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Full text of "Die Schweizerischen Bibliothekzeichen(ex-libris)"

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DIE SCHWEIZERISCHEN BIBLIOTHEKZEICHEN. 



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^amifitttmftttflttgH- 




Bibliothekzeichen des Klosters und Spitals zum 
heil. Geist in Bern. 



Reproduktion von Dr. C Wolf & Sob 



DIE SCHWEIZERISCHEN 



BIBLIOTH EKZEICHEN 



(EX-LIBRIS) 



ZUSAMMENGESTELLT UND ERLÄUTERT 



VON 



L. GERSTER, pfarrer 




KAPPELEN, CT. BERN 

IM SELBSTVERLAGE DES VERFASSERS 

1898. 



-5 i»35a. 




Druck von I.. Ambctpcr vorm. Davl.l BDrkli in Zflrit 




EINLEITUNG. 




den, i 



i ist seltsam, wie gewisse Sitten 
| und Gebräuche, scheinbar fest 
eingebürgert, oft während einer 
i längeren Zeit völlig verschwin- 
i dann von einem spätem Geschlechte 
wieder aufgenommen und in ihr altes Recht 
eingesetzt zu werden. Unsere gegenwärtige 
Epoche steigt nun gerne in die vergangenen 
Tage hinab, um aus diesen so Manches her- 
vorzusuchen, das, — vielleicht in etwas ver- 
änderter Gestalt — unserm modernen Denken 
angepasst, wieder aufgenommen werden 
könnte. So ist es den Bibliothek zeichen er- 
gangen. Namentlich gegen Ende des letzten 
Jahrhunderts noch ziemlich viel gebraucht, 
sind sie bis zu den siebziger Jahren dieses 
Jahrhunderts fast ausser Kurs gekommen und 
nur sehr wenige Bücherfreunde haben solche 
anfertigen lassen. 

Von Deutschland her, wo man schon vor 
20 Jahren anfing, die alten Bestände zu 
sammeln, zu ordnen und zu sichten, kam 
die Pflege dieses Kunstzweiges in den letzten 



Jahren auch zu uns; in immer weiteren 
Kreisen wurde man aufmerksam auf die 
„Ex-Libris", und, wenn auch nicht so zahl- 
reich als in Deutschland, wurden auch bei 
uns neue Bibliothekzeichen geschaffen. 

Die Ex- Libris-K unde schlägt nun zu 
allermeist in das Gebiet der Heraldik ein; 
sind doch die meisten Darstellungen in ver- 
gangenen und heutigen Tagen Wappen in 
gar mannigfaltigem Styl und ausserordent- 
lich zwangloser Ausführung. Für den He- 
raldiker ist darum die Ex-Libris-Kunde die 
reinste Fundgrube, manches Wappen kann 
er da finden, das er sonst nirgends mehr 
auftreiben kann; manchen Helm, manche 
Helmdecke kann er studiren, die er sonst 
in keinem Wappenbuche findet, freilich auch 
oft nichts weniger als mustergültige Formen. 
Auch der Freund der Kupferstiche rindet 
zahlreiche für ihn werthvolle Blätter, lernt 
manchen Meister aus vergangenen Tagen 
kennen, der ihm sonst nie vorgestellt worden 
wäre, allerdings auch manchen Stümper, 



EINLEITUNG. 



Pfuscher, Dilettanten und Autodidakten, der 
mehr guten Willen, als wirkliches Können 
besitzt. Es ist in der That merkwürdig, auf 
wie viel unbekannte Namen wir allein bei 
den signirten ßibliothekzeichen stossen. End- 
lich führt unser Wissenszweig uns zu den 
Trägern der Zeichen selbst, nicht bloss zu 
grossen berühmten Männern, sondern auch 
zu Gelehrten und Privaten von geringeren 
Rangstufen, die auch ihre Bibliothek be- 
sassen und ihre Bücher mit einem gleichen 
Zeichen als ihr Eigenthum geziert haben; 
ja sogar Frauen finden wir darunter, wenn 
es schon in vergangenen Tagen weder Ro- 
mane, noch einen Trompeter von Säckingen, 
weder Modejournale, noch Kochbücher ge- 
geben hat. Das älteste dieser Kategorie 
reicht sogar bis ins Jahr 1611 zurück. 

Es giebt nun Kupferstichsammler, welche 
die Ex-Libris-Liebhaber bloss mit Mitleid 
ansehen, wie wenn diese sich nur der Stief- 
kinder der grossen Kunst annähmen. — 
Doch nicht ganz mit Recht. — Mit grossen 
Kunstwerken können allerdings die meist 
nur kleinen Blättchen sich nicht messen, in 
keiner Beziehung. Doch sollte man sie des- 
halb ganz zur Seite stellen ? Es kann eben 
nicht Jeder nur hervorragende Blätter sam- 
meln ! 

Was heisst dies nun : Ex-Libris ? Dieser 
Ausdruck, oder besser gesagt diese Formel, 
ist alt und bedeutete in vergangenen Tagen 
nicht das, was wir nun heute darunter ver- 
stehen. Bekanntlich schrieben und schreiben 
auch heute noch Gelehrte ihren Namen mit 
dieser Formel in ihre Bücher, so z. B. : „Ex- 
Libris Alb. Haller", d. h. aus der Bücherei 
(Bibliothek) des Alb. Ilaller, oder zu der- 
selbigen gehörig. Dass aber Ex-Libris allein 
für sich einen Gegenstand, ein das Eigen- 
thum bescheinigendes Blättchen bezeichnet, 
ist wohl der neueren Zeit entstammend. 
Dieses Blättchen wurde in die Bücher der 
Bibliothek, meist auf die Innenseite des 
Vorderdeckels, eingeklebt und diente statt 
des eingeschriebenen Namens als Eigen- 
thumsvermerk. Die ältesten Bibliothek- 
zeichen sind jedoch nicht gedruckte und ein- 
geklebte Blättchen, sondern Handarbeit und 



zwar meist farbige, oder auch Federzeich- 
nungen. Statt des Namens wurde das Wap- 
pen angebracht. Wer nur wenige Bücher 
sein eigen nannte, konnte dies leicht thun, 
denn Wappen, mehr oder weniger kunst- 
los, wie man sie in dieser ersten Epoche 
Ende des 15. Jahrhunderts malte, gaben 
nicht so viel zu thun. Dieser frühen Epoche 
entstammt das Blatt Graumeister und das 
des Abtes Tschäckebürli in Basel, Seite 
8 und 9 facsimilirt, ebenso dasjenige des 
Gerold v. Edlibach, 1480 datirt. Erst um 
die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert be- 
gann man besondere Blätter drucken zu 
lassen, zuerst Holzschnitte, die oft auch be- 
malt wurden; von da weg verging wieder 
fast ein Jahrhundert, bis der Kupferstich auf 
den Plan trat und den Holzschnitt ablöste. 
Die ältesten datirten Blätter dieser Art tragen 
die Jahreszahl 1584 (Peter Wolf) und 1586 
(Müller von Zürich). Diese Blättchen 
wurden dann aufgeklebt. Sie hiessen 
jedoch damals nicht Ex-Libris, sondern 
bloss Wappen oder Kupfer, auch Kü-pferli, 
wie der Stecher Brupacher eigenhändig an 
den Rath Stadiin in Zug bei Uebersendung 
eines Kupferplättchens schrieb.*) Erst die 
Sammler haben ihnen den heute gebräuch- 
lichen Namen B Ex-Libris a gegeben. Wollen 
wir diesen lateinischen abgekürzten Aus- 
druck übersetzen, so thun wir es mit dem 
Ausdruck : Bibliothekzeichen, nicht aber mit 
Buchzeichen, denn die Blättchen bezweckten, 
des Buches Zugehörigkeit zu einer bestimm- 

/ 

*) Dieser noch erhaltene Originalbrief lautet 
folgendermassen : 

£ocfcgett*t)rtet £eer 
/jferbey Überßenbe bem £ete bifere* 3l)te* 
ßbrenwappeii. iflelicfeee iefe riebjl bem Rüpferlj 
nol> Obrem 23eget)ten l>abe Verfertiget. £ofe, fie 
werben* iDollgefellig Empfangen. Der Coflen barvon 
wirb 3t)iieii noefc root)l befanbt fein Hamlicfe 
j falben guten (Bulben. ttMicfcee kfc tt>ot)l verbiente. 
Wormit i$ miefc weitet* Recomandiere. Unb »er« 
bleibe tlebfl bliebet Salutation habe bte J£t>re ju fein 

3t>ro Eeteittoilliger 

^*. Cafpar 25rup* 

u?ebenfcbw?U *• *• *«• Äadjer (Btvt. 

«5<umonat 1779. 



EINLEITUNG. 



ten Bibliothek oder zu einem bestimmten 
Besitzer zu beurkunden. 

Ein St. Galler Bürger führte auf seinem 
Blättchen sogar den Ausdruck: „Verus 
possessor a (wirklicher Besitzer). Denn da- 
mals wie heute gab es auch viele falsche 
Besitzer. Geliehene Bücher gingen manch- 
mal in den eigenen Besitz über und aus- 
geliehene erhielt man des öftern nicht zu- 
rück. Unsere Blätter sollten das Buch auch 
vor Diebstahl*) schützen und den Leiher 
daran erinnern, das Entlehnte wieder 
zurückzuerstatten, wie wir weiter unten sehen 
werden. Das schon erwähnte Blatt vom 
letzten Karthäuserabte in Basel, 1507 — 23, 
bringt dies in vorzüglicher Weise zur Dar- 
stellung (s. Abbildung Seite 8). Das Schrift- 
band liest sich folgendermassen : Tschäcke- 
bürle tibi, quod legum licentia nota est 
Hieronimi lector, nomen et arma vides. Es 
ist ein Distichon, Hexameter und Pentameter. 
Des Versmasses wegen war der Dichter ge- 
nöthigt, die Namen zu trennen. Auf deutsch : 
Weil dir, Leser, bekannt ist, wie frei man 
mit den Gesetzen umspringt, so siehst du 
hier den Namen und das Wappen von Hie- 
ronimus Tschäckebürle. Dieses Blatt, dessen 
Mittheilung wir Herrn Dr. Bernoulli, Biblio- 
thekar der Universitätsbibliothek, warm ver- 
danken, kommt, allerdings in nicht völlig 
gleicher Darstelluug, noch in andern Büchern 
der alten Karthause vor. Der Ausdruck 
Ex-Libris ist unstreitig der kürzeste und ist 
heute überall verstanden und adoptirt. 

So hatten nicht bloss Private, sondern 
auch Corporationsbibliotheken von Städten, 



•) Welche Vorkehren zu Ende des 15. Jahr- 
hunderts gegen das Stehlen der Bücher getroffen 
worden, bezeugte eine alte Verordnung der bernischen 
Stadtbibliothek, nach welcher die Bücher an Ketten 
angeschlossen werden sollten. 

Solche Bücher, mit etwa 50 — 60 cm. langen Ketten, 
die oben am Rückdeckel eingenietet sind und am Ende 
einen Ring tragen, finden sich noch in ziemlicher An- 
zahl in der Bibliothek der Geistlichen Schaffhausens. 
Die Bücher durften nicht etwa heimgenommen wer- 
den, sondern sie wurden mittelst eines Vorlegeschlosses 
an das Lesepult befestigt, wo sie der Studirende durch- 
arbeiten konnte. Die Ketten waren sowohl aus 
Messing, als auch aus Eisen construirt. 



Gesellschaften und Klöstern ihre besonderen 
Bibliothekzeichen, an deren Stelle heut- 
zutage leider der Farbenstempel ge- 
treten ist. 

Neben diesen Zeichen, die den Besitz 
anzeigen, giebt es noch sogenannte Memo- 
rien-Ex-Libris. Man möge mir gestatten, 
dieses leider schon adoptirte schwerfällige 
Fremdwort durch ein deutsches zu ersetzen. 
Sagen wir lieber : Geschenkzeichen oder Er- 
innerungsblatt. Dieselben finden sich auch 
bei uns ziemlich zahlreich. Oeffentliche Bi- 
bliotheken, Behörden, Gesellschaften und 
Private schenken Bücher und kleben auf 
gedrucktem verziertem Formular die Schen- 
kung ein. So schon im Jahre 1663 die 
Stadtbibliothek Winterthur. Die bernischen 
Landvögte besuchten die Schulen und 
schenkten den fleissigen Kindern Bücher, 
wie wir aus dem Geschenkbibliothekzeichen 
des Landvogtes Gottfried v. Mülinen sehen. 

Später that es der Kirchen- und 
Schulrath der Republik Bern, heute die 
Erziehungsdirektion mit drei verschiedenen 
Zeichen. Auch Private liebten es, sowohl 
ihren Freunden, als auch ganzen Bibliotheken 
Bücher zu schenken und bedienten sich 
dazu auch eines besonderen Zeichens, das 
mit : „Ex dono u begann, oft auch mit Wappen 
verziert war. Geschah es nach dem Tode, 
so lautete das Zeichen : Ex-legato. Solche 
meist bloss typographisch ausgestattete, 
höchst einfache Zeichen finden sich beson- 
ders zahlreich in der Universitätsbibliothek 
Basel, auch in Zürich, selbstverständlich der 
jüngsten Zeit angehörend. 

Zu der nämlichen Species gehören auch 
die Preis- Ex-Libris, die von Behörden in 
Schulpreisbücher geklfebt wurden, und den 
Beschenkten stets an den Geber, sowie an den 
festlichen Anlass erinnern sollten. So hatte 
Luzern einen Regierungs- und einen Schul- 
preis, ebenso der Magistrat von Neuenburg, 
die Schulpflege von Arth, von Zug, das 
Collegium von Schvvyz, au<?h die Realschule 
in Bern. 

Eine dritte Species ist das Ex-Libris 
auctoris, von dem ich bislang nur noch einen 
einzigen Repräsentanten vom Jahre 1519 



EINLEITUNG. 



gefunden habe.*) Aus diesem Jahre (also 
unmittelbar vor der Reformation) besitzt 
das Stadtarchiv Biel noch einen Weinzins- 
rode! für die „ehrwirdigen Klosterfrauen 
von Tedtlingen", in Quarto, auf Pergament- 



Holzstock sein besonderes Zeichen auf- 
drucken liess (s. Abbildung Seite 9). 

Ex-Libris besonderer Art sind die Alli- 
anz-Ex-Libris, sei es nun, dass beide Wappen 
auf ein und dasselbe Blatt gedruckt wurden, 




<£«»«/•...=- 



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blätter geschrieben, mit Papierunischlag um 
das Ganze, aut welchem der Schreiber, 
Ludwig Stemer, vorn und hinten mittelst 



wie bei Imthurn-Stockar (s. Abbildg. Seite 5) 
und noch anderen, sei es, dass sie getrennt 
wurden, z. B. : Peter Füessli und Susanna 
Chasthofcr, Hiller und Huber. In letzterem 
Falle wurde das eine Blatt vorn, das 
andere hinten im Buch eingeklebt. Auf 



EINLEITUNG. 



diese Weise trugen die Bücher recht eigent- 
lich den Stempel der Familienbibliothek ; 
denn an eine wirkliche Frauenbibliothek 
war früher, bei dem ganzlichen Mangel an 
aller Damenliteratur, wie schon bemerkt, 
gar nicht zu denken. 




Nicht zu verwechseln mit den Bibliothek- 
zeichen sind die sogenannten Signete oder 
Buchdruckerzeichen, die stets im Titelblatte 
eingedruckt sind. Dieselben sind das per- 
sonliche Zeichen des Druckers oder der 
Firma, Wappen, Allegorien etc., in Holz 
geschnitten oder in Kupfer gestochen, ähn- 
lich wie Ex-Libris und oft mit ihnen ver- 
wechselt. Diese Signete bieten, wie die 
Bibliothekzeichen, ungemein viel Interesse 
und werden auch gesammelt. Ueber die 
Basler und Zürcher Signete sind bereits 
gesonderte Publikationen erschienen. 

Zu den Ex-Libris gehören nun im (»runde 
auch die Superlibros oder Super-Ex-Libris, 
d. h. die aussen auf dem Deckel angebrach- 
ten Eigenthumsmarken, meist Wappen, ein- 
gedruckt mit heissem Eisen oder Messing, 
vergoldet und wohl auch bemalt. In der 
Berner Stadtbibliothek wie auch im 
Staatsarchiv finden sich davon mehrere recht 
hübsche Typen. Auch Klöster führten sie 
mit Vorliebe, so St. Urban, Muri, Ittingen. 



Auch als Preis- Ex-Libris wurden sie bei 
Collegien, Klöstern und Schulverwaltungen 
oft benutzt (Muri, Schwyz , Neuenburg). 
Auch Adelige und Private gebrauchten sie 
sehr oft. Am meisten fanden sie in Italien 
und Frankreich Verwendung und wurde 
dort ein besonderer Luxus damit getrieben. 
(Die alten Einbände von Siena sind be- 
rühmt.) Sie wurden stets mitten auf dem 
Deckel applicirt und verliehen dem Buch 
einen besondern Schmuck. Sie sind schwer 
zu sammeln, und nur bei Antiquaren und 
in Papierfabriken erhaltlich. 

Wenn wir nun von den bereits erwähn- 
ten handgemalten Bibliothekzeichen absehen, 
so reichen die ältesten gedruckten Zeichen 
noch bis ins 15. Jahrhundert hinab. In erster 
Linie kommt das anonyme Blatt des 
Constanzer Bischofs Otto IV, Truchsess 
von Waldburg, Graf von Sonnenberg, 1474 
bis 1491, dessen bisher nur noch in einem 
Exemplar aufgefundenes Original aus einer 
urnerischen Pfarrbibliothek stammt. Der Be- 
sitzer, I lerr Bibliothekar Bättig in Luzern, war 
so freundlich, uns die Clichirung zu gestatten. 

Analog den spätem Blattern bringt das- 
selbe in der Mitte die Madonna zur Dar- 
stellung, Hankirt vom heiligen Konrad und 
Palagius. Oben in der Mitte, von Stab und 
Inful bedeckt, der Wappenschild : Bis- 
thum und Sonnenberg geviertet. Daneben 
Waldburg und Sonnenberg. Links Werden- 
berg. Unten Abendsperg. Auf dem letz- 
ten Schilde das Wappen von Heiligenberg, 
die Wappen der Grosseltern Ottos (s. Ab- 
bildung Seite 10). 




Apfi dem Jahre 1493 stammt das Bi- 
bliothekzeichen des Klosters und Spitals zum 
hl. Geiste, neben dem von Tschäckebürli 



10 



EINLEITUNG. 



das einzige klösterliche Zeichen aus vor- blau, oft noch mit zierlichen Bildchen, in 

reformatorischer Zeit. Dasselbe findet sich das fertige Buch ein. Da dieses Blatt das 

in einem einzigen Exemplar in dem Archiv älteste und auch wegen seiner Darstellung 

von Neuenstadt, eingeklebt in einem Brevier, von besonderem Interesse ist, so bilden wir 

das 1493 von einem J. Graumeister, wohl es als Facsimile ab (s. farbiges Titelblatt). 




einem Bruder des Kaplans Wilhelm, illu- 
minirt, d. h. mit grossen gemalten Buchstaben 
ausgemalt worden ist. Die ältesten Bücher 
wurden nämlich nicht mit grossen Buchstaben 
gedruckt ; man hatte diese damals noch gar- 
nicht, sondern malte sie von Hand, roch und 



Diese Darstellung der Trinität kam in da- 
maliger Zeit öfters vor. Das Kloster und 
Spital zum hl. Geist stand da, wo heute die 
Kirche zum hl. Geist in Bern steht. (Vrgl. 
meine Publikation dieses Blattes in der deut- 
schen Ex-Libris-Zeitschrift, 1897, Heft 1.) 



äbefueet&aria rüccurrentnobfecum 

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o:öis jpöicat02ü«Cöucnt''ajrief3»i5on ♦ 



12 



EINLEITUNG. 



fgMtttw Sttpg«. 



An dieses Blatt schliesst sich dasjenige 
von Balthasar Brennwald, dem Bischof von 
Troja in Chur, das Datum 1502 tragend, 
ein unbemalter Holzschnitt, der in zwei Exem- 
plaren von dem so verdienstvollen Biblio- 
thekar der LuzernerCantonsbibliothek, Herrn 
Schiffmann, entdeckt worden. Die gütige 
Mitteilung des neuen Cliches verdanke ich 
dem Entgegenkommen des Vorstandes der 
französischen Ex -Libris- Gesellschaft. Das 
Blatt stellt am Fuss das Wappen des Trä- 
gers dar, umgeben 
von der hl. Anna 
sei bd ritt, d.h. Anna, 

Maria und Jesus 
(s. Abbildung auf 
Seiteil). Ein ähn- 
liches Blatt dessel- 
ben Besitzers in glei- 
cher Grösse, mit 
derselben Legende, 
jedoch etwas ande- 
rer bildlicher Dar- 
stellung, besitzt 
Herr Staatsrath von 

Eisenhardt in 
München. 

Daran reihen sich 
unmittelbar die zwei 
schon früher von mir 
in genannter Zeit- 
schrift publicirten 
Blätter des Con- 

stanzer Bischofs 
Hugo von Hohen- 
landenberg zur Re- 
formationszeit, so- 
wie die drei Ex- 
Libris seines Stell- 
vertreters Melchior Vadtli. Alle fünf sind 
bemalte Holzschnitte, der grösste von keinem 
Geringeren als von Jörg Breu in Augsburg 
gezeichnet und geschnitten. 

Das erste und bislang einzige bernische 
Bibliothekzeichen des 16. Jahrhunderts mag 
etwa in die Jahre 1550 — 60 zurückgehen 
und findet sich mit zwei verschieden grossen 
Namensüberschriften in Buchdruck in einer 
Berner Privatbibliothek. Es gehörte Jo- 



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hann Steiger, 1519—81, 1562 Schultheiss 
von Bern neben Hans Franz Nflgeli, mit 
dem er in grosser Feindschaft lebte, bis 
eine Heirath mit ■ seiner Tochter im Jahre 
1567 derselben ein Ende bereitete. Die 
Hochzeit dauerte vier Tage; der Chronist 
entwirft von derselben ein besonders glän- 
zendes und reiches Bild. Bei diesem Ex- 
Libris frappiren die stark an Peter Flötner 
erinnernden Ornamente. Gerade bei diesem 
und überhaupt bei den besseren älteren Bi- 
bliothekzeichen ist 
ihre Bestimmung 
schon von vornher- 
ein dadurch ange- 
geben , da ss das 
Wappen nach links, 

dem Buche zu- 
gewendet ist, um 
dessen Zugehörig- 
keit dazu zu beur- 
kunden. Leider 
wurde diese Regel 
nicht immer, und in 
neuerer Zeit wohl 
gar nicht mehr be- 
achtet. 

Gegen Ende des 
1 6. Jahrhunderts 
fangen die Ex- 
Libris an häufiger 
zu werden ; ganz be- 
sonders zahlreich 
treten sie um die 
Wende des Jahr- 
hunderts in Zürich 
auf, das, wie kein 
anderer Ort der 
Schweiz , eine so 
stattliche Reihe vorzüglicher alter Blätter 
aufweist. Und wie viel davon sind verloren 
und nicht auf unsere Tage herabgekommen, 
vernichtet als Makulatur, zerstört durch's 
Feuer? Welche grosse Reihe hervorragender 
Stiche kennen wir nicht vom Geschlechte 
der Escher vom Luchs. Wie viele darunter 
sind geradezu mustergültig gezeichnet! Wie 
flott präsentirt sich nicht der grosse Grebel, 
eine ganze 'Blattseite bedeckend? Gewiss 



EINLEITUNG. 



13 



haben damals Zürichs hervorragende Bür- 
ger zumeist auch ihre besonderen Biblio- 
theken nebst Ex-Libris gehabt. Was davon 
übrig geblieben, findet sich meist nur in 
der Stadtbibliothek Zürich, wohl über 400 
diverse gute Blätter aus dieser Zeit; nur 
selten taucht in Privatbesitz oder bei einem 
Antiquar eifi zürcherisches Ex-Libris jener 
glänzenden Epoche auf. Schade nur, dass 
wir von den damaligen Stechernamen nur 
so gar wenig wissen, da die meisten Blätter 
nicht signirt sind. 

Auch an anderen Orten finden sich um 
diese Zeit schon hervorragende Blätter. 
In Pruntrut die grossen Ex-Libris des streit- 
baren Bischofs Jacobus Christoph Blarer 
von Wartensee, 1575 — 1608, sowie diejeni- 
gen seines Nachfolgers Wilhelm Ringk von 
Baldenstein, eine stattliche Reihe. Dazu 
kommt noch des ersteren Suffraganeus Mar- 
cus Tettinger mit zwei Blättern, von denen 
wir endlich einen ersten Stechernamen her- 
ausfinden können, Georgius Sikkinger von 
Solothurn. Etwas roh in seiner Darstellung, 
mangelte es ihm keineswegs an Formensinn. 
Sein grosses Prachtblatt für Jakob von Staal 
in Solothurn, sowie das andere für Joh. 
Georg von Hallwyl, Bischof von Constanz, 
sind eine nicht zu unterschätzende Leistung. 
Noch stammen andere kleinere solothurnische 
Blätter von seiner Hand, zum Theil mit 
G -f- S signirt. 

Von unseren hervorragenden Reforma- 
toren haben wir keine Blätter; sie führten 
mehr das Schwert des Geistes und sammel- 
ten nicht Bücher. Aus dieser Epoche fand 
ich bloss das Blättchen von Pellican, dem 
damaligen hochgelehrten Professor der he- 
bräischen Sprache in Zürich. (Es findet 
sich in der Sammlung des Herrn Oberst 
Sprecher in Maienfeld.) Im Laufe des 
17- Jahrhunderts dehnte sich der Gebrauch 
der Bibliothekzeichen immer mehr aus. 
Tüchtige Stecher traten auf den Plan, so 
besonders Conrad Meyer in Zürich, der 
Schöpfer des bekannten Wappenbuches, 
Werner und Stettier in Bern. Mit der Wende 
dieses Jahrhunderts mehren sich allerorten 
die Bibliothekzeichen, um im Laufe des 



1 S.Jahrhunderts am zahlreichsten aufzutreten, 
freilich nicht in allen Schweizerstädten. In 
Basel war ihr Gebrauch stets ziemlich be- 
schränkt, von Glarus kennen wir kein ein- 
ziges Blatt, aus den Cantonen Aargau und 
Thurgau sehr wenige, während sie in Luzern, 
Bern, Zürich, Winterthur, St. Gallen, Solo- 
thurn, Genf Lausanne, Neuenburg und Frei- 
burg sehr zahlreich, in Schaffhausen und 
Chur noch in ziemlicher Anzahl vorkommen. 
Eine ganze Reihe tüchtiger Stecher arbeitete 
für diesen Kunstzweig. Aerzte, Geistliche 
und Gelehrte liebten es, sich ein Bibliothek- 
zeichen beizulegen. 

Von Anfang dieses Jahrhunderts weg 
fing diese schöne Sitte an, langsam zu er- 
löschen ; an Stelle des Kupferstiches trat 
die Lithographie mit weit geringeren Pro- 
dukten. Ganz erloschen ist sie jedoch nie. 
Gerade in Bern kennen wir aus allen De- 
cennien noch einzelne Ex-Libris. 

Als in den achtziger Jahren dieser Brauch 
in Deutschland wieder zu neuer Blüthe er- 
wachte, fing man auch bei uns an, sich 
wieder Ex-Libris beizulegen, sie sind jedoch 
garnicht so zahlreich. Der kürzlich ver- 
storbene Altmeister der heraldischen Kunst, 
Herr Chr. Bühler in Bern, hat deren bloss 
vier für die Schweiz gezeichnet, zwei für 
Deutschland. Von andern Künstlern nennen 
wir die Namen Balmer, Dr. Stückelberg, 
Dr. P. Ganz, Emil Gerster, Adolf Sulzberger, 
I lermann Irminger und Rudolf Wäber. An 
die Stelle des Kupferdruckes ist der wohl- 
feile Zinkdruck getreten, so dass es jedem 
Bücherliebhaber möglich ist, sich ein Zeichen 
ohne grosse Kosten fertigen zu lassen. 

Unsere besten Bibliothekzeichen reichen 
fast alle an das Ende des 16. in den An- 
fang des 17. Jahrhunderts. 

Während unser ältestes gedrucktes Bi- 
bliothekzeichen , wie bereits erwähnt, auf 
das Jahr 1474 zurückgeht, rücken, Deutsch- 
land ausgenommen, andere Länder mit ihren 
ersten Produkten erst wesentlich -später in 
die Linie. So England und Frankreich erst 
1574, Schweden 1575, Holland 1585. Erst 
im 1 7. Jahrhundert folgen Italien und Spanien 
nach; Amerika 1702. 



14 



EINLEITUNG. 



Nur Unkenntniss oder Oberflächlichkeit 
kann geringschätzig über Bibliothekzeichen 
urtheilen, haben es sich ja die besten Meister 
und Künstler nicht verdriessen lassen, dieser 
Kleinkunst sich mit besonderem Fleisse zu 
widmen und darin ihre Kenntnisse der Heral- 
dik und Ornamentik zu entfalten. Hat ja 
ja doch ein Alb. 
Dürer über zwan- 
zig Ex-Libris ge- 
zeichnet, die jetzt 
zu den gesuchte- 
sten und kostbar- 
sten Raritäten ge- 
hören. Nach ihm 

kommen Burg- 
mair, Beham, Hans 

Baidung Grien, 

Lucas C ran ach, 

Hans Holbein, 
Schäuffelin, Virgil 

Solis, Jost Am- 
man n, Mathias 
Zündt, Sibmacher, 
Ridinger, Sadeler. 
Zu diesen gesellte 
sich im vorigen 
Jahrhundert noch: 
Chodowieki, Meil, 

Nilson, Stried- 

beck; ja sogar 
Göthe hat sich 
einst auch in die- 
ser Kunst ver- 
sucht. In diesem 
Jahrhundert fin- 
den wir die Namen 
Burger, Richter, 

Döpler, Hilde- 
brandt, Becker, 
Kissel,Schultevon 
Brühl, Sattler und 
Krahl. 

Allerdings, mit so grossen Namen 
Deutschlands aus dem 16. Jahrhundert kann 
sich die Schweiz nicht messen. Unsere da- 
maligen Künstler haben das Hauptgewicht 
ihrer Thätigkeit mehr in die malerische, 
freundliche Ausstattung der Wohnräume ge- 



legt, als in das Herstellen kleiner Blätter 
in Holzschnitt oder Kupferstich. Es hat 
ja kein Land so viele und so tüchtige Glas- 
maler von 1480 an aufzuweisen, wie gerade 
die Schweiz. Die schön eingerichteten Zim- 
mer unseres Landesmuseums zeigen, wie man 
eben damals auf eine künstlerisch reich aus- 
gestattete Häus- 
lichkeit viel mehr 
hielt, als auf ir- 
gend welche an- 
dere Dinge zwei- 
ten Ranges; dass 
aber aus einem 
solchem Geiste un- 
gewöhnlich reich 
ausgestattete Ex- 
Libris hervorge- 
hen mussten, das 
beweisen ganz be- 
sonders Zürichs 
Bibliothekzeichen . 
In all den bedeu- 
tenden Ex-Libris, 
so ganz besonders 
in dem stehenden 
Ritter Eschervom 
Luchs, erkennen 
wir des Heraldi- 
kers und Glas- 
malers tüchtige 
Hand. So stellen 
sich denn einzelne 
schweizerische 
Leistungen den 
deutschen gewiss 
würdig zur Seite. 
Neben dem be- 
reits erwähnten 
Georgius Sikkin- 
ger gebührt die 

Perle unserem 
Bündner Lands- 
mann Martin Martini, der ein grosser Künst- 
ler war, aber wegen seines freien Lebens- 
wandels auch vielfach mit den Gesetzen in 
Conrlict gerieth und nirgends lange bleiben 
konnte. Wir bringen seine vier Blätter zum 
Abdruck, bemerken jedoch, dass diese 




EINLEITUNG. 



15 



Wiedergabe die Feinheit der Originale bei 
weitem nicht erreicht. Diese Blätter sind 
Musterleistungen, ganz besonders das für 
Rennward Göldli gestochene. Wir bedauern 
nur, von letzterem Blatte, dessen Original- 
platte noch vorhanden, keinen Original- 
abdruck bringen zu dürfen. 

Das vorzüglichste und feinste aller 
Schweizerblätter ist gewiss das Freiburger 
Blatt Erhardt-Clery,*) das unerreicht da- 
steht und in seiner Composition an Le 
Blond erinnert. Doch konnte der Stecher 
so wenig ausfindig gemacht werden, als 
derjenige des Biblothekzeichens von Niclaus 
Praroman, Ritter, welches, aber von ganz 
anderer Behandlungs weise, ebenfalls eine 
ausgezeichnete Arbeit ist. Es ist schade, 
dass so viele gute Blätter aus dem Anfang 
des 17- Jahrh nderts keine Signatur tragen, 
wir werden aber kaum irren, wenn wir einen 
grossen Theil hervorragender Zürcherblätter 
dem Stecher Conrad Meyer zuschreiben, 
der für Zürich auch ein besonderes Wappen- 
buch gestochen hat, welches stets noch sehr 
geschätzt und gesucht ist. Wie bereits be- 
merkt, begegnen wir im Laufe des 17. Jahr- 
hunderts vielen tüchtigen Leistungen, aber 
meist ohne Namen. In Bern finden wir zu die- 
ser Zeit die Maler Wilh. Stettier und Joseph 
Werner. Ob aber mehrere Blätter von ihnen 
gestochen worden, war nicht zu eruiren. 

Im folgenden Jahrhundert, in welchem 
der künstlerische Werth der Producte be- 
reits stark im Sinken begriffen, stossen wir 
auf eine grosse Reihe von Namen, von denen 
aber nur die wenigsten über ihre engen 
Kreise und vielfach nur empirischen Ver- 
suche hinausgedrungen sind. Auch war es 
trotz aller Mühe nur bei wenigen möglich, 
biographische Notizen zu finden. Unter 
diesen Namen finden sich ohne Zweifel viele 
Ausländer. Viele Zeichen sind überdies 
gar nicht signirt, andere tragen bloss einen 
Buchstaben oder ein Monogramm, das noch 
unbekannt ist. 



*) Wir verdanken an dieser Stelle Herrn Max 
v. Techtermann aus Freiburg die besondere Zuvor- 
kommenheit, die ihm gehörende alte Originalplatte 
abdrucken zu dürfen. 



Die bernische Künstlergesellschaft des 
vorigen Jahrhunderts war ein reges t'«ätiges 
Völklein, ihr Name hat einen guten Klang 
bis auf den heutigen Tag, denn noch immer 
sind die Producte eines Freudenberger, 
König, Mind, Aberli und Rieter sehr ge- 
sucht und gut bezahlt. Wie vielseitig da- 
mals unsere Künstler waren, sieht man dar- 
aus, dass auch ein Aberli, der sonst beson- 
ders das landschaftliche Fach pflegte, sich 
an Ex-Libris gewagt hat. Seine Blätter für 
Vincenz Frisching, Alb. Steiger, Emanuel 
v. Mey und Emanuel Friedrich Fischer sind 
ausserordentlich zierlich gezeichnet und ge- 
stochen. Dass auch ein Dilettant nicht zu 
unterschätzende Leistungen aufweisen kann, 
zeigt das Blatt von Sigm. Eman. Fischer 
von einem Ab. Fischer gestochen. Auch 
Adrian Zingg leistet in den Blättern Koch, 
v. Ernst und Kilchberger ganz Tüchtiges; 
ebenso G. Eichler in dem Blatte Wytten- 
bach, das mit der Dunker'schen Manier un- 
verkennbare Aehnlichkeiten hat. Von dem 
bekanntem Wappenmaler Nie. Gatschet 
haben wir nur zwei Blätter, eines für Beat. 
Rud. Tscharner gestochen, sowie eine zier- 
liche Cartouche. Zwei ganz vorzügliche 
Blätter wurden von Marquard Wocher 'in 
Bern für H. J. A. Jenner und F. J. Agricola 
gestochen, in der ganzen Anlage trefflich 
gehalten und durchgeführt. 

So gut aber ein Niclaus König das Genre 
beherrschte, an die Heraldik hat er sich 
so wenig gewagt, als Sigmund Freuden- 
berger. Kö.Jg verstand es trefflich, den 
Grabstichel zu handhaben, aber ein Ex- 
Libris hat er nie gezeichnet, Freudenberger 
auch nicht. Dieses Feld überliessen sie voll 
und ganz ihrem Collegen Anton Balthasar 
Dunker, dem Vertreter der romantischen 
Richtung. Wohl keiner dürfte so viel Ex- 
Libris gestochen haben, als gerade er. Wenn 
wir die verlorenen mit einrechnen, so wer- 
den wir mit der Ziffer 100 kaum zu hoch 
gehen. Die Heraldik war auch nicht sein 
Spezialfach ; an ein volles Wappen machte 
er sich nicht heran, seine Schilde nebst In- 
halt sind meist herzlich schecht gezeichnet. 
Dafür aber war er ein Meister in der Be- 



EINLEITUNG. 




handlung der Figu- 
. reu und Embleme. 
Daa so seltene Blatt 
Lombach ist wohl 
seine besteLeistung. 
Diese Putten und 
Genien sind aller- 
liebst dargestellt. 

Unerschöpflich 
war seine Erfin- 
dungsgabe in der 
Anordnung und Zu- 
sammenstellung von 
allerlei Gegenstän- 
den und Ornamen- 
ten. Das Blatt, das 
er für den grossen 
I laller gezeichnet, 
ist eine vorzügliche 
Arbeit, auch das 
jenige der Fischer- 
schen Bibliothek (s. 
Abbildung Seite 17). 
Ein warmer sym- 
pathischer Ton klingt durch sie alle hin- 
durch. Nicht alle seine Blatter sind signirt; 
einzelne führen bloss ein D — , wieder an- 
dere, die geringste Zahl, den ganzen Namen. 
Er hat schwer mit dem Leben ringen müssen 
und kam nie auf einen grünen Zweig, trotz 
der vielen Arbeit, die er bewältigte, welche 
aber damals herzlich schlecht bezahlt wurde. 
In Bern trat nach seinem Tode im Anfange 




dieses Jahrhunderts nur noch ein 
einziger der alten Schule Angehöri- 
ger auf den Plan, Fritz Lutz, mit 
den Blättern von Ganting und 
Berchtold v. Mülinen, die beide 
vorzüglich gestochen sind. 

Wie in Bern, so sprossten auch 
in Zürich im vorigen Jahrhunderte 
die Ex-Libris in Üppiger Fülle em- 
por, aber nicht entfernt die vor- 
züglichen Blätter des 16. und 17. 
Jahrhunderts erreichend. 

Auch hier sind es eine Reihe 
Künstler, die ihre Blätter mit dem Na- 
men bezeichnen und, der Richtung 
der Zeit gemäss, immerhin noch 
ganz ansehnliche 
Leistungen aufwei- 
sen. Von Allen nen- 
nen wir 1. R. Holz- 
halb, der zwar nicht 
viele , aber doch 
einige ganz gute 
Blätter gestochen 
hat, so von Dies- 
bach-Tomy, Ürelli, 
Sprüngli und beson- 
ders Joh. Jacob Leu 
(s. Abbildg. S. 17). 
Neben ihm nennen 
wir H. R. : „Hein- 
rich Rieter", den 
wir bei Aberli inBern 
als Landschafter 
finden, der jedoch 
auch Ex-Libris ge- 
stochen hat, ferner 
Hans Casp. Pfennin- 
ger ; nicht zu ver- 
gessen die beiden 
Brupacher, Heinrich und Hans Caspar. 
Es ist ganz sonderbar, wie wir 
gerade im Waadtlande mehrere ihrer Ar- 
beiten finden, was eben zeigt, dass es der 
Westschweiz damals an geübten Künstlern 
für diesen Zweig gebrach. Die hervor- 
ragendsten der Zürcher Vertreter sind aber 
doch die zwei Schellenberg, namentlich der 
Jüngere, Joh. Rudolf, J. R. S., oft auch den 



EINLEITUNG. 



ganzen Namen mit Spiegelschrift signirend. 
Wir können ihn ganz gut mit Dunker in 
Parallele stellen ; jedenfalls aber übertrifft 
er den letzteren in der Behandlung und Dar- 
stellung der Figuren. Von ihm haben wir 
auch eine grosse Reihe Blätter, von denen 
aber noch lange nicht alle bekannt geworden. 
Sie gehören heute durchweg zu den selte- 
nen und gesuchten Stöcken. Aesculap und 
Hygieia auf den Blattern von Dr. Diethelm 
Lavater sind sehr gut entworfen ; die Putten 
bei Jacob Hanhart, Pfarrer Ulrich Hegner, 
Sulzer (s. Abbildg. S. 20), und Caspar La- 






vater von köstlicher Auffassung und Dar- 
stellung, die Blatter von H. Bid ermann 
und Dr. Hegner besonders gelungen. 

Es ist leicht möglich, dass sich auch 
David llerrliberger auf diesem Gebiet ver- 
sucht hat, ein Salomon Gessner hat es nicht 
ohne Geschick gethan, vielleicht auch Salo- 
nion Landolt. 

Ausserordentlich zahlreich treten die 
Bibliothekzeichen im vorigen Jahrhundert 
auch in Luzern auf, doch lernen wir nur 
sehr wenige Künstler kennen. Viele Ex- 
Libris ohne Stechernamen sind nach ein 
und derselben Schablone gefertigt, von der 
wir drei verschiedene Typen unterscheiden. 
Die ovalen Blatter dienten in erster Linie 



18 



EINLEITUNG. 



für den grossen Rathskalender, ebenso die 
runden für denjenigen der Chorherren von 
Beromünster, daneben aber auch, aber lange 
nicht alle, als Bibliothekzeichen. 

Eine ausserordentlich stattliche Reihe 
Blatter führt die Bibliothek des alten Klo- 
sters St. Urban, wobei auffallt, dass so oft 
ein späterer Abt die Platte seines Vor- 
gängers umste- 
chen liess (Fami- 
lienwappen um- 
geändert). Kein 
anderes Kloster 
weist diese Fülle 
auf. Geistliche, 
Pröbste und Prä- 
laten führten mit 
Vorliebe eigen- 
artige Ex-Libris, 
die sich denn 
auch von den so 
schablonenhaf- 
ten stadtischen 
wohlthuend un- 
terscheiden. 

Noch in das 
17- Jahrhundert 
zurückgehend ist 
unter allen wohl 
das Rüegg'sche 
Blatt von 1694 
das bedeutend- 
ste. Er radirte 

dasselbe ge- 
schenkweise für 
den Chorherren- 
probst Peyer im 
Hoff mit Portrat, 
das uns heute mit 

aufgewirbeltem Schnurrbart und Henri 
Quatre eigenthümlich anmuthet bei einem 
katholischen Geistlichen. Offenbar gefiel 
ihm das Blatt, so dass er es zum Ex-Libris 
stempelte und in seine Bücher klebte. Es 
ist das einzige schweizerische Porträt-Ex- 
Libris. 

Ein vorzüglicher Stecher war J.H.Störck- 
lin aus dem Canton Zug, in Augsburg woh- 
nend. Zwei Blätter für die schwäbischen 




Klöster Roggenburg und Ursberg zeugen 
von der Feinheit seines Grabstichels. Neben 
ihm finden wir noch einen B. und einen 
Carl Störkün, über die uns jegliche Nach- 
richten fehlen. Das grosse Blatt des Pfarrers 
Reding von Galgenen bezeugt ein tüchtiges 
Können. Auch Dörflinger in Beromünster 
und Joseph Schwendimann zählen zu den 
guten Stechern, 
wie auch Claus- 
ner in Zug. 

In diesem Jahr- 
hundert scheinen 
die Ex-Libris in 
Luzern völlig 
ausser Gebrauch 
gesetzt. Es ist 
gerade, wie wenn 
die Staatsum- 
wälzung ihnen 
eine Schranke 
gesetzt hätte. 

Sehr zahlreich, 
vielfach schablo- 
nenhaft treten um 

die gleiche 
Epoche die Bi- 
bliothekzeichen 
im Canton Sah- 
thurn auf, na- 
mentlich bei 
Geistlichen, lei- 
der höchst selten 
signirt. 

Auch Freibnrg 
verzeichnet noch 
ein letztes Auf- 
blühen der Kunst 
gegen Ende des 
18. Jahrhunderts und ist durch die Künst- 
ler Gottfr. Locher und P. Schueler markirt. 
Auch hier gleichen spätere Leistungen den 
ältesten keineswegs. 

Fast unbegreiflich erscheint es, das Basel 
an Ex-Libris so ausserordentlich arm ist 
(das kleine Solo thurn hatte schon im 17. 
Jahrhundert ungleich mehr); und doch fehlte 
es ihm nicht an guten Künstlern, wie 
M. Mcrian (von dem wir auch nicht ein 



EINLEITUNG. 



19 



Blatt haben), Mechel, J. J. Thurneisen und 
Theodor Falkeisen, von denen wir nur sehr 
wenige Proben besitzen. Immerhin möchten 
wir doch einige bessere Blätter nennen, so 
Grynaeus, das aber in Strassburg gestochen 
worden, ferner Fechter, Joh. Lucas Hofmann, 
Christ. Mechel, Hagenbach (dieses auch bei 
Weis inStrassburg 
gestochen), meh- 
rere Blätter Iselin, 
endlich Winkel - 
blech, von Comte 
gestochen. 

Ebenso arm an 
Ex-Libris, ja noch 
ärmer als Basel, ist 
der Canton Aar- 
gau, aus dem nur 
sehr wenige Blät- 
ter bekannt ge- 
worden sind. Doch 
dürfte in den Bi- 
bliotheken der 
Klöster Muri und 
Wettingen, der 
Stifte Rheinfelden 
und Zurzach noch 
gar manches zu 
finden sein, was 
bisher der Forsch- 
ung entgangen ist. 
Doc'i es lässt sich 
nicht jede Biblio- 
thek durchfor- 
schen. Auf eine 
grössere Menge 
von Bibliothek- 
zeichen stossen 
wir dagegen in 

St. Gallen, wo sich bereits im 17- Jahr- 
hundert unsere Sitte einbürgerte. Künstler 
im Lande selbst jedoch haben wir ebenso- 
wenig ausfindig machen können, als im Can- 
ton Graubünden, wo wir bei altadeligen Ge- 
schlechtern noch eine ordentliche Anzahl 
guter alter Blätter finden. Auch im Canton 
Appenzell kommen noch einige alte, wie 
auch neuere Blätter vor. 

Häufig finden wir die Sitte des Ex- 




Li bris- Führens in den romanischen Canto- 
nen, sowohl in Neuenburg und Waadt, als 
dann auch ganz besonders in Genf, aber 
erst spät mit dem 18. Jahrhundert begin- 
nend. Die neuenburgischen Blätter, etwas 
über 100 an der Zahl, sind, vom Präsidenten 
der schweizerischen heraldischen Gesell- 
schaft, Herrn J. 
G re llet, vo rzüglich 
bearbeitet, in be- 
sonderer Ausgabe 
mit zahlreichen 
Illustrationen er- 
schienen. Es sei 
uns gestattet, auf 
diese verdienst- 
volle Publication 
aufmerksam zu 
machen. Wir fin- 
den hier neben 
besonderer Eigen- 
art auch wieder 
grössere Mannig- 
faltigkeit. Genf 
und die Waadt 
biete n man ch schö- 
nes Blatt von vor- 
züglicher Hand 
gestochen, so das- 
jenige von A. 
Lullin, 1722, von 
B. Picart gesto- 
chen; ferner Rillet, 
1775 datirt, von 
Monet gezeichnet 
und von Choffard 
gestochen. Von 
diesen beidenBlät- 
tern ersten Ran- 
ges sind die Platten noch erhalten und zwar 
in vorzüglichem Zustande. Die meisten 
Blätter tragen völlig den Charakter der fran- 
zösischen Schule. Viele davon sind ausser- 
ordentlich einfach. Eigenthümlich berührt 
uns das sowohl in Genf als auch in der 
Waadt so häufige Vorkommen des engli- 
schen Typus; ohne Helmdecke, oft sogar 
ohne Helm, das Kleinod auf der gestreck- 
ten Zindelbinde aufgesetzt. Dieser Typus 



20 



EINLEITUNG. 



ist ohne Zweifel importirt, und wurden wohl 
auch die meisten derartigen Blätter in Eng- 
land selbst gestochen. Wir finden auch 
ausgezeichnet schöne, reich ausgestattete 
Rococoblätter, so L'Epinasse, de Lessert 
und ganz besonders Jallabert. 




Von allen Dreien sind die Original platten 
noch erhalten. Wir stossen hier auf eine 
ganze Reihe, wohl meist fremde Stecher- 
namen: Choffard, Picart, Phil. Gillet, C L. 
Geissler, Monet, Magnetti, Brichet, Roy, 
de Beyer, Le Clerc, Monod, Viotte, Roque, 
Depierre. Ueber alle diese Namen ist es 
gar nicht leicht, biographisches Material bei- 
zubringen. Die Stadt Genf verzeichnet 
in unseren Tagen eine erfreuliche Rück- 
kehr zu der guten alten Sitte; wir haben 
eine ganze Reihe neuer Blatter mit recht 
guten Leistungen gefunden, unter denen das 
vom Director des Museums der schönen 
Künste, Herrn Hantz, selbst gestochene 
Blatt besonders hervortritt. 

So weit allerdings wie in Deutschland, 
das in den letzten zwanzig Jahren weit Ober 
2000 neue Bibliothekzeichen producirte, 
haben wir es bei uns nicht gebracht ; immer- 
hin ist doch eine erfreuliche Rückkehr zur 
alten Sitte in verschiedenen Schweizer- 
Städten zu verzeichnen, s:> nicht bloss in 
Genf, auch in Neuenburg, Bern, Zürich und 
an anderen Orten. Dass sich diese Producte 



der Neuzeit nicht völlig in den Bahnen der 
alten bewegen, sondern in buntem viel- 
gestaltigem Wechsel uns vor Augen treten, 
darf uns nicht wundern. Nicht leicht ist 
es jedoch, ein Urtheil über den künstleri- 
schen Werth dieser Produkte abzugeben, 
da unsere heutige styllose Zeit in ihrem Ur- 
theil gar sehr zersplittert ist. Dass man 
von der Heraldik etwas zurückkommt, liegt 
im Charakter unserer Zeit, ebenso dass die- 
selbe nicht so correct behandelt wird, wie 
auf guten alten Blättern. Freuen wir uns 
auch immerhin der Producte der Neuzeit 
und suchen wir stets, unserer Sitte neue 
Freunde zu erwerben, um unsere Biblio- 
theken zu verschönern. Es fehlt uns ja 
nicht an guten Künstlern, die uns gerne 
entgegenkommen und unsern Geschmack 
berücksichtigen. 

Viele der älteren und auch neueren Ex- 
Libris tragen eine persönliche oder auch eine 
Familiendevise (Wahlspruch). Wir haben 
uns die Mühe genommen, die schweizer- 
ischen zusammenzustellen. Es findet sich 
darunter mancher feinsinnige tiefge dachte 
Spruch ; viel Bekanntes , aber auch viel 
Neues in deutscher, französischer, lateini- 
scher, griechischer, ja sogar hebräischer 




- 1 ^W/'f 
Sprache. Ausser Namen, Wappen, Titel 
und Daten finden wir oft noch längere 
Sinnsprüche , Bibelstellen , oft auch gar 
launige Beigaben gleichsam zum Schutze 



EINLEITUNG. 



21 



des Buches, wie auch zur Erheiterung des 
Lesers. So schrieb der 1821 verstorbene 
bernische Schultheis» Friedrich Christoph 
Freudenreich auf sein Blättchen: „Ili sunt 
Magistri, qui nos instruunt, sine ferulis, sine 
cholera, sine pecunia. Si accedis, non dor- 
miunt, si inquiris, se non abscondunt, non 
obmurmurant, si oberres, cachinnos nesciunt, 
si ignores." Uebersetzt: „Das sind die Leh- 
rer , die uns unterrichten , ohne Ranke, 
ohne Tücke, ohne Geld. Wenn du hinzu- 
trittst, so schlafen sie nicht; wenn du sie 
fragst, so verbergen sie sich nicht, sie 
murren dir nicht, wenn du sie anfährst, und 
lachen dich nicht aus, wenn du nichts weisst." 
So selten derartige Beigaben bei uns 
sind, so häufig sind sie in Deutschland, wie 
folgende Proben zeigen: „Hie über est mein, 
Ideo nomen meum scripti drein, Si vis hunc 
librum stehlen, pendebis an der Kehlen, 
Tunc veniunt die Raben et volunt tibi ocu- 
loa ausgraben, Tunc clamabis ach ach ach ; 
ubique tibi recte geschach." 

Echt französisch ist folgende Ueber- 
schrift : 

„Plaisants, je vous aimc, serieux aussi 
Frivoles de meme. pedants merci.* 
Oder holländisch: 
„Dyt Bock hört Metken vam holte 
De dat vint, de da dat wedder, 
Edder de Düvel verbrenn em dat ledder. 
Hoet dy — * 
Von einem Cölner Sammler erhielt ich 
folgendes Curiosum mitgetheilt: Auf dem 
Vorsatzblatte stand zu lesen; „Hie über est 
meua, post mortem nescio cujus, qui nomen 
meum scire veüt, verte foüum et videbit." 
Auf der Rückseite des Blattes: „ha ha, quia 
curiosus fuisti, nomen meum non invenisti, 
aspice finem hujus libri, nomen meum est 
ibi." Auf dem hinteren Vorsatzblatt nun 
stand folgende Notiz: „Hie nomen meum 
pono, quia librum perdere nolo, si perdere 
voluissem, nomen meum non posuissem ; si 
quis amat deum, non tollet librum meum. 
In Roesrath sum natus, Joseph Overrath 
sum vocatus." Auf die Legende des Blattes 
des letzten Basler Carthäuserabtes haben 
wir bereits hingewiesen. 



Während in Deutachland sich der Bücher- 
besitzer auf seinem ihm dienenden Blatte 
noch hie und da porträtiren liess, kam diess 
in der Schweiz nicht leicht vor. Wir be- 
sitzen nur ein einziges solches Blatt, das 
von vornherein gar kein Ex-Libris, sondern 
nur ein Geschenkblatt des Stechers Rüegg 
war. Es ist das bereits erwähnte Blatt des 
luzernischen Stiftsprobates Peyer im Hof. 
Die Bilder in der Aula der Berner Univer- 
sität sagen uns, dass -protestantische Geist- 
liche sich damals gleich getragen haben. 

Ex-Libris, die auf irgend einen geschicht- 
lichen Vorgang Bezug nehmen, besitzt die 
Schweiz nicht. 

Solche mit wirklichen Ortsansichten sind 
ausserordentlich selten. Das alte Zürcher- 
blatt Schneeberger, das sich völlig an die 
die Zeichnung eines Glasgemäldes anlehnt, 
zeigt uns eine Ansicht der Stadt Zürich 
vom See aus. Die zwei Thürme des Klo- 
sters Maria Einsiedeln finden wir auf einem 




Blatte: „Escher vom Glas." Auf 
dem bichromen Blatte von Fr. Am- 
berger ist an der Basis eine alte Stadt- 



22 



EINLITUNG. 



ansieht zur Darstellung gebracht. Wenn 
auch nicht gerade künstlerisch ausgeführt, 
so nimmt sich doch auf dem Berner Blatte 
von Theophil Schramli die Ansicht von 
Schloss und Kirche zu Thun recht hübsch 
aus. Besser sind unseren Künstlern die 
Figuren und Allegorien gelungen. So beim 
Blatte Pidou die neun Musen ; dann die 
häufig auftretende Minerva, auch Justitia. 
Ferner Minerva und Vestalin neben ein- 
ander auf dem Blatte „Musis et Amicis" 
von Seh äff ha u scn. Gestalten der Weisheit, 



uns weder Fürsten, noch zahlreiche hochbe- 
rühmte Per so u lieh keilen, wie in Deutach- 
land. Dagegen waren auch bei uns schon vom 
15. Jahrhundert an die Klöster Besitzer von 
Bibliothekzeichen. Es wird jedoch kaum 
möglich sein, sie alle zusammenzubringen. 
Immerhin ist uns eine schöne Anzahl zu 
Gesichte gekommen; so von St. Urban nicht 
weniger als 25 diverse Blatter, von Rheinau 
11, ferner von Engelberg, Einsiedeln, Muri, 
St. Gallen, Behiwyl, Lützel, Bellelay, Haute- 
rive und andere. Wie die Klöster, so hatten 




Wahrheit, Klugheit, Stärke, wie bei Techter- 
mann, Jost v. Diesbach, Jacob v. Staal und 
auf älteren Zürcherblättern, Engel, Amo- 
retten, Putten, Na jaden, Meerrosse, land- 
schaftliche Hintergründe, Obelisken. Urnen, 
Bücher in mannigfaltigsten Gruppirungen, 
wie es namentlich ein Dunker und ein Schel- 
lenberg so meisterhaft verstanden. Sehr 
schön sind auch die Bibliothekinnenansichten, 
gegenüber Deutschland bei uns sehr selten. 
Vrgl. Sigmund v. Erlach, Odier (s. Abbild- 
ung Seite 2.1). 

Was nun die Träger der Bibliothekzeichen 
selbst an bet rillt, so linden wir darunter bei 



auch die Collegiatstifte ihre besonderen Bi- 
bliothekzeichen, so Beromünster, Rhein- 
leiden, Luzern und Solothurn. 

Mit den Klöstern wetteiferten die Bi- 
schöfe. Da stehen allen voraus diejenigen 
von Basel : Blarer mit drei, Ringk von Balden- 
stein mit sieben Blättern, alle von unbekannter 
Hand geschnitten. Simon Nicol. Euseb. von 
Froberg Montjoic mit drei Blättern. Friedr. 
von Wangen von Geroldseck mit einem 
Geschenkblatte. Die Bischöfe von Constanz 
hatten auch frühe schon ihre Bibliothek- 
zeichen, die Suffragane und Vicare eben- 
falls. Das Blatt des Bischofs Georg von 



EINLEITUNG. 



23 



Hallwyl ist eine ganz tüchtige Leistung des 
solothu mischen Künstlers G. Sikkinger. Die 
Churerblätter sind wohl alle in Flammen 
aufgegangen. (B. Brennwald war nicht Diö- 
cesanbischof, sondern nur in partibus.) 

Von den Bischöfen von Lausanne sind 
sieben untergeordnete spatere Blätter zu 
verzeichnen, während uns von denen von 
Sitten nie eines vor Augen gekommen. Den 
Bischöfen und Klöstern reihen sich die Geist- 
lichen an, unter denen namentlich die Lu- 
zerner stark hervortreten, Urner, Schwyzer, 
auch Zuger ; ebenso Zürcher, Berner, Waadt- 
länder , Freibur- 
ger, Genfer und 
Neuenburger, die 
ihre Stellung oft 
mit V. D.M. (Die- 
ner göttlichen 
Wortes) bezeich- 
nen; auch Juristen 
kommen vor, die 
ihren Namen mit 
J. U. D. (Juris utri- 
usque Doctor) be- 
gleiten, sowie Me- 
diciner mit M. D. 
(Medicinae Doc- 
tor) ; grosse Na- 
men rinden sich 
allerdings unter 
diesen allen nur 
sehr spärlich ; der 
Bedeutendste war 
ohne Zweifel Albrecht v. Haller, der acht ver- 
schiedene Blätter stechen liess, die wir um 
ihrer besonderen Eigenthümlichkeit wegen 
zum Theil reproduziren; die meisten liess er 
allerdings im Auslande fertigen. SeineBiblio- 
thek wurde von Maria Theresia gekauft und 
der Stadt Mailand geschenkt. Neben ihm be- 
sassen noch eine Reihe anderer Gelehrter 
ihre Bibliothekzeichen und treffen wir da 
manchen bekannten Namen älterer und neu- 
erer Zeit. 

Vornehme Geschlechter Hessen mit Vor- 
liebe in solche Bücher, die sie einer Biblio- 
thek schenkten, ihr Wappen in besonderer 
Grösse und sorgfältiger Ausführung hinein- 





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malen, um sich dadurch ein stetes hervor- 
ragendes Andenken zu sichern. Solche 
Blätter rinden wir namentlich in der Stadt- 
Bibliothek Bern, am Fnde des 17. Jahr- 
hunderts, als die Bibliothek zu ihrer Ver- 
größerung um Beiträge von Privaten bat. 
Es betrifft besonders die Geschlechter von 
Erlach, Steiger, Dachselhofer, Willading und 
Manuel. Auch von bernischen Schulthelssen 
kennen wir eine ganze Reihe Blätter, von 
Johann Steiger bis zu Freudenreich. 

Nicht nur über Persönlichkeiten, son- 
dern auch über einst bestandene Gesellschaf- 
ten und Bibliothe- 
ken geben uns die 
Ex-Libris Auf- 
schluss. Da gab 
es in Bern am 
Ende des 1 H.Jahr- 
hunderts eine Ge- 
sellschaft patrioti- 
scher Freunde, in 
Genf einen Club 
desRevolutionnai- 
res Montag nards, 
über beide fehlen 
jegliche Nachrich- 
ten. Literarische 

Gesellschaften 
gab es im vorigen 
Jahrhundert in 
Schweizerstädten 
schon zahlreiche ; 
in Schaffhausen 
sogar zwei, die eine „Bibliotheca amico- 
rum", die andere „Musiset amicis" genannt; 
beide hatten ansehnliche Bücherbestände 
und mehrere schöne Bibliothekzeichen. In 
Zürich finden wir sogar eine Bibliothek der 
asketischen Gesellschaft wie auch des 
Succursregimentes (Milit.-Bibl.). Daneben 
bestand eine Reihe von Lesekabinetten und 
Lesegesellschafte n mit besonderen typo- 
graphischen Zeichen; auch Bücherverleiher 
führten Eigenthumsmarkeu. Von grösseren 
öffentlichen Bibliotheken führte bei uns nur 
eine einzige besondere Ex-Libris, diejenige 
von Winterthur (drei Blätter). 

Nicht alle Bibliothekzeichen tragen einen 



24 



EINLEITUNG. 



bestimmten Namen des Besitzers, wir zählen 
gerade in unserem Lande sehr viele, die 
nur das Wappen aufweisen, oder auch eine 
landschaftliche Darstellung, eine allegorische 
Figur, verschiedene Embleme mit oder ohne 
Devise; hin und wieder sind allerdings die 
Anfangsbuchstaben des Namens beigesetzt. 
Wir vereinigen diese Letzteren in einer 
alphabetisch geordneten Tabelle mit Bei- 
setzung der Nummer, ebenso auch die De- 
visen mit Beisetzung des Namens, sodass 
vorab diese zwei Kategorieen der Anonymen 
sofort gefunden werden können. Auch zur 
Bestimmung der andern kommen w T ir unsern 
Lesern mit einer mehrtheiligen heraldischen 
Tabelle entgegen, so dass mit deren Hilfe 
und ein wenig heraldischer Uebung jedes 
von uns eingetragene anonyme Blatt in kür- 
zester Frist bestimmt werden kann. Alle 
Schweizerblätter zu bestimmen war uns 
freilich unmöglich; die undefinirbaren sind 
unter „Unbekannt" vereinigt; doch es sind 
ihrer nur eine geringe Anzahl. 

Gegenüber andern Ländern, auch gegen- 
über dem weit grösseren Deutschland zählt 
die Schweiz eine recht grosse Anzahl von 
Ex-Libris. Wenn wir in Betracht ziehen, 
wie viele Blätter sammt ganzen Bibliotheken 
im Laufe der Zeiten in Kartonfabriken, auch 
in Flammen und noch auf andere Weise 
ihren Untergang gefunden haben, wie viele 
Bibliothekzeichen von späteren Besitzern ab- 
sichtlich zerstört worden sind, so werden 
wir kaum fehlgreifen, wenn wir ihre Zahl 
mit 4000 veranschlagen, eine schöne Ziffer 
und eine hochinteressante Sammlung, wenn 
sie beisammen wäre. Wie mancher Zeich- 
ner, wie mancher Stecher hat daran ge- 
arbeitet ! manches interessante Künstlerleben 
tritt da aus vergangenen Tagen aufs Neue 
vor unser Auge ; denn ein richtiger Sammler 
gräbt auch nach den Quellen. Und erst 
die Bücherbesitzer! Welche hohen und 
niedrigen Namen lernen wir da kennen! 
Gelehrte, Staatsmänner, viele grosse und 
auch kleine Leute, die alle Freude hatten, 
eine geordnete Bibliothek zu besitzen. Wie 
interessant ist es doch, ihrem Leben und 
ihren Leistungen nachzuforschen und sich 



von Jedem, wenn immer möglich, doch einige 
biographische Notizen zu sichern. 

Darum dürfen wir uns nicht wundern, 
wenn heute, wo man mit besonderer Vor- 
liebe auch die Produkte der Kleinkunst 
unserer Vorfahren aufsucht, sich einzelne 
Personen und ganze Gesellschaften mit 
der Pflege der Ex-Libris abgeben. Wie 
kam man nun dazu, Bibliothekzeichen zu 
sammeln und wie wurde die Bewegung 
dafür eine allgemeine? Dass das In- 
teresse an der Wappenkunde in der Schweiz 
durch alle Jahrhunderte hindurch ein ausser- 
ordentlich reges war, davon zeugen ganz 
ganz besonders die zahlreichen Wappen- 
bücher, von denen wir hier bloss die Zürcher 
Wappenrolle und die Sammlung Grünen- 
berg anführen, ebenso die Stammbüchlein, 
welche im 16. und 17. Jahrhundert ausser- 
ordentlich beliebt waren. Dass nun in solche 
Wappensammlungen (Sammelbände) nebst 
Scheibenrissen, Bücherausschnitten und zahl- 
reichen schönen handgemalten Wappen auch 
Ex-Libris mit aufgenommen wurden, darf 
uns nicht wundern. Den ersten solchen 
Sammler finden wir in der Person des Jo- 
hann Georg Mülkr von Zürich, dessen von 
168Q datirter Sammelband auch eine grosse 
Anzahl höchst seltener und guter Zürcher 
Bibliothekzeichen birgt, die zum Theil 
unica sind. 

Der zweite Sammler, Hans Wilpert 
Zoller der Jüngere, von Zürich, 1673 — 1757, 
war ein Genealog von Fach. Die Zürcher 
Stadtbibliothek besitzt von ihm aus den 
Jahren 1700 — 1710 eine ganze Reihe Collec- 
tanea, Genealogien von Zürcher Geschlech- 
tern, in welchen zahlreiche kostbare Ex- 
Libris aufgenommen worden sind. Zoller, 
der selbst drei schöne Bibliothekzeichen 
führte und mehrere flotte Cartouchen stechen 
Hess, die er bei verschiedenen Geschlech- 
tern vortheilhaft zu verwenden wusste, muss 
ein ungemein fleissiger Mann und besonders 
geschickter Sammler gewesen sein. Als 
dritten Sammler notiren wir den Zürcher 
Bürgermeister Hans Jakob Leu. Auf der 
Stadtbibliothek Zürich finden sich von ihm 
zusammengetragen zwei grosse Sammel- 



EINLEITUNG. 



25 



bände , meist heraldischen Charakters : 
Scheibenrisse, Wappenblätter diverser Pub- 
likationen, Ausschnitte aus Stumpf und 
andern Büchern, auch eine stattliche Reihe 
Ex-Libris von den besten und hervorragend- 
sten Zürchern und St. Gallern. Bei anony- 
men setzte er den Namen darunter. 

Zürich besitzt somit die drei ersten und 
ältesten, an Zahl gar nicht geringen und 
qualitativ ganz bedeutenden Ex-Libris-Samm- 
lungen. Zu diesen kommen noch andere, 
die nicht von den soeben Erwähnten ge- 
sammelt worden sind, so eine grosse Reihe 
Escher vom Luchs. 

Der erste, der in Deutschland sammelte, 
ist Herr v. Berlepsch gewesen, der seine 
Ex-Libris-Sammlung etwa 1825 anlegte, sie 
befindet sich heute in der herzoglichen Bi- 
bliothek zu Wolfenbüttel; dann folgte H. 
Lempertz, der im Jahre 1853 in seinen 
Bilderheften zur Geschichte des Bücher- 
handels auch die Ex-Libris in den Kreis 
S2iner Betrachtungen zog und die Frage 
aufw r arf: „ Warum sollen die Bibliothek- 
zeichen ohne Sammler und Erklärer bleiben?" 
Zugleich bildete er zwanzig hervorragende 
Ex-Libris seiner Sammlung ab, welche 1770 
Stück zählend anno 1876 an den Börsen- 
verein der deutschen Buchhändler überging. 

In den sechsziger Jahren war der be- 
kannte Kunstgelehrte Ralf v. Retberg von 
München der erste, der nebst andern auf 
die Wiedereinführung der guten, alten Ex- 
Libris hinarbeitete. Doch kam in Deutsch- 
land die allgemeine Bewegung erst in Fluss 
durch eine längere Abhandlung des bayri- 
schen Reichsherolds Gottfried Böhm in 
München im Jahre 1887: „über die neueste 
Sammelleidenschaft" , nämlich Ex-Libris. 
Im Jahre 1890 erschien das erste grössere 
deutsche Ex-Libriswerk, von dem seither 
verstorbenen Geheimen Rechnungsrathe Fr. 
Warnecke in Berlin, über 2500 Ex-Libris 
nebsl Abbildungen enthaltend. „ Das gab 
Anlass zu vermehrtem Sammeln und zur 
Bildung von Ex-Libris-Vereinen. In Eng- 
land und Frankreich bestanden schon seit 
langer Zeit Ex-Libris-Sammlungen; 1874 
. fanden sich deren in Paris mehr als zwanzig. 



Deutschland kam etwas später, zählt aber 
heute wohl g^gen hundert ernstliche Samm- 
ler, darunter viele grosse Bibliotheken; die 
bedeutendsten Sammlungen sind wohl die 
des Herrn Grafen K. E. zu Leiningen Wester- 
burg in München, welcher die grösste Ex- 
Libris-Sammlung des Continents (April 1898 
13,300 Stück) besitzt, ferner diejenige des 
Herrn Staatsrates v. Eisenhart, ebenfalls in 
München, der Frau Wittwe Fried. Warnecke 
und des Herrn E. Stiebel in Frankfurt a. M. 
Eine grosse Menge Sammler hat England, 
wenngleich der grösste Theil seiner Bi- 
bliothekzeichen künstlerisch nichts weniger 
als bedeutend ist, hervorragende Einzel- 
heiten und namentlich die Producte der 
heutigen Zeit abgerechnet. Der unlängst 
verstorbene Direktor des britischen Mu- 
seums, Sir Franks, soll mehr als 30,000 ge- 
sammelt haben; auch Amerika zählt viel 
Freunde der Ex-Libris-Kunde. 

Bei uns hat der verstorbene Historiker 
Fr. Egbert v. Mülinen (Bern) vor Jahren 
schon eine kleine Sammlung mit vielen her- 
vorragenden Stücken angelegt, die von sei- 
nem Sohne weitergeführt wird. Seit zehn 
Jahren mag der Präsident der heraldischen 
Gesellschaft gesammelt haben, ebenso Frau 
Gräfin Diodati-Eynard in Genf; Herr Abb6 
Gremaud in Freiburg wohl noch länger. 
Der Herausgeber dieser Schrift sammelt 
seit fünf Jahren und hat in dieser Zeit über 
3000 Blätter zusammengestellt. In der 
Schweiz zählen wir vielleicht zwanzig Samm- 
ler, und es freut uns, dass stets noch neue 
hinzukommen; mit grösster Bereitwilligkeit 
wurden mir von ihnen ihre Sammlungen zur 
Disposition gestellt, wodurch die Zahl der 
aufgezeichneten Blätter eine recht ansehn- 
liche geworden ist. Dass sich auch Damen 
mit besonderer Vorliebe der Pflege der Ex- 
Libris widmen, braucht kaum erwähnt zu 
werden ; wie es denn auch besondere Damen- 
bibliothekzeichen gibt, die sich namentlich 
in England und Amerika grosser Beliebt- 
heit erfreuen. Im Jahre 1890 wurde in 
London die erste Ex-Libris-Gesellschaft ge- 
gründet; sie zählt gegen 500 Mitglieder 
und gibt ein monatlich erscheinendes, sorg- 



26 



EINLEITUNG. 



fältig redigirtes und illustrirtes Journal her- 
aus. Im folgenden Jahre (1891) wurde in 
Berlin der deutsche Ex-Libris-Verein ge- 
gründet, der nun über 230 Mitglieder zählt 
und eine artistisch reich ausgestattete Vier- 
teljahrsschrift herausgibt. Die meisten 
Schweizersammler gehören seinem Verbände 
an; diese Zeitschrift steht mit ihren sorg- 
fältigen Facsimile-Reproduktionen und ge- 
diegenen Aufsätzen völlig auf der Höhe 
und ist der englischen und französischen 
Zeitschrift, welch letztere von 1893 an er- 
scheint, weit überlegen. Alle drei Zeit- 
schriften verfolgen in besonderer Eigenart 
das nämliche Ziel: einerseits das Studium 
guter alter Blätter durch Reproduktion der- 
selben, anderseits auch die Pflege der mo- 
dernen Ex-Libris. Dass auch andere Zeit- 
schriften allgemeinen Inhaltes sich mit un- 
serem Spezialfache eingehend beschäftigen, 
darf uns nicht wundern; so wenden sich 
denn ganz besonders die heraldischen Fach- 
blätter der Pflege der Ex-Libris zu, indem 
sie mit Vorliebe gute alte Stücke zur Dar- 
stellung bringen. Es gibt heute kaum eine 
bessere Zeitschrift, die sich nicht schon mit 
Bibliothekzeichen beschäftigt hätte. 

Eine ganz besonders reiche Ex-Libris- 
Literatur hat in den letzten Jahren vor 
Allem England produzirt, dem es an tüch- 
tigen modernen Künstlern für dieses Fach 
nicht fehlt; auch Deutschland zählt neben vie- 
len zerstreuten Aufsätzen und Abhandlungen 
einige wichtige Publikationen, so diejenige der 
WolfenbüttlerBibliothekmitzahlreichenschö- 
nen Abbildungen durch Dr. v. Heinemann, 
nicht zu vergessen das schon erwähnte Werk 
über deutsche Bibliothekzeichen von Fried. 
Warnecke; ferner die prächtige Publikation 
K. Burgers über die Ex-Libris-Sammlung 
des Buchhändler-Börsen-Vereins zu Leipzig 
und das sehr praktische und übersichtliche 
Handbuch von Rath Seyler in Berlin, so- 
wie die Spezialausgaben der Blätter von 
Ad. M. Hildebrandt, Gg. Otto, Clemens 
Kissel, W. Schulte von Brühl und J. Sattler. 

Ueber die neuenburgischen Bibliothek- 
zeichen haben die Herren Grellet und Tripet 
eine sorgfältig abgefasste und reich illustrirte 



Monographie veröffentlicht. Auch Nord- 
amerika ist in literarischer Thätigkeit nicht 
dahinten geblieben. 

Das Sammeln, Ordnen und Verarbeiten 
unserer Blätter ist gewiss keine blosse Passion, 
oder gar eitle Spielerei, wie einzelne viel- 
leicht glauben möchten, sondern reiht sich 
unter andere künstlerisch und wissenschaft- 
lich ebenso berechtigte Bethätigungen. Es 
kann sich heute nicht ein jeder eine Kupfer- 
stichsammlung anlegen, dieses Gebiet ist 
viel zu umfangreich und ein gewisses Ziel 
nur mit enormen Opfern zu erreichen, aber 
gerne möchte er doch die Künstler des 
Grabstichels und der Zeichenfeder einiger- 
massen kennen lernen und da bieten ihm 
die Ex-Libris ein willkommenes Feld. Wohl 
ist anzunehmen, dass wir in dieser oder 
jener Kupferstichsammlung vergangener 
Tage auf Ex-Libris stossen könnten und 
kaum auf die schlechtesten. 

Unsere Blätter sind vor allem dem He- 
raldiker erwünscht, er lernt da eine ganze 
Reihe von Wappen kennen, die ihm sonst 
nie vor Augen kämen; oft und viel finden 
sie sich in künstlerisch vollendeter Darstell- 
ung noch correcter und besser entworfen, 
als in Wappenbüchern, die oft etwas scha- 
blonenhaft hergestellt sind. Dass jedoch 
auch unsere Blätter oft an mangelhafter 
Zeichnung, ja sogar inkorrekter Darstellung 
leiden, wollen wir von vornherein zugeben ; 
die wenigsten Künstler waren eben geübte 
Heraldiker und, wie bereits bemerkt, finden 
wir unter ihnen zahlreiche Dilettanten. Viele 
dieser Blätter sind ohne Namen des Wappen- 
und Ex-Libris-Herren, aber was thut das? 
Es ist ein eigener Reiz dabei, einem un- 
bekannten Wappen nachzuspüren und es 
einst vielleicht nur ganz zufällig oder auch 
erst nach Jahren zu finden, wie es uns schon 
oft begegnet ist. 

Ebenso gross ist das allgemein künst- 
lerische Interesse. Neben dem Wappen 
fällt bei vielen Ex-Libris die dekorative 
Ausstattung bedeutend in's Gewicht, ja 
manche Blätter sind nur decorativ gehalten ; 
da ist nun dem Künstler ein grosser weiter 
Spielraum gegeben, wovon namentlich un- 



EINLEITUNG. 



27 



sere Neuzeit den freiesten Gebrauch macht. 
Wie niedliche Genien und Putten hat nicht 
ein Schellenberg, Mechel und auch Dunker 
zu zeichnen verstanden, und welche Falle 




von Ornamenten und Emblemen auch für 
die heutige Zeit noch mustergültig ist, kön- 
nen wir den alten Bibliothekzeichen ab- 
sehen. 





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l^manucLtiTrwertcii • ^t-rchrr. 



Dazu kommt in dritter Linie das Inter- 
esse am Träger selbst; wir werden mit einer 
ganzen Reihe von Persönlichkeiten bekannt, 
denen wir sonst nie begegnet wären, und 
wir forschen nach Ober ihr Leben und Wir- 
ken und machen uns ein Bild ihrer Thätig- 
keit. Bezüglich des letzten Punktes kommt 
der deutschen Ex-Libris-Zeitschrift entschie- 
den ein bedeutendes Verdienst zu. 

So bietet denn eine Ex-Libris-Sammlung 
eine Menge hochinteressanten Materials in 
geschichtlicher und stylistischer Beziehung 
und auch von kulturhistorischer Bedeutung. 



Während im 16. und 17. Jahrhundert noch 
das Wappen in mannigfaltiger Umrahmung 
der Gothik und Renaissauce im Vorder- 
gründe steht, bringt der Rococo eine Fülle 
von graziösen und feinen Stichen, die uns 
durch ihre oft so reizenden Umrahmungen 
und ihren Amorettenschmuck entzücken und 
das so leichtlebige vorige Jahrhundert treff- 
lich wiederspiegeln. Hätte nun nicht dem 
Ende des gegenwärtigen Jahrhunderts etwas 
gefehlt, wenn es die gute alte Sitte der Biblio- 
thekzeichen nicht wieder aufgenommen und 
in einem vielfach geänderten Gewände wieder 
zur vollen Blüthe gebracht hätte ? Deutsch- 
land hat dies in vollem Maass gethan und 
ist uns Schweizern darin wieder vorangegan- 
gen. Seit den siebenziger Jahren hat es 
weit über 2000 neue Blätter und Blättchen 
producirt, ebenso hat England und Nord- 
amerika, auch Frankreich , Holland und 
Italien eine grosse Zahl moderner Ex-Libris 
hervorgebracht. Eine ganze grosse Reihe 
namhafter Künstler pflegt heute diesen Zweig 
mit ganz besonderer Vorliebe und leistet 
darin Treffliches. Gegenüber den alten, 
die doch oft etwas trocken und hart sind, 
zeigen sich die modernen Blätter in einer 
recht vielgestaltigen Form, oft auch in einem 
buntschillernden Gewände. Treflliche Pro- 
dukte verdanken wir einem Döpler, Hilde- 
brandt, Krahl, Schulte von Brühl, Kissel, 
Voigt, Saltler etc., kurz, einergrossen Reihe 
moderner Künstler. Es gibt heute Familien, 
wo Vater und Mutter, Söhne und Töchter 
ihre eigenen Bibliothekzeichen führen; ja 
in England gehen Einzelne so weit, sich bei 
zwanzig und mehr verschiedene Zeichen 
für ein und dieselbe Bibliothek zu schaffen. 
Wir Schweizer sind da noch weit zurück, 
immerhin verzeichnen wir einen Anfang. 
Genf zählt schon eine stattliche Reihe neuer 
Blätter, auch finden sich solche in Zürich, 
wo namentlich Herr Dr. Stückelberg ihnen 
grosses Interesse widmet, ebenso in Bern, 
Neuenbürg und auch in Basel. 

Mit vollem Recht verdient es die alte 
Sitte, wieder aufgenommeu zu werden. Gibt 
es heute doch in jeder Familie Bücher und 
hat jeder Schulmann, jeder Arzt, jeder Geist- 



28 



EINLEITUNG. 



liehe, jeder Professor heute eine viel grössere 
Bibliothek, als in vergangenen Tagen, heute, 
wo die Liebenswürdigkeit der Buchhändler 
uns ganze Stösse neuer Bücher in's Haus 
bringt. Auch jetzt gibt es noch Biblio- 
philen, denen ihre Bibliothek über Alles 
geht. Sollten diese ihrem Buch er rock lein 
nicht gerne noch einen persönlichen Schmuck 
mittheilen, um es dadurch als ihr Eigen- 
thum zu kennzeichnen? Wie unschön ist 
doch so ein Namenszug oder gar ein Stem- 
pel in einem Buche und wie entwerthet das 
die Bücher beim Verkaufe ! Wie weit ist 
da England voran; selbst die kleinste Bi- 
bliothek einer Villa, eines Landsitzes und 
viele öffentliche Bibliotheken versehen ihre 
Bücher mit einem gefälligen Zeichen. So 
steif und kalt die alten englischen Blätter 
waren, so zierlich sind viele der neuen. Die 
Arbeiten eines Sherborn, Eve, Bell, Crane, 
Harrison, Marks, Wheeler etc. sind wahre 
Kunstwerke. Ein Harry Soane versteht es 
vorzüglich, den alten deutschen Holzschnitt 
nachzuahmen und eine bessere Heraldik 
darzustellen, als die englische. England 
lässt sich aber auch seine Blätter etwas 
kosten und zahlt gerne 300—500 Fr. für 
eine Kupferplatte. 

Es wäre zu bedauern, wenn das wohl- 



feile Zinkcliche auch bei uns die Kupfer- 
platte allzusehr verdrängen würde. 

Die Preise eines Hombcrg und Girardet in 
Bern, wie auch Kaufmann in Luzem erreichen 
weder die englischen, noch die deutschen und 
dürfen doch die Concurrenz wagen. Die 
Blätter, die der erste für Herrn Wolf von 
Tümpling, sowie für Herrn Georg Thormann 
gestochen, verdienen alles Lob. 

Auch Lichtdruck dürfte nicht allzutheuer 
kommen und ebenso kann auch das neue 
Ton druck verfahren des Herrn Max Girardet 
in Bern nur empfohlen werden. 

Wie viele Freude kann eine Gattin ihrem 
Gatten, ein Sohn seinem Vater machen mit 
dem festlichen Angebinde eines Bibliothek- 
zeichens zu Neujahr oder am Geburtstag. 
Ja sogar zum Andenken an die Confirmation 
werden für Bücherbeschenkte besondere 
Blätter allegorischen und realistischen In- 
haltes erstellt. 

So möge denn auch bei uns die alte 
Kunst neue Blüthen treiben, den Künstlern 
zu Nutz und Frommen, dem Bücherfreunde 
zur Freude und zum Genuss. 

Kai-pelen, den 4. April 1898. 

L. GERSTER, Pfarrer. 




ALPHABETHISCH GEORDNETER CATALOG 



DER BIS JETZT BEKANNT GEWORDENEN 



SCHWEIZERISCHEN BIBLIOTHEKZEICHEN. 



VORB EMERKUNGEN. 




edes Blatt trägt eine fortlaufende Num- 
mer, von denen weiter hinten bei den 
biographischen Notizen, wie auch bei 
der Zusammenstellung der abgekürzten 
Namen einzelne wiederkehren und selbst- 
verständlich auf einander Bezug haben. 

Die erste Colonne giebt die fortlaufende Nummer, 
die zweite den Namen, sowie die Herkunft des 
Trägers an; zu weiteren Angaben ist in der Regel 
nicht Raum. Ist der Namen eingeklammert, so will 
das sagen, dass das Blatt selbst keinen aufgedruckten 
oder geschriebenen Namen trägt, sondern anonym ist, 
was sehr oft vorkommt. Sodann folgt eine nähere 
Angabe über die Technik des Blattes, nebst Mit- 
teilung des dargestellten Gegenstandes. 
K heisst Kupferstich. 
R bedeutet Radirung. 
H bezeichnet den Holzschnitt. 
M ein handgemaltes Blatt. 
Ld bedeutet Lichtdruck. 
H* will sagen: bemalter Holzschnitt. 
Sd heisst Steindruck oder Lithographie. 
Z bezeichnet die Herstellung mittelst Zinkcliche\ 
Bd bedeutet Buchdruck, 
o K heisst ornamentaler Kupferstich, 
d H bedeutet decorativ gehaltener Holzschnitt, 
h K heisst heraldischer Kupferstich ; d. h. ein 

Wappen, 
h f K bezeichnet ein Kupfer, auf welchem nebst 

dem Wappen auch Figuren vorkommen, 
typ K bezeichnet eine Platte bloss mit Schrift. 
Es folgen sodann, wo sie vorhanden sind, 
die Stechernamen. Stehen sie in Klammern, so fehlen 
sie auf dem Blatte ; doch stammt dasselbe Blatt von 
dem betreffenden Stecher, was bei vielen Blättern, 
wie bei denen von Dunker, Schellenberg, VVerdmüller 
sicher bestimmt werden kann. Oefter signirten die 
Stecher bloss mit einem Buchstaben, so z. B. : D., wo 



wir dann ergänzen (unker) R S B, d. h. Rud. Schellen- 
berg. 

Die zwei Zahlen bedeuten die Grösse des Blattes 
in Millimetern ausgesetzt und zwar grösste Breite 
und grösste Hohe des Druckes (Bildes), nicht etwa 
des Plattenrandes. 

Bei der Beschreibung der einzelnen Blätter kehrt 
häufig die Bezeichnung wieder : In Linienfassung ; das 
soll heissen : Von vier geraden Linien rechteckig ein- 
gefasst. Zur Bezeichnung der heraldischen Farben 
sind bloss die Anfangsbuchstaben angegeben : S, s = Sil- 
ber, silbern ; G, g = Gold, golden ; R, r = Roth ; B, 
b = Blau ; Gr, gr = Grün ; -.#=. = Schwarz. Diese Far- 
ben figuriren bald als Hauptwort, bald als Eigenschafts- 
wort, z. B. : In R ein s aufrechter Löwe; d. h. in 
Roth, oder in rothem Felde ein silberner Löwe. 

Ueber die übrigen zur Darstellung nothwendigen 
heraldischen Formen und Redewendungen wolle sich 
der Leser in der später folgenden Anleitung zur Be- 
stimmung der anonymen Blätter Raths erholen, wo 
das durchaus zu wissen Nöthige zusammengestellt ist. 
Die Zahlen am Schlüsse der Blattbeschreibung 
geben entweder die Jahreszahl, oder doch das Jahr- 
hundert an, welchem das Blatt zugehört, z. B. 16 . ., das 
heisst aber nicht 16. Jahrhundert (von 1500 — 1600) 
sondern zwischen 1600 — 1700. 

Die Buchstaben am Schlüsse weisen endlich auf 
den Besitzer des Blattes hin. Fehlen solche, so ist 
das Blatt mit wenigen Ausnahmen zu der eigenen 
Sammlung des Verfassers gehörig. 

Wir verdanken nun folgenden Sammlern und 
Bibliotheken Beiträge für unsern Catalog: 

A Ct B = Aarau, Cantons-Bibliothek. 

AM G = Aarau, Mittelschweizerische geographisch- 
commercielle Gesellschaft. 

Am = Herr Buchdrucker F. Amberger in Zürich. 

BHB = Bern, Hochschul-Bibiiothek. 

BStB= Bern, Stadt-Bibliothek. 



30 



AARAU. 



Btt = Herr Bibliothekar Bättig in Luzern. 

BUB = Basel, Universitäts-Bibliothek. 

v D = Herr M. v. Diesbach in Freiburg. 

Db =■ Herr Dubois, stud. arch. in Freiburg. 

Di = Frau Gräfin Diodati-Eynard in Genf. 

E = Herr Dr. Engelmann, Apotheker in Basel. 

Edg B = Eidgenössische Bibliothek. 

Est = Herr Chorregent Can. Estermann , Bero- 
munster. 

F = Herr Nationalrath Folietete in Pruntrut. 

G = Herr Ad. Geering, Buchhandlung und Anti- 
quariat, Basel. 

Gr = Herr J. Grellet, Präsident der heraldischen 
Gesellschaft in Bern. 

LCtB = Luzern, Cantons-Bibliothek. 

L W = Herr Graf K. E. zu Leiningen- Westerburg in 
München (Besitzer der grössten Sammlung des 
Continentes, über 13,000). 



v M = Herr Dr. W. F. v. Mülinen, Professor in Bern. 

O W = Herr Otto Wessner in St. Gallen. 

R = Herr Dr. Ritter, Professor in Trogen. 

Rb = Herr Apotheker Reber in Genf. 

Scap = Schaffhausen, Stadt-Bibliothek. 

Scap Bibi min = Schaffhausen, Bibliothek der 

Pfarrer. 
S C B = Sursee, Capuciner-ßibliothek. 
SCtB — Solothurn, Cantons-Bibliothek. 
SGCB= St. Gallen, Cantons-Bibliothek. 
SG SB —St. Gallen, Stiftsbibliothek. 
v Sp = Herr Nationalrath v. Sprecher in Mayenfeld. 
SStB = Solothurn, Stadt-Bibliothek. 
St = Herr H. Ed. Stiebel in Frankfurt a./M. 
W = Catalog von Herrn Fr. Warnecke. 
WSt = Winterthur, Stadt-Bibliothek. 
Zof St B= Zofingen, Stadt-Bibliothek. 
ZSt = Zürich, Stadt-Bibliothek. 



Lau- 
fende 
No. 



Das Bücherzeichen ist geführt 



von 



Kurze Beschreibung 



1 



8 



AARAU, 

Cantons-Bibliothek 

(AARAU) 

Stadtbibliothek 

Dieselbe 



AARAU 

Mittelschweiz, geograph.-com- 
mercielle Gesellschaft 

Dieselbe 



Dieselbe 



Dieselbe 



Dieselbe 



Dieselbe 



h d Sd. 56:42. In verzierter rechteckiger Fassung unter : „Aarg. 
Kantonsbibliothek" der aargauische Cantonsschild unter dem eid- 
genössischen Kreuz. (Blaudruck.) 18 . . 

d K. S. Gessner inv. 47 : 63. Auf bekränzter Console, von Büchern 
umgeben, in Oval der linksgewendete Kopf der Minerva, dar- 
über im Bogen : „SAPIENTVM • COMMERCIO.« 17 . . A M G. 

hdLd. R. Münger, Bern. 120:173* In doppelter Linienfassung, 
von gothischer Architektur eingerahmt, ein geharnischter Ritter, 
in seiner Rechten das Fähnlein, in der Linken den Wappen- 
schild von Aarau haltend. Unter grasigem Boden auf Spruch- 
band: „Ex libris bibliothecae aroviensis." 1894. 

hdZ. 100:108. In doppelter rother Linienfassung unter 
„Ex-libris" in rundem Kranze rechts ein Meerschiff, dahinter die 
aufgehende Sonne; darüber, von einem Ornament überdacht, die 
Devise: „Explo ratio mundi liberat animum." 1894. 

hdZ. Ed. Steiner, Baden, inv. 100:108. Dasselbe; doch statt 
Ex-libris darüber : „Mittelschweizerische Geographisch-Kommer- 
zielle Gesellschaft in Aarau.«* Unten: „Bibliothek No. tt 1894. 

h d Ld. 83 : 1 08. Im Wappenschild ein Meerschiff, nankirt von zwei 
weiblichen Figuren; reiche Architektur mit Doppelsäulen und 
Bogen darüber, in dessen Mitte die Devise : „EXPLORATIO . 
MVND1 . LIBERAT . ANIMVM. 44 Unter dem Schilde auf Car- 
touche: „Mittelschweizerische Geographisch-Commerzielle Ge- 
sellschaft in Aarau.** (Auf Kupferdruckpapier.) 1894. 

hdLd. 83:108. Derselbe Lichtdruck, darunter in R : „Schweize- 
rische Zentralstelle für Adressbücher in Aarau ;* in -3fc\ „Eing. 
Kontr. No. Inv. No . .« 1891. 

hdLd. 83:108. Derselbe Lichtdruck, darunter in Rothdruck: 
„zugeeignet v. d. Mittelschweiz. Geographisch-Kommerziellen Ge- 
sellschaft«* in :#:; „Aarau den 189 , u 1894. 

h d Ld. 126 : 169. Derselbe Lichtdruck, grösser, doch ohne Schrift 
ausser dem Rande. 



ACHARD— AN DER ALLMEND. 



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ACHARD, 

Arthur (Genf) 

ACHARD, 
Johannes, Genf 

ACKLIN, 

Wolfgang, Pfarrer in Dietwyl, 
Canton Luzern 



(AEBERHARD) 

in Zürich 



d'AFFRY, 

Louis Auguste (Freiburg) 

d'AFFRY, 

Freiburg 

(d'AFFRY) 

von Freiburg 

D'AFFRY, 

Auguste (Freiburg) 

AGASSIZ, 

Louis, Neuchätel 

AGRICOLA, 

F.J. 



ALBERT, 

Johann Andreas 

ALBERTINI, 

Christophorus (Bünden) 



ALBRECHT, 

Joh. Conrad, I. U. D., Basel 

An der ALLMEND, 

Jodocus, in Büron, Luzern 



An der ALLMEND, 

Josephus (Luzern) 



hSd. 30:52. Ueber dem Spruchband mit: „Pro patria devoti" 
das geviertete Wappen; darunter der Name. 18.. Di, 

h K. 50 : 79. Ueber schmalem Spruchband mit : „Ex-libris Jo- 
hannis Achard" der einfache dreieckige Wappenschild mit Helm 
darüber. 17 . . Di. 

hK. Hürnlimann sc. 60:68. In Linienfassung auf Parquet der 
cartouchirte Wappenschild mit geflügeltem Engelskopf nebst 
lateinischer Devise oben und unten. Umschrift auf drei Seiten : 
„ADM : REVERENDVS D : WOLFGANGVS ACKLIN LV- 
CERNAS. P. IN DIETWYL ANNO MDCLXXV." 1675. 

hK. 81:107- In Linienfassung in bandumschlungenem ovalem 
Blattkranze das Wappen: „Auf Dreiberg aufrecht stehender 
Eber." Als Helmzierde derselbe wachsend. Darüber Spruch- 
band mit: „Herr nach deinem Willen." Darunter leere Spruch- 
tafel, handschriftlich ausgefüllt mit: „Aeberhard in Zürich." 
16.. v M. 

hK. 57:81. In Linienfassung unter Spruchband: „invia virtuti 
nulla est via. tt Das Wappen mit den drei 4fc Sparren, darunter 
der Name: „Louis Auguste Comte d'Aflry." 17.. 

h K. Demonchi, sculp. 47 : 60. Dasselbe Wappen in Oval auf 
grasigem Boden stehend, von zwei katzenartigen Panthern flan- 
kirt. Darunter: „A. M r le Comte d\Affry. u 17.. 

h K. 41: 44. Dasselbe Wappen in Rococoschild, mit roh aus- 
geführten Ornamenten umzogen und von zwei Löwen bewacht. 
17.. 

Bd. 58 : 32. In verziertem achteckigem Rahmen auf einer Zeile ; 
„Auguste d'Aflry." 18.. 

Bd. 48 : 22. In verziertem rechteckigem Rahmen auf drei Zeilen : 
„Hlbliotheque de Louis Agassi z. u 18.. Gr. 

h K. Marq. Wocher, sclp. 1781. 70:112. Ueber Tafel mit : „Ex-libris 
F. J. Agricola* unter Spruchband : „Non est mortale, quod opto tt 
der umkränzte geviertete Wappenschild nebst Herzschild. 
1781. L W, 

h K. 54 : 54. Unter Namensspruchband das Wappen mit drei 
Eicheln im Schilde. (Ob schweizerisch ?) 17 . . Di, 

h d K. 66 : 56. Gebüsch mit grosser Tafel, worauf die Worte : 
„QUANTUM EST QUOD NESCIMUS!" Davor der Wappen- 
schild mit Löwe, den Bogen spannend. Darunter: „Ex Libris 
Christphori Albertini." 17.. v Sp, 

h Z. A. Walter, Basel. 59 : 85. Auf Cartouche das Wappen, 
spruchbandumzogen mit: „Ex-libris Johannis Conr. Albrecht. 
I. U. D." 1894. 

h K. 80 : 98. In ovalem Blattkranze unter Probsthut auf Car- 
touche in Oval ein Baum als Wappenbild. Darunter die In- 
schrift: „D.IO : IODOCVS AN DER ALLMEND . PROTON. 
APOST . VEN . CAP . SVRLACENSIS DECANVS . AC . PARIS 
CLAE RECTOR IN BVRON.« 1699. 

hK. 61:64. Im Oval auf gestricheltem Grunde das Wappen mit 
dem Wappenbild auf dem Flug als Helmzierde. Oben 
Namensband. 17*. 



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AN DER ALLMEND— AMMANN. 



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An der ALLMEND, 

Jacob Mauritius (Luzern) 



An der ALLMEND, 

* 

Moriz, Probst in Münster, Can- 
ton Luzern 



(d'ALT) 

Freiburg 



Derselbe 



v. ALT, 

Freiherr, Abt zu St. Nicolas 



ALTARIPA, 

siehe Hauterive. 

ALTMANN, 

Georgius, Naturforscher, Bern 

ALTORF, 

Capucinerbibliothek 

AMBERGER, 

Fritz, Buchdrucker, Zürich 



Derselbe 



AMBERGER-Gerspacher, 

H., Zürich 

AMBERGER, 

Julie, Zürich 



AMICORUM BIBLIO- 
THECAE, 

siehe : Schaffhausen, Bibliothek 
der Freunde. 

(AMMANN) 

Schaffhausen 



AMMANN, 

Aug. F. (Zürich) 



h K. 65 : 68. Unter Band mit : „ Jac. Mauritius An der Alimend 
de Baldegg Eques Custos Senior Jubilaeus" auf gestricheltem 
Oval das durch Kreuz geviertete Wappenmit H erzschild unter 
drei Helmen. 17». Est. 

hdK. 90 : 85. Auf bekränzter Cartouche im Kranzoval das ge- 
geviertete Wappen mit Herzschild von Münster. Auf Band- 
schleife die Umschrift : „Mauritius An der Almend I. C. D. 
PP. Senior de Dns Beronae A. LS." 16 . . 

h K. 61 :/9. Auf Console das von zwei Hunden flankirte Wappen. 
Schild gross auf Rocococartouche, geviertet mit Herzschild: 
1 u. 4 : Rad in R, 2 u. 3 : Hund in G. Herzschild gespalten : 
Rechts ein s Querbalken in R, links Doppeladler in G. 1 7 • • Gr. 

h K. 55 : 65. Dem vorigen ähnlich ohne Console, beide Hunde 
aufrecht; gevierteter Wappenschild oval. 17.. v D. 

h K. 62:82. In Linienfassung unter Probsthut im Oval dasselbe 
Wappen, bekrönt und mit Inful und Pedum versehen. Dreiseitig 
geht oben über folgendes Band: „ANT . LIBER . BARO . DE . 
ALT . PRO'PTVS 4- INFVL . AD . ST. . NICOLA VM . FRIB . 
HELVET." 17.. Gr. 



h K. 63 : 74. In Linienfassung unter Spruchband mit Namen der 
Rococoschild mit Mannesrumpf in B. 17>* 

Bd. 63:19. In doppelter Linienfassung mit verzierten Ecken auf 
einer Zeile: „Bibliotheca PP. Cap. Altorfi." 18.. 

h d H. A. S. gez. R. D. sc. 74 : 105. Ueber Band mit: „Ex libris 
Friderici Amberger Turicensis" das Wappen von stylisirten 
Ranken und Blumen umzogen, darunter eine alte Ansicht der 
Stadt Zürich (gezeichnet von A. Sulzberger, geschnitten von 
R. Dolder). 1896. 

h H. (Th. Eberle del. R. Dolder sc.) 70 : 79. In ornirtem vier- 
eckigem Rahmen unter dem nach links gewendeten Wappen auf 
einer Zeile: „Exlibris Fritz Amberger. u 1895. 

h H. (Th. Eberle del. R. Dolder sc.) Dasselbe mit verändertem 
Namen. Oben: „Ex libris tt , unten: „H. Amberger-Gerspacher". 
1895. 

d Z. (Herrn. Irminger del.) 52:81. In Linienfassung über Car- 
touche mit: „1897 Aus der Bücherei von Julie Amberger" 
Bücher, Tintenfass etc. von zierlich stylisirten Blattranken ein- 
gefasst, darüber Katze und Hund auf zwei Wappenschilden, von 
einem Amor gehalten. 1897- 



h K. 46:79. Ueber ornirter Console mit leerem Oval zwischen 
zwei gebogenen Lorbeerzweigen das Wappen : Zwei sich kreu- 
zende Schlüssel über Dreiberg, oben ein Kreuz, unten eine drei- 
eckige Pyramide einschliessend. Helmzierde: Mann mit Schlüsel- 
bund aus Krone wachsend. 16.« Gr. 

h Sd. 29 : 42. Ueber dem nicht mitgemessenen Namen das Wappen 
. in r und g Farbendruck. 189 . 



AMMAN— D' APPLES. 



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AMMAN, 

Christophorus Sigismundua 

AMMANN, 

G. (Zürich) 

AMMANN, 

P. N. J., Freiburg 



Am RHEIN, 

D. Johann Henricus, Chorherr 
in Beromünster 

(Am RHYN) 

Luzern 



(AMRHYN) 

Ignaz, Probst von Beromünster, 
1707—1746 

Am STEIN, 

Joh. Ulrich, Protonotar apostol., 
Pfarrer in Beromünster 

ANDERHALDEN, 

Franc Joseph, von Unterwaiden, 
Pfarrer in Lungern 

ANDERMATH, 

Fr. Leodegarius, aus Baar, Can- 
ton Zug, geb. 1740. 1762 Fran- 
ziskaner 

ANDRE, 
c. 



d'ANGEVILLE, 

Henriette (Genf) 

Dieselbe 
(Dieselbe) 



ANSELMUS, 

pater capuccinorum, Tessin 

d'APPLES, 

Francois, 1690—1772, Professor 
in Lausanne 

Derselbe 



h K. 58 : 40. In Linienfassung auf gestricheltem Grunde zwischen 
Namensband und Spruchband mit: „(PIAOTIMHMA* das von 
zwei Helmen besetzte fünftheilige Wappen. 1710. Btt. 

h d K. W(erdmüller) f. 49 : 54. Unter einem Baume Minerva 
mit Wappenschild und Pferd. Am Boden ein Putte mit Namens- 
tafel, hinten eine nackte weibliche Figur. 17 . . /?. 

hK. P. H. H. 68:95. Ueber Spruchband mit: „P. N.J. AM- 
MANN u das cartouchirte Wappen in unbeholfener Ausführung. 
Getheilt: Oben zwei g Lilien in B, unten drei linke Schräg- 
balken g auf R. 17.« v D. 

h K. 63 : 77« In rechteckiger gestrichelter Fassung mit verzierten 
Ecken das geviertete Wappen mit zwei Helmen nebst Um- 
schrift : „D . IOHAN HENRICVS AM RHEIN CAN . ET AEDI- 
LIS BERONAE MDCXXVI." 1626. 

h H. 41:50. In Linienfassung das Wappen: In der Mitte die 
nach oben gekehrte Mondsichel, an ihren Spitzen je ein Stern, 
ein solcher auch darunter. Helmzierde: Flug mit Wappenbild. 
16.. 

M. 166:295. Das geviertete Wappen mit dem Beromünster- 
Helme nebst Herzschild von Beromünster : 1 u. 4 : Am Rhyn, 
2 u. 3: Göldlin. 17 .. Est. 

hK. 54:61. M .1 . V . A . S . P . SS . B. Zwischen gebogenen Pal- 
menzweigen unter obenstehenden Buchstaben das Wappen: 
In S ein b Schrägbalken, von einem Steine belegt, darüber 
ebenfalls zwei Steine, unten ein Dreiberg. 17 . . Est. 

Bd. 80 : 40 u. 76 : 44. In zwei verschiedenen rechteckigen Um- 
rahmungen auf vier Zeilen : „Capitulo dono dedit R. D. Franc 
Jos. Anderhalden parochus in Lungern etc. 1876. 

dK. 81 : 56. Auf gestricheltem Grunde eine bekränzte Tafel mit 
der Inschrift : „Fr. Leodegarius Andermath Ord. Min. S. Franc. 
Conventualium. u Darüber auf Wolken das Zeichen des Fran- 
ziskanerordens. 1 7 • • G. 

hK. 78:108. In achteckiger Linienfassung über zwei Palmen- 
zweigen das Wappen: Auf Dreiberg ein Vogelfuss aufstehend, 
von zwei bestengelten Kleeblättern begleitet in B. Unten der 
Name. (Konnte auch Reinhardt sein.) 16.. S Ct B. 

hSd. 52:55. Ueber Spruchtafel mit: „De la Bibliotheque de 
M 1,e - Henriette d'Angeville" der Wappenschild, von neunperliger 
Krone überragt. 18 . . Di. 

h Sd. 51:58. Dasselbe mit grösserer fünfzackiger Krone. 
18.. Di. 

h Sd. 15:16. In gewundenem Spruchband mit : „in his renascimur 
omnes" steht der grüne rautenförmige Schild mit drei Quer- 
strömen, von einer Grafenkrone bedeckt. 18.. Di. 

Bd. 56:31. In rechteckiger Sternenfassung in Buchdruck in vier 
Zeilen: „Ad ttso del padre Anselmo de Mendrisio Guardiano 
Cappucino applicato alla IAbreria di a 18 . . 

d K. 92 : 76. In Oval mit Kranz darüber spielt in einer waldigen 
Landschaft ein Schäfer die Lyra. Oben: „Naturae et Musis", 
unten der Name. 17.. Gr. 



Bd. 80 : 42. In verziertem Linienrahmen auf drei Zeilen : 

LIBRIS FRANCISCI D'APPLES, V. D. M." 17 . . 

5 



.EX 



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D" APPLES— AUBERT. 



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d'APPLES, 

Peter Ferd., Dr. med., Canton 
Waadt 

d'ARBERG, 

de Neuchätel, la Comtesse 

ARCHIMBAUD, 

Ch., past. (Genf) 

ARDVSER, 

Johann, Bünden 

ARNOLD, 

Obrist, Dominik us aus Solothurn 



ARNOLD, 

P. Augustinus, Prof. ad.St.Urban 

ARNOLD, 

Pfarrer im Canton Uri 



ARREGGER, 

Joh. Lorenz, Ritter (Solothurn) 

(ARREGGER) 



(Derselbe) 



d'ARREGGER, 

Victor Joseph Hermenegild 



ARTH, 

Lehranstalt (Canton Schwyz) 



ASTIIEIMER, 

I. P. (Chanoine de l'eglise de 
Notredame a Fribourg) 



67 AUBERT 

(Genf) 

68 AUBERT, 

Alexander (Genf) 



h d Z. 65 : 85. Unter Krone der bekränzte zopfige Wappenschild 
mit unrichtig gezeichnetem Schrägbalken. Unten Hand mit 
Namen. 18 . . 

typ. H. 42 : 34. In ovalem Kranze in französischer Schrift auf 
drei Zeilen: „La Comtesse d 1 Arberg de Neufchatel.* 17 ■ • L.W. 

h K. 59 : 56, 42 : 39 (zwei Grössen). In Linienfassung unter Namens- 
band das Wappen, aus den doppelt verschlungenen Buchstaben 
P und A bestehend. 17 . . Di. 

h K. 44 : 60. In Linienfassung unter Namensband das Wappen. 
16 . . Am. 

Bd. 84 : 50. In verzierter rechteckiger Fassung unter dem Namen 
in fünf Zeilen: „Eine Sündfluth von Buchern ist über die Welt 
gekommen; alles zu lesen reicht kein Menschenalter hin, auch 
thun nicht alle Speisen dem Magen gut; man wähle also wo 
möglich das Beste. Ne legas multa, sed multum." 18.. 

Bd. 60:22. Der Name in rechteckiger Zierfassung. 18.. Est. 

h K. 57 : 68. Ueber leerer Namentafel mit der Handschrift : 
„E. A. Josephus Ignatius Arnold Parochus" das cartouchirte 
bekränzte Wappen: In r ovalem Schilde ein geharnischter 
Hellebardier. Der letztere als Helmzierde wachsend. 17 • • G. 

h K. V. B. S. I. 101:134. Das Wappen mit dem hl. Laurentius 
als Schildhalter, darunter eine Tafel mit: „J . O . LORENTZ . 
ARREGGER . RITER . 1607." 1607. 

hK. Dieselbe Hand. 180: 125. Auf ornamental bekränztem Boden 
die Wappen Arregger-Sury nebeneinandergestellt (Allianz), Helm- 
decken in der Mitte sich verschlingend. (Als Ex-Libris frag- 
lich.) 1607. 

h K. 75:69. Auf Console mit Spruchband : „Toujoura de meme u 
der gekrönte Wappenschild, von zwei gekrönten Adlern flankirt, 
welche Blumenzweige in den Schnäbeln tragen. Schild getheilt : 
Oben wachsender Adler, unten geschachtet. 1771* v D. 

h d K. 60 : 76. Auf Kissen der gekrönte Wappenschild von zwei 
Adlern flankirt wie oben, von gekröntem Helm mit Zimier über- 
ragt. Darüber auf gebogenem Spruchband in zwei Zeilen: 
„ Victor Joseph Hermenegild, Baron d'Arregger, Conseiller 
d'Etat de la Republique de Soleure, cy devant Capitaine au 
Service d'Espagne." 18 . . 

Sd. 72:112. In verzierter rechteckiger Linienfassung auf meh- 
reren Zeilen: „Preis des Fleisses und des Fortganges an der 
Lehranstalt der Gemeinde Arth für - — etc. Im Namen des 
Schulrathes:" 18.. 

hK. Herne ex. 62:85. In Linienfassung unter Probsthut der 
Wappenschild: Ein halber Mann mit Zweig in der Rechten. 
Darunter in ornirtem Rahmen: „I. P. Astheimer e V. Clero. 
B. M. V." (2 Linien.) 17.. v M. 

h Sd. Whitehead sc. 62 : 77. Ueber dem Namen das Wappen 
mit den drei Hundsköpfen auf schräg schraffirtem Grunde. 
17.. Di. 

hK. 70:89. In prächtig ornirter Rocococartouche Ober dem 
Namen dasselbe Wappenbild. 17*. Di. 



AUBERT— BALDEGG. 



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AUBERT, 

Guillaume Louis (Genf) 

AUBERT, 

R. P. (Genf) 



AUTRAN, 

E.. Genf 



B, 
J- 



B. 



B, 

in Landeron, Canton Neuenburg 

BAADER, 

U. J., Solothurn 

BACHMANN, 

Ludwig, Luzern 

BACHOFEN 

(Basel) 

BACON, 

Henri Vere, Lausanne 

BADEN, 

Collegiatkirche 

BADEN, 

Stadt-Bibliothek 

BAJOL, 

Hans Heinrich (Delsberg) 



BAJOL, 

Joseph Franciscus 



BALBER, 

Heinrich (Pfarrer, Cant. Zürich) 



BALDEGG, 
v. 



h K. 49 : 63. Ueber Spruchband mit Namen der bekränzte Wappen- 
schild. 1 7 • • 

hK. 63:117* In doppelter Linienfassung auf sechs Zeilen: „Ex 
libris R.P.AUBERT Redemptoris de Mercede Doctoris Sorbonnici." 
Darunter der bekrönte ovale Wappenschild auf Cartouche. (Als 
Schweizer fraglich.) 

h Sd. 30:35. Dreitheiliges Spruchband : „ Avant, arriere, jamais." 
Darüber wachsender Löwe auf Wulst, darunter Name und Ort. 
18.. Di. 

d K. J. R. Schellenberg fec. 77 • 63. In Linienfassung sitzt ein 
Putte am Pult und wendet sich gegen einen geflügelten Genius, 
der hinter einem Vorhang eine Kariatyde enthüllt. Im Hinter- 
grunde aufgestellte Kücher; vorn in Kreislinie „J. B". ver- 
schlungen. 1 7 • • 

dK. Welti fec. 81:80. Abgebrochene Säule mit Gebüsch. Vorn 
hält ein Engel mit Posaune den bekränzten Schild mit den vier 
ineinander verschlungenen Buchstaben „J C M H". Neben dem 
Schilde am Boden zwei Putten. 17 . . G. 

dK. 57 : 65. In Linienfassung auf zopfiger Cartouche verschlun- 
gen die grossen französischen Buchstaben : „J F B u , unten links 

„ Lieutenant du Landeron. *" 17 . . 

i 
S d. 72 : 40. In verzierter Linienfassung in Rondschrift der Name 

„U. J. Baader, Prof. 44 18 . . 

h d K. Sculp. Cas. Brupacher. 65 : 86. Ueber Band mit : „R. D. 
Ludovicus Bachmann Sacell Curat. J. E. C. Lucernensis", das in 
Console eingesetzte bekränzte Wappen ohne Helmdecke. 1 7 • • Bit. 

dK. 65 : 54. In zierlicher rechteckiger Rococofassung auf zwei 
Zeilen: „BACHOFII ET AMICORUM." 17 . . G. 

hK. 30:27. Helm mit Eber als Kleinod. Darunter: „HENRI 
VERE BACON. 44 

Bd. 56:22. In rechteckiger Fassung auf drei Zeilen in Buch- 
druck: „Ad Bibliothecam Ecclesiae collegiatae Badensis 1801." 

Sd. 36:26. In ovaler Linienfassung: „STADT-BIBLIOTHEK 
BADEN. 44 18.. 

hH. 66:52. In verziertem Oval mit der Umschrift: „HANNS 
HEINRICH BAIOL. MDXCI1. 44 das Wappen. Darunter in 
Buchdruck mit lateinischen Lettern: „Signum librorum Joannis 
Germani. Fidelis BAJOL, Canonici insignis, Ecclesiae collegiatae 
M. G. V. Delemonti ab anno 1780. 44 

Bd. 65 : 24. In rechteckiger Sternfassung auf vier Zeilen : „Ex 
libris PII JOSEPHI FRANC1SCI BAIOL I. V. D. Rev. ad Cels 
Princ & Episc Basil Consil. Aul. & Praep. M. G. V. Locumen- 
tensis. 44 17 . . G. 

h K. 73 : 56. Zwischen zwei Spruchbändern das Wappen ohne 
Helmzierde mit ausgespanntem an den Zipfeln gebundenem Helm- 
tüchli; oben die Devise : „jrpnrjK :^«D5 «"ij«"i?" (Nach dir o Herr 
verlangt meine Seele. Psl. 63. 9) 44 , unten der Name. 16 . . Gr. 

h K. 50:79. In Linienfassung unter „V. Baldeg 1455" das Wappen 
mit zwei Flügeln im Schilde und der Flugjungfrau als Helm- 
zierde. 16.. 



36 



UALD1NGER— BASEL, B1STHUM. 



85 



86 



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88 



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98 



99 



BALD1NGER, 

Johann Ludwig (Luzern) 

BALTHASAR, 

siehe Brennwald. 

BALTHASAR, 

Franz Urs (Luzern) 



BALTHASAR, 

Jost Dietrich (Luzern) 

BALTHASAR, 

Jost Dietrich, Oberst wachtmstr. 

BALTHASAR, 

Jacob Carl 

BALTHASAR, 

Beat Franz 

BALTHASAR, 

Franz Niclaus Leonti 

BALTHASAR, 

Josephus Antonius (Staats- 
seckelmeister in Luzern) 

BALTHASAR, 

Joseph Leodegar 

BALTHASAR, 

Josephus Leodegariuß (Luzern) 

BARRAS, 

F. Tobias, M. C. de Fribourg 

BARRELET, 

Thimotee (Neuchätel) 

(de BARY-Huber) 

in Basel 



de BARY, 

Alfred (Basel) 

BASEL, Bisthum,*) 

Jacobus Christophorus Blarer 
von Wartensee, Fürstbischof, 
1575—1608 



h K. 69 : 79. In cartouchirtem Oval das Wappen mit Namen dar- 
über. Im g Schilde über Dreiberg drei Lindenblätter. 16.. 



h K. 56 : 72. Unter Spruchband mit Namen das Wappen mit 
hübsch entwickelter Helmdecke. Wappen: Zwei Dreiecke in 
einander nebst drei Sternen. Helmzierde: Mann mit Lilie und 
Hammer. 17 . . 

hK. 54:60. Unter dem Namen: „Jost Dietrich Balthasar" das 
Wappen wie oben. 17.. G. 

hK. 53:65. Unter Namensband das Wappen. 17.. Engclberg. 

hK. 55:70. Unter Namensband dasselbe Wappen. 17.. Btt. 
hK. 55:70. Unter Namensband dasselbe Wappen. 17.. Btt. 

h K. 58:71- Unter Namensband das geviertete Wappen. 17.. 
Est. 

h K. 68 : 72. In rechteckiger Linienfassung in Kreislinie das 
Wappen mit: „Josephus Antonius Balthasar." 17.. 

h K. 61:65. In Linienoval auf gestricheltem Grunde das ge- 
viertete Wappen, von drei Helmen besetzt, unten Band mit: 
„Joseph Leodegar Balthasar Custos Herr zu Tannenfels. 1/ . . 

h K. 64 : 64. Im Kreise auf gestricheltem Grunde unter Namens- 
band das Wappen. 17.. 

Bd. 82:58. In bekränztem mit Blumen verziertem Rahmen der 
nebenstehende Name. 18.. v D. 

Bd. 53:34. In verziertem rechteckigem Rahmen: „Timothe'e 
Barrelet, Lieutenant" (drei Zeilen). 18 . . Gr. 

h K. A. Stegert inv. et fc. 51 :90. Tafel nebst dem Wappen (drei 
Fischköpfe). Darüber: „Bibliotheque de la Prairie." Unten 
sieht man durch ein geöffnetes Fenster ein Landhaus am Rhein 
Auf einer Fensterbrüstung liegt ein offenes Buch." 17 . . G. 

h K. 45:41. Ueber Namensband auf Console der bekrönte 
Wappenschild; In R drei s Fischköpfe, von zwei Greifen flan- 
kirt. 18.. v. Rodt. 

hH. 181:254. Unter „JACOBVS CHR1STOPHORVS DEI 
GRAT1A EPISCOPVS BAS1LIENSIS" in Linienfassung das ge- 
viertete Wappen mit Inful und zwei Helmen nebst zugehörigen 
Zierden besetzt. In den vier Ecken die Ahnenwappen nebst 
begleitenden geflügelten Putten. (Vrgl. Ex-Libris-Zeitschrift 
IV. 174.) 15.. 



*) (Episcopatus Basilensis, St. Henricus und St. 
Pantalus.) Unter dem Erzbisthum Besancon, jetzt un- 
mittelbar unter Rom, umfasste den nordwestlichen 
Theil der Schweiz, nebst angrenzenden Thcilen von 
Frankreich und Deutschland. Die Bischöfe residirten 
zuerst in Äugst (Augusta Rauracorum), dann zu Basel, 
seit der Reformation in Pruntrut, jetzt in Solothurn. 
Der erste Bischof kommt 346 vor. Sic waren Fürsten 
des hl. römischen Reiches und wurden von einem 



Domkapitel von achtzehn Domherren aus deren Mitte 
gewählt. Das Bisthum bestand früher aus zehn De- 
canaten. Infolge Auflösung des Bisthums Constanz 
im Anfange dieses Jahrhunderts erfolgte im Jahr 
1848 die Reorganisation des Bisthums Basel mit Bi- 
schofssitz in Solothurn, wonach die katholische Be- 
völkerung der Cantone Luzern, Bern (Jura), Zug, Basel- 
stadt, Baselland. Aargau, Thurgau und Schaffhausen 
eine Diöcese bilden. (Helvet. Sacra v. v. Mülinen.) 



BASEL, BISTHUM. 



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100 



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BASEL, Bisthum, 

Jacobus Christophorus Blarer 
von Wartensee , Fürstbischof, 
1575—1608 

Derselbe 



BASEL, Bisthum, 

Marcus Tettinger, Decan zu 
Basel, Bischof von Liden, 1567 
bis 1591, des Obigen Stellver- 
treter 

Derselbe 



BASEL, Bisthum, 

Wilh. Ringg von Baldenstein, 
Fürstbischof 1608—1628 

Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 
Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



h H. 133:198. In rechteckigem nach Flötner'scher Manier ver- 
ziertem Rahmen das geviertete Wappen in gleicher Darstellung 
wie das vorige; Unterschrift: „JACOBUS CHRISTOPHORUS 
DEI GRATIA EP1SCOPUS BASILIENSIS«. 15.. 

hdH. 66:91. Im einfachen rechteckigen Rahmen das geviertete 
Wappen mit Inful und zwei Helmen besetzt; im Oval die Um- 
schrift: „JACOBUS CHRISTOPHORUS DEI GRATIA EP1S- 
COPUS BASILIENSIS". In den vier Ecken die Ahnenwappen. 
Die Unterschrift gleich wie die Umschrift. 15.. 

h H. (Georgius Sikkinger.) 93:136. Wappenschild mit Mitra und 
Stab in verzierter Umrahmung. Oben Tafel mit Inschrift aus 
Psalm 30. Unten desgleichen : „Marcvs D. G. Eps. Liden. Svff- 
raganevs et Decanvs . Basiliensis" (3 Zeilen). 15.. 

hdH. G. S. 123:152. Das geviertete Wappen mit derselben 
Umschrift: „Marcus, dei gratia Episcopus etc." in prachtvoller 
Umrahmung in Jost-Ammann'scher Manier; in den vier Ecken 
Kindergestalten mit Festons in den Händen. 15.. St. 

hH. 65:104. Verzierte rechteckige Fassung. Oben: „Donat 
omnia virtus — .*' Unten : „Guilhelmus Ringg a Baldenstein 
Cathedralis Ecclesiae Basiliensis decanus." Dazwischen in 
linearem Quadrat das Wappen: der Nagel. 16.. G. 

h H. 178:249. In schmaler vertierter Fassung, über einer 
Flötner'sche Randleiste, das geviertete Wappen, über der Mitte 
die Mitra mit Stab durchsteckt. Zur Seite zwei Helme mit zu- 
gehörenden Helmzierden von Baldenstein und Blarer Darüber in 
gerader Zeile die Devise: „Columna et firmamentum meum 
nomen domini." Unten der Name : „WILHELMVS DEI GRA- 
TIA EPISCOPVS BASILIENSIS". (3 Zeilen.) 16 . . 

h H. 166:219. In defecter Linienfassung dasselbe Wappen. Dar- 
über die gleiche Devise in schräger Richtung. Unten auf zwei 
Linien der Name wie oben. 16.. 

h H. 158:190. Dasselbe Wappen ohne Rand und Schrift. 16.. 

hH. 108:137. In einer breiten prächtigen Randleiste unter der 
Ueberschrift : „COLVMNA ET FIRMAMENTVM MEVM 
NOMEN DOMINI u (2 Zeilen) ein Rahmen, worin der Wappen- 
schild mit Inful und Stab, umgeben von St. Heinricus, St. Maria 
und St. Pantalus. Unten zwei Wappenschilde mit Doppel- 
adler und dem Basler Stabe. Unterschrift wie oben. 16.. 

h H. 78:109. Dieselbe Darstellung mit schmaler Randleiste, 
welche mit beweglichen Stücken zusammengestellt ist. 16.. 

h H. 67 : 99. In Linienfassung auf gestricheltem Grnnde eine ovale 
Cartouche mit vier kleinen Ahnenwappen in den Ecken und 
der Devise als Umschrift; das geviertete Wappen in der Mitte 
nebst Unterschrift wie oben. Um das ganze zieht sich eine 
schmale rechteckige Blattverzierung. 16.. 

h d K. J. Striedbeck del. et sculpsit Argent. 145: 178. In Linien- 
fassung auf gemustertem Grunde das vor einem Vorhange an- 
gebrachte dreihelmige Wappen mit Bischofsstab und Schwert, 
sowie mit vier beflügelten Knaben, von denen die oberen beiden 
Mitra und Fürstenhut, die unteren ein Kranzgewinde halten 
17.. St. 



38 



BASEL. BISTHUM— BASEL. 



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BASEL, Bisthum, 

(Simon Nicolaus Eusebius von 
Frohberg-Montjoie , Fürst- 
bischof, 1755 — 1/62) 

« 

Derselbe 
Derselbe 



BASEL, Bisthum, 

(Friedrich Ludwig von Wangen- 
Geroldseck, Fürstbischof, 1775 
bis 1782) 



(Derselbe) 



BASEL, 

Carthäuser - Kloster. Letzter 
Prior: Hieronymus Tschäcken- 
bürle, 1501 — 1536 

BASEL, 

Universitäts- und öffentliche Bi- 
bliothek 

Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 

Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 

Dieselbe 



h d H. Flueser ä Bäle. 1 1 6 : 69. Ueber Wolken halten zwei ge- 
flügelte Putten einen bekrönten Hermelinmantel empor ; auf dem- 
selben, mit Mitra, Schwert und Stab besteckt der geviertete 
ovale Wappenschild des Bischofs auf Cartouche: 1 u. 4 Basel- 
stab, 2 u. 3 vier Schlüssel. 17 • • Gr. 

h K. J. Striedbeck del. et sc. Argent. Dasselbe Blatt in Kupfer, 
viel feiner ausgeführt, in heller und dunkler Variante. 

h d K. Striedbeck sculp. Argent. 158:127. Ueber ornamentaler 
Console unter Krone auf Fürstenmantel, von zwei Faunen flan- 
kirt der geviertete Wappenschild : 1 u. 4 : Baselstab in =ff statt 
r in S, 2 u. 3 : wieder geviertet : vier Schlüssel in R nebst fünf 
Kugeln und vier Würfeln. 1 7 • • 

h d H. 73:133. Auf Cartouche der geviertete Wappenschild mit 
r Baselstab als Herzschild. 1 u. 4: s Löwe auf r Felde, 2 u. 3: 
r Löwe auf bestäbtem s Felde. Darüber Krone, Stab und 
Schwert. Darunter als Randeinfassung beidseitig ein Kranz, 
darinnen handschriftlich : „In media Grammatica Praemium ex 
eruditione historica Aloy sius Jecker. 1775." (Preis-Ex-Libris.) 1775. 

h H. 54 : 66. Unter Fürstenkrone auf Hermelinmantel der gevier- 
tete Wappenschild nebst Herzschild des Bisthums Basel, von 
Stab und vier Helmen besetzt, von denen der erste infulirt, der 
letzte bekrönt Gr. 

h Feder — . 150:151. Grosses Schriftband mit dem Distichon: 
„Z8chäckenbürle tibi quod legum licentia nota est . Jeronimi 
lector, nomen et arma vides." An diesem Band hängt der 
Wappenschild mit einer Hirschkuh. Darunter (nicht gemessen) : 
„Cartusiensis in Basilea". BUB. 

Sd. 52:41. In Linienfassung: „Universität Basel, öffentl. Biblio- 
thek. Geschenk der Erben des Herrn Rathsherrn Prof. Dr. 
Wilhelm Vischer. 1875." 6 Zeilen. 1875. 

Sd. 54:42. In Linienfassung: „Universität Basel. Oeff entliche 
Bibliothek. Wackernagei-Stiftung." 18 . . 

Sd. 61:54. Ebenso : „Universitäts-Bibliothek in Basel. Geschenk 
" 187 . 

Sd. 62:56. Ebenso: „Geschenk der Erben des H«rrn Prof 
K. R. Hagenbach. 1874." (6 Zeilen.) 1874. 

Sd. 61:54. Ebenso: „Albert Burckhardt-Merian-Stiftung. 1876." 
(5 Zeilen). 1876. 

Sd. 61:55. Ebenso: „Universitäts-Bibliothek zu Basel. Peter 
Merian-Stiftung. 1879." (5 Zeilen.) 1879. 

Sd. 61:55. „Vom staatswissenschaftlichen Seminar." 

Sd. 61 :55. „Legat von Prof. Dr. Alb. Burckhardt Merian. 1886." 

Sd. 6 1 : 55. „Geschenk von Herrn Prof. Dr. Johannes Schnell." 

Sd. 61:55. „Geschenk der Erben des Herrn Prof. J. J. Stähelin 
1876." 

Sd. 61 :55. „Geschenk von Herrn Dr. J. G. Wackernagel. 1885." 



BASEL— BEIN WYL. 



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BASEL, 

Universitäts- u. Offen tl. Biblioth. 

Dieselbe 

Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 

Dieselbe 

Dieselbe 

BASEL, 

Anatomische Bibliothek im Ve- 
salianum 

BASS, 

Ursus, Solothurn, Aitrath, f 1756 

BASTARD, 

Ch., Geneve 

Derselbe 



BAUMANN, 

Dr. (Luzern) 

: BAUMGARTNER, 

Leon, Genf 

BAUMGARTNER, 

Ant. J. (Genf) 

BAZZI, 

in Brissago (Tessin) 

(de BEDAULX), 

Jean Henri (Neuchätel) 



BEDOT, 

Maurice (Genf) 

BEHN-Eschenburg 

(Professor in Zürich) 

(BEINWYL) 

siehe Mariastein. 



Sd. 61:55. „Geschenk von Herrn Dr. J. J. Bernoulli-Werthe- 
mann." 18.. 

Sd. 54 : 43. „Geschenk der Erben des Herrn Prof. Wilhelm Wacker- 
nagel. 18/0." 

Sd. 47:37. „Ludwig Sieber-Stiftung. 189." 

Sd. 47:3/. „Ludwig Sieber-Stiftung. Geschenk. 189." 

Sd. 54:43. „Andreas Heusler-Stiftung. Geschenk. 189." 

Sd. 54 : 43. „Historische und antiquarische Gesellschaft in Basel. 
Geschenk." 189. 

Sd. 51:30. „Eigenthum der Natur forsch. Gesellschaft in Basel." 
18.. 

Sd. 56:48. „Naturforschende Gesellschaft in Basel. Geschenk 
von . . . ." 18 . . 

d K. 54 : 89. Ein Todtengerippe an einem Pult stehend und einen 
Schädel betrachtend. An der Seite des Pultes die Inschrift: 
„Vivitur Ingenio, Caetera Mortis erunt". Oben: „Vesalianum", 
unten: „Bibliotheca anatomica Basiliensis." 1887* 

K. 52:65. In Linien-Oval unter dem Namen Ursus Bass das 
Wappen: In R ein g Sparren nebst drei Rosen. 17 •• G> 

d Sd. 38:51. Unter Sonne, worin die Zahl 1885, ein mit Orna- 
menten umzogener Schild mit der Inschrift: „Ex-Libris Chs. 
Bastard Geneve", lila und blau gedruckt. 1885. 

h Autographie. 91:109. Auf Strahlenglanz der ovale Genfer- 
schild mit Adler und Schlüssel, oben „C. B.", rund herum die 
Devise: „Post tenebras lux." (Für Portefeuilles in 25 Exem- 
plaren.) 1883. Rb. 

d Sd. 102:45. Vor Eichenblättern eine Papierrolle auf zwei 
Stäben mit: „Ex-Libris Dr. J. M. W. Baumanni. Natura doceri", 
nebst Raupe, Puppe und Nachtfalter. 18 . . 

h Sd. 52 : 76. Auf ornirtem Kreise quer die Namentafel, darüber 
das Wappen Baumgartner, darunter ein bekrönter Wappenschild 
mit r Mühlrad. 18 . . Di. 

typ Sd. 55 : 65. Bandschleife in Kreisform mit Ring mit Inschrift : 
„DVM SPIRO SPERO IN DEO." Darinnen: „Ex Libris Ant. 
J. Baumgartner." 18 . . Rb. 

Sd. 42 : 25. In Linienfassung auf vier Zeilen : „Libreria di D. Pietro 
Bazzi. Brissago." 18.. 

h K. 140 : 100. Das Wappen über Kanonen, von Kriegs Werkzeugen 
besteckt und zwei Hunden flankirt. Auf dem grossen b Wappen- 
schilde auf gr Hügel zwischen zwei Kleeblättern ein g Kreuz, 
in drei Halblilien endigend und in der Mitte einen r Sparren 
weisend; daneben 2 Sterne. Auf dem Helme ein Federbusch. 
1815 (circa). Gr. 

K. 78:41. Auf ornirter Rollencartouche der Name. 18.. Di. 

Sd. 42:16. In rechteckiger verzierter Fassung: „Behn-Eschen- 
burg." 18.. 



40 



BEK— BERGER. 



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BEK, 

Alexander, Lehrinstitut 

BELLELAY, 

Praemonstratenser Chorherren- 
stift*) 

BELLELAY 

(Abt Nicolas de Luc r, 1771 bis 
1784) 

BELLELAY 

(Abt Jean Baptiste Semon von 
Montfaucon, 1719—1743) 

BELLING, 

C. H. 

BELMONT, 

Ludwig 

BENNO, 

Capuciner aus Beromünster 

BENOIT, 

Daniel Gottl. (Bern) 1780—1853 

Derselbe 
BERAUD, 

J. L. (Genf) 

(Van BERCHEM) 

holländische Familie im Waadt- 
lande 

de BERCHEM, 

Max (Genf) 

de BERCHER 

(siehe Saussure) 

B(ERGER), 

H. H., Zürich 

(BERGER) 

Zürich 



Bd. 46:34. 6 Zeilen: „Lese-Institut von Alexander Bek zum 
Apfelbaum in Schafhausen. Abtheilung . . , Numro . . , 
Preiss . . " 

d Sd. 56 : 52. In Dunker'scher Manier ausgeführt. Auf einer 
zopfig umkränzten Tafel die Umschrift: „Bibl. Colleg Bellelay". 
Oben im Oval ein „B" (Wappen des Klosters). 1800 (circa). 

K. 42 : 48. Das gevierteto» Wappen, mit Mitra und Stab besteckt, 
auf bekränzter Cartouche. Helmzierde zwei Kleeblätter. 1 u. 
4 : ein lateinisches grosses „B" ; 2 u. 3 : Wappen de Luce : Pferd, 
über Dreiberg aus drei Tannen hervorbrechend. 1 7 • . Gr. 

K. 44:50. Unter Mitra und Stab auf rartouchirtem rundem 
Schilde das geviertete Wappen: 1 u. 4: ein grosses B; 2 u. 3: 
in B eine Gans über Dreiberg. 17 . . Gr. 

hK. 51:74. Unter „INSIGNIA BELLINGII" das Wappen mit 
zwei gekreuzten Pfeilen und zwei Sternen. 17 •• Am. 

Bd. 58:30. In verzierter rechteckiger Fassung: „EXLIBRIS 
LODOVICI BELMONTI." (2 Zeilen.) 17.. Rb. 

Bd. 45 : 22. „A. V. P. (admodum venerabilis Pater) Benno Capuc. 
Beronensis". 17 • • 

Sd. 55:32. Im Oval mit französischen Cursivbuchstaben der 
Name: „D. G. Benoit, Dr. M6d." (2 Zeilen.) 18 . . 

Sd. 29:11. Auf zwei Zeilen ohne Fassung: „BENOIT, Med. Dr. 

18 

hK. 54:81. In Doppellinienfassung über Spruchband mit: „Ex- 
libris J. L. BERAUD'* in bekrönter Rocococartouche der birn- 
förmige Wappenschild mit Hahn auf Dreiberg. 

h K. Chovin del. et Sculp. 69 : 59. Ueber rundem Stein auf 
Cartouche das Wappen: in S drei r Pfahle, von zwei wilden 
Männern flankirt. Devise: „In trouwen vast." 17** 

h Z. D. C. 65 : 93. Ueber Spruchband mit : „Ex libris Max de 
Berchenr' das drei mal r gepfählte Wappen. 18 . . Di. 



h K. 64 : 84. In ovalem Blattkranz mit Band darüber, worauf die 
Buchstaben „H. H. B. 1594" das Wappen nach links: Steinbock 
aufrecht in dunkelm Felde über Dreiberg. Z St. 

h H. 82:113. In ovalem blattumwickeltem Fruchtkranz dasselbe 
Wappen nach links. Helmzierde: Steinbock wachsend. 16.. 
ZSt. 



*) Praemonstratenser Chorherrenstift im bcrn. 
Jura, Bisthum Basel, an der Strasse von Tavannes 
nach St. Ursanne gelegen, wurde 1 1 36 durch Sigi- 
nandus, Probst zu Münster in Granfelden, gestiftet. 
Die Abtei litt viel durch Kriege und andere Unfälle. 
Erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts hob sie sich 
wieder und eine kostbare Bibliothek wurde nach und 
nach angeschafft. Es wurde für 60 Zöglinge, Söhne 
vornehmer Familien, hauptsächlich zur Vorbereitung 
für den Militärdienst, ein besonderes Collegium von 



zwölf Chorherren geschaffen, die den Unterricht zu 
ertheilen hatten. Aber schon 1797, 15. December, 
erfolgte die Aufhebung des Klosters durch den fran- 
zösischen General Gouvion St-Cyr, nachdem es 661 
Jahre bestanden. Jetzt werden die noch immer grossen 
Räumlichkeiten zu einer Anstalt umgebaut. Der 
schöne Bibliotheksaal ist leer, die Bücher zerstreut, 
grösstenteils vernichtet. Die zwei äbtlichen Biblio- 
thekzeichen sind sehr schwer erhältlich (Helvetia 
sacra.) 



BERGER— BERN. 



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(BERGER) 

Zürich 

BERGER, 

Ch. (Genf) 

BERGER, 

Charles (Genf) 

BERGIER, 

Frederich (Waadt) 



BERGIER, 

J. G. (Waadt) 

BERN, 

S. A. C. (Schweiz. Alpen-Club) 

Derselbe 
Derselbe 
Derselbe 
BERN, 

Erziehungsdepartement vor 1848 

BERN, 

Erziehungsdirektion. Geschenk 
derselben 

(BERN) 

Handwerker- u. Gewerbs verein 

Derselbe 
BERN, 

Gewerbs verein 

(Derselbe) 
BERN, 

Kirchen- und Schulrath 



BERN, 

Kloster und Spital zum heiligen 
Geist 



h K. (Meyer.) 53:75. Dasselbe Wappen nach links. Helmzierde 
ebenso wachsend. 16.. Z St. 

d H. 53 : 40. Auf linienbegrenztem gestricheltem Grunde hält ein 
Adler ein Tüchlein, auf welchem handschriftlich: „Ch M - Berger. 44 
17.. Di. 

Sd. 41 :30. In den zwei grossen französischen Schreibbuchstaben 
„C. B. 44 der nebenstehende Name im dicken Strich. 18.. Gr. 

h K. 42 : 60. In zopfiger Cartouche ein Oval, worin auf gestrichel- 
tem Grunde und gr Boden ein agnus dei mit Fahne. Ueber der 
Cartouche ein Lamm mit Ruder. Oben die Devise: „dieu est 
ma houlette. 44 Unten der nebenstehende Name. 17.. 

Sd. 67 : 69. Der bekränzte dreieckige Schild mit der Inschrift : 
„Bibliothe*que de M„ J„ G-« Bergier. 44 18.. Di. 

Sd. 60:74. In rechteckiger verzierter Fassung der bernische 
Wappenschild nebst Krone darüber. Oben: „S. A. C. 44 Unten: 
„Section Bern. 44 18 . . 

Sd. 52 : 40. In rechteckiger Fassung oben das Wappen des S. A. S. 
zwischen Section — Bern, unten Bibliothek No. . . 18 . . G. 

Bd. 36 : 22. In rechteckiger Linienfassung : „Geschenk des Herrn 



1 8 < 

• ■•• IQ 1 t 



18.. 



Bd. 37:18. In rechteckiger Linienfassung: „Aus dem Nachlasse 
des Herrn G. Studer, alt Regierungsstatthalter. 189 1. 44 1891. 

Sd. 94:74. In verziertem modernem Rahmen die Druck- 
schrift: „Geschenk des Erziehungsdepartementes der Republik 
Bern an die Schule zu . . . , tt (sieben Zeilen). 18 . . 

Z. E. Gerster del. 95. 77 •' 93. In rechteckigem Rollwerkrahmen 
mit Fruchtstücken und Bernerwappen auf vier Zeilen in Zier- 
schrift : „Geschenk der bernischen Erziehungsdirection an u 

1895. 

Bd. 113:41. In rechteckiger Zierfassung auf einer Zeile : „Hand- 
werker u. Gewerbsverein. 44 18 . . 

Sd. 77 > 30. In verziertem Rahmen auf vier Zeilen : „Bibliothek 
des Handwerker- und Gewerbevereins in Bern. 44 18.. 

Bd. 68:37. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „Lese- 
saal des Gewerbsvereins in Bern. 44 18.. 

Bd. 81:53. In verziertem Oval auf drei Zeilen: „Geschenk der 
Gesellschaft zum Mohren. 44 

Sd. Hallersche Stein- u. Kupferdruckerei in Bern. 78:140. In 
Zierrahmen der bernische Wappenschild, mit Krone, von Kranz 
umgeben. Darunter in zierlichem Steindruck: „Geschenk des 

Kirchen- und Schulrathes der Stadt u. Republik Bern an tt 

(8 Zeilen.) 18.. (Anfangs) 

H*. 94:134. In rechteckiger dicker Linienfassung die Darstell- 
ung der hl. Dreifaltigkeit. Oben : „Signum sancti spiritus 44 in 
gothischen Minuskeln. Auf einer Truhe oder Bank sitzt Gott 
Vater, den Gekreuzigten vor sich hin haltend, zwischen beiden 
die Taube; rechts der bernische Wappenschild; beidseitig oben 
die zwei Schilde des Klosters mit s Doppelkreuz in Jfc. (Vrgl. 
Ex-Libris-Zeitschrift VII, 4.) 14.. Neuenstadt) Archiv. 

6 



41 



ÖERtf. 



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195 



BERN, 

Lese-Bibliothek 

BERN, 

Lesegesellschaft 

BERN, 

Lesegesellschaft 

BERN, 

Medicinische Bibliothek 

BERN, 

Medic.-chirurg. Gesellschaft 

BERN, 

Militärische Bibliothek 

Dieselbe 
Dieselbe 



BERN, 

Obrigkeit 



BERN, 

Oekonomische Gesellschaft 

Dieselbe 
BERN, 

Gesellschaft patriotisch.Freunde 



196 



BERN, 

Prediger-Bibliothek 

Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 
BERN, 

Realschule, Schülerpreis 

Dieselbe 



Bd. 47 : 40. In Linienfassung in Buchdruck deutsch und franzö- 
sisch in sieben Zeilen: „Lesebibliothek an der Aarbergergass 
No. 54 in Bern. Cabinet de lecture etc. tt 18 . . 

Bd. 65:36 u. 69:41. In rechteckiger doppelter Linienfassung auf 
drei Zeilen: „Bibliothek der Lesegesellschaft in Bern. 44 18.. E. 

Bd. 67 : 37. In Linienfassung mit verzierten Ecken in drei Zeilen : 
„Bibliothek der Lesegesellschaft in Bern." 

Bd. 77:22. In rechteckiger Linienfassung: „Medicinische Com- 
mun-Bibiiothek." 17 . . 

Bd. 52:27. In rechteckiger Perlschnurfassung auf vier Zeilen: 
„Medicinisch-chirurgische Gesellschaft des Cantons Bern." 
18 . . v. D. 

Bd. 90:60. In viereckigem Zickzackrahmen auf drei Zeilen: 
„Militär-Bibliothek No Lesezeit .... Tage. u 18.. 

Bd. 91*59. Dasselbe, vier Zeilen, mit dem beigefügten Spruche: 
„Discat miles in otio, quod perficere possit in Bello." 18 . . 

h d K. 74:51. In ovalem schmalem Kranze der BernerschHd : 
Bär in g Schrägbalken über R u mit Eichenzweig darüber. Da- 
neben Fahnen, Kanonen, Helm etc. tt 

Bd. 142:101. Ohne Fassung auf elf Zeilen: „Demnach meine 
gnädigen Herren und Oberen Rähte und Burger der Stath Bern, 
etc. Unterschrieben : Samuel Mutach, Rahts-Exspectant." (Fin- 
det sich nur in den bernischen Pfarrhäusern in einem Leder- 
band, die Acten der bernischen Disputation und die confessio 
helvetica enthaltend.) 1/01. 

dH. 80:100. In der Mitte ein Pflug mit zwei gestürzten Füll- 
hörnern und allerlei Werkzeugen. Darüber : „Der ökonomischen 
Gesellschaft in Bern." Unten die Devise: „Hinc felicitas." 17 . . 

Bd. 66:31. In rechteckiger Linienfassung: „Bibliothek der öko- 
nomischen Gesellschaft." 18 . . 

dK. D(unker) 71:66. Eine Tafel mit der Aufschrift: „Ge- 
hört der berrtischen Gesellschaft patriotischer Freunde" (drei 
Zeilen). Oben auf der Tafel ein Hut, Schwert, Buch, Feder 
und Tintenfass. 17 . . 

Bd. 67:49. In rechteckiger gezackter Fassung auf drei Zeilen: 
„Prediger Commun-Bibliothek in Bern." 18.. 

Bd. 7 1 : 52. In rechteckiger Rautenfassung auf zwei Zeilen die- 
selbe Inschrift. 18.. 

Bd. 70:51. In rechteckiger Perlschnurfassung auf zwei Zeilen 
dieselbe Fassung. 18 . . 

Bd. 66 : 47, 68 : 50 u. 47 : 23. In rechteckiger Linienfassung auf drei 
Zeilen die gleiche Schrift. 

Sd. 95 : 66. In verzierter Fassung mit Putten in den oberen Ecken : 

„Realschule in Bern. Allgemeiner Schulpreis iür: 

etc« 18.. 

Sd. 95:67. In barocker ornamentaler Fassung, mit zwei Putten 
in den obern Ecken : „Realschule in Bern. Meyerpreis für . . . •** 
(auf roth Papier). 18 . . 



BERN— BEROMUNSTER, STIFT. 



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BERN, 

Schweizerische Gesellschaft 

(BERN) 

Wissenschaftlicher Verein 

BERNET, 

Daniel, St Gallen 



210 



BERNET-Mittelholzer, 

(St. Gallen) 

BERNOULLI 

(Basel) 

BERNOULLI, 

Eduard 

BERNOULLI, 

Notarius 

BERNOULLI, 

Dr., Carl Christ., Bibliothekar 
der Universitätsbibliothek Basel. 



v. BEROLDINGEN, 

Domcustos in Constanz, aus 
Uri, geb. 2. Jan. 1705, gestorben 
25. April 1747 

BEROMUNSTER, Stift*\ 

Canton Luzern 

Dasselbe 
Dasselbe 

Dasselbe 



Dasselbe 



Bd. 66:34. In Linienfassung mit verzierten Ecken auf zwei 
Zeilen: „Schweizerische Gesellschaft in Bern." 17.. 

Bd. 49:48. In rundem Kranze auf zwei Zeilen: „Wissenschaft- 
licher Verein." 18 . . Am. 

Sd. Bernet fec 1822. Rest unleserlich. Spiegelschrift. 65:58. 
In Linienfassung auf schraffirtem Grunde zwei Medaillen über- 
einander gelegt. Auf der ersten hascht eine Schlange nach 
einem Schmetterling, auf der zweiten sitzt eine Biene an einer 
Blüthe. Darüber: „Nos quoque apes debemus imitari." Darunter: 
„Bibliothek von Daniel Bernet 1 * 1822. G. 

Sd. 50:41. In Perloval der Name. Unten ein Blattkranz, oben 
Rosen. 18.. 

Bd. 64:80. In rechteckigem schmalem Zierrahmen oben: „Ex 
Bibliotheca Bernoulliana" ; darunter: „Sect." „Tab" — und 
„No" — . 17. W St. 

Bd. 65 : 30. In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen : „Eduard 
Bernoulli A. L. M. u 18 . . G. 

Bd. 58 : 29. In rechteckiger Zierfassung auf einer Zeile : „Bernoulli 
Notarius." 18.. G. 

d Z. Mi (Marie La Roche). 101 : 143 u. 85 : 120. Von bandumwun- 
denem Stabrahmen gefasst. im Vordergrunde am Boden ein 
grosses offenes Buch, Rolle, kleinere Bücher, Violoncell — . 
Im Hintergrunde der Giebel des neuen Bibliothekgebäudes. 
Unten der Name auf Bandrolle. 1898. 

h K. 57 : 67. In ovaler Fassung unten Spruchband mit : „Frantz 
Cölestin Caspar Wilhelm Frey Herr von Beroldingen DOMB . 
CUSTOS." Das geviertete Wappen mit Herzschild von zwei 
bekrönten Helmen besetzt. 17«. v D. 

h H. 65 : 93. Auf bekränzter Cartouche ein b Ovalschild mit 
tiefem g Schrägbalken. Im obern Felde ein schreitender Löwe. 
Bekrönter Helm mit Pfauenfedern. 17.. 

h Sd. 62 : 89. Dieselbe Zeichnung in viel feinerer Ausführung. 

hH. 66:84. In ovalem Kranze der cartouchirte ovale Wappen- 
schild. 17.. 

h H. 70:56. Der ovale Wappenschild auf Cartouche; zur Seite 
kranzumzogene Stäbe (Kalenderausschnitt als Ex-Libris ver- 
wendet). 17.. 

h K. 42 : 63. Das Wappen. Ueber der Helmkrone grosser Helm- 
busch von Pfauenfedern. 17.. 



*) Beromünster, weltliches Chorherren- oder 
Collegiatstift an der Wynen, Canton Luzern, jetziges 
Bisthum Basel. 720 von Graf Bero I. von Lenzburg 
gegründet und am 9. Februar 1036 von seinem Nach- 
kommen dem Grafen Ulrich von Lenzburg wieder 
dotirt. Erhielt von mehreren Kaisern, den Herzogen 
von Oesterreich und Adeligen viele Vergabungen und 
grosse Güter, aus denen sich das sogenannte Michels- 
amt bildete. Von 1186 an waren die Pröbste kaiser- 
liche Erbhofcaplane A. I. S. (aulicus imperialis 
sacellanus) und hatten bis ans Ende des vorigen Jahr- 
hunderts die höhere Gerichtsbarkeit Stock und Galgen 



unter sich. Grosse schöne Bibliothek mit hervor- 
ragenden Ex-Libris. Die Bibel von Rennward Göldli 
ist auf allen vier Deckel- und Vorsatzblättern mit 
Wappen. Schildhaltern und Dekorationen so vorzüg- 
lich ausgeziert (Handmalerei), wie kein anderes Buch, 
vier diverse Ex-Libris höchsten Ranges in demselben 
Band. Eine Handschrift aus der Wende des roma- 
nisch gothischen Styls werthete Professor Rahn in 
Zürich auf 400,000 Fr, In Münster wurde das erste 
schweizerische Buch, der Mamotrectus, gedruckt. Im 
vorigen Jahrhundert blühte dort auch eineFayencefabrik 
mit Erzeugnissen, die heute sehr hoch bezahlt werden. 



44 



BEROMUNSTER, STIFT— DE BILLEUX. 



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BEROMUNSTER, Stift 



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BEROUD, 

M" M V» , & S. Guers. 

(v.) B(ERSUDER)., 

G. N. R. V. B. (Ob Schweizer ?) 



BERTI IOUD, 

Fritz, Fleurier 

BERTRANI), 

Rene (Genf) 

BERTRAND, 

Elie (Genf) 

BERTRAND, 

Jean (Genf) 

BERTSCIIINGER, 

Johann Gottlieb (Aargau) 

Derselbe 
IB(ESSON), 

Freiburg 



(BEYEL) 

Zürich 

BIDERMANN, 

Antonius 

BIDERMANN 



de BILLEUX, 

A., Chorherr von Basel u. Solo- 
thurn 

Derselbe 



de BILLEUX, 

Ignace, Chorherr von St. Moritz, 
(Pruntrut) 



h H. 44 : 50. In kreisförmiger Cartouche das bekränzte Wappen 
ohne Helmdecke mit Umschrift : „FUNDA : ECCL : BERO : 720 : 
BERO : COM : DE : LENZB." Um das Ganze zieht sich, auf- 
geklebt, ein ovaler blauer Rahmen, beidseitig von zwei schwert- 
tragenden handgemalten Engeln flankiert (150 breit). (In Mu- 
sikalien des Stifts.) 17 • • 

Bd. 65:35. In rechteckiger ornirter Fassung: „CIRCULATING 
LIBRARY. City Street, 219, Geneva. M»" V» Beroud & 
S. Guers. 44 Am. 

K. 46 : 55. Zwei Varianten, Platte stark umgearbeitet. Im Oval, 
an welches sich vier Dreiecke anlehnen, unten Spruchband mit 
„G . N . R . V . B* u Das Wappen mit aufrechtem Bär in S. 
Helmzierde: Bär aus Krone wachsend. 17 •• 

h H. 30:44. Oben der Name; unten der Ort; dazwischen auf 
Cartouche der ovale Wappenschild mit leerem Helm darüber. 
188. Gr. 

Bd. 65 : 28. In doppelter Linienfassung mit verzierten Ecken auf 
drei Zeilen: „Cabinet de Rene" Bertrand. u 17.. Di. 

Bd. 67: 17» In verzierter rechteckiger Fassung : „Elie Bertrand P. tt 
(Eine Zeile.) 17«. Di. 

h d K. 67:70 Ueber Tuchrolle mit Namen der cartouchirte 
Wappenschild von Krone bedeckt Zur Seite Fahne, Waaren- 
ballen und Merkurstab. 17.. Di. 

h H. R. 42. Ueber Console ein ovaler Wappenschild unter Hut 
mit wachsendem Bären über Dreiberg. Umschrift: „IOHANN 
GOTTLIEB BERTSCHINGER.« 17.. 

h H. 42. Dasselbe ohne Randschrift. 17 . . S St B. 

hK. 84: 105. In Linienfassung auf einer Fahne über Schwert und 
Stab das Wappen : Auf b Felde ein r Rechtsschrägbalken von 
einer g Lilie belegt. In den zwei Feldern steigende Löwen. 
Helmzierde : eine Lilie. Unter Schwert und Stab das Monogramm : 
n rB.« 16.. vD. 

hdK. 44 : 49. In zopfig bekränzter Cartouche steht ein Mann 
mit Breitaxt in der Rechten, darüber ein grosser Kranich. 
17 . • Am. 

h K. S. H. S. 56 : 70. Das Wappen. Schild gespalten mit zwei 
Rosen. Auf dem gekrönten Helm ein Mannsrumpf. Oben 
Spruchband mit Namen. Unter dem Schild die Jahreszahl 1654. G. 

dK. J. R. Schellenberg f. 77:61. Vor einer Bibliothek mit 
Schreibpult und Vorhang auf ovaler Tafel: „H. Bidermann zum 
Steinadler 1 769", flankirt von einemPutten mit Rosenzweigen. 1769. 

Sd. 59 : 36. In Linienfassung mit französischen Schreibbuchstaben 
auf zwei Zeilen: „A de Billieux, Pro-Vicaire General." 18.. 

Sd. 43 : 30. In doppelter Linienfassung auf vier Zeilen : „ A. L. de 
Billieux. Chanoine de la Cathedrale de Bäle et de Soleure, 
Vic. Gen.. 44 18.. 

Sd. par Simon. 57 : 78. In rechteckiger Perlfassung der be- 
kränzte Wappenschild mit bekröntem Helm uud Helmbusch. 
Im Schildhaupt zwei Sterne , unten auf Dreiberg drei Blüthen- 
stengel. Auf Schrifttafel unten: „Ignace de Billeux, Chanoine, 
Directeur des dtudes. 44 18.. 



BION— B(OCCARD). 



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BION, 

Joh. Ulrich, St. Gallen 

BINET, 

J. H. (Genf) 

(v. BIRCH) 

Zürich 

(BIRCHER) 

Jost, aus Luzern, Ritter. Stadt- 
hauptmann und Oberst, f 1644 



BIRCHER, 

Joh. Jod. Melck. (Luzern) 

BITZ1ÜS, 

Joh. Rud., Bern 

BLANCHET, 

R. (Waadt) 

BLANCHET, 

R. (Lausanne) 

(BLARER) 

von Wartensee 



(BLARER) 

(de BLONAY-Lindsay) 

Waadt 



de BLONAY, 

Grandson 

B(OCCARD) 

von Grangettes, Fribourg 



de BOCCARD, 

Ignatius 

B(OCCARD), 

Franciscus Xaverius, jesuite a 
Fribourg 



d K. 80:56. Tisch mit Büchern, Geldsack u. A. belegt, nebst 
offenem Buch mit der Aufschrift: „Aus der Bibliothek defs 
Johann Ulrich Bion von St. Gallen. 1 * 17 . . 

h Sd. 43 : 55. Ueber Spruchband mit „Je le veux" das Wappen 
mit getheiltem Schild und bekröntem Helm. Darunter: „Ex 
Libria. J. H. Binet.« 18.. 

hK. 38:52. In Linienoval das Wappen: Zweig mit drei Linden- 
blättern schräglinks. Helmzierde: wachsender Mann mit ge- 
spaltenem Kleid, in jeder Hand ein Lindenblatt. 1/.. 

K. 67 : 96. In Linienfassung auf punktirtem Grunde das Wappen : 
Im Schild auf Dreiberg ein kleines Kreuz, darüber ein gebogenes 
kantiges Blatt. Helmzierde: Wilder Mann mit Schwert und 
Haue. Darüber auf Spruchband: „Alterius non sit, qui suus 
esse potest" In den obern Ecken die Jahreszahl 16 . 38. Unten 
auf ornirter Spruchtafel: „Obr. I . B . R. SCH. S . T . H. tt 1638. 
v M. * 

hK. 60 : 63. In Linien ovalauf gestricheltem Grunde das Wappen. 
Darüber Spruchband mit „Joh. Jod. Melck. Leopold Bircher." 17 . • 

Bd. 52:30. In rechteckigem Zierrahmen auf drei Zeilen: „Joh. 
Rud. Bitzius, Hauptmann. Inv. Pag. No.". 18.. Edg B. 

h Z. 62:69. In Linienfassung über: „Bibliotheque de R. Blanchet* 
zwischen zwei Spruchbändern der Wappenschild des Cantons 
nebst drei kirchlichen Gegenständen. 18.. Di. 

h Z. 46:72. Unter „R. Blanchet, conservateur des antiquitls au 
Mus6e Cantonal" : Dasselbe Wappen und Spruchband. 18 . . Di. 

h H. 48:63. In rundem Blattkranze das- Wappen nach links: 
Schreitender Hahn mit Kreuz im Kamm. Helmzierde ebenso 
wachsend. Darüber eine Cartouche mit der handschriftlichen 
Devise: „Virtus sine patientia vidua. u Unter dem Ganzen hand- 
schriftlich: „Guiliemus Blarer a Wartensee Can Custos Basil. 
et pptus e Drhicini. 1624. u 15.. 

h K. 54 : 72. Das Wappen : Schreitender Hahn mit Kreuz im 
Kamme. Helmzierde dito wachsend. 16.. Z St. 

h Z. 21 : 22. Unter Krone nebeneinander die zwei kleinen Wappen- 
schilde: 1) Auf -Jfc bekreuztem Felde ein aufrechter Löwe. 
2) Auf R ein in drei Lagen S und B geschachteter Quer- 
balken , oben zwei, unten ein Sporrenrad. 18.. Di. 

h Z. 55. In Kreislinie unter Krone der gespaltete Schild mit dem 
Wappen de Blonay von Grandson nebst der Umschrift: „DE 
BLONAY GRANDSON.* 189. 

h K. 41:51. In Linienoval auf Console unter den Buchstaben: 
E . L . B . V . G. von zwei Löwen flankirt, der bekrönte ovale 
Wappenschild auf Cartouche. Geviertet: 1 u. 4 drei s Rauten 
in B und 2 u. 3 Löwe in S. Darunter handschriftlich: „De 
Boccard, episcopus Lausannensis." (Fehlt auch.) 17-. 

h K. 4/: 60. In Linienfassung über Band mit Namen, der be- 
krönte geviertete Wappenschild auf Cartouche von einem Löwen 
flankirt 17.. 

d K. 63 : 62. Von einem Lorbeer- und Palmzweig flankirt. die 
schön ornirten Buchstaben: „I . H . S.* Auf dem H. erhebt 
sich das Kreuz. Unter den Buchstaben : „F . X . B. k 17 • • 



46 



DE BOCCARD— VON BONSTETTEN. 



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de BOCCARD, 

Hubert, in Freiburg 



BODECK-Bonaventura, 

siehe St. Gallen 

BODMER, 

Jean Henri, Orfevre (Zürich) 

BODMER, 

Christophorus (Zürich) 

BOISSIER 

(Genf) 

< 

BOISSIER, 

Agenor (Genf) 

BOISSIER, 

Edmund, Genf 

BOISSIER, 

Alfred (Genf) 



BOLIN, 

Joh. Franc, Pfarrer in Frauen« 
feid (Thurgau) 



(BONDELI) 

Bern 



BONET, 

L. Frid. (Genf) 

(de BONNET) 

Geneve 

BONOM, 

Anton, in Chur 



BONOMO, 

Anton, in Chur 

(v. BONSTETTEN) 

Bern 



h K. 47 : 72. Auf ornamentalem Postamente von Löwen und 
Fahnen flankirt, der geviertete Schild mit Krone, Helm und 
Helmzierde. Unterschrift: „Hubert de Boccard, Colonel et 
Chevalier." (Zwei Zeilen.)' 17.. 



h K. 84: 112. Das Wappen nach Rechts. Zindelbinde mit fliegen- 
den Enden. Unten auf Band der Name. 16.. Nanny von 
Escher, 

h f K. G. M. P. S. 50 : 66. Der Wappenschild nach rechts , da- 
hinter stehend die Madonna nebst Christophorus und der hl. 
Catharina. 1615. Z St. 

h K. 38:76. Ueber dem Namen der complicirte Dreieckschild. 
Auf demselben nach englischer Manier eine Wulst mit wachsen- 
dem Windhund. 17.. Di. 

h Z. Bardollo de Lewenbrouck fecit. 59:91. In Choffardmanier 
über der Namenstafel an aufgehängtem Tüchlein der Wappen- 
schild mit wachsendem Windhund darüber. 18.. Du 

h K. 62:88. In Linienfassung über dem Namen auf Palmzweigen 
das von zwei Windhunden flankirte Wappen. 18 . . Du 

h K. (Englisch.) 66 : 95. Ueber zwei Lorbeerzweigen von zwei 
Windhunden flankirt das Wappen mit 4fc Querbalken , worauf 
drei s Kugeln; oben zwei, unten eine Eichel. - Darunter der 
Name. 18 . . Gr. 

h K. 65 : 88. In dreifacher Linienfassung , in einem Oval mit 
Schleife oben das Wappen auf gestrichelter ovaler Tafel. 
Darunter: „Jo. Franc. Bolin Const acron I Gachnangi IL Ek- 
mattingen III. Oppidi Frauenfeldi Paroch. V.R. Cap. Came- 
rarius.« (Fünf Zeilen.) O W. 

hK. 77^81. Auf Console mit Devise: „Nee timide, nee tumide." 
Das geviertete Wappen mit Herzschild der Hory von drei 
Helmen besetzt und von zwei Hellebardierern flankirt. 1 u. 4 ge- 
theilt: s Kreuz in B über Fisch in S. 2 u. 3 ein 41= Adler in 
G mit g gekröntem Herz auf der Brust. 17.. Thumer Stadt- 
Bibliothek. 

d H. 46:81. In hübschem Renaissancerahmen mit Säulen der 
Name: „L. Frid. Bonet. tt 16.. v D. 

h K. 54 : 69. In Linienfassung über Console der Wappenschild 
auf bekränzter Cartouche unter Krone: Springender s Hirsch 
in B. Darüber leeres Spruchband. 17.. Di. 

Bd. 79 : 39. In verzierter rechteckiger Randleiste in sieben Zeilen : 
„Anton Bonom in Chur. Der Obbezeichnete erwartet von den 
Lesern seiner Bücher, dass sie keines derselben ausleihen, son- 
dern, sobald sie ein solches gelesen, es ihm sogleich zurück- 
erstatten werden. - Verlorene und beschmutzte Bücher werden 
bezahlt« 4 18.. v D. 

H. 88 : 53. In den Ecken auf -tf Grunde vier Putten. Im s Oval 
unten dem Namen ähnliche Inschrift wie oben. 18.. Di. 

K. 53:61. In Linienfassung über Spruchband mit: „bona fide 
et candorc* das von einem Schwan flankirte Wappen : Auf 4f 
Cirunde mit g Rande drei s Wecken. Helm bekrönt mit Federn. 

1/.. 



DE BONSTETTEN— BÖSSART. 



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de BONSTETTEN, 

Carl Victor, Bibliothek von Va- 
leyres, wo J. v. Müller Studien 
zu seiner Schweizergeschichte 
machte 

(BONTERRES^ 

Genf 



(BONVEPRE) 

Charles Frederic, f 1804 in 
Cornaux als Pfarrer 



BORDIER, 

J. E., Genf 



BORDIER, 

H. L., Genf 

(BORDIER), 

Henri Leonhard, Genf, Histo- 
riker, 1817—1888 

B(OREL), 

Francois Beat., Neuchätel 

(BOREL) 



BOREL, 

Fre"denc 

BÖRLIN, 

Gustav, Dr. jur., in Basel 



BORROMAUS, 

Karl, Vereinsbibliothek 

BOSS ARD, 

P. Felicianus, Capucinus, Zug 

BOSSART, 

Wolfgang Damian, Fürsprecher 
in Buonas (Zug) 



BOSS ART, 

Franz Michael, Hauptmann 



h d K. 65 : 44. Der bekrönte Wappenschild mit den drei s Wecken 
in 4^ ß umrandeten Felde an einen Stein gelehnt. Ueber der 
Krone der auffliegende Schwan , darunter in wohl späterem 
Buchdruck: „BARON DE BONSTETTEN.« 

Sd. 45:54. Auf gestricheltem Grunde ein Wappenschild. Auf 
demselben über „C . B." das von zwei Helmen besetzte Wappen: 
Auf G in der unteren Hälfte zwei b Querbalken. In deren 
Mitte in 8 Rechteck eine Taube, darüber ein Adler. 18 . . Di. 

K. (Style Boucher.) 73:85. Im Strahlenglanze über Büchern 
von zwei Genien flankirt, in Cartouche der ovale Wappenschild: 
Auf B ein aufrechter und ein verkehrter g Sparren, einen g 
Stern einschliessend. Darunter handschriftlich: „F. 1. Bonvepre. 44 
Gr. 

dK. 53:79. Auf Tafel mit: „Ex libris J. E. Bordier* 4 eine be- 
kränzte Cartouche mit Schild, worauf „J . E. B. 44 verschlungen. 
Darüber Spruchband mit: „HEM . VIR . VIRO . QVID . PRAE- 
STAT.* 4 17.. Di. 

h Z. L. B. fec. 34 : 44. Um einen leeren Wappenschild schlingt 
sich im Oval ein Band mit der Schrift: „Ex Musaeo Henrici 
L. Bordier.* 4 Unten ganz klein das Wappen. 18.. Du 

h K. Stern. Graveur, Paris. 40:51. In Linienfassung ein ovales 
Band mit: „Ex Musaeo Castellanae Genevensium. 44 Oben die 
Buchstaben „H . C . B. 44 In der Mitte eine leere Tafel, unten 
das Wappen ohne Helmzierde. 18/4. 

h K. 67 : 77* In Linienfassung unter Band mit lateinischem Spruch 
das Wappen ohne Helmzierde. B Schild mit g Sparren nebst 
drei Sternen auf Cartouche. Darunter: „F. B. u 17«. 

h K. 54 : 63. In ähnlicher, feinerer Ausführung, fast wie das 
vorige, dessen Vorbild es zu sein scheint, doch fehlt F. B. unten. 
17.. Di. 

h K. Stern, gr. 60 : 38. Ueber „Ex-Libris Fre"d6ric Borel 44 das 
Wappen, mit gewölbtem Wappenschild auf Cartouche ohne 
Helmzierde. 18.. 

d K. (Carl Steiner aus Zürich del.) 129:58. In Böcklinscher Manier 
über „EX LIBRIS G. BOERL1N 44 , von zwei Säulen flankirt eine 
düstere Landschaft mit Strom, über welchem drei Geier schweben. 
1898. (Von diesem Blatte werden keine Exemplare abgegeben.) 

Bd. 61:74 und 60:75. In zwei verschiedenen rechteckigen Zier- 
fassungen auf mehreren Zeilen: „Eigenthum der Bibliothek des 
Vereins vom heiligen Carl Barromäus zu etc. 44 189. 

Bd. 72:38. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „P. 
Felicianus Bossard Capucinus professus die 8 Maji 1818." 18 . . 

h K. 60. Im Kreise auf gestricheltem Grunde das geviertete 
Wappen mit zwei Helmen besetzt. Oben eine Bandrolle mit 
der zweizeiligen Inschrift: „Hauptmann Wolfgang Damian 
Bossart. Gerichtsherr zu Buonas, bürgerlicher Säckelmeister. 44 

17.. 

h K. 62. Im Kreise auf gestricheltem Grunde das geviertete 
Wappen, darüber auf Band im Bogen: „Haubtm. Frantz Michael 
Bossart. Kornher. 44 17 . . 



48 



BOSSART— BOY DE LA TOUR. 



270 



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278 



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280 



281 



282 



283 



284 



BOSSART, 

Franz Michael, Hauptmann 



BOSSART, 

Joachim Anton, Stadtschreiber, 
Zug 

(de BOSSET) 

Carl Philipp, früher Gouverneur 
von Cephalonia, f 1845 



(de BOSSET) 

Neuchätel 

BOSSI, 

Arthur (Genf) 

du BOSSON 
BOURCARD, 

Gustave, Basel 

BOURCARD, 

G., Basel 

BOURCARD, 

Daniel, de Bäle 

BOURGEOIS), 

J. F., Neuchätel 

(BOURGEOIS) 

de Giez et Bonvillars, Waadt 



BOUVIER, 

Louis, Neuchätel 

B(OVET), 

A(lfred, Neuchätel) 



BOVET, 

Alfred, Neuchätel 



BOY de La Tour 

(Neuchätel) 



h K. 62. Im Kreise auf gestricheltem Grunde das geviertete 
Wappen. Darüber auf Band im Bogen zweizeilige Inschrift: 
„Franc. Michael Bossart. Bürgerlicher- Stabfüerer. u: Statthalter 
alt Landtvogt der graflfschaflft im Reinthal. " 17 • • Am. 

h K. 62. In con zentrisch abschattirtem Kreise unter Namens- 
band das geviertete Wappen mit Herzschild. 1 7 . . Gr. 

hK. (Englische Manier.) 67:73. Auf Platte mit zwei Orden 
behängt das von zwei Löwen flankirte Wappen. Auf dem be- 
krönten Helme wachsend: Ein Ritter mit Lanze und Rose. 
Schild getheilt. Oben in B: Dreiberg mit zwei Rosen und drei 
Sternen. Unten auf S: =^ Sparren über zwei Vögeln. 18 . . Gr. 

hK. 66 : 72. Auf Platte, von Löwe und gekröntem Adler flankirt, 
das getheilte Wappen wie oben. Aus bekröntem Helme wach- 
send ein Ritter mit Lanze und Rose. 18.. v D. 

h Sd. 51:71. Ueber Spruchband mit: „de bon coeur" der be- 
krönte Wappenschild mit einem Ochsen, darunter der Name. 
18.. Di. 

h H. 47:65. Ueber Spruchband mit: „du Bosson tt der ovale 
Wappenschild auf Cartouche mit Federhut bedeckt. 17 •• Gr. 

hK. 43 : 55. Ueber Spruchband mit „Gustave Bourcard Ex-libris" 
der Wappenschild ; darüber Helm , Krone und Doppelflug. 
18 . . Gr. 

hK. 63 : 92. Ein Basilisk hält in seinen Krallen am Bande den 
Wappenschild mit „f und S. u ; aus seinem Munde fallt das 
Spruchband: „Ex-Libris G. Bourcard." 18.. Gr. 

Federzeichnung. 57 : 75. Ueber dem Namen : „Daniel Bourcard 
de Basle TAn 1772" das roh gezeichnete Wappen in braunem 
Ton. G. 

hK. 34 : 47. Wappen von einem Löwen flankirt. Im b Schilde 
eine s bezinnte Mauer, darüber „J. F. B." 17.. Gr. 

h K. 122 : 130. Unter Spruchband mit : „BOURGEOIS DES CIEUX 
PAR LA FOY" zwischen zwei gebogenen Palmzweigen das 
Wappen mit s Zinne in B auf g umrandetem Schilde. Helm- 
zierde: Bezinnter Burgthurm mit drei Federn besteckt 17.. 
Bugnion. 

Bd. 69 : 35. In rechteckiger Zierfassung auf einer Linie der 
Name. 17«. L W. 

h Stahlstich. 42 : 5/. Ueber den verschlungenen Buchstaben „A. 
B." und dem Bande „Pour autruv" das helmzierlose Wappen: 
(Jetheilt. Unten R; darüber schreitet auf Wasser ein r Ochse. 
189. Di. 

h K. Stern, Graveur. 46:77» Auf Tafel die schön ausgeführten 
gothisch verschlungenen Buchstaben „A. B. u Oben an der 
Tafel: „Ex-Libris. tt Darüber liegend das Wappenthier, ein 
Ochse. Unten auf Band der Name. Recht« auf sich 
drehendem Spruchbande die Devise : „Vita brevis, ars longa 
experientia fallax." 189 . 

d K. 65 : 40. In verziertem rechteckigem Rahmen auf einer Zeile 
in französischen Schreibbuchstaben: „Boy de La Tour L'ain^. 4 * 
18.. Gr. 



BOY DE LA TOUR— BRENNWALD 



49 



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299 



300 



(BOY de la Tour) 

Neuchatel 



(BOYVE) 

Jacob Franz, 1692 
in Neuenburg 



1771, Jurist 



BOYVE, 

Jer(ome)., ä Neuchatel 



de BOYVE 

(Neuchatel) 

BRÄM 

(Zürich) 



BRÄM-Meis, 

Zürich 

BRANDENBERG, 

Joh. Jacob, Zürich 



BRANDENBERG, 

Jacob Bernhard (Zürich) 

BRANDES, 

Carl, Professor in Maria Ein- 
siedeln 

BRANDT, 

Adolphus (Neuchatel) 

(BRAUN) 

(Bern) 

BRAUNE, 

A. 

BRENNER, 

Joh. Heinr. (Basel) 

BRENNER, 

Notar, Basel 

(BRENTANO) 

Aarau 

(BRENNWALD) 

Balthasar, Bischof von Troja, 
in Chur 



hZ. 101:71. Das Wappen ohne Helmzierde. Im Schilde ein 
Thurm mit Stern darüber. 189 . Gr. 

h K. 68 : 98. Ueber ornirter leerer Tafel mit der handschriftlichen 
Bezeichnung: „Jer. Boyve 44 das von einem Löwen flankirte, an 
einen Baum gelehnte Wappen. Der Schild geviertet: 1 u. 4: 
Auf R eine g Kanne nebst drei Sternen. 2 u. 3: Auf -$= über 
einer g Mondsichel ein g Oel- und Lorbeerzweig nebst zwei 
Sonnen und zwei Sternen (Wappen der Frau „Legoux 44 ). 
17.. Gr. 

h K. 69 : 93. Aehnliche Platte, wie die vorige, doch weniger 
sorgfältig. Im 1. u. 4. Quartier des Schildes statt der Kanne 
ein Becher. Ueber der Helmkrone ein gekrönter Adlerrumpf. 
Unten auf der Console: „IER. BOYVE.« 17-. 

h K. 69 : 93. Dieselbe Platte, abgenutzter und bleicher auf der 
Console: „DE BOYVE« 4 . 

h H. 55:75. In ovaler Rollwerkcartouche mit vier Figuren das 
Wappen: Ueber Dreiberg auf Stab eine aufrechte Mondsichel. 
Oben in Kranz: „Sapientia constans. u Unten auf Tafel hand- 
schriftlich: „bräm. 44 15.. Z St. 

h K. (Meyer.) 74 : 87. Zwischen zwei gebogenen Palmzweigen 
das geviertete Wappen. 1 u. 4: „Bräm 44 . 2 u. 3: Durch Leiste 
getheilt, oben zwei, unten ein Adler. 16.. Z St. 

h K. 75:81. In rechteckigem 4t= Rahmen in einem ovalen Blatt- 
kranze unter dem Bande mit: „Joh. Jacob Brandenberg" auf 
grasigem Boden das Wappen : Brennender Strunk. Ueber dem 
Band handschriftlich : „Der Zeit Statthalter. 44 16.. Z St. 

h K. 75 : 80. Unter Band mit „Jacob Bernhard Brandenberg 44 der 
gekrönte ovale Wappenschild von zwei Löwen flankirt. 16.. 
ZSt. 

Bd. 31 : 18. Auf g Papier mit gezackter Randlinie in Buchdruck: 
„P. Carl. Brandes.«* 18 . . 



d h K. 41:56. Ueber dem Namen: „Adolphus Brandt 44 und der 
Devise: „confido" das Wappen: S Löwe mit Fackel in R. 18. . 

h K. 44:42. Ueber einem Löwen der bekrönte ovale Wappen- 
schild auf Cartouche: Auf B ein g Querbalken. 17.. Di. 

d Sd. 47 : 59. In achteckiger mehrfacher Linienfassung über dem 
Namen ein Schale, aus der eine Schlange trinkt, darüber: 
„ HANTA. METPIA. u 18.. Am. 

h H. 44. Im Kreise die Umschrift : „Joh. Heinrich de Joh. Hein- 
rich Brenner. 44 Darinnen das Wappen: Drei brennende Strünke. 
1707. 

Bd. 46:20. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „Bücher- 
sammlung von Brenner Notarius. 44 18 . . G. 

h K. 50:72. Das Wappen. Im Schilde eine Büchse von Löwe 
und Schlange flankirt, ein auffliegender Adler darüber. DieseY 
Letztere auch über dem bekrönten Helme. 17«. 

h d H. 137:236. In doppelter Lienienfassung vorn unter Mitra 
der Wappenschild mit drei brennenden Tannen, worauf die Buch- 
staben „1. M. A.", dahinter vor einer Mauer die hl. Anna selb- 
dritt. 1502. LCtB. Vergl. Abbildung Seite 1 1. 

7 



50 



BRENNWALD— BUELLER. 



301 



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313 



BRENNWALD, 

Balthasar 



(v. BRISELANCE) 

Protonotar im Bisthum Basel 



BROCHATON, 

siehe Landeron. 

(v. BRÜGGER) 

Meienfeld 



(de BRUNET) 

in Genf 



(BRUNNER) 

Zürich 

BRUNNER, 

Hans Jacob (Zürich) 

BRUNNER, 

Hans Jakob (Zarich) 

B(RUNNER) 

C, aus Zürich 



BRUNNER, 

Joh. Caspar (Solothurn), Hans 
Balthasars Sohn , berühmter 
Arzt, der auch nach Paris kam 
und dort grossen Zulauf hatte 



BRUNNER, 

Jean Jaque, ä Bale 

de BRY, 

Jean (Genf) 

BUCH, 

Franz Victor, Solothurn, f 1783 
als der letzte seines Geschlechtes 

BUELLER, 

Frans Philipp (Solothurn) 



h d H. 125:225. Dem Vorigen ähnlich, mit derselben Legende 
oben und unten: In waldiger Hügellandschaft von Bergen um- 
rahmt kniet Bischof Balthasar vor der Mutter Anna, die — 
als Brustbild dargestellt, mit Jesu und Maria auf Wolken thront. 
Neben dem Bischof sein Wappenschild. 1 5, . EisenMardt. 

h K. 5 1 : 66. Unter Protonotarhut und geflügeltem Kopfe auf 
Cartouche der gespaltenen Schild : a) auf G über Dreiberg zwei 
bestengelte Kleeblätter nebst Stern, b) in R aufrechter Löwe 
mit Speer. 17 . . 



h K. 61:77- Zwischen zwei Lorbeerzweigen das Wappen ge- 
viertet: 1 u. 4 getheilt, oben drei Lilien, unten in Gr ein Drei- 
eck. 2 u. 3: Schwert und Pfeil gekreuzt. Helmzierde: Aus 
Krone wachsender Ritter, Schwert und Pfeil über dem Haupte 
kreuzend. 16 . . v Sp. 

hK. 65 : 87* In einer verzierten Einfassung unter einer Krone 
der von zwei Löwen gehaltene Wappenschild: In B ein g von 
zwei s Sternen und einem Falken begleiteter Sparren. 17 - • 
W274. 

hK. 52:75. Das Wappen: Im Schilde ein Mühlrad. Auf dem 
sehr defect gezeichneten Helme das eigentliche Wappen Brunner: 
Der Brunnen, zur Seite desselben zwei Sterne. 17 . . Btt. 

hK. 80:115. Unter Spruchband mit: „Hans Jacob Brunner" das 
Wappen mit Brunnen und zwei Sternen im Schilde. Helm- 
zierde: Arm mit Haubeil. 16.. Z St. 

hK. 82 : 1 1 5. Unter Namensband das Wappen in vorzüglicher 
Ausfuhrung, nach rechts mit flotter Helmdecke. 16 . . Dr. Ganz. 

h K. W(erdmüller) fc. 41:51. In doppelter Linienfassung 
dasselbe Wappen. Helmzierde : Wachsender Mann, in den aus- 
gestreuten Händen einen Stern und eine Mondsichel tragend, 
daneben die Buchstaben „C. B. u 17 . . 

hK. 47 : 89. Das Wappen : Doppelröhriger Brunnen mit Lilie 
auf dem Stock und Einhorn als Helmzierde. Darunter von zwei 
Palmzweigen oval umrahmt folgende Unterschrift in neun Zeilen : 
„Jo. Casparus Brunner, III. mi et Excell mi ven*« Classis Fortmi 
Thalassiarche Catharini Cornelij nee non 111 mi et Excell m Dmi 
Comitis Josie de Waldeck et Purmund Capiaru Lüneburg« 1 " 
Legati in obsidione Cretensi Castronsis Medicus. 17 • • Gr. 

Bd. 73:45. In verzierter rechteckiger Fassung auf fünf Zeilen: 
„N° — . Du Cabinet de Lecture de Jean Jaque Brunner, Relieur 
ä Bale.* 17.. 

d Bd. 60 : 92. In rechteckigem ornirtem Rahmen unter Adler 
auf drei Zeilen: „Bibliotheque de M r - Jean de Bry. tt 

hK. 55 : 67. In Linienoval unter dem Namen das Wappen : Aus 
Krone wachsendes Einhorn in B. 17 . • Am, 



h K. Störcklein fc. 73 : 86. In cartouchirtem Oval der be krönte, 
von zwei Engeln gehaltene Wappenschild, darüber in zwei Zeilen : 
„Dem Lieutenant Frantz Philipp. Bueller.« 17.. 



BUISSON— BURKHARD. 



51 



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330 



BUISSON, 

Jean Louis (Genf). 1764—69 
Mitglied des grossen Rathes) 

BÜNDEN, 

Evangel. Pastor. -Bibliothek 

(v. BÜREN) 

(Bern) 

Derselbe 



de BÜREN 

de Vaumarcus 

v. BÜREN, 

Ernst, Fürsprecher in Bern 



BÜRKLI, 

Hans Jacob (Zürich) 



BÜRKLI, 

Fr., Zürich 1818—1896 

BUHOLZER 
BUISSON, 

Jean Louis (Neuchatel) 

BULLINGER, 

Hans Jacob (Zürich) 

BULLINGER 
B(ULLINGER) 

H. I. 



Derselbe 

de BUMANN, 

Fr. Lo. Rudolf, Freiburg 

BUOHOLZER, 

Jac. Jos. Xav., Luzern 

v. BUOL 

(Bündten) 



331 






(BURKHARD) 

Zürich 



h f K. 58 : 70. In Linienfassung unter Namensband auf ornirter 
Corrsole der gekrönte cartouchirte ovale Wappenschild von zwei 
wilden Männern flankirt. YJ . . 

d Sd. 42 : 1 5. In verziertem Oval auf drei Zeilen : „Evangelische 
Pastoral-Bibliothek in Bünden. tf 18 . . 

h K. 108:78. In Linienfassung im Kreise das Wappen mit zopfiger 
Helmdecke und Zierde : R Feld mit s Rand, darin drei g Bienen- 
körbe. 17 • • 

hK. 74:74. Dasselbe Wappen mit hübscher Helmdecke in Spät- 
renaissance. Ohne Helmzierde. Unten die Buchstaben : „C. V. B. u 
Meist aber fehlen dieselben. 

d K. D(unker). 81:51. Hinter Teich und Pflanzen verwitterndes 
Gemäuer mit gothischen Ornamenten, worauf die Schrift: 
„DE . BVREN . DE . VAVMARCVS.« 17 . . E. 

d Z. (Dunker). 55 : 58. In einer alten Dunkerschen Cartouche 
mit griechischem Helme und neuern Kriegswaffen statt dem 
früheren Namen von Steiger der jetzige: „Ernst von Büren." 
17.. 

h f H. 74 : 95. In hübschem Oval mit zwei Figuren und Orna- 
menten, das oben Namen und Jahreszahl einschliesst, das Wappen, 
darunter auf zwei Zeilen : „PAR . BIEN . APPRENDRE . ET . 
RETENIR . PEVT . VN . HOME „ A . GRAND . HONNEVR . 
VENIRE 1596. 

Bd. 92:65. In rechteckiger Zierfassung auf fünf Linien: „AUS 
DER BIBLIOTHEK FR. BÜRKLPS. Zürich etc.- 1880. 

Bd. 59:17* In Linienfassung: „Frantz Joseph. Buholzer. k 
17.. 

hK. 58 : 70. Unter Namensband in Linienfassung auf ornirter 
Console von zwei wilden Männern flankirt, der bekrönte ovale 
Wappenschild auf Cartouche. 17 • • 

hK. 50:72. In Linienfassung unter dem Spruchband: „Hans 
Jacob Bullinger" das Wappen. 16.. Z St. 

K. 73:65. Ueber Namensband der von einem Putten gehaltene 
Wappenschild nebst gestürztem Helm am Boden. 1 7 • • 

hK. 155:180. Zwischen zwei gebogenen Lorbeerzweigen das 
Wappen: In S ein r Mühleisen (zwei abgewendete Bogen). 
Helmzierde : Wachsender Mann, in jeder Hand eine junge ent- 
wurzelte Tanne, daneben: „H. I. B. tf 16.. Z St. 

h K. 75:98. Ganz dasselbe, kleiner und feiner. Z St. 

hK. 42:50. Ueber Spruchband mit: „FR. LO. RoDOLPHE 
D* BUMAN U das gespaltene Wappen. 17». 

hK. 45:61. Unter Spruchband mit „Jac : Jos : Xav : Buoholzer, 
Parochus : In Ettiswyl* im Oval das Wappen. 17 . . 

hK. 65:90. Ueber Spruchband mit: „Rudolf Anton Herr Von 
Buol Zu Ried Vnd Strasburg" das geviertete Wappen 
mit Herzschild und drei Helmen nebst Zierden in roher Aus- 
führung. 17.. 

hK. (Meyer.) 61:85. Das Wappen in vorzüglicher Ausführung. 
Im Schilde und auf dem Helm ein Thurm. 16.. Bit. 



52 



BURCKHARDT-CANNAC 



331 



BURCKHARDT, 

Joh. Heinrich, Dr. med. (Basel) 



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841 



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348 



349 



BURCKHARD, 

Jo. Georg (Basel) 

BURCKHARDT, 

vom Kirsgarten (Basel) 

BURCKHARDT-Gemu- 
seus, 

Basel 

BURKHARDT-Ryhiner 

(Basel) 

BURCKI 1 ARDT-Preis- 
werk 

B(URCKI IARDT) 

C. C. L. (Basel) 

BURKHARD, 

A. (Basel) 

BURCKHARDT, 

Alb., Dr., Professor in Basel 

BURGDORF, 

Stadtbibliothek 

Dieselbe 
BUTINI, 

J. A. (Genf) 

(BYSS) 
Solothurn 

BYSS, 

Urs Victor Kestenholz 

c, 

P. (Unbekannt) 



350 



(CALAME) 

Sophie, Neuchatel 

CALANDRINI, 

Jean Louis (Genf), Professor u. 
Rector, geb. 1/03, f 1758 

(CALANDRINI) 

Genf 



CANNAC, 

Pierre Philippe (Seigncurs 
d'Hauteville) 



h K. G. Scotin major sculps. Lutetiae Paris. 1715. 49:77. In 
Linienfassung über Spruchband mit: „Ex Bibliothcca TO. HENR. 
Burckhardt M. D. u das Wappen : In G eine gestürzte schwarze 
Spitze mit 3 Lindenblättern belegt, in verwechselten Farben. 
1715. ScapBiblmin. 

h K. 45 : 67. In Linienfassung über Spruchband mit : „Ex- Hbris 
Io . Georgii Burckhard 44 dasselbe Wappen. 17.. Du 

hK. 42 : 65. In Linienfassung der helmbekrönte Wappenschild 
mit Flug darüber, darunter der Name. 1/ .. 

K. 63:44. Mit drei Linienbogen eingerahmt in französischer 
Schrift auf zwei Zeilen : „Burckhardt-Gemuseus.* (Rothes Papier.) 
18.. 

H. 70:53. Auf zwei Zeilen in bekränzter Tafel: „ Burkhard t 
Ryhiner a St Alban. 44 

Bd. 66:31. In rechteckiger Zierfassung auf einer Linie : „Burck- 
hardt-Preiswerk. 4 * 18.. G. 

K. 34:32. In Blätterkranz die vier Buchstaben: fl CCLB B in- 
einander verschlungen. 18.. 

Bd. 42: 18. In doppelter Linienfassung der Name: „A. Burkhard." 

18.. 

h H. Knaus, sc. 55:81. In Linienfassung in gothischer Archi- 
tektur das Wappen, darunter: „ EX LIBRIS ALBERTI BURCK- 
HARDT BASILIENSIS.« 189 . 

Bd. 64:35. In rechteckigei Linienfassung auf drei Zeilen: 
„Stadt-Bibliothek zu Burgdorf. 4 * 18.. 

Bd. 58:32. In rechteckiger gezackter Fassung auf drei Zeilen 
wie oben. 

h K. 59 : 63. Ueber dem Spruchband mit : „Ex Hbris Joannis 
Antonii Butini Genev. 4 * das Wappen. 17 . . Di. 

h K. 38 : 55. Das Wappen : In G ein 4J= Kreuz mit Vogelkrallc 
abwärts. Auf bekröntem Helm drei Federn. 17». Z St. 

h K. 50:59. Das Wappen mit bekröntem Helm über zwei Palm- 
zweigen. Oben : „Urs Victor Byss, Cure" de Kestenholtz (Solo- 
thurn).* 4 

d K. 49 : 65. In schöner Rocococartouche im Ovalschild mit den 
verschlungenen französischen Buchstaben „C. und P. 44 , darüber 
die Büste der Minerva mit dem Spiesse schräg übei der Brust. 

17.. 

d K. 41:42. In verzierter rechteckiger Fassung ein Tisch mit 
allerlei Emblemen darauf' und darunter; darüber im schrägen 
bekränzten Oval verschlungen: „S und C. 4< 17«. 

h K. 77 '• 75. L^nter Band mit : „Jean Louis Calandrini" das Wappen 
auf zopfiger Cartouche. 17 . . 

h K. 5/ : 74. Ueber Spruchband mit : „Sursum corda 44 das Wappen 
auf Cartouche. Schild getheilt: Oben eine Taube, unten auf 
B zwei sich kreuzende g Schrägbalken. 17 . • O. 

h K. 65 : 90. In Linienfassung über Spruchband mit „Ex Hbris 
P. P. Cannac 4 der geviertete Wappenschild auf Rocococartouche 
mit Krone bedeckt und von einem Löwen flankirt. 17.. G' 



CANNAC— CARTOUCHE. 



53 



351 



352 



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355 



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360 



361 



362 



363 



364 



365 



366 



(CANNAC) 

(d'Hauteville, Waadt) 



CAPPELER, 

Joseph Anton Christ. Timoth. 
(siehe noch Kappeier) 



353 CAPT., 

Jn. Sl. (Genf) 



CARLI, 

Casp. Ludwig (Solothurn) 

CARTIER, 

A., Genf 

CARTOUCHE, 

aus Zürich, Ritter 



CARTOUCHE 



CARTOUCHE 



359 CARTOUCHE 



CARTOUCHE 
CARTOUCHE 

Rahmen ornamental 



CARTOUCHE, 

Rahmen, dekorirt mit Putten 



CARTOUCHE, 

Bergkristalle 

CARTOUCHE, 

Rolle, Bücher, Tintenfass 



CARTOUCHE, 

Ovalkranz 

CARTOUCHE, 

Oval mit Perlschnur 



h K. 82 : 95. In Linienoval über ornamentaler Console von zwei 
Löwen flankirt und mit Krone nebst zwei Helmen besetzt der 
geviertete Wappenschild. 1 u. 4 ein Schwan. 2 u. 3 ein Füll- 
horn. Unten handschriftlich: „Ex libris Cannac. 44 17.. Gr. 

h K. 63. Im Kreise auf gestricheltem Grunde unter dem Spruch- 
bande mit: „Joseph Anton Christ Timoth Cappeler*' das ge- 
viertete Wappen: 1 u. 4 g Lilie in R über gr Dreiberg, 2 u. 
3 steigender r Löwe in S. 17 • • Z St. 

h Sd. 62 : 42. In ovalem grünem Kranze in G nebenstehender 
Name. Mitten darüber ein fliegender Adler, in den Krallen den 
Wappenschild mit einem Mohrenkopf. 18.. Gr. 

Bd. 68:17. In Linienfassung mit verzierten Ecken der Name: 
„Casp. Lud. Carli." Eine Zeile. 18.. 

h K. 28 : 35. In Linienoval über gebogenem Band mit : „Ex libris 
A. Cartier* 4 das Wappen geviertet mit vier Lilien. 18 . . Di. 

hfK. 73:133. Stehender Ritter im Ganzharnisch mit Tournier- 
speer in der Linken, die Rechte auf den leeren Wappenschild 
gelegt, über den Schultern eine Helmdecke, doch ohne Zierde. 
16.. Z St. (Von Hans Wilpert Zoller als Ex-Libris benutzt.) 

hfK. 65:1 36. Dem Vorigen ähnlich, Ritter nach links , in der 
Linken den Schild erhoben. 16 . . Z St. (Wie das vorige benutzt.) 

hfK. 105:80. In Linienfassung hebt in der Mitte ein Putte 
einen Helm (ohne Zierde) mit ornirter Decke empor. Rechts 
eine Tafel, hinter welcher der Tod hervorsieht, daneben ein 
leerer Wappenschild. Links ein weinender Putte am Boden 
sitzend. 16.. Z St. 

h K. 64 : 60. Zwei auswärts geneigte leere Ziegelschilde von 
Spangenhelmen mit reicher Meyerscher Helmdecke bedeckt. 
16.. ZSt. 

h K. 87:114. In ovalem Fruchtkranz das Wappen mit leerem 
Schilde ohne Helmzierde nach links. 16.. Z St. 

h K. FRieter (Zürich). 60 : 52. Ornamentaler Rahmen mit Bögen 
und Pflanzen, rechts ein offenes Buch, links ein Blumenstock, 
darinnen handschriftlich der Name : „Heinrich Irminger (Zürich). 4 * 
17.. Di. 

dK. Dunker. 80:57. Um einen rechteckigen Rahmen schlingen 
sich Hopfen, oben Bergkristalle. Rechts und links sitzen zwei 
zierliche Putten, der eine mit einem Buch, der andere mit 
einem Bergkristall. 17 • • 

d Sd. 62 : 23. Auf Doppellinie zur Seite und oben Bergkristalle 
nebst Ammonshorn und Kranz in Dunkerscher Manier ausge- 
führt. (Mit Namen: Dr. Tribolet.) 18.. 

d K. D(unker). J5 : 60. Auf steinernem Sockel liegen auf herab- 
hängender Rolle Montesquieu und andere Bücher. Links Tinten- 
fass mit Feder; rechts unten auf grasigem Boden ein geflügeltes 
Stundenglas mit Lampe. 1 7 • • Am. 

d K. D(unker). 77*. 53. Astartiger Ovalkranz, oben und zur Seite 
an demselben Rebenblätter, Trauben und Früchte. 17-. 

d K. (Dunker.) 71*51. Ovale. Innen unten liegen fünf conische 
Papierdüten. Oben überschlingt sich eine Perlschnur. (Name: 
Jacob Herrenschwand). 17 •• 



54 



CARTOUCHE— DE C ASTELLA 



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381 



382 



383 



CARTOUCHE, 

Leier, Palette, Buch 



CARTOUCHE 

mit leerem Oval 



CARTOUCHE, 

Stein, Brunnen und Pilger 

CARTOUCHE, 

Stein, Gesträuch, Urne 

CARTOUCHE, 

Stein, Petrefacten, Muscheln 

CARTOUCHE, 

Tafel bekränzt 

Dieselbe 
CARTOUCHE 



CARTOUCHE, 

Steinplatte und Kriegsgeräthe 

CARTOUCHE, 

R. Tscharner handschriftlich 

Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 



(de CASTELLA) 

Freiburg 



CASTELA ATC NCC 

(Freiburg) 

de CASTELLA, 

Mr., Sgr. de Villardin 

de CASTELLA, 

Rodolph, (de Kerlens) 1 706 bis 
1/93 



d K. D. fc. (Dunker). 59 : 63. In umrahmtem Kreise im Strahlen- 
glanze: Leier, Palette, Buch, Schwert und Medaillen. Um das 
Ganze schlingt sich ein reiches Blumengewinde mit vier reizen- 
den Amoretten. 17 • • Gr. 

dK. D. 1789 (Dunker). 70:80. Leere ornamentale Tafel. Auf 
gestricheltem Grunde beidseitig die jüdischen Gesetzesrollen. 
In der Mitte kranzumzogen im Oval ein leerer Raum. Oben 
in der Mitte Urne mit Agave nebst Büchern, Lampe, Amnions- 
hörn und Kristallen, von Kränzen umzogen. 1789. 

d K. (Dunker). 97 : 70. Landschaftliche Darstellung mit grossem 
Baum und Stein, an den sich ein Pilger lehnt. (Name: „Steck 
und Stettier 44 .) 17 . . 

d K. 77 : 53. Stein mit rankendem Gesträuch, zur Seite eine 
Urne. Rothdruck mit der Devise: „Naturae ostendit secreta." 

d K. N. Gachet. 88 : 63. Bekränzter Stein, von Conchilien und 
Petrefacten umgeben, darauf handschriftlich diverse Namen. 
18.. EdgB. 

d K. C. Sulzberger, sculps. 77 : 65. Bekränzte Tafel mit hand- 
schriftlichem Namen: „Joh. Caspar Küster Mahler Winterthur 
1794.« 

dK. Derselbe Stecher (Spiegelschrift). 77:65. Etwas einfacher 
als das vorige mit demselben Namen. 

dK. (Schellenberg.) 102:82. Bekränzte leere Tafel. Vorder- 
seiben steht eine grosse verzierte Urne mit Deckel. Spruch- 
tafel leer. 17.. G. 

dK. 98:58. Schräge Steinplatte mit der Schrift: „M r - Archives- 
covo di Nicea-Nunzio agli Svizzeri. 44 Daneben drei Zelte, Ka- 
none, Trommel, Gewehr. 17«. 

d K. 60 : 32. Ovaler Kranz, oben mit hängendem Rohrkolben, 
darinnen handschriftlich der Name: n R. Tscharner." 17 •• 

d K. 55 : 29. Zwischen zwei Pfeilbogen derselbe Name hand- 
schriftlich. 17 . . 

d K. 47 : 25. In einem Armband derselbe Name handschriftlich. 
17.. 

d K. 88 : 62. In Linienfassung oval bekränzte Tafel mit Urne 
darüber und Blumenbäumchen in Töpfen, daneben: „R. Tscharner 
1781." 

h K. Heine exe. 51 : 59. Auf Rocococartouche mit Krone über 
leerem Spruchband der ovale Wappenschild mit drei linken 
Schrägströmen. Darüber liegt ein rechter Schrägbalken mit 
drei g Kleeblättern besetzt. 17 . . Gr. 

h K. 61 : 81. Unter „TE DUCE U über Band mit den abgekürzten 
zwei Namen das Wappen, das aber statt der Kleeblätter drei 
Sterne im rechten Schrägbalken aufweist. 17.. 

hK. 33:44. Ueber dem Namen der bekrönte ovale Wappenschild 
geviertet und von zwei Löwen flankirt, daran ein Orden. 17 • • 
Gr. 

h K. 73:105. Unter : „Substitution" auf Wolken von zwei Löwen 
flankirt der geviertete ovale Wappenschild auf Ordensstern 
liegend mit Bandschleife nebst Orden umzogen. Auf der Schleife : 
„Bell. Virtutis Praem." Darüber die Krone. Unterschrift: „M*- 
Rodolphe de Castella, L* G» 1 - des Ar«» du Roy etc. 44 (Sechs 
Zeilen). 17«. Gr. 



DE CASTELLA— DE CHAMBRIER. 



55 



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(de CASTELLA) 

Grenadiercapitän in Freiburg 

CASTOREO, 

Jo. Bapta, Kanzler der päbst- 
lichen Nuntiatur in Luzern 

CASTOREO, 

Joseph, 1727—17/8. Kanzler 
der Nuntiatur in Luzern 

(CAZENOVE) 

Genf 

CELLER, 

Frieder. (Zürich) 



de C(ERIAT), 

C(arl) S(igmund), Waadt 

(de CHAILLET) 

Neuchatel 



(CHAILLET d'Arnex> 

F., Lt. CK 



de CHAILLET d'Arnex, 

I. H., Neuchatel 

Derselbe 
Derselbe 



(de CHAMBRIER) 

(Neuchatel) 



Derselbe 



Derselbe 



h K. 40:47. Der birnförmige Wappenschild unter Krone auf 
bekränzter Cartouche, mit einem Orden behängt. Oben: „LE 
CHR: CAPT." Unten: „DES. GREN.« 17.. v D. 

h K. 52 : 60. Auf gekrönter Cartouche mit Ordensstern das qua- 
drirte Wappen mit Herzschild. Dreizeilig oben über ein Band 
mit: „Jo. Bapta Castoreo Eques Regii Ord: Christi Capita et 
Cancell.S.Nunci." 17-. 

h K. 60 : 63. In Linienfassung auf gestricheltem Grunde unter 
Probsthut auf Console der dreigetheilte Wappenschild mitJUnter- 
schrift auf gebogenem Band: „JOSEPH CASTERO CANONI- 
CUS ET CANCELL-S.NUNCIAT.« 17.. 

h K. 55 : 70. In rechteckiger Linienfassung das Wappen. Schild 
mit Thurm, von zwei Löwen flankirt in ovaler Cartouche, 
darüber Helm und Helmdecke. Helmzierde zu klein. 17.. 

dK. C. Schinz fc. 1816. 52:62. Auf Console mit „utile mis 
cere dulci u eine sitzende Frauengestalt mit Fackel (wie Gir- 
tanner), die Rechte über den Ovalschild mit Schrift: „Ex Libris 
Friderici Cellarii" gelegt. 1816. Am. 

hK. 25:40. Ueber „C. S. C. tt auf gestrecktem Helmwulst der 
wachsende Hirsch nach rechts, zwischen den Hörnern einen 
Stern einschliessend. 1 7 . . 

h K. 54 : 57. In doppelter Linienfassung auf Console von zwe 
Löwen flankirt, unter Krone der ovale Wappenschild auf Car- 
touche : Auf B zwei einander abgewendete Bundhaken. 1 7 . . 
Gr. 

h K. 65 : 85. Auf bekränzter Console von zwei Löwen flankirt 
das geviertete Wappen mit bekröntem Helm und Doppelflug. 
1) -^z gekrönter Adlerkopf in S. 2) zwei Bundhaken in B. 
3) Krückenkreuz in R. 4) ■$: Vogelfuss in S, darunter hand- 
schriftlich nebenstehender Name, Sohn des Nachfolgenden. 
17.. Gr. 

h K. 42 : 58. Auf Rococotaf el mit : ,.I. H. DE CHAILLET 
D'ARNEX No:" das Wappen. Schild geviertet. Helmzierde: 
zwei offene Flügel. 17«. v M. 

h K. 66 : 98. Dasselbe in Linien fassung. 

h K. 52 : 63. Dasselbe Wappen in feinerer grösserer Ausführung. 
Namen und No. darunter in französischen Schreibbuchstaben 
(zwei Zeilen). 17.. Gr. 

h K. 75. In quadratischer Doppellinienfassung auf einem Stein 
der ovale Wappenschild von zwei Löwen flankirt und zwei ge- 
krönten Helmen mit Doppelflug und Ritter besetzt. Darüber 
das Spruchband mit: „Felix qui potuit rerum cognoscere causas." 
Schild geviertet: 1) gekrönter Adlerkopf, 2) aufrechter und ver- 
kehrter Sparren nebst Querbalken, 3) Schrägrechtsbalken auf 
lilienbesätem Felde, 4) genetztes Feld (Flechtwerk). (Familien- 
bibliothek von Cormondreche.) 17.. Gr. 

h K. 69:91. Rechteckige Linienfassung, dem Vorigen ähnlich 
ohne Devise, die Löwen auf hübsch ornirter Console stehend, 
ebenfalls anonym. 17 •• 

h K. 87:123. Rechteckige Linienfassung, gestrichelter Grund, 
Löwen auf grosser reich ornirter Console stehend, sonst dem 
ersten homogen. 1 7 • • 



56 



DE CHAMBRIER— DE CHARRIERE. 



398 



399 



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410 



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(de CHAMBRIER) 

(Neuchätel) 

Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



de CHAMBRIER 



(de CHAND1EU) 

Signeur de l'Isle, Vaud 



de CHAPEAUROUGE- 
Mestrezat, 

Ami. geb. 1746 (Genf) 

CHARBONNIER, 

B. (GenO 

(de CHARRIERE) 

Vaud 



(de CHARRIERE) 

Louis, Baron de Senarclens, 
Historien ä Lausanne, 1 795 bis 
1874 

Derselbe 



de CHARRIERE, 

Godefrov 



h K. 70 : /6. In Linienfassung. Ueber der hübsch ornirten Con- 
sole das Spruchband mit: „DOM1NVS PROVIDEB1T,» dem 
Vorigen homogen und auch anonym. 1 7 • • Gr. 

h K. Des et Grav6 par A. M., Stagnon. 71 : 92. Ohne Fassung 
auf bekränzter Console, deren Mitte ein Medaillon mit „C.D.O." 
ziert, sonst dem Vorigen ähnlich und auch anonym. 1 7 • • Gr. 

h K. 60 : 76. Ohne Fassung. Ueber Spruchband mit : „turpem 
famam metuere 1 * auf breiter Muschel das Wappen, der rechte 
Löwe liegend, ebenfalls anonym. 17«. Gr. 

h d K. 67:96. Steinernes Denkmal, altarartig mit Löwenköpfen 
in den Ecken. An der vordem Schrägseite unter Krone und 
Kränzen der ovale Schild mit Wappen: Zwei Sparren. 
Am Boden eine Säule und ein Capital ; links hinten ein griechi- 
scher Tempel, ebenfalls anonym. 1 7 • • Gr. 

h K. 50 : 93. Ueber rechteckigem Rahmen zur Nummer der be- 
kränzte dreieckige Wappenschild mit Adler als Herzschild unter 
Grafenkrone, mit Ritter als Helmzierde. Wappen : Zwei Sparren. 
17.. 

d K. 46 : 46. Unter kreisförmigem Spruchband mit : „Ingenio 
et elaboratione Copia" zwischen zwei Lorbeerzweigen, in einer 
Landschaft ein Bienenstock, darunter das geviertete Wappen 
und die Jahreszahl 1449 auf einer Cartouche. 17. • Gr. 

d K. 49 : 49. Dieselbe Platte, etwas verändert, oben gestrichelter 
Grund. Ueber dem ersten noch ein zweites Spruchband mit: 
„Archives de la famille de Chambrier." Unten fehlt auf der 
Cartouche die Jahreszahl. 17.. Gr. 

hK. 67:88. Auf Postament mit: „CANDIACENSIS BIBLIO- 
THECAE" der bekrönte Doppeladler, auf der Brust einen grossen 
r Schild mit aufrechtem g Löwen tragend. Darüber das Spruch- 
band: „Pour re'ternite'". Beidseitig flankiren weissgekleidete 
Engel mit Tournierlanze. In Linienfassung. 17*. 

h K. 67:57. In hübscher Console, aus ornamentalen Schleifen 
gebildet, nebenstehender Name; darüber der gekrönte Wappen- 
schild mit Strom und drei Rosen, von zwei wilden Männern 
flankirt. 17-. 

h K. 35 : 46. Im Oval eine Landschaft. Auf einem Steine die 
Inschrift: „Ex museo B. Charbonnier". 18.. Di. 

h K. 69:104. In Linienfassung (Plattengrösse) das sechstheilige 
Wappen de Monthey, Gruz, de Gimel, de Gingins, Saussure, 
de Seigneux (ecartele") mit dem Herzschild de Charriere belegt, 
der auf schrägem b Balken oben drei Sterne, unten eine stehende 
Mondsichel weist. 16.. 

h Sd. 58 : 58. Zwischen zwei Spruchbändern mit : „BONHOMIE" 
und „KIDIIS AUT NIHIL" unter Krone der Wappenschild auf 
Orden und Kreuz, mit zwei kleineren Orden behängt. Im g 
Schilde b Schrägbalken mit drei s Sternen und s Mondsichel 
belegt. Darunter leerer Raum für den Namen. 18 . . 

hSd. 44:79. Zwischen zwei Spruchbändern mit: „BONHOMIE" 
und „fidus aut nihil" das Wappen in englischer Manier ohne Helm- 
decke. Darunter der Name: „de Charriere". 18.. Am. 

h K. 38 : 58. Dasselbe kleiner. Unten auf runder Bandschleife 
der Name. 18.. 



CHASTHOFER— CLAPAREDE. 



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CHASTHOFER, 

Susanna, Zürich 

CHAVANNES, 

D. M., Waadt 

de la CHENAL, 

Med. Dr., Basel 



(de CHENAUX) 

Genf 



CHENEVIERE, 

Edmond (Genf) 

CHERUBINO, 

P., Capuciner, Tessin 



Derselbe 
CHEVILLY, 

Bibliotheque de (Waadt) 



CHIF(FELE), 

Henri Francois, pasteur ä Renan, 
1727—1734 

(CHOLLET) 

Joseph Aloys, Frei bürg 



CHOLLET, 

Prüfet, Canton Freiburg 

(CHRIST) 

Basel 

CHRIST, 

Urs Joseph (Solothurn) 

CHRISTOFFEL, 

Capitaine au Regit de Salis 
(Bünden) 

(v. CHUSEN) 

Zürich 

de CLAPAREDE, 

Arthur, Genf 

CLAPAREDE, 

Theodore, Genf 



h K. 72 : 90. Im Kranzoval das geviertete Wappen : Schlange und 
geschachtetes Feld. Oben im Spruchband : „SVSA WA • 
CHAS6HOFER." 1611. 

Sd. 57:16. In rechteckiger Linienfassung auf einer Zeile : „Cha- 
vannes D. M." 

h K. 85:108. In Linienfassung auf Console mit Inschrift: „Ex 
Bibliotheca Werneri de la Chenal Med . Doct . Rasil." das Wappen 
über zwei Lorbeerzweigen mit ovalem Schild und bekröntem 
Helm. 17.. 

hM. Rothstift Handarbeit. 71:84. In ovalem Kranze über 
,,N) C" das cartouchirte getheilte Wappen in schlechter Aus- 
führung. Oberes Feld : „R." Unten : Rose am Ast. Unten 
handschriftlich : „De Chenaux". 17«. 

Sd. 48:44. Ueber Namensband das Wappen. Der Helm ist ohne 
Zierde, Helmdecke zierlich entwickelt. 18 . . Du 

Bd. 72 : 33. In rechteckiger Sternenfassung in vier Zeilen in fran- 
zösischer Geradschrift : „Ad uso del P. Cherubino da Ligornetto 
Lettore Capuccino applicato alla Libreria dei Capuccini di (Men- 
drisio" handschriftlich). 

Bd. 61:21. Ohne Fassung mit französischen Schrägbuchstaben 
dasselbe. 18.. 

h K. 83 : 63. In doppelter Linienfassung auf Console der ovale 
cartouchirte Wappenschild von Krone überragt und von zwei 
Löwen flankirt. Oben auf einer Zeile: „Bibliotheque de Chevilly." 
Unten: „N° und Lettre. 14 17«. 

h K. 47 : 59. Runder Schild zopfig umrahmt. Durch Wellenlinie 
getheilt; oben in R ein g Stern; unten in G zwei gr. Klee- 
blätter. Unterschrift: „FF. CH1F." 17.. 

h K. 42 : 64. In verzierter Linienfassung auf Tafel der bekränzte 
ovale Wappenschild mit grossem g Schrägkreuz auf Gr und 
vier kleinen Kreuzen. Oben handschriftlich der Name: „Jos 
Aloys de Chollet du grand Conseil. u Unten: „1797- a 17-. G. 

Bd. 45:16. Auf zwei Zeilen: „CHOLLET, Prüfet de Corbieres 1 * 
handschriftlich : „ 1 830. u 

h H. 25 : 30. In Linienoval der bekränzte Wappenschild : In R 
ein Arm aus Wolken von links mit Kreuz in der Hand. 

Bd. 75 : 49. In verzierter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen 
in französischen Lettern : „Ex-libris Ursi Josephi Christ parochi 
in Selzach." 18 . . 

d K. 69:42. Auf bekränzter Tafel nebenstehender Name. 17 •• 
v Sp. 

h K. 54 : 73. In viereckigem Rahmen auf sehr böser zopfiger 
Cartouche das Wappen: In ovalem bl Schilde eine Lilie. 17«. 
WSt. 

h K. 43:51. Umschrift in kreisrundem ornirtem Rahmen: „Ex- 
libris Arth. de Claparede Civ. Gen. J. V. D. a Darinnen der 
Wappenschild mit gekröntem Adler über demselben. 18.. 

o Sd. L1TH. F. de SIEBENTHAL. 76 : 46. Auf zierlicher ornirter 
Cartouche auf vier Zeilen: „de la Bibliotheque de Theodore 
Claparede. 11 1886 October. Rb. 

8 



58 



CLAUSER— CONSTANZ, BISTHUM. 



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CLAUSER, 

Mathes, Zürich 

CLA VIERE, 

L. (Genf) 

COINDET, 

C. (Genf) 

COLLADON, 

Martin (Genf) 

COLLAUD, 

Cordelier ä Fribourg 

COLLIN 



de CONSTANT Rebeque 

(ursprünglich Flandern, später 
in der Waadt verbürgert) 

Derselbe 

de CONSTANT Rebeque, 

Charles 

(CONSTANT, 

Colonel, handschriftlich 1732) 

(CONSTANT) 

handschriftlich 

CONSTANZ, Bisthum*) 

(Otto IV., Truchsess von Wald- 
burg, Graf von Sonnenberg, 
14/4 — 1491) 



CONSTANZ, Bisthum, 

(von Hohenlandenberg , Hugo, 
Bischof zu Constanz, geb. 1457, 
erwählt 14%, gestorben 1532) 



h H. 46 : 65. In ovaler Cartouche mit dem Namen : „Mathes 
Clauser tt das Wappen: Löwe mit Mörser. 16.. Z St. 

hK. 54:77. Ueber Console mit: „Ex libris L. Claviere 1769* 
unter kleiner Krone der bekränzte Wappenschild. 1769. 

Sd. 40:18. In französischer Schrift der Name: n C. Coindet." 
18.. Du 

Bd. ' 67:15. In verzierter rechteckiger Fassung : „Colladon-Martin." 
18.. Di. 

Bd. 60:21. In linearem Rahmen auf zwei Zeilen: „Au. P. Mod 
Collaud Cordelier. 17 •• 

hK. 47:53. In Linienfassung, von Lorbeer- und Palmzweigen 
flankirt, der bekrönte Rococoschild : Im oberen b Felde s Löwe ; 
im unteren s Felde drei Sterne, über dem mittleren ein Hahn. 
Unter, dem Wappen hängt ein Orden, darunter Band : „EXLIBRIS 
COLLIN." 17.. Am. 

hK. 80 : 83. Auf Console, worunter nebenstehender Name , der 
gekrönte ovale Wappenschild in Cartouche von zwei gekrönten 
Adlern flankirt. Wappen getheilt: Adler und Schrägkreuz. 17- . 

hK. Dasselbe, doch die Platte nachgravirt; die Abdrücke ge- 



nauer. 1 



Gr. 



h K. 50 : 64. Ueber Spruchband : „in arduis constans" der bekrönte 
Wappenschild mit nebenstehendem Namen darunter. 1 7 « • G. 

hK. 73:91. Das Wappen. Schild getheilt: Oben gekrönter Adler, 
unten: G Andreaskreuz in 4£. Helmzierde: Gekrönter wach- 
sender Adlerhals. 1732. G. 

h K. 57 : 44. Auf Console der bekrönte Wappenschild, mit Fahnen 
besteckt und von zwei gekrönten Adlern flankirt. 17«. G. 

h f H. 100: 155. In Linienfassung die Madonna mit Christuskind, 
flankirt vom hl. Conrad und Pelagius. Darüber drei, darunter 
zwei Wappenschilde. Mittelschild geviertet. mit Stab und Inful 
bedeckt. 1 u. 4 Kreuz: Constanz. 2 u. 3 Sonne über Dreiberg: 
Sonnenberg. Rechts die Grosseltern männlicherseits: Oben 
Sonnenberg und Waldburg geviertet, unten Abendsperg. Links 
diejenigen weiblicherseits : Oben Werdenberg, unten Heiligen- 
berg. 14.. Bit. (Abgebildet Seite 10.) 

h H*. 82:131. In Linienrahmen das geviertete Wappen: Bis- 
thum Constanz und Hohenlandenberg mit Inful und Stab 
darüber. 1 u. 4 durchgehendes r Kreuz in s Felde. 2 u. 3 
wieder geviertet. a u. d drei s Ringe in R. b u. c -^ u. g ge- 
viertet. Unter verziertem gothischem Bogen stehen hinter dem 
Wappen die Madonna mit Kind, flankirt von dem hl. Conrad 
und Pelagius, mit Namen darunter. 15.. (Anfangs). 



*) Dieses Bisthum, auch Costanz und Costnitz 
geheissen (St. Conradus, St. Pelagius), war eines der 
grössten und wichtigsten Deutschlands, die alemanni- 
schen Lande der Schweiz bis zur Aare und nach 
Rhätien umfassend. Es zählte vor der Reformation 
350 Klöster, 1760 Pfarreien und war in 66 Decanate 
getheilt, von denen 23 in der Schweiz lagen. Die 
Bischöfe waren Fürsten des hl. römischen Reiches, 



wurden von einem Domkapitel gewählt, das aus 24 
Domherren bestand. Dieses fürstliche Hochstift hatte 
auch seine Erbämter: Marschälle, Kämmerer, Truch- 
sesse, Schenken und Küchenmeister. In den Jahren 
1814 und 1815 wurde dieses weitschichtige Bisthum 
aufgelöst und seine schweizerischen Theile unter die 
neu organisirten Diöcesen Basel, St. Gallen und Chur 
vertheilt. 



CONSTANZ, BISTHUM. 



59 



442 



443 



444 



445 



446 



447 



448 



449 



CONSTANZ, Bisthum, 

(von Hohenlandenberg , Hugo, 
Bischof zu Constanz, geb. 1457» 
erwählt 1496, gestorben 1532) 



Derselbe 



CONSTANZ, Bisthum, 

VatH, Melchior , Weihbischof 
von Constanz, des obigen Stell- 
vertreter 



Derselbe 



Derselbe 



CONSTANZ, Bisthum, 

(von Hallwyl , Johann Georg, 
Bischof zu Constanz, geb. 1553, 
erwählt 2. Januar 1601, gestor- 
11. Januar 1604) 



CONSTANZ, Bisthum, 

Jacobus , Suffraganeus 



CONSTANZ, Bisthum, 

Franz Johann, Bischof, Vogt 
von Alten Sommerau und Prass- 
berg, 6. Februar 1645 — 7. März 
1689 



h f H*. t (Jörg Breu). 140 : 235. In gothischer Architektur steht 
vorn am Boden der verhältnissmässig kleine infulirte quadrirte 
Wappenschild (Constanz und Hohenlandenberg), dahinter auf 
Postament die Madonna mit dem Christuskind, flankirt von 
Sanctus Conradus und Sanctus Pelagius, deren Namen unter 
ihnen stehen. Oben in den Zwickeln die Jahreszahl 1504 nebst 
Eva und Adam, jene dem letztern den Apfel reichend. Ex- 
Libris-Zeitschrift, V, 96. Btt. 

H*. 15/:263. In Linienfassung unten auf gr Boden das geviertete 
Wappen, von zwei knieenden Engeln gehalten, darüber die Ma- 
donna zwischen St. Conrad und St. Pelagius. Seitlich Säulen. 
In den obern Ecken gothisches Geäste. In der Mitte ein leeres 
Spruchband, unten die Namen der Heiligen. 16 .. Beromünster. 

H*. 114:156. In gewölbter Nische von Ornamenten in Re- 
naissance umzogen, unter zerschnittenem Bogen der Wappen- 
schild mit Inful und Pedum. Der hervorbrechende Widdei im 
Schilde linksläufig. Darüber eine Hand aus Wolken und Strahlen- 
glanz mit drei Fingern abwärtsweisend. Unten am Wappen 
eine ornirte Spruchtafel mit Jahreszahl 1529 und folgender In- 
schrift auf vier Zeilen : „REVERENDVS . PATER . D . MEL- 
CHIOR . EPISßPVS . ASCALONEN ; SVFFRAGANEVS . CON- 
STANTIEN . PATRONVS . LÖU." F. 

h H*. 114:156. Derselbe Holzstock, doch wurde der Wappen- 
schild geändert und die Inschrift etwas verkleinert und ver- 
mehrt, auf fünf Zeilen gesetzt. Wappenthier nun rechtsläufig 
mit Kleeblatt in der rechten Klaue. In der Inschrift ist hinter 
Suffraganeus eingeschalten: „AC . DECANVS." LIBRI ist nun 
ganz ausgeschrieben. 1529. F. 

h H*. 88:119. Kleiner als das Vorige in ziemlich roher Aus- 
führung mit bekränzten Candelabersäulen als Architektur. Die- 
selbe Inschrift, doch ohne Jahreszahl. 15.. L W. 

hH. (Georgius Sickinger.) 189:289. In Linienfassung in 
ornamentumzogenem Oval das Wappen : Gespalten und zwei 
Mal getheilt. 1 u. 4 u. 5 das Kreuz (Constanz) 2 u. 3 Doppel- 
flug (Hallwyl). 6 zwei Hände halten einen Schlüssel: Stift 
Oehningen bei Stein a/Rh. Auf der Inful darüber der hl. Con- 
rad und Pelagius, beidseitig verzierte Helme mit Helmdecken. 
In den Ecken die Wappen seiner Grosseltern. 1) Zwei Flüge: 
Caspar von Hallwyl. 2) Darunter dessen Frau: Barbara von 
Hohenlandenberg. 3) Joh. Christoph von Bernhausen (g und 
gr sechs Mal getheilt. 4) Apollonia von Reinach, dessen Gattin. 
(3 u. 4 die Eltern seiner Mutter Anna von Bernhausen. Sein 
Vater hiess Thüring — auch Dietrich von Hallwyl.) 16.. 

h K. 82:136. In einer reich verzierten Nische der von zwei 
Knaben gehaltene Wappenschild mit Inful und Stab. Unten 
Schrifttafel mit : „REVERENDUS PATER IACOBUS ASCALO- 
NENSIS SUFRAGANEUS CONSTÄS" (drei Zeilen). 16.. 
W 34 r. 

hK. 43:42. Ovaler gevierteter Wappenschild auf Cartouche: 
1 u. 4 : durchgehendes Kreuz (Bisthum Constanz). 2 : Stern über 
Dreiberg. 3 : zwei Mal getheilt mit drei Helmen. Darüber die 
Inful nebst zwei Helmen. Rechts ein Pedum, links Krone mit 
Schwan. 1 7 • • 



60 



COPPET— DE CROÜSAZ. 



450 


COPPET, 


Sd. 45:30. Ueber „BIBLIOTHEQUE DE COPPET" der mit 




Bibliotheque de' Madame de 


Krone und zwei verzierten Helmen besetzte Wappenschild mit 




Stael 


acht Kugeln von zwei Greifen flankirt. 18 . . Gr. 


451 


(de la CORBIERE) 


h K. 67 : 78. Das Wappen : In cartouchirtem Kreise ein schrei- 




Genf 


tender Rabe in G. Helmzierde : Auffliegender Rabe. 1 7 • • Di. 


452 


(de COULON) 


Stahlstich. 51:47. Ueber ornirter Ranke mit dem Spruchband: 




Alphons, ä Neuchatel, Gerichts- 


„Crois seulement" das von zwei Greifen flankirte Wappen. 




präsident, f 1884 


Schild getheilt. In der obern bl kleinern Hälfte eine herab- 
fliegende Taube; in der untern g Hälfte zwei r Querbalken. 
18. . 


453 


de COURTEN 


h K. BRUP ACHER FECIT 1773. 62 : 82. In Linienfassung über 




(Wallis) 


ornirter Console der bekrönte ovale Wappenschild von drei 




• 


Helmen nebst Zierden besetzt, flankirt von zwei bekrönten Adlern. 
Um den Schild läuft die Devise: „Bellicae virtutis praemium." 
An einer Schleife hängt ein Orden, darunter: „Ex libris comitis 
de Courten." 17.. Di. 


454 


(de COURTEN) 


h K. 35 : 39. In Linienoval das von zwei Adlern flankirte Wappen 




Wallis 


mit Krone und drei Helmen besetzt Im r Schilde eine g 
Kugel mit 4t= Bändern, worüber ein s Kreuz. 17«. Di. 


455 


Derselbe 


h K. 75:80. In doppelter Linienfassung auf grasigem Boden das- 
selbe Wappen, ebenfalls von Adlern flankirt und mit einem 
Orden behangen. 1 7 . . 


456 


COURVOISIER, 


Bd. 60 : 34. In verziertem rechteckigem Rahmen : „Philipe Cour- 




Philipe (Canton de Neuchatel) 


voisier au Locle" (drei Zeilen). 18.. Di. 


457 


CRAMER, 


K. 50 : 52. Im Freien unter Band mit Namen an einem Baum gelehnt 




Heinrich (Zürich) 


der gekrönte cartouchirte Wappenschild mit Hausmarke. 17«. 


458 


CRAMER 


h H. 66:88. Auf Console mit „Cramer", von zwei Einhörnern 




(Jean Manasse, 1 728— 1 797, prof. 


flankirt, der bekrönte ovale Wappenschild. 17.» 




fesseur de droit ä l\Acad.,Geneve) 




459 


CRAMER, 


hK. 43:71. Unter Bandschleife mit: „SPERO" das getheilte 




J. F. L. (Genf) 


Wappen ohne Helmdecke, darunter der Name : „Cramer J. F. L." 

17.. G. 

d K. 69 : 46. Tafel mit Lessinen und Consolen zu beiden Seiten. 


460 


CRAMER, 




Gabriel, Professor in Genf, 1 / 04 


Darin der Name: „Gabriel Cramer." Darüber ein Kranz. 17., 




bis 1/52 




461 


Derselbe 


d K. 69 : 42. Aehnlich und von derselben Hand. Von der be- 
kränzten, mit zwei Büchern belegten Tafel hängt ein gebogenes 
Blatt mit dem Namen herunter. 17.. 


462 


CRAMER, 


d K. Englisch. 73 : 87. Ganz nach dem Muster des Vorigen in 




(Genf) 


englischer Manier mit kleiner Krone ausgeführt. 17« • 


463 


CRAUER, 


Bd. 40 : 1 7- In Linienfassung mit verzierten Ecken auf einer 




FR., Professor 


Zeile : „FR. Crauer, Prof." 17.. 


464 


CRESPIN, 


h K. 58 : 63. Unter Namensband das geviertete Wappen ohne 




Francois Michel (Genf) 


Helmzierde. 16.. 


465 


CRIUELLl, 


h K. 52:69. Ueber: „Ex Libris Josephi Mariae Criuelli" unter 




Joseph Maria, Luzern 


Krone der ovale cartouchirte Wappenschild. 17.« Btt. 


466 


CROSAT, 


h K. F. Zimmerli, sculp. 60:76. In Linienfassung über Console 




Pasteur (Waadt) 


mit: „Ex libris Pastoris Crosat" das bekränzte Wappen, von 
Löwe und W T indhund flankirt. 17-. 


467 


(de CROUSAZ) 


h K. 61 : 78. Unter Krone der ovale Wappenschild auf Cartouche: 




Waadt 


In B eine Taube auf g Sparren mit Mittelstück. 1 7 • • Di. 



CUSTER— DARDEL. 



61 



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481 



CUSTER, 

J. L. (St. Gallen) 

CURCHOD, 
Waadt 



D., 

F. J. Z. 

D., 

J. J. L. 

D., 

G. I. 



(DACHSELHOFER) 

Niclaus, Bern 

DACHSELHOFER, 

Nicolaus, Bern 



DÄN1KER, 

Heinrich, in Luzern 

DÄNIKER, 

Leihbibliothek, Luzern 

DÄNIKER, 

Friedrich, Leihbibliothek 

DAGUET 

(Freiburg) 



(DAGUET) 

Freiburg 

DAMPlERRE-d' Apples, 

siehe de Luynes 

(DANGEL) 

Christoph, aus Münster (Luzern) 

(DARDEL) 

Jean Henri, Neuchätel, geboren 
1740, 1763 vom kleinen Rath 



h K. 55 : 56. In zopfiger Umrahmung im Oval das Wappen. 
Darunter auf Band: „Ex-libris J. L. Custeri." 47 • . 

h K. Ramel sculp. 62 : 85. In Linienfassung unter Spruchband 
mit hebräischer Inschrift das Wappen. Im Schild ein Altar 
mit drei Flammen, in dessen breitem b Rande: „öbü MSI 3*13 ta" 
(Zum freiwilligen Opfer des Friedens) im Kreis und durch Kette 
verbunden. Die Uebersetzung der Ueberschrift lautet: „Ich 
will meine Seele dem Messias opfern, der an unserer Stelle das 
Lösegeld bezahlt hat." Unten handschriftlich: „Stern • Curchodi • 
Farn." 17.. G. 

H. 42:53. In umkränztem Schilde ineinander verschlungen die 
vier grossen französischen Schreibbuchstaben : „F. J. Z. D." 17*. 

H. 48 : 55. Bekränztes Quadrat auf der Spitze stehend. Darinnen 
auf zwei Zeilen die Buchstaben : , J. J. L." 1 7 . • G+ 

D. 

h H. 49:71* In Linienfassung das Wappen: „Gemse über Drei- 
berg stehend." Helmzierde: Gemse wachsend. Neben der- 
selben : „G. I. D.'- 17.. Z St- 
il H. (Superlibros.) 30 : 36. Gekrönter Ovalschild mit erhobener 
Bärentatze, von einfachen Ornamenten in Renaissance umzogen. 
Neben der Krone die Buchstaben : „N. D." 15.. 

hM. 255:418, 144:205 und 60:116. Ueber Spruchband mit: 
„Nicolaus Dachselhofer, Venner der Stadt Bern und Herr zu 
Utzigen 1694.** Das Wappen: Eine 4fc aufrechte Bärentatze in 
g Felde. Helmzierde: Wachsender 4t= Hund. B St. A. 40 
Z. 193. 

Bd. 72:40. Auf gr Papier in rechteckigem verziertem Rahmen 
auf fünf Zeilen: „Leih-Bibliothek von Heinr. Däniker in 
Luzern etc." 18 . . 

Bd. 76:44. In rechteckiger Zierfassung auf sechs Zeilen: „Ca- 
binet de Lecture de Henri Daeniker (Carl PFANKUCH) a Lu- 
cerne N<»." 18.. 

Bd. 52:31. In rechteckigem Zierrahmen: „Leihbibliothek von 
Friedrich Däniker, Antiquar, unter der Meise, No. 88, in Zürich. 
No. ..." 18 . . Am. 

h K. 68:71. In Linien fassung unter Zelt im Freien der gekrönte, 
von 2 Löwen flankirte Wappenschild : B mit s Pfahl, der mit 
Dreiberg, Stern und Sparren belegt. Darunter handschriftlich: 
„Pierre Nicolas de Daguet 1780, membre du grand conseil de 
la Republique de Fribourg." 1780. G. 

hK. 60:75. In Linienfassung dasselbe Wappen, doch ohne 
Helmzier. Pfahl sehr breit. 17». v D. 



h H. 60 : 66. In ovalem Rahmen auf 4^ Grunde das Wappen 
nach links : Im Schilde über Dreiberg ein Dangelstock von zwei 
Sternen begleitet. 

h K. 75:84. Ueber Console mit herabhängendem Tuch von zwei 
Löwen flankirt unter Krone der ovale cartouchirte Wappenschild 
mit Dreiberg, gekrönter Schlange nebst zwei Rosen in b Felde. 
Unten handschriftlich: „H. Dardel." 17.. Gr. 



62 



DARDEL— DE DIESBACH. 



482 



(DARDEL) 



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495 



DAVAL 

(Vaud) 

DEGENSCHER, 

Joh. Caspar Joseph (Solothurn) 

DELESSERT-Mass6, 

P. B., Waadt 

DE LESSERT, 

G. J. A. 

DE LESSERT, 

Henri 

DELESSERT, 

Armand (Waadt) 

(DELESSERT) 
(DE LUZE) 

Jean Jaques, Indiennefabrikant 
im Kanton Neuenburg 

DEMANGE, 

Fidele (bern. Jura) 

DEMOLE, 

Isaac, Genf 

DESARTS 

(Genf) 

(v. DIESBACH) 

Georg, Herr zu Torny, 15/5 bis 
1648, auch benutzt von seinem 
Sohne Jost, Capitän in franzö- 
sischen Diensten, Landvogt von 
Romont, 1608-1663 

de DIESBACH, 

Frideric, Prince, 1677—1751, 
General in Österreich. Diensten, 
Prinz von St. Agathe (Freiburg) 



Feuchtstempel. 14:23. Wappenschild mit wachsendem Löwen 
darüber. Im Schilde quer über einander zwei gezackte sich 
kreuzende Linien, drei Rauten bildend, darüber zwei gekreuzte 
Hellebarden, darunter eine aufrechte Mondsichel. 17-. Gr. 

h K. Englische Manier. 37:81. Ueber „Daval 44 auf r, lilienbesätem 
Wappenschild ein aufrechter Löwe. Auf dem Schilde der Helm 
mit Hand, welche eine Lilie emporhält. 18.. 

h K. 51:65. In ovaler Linienfassung unter dem Namen das 
Wappen : In B ein halber Hirsch mit liegendem Degen zwischen 
den Hörnern. 17.. G. 

hK. 58:81. In vierfacher Linienfassung in einer Rotunde der 
bekrönte Wappenschild. Darunter: „P. B. Delessert Mass6." 
17». G. 

Sd. 60 : 82. Ganz dasselbe, der Name auf einer Zeile mit Feucht- 
stempel aufgedruckt. 17.. Gr. 

d h K. 64:88. Ueber Namensband unter Krone mit wachsendem 
Löwen der Wappenschild auf hübsch ornirter Rocococartouche. 
17.. 

h K. F. MAVERICH, s. (englisch). 43 :54. Ueber Spruchband mit : 
,M T - Armand J. J. Delessert" der b Wappenschild mit Lilie, 
zwei Sternen und Mondsichel. Darüber der Helm. 18 . . G. 

h Z. Engl. Manier. 44 : 55. Ueber leerem Spruchband der von, 
Krone besetzte Wappenschild. Copie des Obigen. 18.. Gr. 

h K. 58 : 7^' Ueber ornirter leerer Spruchtafel, worauf hand- 
schriftlich: „De Luze* 4 der bekrönte ovale Schild auf Rococo- 
cartouche, von einem Löwen flankirt: Auf B über einer Lilie 
ein g Sparren. 17.. Gr. 

h K. 50 : 79. In Linienfassung auf gemustertem Grunde über 
ornirter Console mit Namen unter Probsthut im Oval der be- 
kränzte cartouchirte Wappenschild. 17.. Gr. 

Bd. 52:28. In Linienfassung auf zwei Zeilen in Rothdruck: 
„Isaac Demole Geneve. 44 Dt. 

hK. 65:86. In Linienfassung über Band mit: „DESARTS" das 
cartouchirte Wappen. 17.. 

h K. MM (Martin Martini) 1 609. 1 00 : 1 1 7. In der Mitte im Oval 
das Wappen in gediegener Ausführung, umgeben von einer 
reich gearbeiteten linienbegrenzten Cartouche. In den Ecken 
die vier Figuren des Glaubens, der Gerechtigkeit, der Stärke 
und der Klugheit. Beidseitig in der Mitte Engelköpfchen. Auf 
der obern Tafel die Jahreszahl, auf der untern der Name, beides 
handschriftlich. 1609. v D. 

h K. Liverloz f. 91:68. In doppelter Linienfassung unter Spruch- 
band mit: „Ad majorem dei gloriam" der bekrönte ovale car- 
touchirte Wappenschild auf Hermelinmantel, geviertet, das alte 
und das neue Wappen von Diessbach darstellend. In der Krone 
die Schrift : „Soli deo gloria. 44 Unter diesem Kupfer in Buch- 
druck folgende Unterschrift 82 : 58 : „FRIDERIC PRINCE DE 
DIESBACH, Comte du Saint Empire, Gentilhome de la Chambre, 
Feldt Marechal Lieutenant, Consellier de Guerre Aullique Co- 
lonel d'un Regiment d'Infanterie Allemant, Gouverneur de Si- 
racuse, & de ces dependences pour le Service de Sa Majest6 Im- 
periale, & Catholique CHARLE VI. 44 17.. Anfangs. 



DE DIESBACH— VON DIESBACH. 



63 



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500 



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502 



503 



504 



505 



de DIESBACH, 

Frideric, Prince, 1677—1/51, 
General in Österreich. Diensten, 
Prinz von St. Agathe (Freiburg) 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



(v. DIESBACH) 

Bern 



(v. DIESBACH) 

Steinbrugg 



(v. DIESBACH-v. Stein- 
brugg) 

Freiburg (Allianz, wohl eher 
Hochzeitsblatt) 



(v. DIESBACH) 

Nicolaus 

v. DIESBACH, 

Capitän 



v. DIESBACH, 

Bernhard Amadeus Isac, 1750 
bis 1807, Herr von Carrouge und 
Mezieres in der Waadt, 1795 
Landvogt in Frienisberg 



h H. 85:138. Unter Devise: „ad majorem dei gloriam" der ge- 
viertete Wappenschild auf bekröntem Mantel. Die Krone mit 
der Inschrift : „Soli deo gloria.'* Wappen in roher Darstellung. 
1 u. 4 r und s Mondsichel in gespaltenem Felde mit verwechsel- 
ten Farben. 2 u. 3 rechtsläufige g Löwen über und unter ge- 
zacktem rechtem Schrägbalken auf -.$: Grunde. Unterschrift: 
Wie oben. 17«. Anfangs. 

h H. 82:128 Ohne Devise. Wappenschild gewendet. Löwen in 
1 u. 4, linksläufig. -|f au ^ G. Die Unterschrift in Buchdruck 
mit dickern Lettern und etwas geänderter Stellung. Es fehlt 
der Passus : „conseillier de guerre aullique." 1 7 . . Anfangs. 
vD. 

h H. 78:135. Gevierteter Wappenschild auf Mantel wie der 
Vorige, Löwen linksläufig. Unterschrift in acht Zeilen, sich 
stets verkürzend: , .Frideric Prince De Diesbach, Cöte du S. 
Empire, General de Battallie, Collonel d'un Regiment d'Infanterie 
& Gouverneur de Syracuse, pour le Service de S. M. Imperiale 
& C. Charle VI." 17.. (Anfangs). Gr. 

h H. 85: 142. Wie No. 497. Krone wesentlich kleiner, der Mantel 
weniger faltig; die Hermelinzeichen sehr deutlich. Unterschrift 
textuell dieselbe, doch in anderer Anordnung in neun Zeilen. 
17.. Gr. 

h K. 77 : 9/. Auf geschuppter Cartouche im Oval der geviertete 
Wappenschild. Beidseitig Kriegswerkzeuge. Darüber zwei 
Helme, der eine mit Herzog&hut, Mondsichel und Federbusch; 
der andere mit Krone und wachsendem befächertem Löwen. 
17.. vM. 

h Sd. 19 :25. In doppeltem Linienoval der bekrönte ovale Wappen- 
schild, geviertet: 1) in B ein Rechtsschrägbalken mit zwei schrä- 
gen Lilien in den Feldern. 2) u. 3) Armbrust in 4^« 4) zwei Löwen- 
köpfe in B. Herzschild: Der geviertete von Diessbachschild. 
Gr. 

h K. B. 120:155. Auf Spruchtafel mit: „Sic vifum fuperis, 
AQV1LAM, fociare LEONI, Imperat haec coeli, terrae hie ani- 
malibus ; ergo Quid superest ultra coelo, terrae potitis ?*' neben 
einander die Wappen von Diesbach und Steinbrugg. v. Dies- 
bach : Durch Zickzackbalken schräglinks getheilt, mit zwei 
Löwen. Steinbrugg: Durch Kreuz geviertet. a) In B ein s 
rechter Schrägbalken nebst zwei s Lilien, b) u. c) Auf --$= ein 
infulirter Mannsrumpf mit quergestelltem Adler auf der Brust, 
d) Drei Löwenköpfe in B. Helmzierden über Krone : 1) Löwe 
wachsend. 2) Infulirter Mannesrumpf mit Adler auf der Brust. 
17-. vD. 

Superlibros. 59:77« Der geviertete Wappenschild von Diessbach 
von zwei Helmen nebst Zierden und Decken besetzt. Unten 
die Devise: ,.RESPICE FINEM. U Darunter: „AfcP." 17.. 

h K. 41 :53. Unter Namensband mit: „DE DIESBACH CAPNE» 
auf Palm- und Lorbeerzweig der bekränzte hohe Wappenschild 
von Diesbach mit Zickzackbalken und rechts laufenden Löwen. 
17.. 

Bd. 59:52. In doppelter Linienfassung die Inschrift in Buch- 
druck: „B. A. DIESBACH a Carrouge. Non multa legere, sed 
multum." 18.. Anfang. 



64 



VON DIESBACH-TORNY— DUBOIS. 



506 



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521 



522 



(v. DIESBACH-Torny) 

Franz, Graf, von Freiburg, 
Kammerherr Josephs II, 1773 
bis 1778 Landvogt von Rue 

DIEZ1NGER, 

R. t Wädenschweil 

DIEZINGER, 

I. I., in Wädenschweil 

DIODATI, 

M. I. (Genf) 

DIODATI, 

Abraham (Genf) 

(DIODATI) 

Genf 



Derselbe 



(DOHNA-de Geer) 

(Graf von Dohna, Bürger von 
Bern, Herr von Coppet und 
de Geer) 

(de DOMPIERRE) 

Jean Rodplphe 



de DOMPIERRE, 

Fran^ois Rudolphe, Waadt 

DOXAT, 

Alexis James (Waadt) 

(DRELINCOURT) 

aus Orbe, Waadt 

Derselbe 
DREXLER, 

P. Anton (Luzern) 

DROZ 

(Neuchätel) 



DUB, 

Michael Xaveri (Luzern) 

(DU BOIS) 

Neuenburg 



hK. I. R. Holzhalb sculps. 66:76. Auf ornirter Console der ge- 
viertete ovale Wappenschild (altes und neueres Wappen). Da- 
rüber Krone mit zwei Helmen; beidseitig von Löwen flankirt. 
17.. (Ende). 

oK. 49:41. Unter Bäumen ein bekränztes Denkmal mit dem 
Namen: „R. Diezinger in Wädenschweil." 17». 

o Sd. 84 : 66. Am Wasser, von hochragenden Blattpflanzen um- 
zogen eine Tafel mit : „I I Diezinger zur Eintracht in Wäden- 
schweil" (drei Zeilen). 18.. G. 

h K. 68 : 7 1 . Unter Spruchbund mit : „Ex Bibliotheca M- 1- Diodati" 
der bekrönte runde Wappenschild, von der Devise : „deus dedit" 
umzogen. Darüber der Helm mit Zierde und Decke. 17». Di. 

hK. 50 : 62. In Linienfassung über Namensband das von zwei 
Löwen flankirte Wappen mit kreisrundem gespaltenem Schilde. 
17.. Di. 

h K. 65 : 63. Ueber Spruchband mit : „DEUS DEDIT" auf Doppel- 
adler ein gekrönter grosser Herzschild gespalten: Rechts in R 
aufrechter gekrönter Löwe. Links: Sechs Mal G und R ge- 
bälkt 1880 (circa). 

Superlibros. 49 : 47. Ueber Band mit: „DEUS DEDIT" das gleiche 
Wappen in roherer Zeichnung. 18.. Am. 

h K. 50. Im Kreise unter Krone zwei ovale bekränzte Wappen- 
schilde: 1) in B zwei sich kreuzende Hirschstangen. 2) In S 
fünf rothe Rauten, die mittlere von drei Lilien belegt. Darunter 
handschriftlich: „Jh : U : D : G." 17 . . Di. 

h Sd. 23:31. In ovaler Fassung der blosse Wappenschild: Im 
b Schildhaupt eine s Kugel mit Kreuz. Unten in R ein s Lamm. 
18.. 

h K. 35 : 43. Ovalrahmen mit Namensumschrift den Wappen- 
schild einschliessend. 1 7 • • Gr. 

h K. (Engl. Manier.) 40 : 80. Ueber Namens- und griechischem 
Spruchband das geviertete Wappen ohne Helmdecke. 18.. Di. 

hK. G. Le Clerc F. 77:69. Das Wappen ohne Helmzierde mit 
blosser Wulst. Im Schilde aufrechter Greif, eine Aehre senk- 
recht emporhaltend. Neben derselben fünf Kugeln. 1 7 • • 

h K. Monod. 63 : 63. Dasselbe kleiner mit noch sorgfältigerer 
Ausführung der Helmdecke. 

Bd. 52:21. In rechteckiger Sternfassung * „Musikalien -Sammlung 
von P. Anton Drexler." 18 . . Est. 

h H. 28. In quadratischer Linienfassung der bekrönte runde 
Wappenschild mit drei Kreuzen von zwei Löwen flankirt. Da- 
runter der Name: „DROZ." (Variante mit: „DROZ de Sans"). 
17.. Gr. 

hK. 62:65. Unter Namenband in concentrisch abschattirtem 
Oval das Wappen nach rechts. 17«. Est. 

hZ. 14:30. Wappenschild: Sieben Mal b und g getheilt. Die 
rechte obere Ecke sieben Mal g und b gepfählt. Darüber ein 
Löwe mit Fahne. Darunter: „d. B. D." 18.. v D. 



DUBOIS-BOVET— DE DUNANT 



65 



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538 



(DUBOIS-Bovet) 

Francis 

(DU BOIS de Sandal) 

Franz, Sohn des Vorigen 



(DU BOIS) 

Neuchätel 

(DU BOIS de Dunilac) 

Neuchätel 

DUBOIS, 

Mr., 

DÜRLER, 

Johann Joseph (Luzern) 

DÜRLER, 

Joh. Rudolf, Schultheiss, Luzern 

DÜRLER, 

Joh. Bapt. Xaver (Luzern), 1743 
bis 1802, 1797 Schultheiss der 
Stadt 

DÜRLER, 

Udalricus Christophorus,Luzern 

DÜRLER, 

Antoni Leonti, Luzern 

(DÜRRHOLZ) 

Solothurn 

(DUFAY de Lavallaz) 

Aloyg. Joh. Franciscus (Wallis) 

DVFRESNE, 

J. Melchior (Genf) 

DU FRESNE de Beaucourt, 

G. (Genf) 

DU GARD, 

siehe Gard. 

DU GROS 

siehe Gross. 

de DUNANT, 

Antoni Christoph(Soloth.), Ritter 
d. gold. Sporrens, 1712 Landvogt 
zu Locarno, 1720 zu Lugano 

Derselbe 



h K. 17: 25. Das Wappen mit grossem Schilde : Drei g Quer- 
balken in B über: „D . B . D." 18 . . GV. 

h Stahlstich. (Engl. Manier.) 12:30. Ueber: „d. B. D" der obige 
Wappenschild, doch in der obern rechten Ecke auf G drei b 
Pfähle. Darüber in englischer Manier auf Helmwulst ein Löwe 
mit Fahne. 18.. Gr. 

h Sd. Engl. Manier. 21:53. Dreieckschild mit obigem Wappen. 
Darüber auf Zindelbinde der wachsende Löwe mit Tournier- 
fähnchen. 18.. 

h Sd. 84 : 83. Auf Console von zwei Löwen flankirt derselbe 
Wappenschild; darüber aus einer Krone wachsend ein Löwe 
mit Tournierfähnchen. 18.. 

h K. 40 : 53. In Linienfassung unter Krone auf bekränzter Car- 
touche der r Schild mit drei s Sternen über drei g Fackeln. 
Darunter der Name : ,,M'. DUBOIS." 17-. v Sf. 

hK. 54:68. Unter Namensband das Wappen nach rechts. 
17.. 

hK. 58:68. Unter Band mit: „Johann Rudolf Darier, Schult- 
heiss, Ritter und Panner-Herr" das Wappen. 17». Btt. 

h K. 48 : 62. In concentrisch abschättirtem Oval das Wappen 
mit einem wilden Mann im Schilde und als Helmzierde. Um- 
schrift in zwei Zeilen : „Niclaus de Flue Joh. Nepom. Joh. Bapt. 
Xav : Dürler." 17.. 

hK. 61 :64. Auf gestricheltem ovalem Grunde unter Namensband 
das Wappen. 1 7 . . Est. 

hK. Clausner, Sculp. Tugy. 80. Im Kreise unter Spruchband 
mit: „Antoni Leonti Dürler" das Wappen. 17 •• 

hK. 5 1 : 58. Bekränzter Wappenschild mit Hut darüber, von 
einem Landsknecht mit Armbrust flankirt. Im b Felde schräg- 
rechts ein Baumstrunk von zwei Lilien begleitet. 1 7 • • 

hK 51:63. In doppelter Linienfassung unter Spiuchband mit: 
„Virtutis praemium Honor" das getheilte und in der obern 
Hälfte gespaltene Wappen. 1 7 . . 

hK. 49 : 56. In Linienfassung unter Namensband das von zwei 
Genien flankirte Wappen. (Vier Varianten.) 17-. 

h Sd. 55 : 66. Unter lateinischem Spruchband auf ornamentaler 
Console das von zwei Windhunden flankirte Wappen: Im g 
Schilde eine Esche. Darunter der Name. 18 . . GV. 



1 



h K. 46 : 56. Mit Ovalplatte erstellt : das bekrönte Wappen auf 
Renaissancecartouche ohne Helmzierde. Im ovalen Schild auf 
R ein g Querstrom nebst 2-4-1 Sporrenrad. Darüber in Buch- 
druck der Name. 17«. 

hK. 40 : 44. Unter Band mit Namen der bekrönte ovale Wappen- 
schild auf Cartouche. 1 7 > • 

9 



66 



DUNBAR— EDL1BACH. 



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552 



553 



DUNBAR 

(Neuchätel) 



DUPAN-Sarrasin 

(Genf) 

DU PAN-Sarasin 
DUPAN, 

Avocat 

(DURAND) 

Antoni, Genf 



DURHEIM, 

Carl, Bern, 1/80—1866 

DUVAL, 

Genf 

DYSSLI, 

Heinr., V. D. M., Bern, f 1781 

v. EBERSTEIN, 

Christ. Franz Carl, Freiherr, 
Canonicus zu Basel 

Derselbe 



Derselbe 
ECHICHENS 

siehe Mandrot 

EDLIBACII, 

Gerold, Chronist in Zürich, 1454 
bis 1530 (Name unleserlich in 
Geheimschrift) 

EDLIBACH-Madern 

(Zürich) 



(EDLIBACII) 

Zürich 

(EDLIBACII) 

Zürich 



h K. Englische Manier. 53 : 59. In Linienfassung über dem 
Spruchbande mit : „Praecipitatus, attamen tutus" der geviertete 
dreieckige Wappenschild mit Helm und zwei Kronen. Unten 
links der Name : „DUNBAR.** (Ein in Neuenburg acclimatisir- 
ter Schotte.) 1/.. Gr. 

h K. 31:40. Ovaler Wappenschild auf ornirter Cartouche, dar- 
über der Tournirhelm mit Decke und drei Federn. Unten der 
nebenstehende Name. 17«. Gr. 

hZ. 31:41. Dasselbe mit Zinkclich6 erstellt. 

Bd. 52:30. In gewellter rechteckiger Linienfassung: „Biblio- 
theque de M' DUPAN, Avocat. 18.. Gr. 

h Sd. 48:61. In herzförmiger Fassung auf gestricheltem Grunde 
der Wappenschild: Aus dem Wasser ragt ein Fünfzehnberg 
nebst zwei Rosenzweigen zur Seite. Darüber eine antike Münze 
mit sonderbaren Zeichen. 18 . . Dt. 

Bd. 66 : 23. In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen : „Ex libris 
Carl Durheim." 17-. 

typK. 76:51. In bekränztem rechteckigem Rahmen auf zwei 
Zeilen: „Ex Libris Duval." 18.. Di. 

h K. 60 : 60. In Dunker'scher Manier auf bekränzter Tafel der 
Name mit dem Wappenschild darüber: Drei r Herzen in g 
Schrägbalken auf R. Kommt vor auch ohne V. D. M. 1 7 • • 

hdK 72:108. In Rococoumrahmung der Name: „Christ Franc 
Car L. B. ab Eberstein Can: Basil: (zwei Zeilen). Darunter das 
Wappen und ein Bibliotheksaal. In einer Cartouche unten drei 
Zeilen mit lateinischem Spruch. 1 7 • • 

h K. 55. Das Wappen ; rundum im Doppelkreise die zweizeilige 
Umschrift: „Franciscus Carolus L:B:ab Eberstkin. Con- 

STRUENS BIBLIOTHECAM CONGREGAVIT DE REGIONIBUS LIBROS. 

2 Machab: 2. 4t 17.. 

hK. Gleiche Platte, doch mit dem Zusatz : „Cathedra lis Eccle- 
siae Basiliensis Canonicus." 



h F*. 115:165. Auf rechteckigem dunkelbraunem Grunde das 
Wappen, durch Zickzackbalken schräg getheilt. Im oberen Felde 
ein schreitender Löwe, im unteren ebenso, doch der letztere 
höchst mangelhaft dargestellt. Darüber in Geheimschrift der 
Name und der Spruch: „Ach Gott, möcht Gnad.- 1480. Z St. 

h K WIH. 66 : 89. Unter Spruchband mit : „MADERN EDLIBACH" 
der Wappenschild mit Todtenkopf und Stundenglas darüber; 
dahinte.* das aufgehängte Helmtüchli. Im Wappenschilde linker 
Zickzackschrägbalken nebst zwei schreitenden Löwen. 15. . Gr. 

h K Dieselbe Hand. 58 : 80. Dasselbe Wappen ohne Ueber- 
schrift mit Helmtüchli, Todtenkopf und Stundenglas, wie das 
vorige linksgerichtet. 15.. Gr. 

Sd. 60 : 72. In ovalem Rahmen der Wappenschild nach rechts, 
von einem knieenden Ritter in Ganzharnisch gehalten, der mit 
der Rechten das Spruchband emporhält: „ET PER FLVCTVS 
SVRSVM." 18.. Rubli. 



VON EFF1NGER VON WILDEGG— EININGER 



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v. EFF1NGER v. Wildegg, 

Franz Friedrich, Bern 



EFFINGER, 

Frantz Christoffel, Bern, 1690 
Schultheiss zu Büren, f 1/12 



EFFINGER, 

Anton Ludwig (Bern), 1 723 bis 
1792 Commandant zu Aarburg 
und Salzdirector 

EFFINGER, 

Franz Victor, 1734—1815 

(EFFINGER) 

Bern 

EGG, 

Joh. Conrad, in Islikon (Zürich) 

EGGIS, 

Prosper Adolf, von Courtepin,Ct. 
Freiburg, Verwlt. d. Ersp.-Kasse 

Derselbe 



EGLIN, 

Abraham 

v. EGLOFF vom Stadthof 

(Baden) 

EHINGER, 

Christoph (Basel) 

EHRENZELLER, 

Daniel, St. Gallen 



568 



EHRENZELLER, 

A. (St. Gallen) 

EHRNE de Melchthal, 

Georg Ludovicus Rupert 

EIDGENÖSSISCHES MI- 
LITÄR-ARCHIV, 

siehe Militär. 

EININGER, 

Rudolf 



hM, 170:307. Zwischen zwei Spruchbändern, das obere mit 
,.1640*% das untere mit: „Joh. Franz Friedrich Effinger von Wild- 
egg verehrte difs grofs Marthyrbuch in die Bibliothek zu Brugg. 
da sie ihren Anfang genomen Ihm Jahr wie obstat" im ovalen 
grünen Blattkranze in schlechter Ausführung das Wappen nach 
links. Brugg St B. 

hH. 241:360. In rechteckiger fein verzierter Fassung in der 
obern Hälfte das Wappen von zwei Greifen flankirt, darunter 
auf sechs Zeilen : „Frantz Christoffel Effinger von Wildegg, des 
grofsen Rahts lobl. Statt Bern, Schuldtheiss zu Büren und Herr 
zu Wildenstein 1696.'« B St B. 

h K. 64 : 70. In Linienfassung über Band mit : „A. Ludovicus 
Effinger" der zopfig umi ahmte Wappenschild mit dem rothen 
Sechsberg in der Mitte. 1 7 • • 

h d K. (Dunker.) 64 : 63. Oben an bekränzter leerer Schrifttafel 
der ovale Wappenschild (Sechsberg) nebst Kriegswerkzeug. 
17.. 

h K. 35. In Quadratlinienfassung auf Console das von zwei Greifen 
flankirte Wappen. 17.. 

Bd. 76 : 53. In Linienfassung auf drei Zeilen : „Joh. Conrad Egg 
in ISLIKON." Dazwischen über halbem Mühlrad eine Tanne. 

h d Z. 71:56. Auf verzierter zopfiger Cartouche das Wappen. 
Darunter: „Ex Li bris A. Eggis ab Eckes, Friburgensis." 1897. 

h d Z. Villaret. 58 : 46. In Linienfasssung über : „EX LIBRIS . 
A . EGGIS . V . ECKES FRIB . HELV ." eine Ansicht von Frei- 
burg. Rechts sitzt mit gekreuzten Beinen ein Geharnischter mit 
Wappenschild auf der Brust und der Devise: „DIEV AYDE" 
auf dem Fähnchen. 

Bd. 56:33. In ovalem Perlrand: „Abraham Eglin." 18.. 

h K. 48 : 62. Unter breitem Band mit : „Praenobilis Franc Seraph 
Josephus Aloysius ab Egloff de S tadhoff" in Linienoval das 
Wappen. 17.. 

h d K. 76 : 62. In ovalem Blumenkranze mit Hut und Wappen auf 
drei Zeilen: „Christoph de Mathias Ehinger." 18.. G. 

h d K. 60. Bekränzte Umschrift im Kreise : „In die Bücher-Samm- 
lung von Daniel Ehrenzeller bey St. Laurenzen Kirche." Drinnen 
auf grasigem Boden die aufgeschlagene Bibel nebst dem Wappen 
darunter. 17«. 

d K. 38 : 29. Namensband nebst bekränzter Fahne und Kriegs- 
werkzeug. 17«. 

h K. 63:78. In Linienoval unter gebogenem nebenstehendem 
Namen das Wappen : In G eine aufrechte Tournierstange mit Hut 
darüber. Helmzierde: wachsend ■§: Ochse mit Doppelschlüssel 
im Munde. Rohe Helmdecke. 17 •• 



Feuchtstempel. 37: 18. In ovaler Linienfassung: „R. EININGER." 



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EIN1NGER— MARIA EINSIEDELN, BEN EDICTINER- ABTEI. 



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EIN1NGER, 

Rudolf 

Maria EINSIEDELN, Bene- 
dictiner- Abtei*), 

Augustin I., Hofmann aus Baden 
(Aargau), geb. 1556, Abt 1600, 
t 1629 



Derselbe 

Maria EINSIEDELN,Bene- 
dictiner-Abtei 

(Placidus Reimann aus Ein- 
siedeln, geb. 1594, Abt 1629, 
t 1670) 

Derselbe 

Derselbe 

Maria EINSIEDELN,Bene- 
dictiner-Abtei 

(Augustin II., Reding, von Biber- 
egg [Schwyz], geb. 1625, Abt 
16/0, f 1692) 

(Derselbe) 



Maria EINSIEDELN,Bene- 
dictiner-Abtei 

(Nicolaus II., Imfeid, aus Sar- 
nen in Obwalden, geb. 1694, Abt 
1734, f 1773) 

Maria EINSIEDELN,Bene- 
dictiner-Abtei 

(Coelestin Müller aus Schmeri- 
kon [St. Gallen], geb. 1772, Abt 
1825—1846) 



Feuchtstempel. 33:44. Ohne Fassung auf zwei Zeilen: „EX 
LJBRJS RUD EININGER." 

h K. 86:136. In Linienfassung mit InfuI und Stab, zwei Helmen 
oben und zwei unten das geviertete Wappen der Gründer des 
Klosters: 1) Otto I. und seiner Gemahlin Adelheid; 2) des hl. 
Meinrad; 3) Eberhardts, Fürst zu Hessen und Franken; 4) Thiet- 
landus', Herzog zu Schwaben, mit ebenfalls geviertetem Herz- 
schild belegt: a. Einsiedeln; b. Abtswappen; c. Kloster Fahr; 
d) St. Gerold. Darunter auf Rollwerkcartouche die Legende : 
„Ulm» et Rev-mi D. D. Augustini Abbat loci Heremitar S.R.I. Prin- 
cipis; nee non Monasterii et Fundatorum ejusdem insignia.*' 16 . . 

h K. 60 : 73. Das nämliche Wappen verkleinert, ohne Tafel mit 
Legende darunter. 16.. Z St. 

h K. W. Kilian F. 65:109. In Linienfassung das geviertete 
Wappen, dem obigen ähnlich, doch noch vermehrt, ebenfalls mit 
geviertetem Herzschild belegt. (Zwei Raben : Einsiedeln ; drei 
Rauten: Reymann ; Drache: St. Gerold; zwei gekreuzte Stachel: 
Fahr.) Mitten über dem Schilde Inful und Stab, rechts und links 
zwei Helme, unten je einer. 

h K. 76: 128. Der geviertete Wappenschild (Herzschild des obigen) 
mit Inful und Stab besteckt. 16.. Z St. 

h K. 33 : 69. Dasselbe Blatt kleiner, ziegeiförmiger Schild. 

h K. 92 : 99. In Linienfassung das geviertete Wappen. 1 u. 4 : Ein 
„R u in r Felde. 2 u. 3: Fünfblätteriger Lindenzweig. Auf dem 
Schild rechts Inful und Stab; links Familienhelm nebst Decke 
und Helmzierde; in den Ecken Muscheln. 16.. Z St. 

h K. Wiesiner del. 171:106. In Linienfassung in einem Saal 
mit gewölbter Decke das obige grosse Klosterwappen mit Herz- 
schild (Einsiedeln und Reding quadrirt), mit sechs Helmen und 
Inful besetzt und von zwei Genien gehalten. 16.. v M. 

h K. Io. H. Senhauser. in Bischof :Z. 89:118. Ueber zwei be- 
kränzten Palmzweigen unter Inful und acht bekrönten Helmen, 
zur Seite Stab und Schwert, der zwölftheilige Wappenschild, 
belegt mit dem gevierteten Klosterschild, der als Herzschild das 
Abtswappen führt. Darunter: „Bibliotheca? B.V.M. Einsidlensis." 

h Sd. 58 : 62. In Linienfassung über : „BIBLIOTHECA E1NSIED- 
LENSIS" eine Tafel mit Büchergestell dahinter, nebst drei ovalen 
Wappenschilden sammt Inful und zwei Stäben. Auf offenem 
Buch sitzt eine Eule. 



*) Maria Einsiedeln, Benedictiner- Abtei am Alp- 
bach, in der sogenannten Waldstadt Einsiedeln, Can- 
ton Schwyz, Bisthum Constanz. Gegründet 838 durch 
den hl. Meinrad, Sohn Berchtolds, Graf von Hohen- 
zollern, Benedictinermönch der Reichenau. 906 wurde 
durch den hl. Benno, Domherr in Strassburg, das 
Gotteshaus erweitert und mit Eberhard, dem ersten 
Abte, 934 der eigentliche Klosterbau begonnen. Das 
Stift wurde durch Kaiser Otto III. und König Rudolph I. 
gefürstet und zählte vor der Reformation lauter Adelige 
in seinem Convent, hatte seine eigenen Erbämter, 



Hofmeister, Truchsessen, Schenken, Sesselträger und 
Küchenmeister. Es besass auch sehr viele Güter und 
Collaturen. Brannte viermal ab, wurde aber, zuletzt 
1 704, glänzend wieder aufgebaut. Prachtvolle Biblio- 
thek. Besuchtester Wallfahrtsort der Schweiz. Un- 
gezählte Tausende wandern seit alten Zeiten zu dem 
wunderthätigen Madonnenbilde, das von der Aebtissin 
Hildegard am Fraumünster in Zürich dem hl. Mein* 
rad geschenkt worden. Das Stift hat eine treffliche 
Klosterschule für Theologie Studirende und gründete 
auch eine Filiale zum hl. Meinrad in Nordamerika. 



MARIA EINSIEDELN, BENEDICT1NER-ABTEI— ENGELBRG, BENED1CTINER-ABTEI. 



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Maria EINSIEDELN.Bene- 
dictiner-Abtei 

(Coelestin Müller aus Schmeri- 
kon [St Gallen], geb. 1772, Abt 
1825—1846) 

(Maria EINSIEDELN, 
Benedictiner- Abtei) 

Geschenkblatt 

(ENGEL) 

Daniel, aus Bern, 1738 Kauf- 
hausverwalter, f 1753 

Derselbe 

ENGELBERG , Benedic- 
tiner-Abtei*), 

(Abt Placidus I., Knüttel, 1630 
bis 1658) 



ENGELBERG , Benedic- 
tiner-Abtei 

Abt Gregor Fleischlin, 1681 bis 
1686) 

ENGELBERG , Benedic- 
tiner-Abtei 

(Joachim Albini, 1694-1724) 

ENGELBERG , Benedic- 
tiner-Abtei, 

Anseimus L, Villiger, Abt von 
1866 an 

Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



h Sd. Lith. v. I. B. Kälin in Einsiedeln. 98: 106. In Linienfassung 
fast dieselbe Zeichnung, grösser und in Bleistiftmanier litho- 
graphirt. 



h K. Jos. Weidm(ann) del et sc. Einsidlae. 63 : 84. Zwischen ge- 
bogenem Palm- und Lorbeerzweig auf ovalem Goldgrund die 
zwei # Vögel mit der Umschrift: „INC1TAMENTVM DIL1- 
GENTIAE ET PRAEM1VM 1788.« Bit. 

h K. 117: 86. Auf gebogenen Palmblättern ein goldrandiger 
Wappenschild mit einem Engel in b Felde. Darüber ein Kranz 
und lateinisches Spruchband ; unten die Buchstaben : „D. E." 1 7 . . 

hK. Format wesentlich kleiner. Franks, London. 

h K. 41:54. In ovalem Blattkranze, der von vier Rosen unter- 
brochen , der geviertete Wappenschild, von Stab , Inful und 
Schwert überragt. I) Bärenkopf (Grafenort). 2) Getheilt, mit 
dem Familienwappen des Abtes : Oben ein Vogel, unten sechs Mal 
schräglinks getheilt. 3) Aufrechter Löwe (Herrschaft Engelberg). 
4) Engel mit Kreuz (Kloster). Wappengrund: 4r* 16 •• 

h K. 41:54. Dem Vorigen sehr ähnlich, doch sind die vier 
Wappenfiguren auf hellem Grunde. Feld 2 : Wachsender Ochse 
(Familien wappen des Abtes). 16 . . 

h K. 45 : 78. Ueber Band mit : „Joachimus Abbas Engelb.** der 
geviertete ovale Wappenschild mit Farbenangabe auf Cartouche, 
von Stab, Inful und Schwert überragt. Feld 2 getheilt: Oben 
3fc Adler in G, unten Löwe in B. Wappen des Abtes. 16.. 

h Z. 58 : 74. Ueber Spruchband mit : „Anseimus I. ABB. Engel- 
berg" das Familien-Wappen des Abtes. Statt Helm ein infu- 
lirter Engelskopf nebst Stab. 1 89 . 

h Z. 91:112. In neuerer Münchener Manier über dem Spruch- 
band mit : „Anseimus I. ABBAS . LH . MONRÜ ENGELBER- 
GENSIS" der ovale Wappenschild auf Cartouche, mit Inful und 
Stab besetzt. 189 . 

h Z. 83 : 97. In brauner gothischer Holzumrahmung über Band mit : 
„Anseimus I. Abbas Monrii Engelbergensis" der Wappenschild, 
von Inful und Stab überragt. 189 . 

h d Z. 82 : 90. Auf Strahlenglanz in rundem Rahmen die In- 
schrift: „Monocerus formam figurat Christi de sanctissima 
Virgine Cen." Darinnen sitzt gekrönt die Madonna mit Lilien- 
stab , das Wappenthier des Abtes , ein Einhorn steht an ihr 
empor. Darunter: „Anseimus I Abblas LH. Monasterii Engel- 
bergensis" mit dem Familienwappen zwischen den vier Worten 
der zwei Zeilen. 189 . 



*) Engelberg. Benedictinerabtei in Obwalden, 
Bisthum Constanz, am nördlichen Fusse des Titiis 
an der Aa gelegen. 1120 oder 1122 von Conrad von 
Seldbüren aus dem Zürichgau gegründet und mit 
Mönchen von St. Blasien bevölkert. Die Stiftung 
wurde 1124 von P. pst und Kaiser bestätigt und von 
ihren Nachfolgern mit vielen Privilegien und Frei- 
heiten bedacht. Drei Mal brannte das Kloster ab, 
kam auch durch Misswirthschaft dem Ruine nahe, 



hob sich aber wieder im 16. und 17« Jahrhundert 
unter den drei grossen Prälaten Bürki, Sigrist und 
Bettschart. Hatte früher viele Besitzungen, auch ein 
Rebgut am Bieler-See, dass heute noch Engelberg 
heisst. Besass bis 1798 die völlige Herrschaft über 
das ganze Thal. Das Kloster hat auch eine umfang- 
reiche und werthvolle Bibliothek aus alten Beständen, 
ein bedeutendes Archiv, sowie ein Münzcabinet mit 
vollständiger Sammlung der Bruder Claus Münzen. 



70 



ENGELBERG— VON ERLACH. 



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ENGELBERG, 

Volksbibliothek des Ortspius- 
Vereins 

L'EPINASSE, 

C. (Waadt) 

(ERHARD) 

Andreas, aus Genf, und Elisa- 
beth Tugginer geb. CleYy 



v. ERLACH, 

J. Bendicht, der Zitt Gubernator 
zu Aellen (Hern) 

v. ERLACH, 

Franz Ludwig, Schultheiss zu 
Bern, f 1651 

(V. ERLACH) 

Theobald, 1606 des täglichen 
Rathes von Bern 

v. ERLACH, 

Albrecht, Rathhausammann und 
Venner, f 1720 

(v. ERLACII) 

Hans Rudolf, geb. 1627, t i6 78 
zu Oron, cop. 1663 mit Elis. 
v. Erlach 

v. ERLACH, 

Sigmund 

Derselbe 

(v. ERLACH) 

Albr. Friedr., von Hindelbank, 
1759 Schultheiss von Bern, gest. 

1788 

(v. ERLACH) 

Abraham, Freiherr von Riggis- 
berg, 171 6 — 1782, französischer 
Feldmarschall, Generallieut. 

v. ERLACH, 

Victor, 1672 — 1745, Hauptmann 
in französischen Diensten, Hof- 
meister in Königsfelden 

Derselbe 

(v. ERLACH) 



Bd. 63 : 43. Rechteckige Linienfassung. Auf gr Papier auf sieben 
Zeilen : „Volksbibliothek des Ortspiusvereins von Engelberg etc." 
1890. 

h K. 64 : 80. In fein ornirter Rocococartouche über Namenstafel 
und Devise: „RESURGAM" der Wappenschild mit Sonne und 
fünf Rohrkolben in B. Helmzierde in englischer Manier. 1 7 . . 

h K. 83 : 88. Quadrat- Einfassung mit Blumenzweigen in den 
Ecken, darüber die Devise: „Gedult Bringt Vberwindung.'* In 
rundem Kranze auf =$= schraffirtem Grunde die zwei einander 
zugekehrten Wappen Erhardt und Clery. Vergleiche dazu die 
Kupferbeilage. 1600. 

h M. 1 80 : 296. Unter Band mit nebenstehendem Namen 
auf Console mit der Jahreszahl 1579 das Wappen von Erlach. 
Berner Staatsarchiv. 

h H. 51:62. In runder ornirter Cartouche mit der Umschrift: 
„FRANCIS LVDOVICUS AB ERLACH»* das Wappen, darunter 
die Devise: „PATIAR VT POTIAR. 16.. B St B. 

h H. 74: 106. Das Wappen: S Pfahl in R von 4^ Sparren belegt. 
Zur Seite der Helmzierde die drei Buchstaben : „T. V. E." 16 . . 



h H. 165:275. In reichem viereckigem Zierrahmen unter dem 
helmzierlosen bekrönten Wappen auf fünf Zeilen : „Albrecht von 
Erlach, Herr zu Riggisperg, Venner und des tägl. Rahts der 
Statt BERN. Anno MDCXCVI" 1696. B St B. 

hK. J. F. W. f. 107:161. Ovale ornamentale Cartouche mit 
Fratzen und drei Engeln; darinnen zwei Wappen von Erlach, 
das zweite mit bezopftem Frauenrumpf als Helmzierde. Oben 
beidseitig die grossen Initialen: „IRV? EVE. 4 * 16.. 

h K. 74 : 86. Bibliothekinneres. Unter Namensband auf Posta- 
ment der bekrönte schiefgestellte Wappenschild auf Cartouche. 
17.. 

h K. 74 : 86. Variante mit sechs Medaillen von Personen statt 
vier Wappen und zwei Personen. 1 7 • • 

h K. M. Pfeninger, fec. 98:67. In Linienfassung ein Bibliothek- 
inneres. In zwei Zipfeln gebunden hängt vor den Büchern ein 
befranzter Mantel mit dem bekrönten Wappenschild und der 
Umschriit: „Bibliotheque de Hindelbanc. 4 * Am Boden Bücher 
und ein Globus. 

h K. B : Q. 67 : 77* In Rocococartouche, an welcher unten ein Ordens- 
stern hängt unter Krone im Ovale der Wappenschild von Erlach 
mit der Umschrift : „PRO . VIRTUTE . BELLICA* 4 von zwei 
Löwen flankirt. 17-. 

h K. 52 : 80. Ueber einer Landschaft mit Brücke, Haus und Schloss 
das Wappen: Auf r Felde ein s Pfahl mit 4^ Sparren. Helm- 
zierde : Zeltdach und Büschel. Oben auf schmalem Spruch- 
bande: „Victor von Erlach." 16.. 

h K. 58 : 88. Dasselbe etwas grösser, ohne Landschaft und unten 
mit breitem Namensband. 16.. 

h K. 57:67. In doppelter Linienfassung über leerer Spruchtafel 
unter Krone der bekränzte Wappenschild auf roher Cartouche. 
17.. 



ERNI— ESCHER VOM LUCHS. 



71 



605 



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613 



(ERNI) 

aus Zürich 

(v. ERNST) 

Bern 

(v. ERNST) 

Vincenz Ludwig, Pfarrer in 
Hilterfingen, f 1/79 



v. ERNST, 

Ludwig. 1818—1870, Banquier 
in Bern 

ERNST, 

Jacob (Winterthur) 

ERNST, 

Zürich 



ESCHENBACH, Frauen- 
kloster*) 

ESCHER**) vom Luchs, 

Jörg, von Zürich 
(siehe auch Nr. 655) 

(ESCHER vom Luchs) 



614 


Derselbe 


615 


Derselbe 


616 


Derselbe 


617 


Derselbe 


618 


Derselbe 


619 


Derselbe 



h K. 37:56. Das bekränzte Wappen: S Schild blauumrandet mit 
drei bestengelten Rosen auf Dreiberg. Helmzierde: Mann mit 
Kopfbinde, s und b gespalten, mit Rose in jeder Hand. 17.. 

h H. 65 : 103. In Linienfassung zwischen zwei leeren Spruchbändern 
das Wappen : Heber Dreiberg ein halber Widder mit gekrümm- 
ten Hörnern. Helmzierde ebenso, aus Wulst wachsend. 16 . . G. 

h K. A. Zingg, sculp. 63 : 70. Unter Spruchband mit : „AAH6EYE1N 
KAI nAPPHSTAZEZSAl" Minerva mit Spiess auf Wolken 
sitzend, die Rechte auf den ovalen Wappenschild gelegt, der in 
G über gr Dreiberg einen wachsenden r$= Widder aufweist. 

17.. 

h Sd. 40:36. Unter Namensspruchband im Linienoval der be- 
krönte Wappenschild von Adler und Ritter flankirt. Darunter 
die Devise: „En dieu ma fiance." 18.. 

d K. J. R. Schellenberg, fec. 47:36. Auf Console mit: „Jacob 
Ernst 1771" sitzt ein niedlicher Merkur nebst Tintenfass. 

d K. (Schellenberg.) 45 : 68. Bekränzter Tafeltisch mit offenem 
Buch und Tintenfass nebst der Aufschrift: „Ernst bey der Bibel**, 
dahinter ein Gärtnerknabe mit Schaufel, von Rosen und Nelken 
umgeben. 1 7 • • 

Bd. 72 : 45. In verziertem rechteckigem Rahmen auf vier Zeilen : 
„1 I-I S Frauenkloster Eschenbach (handschriftlich). No. . . .•' 
lo . • Äfft, 

h K. 38 : 63. Ueber Namensband das Wappen nach links. (Wappen 
schrägrechts R und G getheilt. Im r Felde ein steigender ge- 
fleckter g Luchs. Helmzierde : Wachsender Luchs mit flattern- 
dem Halsband.) 16.. Z St. 

h K. 60:85. Gestürztes Wappen nach links mit emporgehobenem 
Helmtuch. 16.. v M. 

h K. 30:38. Wappen nach links mit ausgespanntem Helmtüchli. 

h K. 53 : 87. Das Wappen. Der Schild ziegeiförmig, nach links 
geneigt, fettes Wappenthier, zackige Krone auf dem Helm. 
16.. ZSt. 

h K. 35 : 46. Wappen nach links mit Ziegelschild und schöner 
Helmdecke. 16 . . Z St. 

h K. 31:48. Wappen mit Ziegelschild nach links. Theilstrich 
wagrecht. Helmdecke einfacher als beim Vorigen. 16 . . Z St» 

h K. 45 : 72. Das Wappen nach links mit aufrechtem Ziegelschild 
und zierlicher fliegender Renaissancedecke. 16.. ZSt. 

h K. (Meyer.) 63 : 84. Das Wappen nach links mit verziertem 
Ziegelschild und reicher Helmdecke. 16.. ZSt. 



*) St. Catharinakloster Eschenbach, im Kanton 
Luzetn, Cisterzienser-Ordens St. Bernhardt. Um 1285 
von den Freiherren von Eschenbach für Chorfrauen 
des Augustiner-Ordens erbaut, verödete und verarmte. 
1429 transferirt und an die Reu» gesetzt. 1490 ein 
Raub der Flammen, von der Obrigkeit wieder auf- 
gebaut in Ober-Eschenbach. 

**) Escher in Zürich. Unter den vielen erlauchten 



Zürcher Geschlechtern ist dasjenige der Escher wohl 
das gross te. Eine ganze Reihe bedeutender Männer 
von den frühesten Zeiten der Stadt bis auf die Gegen- 
wart entstammen demselben. Der älteste, von Kaiser 
Sigismund, dem Ritter Götz Escher ertheilte Adels- 
brief stammt von 1433. Kein Geschlecht weist so 
zahlreiche Bibliothekzeichen auf. wie dieses; die 
meisten sind anonym. 



72 



ESCHER VOM LUCHS. 



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(ESCHER vom Luchs) 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 
Derselbe 
Derselbe 
Derselbe 
Derselbe 
ESCHER vom Luchs, 

Hans Conrad, 1/61 — 1833 

ESCHER vom Luchs, 

Nannv, Zürich 

(ESCHER vom Luchs) 

Derselbe 

Derselbe 
Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 
Derselbe 
Derselbe 
(ESCHER vom Luchs) 

Marx, Sohn des Georg und der 
Elisabeth Stapfer, 1571 -1602, 
1596 copulirt mit Cleophea 
Schwerzenbach 

Derselbe 



h K. (Schwyzer oder Meyer.) 54 : 73. Das Wappen nach links 
mit aufrechtem Schild und ornamentaler Helmdecke. 16 . . Am. 

h K. 63 : 84. Das Wappen nach links mit ornirtem ziegeiförmigem 
Schild, dem Vorigen sehr ähnlich und von derselben Hand 
(ovale Platte). 16.. ZSt. 

h K. 37 : 52. Das Wappen nach links mit kreisförmigem gewölbtem 
Tartschenschild, Helmtüchli drapirt, hinten in eine Quaste endi- 
gend. 16.. ZSt. 

h K. 37:60. Das Wappen mit eckigem gewölbtem Schilde nach 
links. Auf dem Helm eine Zackenkrone. 16.. ZSt. 

hK. 66:100. Das Wappen nach links, gewölbter Schild; fette 
Wappenthiere, zackige Krone, gezaddelte Helmdecke. 

hK. 65:97« Das Wappen nach links mit ornamentaler schöner 
Helmdecke. Fettes Wappenthier. 16.. v M. 

hK. 52:66. Der birnförmige Wappenschild nach links auf Roll- 
werkcartouche. 16.. ZSt. 

h K. 57 : 64. Der Wappenschild nach links, eiförmig auf Renaissance- 
cartouche. 16.. v M. 

h d K. 54 : 56. Auf Rasengrund der von einem aufrechten Löwen 
gehaltene Rococoschild mit Federhut bedeckt. Oben : „H. C. E.'* 

h Z. 64 : 92. Auf dunkelm rechteckigem Grunde das Wappen nach 
vorn. (Copie nach einem alten Relief.) Mit Schrift : „Ex Libris 
Nanny von Escher 1898." 

h K. 46 : 53. Das Wappen nach rechts mit ornamentaler Helm- 
decke. 16.. v M. 

h K. 36 : 54. Das Wappen nach rechts mit ornamentaler Helm- 
decke, Schild aufrecht. 16.. Btt. 

h K. 81:91. Dem Vorigen ähnlich. 16.. Am. 

hK. 53 : 68. Das Wappen nach rechts mit breitem Ziegelschild 
und ausgespanntem Helmtuch mit zwei Quasten. Helm auf der 
linken Oberecke. 16.. ZSt. 

hK. 80:113. Das Wappen nach rechts mit schönem schmalem 
Schild, dessen Ecken gerollt, mit kleinem Luchs und prächtig 
ornamentaler Helmdecke in Renaissance. 16.. v M. 

h K. 50 : 70. Das Wappen nach rechts mit hohem schmalem 
ornirtem Schild und reicher Helmdecke. 1684. L W. 

h K. 60 : 85. Unter leerem Spruchband das Wappen nach rechts 
mit ornirtem Schilde. 16.. Z St. 

hK. 207:265. In ovalem Blätterkranz das nach links gerichtete 
Wappen. 15.. v AT. 

h K. 122:160. In ovalem Fruchtkranz, der mit zehn Ahnen- 
schildern : Escher, Schärer, Schwend, von Roggwyl, Schwarz- 
murer, sowie Stapfer, von Mülinen, Byss, Späth von Zwiefalten 
und Yörg (von Zug) belegt ist, unter leerem Spruchband das 
Wappen nach links. 16.. ZSt. 

h K. 65:92. In ovalem Blattkranz der mit acht Ahnenschildern: 
Escher, Scherer, Schwend, von Roggwyl, Stapf er, v. Mülinen. 
Byss und Späth von Zwiefalten belegt, unter leerem Spruchband 
das Wappen nach links. 16.. ZSt. 



ESCHER VOM LUCHS. 



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(ESCHER vom Luchs) 

Hans Rudolf, 1560—1609, oder 
Hans Caspar, 1565—1612 



ESCHER vom Luchs) 



Derselbe) 
Derselbe) 



Derselbe) 



Derselbe) 
Derselbe) 
Derselbe) 



Derselbe) 



Derselbe) 



Derselbe) 



Derselbe) 



Derselbe) 
Derselbe) 



Derselbe) 



ESCHER vom Luchs, 

Jörg, 1573—1621, 1608 copulirt 
mit Cleophea v.Salis, 1 603 Lieut., 
1 605 Spitalschreiber. 1614 Stadt- 
gerichts zu Zürich, 1615 Con- 
staff elherr zum Rüden und Ober- 
vogt zu Birmensdorf, 1618 See- 
vogt, 1621 Rechenherr 

(ESCHER vom Luchs) 



h K. 63 : 90. In ovalem Blattkranze, der mit zehn Ahnentafeln 
belegt, über leerem Spruchband das Wappen nach links. (Wappen : 
Rechts Escher, Roist, von Roggwyl, Schwarzmurer, Fink. Links : 
Wellenberg, von Hedingen, am Stad, Zwicki, von Manneis. Z St. 

h K. 118:161. In ovalem Lorbeerkranze mit Schleifen oben und 
unten das nach links gerichtete Wappen. 16 . . G. 

h K. 93:132. In ovalem viertheiligem conischem Blattkranze das 
Wappen nach links in etwas roher Darstellung. 16.. Z St. 

h K. 64 : 93. In ovalem viertheiligem conischem Blattkranze mit 
flatternden Bandenden das Wappen nach links. 16.. Z St. 

h K. 86:108. In ovalem blattumwundenem Kranze das Wappen 
nach links. Verzierter Ziegelschild. Reiche ornamentale Helm- 
decke. 16.. ZSt. 

h K. 8/: 113. In ovalem bandumwundenem Fruchtkranze das 
Wappen nach links mit einfachem Schilde. 16.. ZSt. 

h K. 102. In rundem bandumzogenem Fruchtkranze das Wappen 
nach links mit dicht drapirtem Helmtüchli. 16.. ZSt. 

h K. 1 1 9 : 1 50. Zwischen zwei gebogenen Palmzweigen mit flattern- 
den Bändern oben und unten das Wappen nach links. Reiche 
Renaissancehelmdecke. 16 . . Z St. 

h K. 74 : 88. Zwischen zwei oval gebogenen Lorbeerzweigen das 
Wappen mit verziertem aufrechtem Schilde. Renaissancedecke 
nach links. 16.. Z St. 

hK. 51:62. In ovalem Kranz aus Lorbeerzweigen das Wappen 
nach links. 

h K. 67 : 94. In Linienfassung ein ovaler Rahmen in Renaissance, 
in demselben links gerichtet das Wappen mit ornirter Helm- 
decke. Unten rechts: ,,1596. u v M. 

h f K. 55 : 64. In bandumwundenem ovalem Kranze sitzt ein Engel 
nach links, die Rechte auf den Wappenschild gelegt, mit der 
Linken Helm nebst Zierde und Decke emporhebend. 16 . . Z St. 

h f K. R. B. 1 596. 7B. In dreifacher Kreislinie kniet auf grasigem 
Boden ein Engel, den Tartschenschild nach links in den Händen. 

f K. 80. In dreifacher Kreislinie kniet am Boden ein Engel. In 
der Rechten den Wappenschild, der Linken Helm nebst Zierde 
emporhebend. 1 596. Z St. 

hfK. 75:157. Stehender Ritter im Ganzharnisch nach links. 
In der Linken die zu Boden gestellte Tournierlanze; die Rechte 
auf den Wappenschild gelegt. Der Helm, den er trägt, ist mit 
Krone, Decke und Kleinod versehen. 16.. v M. 

hfK. R. B. 1593. 109:160. Auf grasigem Boden kniet eine 
schwach bekleidete betende Spes (Hoffnung). Daneben links 
das Wappen mit dem Namen : „ Jörg Escher** darüber. Oben 
ein doppeltes Spruchband : „Ach, wie ist mein Trübsal so gross, 
Wie trifft mich mancher harter Stoss, Zur Helle mich ver- 
senken wil, Mein Jammer gross ohn Mass und Ziel, Jedoch 
mein Herz sich trösten thut, Christus, der ist mein höchstes 
Gut, Alles wenden kann sein mechtig Handt, Er hilft mir in'« 
rechte Vatterlandt." 16 . . ZSt. 

hfK. 62:98. Dasselbe kleiner ohne Schrift und Signatur. 16.. 
ZSt. 

10 



74 



ESCHER VOM LUCHS— ESCHER VOM GLAS. 



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(ESCHER vom Luchs) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 
ESCHER-Blarer v. Warten- 

Marx,gb. 1547>cp.l569m.J.Mg.B. 

(ESCHER-v. Ulm) 

Hans, 1616—1696, 1637 copul. 
mit Anna Marg. v. Ulm 

(ESCHER -Meyer v. Kno- 
nau) 



(ESCHER-v. Fulach) 



(ESCHER-v. Schönau) 
(ESCHER-Krieg) 



(ESCHER vom Glas) 

Zürich 



(AESCHER vom Glas) 

Hans Rudolf 



(ESCHER vom Glas) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 
(ESCHER vom Glas) 

Johannes, 1722—1794, 1747 bis 
1769 Amtmann von Einsiedeln 



h K. 93 : 98. In rechteckiger Fassung auf einem Fliesenboden 
zwei Pfeiler mit Flachbogen, Rollwerkornamenten und Metall- 
schnitt. In offenem Raum das Wappen nach links mit offenem 
Helmtuch, das auf beiden Seiten oben in einen Knopf geschürzt 
ist. 15.. v M. 

hfK. G. 76:101. Das Wappen nach links in cartouchirtem 
Oval von zwei weiblichen Figuren flankirt, die einen Hostien- 
kelch nebst Kreuz, sowie einen Anker fuhren. 16.. Z St. 

h K. 66 : 94. In Linienfassung eine ovale Rollwerkartouche, wo- 
rinnen das Wappen nach links. 1596. Z St. 

h K. 110:54. In Linienfassung die Wappenschilde Escher und 
Blarer (Hahn) nebeneinander gestellt, links und rechts gewendet. 
15.. Nanny von Escher, 

h K. 78 : 73. Die zwei Wappen (Ziegelschilde) gegeneinander ge- 
neigt, die Decken sich verschlingend. Von Ulm : Sechstheiliger 
Zickzackquerbalken im Schilde und langhalsiger Adlerkopf als 
Helmzierde. 16.. Btt. 

h K. 72 : 63. Die zwei Wappen, mit Ziegelschilden nebeneinander 
gestellt, etwas geneigt. Meyer: Mütze pelzverbrämt, mit zwei 
Schnüren nach unten, die in eine Quaste enden (Meyerhut). 
Helmzierde: Mann mit derselben Mütze wachsend. 

h K. 66 : 82. Das geviertete Wappen mit zwei Helmen besetzt. 
1 u. 4 : Escher. 2 u. 3 (Löwe und Mondsichel gespalten) : von 
Fulach. ZSt. 16.. 

h K. 74 : 79. Wappen geviertet, von zwei Helmen besetzt. 1 u. 
4: Escher. 2 u. 3: Schönau (Ecke). 16.. Z St. 

h K. 69 : 85. In Linienfassung über leerer Tafel auf Rollwerk- 
cartouche ein runder Blattkranz, worin das geviertete Wappen 
Escher und Krieg von Bellikon. 16.. Z St. 

h K. 78: 112. In Linienfassung in ovalem ßlattkranze über leerer 
Schrifttafel das Wappen : Römisches Buckelglas mit Stern da- 
rüber. Ebenso als Helmzierde über Krone. In den obern Ecken 
Fruchtstücke. 16.. Z St. 

h K. Joh. Meyer f. 90 : 1 1 5. In Linienfassung halten oben zwei 
Engel den Zürcherschild. Darunter zwischen zwei Palmzweigen 
das Wappen. Statt dem Glase im Schilde die zusammen- 
gehängten Buchstaben : „H. R. A. E." Ueber der Helmzierde 
(Glas) die Devise: „DEUS SIT LUCRUM.« 4 16.. Z St. 

h K. 47 : 68. In Lihienfassung zwischen „H und j¥." das Wappen 
über einer alten Ansicht der hinteren Schipfe mit Wollenhof 
in Zürich von der Limmat aus. 16.. Z St. 

h K. 81:116. In ovaler Linienfassung das Wappen nach links 
mit barocker Helmdecke. 16 . . Btt. 

h K. 59 : 62. Unter Hut auf cartouchirtem Schilde dasselbe 
Wappenbild (Glas). Unter demselben die Buchstaben : „H.C.E. 4 * 
17.. Gr. 

h K. 48 : 56. Auf grasigem Boden über Schwert, Büchse und 
Hörn auf bekränztem Denkmal der Wappenschild mit dem Glas. 

h d K. 48 : 66. In Linienfassung unter Hut derselbe cartouchirte 
Wappenschild. Rechts Tannenwald, links die Thürme des 
Klosters Maria Einsiedeln. 



ESCHER VOM GLAS— F ASCH. 



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691 



ESCHER vom Glas, 

Conrad 

ESCHER vom Glas, 

Salom., Kaufm. i. Zürich, 1743 b. 
1 806,cp. 1 ) 1 768 E.Gessner, 2) 1 78 1 
M. Eschei, 3) 1786 R. Bodmer 

Derselbe 



ESCUYER, 

J. Jaques A. (Genf) 

ESCUYER, 

J. J. And. (Genf) 

ESTERMANN 

(Luzern) 

ETLI, 

Jos. Simon, Unterwaiden 

ETLIN, 

Simon 

ETTERL1N, 

Johannes (Luzern) , churpfälz. 
Rath 

ab EUW, 

Carolus, aus Schwyz 

EYNARD, 

Jqs. & Gl. freres (Genf) 

EYNARD, 

Jacques Gabriel, 1775 — 1863 



(F.) 
(F.) 

M. V. 

(F.) 
J- 

(FÄSCH) 

Joh. Conrad, Basel, geb. 1 736, 
Verwalter der Klostergüter St. 
Rlasiens in Basel 

FAESCH, 

Wilhelm, Basel 

FAESCH, 

Nicklaus (Basel) 

FÄSCH, 

Jean, Basel, 1792-1852 



h K. 34:41. Unter Krone und Namensband der cartouchirte 
Wappenschild mit dem Glas. 17 • • Dr. Ganz. 

dK. 102:79. Unter Band mit: „Escher im Wullen Hoff in 
Zürich 44 ein zusammengebundener Wappenmantel mit Baldachin, 
worin die Hausmarke : Ein Kreuz mit den Buchstaben „E. W." 
Rohe Arbeit. 

d K. 100:75. Zeichnung und Ausführung wie das Vorige, mit 
der Inschrift „Escher im Wollen Hoff in Zürich", doch auf neuer 
Platte correcter und schärfer gezeichnet. 

Bd. 67 : : 38. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen : 
„Bibliotheque de J. Jaques A. Escuyer." Di. 

h K. 61 : 55. Auf grasigem Boden neben einem Strauche der ovale 
an einen Globus gelehnte Wappenschild nebst Merkurstab, Anker, 
Eule und Büchern. Darunter der Name. 1 7 . • Gr. 

Bd. 56:18. In verzierter Linienfassung : „Joannes Xaverius Ester- 
mann Professor. 1798.*' Est. 

Bd. 52:29. In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen : „Joseph 
Simon Etli von Samen." 18.. 

Bd. 68:46. In verzierter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen 
mit Zierbuchstaben : „Simon Etlin , Med. Cand : von Samen." 
A MG. 

K 55 : 72. Unter Band mit : „Johannes Etterlin ä Wincklen des 
h. R. R. Ritter C. H. Pf. Rath." Das geviertete Wappen mit 
Herzschild. Zof St B. 

h H*. 61:74. Ueber Namensband das bekrönte Wappen ohne 
Helmzierde, roth und gelb bemalt. 1 7 . . Btt. 

dK. 67:38 u. 53:38. Nebenstehender Name auf geöffneter Rolle 
mit Stab, nebst einer Bücherreihe. 17.. 

h d K 74 : 57. In Linienfassung zwei liegende Bücher ; davor steht 
geöffnet ein drittes, auf welchem unter dem Namen „J. G. Eynard" 
das von zwei Löwen flankirte gespaltene Familienwappen. 
18.. 

dK. 45:75. Tafel mit „I & R F. No.", darüber liegend Mercur 
mit seinem Stab, einen Sack Geld ausschüttend. 17.. G. 

d K. 41:53. Urne mit „M . V . F" im Kreisschilde. Davor eine 
Leier und Stab mit Freiheitshut auf demselben. 17 • • 

H. 31:41. Kranzumwunden und ineinander verschlungen die 
zwei Buchstaben ,J. F." 17 • • 

h K. 34 : 48. In Linienfassung ein Oval mit Wappen und Helle- 
bardier als Schildhalter. Im Schilde ein -Jfe. Sparren, beidseitig 
auf B ein Stern, unten in G ein s Kreuz. Unter dem Wappen 
die drei verschlungenen Buchstaben: „J. C. F." 17». G, 

h Z. Dasselbe, nur in Zinkdruck mit den Buchstaben : „W. F. 
(Wilhelm Faesch-Imhoff)." 

Bd. 56:38. In verziertem -jt 1 Rahmen der Name: „Nicklaus 
Faesch. No. . . ." (zwei Zeilen). 17.. G. 

dK. 58:38. Ueber Fackel und Palmzweig eine bekränzte Tafel 
mit „Jean de Jean Fäsch" (zwei Zeilen). 17 . . G. 



76 



FAESI— FAVRE 



692 



693 



694 



695 



696 



697 



698 



699 



700 



701 



702 



703 



704 



705 



706 



(FAESI) 

Zürich 

(FAESI) 

J. Conrad, Pfarrer in Flaach, 
geb. in Zürich 1727, t 1790 



FAESI, 

U. (Zürich) 

(FALCINI) 

I., aus Luzern 



FALCK, 

Petrus (Freiburg), 1514 Schult- 
heiss, f nach 1516 auf d. Rück- 
reise von Jerusalem in Rhodus 

FALCK, 

Ludwig, Luzern 

FALKEISEN, 

Theodor, Pastor in Basel, gest. 
1815 



(Derselbe) 
FALLER, 

F., in Luzern 

FALLOT, 

Friedrich 



FAUCHE, M., 

Neuchätel 

FAUCHE, 

Motier-Travers 

FAVARGER, 

siehe Jeanreaud 

FAVARGE, 

Johannes (Genf) 

FAVRE, 

Henry (Genf) 

FAVRE, 

Eduard (Genf) 



h d Sd. 60. In runder Perlfassung ein knieender Engel, mit den 
Händen den Wappenschild nach links vorstreckend. Schild ge- 
spalten: Halbe Garbe, halbe Lilie. 17 •• 

h K. 65 : 84. In cartouchirtem ovalem Schilde das Wappen ge- 
spalten: Rechts in G eine halbe Lilie. Links in B eine halbe 
Garbe. Helmzierde: Mann wachsend mit Lilie und Garbe auf 
den Händen; unten verschlungen die zwei Mal vorkommenden 
Buchstaben : „J. C. F." 17 . . 

dK. 50:23. Ueber Tafel mit: „Ex libris Ulrici Faesi" grasiger 
Boden mit Kreuz und offener Bibel. 18.. G. 

h H. 42. In rundem Kranze mit ornamentalen Eckstücken das 
Wappen : Getheilt. Oben : Adler. Unten : Ueber Dreiberg ein 
Burgthor mit Stern darüber. Zur Seite die Buchstaben : „I. F." 
16.. 

h Federzeichnung. 64:81. Unter handschriftlichem Namen und 
Jahreszahl 1516 das Wappen in rohester Ausführung. Darüber 
schwebend das Jerusalemskreuz und Rad des Catnarinenordens. 
Eggimann, Genf. 

h Z. 58 : 60. Der bekrönte Wappenschild mit auffliegendem Falken 
darüber ; oben drei „V". Unter der Krone Band mit : „Ex libris 
Ludovi Falck. Lucern«. 1 898." 

h d K. 'F.(alkeisen) fecit. 1785. 48 : 57. Mittelalterlicher Kriegs- 
mann, einen Federhut auf dem Spiesse tragend, seine Linke 
stützt sich auf den ovalen Wappenschild mit Falken über Drei- 
berg. Auf dem herabfallenden Spruchband: „Ex Libris Theod. 
Falcisci Martini Pastor." 1785. 

dhK. fait par T. Falkeisen 1787. 58:79. Bekränzter Altar mit 
dem Wappen: Ein Falke, dabei steht eine Pieta mit Kreuz. 1787. 

Bd. 63:34. In rechteckigem Perlrahmen auf vier Zeilen auf g 
Papier: „Leihbibliothek von F. Faller in Luzern." 18.. 

h K. 56 : 72. Auf Cartouche das Wappen ohne Helmzierde, Wappen- 
schild oval. Auf R ein g Querbalken, mit Taube oben und 
Schlange unten. Darunter in französischen Uncialen : „EX 
LIBRIS FREDERICI FALLOT" (zwei Zeilen). 17-. v M. 

Bd. 56 : 40. In verziertem rechteckigem Rahmen auf fünf Zeilen : 
„Cabinet litteraire de M c Fauche ne"e Borel. Imp. lib. du Prince, 
nie de l'hötel de Ville ä Neuchätel. 18.. Gr. 

Bd. 67 : 53. In verziertem rechteckigem Rahmen auf fünf Zeilen : 
„Cabinet litteraire des Soeurs Fauche ä Motiers-Travers." 
18.. Gr. 



typ Bd. 41:33. In rechteckiger Zierfassung auf vier Zeilen: 
„Hie Liber attinet Joannis FAVARGE." 17.. Rb. 

h H. 44:51. Im Linienoval auf Cartouche der bekrönte ovale 
Wappenschild mit Namen des Trägers. 17«. Gr. 

h K. 57 : 75. Ueber dem Namen mit gothischen Uncialen das 
flott ausgeführte Wappen mit g Querbalken nebst Rose und 
Hufeisen in b Felde. 18.. v D. 



FAVRE— FELIC1SS1MO . 



77 



707 


(FAVRE) 


d Z. rP 3C 41:53. In rechteckiger Linienfassung unter dem 




Francis, Genf 


Spruchband mit: „FABRICANDO" von zwei Eichenzweigen 
eingerahmt ein schmiedender Cyklop. Daneben zwei einander 
zugekehrte: „F." 18.. Di. 


708 


FAVRE, 


typ H. 38. Zackiger Doppelkreis mit Inschrift und Umschrift : 




Car. Hein., Pfarrer in Locle 


„Ex libris Car: Hen. Favre Past. 1813." 


709 


(FECHTER) 


hK. 75:99. In doppelter Linienfassung das Wappen mit ge- 




Basel 


theiltem Schild, worin zwei Schwerter nach abwärts sich kreuzen, 
Helmzierde: Greif mit Schwert. 1/.. G. 


710 


(FEER) 


h d K. 66 : 85. Zwischen zwei Spruchbändern das Wappen : Im 




Luzern 


Schild der aufrechte Löwe, ebenso als Helmzierde aus der Krone 
wachsend. Rechts auf der Helmdecke ein sich in den Schwanz 
beissender Greif mit Ueberschrift : „Comedit cauda suam." 
Links über der Helmdecke ein Fisch durch einen feurigen Ring 
gleitend mit Ueberschrift: „Non timet ignem." Unten rechts 
Bücher mit Spruchband: „Über libros abherit." Links unten 
eine Rose mit Inschrift: „Non reperitur res sine spinis." L Ct B. 


711 


FEER, 


h H. 78 : 77- Auf Console von einem Löwen flankirt der gekrönte 




J. J. (Luzern) 


Schild mit „J. J. Feer" über DreU*rg. 17 . . Di. 


712 


FEER, 

Franz Bernhard (Luzern) 


h K. 55 : 65. Unter Namensband das geviertete Wappen. 


713 


FEER, 


hK. 55:65. Dieselbe Platte mit geänderter Schrift: „Leopold 




Leopold Christoph 


Christoff Feer Underschriber." 17«. 


714 


(FEGELY) 


h K. 78 : 92. Im Oval auf Console das von zwei Greifen flan- 




Freiburg 


kirte Wappen mit stehendem grossem Vogel in R mit g Rande. 
Gekrönter Helm mit Hirschgeweih. Oben die Devise :„Auxilium 
nostrum domino. u 17. . 


715 


(FEGELY) 


h d K. 72 : 92. Auf bekränzter Console mit den Buchstaben „D. 




D. L., Frei bürg 


L. F." das von zwei Greifen flankirte Wappen : der ovale Schild 
weist auf r Grunde einen grossen s Vogel. 17 •• 


716 


F(EGELY) 


h K. 120: 157. Auf Console mit: „DeCus nostrVM FeLIX sVper 




Freiburg 


athcra regnes aLes erls IaM DlgnVs VtroqVe soLoqVe poLoqV*»*' 
zwischen zwei gebogenen Lorbeer- und Palmzweigen das Wappen 
mit dem blossen auffliegenden Vogel ohne Hirschgeweih und 
Lilie auf dem gekrönten Helm. Hinter diesem Vogel auf Spruch- 
band die Devise: „et solo et polo coeliqs vias ac sidera nouit.' 
17.. 

h K. 55:67. Unter „Medio tutissimus ibo" das Wappen. Helm 


717 


(FEGELY) 




Freiburg 


bekrönt mit Hirschgeweih und Vogel nebst Lilie dazwischen. 
17.. 

h K. 61:53. Auf Console der ovale goldumrandete Wappenschild 


718 


(FEGELY) 




Freiburg 


von grosser Krone überragt und von Greifen flankirt. 1 7 • • Gr. 


719 


FEGELY, 


h K. 37:59. Auf ornirter bekränzter Console das Wappen; der 




(Freiburg) 


ovale Schild von zwei Greifen gehalten. Gr. 


720 


FEGELI, 


h K. 51:60. In Rococoschild und Rahmen das von Greifen 




X., ancien bailli de Montenach 


flankirte Wappen. Unten: „X. Fegeli, anc B. de Mont." 17'« 




(Freiburg) 




721 


de FEGELI de Vivier, 


h K. 35 : 40. Ueber Band mit nebenstehendem Namen das von 




P. J. I. (Freiburg) 


Löwe und Greif flankirte Wappen. 1 7 • • v D. 


722 


FELICISSIMO, 


Bd. 66:18. Auf zwei Linien in französischer Schrift: „Padre 




Kapuciner in Lugano 


Felicissimo d'Osogna Cappucino. 44 18.. 



78 



FELS— FISCHER. 



723 



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738 



(FELS) 

St. Gallen 

de la FENETRE, 

siehe Sellon. 

FETSCHERIN, 

Sigmund Albrecht (Bern) 

(FICK) 

Genf 



FICK, 

Eduard (Genf) 

(FICK) 
Genf 

FICK, 

Eduard, Genf 

FICK, 

Julea 

FINAZ, 

Will. (Genf) 

v. FINGERLIN, 

Baron in Bischingen (Thurgau 
und Genf) 

FINGUERLIN, 

J. D. (Genf) 

de FINGERLIN 

(Genf) 



(FINSLER) 

Zürich 

FISCH, 

J. H., Brugg 

FISCHER, 

Beat Rudolf, Bern, 1668—1714, 
bernischer Postbesteher 

FISCHER, 

Sigm. Em. (Bern) 1748—1810. 
Pfarrer in Hilterfingen 

FISCHER, 

Beat Rudolf (Bern) 1732—1807, 
Postbesteher, Kunstliebhaber 



h K. 50 : 54. Das Wappen nach rechts. Steinbock, steigend, auf 
Dreiberg. Helmzierde ebenso aus Krone wachsend. 1 7 • • Btt. 



Bd. 65 : 23. In rechtechiger verzierter Fassung mit abgerundeten 
Ecken auf einer Zeile: „Sigmund Albrecht Fetscherin." 

Messing. Superlibros. 28 : 38. Golddruck auf Rothpapier. Ueber 
zwei Palmzweigen ein ovaler Rahmen mit der Devise: .,EN 
TOVT BIEN." Darinnen, von einer Schlange, die sich in den 
Schwanz beisst, umzogen, ein aus dem Meere auftauchender 
Triton, der in's Muschelhorn bläst. 18 . . 

d H. B Hon sculp. 57 : 79. In rechteckiger verzierter Fassung 
über dem mit Uncialen geschriebenen Namen die gleiche Zeich- 
nung wie oben, doch grösser. 18 . . 

d H. B Hon sculp. 41:57* Dasselbe ohne Umrahmung und Namen. 
18.. Gr. 

Sd. 29 : 23. In ornirtem länglichem achteckigem Rahmen der Name 
in Buchdruck. 18.. Gr. 

Bd. 31 : 13. In rechteckigem Zickzackrahmen der Name. 18 . . Gr. 

h Sd. farbig. 38 : 48. In Linienoval auf weisser Cartouche unter 
Namensband das Wappen. 18.. Rö. 

hK. 54 : 75. Ueber der Unterschrift : „Liber Baro. S„ R„ } m de 
Fingerlin a Bischingen*' auf einer Platte der geviertete Wappen- 
schild nebst Herzschild, mit Krone und drei Helmen besetzt, 
flankirt von einem Windhunde und einem Türken. 18.. 

hSd. 59:91. In rechteckiger Linienfassung über: „Ex-Hbris 
I. D. FINGUERLIN 4 das links gerichtete Wappen. 18.. Di. 

h d K. 71:94. In Linienfassung im Hintergrunde ein gestürzter 
römischer Altar mit Ochsenköpfen. Vorn auf einer Tafel mit: 
„Ex libris de Fingerlin" steht eine bekränzte römische Säule 
mit rundem Deckel. An dieselbe lehnt sich der ovale geviertete 
Wappenschild. 17.. 

h H. 57. Im Kreis das geviertete Wappen: 1) Mondsichel; 2) u. 
3) ein Bienenstock über einem Dreiberg ; 4) Lilie. Helmzierde : 
Mann mit Mondsichel und Lilie in der Hand. 15.. v M. 

Bd. 39:21. In Zierrahmen: „J.H.Fisch von Aarau Klasshelfer 
zu Brugg." 18. . 

h K. 70 : 88. Ueber ornirter Console mit Namensband von zwei 
Löwen flankirt das geviertete Wappen : 1) u. 4) Stern in R, dar- 
unter ein Fisch auf Wasser schwimmend ; 2) u. 3) gebogener 
Fisch in B. Herzschild : Posthorn auf B. 1 7 . . 

hdK. Ab. Fischer Delineavit 1773. 65:79. Ueber dem Namen 
„Sigm. Em. Fischer" hält eine auf dem Wasser schwimmende 
Najade den Wappenschild empor. Darüber Spruchband mit: 
„fac ea, quae moriens facta fuisse velis". 17/3. 

h d K. (Aberli.) 55 : 82. In Linienfassung auf gestricheltem Grunde 
unter Schriftband mit: „Nil admirari" der gekrönte von Blätter- 
zweigen umgebene viertheilige Wappenschild, neben welchem 
linkerseits ein auf dem Wasser schwimmender Triton. Unten 
der Name: „BEAT RODOLF FISCHER". 17-. 



FISCHER— FLEGÄRE DE LA ROGER. 



79 



739 



740 



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754 



755 



756 



FISCHER, 

Beat Rudolf (Bern). 1/32—1 80/ 

FISCHER, 

Emanuel Friedrich (Bern) 1732 
bis 1811, Staatsmann u. Venner 



Derselbe 

FISCHERISCHE BIBLIO- 
THEK 

(Bern) 

FISCHER, 

E.A. (Bern) 1768—1810 

FISCHER, 

A. E. (Bern), Landvogt von 
Aubonne, f 1817 

FISCHER, 

Gottlieb, von Oberried (Bern), 
1736—1807, Landvogt v. Herten 



FISCHER, 

G. F. (Bern) 

FISCHER, 

Rudolphe, de Rvchenbach (Bern) 

FISCHER, 

Avocat, Berne, 1771 — 1837 

FISCHER-Mülinen 

Albrecht Rudolf, 1797—1876 

(FISCHER) 

Derselbe 

de FISCHER, 

Charles (Bern) 

(FISCHER) 

Johann Peter. Priester und Chor- 
herr In Solothurn, f 1724 

FISCHER, 

J. A., Lausanne 

FISCHER, 

Franz V., Luzern 



FLECHERE de la Roger, 

(Genf) 



h K. 52 : 67- Unter geviertetem Wappen mit Posthorn über be- 
kröntem Helm: „Ex dono B : Rod : Fischer Civis Bernensis. 
MDCCCVII. (drei Zeilen.) 1807. (Geschenkblatt.) 

h d K. 1. N. Aberli inv. A. Zingg sc. 50 : 72. In Linienumfassung 
unter Spruchband mit: v ,Nil desperandum** fahrt Triton mit 
seinem Dreizack, auf den viertheiligen Wappenschild gestützt, 
in seinem Muschelwagen stehend mit zwei Pferden auf dem 
Meere. Unten der Name. 17«. 

Bd. 51:23. In rechteckiger verzierter Fassung auf einer Zeile: 
„E. F. Fischer". 17 . . 

d K. (Dunker.) 66:50. Bekränzte Console mit der Inschrift: 
„Aus der Fischerischen Bibliothek**, auf welcher zwischen Büchern 
etc. ein Genius sitzt. 17«. 

Bd. 60:36. In verzierter rechteckiger Fassung: „E. A. Fischer. 
Conscia mens recti, famae mendacia ridet'* (Drei Zeilen.) 17 . . 

h K. (Dunker.) 60 : 69. Dreieckige, bekränzter Wappenschild 
mit Fisch. Darüber der federbesetzte Helm. Unterschrift: „A. 
E. Fischer*. 17.. 

hdK. D :(unker). 75 : 1 18. In rechteckigem Rahmen eine sitzende 
Frau mit Gesetzesrolle und Kind, welches mit Blumengewinden 
hantirt. Vorn der ovale Wappenschild nebst Tafel mit: „Ex 
Libris Fischeri de Oberried". Unten auf dem Rahmen ein latei- 
nischer Spruch. 17.« Gr. 

H. 56 : 23. In verzierter rechteckiger Fassung der Namenszug 
der Handschrift nachgebildet. 1/ • • 

Bd. 72 : 33. In Linienoval auf zwei Zeilen : „RUDOLPHE FISCHER 
de Rychenbach* 4 . 17 . . G. 

Bd. 56:30. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen: 
„Fischer, Advoyer de TEtat Exterieur." 17.. 

h Sd. 82 : 79. Ueber Band mit Namen das Wappen mit Flug und 
Helmzierde. 18 . . 

h Sd. 18:19. Das gekrönte Wappen. 

h Sd. 25 : 32. Dasselbe mit ovalem Goldrand. 

h Sd. in Farben. 45. In dreifacher kreisrunder Fassung das Wappen 
in Farbendruck. Darüber im Bogen : „CHARLES de FISCHER. U 

18.. 

h K. 50 : 60. Ueber zwei Palmzweigen das Wappen : In B drei 
sich kreuzende Fische nebst drei Sternen. Helmzierde: Wach- 
sender Mann mit Turban, in jeder Hand einen Fisch empor- 
hebend. 17 . . 

Bd. 66:33. In Linienfassung auf fünf Zeilen: „Du cabinet lite- 
raire de J. A. Fischer, montee de la Palud a Lausanne." 18. . 
Gr. 

hdK. GESTOCHEN: JEAN KAVFFM ANN. 75:107. In Linien- 
fassung zwischen zwei Spruchbändern mit Namen und Devise : 
„Amor malum pessimum** das Wappen nebst vier Ahnenwappen 
in den Ecken. 1897. 

hK. (Engl. Manier.) 70:66. Ueber Band mit: „EX LIBRIS 
BROCHER DE LA FLECHERE** der gespaltene Wappenschild, 
darüber schwebend auf Zindelbinde der wachsende Löwe mit 
Dolch. 17.. 



80 



FLECKENSTEIN— LE FORT. 



757 



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771 



772 



//3 



774 



v. FLECKENSTEIN, 

Egidius Ignatius (Luzern) 

Derselbe 

v. FLECKENSTEIN, 

Christ. Jos. Ignaz (Luzern) 

v. FLECKENSEIN, 

Joh. Peter Aegi. (Luzern) 

FLECKENSTEIN, 

Joh. Martin 

FLEISCHLIN, 

Christoph (Luzern) 

FLEISCHLIN, 

Christophorus (Luzern) 

FLEURY, 

Charles (Neuchätel) 

(FLEURY) 

Charles, Neuchätel 

FLOURNOIS, 

P. A. ä Geneve 

FONTAINE, 

J. B. (Freiburg) 



FORER, 

Jean Daniel, Landvogt, 1737 bis 
1803, Bern 

FORRER, 

Dr. R., aus Zürich, Archäolog in 
Strassburg 



FORRER, 

R., aus Zürich, Archäolog in 
Strassburg 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



Le FORT 

(Genf) 



h K. 48 : 63. In concentrisch abschattirtem Oval unter dem Namen 
| das Wappen. 17 .. 

h K. 61:65. In doppeltem Linienoval unter Namensband das 
■ Wappen nach links. 17 . . 

h K. 60. Rund. Auf gestricheltem Grunde untei Band mit Namen : 
„Christoph Jos. Ign. von Fleckenstein" das Wappen. 

h K. 59 : 64. In quergestricheltem Oval unter Namensband das 
Wappen. 17.- Am. 

hK. 55:65. Unter Band mit Namen das Wappen. 1/.. Btt. 

hK. 45:61. Unter Namensband das Wappen in ovaler Fassung. 
17.. Engelberg'. 

hK. 59 : 63. Unter Namensband in concentrisch abschattirtem 
Oval das Wappen. 17.. Est. 

h K. 69:76. Auf Console mit Namen der cartouchirte und be- 
krönte, von zwei Einhörnern flankirte ovale Wappenschild mit 
g Lilie in B. 17*. 

d K. 57:80. In hübscher Renaissancecartouche ineinander ver- 
schlungen zwei „F a und zwei „C", wovon zwei verkehrt. 17 • • 

Bd. 67:38. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„P. A. FLOURNOIS a Geneve. No.— * 17 . . Di. 

hK. 68:75. Auf einer Rampe mit Namensband das geviertete 
Wappen mit grossem Schild nebst Herzschild von einem Löwen 
gehalten. 1) u. 4) Löwe in B, 2) u. 3) Anker in S. Herzschild: 
Ein Brunnen in -$:. 17 • • 

dK. C. G. Guttenberg sc. 105:92. Auf flotter Rocococartouche 
mit dito Umrahmung die Inschrift: „De la Bibliotheque de JEAN 
DAN. FORER. S'occuper c'est savoir jouir." 18".. 

Sd. 101: 105. In Linienfassung das Wappen. Schild links, Helm 
rechts gekehrt. Neben demselben Bänder, auf denen „Ex übrig" 
und „RdeForrer 1889" angebracht ist. An den Bändern hängen 
eine Urkunde, der Künstlerschild und eine Münze, unten ein 
aufgeschlagenes Buch, Waffen und Arebesken. 1889. 

d K. farbig. (J. Sattler.) 86: 123. In Linienfassung ein gothischer 
Schrank mit zwei geöffneten Türchen ein „F" darstellend, zur 
Seite eine Frau mit Sturmlaterne an einem Stabe und darunter 
der Name. 189. 

h d K. farbig. (J. Sattler.) 70 : 94. In rechteckiger Linienfassung 
unter Band mit Namen der Tod, mit Spiess auf dem Wappen- 
schild reitend. 189 . 

d Z. 70:111. Gothisches Zimmer. An einem Lespulte sitzt ein 
Jüngling mit zurückgewandtem Kopfe; ein Bote bringt einen 
Brief. 1898. 

hdZ. 49. Auf :ff Grunde in Kreislinie eine Burg mit badischem 
und persönlichem Wappenschild nebst Umschrift : „SIG. ROBERT 
FORRER STRASSBVRG. E.« 1898. 

h K. C. G. Geifslcr del et sculp. 73 : 95. Unter Band mit „Lefort" 
! das von zwei Löwen flankirte Wappen. Im Rococoschilde auf 
B ein Elcphant mit drei Thürmen auf dem Rücken. Auf dem 
bekrönten Helm ein Doppeladler. 17 • • 



LE FORT— FRESNE. 



81 



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785 



786 



787 



788 



789 



790 



(Le FORT) 

Genf 



Derselbe 



Le FORT, 

Charles, Professor des Rechts 
in Genf, 1821 — 1888 

Le FORT, 

Henri, Dr. jur., Advokat in Genf, 
geb. 1855 

Derselbe 
Derselbe 



FRANCKE, 

Alexander Thr. (Buchändler in 
Bern) 

FRANCOIS, 

de Neufchateau 

de FRANZIN, 

Louis 

FRAUENFELD, 

Stadtbibliothek 

FRAUENKNECIIT, 

Marcus Christoph 

FREIBURG, 

Bibliothek der Studirenden 

FREIBURG, 

Auswärtige Zöglinge v. Michels- 
kolleg 

FRELICH, 

Hans Wilhelm (Solothurn), Wil- 
helms Sohn, fiel als Hauptmann 
in französischen Diensten 

FRENER, 

Gallus Anton, 1/11 bis 1780, 
Pfarrer in Luthern, Ct. Luzern 

FRENER, 

Balthasar 

FRESNE, 

siehe Dufresne 



h K. Briere. 76:91. In Linienfassung über leerer Spruchtafel 
auf grasigem Boden von zwei Löwen flankirt der getheilte ovale 
Wappenschild, mit zwei gekrönten Helmen mit Adler und Fahne 
besetzt. Oben im Schild in R ein Elephant mit Thurm, unten 
schrägliegend eine Fahne in G. 1/.. 

h K. 80 : 79. Ganz ähnlich in feinerer Ausführung mit grösseren 
Helmdecken. Helme schwebend, Löwen stärker ohne Namens- 
tafel. 17.. L W. 

h Sd. 31:42. Auf Console der von zwei Löwen flankirte und 
mit zwei Helmen besetzte Wappenschild. Darunter: ., Charles 
Le Fort." (1879). 

h Sd. 51 : 70. Unter Spruchband mit : „FORT1TUD1NE ET FIDE 44 
der von zwei gekrönten Helmen besetzte Wappenschild. Da- 
runter der Name. 18.. 

hSd. 32:71. Dasselbe, ohne Spruchband. (1876). 

h Sd. 31:42. Auf Console mit Spruchband der von zwei Löwen 
flankirte und zwei Helmen besetzte Wappenschild. Darunter 
der Name. 187 . 

hZ. S. & B. sc; Chr. Bühler 97. 77:98. In Linienfassung über 
dem Namen der von einem Knaben gehaltene Wappenschild mit 
Spruchband darüber: „Der Gottlose borgt und giebt nicht wieder." 
(Siehe Abbildung). 1897. 

Bd. 57:26. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen: 
„FRANCOIS de Neufchateau. u 17-. G. 

d K. Schellenberg (Spiegelschrift). 90:53. Bekränzte Tafel mit 
dem Namen: „Louis de Franzin. 44 17-. G. 

d Sd. 55 : 35. In Linienfassung in ovalem Kranze auf zwei Zeilen : 
„Stadt-Bibliothek Frauenfeld. 44 18.. Z>. 

h K. I. C. B. fec. 61:77. Ueber Band mit: „Marc Christoph 
Frauen Knecht 41 das Wappen. In b Felde ein g Sparren: oben 
zwei, unten ein Frauenkopf. (Als Schweizer fraglich.) 17 • • E* 

Bd. 71:45. In rechteckiger verzierter Fassung in drei Zeilen: 
„B1BLIOTH. STVDIOS. Friburg. Helvet. Ex dono. 41 18.. Gr. 

Bd. 75:77« In rechteckiger verzierter Fassung auf Wer Zeilen: 
„Bibliotheca alumnorum externorum Collegii S. Michaelis Fri- 
burgi Helvetiorum.* 4 18.. Gr. 

h H. G. S. (Georg Sickinger). 114:143. Wappen im Oval mit 
Umschrift: „Hans Wilhelm Frelich anno domini MDLXXIII.* 4 
Rund herum zieht sich eine Cartouche, in deren Ecken vier 
musicierende Putten. 1573. S St B. 

h H. 65 : 84. Ueber schwarzem Spruchband mit dem Namen : 
„Gallus Antoni Frener, Exdeca : Hochdorff. Pleban. Lucern. nunc 
Lutens 1744 44 das Wappen: In schrägem Schilde über Dreiberg 
ein halbes aufgezäumtes Pferd. 

h K. 49:60. In Linienfassung unter: „Georg Balthasar Frener 44 
das Wappen : Drei Sterne über Dreiberg, darunter die Jahres- 
zahl 1734. BSL 



11 



82 



FREUDENBERGER— VON FRIDINGEN. 



791 



792 



793 



794 



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796 



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798 



799 



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802 



803 



804 



805 



FREUDENBERGER, 

Joh., in Bern 



(v. FREUDENREICH) 

Abraham, Mitglied des kleinen 
Rathes und Venner, 1727—1773 

FREUDENREICH, 

F., 1746—1821, Mitglied des 
kleinen Rathes in Bern 



de FREUDENREICH, 

E. (Bern) 

FREUDENREICH, 

F. (Bern) 

FREUDENREICH 

(Genf) 

FREULER, 

Joh. Jacob (Schaffhausen) 

FREY, 

Johann Rudolf (Basel) 1727 bis 
1800, Kriegsmann u. Gelehrter 

Derselbe 



FREY, 

Johann Jacob de Rudolf, in 
Basel 

Derselbe 
FREYTAG, 

Rudolf (Zürich), 1728-1786, 
Pfarrer am St. Peter 

FREZ 

(Schaffhausen) 



FRIBOURG, 

Societe Iconomique 



(v. FRIDINGEN) 



Zürich 



h K. Dunker sculp. 86 : 68. Auf einer bekränzten Steinplatte 
mit: „Ex Libris Jo. Freu den bergen" eine Lampe, Stundenglas 
und Bücher. Vor derselben ein Globus, Schreibzeug, Leier, 
Bücher nebst Kränzen. 17«. 

h K. 71 : 82. In Linienfassung in zopfiger Cartouche der gekrönte 
Wappenschild geviertet. 1) u. 4) in B drei aufwärts gerichtete 
Mondsicheln. 2) u. 3) R und G gerautet. 17 • • 

Bd. 70:47. Von einem bekränzten Rähmchen umzogen folgende 
Druckschrift: „DE LA BIBLIOTHEQUE DE F. FREUDEN- 
REICH : Hi sunt Magistri, qui nos instruunt, sine ferulis, sine 
cholera. sine pecunia. Si accedis, non dormiunt ; si inquiris, se 
non abscondunt; non abmurmurant, si oberres, cachinnos ne- 
sciunt, si ignores." 

Bd. 67:41. Dieselbe Sentenz in fttterer Schrift. 18.. Di. 



Sd. 58:31. In Linienoval auf zwei Zeilen: „Ex libris F. Freuden- 
reich. 4 * 18 . . Du 

h Feuchtstempel. 33 : 39. In ovaler Linienfassung über dem Namen 
der geviertete Wappenschild, von einem Helm bedeckt. 1 7 • • 
Rb, 

d K. P. v. B. f. 70 : 56* In pflanzenumzogenem kreisförmigem 
Wappenschilde auf drei Zeilen : „Ex Libris Joh. Jacob Freuler." 
17.. G. 

h K. 1 1 : 73. Console mit Büchern und der Aufschrift : „ J. RODOL 
FREY 44 und „NIHIL INTENTATVM. RELIQU1T. VIRTVS.« 4 
Darüber auf Cartouche der bekrönte Wappenschild. Ein Putte 
mit Orden in der Hand flankirt zur Linken. 17.. 

h K. 58 : 77* Unter Namensband auf Console der ovale bekrönte 
Wappenschild von zwei Einhörnern flankirt. Unten auf zwei 
Zeilen : „WER FREI DARF DENKEN DENKET WOL." 17 . . 

Bd. 88:46 u. 93:43. In verzierter rechteckiger Fassung auf 
zwei Zeilen: „Johann Jacob de Rudolf Frey in Basel". 17 . . Di. 



Bd. 92 : 43. In ähnlicher Fassung : „Jean Jaques de Rodolfe Frey 
ä Basle«. 

K. 57:61. Unter Namensband das Wappen: Aufrechter Widder 
über Dreiberg in B. 17». 



h K. 50 : 62. In Linienoval das getheilte Wappen : Oben wachsen- 
des Einhorn in G. Schildfuss schrägrechts getheilt : S und R. 
und G. Helmzierde : Wachsendes Einhorn. Der Name im Bogen 
darüber, aber auf meinem Exemplar ausradirt. 17 • • 

Bd. 51:76. In verziertem Rahmen in der oberen Hälfte auf vier 
Zeilen : „Socie"t6 economique ä Fribourg. Donne* par Mr. 44 
Variante mit ausgesetztem gedrucktem Namen : „Jgnace Gady.* 4 
17.. 

h K. 86:108. Das Wappen nach rechts: Im gewölbten Schilde 
über g rechtem Schrägbalkcn ein schreitender Löwe. Helm- 
zierde : Löwe wachsend. 1 7 • • Z St. 



FRIEDERICH— FRÖHLICHER. 



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820 



FRIEDERICH, 

Samuel, Dr. med., Zofingen 



(FRIES) 

Joh. Conrad, Pfarrer in Feuer- 
thalen (Zürich), 1682—1761 



FRISCHING, 

Samuel, Venner der Stadt Bern 



(FRISCHING) 

Bern 

(v. FRISCHING) 

Bern 

FRISCHING, 

Vincenz (Bern), 1688—1764, 
Schultheiss zu Thun 



Derselbe 



(v. FRISCHING) 

Bibliothek in Rümligen 

FRISCHMANN, 

Dl. (Basel), Oberst, Regierungs- 
rath, f 1*08, 

Derselbe 
FRITSCH, 

Daniel Sebastian 

(als Schweizer fraglich) 

FRITSCHI, 

Gustav, Advocat (Zürich) 



FROEHLICH, 

Abr. Eman., von Brugg, Dich- 
ter, 1796—1865 

Derselbe 
FRÖHLICHER, 

Priester, Solothurn 



h K. 46 : 82. In linienbegrenztem Trapez unter Ornamenten der 
ovale von zwei Löwen flankirte und bekrönte Wappenschild auf 
Console: Zwei verschlungene Hände, darüber ein Blümchen. 
Darunter handschriftlich: „Ex Bibliotheca Sam. Friderici med. 
Doct. Tobinici." (Vier Zeilen.) 17.. Zof St B. 

h K. 73 : 95. In rechteckiger Linienfassung über ornirter Schrift- 
tafel mit: „Joh. Conradi Frisii 1701" in ovalem Blattkranze das 
getheilte Wappen: Oben wachsender Hirsch nach links, unten 
eine Mondsichel aufwärts. In den oberen Ecken Fruchtstücke. Am, 

hM. 135:218. Der bekrönte Wappenschild zwischen zwei ge- 
bogenen Palmzweigen. Darüber die Devise: „Jehova Pastor 
meus". Darunter: „ Samuel Frisching, Venner der Stadt Bern. 1 * 
1694. BStB. 

hK. 75:97- Unter: „Jehova Pastor Meus* das Wappen: Auf 
ovalem cartouchirtem Schild in S über gr Dreiberge ein --jfc 
stehender Widder. Helm leer. 16 . . 

h K. 88: 117* Dasselbe Wappen, darüber ein Helm mit Wulst, aus 
welchem ein wachsender, ein Schwert in den Pranken haltender Bär 
hervorgeht. Unter dem Kleinod ein leeres Spruchband. 17.. W. 

hK. J. L. Aberli del. 47:71. In einer Einfassungslinie auf ge- 
stricheltem Grunde ein zopfiger gekrönter Wappenschild, unter 
welchem in einem Stein der Name : „Vincentz Frisching". Oben 
ein Band mit: „Bene facere et dicere vera." 17 . . Thun St B, 
dort in Menge. 

h K. 50 : 73. Dieselbe Zeichnung in schlechterer Ausführung mit 
Unterschrift in lateinischen Schriftbuchstaben : „V. Frisching." 
17.. 

d K. Dunker. 77 : 55. Bibliothekinneres mit Wappenschild. In 
der Mitte die Büste des Alcibiades nebst Globus und Schild mit 
der Devise: „probe et fortiter". 17- • 

h K. 43 : 56. In Linienfassung im Oval das Wappen : Kleeblatt 
auf Dreiberg im g Felde. Darunter der Name. Helmzierde: 
G und R gespalteter Mann mit Kleeblatt in der Rechten. 
17.. 

h K. 43 : 56. Dasselbe auch ohne Namen. 

h K. 45 : 55. Unter dem Namen über zwei gekreuzten Palm- 
zweigen das Wappen : Im ovalen s Schilde drei bestengelte 
Rosen. Helmzierde: Wachsender Hirsch. 17.. v Sp. 

d Z. Schulte von Brühl. 60 : 88. Ueber Namensband ein Bücher- 
gestell nebst Urkunden. Darüber Waage mit : „FIAT JUST1TI A 1" 
nebst: „dies Wort, es bleib* bestehn, doch nimmer soll die Welt 
dabei zu Grunde gehn. tt (1895.) 

Sd. 69 : 40. In doppeltem Linienoval durcheinandergeworfene 
lateinische Uncialen : „FROEH" ist nicht gestrichelt, „LICH" ist 
gestrichelt. 18 . . 

Sd. 58:32. Dasselbe ohne den ovalen Rahmen. 

h K. 64 : 85. In Linienfassung unter Spruchband mit Namen : 
...... ANOKIOS FRÖLICHER SACERDOS" das Wappen : 

Anker mit Querhaken. Helmzierde : Mann mit zwei Rosen in 
den ausgestreckten Händen. 16.. S Ct B. 



84 



FUCHS-GALIKFE. 



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(FUCHS) 

Bern 

FÜESSLI, 

Moriz, Zürich, Artilleriehaupt- 
mann, f 1/1/ 

FWSLI, 

Peter, Pfarrer am St. Peter in 
Zürich, 1632—1684 

FÜESSLI, 

Peter, copulirt mit : 1) Küngolta 
Vögelin , 2) Susanna Casten- 
hofer, 3) Anna Kiltin. 15/7 
bis 1629 

FÜSSL1, 

W„ Maler in Zürich 

FURER, 

Michael, Pfarrer in Bibrist und 
Chorherr (Solothurn), f 1695 

Derselbe 
FURRER, 

Johann, Leihbibliothek. Luzern 

(G.) 
G., 

L. 

(de GADY) 

Kreiburg 



(de GADY) 

Francois Nicolaus Marc Ignace, 
1717—1/93, Grossrath und Ad- 
vocat in Kreiburg 

GADY, 

Francois Joseph Bonaventura, 
Mitglied des kl. Rathes, f 1761 

GAIS, 

Appenzell, Lesegesellschaft 

Dieselbe 
GAIS, 

Jugend- u. Volksbibliothek 

(GALIFFE) 

Jacob Augustin, 1776 -1853, 
Historiker und Genealog, von 
Genf, starb in Florenz 



h K. 45 : 53. Wappen mit cartouchirtem Ovalschild, Helmbusch 
bekrönt. In b Schildhaupt -$= Mondsichel mit zwei Sternen. Im 
b Felde ein aufrecht schreitender g Fuchs. 17-. 

h K. 63:81. Wappen mit Glocke im Ovalkranz, darüber auf 
Band: „MORIZ FVESLI". Auf dem Helme drei Federn. In 
den Ecken diverse Kriegswerkzeuge. 17.. 

h K. 68 : 87. Dasselbe Wappen in Ovalkranz unter Namens- 
band mit Vögeln in den Ecken. 16.. 

h K. 71 : 95. In ovalem Blattkranz unter dem Namen „• PETER • 
FVJSsLI •** das Wappen mit Glocke und drei Federn auf dem 
Helme. 16 . . 



h L. (Wäber Zürich.) 60. In kreisrundem Rahmen das Wappen. 
Auf Bandrolle die Umschrift: „EX • LIBRIS • W . FVSSLI . 
PICT •" 1898. 

h H. 63 : 81. In Oval zwischen zwei Linien die Umschrift : „HERR 
MICHAEL FVRER. PRESBYTER. 1667." Darinnen der 
Wappenschild. 

h H. 45 : 53. Dasselbe kleiner. 

Sd. Lith: Wallis. Comp. Luzern. 81:51. In verzierter Fassung 
auf fünf Zeilen : „Leihbibliothek von Johann Furrer in Luzern.* 4 

d K. 48 : 36. Auf grasigem Boden unter zwei Bäumen zwei Steine ; 
auf dem grösseren ein lateinisches grosses „G". 17.. 

d K. 62:83. In Linienfassung eine Landschaft mit Bäumen und 
Wasserfall. Auf einem Steine in der Mitte die Buchstaben 
„L. G." 17.. Btt 

h K. 58 : 74. In Linientassung auf leerer Schrifttafel das bekränzte 
Wappen, von Windhund und Löwe flankirt. Im b Ovalschilde 
ein s Rechtsschrägbalken, belegt mit zwei r Sternen nebst 
Herz. 17.. Cr. 

h K. Weis. 122:156. Auf ornirter Console die mit Urkunde, 
Schwert und Waage belegt, zwischen Palmzweigen unter Krone 
der birnförmige Rococo- Wappenschild von zwei Löwen flankirt. 
1 7 • • Abb 6 Grctnaud (Fribourg). 

h K. 49 : 65. In Linienfassung unter Band mit Namen der ovale 
bekrönte Wappenschild, auf ornirter Console stehend, von zwei 
Löwen flankirt. 17 • • 

Sd. 90 : 45. In rechteckigem Rahmen mit ornirten Ecken auf drei 
Zeilen: „Eigenthum der Lescgesellschaft in Gais. No." 18.. 

Bd. 77 : 35. In rechteckigem ornirtem Rahmen dieselbe Schrift. 

18. . 

Bd. 62 : 26. Ohne Rahmen : „Jugend- und Volksbibliothek Gais 
No " 18 . . 



h K. 53 : 56. In Linienfassung zwischen zwei Spruchbändern 
mit : „Waifcrus sum", .,Memento Waiferii"' der ovale b Wappen- 
schild mit Schwert und drei Sporrenrädern, von zwei Löwen 
flankirt. Darunter die Spruchtafcl : „Waiferii non extineta domus". 
Handschriftlich ausser dem Rande: „Ex libris meis 1824. Jac. 
A. Galiffe." 18 . . Gr. 



GAUKFE— ST. GALLEN, BENEDICTINERABTEI. 



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GALIFFE, 

Jacob Augustin, 1776 — 1853, 
Historiker und Genealog, von 
Genf, starb in Florenz 

(GALLATIN) 

Geneve 

GALLATIN 

(P. Mich, handschriftlich) 

GALLATIN, 

R. Horace 

de GALLATIN, 

F. 

St. GALLEN, Benedictiner- 
abtei,*) 

Abt Ottmar IL, Küonz aus Wyl, 
geb. 1528, erwählt 1564, f 1577 

St. GALLEN, Benedictiner- 
abtei, 

Abt Josephus von Rudolphi aus 
Laibach (Krain), geb. 16. Mai 
1666, erwählt 17. Decbr. 1717, 
t 7. März 1740 

St. GALLEN, Benedictiner- 
abtei, 

Abt Cölestin Guggcr von Stau- 
dach aus Feldkirch, geboren 
28. Juni 1701, erwählt 23. März 
1740, f 24. Februar 1767 



Derselbe 



h K. 53 : 65. Dieselbe Platte, doch unter dem Rande ist bei- 
gedruckt : „Ex libris Jac. A. Galiffe." 18. . Gr. 



h K. 25 ; 32. In Linienfassung auf Cartouche das bekrönte 
Wappen ohne Helmzierde : Ovaler Schild B mit s Querbalken, 
oben zwei, unten eine g Kugel. 17 • • 

h K. Robin. 65 : 85. In Linienfassung unter Namensband über 
einem Hügel der bekrönte Wappenschild auf Cartouche (s Quer- 
balken auf R, oben zwei, unten eine Kugel). 17 • • Gr. 

h K. AGRY. Gr. Paris. 54 : 77- Ueber : ,,Ex-Libris R. Horace 
Gallatin" das Wappen. 189 . Gr. 

h K. AGRY. Gr. 56 : 83. In Linienfassung über : „Ex Libris 
F. de Gallatin** über der Devise : „Pro Patria devoti" das Wappen. 
189 . Gr. 

hM. 140:180. Wappenschild geviertet: 1) in G ein -£ Bär, 
2) in I) ein s Lamm mit Fahne, 3) in B auf einem g Drei- 
berg eine g Schlange darüber ein Stern, 4) in G ein jfc Hund 
mit Halsband. Auf dem Schilde Mitra mit zwei Stäben. Unten 
„1566". W. 

h K. 55 : 83. Das geviertete Wappen mit Inful und zwei Peden 
besteckt. 1) Aufrechter Bär in G (St. Gallen). 2) Agnus dei 
(Kloster). 3) Halber .fc Steinbock in G (Familienwappen des 
Abtes). 4) fc Dogge in G (Toggenburg). Auf umlaufendem 
Bande vier Mal die Schrift: „RTF E." (Die Anfangsbuchstaben 
des Wahlspruches des Annunciateriordens.) Darunter eine Kette 
mit dem Annunciaten-Orden. 17 . . S G S B. 

hK. Viotte, sculps. 120:153. In doppelter Linienfassung vor 
Console auf bekränzter Cartouche der geviertete ovale Wappen- 
schild : 1) Bär. 2) agnus dei. 3) geviertet: a) u. d) Taube auf 
Zaun, b) u. c) Rosenstrauch. 4) Dogge (Toggenburg). Um den 
ovalen Wappenschild zieht sich ein Band mit den Buchstaben : 
„R T F E R T E R T KERTE." An einem Ringe dieses Bandes 
hängt der Annunciatenorden. Oben Wolken und Sonne. 17«. 
Z St. 

h K. I. P T. fecit. 70:98. In ornirter bekränzter Cartouche der 
geviertete Wappenschild wie oben. Wie das andere mit Inful 
und Peden besteckt, sowie unten mit dem Annunciaten-Orden. 
SGSB. 



*) St. Gallen, Benedictinerabtei. Jahrhunderte lang 
das mächtigste aller Gotteshäuser im schweizerischen 
Lande. 614 durch den hl. Gallus an der Steinach 
gegründet. Ihm folgten Magnus, Magulf und Othmar, 
der erste Abt. Galt schon im 8. bis 10. Jahrhundert 
als eine der berühmtesten Gelehrtenschulen Europas. 
830 wurde die Bibliothek gegründet. Ein Iso, Rupert, 
Tutilo mehrere, Notker, fünf Ekkehardt machten sich 
durch klassische Werke hochverdient. Vom 11. Jahr- 
hundert an begann die Lust an Fehde, Kampf, Er- 
oberung. Viele kriegerische Prälaten traten auf den 
Plan. Das Stift wurde 1204 durch Kaiser Philipp 



gefürstet und trat als zugewandter Ort mit den Eid- 
genossen in Bund. Es besass ein mächtig grosses 
Gebiet von über 100,000 Unterthanen, mit denen es 
öfters Krieg führte (Appenzeller). Das Stift hatte seine 
eigenen Erz- und Erbämter, der Abt seinen be- 
sonderen weltlichen Hofstaat. 1798 bei der Revolution 
verlor die Abtei alle Hoheitsrechte über Land und 
Leute und wurde 1805 am 8. Mai nach fast 1200 
jährigem ruhmvollem Bestände von der Regierung des 
Canton St. Gallen aufgehoben. Es zählte damals noch 
72 Patres und 21 Fratres. Die berühmte Stiftsbibliothek 
ist noch vorhanden und hat uralte Bücherschätze. 



86 



ST. GALLEN, BENEDICTINERABTEI— GANZ. 



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St. GALLEN, Benedictiner- 
abtei, 

Abt Beda Angehrn, aus Hagen- 
wyl bei Bischofszeil, geb. 7- De- 
zember 1725, erwählt II. März 
1767, t 19. Mai 1796 

Derselbe 



St. GALLEN, Benedictiner- 
abtei, 

Bonaventura Bodeck (kein Abt) 



St. GALLEN, 

Stiftsbibliothek 

St. GALLEN, 

die Studirenden von 



St. GALLER 

Studirende in Luzern 



St. GALLEN, 

Literar. Gesellschaft, gegründet 
1789, 1820 neubelebt 

(GALLOT) 

Jacob Ferdinand, f 1830 als 
Pfarrer in Neuenburg 

GALLOT, 

Ferdinand (Neuchatel) 

GANT1NG, 

Carl Rudolf, V. D. M., 1801 bis 
1886, Bern 

GANZ, 

Rudolf, Photograph, Zürich 

GANZ, 

Rudolf, Musiker 

GANZ, 

Emil 



h K. Joh. Fr. Roth. Sculp. Rosacensis. 150:187. Auf Mantel, 
worüber Inful mit zwei Peden auf Rocococartouche, der runde 
ge vierte te Wappenschild, von den Buchstaben B FERT* um- 
zogen. 1) Bär. 2) Agnus dei. 3) In s Spitze eine Palme, da- 
neben in B zwei g Flügel, worüber im Schildhaupt drei Sterne. 
4) Dogge. Unten der Annunciatenorden. 17.. Z St. 

h K. Joh. Fr. Roth. Sculpsit. 72: 100. Auf Fürstenmantel, unter 
Inful und zwei Peden, in der Ordenskette der ovale geviertete 
Wappenschild: In Feld 3 eine Spitze und ein Baum, daneben 
je ein Flug, darüber ein schmales Band mit drei Sternen in B. 
Unten zwischen Lorbeer und Palmzweig der Annunciatenorden. 
ZSt. 

h M. 93:154. In Linienbleistiftfassung das complicirte Kloster- 
wappen. Darüber der Spruch: „Amor meus Crucifixus est. 
Vive quamquam quotidie moriturus sicque movere ut vivas 
perpetuo, moriturus nunquam." Unter dem Wappen: „Bonaven- 
tura Bodeck. F Dn. Signatissimum hoc opus chronologicum 
inclytae urbis Sangallensis inseri C. 1622." SGSB, 

Bd. 30 : 22. Ornirter rechteckiger Rahmen. Oben : „ Stiftsbiblio- 
thek." Unten: „St Gallen. 1 * Mittelraum leer oder mit grossem 
Anfangsbuchstaben in Schwarz-, Roth- und Liladruck. 18 . . 

d K. 82 : 76. Auf grasigem Boden eine kurze bekränzte Säule 
mit offenem Buch und Becher; an sie angelehnt der Stab des 
Merkur und Aesculap. Daneben Minerva mit Schild und Eule. 
Unten die Inschrift: „EX L1BRIS STUDIOSORUM ST. GALLEN- 
SIUM." 17.. 

d H. 68 : 46. In verziertem rechteckigem Rahmen in Perloval 
der St. Galler Wappenschild. Darunter zwei Vögel nebst der 
Legende: „St. Gallerverein der Studirenden in Luzern. u 17.. 
SGSB. 

h K. FR 792. 48 : 47. In Linienoval die aufgerichteten Fascen 
mit Federhut darüber nebst Umschrift : „Litterarische Gesell- 
schaft 44 . Davor ein offenes Buch mit No. nebst Tintenfass. 1792. 

h K. 65 : 87. Auf Wolken , von zwei Engeln flankirt der ovale 
cartouchirte Wappenschild im Strahlenglanz. Wappen: Stehen- 
der Anker über Wasser in r Felde; darüber zwei Sterne. 17.. 
Gr. 

Bd. 61:35. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„Ferdinand Gallot, etudiant en Medicine." 17 •• 

h K. F. Lutz fc. 70 : 97. In viereckigem Rahmen eine ornirte, 
gothische Fensteröffnung in Stein. Darinnen das Wappen, 
Darunter auf Schriftband: „C. Ganting V. D. M. tt 1830 
(circa). 

h Z. Engl. Manier. 56 : 80. In Linienfassung der aufgehängte 
Wappenschild. Darunter: „EX LI BRIS RVDOLF1 GANZ 
SENIOR1S." 1897. 

h Z. (Alois Balmer.) 56 : 80. In Linienfassung unter vier Leiern 
der aufgehängte Wappenschild. Darunter: „EX LIBRIS 
RVDOLFI GANZ IVNIOR1S." 1897. 

hZ. P. G. (Paul Ganz). 64:77- In Blattkranz mit Früchten und 
Schleifen der Wappenschild. Darunter auf Tafel: „EX LIBRIS 
EMILII GANZ. THYR.« 1897. 



GANZ— GAY. 



87 



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876 



GANZ, 

Paul, Dr. phil., Zürich 



Derselbe 



Derselbe 



(Du GARD) 

de Fre'neville, Seigneurs de la 
Chaux d'Echichens (Waadt) 

GASPARINI, 

Carlo (Tessin) 

GASSMANN 

(Solothurn) 

(GAUDARD) 

Emanuel, Buchbinder in Bern, 
1689—1710 

GAUDARD, 

Louis C£sar (Bern), Oberstlieut. 
im französisch. Schweizer-Regt. 
von Erlach, 1716 — 17/9 

GAULLIER-L'HARDY, 

L. Eus. H (Genf) 

GAUTIER 

(Genf) 

GAUTIER 

(Etienne Alfred Emil, 1822 bis 
1891, Dr. phil., eidgen. Genie- 
oberst, Director des Observa- 
toriums) 

Derselbe 
GAUTIER, 

Dr.. Leon (Genf) 

GAUSSEN 

(Genf) 

GAUSSEN, 

Franc»- (Genf) 

GAUSSEN, 

Paul (Genf) 

(GAY) 

Emanuel oder Bruno, Capt nc , 
Genf 



h Z. (P. Ganz.) 56:87. In doppelter Linienfassung über Spruch- 
tafel mit: „EX LIBRIS" der rautenförmige Wappenschild mit 
s Gans in R. Darüber Todtenkopf und Flug; in den obern 
Ecken: „P. G." 1897. 

h Z. (Alois Balmer.) 56 : 80. Linienfassung. Zwischen „EX LIBRlS tt 
und „I. P. GANZ" der Baum des Lebens mit Tartschemschild * 
davor. 1897. 

hZ. (Alois Balmer.) 56:80. In Linienfassung über: „EX . L1BRIS . 
IOHANNIS . PAVLI . GANZ«* der aufgehängte Wappenschild. 
Darüber drei Bücher nebst gekreuzten Federn. 1897. 

h K. 66 : 69. In Linienfassung auf Console von zwei Löwen 
flankirt das Wappen: In B drei Gänse. 17.. Di. 

Bd. 88 : 60. In ornirtem Rahmen mit lateinischer Schrift : Spetta 
ä* Carlo Gasparini di Rosacco nei Suizzeri" (sieben Zeilen). 
17 . . O W. 

Bd. 63:44. In verzierter Fassung auf drei Zeilen: „Aus gafs- 
mannischer Bücher Sammlung." 

h K. 65 : 95. Bekröntes Wappen mit Adler als Helmzierde. In 
b Schilde ein Sparren nebst drei Sonnen. 1703. 

h K. D. f. (Dunker). 63 : 66. In Linienfassung auf Console mit 
Namen : „Louis Cesar Gaudard Capitaine en France" der ovale 
Wappenschild in Cartouche von zwei Engeln flankirt, welche 
eine Krone darüberhalten. 17.. 

typ Sd. 97 : 50. In rechteckiger Fassung in ovaler Linie auf einer 
Zeile: „L : Eus : H. Gaullieur-l'Hardy,* 18.. Rb. 

h Sd. 32:38. Wappen mit dem Unterdruck: „Gautier. " 18.. 

h Photog. 58:75. Ueber dem gothischen Namen „Gauthier tf das 
Wappen mit fünf kreuzförmig geordneten Rauten im Schilde. * 
Als Helmzierde auf der Wulst ein Schwan mit Raute im Schnabel. 
189. Gr. 



hPhotogr. 30:40. Dasselbe, nur kleiner. 189. Gr. 

h K. 40 : 50. Ueber Namensband das nach links gerichtete Wappen. 
18.. Di. 

hK. 51:66. Auf bekränzter Cartouche der Wappenschild: Auf 
gr Boden in B ein s Schaf; im s Schildhaupte drei Bienen. 
Links unten der Name: „Gaussen." 17.. Di. 

hK. 51:77* Ueber dem Spruchband mit: „Sic vos, non vobis" 
der cartouchirte Wappenschild mit Bienenstock darüber. Da- 
runter der Name: „Franc 8 * Gaussen." 17.. Di. 

hK. 55 : 74. Fast wie das Vorige mit dem Namen : „Paul Gaussen". 
17.. Di. 

h K. 65 : 84. In doppelter Linienfassung über Spruchtafel und 
Console mit: „Eml Gay D. MM. 1791" (handschriftlich) der be- 
krönte birnförmige Wappenschild auf Cartouche von zwei Löwen 
flankirt: „Auf B über Dreiberg zwei abgekehrte g Mondsicheln 
und drei Sterne. 17.. Di. 



88 



DE GEER— GENF. 



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889 



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891 



892 



(de GEER) 

C, Genf 



(de GEER) 

C, Genf 

GEERING, 

Adolf, Buchhandlung in Basel 

(GEIGER) 

Zürich 

(GEIGER) 

Zürich 



Derselbe 
Derselbe 
GEIGER, 

P. Emmeran 

GEMUSAEUS, 

Hieronimus (Basel), Praeceptor 
am Gymnasium. Von 1 709 bis 
1736 Münstersigrist 

GENF, 

Soci6t£ de Cat6chumenes 

GENF, 

Catechismes de Pers6verance 

GENF, 

Rcvolutions-Gesellschaft 



GENF, 

Bibliotheque publique 

GENF, 

Freimaurer 



GENEVE, 

Harmonie de 

GENF, 

Soci^te" d'histoire et d'Arche"o- 
logie 



■ h Messing. 29 : 45. Golddruck. In rechteckiger Linienfassung über 
Spruchband mit: „non sans cause'* der bekrönte Wappenschild 
mit fünf r Wecken in S, wovon die äussersten nur halb und die 
mittlere mit drei Lilien bedeckt. 18.. Di. 

Z. 45:76. In Linienfassung unter Krone die zwei verschlungenen 
Buchstaben: „C. G.", ein „de" einschliessend. (Rothdruck.) 
18.. Di. 

h Z. 53:69. In doppelter Linienumfassung Greif mit Wappen 
und Devise, darunter: „Aus der Bücherei von Adolf Geering in 
Basel." 18 . . 

hH. 60 : 77' Auf ornirter Console das Wappen mit Schrägbalken ; 
in den Feldern eine bestengelte Rose. Helmzierde: Ein Mann 
mit zwei bestengelten Rosen. 16.. Z St. 

h K. 76: 127. In leichter Renaissancearchitektur hält über leerer 
Spruchtafel ein Kind mit der Linken den Wappenschild Geiger, 
mit der Rechten dessen Helm und Helmzierde empor. Darüber 
im Bogen die Devise: „Spes mea Christus.'* 16 . . Z St. 

h K. 59:89. In ovalem schleifenumwundenem Blattkranze das 
Wappen. 16 . . Z St, 

h K. 56:81. In beschleiftem ovalem Blattkranze das Wappen 
Geiger nach rechts. 17.- Z St, 

Bd. 70:23. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen: 
,,P. Emmeran Geiger, O. M. C, Prof. Theol." 

k K. I. I. Thour (Thurneisen) fec. 77 : 74. Von zwei Palm- 
zweigen umrahmt mit Namensband darüber das Wappen mit 
:{ji gezacktem Querbalken auf G. Helmzierde: G Mannes- 
rumpf mit gleichem Balken über der Brust. 17». 

Bd. 86 : 28. In verziertem rechteckigem Rahmen auf einer Zeile : 
„SOCIETE DES CATECHUMENES." 17.. Di. 

Bd. 72:46. In rechteckiger Linienfassung: „Paroisse de S* Joseph 
aux Eaux-Vivcs ä Geneve. Bibliotheque des Catechismes de 
perseVeVance.* 4 17« • Di. 

d K. 57:77- Oval mit Umschrift: „Club des Revolutionnaircs. 
Montagnards, scntinelles, de ia libert£ scants ä Geneve.*' Aussen- 
her oben und unten: „Societe" epuree le 1 Avril 1794 Tan 3 de 
l'egalit6." Im Oval auf hügeligem Boden von zwei Fahnen flan- 
kirt eine nackte weibliche Figur mit Fascen und der Jacobiner- 
mütze auf einem Stabe. 1794. Gr. 

h Bd. 40:47. In Linienfassung in der Mitte das Wappen, dar- 
über: „Bibliotheque publique"; darunter: „Leys Pictet de la 
Rive 1872." A CtB. 

d Feder. 36:42. In verziertem Linienoval mit der Umschrift: 
„GRAND ORIENT DE GENEVE" auf Tafel eine weibliche 
Figur mit Waage und Fascen; darunter: „FRANCHE MA- 
CONNERIE." 18.. Di. 

Feuchtstempcl. 51. Im Kreise über zwei Rauten eine Leier, 
Zirkel und Winkelmass. Umschrift: „Temple de l'harmonie de 
Geneve. 18.. Di. 

Bd. 87:50. In Linienfassung auf drei Zeilen: „Soci£te" d'histoire 
et d' Archäologie de Geneve. 18.. Di. 



GERBER— GEWERBSVEREIN. 



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907 



GERBER 

(Solothurn) 



GERBER, 

4 

Carl, Obenichter (Solothurn) 

GERSTER, 

Johann Christian, Buchbinder in 
Neuchatel, 1779—1853 

GERSTER, 

Franz Samuel, V. IX M., 1 782 
bis 1806 (Bern) 

Derselbe 
GERSTER, 

L., Pfarrer in Kappelen, Canton 
Bern, geb. 1848 

GERSTER, 

Sigm., dessen Sohn, Mechaniker 

GESELLSCHAFT, 

literarische, siehe St. Gallen. 

(GESSNER) 

Heinrich (handschriftl.), Zürich 



(GESSNER) 

Heinrich, älter, Zürich 

(GESSNER) 
GESSNER, 

Caspar, Pfarrer, 1744—1796 

(GESSNER) 



GESSNER, 

Johannes 

GESSNER, 

Carl Philipp, Zürich 

GESSNER, 

H. K., Zürich 

GEWERBSVEREIN, 

siehe Bern. 



h K. 70 : 70. Auf zopfiger Console ein bekrönter Wappenschild 
von zwei Adlern flankirt, geviertet: 1) u. 4) in B eine g Lilie 
über Dreiberg; 2) u. 3) auf R ein linker g Schrägbalken nebst 
zwei s Sternen. Unten Spruchband: „Deo patriae et amicis. u 
1771. Du 

h Sd. 43 : 28. Ueber Namensband mit : „Carl Gerber, Oberlichter« 4 
das Wappen ohne Helmdecke und Zierde von zwei Greifen 
flankirt. 18.. v D. 

Bd. 72:38. In verzierter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen: 
„C abinet litteraire de Christian Gerster ä Neuchatel. u 18 . . 



Bd. 84:52. In ovalem Kranze mit Guirlanden oben und zur 
Seite in Buchdruck: „Ex libris F. S. Gerster" (drei Zeilen). 18 . . 
Anfangs. 

Bd. 80 : 55. In ovalem Kranze in Buchdruck : „Franz Samuel 
Gerster, V. D. M." 18.. Anfangs. 

h Z. E. Gerster del. 63 : 89. Das Wappen in gothischer Säulen- 
architektur, in den obern Ecken die Wappen von Bern und 
Twann. Auf zwei Bändern: „EX LIBRIS Ludovici Gerster, 
VDM.« 1894. 

Bd. 77:47. Unter dem Wappenschild zwischen zwei Händen: 
„Ex-libris Siegmund Gerster" (zwei Zeilen). 1894. 



hK. 75:110. Auf Console mit dem handschriftlichen Namen: 
„Ex-libris Henrici Gessneri" steht das flott ausgeführte Wappen 
mit Stichhelm und sternenbesäetem Schwan als Helmzierde. 
Wappenschild geviertet : 1) gekrönter Fisch; 2) Adler; 3) Löwe; 
4) Schlange mit Ring im Mund. 16.. G. 

h K. PG) 709. 75 : 1 13. Auf Console mit dem handschriftlichen 
Namen: „Heinrich Gessner, älter" das geviertete Wappen. Helm- 
zierde: Sternenbesäeter Schwan. 

hK. 53:62. Ueber leerem Spruchband das Wappen nach links. 
17.. Rubli. 

h K. W(erdmüller) f. 33 : 52. Ueber dem nach links gerichteten 
Wappen halten zwei Putten ein . Tüchlein mit dem Namen : 
„CASP. GESSNERI" empor. 17 . . 

h K. 54 : 67. Unter leerem Spruchband auf Cartouche das vier- 
theilige Wappen von einer nackten Mannsfigur mit Leier flan- 
kirt. Am Boden Muschel, Seesterne, Todtenkopf und Musik- 
instrumente. 17 • • Z St, 

h Sd. 60:80. Auf gestricheltem Grunde unter dem Namen das 
Wappen mit geviertetem Schild und Schwan als Helmzierde. 
18. . 

Bd. 64:35. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „Ex- 
libris Caroli Philippi J. M. F. Gesneri." 18 . . 

Bd. 61:31. In rechteckiger Zierfassung der Name nebst No. 
18 . . L W. 



12 



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GIEL VON G1ELSPERG— GIRARD. 



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922 



923 



GIEL von Gielsperg, 

Joh. Cristoph (Luzern), deutsch. 
Ordensritter u. Commenthur zu 
Gebvveiler u. Hitzkirch 



GIGOT-d'Orcy 

(Genf) 



zur GILGEN, 

Melchior, in Luzern, Mitglied 
des kleinen Rathes, f 1636 



924 



(zur GILGEN) 

Luzern 

(zur GILGEN) 

Luzern 

zur GILGEN, 

Caspar Leonti, 1699—1/69. 

zur GILGEN, 

Joseph Jost Antonius, geb. 1728 

zur GILGEN, 

Franciscus Irenäus, geb. 1724 

zur GILGEN, 

Aurelian, geb. 1749 

zur GILGEN, 

Heinr. Phil. Aurcl. Ignat. 

(zur GILGEN) 

Luzern 

G1LLER, 

Petrus, Med. Dr.. St. Gallen 

(GILLES) 

Genf 

GILLI, 

Jacob. Ignat. (Luzern), geb. 1 749 

(de GINGINS) 

Wolf gang Carl, geboren 1728, 
1780 des tägl. Rathes in Bern 

de GINGINS-Lassaraz, 

Fr. (Waadt) 

GIRARD, 

David 



h M. 163:280. In rechteckiger Fassung unter Krone der ovale 
cartouchirte Wappenschild in roher Ausführung, darunter auf 
breitem Bande die Schrift: „Reuerendissimus ac Generos mus 
Dominus D. Ioannes Christophorus Giel de Gielsperg dictus de 
Glattburg & Eppenberg Teutonici Ord. Eques Commendator in 
Hitzkirch. Anno Salutis MDCXXI. U Btt. 

h K. 50 : 80. Ueber Tafel mit „BmLioTÄquE de M. Gigot-d'Orcy, 
Receveur G al e des Finances." Von Palm- und Lorbeerzweig 
und zwei Windhunden flankirt der bekrönte cartouchirte 
Wappenschild: In B 4t= Querbalken, darüber fünf zackiger Stern, 
darunter zwei Fliegen. 17 • • Am. 

hK. 124. Im Kreise zwei Wappen; das erste geviertet mit den 
drei Lilien und dem Elephanten mit Thurm, von zwei Helmen 
geziert; das andere mit Sonne auf Dreiberg (Sonnenberg). Um- 
schrift am Rande : „ Juncker Melcher zur Gilgen, Herr zu Hilflfiken, 
Seckelmeister zu Lucern. u 1608. 

hH. 46:51. In doppelter Linienfassung das Wappen mit den 
drei Lilien in etwas roher Ausführung in zopfigem Styl. Helm 
bekrönt mit Mannsrumpf als Helmzierde. 16 . . 

h K. 54 : 59. Von zwei lorbeerumwundenen Palmzweigen um- 
rahmt dasselbe Wappen. 17 • • 

h K. 48:62. In concentrisch abschattirtem Oval unter Namen 
das Wappen. 17 . . 

h K. 60:64. In Oval unter Namensband auf gestricheltem Grunde 
das Wappen. 17 . . Est. 

h K. 60:64. Wie oben mit anderm Namen. 17 . . Est. 



h K. 60 : 62. In concentrisch abschattirtem Oval unter Namens- 
band das Wappen, 17 . . Est. 

h K. 62. Unter Namensband auf gestricheltem Grunde das Wappen 
in Kreislinie. 17 • • 

h K. 36 : 36. Ueber Console der bekrönte ovale Wappenschild 
mit drei Lilien in R von zwei Windhunden flankirt. 17 • . 

h K. 63 : 82. Unter Namensband das Wappen geviertet mit Drei- 
zack. Helmzierde: Mann mit Fisch. 17 • • G. 

Sd. 47 : 59. Kreis mit undefinirbaren Linienzeichen ; darüber 
Helm, von Delphin bekrönt, nebst Spruchband mit: „Ex-libris. u 
18 . . Di. 

h K. 60 : 63. In schattirtem Oval unter Namensband das Wappen. 
17.. 

h K. 55 : 60. In Linienfassung über Tafel mit den vier Buch- 
staben „W C D G u unter Krone der bekränzte ovale Wappen- 
schild mit aufrechtem 4j= Löwen auf b bestäbtem s Felde. 17 . . 
v Sp. 

h Sd; 60:67. Unter „Fortitudo" der geviertcte Wappenschild mit 
Mittelschild und Grafenkrone. Unten auf Band: „Bar. Fr. de 
Gingins Lassaraz. tf 18.. 

o K. Schmidt sculp. 59 : 40. Auf behelmter Cartouche von einem 
gekrönten Adler flankirt der Name: „David Girard. u 17«. Cr. 



GIRARD— GLOGGNER. 



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940 



GIRARD 

(Neuchatel) 



I 



(GIRARD) 

Jules Frederich Othenin , ne" 
1807 aux Brenets, 1842—1883 
Pasteur 

GIRARD, 

Joseph, Dr. med. (Freiburg), 
f 10. Juli 1779 

GIRARD, 

Franz Joseph, Professeur ä Fri- 
bourg, 1758—1832 

(v. GIRSEWALD) 

C, Baron, Zürich 

v. GIRSEWALD, 

M., Baronin (Zürich) 



GIRTANNER, 

Dan. (St. Gallen) 



Derselbe 



GISI, 

Wilhelm, Student, Solothurn 

GISSLER, 
j. j., Uri 

GLARUS, 

Landesbibliothek 

GLARUS, 

evangelische Bibliothek 

Dieselbe 



GLARUS, 

politischer Lesezirkel 

GLATIIAR, 

Josephus, Dr. med. 

GLOGGNER, 

Balthasar Joseph, geboren 1738, 
Leutpriester und Chorherr in 
Luzern/Vicekanzler d. Nunciatur 



h K. 79 : 86. In Linienfassung über ornamentaler Console, von 
zwei Löwen flankirt der bekrönte grosse ovale Wappenschild : In 
b Felde eine g Hand mit g Cirkel auf einer Papierrolle. Darunter 
zwei Schrift bänder: 1) „celui qui a le secret ä tout* ; 2) „Appar- 
tient ä D^I H. OTHENIN GIRARD.« Oben Nummer und Preis, 
unten handschriftlich zwei Daten. Gr. 

h Stahl. 60 : 73. Ueber bekränzten Ornamenten von zwei Löwen 
flankirt der bekrönte ovale Wappenschild mit Hand und Cirkel 
über Papierrolle. Oben eine leeres Spruchband, das untere mit 
der Devise: „celui qui a le secret a tout. u 18.. Gr. 

h K. 64 : 88. In Rocococartouche auf Postament das von einem 
Adler flankirte Wappen über dem Band mit: „Josephus Girard 
D' m." 17.. 

h K. 57 : 63. An einer Säule lehnt der gekrönte, von Löwen 
flankirte Wappenschild. Unterschrift : „Bibliotheque de Monsieur 
le Professeur Girard. 17 • . 

hZ. (E. A. Stückelberg.) 65:103. Unter „EX LIBRIS" ein Go- 
belin. Davor von geharnischtem Ritter gehalten das Wappen : 
Turnierhelm mit drei Federn bekrönt. 1898. Am. 

h Z. (E. A. Stückelberg.) 48 : 72. In Doppellinienfassung rechts 
die hl. Margarethe mit dem bekreuzten Wanderstab einen Drachen 
tötend. Links der rautenförmige Wappenschild. Oben in zwei 
Zeilen : „EX . LIBRIS . M . DE . G. u 1898. Am. 

d K. H. Lips del. et sculp. 52 : 68. Console, auf welcher eine 
weibliche Figur mit Fackel und Buch neben einem ovalem 
Schilde mit: „Ex Libris Danielis Girtanneri u sitzt. An der Con- 
sole die Devise: „Utile miscere dulci. u 18.. 

d K. 68 : 68. Ein mit Rosen verzierter runder Rahmen mit der 
Aufschrift: „EX LIBRIS DAN. GIRTANER1" ; bezw.: „utile 
miscere dulci." 18.. 

Bd. 71:35. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „Wil- 
helm Gisi Student in Solothurn." 18.. G. 

hH. 51:75. Ueber „Ex Libris J. J. Gifsler" das Wappen in 
Linienoval über Palm- und Lorbeerzweig. 17 • • 

h Sd. 90 : 77» In verzierter Fassung zwischen den zwei Worten 
das kleine Landeswappen im Kranz. 18 . . 

h Sd. 85 : 94. Ueber Band mit : „Evangel. Bibl. Glaronensis pro 
deo et patria tt der hl. Fridolinus von riesigem Federnhut über- 
dacht, einer Frau nicht unähnlich. 18.. 

Bd. 96 : 65. In rechteckiger Linienfasscng auf drei Zeilen : „Glarus 
Evang. — Landes Bibliothek." In der Mitte der Wappenschild 
nach links. 18 . . 

Sd. 37:18. In rechteckiger Fassung auf verziertem Grunde: 
„Politischer Lesezirkel von GLARUS." 18 . . Gr. 

h K. 48 : 57. In ovalem Blattkranzrahmen, der oben mit Namens- 
band bedeckt, das Wappen nach rechts: Löwe in getheiltem 
Feld. 17.. Btt. 

h K. 62:72. Im Oval die Unischrift: „Balth : Ioseph Gloügner 
ss : Theol : Doct : Not : Apl : Pleh : Ciu : Lucern : et Ven : 
iv Cant : Cap : Decan." Darinnen unter Probsthut der Wappen- 
schild. 17 • . 



92 



GLUTZ— GOBEL. 



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954 



GLUTZ, 

Joh. Jacob Jos., Stadtschreiber 
in Solothurn, 1716 Stadt venner, 
1718 Schultheiss, f 1723 

GLUTZ, 

Urs Joseph Nicol., Solothurn, 
1751 — 1806 

(GLUTZ-Blozheim) 

Joh. Vict. Anton, Stadtlieutenant 
in Solothurn, 1/03—1784 



955 



GLUTZ-de Blozheim, 

Bernh. Malachias Franz (Chor- 
herr in Solothurn, 1708—1/80) 

GLUTZ-de Blozheim, 

Louis Hypolite (Chorherr, 1760 
bis 1844) 

GLUTZ-de Blozheim, 

George Victor (1786 Landvogt 
von Gösgen) 

GLUTZ-Blozheim 

(zur Matten als Herzschild) 

GLUTZ-Blozheim, 

Conrad, Canonicus, Solothurn, 
1789—1857 

(GLUTZ-Ruchti) 

Carl Anton Nicolaus, Oberst, 
1756—1837, Solothurn 

(GLUTZ-Ruchti) 

Peter Jacob Joseph Anton, 
Schultheiss und Landammann, 
1754—1835 

GLUTZ, 

Victor Edmund, Bürgermeister 
in Solothurn, f 181/ 

GLUTZ, 

Amanz (Solothurn) 

de GLOUTZ-Ruchty, 

Chanoine 

GOBEL, 

Joh. Baptist Joseph, Weihbischof 
von Paris, 1/94 guilotinirt 

Derselbe 



hK. 44 : 70. Das Wappen mit drei in der Mitte sich be- 
rührenden Kreuzen und offenem Doppelflug als Helmzierde auf 
zwei breiten Palmzweigen stehend. Oben in Buchdruck: „Joh. 
Jacob Joseph Glutz, Stattschreiber des geheimen Rahts." 17«. G. 

hK. 63 : 78. Unter Band mit Devise : „fortiter et suaviter" das 
Wappen von zwei Adlern flankirt. Darunter auf Bandrolle: 
„Urs. Jos. Nie. Glutz. Conseiller d'Etat cy devant Officier au 
service de Sardaingne." 17 . . 

h K. 66 : 65. Im Oval auf Cartouche unter Krone das geviertete 
Wappenbild: 1) u. 4) Drei zusammenhängende ^ Kreuze auf 
G; 2) u. 3) in R ein s Dreieck mit aufgesetztem Kreuz. 
Schild von zwei Greifen flankirt auf Console stehend, auf der 
in zwei Zeilen die Devise: „Non quam Diu, Sed quam Bene." 
17 . . G. 

h K. 54 : 67. Ein Oval mit der nebenbezeichneten LTmschrift, 
worin auf gestricheltem Grunde das geviertete Wappen mit zwei 
Helmen. Darüber: „fortiter et suaviter." 17 . . 

h K. 54:67. Ausser dem Namen ganz dieselbe Ausführung. 17 . . 



hK. 54:66. Ausser dem Namen ganz dieselbe Ausführung. 
17 . . Di. 

h M. 44 : 56. In ovalen Linien auf grauem Grund das Wappen : 
Glutz-Blotzheim mit zur Malten als Herzschild. Schild in 
Rautenform mit zwei Helmen bedeckt. 17 • • -4»'. 

d Sd. 67 : 57. In ovalem Kranze auf vier Zeilen : „Konrad Glutz- 
Blotzheim Canonicus in Solothurn. 18 . . u 

h K. 47 : 54. In Linienfassung auf Console mit zwei Orden das ge- 
viertete von zwei Schwänen flankirte Wappen, von zwei bekrönten 
Helmen mit Flügen besetzt : 1 ) u. 4) drei zusammenhängende Kreuze 
(Glutz); 2) u. 3) Sparren mit Stern in B (Ruchti). 17 • • Gr. 

hK. 46:78. In Linienfassung auf leerer Console, woraus die 
Schrift von der Platte entfernt, das von zwei bekrönten Helmen 
mit Flügen besetzte Wappen, geviertet und von Schwänen flan- 
kirt. 17 • • 

h K. 56 : 68. Auf verzierter Console mit dem Namensbande : 
„Victor Edmund Glutz des Raths" der geviertete Wappenschild 
mit „Glutz und „ Ruchti **, von zwei Helmen besetzt und zwei 
Adlern flankirt. 17 • • 

h K. 42:50. Ueber Tafel mit Namen der geviertete Wappen- 
schild Glutz-Ruchti, bekrönt und von zwei Schwänen flankirt. 
17 . . Di. 

typ K. 95:65. In ovaler Zierfassung auf zwei Zeilen: „Chanoine 
de Gloutz-Ruchty. (Follet.) 

h K. 48 : 58. Im Oval auf gestricheltem Grunde das Wappen. 
Darüber im Spruchband: „IOANN BAPT1STA IOSEPH GOBEL 
SST. Doctor Officialis Basiliensis. 17 . . 

h K. Ganz dieselbe Platte; doch statt Officialis Basiliensis die 
Worte: „Vicarius Generalis." 



GOBEL— GOLDLIN. 



93 



956 



Derselbe wie Nr. 954 



957 



958 



959 



960 



961 



962 



963 
964 

965 



966 
967 
968 

969 



970 



971 



Derselbe 



(GOBEL) 

J. J., des Vorigen Bruder, Archi- 
diaconus d. Capitels von Münster 
in DeUberg 

GODEFROY, 

D. (Genf) 



GÖLDLI a Tieffenaw, 

Rennhardus (Luzern), Chorherr 
zu Münster, f 1600 



(GÖLDLI) 

Luzern 



GVELDLIN, 

Jean Renavld (Luzern), Statt- 
halter des Johanniterordens 
Hohenrain und Reiden, f 1698 

Derselbe 
(GÖLDLIN) 



(GÖLDLIN) 



(GÖLDLIN) 

Derselbe 

GÖLDLIN, 

Heinrich Ludwig, von Tieflfenau 

GÖLDLI, 

Heinrich Ludwig Jacob 

GÖLDLIN, 

Johann Ulrich, von Tieffenau 

GÖLDLIN, 

Franz Bernh. Joh. Bapt., Probst 
in Beromünster, 1762—1819 



h K. 48 : 58. Im Oval auf gestricheltem Grunde unter Probst- 
hut das mit Inful und Pedum besteckte Wappen; darüber im 
Spruchband : „Joan. Bapt. Jos. Gobel, S s. Th. Doct. Epo, Lydden- 
sis. Suffraganeus et Vicario. Gnrlis, Basileensis." 17 . . 

h K. 45 : 79. Im Oval auf elliptischem Liniengrunde das Wappen 
unter Probsthut. Darüber in vier Zeilen als Aufsatz umrahmt: 
„IOH. BAPT. IOS. GOBEL. SS TH. D'- BISCHOFF ZU LYDDA, 
SUFFRAG AN. VIC. GNRLIS u. DOM. SCHL§ tcus. 17 . . 

h K. 76 : 87. Unter Krone auf bekräuztem cartouchirtem Oval- 
schilde das Wappen : g umrandet in B unter drei g Sternen im 
Schildhaupt drei gestürzte g Spitzen. 17 • • 

h K. 76 : 90. Von zwei Ebern flankirt auf einer Console das 
helmzierlose Wappen mit den drei Eberköpfen im Ovalschilde. 
Darunter der Name. 17 • • G. 

h K. MM. (Martin Martini.) 91 : 115. In Renaissancepfeilerarchi- 
tectur eine ovale Rollwerkcartouche, worin das geviertete Wappen. 
In den vier Ecken die Ahnenwappenschilde. Unten eine Schrift- 
tafel mit: „Rennhardvs GölDli a TiiEffenaw s.s. Apocus ci Pro- 
thonous Ecclesiaru Basilisia Et Beron»» Canonicus. 98." 1598. 

hK. 79:110. Zwischen zwei Schriftbändern das Wappen: Ge- 
theilt; oben zwei Rosen, unten eine halbe Lilie an der Theilungs- 
linie. Auf dem Helm eine mit sechsblätterigem Strauch besteckte 
Lilie. Bänder leer oder auch beschrieben. Oben : „Vita melioris 
in Vsum." Unten: „Ex libris Joannis Rennwardi Göldlin de 
Tieffenaw." (Auch noch mit andern Namen.) 16 . . 

hK. 67 : 94. Zwischen zwei Spruchbändern mit Namen und 
Devise : „Mon Printemps doit estre Estern el M das obige Wappen 
auf eigenthümlicher zopfiger Cartouche, unten in eine Fratze 
ausmündend. Daneben getheilt die Jahreszahl 16 — 70. Am. 

h K. 63 : 94. Dasselbe ohne die Jahreszahl. 16.. 

hK. 65 : 98. Anderer Stich in ganz ähnlicher Ausführung mit 
Spruchbändern ohne Jahreszahl. 

h K. 61:87. In Linienfassung auf Console mit leerer Schrifttafel 
das Wappen von zwei Löwen flankirt, darüber ein Vorhang mit 
zwei Quasten. 17 . . 

h K. 44 : 64. Unter leerem Spruchband das Wappen. 17.. Est. 

h K. 44:64. Dasselbe ohne Band. 17«. Est. 

h K. 56:65. Unter Namensband das Wappen. 1690. 



hK. 47 : 60. In abschattirtem Oval das Wappen. Darüber der 
Name: „Heinrich Ludwig Jacob Franz Xaveri Göldlin von 
Tieffenau, Hauptmann." 17.. Btt. 

hK. 55:64. Unter Band mit: „Johann Ulrich Göldlin von Tieffe- 
naw : Obrist Wachtm." das Wappen. 17.. v D. 

h K. 60:63. Im Oval das oben angeführte Wappen, darüber ein 
Schriftband mit : „Franc : Bernard Jo : Baptista Göldlin ä Tieffe- 
nau." 17.. 



94 



GOLDL1N— VON GRAFFENRIED. 



972 



973 

974 
975 

976 
977 



978 



979 



980 



981 



982 



983 



984 



985 



986 



987 



988 



GÖLDLIN, 

Aloysi. Major, geb. 1720 



GÖLDLIN, 

Joh. Thüring (Luzern) 

(GÖLDLIN) 
GÖLDLIN, 

Xaver 

GOLDSCHMID, 

1. 1., zur weissen Traube (Zürich) 

GONZENBACH, 

David, Kaufmann in St. Gallen, 
1/38—1810 

GONZENBACH, 

A., von Hauptweil 

GONZENBACH, 

J. J., von Hauptweil 

GOTTHARD, 

Jobann Wilhelm, Chorherr in 
Solothurn, f 1649 

GOTTRAUV, 

Carolus, 1748 (Freiburg) 

de GOTTRAUW, 

Joh. Peter 1727—1805, Seigr. de 
Treyfayer(Fribg.),Vorst. d. Frbg. 
Freimaurer, wurde verbannt 

de GOTTRAUW 

(Frei bürg) 



GOTTRAUW, 

Frans : Pierre Louis du grand 
Conseil de Fribourg 

GOUGELBERG, 

Ulysses, von Moos, Stadtvogt zu 
Meyenfeld undCommissariuszu 
Cleve (Bündten), 1785 

GOURGAS, 

Jean Louis (Geneve) 

(GRAF) 

Bern 

v. GRAFFENRIED, 

Emanuel, Schultheiss der Stadt 
Bern, f 1715 



hK. 49 : 64. In concentrisch abschattirtem Oval das Wappen. 
Darüber im Bogen auf drei Zeilen : „ Aloysi Christoph Joh. 
Bapt Göldlin von Tieffenau, St. Ludwig Ordens, Ritter und 
Obrist Lieutenant" 17.. 

hK. 57:65. Unter Spruchband mit „Joh. Thüring Göldlin von 
Tieffenau 44 das Wappen. 17.. Gr. 

h K. 45 : 64. Unter leerem Spruchband das Wappen. 17.. Gr. 

Bd. 68:37. In verzierter Fassung auf gr Papier in drei Zeilen: 
„Xaver Göldlin von Tieffenau. * 18.. 

Sd. 64:40. Unter gebogenem Namen eine Lampe nebst Büchern, 
Rolle und Lorbeerzweig. 18 . . R. 

h K. Descamps inv., Bacheley sculp. 68:78. In Linienfassung 
über einer mit Blattwerk geschmückten Schrifttafel mit: „Ex 
Li bris D. Gonzenbachii" das Wappen zwischen Waarenballen, 
Anker und Schiffsmast. 17». 

h K. 36. In rundem Kranze der Wappenschild mit Federhut und 
Namensunterschrift. 17.. G. 

h K. 35. In ähnlicher Darstellung mit verändertem Vornamen. 
17.. 

h K. 40 : 55. Aul zopfiger Cartouche der ovale Wappenschild 
mit der Umschrift: „IO. WILHELM GOTHARDVS : CAN : 
ETC:SOLOD. 16.. 

h H. Heine ex. 59:80. In mehrfacher Linienfassung über Tafel 
mit Namen das Wappen : Im r Ovalschilde ein s Pfahl mit r 
Herz und Hausmarke belegt. 1748. G. 

h K. 70 : 96. In Linienfassung unter Band mit nebenstehen- 
dem Namen der grosse geviertete Wappenschild sammt Herz- 
schild mit fünf Helmen besetzt. Am Boden und hinter dem 
Schild mannigfaltiges Kriegswerkzeug. 17«. G. 

h K. L. scu. (Locher). 65 : 79. Auf naturalistischer ornirter Tafel 
aufgehängt der geviertete Wappenschild, flankirt von einem auf 
dem Boden sitzenden Adler. 1) u. 4) gespalten. Rechts ein 
halber deutscher Reichsadler in G ; links getheilt. =}J= und S : 
„Freiburg. u 2) u. 3) fünf Mal G und R gepfählt mit s Quer- 
balken von drei r Herzen belegt. 1777. v D. 

h K. 64:92. Das Wappen, von einem Löwen ilankirt, an einem 
Baume stehend, darunter der Name, hinten ein Fluss. 17«. 

h K. 68 : 92. Auf gestricheltem rechteckigem Grunde mit Band- 
schleifen ein an einem Ringe hängendes Medaillon mit dem ge- 
vierteten Wappen auf Console, mit zwei Helmen besetzt und 
von Bär und Gemse flankirt. Name nebenstehend. 17 •• v Sf. 

h K. P. L. 66 : 94. In Linienfassung auf verzierter Console mit 
Namen das von zwei Schwänen flankirte Wappen. 17-. G m 

h K. 55:54. Unter Spruchband mit: „Crux, Christianorum comes 4 * 
zwischen zwei Palmzweigen auf Cartouche der gekrönte ovale 
Wappenschild mit durchgehendem s Kreuz in B. 17«. Gr, 

h M. 227:372 und 175:319. Das Wappen von Grafenried in 
roher Malerei, oberes Spruchband ohne Devise und unteres mit: 
„Hr. Emanuel von Graffenried, Schultheiss der Stadt Bern, Herr 
zu Valamont und Bellerive. 1710." D St B. 



GRAFENRIED— GRAUBUNDEN. 



95 



989 (v. GRAFENRIED; 

Bern 



990 



991 



992 



993 



994 



995 
996 



997 

998 
999 

1000 

1001 

1002 

1003 

1004 



Derselbe 

(v. GRAFENRIED) 

Sigmund, Landvogt von Erlach, 
f 1789 

(v. GRAFENRIED) 

Hern 

GRANGIER, 

Jac. Philipp, Stadtpfarrer von 
Stäffis (Freiburg), 1743—181/ 

(GRAND) 

Jean Francois Paul, Banquier 



Derselbe 
Derselbe 



GRANDCOUR, 

siehe Labat. 

GRAUBÜNDTEN, 

Cantons-Bibliothek 

Dieselbe 
Dieselbe 

Dieselbe 

GRAUBÜNDEN, 

Bibliothek der Kantonsschule 

Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 



h H. 62 : 90. Das Wappen : Ueber Dreiberg ein brennender Strunk 
von zwei Sternen begleitet auf G. Helmzierde : Brennender 
Strunk. 16.. G. 

h K. 101:102. Dasselbe Wappen grösser und ohne Unterschrift 
und Devise. 17 • • 

h K. 55 : 60. In Linienfassung über Band mit „S : V : G." ein 
schreitender Adler; auf seinem Rücken der Wappenschild von 
Grafenried auf Cartouche. 1/.. 

h K. 68 : 72. Ueber einem Ornament der von einem Löwen flan- 
kirte Wappenschild, mit Fahnen und Waffen besteckt. 17.» 

h K. J. G. fecit. 55 : 77- Ueber Spruchband mit : „EX LIBRIS 
JAC :PHIL1PP1 GRANGIER, E V BJLI, COLLEGIO SACERD: 
STAVIAE 1785." G. 

hK. 52:70. Ueber Spruchband mit: „Grandia molire et fies 
per grandia Grandis 44 das Wappen : In R zwei g Sparren, be- 
legt mit b Pfahl, in dessen Mitte eine Sonne. Tanne als Helm- 
zierde. Unten die Buchstaben: „J . F . P . G. tt 17 . . 

h H. Copie des Vorigen. 

Sd. 49 : 62. In Linienfassung das Wappen mit Tanne und Sonne 
im Schilde. Darüber: „Grandia Molire et fies per Grandia 
Grandis. 44 Unter dem Rande: „J. F. P. G. 44 18.. v D. 



1005 GRAUBÜNDEN, 

Kathol. Kantonsschule in Chur 

1006 Dieselbe 

1007 Dieselbe 

1008 GRAUBÜNDEN, 

Evangelische Kantonsschule 



Bd. 63:40. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„Kantons-Bibliothek Graubünden No — . tt 18.. G. 

Bd. 63:41. Wie das Vorige mit anderem Rahmen. 18.. G. 

Bd. 67:31. In verziertem rechteckigem Rahmen auf zwei Zeilen: 
„Gehört in die Bibliothek des Kant. Graubünden. u 18.. G. 

Bd. 49:23. In Linienfassung auf zwei Zeilen: „Kantons-Biblio- 
thek Graubünden. Chur." 18.. G. 

Bd. 7 1 : 39. In rechteckigem Zickzackrahmen in drei Zeilen : 
„Gehört in die Bibliothek der Kantonsschule.«* 18.. G. 

Bd. 70:38 u. 68:37. In ornirtem Rahmen auf drei Zeilen wie 
oben. 

Bd. 88:34. In schmalem verziertem Rahmen in drei Zeilen wie 
oben. 18 . . G. 

Bd. 67 : 32. In schmalem verziertem Rahmen in drei Zeilen wie 
oben. 18.. v D, 

Bd. 69:32. In gezacktem rechteckigem Rahmen: „Katholische 
Kantonsschule. u 18.. 

Sd. 80:47. In Linienfassung auf einer Zeile: „Katholische Kan- 
tonsschule." 

Sd. 78:47. In vierfacher Linienfassung in verzierter gothischer 
Schrift auf einer Zeile: „Katholische Kantonsschule. 44 18 . . Gr. 

Bd. 74:60. In Linienfassung auf sechs Zeilen: „Evangel. Kan- 
tonsschule. Dem von aus dem Hosangischen 

Legate Schuljahr 18.." (Geschenk-Ex-Libris). 18.. 



96 



GRAUBUNDEN— GRELLET. 



1009 



1010 



1011 



1012 



1013 



1014 



1015 



1016 



1017 



1018 



1019 



1020 



1021 



1022 



1023 



1024 



GRAUBÜNDEN, 

Theolog. Bibliothek 

GRAUBÜNDEN, 

Naturforschende Gesellschaft 

GRAUBÜNDEN, 

Sanitätsrath u. ärztlicher Verein 

GRAUBÜNDEN, 

Geschichtsförschendc Gesellsch. 

GRAUFF, 

Dr., in Biel, später in Bern 

GRAUMEISTER 

Wilhelm, Kaplan in Neuenstadt, 
t 1507 

(v. GREBEL) 

Zürich 



(v. GREBEL) 

Zürich 

(v. GREBEU 

Zürich 

Derselbe 

G(REBEL)., 
H. 

GRELLET, 

Jean, Neuchätel. Redactor, Prä- 
sident der Schweiz, heraldischen 
Gesellschaft 

Derselbe 



Derselbe 



GRELLET, 

Anna, Neuchätel, des Obigen 
Tochter 

GRELLET, 

Pierre, Neuchätel, des Obigen 
Sohn 



Bd. 75 : 40. In verzierter Fassung auf drei Zeilen : „Theol. Biblio- 
thec. Eigenthum der Schüler der Theologie in der Bündner- 
Cantonsschule." 18.. 

Bd. 53:31. In doppelter Linienfassung in drei Zeilen: „Natur- 
forschende Gesellschaft Graubündens. No. u 18.. G. 

Bd. 66:35. In sechs Zeilen ohne Rahmen: „Gehört in die Biblio- 
thek des Sanitätsrathes und des ärztlichen Vereines in Grau- 
bünden. No. u 18.. G. 

Bd. 75 : 32. In rechteckiger Weilenlinie auf vier Zeilen : „Gehört 
der geschichtsforschenden Gesellschaft von Graubünden. a 

Bd. 84 : 46. Auf fünf Zeilen : „E iibris Dr. Grauff . Nro." nebst 
dem griechischen Spruche von Joh. 8, 32. 18.. 

hM. 32:38. Unter der r Jahreszahl 1474 der Wappenschild: 
Auf r Felde ein s Pfahl mit den übereinanderstehenden Buch- 
staben „V. G." belegt. 

h K. 143:238. Das Wappen in ovalem Blattkranze mit Blättern 
in den vier Ecken. In cartouchirtem Schilde der halbe Löwe 
mit Stern belegt. Helmzierde ebenso ziemlich gross. Unter- 
schrift auf Tafel : „Candidus ille Leo, rubeo quid denotat astro 
In clypeo, linguä promptus, et ungue micans ? Candorem mentis, 
Gentis prosperantis ad ausa Rara per armorum , justitiaeq3 
viam." 16.. Z'St. 

h K. 69:89. In rechteckiger Linienfassung das Wappen nach 
links. 16 . . 

h K. 7 1 : 105. Auf rechteckigem Rahmen das nach links gerichtete 
Wappen im Blattkranz mit Bandschleife ohne Schrift darüber. 
16.. Hans v. Greöei, Zürich. 

h K. 57 : 94. Auf schattirtem Boden stehend das Wappen nach 
rechts. Auf dem Schilde sind Marmoradern sichtbar. 17 . . 

h K. 45:61. Das Wappen in zopfig bekränzter Art dargestellt. 
Zur Seite der Helmzierde die Buchstaben „H. G." (1800). Gr. 

h K. James Huguenin. 54 : 92. Auf gothischer Tapete mit Kreu- 
zen zwischen Bändern mit : „Serie** und „N° — " im Vierpass das 
Wappen, umgeben von der Umschrift: „bibliotheque de Jean 
Grellet.'* 1887. 

h Z. Attinger freres sc. 83 : 136. In Linienumfassung das Wappen 
mit zwei Devisen. Oben: „BIBLIOTHEQUE DE*«; unten: 
„JEAN GRELLET** in gothischen Uncialen. 189. 

h Z. E(mil) G(erster). 72 : 99. In reicher Renaissancearchitektur 
die Wappen des Trägers und seiner Gemahlin, hinter beiden 
ein Landsknecht. In den Ecken vier Ahnenwappen. Unterschrift 
auf Cartouche : „EX-LIBRIS Johannis Grellet, NEOCOMENSIS. 

1896." 

d Z. J. G(rellet). 59 : 90. In Linienfassung eine Rose mit Mädchen- 
gesicht in der Mitte. Band mit: „Ce livre apartient ä Anne 
Grellet 1898." 

h Z. J. G(rellet). 52 : 70. In Linienfassung das Wappen nebst 
Rahmenumschrift: „BIBLIOTHEQUE DE PIERRE GRELLET. 

1898.** 



GRELLET— DU GROS. 



97 



1025 



1026 



1027 



1028 



1029 



GRELLET, 

Marc, Sohn von Nr. 1020 

GREMION, 

Petrus Claudius (Freiburg) 

GRENUS 

(Genf) 

GRENUT 

(Genf) 

(GREUTER) 

Winterthur 



1030 



1031 



1032 



1033 



1034 



1035 



1036 



103/ 



1038 



1039 



1040 



1041 



Derselbe 



GREUTER, 

Conrad, in Winterthur 

GREUTER, 

Louis, d'Islicon 

v. GREYERZ, 

Kreisforstinspector (Bern) 

GRISET de Forel, 

Joseph, geb. 1701 in Freiburg, 
f zu Dresden 1786, Commenthur 
des Maltheserordens 

Derselbe 



GRISET de Forel, 

Johann Joseph, des Obigen Neffe, 
1741 — 1820, Freiburg 

Derselbe 



(GROB) 

Zürich 

GROB, 

Heinrich (Zürich) 

GROB, 

Jacobus (Zürich) 

DU GROS, 

J. Vre Pasteur, (Genf) 



h Z. J. G(rellet). 54:74. Unter Namensband der Wappenschild. 
1898. 

Bd. 48 : 30. In dreifacher rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen : 
.,Petrus Claudius GREMION Presbiter." 17-. Rb. 

Bd. 60 : 20. In rechteckigem gestricheltem Rahmen : „Ex libris 
Grenus." 18 . . Di. 

h K. Petitpierre. 65 : 83. Ueber Console mit : „Grenut" der von 
einem Löwen fiankirte ovale Wappenschild, gespalten und be- 
krönt. 17.. Du 

h K. 47 : 58. In Linienfassung in Rothdruck das Wappen : In 
ovalem Schilde über gr Dreiberg auf R ein gr Kleeblattstengel, 
beidseitig einander abgekehrt je * eine Mondsichel mit Stern. 
Helmzierde: Mann mit Kleeblattstengel. 17.. 

h d K. 79:99. In Linienfassung mit verzierten Ecken einereiche 
Rocococartouche mit Jagdwerkzeug behängt. In derselben das 
Wappen wie oben, unten der Tod mit Sichel (Rothdruck). 17 • » 

Sd. 61:36. In rechteckiger Fassung, von s Ornamenten auf ^ 
bordirt, in länglichem Achteck auf drei Zeilen: „Conrad Greuter 
ä Vinterthour.« 18 . . A Ct B. 

Sd. 60 : 36. In Linienfassung im Strahlenoval der Name auf zwei 
Zeilen. 18 . . 

Sd. 59:20. In Zierschrift auf zwei Zeilen nebenstehender Name 
und Titel. 18 . . 

h K. 43 : 66. Auf bekrönter Cartouche ein grosser achteckiger 
Ordensstern, auf demselben der ovale Wappenschild mit s durch- 
gehendem Kreuz im Schildhaupt und aufrechtem Steinbock im 
=}£ Felde darunter. An einer Perlenschnur hängt ein kleiner 
Ordensstern unten auf der Cartouche. 17-. v M. 

hK. 74:95. Aehnlich wie das Vorige, aber statt der Krone ein 
gekrönter Helm mit Schwan nebst Helmdecke. Das Ganze ist 
mit Fahnen und anderem Kriegszeug reich besteckt. 17 . . v Sp. 

h K. 59 : 97- Auf bekränzter gestrichelter ovaler Tafel das Wappen : 
Aufrechter Steinbock in =fp. Darunter in sechs Zeilen : „Joh. 
Joseph Freyherr von Griset zu Forell, Ch. Sachs. Schweitzer- 
Hauptm. : Cammerherr und Obrist." 17». Gr. 

h K. 59 : 89. In Linienfassung von Ornamenten umzogen auf ge- 
stricheltem Grunde dasselbe Wappen, darunter auf ornamentaler 
Cartouche dieselbe Unterschrift wie oben in sechs Zeilen. 17 • • 
Gr. 

h K. 95 : 97. Das Wappen mit birnförmig cartouchirtem Schilde 
nach rechts, getheilt: Oben wachsender Löwe, unten gestürzte 
Mondsichel, einen Stern einschliessend. 17.. Z St. 

h K. II C K F. 42 : 43. Zwischen zwei Palmzweigen und Namens- 
band das Wappen. 16 . . 

h K. W(erdmüller) f. 24 : 29. Das Wappen nach rechts, daneben 
oben: „Jac. Grob." 17.. Btt. 

hK. R. 64:64. Unter Namensband das Wappen: Rose. 17«. 
Rb. 

13 



98 



GROSS— GUGGER. 



1042 



1043 



1044 



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1057 



GROSS, 

Jacques, Genf 



GRUBER, 

Gottlieb, Bern, 1/59—1829 

Derselbe 



GRÜTTER, 

Josephus Antonius 

(GRÜNER) 

Hans Rudolf, Dekan aus Bern, 
1680—1761, Historiker, Heral- 
diker und Genealog 

(GRÜNER) 

Bern 

GRÜNER, 

Joh. Jacob, Advocat in Bern, 
1756—1819 

GROUNER, 

S. E. 

GRÜNER, 

Johann Eman., Papierfabrikant 
in Worblaufen, geb. 1814 

GRYNAEUS, 

Simon, V. D. M. (Pfarrer in Basel. 
1725—1799) 

GÜDER, 

Fred., Kunstmaler in Bern, geb. 
1838 

GUGGER, 

Hans Rudolf (Solothurn) 

GUGGER, 

Franz Philipp, Stiftsprediger u. 
Chorherr in Solothurn, 1723 bis 
1790 (grosser Gelehrter). 

(GUGGER) 

Urs Leonz, Probst des Stiftes 
Schönenwerdt, 1696—1764) 

(GUGGER) 

Franz Joseph, Chorherr in Solo- 
thurn, 1764—1843 

Derselbe 



d Sd. Lith. A. Haas, Genf. 57 : 95. In rechteckiger zierlicher 
moderner Rundfassung : „Ex libris Jacques Grofs" in lateinischer 
Schrift. Unten auf einem Schilde die Devise: „A ma Guise* 
nebst Spruch. 18.. 

h K. (Dunker.) 82 : 65. In ovalem Rahmen oben das Wappen, 
unten Tisch mit Waage und Büchern nebst Gewehr und Säbel 
davor. In der Mitte: „Ex-libris Am. Gruben. " 17«. G. 

h K. D(unker). 58 : 47- Auf einfacher Tafel mit Wappen, im 
obern Rande die Schrift: „Ex libris Am. Gruberi.** Darunter 
zwei Bücher. 17 ■ . Gr. 



K. 46 : 53. In zopfiger Umfassung das Wappen. Oben im Spruch- 
band die Devise: „FORTITER ET SUAVITER." Im untern 
Bande der Name. Das Ganze in Linienfassung. 1/.. 



h K. 60:75. Der schräglinks getheilte Wappenschild mit Rose 
auf Dreiberg nebst zwei Sternen von zopfigen Ornamenten um- 
geben. Darunter: „JEHOVA Requies Gloriosa." 17.. 

h K. 67 : 59. Wie das Vorige, aber ohne Devise in etwas ver- 
änderter Darstellung mit Fratze unter dem Wappenschild und 
verwischtem Druck. 17.. 

hK. D(unker). 62:98. Auf einer Console Justitia mit Waage, 
daneben Wappenschild und Lampe etc; darunter der Name. 
179. E. 

Sd. 74:52. In ornirter Doppellinienfassung in hübschen Buch- 
staben auf vier Zeilen : „De la Bibliotheque de S. E. Grouner." 
18.. 

Bd. 41:18. Ohne Fassung: „IOH. EMU GRÜNER von Worb- 
laufen." 18.. 

hK. Weis sc. 60:91. In Linienfassung eine grosse Rococo- 
cartouche mit ovalem Wappenschild, worin eine Schlange mit 
zwei Vögeln. Oben Spruchband, unten ein Wasserbassin. Unter- 
schrift nebenstehend. 17.. 

hSd. Lith. C. A. Jenni & Co. in Bern. 60:72. JJnter ge- 
bogenem Namensband das Wappen. 1850 circa. 

h K. IH V S. 61 :89. Unter Namensband mit Namen das Wappen: 
Armbrust über Dreiberg nebst Kukuk. 

h K. 64 : 70. Auf Console mit : „Philosophie Virtuti seu de 
Scientiae" der gekrönte Wappenschild auf Cartouche und Palm- 
und Lorbeerzweig. Darüber Spruchband mit : „Franc : Philipp : 
Gugger Canonicus Solodorensis. 1772." 

h K. 51:59. Auf zwei Palmzweigen das Wappen: Auf b Schilde 
über Dreiberg ein Kukuk nebst zwei Rosen. Helmzierde dito 
ohne Rosen. 17 • • 

h K. 49 : 53. In Linienfassung auf bekränzter Cartouche dasselbe 
Wappen. Darüber ein Spruchband mit : „Cantat gloriam dei.* 
17.. 

h K. 49 : 53. Derselbe Druck, doch ist unten noch das Namens- 
band beigefügt: „IOSEPHUS GUGGER CANONIC." 17.. 



GUGGER— HAGENBACH. 



99 



1058 



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1060 



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1063 



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1070 



1071 



1072 



1073 



GUGGER, 

Ernst Louis, Handelsmann in Bern 



GUIGUER, 

Auguste, Genf u. Waadt 

GUINAND, 

Henry, bekleidete i. d. Gemeinde 
Colombier div. offen tl. Aemter 

GUINAND, 

Ulysse (Neuchätel) 

de GUMOENS de Mellet, 

Waadt 

deGUMOENSdeChezeaux, 

Waadt 

de GUMOENS, 

Theodore 

GYMNASIUM, 

zu Lesebibliothek 

HAAG, 

Samuel, Basel 

HAAS, 

Franz Ludwig, aus Biel, geb. 
1808, Procurator 

HACKBRETT, 

I. R., aus Bern, Johann Rudolf, 
1728 Schultheiss in Thun (Ge- 
schlecht ausgestorben) 

HAEFELI, 

Johann Caspar, Zürich 

HAENNI, 

Ursus, aus Solothurn, 1535 bis 
1599, 1573 Probst des Collegiat- 
stiftes Solothurn 

HAFFNER, 

Hans Conrad, von Zürich, Zunft- 
meister, 1628—169/ 

HAFNER, 

Franciscus, von 1639 — 1660 
Staatsschreiber von Solothurn 

(HAGENBACH) 

E. L. I., Basel 



h d Z. E. Gerster del. 96. 68:91. In dicker Linienfassung von 
zwei Rundsäulen mit Sparrengiebel eingerahmt auf grasigem 
Boden das Wappen nach links : Kukuk über Dreiberg von zwei 
Rosen begleitet. Helmzierde ebenso ohne die Rosen. In den 
Zwickeln die Wappenschilde von Solothurn und Bern. 1896. 

Sd. 65:40. Auf vier Zeilen in gothischen Buchstaben: „Biblio- 
theque de Mad me Auguste Guiguer. Serie. No." 18.. Du 

K. 69 : 86. Ueber Rocococonsole mit Namen der ornirte Wappen- 
schild mit Helmzierde (Scorpion) von graciösen englischen De- 
korationen umgeben mit Devise: „Sans venin." 17.- 

H. 63:41. Ueber Wolken ein offenes Buch mit dem Namen: 
„Ulysse Guinand. No — ." 17 • • G. 

h H. 65:91. Der gekrönte, von zwei Greifen flankirte Wappen- 
schild mit Spruchband oben und unten. Unterschrift: „de 
Gumoeus de Mellet." 17 •• 

h Sd. 60 : 79. Der gekrönte, von zwei Greifen flankirte Wappen- 
schild auf Rasen stehend. Unter Spruchband die Unterschrift: 
„de Gumoens de Chezeaux." 18.. 

hSd. 59:82. Ueber Namen und Devise : „Vertu surmonte envie" 
das Wappen mit wachsendem Stier als Helmzierde. 18.. 

Bd. 40 : 20. In rechteckiger Fassung mit Zierecken aut drei 
Zeilen: „In die Lesebibliothek im Gymnasio gehörig. N. ." 17 .. 
R. 

Bd. 60 : 43. In verzierter rechteckiger Fassung auf fünf Zeilen : 
„Aus der Büchersammlung von Samuel Haag in Basel am 
Spahlenberg." 17.. G. 

Sd. 24 : 22. Quadrat aus Perlen auf die Spitze gestellt. Darinnen 
der Name : „HAAS." 18 . . 

hK. 70:75. In doppelter Linienfassung der bekrönte ovale 
Wappenschild auf Cartouche. Auf Spruchband mit: „HUMANI- 
TAS EXCEDIT TITULOS" stehen zwei feiste Greifen, das Wappen 
flankirend, welches auf b Grunde zwei g Schrägbalken auf- 
weist. In der Mitte die Buchstaben: „I. R. H." 16.. 

Bd. 33:16. In Buchdruck auf drei Zeilen: „Ex-Bibliotheca J. 
C. Haefeli." 18.. 

h H. 51:73. Auf Renaissancecartouche auf ovalem Rahmen die 
Umschrift: „HERR VRSVS HAENNI ANNO 1586/« Darinnen 
das Wappen von einem Engel gehalten: Nach links gekehrte 
Mondsichel nebst drei Sternen. 

hK, 59 : 60. Ueber der Jahreszahl 1 674 das Wappen mit Haus- 
marke im Schilde. Im Kreise die Umschrift : „Hans Conrad 
Haffner. Stucky Hauptmann. 4 * (Artillerie.) St. 

hK. 45:64. Unter Namensband mit: „FRANC1SC HAFNER 
STATTSCHREIBER" das gespaltene Wappen mit zwei Flügen 
als Helmzierde. 16.. 

d K. 60 : 93. In Linienfassung im Hintergrunde ein griechischer 
Tempel. Von einer Palme überragt steht in der Mitte eine be- 
kränzte Säule mit den vier Buchstaben „E. L. I. H.", unter 
welchen der Wappenschild : Rechts drei Tannen, links ein hervor- 
brechendes Einhorn. Vorn hantiren drei zierliche Putten an 
einer Sonnenuhr mit Globus. 17 . • (Siehe Abbildung.) 



100 



HALDIMAND— HALLER. 



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HALDIMAND, 

William, 1784 — 1862, Lausanne, 
grosser Wohlthäter, Gründer der 
Blindenanstalt 

HALLER, 

Emanuel, Bruder des Nachfol- 
genden, in Bern, 1702—1779 

HALLER, 

Albrecht, 1708—1777, Berns 
grösster Gelehrter 

Derselbe 
(Derselbe) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 



(Derselbe) 



1089 



(HALLER) 

Gottlieb Emanuel , Albrechts 
Sohn, 1735 — 1786, Landvogt in 
Nyon, gab heraus: Bibliothek 
der Schweizergeschichte 

HALLER'sches Lese- 
cabinet 

(Bern) 

II ALLER, 

S. A., Negotiant, Bern 

HALLER 

(Solothurn) 

Derselbe 



h K. (Englisch.) 42 : 57. Ueber dem Namen das Wappen : Auf 
B ein g Sparren mit Hermelin; oben zwei, unten ein s Sponren- 
rad. 18.. 



d K. (Dunker.) 78 : 94. Auf bekränzter viereckiger Tafel ein 
Rahmen mit : „Ex Libris Em. Hallen" worüber ein offenes Buch, 
eine Fackel und Lampe (Schrift oft ausgeschnitten). 1 7 . . 

d K. (Dunker.) 56 : 54. Ueber : „Ex Libris Alb. Hallen" auf .{p 
Grunde eine bekränzte Tafel mit der Devise : „Non haben sed 
esse." 17.. 

d K. Vase auf Postament mit Landschaft, ohne Wappen, jedoch 
mit Namen. Franks. 

d K. G. D. Heumann fecit 1743. 100:64. In hübschem Renaissance- 
rahmen unter Spruchband mit: „NON TOTA PER1T" eine 
Landschaft mit Fluss. In der Mitte ein Baumstrunk, nebst 
Raupe, Puppe und Schmetterling. 1743. 

d K. 80 : 58. In ornamentalem mit zwei Männerfiguren verziertem 
Rahmen eine Landschaft mit Fluss. In der Mitte ein Baum- 
strunk mit Spinngewebe. Am Boden eine Puppe. Oben die- 
selbe Devise. 17 . • 

dK. 91:63. In Linienfassung : Wald mit Fluss nebst Raupe, 
Puppe und Schmetterling. An einem Stein dieselbe Devise. 
17.. 

dK. Dunker del et fc. 1775. 82:102. In prächtig ornirtem 
Rahmen die gleichen drei Thiergestalten und dieselbe Devise. 

1775. 

d K. J. C. Schrader fec. 105 : 84. In fein ausgeführter bekränzter 
Rococofassung mit zwei weiblichen Figuren unter gleicher Devise 
eine Landschaft mit den drei Thierformen. 17 •• 

dK. B. Roque inv. 101:87- Ganz ähnliche Darstellung mit 
Raupe, und Schmetterling und derselben Devise oben in Car- 
touche. 1 7 • • 

d K. B. Roque fecit. 136: 105. Grosser ornirter bekränzter Rah- 
men mit Devise unten. In demselben ein Landschaft mit vielen 
Bäumen; auf einer Fläche kriecht eine Raupe; darüber ein 
Schmetterling aus der Classe der Geomcter. 1 7 • • 

h K. 60 : 56. Ovaler Wappenschild auf zopfiger Cartouche mit 
Palmzweig zur Rechten : Auf G ein Dreiberg mit Lindenblatt, 
darüber zwei r Sterne. Unten über dem Schild geht ein Spruch- 
band mit: „Dulcis amor Patriae. 44 17 •■ 



Bd. 70:40. In viereckiger Rautenfassung auf zwei Zeilen: „Haller- 
sches Lcse-Cabinet. u 18 . . 



Bd. 50:24. In doppelter Linienfassung auf einer Zeile: „S. A. 
Haller, Negt.* 17.. 

h K. 69:99. In einfachem rechteckigem Rahmen unter dem Spruch- 
band „parta tueri" und über dem Namen „Haller" der grosse 
geviertete Wappenschild. 1 J . . 

h K. 69 : 77. Dasselbe ohne Rahmen. Rb. 



DE HALLWYL— D'HAUTEVILLE. 



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1103 



de HALLWYL, 

C, Lt. Col. (Bern) 

HALTER, 

Jod. Franciscus (Luzern) 

HANDWERKER, 

siehe Bern. 

II ANHART, 

Jacob, V. D. M., 1750—1820, 
Rector in Winterthur 

HANHART, 

Johannes (Zürich), 1748—1786, 
d. gr. Raths u. Umgeldschreiber 

HANTZ, 

Georges, Genf, directeur des 
Mus6es des Arts de*coratifs 



HARTMANN, 

Franciscus Martinus (Luzern) 

HARTMANN, 

Johann Ludwig 

II ARTMANN, 

Jos. Ludvv., 1725—1778, Sekret, 
des Chorherrenstiftes Luzern 

HARTMANN, 

Joh. Michael (Luzern) 

HAUS, 

P. N., Cordelier ä Fribourg 

HAUSER, 

Walther (Zürich) 

(HAUSKNECHT) 

Werner, in St. Gallen 

H AUTERI VE, Cister- 
cienser-Abtei*), 

bei Freiburg 

d'HAUTEVILLE, 

General 



h H. 70 : 83. Ueber dem Namen auf Muschelconsole von zwei 
flügellosen Greifen flankirt, das Wappen mit Ovalschild in sehr 
roher Ausführung. 17.. 

Bd. 63 : 25. In rechteckigem Zierrahmen : „ Jod. Franciscus Halter 
Can. 1745." Est, 



d K. J. R. SB. fec. 62 : 70. Ueber Wolken halten zwei sich die 
Hände reichende Putten einen sich senkenden Blumenkranz. 
Darinnen nebenstehende Inschrift nebst Datum. 1770. G. 

d K. 55 : 55. Waarenballe mit Namen und Datum. Daneben 
Europa, China und Afrika in drei Kindergestalten dargestellt, 
nebst Fass und Schiff im Hintergrund. 1771. 

d K. Georges Hantz inv. et sculp. 42 : 60. Auf rechteckig be- 
kränztem Damast ein aufgehängtes Tuch mit: „Lisez vite le 
Present Livre que Ton vous a presto pour le rendre de mesme." 
Daran an Schleife ein Siegel mit dem Genferwappen und Um- 
schrift: „EX LIBRIS GEORGES HANTZ GENE VE." 1897. 

h K. 66. Im Kreise auf gestricheltem Grunde unter Namensband 
das Wappen: In B über Dreiberg ein g Stern. 17.. 

h K. 55 : 66. Unter Namensband das Wappen. 17». 

h K. 59:69. Untei Band mit Namen : „Joseph Ludwig Hartmann, 
Ca" das Wappen. 17«. 

h H. 50:51. Unter Namensband im Oval das dreitheilige roh 
ausgeführte Wappen mit Flug als Helmzierde. 17«. G. 

Bd. 68 : 23. In Linienfassung auf zwei Zeilen der Name. 1 7 • • 

Bd. 51:38. In verzierter Linienfassung auf zwei Zeilen: „Ex 
Libris Walth. Hauser." 18.. 

d f K. 39 : 57. Unter „O W . HC" das Wappen : Ein Hausüber Drei- 
berg mit Bär als Schildhalter. Helmzierde: Mann mit zwei 
Schlüsseln in der Hand. 186 . 

K. 45:46. Gespaltener ovaler Wappenschild auf Cartouche, um- 
kränzt und mit Inful und Pedum besteckt. Umschrift im Kreise : 
„EX BIBLIOTHECA B . V . M . DE ALTARIPA." 17 . . 

Bd. 62 : 38. In dreifacher Linienfassung mit verzierten Ecken in 
Buchdruck auf drei Zeilen: „Bibliotheque du GeneVal d'Haute- 
ville." 18.. £. 



*) Hauterive (Altaripa, Altenryf), Cisterzienser- 
Abtei, eine Stunde obenher Freiburg an der Saane. 
Wurde 1137 vom Grafen Wilhelm von Gläne gestiftet 
und mit Mönchen aus der Abtei Cherlieu bevölkert. 
Der Stifter trat selbst in das Kloster und f 11. Feb. 
1142 als Laienbruder. Die Kirche wurde 1138 vom 
Bischof von Lausänne geweiht. Von Päbsten und 
Bischöfen, Herzogen und Grafen erhielt das Gottes- 
haus schöne Privilegien und Freiheiten, auch aus- 
gedehnten Besitz. Den 31. März 1848 wurde es nach 
711 jährigem Bestände durch Beschluss des Grossen 



Rathes aufgehoben und ist heute in seinen Räumen 
das kantonale Lehrerseminar untergebracht. Die 
prachtvollen gothischen in Holz geschnitzten Chor- 
stühle der Klosterkirche sind in derselben noch vor- 
handen, ebenso ist der Kreuzgang mit verschiedenen 
Grabdenkmälern aus alter Zeit wohl erhalten. Das 
gräfliche Wappen wurde ins Klosterwappen aufge- 
nommen und figurirt neben dem Cisterzienser Wappen 
auf dem einzigen Ex-Libris des Klosters, dessen Bib- 
liothek nunmehr der Cantonsbibliotkek von Freiburg 
incorporirt ist. 



102 



HEGGI— HEINZELY. 



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HEGGI, 

Maria Sabina (Burgdorf) 

HEGGLIN, 

Beat Caspar, Zug, geb. 17-46, 
seit 1/69 Landschreiber 



HEGNER, 

Johann, 162/— 1695, Lehrer in 
Winterthur, 1658 Pfarrer in 
Ottingen 

Derselbe 



v. HEGNER, 

Zürich 

HEGNER, 

H. Ulrich, Arzt und Oberst- 
richter in Winterthur 



HEGNER, 

Hans Ulrich (Winterthur) 



HEGNER, 

J.V.,V.D.M„ 1728— 1801, Pfar- 
rer in Winterthur u. Seuzach 

Derselbe 



HEIDEGGER, 

Hans Conrad. Zunftmeister in 
Zürich, 1/48-1808 

Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 
HEILMANN, 

G. F. (Biel) 

HEINZELY, 

Ministre, 1743-1818, gest. als 
Diacon in Neuchätel 



Bd. 78:33. Auf r Papier ein rechteckiger ornamentaler Gold- 
rand. Darinnen auf zwei Zeilen: „MARIA SABINA HEGGI 
1720." Burgdorf, St B. 

hdK. Jos. Clausner Tugii f. 63:83. In Linienfassung an ein 
Postament gelehnt unter Krone der ovale bekränzte und car- 
touchirte Wappenschild. Vorn am Boden ein lesender Putte. 
Der Name am Postament, landschaftlicher Hintergrund. 17«. 
Btt. 

h H. 52 : 69. In Einfassungslinien das Wappen. Darüber und 
darunter durch je einen Strich getrennt: „Memorare Domine 
Quae Sit Mea Substantia" und , Joannis Hegneri Hoftstetensis. 44 
16.. W787. 

h K. 48 : 73. Zwischen Schriftbändern mit : „Memorare Domine, 
Quae Sit Mea Substantia" (zwei Zeilen) und „Joannis Hegneri 
Hoffstetensis" (zwei Zeilen) das Wappen. 16.. W788. 

hK. 46 : 60. Das Wappen : In b S umrandeten Schilde das Hau- 
beil eines Metzgers. Helmzierde : Arm mit Haubeil. 1 7 • • 
Nanny von Escker. 

d K. 48 : 73. In Linienfassung ein Krankenbett, vor welchem der 
mit Pelz bekleidete und mit Schlittschuhen versehene Arzt steht, 
welcher den Urin in einem Glase prüft Hinter ihm der Tod, 
dem Arzte eine Brille hinhaltend. Unten auf einer bekränzten 
Tafel : ,,Zu den Büchern H. Ullrich Hegners Doctor* (drei Zeilen. 
17.. W789. 

dK. 65:80. Auf grasigem Boden das Wappen, von Ritter und 
Amazone flankirt. Oben von zwei Engeln gehalten im Kranz 
die Inschrift: „Dulce et decorum est pro patria mori." Unten 
auf Tafel der Name: „Hans Ulrich Hegner. 44 17.. v M. 

dK. Schellenberg (Spiegelschrift). 19:36. Zwischen Pfeiler mit 
dem Namen : J. V. Hegner V D M 1 772** und zwischen Rosen 
steht ein Putte mit Kielfeder. 

d K. Schellenberg fec. 76 : 60. In Linienfassung das Innere eines 
Zimmers mit Pult und Büchern. Neben einer ovalen Tafel mit 
nebenstehendem Namen sitzt ein Putte mit Buch. 17 . . 

h K. 46 : 57. Auf Console mit handschriftlichem Namen : ,.Hans 
Conrad Heidegger 4 das Wappen. Im Schilde eine Frau mit 
zwei gesenkten Pfeilen in den ausgestreckten Händen. Helm- 
zierde ebenso; oben handschriftlich noch 17 — 09. E. 

hK. 72:96. In ovalem Rahmen auf Console mit „PATRICE 44 
der geviertete Wappenschild, worüber Krone, Hut und Schwert. 
Oben: Ex Bibliotheca"; unten: „Heideggeriana." 17«. v Af. 

hK. 46:66. Auf bekränzter Tafel hält im Oval die sitzende 
Minerva über Büchern den gevierteten Wappenschild. Oben : 
„Ex Bibliotheca* 4 ; unten: „Heideggeriana 17«." 

hK. 45 : 72. In bekränztem Rahmen hält Minerva das geviertete 
Wappen. Oben: „Ex Bibliotheca Heideggeriana 1769.* 4 

o K. 30:46. Im Schilde nebenstehender Name. 1800 circa. 

hK. 76:87. In*Linienfassung über Console der bekrönte runde 
Wappenschild auf Cartouche. Darunter auf Band der Name: 
„Heinzely, Ministre. 44 17.. Or* 



HEIZ— HERZOG. 



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HEIZische 

Lesebibiothek in Zürich 

HELMLIN, 

Ludwig, von Luzern, 1596 bis 
1640, 1632 Probst in Bischofs- 
zell 

Derselbe 



(HELMLIN) 

Luzern 

(KENNET) 

Johann Georg, juris utriusque 
Doctor, Delsberg 

HENTSCH, 

Cordoini (Genf) 

(HENZI) 
Bern 



d'IIERALDIQUE, Soctete 
Suisse, 

HERALDISCHES INSTI- 
TUT 

in Neuchätel 

Dasselbe 



HERBORT, 

Ludwig Rudolf, 1707—1851, 
Archivar d. Staatskanzlei Bern 

HERDER, 

Felix, V.D.M., 1 74 1 — 1 8 1 0, Pfar- 
rer a. d. Predigerkirche in Zürich 

HERISAU, 

Bibliothek 

HERMANN, 

R. (Bern) 

v. HERTTENSTEIN, 

Joseph AntonRennward(Luzern) 

v. HERTTENSTEIN, 

Johann Jacob, f 1709 

HERZOG, 

Ignaz. Vitalis (Luzern) 



Bd. 72 : 59. 73 : 60 und 73 : 56. In diverser verzierter rechteckiger 
Fassung : „Heizische Lesebibliothek" nebst neun Zeilen. 1 7 • • 

h K. 77 : 93. In ovaler Fassung mit der Randlegende : „LVDO- 
V1CVS HELMLIN S. SEP. APOST . PROTONOTARIVS CA- 
NONICVS . BERON. RECTOR IN RICKENBACH" unter 
Probsthut der ovale cartouchirte Wappenschild mit Spangen- 
helm. 17.. G. 

h K. 77:93. Dasselbe, doch die Umschrift verändert: „LVDO- 
VICVS HELMIN S. SED > APOST. PROTONOTARIVS PRAE- 
POSITVS EPISCOPEL CANO . BERO. 17 . . 

h K. 73 : 90. In ovalem Rahmen das Wappen : Im Schilde ein 
Spangenhelm nach links. Helmzierde: Flug mit Wappenbild. 
18.. 

h K. 55 : 58. Wappen mit barocker Helmdecke. In damascirtem 
Schilde auf Dreiberg eine Henne. Diese auch als Helmzierde. 
Rechts und links neben derselben: „I. G. H" u. „V. 1. D." 16 . . 

Bd. 70:18. Auf zwei Zeilen in lateinischer Schreibschrift ge- 
druckt: „Bibliotheque de H... Hentsch Cordoini." 18.. Di. 

h K. 54 : 85. In Linienfassung das Wappen : In ovalem Schilde 
zwei verschlungene Hände mit Herz darüber. Auf dem be- 
krönten Helme steht eine Jungfrau mit Herz in der Linken. 
Darüber die Devise : „In silentio et spe." 1 7 • • E. 

h Z. (Bühler.) 48 : 70. In gothischer Einfassung auf Damast- 
grund das von einer Frau flankirte Wappen. Oben: „Socie'te' 
suisse d'HeYaldique." Spruchband unten leer. 1892. 

h Z. 43 : 90. In der Mitte in einem Dreipass ein Uhu mit Ur- 
kunde und Siegel. Darüber: „Institut heraldique" ; darunter: 
„Maurice Tripet & Jules Colin, Directeurs fondateurs, Neu- 
chätel (Suisse). 189. Gr. 

hZ. 81 : 105. In Linienfassung mit verzierten Ecken in der Mitte 
in einem Dreipass ein Uhu mit Schriftrolle und Siegel. Oben: 
„Institut heraldique"; unten: „Neuchätel (Suisse)." 189. Gr. 

h Sd. 56 : 74. Wappen mit Hirsch, der über die Brust gebunden, 
mit nebenstehendem Namen. (Geschlecht ausgestorben.) 18 . . 

dK. (Schellenberg.) 32:27. Unter einem Zweig eine Schriftrolle 
mit: „Zu den Büchern Felix Herders V. D. M." Daneben ein 
Tintenfass. 17-. E. 

h K. 54 : 40. In ovalem Lorbeerrahmen auf drei Zeilen : „Biblio- 
theck in HERISAU." (1823 von der Literarischen Gesellschaft 
gestiftet.) 18 . . 

hK. (Dunkersche Manier.) 58:59. Ueber Tafel mit „R. Her- 
mann" ein ovaler Wappenschild auf bekränzter Rocococartouche. 
17.. BHB. 

hK. 59 : 65. Unter Namensband das Wappen. 17*. 

h K. 54:65. Unter Namensband das Wappen. 17>. 

Bd. 74 : 63. In Linienfassung : „Ignatius Vitalis Herzog Beronen- 
sis, Plebanus in Pfeffikon." 18.. Est. 



104 



HERZOG— HIRZFX. 



1136 



1137 



1138 



1139 



1140 



1141 



1142 



1143 



1144 



1145 



1146 



1147 



1148 



1149 



1150 



1151 



1152 



HERZOG, 

Ignaz Vitalis (Luzern) 

H(ESS) 

H. C, 1630 -1696, Pfarrer in 
Zumikon, Ellsau und Uster 

Derselbe 
(HESS) 



HESS, 

J. Heinrich (Zürich) 

HESSIUS, 

J. Heinricus, 1791 — 1856, Pfar- 
rer in Dättlikon (Zürich) 

HESS, 

Salomon (Pfarrer am St. Peter 
in Zürich), 1763-1837 

v. HETTLINGEN, 

Carl, Schwyz 

HILDBRAND, 

M., Stadtschreiber zu St. Gallen 

Derselbe 
HILLER, 

Heinrich, Kürschner und tüch- 
tiger Staatsmann, 1633 — 1719 

HINCKER, 

Jodocus (Sursee, Luzern) 

HINDELBANK, 

siehe v. Erlach 

(HIRZEL) 

Zürich 

H(IRZEL), 

H. J.. Zürich 

(HIRZEL) 

Zürich 



(HIRZEL) 

Zürich 

HIRZEL, 

Joh. Heinrich (Zürich) 



Bd. 51:25. In rechteckiger Zickzackfassung : „Tgn. Vital Herzog 
Oberieutpriester in Münster." 18.. Est. 

h K. 47:65. In ovalem Blätterkranze mit Schleifen ein Wappen: 
Getheilter Schild mit Lilie. Auf dem Helm zwei Büffelhörner, 
dazwischen ein Mannesrumpf. Neben dem Kleinod: ,,H. C. 11." 
16.. 

hK. 46 : 65. In doppelter Linienfassung dasselbe ohne Buch- 
staben als Variante. 16.. 

h K. G. F. 1752. 114:59. Auf grasigem Boden neben einem 
Baum an einem steinernen Denkmal das Wappen mit allzugrosser 
Helmzierde. 1 752. Z St. 

h K. 53 : 80. Unter Namensband der ovale Wappenschild auf 
ornirter und bekränzter Cartouche unter Krone. 17.- 

Sd. 54 : 80. Unter Namensband auf ornirter und bekrönter Car- 
touche der getheilte ovale Wappenschild. 18.. 

d K. 47 : 83. Auf rechteckiger, fp umrandeter Tafel nebenstehen- 
der Name in lateinischen Uncialen. 17.. Ende. 



dK. 87:66. Tafel mit Fackel, Kranz, Köcher und Panflöte be- 
legt. In leerem Oval handschriftlich : ,.von Hettlingen, Carl, 
Hauptmann, Schwytz." 17 • . Di. 

hK. 53 : 63. In Linienfassung das Wappen, umgeben von einem 
Oval mit der Umschrift : „M. Hildbrand , Stadtschreiber in 
St Gallen." 17.. 

h K. 38 : 46. Oval mit Umschrift : „M. Hildbrand, Stadtschreiber 
in St. Gallen." Darinnen das Wappen. 18.. 

hK. 50 : 60. In ovalem Blattkranze das Wappen : Springendes 
Reh nach links. Darüber auf Spruchband: „16 Heinrich 
Hillkr 66." 1666. 

h H. 40:59. Ueber Band mit „Jodoc Hincker" in zopfig birn- 
förmiger Cartouche das Wappen : Ucber Dreiberg ein Kreuz, 
von zwei Sternen begleitet. 16.. S C B. 



h K. 73:98. In ovalem Blattkranze das Wappen: Hirsch unter 
Zelt nach links gerichtet. 16.. Z St. 

h K. 44:60. In Linienfassung das Wappen nach links. Oben 
links die Buchstaben „H. J. H. u 15.. 

h K. 83:102. Zwischen zwei gebogenen Palmzweigen das ge- 
viertete Wappen : Keller und Meyer von Knonau mit Herz- 
schild Hirzel belegt, darüber drei Helme nebst Zierden und 
Decken. 16 . . Z St. 

hf K. 100: 110. In Linienfassung über Blumenkorb und Füllhorn 
die zwei Figuren der Klugheit und Gerechtigkeit mit Palm- 
zweigen; zwischen ihnen das Wappen nach links. 16.. Z St. 

h H. 108:72. Auf gestricheltem Grunde in cartouchirtem Kreise 
das Wappen nach rechts. Darüber auf Band der Name : „Hr. 
Joh. Heinrich Hirzel Bürger-M'" (1680) v Af. 



HIRZEL-GREBEL— HOFMANN. 



105 



1153 



1154 



1155 



1156 



1157 



1158 



1159 



1160 



1161 



1162 



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1165 
1166 

1167 



1168 



1169 



1170 



(HIRZEL-Grebel) 

Zürich 

(HIRZEL) 

Zürich 

(HIRZEL) 

Zürich 

HIRZEL, 

H., Zürich 

(HIRZEL) 

Zürich 

> 

H1TZ, 

G., in Chur 

HOEGGERUS, 

Sebastianus, Raths- u. Spital- 
schreiber in St. Gallen. 1682 bis 
1734 

HOEPFNER, 

Albrecht, Dr. phil., Apotheker in 
Bern, Schriftsteller, 1759—1813 

HÖPFNERisches Leseinsti- 
tut, 

gegründet 1802, Bern 

Dasselbe 
Dasselbe 
HOFER, 

Josua, J. V. L. (Basel), 1721 bis 
1798, 1781 Präsident der hel- 
vetischen Gesellschaft in Ölten 

Derselbe 
HOFER, 

P. (Bern) 

H(OFER) 

H., Kunstanstalt und Druckerei 
in Zürich 



HOFMANN, 

Joh. Lucas (Basel) 

Derselbe 



HOFMANN, 

Rudolf (Basel) 



hK. (Schellenberg.) 120:88. Auf cartouchirtem Oval mit Ordens- 
kette das geviertete Wappen Hirzel-Grebel von zwei Helmen 
mit Zierden besetzt und von zwei Putten gehalten. 17». v M. 

K. 61 :80. In ovalem Blattkranze das Wappen nach links: Ruhen- 
der Hirsch unter Zelt. 15.. Z St, 

h d K. 74 : 96. In doppelter Linienfassung auf einem Hügel, der 
. mit allerlei Instrumenten belegt, steht der Zürcher Löwe, vor 
ihm das schief gestellte Wappen. 17 . . 

hdK. 50:36. In einer Landschaft ruht unter einem Zelte mit 
Namen: „H. HIRZEL tt ein Hirsch; im Vordergrunde trinkt ein 
anderer aus einer Quelle. 17 • • 

h Sd. 2 1 : 25. In verzierter ovaler Fassung der Wappenschild mit 
federgeschmücktem Helm darüber. 18.. 

Bd. 75 : 37. In verzierter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen : 
„Leih-Bibliothek von G. Hitz in Chur. Nro« 18.. Am, 

h K. 67 : 83. Linienfassung. Zwischen zwei Spruchbändern das 
helmbekrönte W T appen mit Vogel auf Sechsberg in G. Unteres 
Band : „SEBASTIANVS HOEGGERVS . J . U . L . ET s . S . M : C." 

K. (Nach Dunker.) 86:66. Auf bekränzter Tafel mit Büchern 
und Lampe die Inschrift: „Ex libris A. Hoepfner." Davor Leier, 
Tintenfass und Globus. Wie Joh. Freudenberger und Jenzer. 

17.. 

Bd. 44 :22. In dicker Linienfassung in zwei Zeilen : „Höpfnerisches 
Lese- Institut." 18.. 



Bd. 52:21. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen: 
„Höpfnerisches Lese-Institut. tt 17.. 

Bd. 58 : 27. In ähnlicher rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen : 
„Höpfnerisches Lese-Cabinet. Nro. tt 18 . . 

h H. 35 : 43. Das Wappen. In ovaler Fassung in b Schilde ein 
Mann in Pluderhosen, den Morgenstern schulternd. Oben im 
Bogen der Name: „JoSVA HOFER. I. V. L. u (Rohe Arbeit.) 
16.. 

h H. 33:41. Etwas kleiner und viel sorgfältiger ausgeführt. 

Bd. 17:24. In rechteckigem verschlungenem Rahmen auf zwei 
Zeilen: „Ex bibl. P. Hofer. tt Untere Hälfte leer. 18.. 

h f Z. (Dr. Stückelberg fecit.) 55 : 74. In Linienfassung auf Da- 
mast ein Ritter im Mantel, in der Rechten das Schwert, in der 
Linken den Wappenschild haltend, der einen halben Mann, mit 
Morgenstern bewehrt, weist. Darunter: „EX LIBRIS. H. H. u 
1898. 

hK. 72:97- Zwischen zwei Spruchbändern, das eine mit der 
Devise: „DIEV SOIT LOVE!" und das andere mit dem Namen, 
das Wappen: Zwei gekreuzte Pfeile über Dreiberg in B. 17 •• 

hK. 59 : 62. Unter dem bekränzten ornirten Wappenschild heben 
zwei Weiber mit Fischschwänzen einen Vorhang nebst Namens- 
band empor. 1 7 • • 

Bd. 60:25. In rechteckiger Zierfassung auf einer Zeile: „Rodolf 

Hoffmann." 18.. G. 

14 



106 



HOFMEISTER— HORNER. 



1171 



1172 



1173 



1174 



1175 



1176 



1177 



1178 



1179 



1180 



1181 



1182 



1183 



1184 



1185 



(HOFMEISTER) 

Huldreich, Zürich 

(HOFMEISTER) 

Zürich 

HOFMEISTER'sche Lehn- 
bibliothek, 

Zürich 

HOFSTETTER, 

Franz Jacob, bernischer Pfarrer, 
t 1813 

HOGGUER, 

Baron (St. Gallen) 

H OLL ARD, 

F. L., Waadt 

(HOLZHALB) 

Zürich 

Derselbe 



(HOLZHALB) 

Beat, Senator in Zürich, 1638 
bU 1709 



(HOLZHALB) 

Zürich 

(HOLZHALB-Göldli) 

Zürich 

(HOLZHALB) 

Gerold, 1752, handschriftlich 



HOLZMANN-Forrer, 

Adolf und Clara, in Zürich 

HORGEN, 

Lesegesellschaft, ältere 

(HORNER) 

Zürich 



1186 



(HORNER) 

Lud.« Zürich 



h K. 50 : 54. In Linienfassung in Landschaft an einem Baumstrunk 
ein Wappenschild mit Dreiberg und Fisch. Darunter Buch 
und Namensband mit : „H L d. (unleserlich) HFMR.» 1 7 . . 

h H. 100:72. In Wolken halten vier Putten das cartouchirte 
Wappen : Fisch über Dreiberg. 17«. Z St. 

Bd. 58:33. In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen: „Hof- 
meisterische Lehnbibliothek. N°- " 1 7 . . 

Bd. 57:22. In verzierter rechteckiger Fassung auf einer Zeile: 

n F. HoFFSTETTFR." 

Sd. 75:43. Im Linienoval auf einer Zeile der Name: „Le Baron 
d'Hogguer. u 18.. 

K. 64:89. Unter Namensband das von einem Löwen flankirte 
Wappen. Am Boden Kanone und Mörser. (Rohe Arbeit) 17 • • 

hK. 59 : 82. In doppelter Linienfassung über ornirter leerer 
Schrifttafel das Wappen nach links. (Vide untenher.) 16.. 
ZSt. 

h K. 86:109. In Linienfassung das geviertete Wappen von zwei 
Helmen besetzt auf s Grunde. 1) u. 4) Holzhalb getheilt: Oben 
wachsender Mann mit Keule; unten eine Reihe Wecken. 2) u. 
3) getheilt: Oben Stern und stehende Mondsichel; unten fünf 
Mal gespalten. 16.. ZSt. 

hdK. C. M. fecit. 1677. 88:133. In viereckigem Rahmen mit 
Blättern in den Ecken eine runde Umschrift mit: „NfHdEN 
AVAN MEDIVM NAM TENVISSE BEA T." Darinnen eine 
Seelandschaft, hinten die aufgehende Sonne mit „rViiV" ; vorn 
ein Schiff mit Segel; auf der Mitte die Madonna nebst zwei 
Heiligen. Am Kiel vorn: „C M fecit 1677.* Rechts vom Schiff 
ein Pfahl mit der Schrift: „Desperatio"; links eine Grotte mit 
Najaden und Kriegern. Unter dem Ganzen das Wappen Holz- 
halb zwischen zwei Palmzwcigen. Zof St B. 

h K. (Meyer.) 43 : 56. In ovalem bandumwundenem Blattkranz 
das getheilte Wappen: Oben wachsender Mann mit Keule, unten 
einreihig gerautet. 16.. Btt. 

h K. 84:105. Zwischen zwei gebogenen Lorbeerzweigen das ge- 
viertete Wappen von zwei Helmen besetzt. 16.. ZSt. 

hK. 57:85. In Linienfassung der wilde Mann als Schildhalter 
mit Keule nebst Wappenschild am Boden. Darunter hand- 
schriftlich nebenstehender Name und Datum. 1752. 

hdK. Reroff (Korrer) 98. 45 : 7 1. In Linienfassung schwebt über 
dem See eine Harfe. Oben rechts der gespaltene Wappen- 
schild; links die Namen. 1898. 

Bd. 74 : 36. In rechteckiger Mäanderfassung : „Ältere Lesegesell- 
schaft Horgen" nebst drei weitern Zeilen. 18.. 

h K. 58 : 79. Das Wappen : Im linksgeneigten Schilde über Drei- 
berg zwei aufrechte Hirschstangen eine Hausmarke einschliessend. 
Auf dem Stichheini ein breiter Flug mit dem Wappenbild 
16.. G. 

h K. 41: 55. Unter Band mit handschriftlichem Namen : „Ludwig 
Homer" dasselbe Wappen. 17-. 



HORNGASCHER— HUBER. 



107 



1187 



(HORNGASCHER) 

Genf 



1188 



1189 



1190 



1191 



1192 



1193 



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1195 



1196 



1197 



1198 



1199 



1200 



1201 



1202 



1203 



1204 



Derselbe 

de HORNSTE1N, 

Leopoldus Thaddäus, L. B. 
(Pruntrut) 

HORTIN, 

Victor Emanuel, 1/36—1769, 
Hauptmann in Bern 

HORTIN, 

Emanuel und Ludwig (Bern) 

HORY, 

Jean (Neuchätel) 

HOTTINGEN, 

Zürich, Lesezirkel 

(HOTTINGER) 

Joh. Heinrich, Zürich, geb. 1620, 
t 1667 

Derselbe 
(IIOTTINGER) 

Zürich 

HOTZ, 

Franz Joseph, 1785 Stadtarzt 
in Solothurn 

Derselbe 
(HOTZ) 

Basel 



HOWARD de Wengi, 

Samuel 

HUBER, 

Maximilian, Dr. jur., in Zürich 

(HUBER) 

St Gallen 

(HUBER) 
St. Gallen 

(HUBER) 
D. C.} St. Gallen 



Sd. 69: /2. Das Wappen: Auf zfc g gespaltenem Schilde ein 
gekrönter g---#= Storch mit Schlange im Schnabel. Um das 
Ganze windet sich ein schmales Spruchband: „See au de la 
justice de Chateau vieux et confignon." 18 . . Di. 

h Sd. 23 : 22. Ueber dem Spruchband : „amore et fide u das obige 
Wappen, mit einem andern geviertet. 18.. Di. 

h K. 48 : 66. Ueber Spruchband mit nebenstehendem Namen das 
Wappen : Geviertet mit Herzschild und von drei Helmen besetzt. 
17-. G. 

hK. 75:69. Das Wappen im Ovalschilde (in B drei Speerspitzen) 
ohne Helmzierde auf zopfiger Cartouche. Unten auf Band : „V. 
Em. Hortin. " 17 • • 

d K. (Dunker.) 60 : 83. In ovalem bekränztem Rahmen auf fünf 
Zeilen in Buchdruck: „De la Bibliothe'que des FreVes Emanuel 
& Louis HORTIN." 17.. 

Feuchtstempel. 38:46. Ueber Band mit Namen und Datum das 
Wappen: B Lilie auf G. 1603. 

d H. (Alois Balmer del., Orell Füssli sculpsit.) 36 : 60. In doppelter 
Linienfassung : Maske, Bücher und Kleeblatt. Darunter : „LESE- 
ZIRKEL • HOTTINGEN ZÜRICH". (Zwei Zeilen). 1896. 

h K. 63 : 87. Das Wappen gespalten : a) fünf Mal schrägrechts 
getheilt ; b) über Dreiberg ein Kreuz und eine halbe Lilie. Auf 
dem nach vorn gerichtetem Helm eine Lilie als Helmzierde. 
16.. 

h K. 60 : 80. Dasselbe. Doch a) und b) vertauscht. Helm nach 
links gewendet 

h K. (Meyer.) 58:81. Das Wappen nach links mit verziertem 
Ziegelschilde. 16.. Z St. 

Bd. 75:42. In verzierter rechteckiger Fassung: „Ex Libris Fr. 
Jos. Hotz. Hi sunt magistri qui nos instruunt u genau wie bei 
Freudenreich (sechs Zeilen) 17.. 

Bd. 48:8 Auf zwei Zeilen: „Ex Libris Fr. Jos. Hootz Med 
Pract. Solodori. u 17.. Gr. 

h Sd. 77 : 100. Ueber Spruchband mit : „VINCIT VER1TAS U das 
mit zwei Orden behängte Wappen. Schild gross geviertet: 1) u. 
4) b Ring in G; 2) u. 3) g Ring in B. Helmzierde: Basilisk. 
Helmdecke höchst unbeholfen gezeichnet 18.. G. 

h Feuchtstempel. 28 : 32. In doppelter Ovallinie der Wappenschild 
von einem Hut bedeckt. Umschrift: „SAMUEL HOWARD DE 
WENGI. 44 17.. (Rothdruck.) 

h Z. (Balmer, Monogramm.) 74:101. In Linienfassung das Wappen 
nebst: „EX LIBRIS MAXIMILIANI HVBER." 1898. 

h H. 50 : 53. Das Wappen : Hand schrägrechts nebst Stern. Helm- 
zierde : Flug mit Wappenbild. (Roth- und Schwarzdruck.) 17.. 

hK. 69 : 88. Unter leerem Spruchband das Wappen : Hand schräg- 
links nebst Stern. Helmzierde : Flug mit Wappenbild. 17». Am. 

hK. 61:88. Unter Namensband mit der handschriftlichen Be- 
zeichnung „D. C. Huberi" das Wappen mit eisernem Handschuh 
und Stern. Dieses Wappenbild auch an dem als Helmzierde 
verwendeten Fluge. 16.. Gr. 



108 



HUBER— DE JEANNERET. 



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1220 



1221 



HUBER, 

Jac. (St. Gallen) 

Derselbe, 

mit V. D. M. bezeichnet 

HUBER, 

Margret (St. Gallen) 

HUBER u. Ccmp., 

Lesebibliothek, St. Gallen 



HUBERisches Leseinstitut 
HÜBLIN, 

H. 

I lUGUENlN-Dumitand, 

M. F., (Neuchatel) 



HUGUENIN, 

David, Kanzler (Neuchatel) 

HUMBERT, 

Jean, Prof*- (Genf) 

(HUSER) 

Jeronimus (handschriftlich) 

(HUSER) 

Zürich (handschriftlich) 



JALABERT, 

M'- Js. (Genf) 

JANVIER 

(Genf) 

JASPER, 

C. F., Dr. (Bündten) 

IBBETSON, 

L. L. B. (später Neuenburger 
Bürger) 

JEANJAQUET, 

Henri Louis, 1 756 — 1 83 1 Mitgld. 
des grossen Rathcs (Neuchatel) 

(de JEANNERET) 

Samuel, Mathematiker u. Astro- 
nom in Besancon 



hK. 61:69. Unter Namensband mit „Jacobi Hüben 1/92" das 
Wappen mit Handschuh und Stern auf bekränzter Cartouche. 
1792. 

h K. Dasselbe ; etwas blasser, statt 1 792 nun „V. D. M." 



hK. 50 : 60. In ovalem Blattkranz unter Namensband das Wappen 
auf gestricheltem Grunde. (Allianz-Ex-Libris zu Heinrich Hiller.) 
16.. 

d K. R. Schellenberg del. 80 : 85. In überkränztem Oval : „Lese- 
bibliotek von Huber u: Comp. Buchhändler in St. Gallen." 
Am Boden ein Buch mit: „Preifs u nebst Tintenfass und Rosen- 
guirlanden. 1 7 • • 

Bd. 17:22. In rechteckiger Linienfassung: „Huberisches Lese- 
institut. No. a 17.. 

Typ. 33:24. In rechteckiger Fassung das kleine Wappen mit 
Hirsch, daneben: „N<> . . .«* und „H. Hüblin." 18 . . Rb. 

d K. M. Thevenard sculp. 66 : 82. In Linienfassung steht fast 
in der Mitte ein kleiner geflügelter Genius, mit der Rechten 
das Namensband über dem Haupte haltend , die Linke 
an den ovalen Wappenschild gelegt. Rechts im Hintergrund 
Burg und Kirche. 17 •• 

d typ H. 73 : 54. In bekränztem Doppellinienrahmen auf zwei 
Zeilen in lateinischer Schrift: „D. Huguenin, Aelter." 17 •• 

Sd. 51:8 Mit lateinischen Schreibbuchstaben : „Jean Humbert, 
Profr" 18 . . Di. 

h H. 58 : 85. Das Wappen. Im Schilde ein Mühleisen über Drei- 
berg. Stichhelm nach links mit einfachem Flug als Helmzierde. 
Darüber handschriftlich: „Jeronimus Huser 1610.* 16.. B St B. 

h K. J. h. W. 1644. 96: 139. In Linienfassung über ornirter Car- 
touche mit dem handschriftlichen Namen : „Hanfs Jacob Huser 
Anno MDCXC" zwischen zwei gebogenen eigenartigen Blatt- 
und Blumenzweigen das Wappen mit einem gothischen „fl a in 
ovalem Schilde. Helmzierde zwei Büffelhörner. In den Ecken 
Blumen und Fruchtstücke. 1644. Gr. 

h K. 82 : 97. Ueber Console mit Namen der getheilte Wappen- 
schild nebst Helmzierde in ganz vorzüglicher Ausführung in 
Rococo. 17.. Di. 

Bd. 26:17. In Linienfassung auf drei Zeilen: ,Ex libris antide 
Janvier. u 18.. Di. 

Bd. 62 : 40. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Linien : 
„Bibliotheca D' C. F. Jasper. Fol. Lit. No.« 18.. G. 

h K. Englische Manier. 58 : 80. Zu unterst der Name, darüber 
das Spruchband mit Devise : „Nee impetu, nee imperio." Ueber 
demselben das geviertetc Wappen mit Einhornkopf als Helm- 
zierde. 18.. Gr. 

h K. 55:65. Auf Console mit Namen: „Henri L*- Jeanjaquet 
Oncle- der Wappenschild mit Adler, ganz wie de Marval. 17- • 
Gr. 

h K. 65:69. Ueberkränzter ovaler Wappenschild: Auf R zwei 
sich kreuzende g Baumstrünke. Am Boden : Dreieck, Palette, 
Lineal und Cirkel. 1 7 . . Gr. 



DE JEANNERET— IMER. 



109 



1222 



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de JEANNERET, 

l'aing (Neuchätel) 

JEANRENAUD, 

Favaryer (Neuchätel) 

JENNER, 

Abraham, Bern, geb. 1642, Stift- 
schaffner 1682 

JENNER, 

J. A. (Bern) 



V. JENNER, 
Ludwig (Bern) 

(v. JENNER) 



JENNER, 

Carl Samuel, geb. 1760 

Derselbe 
Derselbe 
JENZER, 

David, 1802 Pfarrer in Radel- 
fingen, Canton Bern 

JESUITEN, 

Helvetische 



(JESUITEN-C.llegium) 

Luzern 



JETZLER, 

Christoph , Mathematiker in 
Schaffhausen, 1734—1791 

de ILLENS de Bossey 

(waadtländ. alt. Adelsgeschlecht) 

IMBERT, 

C. LI- 

IMER, 

S., Grand Baillif d'Erguel 
(Neuenstadt) 



hK. 40:77. Ueber Console mit nebenstehendem Namen das- 
selbe Wappen. Helmzierde : Geharnischter Ritter mit Streitaxt, 
wachsend. 1 7 • • v Sp. 

hSd. 26:31. In Linienfassung im Oval der dreieckige Wappen- 
schild, beidseitig die Namen: „Jeanrenaud Favaryer." 18.. 

hK. 89 : 129. Zwischen zwei Spruchbändern, von denen das obere 
den Namen: „Abraham Jenner 41 trägt, der ovale Wappenschild 
mit Farbenangabe auf Cartouche zwischen zwei gebogenen 
Palmzweigen. Zof St B. 

hK. Marq. Wocher. 66:111. Eine Console, an welcher: „Ex- 
libris j. A. Jenneri", darüber in einer bekränzten Cartouche der 
Wappenschild: In R über gestürzter g Mondsichel ein Stern. 
Oben ein Spruchband mit: „Non est mortale quod opto" vor 
einer aufgehenden Sonne, hinter welcher ein Adler erscheint. 
17.« (Copie von Agricola.) 

Bd. 50 : 25. In rechteckiger Fassung von Wellenlinien der Name 
und N° — " (zwei Zeilen), 17-. 

h K. 46 : 59. Ueber beflügeltem Manneskopf der von einem Hut 
bedeckte Wappenschild: In R über gestürzter g Mondsichel ein 
g Stern. 17.. 

hK. 46 : 65. Dieselbe Platte, darunter in Buchdruck : „Ex Libris 
C. S. Jenner/* 17.. 

hK. 46 : 65. Gleiche Platte. „Ex-libris C S Jenner" auf derselben 
nachgravirt. 17». 

Bd. 52:25. In rechteckiger Linienfassung aul drei Zeilen: 
„Charles Samuel, de JENNER de Nydau." 17.. 

d K. L. Lombach. 86 : 66. Ganz wie Joh. Freudenberger ; von 
Dunker gestohlen mit anderer Schrift : „Ex-libris Davidis Jenzeri. 
ndvra öoxißdge, rd xaXdv xarixc" Unten: „De dit L. Lom- 
bach." 17.. G. 

d K. 56:58. In Linienfassung auf Wolkenrund im Strahlenglanze 
über brennendem dornenbekröntem Herz das Monogramm: 
„I I- I S" mit Kreuz darüber. Unten : „Mifs Apost Helvet. Soc. 
JESU." 17. AMG. 

d H. 66 : 72. Die hl. Anna selbdritt auf Thronsessel. Darübei 
rechts und links zwei gleiche ovale Medaillons ; innen : „J H S" 
mit dem Kreuz darüber und den drei Nägeln darunter ; im breiten 
Rande ornamentale Bogen. 

Bd. 83 : 48. In rechteckiger umkränzter Fassung auf vier Zeilen : 
„Ex libris CHRISTOPHORI JETZLER nunc. Biblioth. Civium 
Scaphus." 17.. 

Bd. 49 : 34. In rechteckigem verziertem Rahmen der Name : „De 
Mens de Bossey." 

h K. Maudonnet ft. 53 : 79. In Linienfassung Über Rocococartouche 
mit : „EX MUSAEO C LI- Imbert" das helmzierlose Wappen auf 
Cartouche. 17-. Db. 

h K. 32 : 49. Ueber nebenstehender zweizeiliger Unterschrift von 
Ornamenten umzogen das Wappen : In ovalem Schilde auf Drei- 
berg ein Thurm. 17«. G. 



110 



1MER— VON JUVALT. 



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IMER, 

Jean Francis, Pfarrer in Neuen- 
stadt, 1764-1822 

IMHOF, 

Barnabas, Capuciner in Schwyz 

IMHOFF, 

Hieronymus , Handelsmann in 
Basel, 1835—1891 

IMHOFF, 

Friedrich, dessen Bruder, Han- 
delsmann in Basel, geb. 1845 

IMTHURN, 

Rueger, Bannerherr zu Schaff- 
hausen, 1589 — 1617, und Ursula 
Imthurn geb. Stockar 

IMTHURN, 

Joachim (SchafThausen) 

(IMTHURN-v. Schmid) 

Schaffhausen 



INDERMÜHLE, 

J., Notar (Bern) 

INEICHEN, 

Joseph (Lucern) 

IRMINGER, 

siehe Cartouche. 

(ISELIN) 

Basel 

ISELIN, 

L. K., Dr. (Basel) 

ISELIN, 

Isaac (Basel) 

ISELIN-Ryhiner 

(Basel) 

ISENSCIIMID, 

Friedrich (Bern) 

JUNGO, 

Philipp 



v. JUVALT, 

Wolf, in Ortenstein (Bünden) 



d K. 53:57. In zwei ornamentalen, zopfigen Ranken verschlungen 
der Name : „F. Imer." 17.. 

Bd. 72:20. In rechteckiger Perlfassung auf drei Zeilen: „P. 
Barnabas Imhof a Suitio Ordinis Capuc Prov. Helv. initiatus 
1786 Biblioth. Capucinorum." 

h Sd. 82:104. In Ovalcartouche der ornamentirte Schild mit 
Lilie auf gespaltenem Feld , beiderseits von Genien flankirt. 
Oben unter einem Engel auf Spruchtafel : „Ex libris Hibronymi 
Imhoff." 

h Sd. Dasselbe mit verändertem Namen. 



h H. 165:91. In Linienfassung die Wappen Imthurn und Stockar 
einander zugekehrt, umzogen von einer hübschen Cartouche, 
die oben die Jahreszahl 1593, unten die Buchstaben: „R. I. T. 
V. I. T. G. S." trägt. ScapBiblmin. (Siehe Abbildung Seite 5.) 

hK. 103:120. Unter Band mit „Joachim Imthurn 1613" das 
Wappen auf Cartouche mit Kriegs Werkzeug behängt. Z St. 

h H. 73: 104. In breiter Linienfassung zwischen zwei Pfeilern die 
mit „Gloria" und „PAX" bezeichnet sind und die Jahreszahl 
1615 in sich schliessen, unter zwei Händen die beiden Wappen 
Imthurn und von Schmid, von Mann im Harnisch und einer 
Frau mit Palmzweig flankirt. Imthurm: Löwenkopf mit dito 
Helmzierde, von Schmid (Zürich): Kugel. 

Sd. 66:27. Ohne Fassung. Mit verzierten Buchstaben: „J. 
Indermühle. Notar." 

Bd. 54:13. In rechteckiger Zierfassung auf einer Zeile: »Joseph 
Ineichen." 18 . . 



h K. 68 : 75. Von zwei Greifen flankirt auf Cartouche der be- 
krönte ovale Wappenschild: Auf R drei s Rosen. 17«. Du 

d K. 73 : 73. Unter einem Baum im Grünen eine Wolfin mit zwei 
nackten Knäblein. Darüber: „Bibliothek von D r - L. R. Iselin." 
18.. Di. 

h K. Forsmann sc... Hamburg. 52:65. In ovalem schwarzem 
Rahmen, worin der Name steht, vor einem Löwen der r Wappen- 
schild mit drei Rosen nebst Helm und drei Federn. 18.. G. 

H. 64 : 1 7- In gewellter Linienfassung der Name : „Iselin-Ryhiner." 

18.. 

Sd. 69 : 33. Im Linienoval auf einer Zeile : „Fre"d. Isenschmid." 

18.. 

Sd. 83 : 40. In ornirter Zierfassung in Blaudruck auf drei Zeilen : 
„EX LIBRIS PH1LL1PPI JUNGO N«>" Darüber und darunter 
auf zwei Zeilen die Devise : „Omne tulit punctum, qui miseuit 
utile dulci." 18.. /?. 

Handarbeit des Trägers in Tuschmanier. 72:63. Linienfassung. 
In ornirtem Ring unter Krone der runde Wappenschild auf Car- 
touche mit Flügeln. Darunter im Bogen : Ex libris Wolfii Ju- 
valt de Ortenstein." 1868. 



D'IVERNOIS-SANDOZ— KEISER. 



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d'IVERNOIS-Sandoz, 

Cisar Mathieu. 1771 — 1842, 
Staatsrat in Neuenburg 

d'lVERNOIS, 

Francis, Publicist. Mitglied der 
schweizerischen gemeinnützigen 
Gesellschaft, Genf, f 1841 

Derselbe 



d'lVERNOIS, 

Auguste (Genf) 

(Derselbe) 
K(AESER), 

G. 

KÄSER, 

Otto, Leihbibliothek, Bern 

KÄSLIN, 

Victor, in Stans 



Derselbe 
KALT, 

Typograph in Constanz 



KANTONSSCHULE, 

siehe Graubünden. 

(KAPPELER) 

Basel 



(KAPPELER) 

Moritz Anton, Dr. phil. et med., 
Luzern 

Derselbe 



KEISER, 

Marx Anton Fidel (von Zug), 
geb. 1733 



Derselbe 



Sd. 74 : 40. Im Linienoval auf einer Zeile der Name mit latei- 
nischen Buchstaben: „d'Ivernois-Sandoz." 18.. 

hK. Englisch. 49:68. Ueber Spruchband: „UBI LIBERTAS 
1BI PATRIA" der Wappenschild mit g Sparren, in B eine Mond- 
sichel einschliessend, von zwei Rosen überhöht. Darüber Wulst 
und Mondsichel, darunter der Name : „Sir Francis D'Ivernois.'* 
18.. 

h K. Englisch. Dasselbe. Doch in der Mitte des Wappenschildes 
ein kleiner aufgelegter Schild: Auf Hermelin drei Leoparden. 
18.. Gr. 

hK. Englisch. 19:34. Ueber dem Namen der Wappenschild, 
doch viel kleiner. 18.. Gr. 

hK. 46 : 43. Dasselbe in Linienfassung. 

h d K. 56 : 80. Ueber Muschel mit „G. K." zwischen zwei Palm- 
zweigen das r-g schräg getheilte Wappen mit steigendem Hund 
im obern Felde ohne Helmziede. 17«. 

Bd. 87 : 50. In Linienfassung auf sechs Zeilen : „Leihbibliothek 
von Otto Kaeser etc. Bern." 18.. 

h K. 52 : 70. In rechteckiger Fassung ein cartouchirtes Oval ; 
darinnen unter Probsthut über Dreiberg zwei schräg gestellte 
Kreuze mit Ring. Um das Oval die Umschrift: „VICTOR 
KÄSLIN PROTO. AP. VENER. CAPIT. 4. CANTON SEXT 
ET PAROCH IN STANS. 1662." 

hK. 52:87* Ganz dasselbe, doch darunter nochmals Namen, 
Wappen und Jahreszahl auf kleiner Cartouche in Rechteck. 

h d H. 68: 114. In ornamentalem Rande oben und unten folgende 
Inschrift: „Hunc librum dono dedit Nicolaus Kalt Typographus 
Constantiensis Bibliothecae Capucinorum Constantiae Anno 
salutis humanae 1604." Dazwischen in viereckiger Linien- 
begrenzung das Wappen : Ein auf einem Strom stehender Löwe. 
Capuciner-Bibliothck, Rapfersivyl. 



h K.. 50 : 60. In cartouchirtem Renaissanceoval unter Krone das 
Wappenbild : Eine Kapelle, darüber im Schildhaupt drei Sterne. 
17.. 

hK. 54 : 56. Zwischen zwei gebogenen Palmzweigen unter Proto- 
notarhut das Wappen : Im zfc Schilde eine Lilie, ebenso auf 
dem Fluge über dem bekrönten Helme. 17.. Est. 

h K. 54 : 72. In rechteckigem Rahmen das Wappen in zopfig 
schlechter Cartouche: In B eine s Lilie. 17». Est. 

h K. 64 : 76. Auf Console mit Büchern unter Krone der ovale 
cartouchirte Wappenschild von zwei Adlern flankirt. Unten ein 
Band mit: „Marx Anton Fidel Keiser zum Frauenstein. St Lud- 
wig Ordens Ritter Oberst Richter des königl. Schweizergarde 
Regiments in Frankreich." 17 . . 

h K. 59. Im Kreise der bekrönte Wappenschild von zwei Adlern 
flankirt, unter Band mit : „Haubtm. Marx Antoni Fidel Keyser." 



112 



KELLER-KRIEG VON BELUKON— KESS. 



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(KELLER-Krieg von Belli- 
kon) 

Zürich, Johann Ulrich, 1656 des 
grossen Rathes, f 1658, copu- 
lirt mit Anna Krieg von Bellikon 



(KELLER) 

Zürich 

Derselbe 
Derselbe 
(KELLER [Wolkenkeller]) 

Zürich 



KELLER, 

C. (Zürich) 

(KELLER) 

Ulrich, Luzern 



(KELLER) 

Luzern 



(KELLER) 

Luzern 



KELLER, 

Georg, Obrist-Lieut. (Luzern) 

(KELLER) 

Carl AI. Michel (handschrftl.) 



KELLER, 

Stadtpfarrer in Baden 

Derselbe 
KESS, 

H. Jacob (Zürich) 



h K. 85 : 96. Vor einem Pfeiler in rundem Blattkranze das ge- 
viertete Wappen: 1) u. 4) Steinbock (Keller von Zürich); 2) u. 
3) gespalten, die linke Hälfte sechs Mal schrägrechts getheilt, 
die rechte leer (Krieg von Bellikon). Ueber dem Schild zwei 
Helme, der erste bekrönt mit Steinbockhörnern, der andere mit 
langbehalstem Vogelkopf. Die Renaissancetafel an der Basis 
leer oder auch mit Bleistift : ,,H. Ulr. Keller von Zürich. Anna 
Kriegin von Bellikon 1642.** 16.. v M f Z St B. 

h K. 71 : 82. Das Wappen : Stehender Steinbock. Der bewulstete 
und bekrönte Helm mit zwei Steinbockhörnern als Zierde, nach 
rechts gewendet. 16.. Z St. 

h K. 64 : 89. Ueber leerem Spruchband das Wappen mtt hohem 
Schilde nach rechts. 16.. Btt. 

h H. 48 : 52. Das Wappen nach links in roher Ausführung. Helm 
und Helmzierde nach vorn gerichtet. 1 7 • • Dr. Ganz. 

hH. 70:88. Ueber leerer Tafel das Wappen: Getheilt durch 
Wolkenstrich, oben ein Stern. Helmzierde : Doppelflug mit Stern 
in der Mitte, flankirt von der hl. Barbara und der Hoffnung. 
Unten zwei Putten, der eine mit Vogel, der andere mit Waage 
und Schwert. 16.. G. 

typ d Feuchtstempel. 45:31. In ovaler Linienfassung zwischen 
zwei Zierschnörkeln der Name mit lateinischer Schreibschrift. 
18.. Am. 

h K. 65 : 96. Unter leerem Spruchband das gespaltene Wappen : 
Von Rechts geharnischter Wolkenarm mit aufrechtem Schlüssel 
in der Hand. Helmzierde : Flug mit Wappenbild. Im Spruch- 
bande handschriftlich schwer leserlich: „Nach dem ain Besser 
1 592." Unten ebenso : „Ulrich Keller public Notarius und dieser 
Weil Wappenhaimicher, Amtschreiber der Herrschaft Herderen. 44 
15.. Scap Bibl min. 

h K. I. Noblin In Fecit. 100:124. Das Wappen anonym. In r 
Felde ein mit schrägstehendem Schlüssel belegter g Pfahl : rechts 
in R übereinander drei g Sterne. Helmzierde : Ueber Wulst er- 
hobener Arm mit Schlüssel. 16.. 

h K. J. A. Depierre fecit. 72 : 95. Wappen mit reicher Helm- 
decke: In breitem g Pfahle ein aufrechter -Jft: Schlüssel. 
Als Helmzierde aus Wulst aufragend ein Arm mit Schlüssel. 
Darüber auf einzelnen Blättern, im Spruchband später einge- 
druckt: „A. R. D. I. 1. L. KELLER C & E." 17 . . v M. 

h K. 56 : 66. Unter Namensband das Wappen. 17». Est. 

h K 55 : 56. Das von zwei Helmen besetzte Wappen. Getheilt : 
Oben in G zwei -jf Rechtsschrägbalken ; untere Hälfte gespalten : 
a) Rechts wieder getheilt, oben in R zwei stehende Schlüssel, 
unten in \\l eine g Spitze schräglinks; b) links in G ein stehen- 
der Bär. 17.. Di. 

Bd. 57 : 8. Auf zwei Zeilen : „Hm Stadtpfarrer Keller in Baden. 44 
18.. 

Bd. 32 : 3. In eine Zeile : „Stadt-Pfarrer Keller. 

h K. 38:41. Unter Namensband das roh ausgeführte Wappen. 
17.. G. 



KIENAST— KOPP. 



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KIENAST, 

Hartm. Fried. (Zürich) 

(KILCHBERGER) 

Johann Anton t Pfarrer u. Dekan 
am Münster in Bern, f 1752 

KILCHBERGUER, 

Carl Rudolf, Venner, geb. 1 739 
in Bern 

KIRCHBERGUER. 

Niclaus Anton, Vogt zu Gott- 
stadt (Bern), 1737—1/99 

KLAUSER, 

Caspar (Zürich) 

KNAB, 

Jodocus, Probst des Chorherren- 
Stiftes Luzern, 1753 Bischof von 
Lausanne 

(KOCH) 

Caspar, V. D. M., Bern 



KÖCHLIN, 

Jaques, Basel 

KÖHLI, 

B. (Neuenburg) 

KÖNIG-Böckel, 

Emil, in Bern 

KÖRNER, 

Heinrich, V. D. M„ Professor in 
Zürich, 1755—1822 

KOFLERsche Leih-Biblio- 
thek, 

Luzern 

KOLIN, 

Franz Anton, in Zug, geb. 1723 

Derselbe 



KOLIN, 

Karl Kaspar, in Zug, 1734 bis 
1799 

KOPP, 

Paul Vincenz, Kaplan in Rothen- 
burg, Canton Luzern, f 1848 



Bd. 80:41. In verzierter rechteckiger Fassung der Name: 
„Hartm. Fried. Kienast von Zollikon." 18.. G. 

hK. A. Zingg sculp. 54:75. Unter Spruchband mit Devise: 
„Mens conscia recti, Famae Mendacia ridet" der von einem 
schwebenden Adler gehaltene Wappenschild mit Kirche über 
Dreiberg. 1 7 . . Gr. 

h K. Auf Band mit „C. R. Kilchberguer" über Wolken im Strahlen- 
glanz der bekränzte Wappenschild bekrönt und von einem Adler 
begleitet. 17.. 

Bd. 102:61. In verzierter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen: 
„De la Bibliotheque de N. A. Kirchberguer." Darunter ein Spruch 
aus Cicero de republica. 17.. 

Bd. 67:27. In rechteckigem Perlrahmen : „Caspar Klauser." 18.. 
Am. 

h K. 48 : 55. In ovalem Rahmen die Umschrift : „Jodocus Knab, 
SS. Theol. D. Protonotar Apostol Sedis. Canon. Beron." Da- 
rinnen unter Probsthut der geviertete ovale Wappenschild auf 
Cartouche. 17.. 

hK. J. Heinr. Koch invenit. A. Zingg sc. 58 : 70. Auf Console 
gestellt und an einem dahinter stehenden Baum gelehnt ein 
Wappenschild mit' zopfiger Cartouche: Im b Oval in der Mitte 
eine Krone, durch welche kreuzweise aufwärts zwei Pfeile gehen. 
Rechts landschaftlicher Hintergrund. 17*. 

Bd. 46 : 1 5. In rechteckiger Zierfassung auf einer Linie : „JA- 
QUES KOECHLIN." 18.. G. 



Sd. 81:45. Auf fünf Zeilen in lateinischer Rundschrift: „A 
l'Orphäon. Souvenir de son directeur B. Köhli ä Toccasion de 
la fete du drapeau le 23 Septembre 1866." 

hL. (Wäber, Zürich.) 49:79. In doppelter Linienfassung über 
Stabrahmen mit : „EX • LIBRIS • Emil Kcenig-Bceckel" das Wappen 
in gothischer Fassung. 

dK. I. H. Meyer inv. 87. 50:60. Oval. Landschaft mit In- 
schrift auf Stein : „Bibliothec von I. HEINR. KÖRNER V. D. M." 

1 787. E. 

Sd. 85:47. In verzierter Fassung auf drei Zeilen: „Aus der 
Koflerschen Leih-Bibliothek in Luzern." 18.. 



h K 62. Kreis mit Wappen. Ueberschrift oben auf Band : „Frantz 
Antoni Kolin. Haubtm. und Pannerherr." 17.. 

h K. 61. Dasselbe mit Umschrift: „Haubtm Frantz Antoni Kolin 
Panner und Zeugherr, gewester Landvogt der Landgrafschaft 
Thurgeu." 17.. Du 

h K. 62. Kreis mit Wappen und der Ueberschrift auf Band : 
„Karl Kaspar Kolin zum 2 mahl Aman von Stadt u. Amt. 
Burgerl. Stabfuhrer und Land Vogt der obero freyen Amtern." 

17.. 

Bd. 68 : 35. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen : „Paulus 
Vincentius Kopp Beronesis Capellanus in Rothenburg." 17*. 



15 



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KRAMER— KUNKLER. 



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KRAMER, 

L. (Zürich) 

(KRIEG von Bellikon) 



KRIEG, 

Henricus, ä Bellicon, Zürich 



KRONAUER, 

Jonas, 1 77 1, Zürich 

KRONAUER, 

Joh. (Zürich) 



KRUTTER, 

Josephs Sohn , aus Solothurn, 
1/23 des gr. Raths, 1731 Vogt 
zu Gilgenberg, f 1767 

KRUTTER, 

Ludwig, Pfarrer (Solothurn) 

KÜNIG, 

Georgius, aus Solothurn. 1653 
Cantor. 1667 Chorherr, f 1681 

Derselbe 
KÜNTZLI, 

Joh. Georg, v. Winterthur, Pfar- 
rer in Winterthur, 1655—1726 

(KÜNZLI) 

Winterthur 

KÜNZLI, 
H. 

KUPFER, 

Carl Rodolf, Sprachlehrer in 
Bern, geb. 1803 

KUHN, 

Rud., Stud. phil. (Hern) 



h d K. 72 : 92. Ueber Namensband der bekrönte Wappenschild 
auf Cartouche, welche mit dem Medaillon eines Reformators 
behängt. 17 •• Di. 

h K. 75 : 88. Das geviertete Wappen von drei Helmen besetzt : 
1) u. 4) gespalten, links fünf Mal S und G schräglinks getheilt, 
rechts leer; 2) u. 3) b Querbalken in S. 16.. Z St. 

hfK, 83:107. In rechteckiger Fassung auf Cartouche das ge- 
viertete Wappen mit zwei Helmen von vier Putten flankirt; 
unten auf Tafel der Name; oben die Devise: „TEMPORA 
TEMPORE TEMPERA." 16.. Z St. 

d K. 45 : 44. Auf bekränzter Console mit Namen und Datum 
steht vor einem Buche ein Skelett. 1771* 

d K. Gestochen von Sulzberge r in Winterthur. 72 : 62. Im Oval, 
von Flaschen und Schmelztiegeln umgeben, der Ofen eines Che- 
mikers, neben dem ein zierlicher Putte steht, darunter auf 
Schrifttafel : „Joh. Kronauer." 17.. 

h H. 61 : 70. Auf verzierter Console der bekrönte ovale Wappen- 
schild von zwei Adlern flankirt. Unten die Inschrift in zwei 
Zeilen : , «IOS . WILHE . IGNAT . KRVTTER DES GROSSEN 
RATHS." 17.. Cr. 

Bd. 66 : 38. In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen : „Lu- 
dovicus Knitter, Parochus." 18 . . 

h K. 4/: 70. In Linienfassung im Oval das Wappen mit Dreiberg 
zwei Palmzweigen, Kreuz und Stern nebst zwei Lilien. Am 
cartouchirten Rande die Umschrift : „Georgius KÜNIG, Cantor." 
1662. 

h K. Dasselbe, doch Cantor handschriftlich in „Canonicus" ver- 
wandelt. 1672. 

h K. 54:67. In Linienfassung ein s ovaler Rahmen mit: „JOHAN 
GEORGIVS KVNTZLINVS VITODVRANIVS", der das Wappen 
mit einem Wecken und zwei Sternen in sich schliesst. 16.. 

h K. 70:79. Wappen mit Helmbusch auf Wulst. -Ifa goldberan- 
deter Schild mit g Hufeisen. Oben im Bogen ein leeres Spruch- 
band. 

d K. (Schellenberg.) 50 : 77. Auf bekränzter Tafel auf vier 
Zeilen : „zu den Büchern H. Künzli zum weissen Schwanen." 
Darüber Retorte, Phiolen und Buch. 17«. Rb. 

Sd. 49:13. Ohne Fassung: „Rod . Kupfer." 



(KULLY) 

Joh. Georg, Notar und Regi- 
stratur, 1785 des grossen Raths 
von Solothurn 

(KUNKLER) 

S. (St. Gallen) 



d h K. 57 : 70. Unter einem Baume auf steinerner Console der 
cartouchirte leere Wappenschild mit: ,,Ex-libris Rud Kuhn, stud 
phil." (handschriftlich). Links Fluss, Stadt und Berg. (Koch 
gewendet.) 17«. E. 

h K. 47: 46. Ueber ornirter Console unter Krone der von Greifen 
flankirte ovale Wappenschild: Ueber Dreiberg in B eine Krone 
von drei Degen durchkreuzt und von zwei Sternen begleitet. 
Darunter handschriftlich : „J. G. Kully Registrator." 17.. 

h K. 60 : 74. In Linienfassung unter den Buchstaben „S. K." das 
Wappen : Ein -fr Anker nebst drei Sternen. 17.. 



KySTER— LANDTWING. 



115 



1315 



1316 



1317 



1318 



1319 



1320 



1321 



1322 
1323 



1324 



1325 



KÜSTER, 

J. Caspar, Maler in Winterthur 

de LABASTIE, 

D. C. (Genf) 

LABAT, 

von Genf, Besitzer der Biblio- 
thek des Schlosses Grandcour 
(Waadt) 



LABAT 

(Seigrs. de Grandcourt, Waadt) 

Derselbe 
LACHENAL, 

siehe Chenal. 

LAL1VE d'Eplnay, 

Ludwig, von Freiburg, 1746 bis 
1813 

LANDERON, 

presbytere de (Neuchatel) 



Derselbe 
(LANDTWING) 

in Zug 



(LANDWING) 

Seckelmeister in Zug (hand- 
schriftlich) 

LANTWING, 

Joh. Franz, f l"-»8 



1326 [ LANDWING, 

j Major in Zug 



1327 | LANDTWING, 

Carl Martin, Pfarrer u. Dekan 
in Zug, 1716—1773 



dK. H. D. del. 1807. 60:52. Drei Putten tragen eine Palette 
mit den Namen. 1807. 

h K. 54 : 77' Auf zwei Palmzweigen unter Krone der bekränzte 
Wappenschild. Darunter: „Ex-libris D. C. Labastie." 17 . . Di. 

hK. 117:88. Auf dem Boden steht etwas schief in Rococo- 
cartouche von Helm mit wachsendem Bär nebst Flügeln besetzt 
der gespaltene Wappenschild. Rechtes Feld R mit drei Sternen 
und zwei g Querbalken. Im linken s Felde eine Burg über 
einem Hügel. Beidseitig flankiren Minerva und Mercur. Unter- 
schrift: „Ex-libris Bibliothecae de Grandcour. 44 (Diese Platte 
wurde 1722 für „von Smeth 14 in Livorno gestochen, das Wappen 
aber später in dasjenige von Labat umgearbeitet. Vergl. 
„Smeth 44 . 17.. 

hK. 104:70. Auf grasigem Hügel der runde Wappenschild mit 
Cartouche und reicher Verzierung. Darüber die Krone. Unten : 
„Ex Libris Labat. 44 17-. 

hK. 104:76. Dasselbe ohne die Unterschrift. 



h K. 63 : 80. In viereckigem hübsch ornirtem Empirerahmen auf 
Cartouche der bekrönte eiförmige Wappenschild von Einhörnern 
flankirt. Unten in drei Zeilen: „BiBLioTRquR de MR«LaLive 
d'Epinay LE FILS. 4 - 1700 circa. 

h K. 48 : 69. Oben : „donnl par moi au presbitair du landeron 
1 772/* Unten : „ad — me . Brochaton. 44 Dazwischen der ovale 
bekrönte Wappenschild auf lorbeerumzogener Rocococartouche. 
Derselbe ist geviertet: Das Wappen von Landeron und das- 
jenige des Gebers, des Pfarrers Brochaton. 1779. 

hK. 46 : 59. Dasselbe, ohne die obern zwei Zeilen. 

h K. Clausner sc. 74 : 93. In doppelter Linienfassung über Schrift- 
band mit: „EX BIBLIOTHECA . S . ANDRESBURG 44 auf gra- 
sigem Boden unter Krone der Wappenschild in Rocococartouche 
von einem Hunde flankirt: In B zwei gestürzte g Sparren mit 
Stern darüber. O W. 

h K. 62. In schattirter Kreislinie das Wappen : In B ein gestürzter 
g Sparren mit Stern darüber. Helmzierde: Wachsender Mann, 
in der Rechten ein „L 44 emporhebend. 17«. 

hK 61. In Kreislinie auf ge >tricheltem Grunde das Wappen. 
Darüber auf Spruchband : „Haubtm Johann Frantz Lantwing 
St . Ludwig Ordens Ritter . Regstatthalter gewester Landvogt 
der Graff . Schafft . Sarganfs W . Landhaubtn* der Freyen Ambter. 44 

17.. OW. 

h K. J. Striedbeck fecit. Argent. /0 : 87. In doppelter Linien- 
fassung auf grasigem Boden über Band mit: „Landwing, Major 
du Reg** Suisse de Monnin 44 unter Krone von zwei Windhunden 
flankirt der cartouchirte Wappenschild getheilt: Oben in G ein 
:tfz Windhund, unten ein gestürzter Sparren in B. 17«. O W. 

Bd. 81 :63 u. 66: »30. Zwei Grössen in verschieden ornirter recht- 
eckiger Fassung: „Ex Libris Reverendissimi Domini Caroli 
Martini Landtwing V C T Decani & Parochi Tugii Anno 
MDCCLXX1II. 44 1773. 



116 



LANDTWING— ZUR LAUBEN. 



1328 



1329 



1330 



1331 



1332 



1333 



1334 



1335 



1336 



1337 



1338 



LANDTWING 

geb. Schönbrunn, Maria Agathe, 
in Zug, 1786—1844 

LANG, 

Nicolaus, P. A., Pfarrer u. Dekan 
in Willisau (1689) 



Derselbe 



LANG, 

Franciscus , Apostol. Notar, 
Pfarrer in Escholzmatt, Luzern 

LANG 

(Schaffhausen) 

(LAUB, Laubi) 

Philipp, von Zürich, 1593 Raths- 
herr 

zur LAUBEN»), 

in Zug 

Derselbe 

zur LAUBEN, 

Beatus Caspar, 1644—1706 



Derselbe 



zur LAUBEN, 

Beat Jacob. Antonius, 1660 bis 
1717 



Sd. 78 : 78. In herzförmigem Kranze die zwei grossen lateinischen 
Schreibbuchstaben „L. S." 18 . . 

h K. Hürnliman P. fec et exe. 69 : 90. Das Wappen, bekrönt 
mit Todtenkopf, Stundenglas und Schlange mit Devise: „breves 
sunt dies hominis, sola aeternitas longa.** Darunter: „A. R. D. 
NICOLA VS LANG . S . TH . D NOT . APOST . V.C.W. 
SECRTA . ET PAROCH . IN ETT1SWYL.» 16 . . 

h K. (Ohne Namen.) 69 : 93. Die gleiche Platte, doch mit Probst- 
hut über dem Ganzen und veränderter Unterschrift: „A . R . 
D . NICOLAVS LANG S . TH . D PROTO : APOST : DECA- 
NVS ET PLEPANVS WILLISO VII." 17.. 

h K. 45 : 68. Unter Spruchband mit : „A . R . D . FRANC : LANG : 
NOTH : AP . SEXT . PAR IN ESCHOLTZMAT" das roh aus- 
geführte Wappen. 1 7 • • 

h K. 52 : 81. In Linienfassung über leerem Spruchband das Wappen 
in einem Blattkranze mit den vier Buchstaben: „LA . NG." 
16.. 

h K. 70 : 103. In Linienfassung über gerautetem Boden das Wappen : 
Ueber Dreiberg ein Lindenblatt. Helmzierde nach links : Wach- 
sender Mann, in den ausgestreckten Händen je ein Lindenblatt 
haltend. Daneben die Buchstaben: „P . H . L." 15 . . ZSt. 



Bd. 80 : 79. In grosser lateinischer Unzialschrift auf sechs Zeilen : 
„EX . BIBLIOTECA . L . B DE THVRN ET GESTELENBVRG 
COGNOMINATORVM ZVR LAVBEN.' 17.. A Ct B. 

Bd. 39 : 38. Die gleiche Legende mit wenigen Minuskeln unter- 
mischt in sieben Zeilen. 17.« 

h K. 76:81. Auf gestricheltem Grunde in ovalem bebändertem 
Kranze unter Krone der geviertete Wappenschild mit Heraschild. 
Darüber schwebend die zwei Helme mit ihren Zierden. Auf 
Band, das die obere Hälfte des Kranzes bedeckt : „Beat Caspar 
Zurlauben, Baron von Thurn und Gestelenburg, Herr zu Nefslen- 
bach, Hembrunn S. Anglikhon, Ihro Aller Christlichisten König- 
lichen Majestät zu Franckreich St Michaelis Ordens Ritter der 
Zeit Landtshauptmann in Freien Ambteren und Amman in 
Zug.-' 16.. Gr. 

h K. 72 : 78. Auf gestricheltem Grunde das in einem ovalem Blatt- 
kranze befindliche, von zwei Löwen gehaltene Wappen unter 
einem Bande mit : „Beat Caspar zur Lauben von Gesteleburg. 
Herr zu Nesslenburg, Hembrunn & Anglickhan, Ritter, Landis- 
Haubtman der freven Aembteren Ammann*' (zwei Zeilen). Unter 
der Darstellung in fünf Zeilen : „Ex bibliotheca ülustrissimi 
Domini Equitis Beati Caspari Zurlauben de Gestellenburg, Land- 
ammani Tugiensis." 17«. Gr. 

h H. 76 : 80. Auf gestricheltem Grunde über Palmzweigen in 
ovalem Blattkranze das geviertete Wappen, bekrönt und von 
zwei Helmen besetzt und zwei Löwen flankirt. Darüber auf 
halbrundem Bande in zwei Zeilen : „Beat Jacob. A. zur Lauben 
Baron von Thurn und Gestelcnburg, Preses der Erzbruoderschaft 
des h. Scapulirs und Bencficciat." 16.. G. 



*) Zur Lauben. Altes nun ausgestorbenes Zuger- Familienbibliothek befindet sich jetzt in der Cantons- 
geschlecht, ursprünglich aus dem Wallis stammend, bibliothek Aarau. 
viele und berühmte Männer aufweisend. Die grosse 



ZUR LAUBEN— LAUSANNE, BISTHUM. 



117 



1339 



1340 



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1348 



1349 



zur LAUBEN, 

Beat Jacob. Antonius, 1660 bis 
1717 

zur LAUBEN, 

Beatus Fidelis Anton, General- 
lieutenant, 1/20—1799 



Derselbe 



Derselbe 
Derselbe 
Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



v. LAUFFEN, 

Franz Leodegar, von Luzern, 
1779 Chorherrin Münster, fl810 

Derselbe 

LAUSANNE, Bisthum*), 

Knab, J., Bischof, s. Nr. 1288. 

LAUSANNE, Bisthum, 

Düding, Claude Anton, von Riaz 
bei Bulle, Bischof, geb. 1668, 
erwählt 1/16, f 1745 



Bd. 58:27. In Buchdruck auf mehreren Zeilen: „Ich gehöre 
Under die Bücher Herrn Ritter und Amman Beat Jacob zur 
Louben von Gestellenburg, Herr zu Hembrun und Anglickon etc." 



1 



h K. 73:79. Gekrönter Wappenschild, geviertet und mit Herz- 
schild von zwei Löwen flankirt, die Krone mit zwei Helmen 
nebst Zierden und Decken besetzt. Oben über im Halbkreis 
ein Spruchband mit zwei Zeilen: „Beatus Fidelis zur* Lauben 
L. Baro de Thurn et Gestelenburg, Tribunus Militum et Cen- 
surio Praetorianae Helvetior. Cohortis Regia Christianissimi." 
17.. vM. 

Bd. 70 : 85. Lateinische Legende auf neun Zeilen : „EX . BIBLIO- 
THECA . BEATI FIDELIS ANTONÜ ZUR LAUBEN, LIBERI. 
BARONIS DE THURN ET GESTELENBURG, in REGIS CHRI- 
STIANISS . EXERC1TIBUS CASTRORUM MARESCHALLI & 
c & c. u 17.. 

Bd. 52 : 72. Die gleiche Schrift auf elf Zeilen. 

Bd. 4 1 : 59. Dasselbe, nur kleiner. 

Bd. 62 : 49 Auf acht Zeilen : „Sum ex Libris BEATI FIDELIS 
ZURLAUBEN L. B . De Thurn & Gestellenburg Vice Legati 
Imperatoriae Turmae in "Praetoriana Helvet . Cohorte Regis 
Christianiss. 1740. 4 * Rb. 

h K. Clausner sc. Zug. 69 : 85. Der gekrönte, von einem Ordens- 
band umgebene runde Wappenschild, unter welchem ein Band 
mit der dreizeiligen Aufschrift: „Beatus Fidelis . Lib . Baro . 
Zur-Lauben De Thurn etc. MDCCLXXXVII." 1787. 

h K Sc. Casp. Brupacher. 70 : 86. Fast wie das Vorige, in 
Zeichnung wenig verschieden, aber doch anderer Stich anderer 
Hand mit der Jahreszahl: „MDCCLXXXI." 1781. Gr. 

h K. 63. Unter Namensband mit: „Franz Leodegari von Lauffen" 
in abschattirtem Linienkreise das Wappen. 17.. 

hK. 48:62. In abschattirtem Linienoval unter dem Namen: 
„Joh. Franc Leodegari von Lauffen" das Wappen. 17«. 



hK. 67:74. In Linienfassung unter Bischofshut der geviertete 
Wappenschild auf Ordensstern, darüber der infulirte Engelskopf 
nebst Stab und Schwert. 1) u. 4) zwei Becher nebeneinander. 
2) u. 3) in r Schildhaupt ein s durchgehendes Kreuz, darunter 
in S drei bestengelte Rosen. 1 7 • • P» Fleury* 



*) Lausanne Bisthum (Episcopatus Lausannensis, 
S. Maria), zuerst unter dem Erzbisthum Lyon, jetzt 
unmittelbar unter Rom stehend. Die Bischöfe resi- 
dirten zuerst in Aventicum (Avenches), seit dem Ende 
des XVI. Jahrhunderts in Lausanne, jetzt in Freiburg. 
Seit 1270 Fürsten des hl. römischen Reiches, wurden 
sie früher vom Domkapitel, später vom Papst selbst 
gewählt. Ehemals besassen sie eine grosse weltliche 
Gerichtsbarkeit und viele Besitzungen mit Ungeheuern 
Einkünften. Nächst Constanz war Lausanne die grösste 
und wichtigste Diöcese; umfasste die Burgundischen 



Lande von der Aubonne bis zum Eaufroide und vom 
welschen Jura bis über Solothurn, dann Aare auf- 
wärts bis zur Grimsel. Vor der Reformation waren 
es 311 Pfarreien mit neun Dekanaten. Seit der Er- 
oberung der Waadt blieb die Diöcese besonders auf 
den Canton Freiburg beschränkt. Seit 1663 Bischofs- 
sitz bleibend in Freiburg. Jetzt umfasst das Bisthum 
die katholischen Bevölkerungen der Cantone: Frei- 
burg, Waadt, Neuenburg, Bern und Genf mit 155 
Pfarreien und 18 Dekanaten (Helvetia sacra v. v. 
Mülinen.) 



118 



LAUSANNE. BISTHUM— LA VATER. 



1350 



1351 



1352 



1353 



LAUSANNE, Bisthum, 

de Boccard, Jos. Hubert, Bischof, 
siehe Nr. 239. 

LAUSANNE, Bisthum, 

(v. Montenach, Jos. Nicol., von 
Freiburg, Bischof)» geb. 1/09, 
erwählt 1/58, f 1/82 

LAUSANNE, Bisthum, 

v.Lenzbourg, Bernard Emanuel, 
von Freiburg, Bischof, geboren 
1723, erwählt 1/82, f 1/95 



1354 



Derselbe 

LAUSANNE, Bisthum, 

d'Odet, Jean Baptiste, Bischof, 
siehe Odet. 

LAUSANNE, Bisthum, 

Mermillod Caspar, Bischof 



Derselbe 



h K. 6/ : 54. Unter Bischofshut, von Stab und Inful, Flug und 
Palmzweig überdeckt, der geviertete Wappenschild: 1) u. 4) s 
g gespalten mit je einem bedeckten Becher (Lausanne); 2) u. 3) 
B und R gespalten mit g Rand (Familienwappen). 17.. Est. 

h H. 56 : 5/ u. 69 : 78. In roher Ausführung unter vierquastigem 
Hut von zwei Löwen flankirt auf Console der geviertete ovale 
Wappenschild mit dem Herzschild von Altaripa mit lnful, Stab 
und Schwert besteckt und bekrönt. 1) u. 4) Mondsichel nebst 
Pfeil aufwärts. 2) u. 3) zwei Becher in S und R (gespalten) 
nebeneinander. 17.« v M. 

h H. 46:37. Dasselbe kleiner, ohne Herzschild und Console auf 
dem Boden stehend. 17.. v M. 



1355 



1356 



1357 



1358 



1359 



1360 



1361 



LAUTERBURG, 

in Bern (Ingenieur) 

(LAVATER) 

Zürich 



(LAVATER) 

Johann Rudolf, Zürich, Land- 
vogt von Andelfingen, f 1784 

(LAVATER) 

Zürich 

Derselbe 



h Sd. 55 : 77* Unter Protonotarhut das von zwei Löwen be- 
schirmte Wappen. Oben: „BIBLIOTHECA CASPAR MER- 
MILLOD*'; unten: „EP1SC FR1BVRGENSIS LAVS ET GE- 
BENNENS" (in zwei Zeilen). 

h Sd. 77 : 88. Oben : „BIBLIOTECA R. R. D. D. CASPAR MER- 
MILLOD" ; unten : „Episc. HEBRON VIC . APOST . GEBEN- 
NENS. U Dazwischen über Band über Protonotarhut der Wappen- 
schild mit Kreuz darüber. 

Bd. 28:17* Im Oval mit gezacktem Rande auf Silbergrund 
stempelartig auf vier Zeilen : „Lauterburg, Ingenieur in Bern.** 
18.. E. 

h K. 67 : 77- In ovalem Blattkranze mit Schleife das Wappen : 
Fünfmal schrägrechts s und g getheilt. Auf dem Helmwulst 
sechs Federn. 16 . . S C B. 

h K. 47:68. Dasselbe Wappen nach rechts. 17.» 



LAVATER, 

Diethelm, Med. Dr., 1743 — 1826 

LAVATER, 

Diethelm, Med. Dr., 1781 — 1846, 
Sohn des Obigen 



1362 



LAVATER, 

Joh. Caspar, Pfarrer, 1741-1801 



h K. 43 : 55. Dasselbe Wappen, ebenfalls nach rechts gerichtet. 
16.. ZSt. 

h K. 24 : 38. In Linienfassung der Wappenschild mit drei rechten 
Schrägbalken über Rasen an einem Baumstrunk gelehnt. 1 7 • • 
Dr. Ganz. 

h K. Schellenberg fec. (Spiegelschrift). 56 : 70. Ueber Schrift- 
tafel mit Namen ein Rundbogen, darin sitzend in antiker Ge- 
wandung eine Hygicia mit Schlangenstab. 17 •• G. 

hK. J. R. Schellenberg fec. (Spiegelschrift). 72:61. Ueber Band 
mit Namen zwei Tafeln aufeinander. Auf der quadratischen 
vordem sitzt an einem Ofen gelehnt in antiker Gewandung ein 
Aesculap mit Retorte und Schlangenstab; zu seinen Füssen ein 
Drache. 1 7 • • 

d K. J. R. Schellenberg fec. 57:70. Ueber Band mit Namen 
zwei Putten, der eine bücherwägend, der andere mit Feder vor 
einem offenen Buch mit den grossen griechischen Buchstaben : 

m M. TA. iurn.* 17.. G. 



LAVATER— DE L1GERTZ. 



119 



1363 



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1370 



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1373 



1374 



1375 



1376 



1377 



Derselbe wie Nr. 1362 



Derselbe 



(LEEMANN) 

Heinrich, aus Zürich, Pfarrer in 
Dussnang und Kilchberg, 1745 
bis 1830 

LEEMANN, 

Julius Rud., Zürich, 1812—1865 

LEFORT, 

siehe Fort. 

LEGARE, 

Pierre (Genf) 

Derselbe 
LEGENDO 

(unbekannt) 

LEO, 

Bernh. Jos., in Emmen, Luzern 

L'EPINASSE, 

siehe Epinasse. 

(v. LERBER) 

Bern 

LE RECHE, 

aus Ballaigue (Waadt), viele 
Geistliche 

LE ROYER, 

E. H. (Genf) 

LEU, 

siehe Low. 

LEVADE, 

Louis, Dr. med., in Vevey, Can- 
ton Waadt, 1748—1839 

Derselbe 
Derselbe 
L'HARDY, 

J n » Hy. (von Auvernier, Neu- 
chätel) 



1378 I v. LIGERZ, 



d K. 48 : 86. Auf bekränzter Tafel mit gestricheltem Rande auf 
drei Zeilen: „Johann Caspar Lavaters Bibiliothec." 17.. 

d IC (Schellenberg.) 43 : 40. Säulencapitäl mit geflügeltem Engels- 
kopt. Auf dem Deckel : „J. R L. V. D M. tt Darauf eine Schrift- 
rolle, offene Bibel und Leier. 17.. 

h K. 56:51. Das Wappen mit den Buchstaben „H tt und „L 14 
darüber. Schild geviertet: 1) u. 4) drei seil, vier r Rechts- 
schrägbalken in S; 2) u. 3) in B über Dreiberg ein Milchmass. 
17.. 

h K. B 38 : 38. Unter schräggestelltem Namen das geviertete 
Wappen. 18.. 



h K. 65 : 70. In verziertem rechteckigem Rahmen unter schmalem 
Namensband das Wappen. Gevierteter ovaler Schild auf Rococo- 
cartouche. 17 . • Gr. 

h K. 65 : 75. Dieselbe Zeichnung wenig verändert, doch ist das 
Band mit dem Namen wesentlich grösser. 17.. Gr. 

d K. 55 : 58. Biene in Ueberlebensgrösse auf einer Apfelblüthe. 
Darunter: „Legendo." 16.. 

h K. 49 : 63. Unter Band mit : „ ßernardus : Josephus : Leo : Paro- 
chus : In : Emen tt in Linienoval das Wappen. 17 . . 



Messing. 25 : 30. In doppeltem Linienoval der Wappenschild mit 
wachsendem Löwen darüber. Schild mit Vogel im Schrägbalken 
nebst zwei Lindenblättern. 17.. 

h K. 55 : 57* Ueber : „ex libris Lk Reche" das helmzierlose 
Wappen in Linienfassung. Gr. 

h Sd. 40 : 34. Das Wappen. Daneben und darunter auf drei 
Zeilen: „Ex libris E.hLe Rover. 14 18.. Di. 



1379 de LIGERTZ, 

I Chorherr von Basel 



d K. 70 : 54. In ovalem Doppelkranze auf zwei Linien : „Ex 
Museo Doct r - Levade." 17-. Di. 

d K. F. A. L. Du Moulin f. 93 : 67. In reichem blumigem Kranze 
auf zwei Zeilen: „LEVADE Doct'- Medec. u 17-. Rb. 

dK. Wexelberg fec. 77:51. „Ex Museo Doct*. Levade* auf 
zwei Zeilen in rechteckigem bekränztem Rahmen. 17.. Di. 

h K. 53 : 53. Neptun auf Muschel mit gesenktem Dreizack in der 
Linken ; hält seine Rechte über den bekränzten ovalen Wappen- 
schild. Unten „In Hy. L'hardy." 17«. Gr. 

! h K. PL. 29. Kreisförmig. In zopfiger Cartouche das Wappen- 
I bild: In S auf drei r Bergen drei gr aufrechte Kleeblätter. 
| 17.. LW. 

d K. 48 : 39. In ovalem bekränztem Rahmen : „De Ligertz, Cha- 
1 noine de Bale." 1 7 • • G. 



120 



L1GORIANER— LOW. 



1380 



1381 



1382 



1384 



1385 



1386 



1387 



1388 



1389 



1390 



1391 



1392 



LIGORIANER, 

siehe Redemptoris congregatio. 

LILIENBERG, 

Baron von 



(LOCHER) 

Zürich 

LOCHER, 

Dietrich (Pfarrer in Mettmen- 
stetten, Zürich), 1730—1/82 



1383 ! (LOCHMANN) 



Zürich 

Derselbe 
Derselbe 
LOCLE, 

Bibliotheque du College 

LOW, 

Daniel, in Nidwaiden, Landvogt 
zu Bellenz, f 1684 

Derselbe 



LOVW, 

H. Beat Rudolf, 1624—1667, 
Hans Rudolfs, 1656 Stadthaupt- 
mann in Zürich 



(LOW) 



Derselbe 
LOW, 

J., Zürich, Bürgermeister, 1689 
bis 1768 



h H. 59:106. Bekrönter quadratischer Wappenschild über Lor- 
beer- und Palmzweig auf der Spitze stehend, darunter in Buch- 
druck : „D. D. ANTONIUS B . G . Liber Baro a Monte Lilio- 
rum, Castro Alto & Haiden & pro sua Caesarea Majestatc 
Cons. Regens Superioris Austriae Provinciarum, olimq; Auditor 
Generalis Nunciaturarum Apostolic rum Heluet & Venetae, nee 
non in Helvetia Visitator Apostolicus. Venetijs autem Prima- 
rius S. Inquisitionis Officij Consultor. 1679." Gr. 

h K. 58 : 79. In Linienfassung unter leerem Bande das Wappen 
nach rechts mit drei s Kugeln auf rechtem g Schrägbalken. 
Helmzierde: Wachsender Mann mit Gabel. 16.. ZSt. 

h K. CK F. 43 : 44. Gleiche Hand und Zeichnung wie Heinrich 
Grob. Zwischen Palmzweigen und Spruchband mit Namen das 
Wappen: g Schrägbalken auf S mit drei Ringen belegt 17.. 
G. 

h K. (Meyer.) Das Wappen nach links mit schrägrechter Hirsch- 
stange im Schilde. Helmzierde: Klug mit Wappenbild. 16.. 
ZSt. 

h K. 64 : 88. Zwischen zwei gebogenen Lorbeerzweigen dasselbe 
Wappen nach rechts. 16.. ZSt. 

h K. 75 : 94. In ovalem Blattkranze das Wappen nach rechts. 
16.. ZSt. 

d H. (Zeichner unleserlich.) 50 : 67. In Linienfassung Kirche und 
Wappen nebst Umschrift : „Bibliotheque du College du Locle." 
1897. 

h d K. F C H O F. 82 : 98. In Linienfassung unter Namensband 
mit: „Herr Daniel Low. Ritter — Fraw Anna Rysin sim Ge- 
machel 4 ' an steinernem Denkmal in rundem Blattkranze das ge- 
viertete Wappen. 1661. ZSt. 

h K. 36 : 44. In Linienoval auf gestricheltem Grunde der car- 
touchirte Wappenschild. Spruchband oben : „NEC TIMIDE, 
NEC TEMERE-' ; Spruchband unten : „DANIEL LOW. EqVES 
AVRATUS. 1661." Am. 

h K. I. Schwyzer fecit. 72:93. In rechteckiger Linienfassung mit 
gestrichelten Ecken und der Jahreszahl „1655" eine ovale Um- 
schrift: „H. BEAT RVDOLF LÖVW M. VND FR. SVSANNA 
^SCHERIN SYN EHEMAHEL.«* Darinnen das Wappen mit 
geviertetem Ovalschild auf Cartouche von zwei Helmen besetzt, 
mit Löwe und Luchs als Kleinod. E. 

h K. 27:45. Das Wappen: Löwe aufrecht. Helmzierde dito 
wachsend. Helmtüchli geöffnet, an den Zipfeln gebunden. 16 . . 
ZSt. 

K. 57:67- In ovalem Lorbeerkranze das Wappen: Löwe auf- 
recht. 16 . . Z St. 

h K. 30 : 44. Unter : „Ex libr. J. Leonis" das Wappen mit aus- 
gespanntem Hclmtüchlein nach rechts. 16.. Am. 



LOW— LUTHARDT. 



121 



1393 



1394 



1395 



1396 



1397 



1398 



1399 



1400 



1401 



1402 



1403 



1404 



1405 



LOW, 

Johann Jacob, Bürgermeister in 
Zürich, geb. 1689, f 1/68 

(LOHNER) 

Carl Fried. Ludwig, von Thun, 
Historiker, 1786—1863 

LOMBACH, 

Franz Ludwig, Bern, geb. 1764, 
1821 des kleinen Rathes 

Derselbe 



LOMBACH, 

Major 

LOMBACH, 

Franz Emanuel, geb. 1810, 1847 
Cantonskriegskommissär (Bern) 

(de LOYS) 

Charles Guillaume , Professor 
der Rechte und Historiker in 
Lausanne. 1695 — 1/54 

de LOYS, 

Jean Louis (VVaadt) 



de LOYS de Chandieu 

(Waadt) 

LÜSCHER, 

Carl (Basel) 

(LÜTHARD) 

Samuel Friedrich , von Bern, 
1767—1823, Dr. jur., tüchtiger 
Staatsmann 

LÜTHARD, 

Friedrich, Fürsprecher in Bern, 
1821 — 1894 

LUTHARDT 

(Bern) 



h d K. I. R. Holzhalb delin. et sculps. 123:80. Auf Wolken der 
bekrönte zopfig cartouchirte Wappenschild (Löwe aufrecht) von 
einer Minerva und einem Putten mit Kranzgewinde flankirt. 
Am Boden Bücher, Spiegel, Mercurstab und Globus. 1 7 • • Z St. 

Sd. Burgdorfer sc. 58 : 59. Das Wappen : Auf R ein breiter 
rechter g Schrägbalken mit zwei „Löhnen". Als Helmzierde 
ein Mann mit einem Lohn in der Hand. Unten «der Name 
handschriftlich. 18 . . 

d K. 77 : 55. In doppelter Linienfassung auf bekränzter Tafel mit 
Urne darüber der Name: „F. L. Lombach. u 17 • • 



d K. Dunker. 86 : 63. Auf bekränzter Tafel die Inschrift : „Ex- 
libris Fr. Lud. Lombachi tt nebst fünf zierlichen Putten, die mit 
Leier, Buch und Globus hantieren. (Meisterstück von Dunker. 
Siehe Abbildung Seite 16.) 17 . . 

d K. (Dunker'sche Manier.) 72:50. Stein mit Namen, davor ein 
Handschuh mit Lorbeerzweig; darüber Helm, Schwert, Speer 
und Lanze. 17 • • 

h Sd. 46 : 66. Auf röthlichem Papier das Wappen über einem 
Schriftbande mit: „Ex libris Franz Eml« Lombach. 14 18 . . W 
ug8. 

h K. Manesferius in. et fecit. 57: 75. In rechteckiger Blattkranz- 
fassung über Console unter Krone auf Cartouchc der ovale 
Wappenschild mit Flug in B, von zwei Greifen flankirt. Ueber 
der Cartouche die Buchstaben: „C. G.* 4 und „D. L. tt 17 • • 

h K. G. Le Clerc. 85: 144. Unter dem Spruchband mit: „patien- 
tia victrix* das Wappen in vollendeter Darstellung. Im b Schilde 
ein g Flug; der letztere auch als Helmzicrde verwendet. Dar- 
unter mit besonderer zweiter Platte mit m G. L. C." signirt die 
Unterschrift in flotter Cartouche mit posaunenblasenden Engeln : 
„Jean Louis Loys, gentilhomme, seigneur de Marnand et autres 
lieux, seig r « et Controllern* general pour L. Excellences de Berne 
et conseiller. A. Lausanne u (Fünf Zeilen.) 16 . . Gr. 

h H. 70 : 66. Ueber nebenstehendem Namen unter Krone die zwei 
ovalen Wappenschilde mit Flug und Löwe von Greifen flankirt. 
1 785. Afme. de Linden. 

h Ld. PHOTOGRAPHIE von E. Bossert, Basel. 73 : 105 u. 132 : 212. 
In Linienfassung das getheilte Wappen mit dem Bande : „Ex 
libris Caroli Luscher. * 

h H. 57 : 72. Ueber geflügeltem Manneskopf von Federhut be- 
deckt der bekränzte Wappenschild, getheilt : Oben in R ein s 
gezackter Querbalken ; unten in B drei g Sterne. 1 7 • • 



Bd. 71:34. In ovaler Umfassungslinie auf drei Zeilen in Buch- 
druck: „Aus der Büchersammlung von Friedr. Lüthardt. u 18. 



Bd. 49:31. In Linienoval auf vier Zeilen: „Aus der Bücher- 
sammlung von Lüthardt." 18.. 

16 



122 



GROSS-LÜTZEL, C1STERZIENSER-ABTEI— LUTSTORF. 



1406 



1407 



1408 



1409 
1410 

1411 



1412 



1413 



1414 



1415 



1416 



1417 



1418 



1419 



1420 



(Gross-LÜTZEL, Cister- 
zienser-Abtei*) 

Abt Gregor Girardin, 1751 bis 
1790 

Derselbe 
Derselbe 



Derselbe 
Derselbe 

Derselbe 



LUGANO, 

Bibliotheca pubblica 

LUGANO, 

Bibliotheca comunale 

LUGANO, 

Biblioteca cantonale 

(LULLIN) 

Genf 

LULLIN, 

Amadeus, Theologieprofessor u. 
Bücherfreund in Genf, 1695 bis 
1756 



LULLIN, 

Paul, Dr. en Droit 

LUSSI, 

Melchior Remigius (Stans) 



LUTERNAU, 

Hans Rudolph, Bern 

LUTSTORF, 

Bernhard, V.D. M., Pfarrer in 
Erlach, 1792—1877 



d h K. 64 : 54. In Linienfassung auf ornirter Cartouche zwei ovale 
Schilde : a) des Klosters, mit viertheiliger Kirche unter sechs 
Sternen ; b) des Abtes, mit drei silbernen Ringen auf g Schräg- 
balken über r Feld. Darüber die Inful und zwei Stäbe, da- 
runter die Jahreszahl 17 — 80. 

h K. Doppelte Linienfassung, dieselbe Platte etwas nachgravirt. 
Inful mit Ornamenten. Jahreszahl nur 17. 17 • • 

h K. Odiet. 65 : 46. Doppelte Linienfassung. Die zwei Schilde 
umstellt und nach aussen geneigt. Kirche mit zehn Sternen. 
Inful und Stäbe mehr auseinander gerückt. 17 • • 

h K. 66 : 46. Dasselbe in Linienfassung ohne Stechernamen. L W. 



h K. Odiet. 
Rahmen. 



71:52. Dasselbe in Linienfassung nebst breitem 



h K. 84 : 64. Doppelte Linienfassung. Die zwei ovalen Wappen- 
schilde: Kirche und Abtswappen ebenfalls nach aussen geneigt 
auf rosenbekränzter Cartouche. 

Sd. 53:33. In doppelter Linienumrahmung in drei Zeilen aut 
Rosapapier: „Biblioteca Pubblica di Lugano/' 18.. 

Bd. 30 : 8. Auf zwei Zeilen mit lateinischen Lettern : „Biblioteca 
comunale di Lugano." 18 . . 

Bd. 73 : 25. In Linienfassung in drei Zeilen auf g Papier : „Donna 
alla Biblioteca cant c in Lugano fatto da Don Pietro Bazzi di 
Brissago." 18 . . 

h H. (Superlibros.) 33 : 38. Auf Console das von zwei Löwen 
flankirte bekrönte Wappen: In b Felde ein Burgthor, darunter 
aufwärts gerichtete Mondsichel. 17-* Am. 

hdK. B. Picart f. 1722. 76:123. Unter der Devise: „In veri- 
tate Caritas" heben rechts und links zwei Caryatiden mit einem 
Vorhang das Familienwappen empor (Burgthor). Dazwischen 
ein Bibliothekinneres mit vier Putten im Vordergrunde. Da- 
runter auf einer Cartouche: „Ex libris Amadei Lullin." (Pracht- 
stück.) 1722. Gr. 

Sd. 48:15. Der Name „Paul Lullin, D' en droit" in lateinischer 
Schrift. 18.. 

hK. 61:62. In viereckigem ^Gründe mit Rosen in den Ecken 
ein Kreis mit der Umschrift: „1683 Melchior Remigius Lussi . 
Invidiam fortuna domat." Darinnen das Wappen mit dem Agnus 
dei nach links. Z St, 

h H. 78 : 89. Ueber zwei Palmzweigen mit Namensband der 
bekrönte Wappenschild mit s Zinne in 4J=* 17 •• 

h K. Nach Dunker kopirt. 7 1 : 43. Auf Console mit Wappen 
stehen Bücher und eine Lampe, eine Schriftrolle hängt herunter 
mit: „EX LIBRIS B. Lutstorf. V. D. M." 184. 



*) Gross-Lützel, Cisterzienser- Abtei im ehemaligen 
Sundgau im jetzigen Canton Bern (Jura), Bisthum 
Basel, an der Grenze Frankreichs, wurde 1123 von 
den drei Brüdern Hugo, Amadeus und Richard, Grafen 
von Montfaucon und von Berchtold I., Bischof zu 
Basel gegründet. Dieses Stift erhielt von Päbsten 
und Kaisern viele Privilegien; von Adeligen viele 
Vergabungen und wurde bald eine der reichsten und 



grössten Abteien, 50 Mönche zählend. Sieben Filialen 
wurden von ihm gestiftet. Es war mit den Städten 
Basel, Ensisheim, Mühlhausen, Altkirch, Pfirdt, Prun- 
trut und Solothurn verburgrechtet. Das Stift wurde 
1790 durch die Franzosen aufgehoben, nachdem es 
667 Jahre lang bestanden. Jetzt ist in den ehemaligen 
weitläufigen Gebäuden ein grossartiges Eisenwerk 
mit Hochöfen und Hammerwerken. 



LUTSTORF— LUZERN. 



123 



1421 LUTSTORF, 

Ernst, Pfarrer in Radelfingen 



1422 



1423 



1424 



1425 



1426 



1427 



1428 



1429 



1430 

1431 

1432 
1433 
1434 



1435 



1436 



1437 



LUTZ, 

Samuel, Prof. theol., Bern, 1785 
bis 1844 

LUYDEL, 

Carolus (Franziskaner) 

de LUYNES, 

Neuchätel, Herzog 



(de LUZE) 

Jean Jaques, geboren 1753 in 
Neuenburg, Bürgermeister 

(de LUZE de Mezerac) 



LUZERN, 



Franciscaner-Kloster 



Dasselbe 



LUZERN, 

Brüderschaft unserer 
Frauen Verkündigung 

LUZERN, 

Capucinerkloster 

Dasselbe 

Dasselbe 
Dasselbe 
(LUZERN) 

Inhaber unbekannt 

LUZERN, 

Regierungspreis 

Dasselbe 



lieben 



Dasselbe 



h Z. Gerster del. 67 : 90. Das Wappen in gothischer Architektur 
gefasst ; unten auf Band der Name : „Ernst Lutstorf V D M." 
1894. 

Sd. 72:43. In rechteckiger oinirter Zierfassung auf zwei Zeilen : 
„EX LIBRIS SAM: LUTZII PROF." 18.. 

Bd. 51:7- Auf zwei Zeilen ohne Fassung: „Ad usum P Caroli 
Luydel Min . Conv. (Franciscaner)." 17 . - AMC 

hK. 37:47. Im Oval über „DAMPIERRE" oder „PARIS" auf 
Hermelinmantel das geviertete Wappen mit dem Neuenburgischen 
Herzschild. 1) u. 4) schräg sich kreuzend auf B zwei Reihen 
von Münzen, fast wie eine Kette. 2) u. 3) gekrönter r Löwe 
in G. 17.. Gr. 

hK. 58 : 73. Auf ornirter Tafel handschriftlich : „De Luze." 
Darüber der bekrönte ovale Wappenschild auf Cartouche von 
einem Löwen flankirt : In B ein g Sparren, eine Lilie einschliessend* 
17.. Di. 

hK. 73:81. In Linienfassung über Console mit handschriftlichem 
Namen auf grasigem Hügel das geviertete Wappen, von zwei 
Leoparden flankirt. 1) u. 4) in S zwei Flügel. 2) u. 3) in B 
ein g Sparren eine Lilie einschliessend; der ganze Schild mit 
Goldrand. 17.. v Rodt. 

h K. 82:101. In Oval auf Cartouche kreuzen sich zwei Arme 
mit durchbohrten Händen. Darüber ein Doppelkreuz. Unter- 
schrift: „Bibliothecse FF. Minorum S. Francisci Conv. Lucerna: 
ad S. Mariam in Augia." 17 • • 

Bd. 63:16. Auf drei Linien in lateinischen Buchstaben: „Biblio- 
thecae F. F. Min. Conventualium, Lucernae ad B . V . Mariam 
in Augia." 18 . . 

h K. 64 : 108. In Linien fassung die Darstellung der Verkündigung. 
Darunter auf Cartouche : „Bruderschaft Büchel Unser Lieben 
Frauen Verkündigung der Herren und der Burger löblicher 
Stadt Luzern." 17.. Btt. 

Bd. 113:6. Auf einer Linie: „Bibliothecae F F Capucinorum 
Lucernae." 18.. 

Bd. 113:6. Dasselbe. Von den zwei „F F" ist das zweite kleiner. 
18.. 

Bd. 73:4. Dasselbe mit kleinern Lettern. 18.. 

Bd. 61:3. Dasselbe mit kleinsten Lettern. 18.. 

d K. Schwendimann sc. 98 : 75. Auf Console mit Kriegswerk- 
zeug flankirt der cartouchirte Luzerner Wappenschild mit Krone 
darüber. 17.. v M. 

Sd. 50:63. Unter „Regierungspreis" im Strahlenglanze der von 
Eichen und Lorbeerzweigen umzogene Luzerner Wappenschild, 
b und 8 gespalten. 18.. 

H. 53 : 66. In rechteckiger Perlenfassung zwischen Krone und 
Palmzweigen der Luzerner Wappenschild. Darunter : „Hoch- 
obrigkeitlicher Preis." 18 . . 

H. 69 : 76. In rechteckiger verschlungener Ringfassung der ovale 
bekränzte Wappenschild über Palm- und Lorbeerzweigen mit 
gleicher Legende. 18.. 



124 



LUZERN— VON MALAPERT. 



1438 

1439 



1440 



1441 



1442 



1443 



1444 



1445 



1446 



1447 



1448 



1449 



Dasselbe wie Nr. 1435 
Dasselbe 



1450 



1451 



1452 



1453 



1454 



LUZERN, 

Schulpreis 

M., 

M. 

M., 

I. H. 

MACAIRE, 

John Francis (Genf) 



MACOLIN, 

Andreas. Prof. theol. 

MIEDER, 

A. T. C, V. D. M. (Bern) 

MÄRCHIN, 

Clemens, Arzt (Schwyz) 

MÄTZLER, 

Bartholomäus, Consta nz 



(MAHLER) 

Luzern 

(de MAILLARDOZ) 

Anton Constantin , Freiburg, 
t 1768 

(de MAILLARDOZ) 

Jean Fredenc Roch, f 17^2 

(de MAILLARDOZ) 

Albert, f 1833 als Freiburger 
Staatsrath 

MALACR1DA, 

Nicl. Eman., Negotiant in Bern, 
t 1763 

MALACRIDA, 

Elisäus, Pfarrer in Mühlebcrg 
von 1 723 - 1 756 

v. MALAPERT, 

Baron (Genf) 



H. 37 :58. Unter Krone der blosse bekränzte Wappenschild. 18 . . 

H. 81:89. Derselbe Wappenschild nebst Krone über Tafel mit: 
„PREIS von der Regierung." (Neben diesen giebt es noch zahl- 
reiche andere in ähnlicher Ausführung.) 

Sd. 58 : 68. Unter „Schulpreis* 4 im Strahlenglanze der von Eichen 
und Lorbeer umzogene Luzerner Wappenschild. Darunter : „ 1 836.* 

h K. 42:61. Ueber leerem Spruchband nebst Jahreszahl 1648 
und den Buchstaben „M. M. 4 * das Wappen mit schwerttragendem 
Greif im Schilde, wie auf der Krone des Helmes. 

d K. 62 : 69. Bekränzte Säule, von Wolken umzogen, darüber ge- 
lehnt ein Engel mit Posaune und offenem Buch, worauf die 
Buchstaben : „I. H. M." 17 . . L W. 

h K. 55 : 66. Im Kreise die Umschrift : „Toujours esperez* 4 . Da- 
rinnen von zwei Löwen flankirt das Wappen mit hohem 
Dreieckschilde. Unter dem Kreise der Name: „John Francis 
Macaire.'* 18.. Gr. 

Bd. 50:14. In rechteckigem Zierrahmen: „D r Andreas Macolin 
Professor der Theologie." 18.. Est. 

hH. 27:31. Im Oval die Umschrift: „A. T. C. M-^DER. V. 
D. M.* 4 Darunter das unkenntliche Wappen. 17.. E. 

Bd. 66 : 28. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen : 
„Clemens Maerchin, Doctor. (In Bern). 4 * 18.. 

h K. T. V. B. 83:132. In architektonischer Umrahmung von 
Löwe und Greif flankirt das Wappen. Darunter auf Spruch- 
tafel: „BARTHOLOM.-EVS MÄTZLER DOCTOR ECCL-« 
CVRIENS ET CONSTANO CANONICVS.* 4 (Abgebildet bei 
Warneckes Ex-Libris des 15. und 16. Jahrhunderts.) 16.. 

h M (grau). 70:75. In ovalem Kranz, worüber oben ein leeres 
Spruchband gelegt, der ovale Wappenschild: Halbes Mühlrad 
über Dreiberg von drei Degen überhöht. 17 •• Bit. 

h H. 57 : 70. Unter Spruchband mit : „Feriendo Triumphat" von 
zwei fahnenhaltenden wilden Männern flankirt, der bekrönte 
Wappenschild mit den zwei Hämmern im Schrägbalken. Ueber 
der Krone die Helmzierde. 16.. 

h K. 62:73.- Auf Console von zwei wilden Männer flankirt der 
bekrönte zopfige Wappenschild. 17.. 

h K. 40 : 50. Dasselbe Wappen von einem wilden Mann flankirt. 
Darüber die Buchstaben: ,,A. D. M.'* 17«. v D. 



h K. 66 : 75. In Linienfassung auf Console mit Namensband das 
von zwei Löwen flankirte Wappen mit Burgthor. Darüber die 
Devise: „Sub PREASIDIO 1EHOVAE. 44 17-. 

h K. 67 : 73. Ohne Fassung dasselbe Wappen mit dem Namen 
„Elisäus Malacrida" unten. 17«. 



h K. 53:73. In Linienfassung im Oval das von einem Löwen 
gehaltene Wappen. Oben: „Zur Bibliothek des 44 ; unten: „Baron 
von Malapert." 17 •• Di, 



DE MALIGNY— MARCUS. 



125 



1455 



1456 



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1459 



1460 



1461 



1462 



1463 



1464 



1465 



1466 



1467 



de MALIGNY 

(Genf) 

MALLET, 

Jean Louis (Genf). 175/ — 1832, 
Richter, Staatsmann u. Literat 

MALLET, 

Jacob Andreas , Mathematiker 
und Astronom in Genf, 1/40 bis 
1790 

MALLET, 

(Genf) 

(MALLET) 

Genf 

MALLET, 

E.G. (Genf) 



(v. MANDACH) 

Joh. Georg, von Schaflfhausen 



(MANDROT) 

Waadt 



MANUEL, 

Albertus (Bern), 1611 — 1650, 
1640 Schultheiss zu liurgdorf 

Derselbe 



MANUEL, 

Rud. Gab., 1/49— 1829, Unter- 
und Obercommissarius in Bern 



MANUEL, 

F. (Bern) 

MARCHAND, 

Barfüsser-MÖnch von Freiburg 

MARCUS, 

siehe Basel, Bisthum, Nr. 102 
und 103. 



h K. 43 : 50. In rechteckiger Fassung. Oben : „Du Cabinet de'* ; 
unten : „Mr. de Maligny." Dazwischen von zwei wilden Männern 
flankirt der ovale bekrönte Wappenschild. 17.. Di. 

h K. I. I. M. 57:71* In Linienfassung mit abgeschnittenen Ecken 
unter Namensband der bekrönte Wappenschild auf Cartouche 
von zwei wilden Männern flankirt. 17*. Di, 

h K. 50 : 69. Unter einer Krone mit Namensband : „J. A. Mallet'* 
der verzierte ovale Wappenschild: Auf B ein g Querbalken, 
oben zwei Rosen, unten ein Lindenblatt/ 1 17 • • Gr, 



h Sd. 98 : 85. Zwischen zwei Spruchbändern das von zwei Löwen 
flankirte Wappen mit Steinbock als Helmzierde. Darunter links 
der Name; „Mallet.« 18.. Gr. 

h Sd. 98:79. Derselbe Druck, bemalt, ohne Namen. 18.. Gr, 



h Sd. 50 : 65. Von zwei Blätterzweigen eingefasst eine weibliche 
Figur mit verpfuschtem Gesicht, Velum und Palmzweig in den 
Händen. Auf zwei Bändern: „Ex libris" und „E. G. Mallet." 
18.. Gr, 

h Umrisszeichnung von Hand. 150:205. Das Wappen von Man- 
dach; getheilt: Oben wachsender Mannesrumpf, unten leer. 
Helmzierde wie oben. Darunter handschriftlich: ,,Joh. Georg 
von Mandach 1644. u Scap Ct B. 

h K. 73:82. Auf Console mit: „ßibliotheque d'Echichens" das 
Wappen Mandrot: Auf B zwei g schräg sich kreuzende Stäbe. 
18 . . Gr. 

hM. 85:120. Unter Namensband mit „Albertus Manuel 1639" 
das auf Pergament gemalte Wappen. B St B. 



h H. 74:102. In rechteckiger Fassung über leerem Spruchband 
das Wappen, getheilt: Oben drei Lilien, unten sechs Mal b und 
s gepfählt. Helmzierde ein Drache. Daneben: „>L M. u 

h K. R. G. Manuel inv. B. A. Dunker sculp. 73: 129. Wappen- 
schild mit Bandschleife rundum, welche die Devise trägt: „Recte 
et Candide." Darüber der mit drei g Lilien belegte feuerspeiende 
Adler. Darunter die Unterschrift auf Sockel : „RUD : GAB : 
MANUEL" nebst einer Tafel, worauf ein Citat aus Cicero de 
Inv. Rhet. 179. (W 1237). 

Sd. 72 : 55. In Linienumfassung auf fünf Zeilen : „E . libris F. 
Manuel. N° — forschet nach Wahrheit, die Wahrheit wird euch 
frei machen." 17.. 

Bd. 65 : 23. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen : 
„SÄRAPHIN . MARCHAND, O. M. C." 17 . . 



126 



MARIASTEIN-BEINWYL, BENEDICT1NER-ABTEI— MAURER. 



1468 



1469 



1470 



1471 



1472 



1473 



1474 



1475 



1476 



1477 



1478 



1479 



MARIASTEIN - Beinwyl, 
Benedictin er- Abtei*), 

Abt Marcus Baron, von Solo- 
thurn, 1710—1719 

MARIS Stella, 

siehe Wettingen 

MARQUIS 

(Canton Waadt) 

MARTIN, 

Emanuel (Waadt) 

MARTIN, 

Jaques (Genf) 

de MARVAL, 

Capitaine in Neuenburg 

de MARVAL, 

Louis, Staatsrath, 1745—1803 

MASBOU, 

Geneve 

v. MATT, 

Hans, in Stans 

zur MATTEN, 

Christoph» Joachims Sohn, 1636 
des grossen Rathes in Solothurn 



zur MATTEN, 

Franz Carl, des Vorigen Bruder, 
Schultheiss zu Ölten u. Altrath 

MAUNOIR, 

J. R. 

MAURER, 

Andreas (Zürich) 



hK. 65:107. Unter Inful und Pedum das geviertete Wappen: 
1) Lamm Gottes (Mariastein); 2) u. 3) Garbe mit drei Sternen 
darüber: Abtswappen (Baron aus Solothurn); 4) zwei Knochen 
schrägrechts über Bergen in B (Beinwyl). 17.. 



h Sd. 7 1 : 84. Wappen dreitheilig complicirt mit Unterschrift : 
Marquis des grandes et petites Vaux d'Echichens, de Lully, et 
de Morges." 17.. 

d K. 55 : 37. Bücher, Fahnen, Säbel, Karte, Globus nebst Namens- 
band. 18 . . Di. 

Bd. 55:23. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen: 
„Ex libris Jaq. MARTIN, ministre du S. E. 1 7 . . Di. 

h K. 61:79. Gekrönter Wappenschild von zwei Einhörnern flan* 
kirt. Darunter eine Tafel mit ,.A. Mr. Le Capitaine De Marval 
l'ain£" (zwei Zeilen). 17.. 

h K. 55 : 63. Dreieckschild über leerer Console, in welchem ein 
geharnischter Arm mit einem Rosenzweig aus den Wolken 
vorragt. 17.. 

Sd. 63:36. In schmalem ovalem Kränzchen in vier Zeilen die 
Inschrift: „Bibliotheque de M r le Syndic Masbou. 1827.'* G. 

h Z. R(obert) D(urrer). 65 : 83. In rechteckiger verzierter Fassung 
das Wappen nach rechts mit Spruchband : „nonqvam retrorevm 
1840." Unten der Name: „HANS v. MATT. Stans.*» 1896. 

h K. 68:110. In rechteckiger Linienfassung in ovalem Blatt- 
kranze das Wappen. Oben auf Cartouche, die mit Früchten 
behängt ist: „CHRISTOPHORVS ZVR MATTEN" unten auf 
Cartouche: „EQVES AVRATVS ET MEDIC1NAE DOCTOR." 
1 600. Z St. 

h K. (In Solothurn gestochen.) 52 : 66. Unter der Buchdruck- 
überschrift „Franz Carl zur Matten, der Jüngeren Räthen" das 
Wappen über zwei Palmzweigen. 17». 

Sd. 57:6. Lateinische Schreibschrift: „J. R. Maunoir" (eine Zeile). 
18.. Di. 

h K. 53:73. Landschaftlicher Hintergrund mit See. Baum mit 
Band: „ANDR. MAVRER, GVRTLER, ZVRICH." Vorn auf- 
rechter Löwe mit dem Wappenschild in den Pranken. 18 . . 



*) Mariastein-Beinwyl. Benedictinerabtei im Jura. 
Canton Solothurn, Bisthum Basel. Diese Abtei soll 
um 1085 durch Udelhard, Graf von Pfirt, Notker, 
Graf von Froburg. Ulrich von Egisheim und Burk- 
hard von Hasenberg, Bischof von Basel am Fusse 
des Passwangs in einem romantischen Thal gestiftet 
worden sein und erhielt den Namen Beinwyl. Wurde 
mit Mönchen aus dem Kloster Hirschau (Schwaben) 
bevölkert und besonders durch die Grafen von Thier- 
stein vielfach bedacht. Litt durch den Schwaben- 
krieg 1499 und blieb nach dem Bauernkriege 1527 



verödet. 1636 schenkte die Solothurnische Regierung 
dem Gotteshause den Ort Mariastein bei Landskron. 
1648 erfolgte die Uebersiedlung des Convents nach 
Mariastein, 1655 wurde die neue schöne Kirche vom 
Fürstbischof von Basel feierlichst geweiht. Seither 
blühte das Stift wieder empor und wurde besonders 
die unterirdische Capelle von Wallfahrern vielfach 
besucht. Der Abt nannte sich Prälat beider Gottes- 
häuser Beinwyl und Mariastein. 4. October 1874 
wurde das Kloster aufgehoben und die Bibliothek 
der Solothurner Cantons-Bibliothek incorporirt. 



DE ST. MAURICE— MAY DE BUREN. 



127 



1480 



de St. MAURICE, 

D'. (Genf) 



1481 



1482 



1483 



1484 



1485 



1486 



1487 



1488 
1489 



1490 



1491 



1492 



1493 



1494 



1495 



1496 



(MAURICE) 

Genf 

MAURICE 

(Genf) 

MAURICE, 

Fred. Guill. (Genf), Magistrat 
und Landwirth, 1782—1826 

MEY, 

Emanuel (Bern), 1/34 — 1802, 
Landschreiber in Fraubrunnen 

MAY, 

Mr., Gabriel, von Hünigen, 1 7 1 7 
bis 1759 

Derselbe 
v. MAY, 

Friedrich, Generalmajor. 1 7 1 7bis 
1799 

Derselbe 
MAY, 

C. (Bern) 



1497 



de MAY, 

Louis 

MAY, 

Albert Friederich (Bern) 

MAY, 

F. 

MAY, 

C. Tt. (Bern) 

MAY-Seyssel 
MAY, 

Oberst 

MAY de Büren, 

Carl Victor, Oberst, 1777—1853 

MAY de Büren, 

Gottlieb Carl 1776—1815 



h K. 81 : 121. In Linienfassung über ornirter Console mit Spruch- 
tafel: „Ex-Libris D" de S* Maurice in suprema Rationum curia 
praesidis" der geviertete ovale Wappenschild auf Cartouche, 
bekrönt und von zwei Löwen flankirt. Darüber Kreuz und 
Devise. 1 7 • • Du 

h K. 52 : 45. In Linienfassung über Console der geviertete ovale 
Wappenschild auf Cartouche, bekrönt und von zwei Löwen 
flankirt. 1 7 • • 

h K. Barmes fecit. Ce'cil. court. 72 : 53. In reich verziertem und 
bekränztem rechteckigem Rahmen der Name: „Maurice", über 
welchem im Oval das Wappen : Eine Urne. 1 7 • • Di. 

h K. (Englisch.) 54 : 80. Ueber dem Namen auf Lorbeer- und 
Palmzweig der geviertete und behelmte Wappenschild, an Bän- 
dern aufgehängt. 1 7 • • Di. 

h K. (Aberli.) 55 : 74. In rechteckiger Linienfassung unter Spruch- 
band mit : „Nihil desperandum, nilque admirandum" auf bekrönter 
Rocococartouche der ovale Wappenschild. An der Basis der 
Name: „Emanuel Mey. 44 17 . . 

Bd. 70:74. In verzierter rechteckiger Fassung auf fünf Zeilen: 
„De la Bibliotheque de M r - May d'Huningue." Darunter ein 
englischer Spruch. 1 7 • • 

Bd. 45 : 55. Ohne Fassung, der gleiche Text in anderem Druck. 
17.. 

Bd. 67 : 55. In verzierter rechteckiger Fassung in Buchdruck auf 
vier Zeilen : „DE LA BIBLIOTHEQUE DE Mr. le Lt. Col. May." 
Darunter eine ital. Devise. 

Bd. 64:46. Dasselbe in kleinerer einfacherer Umrahmung. 17** 

d K. D(unker). 95 : 53. Ein mit Büchern und einer Lampe be- 
legter Sockel, an welchem ein Tafel mit „Ex Libris C: May. 1 ' 
Unten vier Medaillen nebst Helm, Schwert, Handschuh und 
Tournierlanze. 17«. W 1250. 

h K. 61:50. Ueber Console mit Namen unter Krone und Löwe 
der Wappenschild nebst zwei Sentenzen. 17«. 

Sd. 48 : 29. In Linienoval auf zwei Zeilen : „Albert Friederich 
May. Wahrheit und Gerechtigkeit." 

hK. 58 : 62. Bekröntes und cartouchirtes Oval von einem Greifen 
flankirt. Darinnen in lateinischer Schrift: „F. May. 4 17.. 

Sd. 28:42. Ueber dem Namen der Wappenschild unter kleiner 
Krone auf oval zugeschnittenem Papiei. 17«» 

Bd. 69:41. In verzierter rechteckiger Fassung auf einer Zeile: 
„May allie" Seyssel." I7-. 

Sd. 70:8. Eine Zeile: „le Colonel May de Büren. 44 



Farbencartouche. 37 : 50. In -fe und G die Buchstaben „A M 44 
und „Y" ineinander gedrängt mit Aufschrift: „le colonel May 
de Büren. 44 

Sd. 68 : 43. In doppeltem rechteckigem Rande auf 4^ Grunde in 
ausgespartem Weiss auf einer Zeile: „May de Büren. 4 * 18.. 



128 



MAY-MERIAN. 



1498 



1499 



1500 



1501 



1502 



1503 



1504 



1505 



1506 



1507 



1508 



1509 



1510 



1511 



1512 



1513 



MAY, 

Gottlieb, von Thierackern, 1 758 
bis 1829 

MAY, 

von Ursellen (Bern) 

MAY, 

Chs. Victor (Bern) 

MAY, 

Lisette (Bern) 

MAYER, 

siehe Meyer. 

MAY'OR, 

J. (Genf) 

MAYOR 

(Genf) 

v. MECHEL, 

Christian, Kupferstecher u. Ver- 
leger in Basel, 1737—1818 

MEDIC1NISCHE Biblio- 
thek, 

siehe Bern. 

MEGLINGER, 

Franz Joseph, Luzern 



MEGLINGER, 

Joh. Ludwig, Pfarrer (Luzern) 

(MEISTER) 

Zürich 

MEISTERischeLehnbiblio- 
thek 

in Zürich 

MELCHIOR (Vadtli), 

siehe Constanz, Bisthum. 



(MELLY) 



Genf 



MENDRISIO, 

Bibliothek der Capuciner 

MENGIS, 

Joseph Heinrich, Dr. med., Solo- 
thurn 

Derselbe 
(MERIAN) 

Basel 



I 



Bd. 41:25. In viereckigem Rahmen mit Bogenlinie auf zwei 
Zeilen: „G. May von Thierakern." 18.. 

h Sd. 40 : 73. In hübscher gothischer Umrahmung das Wappen 
mit dem Namen unter derselben: „May v. Ursellen." 18.. 

h Sd. 41:74. In schöner gothischer Architektur unter Baldachin 
der Name: „a Ch«- Vict'- May." 18.. 

d Sd. 36 : 78. In gothischer Einfassung unter Baldachin ein Engel 
mit Tafel, worauf der Name: .,Lisette May." 18.. 



Sd. 70:50. In rechteckiger verzierter Fassung in lateinischer 
Schrift: „Ex libris J. Major." 18.. 

d Sd. 51:63. Unter drei sich kreuzenden Instrumenten die In- 
schrift: „Ex Libris Major." 18.. Gr. 

d K. 83 : 54. In Linienfassung eine Tafel mit Namen, beidseitig 
mit Figuren verziert. Davor Globus, Bücher und ein schreiben- 
der Putte (feinste Arbeit). 17.. 



h K. 56 : 65. Kranzumzogen auf ornirter Cartouche der gespaltene 
ovale Wappenschild: Rechts Dreiberg, „M" im Kreise und zwei 
Sterne; links Dreiberg mit Kleeblatt. Band Überschrift: „FRA : 
JOS : MEGLINGER CIV. LVCERN 1783." 

hK. Dieselbe Platte, doch mit dem Namen: „R. D. IO ANNES 
LUDOUC : MEGLINGER . PLEBANo 1698." 

h K. 46:57. Das Wappen: In G über gr Dreiberg wachsend ein 
4j= Ochse mit aufrechtem Haubeil zwischen den Füssen. 17 • • 

Bd. 50 : 29. In rechteckiger verzierter Fassung auf drei Zeilen : 
„Meisterische Lehnbibliothek. No." 17 •• 



hZ. 30:33. Ucber Spruchband mit: „VSQVE QVO" das ge- 
viertete bekrönte Wappen ohne Helmzierde: 1) Doppeladler; 
2) steigender Hirsch; 3) steigender bekrönter Hund; 4) in R 
zwei g Rechtsschrägbalken. 

Bd. 65:35. In verzierter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen: 
„Applicato aiia Biblioteca dei R R . P P CAPPUCC1NI di Men- 
dristo." 18.. 

Bd. 55 : 28. In rechteckiger verzierter Fassung auf drei Zeilen : 
„Iosephus Heinricus Mengis Medicinae Doctor." 17 • • 

Bd. 51:30. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„Josephus Hcnricus Mengis, Med. Doctor." 

hK. C. Meyer f. 1704. 69:82. Das Wappen nach rechts in 
roher Ausführung. In umrandetem Schilde ein Doppelhakcn 
mit Querstück. Helmzierde : Wachsender Geharnischter, in der 
Rechten denselben Haken haltend. 1704. Z St. 



VON MEDIAN -FALKACH— DE MEURON DE MORVEAUX. 



129 



1514 



1515 



1516 



1517 



1518 



1519 



1520 



1521 



1522 



1523 



1524 



1525 



1526 



1527 



1528 



v. MERIAN-Falkach, 

Andreas (Basel) 

MERIAN-Socin, 

J. R., (Basel) 

MERIAN, 

Johann Rudolf (Basel) 

MERIAN, 

Abel 

MERMILLOD, 

siehe Lausanne, Bisthum 

(de MERVEILLEUX; 

Neuchätel 

(de MERVEILLEUX) 

Neuchätel 

MERZ, 

Johann Heinrich (Zürich) 

(de MEURON) 

Neuchätel 



(de MEURON) 

Neuchätel 



Derselbe 
MEURON, 

Felix Henri, geboren 1710, des 
grossen und kleinen Rathes 

MEURON, 

Henri, Ministre, 1752-1813, 
Rector d. Collegiums, Professor 
der schonen Wissenschaften 



MEURON, 

Jean Antoine, geboren 1743, 
1/38 des grossen Rathes 

de MEURON de Morveaux, 

Carl Daniel, in französischen, 
holländischen und englischen 
Diensten, wo er zum General 
vorrückte 

Derselbe 



H. 13:9. „M«'. 4 ' (Die römischen Unzialen M und F aneinander 
gehängt). 1 / . . E. 

Bd. 56:34. In ovaler Perlenschnur der Name: „J. R. Merian- 
Socin. 179.*' Gr. 

h K. 43 : 53. In Linienoval unter Spruchband mit : „Joh. Rudolf 
Merian" auf Console der von zwei Störchen flankirte ovale 
Wappenschild unter Krone. B ÜB. 

Sd. 68:39. In Linienoval auf drei Zeilen: „Bibliothek von Abel 
Merian sei." 18.. G. 



h K. 37 : 38. Das Wappen mit bekröntem Helm ohne Zierde. 
Im b Schilde zwei sich kreuzende Armbrüste ohne Bogen. 17 • • 

h K. 6 1 : 46. Das gleiche Wappen mit Flug als Helmzierde von 
zwei Hellebardierern flankiert. 1 / . . Gr. 

Bd. 54 : 27. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen : 
„Johann Heinrich Merz zur Engellburg.' 4 18.. Am. 



hK. 55:73. Ueber ornirter leerer Spruchtafel mit handschrift- 
lichem Namen : „Pierre 4 * oder „Jean Jaques** oder „Samuel 
Meuron*' das Wappen : Ein Mohrenkopf auf G mit s muschel- 
besätem Rand. Auf der Helmkrone steht ein Adler. 17 .. Gr. 

hK. 74:68. In roher Ausführung das Wappen: Ueber Dreiberg 
ein Maulbeerbaum auf G. Als Helmzierde ein geharnischter 
Arm mit ausgerissenem Baum. Von zwei Löwen flankirt. 
Unten handschriftlich : „Chevalier De Meuron officier au Rment. 
Royal. 41 17.. Gr. 

h K. 54 : 65. Dasselbe, etwas kleiner, unten handschriftlich : 
„Henri Meuron. 4 * 17.. Gr. 

h K. 75:85. Dieselbe Darstellung auf hubscher Console, worauf 
in Oval der Name: „Felix Henri Meuron.* 4 17.. Gr. 

h K. R. Brichet del. sculp. 70 : 82. Auf bekränzter Console das 
nämliche Wappen von einem Löwen flankirt. Rechts ein Globus 
und offenes Buch. An der Basis der Console halten zwei Engels- 
figuren über einem Rosenkranz das Namensband des Trägers, 
der ein Hauptbegründer der Neuenburgischen Bibliothek war. 
17.. Gr. 

h K. Demeuse sculp. 64:85. Aehnli che Darstellung. Ueber Con- 
sole, woran im Oval der Name : „I. A. MEURON* 4 der bekränzte 
Wappen von Oelzweig und Löwe flankirt. 1760 (circa). Gr. 

h K. 60:81. In Linienfassung über dem Namen: „M r de Meuron 
de Morveaux Off r aux Gardes Suisses de S. M. T. C. 4i der näm- 
liche schiefgestellte Wappenschild auf Rocococartouche mit 
Krone darüber, worauf ein das Schwert ziehender Arm. Flan- 
kirt ist der Schild von einem Löwen und einem Fähnrich in 
Pluderhosen. 1 7 • • Gr. 

h Sd. 46 : 33. In Linienoval der von zwei Löwen flankirte 
Wappenschild mit Krone und Arm darüber. 18.. Gr. 

17 



130 



DE MEURON— MEYER. 



1529 ; (de MEURON) 



1530 



1531 



1532 



1533 



1534 



1535 



1536 



1537 



1538 



1539 



1540 



1541 



1542 



de MEURON, 

Pierre (Neuchätel) 



Derselbe 
MEY, 

siehe May. 

MEYENBERG, 

Placid. Joseph. Leont. (Zug) 

Derselbe 



(de MEYENBOURG) 

Jean Martin, 1719 (handschrift- 
lich), Schaflfhausen 



(MEYER) 

Zürich 

Derselbe 



(MEYER) 

Zürich 

M(EYER), 

I., Zürich 



MEYER, 

H., Zürich 

MEYER, 

I Ians Conrad, u.SusannaMaurer. 
berühmter Maler und Kupfer- 
stecher in Zürich, 1618 — 1689 



(MEIER) 



Peter Conrad, des Obigen Sohn, 
1659—1683 

MEYER, 

Johannes, Pfarrer und Schul- 
mann 



hK. 4/ : 48. Ueber Spruchband mit : „HONNEUR kt F1DELIT£" 
der von Löwen flankirte mit zwei Orden behängte Wappenschild 
(Baum auf Dreiberg in Gr), darüber Krone und Helmzierde. 
17.. Gr. 

h Z. Stern gr. 38 : 33. In dunkler Cartouche von Zweigen flan- 
kirt der rechts geneigte Wappenschild mit der Ueberschrif t : 
„Ex Libris"; unten auf Spruchband : „PIERRE de MEURON." 
189. 

Z. 23 : 35. Im Oval das Wappen, darunter im Bogen ein Schrift- 
band mit: „EX-LIBRIS + P. DE MEURON." 189. 



h K. 49:62. In rechteckiger Linienfassung über Spruchband mit: 
„ Placid Joseph Leont Meyenberg Tugio Barens et Bremgarten u 
das Wappen. 17«. 

hK. 47:62. Ueber gleichem Spruchband das Wappen verändert, 
Gr und S getheilt mit zwei Lilien unten, statt der in B gestürzten 
s Spitze. 17.* G. 

h K. 82:107. Unter Spruchband mit handschriftlichem Namen 
und Datum das geviertete Wappen mit Herzschild: 1) u. 4) drei 
g Löwenköpfe in B; 2) u. 3) gekrönte Schlange. Herzschild: 
Im r Felde Minerva mit Schild und Speer. Bekrönter Helm mit 
wachsendem Löwen, der in der rechten Pranke eine gekrönte 
Schlange hält. (Von Mehreren benutzt.) 1 7 . • 

h K. 78 : 95. Das Wappen ohne Tinctur : Auf S und R getheiltem 
Felde eine Rose in verwechselten Farben. Helmzierde: Rose 
auf Flug. 16.. Di, 

h K. (Meyer.) 46 : 60. In Linienfassung mit gestrichelten Ecken 
im ovalem Kranze dasselbe Wappen, links gewendet. Darrüber 
die Buchstaben: „H. I. M." 16 . . E. 

hK. 48:60. Dasselbe Wappen. 16.. Z St. 

hK. 49:60. Dasselbe Wappen. Ovaler Wappenschild auf Car- 
touche. Im obern Felde handschriftlich die Buchstaben „I. M. 4 * 
Helmzierde: Auf Wulst ein Flug mit dem Wappenbild. 17.- 

d h K. 68 : 46. Ueber Rahmen mit: „EX LIBRIS . H . MEYERI* 
ein bekränztes Denkmal nebst Büchern, Leier, Wappenschild mit 
Rosen und Anker. 1 7 . • Btt. 

h K. 43 : 59 (Plattenrand). In Linienfassung unter dem Spruch- 
band : „Unser Leben sey Gott ergeben 44 ein Allianzschild. Rechts 
Meyer, links Maurer. Meyer getheilt: Oben Mann mit Plump- 
sack, unten sechs Mal gespalten. Maurer: Eine Zinne, darunter 
die Initialen: „C. M. S. M. 1 * 17 •• SU 

hK. 40:53. Unter Spruchband mit: ^EaxpQwvtog. ötxaitog xai 
ECaeßwg. Ad Tit . 11. 12 u über zwei Palmzweigen das getheilte 
Wappen wie oben. Helmzierde: Wachsender Mann mit Sack. 

1/ .. 

hK. 50:86. In rechteckiger Fassung über Jahreszahl 1682 auf 
gestricheltem Grunde in ovalem Blattkranz das nachfolgende 
Wappen, worüber Band mit : „Joannes Mejerus Eccl. Scholaeque 
Minister." 17.. Bit. 



MEYER— MEYER. 



131 



1543 



1544 



1545 



1546 



1547 



1548 



1549 



1550 



1551 



1552 



1553 



1554 



1555 



1556 



1557 



1558 



1559 



1560 



MEYER, 

Felix, von Winterthur 

Derselbe 
(MEYER) 

Zürich 

(MEYER von Knonau) 

Zürich 

(MEYER von Knonau und 
Schultheiss vom Schopf) 

(Allianz) 

(MEYER von Knonau und 
Mandach) 

(Allianz) 

MEYER-Zwingli, 

A. O. (Zürich) 

MEYER, 

Dr. med. 

MEYER, 

Daniel, Apotheker zu St. Gallen, 

1778—1865 



MEYER, 

Ludw., franz. Prediger in London 

MEYER von Baldegg, 

Alphons, Chorherr zu Münster, 
1665—1721 

(MEYER von Baldegg) 

Luzern 

MEYER, 

Johann Bernard, zu Baldegg 

MEYER, 

Frantz Carl, Herr zu Baldegg, 
Ritter 

MEYER von Baldegg, 

JohannCaspar, Herr zurTannen- 
fels, Luzern 

(MEYER) 

Luzern 



MAYER, 

Georg, Luzern 

MEYER, 

Joseph Valentin, 1/28—1808, 
Staatsmann in Luzern 



h K, 86 : 85. Unter Band mit Namen das Wappen : Mondsichel, 
Kreuz, zwei Sterne und acht Glockenblumen. 17.« E. 

h K. R SB fec. 63 : 86. Auf blumigem Boden derselbe Wappen- 
schild mit Schäferstab und Namensband darüber. 1768. 

h K. 78:107. Das Wappen: In S ein b Mühlrad mit Wecken 
darin, darüber ein Pappenheimerhelm mit Gesicht darin. 1 7 > • 
BtL 

h d K. 96:104. In ovaler, mit Früchten bekränzter Cartouche 
das Wappen : Mütze, pelzverbrämt mit Quaste an zwei Schnüren. 
16.. ZSL 

h K. 86 : 77. Die zwei Wappen geneigt, die Helmdecken sich 
verschlingend: a) Meyer; b) getheilt, oben wachsender Löwe, 
unten gerautet : „Schulthess vom Schopf." 16.. Z St. 

h K, 62 : 63. Das Wappen von zwei Helmen besetzt Schild ge- 
viertet: 1) u. 4) Meyer; 2) u. 3) Mandach: im obern getheilten 
Felde ein wachsender Mannesrumpf. 16.. Z St. 

typ K. 46:8. In gothischer Schrift nebenstehender Name. 18.. 
Am. 

Bd. 45:38. In verziertem Rahmen auf drei Zeilen: „Doctor et 
Spitalarzt Meyer.* 18.. Am, 

d K. (Dunkersche Art.) 68 : 55. In Linienfassung ein bekränztes 
Monument mit der dreizeiligen Inschrift: „EX LIBRIS DAN. 
MEYERI, SANGALLENSIS. U Davor ein schreibender Genius, 
Versteinerungen von Fischen, Muscheln, Ammonshörnern etc. 
18.. W/291. 

typK. 60:15. Auf zwei Zeilen der Name: „LVDWIG MEYER. 
FRANZÖSISCHER PREDIGER:* 

M. 135:167. Von Renaissancerahmen umzogen zwischen zwei 
leeren Spruchtafeln in sorgfältiger Sepiaausführung das geviertete 
von zwei Putten gehaltene Wappen mit drei Helmen ohne Herz- 
schild. 16.. Est. 

hK. 55 : 67. Unter leerem Spruchband das geviertete Wappen 
von zwei bekrönten Helmen mit Flügen besetzt. 1) u. 4) ffl 
als Hausmarke, 2) u. 3) Doppelllug. 17-. 

hK. 56 : 66. Unter Namensband das Wappen. 16.. Z St. 
hK. 54 : 68. Unter Namensband das geviertete Wappen. 17«. 



hK. 58 : 67. Unter Band mit Namen das geviertete Wappen mit 
Herzschild von drei Helmen besetzt. 17«. Engelberg. 

h K. 32 : 40. Zwischen zwei oval gebogenen Palmzweigen das 
Wappen: Dreiberg mit Stengel, an welchem fünf Lindenblätter. 
Helmzierde : Ein Mann mit zwei gleichen Stengeln in der Hand. 
17.. vM. 

h K. 53 : 64. Unter Namensband das Wappen nach links. 1 7 . • 
Engelberg. 

hK. 49:62. In concentrisch abschattirtem Oval unter: „ Joseph 
Valentin Meyer zu Oberstad Hauptm." das von zwei Helmen 
nebst dito Zierden besetzte, gespaltene Doppelwappen. 17«. 



132 



MEYER— ST. MICHEL. 



1561 



1562 



1563 



1564 



1565 



1566 



1567 



1568 



1569 



1570 



1571 



1572 



1573 



1574 



1575 



1576 



MEYER, 

Jos. Rud. Valentyn (Luzern) 

Derselbe 
(MEYER) 

Luzern 

(MEYER) 

Luzern 

MEYER, 

Joseph Rudolf, Rathsschreiber 
(Luzern) 

MEYER, 

Caspar Carl, geb. 1730, Chor- 
herr u. Senior in Beromünster 

MEYER, 

Rudolphus Nicolaus Antonius, 
1702—1756, Chorherr 

MEYER, 

Anton, Chorherr in Münster, 
geb. 1757 

MEYER von Schauensee, 

Joh. Melch. Ludwig, geb. 1 729, 
Chorherr in Münster 

MEYER von Schauensee, 

A. (Luzern) 

MEYER, 

Fr. Ludovicus 

MEYER & Comp., 

Lesebibliothek Luzern 

MEYER, 

Xaver (Luzern) 

MEYER, 

Georges, Stadtarchivar i. Luzern 



MICHAUD, 

Essay eur-jure" a La Chaux de 
Fonds (Neuchätel) 



St. MICHEL, 

College ä Fribourg 



h K 56 : 65. Unter Namensband das Wappen mit fünfblätterigem 
Lindenstengel im Schilde. 1 7 . . Di. 

hK. 48 : 62. In concentrisch abschattirtem Oval unter dem Namen 
dasselbe Wappen. 17.. Di. 

h K. 33:41. Zwischen zwei oval gebogenen Zweigen das Wappen : 
Fünf Lindenblätter über Dreiberg nach links. 16.. Btt. 

h K. 35 : 42. Das Wappen : Fünf Lindenblätter an Stengel über 
Dreiberg in g Felde. Helmzierde: Wachsender Mann, in jeder 
Hand einen solchen Stengel. 17*. Am. 

h K. 48 : 62. In linear abschattirtem Linienoval dasselbe Wappen 
mit nebenstehender Ueberschrift. 17.. LW W/2g^. 



hK. 61:65. Im Oval auf gestricheltem Grunde das Wappen 
nach links, unten Band mit: „Caspar Carolus Meyer." 17.. 
Est. 

h K. 65. In Kreislinie auf gestricheltem Grunde das Wappen, 
darüber der nebenstehende Name auf Band. 17.. 



h K. 63. In runder Linienfassung das Wappen. Oben auf Band 
der Name. 18.. Anfang. 



h K. 58 : 63. In Linienoval unter Band mit : „Joh. Melch. Ludov. 
Meyer a Schauensee Custos, Thesaurarius et Quästor" das ge- 
viertete Wappen. 17». Est. 

hK 57:61. In Linienoval das geviertete Wappen: Lindenzweig 
und Stern, darüber die Umschrift: „A. Meyer von Schauensee, 
Chorherr zu Bischof zell." 17.. AMC 

Bd. 6 1 : 32. In rechteckiger verzierter Fassung auf zwei Zeilen : 
„Fr. Ludovicus Meyer Prof ad St Urban." 18.. 

Bd. 89 : 73. In mehrfacher Linienfassung in deutschem und fran- 
zösischem Text: „Lesebibliothek von Meyer und Comp zu 
Luzern" nebst langer mercantilischer Anpreisung. 18.. 

Bd. 87 : 63. In rechteckigem Zierrahmen auf fünf Zeilen : „Lese- 
Bibliothek von Xaver Meyer in Luzern." 17». 

h K. 76: 105. In viereckigem Rahmen von Rosenguirlanden unter 
der Jahreszahl das Wappen mit drei Rosen im Schrägbalken. 
In den Ecken vier Ahnenwappen. Unten : „Ex . libris Georges 
Meyer." 1894. 

h d Z. 67:94. Unter Apfelbaum mit Spruchbanddevise: „Lis et 
propite" zwei geneigte Steine, der erste mit dem Wappenbilde, 
getheilt: Oben in B ein g Löwe, unten auf G drei schräge r 
Kreuze. Auf dem andern Steine ein grosses „M" mit den klei- 
neren Buchstaben : „ichaud". Unten : „No. Matricule, Division 
etc." 18.. vD. 

Bd. 89 : 65. In verzierter rechteckiger Fassung auf sieben Zeilen : 
„Bibliotheque de lecture de College St. Michel a Fribourg en 
Suisse. Cette bibliotheque est entretenue par la socie'te' des 
fideles. Serie . No.« 18.. 



MICHEL-AMBERGER— ZU MOHREN, GESELLSCHAFT. 



133 



1577 



1578 



1579 



1580 



1581 



1582 



1583 



1584 



1585 



1586 



1587 



1588 



1589 



1590 
1591 



MICHEL-Amberger, 

Ferdinand, Wirth zur Tonhalle 
in Zürich 

MICHEL, 

Fanny, Zürich, Schwester des 
Vorigen 

de MICHELI, 

Emanuel, Genf, geb. 1 754, Ober- 
lieutenant 

de MICHELI, 

A. Em. (Genf) 

MIEG, 

J. L., Med. Dr. (Basel) 

MILITÄR-ARCHIV, 

Eidgenössisches 

Dasselbe 
(MINET) 

William, Communier d'honneur 
aux Chaux-de-Fonds 



MIROGLIO, 

Joh. Amadeus (Genf) 

v. MOHR, 

Conradin (Bündten) 



Derselbe 
MOHR, 

Jost Joseph, Statthalter, Luzern, 
t 1742 



MOHR, 

Rudolf Dietrich , Rathshcrr 
(Luzern), lö87 — 1762 

Derselbe 
MOHR, 

Ludovicus 

zu MOHREN, Gesellschaft, 

siehe Bern, Handwerker- und 
Gewerbeverein. 



h d Z. W. S(chulte) vom Brühl. 80 : 120. Von Kegeln umrahmt: 
Bücher, Flasche und Globus." Darüber der Name: „Ex-libris 
Ferdin. Michel- Amberger Zürich 4 * nebst den Wappen von Basel 
und Zürich und dem eidgenössischen Kreuz. 1896. 

d Z. H(ermann) I(rminger) 9/. 82:120. Unter Namensband mit : 
„Fanny Michel 1897 Zürich" von Blumenranken umzogen diverse 
Dinge: Globus, Bücher, Lampe, Wappenschilde von Hund und 
Katze etc. 

d K. 80 : 25. In Linienfassung im Oval auf zwei Zeilen : „Emanuel 
de Micheli, P. Lieut au regim* de Salm Salm." 17.« Di. 

h K. 58 : 68. Auf Console mit Spruchtafel : „Ex libris A. Em de 
Micheli" der behelmte von zwei Panthern flankirte Wappenschild. 
Darüber Spruchband mit : „unum domine." 1 7 • • Di. 

Bd. 42:23. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „Ex- 
libris J. L. Mieg. Med. D'- 18." 

o Sd. 77:47- In ornamentaler Umrahmung auf zwei Zeilen: 
„Eidgenössisches Militair- Archiv." 18.. 

o Sd. 30 : 35. In rechteckigem ornamentalem b Rahmen : „Eidg. 
Milit : ARCHIV" (zwei Zeilen leer). 18.. 

h Z. Englisch. 61 : 87- An einem Apfelbaum hängt der gespaltene 
Schild von Minet und Evans: 1) Minet: unten fünf Seeleute in 
einem Boot, darüber ein Stück Hermelin, oben eine Eiche in G ; 
2) Evans : In S ein 4f= Sparren nebst drei =ft= Elephantenköpfen. 
Devise: „LIFE BEYOND LIFE." Unten rechts eine Katze. 
18.. Gr. 

Bd. 59:40. In rechteckiger dreifacher Fassung mit verzierten 
Ecken auf vier Zeilen: „Ex libris Johannis Amadei Miroglio 
Doctoris Medici Monsp." 18.. Di. 

d h Sd. 78 : 78. In quadratischer Linienfassung von Gesträuch 
umgeben eine Tafel mit: „Quantum est, quod nescimus." Schief 
daran gelehnt der Wappenschild auf Cartouche. Darunter die 
Unterschrift. 18.. v Sf. 

h Sd. 1 9 : 33. Der bekrönte Wappenschild mit Mohrenkopf und 
Unterschrift: „Conradin von Mohr." 18.. v Sp. 

h K. HT fc. 84 : 114. Zwischen zwei Spruchbändern das Wappen 
mit den drei Mohrenköpfen. Im obern Bande der Name: 
„CAP1TAINE lOVSTE IOSEPH. MOHR CONSEILL 1685; im 
untern die Devise: „TOVT PAR AMOVR, R1EN PAR FORCE." 
Btt. 

hK. 55:65. Unter Namensband mit: „Rudolph Dieterich Mohr 
Under-Schreiber" das Wappen mit drei Mohrenköpfen. 1 7 • • 

h K. Dasselbe mit „Rathsschreiber" oder auch ohne Titel. 

h K. 61:64. Unter Namensband in concentrisch abschattirtem 
Oval das Wappen. 17-. Est. 



134 



VON MONTENACH— MORELL. 



1592 



1593 



1594 



1595 



1596 



1597 



1598 



1599 



1600 



1601 



1602 



1603 



1604 



1605 



v. MONTENACH 

(Freiburg) 



de MONTET, 

Joh. David, Waadt 



de MONTMOLLIN, 

Friedrich Wilhelm, 1709— 1 783, 
Pfarrer in Motiers u. Professeur 
des belies lettres 

(Derselbe) 



de MONTOLIEU, 

le Baron (Waadt) 

MONTOLIEU, 

Lewis (Waadt) 

(de MONTOLIEU et Pan- 
din de Biorges) 

Languedoc 



MONVERT, 

Samuel, in Neuchätel 

MOOS, 

Carl Frantz (Zürich) 

(MOREL-FatUrt 

Genf und Lausanne 



(de MOREL') 

Neuchätel 

(MORELL) 

Johann Jacob. Pfarrer u. Dekan 
am Münster in Bern, f 1747 



(MORELL) 

Carl Friedrich , Apotheker in 
Bern, 1760—1816 

(MORELL) 

Berne 



hK. 73:75. Ueber Spruchband mit: „BIBLIOTve DEM : DE . 
MONTENACH" auf grasigem Boden ein bekränzter und be- 
krönter Wappenschild, von Löwe und Hund flankirt und von 
zwei Ovalschilden belegt. 1) Mit g Rand, gespalten B und R. 
2) Geviertet, S und R. 17 . . 

hK. BRUPACHER, F. 67:72. Ueber Console mit: „lOH. DAVID 
DE MONTET OVIS CORSIER" der von zwei Löwen flan- 
kirte Wappenschild auf Cartouche, darüber die Devise: „A 
DIEV MON MONTE." 

Feuchtstempel. 48 : 55. Im Oval das geviertete Wappen von 
zwei Negern flankirt und mit der Umschrift: „FREDR1CH 
GU1LLAUME MONTMOLLIN." 17.. 

h K. 65 : 69. Auf grabsteinähnlicher bekränzter Tafel hält ein 
wilder Mann mit Keule den birnförmigen neben einem Strauch 
stehenden Wappenschild: Im g Schildhaupt drei b Rauten, der 
untere Theil sieben Mal schrägrechts mit R und S getheilt. 
Unten: „N<> — ." 17-. 

hK. 68:82. Ueber dem Namen auf Console, die einen Orden 
einschliesst, das Wappen, von zwei Adlern flankirt. 17 •• Di. 

hK. 64:65. Ueber Namen und Devise: „Deo et Principr* das 
helmlose Wappen ohne Decke, von zwei Adlern flankirt. 17-. 
Di. 

h K. 83:112. In ovaler Fassung auf bekränzter Cartouche unter 
Krone zwei ovale Wappenschilde : ,.de Montolieu." Auf B 
eine g Lilie, darüber drei s Monde, darunter drei s Sterne. 
„Pandin" : Im r Schildhaupt zwei g Querbalken und im b Felde 
drei s Pfähle. Ueber Beides legt sich ein g linker Schrägbalken. 
1?.. Di. 

h K. 57 : 68. Auf Console mit der Inschrift : ,,Montvert" das ge- 
viertete, von einem Löwen gehaltene Wappen: Montvert- Vin- 
cent. • 17 • . 

h K. 75 : 82. In rechteckiger Linienfassung auf 4fc Grunde im 
Blattkranz unter dem Spruchband: „Hauptmann Carl Frantz 
Moos" das geviertete Wappen. 16.. Z St. 

hSd. 44:45. Wappenschild mit Helm und Decke gespalten: 
Rechts getheilt. oben zwei, unten ein Mohrenkopf; links stehen 
drei Lilien auf einem Hügel. Darunter auf Band: „PLVS 
PENSER QVE DIRE." 18 . . 

h K. 66:76. Einfacher Wappenschild, getheilt: Oben in S zwei 
r Sterne, unten in B ein springender Schimmel. 18.. 

h K. 60 : 85. In Linienfassung das Wappen mit Helmtüchli. Schild 
getheilt, obere Hälfte noch gespalten. In jedem der drei Quar- 
tiere auf S, G und B ein Mohrenkopf. Wachsender Mann als 
Helmzierde. (Variante: Die zwei obern Felder S. das untere 
G.) 16.. 

dhK. 104:50. Auf grasigem Boden Hegt eine Pharmacopaea 
(Kräuterbuch). An dieselbe angelehnt der ovale Wappenschild 
mit den drei Mohrenköpfen. 17«. (Siehe Abbildg. Seite 28.) 

h Sd. Em. Wyss del., Dan. Burgdorf er sc. 72; 98. Zeichnung von 
Ganting (Lutz) entlehnt: In gothischer Fensteröffnung das 
Wappen mit leerem Spruchband darunter. 18 . . 



MORELI VON MULINEN. 



135 



1606 



160/ 



1609 



1610 



1611 



1612 



1613 



1614 



1615 



1616 



1617 



1618 



1619 



1620 



1621 



1622 



1623 



MORELL, 

Carl Abraham, 1798—1841 

Derselbe 



1608 (MORELLET) 



Abbe", Geneve 



(MOR1N) 

J. B. (handschriftlich), Waadt 



1624 



MORLOT, 

Samuel. Pfarrer in Wengi (Bern), 
t 1760 

de MORLOT, 

Adolphe (Bern) 

MOUTONNAT 

(Genf) 

Derselbe 
MÜCKEY, 

J. F. (Apotheker in Bern) 

Derselbe 

(v. MÜLINEN) 

Bern 

v. MÜLINEN, 

Albrecht, 1/32 bis 180/, bern. 
Schultheiss u. Staatsmann 

v. MÜLINEN, 

Niclaus, Friedrich, 1760—1833, 
Schultheiss 

Derselbe 

v. MÜLINEN, 

Beat Emanuei, von Könitz, 1 707 
bis 1770, Landvogt 

Derselbe 
Derselbe 
v. MÜLINEN, 

Gottfr., Oberamtmann in Nidau, 
1790—1840 

Derselbe 



it 



Bd. 74:27. In verzierter rechteckiger Fassung: „Carl Morell. 
17.. 

*h K. 26 : 35. Der ziegeiförmige colorirte Wappenschild. Daneben 
handschriftlich: „C: M:" 18.. Am. 

d K. 43 : 26. Zwischen zwei Zweigen in einem Kranze die ver- 
schlungenen Buchstaben „ A M** nebst der Devise : „Veritas 
omnia vincit." 18.. G. 

h K. Roy sculp. 61:75. In Linienfassung auf Erdhügel mit Ge- 
sträuch unter Krone der cartouchirte s Wappenschild mit sechs 
Mohrenköpfen. Darunter : „Ex-libris", dann handschriftlich der 
Name: „J. B. Morin." \7 . . Di. 

K. 63:88. Ueber Namensband mit: „SAMUEL MORLOT" in 
Linienfassung das zopfige Wappen mit Mohrenkopf auf g 
Querbalken. 1 7 • • 

Sd. 36 : 78. In gothischer Tabernakel steht ein Engel, einen 
Schild mit beifolgendem Namen von sich haltend, gleich wie 
Lisette May. 18.. Di. 

d K. 73 : 53. In Linienfassung über Tafel mit : ,.Ex Musaeo Mou- 
tonnat" stehen Globus, Leier. Fernrohr, Palette etc. 17«. Di. 

Bd. 70 : 1 7- In doppelter Linienfassung auf einer Zeile : „Ex 
museo Moutonnat." 18.. Di. 

d K. D:(unker). 61 : 62. Bekränzte Tafel mit Inschrift : „Ex libris 
J. F. Mückey" mit Lampe, Büchern und Reibschale darüber. 
1800 circa. W 1333. 

Bd. 76 : 23. In rechteckigem Zierrahmen : „J. F. Mückey" auf 
einer Zeile. 

Messing. 36 : 35. Superlibros. Golddruck auf Leder. Der runde 
Kreisschild mit dem Rad von Renaissanceornamenten umzogen 
und bekrönt. 1 7 • • 

hdK. (Dunker.) 59:66. Ueber Unterschrift: „Albrecht von 
Mülinen" an einen Stein gelehnt der ovale Wappenschild, da- 
rüber Helm, Krone und Rad. 1 7 • • v M. 

hdK. D(unker). 60:45. Console mit Wappenschild, auf welcher 
eine Lampe, Bücher sowie eine Papierrolle mit: .,Aus der 
Büchersammlung N. Friedrichs von Mülinen 41 (fünf Zeilen). 17 . . 

Bd. 70 : 23. In rechteckiger verzierter Fassung auf einer Zeile : 
„Nie. Fred, de Mülinen." 1 7 • • 

hdK. 65 : 63. Wappenschild an einen Baumast aufgehängt. 
Helm, Krone und Zimier daneben, darunter der Name: „Von 
Mülinen von Könitz." 17.' 

Bd. 51:29. In schmaler ornamentaler Umrahmung auf drei 
Zeilen : „BEAT . EMAN . NIC . DE . MULINEN." 17 . . 

Bd. 47:13. In schmaler ornamentaler Fassung auf einer Linie: 
„B . EM . NIC . DE . MULINEN." 17.. 

d Sd. Haller in Bern. 82:113. In lorbeerumwundenem ovalem 
Aehrenkranze auf sechs Zeilen : „Den fleissigen Schulkindern 

zu zum Geschenk von Herrn von Mülinen Oberamtmann 

zu Nidau." 18.. 

Dasselbe wie Nr. 1617 mit der Unterschrift : „Gottfried von Mülinen." 



136 



VON MULINEN— MULLER. 



1625 



Derselbe wie Nr. 1624 



1626 



1627 



1628 



1629 



1630 



1631 



1632 



1633 



1634 



1635 



1636 



1637 



1638 



1639 



v. MÜLINEN, 

Bercht. Eman., dessen Bruder, 
1805—1879 

v. MÜLINEN, 

Wolfgang Friedrich, Dr. phil. u. 
Professor in Bern. geb. 1863 

(MÜLLER) 

Zürich 

MÜLLER, 

Hans Heinrich, Zürich 

(MÜLLER) 

Zürich 

(MÜLLER) 

Zürich 

MÜLLER, 

Johannes, 1628 — 1684, Professor 
theol. in Zürich 

(MÜLLER) 

Zürich 



MÜLLER, 

Wolfgang Damian, 1700 Schult- 
heiss des grossen Rathes in Zug 

v. MÜLLER, 

Joh., grösster schweizerischer 
Geschichtsschreiber in Schaff- 
hausen, 1752—1809 

MÜLLER, 

Joh. Georg, Dr. theol. i. Schaffh., 
1759 — 1819, dessen Bruder 

de MÜLLER, 

Joseph Louis Balthasar (in Frei- 
burg), 1749—1829, Staatsrath 

MÜLLER von Bonn, 

(Inhaber des Bades) Freiburg 



MÜLLER, 

Nicol., Commandant (Freiburg). 
t 1815 



h K. F. Lutz f. 55 : 70. In gothischer Umrahmung unten das 
bekrönte von zwei Schwänen flankirte Wappen mit Devise : 
„PVRA ME MOVENT." Oben die drei Zeilen: „Aus der 
Büchersammlung Gottfrieds von Mülinen. 44 18.. 

h K. F. Lutz fec. 55 : 70. Ganz dasselbe, anders nur die In- 
schrift: „Ex-libris Bercht. Eman ä Mülinen." 



hZ. Chr. Bühler, 1892. 100:75. In Linienfassung in gothischer 
Architektur auf gr Rasen das Wappen mit der Devise darüber : 
„PVRA ME MOVENT". Unten Schriftband mit Namen : „Wolfg : 
Friedrich v: Mülinen.'- 1892. 

h K. (Nach Martin Schongauer.) 76. In kreisförmigem Rahmen 
hält auf grasigem Boden ein Engel den Wappenschild mit Rad 
und f darüber vor sich. Darüber die Jahreszahl 1586. 

h K. 42. In Kreislinie das Wappen nach rechts mit Umschrift : 
„HANS HEINRICH MVLLER ZV ZVR1CH ANNO 1586 IAR." 
ZSt. 

hfH. 73:94. Dasselbe Wappen, flankirt von den zwei allego- 
rischen Figuren Prudentia und Justitia. Unten neben leerer 
Spruchtafel zwei Putten. 15.. Am, 

h K. 60 : 82. In Ovallinie das Wappen nach vorn. Zindelbinde 
mit flatternden Enden. 16.. ZSt. 

h M. 133: 128. Das Wappen nach vorn auf r Grunde in gr run- 
dem Blattkranz; oben Band mit: „Johannes Müller A° 1666 
lSOctob.« 16.. ZSt. 

h K. 65 : 82. In roher Ausführung das Wappen : In G ein 4r 
Zahnrad mit f darüber. Helmzierde : Dasselbe Rad auf Schleife. 
17.. Cr. (Variante 88 hoch mit Jahreszahl 1704 darunter.) 
Btt. 

h K. 74 : 90. In ovalem Kranze unter dem Namensband mit : „Her. 
Capitäin Leuth. Wolffgang Damian Müller 44 das Wappen mit 
Rad und Jahreszahl unter demselben. 169 . A M G. 

Bd. 69 : 52. In verzierter rechteckiger Fassung : „Ex libris Jo- 
hannis de Muller, Helvetior. Historiographi. Nunc Biblioth. Civ. 
Scaphuf. 1809" (sechs Zeilen). 1809. 

Bd. 72:51. In gleicher Fassung und Anordnung : „Ex-libris Joh. 
Georgii Müller D* Theol et Scholarchae. Nunc Biblioth. Civ. 
Scaphus. 1822" (sechs Zeilen). 

hK. 62:71. Getheiltes Wappen auf zopfiger Cartouche von zwei 
Löwen flankirt. Unten auf Band : „M r de Müller Directeur des 
Grains/ 4 17-. 

h K. 57:45. Auf Rocococartouche der gekrönte Wappenschild 
in gevierteter Darstellung an einen Baum gelehnt und von einem 
Löwen flankirt. Unterschrift auf Namensband: „M. Müller de 
Bonn 44 (Linienfassung). 17.» 

h Sd. 70 : 45. In Linienfassung in der Mitte im Kreise der be- 
krönte von zwei Löwen flankirte Wappenschild auf Console. 
Darüber: „Le Commandant 44 ,* darunter: „Nicolas de Müller 
allie de Gottrau. 44 18.. 



MULLER— MURER. 



137 



1640 



1641 



1642 



1643 



1644 



1645 



1646 



1647 



1648 



1649 



1 650 



1651 



1652 



1653 



(MÜLLER) 

in Hofwyl bei Bern 



1654 



1 655 



(Derselbe) 



MÜNCH, 

Christian (Basel) 

MÜNSTER, 

Lehrer-Biblothek (Ct. Luzern) 

(MÜSL1N) 

Pfarrer am Münster in Bern 



MUHEIM, 

Franz Ant., Altorf (Uri), Landes- 
fürsprech, 1765 — 1830 

MUHEIM, 

Gustav, Landammann u. Stände* 
rath, Uri 

MUNTER 
(v. MURALT) 

Zürich oder Bern 



(v. MURALT) 

Zürich 

de MURALT, 

Jean (Zürich) 

a MURALT, 

M., Zürich 

v. MURALT, 

Pauline (Zürich) 

(v. MURALT) 

Bern 



(v. MURALT) 

A., Bern 

M(URER), 

F. IL (Zürich) 



h Sd. 22:30. Ueber Spruchband mit: „Sic itur ad astra" der 
bekrönte Wappenschild : In der Mitte unter zwei Sternen in b 
Felde ein halbes Mühlrad, durch welches ein Pfeil mitten auf- 
wärts geht. 18.. 

h K. 53 : 48. Ueber Spruchband mit : „COELUM PETO im Ov al 
das geviertete Wappen über Kriegsgeräthen von zwei gekrönten 
Adlern flankirt. 1) u. 4) halbes Rad nebst Pfeil; 2) u. 3) be- 
federter Helm nebst Stern. 18 . . 

Bd. 49:19. In rechteckiger Zierfassung: „Christian Münch.'* 
17.. 

Bd. 70 • 43. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen : „Lehrer- 
Bibliothek MÜNSTER. Nr." 189. 

h K. 56 : 64. Unter der handschriftlichen Devise : ,,^b InO nipp" 
(„Gott ist ein Schild mir 1 . Psalm 32, 7) das Wappen mit einer 
Maus. Stichhelm und aufgehängtes offenes Helmtüchlein. 16.. 
G. 

h K. 50:65. Auf einem Sockel mit der Aufschrift: „Ex Libris, 
Francisci Antonii MuheinV* das nach links gekehrte Wappen. 
17.. 

h Sd. Lith. Gebr. Gisler, Altorf. 50:71. Zeichnung nach dem 
alten Muster, doch in Farbendruck. Sockel höher mit der In- 
schrift : „Bibliothek von Gustav Muheim, Landammann. (National- 
rath.) 18.. 

h K. 44 * 52. Ueber : „A Monsieur Munter" der bekränzte ovale 
Wappenschild, drei Mal gespalten. 17*. v Sf» 

hK. 56 : 68. Unter Krone der ovale cartouchirte Wappenschild 
geviertet, mit Herzschild und von zwei Löwen flankirt. 1) In 
B eine Frau (hl. Catharina). 2) In R eine Sonne über drei 
Bergen (Sonnenberg). 3) In R zwei Hirschstangen (von Herten- 
stein). 4) Drei Sterne in B. Herzschild : In S eine r Burg von 
vier Lilien begleitet: „v. Muralt". 17». L> W. 

Feuchtstempel. 69 : 66. In Lorbeerkranz das Wappen nach rechts. 
1/ . . Am. 

h K. 44 : 55. Unter Band mit Namen auf Console von zwei Löwen 
flankirt der gekrönte ovale Wappenschild auf Cartouche. 17». 

hK. W(erdmüller). 23:27. Unter „M. a MVRALTO." das 
Wappen mit Thurm und vier Lilien. 

h Sd. 37 : 35. Unter Namensband das Wappen mit sehr stark 
entwickelter Helmdecke. 189 . 

d h K. 52:74. An einem Monument das Wappen Muralt: 
Burg nebst vier . Lilien in cartouchirtem Oval, umgeben von 
Blumen und Zweigen ; oben sitzt ein geflügelter Genius, die 
Grafenkrone über dem Wappen haltend. 17«. 

d h K. 50 : 70. Auf bekränztem Denkmal unter Krone der ovale 
Wappenschild; daneben rechts eine Säule. 17.« v Muralt. 

h K. 46 : 64. Das Wappen mit den drei Kugeln übereinander 
nebst den Buchstaben: ,F H M." Helmzierde: Mannesrumpf 
mit den drei Kugeln auf der Brust. 1636. Z St. 

18 



138 



MURI— NAGELl. 



1656 


MURI, 


h H. 44 : 57. Der umrahmte Wappenschild mit der Unterschrift : 




Benedictiner-KIoster , Aargau*) 


„Monasterii Murensis." 17«. W1417. 


1657 


Dasselbe 


h H. 133:73. Der Schild des Klosters auf einer umrahmten Car- 
touche liegend. Unten im Rahmen : „Monasterii Murensis." 

17.. 


1658 


MURI, 


Bd. 22:35. Auf zwei Zeilen: „SCHOLAE MURENSIS", darunter 




Klosterschule 


ein grosses r „E." 1 7 . . 


1659 


MURI, 


h H. 82 : 86. In rechteckig verziertem Rahmen unter „Monasterii 




Abt Gerold IL, Meyer von 


Murensis u das geviertete Wappen mit drei Helmen nebst Inful 




Schauensee, 1/76 — 1810, letzter 


und Stab besetzt. 1) Löwe; 2) über Dreiberg ein Stengel mit 




Fürstabt 


fünf Lindenblättern (Meyer) ; 3) in R ein s Querbalken (Oester- 
reich); 4) gespalten: a) in G ein aufrechter Löwe ; b) 4i= leerer 
Herzschild : Muri (Zinne), v M. 


1660 


MUSIKGESELLSCI I AFT 
MUSIS et amicis, 

siehe Schaffhausen. 

MUTACH, 

siehe Bern, Obrigkeit. 


Bd. 94:45. In rechteckigem Zierrahmen auf zwei Zeilen: „Der 
Musikgesellschaft auf Schneiderhaus gehörig." 1 7 . . G. 


1661 


(v. MUTACH) 


h Reliefpressung. (Bühler, del.) 21:3/. Gothisches Wappen nach 




Bern 


rechts, Helm mit Büffelhörnern en face. Im b Schilde eine 
aufrechte Mondsichel einen Stern einschliessend. 1897* 


1662 


(NABHOLZ) 


h K. 91:109. In rechteckiger Begrenzung mit abgeschnittenen 




Zürich 


Ecken das getheilte Wappen. Oben: Halbe Lilie und halber 
Adler ; unten : Zwei b Sparren in G, der eine aufrecht, der andere 
verkehrt. Helmzierde: Halbe Lilie und halber Adler. 16.. 


1663 


(NADIG) 


hK. 54:52. Auf Hermelinmantel von zwei Adlern gehalten das 
Wappen (r Querbalken aut S) mit offenem Doppelflug als Helm- 
zierde. Darüber das Spruchband: „Nil mortalibus arduum.** 
(Als Schweizer fraglich), v Sf. 


1664 


NÄF, 


hK. 55 : 93. Ueber dem Namen : „August Näf von St. Gallen" 




August, von St. Gallen 


das Wappen. 18 . . S G S B. 


1665 


(NÄGELI), 


h K. 61:68. Ueber zwei Palmzweigen unter Krone der r Oval- 




Bern 


schild auf Cartouche, mit zwei sich kreuzenden Nägeln belegt; 
darunter handschriftlich: „Johann : Rudolph Nägelinus." 17- • 
v Sf. 



*) Muri. Benedictinerabtei im Freienamt, Canton 
Aargau, am Abhänge des Lindenberges an der Bünz, 
unweit des Reussthaies, gegründet 1027 durch Ita, 
Tochter Herzog Friedrichs von Lothringen und Ge- 
mahlin Graf Radbots von Altenburg-Habsburg; und 
mit Mönchen aus Einsiedeln bevölkert. 11. October 
1064 wurde die Kirche durch Bischof Rumo von 
Constanz geweiht. In ihr wurden die Stifter, ihre 
Kinder und zahlreiche Verwandte beerdigt. Mit vielen 
Privilegien und Freiheiten bedacht, erhielt die Abtei 
durch zahlreiche Schenkungen im Laufe der Zeiten 
grosses Besitzthum. Sie brannte 1300 und 1363 ab, 
litt viel durch Kriegsläufte, erholte sich aber stets 



wieder. Die Prälaten Joh. Jost Singeisen, Placidus, 
Zurlauben und Gerold II. Meyer von Schauensee waren 
die vorzüglichsten Restauratoren des geistlichen und 
weltlichen Glanzes der Abtei; es fehlte auch nicht 
an zahlreichen gelehrten Männern. Das Kloster be- 
sass eine grosse einheitliche mit Superlibros gebun- 
dene Bibliothek, die sich jetzt in der Aargauischen 
Cantonsbibliothek befindet. Nachdem 1798 die Abtei 
viele ihrer Besitzungen verloren, wurde sie am 13. Ja- 
nuar 1841 aufgehoben. Die Mönche siedelten nach 
Gries bei Bozen über, wo sie sich unter dem Namen 
„Neu-Muri" und dem Schutze des österreichischen 
Königshauses neu constituirten. 



NAGELI— NEUENBURG. 



139 



1666 



1667 



1668 



1669 



1670 
1671 

1672 

1673 

1674 

1675 

1676 



1677 



1678 



1679 



1680 



1681 



1682 



1683 



NAGELI, 

Anton, Rappers wyl. St. Gallen 



NAVILLE 

(Genf) 

NAVILLE, 

Eduard, Genf 

NEUCHÄTEL, 

Bibliotheque publique 

Dieselbe 
Dieselbe 

Dieselbe 

Dieselbe 

NEUCHÄTEL, 

Magistrat (Geschenk-Ex-Libris) 

Derselbe 
NEUCHÄTEL, 

Archives cantonales 

Dasselbe 



Dasselbe 



NEUCHÄTEL, 

Bibliotheque du College 

NEUENBURG, 

Classis Neocomensis (Bibliothek 
der Geistlichen des Cantons) 



Dieselbe 



Dieselbe 



Dieselbe 



Bd. 82:40. In verzierter rechteckiger Fassung: „Ein Mensch 
soll ebensowenig ohne Lust lesen, als ohne Lust essen; sonst 
wird das Buch ebenso leicht durch ihn ergötzt und erbauet 
werden können als er durch das Buch — . Young Th 2. Ant . 
Nägelin." 17.. 

h K. 60 : 75. Oben Spruchband mit : „NEC ARDVA . SISTVNT." 
Darunter auf blumenbekränzter Cartouche das Wappen. Zu 
unterst auf Spruchband: „ NAVILLE." 18 . . 

hK. Gleiche Platte, sorgfältigst nachgravirt mit dem vollen 
Namen: „EDOUARD NAVILLE.* 189. 

Bd. 53:65. In rechteckig ornamentalem Rahmen in der Mitte 
der Adler mit dem Neuenburgerschilde, darüber B No" und „Vol." 
Darunter: „Bibliotheque publique de Neuchatel. 44 17.. Gr. 

Bd. 53:67* Dasselbe mit Sternchen in den Ecken. 17*. Gr. 

Bd. 52:65. Dasselbe mit gezacktem Rand. Adlerbrustschild 
leer. Oben noch beigefügt: „Comp. 44 und „Tabl. 44 18.. Gr. 

Bd. 50:66. Dasselbe, Doppellinienfassung. Adler mit Neuen- 
burgerschild. 18 . . Gr. 

Bd. 50:66. Dasselbe, anderer Adler. Auf dessen Brustschild 
das Monogramm „FR. 44 18 . . Gr. 

Bd. 60 : 78. In rechteckiger Zickzackfassung : „Prix d 1 . . . . de" - 
cerne" par le Magistrat de Neuchatel en 183 . ä . . . . 4< 183. 

Bd. 57:82. Dasselbe mit andern Typen und ähnlichem .Rand. 
183. 

d Z. Nach Dunker. 84 : 90. In der Dunkerschen Vignette von 
Schönweiz in r Buchdruck : „N° . Bibliotheque des Archives 
cantonales. Neuchatel. 44 189. 

h Z. M. Tripet. 51:79. Von Tanne und Lorbeerzweig einge- 
rahmt im Hintergrunde der See. Vorn das Wappen von Neuen- 
burg mit Löwe als Schildhalter. Auf einer Tafel die nämliche 
Inschrift wie oben. 1 89 . 

d f Z. M. Tripet fec. 69 : 102. Rechteckig, in grau und # Druck : 
Im Hintergrunde die Kirche von Neuenburg; vorn der hl. Vin- 
cenz mit lateinischer Devise. Umschrift auf drei Seiten wie 
oben. 189. 

Bd. 52:75. Rechteckig gezackte Randfassung. Oben: „N°. 
Vol.' 4 In der Mitte der Adler mit dem Neuenburger Brustschild. 
Unten: „Bibliotheque du College de Neuchatel.' 4 18.. 

h K. 113:178. In Linienfassung hält ein grosser Engel, mit dem 
einen Kusse auf ein Buch tretend, mit dem Rechten den Zipfel 
einer Standarte empor, worauf die Inschrift: „Ex libris ven. 
Classis neocomensis. 44 Darunter der ovale Wappenschild mit 
dem Burgthor und der Umschrift : „FVNDAM. KIRMVM. ST AT. 
2 Tim 4 19.* 4 17«. 

hK. 59 : 77. Zwischen zwei Spruchbändern mit „Ex . Bibliotheca 
Classis Neocom" in cartouchirtem Oval ein Burgthor, das alte 
Wappen von Neuenburg (zwei beinahe gleiche Typen). 17.. 

h K. Gleiche Platte wie die Vorigen, doch mit fettern Buch- 
staben. Bei „Classis 14 ist ein s eingeflickt. 17 •• 

h K. 49:74. Wie die Vorigen, jedoch weniger breit. 17«. 



140 



NEUENBURG— D'ODET. 



1684 



1685 



1686 



1687 



1688 



1689 



1690 



1691 



1692 



1693 



1694 



1695 



1696 



1697 



1698 



Dieselbe wie Nr. 1680 
NEUENSTADT, 

öffentliche Bibliothek 

NEUMANN, 

Wilhelm, aus Preussen, Prof. der 
Philologie in Neuchatel, f 1884 

Derselbe 
NEÜWDORFFER, 



NICOLAI, 

Melchior, Pfarrer in Escholz- 
matt (Luzern) 



NIDWALDEN, 

Historischer Verein 

NIEDERER, 

N. (a. Appenzell, Ausserrhoden) 

NIERIKER, 

Pius, Dr. jur., aus Baden 

NUSCHELER, 

Felix (Zürich) 

(NUSCHELER) 

Zürich 



(OBRIST) 



OBRIST, 

siehe Arnold. 

OBWALDEN, 

Priesterkapitel 

(d'ODET) 

Freiburg 



d'ODET, 

Jean Beaptiste. später Bischof 
von Lausanne 



hBd. 49:51. Auf sechs Zeilen: „Bibliotheque de la soci6te des 
pasteurs et ministres neuchätelois. No:" 18.. Gr. 

Bd. 59 : 76 (drei Stück), 59 : 72 (ein Stück). In vier verschiedenen 
verzierten rechteckigen Umrahmungen in der oberrr Hälfe auf 
vier Zeilen: „Bibliotheque publique de Neuveville." 18.. 

h Sd. 53 : 67. In rechteckiger Blattumrahmung zwischen der 
Devise: „IN HOC SIGNO VINCES» und dem Namen „Wilhelm 
Neumann'* der kleine Wappenschild. 18.. G. 

Sd. 68:41. In zopfigem Rahmen: „Ad. Wilh. Neumann. N«;" 
18 . . Am. 

h K. 93: 135. In rechteckiger Linienfassung unter leerem Spruch- 
band das gespaltene Wappen : Rechts halber Adler, links zwei 
Sparren mit zwei Sternen oben und einem unten. Darunter 
eine Spruchtafel von zwei Putten mit Fackeln begleitet, worauf 
handschriftlich: „die Neüwdoiffer.*' 16.. Z St. 

h K. 101:136. In rechteckiger Fassung im Oval das Wappen 
mit Umschrift : „D. Melchior Nicolai, artium et philosophiae 
magister, venerabilis capituli. Surlacensis juratus parochus in 
Escholzmatt/ 4 In den vier Ecken auf dunklem Grunde barocke 
wulstige Ornamente. 165. Gr. 

Bd. 63 : 50. In rechteckiger Zierfassung auf fünf Zeilen : ,.Histor. 
Verein Nidwaiden. Repos. — Buch Nr. Mappe Nr — etc." 189. 

h d K. 61:41. In verzierter rechteckiger Fassung auf grasigem 
Boden ein Denkmal mit Warfen und offenem leerem Buch davor. 
Unten auf Schrifttafel : „Ex libris N. Niederer." 17.. S G S B. 

h K. 64: /6. In Linienfassung über dem nebenstehenden Namen 
das schrägrechts gestellte Wappen. 17.. A M G. 

h K. Johannes Suyzerus fecit 1647. 45 : 68. In rechteckiger Linien- 
fassung über dem Namen das Wappen nach links. 1647. Btt. 

h K. S. Gessner fec. 105 : 45. Auf grasigem Boden unter Bäumen 
auf Cartouche im Oval der Wappenschild: In der Mitte die 
zwei Mondsicheln auf- und abwärts, darüber und darunter je 
ein Stern. Daneben Messtisch und Waarenbalken, Kugel- 
mörser, Kanonenrohr etc. 17«. Z St. 

h K. H. Brupacher sculpsit. 72 : 80. Unter leerem Spruchband 
auf Console von zwei Löwen flankirt der ovale helmbesetzte 
Wappenschild, geviertet : 1) u. 4) Adler in G; 2) u. 3) schräg- 
rechts getheilt mit zwei steigenden Löwen in S und R. (Aehn- 
lich wie von Diessbach von Holzhalb.) 17 •• B. 



Bd. 68 : 38. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen : 
,, Gehört dem Priesterkapitel von Obwalden." 18... 

h K. 64:88. In doppelter Linienfassung über leerem Spruch- 
bande unter Krone der an einen gebogenen Sockel gelehnte 
Wappenschild auf Cartouche : In Oval auf gr Grunde ein auf- 
rechter Löwe mit einem Füllhorn. 17«. v D. 

h K. P. Schueler fec. 68 : 76. Ueber Namensband mit : „D'ODET 
CURE D'ASSENS" im Strahlenglanze das von zwei Löwen 
flankirte Wappen mit stehendem Löwen im Schilde. 17«. 



D'ODET— OTHENIN. 



141 



1699 



d'ODET, 



1700 



1701 



1702 



1703 



1704 



1705 



1706 



1707 
1708 
1709 
1710 

1711 

1712 



1713 



1714 



ODIER-Chevrier 

(Genf) 

ODIER, 

Davd CM (Genf), geb. 1765 

OERTLI, 

Josua, Dr. med., Glarus 

OOSTER, 

Wm. A d *" c -, Naturforscher, Bern 

ORELLI vom Gemsberg, 

Daniel, Zürich, Sohn Hans Ge- 
orgs, Amtmann am Oetenbach, 
1653—1726 

v. ORELLI, 

Hans Conrad, 17/0 — 1826, 
Zürich 

(ORELLI) 

Zürich 



(ORELLI) 

Zürich 

O(RELLI) 

Hl. (Zürich) 

(ORELLI) 

Zürich 

(ORELLI) 

in Zürich 

Derselbe 

v. ORLEANS-Longueville, 

Louis Charles, genannt Abt von 
Orleans, Prinz von Neuenburg, 
1663—1668 und 1672—1694 



ORPHEON, 

siehe Köhli. 

L'ORPIIEON 

(Neuchätel) 

(OSWALD) 

Christoph, SchafThausen 



h K. P. Schueler. 69 : 73. Fast dieselbe Zeichnung wie die 
Vorige in Rothdruck. Spruchband jedoch unbedruckt. Hand- 
schriftlich hineingeschrieben: „CHA. ODET-" 17.. Gr. 

Bd. 70:19. In Linienfassung auf einer Zeile : „ODIER-CHEV- 
RIER. 4 - 17.. Di. 

d H. 57 : 52. In Linienfassung. Unter Vorhang ein Bibliothek- 
zimmer mit offenem Fenster. Auf der Platte eines Tisches der 
Name. 17». Di. 

Bd. 49:23. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: .,Dr. 
med. Josua Oertli von Glarus. 4 * 18.. Am. 

Sd. Lith. C. Durheim, Bern. 75:37. Der ijj: gedruckte Namen 
in vergoldeter Cartouche. 1893. 

h M. 115:130. Zwischen gebogenem Lorbeer- und Palmzweig 
das Wappen. Schild getheilt: Oben in G ein ^z gekrönter 
Adler; das untere Feld schräglinks mit zwei steigenden Löwen 
in R und S mit verwechselten Farben. 1684. Z St. 

h K. H. Brupbacher sculpsit. 7 1 • 80. Ueber ornirter Console von 
zwei Löwen flankirt das geviertete Wappen unter Namens- 
band. (Zeichnung von Holzhalb entlehnt von Diesbach.) 17 •• 
Am. 

h K. 119:85. Von zwei posaunenblasenden Engeln flankirt unter 
Spruchband mit: „omnia cum deo 44 das Wappen von einem 
Kranze umzogen. Darüber auf cartouchirtem und bekränztem 
Ovalschild die Buchstaben: „g c o. 44 17 . . 

h K. 58:66. In roher Ausführung das Wappen mit gekröntem 
Löwen als Helmzierde, l/-- 

h K. 57 : 82. Von derselben rohen Hand wie das Vorige, nur 
etwas grösser, unten die Buchstaben: „FR. O." 17*. G. 

h K. 60 : 83. Ueber „H. O." das Wappen. Linksseitige Helmdecke 
mehr entwickelt. 17.» 

h K. 49:61. In besserer Ausführung, das Wappen wie oben. 
Wappenschild oval auf Cartouche. 

h H. 51:58. In ähnlicher Ausführung das Wappen. 17*. 

h K. 67 : 88. Auf Console sitzend halten zwei Engel den ge- 
vierteten Ovalschild nebst Herzschild auf Cartouche mit Krone 
darüber. 1) u. 4) rechter Schrägbalken R auf G; 2) u. 3) auf 
G ein r Pfahl mit s Sparren belegt (Baden und Neuenburg). 
Herzschild: Auf B unter Tournierkragen drei Lilien nebst Stab. 
16 . . Gr. 



OTIIENIN-Girard, 

siehe Girard, Nr. 925. 



Sd. 68 : 28. Bekränzte Leier, darüber, von Ornamenten durch- 
zogen: „L'ORPHEON." 18.. 

h K. 63:92. In Linienfassung mit abgeschnittenen Ecken unter 
Spruchband das Wappen : Ein Schwan im Schild und auf dem 
Helme. Auf dem Bande handschriftlich : „Ex dono Christophori 
Oswaldi senioris. 44 Ausser dem Rande: „Bibliotheca Scaphu- 
siana me possidet 1600." 



142 



OTT— PASQUIER DE MEFSANGE. 



1715 



1716 



1717 



1718 



1719 



1720 



1721 



1722 



1723 



1724 



1725 



1726 



1727 



1728 



(OTT) 

Zürich 



(OTT) 

Zürich 

(OTT) 

Hans Heinrich, Prof. der hebr. 
Sprache u. Kirchengeschichte in 
Zürich, 1617—1682 

OTT, 

Zürich 

(OTT) 

in Zürich 



(OTT) 

Hans Caspar, Zürich, 1764 bis 
1820 

de PALEZ1EUX dit Fal- 
connet, 

(Waadt) 

Derselbe 
Derselbe 
de P ALEZIEUX Falconnet, 



de PALEZIEUX dit Fal- 
connet 

PARAVICINI 

(Basel) 

PARIS, 

siehe Luvnes. 

du PASQUIER, 

Ch«- Hy- (Neuchatel), geb. 1765, 
Indiennefabrikant von Marin u. 
St. Blaise 

PASQUIER de Mefsange 

(Neuchatel) 



K. 51 : 66. Unter gebogenem Spruchband, worauf handschriftlich : 
„beati pacifici" in ovalem Blattkranze das Wappen: Ein gekrönter 
Fischotter. Helmzierde: Flügel schrägrechts getheilt. 16.. 
ZSt. 

K. 77 : 103. Das Wappen: ein gekrönter Fischotter. Helm- 
decke von vorzüglicher Zeichnung und Ausführung. 16 . . 
Am. 

h K. 44:68. In ovalem Lorbeerkranz das Wappen nach rechts 
mit Bandschleife darüber, worauf handschriftlich: „^5*3 "P 4i 
(„Gott ist mein Schild.« Vergl. Psalm 18, 3). 16.. Am/ * § 



h K. 44 : 68. Dieselbe Platte nachgravirt mit Schrift auf der 
Bandschleife oben: „BIBLIOTHEC: OTTIAN:* 16.. 

h f K. Schellenberg f. 1 796. 74 : 96. In Linienfassung in der 
Mitte stehend ein Landsknecht mit Hellebarde. Links neben 
ihm auf steinernem Sockel mit Devise : „Virtute Duck Comite 
Fortuna u der Wappenschild mit dem steigenden gekrönten 
Otter. Darüber der kleine Helm mit Tuch nebst Krone und 
Flug als Helmzierde. Rechts in der Tiefe Schloss Greifen- 
see, links ein Baum als Hintergrund. 1796. 

h K. 54 : 68. Ueber ovalem umkränztem Rahmen ein Band mit 
Devise: „Virtute Duce Comite Fortuna." Im Rahmen auf 
Console der mit Hut bedeckte Wappenschild, welcher einen 
steigenden, gekrönten -^ Fischotter aufweist. 18.. 

h K. Gugliemo Fortuyn inci. 67:89. Unter Namensband das 
geviertete Wappen auf birnförmig bekränzter Cartouche ohne 
Helmdecke. 17 . . 

h K. 55:71. Kleiner, dem Vorigen ähnlich. Auf dem Helme ein 
Löwe mit Armbrust in den Pranken. 17». 

h K. 44 : 59. In Linienfassung dem Vorigen ähnlich mit Namens- 
band unter dem ovalen Wappeuschilde. 17** 

hK. 63:89. Ueber Spruchband mit: „CEDENDO TEMPORI 
GL1SCO* das geviertete Wappen in vorzüglicher englischer 
Ausführung. Wappen etwas geändert, darunter nebenstehender 
Name. 18.. de Palexieux. 

h K. 55 : 69. Das vorige geänderte Wappen in englischer Manier 
ohne Helmdecke über dem Namen. 18.. 

h K. 59 : 70. Unter Krone der cartouchirte Wappenschild von 
Schwan und Greif flankirt. Darunter eine Console mit Büchern 
und dem Bande: „Ex libris de Paravicini." 17 •• BUB, 



h K. 59: 73. In doppelter Linienfassung auf Console der bekränzte 
ovale Wappenschild mit Krone darüber. Auf der ebenfalls be- 
kränzten Console eine ovale Schrifttafel mit Namen. 17 •• G. 

h K. 59 : 76. In Linienfassung über Schrifttafel mit : „M r * Pas- 
quier de Mefsange 1792" unter Krone der bekränzte Wappen- 
schild auf Cartouche. G. 



PASTEUR— PERROCHET. 



143 



1/29 | PASTEUR, 

Jaq. And. (Geneve) 



1730 



1731 



1732 



1733 



1734 



1735 



1736 



1737 



1738 



1739 



1740 



1741 



1742 



1743 



1744 



(PAUER) 

Zürich 

PAUL, 

Joh., Capuc. von Ursern (Uri) 

(PEBIA) 

von Locarno, in Zürich 



PELLICAN, 

Zürich 



(PELLICAN) 

Zürich 

PERARD, 

Jacob, V.D.M. 



PEREOMAN, 

siehe Praroman. 

PERDRIAU, 

Marguerite (Genf) 

(de PERREGAUX) 

(Neuchätel) 

PERRIN, 

Abram, pasteur des Bayards et 
St-Sulpice, 1751 — 1831 

Derselbe 
Derselbe 
PERRIER, 

Louis, Neuchätel 



PERROCHET, 

Abram Francis, Ministre, 1830 
consecrirt, hatte jedoch nie eine 
Pfarrstelle und starb in Auver- 
nier (Neuchätel) 

Derselbe 



Derselbe 



d K. 51: /l. In Linienfassung ein bekränzter Wappenschild mit 
Helm und vier Federn. Darinnen: „De la bibliotheque de M r * 
Jaq. And. Pasteur. tt 17». G. 

h K. 53 : 60. Das Wappen nach links, im Schilde über Dreiberg 
eine Tanne. Helmzierde ebenso. 16.. Z St. 

Bd. 80:38. In rechteckiger verzierter Fassung auf zwei Zeilen: 
„Pater Johann Paul. Capuc: von Ursern. 14 18.. 

hfK. 85:140. Ritter zu Pferd, rechtssprengend mit Tournier- 
fähnlein in der Rechten. An Brust und Seite des Pferdes ein 
Wappenschild mit einer Linde darin. Helmzierde: Wachsender 
Mann mit Lindenbaum in der Hand. 16.. v M. 

h H. 37:61. Im Oval mit verzierten Ecken das Wappen nachs 
links. Um das Oval zieht sich der Name mit Spruch : „INSIGN1A 
PELLICANI. SI DEVS PRO NOBIS, QVIS CONTRA NOS." 
16 . . v Sf. 

h H. 65 : 78. In dicker Linienfassung das Wappen : Pelican, sich 
die Brust aufreissend. Helmzierde dito. 16.. Z St. 

h K. 70 : 82. Ueber Namensband mit : „Ex libris Jacobi Perard 
V. D M. 1 735 a das durch b Kreuz geviertete Wappen mit drei 
-fc Vögeln und Löwe in cartouchirtem Oval. Auf dem Helme 
ein Stern. Unten neben dem Wappen die Buchstaben: „A. C. tt 
1735. BUB. 



Bd. 32:27* In Linienfassung mit verzierten Ecken auf zwei 
Zeilen: „Marguerite Perdriau." 17 •• Di. 

h K. 37 : 40. Auf zwei Stufen der bekränzte Wappenschild mit 
den drei 4£ Sparren, von einem Löwen flankirt. Darüber ein 
Helm mit drei Federn. 17.. Gr. 

h K. Obmeyer sculp. 60:77. Auf bekränzter Console mit dem 
Namen : „Perrin, Ministre 44 das Wappen von einem Löwen flan- 
kirt. (Drei diverse Varianten.) 17 . . Gr. 

K. 68:35. Zwischen ornamentalen Ranken der Name: „PERRIN 

Ministre. 14 

K. 57 : 32. Zwischen ähnlichen ornamentalen Ranken mit grossen 
Lettern: „PERRIN. 14 

h H. Cochin inv., Stephoni sculp. 80 : 44. Unter Namensband 
mit: „Ex libris Louis Perrier 44 der cartouchirte Wappenschild 
nebst allerlei Kriegsgeräthen, Globus und Messinstrumenten. 
1897. 

h Sd. Lith. Gagnebin ä Neuchätel. 65:118. In Linienfassung 
über dem Namen und der Spruchbanddevise : „Nosce te ipsum 44 
das Wappen: Dreiberg, Sparren und zwei Sterne. 18.. G. 



h Sd. Lith. Gagnebin ä Neuchätel. 42 : 75. Ueber dem Spruchband 
mit: „Nosce te ipsum 44 das schlecht ausgeführte Wappen. Unten 
im Bogen der Name: „ABRAM. FRANCOIS PERROCHET. 44 
18.. Gr. 

h Sd. Lith. Gagnesin ä Neuchätel. 66: 109. Wie das Vorige mit 
dem Namen: „ABRAM PERROCHET. 44 17.. Am. 



144 



PERROSET— PEYER IM HOFF. 



1745 



1746 



1747 



1748 



1749 



1750 



1751 



1752 



1753 



1754 



1755 



1756 
1757 

1758 



PERROSET, 

Francois Nicolas, von Landeron 
(Neuchätel) 

PERUSSET, 

Dr., Waadt 



PESCHIER, 
Ch. G. (Genf) 

(de PESMES) 

Francis Louis, Militär u. Diplo- 
mat von St. Saphorin (Waadt) 

P(ESTALOZZl) 

R., Zürich 



PESTALUTZ, 

J. ]., Fürsprech (Zürich) 

(PETITPIERRE) 

Augustus Edward, Neuenburg 



Derselbe 



PETRI 

(Hasel) 

PETTOLAZ, 

Franc.Ignat.,1 718— 1 778,Staats- 
rath in Freiburg 

PEYER im Hof 

(Luzern) 



(Derselbe) 
(Derselbe) 



PEYER im IIoiT, 

Nicolaus Ludov. , 1646—1709, 
Probst des Chorherrenstiftes in 
Luzern 



d K. 82 : 58. Auf bekränzter Tafel in drei Linien der neben- 
stehende Name. 



h Sd. 54:88. In Linienfassung über Tafel mit: „Ex libris Doct s . 
Perusset 44 auf bekränzter Cartouche der Wappenschild, darüber 
Devise mit: „Vita brevis ars longa. tt 18.. Dt. 

Bd. 49:38. In besternter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen : 
„BIBLIOTHEQUE DE CH. G. PESCHIER. Doct'- en Chirurgie.* 4 

17.. 

hK. 49:50. lieber Spruchband mit: „SANS V ARIER* der be- 
krönte, von zwei Greifen flankirte Wappenschild: Auf B eine 
g Kirchenfahne mit drei Lappen. 14 17 . . 

h K. 49 : 34. Das Wappen : b Schild mit zwei g Querbalken. 
In der Mitte rechtsschreitend ein Löwe mit Schlüssel vorn und 
hinten. Auf bekröntem Helme wachsender Löwe mit Schlüssel. 
Zur Seiten die Buchstaben: „P. R. a 17.. 

Bd. 73:33. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„Dr. J. J. PESTALUTZ. Fürsprech. N«-* 18 . . 

hK. Englisch. 48:57. Ueber Spruchband mit: „Faire sans dirc* 
in englischer feiner Ausführung das Wappen : In B über Drei- 
berg Mondsichel und Stern. Auf dem Helmwulste aufrecht 
eine Löwentatze. 18 . . Di. 

hK. Englische Manier. 47:67. Das Wappen: Auf b Grunde 
über Dreiberg ein Kreuz, worauf ein Stern. Helmzierde : Löwen- 
tatze. Unten auf Schriftrolle die Devise: „faire sans dire*. 
Unten handschriftlich der Name : „Augustus Edward Petitpierre. " 
18 . . Gr. 

d K. 46 : 84. Auf mit Rosen bekränzter Tafel in zwei Zeilen : 
„Petrinsche Bibliotheck." 17.. Am. 

h K. HEINE f. 62 : 86. In Linienfassung über Namensband an 
ein gebogenes Postament gelehnt das Wappen in zopfiger Car- 
touche. Der ovale Schild schräglinks getheilt, das obere Feld 
mit r Herzen. 17-. v M. 

h K. 95:131. Zwischen zwei Spruchbändern im ovalen Kranze 
das Wappen (Rad im Schilde und zwischen zwei Hörnern als 
Helmzierde). Im obern Spruchbande: „Das Alte Ehren» Wapen 
deren Wol«Edlen Peyeren im Hoff. Von A. 1322.'* In untern 
steht die Psalmstelle: „146. v. 2." 

• 

h K. Dasselbe mit leeren Spruchbändern (ohne Schrift). 16 . . 

h K. 53 : 58. Das Wappen (Rad) zwischen zwei gebogenen Palm- 
zweigen. 

h K. Johann Rüegg sculps., Lucernae. 97:142. Im Oval unter 
Protonotarhut das geviertete Wappen mit Herzschild von drei 
Helmen besetzt. Von zwei Engeln gehalten steht oben eine 
Spruchtafel mit : „Rmus ac Praenob Dms Nicolaus Ludovicus 
Peyer im Hoff Protonot Ap. Rmi Capituli insignis Eccl. Coli. 
Lucern. Praepositus, electus d 13 Febr A. 1690." Unten auf 
Spruchband : „Inclytus hie Heros, Insignibus istis a Majoribus 
suis et a sacris suis Ofiiciis notatus, Vivat.*' 16.. 



PEYER IM HOFF— PFEIFFER. 



145 



1759 



Derselbe wie Nr. 1758 



1760 



1761 



1762 



1763 



1764 



1765 



1766 



1767 



1768 



1769 



PEYER- Imhoff, 

Joseph Leopold (Luzern) 

PEYER Imhoff, 
(PEYER) 

Schaflfhausen 

Derselbe 



(PEYER) 



Felix (handschriftlich) , 1 595 
Zunftmeister, 1612Bauherr,1619 
Amtmann zum Fraumünster in 
Zürich 



PFEIFFER, 

siehe Pfyffer. 

PFENNINGER, 

Johan Konrad, Pfarrer am St. 
Peter (Zürich), 174/ — 1/92 

PFISTER, 

Johannes (Bern) 

PFISTER, 

J- 
PFLUGER, 

A., Apotheker, Solothurn 



PFEIFFER, 

Christoph, Schultheiss u. Stadt- 
ammann in Luzern, 1593 — 1674 



hfK. Joan Rüegg, ad vivum del et sculpf. atque dedic. A. 1694. 
168:220. Porträt, eigentlich ein Gedenkblatt, aber als Bücher- 
zeichen gebraucht. Unter kranzumzogenem Porträt im Oval 
dasselbe Wappen mit Devise : „Pro deo et ecclesia." Zur Linken 
Name und Würden. Zur Rechten der Spruch: „Contemplatus 
sum omnes labores hominum et animadverti industrias patere 
invidiae proximi. Ecclesiastes 4. 1694. 

h K. 56 : 67. Unter Namensband mit „Joseph Leopold Peyer Im- 
hoff Rathsschreiber" das Wappen. 17.. 

Bd. 60:20. In rechteckiger ornamentaler Fassung: „Peyer Im- 
hoff." 17.. 

h K. FH. mar. 56 : 78. Das Wappen : Auf s damascirtem Grund 
drei Wecken schrägrechts. Helmzierde: Mannesrumpf mit drei 
Wecken auf der Brust. 16 . . 

hK. 69:81. Zwischen zwei gebogenen Palmzweigen unter leerem 
Spruchband das nach rechts gerichtete Wappen mit den drei 
Wecken schräglinks. 17«. 

h f H. 72 : 100. Ueber unbedruckter Namenstafel (handschriftlich : 
Felix Peyer 608) in Ellipse das Wappen getheilt. Oben: eine 
halbe Lilie, von Stern überhöht, unten gerautet. Zur Seite, auf 
Postamenten stehend, flankiren zwei weibliche Figuren, die eine 
mit den Gesetzestafeln, die andere mit Schwerdt und Scepter, 
mit einander ein Städtemodell emporhebend. An ihrer Basis 
zwei Putten. 16 . . 



d h K. 35 : 44. Ueber nebenstehendem Namen auf Rasenhügel 
ein grosses Kreuz. An die Basis angelehnt der ovale Wappen- 
schild mit Dreiberg, Hörn und drei Sternen. 17 . . G. 

Bd. 50:15. Auf drei Zeilen in Buchdruck : „Lese Bibliothek von 
Johannes Pfister Buchbinder.* 1 18.. 

Bd. 34 : 22. In punktirtem Oval in Buchdruck auf einer Zeile 
der Name. 18 . . 

h d Sd. Lith. von Jos. v. Arx in Ölten. 76:94. In rechteckiger 
Fassung mit verzierten Ecken auf gr Glanzpapier: „Bücher- 
sammlung von A. Pfluger. Apotheker und Münzmeister in Solo- 
thurn 1848.** In der Mitte das Wappen. Darunter der Spruch: 
„Ältestes bewahrt mit Treue, Freundlich aufgefasstes Neue, 
Heitern Sinn und reine Zwecke, Nun, man kommt wohl eine 
Strecke (Göthe).'* S Ct B. 

fdK. N. Schindler inv fc et exe. 186:266. Oben im Oval das 
Porträt des Trägers als Brustbild mit Umschrift: „H. Christoff 
Pfeiffer, Schultheis Stadtvenner der lobl. Statt Luzern.** Da- 
runter zwischen Palm- und Lorbeerbaum eine hügelige Gegend 
als Hintergrund mit Stadt, Burg und brennendem Dorf. Be- 
waffnete Streiter marschiren auf; Todte liegen am Boden. In 
der Mitte das geviertete Wappen Pfeiffer. Im Vordergrunde 
sitzt, von allerlei Kriegsgeräthen umgeben, eine Minerva, die 
Linke auf den luzernischen Aemterschild gestützt, die Rechte 
mit Kreuz erhoben. Darunter ein poetisches Loblied auf den 
siegreichen Helden, der den Bären geschlagen. (Gedenk- und 
Ehrenblatt für den Schultheisen Pfeiffer, der 1657 in der ersten 
Vilmergerschlacht seine Truppen gegen die Berner führte. (Als 
Ex-Libris benutzt.) 16.. Btt. 

19 



146 



PFYFFER— PFIFFER VOM WYHER. 



1770 



1771 



1772 



1773 



1774 



1775 



1776 



1777 



1778 



1779 



1780 



1781 



1782 



1783 



1784 



1785 



PFYFFER, 

Jacob Jos. Anton, Luzern. Ven- 
ner, f 1761 

PFYFFER, 

Jost . . . (Rest zerstört) (Luzern) 



PFYFFER, 

Franz Ludw. Victor 



PFIFFER, 

Jost Ludwig 

PFYFFER, 

Ludwig Christoff, Hauptmann 
und Brigadier, f 1"16 

PFYFFER von Altishofen, 

Jacob, copulirt mit Maria Jaco- 
bea von Sonnenberg, 1/69 



PFYFFER ab Altishofen, 

Carolus Martinus (1729 Chor- 
herr zu Münster) 

PFYFFER ab Altishofen, 

Johann Conrad Joseph Xaveri, 
1754 Chorherr zu Münster 

PFYFFER ab Altishofen, 

Carolus Antonius, 1784 Chor- 
herr des Stiftes Münster 

PFYFFER von Altishofen, 

Carolus Antonius 

PFYFFER ab Altishofen, 

Heinr. Maurit. Aloysius 

PFYFFER ab Altishofen, 

Joh. Carl Christoph , Herr zu 



PFYFFER de Wvher, 

Louis 



PFIFFER, 

Frantz Ludwig (Luzern), 1716 
bis 1802 

PFYFFER zum Wiher, 

Franz Ludwig 

PFIFFER vom Wyher, 

vom Wyher, Jost Leontius 



h K. 48 : 62. In concentrisch abschattirtem Oval unter dem 
Namen : „Jacob Joseph Antoni Pfyffer von Altishofen, Venner" 
das Wappen. 17 • • 

hK. 57:64. Unter gebogenem Namensband das geviertete 
Wappen: 1) u. 4) zwei abgekehrte Mondsicheln; 2) u. 3) ge- 
theilt, von zwei Helmen mit Greif und zwei Füllhörnern besetzt. 
17.. Btt. 

h K. 48 : 63. In ovalem Rahmen, das mit Ordensschleife um- 
zogene und bekränzte Wappen. Ovalschild g und gr getheilt 
mit aufgelegten 4t Mühleisen. Helmdecke fehlt. Oben der 
Name. 

hK. 53:67. Unter Namensband mit: „Jost Ludwig Pfiffer* das 
Wappen nach rechts. (Mühleisen in einem Ringe). 1 7 • • 

hK. 70 : 55. Unter Spruchband mit : „Ludwig Christoff. Pfyffer, 
Herr zu Wyher Quardi Hauptmann" das geviertete Wappen 
unter zwei Helmen. 17.. 

hK. 78 : 52. In doppelter Linienfassung unter Krone von zwei 
Palmzweigen umzogen und von zwei Putten gehalten zwei 
Wappenschilde : Rechts zwei Mühleisen nebst drei Lilien : 
Pfiflfer ; links getheilt, oben wie unten eine Sonne über Dreiberg 

(Sonnenberg). 17 . . 

h K. 61:65. In doppeltem Linienoval auf gestricheltem Grunde 
unter Namensband das geviertete Wappen von drei Helmen be- 
setzt. 17 . . Est. 

hK. 60:65. In doppeltem Linienoval auf gestricheltem Grunde 
unter Namensband ein anderes geviertetes Wappen mit dem 
Herzschild Pfyffer (zwei Mühleisen und drei Lilien) belegt. 17-- 
Est. 

h K. 59 : 63. In Linienoval auf gestricheltem Grunde unter Namens- 
band das einfache Wappen Pfyffer (zwei Mühleisen und drei 
Lilien). 17.. Est. 

h K. 47 : 57. Unter zweizeiligem Namen das Wappen in ganz 
anderer Ausfuhrung 17.. Btt. 

h K. 60. In Kreislinie unter Namensband das geviertete Wappen 
auf bekränzter Cartouche. 1 7 • • Est. 

h K. 57:67. Ueber Namensband das geviertete Wappen von zwei 
Helmen besetzt. 17 . . Est. 

h K. Brenet fecit. 72:103. In Linienfassung über dem Namen: 
„Louis PFYFFER de Wyher, Capte aux Gardes Suisses" auf 
hoher Console in Rocococartouche das geviertete von zwei 
Helmen besetzte Wappen. 17 . . Di. 

h K. 56 : 69. Unter Band mit Namen das Wappen mit wachsen- 
dem Mann als Helmzierde, der Streithammer und Lilie in den 
Händen hält. 17.. 

hK. 48:63. In Linienoval unter der Umschrift : „FRANZ LUD- 
WIG PFYFFER ZUM WIHER" das von zwei Helmen besetzte 
getheilte Wappen mit Mühleisen. 17.. E. 

h K. 55:65. Unter Namensband das Wappen. 17«. Z St. 



PFYFFER VON HEIDEGG— PIQUET. 



147 



1786 


PFYFFER von 

Joseph 


Heidegg, 


Bd. 66: 13. „PFYFFER DE HEIDEGG, Substitut de la Repub- 
lique" (zwei Zeilen). 17 •• 


1787 


Derselbe 




Bd. 68:20. In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen: „Sub- 
stitut Joseph Pfiffer von Heydegg." 


1788 


PFYFFER von 

Alfons Anton 


Heidegg, 


h K. 80 : 89. Unter einem Schriftbande mit : „Virtutem posuere 
Dii sudore parandam" der Wappenschild mit neunperliger Krone, 
von Einhörnern gehalten. An der Console: „Alphons Anthoni 
Pfyffer, Von Heidegg." 17.. W 1579. 


1789 


PFYFFER von Heideg, 

Johann Jacob Ludwig, Ritter 
(1702 Landvogt zu Willisau) 


h K. 58 : 66. Unter Namensband das geviertete Wappen von zwei 
Helmen nebst Zierden besetzt. 1 7 . . 

• 


1790 


PFYFFER von Heidegg, 

Chorherr u. Custos in Münster, 
t 1856 


h Sd. 62 : 49. Der Schild nebst Helm und Decken ohne Kleinod, 
darunter im Halbkreis der nebenstehende Name. 18.. 


1791 


P1COT, 

Pierre, Prof. theo 
bis 1822 


1. in Genf, 1746 


Bd. 41:20. In doppelter Linienfassung mit verzierten Ecken auf 
zwei Zeilen: „Pierre Picot, Mine.« 17.. £H t 


1792 


PICTET, 

Lewis (Genf) 




h K. 46 : 63. Ueber dem Namen in ornirter Fassung auf Spruch- 
band mit: „SUSTINE ET ABSTINE" der bekränzte Wappen- 
schild mit Helm und Helmzierde. 1 7 • • Di. 


1793 


PICTET, 

Isaac (Genf) 




h K. 75 : 83. Ueber dem Namen in ornirter Fassung auf Spruch- 
band mit gleicher Inschrift der bekrönte von zwei Löwen flan- 
kirte Wappenschild auf Cartouche. 17.. Di. 


1794 


PICTET, 

Albert (Genf) 




h Z. 52 : 63. In Linienfassung über „Landecy" und dem Namen 
das Wappen, das statt der Helmdecke Spruchband mit Devise 
führt. 18.. Di. 


1795 


PICTET, 

Camille (Genf) 




h K. 68 : 55. Ueber dem Namen und dem Spruchband : „Fais 
bien et laisse dire" die geneigten Wappenschilde Pictet und 
Diodati, mit Helmzierde und Decke darüber, von zwei Löwen 
flankirt. 18.. Di. 


1796 


PICTET, 

Levis (Genfy 




h K. Englische Manier. 47 : 64. Ueber dem Namen : „Levis 
Pictet" das bekränzte Wappen ohne Helmzierde mit grossem 
Schild, worunter Spruchband mit: „Sustine et abstine.* 18.. 
Gr 


1797 


PICTET-DIODATI, 

M. 


Sd. 57:9. Der Name auf derselben Zeile. 18.. Gr. , 


1798 


P1DOU, 

Auguste, 1754—1821, Waadt- 
ländischer Staatsmann 


d K. Seraphino Giovanni del et sculp. in Roma. 106:65. Tafel 
mit den neun Musen, darüber die Devise: „dulces ante omnia 
Musae" darunter der Name: „A. P1DOU." 17-. Di. 


1799 


(de PIERRE) 

Neuenburg 




h K. 50 : 78. Das Wappen schrägrechts gestellt ; Auf b Felde 
ein g Hörn mit drei Lindenblättern daran. Ueber der Helm- 
krone ein Löwe in einem offenen Flug. 17«. Gr. 


1800 


de PIERRE, 

Louis Philippe, ancien maire des 
ponts et chätelain de Boudry, 
1805—1889 


h Chromolithographie. 27 : 42. Dasselbe Wappen, Schild gerade 
gestellt in Farbendruck. Darunter: „L 8 * Ph. de Pierre." 18.. 
Gr. 


1801 


PITRA, 

Wilhelm, Genf 




Bd. 72:51. In verzierter rechteckiger Fassung auf einer Zeile: 
„Ex libris Guillemi Pitra. u Darunter leerer Raum. 17-. Di. 


1802 


PIQUET, 
Ed., Colombier 




Sd. 33 : 23. In verziertem Oval auf vier Zeilen : „Ex Libris Ed. 
Piquet de Colombier." 18.. G. 



148 



P1USVERE1N— DE PRAROMAN. 



1803 



1804 



1805 



1806 



1807 



1808 



1809 



1810 



1811 



1812 



1813 



1814 



1815 



1816 



P1USVEREIN, 

siehe Sursee und Engelberg. 

PLANTA, 

Peter, Chur 

(v. PLANTA) 

Chur 

Derselbe 



(PLANTA) 

Johann Baptist, Dr. med., 1744 
Landammann im Oberengadin 



de POLIER, 

Franz Anton, geboren 1/41, 
Lausanne 

(de POLIER) 

Lausanne 

PORTA, 

Samuel Theodor (Lausanne), 
Advocat, 1716 — 1/90 

PORTMANN, 

von Luzern 

POULTIER 



(de POURTALES) 

Neuchatel 



de POURTALES, 

Louis, Artillerieoberst u. Staats- 
rat^ geb. 1773, f 1848 



PRA1RIE, 

siehe de Bary-Huber. 

v. PRAROMAN, 

Nicolaus, Rathshcrr , Bürger- 
meister u. Schultheiss in Frei- 
burg, f 1607 



(v. PRAROMAN) 

A. 

(de PRAROMAN, 

Francois Pierre, f 1657 



h H. 35 : 43. In Linien fassung über Band mit handschriftlichem 
Namen das Wappen: Eine autgerichtete Bärentatze in G von 
Adler und Hellebardier flankirt (Auch r gedruckt) 16 •• 

h K. 37 : 47. Ueber leerem Band der gekrönte Wappenschild mit 
gebogener aufwärts gerichteter Bärentatze. 17«. G. 

h K. 66:88. Auf breit cartouchirtem Ovalschild das gleiche 
Wappenbild mit Helm. Krone nebst Bärentatze als Helmzierde. 
17.. G. 

hK. 42 : 52. Das Wappen : Im ovalen cartouchirtem Schilde die 
aufrechte Bärentatze; gekrönter Helm mit wachsender Bären- 
tatze. Neben der letztern beidseitig: „I . B . P a (Joh. Baptist 
Planta). 17.. 

hK. 70:94. Unter Spruchband mit: „Vigilance" das Wappen: 
Hahn von zwei Einhörnern flankirt. Darunter Band mit: „et 
PHOEBI ET MARTIS U , worunter der Name: „de Polier" 17 . . 

h K. 60 : 64. Ueber ornirter leerer Spruchtafel und Devise wie 
oben der cartouchirte Wappenschild unter Krone von zwei Ein- 
hörnern flankirt : schreitender 4^ Hahn in S. 17.. Di. 

h K. 53:60. Unter Krone der ovale Wappenschild auf bekränzter 
Cartouche. Darunter (drei Zeilen) der Name. 17.. Di. 

Bd. 72:20. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Linien: 
„Joseph Johann Sylvester Portmann von Luzern 17.. tt 

K. 55:51. Auf bekrönter Cartouche von Zweigen umgeben der 
ovale Wappenschild mit drei Gänsen und Löwe. Unten: „ex 
libris Poultier. u 17«. G. 

h K. 47 : 77- Ueber Spruchband mit : B N» . . . ." das Wappen. 
Schild getheilt. Oben in R ein griechischer Hauseingang, 
unten in B ein Pelican, seine Jungen mit Blut nährend. Be- 
krönter Helm mit Flug als Helmzierde. 17.. 

h Sd. 90:11 4. Ueber Spruchband ,,Quid non dilectis" der ge- 
viertete Wappenschild mit Herzschild von zwei Löwen flankirt, 
darüber die Grafenkrone nebst drei Helmen und Zierden sammt 
Decken. An einer Schleife hängt der r Adlerorden. Darunter : 
„Bibiiotheque de Mr Le Comte Louis de Pourtalcs." 18.. G. 



h K. 80:106. Unter der Jahreszahl 1606 das Wappen nebst Je- 
rusalemskrcuz und Catharinen-Orden vom Kloster auf dem Berg 
Sinai. Darunter: „Niclaus von Pereoman . Ritter und Schult- 
heis in Friburg auch diser Zytt Ein Oberister über ein Re- 
giment Eydtgenossen In Ir aller christenlichsten Kg Mest. Zu 
Franckhrich vnnd Nauuarra dienst. ann° 1606." G. 

h K. 63 : 82. Das Wappen : Gebogenes s Fischscelett in =f}= in 
sehr roher Ausführung. Drei, seil, neun Federn als Helmzierde. 
Oben: „ADP a ; unten die Jahreszahl „1660 u . G. 

h K. 62:81. In Linienfassung über den Buchstaben P F. P. D. P u 
das Wappen, von einem Tournierhelm besetzt. 16*. v D. 



DE PR AROMAN— R. 



149 



1817 



(de PRAROMAN) 



1818 



1819 



1820 



1821 



1822 



1823 



1824 



1825 



1826 



182/ 



1828 



1829 



1830 



1831 



1832 



(de PRAROMAN) 

Kreiburg 

de PRAROMAN, 

Jos. Beat Nicolaus Ludwig, 
Capitäncommandant 

PRINCE-Wittnauer, 

(Neuchätel) 

PROBSTAT, 

16/6—1754, Leutpriester zu St 
Stephan in Münster (Luzern) 

PRUNET, 

Henri (handschriftlich) 



PULVER, 

Alexander, Leihbibliothek, Bern 

PURY, 

Henri, 17/6—1833, Dr. med. in 
Neuenburg 

Derselbe 
(de PURY) 

Abraham, 1 724— 1 807, Präsident 
des Staatsrathes in Neuenburg 

(de PURY) 

Auguste 

(de PURY) 

Neuchätel 

(de PURY) 

Frieder., von Anet 

(de PURY) 

Neuchätel 



(de QUERVAUSAN) 

Waadt 

R., 

s. 



hK. 56:67. Ueber dem Spruchband mit „GENEROSITE" das 
Wappen mit drei bekrönten und verzierten Helmen besetzt. 
17.. vD. 

h K. 66 : 85. Auf leerer Spruchtafel das Wappen, von einem 
stehenden Hunde und liegendem Löwen flankirt. 17*. 

h K. Schueler. 60 : 67 (ohne Schrift). In zopfiger Umrahmung 
der von drei gekrönten Helmen besetzte Wappenschild, darunter: 
„Li vre s de Mr. de Praroman Capt. aux Gardes Suisses l/82. u 
Darunter verschlungen die drei Buchstaben „P L B." G. 

Bd. 78 : 43. In verziertem rechteckigem Rahmen auf fünf Zeilen : 
„Librairie et Cabinet litteraire de Prince-Wittnauer ä Neuchätel 
en Suisse." 18 . . Gr. 

h K. B. Störklin. 46 : 53. Auf Cartouche der ovale Wappen- 
schild mit dem Namensband : „Melch. Ign. Probstat. Luzer. Ple. 
Be. 1722.* 

h K. D:(unker). 74 : 54. Ein starker ovaler Kranz schliesst oben 
das Wappen ein : In S ein Baum, darüber in r Schildhaupt drei 
bestengelte Blumen. In leerem Oval handschriftlich: „Henry 
Prunet." 17.. Di. 

Sd. 69 : 33. Auf drei Bücherreihen eine ovale Tafel mit : „Lese- 
Cabinet etc. — Alex. Pulver — . — etc." (drei Zeilen in deut- 
scher und französischer Sprache). 18.. 

hK. 68 : 66. Wappen auf Console mit ovalem Schild, von Löwen 
flankirt. Unten auf Rahmen : „H. PURY . M . D." 17 . » 

h K. F. Gallot. 42 : 47. Auf Console mit Namen von zwei Löwen 
flankirt das Wappen in rohester Ausführung. 17.. v D. 

hK. 66 : 72. In braunem und b Druck vor einem Baum das 
schief gestellte Wappen von einem Löwen flankirt, auf ornamen- 
taler bekränzter leerer Schrifttafel. 17«. 

K. 68:68. Ueber leerem Spruchband mit handschriftlichem 
Namen: „Aug tc Pury" das Wappen von zwei Löwen flankirt. 
17.. 

h Sd. 40:58. Jn Linienoval über Spruchband: „Ferme et droit" 
das schlecht ausgeführte Wappen von zwei Löwen flankirt. 
Darunter handschriftlich: „Eduard de Pury 1827." 18.. Gr. 

h Z. 57 : 45. Ueber Spruchband mit : „Ferme et Droit" und Orna- 
menten der bekrönte von zwei Löwen flankirte Wappenschild. 
Aus der fünfperligen Krone wächst ein Löwe. 189 . 

h Schablone. 57:65. Ueber der Devise: „Ferme et Droit" das 
von zwei Löwen flankirte Wappen. Schild getheilt : Oben wach- 
sender Adler ; unten Sparren mit Sporrenrand nebst zwei Muscheln. 

18.. 

h K. 87 : 93. Das Wappen mit barocker Helmdecke ohne Helm- 
zierde. Im b Felde zwei s Sparren; oben zwei g Sterne, unten 
eine g Mondsichel. 1 7 • • G. 

d K. (Dunker.) 82 : 93. Ueber einem Stein und schrägem Strünke 
ein Monument mit den verschlungenen lateinischen Buchstaben 
„S R" Darauf eine Urne, unten grasiger Boden und Gesträuch. 
(Siehe Abbildung). 17.« 



150 



R.— REDEMPTORIS CONGREGATIO. 



1833 



1834 



1835 



1836 



1837 



1838 



1839 



1840 

1841 

1842 
1843 



1844 



1845 



1846 



1847 



1848 



R., 

J. L. 

(RÄM1) 

Franciscus Josephus Mauritius, 
1711 — 17/6. Generalkommissär, 
Munitionsmeister und Senator 
in Freiburg 

Derselbe 
(RAEMI) 

Freiburg 



Derselbe 
(RAEMI) 

Freiburg 

(RAHN) 

aus Zürich 



(RAHN) 

Zürich 

RAISIN, 

F., Advocat, Genf 

Derselbe 
RAPPERSWYL, 

Capuciner-Bibliothek 

RASPIELER, 

Jos. (Hündten) 

(REAL) 

Jean Francois, 1 740— 1 822, Pfar- 
rer an der französischen Kirche 
in Bern 

RECHE, 

siehe Lereche 

REBER, 

Bend., Apotheker, Genf 

REDEMPTORIS Congre- 
gatio, 

Ligorianer-Kloster in Freiburg 

Dasselbe 



typ K. (Bernisch.) 52 : 63. In Linienfassung zwischen zwei ge- 
bogenen Lorbeerzweigen die grossen ineinander verschlungenen 
lateinischen Buchstaben: „J L R. u 17 . . 

h K. 73 : 93. Wappen in zopfiger Cartouche von zwei Palmzweigen 
flankirt. Der ovale Schild mit Hausmarke geviertet: Auf der 
Basis ein Dreiberg. Feld 1) u. 4) =ft Stern in G; 2) u. 3) g 
Mondsichel in B. Das Spruchband darunter leer. Darunter 
handschriftlich: „Franciscus Josephus Mauritius Rämy magnus 
apparitor 1741 tt (verwischter Druck). 

hK. 73:93. Dasselbe. Darunter gedruckt: „F. I. M. RÄMI 
Cons er ; Coiniss'*: Gnal & Maitre de munitions etc. 1760." 

h K. 62:86. In Linienfassung über Band mit: „Antoine de Raemi 
1837" (handschriftlich) an eine gebogene Console gelehnt das 
Wappen mit grossem zopfigem Schilde: In B über gr Dreiberg 
eine Hausmarke, worüber eine gestürzte Mondsichel, begleitet 
von Mondsichel und Stern. 17.. Gr. 

h H. 63 : 88. Von Obigem copirt mit leerem Spruchband, die- 
selbe Zeichnung. 18.. 

hK. 73:91. Auf bekränzter Console von zwei Löwen flankirt 
unter Krone der cartouchirte ovale Wappenschild. Unten links 
handschriftlich der Name: „Raemy." 17«. 

h K. 114:145. In den vier Ecken auf gestricheltem Grunde eine 
vierblättrige Rosette. In ovalem Blattkranze auf Damastgrund 
links gerichtet das getheilte Wappen: Oben ein Mannesrumpf 
mit fliegender Stirnbinde, die rechte Seite fünf Mal gebälkt; 
unten geschachtet. 16.. v M. 

h K. 46 : 6 1 . In doppelter Linienfassung in ovalem Blattkranze, 
der mit Schleifen umwunden, das getheilte Wappen. 16.. 

Z. 35 : 45. Auf Cartouche in Dreilinienkreis auf vier Zeilen : 
„Ex libris F. RAISIN Genevens Advoc. u 18 . . Di. 

Feuchtstempel. 31:10. Auf zwei Zeilen : „EX LIBRIS F. RAISIN." 

Sd. Lith. Benziger. 54 : 30. In verziertem rechteckigem Rahmen 
auf g Papier: „BIBLIOTHECA Capucinorum Rapperswilae.* 

18.. 

Sd. 1 02 : 70. In reich verzierter Fassung im Oval auf fünf Zeilen : 
„Ex libris Jos . Raspieler . No N° . N<» 18 . . Gr. 

h K. 5/ : 74. In Linienfassung über leerem Spruchband das Wappen. 
Schild getheilt. Oben: G Rose in B; unten: G leer. Helm- 
zierde: Aus Wulst emporgereckte Hand mit drei Rosenzweigen. 
1800 circa. 



hK. 40:56. Ueber „EX LIBRIS B. REBER GENEVE" das 
Wappen nach rechts. 1898. 

Bd. 53:26. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „Ex 
Bibliotheca SS ra » Redemptoris." 

Bd. 53 : 25. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen : ,,Ex 
bibliotheca Congregationis SS mi Redemptoris Friburgi Helve- 
tiorum." 



VON REDING VON BIBEREGG— REVILLIOD. 



151 



1849 (v. REDING von Biberegg) 

Schwyz 



1850 



1851 



1852 



1853 
1854 



1855 



1856 



1857 



1858 



1859 



1860 



1861 



1862 



REDING de Biberegg, 

Franz Anton, IJ13 Pfarrer in 
Galgenen, Canton Schwyz 



(v. REDING von Biberegg) 



v. REDING von Biberegg, 

Augustin Johann, Schwyz 



(v. REDING) 
(REDING) 

Schwyz 



REDINGER, 

Jacob, 164/ Pfarrer in Dietikon, 
Canton Zürich 

de REINACH, 

Cpt., D'eptingen 

RE1FF, 

Georg Nicolaus, 1744 Landvogt 
zu Romont (Freiburg) 

REIFF de Cugy, 

(Freiburg) 

(REIFF) 

Freiburg 



REINHART, 

Jean , Stadtschreiber , Winter- 
thur) 

RENAUD, 

Alb., Klasshelfer in Biel, f 1870 

REVILLIOD, 

Gustave (Genf) 



h K. 146 : 127* Auf dunklem Grunde graulich sich abhebend unter 
Probsthut der geviertete ovale Wappenschild der Reding von 
Biberegg in Cartouche: 1) u. 4) Lilie in B; 2) u. 3) fünf blättriger 
Lindenstengel in S. Herzschild : Im Kreise ein ,,R*', flankirt von 
zwei köcherbehängten und federnumgürteten Wilden, die einen 
Lindenstengel, bezw. ein „R" emporhalten. 1 7 • • 

h K. Carl Störcklin sculp. 162 : 137. Auf einer Tafel unter Probst- 
hut auf Cartouche der ovale geviertete Wappenschild von zwei 
Negern flankirt. Darunter ornamental umzogen in drei Zeilen 
die Inschrift: „Friciscus Antonius Reding de Biberegg, S. T. 
Doct : Sap : Rom : Proto Apost : Conti ssa : Epi : Suit : Libere 
resignato, Decano antiq : Turico : Raper. Capit. Paro : Gal- 
genae, aetat 71 anno 1735." 

h K. 77 : 75. Auf Console unter grosser Krone von zwei Wilden 
flankirt der geviertete Wappenschild der Reding von Biberegg 
mit Herzschild, daneben allerhand Kriegswerkzeug. 1 7 • • Z St. 

h K. 79 : 82. Ueber Console unter Krone der geviertete ovale 
Wappenschild mit Herzschild auf Cartouche von zwei Negern 
flankirt. Inschrift der Console : „Capff Augustinus Joh : Reding 
a Biberegg Celf mi Principis ad S. Gallum Consiliarius Aulicus 
Ex-Praefectus in Castris." 17«. G. 

hZ. 78:81. Wie obiges Blatt, doch ohne Schrift 

h K. 85 : 1 03. In doppeltem Linienrahmen auf verwischter Car- 
touche das ebenfalls cartouchirte Wappen, geviertet, mit Herz- 
schild und von zwei Helmen besetzt. 1) u. 4) Lindenzweig mit 
fünf Blättern. 2) u. 3) sieben Mal wellig gebälkt. Herzschild: 
Doppeladler. Auf den bekrönten Helmen Adler und Löwe. 17.. 

h K. 60 : 80. In Linienfassung in ovalem Blattkranz mit Namens- 
band darüber das Wappen nach links. Unten „1650". Z St. 

Cartouche Bd. 83 : 50. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen : 
„Le Baron de Reinach Cp* D'eptingen." 17«. L W. 

h F. 115:83. Unter Krone der geviertete Wappenschild von zwei 
Adlern flankirt. 1) u. 4) drei Ringe in R. 2) u. 3) Adler, quer- 
gestellt auf g Schrägbalken in R. Darunter handschriftlich der 
Name. 16.. (Eggimann in Genf.) 

h K. 69 : 94. Ueber Band mit nebenstehendem Namen das von 
zwei Windhunden flankirte Wappen, geviertet mit Herzschild 
Cugy : Unter s Schildhaupt sechs Mal r und s gepfählt. 17.. 

h K. 58 : 75. In ovalem Blattkranze mit vier kleinen Wappen in 
Medaillonform das geviertete Wappen mit linksschauendem Hund 
als Helmzierde. 1) u. 4) drei Ringe. 2) u. 3) getheilt, oben 
zwei, unten ein Hörn. 17«. Gr. 

K. J. H. F. 55:41. Tafel mit Namen an einem Baum gelehnt, 
davor Putte mit Buch. (Siehe Abbildung.) 17». 

h K. 45:57. Ueber: ,,Ex libris Alb. Renaud, Pastoris 4 * der be- 
krönte Wappenschild. 17.. 

h K. Ph. Gillet. 44 : 62. Auf ornamentaler Console, woran drei 
Orden hängen, das Wappen von zwei Frauen flankirt. Darunter 
der Name. 18 . . Gr. 



152 



REV1LLIOD— RHEINAU, BENEDICTINER-ABTEI. 



1863 



1864 



1865 



1866 



1867 



1868 



1869 



1870 



1871 



1872 



REVILLIOD, 

Gustave (Genf) 

REY, 

M., Lieut. Gen. de Police 

REYDT, 

Ulrich, Arzt in Chur. t 1778 



REYFF, 

siehe Reiff. 

de REYNOLD, 

Philipe (Kreiburg) 

de REYNOLD Cressier 

(Freiburg) 

(de REYNOLD) 

Freiburg 



de REYNOLD, 

Gabriel Joseph, Brigadier und 
Feldmarschall der französischen 
Schweizergarde, f 1/69 

de REYNOLD, 

Franz Philipp, geb. 1730, 1784 
Staatsrath in Freiburg 

RHEINAU, Benedictiner- 
Abtei»), 

diversen Abten dienend 

RI IEINAU , Benedictiner- 
Abtei, 

Gerold II, zur Lauben von Thurn 
u. Gestelenburg, geb. 1649, Abt 
1697, t 1/35 



h K. Stern gr. 43:60. Ueber dem Namen, von zwei weiblichen 
Figuren flankirt, das Wappen auf Ornamenten mit drei Orden 
behängt. 18.. Di, 

h H. 58: 74. Unter dem bekrönten Wappen nebenstehender Name. 
17 • • Am, 

h K. 50 : 60 (circa). Das W T appen, geviertet mit wachsendem Stein- 
bock auf gekröntem Helme, unten die Buchstaben: „V. R." 
1) u. 4) neun Mal gebälkt 2) u. 3) ein Reiter zu Pferd. Oben 
handschriftlich: „Insignia familiae Dn VLRICI REYDT. Med 
Doct Curicus." 



hK. F. Humbert-Droz fecit. 53:72. In Linieniassung über 
Namensband das Wappen auf zopfiger Cartouche, von einem 
Löwen flankirt. Oben „1/30* 4 . v D, 

hK. F. B. 60 : 86. Wappen auf Console. Auf der letztern im 
Oval die Schrift: „Reynold de Crefsier" nebst Ordenskreuz. 
17.. 

h K. 64 : 88. Auf Console das Wappen auf Rocococartouche mit 
Palmzweigen, Musikinstrumenten, Büchern, Globus und Cirkel. 
Der grosse ovale Wappenschild getheilt: Oben auf B in der 
Mitte ein s Kieuz von zwei Sternen und zwei Lilien begleitet; 
untere Seite sechs Mal s und 41= gepfählt. 17>- 

h d K. J. Striedbeck, sculps., Argen t 47 : 56. In doppelter Linien- 
fassung der gekrönte Wappenschild von Palmzweigen umgeben 
und von zwei Löwen beschirmt. Darunter das von ihren Pranken 
gehaltene Band mit: „G. de Reynold Cap nc aux Gardes Suisses." 

17.. 

< 

h d K. Striedbek. 47 : 56. Ganz dieselbe Platte, nur die Schrift 
verändert in : ,,de Reynold Cap nc au Reg* Suisse de Monnin.' 4 
17.. vD. 

h K. 45:72. Auf cartouchirtem Oval über leerem Spruchband 
für den Abtsnamen der gebogene Fisch nach links. Darüber 

Inful und Pedum mit dem Spruchband : „Sub Abbate : " 

(Auf meinem Exemplar handschriftlich unten : „Geroldo II. 1732.") 

h K. 70:114. Das Wappen, geviertet mit Herzschild, worin in 
B eine s Lilie. 1) Ein gebogener Fisch. 2) u. 3) Löwe mit 
ausgerissenem Baumstamm. 4) Ein Thurm. Darüber zwei Helme, 
dazwischen ein Kissen, worauf die Inful mit Stab. Handschrift- 
lich: „Sub Abbate Geroldo Udo. ^\ 5.» 



*) Rhcinau, Benedictinerabtei, im Kanton Zürich, 
Bisthum Constanz. Ist unterhalb des Rheinfalls auf 
einer Rheininscl höchst malerisch gelegen. Wurde 
778 durch den Alemannischen Herzog Wolfhart ge- 
gründet. 820 von seinem Sohn Wolfin und dessen 
Sohn Wolf, der der dritte Abt wurde, vollendet. 
Das marmorne Grabmal des Stifters ist noch vor- 
handen. 925 von den Hunnen zerstört und auch 
nachher von kriegerischen Heeren oft überfallen und 
beraubt Erhielt bedeutende Privilegien. Im Lehen - 
buch kommen beinahe 100 adelige Namen vor, wo- 
runter zu Rheinau allein zwölf waren, die ebenso 



viele Ritterhäuser besassen und den Abt auf seinen 
Reisen mit Knechten gegleiteten und beschirmten. 
Im Bezirk der gemeinsamen Herrschaften gelegen, 
stand das Kloster lange Zeit unter den eidgenössischen 
Ständen, bis es 1803 dem Canton Zürich zugetheilt 
wurde. Unter den Capitularen finden sich mehrere 
berühmte Geschichtsforscher, ganz besonders P. Mau- 
ritz Hohenbaum van der Meer aus Nürnberg, der 
1795 als Prior starb und eine Menge wichtiger 
Schriften hinterliess. 3. März 1862 wurde das Stift 
vom Zürcher Staate aufgehoben, die grosse Biblio- 
thek der Cantonsbibliothek incorporirt. 



RHEINAU— RHEINFELDEN. 



153 



1873 



1874 



1875 



1870 
1877 



1878 



1879 



1880 



1881 



1882 



RHEIN AU, Benedictiner- 
Ablei, 

AbtBernard II.. Rusconi, Luzern, 
gb. I7«»2, Abt 1744, f 1753 

RI IEIXAU, Benedictiner- 
Abtei, 

Abt Romunus I., Effinger, Ein- 
siedeln, 1701 — 1766, Abt 1753 

RHEIXAU, Benedictiner- 
Abtei, 

Abt Januarius I., Dangel. Bero- 
münster, 1725 — 1775, Abt 1758 

Derselbe 
Derselbe 



RHEIXAU . Benedictiner- 
Abtei, 

Abt Bonaventura IL, Lacher, aus 
Einsiedcln. geb. 1738, Abt 1775, 
t 1789 

Derselbe 



RHEIN AU, Benedictincr- 
Abtei, 

Abt Januarius IL, Frey . aus 
Zurzach, geb. 1749, Abt 1805, 
t 1831 



RHEIXAU, Benedictiner- 
Abtei 

RHEINFELDEN, weltlich. 
Chorherren- od. Collegiat- 
Stift*), 

Rafsler, Georg Sigm., gb. 1676, 
Stiftsprobst 1700 -1746 



h K. 60 : 82. In Einfassungslinien die Wappenschilde des Klosters 
und des Abts. Darüber ein Kissen mit Inful, Stab, Schwert 
und Spruchband: „Sub Abbate Bernardo IL" (1744). 

h K. 73 : 93. Zwei mit Palmzweigen besteckte Wappenschilde. 
Darüber ein geflügelter infulirter Engelskopf zwischen Stab und 
Schwert. Unten Band mit: „SrB Abate Romano I." (1753). 

h K. I. C. Müller sc. 73 : 95. Aehnliche Darstellung mit dem 
veränderten zweiten Schilde und dem Band mit: „Sub Abbatk 
Ianiario I." (1/58). 

h K. Dasselbe ohne Stechernamen. 

hdK. Jaco Jose Clausner sc. Tugy. 95:130. Das Wappen in 
einer ovalen vor Säulen angebrachten Cartouche. Darunter 
eine Tafel mit : „Sub Abbate Januario" und ein aufgeschlagenes 
Buch mit Inschrift vor einem Anker liegend. Links daneben 
Wasser mit Fischen. 1758. 

h K. L C. Müller sc. 75:94. Ueber infulirtem Engelskopf nebst 
Stab und Schwert auf Cartouche zwei geneigte Wappenschilde : 
l) Fisch: 2) über Dreiberg zwei Rosen und zwei Aehren auf 
einem Helm. Unten auf Spruchband: „Sub Abbatk Bona- 
ventura." 1775. 

h K. Viottc, Sculp. 126:138. Vor aufgehender Sonne unter 
Band mit: „Servio ut servem" zwei Wappenschilde mit Mitra, 
Stab und Schwert vor einem Sockel mit der Inschrift: „Abbas 
Bonaventura II." 17/5. 

h K. 48:61. In Linienfassung über zwei Eichenzweigen im Oval 
unter Inful und Pedum nebeneinander zwei Schilde, im ersten 
der gebogene Fisch (Klosterwappen), im andern das Abtswappen: 
Auf b Felde ein mit drei Sternen belegter r Querbalken, im 
obern Felde die Sonne, im untern eine Mondsichel; unten auf 
Spruchband: „S. I. A. R." id est: Sigillumjanuariiabbatis Rheno- 
viensis. 18 . . 

Bd. 57 : 1 7« In rechteckiger verzierter Fassung mit lateinischen 
Buchstaben auf zwei Zeilen: „Ad Abbatiam Rhenoviensem." 

18.. 

h K. 61:86. In Linienfassung über Cartouche mit: „Ex Libris 
Georgv Sigismundi Rafsler: L: B de Gammerswang Cathedralis 
Ecclesiae Curiensis Canonici et Caesareo Archiducalis Colle- 
giatae ad S. Martinu Rheinfeldae Praepositi' 1 unter Krone das 
geviertete Wappen mit Herzschild, worauf ein „L." 17 • • A Ct B. 



*) Rheinfelden, weltliches Chorherren- oder Col- 
Icgiatstift am Rhein, Canton Aargau, Bisthum Basel. 
1228 vom Bischof Heinrich IL von Basel gegründet. 
Bestätigt 1230 von König Heinrich und 1238 vom 
Pabst Gregor IX. Wurde vielfach dotirt, namentlich 
durch den ersten Probst, Graf Rudolf von Habsburg- 
Lauffenburg, auch durch andere adelige Familien, die 
in Rheinfelden verbürgert waren, ebenso durch Mit- 
glieder des österreichischen Königshauses bis auf 
Maria Theresia. Dieses Stift hatte im Laufe der 
Zeiten viel zu leiden, 1632 durch die Schweden, ferner 
durch die zwölfjährige Besetzung der Truppen des 



Herzogs Bernhard von Sachsen- Weimar; 1678 durch 
die Franzosen, welche die Kirche und die meisten 
Stiftsgebäude einäscherten ; am meisten durch die 
Säkularisirung der Kirchengüter im Badischen, wo 
sämmtliches Vermögen, 80,000 fl., in die Staatskasse 
floss. Früher bestand das Stift aus sieben Chor- 
herren unter einem Probst, später nur aus drei (Probst, 
Custos und Stadtpfarrer), 1870 wurde es aufgehoben; 
die einstige Bibliothek befindet sich in der Cantons- 
bibliothek Aarau und dürfte leicht noch andere 
Bücherzeichen in sich schlicssen. als bloss das nach- 
folgende. 

20 



154 



RICHARD— RISOLD. 



1883 



1884 



1885 



1886 



1887 



1888 



1889 



1890 



1891 



1892 



1893 



1894 



1895 



1896 



RICHARD, 

Albert, Professeur ä Geneve 



RICHARD, 

E., Oberstlieutenant im eidgen. , 
Generalstabe, Zürich 

(RICHENER) 

Pfarrer in Zug (handschriftlich) 



RIESCH, 

Jac. Fr. (von Beifort, Domprobst 
in Chur, f nach 1860) 

RIEU 

(Genf) 



R1GAUD de Constant, 

(Geneve) 

R1GAUD, 

S. J. (Genf) 

RIGAUD, 

Js. (Genf). Magistrat genevois, 
1786—1854 

RIGAUD, 

Charles, Genf 

RILL1ET 

(Genf) 



RILLIET-Pictet 

(Genf) 

RINCK von Baldenstein, 

Franz Xaver, Freiherr 



RINGGLI, 

Joh.Caspar, der Jüngere (Zürich) 

RIXGK von Baldenstein, 

siehe Basel. 

RISOLD, 

Gotllieb, von Bern, 1756— 1S27. 
Professor der alten Sprachen 



h Sd. Beth Ch. Tavcli StrasbK- 58:64. In Linienfassung über 
dem Namen das Wappen. Auf dem Kococoschilde eine grie- 
chische Inschrift aus Epiktet. Statt der Helmzierde ein Kreuz. 

18.. 

h f K. 78:66. Auf dunklem Grunde zwei durch eine Kette ver- 
bünde Wappenschilde. Dazwischen steht ein mit Hackenbüchse 
bewehrter Mann. Darüber ein Band mit: „EX LIBRIS K. 
RICHARD." 

h K. 59:63. In ovaler Linienfassung auf gestricheltem Grunde 
unter Spruchband mit : ,.R. D. Franc Ioseph Richener" das Wappen 
mit Vogelfuss auf Dreiberg. (Die Inschrift ist auf dem alten 
Blatt ausgekratzt und neu geschrieben. Vide Schufelbüol). 17.. 

h Sd. 55 : 63. lieber dem Namen das Wappen : Im b Felde ein 
Burgthurm mit drei Löwen. Auf dem gekrönten Helme ein 
wachsender Löwe. 18.. 

h d K. 80:117. In reich verziertem Rahmen in der Mitte: „Ex 
Li bris RIEU." Darunter der gekrönte Wappenschild mit zwei 
Springbrunnen nebst zwei flankirenden Männern mit Keule und 
Bogen. 17.« 

h K. 62:78. Ueber Spruchband mit: „Bibliotheque de Monsieur 
Rigaud de Constant" der behelmte Wappenschild mit Ornamenten 
umzogen. 1 7 • • Di. 

h K. 58 : 74. Heber dem Namen im Kreise das Wappen mit der 
Umschrift auf Band: „Adspice, Prospice, Respice." 18.. Z>i. 

h K. 70 : 53. Im Linienoval der herzförmige Wappenschild mit 
Helm und Helmbinde, worauf: „Bibliotheque de Mr J s - Rigaud. 4 » 
17.. G. 

h K. Englische Manier. 58 : 85. Ueber Spruchband mit : „Crois- 
sant au monde au ciel j'aspire" der Wappenschild mit Helm 
ohne Zierde und Decke. Unten der Name. 18.. 

hfK. C. Monet del 1775, D. S. Choffard sculp. 76:117. Auf 
Tafel mit Namen „Rilliet" Justitia mit Waage und Schwert auf 
dem Thron. Daneben Globus und Schriftrolle. Dahinter, an 
eine Säule gelehnt, von einem Baum beschattet, der ovale 
Wappenschild nebst Spruchband (Prachtstück). 1775. 

h K. 78 : 82. Ueber dem Namen das Wappen mit geviertetem 
Schilde. Auf der Helmwulst ein Vogel mit g Ring im Schnabel. 
17». Gr. 

h K. 51:60. Im Oval das auf Ordenskreuz liegende 
Wappen, darüber der Name : „Franz Xaver Freiherr Rinck 
von Baldenstein " (zwei Zeilen) im Halbkreise. 17.. 
W1748. 

hfK. 88:80. In ovalem Blattkranz mit Namensband darüber 
das Wappen unter dem Kantonsschilde. Zur Seite ein Triton 
und ein Merkur. Das Ganze in Linienfassung. 16.. Z St. 



Bd. 72 : 43. In vier Paranthcsen rechteckig gefasst auf vier 
Zeilen: „De La Bibliotheque de Gottlieb Risold. b Nebst fran- 
zösischer Devise auf zwei Zeilen. 17«. 



R1SOLD— VON RODT. 



155 



189? 



1898 



1899 



1900 



1901 



1902 



1903 



1904 



1905 



1906 



1907 



1908 



1909 



RISOLD, 

R., Handelsmann in Bern, geb. 
1792 

RITTER, 

Dr., Professor in Trogen, Appen- 
zell 

RITZ, 

Alfred Raimund (Bern) 

RITZ, 

Heinrich, Bünden 

RIVA, 

R., Lugano 

de la R1VE 

(Genf) 



(de la RIVE) 

Genf 

(de la RIVE) 

Genf 

de la RIVE, 

Peter 

ROBILLARD, 

Nicolas, auditeur des Comptes 

ROBILLARD 

(Genf) 

ROBILLARD, 

Jean Louis 



Derselbe 



1910 ; (ROCCA-Savvon) 



Genf 



1911 (v. RODT) 



Anton Emanucl , von Bern. 
Landvogt in Xyon. 174K-1H02 



Sd. 50:25. Auf drei Zeilen ohne Fassung: „RODE RISOLD de 
Herne. " 18.. 



h f Z. A. Kleine. 78. Im Kreis mit Umschrift: „Ex libris Dr. 
Ritter 14 steht auf grasigem Boden ein geharnischter Herold, bar- 
haupt mit der eidgenössischen Fahne und dem Appenzeller 
Wappenschild. 1896. 

h Sd. 22 : 33. In Linienfassung unter dem Namen das geviertete 
von zwei Löwen flankirte Wappen in b Druck. 18.. 

h K. 45 : 55 Unter Namensband das Wappen : „Reh auf Zwei- 
berg. 17.. v Sp. 

Bd. 70:15. Auf zwei Zeilen in Buchdruck: „Sig . D . Antonio 
del fa Rodolfo Riva Lugano" (wie ein Zeitungsumschlag). 18.. 

h K. 60 : 68. In Linienfassung über dem Namen das Wappen : 
Auf g Schilde ein r Rechtsschrägbalken mit einem Bären be- 
legt, genau wie Bern. Helmzierde: Hundekopf mit Halsansatz, 
wachsend. 16 . . Di. 

h K. 55 : 56. Grosser Wappenschild auf grasigem Boden von einem 
Hunde flankirt. Helmdecke, Helm und Helmzierde sehr klein. 
17.. 

h K. 49 : 63. Das Wappen wie oben auf Dreieckschild. Seit- 
wärts und unten ein Spruchband mit : „TEL PENSE MORDRE 
QVI SE POINGT." 17.. 

h K. 57 •* 76. Unter dem Namen und Spruchband mit Devise der 
von zwei Windhunden flankirte Wappenschild nebst Helmzier 
und Krone. 17 • ■ Di. 

h K. 68:91. Auf ornirter Console mit: „ Nicolas Robülard audi- 
teur des Comptes en 1724" der ovale Wappenschild auf Car- 
touche unter Krone von zwei Adlern flankirt. Di. 

h K. 54 : 72. In Linienfassung auf ornirter Tafel mit : ,Ex libris 
Robillard 1 * das helmzierlose Wappen: Der ovale Schild mit drei 
Rosenzweigen auf G auf bekränzter Cartouche. 17«. Di. 

d typ H. 60:90. In Linienfassung unter Krone von einem Kranze 
mit dem g Vliess gefasst, handschriftlich: „ä Jean Louis Ro- 
billard. Sous directeur de la fabrique de porcelaines ä Sevres, 
puis directeur de la fabrique de porcelaines ä Nyon." 17.» 
Di. 

h d K. Delinea et sculpsit par C G. Geissler ä Geneve. 64 : 75. 
Wappenschild, von einem Adler mit Krone im Schnabel über- 
ragt. Dahinter ein Ofen zum Brennen. Vorn am Boden : Buch, 
Retorte. Zange und Blasbalg; darunter der Name. 17 • • 

h K. 27 : 29. Unter Krone auf Cartouche zwei Wappenschilde : 
1 ) gethcilt, oben wachsend Adler in G, unten r Kreis mit s Or- 
namenten in G; 2) s Sparren mit drei s Kleeblättern in B. 
1K.. Di. 

h K. (Dunker.) 95:63. Auf Wolken von zwei Genien gehalten 
ein leeres Oval, darüber der bekränzte Wappenschild, getheilt 
mit zwei Rosen, darüber ein Militärhut mit Federn. Im Hinter- 
grunde etliche Fahnen. 1/.. 



156 



VON RODT— VON ROSEN. 



1912 



1913 



1914 



1915 



1916 



1917 



1918 



1919 



1920 



1921 



1922 
1923 



1924 



1925 



v. RODT, 

Carl, 1805—1867, erster Predi- 
ger der freien Kirche in Bern 

v. RODT, 

Walter Emanuel, Dr. med. von 
Bern 

ROEDER-Wattelet, 

von Murten 

(RÖMER) 

Zürich 



(ROGUIN) 

Vaud 



ROGUIN nee Bouquet 

(Vaud) 

ROIST (oder Röust) 

(Zürich) 

(v. ROLL) 

Solothurn 



Derselbe 



ROLL, 

Franz Victor Augustin, Schult- 
heiss in Solothurn, 1696 — 177 3 



Derselbe 
(ROLLENBUTZEX) 

in Zürich 



(RORDORF) 

Zürich 



(v. ROSEN) 

Basel 



h K. 56:72. In Linienfassung unter der Devise: „tloreamus pro 
deo et patria 1 * der Wappenschild, von ewei Löwen flankirt. mit 
bekröntem Helm und drei Federn versehen, darunter der Name : 
„VON RODT." 17». vSp. 

h Z. 80. Im Kreise das Wappen in einem Vierpass nebst vier 
Ahnenwappen. Rund herum das Band mit: „ Bücherzeichen von 
Walther Emanuel von Rodt. 1895.* 

Bd. 62:34. In rechteckigem gedrehtem Bandrahmen auf zwei 
Zeilen: „ROEDER n6e WATTELET ä MORAT« 17.. 

h K. (Meyer.) 52:79. In Linienfassung in ovalem Blattkranze, 
der mit Schleifen umwunden, das Wappen nach rechts, getheilt ; 
oben: fünf Mal schrägrechts getheilt, unten: zwei gekreuzte 
Stäbe. Helmzierde: wachsender Ritter mit Scepter. Buchstaben 
geben die Farben an. Darunter: „ AGERE PAT1 FORTIA 
ROMANORUM.* 16.. 

h K. 64 : 80. Auf Fahnen, Kanonen und allerlei Kriegszeug das 
geviertete Wappen mit bekröntem Helm und sehr kleiner Helm- 
zierde. Im Schilde: 1) und 4) drei r Rosen nebeneinander in S; 
2) u. 3) ein silberner Sparren in b-g umrahmtem Felde. 17.. Gr. 

h K. 68 : 55. Der Name in umkränzter Tafel, worauf oben eine 
Urne, unten zwei ovale bekrönte Wappenschilde. 17.. Gr. 

h K. 84:106. In ovalem Blattkranze das Wappen mit einer Rose 
im Schilde; auf dem Hute über dem Helm sechs Federn. 16 .. 
ZSt. 

h K. 50:60. In Linienoval das von zwei Hunden gehaltene 
Wappen, geviertet: 1) und 4) in B über s Dreiberg ein s Rad: 
2) u. 3) getheilt von S u. R, oben ein ^ halber Löwe, unten 
leer; zwei gekrönte Helme. 17.. W iyyj. 

h K. 52 : 66. In Linienoval über ornirter Console von zwei Hunden 
flankirt der ovale geviertete Wappenschild, von einem gevier- 
teten Herzschild belegt: 1) u. 4) wie oben; 2) u. 3) s Löwe aus 
r Schildfuss wachsend; darüber zwei gekrönte Helme nebst 
Decken. 17.. L W. 

h K. 43:55. Im Oval das geviertete Wappen von Hunden flan- 
kirt und mit zwei Helmen besetzt. Oben im Bogen die l-eber- 
schrift: ,Frantz. Vict. Augustin v: Roll v. Enimenholtz. Hr zu 
Hilfikon & Farmenstorff, Ritter des hl. Grabs zu Jerusalem.* 

17.. 

h K. 52 : 66. Dasselbe, grösser, ohne Schattirung des Grundes. 

h K. 62:82. In ovalem Lorbeerkranz von zwei Zweigen das 
Wappen : Im umrahmten Schilde eine Frau mit einem Mohn- 
stengel. Auf dem Helme ebenso wachsend. 17.. v M. 

h f K. 72: 122. Stehender geharnischter Ritter mit Lanze, Schwert 
und erhobenem Wappenschild mit Schnecke. Visir geöffnet. 
Hclmzierdc mit fünf Pfauenfedern besteckt. 16.. ZSt. 

h K. 5 C » : 77- I n Linienfassung auf reich ornirter Console der 
ovale eartouehirte Wappenschild mit den drei Rosen in G unter 
Krone von zwei Windhunden flankirt. 17« • 



ROSENG— ROUMIEUX. 



157 



1926 



1927 



1928 



1929 



1930 



1931 



1932 



1933 



1934 



1935 



1936 



1937 



1938 



1939 



1940 



ROSEXG, 

R. L., von Erlach, 1 780 Pfarrer 
in Wangen, f 1 ?H9 

ROSSELET 

(von Neuchatel und Bern) 



ROSSET, 

Maria Benjamin, 
Lausanne, f 1 754 

(ROSSET) 

Vaud 

ROSSET, 

Auguste 



Pfarrer in 



ROTHENBACH, 

Joh. Christian, 17%— 1881, Leh- 
rer, Botaniker und Entomolog 
in Schupfen (Bern) 

ROTHENBACH, 

Jacob Emil, dessen Sohn, Se- 
minarlehrerin Küsnacht(Zürich) 

ROTUNDUS, 

Melchior, Chorherr. Stiftspredi- 
ger in Solothurn, 1565 — 1642 

ROUGEMONT, 

George (Xeuchätel) 

de ROUGEMONT, 

Adolphe, Neuenburg 

de ROUGEMONT, 

(Neuchatel) 

(ROULET) 

Neuchatel 



ROUMIEUX, 

C, Numismatiker, Genf 

ROUMIEUX, 

C'h., Numismatiste (Genf) 

ROUMIEUX, 

C. F., Numismatiste, Geneve 



h K. 50. In quadratischer Linienfassung über Namensband der 
bekrönte ovale Wappenschild auf Cartouche. 1/.. 

h H. 58 : 76. Wappen über Namensband in rohester Aus- 
führung: Auf b Grunde umschliessen zwei übereinander gelegte 
Stabdreiecke einen Stern, worüber zwei Kosen. Auf dem Spruch- 
band : „D. F. ROSSELET« oder „C. E. Rosselet, J. U. D.« 
oder auch „S. A. R. M. D." gehörte drei Brüdern: „Vide Grellet 
— les Ex-libris Neuchatelois." 17.. 

h K. Brupacher fecit. 56 : 64. Auf bekrönter Cartouche im Oval 
das geviertete Wappen: 1) u. 4) auf B ein s Sparren nebst drei 
Rosen ; 2) u. 3) auf B ein g Herz nebst drei s Sternen. Da- 
rüber der Name: „BENJAMIN ROSSET.- 1/.. 

h H. 70 : 83. Auf Console der ovale bekrönte Wappenschild auf 
Cartouche von zwei Löwen flankirt. B Schild mit Herz in der 
Mitte, von drei Sternen begleitet. 1 7 • • Gr. 

h K. Englische Manier. 43:73. Ueber Spruchband mit Devise: 
„Ardua vincit omnia virtus" der Name und das geviertete 
Wappen mit bekröntem Helm und wachsendem Löwen als Helm- 
zierde. 18.. Gr. 

h Z. R. M(ünger). 37 : 70. In Linienfassung das Wappen über 
Namensband. Oben „Bücher-Zeichen**; unten Pflanzen und 
Schmetterling. 1898. (Variante statt „Bücher-Zeichen" „EX 
LIBRIS".) 

h Z. R. M(ünger). 37 : 60. In Linienfassung dasselbe Wappen 
unter: „EXLIBRIS" und über Band mit: „Rothenbach." 1898- 



h M. Sepiabraun, Handarbeit. 56:70. Im Oval mit der Umschrift; 
„MELCHIOR ROTVNDVS 1589" das Wappen: Doppelkreuz 
auf Dreiberg nebst vier Sternen. Umzogen von einer Renaissance- 
cartouche mit zwei Frauenköpfen (rohe Arbeit). Btt. 

h K. Englisch. 41:68. Unter dem Wappen, in englischer Aus- 
führung ohne Helmdecke der Name: „George Rougemont." 17 . . 

h K. 36 : 40. Ueber nebenstehendem Namen in Linienfassung das 
von zwei Engeln, die ein Kreuz tragen, flankirte Wappen. 18.. 

Farbenschablone. 57 : 66. Das Wappen : G durchgehendes Kreuz 
in r Felde. Auf der Helmkrone ein Engel mit Schwert und 
Kreuz in den Händen. 18.. Gr. 

h K. 50 : 70. Unter leerem linienbekränztem Raum für den hand- 
schriftlichen Namen der Wappenschild von zwei Löwen flankirt. 
Auf B über Dreiberg ein g Sparren, darüber zwei s Sterne« 
Auf dem Schilde Helm und Löwe als Zierde. Unten hand- 
schriftlich: „Roulet — No." 17.. Gr. 

h H. S. Magnetti. 63:67. Unter Palme Jacobus der Pilger mit 
dem Wappenschild, einer Muschel. Daneben aul zwei Brettern : 
„Ex-libris C. Roumieux." 18.. Di. 

h H. 59:71. Ueber Namensband der Wappenschild mit heraldisch 
ganz unqualificirbarem Inhalt. 189 . G. 

h Z. 20 : 22. In Linienoval dasselbe Wappen mit Namensumschrift. 
18.. Di. 



158 



DE ROVEREA— RUSCONI DE RUPE. 



1941 



1942 



1943 



1944 



1945 



1946 



1947 



1948 



1949 



1950 



1951 



1952 



1953 



1954 



de ROVEREA, 

Waadt 



(de ROVEREA) 

L., Waadt (handschriftlich) 



RUDA, 

P. Isidor, in Sitten 

RUDOLF, 

Johann Ludwig, Chorherr und 
Stiftsprediger in Solothurn, ge- 
storben 1727 

Derselbe 



RVDOLPHI & Klemm 

(Zürich) 

(RÜEDLINGER) 

St. Gallen 



RÜPPLIN von Kefficon, 

Dom. Fr. Xav. Leander, geboren 
1736, Domcustos in Chur und 
Chorherr in Zurzach 

(RÜTIMEYER) 

von Bern 



(RÜTLINGER) 

Zürich 

RÜTTIMANN, 

Georg Vinccnz (Luzcrn) 

RUPRECHT, 

Lud. Gust. VVilh. (Hasel ?) 

(RUSCOXl) 

Luzern 



RUSCONI de Rupe, 

Joh. Petr. Nicol. (Luzern), Chor- 
herr in Münster, 1733 — 1788 



h K. 88:154. In Linienfassung über Band mit: „Simplicite* das 
Wappen. Darüber in vier Zeilen: „Armes des Chevaliers de 
Roverea, Seigneurs du Crest, d'Yvoire, de St Triphon de Bex 
et autres lieux Tige perdue." 18.. Di. 

h K. 48 : 49. In Linien fassung von zwei Löwen ilankirt das 
Wappen. In r ovalem Schilde ein s Rechtsschrägbalken, oben 
mit Krone belegt. Darunter handschriftlich: „L. de Roverea. - 
17.. Du 

Bd. 57:22. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„P. Isidori Ruda ä Vexa Capuc Director. Diocesis Sedun & Pro- 
vinciae Helvetiae. tt 18 . . 

h M. 72 -79- Ueber Cartouche mit „Jo. Ludovicus Rudolf? Pa- 
rochus Onzingensis V. Cap. Buxgovicusis juratus et Secretarius*' 
der Wappenschild über zwei gekreuzten Paimzweigen unter 
Krone. 17.. Btt. 

h K. 68 : 96. Unter Protonotarhut auf bekränzter Cartouche und 
Ordensstern der ovale Wappenschild, darüber die Krone, darunter 
der g Sporren. Unterschrift von Ornamenten umzogen: „Io . 
Lud . Rudolf Ss. Theo. Doctor. Proto . Aplus EquKS Aurat.e 

• • • 

Militia£ Cano9. Et Eccles es . Solodorensis." 16.. 

d Z. 59 : 93. Unter einem Froschauerschen Signet nebenstehender 
Name. 18 . . Am. 

hH. 70:103. In rechteckiger Linienfassung zwischen zwei Car- 
touchen das Wappen: Steinbock steigend über Dreiberg. Helm- 
zierde : Steinbock wachsend zwischen zwei Flügeln. Oben hand- 
schriftlich: „1569. u Unten der Name unleserlich und verdorben. 
15.. OW. 

h K. 55 : 65. Im Oval das geviertete Wappen mit Herzschild. 
Darüber auf Spruchband : „Dominicus Fr. Xaverius Leander 
Freiherr Rüpplin Von Kefeickon," 17». 

h K. 38 : 49. Um zwei sich im Bogen emporziehende Palm- 
zweige schliesst sich ein Spruchband mit: „Neglectis innata 
agris eruenda Filix." Darin ein Oval mit Wappenbild: Rechts 
eine Distel ; links ein erhobener Arm mit Karst. Ueber dem 
Ganzen zwei Kränze. 17«. 

h H. 50 : 52. Das anonyme Wappen : In R ein halber Widder 
nach links. Helmzierde: Zwei Büffelhörner mit Stern und drei 
Federn. 1 7 • • S G S B. 

h K. 48 : 63. In abschattirtem Linienoval unter dem Namen das 
Wappen. 1 7 • • 

hSd. 79:75. Ueber Band mit: „AD . BIBLIOTHECAM LUD. 
GUST. WILH. RUPRECHT No." das g und # gespaltene 
Wappen mit Mannesrumpf in verwechselten Farben. 18.. Am. 

h K. 56 : 65. Unter leerem Band (handschriftlich : „Joh. Petr. 
Rusconi 4 *, auch „Nicolaus Johannes Rusconus*) das dreitheilige 
Wappen. Oben ein Adler. In der Mitte ein schreitender Lowe. 
Unten sieben Mal R und S schrägrechts gctheilt. 17 •• Btt. 

h K. Jos. Schwendiniann sc. 59:66. Im Oval unter Band mit 
Namen : „Joannes Petrus Nicohius De Rupe Rusconi 4 * das drei- 
theilige Wappen. 17 •« 



Russinger— saladin-egerton. 



159 



1955 ! RUSSINGER. 

Johann Victor, in Solothurn, 
1674 Chorherr 

1956 Derselbe 



1958 



1959 



1960 



1961 



1962 



1963 



1964 



1965 



1966 



1967 



1957 (RYHINER) 

Bern, Allianz mit 



RYHINER 

(Bern) 

RYHINER, 

Achille 

(v. RYHINER) 

Carl, von Bern, Obert- u. Land- 
vogt zu Morges, 1744—1798 

RYHINER, 

Samuel, Artilleriehauptmann in 
Basel, 1748—1786 

Derselbe 
RYHINER, 

Jean 

RYHINER, 

Joh. Jacob (Basel) 



h 



s., 



C (unbekannt) 



de SAINT-GEORGES, 

Sgr. de Changins (Vaud) 



Derselbe 



1968 



1969 



Derselbe 



SALADIN-Egerton, 



C, Genf 



K. 52 : 55. Ueber zwei Palmzweigen das Wappen mit Vogel 
und zwei Sternen im b Schrägbalken. Uebcrschrift : „Jo. Victor 
Russinger: Can» Solod: u 17.. 

K. 50 : 54. Auf Cartouche mit Engelskopf darüber der runde 
Wappenschild mit der Namensumschrift: „IO. VICTOR RVO- 
SINGER CAN. SOLOD:" Unten auf der Cartouche die Jahres- 
zahl „1684". 

K. 56:81. In Linienfassung der Wappenschild, nebenein- 
ander zwei Wappen enthaltend: 1) Ry hiner: Ueber Dreiberg 
die aufwärts gerichtete Mondsichel von grossem Stern überhöht. 
2) ? ? : Ueber Dreiberg eine Pflugschaar mit Spitze nach unten. 
Auf diesem Schilde zwei Helme und Helmzierden. Beidseitig 
die oben zusammen gebundenen Helmtüchli mit zwei Quasten 
herabhängend. 16 . . v M. 

K. 74 : 43. In hübschem Rococorahmen über der Mitte der 
Name: „Ryhiner." 17.. 

H. 82 : 54. In verziertem rechteckigem Rahmen mit dem Wappen : 
Dreiberg, Halbmond und Stern in R. Der Name: „M*- Achille 
Ry hiner.* 

h K. 46 : 76. Auf zopfiger Cartouche das Wappen : Auf dem 
Helme zwei divergirende Büffelhörner einen Stern einschliessend. 
Auf dem r Wappenschilde über Dreiberg eine aufwärts gerich- 
tete Mondsichel mit Stern darüber. 17«. 

h typ H. 66 : 73. In doppelter Linienfassung im Oval das Wappen. 
Darunter in Bögen £efasst auf drei Zeilen: „DE LA COLRC- 
TION DE SAMl RyHiNER.« 17.. 

Bd. In doppelter Linienf assung auf vier Zeilen : „ Bücher-Samm- 
lung VON SAMUEL RYHINER." 17.. 

h typ H. 66 : 73. Genau wie das Vorletzte, bloss mit dem ver- 
änderten Namen: „IEAN RYHINER/* 17.. 

Sd. 77:44. In doppeltem rechteckigem Linienrahmen mit innerer 
Verzierung auf drei Zeilen in lateinischer Schrift : „Johann 
Jacob von Johannes Ryhiner." 17-. S CA B. 

d K. 88 : 53. Von Bäumen eingerahmt mit Ausblick auf das Meer 
und ein Schiff liegen vorn zwei Waarenballen, dabei stehen 
zwei Türken im Gespräch. Darüber in Buchdruck „C. S." (kann 
auch als Waarenmarke gedient haben). 17.. 

h K. 35 : 35. In quadratischer Stabumfassung der gekrönte ge- 
viertete Wappenschild: 1) u. 4) r Kreuz in S, durchgehend; 
2) u. 3) drei b Wolkenstriche in S. Darunter Spruchband mit: 
„Nititur per ardua virtus." 17.. 

h K. 74 : 93. Dasselbe grösser, der Wappenschild auf Wasser von 
Meerweibern flankirt. Ueber der Krone ein Fass, aus dem ein 
Meerweib emporsteigt. 17«. Di. 

h K. 71 : 96. In rechteckiger Stabumfassung auf gleichem Spruch- 
band über Wasser derselbe von zwei Meerweibern flankirte 
Wappenschild mit Krone. Ueber diesem letztern ein Fass und 
aus demselben wachsend ein Meerweib. 1 7 « « (*r. 

K. 91 : 56. Auf vier Zeilen in lateinischer Schreibschrift: „Charles 
Saladin-Egerton des Livres de son Oncle M r Charles De Lu- 
bieres. 1790." D. 



i6Ö 



SALAD1N DE BÖISY— SAUSSURE. 



1970 I SALADIN de Boisv, 

I Mr. (Genf) 

1971 ! v. SALIS, 

Rudolf (Künden), Dom probst in 
Chur, f 1739 



1972 



1973 



1974 



1975 



1976 



1977 



1978 



1979 



1980 



1981 



1982 



1983 



1984 



1985 



(a SALIS) 

Hercules 

a SALIS, 

Ulysses, geb. 1 728, Gründer der 
Erziehungsanstalt Philantropin 
in Marschlins 

de SALIS, 

Andreas, 1/35 — 1805. Bundes- 
oberst und Bundespräsident von 
Bündten 

Derselbe 
v. SALIS, 

Anton, von Soglio und Chur 

SALZMANN, 

Josephus Antonius (Luzern) 

SALZMANN, 

Met Ch. I). 

(SANNEBIER) 

Genf 

SARASIN, 

Henri (Genf) 

SARASIN, 

Edmond 

SARASIN, 

Felix 

(SARASIN) 

Genf 

(SARTORIS) 

S.. Genf 



(SAUSSURE) 



h K. 57:69. Ueber nebenstehender Unterschrift das Wappen: 
Aufrechter, affenartiger Löwe in R. ohne Helmzierde. 18.. 

h K. 49 : 54. Das Wappen : In rundem gespaltenem Schilde rechts 
die Madonna mit Kind, links das geviertete Wappen Salis. 
Darüber drei bekrönte Helme mit Kleinodien nebst Umschrift : 
..RVDOLPH . L . B . V SALIS . S R . 1 . COMES ABB INFVL . 
AD . S CRVCEM THVMPROBST/' 16. . 

h K. 58:66. Das getheilte Wappen: In der obern grössern Hälfte 
eine Weide, die untere sechs Mal b und s gepfählt. Helmzierde : 
Eine aus Krone wachsende gekrönte Flugfrau. 17.. G. 

d K. 7^ : 47. Ueber einem Spruchband mit .,PHILANTROPINO< 
ein bücherbelegter Altar mit Namen. Rechts davor theilt Athene 
drei Knaben Bücher aus; links spielt die Cäcilia zwei Knaben 
die Leier. 17 . . 

h K. PS. Choffard fecit. 94:137. Auf gestricheltem Grunde 
unter einem Schriftband mit : „PRO DEO PATRIA, L1BERTATE. 
HONORE AC AMIC1S" das von zwei Nereiden gehaltene 
Wappen. Darunter: „ANDREAS DE SALIS CURIA RIL*:- 
TORUM." 17.. 

h K. Derselbe. 64 : 93. Genau wie das Vorige in verkleinertem 
Massstabe, feiner. 17 •• 

h K. 79 : 56. In Linienfassung eine bekränzte Tafel mit Schüssel 
darüber. In der Mitte das Wappen und nebenstehender Name. 
17.. v Sj>. 

Bd. 73:31. In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen der 
Name. 17«. Bit. 

&(7s. 71:64. Neben Palme sitzt über Postament mit Devise der 
Tod, die Rechte auf die Namenstafel gestützt. 18.. Btt. 

h K. 1. Lud. de Malomen, sc. 75: 108. In Linienfassung auf be- 
krönter Rocococartouche im eiförmigen Wappenschilde ein 
Storch mit Schlange im Schnabel. 1 7 • • Gr. 

Sd. 72:47« In Linienfassung mit verzierten Ecken auf einem 
Oval : „Bibliotheque d'Henri Sarasin" mit fehlerhaftem griechi- 
schem Spruchband. 18.. Di. 

h K. Devamber grav r - 61:83. Ueber: „Ex libris de Edmond 
Sarasin" das Wappen mit Rebstock in B. 18.. Di. 

Bd. 56 : 33. In Perloval der Name in lateinischer Schrift. 



h K. 45:61. In doppelter Linienfassung das Wappen : Rebstock 
auf Drcibcrg. Helmzierde : halber Mann, in der Rechten eine 
Traube. 17 • • $*• 

h K. 49 : 54. Unter dem Spruchbande : „olim et nunc" und den 
zwei Buchstaben „S. S." das Wappen : Gespalten. Rechts Löwe 
in rjfi, links sechs Mal ^F llnc ^ s gebälkt. Helmzierde: Hund 
mit Schwert. 17.« Di. 

h K. 33:39. Unter Krone der geviertete Wappenschild auf Car- 
touchc : 1) u. 4) (Saussurc) schräglinks getheilt, beide Felder 
sodann schrägrechts sechs Mal getheilt in ij-- und G; 2) u. 3) 
de Dortans : in R ein s Querbalken, oben zwei unten ein s 
Ring. Unter dem Ganzen in lateinischem Letterndruck: „DE 
BERCHER." 



DR SAUSSURE— SCHAFFHAUSEN. 



161 



1986 



198/ 



1988 



1989 



1990 



1991 



de SAUSSURE, 

Andres (Genf) 

de SAUSSURE, 

Henri, Geiu-ve 

(SAUTER) 

von Arbon 



SAVTTER 

(Genf) 

SCARLIONI, 

| Carlo (Tessin) 

zum SCHÄFLE, 

Lesegesellschaft in Trogen 



1992 (SCIIÄRER) 



Zürich 



1993 SCI IAFFI LAUSEN, 

Musis et Amicis (Lit. Gesell- 
schaft daselbst) 

1994 : Dieselbe 

1995 Dieselbe 



1996 ; Dieselbe 

1997 Dieselbe 

1998 SCI IAFFI IAUSEX, 

I 

J Bibliothcca Aniicorum (Biblio- 
thekgesellschaft) 



1999 Dieselbe 



2000 ' Dieselbe 

2001 'SCI IAFFI IAUSEX, 

j Medic- Chir. - Pharmaceutische 
j Gesellschaft 

2002 Dieselbe 



2003 SCHAFFIIAUSEN, 

| Bürgerbibliothek 



h K. 47:67> In Linienfassung unter Namensband der bekrönte 
ovale Wappenschild auf Cartouche. 17 •• 

h K. 135:175. In verzierter rechteckiger Fassung über: „Ex- 
libris Henrici de Saussure, Geneve 1886" das Wappen. Du 

h K. 70 : 80. In Cartoucheoval das Wappen : In ebenfalls ovalem 
Schilde ein halber Mann mit Palmzweig in der Rechten. Auf 
dem bewulsteten Helme ebenso wachsend. Unten von zwei 
Tauben flankirt im Kreise „V J" und „S" mehrfach verschlungen. 
17.. 

h Sd. 50 : 52. Zwischen zwei Bändern, deren oberes den Namen 
trägt, das geviertete Wappen von Löwen flankirt. 18.. Di. 

Bd. 43 : 22. In verziertem rechteckigem Kugelrahmen auf einer 
Zeile : „Dai libri di Carlo Scarlioni." 

Bd. 45:23, 44:21 u. 45:20. Buchdruck auf g und gr Papier: 

„Lesegesellschaft zum Schäfle. Lesezeit Wochen." (Lese- 

gesellschaft in Trogen) drei diverse Typen. 1844. 

hfK. 82:91. Im Kranzoval das Wappen nach rechts von einem 
knieenden Engel gehalten. Im Schilde ein Mann mit Morgen- 
stern bewehrt, welcher vier Federn auf dem Haupte führt. 
Diese Letztern auch auf dem Helm. 1599. Z St. 

fK. Schellenberg fecit (Spiegelschrift). 8/: 70. Ueber einer be- 
kränzten Cartouche mit der Aufschrift : „Musis et Amicis" rei- 
chen sich Minerva und eine Vestalin die Hände. 1 7 ■ • 

f K. 58 : 40. Kleiner, die Figuren umgekehrt. 17«. 

f K. H. Lips del et sculpsit. 69 : 59. Von Strahlen umgeben 
Minerva und eine Vestalin, welche einen Kranz über die Büste 
des Sokrates auf einem Sockel mit der Inschrift: ,.MUSIS et 
AMICIS" halten. 18.. 

Sd. 72 : 59. In rechteckiger Linienfassung in ovaler Perl- und 
Dreieckverzierung auf zwei Zeilen : „MUSIS et AMICIS." 18.. 

Sd. 70:43. In rechteckiger Linienfassung in leerem Oval: 
„Musis et amicis 1862." Ornirte Ecken. Braundruck. 

d K. F. de Ziegler inv., Holzhalb sc. 69:114. Unter einer Sonne 
ein mit verschiedenen Gegenständen behängtes Medaillon mit 
brennender Lampe, umzogen von der Umschrift: „BIBLIO- 
THECAE AMICORUM." Daneben Schildchen mit: „SCIEN- 
TIIS" und „ET ARTIBUS." 17.. 

d K. 57:113. Dem Vorigen ähnlich in zwei Varianten (Sonne 
mit grossen und mit kleinen Strahlen). Ueber der bekränzten 
Tafel: Hut, Schwert und Waage. Unten zwei Ovalschilde an- 
gehängt mit denselben Devisen. 17». 

d Bd. 75 : 44. In verziertem rechteckigem Rahmen mit Eckstücken 
auf zwei Zeilen: „B1BLIOTHECAE AMICORUM." 17-. R. 

Sd. 73 : 35. In Linienoval auf fünf Zeilen : „Bibliothek der Me- 
dicinisch-Chirurgisch-Pharmaceutischen Gesellschaft in Schaff- 
hausen." 18 . . 

Sd. 77 : 36. In rechteckig verzierter Fassung dieselbe Legende. 

18.. 

Bd. 71 : 34. In bekränzter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen : 
„Ex libris Biblioth. Civ. Scaph." 17.. 

21 



162 



SCHAFFHAUSEN— RCHIFFNER. 



2004 

2005 
2006 



2007 



2008 



2009 



2010 



2011 



2012 



2013 



2014 



2015 



2016 



2017 



SCIIAFFIIAUSEN, 

Bibliothek der Geistlichen 

Dieselbe 
SCHAFFHAUSEN, 

Naturhistorisches Museum 

SCHALBRETTER, 

Franz Joseph, von Luzern 

SCHALCH, 

J. C. (Zürich) 

(SCHALLER) 

(Freiburg) 

SCHARDT, 

Emanuel, gb. 1719, Zunftmeister 
in Basel 

SCIIELLENBERG, 

Joh. Rudolf, Maler in Winter- 
thur, 1740—1806 

SCHERB, 

Peter, Basel 

(SCHERER) 

St. Gallen 

Derselbe 



SCHERER, 

Jacob Christoph, Statthalter am 
Stadtgerichte St. Gallen, f 1715 



2018 



2919 



2020 



2021 



SCHERER, 

Caspar (St. Gallen), Rathsherr, 
geb. 1691 

SCHERER, 

Adrien, St. Gallen 



SCHERER, 

Franz Xaver, Dr. theol. « 

SCHEUCHZER, 

Jean (Zürich) 

SCHEUCHZER. 

J., in Zürich 

SCHIFFNER, 

Emanuel, Pfarrer zum hl. Geist 



Bd. 76:74. In doppelter Linienfassung auf fünf Zeilen: „EX 
BIBLIOTHECA MIKISTORUM ECCLESL-E SCAPH." 17 - - 

Bd. 83:69. Dasselbe; Rand mit Kranz umwunden. 

Bd. 82 : 39 u. 85 : 45. In verzierter rechteckiger Fassung in zwei 
diversen Ausführungen : „Bibliothek des naturhist(orischen) 
Museums." 18 . . 

Bd. 71 :20. In verzierter Fassung auf zwei Zeilen: „Niclaus Leonz 
Franz Joseph Schalbretter von Luzern 1787." 

Bd. 41 : 13. In Linienfassung auf einer Zeile: „I. C. SCHALCH." 

18.. 

h K. 69 : 67. Das Wappen : In b Schilde aus gr Dreiberg wach- 
send zwei Hirschstangen, dazwischen übereinander drei g Schellen. 
17.. vi). 

d K. 69 : 56. In ovalem Kranze mit aufgesetzten Rosen auf drei 
Zeilen: ,, Bücher Sammlung von Emanuel Schardt." 18.. /?. 

d K. (Schellenberg.) 95 : 72. Denkstein mit „W" und ,.J. S." und 
„B", welche letztere verschlungen ; daran angebunden ein sitzen- 
der Putte. Links ein Anker. Darunter: „Zu den Büchern J. 
Rod. Schellenberg des Mahlers." G. 

Bd. 70 : 42. In rechteckiger Sternfassung auf vier Zeilen : „Bücher- 
sammlung von Peter Scherb in Basel." 17«. 

h H. 64:75. Das Wappen geviertet: 1) u. 4) halber Doppeladler ; 
2) u. 3) Hirsch. Helmzierde: Halber Hirsch zwischen zwei 
Büffelhörnern. 16.. 

h K. 62 : 88. In doppelter Linienfassung über leerer Spruchtafel 
mit Rococoornamenten cingefasst das Wappen. Der geviertete 
Schild auf Rocococartouche. Auf dem gekrönten Helme zwei 
Büffelhörner mit wachsendem Hirsch dazwischen. 17». 

fhK. 65:75. Auf einer Console mit der Aufschrift: „Ex libris 
J. Ch. Schereri" das von einem mit Speer ausgerüstetem Lands- 
knecht (Schweizer) gehaltene und auf gestricheltem Grunde an- 
gebrachte Wappen, an welches ein Merkurstab gestellt ist. 
17.. SGCB. 

h K. 61:76. In verziertem rechteckigem Rahmen unter Band 
mit Namen: „Ex LIBRIS CASPR SCHERERI" das geviertete 
Wappen. 17 • • S G C B. 

h Sd. 74 : 11. Auf schmaler Console dasselbe Wappen ohne Helm- 
decke von Hirsch und Adler flankirt. Darunter: ,,M r « Adrien 

Scherer.*' 18 . . 

h K. S. Sc. 45 : 63. In verziertem Rahmen das Wappen, darunter 
der Name. 17 • •> 

Bd. 5(1; 60. Auf einer Zeile: ,.Jean Scheuchzer Fils." 

d K. 66 : 46. In ovalem Blumenkränze mit lateinischer Schrift 
auf drei Zeilen : ,,J. Scheuchzer zum Felscnegg in Zürich." 17 • - 

d K. 80:51. In Linienfassung über zwei Lorbeerzweigen ein 
offenes Buch mit Namen : „Emanuel Schiffner, Pfarrer zum heil. 
Geist." 17.. v Sp. 



SCHINDLER— VON SCHMID-ESCHER. 



163 



2022 SCHINDLER, hK. 4<>:50. Unter Schriftband' mit: „KERN'. XAV. SCHINDLER 

Xav. Bernhard, in Malters, 1/31 Sex. Rector in Malters'' das Wappen im Oval. 17.. 

bis 1777 



2023 



2024 



2025 



2026 



202' 



2028 



2029 



2030 



2031 



2032 



SCIIINZ, 

Christoph Salomon , Arzt in 
Zürich, geb. 1764, f 184/ 

(SCIIINZ) 

Rudolf Heinrich, Dr. med., Pro- 
fessor in Zürich, geb. 1 777» co- 
pulirt 17^9 mit A. Catharina 
Zeller, f 1*61 

SCHIRT, 

Arzt 

S(CHLUMPF), 

Johann Leonhardt, St. Gallen 

S(CIIMID), 

I(oh.) R(udolf), I. I. S., von Baar, 
Chorherr u. Cantor (1662) des 
Stifts zu Zurzach , resignirte 
1664, f 1694, vergabte seine 
Bibliothek demCapucinerklostcr 
in Zug 

SCHMID, 

Franz Xaver, Pfarrer in Hitz- 
kirch, Luzern 

SCHMID, 

Jos. Stephan (Luzern) 

SCHMID, 

Joh. Bernard, Pfarrer in Hitz- 
kirch (Luzern), 1739— 1809 

SCHMID, 

Wolfgang Aloys (Luzern) 



SCHMID, 

Jacobus, von (jrünerk (Hunden), 
! 1. V. D. 



2033 



2034 



SCHMID, 

R. P. Placidus. Luzern 

(v. SCHMID) 

Zürich 



2035 (v. SCIIMID-Roist) 



2036 (v. SCHMID-Escher) 



h K. I). Chodovvieki f. 1792. 48:62. Aesculap stösst mit seinem 
Schlangenstab den Tod vom Bette eines Kranken fort, darunter 
der Name: „C. S. Schinz, Med D r - U (Vier Varianten zum Theil 
mit fehlendem Namen.) 1792 

Sd. 66 : 51. An einem Altar mit Schlangenstab angelehnt der nach 
rechts geneigte Wappenschild : Ueber aufwärtsgerichteter Mond- 
sichel zwei Straussenfedern mit Stern darüber. Ferner davor 
gruppirt Bücher, Zweig, zwei Fische, Messer, Loupe, Käfer- 
kasten, Kranichleichnam, Kristalle. 18.. Am. 

Sd. Renard sc. 7^:38. Der Name in Zierschrift. 18.. Est. 



h K. 60:75. Das Wappen: Im g Schilde drei Hörner; oben 
neben der Helmzierde die drei Buchstaben „1. L. S. tt 17-. 
O W. 

h d K. 105:120. In Linienbegrenzung auf gestricheltem Grunde 
im Oval das Wappen mit Dreiberg, zwei Wolkenhänden, die 
einen Hammer emporheben nebst Stern und zwei Lilien. Das 
Wappen liegt auf todtenkopfbekrönter Cartouche und ist von 
zwei Todtengerippen mit Sense flankirt. Das Ganze ist mit 
vielen lateinischen Sprüchen bedeckt nebst den Buchstaben: 
„I. R. S. I. I.S.- 1672. (Siehe Abbildung.) 

hK. 64:76. Unter der Umschrift: „FR. XAV. Schmid OT. P. 
Par et Sextary in Hitzkirch" das Wappen auf Cartouche (roh 
ausgeführt). 1 7 • • 

hK. 45:57. Unter Band mit: „IOS. STEPH. SCHMID Curat: 
et Secret V. C. H." in Linienoval das Wappen. 

h K. 47:48. Unter breitem Band mit: „Joan Bernard Schmid 
T. (). P. Sext., Par' in Hitzkirch* im Oval auf Ordensstern das 
von einem Adler gehaltene Wappen. 17 •• 

h K. 55 : 70. In ovaler Fassung unter Namensband auf gestrichel- 
tem Grunde das Wappen : In R ein Schmied mit Hammer und 
Hufeisen. 17 • • Di. 

hK. 80:110. Ueber nebenstehender Unterschrift das Wappen 
mit bekrönter Schlange, von einer Amazone und einer Frau 
mit Spiegel flankirt. Darüber die Devise: „FORT1TER . ET . 
PRVDENTER . AMAS . TVA . FAMA . PERENNET.* 17- - 
v Sp. 

Bd. 49 : 14. In rechteckiger Zierfassung auf einer Zeile der Name. 
17.. 

h K. 52 : 7^. Das Wappen : In umrandetem Ziegelschilde eine 
Kugel. Ebenso als Heinizierde auf Kissen liegend. 16.. Z St. 

h K. 68:72. Wappen geviertet mit zwei Helmen : 1) u. 4) Kugel 
(Schmid); 2) u. 3) Rose (Roist). 16.. Z St. 

hK. 68:75. Wappen geviertet : 1) u. 4) Kugel; 2) u. 3) steigen- 
der Luchs im obern schraggetheilten Felde. 16.. Z St. 



164 



SCHMID— VON SCHONAU. 



2037 



2038 



2039 



2040 



2041 



2042 



2043 



2044 



2045 



2046 



2047 



2048 



2049 



2050 



2051 



S(CHMID), 

C. A., Zürich 



SCHMIDTMEYER, 

I. P., Avocat (Genf) 

(SCHNEEBERGER) 

Zürich 



(SCHNIDER) 

Adam Gottlieb 

SCHNYDERdeWartensee, 

Felix (Luzern) 

(SCHNYDER de Warten- 
see) 

L. 

(SCHOBINGER) 

St. Gallen 

(SCHOBINGER) 

St Gallen 

SCHOBINGER, 

Joh. Casp. , Stadtarzt in St. 
Gallen, 1701 — 1763 

(SCHOBINGER) 

David Christian, Professor und 
Rathsherr, 1726—1/92 

SCHOCH, 

Conrad 

SCHODOLER, 

Wemherus (aus Bremgarten, 
Canton Aargau) 



SCHÖN, 

Oswald, Zug 



(SCHONAU) 

Zürich 

(v. SCHONAU), 

J. A. B. IX, Basel 



h d Sd. 50 : 69. Bekränzter Ovalschild mit den verschlungenen 
Buchstaben „CAS U , darüber eine rauchende Urne. Am Boden 
eine Tafel mit dem Wappen. Aul der Tafel sitzt eine Eule. 
17«. 

Bd. 60 : 24. In rechteckiger verzierter Fassung auf zwei Zeilen : 
„I. P. Schmidtmeyer — , Avocat." ZV. 

h d K. 93:118. In Linienfassung unter Spruchband aus Sirach 
das von zwei Engeln gehaltene, in ovalem Lorbeerkranz ge- 
haltene Wappen : Oben drei Sterne; unten: Lilie. An der Basis 
eine Ansicht der Stadt vom See aus. 16.. Z St. 

hK. 69:80. Das Wappen: In b Schilde eine Kette mit Portrait- 
Medaillon. Helmzierde : Wachsender geharnischter Ritter mit 
derselben Kette um den Hals. 17.. Am. 

h K. 64. In concentrisch abschattirtem Kreise unter Namensband 
der bekrönte Wappenschild von zwei Löwen flankirt. 17 • • Zjj/. 

h K. 71:87. Das Wappen gespalten. Rechts: Geflügelter Fisch ; 
links das Wappen Göldi von Tieffenau. Darunter handschrift- 
lich: „L. Schnyder de Wartensee Receveur." 17.. 

h R. 88:124. In Linienfassung im Oval das Wappen : Schild ge- 
wölbt mit Taube auf Kugel. Helmzierde : Zwei Büffelhörner 
mit Taube auf Kugel. In den Ecken Ornamente. 16.. 

h K. 39 : 52. Das Wappen nach links. In umrandetem Schilde 
ein Vogel über einer Kugel. Ebenso als Helmzierde zwischen 
zwei Hörnern. 17-. Z St. 

h K. 64:84 (Inschrift mit gemessen). Rechtsschauend das ge- 
viertete Wappen. Helm bekrönt mit Büffelhörnern, mit Kugel 
und Vogel. Darunter in lateinischer Cursivschrift: „Sum Joh. 
Casp. Schobingeri AI. D r « tt 17 •• 

h!l. 48 : 52. Das geviertete Wappen nach links, bedeutend kleiner 
als das Vorige, in Zeichnung identisch, ohne Namen. 17 •• 

typ Sd. 63:41. Der Name von elliptischen Schnörkelm umzogen. 

h M. 1/5:277« ^ as Wappen. In b Schilde eine gestürzte Mond- 
sichel einen Stern cinschliessend. Am Schildrand oben : n WERN- 
HERUS SCHODOLER 1528.- Mit prächtigem stahlblau be- 
kröntem Stichhclm. Helmzierde: Ein b Flügel mit Wieder- 
holung des Wappenbildes. Helmdecke braun und b in vorzüg- 
licher Ausführung. (Findet sich in S. Augusti Sermones 1495 
(Basel bei Amerbach) mit „U . 33* bezeichnet.) Rappersivyl^ 
Caf.-Bibl. 

h H. 45 : 59. Unter Probsthut auf cartouchirtem Oval das Wappen • 
Ueber Dreiberg zwei abgekehrte stehende Halbmonde. Darüber 
in lateinischen Uncialen auf vier Zeilen : „OSWA . SCHON . 
SED . APO . PROTO . DEC AN . ET . PARO . TVGII." 16 . . 

hK. 73:95. In ovalem Rahmen das nackte Wappen. Im Schild 
eine obere linke r Ecke. Helmzierde : Auf Kissen eine Lilie. 
16.. 

hil. 46:49. Ueber dem zweiten und dritten Buchstaben das be- 
krönte Wappen mit zwei Schwanenhälsen als Helmzierde. Ovaler 
Schild getheilt: Oben :p mit zwei g Ringen, unten G mit einem 
-ff Ring. 16.. 



SCHÖNI— SCHULTHESS-RECHBERG. 



165 



2052 



2053 



2054 



2055 



2056 



e T 



2057 



2058 



2059 



2060 



2061 



2062 



2063 



2064 



2065 



2066 
2067 



SCHÖNI, 

Fr. Lud., stud. jur. (Erlach) 

SCHÖNWEIZ, 

Abraham, Rechtsagent in Bern. 
1741 — 1810 

SCHÖNWEITZ, 

A. Samuel, Notar und Land- 
schreiber zu Buchsee 1786 

SCHOLL, 

Bürgermeister von Biel, 1700 
bis 1772 

SCHUMACHER, 

Johan (Bern) 



SCHRjEMLI, 

R. (Thun) 



SCHR^EMLl, 

Theophil, 1792—1841, Pfarrer 
in Amsoldingen bei Thun 

SCHRIBER, 

E., von Schachen (Luzern) 

SCHÜPFHEIM, 

Capucinerbibliothek 



SCHUFELBÜOL, 

Joh. Melchior (Luzern), 1717 bis 
1764, Chorherr in Münster 

SCHULER, 

Justus 

Derselbe 



SCHULLEHRER - Biblio 
thek 

(SCHULTI lESS-Rech- 
berg) 

in Zürich 

Derselbe 
Derselbe 



d H. 81 :57. In rankenverziertem Oval der handschriftliche Name. 

h d K. D(unker). 85 : 92. Auf bekränzter Tafel mit Wappenschild 
und Helm und Inschrift: „Ex Libris A. Schönweiz" diverse 
Bücher, Waage, Lampe und Tintenfass. 1790 circa. 

h K. (Dunker.) 55 : 50 In viereckigem Rahmen unter Schriftband 
mit: „EX LIBRIS A. S. SCHOENWEITZ* der mit Blumen- 
gewinden umzogene Wappenschild mit Sparren, Garbe und 

zwei Rosen. 1790 circa. 

• 

h K. Jacob Brupacher sculpsit. 67 : 89. Unter Krone und Schrift- 
band mit „Scholl" der geviertete löwenflankirte Wappenschild 
am Boden. Vorn links ein geflügelter Genius nebst den zwei 
Beilen von Biel am Boden. Daneben noch Schwert und Waage. 

h K. 70:100. In Doppelovallinie rohe Verzierungen mit dem 
Namen: „IOHAN SCHUMACHER.* Darinnen das ebenso roh 
ausgeführte Wappen mit einem Eberkopf im obern Felde des 
getheilten Schildes. 16.. 

d R. Schra'mli fec. 56 : 40. In rechteckiger Linienfassung in 
Tuschmanier eine Landschaft mit Bäumen und Wasserfall. Auf 
einem Steine der Name : „R. Schraemli." (Variante : „G. Schrwmli"). 
18.. 

d h R. 103 : 97. In rechteckiger Fassung an der Aare das Schloss, 
die Kirche und der alte Wasserthurm von Thun. Im Hinter- 
grunde das Schreckhorn. Darunter das Wappen. Zu beiden 
Seiten desselben : „Ex libris Th Schraemli, V. D. M. 44 18 . . 

Sd. 83 : 53. In Linienfassung auf zwei Zeilen : „Ex Libris E : 
Schriber ex Schachen.' 4 18.. 

d Z. Emil Gerster inv. & del. 52: 120. In gothischer Umrahmung 
unter dem Bildnisse des Papstes Leo XI11. ein Mönch in seiner 
Zelle an einem Pulte schreibend. Darunter auf Spruchband : 
„Ex Libris bibl. capuc. Schupf heimii." 1897. 

h K. 59 : 63. In ovaler Linienfassung auf gestricheltem Grunde 
unter Band mit : ,,Joan. Melckior Schuf elbüol" das Wappen 
mit Vogelfuss über Dreiberg. 17.« Z St. 

h Sd. 35:61. Ueber dem Namen von Spruchband umzogen der 
moderne Wappenschild, getheilt: Oben zwei Rosen, unten zwei 
Lilien. Darüber Helm und Helmzierde ohne Decke. 18 . . Am. 

h Sd. 35:64. Fast dieselbe Zeichnung. Schild geviertet: 1) u. 
2) eine Rose in g Felde; 3) u. 4) eine Lilie in r Felde. 18.. 
Am. 

Sd. 58 : 52. Auf Tafel mit Bienenstock und Buch darüber eine 
Tafel mit lateinischer Umschrift und der Inschrift : „Schul- 
lehrer Bibliothek des IV. Seh.— Kr. 44 17-. 

h Sd. 19:43. Wappen ohne Heinidecke. Im g Schilde unter r 
Stern ein ^ Ochsenkopf. Helmzierde: Betender Engel. 18.. 
Di. 

h Sd. Dasselbe ohne Linienschattirung der Hclmdecke. Di. 

h Sd. 19:44. Wappen ohne Helmdecke mit nur einem Helme, 
der von einem betenden Engel besetzt ist. 18.. Di. 



166 



SCHULTHESS-RECHBERG— SCHWITZER. 



2068 


Derselbe wie Nr. 2065 




h K. 25:31. Dasselbe Wappen von zwei bekrönten Helmen be- 
setzt. Auf dem einem ein Flügel mit Stern, auf dem andern 
ein betender Engel. Helmdecke schattirt. 18.. 


2069 


Derselbe 




h Sd. 27 : ^^» Dasselbe in ähnlicher Ausführung, roher Helmdecke 
ohne Schatten. 18.. 


2070 


SCHUMACHER, 




h H. (P. Volmar del.. Buri u. Jeker xylogr.) 60*88. In Linienfassung 




Arnold (Kern), eidgen. Oberst in 


unter : „Ex Libris Arnoldi Schumacher" das Wappen. Darunter 




Bern 




Spruchband mit: „Experto serviens In expertum secans/* 1864. 


2071 


SCHURER, 




K. 53:51. Auf bekränzter Tafel mit Urne auf zwei Zeilen: 




Ph. I\ 




„SCHURER PH. P." 17.. E. 


2072 


(SCHWALLER) 




h K. 45 : 44. Getheiltes Wappen : Oben s Kreuz in B ; unten in 




(Solothurn) 




vier Lagen r und g geschachtet. Mit Pferd als Helmzierde von 
zwei Seejungfern gehalten. 1 7 « • 


2073 


SCHWALLER, 




h K. 75 : 89. Im Linienoval unter Band mit : „Jacobvs Josephvs 




Jacob Joseph, Dr. theol., f 


1827 


Schwaller S. S. Theologiae Doctor Nota : Apo : Et Canoni . 




(Solothurn) 




Solodori" (zwei Zeilen) das von zwei Seejungfern gehaltene 
Wappen. 17.. W 1984. 


2074 


a SCHWANDEN, 




h K. 50 : 72. Im Oval unter Probsthut das Wappen, darunter 




J. G. (Uri) 




im Bogen: „EX . Libris I . G . a'. Schwanden.** 17 • • 


2075 


SCHUEITZER, 




h H. 65 : 55. In Linienfassung auf gestricheltem Grunde über 




Jean Jaques, de Zürich 




Lorbeer- und Palmblatt das Wappen : Zwei gekreuzte Hellebarden. 
Darüber auf Spruchband : „Fabrique de Jean Jaques Schueitzer 
de Zürich** oder auch : „Fabrica di Gio : Giacomo Schueitzer di 
Zürigo'' (Gr) offenbar in erster Linie Handelsmarke. 16.. Di. 




SCHWEIZERISCHE 


Ge- 






Seilschaft, 








siehe Bern. 






2076 


(SCHWEIZER) 




h K. H. W(erdmüller) f. 41:46. In Linienfassung rechts alter 




C, Zürich 




Schweizer mit Hellebarde, den ovalen r Wappenschild haltend, 
in welchem unter Kreuz zwei Hellebarden sich kreuzen, darunter 
die Buchstaben „C. S.'* An eine Säule gelehnt sitzt links da- 
neben eine Minerva. \J . . G. 


2077 


SCHWEIZER, 




d K. 79 : 45. In Linienfassung eine Landschaft nebst grosser 




Rud., 1777—1849, 1803 Helfer 


Tafel mit Namen „RUD. SCHWEIZER V. D. M., welche ein 




zum hl. Geist in Bern 




gebückter Mann bewundernd anschaut. 17«. 


2078 


Derselbe 




K. C. S. f. 70 : 34. Rechteckige Tafel mit feinen Blumen- 
gewinden umkränzt, darauf der Name : „IWD. SCHWEIZER 
V. D. M." 18.. 


2079 


SCHWEIZER, 




d Bd. 57:42. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen 




Carl Ludwig Rudolf, Pfarrer 


in Buchdruck: „Ex-libris C. L. R. SCHWEIZER V. D. M." 18 . • 




(Bern) 






2080 


Derselbe 




d II. Auf bekränzter Tafel in zwei Zeilen die Inschrift: „Ex libris 
C. L. R. Schweizer. 44 17 . . 


2081 


(SCHWEIZER) 




Sd. 42:51. In Linienfassung, die untern Ecken abgeschnitten. 




Johann Jacob, von Zürich, 


Pfar- 


ein Tüchlein, beidseitig mit Rosetten, aufgehängt. Auf dem- 




rer, 1771—1843, starb als 


Pfar- 


selben liegt ein leerer Kreis mit drei Zeilen, worauf der Name 




rer von Trüb 




handschriftlich. (Ursprünglich Waarcnmarke, doch als Ex-Libris 
verwendet.) 18 . . 


2J82 


SCHW1TZER, 




h K. 55:66. Unter Band mit „Hans Martin Schwitzer zu Buonas 




Hans Martin , Schultheis 


ss in 


Schultheiss'* das geviertete Wappen mit zwei Helmen (Schwitzer 




Luzern, 1634—1713 




und Buonas). 16 . . 



SCHWITZER— i)E SELLON. 



16* 



2083 



2084 



2085 



2086 



208/ 



2088 



2089 



2090 



2091 



2092 



2093 



2094 



2095 



2096 



2097 



SCI1 WITZER, 

Jos. Ant. Xav., Gerichtsherr zu 
Buonas, 1719 — 1765 

SCIIWYTZER, 

Joseph Xavery Düring, Gerichts- 
herr zu Buonas, geb. 1744 

SCHWEITZER de Boue- 
nas, 

Petrus Ludwig, 1711 — 1789 

SCHWEITZER, 

Jacob Kranz Antoni, Seckel- 
meister, 1681 — 1/53 

(SCHWERZENBACII) 

Zürich 

SCHWITZER, 

von Buonas 

SCIIWYTZER, 

siehe Schwitzer od. Schweitzer. 

(SEGESSER) 

Luzern 

SEGESSER von Brunegg, 

Jod., Ranuntius, Custos in 
Münster, geb. 1669 

(SEGESSER) 
(de SEIGNEUX) 

Fred. (Genf) 



2098 



(SEIGNEUX de Correvon) 

Waadt 

SEIGNEUX, 

Jean Francois, Waadt 

de SEIGNEUX, 

Fred. (Waadt) 

SELLOX, 

G., d'Alaman (Genf) 

SELLOX, 

Comte (Genf) 

(de SELLON) 

Genf 



h K. 48:62. Im Oval auf concentrisch abschattirteni Grunde 
dasselbe Wappen mit zwei bekrönten Helmen ; oben im Bogen 
die Umschrift auf zwei Zeilen : „Joseph Antoni Xaveri Leonti 
Felix Schwitzer, Gerichtsherr zu Buonas. 17». 

h K. 48:61. In abschattirteni Linienoval unter nebenan- 
stehendem Namen das geviertete von zwei gekrönten Helmen 
besetzte Wappen. 

h K. Weis Argent fc. 45:54. Im Linienoval unter Band mit: 
„Pe us Lud u9 Schweitzer de Bouenas" das geviertete von zwei 
Helmen besetzte Wappen. Der ovale Wappenschild liegt auf 
bekränzter Rocococartouche. 17«. 

h K. 56 : 68. Wappen geviertet, fast wie das Vorige ausgeführt. 
Namensband mit: ,, Jacob Franz Antoni Schweitzer zu Buonas, 
Sekelm." 1/.. 

h K. 51:62. Zwischen zwei gebogenen Lorbeerzweigen das 
Wappen nach rechts : Im aufrechten Schilde ein rechter Schräg- 
strom. 16.. Z St. 

h K. 49 : 55. Unter Band mit nebenstehendem Namen das ge- 
viertete Wappen: Schwitzer und Buonas. 17.. 



h M. 115:118. Der ff:, s-umrandete Wappenschild mit Sense 
flankirt von einer Frau mit Puflarmeln in rothem Rock. 16 . . 
Btt. 

h K. 60 : 63. In Linienoval auf gestricheltem Grunde unter 
Namensband das Wappen. 17 . . Btt. 

h K. 56:65. Unter Namensband (handschrittlich Joseph Segesser 
Amtschreiber, oder auch leer) das Wappen. 17 • • Btt. 

h K. 77-97. Ueber Devise: „En dieu mon espoir tt das geviertete 
Wappen: 1) u. 4) Rund G geviertet. mit schrägrechtem Scepter 
belegt ; 2) u. 3) in B ein steigender s Ochse, mit schrägrechtem 
r Balken, der mit drei s Sternen belegt. Darüber handschriftlich : 
„Fred de Seigneux." 17«. Di. 

h K. Grave par Manessicr. 75:91. In Linienfassung unter neun- 
perliger Krone über zwei Palmzweigen in Oval der cartouchirte 
geviertete Wappenschild. 17 . . Bug-nion. 

h K. 63:71. In Linienfassung unter Namensband über zwei ge- 
kreuzten Palmzweigen unter Krone der geviertete Wappen- 
schild. 17.. Db. 

Bd. 52: 16. In Linienfassung auf einer Zeile : „Fred: de Seigneux. u 
17.. 

h K. 32:41. Ueber dem Namen der bekränzte ovale Wappen- 
schild (schreitender Adler) auf Cartouche. 17 • • Du 

h K. 75:83. In Linienfassung über ornierter Console mit Namen 
der bekrönte von zwei Löwen flarikirte Wappenschild. 17 • • 
Di. 

dhll. 45:60. Ueber: „Kx libris de la Fenctre tt zwischen zwei 
Lorbeerzweigen ein bekrönter linksschreitender Adler. 17 •• Di. 



168 



DE SENARCLENS— SOLOTHURN*. 



2099 



2100 



2101 



2102 



2103 



2104 



2105 



2106 



2107 



2108 



2109 



2110 



2111 



2112 



2113 



2114 



2115 



(de SENARCLENS) 

Chateau de Vufflens, Waadt 

de SEPIBUS 

(Sitten) 

SERBISCHE Bibliothek 

in Genf 

SIBOLD, 

R., Pfarrer (Bern) 

SIDLER, 

Joh. Melchior, von 1693 — 1716 
des innern Rathes von Zug 

SIEBER, 

Ludwig, Oberbibliothekar der 
Universität Basel 

SILLIG, 

Julius, in Vevey (Waadt) 

SINNER, 

Joh. Rudolf, von Bern, 1642 bis 
1708, 1696 Schultheis* 

(v. SINNER) 

Bern 

(v. SINNER) 

Bern 

SINNER, 

Rudolf (Bern) 

SINNER, 

Victor (Bern) 

(de SMETH) 

Baron de Coppet. seigneur de 
Grandcourt, Waadt (belgische 
Familie) 

Derselbe 



SMIDT, 

IL, Dr., Kreuzungen 

SOLIER, 

J. (Waadt) 



S(OLOTHURN) 

Staatliches Preis-Ex-Libris 



hK. 67^/6. Ueber Devise: „Sans de'cliner" vor dem See mit 
Schwan der von einem Greifen gehaltene Wappenschild mit drei 
Sternen im Schrägbalken. 1 7 . . 

h K. 85 : 1 13. In Linienfassung auf dunklem Grunde über Namens- 
band mit: „DE SEP1BVS TVITIO« das Wappen: zwei Quer- 
balken in B. G. 

Schablone, schwarz. 32 : 45. Ueber : „Bibliotheque Serre" das 
Wappen. IS.. Di. 

h H. 28 : 30. Unter : „R. Sibold" das dreitheilige Wappen. 17.- 

h K. 73 : 83. In ovalem Rahmen unter Band mit : „Joh. Melchior 
Sidler Raths Seckelmeister" das Wappen. 16.. Z St. 

h H. C. Sieber sc. 59 : 84. In einem in holbeinscher Weise ge- 
zeichneten Portal der Wappenschild mit Kleeblatt und einem 
Basler Schildchen von zwei Putten gehalten. Oben der Name : 

„LUDWIG SIEBER." 18.. 

d K. 59 : 72. In Linienfassung Baum mit Eule, darunter römische 
Steintrümmer mit: „Ex-Libris Julii Sillig*' als Aufschrift. 18 . . 
Di. 

h M. 120:142. Ueber Console mit Johannes Rudolphus Sinnerus 
pro tempore Praetor MDCLXXXIX" von zwei Palmzweigen um- 
zogen auf cartouchirtem braunem ovalem Rahmen der Wappen- 
schild mit s Hand in R. 1689. B St. 

h K. 67 : 80. In Linienfassung auf Console lorbeerumrahmt der 
cartouchirte ovale Wappenschild unter Krone, geviertet : 1) u. 4) 
aufrechte Hand in R; 2) u. 3) durchgehendes r Kreuz in S. 

h K. 86:107. In zopfig cartouchirtem Oval unter Krone das 
Wappenbild: Eine emporgehobene Hand. 17». 

Bd. 65:31. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen: 
„Rodolf Sinner . 1800/' 

Bd. 67:32. In verzierter rechteckiger Fassung : „Victor Sinner." 

h K. Giv. Lupi inv. et scul. Libur. 1766. 110:95. Auf grasigem 
Boden flankiren Minerva und Merkur den Rococoschild mit drei 
ff Hufeisen auf G. Helm mit Flug und kleinem Bär als Helm- 
zierde besetzt. Dahinter Gebüsch. (Platte in Livorno gestochen 
und später umgearbeitet, siehe Labat.) 1722. 

h K. Giv. Lupi inv. et sculp. 82 : 63. Der gleiche behelmte Schild 
auf grasigem Boden, von einer Ceres und einem Engel mit 
Posaune flankirt. 17 • • Gr. 

h Z. H. Seh. P. 50 : 70. In rechteckiger Linienfassung unter 
drei Wappen nebst der Devise : „Scientiis artibus" der Name : 
„D*. H. SMIDT." 18.. 

h K. 63 : 77- In vierfach ovaler Fassung der cartouchirte, birn- 
förmige Wappenschild von zwei Löwen flankirt. Darunter auf 
einer Tafel der Name: „J. Solier." (Bibliothek in Vevey 1852 
aufgelöst). 17«. Db. 

h H. 54 : 65. Unter Krone auf bekränzter Cartouche der R und 
S getheilte Wappenschild mit den Buchstaben „S . O 4 ' zur Seite. 

17.. 



SOLOTHURN -SPÖNDU. 



169 



21U) (SOLOTIIURN) 

Staatliches Ex-Libris 



21 17; SOLOTIIURN, 

! Staatliches Preis-Ex-Libris 



2118 i SOLOTIIURN, 

Capitel der Geistlichen 

2119 Dasselbe 

2120 SOLOTIIURN, 

Lesekurs 

2121 ! v. SONNENBERG, 

Joseph Ulrich Ignaz (Luzern), 
geb. 1725 

2122 v. SONNENBERG, 

1 Joseph Bernhard, I lerr zu Caste- 
len und Kischbach. Rathsherr, 
j 1670 - 1/27 

2123 (v. SONXENBERG) 



ihfK. F. Arnold Obrist fec. Solodr. 83:140. In zopfiger Um- 
rahmung auf gestricheltem (»runde der bekrönte Solothurner 
Schild auf Cartouche. Darüber ein Engel mit Posaune, darunter 
die allegorischen Figuren von Veritas und Justitia; unter der 
letztern der Löwe mit Schwert. 1764. Est. 

Sd. 116:77. In rechteckigem Stabrahmen, ornamental umzogen 
der bekrönte Solothurner Wappenschild über „1857." Oben 
und unten auf Band : „Der Fleiss benützt die Zeit. Die Zeit 
belohnt den Fleiss." 1857. Am. 

Bd. 75 : 82. In doppelter Linienfassung auf zwei Zeilen : „Ex 
BIBLIOTECA . V . CAPITULI SOLODORENSIS." 18 . . 

I Bd. 7^ : 27. Dasselbe mit gewelltem Rande und neueren Lettern. 

! 18.. 

Bd. 62 : 27. In verzierter rechteckiger Fassug in Buchdruck auf 
vier Zeilen: „Theolog. und pädagog. Lesekurs in Solothurn." 
18.. 

h K. 59 : 70. Unter Schriftband mit : „Joseph Ulrich Ignati von 
Sonnenberg, Herr zu Castellen, Fischbach" (zwei Zeilen) das 
geviertete Wappen mit drei Helmen. 17«. 

h K. 60:72. Unter Band mit Namen das geviertete Wappen mit 
Herzschild von drei Helmen besetzt. 17 •• Bit. 



2124 (v. SONNENBERG) 

Luzern 



2125 SPIEvSS, 

1 Joh. Albert 



2126 SPIEZER Bibliothek 

(Hern) 

2127 SPITTELER, 

' Rudolf, Notar (Basel) 

2128 SPITTLER, 

| C. F. (Hasel) 

2129 SPLEYS im Hof, 

I 

■, Stephan (Schaffhausen) 



2130 • (SPÖNDLI) 

1 Zürich 



h K. 56 : 65. Unter leerem Band das geviertete Wappen mit drei 
Helmen besetzt. 1) u. 4) ein Einhorn; 2) zwei Hirschstangen; 
3) ein Fisch. Herzschild: Sonne über Dreiberg. 17«. Btt. 

Sd. 60:51. Auf Console der gekrönte geviertete Wappenschild 
von zwei Einhörnern flankirt : 1) zwei gebogene Hirschstangen; 
2) u. 3) Einhörner. 4) Fisch. Auf dem Herzschild : Sonne über 
Dreiberg. 18 . . 

h K. Ueber dem Namen „Joannes Albertus Spies" das getheilte 
Wappen, oben wachsender Mann mit Hellebarde in R; unten in 
B ein s Sparren, begleitet von drei Sporrenrädern. Helmzierde : 
der wachsende Mann im Doppelflug. 17 • • Herr Oberkamp/ 
in Frankreich. 

Bd. 28 : 22. In Linienfassung auf drei Zeilen : „Bibliotheque de 
Spietz." (Bibliothek der Familie v. Erlach.) 18.. 

Bd. 56 : 34. Im Perloval : „Rudolf Spitteler, Notarius." 18 . . G. 

Bd. 39: 16. In rechteckigem Perlenrahmen: „C. F. Spittler." 17.. 
E. 

h K. 7^:104. In reicher Renaissancearchitektur mit bekränztem 
Rundbogen das Wappen. Schild mit Dreiberg und b Quer- 
balken. Darauf ein Löwe mit Lanze nach Rechts aufgelegt« 
Oben in den Zwickeln zwei Ahnenwappen. Unten die Legende: 
„STEPHAN SPLEYS IM HOF.- (Abgebildet bei Heinemann, 
Wolfenbüttler Ex-Libris, Tafel 79.) G. 

h K. C S Ps scul. 67:96. Das Wappen nach links: Aufrechter 
Pfeil mit gestürzter Mondsichel in der Mitte, von zwei Sternen 
(oben) begleitet. 16.. 

22 



170 



SPONDLI— VON ST AAL. 



2131 



2132 



2133 



2134 



2135 



2136 



2137 



2138 



2139 



2140 



2141 



2142 



2143 



(SPÖNDLI) 

Zürich 

Derselbe 



SPÖRLIN, 

Johann, V. D. M. (Zürich) 

SPOERRI, 

A. F. (Zürich) 

SPRECHERUS, 

Andreas, ä Bernegg, 1 606 — 1 680, 
Landammann vom Hochgericht 
Castels-Luzein (Bünden) 

SPRECHER, 

Anton, von Berneck, zu Chur, 
f 1866, Geschichtsforscher und 
Genealog 

Derselbe 



Derselbe 



SPRECHER, 

Joh. Andreas, von Bernegg, Bru- 
der des Obigen, bedeutender 
Geschichtsforscher, f 1H81 

v. SPRECHER, 

Theophil L. B. , a Bernegg, 
Maienfeld, Rhaetiae 



(SPRÜNGLI) 

Rudolf Albrecht (Bern), 1782 
Pfarrer in Unterseen, 1803 in 
Belp, f 1819 



(SPRÜXGLI) 

Bern 

v. STAAL, 

Hans Jacob, der ältere, von Solo- 
thurn, bedeutender Magistrat 
seiner Vaterstadt, der dieselbe 
lange Jahre aufs Würdigste ver- 
treten, f 1615 



h K. 37:52. Gleiches Wappen nach links. Auf dem Stichhelm 
zwischen zwei Hörnern der aufrechte Pfeil nebst Mondsichel. 
16.. 

h K. grafe. 44 : 65. Dasselbe Wappen nach rechts mit ganz 
kleiner Mondsichel in der Mitte. Blumenguirlande aus der 
Helmdecke wachsend. 16.. 

H. 80 : 57. Auf bekränztem aufgehängtem Tuch auf zwei Trauben : 
„ Joh. Spörlin V. D. M. ta 1 7 . . Z St. 

h d Z. 27:42. In Linienfassung über „Ex Libris No. tt und dem 
Namen das dekorativ eingefasste Wappen. 1898. G. 

H. Zeddel mit Namen: „Andreas Sprecherus ä Bernegg Rhaetus 
1663." vSp. 



h H. 40:50. In Linienfassung über nebenstehendem Namen im 
Kreise ein Vierpass mit Wappen aus dem XIV. Jahrhundert. 
Im Dreieckschilde der aufrechte Pfeil. Darunter auf Spruch- 
band die Devise: „Treu und väst. u 1/ • . v Sp. 

h H. 50 : 54. In Linienfassung unter fünfperliger Krone dergeviertete 
Wappenschild : Planta-Sprecher. Darunter in separater Linien- 
fassung der Name. L W. 

h d H. 61:82. In Linienfassung mit nebenstehender Unterschrift 
im Hintergrunde eine Burgruine nebst vier Häusern. Vorn der 
Wappenschild mit zwei Pfeilern auf Schwert und Fahne liegend, 
daneben Helm und Helmzierde. 18.. v Sp. 

h Sd. Heraldisches Institut in München. 74:128. Rundbogen 
mit gestricheltem Grunde. In demselben von gothischen Säulen 
mit Blumen und Blättern umrahmt das Wappen mit der Devise : 
„Timor dei* und nebenstehendem Namen. 18.. v Sp. 

hK. H. v. Albertini del.. Girardct sc. 65:95. In Linienfassung 
unter Spruchband mit : „Initium sapientiae Timor Domini" eine 
Gebirgsgegend mit Schlossruine und Häusern im Hintergrund, 
Von Gebüsch und Tannen umgeben steht auf einem Felsen- 
vorsprung das geviertete, von einem Bären gehaltene Wappen. 
Darunter Tafel mit Namen. 18 c )3. v Sp. 

d h K. I. R. Holzhalb fec. Zürich. 58 : 72. Auf landschaftlichem 
Hintergrung steht der zopfig umrahmte Wappenschild : Ueber 
einem Dreiberg auf G ein springender Knabe mit Guirlande 
über dem Haupt. Dazu zwei Sterne. Minerva flankirt das 
Wappen und hält mit einem Stabe über demselben einen Feder- 
hut empor, die Linke legt sie übei einen Ovalschild mit den 
Buchstaben: „R. A. SP." 

h K. 25 : ^. Der bekrönte Wappenschild in Cartouche. (Auf 
die Rückseite des Titelblattes eingedruckt.) 17. ■ 

hll. (Sickinger Solothurn.) 215:316. Nicht eingeklebt, sondern 
mit dem Buche gebunden. In ovalem Rahmen das nach links 
gerichtete Wappen: Hin Vogelfuss. Helmzierde : Bärtiger Mann 
und Baum, der bis an den Rand emporreicht. Umschrift oben: 
„Sacra Jon i serval cixeis ditatq penates." Oben auf Cartouche: 
„Deo, patriae et amicis." Rechts und links zwei wappenhaltende 
Putten. Unten: „Hans Jabob von Staal.* In den vier Ecken 
die C'haritas, Pistis, Justitia und Temperantia. 15.. 
S St B. 



VON STAAT STAUFFER. 



171 



2144 



Derselbe wie Xr. 2143 



2145 



2146 



214/ 



2148 



2149 



2150 



2151 



2152 

2153 

2154 
2155 

2156 



2157 



21 58 



Derselbe 



(v. STAAL) 
STADLIX, 

Fr. Ant.. 1777 Rathsschreibcr 
in Zug 

v. STÄFFIS, 

siehe Steffis. 

STÄHELIX, 

Peter, geboren 1 745, 1 783 fran- 
zösischer Pfarrer in St. Gallen. 
1790 Professor der Theologie 

STALDER, 

Joseph Anton Kranz (Luzern) 

STALDER, 

Heinrich Ludo. Antoni, Canoni- 
cus in Beromünster, f 1/72 als 
Senior 

(STAPFER) 

Marx, Zürich, geb. 1591, f 1619 
in Dortrecht als Vertreter von 
Zürich bei der General-Svnode 

(STAPFER) 

(STAPFER) 

(STAPFER) 
(STAPFER) 

STAUB, 

Rudolf, V. I). M., von llerrliberg. 
in Stammheim, 1794 -1865 

STAUFFER, 

Kriedr. Jacob, von Bern 

STAUFFER, 

Ch., Bern, Lith. 



h H. P.S. 51:57. Oben über der Name: „Johannes Jacob von 
Staal* (nicht mitgemessen); darunter, von einer Schlange und 
Taube im Kreise umzogen, das Wappen. Ausser dem Kreise : 
„Prudens Simplicitas." 15.. *V St B. 

dll. Hieron vmus a Marnef. 55:82. Auf einem Baume über 
einem Neste Junger ein Pelican, sich die Brust öffnend, daneben 
die Devise : „In me mors, in me vita.*' Darunter : „In pepetuam 
illius amicitiae memoriam quae mihi cum Joanne Jacobo a Sta- 
bulis Patricico Soiorense, dum Lutetiae studiorum causa ageret, 
intercessit ego Hieronymus a marnef typographus Parisiensis 
praesens Symbolum posui Lutetiae postridie Solstitij aestiualis 
anno 1564." S St B. 

h K. 74 : 90. Das Wappen, Schild gewölbt mit Mannesrumpf als 
Helmzierde, links gerichtet. 16.. 

h K. (Hs. Caspar Brupbacher in Wädensschwyl). 55:66. Unter 
Namensband mit: „Frantz Antoni Stadiin des Grossen Rahts 
Zug" das Wappen mit Einhorn. (Zwei Varianten: 1) glattes 
Feld, 2) wagrecht, id est: b schraffirtes Feld.) 8. Juli 1779. 



d K. J. Berr fec. 80:105. In doppelter Linienfassung über 
Schriftband mit: „Ex-libris PETRI ST.KHEL1NI" eine Land- 
schaft, vorn am Boden ein wappenhaltender Putte nebst Bibel, 
Globus etc., dahinter eine springende weibliche Figur. 17». 

h K. 59 : 64. Unter Schriftband mit : ».Joseph Anton Franz Xaveri 
Stalder" das Wappen im Oval. 1 7 • • 

h K. 60:64. In Linienoval unter Namensband das bekränzte, 
cartouchirte Wappen. 17.« Est* 



h K. 130:167. In breitem ovalem Lorbeerkranze, der mit zehn 
Ahnen wappen belegt", das Wappen Stapfer nach links mit Helm- 
tüchli : Eine mit Seilen construirte Hecke, in der Mitte eine 
Stapfe oder Auftritt (wie in den Bergen). Bekrönter Helm mit 
Flug, worauf das Wappenbild. 16.. Z St. W St. 

h K. 54 : 63. In Rollwerkcartouche der ovale Wappenschild. 16 . . 
Z St. 

h K. 85:109. In ovalem Blattkranz das Wappen nach rechts. 
16.. ZSt. 

h K. (Meyer.) 54:81. Das Wappen nach rechts. 16.. Btt. 

h K. 61:81. Ueber Lorbeer- und Palmzweig das Wappen mit 
cartouchirtem Ovalschild. 16.. Edg B iijj, 

d K. W. H. f. 82:60. Vor altarartigem Monument mit späterem 
Aufdruck: ,.KX LIBR1S RUD. STAUBI1" sitzen im Grase zwei 
geflügelte Putten, ein offenes Buch betrachtend. 18.. Am. 

Bd. 26:64. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„FRIDERICTS JAUOBUS STAUFFER Bernensis i;86." 

Sd. 50:31. Auf drei Zeilen in französischer Schrift: „Ex libris 
Ch. Stauffer de Herne. Lith. 14 18.. Di. 



172 



STAUFFER— VON STEIGER. 



2159 



2160 



2161 



2162 



2163 



2164 



2165 



2166 



2167 



2168 



2169 



2170 



2171 



2172 



2173 



STAUFFER, 

Chs., Lith., de Berne 

STAUFFER, 

C, de Berne, Lith. 

S(TECK), 

Samuel- (Bern) 



STECK, 

Rud., d'Aarbourg 

STECK, 

Rudolf, Prof. theol. in Bern 

STECK, 

von Lenzburg, Aargau 

STECK, 

de Lenzbourg 

v. STEFFIS, 

J. Philipp (Freiburg) \ \b\2 



(v. STÄFFIS) 

Uraus, Brigadier, Feldmarschall, 
Gründer der Neuenburgischen 
Linie 

(v. STÄFF1S) 



STEGER, 

Abraham, in Lichtensteig. 1761 
bis 1818 

STEIGER, 

Johann, 1519— 1581, Schultheiss 
von Bern und Tochtermann von 
Schultheiss Nägeli 

Derselbe 

(v. STEIGER) 

Bern 

(v. STEIGER) 

Bern 



(Stempel.) 30. Im Doppelkreise iunerhalb der Umschrift : „Ex- 
libris Chs. Stauflfer, Lith de Berne" der Wappenschild: Hand mit 
Becher über einem Dreiberg nebst Stern. 18.. 

Bd. 40 : 43. Auf herzförmigem Schild von rothem Papier, von 
einem Goldornament umzogen, die zwei nebenstehenden Zeilen 
in Golddruck. 18 . . 

hH. 108:147. In doppelter Linienfassung zwischen vier geboge- 
nen Füllhörnern, die ein Oval bilden, das Wappen Steck: 4f 
Schild mit s Spitze, die mit zwei gekreuzten Stäben und Stern 
belegt ist, in den ^p Feldern je ein s Stern. Ueber dem Wappen 
die Buchstaben : „S. STK U . 16 . . B St B. 

d K. 97 : 70« Auf der gleichen Cartouche von Dunker wie Stürlen 
von Köniz handschriftlich: „Rud. Steck d'Aarbourg' 4 (siehe Car- 
touche Nr. 369). 17 .. 

h Z. E. Gerster. 63:90. In Linienfassung über Namensband das 
Wappen von gothischer Architektur umzogen ; in den oberen 
Ecken zwei Ahnenwappen. 1894. 

h K. 55:68. Der gekrönte Wappenschild auf Rasen stehend, 
unter welchem die Unterschrift : „Ex libris Steck de Lenzburg". 
18.. W. 2084. 

Sd. 48:40. In rechteckigem Zierrahmen auf zwei Zeilen: „Ex 
libris Steck de Lenzbourg". 18.. 

h K. MM 1606 (Martin Martini). 46:69. Das Wappen: Sechs 
Mal gespalten mit Querbalken von drei Rosen belegt mit 
schöner Helmdecke in Renaissance. Helmzierde : Korb mit 
Blätterpyramide. Oben: „J.Philipp vo Steffis." 1606. 

h K. 53 : 59. In Linienfassung auf Console von zwei Löwen flan- 
kirt der ovale bekrönte Wappenschild wie oben. 1 7 • • 



hH. 72:92. In ovaler Zickzackfassung in grau und ^gedruckt 
über ornirter Console mit Kopf der ovale Wappenschild auf 
Cartouche und bekrönt, von zwei Löwen flankirt. Die Angabe 
der Farbe der r Pfähle fehlt. 17.. Di. 

d h K. 82:56. In rechteckiger Linienfassung auf bekränzter Tafel 
mit Urne das Wappen und der Name: „Abraham Steger von 
Liechtensteig". (Toggenburg.) 17.. 

h H. Oben der Name 133 : 33 in grossen Lettern, darunter 77: 102 
in rechteckiger Linienfassung, von Ornamenten umzogen, ein 
Oval, worin das nach links gerichtete Wappen : der auf Drei- 
berg wachsende Steinbock. 15.. Am. 

hH. 77:115. Der gleiche Wappendruck mit kleinerem Namen 
darüber. 15 . . Am. 

hH. 85:107. In ovalem Blätterkranze das Wappen. Im Schilde 
und auf dem bewulsteten Helm ein halber Steinbock. 16.. W. 

h K. 73:105. In Linienfassung das Wappen: Halber ^ Stein- 
bock in G nach rechts. Als Helmzierde ebenso wachsend, der 
gekrönte Helm dagegen nach links. Raum zur Inschrift leer. 
Schildfessel noch vorhanden. 16.. 



STEIGER— STEINER. 



173 



2174 STEIGER, 

Joh. Ludwig, Venner der Stadt 
| Bern, f 1700 



2175 | STEIGER, 

Joh. Heinrich, Bern, 1661 bis 
1 724, Mitglied des kl. Käthes 

21/6 STEIGER, 

Chr., 1651-1731, Schultheiss 

21/7 STEIGUER, 

Nicolas, Bern, 1662—1737, 1726 
des kleinen Rathes 

2178 i (STEIGER-v. Tschugg) 



2179 



2181 



2182 



2183 



2184 



2185 



2186 



2187 



Christoph, Schultheiss in Bern, 
16V4 — 1/65 

(Derselbe) 



2180 (Derselbe) 



I7W, 



v. STEIGER, 

Albrecht (Bern). 1723 
Salzdirector zu Koche 

STEIGER, 

R. (Bern) 



STEIGUER, 

Isak Albrecht, 1744 bis 1796, 
Landvogt zu Frienisberg 

STEIGER, 

Albrecht, Bern, 1813 -1888,eid- 
genössischer Oberst 

STEIGER, 

Alphons, Dragonerlieutenant in 
Colmar (Berner) 



(v. STEINBRUCH) 

Solothurn 



(STEINER) 

Joh. Salonion, Zürich 



h M. 161 : 210. Ueber Namensband mit: .Johann Ludwig Steiger 
gewesener Landvogt zu lfferten, jetzund Des täglichen Rahts 
der Statt Bern, Herr zu Biere & Sanct Christoffel im Jahre 1696** 
in schöner Ausführung das Wappen Steiger (weisse Linie) ohne 
Helmzierde über der Krone. 1696. B St B. 

h K. 88: 113. Unter Namensband mit „Joh: Heinr: Steiger. 1696" 
zwischen zwei gebogenen Palmzweigen der randverzierte ovale 
Wappenschild: In G ein =Jp halber Steinbock nach rechts. 
BStB. 

h K. 88:113. Dasselbe Blatt, doch ist der Name corrigirt und 
lautet: „Christoph Steiger. 4 » BStB. 

h K. 133 : 1 79. In rechteckiger Blattkranzumrahmung das Wappen : 
Der halbe s Steinbock in R. Helmzierde : Steinbock wachsend. 
Unten Schriftband mit: „NICOLAS STEIGVER. 4 ' 17«. v Af. 

K. 78:95. Unter Schriftband mit: „C. ST." in zopfiger Car- 
touche nebst zwei beblätterten Zweigen der bekrönte Wappen- 
schild mit dem halben Steinbock in G. 1 7 • • 

h K. 55 : 64. In Linienoval unter Spruchband mit : „VI VE UT 
VIVAS" über zwei Lorbeerzweigen der bekrönte Wappenschild 
auf Cartouche. 17 • • 

37 : 46. Dasselbe kleiner ohne Devise. 1 7 . • Di. 

h d K. J. L. Aberli del. 48:71» In Linienfassung auf gestrichel- 
tem Grunde unter einem Bande mit dem Namen: „Albrecht 
Steiger 4 der bekrönte Wappenschild neben Gebüsch etc. 17-. 

h K. D:(unker) 66 : 86. Unter dem Namen der bekränzte Wappen- 
schild mit bekröntem Helm und Federbusch besetzt. (Brauner 
Druck.) 17«. 

d K. (Dunker.) 80:63. Auf einem Steinblock der Name: „Steiguer 
Capit. de Dragon" ein befederter Pappenheimer Helm, nebst 
Fahnen und Schild. 1 7 • • 

h Sd. 57 : 86. In Linienfassung das Wappen im Oval nebst Um- 
schrift: „Albrecht Steiger 1846". 

Z. C(lemens) K(issel) znk. 65:67. Im Kreise von einem Drei- 
pass eingefasst das Wappen mit Jungfrau und Mönch im Hinter- 
grunde. Unten die Devise : „ALTA PETO. 4 * Um das Ganze 
ein Band mit: „EX LIBR1S - ALPHONSI pe STEIGER • 1894 44 
in gothischen Uncialen. 1894. 

h K. S. 72 : 96. Das Wappen mit geviertetem Ovalschild und 
Herzschild auf zopfiger Cartouche: 1) Auf B ein g Rechts- 
schrägbalken nebst zwei g Lilien ; 2) u. 3) auf if der Rumpf 
eines infulirten Bischofs mit dem Adler von Eptingen auf der 
Brust; 4) drei Löwenköpfe in B. Herzschild: Das Wappen 
Vigier von Solothurn. Auf dem bekrönten Helm der Bischofs- 
rumpf wachsend mit Adler wie 2) u. 3). 17.. ('• 

h K. 82: 120. In rechteckiger Linienfassung über einer Cartouche 
mit handschriftlichem Namen das Wappen unter Spruchband in 
vorzüglicher Ausführung: Im Schilde ein über Berge springen- 
der Steinbock. Auf dem Helmwulst sechs Federn. Auf dem 
Spruchbande handschriftlich : „Omnibus in rebus sit mea norma 
recte", oder : ..fruetus bonos oneris, fruetus honoris onus**. Auf 
der Cartouche: „Joh. Sal. Steineris* 4 , oder: „Hanss Rudolff Steiner 
Jünger 1664*\ Engclberg. 



174 



STEINER— STRCEHLIN. 



2188 



2189 



2190 



2191 



2192 



2193 



2194 



2195 



2196 



2197 



2198 



2199 



2200 



2201 



2202 



2203 



STEINER, 

Fried., Winterthur 



STEINER, 

Melchior, Winterthur 

STEINER, 

Leihbiblothek 

STEINMANN, 

Gottfr., u. Freunde (St. Gallen) 

STERNER, 

Ludwig, Stadtschreiber in Biel 



STETTLER, 

Wilhelm , Maler und Kupfer- 
stecher in Hern, 1643 — 1708 

STETTLER 

(Kern) 



(STOCKAR) 

Zürich 

(STOCKAR) 

Zürich 

(STOCKAR) 

Zürich 

STOKAR, 

Fr., de Neuforn 



STOCKMANN, 

Joseph Aloys (Untcrwaldcn) 

(STOLL) 

Johann, Pfarrer in Neuenburg 

STRECK EISEN, 

Clara (Hasel) 



STRICKLER-v. Rumbach. 

Joh. Batist, von Menzingcn. Can- 
ton Zug 



STRCEHLIN. 

P. C, Genf, Präsid. d. Schweiz, 
numismatischen ( resellschaft 



d K. J. R. Schellenberg fec. 54 : 52. Bekränzte Tafel mit leerem 
Oval, worauf handschriftlich : „Fr6d. Steiner ä 1'espeVance ä 
Winterthour. 1/85." Rechts und links ein lernender und ein 
spielender Putte. 17.« 

d K. J. R. Schellcnberg fec. 54 t 52. Dieselbe Tafel mit gedruck- 
tem Namen : „Melchior Steiner ä PEspeVance a Winterthur. 44 
17.. 

Bd. 58 : 27- In rechteckigem Zierrahmen auf vier Zeilen : „Leih- 
bibliothek der Steiner'schen Buchhandlung in Winterthur.' 4 18 . . 

K. 65 : 68. Im Oval von Palm- und Lorbeerzweigfcn flanflirt fol- 
gende Legende: „Gotofredri Steinmanni et amicorum." 1/.. 
6" G S B. 

h H. 48:80. (Ex-libris auctoris.) Ueber Spruchband mit : „durch 
Ludwigen Sterner geschriben" in gothischer Architektur das 
Wappen mit Mann als Schildhalter. Im Schild ein Sparren von 
drei Sternen begleitet. (1518.) Ä>/, Stadtarchw* 

h K. 51:65. In doppelter Linienfassung unter Spruchband mit: 
„SCANDIT AD ASTRA LABOR- der cartouchirte Wappen- 
schild: Ueber Dreiberg eine aufrechte Pflugschaar von drei 
Sternen begleitet. 16 . . 

d K. (Dunker.) 73 : 53. In Linienfassung auf grasigem Boden 
ein bekränzter Stein, worauf handschriftlich: „Stettier de Bipp 
raine." Darüber ein Widderkopf und eine runde Schachtel mit 
drei Ringen (Cartouche). 17.. E, 

h K. -J6 •" 7<*. Das Wappen: Auf Baumstrunk ein Adler mit ge- 
öffneten Flügeln. Helmzierde: Greif wachsend. 16.. Z 67. 

h K. 58: 81. In ovalem, bebändertem Blattkranzc dasselbe Wappen. 
16.. 

hM. 56:75. Das Wappen nach rechts, oben: „IK . St**; unten: 
„17.04.-' ZSt. 

h K. De Moliere fecit. 72 : 82. In Linienfassung über dem ein- 
zeiligen Namen das Wappen : Adler mit geöffneten Flügeln auf 
gr Boden in g Felde. 1 7 • • 

Bd. Auf zwei Zeilen : „Joseph Aloys Stockmann Pfarrer in Gis- 
wvl." 17.. 

h K. (Werdmüller.) 42:46. Unter „J. St." das Wappen. Schild 
schrägrechts gethcilt: Rechts in B drei Sterne; links in G eine 
rfp Hirschstange. Helmzierde: Ein Hut. 17 •• 

hSd. E. BOSSKRT Basel. 47:73, 61:95, 74:118 u. 121:205. 
In vierfacher Linienfassung unter Spruchband mit: „Ex-libris 
Clarae Streckciseir 4 das nach A. Dürrer componirte und nach 
links gerichtete Wappen mit Ambos und Eisenstab. 1886. 

h Sd. Lith. von Gebr. Eglin in Luzern. 75:103. Auf Postament 
das Wappen, von zwei fahnenhaltenden Engeln flankirt. Vorn 
halten am Boden zwei stehende Löwen eine Spruchtafel mit 
nebenstehendem Namen. 18.. v AI. 

h d K. Georges Hantz ft. 40. Alter Genferthaler. Unter Krone 
Doppeladler mit Herzschild: G Einhorn in rjj:. Umschrift: „Ex ■ 
LIBRIS -P.C. STRCEHLIN." 18 . . Am. 



STRUVE SUCl WS-REGIMENT. 



175 



2204 



2205 



2206 



2207 



2208 



2209 



2210 



2211 



2212 



2213 



2214 



2215 



2216 



2217 



2218 



2219 



2220 



STRUVE, 

Wilhelmus Otto (Lausanne) 

(STUCKI) 

Zürich 

STUDER, 

Rudolf, Pfarrer in Rothenburg 
(Luzern), f 1698 



STUDER, 

Jacob Xaver, geb. 1 728, Pfarrer 
und Rector zu Rothenburg 



STUDER, 

Joan Ludovicus Stephanus, 1705 
bis 1777» Chorherr in Münster 

STUDER, 

Bernh., Prof. d. Geologie in Bern 

STUDER, 

Apotheker, Bern, 1790—1856 

STUDER, 

Theophil, Professor in Bern 

Derselbe 



STÜCKELBERGER, 

Mathias Rudolf, in Basel, 1815 
bis 1892 

STÜCKELBERG, 

P. Vico, Kaufmann in Basel 

S(TÜCKELBERG) 

E. A., Dr. phil., Privatdocent, 
Zürich 

STÜRLER, 

David, Abrahams Sohn (Bern), 
fiel 1. Septbr. 1620 bei Tirano 

STÜRLER, 

Albrecht (Hern), geb. 1769 

STÜRLER, 

de Köniz 

STÜRLER, 

Heinrich Friedrich. 1763 -1824 

STITPANO. 

Georg Jacob (Basel) 

SUCURS-Regiment, 

siehe Zürich Militär-Bibliothek 



h K. Brupacher fec. 60:85. lieber Consolc mit Namen das 
Wappen mit r Querbalken und drei r Rosen in S. 17.. 

h K. 69:93. In Linienfassung das Wappen. Schild geständert: 
d. h. zwei Mal schräg getheilt, gespalten und getheilt. Helm 
mit geständeitem Mannesrumpf nach rechts. 16.. Z St. 

h K. J. R. sc. 60: 103. In rechteckigem Rahmen auf zwei Palm- 
zweigen der Wappenschild mit Löwe, darüber Todtenkopf mit 
Schlange, Stundenglas und Spruchband. Unten die Legende : 
,.R. D. RUDOLPHo STUDER V. C. HOCHD. DEC ANUS, Pa- 
rochus in Rotenburg 1698." 

h K. B. 75:103. In doppelter Linienfassung der cartouchirte 
Wappenschild mit Helm, Krone und Löwen. Rechts und links 
vom Wappen in hübschen Verzierungen zwei Devisen. Unten 
auf Spruchband: „Bin R. D • D Jac. Xav.«Studer-Rectoris Ac. 
R. Parochi* In Rotenburg 1781." 

h K. 62 : 65. In Linienoval auf gestricheltem Grunde unter Namens- 
band das Wappen nach rechts. 17.. Est, 

Sd. 38 : 23. In rechteckiger verzierter Fassung auf zwei Zeilen : 
„BERNH : STUDER, Prof : der Geologie." 18 . . 

Sd. 40 : 23. In rechteckiger Perlenfassung auf zwei Zeilen : ,,Ex 
Libris Fr. Studer Apoth." 18.. 

h Z. (Emil Gerster.) 63:80. Ueber dem Namen und Ort das 
Wappen in gothischcr Architektur. 1895. 

hZ. (Emil Gerster.) 107:140. Ueber Namensband in 
gothischer Fassung das von einem Bären gehaltene Wappen. 
1895. 

Bd. 40:16. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen : ,.Maths. 
Rud. Stückelberger— 184." 

hdZ. F. Gissi. 68:111. Ueber (Jonsole, vor der ein Tüchlein 
mit dem Namen hängt, das Wappen. Eine weibliche Gestalt 
trägt den Helm sammt der Zierde. 1879. 

h Z. 79:84. In doppelter Linienfassung unter „E A S" das von 
einem Heiligen flankirte Wappen mit Kanone über Dreiberg. 
1879. 

h K. 68:84. In Blattkranzoval mit Blumen in den Ecken das 
Wappen: Ein Gartenthürchen (nach rechts). Neben der Helm- 
zierde die lateinischen Buchstaben: „D ST." 16.. 

h H. 32:41. Ueber den Buchstaben „AL : ST" in ovaler Car- 
touche das Wappenbild: Ein Gartenthürchen unter Krone. 17 • . 

d K. (Dunkersche Cartouche.) 92 : 69. Landschaft mit grossem 
Stein, woran sich ein Pilger lehnt. Auf dem Steine handschrift- 
lich: „Stürler de Köniz 1788." 17.. E. 

typ K. 43:20. In Linienoval in lateinischer Schrift: ,,Fr£deric 
Stürler." 17-. 

h K. 58 : 68. Ueber dem Namen : „Georg Jacob Stuppano" das 
getheilte Wappen. 17.. L W. 



176 



SVIDTER-LANOENSTEIN— SlITOR. 



2221 



2222 



2223 



2224 



2225 



2226 



2227 



2228 



2229 



2230 



2231 



12.V 

+***%.>+* 



2233 



2234 



2235 



2236 



2237 



SVIDTER- Langenstein, 

Leodegar Otto, Apotheker, 
Luzcrn, copulirt mit Katharina 
Langenstein 

SVIDTER, 

J. B. Otto, Kaufmann, Luzern, 
Sohn des Vorigen 

SULZER, 

Johann Huldreich , Pfarrer zu 
Winterthur, 1642 -1699 

SULZER, 

Dr.. zum Adler in VVinthart 



SULZER, 

Conrad, 1744 — 1819, Pfarrer u. 
Dekan in Winterthur 

SULZER, 

Joh., Handelsmann, Winterthur 

de SURBECK, 

Aide Major aux Gardes suisses 
(Solothurn) 

SURSEE, 

Canton Luzern, Bibliothek des 
Piusvereins 

Dieselbe 
Dieselbe 



SURSEE, 

Capuciner-Kloster 

(v. SURY) 

Solothurn 

(v. SURY) 

Solothurn 

(v. SURY) 

Solothurn 

SURY, 

Hieronymus Ludwig 

SUTER, 

Georg Franciscus (Schwvz) 

SUTOR, 

Stephan, Freiburg 



hdK. Comp. u. gestochen: Jean Kauflmann. 80:109. Von 
Säulen eingefasst, worauf zwei Putten stehen, unter Rundbogen 
die zwei Wappen ; darunter der Baum des Lebens mit beige- 
setztem Namen. Vorn eine Quelle mit Fischen. 1898. 

h K. (Kauflmann sc.) 84:105. In Linienfassung unter Namens- 
band von einer Weinranke umzogen das Wappen. 1898. 

h K. 53:69. Auf gestricheltem viereckigem Grunde eine ovale 
Umschrift: „IOHAN HVLDRICVS SVLZERVS VIT. V. D. M. 
1628" das Wappen in sich schliessend. 

d K. 65 : 90. Zwischen zwei Baumstrünken hängt ein Putte an 
einer Stange einen Vorhang auf mit der Devise : „Labore et 
vigilantia." Im Hintergrunde ein Bienenstand; vorn am Boden 
Leier, Palette und Buch. Darunter der Name. (Winthart = 
Winterthur.) 17.. G. 

d K. J. R. Schellenberg (Siegelschrift). 55 : 74. In rechteckiger 
Linienfassung über bekränzter Console ein Oval mit: „Conrad 
Sulzer V. D. M. 1 772.** Ein Putte hält einen Kranz darüber. 
Oben Bücher und das himmlische Jerusalem. 17.« 

d K. Ipse fec. 1774. 42:47. Ueber Console mit Namen ein 
Kaufmannspult mit Waarenballe, Geldsack, Anker etc. 1774. 

h K. 42 : 57. Auf grasigem Boden von zwei gefleckten Hunden 
flankirt der gekrönte Wappenschild mit Schrägbalken und zwei 
Krallen. Darunter auf Tafel nebenstehender Name. 17 •• 

Bd. 59:32. In doppelter Linienfassung auf drei Zeilen: „Biblio- 
thek des Piusvereins. 44 189 . 



Bd. 54:30. In rechteckiger Linienfassung auf drei Zeilen: „Der 
Bibliothek des Piusvereins von Sursee." 

Bd. 55:31. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„Bibliothek der Willimannschen Stiftung." (Gehört zu obiger 
Bibliothek.) 189. 

Bd. 57:31. In rechteckiger Linienfassung auf drei Linien: BIB- 
LIOTHECAE P.P Capucinorum SURLACI." 18.. 

h K. VRS. LAVS. 1 42 : 1 70. In rechteckiger blattkranzverzierter 
Fassung das Wappen auf zwei Palmzweigen: Ueber Dreiberg 
in b Felde eine Rose. Dieselbe auch als Helmzierde. 16 . . 

hll. 42:48. Das Wappen: Rose über Dreiberg. Darunter zwei 
„X" ineinander gestellt mit „S" darin (Rückdruck auf Titel- 
blatt). 17.. G. 

h K. 45:47. Unter Spruchband mit: „In spinis rosa virescit" 
das Wappen. 16 . . 

h K. 48 : 62. In ovaler Linienfassung unter gebogenem neben- 
stehendem Namen das Wappen. 

Bd. 75:20. In jp rechteckiger verzierter Fassung auf zwei Zeilen : 
„Georgius Franciscus Suter, Presbyter. Suitensis." 17 •• 

h F. 80:146. Das Wappen in roher Ausführung, darunter: 
„STKPHANI SVM SVTORY FRIBVRGENSIS HELVTETY 
ANNO DOMINI 1581." Btt. 



T.— THFXLUNG. 



177 



2238 T. 



2239 TÄSCIIER, 

! (St. (lallen) 

I 

I 

2240 ! TAXNER, 

I Franz Anton, Probst des Chor- 
herrenstiftes St. Leodegar in 
Luzern, Dr. theol., 1808—1893 

2241 v. TAVEL, 

Beat Rudolf, von Bern 

2242 ] de TAVEL, 

Jean Rudolphe (Bern) 



2243 



2244 



2245 



2246 



224/ 
2248 



de TAVEL, 

Franeois Rodolphe (Bern) 

(TECIITERMANN) 

Peter, Wilh. Sohn, in Freiburg, 
geb. 1580, 1610 Landvogt von 
Grandson, 1622 Senator, f 1652 



(TECIITERMANN) 

Freiburg 



(TECIITERMANN) 

Jean Louis, Generalvicar in Frei- 
burg, f 1783 

Derselbe 

(TECI ITERM ANN-von 
(Jonel) 

Freiburg 



2249 TESSIN, 

1 C'antonale Bibliothek 

2250 TEUSCIIER, 

Joh.Friederich, Pfarrerin Feren- 
balm, f 1819 

2251 TU ALM ANN, 

Antonius, Luzern 

2252 TIIELLUNG, 

Winterthur 



d K. R. Holzmann fecit. 57:68. In prächtigem Blumen- und 
Blattkranze auf punktirtem Grunde ein grosses lateinisches „T". 
17.. W St. 

h K. 65 : 84. In bekränzter zopfiger Umrahmung über der Tafel 
mit Namen der bekrönte Wappenschild auf Hermelinmantel, 
flankirt von Adler und Taube mit Oelzweig. 17.. Di. 

h Z. 66:77. Auf kreisförmigem Spruchbande die Umschrift: 
„EX LEGATO D. A. TANNER PRAEP. ad S. LEODEG. LU- 
CERN 1893." Darinnen der Wappenschild von Inful und Pedum 
überragt. Geschenk an das Kloster Engelberg. 

Bd. 76 : 45. In bekränzter Linienfassung auf drei Zeilen : „BEAT 
RUDOLPH von Tavel." 

h K. m. f. 57 : 72. Auf Console mit nebenstehendem Namen der 
bekrönte Wappenschild, geviertet und von zwei Adlern flankirt. 
17.. 

h K. m. f. Dieselbe Platte, nur mit verändertem Namen. 



h K. MM 1608 (Martin Martini). 68:87. In Linienfassung ein 
Oval mit dem Wappen : Im Schilde schräglinks die Pflugschaar. 
Darum auf schmalem Bande handschriftlich die L^mschrift : 
„PETRVS TECHTERMAN SENATOR FRYBVRGI.« In den 
Ecken symbolisch durch weibliche Figuren die vier Herrscher- 
tugenden dargestellt. Unten in der Mitte auf leerer Cartouche 
handschriftlich eine spätere Jahreszahl. (1608 für den Kanzler 
Wilhelm Techtermann erstellt.) 

h K. 54 : 72. Auf zwei Palmzweigen das Wappen mit schräg- 
rechter Pflugschaar auf G. Helmzierde : Mannesrumpf mit 
Wappenbild auf der Brust und fliegender Stirnbinde. 17». 
Gr. 

h K. 34 : 35. In Linienfassung auf grasigem Boden zwischen 
Palmzweigcn das Wappen mit der schrägrechten Pflugschaar. 
Neben dem Helm mit Mannesrumpf ist die Inful und das Pedum 
angebracht. 17.« (Abbt (Irimaud.) 

hK. Locher del 1777. 67:79. Dem Vorigen ähnlich. 1777- v D. 

h K. 55 : 75. Das geviertete Wappen von zwei Helmen besetzt : 
1) u. 4) Techterman mit der Pflugschaar in G; 2) u. 3) schräg- 
links getheilt : im obern g Felde ein wachsender Eber, das untere 
Feld R mit g Linksschrägbalken. Erste Helmzierde: Mannes- 
rumpf (Techtermann). Zweite Helmzierde: Wachsender Eber 
(de Gonel). 17«. v D. 

Sd. 31:53. Ovale Bandschleife mit dem Cantonswappen darüber 
nebst der Schrift: „Bibliotheca cantonale"; darinnen die Buch- 
staben „S . . . . F.... N . . . . u untereinander. 18.. 

hH. 58:81. Unter Namensband: „Friderich TEUSCHER V. D. 
M. u über geflügeltem Manneskopf der bekränzte hutbedeckte 
Wappenschild. 18 . . 

Bd. 60:35. In rechteckiger Zierfassung: „Ex libris Antonii 
Thalmann hassliensis, Studiosi Theologiae". 17». Est. 

Sd. 48:20. In mehrfacher Linienfassung auf zwei Zeilen: „A. 
Thellung'Roederer WINTERTHUR.- 18.. Am. 

23 



178 



THELLÜSSON— THURGAU. 



2253 



2254 



2255 



2256 



2257 



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2266 
2267 



2268 



2269 



THELLÜSSON, 

Mr. (Genf) 

THELLÜSSON, 

Isaac Ludwig (genannt de la 
Gara), Mitglied des kl. Rathes. 
1726—1/90 

THEREMIN, 

F., pasteur a Geneve 

THEREMIN, 

F., pasteur 

(TH1ROUZ) 

Polizeichef in Genf 



THOMASSIN, 

Michel 

(du THON) 

de Bonvillars (Vaud) 



THORMANN, 

Beat Ludwig, 1642—1704, Mit- 
glied des kl. Rathes in Bern 

Derselbe 



2270 



THORMANN, 

Franz, Bern 

Derselbe 
THORMANN, 

Rudolf, geb. 1750 (Bern), des 
grossen Rathes und Zollherr 

THORMANN, 

Georg. Bern 



Derselbe 
(THURGAU) 

Cantons- Bibliothek 

(THURGAU) 

Cantonsbibliothek 

THURGAU, 

Kirchenrath 

Derselbe 



h K. 60:75. Ueber dem Namen : „M r Thellufson" das geviertetc 
Wappen ohne Helmdecke von zwei Windhunden flankirt 1 7 • • 
Di. 

h K. 62:71. In ovaler Fassung die Umschrift: „Ex libris Isaaci 
Thellusson. u Darin das Wappen mit ovalem Wappenschild auf 
Cartouche. 17.» Gr. 

h Sd. 29:3/. In Linienfassung über dem Namen im Oval der 
bekrönte Wappenschild auf Cartouche. 18.. G. 

Sd. 49:17- Auf zwei Zeilen in lateinischer Schreibschrift: „M r - 
F. Theremin pasteur." 18 . . Di. 

h K. 65:91. In Linienfassung auf Console das von zwei Löwen 
flankirte bekrönte Wappen in Cartouche: Durch b Querstrom, 
worauf drei g Schrägrechtsbalken, getheilt; oben r Kreuz in S, 
unten drei r Löwenköpfe in S. 17». Am. 

Bd. 79:54. In doppelter ovaler Fassung auf iünf Linien: „B1I3- 
LIOTHEQUE DE MICHEL THOMASSIN DIRECTEUR DE 
L'ENREGISTREMENT." 18 . . R. 

h K. Englisch. 52 : 63. Ueber Spruchband mit : „Dant adversa 
decus" über zwei gekreuzten Palmzweigen das helmzierlose 
Wappen, geviertet : 1) u. 4) drei 4J= Vögel, darüber im b Schild- 
haupt ein g Kreuz; 2) u. 3) in B drei Mondsicheln. 18.. Di. 

h M. 95:130. Ueber Spruchtafel mit: „Beat Ludwig Thorman 
1695" zwischen zwei gebogenen blätterumwundenen Palmzweigen 
der b Wappenschild mit dem geschlossenen g Thore. Darüber 
auf Band die Devise: „A quo iniqua animo ferenda." B St B. 

h K. 51:74. In einem an den vier Ecken verzierten Oval das 
Wappen unter einem Bande mit: „Beat Ludwig Thormann. fc 
16.. Di. 

h K. 54 : 80. Wie das Vorige, doch mit dem Namen : „Frantz 
Thormann." 16.. Di. 

h K. 54:80. Die gleiche Platte nachgravirt mit stärkerer Schat- 
tirung. 16.. Di. 

h K. 48 : 56. Auf bekränzter Rocococartouche im Oval das 
Wappen : Auf B ein _jj: Haus mit geschlossenem g Thor. Da- 
rüber der linksschauende Helm mit Spruchband: „Nee prece. 
nee praetio." Unten die Buchstaben „R. T." 17 •• v D. 

hK. Chr. Bühler inv. 1891. F. Homberg grav. 76:103. In 
architektonischem Renaissancerahmen das Wappen mit Bär als 
Helmzierde. Oben das Spruchband mit: „URBI COEVA." 
Unten in Cartouche dei Name: „GEORG THORMANN." 18<H. 

h Z. 56:77« Dieselbe Zeichnung. 1891. Am. 

h K. 50. In quadratischer Linienfassung in einem Kreise der 
Schild des Cantonswappens : Schrägrechts getheilt mit zwei 
schreitenden Löwen, darüber: „Cantons . Bibliothek." 17 •• Cr. 

h Sd. 41. In dreifacher Kreislinie über gebogenem Palm- und 
Eichenzweig das Wappen des Cantons Thurgau mit zwei Löwen. 
Darüber im Halbkreis: „Cantonsbibliothek." 18.. 

Bd. 39:30. „Bibliothek des Thurg. Kirchenraths" auf drei Zeilen, 
von vier Wellenlinien umschlossen. 18.. 

Sd. 49:29. In Linienfassung mit verzierten Ecken auf drei Zeilen: 
-Bibliothek des Ev. Kirchenrathes." 18.. 



THURM— TRONCI IIN. 



179 



2271 



*• +* ß ** 



0173 

~i +ä ß KJ 



22/4 



«««* ß %.' 



2276 



2277 



2278 



2279 



2280 



2281 



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2284 



2285 



2286 



THURM, 

siehe Imthurn. 

T1LLIER, 

Joh. Anton, 1792 -1854, bern. 
Geschichtsforscher 

TOGGENBURG, 

Moral. Gesellschaft in Lichten- 
steig, 1767 gegründel 

TOM ANN, 

Johann Peter, zu Zürich 

(TOMANN) 

Zürich 



(TOMANN) 
de TOURNES 

(Genf) 

(de TOURNES) 

Jean Jaqucs, Staatsrath in Genf 



I 



de TOURNES, 

Samuel (Sindic. in Genf) 

TRAVERS, 

Hans Victor, Brigadier, geboren 
1686 (Bünden) 

TRECHSLER, 

Huldreich, Zürich 

TREMBLEY 

(Genf) 

TRIPET, 

Maurice, Heraldiker in Neu- 
chätel 

TRÖSCH, 

Lazarus, Altdorf 

TROG, 

Jacob Gabriel , Apotheker in 
Thun 

TRONCI IIN, 

Jean Armand, Gerichtsschreiber 
u. d. Rathes d. Sechszig in Genf 

Derselbe 



h Sd. Lith. Haller. 94 : 1 16. Ueber Band mit : „EX LIBR1S A. T. tt 
das Wappen : Auf ^H Cin rechter, breiter g Schrägbalken. Helm- 
zierde : Klug mit Wappenbild. 18.. 

d K. 40 im Kreis. Auf offenem Buch die Worte : „ordine et con- 
cordia.'* Umschrift : „Societas Moral Ref. Toggica. MDCCLV11" 
nebst schmalem Blattkranz. 17 •• 

h K. 77 : 108. Unter dreizeiliger Schrift: „Ex diplomate etc. 4 ' das 
Wappen. Darunter: „Insignia gentilicia Joh. Petri Tomanni, Theo- 
logi Tigurini." 16.. W2201. 

hK. 60:85. In einem Lorbeerkranze das Wappen: Schräg ge- 
theilter Schild, oben mit Grabscheit, unten mit Pflugschaar. 
Auf dem gekrönten Helm ein bärtiger Mannesrumpf mit Kopf- 
binde und Federbusch; sein Kleid ist schräg getheilt. 16.. 

h K. 80:112. In ovalem Fruchtkranze das Wappen Tomann. 
16.. ZSt. 

hK. C. G. Geifslcr Dcssine et Grave. 71 :92. Unter Namensband 
von zwei Löwen flankirt das Wappen ohne Helmzierde auf 
grasigem Boden. Davor Blatt, Buch und Tintenf ass. 17.« 

hK. 59:73. Auf Band mit Namen: „DE TOURNES*' (hand- 
schriftlich beigefügt: „Jean Jaques Cons") das Wappen von zwei 
Löwen flankirt. Darüber auf Band die Devise : „Quod tibi fieri 
non vis, alteri ne feceris." 17-. O. 

Bd. 53:26. In verzierter rechteckiger Fassung: ,,Du cabinet de 
M. Samuel De Tournes." 1 7 . . 

h K. 70 oder 85:116. In ovalem Kranze mit verzierten Ecken 
unter Namensband das Wappen : Ein aufrechter Bär, ebenso mit 
Holzstück auf dem gekrönten Helm. 16.. v Sp. 

hK. 27:33. Unter ,.HVLDR. TRECHSLER" das Wappen nach 
rechts. 16.. 

Bd. 62 : 34. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen : 
,,Ex Libria Trembley." 17«. /V- 

h Z. 62. Kreisförmig. Auf gerautetem Grunde das Wappen. 
Umschrift in gothischen Majuskeln: „Maurice Tripet, Heraldiste 
Xcuchätel Suisse. 1 ' 189 . 

, Bd. 71:35. In rechteckiger verzierter Fassung auf vier Zeilen: 
„KRATER LAZARVS TRÖSCH. Uraniensis Bibliothecae F F 
Capucinorum ALTORFII." 18.. 

Sd. 44:28. In verziertem Oval auf zwei Linien: „J. G. Trog, 
Apotheker." 18.. 

hK. P. S. Choffard fecit 1779. 65:85. Auf Tafel mit „Jean 
Armand Tronchin" der geviertete Wappenschild mit Krone und 
1 Zweigen besetzt. Daneben Bücher, Globus, Schale und Tinten- 
gefäss. 1779. 

hK. Choffard. 64:105. Dasselbe, doch darunter noch ein 
Dreieckschild mit zwei verschlungenen lateinischen ,,T. T." 17 • . 
■ Di. 



180 



TRONCHIN— TSCHARNER. 



2287 



2288 



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2298 



2299 



2300 
2301 



TRONCHIN, 

H. (Genf) 

TROXLFR, 

Dr. (Luzern) 

TSCHÄCKENBÜRLE, 

siehe Basel, Carthäuserkloster, 
Nr. 117. 

(TSCHANN) 

Franz Georg Niclaus, in Solo- 
thurn, geb. 1/55, 1791 Landvogt 
zu Gösgen 

(v. TSCHARNER) 

Samuel, von Bern und Chur, 
General in sardin. Diensten, geb. 

1717 
(v. TSCHARNER) 



(Derselbe) 

v. TSCHARNER, 

August Rudolf, 1804-1882, in 
Bern 

v. TSCHARNER, 

Beat Rudolf, 1752- 1806, Land- 
vogt von Vivis 



TSCHARNER, 

Emanuel (Bern) 

(v. TSCHARNER) 

Bern 

v. TSCHARNER, 

Albrecht Emanuel. 1/61 



1 832 



2302 



TSCHARNER, 

aus Chur 

TSCARNER, 

Nie. Em., Bern, 1727—17^4, 
Präsid. d. Ökonom. Gesellschaft 

Derselbe 
TSCHARNER, 

Bernhard, 1728— 1778, Mitglied 
versch. gelehrter Gesellschaften 

TSCHARNER, 

B. F., von Hunziken bei Bern 



h Sd. 35 : 45. Ueber verzierter Namenstafel der geviertete Wappen- 
schild mit Herzschild. Darüber der Helm. Statt der Helmdecke 
ein Spruchband mit: „SURSUM CORDA.» 18.. 

Bd. 49 : 28. In Linienfassung auf b Papier auf zwei Zeilen : „Ex 
libris Med. Dr. Troxler." 



h K. 58:68. Unter bogigem Spruchband mit dem handschrift- 
lichen Namen : ,, Franz Georg Niclaus Tschann, Sekelschreiber 
1786" das Wappen, geviertet: 1) u. 4) g Sparren in R nebst 
zwei Sternen und Kleeblatt; 2) u. 3) gr Dreiberg und b Stern 
in S. Letzteres auf der Krone als Helmzierde. 17 •• G. 

hK. 74:103. Von gleicher Hand wie Effinger und Freudenreich 
in Linienfassung auf zopfiger Cartouche der von Minerva flan- 
kirte ovale Wappenschild mit b Greif in R, darüber: ,.ARTE 
ET MARTE." 17-. 

h H. 67:77« In verzierter rechteckiger Fassung unter der Devise : 
„SAPERE AVDE" auf zwei Palmzweigen der bekrönte Wappen- 
schild. Unten handschriftlich : „B. Tscharner." 1 7 • • 

h K. 67 : 78. Der bekrönte ovale Wappenschild mit Greif von 
Ornamenten umzogen und von zwei Greifen flankirt. 17 •• 

h K. 65:61. (Wie von Mülinen von Köniz.) Der Wappenschild 
an den Ast eines Strunkes gehängt. Daneben Helm und Helm- 
zierde. Unten handschriftlich: , .August Rudolf Tscharner. 17 . . 

h K. Nie : Gachet. 73: 1 13. Grosse bekränzte Tafel auf grasigem 
Boden, der mit landwirtschaftlichen Gcräthen belegt. Oben an 
der Tafel die Devise : „Ornant Juvcnem Studia Delectant Senem." 
Darunter der Wappenschild mit Greif. In der Mitte grosser 
leerer Wappenschild mit Namen : „B : R : Tscharner' ; zu unterst : 
„AMICITLE." 18.. 

h K. 77:113. Das Wappen, darunter der Name: „Emanuel 
Tscharner." 17«. B ÜB. 

h K. 55 : 72. Das Wappen in vorzüglicher Ausführung rechts- 
läufig. 17.. 

d K. J. Scheurman sculp. 87 : 77- Eine mit Büchern, Palette, 
Globus etc. belegte und bekränzte Platte mit der Aufschrift: 
„de la Bibliotheque d'A E Tscharner. S'occuper, c'est savoir 
jouir." (Ganz nach Dunker.) 17». 

Bd. 35 : 28. In einer schmalen Zierleiste : „Ex Libris Tscharne- 
rianis Planaterra 1 Curia: Rhaetorum" (vier Zeilen). 17.. 

Bd. 77:48. In doppelter Linienfassung in lateinischer Druck- 
schrift: „Nicolaus Emanuel Tscharner — Sapere Aude." (Drei 
Linien). 17 • • 

Bd. 82:50. Mit fetterer Schrift. 

Bd. 74:47. In doppelter Linienfassung auf fünf Zeilen: „DE 
LA BIBLIOTHEQUE DE BERNHARD TSCHARNER. S'occu- 
per, c'est savoir jouir. 4 ' 17 •• 

Bd. 55:31. In rechteckigem ornirtem Rahmen auf zwei Zeilen 
der Name. 18.. Edg B. 



TSCHARNER— UFKLEGUER. 



181 



2303 



2304 



TSCHARNER, 

Charles, 1750—1812 

v. TSCHARNER, 

Bern, siehe Cartouchen Nr. 376 
bis 379. 

(TSCHIFFELI) 

Bern 



Bd. 56:10. Auf zwei Zeilen: „CHARLES TSCHARNER Capi- 
taine au Regt- Suisse de Jenner." 18.. 



2305 



2306 



TSCHUDI, 

Caspar Balthasar, 1752 Custos 
des hohen Hauses und ereter 
Capellan des Hochstiftes Con- 
stanz 

(TUGGINER) 

Solothurn 



2307 



2308 



v. TUGGINER-v. Warten- 
fels 

de TUGGINER, 

Placid. geboren 184/. von Solo- 
thurn, in London 



230*) 



2310 



2311 



2312 



2313 



2314 



2315 



(TUNIS oder Tunus) 

Zürich 

TURICENSIS, 

siehe Zürich, ascetische Gesell- 
schaft. 

(TURRETTINI) 

M., Genf 

TURRETTINI, 

Henri (Genf) 

TURRETTINI, 

Mr., Genf 

TURRETTINI, 

Frs. (Genf) 

TYMPERLEY, 

W. T. I'., englischer Pfarrer in 
Bern 

UFFLEGUER, 

J. Antoine, Oberst in Freiburg, 
1726—177^ 



hK. 64:91. lieber Bücher, Palette, Notenblatt etc. der cartou- 
chirte ovale Wappenschild mit Minervakopf darüber: In b Felde, 
das oben und unten mit einem Stern belegt, ein breiter g mit 
einer Lanze belegter Rechtsschrägbalken. 17.. 

h K. 56 : 68. In Linienfassung in ovalem Blattkranze das von zwei 
Helmen besetzte Wappen : Ein Baum. Darüber auf Band : 
„Casp. Balth. Tschudi Ufc Ufc Eccl. Cath. Const. Cap. Mag." 
16.. 

h K. 48:61. Ueber dem Spruchband mit: „Virtute duce, comite 
fortuna* das geviertete Wappen : 1) u. 4) Traube in G; 2) u. 3) 
g Stern in B. Aus gekröntem Helm wachsend eine gekrönte 
Frau mit Velum auf dem Haupt und Lilie auf der Brust. Hand- 
schriftlich: Fr. Ben. Tug. 17.. 

h Sd. J. B. Seitz sc. 58 : 70. Unter nebenstehendem Namen das 
geviertete Wappen in Ovallinie, besetzt von zwei Helmen und 
flankirt von zwei Hunden. 18.. 

h Sd. 81:103. In doppelter Linienfassung über dem Spruchband 
mit Devise der geviertete Wappenschild mit Herzschild. Da- 
rüber die Krone; auch derselben wächst eine bekrönte weib- 
liche Figur, mit beiden Händen über dem Haupt das Velum 
haltend, auf welchem der Name: „P. de Tugginer." 18.. 

h K. (Meyer.) 56 : 78. Das getheilte Wappen nach links. Oben 
ein Adler mit gespreizten Flügeln, unten eine Burg. Helmzierde : 
Adler. 16.. Z St. 



h Feuchtstempel. 26 : 32. Im Kranzoval ein Adler mit dem ovalen 
Brustschild : Drei g Pfähle in R. Auf den Flügeln die Buch- 
staben : „M. T. u 17.. Du 

h Sd. 47:69. Heber Namen und Spruchband: „En dieu est ma 
fiance u das Wappen ohne Helmdecke auf Cartouche. 18.. Du 

h d K. 75 ' 53. In verziertem breitem Rahmen der Name : „Mr. 
Turrettini.* Darüber der bekränzte ovale Wappenschild mit 
drei g Pfählen in R. 18.. Gr. 

h d K. 75 : 53. Dasselbe mit dem Namen : „Frs. Turrettini. - 18 . . 
Gr. 

d Sd. 53:76. Innerhalb eines Doppelkreises mit : „Sapere Aude* 
die drei Zeilen: „Rev<i- W. T. P. Tymperlev British Chaplain. 
Berne.** Untern am offenen Kreise hängt ein Orden, darüber 
eine Taube mit Oelzweig. 18.. 

h K. 46 : 67. In doppelter Linienfassung auf Console mit Ordens- 
stern das von zwei Windhunden flankirte Wappenbild in Rococo- 
cartouche, darüber auf Band der Name: I. ANTOINE UFFLE- 
GUER.» 17.. 



182 



UFFLEOER— UNBEKANNT. 



2316 



2317 



2318 



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2329 



2330 



2331 



2332 



UFFLEGER, 

Joan Franc. (Freiburg), gb. 1 769, 
1789 Mitglied d. grossen Rathes 

(ULRICH) 

Zürich 

Derselbe 
ULLRICH), 

H. (Zürich) 

(ULRICH) 
ULRICH, 

Joseph Gabriel 



2322 i (ULRICH) 



(ULRICH) 



ULRICH, 

Zürich 

ULRICH, 

Rudolf, Ingenieur, Zürich, ge- 
storben Juni 1898 in Hern 

UNBEKANNT, 

Säule mit Sockel 

UNBEKANNT 

(Büder von Buel, Schwyz?) 



UNBEKANNT, 

Adlerkopf mit Hals und Hund 



UNBEKANNT, 

Todtenschädel 

UNBEKANNT, 

Cazenove? 



UNBEKANNT, 

Freiburgisch? 



UNBEKANNT 

(Zürich) 



Bd. 87:19. In verziertem Linienrahmen auf einer Zeile: „Ex 
libris Joan. Francisci Uffleger.* 17.. 

hH. 43:51. Das Wappen: Gespaltener Schild mit drei (2 u. !) 
Sternen. Auf dem Helm ein wachsender Mann mit den Schild- 
figuren. 16.. 

h II. 62:90. In ovalem Blattkranze das Wappen nach vorn. 
Helmzierde : Gekrönte Frau. 16.. Bit. 

hll. 60:87. In rechteckiger FassuiVg dasselbe Wappen. Neben 
dem Kleinod die Buchstaben „H. U." Unten: „Symbolum Me- 
mento mei, mi Deus in bonum. u 16.. 

h H. 60:79. Dasselbe ohne die Buchstaben und ohne den Spruch 
unten. 

h K. 43:50. Das Wappen, darunter ein Band mit: „Jos : Gabr : 
Ulrich J. U. Ltu« C A : E & T. P».« 17 . . O W. 

h K. 52 : 96. In Linienfassung und langgezogener ovaler Ver- 
zierung mit }p Ecken das Wappen. (Rohe Dilettantenarbeit-) 
17.. Brujrg, StB. 

h F. 56:96. Wappen nach vorn, männliche Figur auf dem Helm, 
ornamentumzogen mit .}{= Ecken in rechteckiger Fassung. 17 . - 
Btt. 

h K. 50 : 68. In doppelter Linienfassung über Schriftband mit: 
„Ex Libris Ulrici u das Wappen. 17.. 

h Z. R. V(lrich). 51:60. In Linienfassung der von einem Löwen 
gehaltene Wappenschild, umzogen von Band mit: „EX LIBRIS 
RVDOLF VLRICH INGENIEVR* (gothische Uncialen). 1898. 

h K. 30 : 37' Unter Krone in ovaler Renaissancecartouche eine 
Säule mit dreifachem Stufensockel. 17 •• 

hK. 67:85. Das geviertete Wappen: 1) u. 4) silberumrandet 
in B über gr Dreiberg, unter drei s Sternen zwei ineinander- 
gehängte S förmige Doppelhaken ; 2) u. 3) in R ein zfc und g 
getheilter und gespaltener Querbalken. Helmzierde: Je ein Flü- 
gel, der erste B mit drei Sternen belegt, der andere R mit doppel- 
tem _jf: und g gespaltenem Querbalken. 17.. Gr. 

hll. 36:45. Das Wappen mit ornamentaler Helmdecke. Auf 
dem bekröntem Helm ein wachsender Adlerkopf. Schild ge- 
theilt. Oben in G ein Adlerkopf mit Hals, unten ein rechts- 
laufendcr Hund. 17-. 

H. 38 : 25. Auf zwei sich kreuzenden Knochen ein Todenschädel. 
17.. AMG. 

h K. 64:72. Unter gebogenem Spruchband mit: „POVR BIEN 
SERVIR" das Wappen: In B ein s Thurm. Hclmzierde: Löwe 
aus Wulst wachsend. Fast wie No. 387 aber ohne Löwen im 
Schild. 17 . . Rb. 

h K. 57:51. In Linienfassung auf Console das von zwei Wind- 
hunden nankirte Wappen. Im ovalen Schild auf B ein s Sparren, 
ein Herz, das mit zwei Pfeilern durchstochen, cinschliessend, 
darüber zwei Sterne. 1 7 • • G. 

h K. 48 : 85. Unter Spruchband mit: „Gott mein Hilf* das Wappen : 
Aufrechter Löwe mit drei Federn in den Pranken. Helmzierde : 
Uebcr Dreiberg drei Nägel. 16.. Z St* 



UNBEKANNT. 



183 



2333 



2334 



2335 



UNBEKANNT, 

aus St. Gallen 



UNBEKANNT 



UNBEKANNT 



2336 UNBEKANNT 



2337 UNBEKANNT 



2.338 



2330 



2340 



2341 



2342 



2343 



2344 



2345 



UNBEKANNT, 

Anker 

UNBEKANNT, 

mit Justitia (Zellweger?) 

UNBEKANNT, 

Brücke 



UNBEKANNT 



UNBEKANNT 

(Jesuiten - Ex - Libris aus dem 
Wallis. Imhof?) 



UNBEKANNT 



UNBEKANNT 
UNBEKANNT, 

aus Solothurn 



d K. 73 : 74. In Linienfassung im Kreise die Umschrift : „VIAM 
INVENIET ET PROVIDEBIT.« Darinnen auf gestricheltem 
Grunde ein stehender Anker, um den sich eine Schlange windet. 
17.. SGCB. 

h IL 67 :87. In rechteckigem Blattkranzrahmen der Wappenschild 
mit rechtem Schrägbalken, der von drei Mondsicheln nach rechts 
belegt ist. 16.. Btt. 

K. 49 : 45. Zwei Wappen nebeneinander : a) Mann mit Vogel in 
der Rechten in S, Helmzierde dito wachsend; b) in R zwei ge- 
kreuzte Bärentatzen mit Stern darüber, Helmzierde ebenso. 
17-. SGSB. 

d K. 40 : 54. In Linienfassung zwischen zwei Palmzweigen : „I. 
IL S. tt mit Kreuz darüber; oben „F. s. A. u , unten „S. S. tt R. 

h K. 51:72. In doppelter Linienfassung das Wappen nach rechts 
ohne Helmzierde: In B ein s Sparren, darüber g Sonne und g 
Stern. Unter dem Sparren auf Gesträuch ein Pfau mit ge- 
öffneten Flügeln. Name ausradirt: „Ex libris u 17 • . 

Z SL 

K. 48 : 55. In zopfiger ornamentaler Umrahmung das Wappen : 
In R eine b Spitze von einem ^= Anker belegt. Helmzierde: 
Mann mit Anker auf den Schultern. 17.. SGCB, 

h K. 58 : 75. Ueber gebogenen Palmzweigen das Wappen : In B 
eine Justitia. Helmzierde : Drei bestengelte Rosen. 17.. BUB, 

h K. 49 : 65. Zwischen zwei gebogenen Lorbeerzweigen unter 
Krone das Wappen : Eine steinerne schräge, rechts aufwärts 
führende gedeckte Brücke über drei Bogen. Oben links ein 
Stern. Helmzierde: Zwei divergirende Hörner mit Stern in der 
Mitte. Hinter derselben ein Spruchband mit: r B. M. R. D. 
CSD. 44 Unten „1680." G. 

H. Michael Wolgemuth ? 69 : 1 1 2. In einer Einfassungslinie ein 
gekrönter Engel, welcher zwei Wappenschilde an Bändern hält; 
im ersten der Baslerbischofsstab, im andern eine Hausmarke, 
kommt angeblich auch als Buchdruckersignet vor. 14.. W. 

h d K. 99:107. In rechteckiger Linienfassung in der Mitte im 
Strahlenglanzc „I. IL S. u mit Kreuz darüber und zwei Nägeln 
darunter; flankirt von Christus mit Kreuz und von Moses mit 
den Tafeln. Darunter das Wappen : Pferd mit Fischschwanz. 
Helmzierde: Pferd wachsend. In den Ecken folgende biblische 
Bilder: Erschaffung der Eva, Arche Noah, Gesetzgebung, Christi 
Geburt, Ausgiessung des hl. Geistes. Unten auf Spruchtafel 
folgende Legende : „DISC1TE 1USTITIAM MONITI." 16 . . G. 

h K. BERNA (Spiegelschrift). 45 : 58. Schmale Console mit drei 
herabhängenden Orden, der letzte mit dem eidgenössischen 
Kreuz; darüber, von zwei Windhunden flankirt, ein behelmtes 
Wappen : In der Mitte auf r Grunde ein Lilienstengel mit Stern 
darüber. Rechts und links in Form von Kreissegmenten auf 
G ein aufrechtes Schwert. 17 • • Gr. 

hK. 27:37. Unter Krone auf cartouchirtem Oval der Wappen- 
schild : Eine Säule. 17-. S G S C. 

hIL 80:101. In rohen Linien zwischen zwei Spruchbändern im 
Oval ein Kreuz mit Doppelfuss von vier Sternen begleitet. 16. . 



184 



UNBEKANNT. 



2346 ! UNBEKANNT, 

I mit den Buchstaben M • I • H 
K • D • P • A. aus der Central« 
Schweiz 

2347 UNBEKANNT 



2348 



2349 



2350 



2351 



2352 



2353 



2354 



2355 



2356 



UNBEKANNT 



UNBEKANNT, 

französische Schweiz 



UNBEKANNT 



(UNBEKANNT) 

aus Freiburg 



UNBEKANNT 



UNBEKANNT, 

aus St. Gallen (mit Scherer nahe 
verwandt) 

UNBEKANNT 



UNBEKANNT, 

aus St. Gallen 



UNBEKANNT 

(Hern) 



hll. 49:59. In sehr roher Ausführung unter Probsthut der 
Wappenschild mit einer Art Hausmarke, zwei verkehrten F nicht 
unähnlich. Darüber die lateinischen Buchstaben : „M • 1 • H : K. • 
D-P.A." 16.. 

h K. 7^:114. In Linienfassung auf reich verzierter Console unter 
Krone auf Cartouche der geviertete ovale Wappenschild von 
zwei Schwänen flankirt. 1) u. 4) im b Felde der Fuss eines 
Wasservogels von zwei g Lilien begleitet. 2) u. 3) im g Felde 
b Querbalken, oben drei, unten zwei r Rosen. IT.. G. 

fdK. H. 42:46. Zwischen zwei Palmzweigen unter Krone 
läuft in einer Rennbahn zur Kranzsäule ein behelmter Jüngling. 
Darunter die Bibelstelle: „Phil. III, V. 14." 

d K. 108:122. In Rococoumrahmung, mit unten ausgespartem 
leerem Schriftraum, eine Landschaft mit See und Bäumen. Vorn 
rechts eine nackte weibliche Figur mit offenem Geldsack. Links, 
ebenfalls sitzend, Merkur mit Stab und Vogel, von Waaren- 
ballen umgeben. In der Luft schwebt ein Engel mit zwei Po- 
saunen ; der eine, mit Fahne versehen, hält er vor seinen Mund. 
17.. 

h K. 55 : 65. In Linienfassung auf ornirter Console von zwei 
Greifen flankirt auf Cartouche unter Krone der ovale Wappen- 
schild: In B zwei s Hände, die rechte obere Ecke fc und s ge- 
schachtet. 17.. Di. 

h K. 63:91. Ueber leerem Raum für den Namen der ovale 
Wappenschild in reicher Rocococartouche, bekrönt und von 
zwei Löwen flankirt : Auf B ein g Sparren und drei g Rauten. 
17 • • G. 

K. Brundoin inv. 56:90. In doppelter Linieneinfassung eine 
Schweizerlandschaft. Im Vordergrunde an einer Säule mit 
Wappenschildern etc. die Helvetia, welche dreien, die Künste 
darstellenden Knaben, einen Kranz reicht. Oben in Wolken ein 
Engel mit Posaune, von welcher ein Tuch mit der Inschrift : 
„A la Jeunesse Helvetique" herabflattert. 17.. 

h K. 57:62. Das Wappen. Ovalschild geviertet: 1) u. 4) auf- 
rechter gekrönter Löwe in u^; 2) springender Hirsch in R ; 
3) Hirschkopf in S. Helmzierde: Wachsender Hirsch zwischen 
zwei Hörnern. 

h K. 45 : 5^. Das Wappen. Im ovalen b Schilde im Schildhaupt 
eine Mondsichel aufwärts, von zwei Sternen begleitet; im Felde 
ein steigender g Fuchs. 17 « • 

h K. J. G. Sauter fc. 94: 111. In ovaler bekränzter Renaissance- 
cartouche auf gestricheltem Grunde das geviertete Wappen mit 
Eberkopf und aufrechtem Löwen, von zwei bekrönten Helmen 
besetzt. Auf a) zwischen zwei Büffelhörnern der aufrechte 
Löwe; auf b) Doppelflug mit aufgelegten Eberköpfen. 17-. 
Gr. 

h K. 61:79. Auf gothischer Console stehend, flankiren der 
stehende Bernerbär mit der Fahne und ein eidgenössischer Lands- 
knecht mit Hellebarde, das nach links gerichtete Wappen : Ueber 
Thurm wachsender Löwe. In der linken obern Ecke ein Stern. 
Helmzierde: Löwe wachsend. 17«. 



UNBEKANNT— ST. URBAN, C1STERZIENSER-ABTEI. 



185 



2357 



2358 



2359 



2360 



2361 



2362 



2363 



2364 



2365 



2366 



236/ 



UNBEKANNT 



UNBEKANNT 



h d K. 59 : 86. Ucber figural dekorii tem Rahmen (leer) in 
ovalem Blattkranz das Wappen : Eine Kugel, worauf drei Stengel 
mit Rosen spriessen ; um dieselbe windet sich ringförmig eine 
Schlange, mit dem Schwanz im Mund. Um den Kranz windet 
sich oben das Spruchband mit: „En dieu mon esperance.' 4 16.. 
L W. 

h K. 68 : 88. Ueber Console, von zwei Kranichen flankirt, das 
cartouchirte Wappen : in b Schilde ein g Sparren, darüber zwei, 
darunter eine bestengelte Frucht. Helmzierde : Wachsender 
Kranich. Reiche Helmdecke. 17.. Am. 



St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei*), 

Abt Ulrich V, Amstein , aus 
Willisau, geb. 1558, Abt 1588 
bis 1627, f 1629 

St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Karl Dulliker, aus Luzern, 
gb. 1636, Abt 1677-1687 

Derselbe 



Derselbe 



St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Ulrich Glutz, von Solothurn, 
geb. 1648, Abt von 1687—1701 

St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Joseph zur Gilgen, Luzern. 
geb. 1656, Abt 1701 — 1/06 

Derselbe 



Derselbe 



St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Malachius Glutz, Solothurn, 
geb. 1665, Abt von 1706—1726 



h o H. 84:135. Unter Inful nebst Stab auf cartouchirtem Oval 
der geviertete Wappenschild (Cisterzienser- und Familien wappen). 
Umschrift: „VLRICH VON GOTTES GNADEN APT ZV 
SANCT VRBAN.« Beidseitig flankiren fackeltragende Putten- 

h d K. 1. I. Thourneyser seud. Basileae. 92:138. Zwischen zwei 
gebogenen Palmzweigen das geviertete Wappen mit Inful und 
Stab besetzt: 1) Cisterzienser-, 2) geviertetes Familienwappen: 
g Lilie und drei r Spitzen ; 3) St. Urbaner Löwe ; 4) s Flügel in 
R = Herrschaft Herderen. 

h K. 85:115. Unter Inful und Stab über zwei Palmzweigen das 
sechstheilige Wappen: 1) Cisterzienser-. 2) Familienwappen, ge- 
viertet, wie oben; 3) St. Urban; 4) Herderen (Flügel); 5) Lieben- 
fels (Pfahl); 6) Schweikhof, getheilt, oben in A\z drei s Spitzen 
aufrecht, unten dieselben gestürzt in verwechselten Farben. Oben 
handschriftlich: ,,Sub felici Regimine R ra » Dni D. Caroli Abbatis 
& Vicary Generalis 44 , unten: „Anno 1687". 

h H. 53:69. In ovalem Kranze der cartouchirte Wappenschild: 
Lilie und 3 Spitzen, geviertet, überragt von infulirtem Engclskopf 
mit Stab. (1687.) Bit. 

h d K. 94:133. Zwischen zwei gebogenen Palmzweigen der fünf- 
theilige Wappenschild : Cisterzienser, Glutz (drei Kreuze in G), 
Herderen, St. Urban und Liebenfels. Oben handschriftlich : „Sub 
felici regimine L. D. Udalrici Abbatis & Vicary Generalis 44 , 
unten: „1689 44 . 

Dieselbe Platte, doch statt des Wappens Glutz die drei Lilien 
der zur Gilgen. 



h o H. 54 : 69. In ovalem Kranze der cartouchirte Wappenschild 
mit den drei Lilien, überragt von infulirtem Engclskopf nebst 
Stab. Wie Dulliker Nr. 2362 

Dieselbe Platte wie Nr. 2361 des Abtes Dulliker, doch statt dessen 
Familienwappen das Wappen zur Gilgen mit den drei Lilien, 
ohne gedruckten oder handschriftlichen Zusatz. 

hoK. 83:129. In ovalem Blattkranze zwei ovale Wappenschilde 
auf Cartouche mit Krone, Inful und Stab bedeckt. Darunter 
in oben offener Umrahmung in Buchdruck: „Sub Felicissimo 
Regim. Rev. & Ampi. Domini D. Malachiae Abb. Anno. 44 17-. 



*) St. Urban, Cisterzienser- Abtei im Bonwalde 
an der Roth, Canton Luzern, gegründet im 12. Jahr- 
hundert, aufgehoben 12. April 1848, wo sie noch 25 
Patre3 enthielt. Die grosse prächtige Bibliothek be- 



findet sich nunmehr in der Cantonsbibliothek, circa 

1850 wurden viele Bücher veräussert. Die alten 

Klosterräume sind jetzt zur cantonalen Irrenanstalt 

umgewandelt. 

24 



186 



ST. URBAN, CISTERZIENSER-ABTEL 



2368 



2369 



2370 



2371 



2372 



2373 



2374 



2375 



2376 



2377 



2378 



2379 



Derselbe wie Nr. 2367 

St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Robert Balthasar, Luzern, 
geb. 1674, Abt von 1/26 — 1751 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 

St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Augustin Müller. Aidlingen, 
geb. 1712, Abt 1751- 1768 

St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Bendicht Pfyffcr, von Altis- 
hofen (Luzern), geb. 1/31, Abt 
1768—1781 

Derselbe 



St. URBAN, Cisterzienser- 
Abtei, 

Abt Martin Balthasar, Luzern, 
geb. 1736, Abt von 1781 — IW, 
t 1792 

Derselbe 



h o K. 47 : 78. Dasselbe in kleinerem Formate in gleicher Dar- 
stellung. 

h d K. 45 : 58. Ohne Unterschrift. In Linienoval auf Cartouche 
zwei geneigte Wappenschilde. Rechts Cisterz, links Balthasar. 
Zwei Dreiecke und drei Sterne in B. Darüber Grafenkrone mit 
Inful und Stab. Darunter in Buchdruck: „SUB REGTM1NK 
REVERENDISSIM1 DOMINI ROBERTI ABBATIS. 17(4<M.- 
(Drei Zeilen.) 

hoK. 83:103. Ohne dieselbe dreizeilige Unterschrift. Im Kranz- 
oval etwas grosser die gleiche Zeichnung. 

h d K. 100:113. Ueber ornamentaler Console von zwei Löwen 
flankirt auf Cartouche der geviertete Wappenschild mit dem 
Wappen Balthasar als Herzschild. Darunter in Buchdruck : 
„SUB REGIM1NE REVERENDISSIMI DOMINI DOM. ROBER- 
TI, ABBATIS." 

hoK. 85:128 133. Ueber derselben Unterschrift in Buchdruck 

4 

mit Zusatz: „An.... a der ovale fünftheilige Wappenschild auf 
Renaissancecartouche, von der Inful überragt und mit Stab 
besteckt. 

hoK, Dieselbe Platte wie No. 2363 und 2364, anonvm und ohne 
Buchdruck mit dem Familienwappen der Balthasar umgestochen. 

hoK. Dieselbe Platte wie No. 2372, doch statt Balthasar das 
Wappen Müller: S Rad in B. Unterschrift in Buchdruck: „SUB 
REGIMINE REVERENDISSIMI DOMINI DOM. AUGUSTINI. 
ABBATIS. 17.. u (Kommt auch ohne Schrift vor bei /?//.) 

h d H. 67:108. Der geviertete Wappenschild mit Herzschild 
Pfyffer (Mühleisen nebst drei Lilien) auf Rocococartouche von 
drei Helmen besetzt, der mittlere infulirt nebst Stab (rohe Arbeit). 



Derselbe 



2380 ! Derselbe 



h d K. Jos. Schwendimann del et sc. 93 : 144. In doppelter Linien- 
fassung auf Rocococartouche der ovale fünftheilige bekränzte 
Wappenschild unter Inful und Stab. Unterschrift auf vier Zeilen : 
„SUB REGIMINE REVERENDISSIMI DOMINI DOM . BENE- 
DICTS ABBATIS. 17-. u 

h d K. 93:144. Dieselbe Platte, jedoch das Wappen Pfyffer in 
dasjenige von Balthasar umgeändert. Unterschrift: „SUB RE- 
GIMINE REVERENDISSIMI DOMINI DOM . MARTINI AB- 
BATIS. 17-. tt 

h d K. (Dörflinger Beron: delin.. Clausner sc. in Zug.) 80 : 122. In 
doppelter Linienfassung über der Inschrift: „SUB REGIMINE 
REVEREND*«« DOMINI DNI . MARTINI ABBATIS Anno I* 
auf Rocococartouche mit infulirtem Engelskopf und Stab da- 
rüber im Oval das Wappen Balthasar mit Doppeldreieck. 

h K. 54 : 5S. Zwei ovale grosse Wappenschilde auf Cartouche 
mit Krone, Inful und Stab darüber. Unterschrift wie oben in 
Buchdruck. L Ct B. 

Dieselbe Platte wie No. 2369 seines gleichnamigen Amtsvorgängers 
mit veränderter Unterschrift : „SUB REGIMINE REVERENDISS. 
DOMINI MARTINI ABBATIS. 17-." 



ST. URBAN, CISTERZIENSER- ABTEI— VESPERT.EDER. 



187 



2381 



2382 



2383 



2384 



2385 



2386 



2387 



238S 



2389 



2390 



2391 



2392 



2393 



2394 



2395 



Derselbe wie Nr. 2380 

St. URBAN, Ciste rzienser- 
Abtei, 

Abt Fried. Pflüger, Solothurn, 
geb. 1773, Abt 1813—1848 

Derselbe 
Derselbe 
URI, 

Bibliothek der Geistlichen 

(USTERI) 

Zürich 



USTERI, 

Paulus, Zürich 



Grossweibel 



USTERI, 

Heinr. 

USTERY, 

J. J. (Zürich) 

UTIGER, 

Joseph Antoni, 
(Haar und Zug) 

v., 

w. 
VALIER, 

siehe Wallier. 

VARE, 

Dekan in Pruntrut 

VASSEROT, 

siehe Vincv. 

VERNET, 

M., Pfarrer in Genf 

VEREIN, 

Wissenschaftlicher, siehe Bern. 

VESPERLEDER, 

Franz Phil. Joseph (Solothurn) 

VESPERLEDER, 

Franz Joseph Carl, 172/ — 1/79 



Dieselbe Platte wie No. 23/0 in gleicher Weise mit verändertem 
Namen. 

K Tuschirt. Ch. Meichelt sc. 75:58. Bücher mit ovalem Wappen- 
schild, geviertet, nebst Herzschild von infulirtem Engelsköpfchen 
nebst Pedum überragt. Auf einem Buche die Schrift: „Biblio- 
theca ad S. Urbani"; auf einem Blatte daneben: „Sub felicissimo 
regimine R mi A mi D. Friderici Abbatis anno. a 18.. 

Sd. 76 ' 58. Dieselbe Zeichnung, doch ist der Wappenschild ge- 
spalten und ohne Herzschild, nicht signirt; dunkel. 18.. 

Sd. L ME. 72 : 57« Dasselbe, neu gezeichnet, in den Buchstaben 
etwas verändert, heller und mit „LME" signirt. 18.. 

Bd. 45 : 36. In rechteckiger verzierter Fassung auf drei Zeilen : 
„Ex Bibliotheca venerabilis Cleri uraniensis." 17.. 

h K. 80:110. Wappen nach rechts; hoher, schmaler ornirter 
Schild mit halbem Stern und halbem Mühlrad; reich verziertem 
Stichhelm, worüber ein Flügel mit Wappenbild. Fein ausge- 
arbeitete Helmdecke. 16.. L. W. 

d K. 58:86. In doppelter Linienfassung oben im Strahlenglanz 
das Wort : „FIDES." Darunter im Blattkranz von zwei Wolken- 
händen gehalten : „Paulus Usteri Zürich" (drei Zeilen). Darunter 
eine Hausmarke. 17«. Z St. 

Sd. 73:48. In Linienoval auf drei Zeilen: „Heinr : Usteii zur 
Hohen Eich." 18 . . 

Sd. 50 : 38. In ovaler Linienfassung in lateinischer Zierschrift 
auf drei Zeilen: „J. J. Ustery Glasmagazin No." 18.. 

h K. 63. Im Kreise auf gestricheltem Grunde das dreigetheilte 
Wappen, oben im Bogen nebenstehende Ueberschrift. 17». 

d K. 49:56. Hinten ein Stein mit den grossen Buchstaben „W. 
V." Davor eine Waarenballe, Bücher und eine Papierrolle. 
17-. 6>. 



Bd. 47:25. In rechteckigem Zierrahmen: „CHARLES IOSEPH 
VARE, Chanoine de la CathSdrale de Solcure Cure doyen ä 
Porrentruv." 18 . . G. 



Bd. 34:22. In doppelter Linienfassung auf drei Zeilen: „M. 
Vernet, Min'* du St. Evangile Geneve." Di, 



h K.. 49:63. Unter dem gebogenen Namen: „Frantz Philip Jos: 
Vesperleder" das Wappen. Im gr Ovalschilde ein aufrechter 
Löwe. 17». 

h K. 52:71. Ueber dem Namen: „Frantz Jof: Carl Vefperleder 
def Raths" auf zwei gebogenen Palmzweigen das Wappen. 17 •• 



188 



VETTER -VOGEL. 



2396 



2397 



2398 



2399 



2400 



2401 



2402 



2403 



2404 



2405 



2406 



2407 



2408 



2409 



2410 



2411 



VETTER, 

Ferdinand, Dr. phil., Professor 
in Bern 

(VIGIER) 

Solothurn 

VIGIER, 

als Herzschild, siehe Steinbrugg. 

VIGUIER-Bonnet, 

S., Genf 

VIMAL-Lajarrige 

(Genf) 

Derselbe 



de VINCY, 

II. I. V. (Haron Vasserot, Seig- 
neur de Vincy, Geneve, Vaud) 



Derselbe 



(de VINCY) 



WOLLET Leduc, 

Architekt u. Künstler(Lausannc) 

VISCHER, 

Albert A. (Hasel) 

VISCHIXGEN, Benedic- 
tiner - Abtei im Canton 
Thurgau, 

Abt Placidus I., 1616—1676 

de VIVIS, 

Victor, Kaufmann in Solothurn, 
1802—1878 

VIVIS, 

L., Domherr (Solothurn) 

v. VIVIS, 

Georg, aus Solothurn, Haupt- 
mann der cidgen. Genietruppen 

(VÖGELl) 

Zürich 

VOGEL, 

Heinrich (Zürich), Pfarrer in 
Glattf eitlen, 1755—1815 



fdK. Rerroff (R. Forrer). 40:54. In Linienfassung ein Gemach 
mit Tisch und Stuhl. Bei ersterem sitzt an einem Lesepult 
ein lernender Knabe. Darunter: ,.Ferd. Vetter; zvo Stein vnd 
bern" (gothische Minuskeln). 1898. 

h H. 42:49. Das Wappen. Schild getheill : Unten drei Rosen, 
oben wachsender Löwe. Dieser ebenso als Helmzierde. 1 6 - . 



Bd. 46 : 20. In rechteckiger Perlenfassung. Auf einer Zeile : 
„Sl. Viguier-Bonnet." 18 . . Di. 

Bd. 80:52. Tn verzierter rechteckiger Fassung auf fünf Zeilen: 
„DE LA BIBLIOTHEQUE DU CITOYEN VIMAL LAJARRIGE, 
d'AMBERT. N<>.-« 17 . . Du 

Bd. 80 : 50. In b gleich grossen Uncialen auf fünf Zeilen : „DE 
LA BIBLIOTHEQUE DE MONSIEUR" etc., das übrige gleich. 
17-. Du 

h K. Ollivault fecit ä Strasbourg. 76 : 99. In Linienfassung Ober 
prächtiger Rocococonsole, welche unten in zwei Zeilen den 
Namen „H. I. V. de VINCY" in sich schliesst, der bekrönte ovale 
Wappenschild, von zwei Adlern flankirt. Dunkler Druck. 17». 
Gr. 

h K. 76 : 99. Platte sauber nachgravirt, hellerer Druck- 1 7 • 
Du 

h K. Savin ft. 58 : 69. Unter Spruchband : „Honos est virtus 4 * 
über Wolken derselbe bekrönte Wappenschild von zwei Adlern 
flankirt. Wappen getheilt: Oben wachsender bekrönter Adler; 
unten auf B ein g Sparren nebst drei Muscheln. 17 •• Gr. 

Bd. 39:21. In Linienfassung mit Punkten ausserhalb in Buch- 
druck: „Ex libris Viollet Leduc." 18.. G. 

h Z. 46 : 54. In Linienoval unter Namensband das von einem 
sitzenden Landsknecht flankirte Wappen ohne Helmdecke. 189 . 
Gr. 

h K. R. M. f. 88:111. Cartouchirter eiförmiger Wappenschild, 
sechstheilig mit Herzschild, darüber zwei Helme, die Inful nebst 
Stab einschliesscnd. Darunter zwei Putten und auf Tafel die 
Legende: „F. Placidus Abbas in Vischinga Anno 1638.** Z St. 

h Sd. 66 : 78. Auf Parquetboden über Namen das von zwei 
Greifen Hankirte Wappen. 18.. 

Bd. 58:22. In rechteckigem Linienrahmen : „L. Vi vis. Domherr.** 
18.. Est. 

h K. VG. 1894. 75:95. Von 16 Ahnenwappen umgeben, unter 
der Devise: ,, Nicht mehr, aber ich" das Wappen, darunter auf 
Band der Name. 1894. 

h K. 62 : 65. Das Wappen : In s Schilde über gr Dreiberg ein 
Vogel (Taube). 17«. 

h K. 45 : 54. In flotter zopfiger Cartouche unter Krone der ge- 
spaltene ovale Wappenschild mit zwei Haken. Oben und unten 
der Name. 17 • • Di, 



DE VOGELIUS— WAGNER. 



189 



2412 



2413 



2414 



2415 
2416 

2417 



2418 



2419 



2420 



2421 



2422 



2423 



2424 



2425 



2426 



2427 



de VOGELIUS, 

LL. BB. 

VOGELSANG, 

Urs Victor, in Solothurn, 1763 
bis 1800 

(VOGELSANG) 

Urs Victor Joseph, Bürger- 
meister in Solothurn, f 1/66 



VOGELSANG, 

Karl, Fürsprech in Solothurn 

VOIROL, 

Pruntrut 

(VONDERWEID) 

Freiburg 



(Derselbe) 



VONDERWEIT, 

Philippe (Rathsherr in Freiburg), 
1730—1801 

VUARIN, 

Johann Franz, Pfarrer in Genf, 
1769—1843 

w., 

J. N. 

WÄBER, 

R. D. Jodocus Guiliemus (Lu- 
zern) 

WÄBER, 

Ad., Bern, Redactor des Jahr- 
buches des S. A. C. 

WÄDEXSCHWE1L, 

Lcsegcsellschaft (Zürich) 



(WAGNER) 

Solothurn 



WAGNER, 

Urs Victor, Solothurn, 1704 
Priester, f 8. Mai 1 728 



(Derselbe) 



h K. Nemeben Sc. 56 : 69. Ueber cartouchirter Tafel mit : „Ad 
Bibliothecam fratrum L L. B B. de Vogelius" das geviertete 
Wappen mit Herzschild von zwei Leoparden flankirt. 17«. Di. 

Bd. 77:42. In rechteckiger verzierter Fassung auf zwei Zeilen: 
„Herr Urs Victor Vogelsang, ehemaliger Jungrath." 17 •• 

h K. 48 : 50. Auf Console Ober zwei Palmzweigen unter Krone 
der geviertete Wappenschild mit Herzschild von zwei wilden 
Männern flankirt: 1) u. 4) in G ein =^= Ochsenkopf mit Rose 
darüber ; 2) u. 3) in R ein Baum. Herzschild : In Gr über Drei- 
berg ein aufrechter Löwe (Vesperleder). 17 . . 

Sd. 83:49. Nebenstehender Name in Zierschrift (vier Zeilen). 
18 . . Am. 

m 

Bd. 47 : 28. In Linienfassung auf drei Zeilen : .,Hermannus Jo- 
sephus Voirol presbyter." 

h K. 51:41. Auf Console von zwei Löwen flankirt der bekrönte 
ovale Wappenschild auf Cartouche mit drei g Kleeblättern in 
#. 17.. Gr. 

h K. 56 : 66. Das Wappen. Cartouchirter gelbumrandeter Oval- 
schild von Löwen flankirt. Helmzierde : Löwe mit Kleeblatt in 
der Pranke, aus Krone wachsend. 17«. v D. 

h K. 44. Im Kreise von zwei Linien: Auf zwei Palmblättern der 
ovale von zwei Löwen flankirte und bekrönte Wappenschild mit 
drei s Kleeblättern in B. Unten nebenstehender Name. 1 7 • • 

Bd. 69 : 36. In verzierter rechteckiger Fassung : „Ex libris Vuarin, 
Parochi civitatis genevensis.'* 18 . . Gr. 

d K. 48 : 55. Von Adler und Hund flankirt mit Mercurstab da- 
rüber an ein Postament gelehnt eine Cartouche mit den drei 
verschlungenen Buchstaben : „J. N. W." 17.. E. 

h K. 80 : 94. In rechteckiger Blattkranzfassung unter Namensband 
das Wappen. 17.. Btt. 

h Z. (Wäber Zürich). 38. In Kreislinie das Wappen. Um das- 
selbe zieht sich ein Band mit: ,.EX LIBRIS AD . W^BER." 

189. 

dK H. Brupbacher sc. 85:55. Am Seeufer, mit Bergen im 
Hintergrunde, vor Gebüsch ein Stein mit der Aufschrift : „Lese- 
Gesellschaft in Wsedenschweil." Davor ein Knabe neben einer 
Eule, Büchern, Globus etc. 17 • • 

h IL 88: 1 10. In ovalem Blätterkranze aus Wolken rechts hervor- 
brechend ein sternenbesäeter halber Ochse mit Pflugschaar auf 
dem Kopf. Umschrift: „Candidus auratis aperit bos Cornibus 
annum." 16.. S St B. 

h K. 98: 123. Unter Protonotarhut das Wappen: Der aus Hügeln 
wachsende Ochse als Steinbild dargestellt in R. Unten auf 
zwei Zeilen: „Ursus Victor Wagner SS Theologiae Doctor pro- 
tonotarius apostolicus eques aurei calcaris Canonicus Collegiatae 
ecclesiae Sancti Ursi Solodori.** 17.. S St B. 

h K. 85 : 96. In doppelter Linienfassung unter Protonotarhut über 
zwei gekreuzten Palmzweigen das Wappen ohne Helmzierde: 
Aus Wolken wachsender Ochse in R ; beides sternenbesäet. 17.. 



190 



WAGNER— WARTMANN. 



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2430 



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2442 



2443 



2444 



(WAGNER) 

Solothurn 

WAGNER, 

Carl Niclaus (Bern) 

v. WAGNER, 

Göttlich Emanuel (Bern), geb. 
1/47 

WAGNER, 

Friedrich 

WAIBEL, 

Michael 

WALDIS, 

Stadtpfarrer, Luzern 

(WALDNER) 

Bisthum Basel 



(WALLIER) 

Hans Jacob, 1580 Sekel- 
schreiber von Solothurn 

VALIER de Wendelstorf, 

Urs Joseph und Maria Johanna 
zur Matten, 1/32 Bürgermeister 
in Solothurn 



WALLIER, 

Franz Bernhard, 1/77 Vogt auf 
Bächburg, 1/29—1823 

Derselbe 
Derselbe 
Derselbe 



Derselbe 



(WALLIER) 
J. C. J. J. w. c. 

WALTER, 

Karl (Canton Solothurn) 

WARTMANN, 

Jacob, geb. 1/66, 1792 franzö- 
sischer Pfarrer in St. Gallen 



h K. 48 : 62. Ueber zwei gebogenen Palmzweigen dasselbe Wappen. 
17.. 

Bd. 73 : 27. In verzierter rechteckiger Fassung : „C. N. WAGNER.* 
17.. E. 

d K. Wisard sc. 83 : 53. Ein mit Lampe und Büchern belegtes 
Denkmal, an welchem eine Tafel mit der Inschrift : „EX LIKRIS 
G: E. a WAGNER. tt Davor Medaillons, Bücher, Sanduhr etc. 
17.. 

Bd. 43:22. In rechteckiger Zierfassung auf fünf Zeilen : „Frie- 
drich Wagner. Lese» Bibliothek" nebst Zusatz von drei Zeilen. 
18.. 

h K. 76 : 90. In Linienfassung das Wappen unter Band mit : 
„Michael Waibel S S Theologiae Dr. Insignis Collegiatae S. 
Stephani Canon Officialis" in ovalem Blattkranze. 16.. Z St. 

Sd. 70:36. In rechteckigem Zierrahmen: „Comissarius Waldis. 
Stadtpfarrer in Luzern. u 18.. Est. 

h K. J. Striedbeck fecit, Argent. 61 :85. In rechteckiger Linien- 
fassung über bekränzter Bogenconsole unter Krone der ovale 
cartouchirte Wappenschild von zwei Windhunden nankirt: In 
S drei 4r Spitzen von drei Vögeln besetzt. 1 7 • • 

h H. 38 : 48. Das geviertete Wappen Wallier nach links auf 
grossem Blatt mit eingebunden. 1) u. 4) Kreuz in B, 2) u. 3) 
Querbalken, oben wachsende Lilie, unten ein Stern. (1580). 

h K. 69 : 89 mit Inschrift. Von einem Schwan und Löwen flan- 
kirt unter einer Krone auf Console die zwei ovalen Wappen- 
schilde. Unten fünf Zeilen in lateinischen Majuskeln: „VRSVS 
IOSEPHVS VALIER DE VENDELSTORF DES ORDENT- 
LICHEN RAHTS BAVHERR VND SCHANTZSECKHEL- 
MEISTER 1715. MARIA . IOHANNA ZVR-MATTEN SEIN 
EHEGEMAHLIN. 44 

h K. 52 : 69. Ueber zwei Palmenzweigen das geviertete Wappen 
mit Schwan als Helmzierde; darunter auf zwei Zeilen: „Franz 
Bernhard Wallier, Vogt auf Bächburg. 1777." 

h K. 52:61. Wie das Vorige, doch fehlt die Unterschrift; dafür 
oben die Buchstaben: „F- B- -W- L." 17.. 

h K. 52:61. Gleiches Wappen. Oben : „Wallier, Seckelschreiber/* 

unten: ,,1775." 

h K. 55:66. Geviertetes Wappen im Oval auf gestricheltem 
Grunde mit veränderter Stellung der Quartiere. Umschrift: 
.,de Wallier, Conseiller d'Etat, Ancien Baillif de Bechbourg 1/^2.- 

d K. (Dunker). 71 : 49. Bekränzte Tafel, belegt mit Buch, Lampe, 
Kristallen, Ammoniten etc. mit folgender Inschrift: „M de 
Wallier de Wcndelstorff, Chambelan de S. M : le Roi de Prusse." 

h K. 51:61. Wappen fast wie die Vorigen. Oben beidseitig die 
Buchstaben : „J. C. J. J. W. C." 17-. S Ct B. 

Bd. 36:21. In verzierter rechteckiger Fassung auf fünf Zeilen : 
^Eigcnthum von Karl Walter in Mümliswyl." 

h K. 66:81. Unter Namensband mit: „J. Wartmann Min str - du 
St. Evang. 17«." das Wappen von Minerva und Löwe nankirt. 



WASER-LOCHMANN— VON WATTENWYL. 



191 



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2456 



(WASER-Lochmann) 

als Ex-Libris zweifelhaft 



(WASER) 



(WASER-Keller) 

Hans Heinrich, von Lufflingen, 
Bürgermeister 



W(ASER), 

J(akob), Dr. med., Zürich, f 1775 

(WASER) 

Zürich 



WASER, 

Joh. Jacob, 1751 — 1829, Pfarrer 
in Winterthur 

W(ASER), 

Heinrich, Pfarrer in Hombrech- 
tikon, f 1756 

(WASER) 
Zürich 



WASSERMANN, 

Ernst Mathaeus , Bremgarten 
(Aargau) 

(v. WATTENWYL) 

Joh. Franciscus, Bern 



v. W(ATTENWYL) 

H. R. 

v. W(ATTENWYL) 

Hans Franz, 1590 — 1655 



h K. 102 : 119. In rechteckiger Linienfassung auf _$: Grunde eine 
ovale Cartouche mit Karvatiden zur Seite; darinnen die zwei 
Wappen mit Helmzierden, a) Waser : Im Hirschgeweih Stachel 
und Ruder gekreuzt nebst vier Sternen, b) Lochmann : Ge- 
spalten, rechts stehende Hirschstange nebst zwei Sternen ; links 
s Lilie in R. Unter der Cartouche die Devise im Rahmen : 
„Nutz mit Rath, Schutz mit That." In den obern Ecken Vor- 
hänge, in den untern Ecken Lampen. 16.. Z St. 

h K. Joh. Rod. Simler sculpsit. 112:152. In Linienfassung in 
ovalem Kranz das Wappen nach rechts; in den obern Ecken 
Hirschstangen, unten Kleeblätter. Darunter die Schrift : „QUID 
REMI? QUID FORMA CRUCIS? QUID QUATUOR ASTRA? 
REMI VIRTUTES CRVX LABOR, ASTRA SCOPVS 1652.-« 
ZSt. 

h f K. 147:90. In Linienfassung, vor einem Altar in einem runden 
Kranze das geviertete Wappen : Waser-Keller, von zwei Helmen 
besetzt. Zur Seite auf Parquetboden eine Justitia und eine 
Charitas. Im Hintergrunde eine Landschaft. 16.. Z St. 

h d K. 43 : 63. In rechteckiger Fassung halten drei Putten, von 
denen dem einen nur der Kopf sichtbar, den ovalen cartouchirten 
Wappenschild. Oben rechts: „J. W. M. D.*' 17.. L W. 

h d K. 73:78. Rechts ein Baum nebst Rüstung am Boden, links 
eine weibliche sitzende Figur mit dem b Wappenschilde, auf 
dem Ruder und Stachel sich kreuzen, nebst vier Sternen. Sie 
trägt Helm nebst Helmzier auf dem Haupte; mit der Rechten 
hält sie die Lanze mit der Jacobinermütze auf deren Spitze. 
In der Mitte, wolkenumgeben, eine weibliche Figur mit Kreuz 
und Licht; darunter ein See, auf dem drei Soldaten verschifft 
werden. 17.« 

d K. 55 : 65. Auf Tafel mit Namen „J. J. Waser** eine bekränzte 
weibliche Büste nebst Tintenfass, Büchern und Karte von Italien 
auf einem Blatt. 17 ■ • 

h K. 32 : 53. Wappenschild an einen Baumstrunk mit ,.H. W." 
angelehnt: Auf B zwei gekreuzte Ruder nebst vier Sternen. 
I Davor ein Buch. 

K. W(erdmüller) f. 39 : 4 1 . Meer mit Schiff und Stadt im Hinter- 
grund. Links auf Thurm das Wappen : Ruder und Stachel ge- 
kreuzt nebst vier Sternen in B. Rechts Pan und seine Frau, 
ersterer mit Flöte, letztere mit Krug. 17». 

hK. 70:84. In dreifacher Linienfassung über Tafel mit Namen 
das Wappen. 17«. Btt. 

h H. 101:123. Unter Spruchband mit Devise: „Sub umbra ala- 
rum tuarum protege me domine** das Wappen: Auf R drei 8 
Flügel. Helmzierde: Jungfrau mit Flügeln statt Armen. 16.. 
6. 

hM. 68:44. Ueber Schriftband mit „FR. v. W. 1695'* über zwei 
Palmzweigen der gekrönte Wappenschild von Wattenwyl. Z St. 

h K. 59:75. In ovalem breitem Blattkranze das Wappen. Neben 
der Flugjungfrau die Buchstaben „-HF-" und „.VW-** 16.. 



192 



VON WATTENWYL— WElD. 



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2458 



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2469 



2470 



2171 



v. W(ATTENWYL) 
P. 

(v. WATTENWYL) 

Bern 

Derselbe 

(v. WATTENWYL) 

Alexander Ludwig, 1714—1780 

(v. WATTENWYL) 

Nicol., Freiherr von Diessbach 

de WATENW1LE, 

Gabriel, Oberstlieutenant, 1734 
bis 1792 

de WATTEVILLE, 

Charles Emanuel, 1750—1803 

de WATTENWYL, 

Friedrich Rudolf, Cand. theol., 
1825—1880 

de WATTEVILLE 



W(EBER), 

David, aus Zürich, Pfarrer, 1739 
bis 1828 

v. WEBER, 

Franz Xaver, in Zug 

WEGELIN, 

Daniel Friedrich, 1/21—1791, 
französ. Prediger in St. Gallen 

WEGEL1N, 

H., Dr. Med. (St. Gallen) 

WEIBEL, 

Jean (Murten) 

Derselbe 
WEID, 

siehe Vonderweid 



h K. 62 : 82. In ovalem Lorbeerkranze unter den drei Buchstaben 
„P. V. W." im Oval auf Renaissancecartouche der Wappenschild 
von Watten wyl ohne Tincturen. 16.. Zof St B. 

h H. Superlib. 40 : 50. In ovalem, aus Vierecken gebildetem 
Rahmen über Dreiberg der bekrönte ovale Wappenschild von 
zwei Löwen flankirt in sehr roher Ausführung. 17 •• Di. 

h K. Robin. 56 : 65. In rechteckiger Linienfassung auf Console 
der bekrönte von zwei Greifen flankirte Wappenschild. 17-. <*. 

h K. 52:61. In Linienfassung der birnförmige bekrönte Wappen- 
schild; beidseitig von Greifen flankirt, die auf Console stehen. 
17-. 

hdK. 93 : 48. In der Mitte eine kanellirte Säule. Rechts das 
Schloss Rümligen, links auf Tafel das Wappen, zur Seite ein 
Putte, der den Vorhang emporhebt. 17 •• 

dhK. (Dunker.) 88:73. Console mit Wappen, worauf die Um- 
schrift: „deo et patriae. u Darüber eine bekränzte Tafel mit der 
Inschrift: „Ex libris Gabrielis de Watenwile." Dazu noch Glo- 
bus, Lampe, Bücher, Palette etc. 17*. 

Bd. 81:49. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„Charles Emanuel de Wateville — usui, non visui." 17. - 

h Sd. Lith. de R. Haag et Comp., J. Bergmann fc. 70 : 93. Unter 
der Devise: „MON VOL PERDURE" das Wappen. Darunter 
Spruchband mit: „Ex libris F. R. de Wattenwyl. 18.. 

hZ. L M. 56:66. Auf gestricheltem Grunde der Wappenschild 
darüber eine alte Freiherrnkrone mit Kleinod und mit hinter 
der Krone hervorgehender Helmdecke. Darunter : „Ex-libris 
de Watten ville. u Auf einem Band die Devise: „Sub umbra 
etc. u 189. 

h K. W(erdmüiler). 21:36. Das Wappen: In B eine Mondsichel 
aufwärts; oben zwei unten ein Stern. Helmzierde: Flug mit 
Wappenbild. Daneben: „D W. u 17.. 

Bd. 58 : 29. In verzierter rechteckger Fassung auf zwei Zeilen : 
„FRANZ XAVER v. WEBER, Landammann und Pannerherr.- 
17.. 

h K. 35:45. Unter: „Daniel Frieder. Wegelin" das Wappen: 
Windhund nach links. 17.. St G Ct B. 



h Sd. 77 : 53. An eine Säule gelehnt das Wappen mit einem 
Hunde; daneben Urne, Stab des Aesculap und Buch. Unten : 
„Ex-libris Hieronimi Wegelini Med. Doct. tt 18.. G. 

hK. C. G(uttcnb.) fec. 65 : 68. Auf grasigem Boden in zopfigei 
Cartouche der ovale Wappenschild mit Sparren und Rose in b 
Felde, darüber in Spruchband: „Jean Weibel." 17«. 

Bd. 42:27. In Linienfassung auf vier Zeilen: „Ce livre apar- 
tient ä Jean Weibel." 1/.. 



WEISS— WERDMU LLER. 



193 



2472 



(WEISS) 

Zürich 



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2485 



2486 



WEISS, 

Joh. Caspar, Professorin Zürich, 
1605—1659 

WEISS, 

Joh. Heinrich, Zürich 

(WEISS) 

Zürich 

WEISS, 

PI. Jos. Eng., von Zug, gb. 1738. 
Lehrer 1776, Schulaufseher u. 
Pfarrhelfer 1792 

(v. WELLENBERG) 

Zürich 



(v. WELLENBERG) 

Zürich 

(v. WELLENBERG) 

Zürich 

(WELLENBERG) 



(v. WENGEN) 

Solothurn 



WENIGER, 

Sebastian Jacob (St. Gallen) 

W(ERDMÜLLER), 

L., in Zürich 

(WERDMÜLLER) 

Rudolf, Zürich 

(WERDMÜLLER) 

Joh. Rudolf, Zürich, geb. 1614, 
f 1677» General in französischen 
u. venetianischen Diensten (vrgl. 
Leu, Lexion) 

(WERDMÜLLER) 

Zürich 



h K. 84 : 100. In ovalem Blattkranze rechts am Boden das Wappen : 
Schild gespalten. Unten zwei sich kreuzende Angeln, rechts 
eine halbe Lilie, links eine halbe Pflugschaar an der Trennungs- 
linie. Helmzierde: Flug mit Wappenbild. Schildhalter: Links 
ein Krieger mit Hackenbüchse. 15.. G. 

h K. 40:48. Unter Band mit: „Johann Caspar Weyss" das ge- 
viertete einhelmige Wappen. 16.. Dr. Ganz. 

h K. 41:49. Unter Namensband das einhelmige mit Lilie und 
Stern geviertete Wappen. 

h K. 39 : 54. Das mit Stern und Lilie geviertete Wappen nach 
links. 17 . . Dr. Ganz. 

hK. 65:70. Unter gebogenem Schriftband mit „RD. PLACID 
IOSEPHUS ANT. ENGERBERTUS WEISS" das Wappen: In 
4p und g gespaltenem Felde eine gestürzte Mondsichel mit ver- 
wechselten Farben. Am Boden Bücher, Cirkel und Reibstein. 
17.. ZSt. 

hfK. 102:126. Ritter zu Pferd rechtssprengend, mit Lanze und 
Schwert bewehrt. An des Pferdes Brust der Wappenschild mit 
zwei gekreuzten Bärentatzen. Ueber dem gekrönten Helm die- 
selben Tatzen schräg aufwärts gerichtet. (Siehe Abbildung). 
16.. v M. 

h K. 63 : 89. In ovalem, bandumwundenem Blattkranze hält ein 
Engel die Rechte auf den Wappenschild, mit der Linken hält er den 
gekrönten Helm sammt Zierde und Decke empor. 1600. L W. 

hK. 84:130. In viertheiligem, conischem, ovalem Blattkranze 
dasselbe Wappen nach rechts. 16.. ZSt. 

hK. 56 : 75. Das Wappen mit verziertem Ziegelschild und be- 
kröntem Helm nach rechts. 16.. Z St. 

h H. 34 : 50. In feiner Ausführung das Wappen mit aufgehängtem 
Helmtüchli und Flug über Helmkranz mit Wappenbild. Im 
Schilde ein Schrägbalken mit rechtsläufigem Löwen. Oben und 
unten ein nach links gerichteter Pfeil. 16 . . 

h H. 55:70. Lieber Band mit: „Sebastian Jacob Weninger a das 
getheilte Wappen: Oben in B eine s Rose; unten drei gestürzte 
Spitzen r in Gr. 17 . . 

h K. 52 : 62. Unter den lateinischen Buchstaben „L W" das 
Wappen : Im Zahnrade zwei abgekehrte Mondsicheln. Der ge- 
krönte Helm mit vier Federn nebst Helmtüchli. 16.. ZSt. 

h K. 56:63. Unter „R. W." das Wappen mit flatterndem Helm- 
tuch. 16.. Schloss Elgg. 

f h K. 67 : 88. Rechteckig. An der Ecke eines monumentalen 
Baues sitzt ein Weib, in der Linken ein Kelchglas mit Schlange. 
Vor ihr das Wappen: Auf dem bekrönten Helme fünf Federn, 
zur Seite Lamm und Anker. 16.. ZSt. 

hfK. 126: 103. In Linienfassung zwischen zwei Bändern, die von 
Engeln gehalten, das W T appen nach rechts. Oben: „Zu Gott 
meine Hoffnung." Unten : „Ein ehrlich Herz und redlich gmüt, 
So lang mir Gott mein Leben b'hüet." 16.. ZSt. 

25 



194 



WERDMÜLLER— WETZEL. 



248/ 



2488 



2489 



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2491 



2492 



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2494 



2495 



2496 



(WERDMÜLLER) 
(WERDMÜLLER-v. Elgg) 

Zürich 



(v. WERDT) 

Kern, Johann Georg. Landvogt, 

1680—1750 

v. WERTH, 

Georg (Bern) 

WERTHEMANN, 

And. (von Plurs, später in Basel) 

WETTER, 

Carl August, aus Herisau 

WETTINGEN, Cisterzien- 
ser-Abtei*), 

Abt Basilius Reuti, aus Wvl 
(St. Gallen), gb. 1646, prof. 1663, 
erwählt 1694, f 1703 

WETTINGEN, Cisterzien- 
ser-Abtei, 

Abt Petrus III Kälin, aus Ein- 
siedeln, geb. 1700, prof. 17 18, 
Abt 1745, f 1762 

WETZEL, 

Emanuel, Pfarrer, 1746 — 1821 

WETZEL, 

Johann Ludwig 



h K. In Kreislinie das Wappen mit dicht drapirtem Helmtüchli 
nach links. 16.. Z St. 

h d K. W(erdmüller). 40 : 39. Vor zwei Rundbogen mit land- 
schaftlichem Hintergrund flankiren Löwe und Bär einen ge- 
vierteten bekrönten Wappenschild: 1) u. 4) Mühlrad mit zwei 
Mühleisen in B; 2) u. 3) ein s Querbalken in R, darüber zwei, 
unten ein Hundekopf mit Halsband. 17 . . Gr. 

h K. 71 .90. Ueber zwei Palmzweigen unter Krone auf zopfiger 
Cartouche der ovale Wappenschild : Auf B mit g Rande die 
aufwärts gerichtete Lanzenspitze. Darunter: „KG V\V.* 17-- 

h H. 19:24. Ueber dem gekrönten Wappenschilde im Bogen der 
Name : „Georg v. Werth." 17«. 

h K. 58 : 75. Ueber Band mit nebenstehendem Namen auf Con- 
sole das von zwei Adlern flankirte Wappen mit gekröntem 
Adler als Helmzierde. 17.. G. 

Sd. 70 : 9. Der Name in frauzösischen Buchstaben auf einer 
Zeile. 18.. 

h K. 89:131. Zwischen zwei gekreuzten Palmenzweigen der mit 
Inful und Pedum besetzte Wappenschild geviertet: 1) Cister- 
zienserwappen ; 2) geviertet, a) u. d) stehender Strunk, b) u. c) 
Lilie ; 3) bestengelte Rose mit zwei Blättern ; 4) gekröntes Meer- 
weib, beide Fischschwänze mit den Händen hochhaltend (Kloster- 
wappen). 1 7 • . Z St. 

hK. 52:80. Ueber Spruchband mit: „R D. Petrus III Abbas 
Maris Stellae" der ovale Wappenschild auf Cartouche unter in- 
fulirtem Engelskopf getheilt : Oben Wettingen: unten in g Felde 
ein Dreiberg mit Büffelhörnern und drei s Sternen. 17 . . A. Ct B. 

d K. (Dunker.) 79:96. Bekränzte Doppeltafel mit Lampe und 
Schlange darüber mit Inschrift : „Emanuel Wetzel, ministre.- 

17.. 

Bd. 76:42. In verzierter rechteckiger Fassung auf drei Zeilen: 
„Ex libris JÜAN LUDOVICI WETZEL." 17 . . 



*) Wettingen (Maris Stella), Cisterzienser-Abtei 
im Canton Aargau, obenher Baden, von der rauschen- 
den Limmat umflossen; wurde 14. Oktober 1227 durch 
den Grafen Heinr. v. Rapperswyl, dem Wandelbaren, 
gestiftet. Er bevölkerte dasselbe mit zwölf Mönchen 
aus Salem (Schwaben). Nach dem Tode seiner Ge- 
mahlin 1230 nahm er selbst das Ordenskleid und 
starb 1246. Sein Wappen, die Rapperswyler Rose, 
wurde in's Klosterwappen aufgenommen. Von Päbsten 
und Kaisern erhielt das Kloster viele Güter und Frei- 
heiten, auch von Kaisern, Herzögen und Grafen. In 
der Klosterkirche, die 1256 geweiht worden, wurden 
viele fürstliche Personen beerdigt, König Albrecht, 
Graf Rudolf von Habsburg (Taciturnus), die beiden 
Hartmanne von Kvburg und noch andere, deren Sar- 
kophage mit den meterhohen Grabschilden noch vor- 
handen. Zur Reformationszeit traten alle Mönche 
bis an zwei zur neuen Lehre über. Nach der Schlacht 



bei Cappcl wurde das Kloster wieder hergestellt und 
gelangte im 17« und 18. Jahrhundert unter den Aebten 
Eichhorn, Silbereisen und Schmid zu grossem An- 
sehen und Reichthum. Litt 1798 gewaltig durch die 
Contributionen dei Franzosen. 13. Januar 1841 wurde 
es von der aargauischen Regierung aufgehoben und 
beherbergt heute in seinen Räumen das aargauische 
Lehrerseminar. In der Klosterkirche, die etwas ver- 
wahrlost, befinden sich die unvergleichlich schönen in 
Renaissance geschnitzten Chorstühle, die wohl von 
keinen andern übertroffen werden dürften. Im Kreuz- 
gang finden sich noch, meist gut erhalten, eine grosse 
Reihe von Glasgemälden verschiedener Epochen, von 
denen freilich 1 798 die besten durch den französischen 
General Lecourbe gestohlen worden sind. 1854 kaufte 
der Convent das Stift Mehrerau bei Bregenz und 
reconstituirte sich daselbst unter dem Namen von 
Neu- Wettingen. 



WEYSS— WILLIMANN. 



195 



249/ 



2498 



WEYSS, 

siehe Weiss. 

WICKA, 

I. Ia., Untervogt d. Fürstbischofs 
v. Basel f.d.DelsbergerThal 1 702 

WICKART, 

Paul Anton (Zug) 



2499 



2500 



2501 



WIDMER, 

Jac. (Luzern) 

WIESTNER, 

Lucas Franc. (Centralschweiz) 

\V(ILD), 

J., aus Freiburg 



2502 



2503 



2504 



2505 



2506 



2507 



2508 



WILD, 

Bernhard, Dr. med., St. Gallen 

WILD, 

Georg Christoph. St. Gallen 

WILD, 

C.,Obergerichtsschreiberu.eidg. 
Archivar in Bern, 1/65 — 1848 

WILDERMETT, 

Joh.Conrad, 1677 — 1 758, Pfarrer 
und Dekan in Bicl 

v. W1LLADING, 

Joh. Friederich, von Bern. Ven- 
ner und Schultheiss 163S — 1718 

(v. WILLADIXG) 

Christian, 1 690 -1751.1 707 Rit- 
ter de* St. Marcusordcns. des 
kl. Rathes u. Venner in Bern 

WILLIAMOZ, 

David, Lausanne 



h K. 48 : 60. Unter Namenshand das Wappen mit reicher Helm- 
decke. 17 • ■ Am. 



d h K. C: Jo: Klausner sc. a. Zug. 79 : 107. In dreifacher Linien- 
fassung auf Console mit dem Namen : „PAUL* ANT-WICKART" 
i ein Denkmal mit geflügeltem Helm und Mercurstab; daran ge- 
lehnt eine Tafel mit Kreuz, Bücher, Wappenschild und Anker. 
17.. 

Bd. 20 : 70. In verzierter Linienfassung auf zwei Zeilen : „Johann 
Baptist Jacob Widmer von Ottingen im Kirchgang Hochdorf 

1786." 

h K. 65:74. In Linienfassung über Namensband das Wappen mit 
zwei Mal gespaltenem Schilde. 17 ■■ 

h K. 45:57. Das Wappen, geviertet mit Herzschild: 1) u. 4) im 
b Schildhaupt eine gestürzte g Mondsichel. Das Feld darunter 
fünf Mal s und r gepfählt (Des Granges). 2) u. 3) auf G ein 
s Sparren nebst drei -}p Granaten (Heinricher). Herzschild: In 
b goldumrandetem Felde eine g aufrechte Mondsichel (Wild). 
Auf dem Helm eine doppelte Federreihe, daneben die Buch- 
staben: „J. W. tt 16 . . 

h d K. 71:51. Auf grasigem Boden an einem Thurm gelehnt der 
Wappenschild mit dem wilden Mann, daneben ein offenes anato- 
misches Buch, darunter: „Ex libris Bernh: Wildii M. D." 17.. 

h K. 57:62. Ueber: „Ex-Libris Georgii Christophori Wilderi 
Diac Laurent" das Wappen mit dem wilden Mann im s Felde. 
17.. v Sf. 

d K. D(unker) fec. 59 : 53. Auf umkränzter Tafel der Name : 
„C.Wild." Darüber Bücher, Lampe und Leier. 17«. 

h K. C. Störcklin Sc. Tugv. 71:101. In Linienfassung auf ge- 
stricheltem Grunde das Wappen auf zopfiger Cartouche mit 
Ovalschild. Darüber legt sich unten das Spruchband mit: 

„BlBLIOTIIEC.E WlLDERMETIAN\E." 17-. 

h M. 240 : 400. Ueber Cartouche mit dem Namen : „Hr. Joh. 
Fridrich Willading, Schultheiss der Statt Bern Herr zu Urtenen 
und Mattstetten . a 1708" das Wappen in prachtvoller Aus- 
führung : :p Ochse in S mit r Rand. B St B. 

h K. de Beyer f. 76 : 98. Unter Spruchband mit „Ora et labora 4 * 
das geviertete doppeltbehelmte Wappen mit Kette und Marcus- 
orden : 1) u. 4) drei -\\- Nägel in S; 2) u. 3) ;p Ochse in G. 
Helm rechts mit Federn zwischen zwei Hörnern. Helm links 
mit wachsendem :jp Ochsen. 16 . . 

h K. I. G. Ramel sculpsit London 1735. 88:70. Ueber Band mit 
Namen: „DAVID . L . WILLAMOZ LAUSANNE- der Wappen- 
schild in reicher Renaissancecartouche mit zwei Putten verziert: 
In B über Mondsichel eine s Lilie, darüber schwebend zwei 
Sterne. Gr. 



WILLIMAXN, 

s. Sursee, Piusverein, Nr. 2230 



1% 



WINBERGER— WIRTZ DE RUDENTEZ. 



■■■*■ 



2509 



2510 



2511 



2512 



2513 



2514 



WINBERGER, 

Nicolaus 



WINCKELBLECII, 

(Basel) 

WIXCKELMANX, 

A. G., Professor in Zürich 

WINCKLER, 

Tobias 



W1NISTORFER, 

P. Urban, Professor in St. Urban 

WINTER, 

siehe unter Cartouche Nr. 362 

WINTERTIIUR, 

Bürgerbibliothek,Geschenk-Ex- 
Libris für die Jugend 



2515 Dieselbe 



2516 



Dieselbe 



2517 



25 IS 



2519 



2520 



Dies-ilbi 



WINTERTIIUR, 

Schulbibliothek 

WINTERTIIUR, 

Lehranstalt für Handwerker 

WIRTZ de Rudentez 

(Unterwaldcn) 



h H. 57:73. In Linienfassung das Wappenbild in Oval, umzogen 
von der Schrift: „NICOLAUS WINBERGER VINI A MEA 
ELECTA EGO PLANTAVI." 16.. Est. 

d K. Comte f. 66 : 45. Bekränzte Console mit Büchern und 
Lampe mit der Aufschrift: „Winckelblech." Devise: „Terar, 
dum pro8im.'* 17 . . 

Bd. 7 1 : 39. In rechteckiger ornirter Fassung auf drei Zeilen : 
„Ex LIBRIS A. G. WINCKELMANNI professoris turicensis.« 

18.. 

dK. 66:105. Unter der gebogenen Schrift : „EX . BIBLIOTHECA 
TOBIAE W1NCKLERI" das geviertete Wappen mit Herzschild. 
17 • • G. 

Bd. 45:23. Der Name in rechteckiger Zierfassung. 18.- Est. 



fdK. I. I. Sultzer fecit. 115*144. Kreis mit Umschrift: „Auff 
den Newen Jahrstag 1663 der Jugend zu Winterthur ab der 
Burgerbibliothec daselbst erstenmahls verehrt. u Darinnen unter: 
„Est Gloria Libris u ein Engel, einem Schulkinde mit ABC -Tafel 
Kranz und Buch reichend. Unterschrift auf vier Zeilen: „Wann 
du die Tafel früh, du Jungesbluth ergreiffest / wann du die Zarten 
Tag dem lehrnen gibest gantz / wann an den Büchern du dein 
Hirn und Sinne schleiffest, gewüss dir wartet auff der Ehren 
schöner Krantz." G. 

h K. H< T. 56 : 68 In rechteckiger Fassung mit verzierten Ecken 
im Oval die Umschrift: „Bibliotheca civica Vitodurana." Da- 
rinnen der cartouchirte ovale Wappenschild mit zwei Löwen. 
Kommt in zwei Varianten vor, wovon nur die mit gestricheltem 
Grunde den Stechernamen trägt. 16.. 

d K. Schellenberg fecit. 78 : 80. In ovalem bekränztem Rahmen 
mit Uebei schrift : „Bibliotheca civica Vitodurana" pflanzen zwei 
Mönche Bäume. 17.» 

d K, Schellenberg fecit (Spiegelschrift). 74:85. In rundem Rah- 
man dasselbe Bild. (Von Chodowieki's Biblioth. de seminaire 

entlehnt). 17 • • 

Bd. 56:29. In viereckigem Mäanderrahmen auf vier Zeilen: 
„Schulbibliothek in Winterthur Preis .... No. a 18.. 

Bd. 66:35. In rechteckiger Zickzackfassung auf vier Zeilen: 
„Zu den Büchern der Lese-Anstalt für Handwerker in Winter- 
thur. No. a 

h K. Ignace Wirtz del et inv. de Grado ine. 72: 101. In doppelter 
I Linienfassung ein Ovalschild mit der Schrift: „Des Livres de 
! MM. Wirtz de Rudentez. 44 Daneben auf Sta/idarten und Fah- 
' nen die Wappen der dreizehn alten Orte nebst Spruchband und 
i Kriegswerkzeugen. 17 . . 



WIRZ VON RUDENZ— WOLF. 



197 



2521 



2522 



2523 



2524 



2525 



2526 



2527 



2528 



2529 



2530 



2531 



2532 



2533 



2534 



2535 



2536 



2537 



(WIRZ von Rudenz) 

Wolf Ignaz, aus Unterwaiden, 
1689 — 1774, vom König von 
Neapel zum Marquis von St. 
Pasqual ernannt, 1667 Gouver- 
neur von Capua mit dem Gross- 
kreuz des St. Constantins-Ordens 



WIRTZ, 

Franz Xaver, Chorherr in Solo- 
thurn, f 1843 

WIRTZ, 

Jos. Aloys, Professor in Solo- 
thurn, f 1816 

(WIRZ) 
Zürich 

(WIRZ von Urikon) 

Zürich 

Derselbe 
WIRZ, 

Conrad, Pfarrer in Rüti (Zürich), 
t 1785 

(WISER) 

Zürich 



WISWALD, 

Joseph, von Solothurn 

WISWALD, 

Jos. 

WISWALD, 

Joseph, von Solothurn 

W1TEL, 

Edouard, Instituteur (Lausanne) 

WITTLINGER, 

Albrecht (Zürich) 



(WOLF) 

Zürich 

WOLFF, 

Petter, von Zürich 



(WOLF) 

Zürich 

W(OLF), 

H. V., Zürich 



h K. 72:68. In der Mitte, von allerlei Kriegswerkzeug umgeben, 
von zwei Löwen flankirt und auf einem Lilienkreuz mit den 
Buchstaben „I . H . S . V u liegend, unter grosser Krone der ge- 
viertete Wappenschild mit Herzschild, im letztern ein Licht und 
eine Mönchsgestalt. 1) u. 4) auf R ein kleines s Kreuz mit zwei 
Ringen daran; 2) ein Burgthurm in S; 3) in B und G schräg- 
getheiltem Felde ein Ring mit Kreuz. Helm ohne Kleinod. 
Neben ihm beidseitig zwei Ritter, der eine mit der Fahne von 
Unterwaiden. Unten tödtet der hl. Georg den Drachen. 17.. 

Bd. 45:40. Sechseckig: Auf r Papier mit Goldrand in Gold- 
druck : „FRANC : XAVER1VS WIRTZ v. SOLOTHURN." 17 . . 

Sd. 72:38. Auf vier Zeilen in lateinischer Cursivschrift : „Ex- 
libris Jos. Aloys Wirz Professoris in Collegto Solodurano." 18 . . 

h K. 46 : 77. Das Wappen nach links : In S zwei b Dreiecke 
übereinander. Helmzierde: Ein Flügel mit Wappenschild. 16.. 

h K. 85 : 1 20. Im ovalen Fruchtkranze das Wappen mit zwei 
Pfählen im Schilde. Helm nach rechts mit betendem Engel 
darüber. 16.. ZSt. 

h K. 65 : 98. Dasselbe Wappen mit gekröntem Helm nach vorn. 
16.. ZSt. 

h K. Werdm. 36 : 34. In Wolken hält ein langbeiniger Engel den 
ovalen Wappenschild. Daneben der Name: „Conr. — Wirz 
V. D. M." 17.. 

h K. 51:74. Zwischen zwei oval gebogenen Lorbeerzweigen das 
Wappen nach links: Ueber Dreiberg ein Pentagramm, darüber 
schwebend ein Stern. Helmzierde: Flug mit Wappenbild auf 
Wulst. 16.. 

Bd. 30 : 8. Auf zwei Zeilen : „Joseph Wiswald de Soleure." 17.. 

Bd. 70 : 24. In Rothdruck in lateinischer Schrift : „Jos. Wiswald 
de Soleure/* 17.. BUB. 

Bd. 60 : 32. In verzierter rechteckiger Fassung auf zwei Zeilen : 
„Joseph Wiswald de Soleure." 18.. 

d H. 68 : 95. Zwischen Engeln mit Blumenkränzen und musizi- 
renden Putten in ornamentumzogenem Rahmen der Name. 1 7 • • 
Gr. 

d Z. Schulte vom Brühl. 6-1 : 60. In doppeltem Linienrahmen ein 
Blumentopf mit Lilien und Rosen nebst Büchern und Namens- 
band. (1895). 

h H. 33 : 44. Das Wappen mit gebogenem Fisch im Schilde. 
Helmzierde : Flug mit Fisch. 16.. G. 

h K. B. R. 61:90. Unter dem Namen das vorzüglich fein aus- 
geführte Wappen nach rechts. Stichhelm nach vorn. Unten : 
„Anno 1584." ZSt. 

h H. 40. In quadratischer Linienfassung auf gestricheltem und 
ornirtem Grunde der Wappenschild. 16.. G. 

h K. 55 : 75. In ovalem Blattkranze das Wappen : Ein gebogener 
Fisch, daneben die Buchstaben „H. V. W." 16.. v M. 



198 



WOLF— WYTTENBACH. 



2538 



2539 



2540 



2541 



(WOLF) 

Zürich 

WOLF, 

Heinrich, 1549 — 1552, Professor 
der hebräischen Sprache und 
Pfarrer am Fraumünster in 
Zürich 

(WÜEST) 

Zürich 



WURSTEMBERGER, 

R., 1745, Bern (handschriftlich) 



2542 



2543 



2544 



2545 



2546 



2547 



2548 



2549 



2550 



2551 



2552 



(WURSTEMBERGER) 

Franz, Bern, + 1861 als Pfarrer 
von Oberwyl 



WYL1E, 

Robert 

WYSS, 

Zürich, siehe Weiss 

W(YSS), 

J(ohann) R(udolf), des Aelteren 
Vater, von Bern 

WYSS, 

Rudolf 

WYSS, 

Franz Salomon, geb. 1/50, Ober- 
commissarius in Bern 

WYSS, 

Samuel, Arzt in Bern, 1757 bis 
1834 

WYSSING, 

Joseph Xaverius Nico., 1715 bis 
1775, Kaufhausmeister in Luzern 

(WYTTENBACH) 

Daniel, Prof. theoi., 1706 -1779, 
Bern 

WYTTENBACH, 

Jacob Samuel, Pfarrer zum hl. 
Geist in Bern, 1748-1830 

Derselbe 
Derselbe 



h H. 32:36. In ovalem Blattkranze das Wappen: Gebogener 
Fisch nach rechts. Helmzierde: Der Fisch auf Flug. 15.. 

h H. 31 : 35. In Linienfassung unter Namensband mit: „Henricus 
Wolfius" der Wappenschild nach links über zwei Blumen. Da- 
rüber (nicht gemessen) in Buchdruck die Devise HÖR AT : 
„Nihil est ab omni parte beatum.'* Unten ein noch längerer 
Spruch. 16.. Z St. 

h K. 96: 135. In rechtwinkliger Linienfassung ein schmaler Blatt- 
kranz mit geviertetem Wappen: 1) u. 4) gespalten: a) Baselstab, 
b) Frauenrock mit f darüber; 2) u. 3 in B zwei s Spitzen nach 
unten. Helmzierde: Schreitender Basilisk. 16.. Z St. 

h H. 81 : 63. Auf _f{= Strich, von Kanonen, Trompeten, Fahnen etc. 
umgeben, der Wappenschild : Auf gestürzter Mondsichel unter 
grosser Krone ein Kreuz. Darüber handschriftlich der Name. 
1745. 

h Sd. S. 60:91. Das Wappen: Schild schiefgestellt mit bekrön- 
tem Kreuz und liegendem Halbmond darunter. Aus der Helm- 
wulst wachst ein gekrönter Bär mit Stern auf der Brust , in 
den vorgestreckten Pranken eine Mondsichel haltend. 18 . . 

h K, englische Manier. 39 : 63. Wappenschild, darüber Helmzierde 
auf gestreckter Wulst. Darunter der Name; dazwischen die 
Devise : „SPERANDUM EST." 17.. ^4»«. 



K. (Aberli.) 44:54. In rechteckiger Linienfassung unter Krone 
auf kranzumzogener Cartouche die drei lateinischen verschlun- 
genen grossen Buchstaben: „J R W %i , darunter ein runder 
Stein mit der Aufschrift: „Candor6.* 4 (In zwei Varianten.) 17 • • 

Bd. 42:60. In Ovallinie nebenstehender Name. 18.. Am. 



h K. 48:72. Ueber dem Namen: „Franz, Salomon, Wiiss" das 
Wappen mit der Lilie in roher Ausführung. 17 •• 

d K. 68 : 85. In kranzumwundenem Oval auf vier Zeilen in fran- 
zösischer Schrift: „De la Bibliotheque de S: v -Wyss. 4t 17.. 

h K. 60 : 65. Wappen in Ovalumfassung auf gestricheltem Grunde. 
Schild getheilt: Oben in =j£ ein wachsender Mannsrumpf, untere 
I Hälfte schräg gerautet. Oben über auf Band: „Joseph Xave- 
rius Nico. Wyssing." 16 . . 

h K. 74:110. Das Wappen: Im ovalen Schilde quer über ein 
dreifacher Strom. Auf dem roh gezeichneten Helme ein Flug 
mit dem Wappenbilde. 1 700 circa. 

Bd. 90 : 55. In Linienfassung mit ornamentalen Ecken : „La 
Bibliotheque de J. S. WYTTENBACH. 1773 (handschriftlich). 
No:" 

Bd. 7^ ' 46. In verzierter rechteckiger Fassung auf vier Zeilen : 
„de la Bibliotheque de J. S. Wyttenbach. V.D.M. (1778.)" 

1 Bd. 79 : 53. In verziertem Oval auf zwei Zeilen : „J. S. Wytten- 
I bach. V.D.M. (1798- [handschriftlich].) 



WYTTENBACH— ZELL WEGER. 



109 



2553 



Derselbe wie Nr. 2550 



2554 



2555 



2556 



00/ 



2558 
2559 

2560 



2561 



2562 



2563 



2564 



2565 



2566 



256/ 



2568 



2569 



2570 



(Derselbe) 

kalt 



(ZEERLEDER) 

Bern 

ZEERLEDER, 

Ludwig, Banquier, Bern, 17/2 
bis 1840 

Derselbe 
Derselbe 

ZEERLEDER, 

Carolus, Rathsherr in Bern, 
1/80—1850 

Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 
ZEERLEDER, 

Sophie, 1809—1830 

ZEERLEDER, 

Friedrich, 1808—1850, Pro- 
curator u. Amtsrichter in Bern 



ZEERLEDER, 

W. C. Albert, Prof. juris in Bern 

ZEHENDER, 

I. C. (Aargau) 

ZELGER, 

Alphons, Pfarrer in Buochs 
(Unterwaiden) 

ZELLER, 

Franz Johann Carl, S. S. theol. 
Doctor, St. Gallen 

(ZELLWEGER) 

Trogen, Appenzell A.-Khode 



d h K. G. Eichler fec. 69 : 56. In Linienfassung auf schraffirtem 
Grunde eine tuchbehangene Tafel mit Weihrauchfass, worauf die 
Inschrift : „Jaq. Sam. Wyttenbach, V. D. M." Links der Wappen- 
schild mit halbverdecktem Putten. Vorn Muscheln und Schnecke 
nebst schreibendem Genius. 1/.. 

H. 20:25. In Perloval das Wappenbild: Auf R die drei b schräg- 
rechten Ströme, darunter handschriftlich der Name. 17«. Gr. 

d H. 36:43. Golddruck. In Linienfassung eine weibliche Figur 
mit Tournierspeer, worauf ein Vogel ; die Linke auf einen Oval- 
schild gelehnt, auf welchem verschlungen die lateinischen Buch- 
staben : ,,S. F. Z." 16.. G. 

h K. 25 : 28. In ovaler Fassung das Wappenbild : In G von 
links her ein Arm, mit drei Rosen in der Hand. 

typ Sd. 67:24. In zwei Zeilen mit lateinischen Uncialen: „EX 
LIBRIS LUDOVICI ZEERLEDER." 

typ K. 65:13. Dasselbe mit kleineren schmalen Buchstaben. 

Bd. 143:59. Grösseres Format mit: „AUS DER BUCHER- 
SAMMLUNG VON L. ZEERLEDER.'« 18.. 

typ K. 67 : 20. In zwei Zeilen mit Uncialen : „Ex Libris Caroli 
Zeerleder." 18.. 

typ Sd. 95 : 60. In rechteckiger Linienfassung die verzierte latei- 
nische t 'ncialschrift : „EX LIBRIS CAROLI ZEERLEDER." 

18.. 

d Sd. 94 : 55. In viereckigem ornirtem Rahmen zwischen : „Ex 
libris Caroli Zeerleder" im Linienoval verschlungen „C Z" mit 
Arm und Blumenzweig darüber. 18.. 

typ Sd. 35:11 u. 45:18. Auf zwei Zeilen, wie eine Visitkarte: 
„Zeerleder, ancien Baillif d'Aarwangen." 18.. 

tyd Sd. 46:37- In rechteckiger Zierfassung auf zwei Zeilen: 
„Sophie Zeerleder." 

h d Sd. 65. In quadratischem Rahmen in den Ecken die Wappen 
Haller, zwei von Wattenwvl und Zeerleder. Darinnen im Kreise 
die Umschrift : „Ex Libris Frederic : Zeerleder de Belp . Lud « 
Fil. MDCCCXLIV." In dieser eine gothische Masswerkrosette, 
worauf der dreieckige Wappenschild mit Arm und drei Rosen. 
1844. Gr. 

h Mcssingstempei. 32 : 27. In Linienoval das Wappen über dem 
Namensbande mit: „W. C. Albert Zeerleder." 18.. 

h K. 28 : 54. Das Wappen mit drei -ff Thierkopfen in G, Oben : 
„Ex Libris"; unten der Name: „J. C. Zehender." 17.. Am. 

h K. 39. In ;f Kreise mit nebenstehender Umschrift das Wappen : 
Ein wachsender Ochse auf Dreiberg. 1824. v M. 

h K. 52 : 65. In Linienoval auf schattirtem Grunde unter neben- 
stehendem Namen das dreitheilige Wappen von zwei Helmen 
besetzt. 17-. L \Y. 

h K. 58:7L In Linienfassung unter leerem Spruchband das 
Wappen : In B eine Justitia mit Schwert und Waage. Die- 
selbe Figur als Schildhalterin. 17 •• Di. 



200 



ZELLWEGER— ZIEGLER. 



2571 



2572 

2573 
2574 



2575 



2576 



2577 



2578 



2579 



2580 



2581 



2582 



2583 



2584 



2585 



2586 



2587 



2588 



(ZELLWEGER) 

Appenzell 

ZELLWEGER, 

Victor Eugen 

Derselbe 
ZELTNER, 

Joh. Jacob, Stiftsprobst Solo- 
thurn, 1599-1623 



2589 



(Derselbe) 
ZELTNER, 

Franz Peter (Solothurn), f 1770 

de ZELTNER 

A. (Basel) 

ZEMP, 
Joseph, Hr. phil., Luzern, Assi- 
stent a. Schweiz. Landesmuseum 

Z(IEGLER)) 

Adrian, Zürich 

(ZIEGLER) 

Johannes, Zürich 

Z(IEGLER), 

I., Zürich 

ZIEGLER, 

Caspar, Pfarrer 

(ZIEGLER) 

Zürich 

Z(IEGLER), 
c. s. 

ZIEGLER, 

Jacob, zum Adlerberg (Zürich) 

ZIEGLER, 

Johann Heinrich, 1734—1799, 
Pfarrer in Winterthur 

ZIEGLER, 

Leihbibliothek 

ZIEGLER, 

Heinrich, auch Theodor, Schaff- 
hausen 

(ZIEGLER) 

Joh. Jacob (handschriftlich), 
Schaffhausen 



h H. Englische Arbeit. 44 : 57* Ueber dem Spruchbande mit : 
„FIDE ET CONSTANTIA" das Wappen: Im b Schilde eine 
Justitia mit Schwert und Waage. 1896. 

h H. 44:67- Dasselbe mit dem Namen darunter. 



h Z. 58 : 86. Dasselbe in Linienfassung. 

h H. 58:75. Auf gestricheltem Grunde in einer Cartouche das 
von einem Engel gehaltene Wappen : Ueber Dreiberg eine auf- 
rechte Mondsichel nebst drei Sternen. Namensumschrift am 
inneren Cartouchenrand : „Johannes Jacobus Zeltner 1589.- 
Engelberg. 

h H. 60 : 72. In rechteckiger Linienfassung der von einem Engel 
gehaltene cartouchirte ovale Wappenschild. 15.. Est. 

h K. 53 : 74. Im Oval, von Zweigen und Ornamenten umzogen, 
das Wappen. Darüber im Bogen: „Krantz Peter Zeltner der 
älteren Räthen A? 17-." 

h K. Stern grav. 47:46 (ohne Schrift). Das Wappen von zwei 
Löwen gehalten. Darunter in lateinischer Schrift: ,,Ex-libris 
A. de Zeltner No." 18.. 

hdZ. (Balmer.) 41:83. In gothischer Fensternische der Wappen- 
schild, hinter welchem ein mit Luzernerhammer bewehrter 
Kriegsmann steht. Oben: „Ex-libris." Unten der Name. 1898. 

hK. (Meyer). 55:78. Das Wappen: Im Schilde drei Ziegel 
einen Stern einschliessend. Oben die Buchstaben ,.A. Z." 16.. 
Am. 

h K. (Meyer). 55 : 78. Dieselbe Platte ohne die Buchstaben. 
Am. 

hK. 54 : 70. Unter „I. Z." das Wappen nach vorn, etwas roh. 
16.. ZSt. 

h K. I. S. 58 : 80. In Linienfassung unter „C ASPARVS ZIEG- 
LERUS V. D. M." dasselbe Wappen. Helmtuch ausgespannt. 
17 ■ • Dr. Ganz. 

Feuchtstempel. 29 : 33. Auf gothischem Schilde mit doppeltem 
Linienrand dasselbe Wappen. 

Fcuchtstempel. 25:29. Von ovaler Linie begrenzt drei Ziegel 
mit Stern in der Mitte, grösser gezeichnet als die Vorigen nebst 
den drei Buchstaben „C J Z." 

Sd. 80:57. Im Strahlenoval aut vier Zeilen: „Bibliothek von 
Jacob Ziegler zum Adlerberg. 4 ' 18.. 

h K. 52 : 63. Unter Band mit Namen auf flotter Rocococartouche 
das Wappen : Auf R ein verkehrter mit drei Sternen belegter 
s Sparren. 

Bd. 58 : 27. In rechteckigem Zierrahmen auf zwei Zeilen : „Zieg- 
ler'sche Leihbibliothek Winterthur." 18.. 

h K. 52:63. Unter Namensband: „HE1NR1CI Z1EGLER1" das 
Wappen : Durch Wolkenstrich B und G getheilt, oben ein Stern 
(auch Theodor Zicgler). 1 7 . . Di. 

h K. 68:103. In Linienfassung zwischen zwei leeren Spruch- 
bändern dasselbe Wappen. Oben handschriftlich: „Nequid 
nimis"; unten dito: „Ex lib. Joh. Jacobi Ziegleri." 17 •• 



ZIEGLER - ZÖLLIKOFER. 



201 



2590 



2591 



2592 



2593 



2594 



2595 



2596 



2597 



2598 



2599 



2600 



2601 



2602 



2603 



ZIEGLER, 

Benedict Joseph Ignaz (Solo- 
thurn), 1781—1793 Notarius 
publicus 

Z1ES1NG, 

Theodor, Dr. jur., Privatdozent 
in Zürich 

(ZILY) 

St. Gallen 



(Z1MMERLIN) 

Johann Jacob, aus Zofingen, 
1732—1792, Pfarrer in Rogg- 
wyl und Gampelen 

ZIMMERMANN, 

Joseph Ignatz, Professor in 
Luzern, f 1797 

ZOLA, 

Giuseppe, Medico, aus Lugano 

(de ZOLLER) 

Ulric (Zürich) 



(ZOLLER) 

Zürich 

Derselbe 



ZOLLER, 

Hs. Wilpert, Stattschreiber, 1673 
bis 1757, Zürich 

(ZOLLER) 

Hans Wilpert 

Derselbe, 

siehe Cartouche Nr. 356 u. 357 

(ZOLLER-Holzhalb) 

Zürich 

ZÖLLIKOFER 

(St. Gallen) 



(ZÖLLIKOFER) 

von Altenklingen, St Gallen 



h K. Unter dem Namen über zwei Palmzweigen das Wappen : 
Lilie über Dreiberg. 



f d Sd. 67 : 82. In barocken Ornamenten mit Feder und 
Hörrohr auf einem Hügel ein Pegasus. Oben die Devise: „Peu 
nVen chaut"; unten: „BIBLIOTHEQUE DE THEODORE ZIE- 
SING. ZÜRICH." 1897. 

hK. 92:123. In doppelter Linienfassung mit verzierten Ecken 
im Oval das Wappen mit zwei von einander gekehrten Mond- 
sicheln; letztere auf dem gekrönten Helm mit Flug. 16.. 
W2152 v Sp. 

hK. 52 : 58. Cartouchirter Rococoschild mit g Dreiberg und s Thurm 
auf b Grunde. Ueber demselben der Kopf eines alten Mannes nebst 
zwei sich über das Wappen deckenden Flügeln. Darüber legt 
sich eine Sense und ein Spruchband mit: „rVUT DC 12 V33©** 
(Ein starker Thurm ist der Name Jehova's). 18.. 

Bd. 80:44. In doppeltem orniertem rechteckigem Rahmen: 
„Joseph Ignaz . Zimmermann . Professor." 1 7 • • 

h K. 63:70. Auf schöner Renaissanceconsole von zwei Greifen 
flankirt ein bekränzter Kreis mit zwei Linien, darinnen der Name. 
18.. 

h K. 85 : 95. Auf bekränzter ovaler Cartouche auf gestricheltem 
Grunde das Wappen : „Im Schilde zwei abwärts gerichtete sich 
kreuzende Schwerter, oben und unten auf B ein g Stern. Heim- 
zierde : Ueber Krone ein wachsender Mann mit Stirnbinde, dessen 
Kleid b und g gespalten, Schwert und Stern in beiden Händen. 
Unten handschriftlich : ,.Ulric de Zoller/' 1 7 • • Di. 

h K. 78 : 96. Auf Steinplatte das Wappen (Traube) nach links, 
links von einer stehenden Frauengestalt flankirt. 16.. Am. 

h K. 53 : 95. Auf Steinplatte dasselbe nackte Wappen nach rechts. 
16.. Am. 

h H. 48. In Kreislinie unter Namensband mit : „Hans Wilpert 
Zoller, Stattschr." das Wappen. 16.. Am. 

h d K. 67 : 85. In ovalem Blattkranze sitzt ein Engel, mit der 
Rechten den Wappenschild mit Traube haltend, mit der Linken 
Helm- und Helmzierde emporhebend. 16.. Z St. 



hK. 70:85. Das Wappen mit geviertetem Schilde von zwei Hel- 
men besetzt. 16.. Z St. 

h K. 92:124. In doppelter Linienfassung in ovalem Rahmen mit 
der Schrift: „DIE ZÖLLIKOFER SANDT GALLENSIS" das 
Wappen: Eine linke b Ecke mit bekröntem Mannsrumpf als 
Helmzierde. In den vier Ecken Rollwerkornamente. 16 . . Z St. 

h H. In Renaissancepfeilerarchitektur mit Bogen darüber in ovalem 
Lorbeerkranze das Wappen : Eine rechte Ecke. Auf gekröntem 
Helme ein Mannsrumpf. Im Spruchband darunter handschrift- 
lich: „1624 Ht." Z St. 

26 



202 



ZOLLlkOFER— ZÜRICrf. 



2604 



2605 



2606 



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2618 



2619 



ZOLLIKOFER, 

Joachim, zu Altenklingen 



(ZOLLIKOFER) 

von Altenklingen (St. Gallen) 



ZOLLIKOFER, 

Mr. Thierri (St. Gallen) 



ZÜRICH, 

Alumneum (Zöglinge d. College) 

ZÜRICH, 

Asketische Gesellschaft (Predi- 
ger-Gesellschaft), 1/68 durch 
Joh. Jac. Breitinger gestiftet 

ZÜRICH, 

Med. chirurgische Gesellschaft 

ZÜRICH, 

Militär-Bibliothek 



Dieselbe 
Dieselbe 
ZÜRICH, 

Pfarr-Amt St. Peter 

Dasselbe, 

siehe Nr. 1753, statt Basel: 
Pfarramtsbibliothek St. Peter, 
Zürich 

ZÜRICH, 

Stadtbibliothek 

Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 
Dieselbe 



h K. 78:110. In Renaissancepfeilerarchitektur in zwei geboge- 
nen Lorbeerzweigen das Wappen mit einer Ecke. Unten in 
Cartouche auf zwei Zeilen : „Joachim Zollikofer zu Altenklingen 
Aö 1662." ZSt. 

hK. 79:90. Wappen geviertet: 1) u. 4) auf G b Ecke; 2) u. 
3) auf $z mit s Stäbchen besätem Felde ein Löwe. Helm- 
zierden: a) Wachsender Rumpf eines Mohren; b) gekrönter 
wachsender Hund. 17 •• 

K. 82:81. Ovaler Wappenschild, geviertet, von zwei Helmen 
nebst Decken besetzt und von Löwe und Adler flankirt, die auf 
einer ornirten Ranke stehen. Unterschrift : „M. Thierri Zolli- 
kofer." 18.. Gr. 

Bd. 58:27. In rechteckiger Linienfassung auf drei Zeilen: 
„BIBLIOTHEC-'E Collegii Alumnorum turicensis. 44 17.. 

d K. 78 : 46. Auf grasigem Boden neben bekränztem Buch über 
Blatt und Feder ein überkränztes Oval mit Altar, worauf: 
„SOCIETAT . ASCET . TUR1C : S :", daneben eine weibliche 
Figur, mit der erhobenen Rechten auf eine Mondsichel deutend, 
darüber der Spruch: „CRESCAM UT PROSIM.« 17. . St. 

dK. A.Hess fecit. 54:68. Ueber Tafel mit: „Liber societatis 
Medico Chirurgiae Tigurr" ein jugendlicher Mercur auf Wolken. 
17-. Du 

dK. 61:60. Zwischen gebogenem Lorbeer- und Eichenzweig 
ein Oval mit der Umschrift : „SUCURS REGIMENT DES CAX- 
TONS ZÜRICH.** ; darinnen auf gestricheltem Grunde über zwei 
gebogenen Händen ein runder Blattkranz von zwei Säbeln durch- 
kreuzt. 1 83 . Zürich, Militärbibliothek. 

d Sd. 62 : 58. Dieselbe Zeichnung in lithographischer Darstellung. 
184. Zürich, Militärbibliothek. 

Bd. 76 : 42. In doppelter Linienfassung auf einer Zeile : „M1LI- 
T AIRBIBLIOTHEK." 188. Zürich, Militarbibliothek. 

K. 47:84. Auf Schrifttafel: „Kirchen Schriften für das Pfarr 
Amt St. Peter in Zürich". 17 . . Archiv St. Peter in Zürich. 



Sd. 97:60. „Stadtbibliothek Zürich. Geschenk von 189... u in 
verzierter rechteckiger Fassung. 189. 

Bd. 77 : 45. „Letzt williges Geschenk des Herrn Dr. Gottfried 
Keller sei. 189(). tt 

Bd. 72 : 40. „Geschenk der Erben des Herrn Prof. Dr. Alex. 
Schweizer sei. 1888." 

Bd. 63 : 43. „Geschenk von Frau Hagenbuch-Ott und Herrn Na- 
tionalrath Oberst Meister 1892." 

Bd. 86 : 58. „Der Stadtbibliothek in Zürich geschenkt von 

189. 

Bd. 95:59. „Geschenk der Museum-Gesellschaft 1893." 



ZÜRICH— ZWEISSIG. 



203 



2620 ZÜRICH, 

Stadtbibliothek 



2621 



2622 



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2631 



2632 



2633 



2634 



Dieselbe 



Dieselbe 



Dieselbe 



(ZUBERBÜHLER) 

Joh. Laurentz, 1733 — 1/90, Han- 
delsmann und des Raths in 
Trogen (Appenzell) 



Derselbe 



Derselbe 



Derselbe 



ZUG, 

Capucinerkloster 

Dasselbe 
Dasselbe 
ZUG, 

Bürgerschaft, Geschenkbücher- 
zeichen für Schulfleiss 

ZUR EICH, 

Caspar (Zürich) 

ZURLAUBEN, 

siehe Lauben. 

v. ZWEYEX, 

Sebastian Peregrinus, aus Uri, 
Chorherr von Constanz u. Augs- 
burg 



ZWEISSIG, 

Kranz Joseph, 1 729 - 1 793, Pfar- 
rer in Altorf (Uri) 



Bd. 74 : 49. „Ex libris Joannis Caspari Orelli , quos civium 
muneribuB collatis in viri clarissimi memoriam asservat urbis 
turicenBis Bibliothea. 44 18 . . 

Bd. 78 * 45. „Stadtbibliothek Zürich. Letztwilliges Geschenk des 
Hrn. Prof. Dr. J. J. Egli sei. 1 896.' 



ü 



Bd. 90 : 53. In rechteckiger Zierfassung auf sechs Zeilen : „Stadt- 
bibliothek Zürich. Aus dem Nachlasse des Herrn Fritz Bürkli 
sei. geschenkt von Frau Amberger-Schinz. 1897." 

Bd. 63:28. Gelbes Papier: „Lesezimmer der Stadtbibliothek 
in Zürich." 189. 

h K. 55 : 66. In Linienfassung unter Spruchband mit handschrift- 
lichem Namen in Rothdruck das bekränzte Wappen auf zwei 
Palmzweigen. Schild getheilt: Auf zwei sich kreuzenden 
Tournierlanzen im obern b Felde ein wachsender Löwe; unten 
auf R an der Theilungslinie eine halbe Linie. 1 7 • • 

h K. 90:65. In Linienfassung über Console mit „No. — .... au." 
von zwei Bären flankirt der Wappenschild mit „Z B" darin. 
17.. 

h K. 81:64. In doppelter Linienfassung über ornirter Spruch- 
tafel mit „No au" Hankiren auf Parquct zwei Löwen 

den ovalen bekrönten Wappenschild mit der Hausmarke „Z B" 
17.. 

h K. 76:61. In Linienfassung dasselbe; Console ohne Parquet 
in sorgfältigerer Ausführung. (Alle drei Blätter in erster Linie 
als Waarenmarke benutzt.) 17«. 

Bd. 63:5. „Loci FF. Capucinorum Tugij." (Eine Zeile.) 17«. 



Bd. 47:3. Dasselbe kleiner. (Eine Zeile.) 

Bd. 43:3. „Biblioth. Cap. Tugii." (Eine Zeile.) 

Bd. 75:112. In verziertem rechteckigem Rahmen : „PRAEMIUM 
DILIGENTIAE SCHOLAE CIVITATIS TUGIENSIS. 1808." 



h K. 39:50. Das Wappen mit Hausmarke, drei Ringen und 
Eichenzweig in B, daneben auf Schriftband: „CASPARUS 
ZUREICH." 17.. G. 



h K. 66:106. In rechteckiger Blattkranzfassung unter Spruch- 
band mit: „Respice finem." der bekrönte Wappenschild mit 
zwei Fähnlein besteckt und der Ritterordenskette von Alcantara 
umzogen. Darunter auf Band : „Sebast. Pcreg. S. R I. Liber 
Baro de Zweyen et Cath. Eccliae Constant: et Aug nae Can : 
nee non Hispano Regij equestris Ord : de Alcantara Eques". 
16.. Btt. 

h K. 41:48. In bekränzter ovaler Rocococartouche unter Krone 
das Wappenbild: In B stehender Löwe mit zwei Kränzen in den 
Vorderpranken. Darunter auf Cartouche : „EX LIBRIS F. I. 
ZWEISSIG." (Zwei Zeilen.) 17«. 



204 



ZW1KI— BILLETER. 



2635 



2636 



2637 



ZWIKI, 

Johann Melchior, Arzt (Clarns) 



ZWINGLI, 

Joh. Henr. (Zürich) 

ZWYSSIG, 

Gerold, aus Uri 



hdK. Werdm. f. 1765. Heber dem Namen: „JOHAA& ZW1KL 
Med. Stvd. mdcclxv 4 ' in zopfiger Umrahmung ein Garten. Zur 
Linken Aesculap, die Linke auf das Wappen gestützt Vor dem 
Wappen, zu Aesculaps Füssen, medicinische Bücher, Todten- 
schädel, Flaschen. Am. 

hK. 31:38. Unter Namensband das Wappen: g und Jfc gespal- 
ten mit Ring mit verwechselten Farben. 16.. Di. 

Bd. 69 : 36. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen : „R. P. 
Gerold Zwyssig, Benedictin de Muri Cant. d'Argovie, en Suisse.' 4 

18.. 



NACHTRÄGE. 



2638 



2639 



2640 



2641 



2642 



2643 



2f)44 



2645 



2646 



d'ALBENAS, 

A. Seigneur de Sullens (Lau- 
sanne) 

AMBERGER-Wethli, 

Fritz, Buchdrucker in Zürich 

AMBERGER-Wethli, 

Hedwig, Zürich 



(ANDERES) 

Zürich 

ARUÜSER, 

Johann, Zürich 

BALMER, 

Alovs, aus llorw, Luzcrn. Maler 
in München 

BAUD, 

Etienne, Rechtsanwalt in Genf 



(BENNOT) 

bernischer Jura 



(BILLETER) 

Zürich 



h K. 52 : 75. Ueber dem Namen auf zwei Palmzweigen der Wappen- 
schild auf zweiter Schildcartouche ; darüber eine Krone. 18.. 
(de Charriere.) 

h d Z*. (Dr. E. A. Stückelberg.) 100 : 133. Ueber Spruchband mit: 
„Ex-libris Friderici Amberger-Wethli Turicensis 1898" die beiden 
Wappen in gothischer Architektur. (Siehe farbige Beilage.) 

h d Z. (A. Hofmann) 1898 Zürich. 64 : 89. In Linienfassung unter : 
„EX • LIBRIS • HEDWIG • AMBERGER-WETHLI-« die zwei 
Familienwappenschilde, von einem Stichhelm mit drei Federn 
überragt, umzogen von Edelweiss, Aehren und Ranken. An der 
Basis sechs viertheilige Kleeblätter. 

h K. 30 : 53. Das Wappen nach links. In umrandetem Schilde 
über Dreiberg eine Säule mit Stern darüber. Ebenso als Helm- 
zierde zwischen zwei Hörnern. 16.. Z St. 

f K. 1. S. f. 72 : 92. In Linienfassung in ovalem Kranze das Por- 
trät. Darunter die Schrift: „Hauptm. Joh. Ardüser des lobl. 
Standts Zürich bestellter Ingenieur. Aetat. 70. A. 1654. Z St. 

h f Z. 46 : 83. In rechteckiger gebogener Linienfassung der ge- 
flügelte Ochse des Lucas nebst Wappenschild mit Distel. Oben : 
„EX-LIBRIS", unten : „AL . BALMER . PICTORIS.« 1897- A 



dZ. H. HIRZEL roma 1897. 60:80. In Linienfassnng unten 
Leiste mit Landschaft an einem See, der von Bergen und Ge- 
büschen eingefasst. Darüber Namensband, von dem aus Ranken 
die zwei Zeilen ,,EX LIBRIS 44 einfassen. Am. 

h K. 57:65. Unter „I. C. B." (handschriftlich) das Wappen: Auf 
cartouchirtem Ovalschilde über gr Dreiberg in S ein 4t= beflaum- 
ter g Vogelfuss, begleitet von zwei b Lilien. Helmzierde: eine 
b Lilie. Unten handschriftlich: „Bennot." 17«. Gr. 

h K. 78 : 85. Das Wappen nach rechts. Im Schilde auf Doppel- 
haken über Dreiberg ein Vogel. Ueber dem Tournierhelm zwei 
divergirende grosse Büffelhörner. Vorzüglich ausgearbeitete 
Helmdecke. 



CYSAT— H1RZEL. 



205 



2647 



2648 



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2659 



2660 



2661 



(CYSAT) 

Luzern 



DÄNIKER, 

Friedrich, Zürich 

DELLIENT, 

Cesar (Waadt) 

DEMANGE, 

Fide"le (bernischer Jura) 

(DORER) 

Baden 



EFFINGER, 

R., de Wildeck. (Aargau) 

EGGIMANN, 

Charles (Buchhändler in Genf) 

v. FELLENBERG, 

Carl Gustav Rudolf, in Hern 



FÜESSLI 

Heinrich (Zürich) 



GREUTER, 

Bernhard, in Islikon 

GREUTER, 

Ludwig, in Islikon 

(HÄFL1GER) 

aus Beromünster, Canton Luzern 



(HAGEN WEILER) 

Franciscus, Baden 



HESS, 

Johann Heinrich (Zürich) 

HIRZEL, 

Hermann, Künstler in Char- 
lottenburg 



h H. 42 : 48. In Linienfassung das Wappen : Zwei bekrallte 
Flügel. Auf dem bekrönten Helme ein Nest, worauf ein Pelican 
steht, der sich die Brust aufreisst und mit seinem Blute drei 
Junge nährt. Unterschrift weggeschnitten. 16 . . Btt. 

Bd. 67:42. In ornirtem Rahmen auf vier Zeilen: „Leihbibliothek 
von F. Däniker unter der neuen Meise Nr. 20 Zürich. No. Bd." 
188 . Am. 

h K. 50 : 63. Ueber grasigem Boden auf Postament mit Namen 
der ovale bekrönte Wappenschild mit drei Eicheln von einem 
aufrechten Löwen flankirt. 17 • • 

h K. 50 : 79. In Linienfassung auf gemustertem Grunde über 
ornirter Console mit Namen in Oval unter Probsthut der be- 
kränzte cartouchirte Wappenschild. 1 7 • • Gr. 

f d K. 83 : /8. In Linienfassung ein ovaler Blattkranz unter Krone 
die Buchstaben: „G. F. D. u einschliessend, flankirt von zwei 
Putten und zwei Löwen, darunter „No: ....." 17*. Baden y 
Stadtarchiv, Bilderalbum. 

d K. 79 : 60. In Linienfassung über dem Namen eine antike Land- 
schaft mit grosser Pyramide. 17 • • 

dZ. AUB. 41:59. Ueber dem Namen steht auf geöffnetem 
Buche ein Baum; auf dem ersteren liegt ein Spruchband mit: 
„EX LIBRIS AD LUCEM." 1898. 

h f Z. (E. W. v. Rodt.) 1898. 73 : 85. In Linienfassung auf punk- 
tirtem Grunde über Parquett das Wappen, flankirt von einem 
stehenden Todtengerippe mit Sense. Legende auf Spruchband 
mit : „ex • libris • carol • gust • rudolfi • de • fellenberg •" (gothische 
kleine Buchstaben). 

f d K. 70 : 97- In Linienfassung sitzt an einem Säulensockel mit 
der Schrift HEINRICH FVSSLI gelehnt ein nackter Merkur. 
Ueber ihm liegt, die Leyer spielend, ein ebenfalls nackter Apoll, 
das Haupt im Strahlenglanz. (Copie nach David Fridländer 
[Chodovieki].) 

Sd. 60 : 36. In Linienfassung in Schreibzügen auf drei Zeilen : 
„BERNHARD GREUTER in ISLICON". 18.. Am. 

Sd. 48:28. In verzierter Einfassung auf drei Zeilen: „Ludw. 
Greuter in Islikon Canton Thurgau." 18.. Am. 

h K. 42 : 47. In doppeltem Linienoval auf grasigem Plattenboden 
von einem Löwen flankirt der bekränzte ovale Wappenschild : 
In G über gr Dreiberg eine dreifüssige Jfe Kanne (Hafen) mit 
zwei Henkeln. 17 . . 

h K. 63 : 72. In ovalem Rahmen von zwei gekreuzten Lorbeer- 
zweigen das Wappen : Ueber Dreiberg ein Sparren, dessen Spitze 
mit Stern belegt. Helmzierde: Ueber Krone zwischen zwei 
Hirschstangen ein weiblicher wachsender bekrönter Rumpf mit 
Sparren auf der Brust. 16 . . 

h K. 54 : 71. In bandumwundenem Lorbeerkranz das Wappen über 
Namensband. 1 7 • • Am. 

dZ. Hzl. 1897. 69:84. Ueber Schriftband mit: „Ex Libris 
Hermann R. C. Hirzel" auf 4t= Tafel zwei Bücher nebst offenem 
Briefumschlag von Blättern und Blumen umrankt; darüber das 
der Wappenschild. Am. 



206 



IMHOOF-BLUMER— RHEINTHAL'SCHE BIBLIOTHEK. 



2662 



2663 



2664 



2665 



2666 



IMIIOOF-Blumer, 

. Friedrich, Dr. phil., Winterthur 



(v. LENTULUS) 

Bern 



(v. MAY) 

Bern 



(v. MAI) 

Bern 



2667 



(v. MAI) 

Carl Victor , eidgen. Oberst, 
1777—1853 



(de MESTRAL) 

Gabriel Henri, d'Arrufens, Seig- 
neur de Vallierens (Waadt) 



2668 



2669 



(NÜSCHELER) 

Vater des Zeichners. 



2670 
2671 



2672 



2673 



2674 



2675 



OLSBERG, 

Erziehungsanstalt im Bezirk 
Rheinfelden Aargau) 

Dieselbe 

(v. ORELLI) 

Zürich 

(PANCHAUD de Bottens) 

Waadt 



PFAU 

(Zürich) 



(RÄMI) 

Petrus Nicol. Mart. (Freiburg) 



(RHEINTH AL'sche Biblio- 
thek) 

in Altstätten, Canton St. Gallen 



hdZ. Hirzel 1898. 59:85. In Linien fassung eine Eichenranke, 
eine klassische Landschaft (Megara) und eine griechische Münze 
einschliessend. In der untern rechten Ecke der Name, darüber 
das Wappen. In der obern linken Ecke : „Ex libris." 

hH. 25:41. Wappen getheilt. Oben: Drei Wecken in -rp; 
unten; Drei Kugeln. Helmzierde; Wachsender römischer Krie- 
ger, die Rechte mit Lorbeerkranz erhoben, in der Linken ein 
Füllhorn mit Blumen. 17-. Am. 

h K. 28 : 43. Unter neunperliger Krone der getheilte Wappenschild : 
Oben zwei gegeneinandergekehrte Löwen in G, unten sechsfach 
b und g gepfählt. Gleich wie Nr. 1 493, aber ohne Namen. 17». Am. 

Sd. 38 : 56. In rechteckiger Linienfassung unter kleiner Krone 
auf hübscher Helmdecke aufgelegt der rautenförmige Wappen- 
schild. 184. 

Polychrome Farbenschablone. 60:50. Ueber Spruchband mit: 
„L'HONNEUR ME GUIDE- der von zwei Löwen flankirte 
Wappenschild. Darüber auf Helmwulst ein wachsender Löwe. 
(1850.) 

h K. 56 : 73. In Linienfassung unter Krone der bekränzte Oval- 
schild auf Cartouche : In R ein fünf mal g und b quer getheil- 
ter Rechtsschrägbalken. Oben : „G : H. D. M." Unten : „Sg r - 
de Wllierens." 17.. Mr. de Mestral. 

h d Z. R(ichard) N(üscheler). 52 : 79. Auf gothischem Mauerwerk 
das Wappen : 2 Mondsicheln, aufrecht und gestürzt, je einen Stern 
einschliessend. Helmzierde : Mannesrumpf. Oben in gothischen 
Majuskeln: „DOMINVS", unten: „PROV1DEBIT". 1898. Am. 

Bd. 55:31. In rechteckiger Zierfassung auf drei Zeilen: „Der 
Erziehungsanstalt zu Olsberg." 18 . . 



Bd. 47:1/. Ohne Fassung dieselbe Legende. 

h K. 53:59. Das Wappen ohne Farbenbezeichnung. Helmzierde: 
Bekrönter wachsender Löwe nach rechts. 17 •• Am. 

h K. 62:67. In Linienfassung unter ,.F. P." das Wappen: In b 
cartouchirtem s umrandetem Ovalschilde ein griechisches ^ oder 
Kreuz (jedoch ohne Ueberhöhung). Auf dem Spangenhelm eine 
Flugjungfrau oder Cherubim. 17 •• Bugnion. 

Sd. 54:51. In verziertem Schild in vier Zeilen: „Zur Bücher- 
Samlung von PFAU zur TREUE". In der Mitte des Schilds 
ein Pfau, das Rad schlagend. 18.. Am. 

h H. 35:49. Unter „Petrus Nicol. Mart." in ovalem gestricheltem 
Rahmen das Wappen mit männlichem Rumpf über den grossen 
Spangenhelm und Rosenzweigen statt Helmzierde. 

d K. 61:80. Bekränztes Oval mit den Buchstaben: „R. II.*, 
darunter zwei Platten, worauf: „Kosten 4 * und „Lesezeit Tage *. 

17.. 



Ritter— wurstemberger. 



207 



2676 



2677 



2678 



2679 



2680 



2681 



2682 



2683 



2684 



2685 



2686 



RITER 

(Bern) 



ROSCHET, 

J. A. (Basel) 

(V. SCHÖNAU) 

Zürich 

(Derselbe) 

(v. SONNENBERG) 

(Luzern) 



SUPPIGER, 

Ludwig 

UNBEKANNT 

(v. Crousaz ?) 



UNBEKANNT 



(WETTINGEN, Cister- 
zienser- Abtei [siehe vorn]) 

Abt Nicolaus IL, Göldlin, von 
Tieffenau (Luzern), geb. 1625, 
Abt in Tennenbach 1664 — 16/6; 
dann bis 1686 in Wettingen; von 
1677 vicarlus generalis über 21 
Manns- u. Frauenklöster seines 
Ordens in der Schweiz, im Elsass 
und Breisgau 

WURSTEMBERGER, 

Carl Ludwig (Bern) 

(WURSTEMBERGER) 

Bern 



h K. 88:131. Ueber Namensband das Wappen: In R eine drei- 
köpfige Schlange. Helmzierde : Ein geharnischter linker Arm 
mit Schwert in der Hand. Darüber Spruchband mit : „GLEICH • 
WIE • ER • WILL • ICH • VBERWYNDEN". 17 . . Am. 

Sd. 77:55. Der Name in ovaler Linie, oben mit Schnörkeln ver- 
ziert. 18.. 

h K. (Meyer.) 54 : 85. Wappen mit aufrechtem Schild ; Helm 
nach rechts; ovale Druckplatte. 16.. Z St. 

hK. 89:127. Das Wappen mit rechter Ecke nach vorn. 16.. 
ZSt. 

h K. 50 : 45. In dicker doppelter I.inienfassung über Console, von 
zwei Einhörnern flankirt, der bekrönte cartouchirte Wappen- 
schild geviertet nebst Herz Schild : 1) u. 4) Einhorn aufrecht in R ; 
2) zwei Hirschstangen, pfauenfedern besteckt; 3) Fisch; beide in 
R. Herzschild : Sonne über Dreiberg in S. 1 7 • • Btt. 

Bd. 69 : 40. In rechteckigem Zierrahmen der Name. 1 7 • • Est. 



hK. 74 : 82. Auf Console der von Hirschkuh und Löwe flankirte 
Wappenschild geviertet: 1) u. 4) gespalten; rechts: halber :$= 
Doppeladler in G ; links : steigende Hirschkuh in s ; 2) u. 3) 4J= 
steigender Greif in R, linksgekehrt und von drei g Rosen be- 
gleitet. Helmzierde: Aus Krone wachsende Hirschkuh. 17* 
Am. 

h H. 32 : 46. Unter „C. A. F. V. S. tt das schlecht gezeichnete 
Wappen mit acht Lindenblättern an einem in Form einer 8 ge- 
bogenen Stengel. Wappenschild bekrönt. 1 7 • • 

d f K. 72 : 122. In Linienfassung treibt auf der Limmat ein mit zwei 
Männern besetztes Schiff mit geblähtem Segel, worauf der 
Wappenschild Göldlin von Inful und Pedum besetzt. Oben auf dem 
Mastbaum steht der hl. Nicolaus: Neben ihm im Hintergrunde 
das Kloster Wettingen mit Anbauten. Darüber Band mit: 
„Stella Maris" und ein Stern. Auf der anderu Seite das Kloster 
Tennenbach im Breisgau (Porta coeli). Darüber steht die 
Madonna auf einer Mondsichel. Das Ganze zudem mit vielen 
Sprüchen bedeckt. 16.. 



Sd. (C. Stauffer del et lith.) 55 : 78. Ueber dem Namensband auf 
schattirtem Grunde das nämliche Wappen wie Nr. 2542. 

h f K. C. G. Guttenberg fec. 88 : 93. Ueber Wolken im Strahlen- 
glanze auf leerem Spruchbande ruhend, der ovale Wappenschild 
auf Rocococartouche unter einem Hute, flankirt von einem 
Minervakopf nebst einem jugendlichen Merkur. (1800.) 



208 



KACHTRAGE. 



ANONYME BLÄTTER. 




.ieselben sind, wie schon Warnecke 
klagte, das Kreuz des Sammlers und 
ist jedes unbestimmte Blatt erst dann 
vollwerthig, wenn wir den Besitzer 
kennen. Viele Bücherbesitzer älterer 
Zeit besonders meinten, das Wappen genüge voll- 
kommen und ersetze den Namen, der dadurch über- 
flüssig geworden. Für einen engen Kreis mag dies 
richtig sein, aber nicht für den weitern Sammler- 
kreis, auch nicht für eine spätere Zeit, wo mit 
dem Aussterben so mancher Familien auch ihr 
Wappen erlosch und in Vergessenheit gerieth. Diese 
Unart, die leider heute noch vorkommt, bringt 
den Sammler nicht bloss in Verlegenheit, sondern 
auch in grossen Aerger. Es ist manchmal bei jahre- 
langem fleissigem Suchen unmöglich, gewissen Wappen 
auf die Spur zu kommen, bis endlich vielleicht ein 
glücklicher Zufall die richtige Lösung bringt 

Leider besitzt gerade die Schweiz eine Menge 
solcher Blätter mit und auch ohne Wappen, dann 
und wann mit einzelnen Anfangsbuchstaben, die auch 
monogrammartig verschlungen vorkommen. Dank 
den sorgfaltigen Nachforschungen und Studien zahl- 
reicher Schweizersammler sind wir so weit gekom- 
men, die Zahl der Unbestimmbaren auf ein Minimum 
zu reduciren ; dieselben stehen im Cataloge unter den 
„Unbekannten". 

Für alle Uebrigen der uns zu Gesicht gekomme- 
nen geben wir im Nachfolgenden kurze Anleitung, die- 
selben auffinden und im Hauptcataloge nachschlagen 
zu können. 

Man wolle vorerst die Tabellen der mit Initialen 
oder Devisen versehenen Blätter nachsehen, falls das 
zu bestimmende Ex-Libris solche trägt. In diesem 
Falle sind sie sofort gefunden, da beide Tabellen 
alphabetisch geordnet sind. 

Fehlen nun diese Beigaben, so haben wir es mit 
einem namenlosen Wappen oder einer andern Dar- 
stellung zu thun. Die letzteren sind sehr selten. 

Um nun die heraldischen Blätter bestimmen zu 
können, ist es durchaus nothwendig, dass sich der 
Sammler die elementarsten Regeln der Heraldik sammt 
ihrer Sprache aneigne, was mit Hilfe der beigedruck- 
ten Tabelle leicht erreicht wird. 

Wo nun von Wappen die Rede ist, verstehen 
wir darunter überall nicht allein den Wappenschild, 



sondern auch den Helm, die Helmzierde und Helm- 
decke. Der Schild ist selbstverständlich das Haupt- 
stück und kommt in zahllosen Formen und Gestalten 
vor. Bald steht er aufrecht, bald nach rechts, auch 
nach links geneigt, was mit dem Ausdrucke „gestürzt u 
bezeichnet wird. Steht der Schild aufrecht, so ist 
der Helm in der Mitte aufgesetzt, entweder nach 
vorn, oder seitwärts gerichtet. Steht er schief, so 
rückt der Helm mehr gegen die obere Ecke. Die 
ältesten Helmformen sind Kübel- und Topfhelm, die 
sich indessen auf Bibliothekzeichen selten finden 
(Dr. Huber, Zürich). Meist kommen der Stech- und 
der Spangen- oder Tournierhelm vor. Unmittelbar 
auf dem Helm wurde das Helmtüchli aufgesetzt, 
zur Befestigung der Helmzierde dienend. In seiner 
ursprünglichen unzertheilten Gestalt finden wir das- 
selbe auf Ex-Libris verhältnismässig selten, so auf 
diversen Escher vom Luchs, Thormann, v. Wengen 
und Morell. Später nimmt das in Streifen zer- 
schnittene Tüchlein ornamentale Formen an, dem 
Style der Zeit angepasst, heisst Helmdecke und um- 
zieht beide Seiten des Schildes in dekorativer Ein- 
fassung. Ueber diesem Tüchlein liegt oben auf dem 
Helme bei Adeligen eine Krone, bei Bürgerlichen die 
Zindelbinde, oder Helmwulst, ein zweifarbiges zusam- 
mengedrehtes kreisförmiges Tuch. Aus diesen wächst 
gleichsam die Helmzierde heraus; so z. B. ein Mann, 
ein Löwe, Greif, Jungfrau, von denen nur die obere 
Hälfte sichtbar ist. In diesem Falle heisren diese 
heraldischen Figuren „wachsend 44 . So kommen sie 
auch im Wappenschilde selbst vor; so z. B. : „Auf 
Dreiberg wachsend", d. h. aufsitzend, herauswachsend. 
Alle Wappenfiguren sind rechtsläufig, d. h. in der 
Richtung nach rechts gewendet; aber nicht vom Be- 
schauer, sondern vom Schildträger, der hinter dem 
Wappen steht. Dieser heraldische Ausdruck scheint 
also verkehrt, ist aber im Grunde doch richtiger. 
Gute alte Blätter sind, wie schon früher bemerkt, 
linksläufig, dem Buche zugewendet, was auch heate 
noch mehr Beachtung finden sollte. Was nun die 
heraldischen Farben anbelangt, so unterscheiden wir 
zwei Metalle : Silber und Gold, mit S und G bezeich- 
net; ferner vier Farben : Roth = R, Blau = B, Schwarz 
= 4^ und Grün = Gr. Die heraldische Regel lautet 
nun dahin, dass stets eine Farbe mit einem Metall 
verbunden sein muss. So sind z. B. die Farben von 

27 



210 



Anonyme blatter. 



Tessin, blau und roth, vollständig unrichtig gewählt. 
Der Kürze wegen benutzen wir bloss die Anfangs- 
buchstaben in grossen und kleinen Buchstaben. 

Der Ueb ersieht wegen machen wir fünf Kate- 
gorien : 

I. GANZE WAPPEN, 

d. h. Wappenschilde, d. h. solche, die nicht durch 

Linien getheilt sind. 

In diese Kategorie fallen folgende Nummern un- 
serer Tafel: 

1) In R (senkrecht schraffirt) über gr Dreiberg 
eine s Lilie. 

2) In S ein gr Kleeblatt. 

3) Ein Flügel, auch Flug geheissen, kommt auch 
paarig vor ; wurde mit Vorliebe auch als Helm- 
zierde benutzt. 

4) Ein Mühleisen. 

20) Ein durchgehendes Kreuz, oder auch: durch 
Kreuz in vier Felder getheilt (geviertet). 

21) In R ein g Sparren; ist derselbe umgekehrt, 
so heisst er gestürzter Sparren. 

22) In 4t 1 Felde zwei s Sparren. 

23) In R eine s Spitze mit einem gr Lindenblatt 
belegt. 

24) In R zwei gestürzte s Spitzen. 

25) Schildhaupt. 

26) Schildfuss. 

27) In G eine r linke Ecke (Schönau). 

28) Geschachtet. 

29) Gerautet. 

30) Geweckt. 

II. SENKRECHT GETHE1LTE 

WAPPEN : 

5) Gespalten : Rechts Löwe aufrecht, links Adler. 

6) In S ein # Pfahl. 

7) In G zwei r Pfähle. 

8) Gepfählt, fünf Mal S und B. 

III. WAGRECIIT GETHEILTE 

WAPPEN : 

9) S und R getheilt. 

10) B und S durch Wolkenstrich getheilt (Ziegler). 

11) In R ein s Querbalken. 



12) In S zwei b Querbalken. 

13) Gebälkt, fünf mal R und S. 

14) In G zwei b Pfahle, mit einem s Querstrom 
belegt. 

IV. SCHRÄG GETHEILTE WAPPEN: 

15) R und S schrägrechts getheilt. In beiden Fel- 
dern eine Rose mit verwechselten Farben. 

16) In G ein r Schrägbalken (rechter). (Rechts- 
schrägbalken.) 

17) In B ein s Schrägstrom (rechter). 

18) R und S schräglinks getheilt. In R ein halber 
s Rechtsschrägbalken. In S eine b Lilie. 

V. GEVIERTETE WAPPEN: 

19) Geviertet, :$= und S, d. h. durch eine senkrechte 
und wagrechte Linie in vier Quartiere getheilt, 
wobei meist die einander schräg gegenüber- 
liegenden 1) und 4) und 2) und 3) den gleichen 
Inhalt aufweisen. 

Oft liegt mitten darauf noch ein zweiter kleiner 
Schild, Herzschild genannt. 

20) Durchgehendes Kreuz oder durch Kreuz ge- 
viertet. 

Neben diesen Vierungen kommen auch Sechs- 
und Mehrtheilungen vor, z. B. Constanz, Bisthum 
(Hugo von Hohenlandenberg), und Maria Einsiedeln. 
Alle solche complicirte Wappen sind ebenfalls in 
dieser Kategorie zu suchen. 

Quartier 1) ist stets alphabetisch vorangestellt 
Ist in demselben ein Adler eingesetzt, so ist im 
alphabetischen Verzeichniss dieser Rubrik „Adler" zu 
suchen. Kommen deren mehrere vor, so muss man 
durch Vergleichung den Richtigen heraussuchen. 
Bei einiger Uebung geht es spielend; das Nöthigste 
der heraldischen Sprache lernt sich leicht. 

VI. WAPPENLOSE BLÄTTER: 

Die meisten derselben tragen entweder eine De- 
vise, so die Blätter Haller, oder Initialen. Sie sind 
in diesem Falle in diesen beiden Tabellen zu suchen. 

Zu ihnen gehören auch die Cartouchen mit ver- 
schiedenen handschriftlich eingetragenen Namen, 
welche alle unter dieser Bezeichnung aufgeführt sind. 

Die Uebrigen finden sich leicht. 



BLÄTTER MIT DEVISEN. 



A. 
A DIEV MON MONTE. — de Montet, Waadt. 1593 
Ad majorem dei gloriam. — v. Diesbach in Frei- 
burg. 495 u. ff. 
Adspice, Prospice, Respice. — Rigaud. Genf. 1889 
AGERE PATI FORTIA ROMANORUM. — Römer, 
Zürich. 1915 
A la Jeunesse Helvetlque. — Unbekannt. 2352 



AAHBECEIX KAI UAPPHITAZEIB 41 (d. h. die Wahr- 
heit sagen und dazu stehen). — Vincenz Ludwig 
v. Ernst, aus Bern. 60 7 

ALTA PETO. — Steiger, von Bern. 21 85 

Alterius non sit, qui suus esse potest. — Bircher aus 
Luzern. 230 

AMICITLE. — v. Tscharner, von Vivis 2294 

Amore et fide. — Horngascher, Genf. 1188 



ANONYME BLATTER. 






4. 


1 


m 





9. 10. 



«. i8. 1*. 15. 





i«. a. 18. 





Si- **. SS. 34. W. 







W. ST; S*. SA 30- 









Uli 






Villi 






H 




11» 


y 




NN 






11 







***** 
**^# - 




212 



ANONYME BLATTER. 



Amor malum pessimum. — Franz V. Fischer, Luzern. 

755 

Amor meus Crucifixus est. Vive quamquam quo- 

tidie moriturus sicque movere ut vivas perpetuo, 

moriturus nunquam. — St. Gallen, Benedictiner- 

abtei, Bonaventura Bodeck. 849 

A quo iniqua anima ferenda. — Thormann, Bern. 2260 

Ardua vincit omnia virtus. — Rosset. 1930 

ARTE ET MARTE. — v. Tscharner, von Bern und 

Chur. 2290 

Auxilium nostrum domino. — Fegely, Freiburg. 714 

Avant, arriere, jamais. — Autran, Genf. 71 

*3rnr> 133 *i«X ''CSa n^tt?=b mn< rund um den Altar 
gehen folgende Buchstaben : tana^xobona 
Curchod, Waadt. 469 

B. 

ßeati pacifici. — Ott, Zürich. 1715 

Bellicae virtutis praemium. — de Courten, Wallis. 

453 
Bene facere et dicera vera. — Frisching, von Bern. 

811/812 
Bien ou rien. — J. Grellet Neuchatel. 1020 

Bona fide et candore. — v. Bonstetten, Bern. 255 
BONHOMIE FIDUS AUT NIHIL. — de Charriere, 
Vaud. 409—411 

BOURGEOIS DES CIEÜX PAR LA FOY. — Bour- 
geois, de Giez, Waadt. 280 
Breves sunt dies hominis, sola aeternitas longa. — 
Studer, in Rothenburg. 2207 

C. 

Candidus auratis aperit bos Cornibus annum. — 
Wagner, Solothurn. 2425 

Candore. — Wyss, von Bern. 2544 

Cantat gloriam dei. — Gugger, Solothurn. 1056 

CEDENDO TEMPORI GLISCO. — de Palezieux 
Falconnet. 1724 

Celui qui a la secret ä tout. — Girard, Neuchatel. 

925 

COELUM PETO. — Müller, Hofwyl bei Bern. 1641 

Columna et firmamentum meum nonun domini. — 

Basel, Bisthum, Wilh. Ringg von Baldenstein. 

105 u. ff. 
Confido. — Brandt, Neuchatel. 294 

Con gli Oechi della Mente il Cor si vede. — v. May. 

1487 
Conscia mens recti, famae mendacia ridet. — Fischer, 
Bern. 743 

CRESCAM UT PROSIM. — Zürich, Asketische Ge- 
sellschaft. 2608 
Croissant au monde au ciel j'aspire. — Rigaud, 
Genf. 1891 
Crois seulement. — de Coulon, Neuchatel. 452 
Crux, Christianorum comej. — Graf, Bern. 987 

D. 

Dant adversa decus. — du Thon, de Bonvillars. 2259 
De bon coeur. — Bossi, Genf. 274 



Deo et patriae. — de Watenwile. 2462 

Deo et Principi. — Montolieu, Lewis (Waadt). 1597 

^ , . t . f Gerber. Solothurn. 893 

Deo, patnae et amicis. — 1 _ , _, , , Ä , m 

* I v. Staal, Solothurn. 2143 

Der Fleiss benützt die Zeit Die Zeit belohnt den 

Fleiss. — Solothurn. 2117 

Der Gottlose borgt und giebt nicht wieder. — Francke. 

781 
DEUS DEDIT. — Diodati, Genf. 511 

DEUS SIT LUCRUM. — Aescher vom Glas. 667 
DIEV AYDE. — Eggis, von Courtepin. 561 

Dieu est ma houlette. — Berger, Waadt. 165 ' 

DIEV SO IT LOVE. — Hofmann, BaseL 1168 

Discat miles in otio, quod perficere possit in Bello. 

— Bern, Militärische Bibliothek. 185 

DISCITE IUSTITIAM MONITI. — Unbekannt. 2342 
Divina en haereditate beabor. — Engel, Twann. 581 
DOMINUS PROVIDEBIT. — de Chambrier, Neu- 

chatel. 398 

DOMINUS PROVIDEBIT. — Nüscheler, Brugg. 2668 
Dulce et decorum est pro patria mori. — Hegner } 

Winterthur. 1110 

Dulcis amor Patriae. — Haller, Nyon. 1085 

DVM SPIRO SPERO IN DEO. — Baumgartner, 

Genf. 143 

E. 
En avant, — Roumieux, Genf. 1938 

En dieu est ma fiance. — Turretini, Genf. 2311 

En dieu ma fiance. — v. Ernst, Bern. ' 608 

En dieu mon esperance. — Unbekannt. 2357 

En dieu mon espoir. — de Seigneux, Genf. 2092 
EN TOVT BIEN. — Fick, Genf. 725 

En tout temps, en tout Heu, Invoque l'aide du bon 
dieu. — Mallet, Genf. 1456 

ET PER FLVCTVS SVRSVM. — Edlibach, Zürich. 

553 
ET PHOEBI ET MARTIS. — de Polier, Lausanne. 

1807 
Experto serviens Inexpertum secans. — Schumacher, 
Bern. 2070 

Exploratio mundi liberat animum. — Aarau, Mittel- 
schweizerische Geographisch -Kommerzielle Gesell- 
schaft in Aarau. 4 u. ff. 

F. 

FABR1CANDO. - Favre, Genf. 707 

Fac ea. quae moriens facta fuisse velis. — Fischer, 
Hilterfingen. 737 

Faire sans dire. — Petitpierre, Neuenburg. 1751/1752 
Fais bien et laisse dire. — Pictet, Genf. 1795 

Felix qui potuit rerum cognoscere causas. — de Cham- 
brier, Neuchatel. 395 
Feriendo Triumphat. — de Maillardoz, Freiburg. 1449 
Ferme et droit. — de Pury, Neuchatel. 1828—1830 
Fertilis assiduo, si non moveatur aratuo, Nil nisi 
cumspinis, gramen habebit ager. — Borel. 262 
Fiat justitia ! Dies Wort, es bleib' bestehn, doch nim- 
mer soll die Welt dabei zu Grunde gehn. — Fritsch, 
Zürich. 817 



I 



ANONYME BLATTER. 



213 



Fortiter et suaviter. 



-{ 



Fides. — Usteri. 2387 

FIDUS AUT NIHIL. — de Charriere, Cosaonay et 

Lausanne. 409/410 

Fioreamus pro deo et patria. — v. Rodt. 1912 

Force d'en haut. — Mallet, Genf. 1458 

Forschet nach Wahrheit, die Wahrheit wird euch frei 

machen. — Manuel, Bern. 1466 

FORTITER . ET . PRVDENTER . AMAS . TVA . 

FAMA . PERENNET. — Schmid, Grüneck. 2032 
Fortiter fideliter et constanter. Wirtz de Rudentez, 

Unterwaiden. 2520 

Glutz, Solothurn. 942—944 
Grütter. 1045 

FORTITUDINE ET FIDE. — Le Fort, Genf. 778 
Fortitudo. — de Gingins- Lassaraz, Waadt. 923 

Fraxinus in silvis arbor dignissima surget. — Du 

Fresne de Beaucourt, Genf. 536 

Fructus honos oneris, fructus honoris onus. — Steiner, 

Zürich. 2187 

G. 

Gedult Bringt Vberwindung. — Erhard-Clery,Genf. 592 
GENEROSITE. — de Praroman. 1817 

GLEICH . WIE • ER . WILL • ICH • VBERWYNDEN. 

— Ritter, Bern. 2676 

Fv(Sdi ßeavröv (Lerne dich selbst kennen). — St 

Gallen, die Studirenden von. 851 

Gott mein Hilf. — Unbekannt. 2332 

Grandia molire et fies per grandia Grandis. — Grand, 

Waadt. 994—996 

Gresle est, mais roistra. — J. Grellet. 1020—1022 

H. 

HEM . VIR . V1RO . Q VID . PRAESTAT. — Bordier, 

Genf. 259 

Herr nach deinem Willen. — Aeberhard, Zürich. 13 

Hinc felicitas. — Bern, Oekonomische Gesellschaft. 

188 
Hi sunt magistri qui nos instruunt — Hotz, Solo- 
thurn. 1197 
Dieselbe. — Freudenreich. 793 
Homo est sicut flores. — Studer, Rothenburg. 2207 
HONNEUR ET F1D£L1T£. — de Meuron. 1529 
Honos est virtus. — de Vincy. 2403 
HUMANITAS EXCEDIT T1TULOS. — Hackbrett, 
Bern. 1068 

I <J). 

"•??? $7 (Gott ist mein Schild). — Ott, Zürich. 1717 

»V^CJS !h S*D? rijrv* (Nach dir o Herr verlangt meine 
Seele). -- Balb'er, Zürich. 83 

^b ino rnrr (Gott ist ein Schild mir). — Müslin, 
Bern. T 1644 

Jehova Pastor Meus. — Frisching, Bern. 809 

JEHOVA Requies Gloriosa. — Grüner, Bern. 1046 
Je le veux. — Binet, Genf. 228 

In arduis constans. — de Constant Rebeque. 437 
Ingenio et elaboratione Copia. — de Chambrier, Neu- 
chätel. 403 

IN HOC SIGNO V1NCES. — Neumann, Neuchatel. 

1686 



Initium sapientiae Timor Domini. — v. Sprecher, 
Bernegg, Maienfeld, Rhaetiae. 2140 

In silentio et spe. — Henzi, Bern. 1125 

In solitudire solamen. — de St. Maurice, Genf. 1480 
In spinis rosa virescit. — v. Sury, Solothurn. 2234 
In trouwen vast. — Van Berchem. 158 

In veritate Caritas. — Lullin, Genf. 1416 

Invia virtuti nulla est via. — d'Affry, Freiburg. 14 
Invidiam fortuna domat. — Lussi, Stans. 1418 

Justitia et amaenitas. — Riiliet, Genf. 1892 

L. 

Labore et constantia. — Geering, Basel. 879 

Labore et vigilantia. — Sulzer, Winthart 2224 

La vraie gloire de l'homme est la science et la paix 

son vrai bonheur. — Risold, Bern. 1896 

L'etude est la jouissance du sage. — de May. 1490 

L'HONNEUR ME GUIDE. — v. May. 2666 

LIFE BEYOND LIFE. — Minet. 1584 

M. 

Medio tutissimus ibo. — Fegely, Freibuig. 717 

Memorare Domine Quae Sit Mea Substantia. — 

Hegner, Winterthur und Ottingen. 1 1 06 

Mens conscia recti, Famae Mendacia ridet — Kilch- 

berger, Bern. 1284 

rrim DO TS b^aö (Ein starker Thurm ist der Name 
Jehova's). — Zimmerlin, Zofingen. 2593 

Mon Printemps doit estre Esternel. — Gveldlin, 
Luzern. 962 

MON VOL PERDURE. — de Wattenwyl, Bern. 2464 

Musis et Amicis. — Schaffhausen, Literarische Ge- 
sellschaft. 1993—1997 

N. 

Natura doceri. — Baumann, Luzern. 141 

Naturae et Musis. — d* Apples, Lausanne. 52 

NEC ARDVA . SISTUNT. — Naville, Genf. 1667 
Nee impetu, nee imperio. — Ibbetson, Neuchatel. 1219 
Nee prece, nee praetio. — Thormann, Bern. 2264 
NEC TIMIDE, NEC TEMERE. — Low, Nidwaiden. 

1388 
Nee timide, nee tumide. — Bondeli, Bern. 250 

Neglectis innata agris eruenda Filix. — Rütimeyer, 

Bern. 1949 

Nequid nimis. — Ziegler, Schaffhausen. 2589 

Nicht mehr, aber ich. — v. Vivis, Solothurn. 2409 
Nihil desperaxidum , nilque admlrandum. — Mey, 

Bern. 1484 

Nihil est ab omni parte beatum. — Wolf, Zürich. 

2539 
NIHIL 1NTENTATVM. RELIQV1T. V1RTVS. — 

Frey, Basel. 798 

Nil admirari. — Fischer, Bern. 738 

Nil desperandum. — Fischer, Bern. 740 

Nil mortalibus arduum. — Nadig. 1663 

Nil nisi bene. — Salzmann. 1978 

Nititur per ardua virtus. — de Saint-Georges, Vaud- 

1966 



214 



ANONYME BLATTER. 



Non est mortale, quod opto. — J , " 

1 Jenner, Bern. 



19 
1225 
Non haberi sed esse. — Haller, Bern. 1076 

Non multa legere, sed multum. — v. Diesbach, 

Carrouge. 505 

Non sans cause. — de Geer, Genf. 877 

Nosce te ipsum. — Perrochet, Neuchatel. 1742/1743 
NON TOTA PERIT. — Haller, Bern. 1078 u. ff. 
Nos quoque apes debemus imitari. — Bernet, St. 

Gallen. 1 99 

Non quam Diu, Sed quam B6n6. — Glutz-Blozheim» 

Solothurn. 943 

Nonqvam retrorsvm. — v. Matt, Stans. 1475 

Nutz mit Rath, Schutz mit That. — Waser-Loch- 

manh. 2445 

O. 

Olim et nunc. — Sartoris, Genf. 1984 

Omnia cum deo. — Orelli, Zürich. 1706 

Omnibus in rebus sit mea norma recte. — Steiner, 

Zürich. 2187 

Ora et labora. — v. Willading, Bern. 2507 
Ornant Juvenem Studia Delectant Senem. — v.Tschar- 

ner, Vivis. 2294 

O vanum toto quicquid in orbe viget. — Acklin, 

Luzern. 12 

P. 

ndvra ÖOTUfidge, rd xaXov xatE/c. — Jenzer, Radel- 
fingen (Bern). 1231 
HANTA. METPIA. — Braune. 296 
PAR . BIEN_. APPRENDRE . ET . RETEN1R . PEVT. 
VN . HOME . A . GRAND . HONNEVR . VEN1R. 
— Bürkli, Zürich. 320 
PATIAR VT POTIAR. - v. Erlach, Bern. 594 
Patientia victrix. — de Loys, Waadt. 1400 
PATRL«. — Heidegger, Zürich. 1114 
WAOT1MUMA. — Amman. 38 
PLVS PENSER QVE DIRE. — Morel-Fatio, Genf 
und Lausanne. 1601 
Post tencbras lux. — Bastard, Geneve. 140 
Pour autruy. — Bovet, Neuchatel. 282 
POVR BIEN SERVIR. — Unbekannt. 2330 
Pour räternite". — de Chandieu, Vaud. 405 
Praecipitatus, attamen tutus. — Dunbar, Neuchatel. 

539 
Probe et fortiter. — v. Frisching, Rümligen. 813 

Pro deo et ecclesia. — Pcyer im Hoff, Luzern. 1759 
Pro deo et patria. — Glarus, evangelische Bibliothek. 

936 

PRO DEO PATRIA, LIBERTATE, HONORE AC 

AMIC1S. — de Salis, Bündten. 19/4/1975 

Pro Patria devoti. — de Gallatin. 842 

PRO. VIRTUTE ^BELLICA. — v. Erlach, Riggis- 

berg. 601 

{Grvnäus, Basel. 1051 

v. Staal, Solothurn. 21 44 

PVRA ME MOVENT. — v. Mülinen, Bern. 1627 



Q. 
QUANTUM EST QUOD NESCIMUS. — Albertini, 
Bünden. 21 

Quantum est, quod neseimus. — v. Mohr, Bündten. 

1586 

Quid non dilectis. — de Pourtales. 1813 

Quis non in admirationem rapiatur. si unquam IegiL 

— Fischer. 745 

Quod tibi fieri non vis, alten ne feceris. — de Tournes, 



Genf. 



2277 



R. 



1465 
503 

2633 
591 



Recte et Candide. — Manuel, Bern. 
RES1CE F1NEM. — v. Diesbach. 
Respice finem. — v. Zweyen, Uri. 
RESURGAM. — L'Epinasse, Waadt. 

S. 

Sans dlcliner. — de Senarclens, Waadt. 2099 

Sans venin. — Guinand, Colombier. 1060 

SANS VARIER. — de Pesmes, Waadt. 1/48 

SAPERE AVDE. — v. Tschamer. 2291—2299 

Sapientia constans. — Bräm, Zürich. 289 

SAPIENTVM • COMMERCIO. — Aarau, Stadt- 

Bibliotkek. 2 

SCANDIT AD ASTRA LABOR. — Stettier, Bern. 

2193 
SCIENTIIS ET ARTIBUS. — Schaffhausen, Biblio- 

theca Amicorum. 1998—2000 

Sic itur ad astra. — Müller, Hofwyl bei Bern. 1640 
Sic nune, sie semper. — de May. 1490 

Sic vos, non vobis. — Gausscn. Genf. 874 

SI DEVS PRO NOBIS, QV1S CONTRA NOS. — 

Pellican, Zürich. 1733 

Si qua fata sinant. — Blanchet, Lausanne. 233 

S'occuper, c'est savoir jouir. — v. Tscharner. 2297 
ZcotpQtüMog, öcxaicog xal etoB^wg. — Meier. 1541 
Soli deo gloria. - de Diesbach, Freiburg. 495 

SPERO. — Cramer, Genf. 459 

Spes mea in deo. — Schuler. 2062/2063 

Spes mea Christus. — Geiger, Zürich. 881 

Sub PRAESIDIO IEHOVAE. — Malacrida, Bündten- 

1452/1453 
Sub umbra alarum tuarum protege me domine. — 

v. Wattenwyl. 2454—2465 

Sustine et abstine. — 'Pictet, Genf. 17^6 

SURSUM CORDA. — Tronchin, Genf. 2287 

T. 

TE DUCE. — Castella, Freiburg. 381 

TEL PENSE MORDRE QVI SE POINGT. — de la 

Rive, Genf. 1904 

TEMPORA TEMPORE TEMPERA. — Krieg, Zürich. 

1301 
Terar, dum prosim. — Winckelblech, Basel. 2510 

Timor dei. — Sprecher, Bernegg. 2139 

Tu 6EÜ AOEA. — Doxat, Waadt. 516 

TOVT PAR AMOVR, R1EN PAR FORCE. — Mohr, 

Luzern. 1588 



ANONYME BLATTER. 



215 



Toujours de meme. — Arregger, Solothurn. 62 

Toujours esperez. — Macaire, Genf. 1443 

Treu und väst. — Sprecher, von Berneck. 2136 

Turpem famam metuere. — de Chambrier, Neu- 

chätcl. 400 

U. 

UBI LIBERTAS IBI PATRIA. — d'Ivernois, Genf. 

1255 
Unser Leben sey Gott ergeben. — Meyer, Zürich. 

1540 
Unum domine. — de Michel, Genf. 1580 

URBI COEVA. — Thormann, Bern. 2265 

VSQVE QVO. — Melly, Genf. 1509 

Usui, non visui. — de Watteville. 2463 

Utile miscere dulci. — Girtanner, St. Gallen. 931 

V. 

Veritas et misericordia. — Lausanne, Bisthum, Mer- 
millod, Genf. 1353/1354 

Veritas omnia vincit. — Morellet, Geneve. 1608 

Vertu surmonte envie. — de Gumoens. 1064 

VIAM INVENIET ET PROVIDEB1T. — Unbekannt. 

2333 
Vigilance. — de Polier, Lausanne. 1807 



Virtus sine patientia vidua. — Blarer von Wartensee. 

235 
Virtutis praemium Honor. — Dufay de Lavallaz, 

Wallis. 534 

Virtute Duck Comitk Fortuna. — Ott, Zürich. 

1719/1720. 
Dieselbe. — de Tugginer, Solothurn. 2308 

Virtutem posuere Dii sudore parandam. — Pfyffer 

von Heidegg. 1788 

Vita brevis ars longa. — Perusset, Waadt. 1746 

Vita brevis, ars longa experientia fallax. — Bovet, 

Neuchätel. 283 

Vita melioris in Vsum. — Göldli, Luzern. 961 

VIVE UT VIVAS. — Steiger-v. Tschugg, Bern. 

2179 
Vivitur Ingenio, Caetera Mortis erunt. — Basel, Ana- 

tomische Bibliothek im Vesalianum. 137 

W. 

Wahrheit und Gerechtigkeit. — May, Bern. 1491 

Waiferus sum. — Galiffe, Genf. 837 

WER FREI DARF DENKEN DENKET WOL. — 

Frey, Basel. 799 

Z. 

Zu Gott meine Hoffnung. — Werdmüller, Zürich. 2486 



BLÄTTER MIT INITIALEN. 



A. 

A. B. — Bovet, Neuchätel. 282/283 

A. D. M. — de Maillardoz. Freiburg. 1451 

A. D. P. — v. Praroman. 1815 

I.M. — Manuel, von Bern. 1464 

AL:ST. — Stürler, Bern. 2217 

A M (verschlungen). — Morellet, Geneve. 1608 

A. T. — Tillier, Bern. 2271 

A. v. M. — v. Muralt, Bern. 1654 

A. Z. — Ziegler, Zürich. 2579 

B. 

B. M. R. D. CSD. — Unbekannt. 2340 

C. 

C. A. F. V. S. — Unbekannt (solothurnisch). 2683 
CAS. — Schmid, Zürich. 2037 
C. B. — Brunner, Zürich. 308 
C. B. — Bastard, Geneve. 140 
C C L B (in Blattkranz verschlungen). — Burckhardt, 

Basel. 338 

C. de G. — de Geer, Genf. 878 

C. F. (vierfach verschlungen). — Fleury, Neuchätel. 

765 



C. G. D. L. — de Loys, Lausanne. 

C J Z. — Ziegler. 

C. M. S. M. — Meyer, Zürich. 

C. P. — C. (unbekannt) 

C. S. — S. (unbekannt) 

C. S. — Schweizer, Zürich. 

C. S. C. — Ceriat, Waadt. 

C. ST. — Steigcr-v. Tschugg, Bern. 

C. V. B. — v. Büren, Bern. 

D. 

D. B. D. — Dubois- Bovet. 

d. B. D. — Du Bois de Sandal. 

D. E. — Engel, Bern. 

D. L. F. — Fegely, Freiburg. 

D. ST. — Stürler, Bern. 

D W. — Weber, Zürich. 

D. Z. — Zeltner, Solothurn. 



E. 



1399 
2584 
1540 

346 
1965 
2076 

389 
2178 

317 



523 

524 

581 

715 

2216 

2466 

2575 



E A S. — Stückelberg, Zürich. 2215 

E . L . B . V . G. — Boccard, Grangettes (Fribourg). 

239 
E. L. I. H. — Hagenbach, Basel. 1073 



216 



ANONYME BLATTER. 



F. 

F. A. S. S. — Unbekannt 2336 

F. B. — Borel, Neuchatel. 262 

F- B- -W- L. — Wallier, Bächburg. 2438 

F H M. — Murer, Zürich. 1655 
F. J. Z. D. (verschlungen). — D. (unbekannt) 470 

F. P. — Panchaud de Bottens, Waadt. 2672 

F. P. D. P. — de Praroman. 1816 

F. X. B. — Boccard, Fribourg. 241 

G. 

G. — G. (unbekannt) 829 
g c o. — Orelli, Zürich. 1706 
G. F. D. — Dorer, Baden. 2651 
G : H. D. M. — de Mestral, Waadt. 2667 
G. I. D. — D. (unbehannt) 472 
G. K. — Kaeser. 1259 
G. N. R. V. B. — v. Bersuder. 213 

H. 

H >E — Aescher vom Glas. 668 

Hi. — Htesson, Freiburg. 220 

H. C. B. — Bordier, Genf. 261 

H. C. E. — Escher vom Luchs. 628 
H. C. H. — Hess, Zumikon, Ellsau und Uster. 1137 

W. CHIF. — Chiffele, Renan. 420 

• HF. . V W • — v. Wattenwyl. 2456 

H. G. — Grebel. 1019 

H. H. — Hof er, Zürich. 1167 

H. H. B. 1594. — Berger, Zürich. 160 

H. I. B. — Bullinger, Zürich. 326 

H. J. H. — Hirzel, Zürich. 1149 

H. I. M. — Meyer, Zürich. 1536 

HC. St 17.04. — Stockar, Zürich. 2197 

HL. — Leemann, Zürich. 1365 

HLd. HFMR. — Hofmeister, Zürich. 1171 

H. O. — Orelli, Zürich. 1709 

H. R. A. E. — Aescher vom Glas. 667 

Hl. O. — Orelli, Zürich. 1708 

Hl IE EVE. — v. Erlach. 597 

FR. v. W. — v. Wattenwyl. 2455 

H. U. — Ulrich, Zürich. 2319 

H. V. W. — Wolf, Zürich. 2537 

H. W. — Waser, Hombrechtikon. 2451 



I (J). 
J. A. B. D. S. — Schönau, Basel. 

J. B. (verschlungen). — B. (unbekannt) 

I. B. P. — Planta, Oberengadin. 

I. C. B. — Bennot, bernischer Jura. 

J. C. F. — Fäsch, Basel. 

J. C. J. J. W. C. — Wallier. 

J C M B. — B. (unbekannt) 

I. F. — Falcini, Luzern. 

J. F. (kranzumwunden und verschlungen). 

bekannt) 

J. F. B. — Bourgeois, Neuchatel. 

J F B. — B., Landeron (Neuenburg). 

J. F. P. G. — Grand. 

I. G. H. V. I. D. — Hennet, Delaberg. 



2051 

72 

1806 

2645 

688 

2442 

73 

695 

- F. (un- 

687 

279 

74 

994_996 

1123 



FG VW. — v. Werdt 2489 

I. H. M. — M. (unbekannt) 1442 

I H S mit Kreuz darüber. — Jesuiten, helvetische. 1 232 
I. H. S. — Unbekannt. 2342 

J H S mit Kreuz darüber. — Jesuiten - Collegium, 
Luzern. 1 233 

I. H. S. F. A. S. S. — Unbekannt 2336 

1. H. S. V. — Wirz von Rudenz, Unterwaiden. 2521 
J. J. L. 



-~ D. (unbekannt) 

J L R (verschlungen). — R. (unbekannt) 

I. L. S. — Schlumpf, St. Gallen. 

I. M. — Meyer, Zürich« 

J N. W. — W. (unbekannt) 

I & R F. No. — F. (unbekannt) 

I. R. H. — Hackbrett, Bern. 

J. R. L. V. D M. — Lavater. 

I. R. S. I. 1. S. — Schmid, von Baar. 

J R W. — Wyas, Bern. 

J. St. — Stoll, Neuenburg. 

J. w. — Wild, Freiburg. 

J. W. M. D. — Waser, Zürich. 

I. Z. — Ziegler, Zürich. 

L. 

L. — Landwing, Zug. 

L. G. — G. (unbekannt) 

L. S. — Landtwing-Schönbrunn, Zug. 

L W. — Werdmüller, Zürich. 



M. 



471 

1833 
2026 
1538 
2421 
685 
1068 
1364 

202/ 
2544 
2200 
2501 
2448 
2581 



1324 

830 

1328 

2483 



M . DE . G. — v. Girsewald, Zürich. 930 

M\ — v. Merian-Falkach, Basel. 1514 

M.I.H:K-D.P.A. — Unbekannt. 2346 

M . I . V . A . S . P . SS . B. — Am Stein, Beromünster. 

44 
M. M. 1648. — M. (unbekannt) 1441 

M . V . F. — F. (unbekannt) 686 

M. T. — Turrettini, Genf. 2310 



TXD. — v. Diesbach. 



N. 



O. 



503 



Obr. I. B. R. SCH. S. T. H. — Bircher, Luzern. 230 
O W . HC. — Hausknecht, St. Gallen. 1101 



P. 

P. C. — C. (unbekannt) 

P. R. — Pestalozzi, Zürich. 

P. V. w. — v. Wattenwyl. 

P. H. L. — Laub, Laubi, Zürich. 



R. 



346 

1749 
2457 
1333 



R. A. SP. — Sprüngli, Bern. 2141 

R. B. — RheinthaFsche Bibliothek in Altstätten, Can- 
ton St. Gallen. 2675 

R. I. T. V. I. T. G. S. — Ixnthurn , Rueger , Schaff- 
hausen. 1242 



ANONYME BLATTER. 



217 



R. T. — Thormann, Bern. 
R. w. — Werdmüller, Zürich. 



S. 

SC. — Calame, Neuchatel. 

S. F. Z. — Z. (unbekannt) 

S. K. — Kunkler, St. Gallen. 

S. L. — Landtwing-Schönbrunn, Zug. 

S. O. — Solothurn. 

S R (verschlungen). — R. (unbekannt) 

S. STK. — Steck, Bern. 

S : V : G. — v. Grafenried, Sigmund. 



2264 
2484 



347 
2555 
1314 
1328 
2115 
1832 
2161 

991 



T. 
T. — T. (unbekannt, aus Winterthur) 
T. V. E. — v. Erlach, Bern. 

V. 
V. R. — Reydt, Chur. 
V. G. — Graumeister, Neuenstadt. 

W. 

W C D G. — de Gingins, Bern. 
W. F. — Faesch, Basel. 
W. V. — V. (unbekannt) 

Z. 

Z B. — Zuberbühler, Appenzell. 



2238 
595 

1865 
1014 

922 

689 

2391 

2625 u. ff. 



GANZE WAPPEN. 

Wappenschilde, die nicht durch Linien getheilt sind (vergl. Wappentafel Seite 211 Nr. 1, 

2, 3, 4, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29 u. 30). 



A. 

Q, gothisches, im Wappenschild. Helmzierde: zwei 

divergirende Büffelhörner. — Huser, Zürich. 1215 
Adler auf Baumstrunk. Greif als Helmzierde. — 

Stockar, Zürich. 2195/97 

Anker mit Schlange, stehend in B. — Unbekannt, 

St. Gallen. 2333 

Anker, gebogen mit drei Widerhaken und drei Sternen. 

S. K. — Kunkler, St. Gallen. 1314 

Anker, stehend über Wasser in R, nebst zwei Sternen. 

— Gallot, Neuenburg. 854 
Arm , geharnischt, aus Wolken mit Rosenzweig in 

der Hand. — Marval. 1473 

Arm aus Wolken mit Kreuz. — Christ, Basel. 423 
Arm mit drei Rosen in G. — Zeerleder, Bern. 2556 
Arm mit Karst, eine Distel ausreutend. — Rütimeyer, 

Bern. 1949 

Armbruste, zwei, ohne Bogen, sich kreuzend. — de 

Merveilleux, Neuchatel. 1518/1519 

Ast mit drei Blättern schräglinks. — von Birch, 

Zürich. 229 

B. 

Bär, aufrecht in S. — v. Bersuder. 213 

Bär über Dreiberg wachsend. Bär Schildhalter. 

— Bertschinger, Aargau. 218/219 
Bärentatze, schwarz, aufrecht. — Dachselhofer, Bern. 

473 
Bärentatze, gebogen in G. — Planta, Chur. 1804/1806 
Bärentatzen, zwei sich kreuzende. — Wellenberg, 
Zürich. 2477—2480 

Baselstab. — Unbekannt. 2341 

Baum auf G über Dreiberg. — de Meuron. Neuchatel. 

1522—1529 



Baum in S. Darüber in R Schildhaupt drei be- 
stengelte Pflaumen. — Prunet. 1822 

Baum oben, Mitte Hermelin, unten fünf Matrosen in 
einem Boote. — Minet, Chaux-de-fonds. 1584 

Baumstrunk schrägrechts nebst zwei Lilien in B. 
— Dürrholz, Solothurn. 533 

Baumstrünke, zwei sich kreuzende, G auf R. — 
Jeanneret, Besancon. 1221 

Berg(Sechs-). — Effinger, Bern. 557/558 

Berg(Fünfzehn-) auf Wasser in B., nebst zwei Rosen- 
zweigen. — Durand, Genf. 543 

Bienenkörbe, drei. — von Büren. Bern. 316 

Blatt, grosses kantiges, gebogen über kleinem Kreuz 
und Dreiberg. — Bircher, Luzern. 230 

Brücke, steinern, gedeckt, schräg aufwärts nach 
Rechts. — Unbekannt. 2340 

Brunnen in R. nebst zwei Sternen C. B. — Brunner, 
Zürich. 305, 308 

Büchse, von Löwe und Schlange flankiert, mit Adler 
darüber. — Brentano, Aarau. 299 

Bundhaken, zwei, stehend abgewendet in B. — Chaillet 
Neuchatel. 390 

Burgthor über Mondsichel. — Lullin, Genf. 1415 

Burgthor mit zwei Thürmen. — Neuenburg. 1680 — 84 

D. 

Dangelstock über Dreiberg von zwei Sternen be- 
gleitet. — Dangel, Münster (Luzern) 480 

Degen, aufrecht stehend, nebst drei g Sporrenrädern 
in B. — Galiffe, Genf. 83/ 

Distel rechts, links erhobener Arm mit Karst. — Rüti- 
meyer, Bern. 1949 

Doppelhacken in B über Dreiberg nebst zwei Sternen 
und drei Mondsicheln. — Rämi, Freiburg. 2674 

Dreiecke, zwei, über einander. — Wirz, Zürich. 2524 

28 



218 



ANONYME BLÄTTER. 



E. 

Eber, aufrecht über Dreiberg. — Aeberhard, Zürich. 13 
Ecke, rechts oben, Helmzierde : „Mannesrumpf. — 

Zollikofer, Altenklingen (St. Gallen) 2603 u. ff. 
Ecke, roth, links oben. — Schönau, Zürich. 

2050, 2678/2679 
Einhorn, neben drei Bäumen hervorbrechend. E. L. 

I. K. — Hagenbach, Basel. 1073 

F. 

Fahne, dreilappig, G auf B. — de Pesmes, St. Saphorin 

(Waadt). 1748 

Falke mit g Lilie auf Dreiberg. — Falkeisen, Basel. 

698/699 

Fascenbündel, aufgesteckt mit Hut darüber. — St. 

Gallen. 853 

Federn, zwei, über Mondsichel, von Stern überhöht. 

— Schinz, Zürich. 2024 

f Rheinau. 1871 

Hsch, gebogen in B. - { ^^ z ^ ch 25U u ff 

Fisch über Dreiberg. H F M R. — Hofmeister, Zürich« 

1171/1172 
Fisch mit Stern in R über Wasser. — Fischer. 750 
Fische, drei, gekreuzt nebst drei Sternen. — Fischer, 

Solothurn. 753 

Fischköpfe, drei. — de Bary, Basel. 97 

Fischotter, gekrönte. — Ott, Zürich. 1715/1720 

Fischscelett, silbern, gebogen. — Prazroman. 1815/18 
Flug in B. — de Loys, Lausanne. 1399 

Flügel, zwei, bekrallte. Helmzierde: Pelican. — 

Cysat, Luzern. 2647 

Flüge (Flügel), drei. — von Wattenwyl. 2454 u. ff. 
Frau mit Mohnstengel. — Rollenbutzen, Zürich. 1923 

G. 
Gänse, drei, in B. — du Gard. 863 

Gemse überm Dreiberg. — D. 472 

Geständert, d. h. zwei mal schräg gctheilt, gespalten 

und getheilt. — Stucki, Zürich. 2205 

Glas, römisches, mit Stern darüber. — Eschcr vom 

Glas, Zürich. 666 — 672 

Greif, b in R. — von Tscharner, Bern. 2290 — 2296 
Greif, stehend nach Rechts mit Ahrenhalm in den 

Pranken, daneben fünf Kugeln. — Drelincourt, Orbe. 

517/518 

H. 

Hahn, schreitend , mit Kreuz im Kamm. — Blarer, 

Wartensee. 235/236 

Hahn, -.$:, schreitend in S. — de Polier, Lausanne. 

1808 
Haken, doppelter, mit Querstück in der Mitte. — 

Merian, Basel. 1513 

Hammer, von Wolkenhänden emporgehoben. — Schmid, 

Baar. 2027 

Hand, aufrecht in R. — von Sinner, Bern. 2107/08 
Hand, schrägrechts nebst Stern. — Huber, St. Gallen. 

1202/1204 
Hand mit Zirkel über Papierrolle in B. — Girard, 

Neuchatel. 925/926 



Handschuh nebst Stern. — Huber, St Gallen. 1204 

Hände, zwei silberne, in R. rechte obere Ecke 4r 
und S geschachtet. — Unbekannt 2350 

Hände, zwei, sich verschlingend, mit Herz darüber. 
— Henzi, Bern. 1 1 25 

Haubeil (des Metzgers). — von Hegner, Zürich. 1 1 (»8 

Haus über Dreiberg. Bär als Schildhalter. — (Haus- 
knecht, St. Gallen.) 1101 

Hausmarke über Dreiberg in B, darüber eine ge- 
stürzte Mondsichel, begleitet von Mondsichel und 
Stern. — Rämi, Freiburg. 1836—1838 

Hecke mit Auftritt oder Stapfe. — Stapfer, Zürich. 

2151—2155 

Hellebarden, zwei gekreuzte, in R nebst Kreuz. — 
Schweizer, Zürich. 2076 

Hellebarden, zwei sich kreuzende, oben; mitte quer 
zwei sich kreuzende Zickzacklinien, unten Mond- 
sichel. — Dardel. 482 

._ . /c> % I Helmlin, Luzern. 1122 

Helm (Spangen-). — ; ^. .,„... 

v F B ' l v. Girsewald, Zürich. 929/930 

Henne. Ebenso als Helmzierde. — Hennet, Delsberg. 

1123 

Herz. Darüber zwei, darunter ein Stern auf B. — 

Rosset, Vaud. 1929 

Hirsch, ruhend unterm Zelt. — Hirzel, Zürich. 1 1 48 u. ff. 

Hirsch. S in B springend. — de Bonnet, Genf. 252 

Hirschstange, schräg. — Lochmann, Zürich. 1383 — 85 

Hirschstangen, zwei stehende, über Dreiberg nebst 



Hausmarke darin — Horner. Zürich. 



1185/1186 



Hirschstangen , zwei aus Dreiberg wachsende, drei 

g Schellen einschliessend. — Schaller, Freiburg. 2009 

Hirschstangen, zwei sich kreuzende auf B. — Dohna, 

Bern. 513 

Hörn, g mit drei Lindenblättern besetzt. — de Pierre, 

Neuenburg. 1 799 

Hörner, di ei übereinander. — Schlumpf , St. Gallen. 2026 

Hufeisen, g in 4t=- — Künzli, Winterthur. 1309 

Hufeisen, drei, fc in S. — de Smeth, Waadt. 21 1 1/21 12 

J. 
Justitia in B. Helmzierde: drei bestengelte Rosen. 

Unbekannt. 2339 

Justitia mit Schwert und Waage in B. — Zellweger, 

Trogen, Appenzell A.-Rhoden. 2570/2571 

K. 

Kanne, dreibeinig mit zwei Henkeln über Dreiberg. 
— Häfliger, Beromünster. 2658 

Kanone über Dreiberg. — Stückelberg, Zürich. 2215 

Kirche über Dreiberg. — Kilchberger, Bern. 1284 

Kirche, viertheilig, mit Sternen darüber. — Lützel. 

1406—1411 

Kleeblatt, bestcngelt über Dreiberg nebst zwei ab- 
gekehrten Mondsicheln und zwei Sternen. — Greuter, 
Winterthur. 1 029/ 1 030 

Kleeblatt, über Dreiberg auf G. — Frischmann, Basel. 

815 

Kleeblätter, drei goldene, auf 4J=- — Vonderweid, 
Freiburg. 2417/2418 



ANONYME BLATTER. 



219 



Kleeblätter, drei bestengelte aufrechte, in S, über 

drei r Bergen. — v. Ligerz. 1378 

Knabe, springend, mit Guirlande über dem Haupt, 

nebst zwei Sternen. — Sprüngli, Bern. 2141/2142 
Kreuz. S in B. — Graf, Bern. 987 

Kreuz mit Stern darüber auf Dreiberg. — Petitpierrei 

Neuenbürg. 1 752 

Kreuz über aufrechter Mondsichel unter Krone. — 

Wurstemberger, Bern. 2542 u. 2686 

Kreuz, g in R. — de Rougemont, Neuchätel. 1936 
Kreuz, g, mit Lilien an den Enden. — de Bedaulx, 

Neuchätel. 145 

Kreuz, s, durchgehendes, auf R. — Bisthum Constanz. 

440—449 
Kreuz und vier Sterne. — Unbekannt, Solothurn. 2345 
Kreuz mit Vogelkralle nach unten. — Byss, Solo- 
thurn. 344 
Krone von zwei Pfeilen durchstochen. — Koch, 

Bern. 1289 

Krone, in B, von drei Degen durchkreuzt nebst zwei 

Sternen. — Kully, Solothurn. 1313 

Kugel. — von Schmid, Zürich. 2034 

Kugel mit Kreuz darüber, in Rot. — von Courten, 

Wallis. 454/455 

Kugel mit drei Rosen von einer Schlange umzogen. 

— Unbekannt. 2357 

Kugeln, drei, senkrecht übereinander. — Murer, Zürich. 

1655 

L. 

-....„ f von Chusen, Zürich. 426 

Lilie in B. — { __ , . _, , 

[ Kappeier, Luzern. 1266 

Lilie in 4f. — Kappeier, Luzern. 1265 

Lilie, g in B, darüber drei s Monde, darunter drei s 

Sterne. — Montolieu, Languedoc. 1598 

Lilie, zwei Sterne und Mondsichel in B. — Delessert, 

Waadt. 489 

I zur Gilgen, Luzern. 911,912,918 
Lilien, drei. — { ,., A __ . _ „,,- 

l St. Urban, Luzern. 2365 

Lilienkreuz, g, mit r Sparren belegt nebst zwei Sternen 
über gr Dreiberg und zwei Kleeblättern auf B. — 
de Bedaulx, Neuchätel. 145 

Lilienstengel mit Stern darüber zwischen zwei Schwer- 
tern. — Unbekannt. 2343 
Linde. — Pebia, Locarno. 1732 
Lindenblatt über Dreiberg. — Laub, Zürich. 1333 
Lindenblatt über Dreiberg nebst zwei Sternen in G. 
Haller. Solothurn. 1088,1089 
Lindenblätter, funff am Stengel. — Meyer, Luzern. 

1558, 1563 1564 

Lindenzweig mit drei Blättern, schräglinks in S. 

Helmzierde : wachsender Mann mit gespaltenem 

Kleid, in jeder Hand ein Lindenblatt. — v. Birch. 

Zürich. 229 

Löwe, aufrecht. — Low, Zürich. 1390 1391 

Löwe, g, aufrecht in R. — de Chandieu, Vaud. 405 

Löwe, s, in _ff bekreuztem Felde. — de Blonay, Waadt. 

237 

Löwe, aufrecht, auf bestäbtem s. Felde. — de Gingins, 

Bern. 922 



Löwe, aufrecht. — Feer, Luzern. 710 

Löwe, aufrecht, mit oder ohne Füllhorn in gr oder 
b Grunde. — Odet. 1697 u. ff. 

Löwe, aufrecht, mit drei Federn in den Pranken. — 
Unbekannt, Zürich. 2332 

Löwe, rechtsschreitend, nebst zwei Schlüsseln auf 
zwei Querbalken. — Pestallozzi, Zürich. 1749 

Löwe mit Tournierlanze in s Felde, das mit r Schräg- 
balken belegt — Spleys, Schaff hausen. 2129 

Löwe, wachsend über Thurm. In der linken Ecke 
ein Stern. — Unbekannt, Bern. 2356 

Löwe, halber, mit Stern belegt. — Grebel, Zürich. 

1015-1019 

Löwenkopf. — Imthurn, Schaffhausen. 1242, 1244 

M. 

Mann, ganzer, mit Breitaxt. — Beyel, Zürich. 221 
Mann, ganzer, mit Morgenstern. — Schärer, Zürich. 

1992 
Mann, halber, mit Morgenstern. — Hofer, Zürich. 

1167 
Mann, halber, mit Palmzweig. — Sauter, Arbon. 1988 
Mann, halber, mit Traube. — Sarasin, Genf. 1983 
Mann, mit Vogel in der Rechten. — Unbekannt. 2335 
Mauer, s bezinnt, in B. — Bourgeois, Neuchätel. 279 
Maus. — Müslin, Bern. 1644 

Meerweib gekrönt, die Schwänze emporhaltend. — 

Wettingen, Cisterzienser-Abtei. 2494 

Minerva, Kopf derselben in Oval. — Stadtbibliothek 

Aarau. 2 

Mohrenkopf in G. — de Meuron, Neuchätel. 1521 
Mohrenkopf, 4£ auf S. — Capt., Genf. 353 

Mohrenköpfe, sechs, in S. — Morin, Waadt. 1609 
Mondsichel, aufwärts, nebst drei Sternen. — Am Rhyn, 

Luzern. 42 

Mondsichel, aufwärts, über Dreiberg, überhöht von 

drei schwebenden Sternen. — Zeltner, Solothurn. 

2575 
Mondsichel, aufwärts, über Stern, von zwei Sternen 

überhöht — Weber, Zürich. 2466 

Mondsichel und Stern, sehr klein, über grossem Drei- 
berg in B. — Petitpierre, Neuenburg. 1751 
Mondsichel unter zwei Federn, die einen Stern ein- 

schliessen. — Schinz, Zürich. 2024 

Mondsichel, aufrecht einen Stern einschliessend. — 

v. Mutach, Bern. 1661 

Mondsichel, aufwärts, mit Stern über Dreiberg. — 

Ryhiner, Morges. 1957 u. 1960 

Mondsichel, aufwärts, auf senkrechtem Stab über 

Dreiberg. — Bräm, Zürich. 289/290 

a) Mondsichel unter Stern über Dreiberg (Ryhiner); 

b) auf Dreiberg eine gestürzte Pflugschaar (v. Werdt). 

— Ryhiner, Bern (Allianz). 1957 

Mondsichel, abwärts, und Stern in R. — v. Jenncr. 

1227 
Mondsicheln, zwei, aufrecht und gestürzt, nebst Stern 

oben und unten — Nüscheler, Zürich. 1694,2668 
Mondsicheln, zwei sich abkehrende. — Zilv, St 

Gallen. 2592 



220 



ANONYME BLATTER. 



Mühlrad. 



Mondsichel, gestürzt, nebst aufrechtem Pfeil und zwei 
Sternen. — Spöndli, Zürich. 2130—2132 

Mondsicheln, zwei g abgekehrte, und drei g Sterne 
über Dreiberg. — Gay, Genf. 876 

Mondsichel, gestürzt, Kreuz und Krone in B. — 
Wurstemberger, Bern. 2541/2542 u. 2686 

Mühleisen über Dreiberg. — Huser. 1214 

Mühleisen, r in S. Helmzierde: Wachsender Mann. 

— Buliinger. 326 
Mühlrad mit Kreuz darüber. — Müller, Zürich. 1628, 

1630/1631 ii. 1633 
( v. Mülinen, Bern. 1616 

" ~~ ( Peyer im Hof, Luzern. 1756/1757 

Mühlrad, b in S, mit Wecken darin. — Meyer, 
Zürich. 1545 

Mühlrad mit zwei abgekehrten Mondsicheln. — Werd- 
müller, Zürich. 2483 u. ff. 
Mühlrad, Brunnen mit zwei Sternen als Helmzierde. 

— Brunner, Zürich. 305 
Mühlrad, halbes, über Dreiberg, von drei Degen über- 
höht. — Mahler, Luzern. 1448 

Mühlrad, halbes, unter zwei Sternen, mit Pfeil in der 

Mitte nach oben gerichtet. — Müller, Hofwyl. 1640 

Mütze, pelzverbrämt, mit Quaste an zwei Schnüren. 

— Meyer von Knonau. 1546/1547 

N. 

Nägel, zwei sich kreuzende in R. — Nägeli, Bern. 

1665 

O. 

Ochse, aus Wolken wachsend. — Wagner, Solothurn. 

2425 u. ff. 

Ochse, 4t= in G, wachsend über gr Dreiberg, mit 
stehendem Haubeil zwischen den Füssen. — 
Meister, Zürich. 1507 

Ochsenkopf, -Jfr, in G, von r Stern überhöht. — 
Schulthess-Rechberg, Zürich. 2065—2069 

Otter, gekrönt. — Ott, Zürich- 1715 u. ff. 

P. 

P. C. verschlungen, darüber die Büste der Minerva 
mit Spiess. — C. (unbekannt) 346 

Pelican, sich die Brust aufrcissend. — Pellican, 
Zürich. ' I734 

Pentagramm über Dreiberg unter Stern. — Wiser, 
Zürich. 2528 

Pfahl, s, mit Sparren, Stern und Dreiberg belegt, in 
B. — Daguet, Freiburg. 479 

Pfeil, aufrecht, nebst gestürzter Mondsichel, begleitet 
von zwei Sternen. — Spöndli, Zürich. 2130—2132 

Pferd mit Fischschwanz und den Buchstaben I. H. S. 
mit Kreuz darüber. — Unbekannt. 2342 

Pflugschaar aufrecht über Dreiberg nebst drei Ster- 
nen. — Stettier, Bern. 2193 

Pflugschaar, schräglinks. — Techtermann, Freiburg. 

2244 



Pflugschaar, schrägrechts. — Techtermann, Freiburg, 

2245—2247 
Portraitmedaillon an Kette in B. — Schnider. 2040 

R. 

Rabe in G. — de la Corbiere, Genf. 451 

Raben, zwei. — Maria Einsiedeln, Ben edictiner- Abtei. 

580 

Rad (s. auch f v. Mülinen, Bern. 1616 

Mühlrad).— \ Peyer im Hof, Luzern. 1756/1757 

Rad mit zwei Mondsicheln darin. — Werdmüller, 
Zürich. 2484 u. ff. 

Rauten, drei, unter zwei gekreuzten Hellebarden und 
über Mondsichel. — Dardel. 482 

Rauten, drei, in schrägrechter Richtung. — Peyer. 
Schaffhausen. 1 762/ 1 763 

Rauten, drei s, auf 4t= goldumrandetem Schilde. — 
v. Bonstetten, Bern. 255 

Ringe, drei, auf Schrägbalken in r Feld. — Lützel, 
Gross-Lützel, Cisterzienser- Abtei. 1406 u. ff. 

Rose. — Roist (oder Röust), Zürich. 1918 

Rose in B über Dreiberg. — v. Sury, Solothurn. 

2232-2234 

Rosen, drei s in R. — Iselin, Basel. 1247 

Rosen, drei in G. — v. Rosen, Basel. 1925 

Rosen, drei bestengelte über gr Dreiberg auf s blau- 
umrandetem Schilde. — Erni, Zürich. 605 

Rosen, drei r auf 8 Querbalken über sechs g und r 
Pfählen. — Stäffis. 2167/2168 

Ruder und Stachel, sich kreuzend, nebst vier Ster- 
nen. — Waser. 2445 u. ff. 

S. 

Eine Säule. — Unbekannt. 2344 

Säule auf Dreiberg stehend mit Stern darüber. — 
Anderes, Zürich. 2641 

Säule, an deren Sockel drei Treppenstufen. — Un- 
bekannt. 2326 

Iv. Ernst. 606/607 

Frisching, Bern. 809 810 

Rütlinger, Zürich. 1950 

Schellen, drei g in B, zwischen zwei Hirschstangen 
über Dreiberg. — Schaller, Freiburg. 2009 

Schlange, dreiköpfige, in R. — Ritter, Bern. 26/6 

Schlange, gekrönt, über Dreiberg nebst zwei Rosen. 
— Dardel, Neuchätel. 481 

Schlüssel, zwei gekreuzte, oben ein Kreuz, unten über 
Dreiberg eine Dreieckpyramide einschliessend. — 
Ammann, Schaffhausen. 36 

Schnecke, gebuckelt, an der Seite des Schildes. — 
Rordorf, Zürich. 1924 

Schrägbalken, zwei sich kreuzende, nebst vier Kreuzen 
in Gr. — Chollet, Renan. 421 

Schwan. — Oswald, Schaff hausen. 1714 

Schwert, emporstehend, in B, nebst drei g Sporren- 
rädern. — Galiffe, Genf. 83/ 

Schwerter, zwei gekreuzte, in R mit Stern oben. — 
Bordier, Genf. 261 



ANONYME BLATTER. 



221 



Schwerter, zwei abwärts sich kreuzende, nebst zwei 
g Sternen auf B. — Zoller, Zürich. 2596 

Sense mit >J* an der Basis, schrägrechts in 4f=* — 
Segesser. 2089, 2091 

Sonne auf b Querbalken nebst zwei g Sparren. — 
Grand. 994—996 

Sparren, G in B, eine Lilie einschliessend. — de Luze, 
Neuenburg. 490, 1425/1426 

Sparren, ein Kreuz auf G einschliessend, darüber 
zwei Sterne. — Faesch, Basel. 688 

Sparren in B, ein von zwei Pfeilen durchbohrtes 
Herz einschliessend, darüber zwei Sterne. — Un- 
bekannt. 2331 

Sparren, g, über Dreiberg, nebst zwei s Sternen auf 
B. — Roulet, Neuchatel. 1937 

Sparren, G in B, nebst drei Sternen. — Borel, Neu- 
chatel. 262/263 

Sparren, S in B, drüber Sonne und Stern, darunter 
ein Pfau. — Unbekannt. 2337 

Sparren nebst drei Sonnen in B. — Gaudard, Bern. 866 

Sparren, g, nebst drei g Rauten in B. — Unbekannt, 
Freiburg. 2351 

Sparren, g, in B, darüber zwei, darunter eine be- 
stengelte Frucht. — Unbekannt. 2358 

Sparren, g, in B, begleitet von zwei s Sternen und 
einem Falken. — de Brunet, Genf. 304 

Sparren, gestürzter, g, in B mit Stern darüber. — 
Landwing, Zug. 1324 

Sparren, zwei s, in B. oben zwei g Sterne, unten 
eine Mondsichel. — de Quervausan, Waadt. 1831 

Sparren, zwei 4fc» ineinander gekehrt nebst Quer- 
balken und Herzschild. — de Chambrier, Neu- 
chatel. 401/402 

Sparren, zwei g, nebst b Balken, der von einer Sonne 
belegt. — Grand. 994—996 

Sparren, zwei, aufrechter und gestürzter, einen Stern 
einschliessend. — Bonvepre, Cornaux. 258 

Sparren, zwei gestürzte, mit Stern darüber. — Landt- 
wing, Zug. 1323 

Sparren, drei. — d'Affry, Freiburg. 16 

Sparren, drei =fc in S. — de Perregaux, Neuchatel. 1/37 

Sparren, an der Spitze mit Stern belegt, über Drei- 
berg. — Hagenweiler, Baden. 2659 

Spitze, b, von einem Anker belegt« — Unbekannt. 2338 

Spitze, s in jfc, mit zwei gekreuzten Stäben nebst 
Stern belegt: in den ife Feldern je ein Stern. — 
Steck, Bern. 2161 

Spitzen, drei, zfc in S, von drei Vögeln besetzt — 
Waldner, Basel. 2434 

Stäbe, zwei g, auf B sich kreuzend. — Mandrot, 
Waadt. 1462 

Stapfe (Stufe) in einer Hecke. — Stapfer, Zürich. 

2151—2155 

Steinbock, stehend. — Keller, Zürich. 1270—1272 

Steinbock, über Dreiberg, aufrecht. — Berger, Zürich. 

160—162 

Steinbock, über Dreiberg steigend. — Fels, St. Gallen. 
723. — Rüedlinger, St. Gallen. 1947 



Steinbock über Dreiberg springend. Helmzierde : Helm- 
busch. — Steiner, Zürich. 2187 

Steinbock, halber, oder auf Dreiberg. — Steiger, Bern. 

2172 u. ff. 

Stern, halber, über halbem Mühlrad. — Usteri, Zürich. 

2386 

Storch in B. — Sannebier, Genf. 1979 

Ströme, drei, in Gr. — d'Angeville, Genf. 50 

Strunk, brennenden, über Dreiberg in G, nebst zwei 
Sternen. — v. Grafenried, Bern. 989—992 

Strünke, zwei sich kreuzende. — de Jeanneret, Be- 
sancon. 1221 

Stufe oder Stapfe in Hecke. — Stapfer, Zürich. 2151 — 55 

T. 

^, grosses griechisches, in B. — Panchaud, Waadt. 2672 

Tanne und Stern im Schild, Sonne als Helmzierde. 
— Grand. 996 

Tanne über Dreiberg. Helmzierde ebenso. — Pauer, 
Zürich. 1 730 

Taube auf g Sparren mit Mittelstück in B. — de 
Crousaz, Waadt. 467 

Thor, G in B. — Thormann, Bern. 2264 

Thurm. — Burkhard, Zürich. 331 

Thurm mit wachsendem Löwen auf demselben. Oben 
in der Ecke ein Stern. — Unbekannt, Bern. 2356 

Thurm auf g Dreiberg. Hebräische Inschrift. — 
Zimmerlin, Zofingen. 2593 

Thurm in B. Helmzierde: Löwe wachsend. — Un- 
bekannt. 2330 

Thurm in B, von zwei Löwen flankiert. — Cazenove, 
Genf. 387 

Thurm, von Stern überhöht. — Boy de la Tour, Neu- 
chatel. 285 

Thurm von vier Lilien umgeben. — von Muralt, 
Zürich. 1649, 1653 

Todtenschädel. — Unbekannt. 2329 

Traube. — Zoller, Zürich. 2597 u. ff. 

Triton, eine Muschel blasend. — Fick, Genf. 725, 727 

V. 
Vogel über Dreiberg nebst zwei Rosen in B. — 

Gugger. 1055/1056 

Vogel auf Kugel. — Schobinger, St. Gallen. 2043/44 
Vogel auf Doppelhaken über Dreiberg. — Billeter, 

Zürich. 2646 

Vogel über gr Dreiberg. — Vögeli, Zürich. 2410 
Vogel, grosser, S in R, mit g Rand. — Fegely, 

Freyburg. 714-718 

Vögel, zwei # übereinander auf G. - Einsiedeln. 580 
Vogelfuss. — von Staal, Solothurn. 2146 

Vogelfuss über Dreiberg von zwei Lilien begleitet. — 

Bennot. 2645 

Vogelkralle, oben in jfc. Kreuz endigend. — Byss 

Solothurn. 344 

W. 
Wecken, drei, in schrägrechter Richtung. — Peyer, 

Schaffhausen. 1762/1763 

Wecken, fünf r stehend in S, die mittlere von drei 

Lilien belegt. — de Geer, Genf. 877 



222 



ANONYME BLATTER. 



Wecken, drei aufrechte, neben ein Ander. — von Bon- 
stetten, Bern. 255 

Widder über Dreiberg, halber oder wachsender. — 
von Ernst, Bern. 606/607 

Widder, stehender, in S über gr Dreiberg. — F risching, 
Bern. 809/810 

Widder, halber. — Rütlinger, Zürich. 1950 

Wolkenhände einen Hammer emporhebend, auf dem- 



selben ein Stern, daneben zwei Lilien. — Schmid, 

von Baar. 202/ 

Z. 
Ziegel, drei, einen Stern einschliessend. — Ziegler. 

Zürich. 2579 u. ff. 

Zinne, s, in B. — Bourgeois, Neuchätel. 279 2HO 
Zirkel auf Papierrolle, von einer Hand geführt. — 

Girard, Neuchätel. 925/926 



SENKRECHT GETHEILTE WAPPEN. 

Wappenschild gespalten in zwei oder mehrere Theile. Gepfählt. Ein oder mehrere 

Pfähle. (Vrgl. Wappentafel Seite 211 Nr. 5, 6, 7 u. 8.) 



A. 

Adler, halber, rechts, links zwei Sparren und zwei und 
ein Stern. — Neüwdorffer. 1688 

Arm, geharnischt, aus Wolken Im rechten Felde. 
— Keller, Luzern. 1275 



B. 
B und S gespalten. — Luzern. 



1 434 u. ff. 



F. 

a) Fisch geflügelt; b) getheilt: oben zwei Rosen, 

unten halbe Lilie. — Schnyder de Wartensee-Göldli. 

2042 
G. 

Garbe, halbe, halbe Lilie am Theilstrich. — Faesi, 
Zürich. 692 

a) Getheilt, fünf mal schrägrechts ; b) über Dreiberg 
ein Kreuz und eine halbe Lilie. — Hottinger, Zürich. 

1194 

H. 
a) Hirschstange nebst zwei Sternen; b) s Lilie in R. 

— Lochmann. 2445 

K. 

Kleeblätter, zwei bestengelte nebst Stern über Drei- 
berg rechts; links Löwe mit Speer; darüber Proto- 
notarhut. — v. Briselance, Basel. 302 

a) Kreuz und Lilie über Dreiberg; b) getheilt, schräg- 
links, fünf mal. — Hottinger, Zürich. 1 1 95 

L. 
Lilie, r und s gespalten. — Wyss, Bern. 2546 

Lilie, halbe, rechts; links Pflugschaar, halb; unten 

zwei Angeln. — Weiss, Zürich. 2472 

Lilie, halbe, rechts; Garbe, halbe, links. — Faesi, 

Zürich. 693 

Lowe in ^ rechts; links sechs mal -ft= und s ge- 

bälkt. Sartoris, Genf. 1984 

Löwe aufrecht in R rechts ; links sechs mal gebälkt. 

— Diodati, Genf. 511 



M. 

Mohrenköpfe, oben zwei unten einer rechts; links 
Lilie mit drei Blüthen. — Morel-Fatio, Genf und 
Lausanne. 1601 

P. 
Pfahl, s, mit Dreiberg, Stern und Sparren belegt. — 

Daguet, Freiburg. 479 

V 

Pfahl, 8 in R, belegt mit den Buchstaben p hand- 
bemalt. — Graumeister, Neuenstadt. 1014 
Pfahl mit schrägem Schlüssel belegt. — Keller. 12/6 

u. 1277 
Pfahl, b, mit Sonne belegt. — Grand. 994 

Pfahl, s, mit 4j= Sparren belegt, in R. — v. Erlach. 

595 u. ff. 
Pfähle, zwei r in G. — Wirz von Urikon. 2525/2526 
Pfahle, drei r in S. — Van Berchem. 158 

Pfahle drei g in R. — Turretini, Genf. 2310 

R. 
Rosen, drei in R, von zwei g Querbalken getrennt 
rechts ; links auf Berg eine Burg. — Labat, Waadt. 

1317—1319 

Rosen, drei auf s Querbalken, der auf sechs mal g 

und r gespaltenem Eelde liegt. — v. Stäffis. 2167 

u. 2168 

S. 

Schlüssel, # in g Pfahl. — Keller, Luzern. 1276/1277 

Seeleute, fünf, in einem Boot, darüber Hermelin und 

Eiche, rechts; Sparren links. — Minet, Chaux-de- 

Fonds. 1584 

Sonne aul Pfahl. — Grand. 994—996 

Sparren nebst Dreiberg und Stern auf s Pfahl in B. 

— Daguet. 479 

Sparren, -ff auf s Pfahl in R. — v. Erlach, Bern. 

595 u. ff. 

Sterne, zwei links, einer rechts; Feld gespalten. — 

Ulrich, Zürich. 2317—2323 

Storch mit Schlange im Schnabel auf 4f:-g Felde. — 

Horngascher, Genf. 1187 



ANONYME BLATTER. 



223 



WAGRECHT GETHEILTE WAPPEN. 

Wappenschild ein oder mehrere Male quer (wagrecht) getheilt. Querbalken. 

ström. Gebälk t. (Vrgl. Wappentafel Seite 211 Nr. 9— 14.) 



Quer- 



A. 

Adler über Traube. — Bonterres, Genf. 257 

Adler, gekrönt, oben; unten Andreaskreuz. — Con- 
stant. 438/439 

Adler, gekrönt, oben; unten zwei Löwen in schräg- 
getheiltem Felde. — Orelli, Zürich. 1 704 - 1 7 11 , 267 1 

Adler oben, in der Mitte schreitender Löwe, unten 
sieben mal R und S schrägrechts getheilt. — Rus- 
coni, Luzern. 1953 

Adler, oben wachsend, unten geschachtet. — Arr- 
egger. 61/62 

Adler, mit gespreizten Flügeln oben ; unten eine Burg. 
— Tunis. 2309 

Adler, wachsend, oben; unten Sparren, Stern und 
zwei Muscheln. — de Pury. 1826 — 1830 

Adler, gekrönt, wachsend, oben ; unten g Sparren in 
B nebst drei Muscheln. — de Vincy (Baron Vasse- 
rot), Vaud. 2401/2403 

Adler, wachsend, 4£, gekrönt in G oben; unten in 
G ein r Kreis mit Ornamenten. — Rocca-Savyon, 
Genf. 1910 

Adlerkopf mit Hals oben ; unten ein Hund. — Un- 
bekannt. 2328 

B. 

Balken, R auf S. — Nadig. 1663 

Balken, G in B. — Braun, Bern. 295 

Balken, G in B, oben zwei Rosen, unten ein Linden- 
blatt. — Mallet, Genf. 1459 

Balken, s in B, oben zwei, unten eine Kugel. — 
Gallatin, Geneve. 839 

Balken, gezackt, s in R oben; unten in B drei g 
Sterne. — Lüthardt, Bern. 1403 

Balken, zwei b in G, unten. Darinnen in der Mitte 
rechteckig in S gefasst eine Traube; darüber ein 
Adler. Oberes Feld leer, G. — Bonterres, Genf. 

257 

Balken, zwei g in B, mit schreitendem Löwen in der 
Mitte. — Pestalozzi, Zürich. 1749 

Balken, drei g in B. — Dubois-Bovet. 523 

Balken, drei g in B. In der oberen rechten Ecke auf 
G drei b Pfähle. — Du Bois. 524—526 

Baum in S unter drei bestengelten Pflaumen in r 
Schildhaupt. — Prunet. 1822 

Baum (Weide) oben; unten sechs Mal gepfählt. — 
a Salis. 1972 

E. 

Ecke, sieben Mal g und b gepfählt, auf sieben Mal 
G und B getheiltem Felde. — Du Bois, Neuen- 
burg. 522 

Einhorn in G wachsend oben ; unten zwei mal schräg- 
rechts getheilt S., G. u. R. Helmzierde : Wachsen- 
des Einhorn. — Frez, Schaffhausen. 803 



Elephant mit Thurm oben; unten eine Fahne. — 
Le Fort, Genf. 775/776 

G. 

Geschachtet, länglich, in drei Lagen im obern Felde ; 
das untere Feld von 3 Lilien und einer Rose be- 
legt. — Erhard, Genf. 592 

Gespalten. Oben: a) g Querbalken in Gr, b) Her- 
melin ; unten : fünf mal G und R getheilt mit g 
Rechtsschrägbalken. An der Basis ein Dreiberg. 
— Dufay de Lavallaz, Wallis. 534 

Getheilt, G und B sieben Mal mit sieben mal gepfähl- 
ter Ecke. — Du Bois, Neuenburg. 522 



H. 

Hirsch, wachsend, oben; unten Mondsichel. 
Feuerthalen (Zürich). 



K. 



Fries, 
807 



Kapelle unten, darüber im Schildhaupt drei Sterne. 

— Kappeier, Basel. 1264 
Kreuz in B oben; unten geschachtet. — Schwaller, 

Solothurn. 2072 

Kreuz nebst zwei Sternen und zwei Lilien oben; 

unten sechs mal gepfählt. — de Reynold, Frei" 

bürg. 1868 

Kugel, s, mit Kreuz in B oben; Schaf in R unten. 

— de Dompierre. 514 
Kugeln, g, oben zwei, unten eine, dazwischen ein s 

Balken. — Gallatin, Geneve. 839 

L. 

Lilie auf Theilstrich. — Hess. 1137—1139 

Lilie, halbe, über Theilstrich, von Stern überhöht, 
oben: unten gerautet. — Peyer, Zürich. 1764 

Lilie, halbe, und halber Adler oben in S; unten in 
G zwei b Sparren. — Nabholz, Zürich. 1662 

Lilien, drei, im Schildhaupt; die untere Seite sechs 
mal b und s gepfählt. — Manuel, Bern. 1464 

Lilien, drei, und eine Rose im untern Felde. — 
Erhardt, Genf. 592 

Löwe, schreitend, zwischen zwei Balken. — Pesta- 
lozzi, Zürich. 1749 

Löwe wachsend oben; unten drei Rosen. — Vigier, 
Solothurn. 2397 

Löwe wachsend oben; unten gestürzte Mondsichel 
und Stern. — Grob, Zürich. 1038 

Löwe wachsend oben in B; unten in R am Theil- 
strich eine halbe Lilie. Ueber dem Ganzen kreuzen 
sich zwei Tournierspeere. — Zuberbühler, Trogen. 

2624 

Löwe schreitend auf Balken; oben ein Adler; unten 



224 



ANONYME BLATTER. 



sieben mal R und S schrägrechts getheilt. — Rus- 

coni, Luzern. 1953 

Löwe, zwei, oben; unten gepfähli. — v. Mai, Bern. 

2664—2666 

M. 

Mann, wachsend, mit Plumpsack auf dem Rücken 

oben; unten fünf mal gepfählt. — Meyer, Zürich. 

1540/1541 
Mann, wilder, wachsend im obern Felde, unten drei 

Wecken. — Holzhalb, Zürich. 1177—1182 

Mannesrumpf oben; unten geschachtet. — Rahn. 

Zürich. 1839/1840 

Mannesrumpf, wachsend, oben ; unten leer. — v. Man- 

dach, Schaff hausen. 1461 

Meerweib unten; darüber im Schildhaupt ein Stern. 

— Wettingen, Cisterzienser-Abtci. 2493/2494 

Mohrenköpfe, zwei, in gespaltenem oberen Felde; 

unten einer. — Morell. 1603 — 1605 

Mondsichel und zwei Sterne im Schildhaupt oben: 

steigender Fuchs unten. — Fuchs. 821 

O. 
Ochse, r, auf Wasser oben ; unten R. — Bovet. 282 



P. 

Portal eines Hauses in R im obern Feld; unten ein 
Pelican in B. — de Pourtales, Neuchätel. 1812 

R. 

Rauten, drei b, im g Schildhaupt; unteres Feld sieben 
mal schrägrechts R und S getheilt. — de Mont- 
mollin, Motiers. 1595 

Ringe, zwei g oben in 4j=; ein =^ Ring m G unten. 

— Schönau, Basel. 2051 
Rose oben; unteres Feld leer. — Real, Bern. 1845 
Rose, oben; Rose unten. — v. Rodt, Bern. 1911/1912 
Rose auf Theilstrich zwischen S und R in verwechsel- 
ten Farben. — Meyer, Zürich. 1535 — 1538 

Rosen, zwei oben ; unten halbe Lilie am Theilstrich. 

— Göldlin. 964—974 u. 2684 
Rosen, zwei oben, unten ein Kleeblatt; g Querbalken 

in B. — Mallet, Genf. 1459 

Rosen, zwei, nebst drei Sternen oben in B; unten -ff 

Sparren und zwei Vögel. — de Bosset. 272/2/3 



R oben; unten bestengelte Rose. — de Chenaux. 

Genf. 415 

R und S getheilt — Solothurn. 2115—2117 

S. 

Schrägbalken, zwei rechte =){= m G oben; unteres 
Feld gespalten ; a) getheilt : oben zwei Schlüssel in 
R, unten g Spitze in 4£; b) Bär in G. — Keller, 

1279 

Schrägrechts getheilt fünf mal oben; unten zwei ge- 
kreuzte Stäbe. Helmzierde : wachsender Ritter mit 
Scepter. — Römer, Zürich. 1915 

Schwerter, zwei sich abwärts kreuzende. — Fechter, 
Basel. 709 

Stein, auf Querbalken liegend, oben zwei, unten ein 
Stein. — Am Stein, Beromünster. 44 

Steinbock, aufrecht in 4t 3 » unter Schildhaupt mit 
Kreuz. — Griset de Forel, Freiburg. 1034/1035 

Stern in -\\z oben ; unten G ; die Theilung bildet eine 
Wolkenstrichlinie. — Keller, Zürich. 1273 

Dasselbe. — Ziegler, Schaflfhausen. 2589 

Stern über Meerweib. — Wettingen, Cisterzienser- 
Abtei. 2493 

Stern, halber, oben; Mühlrad, halbes, unten. — 
Usteri, Zürich. 2386 

Sterne, zwei r oben; unten ein Schimmel in B. — 
de Morel, Neuchätel. 1602 

Sterne, drei oben; unten Lilie. — Schneeberger, 
Zürich. 2039 

Sterne, drei oben im Schildhaupt ; darunter eine Ka- 
pelle. — Kappeier, Basel. 1264 

Sterne, drei g oben im Schildhaupt ; unten drei g ge- 
stürzte Spitzen. — Gobel, Delsberg. 958 

Strom mit drei Schrägbalken belegt, oben Kreuz, unten 
drei Löwenköpfe. — Thirouz, Genf. 2257 

Ströme, drei. — Wyttenbach, Bern. 2549 u. 2554 

T. 

Taube oben; unten zwei sich kreuzende g Schräg- 
balken in B. — Calandrini, Genf. 349 

Taube in b Schildhaupt oben; unten zwei r Quer- 
balken in G. — de Coulon, Neuchätel. 452 

W. 
Wecken, drei oben in .-£; unten drei Kugeln. — 

v. Lentulus, Bern. 2663 

Wolkenstrich, B und G theilend. mit Stern im oberen 

Felde. — Keller (Wolkenkeller), Zürich. 1273 

Dasselbe. — Zicgler, Schaffhausen. 2589 



ANONYME BLATTER. 



225 



SCHRÄG GETHEILTE WAPPEN. 

Schräg getheilt. Schrägbalken. Schrägstrom. (Vrgl. Wappentafel Seite 211, 

Nr. 15, 16, 17 u. 18.) 



A. 

Andreaskreuz, g, auf Gr, mit vier kleinen Kreuzen. 

— Chollet, Freiburg. 421 

B. 

Balken, fünf mal G und B quergetheilt, auf R. — de 
Mestral, Waadt. 2667 

Balken, g, auf #. — Tillier, Bern. 2271 

Balken, r, mit zwei Hämmern belegt. — de Mail- 
lardoz, Freiburg. 1449—1451 

Balken, schräger, mit Vogel belegt. — von Lerber, 
Bern. 1371 

Balken, b. auf G, mit drei s Sternen und s Mond be- 
legt — de Charriere, Vaud. 408—410 

Balken, g, in B, mit Tournierlanze belegt. — Tschiffeli, 
Bern. 2304 

Balken, g, schrägrechts auf R, mit zwei Löhnen be- 
legt. — Lohner, Thun. 1394 

Balken, g, schrägrechts auf S, mit drei Kugeln be- 
legt. — Locher, Zürich. 1381 

Balken, drei blaue, linke gewellte auf S, quer dar- 
über ein rechter r Balken mit drei g Kleeblättern 
belegt. — de Castella, Freiburg. 380 

Balken, s, rechter in R, oben mit Krone belegt. — 
de Roverea, Waadt. 1942 

Balken, s, rechter in B, mit zwei r Sternen und Herz. 

— Castela, Freiburg. 381 
Balken, g, mit drei s Ringen. — Lützel. 1408 — 1410 
Balken, mit Löwe belegt. — v. Wengen, Solothurn. 248 1 
Balken, zwei s und r geschachtete, aneinander. — St. 

Urban. 2359 u. ff. 

Balken, r, mit Bär belegt. — de la Rive, Genf. 1903,04 
Balken, zwei g schrägrechte, auf B* — Hackbrett, 
Thun. 1068 

Balken, 8, schrägrecht auf B, mit Herz und zwei 
Sternen belegt. — de Gady, Freiburg. 831 

Balken, rechts, mit drei Mondsicheln belegt. — Un- 
bekannt. 2334 
Balken, drei, schrägrechts. — Lavater, Zürich. 1359 
Balken, zwei g, sich kreuzend auf Gr, nebst vier 
Kreuzen. — Chollet, Freiburg. 421 
Bär in g Balken über R. — Mil.-Bibl., Bern. 186 
Bär in r Balken auf G. — de la Rive. Genf. 1903/1904 



E. 

Eber, wachsend, im oberen Felde. — 
Genf. 

G. 
Gebälkt, sechs mal, schrägrechts. — 

Getheilt, fünf mal, schrägrechts. — 



Erhardt-(Clery), 
592 



Lavater, Zürich. 

1356—1358 
Lavater, Zürich. 

1356—1358 



Grabscheit, oben, Pflugschar unten, in schräggetheiltem 
Felde. — Tomann, Zürich. 2274/2275 

H. 

Hämmer, zwei, auf Schrlgbalken. — de Maillardoz, 
Freiburg. 1449—1451 

Herz und zwei Sporrenräder auf s Balken in B. — 
de Gady, Freiburg. 831—832 

Hund, steigend im obern r Feld. — Kaeser. 1259 

Hirschstange oben, zwei Sterne unten auf schrägge- 
theiltem Felde. — Stoll, Neuenburg. 2200 

K. 

Kleeblätter, drei g, auf r Schrägbalken. — de Castella. 

Freiburg. 380 

Krone auf rechtem s Balken in R. — de Roverea, 

Waadt. 1942 

Kugeln, drei, auf Schrägbalken. — Locher, Zürich. 1381 

L. 

Lanze in g Schrägbalken auf b Felde, das mit zwei 
Sternen belegt. — Tschiffeli, Bern. 2304 

Löwe auf Schrägbalken. — v. Wengen, Solothurn. 2481 

Löwe, zwei, in schräggetheilten Feldern. — Thurgau. 

2267/2268 

Löwen, zwei, in B, auf dem r Balken eine Lilie.- — 
Besson, Freiburg. 220 

Löwen, zwei steigende, durch Zickzackbalken getrennt. 
— von Diesbach, Freiburg. 503 

Edlibach, Zürich. 552 553 

r •• -u c u •• u ii |Beromünster,Luzern. 206/10 
Lowe über Schragbalken. . ' 

lv. rndingen, Zunch. 805 

Löwe mit Tournierlanze in s Felde, das mit roten 

Schrägbalken belegt. — Spleyss, Schaffhausen. 2129 

Luchs, steigend im oberen Felde. — Escher, Zürich. 

612 u. ff. 

M. 

Mondsicheln, drei, auf rechtem Schrägbalken. — Un- 
bekannt. 2334 

P. 

Pfeile, zwei, oben und unten, der Schrägbalken mit 
Löwe belegt. — von Wengen, Solothurn. 2481 

R. 

Rauten oder Wecken, drei, in der Richtung schräg- 
links. — Peyer, Schaffhausen. 1762/1763 

Ringe, drei, auf Schrägbalken. — Lützel. 1 406 u. ff. 

Rose, bestengelte, oben und unten, Schrägbalken ein- 
schliessend. — Geiger, Zürich. 880—883 

Rose, bestengelte, über Dreiberg nebst zwei Sternen 
auf schräggetheiltem Felde. — Grüner, Bern. 1046 

29 



226 



ANONYME BLATTER. 



S. 
Sterne, drei 8, und eine Mondsichel auf b rechtem 
Schrägbalken über g Felde. — de Charriere, Vaud. 

408/409 
Sterne drei, auf b Schrägbalken in G. — de Senar- 
clens, Waadt. 2099 

Sterne, zwei r, nebst Herz auf s rechtem Schräg- 
baiken über b Felde. — Castela, Freiburg. 381 



Strom. — Schwerzenbach, Zürich. 20 S 7 

Ströme, drei linke, mit rechtem Schrägbalken t»elegt- 

— de C asteil a, Freiburg. 380 

T. 

Tournierlanze in g Schrägbalken auf b Felde, das 
von zwei Sternen besetzt ist. — Tschiffeli, Bern. 2304 



GEVIERTETE WAPPEN. 

Durch senkrechte und wagrechte Theilung in vier oder sechs und mehr Theile geschieden. 
Oefters liegt in der Mitte ein kleiner Schild, Herzschild genannt. Im nachfolgenden 
alphabetischen Verzeichniss ist Quartier 1 vorangestellt. (Vrgl. Wappen tafel Nr. 19 u. 20.) 



A. 

1) u. 4) Adler in G; 2) u. 3) zwei steigende Löwen. — 
Obrist. 1695 

1) Adler(Doppel-) ; 2) Hirsch; 3) Hund bekrönt; 
4) zwei Rechtsschrägbalken. — Melly, Genf. 1509 

1) u. 4) Adler, halber; Hirschkuh, aufrecht, in ge- 
spaltenem Felde. 2) u. 3) Greif nebst drei Rosen. 

— Unbekannt. 2682 
1) Adlerkopf, gekrönt; 2) Doppelsparren nebst Quer- 
balken ; 3) g Schrägbalken auf lilienbesätem (»runde ; 
4) schräges Geflecht. — de Chambrier, Neuchätel. 

395 — 400 
1 ) Adlerkopf, gekrönt ; 2) zwei Bundhaken ; 3) Krücken- 
kreuz; 4) Vogelfuss. — Chaillet, Neuchätel. 391/392 

B. 

1) u. 4) B; 2) u. 3): a) aus drei Tannen hervor- 
brechendes Pferd ; b) in B eine Gans über Drei- 
berg. — Bellelay. 150/151 

1) Bär, stehend in G; 2) agnus dei; 3) Abtswappen; 
4) Dogge in G. — Kloster St. Gallen. 843 u. ff. 

1) Bärenkopf; 2) Abtswappen; 3) Löwe aufrecht; 
4) Engel mit Kreuz. — Engelberg. 583 u. ff. 

1) u. 4) Baselstab; 2) u. 3) vier Schlüssel. — Bischof 
von Basel: Simon Nicolaus Eusebius. 112 — 114 

1) u. 4) Becher, g, nebst drei Sternen in R; 2) u. 3) 
auf :jp über einer g Mondsichel ein g Oel- und 
Lorbeerzweig nebst zwei Sonnen und zwei Sternen. 

— Boyve, Neuenburg. 286 
1) u. 4) Becher, zwei, nebeneinander; 2) u. 3) im 

r Schildhaupt ein durchgehendes Kreuz, darunter 
in S drei bestengelte Rosen. — Lausanne. 1349 
1) u. 4) Becher, zwei in S und R gespalten; 2) u. 3) 
B und R gespalten. Goldumrandet. — Bischof von 
Lausanne. 1350 

C. 

1) Catharina. heil., in B; 2) Sonne über Dreiberg 
(Sonnenberg); 3) zwei Hirschstangen in R (Hertcn- 



stein); 4) 3 Sterne in B. Herzschild: In S eine r 
Burg von vier Lilien begleitet. — v. Muralt, Zürich. 

164* 

D. 

1) u. 4) Doppeladler, halber; 2) u. 3) Hirsch, springend. 

— Scherer, St. Gallen. 2013/2014 

E. 

1) u. 4) Eberkopf; 2) u. 3) Löwe aufrecht in :ij=. — 
Unbekannt, St. Gallen. 2355 

1) u. 4) Ecke; 2) u. 3) Löwe auf # Felde. — Zolli- 
koler, Altenklingen. 2605 

1) u. 4) Einhorn in R. Herzschild: Sonne über Orei- 
berg. — v. Sonnenberg, Luzern. 2123/2324, 2680 

F. 

1) Fisch, gekrönt; 2) Adler; 3) Löwe; 4) Schlange. 

— Gessner. Zürich. 900 u. ff. 
1) Fisch, gebogen. (Übrigens verschieden.) — Rheinau. 

1872 u. ff. 
1) u. 4) Flügel, zwei, in S; 2) u. 3) g Sparren in B. 
eine Lilie cinschliessend , der ganze Schild gold- 
umrandet. — de Luce de Mezerac. 1426 

G. 

1) u. 4) gespalten: a) fünf mal S und G schräglinks 
getheilt; b)S. 2) u. 3) Querbalken in S. — Krieg. 1300 

1) u. 4) gespalten : a) Adler, halber, in G; b) zjj= und S 
getheilt. 2) u. 3) fünf mal G und R "gespalten mit 
S, mit drei r Herzen belegter Querbalken. — de 
Gottrauw. Freiburg. 983 

1) u. 4) gespalten: a) Baselstab; b) Frauenrock mit 
Kreuz darüber; 2) u. 3) in B zwei s gestürzte 
Spitzen. Helmzierde : schreitender Basilisk. — 
Wüst, Zürich. 2540 

1) u. 4) getheilt, drei Lilien oben, unten in Gr in 1) 
ein Rechteck, in 4) ein Dreieck; 2) u. 3) Schwert 
und Pfeil gekreuzt. — v. Brügger, Meienfeld. 303 



ANONYME BLATTBR. 



227 



1) u. 4) Getheilt, schräglinks ein mal, Schrägrechts 
sechs mal. — Saussure. 1985 

1 ) u. 4) Geviertet, b und g mit Scepter schrägrechts 
belegt. 2) u. 3) Ochse in R, belegt mit s Schräg- 
balken, der drei Sterne führt. Helmzierde: Flug- 
jungfrau. — de Seigneux, Waadt. 2092/2093 

H. 
1) u. 4) Hand; 2) u. 3) Kreuz. — v. Sinner, Bern. 2107 

K. 

1) u. 4) Kanne, g, nebst drei Sternen in R: 2) u. 3) 
auf 4f e * n g Oel- und ein Lorbeerzweig nebst zwei 
Sonnen und zwei Sternen. — Boyve, Neuenburg. 286 

1) u. 4) Kreuz, r in S; 2) u. 3) drei b Wolkenstriche. 
— de Saint-Georges, Vaud. 1966 u. ff. 

1) u. 4) Kreuz; 2) u. 3) Sonne über Dreiberg. — 
Constanz. 440 

1) u. 4) Kreuz, durchgehend; 2) Stern über Dreiberg; 
3) drei Helme übereinander auf zwei mal getheiltem 
Quartier. — Constanz. 449 

1) u. 4) Kreuz, durchgehend, r in S; 2) u. 3) ge- 
viertet: a) u. d) drei s Ringe in R; b) u. c) :jj= 
u °d g geviertet. — Constanz. 441/443 

1), 4) u. 5) Kreuz; 2) u. 3) Doppelflug; 6) zwei 
Hände mit Schlüssel. — Constanz, Bisthum. 447 

1 ) u. 4) Kreuz (Krückenkreuz) ; 2) u. 3) g Querbalken, 
oben eine Lilie, unten ein Stern. — Wailier. Solo- 
thurn. 2435 u. ff. 

1) u. 4) Kreuz mit zwei Ringen; 2) Burg; 3) schräg- 
getheilt mit Ring und Kreuz. Herzschild : Mönch 
nebst einem Licht. — Wirz, Unterwaiden. 2521 

1) u. 4) Kreuz s in B über Fisch ; 2) u. 3) 4t= Adler 
in G mit Herz auf der Brust nebst Herzschild. — 
Bondeli, Bern. 250 

1) u. 4) Kreuze, drei zusammenhängende, in G; 2) 
u. 3) Dreieck mit Kreuz in R; oder auch 2) u. 3) 
Sparren, einen Stern einschliessend. — Glutz, Solo- 
thurn. 943, 947/950 

1) u. 4) Kugel; 2) u. 3) Rose. — v. Schmid-Roist. 

2035 

1) u. 4) Kugel; 2) u. 3) Luchs, steigend im oberen 
Felde. — v. Schmid-Escher. 2036 

L. 

1) Lamm Gottes; 2) u. 3) Abtswappen; 4) zwei 
Knochen über Bergen. — Mariastein, Beinwyl. 1468 

1) u. 4) Lilie, g, in B mit g Rand; 2) u. 3) fünf- 
blättriger aufrechter Lindenstengel auf G. Herz- 
schild : g Ring auf R. — v. Reding, Schwy z. 1 849 u. ff. 

1) u. 4) Lilie; 2) u. 3) drei Spitzen. — St. Urban. 2362 

1) u. 4) Lilie über Dreiberg in B; 2) u. 3) Links- 
schrägbalken G in R nebst zwei Sternen. — Gerber, 
Solothurn. 893 

1) u. 4) Lindenzweig, stehend, mit fünf Blättern; 
2) u. 3) sieben Mal wellig gebälkt. Herzschild: 
Doppeladler. — Reding. Schwy z. 1854 

1) u. 4) Löwe, aufrecht; 2) Hirsch; 3) Hirschkopf. — 
Unbekannt, St. Gallen. 2353 



1) u. 4) Löwe, s, in R; 2) u. 3) Löwe, r in S. Basel- 
stab als Herzschild. — Basel. 115/116 

1 ) u. 4) Löwenköpte, drei g, in B ; 2) u. 3) Schlange, 
gekrönt. Herzschild: Minerva. — de Meyenbourg, 
Schaffhausen. 1534 

1) u. 4) Luchs, steigender, im obern schräggetheilten 
Felde ; 2) u. 3) Löwe und Mondsichel gespalten. — 
Escher-von Fulach. 663 

1 ) u. 4) Luchs, steigender, im obern schräggetheilten 
Felde; 2) u. 3) Ecke. — Escher-v. Schönau. 664 

1) u. 4) Luchs, steigender, im obern schräggetheilten 
Felde; 2) u. 3) wieder geviertet: a) u. d) gespalten, 
links fünf Mal S und G schräglinks getheilt, rechts 
leer; b) u. c) b Querbalken in S. — Escher-Krieg. 665 

M. 

1) u. 4) Ctl (Hausmarke); 2) u. 3) Doppelflug. — 
Meyer, Luzern. 1554 

1) u. 4) getheilt: Mann, oben wilder, wachsend mit 
Keule, unten einreihig geweckt; 2) u. 3) getheilt: 
Oben Mondsichel stehend nebst Stern, unten fünf 
Mal gespalten. — Holzhalb, Zürich. 1178 

1) u. 4) wie oben Holzhalb; 2) u. 3) Göldli (siehe 
Beschreibung daselbst). — Holzhalb-Göldli, Zürich. 

1181 

1) u. 4) Mondsichel aufwärts in R nebst Pfeil; 2) u. 

3) zwei Becher in s und r gespaltenem Felde. Herz- 
schild: der von Altaripa. — Lausanne. 1351 

1) u. 4) Mondsichel auf Stab über Dreiberg aufwärts; 
2) u. 3) durch Leiste getheilt, oben zwei, unten 
ein Adler. — Bräm-Meis, Zürich. 290 

1) Mondsichel; 2) u. 3) Bienenstock über Dreiberg; 

4) Lilie. — Finsler, Zürich. 734 
1) u. 4) Mondsichel in R und S gespaltenem Felde; 

2) u. 3) zwei Löwen nebst gezacktem Schrägbalken. 

— v. Diesbach. 494 u. ff. 
1) u. 4) Monasichel aufwärts nebst drei Sternen; 

2) u. 3) getheilt : oben zwei Rosen, unten eine halbe 

Lilie. — Amrhyn, Beromünster. 43 

1) u. 4) Mondsicheln, drei, aufwärts; 2) u. 3) gerautet. 

— v. Freudenreich, 792 
1) u. 4) Mühlrad in B mit zwei Eisen darin; 2) u. 3) 

in R ein s Querbalken, oben zwei, unten ein Hunde- 
kopf mit Halsband. — Werdmüller-v. Elgg, Zürich. 

2488 
1) u. 4) Mühlrad, halbes, durchsteckt mit Pfeil in B; 

2) u. 3) befederter Helm nebst Stern. — Müller, 
Bern. 1641 

1 ) u. 4) Münzen als Schrägkreuz geordnet in B ; 2) u. 

3) Löwe, gekrönt, r in G. Herzschild von Neuen- 
burg. — de Luynes, Neuchätel, Herzog. 1424 

1) u. 4) Mütze, pelzverbrämt, mit zwei Schnüren und 
Quaste (Meyerhut) ; 2) u. 3) Mannesrumpf wachsend 
im oberen getheilten Felde. — Meyer von Knonau 
und Mandach. 1548 

N. 

1) u. 4) Nägel; 2) u. 3) # Ochse in G. — v. Willading, 
Bern. 2507 



228 



ANONYME BLATTER. 



O. 

Ochsenkopf, ^ in G, mit Rose darüber ; 2) u. 3) Baum 
in R (Vogelsang). Herzschild: stehender Löwe in 
Gr (Vesperleder). — Vogelsang, Solothurn. 2414 

P. 

1) u. 4) Pflugschaar schrägrechts in G; 2) u. 3) schräg 
getheilt: Eber und Balken. — Techtermann-von 
Gonel, Freiburg. 2248 

R. 

1) u. 4) Rad in B über Dreiberg; 2) u. 3) Lowe aus 
r Schildfuss wachsend. — v. Roll, Solothurn. 1920 

1) u. 4) Rad, s über s Dreiberg in B; 2) u. 3) getheilt 
S und R, oben ein halber 4t= Löwe ; zwei gekrönte 
Helme. — v. Roll, Solothurn. 1919 

1) u. 4) Rad in B; 2) u. 3) Hund in G. Herzschild 
gespalten : rechts ein Querbalken, links ein Adler a 

— d'Alt, Freiburg. 27/28 
1) u. 4) Rauten, drei, in B; 2) u. 3) Löwe aufrecht. 

— Boccard, Fribourg. 239 
1) u. 4) Ring, B in G; 2) u. 3) Ring, G in B. — Hotz, 

Basel. 1199 

l)u. 4) Ringe, drei; 2) u. 3) drei Hörner. — Reiff ? 
Freiburg. 1859 

1) u. 4) Rosen, drei nebeneinander; 2) u. 3) goldumran- 
det in B ein s Sparren. — Roguin, Vaud. 1916 
1) u. 4) Ruder und Stachel gekreuzt, von vier Sternen 
begleitet; 2) u. 3) Steinbock stehend. — Waser- 
Keller, von Luftringen. 244/ 

S. 

1) u. 4) S, zwei quer übereinander in B silberumrandet 
über grünem Dreiberg unter drei Sternen ; 2) u. 3) 
in R ein 4J= und g getheilter in der Mitte gespal- 
tener Querbalken. — Unbekannt. 232/ 

1) u. 4) Schrägbalken, drei oder vier r in S; 2) u. 3) 
Milchmass in B. — Leemann, Zürich. 1365 

1) Schrägbalken, rechter, G in B nebst zwei Lilien; 

2) u. 3) auf 4£ Grunde der Oberkörper eines infu- 
lirten Bischofs; 4) drei Löwenköpfe in B. Herz- 
schild: Wappen Vigier von Solothurn getheilt: 
oben wachsender Löwe, unten drei Rosen. — von 
Steinbrugg, Solothurn. 2186 

Dasselbe. — v. Diesbach, Steinbrugg. 501/502 

1) Schrägbalken, doppelter, s und r geschachtet (Cister- 

zienser) ; 2) Lilie u. drei Spitzen geviertet (Dulliker) ; 

3) Löwe, r, in getheiltem Felde (St. Urban) ; 4) Flü- 
gel (Liebenfels). — St. Urban, Cisterzienser-Abtei, 
Abt Dulliker. 2360 u. ff. 

1) Schrägbalken, doppelter, s und r geschachtet, nebst 
anderen Wappen. — St. Urban, Cisterzienser-Abtei. 

2360 u. ff. 

1) u. 4) Schrägbaiben r auf G; 2) u. 3) auf G ein r 
Pfahl mit drei s Sparren besetzt. Herzschild: auf 



B unter Tournierkragen drei Lilien nebst Stab. — 
v. Orleans-Longueville. 1712 

1) Schrägbalken, doppelt, weiss und roth carrirt in 
4^ ; 2) Abtswappen ; 3) desgleichen ; 4) gekröntes 
Meerweib (Klosterwappen). — Wettingen, Cister- 
zienser-Abtei. 2493 u. ff. 

1) u. 4) Schräglinks getheilt und beide Felder wieder 
schrägrechts sieben mal Jfc und g getheilt (Saussure) ; 

2) u. 3) in R ein s Querbalken, oben zwei, unten 
ein s Ring (de Dortans). — Saussure. 1985 

1) u. 4) Schräg getheilt; oberes Feld mit doppelten 
Schrägbalken ; 2) u. 3) Vogel auf Kugel. — Schobin- 
ger. 2046 

1) u. 4) Scepter auf b und g gevieitetem Felde; 2) u. 

3) Ochse in B, von r Schrägbalken mit drei Ster- 
nen belegt. — de Seigneux, Genf. 2092 

1 ) u. 4) Schwan ; 2) u. 3) Füllhorn. — Cannac, Waadt. 

351 

1) u. 4) Sparren in B nebst drei Rosen; 2) u. 3) g Herz 
in B nebst drei Sternen. — Rosset, Vaud. 1929 

1) u. 4) Sparren, ein Kleeblatt einschliessend, von zwei 
Sternen begleitet; 2) u. 3) Stern über Dreiberg. — 
Tschann, Solothurn. 2289 

1) Sparren S in B nebst drei Sternen (de Monthey) 
nebst noch fünf anderen Wappen mit dem Herz- 
schild de Charriere belegt. — de Charriere, Vaud. 

408-410 

1) u. 4) Steinbock (Keller); 2) u. 3) gespalten: links 
sechs mal schrägrechts getheilt, rechts leer (Krieg 
von Bellikon). — Keller-Krieg von Bellikon, Zürich. 

1269 

1) u. 4) Steinbock stehend (Keller); 2) u. 3) Mütze, 
pelzverbrämt, mit Quaste an zwei Schnüren (Meyer); 
Herzschild: ruhender Hirsch (Hirzel). — Hirzel. 
Zürich. 1150 

1) u. 4) Stern; 2) u. 3) Lilie. — Weiss, Zürich. 2475 

1) u. 4) Stern, ^ in G; 2) u. 3) Mondsichel, G in B. 
Rämi, Freiburg. 1834 

T. 

1) u. 4) Traube in G; 2) u. 3) g Stern in B. — 
Tugginer, Solothurn. 2306 

1) u. 4) Traube; 2) u. 3) getheilt: oben wachsender 
Mann mit Keule, unten Wecken. — Zoller-Holz- 
halb. 2601 

V. 

1) u. 4) Vogelfuss in B nebst zwei g Lilien; 2) u. 3) 
mit b Querbalken, oben drei, unten zwei r Rosen. 
— Unbekannt. 2347 

1) u. 4) Vögel, drei Vf}= in S fc darüber im Schildhaupt 
ein g Kreuz; 2) u. 3) Mondsicheln, s in B. — du 
Thon, de Bonvillars (Vaud). 2259 

1) u. 4) Vögel, drei rothe in S; 2) u. 3) g Baum in 
Gr. — Maurice, Genf. 1481 



ANONYME BLATTER. 



229 



WAPPENLOSE BLATTER. 

Ausgeschlossen sind von dieser Rubrik leere Tafeln (Cartouchen), ebenso sind kaum 

alle verschlungenen Initialen dabei. 



B. 

Bibliotheca amicorum. — Schaffhausen. 1998 

Bibliotheque publique. — Genf. 888 

Bibliothek des Thurg. Kirchenraths. 2269 

Bibliothek des Ev. Kirche nrathes. -- Thurgau. 2270 
Biene auf Blüthe. Darunter Legendo. — Legendo. 

1369 

C. • 

C, zwei, und zwei F ineinander verschlungen, wovon 

zwei verkehrt. — Fleury, Neuchatel. 765 

Cantonsbibliothek. — Thurgau. 2268 

Cvklop, schmiedend. — Favre, Genf. 707 

F. 

F, grosses gothisches, einen Schrank darstellend. — 
Forrer, Zürich. 7/0 

Figur, weibliche mit Geldsack, nebst Merkur mit 
Stab und Vogel. — Unbekannt 2349 

H. 

Helvetia, dreien , die Künste darstellenden Knaben 
einen Kranz reichend. — Unbekannt. 2352 

nj). 

1. H. S. mit Kreuz darüber; oben F. A., unten S. S. 

— Unbekannt. 2336 

Jüngling, in Rennbahn laufend. — Unbekannt. 2348 



K. 

Kreis mit unlesbaren Zeichen ; darüber Helm mit 

Delphin und Spruchband mit: Ex-libris. — Gilles, 

Genf. 920 

L. 

Landschaft mit Baumstrunk, Raupe, Puppe und 
Schmetterling. — Haller, Bern. 1078 u. ff. 

Litterarische Gesellschaft. — St. Gallen, Literarische 
Gesellschaft. 853 



M. 

Musis et amicis. — Schaffhausen. 



R. 



1993 u. ff. 



Ritter in Ganzharnisch, mit Lanze und leerem Schild. 
— Cartouche aus Zürich, Ritter (H. W. Zoller). 

356/357 

S. 

SOCläTÄ DES CATECHUMÄNES. — Genf. Soci6t6 
de Cat£chumenes. 886 

V. 

Vincenz, heiliger, mit Palmzweig. — Neuchatel. 1678 



W. 
Wissenschaftlicher Verein. — Bern. 



198 



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• 



ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEK- 
ZEICHEN. 




IACOBVS CHRISTOPHO- 

RVS DEI GRATIA EPISCOPVS BASILIENSIS. 




ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 






ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 




ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 





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ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 







ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 





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ABBILDUNGEN VON WEITEREN HJBUOTHEKZE1CHEN. 





ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 




ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 





ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 







ABBILDUNGEN VON WEITEKEN BIBLIOTHEKZEICHEN. 






ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 






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ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 



273 






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ABBILDUNKEN VON WEITEKEN BIBLIOTHEKZEICHEN. 





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ABBILDUNGEN VON WEITEKEN IHBLIOTHEKZEICHEN. 





ABBILDUNGEN VON WEITEREN B1BLIOTHEKZEICHEN. 






ABBILDUNGEN VON WEITEREN BIBLIOTHEKZEICHEN. 



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VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN. 



Seite 

Titelblatt. Bern, Kloster u. Spital zum hl. Geist 
5 lmthurn, Rueger, Allianz mit Ursula 
Stocker, 

8 Tschäckcnbürle, Hieron., Carthäuser 

9 Sterner, Ludwig, in Biel 
9 Graumeister, Wilhelm, in Neuenstadl 

10 Otto IV., Bischof von Constanz 

11 Brennwald, Balthasar, Weihbischof in 

Chur 

12 Steiger, Joannen, Schultheiss in Bern 
14 Escher vom Luchs in Zürich 
16 Lombach, Franz Ludwig, in Bern 

16 Haller, Albrecht, Bern (Dunker) 

17 Fischer, in Bern (Dunker) 
1 7 Low, Joh. Jacob, in Zürich (Holzhalb) 

17 Hanhart, Jacob, Pfarrer (Schellenberg) 

18 St. Urban, Abt zur Gilgen 

19 St. Urban, Abt Joseph Amstein 

20 Sulzer, Conrad, Pfarrer (Schellenberg) 

20 v. Ernst, Bern (Zingg) 

21 Amberger, Friedrich, Zürich 

22 Schrämli, Theophil, Pfarrer 

23 v. Erlach, Sigmund, Bern 
27 Ernst, Jacob, Zürich 

27 Fischer, Emanuel Friedrich (Aberli) 

28 Morell, Carl Friedrich (Bern) 
38/39 Basel, Bisthum, Bischof Simon Ni- 
colaus Eusebius von Frohberg- 
Montjoie (Striedbeck) 

70/71 Erhard, Andreas. Genf 

170/171 Spöndli, Zürich 

231 Amberger-Wethli, Fritz, Zürich 

233 Blarer, Jacobus Christophorus, Bischof 

235 Bürkli, Hans Jacob, Zürich 

235 Gesellschaft, heraldische, der Schweiz 

235 Peyer, Felix, in Zürich 

237 v. Techtermann, Petrus, Freiburg 

237 Göldli, Rennhard, Luzern 

239 Arregger, Lorenz, Schultheiss, Solo- 

thurn 

239 Maria Einsiedeln. Abt Augustin I. 

241 Praroman, Nicolaus, Freiburg 



Catalog 






Catalog 


Nr. 


Seite 




Nr. 


178 


241 


Edlibach, Gerold, Zürich 


550 




243 


v. Wattenwyl, Franciscus, Bern 


2454 


1242 


243 


Keller in Luzern (Noblin) 


1276 


117 


245 


Rordorf, Zürich 


1924 


2192 


245 


Pebia in Zürich 


1732 


1014 


247 


Schmid, Joh. Rudolf 


2027 


440 


247 


Wellenberg 


2477 




249 


Müller, Zürich, Anno 1586 


1628 


300 


249 


Füssli, Peter, Zürich 


824 


2171 


249 


Susanna Chasthofer 


412 


654 


251 


Winterthur, Stadtbibliothek 


2516/2517 


1396 


253 


Studer, Rudolf, Luzern 


2206 


1081 


253 


Manuel, Albert, Bern 


1464 


742 


253 


Gugger, Hans Rudolf, Solothurn 


1053 


I 1393 


253 


v. Staal, Solothurn 


2146 


) 1092 


255 


Am Rhein, Joh. Heinrich 


41 


2364 


255 


Falkeisen, Pfarrer in Basel 


699 


2359 


255 


Scherer, St. Gallen 


2014 


) 2225 


255 


v. Grebel, Zürich 


1018 


607 


257 


St. Gallen, Benedictiner-Abtei 


846 


32 


257 


Frisching, Bern 


809 


2057 


259 


Maria Einsiedeln, Abt Nicolaus U 


577 


598 


259 


Rheinau, Abt Gerold 11. 


1872 


609 


261 


Reding v. Biberegg, Franciscus 


An- 


740 




tonius, Schwyz 


1850 


1604 


263 


Lullin, Amadeus. Genf 


1416 




263 


Rilliet, Genf 


1892 




265 


v. Mechel, Christian, Basel 


1504 


114 


265 


Reinhardt, Jean, Zürich 


1860 


592 


265 


v. Büren v. Vaumarcus, Bern 


318 


2130 


265 


v. Salis, Ulysses, Bünden 


1973 


2639 


267 


v. Haller, Albrecht, Bern 


1078 


99 


267 


d 1 Apples, Francois 


52 


320 


267 


v. Haller, Albrecht 


1079 


1126 


267 


Derselbe 


1 080 


1764 


269 


v. Muralt, Amadeus, Bern 


1654 


2244 


269 


Schinz, Dr., Salomon, Zürich 


2023 


960 


269 


v. Steiger, Albrecht, Bern 


2181 




269 


C P mit Minervabüste (anonym) 


346 


61 


271 


Huguenin-Dumitand, Neuchätel 


1211 


570 


271 


Grynaeus, Simon, Basel 


1051 


1814 


271 


Bonvepre, Carl Friedr. 


258 



292 



VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN. 



Seite 

271 Hagenbach, E. L. I., Basel 

273 de Purv, Neuchatel 

273 Rheinfelden, G. F. Rafsler 

273 v. Senarclens, Waadt 

273 Wettingen, Petrus III., Käün 

275 L'Epinasse, Genf 

275 de Lessert, Henri, Waadt 

275 v. Haller, Albr. (Roque fecit) 

277 Grüner, Joh. Jacob (Dunker) 

277 S. R., anonym (Dunker) 

279 Hiller, Heinrich, St. Gallen 

279 Huber, Margret, dessen Krau 

279 v. Steffis, Philipp, Freiburg 

279 de Merveilleux, Neuchatel 



Catalog 




Nr. 


Seite 


1073 


279 


1826 


281 


1882 


281 


2099 


283 


2494 


283 


591 


285 


487 


285 


1083 


285 


1048 


287 


1832 


287 


1146 


287 


1207 


287 


2166 


289 


1519 


289 



Catal 

Nr. 



Schüpfheim, Capucinerkloster, Luzern 

Bernische Erziehungsdirection 

Wagner, Solothurn 

Forrer, Dr., Robert, Strassburg 

Derselbe 

Derselbe 

de Fingerlin 

Francke, Alexander Th., Bern 

Gugger, Ernst Louis, Bern 

Studer, Theophil, Professor. Bern 

Gerster, Ludwig, Herausgeber 

Lutstorf, Ernst, Pfarrer 

Suidter, Leodegar Otto, Luzern 

Suidter, B. Otto, Luzern 



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BIOGRAPHISCHE NOTIZEN 

ÜBER EINZELNE EX-LIBRIS-TRÄGER, SOFERN SOLCHE ÜBER 

HAUPT ERHÄLTLICH. 



14 — 16. Graf Ludwig August Augustin d'Aflrv, 
geb. 1/15 in Versailles, f 1/93, 1748 französischer 
Feldmarschall, 1/55 königl. Minister bei den General- 
staaten, 1/58 Generallieutenant der französischen 
Armeen, 1759 Gesandter Ludwig XV. in Holland, wo 
er bis 1762 blieb, dann bei der Armee in Deutsch- 
land, 1767 Oberst des Schweizergarderegiments, cop. 
1738 mit Marie Elisabeth Baronesse d'Alt. Seine Ex- 
Libris dienten wohl auch seinem Sohne Ludwig August 
Philipp, geb. 1744, 1765 Commandant bei seines 
Vaters Compagnie, 1 780 Brigadier, 1 784 Feldmarschall ; 
cop. 1770 mit Marie Anna v. Diesbach, f 1810. 

17. August d'Affry, Wilhelms Sohn, geb. 1820 
zu Freiburg, talentvoller junger Mann, f 1840. 

19. Wahrscheinlich aus Basel stammend. 

21. Christoph Albertini, Jacob Ulrichs, geb. 1728, 
Hauptmann bei dem in kaiserl. Diensten stehenden 
Regimente Sprecher, 1755 Bundestatthalter: Land- 
ammann des Hochgerichts Klosters im Prättigäu, 
8 Jahr Landammann der Landschaft Rheinwald, 1733 
Gemeindsammann zu Reichenau und Tamins. 

23. Joh. Jodocus an der Allmend. Wurde 1678 
Pfarrer in Ufficon, 1783 in Büren, war Rector und 
Decan des Capitels Sursee und starb, vom Schlage 
getroffen, 13. Mai 1713. 

24. Franz Josephus Georg an der Allmend, geb. 
1748, 1765 des grossen Rathes, 1671 Obervogt von 
Griessenberg, 1780 Amtsschreiber von Münster. 

25. Mauritius an der Allmend, Johanns und der 
Margarethe Dorer, von Baden. Studirte Theologie 
in Luzern und Pruntrut von 1636 — 1642, doctorirte 
in Dillingen, kam 1643 nach Münster, war zuerst Bau- 
herr, dann Punctator, 1647 — 1662 Secretair, 1662 
Custos, 1674 Probst, f 12. August 1688 74 Jahre alt. 
Er zeichnete sich durch hohe Wissenschaft, Leut- 
seligkeit und Freigebigkeit aus. 

27/28. Franz. Jos. Nicolaus v. Alt, Schultheiss 
und Generalcommandant über das Militär im Canton 
Freiburg; geb. Freiburg 1689, f 1770. In jungen 
Jahren in französischen und kaiserl. österreichischen 
Diensten. Bekleidete in seiner Vaterstadt verschiedene 



Aemter; 1737 Schultheiss. War ganz besonders in 
der vaterländischen Geschichte bewandert und genoss 
allgemeine Hochachtung. Gab eine französisch ge- 
schriebene Schweizergeschichte in 10 Bänden heraus. 

29. Antoine d'Alt, apostolischer Notar, 1684 
Decan in Freiburg, 1707 Vorsteher des Collegiat- 
stiftes St. Nicolas, gewandter Administrator voll Ver- 
dienst; f 1736. 

30. Johann Georg Altmann , geb. in Zofingen 
1697, 1732 Pfarrer in Wahlern. 1735 Professor der 
griechischen Sprache in Bern, 1757 Pfarrer in Ins. 
Verfasser vieler historischer, antiquarischer und philo- 
sophischer Abhandlungen, f 1758. 

38. Wahrscheinlich nach Augsburg gehörig. 

39. Georg Ammann, geb. 1741, ordinirt 1764, 
Hauslehrer, dann bei seinem Vater (Felix Ammann 
in Bauma) Vicar; 1780 wurde er dort wegen Trunk- 
sucht entfernt ; so auch später, wo er Pfarrer Escher 
in Glattfelden aushalf, wurde er aus gleichen Grün- 
den wieder im Amt eingestellt, bis er 1 786 in Nieder- 
urnen (Glarus) als Pfarrer gewählt wurde; 1787 Pfarrer 
in Hütten am Albis; f 1790. 

40. Pierre Nicol. Ammann, von Freiburg, geb. 
1725, 1756 Grossweibel, 1761 Landvogt von Greyerz, 
1 768 Staatsrath von Freiburg, cop. mit Marg. Kuenlin, 
t 1794. 

41. Johann Heinrich Am Rhein; war Pfarrer in 
Gross-Dietwyl, Chorherr in Münster; f 29. Mai 1629. 

43. Ignatius Amrhyn , des Schultheiss Joseph 
Sohn, geb. 1662, 16/7 Chorherr; versah als solcher 
verschiedene Aemter. 1689 wurde unter ihm die 
Stiitskirche erneuert. 1735 Senior, f 19. Januar 1746. 
Seine Mutter war eine Göldlin. 

52/53. Johann Franciscus d' Apples, 1690-1772; 
Mitglied des Ministeriums. Pfarrer in les Croisettes, 
Professor der griechischen Sprache und der Moral 
an der Academie in Lausanne. 

57. Johann Ardüser, geb. 1584 zu Parpan in 
Bünden, studirte besonders Geometrie und Festungs- 
bau und wurde Ingenieur genannt, 1620 von der Stadt 
Zürich zum Bürger und Stadtingenieur gemacht und 



294 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



leistete bei Befestigung der kleinen Stadt gute Dienste ; 
t 27. Mai 1657. 

63. Lorenz Arregger, des Lorenz, von Solothurn, 
Ritter, durchlief von 1555 an verschiedene Aemter in 
seiner Vaterstadt und zog 1589 mit 3000 Mann zu 
Heinrich III. von Frankreich, wo er gegen den Herzog 
von Savoyen kämpte. Auch unter Heinrich I V. die- 
nend, zeigte er in vielen Schlachten und Belagerungen 
grosse Tapferkeit und wurde vom König mit dessen 
eigenem Harnisch beschenkt. 1592 bei seinem Ab- 
schied erhielt er das Ritterzeichen, den Adelsbricf 
und eine goldene Kette. Vergeblich bat ihn der 
Herzog von Mayeusse, iu seine Dienste zu treten; 
trotz Passverweigerung schlug er sich mitten durch 
die ligu istische Armee durch und gelangte wieder in 
seine Vaterstadt, wo er 1593 Standesschultheiss wurde. 
Als solcher wohnte er vielen Gesandtschaften bei; 
auch 1602 dem Bundesschwur mit Frankreich in 
Paris, f 14. Juni 1616. 

64. Victor Joseph August Hermengildis von Arr- 
egger, Freiherr von Wildenstein, Sohn des Joh. Victor 
Laurenz, 1/67 Fähnrich in spanischen Diensten, 1767 
Mitglied des grossen Rathes. 1779 Schanzensäckel- 
meister, 1783 Vogt zu Flumenthal, Oberster vom 
Quartier Kriegstetten. 

66. Joseph Protas Astheimer, von Freiburg, 
geb. 1725, Chorherr an unserer Heben Frau Stift da- 
selbst, 1757 Procurator und Senior, 1781 Pfarrer in 
Arconciel. 

75. Urs Joseph Baader, von Holderbank, 1819 
Professor in Solothurn, f 25. Februar 1861. 

86. Franz Urs Balthasar, von Luzern, geb. 1689, 
studirte in der dortigen Jesuitenschule, dann in Julien 
höhere Wissenschaften und Künste, trieb auch ritter- 
liche Spiele; 1712 Hauptmann, Mitglied des grossen 
Rathes, Bauherr, 1730 Spitalmeister. Einer der wür- 
digsten Eidgenossen, der sich um sein Vaterland in 
Schrift und That vorzüglich berühmt gemacht hat; 
Begründer der helvetischen Gesellschaft zu Schinznach 
und Ölten, Vorsteher derselben; f 29. Mai 1763, eine 
ziemliche Anzahl wichtiger Schriften hinterlassend. 

87/88. Jost Dietrich Balthasar, Georgs Sohn, 
1659 des grossen Rathes und Landvogt zu Ebikon, 
zu Baden und Sargans, 1669 des innern Rathes und 
Oberstwachtmeister, 1681 Spitalherr und öfters Ge- 
sandter, f 1704. 

89. Jacob Carl Balthasar, geb. 1688, 1712 des 
innern Raths Spend- und Reussherr, f 172/. 

90. Beat Franz Balthasar, des Nicolaus, geb. 
1673; bekleidete verschiedene Aemter, war auch des 
innern Rathes, öfters auch Gesandter, 1/29 Venner; 
sehr verdient um seine Vaterstadt; f ca. 1730. 

91. Franz Nicolaus Leonz Balthasar, dessen 
Sohn, geb. 1701, Zwingherr zu Sempach, des innern 
Rathes, Landvogt, Gesandter, Bauherr, Kornherr 
Stadtvenner, Abgeordneter an Tagsatzungen, 1767 
Schultheiss; f 8. April 1775. 

92. Joseph Anton Balthasar, Sohn des Franz 
Urs, geb. 1/36, der Wohlthäter des Volkes geheissen; 



durchlief von 1 755 an eine Reihe verschiedener Ehren- 
stellen in seiner Vaterstadt und hiess allgemein Wohl- 
thäter des Volkes. Gab viele Schriften heraus und 
genoss die allgemeine Achtung seiner Zeitgenossen, 
die oft um seinen Rath baten; f 8. April 1810; war 
Begründer der Bürgerbibliothek und Historiker. 
(Vrgl. Marcus Lutz, 1812, Necrologe.) 

93/94. Joseph Leodegar Balthasar. Jacob Ru- 
dolphs, geb. 2. Oktober 1706, studirte Theologie im 
herzoglichen Colleg zu Parma, 1730 Chorherr in 
Münster, 1739 Bauherr und Inspector, 1/4 6 Custos. 
1782 Senior des Stiftes, kaufte die Herrschaft Tannen- 
fels; f 31. Mai 1784. 

95. Tobias Barras, geb. 1776 in Broc T wurde 
Franziskaner, Guardian des Klosters in Frei bürg; 
f 1841 in Freiburg; ausgezeichneter Prediger. 

97. Albert de Bary, Jacob Christophs, geb. 1K13 
in Gebweiler, Bürger von Basel, Ritter der Ehren- 
legion, cop. 1840 mit Marg. Charlotte Huber von 
Basel. 

99—101. Jacob Christophorus Blarer, einem er- 
lauchten Zürchergeschlechte entstammend, geb. 1542, 
wurde bei hoher Begabung schon mit 33 Jahren 
Bischof und betrieb mit Hülfe des herbeigerufenen 
Jesuiten Canisius im Jura eifrigst die Gegenrefor- 
mation, doch gelang es ihm nicht, die Stadt Biel. wo 
er auch ein Haus besass, in seine Hand zu bekom- 
men; f 16. April 1608. 

102. Marcus Tettinger, aus Freiburg i./B., wurde 
vom Fürstbischof Melchior von Lichtenfels 1567 zum 
Bischof von Liden in partibus infidelium geweiht nnd 
war Stellvertreter des Bischofs bis 1591 ; f gegen 1 *>»>«'. 

104-111. Wilhelm Ringk von Baldenstein. aus 
altadeligem Bündnergeschlecht, geb. 1566, 1608 — 162S 
Bischof; unterstützte dürftige Studenten; errichtete 
in Pruntrut ein Ursulinerkloster zur Erziehung der 
Jugend und in Delsberg ein Capucinerkloster : führte 
das Missale-Breviarium Romanum in sein Bisthum 
ein. Suchte bei Kaiser Ferdinand die Rückgabe des 
B.isler Münsters nach, aber vergeblich. 

112—114. Simon Nicolaus Eusebius v. Frohber^- 
Montjoie, geb. 1693 zu Husingen, wurde 1741 Dom- 
herr und 1762 Bischof; f den 5. April 1775. 

115/116. Friedrich Ludwig Franz, Freiherr von 
Wangen-Geroldseck, geb. 1727 zu Wilkisheim im 
Unterelsass: studirte zu Strassburg, Paris und Rom; 
wurde 1745 Domherr zu Ariesheim, Archidiakonus. 
Domkantor. 17/5 Bischof; f IL Oktober 1782; schloss 
1//9 einen vorteilhaften Vertrag mit dem Stuhle 
von Besancon. Traf auch Ländertausche mit Frank- 
reich. Trat 20. Juli 1780 in noch engere Verbindung 
mit dem König von Frankreich, als selbst seine Vor- 
fahren gestanden. Gab 1782 den Einwohnern von 
Laufen und anderen Thälern, welche 1740 entwaffnet 
worden waren, ihre Waffen wieder. War gebildet, 
besass Einsicht und Klugheit und imponirte auch 
äusserlich. Beharrlich und standhaft in seinen Ent- 
schlüssen, aber ehrgeizig, strebte er nach unumschränk- 
ter Gewalt. 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



295 



117* Hieronymus Tschegkenbürlin (Zschegken- 
bürlin) aus Basel, Juris utriusque Licentiatus, geb. 
1 46 1 als Sohn des Oberzunftmeisters Johannes, hatte 
in Paris und Orleans studirt und allen Freuden der 
Welt sich ergeben, als er im 26. Jahre, von Reue er- 
griffen, plötzlich sich bekehrte, sein Vermögen der 
Karthause übergab und selbst in dieselbe trat; war 
zuerst Sakristan, dann Schaffner und endlich Prior, 
baute Vieles und übte grosse Gastfreundschaft aus. 
Bei der Reformation zog er sich 1529 in die Cart- 
hause Freiburg im Breisgau, kehrte aber 1532 nach 
Basel zurück und starb in seiner Carthause. Seine 
spätgothische Bettstatt wird im historischen Museum 
in Basel aufbewahrt. 

138. Ursus Bass, des Nicolaus Sohn, trat 1709 
in französische Dienste, 1729 des grossen Rathes, 
1744 alt Rath. 

150. Nicolas de Luce, aus Pruntrut, geb. 1726, 
Abt von ßellelay, seit 1764 Prior, gründete 1772 das 
Pensionat für vornehme Jünglinge, sowie auch die 
Waisenanstalt für Mädchen, baute Häuser in Neuen- 
stadt und Biel und war einer der edelsten und wür- 
digsten Prälaten seiner Zeit. 

151. Jean Baptist Semon de Montfaucon, geb. 
1674, SS. theol. Dr., Professor der Theologie im Stift, 
dann Prior; baute die neue Abtei mit allen Depen- 
denzen, auch die Privatgebäude zu Himmclspforte 
und Grandgourd ; war der letzte Abt, der die gewöhn- 
liche Versammlung der Stände des Bisthums Basel 
präsidirte; gestorben zu Grandgourd. 

160. Hans Heinrich Berger, Ulrichs, 1595 des 
grossen Rathes, Amtmann in Cappeien und Hof, 1614 
von Winterthur. 1626—1630 des Rathes; f 16 ^0. 

165. F. Bergier, Kurial, von Kcublens und St. 
Sulpice. 

166. Jean Guillaume Bergier, 1/63—1843; Ba- 
taillonschef, dann Commandant, erhielt nach und nach 
in Lausanne verschiedene Aemter. Nach der Un- 
abhängigkeitserklärung wurde er Mitglied des souve- 
ränen Rathes. 

216. Elie Bertrand, berühmter Naturforscher, 
geb. 13. Mai 1713 in Orbe. Machte theologische 
Studien und promovirte 1740 in Leyden; wurde 
Pfarrer in Ballaigues, dann 1744 in Bern. Vom Polen- 
könig berufen, zog er 1765 nach Warschau, wurde 
königl. Geheimrath, geadelt und besonders geehrt. 
1768 kehrte er zurück und siedelte sich zuerst in 
Neuenbürg, dann in Yverdon an, wo er 1797 starb. 
Trieb die Naturwissenschaften mit grossem Gsschick 
und Eifer; war Mitglied der gelehrten Gesellschaften, 
gründete die ökonomische Gesellschaft von London. 
Hinterliess eine Menge Schriften. 

223. Bidermann, Winterthurer Geschlecht. 

224—226. v. Billeux, Ignace und Alovs, Brüder, 
Söhne des fürstbischöflichen Kanzlers, f nach 1830. 

230. Jost Bircher; durchlief zuerst eine Reihe 
verschiedener Ehrenstellen, wurde 1735 Obrist über 
ein Regiment in königl. Diensten. Versah auch ver- 



schiedene Gesandtschaften, so auch der katholischen 
Orte an Papst Urban VIII. 1632 Schultheiss. Er 
starb nicht 1644, sondern 1646, 18. Mai. 

231 . Joh. Jod. Melck. Leopold Bircher, geb. 1 70 7* 
Chorherr zu Münster 1735; studirte in Luzern und 
Lucca (Italien), 1730 Priester, 1731 Kaplan in Rothen- 
burg. War Zwingherr in Schwarzenbach, Pfäffikon 
und Emmensee; f 1770. 

239. Joseph Hubert v. Boccard , geb. 1697 in 
Wuippens, Chorherr an Notre-Dame in Freiburg, Ge- 
neralvicar, wurde 1 746 Bischof von Lausanne, f 1 758 
in Jetschwyl; zeichnete sich durch seinen grossen 
Eifer, seine Frömmigkeit und Klugheit aus. — Das 
nämliche Ex-Libris wurde auch gebraucht von Francois 
Philipp de Boccard, geb. 1698, unterrichtete die 
Schweizergarden in Frankreich 1718, 1738 Major, 
1759 Generallieutenant, dann Oberst, zeichnete sich 
beim Siege von Ravemonde aus; f 1782 in Freiburg. 

240. Franz Joseph Nicolaus Ignatius de Boccard, 
geb. 1744, Mitglied des grossen Rathes 1765, 1793 
Rath der 60, 1794 oberster Rath, von 1788—1793 
Landvogt von Favargny; f 1^19. 

241. Francois Xavier de Boccard, geb. 1704, 
trat 1722 in den Jesuitenorden; wurde Beichtvater 
am sächsischen Hofe, erwarb dort eine Bibliothek 
von 4000 Bänden, die er gegen 1776 dem Jesuiten- 
Colleg in Freiburg schenkte. 

242. Joseph Hubert de Boccard, französischer 
Oberstlieutenant, verliess 1779 seinen Dienst, deeorirt 
mit dem Ludwigskreuz; f 1795. 

255. Gustav Albrecht v. Bonstetten, Johann 
Ludwigs des Gubernators, 1752 — 1821, Lieutenant in 
saidinischen Diensten bei dem Regiment Tscharner 
und der Compagnie May 1779, des grossen Rathes 
1785, 1795 Landvogt zu Interlaken, cop. mit Geran- 
dine van der Dussen verwittwete Haller. 

261. Henri Leonhard Bordier, 1817—1888, ge- 
hörte einer in Frankreich niedergelassenen Genfer- 
familie an; schrieb verschiedene Werke, auch über 
die Geschichte des Protestantismus in Frankreich. 

268. Wolfgang Damian Bossart, Fürsprech, 1770 
des grossen Rathes, 1771 Umgeldner. kaufte gemein- 
sam mit Fürsprech Franz Blasi Landtwing das Schloss 
Buonas am Zugersee, sammt der Gutsherrlichkeit und 
aller Zubehörde. 

269. Franz Michael Bossart, geb. 1732, Haupt- 
mann und Kornherr, 1771 Landvogt von Hünenberg, 
Stabführei 1781, 1783, 1785, starb vor dem Auf ritt 1785. 

271. Joachim Anton Bossart von Zug, Sohn von 
Franz Michael, geb. 1767, 1785 Mitglied des kleinen 
Rathes, später Stadtschreiber. 

272. Charles Philippe de Bosset, geb. 1773, 
Oberst, 1810 — 1814 Gouverneur von Kephalonia, trat 
1796 in englische Dienste, wo er sehr Tüchtiges 
leistete. Zog sich 1818 in sein Vaterland zurück und 
f 1845 in Neuenburg. 

282/283. Alfred Bovet in Valentigney, Bücher- 
freund und bekannter Autographensammler. 



296 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



287. Jerome Boyve, Sohn von Jakob Franz, 
Kanzler, schrieb 1778 eine ausgezeichnete Abhandlung 
über die helvetischen Einwohner Neuenbürgs. 

291. Brandenberg, (altes Zugergeschlecht [nicht 
Zürich] viele berühmte Männer und Künstler auf- 
weisend) Johann Jakob, Carls des Ritters, wurde 
Statthalter in Zug und 1691 Landvogt in Baden. 

292. Jakob Bernhardt, des Obigen Sohn, geb. 
1692, 1713 des kleinen Rathes, 1720— 1737 Landvogt 
zu Hünenberg, 1730 — 1735 bürgerlicher Stabführer, 
1740 Statthalter von Stadt und Amt; legte 1764 
alle seine Amter nieder, zog sich auf das Schlösschen 
Zufiken bei Bremgarten zurück und starb in St. Gallen. 

297. Johann Heinrich Brenner, des Landvogts 
Sohn, 1740 Mitmeister, 1753 Obermeister der Zunft- 
gcsellschaften der kleinen Stadt. 

299. Dominik von Brentano aus Rapperswyl, 
1740 — 1797; aufgeklärter philosophischer Theolog 
und Schriftsteller, studierte im Colleg. helvetic. zu 
Mailand und erhielt vom Fürstabt von Kempten, 
Honarius II, den Ruf als Hofkaplan und geistlichen 
Rat; von besonderer Bedeutung ist seine deutsche 
Bibelübersetzung, 1794 erhielt er die Pfarrei Gebrats- 
ofen und gewann sich allgemeine Liebe und Achtung. 

300/301. Balthasar Brennwald von Walenstadt, 
16. Mai 1494 von Papst Innocenz VIII zum Bischof 
von Troja ernannt, auf seine Bitten wurde ihm jedoch 
gestattet in Chur zu verbleiben und dort, nach der 
Consecration , des bischöflichen Amtes zu walten. 
In Chureracten wird er mehrfach erwähnt, 1491 weihte 
er die Kirche von Igels, 1495 diejenige von Tomils. 

306/30/. Hans Jakob Brunner, Jacobs, geb. 1653, 
1688 des grossen Rathes, 1701 Spittelmeister, f 13. Juli 
1713. 

312. Franz Victor Joseph Bach, des Schultheissen 
Urs Sohn, 1727 des grossen Rathes, 1736 Landvogt 
zu Bächburg, resignirte 1772 als Mitglied des grossen 
Rathes. 

317. Carl von Büren zu Vaumarcus, geb. 1731, 
regierender Venner der Stadt Bern , Kapitäncom- 
mandant bei dem holländischen Schweizerregiment 
1766, des grossen Rates 1775, Landvogt von Nidau 

1782. 

320. I lans Jakob Bürkli, des grossen Rathes 1 59 1 , 
Obervogt in Laufen 1613, Landvogt zu Knonau, 
später zu Sargans und Hauptmann der Stifts St. 
Gallischen Lande in Wyl, 1624 Obervogt in Bülach, 
t 1633. 

321. Friedrich Paul David Bürkli, Buchdruckerci- 
besitzer, Redactor und Verleger der Zürcher Freitags- 
zeitung bis 1889, Herausgeber des über 100 Jahre 
bestehenden Zürcher Kalenders, Verleger des ältesten 
Kursbuches der Schweiz des „Reisebegleiters", grösste 
Zürcher Privatbibliothek , hauptsächlich Oricntalia. 
geb. 1818, f 1K96. 

328. Francois Rodolphe Louis Humann, Gross- 
rath 1/57, Landvogt von Wippingen (Vuissens) 1763, 
Staatsrat]! 1795 — 1798. f 1801. 



334. Joh. Rudolf Burckhardt vom Kirschgarir - 
geb. 1750 — 1813, Oberst in englisch-österreichische 
Diensten, machte grosse Reisen und betrieb in Bas» 
mit Glück den Handel. Bei etwas Prachtliebe b^i.:. 
er den Kirschgarten, arbeitete für Hebung des Milit : **- 
wesens in Basel und errichtete das erste Scha'- 
schützencorps daselbst. Wegen Intriguen flüchtete t- 
1 798 nach Osterreich und machte als Oberst mehrtrr-. 
Feldzüge mit, kehrte 1803 nach Einführung c.* 
Bundessvstems in die Schweiz zurück. 

• 

345. Urs Vietor Byss von Solothura . 1717 
Priester, 1722 Kaplan in Solothurn. 1724 Leutprie-iUr 
daselbst, 1727 Pfarrer in Kestenholz, dann Kammerer. 
t 1747. 

348. Jean Louis Calandrini, Mathematiker \.r.: 
Astronom, 1724 Professor der Mathematik in (int. 
1734 der Philosophie, 1750 Staatsrath , gab %er- 
schiedene Schriften heraus, war ein trefflicher Astro- 
nom, ebenso lateinischer und französischer Dicht«. r. 

375. Petrus Gravina aus Panor Arcivescovo d\ 
Nicea, päpstlicher Nuntius in Luzern, 17^4 — 17 4h - 

376—379. Rudolf Tscharner, Beat Albrecht- 
und der Marg. Ehs. v. Wattenwyl, geb. 1774. Be- 
sitzer vom Rothaus, cop. 1805 mit Charlotte Soph:- 
Wurstemberger, f 1852. 

381. Nicolas Constantin de Castela von cl>- 
Linie Dellay-Montagny, 1721 Grossrath. 1/38 Lani> 
vogt von Illenz, f 1745, sowie dessen Bruder: 

381. Antoine Tobie Castella, Grossrath 1~1' 
Landvogt von Montenach 1732, f 1758. 

382. Francois Prosper Nicolas de Castella. Ht* 
von Willardin, geb. 1729, 1747 Offizier in französicho 
Diensten, 1762 Ritter von St. Louis, 17/2 L,andv»qt 
von Rue und Cheyres , cop. mit Maria Mgdl. v< n 
Fegeli von Vivers. 

383. Rudolf de Castella, Generallieutenant u-J 
Oberst eines Schweizerregiments in französischn 
Diensten; Ehrenmitglied des Kriegsrathes in Froi- 
burg, besass seltene kriegerische Talente und hohen 
Muth, 1745 heldenmütige Vertheidigung der Citadt-Hc 
von Pontenay ; als Commandant der Festung \\Ys%.l 
hielt er sich 1760 sechs Wochen lang mit 2000 gegen 
20 000; 1759 — 1762 Generalinspector der Schweizer- 
und Hündnertruppen; 1761 Commenthur des St. 
Ludwig Ordens, erhielt 1769 dessen Grosskreuz um! 
ansehnliche Jahrgelder vom König. 

385. Joh. Baptist Castoreo, des Jacobus Fran- 
ciscus Sohn , Kanzler der päpstlichen Nunciatur. 
königl. portugiesischer Ritter, Capitän des Christus- 
ordens. 

386. Franz Joseph Leodegar Castoreo, ursprüng- 
lich aus Lugano. Bürger von Luzern. geb. 172v 
Proton, apost., studierte in Rom, 1751 Chorherr in 
Luzern, 1760 bischöflich constanzischer Agent bei 
der Nuntiatur zu Luzern, dann daselbst Kanzler: 
Prior St. Bartholomäi in Castelvosso; Secretariuv 
dann 1767 Custos bei dem Stifte zu Luzern. Mit- 
glied der Arborigentis in Rom unter dem Titel: 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



297 



Archelaus Atheniensis. hatte 1748 vor dem Papste 
Benedict XIV eine Rede gehalten, f 1787. 

392—394. Jean Henri Chaillet, Seigneur d'Arnex, 
Oberst, Gründer der Fabrik gedruckter Tücher in 
Grand-Champ. 

395. Familienbibliothek im Schloss von Cor- 
mondreche, gegründet von Baron Ludwig, Herr von 
Oleyres, 1690—1770. 

396. Rodolphe de Chambrier, 1729 consacrirt, 
1741 Planchettes, dann in Couvet 1745, in Colombier 
von 1763, wo er 1782 starb. 

397. Jean de Chambrier, Baron, 1686—1752, 
preussischer Minister zu Paris. 

400. August und Jean Francois de Chambrier. 

401/402. Jean Francois de Chambrier, 1740 bis 
1814, unermüdlicher Forscher und Verfasser von 
mehreren neuenburgischen Geschichtswerken. 

406. Ami de Chapeau rouge, geb. 1746, cop. 
mit Camille Mestrezat, 1783 Hauptmann der neuen 
Stadtgarnison Genfs, Zugeordneter bei dem Rathe 
der 200. 

408. Jean Francis de Charriere, Mitherr zu 
Mex et Bournaud. 

409/410. Pierre Marc Louis de Charriere, 1795 
bis 1874, studierte in Lausanne, war Erzieher eines 
Sohnes von Prinz Ypsilanti in Russland, 1821 im 
Dienste des Herzogs Wilhelm von Württemberg, er- 
zog die Prinzen Ludwig und Karl von Hessen- Darm- 
stadt, später am Hofe der Prinzessin von Thurn und 
Taxis. Auf seinen Besitzungen in Senarclens machte 
er mit Erfolg geschichtliche Studien. 

411. Godefroy de Charriere, Ludwigs Sohn, 
1827 — 1890, waadtländischer Dragonerhauptmann und 
Oberstlieutenant, Historiker, gab mehrere Schriften 
heraus. 

412. Susanna Chastenhofer von Bern, cop. mit 
Peter Füssli von Zürich, f 17, November 1611. 

414. Werner de la Chenal, 1736—1800, ur- 
sprünglich aus Mariakirch stammend; 1763 wurde er 
Dr. med., 1776 Professor der Anatomie und Botanik, 
Besitzer eines grossen Herbariums mit afrikanischen 
Pflanzen und schrieb gelehrte Abhandlungen; Briefe 
an Alb. Haller noch vorhanden. 

419. Chevilly, dem Geschlechte derer von Gingins 
gehörig. 

421. Jos. Aloys de Chollet, Freiburg, geb. 1761, 
1783 des grossen Rathes, 1821 — 1831 Staatsrath, cop. 
mit A. M. Brigitte von der Weid. 

424. Urs Joseph Christ von Welschenrohr, 1796 
Priester, 1/97 Kaplan in Solothurn, 1805 erster Pfarrer 
in Niederbuchsiten , 1819 Pfarrer in Selzach, 1843 
Pfarrer in Kloster Nominis Jesu in Solothurn, Jubilator; 
t 1851, 80 Jahre alt. 

425. Christoffel, Hauptmann in königl. franzö- 
sischen Diensten bei dem Regiment von Salis; auch 
Ritter des Ordens von Kriegsverdiensten. 

440. Otto IV., wurde 1474 vom Domkapitel er- 
wählt und war Anfangs Gegenbischof seines Vorfahrs 
Ludwig von Freiberg (Vide: Karl Walchner: Bischof 



Otto von Sonnenberg und Ludwig von Freiberg; 
Karlsruhe 1818, 8°). 

441. Hugo von Hohenlandenberg, Jacobs und 
der Barbara Hegi, hatte von seiner Bischofswürde 
nichts als Mühe und Sorge; trotz seiner Bündnisse 
mit den Eidgenossen kam er mit denselben in Kriegs- 
lasten übel aus, es wurde ihm von denselben sein 
Schloss Castel zerstörte und er musste überdies noch 
1 000 Gulden Kriegskosten zahlen ; vergeblich mahnte 
er die Eidgenossen ab von fremden Praktiken. Der 
Anerkennung werth ist, dass er dem Ablasshandel 
entgegentrat und . und allenthalben auszukommen 
suchte; trotz allen seinen eifrigen Bemühungen ge- 
lang es nicht, die Reformation aufzuhalten , er ging 
weder an die Badener Disputation, noch an das 
Religions-Gespräch in Bern, der grösste Teil der 
Schweizer Diöcese ging ihm verloren, des Amtes 
müde, legte er die Inful 1529 ab, um sie nach dem 
raschen Tode seines Nachfolgers wieder übernehmen 
zu müssen, f 7- Januar 1532. 

444. Vergl. Ex-Libris-Zeitschrift, 1895, Heft 1. 

447. Joh. Georg von Hailwyl, Dietrichs und der 
Anna von Bernhausen, 1599 Domcantor von Basel, 
1600 Domdecan von Constanz, 1601 Bischof, starb 
schon 11. Januar 1604. 

449. War 1612 geboren. 

457. Heinrich Kramer, 1739—1802, nachdem er 
mehrere Vicariate bekleidet hatte, ward er Pfarrer 
in Kessweil, 1780 in El gg. 

458. Jean Manesse Cramer, Professor des Rechts 
an per Akademie in Genf 1758, wurde 1764 Mitglied 
des grossen Rathes und 1774 vom Rathe der 60. 

459. Johann Franz Ludwig Cramer, 1782 des 
grossen Rathes von Genf. 

460. Gabriel Cramer, Johann Ludwigs Sohn, 
geb. 1704, 1724 Professor Matheseos erhielt 1734 
den Titel eines Professor Philosophie, wurde Mit- 
glied des grossen Rathes, ferner Mitglied verschiedener 
gelehrter ausländischer Gesellschaften, hinterliess ge- 
lehrte Werke in Druck und Manuscpript, f 1752. 

462. Jean Louis Cramer, Sohn Jean Manasscs, 
geb. 1 768 Offizier in England, machte den Krieg gegen 
Napoleon in Spanien mit, zur Zeit der Restauration 
befehligte er das erste Genferbataillon im Dienste 
der Confederation 1815 und machte den Feldzug von 
Jongue und Pontarlier mit, starb gegen 1855. 

463. Franz Regis Crauer, geb. 1739 in Luzern, 
trat 1756 in den Jesuitenorden, bekleidete verschiedene 
Professorate , wurde 1769 Lehrer der Rhetorik und 
blieb es nach Aufhebung des Ordens bis zu seinem 
Tode, 1806. Seine Verdienste um die Erziehung der 
Jugend sind gross, gab vaterländische Dramen heraus 
und übersetzte den Virgil, sein Charakter war redlich, 
mildthätig und bieder. 

468. J. L. (Jakob Lorenz) Custer geb. in Alt- 
stätten, 1755, f in Rheineck 1828; zuerst Inhaber 
eines alten Handelsgeschäftes in Rheineck und Verona, 
nach der Revolution Municipalspräsident in Rheineck, 
Finanzminister der helvetischen Republik, Mitglied 

38 



298 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



des grossen Rathes, erster rheintalischer Schul- 
inspektor und Mitglied des Kantonserziehungrathes, 
wirkte besonders für die Verbesserung des Schul- 
und Armenwesens und machte zu diesem Zwecke 
reichliche Schenkungen und Vermächtnisse. 

473. Niclaus Dachselhofer , 1575 des grossen 
Rathes, 1579 Landvogt von Gottstatt, 1586 zu Lands- 
hut, 1596 Schultheiss zu Thun, f 162 7 als Heim- 
licher. — Nicolaus Dachselhofer, des Niclaus, 1657 
des grossen Rathes, 1662 Hofmeister in Königsfelden ; 
dann in spanischen Diensten; 1681 des Rathes; Oberst- 
feldhauptmann; 1687 Abgesandter der evangelischen 
Eidgenossen an Ludwig XIV. wegen Angelegenheiten 
der Stadt Genf; kaufte die Herrschaft Utzigen ; 1695 
Venner; f 19. April 1707. 

478. Jean Joseph Daguet , 1761 Mitglied des 
grossen Rathes, 1770 Landvogt von Wuippens, und 
dessen Sohn Nicolas, Mitglied des grossen Rathes 
1779 — 1794, und Joseph Victor Tobias, dessen Enkel, 
geb. 1786, Generalcommissär, f gegen 1863. 

480. Christoph Dangel, aus Münster stammend, 
geb. 1752, Kaplan zu St. Andreas, 1778 Procurator, 
Frühmesser nach Neudorf; resignirte 1809. 

484. Degenscher, altadeliges regimentsfähiges 
Geschlecht aus Solothurn. Joh. Caspar Joseph, Peters 
Sohn, 1719 Rathsschreiber, 1720 des grossen Rathes, 
1729 Grossweibel, 1730 Vogt zu Dornach, 1736 Wäg- 
und Bauherr, 1740 Stadtschreiber und geheimer Rath. 
Hat als Bauherr die meisten Brunnen der Stadt, so 
auch den bei der grossen Treppe des Ursusmünsters 
verbessern und auszieren lassen, f 1751. 

490. Joh. Jacob de Luze, geb. 1728, 1751 des 
grossen, 1771 — 1780 des kleinen Rathes, Venner, 
Bürgermeister, Präsident der Kornkammer, vermählt 
mit Rosa Marg. Chaillet, stand an der Spitze der 
beträchtlichsten industriellen Unternehmungen seiner 
Zeit. 

495 — 499. Prinz Friedrich von Dicsbach, geb. 
1677) General in österreichischen Diensten, Graf vom 
hl. römischen Reich, Prinz von St. Agathe (nebst einer 
Reihe anderer Titel). Grosser Kriegsmann, kühner, 
unternehmender Anführer, der sich in den furcht- 
barsten Kämpfen als Held zeigte; war bei Peter- 
wardein, Temeswar und Belgrad, dann im italienischen 
Feldzug bei Messina, wurde bei Parma verwundet 
und nahm seinen Abschied, f 1751. 

503. Nicolaus Albrecht v. Diesbach, Joh. Ru- 
dolphs des Bauherrn, 1698 — 1738. War in nieder- 
ländischen Diensten Fähnrich und in französischen 
Capitänlieutenant, 1727 des grossen Rathes, Dragoner- 
oberst, 1738 Heimlicher des kleinen Rathes, getraut 
mit Salome Tillier, einer politisch sehr thätigen 
Frau. 

506. Graf Franz v. Diesbach-Tornv, geb. 1739. 
1807 Mitglied des Appellationsgcrichtes. 

521. Michael Xaver Dub, aus Luzcrn, geb. 1726, 
1748 Priester, Procurator bei der Nuntiatur, 1752 
Pfarrhelfcr in Luzern, 1756 Pfarrer in l'ffhauscn. 
1772 Chorherr in Münster, 1785 Bauherr daselbst. 



528. Johann Joseph Dürler, Joh. Rudolphs des 
Schultheissen Sohn, geb. 1674, 1693 des grossen 
Rathes, bischöflich constanzischer Obervogt zu Kaiser- 
stuhl, 1712 des innern Rathes der Stadt, 17 1H Korn- 
hausmeister, 1722 Schultheiss, 1728 Venner; f 1752. 

529. Joh. Rudolf Dürler, Ludwigs, 1696 de* 
kleinen Rathes. 1684 Landvogt der Freienämter, lhsv 
Seckelmeister und Schultheiss, 1692 Bannerherr. Ritter 
des Mauritius- und Lazarusordens; viel gebraucht in 
gemeinen und eidgenössischen Gesandtschaften ; 

t 1/12. 

530. Joh. Baptist Xaver Dürler, Franz RudolN 
Sohn, geb. 1743, 1760 Grossrath. 1 763 Landvogt vor. 
Wäggis, 1767 Landvogt von Kriens, 1769 und 1775 
solcher von Münster, 1778 — 1782 Oberstwach tmeister. 
1782 Bauherr; Gesandter auf der Conferenz zu Mur- 
ten wegen Freiburg, war auf der Tagsatzung zu 
Frauenfeld; 1797 Schultheiss; f 1R 02, hochgeachtet 
vom Volk als Vater der Armen. 

531. Joh. Ulrich Christoph Dürler, geb. 1 70<\ 
Chorherr in Beromünster. Almosen- und Spendherr, 
Bauherr, Kornherr, 1746 Probst, f 12. November 
1 783. 

532. Anton Leonz Dürler, des Franz Joseph 
Ignaz Sohn, geb. 1 740, studirte im Collegio helveüVo 
in Mailand, erhielt 1758 eine Exspectanz zu Münster. 
1767 Kaplan zu Rathhausen , 1773 Chorherr zu 
Münster, Bauherr, Bachherr, Punctator. 

534. Aloysius Joh. Franciscus Dufay de Lava IIa 7. 
aus Visp (Wallis), Hauptmann in franz. Diensten 
1784. 

544. Carl Jacob Durheim, 1 780— 1866, Xego- 
tiant, 1831 des grossen Rathes, 1845 des Bürgcr- 
rathes, 1833 Zoll- und Ohmgeldverwalter des Can- 
tons Bern. 

546. Heinrich Dyssli; 1745 Helfer an der Xy deck 
und 1750 Pfarrer daselbst; 1752 Münsterhelfer, 175s 
oberster Helfer, 1762 dritter Pfarrer am Münster, 
1765 Pfarrer in Wichtrach, 1775 Camerarius der 
Classe Bern. 

547 — 549. Christoph Franciscus Carolus ab 
Eberstein, Canonicus von Basel, sorgfaltige Erziehung, 
studierte mit Vorliebe alte Klassiker. 1744 Domherr 
in Ariesheim, 1761 Domcustos, 1783 Grossdekan. 
1788 Domprobst, wanderte infolge der französischen 
Revolution mit dem Domcapitel aus , war bald in 
Freiburg, bald in Basel , war eine Zierde des 
baslerischen Domkapitels ; für den Verlust so mancher 
äusserer Vorzüge brachte ihm das Studium der 
Wissenschaften die beste Entschädigung, erhielt von 
der Regierung die Probstei Istein, f 1797 und wurde 
76 Jahre alt auf dem Friedhofe Stetten beerdigt- 

550. Gerold von Edlibach , wurde des kleinen 
Rathes, Seckelmeister, Landvogt von Grüningen und 
Greifensee, wurde dem Reformator Huldreich Zwingli 
zugethcilt, um mit ihm die Reformation zu berathen. 
erhielt von Friedrich III einen Wappenbrief, schrieb 
ganz besonders über den zürcherischen, burgundischen 
und lombardischen Krieg , seine reich illuminirtc 



HIOUKAPHISCHK NOTIZEN. 



299 



Chronik findet sich auf der Stadtbibliothek in Zürich. 
554. Joh. Franz Friedr. Eftinger von Wildegg, 
Joh. Heinrichs Sohn, 1621 Schultheiss zu Brugg. 

557. Franz Victor von Eftinger, Herr zu Wildegg, 
1734 — 1815, Ratsherr; 1 775 Mitglied des grossen 
Käthes, erhielt später die Verwaltung des Schult- 
heissenamtes Büren, 1788 Mitglied des kleinen 
Rathes, 1798 zog er neben Schultheiss Steiger mit 
Grenadieren ins Grauholz, wurde von drei Kugeln 
verwundet, genas jedoch im Spital in Solothurn, 
beschäftigte sich nachher mit historischen Studien, 
war thätig für Schulen und Wissenschaften , Mit- 
stifter der schweizerischen geschichtsforschenden Ge- 
sellschaft. 

563. Franz Aloys Egloff, Rentherr und Besitzer 
des Gasthofes zu den grossen Bädern. 

565. Daniel Ehrenzeller, geb. 1743, wurde 1784 
Stadtrichter. 

570. Augustinus I, Hofmann aus Baden, geb. 
1556, zuerst Subprior, dann fünfzehn Jahre Decan. 
wurde 1600 Abt; er erhielt von drei Kaisern Reichs- 
Lehen-Regalien; er legte eine neue Bibliothek an, 
brachte die Wallfahrt zu höherer Biüthe, Hess kost- 
bare Kirchenornate anfertigen; 1620 kaufte er die 
Herrschaft Gachnang, 1623 Freudenfels nebst anderen 
Zehnten und half 1602 die schweizerische Benedictiner 
Congrcgation gründen, f 1629. 

572 — 574. Placidus Reimann, geb. 1594, zuerst 
Custos, war Beichtiger in Münsterlingen, 1629 Abt, 
war ein gelehrter Mann, veranstaltete die Heraus- 
gabe der Documenta Archivii Einsiedlensis, schlichtete 
den mit dem Lande Schwyz ausgebrochenen Streit, 
legte die Differenzen mit den Inhabern der Herr- 
schaft Blumenegg, die lange gedauert, 1642 gütlich 
bei ; Hess den an das Decanat anstossenden Kloster- 
bau aufführen, zierte die Kirche mit Reliquien, einem 
schönen Geläute und einer kostbaren Monstranz, f 1670. 

575. Abt Augustin II. von Reding von Biberegg, 
war Doctor der freien Künste und vier Jahre Prof. 
thcol. in Salzburg, dann Decan in Maria Einsiedeln, 
1670 Abt; war ein grosser Freund der Wissenschaften, 
unter ihm wurden viele Gelehrte erzogen und in an- 
dere Klöster gesandt zum Unterrichten; kaufte 1675 
die sogen. Regenz der Stadt Bellenz und noch andere 
Güter dazu und legte dort ein Gymnasium an, kaufte 
auch die Herrschaft Sonnenberg im Thurgau; er ver- 
mehrte die Kirchenornate, führte auch viele Bauten 
und Verschönerungen in der Kirche aus, schuf ein neue 
Orgel, ein Beinhaus mit drei Altären und den Marmor- 
brunnen auf dem Vorplatze. 

577. Nicolaus de Rupe, Imfeid, geb. 1694. Sub- 
prior, 1734 Abt, führte während seiner langjährigen 
Regierung viele Bauten aus, wie den neuen Kirchen- 
chor und die Kramgasse, Hess für verschiedene Hand- 
werker ein besonderes Gebäude errichten, f 1773. 

578,579. Cölestin Müller, aus Schmerikon (St. 
Gallen), geb. 1772, Professor 1796, Schulpräfekt, Pfar- 
rer in Einsiedeln, Statthalter auf Sonnenberg, Abt 



von Einsiedeln, erwählt 18. April 1825, strenger 
Ordensmann, f 1846. 

583. Placidus I., Knüttel, aus Utznach, geb. 
1593, erhielt die Verwaltung der Abtei 1626, wurde 
Abt 1630, erhielt vom Papst Urbanus 1631 die Be- 
stätigung der Stiftsfreiheiten und f 1658. 

584. Gregor Fleischlin, aus Luzern, geb. 1626, 
zuerst Prior, 1681 Abt, war ein gottesfürchtiger 
Mann, der mehrere theologische und ascetische Werke 
handschriftlich hinterliess; f 1686. 

585. Joachim Albini, aus Bosco (Tessin), geb. 
1666 zu Einsiedeln, war vor der Wahl der jüngste 
Priester, wurde 1694 Abt, bei 30 Jahren zu Nutz und 
Frommen seines Gotteshauses thätig. Hess neben dem 
alten Kloster ein neues Gebäude aufführen; f 1724. 

592. Andreas Erhardt, Tuchfabrikant, von Genf, 
kam in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach 
Freiburg, um sich dort niederzulassen. Das Allianz- 
Ex-Libris gehörte seinem Sohne Ulrich, der 1592 
Elisabeth von Clery heirathete, die Tochter des vor- 
nehmen Louis von Clerv ; sie war die Wittwe des Wil- 
heim Tugginer, Ritter, Oberst und Staatsrath von 
Solothurn. Familie Erhardt sehr reich ; Ulrich wurde 
1616 freiburgischer Staatsrath und f 1 648. Geschlecht 
ausgesorben. (Original-Platte im Besitz von Herrn 
Max v. Techtermann.) 

593. Bendicht v. Erlach, Wolfgangs ; des grossen 
Rathes, 1586 als Gesandter von den evangelischen 
an die katholischen Eidgenossen gesandt; 1577 Vogt 
zu Aigle, 1589 zu Nyon ; Hauptmann in Frankreich; 
1598 des täglichen Rathes; f 1604. 

594. Franz Ludwig v Erlach, Johann Rudolfs 
Sohn, 1605 Freiherr zu Spiez; Schultheiss zu Burg- 
dorf: 1610 des täglichen Rathes der Stadt Bern, 1628 
Venner, 1629 Schultheiss der Stadt Bern; 1662 Herr 
zu Oberhofen, verrichtete 144 Gesandtschaften; war 
zwei mal verheirathet und Vater von 35 Kindern ; 
f 1651. 

595. 1) Theobald v. Erlach, Rudolfs des Schult- 
heissen Sohn, Herr zu Bümplitz, 1510 des grossen 
Rathes, 1528 einer der ersten Chor- und Eherichter, 
1544 des täglichen Rathes. — 2) Theobald v. Erlach, 
Albrechts des vorigen Grosssohn, Herr zu Oberhofen 
und Bümplitz, wurde 1594 Landvogt zu Morsee, 1606 
des täglichen Rathes. 

596. Albrecht v. Erlach, Freiherr zu Spiez und 
Herr zu Riggisberg, 1676 Rathhaus- Ammann, 1679 
Landvogt zu Frienisberg, 1693 des täglichen Rathes, 
war 1696, 1704 und 171 6 Venner; f 1720. 

598 599. Sigmund v. Erlach, geb. 1614, Feld- 
marschall in französischen Kriegsdiensten; 1646 und 
1652 des grossen und kleinen Rathes; 1656 Comman- 
dant bei Vilmergen ; 1667 Venner, Salzdirector ; 1675 
Schultheiss der Stadt Bern und Freiherr zu Spiez, 
wo er 7« Dezember 1699 ohne Kinder verstorben. 

600. Albrecht Friedr. v. Erlach (Bibliothek von 
Hindelbank), des Schultheissen Hieronymus Sohn. 
1696 — 17H8, war 172/ des grossen Rathes, bernischer 
Cürassieroberst, 1 755 des täglichen Rathes , 1 758 



300 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



Wälschseckelmeistcr, 1759 Schultheiss, erhielt 1735 
von Kaiser Carl VI. den goldenen Schlüssel als 
Kämmerer und eine Reihe anderer Orden von Königen, 
Grafen und Herzogen. — Sein Sohn Ludwig v. Erlach, 
1664 des grossen Rathes, 1768 Dragoneroberst, 1774 
Landvogt von Landshut. 

601. Abraham v. Erlach, 1716—1782. Freiherr 
von Riggisberg, zeichnete sich im österreichischen 
Erbfolgekrieg aus, war Brigadier und erhielt eine 
Compagnie der Schweizergarde; Commandeur des 
Ordens; 1761 Marechal du Camp., Oberst des Regi- 
ments Jenner; 1770 erhielt er das Grosskreuz des 
Verdienstordens ; 1 780 Generallieutenant ; war ein 
Mann, der den Adel seines Stammes und seiner Ge- 
burt durch eigenes Verdienst und ausserordentliches 
militärisches Genie erhöhte und mit der Lebensart 
eines Weltmannes die Einfalt und das offene Wesen 
eines Altschweizers zu verbinden wusste. 

602. Victor v. Erlach, Franz Ludwigs, 1672 bis 
1745, war 17H) Mitglied des grossen Rathes, 
viele Jahre in königl. französischen Diensten, wurde 
Hauptmann und übergab 1721 mit königl. Bewilligung 
die Compagnie seinem Sohne Sigmund, wurde 1728 
Hofmeister zu Königsfclden. 

608. Ludwig v. Ernst, 1836-1849 Secretär der 
Staatskanzlei. 

610. Johann Ernst, V. D. M., 1692—1761, Pro- 
visor in Winterthur. Pfarrer in Seuzach. 

640. Hans Rudolf Escher, Heinrichs, cop. 1598 
mit Cleopha Krieg von Bellikon. War 1599 fürstlicher 
Amtmann in dem Einsiedler Hof. — Hans Caspar 
Escher, Heinrichs, cop. 1600 mit Elisabeth v. Hallwyl. 
1587 zog er unter Jost v. Bonstetten zur Belagerung 
von Mühlhausen und würde Fähnrich. 1591 Fähnrich 
in französischen Diensten ; erhielt mit Krieg von 
Bellicon eine Compagnie; 1604 Mitglied des Stadt- 
gerichts Zürich; 1 60/ Achtzehner zum Rüden. 

660. Max Escher, geb. 1547. Johanns Sohn, cop. 
1569 mit Marg. Blarer, welche 1584 starb. (Wohl 
eher ein Hochzeitsblatt,) 

661. Hans Escher, Sohn des Hans Heinrich, geb. 
1616, 1640 Achtzehner zum Rüden; ward 1648 Zeug- 
herr, 1651 Landvogt der Herrschaft Wädenschweil, 
1658 Sehultheiss des freien Stadtgerichts, 1659 des 
Rathes von der freien Wahl, 1661 Obervogt zu 
Regenstorf, 1664 Landvogt der Grafschaft Baden, 
1669 Obervogt von Baden. 

662. Escher allie Mever von Knonau. Aus dem 
1 7. Jahrhundert finden sich nicht weniger als sechs 
Allianzen zwischen diesen Geschlechtern, so dass es 
unmöglich ist, das Blatt genau zu bestimmen. 

663. Hans Jacob Escher, geb. 1566. cop. 1586 
mit Esther von Fulach, Hans Peters Tochter; war 
1592 Achtzehner zum Rüden; 1602 Landvogt von 
Regensberg; f 1626. 

664. Escher-v. Schönau. Um die Wende des 
Jahrhunderts giebt es nicht weniger als vier Allianzen 
mit dem Geschlechte derer von Schönau: 1) Hans 
Conrad Escher, geb. 1531, cop. 1570 mit Sabine von 



Schönau; 2) Gerold Echer, geb. 1571» cop. 1592 mit 
Esther von Schönau; 3) Marx Escher, geb. 160U, cup. 
1627 mit Magdalena v. Schönau; 4) Gerold Eschcr, 
geb. 1592, cop. 1624 mit Margaretha v. Schönau. 

665. Identisch mit Hans Rudolf Escher, Nr. 64« . 

672. Johann Escher, Heinrichs Sohn und dir 
Dorothea geb. Hofmeister, von Zürich, geb. 18. ()k- 
tobei 1722, Amtmann von Einsiedeln l7-*7 — 17*^- 
t 9. Oktober 1794. 

674/675. Salomon Escher im Wollenbof, 1 743 
bis 1806; brachte das Seidengeschäft im Wollenh«»: 
zu höchster Blüthe; 1768 Zunftmeister zu Meisen: 
1769 Hauptmann in Küssnacht; 1785 Zunftmeister unu 
Obervogt zu Wettschwyl und Bonstetten ; Mitglied 
des kaufmännischen Directoriums. Hinterliess eine 
grosse Biblioihek. 

684. Jean (nicht Jaques) Gabriel Eynard. geb. 

in Lyon. Banquier in Genua und Florenz, wo er 

die toscanischen Finanzen in Ordnung brachte : 1^1«.» 
kehrte er nach Genf zurück; 1814 Oberstcommandant 

gegen die Alliirten; Sekretär am Wiener Congress. 

Gründete eine philhellennische Gesellschaft und gab 

den Griechen \ l / t Million, gründete eine Bank in Athen 

1847 und zahlte den Griechen noch eine englische 

Schuld mit 500,000 Fr. Er erhielt das Grosskreuz 

des Christusordens. Beschirmte nicht bloss allein 

die Griechen, sondern unterstützte auch in Genf die 

Wissenschaften und Künste. Eine Strasse in Gent' 

trägt von ihm den Namen. 

688. Johann Conrad Fäsch, geb, 1736; erhielt 
durch Genehmigung des Fürsten von St. Blasien. auf 
erfolgte Abtretung seines Vaters, der 1749 Raths- 
herr geworden war, die Anwartschaft der Sr. Hlasi- 
schen Amtmannsstelle in Basel, welche durch einen 
Substituten, Joh. Jacob Hummel, bis zu seiner Mehr- 
jährigkeit verwaltet wurde, da diese Stelle mit keinen 
Aemtern und Ehrenstellen vereinbart bestehen konnte. 
1774 trat er diese Stelle seinem Bruder Joh. Rudolf 
ab, wurde 1788 Sechser zu Gärtnern, 1792 Meister 
daselbst. 

689. Joh. Wilhelm Fäsch-Imhof, geb. 1835, cop. 
1864 mit Marg. Sophie Imhof, Kaufmann, war in 
England, dann 20 Jahre in einer SeidenstorTfabrik. 
12 Jahre in einer Brauerei, nun Privatier und Präsi- 
dent des Fäsch'schen Familienlegates. 

691. Jean Fäsch, 1792—1869 Kanzleisekretär. 
Ingrossist, 1815 Mitglied und 1832 Präsident des 
Fäsch'schen Familicnlegates. 

693. J. C. Faesi, historischer und geographischer 
Schriftsteller; schrieb auch Abhandlungen über wich- 
tige Begebenheiten aus der alten und neuern Ge- 
schichte ; Staats- und Erdbeschreibung der helveti- 
schen Eidgenossenschaft; interessante Abhandlungen 
historischen Inhaltes in Meusels Geschichtsforscher. 

698. Theodor Falkeisen , Sohn des Theodor. 
Pfarrer zu St. Martin, 1751 ins Ministerium aufgenom- 
men, 1756 Pfarrer in Arisdorf, 1762 Nachfolger seines 
Vaters an der St. Martinskirche, f 1815. 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



301 



708. Charles Henry Favre, Pfarrer, 1777 Helfer 
von Motiers, 177« Pfarrer in les Brenets, 1793 La 
Sagne, Locle 1799, f 1830 daselbst. 

711. Gehörte wahrscheinlich dem Berner Johann 
Jacob Feer, der 1751 — 1753 in Biel ein arithmetisches 
Lexikon herausgab. 

712. Franz Bernhard Feer, Sohn des Franz Bern- 
hard, Landvogt von Reutweyl, geb. 1691, Zwingherr 
zu Emracn, 1715 des grossen Rathcs, f 16. Dezember 
1 775 als der Letzte seines Stammes. 

713. Leopold Christoph Feer, dessen Bruder, 
geb. 1693, Staatsunterschreiber, 1758 Oberstjäger- 
meistcr, 1768 Venner, f 1 7 7<>- 

716. Unbekannter Träger. In der Devise finden 
sich die Zahien 1673 und 1678. 

720. Nicolas Francois Xavier Aloys de Fegcly- 
dc Prez, geb. 1726. Mitglied des gr. Rathes, 1762 bis 
1767 Landvogt vonMontenach, 1771 Generalcommissär, 
177« des Rathcs der 60 und Venner, 1794 Senator, 
Staatsrath. 

721. Philipp Jacob Joseph de Fegely, geb. 1680, 
Lieutenant der Schweizergarden, 1705 Grossrath. 1722 
bis 1740 der Sechszig, 1724 Staatsrath, f 1759. 

724. Sigmund Albrecht Fetscherin, geb. 1796, 
Notar und Pedell. 

736. Beat Rudolf Fischer, von Reichenbach, 
1668 — 1714, erster Sohn des Beat Fischer, Stifter 
der Posten, Abgeordneter auf dem Reichstag zu 
Regensburg 1713, war wie sein Vater Postbesteher, 
bewarb sich um das Reichslehen der Post bei Kaiser 
Carl VI; cop. mit Emma Katharina Steiger. 

737. Sigmund Emanuel Fischer, Sohn des Hiero- 
nymus, Pfarrers in Arch, getauft daselbst 12. Dezem- 
ber 1748, wurde 1/79 Pfarrer in Hilterfingen. wo er 
1810 starb. 

738 739. Beat Rudolf Fischer, 1732—1807, Sohn 
von Beat Fischer. Herr zu Reichenbach, reicher Kunst- 
liebhaber, ebenfalls Postbestehor; stiftete die Familien- 
kiste Fischer von Wyler und setzte, da er unver- 
heirathet starb, seinen Neffen Franz Fischer von 
Oberried zum Erben ein. 

740,741. Emanuel Friedr. Fischer, Rudolf Frie- 
drich's, 1732 — 1811, war 1764 Mitglied des grossen 
Rathcs, 1766 des Stadtgerichtes, 177^— 1776 Land- 
vogt zu Erlach, leistete zur Revolutionszeit Bern 
grosse Dienste und der Waadt, 1792 Venner. verlor 
in der Revolution sein Vermögen, wurde 1798 mit 
neun andern Magistraten gefangen nach Strassburg 
geführt und zog sich heimgekehrt auf sein Landsitz 
nach Bellerive im Gwatt, bei Thun, zurück. 

743. Emanuel Alexander Fischer, 1768 — 1810, 
1 792 Grenadierhauptmann, zeichnete sich bei Neuen- 
eck aus, 1803 Mitglied des grossen Rathes, Stadt- 
seckelmt ister, Mitbegründer der Academie. 

744. Abraham Emanuel Fischer, Landvogt von 
Aubonne, f 181 7. 



745. Gottlieb Fischer, von Oberried, Victors 
Sohn, 1736—1793, 1775 des grossen Raths, 1783 
Landvogt zu Iferten, dann bis 1790 in Oberried, wo 
er sein Gut seinem Schwager Joh. Franz Fischer 
verkaufte, der Offizier in holländischen Diensten, 1785 
des grossen Rathes, dann Landvogt zu Kastelen war 
1736—1807. 

748. Friedrich Albrecht, vom Eichberg, geboren 
177L Schultheiss des äussern Standes, Artillerie- 
Hauptmann, 1814 des grossen Rathes, 1824 Ober- 
amtmann nach Burgdorf, wo er erblindete; cop. erste 
Ehe mit Juliane Elisabeth von Sinner, zweite Ehe mit 
Charlotte Marianne Manuel, f 1837. 

749. Albrecht Rudolf Fischer, 1797 — 1876, Post- 
bcsteher, Secretär der Postverwaltung, Amtsrichter 
des grossen Raths; cop, mit Margarethe Adelheid 
von Mülinen. 

753. Johann Peter Fischer, von Solothurn, 1680 
Kaplan und Organist in Schönenwcrd, 1688 Pfarrer 
in Zuchwyl, 1690 Leutpriester in Solothurn, 171 
Chorherr, f 1724. 

757, 758. Egidius Ignatius von Fleckenstein, Sohn 
des Christoph Lorenz, der 1712 als Hauptmann bei 
Vilmergen gefallen. Lieutenant in französchen, dann 
Capitän in sardinischen Diensten, 1739 des grossen 
Raths, 1741 Landvogt zu Habsburg, 1752 Seevogt 
zu Sempach, auch Landmajor, 1760 Unterzeugherr, 
1764 des täglichen Rathcs, 1766 Verwalter des Keller- 
hofes Kricns, lebte von 1700 -17/4. 

759. Christoph Joseph Ignaz von Fleckenstein, 
Sohn des Christoph Lorenz, geb. 1693, 1721 Chor- 
herr zu Münster und Senior des Stiftes, f 1752. 

761. Joh. Martin, von Fleckenstein, geb. 1698, 
Rathsherr, Landvogt zu Kriens 1723, Habsburg 1727, 
1758 Bauherr, 1761 Venner, f 1764. 

767. Jean Baptiste Fontaine, in Freiburg, stammt 
aus einer Bürgerfamilie in Faucigny, Savoyen; lebte 
um die Mitte des 18. Jahrhunderts, war Hauptmann 
in spanischen Diensten. (Dasselbe geviertete Wappen 
spanischer Art ist anders als das, welches die Familie 
sonst führte.) 

768. Johann Daniel Forrer, 1737 — 1803. des 
Landvogt's Sohn, 1765 Sanitätsrathsschrciber, 1785 
des grossen Rathes, 179/ Landvogt zu Landshut; 
cop. mit Ros. Elisabeth Morlot von Bern. 

769 — 773. Dr. Robert Forrer aus Zürich, Archäo- 
log und Kunsthistoriker in Strassburg, geb. 1866, 
zuerst mit Messikomer bei Pfahlbauausgrabungen 
thätig, später bekannt geworden durch die Textil- 
funde von Achmin-Panopolis; Herausgeber diverser 
hervorragender Werke, zeichnete unter dem Pseudo- 
nym Reroff auch verschiedene Ex-Libris. 

774/775. Le Fort, von Con£ im Picmont her- 
stammend, seit 1565 Bürger von Genf. Wappen der 
altern Linie; dieses Ex-Libris wurde gebraucht von: 
Abraham Le Fort, 1771 — 1783, Ritter des römischen 
Reiches. — Jaques, 1757 — 1826, Professor des Rechts, 



302 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



Staatsrath. -Jean Louis, 1786 — 1876, ebenfalls Pro- 
fessor des Rechts. 

777. Charles Le Fort, 1821 — 188S, Professor des 
Rechts, Präsident der historischen Gesellschaft in 
Genf. 

778 — 780. Henri Le Fort, geb. 1855, Dr. jur. 
Advocat, Mitglied des grossen Rathes, Infanterie- 
major. 

789. Gallus Anton Frener, geb. 1711» Pfarrer 
in Eschenbach, dann Leutpricster in Luzern, 1750 
Pfarrer in Lutheren, wo er die verdorbene Gemeinde 
trefflich herstellte, Dccan des Cap. Willisau 1 755, 
resignirt 1763 und f 1780. 

792. Abraham Freudenreich, 1727 Mitglied des 
grossen Rathes, öfters Abgeordneter an der eidge- 
nössischen Tagsatzung, Mitglied des kleinen Rathes 
und Venner, seine Frau war eine geborene Tillicr; 
er f 1773. 

7^3. Friedrich Christoph Freudenreich, 1 746 bis 
1821, Mitglied des kleinen Rathes, 1806 Schultheis» 
bis Restaurationszeit; cop. mit Fräulein Tscharner^ 

798/799. J. Rudolf Frey, 1727-1800, trat 1742 
in französische Dienste, stieg von Stufe zu Stufe, 
erhielt 1/56 eine Compagnie, erwarb sich den Orden 
der Kriegsverdienste und legte in verschiedenen Feld- 
zügen und Schlachten Proben seines Muthes ab. 
Dazu war er auch ein grosser Gelehrter, war uner- 
müdlich in physikalischen und uaturhistorischen 
Forschungen und übersetzte viele Werke in's Fran- 
zösische, sein Socrate rustique kam zur 4. Auflage. 

800. Johann Jacob Frey, geb. 1718, 1757 des 
grossen Rathes, 1778 Rathsherr. 

802. Rudolf Frey tag, 1 723 - 1 753, Vicar in Basa- 
dingen, 1752 Pfarrer in Fluntern. — Rudolf Freytag, 
1728 -1786, Pfarrer in Wiedikon, wo er zuerst Kate- 
chet war, 1/56 Pfarrer am St. Peter; gab 1756, 1758 
und 1777 Predigten heraus. 

806. Samuel Friedrich, geb. 1751, Dr. med. in 
Hasel, 1771 Arzt und Bürger von Zofingen. 

808. Samuel Frisching. Hansens Sohn, geb. 1638, 
befehligte eine Compagnie der französischen Garde 
und machte die Belagerungen von Dünkirchen und 
Grevelingen mit; heimgekehrt, durchlief er von 1664 
an verschiedene Ehrenämter, 1694 und 1712 Venncr, 
1715 Schultheiss, nebenbei auf verschiedenen Ge- 
sandtschaften thätig; zeichnete sich mit 79 Jahren 
durch seine Tapferkeit in der Schlacht bei Vilmergen 
aus, f am 23. October 1721. 

811/812. Vincenz Frisching. 1688-1764, Haupt- 
mann der Burgern 1727, Schultheiss zu Thun 1740, 
Herr zu Wyl ; vermählt mit Juliana Rosina von Erlach. 

813. Rudolf Emanuel von Frisching (Bibliothek 
auf Schloss Rümligen bei Bern). Sohn des Venners 
Johannes, 1698—1780, 1754 des täglichen Raths, 
Venner bis 17/5. 

814. Daniel Frischmann, Oberst in Diensten der 
englisch-ostindischen Compagnie 1763—1767, wurde 
1784 Mitglied der Regierung in Basel und 1803 Stadt- 
magister, hatte einen lebhaften Geist, bezeugte Fertig- 



keit in Besorgung vaterländischer Angelegenheite-:. 
Herablassung zu den Niedrigen und ein thäti^ts 
Wohlwollen gegen Arme und Nothleidende, f l* ,,s *. 
818. Abraham Emanuel Fröhlich, 17*J6 — l sf >5. 
aus Brugg, Aargau, 1817 ordinirt, Lehrer an der 
Lateinschule in Brugg und Pfarrverweser in Mönthal. 
Fabeldichter: „hundert neue Fabeln"; hochberühmL 
1827 Professor der deutschen Sprache an dtr 
Kantonsschule in Aarau. 

822. Moriz Füesli, Peters Sohn, wurde 16SM dt*. 
grossen Rathes, 1692 Hauptmann der Artillerie. lf/*3 
Zunftmeister, 1695 Obervogt zu Regenstorf, Ober- 
zeugherr 1697, f 171/- 

823. Peter Fucssli, Peters Sohn, geb. 1 632. 
ordinirt 1653, 1654 — 1656 in Frankreich, predige 
1657 — 1667 öfters an der St. Peterskirche in Zürich, 
bekam die Professur der Katechetik, 1671 Pfarrer am 
St. Peter; nahm 1673 — 1680 an den Streitigkeiten 
der Gelehrten stark Antheil, wegen einer Erbschafts- 
angelegcnheit schoss ihn Beat Werdmüller, ein Ver- 
wandter, in den Arm, infolge dessen er starb. 

824. Peter Fuessli, Peters und der Magdalena 
Bürkli Sohn, geb. 1577, f 1629 5 1601 Rathsherr, \w>* 
Obervogt zu Horgen. 

826. Michael Furer aus Sursee, 1651 Priester. 
1653 Pfarrer in Zuchwyl, 1655 Pfarrer in Hibrist, 
1685 Chorherr. 

833. Francois Joseph Bonaventura (»ady. 17l u 
Mitglied des grossen Rathes, 1733 Landvogt von Riu*. 
1747 Kornherr, 1760 Regierungsrath, verheirathet mit 
N. Gotterau, f 1761. 

844. Joseph von Rudolphi, zuvor Subprior, wurde 
von den zu Neu-Ravensburg anwesenden Conventualen 
zum Abt erwählt und schloss den 19. Juli 1718 mit 
den Ständen Zürich und Bern den Frieden, welchen 
seine Vorfahren nicht hatten annehmen wollen. Er 
bezog das Kloster wieder, seine frühern Lande und 
Gerichtsbarkeiten wurden wieder hergestellt; er war 
ein weiser Regent vom Grundsatze durchdrungen, nur 
das Beste seines Landes zu wollen. 

845. Kloster und Stift St. Gallen, Benedictiner. 
Cölestin IL, Gugger von Staudach aus Keldkirch. 
1 70 1 — 1767. ausgezeichneter Oeconom und ein wahrer 
Mäcen der Wissenschaften; baute das schöne Korn- 
haus in Rorschach und die prachtvolle Stiftskirche 
in St. Gallen. 

847. Beda Anghern, geb. 1725 in Hagenweil im 
obern Thurgau , Prof. theol. und Beichtiger dos 
Frauenklosters Nötkersegg, Statthalter zu Neu St. 
Johann, 1767 Abt, sehr gemeinnützig, baute Kunst- 
strassen ; viel guten Willen und für Noth und Un- 
glück ein gutes Herz, f 1796. 

853. Literarische Gesellschaft, gegründet 1789. 
wiederbelebt 1820. Zweck: Gemeinschaftlicher Ge- 
nuss der neuesten Früchte der Literatur. Mittel: 
Gründung einer Bibliothek und eines Lesezirkels. 
Abendunterhaltungen und monatliche Vorlesungen 
und Versammlungen. Die Gesellschaft existierte bis 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



303 



zu Ende der dreissiger Jahre. (Vergl. Bd. d, S. 2774, 
Stadtbibl. St. Gallen.) 

856. Carl Rudolf Ganting. 1801-1886. zuerst 
Vicar in Hilterfingen, wo ihm des Pfarrers Sohn, 
Friedr. Lutz, das Ex-Libris schuf, 1833 Pfarrer in 
Walperswyl, 1848 1864 Pfarrer in Stettlen, dann 
1868 — 1880 wieder Pfarrer in Walperswyl; cop. mit 
Am alie Marie Pertv. 

865. Franz Joseph Gassmann, geb. 1755 zu Solo- 
thurn, Buchdrucker, humoristischer Schriftsteller, gab 
das solothurnische Wochenblatt heraus 1788 — 1794, 
Schweizer Hudibras 1797—1798; reine uneigennützige 
Liebe zu seinen Mitbürgern , Enthusiasmus für 
Menschenwohl und Menschenrechte und ächte Reli- 
giosität waren besondere Vorzüge von ihm, f 1802. 

903. Caspar Gessner, geb. 1744, ordinirt 17^6, 
1767 Diacon an der deutschen Kirche in Genf, 1770 
Vicar an der französischen Kirche, 1772 Pfarrer eben- 
falls an der französischen Kirche in Zürich, 1786 
Pfarrer in Ottingen, 1793 Decan, f 1/96. 

910. Melchior zur Gilgen, Ludwigs Sohn, Herr 
zu Hünigen, Rothsee und Hilfikon, 1617 des grossen 
Käthes, 1619 Obervogt zu FIbicken, 1623 Landvogt 
zu Weggis, 1625 des kleinen Rathcs, 1627 Landvogt 
zu Münster, 1632 Zwingherr zu Rüegg, f 1636. 

913. Caspar Leo zur Gilgen, des Rathsherrn 
Joseph Sohn, geb. I69 l >, Herr zu Hünigen und Roth- 
sec, 1724 des grossen Rathes, 1725 Landvogt zu 
Weggis, 1729 zu Malters, 1733 Stift St. Gallischer- 
Schirm-Oerthischer Hauptmann, 1741 Schiffherr, 1750 
des kleinen Rathes, 1752 Spendherr, 1757 lnspector 
über die Stadtmühlen, 1758 Glockcnvogt des Stiftes 
Im Hof, 1759 Verwalter der Herrschaft Heidegg, 

t IW. 

914. Joseph Jost Anton Zurgilgen, Caplan in 

Dietwyl 1756, Chorherr in Münster, f 1808. 

915. Franz Johann Irenäus, 1753 Chorherr in 
Luzern. 

916. Aurelian Zurgilgen, Caplan zu Neuenkirch, 
1788 zum Chorherr nach Münster gewählt, f 1797. 

917. Heinrich Phil. Aurel. lgnat. zur Gilgen, 
Sohn des Kaspar Aurelian, geb. 1727, Jesuit, wurde 
schon mit achtzehn Jahren Wartner auf Münster, 
Leutpriester in Willisau und Kämmerer, Chorherr, 
Secretär, lnspector, -j- 1790; testirte einen Kelch, 
Messbuch nebst einem goldgestickten Messgewand 
und einer Alba. 

919. Petrus Giller aus St. Gallen, geb. 1703; 
studirte zu Strassburg und Leyden Medicin, 1728 
Dr. med., 1733 Stadtarzt in St. Gallen, 1747 des 
grossen Rathes, 1760 Zunftmeister und Unterbürger- 
meister, f 1764. 

921. Jacob Ignaz Gilli aus Luzern, geb. 1749, 
Chorherr, Expcctant zu Münster 1770, 1781 Ehren- 
kuplan bei St. Johann Baptist zu Russwyl, 1782 
Chorherr in Münster. 

922. Wolfgang Carl von Gingins, Herr zu Che- 
villv Orny und Moiri, geb. 1728, 1764 Mitglied des 
grossen Rathes, 1769 Landvogt zu Trachselwald, 



1780 des täglichen Rathes, 1782 Zeugherr, 1786 Ge- 
sandter nach Frauenfeld und Baden. 

923. F'riedrich Carl Johann von Gingins, La 
Sarraz, Historiker, geb. 1790; studirte zuerst Botanik 
und wandte sich nachher den historischen Wissen- 
schaften zu, Gründer der historischen Gesellschaft 
der romanischen Schweiz 1837, war auch Mitglied 
zahlreicher anderer gelehrten Gesellschaften, 1844 
Dr. phil., Bern, 1850 Prt.f. honor. der Geschichte an 
der Academie Lausanne, Officier des Ordens vom hl. 
Moriz und Lazarus, f 1863, eine grosse Anzahl von 
Schriften hinterlassend. 

928. Franz Joseph Girard. geb. 1758, Professor 
am College 1789, Pfarrer in Avry devant Pont von 
1790 — 18 17. Kaplan in Charmey und Delle, Verfasser 
gesuchter historischer Werke, f 1832 in Freiburg. 

940. Balthasar Joseph Gloggner, geb. 1738, 
studirte am Collegio-Helvetico zu Mailand, 1763 
Pfarrer in Romoos, 1766 Leutpriester zu Luzern, 1767 
Decan des Vierwaldstättercapitels. 1770 Chorherr des 
Stiftes Luzern, resignirte 1773 auf das Decanat, wurde 
1777 Vicekanzler bei der Nunciatur, hernach auch 
des Stiftes Quotidionarius, Depositarius, Stipend.irius., 

941. Joh. Jac. Jos. Glutz, des Nicol., 1679 des 
grossen Rathes, 1684 Schultheiss zu Ölten, 1696 Land- 
vogt zu Lauis, 1701 Stadtschreiber, 1 708 Alt.ath. 
1710 Seckclmeister und Vogt zu Bucheggberg, 1712 
Ritter des St. Michaels Ordens, 171 6 Stadtvenner, 
17 18 Schultheiss, Abgeordneter an verschiedenen 
Tagsatzungen, so 1712 an dem Friedcnsschluss in 
Aarau und 1715 zur Errichtung des Bündnisses der 
katholischen Orte mit Ludwig XIV. 

942. Urs Joseph Nicolaus Glutz, geb. 1751 auf 
Thierstein, in sardinischen Diensten Grenadierlieute- 
nant bei dem Regiment Sury, 1773 Mitglied des 
grossen Rathes, 1774 Salzkassen -Verwalter , 1779 
Jungrath, 1781 Wegherr, 1782 Bauherr. 1787 Präsident 
der helvetischen Gesellschaft in Ölten, Gesandter 
auf der Tagsatzung Frauenfeld 1793, f 1806. 

943. Johann Vict. Anton Glutz-Blotzheim, 1 703 
bis 1784, OtFicier in französischen Diensten, Mitglied 
des grossen Rathes, 1735 Stadtlieutenant, f 1/84. 

945. Georg Louis Xaver Hypolite Glutz-Blotz- 
heim, geb. 1760; trat 1781 in das deutsche Colleg in 
Rom, 1783 Priester, 1784 Pfarrer in Baisthal, 1790 
Chorherr, 1828 Mitglied des bischöflichen Senates; 
von seinem grossen Vermögen den edelsten Gebrauch 
machend, starb er als Senior 1844. 

948. Conrad Glutz-Blotzheim. geb. 1789, Pro- 
fessor der Rhetorik in Solothurn 1812, war ein wissen- 
schaftlich gebildeter Mann und vergabte 30,000 Fr. 
zur Stiftung einer neuen Pfarrei in Bellach, 1813 
Priester, 1817 Chorherr, 1828 Domherr des Bisthums 
Basel, 1831 Mitglied des bischöflichen Senates und 
starb 1857 als Senior des Domcapitels. 

949. Carl Anton Nicolaus Glutz-Ruchti , geb. 
1756, Lieutenant und Ai demajor im Schweizergarde- 
regiment zu Paris, entrann nebst dem Chevalier Victor 
von Gebelin glücklich dem grossen Blutbade des 



304 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



10. August 1789 und wurde Inhaber der Medaille 
des 10. August und erhielt 1818 den St. Ludwigs- 
Orden nebst dem Brevet als Oberst; heimgekehrt, 
wurde er Stadtrath in Solothurn, Bürgermeister, Land- 
vogt von Kalkenstein, eidgenössischer Oberst, ward 
in besonderer Mission an Napoleon I. und den deut- 
schen Kaiser gesandt, f ledig 1837. 

950. Peter Jacob Joseph Anton Glutz-Ruchti, 
geb. 1754, Hauptmann in Spanien unter Carl III., 
dann Aidemajor im Regiment Buch; nach Hause 
zurfickgekehrt, bekleidete er viele Ehrenstellen, u. A. 
ward er Mitglied der Regierung und Schultheiss 1803, 
Landammann der Schweiz 1805, war in Correspondenz 
mit Napoleon und dem deutschen Kaiser, 1828 Ab- 
geordneter nach Colmar zur Begrüssung Carl X., der 
ihm eine goldene Dose schenkte, wie auch Napoleon I. 
eine solche mit seinem Portrait, f 1835. 

951. Joseph Victor Edmund Glutz-Ruchti, Haupt- 
mann in spanischen Diensten, dann 1773 des grossen 
Rathes, 1777 Jungrath, 1781 Obervogt zu Flumenthal, 
1785 Bürgermeister, Stadtmajor, Altrath, geb. 1753 
auf Schloss Falkenstein, geboren in Baisthal, f 1817* 

954. Joh. Baptist Joseph Gobel, geb. 1727 zu 
Thann bei Mülhausen, verrieth schon früh Redner- 
talent; philosophische Kenntnisse, jedoch ehrgeizig 
und hochmüthig; nachdem er 1756 in Ariesheim Dom- 
herr gewesen, wurde er 1771 bischöflicher Official- 
vicar in Basel, dann Weihbischof unter dem Titel: 
Bischof von Lvdda ; 1 789 vom Klerus von Beifort als 
Deputirter an die französische Nationalversammlung 
gesandt; 1791 constitutioneller Bischof von Paris; 
spielte eine feige, elende, eines Priesters unwürdige 
Rolle; verzichtete 1793 im Nationalconvent auf das 
Priesterthum, verfiel jedoch bei Robespierre in Un- 
gnade, wurde zum Tode verurtheilt und 1/94 guillo- 
tinirt. 

960. Rennward Göldli, Rennvvards des Kriegs- 
manns Sohn, Prot. not. apost., Domherr und Custos 
in Basel, Chorherr zu Münster im Aargau, f 1600 
zu Freiburg i./B. 

962. Joh. Rennward Göldli , wurde 1668 des 
grossen Rathes, 1676 Hauptmann über 300 Mann zum 
Zusatz der Stadt Basel. 1689 Landvogt von Men- 
drisio. 

968. Heinr. Ludwig Göldli, 1698 des grossen 
Rathes, Verwalter von Heidcgg, 1705 des innern 
Rathes, 1707 Landvogt von Entlibuch, 1711 Korn- 
herr, 1712 geheimer Kriegsrath zu Solothurn, starb 
23. März 1718. 

9(> l ). Heinrich Jacob Ludwig Göldli, des Joh. 
Thüring Sohn, geb. 1715, des innern Rathes '762. 

t 1767. 

970. Joh. Clr. Göldli, Heinrich Rcnnwnrds Sohn, 
geb. 1650, vom bischöflich Constanzer Rath und Ober- 
vogt zu Arbon ; 1692 des grossen, 1697 des innern 
Rathes. 1698 Spitalhcrr, 1703 Stadtmajor, f 1738. 

971. Franz Bernhard Göldlin, von Tieffenau, des 
Alovs Christoph Sohn, geboren in Luzern 1762, stu- 
dirte Theologie in Luzern, empfing, im Besitze aus- 



gezeichneter Kenntnisse, 1 783 zu Mörsburg die Priester- 
weihe, war Vicar bei Pfarrer Fr. Balthasar in Wol- 
husen. dann bei Pfarrer Lud. Göldlin in Inwvl ui.d 
wurde 1 785 dessen Nachfolger ; 1 786 hielt er die 
Predigt bei der vierten Centenarfeier in Sempach; 
1792 war er im Besitz einer Chorherrenpfrüude. dam 
Secretär des Stiftes, als welcher er zur Zeit de- 
französischen Revolution und Invasion eine schwere 
Aufgabe hatte; er gilt als Retter des Stiftes; IS» 13 
Probst von Beromünster; 1814 Generalvicar de* 
schweizerischen Theils des Bisthums Constanz ; wird 
Märtyrer seiner Berufstreue und der ihm auferlegtem 
schweren Pflichten; f 1819. 

972. Aloysius Christoph Johann Baptista Göldlir. 
Sohn von Johann Thüring, geb. 1720, Hauptmann in 
französischen Diensten, 1762 des grossen Rathe«. 
wurde in französischen Diensten Major und Ritter 
des St. Ludwigordens; besass Urkunden und I>ocu- 
mente des Geschlechtes, sowie auch ein diploma- 
tisches Stammregister. 

973. Joh. Thüring Göldli, geb. 1688, 1 708 des 
grossen Rathes. 1718 des innern Rathes; Landvogt 
von Russweil; Salzdirector; 1752 Schultheiss und 
Pannerherr; Kastvogt des Stiftes Münster und \ v.r. 
St, Urban; f 1762. 

97L David Gonzenbach-Huber, am Berg, 17^ 
bis 1810, Kaufmann, 1792 Beisitzer des Kaufmän- 
nischen Dircctoriums : grosse Verdienste um die 
Hebung der Künste und Wissenschaften, unterstützte 
junge Leute, arbeitete an der Errichtung der lite- 
rarischen Gesellschaft; legte eine Kupferstichsarnm- 
ung an und galt als erster Mäcen in St. Gallen. 

980. Johann Wilhelm Gotthardus von Solothurn. 
1616 Priester, Protonotar apost. 1619, Chorherr ir. 
Solothurn, Professor an der lateinischen Schule in 
Solothurn, Custos des Stiftes St. Ursi, f 1649. 

981. Carl Gottrauv, Herr von Penzers, von» 
Rathe der Sechzig, Venner und Heimlicher, -j- 17*'". 
86 Jahre alt. 

982. Johann Peter von Gottrau, Herr zu Tre\- 
fages, geb. 1727, Ordensritter vom hl. Moriz und 
Lazarus, Oberstlieutenant in österreichischen Diensten. 
Mitglied des grossen Rathes, Vorsteher der Frei- 
burgischen Freimaurer, war die Seele einer Ver- 
schwörung gegen die Landesregierung; verrathen. 
verbannt, starb er in Piemont gegen 1805. 

983. v. Gottrau. (Das Wappen war vielen Ver- 
änderungen unterworfen.) Die Familie erhielt 1541 
vom Kaiser Karl VIII. einen Adelsbrief. Dieses K\- 
Libris ist nach 'dem Wappen von Kaiser Ferdinand 111.. 
1640 und Kaiser Leopold 1662. 

984. Francois Pierre Charles Louis v. Gottrau. 
wurde 1775 Mitglied des grossen Rathes, 1797 desRathv 

der Sechzig, letzter Schultheiss zu Murten I7*>5 Iün 
179S; war verheirathet mit Marguerite de Reynold. 
988. Em. v. Grafenried, in seiner Jugend an dem 
Hofe des Kurfürsten Karl Ludwig von der Pfalz. 
wurde dann Landvogt zu Lenzburg, des Rathe^. 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



305 



Salzdirector, Venner und Schultheiss, diente in vielen 
( iesandtschaften. 

991. Sigmund von Grafenried, des Franz Niclaus, 
1743—1789, Landmajor, 1785 des grossen Käthes, 
1788 Landvogt von Erlach; cop. 1773 mit Marg. 
Krunncr. 

993. Jacob Philipp Grangier, 1743—1817, Stadt- 
pfarrer zu Stäffis, dem Studium der Geschichte seines 
Landes weihte er fünfzig Jahre seines Lebens. 

994. Jean Franc.ois Paul Grand, aus Lausanne, 
war unter Ludwig XVI. Banquier in Paris und wurde 
1819 durch Ludwig XVIII. zum Baron ernannt. 

1013. GrauflT, hervorragender Philologe. 

1034. Franz Joseph Nicolaus Griset de Forell, 
des Nicolaus Sohn, geb. 1701. Ritter des Maltheser- 
ordens, 1731 Professor; zog mehrere Male gegen die 
Türken, war Hauptmann der Galeeren, erhielt eine 
Reihe von Commenthureien. wohnte 1745 der Wahl 
und Krönung Kaiser Franz I. zu Frankfurt unter dem 
chursäehsischen Comitat bei ; erlangte den Schweizer 
Rittern vor Papst und Reichstag gleiche Rechte, wie 
den deutschen, dann Oberhofmeister am chursäehsi- 
schen I lof, 1 768 geheimer Cabinetsminister, j* 6. Sep- 
tember 17^6 in Dresden. 

1036. Johann Joseph Griset de Forell, Neffe des 
Joseph de Forell, geb. 1741, zuerst in französischen 
Diensten, 1766 kam er nach Sachsen, wurde Kammer- 
herr und Erzieher des Prinzen, erfüllte mit Geschick 
mehrere diplomatische Actionen , genoss bei Hof 
grossen Credit und wurde später Oberst und General 
der Schweizergarde. 

1039. Heinrich Grob, geb. 1735, ordinirt 1758 f 
Pfarrer in Flandern 1763, 1783 Pfarrer in Hombrech- 
tikon. nachher in Pavamaribo. Südamerika, f 1798. 

1040. Jacob Grob, geb. 1744, 1766 Mitglied des 
Ministeriums, Provisor in Arbon, 1776 Pfarrer in 
Berneck, 1785 Camcrarius des Rheinthalercapitels. 

1043. Amadaeus (Gottlieb) Gruber, 1759-1829, 
Mitglied der Munizipalität in der Revolution 1802, 
Gesandter der Berner Municipalität an die Consulta 
in Paris. 1803 Mitglied des grossen Rathes und des 
Stadtrathes. 

1046, Hans Rudolf Grüner, Decan 1680 — 1761, 
1707 Pfarrer in Trachselwald, 1725 Decan in Burg- 
dorf, hinterliess eine Menge Documcnte und histori- 
scher Arbeiten, eine Sammlung von Wappen schwei- 
zerischer Geschlechter und bernischer Genealogien. 
(Vergl. Holzhalb, pag. 626.) 

1051. Simon Grynaeus, 1725 — 1799, wurde schon 
1742 Magister, 1748 Mitglied des Ministeriums, machte 
grosse Reisen, wurde 1753 Prediger in Rosenweyler 
und Helfer der reformirten Gemeinde in Strassburg, 
1761 Helfer bei St. Peter in Basel, berühmt durch 
viele von ihm herausgegebene Werke, namentlich 
l Übersetzungen des alten und neuen Testamentes, 
war der Letzte seines Geschlechtes. 

1054. Franciscus Philippus Gugger, geb. 17-23, 
in Mailand studirt, 1747 Priester, Vicar in Oberbuch- 
siten. 1750 Pfarrer in Kienberg. 1759 Stiftsprediger 



in Solothurn, 1771 als Chorherr installirt, 1777 Prä- 
sident der helvetischen Gesellschaft; alle seine Musse- 
stunden waren den Wissenschaften geweiht und hiess 
er der gelehrte Gugger, f 1790. 

1055. Urs Leonz Gugger, 1719 Priester, 1720 
Pfarrer in Zuchwvl, 1725 in Luterbach, 1/28 in 
Roderstorf, 1731 Probst des Stiftes Schönenwerdt, 
lebte 1696-1764. 

1056. Franz Joseph Gugger, studirte in Rom, 
1788 Priester, Stiftsprediger in Solothurn, 1794 Chor- 
herr und starb 1843 als Senior 79 Jahre alt. 

1068. Johann Rudolf Hackbrett, 1713 Landvogt 
in den Stift St. Gallischen Landen, 1 724 Commissarius 
in England. 

1069. Joh. Caspar Häfeii, geb. 1778, 1801 in 
St. Gallen ordinirt, Provisor in Frauenfeld, scharfer 
Denker, guter Redner und Dichter, 1809 Prediger in 
Anhalt Bernburg, wo sein Vater Consistorialrath ge- 
wesen, kam 1801, an Auszehrung leidend, in die 
Schweiz, f 1812. 

1070. Urs Häni (Ursus Gallicus), 1567 Admini- 
strator des Gotteshauses Beinwyl, 1573 zum Probst 
erwählt, f 1599. 

1071. Hans Conrad Haffner, von Zürich, Hein- 
richs Sohn, 1679 Salzhausschreiber, 1669 des grossen 
Rathes, 1686 Zunftmeister. 

1072. Franz Hafner, des Antonius, 1636 des 
grossen Rathes, 1539 Stadtschreiber, 1656 Gesandter 
bei dem Frieden, der zwischen Zürich, Bern und den 
fünf Orten errichtet worden, von den letztern zum 
Schiedsrichter in diesem Streite gewählt ; er erblindete, 
gab die Stadtschreiberstelle auf und wurde ihm der 
Vorsitz im grossen Rathe ertheilt, war auch Magister 
artiuni, Ritter, Notarius apostol., hat den „Kleinen Solo- 
thurnischen Schauplatz" daselbst 1666 im Druck ge- 
geben. 

1074. William Haldimann, geb. in London, war 
1820 Parlamentsmitglied, siedelte 1828 nach Lausanne, 
gründete in Aix ein Spital für Unheilbare, machte 
viele gemeinnützige Stiftungen, worunter die Blinden- 
anstalt nebst einem Spital, mit andern Wohlthätern, 
wofür er succesive über eine Million verausgabte. 

1075. Nicl. Eman. Haller, Albrechts Bruder, 
Kornmagazinverwalter und Findelpfleger 1746, Schaff- 
ner im Interlakenhaus 177^» 

1076. Albrecht von Haller, geheissen der Grosse, 
Anatom, Phvsiolog, Botaniker, Dichter, einer der 
grössten Gelehrten des 18. Jahrhunderts, geb. 16. Ok- 
tober 1 708 in Bern ; seine mannigfaltige Begabung 
schon sehr früh bemerkbar, besonders auch seine 
Dichtkunst, studirte in Bern, Tübingen, Leiden, wo 
er 1716 Dr. med. wurde, nachher in England, Paris 
zum Besuche der Spitäler ; in Basel studirte er Mathe- 
mathik, in Bern dichtete er „Die Alpen", machte 
viele botanische Ausflüge, war 1735 Bibliothekar, kam 
1736 nach Göttingen als Professor der Medicin, er- 
hielt daselbst einen Ruf als Kanzler der Universität, 
auch einen Ruf nach Petersburg, war 1766 — 1768 
besonders politisch thätig; war Inhaber vieler Orden, 

39 



306 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



Titel und Würden ; nach unermüdlicher Thätigkeit 
kam er 1753 nach Bern zurück und wurde Ammann, 
f 1/. Sept. 1/77. Wohl selten war ein Mann auf so 
verschiedenen Gebieten des Wissens so bewandert 
wie der grosse Haller. 

1085. Gottlieb Emanuel Haller, Albrechts Sohn. 
geb. 1735; nachdem er Mcdicin studirt hatte, widmete 
er sich mehr den Staatsgeschäften, war 1755 Secretär 
der Waisenhausdirektion, 1759 Mitglied der ökono- 
mischen Gesellschaft, 1760 der physikalischen in Basel, 
1760 in Paris, 1763 Vice-Bibliothecarius in Bern, 1775 
Kriegsrathschreiber des grossen Käthes, 1780 Gc- 
richtsschreiber, 1784 Landvogt in Nvon, wo er mit 
Fleiss, Treue und Umsicht wirkte; getraut mit Anna 
Marg. Schulthess von Zürich, hinterlicss er sieben 
Kinder. 

1091. Jost Franz Halter, 1690—1760, Chorherr 
in Luzern, lateinischer Dichter, welcher durch seine 
Antwort an Cardinal Passionei viel Beifall nnd Ruhm 
erworben. 

1092. Jacob Hanhart, Pfarrer, Subdiacon von 
St. Georgen in Winterthur 1793; widmete sich ganz 
dem Schuldienste, wurde 1799 Rector. 

1095. Joh. Franz Martin Hartmann, geb. 1731, 
Landvogt von Knutwyl 1767, von Ebikon 1771. Amts- 
schreiber von Münster 177-4, Unterbauherr 1780. 

1096. Johann Ludwig Hartmann, 1712 des grossen 
Rathes, 1726 Hauptmann der Stift-St. Gallischen 
Schirmörter. 

1097. Joseph Ludwig Hartmann, Canonicus, 
Secretarius und Ceremoniarius des Stiftes, bischöflich 
Constanzer Commissarius im Canton Luzern. Bei 
Aufhebung des Jesuitenordens zum Subprior des 
Hauses St. Xaverii ernannt; eröffnete dasselbe den 
17. Januar 1774 mit einem päpstlichen Breve, nahm 
dann nach gehaltener Messe von Kirche und Collegio 
Besitz, wodurch die Kirche zur Filiale der Stifts- 
kirche gemacht wurde, nahm den Exjesuiten das 
Jurament als W T eltgeistlicher ab, die dann das Kloster, 
das sie Tags vorher verlassen, wieder bezogen. 

1108. Salomon Hegner, geb. 1744, 1767 Land- 
schreiber der Grafschaft Kyburg. 1 786 letzter Schult- 
heiss von Winterthur, f 1800. 

1111/1112. Johann Ulrich Hegner, Pfarrer, ordi- 
nirt 1749. 1769 Mittagsprediger zu St. Georgen in 
Winterthur, 1771 Subdiacon, Pfarrer in Senzach. 

1113—1116. Heidegger'sche Bibliothek. Joh. 
Conrad Freiherr v. Heidcgg, geb. in Zürich: erhielt 
eine vortreffliche Erziehung; zuerst Jungrichtcr, dann 
Landvogt von Mendrisio, des grossen Rathes, 1 783 
Zunftmeister; 1795 zog er nach Augsburg und 
München, wo er vom König zum Geh. Rath und 
Freiherr von Heidegg ernannt wurde: f 1808 in 
Zürich, wo er eine besonders an Incunablcn reiche 
Büchersammlung von 15,000 Bänden hinterlicss, die 
verkauft wurde. 

1117. G. F. Heilmann, von Bicl, 17K4--lHd2, 
Xiclaus des letzten Fürstenschaffners Sohn: studirte 
Cameralia in Halle, wurde dann Amtsstatthalter von 



Biel: Oberstlieutenant; Gesandter Biels am Wieier 
Congress 1815; nachher Mitglied des grossen Rathes 

1 120—1 124. Ludwig Helmlin, von Luzern, Hans 
des Schultheissen Sohn, geb. 1596, Protonotar und 
apostolischer Rector in Rickenbach, Decan des Ca- 
pitels Sursee, 1630 Custos in Beromünster, \*M 
Probst in Bischofszell ; machte eine Wallfahrt nach 
Jerusalem und wurde Ritter des hl. Grabes; ertrar.'* 
auf der Heimreise im mittelländischen Meer, da dir 
Türken das Pilgerschiff in Brand steckten, 2K Mä>, 
1640. 

1 130. Felix Herder, consacrirt 1763, 1778 Diac-m 
an der Waisenkirche in Zürich, 1796 Pfarrer zu de:. 
Predigern und Chorherr des Stiftes zu Gross-Münster 
in Zürich; praktischer Verehrer der christlichen Re- 
ligion, der durch mündlichen Unterricht und muster- 
hafte Amtstreue ungemein viel guten Saamen aus- 
streute. Bekenntnisse seiner Geschichte Josephs ir 
Predigten Zürich 1784. 

1133. Jos. Anton Rennward von Hertensteir. 
Sohn des Jost Franz, geb. 1696, 1720 des großen 
Rathes, 1735 Seevogt in Sempach, 1739 Mitglied des 
kleinen Rathes, f 1754. 

1134. Joh. Jac. v. Hertenstein. 1666 des kleinem 
Rathes, 1703 Statthalter und Stadtvenner. 

1137. Hans Caspar Hess, Hansens des Rats- 
herrn Sohn, ordinirt in Heidelberg 1656, 1659 Catccikt 
in Leimbach, 1660 Pfarrer in Zumikon. Ib62 in 
Elsau, 1671 zu Uster. 

1141. Jo. Heinrich Hess, Sohn des Pfarrer Sa> 
mon Hess, am St. Peter, ordinirt 1815, Pfarrer in 
Dättlikon 1816; hatte enormen Zulauf als Prediger. 
wurde deshalb von Collegen aus Neid denuncirt er 
mache die Leute wahnsinnig; 1827 wurde er susjun- 
dirt und ihm verboten, im Canton zu predigen. 

1142. Salomon Hess, ordinirt 1785. war lT Sn 
bis 1788 Hauslehrer, 1790 Catechet in Leimbach unl 
Enge und Montagsprediger am St. Peter. 1792 l>iacoi:. 
1801 Pfarrer daselbst; Mitglied des Kirchen rathes: 
musste wegen zeitweiliger Geistesstörung l**3i» re- 
signiren, behielt aber sein volles Einkommen: war 
ausserordentlich fruchtbarer Schriftsteller. 

1146. Heinrich Hiller, in St. Gallen, cop. V>\ 
mit Margret Huber, f 1691; Hillcr war 1669 Stadt- 
richter, 16 "3 Eilfer, 1674 Zunftmeister; von Herut 
Kürschner; 1677 Vogt zu Bürglen; 16S4 Rathsher, 
1687 Reichsvogt und Obmann der Bibliothek: co?. 
in zweiter Ehe mit Klis. Spengler. 

1149. Hans Jacob Hirzel. von Zürich, geb. 1'j' 1 ^ 
ordinirt 1716. Catechet in Fhmtcrn, 172U Pfarrer ii. 
Albisrieden. 1/35 in Hausen, 1745 in Hedingen, IV 
1752 in Zürich zu Tod. 

1159. Sebastian Hoegger, Sebastians des Deonn-s 
von Rheineck Sohn, wurde 1704 in das Predigernni*. 
aufgenommen, gab 1705 in St. Gallen ein Hirten- 
gespräch heraus; studirte dann Jura und wurde lT l,h 
in Basel juris utr. Dr., 1712 1714 Landsehreiber im 
Rheinthal. wurde 1717 Registratur des Archivs zt 
St. Gallen und Rathsschreiber, 1721 Spitalschreiber. 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



307 



1160. Albrecht Hopfner, Dr. med., studirte in 
Lausanne. Tübingen, Leipzig etc.; 1 7*5 übernahm er 
in Beru die Apotheke seines Vaters; legte eine grosse 
Bibliothek an; gab das Magazin für Naturkunde Hcl- 
\eticns heraus: gründete 1 SOI die gemeinnützigen 
schweizerischen Nachrichten, gab die helvetische 
Monatsschrift und den Heobaehter heraus, die grossen 
Heilall fanden und \on seiner Gelehrsamkeit zeugten. 

Il6l 1163. llöpfncrsehes Lesc-lnstitut, gegrün- 
det 1802 von Dr. Albrecht Höpfncr. Dasselbe war 
mit den besten und kostbarsten Werken und Er- 
sc hei nungen aus allen Fächern der damaligen Littera- 
tur ausgestattet und wurde von den Gebildeten der 
Stadt Hern \iel benützt; ging dann auf in der jetzigen 
Hurgdorfer Leihbibliothek. 

1164. Josua Hofer, Johanns Sohn, von Mühl- 
hatisen, gab 17-14 zu Hasel eine dissertatio de usu 
practica ser\ itutis poenae heraus ; wurde 1747 Sechser, 
174S Stadtschreiber in Mühlhausen; wohnte eid- 
genössischen Tagsatzungen und Confercnzen der evan- 
gelischen Stände bei; er war über 50 Jahre die Seele 
\on Mühlhausen, dieses zugewandten Ortes der 
Schweiz. 

1 174. Franz Jacob llofstetter. lateinischer Schul- 
meister in Hüren, 17 l, 4 Pfarrer in Abländschen, 17 l W 
Helfer in Burgdorf, 1802 Pfarrer an der Lenk, 1808 
Pfarrer in Sigriswvl. 

1179. Beat Holzhalb, studirte in Padua, durch- 
reiste Italien und Frankreich, wurde in Orange Pro- 
fessor eloquentiae 1661 1664; durchreiste hernach 
noch die Niederlande und Kngland; in Zürich Raths- 
substitut des grossen Käthes; als Kriegssekretär an 
Leopold I. gesandt: Unter-Stadtsehrciber. Landvogt 
\on Kvburg. Zunftmeister, Obervogt zu Ilöngg, 1698 
Verwalter der Landvogtei Baden; war auch Dichter. 

1185. Jacob I lorner, geb. 1718, ordinirt 1741, 
Hauslehrer, dann Viear zu St. Jacob, 1746 solcher an 
der Spannweid, 1748 Pfarrer in Hausen, f 1781. 

1191. Kmanuel und Ludwig Hortin: 1) Daniel 
Albrecht Immanuel, 1765 1814, Victor Emanucls des 
Buchdruckers Sohn, war Buchdrucker; Secretär der 
Militär-Commission, Oberstlieuteaant der Artillerie; 

2) Daniel Loui-» Hortin. dessen Bruder, 1766 bis 
IM »6, Neiiotiant. 

1192. Jean Horv, Kanzler und Lieutenant von 
Neuenbürg, 15J0 — 1656. Genoss die volle Gunst 
seines Prinzen, fiel aber in Ungnade und sah seine 
Frau auf dem Schat'fot enden. Seine wechselnden 
Geschicke haben den Volksgeist wesentlich beein- 
llusst. 

1194. Joh. Heinrich Hottinger; zeichnete sich 
schon in jungen Jahren durch abnorme Sprachtalente 
aus. studirte an verschiedenen Orten ; begleitete <\en 
Churfürsten Carl Ludwig von der Pfalz nach Kngland; 
1642 wurde er Professor der Kirchengeschichte und 
Katechese in Zürich; 1653 Professor der Rhetorik 
und Logik; Chorherr: 1655 vom Kurfürsten nach 
Heidelberg berufen als Professor des Alten Testa- 
ments; 1656 Rector und Dekan daselbst; zog 1661 



wieder nach Zürich als ordentlicher Professor der 
Theologie und des Alten Testaments; wurde noch 
Schulherr und Rector des Gymnasiums. Erhielt ver- 
schiedene Berufungen an fremde Universitäten, die 
er alle ablehnte. Verunglückte am 5. Juni 1667 niit 
drei Kindern in der Limmat , eine grosse Reihe di- 
verser Schriften hinterlassend. 

1212. Huguenin, 16% — 176/, wurde 175Ukönigl. 
preussischer Staatsrath und Kanzler der Souveräni- 
tät Neuenburg. 

1221. Samuel Rudolf de Jeannerct, von Yver- 
don, erlangte 1760 einen Preis über Verbesserung der 
Ruder auf den Galeeren; arbeitete auch an der in 
Yverdon herausgekommenen F2ncyklopädic. 

1234. Christophorus Jetzier, zuerst Kürschner, 
studirte dann Mathematik; wurde Professor am Gym- 
nasium in SchalThausen ; stiftete 10,000 Gulden zur 
Errichtung eines Waisenhauses, dessen Dircction er 
unentgeltlich übernahm. 

1237. Samuel Imer, von Neucnstadt, Davids, 
1749 -1828, studirte die Rechte, wurde Dr. Licentiat ; 
war Kastellan des Schlossberges 1 77N -17^3; Land- 
vogt des Krgueis 17H3 — 1 7^7- Als der letzte Fürst- 
bischof, de Neveu, seinem Range entsagen musste, 
ernannte er Imer zum Regierenden des Bisthums mit 
Sitz in Pery; 1816 verfasstc er bezüglich der Annexion 
des Jura durch den Canton Bern ein Memorial : 
„representation au Schultheiss de la republique de 
Herne. 14 Er starb in Grenzach bei Basel. 

1240. Hieron vmus Inihoff, Sohn des Hicronvmus 
Imhoff-Falkner, geb. 1835, Handelsmann, lange in 
Paris, dann im Geschäft seines Vaters, „zum Rothcn 
Thurm - , thätig. 

1241. Friedrich Inihof, geb. 1845, auch ein Sohn 
des Hieronvmus lmhof-Faikner, verehelicht mit Fanny 
Ernst aus Rixhcim im Elsass; Handelsmann in Basel. 
Das Geschäft führte früher Christoph von Christoph 
Burkhard. 

1242. Rucger Imthurn, wurde 1604 Vogt des 
Reiches. 1608 Landvogt von Lugano. 1611 Oberherr 
des kleinen Rathes und Schulherr, I0I6 Bannerherr. 

1243. Joachim Imthurn, von Schaffhausen, in 
Zürich, Gerichtsherr und Besitzer von Alticon, 1580 
bis 1635. 

1254. Cesar Mathicu d'lvernois, geb. zu Lyon, 
kam jedoch im fünften Lebensjahr nach Neuenburg; 
Gemeindepräsident von Colombier während ^5 Jahren. 
1828 Staatsrath. Guter Litterat und angenehmer 
Poet. 

1265. Moriz Anton Kappeier, 1683 — 17b9, Dr. 
phil. et med. Berühmter luzernischer Arzt; Stadt- 
physicus. Mitglied des grossen Rathes und verschiede- 
ner gelehrter ausländischer Gesellschaften. 

1 267. Marx Anton Fidel Keiser, war des innern 
Raths 1 756, Gesandter auf die Tagsatzung von Frauen- 
feld 1756, resignirte nach 1767 und erhielt die Obcrst- 
riehterstclie bei dem eidgenössischen Garderegiment 
in Frankreich. 



308 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



1285. Carl Rudolf Kirchbcrger, Joh. Rudolfs des 
Rathsherrn und Venners Sohn. geb. 1739, brachte 
1765 durch seine Heirath mit Sophie Charlotte Steiger 
die Herrschaft Rolle an seine Familie; 1775 Mitglied 
des grossen Rathes; 1 /82 Landvogt von Brandis; 
1792 des kleinen Rathes; 1797 Venner. 

1288. Jost Knab, aus Luzern, geb. 1593, Dr. 
theol., proton., apost., 1610 Priester an der Stifts- 
kirche St. Leodegar, 1633 Chorherr daselbst, bischöf- 
lich Constanzer Commissär, 1637 Probst des Stiftes 
Luzern, 1653 Bischof von Lausanne, f 1658. 

1293. Heinrich Körner; ordinirt 1779; widmete 
sich besonders dem Jugendunterricht ; gab 1782 eine 
Anweisung für Geometrie und Arithmetik heraus, 
1785 eine Karte der Schweiz; wurde 1798 Professor 
der Geschichte, Geographie und Sittenlehre; 1804 gab 
er eine Geographie der Schweiz heraus ; nahm thäti- 
gen Antheil an allen gemeinnützigen Unternehmungen. 

1295. Franz Anton Leodegar Kolin, Pannerherr, 
Generalinspektor des Kriegswesens, Landvogt der 
Grafschaft Thurgau 1760; Gesandter an verschiede- 
nen Tagsatzungen und Conferenzen; 1782 Kriegs- 
rathpräsident ; kaufte die mit Ringmauern und Graben 
umzogene Burg in Zug, die von den Edlen von Wilden- 
burg erbaut worden, vom Ritter Franz Fidel Landt- 
wing. 

1297. Karl Caspar Niclaus von Flüe Kolin, Land- 
major 1758, Fürsprecher von Stadt und Amt; be- 
kleidete verschiedene Aemter, wie: Grossrath, Stab- 
führer, Statthalter, 1 767 Ammann von Zug ; Präsident 
der patriotischen Gesellschaft zu Ölten; 1772 eid- 
genössischer Hof- und Bundesrath des Fürstbischofs 
von Basel; 1779 Landvogt der obern freien Aemter; 
bekannt durch genau verwaltete Justiz, Milde und 
unermüdliche Sorgfalt für Verbesserung der Sitten 
und Beförderung der allgemeinen Wohlfahrt der Unter- 
gebenen (vrgl. Lutz Necrologe). 

1302. Jonas Kronauer, Johanns, geb. 1745, 1786 
des grossen Raths ; geschickter Arzt und Operateur. 

1303. Johann Kronauer, dessen Vater, 1715 bis 
1773; 1768 des grossen Rathes; 1770 Spendmeister. 

1306. Gregorius König, von Solothurn; 1650 
Priester und Pfarrer in Zuchwvl, 1751 Pfarrer in 
Bibrist. 

1308. Joh. Georg Küntzli, von Winterthur, 1684 
Provisor in St. Georgen in Winterthur, 1690 Pfarrer 
in Pfungen, 1712 zweiter Pfarrer in Winterthur. 

1313. Johann Georg Kullv, Notarius, 1767 Raths- 
substitut, Registrator, Archivenverwalter, 1773 Amts- 
schreiber der Vogtei Bucheggberg, 1781 Secretär der 
Ehrendeputation bei Einweihung Abt Martins zu 
St. Urban. 

1320. Ludwig Lalive d'Epinay, Sohn der Mad. 
d'Epinav, die in der philosophischen Welt durch ihre 
Verbindung mit J. J. Rousseau bekannt geworden. 
Liess sich 1775 nach bewegter Jugendzeit in Freiburg 
nieder, heirathete M. A. Elisabeth de Boccard ; galt 
als geistreich, von gutem Geschmack; trug viel bei 



zur Hebung der Musik; veröffentlichte 1805—1^«'* 
die Freiburger Neujahrsblätter; f 1815. 

1323. St. Andresburg, Cappelle und Schlossrhen 
nebst einigen Häusern in Cham bei Zug. 174* \*n 
Joh. Jac. Kolin durch Franz Anton Fidel I,andwinu r 
(Nr. 1326) gekauft. 

1324. Wolf gang Anton Landwing, Artillerie- 
hauptmann, 1761 des grossen Raths. 1764 des>er 
Seckelmeister, 1771, 1774 und 1 799 Statthalter. 1> 
Schultheiss. 

1325. Joh. Franz Landwing; diente in Frank- 
reich im Regiment Reynold, wurde Hauptmann: 17! 1 
Landvogt in Sargans, Rathsherr, Ritter des St. Lud- 
wig-Ordens; Landeshauptmann in den obern freien 
Aemtern; 1732 des Landes verwiesen, 1735 zurück- 
berufen; wieder Rathsherr, Statthalter, bürgerlicher 
Stabführer, 1740 Ammann von Zug; oft Gesandter. 

1326. Franz Anton Fidel Landwing, trat schon, 
zehn Jahre alt, in französische Dienste; 1741 Major 
im Regiment Monnin; Ritter des St. Ludwig-Ordens, 
Oberstlieutenant; 1748 des innern Rathes von Zug; 
focht später in zahlreichen französischen und hollän- 
dischen Kämpfen und wurde endlich bei Lanfeld ver- 
wundet; kaufte 1746 St. Andresburg bei Cham. 

1327- Karl Martin Landtwing, Vicar zu Rütti. 
dann zu Oberweil, dann Sechser, 1758 zum Pfarrer 
von Zug und Decan des Zugerspitals erwählt. 

1328. Maria Agathe Landtwing-Schönbrunn, 
cop. 1786 mit Joh. Caspar Bartholomäus Landtwing. 

1336. Beat Caspar zur Lauben; trat in den 
Dienst des Herzogs von Savoyen. wo er bis zum 
Major vorrückte und 1683 zum Ritter des Orden> 
St. Maurici und St. Lazari ernannt wurde. Im gleichen 
Jahr Landeshauptmann über die freien Aemter. dann 
des Raths, Statthalter; 1695 Ammann der Stadt Zug: 
wohnte verschiedenen Tagsatzungen bei; wurde \on 
Leopold I. zum Erbmarschall von Muri ernannt und 
erhielt von Ludwig XIV. 1704 den St. Michaels- 
Ritterorden. 

1338. Beat Jacob Anton zur Lauben, 1684 Priester. 
Ritter des goldenen Sporrens. 

1340. Beat Fidel Anton Johann Dominik zur 
Lauben, wurde von einem Oheim in Paris erzogen; 
1760 Commandant des 1. Bataillons des Garderegi- 
ments, 1762 Brigadier, nahm an vielen glorreichen 
Kämpfen Theil ; 1 780 Generallieutenant ; Comthur des 
St. Ludwig-Ordens; quittirte 1780 den Dienst; lebte 
zuerst in Zug, dann auf seinem Landsitz, wo er sich 
gelehrten Beschäftigungen hingab und bedeutenden 
Briefwechsel führte. 

134/. Franz Leodegar v. LaufTen, geb. 1745. 
Sohn des Landvogtes Johann Joseph Bernhard, 1 7*3 
Chorherr Exspcctant zu Münster. 1772 Ehrenkaplan 
zu Ruswvl, 1785 Schulherr und Bibliothekarius. Ge- 
richtsherr und Stubenherr. 

1 350. Joseph Nicolaus v. Montenach, von Krei- 
burg. Prior zu Broc bei Bulle, dann Chorherr zu 
St. Nicolas in Freiburg; wurde 22. November 175s 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



309 



vom Papst Clemens XIII. zum Bischof von Lausanne 
ernannt; ein sehr gelehrter und verständiger Mann. 

1351/1352. Bernhard Kmanuel de Lenzbourg, 
Abt des Cisterzienser-Klostcrs Hauterive bei Frei- 
biirg, Prior von Prevessin; Pius VI. ernannte ihn 
1 783 zum Hischof von Lausanne ; gelehrter, verdienter 
Geschichtsforscher, f in Freiburg. 

1353. Caspar Mermillod. geb. 1824 in Carouge, 
1847 Priester, 1863 Pfarrer in Genf, 1765 Bischof 
von Hebron, 1772—1783 von Genf verbannt, 1783 
Bischof von Lausanne und Genf mit Sitz in Freiburg; 
1890 Cardinal; war ein Prediger von eminenter Be- 
gabung; f 1892 in Rom. 

1360. Diethelm Lavater, Dr. med., Bruder des 
Joh. Caspar, wurde in Halle Dr. med. 1767, des grossen 
Rathcs 1775, Assessor der Synode, 1792 des kleinen 
Rathes; zeigte hohe Kenntnisse der Staatskunde in 
den verschiedensten Aemtern ; besass seltene Biegsam- 
keit des Geistes; wurde geschätzt von Tausenden, 
die seine Menschenliebe kannten und würdigten. 

1362 — 1364. Joh. Caspar Lavater, ordinirt 1762, 
1769 Diacon in Oetenbach, 1778 Diacon an St. Peter, 
1786 Pfarrer; glänzende Beredsamkeit, beliebtester 
Prediger der Stadt; Briefwechsel mit Göthe, Herder, 
Stilling. Claudius, Hamann; griff in die Politik ein; 
1799 nach Basel transportirt, drei Monate Haft; 
wurde auf der Strasse von einer französischen Kugel 
getroffen und erlag seinen Leiden am 2. Januar 1801. 

1365. Heinrich Leemann, geb. 1/45, ordinirt 
1769, 1776 Pfarrer in Dussnang; 1788 Diakon in 
Kilchberg; starb als Senior des Ministeriums 1830. 

1372. Le Reche, von Ballaigue (Waadt), ein Ge- 
schlecht, das eine Reihe von Geistlichen gestellt hat, so : 
Joh. Franz, Pfarrer von Coissier und Baltigny, von 
1786 an; Joh. Friedrich, consacrirt 1784; Joh. Albert, 
consacrirt 1786; Joh. Gabriel, Pfarrer 1789; M. Franz. 
Pfarrer 1814: Joh. Peter, Sindic von Lignerolles, 1816 
Mitglied des grossen Rathes. 

1374. Louis Levade. geb. 1748 in Lausanne, doc- 
torirte in Leyden 1772; nachdem er den Fürsten 
Wladimir Orloff als Arzt nach Russland begleitet 
hatte, wurde er in Vevey Arzt und Apotheker; besass 
eine grosse Bibliothek und viele Sammlungen von 
Antiquitäten, Medaillen. Versteinerungen und Mine- 
ralien. 

1379. Henricus Hermann v. Ligerz, geb. 1739. 
1758 Domherr von Basel. 1782 Dom-Cellarius. 

1387. Daniel Low, wurde 1661 Ritter des gol- 
denen Sporrens, 1671 Ober- oder Waisenvogt, 1675 
Landesseckelmeister, 1682 Landvogt auf der Riviera, 
1684 Commissarius oder Landvogt vonBellenz; cop. 
mit Anna Rys. 

1389. Beat Rudolf Low, Hauptmann in franzö- 
sischen Diensten; wohnte 1648 der Belagerung von 
Tortosa bei ; 1655 Major und Commandant bei Cappel, 
1663 Stift- St. Gallischer schirmörtischer Hauptmann. 

1392 1393. Johann Jacob Leu, in Zürich. Ver- 
fasser des Schweiz, historischen topographischen 
Lexikons, sowie vieler anderer Schriften; vielfach 



Gesandter, so 1717 an Herzog Eberhard und an 
König Amadeus von Sicilien; 1729 Stadtschreiber, 
1735 Landvogt von Kyburg, 1749 Seckelmeister und 
Obervogt von Altstätten. 

1395. Franz Ludwig Lombach. Sohn des Nielaus, 
Landmajor, 1811 Oberamtmann nach Schwarzenburg; 
cop. mit Katharina Charlotte Haller. 

1398. Franz Emanuel Lombach. Unteroffizier in 
französischen Diensten; 1850 Regierungsstatthalter 
von Courtelary ; cop. mit Aug. Maria Clemant de 
Bastia. 

1400. de Loys-de Chandieu, Jean Louis Samuel, 
Herr von Bochat, Besitzer von Daviznv bei Lausanne; 
cop. 1785 mit Pauline v. Chandieu, f 1826. 

1403. Samuel Friedrich Lüthard, von Bern, Ad- 
vocat, 1795 Artillerieoffizier; Regierungsgesandter 
nach Paris, Mitglied des Cantonsgerichtcs des hel- 
vetischen Senates, Justiz-Polizeidirector ; förderte auch 
Kunst und Wissenschaft. 

1404. Friedrich Lüthart, Fürsprecher 1846, Ober- 
gerichtsschreiber 1851, Director der schweizerischen 
Mobiliar-Versicherungsgesellschaft, verheirathet mit 
Sophie Lutz. 

1406. Gregor Girardin, aus Delle bei Pruntrut, 
geb. 1709, Professor 1727, Vicar generalis 1746, 
wurde 1751 Abt des Klosters; f 1790. 

1416. Amadeus Lullin. Nach Reisen in Frank- 
reich, Holland und England zur Erweiterung der 
theologischen Studien wurde er 1726 Pfarrer in 
Genf, 1727 Professor der Kirchengeschichte. Durch 
grosses Wissen und Beredsamkeit erwarb er sich die 
Achtung seiner Mitbürger und unterstützte mit seinem 
grossen Vermögen auch die Armen. Acquirirte eine 
reiche Sammlung von Manusciipten, die nach seinem 
Tode alle nebst einer grossen Anzahl gedruckter 
Bücher der Bibliothek der Vaterstadt zufielen. 

1418. Melchior Remigius Lussi, Kanzler des 
Stiftes Einsiedeln und Landschreiber; 1704 Landes- 
statthalter und nachher zu verschiedenen Malen Land- 
ammann. 

1419. Hans Rudolf v. Luternau, 1647—1707, 
1684 Landvogt zu Iferten; cop. mit Ursula Esther 
v. Grafenried. — Hans Rudolf v. Luternau, des Obigen 
Sohn, 1679 — 1746, Venner 1732, cop. mit Katharina 
Tscharner. 

1420. Bernhard Lutstorf, von Bern, ward refor- 
mirter Pfarrer in Pruntrut 1819, Pfarrer in Erlach 
1832, f 1877- 

1422. Samuel Lutz, Professor, von Bern; Ele- 
mentarlehrer 1807, Professor am Gymnasium 1812, 
Pfarrer in Wvnau 1824. Pfarrer an der hl. Geist- 
kirche 1830, Prof. theol. 1833, 1840 Decan; gab eine 
Dogmatik und eine Hermeneutik heraus. 

1425. Jean Jaques de Luze, Besitzer verschiede- 
ner Indiennefabriken; stets an der Spitze der bedeu- 
tendsten Unternehmungen; Bürgermeister und Präsi- 
dent der 'Kornkammer. 

1449. Antoine Constantin Maillardoz (Waadt- 
länder Geschlecht), 1691—1768; des Rathes der 200, 



310 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



Landvogt von Grandsou 1740, des kleinen Käthes 
1/33; seine Krau hiess Ottilie d'Affry. 

1450. Johann Friedrich Koch de Maillardoz, 
trat 1743 in französische Dienste, wurde 1770 Feld- 
marschall, 17*4 Generallieutenant. 1763 Marquis: 
wurde als Oherstlieutenant im Garderegiment als 
Opfer seiner l'llieht 17 1 '2 getodtet. Seine Krau war 
M. A. (Iriset de Korel. 

1451. Albert de Maillardoz, \on Kue; stand 
1778 1792 in französischen Diensten: 1S42--I8MK 
Laudvogt von Kue. dann Staatsrath: wurde 1833 er- 
mordet: seine Krau war Maria v. Ye\ev. 

1453. Klisäus Malacrida, des Elias des Professors 
Sohn, vermachte seine Hüchcr der Stadtbibliothek in 
Chur. 

1457. Jacob Andreas Mallet, Professor in (ienf: 
die Academie von Lyon ertheilte ihm 1764 das Accessit, 
ebenso die Berliner Academie ein Jahr später: er 
machte astronomische Beobachtungen, war Mitglied 
der Pariser und Petersburger Academie. 

1461. Joh. Georg v. Mandach. 1624 Vogtrichter, 
1633-163*) Hauptmann in französischen Diensten, 
1642 des grossen Käthes, 1644 Obherr und des kleinen 
Käthes. 

1464. Albert Manuel. 1635 des Grossen Kaths. 1640 
Schultheiss zu Burgdorf. — Albrecht Manuel, dessen 
Sohn, 1657 des (irossen Kaths. 1(>64 Landvogt zu Yver- 
don, 1674 Kathsherr. — Kran/ Ludwig Manuel. 
Albrechts NelVe. Hauptmann und Major im Regiment 
von Erlach, in königl. französischen Diensten 1671, 
Oberstlieutenant 1690, 16 1 J4 Oberst des Regiments 
und berühmter Kriegsmann; starb ledig 1701. (Vrgl. 
Leu.) 

1465. Rudolf Gabriel Manuel. (Jabriels Sohn 
wurde 1771 Cntercommissarius, 1 7S3 Obercommissa- 
rius, 1785 des grossen Rathes. 

1467. Seraph. Marchand, geb. 1763, war lange 
Zeit Prediger seines Conventes in Kreiburg, Guardian 
1814 -181S; (Guardian in Solothurn ISIS -1821: 
Ordensprovinzial der Schweiz 1S21 - 1S24: 7 in Krei- 
burg 1S32. 

1468. Maurus (nicht Marcus) Baron, Abt. geb. 
1667, Profess. : 1684, wurde 1719 Pfarrer in Wittnau, 
Canton Aargau. f 1734. 

1473. Louis de Marval. Staatsrat, Castellan von 
Landeron und preussiseher Gesandter bei der Eid- 
genossenschaft. 

1477. Kranz Carl zur Matten, von Solothurn, 
1670 des grossen Rathes, 1678 Schultheiss zu Ölten, 
1686 Jungrath, 1692 Vogt zu Klumenthal, 1702 alt 
Kath, 1707 Vogt zu Kriegstettcn. 

1483. Kred. Guill. Maurice, geb. 1750 (nicht 1782) 
in (ienf. studirte Jura, wurde Auditor der 200, spater 
Commandant der Genfer Miliz, wo er während der 
französischen Blokade. 1792. der Stadt gute Dienste 
leistete; dann zog er sich aufs Land zurück, sorg- 
fältige uwd mit/liehe landwirtschaftliche Studien trei- 
bend, die ihm viel Anerkennung eintrugen. Wurde 
1801 von Bonaparte zum Mairc von Genf gemacht. 



Verschönerte die Stadt und erhielt verschiedene < J r *> . 
Mitglied zahlreicher Gesellschaften. 

1484. Emanucl Mey: in Deutschland erz« .„. 
trat in französische Kriegsdienste: sehrieb ein W < r » 
über schweizerische ausländische Kriegsdienste. 

14*5. Gabriel Mav, Herr zu llüniriireit. 1 7^ 
des grossen Rathes. Landmajor. Besitzer von l'rstn« 
Nach seinem Tode wurde Herr \on lliiningcn : G.ihr \ 
Emanuel Mav. '741 -1836. des grossen Rathes. IL i[ •- 
mann in der holländischen Schweizergarde: (iemi..!- 
lieutenant; cop. 1783 mit Constanee Evcrtson. 

14S7. Friedrieh v. May, Bartholomäus des Mai" -• 
1730 Kähnrich beim Regiment Constant. 17**2 l'n\r- 
lieutenant. 1 73o Lieutenant, 1 742 Capitän-Lieutcr:..t: 
1745 Hauptmann, 1750 Major, dann Obcrstlicute-i.t -t 
Ohersteoiuiuaiuiant; Chef des Regiments (».ib-v 
May: f 1 7 l >8, 92 Jahre alt. 

1 4S0 und 1494. Rudolf Beat Ludwig Mai. 1 TM 
bis 1833. 17**5 Mitglied des grossen Rathes, 1 7 so ,)W 
1791 Offizier im französischen Regiment v. Watt«-. - 
wyl. 1S02 - lS03Stadteommandantin Hern. ls<>7 ( »ber-t 
des 3. Schweizerregiments in Krankreich. ISiK r: t 
General du Pont bei Baylcn gefangen. 182o Marcch» 
du Camp.: cop. 1793 mit Gräfin Seyssel, f •" Thnn«M. 

14 l U. Albert Kriedrich Mai, Friedrichs desObi-- 
amtmanns von Signau, 1773 — 1853. studirte Ji:t... 
kämpfte gegen die Franzosen, war Seeretär bei i>r 
helvetischen Republik. 1802 in diplomatischem An- 
trage in Paris: Rechtsanwalt: Mitglied des »p»smm 
Rathes: Oberamtmann in Courtelarv; 1827 SKsat-- 
schreiber der Republik. Gehörte der gemeinnützigr-» 
ökonomischen und historischen Gesellschaft an «n 1: 
war stets thätig für das Wohl seines Vaterlands. 

14^3 u. 14%, 2664/265. Carl Victor May. l^«v 
Oberamtmann zu Huren : 1818 eidgenössischer Ober*:: 
Mitglied des grossen und 1829 des kleinen Käthe* : 
1831 Mitglied des Stadtrathes; cop. mit Sophie M.:r\i 
Mari;, v. Wattcnwvl. 

14 ( »7. Gottlieb Carl Mav de Büren. Offizier i-- 
Holland und England, Oherstlieutenant im Land. IM-' 
Oberamtmann in Büren, Herr zu Schöftland: IM 4 
Mitglied des grossen Rathes; cop. 1804 mit Adelheid 
Sophie v. Erlach. 

1498. Gottlieb Mai, von Thierachern, Mitglied 
des grossen Rathes 17^5 — 1803; Offizier in flollu-id. 
Landmajor. Oberstlieutenant. 1798 Kriegsgefangene»' 
in Besaneon; 1805 Oberamtmann in Krutigcn, IM! 
in Interlaken. 

1 499. Rudolf Barthol. Alfred v. May. Gutsbesitzer 
\on Ursellen, Offizier im holländischen Re«ime*»t 
Jenner; cop. 1834 mit Henriette Julie Wurstemberger. 

1502. J. Mayor, Bibliothccaire de la socicte 
d'hist>ire, conservatcur du Musee Fol. 

1504. Christian v. Mechel, Kupferstecher. Sollte 
Theologie studiren, erwarb den Grad primae laureae: 
wurde Kupferstecher: reiste viel; hielt sich längere 
Zeit am Wiener Hofe auf, wo ihm viel Ehre erzen l 
wurde. 



mor.RAPIUSt'IIE NOTIZEN. 



311 



1506. Johann Ludwig Mcglinger, geb. 1668, 1697 
Coadjutor des Leutpriesters, Chorherr des Stiftes 
St. Leodegar 171L dann Cammcrer, Sccrctär des Stif- 
tes Im Hof; wohnte als Keldprediger dem letzten 
einheimischen Krieg bei, worüber er Nachrichten 
seil rieb. 

1516. Johann Rudolf Merian. geb. 1690, consa- 
crirt 1712, Pfarrer zu St. Elisabethen in Hasel, 1737 
Pfarrer am Münster. Antistes. gewissenhafter, pünkt- 
licher Vorsteher seiner Kirchen : diverse Casualreden 
von ihm sind im Druck erschienen: f 1766. 

1534. Anselmus Franz de Meyenbourg, geb. 17-3. 
Keichs-Oestcrreich. Postmeister, 1746 des grossen 
Käthes. 1750 Vogt, Richter und Zunftmeister; 1761 
Statthalter; 1763 Bürgermeister. 

1540. Conrad Meyer, Dietrichs Sohn, von Zürich, 
der bei seinem Hruder Rudolf, der Maler war. das 
Zeichnen lernte, arbeitete in Frankfurt bei Matth. 
Merian und kam 1642 nach Zürich. 

1541. Peter Conrad Meyer. 1681 ins Predigt- 
amt aufgenommen. 

1551. Daniel Meyer. Apotheker, geboren in 
St. (fallen als dreizehntes Kind des Unterbürger- 
meisters Meyer; studirte Humaniora in Zürich, Chemie. 
Physik und Botanik in Halle, Pharmaceutik in Berlin. 
Gründete 1.803 mit Dr. K.J. Zollikofcr die Apotheke 
zum blauen Himmel in St. Gallen. Bekleidete viele 
öffentliche Acmter; wurde 1803 als Assessor Phar- 
maceutikus in den Ständcrath berufen. Besass ein 
grosses Herbarium; sammelte Insekten und Münzen. 

1555. Joh. Bernhard Meyer, von Baldeg^. Sohn 
von Franz Carl. 1679 des grossen Rathes, 1688 des 
innern Rathes; Landvogt zu Münster, zu Kntlibuch 
und Sargans. 

1556. Franz Carl Meyer, von Baldegg, wurde 
1665 I «and vogt zu Malters, 1674 des innern Rathes, 
1677 Landvogt vom Kntlibuch. 

1557. Johann Caspar Meyer, 1682 des innern 
Käthes, lhS9 Landvogt in Sargans, 16*10 Oberst in 
spanischen Diensten und endlich päpstlicher Gardc- 
hauptmann in Rom. Kaufte das Schloss Tannenfels. 

15(>0. Joseph Valentin Meyer, Jos. Leodcgars 
Sohn. 1742 Lieutenant, 1748 Hauptmann in königl. 
sardinischen Diensten, 1750 des grossen Rathes. 1752 
Kiehter am Stadtgericht. 17'>0 Rathsschreiber, 1763 
des innern Rathes, 17'>5 Landvogt im Kntlibuch, Vor- 
steher der helvetischen Gesellschaft zu Sehinznach; 
kaufte in Bischofzell i\vn Adelsitz Obcrstad a./Rhein. 
kehrte 1785 jedoch nach Luxem zurück; 1788 wieder 
Präsident der helvetischen Gesellschaft zu Ölten; 
■j" 18(18 in Kheinau. 

1565. Joseph Rudolf Meyer. 1748 Hauptmann 
in konigl. sardinischen Diensten. 1750 des grossen 
Käthes, 1752 Richter am Stadtgerichte. 

1 5f>8. Anton Meyer, Sohn des Franz Joseph 
Leonz Baptist. 1773 Wartner auf Münster, 17« s 2Lcut- 
priester zu Dopplischwand, 17*4 Pfarrer zu l'tT- 
hausen und Sextarius des Willisauer Capitels; 17**' 
Chorherr; resignirte 180*>. 



1 569. Joh. Melchior Ludwig Meyer, Chorherr 
zu Münster, Pfarrer zu Geiss ; Holz- und Bach- 
herr des Stiftes, Inspcctor über die Heuzehnten zu 
Iloehdorf; 1784 Custos-. Seckel- und Zwingherr zu 
Pfefikcn und Ermensee. 

1588. Joseph Mohr, Rudolfs Sohn, von Luzcrn, 
1684 des grossen Rathes. 1691 Landvogt zu Malters, 
1697 zu Habsburg, 1702 Rathsherr. 1703 Landvogt 
in Kntlibuch, 1707 in Willisau, 1715 in Rothenburg, 
1738 Statthalter. War Ritter des St. Michaelsordens 
und früher Hauptmann in Diensten des Herzogs von 
Savovcn : f 1 742. 

1589/1590. Rudolf Dietrich Mohr, des Statt- 
halters Jost Joseph Sohn, 17 10 des grossen Rathes, 
1713 Landvogt zu Kriens, 1719 zu Malters. 1723 zu 
Habsburg. 1742 Rathsherr, 1753 Landvogt zu Ruswyl. 

1592. Tobias Maria Joseph v. Montenach, geb. 
1761, war 1789 Offizier in französischeu Diensten; 
1791 — 1798 Mitglied des grossen Rathes, dann noch- 
mals 1814 — 1831; seine Frau war Marie Eleonore 
v. St. Colomb Lambepine. 

1599. Samuel Monvcrt, Hauptmann und Castellan 
du val de Travers, sehr einflussreicher Mann am Ende 
des vorigen Jahrhunderts. 

1604. Carl Friedrich Morell, studirte Botanik. 
Chemie und Pharmaceutik, chemische Untersuchun- 
gen der gesuchtesten Bäder und Gesundbrunnen der 
Schweiz; gab Unterricht in der Chemie; rastlos 
thätig in jeder Sphäre seiner Wirksamkeit; war auch 
ein guter Schriftsteller; starb geliebt und betrauert 
als thätiger Förderer alles Gemeinnützigen. 

1606. Carl Abraham Morell, Sohn des Bernhard 
Niclaus. Scharf schützenhauptmann, 1832 Mitglied des 
Untergerichtes. 

161 7- Albrecht v. Mülinen. Friedrichs Sohn; er 
lernte unter seinem Vater Verfassung und Rechte 
kmnen. studirte auch in Genf: schrieb ein Schweiz. 
Adelslcxikon und malte ein Wappenbuch dazu; 1764 
Mitglied des grossen Rathes. 1769 Landvogt in Laupen. 
1774 des kleinen Rathes, 1778 Venner, 1791 Schult- 
heis; beschäftigte sich mehr mit der innern Ver- 
waltung des Landes. Von den Franzosen als Geissei 
weggeführt, starb er tief bekümmert über die Leiden 
seines Vaterlandes. 

1618. Nikiaus Friedrich v. Mülinen, Sohn des 
Albrecht. Mitglied des souverainen grossen Rathes 
17 l >5. Schultheiss der Stadt und Republik Bern 1803 
bis 1N06 und 1814- 1S27; Stifter der Hirten feste von 
Unspunnen; (»runder der schweizerischen historischen 
Gesellschaft: grosser Sammler von Glasgemälden, 
Bücher und Handschriften; seine Werke betrafen 
Diplomatik und Genealogie. 

1620. Beat Kmanuel v. Mülinen, Hauptmann in 
sardinischen Diensten, 1 745 des grossen Rathes. 1761 
bis 1767 Landvogt von Könitz. 

1623 1624. Gottfried v. Mülinen. 1S22— 1H31 
Major im eidgenössischen Generalstab; Diplomatiker 
und Genealoge; es ist der Vater des Dr. Egbert Fried- 
rich v. Mülinen. 



312 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



1626. Berchtold Emanuel v. Mülinen. studirte 
Theologie, 1829 consacrirt; vertauschte die Vicariate 
mit einer Herrschaft in preussisch Polen. Präsident 
des historischen Vereins in Bern. 

1632. Johannes Müller, von Zürich, studirte 
Theologie und ging auf Reisen; 1655 ordinirt; Pro- 
fessor der hebräischen Sprache und Kirchengeschichte, 
dann der katechetischen Theologie; 1660 Diakon von 
St. Peter; sodann Archidiakon und Chorherr des Stif- 
tes zum Gross-Münster; 1672 Prof. theol. des neuen 
Testaments. 

1634. Wolfgang Damian Müller, von Zug, 
Damians, 1692 Capitän-Lieutenant bei der Compagnie 
Zurlauben in königl. französischen Diensten; 1/00 
Pfleger bei St. Wolfgang; l/ll Seckelmeister; 1/20 
Landvogt zu Mendrisio; 1/00, 1711, 1718 und 1724 
Schultheis« des grossen Rathes. 

1635. Johannes v. Müller, Professor in SchaflT- 
hausen 1775, war von grosser Gelehrsamkeit, hatte 
ein bewunderungswürdiges Gedächtniss, dem stets 
alles gegenwärtig war. pflegte eine unerschütterliche 
Wahrheitsliebe und weise Parteilosigkeit in der Be- 
urtheilung der handelnden Personen. Uebernahm 
wichtige diplomatische Sendungen. War an vielen 
Orten thätig, z. B. Professor beim Churfürsten von 
Mainz, 1793 österreichischer Hofrath, 1807 Geschichts- 
professor in Tübingen. Hinterliess eine Reihe von 
Werken. 

1636. Johann Georg Müller, Schulherr und Pro- 
fessor in Schaflfhausen, 1782 consacrirt, 1792 Professor 
der griechischen und hebräischen Sprache, bekleidete 
zur Revolutionszeit hervorragende Stellungen, 1803 
Präsident des Schulrathes, auch Mitglied des grossen 
Rathes. 

1637. Joseph Louis Balthasar v. Müller, wurde 
1771 Grossrath: 1779 — 1/84 Kornherr; 1786 Land- 
vogt von Surpierre; 1795 Senator; 1803 Lieutenant 
des Bezirks Stäffis; 1814 Staatsrath. Seine Frau hiess 
Catharina v. Raemv. Seine Ex-Libris wohl von 

m 

Schueler gestochen. 

1639. Nicolas de Müller allie de Gottrau. Unter- 
lieutenant in französischen Diensten 1806, machte 
1810 -1811 den spanischen Feldzug und 1812—1813 
den russischen mit; stieg später in Krankreich von 
Stufe zu Stufe, wurde Ritter der Ehrenlegion, f 1859 
(nicht 1815) in Freiburg. 

1650. Johann von Muralt. geb. 1710; wurde 
1752 Oberstwachtmeister und 1761 Oberstlieutenant 
im Regiment Lochmann in königl. französischen 
Diensten, 1776 Feldmarschall, 17/0 Inhaber des 
Standesregiments, 1 780 Commandant des militärischen 
Verdienstordens, f in Strassburg 1/82. 

1651. Martin von Muralt, Martins Sohn, geb. 
1708; Stadtfähnrich 1746, Stadtlieutenant 1747—1768, 
t 1784. 

1653. Wilhelm Bernhard von Muralt, von Bern, 
geb. 1737; 1789 Wclschscckelmeister und 1790— 1792 
Oberkommandant der in der Waadt sich befindlichen 
und 1792 nach Genf gesandten bernischen Truppen; 



IT*,. 



<*\ 



derselbe spielte damals eine bedeutende Rolle und 7 
ohne Nachkommen 1796. 

1654. Anton Salomon Gottlieb von Muralt. von 
Bern, französisch sich: Amedee de Muralt unter* 
zeichnend, geb. 1756; zuerst in französischen Dienster. 
1795 des grossen Rathes, von 1796 — 1798 Stadtmanr 
(Commandant der Stadtwache), später Tagsatzin«; 
abgesandter und Mitglied des Appellationsgerich: 
t 1818. Das Blatt wurde auch von seinem Sohne 
Albert gebraucht, geb. 1791; bernischer Cavallcrie- 
oflicier, der 1812 den russischen Feldzug mitmachte, 
Oberstlieutenant in Frankreich wurde und 184S kta-b 
und ein grosser Bücherfreund war. 

1693. Felix Nüscheler, Caspars des Amtmann*. 
1656 Pfarrer zu Altstetten, 1668 zu Seengen, f 1A».\ 
sechs Söhne hinterlassend. 

1697. Franz Jos. Mar. Ignat. Jean Bap. d'Odt-t. 
Herr von Orsonnes, geb. 1748; 1769 des grossen Rath>. 
einflussreiches Mitglied über die helvetische Regierung, 
in Chillon gefangen ; war mit Mar. Anna von Gottrau 
verheirathet, f 1&07. 

1698. Jean Baptiste d'Odet, von Orsonnes. ge> 
1752 in Freiburg, Pfarrer von Assens, Kanton WaaJ*. 
1781 — 1795, wurde nach Bernhard Lenzburg Ki^crn- 
von Lausanne, f 1803. 

1701. David Carl Odier, Schatzmeister der Ge- 
sellschaft zur Beförderung der Künste. 

1705. Hans Conrad von Oreili, aus Zürich; Pro- 
fessor am Carolineum 1794, Decan an der Prediger- 
kirche 1796 und 1810 Pfarrer an dieser Kirche. 
Kirchenrath und Schriftsteller, auch Rector am Caro- 
lineum 1815—1816. 

1717. Hans Heinrich Ott, Hans Heinrichs, au* 
Zürich; studirte Theologie und ging nachher auf 
Reisen, kehrte 1643 nach Zürich zurück, wurde Pfarer 
von Zumikon und Dietlikon, später Professor dir 
hebräischen Sprache und Kirchengeschichte. 

1738. Abraham Perrin, Helfer von Mötiers l" s - 
Pfarrer des Bayards 1787, 1799 nach St Sulpice ver- 
setzt, wo er 1831 starb. 

1748. Franz Ludwig de Pesmes (altadeligt*> 
Genfergeschlecht), 1668 — 1737; trat in fremde Kriegs- 
dienste, von Kaiser Leopold 1. und Carl VI. ak 
General - Feld Wachtmeister bestätigt; wohnte der. 
Friedensuntcrhandlungen in Utrecht bei, wurde unier 
Georg I. von Grossbritannien Generallieutenant, dam- 
zehn Jahre lang sein Minister und brachte seinen 
Lebensabend auf seinem Schlosse zu St. Saphorin zu. 

1754. Franz Ignaz Pettolaz, Landvogt zu Chätrl 
St. Denis 1/57—1762. dann bis zu seinem Tode Staats- 
rath ; getraut mit M. A. Techtermann. 

1755— 1759. Nicolaus Leonz Ludwig Peycr im 
Hof. geb. 1646; 1656 Pfarrer in Marbach. Ih58 in 
Willisau, 1667 in Luzern, 1689 Chorherr in Luzern. 
1686 bischöflicher Constanzer Commissarius, lb* 1 
Stiftsprobst von Luzern, f 1709. 

1764. Feliz Peyer, wurde 1 584 des grossen Rathes. 
1602 Ammann am Oetenbach; unter seiner Verwaltung 
wurde das Kornhaus zum Fraumünster erbaut. 



Biographische notize^. 



3l3 



1765. Johann Conrad Pfenninger, Caspars des 
Pfarrers am Fraumünster Sohn ; ordinirt 1767, wurde 
1775 Diakon in Oetenbach, 1778 daselbst Pfarrer, 
1786 Pfarrer am St. Peter in Zürich; an dieser Stelle 
wirkte er neben seinem Freunde Lavater, dessen 
Ruhm er als Prediger und Schriftsteller theilte. 
Mitten im Aufklärungszeitalter entwickelte er eine 
erfolgreiche Thätigkeit als Apologet des biblischen 
Christenthums auf der Kanzel und im Jugendunterricht, 
besonders aber in seinen literarischen Arbeiten. Das 
blosse Polemisieren vermiedend , suchte er überall 
durch Hervorheben der Schönheiten in den hl. Schriften 
zu gewinnen; seine Werke umfassen fünfzig Hände. 
Kr starb den 11. Sept. 1792. 

1769. Christoph Pfyffer, von Luzern, Ludwigs 
Sohn ; studirtc in Luzern und Paris und machte nach- 
her grosse Reisen. 1616 des grossen Rathes, kaufte 
16 19 die Herrschaft Altishofen, 1630 desinnern Rathes, 
1535 Landvogt in Rusweil, 1637 und 1651 zu Rothen- 
burg. 1639 und 1643 zu Entlibuch, 164S Stadtvenner 
und Statthalter; commandirte 1656 die Luzerner 
Völker in Vilmergen, 1658 Schultheiss und Panncr- 
herr, Gesandter bei vielen eidgenössischen Tag- 
satzungen und auch 1663 bei dem mit Ludwig XIV. 
errichteten Bund in Paris. 

177<>. Jacob Joseph Anton Pfyffer, geb. 1693, 
des Alphons Oberstlieutenant Sohn; 1716 des grossen 
Rathes, 1729 Landvogt zu Kriens, 17-13 des innern 
Rathes, 1747 Landvogt zu Entlibuch, 1748 Venner, 
1754 Scntispitalhcrr. 

1774. Ludwig Christoph PfyfTer, Sohn des Franz. 
1690 des innern Rathes der Stadt, Hauptmann in 
französischen Diensten, 1703 Ritter des St. Ludwigs 
Ordens, 1704 Hrigadier 

1776. Karl Martin PfyfTer, von Altishofen; Leut- 
priester in Riehenthai seit 1787. seit 1792 Chorherr, 
bezog das Canonicat und starb als Privatier in Luzern. 

1779. Karl Anton Pfyffer, von Altishofen, geb. 
1 7**4. ritt 1750 als Chorherr in Münster auf, f 1757- 

1780. Heinr. Maurit. Alovsius Pfyffer, von Altis- 
hofen. Pfarrer in Neudorf und gegen seinen Willen 
Chorherr in Münster, f 1804. 

1 783. Franz Ludwig Pfyffer, Jost Franzens Sohn ; 
1736 Hauptmann der Garde-Compagnie, 1742 Ritter 
des St. Ludwigs Ordens, 1748 Feldmarschall, hat den 
Feldzügen in den Niederlanden, 1744 den Belagerungen 
von Menen, Ypres und Lawfeld 1747. beigewohnt; 
1763 übernahm er das Schweizerregiment Reding von 
Biberegg, 1 780 erster Präsident der schweizeri <chen 
militärischen Gesellschaft, 1788 Venner der Stadt 
Luzern. 

1 784. Franz Ludwig PfyfTer, geb. 1 699 ; Malthescr- 
ordensritter, 1742 erhielt er die Comthurey Würz- 
burg, die Würde eines Grosskreuz und Priors der 
Balley Brandenburg 1762; war ein tapferer Mann, 
was er in einem SeetrcfTen 1718 am Vorgebirge 
Matapan in einer Action bei Dulcigeo bewies, f 177L 

1786 1787. Joseph Leodegar Aloys Franz Xaver 
Ignaz Joh. Baptist Pfyffer, geb. 1759; erhielt 1777 



eine W'artnerstelle zu Münster, 1781 Kanzleisubstitut, 
1789 des grossen Rathes. 

1 789. Johann Jacob Ludwig Pfyffer, dessen Vater 
Joh. Heinr. Franz durch Heirath die Herrschaft 
Heidegg erwarb, wurde 1693 des innern Raths, 1709 
Landvogt zu Münster, war auch Ritter und päpstlicher 
Gardelieutenant. 

1790. Pfyffer von Heidegg, Custos, Caplan von 
Peter und Paul in Hochdorf, 1803 Chorherr, lehnte 
die 1844 auf ihn gefallene Probstwahl ab. 

1791. Pierre Picot. in Genf; studirte Theologie, 
1771 consacrirt, ging zwei Jahre auf Reisen, zehn 
Jahre Pfarrer in Satigny, 1783 Pfarrer in Genf, 1787 
Honorarprofessor der Kirchengeschichte, 1795 ordent- 
licher Professor; resignirte 1817 und zog sich zurück. 

1793. Isac Pictet, wurde 1784 des Rathes der 
Sechzig von Genf. 

1 798. Auguste Pidou, waadtländischer Magistrat ; 
studirte Theologie und Rechte und wurde nachher 
Erzieher, 1 793 kam er nach Lausanne zurück, im März 
1 798 Präsident der provisorischen Versammlung, dann 
öffentlicher Ankläger beim Tribunal des Leman, 1802 
Mitglied des helvetischen Senates und der Consulta 
in Paris, Präsident des grossen und kleinen Rathes, 
später Staatsrath und Landammann; war ausser- 
ordentlich populär und leistete seinem Canton grosse 
Dienste in schwerer Zeit. 

I8O7. Franz Anton de Polier. Nachdem er aus 
englisch-ostindischen Diensten heimgekehrt, fühlte er 
sich sammt seiner Gattin unter der aristokratischen 
Regierung beengt und siedelte in ein Schloss nach 
Avignon über, wo er geplündert und ermordet wurde. 

1810. Joseph Johann Sylvester Portmann, Pfarrer 
1765 — 1805, 1790 Caplan in Adligenschwyl, zeichnete 
sich durch uneigennützigen Eifer und grosse Pflicht- 
treue aus. Schulinspector des Bezirks Luzern. Grosser 
Wohlthätcr. 

1814. Nicolaus v. Praroman (ältestes Patrizier- 
geschlecht von Freiburg), trat 1 564 in 'franzosische 
Dienste, kämpfte tapfer bei dem bekannten Rückzug 
von Meaux und in den Schlachten von St. Denis, 
Jarnac und Montcontour, machte eine Reise nach 
dem hl. Land und erhielt den Orden vom hl. Grab, 
vom Sinaiklostcr den Katharinenorden ; 1602 Schult- 
heiss von Freiburg; seine Frau hiess Marguerite von 
Gieresse. 

1816. Gehörte vielleicht dem Franz Peter Pra- 
roman, der 1651 Capitän in französischen Diensten, 
mit Jeanne Marie de Wallier verheirathet und 1657 
in Frankreich gestorben ist. 

1819. Jos. Beat Niclaus Ludwig v. Praroman, 
diente von 1767 in der Pariser Schweizergarde, wurde 
1779 Lieutenant, 1782 Hauptmann und Ritter vom 
Ludwigsorden. 

1821. Melchior Probstat, 1719 Caplan in Solo- 
thurn, 44 Jahre lang Leutpriester (Plebanus) zu 
St. Stephan in Münster. 

1834. Franz Joseph Moritz Racmi, wurde 1733 
Mitglied des grossen Rathes und 1741—1746 grand 

40 



314 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



santier, 17/5 Gesandter auf dem Syndicat von Lugano; 
war vermählt mit Maria Claudine Pettolaz. 

1845. Jean Francois R6al. geboren in Lausanne. 
Ins Ministerium aufgenommen 1765. War mehrere 
Jahre Pfarrer der französischen Gemeinde in Stettin, 
1774 Pfarrer in Chenit (Jouxthal), 1/83 französischer 
Hülfsprediger in Bern. 1788 wirklicher Stelleninhaber, 
später Decan in Romainmotier, wo er sarb. Ein- 
fache Frömmigkeit und tiefes Wissen sicherten ihm 
in allen Pfarreien grossen Einfluss. 

1850. Franciscus Antonius Reding de Biberegg. 
Decan vom Capitel Rapperswyl und bischöflich Con- 
stanzer Commissarius. 

1 854. Wolf Rudolf Reding erhielt dieses Wappen 
von Leopold l. 1688 als Reichsfreiherr. 

1855. Hans Jacob Redinger, aus Neftenbach, 
Canton Zürich, war Feldpredigcr in französischen 
Diensten, 1647 Pfarrer in Dietikon, 1660 Rector des 
Gymnasiums zu Frankenthal, f ^88. Seltsamer 
Schwärmer. (Vrgl. Holzhalb Seite 50.) 

1858. v. Reiff de Cugy, adeliges Geschlecht mit 
vielen hervorragenden Vertretern. Unten am Ex- 
Libris das Wappen der Herrschaft Cugy. 

1860. Hans Reinhard, geb. 1755, Rath Substitut 
1780, Unterschreiber 1785, Stadtschreiber 1787- 

1861. Albert Renaud, Pfarrer, einem waadt- 
ländischen Geschlechte angehörig, 1824 Helfer an 
der französischen Kirche in Bern, resignirte. wurde 
Klasshelfer in BieU wo er 1870 starb. 

1866. (v. Reynold, Freiburger Adelsfamilie mit 
mehreren Linien; das alte Wappen wurde mit zwei 
Linien vermehrt, die von Ludwig XVI. gewährleistet 
worden.) Philipp v. Reynold, welcher 1747 in der 
Schlacht von Lawfeld verwundet wurde. Sein Ex- 
Libris wurde 1730 von Humbert Droz in Neuenburg 
gestochen. 

1869. Gabriel Joseph v. Reynold, trat 1740 in 
die Schweizergarde, 1745 Capitän. 1759 Brigadier, 
1762 Feldmarschall, f 1769; getraut mit Marie Helena 
v. Castella. 

18/0. Fr. Philipp v. Reynold, des Vorigen Bruder, 
Capitän im Schweizerregiment v. Monin in franzö- 
sischen Diensten, Ritter von St. Louis, 1779 Land- 
vogt von Romont. 1784 Staatsrath von Frciburg, 
getraut mit Maria Gottrau von Billeux. 

1872. Gerold II., zur Lauben, Freiherr von Thurn 
und Gcstelenburg , Profess. : 1665, Professor theol.. 
Secretär der Benedictiner-Congregation und Gross- 
kellner; baute 1705 — 1710 die schöne Klosterkirche, 
Bibliothek und Sakristei, zahlte Schulden ab und 
kaufte Güter; führte gute Disciplin. Erhielt 1708 
von Kaiser Joseph 1. eine förmliche Bestätigungs- 
urkundc aller Freiheiten seines Stiftes, war ein Vater 
der Armen, eine Stütze der Bedrängten, streng gegen 
sich selbst. 

1873. Bernhard II., Rusconi, aus Lusern, Pro- 
fess.: 1720, Prior: 1734; erwirkte von Franz I. die 
Bestätigung der Freiheiten des Stiftes und endigte 
die langen Streitigkeiten mit den Bürgern von Rheinau: 



erbaute in Mammern und Rheinau neue Kirchen, ur 
ein guter Oekonom, leutselig und milde. 

1 874. Romanus Effinger, aus Einsiedeln, trat 1 ']'■> 
in den Orden zu Rheinau, wurde 1727 Priester, Statt- 
halter zu Mammern, dann zu Neuenburg, wo er cic 
Schlosskapelle und die Orgel neu aufbauen und c*> 
Schloss völlig erneuern Hess; verkaufte 1754 c- 
Kirchensatz und die Gerichte von Marthalen, war i 
seinen Unternehmungen unbesonnen , musste de 
7. Juni 1 858 resigniren, worauf er sieben Jahre ia : 
zu Neu-St. Johann im Thurthale lebte, kehrte wieiir 
nach Rheinau zurück und starb ganz in der Z Un- 
gezogenheit 1766. 

1875 — 1877» Januarius Dangel. Seine uisv.-- 
schaftliche Bildung erhielt er im Kloster Rheine 
wo er sich auch dem Benedictinerorden verptlii*h:t: 
hatte. Mit grosser ßelesenheit in den besten Schrie 
verband er sehr tiefe und richtige Einsichten in cz 
Philsophie, hegte viel Neigung zu den schönen WNstr- 
schaften, evwarb sich als trefflicher Tonkünstler eir.tr 
nicht unbedeutenden Namen, so dass seine herum- 
gegebenen Compositionen grossen Beifall landen. *« 
auch seine Arbeiten, die er über die Kunst schriii. 
1758 Abt, wo er den mehr als hundertjährigen Zwi* 1 
zwischen Rheinau und St. Blasien beendigte. S :: 
angeborene Milde und Wohlthätigkeit machten ilr 
bei jedermann beliebt und in den Hungersjahren I'j 
und 1771 sorgte er wie ein Vater für die l'ntc- 
thanen des Klosters. 

1878. Bonaventura II., Lacher, aus Einsiede-*. 
Ordensmitglied 1756, Priester 1762. Visitator u> 
Ordens 1768. Prior; besuchte 1777 Kaiser Joseph !> 
am Rheinfall, der die alten Privilegien des Gotuv 
hauses bestätigte und feierte mit grossem Pomp &* 
100jährige Stiftung desselben. 

1880. Januarius IL, Frey, aus Zurzach. Prolet 
1768, Grosskellner, dann Pfarrer zu Jestetten. i'r>'; 
ein kluger erfahrener Mann in Wissenschaft, (»ottr»- 
gelehrtheit, Musik und Oekonomie. 

1882. Georg Sigmund Rassler, Freiherr \>" 
Gamerschwang, Decan des Stadt- und Landcani:c* 
Ehingen, Domherr von Chur, Probst des Stiftes Rhi ::■ 
felden. 

1896. Gottlieb Risold, studirte Theologie, l"- 
Mitglied des Ministeriums, 1787 Professor der lyr- 
ischen Sprache, 1791 der griechischen Sprache, \' 4 
bis 1800 Präpositus des Klosters und Rector d<r 
Academie; 1803 Mitglied des Kirchenrathes. K ; 
Decan der Classe Bern. 

1911. Anton Emanuel v. Rodt, wurde 17*5^ 
grossen Rathes, 1793 Landvogt von Nyon, wo «fr 
viele französische Emigranten, wie Necker, Mad. k 
Stael, B. Constant. Matthäus Montmorencv enip* - ? 
und sie im Schlosse Neus aufnahm; 17^8 nmsstc f 
fliehen und kam nach Bern. 

1912. Carl v. Rodt, Bernhard Emanuels, stuci't 
jus. in Bern; 1823 Artillerieunterlieutenant; l s - % 
Kanzleisubstitut. 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



315 



1916. Albert Ludwig Roguin, geb. 1693 zu Yver- 
don; trat in französische und sardinische Dienste; 
17^4 im Treffen bei Parma leistete er dem König 
grosse Dienste, f 173/. — Jonas Franz Roguin. geb. zu 
Yverdon 1708; Generalmajor in sardinischen Diensten, 
wo er 1733 bei dem Schweizerregiment Roguin als 
Hauptmann in einer eigenen Compagnic eingetreten war 
und seinen Soldaten in allen Heerzügen und Schlachten 
als Führer diente, wurde 1780 Generalmajor, war 
ebenso klug als tapfer und zog sich nach vielen er- 
rungenen Lorbeeren mit einer jährlichen Pension von 
6000 Fr. in seine Vaterstadt zurück, wo er 1782 starb. 
- August Gabriel Roguin, geb. 1/00 zu Yverdon, 
trat nach 1720 in polnische und 1734 in sardinische 
Dienste, wrde durch kühue Waffenthat bei Campo- 
sante 1743 Oberst und fiel 1744. 

1921 1922. Franz Victor Augustin von Roll, aus 
Solothurn, Schultheiss; ein allgemein verehrter und 
würdiger Staatsmann, dessen treffendes und unbe- 
fangenes Urtheil im Rath zu Solothurn, wie auf den 
eidgenössischen Tagsatzungen bewundert und ge- 
achtet wurde, kaufte 1749 die Herrschaften Hilfikon 
und Sarmenstorf. 

1926. Rudolf Roseng, von Erlach, Feldprediger 
im Regiment Mai in Holland. 

1927- Carl Emanuel Rosselet, wurde 1722 in 
Strassburg Dr. jur. utr. ; nach seiner Rückkunft Für- 
sprech vor dem grossen Rathe in Bern, Verfasser 
diverser Schriften, f 1786. 

1828. Marcus Benjamin Rosset, 1736 erster 
Pfarrer von Lausanne , dann Decan der Classe 
Lausanne. 

1933. Melchior Rotundus, aus Willisau, Kanton 
Luzern, wurde 1595 Castellan, 1600 Chorherr und 
Stadtprediger in dem St. Ursus-Stift zu Solothurn, 
bischöflicher Lausanneischer Commissarius, 1620 
Probst des Stiftes Schönenwerdt. 

1944. Johann Ludwig Rudolf, Dr. der Theologie, 
Protonotar. apostol. , Ritter des goldenen Sporrens, 
1686 Priester, 1688 Pfarrer in Oensingcn, 1 700 Chor- 
herr und Stiftsprediger. 

1946. Rudolphi & Klemm. Zürcher Buchhändler- 
tirma 1888—1889, war die frühere im Jahr 1832 ge- 
gründete Universitätsbuchhandlung, die nach 1889 
Meyer und jetzt schweizerisches Antiquariat Zürich 
heisst. 

1948. Freiherr Rüpplin von Keftikon, Dominik 
Fr. Xaver Leander; studirtc im Collegio Helvetico 
zu Rom, 1763 Domcustos in Chur, 1783 Chorherr 
in Zurzach, auf welche Stelle er 1788 resignirtc. 

1956. Johann Petr. Nicol. de Rupe Rusconi, 
Sohn des Joh. Baptist; Ehrencaplan zu Russweil 1763, 
Chorherr in Münster 1770. 

1955. Johann Victor Russinger, Canon. Solodur., 
lf>55 Priester, 1656 Frühmesser in Solothurn, 1669 
Leutpriester, 1674 Chorherr, starb als Senior 1 700. 

1960. Carl von Rv hiner, 1775 Mitglied des 
grossen Rathes, 1 780 Stadtmajor. Er war ein Mann 
von erprobter Bravour, Vaterlandsliebe und Verdienst, 



aber von Aufwieglern als Verräther bezeichnet und 
am 4. März 1798 vor den Thoren der Stadt Bern 
mit Bajonetten niedergestossen. 

1961. Samuel Ry hiner, in Basel, Handelsmann, 
befasste sich jedoch mit Vorliebe mit Naturkunde 
und Kriegsbaukunst, war Artilleriehauptmann und 
erwarb sich um die liebung der Artillerie grosse 
Verdienste; besass eine treffliche Bibliothek. 

1971. Rudolf von Salis, Johanns Sohn; Freiherr 
und Graf des heilig, römischen Reiches, Domherr 
in Chur, Vicarius generalis, Domprobst zu Chur; 
infulirter Abt des hl. Kreuzes zu Muren in Ungarn. 

1973. Ulysses v. Salis, Gubert Rudolfs Sohn, in 
französischen Diensten, 1757 Podestat in Tirano, 1768 
königl. französischer Minister bei der Republik der 
drei Bünden. Gab sich zur Ausbreitung der Wissen- 
schaften viel Mühe. Unterstützte das zu Halden- 
stein angelegte Seminar oder die Philantropie, das 
er 1775 nach Marschlins versetzen liess, wo er kost- 
bare Einrichtungen für Lehrer und Zöglinge an- 
ordnete und die Aufsicht über das physikalische In- 
stitut selbst übernahm. 1777 schon wurde das In- 
stitut wieder aufgehoben. Ulysses v. Salis hinterliess 
viele Schriften. Seine zwei Söhne hiessen: Johann 
Rudolf und Karl Ulysses. 

1974. Andreas v. Salis. Martins des Bundes- 
präsidenten Sohn, geboren in Chur, Hauptmann einer 
Erbcompagnie bei dem Regimente v. Salis in franzö- 
sischen Diensten, dann Rathsherr, Stadtammann, stieg 
bis zum Bundespräsident, 1/86, 1787, 1789; Präses 
der Oberstschulherren zu Chur, verdient um die 
Hebung des Schulwesens, starb unvermählt. 

1993. Musis et amicis. I>iese zweite Lesegesell- 
schaft Schaffhausens wuide 1798 durch einige Freunde 
populär wissenschaftlicher Natur gegründet und auf 
der Webernstube aufgestellt. Wegen Räumung des 
Lokals wurden 1 884 bei 2000 Bände verkauft, so dass 
der gegenwärtige Catalog nur noch 500 Bände mit 
acht Mitgliedern zählt. 

1998. Bibliothek der Freunde. Der erste Cata- 
tag dieser Bibliothek- und Lesegcscllschaft erschien 
1778 unter dem Titel: Catalog der Büchersammlung 
einer Gesellschaft guter Freunde in SchalThausen. 
1826 verkaufte die aus nur zwölf Mitgliedern be- 
stehende Gesellschaft ihre Bücher der Stadtbibliothek, 
mit der Bedingung der unentgeltlichen Benützung der 
bisherigen Mitglieder und des Verbleibens des 
Bibliothekzeichens. 

2022. Bernhard Xaver Schindler, Pfarrer in 
Hergiswyl 1760, Sextarius des Willisauer Capitels 
1763, Pfarrer zu Malters 1766 f Sextarius des Vier- 
waldstättercapitcls. 

2023. Christoph Salomon Schinz, Sohn des be. 
rühmten Arztes Salomon Schinz (1734 bis 1784), 
wurde 1787 Dr. med. in Göttingen. Dissertatio in- 
auguralis medica : „de cauto Sectionum Cadaverum 
usu ad dijudicandas morborum causas." 

2027. Joh. Jakob Schmid, von Baar (zweiter 
Träger des Blattes), Dr. der Theologie, apostolischer 



316 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



Notar, Chorherr zu Zurzach, 1675 Pfarrer von Zug, 
Decan des Capitels Zug-Bremgarten , bischöflich 
Constanzer Commissär; gab mehrere theologische 
Werke heraus; f 1696. 

2030. Jean Bernhard Schmid, Pfarrer in Hitz- 
kirch 1775; Camerarius des Capitels Hochdorf 1785; 
f 1809 als letzter deutscher Ordenspriester. 

2046. David Christ. Schobinger, Dr. med., 1 764 
Mitglied des grossen Käthes; Professor Philosophiae 
et Latinitatis; 1776 Zunftmeister. 1781 Bibliothekarius, 
1783 Rathsherr, 1785 Inspcctor der Bibliothek und 
Büchercensor. 

2048. Wernher Schodoler, geb. 1490. 1509 Stadt- 
schreiber von Bremgarten, 1514 Mitglied des kleinen 
Käthes, 1520 Stadtschultheiss, cop. mit Barb. Wirz, 
von Zürich, f 1541, 51 Jahre alt, an der Pest; schrieb 
eine compilirte Schweizerchronik in drei Bänden. 
(Vrgl. : „Der Chronist Wernher Schodoler", Bern, 
bei K. Stämfli ; ferner: Ex-Libris-Zeitschrift, VI. Jahr- 
gang, Seite 5.) 

2049. Oswald Schön, von Menzingen (Zug), 1632 
Pfarrer der Stadt Zug, Decan des Capitels Zug-Brem- 
garten, Protonotar; f 1654. 

2053. Abraham Schönweiz, 1775 Procurator, 
Fürsprech vor dem grossen Käthe der 200; 1795 Land- 
schreiber der Vogtei Erlach. 

2054. Samuel Schönweiz, Abraham des Küfers 
Sohn, Notar und Landschreiber zu Münchenbuchsee. 
Dieses Bh?tt gehörte offenbar auch dessen Bruder 
Abraham Schönweiz. 

2055. Abraham Scholl, Meyer von Biel, Land- 
vogt von Hängen. 

2058. Theophil Schrämli, von Thun, 1820 Helfer 
in Interlaken, 1822 Helfer in Thun, 1829 Pfarrer in 
Amsoldingen. 

2081. Joh. Jacob Schweizer, von Zürich, ordinirt 
1793, 1798 Pfarrer in Einbrach, 1809 Pfarrer in Nidau, 
dann in Guttannen und Trüb. 

2082. Joh. Martin Schwytzer, von Luzern, des 
grossen und später des innern Käthes, 1671 Land- 
vogt zu Willisau. 1681 im Entlibuch, 1691 der freien 
Aemter, 1697 und wieder 1703 Landvogt zu Rothen- 
burg, Schultheis der Stadt Luzern. 

2083. Joseph Antoni Xaveri Leonti Felix 
Schwytzer, Jacob Franz Antons Sohn. 1740 des 
grossen Käthes, 1 743 Landvogt zu Habsburg, 1 /47 
Stadtschreiber zu Willisau; 1753 Herr zu Buonas und 
des innern Käthes. 1755 Landvogt zu Münster, 1759 
zu Willisau. 

2084. Joseph Xaver Joh. Thüring Schwytzer. 1 764 
Mitglied des grossen und 1766 des innern Käthes, 
1767 Landvogt zu Münster, 1771 zu Willisau, 1784 

.Brigadier. 

2085. Petrus Ludwig Schwytzer, Franz Ludwigs 
Sohn; trat 1727 als Fähnrich in seines Vaters Com- 
pagnie im Regiment Courten in Dienst, wo er bis 
zum Capitän-Lieutenant stieg. Machte die Feldzüge 
von 1734, 1743 — 174" und 1757, sowie die Belagerun- 
gen von Trarbach. Antwerpen. Tournav, Ostende 



und die Schlachten von Fontenay, Boneourt und 
Law fei d mit; wurde 1745 Ritter des St. Ludui«. 
Ordens; nach Aufgabe des Dienstes Seevogt in 
Sempach. 

2086. Jacob Franz Anton Schweitzer, des Schu.t- 
heissen Joh. Martin ältester Sohn, 1 701 des gro«* 
Käthes. 1703 Landvogt zu Wäggis, 1709 zu üünr. 
nach seines Vaters Tod Herr zu Buonas, 171S Land- 
vogt des Rheinthaies, 1722 Spitalherr, 1737 Sti.ke!- 
meisten 

2102. Rudolf Sibold, 1803—1881, wurde M: 
reformirter Pfarrer in Pruntrut, 1834 Zuchthausplirrt' 
in Bern, Pfarrer in Frauenkappelen von 1838— N*. 

2106. Joh. Rud. Sinner, Abrahams Sohn, di< 
grossen und kleinen Rathes und Schultheiss der Nu: 
Bern; Abgeordneter an vielen Tagsatzungen. 17"''-' 
der Beschwörung des Bündnisses zwischen ZüricK 
Bern und Venedig; wurde von Joseph II. zum Rei;:h- 
freiherrn erhoben. 

2109. Philipp Rudolf Sinner. 1760 -18X \kr 
zu Worb und Clindv, 1795 des grossen Rathes. h\f 
Dragoneroffizier im Regiment Schomberg in Krax- 
reich, 1 798 Dragonerhauptmann und Commandar.i <r 
Bern. cop. 1786 mit Henriette v. Mutach. 

2110. Rudolf Victor Sinner, 1757— IMS. ta!.- 
cassier 1787, Landschreiber von Aarbcrg. 

2121. Joseph Ulrich Ignatius v, Sonnenberg. Si 
des Adam Joseph, Herr zu Castelen, 1763 des tät- 
lichen Käthes, 1769 und 1779 Landvogt von Willis 
Oberstlieutenant, Hauptmann der Entlibucher Brigafc. 
1777 Landvogt von Ruswyl, Gesandter an den Ta$- 
satzungen von Frauenfeld 1773, 1/77, 1786. Deputr- 
ter bei der Einsetzung des Abtes Martin in St. l'rK" 
1781. 

2122. Joseph Bernhard v. Sonnenberg, Luze~ 
1689 des grossen Rathes, 1690 Besitzer der Fnic> 
commis-Herrschaft Castelen, 1695 Landvogt von Kr.Lt- 
weil, 1703 zu Kriens, 171 1 Stück -Hauptmann und u» 
innern Rathes, 1815, 1819 und 1823 Landvugt - 
Münster. 

2143. Hans Jacob v. Staal, von Solothurn, der 
ältere, hervorragender Staatsmann in seiner \atc- 
stadt, studirte 1564 in Paris (siehe das quäst. 1> 
Libris), durchlief eine Reihe verschiedener Beanitun^r 
und war auf nicht weniger als 62 gewöhnlichen, d...- 
noch auf vielen besonderen Tagsatzungen als Ab- 
gesandter thätig. Zog 1593 auch zu Papst tlcrm > 
zur Aussöhnung des Königs von Frankreich, ^ r " 
mittclte 1 594 in St. Julien zwischen Genf und df- 
Herzog von Savoven. War auch Stadtvenner. sehr-» 
jedoch das ihm aufgetragene Schulthcissenamt w- 

2147. Franz Anton Stadiin, 17/6 des gro>* 
Raths, 1778 Kirchmeier, 1787 Statthalter. 

2148. Peter Stähelin, examinirt 1767, * mit ' 
französischer Pfarrer 1775, Informator der Iran/'* 
sischen Sprache am Gymnasium 1777« erster irar.* 1 - 
sischer Pfarrer 1783, Professor der Theologie im 
orientalischen Sprachen 1790, 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



317 



2161. 1) Samuel Steck, Sohn des Johann Fried- 
rich. Pfarrer zu Münchenbuchsee, Dr. med. und Stadt- 
physikus, — 2) Samuel Steck, wurde 1/12 Dr. med. 
in Leiden (dissertatio de minimorum Vasorum natura 
et efficacia); Stadtphysikus. — Samuel Steck, 1720 
bis 1779, des grossen Käthes 1755, 1762 Ober- 
commissarius, 1771 Landvogt zu Lenzburg, Amts- 
statthalter zu Aarberg. 

2166. Philipp v. Stäffis, Sohn Philipps, Herr zu 
Mollondin, Aumont und Lully. Heirathete 1599 eine 
Elisabeth v. Wallier von Solothurn und erhielt dort 
im gleichen Jahre das Stadtbürgerrecht. Sein Sohn 
war Vater der neuenburgischen Linie, die mit 

2167- Laurentius v. Stäffis am 5. October 1743 
erlosch; war 1698 Cadett, 1702 Fähnrich, 1704 Lieute- 
nant, 1708 Hanptmann, 1734 Brigadier, 1738 Feld- 
marschall ; er war wohl Träger dieses Blattes. 

2 1 69. Abraham Steger, des Andreas, von Lichten- 
steig, verlebte seine Jugend in der Philantropie 
Marschlins und besuchte nachher in Basel die Uni- 
versität. Später daheim ohne Beruf. Dilettant in 
allerlei Künsten; Violinist und Musikfreund; lange 
Jahre Stadtammann und Kreisammann. 

2170. Johann Steiger, Barthlomes; als Junker 
erzogen ; half 1 536 unter H. F. Nägeli als Hauptmann 
mit die Waadt erobern ; nach diversen Ehrenstellen 
1562 Schultheiss der Stadt Bern; in vielen Gesandt- 
schaften thätig; cop, 1537 mit Barbara Willading, 
die 1566 starb, cop. in zweiter Ehe 1567 rnit Magdal. 
Nägeli, der Tochter seines Mitschultheissen Hans 
Franz Nägeli. (Vrgl. Leu, Seite 132 — 134.) 

2174. Joh. Ludwig Steiger, Davids, Herr zu 
Bierc und St. Christoph; nahm in jungen Jahren 
schwedische Dienste; 1664 des grossen Käthes, 1690 
Landvogt zu Yverdon, 1684 des kleinen Rathes, 1699 
Venner. 

2175. Johann Heinrich Steiger, Hans Rudolfs 
Sohn, 1691 des grossen Käthes, 1698 Schultheiss zu 
Burgdorf, 1706 Gesandter nach Zürich, um das Bünd- 
nis» zwischen Zürich, Bern und Venedig zu beschwö- 
ren; 1713 des kleinen Rathes, 1721 Bauherr. 

2176. Christoph Steiger, Emanuels Sohn, studirte 
in Bern und besuchte hohe Schulen in Frankreich, 
Holland und England; heimgekehrt 1680 des grossen 
Rathes, 1683 Grossweibcl, 1687 Landvogt von Lenz- 
burg, 1 708 der erste Salzdirector, des grossen Rathes, 
17^9 des kleinen Rathes, 1712 Welsch-Seckelmeister, 
17 18 Schultheiss; war an vieleu Tagsatzungen als 
Gesandter. 

2177. Nicolas Steiger, Emanuels des Landvogts, 
1641 — 1697, 1664 des grossen Rathes, 1665 Zeug- 
wart, 1678 Landvogt von Avenches, 1685 zu Nyon, 
oder: Nicolas Steiger, Abrahams des Landvogtes zu 
Avenches, 1662 — 1737 1 1697 WeJsch-Seckelmeister, 
1701 Landvogt zu Interlaken, 1726 des kleinen 
Rathes. 

2178. Christoph Steiger, Sohn von Schultheiss 
Christoph Steiger, 1727 des grossen Rathes, 1733 
Rathhaus Ammann, 1737 des kleinen Rathes, 1740 



Welschseckelmeister; 1747 Schultheiss der Stadt 
Bern. Gesandter auf verschiedenen eidgenössischen 
Tagsatzungen und bei andern Gelegenheiten. 

2183. Isak Albrecht Steiger, Gottliebs Sohn, 
Herr zu Niederwichtrach, 1768 Dragonerhauptmann, 
dann Major, 1788 Oberstlieutenant; 1775 des grossen 
Rathes, 1783 Landvogt von Frienisberg; cop. mit 
Elis. Fischer. 

2 1 84. Albreeht Steiger, Major in neapolitanischen 
Diensten, dann Oberst des eidgenössischen General- 
stabes. 

2187. Hans Rudolf Steiner, geb. 1634, 1666 des 
grossen Rathes, 1674 Landvogt von Regensberg, 1683 
Zunftmeister und Obervogt von Schwamendingen, 
1691 Statthalter und Obermeister; f 1694. 

2193. Wilhelm Stettier, Samuels Sohn ; 1780 des 
grossen Rathes, Zeichner, Maler und Kupferstecher 
in Bern, Wappensammler und -Maler; malte ein 
bernisches Wappenbuch und auch viele bernische 
Stammbäume; von ihm erschien 1699 „Gründlicher 
Bericht über die edle Malkunst. tt (Vergl. Fuessli 
beste Künstler der Schweiz). 

2209. Bernhard Studer, Professor der Geologie 
in Bern ; studirte Theologie und Naturwissenschaften, 
geb. 1794; cop. 1830 mit Susanna Luise Hünerwald. 

2210. Daniel Friedrich Gottlieb Studer, Apo- 
theker. 

2216. David Stürler, Abrahams des Venners und 
Gesandten Sohn; 1619 des grossen Rathes, 1620 als 
Hauptmann nach Graubünden und "fiel am 1. Sept. 
desselben Jahres in dem Treffen bei Tirano. 

2217. Albrecht Stürler, Bernhards des Land- 
vogts von Frienisberg, geb. 17&9; Unterlieutenant 
beim Regiment May. 

2219. Heinrich Friedrich Stürler, Hauptmann; 
1795 des grossen Rathes und Geleitsherr, 1796 Rath- 
hausammann, 1803 des kleinen Rathes, 1815 Ober- 
amtmann von Erlach. 

2223. Johann Huldreich Sulzer, von Winterthur, 
Jacobs des Stadtpfarrers Sohn; studirte ebenfalls 
Theologie und hiess zum Unterschied von anderen 
der schwarze Sulzer, geb. 1642; ordinirt 1669, im 
gleichen Jahr Pfarrer zu Winterthur zu St. Georg, 
1679 Diacon der Stadt, 1689 Pfarrer in Seuzach. 

2225. Johann Conrad Sulzer, von Winterthur; 
ordinirt 1763, Pfarrer in Seuzach 1774, Rector in 
Winterthur 1789, Pfarrer daselbst 1791 — 1799, Schul- 
inspector, 1804 Mitglied des grossen Kirchenrathes, 
1813 Decan. 

2240. Franz Anton Tanner, 1831 Priester. 1841 
Professor, 1865 infulirter Probst, 1886 Domherr von 
Solothurn, Dr. theol. und gewandter Schriftsteller. 

224 1 . Beat Rudolf v. Tavel, von Bern. geb. 1 734 ; 
des grossen Raths 1775, Landvogt von Aubonne 1790. 

2242. Jean Rodolphe de Tavel. geb. 1755, 1797 
Landvogt von Saanen, f 1811. 

2243. Francois Rodolphe von Tavel, geb. 1770, 
Mitglied des kleinen Rathes der Stadt und Republik 
Bern, f 1850. 



31<S 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



2244. Wilhelm Techtermann, geb. 1551 ; Mit- 
glied des Käthes der 200 bis 1576. Kanzler von 1579 
bis 1584, Landvogt von 1 584 — 1589, 1598 Venner. 
1600 Senator; war sehr bewandert in der griechischen 
und lateinischen Literatur, hatte eine schöne Biblio- 
thek, die zum Theil noch heute vorhanden; seine 
Frau war Francoise Gonel. Das Ex-Libris diente 
auch seinem Sohne Peter. (Siehe vorn.) 

2246. Joh. Ludwig Techtermann, geb. 1726; 
Licentiat der Sorbonne, 1748 Chorherr des Stiftes 
St. Niclaus und Stadtpfarrer in Freiburg, 1 759 General- 
vicar des Bischofs von Lausanne. 1771 Probst des 
Stiftes. 

2260. Beat Ludwig Thormann, Georgs Sohn, 
Welschseckelmeistcr, 1673 Mitglied des grossen Rathes. 
1682 Landvogt von Romainmotier, 1695 des kleinen 
Rathes. 1698 kaufte er die Salzwerke von Roche, 
überliess dieselben der Obrigkeit und wurde lebens- 
länglicher Aufseher derselben. 

2262. Franz Thormann, Grosssohn des Beat 
Ludwig, sein Vater hiess Joh. Karl Christoph: Mit- 
glied des grossen Rathes, Oberstlieutenant in fran- 
zösischen Diensten, 1757 Landvogt von Moudon. 
1770 Mitglied des kleinen Rathes, 1772 Venner, geb. 
1715, f 1779. Einer seiner Söhne hiess ebenfalls 
Franz Thormann. geb. 1761, 1788 Rathsexspectant. 

2271. Johann Anton Tillier, Joh. Antons des 
Landmajors Sohn ; getraut in erster Ehe mit Marg. 
Philippine Tschann und in zweiter Ehe mit Philippine 
von Weilen; 1823 des grossen Rathes, 1824 des 
Appellations- und Gerichtshofes, dann Regierungs- 
rath, Stadtrath, Landammann 1837—1839, 1846 Prä- 
sident des grossen Rathes. 1850 Nationalrath, f 1854. 

2273. Hans Peter Tomann, Pfarrer in Hagen- 
bach in der Pfalz, dann in Zürich, 1621 Professor 
theologiae Catecheticae in Collegio carolino Humani- 
tatis, 1627 Historiarum in Collegio carolino, 1630 der 
hebräischen Sprache in beiden collegiis, Chorherr 
des Stiftes zum Gross-Münstcr; hat im Druck vieles 
hinterlassen, f 1651. 

2274/2275. Hans Jacob Thomann, Hans Hein- 
richs Sohn, geb. 1614; 1638 Pfarrer in Uetiken, 1639 
Professor logicus in dem Collegio humanitas, 1649 
Diacon, 1660 Pfarrer am St. Peter in Zürich, ein 
frommer und eifriger Mann, der aber wegen allzu 
scharfer Predigt zur Verantwortung gezogen wurde. 
Er starb ledig 1671. 

2277. Jean Jacques de Tournes, Staatsrath; aus 
französischer Hugenottcnfamilic stammend, die sich 
nach Genf flüchtete und der mehrere berühmte Buch- 
drucker entsprossen. 

2279. Joh. Victor Travers; hatte 1743 den Feld- 
zug ins Piemont mitgemacht und am 6. Octobcr mit 
einem Grenadiereorps sich des Schlosses Chateaupont 
bemächtigt; begab sich nachher in sein Vaterland, 
wo er bald darauf in Paspels starb. 

2282. Maurice Tripet. Heraldiker in Neuenburg, 
studirte Jura, später Staatsarchivar, Begründer des 
„Archives heraldiques", f 1894. 



2284. Jacob Gabriel Trog. geb. 1781. sein Yut.t 
war Buchbinder; er blieb von sieben Kindern eir./:j 
am Leben, studirte Pharmacie in Lausanne, Stia?-- 
burg und Paris; erwarb die Koch'sche Apotheke ir 
Thun, als grosser Botaniker pflegte er besonders d^ 
Studium derSchwämme, gabeine Reihe Drucksend irr: 
heraus, Mitglied des grossen Rathes und der natur- 
forschenden Gesellschaft; getraut 1802 mit K«.v 
Pcrceret von Yverdon, f 1865. 

2290. Samuel Tscharner, Hans Rudolfs dt* 
Landvogts zu Oberhofen Sohn; 1733 — 1/38 als Ortu\e- 
111 holländischen Diensten, dann Capitän in sardin:>chtn 
Diensten (Regiment von Diesbach). 17-43 — 174S ir 
den Feldzügen der Lombardei, 1786 ehrenvoller Ab- 
schied, Landvogt von Romainmontier; dann von 
König zum General der Infanterie ernannt, *f- ]*> * >: 
cop. 1753 mit Dorothea Elis. v. Tavel. 

2291. Beat Rudolf Tscharner, Emanuels des H«ii- 
meisters dritter Sohn, geb. 1733; wurde 1764 Schu.- 
theiss des äussern Standes, 1775 Mitglied des gros*v-i 
Rathes, 1776 Landvogt von Nidau, 1790 Salzdirektnr: 
schrieb Geschichte der Stadt Bern und Anderes melir. 
(Holzhalb 114). Cop. mit Joh. Maria v. Tavel, f 1775. 

2293. August Rudolf Tscharner, Franz Ludwig 
und der Juliane Cath. von Mülinen Sohn: getraut 
mit Amalie Maria Wurstemberger; Präsident dtr 
Bürgergemeinde und Gutzbesitzer in Ittigen. Djn 
Ex-Libris dürfte wohl schon von seinem Vater ge- 
braucht worden sein. 

2294. Beat Rudolf Tscharner, Joh. Rudolfs um! 
der Maria von Muralt Sohn; getraut mit Cornd... 
Jacobea v. Büren, 1794 Landvogt von Vi vis. 

2297. Albrecht Emanuel Tscharner. des Vince-.; 
Bernhard und der Mar. Salome v. Bonstetten; gt- 
traut 1794 mit Maria Sophie Elis. v. Kirchberger. 

2299. Emanuel Nicolaus Tscharner, Emanuels lcs 
Hofmeisters Sohn; 1764 Mitglied des grossen Rathe*. 
1767 Obervogt auf Schenkenberg, 1777 Gesandter 
nach Rapperswil, 1780 dem Geheimen Rath beige- 
ordnet, 1782 Repräsentant nach Genf, 1789 des Raths 
der Heimlichen, 1792 Seckelmeister deutschen Lande> 
Präsident der ökonomischen Gesellschaft und 1 747 
der helvetischen in Schinznach, auch literarisch thätitr: 

s 1 

cop. 1752 mit A. Cath. von Tavel, 1758 mit EH.». 
von Tscharner. 

2301. Vincenz Bernhard Tscharner, Emanuels»: 
1764 Mitglied der grossen Rathes, 1769 Landvogt in 
Aubonnc, Mitglied vieler gelehrter Gesellschaften. 
deren Sammlungen er wichtige Schriften schenkte, 
war auch Mitglied der ökonomischen Gesellschatt: 
getraut mit Maria Salome von Bonstetten. 

2303. Karl Tscharner, Hauptmann im Schweizer- 
regiment v. Jenner; getraut mit Mad. Veuve Adorno. 

2306. Franz Benedict Philipp Joseph Tugginer. 
Lieutenant in französischen Diensten bei dem Reiri- 
ment Castella, 1783 des grossen Rathes, Jungrath. 
1791 Bürgermeister, 1793 Vogt zu Laberen, 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



310 



2307. Eduard v. Tugginer, von Wartenfels, geb. 
17^1; Officicr in königl. britannischen Diensten, Eid- 
genössischer Oberst und Grossrath, f 1865. 

2315. Johann Anton Uffleguer, Sohn des Raths- 
herrn Joseph Niclaus; er war in Frankreich, Italien 
und Deutschland im Militärdienst, machte den sieben- 
jährigen Krieg mit. fiel 1757 bei Rossbach in preussi- 
sche Gefangenschaft, 1762 erhielt er den Ludwigs- 
Orden, 1770 Oberstlieutenant, 1774 Oberst der In- 
fanterie, 1764 Mitglied des grossen Rathes. 

2317/2318. Hans Heinrich Ulrich, Jacobs, geb. 
1575, ordinirt 1598, 1600 Pfarrer in Dietlikon; er 
karn 1609 nach Schwamendingen, wurde zugleich 
Provisor am Carolineum, 1611 daselbst Ludimoderator, 
1616 erhielt er eine Chorherrenpfründe. 1625 die 
Professur der griechischen Sprache. 1628 Schulherr. 
1629 half er die Bibliothek gründen, f 1630. — Hans 
Heinrich, dessen Sohn, geb. 161/, ordinirt 1643, Feld- 
prediger in Frankreich, 1645 Pfarrer in Dietikon- 
Urdorf, 1646 Diakon am Fraumünster, 1653 und 1656 
im Berner und Rappcrsweyler Feldzuge, 1666 Pfarrer 
am Fraumünster in Zürich, f 1669. 

2319. Hans Heinrich Ulrich, Jacobs, geb. 1575, 
ord. 1598, Pfarrer in Dietlikon 1600, kam nach 
Schwamendingen 1609, wurde zugleich Provisor am 
Carolineum, erhielt 1616 eine Chorherrenpfründe, 
1625 die Professur der griechischen Sprache, 1628 
Schulherr, half 1629 die Bibliothek gründen, f 1630. 

2359. Ulrich V. Amstein, aus Willisau, der von 
der Nunciatur sowie von seinen Ordensgeneralen zu 
vielen wichtigen Geschäften gebraucht wurde; schloss 
vortheilhafte Verträge mit benachbarten Orten; er- 
warb seinem Stifte viele Güter; bestätigte 1602 Joh. 
Jacob Zcltner zum Probst von Solothurn nach Ver- 
ordnung des Pabstcs -Clemens VIII. 

2360. Karl Dulliker, aus Luzern, Kornherr, dann 
Statthalter zu Liebenfels, welches neben dem Schweik- 
hofc bei Pfyn 1667 von seinem Vorfahr Abt Schnider 
für das Kloster erworben worden war, 1686 Vicarius 
Generalis; kaufte vier Hofgüter zum Stift, sowie 1684 
die» Herrschaft Herderen in der Landvogtei Thurgau. 

2363. Ulrich VI. GIutz-Ruchti, aus Solothurn, 
Statthalter in Herderen. wurde Vicarius Generalis, 
zog 1699 auf das Generalordenscapitel nach Cisterz. 

2364. Joseph zur Gilgen, aus Luzern, Aurelians 
des Schultheissen Sohn , Profess f Prior ; Hess die 
prachtvollen Chorstühle in der Kirche St. Urban 
fertigen, war ein geistreicher und strenger Ordens- 
mann. 

2367. Malachias Glutz, aus Solothurn, Profess 
1682, Pfarrer in Dettingen und Grosskellner; er be- 
gann 1711 den prächtigen Bau des Klosters und der 
Kirche, die 1717 feierlich eingeweiht wurde, 1721 
Vicarius generalis; vermehrte den Bestand der 
Bibliothek. 

2369. Robert Balthasar, Pfarrer in Knutwyl 
1698, Statthalter in Herderen 1718 und Senior des 
Klosters 1740; er baute die Abtei neu auf. vermehrte 
die Bibliothek und legte ein schönes Münzkabinet an. 



2374. Augustin Müller aus Meilingen, Secretär 
und Professor der Theologie im Stift; er errichtete 
die Gartenanlagen, 1/68 Abgeordneter nebst dem 
Abt von Wettingen an das Generalcapitel in Cisterz, 
von da nach Paris zum König Ludwig XV. gesandt, 
wo er nach fünf schweren Krankentagen den 
17. Juni 1768 plötzlich starb. Sein Herz kam nach 
St. Urban, sein übriger Leichnam nach dem Kloster 
St. Bernhard. 

2375. Benedict Pfyffer, von Altishofen, Professor 
der Philosophie und Theologie im Stift Luzern, 1766 
Prior, gründete eine Erziehungsanstalt für vornehme 
Jünglinge aus Luzern ; er war ein Mann von viel 
Verstand, richtigen Einsichten, unermüdlicher Thätig- 
keit und literarischen Verdiensten; er führte den 
deutschen Gesang bei der Messe ein, sowie gute 
Erbauungsbücher bei dem Landvolke. 

2377- Martin Balthasar, aus Luzern, Profess 
1752, Adjunct zu Herderen, 1777 Prior; er erneuerte 
das Bürgerrecht mit Luzern, Sursee, Zofingen, Bern 
und Solothurn; unter ihm wurde die Bibliothek in 
guten Stand gestellt, Kränklichkeiten und Verdriess- 
lichkeiten bewogen ihn einen Coadjutor zu verlangen; 
1787 resignirte er und brachte den Rest seines Lebens 
auf der Herrschaft Herderen zu, wo er 1792 starb. 

2382. Friedrich Pflüger, aus Solothurn, letzter 
Klosterabt in St. Urban, Profess 1792, Grosskellner 
1801; er war ein edler tugendhafter Mann, von 
strenger Rechtlichkeit und würdevoller Haltung; er 
gründete 1821 in St. Urban ein Gymnasium, 1841 
eine Schullehrerbildungsanstalt; er regierte 35 Jahre. 

2390. Joseph Anton Utiger, geb. 1746, Johann 
Jacobs Sohn, wurde 1765 zum Grossweibel erwählt; 
cop. mit Marg. Sidler; 1768 besiegelte er das in der 
Wahlstatt Luzern von den katholischen Landesvätern 
schon verarbeitete und am nämlichen Tage 6. März 
der Stadt und den drei Gemeinden vorgeschlagene 
Friedensgeschäft. 5. Mai 1/69 Kriegsrathschreiber. 

2394. Franz Philipp Jos. Vesperleder, von Solo- 
thurn, Dr. und Stadtarzt in Solothurn, 1/11 des 
grossen Rathes, 1720 Landvogt in Thierstein, 1/48 
Jungrath, 1758 Altrath, f 1762. 

2395. Franz Joseph Carl Vesperleder, wurde 
1749 des grossen Rathes und Salzkassenverwalter, 
Statthalter der Vogtei Gösgen, 1761 Jungrath, 1773 
Thüringer Vogt ; geb. 1727, gestorben als der Letzte 
seines Geschlechte* weltlichen Standes. 

2401. de Vasserot, 1721 von Johannes aus Chäteau 
Dauphin in der Dauphine* nach Genf gebrachtes Ge- 
schlecht und durch Friedrich I. von Preussen in den 
Freiherrenstand erhoben. Er kaufte Dardagny und 
das Gericht des Dorfes Vincy. — Horatius Johannes 
Vasserot, Grosssohn des obigen Johannes, wurde 1/58 
Mitglied des grossen Rathes, f 1787. 

24 1 3. Urs Victor Vogclsang, Mitglied des grossen 
Rathes, 1767 Stadtlieutenant, 1789 Schanzendirector, 
später Jungrath. 

2414. Urs Victor Joseph Vogelsang, 1725 des 
grossen Rathes, 1736 Jungrath, 1744 Bürgermeister, 



320 



BIOGRAPHISCHE NOTIZE14. 



1746 Obervogt am Labern, 1753 alt Rath, 1762 Ober- 
vogt zu Kriegstetten. 

24 1 6. Voirol, Jesuit, wurde nach Aufhebung des 
Ordens Professor am Gymnasium zu Pruntrut, f gegen 
1828. 

2419» Jacob Philipp Vonderweit, Franz Philipps 
Sohn, 1751 vom Rathe der 200, 1765 vom Rathe der 
60, 1766—1771 Landvogt von Greyerz, 1781 Senator, 
Rathsherr, Siechenvogt, Gesandter nach Frauenfeld, 
cop. mit A. M. v. Prazroman. 

2420. Joh. Fr. Vuarin, zuerst Secretär des Bis- 
thums ChambeVy, kämpfte während seiner Amtsdauer 
mit allen Kräften für die Existenz der katholischen 
Kirche in Genf. Genf dankt ihm ein katholisches 
Waisenhaus und einen Spital. 

2426/2427. Urs Victor Wagner, Joh. Georgs des 
Schultheissen Sohn ; 1681 Chorherr des Stiftes St. Ursi ; 
Dr. theol., Protonotar apostol. und Ritter des golde- 
nen Vliesses. 

2429. Carl Niclaus Wagner, Abrahams des Salz- 
cassaverwalters Sohn, geb. 1/51, f 1818« co P* m it 
Sophie Marg. Cath. Wagner: war 1785 Mitglied des 
grossen Rathes, 1789 Schultheis* von Burgdorf. 

2430. Gottlieb Emanuel v. Wagner, Sohn des 
Johann Wagner, 1785 des grossen Rathes, 1788 Land- 
vogt von Castelen; cop. mit Marie Anna Ott; f 1814. 

2435. Hans Jacob Wallier. von Solothurn, Jo- 
hanns, 1570 des grossen Rathes, 1575 Grossweibel, 
1586 Vogt von Falkenstein, 1788 Jungrath, 1592 Land- 
vogt von Locarno. 

2436. Urs Joseph Wallier. von Wendelstorff, 1703 
des grossen Rathes, 1707 Grossweibel, 1709 Jungrath, 
1714 Bauherr, 1724 Gesandter an den Bischof von 
Basel, 1725 nach Langenbruck wegen Grenzstreitig- 
keiten mit Basel, 1 728 an den Herzog von Lothringen 
nach Luneville; Inspector des Waisenhauses; Oberst 
über die Fussvölker der Vogteien Gösgen und Ölten ; 
1732 Bürgermeister. 

2437—2441. Franz Ludwig Bernhard Wallier, 
von Wendelstorff, geb. 1749 (nicht 1729), wurde 
Lieutenant bei dem französischen Schweizerregimente, 
1770 des grossen Rathes, 1775 Seckelmeister, 1777 
Landvogt auf Bächburg, 1780 Jungrath; f 1823. 

2450. Johann Jacob Waser, ordinirt 1769, 1770 
bis 1771 Hofmeisterin Württemberg, 1773 Hauslehrer 
in Wädenschweil, 1775—1788 Hauslehrer in Wein- 
felden, dann Vicar seines Vaters (Felix Waser) in 
Bischofszell, zog nach Zürich und wurde 1792 Diacon 
des Capitels Wintcrthur, 1799 zweiter Pfarrer in 
Winterthur, 1819 Diacon. 

2456. Hans Franz v. Watten wyl, genannt de Loin, 
Johanns des Schultheissen Sohn, 1616 des grossen 
Rathes, 1622 Landvogt von Moudon, 1631 von Baden, 
1635 von Saanen, 1639 Oberst über ein Regiment in 
königl. französischen Diensten; 1643 Schlacht bei 
Rocroy, 1644 Belagerung von Grevelingen. 

2460. Alexander Ludwig v. Wattenwyl, Franz 
Ludwigs Sohn, Landvogt von Nidau, 1766 Präsident 
der helvetischen Gesellschaft zu Schinznach, 1767 bis 



1769 Präsident der ökonomischen Gesellschaft ru 
Basel, 1780 Mitglied der antiquarischen Gesellscha/i 
von Basel; litterarisch thätig, u. A. über die Ge- 
schichte der Stadt Bern, auch des Cantons Bern. 

2462. Gabriel v. Wattenwvl. Gabriels des StiTv 
Schaffners Sohn, des grossen Rathes und Landvogt 
zu Wiflisburg 1/64, Castellan zu Wimmia 1781, Ober- 
lieutenant. 

2463. Carl Emanuel v. Wattenwyl, David S.-I>- 
mons Sohn, 1785 des grossen Rathes. 1788 Land vo^t 
in Vivis. 

2464. Friedrich Rudolf v. Wattenwyl, Sohn dc> 
Carl Ludwig, cop. mit Emma Emilie Sophie v. Tsehar- 
ner. Hatte Theologie studiert. 

2466. David Weber, ordinirt 1764, Hauslehrer 
in Bassersdorf 1767 — 1769, Vicar in Fällanden 1 7 7 J 
bis 1771 Hauslehrer in Eglisau, 1776 Pfarrer in Fei bor 
(Thurgau), 1789 Pfarrer in Brütten. 

2467. Franz Xaver Weber, Fähnrich in siciL 
Diensten bei dem Regiment Tschudi ; Schü tzen meist er 
im eigenen Lande 1791; Landvogt in Gaster 17^2: 
Seckelmeister, Artilleriehauptmann, des Siebengericht*. 
1794 des Raths, Landammann und Pannerherr. 

2473. H. C. Weiss, zuerst Hofmeister bei der 
beiden Generalen Werdmüller, erhielt auch die Bürger- 
rechte der Stadt Genf; 1641 Professor der griechischer 
und lateinischen Sprache am Collegium humanitatis 
und später Chorherr zum Stift des Gross-Münsters. 

2474. Joh. Heinrich Wyss, Davids Sohn, ge-x 
1707? Landschreiber zu Ebmattingen, f 1741. 

2489. Johann Georg v. Werdt, geb. 1680, f 1751'. 
Landvogt; vielleicht auch dessen Vater, Johann Georg 
v. Werdt, geb. 1648, f 1733, Landvogt zu Wangen. 

2494. Peter III. Kälin, zeigte, wie seine Vor- 
fahren, grosse Vorliebe für Bauten und Restaurationer. 
und Hess die Klosterkirche inwendig prächtig aus- 
zieren ; war 1750 genöthigt, die Statthalterei und d^s 
Bad Walterschwyl an die Gemeinde Baar abzutreten. 

2495. Niclaus Emanuel Wetzel, aus Brugg. or- . 
dinirt 1770, 1772 Pfarrer in Aigle, 1775 in Murter. 
1776 in Biel, 1796 in Oberwyl. 

2504. Carl Wild, Ehegerichtsschreiber , Cari 
Samuels; getraut mit Elis. Meyer, 1795 des grossen 
Rathes, 1803 Obergerichtsschreiber, eidgenössischer 
Archivar. 

2505. Johann Conrad Gottfried Wildermett 
(altes Geschlecht aus Biel), Pfarrer in Pietcrlen. 
Decan der Classe Erguel, 1740 Pfarrer in Iliel, Be- 
gründer der Familienbibliothek, thätiger gelehrter 
Theologe. 

2507. Christian von Willading, Sigmunds Sohn, 
Mitglied des grossen Rathes 1727. 1733 Landvogt 
von Baden, 1737 des kleinen Rathes, 1750 Venner. 

2521. Wolf gang Ignaz Wirz, von Rüden z, geb. 
1689; als Kadett 1709 in herzogl. savoyischen Diensten, 
dann in spanischen Major, 1732 Oberst: als er sich 
bei der Einnahme von Cardagno rühmlich hervor- 
that, ernannte ihn der König von Neapel zum Mar- 
quis von St. Pascal, 1767 Gouverneur von Capua. 



ftlOGRAPHISCHE NOTIZEN*. 



321 



erhielt das Grosskreuz des St. Constant.-Ordens, 
f 1774 in Neapel. 

2522. Franz Xaver Wirz, von Solothurn, 1791 
Priester und Vicar in Stüttlingen, 1794 Pfarrer in 
Seewen, 1814 Leutpriester inSolothurn, 1823 Chorherr. 

2523. Joh. Aloys Wirz, von Solothurn ; in Rom 
studirt; 1794 Priester und Vicar in Stüttlingen, 1800 
Professor in Solothurn, 1805 Pfarrer in Mümliswyl, 
1809 Leutpriester, 1814 Stiftsprediger. 

2527. Conrad Wirz, geb. 1741, ordinirt 1762, 
Pfarrer in Rüti 1783. 

2528. Hans Rudolf Wiser, geb. 1613, Pfarrer in 
Erbishofen, 1622 Pfarrer in Marteln. 

2539. Heinrich Wolf, Johanns des Pfarrers und 
Professors Sohn, studirte ebenfalls Theologie und er- 
zog polnische Edelleute; 1578 Prof. der hebräischen 
Sprache in seiner Vaterstadt, 1582 Pfarrer in Zollikon, 
1786 Helfer am Grossmünster, 1592 Pfarrer am Frau- 
münster; f bloss 43 Jahre alt. 

2541. Johann Rudolf Wurstemberger, Emanuels 
Sohn, 1679 — 1748, eidgenossischer Artillerieoberst, 
construxrte vierpfündige Hinterladerkanoncn, die sich, 
mit dem Wappen Frisching versehen , heute im 
historischen Museum vorfinden. 

2542. Franz Wurstemberger, 1839 Pfarrer in 
Röthenbach, 1853 Pfarrer in Obervvvl (Simmenthai). 

2544. Joh. Rudolf Wyss. geb. 1721 in Bern, Für- 
sprecher 1751; verfocht 1767—1768 die Rechts- 
streitigkeiten für König Friedrich IL von Preussen 
wider die Stadt Neuenburg, wofür er zwei goldene 
Medaillen erhielt; f 1805. 

2546. Franz Salomon Wyss, Hans Jacobs des 
Landvogts Sohn, 1783 Artilleriehauptmann, 1785 des 
grossen Rathes. 

254/. Samuel Wyss, Joh. Rudolfs Sohn, Stadt- 
physikus und Arzt am Inselspital ; reorganisirte das 
Medicinalvvesen, den Feldlazarethdienst, gründete die 
medicinische Bibliothek; cop. mit Elisabeth Morell. 

2548. Joseph Xaver Nicolaus Wyssing, Heinrich 
Reinhards Sohn, 1752 des grossen Rathes, 1755 Land- 
vogt zu Wäggis, 1761 zu Kriens. Hatte ursprünglich 
Theologie studirt, ward 1745 Chorherr in Münster, 
quittirte jedoch diesen Stand. 

2549. Daniel Wyttenbach, Helfer an der hl. 
Geistkirche, 1746 Prof. theol., 1756 vom Landgrafen 
von Hessen-Kassel nach Marburg berufen; Kirchen- 
rath und Inspector der reformirten Kirchen in Hessen. 

2550 —2554. Jacob Samuel Wyttenbach, Prediger 
am grossen Spital, 1 783 Pfarrer zum hl. Geist. Stifter 
der bernischen Bibelgesellschaft, sowie der natur- 
forschenden Gesellschaft; hochverdient um die För- 
derung der Naturwissenschaften in der Schweiz. 

2556. Rudolf Zeerleder, Bern, Helfer am hl. Geist. 
1773 Helfer am Münster; f 1775. 

2557. Ludwig Zeerleder, Mitglied des kleinen 
Rathes; wegen seiner Wohlthätigkeit hochgeschätzt. 

2560. Carl Zeerleder, Landvogt von Aarwangen, 
hervorragender Historiker. 



2564. Sophie Zeerleder, älteste Tochter des 
Rathsherrn Ludwig Zeerleder; f 1830 nach einer 
leidensvollen Krankheit. 

2565. Friedrich Zeerleder, Ludwigs Sohn, cop. 
1834 mit Charlotte Emilie v. Watten wyl, Mitglied 
des grossen Rathes. 

2576. Franz Joseph Peter Zeltner, der ältere, 
1725 des grossen Rathes, 1736 Jungrath, 1746 alt 
Rath, 1758 Vogt von Kriegstetten, 1763 Vogt von 
Bucheggberg. 

2582. Caspar Ziegler, geb. 1625, ordinirt 1647, 
1648 Vicar in Regensberg, 1653 Pfarrer in Zumikon, 
dann in Berneck, 1661 Leutpriester am Grossmünster; 
t 1686. 

2594. Joseph Ignatz Zimmermann, geb. 1737 zu 
Schenken am Sempachersee, trat 1 755 in den Jesuiten- 
orden ein; 1766 Professor der Rhetorik in Solothurn, 
1768 in München, 1770 wieder in Solothurn, 1774 
Professor der Rhetorik und Dichtkunst am obern 
Gymnasium in • Luzern, wo er zwanzig Jahre zum 
Segen der Jugend wirkte; war einer der edelsten und 
gebildetsten Männer seiner Zeit. 

2595. Zola, berühmter Arzt, kam als Flüchtling 
von Brescia Anfang des 19. Jahrhunderts nach Lugano, 
wo er sich 1831 bei Caragua selbst tödtete. 

2599/2600. Hans Wilpert Zoller, der Jüngere, 
Hans Wilperts und der Regula Grebel, cop. 1717 mit 
A. Holzhalb und später mit Regula Locher: 1711 
Unter-, 1713 Ober-Rathssubstitut in der Kanzlei, 1716 
Abgeordneter an den französischen Hof, 1720 Stadt- 
schreiber, 1736 Rathshcrr und Obervogt von Rüm- 
lang. 

2607. Bibliothek der Zöglinge des Alumneums, 
ehemalige Stiftsbibliothek, in der sich auch Zwingiis 
Bücher fanden; 1835 Einverleibung in die Cantons- 
bibliothek, die seit 1873 im Chor der Predigerkirche 
aufgestellt ist. 

2608. Zürich, Asketische Gesellschaft (Prediger- 
gcsellschaft), in welcher zur Uebung Vorträge, gelehrte 
Katechisationen etc. gehalten wurden; sie zählte die 
berühmtesten Prediger zu ihren Präsidenten. 

2624. Johar.n Lorenz Zuberbühler, Johanns zweiter 
Sohn, lernte in Lyon die Handlung und reiste nach 
Italien, gründete in Trogen ein Geschäft, wo ihm das 
Bürgerrecht geschenkt wurde; 1761 wurde er des 
Raths, 1764 Examinator und Zeugherr. 1766 Quartier- 
hauptmann, 1780 Landmajor. 

2633. Sebastian Peregrinus v. Zweyen, aus Uri. 
geb. 1642, Freiherr des hl. römischen Reiches, Page 
am Hofe Kaiser Ferdinand III.; erhielt 1668 den 
spanischen Ritterorden von Alcantara ; trat in den 
geistlichen Stand; 1674 Domherr zu Constanz und 
Domprobst zu Augsburg; f 1704. 

2634. Franz Joseph Zweissig, des Landesstatt- 
halters Sohn, Jesuit, Dr. der hl. Schrift; nach Auf- 
hebung des Ordens Pfarrer in Altorf 1778; war 
bischöflich Constanzer Commissar im Canton Uri. 



41 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN 



ÜBER 



EINIGE ZEICHNER UND STECHER VON BIBLIOTHEKZEICHEN. 



ABKRLI, Joh. Ludwig, geb. 1723 in Winterthur, 
f 17. October 1786 in Bern. Vorsteher der bernischen 
Malergesellschaft. Schuf eine Reihe bemalter Kupfer- 
stiche, die ihm ein schönes Einkommen brachten. 
Zeichnete auch mehrere Ex-Libris, die sehr gefällig 
und schön sind , so besonders Emanuel Friedrich 
Fischer (Nr. /40). Sehr wahrscheinlich stammt auch 
Nr. 738 von ihm. Nr. 2181 (Alb. Steiger) und Nr. 811 
(Vincenz Frisching) zeigen das nämliche flotte, in 
Zopfmanier gezeichnete Wappencadre, während Nr. 
1484 (v. Mai) eine etwas abweichende Behandlung 
aufweist. Weitere Blätter dieses Meisters sind uns 
nicht zu Gesicht gekommen. 

de BEYER, Joh., aus Aarau, geb. 1705- Kam 
früh nach Amsterdam, wo er bei Cornelius Prouk 
zeichnen lernte. Zeichnete besonders Ansichten aus 
Holland, die er in Amsterdam verkaufte. Malte auch 
in Oelfarben kleine Cabinettstücke und grosse Land- 
schaften. Lebte 1768 noch. 

BRUPACHER, Heinrich, von und in Wädensch- 
weil, geb. 3. Dezember 1758, f !• Mai 1835. Hat 
auch Landkärtchen „gegraben" ; Taufscheinformulare ; 
ferner ein Werk: „Vorschrift zum Nutzen der bern- 
ischen Jugend , verfertigt durch Joh. Jac. Roschi, 
Schreibmeister an der Kunstschule in Bern ; gegraben 
durch Heinrich Brupacher in Wädischwyl. — I789. u 
Mit einem hübschen Titelkupfer (schreibender Knabe 
am Tisch nebst einem Bibliothekkasten). Besonders 
hat er Ansichten einer Reihe von Dörfern am Zürich- 
see gestochen. 

BÜHLER, Christian, 1825—1898. Ursprünglich 
aus bescheidenen Verhältnissen aus dem Thurgau 
stammend, trat er bei dem Flachmaler Rohr in Bern 
in die Lehre. Sein Sinn ging aber auf Höheres. Bei 
Dr. Stanz eingetreten, schuf er 1854 — 1858 die mit 
Initialen. Ornamenten und Wappen reich ausgestatteten 
geschichtlichen Tafeln für Oberhof en. 1854 Conser- 
vator der Kunstsammlung, lebte er sich immer mehr 
in die antike Heraldik hinein, wo er bei eifrigem 
Studium der guten alten Vorbilder, namentlich bern- 
ischer Glasgemälde, es zu einer Meisterschaft ersten 
Ranges brachte. Er schuf eigentlich eine ganz neue 



künstlerisch technische Darstellung für die Heraldik. 
Der so bescheidene und anspruchslose Mann bekam 
einen Weltruf. Zahlreich sind die von ihm gefertig- 
ten Wappenblätter und Entwürfe für Glasmalereien 
meist in Aquarell, alle mit minutiöser, ja peinlich- 
ster Sorgfalt in allen Details ausgeführt. Seine Helme. 
Helmdecken , Schildformen und Wappenthiere sind 
Meisterstücke. Sein schwächster Punkt blieben stet* 
die menschlichen Figuren, die ihm nicht alle nach 
Wunsch gelangen. Der Mangel einer richtiger. 
Schulung trat jedoch nnr hier hervor. Von ihm stam- 
men sechs Ex-Libris: zwei deutsche für Freiherrn 
v. Tümpling, eines für Herrn G. Thormann, ein anderes 
für Herrn Professor v. Mülinen, ein drittes für Herrn 
A. Francke, Buchhändler. Dazu kommt noch das 
verkleinerte Diplomblatt der schweizerischen heral- 
dischen Gesellschaft, das von derselben als Ex-Libris 
benutzt wird. Am 3. Februar 1898 machte eine Lungen- 
entzündung diesem so reichen Leben ein Ende. Er 
lebte mit zwei Schwestern und starb unvermählt. 

CLAUSSNER, Jacob Joseph, Carl Salomons 
Sohn, von Zug, Feldmesser und guter Kupferstecher, 
der 1770 in Paris studirte; fertigte Pläne und Land- 
karten, auch Medaillen. 

DÖRFL1NGER, Wilh. Xaver, geb. 1746 in Fulen- 
bach (Solothurn). Sein Vater, Jacob Dörflinger, Land- 
wirth, erneuerte sein Heimathrecht zu Münster im 
Aargau 1730, wo das Geschlecht Dörflinger zu den 
ältesten gehört und manchen verdienten Geistlichen 
unter seinen Vorfahren zählte. Früh erwachte bei 
Wilhelm Xaver Dörflinger die Neigung zum Studiren 
und rastlos bemühte er sich, das Ziel seiner Be- 
strebungen, den geistlichen Stand, zu erreichen. Zu 
Solothurn und nachher in Luzern für denselben ge- 
bildet und nachdem er die Priesterweihe erhalten 
hatte, wurde er 1772 Helfer bei St. Stephan zu 
Münster und 1792 Pfarrer zu Rickenbach. Vermöge 
seines milden und sanften Charakters und seines rein 
sittlichen Lebenswandels war er zum Seelsorger wie 
geschaffen und genoss daher grosser Achtung. Seine 
Mussestunden brachte er mit der Erforschung vater- 
ländischer Alterthümer und Geschichten zu und er- 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



323 



warb sich darin ausgezeichnete Kenntnisse und leistete 
in der Entzifferung archaistischer Schriften und fast 
unlesbar gewordener Urkunden bei mehreren Anlässen 
nützliche Dienste. Hatte grosse Lust zur Zeichnen- 
kunst und Malerei , wovon seine schweizerischen 
Wappenbücher und Staatentafeln sprechende Beweise 
sind. Hätte ihm das Schicksal die den Fleiss be- 
günstigenden Vortheile : Vermögen, Unterstützung, 
Anleitung und Aufmunterung zubereitet gehabt, so 
hätte er sich wahrscheinlich zum ausgezeichneten 
Künstler erhoben. Es gebrach ihm weder an Anlagen, 
noch an Neigung dazu, f J. April 1/99. 

DUNKER, Balthasar Anton, geb. 1746 in Saal 
bei Stralsund, f 180/ in Bern. Eines Pfarrers Sohn, 
lernte er schon früh bei seinem Grossvater zeichnen 
und malen, gewann auch grosse Vorliebe für Kupfer- 
stiche. Später bildete er sich bei seinem Oheim in 
Stralsund weiter, genoss den Umgang mit Malern 
und Künstlern, so mit Mathieu und Hackert ; zog 
1 765 mit dem Letzteren nach Paris, wo er sich weiter 
bildete und auch Dichtkunst trieb. Infolge eingetrete- 
nen Mangels (heimische Prozesse) fing er an, das 
historische Fach zur Seite zu legen und Landschaften 
zu malen und zu verkaufen. Kam auch mit Boucher 
zusammen und fing an zu radiren. Fertigte auch 
grössere Platten für Huquiers, Basan und Mariette. 
Radirte auch für den König von Frankreich. 17/2 
zog er mit Chr. Mechel nach Basel, wo es ihm nach 
acht Monaten so verleidete, dass er wieder nach 
Paris wollte. Auf den Rath Freudenbergers blieb 
er jedoch in Bern; radirte Umrissbilder für Aberli; 
fand an Herrn Fischer von Oberried einen Gönner, 
dem er eines seiner ersten Ex-Libris radirte, dessen 
Figuren nichts weniger als gelungen sind. Fertigte 
auch Vignetten für Buchhändler; illustrirte eine ganze 
Reihe Werke mit grösseren und kleineren Bildern, 
so mit Freudenberger die Erzählungen der Königin 
von Navarra, heute sehr gesucht und eminent hoch 
bezahlt. Bei Hallers Tod fertigte er eine besonders 
grosse Platte und dichtete eine Ode. Gab auch ein 
illustrirtes Buch vermischten Inhaltes heraus: „Schrif- 
ten von Dunker*. 1775 verheirathete er sich und 
wurde Bürger der Stadt. Trotz der grossen Leichtig- 
keit, mit der Dunker arbeitete, und trotz seiner enor- 
men Productivität kam er nie auf einen grünen Zweig 
und musste stetsfort mit den Sorgen des Lebens 
kämpfen. Mit dem Erworbenen wusste er auch nicht 
recht Haus zu halten und blieb Zeit seines Lebens 
ein etwas leichter Patron. Die von ihm gezeichneten 
und radirten Blätter — eine ungemein grosse Zahl — 
sind heute ausserordentlich gesucht und werden von 
Liebhabern hoch bezahlt. Ungemein gefallig präsen- 
tiren sich seine grossem und kleinem Aquarelle, 
die er mit grosser Leichtigkeit nur so hinwarf. Sein 
grosses Blatt im bernischen Künstleralbum; „Meer- 
schiff im Sturm 1 *, zeigt ganz seine wildromantische 
Richtung, in der er besonders excellirte. Auch länd- 
liche Scenen , Schäferleben , Troubadoure , a'.te 
Schlösser, Ruinen, phantastische Bäume und Denk- 



mäler wusste er sehr gewandt darzustellen. In den 
vielen von ihm radirten Ex-Libris zeigt er sich als 
Meister in der Behandlung des Decorativen, mannig- 
faltiger Embleme, die er geschickt zu rangiren wusste. 
Wir verweisen insbesondere auf das vorn im Text 
abgebildete für Albr. Haller gefertigte Blatt, das zu 
seinen besten Schöpfungen zählt. Er signirte ent- 
weder mit seinem vollen Namen oder auch mit einem 
D: — , mitunter sogar unterliess er jegliche Signatur. 

FALKEISEN, Theodor, Zeichner und Kupfer- 
stecher, von Basel, geb. 1768. Seine ersten Studien 
machte er bei Holzhalb in Zürich, dann in Basel bei 
Mechel. 1 788 zog er nach Paris zu Carl Guttenberg, 
der ihm den Tod des Generals W r olf nach Woollet zu 
stechen gab, was vorzüglich gelang. Von da nahm 
er seinen Rang unter den ersten Kupferstechern ein. 
(fing dann nach London, wo er durch die klimatischen 
Verhältnisse erkrankte und erst nach Jahren wieder 
völlig gesund wurde. Nachdem die MechePsche Offi- 
zin aufgelöst, gründete er mit einem Freunde ein 
anderes Atelier für Producte der Malerei und Kupfer- 
stecherei , das bald ausgezeichneten Ruf gewann. 
1809 wurde Falkeisen Waisen vater in Basel, lebte 
ganz den Pflichten seines neuen Amtes und wurde 
den Waisen ein rechter Vater. Doch entfremdete 
er sich der Kunst nicht ganz und beschäftigte sich bis 
zum Ende mit einem Stich, dessen Vorbild, ein Ge- 
mälde Pfenningers, die Staatsgefangenen Aloys 
Reding, Hirzel, Würsch, auf d. Mauer und Zellweger 
auf der Feste Aarburg darstellte, f im Frühjahr 
1814 am Typhus. Seine Rechtlichkeit für seine Vater- 
stadt, sein edles warmes Freundschaftsgefühl und seine 
Amtstreue machten ihn unvergesslich. 

HERRLIBERGER, David, Kupferstecher und 
Kunsthändler in Zürich, geb. 1697. Lernte die Kupfer- 
stecherei bei Melchior Füssli ; zog dann nach Augs- 
burg und 1722 nach Amsterdam, wo ihn der treff- 
liche Pikart unter seine besten Schüler aufnahm und 
ihm seine Freundschaft schenkte. Gab eine Topo- 
graphie der Eidgenossenschaft in drei Bänden heraus. 

t 1777. 

HOLZHALB, Hans Rudolf, Hans Ulrichs Sohn, 

geb. 1723 in Zürich, wurde 1784 des grossen Raths 
und 1785 Landvogt von Knonau. Lernte bei Herrli- 
berger, auch in Augsburg und Erlangen. War ein 
trefflicher Stecher, der saubere und zierliche Arbeit 
schuf, vor Allem das Blatt Nr. 506, v. Diesbach-Tornv, 
mit vorzüglich gezeichneten Löwen, sodann auch 
Nr. 2141, das Blatt für Joh. Rud. Sprüngli, ganz aus 
dem Geiste der Revolutionsepochc stammend und 
allerdings für einen Pfarrer wenig passend. 

LOCHER, Gottfried, geb. gegen 1730 in Mangen 
(Schwaben), kam jung nach Freiburg, verheirathete 
sich dort und wurde 1 759 Bürger. Tüchtiger Maler, 
f 1 795. (Vrgl. die Biographie von L. (irangier in 
den Freiburger Neujahrsblättern für 1878 Seite 39.) 
Sonst nicht Kupferstecher seines Zeichens, fertigte 
er zwei E\-Libris: dasjenige der Familie Gottrau 
(L. sc. 1777) und ein Techtermann (Locher delin. 1777). 



324 



BI<)( GRAPHISCHE NOTIZEN. 



LUTZ, Kritz, Sohn des Pfarrers vc.-n Hilterfingen, 
geb. zwischen J/95 und 1800, Kupferstecher in Bern, 
fertigte die Ex-Libris von Ganting und zwei v. Mülinen. 
MARTINI, Martin, aus Bünden stammend, kam 
1592 nach Luzern und fertigte dort 1597 den 
Stadtplan. Er musste 1601 die Stadt verlassen und 
zog nach Altorf; dann kam er nach Freiburg, wo 
er 1606 den Stadtplan und mehrere Ex-Libris fertigte, 
so v. Diessbach, Techtermann und Philipp v. Stäffis, 
während er noch in Luzern das Ex-Libris von Chor- 
herrn Göldli erstellte, dessen Platte im Besitz von 
Dampf schi ff capitän Sägesser noch heute vorhanden 
ist. Er fertigte auch das Gemälde der Murten- 
schlacht und wurde Bürger der Stadt. 1609 verHess 
er die Schweiz und trat unter Graf Spinola in italien- 
ische Dienste: er starb schon 1610. Er war ein 
Künstler von grossem Talente, in der Heraldik vor- 
trefflich bewandert; die vier Eckfiguren beim Ex- 
Libris v. Diesbach sind meisterhaft gezeichnet: ebenso 
auch die Helmdecken von Techtermann und Stäffis; 
er hat sehr wahrscheinlich eine gute deutsche Schule 
unter einem trefflichen Meister durchgemacht. So 
gross seine Leistungen auf diesem Gebiete, so schlimm 
gestaltete sich sein Privatleben. Er hatte oft Händel 
mit den Gerichten wegen Falschmünzerei und Im- 
moralität; er war oft in die schlimmsten Dinge hin- 
ein verwickelt. Sein Wappen figurirt auf dem Stadt- 
plan von Luzern; dasselbe ist geviertet: 1) und 4) 
ein Thurm, 2) ein Flügel und 3) Graveurinstrumente. 
(Vrgl. : Antiquarischer Anzeiger III, Seite 915 und 
932, IV, Seite 141 ; ferner: Händke, die schweizerische 
Malerei im 15. Jahrhundert; Aarau 1893.) 

MERZ, Jacob, geb. 1J83 in Buch (Zürich). Sein 
Vater war Landmann. Jacob Merz genoss eine gute 
Erziehung und besass ein früh entwickeltes Zeichnen- 
talent. Ein Nachbarpfarrer nahm ihn in sein Haus 
auf und entwickelte sein Talent. 1/96 kam er nach 
Zürich, wo er bei Lips Kunst und allgemeines Wissen 
studirte. 1802 ging er nach Wien, wo er an Erz- 
herzog Karl einen wohlthätigen Gönner fand. Malte 
in Oel — auch Miniaturporträts - , radirte und stach 
in Kupfer, f schon 2. Getober 1807. 

MEYER, Conrad, 1618 1689, Dietrichs siebenter 
Sohn. Lernte bei seinem Bruder Rudolf zeichnen 
und malen. Ging von 1638- 1642 auf die Wander- 
schaft; arbeitete auch bei Mathäus Merian in Frank- 
furt a./M. 

PFENNINGER. Hans Caspar, Maler und Kupfer- 
stecher, geb. 1749, zeigte schon frühe grosse Liebe 
zur Kunst; lernte bei Bullinger; ging 17^9 nach Dres- 
den, wo er drei Jahre bei Hofmaler Graf blieb. Nach 
Zürich zurückgekehrt, arbeitete er an Lavaters phy- 
siognomischem Werk und liefet te die Bilder zu Hel- 
vetiens berühmten Männern, von Lconhard Meister. 
Verliess die Kunst und ging zur Schriftstellerei über. 
War ein Bruder von Pfarrer Pfenninger, dem er ein 
Ex-Libris gestochen. 

RIETER, Heinrich, geboren in Winterthur, lernte 
zuerst beim altern Schellenberg, dann in Neuenburg, 



dann bei Graf in Dresden, kam als geschickter Künst- 
ler heim und zog 1777 zu Aberii nach Bern; nach 
des Letzteren Tod übernahm er dessen sämmtliche 
Platten. War als Künstler, insonderheit als Land- 
schafter sehr geschätzt und seines biedern Charak- 
ters wegen geliebt, f 1818 in Bern. Schrieb eine 
Biographie von Aberii im Helvetischen Journal für 
Litteratur und Kunst. 

SCHELLENBERG, Joh. Rudolf, von Winterthur. 
geb. 1740, Maler und Kupferstecher. Studirte beson- 
ders Naturgeschichte und Insektenkunde. Malte In- 
sekten und gab davon 24 Tafeln in Sulzers Abhand- 
lung von den Kennzeichen der Insekten heraus. Hatte 
eine leichte Manier im Radiren, f 1806. Zeichnete 
und radirte sehr viele hervorragende Bibliothekzeichen. 

SCHECERMANN, Emanuel, verdienter Kupfer- 
stecher in Aarau; geb. im Januar 1808, f 13. Augus: 
1862. 

SCHWEND1MANN, Joseph, geb. 1741 zu Ebiko- 
(Luzern). Mit seltenen Gaben ausgestattet, lernte er 
schon früh zeichnen und radiren. Bildete sich nach 
Hedlinger. Kam dann nach Rom. Verfertiger diver- 
ser guter Medaillen. 1/87 ermordert. 

SICK1NGER, Georgius, Diebolds des Armbrusters 
Sohn, aus Egisheim im Elsass stammend, seit 15t>l 
Bürger von Solothurn, wurde 1558 daselbst geboren. 
Schon mit 16 Jahren zeichnete er das Ex-Libris von 
Herrn Wilhelm Freiich, welches bereits im Keime 
die Vorzüge und Mängel des später sich entwickeln- 
den Künstlers darstellte. Wo er seine Ausbildung 
erhalten, ist unsicher, möglicher Weise in Basel, wo 
er an der Chronik von Wurstisen als Illustrator ar- 
beitete. 1580 finden wir ihn wieder in Solothurn. 
wo er sich verehelichte. Nach Freiburg übergesiedelt 
vollendete er dort 1582 den grossen in Oel gemalten 
Prospect der Stadt. Gemeinsam mit seinem Bruder 
Franz arbeitete er 1586 im Kloster Beinwvl: vor. 
diesen seinen Malereien ist jedoch nichts übrig ge- 
blieben. 1589 radirte er den aus sechs Platten, die 
noch vorhanden sind, bestehenden Stadtplan von 
Freiburg im Breisgau. Er ist wohl das Beste, was 
Sickinger von topographischen Arbeiten geleistet. 
Von dem 1591 in Kupfer gestochenen Blatt Solothurn 
ist jedoch kein Exemplar auf unsere Zeit gekommen. 
Im gleichen Jahre gab er in Freiburg eine Serie \on 
Pannerträgern der eidgenossischen Orte, in Kupier 
gestochen, heraus, mit denen er indessen kein Cilück 
hatte; die Serie ist kaum fertig geworden; nur fünf 
Blätter davon sind bekannt. Sie reichen indessen 
lange nicht an die Werke seines berühmten Vor- 
gängers Urs Graf heran. Das Jahr 1592 findet unsern 
Künstler beim Bischof Blarcr in Pruntrut, wo er 
dessen drei Bibliothekzeichen in Holz schnitt. Stammt 
nun das grösste, Nr. 99, in der That von seiner Hand. 
so hat sich hier der Künstler ganz besondere Mühe 
gegeben. Die Nummern 100 und 101 zeigen dagegen 
schon wieder seine schablonenhafte Manier und Ober- 
flächlichkeit. Von seiner. Hand stammen unzweifel- 
haft auch die zwei Blätter, die er seinem Suffragan 



BIOGRAPHISCHE NOTIZEN. 



325 



Tcttinger stach, Nr. 102 und 103, das letztere mit 
G. S. signirt. Möglicher Weise sind dieselben schon 
früher erstanden, da nach unseren Nachrichten die 
Amtstätigkeit des Marcus Tettinger mit dem Jahre 
1591 erlosch. 1595 ging Sickinger eine zweite Ehe 
ein und trat zwischen 1599 und 1603 in die Lucas- 
brüderschaft Solothurns ein. In diese Zeit fällt das 
grosse für Joh. Georg v. Haliwyl, Bischof von Constanz, 
gestochene Bibliothekzeichen, auf den ersten Blick 
als eine Arbeit Sickingers erkennbar, sowie auch das 
grosse für Jacob v. Staal geschnittene Blatt Nr. 2143, 
das, wie das vorige, auch nicht signirt ist. Von 
seiner Hand stammen unverkennbar auch die Biblio- 
thekzeichen, die er nach 1608 für den Nachfolger 
Blarers, Ringk von Baldenstein, schuf; Nr. 105 — 110. 
Von dem grossen Prospect der Stadt Bern, an welchem 
er von 1603 — 160/ arbeitete, ist auch nicht ein ein- 
ziges Originalblatt auf unsere Tage gekommen. Wohl 
das Beste, was Sickinger geschaffen, sind die Wappen 
der Lucasgilde in getuschter oder schraffirter Feder- 
zeichnung. Sie zeugen alle von ungemeiner Virtuosi- 
tät in der Behandlung dieses Stoffes. 1614 ging der 
Meister eine dritte Ehe ein. 1616 finden wir seinen 
Namen zum letzten Mal, dann verschwindet jede Spur. 
In den Solothurnern Sterberegistern ist er nicht ein- 
getragen. Die Behandlung der Heraldik ausgenom- 
men kam Sickinger nie über die Mittelmässigkeit 
hinaus: seine Figuren sind meist sehr schlecht ge- 
zeichnet, roh in der Behandlung. In der Behand- 
lung des Ornamentalen, des Rollwerks, der Voluten 
und Festons erreichte er jedoch eine bedeutende 
Routine, ohne aber Neues und Grösseres geschaffen 
zu haben, als was sein Zeitalter eben bot, Weiteres 
über diesen Künstler steht in der trefflichen Mono- 
graphie von Prof. Dr. Zemp (Antiquarischer Anzeiger 
1896, Nr. 2); demselben sind auch unsere Excerpte 
entnommen. 

STÖRKLIN, Joh. Heirich, aus Cham. Geschick- 
tor Kupferstecher in Augsburg, die Miniatur- oder 
punktirte Arbeit besonders beherrschend, f 1736, 
52 Jahre alt; erblindete einige Jahre vi r seinem Tode. 
Sein Sohn Joh. Rudolf war noch geschickter. 

TIH'RNEISEN, Joh. Jacob , geb. 1636 in Basel, 
lernte die Kupferstechkunst bei Peter Aubry iu Strass- 
burg. Arbeitete in Wien, Turin, Augsburg, besonders 
aber in Lyon, wo er 19 Jahre zubrachte. Starb, 
nachdem er meist auswärts gewesen, 1718 in Basel. 
Unter seinen Werken sind die nach Melan'scher 
Manier mit einfacher Schraffirung die besten. Sein 
Sohn gleichen Namens folgte dem Vater in der Kunst, 
erreichte ihn aber nicht und ist 1730 gesforben. 

WERDMÜLLER, Heinrich, geb. 1742, studirte 



Theologie. Verkaufte 1767 «seine Medulle, die Schul- 
bücher und den langen Mantel*, wie er selbst sagte, 
und wurde Maler. — aber unter bitteren Enttäuschun- 
gen, bis Lavatcr und Füssli ihm den Weg ebneten. 
Die zahlreichen kleinen, von ihm radirten Blätter 
sind nichts weniger als hervorragend. Es waren 
wohl Freundschaftsdienste an ehemalige Collegen in 
der Theologie. 

WERNER, Joseph, eines Malers Sohn, geb. 1637 
in Bern. Zeigte schon früh gsosse Talente. Studirte 
allgemeine Wissenschaften in Basel mit grösstem 
Eifer. Trat, 13 Jahre alt, bei Merian in Frankfurt a./M. 
ein. 1 7 Jahre alt zog er nach Rom zu Sacchi und 
Marrati. Besuchte auch die Zeichncnschule von Petrus 
Beretinus von Cortona. Machte die Miniaturmalerei 
zu seiner Hauptsache, ohne die Oelmalerei ganz zu 
verlassen. In Rom rasch berühmt geworden, wurde 
er von Ludwig XIV. nach Paris gezogen, wo seine 
Werke bewundert wurden. Der ehrgeizige Le Brün 
vertrieb ihn. Zog dann nach Augsburg und München, 
wo Kurfürst und Kurfürstin ihm Aufträge gaben. 
In ganz Deutschland redete man von Werner; die 
Höfe von Wien, Bayern und der Pfalz theilten sich 
abwechselnd in seine Arbeiten. Da verlangte ihn 
nach Stille; er zog 1682 mit seiner Familie nach 
Bern, fand aber nichts als Neid und Verachtung. Er 
errichtete eine kleine Hausakademie und arbeitete 
unentwegt weiter. Am Alterthumsforscher Andreas 
Morell fand er einen warmen Freund. 1695 erhielt 
er von Fridrich III. einen Ruf nach Berlin, dem er 
1796 Folge leistete. Er war aber sehr enttäuscht, 
dort auch Neider und Feinde zu finden ; sein Ver- 
mögen ging zurück. Er sehnte sich nach Ruhe und 
zog wieder in sein Vaterland, wo er sein ruhmreiches 
Leben 1710, 73 Jahre alt, beschloss. Von ihm be- 
sitzen wir ein einziges Blatt, Nr. 597. 

ZINGG, Adrian, geb. 1734 in St. Gallen. Sein 
Vater war ein geschickter Stahlschneider. Adrian 
Zingg lernte vier Jahre bei dem Kupferstecher Joh. 
Rudolf Holzhalb in Zürich. 1757 kam er zu Aberli 
nach Bern, wo er sich besonders der Landschaft wid- 
mete und die zwei grossen Ansichten der Stadt gra- 
vierte. Ging dann 1759 mit Aberli nach Paris, wo 
er an dem berühmten Wille einen Vater und Freund 
fand. Er musste sich tüchtig nacharbeiten. Er blieb 
sieben Jahre in Paris, viele schöne Blätter fertigend, 
die ihm 1765 einen Ruf nach Dresden verschafften. 
War Mitglied der dortigen Kunstakademie, 1803 Pro- 
fessor der Kupferstechkunst, 1815 pensionirt, 1816 
gestorben. War auch Mitglied der Academie von 
Berlin und Wien. Schon 1804 hatte Tauchnitz in 
Leipzig sämmtliche Platten angekauft. 



VERZEICHNIS 

DER NOCH VORHANDENEN ALTEN KUPFERPLATTEN, 

SOWEIT SOLCHE BEKANNT GEWORDEN. 
(Die meisten derselben sind in Privatbesitz, nur ganz wenige in Museen.) 



Nr. 

25 An der Allmend. 

61 Arregger, Lorenz. 

64 d'Arregger, Victor Joseph Hermenegild. 

86 Balthasar, Franz Urs. 

114 v. Frohberg, S. N. E., Bischof von Basel. 

186 Bern, Militär-Bibliothek. 

210 Bcromünster. 

256 v. Bonstetten. 

268 Bossart. 

302 v. Briselance, Protonotar. 

317 v. Büren. 

347 Calame, Sophie. 

364 Cartouche. 

397 de Chambrier. 

411 de Charriere, Godefrov. 

412 Susanna Chasthofer. 
414 de la Chenal, Werner. 
457 Cramer-v. Elgg, Heinrich. 
487 De Lessert, Henri. 

503 Diesbach, N. A. (Superlibros). 

606 v. Diesbach-Torny. 

551 Edlibach, Madern. 

552 Edlibach. 

556 v. Effinger, Anton Ludwig, 

557 Franz, Victor. 

558 Effinger (klein). 

567 Ehrne de Melchthal. 

591 L'Epinasse, C. 

592 Erhardt-Clerv . 
597 v. Erlach, H. K. 
614 Escher (klein). 

628 Escher, Hans Conrad. 

668 Escher vom Glas. 

698 Falkeisen, Theodor, Pfarrer. 

716 Fegeli (gross). 

737 Fischer. Sigm. Eni. 

738 Fischer, Beat Rudolf. 

739 Derselbe (Ex dono). 
764 Fleury, Charles. 



Nr. 



765 


Fleury, Charles. 


798 


Frey, Johann Rudolf. 


799 


Frey, Johann Rudolf. 


813 


Frisching. 


822 


Füssli, Moriz. 


823 


Füssli, Peter. 


824 


Füssli, Peter. 


833 


Gady, Fr. Jos. Bon. 


866 


Gaudard, Emanuel. 


887 


Genf, Club revolutionnair. 


893 


Gerber, Solothurn. 


910 


zur Gilgen. 


911 


zur Gilgen. 


912 


zur Gilgen. 


918 


zur Gilgen. 


945 


Glutz-Blotzheim, Louis Hypoiite. 


958 


Gobel, J. J., Archidiacon. 


960 


Göldli. 


965 


Göldli. 


971 


Göldli. 


992 


v. Graffenried. 


1095 


Hartmann, Franz Martin. 


1 1 55 


Hirzel. 


1190 


Hortin, V. Em. 


1194 


Hottinger. 


1195 


Hottinger. 


1216 


Jalabert. 


1340 


zur Lauben, Beat Fidel. 


1366 


Leemann, Jul. Rud. 


1410 


Abt Girardin, Gross-Lützel. 


1416 


Lullin, Amadeus. . 


1420 


Lutstorf, Bern. 


1468 


Mariastein-Beinvvyl, Maurus Baron 


1472 


de Marval, Capitaine. 


1479 


Maurer, Andreas. 


1554 


Meyer v. Baldegg. 


1568 


Meyer, Anton. 


1589 


Mohr, Rudolf Dietrich. 


1599 


Monvert, Samuel. 



VERZEICHNIS.«* DER NOCH VORHANDENEN ALTEN KUPFERPLATTEN. 



327 



1625 


v. Mülinen, Gottfried. 




1667 


Naville. 




1668 


Naville. 




1718 


Ott. 




1749 


Pestalozzi. 




1755 


Peyer im Hof. 




1770 


Pfyffer, Jacob. 




17^0 


Pfvffer v. Heidegg. 




1817 


de Praroman. 




1818 


de Praroman. 




1822 


Henri Prunet. 




1866 


de Reynold, Philippe. 




1869 


de Reynold, Joh. Joseph. 




1892 


Killict. 




1911 


v. Rodt. Anton Emanuel. 




1958 


Ryhiner. 




1960 


v. Rvhiner, Carl. 




2050 


Schönau. 




2086 


Schweitzer. 




2088 


Schwvtzer, von Kuonas. 


« 


2108 


v. Sinner. 





2130 Spöndii. 

2147 Stadlin, Fr. Anton. 

2206 Studer, Rudolf. 

2216 Stürler, David. 

2242 de Tavel. Jean Rod. 

2276 de Tournes. 

2291 v. Tscharner. 

2292 Tscharner, Keat Rudolf. 
2356 Unbekannt, Löwe auf Burg. 
2371 St. Urban. Rob. Balthasar. 
2373 Derselbe. 

2436 Wallier, Urs Joseph. 

2441 Wallier de Wendelstorf. 

2456 v. Wattenwyl, H. F. 

2497 Wicka, J. J. A. 

2549 Wyttenbach, Daniel. 

2625 Zuberbuhler. Joh. Lorenz. 

2626 Derselbe. 

2627 Derselbe. 

2652 Effinger, R., de Wildegg. 

2684 Wettingen, Nicolaus 11., Göldlin. 




JüC 



DRUCKFEHLER. 



Nr. 314 Ist identisch mit Nr. 323, das eine ist zu streichen. 

„ 1246 Nach Irminger ist zu ergänzen; Cartouche Nr. 362. 

„ 1338 Geburtsdatum falsch, f 1/55. 

„ 1493 May. C. Vt. statt: C. Tt. 

„ 1624 Gehört unmittelbar nach 1617 und ist, den Namen ausgenommen, mit demselben völlig gleich. 

„ 1-625 Hat auf 1623 Bezug und sollte unmittelbar folgen. 

„ 1639 Gestorben 1859, nicht 1815. 

„ 1884 Wurde 1898 von Herrn l>r. Stückelberg gezeichnet. 

. 1928 Marcus statt Maria. 

„ i960 Oberst statt Obert. 

„ 2322 Fällt weg, weil identisch mit dem folgenden. 

„ 2336 F. s. A., das kleine s fällt weg. 

„ 2635 Stammt aus Glarus, nicht Clarns ; Job. Zwiki wurde 1 7/0 Dr. med. in Duisburg. 




R.MAS 



J