe der zweiklappigen Schale, mit dem Helm, von welchem drei hohle Radial-Griffel ent- 
springen. Die Basis der beiden lateralen Griffel (gj, g^) ^^*' durch zwei Gitter-Frenula {b^, b^) mit 
der Mündung {in) des Nasenrohrs (/) verbunden. Der unpaare Griffel (g.,) ist frei. 

Fig. 3. Coelothauma duodenum, u. sp 20 

Dorsal-Ansicht des ganzen Skelets ; sowohl die centrale zweiklappige Schale und das umgebende 
Gabel-Dickicht, als die zwölf sehr langen Griffel sind von dem (gelblichen) Calymma eingeschlossen. 

Fig. 4. Coelothauma duodenum, u. sp 80 

Apical-Ansicht einer Schalen-Klappe {h). ^,, g., die beiden paarigen Griffel, b^, b^ ihre Frenula. 
/ Nasenrohr, m dessen Mündung. ^., der unpaare Griffel. 

Fig. 5. Coelothauma duodenum, n. sp. . . 80 

Lateral-Ansicht derselben Schalen-Klappe (in Profil). Buchstaben wie in Fig. 4. 

Fig. 6. Coelothamnus bivalvis, n. sp. 30 

Lateral-Ansicht der zweiklappigen Schale (von links) ; zwischen beiden Klappen ist die Central- 
Kapsel mit Nucleus und Astropyle sichtbar. 

Fig. 7. Coelothamnus bivalvis, n. sp 100 

Ein einzelner lateraler Anker- Pinsel. 

Fig. 8. Coelothamnus bivalvis, n. sp. ........ 2(X) 

Distal-Ende eines Griffels, mit seinen .Anker- Pinseln. 

Fig. 9. Coelothamnus bivalvis, ii. sp. . . . . 400 

Ein einzelner Anker-Faden, mit der vierzähnigen Spathilla. 



PHAEODARIA. TAF XXE. 



Thp Ydvage of H,. M. S .'Challenger.' 

' TT 



liailiolana PI V>2. 




EHaecM and A.Giliscti.Bel. 



COE LOTHOLUS 



TAFEL XXIII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 123 der Challenger-Radiolarien.) 
Ordnung der PHAEOCONCHIA. 



Familie der CONCHARIDA. 



TAFEL XXIII. 

(Plate 123 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: CONCHARLDA. 

Vergrössening 
(Die Central-Kapsel ist auf dieser Tafel roth, das Phaeodium grün dargestellt.) 

Fig. 1. Concharium diatomeum, ii. sp. . . , . 400 

Dorsal-Ansicht der zweiklappigen Schale. Die rothe Central-Kapsel zeigt oben die Astropyle (Haupt- 
öffnung mit Eüssel), unten die beiden Parapylen (rechte und linke Nebeuöffnung). 

Fig. 2. Concharium bivalvum, n. sp. 150 

Dorsal-Ansicht der Schale. Unten ist die rothe Central-Kapsel, oben der Eand der Ventral-Klappe 
sichtbar. 

Fig. 2 a. Schluss der beiden glatten Klappen-Ränder, welche schachtelartig in einander greifen. 

Fig. 3. Concharium nucula, n. sp 300 

Die Dorsal-Klappe allein, von aussen. 

Fig. 4. Concharium hacillarium, u. sp 300 

Lateral-Ansicht der Schale. Man sieht, wie die Bänder der beiden Klappen schachtelartig in einander 
greifen. 

Fig. 5. Conchasma radiolites, u. sp. 300 

Lateral-Ansicht der Schale (wie Fig. 4). Unten ist die rothe Central-Kapsel, oben das grüne 
Phaeodium sichtbar. 

Fig. 6. Conchasma sphaeruütes, ii. sp 300 

Lateral-Ansicht der Schale. Man sieht, wie die Bänder der beiden Klappen schachtelartig in einander 
greifen. 

Fig. 7. ConcheUium tridacna, n. sp. 200 

Lateral-Ansicht der Schale (wie Fig. 4). Unten ist die rothe Central-Kapsel, oben das grüne 
Phaeodium sichtbar. 

Fig. 7 a. Eine Gruppe von drei Poren, jede mit einem hexagonalen Bahmen und sechs inneren 
Zähnchen 400 

Fig. 8. Conchopsis carinata, n. sj) 150 

Lateral-Ansicht. Die beiden Schaleiiklappen greifen mit gezälmten Bändern in einander und sind 

unten am Schlosse durch ein Ligament verbunden. Die beiden Membranen der (rothen) Central-Kapsel 

sind durch einen weiten Zwischenraum getrennt. Die Astropyle ist in dem grünen Phaeodium versteckt. 

Fig. 8 a. Dorsal-Ansicht der zweiklappigen Schale. Die rothe Central-Kapsel zeigt oben die Astropyle 

(Hauptöffuung mit Bussel), unten die beiden Parapylen (rechte und linke Nebenöffnung). 

Fig. 9. Conchopsis lenticula, n. sp. 150 

Lateral-Ansicht. Die beiden Schalenklappen greifen mit gezähnten Bändern in einander und sind 
unten am Schlosse durch ein Ligament verbunden. Die beiden Membranen der (rothen) Central-Kapsel 
sind durch einen weiten Zwischenraum getrennt. Die Astropyle ist in dem grünen Phaeodium versteckt. 

Fig. 9 a. Zwei von den eigenthümliehen Zellen (Symbionten ?), welche im Phaeodium liegen. . 400 



PHAEODARIA. TAF, HE. 



Thf Vuvii«e of Eil.S/TluillpnÖpr: 



R;i(M.iria PL 123. 




I.HaecMMäA, Güisdijel 



1 4 CONCHARIUM 



"..(;. CONCHASMA 
'.) CONCHOPSIS. 



CONCHELLIU 



TAFEL XXIV. 

PHAEODARIA. 

(Plate 124 der Challeuger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOCONCHIA. 



Familie der CONCHARIDA. 



TAFEL XXIV. 

(Plate 124 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: CONCHARIDA. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Concliidium terehratula, n. sp 400 

Lateral-Ansicht der Gitterschale (von der linken Seite). 

Fig. 2. Conchidium terehratula, n. sp 800 

Ein Stück der frontalen Gürtelspalte. Die Zähne beider Klappenränder greifen muschelartig in 
einander. 

Fig. 3. Conchidium rhynchonella, n. sp 200 

Lateral-Ansicht der Gitterschale (von der linken Seite). 

Fig. 4. Conchidium leptaena, n. sp. 300 

Ein Stück der frontalen Gürtelspalte. Die Zähne beider Klappenränder greifen muschelartig in 
einander. 

Fig. 5. Conchidium leptaena, n. sp. 800 

Ein einzelner Zahn des Klappenrandes, mit seiner Basis. 

Fig. 6. Conchidium thecidium, n. sp. . . 300 

Lateral-Ansicht (von der linken Seite). Im Gral-Theile der Schale liegt das dunkle kappenfdrmige 
Phaeodium, im Aboral-Theile die Central-Kapsel mit zwei Kernen. 

Fig. 7. Conchidium argiope, n. sp. 300 

Schräge Gral-Ansicht der Schale (halb von vorn, halb von links). 

Fig. 8. Conchidium argiope, n. sp. 300 

Die Dorsal-Klappe, von innen gesehen. 

Fig. 9. Conchidium argiope, n. sp. 600 

Ein Stück des Klappenrandes, mit vier Zähnen. 

Fig. 10. Conchonia diodon, n. sp 200 

Lateral-Ansicht (von der linken Seite). Im Gral-Theile der Schale liegt das dunkle kappenförmige 
Phaeodium, im Aboral-Theile die Central-Kapsel mit ihrem Kern. 

Fig. 11. Conchonia diodon, u. sp 400 

Facial-Ansicht des Schalen-Mundes (vom Gral-Pole). Oberlippe und Unterlippe sind glatt ; beiderseits 
stehen Zähne. 

Fig. 12. Conchonia diodon, ii. sp 400 

Ein Stück des Klappenrandes, mit vier Zähnen. 

Fig. 13. Conchonia triodon, n. sp 300 

Die Yeutral-Klappe, von aussen gesehen. 

Fig. 14. Conchonia triodon, n. sp 300 

Lateral-Ansicht der Dorsal-Klappe (von links). 

Fig. 15. Conchoceras caudatum, n. sp 300 

Lateral-Ansicht der Gitterschale (von der linken Seite). 

Fig. 16. Conchoceras cornutum, d. sp 200 

Lateral-Ansicht der Gitterschale (von der linken Seite). 



PHAEODARIA. TAF. XXIY. 



Tlie Voyage of H- M.S."CIialRi\^er: 



KiKÜiiliin.i l'l 124. 










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1-14 CONCHIDIUM. l.'i.lll CONCHOCERAS. 



TAFEL XXV. 

PHAEODARIA. 

(Plate 125 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOCONCHIA. 



Familie der CONCHARIDA. 



Jlaeckel, RadiolaHen IV. 2'hL 11 



TAFEL XXV. 

(Plate 125 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: CONCHARIBA. 

Vergrösseiung 

Fig. 1. Conclwpsis aspidium, n. sp. 1^0 

Lateral-Ansicht der zweiklappigen Schale (von der linken Seite). 

Fig. 2. Conchopsis aspidium, n. sp. 300 

Schioasrand eines anderen Exemplares, au welchem beide Klappen durch ein Ligament verbunden sind. 

Fig. 3. Concliopsis orbicularis, n. sp 200 

Lateral-Ansicht der zweiklappigen Schale (von der linken Seite). 

Fig. 4. Concliopsis navicula, ii. sp 150 

Lateral-Ansicht (von der rechten Seite). Unten in der Schalenhöhle ist die Central-Kapsel mit dem 
dunklen ISTucleus sichtbar, oben das dunkle Phaeodium mit zwei breiten sagittalen Flügeln (einem 
dorsalen und einem ventralen). 

Fig. 5. Conchopsis navicula, n. sp 400 

Drei einzelne Poren der Gitterschale, jede mit einem hexagonalen Kahmen und einer inneren, 
flaschenartig erweiterten Höhle. 

Fig. 6. Concliopsis navicula, n. sp 400 

Lateral-Ansicht des aboralen Schalentheils, mit dem Schlosse (von der rechten Seite). 

Fig. 7. Conchopsis compressa, n. sp. 150 

Lateral-Ansicht der Schale (von der linken Seite). Die eingeschlossene dreieckige (geschrumpfte?) 
Central-Kapsel enthält einen dunklen Nucleus. 

Fig. 8. Conchopsis compressa, ii. sp. 15^ 

Dorsal-Ansicht der oberen Schalen-Klappe, mit ihrem sagittalen Kiel. 



Fig. 9. Conchopsis pilidium, n. sp ■ • 

Schiefe Ansicht der beiden getrennten Schalen-Klappen {a und *), h;ilb von innen, halb von der 
Seite. Die innere Höhle jeder Klappe ist vom Rande umgeben und theilweise verschlossen durch ein 
breites Vclum oder Diaphragma, ähnlich dem halben Verdeck eines Bootes. 



80 



PHAEODARIA. TAF. XXV. 



lluAi,va«oul'H..M.S;(luilli'i,o,„ 




U..i!rNi.iriia,Li(!;o^r. 



CONCHOPS IS. 



TAFEL XXVI. 

PHAEODARIA. 

(Plate 126 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOCONCHIA. 



Familie der C OELO&RAPHIDA. 



11* 



TAFEL XXYI. 

(Plate 126 der Challenger-Radiolarien.) 

Familie: COELOGRAPHIDA. 

Vergrösserung 

Figg. 1, la — c. CoelograpMs regina, n. sp 20 

Fig. 1. Lateral- Ansicht der zweiklappigen Gitterschale, deren Seitenränder in einander greifen. Die 
Oberfläche des äusseren Gittermantels ist mit Anker-Pinseln bedeckt. Die Central-Kapsel ist zwischen den 
beiden halbkugeligen Klappen der inneren Gitterschale eingeschlossen, deren Helme mit dem Phaeodium 
erfüllt sind. 

Fig. 1 a. Dorsal- Ansicht derselben (etwas schräg von der linken Seite). Die beiden Helme er- 
scheinen dreieckig. ................ 20 

Fig. 1 b. Basal-Ansicht derselben (von unten). .......... 20 

Fig. 1 c. Distal-Ende eines Griffels 300 

Fig. 2. Coelodecas sagittaria, n. sp. 30 

Eine Klappe der Schale, von aussen gesehen. 

Fig. 2 a. Distal-Ende eines Griffels 300 

Fig. 3. Coelostylus bisenarius, n. sp. 20 

Lateral-Ansicht der zweiklappigen Gitterschale, deren Seitenränder in einander greifen. Die Ober- 
fläche des äusseren Gittermantels ist mit Anker-Pinseln bedeckt. Die Central-Kapsel ist zwischen den 
beiden halbkugeligen Klappen der inneren Gitterschale eingeschlossen, deren Helme mit dem Phaeodium 
erfüllt sind. 

Fig. 3 a. Distal-Ende eines Griffels 300 

Fig. 4. Coelagalma mirdbile, u. sp . 30 

Eine Klappe der Schale, von aussen gesehen. 

Fig. 4 a. Basal-Ansicht der zweiklappigen Schale (von unten). ....... 10 



PHAEODARIA. TAF. XXVI 



The Voya^e of H.M.S."CIia]leiiger 



Radiolaria PI. 126. 




EHaeckel and A GMqY, Del. 



1 COELOGRAPHIS . V C E L D E C A S 

i C OELAGALM A. 



:i, GOELOSTYLUS 



A.Gihsch Jena,litlio|r 



TAFEL XXVII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 127 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOCOXCHIA. 



Familie der COELOURAPHIDA. 



TAFEL XXVII. 

(Plate 127 der Challenger-Radiolarien.) 

FamiUe: COELOGRAPHIDA. 

Die Buchstaben bedeuten in allen Piguren dasselbe : 

c Central-Kapsel. e Aeussere, i innere Membran der Central-Kapsel. d Strahlendeckel der Astropyle. n Nucleus. 
k Intracapsulare Krystalle. p Phaeodium. h Die beiden halbkugeligen Klappen der inneren Schale, g Helm derselben (galea). 
gy — g"j Die Griffelröhren, welche vom Helm entspringen. / Nasenrohr (rhinocanna). m Mündung desselben, b Das sagittale 
Frenulum. 

Vergrösserung 

Fig. 1. Coeloplegma murrayanum, n. sp. . - . 40 

Eine Schalen-Klappe, von innen gesehen, von der gewöhnlichen ovalen Form. 

Fig. 2. Coeloplegma murrayanum, n. sp. . . 40 

Eine Schalen-Klappe, von innen gesehen, von der selteneren polyhedri sehen Form. 

Fig. 3. Coeloplegma murrayanum, u. sp. 40 

Basal-Ansicht der zweiklappigen Schale (von unten). 

Fig. 4. Coeloplegma murrayanum, n. sp 100 

Lateral- Ansicht der inneren zweiklappigen Schale (von der rechten Seite). Das Phaeodium (/>) 
erfüllt die beiden Helme und tritt aus den Mündungen ihrer Nasenröhren frei hervor. 

Fig. 5. Coeloplegma murrayanum, n. sp. . . . . . . . . . . . 200 

Schräge Frontal-Ansicht der inneren zweiklappigen Schale (halb von vorn, halb von rechts). Der 
Bussel der Astropyle (rf) tritt aus der frontalen Gürtelspalte zwischen den Mündungen (w) der beiden 
Nasenrohre {i) hervor. 

Fig. 6. Coeloplegma murrayanum, ii. sp. 6(X) 

Lateral-Ansicht der Astropyle {(I) und des anstossenden oralen Theils der Central-Kapsel (c). 

Fig. 7. Coeloplegma murrayanum, n. sp. 1000 

Drei Krystall-Drusen, aus dem Inhalte der Central-Kapsel. 

Fig. 8. Coeloplegma murrayanum, n. sp. 300 

Lateral-Ansicht einer Klappe der inneren Schale. Man sieht links die feinen Zähne des Klappen- 
randes. Da-i Frenulum {b) verbindet die Helmkuppe mit der Mündung (/«) des Nasenrohrs {t). 

Fig. 9. Coeloplegma murrayanum, n. sp. 400 

Lateral-Ansicht des Helms einer inneren Schalen-Klappe. Der Helm {ji) ist nebst seinem Nasenrohr (/) 
vom Phaeodium {p) erfüllt, .v Die dünne Siebplatte, welche die Helmhöhle von der inneren Klappen- 
höhle trennt. 

Fig. 10. Coeloplegma murrayanum, n. sp. 300 

Ein Anker-Piusel des äusseren Schalen-Mantels. 

Fig. 11. Coeloplegma murrayanum, ii. sp. 1000 

Ein vierzähniger Anker-Faden eines Pinsels. 

Fig. 12. Coeloplegma murrayanum, u. sp. 300 

Distal-Ende eines Griffels. 

Fig. 13. Coeloplegma murrayanum, n. sp 1000 

Ein einzelnes Endästchen eines Griffels. 



PHAEODARIA TAF XXW. 







♦Ff« 



EHaeckel and MillsckDel 



;FAR ÖER -CHANNEL) COELOPLEGMA MURRAYANUM 



TAFEL XXVIII. 

PHAEODARIA. 

(Plate 128 der Challenger-Radiolarieu.) 



Ordnung der PHAEOCOXCHIA. 



Familie der COELOtfRAPHIDA. 



TAFEL XXVm. 

(Plate 128 der Challenger-Radiolarien.) 
FamiUe: COELO&RAPHIDA. 

\"ergi'össerung 

Fig. 1. Coelospathis ancorata, u. sp 50 

Lateral-AnsicM der zwei klappigen Schale. Zwischen den beiden halbkugeligen Klappen der inneren 
Schale ist die Central -Kapsel sichtbar. Die Helme der letzteren und ihrer beiden Nasenröhren sind 
vom schwarzen Phaeodium erfüllt. 

Fig. 2. Coelospathis ancorata, ii. sp. 100 

Lateral-Ansicht der kugeligen Central-Kapsel, welche einen grossen dunkeln Nucleus enthält und 
zwischen den beiden Klappen der inneren Schale eingeschlossen ist. Oben tritt zwischen letzteren der 
Rüssel der Astropyle frei hervor. Zu beiden Seiten sind die Helme und ihre Nasenröhren mit dunklem 
Phaeodium erfüllt. 

Fig. 3. Coelospathis ancorata, n. sp. 200 

Das cylindrische Nasenrohr einer inneren Schalen-Klappe, und das durchbrochene Frenulum, welches 
dessen Mündung (links) mit der Kuppe des Helms (rechts) verbindet. 

Fig. 4. Coelospathis ancorata, n. sp. 80 

Distal-Hälfte eines Griffels. 

Fig. 5. Coelospathis ancorata, n. sp 200 

Terminal-Aeste eines Griffels. 

Fig. 6. Coelospathis ancorata, n. sp. 600 

Seitenast eines Griffels, mit einem Anker-Pinsel. 

Fig. 7. Coelospathis ancorata, n. sp. 300 

Ein Stück des Seitenrandes der beiden äusseren Gitterklappen, welche (in der Frontal-Ebene) locker 
in einander greifen, ohne direct verbunden zu sein. 

Fig. 8. Coelospathis octostyla, u. sp. 300 

Terminal-Aeste eines Griffels. 

Fig. 9. Coelospathis octodactyla, n. sp 400 

Ein einzelner Terminal-Ast eines Griffels. 



PHAEODARIA^ TAF. JIM. 



TlwV'ovaüoni'H.MS. ['Iiiillcniii' 



Rndiohpiia l'l, 128. 




vi .Hill IdlisdiDtl, 



CO E LOSPATH I S 



TAFEL XXIX. 

PHAEODARIA. 

(Plate 99 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familie der CHALLEXGERIDA. 



Haeckel, Badiolarieti, IV. Thl. 1^ 



TAFEL XXIX. 

(Plate 99 der Challenger-Eadiolarien.) 

Familie : CHALLENGERIDA. 

(In den Figuren 1, 6, 10, 14 — 17 und 20 ist die Central-Kapsel mit dem Nucleus roth dargestellt, das Phaeodium 
grün. Die characteristisehe, bei allen Challengeriden beständige Diatomeen -Structur der Schale ist nur in Fig. 1, 2, 6 
13 — 15, 20 und 21 angegeben.) 

Vergrösserung 

Fig. 1. Challengeria murrayi, n. sp 50 

Dorsal -Ansicht. Breite Sarcode - Stränge durchsetzen das Calymma zwischen Central-Kapsel und 
Schalenwand. 

Fig. 2. Challengeria ivildi, ii. sp 400 

Ansicht des Peristom von der linken Seite. 

Fig. 3. Challengeria bromleiji, n. sp 400 

Dorsal-Ansicht. 

Fig. 4. Challengeria sloggettii, n. sp 150 

Lateral-Ansicht (von links). Die ventrale Schalenhälfte ist abgebrochen. 
Fig. 4 a. Vertical-Schnitt durch die Sohalenwand. 

Fig. 5. Challengeria tritonis, n. sp. 150 

Lateral-Ansicht (von links). 

Fig. 6. Challengeron diodon, n. sp. 400 

Dorsal-Ansicht. Die Schale enthält zwei Central-Kapseln. 

Fig. 7. Challengeron ])earceyi, n. sp 300 

Ventral- Ansicht. 

Fig. 8. Challengeron richardsii, ii. sp 100 

Frontal-Ansicht (von der Mündung). 

Fig. 9. Challengeron fergusoni, n. sp 100 

Lateral-Ansicht (von rechts). 

Fig. 10. Challengeron triangulum, n. sp 200 

Lateral-Ansicht (von rechts). 

Fig. 11. Challengeron crosbiei, n. sp ' 300 

Ventral- Ansicht. 

Fig. 12. Challengeron huchanani, n. sp 300 

Lateral-Ansicht (von rechts). 

Fig. 13. Challengeron ivillenioesii, n. sp 400 

Ventral- Ansicht. 

Fig. 14. Challengeron moseleyi, n. sp 300 

LateiMl-Ansicht (von rechts). 

Fig. 15. Challengeron wyvillei, n. sp 300 

Lateral-Ansicht (von links). 

Fig. 16. Porcupmia cordiformis, n. sp 200 

Lateral-Ansicht (von rechts). 

Fig. 17. Pharyngella gastraea, u. sp 150 

Lateral-Ansicht (von links). 

Fig. 18. Pharyngella gastrula, n. sp 150 

Das Peristom mit dem Pharynx. 

Fig. 19. Entocannula infundibulum, n. sp. 100 

Dorsal-Ansicht. 

Fig. 20. Entocannula hirsuta, ii. sp. 150 

Dorsal-Ansicht. 

Fig. 21. Lithogromia diatomacea, n. sp 400 

Ein Stück der Schalenwand. 

Fig. 21a. Vertical-Schnitt durch die Schalenwand. 

Fig. 22. Lithogromia silicea, n. sp 150 

Ventral- Ansicht. 



PHAEODARIA, TAF. XX!X 



Tlii'V(iy;i'jr »riLM.Srii.-illnigti 



liailiolaria. I'I.'.J'J 




^ /Tl % 



ir.. CHALLENGERIA . Kl I.S , P H A R YN G E LL A . I!l . ?(l ENTOCANNULA, 

■:?1- ■'?. LITHOGROMIA. 



TAFEL XXX. 

PHAEODARIA. 

(Plate 100 der Challenger-Radiolarien.) 



Ordnung der PHAEOGROMIA. 



Familie der TUSCAROßlDA. 



12* 



TAFEL XXX. 

(Plate 100 der Challenger-ßadiolarien.) 
Familie: TUSCAEORIDA. 



Fig. 1. Tuscarora bisternaria, Johu Murray 

Dorsal-Ansicht der Schale. 

Fig. 1 a. Oral-Ansicht derselben (vom Mundpol der Längsaxe). ....... 

Fig. 2. Tuscarora murrayi, n. sp 

Dorsal-Ansicht des ganzen einzelligen Organismus. Im basalen Theile der eiförmigen Schale ist die 
Central-Kapsel (nebst Nucleus) sichtbar, im mittleren Theile das dunkle Phaeodium. Das Calymma wird 
von zahlreichen Pseudopodien durchsetzt, welche zwischen Central-Kapsel und Sohalenwand aus- 
gespannt sind, 

Fig. 3. Tuscarora wyvillei, n. sp 

Dorsal-Anaicht der Schale. 

Fig. 3 a. Basal-Theil eines Peristom-Zahnes. ........... 

Fig. 3 b. Querschnitt durch die Basis desselben. 
Fig. 3 c. Basal-Theil eines aboralen Fusses. 

Fig. 4. Tuscarora tetrahedra, John Murray 

Dorsal-Ansicht der Schale. 

Fig. 4 a. Ventral-Ansicht des Peristoms mit den drei Zähnen. ....... 

Fig. 5. Tuscarora tuhulosa, John Murray 

Ventral-Ansicht der Schale. 

Fig. 5 a. Das Peristom mit den beiden Zähnen. .......... 

Fig. 5 b. Basal-Theil eines einzelnen Zahnes. .......... 

Fig. 6. Tuscarora porcellana, John Murray 

Fig. 6 a. Ein Stück Sohalenwand, mit fünf Poren. 

Fig. 6 b. Stück eines Zahnes, mit dem centralen Axen-Stabe und dessen Seitenästen. 

Fig. 7. Tuscarusa medusa, u. sp 

Lateral-Ansicht der Schale. 

Fig. 7 a. Oral-Ansicht derselben (rom MundspaltV ......... 

Fig. 8. Tuscaridmm IHliornithium, n. sp. 

Ventral-Ansicht des ganzen einzelligen Organismus. Im basalen Theile der eiförmigen Schale ist die 
Central-Kapsel (nebst Nucleus) sichtbar, im mittleren Theile das dunkle Phaeodium. Das Calymma wird 
Yon zahlreichen Pseudopodien durchsetzt, welche zwischen Central-Kapsel und Sohalenwand aus- 
gespannt sind. 

Fig. 8 a. Ventral-Ansicht des Peristoms. 

Fig. 8 b. Lateral-Ansicht des Peristoms (yon der rechten Seite). 



Vergrösseiung 

30 



25 

30 



30 



100 



15 

50 
40 

100 
150 

600 



25 

50 

20 



PHAEODARIA. TAF XXX, 



TlicVnvaSH of il.M SniallnioiM-. 



Hadiolari^i PI 100. 




TUSCARORA 



VERLAG VON (SEORG REIMER 1^ ^KllLIN, 

zu BEZIEHEN DUKCII JEDE BüCIlHANDlAiNf: . 

PALJIONTOLOGISCHE ABHANDLUNGEN 

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TIT. 3yc.A.R,sso:isr. 

M IT 10 T A F ELN. 
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