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Full text of "Die Voelker des oestlichen Asien: Studien und Reisen"

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DIE VOELKER 



DES 



OESTLICHEN A.* 



STUDIEN UND REISEN 



VON 



Dr. ADOLF BASTIAN 



FOlFTEI BAia 



*^«^ 



JEKA, 

HERMANN COSTKNORI.R. 

1869. 






* ' 



KEISEN 



IM 



[SCHEN ARCHIPEL. 



\POKE, B ATA VIA, MANILLA UND JAPAN. 



VON 



Dr. ADOLF BASTIAN. 



|>M« Ket-ht ilrr Ufbrnetzung tat Yorliehalten. 




^^'><*-- 



JENA, 
KKMANN COSTENOBLR. 

1869. 



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Ik 






Vorwort zur Einleitung. 



Als vom Menschen getragen^ wurzelt alles Wissen im Men- 

^' :>in nnd kann nur aus der Eenutniss von Menadien die Er- 

KiiiHiii^ seiner genetischen Entstehung schöpfen. Erst im Werden- 

'UiLüllt sich das Sein^ nur dasjenige Wissen , das wir durch 

tiürn behutsamen Fortschritt von den ersten Anfängen an als 

r.n icwußst^ewordenes kennen gelernt haben, vermag in unser 

i.tr^\n>!itsein einzutreten und unser Eigenthum zu werden. In 

^ intr doppelten Beziehung zur Natur und zur Geschichte ist 

>r Meiisrh zunüchst, wie jedes andere Naturproduct, einer 

•:^-»rrii tiven Behandlung zu unterwerfen, um ihn in seiner rela- 

':\*n WerthKtellung zum Ganzen zu bestimmen/ und die daraus 

-:• »«.«nnene Formel meines Begriffes erscheint dann auf den von 

•>;r i^iixhiil te entrollten Gemülden im Flusse der Entwicklung, 

H.c sie mit unbegrenzter Ki*aftentfaltung innerhalb der histo- 

r.*'-ren Weltbewegung aufsteigt. 

\V>n Stufe zn Stufe fortschreitend, hat sich das Gebiet der 
Nar:irHi«faseDschaft schrankenlos erweitert Nachdem das That- 
^ictliche in der Anorganischen Natur festgestellt war, mussten 
die verwickelteien Processe des Organischen in Angriff genommen 
Mtpit-n. and innerhalb dieses dienten wieder die Zellbildungen 



VI Vorwort. 

im PflaDzenreich zur Aiifklärting derjenigCD, die ii 
herrschen. 

Die Naturwissenschaften sind jetzt an die Grenz« 
liehen gelangt, es ist ihnen gelungen, die Methode 
empirischen Untersuchungen auch in der Lehre von 
Processen zur Geltung zu bringen, sie haben ni 
vegetative, sondern auch das animalische Leben 
liehen Erklärungsweisen gereinigt und auf sichere G( 
gefuhrt, sie haben selbst die Nervenvorgängc in 
Organen forschend zersetzt und in die Fesseln feste 
keit gelegt, sie haben die Vorgänge im Auge u 
ihren neurologischen Beziehungen sowohl, wie nacl 
stiseben und optischen zu Tage gef^'trdert, bis zu c 
wann die physikalische Schwingung im Nervenzitti 
Dort stehen sie jetzt, das ist ihre Markscheide. ' 
merkliche Linie scheidet Naturwissenschaft und C 
Schaft auf ihren Berührungspunkten, aber je weiter 
einander laufenden Linien sich davon entfernen, 
gewinnen sie den Charakter unvereinbarer Gege 
Versuche, vom Lager des Materialismus aas die hii 
Brücke zu schlagen, werden vergeblich bleiben, < 
einigende Wölbung kann nur dann hergestellt w 
man sich von beiden Seiten entgegen- und in die Hl 
Daftir ist zunächst die Psychologie als naturwisst 
" System inductiv aufzubauen, hat sie die Gnindth 
BewQSStseins festzustellen, die psychologischen Elem 
ihren specifischen Gewichtsverhältnissen und relatr 
lenten zusammen zu ordnen und die unter ihnen 
Gesetze der Neubildung und Fortentwicklung im 
Wachsthumsprocesse zu untersuchen. Die inductivc 
methode setzt als selbstverständliche Vorbedingni 
handensein von Thatsacheu voraus; so lange die ' 






Vorwort 



vn 



ingectaninielt sind, ist es nutzlos, mit einer Methode zn spielen, 
ilie sie anordnen soll, nnd femer: so lange die Ansammlung eine 
nn vollständige bleibt, ist es gefHhrlicL, allgemeine Gesetze ab- 
leiten zn wollen. So überreich das Geistesreich an Objeeten 
ist, so wenige finden sich darunter, die Itir die inductiye 
Forscliunp^iuethode zu verwerthen sind, da diese fbr ihren lang- 
samen und l)ehutsamen Fortschritt vom Einfacheren zum Zusam- 
mengesetzteren zunächst die Rohmaterialien verlangt, wie sie 
rein nnd ursprtlnglich aus der Hand der Natur hervorge- 
^rangen sind. 

Solche Grundstoffe des Denkens mangeln in der Psychologie, 
sfiweit sie ihre Thätigkeit auf die individuelle Seelenlehre be- 
«^•hrünkt. sie können nur in einer den geistigen Horizont der 
Gesellschaftskreise durchforschenden Psychologie beschafft werden, 
indem sie vergleichend die Gedanken zusammenträgt, wie sie 
von Stämmen, von Völkern, von Kationen gedacht sind und sich 
organisch aus einander weiter entwickelt haben. Die vergleichende 
Psychologie hat ihre primitiven Grundstoffe nicht in der Selbst- 
hcschanuDg der Persönlichkeit zu suchen, wodurch sich nur 
Producte secundärer oder tertiärer Bildungen gewinnen lassen, 
ii^-^ndem in denjenigen Thatsachcn, die uns die Ethnologie in 
dem Studium der verschiedenen Volksstänimc liefert und die sie 
besonders auf dem Gebiete der socialen und religiösen Ideen 
in einer für comparative Behandlung genügenden Fülle zu ge- 
währen vermag. Haben wir allmälig die Geisteswissenschaft 
auf ihrem eigenen Gebiete und ihrer eigenen Eigenthümlichkeit 
gemäss in das System einer naturwisseuschaftlichcn Disciplin 
zusammengefasst, dann mögen wir ohne Furcht vor Irrungen 
ihre selbstgebotenen Berührungspunkte mit den anderen Zweigen 
der Naturwissenschaft festhalten und den psychologischen Kern 
des auf historisch-ethnologischem Wege gewonnenen Gedankens, 
wie er aus dem Sprachaustausch im primären Gesellschafts- 



Vm Vwwort. 

kreifie entsprang, direct an jene Kervenscbwingunj 
die den Händen der physiologischen Anthropologie 
als sie das im Auge gesehene Object der Äussern 
Optikus zur Brücke verfolgen wollte. 

Wir haben die Grundgedanken aufzusuchen, ^ 
Gtodankenkreisen, unter allen 2k)nen und Ländern, 
mit zwingender Nothwendigkeit aus der mikrokosn 
der Menschennatur hervorgewacbseu sind, durch 
heiten der Umgebangsverhältnisse zwar an ih; 
verschiedentlich geiarb^ aber dem centralen Achs 
unrerfindert dieselben; wir haben sie ihren einfa 
nach unter den Katarvöl^em festzustellen, und 
Physiolc^gie des Qesobichtsorganismns die psych 
setze lu erforschen, unter welehen sie sich zu dei 
japanischen, indischen, niexieanischen, peruanische 
Cinlisatiouen entfaltet haben. Die aus denselbe 
Vergleich ungspunkte werden dem Studium unserer 
satiofn des Westens bedeutungsvolle Autklärungen 
wefdm es auch der Cnlturgeschichte omliglichei 
lationen^ die eieh gegenseifig controliren, ähnlich 
liehen, wie sie die übrigen Xaturwissen8chat*t€ 
gefl>rdert haben, seit ihnen die Beform derGeogra 
reichend genügende Basis flir ihre Operationen i 
Femer müssen die ethnologischen Wurzeln der G 
aufgegraben werden, soweit sie sich in dw Ar 
ihren historischen Werthen fixiren lassen. Hiez 
schützbarsten Anhalte durch die Monumente des äj 
«ssjTischen Alterthums geboten, durch die EnC 
Küthselschrift, die uns Aussichten in neue Ver^ 
noch unbegrenzter Tragweite geöffnet halben. Zuj 
aus dem Studium des fossilen Menschen, tttr die 
Europas besonnen, gewonnenen Forschungsiesi 



« 



Vorwort. IX 

wertheD, und sehlieBsIich ist das schltipfrige Feld der Traditionen 
zn betreten, deren yerftlhrerische Phantasieschöpfnngen ans allen 
Continenten dem Altertbnmsforscher entgegenwinken^ aber ireilicb 
leicht durch ihre trügerischen Masken verwirren und den Un- 
tiedachtsamen, der keinen sicheren Fusstritt, keinen schwindel- 
freien Kopf für seine Entdeckungsreisen mitbringt; mit gefähr- 
lichem Falle bedrohen. Durch behutsame und umsichtige Be- 
handlung der phantasiereichen Mythen mag dagegen manche 
schwankende Schattengestalt mit Fleisch und Blut durchgossen 
werden und einen festen Kern gewinnen ; um den Beflex des 
Geschiehts-Lichtes zu vertragen, das sie sonst nur um so mehr 
verflllchtigen wUrde. 

Die letzten Decennien haben deshalb die Ethnologie in's 
Dasein gerufen, und ihr Panier trägt jenes delphische Orakel- 
wort, das vom Menschen zunächst seine Selbsterkenn tniss fordert, 
ein Wort, das Goethe*) bei uns, das Pope**) und Hume***) 
in England durch ihren Beifall geadelt, ein Wort, das 
V. Baeer,7) der Veteran auf dem Felde der Anthropologie, 
in der ganzen Weite seines Begriffes umschrieb , das Linnö zu 
Eeinen Charakterisimngen benutzte und das jüngst wieder Paul 
Broca, der Begrttnder der anthropologischen Gesellschaft in Paris, 
an die Spitze seiner Ansprache stellte. 

Erst wenn es uns gelungen ist, in den einfacheren Erscheinungs- 
formen, wie sie durchsichtig und klar in den Denkverhältnissen 
der Natur\'ölker vorliegen, einen zuverlKssigen Anhalt zu gc- 



*) Das elfentlicbe Studium der MenBChhait ist der Meiisrh. 
**) The proper study of uiankind \b man. 
***) ilaman ftcience \s the only science of man and has been hitherto the 
miwt nrf Irrted. 

f) Das Studium vom Menschen ist Ausgangspunkt und Ziel aller Fonrlmnir. 
Sft Mgt Sebastian Frank: Erkenntniss feiner Selbst schllewt Gottes-KrkenntniFs 
in sieh, und Ju«tin: Qai se Ipsum novit, cognoscet deum. 



X Vorwort 

winnen, werden wir uns an complieirtere Wachst! 
wagen dürfen ^ nm die Parabolen und Epicyclen 
Genieschöpfnngen zu berechnen. Für jene erst« 
legung durch primitiv gebrochene Quadern ist j 
Btigste Moment geboten, aber ein rasch vorüberfli 
wenn nicht eben jetzt im sicheren Griffe von d« 
crfaset and benutzt, erst nach unberechenbar sj 
laufen dem Menschengeschlecht eine gleich geeig 
heit zur Disposition stellen wird, sich sein eigenem 
zum bewQSSten Veretändniss zu bringen. Wir köu 
mit Leichtigkeit überall Volksstämme antreffen, die 
wenig wie sonst Etwms im Werden, die Prüfung ei 
Anfanges nicht bestehen werden, die aber aus e 
derte oder Jahrtausende hindurch fortgedauerten A 
heit den Tj^jus selbstständiger Eigenheit erwerbe 
so den Stempel eines leicht erfassbaren S\TnK>l 
tragen. Wir treffen sie noch in diesem charakte 
piige, wir treffen sie indess im letzten Xachzitte 
Uidem das bis dahin Constante in Folge der nei 
überall zu changiren beginnt. Es ist nun eben d 
des Contactc$. der am besten, und der zugleich a 
obacbtung crmr»glicht. Er ist der itir diese nothw 
ans^^rdom der Enüe. der sich bietet und zugleic 
bis auf andere Jahrhunderte und Jahrtausende. ^ 
nnbenntzt vortlbercohend. ?*> lance fn^mde Volt 

V. V. 

unseres Geschichtshorizontos stohon blribon. sind si 
nnl>ekÄnnt, auch unvorhanden und nicht oxistirend. 
Stunni>orit><ie politischer Wecltfrtilille aWr, die den i 
Küstrtl die l^oniere der Ci^ilisation ont^^irentTeifc 
pli^tzlicher Misohun^r heien^i^'^nor Snbstanzor. , di 
gMch diK'r fressenden ivänrc, die in einen Ktti 
und iWi zerlegt. Sellicsst die?ser Kr\-siail Subsi 



Vorwort. 



xr 



der SättigungscapacitHt ein, so mag sich nnter dem Einflnss 
ieues Zllnders ein noch schönerer nnd edler geformter Krystall 
herausbilden, obwohl freilich auch in einem solchen Falle der 
ursprüngliche unwiederbringlich verloren gehen würde. Im 
Auin^nblicke dagegen, wo Säure mit Basis, oder mit einem big 
dahin indifferenten Salze zusammentrifft, mfigen wir aus den 
iienorirelocktcn Reactionen dieses eine Menge seiner Eigen- 
sihatten verstehen lernen, wir mOgen durch den bunten Farben- 
.«ihiller. der momentan über den Transformationen schimmert, 
Einwirke in ihr eigentliches Wesen thun, aus der Färbung einer 
aufleuchtenden Flamme das Element erkennen, das nach ein- 
getretener Oxvdation dann niclit ein zweites Mal verbrennen 
wird, das uns die Gelegenheit seines Verständnisses nur fUr 
einen kurzen, aber desto wiclitigeren und bedeutungsvolleren 
Moment gewährt. Unsere Gegenwart hat deshalb die Pflicht 
Hüll Aufgabe, das gerade jetzt überall zu Tage gelegte Roh- 
material zu sammeln und aufzuspeichern, denn wenn die Ethno- 
l"gie die augenblicklich gebotene Gelegenheit unbenutzt vor- 
übergeben lassen sollte, so wird uns, so lange die jetzige Pe- 
riode des Menschengeschlechtes fortdauern wird, nie*) wieder 
die .Xföglichkeit gegeben sein, reine Beobachtungsobjecte über 
«lie primitive Gcstaltungsform des Psychischen zu gewinnen. 

Wollen wir den Menschen, und in ihm uns selbst, vcr- 
<ti^hcn lernen, so liegt nach der anerkannten Forschungsmethode 
unserer Zeit die unerläisslichste conditio sine qua non darin, dass 



* I Ri^ntot peiit-Htre il iir Bera plus temps de recueillir ces reKtüs d'iin pasB«^, 
^r.i <)i!.parait ft sVvAiionit -saus retour. U faiit se hater dd rassembler, ce qui 
««.>*i>ie rücore. »o f^prarh schon vor JW Jahren Jomard , der hochverdiente 
Vri^ran. der iineroiÖdliche Filr^prerher der damals kaum geborenen Ethnologie, 
l 'j4 weiter: Peiit-etre un Joiir, qiiand on voudra tracer le tableau historlqii« das 
prij^n^» deü peuplades oauva^ces, ou aera reduit a de vagiies renselgnementa, a 



)^j( Vorwort. 

wir nns einen vergleichenden Ueberblick Über i 
wohnenden Meusehenstämme verschaflen. Niem 
zutage eine einzelne Thiergattung stndiren w 
Grundlage einer descriptiven Zoologie, Niemanc 
zelne Pflanze etwas auBsagen wollen, wenn man 
auf die allgemein beschreibende Botanik verl 
könnte der Mineralog einen einzelnen Stein bei 
er nicht das ganze System vor sich hat, aus Aei 
hang sich erst die richtige Stelle der Einordnung 
Menschen haben wir bisher geglaubt, aller Hülf 
vergleichenden Wissenschaften bieten und verspn 
zu können. Hit unserer einheimischen Flora un 
wir uns nicht begnügt, aber es schien uns l 
Menschen zu kennen, wie er unter unserem eige 
unseren nächsten Nachbarn lebt, als ob es mögl 
herausgerissenen Theil zu verstehen, ehe wir das 
innerhalb welches der Theil erst aus relativen Vei 
selbstständige Gtütigkeit gewinnt. Als Vorbeding 
vom Menschen bedarf es zunächst einer beschreilx 
lehre, eben so gut wie die beschreibende Lehr 
Pflanzen und Thieren allen übrigen Verwendung^ 
Kenntniss gezogenen Resultate vorhergehen n 
Schwerpunkt des Menschen vorzugsweise in das 
fällt, so muss die Eintheilung die psychische 
rische Seite besonders in's Auge fassen, darf aber, 1 
Naturwissenschaften jetzt unauflöslich feststehen! 
hang zwischen Geist und Körper, eben so we 
sehen Merkmale vergessen. Die Berücksichtign 
Culturgeschichte abgelaufenen Phasen würde un 
gen mit den Kunsterzeugnissen fremder Völker 
den Zeugen einer bald überschwänglich wuchernd 
lieh verkümmerten Phantasie, mit Productcn, die 



Vorwurf Xfir 

l»rtraohtet, der in unserer Snbjectivittft als orthodox geltenden 
Kritik wt'rtlilose Scharteken zu sein seheinen miig^en, die aber, in 
iln-n richtigen Zusammenhang gestellt, den Entwicklungsgang 
di:s Menscht^ngoistes dem Vcrstäudniss eröffnen werden und 
.\rcljitekten oder Maler zu neuen Motiven anregen könnten. 
I>as verjLrleicheude Studium politischer und socialer Institutionen 
l-ti ili'U unter verschiedenen Umgebungen lebenden Völkern wttrde 
aatklärende Lichtblicke auf die Entwicklung unserer eigenen 
werten, das vergleichende Studium der Rechtsideen dem Juristen 
viiu Interesse' sein, das traditionell geheiligter und mythologi- 
s*iior Vorstellungen dem Philosoplien. Der fllr ausser-europäiscbe 
OuiMilate licstimnite Diplomat bedarf der Ethnologie^ um die 
Li^torisohen Uci)erlieferungen , die Staatsgebräuche ^ das Cere- 
iiimiel. die Geschichte derjenigen Völker zu kennen, mit denen 
t-r iutemationnlc Verträge abzuscliliosscn hat, und wie flir die 
Leitung diploniatisclier Verliandlungcn , ist das Studium der 
Eihnolngie uuerlässlich filr die Entscheidung des Politikers, wenn 
i-s gilt das Interesse der eigenen Nation %u wahren. Die un- 
ermesslichen Capitalien, die von unseren Hafenstädten aus im 
ülierscreischen Uandel flUssig werden, involviren das Wohl und 
We'ue ausgedelinter Klassen von Industriellen im Oberlande, 
auf deren Wolilstand sie durch Förderung der Gewerbe zurttck- 
K-jrken. Der Kaufmann bedarf der Ethnologie, um die natdr- 
lirlien Ilandt*lswcge althergebrachter Verbindungen zu kennen, 
und sich demgemäss seine eigenen zu öffaen, der Fabrikant hat 
M\< der Etlinologie den Gesdimack fremder Völker kennen zu 
li-nirn, um der bei ihnen herrsclicnden Mode gemäss seine 
Musterzeich nnngen zu entwerfen. Die von Missions- und anderen 
'icsellsehatten in die Ferne gesandten Apostel europäischer Auf- 
klärung niflssen sich aus der Ethnologie mit den religiösen An- 
s'.'liaunngcn, den philosophisclien Systemen derjenigen Völker 
k'kannt luucheu, auf deren moralischen und geistigen Zustand 



XiX Vwwoit. 

hißc ^utnwlAfm wtüMbeiL Die Tergrleicbende S 
luMUfl mur Jiaf d^ breiten Grandhige der Etbi 
i^ßphimii^u Formel D in natttrlicben Classfieal 
tfr4uitm. l)tiu HunUmker ist die Ethnologrie eii 
iMUwmtümihüfi, die Psychologie rnnss auf des 
ti^MUm ütidan, nnd mit der Psychologie jede & 
diff«?fi TrÄgifr nie »L 

Alif 'l«r Itadi einer beschreibenden Ant 
di<f Ktliiiolo^iees vragen können, die Embiyolog 
gi'AaukitUH ihrem Htudium zn unterwerfen nnc 
Wiu;biithumsgeHet/e zu erforschen, nnter d 
im NHiurm<$nMchen keimende Idee zu den 
ncMnimu^itn der Gulturvölker emporsteigt. 2 
t*h\i*.r yi*ri^linvMm(io,i\ Psychologie wird die Etl 
kliiriitig (Ich Ntiiatlicben Organismus dieselben 
wi«) dii) MiMÜcin der Physiologie entnahm und < 
(Ihn liiiiorodcH individuellen Organismus eingedn 
glftuhid man, wio Droysen bemerkt, dass die Gh 
\M\ pollilMch» Oe^cliichte sei, jetzt aber ist die 
ndiMM iiiaii au(».h die Künste, die Rechtsbildnngei 
lli^lum HnlialToii, alle flostaltungen der sittlichen 
Mrl'oiiirhnn kann und orforsclicn muss, um das, 
HtiOuiu aUN doni, wio oh ginvorden ist/* Der gen 
liat Ndhoii niaiiohoH WiKHonsfold dem Verständn 
dlo Kthuolo^lo wird don ihrigen gebrauchen 
nIo Htroiig iuduotiv auH don Aufllngeu cinfachstei 
dio llrmlioh und uiodrig am heimathlichen Bai 
don im Sohmwok ihrer CuUuron strahlenden Ol 
enipomtoigt. 

S«> oft Vnlkor in Ähnliche Conjuncturen i 
IFnigobung oiutrtMon. wonlou ans der zur Exist 
thigtm Uoautwortuug gloiohor Anforderungen an 



f» 



Vorwort. • jry 

(loch anter loealen NUancirungen ähnliche Institntionen folgen, 
nm einen geordneten Znstand herzustellen. Während wir nun 
im r('»mi8ehen nnd griechischen Alterthum die Grundsätze der 
Staatsverfassungen schon als fixirte überliefert erhalten und als 
solrhc anzunehmen haben ; während wieder bei den unstäten 
Wandlangen der Völkerwanderungen in der geringen Zahl der 
Qncllenschriftstellcr die nöthige Fülle der Details fehlt, um die 
romplicirten Processe richtig zu verstehen, können wir in einer 
Men^'e afrikanischer oder asiatischer Umwälzungen, durch welche 
nrich heute (oder doch zu Zeiten, wo europäische Augen schon 
darauf gerichtet waren) Völker zu Grunde gehen und neue 
Staaten angewachsen, den ganzen Verlauf auf das Genaueste 
and unter Abwägung aller einwirkenden Nebcn-Ursachen in 
seinen Einzelnheiten verfolgen und weitere, durch Thatsachen 
controlirbare Schltlsse ziehen, da hier, wie überall, das Gewor- 
dene sieh neu im Werdenden versteht und das als Seiende 
wlion fest Gewordene erst in der Analyse wieder aufgelöst 
werden mnss, um Denkresultate zu gewähren. 

In nnseren fertig dastehenden Staatenbildungen kann der 
^.'enetische Process der Völkerbildung nicht länger verfolgt wer- 
den, and die geschichtlichen Ueberliefcrungen, aus denen wir 
ilm kennen zu lernen haben, sind oft nnr unvollständig und 
hnichstUckweise erhalten. Die Ethnologie dagegen zeigt uns 
dieselben Schanspiele sich in hundertfach verschiedenen Wand- 
Innren noch direct vor unseren Augen entrollen, sie liefert uns 
alle die wUnschenswerthen Specialitäten, um die einzelnen Phasen 
in den mannigfaltigsten Combinationen zu studiren. Die Ver- 
hältnisse der Wanderungen und Völkerverschiebungen, neue 
St:iatengrUndungen , Stammesmischungen wiederholen sich noch 
hente beständig in Afrika, in Polynesien, in Asien, und wie 
Bannister bemerkt, zeigen z. B. die Rohillas in Indien eine ge- 
treue Copie der Gothen anter dem Kaiser Valens, oder das 

B 



XVI 



der l!i»riiTii *ms^i Rawari de 

EsnfA. die Gcnanisinm^ sUris^Mr LdtadsHi 
diin^mfi^ iuüeiis vsd GfieneydUMk Bit im 
iadei im jiäi^t^en WiedertK4Bn$ai seise eiU 
in des Beuelimgen. die äcb pe^euw^iüg dm 
löiseoeii Cokwmm mad dem Em^eboreneo ha 

Der Braaca UiiBl mtü bei eiDem Volke j 
saiHBitbeit der aas der Wand seiaer etbaologis 
licÄkeh iieiTorwacliseadea und deshalb «nt 
Beobaehtungea. Je nach den Besonderfadtoi i 
lieben Verfaaltnisfie keinen Einriehtnngen zu beä 
gegeben werden, die die Fonn eines Gesenes 
(wenn nicht die natfirliche Fortbildung einheimii 
aas Nachahmongen der Fremde oder aas tob 
zwongenen Vorschriften entstehen mögen, wob 
lativen Stäike der Wechselwirkang abhängt, i 
Charakter durch die aufgenommenen Institntic 
wird, oder ob umgekehrt diese nach jenem n 
Die die Gesellschaft praktisch regierenden Obsei 
in Ausgleichung der künstlich zugefügten Gesel 
handenen Ueberlieferungen allgemeine Anerkem 
constituiren die Sitte. Der Brauch selbst in all 
keit würde das jus bilden, dem (im Sinne des m 
Rechts) die leges gegenüberständen. 

Man hat gesagt, dass die Ethnologie ein 
künftigen Staatswissenschaften zu bilden bestin 
eher Fassung ist der Ausdruck zu weit und übi 
gewählt In Staaten, die uns fertig überkomme 
gleichfalls von wissenschaftlichem Interesse sein 
logischen Elemente zurückzugehen und sie aufs 
zerlegen, praktische Bedeutung aber haben die 



Vorwort 



X^'fl 



m nicht Ffir bestehende Staaten ist ihre VOlkeikonde die 6e- 
fdiichte y in der sie als Ganzes handelnd auftreten. Anders da- 
ftgea bei den Völkern, die noch im Werden begriffen sind, im 
ftvigen Zustande der Umbildung , wo alle die in der Mutter- 
k«^ tafgelösten Grundstoffe ethnologischer Werthe in gegen- 
Kiti^ Wechselwirkung treten, damit nach den Proportionen der 
Mü^bongsrerhältnisse das einheitlich Ganze daraus hervorgehe. 
Hier ist es die Ethnologie, die die Geschichte bildet und die 
tlkin die nl^thigen Aufklärungen und Anleitungen geben kann, 
lehrend deshalb die Ethnologie in Europa nur geringe und 
rereinzelte Bedeutung besitzt und ausser bei theoretischen Fragen 
keine BerQcksichtigung beanspruchen kann, findet sie desto 
umfassendere Arbeiten yor, wenn es sich um die Eenntniss 
aissereuropäischer Länder handelt, überall da, wo nicht Staat 
mit ätaat, sondern Volk mit Volk verkehrt, oder wo es vielleicht 
noch gar kein Volk giebt, sondern erst die ethnologischen Ele- 
mentarstoffe, aus denen später ein Volk zu werden verspricht 
In dieser Hinsicht ist der Lehrwerth der Ethnologie lange ver- 
kannt worden. Obwohl eine in alle Lebensverhältnisse ein- 
greifende Wissenschaft, wurde sie höchstens hie und da durch die 
Neugierde des Publikums eines kurzen Blickes gewürdigt und 
musste sieh begnügen, wenn man ihren profanen Kunstproducten 
ein bescheidenes Winkelchen in Raritäten-Gabinetten zwischen 
den übrigen Sammlungen der Museen einräumte. Seitdem in- 
«ieswn die Dampferlinien und Telegraphen begonnen haben alle 
Tbeile des Erdballs zu umspannen, uns mit den fernsten Win- 
keln desselben in unmittelbare und ununterbrochene Verbindung 
XU setzen, irt die Ethnologie aus dem bisherigen Dunkel hervor- 
rttreten und versucht allmälig das allzu lange entzogene Territorium 
ihrer eigenen Domäne zurück zu erkämpfen. In allen durch See- 
verkehr und Colonialbesitz mächtigen Nationen beginnt die Eth- 
^Aogie ihrem vollem Gewichte nach gewürdigt zu werden, in 



hc-ftlao'L Das« »ie ib BinaefilÄDderc ««mU Bcrtel 
L*t erkläiikL cnd e&täCLsldbar . aber l«ri Acsdd 
i:*t^:hu:LÜWLtu Horizi>Dt€« mas» aac^ die Exiiw 
baoteo Vr.Ikerleben in denselben eintretea. Si 
ood nnabweiÄbar iLre Anerkennung seh der \ 
Dente<rblaDdiK, seit sich so wetUBsseLende Intei 
v4±m:\xtTk Ländern zn yerknfipfen beginnen, mit 1 
bisher in unseren Lehrgegenstanden kaom rertr 
Laib faüFt gar nicht, oder unrichtig bekannt sind 
unter den jetzigen Zeitanforderangen genan an 
kannt sein mflssen, damit nicht unsere Unkeni 
durch theuer bezahlte Missgriffe gebüsst werde. 

Es wird sich unzweifelhaft schon bald ftr 
Interessen wttnschenswerth und noth wendig zeiget 
kreis der Geschichte*; um ein Ansehnliches zu 
hat sich allzu lange mit dem aus dem Alterthu 
Horizont begnügt, denn wenn auch allmälig die eurof 
geschichte hinzutrat, mit Ende Torigen Jahrhundert 
der Vereinigten Staaten, mit Anfang dieses die i 
publiken Amerikas, so blieb der Osten doch ii 
engen Marken, wie sie von Herodot gezogen wi 
mit der von Ptolemäos zugefügten Ausdehnung, 
neuesten Geschichtswerke bat auch Indien in d 
Kreis hineingezogen und damit einen Schritt wei 
das zu erreichen, was in dem Nameu der Welt| 
gedruckt liegt. Warum aber bleibt China noch 
schlössen V China, das fast die Hälfte der die E 



♦) Pthnology is in fact more nearly illied to history, thtn 
(Prichard). Die AnknüpftiDg der Anthropologie und Ethnologii 
datirt gewi&fieroia&seu seit W. Kdwards' Brief au Thierry 1^2ä 



Vorwort 



XIX 



den MenBchennienge 8eIion seit den frühesten Zeiten mit Reinen 
civilisatorisehen Einflüssen durchströmt hat, China, das in den 
fnlirenreichsten Wendepunkten unserer alten und mittelalterliehen 
Hesohiehte Rückwirkungen ausgeübt hat, die, wenn in ihrer 
vollen Trag>veitc anerkannt, ungeahnte Lichtquellen eröffnen 
würden, China vor Allem, das jetzt, wo die Enden der Hemi- 
«[ibären näher zusammen gerückt sind, auf das Bedeutsamste in 
den Wechselbeziehungen unseres Westens mitzusprechen beginnt, 
(las zugleich durch seine uralte Civilisation origineller Gestaltung 
das würdigste Beobachtungsobject der Geschichtsphilosophie bildet ! 
Weshalb es im Alterthum keine Ethnologie gab und nicht 
ireben konnte . ist nicht schwer zu verstehen. Was aus frem- 
den Vrdkem interessirte, wurde in die Geschieht« von denselben 
Lineingezogen, und es fehlte noch das unsere Zeit edclndc Ver- 
ständniss einer nur ihrer selbst wegen angebauten Wissenschaft. 
Erst mit den die Oberfläche unseres Planeten unvermuthet er- 
weitertemden und umziehenden Entdeckungsreisen, als plötz- 
lich eine Menge Völker in den Gesichtskreis eintraten, die in 
ilen Tagesfragen noch nicht eine solche Rolle spielten, um schon 
üire geschichtliche Würdigung verlangen zu können, die aber 
d'>c]i, in Voraussicht einer späteren Bedeutung, Beachtung ver- 
dienten und zugleich durch culturhistorische Vergleichung zur 
L'Vsung wissenschaftlicher Aufgaben auf anderen Gebieten bei- 
zntragen versprachen, erst damals constituirte sich die Ethno- 
lofrie als fest umschriebene Wissenschaft, und erst seit den 
Weltumsegelungen Cook's, denen Buffbn's L'Histoire de THomme 
folgte, kann von ihr, als einer solchen, geredet werden. 

Nur durch Verwechslung verwandter Disciplinen mit der 
Authrnpologie hat man sich veranlasst sehen können, ihre An- 
fänge auf Thaies, auf Anaximander und Anaximenes, auf He- 
raklit , Empedokles und die Eleaten zurückzuführen , denn auf 
diesen flir den philosophischen Geschichtsschreiber leitenden 



XX Vorwort. 

Wegesäulen wird der Anthropolog nur Wenige 
finden^ was ihn specieU anginge. Beacbtenswerthe] 
manche Abhandlungen des Aristoteles^ seine Physik 
Alter und Jugend, über Kürze und Länge des I 
auf dem medicinischen Grenzgebiete die Arbeite 
and Galen. Die scharfsinnigen Beobachtungen de 
streifen schon direct in die Ethnologie hinüber und 
zerstreuten Nachrichten bei Herodot, Strabo, Taciti 
Procopios u. A. m. die wenigen, aber desto werth 
kömer; die die Ethnologie auf dem Felde des cla 
thums zu sammeln vermöchte. Reichlicher; freilicl 
lauter; fliessen ihr (in AvituS; EnnodiuS; Paulus ! 
nandes u. s. w.) vielfache Quellen aus dem be 
der Völkerwanderung überall durchbrochenen 
aber auch hier noch bleibt es schwer; einen geoi 
blick zu gewinnen, weil eben die Ethnologie i 
schaftliches Fach zuertheilt erhielt; sondern immer 
gelegentliche Behandlung fand; bis zum Zeitalter < 
gen. Nachdem später Wolff die Psychologie in il 
teles verlorenen Bechte wieder eingesetzt, HaUer 
Anthropologie begründet; Vicq d'Azyr die Physik 
gleichenden Experimentalphysiologie (und vergle 
tomie) erweitert; Bell die Vorgänge in der Nei 
erforscht; Kant den Anscbluss an das Ich zur Gel 
begann mit Bicbat's Entwickelang der Gewebel 
blick in die Genesis des Dinges, als auf dem vo 
der Chemie gelegtem Fimdamente die Zellentheo] 
sichert wurde. Bei den Culturvölkem verliert < 
den grössten Theil ihres WertheS; und als Er 
Philologie eintreten. Diese aber würde uns be 
in ihren Namen erhaltener Völkern im Stich las 
schriftlosen sowohl, wie bei dei\jenigen, deren ] 



Vorwort. ytt 

EtBckn Katastrophen zu Grunde gegangen ist. Bei ihnen 
biet« ttd) als wertbvollstes nnd oft genug einziges Httlfsmittel 
ie Ueberreste ihrer Händewerke, ihre Monumente, ihre Kunst- 
encogmMe, ihre Instrumente und Werkzeuge, die ihres dauer- 
bftea Materialft wegen den Verwüstungen der Zeit oder denen 
zemöre&der Kriege widerstanden. Die Fülle des ganzen reichen 
C^dsteskbens, das über lange Geschichtsepochen geschwebt haben 
ma^. kann oft genug nur aus diesen steinernen und metallenen 
Zechen einer fernen Vergangenheit herausgelesen werden, und 
<.'iiiie sie würden höchst bedeutungsvoUe Stücke aus der Men- 
schengeschichte aasfallen und für immer verloren sein. Diese 
Reste reden klar und deutlich von den Geschicken einst be- 
^Ifickter Volker, die sonst nur als haltlose Schemen in unserer 
Anschauung schwanken würden; sie erzählen von all' den 
Wechselfallen, unter denen sich der Menschengeist die Freiheit 
erkämpft und je nach der meteorologisch-geologischen Umge- 
bung sowie seinen pditischen Beziehungen, die Oedankenschöpfun- 
eren niit typischer Färbung tingirte. In dem Stil*) der Bau- 
werke stehen die architektonischen Gedanken in versteinerten 
Photographien vor unseren Augen; aus den Musikinstrumenten, 
aod dem Schmuck der Tänzer, aus den theatralischen Maskei||^ 
»c Lallt uns ein freudiger Jubel entgegen, der längst schon ver- 
hallt iBt; in den Thränenkrügen, den Verzierungen der Saroo- 
pbage lesen wir die Gefühle des Leids und Wehes, die einst, 
heute, die Menschenbrust bewegten. In den ethnologischen 



*> In deo wirr TertehloDgenen Seolptoren der Mexicaner spiegelt tkh der 
cucrikADisrhe Volksgetot, tn den wir uns erst iklneinziidenkeD haben, um ihn 
*'^ «einen Mythen zu verstehen. L^esprit analytiqne est ^tranger aux cerreaux 
in noaveaa Boiide. Au Hen de chercher k d^gager lenr pens^ de la conception 
^•iiAu«, S0BS läqumUm eile s'^it d^abord produite, les Indiens n'ont fait que 
reaclrrfr for one premi^ra tendance. Les mots se sont non senlement aggluti- 
L«& aals ilf »oni unbf en rue de cettf agglntlnation des cbangements, qni les 
«3t 'vtäfl^tsmrDt drügurr* (Maury). 



« 
1 






XXn Vorwort. 

Sammlungen schlägt die Geschichte ihr in bunten Bil 
Panorama auf^ hat sie sich selbst geschrieben in 
liehen Hieroglyphen, deren rasche Entzifferung 
Denker doppelte Befriedigung gewährt. Die Geistei 
moralische Stimmung, die Kunstfähigkeit , der 
jede nach aussen getretene Denkregung liegt in 
sehen Thatsache verwirklicht vor uns und kann 
lungen, allen ihren Beziehungen „ach co^parativ 
So lange man in den Kunstschöpfungen dei 
begreifliche Urformen vor sich zu haben glaubte 
sie feiern und preisen, musste aber auf jedes e: 
ständniss verzichten. Auch jetzt erkennen wir i 
und unveränderliche Gesetze; wir wissen jedoc 
einem für unsere Auffassung in der Zeit ewig ui 
lieh fortdauerndem Typus Processe des Werdei 
gen sein müssen, die dem methodischen Forschui 
verschlossen bleiben können. Den musikalische 
und Historikern gegenüber, meint Helmholtz, „dj 
der Tonleiter, der Tonarten und deren Harmoc 
auf unveränderlichen Naturgesetzen beruht, sondc 
4I^Ooi»equenz ästhetischer Principien ist, die mit 
Entwicklung der Menschheit einem Wechsel un 
und ferner noch sein werden." Den gleichen Zusa 
architektonischen Constructionsregeln mit dem V< 
er in den Stilprincipien der geraden Horizontallii 
bogens und des Spitzbogens nach. Das Hesse si 
Indier, Mexicaner, Peruaner ausdehnen, und übe 
OKgtni^ch in einander greifendes Ganze hervori 
sich Mythologie, Aesthetik, Poesie und der ges 
Chor zum hannonisohen Reigen durchschlingei 
solche Totalbilder überall auf dem Globus die Cult 
der ethnoKvgischen Kreise spiegelten, dann würd 



t • 



Vorwort. XXUI 

dootlicfaerein Reflex das nosere eigene Nationalität dnrchwaltende 
Gesetz daraus hervorheben. 

In den ethnologischen Thatsaehen sehen wir die Incama- 
tioueii des Menschengedankens vor uns in der ganzen Fülle 
«einer Pbämenologie; in allen seinen mannigfaltigen Phasen nnd 
W;indlungeo^ in stummen Zeugen^ die nicht trügerisch überreden^ 
dif Docli weniger lügen können^ die dagegen in unwiderleglichen 
Tbatsacben zn den Augen sprechen und wenn^ diese -gesund 
>M, nicht m issverstanden werden können. Nicht jedes Volkes 
Architektur klingt in den harmonischen AccordeU; die die stei- 
nerne Musik der Classiker durchweht; und oft genug mag 
den Geistesproducten armer und verkümmerter Indianerstämmc 
der poetische Ilanch ermangeln, der die Kunstdichtungen gric- 
tttfcher Sculptnr umduftet; aber wie in der Botanik die künst- 
lieh gezüchteten Culturpflanzen ; die in blendender Farbenpracht 
den Schmuck der Gärten bilden, nicht den Anfang, sondern nur 
dag Ende methodischen Studiums bilden können, wie erst die 
rntereuchnng einfachster*) Zellbildung, die in den Kiypto- 
^men durchsichtiger vorliegt, dem Pflanzen-Physiologen die- 
jenigen Anfschlttsse gegeben hat, wodurch die Grundlagen eines 
wi^strnschal'tlichen Systems gelegt sind, so wird auch der Ethno- 
l'^ire seine Aufmerksamkeit zunächst den Repräsentanten ur- 
sprünglicher Menschenrassen zuwenden müssen, um die psycho- 
I'>^i!K^hen Elemente zu sichten und zu ordnen, um aus ihnen 
dann die Gesetze zu verstehen, unter denen der Geistesorganis- 
luus in der Geschichte emporgewachsen. 

*i Dem Philologen dient die Sprache zunächst a1« Mittel^ um die historischen 
Mi.'jumeDte aarza:»chlie»flen, aher: .,in comparative philology the case Is totally 
liff^n-ut <lauguage itself becuoiing the sola object of äcieiitiflc iuqulry). Diulects, 
«birh bave never prodnced anj literature at all, the Jargons of savage tribe:«, 
^« 'ürki of the Hottentotts, and the vocal modulations of the Indo-Chtnese 
Kt i^ ioportsnt , nay, for the Solution of some problems more Inipurtant, thaii 
Ue pvecrj of Homer or the prose of Cicero (Max Müller), 



XXIV Vorwort. 

Die höchsten und bedeutsamBten Fragen^ die i 
sehen je gestellt haben, die sich ihm überhaupt e 
and deren Erforschung die Aufgabe seiner auf Bei 
Gedankenreiches hingewiesenen Existenz bilden, dii 
die Stellung des Menschen zu der Natur, über di 
Momente des Denkeus und über jene Zukunft, dei 
gegenstrebt, sie können in der Ethnqlogie allein 
Deutung erbalten. Bis jetzt gelten diese Probleme 
sie werden es bis zu einem gewissen Grade immei 
ehe wir jede Hoffnung zurücklassen , sei wenigS' 
Weg versucht, der einzig und allein zur Lösun. 
und der sonderbarerweise dennoch der einzig und 
suchte geblieben ist, der Weg der vergleichende 
auf der Basis ethnologischer Thatsachen. Kein( 
schaftliche Frage wird sich durch Raisonnement,* 
80 scharfsinnig, so vielseitig und umfassend dasi 
gestellt sei, zur endgültigen Entscheidung bringe 
hin können nur auf strenge Beweise basirte Folg 
wenn dieselben neue Beweisführungen erzwingen ui 
resultat als nothwendigen Wirkungsefiect aus 
Ursachen in die Erscheinung bringen. 



*) Od s'occupe mainteuaDt de la recberche des faits, on a 
voUe des illusiODs, que TigDorance a enfautces, et od se pn 
vertes positives, qu'uDe logique sevdre saura extraire des fait 
inul^s. Mais le iemps des iDductioDS positives D'est pas en 
k mesDre que les facts se decouvreDt, ils se presseDt autoor d 
Dous iDviter k former des hypoth^ses (sur TorigiDe et la form 
langage humaiD). CepeDdaot od a d^ja trop abus^ des theorie 
il faut s'arrdter poor quelque temps et coDtioaer a rassej 
surtout de les bieDs coastater (Du PoDceau). Mit dem Systei 
jeder weitere Fortschritt gelähmt. Neu hiozutreteDde Facta 
dem anderu verworfeu, deDO da mau jedesmal das vorhergeh« 
so ist es immer Dur eius, das Dicht passeD will, UDd mit «iD 
maD schoD fertig, bis daDD vielleicht eiu zufalliges Wühleu ii 
der AusDahmeD zeigt, dass gerade die bisherige Regel die Ai 






Vorwort, XXV 

Die isdüctive Forechongsmethode verlangt ihre Vergleiehnn- 

^eiy am die Grundlage des thatsäcblich Gegebenen za ge- 

vinen, und zu fester Umschreibung desselben bedarf es der 

deBoiptiven WiBsenBcbaften, die nicht nur dorch das Ohr oder 

uf Bllcbem, aondem auch mit den Angen nnd in den Samm- 

bgen der Museen gelehrt werden. An die durch Maass be- 

^tifflmten Krystallisationssysteme der Mineralogie, an descrip- 

^t Botanik und Zoologie schliesst sich die Anthropologie als 

descriptive Menschenkunde; die in Schädeln und Skeletten Aus- 

bmft ober die Morphologie der existirenden Menschenrassen 

riebe nnd in deaa fossilen Fnnden der Archäologie auch Sttck- 

ithlfltse erhtnbt auf frtther vorhandene ; während die Ethnologie 

dk psychologischen Grundgedanken zusammenordnet. Herodot 

laicht flber Solche, die den Umfang der Erde beschreiben wollen 

(7^ MfQiodovg yatccvras) ohne genügenden Einblick, und eben^ 

missig dürfte der Versuch einer Beschreibung des Menschen- 

geseUechts sein, ehe ein Ueberblick über die constituirenden 

Ekmente gewonnen ist. Zuerst tritt scheinbare Verworrenheit 

an die Stelle Termcintlicher Einfachheit; wäre man aber stets 

bei dem Grenzfluss des Oceanus stehen geblieben, so hätten wir 

BBS nie dorch die Masse angehäufter Thatsachen zu unserer 

jetzigen Kenntniss vom Erdenrund durcharbeiten können. 

In der Reihe der tibrigen Naturwesen, die in der körper- 
lieken Erscheinung den Ausdruck ihrer charakteristischen Wesen- 
leit gewinnen, spricht sich die exceptionelle Stellung des Men- 
schen in sdnen geistigen Schöpfungen aus, die in der Gedanken- 
veit leben und weben. Wir yermögen subjectiv in sie einzu- 
dringen auf dem Wege der individuellen Psychologie, die als 
laiegriiender Tbeil emporwächst innerhalb der nationalen Denk- 
peUiide, wie sie sich im Sprachaustausch der Gesellschaftskreise 
entwickeln; wir können sie aber auch von einem objectiven 
:>tandpnnkte ans tlberscbauen in den ethnologischen Samm«* 



% 



XXVI Vorwort. 

luDgen^ iD denen sicli die religiösen und socialen 
der verschiedenen Völker wieder auf dem Gebi- 
Körperlichen in ihrem Händewerk reflectiren, r 
die Bedeutung jener für die CulturgeschichtC; 
Gedanken-Einkörperungen bieten, Schöpfungen 
Thätigkeit, die als in und an materiellen Subs 
so auch zu materieller Manifestation gelangen, un 
liehen Hülfsmitteln der Sinuesauffassung verstau 
können. Unsere Museen der schönen Künste v 
chem Streben hervorgegangen, und sie bieten i 
sehen Kunstproducten die höchste Bltithe geniale 
keit, die die meiste Anziehung besitzt und dei 
meiste Berücksichtigung erhielt. Nach den Gri 
tischer Erkenntnissweise aber gentigt für das Ve 
die Bewunderung des höchst Vollendeten, soe 
Untersuchung von dem Einfachen zu dem Zus! 
fortschreiten, damit das Bewundernswürdige in d 
unverstandenes Wunder, ein Ideal der Gefühlsw 
sondern in seiner allmäligen Entstehung vom 
griffen werde. Kein ethnologisches Product da 
ärmlich und klein, oder gar verächtlich scheinei 
ver der Gedanke ist, der in ihm nach einem I 
desto grössere Aussicht sich zugleich dem Forsc 
leitenden Gesetzesgang bei einfacher Klarheit 
fachsten und klarsten zu durchschauen. 

Nur im sorgfältigsten Detailstudium, in d< 
von Facta*) liegt das Heil der naturwissenscha 
logie, und bedarf es der Betonung dem Anachi 
über einer früheren Richtung, als man (nach Sc 



*) Cousin verlangt nichts weiter als Beobachtung, „a 
beobachten.^ 



Vorwort XXVII 

iber die Natar philosophirte^ um die Natur zu scbaffen. Was 
iamt geschaffen wurde ^ konnte nichts Anderes sein^ als das 
Paitialbild der in einem Einzel-Gehirne gespiegelten Bruchstücke 
lu dem Naturganzen, das vielleicht in einem harmonisch or- 
^:aiii»irten und reicbbegabten Genie eine anmuthige Form an- 
orbmen mochte^ aber stets nur ein subjectives Denkprodnct 
lirfera konnte^ nie den objectiven Thatbestand. Die Propor- 
tionen der entworfenen Verhältnisse mussten immer durchaus ver- 
zerrte sein y denn aufgebaut hatte sich das scheinbar durch 
freie Willenstliätigkeit hervorgerufene System aus demjenigen 
Kenotnisseu der Aussenwelt, die im Laufe des bisherigen Lebens 
aDmälig aufgenommen waren nnd^ wenn auch in das Un- 
bewQsste gefallen , doch bei den meditativ eindringenden Denk- 
Aperationen mitgewirkt hatten. Bei der znfUlligeji Erwerbung der 
nieijtten dieser Materialien konnte in ihrem Nebeneinander kein ge- 
^nheter Plan vorliegen^ und mussten deshalb die Lücken durch dia- 
lektiiHrhe Fechterkunststttcke verdeckt werden. Nur aus dem- 
jenigen^ der die Gesammtmasse der Facta in allen ihren Details be- 
L4'rrR'hte,(nur aus einem den Zusammenhang des Alls in klarem Zu- 
«ammenbang durchschauenden Buddha^ nach indischer Änffas- 
Mingi, nur aus einem solchen im Mittelpunkte der Welt stehen- 
dem (ieist könnte die richtige Conception jener als freies Spiel 
der Phantasie hervortreten; in den Spielen einer gnostischen 
S>phia. Wir anderen armen ErdenwUrmer haben keine Erlanb- 
Dt!<^ zum Spielen ; sondern müssen ängstlich und mühselig dar- 
auf bedacht sein, die verwickelten Exempel, die man uns auf- 
^geben bat; auszurechnen; um Hegel's Mensch; als Moment 
im Werdeprocess des Absoluten; zu begreifen. 

Die sichere Geschichte beginnt mit dem Erwachen des 
VolksbewusstBcinS; mit dem Loslilsen aus dem unmittelbaren 
Xatorzusammenbange; in dessen Banne die Vorzeit des Kindes- 
ilterg verträumt wurde und unter dessen Einflüsse die Keim- 



ixvin vofwwt 

knift za schwellen b^;ann. Das dnreh den Gla 
Epoche geblendete Auge glaubt in der Civilisai 
geborene Athene Koryphasia zn erblicken and 
die langen Yorstadien, die Tor Erreichung des S 
laufen waren. Hier findol die Ethnologie ein ^ 
das des Anbaues wartet. Die Materialien sin 
nachlassigt ^ aber desto mehr sind sie einer 
dürftig, desto dringender heischen sie kritisch 
Scheidung durch die Hül&mittel der Ethnolo 
wissem Dämmerlichte, auf schlüpfrigem Boden 1 
deckungen zu machen, und auch bei allseitigst 
den ihr Fehltritte kaum erspart bleiben. Doel 
Kampf, desto reicher der Lohn. In jenen 
schwachen Fäden und Fäserchen die primitii 
Geschichte zusammentreten, hat die Ethnologie 
sehen €lesetze zu erklären und sie in ihrer Eni 
die Schwelle des Bewusstseins zu verfolgen, wo 
Wissenschaften sie in die Hand nehmen. We 
jenem mächtigen Stamme der Civilisation em] 
die Humanität in seinem Blüthenschmucke tri 
man nicht, dass die Ethnologie ihre in der 1 
Wurzeln gepflegt und begossen hat, dass cter 
seine Wurzeln lebt Diese hochstrebenden Cul 
Pracht der Weltgeschichte, sind aber nur eint 
scheinung auf dem Erdenrunde. Die grössere M< 
Stämme yerbleibt für immer auf den Stadien < 
des (d. h. dem vorgeschichtlichen Stadium), in dei 
des Mikrokosmos noch von dem ttbenfriegend 
Makrokosmos beherrscht werden, und bei diese 
fallt demnach ihre Gesammtgescbichte , so w< 
eine Entwicklung durchlaufen hat, in das Berei( 
Begabtere Zöglinge pflegt sie ihrer Aufeicht 



Vorwort 



xxrx 



den d^llicb bistoriBchen Disciplinen, der höheren Akademie 
ia We\ige&c\iicVite zu übergeben; aber immer leitet sie die 
Mkste £me\iTing aucb bei solchen Völkern , die berufen sind; 
in den J&hien ihrea Mannesalters anf der Bühne nationaler Welt- 
küDpfe eine weltgescbichtliche Rolle su spielen. 

Die frühere Etymologie traf mit Recht der Vorwurf, dass 
w in willkürlichen Tändeleien Alles aus Allem zu machen ver- 
fteke, und die neuere Philologie hat deshalb dankenswerthe Be- 
Bfihongen angestellt; die Grenzen erlaubter Veränderungen 
fDger m ziehen, obwohl im Princip immer noch eine unbedingte 
Mdgüchkeit zuzugeben ist, wie sich schon aus dem nächst- 
begendeo Beispfal, der Bildung der romanischen Sprachen, ge- 
ftogsam durch Beweise belegen Hesse. B n*y a aucun fonds ä 
£ure, soit pour affirmer soit^our nier une Etymologie, sur la 
ple apparence, sur des rapprochements fortuits, sur des iK>m- 
snperficidles (Ampere). Ge qui aide surtout k con- 
mütre Torigine dun mot; c'est de connaltre son histoire. Die 
ünguistiBchen Elemente gleichen nicht den anorganischen Ur- 
»«bstanzeu; ttber welche die Ghemie und ihre Reagentien weiter 
keine Macht besitzen; und die ebeU; weil sie sich beständig un- 
T^erandert zeigen; als Elemente angenommen werden ; sondern den 
««rgamfichen Alkiloiden, die unter einem bestimmten Gyclus Yon 
Lfpermtioneii gldehfalls fest und unwandelbar dieselben bleiben, 
bei weitergehenden Eingriffen aber ihren Typus verlieren und 
dartb Zersetzung nieder in die vier Grundstoffe aufgelöst wer- 
de«. Diese Annahme raubt den glänzenden Resultaten, die 
die Linguistik seit Kurzem errungen und festgestellt hat, nichts 
^om ihrem Wertbe, warnt jedoch, die Entwicklung der Forschung 
*ekom jetzt als beschlossen anzusehen. So lange die nachge- 
vieseaen Ges^ze des grammatischen Baues sich verfolgen lassen, 
*> laage dürfen historisehe Folgerungen abgeleitet und zu wei- 
sen Sddlisseo benatzt werden; aber das negative Resultat, dass 



XXX Vorwort. 

jene nicht mehr in charakteristischer Eigenthüm 
werden können, giebt darum noch kein Rech 
zwischen Völkern zu leugnen, die aus anderen 
vorgehen möchten. Dem Chemiker ist es wol 
in dem Körper eines Vergifteten sich ein Nj 
möchte, obwohl er es nicht mehr herzustellen verm 
Fällen kann er auch aus Gegenwart anderer 
weshalb es sich nicht mehr nachweisen lässt. 
nisches Salz durch allmälige Ersetzung gleich^ 
valente seines kennzeichnenden Typus verlustig 
hat es für den Chemiker seine praktische Bedec 
verloren, und so bestimmt er vorher die nothiF 
oder Basen ftlr seine Fixirung angeben konnte 
er sich dann weiter bemühen, noch etwas zu si 
mehr existirt, obwohl dies negative Resultat kei 
Grund abgeben würde, das früher mögliche \ 
verneinen, wenn andere Folgerungen auf die An 
hinführen sollten. Ebenso darf eine wisser 
Wendung der Linguistik nicht die Grenze dei 
überschreiten, die in der vergleichenden Sprach 
für sie allgemein gültig niedergelegt sind; ble 
mehr anwendbar, so ist das Resultat einfach ei 
weder ftlr noch gegen entscheidet, das aber all 
jenigen , der, obwohl dieser Beihülfe ermangeln 
Hypothese aufbauen wollte, verlangt, dass er i 
Urtheil desto sicherere Stützen auf anderen W( 
führung herbeibringe. In der Wissenschaft lasf 
hältnisswerthe verstehen, und nur die aus di< 
Gesetze unendlicher Progressionen werden dieje; 
lösen im Stande sein, die man bisher an einen 
ein Ende teleologisch anzuknüpfen dachte. 

Entwicklung ist ein subjectiver Begriff, ine 



Vorwort, 



XXXI 



fte Uenscb, wenn die VonteUnn^ii sieb fegt znBammen- 
nd am eDtschiedeosten in das BewuBsUein eintretea, 
daroblaufenen Stadien des Lebens als onTollkommene 
:kt, und den bis dabin ununterbrochenen Fortechritt 
Entwickinng anffasst Tritt später die Epoctie der 
ing ein, so kann die Stärke der ersciilaffenden Vor- 
sieb nicbt an Lebhaftigkeit mit den zar Periode der 
dominirenden messen, die letzteren bewahren die Herr- 
.em^ den Cnlminationspnnkt dereinen Oeneration mit dem 
ten Terbindenden, Gedankenkreis, nnd als Entwickinng 
in ein Hinanteteigen zn höherer Vollendung aufgefasst, 
r im irdischen Stoffwechsel notbwcndig damit verbun- 
lang des welkenden Sinkens tlbersohen wird. Eine 
in^ im eigentlichen Sinne, als Fortschritt ohne späteren 
t sich nur denken, wenn der irdische Kreislanf dnrch- 
iat and das Geistige in seine Domäne des Ewigen nnd 
hen eingetreten, wie es Ptato poetisch beschreibt, nnd 
den philosophischen Grundgedanken des Buddhismus 

1er Ethnologie sind es die Grundgedanken der Gesell- 
■eise, die psychologischen oder, wenn man will, die 
rcholc^^sohen Elemente, die die Basis fUr das Einthci- 
icip*) abgeben mllssen, nnd zwar nach zwei Richtungen 
nal, indem man sie, nach Art der Embryologie, in ihrem 
nmsproccsse aus einfachster Zellbildung im ahnenden 
I zam complicirten Organismus geistiger Scht>iifungen 
nnd dann, indem man ihre analogen Formen vergleichend 
nander stellt, wie die comparative Anatomie ihre aus 



pliqnoH >Di •riene« poilttqaei et monlei U 


miHliode, loaiet snr 


D at lur Ic raicul, m^od« qui nou« ■ il bleu ■ 


lervl d«UB l«eic)«ncra 


L.pUc#). 





XXXII Vorwort. 

verschiedenen Thierklassen entnommenen Erh 
Osteologie, Neurologie, Angiologie zusammei 
der Mensch auf dem tiefst denkbaren Zus 
Sprachen und Rega&gen geistigen Bewusstseii 
muss, um überhaupt «eine Menschennatur*) zi 
sich die Ethnologie, durch ihre Analysirungen, 
gischen Vorbereitungsvvissenschaften eben so not 
schon die individuelle Psychologie ohne ih 
Grundlage sich keine exact-empirische Gültigke 
Die Ethnologie begreift also die Kenntniss sämr 
rassen von ihrem ersten und frühesten Ersehe 
nach unten hin, durch den unmittelbaren Uelw 
deren Naturwissenschaften, keine Grenze, wohl 
indem sie dort aufhört, wo die Geschichte bei 
Wendepunkt kennzeichnet sich durch das He 
scher Persönlichkeiten, durch das mehr oder we 
Eingreifen des Menschen in die Natur und durcl 
nur oberflächlichen Abdruck seines Willens auf 
Erde. Wenn das Volk, die Nation geboren 
Ethnologie vor der Geschichte zurück, aber sie 
Erde verborgenen Bildungsorgane, die die Nahn 
an's Licht getretenen Spross herbeiziehen. Jen 
nur spärlich vom historischen Lichte erhellt sine 
Vorhallen, die die Geschichte rasch zu durchwa 
die dann der Tummelplatz der Mythen undTra 



*) ^ Die Natur des Menschen ist/' wie v. Raer bemerkt, , 
der Aiisgangspnnkt, je nachdem mau seine Richtung nimml 
Wissenschaften, der Zoologie, der vergleichenden Anatomie 
Weltgeschichte, der Philologie, der Staatswisseuschaft und d' 
sie enthält die Psychologie ganz , da wir von den Seeleo 
viel wissen, als wir anthropomorphisch in sie hineingeda 
Philosophie ist ja nur ein Ausdruck der verschiedenen Well 
die Welt zu begreifen gestrebt h\t." 



Vorwort XXX III 

■e ^bOren als erb nad eigen der Ethnologie an^ die dieses ihr 
nki^miDende Gebiet von den VeAinfem falscher Fabelwaare 
n reiaigCB bat, am die ersten Rcifimgen psychologischen Schaf- 
ffBS, das frttbeste Ahnen des Mensehengeistes zu belauschen. 
äcreng lässt sich allerdings bis jetzt diese Scheidang zwischen 
EthDok^e und Geschichte nicht durchführen. Der von hervor- 
ra^reDden Heroen dem Geschichtsgange mitgetheilte Impals kann 
ii der filr nutzbringendes Verständniss nöthigen Causalität bis 
jetzt meistens nur bei denjenigen Völkern lohnend verfolgt 
«erden, die mit uns oder doch mit unseren Vorfahren durch Bande 
eines engeren Zusammenhangs verknttpft wurden. Manche Völ- 
ker, die schon an der Schwelle der Geschichte stehen, andere 
felbst, die sie bereits überschritten haben ^ bleiben bei der Un- 
Tiribtindigkeit ihrer Documente oder bei der noch nicht ge- 
Btsenden Sichtung derselben durch die Kritik vorläufig von dem 
^iiitnrierben Gesichtspunkt ausgeschlossen und fallen bis ^ahin 
itt Ethnologie anheira, die sie bis an das Feld der Specialisten 
fiihrt und dort der Hut der Sanscritaner, Chinologen u. s. w. 
Iber-riebt- Die schwierigste Aufgabe der Ethnologie liegt in der 
i^andlang unserer eigenen Culturstaaten vor, bei denen sie die in 
Vb Nebel fernster Vorzeit verschwimmenden Spuren zusammen- 
<«rhen muss, nm mit empfindlichen Apparaten die schwachen 
^ wingnngen aufzufassen , in denen die ersten Lebcuskeime jener 
Vr4ker gährten, die mit dem Glänze einer göttlichen Weihe umstrahlt, 
d^r dunkeln Fragen nach ihrem Ursprung in die Schatten der Ver- 
--«'»cnheit stellten. Auch mit dem ganzen Rüstzeug der classi- 
•>^r.en Alterthumskunde würden hierüber nur unsichere Resultate 
nr-riangen sein, wenn nicht die seit Kurzem rüstig von Jahr zu Jahr 
:n aeuen EaUbekungen fortschreitende Archäologie Aussicht auf 
is^rwartete Httfcmittel gewährte, wenu nicht das entziflfenide 
^adinm der l^Mamente eine Femsicht nach der andern eröffnete, 
w^ite Penspectiren, vor denen wir jetzt noch staunend stehca, 



XXXIV Vorwort 

die wir aber einst im vollen Verständniss 
können gerechte Elrwartungen hegen dürfen, 
hin ist der durch alte Traditionen geheiligte 
brochen, die räamliche Ausdehnung wird durcl 
vermindert, die auch in fiebrischer Hast die G 
und unsere rasch bewegte Zeit löst in Jahren i 
bleme, die Jahrhunderte und -tausende undui 
heimniss geblieben wären. Trotz dieser rül 
die auf allen Gebieten herrscht, häuft sich di< 
rials und beginnt durch Ueberschwänglichke 
Schon mancher Wissenszweig ist jedes leite: 
lustig gegangen und man schwankt über die 'fl 
da der Plan des Gewebes noch nicht klar ger 
Einschlag wird auf breitester Basis zu machen 
der aus den Angeln gehobenen Disciplinen s 
Ethnologie, die sich über die Gesammtpunkte 
ausdehnt, als Vermittlung der Geographie un< 
Entwicklungsgang dieser auf der von jener gel 
erforschend. 

In der Flora und Fauna prägt die Morph< 
sehen oder zoologischen Charakter der geogi 
aus und ebenso im KörpergerUste des Mensch 
Homo, der die klimatisch - geologischen E 
derselben ausspricht. Indem nun aber der in < 
Mensch mit Ausbildung seines psychischen Leb 
einem Gesellschaftskreise einfügt, innerhalb y 
Fäden der Sprache gezogenen, Gewebes er 
Mitarbeiter eingeschlossen wird, so geht di( 
seines eine materielle und geistige Hälfte verbii 
typus noch über die Entfaltung derjenigen Kei 
als potentielle Anlage seiner körperlichen Existei 
ben gebracht hat und die sich in den fest geschU 



Vorwort. XXXV 

EuportHftfitf , Reifens und Ven\'elken8 zu erftlüen haben^ wie 
jri» Tfjetobilißche oder animalische Dasein. Auf dieser phy- 
«Wwfc gebotenen Basis ; der Frucht pi*existirender Keime^ 
kant ihMcnndäTes Product das geistige Leben^ nicht (wie es indo- 
Witw Bttfkjiilichkeit ergebene Metaphjsiker aufzufassen liebten) 
•fc «ine Mirtteri)flanze zerstörender Parasit; sondern als das 
Bppbnw in die regen Umwandlungsprocesse animalischer Mau- 
«raig einfallender Reize , die in den wechselwirkcnden Re- 
•rtioiien des Nervensystems überall in statu nascenti ihre Ver- 
^«■faiifen anknüpfen und so die Resultate ihrer psychischen 
Seb?*pftngen mit dem materiellen Träger zu einem einheitlichen 
Suun completiren. Indem also die geistigen Thätigkeiten 
Mf und innerhalb materieller Getriebe wirken , so müssen sie 
u den ihnen besonders zur Handhabe dienenden Theilen des- 
•flb« die Spnren ihre Eingriffe zurücklassen^ und es folgt als natttr- 
BefceAnalope zn den tlbrigen Zweckeinrichtungen einer sich selbst 
erpimenden Maschinerie (wie sie jeder Organismus darstellt), wenn 
^M Denken seine Regungen an der eindrucksfähigen Masse des 
'''ehinis znr Erscheinung bringt, und somit bis zu einem ge- 
^T*w Grade auch an den lange weich verbleibenden Schädel- 
Wten, die mit dem von ihnen geschlitzten Inhalt in einer noth- 
•«dipen Correlation des Wachsthums stehen (obwohl der spe- 
'ifllere Einblick einer Erklärung noch fehlt und die phrenolo- 
«^kfn Localisimngen bei dem unlogischen Ausgangspunkte 
tire» Principes dam nichts beitragen können). Da nun die 
pfcyiikilijcben Verhältnisse des Tellurismus, soweit wir die ter- 
''•"•flie Geschichte der Menschheit tiberblicken können, in der 
™f^be nnverändert geblieben sind, da also immer dieselben 
^ nakükoimischer Umgrtmng auf den Resonanzboden des 
'^^'^^'^^^BM cmgefallen und von diesem in derselben Weise 
^•^'ortai äad, so müssen, wie ttberall, aus gleichen Ursachen 
***'* Wirkungen erzeugt und die Typen des Menschen im 



XXXVI Vorwort. 

Grossen nnd Ganzen dieselben geblieben sein. 
faltigkeiten der Globus in seinen Zonen, nach der 
isothernnschen, isochimenischen, isotherischen 
artig gebeugten Linien zeigt, eben so viele mtis» 
von äusseren Bedingungen abhängigen Produet 
der organischen Natur, spiegeln , wie bei Pflai 
folglich auch im Menschen, und wie in allen 
des Menschen, auch im Kopfe und seinen Formen 
desselben nicht potentiell fest präformirt, wie 
Glieder, mit auf die Welt gebracht wird, beding 
weisen Unterschied für jenen , und könnte u 
ein radicaler betrachtet werden, da ebenso die 
worfenen Glieder wieder in zweiter Instanz ( 
erwerben können, die obwohl sie nachher actuell 
in ihrer Präfornärung bei der Geburt nicht not 
lagen und auch bei einem ungetrübten Zustand d 
ten fehlen können. Wie weit bis zu einer bestimi 
bei den Thieren dieser Factor des Psychischen 
Darstellung sichtbar wird, zeigt sich bei den 
indess vorläufig ausser Acht zu lassen sind, da 
regung keine primäre ist, sondern erst vom I 
Aber auch bei den Thieren der freien Natur wi 
Körper emporwachsende Psychische auf die en 
ganeein, und obwohl der Schädel einer jeden 
den diese constituirenden Zügen derselbe sein na 
doch eben so wohl in den unter verschiedenen Ui 
nissen zerstreuten Species überall die solchen enl 
dificationen aufweisen. Gleiches gilt von Mei 
unter unveränderten Einflüssen lebende Afril 
Negertypus zeigen , der Indianer den amerikani 
gole den seinen. Mit der Entstehung fest prä 
Mor|)hologie der ganzen Pflanzen, ist bei Thien 



Vorwort. JÜCXVU 

UT die der kBrperlichen Hälfte; wenn sie jedoch, wie es 
bei den Siitiirvölkem ge\röhnlich ist, immer in derselben psy- 
tkiKbei Atmosphäre aufwachsen, wird auch der Ausdruck des 
pFvchiR-hen Lebens ein stereotyper werden, das Schädelgerüst 
i1n' eben so gut wie jeder andere Theil des Körpers. Die makro- 
ko*Bii»chen Agentien der Umgebung bleiben die früheren, und aus 
jdrichen Ursachen können nur gleiche Wirkungen folgen. Jeder 
Wilde hat dieselbe Schule der Erfahrung zu durchlaufen, die 
aar in Mfihe und Noth praktisch zu erlernen ist, und nur selten 
da» Autspeiebem kurzer Grundregeln erlaubt, die den Nachkom- 
Ben die drohendsten Gefahren ersparen mögen; jeder hat also 
die ganze Reibe geistiger Phasen zu durchleben, dieselben Ge- 
danken tbatsäehlieb zu verwirklichen, und dieser von Jedem activ 
and beschwerlich verarbeitete Denkgewinn drückt sich deshalb 
anrh V»ei Jedem in denselben starren und schroffen Ztigen seines 
knC^lemen Scbädelgertlstes ab. Ganz anders jedoch bei den 
rulturvölkem , wo bereits ein geistiges Capital in der Lite- 
ratur angesammelt und durch die Schrift gesichert liegt, wo der 
aene Weltbürger in psychischen Regionen emporwächst , die ihm 
u»n allen Seiten schon verarbeitetes Material zuführen, so dass 
«-r nur das Einströmende zu assimiliren braucht und unablässig 
«iamit beschäftigt bleibt. Hier, wo die schon erworbenen Besul- 
ute de« Denkens auf die mr>glich8t fassliche Weise gelehrt wer- ' 
•ien, kann die in unendlichem Reichthum wechselnde Denkthä- 
thizkeit nicht mehr ( wie bei den aus dem Innern emporstreben- 
den Gedankenentstehungen eines für Wahrung der Existenz Er? 
lernenden ihren Ausdruck in dem körperlichen Träger linden, 
aber den sie sich weit hinanigehoben hat, und es wird stets vergeb- 
üeh Ueibeo, gleich wertbig dnebgehende Maasse flir den Schädel*) 



*) E««-il l^qo« de choi»1r ponr baM piinrlpal« d'ane classiflcation des 
Ire« xkUf panie dr tqurUtte rusceptitle de se modifler plus qiie toute aiitr* 



XXXViO T^rwort. 

der CnUnirtfflLer za finden ^ wenn auch ^Ülf 
aller der durch Gleichartigkeit der Interessen ui 
tangen Zusammengehörigen dieselbe Ntiancirung 
Physiognomie erkennbar sein mag und sich dur 
Stande homogenen Objecte der Aufmerksamkei'. 
stimmten Richtungen zu fixiren zeigt. 

Je mehr der Mensch noch von den Umgeba 
(dem Milieu ambiante) abhängt^ desto fester und 
im Areal seiner geographischen Provinz ein be 
lischer Typus fixirt werden, und wie in aller 
Körpers, so auch in der Schädelform abgeprägt 
er dagegen unabhängig und frei mit der Erken 
Bewusstwerden eigener Geisteskraft sich von d 
Fesseln der äusseren Natur losringt, so hört bald 
auf, aus der Körperform das Wirken des Geiste 
Wesenheit des ethnologischen Charakters heraui 
natürlicher tritt hier nun die Sprache ein, 
lebendigen Wortfülle alles dasjenige zu supp 
Craniologie in ihrer ärmeren Zeichensprache siel 
sehen würde genügend auszudrücken. Andererse 
beinerne Gerüst des Körpers wieder vorwaltende Bi 
wenn es sich um archäologische Reste handelt 
der 2ieit noch nicht zu zerstören vermochte. Du 
geht in die frühesten Vorzeiten zurück, sie wagt 



Selon les &ges, les 8exes, les lienx, les contumes, le degr^ 
alliances et les melaoges de toote sorte '? fir&gt Joly and tad« 
la leg^ret^ deplorable avec laquelle les authropologistes de oabl 
tes trop ardents se prononcent sur l'origine et les caract^res d 
antiqoe on non, que le hasard a fait tomber entre leurs mala 
die Sprache zum Princip ethnologischer Klutheilung zu wählei 
an dieser organischen Umwandluugsfähigkeit scheitern, sondern 
Klippe eines directen Sprachumtansches, während die Granioloi 
gegen völlige Kopflosigkeit gesichert bleibt. 



Vorwort. . ^ JttXIX 

den bedenklicbeB Bebritt, ans der geologischen Epoche onierfr 
Gegenwart in eine Bchon untergegangene hinüberzutretm/nnd 
oftmak bringt sie aus ihren Entdeckungsreisen wcrthyolle Gräber- 
fsnde zurttcky welche längst verschwundene Völker zu neuem 
Leben erwecken und die als haltlose Schemen im antediluyia- 
nm-hen Mythennebel spielenden Namen mit Fleisch und Blnl 
einer wirklich€a Existenz bekleiden. 

Eine jede geographische Provinz, die einen in sich bestimmt 
ausgeprägten Charakter trägt, um aus ihren meteorologischen, 
kümatologischen, geologischen und alimentologischen Factoren 
eine dorth diese erhaltungsfähige Menschenexistenz hervonra- 
r»fen i wenn nämlich die gegenseitigen Beziehungen aller jener 
Factoren an dem gegebenen Orte in solchen Verhältnissen zu- 
sammenwirken, um unter den der Möglichkeit einer Menschen- 
exiüenz nothwendig vorausgehenden Grundbedingungen im Gleich- 
pewicht eines selbstständigen Centrums bleiben zu können), eine 
jede solche geographisch umschriebene Provinz wird einen 
»elb^tytändigen Rassentypus erzeugen, während die auf nidU in 
Mch ansgleichungsfähigem Grenzgebiete der Mittelstufen ent- 
standenen Mischformen früher oder später als lebensunfähig zu 
Grunde gehen mtlssen. Wird nun der auf natürlicher Grundlage 
fTwaeh^ene Rassentypus mit ähnlichen oder fremdartigen in 
Krenznngen zusammengeführt, so wird es von dem Gesetze der 
Wahhrerwandtffcbaften abhängen, ob das erzeugte Product ein 
oder niederes sei, ob es überhaupt die Existenzfähigkeit 
Fortpflanzung besitzt. 
Uebei^nge und ihre Werthe lassen sich als relative Ver- 
ÜltBisRahlen immer nur von zwi{ festen Ansatzpunkten aus 
^««iiiiiDen, ohne solche verbietet die Logik von Uebergängen 
iberfaaopt n reden^ denn innerhalb des allgemeinen Zusammen- 
LiDges (den eine mit den Unvollkommenheiten des Organes nn- 
uekannte Kansiebti^keit aus dem optischen Horizont zum Firma- 



- • 



XL Vorwort. 

ment verdichtet) kann für unser Denken ein dur 
gebildeter Zusammenhang eben nur da bestehen, 
Zusammenhang, als einen durch Uebergänge gebil 
in dem Bogen der Brücke und den beiden Stütz 
hüben und drüben ruht, verstehen. Aus weiter Fe 
gesehen, Hesse sieh die Verwandlung des Hirsclies 
oder des Eisbär in ein Walross verrouthen, w 
Schmitz's Uebergang der Tulpe in den Schwan o< 
Schwanzes durch Schlangen in die Palme. Ein { 
blicken macht es bald rathsam, vor wissenscha 
solche Phantastereien zu verschweigen, aber im 1 
logischer Vorzeit, als die Natur (nach Burdach) 
Altersschwäche litt, schadet es weniger, von Ga; 
bryonalen Vorfahren der Fische zu reden, von 
als Mittelglied der Fische und Amphibien, oder di 
Ganoiden die Fische und Schalthiere zu verbinde 
das Holdemess-Rind und das von Dnrham (selbst 
seit 1801) und zwischen ihnen die Yorkshirc-Ras 
wir ihre Bildung und ebenso die anderer mt 
stufen*) verstehen, desgleichen bei den Viertel 
kreuzungen der Hasen-Kaninchen ihre Proporti( 
weiter bei Menschen die Misch rasscn, wenn sie 
zwei ethnologisch fest bestimmten Typen (etwa d 
und des brasilianischen Indianers) gebildet haben, ii 
aber jedenfalls durch organische Gesetzlichkeit gen 
faltigkeit der Variationen. Reden wir jedoch i 
unübersehbaren langen Reihe, zu deren Ende od 
selbst keine metaphysische Speculation zu führe 
Uebergängen oder Zwischengliedern, so ist das eii 



♦) Mit Auffindung der Mittelglieder führte Darwin die 
Tauben auf Columbia livia zurück. 



Vorwort. 



XU 



Aa>drnck8wei8e7 die sich auf wißseDScbaftlich nndefinirbaren Aebii- 

iirhkeiten basirt and die schliesslich auch demjenigen Becht 

^eben miisste, der nun einmal daranf bestehen bleibt^ dass seiner 

«^objertiTen Ansiebt nach der schlanke Tnlpenstengel sich ganz 

vi>LI in einen Schwanenhals umgestalten möchte. Wir hätten 

(iaon die ganze Phantasiewelt oyidischer Metamorphosen, ym 

:\Trteni*ehen Schiffern, denen im Wasser die Flossen der Delphine 

«achsen (während Duhamel in den Menschenarmen modificirte 

Brustlh^cLsen sieht), von Daphnen, die als Bäume in der Erde 

wurzeln, und andere DichterausmalungeU; die iu der Studirstube 

des Gelehrten als naturphiloso])hische Phantasmagorien spielen 

wurden. Es sollte an sich klar sein, dass der Werth eines Bruchtheils, 

fine^ 1 heilganzen, nur dann bestimmbar ist, wenn vorher ein 

Utberblick über das Ganze gewonnen ist, und solch eine Total- 

anj^bauung muss dem Menschen seiner excentrischen Stellung 

in der Welt nach nun einmal für immer verschlossen bleiben. 

Wer Silbergroschen, Fünf- und Zehngroschenstücke auf dem 

Twehe vor sich hat, muss sie, wenn die Legende in einer Oh ihn 

cDverPtändlichen oder noch unentzifferten Sprache geschrieben 

^in sollte, vorläufig als individuelle Isolirtheiten betrachten, 

<äenn auch durch scharfsinniges Rathen wäre es unmöglich 

reraoszubringen, dass der Thaler aus 30 Silbergroschen bestehe, 

da selbst eine glückliche Vermuthung der Zahl 30 vorausgesetzt, 

-^bliewlich doch immer die beweisende Controle fehlen würde, 

«m MC zu einer der Wissenschaft genügenden Sicherheit zu 

erttben. Lägen nun neben den Groschen noch Kreuzer und 

Laibe Gulden, so würde ein sorgsamer Beobachter, auch ohne 

t-rwas von dem reellen Werthe etSM Gulden oder Thalers zu 

wi^Aen, doch leicht entscheiden, dass es sich hier um zwei 

KlaAsen qieciifch getrennter Objecte handele. Die numisma- 

ÜM^faen Forschungen müssen dann für systematische Anordnung 

*: rtn durch mikroskopische Detailuntersuchung angezeigten Weg 



XLIl Vorwort. 

weiter gehen und dürfen sich nicht durch das Ei 
Laien -stören lassen, die meinen sollten, dass im 
Dinge doch alle ein und dasselbe seien, weil sie i 
gleichartigen Metall-Legirungen beständen. Diese ( 
besteht für oberflächliche Betrachtung (so lange ni( 
ihrerseits wieder Differencirungen darin aufgedeckt 
aber die Arbeiten der Numismatik nur indirect, 
nicht darauf ankommt, vorhandene Differenzen 
Generalisationen zu verwischen, sondern im G 
Unterschiede zu präcisiren und aus dem Allgeme 
sondere hervortreten zu lassen. Gesetzt, der Numif 
verstanden, durch geschickte Combinationen dei 
Thalers herauszubringen, und es wäre ihm nun we 
die Schätzung der TheilstUcke zu bestimmen, so 
erste Aufgabe damit vorläufig zu Ende sein, und 
lieber an eine zweite machen, als in wüster Ti 
einem Eozoon suchen, einem Dämmeningswesen 
aus dem alle Münzen seines Cabinettes nach ein 
gewachsen und sich aus einander entwickelt hättet 
Die Vorstellung des Raumes findet ihre Begrüi 
Nebeneinandersein der Objecte, und das Nebenein 
giebt sich aus der freien Bewegung zwischen ihr 
die relative Lage in ihren gegenseitigen Verhäl 
Die Bewegung besteht in den Veränderungen, die di 
in seinen Beziehungen zum Mittelpunkt der Erde hc 
es sich temporär von der Schwere losreisst, um ein 
gewicht zu gewinnen. Indem dann das die Relati 
jecte darstellende Nebeneinandersein durch den c 
sichtskreis in jedesmaliger Ausdehnung umgrenzt 
sich die Vorstellung im Raum zusammen, der zim} 
Terrestrische anknüpft, und auch im Kosmischen du 
»chung des Horizontes gestützt sein kann, aber 



Vorwort. XLIII 

rodlicbkeit yon selbst negirt wird. Während das nach einander 
m der Pflanze Geschehende in dieser nnr als materiell statt- 
äaliesde Veränderungen sich manifestirt^ erkennt die animalische 
Wesenheit den Zwischenraum zwischen dem Empfundenen und 
Hnner selbstständigen Beaction gegen dasselbe^ in dem zusanmien- 
iln^renden Nacheinander, als Zeit; und alle Eindrücke der 
Aos^enwelt deshalb, die nicht als Phasen des organischen Wachs- 
iLoms TerkOrpert werden, müssen die Vorstellung der Zeit unter- 
Lalten, so weit sie alle in eine empfängliche Receptivität fallen. 
Der abetrabirte Zeit begriff wird dann auf die Vorgänge der Um- 
irebung gleichfalls übertragen und findet seine Regulirung in 
dem Jahresumlauf. Die Zeit ist deshalb das subjective Ver- 
^ländniss der Bewegung, der Raum die objective Projection. 

Die Erkenntniss der kosmischen Einflüsse nicht- nur als 
Wärme (wie schon im Pflanzenreich), sondern als Licht bildet 
*iie Anregung zur harmonischen Gestaltung der Geistesthätigkeit, 
aad die Sonne tritt organisirend in die terrestrischen Kraft- 
rrurfaltungen ein, wie in Tyndall's Versuchen über die chemische 
(Einwirkung des Lichtes auf empfängliche Gasarten angedeutet. 

Das* eine vergleichende Psychologie der Ethnologie als 
Dothwendiger Vorbedingung bedarf, dass sie nur auf der von 
lieber gelegten Basis zu erwachsen vermag, ist ein unumgäng- 
iicbes Postulat der naturwissenschaftlichen Inductionsmethode. 
Der im Selbstbewusstsein freie Gedanke kann sich zu diesem 
^ispenen Bewusstwerden nur innerhalb der Gesellschaft empor- 
^••bwingen, nur wenn er seine dunkeln Gefühlsregungen im 
Ven»tändnis8 der Sprache abgeklärt hat, wenn er aus dem 
Xande des Hörers als festbestimmtes Wort dem Ohre ziirück- 
kffhrt Wie der akustische Nerv den Klang in einfache Ton- 
^bwingaiigMi zerlegt, so mögen auch die Gombinationstöne 
ethAotogiseher yorstellnnggkreise in die Differenzen verschiedener 
(>rdnaiig aafgelüst werden und der Psychologie den geeigneten 



XLIV Vorwort. 

StoflF bieten, den individuellen Ideengang zu durchi 
diese wiBseuscliaftlich gleich bedeutungsvollen St 
der Gegenstand eines physikalischen Experimenten 
jenen die Musikaccorde erklingen, die die Völker 
zu weltgeschichtlichen Thaten begeisterten, oder 
rohen Stämmen die elegischen Klagen um das Le 
lebens aushauchten. Die Ethnologie hat die ps 
Grundideen*) besonders in der Sphäre mythologi 
genischer, traditionell-geschichtlicher, rechtlicher j 
zu suchen, da sie bei ihnen am sichersten geht, < 
unterbrochen gegenseitiges Zusammenwirken reo 
sammtresultat auf der ganzen Breite des Gesell 
zu gewinnen. Wenn ein Volk in eine klar und fe 
nete Geschichtslaufbahn eingetreten ist, wird diese 
Garantie undeutlicher und weniger sicher. Dann 
vorragende Talente, die durch den elastischen 
Geistes weit ttber das durchschnittliche Niveau i! 
austreten und den Keim zu Umgestaltungen säen, 
erst nach Jahrhunderten zur Reife gedeihen köni 
sich dann die Masse in einem entwicklungsschwang( 
processe aufbläht. Erst wenn es uns gelungen isl 
ren Anhalt in den ihren Atomvolumen nach ersetz 
valenten zu gewinnen, dürfen wir uns in die L 
zusammengesetzten Radicalc und ihrerVeränderungen 

Ein psychologisches Studium der Naturvölker 
halb einfuhren in die Genesis unserer Ideen, die 
auf diesen primitiven Stadien zu durchblicken , seh 
wirrend dagegen, wenn nur in ihren höchsten Cultü 



♦) Die erste Stufe der iuductiven Forschung ist die gA'iii 
Naturerscheinungen in ihre Elemente, und die nächste die wi 
dieser Klcuicute (Stuart Mill). 



Vorwort. XLY 

iu?««^h«rt. An welch' schwankender Unbestimmtheit leidet 
tirft«>n der wichtigste nnftcrer Begriffe^ der der Religiosität, die 
Afttif^nng des Göttlichen oder Uebersinnlichen, das sich Jeder 
^mr subjectiven Eigenthümlichkeit gemäss zurecht legt. 
Wt-nn Theologen pantheistischen Systemen ihren Atheismus vor- 
werfen, nehmen diese gerade die reinste und erhabenste Con- 
i^msf'tioii der Gottheit für sich in Anspruch, und während der 
AManskänfer den gezogenen Wechsel im himmlischen Jerusalem 
n di»e<intiren hofft, bestrebt ridi der Yankee religiös zu er- 
j^-ieinen. weil es seinen Credit an der Börse befestigt. Die po- 
Hnijif hen Discussionen über das Wesen der Gottheit mögen bis 
lü« Ende der Welt fruchtlos fortgeführt werden, so lange wir 
•ü* Dicht die Mtlhe nehmen wollen, auf die früheren Entwick- 
lnnpi^tadien des Denkens zurückzugehen und zu untersuchen, 
0Dt«T weli-h einfachsten Formen sich die Religion fllr nothwen- 
dL'e Deckang ethischer Bedürfnisse zuerst in dem Geiste der 
Naturmenschen dargestellt, und wie sie sich dann unter orga- 
niMrhen Wachsthumsprocessen zu den geläuterten Schöpfungen 
d» r Culturvölker entfaltet. Nur in der ethnischen Psychologie 
«rJ sich Schleiermacher's Ausspruch von dem Ursprünglichen 
«itr Religion im Menschengeiste richtig präcisiren lassen. Nicht 
itders verhält es sich mit der Seele. Air der traurige Scandal 
4fr Seelenstreites, der vor einigen Jahren mit klappernden Holz- 
waffen geführt wurde und durch oberflächlichste Definitionen 
d*^ Edehten im Menschen unsere Literatur entwürdigte, all' dieses 
^►Ue Geschwätz wäre zu vermeiden gewesen, wenn wir durch 
F.in^ehen in die „Vorstellungszustände, die (nach Herbert) »um 
I- i za>amnienschmelzen^', vorher den Gedankengang der Natur- 
^ iker analysirt hätten, dort das Entstehen der Wortbezeich- 
cQ!i;;en ftir Seele und die verschiedenen Geisteskräfte geprüft 
QQti daon erst nach Anknüpfung eines leitenden Ariadnefadens 
ia das Labyrinth der Speculation eingetreten wären, um nachzu- 



X].VI Vorwort. 

weisen, wie diese Namen sieh mit den Wandlui 
lisation verändern mussten, und welcher Inhalt ih 
zulegen sei, um auf die Fragen der Gegenwar 
Antwort zu geben. Die socialen Verhältnisse de 
ihren durch die Natur der Sache gegebenen Rechts 
enthalten in nuce alle diejenigen Keime, die ii 
Sammlungen der Geschichtsvölker zur Vollheit 
sind. Wenn die Philosophen von aprioristischen 
Grundsätzen des Verstandes fg^chen, von dem 
Kategorien, als der nothwendigen Bedingung für 
keit und Wirklichkeit der Erfahrung, so muss < 
raacheu; wenn wir auf tieferen Stufen Stämme an 
diese Kategorien oder doch einige derselben noc 
den induetiv Geschulten wird es anwehen, wie mit 
einem neuen Hoffnungslande, das eine Fluth von 
Denkoperationen zu werfen verspricht, wenn wir 
der Erfahrung auf vor-aprioristische Nervenschwin 
psychischen Sphäre zurückzugehen vermöchten, ai 
logisches Stadium, in welchem das erst wird ui 
stehung vorbereitet, was, wenn in*s Leben getrete 
stisch fertiger Begriff erscheint. Die Sprache selb 
Bildungsprocess ^) zu belauschen, man kann in 
wachsen hören. Die Tasmanier hatten (nach Ä 
Wort für rund, für Härte oder Höhe. Sie sprachen 
weise und nannten das Harte ein Ding wie ein Si 
ein Ding mit langen Beinen, das Runde ein Din^ 
oder wie der Mond. Mit Kraine-joune (Kopf-Zähi 



*) Renault konnte die Botocuden mit Leichtigkeit bestimi 
fiir einen Gegenstand zu erfindeu. In Rildnng der Namen wai 
als die ürtheilskraft leitend (nacii I^ocke). Rates beobachtete 
Autdrucksweiten und Wortverdrehuogen io den indianisehMi 1 
Amazonas. 



YormoTt XLVH 

& BoloetdM das Pferd,*) mit Po-kekri (fussgespalten) den 
Oche& In Tahiti ward der Begriff der Kuh nach dem des 
Sebweiaes gebildet, bei den Amerikanern der des Pferdes nach 
ioä O^batMj oAßr in Westafrika nach der Kuh. **) Sieht der Aostra- 
bcr eben neuen Gegenstand, so benennt er ihn nach der Aehn- 
hdikot eines bekannt^i (s. Eyre). Wie asiatische Stämme kein 
Won für den Baom hatten, sondern nur Namen für jede einzelne 
dfeeiet, afrikaniaebe keinen Oesammtansdrack fllr Waschen, 
MMlern das Waseben jedes Köinnrtheils besonders bezeichneten 
(nd Ihnikhe Berecbnangen, die das Ganze mühsam aas seinen 
runlen**^ insammenzäblen mnssten , ehe die Logik erleich- 
tnde Methoden erfanden hatte), ist schon häafig nachgewiesen 
worden. 



*) Ib Ckippcwitschen helMt Pferd: Pabaazbigogaozhomum (das Tbi«r mit 
Bvfeii), im W jandoCltcben : HooMoar-Yoahtta (diB SUaTeD-Thi«r , das aof 
ita Rftcktii trift). Dia cbiof sisehen RlassenwSrter z&blen Haasthiere als tse (Kob). 

**'> In Koccb, Bodo and Dbimal tbere is not a siugle veruacular word to 
«ipma ■ittT, apirll, spare, instlnct, reason, consriousness quantity, degr^e or 
(W Vxkt (H^dffom). Id Bodo and Dbimal, cause and effect cannot be expressed 
tt all aod in Koeck onlj bj a word, borrowed direct ftom Sanscrit. Wenn die 
kackbäotc wenig« Begriffe baben, so baben sie (bemerkt du Ponceau) eine un- 
Alf« INfig« WirtOT sie anszodrflcken, oder (narb Coldra) die Gewalt, sie bis 
ft't UiMiidllcb« aas zusammengesetzten zu Termebren. L'aboiement est une voix 
«tileMle, qno Ica cbiens acqui^rent, peut-etre en essajant d'imiter la voix 
bvHlac (QsatraCig«). 

^**) Dto ladlasOT sind mebr gewobnt, besondere oder speclflscbe, als generiscbe 
lifcennanf n so brancben. Mit dem Mangel an Abstracten feblt dem Indianer 
lacb daa Hftllirrerbom sein, so dass Heckewelder Jehovahs Qottesiiameu (icb bin, 
^T kb Via) durcb Mein Wesen Immer mein Wesen Übersetzte. Die Neger ver- 
«va^ffB «tobcn^ aUtt ,aein*. Tbe povertj of tbe (Qrebo) language , in point of 
««rda« la a atriking feature. Tbe people tbemseUes, as their intercourse witb 
''/«iliscd BaÜoDS iocreaae», and tbeir own power» of tbougbt and reflexion are 
SM« e«teaal«al7 d^vrtoped, feel eramped in tbe ase of tbeir own language and 
•n fMcad to a4opt a Urge nnmber of foreign worda, wbicb tbey readilj do, hj 
r.^iag tbcB a «owal termioation. Tbey bave no words to correspond witb „tblnk**, 
fc»rf, w*agrj*, ^kappj", »remember«, „consent**, ,scold", «»gree«, „wmtcb", 
I-, ,wiÄ* ♦•c 



XLVm Vorwort. 

Die Frage, in wiefern Einstimmigkeit mytho! 
bei verschiedenen Völkern auf gleichzeitiger Schi 
mag; oder durch Uebertragung zu erklären ist; 
statistischen Grundsätzen gelöst werden. In der 
Umkreis der primitiven Vorstellung ist der Spie 
und muss sich deshalb überall Aehnliches zeigen; 
Wurzel neben einander aufgewachsen ; und die ^ 
um so auffälliger; als man bei der Rohheit des g 
nur die Umrisse im Grossen und Ganzen auffasst 
Detailzersetzung eingehen zu können. Nach höher 
des weiter und weiter verzweigten Gedankenb 
wird bei der unbeschränkt möglichen Vielheit de 
der mehr und mehr zunehmenden Seltenheit : 
Zweige oder zweier gleicher Blätter auf demselbc 
es immer seltener und auffilUiger werden; wenn i 
noch völlige Gleichheit zeigte; besonders wenn si 
hier möglichen Eingehen in die Detail- Verhältni 
tigte, und würde in solchem Falle das scheinbai 
hören Zufall zu sein. Bei der empfänglichen ] 
Denkorganismus findet aber Mittheilung der 1 
Uebertragung einer todten Masse statt, sonder 
Ausstreuen von Gährungsstoflen zu vei^leichen, i 
Samen, die auf dem fremden Boden unter besoi 
Kigonthttmlichkeit aufwachsen mögen und dann g 
bis lulottt die Rudera gewisser Kamensformen 
ob\\\>hl sie ihren Inhalt veiioren oder verändert habei 
die Schale des einst Heiligen (jelit vielleicht eines Nc 

In mythoU>giscben Veigleichungen ffir ethnol 
hat man nicht die secnndären Begriffe ansmvei 
I<^plti9clie B<!^<fi^ überall leicht als entsprec 
werden kCinnen. Ist die Pl^^ologie des Gedan 
omnMÜ in der Gk^cJiaiti^eit ihrer Geseue okai 



Vorwort. XLIX 

a das Interesse, Uebereinstimmnngen äufznsucheii; weil sie 
t priori sdion anzanehmen sind. Um ethnologische Grnppirnn- 
n n gewinnen , bleibt es nntzlos, in ein unbestimmtes Meer 
^m Identitlten zu verschwimmen, da gerade im Gtegentheil 
inA zersetzende Analyse die Differenzen herauszusuchen sind; 
n £e Typen specifisch zu charakterisiren. Wenn sich auf den 
Stufen eine Entwickelung besonderer Wortformen 
die (weil anf keiner psychologischen Nothwendigkeit ba- 
Braid) ans der Gemeinsamkeit einer historischen Wurzel bervor- 
gevidaen scheinen, so müssen solche hie und da hervorbrechende 
Uttaldieke sorgsam beobachtet und flir weitere Aufhellung he- 
i^ikrt werden, aber die in complicirteren Denkoperationen als 
giacbaitig hervortretenden Ideen sind eben nur die nach dem 
«rgudschen Wachsthumsgesetze aus vorangegangenen Causali- 
titen hervortretenden Effecte auf psychologischem Gebiete. 

Die Ethnologie wird die Psychologie mit dem Apparat des 
tbtiichlich Gegebenen ausrüsten, damit sie ungescheut sich 
iet satnrwissenschaftlichen Behandlung hingeben darf und gegen 
ywt traurigen Verstümmelungen des Materialismus gesichert 
Ueibc, wodorcb die Geistesschöpfungen nach dem Procrustes- 
tee des Anorganischen zurechtgeschnitten werden sollten. Durch 
ioi Glanz ihrer grossartigen Entdeckungen geblendet, haben die 
Satanrissenschaften, oder doch allzu eifrige Freunde derselben, 
läwere Verstösse begangen, aber ihre exacte Forschungsmethode 
Ada nichtsdestoweniger auf einer unerschütterlich festen Basis 
tid nass sich auf dem Gebiete des Geistigen eben so haltbar 
Wweisen, wie auf dem des Körperlichen. Der Fehler bisheriger 
SrfteflM lag darin, dass sie diese richtige Methode auf unrich- 
tt;^ Material anwendeten und dem Geistigen die selbstständige 
ExitteiB absprachen, um es nur als Anhang des Körperlich^ 
it behaadebL Obwohl die elektrisch-polaren Processe krystsi* 
IsttioasGÜiiger Mineralien viel Analoges mit den organischen 






I^ Vorwort. 

des PflanzeDwaclisthums liabeU; 8o würde ein dire 
versuch dieser aus jenen doch nur zu den Mit 
überwundener Phantastereien führen. Erst na 
Pflanzenphysiologie als selbstständigen Studier 
forscht und ihre Gesetze festgestellt hat, darf i 
gewonnenen Resultate in Vergleichung mit dei 
zusammenstellen und sich berechtigt fühlen, weit 
zu ziehen. So müssen auch im Gebiete des Gc 
chologischen Manifestationen als unabhängig 
durchstudirt und geordnet sein, ehe man es wai 
den physiologischen Processen anzunähern und 
denen Berührungspunkten zu verknüpfen, und 
Betrachtung*) des Geisteslebens muss von der 
gehen, da sie allein den geeigneten Ansatzpunkt 
vermag. 

Weit entfernt, einen secundären Anhang d< 
bilden, eine unmittelbare Fortsetzung aus geg< 
folgender Wirkungen, stellt das Geistige eine un 
ständige Wesenheit dar, auf deren Seite der wal 
des Menschen liegt. Den organischen Zusamme 
Geistigem und Leiblichem wird kein Naturf 
wollen, der individuelle Geist kann eben so 
körperliche Grundlage existirend gedacht we 
Pflanze ohne das mineralogische Substrat, auf 
aber die Pflanze ist trotz dieses Zusammenha 
hängig selbstständiges Naturproduct, und so i 
dem K(>rper gegenüber. Wir können in der Bot 
für sich allein, abgelöst von jedem andern 2 

^) Dir Psychologie ^findet Ihren eigenen vorwärts eilend 
ftMMtt» wo das eifenthümliche Feld der Caltnrgeschich 
IK Wiiu, aber sie hat sich dann« um auch Jenes in beherr 
logie fur verf)«>icheDden Psychologie tu erweitern. 



Vorwort 



LI 



n abgfacUoMenen Gegenstände der Studien machen ; wir 
im die in ibr regierenden Gesetze als solche nntersnchen, 
1 keimen die ehemischen Bodenanalysen meistentheils ausser 
st lis8en, ansser eben in dem ftlr sie bestimmten Hfllftfgebiete 

Pflanzenkande y wo sie dann ergänzend und eittntemd liiii- 
rrten mflssen. Ebenso bietet die Physiologie fÄr gewisse 
dp des psychologischen Studiums ergänzende Erläuterungen^ 
äoterongen ^ die für Aufhellung dieser besonderen Zweige 
a und gar anerlässlich sind; die im Verhältniss zum 6e- 
DBtbegrift der Psychologie aber nur nebensächliche Ergän- 
ipn bilden. Wie der Kunstgärtner nichts (oder doch nur 
r wenig ) von geologischen Schichtungen zu wissen braucht, 
die Blnme ihrem ästhetischen Werthe nach zu cultiviren, wie 

Technologe oder Mediciner die flir ihn wichtigen Erzeugnisse 
: Pflanzenreichs gründlich erörtern kann, ohne auf das Gebiet 
' Geologie zurückzugreifen, so kann das Studium der Physio- 
le zwar nicht dem Psychologen erlassen werden, der den 
lefischen Wachsthumsprocess des Geistes zu durchdringen 
tnscbt , wohl aber dem Dichter, der im Schwünge der Poesie 
porsteigt; oder dem Moralisten, der die sittliche Schönheit 
flellenden Regeln zusammenordnet. 

So reich die Hülfe ist, die die Ethnologie verspricht, so 
uip vermag sie freilich für den Augenblick zu leisten, da die 
T» der Zeit, seit welcher sie ihre factisch gesicherte Begrtin- 
M^ erlangte, flir den Aufbau eines naturwissenschaftlichen 
ilems noch nicht ausreichte. Die Stärke der Naturwisseu- 
^aften liegt darin, ihre Schwächen zu kennen. , . 

trrt seit den letzten Jahren ist es uns möglich geworden, *^ 
>m Tr>lhtändigeren Ueberblick über den Globus und die ihn 
Sc«n\!iieiiden Völkerschaften zu gewinnen, erst seitdem luAen 
^ «Bsere Anschauungen diejenige Totalität erhalten , dfo iil|- 

^^ Vorbedingung in der Naturwissenschaft vorausgesetzt wird". 



j^ll Vorwort. 

Am gewöhnlichsten, wie Stanley bemerkt, ist in 
Irrthum, der aus der Annahme einer zu eng« 
oder Vergleich ungsbasis entspringt, und da d 
mals täuficben kann, niuss eine unvollkommene e 
dig verkehrte Resultate geben, wie eine vollkc 
Erst wenn der Chemiker aller Reactionea einei 
gewiss ist, kann er ihn mit Sicherheit in sein S^^ 
und bis dahin lässt er, als ächter Jünger der Ni 
seine Entscheidung in suspenso. 

Die früheren Versuche, mit Hülfe der exac 
nicthode in die Psychologie einzudringen, musst 
fohlschlagen , weil die Vorbereitungsstudien noc 
lieh gereift waren, um zur abschliessenden Spi 
In den Reichen der Naturwissenschaft treibt stets 
Zweig aus dem andern hervor, und wie die 
Thiere kaum ohne die der Pflanzen verstanden 
und diese nicht ohne die chemisch-physikaliscl 
aucli nicht die Psychologie ohne Physiologie. In 
selbst aber scheint man gerade jetzt die ä 
erreicht zu haben, bis wohin dieselbe fortzi 
sein wird » da sie bereits das Grenzgebiet der 
reicht liat. Die grossartigen Entdeckungen üb< 
Lichtes, in Verbindung mit den physiologische 
über das Sehen, haben das optische Gesichtsb 
den Gedanken hinangeflthrt, bis an die schon ui 
wo das Gesehene in das Gedachte verschwind 
siologie wir<l uns hierüber hinaus keine weite 
'ff gewJihren können, da ihre Domäne dort absehliessl 
rissenen Faden haln^n wir nun wieder anfznuehi 
dem Wissenschaft, in der Ethnologie, wo wir den 
TWWttkliohteu Gedanken deutlich retleetirt sehe 
i«b((pfyingeu, die den Horizont der verschiedene 



Vorwort. 



Lin 



kifse auf Erden tunschweben. Allerdings werden wir diesen 
Gfdanken, auch wenn wir anf die rohesten und primitiysten 
Anfinge in den Natnrvölkem zurückgehen, immer erst in einem 
Tfrkihnissmässig schon weit vorgeschrittenen Stadium ertLennen, 
o einer Entwicklangsphase , die bereits durch eise hnüß Kluft 
TM demjenigen Momente getrennt ist, wo das Gtefliabtsbild der 
Retina unseren physikalischen Instrumenten sich entzog , aber 
Bnmcr ist es ein Gewinn, zwei feste Punkte markirt zu haben, 
ad Tielleicht wird es beim Entgegenarbeiten von beiden Seiten 
püngen, den Zwischenraum mehr und mehr zu vermindern oder 
in der Mille zusammen zu treffen. 

Diese ergänzende Fortsetzung zu den physiologisch-psy- 
fMogischen Studien kann nur die Ethnologie bieten , die 
Piveboiogie in ihrer ethnologischen Gewandung , nicht etwa 
die individnelle Psychologie. Wenn wir in dieser an die 
nvnologie anschliessen wollen und ttber die, Physiologie und 
Pfrehologie scheidende; Linie hinausdenken ; so denken wir 
in Denken und kommen bald, trotz aller Abstraction^ zu einem 
StiDstasd, da der Begreifer ohne ein zu Begreifendes nichts be- 
^reifen kann (wie für Kant ;;die verlangte Aufgabe von dem 
der Seele; die der Metaphysik zugemuthet wird; auf 
VBBiQ^licbe Grösse ftihrt^^. Um das Unbekannte in Func- 
bekannter Grössen zu bestimmen; muss der Stoif flir die 
Denkarbeit aufs Neue von aussen herbeigetragen, in den That- 
aeben der Ethnologie gesucht werden, die uns die subjectiven 
Gedaaken in ihrer objectiven Spiegelung als Yölkergedanken 
iei«t. «nd ttkr diese Betrachtungen werden sich am besten die 
■Tthologischen und socialen Vorstellungen eignen; da sie uns 
u ^rOtsten Mengen, und Bho in vielseitigster Vergleichuig; zu 
Oeboce stehen. Wenn wir danU; die fünf Continente überschattend; 
ihenU die gleichen nnd durchaus identischen Gedanken Inrvof^ 
vnefaseii; unter ihren LocalfÜrbungen hindurchblicken seheu; so 



ti 



' LIV Vorwort. 

^ sind uns damit die geeigneten Objecte geboten, 

leiteten Gesetze an ihnen zu prüfen und die Vc 
stehen, die unser eigenes Geistesleben regieren. 

Erklären heisst die Verhältnisse innerhalb ^ 
Zeit durch einen methodischen Untersuchungsgai 
warum und wie diese Verhältnisse solche geword 
über Raum und Zeit hinausliegt, also Alles auf e 
Sprung Bezügliche, ist keiner directen Erklärung 
nur objectiv aufdas Ich zurückführender Gedanker 
die erst nach Abschluss mit allen objectiven Tha 
objectiv projicirt werden könnten. 

Die aus den verschiedenen Stellungen der E 
während ihres Umschwunges um dieselbe, resultir 
denheiten der Insolation werden in ihrer gleichi 
zunehmenden Verbreitung über die Oberfläche de 
durch eine Gegenwirkung aus derselben, je nach d 
Stratificationen in der maritim • continentalen 
Localitäten modificirt, und in solcher Weise bilden 
eine, die Oscillationen der Schwankungen begrenz< 
weite der zur Lebensexistenz nöthigen Erlaubnis 
zogenen) Schöpfungscentreu, in welchen die Individi 
unter den, veränderten Bedingungen jedesmal ai 
rietäten erscheinen. Die Pflanze oder das Thier, 
seiner geographischen Provinz, repräsentirt einen ui 
des organischen Cyclus unveränderlichen Typus 
indem beim Gleichbleiben der äusseren Bedingung 
gcbungswelt auch der aus diesen Causalitäten 
Effect im Mikrokomos ein unveränderlich gleicher sc 
Mcnsohea dagegen lässt sich kein Bild eines fixir 
werfen, da die Phasen des organisch entwickelte 
j, noch nicht in der Curve ihres Umlaufes überschai 

(wenn auch manche Seitenzweige schon erschöpft 



Vorwort. LV 

sidi der Haaptstamm d^ Menschheit doch; nach wie vor, im 
Fvitbildiiiigntadinin begiiflFen ist; dessen Endziel wir weder er- 
Uicken, noch (beim Mangel jeder Yergleichung) irgend vor- 
ibifs können. Mit solohem Abschlnss mangelt deshalb anoli- 
jede £recte Wertbabschätzang der Theile, die sich erst im Ganzen 
«jicttKiü g bestimmen. Bei dieser flüssigen Umbildnng, in der 
iiffc der Mensch, nnd mit ihm also alle seine in Correlation des 
Wsfbtbnms siebenden Organe finden , hat keins derselben die- 
jffiipe Stabilität erreicht, wie sie erfordert wird, um als gleich- 
bieihender Maassstab znr Eintheilnng eines künstlichen Systems zu 
dnen. Bei der Pflanze Hessen sich die in jeder individuellen 
Eowickelimg ^eichartig wiederkehrenden Blüthenorgane (die 
^cn, ab letzte, den Wechsel in den ihnen vorangehenden 6e- 
tflden besehliessen) zur Classification verwenden, beim Menschen 
Ht dagegen der Schädel durchaus ungeeignet, da er bei der ver- 
iadertcn Cnltnrweite mit jeder neuen Generation selbst noch 
Teriadeit werden wird. Die im Schädel vorgehenden und auf ihn 
arlckwirkeiiden Proeesse bilden ihrer psychischen Seite nach die 
Spracfaibrschangen, die ebenfalls im genetischen Entwickelungs- 
triebe bestimmongslos fortwuchem und nach allen Seiten Schossen 
ki iit üei ben, wenn nicht durch die Fesseln der Grammatik in ihrer 
m^jikmaäimen Freiheit beschränkt und oft durch sie eingeengt. 
Ab dmentare Einheit kann nur der Keim betrachtet werden, 
av dem sie emporquellen, also die elementaren Grundideen, die 
a» deo reizenden Einflüssen der Aussenwelt in der gährenden 
NcTTcaaetion des Gemeingeflihls anschiessen und so die ersten 
bmkregiingeii an's Licht fördern. Auf der körperlichen Sphäre 
•1« Kerrensystems entspricht jedem Reiz eine nach aussen wir- 
ude Bewegnog in Muskelcontraction, sei es reflexiv auf dem 
* Gebiete des Sympatbicus, sei es durch Yolition im cerebroHspinalen. 
Isdnn nao bei den höber organisirten Thieren die, Molekolar- 
Miie der Aassenwelt (in Licht und Schall) auffassenden, Sinne8-> 



LVI Vorpprt. 

Organe, deren jene zn ibrer Existenzerhaltnng 
Effeetreize aecumoliren. so treten, indem diese wi 
Htiten auf das Allgemeinwohl agiren. ihre eige 
lABt ans dem Innern des Individnams hervor, seho 
im direeten Aosdrack der Get^lhlswallnngen. B 
kliren sich diese zu bestimmten Wortbegriffen, n 
dann die bisherigen Effecte anPs Nene in Ca 
wandehi, so springt die selbstständig fortwac 
thitigkeit hervor, in der das durch Steigemng 
gneogte Geistige sich in freien Schöpfnngen 
nnabhlngig vom Körperlichen, ans sieh weiterz 
fortan nicht nnr die Affecte tönen, sondern in 
spn'^hen wird, nnd das meditative Denken 2 
emporstrebt. Statt den Anfang anf einen Ui 
nnd weiter zariick zn schieben, bis der nndentli 
schwimmende Horizont die Fragen verwischt, i 
nindliafig in der Formel zusammenfassen^ die d 
der Umgebnngsverhältnisse ihren mikrokosmischen 
flbcrstellt, nm den anbekannten Rest derselben 
Die Welt wird tllr den Menschen ein unendlicl 
wohinein er freilich gleichfalls seine Kenntnissi 
vermag, worüber er aber vorläufig nur wenig I: 
endlichem Abschluss der Anschauung zu kommen^ 
Hunmenkang er ebenso wenig zu verstehen vermt 
der Fensterbank kriechende Ameise die Einricbtu 
in den sie hineinblickt, oder gar der Stadt; woi 
li^ den die Stadt enthaltenden District, die Pro 
n. ». w. Die Enle dagegen bietet in ihrem Bi 
«ichtlMB Tnigrenzung des vorhandenen Materials^ 
iefft««lritK'be Verhältnisse beschränkten oder doch 
fflM«den Forschungszweige giebt es keine Entsch 
»ie den theoretischen Aufbau des Wissens früher 



i 



Vorwort. L VU 

<fif Gmfidlagen des ThatBäcblichen in genügender Vollständig- 
keit ^legt gind. 

Die ethnologischen Eintheilnngen sind nach den Cnltnr- 
krmen Torznnebmen, indem sich in diesen der jedesmalige Cul- 
MimHioiigpankt höchster Entwickelang zeigt, und die Classifica- 
tii« im natürlichen System mnss die Auffassung der wesentlichen 
Merkmale sowohl, wie ihre Herleitung in genetischer Entwicke- 
taiig begreifen. Die Weltgeschichte gleicht einem Garten, in 
welchem an günstiger Oertlichkeit eine beschränkte Zahl Luxus- 
pflanxen coltivirt sind; während zwischen ihnen allerlei Gräser 
od tbeilweis selbst Unkraut in fast bestimmungsloser S^abl der 
Arten wuchert. Der Gärtner verwendet seine besondere Sorg- 
fih auf prächtige Lieblingsblumen oder Fruchtbäume ; die ihm 
Notien bringen, und er wird an jeder dieser Pflanzen, die viel- 
leicht mehrfach hintereinander durch neu zugefügte Pfropfungen 
Teredelt und schliesslich ganz umgewandelt sind, ihre vergangene 
Gesebiehte an dem jedesmaligen Cyclus markirender Phasen 
kennen, wie wir diejenigen früherer Civilisationen , die nach- 
einander und übereinander emporgestiegen sind. Handelt es sich 
m eine übersichtliche Anordnung der vorhandenen Pflanzen, so 
5at diese eine descriptive Beschreibung des jedesmaligen Typus 
IM liefaii und zugleich das Warum seiner Sogestaltung aus der 
Genens derBelben zu erklären. Um indess die dabei mitwirken- 
den Gesetze physiologischen Werdens zu verstehen, wird sich 
der Botaniker auf die niederen Kräuter und Kryptogamen 
hingewieaen sehen, um bei ihnen im engeren Rahmen und 
leicht ttberschaulich die Processe gleichsam experimentell zu 
«mdireo. Erst wenn er dort durch prüfende Controle das 
Sirberfaeitsgeftthl erhält, zu festen Regeln gekommen^ 4pi sein, 
darf er es wagen, dieselben auf die complicirten Vorgänge 
der doreb die Coltar schon veränderten Pflanzengebilde a&zu- 
«eoden, and ebenao werden ethnologische Analysen den Durch- 



LVIII Vorwort. 

blick erleicbterD; um die Bedentnng der Gescbic 
verstehen. 



Um die reichen Felder ethnologischer Beobaclitnn 
Bern Bande betreten werden, irgendwie erschöpfend z 
hätte sich mindestens jedes Capitel zn einem Banr 
müssen. Zu wiederholen, was schon genugsam fi 
und in jedem ftlr Unterhaltung oder Belehrung bestii 
sich reproducirt findet, scheint zwecklose Papierver 
oberflächliches Raisonnement dagegen ttberGegenstän 
ihrem Detail festgestellt sein müssen, ehe sie üb 
Gegenstand eines Raisonnements werden können, dtt 
keine Förderung, sondern geradezu ein Verderb 
fthrlichste Feind des Wissens sein. Ich konnte de 
möglichster Kürze auf alle die, oder doch die 
liebsten der Punkte hindeuten, die bei einer später 
bandlung einzelner Parthien Berücksichtigung verdi( 
Herstellung des richtigen Sachverhaltes im Auge zu h 
Dies gesanimte Detail würde erst gründlich durchsl 
mtlssen, ehe Jemand auf diesem Areal als Lehrer auf 
obwohl es immer nur ein beschränktes ist im Vc 
ganzen Ausdehnung der Ethnologie. In der Ethno 
wir erst wenig lehren, weil wir im gewissenhafte 
Naturforscbung so ziemlich noch nichts in ihr wiss 
delt sich zunächst nur darum, Anregung zu weiteren 
tu geben. 

Die Art und Weise , wie in den ethnologischen 
gf^wirthKihaflet wird, das unbedenkliche Selbstvertr 
Oemtithsruhe, mit der man Stämme und Völker ii 
siunmenpackt oder mit grammatischen Sprechzun^ 
s^ogt ebou 80 sehr von bewundemswerther KUhnb 



Vorwort. LiX 

r-rwuD'Jerlieher Unkenntnisa. Das lesende Publikum hörtfreund- 
.: - za and lasst sich die bequem elugefassten Erzählungen, 
•::r <iLne grosse Denkarbeit übersichtlich erlernt werden können, 
r^-Lt ^rem gefallen. Den Naturforscher aber packt ein Grausen 
- (li<^r gespenstischen Welt ethnologischer Missschöpfungen, 
ür eine mit unvollkommen und grossentheils entstelltem Material 
•irrirende und also noth wendig auf verworrenen Irrwegen wan- 
•>lDde SvUogistik je nach der subjectiven Laune des Augen- 
^ii'k« nm sich heraufbeschwört. 

Neben der Herbeischaffnng und Vervollständigung des auf 
^!eD Punkten bedürftigen Materials, seiner Sichtung und Klärung, 
^G*^« da.« 8trel>en der Ethnologie fbr*s Erste besonders darauf 
-"»nihter sein, die Berechtigung der inductiven Forschungs- 
^ä'^le in der Psycbolog'ie zur Anerkennung zu bringen, und 
^n die unserer Gegrenwart adäquate Weltanschauung. 



Inhalt. 



8MU 
V 

Vomn tl» Elnlelt«»« • • ••■*'.... lOl 

5iB|ipoTe . • • • * ..••••**** . . • 2^ 

M«aüU. ..•••''*.....••••**.. 486 

- 
Jtpin . . • • ' ...•••*** 

eiligen. .•••*' 



^ 






♦ ■ 






L 



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Sin^iapore. 

N.irii Ankunft des iranzr)fti8clien PostdampfrchifiFes gab mir 

. M;ir/. IM^ mein tVeundlicber Wirtb, Herr KuflTke, das Ge- 

aii l;«»rd, wo wir Abschied nahmen. Bald war Alles zur 

i r trrti;: und dampften wir zwischen den niedrigen Ufern 

U'iiuai hin. der von dem Mekhong ausmündet. In def Feme 

t ^1' .. riiic HUjrelreihe hin, die sieh im Bogen herumschwingt, 

aii dt r kahlen und steil abfallenden Spitze d^s Kap St. James 

roiaui«!!. Kin kleines Dörfchen lag an der Bucht, und Fischer- 

t Uirlitt-n das Wasser, bis wir die oflFene See gewonnen 

T'ü. Wir hatten in der ersten Cajüte unter den Mitpassagieren 

aj-aiii^rlic Oi^sandtschaft , die sich auf ihrer Mission nach 

'f:i Nf-tand. Die einförmige Fahrt gab Gelegenheit zu man- 

• irirt nfj^'^anten rnterhaltung , da mehrere der Mitglieder ein 

jI:» tt-rti.ires Englisch sprachen Die beigegebenen Techniker 

t'ii :i(it d<'m Schiff vollauf zu thun, da es ihnen oblag, alles 

'•• :irid Wi>senswerthe zu beobachten. Freilich kamen schon 

' lu»^ .n Tin Jahren Dampfschiffe nach Japan, doch hatte der 

Tr4niii n<H:h nicht gentigt, Alles auszulernen, und brachte noch 

'^ ^r Äff das Eine oder Andere, was vorher nicht gesehen 

r. Zu Zriteu , wo das Deck weniger geftillt war, bemerkte 

»in« II der Z<*ichner hallK? Stunden lang neben einem Rohr- 

I <^it/j'U, ibij von allen Seiten betrachten und ausmessen, die 

•ItTZjisaiumenfU^an^^nau untersuchen und Alles zu Papier 

••Hl. ah tfb er einer der Abgesandten Montezama^s gewesen, 



I 

I 



2 * ^^iD^apore. 

der seinem Ilerrn Berielit Über die ans dem Ostei 
Fremden zu senden hatte. 

• Während der Nacht passirten wir die nindgestrec 
Insel Pulo-Kondor und kamen am '>. März spät , 
pipore an , iu New-Harbour landend , wo ich die 
von meinem Bnider empfangen zu werden, und 
Landsitze des Handlungshauses Büsing, rr^ehroeder € 
Alle Europäer nelmien ihre Wohnung auf einer c 
Insel durchziehenden Hügelkuppen, ausserhalb der S 
eher Entfernung, dass sich diese leicht jeden Morgen 
page erreichen lässt, um die Comptoirstunden dort 
Gegen Sonnenuntergang fährt man dann wieder n 
hinaus, um dort zu diuiren und die Abende ii 
kühlen Brisen zu verbringen. Der der erwähnten 
mals von Herrn Wagner geleitet wurde, gehöri 
unter dem Namen Sweet Briar's hill und war ges 
Gartenanlagen umgeben, sowie mit Fruehtbäumei 
sing bei seinem früheren Aui'enthalte dort angepl 
der Nähe wohnten mehrere der anderen Deutscht 
gesehensten Theil der Kaufmannschaft in Siugap 
und unserem Hause -gegenüber lag der deutsche 
und Spielzimmer, sowie mit Concerträumen. 

Auf Singapores Bedeutung als Handelsplatz 
fuhrliche Beschreibung dieser Stadt brauche ich b 
zugehen. Singapore ist oft genug dem Publi! 
worden, und Touristen sprechen meist mit Entz 
romantischen Einblick in den Ost^^n, den das Na 
wimmel seines Hafens gewähre. Auf den Reisern 
die Völker in ihrer Ileimath gesehen hat, kau 
Conterfei derselben in Singapore nur einen widerwf 
machen, oder doch jedenfalls einen unbefriedigei 
er die unter dem blauen Himmel des Südens wo 
der Verkrüppelung einer nordischen Treibhauspflar 
In Singapore sieht man Chinesen, Hindus, Birm; 
Araber, Pei-ser, Javaner und andere Insulaner, a 
sein echtes und charakteristisches Gepräge. Der 
Reiche der Mitte bleibt durch sein Clanverhältuis 



Die Malayen. 3 

All r*^rkiiii|)tt. Und obwohl er jetzt nicht mehr zur Rückkehr 
V':)«i;üden ist, (»bwolil er, wie in Batavia und Manilla/anch in 
>iiu:a{H»re antan^ ansässig zu werden, so schlägt er doch auf 
rriOiuciu Bo«len keine teste Wurzel, er verheirathet sich vielleicht 
mi: drn T«>litem des Landes, aber er bildet keine Familie, und 
^\h r!iine>e ohne Familie ist ein Fisch ohne Wasser. Dann die 
irtnrn Binnanen und Siamesen , die durch die Strassen Singa- 
(»re- liahinschleichen , ohne ihre himmelaufstrebenden Pagoden, 
■ üi iure Ikmzen, die sie flittern dürfen 1 Die bengalischen Las- 
ars, die Kling aus dem Deecan, man sieht sie vor kleinen 
Zrhi.ben beten, mit bunten Fähnlein geschmückt, aber man denkt 
t£ i.re praehtgeschmückten Tempel, die daheim auf Indiens Erde 
^>!jr*iL Und der Araber, der seinen Gebetteppich breitet, der heim- 
b* und verstohlen den Kiblah Mekkas sucht! Dort von deinen Mo- 
^•'Lfürxi ischlägt laut und kühn an's Ohr der Ruf, die Stunden des 
Itzra: Allah Akbar, durchtönt es die Stille der Nacht: Allah Akbar; 
-t^r. im Lande der Ungläubigen, suchst du dich furchtsam ihren 
Wirken zn entziehen, da man deiner spotten möchte und hier nicht mit 
Vr JGrn :reworfen werden darf, wie im heilig römisch-mekkaischen 
Ittirb. In Singapore findet man nur kümmerliclie Schattenbilder der 
iden Gemälde, die im Osten an den Augen vorübergezogen 
ond man wendet bald den Blick ab, um die Illusion der Er- 
»^ ninsr nicht zu verderben. Einigermassen begründetes Anrecht 
-3f fW.ichtung hat in Singapore nur der Malaye, und ich enga- 
-7n»' dt'shalb für den unvermeidlielien Aufenthalt einiger Wochen 
".irw malayischen Lehrer, theils um das Malayische meiner 
-^iL^ren Reise wieder aufzufrischen, theils um einige Punkte aus 
'>r nialavis<*hen Literatur mit ilim zu erörtern. 

* 

Ihre niedlichen Pantan sind vielfach übersetzt. Man kennt 
i^- Hrzählnngen, die Geschichten der Malayen und ihre Genea- 
t'-r.en, aber was die Malayen selbst eigentlich sind, davon weiss 
Mü im Grunde nichts, obwohl Andere so viel davon zu wissen 
.-iiafuf-n . dass gewöhnlich die javanischen Niederlassungen auf 
•"nr-ij-ore als nialaWsehe bezeichnet und dann diese Namen in 
'«'itrrcr Kückwirknng auch für Menangkabow zur Geltung ge- 
'lit werden sollen. 

l>eu alten Alphal>eten der Philippinen (Ylocano, Bataugas, 

1* 



4 Singapore. 

Pampaugo, Cabalao, Bulacan) auf chinesicbei 
Biilacan 1G52) oder unter den Igorrotes (auf eine: 
wurde die damals uncntzifferte Inschrift Singapo: 
(als aus derselben binterindiscben Quelle). 

Singapore wiederholt die Lage Constantim 
grossen Durchfubrstrasse von Indien nach China 
sein rasches Aufblühen den verständigen Massre, 
länder zu verdanken, die es als Freihafen im 
allen Scliiffen öffneten und weder Hafengelder 
Angabe der eingeführten Waaren verlangten. Di 
der Handel aller ^umliegenden Inseln , der sich \ 
ländem Batavias sowohl, wie in Siam und Cocl 
eine Menge Plackereien gedrückt fühlte, nach Sing 
zeitig wurde das Land auf der Insel jedem Anbf 
lieh zugetheilt, und so wurden bald von den Chin 
Gambier-Plantagen angelegt, sowie Pfeffer- und ; 
Zungen auf den Hügeln. Nur in der Stadt ist v 
Boden eine Abgabe zu zahlen. Von den 100,CH 
der Insel kommen etwa 81,000-82,000 auf die J 

Durch RaflFle's verständige Leitung wurde Eb 
in Wiederabtretung Javas zum Theil ersetzt, und ( 
(Statthalter oder Sultan von Joliorej überliess 18J 
strich, auf den er 1824 seine Hoheitsrechte cec 
und Holland theilten dann, wie einst Spanien und 
Papst Alexander's II. Meridian, ihre asiatische ' 
gab seine Besitzungen auf dem Festlande auf, un 
sich dafür aus dem Archipelago zurück. Da Sir 
bedingter Freihafen geöffnet wurde, ohne Gütermoi 
Hafengelder, zog es rasch einen bedeutenden Kü 
bei. Nur in der Stadt war das Land mit Abgabei 
halb derselben wurde es frei überlassen. Die 
besteht aus Chinesen (meist aus Hainan), Malaj 
vanen, Bengalen, Arabern, Bugis, Parsis, Europa 

Bei dem numerischen Ueberwiegen der ( 
manchAial von ihnen Gefahr drohen können, bes^ 
der Geheimbund der Triaden-Gesellschaft unter 
tetC; wenn nicht bei der Nähe der englischen . 



Gebeimbnnd. 5 

Inilif D leicht Truppen nach Sinprapore geworfen werden könnten. 
Knrz nach der Gründung der Stadt wurde von den Tan-Tae- 
H<»ey , die neu Au%enonimene durch Bluttriuken zuschwören 
(i»-^sen. ein Versuch gemacht, die noch junge Colonie zu zerstören. 
Xachdeiu die im Anlang des XIX. Jahrhunderts gebildete 
HiTiellsehaft Thien-Hauw-Hoih (Familie der Königin des Him- 
mt-ls . die, den Himmelssohn verfluchend, in Herbeiflthrung des 
iToldenen Zeitalters das neue Weltreich anbahnen wollte, durch 
die einander folgenden Edicte des Kaisers Kia-king unterdrtlckt 
»ar, entstand unter der, trotz der Verbote des Kaisers Tao- 
Kwang zunehmenden Opiumschmuggelei der Geheimbund der Thien- 
Ti-Hoih (des Himmels und der Erde Brüderschaft, der Himmel, 
Erde Familie), dessen Verbrüderte es (nach Röttinger) als ihr 
Princip aussprechen : sie seien vom höchsten Wesen dazu be- 
rafen, den Contrast zwischen vernichtendem Elend und üppigstem 
Reichthnm aufzuheben; die Eidesformel wird unter gezückten 
H-hwertem gesprochen, wobei das neue Mitglied der Hoih einem 
weissen Hahn den Kopf abhaut. Die Gesellschaft ist besonders 
auf den Handelsplätzen des Archipelago ausgebreitet, nach Stid- 
china verzweigt, und wird von einem geheimen Centralcomit6 
geleitet, dessen Präsident (Koh, der Aelteste) zwei Beisitzer 
^Hiong, Tbl, oder Brüder) hat. Alle Griffe müssen zum Erken- 
DQD^eicben mit drei Fingern geschehen, und auf Ansprache 
wird ein Reim des Siegels (fünfeckiger Form) geantwortet. 
<ie!*cbwätzige oder des Verraths verdächtige Personen müssen so- 
fort durch Gift unschädlich gemacht werden, heisst es in den 
^»efetzen, die Verschweigung der Namen und unbedingten Gehor- 
^m fordern. Nach Schlegel geht der Hung-Orden zurück auf 
Jen Bund der Gelb-Mützen-Rebellen,' der zwischen Liupi und 
Changfi in Kwanyü (des westlichen China) geschlossen wurde 
1G><_265 p. d.)- Die Geheimsecten der Chinchi-Hoei und Kwanic- 
Hoei in Amoy, Canton und dem Rhio-Archipel handelten bei der 
Revolution 1H47 gemeinsam (nach de Bruyn-Kops). 

Mein Aufenthalt in dem mir schon aus einem früheren Be- 
suche im Jahre 1850 bekannten Singapore wurde mir dadurch 
aotzbar, dass mir mehrere Lesezimmer offen standen, und wer 
ftr einige Jahre vergeblich nach literarischen Hülfsquellen ge- 



() Siugapore. 

lechzt hat, fühlt ein trunkenes Wonnegefühl ^ w< 
wieder die Schwelle einer Bibliothek betritt. Du 
des Herrn Logan (Bruder des frülieren Herausg« 
kannten Journals) Avar mir zu denen der Townh 
geben, und obwohl die BUchcrsamnilung nur bc 
so schloss sie doch manche Specialitäten gerade 
zunäclist beschäftigenden Gegenden ein. Von de 
lernte icli Herrn Keasbury kennen, den Leiter de 
Druckerei, aus der schon viele Schul- und ande; 
büclier hervorgegangen sind. Auch eine katholisc 
in Siugapore sowohl, wie auf dem Festlande thäi 
düng mit dem alt-etablirten Seminar in Malacca. 

In ihrer Herleitung der malayischen Fürsten 
Magnus erzählen die Seyara Malayu oder Annalei 
dass Kajah Sekander, Sohn des Rajah Darub von . 
Stamme Mackaduniah, über das Reich Zulkamein 
Folge seines Wunsches, die aufgehende Sonne zu i 
Grenzen des Landes Hind *) kam und Sjahar el E 
des besiegten Kayd (Kideh) Hindi (Rajah von Kann 
deren Sohn (Aristan) Arsjathun Shali auf Kayd 
folgte und sich mit der Tochter des Fürsten von 
mahlte. 

Aus dem Geschlechte Alexander^s zeugte R{ 
der Tochter des Tarsia Burdaras (Schwiegerso 
Sulan von Amden Nagara) drei Söhne : 

Rajah Herian, der über das Land Hindostan h 



*) Kayd Uind regierte 4Ö Jahre (3272 a. d.), Arsjati 
Agthloeiias 120 J., Asjkaimata 3 J., Kasadasa 12 J., AmthaUvc 
7 J., Charoe Asjkaunata 30 J. (Kburas Kainat), Archad Asjk 
Snkayiiiat), Koedar Zakochan 70 J., Nithajusar (Nithabns) 40 . 
100 J. (Iieiratbete die Tochter des über den Westen herrschend 
|)erla Nnsa (Dermanur) 90 J., Kasitcli 1 J., Kauibi 20 J., Sh 
Tidja 70 .1., Adjakar 10 J., Uruiazad 120 J., Jazd.ikar GO J.. 
Tarsl HardarasA HO J. (belratliete die Torliter des Rajali 
Na^'iun, des mächtigsten der Fürsten im Lande Hind und alle 
NViiidi'). Tsuraua Fada Sbah GO J.. Trulana (Konig von Ba 
(UÖÜ p. ü.). 



Johor«. fj 

RAjab Snreu, der von Rajah Sulan znm Nachfolger ernannt 
wurde, und 

FUjah Fanden, der in Turkestan herrschte. 
Anf dem Marsche gegren China (das allein von den Ländern 
-a O^ten und Westen seine Oberhoheit nicht anerkannte) knm 
l^^jah Soren nach Gangga Nagara^ wo er den Rajah Gangi Shah 
'cana Wiegte und seine Tochter Putri Ganga heirathete. Dann 
>>if^e er den über alle Kajahs nnter dem Winde herrschenden 
*i»jab Chnlen vom schwarzen Steinschloss am Flusse Johore (im 
Uttie der Klang Kins) nnd vermählte sich mit seiner Tochter. 
NVb Tamasak kommend, wurde er über die Entfernung durch 
■m mit Greisen bemanntes Schiff getäuscht (Bäume tragend, 
Uf während der Reise gewachsen seien). In einem Glaskasten 
«"j^ Meer befahrend, kehrte er auf dem Seepferde Sambrani 
■ & dem Volke Barsam im Lande Zeya zurück nach dem Lande 
^ Kline, wo er seine Abenteuer auf ein Monument in der Hiu- 
+««aDi-.Sprache schrieb und die befestigte Stadt Bisnagor oder 
i-ijna^r erbaute. Da« zur Zeit Mohamed Toghlak's von den 
< vnata Rajah wieder hergestellte Bijayanagara *) herrschte über 
'itn ^nzeu Stlden Indiens, bis sein heidnischer Rajah Ram Rajä 
i^r Li^a der vier mohamedanischcn Fürsten bei Talicot an der 
i^nia erlag loGo p. d.\ 

Von der Tochter des Rajah Chulen wurde eine Tochter 
' i .indn Wani Wasias; dem Rajali Suren geboren, und mit Putri 
'i ja zru^ne er drei Sr>hne, von denen Palidutani in der Herr- 
• ri Aniden Nagaras folgte und Nilumanam in die Regierung 

•j < i.andnkani eingesetzt wurde, während der Aelteste (Bichitram 
^<i ** , mit der Kleinheit des ihm gegebenen Landes nicht zu- 



*' E:q 4»ir<^DtIicber ComiueoUr zur Kiksamhlta ist erst aus dem XIV. Jahrbdt. 

•(»Act ah der Sij&niicarya), während aus den zwischen Yaska und Sfiyana 

•*r^r.>n Jahrhunderten nur wenige Reste einer Erstlingsliteratur zur Riksamhita 

.*v^ .rr«eo «iiid (s. Weber). Wie sein Bruder Mädhava war Säyana Minister »ni 

''■■'" >« K«'*Digf ßukka in Vijayanagara , dem vedischen Studium neuen Auf- 

**> Uotpr den Nachkommen des Rajah Narsi Barderas (der durch seine Vor- 
'«' 'r'. \r4tfir ßabeg^an ond Gudurz Zoguhan von Secander Zulkarnaini stammte) 
•r- *i r.tfli ><>ioeaj Schiffbruch Bichitram Shah (Sohn des Rajah 8u ran) auf dem 



8 SiDgapore. 

frieden, sieh zu Eroberungen auf die See begab i 
bang die Tochter des Häuptlings Demang Lebar ] 
cnkels des Rajah Chulen, heirathend (wie Lacedäm< 
Dardanus die Batea, Xuthus die Toehter des Erecl 
Führer der Phocäer, die des Nannos in Massilia 
dem Adat versprechend, dort unter dem Titel J 
Trimurti Tribuana herrschte. 

Nach einer andern Version hatte Chulana, Kör 
Nagara (an der Coromandelktlste) drei Söhne, die 
Sumatras Schiffbruch litten, worauf Batjiram Sfc 
Schaft in Menangkabow, Palidutani in Tanjungpurj 
Manilam Manam in Palembang, wo er nach Abd 
Schwieger\^iters Demang Lebar Daon (des Könif 
bang) unter dem Titel Sri Tri Buwana herrschte ( 
drei Welten). 

Mit dem Wunsche, das Weltmeer kennen zu 1 
Sang Sapurba die Regierung Palembangs dem jti 
des Demang Lebar Daon und segelte vom Flus 
nach Taujunpura, wo er, ehrenvoll durch den do: 
Empfangen, vom Rajah von MajapaÜit besucht wur 
Tochter Chandra Dewi heirathete, während sein S 
tiaga sich mit der Tochter des Rajah von Tarjunp 
Nach Ankunft in der Strasse von Samber vermal 
purba seinen Sohn Sang Nila IJtama mit Sri Bini 



Berge Sangantaug Maha M«ru iu der Nähe der Quelle des Flusi 
im Lande der von Rajah Damaug Lebardaon beherrschten Aud 
bang, und das ganze Reich erglänzte wie Gold. Der aus de; 
p:rbrocheueQ aufgestandeue Btth oder Barde saDg im Sanscrit < 
Sangsapurba Trimurti Tribhuvana gekrönten Bichitram Shah, mit 
des Damang Lebardaon (Häuptling Breitblatt) vermählt und in 
sadha genannten Badehause, das in sieben Terrassen mit fünf 
geweiht. Nach Vermählung mit Putri Tunjong-bui (der Priuzesf 
wurde um eine Tochter von dem Rajah China angehalten, di 
des Gerüchtes voll war, dass ein Nachkomme des Zulkarneii 
Meru seine Erscheinung gemacht. D'aprÄs le Babad Djava (c! 
Baron Iskander ötait le Als d'un capitaine europ(^en et de la Alle k 
d'on roi de Padjadj&rran. 



■ 



Meoankabow. 9 

rirami>wari Sekaiuler Shab), Königin'von Bautam, und fuhr danu 
«.rij Fla*» Baantau aufwärts, wo er feierlich von den Haupt- 
.ii.p'u TOD M»'nangkabow eingeholt und als ein Nachkomme des 
>5ltafl j^kander Zulkameini zum Bajah des Volkes Buantan er- 
wählt wTuile. Von ihm stammen die Geschlechter der Bajahs 
»••fl Pa^rayan^. Sang Nila Utama unternahm dann von Ban- 
im aas die Gründung Singapuras (1160 p. d.). Anderswo heisst 
'^, iUs> Sri Tri Buwana auf einer Beise nach Indien von der 
K«m;nn Wan Sri Bane, Tochter des Königs Asjhar Shah, nach 
■ier Insel Bentam (Bintang) eingeladen und sich dann mit De- 
Lan? Lebar Dawan nach Tamasak begab, wo er unter dem 
[♦iamhu Laut genannten Baume die Löwenstadt (Singhapura) 
.TTiiidete. Sein Sohn Katjeq Bezaar (mit Nila Pendjadi, Tochter 
>* König» Ton Coromandel, vermählt) folgte unter dem Titel 
iiduka r^ri Prakrama Wira und schlug den Angriff Bathara's 
K'Mii^j? von Majapahit), der Anerkennung seiner Oberhoheit ver- 
iiDin Latte, zurtick. 

Xachdem Sangsa-purba (aus Pcmbang), der Java und Ban- 
um bet^ucht hatte, den Indragiri (Kuantan) hinaufgestiegen und 
»iie Schlange Saktimuna*) getödtet hatte, wurde er zum Könige 
»••oMenankabou**) erwählt, ander Stelle, wo der Büffel ***) den 
Ti:>T b<-siegt hatte, da er als Nachkomme Alexander's erkannt 
*3rde und der Ruf davon sich überallhin verbreitete. Die beiden 
Kranen Wan Anipu und Wan Malin, die den glänzenden Schein 
> .! dt-m Maha-Meru sahen, glaubten ihn bei Nacht durch einen 
.rr^sen Naga verursacht. In Sang-Sapurba ist der javanische 
Tiif-l r^aug der Zusammensetzung von Sa (erster oder einer) und 
r?rha I Ursprung) l)eigefUgt. Nach Cicero war der edle und bei 
Allen berühmte Name eines römischen Bürgers selbst in unbc- 



*, \n der StcUe, wo Kbai-Khosra die iu lihiav (Tscbiou oder Ochse) oder 
V- ffkiM-b« Bildung zeigende Schlinge (ibiaushid oder Sonne oder Kbourshid 
*" Mi^*kid oder Sbid) xetodteC, wurde ein Pyreum erbaut. 

** The Menaofkabowa frora ^:^iak, conquering Johore (1719) were lexpelled 
< '1* Bur«be»e. ^Braddell.) 

*** After the Tirtory vf Bbawanee or Doorga, who, (mouuted on a Hon) 
io-e w tbe aMisUnce of Eendra, the foot of the goddess was, with its tinkling 
rr^Sicnti pUnUd opon the head of Ifabeethaaoor. 



*]() SiDgapore. 

kannten Ländern, bei Barbaren, bei den änssersten 
Vi^lkem, bei Indiern nnd Persern von Nutzen. Ai 
nllgte es Römer zu sein (nach Aristides). Der hi 
Ammonssohn, der (bei Silius) Milichus (Moloch) l 
(nach arabischen Sagen) Nordafrika bis zu den 
Inseln (als Dhul-KaraaYn). Rajah Narasinga, dem a 
Indragiri bis Malacca unterwürfig war, floh von ] 
Indragiri. Patisi Batong und Kai Tamongon, c 
des Sauria Geding, flohen nach Menangkabow und 
Reich der Malayen. Sonst wird die Gründung M 
auf Sklaven zurückgeführt, die als Malayen (Mala-a 
träger) für ihren Häuptling in Celebes auf Sumatr 
mussten und in's Innere entflohen (St. John). Gcf 
Erde herabkommend, fanden Suwanne Male und Su 
die Töchter des Königs Sinlayon in Khao Khraih 
Thepha Sintong mit seiner Gemahlin unter einem Ba 
und entführten ihn mit sich nach Khrailat, wo ih 
ihn als Ehegatten anrieth. Indess gelang es Sintc 
zu entkommen und den Fuss des Hügels zu errt 
nach manchen Abenteuern sein Weib wiederfand, 
kehrten jedoch zur Erde zurück und stalilen seine 
um sie ihrem Vater zu bringen. Der von ihr gebor 
dann, von Devadas begleitet, zur Erde nieder, unr 
zu suchen, Alles auf dem Wege erobemd. 

Nach der siamesischen Legende gelangte die 
von dem Könige von Himantha Para (im nördl 
gebirge") besiegten Singha-Rajah von Dantapura mit! 
nach Lanka. Die einheimischen Chroniken setzei 
dieser von einer brahmanischcn Prinzessin des nörc 
gebrachten Reliquie (iMO p. d.) in die Zeit de 
Wytulien-Ketzerei auf Ceylon. Die Haarreliquie 
empting aus Jambadwipa König Mogallano, und 
Nachfol«i:er Kunmradas besingt der indische Die 
(Panditta) Ceylon. Der von den Portugiesen in Ce 
Affenzahn (der Zahn des Teufels oder eines Hi 
(wie da (V>uto hinzusetzt") von dem Brama-Könige 
hochgeschätzt, als ob es der Zahn der heiligen Apol 



Löwenstadt. ^^ 

»arf. /ider gleich dem greweihten Speer, den die Christen so 
-t;r? io den Händen der Türken lassen mussten. Als Don Juan 
Wimala dbarma) dem Christenthum abschwor, kam der Dalada 
i^iH^e Zahn) in Kandy wieder zum Vorschein (1592). 

Saog Xila Utama (von seiner Adoptivmutter Awan Bena, der 
K'^iisin von Bantam, ausgerüstet) legte auf der Insel Tamasak die 
"^t SiDghapnra dort an, wo er einen Singha gesehen hatte, eine aus 
ll^vf't und Löwen zusammengesetzte Chimäre mit rothem Körper, 
''^warzem Kopf und weisser Bnist (die Damang Lebardaon als 
Jiren erklärte'^. Sein Sohn heirathete die Tochter des Adi 
!>nlam Rajah Mudeliar, Königs von Bijanagara im Klingland. 
iH-r ßitara von Majapahit (in Java) zerstörte die Stadt (1252), 
«ii^ er in Folge der Verrätherei des durch Pfählung seiner dem 
Kin^re vermählten Tochter beleidigten Bandahara (Sang Ran- 
/'nDa Tapa eingenommen hatte, indem der König Shri Iscander 
^Lai; iKJer (nach De Barros) der von dem Könige Siams ver- 
Tr.t^iene Paramesvara, der (nach Newhoflf) bei Sangsinga Schutz 
.-»-^nrht, mit dem Rest seines Volkes nach Mnar und dann weiter 
•:arL Malacca floh. Der Bandahara und seine Frau wurden in 
Neiue verwandelt, die noch bei Singhapura zu sehen sind, als 
^.n Gericht des Himmels. Nach den malayischen Sagen blieb 
^:iuhapnra den malayischen Fürsten unterworfen, die nach der 
i-miiriesichen Eroberung von Malacca (1511) in Johore residir- 
' li. hin es 1S1?> an England in der Länge eines Küstenstriches 
"iirr wnrdc, von dem aufständischen Tnmungong (des Shah 
^ D Johore), der sich (18ir>) in Singhapura unabhängig gemacht 
ane. Die englische Regierung sanctionirte die durch Raflies 
'iDireleifete Cession 182(), ilnd die neu gegründete Stadt füllte 
•i ij bald mit chinesischen, malayischen und europilischen Ein- 
wanderern. Nachdem England den Besitz der ganzen Insel cr- 
uaft hatte, trat der Fürst (1824) seine Hoheitsrechte ab. Von 
'irr (;ründang Malaccas wird erzählt, dass Rajah Secander Shah 
•^n*i auf der Jagd am Flusse Bartam unter einem Malacca- 
l-aome iPhyllanthus emblica) stehend, sah, wie ein Reh sich 
.>i:fn den verfolgenden Hund wendete und ihn in's Wasser 
*nrh. An solcher Stelle, wo selbst die scheuen Thiere sich tapfer 
i^i'fiien, haute er seine Residenz (Xlll. Jahrhdt.). Wie es heisst, 



^2 Singapore. 

fanden sicli dort schon malayische Kaufleiite, di 
Pungulu (Häuptlingen) oder Orang Kaya (der Gel 
lebten. Bei Albuqucrquc's Eroberung (1511) floh 
med Shah IL nach Johore. Die Holländer erobe 
1641 und übergaben es riTOf)) an die Engländei 
Vertrage zu Wien wurde es 1818 den Holländern zi 
aber 1825 wieder den Engländern tiberlassen. Die 
Annalen erzählen viele Kriege der Fürsten Malac« 
oder Thai-nai, dessen König Shaher el-Nawi den bei 
gefangenen Rajah von Samudra (Sumatra) zum 
verwendete, sowie von ihren Verschwägerungen mi 
von Champa oder von Java. Sultan Mansur von M 
den Batara nebst den Lacsaman zum Bajah von 
seine Tochter Raden Galu Chandra Kirana heimzn 
Im Svayamvara stand den Rajah-Töchtem dai 
freier Erwählung ihrer Gatten zu (in Indien). Di 
die sich in Kapilapur niederliessen, erhoben Prij 
ihrer fünf Schwestern, zur Königin-Mutter und h 
anderen. Herakles setzte Pandaea ein. Die Frauen 
kabow galten (wie früher bei den Lokrem) als die 
Familie (da der zugewanderte Fürst in den H( 
hineingeheirathet hat) und gehen nicht in die Si 
theilung des Clan (Lara) ihrer Gatten über, sond 
ihre eigene und pflanzen dieselbe erblich auf ihre 
Indem der Gatte ein Mitglied seiner eigenen Sukn 
wird seine Familie (buaprut) durch seine Schwester) 
die sein Haus als ihren eigentlichen Wohnsitz be 
auch ihre Kinder (und niclit seine eigenen) erben, 
selbe Erbschaftsgesetz, das auch unter den höherei 



*) Nach dem Mahabharata geoussen Fraiieu früher die uiigebi 
so da88 sie ihre Ehemänner beliebig verlassen konnten, ohne in 
und dieser durch das Ansehen grosser Rishis gestützte Gebrauch 
den nordlichen Kuru beobachtet. Mendoza erzählt Aebnliches au 
von den Jünglingen : The practice of promiscuous iutercourse * 
Svetakhetu, son of the Rishi Uddalaka (s. Muir). The Newar m 
as mauy husbands as tbey please. 



Fraueoreeht«. ^3 

Xalibar gilt ^ als durch die malayischen Colonisten eingeführt 
lÄc Siir betrachten die Kinder ihrer Schwestern als ihre eigenen, 
00(1 ihre Frauen können jede Zahl von Gatten zulassen. Bei 
'l'^Q Ci&chan^) genannten Bactriem kleiden sich die Frauen in 
isännlicben Schmuck (nach Bardesanes) und unterhalten (wie die 
üHarner bei Scylax) ehebrecherische Verbindungen mit ihren 
SkltTen und Fremden, ohne deshalb von ihren Männern getadelt 
m werden, da sie diesen als ihre Oberen gelten. Der sterbende 
Dua bat Bkander, mit seiner Tochter Bushenk einen Nachfolger 
m erzielen, der Aflfendiar's Namen erneuere, des Propheten Ser- 
d3teb*8 Feuer wieder entzünde, den 2iendavesta weitum auf 
Erden verbreite, den Fcuerengel und den Glanz von Nurus 
btwibrend < Firdusi). 

Um die Tiefe des Meeres zu ergründen, bei den Insehi, wo 
dir Perlen gefischt werden, stieg Alexander in einem eiser- 
QrQ Käfig hinab, der indess, durch die Fische erschüttert, zu frttb 
wieder aufgezogen wurde. Von den weiberähnlichen Fischessiem 
Irrfte Alexander von dem Denkmal des ältesten Königs Kainan 
Siihn des Enos) auf einer Insel, wo seine Prophezeiungen auf- 
D^'hrieben , um sie in der noachischen Fluth zu bewahren (Gk>- 
n«inides). Nachdem Kyng Alisaunder auf dem Berge Gelion 
jt^'plert, steigt er auf Schiffen zu der unterseeischen Insel Meo- 
pante hinab. In der Nähe der Insel Oangerides, deren Bewoh- 
irrr aas Mond und Sterne Kriege lesen, ist die Insel Palibote. 



*« N«b«ii die EdeMter und Araber eteUt BardesaDes die Racamier. Nach 
t'i.T^ton «erden die Araber in der einfachen Uebenetzong (Peschito) der Bibel 
*.. 3 ^-ba kam wiedergegeben. Aboulfeda erwähnt eine in den Fels gehauene Stadt 
iLAl..z3 b^i Belka (t. Langlois). König Chalaos (bei Syncellus) gründete die Stadt 
* s^^ •.Nimrod) am Tigris. Von Charrae oder llarran, der heiligen Stadt der 
-^ .#r • b«i Orfa oder Ur) wanderte Abraham aus. Selon Moise de Khor^ne, le 
p»v« 4ca Koufchans ^tait le mime qae la Parthie on Bactriane. Gaesarins le 
r»s«£ par U vaLiiante Sovatm rr^s BaßvXcävas. L'autenr des Recognitions dit 
ft s.^>rB»«nt: in .^osts. Les ^ovotot sont mentionn<te par Strabon, qni les identifle 
«w Kcs KtooAO^, citra egalement par Herodote. (s. Langlois.) JTtipa nd^&oH 
mm^ Ä^mfviotm oi fm^tti dpeu^avrra$. (Qeorgius Hamartolns.) Ans der Herrschaft 

sr* T»^ fvrtwaodrrnd, gründeten die Shushan das von Chan Schelnn beherrscht« 

t^ rh Ai^2 p. d.). 



14 Singapore 

Im Lande Pandea leben nnr Mädcben und daneben 
g08, die rohes Fleisch essen. Das Volk der Orphai 
Alten ^ die Eingeweide zu fressen. Nach Lambert 
sich Alexander in einem gläsernen Scliiif , von Lam 
tet, in's Meer hinab. Nach Naschir Junim folgte Sei 
(Dhul Carneim),- der Schamirkand (Samarkand) erol 
Alexander bittet Lindimis, König der Brachime 
Weisheit*) zu lehren, denn wenn ein Licht ein am 
den könne, ohne von seiner Helligkeit zu verlieren, sc 
ein weiser Mann olme Verlust von seiner Weisheit 
(ein häufig im Buddhismus gebrauchtes Simile). AI 
einst gefragt wurde, warum er seinen Lehrer mehr 
nen Vater, antwortete er: Mein Vater Hess mich ^ 
zur Erde niedersteigen, mein Lehrer aber lässt n 
Erde zum Himmel emporsteigen (nach dem Rabi 
Sinne der indischen Auffassung des Guru). Alexand 
?om Shah Kyd in Hind, der in Milid (oder Milinda T 
dirt, seine vier Kleinodien aushändigen. Nach Asli 
(Zafifer Nameh Skendari) begab sich Alexander ii 
des Propheten Bolinus (Appollonius von Thyana) m 
und stieg zu Adam's Fusstapfen empor, wo Ibn B 
noch ein nach ihm benanntes Minaret fand. Auf 
Frage, ob sie Gräber hätten, antworteten die Brali 
ihre Körper ihre Gräber seien , dass sie aber lel 
wenn ihre Seelen von den Körpern getrennt wäre 
Gorionides). Der an der Pforte des Paradieses (Ga 
haltene Todtenkopf konnte mit keinem Gold oder ^ 
wogen werden, bis ihn die jüdischen Weisen mit Erd 
Als Alexander**) die Bitte der nackten Höhlenbewohi 



"*) Le Brahmane Bidpai (ölu roi des Indes apr^s la retrai 
dans les ^tats de Dabsch^lim) recita aux princes, pour les iDstru 
qni forent traduite» pour Noiirschirwan. (De Sacy.) 

**) Zwischen Alexandrien am Akesines und dem sogdisclu 
wurde Alexandrien am Indus gegründet und die Stadt mit der 
Heeres bevölkert. Von dem gegründeten Xylenopolis an der M 
(nach Plinius) Nearchus und Onesioritos aus. Durch Ilephaestion 



Alexander M. ^Py 

äilraete, die fdr Unsterblichkeit wünschen, nicht erflillen kann, 
fij^tüäie ihn, warum er denn umherziehe, die Welt zu zerstö- 
rrD, wenn er doch selbst sterblieh sei. Nach Alexander's Ant- 
uen ist es so der Wille der göttlichen Vorsehung: „Wie ihr 
•ehet. dass das Meer nur erreget wird, wenn Äer Wind die 
^••^D treibt, so vollstrecke auch ich nur den Willen Gottes und 



4'-' i^r Stelle de$ Hanptdorfes der Griten (Rbambakia) die Stadt Alexaodria 

TrMn. B«i Arbis oppidum worden die arae Alexandri in promontorio aof dem 

- if Moozf (IsQs) errichtet. Südlich von Babylon warde Alexandrien in Babj- 

^um Mm See Rumiah gegründet. Isidoros in den parthischen Stathmen nennt 

'^ Bar Arteniita eine :t6Xi> i)J.rjt'ts, sondern ebenso Chala. Der Name 

^?«ü«iia in dieser Gegend zeigt sich sofort als griechisch (s. Droysen). Plinios 

^^i ^•'ic üstlichen Slttake : Graecorom est. Nachdem Megasthenes durch Seleucus 

') Cundragtipta ge&chickt worden war, dann Deimachos durch Antiochus und 

I'i«niM, sowie Basilts durch Ptolomais 11. an Amitragha (Äfin^oxctnjg), Sohn 

<^ Ckaiidr^apia, geschickt war, blähte in Folge der Handelsbeziehungen AlexAQ- 

■'e%i mit der W^e^tkuste (wo die Herrschaft des griechisch -bactrischen Reichs 

'^> ri&c Zeit lang Ober den Penjab bis nach Guzerat erstreckte) besonders Uj- 

4fh) tO^rt-r) empor. Als Alexander horte, dass Russen aus Alan-Wareg bei 

'»a Einfalle Derbend zerstört und die Königin Noschabeh aus Berdaa gefangen 

'tfvfUkn hatten, zog er aus zur Vertilgung der Russen oder Bürtanen und Hess 

*'f 4iB Wege in Kiptschak (um die Frauen an Verschleierang des Gesichts zu 

:'v*tD«Dj ein verschleiertes Steinbild errichten, aber es wieder fortnehmen, als 

• Le.te der GeiEend es verehrten. Damis erwähnt (bei Philostratus) die grosse 

'"r'^.rLZif der griechischen Literatur, die Appollonius in Thyana bei den Brah> 

=^'-«!: gefunden. Die Araber übersetzten (VUI. Jahrhdt.) die astronomischen 

« :it:Aata «S^iuihend), aber aus Alkindi (IX. Jahrhdt.) entnahmen die Indier 

«'«^t^vbe Kan»tausd rücke der Astrologie. Agatharchides berichtet von den 

f fc ^^licheii Inseln an der Küste der Sabäer in Arabien, dass dort Stationen 

'«v44»ouH' if/g^Ua») der Nachbarvolker seien, die meisten von dort, ol xart' 

*:'-*.Tr.T» rra4*n lor ^/fSok' narafiov 6 *Aki^av8QO£ vairora&fiov , andere von 

k&'j.ftnieo und Persien, sowie den näheren Völkern (s. Droysen). Hinter dem 

Ht.>3 Barbarike (einer der Indus-Mündungen) ist ein reiches Land, damals von 

'■'t^twa bewohnt, mit der Hauptstadt Minnagara, wo sich noch das Andenken 

• «-. Aiexaader's Zügen darch alte Tempel, Ueberbleibsel befestigter Lager und 

iT'^^* rrgrabene Bmnnen erhält (Strabo). Urbem Barcen condidit (Alexander) 

>ru«;c# «utait (Justin). Die Stadt Peritas (in Indien) wurde von Alexander 

-vL «einem Hund genannt (nach Sotion). ITa^&avvtaa Ttokis "JSlXrjvegSi Ni- 

^'ut* LT-matr rliidor von Charax). Stephanus erwähnt unter den Alexandrien 

\r..'>-fu da« /*/ j7 ^Urtiityg x/rr« rriv ^Ifdixt';!', das TtaXw *Ivdtxtji und Tta^a 

1 »*$t»/,, It^ixo» itf'f'et. 



neiie umher. 9«> gerne ich auch ansrahen möchte/' 
aer im Lande Occidratis erbaten sich von Alexandei 
\kk£ :>i imer mosten leben. Die Höhle von Elephant 
bay) bezeichnete (nach Gasparo Balbi; das Ende 
der*s*1 Eroberungen, und Oderic nennt Tana(anfi 
ScaiU des Porus. 

Forus {foTj oder ^bei Edrisi) Mour ^Ponr) spri( 
tniiier durch die Macedouier den Indiem gezahlten 
zur Zeit des Kriisus verloren gegangen. Die sich i 
iHier vuach Kawlinsou) Afarti (auf den Keiliuschrif 
den Perser hiessen i^bei den Griechen) Eophener od 
bis zur Zeit des Perseus, der in Iconium, dem Sitze 
scheu Ki^nigs Annacus oder Nannacus (zur Fluthze 
der Meilusa als Gorgo aufstellte, und an die I 
Surtcr des chaldäischeu Reiches (in der griechisch 
wu Oepheus) schliessen sich die durch Nimrod (1 
Neuibrad) n*präscntirten Kuschiten, die als Amereh 
vnler Menlad lim Persischen"» auftreten und (l)ei H< 
der IVzeicImung Kiööuh (Kossaeer oder Kuthaeei 
im Laude Susa (^der Elamiten mit der Stadt Ahua 
«isUu vKun^stan oder Kouroi). Kt^if/fV: fuscus^ qi 
^Hius ^^Kapi inler Kop). Kif^pi^vvcc**) findet sich al 



*> lUmiuou oder Hermes erscheint dem Alexander, dass er 
OlMMjt tu dA» l.«|:er de> harius gehe. Der von Darab besuchte I 
il^b^kWkou» oder rhilipp) var von Ammoiirieh ausgezogen. 
iiM\'h\udeii« denen er Lindereien Angewiesen, zu schützen, baute 
M-^^ivi ^e^cu die KAuber\olker der Oog und Magog (Kazwiui), r 
^^»v die |\.»V'»hÄ!iA*'* und Wiukelohren ^naoh Firdusi^. zu den 
d¥« ^^**J' neheud. Von der St.tdt Ileroum (der einbrusticen 
hK«Hxlor \ui \Ve>ten nach den r\>thhaarigen Gelbgesichtern, hintei 
I aude d#r Kin>terniss vJ«'"*'*^* **** ^'^* ^^^ untergehenden Sonne 
^lUAVud llndel. Nachdem er den Kbizr getroffen, unterredet si 
^M die Koumi'Si^raohe verstehenden Vögeln und sieht dann Israfi 
|U^M\.^neii Alexaudrx» homini dicunt, dass sie die Philosophie, ^ 
hvK' ^NateMuO. U> A^Äienl des os en guise des javelots et les 
^MK'i»»v»v »AK« r»rxi»>i v^*** Mohl^ von den mit Iskander kämpfe 

•M 1^^ de* KcpUews ^S.hne-i de?; lU-lus) üeuiahlin Ca^slopei 



I 



Oopu. 17 

M Atatbarchides) und geht in die ägyptische Bildung von Kop- 
K wie die indische von Gapta ein. Die in Sasiane angesiedel- 
.«a Kuhiten verbreiteten sich über Assyrien , wo sie Babylon, 



^X* *v\nrtB iitz«nd unter den Sternen dargestellt wird, ihre Tochter (An- 

:v3*dti den Nereiden an Schönheit vorgezogen^ verwüstete der Wallflsch (Getos) 

^ PfvidoQ dAA Land. Kepheus (König der Aethiopier) war (nach Eratosthenes) 

^v»i Miaerva anter die Sterne versetzt Dhruva's Mutter (als Meerflsch mit dem 

V-.« iLMyapa's am Schwanz) war von den übrigen Frauen Kasyapa's zurück- 

.->«fct Die Gattin Kasya's (als Tochter Krishna's) beklagte sich bei Krishna, 

^ Vr Ocean ihre Kinder versofalongen habe, worauf Krlshna dieselben von 

^«ns (dem Herrn des Meeres) zurückforderte, und als er horte , dass das 8ee- 

^ft^mur Sankasura dieeelben verschlnngpn, riss er dasselbe aus seiner Itfuschel 

'« amett« ee, die Kinder zurückgebend. Von seinem Frauen-Haare heisst 

^^^te auch Kefiu od«*r Ke>avos. Agni, Mahendra, Kasyapa and Dhruva. in 

--44ub are placed in the tail of Sisumara (purpoise) which fuur stars in this 

>:f'.attfn never set (nach der Vishuo Purana). Caspiae pylae, xXrjSes yctkß 

■«^riift; 'bei Diony».). Kaoui^Tixor äfifia, als Sprichwort, da fleh die Gasibten 

a 1er Kvbr Fesseln zu schmieden auszeichneten. Die wilden Gebrinche der 

* Vp- fii'h^n (nach Strabo) denen der Sogd^ianer und Bactrier. Die Kilnige 

K**:« leiteten sich von Kschatravriddha (Enkel des Pururavas) ab. Kaanaw^oi 

.«: ti«: ^uph. Byz> zioUi Fav^a^ntf] (oder Gandara), Zxod'iöv dxnj. Kern identi- 

'-'Tt kifyapa mit Kekrops. Cortius stellt Kv^tji'rj oder Ke^xv^a (yte^og oder 

^tvaaz' In Beziehung mit xi'(nro^ oder krumm {xv^ W.). Kv^os : Macht 

-.«A,- mÄ« iitig>. <»'ara, als Held, Quirites (haatati von curis), xov(tos: ehelich 

^- >-a <^taiide der Kot^ftoi angehorig). Kex^onft, rei Atheniensium, ex Aegypto 

~v.:-,s /> ^«f":» appellatus), Erechthei fllius. Als Autochthon wird Kekrops 

" * ^■^.Laor**n- oder Affenscliwanz gedeutet. Zu den *Oyi€Tg (in Aetolien) ge- 

^'"^ {.•» Bopa-ti, Die Cureten wollten vom Gebirge Kov^iay (in Aetolien) be- 

-*^' ^b. Kour^hid wurde die spätere Bezeichnung der Sonne, statt Giamschid 

* Un Persern I. Ktkato^' o^o£: Castus mons ad Euphratem. Et Casius Jupiter, 

. Trajabus arrenteos cratefes et maximum comu bovis inauratum, prlmitias 

f^^r.^ 4c Getif reportatae dedicavit. Extat in haec donaria Hadriani Epi- 

c*u.a \ Traianas Aeneades Jovi Casio hoc simulacrum, rex hominnm regi im- 

a. naüaa dedicavit Ca«ii Pelusiotae naturali quadam solertia nodos implicare 

iM<^:«t, traMbu» trabet rectendo (Suidas). Kaaos: Quisquis Romanorum singulari 

'laa br ^1ci»f>et graminea corona coronabatur, eratque Pasius invictus, Aeliani 

' '." W«nn in Chui (Khn») dem alteren Bruder Mizrafm's (Sohn des Cham 

IT Kkaat fo Khemi) die Verwandtsrhaft der asiatischen Aethiopier ausgedrückt 

»r!. w. lajirt der Name der mit den Uxü (des Uza oder Gewaltigen, den die 

^'iWr terrbrt4»n! verbundenen Kossaeer zu den Khas uud Kasya des die indische 

"■t\r\.u in Kaabmir einleitenden Kasyapa, dessen geistlicher Sohn (Parasu- 

-At fiPtWifails ein ^lifwaltiger auf Krdrn** war. Die TapUier bauten ihre 

9 

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n wi i^ir'i rii "..I» Tin-r "?*. thvL Inso-n. iitf 'av.iHi CK j^Otfr^*^ 
"^"^.jum - L:*-- •«-rrsma. Tir» orfÄ-Ue-i iaL-iira> .iusouy* 
.l-«»":.i.i.t**r Ml Li.*'» UT».7* Ti»»si r.rauiMa -a. 'a^iaw r(iaa.=~jtf:k 
7 12'} • T i.^T'ftd . VI.:::! Ä "ai^ rio»:«»! 'v-ici iir all jr auaop 

'•i^" Z*'."' i-*» *-v Fim irt* Tahiti» I^ti-sa n-S irfJi \r:;k.*I 
J«* K. -z*-*-. *-*: * i7Z<c;i:* i^ T-.'^. T^P*» Tippo de 



oUte oder mittelst eines hohen Thurmes (in den Ebenen 
rrgsphzen der Kerketen aufpflanzend), stammten die Ne- 
. (Rebellen) genannten K^^nige Babyloniens. Nach Moses 

begreift das Land der Knshiten die Stadt Fahl (Baktra 
Balkh) im Lande Parthien oder Bactriana ; Tahmnras (Diw- 

oder Dämonen-BUndiger) baute die Citadelle in dem von 
Khameini gegründeten Meni oder Merw (Shahsidchan). 

Vartan trifft man jenseits Persiens das Land der Kushiten 
dann das von Djen (Djenastan oder China). Im Reiche 
5tan «am Berge Kai) wohnen die Peri in ihren Glanzstädten, 
>ews dagegen in Ahermanabad (die Stadt des Bösen), wMh- 

di** Al-IIerniani oder Pyramiden im Lande der Pharaonen 

«ler Wurzel Peri oder tragen, nach Brugsch) von Jan ben 
rrbant wurden, zu dessen Zeit Abu Djafar das Reich zwi- 
1 den Divs, deren Alleinherrschaft (wie die des Ahriman 

drni ihm zugewiesenen Cyclus) ihr Ende erreicht hatte 
den Peri getheilt war. Nach Mar Apas Catina besiegte 

I Ton Armenien'die Medier von Zarasb unter Nionkar (mit dem 
JBen Mates) und zwang Ninus, König von Niniveh, ihn 
rffitigeUy obwohl dieser gerne die Tödtung seines Vorfahren 
* dnrcli Haig gerächt hätte (nach Langlois). Othniel befreite 
Israeliten von der IlerrscJiaft des Kushan Riscbathaim, 
s» von Aram-Naharajini oder (nach Josephus) von dem 
nfrki'mig Cliusarthes. Die bei Justin als Flüchtlinge bczeich- 

II Partber galten für die durch Sostris oder Scsostris (nach 
ani in Assyrien (Athoria) angesiedelten Scythen. Mit den 



«• 



22 Singapore. 

Habrathos durch Abschneiden seines Haarwuchses 
König Sagara Hess den Yavaria, die auf Vasishth 
Leben erhielten, die Köpfe scheeren. Nach Hes 
Ol T(3v '/vdüiv ßnöikeig Maurier. Das indische Vol 
baute Holzhäuser, wie Euphorbien berichtet (278 a. ( 
der Mahawanso. Die Dynastie der Maurja gehörte zi 
der Sakja. Maurus quidam Kbtiqo^ (apud Zosit 
König von Veji, führte (nach Servius) das (von Ni 
Priesterthum der Salier ein. In Alxtioi^ (der glänz 
Schlange) liegt der Gegensatz zu den dunkeln 
MsQot, während im Litthauisehen die Negation 



*) Uerodot nennt Kalatier (Kala x>der schwarz) unter d 
gentes et quodammodo Aethiopas, charakterisirt Plinius die 
Persern heissen die Aethiopier schwarze Indier (Siah-Hindu). 1^ 
tische Patriarch von Antiochien) bezeichnet die Aethiopier als 
Völkertafel ziehen die Kushiten (wie Kus, Sohn des Uaui 
Afrika. Syncellus führt die Aethiopier vom Indus nach dem 
Diodor schreibt die Gründung des ägyptischen Reiches den Ac 
Herodot wohnten die Kisaier (Kossäer) im Lande von Susa, da 
oder (nach den Arabern) Kusistan (die Heimath des Kus). Di 
riden (ftstlich vom Ganges) wurde wegen seiner vielen Elep 
(nach Diodor). Die griechischen Könige von Syrien unterwar 
Syri. Eaßdxt^oi b avros ioti rq? ^lorvoqf (Suidas). Her 
Sükos Pingasa or Pinga, Jiving in Pancliaea (the countr] 
eniigrated with his followers begond the western sea between 
and setlled ou the banks of the riNer Crishua, 8yama or the 
Nach Strabo folgte ganz A^ien dem Dienste des Dionysos. Cha 
den Gott des deines £o^oa8eio^ (Suradcva) verehren. Die Ei 
zum Getränk wird Bala Rama zugeschrieben. Neben den Aethj 
unter Memuon (Ismandes oder Miamun), Sohn des Tithon, seh 
König Teutames dem Priamus ein ethiopisches Hülfsheer u 
Zarmair, den Indjidji* mit Ascanios (Konig von- Ascanien) id« 
(Sohn des Hns und Bruder des Laomedou), schwand am Körp 
für ihn Unsterblichkeit gebeten, wie sie auf Urva^i^s Vermittl 
dem Pururawas (Bodhas) oder Ailas, Sohn der Ida oder Ha, : 
Sudyumna*s (Manu's Tochter) neuer Geschlechtswandlung Bud' 
ertheilte (in mythologisch entstellter Auffassung der Fortdai 
Rhea Sylvia, die Stammmutter der Iliaden (Romulus und Remu 
Babyloniern war Hu (der semitische £1) der geflügelte Gott, 
üisacbto. 



: nrT ;in ilio nilaina <Hlcr «Inrcli rnlhbiTiineiKlps Fonor Uii.storh 
.1' luMi in Indion oiler Intii der lildlias angesetzt wird. 

Narliilfin die Malaycn nach Malaeca ausfrcwandert waren, 

»Minie unter dm Abtheilungen des Kiuiigreiehs ein Häuptling 

II raliang eingesetzt, von dessen Verwandten einer sichal.sKauf- 

itiann naeh Chanijia*) (in Cochinehina) begab und dort zum 

tli nsrl.er »M-holien wurde (wie du Chaillu durch Reniandji, Häupt- 

A\V2 di-r Apingi, mit dem Kendo oder dem Symbol der llerrscher- 

■viinle iH'kk'idet wurdei. Er Iiatte seine Frau schwanger zurlick- 

.v!a<sen. und diese berichtete dem nachgeborenen Sojme, da><s ^ 

-^iu Vater nach Champa gegangen sei. Dorthin folgend, fand er 

:.n "uMlibi-iahrt und verblieb bei ihm, um nach dem Tode zn 

^.inM-dinn. .So begann ein lebhafter Wechselverkehr zwischen 

l';n in Cbanipa angesiedelten Malayen und denen Malaccas, 

: rii wiinlen «lie Beziehungen später unterbrochen. 

Wenn die »Sdiifter ilalacca verliessen, priesen sie in Lob- 

-♦•viiu^'en den Hafen der blühenden Stadt (nach den Seyara 

M:ilayuf. Zum Schutze des auswärtigen Handels waren r>Suba- 

j.ire aui:i»stellt für China, Kamboja, Java, Bengalen und Guzeral. 

f»ir naiii Malaeca handelnden Gores Jai)anesen) oder Le(pu^a 

^^••lltrn 'narh Albmpieniue) Niemanden Über ihr Land Bericht 

jib-n. I>a der König von China sich von dem Rajah Malaccas 

'I Ausdribken hatte anreden lassen, die auf untergeordneten 

Vm-üij- drntete, so miisste er «i>äter das Wasser, worin dieser seine 

W.wU' und Füsse gewaschen, trinken, um von seiner Haut- 

■-.»nklicit i-urirt zu werden. Neben dem Bandara oder Minister 

ifj'i Tnniagong oder Handelsaufseher, fand sich in Malaeca tler 

NU samana, als Titel des Admirals, der auf deji Preisfechter Hang 

Tnai. vom Sultan Übertragen war, als dieser Laksman heraus- 

jcti-rdt-rt hatte, sich mit ilim zu messen. Said Ahmed aus 

Champa gab dem von Malaeca llir die Werbung um die schöne 

TnuTigi vnn Pahung ausgesandten Hang Nadim die gewünschte 



" Tf... Oiarnpak^ (Miihelia rhampaka) i> intrudin'fd by th<^ nindiis in Java, 
.- .T. >anf. ric naine iiiiplies. L'inerhelrathete Müiiclien in Java traßen eine 
'..:i*L'U rh^rii|.Äka-niniiie in ihrem Tascheutuche. Die Frucht der Champadah 
«: ArtcrHrpii? polypbenips. 



24 Singapore. 

AuRkunft. Brama Wijaya (Bromjaya) von Majapalii 
sandte nach Kambodja, um seinen schifTbrüchige 
Ciampa abholen zu lassen. Da Conto setzt die B 
^Rajah von Malacca in's Jahr 1388, aber die malay« 
nennen Mohamed Sbah (1276) als den ersten R 
Islam annahm. Nach De Barros war es besonders 
der Perser und Guzerati-Mohren, dass die Nachfolge 
Xaquem Darscha (Sekander Shah) das Joch Sia 
Die Sellaten, mit denen sich Paramisora in Singap 
• lebten von Fischfang oder Seeraub und vermiscl 
den halbwilden Malayen, die das Land in der fruch 
von Beitang anbauten. Nachdem sie dort die Sl 
bannten (Malakka oder Malaiya Nakkhara)"gegrü 
sie den Schakeng '(Chao Khun) Darscha (Sohn de« 
als König. Die Mandarinen oder Edelleute J 
de Barros' Zeit) waren noch die Nachkommen der S< 
Im Javanischen bezeiclinet Malay einen Fltlchtige 
gelaufenen. Valentyn lässt sich die Emigranten aus '. 
(unter Sri Tara Bawana) in üjong Tanah festsetze 
de bawah anghin (oder Leute unter dem Wind< 
von ihnen gebauten Stadt Singhapura durch de 
Majapahit vertrieben (1252), zogen sie nach Malacc 
Namen von den dortigen Fruchtbäumen erhielt. 

Zu dem im VIII. und IX. Jahrhdt. p. d. Hl 
gruppen südlich imd westlich von* Malacca ausged 
'des Maharaja von Sabed gehörte (nach Abu Zeyd 
rium Kalah. Der König von Zabaj heisst Alfikat 
der Insel im östHohen Meere Maharaga (nach Ibn 
f 9l2p. d. Im Reiche des tlber das Meer von Sanf 
Maharaga (dessen Dynastie Walkenaer mit 628 
lüsstX der die. Inseln Zandy und Ramni besitzt (un 
von Comar besiegte), nennt Masudi die Insel Serireh 
Quollan in Malabar war (nach Suleiman) von Zabej 
liMugigy und die Insel Rami (nach Abu Zeid). Dei 
Maharaga von Zabeg warf (nach Suleiman) täglic 
Gold in den Palastteich. Mahan-ben-AIbahr fand 
und blaue Rosen, die nicht fortgetragen werden koni 



'\i\n£i!^ ilortliin Ocsamltc ^chk-kciid (nacli GfUzIiifl'i. 
buch ward im Temiiel Öisaput'8 7,n Ajiitbia aiiflie- 
tuT blnnanisi'hen F^nibcniDg. Narli Azedi'n Gamhiirup 
i. Jalirdi. p. <1.) nistete (anl' Bitten de« Mahnrng» 
I Dclali. der von I^ernicn bis PalüHtiiiii Iit'irselitc, eine 
itim» Kejr*-'ii den ceyloiiisrheii Könifr Dakii aiiH und 
rvli Oarlmn^p einen r^iej- bei Külali llber den iSliali von 
*) Naeli VertoinamiK (ITiCU) warfn dio .lavancHcn viir 
aiml*eliat't mit den Cbiuenen ll-ilM)) MenscIiciifreKuor. 



Fi.\m*K>- Kth rdniiiiriiP** «iili llii^ n)ip»ruii'r uf Snmul Tlinkruliiin 
rbu iiitioiliK'eil i34l) a. i.) tlir iiiivfiil art>>. Chauii MaharHE, tiie legit- 
Liiib<'<tja. ■'BtablUhtd mute Drnily tlia ruloii xf Saniut Tliatudiini am) 

ur l.ls uwu (a( tha liinr ur CLrl^'t's birtli). PIijija Kri-t, a aiuuio^r 
irifrrteil lliu wurk nf Cliauii Mahnrnt. . 

PruloDiicr erbli'ktrn TlniüEtlicnrs n.icti Tapruhaiia iiiid Indii'u. t'lili'r 
d«n brrrUt Palroklus AU inihihtta M«»ri-. Kaä Kiiiiigridcli Lflrhai 

MJr>.> Viilx'ä Zrit) vt^ra il«r «iMtii Slttpii bciti» I)ewi>l»ivt tiiir 
L'lil. .'^Miii TTiirile als liiilma Thajr-nu vuu Cninbmlia uilvi IiidnrH-Shaii 
EU. U> uiiil Yuruk «»rilMi alt ahn NiiranTi <\i<:liiD('hiiias t:r^>l>ei). 

V^tr-iidra. Ilij Otipn d( Tnix vlrd dai K»[ii|irri('li Cauitwdia (l.viak, 
■uiit. J^nil'ij iiud ZriMri w^rni xii Puln'i /«it di» IlJirrii au dri 
I Küil''. ftai'li Udriic irugKii dis Iii»uUni^r auf dv» Nicuvcraii (Nlcu- 

Bild 'Icii vtiu ibneii irrclittru AtTcL auf der Slirii. Dir cbiiiciircliF 
fl'i iwaiii: ilcli K'iriic ^un Ctatiila (.Dsianipa) zur TribntzaMiiug au 
n iiiairli l'ulni. Kanii vätt l^uniatrii war (imi.'li IdrUi) nieliieren Fflrilvii 



26 Singapore. 

Unter Cliiut8u ßcliickte Bak-la-cha, der König von Ja 
oder Jawac eine Gesandtschaft nach China (860 p 
und Java heissen Oalapa bei den Chinesen, wnrd 
'^Koiiawa genannt. Knda Lalean befreite die Ja 
Drucke der Chinesen (J086 p. d.). Die in Singai 
nen Münzen Chinas tragen einen Kaisemamen a 
967 p. d. Die Bewohner von Es-Sila und seinen 
Masudi von Amour (Enkel Japhet's) abstammen, i 
seu. Unter den Insulanern des Meeres von Kerdei 
(nach Masudi) die El-Fandjab mit krausem Haar 
wini hatten die Bewohner der Insel Barthalib bi 
In Kailasa (zu Ellora) kräuselt sich das Haar der ] 
Siwa*s). Nach dem Kanda findet sich Bayu (krau 
den fünf Schöpfungen Narada's (auf Java). Na 
Kops überfallen die Wilden in der Bulan-Strasse 
gifteten Pfeilen alle Fremde, die nicht von einem 
Batin begleitet sind. Die an der Malacca gege 
Küste Sumatras wohnenden Heiden heissen Bat 
Menschenfleisch, wogegen die südlichen Gotumas ( 
(De Barros). Obwohl eine verachtete Kaste, galt 
oder (bei Palladius) Besadae (nacli Ambrosius) für 
weil von den alten Yakko herstammend. Auf J; 
ein Priester, während in Hiuterindien sich der ' 
Raksa«a verkehrt hat. Nacli Hiuenthsang war C 
Megasthenes die Palaeogoni setzt) oder Tapobr 
liehen Dämonen bewohnt, die nach Sirenenart d 
Schiffer frassen. Nur der Kaufmann Wyayo enl 
im Mahawanso Vijaja seine Gefährten, aus circci 
lungen erlöst. Wenn die Könige Ceylons bei 
von Gaimono, dem Erbauer des von Fabian gese 
Maha-Paya (Eisentempcl) entthronten Malabaren 



^) The King8 of Ceylon are descended from ßaaiit, \i 
print 011 a mudheap. Tapobraiie wurde von Hipparch nicht 
sondern als der Reginn eines südösüichen Festlandes. 

♦♦) Lawar im Malayiscben bedeutet ^aussen,*" „draussen** 
streckt*^ oder ,,offen/* 



Ceylon.. 27 

u*. vorüberzogen, gescliah es unter dem Schweigen der Musik uml 
4Q4a der Congcfte eilt geräuschlos am Grabe des Jaga vorüber, 
um den darunter schlafenden Eroberer nicht wieder zu er 
wf^keiL J>opater wurde (nach Cosmas) in seinem Charakter al« 
Bi^nwr von dem Könige von Sielediba ehrenvoll empfangen. 
Ant dem Tempel glänzte das Kleinod des Hyazinthes, das, wie 
Marco Polo (der von einem Rubin spricht) erzählt, dem darum 
iuch«ucUenden Kublai-Khan venveigert wurde , weil ein Erb- 
•iQtk, doch ward es im XIV. Jahrhdt. erkauft. Aus Sindb^ds 
Enühlungen erwähnt Masudi den Smaragd des Königs von Ceylon. 
Xarh St. Ambrosius hatte der Thebaner Scholasticus die Küste 
Malaharsuud Ceylons (I. Jahrhdt. p. d.) besucht; der Freigelassene 
iff^ Annius Plocanus wurde unter Claudius nach Ceylon getric- 
Wb. Im saniaritanischen Pentateuch und in der Version des 
«ritcn Jahrhunderts sowohl, wie in Abu Seyd's Pentateuch 

n>*M lag derArarat der Arche auf Sarandib (Silandwipa oder 
SnUaladwipa'. 

Au§ den Chinesen,**) die Ceylon entdeckten, wurde ein 
Kimig »als Sohn der Sonne, die nimmer stille steht) gewählt, 
aal' den Lankauw Pati Mahadascyn (vielgeliebter Grossherr der 
pozen In^l) und dann Lankauw Singe Mahadascyn (vielgeliebter 
lasel-Len) folgte (nach Baldaens). Alexander lässt die Schlucht 
mit dreisprachiger Inschrift überbrücken nach dem Lande der 

Sfteln. Die Insel Tapobrane war von ^Makrobiem bewohnt. 

te Portugiesen haben dem Berg (auf Spilan) den Namen Pico 

if Idam gegeben, die ^Selanesen nennen ihn Budo (de Barros). 



*i T^ EUhwuii or diTine» are (acronlinp to the Mahoniedanb) the philtt- 

ihu adoiitted a firet luover of aU thiiigs and oue tspiritual »ubstaure 

ftvoi t\9Tj kind of matter. 

TW«r^ is an anrient tradition amoiig the Ceylonese, that after the expul- 

ot Adaoi from the itland, 1t was flrät peopled by a band of Chinese ad- 

«bo accidentaUy arrived on its coasts (Percival). Nach RiSeyro war 

f««V« %Qa scbilfbrüchigen Chinesen beTolkert. Nach dem Raja^ali ereignete »ich 

^ f. 4. eine Floth in Ceylon, wie schon in den Duwapawrayaga geuanntm 

«e^fo RaTADA't Sünden. Accordiug to the natives of India the modern 

'n'mi iä <valy ad Uland adjacent to the ancient Lanka, which now exists no 

•«m (TodV Uam^ setzt« an Bftirana'a 8t«Ue W^iahana. 




28 Siugapore. 

Die Hindu nennen Adam's Pik Swangarrhanam 
zum Himmel). Nach den Kriegen Kama's fiel d 
Lankapura unter die HcrrHchaft des Vogels Girda 
Vogels (Garuda) Rajawali. Nachdem Raja Maron 
gegen den (als Gesandter des Eaja Rum an de 
China) Stürme aufregenden Vogel Girda vertheidi 
Raja in Keddah. Die Chinesen nennen Ceylon 
das Rothe Land, Chih-too. Nach Odoardo Barbe 
lam (bei den Indiern) Tenarisim (das Land dee 
Der Priester Nanteh wurde (456 p. d.) mit einer '. 
von Ceylon an den Kaiser Chinas*) gesandt. Ei 
kommende Gesandtschaft (V. Jahrh.) brachte den ko 
stein (nach dem Leang-shu). Nacli der Ming-sh 
der Ming-Dynastie) wurde der General Chingh( 
Chingtsu ausgesandt (mit 62 Schiffen), um d( 
Einfluss in den westlichen Königreichen wiederhe 
lief in Cochinchina, Sumatra, Java, Cambodia, S 
ren Plätzen ein, das kaiserliche Edict verkündend 
bezeugungen gewährend (1407). Da der König v 
widersetzlich gezeigt hatte, wurde eine neue I 
gerüstet, die ihn als Gefangenen nach China bra< 
Pulo Koma Bazae Lacha (Sri Prackraraa Bahn Rj 
Stelle ernannt ward, trieb ein chinesischer Beam 
ein. Von Charitraputra oder Kalingapatana (Hauj 
fuhr man nach Ceylon (zur Zeit Hiuenthsang's). 
gungen, die persichen Kaufleuten zugefltgt waren 
p. d.) zu rächen, sandte Chosrocs Nurschirwan, • 
bis Baluchistan ausdehnte und (nach Firdusi) 
eroberte, eine Flotte gegen Ceylon und besiegte (na< 
hani) den König von Serendib (oder Ceylon). Di( 
Gouverneur von Irak,**) gegen Daher vcm Dewal . 



*) Selon Siu , les arabassadenrs de Bonieo (au sud-est 

fiirent connaitre a Tempereur de la Chine (1406), qu'un de lei 

un homme originaire de Min (nu Fokien) et que daus la vo 

royale il y avait des iüscrlptions en characteres ciiinois (Paut 

«^) Nach AmmiaDus wurde der indiscbe Handel der i^assan 



Christen. 29 

ustimi hatt«' zum Zweck, Piratereien zn bestrafen gegen moha- 
lunl.inisilio Frauen verübt, die Wittwcn luohamedanischer Kauf- 
kiite. die in dem Kriege der Knl)inen-Insel (Djezyret-Alyacout) 
"Ur t.Vybui iu ihre ileiniath zurückgesandt wurden, nachdem 
iir»' fllr Handelszwe^.'ke dort ansässigen Verwandten verstorlien. 
\U Mahmud Ohazuih die schisniatisehen Carmathier bei Moul- 
t:in bc-iieirte, flüchtete der schiitische Führer nach Ceylon (1005), 
Uli eben tlort landen die Siva- Verehrer ein Asyl, als Maho- 
iird <ln2r)t das Idol von Sonniath zertrümmerte. 

Xarli Oosnias lag der König der Küste von Ceylon mit dem 
KMni:re , der den liyacintli besass, im Krieg. Der christliche 
l'ri;>byter wurde in Persien ordinirt. Edrisi bemerkt vom Könige 
iü Sereiidib, «lass er nicht, wie die Könige Indiens, den Wein- 
Lvnu>.s erbiubt habe. Während die brahminischcn Malabaren iu 
rrvliiu*) herrscliten, wurden dort (nach Kazwini) die Wittwen 
Verbrannt • XIII. Jahrhdt.:. Imauin Abu Abdallah zeigt« zuerst • 
dt'U miihaTuedauischen Pilgern den Weg zu Adani's Pic. Nach 
Ai>u-Zt'vd fand der Keisende Ibu Wahab viele Kli*»ster zum 
liii'i/iTabschreiben iu Serendib (910 p. d.). Die Siameseu schick- 
rm < 7'}'} p. d.) nach Ceylon, um verlorene Pali-Schriftcn zu cr- 



"'rrd' L ..;m V»?>ifigri?"} betrit-ben. nach Mdrkiauos (der an der Küste Karmaniens 

- Hiii'i-Ti Af'filiiL'oi und Ont.uiii nennt) war der Htifeu Cliarax (»der Spasinu an 

>• ^f iriiJi;iii: dl-- Ti::ri>. Hera (südwi'>tliili von der Mündung des Knphrat) 

- T- MrjitiMid**n ILimii;], n.'i''lidi'iu diu Fürsten von den t^iisdAuiden abhängig ge- 

'Tiru. l\*![ Cuimas hei<>st der üuäserüte Punkt, den die Perser anf der Koro* 

Ci£!^ik:;?rf he>ijrhteD. Kabir (am Kaveri oder Kaberis). Nach Tabari kamen 

i::»*!j« K iiiffahrthL'ifdhriT (unter den Sassanidun) nach OboUah und Apologoi. 

N- ■ to'ra ,I»ii.'-coriiU- in>iila <ider ^lOrXooiöor!: rr-ooi]^ auf der Aristoteles den 

\'ib«ii 'Wf \Ujkf eiiipfahl, war (nach Arrian) von Arabern, Indiern und Griechen 

tii.hni, ille d^iu Kiiiii^e des Weihrauridaudes zinsbar waren. Les ancienneA 

**rH'\Tt'^ du lJii.'Ci'>e dAnganiala r.ipportent qu'on envoyait autrefois a la cote nn 

cr^lii, 'juj portait le noin d'Arrhev«'que des Indes. II avait deux sulTraganh, 

■ *.■ I%nc i i-^W ile Sijrntora et l'.nitre dans le pays de Ma^'in (La Croze). Nach 

Kir» mreri Ji** r.ewohn«T Socothorah':» meistens Ciiristen. 

" \.A ri. rjfiime des CzeremiHses (hei denen unverheirathete l'ranen ein Hörn 
■:.''•. r-it ii'*i l>ien qu»* de« Tingalais de u'epoiiser Jamais des Alles, qni n'aient 
''rr..^T^t■^ |. ir leiir* propres pi'res (Strnys). Sie fiirrhteten i'ine nnsichtbare 
^■■r ■•'. Uwi Hi«l» ^«i»• diT NejtiT die \^\\a des Innern). 



30 Singapore- 

netzcn. BodidhanDa^ Sohn des Fürsten von Mawai 
China (-7 4^55 p. d.). Nach »Soh-man (851 p. c 
KHnig von Herendib beim Tode dnrch die Stra« 
um die Vergänglichkeit irdischen Glanzes zu zeige 
von THchontHcheng musste sicli , nachdem er HO 
(nach Kanghi; fttr eine Zeit nach einem Berge zu 
er von Tigern gefresBen ward, wenn er schlecht r 
KotiKt im Triumph zurllckgeholt. Während des In 
gieren die Minister (wie für den grasfressenden N 
Ehe er seine Regierung antritt, wird der König 
seinen Unterthanen, die sich dieses Rechtes noch 
wollen, misshandelt. Ebenso in Unyamwezi (nac 
früher bei Installirnng des Herzogs von Kämtheu. 
bar hält man dön Jujukönig höher als den civilen, 
wird die Macht eines im Oru-Gebiete des Bin 
direnden Geistes gefürchtet. Westlich von dem Ör 
mas begraben liege, setzt Marco Polo die Pro 
von dort soiea alle Abraiamiten auf der Erde 
Alexander singen Vögel in griechischer Sprache, 
an den Ort ziehen dürfe, den die Nachkommen de 
wohnen, dass er aber den Porofl tödten würde 
nides). Nachdem er Für besiegt, zog Iskand( 
(M(^eca), um das Haus des Berahim (Abraham) zi 
(Um* fromme Ma^n gebaut und wovon er soviel l 
Gott selbst hatte es Nesr Hiran (das Häuslein H 
(Firdusi). Alfred M. schickte den Bischof Svitl 
heim nach Indien, um das Grab des heiligen 1 
suchen. Die Cristen dy sandt Thomas mit iren g 
Hurlien, die nemen des roten ertrichs und trag 
heym. sagt Mun^o Polo (bei Creussner). Andreas 
von den C!)hristeu in Malabar, dass St. Thomas 
naeh C^hinu gegangen und in der Stadt Kanbal 
baut liabe. Als Mohamed Buktyar (Gouverneur ^ 
Kumrup in Tibet eintiel, wurde er (1205 p. d.) dui 
von Kurimpatan vertrieben. Auf der Westseite 
lari'lVak (in der Kiiuola-^Kette ) führt ein Pass u 
Bhutan, wo neben dem IMMpa-Kaja (Sania-Riu-Pi 



ittpbttw entllob ein Brabmane, dem Kaiser Jaatinian Beinen 
*^ Tcgnelmien wollte, zu den Khazaren. Abu Zaidn-1 Hasan 
"(^ UUKT einer Judiscbcn Colonie iu Sarandip auch An- 
V'*"'iner Religionen, besondere der Manichäer •**). Die 



^/ti iamig llir dUpulr of Iteuedlctu« Gori «ilb tlie prifsti, tlie lon uf 
% 'in Tunti roTirludr.) , Ihn IbP riiri»tliii> wrre tbp'uur MiKi-r Dilti», 
r Ilii In ftnpuiiur» h»cj prDr«u«d thr mub liw." Snm« of tlir Imairr« 

Iroflrt •<]' TLibrt ivprrftDI an piupliat. nbo 1$ >II1I living ^Kbiijrb Kiir 
f. ullifiv iir ini:i^P< of a pri'pbrt Ukcn up to Lfimi aud bMiig ilitF 
U*iM lu ur Jniu/ M*uy lo«Jt of Oovpila bavc uiived io Tliibei, biit 
' «•!■> .up) ^Mir Um VlUh). 

[^ '^ .\tl ilrrlr il ciittait an* mlsilon lu nd 4b Tbibel, Akta In 
:iUb»tri iKrick). Pinto höitr. dm die KcriiM 1D piin« durcb r\nru 
Wuu. Mattbiut Emdel (in U^iB), aineo Einiladlcr ud buda ganauntui 

httit, ^iuay. au* Tenuurim to 61iiu gebracht s>i*n. Lo* nalanlM 
V «liTKUi UD Hilu dios. gUriMm gran parle d« la 1*; de MoT*aB, 
iattuti-, mibirruu let piiiufrn* libio* dri Te*tampiito Tlejo. (ieBcii diii- 
rdotc». k qiilrn llaiaaD Lamba« (Aodrade) 1G^4. 

irb ilriii A]4ib-al-Mukb1ulut baben die Titaien und TorliboiDauen kriur 
eiiiu. indru riuige die Sonne verebrrn und iiidere Hmi folgen. Dir 
•in Hauri. Rjr «elclir in TurkeiUn und dem Laude Ignr Tempel ge- 
dtu. itAUf bi> Cbina. Nach Deigulgnei lle**cn die Chiueiea die Peraer 
.aidenieii drnj llimmrt, dei Erde, der !)oDDe, dem Monde, dem Wauer 

Fiurt spferii. I>et unter Kai*et Ulcbael Armurientls empfirte Tbouia* 
die fetier. lodiet und andere dem Hane* Tolgeudeu VöJkei (nach 
K*: Nbh Maiudi eiiupraehea die ÜlaubeniaUie der Sogdlaner (Soghd) 
n Mufbaulah (Magier) Ober Liebt uud FlnttemUi, indem sie frllfaer In 
r Lani^ienhcii, «ie die Türken, lebten, dann aber duteb einen lie auf- 



32 SlngÄpore. 

Indier schrieben die Lehren ihrer Propheten in i 
sungen der Gelehrten nieder (851 — 916 p. d.). 
war Melec Perimaul, König von Ceylon, einer de 
lehem kommenden Magier, und Bischof Dorothei 
meint; dass Candace's Eunuch, den Philipp getauft, 
thum in Tapobrane gepredigt habe. Auch Kashi 
Sitz des Buddhismus, gilt ftlr die Heimath Adam' 
Kerim klagt, dass er aus diesem Pg-radies verba 
Adam,' der Vater der Menschen. Das Grab auf < 
spitze wurde von den Mohamedanem für das A 
geben (nach Marco Polo), von den Götzendienern 
gamom Bercom zugeschrieben (Sigemuni Burchan^ 
Grabmal (Kherezmau raedj), unter welchem Haig 
ten Titan (Belus) begrub , hiess das Grab des S 
Kherezman). Nach Pappus.von Alexandrien (bei 
fand der Fall Satans in Ceylon statt, während 
dort Adam, wie Eva in Djidda, herabstürzen lasse 
kramo, der diie Priester Dharmakirti im Festland« 
Brücken auf der zum Adam's Pic führenden St 



Wl 



Gedanken die Stufenordnung anflulii (Dtberweg). Wenn de 
Mines Glaubens nach Samanäer wai^i wo opferte er Thiere ui 
zwischen ihm und dem Herrecher der Türken Ebrchan. Wai 
scher China's Manichäer, so hielten sie Frieden (Masudi). lA^aO". 
O'euatt^io Za^dSrjv xal B6SSar xal ^xvd'iaa'ov zovs tiqo j^fni't 
Terebinthos (eloh im Hebr.) wurde (von den Alexandrinern) hiit 
Rutema oder Butan übersetzt. Matnjg B^axfiop ro yet'oe. Nf 
den Feuerdienst in Kashmir ein. Als Zaradasht findet sich 2 
veda. DJanacc« von Kashmir, der die Königin Hom in Perslen 
durch Darab (Bahman's Sohn) besiegt (nach Bedia-eddin). D 
Khosru an die Stelle des entthronten Königs einen neuen Ind 
Gonsequence of the conversion of Ke-ye-sbi (Kaye or Kasyapa) 
flreworshippers returned to right reason in a mass. Als die fro 
(Mahatma) einen Feuertempel errichtet, wo viele sich verbra 
zerstörte ihn der König der Brahmanen auf Klagen des Stammt 
der angerufene Gott Dhanangaja kam mit gottlichem Antlitz ur 
den Feuerdienst wiederherstellend und den Sitz der beschütz 
Malava verlegend (nach dem Ayeen Akberi). Budilha hatte anf 
Schaft auf den Feueraltiren d08 üravilwa Kasyapa geopfert, 
kehrte und bewog, die F<^HHMl|Jkii^ ^^^ Fluss zu werfen. 



•t' v-V 



Seeleute) flüchteten vor der Tyrannei des Khalifen Abu al 
i ben Meriwan nach Ceylon. Bei Anknnft der Portugiesen 
aeli in Colombo ein Stein, der, gleich dem in Meliapore, 
'^Lmdraek des Knies von St Thomas *) zeigte. Aehnlich dem 



) Dw Jcziden, die den alten Propheten Adhi verehren , beten zur Sonne 
DtdMow ^Aint>wtirth) und bewahren das Emblem des Pfaues in ihren Kirchen. 
■•hMn Iciteo die Jeziden ihre Religion auf Husrhenk (den Pischdadier 
Ütfliobif en) zorück. Die chinesiache Bezeichnung Hoschang für buddhistische 
er komme (nach Ri^mnsat) von Khotan. Innerhalb des von einem Sohlangenleib 
Iflin Stabe« ao der Benedictiner-Abtei Gnttweig (XL Jahrhdt.) finden sich 
ffamtm^rtige Vögel (s. Lind). Ihr Symbol des Pfaim^- ittsen Federn den 
I Delhi» ^hmuckten, kehrt bei den Thomaschristen wM«r. Lyonel erklart 
lader liie Sitte der Pfaaengelübde (the nature of the avowis), als die Gaste 
den r<%n Poms erseboMenen PÜMlUMbde aussprechen (nach the romanne» 
bsanderj. Aot der (von den G«mi>Mi»genen) Pfauenfeder in der nächt- 
I Er^heinaoit des Yadava Rajah im4t seine künftige Herrschaft prophezeit 
alli. VoB Togei in Malabar (sikhin im Sanscrit) ging Tuki-im (Pfaue) in*s 
iärlie Aber. Die Kbond binden das Meriah-Opfer für Tada-Pennah (Gott der 
f «der Maoek Goro ^der rothe Gott) an einen Pfahl, auf dem das Rild eine» 
kaatrn oder eine« Pfaues gesetzt wird. Der Pfau bildet das Wappen des 
i|9 «en Eirma, des Herrn des weissen Rlephanten. Der Armenier Thomas 
I adcr Mar Tbomas handelte mit dem Königreiche Cranganor, und von seiner 

tOattin im nrirdlichen Hause stammten die Edlen der eingeborenen 
roo sHner Sklavin Im sQdlichen die verachteten Nachkommen jener 
tu Cr»zeV Naeh ihrer Unabhängigkeit erwählten die indischen Christen den 
EMI bedteltra König bis zur Herrschaft des heidnischen Königs von Diamper. 
der bciligc Thomas (Bischof von Amida) von der Verfolgung fortgenommeu 
r. wvrde Noddqs zum Bischof erboben. Das Schisma der Synode von Amida 



34 Singapore. 

ceylonischen wurde vom Jäger Boon ein Fusstapfei 
fanden. In der Pistis Sophia der Gnostiker bericl 
land der Jungfrau Maria, dass er den Geist Kalap 
Schützer des von Jeu, dem ersten Menschen oder, 
drückten Fusstapfens (skemmut) ernannt und ihm 
übergeben hat, die Enoch im Paradiese geschriel 
übergab Ceylon dem Schutze Sakko's bis zur Anku 
Als der auf dem Berge der Bharanda- Vögel zui 
Bhimasena sich auf den Rath des Papageies in's 
wird er von dem ihn verechlingenden Fisch an de 
Ions ausgespieen. Von dieser Insel schreibt mau i 
Dinge in den alten Historien, wie sy Alexander J 
fen habe, sagt Behaim von Tapropana. Als An 
an die Küste Ceylons geworfen wurde, herrschte K 
Packraniabahu in Cotta, während die Malabaren 
und die Veddah den Nordosten des Landes bewohi 
Zeit an (bemerkt ein einheimischer Historiker) l 
Frauen der Vornehmen in Cotta und auch die Fn 
Kasten, wie 4 ii [j i lt r Barbiere, Fischer, der Humaii 
lias, sich für pMttagiesisches Gold zum ChristenthuD 
U^d mit den Portugiesen zu l^bMj währ^d die t 
Iriester sich in die Wälder JErSilawak und Cj 
zogen. Rajah Singa, als Köi^^on Ceylon, war i 
(f 1592). Kanapo Bandawra, <.ls Don Juan gel 
den Thron Ceylons als Wimala Dharma 1592. 



BüBsungen ausgemergelten Körpers. Später zum König Narsinga 
trieben, zog er sich dort in die Berge zurück. Un gentil, que 
vi<$ estar muchos pavoues pintos en el suelo, y entre ellos uno 
que estava sobre una losa, al cual el ca^ador hizo nn tiro c< 
levantandose con los otros, tornose en el ayre cuerpo de hombr 
Nachricht wurde dieser Körper als der des heiligen Thomas ei 
Schüler brachten la losa (con senalados dos pisadas de hombre) i 
payones por devisa en cruzes). Als St. Thomas Sand in Reis ve; 
que aquel hombre era Santo y llamanlo Martama. Der rechte 
mas war nach aussen gekehrt, hasta que fueron alli de la China 
den Arm dieses Santo abschneiden und in ihre Heimath fortführe 
aber bog er sich nach innen und: nunca mas fue nsto (s. Casta 



Pnlo Pining. gg 

Ton Ceylon, der holländische Hülfe yon Batavia (1636) gegen 
die PoTtQgiesen erbat , schickte nach Slam *) flir buddhistische 
Printer, nnd solche langen nnter Sri Wejaya (1747) an. Die 
Lebbes oder (schiitischen) Priester der Mohren in Ceylon pre- 
di|eo im Persischen. 

Die in die Verwaltung Singapores einbegriflfene Insel Pulo 

Pesuig (Taojong Panagar oder Polo Ka-Sata des Piraten Rangam) 

wude (1782) Ton dem Könige Quedah seinem Schwiegersohne 

Cipt Light geschenkt, der sie 1786Prinoe of Wales-Island taufte 

od später der ostindischen Company Uberliess. Bei dem da- 

■lügen Kriege mit Frankreich sollte sie besonders für einen 

Sehotzhafen der von China kommenden Schiffe dienen, gegen 

die firmmlteischen Kreuzer yon Trincomalay. Die Insel ist yon 

oaem Granitrttcken durchsetzt, der (unter kuppeligen Erhebungen) 

\m nt 2574 Fnss anisteigt, und auf einer dreieckig auslaufenden 

Landspitze steht George-town, von Fort Comwallis beschützt. Die 

BeT5lkerang besteht ausMalayen, Chinesen, Indiern yon der Co- 

miia]idelkfl8te(Chuliahs oderKlings oder Telingas), CafFre-Sklaven 

'die durch die Araber aus Abyssinien gebracht worden), Siamesen, 

BrnBeaen, Bogis, Jayanesen, Balinesen, Armenier, Juden. Die 

Chinesen stehen unter einem Capitän, der der Regierung yer- 

utwortlich und yon ihr bezahk ist. Ihre eigenen Verhältnisse 

äad TOD den Häuptern der Kongsis oder geheimen Verbindungen 

relfitet. Im Jahr 1799 widersetzten sie sich den Massregeln der 

Obrigkeit ond mussten mit Gewalt zum Gehorsam gebracht werden. 

Die Provinz Wellesley, der von Quedah cedirte Küstenstrich, 

enüuUt Sawahs (nasse Reisfelder) unter Alleen von Kokosbäumen, 

die die Hütten der Malayen beschatten. Am Pyne-Fluss leben 

CUnesen als Fischer und Schiffer. In Bukkah ist der Sitz der 

agliseben Behörde (in der Nähe des Muda-Flusses). Das Te- 

■sla oder Zinnland (Tema oder Zinn) des Ptolemäos wird in den 

Graben von Perak gesucht. 



") Kbox beschreibt die beimliehe Niederlage tod Qeschenken für die Priester, 
man Sleine an die Thüren wirft, um sie zu benacbrichtigeo, wie bei den 
Tt«i-&atkte io Sias. Nach yertreibuag der Fremdeo hatte Wijayabahu (1071) 
^ Bieher Mch Siam geaehlckt. 



86 Singapore. 

Die Eingeborenen der Halbinsel von Malacca zeigen ver- 
schiedene Vermiscliungsgrade mit malayischem Blut, haben aber 
doch manclie ihrer cliarakteristischcn Züge bewahrt. *) Die Ma- 
layen nennen die Orang Biniia (Mann des Landes) in Johore 
(Orang-Utang oder Mann des Waldes) entweder Orang darat 
har (wilde Leute des Inncra) oder Orang ulu (Leute vom oberen 
Fiuss). Der Gott Pirman, der die Erde machte, wohnt unsicht- 
bar im Himmel. Die Mittler zwischen ihm und den Menschen 
sind die Jin. Wenn Pirman den Jin Bumi ausscliickt, das Leben 
eines Mannes zu fressen, so fällt dieser in Krankheit und muss 
einen Poyau rufen, der durch Gesänge die Jewajewa oder De- 
wadewa anruft. Haben diese den Duft des Weihrauchs em- 
pfunden, so reden sie mit dem Geiste des Poyan, der in der von 
seiner Frau (die den Bambus Gilondang schlägt) unterhaltenen 
Musik emporsteigt. Können die Dewadewa die heilende Medicin 
von Pirman erhalten, so theilcn sie sie dem Poyan mit, sonst 
ist die Gottheit unerbittlicli. Die Tiger sind des Poyan Diener. 
Jede Baumart hat ihren Jin. Die Flüsse besitzen geistiges 
Wesen, aber Jin Bhumi durchdringt sie mit seiner Macht. Auch 
die Berge sind belebt. Nachdem Pirman auf der überschwemmten 
Erde die Berge über einander gethürmt hatte, setzte er einen Manu 
und eine Frau flott auf einen aus Pulai-Holz gefertigten Flosa. 
Als die Sonne aufging und die Bäume sichtbar w^irden, waren 
zwei Kinder (Knabe und Mädchen) aus den Waden der Frau 
geboren, als die Vorfahren des Stamms der Biuua (in Johore). 
Als sich die Menschen mehrten, sandte Pirman einen König. 
Eines Tages hörte man den Laut einer menschlichen Stimme aus 
einem Bambu ertönen, und als dieser gespalten \vurde, trat 



*) The Orang Beniia dorive thcir name frora wilderness, as wenua (in Nt'w 
Zealaiid), fenua (In Taliiti), fonnua (in Tonga) and the woolly Negroes or Semaof . 
as Orang ndas from Uta or land (in Polynesian). Lima (flve in Malayo-PolyiiesiÄU^ 
nieans hands (rima or dima) and tlie word used for ten ineans hand in Hawaitn. 
Lepsius leitet zehn in den indogermanischen »Sprachen vom Maeso-Gothisrheo 
Tai-hnn (zwei Hände) ab. The aborigiual people of the forest tribe In the Bfalaj 
Peninsnla eat the body of the dead (leaving the head). They llsp their word« 
with a sonnd like the uoxüc of birds (Pickeringy 



. ^oraaciieu eine Kuiii^tiicne ^pracnC; die tsana Kapbor^ 
onpbor-Sprauhe ) genannt winl. Die Biduanda Eallang^ deren 
?«ter Bomo heisf^t, wohnten früher (mit den Orang Sletar) auf 
Insel Singapore. Von den Beniia bewohnen die Mintiras 
T Mantra8y die von frühen EHmpfen mit den Battas reden^ 
^ Bemnn-Gebir;:e. Weiter im Inneni finden sich die Sakai. 
ter den wilden Stämmen der von Samang-Negem, als Ein- 
borenen.***» bewohnten Halbinsel sind die Benna ansässig, die 



* N:u h d<:u Hattas in Sumatra überliesB Debata Hast Asl die RegieruDg 
iftfi iLiu ^räcbaffenrn Welt seinen drei Suhuen Batara Gnru, Sori Pada und 
ofiL« f»i;ldn v'^I^ DebatA Digingaiig, Debata Detora und Debata Dostonga). 
itL '*rT ^fb<~rnteii SrhUiige Naga Padhoa ehrt jedes Dorf sein Boru na mora, 
ro liTitT-ing naga und Martiia samboan als Schutzg5tter. Jeden Mensch be- 
tten jrtittf und böse iienien« als die Bogns und die Saitan. 

**t Li/fbth Ulli lieh ausgebende Stöcke der Sago-Palme werden auf Amboyna 
i\*. (Vliifr g<rst«okt, als Matakau oder Mata-Mata, um (durch das Auge oder 
lA fu i.brri».toKeii und rn schützen. Aurh an Kokosnussbäume werden Blatter 
!rbv'. i«ii -iU Matakau. Krumineh, ihre Tochter Nijolah suchend, die beim 
.a#n«i.: !.rij in d^s ünterweitsrelch Pukole's gesunken, fand den von Pramzimas 
f\Ti-'\-^:ien Stein fi. Hauush) und führte den Ackerbau ein (in Litthanen). 

***' Tlio b-:-«in of the (ranges aiid a large portion of Ultra^India wece occu- 
Ni fci tr.L«* akin io the Malayo-Polynesian before the mouvement of the 
.AD hiäi lii>lu-Oeruianic rare into India (Logan). The aboriginal stock east of 
r mfr kdli i» Mongol ^ Smiths in Nepaul. The tribes to the north of Mun- 
■^fM.T are de«<*ended froni the Tatar, the southern ones (the Kookeee) from the 
i:af pfn>bert4in>. The lan/rnatse of the Kol is Gangetic, modifled by Draviriao. 
t* Aki firtnil trib<'P in Western India from Goa to Guzerat (known as KoU etc.) 
lA.fi thr n«Die aiid *oiii^ of the institutioüs of the KoWamoDir the Sonthal tribes). 



m 



Singapore. 



Die Eingeborenen der Halbinsel von 
sehiedenc Vemiischungsgrade mit malayi^ 
doeh manclic ihrer eharakteristlBclien Zu 
laycn nennen die Orang Binua (Man 
(Orang-Utang oder Mann des Wahl' 
liar (wilde Leute des Innern) oder < 
Fluss). Der Gott Pirman, der di* 
bar im Himmel. Die Mittler zm 
sind die Jin. Wenn Pirman d' 
eines Mannes zu fressen^ so ■ "■ 

einen Poyan rufen, der dur- 
wadewa anruft. Haben • 
I)funden, so reden sie mii • 
seiner Frau (die den Hj 
Musik emporsteigt. K> 
von Pirman erhalten 
ist die Gottheit unrv' 
Jede Baumart lun* «^ 
Wesen, aber Jin L- -* " 
die Berge sind Iilh ■ ^ 
Erde die Berge > 
und eine Fn- • *"' 
Als die Sil! • 
zwei Kiij«' -« 



geboren 
Als sir' 
Eines ; 
einen: 



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hTf tke Anam. t 

i^-Bticn iD the ] 

Ion or Prgi» 

drfinitives, 

Unguages, 

^7^^ 1 A ä*s« languagM, bi 

_^ 1» «e P«gii*n formatioi 

»ifttf«^ cbe DraTiiian 

fSonDttion embi 

(Simang and 

from Samatri 

and in other the ii 

Tbe next Ultr 

ckaracter. It emb: 

K«v« 10 Kuki, the Hai 

^ «2m ipread weitwards 

^ Garo. Bodo, Dhimal, 

kr«««cwaid« as the Milchai 

PraTirian, Tibetan or 4 

vSI#B-Anam fonnation. TV 

ba^ afliKted the populati. 

IVc flrat migration trom 

br the Anam, Kamboja 

äMatflf connected with 1 

Hbeto-Bunuan tribe (Lo 

t^ Semitie ramil^. louthei 

ti fVcsia may have been occnp 

ick ihe Indian ou the 

'hinrM loHoeativn the '. 

itf ihe MUihward, the 

^ "antt belong radicaUj to a wl 



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^""^^^ 39 

Stamme der Pangan. in 

»- zu (nach Newboldt). 

H'lie mir die Haut 

.' isson hen'orbracben. 

i»is aus der Dunkelheit 

i.ilirenden Paare (Mann und 

"i iienkeln rechts und links einen 

*''»tt rief den starken und schönen 

^^^'l ^'ab ihm eine Gefährtin, mit der er 

' "^^ Während die Eingeborenen in den 

'>';<''^|^ Halbinsel durch allmälige Vervoll- 

z\\ei weiggen Gebirgsaflen zu stammen meinen. 

:,.n Mnitinw mehrere Generationen, die grosse Insel 

;. -ar» zu nmwandern, bis sie sich ansässig niederliessen. 

i.r-te aller Batin und Herrscher war Batin Changei Bisi mit 

; .-ruiiiigeln, der am Gnnong Penyaroug in Meuangkabau lebte 

.lud verschiedene Bajahg einsetzte. Desshalb muss bei der In- 

thrvnvsAtiou eines neuen Rajah stets ein Batin herbeigezogen 

werden. In peiner Begierung musste der Batin im Walde die 

2fOji-fdlA oder alten Gebräuche zur Richtschnur nehmen, der 

Pu^ala O'n der Balei oder Halle) die geschriebenen Gesetze 

(Bimmdang) und der Rajah (im Palaste oder Astana) die Gerechtig- 

kriL Wenn <lie 3[iDtira den Batu-Tre genannten Wishing-Felsen 

in Klan^ besuchen, dürfen sie kein Feuer mitnehmen, da ein 

4araaf fallender Funke ihn verzehren würde. Auf dem Felsen 

wiebst die krattgebende Wunderblume Chinkwi, die nur von 

Frauen gewimmelt werden kann. Wer sie besitzt, wird unwider- 

•tfUiebe Anziehung auf das andere Geschlecht ausüben. Man 

■Qw we heimlich von der Frau, mit der man schläft, stehlen, 

■od dafär einen Silberring auf ihren Finger stecken. Wenn 

dw Mintira von einem 3;um Anbau *) geeigneten Platze geträumt 



* TrMiDm Wati, too linrn zu leiDem WiHen gezwungen, Tenchied in seinen 

vod ab ihre Leiche im Walde Kentring Kendayana bei Mendang Kamolan 

wurde, da entepraog ein Kokosnaisbanm dem Kopfe, Bananenbl&tter 

aw dea Binden hervor, Maia am den Zähnen, nnd über Ailet war der 

Ifff Raden Jaka gelegt. Sang-yang Pretonyala, die Gottheit des Nordottens, die 



ha:, s:- iji: erSiri iicc >{• eckt nach den ^ierHimi 
am daiu!. n^ci ToIj2«\^cer Anrnl'iing. vorläufig 
Flrik Tii^.-^Li in machrn. XaeL einigen Tagen i 
rararkkehjend. päanzt er etwas Gestrüpp, um di 
uid Däni«>ne. die im B-inieu laoem. fortzutreibei 
tana>. Vor dem Pdanzen de$ Reis wird über parfl 
eine Zauberformel gesprwhen. In Semau wird b 
lesi neben Tiiieren und Pflanzen ein Kind geopfer 
wurden auf den Pelew-Inseln unter Murmeln 
mein gepflanzt. In Sungie Ijong auf der mal 
insel muss nach altem Brauch der Häuptling nel 
seines Vorgängers erwählt sein, deren Begrabe 
lange hinausgezogen wird, weil sonst seine Wtlrd< 
würde. Der Polong genannte Geist,*) der geg( 



im WuDsch, deo Aufenthaltsort 'WUhnu's za erschauen, in < 
war. sah Reis aof Erden wachsen und fahr als Vogel herniede 
worde aber von Raden Jaka mit Steinen fortgetrieben. Als 
Gamarang) zum Fressen herbeikam . Terfertigte \l'ishnu Bambu 
sich, darauf tretend, verwundete. Als die von Raden Jaka ' 
sich auf die Zweige der Bäume niedersetzten, hieb er diese al 
durch den ausfliessenden Saft der Zucker zuerst entdeckt. AI 
hohlen Bambus, den er in Wishnu's Auftrag an Guru bringei 
öffnete, trieb ihm die gährende Flüssigkeit in*s Gesicht und ' 
er sie schmeckte, den Mund zu spitzen und mit den Lippen 
Vergnügen. Als Sang-yang-Guru ihn wegen seiner Einfalt auf 
Weise dahindeutende Bemerkungen machte, zeigten sich dl« 
ruflich iu ihrer Kraft, und Kanekaputra's Lippen warfen sich i 
theile drangen verlängert hervor, rauh wurde seine Stimme uu 
stülgte sich au ihm hervor. 

*) The H&ntu Katumbohau (the spirit of the small pox) i 
by the Miutira, that they dont like to mentiou its name. The 
haunts the abodes of men to afflict them with p^iiis in the bei 
Piniakit Punau torments people who caiinot eat the desired 
Tingi lives at the upper extreniity of every stream. The Hau 
in the grouud, causing swelling iu hands aud feet. The Uantu 
in caves, drinking the blood of hogs. 1 he Hantu Peuyadin (a 
the iiead of a dog and the mouth of an alligator) sucks blood 
and big toes of men and death ensues. The Hauiu Kayu (wooi 
every species of tree and afflict men with diseases. Some t 



Gegenzauber. ^j 

ffwndt werden kann^ wird von Halayen in einem Fläschchen 

Mi'bewahrt and allwöchentlich mit Blut genährt, das aus dem 

Trrwondeten Finger gezogen ist. Seyyad Arab tödtete (nach 

^0 malaviscben Annalen^ Chaupandan, Rajah von Siam, indem 

fr einen Pfeil in der Richtung seines Wohnortes abschoss. Um 

durh den Tnyn genannten Zauber zu zerstören, nimmt der Poyang 

■uiter den Mintiras) Wachs, das in einer abgelegenen Bienen- 

ulk |:e«ammelt war, und murmelt darüber seine Formeln. So- 

Wd dann ein günstiger Wind aufgesprungen ist, in der Richtung 

«eines S*hlachtox>fers, und dieses, in welcher Entfernung es auch 

^'i. erblickt werden kann, stellt er ein Wassergefass mit Lichtem 

Trtr sieh hin, und sobald er das beabsichtigte Bild darin re- 

Ifrtirt rieht, wirft er das Wachs in die Luft seinem Widersacher 

fliegen, der sich dann in demselben Augenblick (durch einen 

Heienscbus» \ getroflFen fühlt. Krankheit folgt und dann der Tod, 

wtnu er sich nicht schützt durch den Pendinding (Umwallung) 

^nannten Gegenzauber, der sieben Mal beim Sonnenaufgang 

and sielien Mal bei Sonnenuntergang wiederholt werden muss. 

Plij^it ist hei den Malayen der Geist einer im Kindbett gestorbenen 

Fran.*) kreisc-hend umherüiegend, um zu entmannen oder Abortus 

n\enir>4ichen. Pemburah ist der wilde Jäger, mit Hunden umher- 

*tTfilend, wie die Kiesen Hamkang und Gargazi; der Hantu 

Ri^mt beult im Sturme, der Penangalan ruft in der Besessenheit 

BlatLner \m den Hexen iiervor. Ihr mit Kopf und Eingeweide 

«i^-n Ki.r]»er verlassender Geist (der nach dem Vollfressen in 



^ luijfiiitv of their demou«. The Hautu Dago hauuts graves (in the form of 
« itn caJlirig oii bypaaaere. When a person is wouuded the Hautu Pari fasteDs 
-: t&« «oLüd aud tnck» tbe blood. When the Hantu Sabaro (Hunter spirit, 
*«tJibf ^D lakc* and pooI» or ri^erf, with a black body), who chases down men 
s tkf fornt io drink rheir blood. pauesa a hnt (with his three dogs, called 
*^ket. er Bbckmontb). a great noiae is made to frighten him aud the children 
19 ca&irkt op and boJd tightly by the eider people (Logan). Hong, nsed in the 
s'tAcat»'!« of the MaJajs and also in Jata is Gm. 

* Da die in der Geburt Gestorbenen (CiTspipilti) als Teufel einfuhren und 
••Uftfeten . fo Hesseo die Mexicaner die Rinder am Tage ihrer Herabkunft auf 
t» Erd# Difht aoigeben. Mit dem Mangi oder Oberhaupt der Wakirima werden 
*^ Kcafctti gleirbxeiti« eriogen (wie in Indien). 



^ Sinpapore. 

K:>M^ '.liucbc , um sich für Wiedorverkörpening: 3 
^««^«v«u vlcui Che-tohe-gu in TBcliantscheng. Durc 
UA4I /.ÄubtT verwandeln sich die Malayen in Tig 
Nach Vertreibnng des Rajah mit Fangzähne 
\ »V4 MHiitiris von Qnedah nach Siani, nnd der 
;v4Hiiv in Zeit, um die Besitznahme des Landes 
oiUOKU Si*i* ^8tlich von Pegn ausgezogenem) Kai 
lUUilvi'u« dessen Truppen allerdings, als mit sch^ 
iiUCowirt, unverwundbar waren, aber durch die 
i;H»Ki- Häuptlinge besiegt wurden (nach den Qu 
IVr Hiteste Sohn des Rajah Podisat, dessen Vat 
liHWHUvHo (der mit der Reise des Prinzen nach Ch 
iU'HHmlte) die Stadt Kedah unter den Girgasi g 
\\u»tle durch Phra Chi Sam nach dem Lande Si 
i^ortlhrt. In dem malayischen Reiche von Quec 
w Hi'd Zinngeld gefunden mit dem Emblem einer 
Uca Arrakanesischen Münzen sind die Inschrif 
VH. Marnden"). Die Münzen von Tavoy und Mei 
V ii4ttt8»ige8 Thier. Als Sheikh Abdullah aus Bag 
(l5iM) in Quedah eintlliirte, wurden alle Götzen 
(die lUiddha, Siva und andere Gottheiten vereli 
gestürzt und der Name des Rajali aus Phra Oi 
iu Sultan Mutzufulshah umgewandt lt. Der Sohn 
Quedah, der sich in Siam Langehang niederliess, < 
Wertung. Der früher Shahri Nawi genannte Bqj 
\ou Siam, dem alle Fürsten bawa angliin funte 
unterwürfig waren, sandte seinen Feldherni J 
geK^'U dt^n König von Malacca, der Tribut versa, 
l^nhung landend, zogen die Siamesen iiberland 
wurden aber zurückgetrieben. Später grift* Awi 
••i*uuoMiMche (leneral , zur See Sultan Malafhar (\ 
\K^\\ Mulacea an, der auf allen Bäumen Lichter 
uml dio Siamesen, die sie bei Nacht illr bewatTne 
lUdieu in Kile, nachdem sie einen Brunnen bei B 
^(hUcu, und wunlen von der feindlichen Flotte 
wni^Kt» Sultan Mansur Shah l>esiegte Maha Rajj 
W\ Jwramkwi^i (Kwoi. Kwoi oder bedächtig, bed 



Qoedab. 43 

■enebfn). l^ach den dorch Phra-Phatti-Mon-Thujan herbeige- 
(Ikiten Ceylonesen (die einen heiligen Pipul nach Ligor brachten), 
fitten die von Üai-Kong-Sang-Cham Geftthrten SchiflFbrneb, wor- 
den aber von Rajab Tbammasokorat (der eine Colonie ans 
Awady gebracht) anfgenommen. Als Sinriha Rajah^ Bmder des 
Hoopa (K5nig8 von Awady) zur Errichtung eines Chetya nach 
Ufor kaniy fand er dort schon diese Einwanderer *) ans Langka 
iw. Als Thao Uthong (von Siam) Ligor angriff^ erkannte Tham- 
aasokha seine Oberherrlichkeit an. Rajah Chnlan^ dessen Sia- 
■«en^*) am Flnsse Panggil („rufet sie" erklärt) von den 
Dmg unter Rajah Suren besiegt wurden, residirte in dem 
Ging Eni (Khlang Khiao oder Platz der Smaragden im Siame- 
Bfhen) genannten Schloss ans schwarzem Stein. Dem Bajah 
Benrjang oder Bisigong in Quedah waren seine Fangzähne her- 
vorgekommen^ als er grüne Blätter gegessen. Nachdem er die 
Tochter eines malayischen Rajahs geheirathet, begann er Gelüste 
Ar Menschenherzen und Blut zu tUhlen^ da er es zufällig durch 
Vfnnindnng seines Fingers gekostet. Seine Königin erhielt ein 
I wie die Dewatta oder Kinder Indra's) auf einer Wasserschaum- 
Mace berheischwimmendes Kind. Als Rajah Marong Haha- 
vanso eine Gesandtschaft an den Bajah von Awak (Ava)^ in dem 
!■ die Kalang grenzenden Laude geschickt, erhielt er als Gegen- 
jmrbenk eine Vase (nach den Annalen Quedahs). Sri Haha- 
wangso von Quedah schickte seinem Neffen, dem Könige von 



** DU krmafthAarigen Samaug gelten als die Eingeboreneo der Halbinsel, 
«iknnd die Sprache der zvergartigeD Mantra mit malayischen Worten ge- 
WL Ab die tiefrtehendsten Neger der Halbinsel nennt Cravford den 
der Jarai in Qoedah (auf der siamesischen Grenze) mit einer Ab- 
In Perak. Die Mawas in Nasung sind nackte Wilde, die vor den Binua 
From Ligor to Sonkla, the Peninsnla is'inhabited by Siameee, who 
frvm tk« north, following the monntains, settled tbere, before they fonnded 



**) Tke difoet of Siamese law, caUed Bot Phra Ayakan, at Hergni (Mrit) 
«ü f««ifU#d by ordor of Phra Si Mat, prince of the royal line of Siam (1571) 
isi «ae fi^en to Cbow Phraya Intha Wongsa, «ho commanded the Siameee at 
Aiir iwatioB of TeoasMrim. Die Siamesen cedirten die Küste Tenaaserimi (1793) 
• Ata^ fak XIT. Jahrbdt. wnrde PaUni von Chan Sri Bangsa, Sohn des tiamesi- 
iJ«ifi» BiiCirworf«n. 



44 Singapore. 

Slam goldene und sijberne Blumen, um damit zu s] 
Die vier Stämme der Sungie-Ujong, Rumbowe, J 
liore und Soimenonti wollen auf der Halbinsel nael 
Malaccas ihre malayisclie Bevölkerung direct aus 
erhalten haben, und dortige Ortsnamen finden i 
Rumbowe (nach Newbold). Auf Sumatra*) gilt 
als ältester Sitz Menangkabow, wo östlich die mala 
Korinschi das Gebirge bewohnen. Als die Batta 
bah nach Mandaheling und Pertibie verbreiteten, wo! 
malayischen Wilden, Backsteinruinen gefunden h 

Der Sultan von Menangkabow, der sich in 
den Sultan von Moeo-Moco als einziger Eigenthü: 
pakablume blauer (statt gelber) Farbe rühmt 
Schwert mit 190 Scharten, die es im Kampfe mit 



*) The distinct character of the mainmaUan forms existing 
lying on the Great Asiatic Bank, show that Bomeo, Java ai 
attached to the coiitinent of Asia by unsubmerged ranges at 
sequent to the Separation of Australia, which woiild implj 
band, that passes from Formosa through the Philippines, the ] 
Snmatra, is the most recent line of volcanic action (Windsoi 
afrikanischen Repräsentanten der australischen Flora in bestimi 
Weise im Südwest wiederfindend, glaubt Hooker, dass geolo; 
eine frühere Verbindung des Südost von Australien mit dem si 
Afrikas nachweisen würden. All the Islands which are not in 
marine plateaus (or Banks of Soundings) of the Asiatic Platei 
the south-eastern extremity of the continent towards Australia) 
Plateaus (with a similar bottom of clayey mud, mixed with sd 
with the same tendency to coral reefs and other irregularit 
where the plateau disappears in the depths of the ocean), are 
(with Tolcanoes in a State of activity on most of the large; 
which bound them being utifathomable by the ordinary appara 
the depth of the ocean and the streught of the currents) s. Wi 
Camoens hat das Meer Malacca von Sumatra getrennt. Lins< 
zweifelhaft, ob Java eine Insel oder Festland sei. Von de 
für eine Doppelinsel erklärt in Folge des Sunda und Java s< 
Chiamo oder Obenan. The Polyuesian islands were separated 
or from the Asiatic Continent. Both, Dana and Haie notice evid 
sobsistence of the land even in the historic period, the r 
Banabe for instance, being found partly submerged by the sea 



Rattwi. 4fl 

mi-mtini r^^liftkiainiini') empfing. Als Gott Himmel und 
^i'inie niiil MihhI uiaeiitc. hatte (iiocli ehe bfise Otfisler * ) 
aA'fii w.-iren ) Siilt^tii l'ü^'^nr-Allum Keinen W'olinsitz in den 
i-n. iTliielt ahiT von Gott, alu die Welt licwolinhar f^cwor- 
lion der MonKrliciispriU'Jie kiindif^cn Vofrel Haeinct, der auf 
'.rtU- fresanilt auf <li;r t'rtii-]itl>im'n InBcl CSnnca]H>r (zwischen 
ilian^ itnd Jainltih ) weilte, und dies wurde der Mittel|)uukt 
iciflie'- vnn Mennii^'kabow. Die Jiüheren AVi«cn. die Kieli 
■Hf oder nnxichtbnr mnehen können, hciKRcn Orang ^alu 
iir i.'iler nntasslmre Jleuschcn) und wurden, wenn im Be- 
■m iin^ieredet , als Mulajkat oder Jinn (gute oder böse 
ff; liezeichnet. Dan Wort Malaye ist, wie Marsden be- 
r. fast mit Mosknuiu identisch ^worden, so dass der der 
ineiilnn^' ruterworfone zu einem Malaien ^miiolit wird. An 
kü-tu wini meistens auf den Koran {re«chivoren , aller im 
11 ln-dirnt man sieb alter Kelicittien, die (ani< rostigen Waf- 
"n-niiiu- u. it. w. beittchcnd) iu denHiluseni verwahrt werden, 
'Jan;:; ..l'csakkn;" in Pasnumraali „Saetcan" genannt. Trotz, 
rnabliiingi^keit zeigen die Battas grosse Furcht und Ehrer- 
ng gciii-'u ileii Saltan von Meiiaugkaliow , und nie uuter- 
■n »ii-ii Htet» dem, wa» seine Boten anonUicn, da eine Be- 
ruH^ dcrselbeu ein Fehlitchlagcn der näehsteii Kcifierntc und 
u-rben unter den BlltTclheerden zur Folge habe» wilrde. Die 
Ter der Battas liiftowii-eu sieh mit den Figuren von Tliicren 
Viigelii nn<l essen bei der Ceremonie KlllVcItIciseli. Nach 
verehrte der Kf'mig der Battas einen Kuhkopf und scliwor 
■«.'inviu G'Ht Qtiiay Iloeombinor, der Jedem Gerechtigkeit 
■•*>*•■ iJeu liatoi geliürtc (bei Piolimiilos) de Landschaft 
>ten der Brahmanen imit der St.idt Brachme) bis xur KUste. 
leiliivn Ititi-Iier der Itutta hei**en l'iirttaka lauf Bast ge- 
l>.?ii. Viui Ma^ik und Astrologie handtiludj, wurden aber 



rir.lc Ki'i-sE«!] lirl>ljtii Tcrnintitn ovrr >lr büimrii , Iiuiiiif liiilp wordi 
.rr>. I>:i n abrt iiirlit bekannt itt. «rlilitr ilcr Brittii lU« jrilrHmallKe 
• ]i:.l. ini.l wrli-liiT t'iitc ftrtd» QIji-t ihn «Irwnll hat, to bPHuliwilrt 
r Il..rrprie«t#r erinru b*r«tliruden Häuum mlir il«la, der Ibni ilu« 



46 Singapore. 

meistens bei dem Einfall der Mohamedaner unter 
zerstört. Die Nyas wurde von den Battas coloui 
tuah in Sumatra sind heilig und unverletzlich. Ii 
Dörfer (Campong) auf Sumatra findet sich die 
Die Battas lieben es, ein Stück Fleisch von eim 
zu essen, indem sie dadurch gegen den Begu ode 
in ihm incarnirt war, gesichert sind. Als bei der L 
uung seiner Tochter der König von Siam ein Stücl 
unversehrt sah, glaubte er an Vergiftung und 
Dienerinnen, dann die Frauen der Edlen (wenn di 
Geständniss erzwangen oder das Gehen auf glül 
verletzte) hinrichten (Struys) 1650. Wer an Krar 
ist (nach den Battas) vom Begu gefressen, wer ab 
liehen Unfall umkommt, steigt mit dem Dondi auf 
als Sumangot auf der Bergesspitze (im Geist des 
Maribua Lubu Raja). Wenn der Begu Tjimpoll 
zeugt, so wird an dem Nabel des Kranken ein S 
bunden und neben ihn ein Bananenstamm gelegt 
den Fluss zu werfen ist. Der Krankheiten s* 
fliegt durch die Luft, aber der Dämon der Zwi 
durch die Dörfer. In Folge einer Pest segelte Em 
(Ampu-Jatmika), Sohn des Kaufmanns Mangkun-l 
dagar Mangkoe Boemi (im Lande der Kling ( 
delküste) nach dem Lande duftender Erde und gründe 
Nagara-DipaoderBandjermassing, wo sein Sohn Lei 
rat sich mit einer Prinzessin aus dem Hause Madjap 
(XU. Jahrhdt.). Nach Crawford leiten sich die 
Bomeo ebenso wie die der Halbinsel von Menangki 



*) The Battas place woodea flgures with large genitals (Li 
the tombs, where the cofflu (after tbe buffaloe belog sacriflce<! 
that the deseased may see the sun the last time. Das Fest 
Todestage gesäeten Reis gehalten. Nach sechs Jahren Arbeit n 
siebenten als heilig freigesetzt in Indien. Die Tasmanier stell t4 
auf die Gräber ihrer Verwandten (P^ron). Wirft zur Zeit d 
(im Solothuruer-Gäu) ein Kranker einen scharfen Schatten (in 
hat mau üoffuuug zur Genesung (s. Kochholz). 



Balei 47 

Dayak bei Banjermassing besitzen Schrift. In Borneo*) 

lude der Reis eingeführt durch einen Dayak, der auf einem 

Bmüi luden Plejaden hinaufgeklettert, dort mit Körnern ge- 

jfr« Würde, die er fUr "Maden hielt (St. John). Als die Ki- 

üintUhlüdiauer in British-Cotambia die ankommenden Enro- 

^ ßeii^ koclieu nahen, fliisteiteB sie (nach Mayne) Aksehahn, 

Afcsciubü (Maden, Maden). Im Mborunde-District auf Australien 

^t der Rei» Ulli oder Maden (nach Eyre). Der Kamiak ge- 

BiüBie bämou hält bei den Dayak das Kind im Mutterleibe 

arikk, hi^ ihm ein Opfer auf das Balei (Platform aus Bambus) 

iiijStlegt oder in den Bäumen aufgehangen ist. Die Neugebo- 

RKA werden von dem bösen Geist Kloa erlauert, der sie am 

Sitken [Nftckt und entstellt, oder Missgeburten (Pehingen) bewirkt. 

Wc Dayak beten zu dem Schöpfer (Devata oder Devatta) als 

4mn Erlialter. Von den Vögeln werden besonders weisse 

^eMirt, um aus Stimme und Flug Augurieu zu ziehen. Während 

it Wehen wird ein Zauberer (Balian) berufen, der den Gindang 

itkla^ und dazu »ingt, bis die Geburt vollendet ist. Die Idaan 

^ben, das^ man um in das Paradies zu gelangen, eine aus 

niiem langen Baumstamm gebildete Brücke passiren müsse, und 

^ ük^ ebne die IlUlfe eines geschlachteten Sklaven unmöglich 

*fui würde. Im Norden verlegt man das Paradies zuweilen 

Uli den Gipfel des Kini Palu und glaubt es durch einen 

i'nriiren Hund bewacht, der sich aller Jungfrauen bemächtigt 

V Levden». Die Kavan in Borneo erhöhen die Stein-Cairn 

darrh Zufiiguugen. Die Mädchen**) werden von den Ellbogen 



* Ihe «bori|tiDM of Borneu (Brani or courigeous) or Pulo Kalamantan 

'... »t.ll eiUt iu the iuteriur (Huut). Pootiauak (in Borueo) takes ita iiame 

■' -. a « if > L . wbo had th^ power of emasculating all males by the force of 

** Ob maiea arriritig at tb« af« of pobertf or before mariage, the {^afan 

ftirijft tk« t'UDg, paaaiog a round pin tiirougb the gland, so that it projecta 

*Uci a ^UMittt of an inch on botk tidea (Euros). (Den aostraliachen Knaben 

»;xii. mMch dem foo Frauen entferoten Aufenthalt im Walde, ein Zahn aus- 

fa^ctt.» Abdan dagfgan iu Yucaiau: Puestoi en rengla se haziau sendos agujerot 

*i» HK% MirnbfM «irilea al »u^lajo por el lado y hechos passavan toda la maa 



J1» 



48 Singapore. 

bis zu den Fingern, und von den Lenden zu den 
wie auf den Füssen tüttowirt. Bei den Yucatan< 
Tättowiren als Probe des Sclimer/ertragens (Landi 
neunjährigen Sinfiotli zur Probe des Mutlies der A 
schunden war, sagte er: „Das ist für einen Welsui 
Wunde" (s. Weinhold). In Südamerika werden a 
eben gequält. Nachdem der König von Tobah, da 
(Pulo Percha oder Insel des Gummi-Baumes) da« 
seine Söhne vertheilt hatte, machte die zunehmend 
(1140 p. d.) Auswanderungen nach Silantom, Siep 
und Nord-Mandaheling nöthig, bis (XVI. Jahrhdt. 
den Häuptlingen angestiftet wurde durcli den bös< 
V:inalain, der im Lande umherging und zum < 
verftlhrte. Nach Barbosa wurden Menschen *) 



rantidad de hllo que podian, quedando asi todos asidos y en 
iintavan cod la sangre de todas estas partes al deroonio (Landa 

*) At the erection of the largest house among the MiUa 
deep hole was dug to receive the flrst post, whicli was then 8 
A slave girl was placed in the excavation, and at a sigoal 
cut and the enormous timber descended, crushing the girl to 
Chief of the Quop>Dayaks was about to ercct a flagstaff near hl 
cavation was made and the timber secured, bnt a chIcken oi 
to be crushed by the descending flagstaff (Spencer St. John), 
opferten ihrem Gott Thur (deo suo Thur) Menschenblut (841 p 
libaminis unanimiter potati. vento flante secundo, Vermander 
portum (s. Kruse). Bei Neustadt am Ilessler ruft oft die L 
hohlem Tone : „Ich will einen Menschen haben , einen Mensche 
(Wolf). Wenn die Lahn (bei Giessen) ruft, so ertrinkt Jemi 
Wasserfalle, weil durch ein hohes Wesen erregt, galten den 
Tacitus) besonders heilig. Dem Mercur opferten die Germane 
Tacitus). Nach Procop schlachteten die Thuliten in Scandins 
allerlei Opfer, besonders Todtenopfer, und brachten die ersten Kric 
Ares dar. Der deutsche Häuptling Iwar Hess sich (wie die 
philaenischen Altären) an der Landesgrenze begraben, wo Einfi 
fürchten waren, und König Harald fiel dort (1066 p. d.). N 
Merseburg wurden zii Leire in Seland alle neun Jahre 99 Men 
Hähne geopfert. Nach Adam von Bremen wurden alle neun 
Menschen und Thiere geopfert. Caecina sah an den Bänmen 
Schlacht Fferdeköpfe befestigt. 



, Ton »riueni ßnidw Marah Cbaka vertrieben war, 
er zn dem Berge Sangkang , den er , eine dort durch 
Innd gefondene Rieseii-AmeisP (Semadra} essend , Sn- 
^anuidr«) nannte Darch die Ankunft eines arabischen 
imrde er zum Lesen des Koran angeleitet. Als die Be- 
vou Perlac vor iliren Feinden nach Samadra geflohen, 
ie Stadt Pasei gebaut. Die Lampung in Sumatra liaben 
ncp Alphabet. l'aRaninian (in Sumatra) wird von zwei 
ideui von Siihluan und dem von Cannllih) beherrscht, die 
■hc ;int' uralte Abstammung machen. Der Eine derselben 
aU Reliquie TPcsakko) die Rinde eines Baumes, worin 
»rl'abn'n gewiegt wurden , als man noch keine Bildnng 
ond in den Wäldern lebte. Der Andere besitzt eines 
vhrteu Ahnen Bart, so busehig, dasB ein grosser Vogel 
wif in den Zweigen eines Baumes, sein Nest baut (Mars- 
SnlMu Juhan Shah, der von Windwilrts kam, bekehrte 
•, znin Islam, die Tochter Balachari's heirathend (XIV. 
I. ■, Da« malaiische Königreich Brunc (auf Bomeo) war 
Jabrhdt. | dem Kaiser von Mnd japahit untcnvorten. Unter 
Sallelt L'din machte sich Achin vou Pedir unabhängig 
Albnqnerquc war von den kriegenden Partbeien um 
iDgfgangen worden. Die Achinesen und Pedinesen wnr- 



F kiiicdiini uf Aihrm [• iraTolj known. brriute bring uiit of Ihe roule 
>. II i* Dar u( the ri'btii rounlrics In Atla. Il I» (o thle pcoplr. 
irBt&b attrlbutv tbe InitDtioii of Kiinpomler. Th« tciret passed In th« 



*) Lunkta^ der eigeue Name der Kukis, meiut uackt. Die Nagu nenneD sich 
selbst Kwaphi. Die Europäer heissen Malayu daugaii gigih putih (MaUyeo mit 
weisseu ZähDen) bei deu Battas (Anderson). 

**) According to Verturoaniis, the inhabitants of the i»land of Gyata »old 
their old parentH and sick relations to the Anthropophags, sayiog to the mer- 
chant< (who reprnached theni): „O. Persiaos, oo sacriflce coti redeeme jour 
•iuues, iu itiat )uu gi\c m> ta)re tlfbbe tu the wouruieü to be eateu* (ä. HAluyt). 



50 Sin^apore. 

den von Scbech Abdullah Ariel" und Scliech Jnmal Alam zum j 
Islam bekehrt. Sequeira, der in Pedir gelandet (1509), be§;ab j 
sich dann nach Achin. Nach den Annalen Achins wurde ( 1607J ^j 
Sultan Mansurshah, der Rajah von ferak^ zum König Achins er- ^ 
hoben. König Polong kam von Champa nach Achin. Die fran- 
zösische Gesandschaft Beaulieii's an den König von Achin (um j, 
an dem Pfefferhandel Theil zu nehmen) schlug fehl (1G21). Kach ^ 
seinem Angriff auf Malacca riGIT)) hatte der König (1618) 
Quedah erobert. Patani, von Alfons de Susa zeretört (1527), 
wurde von Kajah Api Slams (1603) erobert. Bei Audienzen 
richtet der König in Achin sein Wort durch eine Frau an einen 
Eunuchen, der sie dem Cojooran (jondong genannten Beamten 
zur Verkündigung mittheilt. Wie die Hattas auf Sumatra pfle- 
gen die Binderwurs genannten (ihonds am Nerbudda die Kranken 
und Alten zu tödten, um sie zu verspeisen (Coleman). Nach Scott 
glauben die Kukis*) durch das Essen ihrer Verwandten die Trans- 
migration in niedrigere Thierklassen zu verhindern. Herodot erzählt 
das Essen der Alten als Sitte der Padäer. Von den kleineren In- 
seln (am Cap Tringanuj waren die Sindai genannten (die ein 
Heiligtbum besassen) von Menschenfressern (Anthropophagen)**) 
bewohnt (nach Ptolomäos). Aut der Menschenfresser-Insel im 
Hafen Batavias finden sich Ueberbleibsel der von den Räubern 
Dajah und Lampunj errichteten Festungswerke. Den Bewoh- 
nern der Insel Floris wurde vorgeworfen^ dass der Sohn den 
Vater nach dem Tode zum Verspeisen verkaufe. Von den Wen- 
den wird gesagt, dass sie vorgezogen, ihre Eltern zu essen, statt 
sie den Würmern zu überlassen (s. Grimm \ Gleiche Antworten 
gaben südamerikanische Indianer den Missionären. Die Ir- 
länder assen die Leichen ihrer Verwandten (nach Strabo^. Zu 



^ 



ireitelpn Kaute der Niasaer gcliftren die Bewohner von 
Endaiio. Aniiamaneii, Nikoliaren, ein Theil der Madageftpii. 
ler wollen von den Niasitern Rtainnien. die »ieii von den Pageli 
Die Pusaumalier in Sumatra werden aul" die .lavanen 
djaftaliit in Palouibauis: znrllckgeflllirt. Die TJuiubaeer 
sei Tjumba) wriailen in die Stumme Lampaja und 
■A IS. Jnnghnlin). Das von dorn malayiscli redenden 

der Korinclii auf .Sumatra gehranelite Alpliabet int (nacli 
d u alirsclieiulicli dasjenige, das die Malayen vor An- 
les Arabisehen in Benutzmij,' liatte». Die Kawa anfSn- 
iCftilzen die Kunst phonetiBclierScIirift (Crawfordl. Jam- 
»ei Diodor. liisst die indischen Insulaner Bclireilwn ftiwftfi' 
ie n'K-'li »jtäterj. Um Buchstaben deseinheimiaclien Alplia- 
ml' di-n Maldi\en wind fnacli PrinKeps die neun Zahl- 
der AratHT Itei^t'itjrt, mit einem Strich oben, um sie von 
ern zn uutvntelieideu. Watiien ylai!btf> auch die Alpha- 
n Marn'ar. Sind. Multan in ilirer enrsiven Form nieintenB 
em mlcr deren Bruclilbeile znrllckfUhren zu kflnncn. Bel- 
1 llilirte aij!t(tTet Inyotv statt eines Briefes. Die 8nmati-en- 
•clien stets mit -Solieu vom l'iger und zaudern seinen ge- 
ben Namen .Ariman oder Machang) anszusprechen , in- 

ihn ai'htuiiir«volI nenek (Alinberr^ oder scwa (das frei- 
'liier; nennen, anch netuo fdi-r Alte», fiewisse Bilnnie,**; 



tb^r-d^irr C4mbi>gl>ii s'apptU« n>bi«[i-)«c, c'Mt-i.iIiri l'art oil iirii-nre 
^nei- i^Mfslif). Di« PnUbiirhiUbrii hiisien (in Cambodiul Kein mUh, 
, 4r>»r.n>ii1 i^lrttm rnudt«), dir CiiTvi«biich«tabrn iriisT clirleiix oilrr 
r-v. l'br MiUy rr|irin In Sumatra inrliidvs Ibf propl«, <rbu iiee tlir 
Rriii:li'-[ig atpliabrl. Für ncoid' ot rvtiila, th<> Miaiitzc Uj« pirrK i't 
DDirhfd «und. Sumc trlbf! hiv« «riting» of viind in llii' ipal-rliarar-lfr. 
ip |{i>lur>' an <lrr Kliiti Sern Lyaa (wKliTi-nd dir IVminl« im liiiirni 
Tcrebrfii in jrdtm Dürfe den Maiiipejco g«[iniitil«n Baum, als den (itilt 
I ir>l''brr Baum tlcbt gcwähuliirh nab« drr Wohnung des Krinipi. Vtr- 
<t. M wärhat atit iHnen Wurzeln ein iweilet, so int der QiiUe «eil 
äfhiliiei d<T Vorfthrdi am alttli Orte bleibt, Kri dir Uebiirt pine< 
'hneidet man einen Zweig di^ Baumes Malrp ab nnd pflanit ibn, dani 
hw «ic der Haum, deaaen Namen ei erhält. Kein Weib geht übet il'n 
drr Gi'iue PiM itaht. anf dem Kktliplalze der Alten. Peie, der liölze 
•r. Iiat Iwii^ckte Kirchen, die U\n Mann hpltilt, Berlliem* (tnit gru«»eu 



52 Singapore. 

besondcrb die jawi-jawi oder Banyan gelten flir 
oder die Körper der Holzgeister. Wie Marsden 
zeichnen die Batta das Göttliche als Daibattah 
die Singalesen als Dewyu, die Biadjns (in Bc 
watta; die Papuas in New-Guinea als Wat^ d 
der Philippinen als Divata^ als Bathala niei Gapal 
Gott der ihre Humalagar oder Ahnen (S. del Pezz 
Tagaleu bildend. Dius, deio*;, divinus, a deo < 
Heilige und unverwundbare Personen werden (aul 
Betuah bezeichnet^ ebenso wie Sachen (Marsden k 
stammen von einem See an den Hügeln. Auf G 
von den Sumatranesen die Knochen der verzeh 



Zähnen) ist Götze dvr Soiiuc. Für den Küuig, der keine Ab 
gearbeitet (AWaro) 1482. Die Bruder Üun-Batz und Uun-Cliow 
geklettert, bei Verlängei ang derselben nicht zurückkehren konnei 
verwandelt (nach dem Popol Vuh). Die Reste des ausgestorb« 
pithecus antiquus) in BrasiUen geben den Indianern Anlass zu 
dem meBschenähnlichen Affen Caypore. Die Caphar-Nation def 
Teufel Musaca verehrt) behauptet , Affen wären in früherer 
Weiber gewesen , weshalb sie alte Leute genannt werden. Ni 
Avalokitesvara (DJian rai züghi vang tchough) nahm Dziamdjar 
Form eines Affen an nnd zeugte mit der in eine Aeffin verw^ 
droma die Bewohner des tibetischen Schneereiches. Unter d 
nandana durch einen Affen repräsentirt. Nasnas (Nessanes) oder 
(nach Edrisi) die dem Menschen nächststehendeu Affen, als A 
oder menschenähnliche Dämone (im Mircat allogat). Aus den 
gegangenen Menschengeschlechtes werden Kapi {KrjTtos, apan, 
die in ihrem Könige den weit berühmten Namen Bali bewahre 
Mythen der Griechen als neckische Cobaloi im Gefolge des 
Die Unholdin Kapifä war Mutter der Pisatscha (Kobolde) od* 
uralte Weise Kapila tritt nachher als Eremit auf, am Sitze der h 
ist Kapiprabhus (Affenherr) oder Kapirathas (der mit Affen 
heisst Kapilas (der Dunkle), Surjas oder Mihiras (der Sonnengo 
Naradas (Lehrer der Götter und Menschen) wird mit einem 
stellt, als Kapiwaktras. Bhawani, als Kali, ist Kapalini (Schäd 
den FetiscbhäuBern der Neger. Die alten Priester Ceylons, alf 
sich als heiliger Sprache des Eli. Der in L verlaufenden Nam 
(Sol, Hei u. s. w.) geht die R-Reihe der Arier parallel in Ir ( 
(Maha-Ir) oder Mithras. Kasyapa, der Indra mit Aditi zeugte, w 
Himmel und Casius der Himmelragende-Berg. 



BüummfiiM'brn. KO 

Kclejrt. Die ?Jet;tc der ( fSCJl tlureh Pilg:er,*l die in Mekka 
rTi Wnclialiiteii liekiiiint geworden, f^sHfteteii Padrees 
eiiis Malnyrii aus Meiiaii^kahow) hatten ihren HnoplMtz 
ipDi lue >iolliiiider Boiuljol ereifert ]H52'> in Arheen [J83fl 
antlaliflin^. die Länder der Üatta» iiud Tjaiiiliaeer ver- 
id'. l'iilor ili-n Liiiiiinin^. »\it verwilderten Mulayeii, sollen 
einer kninslinnri^'en Xe^ierraKsp freliindeii «ein. Das Volk 
In i'der Biiln ant' Simititr;i ielit wie die Kavaii in Bornen, 
alten Kisen vtTterti;rcn iiisst) uuf Hnumen in den diehten 
■ru und vermeidet Freuiiie, niipeRehen*') die hiD^elc^en 
i-ii iiucliuisi-liend. Naeli Valciifvn wohnen die Papiiwa« 
rani zwi^ehen den /weifren'**) des AVariu^i-BnunieFi. Die 
r-kiibii nnten*(iieiden sieh von Malaycn sowohl, wie von 
Die Küste Sumatras wnrde inaeli Lofra«) von den 
-^i'irt'ern alH Maleiila «der M«laya (Male oder Berg) he- 
let. In Ankola meinen eini};c Hiiuiitltnge au» dem Laude 
m stammen. Ki)ui^' Sarnoin I'enmiiul von Calieut {H1)i') 
die als Knnii« von Westen (fekoDimeuen Araber. Dir 



D.H.'] linear vr üj^tiraui .1 niiTcliaiit uf tlio Klmtri Iribe in Utihsrl wlio 
i ih? tlUf «I SantB (likc tht> Mlootn of Siviimriyaii) «ipUled nn n,e 
t t<f 4ri ininiatiriit »uprrme bflng (^BucliAlmn). Nxmyami, Ka.lput of ><f- 
.'*r <>lii/.ipiiri »et 11p u an inraiiiHtlnii »f Uiiil snil calkd liii< rollower> 

-r ( 1^. Wif ltr;iliiii;is rii.4 O^ngat stl<nii-h xmi Xriiualar, fliKlvn si.li 

T [-lif-Isr in »Ol ,»ri itr atiikunUrhtn WeRlkfistel, rbtnto irle dfr iti 

AtLrilii'h bri dfii KiiigcbnreiieD der llalbliibel. imd auch dar Abseile» \iir 
a K^irii-ii 'Slrirb lirm in Cucbiii li<<rrecbeiideii) niutate uft tu Artrn ilr^ 
n lliAiiilf]> 'Wiv ivitrbeii Mugrabiner itiid Neger auf dar uiaroo'aiilaclivn 
liru^tTi--^ ■ fiihrrri, wie aurh die Megerdeipnreii ukbt aligereilel werileii 
Wei.i. (in Wullia eiueDi r.rahDiaiieu (laben biingl, ao hat er sie auf di« 

pderiiilrgeii und tich in dir Kntf»rtiiiiie begrüateiider Verabruiitt iiiriii'k- 
^ damit Iriirr >la »liiio etrh zu beaclimutzeii aufnehnifn kmiiia. Dir 
i <arjf dirui Kürknefa viiu Ij>iiida1 fragten LiviDgstuti'i Makutolu. nie aie 
.iKBifri H^iriiJrl loil den Waiiirii treiben wallten und airb ihnan v>>r- 
;. u:j.brr> ki'iintrii, indem uiau Abends dio Waaren an die Kiiote hinlegt 
tidi'li.irri Miiffru dir ans dem Gniude dcK Meerrs geholten an ihrer 
Idrt. 

Thr ..w.xfif [.'"pl«- aniiin^ the AKorcia (in the intrrtnr "f l'eranil dwel) 
[fa WatiiiJF ">d uther treek lauxirding lu Huiuphiua) llilK. 



54 Singaporf. 

Kunst mit firnissartiger Tinte anf Baumrinde zu 
alte Bücher Tobahs zeigen) ist verloren gegangen^ 
ritzen jetzt mit Spitzen die glatte Aussenseite 
rohrs. Der Dämon der Zwietracht (Begu Nassaal 
die Auswanderung 1140 p. d. 

Unter den ßattas und Nyas werden Krai 
die Begu venirsacht (sonst ein Titel weiblicher 1 
Bhils verehren besonders Sita Maya oder Shetula^ 
Blattern. Unter König Sanghabodhi durchzog e 
Mugig) das Land, und Leute, die einander begegi 
roth sahen, starben*) und wurden vondem Jaxagefi 
ihn durch Verbrennung eines Bali-Opfers in jed( 
Ions) versöhnte. Die Poggi-Insulaner opfern Seh 
flttgel in Krankheitsfällen. Als in Persien ein Ha 
baten die Frauen die Mutter Ancud's um Verzeih 
Athir), weil sie an Ancud's Tod nicht gedacht i 
Aegypten (nach Ben Schohmah) die Mutter Haie 
sich nicht erinnert, dass er gestorben sei. Unter dem 
lifen Cajem wurde in der Wüste ein schwarzes 2 
gesehen, in welchem die Frauen der Jin den To 
beklagten. In Kumaon besitzen die in Zauben 
Bogsa, die mitunter die Form von Tigern **) oder 



*) Whfii pfstileiice is coDiing on, tbe Ceylonese prartit 
(throwing rocoanuts) and au-deema (horn pulling), grammac' 
danciug), haddageeya (six day's song), pirit (exorcism). Tl 
fortned in time of danger are hooniyan-kepeena (incaDtati(>n), 
Dionies in honour uf the God Dewol), RatayakuH-samayama (ii 
deTils), Kumara-pidenna (in honour of Kumara), metiata-pera 
by clay). To remove the evils from planets Bali-ereema, piril 
are practised. In illness the yakdessa (demon priestsj perf< 
the Demon Uuniyan with the ateroaggele (magical diagram of i 
After cutting limes over all parts of the body, all points of t 
with creeperp. When the cow is flrst milked the cerenion^ 
offering of the milk) is performed. 

**) According to an oid contract n»ade by their ancestc 
Pawan passes at death in a tiger (Newbold). Among the 
exists, .which they call tran^formation into a tyger, f^om 
afflicted ^ith thib malady ivalkiiig about iike that auimal, fho 



Amnlftiii. 55 

en annf-hnien. die Gewalt. Krankheiten (Ghaf) ziixntUgpn. 
Jalayrn stirhrn den biisdi Blick*) ütiTch Tuli^nifine ah- 
iiiifn. Anlinliilif AVtrkniii;oii wordon in Knnia(^>n nlt iincli 
eblwse fJr^rPiistiincIo h(v,ft^eii. iind (Uch iicisi»r Bedli Unna 
Ziel wenlen 1. HOmi /., IJ. ein nenes Haiin. das diirrli seine 
üij:e als ein Iien-ftrra^t;nrt(.'H An^rupTinkt juuk'n' WnlinnnsTn 
?haiit luid <lieKe Hi'ltlii^'t (Bcdli hip))' ^^ '^^'^'^ darin huh- 
ende Kriiiiklieiim nnr diiirli Kntti-riinn^' des (llijecten, von 
:1er seliUdlit-lie Kintlnss iiiiFiKtriiml. ^ebotieii werden können. 

t-iiK- Strasse In Xiii;i|ilii> einige Aelmliclikeit mit einem 
i(e.i iiatfe. so stellte ni;ni .-inl" einer Steiniinlerla're das ItiM 

Halmes iinf, aW ('enti|)odeii l'rcssrnd. Zauher, um Liehe 
■winiieii. licisscn Penfraseli (liet den Minlirasl. sich an^re- 
/u niaehen l'iniani. rmenverliinfr 7.n erhalten Pasnundn, 
mtltliiirtn Ohncha. s|irae1ilos zu machen Foniata Lida, Hass 
vfri'ii l'eliinclii.**! DieMalayeii ^^lunlien. das« ein Kris l)e- 
rer Fonn die Bewohner einen Hauses, w.ihrend sie sicli 
an-T befinden, vor Gel'alir Ix'schWtzt. ein anders gestalteter 
den lvrief,'er nnliesiegbar. Kin Amulet aus Koran- Vcraun 

L'iiverwiindbarkeit, In Krat^ ihrer wuniferbaren Waffen, 

ihrer Kenntnis» der ^liteklielien und iingltleklichen Tage 



'Im ['urii'i>h»iiKrii kii KtalUgni ibr tinlt Ui ilrr I-fh»II riiir* UmMi, 
•iKlrrti ttildfii Tliirrrs. so wirdertiuUfii »ir rli« Opfer, bi* rr <lic 
F' I ••-li.Fii. Kalbr! •.'Irr [.iiuini«9 iiDiinbm. 

il.- .MmlririK tlif h'tiity iif tlir .l>iiii-ri-m))l>> r,r llikubilru iKUliniibhu- 
Vh..., 'in (;ii7rr«ti. Biirnf* i.bsftvi-rt ii,t rapilal of nne of thf 
■1 nl •cnfr. iin[inll!.hF<) bisrk Moiie aiii) »klug abniit tbU di^AE'irHtioii 
1 tbp ]>i-['pl<!. rhat 1t hid b«en A'mt iiileutiniiill; li> k««p olT Ibi 
. III * plarc likc th1>. rl,ne M «*• bemity ir ifuiild iindvlrablj' full 
r b»*ll.-hpii. If Ihfw »rri- HO rnil. 

U; r-r*T[irii whistlr T«r l\,e wind tqtiaMy wKli tbeir «hil* brrtbrrii 
Brf.iT.^ i),e Mülatt |iiiPm»nj»ud Wellfuley) Hsrl .m a .(«rr.ilrhinE 

...il- ..f Htlid ropi> »re plirril oti x trifinglr forai^'l witli Ihrr» rir« 
1,^ Ihr ..!.[r't of thf .:unipaiiy p1»r.- n c<.™»init slii-ll, Ullcd with 
trii-F iiJ rhr iriilrr ind tak<iig i>[iiiei> nf Ihre« biishPe (tbi' SfllalMig, 
1 <»iiil-.iiM pUiit^t he wilki myswriously ruiiiiJ Ihe ruils brntliie Ihem 
.rip-' und niiKWr» .um« (Ibbcriili. durcb luu^ifdie Scl.lliigpii das Wild 

ar»- ..iiilrr^wo <1>' Suiii» 



46 Singapore. 

können die PangUmas Ränber von keinen Kugeln 
den (Vaughan). Durch die Kebai genannten Fe 
sich die Malayen hieb- und stichfest. Durch eii 
eine tödtliche Wunde verursacht hat, gewinnen Für 
oder auch indem sie am Grabe eines todtgeboren< 
einen Tag verbleiben. Ausser Schutz gegen Gefahre 
giebt der Asimat (Talisman) Segnungen dem Hau^ 
Ueberfluss. Die Singpho, die die Schädel der gec 
in ihren Häusern aufhängen, richten ihre Verehi 
Pandiveara, der alle Dinge machte, sondern an seil 
neten Gottheiten. FUnf Nat (Madaila, Sumlap, Äl 
Mbung) bev^ohnen die oberen Regionen, zehn Nat 
Lamum, Cisam, Dingnu, Dingv^a, Dingsi, Phiki 
Ngga) die Erde und ünterv^elt. Jeder dieser Nat 
eine besondere Wohlthat zu gewähren, und verlai 
malige Erfüllung des Wunsches eine neue Opferga 
giebt und bewahrt die Kinder, der andere heilt 
ein anderer leitet im Kriege, ein anderer wird b( 
gen der Ernten und in Hungersnoth angerufen, ei 
hütet das Land und giebt ihm Gedeihen. Naeh c 
bleiben die Seelen guter Menschen mit ihren Kj 
Alle müssen nach dem Tode eine aus schmalen I 
Brücke über ein siedendes Wasser passiren und sin 
hindurchzubrechen (ßronson). Ning deota oder I 
Gott der Elemente, erhält Schweine und Hühner g 
Büffel, deren Schädel die Singpho in ihren Hause 
Die Dayak feiern ihr Leichenfest zur Lobpreisung 
galian (des Psych agogofi)f, der die Seelen in eine 



*) Ein Mann aus der Gegend von Wenings (in Hessen) di 
auf einem Schiffe. Auf einer seiner Reisen kam er an einei 
Rerge vorüber, darin horte er schrecklirbes Jammern und Wehk] 
eine Stimme, die in der Lnft schrie: ,,Tapfer, tapfer, aufgemac 
von Ketsch kommt'/' Kr merkte sich Tag und Stunde wohl, ui 
nach Hause kam, erkundigte er sich, wer unterdess gestorben s( 
dasB am selben Tag und Stunde, wo er die Stimme gehört, 
Wildprethändler in Ketsch gestorben (Wolf). Sonst war die Hl 
localisirt für Engländer. 



» ^ 



Paytng.. ,. ^ 

Mcifr durfb die Hölle itihrt uBd im Paradiese absetzt. Die 
Bermon-Stämme der MaJayen scbreibeD die Macht des Payang 
den aiiter seinem Befehle stehenden Oeistem ZO; die in ihn 
einfahren und ihn begeistern. Die Dämone der Flüsse (hantu 
mngie), als bösgesinnte, schlagen mit Krankheit und zehren am 
Smangat oder dem substanzlosen Körper ; worin das Leben des 
Menschen liegt. Die Dämone der Htlgel (hantu gunong) sind 
friedfertiger Natur. Für Bezauberungen baut der Payang eine 
kleine Hütte (sawi), wo seine Schüler in Musikbegleitung singen 
uid Weihrauch verdampfen, bis ihr Meister begeistert ist und 
das Heilmittel llir die Krankheit, um welche er befragt ist, an- 
»geben vermag. Sollte Jemand von einem Flussdämon be- 
sessen sein und dadurch in Abzehrung fallen, so hat der Payang 
die Macht ihn zu exorcisiren f'Logan). Als Nala eines Tages 
mit nnge wascheneu Füssen Verehrung darbringt, benutzt der 
b<>8e Geist ^j Kali die Gelegenheit in ihn einzufahren, um ihn 



*) Zfj gfloo^eD sUeeii aaTi vele geesten, du eeiis goede dau eens booze, die 
eo berjren, boomen, sienen, in de zon, in de zee etc. wonen. Deze geesten 
Vttun Dews. Men roept ze alleen aan wanneer men tinnne hnlp uoodig heeft, 
1. «. in ziekten en in andere ongelukkige omstandigheden. Men vindt dus voor 
«der hois eeuige groote en gladde eteenen, die vor heilig woorden gehondeOf 
atar vaarnp men tocb eyenwel (wie zou het gelooven), zijne natuurlyke behoeften 
toQbrengt. Nar elk. meer dan profan gebruik, worden deze huisgoden dadeüjk 
rn lorgTvldig gereinigd, erzJihlt Zolliiiger von den Orang Dongo (Bergmenschen) 
in BimA. The Kabe<arau er Regalia of every petty State is snpposed to be 
fii4«wcd with supematural powers. The articles of Malay regalia usnally cousist 
•/ a Silaiila or book of genealogicAl descent, or code of laws, a ym% or baju 
ta^i a few weapous, generally a krit, kleywang or spear. They entertain a high 
• piDiön of the supematural powers of the aboriginal tribes (s. Newbold). Von 
l«o Priesum der Alfuren (in Menado) werden die Walliang bei Krankheiten 
Bad Ga«tmihlcrn, die Tonassen bei öffentlichen Arbeiten zu Käthe gezogen. Die 
^ten geben nach dem Tode in Schweine über, die deshalb nicht gegessen werden. 
Arn der Bewegung eines Schweinherzens wird Glück oder Unglück geweissagt, 
':od anf das F15ten des (eulenartigen) Vogels Bakeker hat man Acht. Nach 
»vbcld legten die Malayeu am Muar Gelübde (uiyat) bei dem Grabe eines 
Albino ab. Einigen Göttern opfern die Angahnuh Nagas Kühe, anderen Hunde, 
leeren Hühner und Branntwein. Unter den Priestern, die von dem ceylonischen 
knuig Wairatiaaa nach dem Festlande Indiens verbannt wurden, fand sich der 
tiff in den Lehren von den Dämonen (Bhuta) bewanderte Sangbamitta (nach dem 



^^ « filDf Apore. 

im Spiel zu verderben. Nach den Batta8 hat 
darauf Bedacht zu nehmen, dass er das Abwerfe? 
die von den Hörnern Naga Padoha's getragen win 
das Ungeheuer beständig den Kopf schttttelt. Die 
die Erde auf den 1000 Köpfen der Schlange Anai 
Vishnu's Schlangen-Manifestation. Bei Nonnusist Ai< 
genmann oder Ophion^ als alter Greis mit Bart u 
tem Rücken (wie die gebückte Alte, als Erdenmui 
golen). Die Erdbeben haben auf den Inseln dei 
zerstörende Kraft verloren, seit Tiitii dem Unterwel 
einen Arm abgedreht hat. Der Titan Ophion 
seiner Gemahlin Eurynome (TocJiter des Okeanc 
OI}Tnp, und als sie dem Kronos und der F 
mussten, stürzten sich beide in die Fluthen (Apolh 
mier gehörten zu den Ophionensern in Aetolien. Das 
nuscript scheidet das Jahr in vier Theile, von dene 
eine besondere Lagerung des Naga gekennzeichnf 
ersten der drei Abtheilungen (Jista, Sada, Kasar e 
liegt der Kopf des Naga während der Monate die 
nach Osten und der Schwanz nach Westen. In dei 
Karu, Katuja und Kaphat ist der Kopf nach 
Schwanz nach Westen gerichtet. Im dritten Na 
Kopf westlich, der Schwanz östlich, sein Bauch im 
in's Feld zieht, muss das Gesicht und den Kopf 
meiden (und so unterlagen beim Buttern des Mi 
Asuren, die den Kopf ergrilfen hatten). Der Zeitra 
bis vierten Monat heisst bei den Papuas die Schlai 



Mahawanso). Den Malayen in Qiiedah lehrt dus Taip geuauni 
Bolcbe ausflndet, die unter dem Einfluss böser Geister stehen. 
Kapielu oder üantu Kambung genannten Zauber treiben d 
OeiBter au«. Kappardin ist Beiname Rudra's (Siva's) vun der f 
Vedas). 

*) Ais die Geisteskraft des Urniensclien noch nicht entwich 
die Phönizier die Erzeugnisse der Erde [rrj^ y^i ßlaarijfiaj 
ihnen Opfer, als Götter (s. Ensebius). Quand Tarbre de vie <^t 
les dienx iof^rieart, le serpent Cheien rc'pandit une grande qi 
que Chicen avala. 



Erd4iprer. 59 

7n dieser Zeit hoehKtelienden Sternbild, indem der erste Monat 
der Kopt", der zweite der Hain, der dritte der Leih und der vierte 
der Si-liweif der Sehlange (Mun^uanja) genannt wird. Bei den 
Khund verlangt Bera Pennu, der Gott der Erde, Blut, damit 
diese feststehe (Macplierson), wie es die Tyrier vergossen. 
Als der König <ler Kat Bommaxo, die Welt durcliwandemd, die 
Wohnungen der Nat leer fand, weil sie Buddha zu hören ge- 
^.'ungen . besehloss er (liesen anzugreifen. In der Nllhe von 
AsokaV Lr>wen- * .Stupa (heiSankasi oder Sankasja) fand Fahian 
einen Tempel der Sclilangengötter. wo eine Schlange mit weissen 
Mhreu tlir die Fruchtbarkeit der Umgebung geopfert wurde. 
ltnit*»n be??chreibt in Jaggarnath einen Gr»tzen als siebenkOpfige 
N-MaD^re**) (mit Flügeln an den Seiten), die auf einem Wagen 
uiuhergetltlirt wurde itßoi). Bei Tavcrnicr hcisst der Haupt- 
^'i»tze dort Kesori. Für Regen winl am Hügel der Naga (Colu- 
b*T Naga ) in Samkana gebetet (Cunninghamj. Beim Naga-pnt«iche 
wasi'hen die Frauen ein steinenies I^ingambild zwischen zwei 
Shlangeii. Die Yesidi iYesd oder Gott), die sich von dem Kha- 
liien Jezid (wie die Drusen vom ägyptischen) herleiten und Gott 
Itilä «»der Balai fder Hr>chste) nennen, stellen in dem Tempel 
■ wci neben dem Grab des Scheich Adi ewiges Feuer unterhalten 
wird I den Baum des Lebens dar (mit der Hacke , wodurch er 
nmgehaiien, sowie die Schlange des Paradieses und einen Kamm, 
n>il sich jeder Yesidi vor seinem Eintritt in das Paradies käm- 
men mnsR f wie auf den chinesichcn Bildern von Mahomed's Ge- 
rahnen Jeder einen Zahnstocher am Gürtel trug). Die ausge- 
«jiannte Koptliaut des in Manibhittis residirenden Seshas (Wasu- 
ki«* oder Anantas^ der Fürst der von Kasyapas und Kadru***) 

* Iti d«*!! Kuiiien von Zufütii lia)f!as»i] (weibse Stadt) waren Lnwen an^pe• 
ri.eri I.anpr) 1727. Die vom Senki (Gaiisibra oder Oberpriebter dpr Mandäer) 
;'j Hnlfr j^erufene ^onne kam al» Lowe in sein Haiis und vernichtete den Kchti- 
T.i'fcrr. N^rhliar. Kin Priester der Mandäer liesü auf sein Gebet die Senne stiU- 
'tebeL. bi«" er «eine Gartenarbeiten \oJlendet. 

**, Iien Kosmos stellte die religiöse Symbolik der Phönizier aU kreitformig 
revbodene Sr hlange d<ir. um anzndenten : mundnm ex se ip8o ali et in se rexolti 

M«i.robiu^;. 
*^* Kadru .braun) »iud die drei Tage des >eumoude6 >or dem Krtcheineu 



60 SiDgapore. 

'*■ ■ 

atmtammendeQ Naga^ war mit dem diamantenen ] 
nidhwipa geschmtickt. KolikaB (mit einem Halbmo 
Erste der acht Schlangenfflrsten^ die iinterirdigche i 
wati oder Putkari bewohnend ^ wo der SchlangentU 
als Muni, Werke über Prosodie abfasste. Als Sai 
Nagantakas vertilgt Garuda*) oder (Garutman) G 
des Kasyapa und der Winata (oder Supama) di* 
In dem der Göttin Naga Tambiran geweihten Te: 
Insel Nainatiove (in der Nähe Jaflas) in Ceylon wi 
Schlangen von den Pandaram gefüttert. Nachdem In 
Httlfe einer Schlange, um die er gebeten, Rajah Goh 
beirathet er seine Tochter. 



Der Schlangendienst der am Boden wurzelnden [ 
wurde von den nomadischen Zuwanderem bekam 
Vögeln geleitet, durch diese Hülfe erhielten, wie 1 
durch die zauberische Feder des Simurg. Nach-C 
rentino führte der Khan, der von den aus den Ber| 
Magog entkommenen Juden abstammenden Tatarei 
auf seiner Mütze, zum Andenken an den von de 
leisteten Dienst, als sie die tönenden Trompeten de 
xander's zubauten. Heredot erwähnt durch Schh 
lasste Auswanderungen im Scythenlande. Die geki 
des Bildes**) im Tempel des Siwa Samudra auf e 



der Sichel am vierten. W'iuata kuouut von vinamauii ^sicli neig 
kasyapa (ka^ya oder geistiges Getränk) von kao (glänzen oder er 
*) Among the strata of schistose Mica (in the rock of Mj 
decayed ioto a kind of the earth, ralled Nama, created by Gar 
Kriahiuu and nsed by all the Sri Vaishnawani Brahaians and tbeir i 
foreheads (Buchaoan) heilig wie die gemeinsame Erde in Austral 
ThoD unter den Indianern. 

*♦) The soul of Theeri-Dhamma-Thauka. who had died in 
eotered the body of a serpent and bis sou (priuce Maheinda) ha 
and converted bim. he died agaiu and proceeded to the Nat-co 
dagaacar fahren die Seelen der Häuptlinge in Crocodile, die 
liuude upd Skorpione. 



Schl«fi|r#ngÄng. ß'l 

Caven' laafen (bei Salt) in ^hlangenwindungen aus (s. Moore). 
Nachdem die auf die himniligchen Kaiser (Tien-hoang:) folgen- 
den Ti-hoang (irdiftchen Kaiser^ die gleich jenen mit Sehlan- 
^s'enleibem gedacht werden), ihre Periode beendet, fahren anf 
einem von Vögeln gezogenen Wolkenwagen die nenn Brttder 
tler Gin-hoaug (menschlichen Kaiser) aus der Thalschlncht her- 
vor, mn ttber China zu herrschen. Nach den Coorgs lebt die 
(.'obra capella lOüO .Fahre. Wenn der Meridian des Lebens pas- 
Mrt ist, nimmt ihr auf drei Fuss verkürzter Körper Silberglanz 
an bis zum 700. Jahre, dann goldenen bei einem Fuss Länge, 
und wenn er bis auf Fingerslänge verkürzt ist, fliegt er eines 
Tages in die Luft empor und sinkt dann an einer Stelle anf der 
Erde nieder, wo er verschwindet. Kein Auge sieht es, aber 
der Kanya oder Astrologe weiss es und deutet solche Stellen 
I Nata oder Flecke) an, die dann heilig gehalten, und durch einen 
Steinkreis markirt werden, weil ihr zufälliges Betreten schwere 
Krankheit nach sieh ziehen würde. Während des unter dem 
Scorpion stehenden Monates wird dort eine Lampe bei Nacht 
bmioend gehalten und opfert man Kokosnüsse (s. Moegling). 
Xagaijnna, im Felsenkloster Paramatagiri (in Kosala) lebclnd, 
i2^ p. d.) war (nach Hiuenthsang) viele hundert Jahre alt ge- 
werden durch Kenntniss der Heilkräuter. Um den gleitenden 
(4tDg der Grötter zu bezeichnen, vergleicht ihn Pherecydes Syrus 
mit dem der Schlangen, wogegen Homer jene nur leicht mit 
ihrtu Vogelfllssen die Erde berühren lässt, wie es auch die Tol- 
teken darstellen. Das bewegungslose Schreiten der Götter be- 
Afichnet Heliodorus als incessus, und bei Ezechiel haben die ge- 
Hfl^lten Kugeln unter den Füssen der Cherubim eine gleitende 
Bewegung. Die Nairuktas (sonst Yaska) erklären Vitra als 
\Volke, die Aitihasikos als Abura (Sohn des Twashtri), den Fall 
•led Regens und Mischung des Wassers und des Lichtes bildlich 
«Urzostellen, die Hymnen und Brahmanas als eine Schlange, die 
tlnrch die Ausdehnung ihres Körpers die Ströme verstopft, bis 
«liese bei ihrer Zerstörung hervorfliessen. Als von Naga bewohnt, 
iiieas Ceylon (Nagadipo) Nagadwipa. Bryunt erklärt Euboea als 
i)ab-aia (Seblangeninsel). Als Aufenthalt der Ophiten erhalten 
Cypros nud Rodbus die Namen Ophiusa. Die Athener heissen 



62 Sinjrapore. 

bei Ovid Scrpcutigenae. Audi Str^bo bezeichnete d 
SchlatOgengeschlechts {ofpLoyevBcg) nach Sclilangenäliuli 
der das chinesische Reich ordnete, hatte einen SchL 
seinem Menschenkopf. Nach Plutarch wurde jährli( 
eine Frau in einem Hügel eingegraben, wohin von 
Schaar Schlangen kam, die alle umherfliegenden 
schlangen. Als Mutter der Scythen wurde eine • 
Schlangenleib aus der Erde geboren. In der tarn 
schichte der vier Geheirarath-Minister sitzt ein Bn 
(Gerudapatschi) auf einem Baum, eine in den Klau 
Schlange verzehrend. Beim Feste des Mysterio de 
cion Immaculada wurde ein mit Engeln besetzter W 
gezogen, mit vorangetragenen Bildern, woiunter i 
treten der Höllenschlange fand. Arjuna «engte l 
mit der Tochter des Rajah von iManipura, dessen Tl 
Nachkommen einer Schlange*) über eine Höhle gei 
rin der Ahnherr weilt. Wer während einer Eclip^ 
essen sollte, würde in Krankheit fallen, aber an Ha« 
Leidende dürfen es ungestraft thun, nnd sie mög 
d^S>b mitunter geheilt werden. Während einer E( 
der Biss**) einer Schlange tödtlich sein, ebenso wi 
eines Dorns. Um diese Zeit empföugt das Schlanj 
sein Gift aus seinem Ursprung von Rahu. Die Finste 



*) Tbe people of Muiinipar (Maiiipura) appear to he a 
the anci«*!!! Nagas (Wheeler). The serpents , sald to have iuvac 
of Lydianü, were Scytbian Nagas. According to RUiot, the N;tga 
iisurpations to the Magadha empire of Babar, Ute throiip of wh 
the Nag or serpent dynasty for teu generations. A branch of theo 
chieftain? of Kamgnrh Sirgooja, ha^e the luiiettes of their serp 
gra^ed od their sigoets in proof of their lineage^ while the cap 
of Nagpore are called after their name. 

**) In the Mar-asbekh (serpent-love), a disease peciiliar to 
patients at certaiu periods have an irresistible iuclination to be b 
wbtch, they say, does them a great deal of good , as for a few 
thej are troubled with fainting aud dizziness, nausea, want of a 
nation to work and heaviness in the body. At these times t 
attracted towards them by the scent and the patients stretrh oiii 
feet (Honigberger), 



päD»tigp Zeit, nm in ihr Bezanlieraagea anznfangcu, und nie ttbt 
riDeD brattgehenden Cinlluse auf die dann gesprocheueu Mantnu 
AH». Der im lichten Viertel niUde und hungrige Mond isst sich 
wieder voll (nach den Grüniändern). Nach den Miutiras war 
die äonue einst dorcL ein gleiches Sternenbeer von Kindern um- 
geben, wie der ^ond. Nachdem ric aber dieselben alle aufgefressen 
M, verfolgt sie den Mond, der seine Kinder bei Tage vor ihr 
vtrtürgt , aber in den Eclipseu nalie daran ist, von ilir gebissen 
a werdeu. AI igjüucB) tutnlniassy, das Ergriffen- oder Gebalten- 
werden des Monde» fodcr der Sonne) ist im Türkischen der 
Aiudmcl^ fiir Kcüpse. Naga ^Hcblaiige*) bezoiclinet auf dea 
Philippinen da» Bugspriet oder die Bildverzieruug eines Schiffes 
•wie bei den Uraciieniohiäen der Normannen^. Verflchieden von 
iltnn Draeheii leiu sebrecklicheu Tbier, halb Hnud, balb Fisch, 
mit glUbeodeu Angen und furchtbarem Kacbeni ist (inderEifel) 
der DraacL, der Nacbtn kommt (in eine Rinderliaut gehllUt) und 
licli auf Scblafende legt. Vasuki ist Herr, und Maiiusa die KO- 
uigin der -■iehlangeugötter, deren Verehrung**; Naga-Panchami 
beiast. Ibr Festtag wird im südlichen Indien Gtirura-PanchtMni 
ivoD ihrem Feind GarudaJ genannt. Als unter der RegietiBIg 
Ligims iu Aegypteu die Kraben allzu zahlreieb wurden, errich- 
tete man (am sie zu sciireckeu) auf allen TliUrmen der Stadt 
liflkpti^der mit darüber gewölbten Schlangen. Am Anfang des 
regierte (beim Tode Krisnab's) Parixit (Enkel Atjnna's) 



•( In Ü>* jung)«' Ol ih» M«!.j» li*ea > rirr frrppnt (c. 
■Hb iW «ibWut and Dblute buk ut thit birdi. Wbofv 
,kMi«tU>lr wtna »f («Id U bi> dUpoMl. Wb«<i th>^ tnike 

WSmt |M nvkgl 1b, btcoDiE coiiT^nM in guld. S 


cklliig like R duck 
r flndi it, hu in 

lll*t chiuu OUDi) 

lod all thB ut*D- 
>Br»l »omen b»« 
tbelr wij to tha 
fi tolamnltlM and 


^^^^^^^^^^^^^^^^^^HU^Mfl^tiuiiB. 






««rpeuuiu denn 
lii). N>cb ScrTlui 
.nf d«m L*ada, 




ü kamen •isla 




ruLgar liethao 



iu OrissH; wü seiu Nachfolger undöolin Janamejaja d 
Opfer brachte, aber auf Bitten des weiMjjlAstikas 
Rlr den Tod seines Vaters aufgab. Die späteren B 
Kriege mit dem Khan genannten Fürsten der 
Wiederherstellung des Jaggarnath-Tempels 3ientei 
als Zeugen des Erbauers. Die Schildkröten aber 
Steine getragen, entflohen. Die Welt zu stützen, nal 
Form der Schildkröte (Kachijapa)'an, und ist in 
Akupara's ihr Stammvater. Manasa wurde gegen S 
angerufen (dem Weisen Dscharatkaris vermählt). N 
ten verwandte die Weltseele die Schlangenform 
um die Absichten Jaldabaoth's zu vereitel|u Bei I 
die Chinesen zu Pussa gegen Amme-Paii^ die ^ 
Kröte mit drei Pfoten. Dass man sich den Satan 
sammenge wundene Schlange vorstellte, erklärt Cler 
xandrien damit, dass die Aegypter unter dieser Fi| 
der Sonnen- und Mondbahnen anzudeuten pflegen. 
Sterne jenseits des Tliierkreises reicht der Drache c 
btfll niemals, und deshalb vertUhrt Moisasur nui 
ÄPliimmlischen Geister. Die von den Nagas stai 
banschi in Chota-Nagpur sind den Maharaga verwi 
die Munda und Uraon das Volk bilden. Die B 
Gott als Gosainya. Vasaranaga, Fürst der Arvai 
die Schlangengötter. Chora Naga, Nachfolger d 
in Ceylon, wird für immer in der Hölle bleiben, um 
Zerstörung buddhistisclier Tempel zu büssen (y M 
Frickthaler Dorfe Mägden vermuthet man fast in 
keller eine Hausschlange, welche für freundlich i: 
sich aber nur im aussergewöhnlichen Falle bli< 
ßochbolz). Im EmmenthaL pflegt ein Wohnham 
schlangen zu haben, die mit Hausvater und Hai 
und sterben. Im Königreich Zenaga oder der Jol 
Verstorbenen als Schlangen zu ihren Verwandten 



*) Ist das Wasser im Krug während der Nacht vermiuder 
Kol HungersDOth (wie bei den Uöhleiitöpfen Karabodia.< un 
alteo Slawen). 



NtgM. 65 

PT^. Als im Streite zwischen Kasyapa's Frauen Yinata die 
in Kadro's gewoithsB, verlangten die Schlangensöhne*) dieser 
anida. daes er von Indra den Trank der Amrita (als Am- 
.ranan oder Ambrosia-Dieb) hole, wenn sie seine Mutter 
ben sollten (nach Somadeva). Dem fastenden Tnkurama er- 
der Gott in der Gestalt einer zischenden Schlange, ihn 
Mamtein Kamm nmringelnd, verschwand aber, da er nn- 
M^ken im festen Glauben blieb, für den vierarmigen Vithobä 
tebell). Unter den Göttern der Fiji-Insulaner steht Ndengai 
!5e fasten, der in der Form einer grossen Schlange als 
irichter verehrt wird. In der Brahmana wird der Schlan- 
mt ( Sarpavidya) erwähnt (nicht aber die Namen der Nagas 
aharof>:as), nnd W der Atharvasamhita sind die Sarpas ein 
ntSLUil vieler Gebete. An der Malabarkfiste wird die gif- 
>bra di capella als heilig nicht getödtet. Nach Bardesa- 
*rden die Scorpionen von den nicht durch sie Gebissenen 
et. Aus Furcht vor der Rache, zu welcher der Geist der 
sten Klapperschlange seine Anverwandten aufwiegeln 
, schonen die Seminolen (s. Bartram), Sioux und YoitfL 
ta. Neben den Knochen des verbrannten Löwen führSfe 
rieger der Creek das, der aus dem Wasser hervorschanen- 
shlan^e abgeschnittene, Hörn als siegreiche Reliquie mit 
Mi K^nigsverzeichniss von Axum heisst der Mann, der 
^Hänge verstiess, Angabo (s. Dillmann). In den National- 



Narmyana Power or Ntraytn Bawa, the son of a Kuobi (of the coltlvator 
Mcame (IS^), when between 9 — 10 yeari of age, an object of Rotoriety, 
>ld boy in eatrhing venomenoos serpenti (in the Sattara territories). Having 
lepers and Ume. the was adored as au incarn.ition of Vlflhnu and when 

Che hitm of a snake, braoght by or Rakshaka iu the shape of a low caite 

Üed (tke f^ wisbing to rise up on another plice) hin tomb (with bis 
plse«d on the Iower end and a piece of shtning mBtil für the face) was 
^ (in aiofinir and burniog ineente) by two Rrahmans (one of the Dekkhan 
« «f Hindottan) with a ehepherd (1837) Diiring the time, when after 
rtli of Karayana Power, people were waiting for the resiiscitation of VUhnii, 

w««ver (p^snio^ throngh Ntrnti) wis found sleeping in the tenple aud in 
•fcness of th« night, held for the god, who received gift^ front all the in- 
ta, tili oest morning the miitake came out (s. Stevenson) . 

;.Aa. E--»*B V. ^ 



66 Singapore. 

gesängen des weinreichen Koghten wurden (nach 
tina) die Nachkommen des Astyages lyUegorisch 
men des Drachen (Ajtahag) erwähnt. Der äg; 
(Kronos oder Saturn) wurde in ' menschlicher Gh 
mit einem Widderkopf und der aufgerichteten Sei 
war (nach den Persem) König der Diws oder 
als Dasju (Feind) oder Dasa (Knecht) im I 
Krishua"*") besiegt , bat die Schlange Kalya, d 
der Gokal an den Ufern der Yamuna verschlui 
Schutz gegen Garuda^ worauf ihr Krishna alsSi< 
seinen Fuss auf das Haupt abdrückte. König ] 
Agastya verflucht^ fiel als Schlange herab. . Unte 
folgern wurde Rajah Nara durch den FHtch des 
ten Brahmanen in eine Schlange verwandelt ( 
Kharaman (Ahriman) ist bei den Armeniern 
Schlange und des Teufels. Steht der Tausendkc 
Tscheschen^ die den Berg Raliaschum sttltzt, de 
über; so entsteht eine Finsterniss. Der Tatshak 
flb*st und der Ses oder Schlangenkönig spreche 
mae dass man weisS; woher die Stimme komm 
das Gebet des Eremiten Kaschah zu Matta vc 
den See Kashmirs in einen Garten. Mit Entfei 
Karkota^ der die Stadt Narapura zerstörte^ verw^ 
Wasser des Sees in Milch. Der Schlangengott 
Padma bat im Traum den König Jeyauand, il 
folgung eines Zauberers aus Dravira^ der das V 



*) KrUhna's appellatioD of Govinda and Kesava, are tra 
titles in Greek. as vofios (the herding) and et'xareg (thc 
Yamuu, the foe, from whom Krisboa or Kanya fled, is i 
being the Tak, the aucient foe of the Yadus who slew Yt 
of the Pandus (s. Tod). The Curu6 and Taksbacü were the 
of the Pandus, the relatious of Krishna. lu Mewar bezeiebn« 
Mantel. At the birth of Garuda (Nag-Antara or destroyer 
ran to Agni, because bis wiugs set heaveu in Are. Swaha is 
Chippeways believe, tbat a mighty bird, whose eyes were 4re 
lightning and the clapping of whose wiugs was thunder, w 
habitaut of the giobe. 



Schlangeiutoin. ffj 

in Wolken wandele, zu schützen. Nach dem Sattawecha (in 
Pali» kommt Rajah Naga Nachts hervor , auf einem Httgel an- 
rabeten, nnd als der Koch, der den den Brahmauen gegebenen 
Sehkim-Reis (oiyza glutinosa) durch Hissgeschick verdorben hat, 
davon Last, hat fttr ihn die ganze Natur eine Stimme und lernt er 
die heilenden Eigenschaften vieler Pflanzen kennen. Den kostbaren 
Stein Nagaretnum im Hunde tragend, vermag die Schlange 
(ab fliegende Schlange) weit zu springen (Rama Ayen). Die 
Araber glaubten, die Schlange *) sei kein gewöhnliches Geschöpt, 
aondem ein Dsebinn c6eist) oder Dzinn (das Geheime oder Ver- 
deekte). In Medina fsagt Hohamed) giebt es Dschiunen, die 
deo Islam angenommen haben. Wenn Ihr etwas davon sehet, 
aeldet Euch dreimal an, wenn es sich dann nicht rührt, tödtet 
«, denn dann ist es ein Satan. An Orten, die nicht verunrei- 
u^ werden sollten, malten die Römer ein paar Schlangen, als 
Bflder der schützenden Genien. Im Lande Hasehivel, am Flusse 
dos Palmas, fttttert der Priester (Tangamaas) die Schlangen im 
Walde des Götzen Tschyntschyn (Alvaro) 1462. Bahn vahana 
griff das Reich der unterirdischen Schlangen , unter Vasuki , an 
(als sie trotz des Rathes des besuchenden Sesha-Naga das Kleinod, 
UD Arjona wieder zu beleben, verweigerten) und schoss Pfeile 
ab Pfaoen, die die Schlangen verzehrten. Das Mahabharata 
QAiel mit dem Verbrennen der Schlangen durch Rajah Janmeya. 
Ak Aijnna mit dem himmlischen Bogen des Brahmanen Agni 
den Regen sendenden Indra bekämpft hatte, wird der Wald Kan- 



^) AceordtDg to tbe DevaDgt-Cheritrt (in Telogu) the Muni Devangft, an 
CBaaadoD fron the lM>dy of Sadasiva (when tbat deity anxiously meditaded how 
tW Mvly cr«ated race of beings in the tbree divigions of the unlverae were to 
kt ckiCbcd) roceWod from Yiihnu the flbres of the stem of the lotus, tbat grew 

kia Dftvol aod fabricated (»applied with a loom and uther inatertals by the 
Maya) dreaaes for all the gooda, the spirita of heaven aud hell and the 
iiAabilaiita of tb« earth. Being made king of Amodopattam , the sona of tbe 
iMgbtrr a( Sbaaba (tbe great serpent) conquered Snrashtra and the sous of 
8«rya (tb« aon) aoeceeded to their fatber in Amodapur, but were attacked by a 
mmber of romblDod princea and reduced to a miserable coudition (in which they 
vm glad to mAiDUin tbemaeWea by the art of weavlug) in consequence of tbe 
coae of th« nympb Rembhi or Devanga, for being cold to her advaucee. 



r;« 



68 Singapore. 

dava mit den bewohnenden Sehlangen der (Bcythis 
von Kriehna verbrannt (ausser ihrem Rajah Tasha 
kommt). Buddha ist Maha-Meghavahana als Hei 
oder Drachen, die den Regen hüten. Die Singpho v( 
deota oder Ning-Shis (als Gottheit der Sterne nnd 
wie Gautama. Die Bodhisatwa und GiUter, die I 
trägen zuhörten, bewahrten seine Lehre naeliher ib 
und den Palästen der Schlaugen auf, bis sie sp 
durch die grossen Nachfolger Buddha's (Nagardschui 
u. 8. w.) wieder zurückgebracht wurde. 



Die Westküste Bomeos ist besonders durch 
Malayeu*) und Chinesen besetzt, die nordwestliche 
hamedanischen Halbkasten aus der Westküste Indiene 
liehen finden sich Ansiedler aus Cochiuchina, währ 
ten des Sulu-**)Archipelago sich im Nord-Osten fes* 



*) The (mahomedan) Malays (from Sumatra or the Peiiin 
have mixed with the Dayak and Malanau popiilatlons (on the coas 
uf the Sea-Dyaks ressembles the Malayao tungiie {». Rrooke). T 
(with the Mattu or Malanau and the Kayaii) refnse to touch t 
or deer (worshipping Juwata). Their forefathers ranie in a lar 
or northward. 

**) The island of Sulo was peopied originally with savage 
this day inhabit 8ome of the mountains of the interior. 1 
always in the habit of trading to these islands for pearls^ but 
that shed any rays of civilization aniong theni, were the Ora: 
Sontopisalan). They governed the seacoasts, built towns, plant 
the rivers, but fludling the aborigined too faithless a race, las 
A.1 lenght, the fame of their submarine riches reached the chief 
opened a rommunication with them. They at lenght plantet 
sending over may settlers, aud with a view to conciliate the ft 
of this rieh isle, a putri of great beauty was sent and marrie* 
Chief, from which alliauce have sprung all the subsequent sove 
governed Sulo. By this treaty of marriage, the island became tri 
Jermassing empire. Among the improvements, introduced by t 
were the elephant, the teak-tree and the ciTinamon, the place attra« 
(firom Boroeo aud the southern isles of the Philipp! nea), who 
Papaaa into the interior (s. Haut). Sulo was anciently conquei 



Borneo. QQ 

und Bügis aus Celebes (im Osten und Südosten) an der gegen- 
fiherKegenden Kttete. Während des Anfstandes in Saigon wan- 
derten Cochincbinesen nach Borneo. In ihren Prahus schweifen 
an der Küste die Lannn von Magindano, die Orang Badju und 
*iie Orang Tidong. Im Süden und Westen werden die einge- 
borenen Stumme (neben den Dosnm und Kayan) Dayaks genannt; 
im Süden Borueos Idaan (Merut) oder Marut^ die Idaan bei den 
Snlu-Leaten , Dayak bei den Malayen*) und Biaju in Banger- 
naa^ng heissen sollen. Schwaner erklärt Idaan als Bienennest 
•ider Bienenstock. Von den Biajus findet sich ausser dem auf 
dem Lande ansässigen Stamme^ ein anderer, als die sogenannten 
Set-Zigenner. Das Innere Bomeos gilt von einem buschhaarigen 
Volke bewohnt, das sich durch wulstige Narben auf der Haut 
bezeichnet. Von wollhaarigen Tammans im Innern hörte Maro- 
den. Nebst den Katau oder Mankatan sollen die rohen Punan 
des Binnenlandes mit den Orang Wut oder Olo Ot verwandt 
•^Id. Nach Dalrymple begriff das alte Beich von Borneo alle die 
Bii*saya- und Tagala-Provinzen der Philippinen. Kessel unterschei- 



ff Mifindanao. The arrival of the Chiuese Emperor Songtipiog wUh aU bis 
&«B»roai retinoe and sobjects aud setUiiig i» the northern parte of Bonieo, 
|i%t that enpire a weighty preponderance in these seas (1375 p. d.). The daoghtar 
»f Songtipiug was married to the rhief of Arabia (Sherif Alli), who .visited thoee 
ihßrf9 in que^t of commerce. Their sod and grandson extended tbeir conqueste, 
üt« Utter {Mirhonie Tambang de ßudak by name*) conquered not only the whole 
ot che Philipptoea, bnt likewise rendered the Solo empire tributary the Borneo. 
Tbff« reigns after thi:», the Sultan of Borneo proper (named Nakoda Rogam) mar- 
ri^ tbe daughter of the rbief of Sulo, named Putri Miranchani. The fruit of 
(kis Dairiag« was Mirbome Bongsu, who sucreeded to tiie throne while yet au 
lafaot and while bia uncle Pangerang de Gadang was regent. The rebeUion of 
tie rrgent, alcboogh efTected with the asaiatence of Sulo, euded nnsucceasfully, the 
party of the legitimate prince putting bim to death on Pulo Gherimim. Unter 
kaaaladio, der zuerst den Titel eines Sultans annahm , kam der Sheriff Sayed 
.Uli «on Mecca nnd begann die Bekehrung der Buddhisten auf Sulo, wo er zum 
>Qlua irewihlt aod als Heiliger in dem (von den Spaniern 1566 p. d. zerstörten) 
Orabe verehrt worde. 

^ Tbe Timoriana are aabject to a whitith leprous disease, called Dayak by 
tW Naiays, die auch die Eingeborenen auf Celebes zuweilen als Dayak bezeichnen. 
In tbe dmmatifi Performances (of the Balian»), Klana T^njiing Pura is the samc 
vitk Si-Malayn, which means a wanderer. 



70 Singapore. 

det auf Borneo die Pari oder Kajan im ösüiehen 
Bidjadja (Njadjn) in Banjennassin , die Stamm* 
Westens (Sambas^ Landak^ Sarawak; Sadong; S 
Völker im Norden und Innern (in Bruni und am 
den Piraten von Batang-Cupar und Seribas), und 
des Innern (Punan, Manketan^ Ott oder Wutt). Ea 
den Dayak; als Hauptstamm Bomeos, die Negritos 
Papuas) des Innern. Ein Zweig der Daier sind d: 
linge auf Sumatra (nach Junghubn) als Oragabc 
Die Dayak kamen nach ihren Traditionen auf eil 
Fahrzeug, das an den höchsten Berggipfeln lande 
Bild sich an den Hausthüren oft angemalt findet 
Nach Hageman führte Lembong Mangkurat aus K 
Java nach Stld-Bomeo kam, die Sitte Majapahits ; 
sing ein. Von den drei Reichen Bomeos lag Bru 
Banjermassing im Süden, während Sukkadana i 
stand. Die Dayak unterscheiden die Sengiang 
höheren Welt) und Djata *) (Geister der niederen ^ 
(tonggal oder der Einzige) oder Gott weilt auf d 
senden und fortschreitenden Berge Bikit Ngant< 
Ihm zunächst steht Badja Ontong (Gott des Be 
des Glücks), während auf der andern Seite des 
Berge gegenüber, Radja Sial, der Unglücksgott, y 
Sklave des Todtengottes Tempon-tellon, führt ( 
seinem Boote in's Jenseits. Der Raubvogel Antai 



*) Tbe number of Djatas is said to be as large as tbe 
and streamlets on tbe Island of Borneo (Lobscbeid), wie bei dei 
(nacb Hodgson). Unter den Kajan in Borneo fuhren die Za 
dem Javanischen erhaltenen Titel Aji (des Sanscrit). Bei den 
Kranke durch den Mouma (Wahrsager) mit Pfoten und Kopf e 
cisirt (Durand). Die Krodgis oder Zauberer in Australien i 
Kranltheiten. Der Manftost (Irrsinn), als alleinige Folge von I 
Yukod laSi (ein Gespenst ans blosser Haut bestehend, aus jeder 
unter welcher eine Maus, Katze oder Hund durchschlupft), du 
EquctXrrjs der Griechen oder Alp), durch den Maninorgo (eine 
teus) oder angehängte Zapisi, erfurdert (im albanischen Grenzr 
Universalmittel das Exorcisiren (Müller). 



lortnB Rielier zn Hein. Uie bei Veretirnng der Ueister 
t>ii Welt fitatttindrndeii CereraonieD heisaen flauen und 
in dem Herxa^n der Geschieht« dca Geiateg, zu deasen 
« Feot gefeiert vrird. Die Priester werden anch fflr die 
ali oder Reinipingeii zugezogen, die nach einem Sterbe- 
r ErBchcinnng einer .Sehlitnge u. b. w. nöthig werden 
'litallR vnn Hliangd (die ebenno die schwarzen trauen 
I vprriHilet werden ktlnnen. Die ßohn-itihn (alte Leute) 
pMer der Hailier betituben «ich durch das Kraut C'ohoba 
rter Tabak), das sie in Nase Aufziehen, nnd Bpreclien 
inderbare Dinge (Pane). Sie setzen sicii vor den Krau- 
sen iliii an den Heincn, betllhlen die Schenkel und strei- 
,en t'tlsscn hinab, dann ziehen sie stark, als ob sie ein 
>reit:(vn wollten, and gehen dann zani Hanse liinaus, 
r sohiiesscnd nnd nach den Bergen oder dem Meere 
Im Toclesfall wird der Kranke durch Eiiigiesscn eines 
rel lind Haaren bereiteten KrKntertrankes oder vor dem 
iedcr belebt und gefragt, ob vielleicht der Bohu-itihu wegen 
rer Diät Schnid gewesen. Wenn er von den 10 Fragen 
1 antwortet, zerschlagen die Verwandten die Knochen 
n-itihn, aber Nachts zom Belecken kommende Schlan- 
chen ihn wieder gesund auf Geheise des Ceni's, 
1 auch anf Guinea gebräuchliche Koppensnellcn *) der 



72 • SiDgapore. 

Dayaks wird ebenso bei den Knkis geübt; die di< 
die Figur Shim Shauk's (den sie neben Khogein 
ehren) niederlegen. Nach Sniayman herrschte be 
Stämmen der Malayen der Brauch, vor der Hocfe 
sammeln, wie unter den Orang Abung, die durch : 
aus Sumatra vertrieben wurden. An den Grenzen 

tach McGlellan) der adelige Bang nach der B/ 
uteten Schädel bestimmt. Auf den Andamanen 
Brooklyn einen Schädel eines dort getödteten Matrc 
Baume aufgehängt, mit ausgenommenem Gehirn, 
Festen auf Luzon geschlürft wird. Die grossen Hei 
(Timor) stecken die Schädel ihrer Feinde auf Pfc 
Häusern auf (Dampier). Nach den Opfern der Me] 
die Schädel in die Wände ihres Tempels eingef 
König von Ashantie unternahm Kriegszüge, wenn 
Yollständigung seines Palastes Schädel fehlten. An 
wurden die erbeuteten Schädel an die Trommeln 
sie durch die Erschütterung beim Schlagen derselk 
Nach einem Kriege mit den Holländern packten 
(wie Römer erzählt) die durch ihre schwarzen T 
teten Schädel in einen Kasten und hingen sie i 



nef gingen en de voorwerpeD daarvan wordt afgesneden (auf d< 
Süden) nach Nieuweuhuisen and Rosenberg. L^Anstralien ne ci 
naturelle. Si on le laissait vivre (pense-t-il), il vivralt cternell 
meortf e*efit par sulte d'empoissonement, de sortÜ^ge, d*un nia 
miti^ qaelconqae. L'ennemi du dec^d^ est bien vite sonp^nn^ 
ou consulte un sorcier, on suit de Toeil un insecte ou oiseaii , 
sairement voler dans la direetion de cet ennemi. Auch ▼( 
bemerkt Dobrizhoffer, dass sie selbst bei Todesfällen in Folge o 
wundungen diese natürliche Ursache nicht zuliessen. Nach de 
wandelt sich das Herz des Gestorbenen in einen kleinen Vog< 
sanges (Oazalis). Bei den Arabern entfliegt (beim Sterben) dem 
genannte Vogel. Bei den Wenden ist der Adler die Seele der i 
Serbier sehen in dem Kukuk die Seele ihrer Verwandten, di< 
den Tauben. Der Raum des römischen Orabes, der die Aschenuri 
(wie das Flugloch des Taubenkobels) columbarium, als dem 
dienend. Die Seele flog aus dem Korper, Niemand weiss« wob 
sich auf einen Hain nieder, auf den grünen Rasen (im mahriscl 



CelebM. 73 

dui\ ein ao hoheB Lösegeld darauf setzend, dass die Verwandten 
sich frezwnngen sahen , sie dnreh Diebstahl znrttckznerwerben. 
-.An deren Stelle aber Hessen die Chef-Agenten andere Köpfe 
TerMorbener Sklaven einpacken und verwahren,^ die im Inven- 
tars fortgeführt worden (1769). Als nach der Niederlage der 
Sfiiidel Sir Charles MeCarthj's (1824) als Trinkbecher ver- 
arbeitet wurde, Hess die Familie den von den Ashantie ^ 
rtckgekanften im Familienbegräbniss beisetzen , soll aber später 
nfahren haben, dass es ein Negerschädel gewesen. Die Battas 
bewahrten in der Rathshalle (Soppo) des Dorfes den Schädel 
eines Feindes, den geschmückten Kinnbacken eines ausgegrabe- 
nes Büffels, die in einem Korbe gesammelte Asche eines ver- 
hninnten Knaben, alte Inschriften auf Bambus, das heilige Buch 
Astfaha, das auf papierähnlichem Baumbast geschrieben war, und 
das Kriegsbanner (s. Junghuhn). 

Im Südwesten von Celebes werden zwei Sprachen geredet, 
das Makassar (Mengkasa oder Mengkasara) und das Bugis"*") 
tWagi oder Ugi). In Mandhar und Nachbarschaft gilt die 
Mandhar-Sprache. Das Centrum und die grosse Masse der 
laset wird von den Turajasor Harafuras bewohnt, die Air die 
Eingeborenen gebalten werden und einen einfacheren Dialekt 
reden. In der nord(>stlichen Ecke der Insel , in Massadn und 
Gonung tela, scheiden sich die Eingeborenen durch einige Eigen- 
tbimlichkeiten ab. Bei dem Mangel an Frauen ist das Wehr- 
geW für diese höher als beim Mann. Die Bewohner von Bai- 
konka in Celebes jagen Köpfe nach der Ernte (für ihre Ahnen), 
die Tarajas vor der Ehe (wie die Dayak in Bomeo oder die 
Harafuras im östlichen Archipelago) und begraben Todte in aus- 
ireh<'>hlte Felsen. Die vor dem Islam gebrauchten Friedhöfe heissen 
Patanau (Verbrennungsplätze) bei den Bugis. Der Lamuru oder 
Begräbnissplatz der Königsfamilie (Krüge und Urnen mit Asche 
enthaltend) gilt fUr heilig in Makassar. Das Makassar-AIphabet 



*) In che Bagis etatet, tbe earllest stories refer to a period subsequent to 
^ GaJtgiu of Isvera Gadiog and in the Makas^r states to the Rupama of Ma 
Vf^aog. Tli« Galfgaf contaln an acconnC of the peopling of Luwn or Lawat 



74 SingapoT*. 

gleicht dem der Battas in Sumatra; weniger vollgtä 
der BagiS; deren Sprache gleiclifalls zum Malayisch 
wird. Die Sprache der Tnrajas oder Harafura 
Dialekten der Makasser, Bugis und Mandharesen 
Ähnlichen Alphabeten schreiben) zu Grunde. Der 
inHakassar 1603 durch Khateb Tungal Datu (vonl/ 
tk Sumatra) eingeführt und begreift fast alle Bewo 
westlichen Theile der Insel (ohne Trennung der S 
und Ali's zu kennen ^ und dem Propheten folgen« 
wird nur von den Priestern gelernt. Die Beschi 
bei Mädchen früher als bei Knaben vorgenommei 
wird gleichfalls auch Celebes genannt. Nach Jui 
der erste König von Celebes Batara Nguru (eine Benei 
Die Könige von Biraa stammten (wie die abyssinis 
von einer grossen Schlange, die durch einen Dewa 
war. Die javanischen Colonisten kamen von Nissa 
ihr Fürst leitete sich von Indra Djamrut, Sohn des i 
Java, her. Nach Einführung des Islam (1450 — If 
Abdul Galier, als erster Mohamedaner. Die Sprac 
bald mit Makassar-, bald mit arabischen Buchstabe 
wird, weicht bedeutend von der malayischen ab. 
Sprache, die verloren gegangen, ist nur das alte A 
das indess ausser Gebrauch gekommen ist. In Sa 
die javanischen Buchstaben gebraucht, von denen 
Sprache von Sembawa meist mit den Makassarbi 
schrieben wird. Sembawas wurde (1624) von Mi 
worfen. Die Bewoliner Tamboras, die von« Flores 
sprechen einen Dialekt, der von den übrigen auf 
weicht. Neben dem Grabe des Rajah wird (auf 
Hütte gebaut, wo die Wittwe einen Monat verblei 
sie dieselbe verlässt, wird ein Mädchen getödtet (V 
Rajah von Goa führt den Titel Keruang. In Dui 
lebes) schiessen die Eingeborenen aus Blasröhren 
giftete Pfeile ab (wie die Eidalians auf Bomeo) 
Makassaren (oder Malayen) und Buggesen ist Gel 
wildnomadischen Volke der Badju bewohnt (Ehnn 
ist Sitz des Rajah vom Stamme der Uncuiller, von 



MakaMuren. 75 

dairh die Einwohner von Düngaly (AbkömmliDge des Tremang- 
Stammes) unterworfen ist Der KriS; die auf Celebes erfundene 
LieblingBwaffe^ wird beim Siegestanz in zitternde Bewegung ge- 
fietzt Unter Krain Montemarani ans Celebes liessen sich die 
Mikassar bei Snrabaya nieder. Die Makassaren (anf Celebes) 
reif hrten beim Aufstehen und Niederlegen Sonne und Mond, oder 
bei wolkiger Zeit, ihre im Hause gehaltenen Bilder. Obwohl sie 
rieh, wegen des Glaubens an die Seelenwanderung, des Tödtens 
der Thiere enthielten (ausser dem des schmutzigen Schweines, 
ZD dem aneb die sündhafteste Seele nicht herabsinken könne, 
oder der Vögel, als zu klein und zu wenig entwickelt für den 
Anlenthalt einer menschlichen Seele), opferten sie doch Bttffel, 
Kilbe nnd Ziegen den Gestirnen der Sonne und des Mondes, 
die sie nicht in geschlossenen Tempeln, sondern auf freien 
Platzen anbeteten. Der Himmel hatte nie einen Anfang gehabt, 
ond früher herrschten dort Sonne und Mond in Ewigkeit. Als 
aber einst, wegen Streitigkeiten, die Sonne den Mond verfolgte, 
kam dieser anf der Flucht mit einer schweren Masse nieder, die 
alg Erde herabfallend sich öflnete und zwei Geschlechter von 
Riesen hervorgehen Hess, von denen das im Meere waltende durch 
Niesen die Stürme erzeugt, wogegen das im Innern der Erde 
weilende an der Erzeugung der Metalle (mit Sonne und Mond 
zQsammen) arbeitet, aber, im Zorne bewegt, Erdbeben hervorbringt. 
Qn'au reste la lune 6tait encore grosse de plusieurs autrcs mondes, 
qni n'avaient pas moins ätendue que celui-ci, qu'clle accoucheräit 
de tont snccessivement Tun apr6s Tautre, pour r^parer les ruines 
de cenxy qni seraient consomm^s de 100,000 ans en 100,000 ans 
par les ardeurs du soleil. Aber diese Entbindungen würden 
nicht, wie die erste, zufällig Statt haben, sondern in regelmäs- 
siger Ordnung, da Sonne und Mond aus Erfahrung die Gefahren 
ikres Zwistes für das Bestehen der Welt erkannt und sich jetzt 
in die Herrschaft des Himmels getheilt haben (Gervaise). Ka- 
rimbaha auf Celebes raubt das Gewand der Utahagi, die mit 
icebs Himmelsnymphen (in Gestalt weisser Tauben) zum Baden 
Iterabgekommen war (wie im birmanischen Drama). Als Tango- 
Umgo, die Gattin des Häuptlings Tawhaki (auf Neuseeland) 
aaeh ihrer himmlischen Heimath zurückgeflogen war, kletterte 



76 Wngmpore. 

er an Ranken aufwärts^ wie sie ihm im letzten Mo 
scheidenB gerathen , als sie noch mit einem Fu88 
Ende der Firststange tiber der Hausthttr ausgesehi 
ruhte, zum Aufschwung fertig. In der Volundarq 
drei Mädchen am Strande mit ihren Schwanenröcke 
und den als Tauben zur Erde geflogenen Jungfrau 
Wielant die Kleider. 

Nachdem die Dynastie der Bugis'*') sich b< 



*) In the flret place (according to the Bngis) tbere was a s 
of the female sex, who bHng married to Taya Rasupa, a pe: 
ander the earth, had issne a buy and a girl, who were cal 
Chalipuyi. Marrying Lasikati, a son, called Leptau (Matan-tika 
Pulu Datu Pamusu) was born to Chulipuyi. Wheo Pamasii 
country of Teku or Boni) died, the couotry of the ßugis rei 
Raja for 7 geuerations, at the end of which period a Kajah spr 
the Bugis themselves, government was again introduced into the 
occasiun of a storm there was observed in the middle of a 
white, one of human shape (supposed to be a supernatural bein 
many people went up in a crowd , asking him to remain and 
from place to place. He consented, but added, if they reqi 
master woold he more flt, he himself being oiily a slave, and t 
people to the piain of Matajam, where (after a tempest and 
disroYered, seated on a stone, four supernatural beings, of 
separately eniployed in holding the umbrella , fan and slribox < 
was dressed in yellow. Being asked by the Boni-people not to c 
about and to become their Raja, he settled at Matajam, begettin 
son (married to a Boni woman) and 4 danghters, one of whor 
a man of Palaka. After 40 years the supernataral being disi 
sncceeded by bis son, who (in poiut of size and height witho 
introduced the manufacture of krises, which he could niodel 
Iron by means of his flngers alone. The best iuformed na 
call themselves descendants of Hindus aud the names of th 
Guru, Baruna etc.) indicate foriner interconrse. Some of the ii 
and the neighbouring states of Boutain dress like Hindus of « 
Hindu tempies are said to exist in some parts of this state. 
the eldest son of Dewata Pitutu by Dewi Palengi and inha 
heaven. Dewata Pitutu had a brother, called Guru Reslang, wh 
the region under the Earth , Dewata Pitutu had 9 children 
robbed Bitara Guru with a medicine of the piece ef chewed l 
sioBed him to swoon. Having pnt his son in a hollow bambon 
in a piece of clotb, Dewata Pitutu, causiug the gates of the IS 



Bnils. 77 

ilMS}, rüstete sie in Verbindang mit dem Volke in Makassar 
( auter Kraing Samerlak) Piratenscbiffe ans^ um den Handel Ma- 
lacca'gy während der Herrschaft ManBur Sbah's, zn stören (1374). 
Die Eroberongen der Bngis dehnten sich einst bis Achim auf 
Sioiatra and Qnedah in der nialayische Halbinsel aus, und Craw- 
Airtl setzt Celebes als das Centram derCultnr, die sich von dort 
vAivT die «ifttlichen Inseln verbreitete. 

Die Bngis nennen sich selbst Ugi oder Wngi nnd sprechen 
(lit* im Süden übliche Sprache von Makassar (Mengkasa oder 
MtDjrkaRora^y der die Mandhnr-Sprache verwandt ist. Im Nor- 
den und luuem von Celebes leben die Turajas (Haraforas). Nach 
Leyden iat die Sprache der Bug» der der Battas verwandt. 
Der alte Kalender der Bugis wurde durch den mohamedanischen 
ersetzt In ilirer alterthttmlichen Sprache (die dem Kawi der 
Javanescu entspricht) sind (nach Crawford) ihre sagenliaften 
Komanzeu gesehrieben. Die Orang Sabimba, malayischen Sta^m- 
mtü^f die früher im Lande der Bugis lebten, litten auf derKeise 
nach Celebes SchiflTbnich in Battam und zogen sich, da ihre 
Hütten fttr sieben Male nach einander durch Piraten zerstört 



beriioff f^nt down hi» Kon to earth (amidst a great tempest). Ha^iog reached half 

VST dovo l>etwecD tkj and earth, Bitara Oani (in his fright) threw aboat the 

utirlM, given hinif from which every thing living and dead (in the animal, 

^egetabl« and mineral kingdoms, which are to be found in tlie country .of Lawat) 

•ri|tealrd« Afl«r bis arrival on Earth , Ritara Ouru , having burst the bamboo, 

waadrr«d throvf^b the woods tili to came to the aide of a river, where he niet 

«ik a kiDg of the gods dreeaed In yellow. One night aroae a tempest and ob ita 

rJMiiiH^ "Py tbeve waa aeen a flne conntry with a raperb palace, fort and honsea. 

Bff» KkaiA Gum »at himself dpwn as a aovereign, with a complete establiahment, 

mi gm\« it tbe narne of Lawat In a colony of Java settled in the soQthwent 

Inb mf CelebM, niay names of place» were transferred. In the genealogy of the 

«Mfrrigaa of Lawu, one of tbe flrst of their Dewor princes is Said to have beeu 

■amvd to a prineesa of Hajapahit on Java. The heroirally historir. poem of 

Mvin Gadiog waa composed bj 8a Oaliga, aon of Sawira Gading, §jid the books, 

•aUtd aftrr kfoi GaUga, l>elong to the history of the heroes, who are auppoaed 

w ka«r Irtcd previoua to tbe seven generations of anarchy which subaiated at 

fU«t SQlUfia Zaenab Zakeyat Udiii, tbe 17^h goTereign of Boni, sobsequent to 

tbe aiurcby, wroto ao historieal poem, containiBg the exploits of all the sove- 

ffifw of Boni , fron tbe reign of Hata La Sampo , the| menuron of Hata)am, 

^•«a to kor own liine. The Bapama is of the aame age aa tbe Sawira Gading. 



78 SiDgapore 

waren; in die Wälder zurtick, wo sie einander das 
legten^ nicht länger das Feld zu bebauen und keil 
halten ; weil sie das Krähen der Hähne verschiedi 
then. Die Papuas auf Neu-Guinea fliehen auf Käha 
Horafora zu Lande^ und in die Wälder ^ wenn sie 
greifen. Die ursprüngliche Heimath der Bugis vo 
sich am See Tapara-Karaja im Norden des sildwefl 
von Celebes. Ihren verlorenen Prinzen suchende I 
nilla kamen nach Gowa (Goa) in Celebes und € 
dort in der Person des Prinzen^ der der bis dahin 
Königin nach dreijährigem Verzuge geboren wa 
mit ihnen in der Sprache Manillas und erkannte 
dergeborene Dalailama) seine früheren Spielsachen 
die man mitgebracht halte. Sein Vater erlaubte il 
Goas zu erbeu; und sandte jährlich Geschenke. F 
kaang (später Abdallah) erkannte bei Tollo in Gel 
Mitte fünf auf einem Steine sitzender Männer^ 
Mohamed; der ihn bekehrte und die Glaubensfo 
Hand schrieb ,s. Matthes). Der Buddhismus war 
eine ähnliche Erscheinung goldglänzender Schirmt 
Eteo-Butaden inu Monat Scirophorios) eingeführt 
Asche des heiligen Sche-Yoescoepoe nach Banta 



*) K^to-Lempaiigaug (the soothsayer of Lempangang) pro| 
uf Sowa (in Celebet»), tliat the mau, by wbum he would perUl 
womb. After all pregnaat women bad been killed, by draggiog 
he propheeied afterwards that he was J^ist born, and althoogh 
were killed, afterwards that he was wearing the kris (as the 1 
The Stolen treasure of the king was foond by the prupbet tl 
sion of the seveu thiefä, who heard bis remarks, wben bis 
(one after the other) the seven cakes. Wben death was uei 
sayer) assembled all bis descendants, and ordered them to 
offerings ou ,the place , he was Standing (witbout prayers) an 
(noise in the grave, witb bis foot-traces, indicates war). ' 
coQcretions in fruits, auimals etc.) are considered as aniule 
vulnerable), by the inhabitants of Celebes, who estimate th« 
naga (concretion of a dragon) and tbe Koelaoe-oelara (concr 
Long li/e is ascribed to a Koelaoe in the interior of the pers 
aU strive to catch tbe Koelaoe. 



ilrx Koran nn den Ki'iiii«; von Siam »oliiokte, sncliten seioe 
'iK die lieilige Spraclic des Pali duroli die ibrige zn er- 

nud Hollen in der Disputstioo mit den sianiefliacheu Prie- 
d«n Sieg* dsvini getragen liaben , dann aber durch Con- 
I FaiilvoD, in seiner Euipfcblung den riimiBchen Katholiuis- 
■vifdf rlegt worden »ein. Craen Honibaiico (Vater des Craen 

ert>lH-rte (als König von lloucagas oder Ha^a^jar aal' 
■xi die Provinzen Mandar nnd Banguin. Sein Bruder Daeu 
le tlllfblele vor den Nai;li8(eiliingen der Holländer naeli 
nnd iialitu dann die (Einladung des Königs von .Slam an, 
ie von seinen Begleitern angezettelte Empörung durcli Con- 
miierdrllekt wurde («. Genaisej. Auf die Uaeus oder 
f Klnstte der Adeligen in Gelebes folgen die Cares nnd 
die dritte Klasse der Loloe. Bui^ Vas Pcreira, Gouverneur 
lalaeea. schickte die Gesandten des Königs von Soppeu 
»L-t>efl) mit Antou Patva zurück, der den König auf seinen 
cl) in der neuen Religion des Cbristcntliiims unterrichtete, 
ieee Nenbekehrtcn am Hufe des Königs von Makaasar mit 
^n MohanicdaDcm Sumatras tiber die Vorzltge ihrer Religion 
■0, wurde l>esc'hlos8cu, diejenige Religion anzuuehincn, deren 
T zaciBt ankommen würden, worauf die Königin von Achen 
^re Cuzi m-hiokte, die zaro Islam bekehrten (s. Ger\'ai8e). 
liflit die Frauen aligemein (wie die Mohamedaner) der Vcr- 
iinif« zn Überliefern, werden sie (in Makasaar) beschnitten. 



.^ Sfngaporp. 

*a.*A -H^r !>iwaia anter den Bugis*) auf Celeb« 
«'Ui*~H«i»ni»D von -kl Fürsten. Der Häuptlii 
>!rr ■ '»« Aninsr-niatnwa (oder Fitrst-Aeltei 
«r.t»^ Ivlrso^a bilden seinen liatli ^ als Bai 
r*^ ^UaiRT. Xaoh Crawtbrd sind aufCelehea 
«««^(jui^tt II i.-VbräiQeh. Znr Wahl des Arn Mato 
>c^.-<^ ^««tt*hftt Hinptlin^e unter dem Betin^ in 
MM. »ir ^iW tu*stalt, die in Boni auf Cel< 
«.»«^ H»a itti Tbrt^u erhoben. Nacli Antreffen de 
i^>. *«rr4:tu 0«ni als Bitaru Guru in Lawat. D 
«itft ^«?;nt idiHe ihren ursprlin^lichen Sitz an d 
>s^a< «jkaa>»^ Äler Taparang Danao. Auf Latan 
KH»«« iW »ittpfif von Soping, der vom Himmel gefall 
><c*M X.MU LiWiMinra-Tjina in Celebes. Loeri See 
li^iM^b tvüfciilopi (Krmigs von Goa) ging von Ne; 
*.•.% ttta ixiute 1km seiner Rlickkelir die Stadt Tel 
>i»u >^»»J" V Toenia I^uboeri Soeriwa) vermählte si» 
'*«,.*^>4e*^'»»ou Prinxessin Njai Papati aus Suribaiy 
>t<a uwii Malaoca, wurde aber auf dem Rllekv 
\ÄkJ JlcH- Yerlnndung mit Makassar eroberte Boi 
%.^j LiiiMi 04ler Luwu, einst das mächtigste auf 
.4 Saleyor wurde von Toemaparisilla-Kallonn 
tf^tkituir« erobert. Die Eroberungen Makassai-s 
A«M IhIhui (^l(i03). Die Bergbewohner von Toe 
aA.^"^^ ?uud meistens Heiden. Loeboe (Loewoe o( 



•> Vl^ iWliliichinese Ungaage is generaUy spoken throui 

^^4\jLiM^^^ ftirtlior westward and particularly about the roasts o 

>:h>«4U. i\ U int&ed with tho Riigis. On the northerii poiii 

v^'vu^.tiu UtiMiiAgft is as miich Bpoken as any other and man; 

utu^i iWWk hruwp to Coti speak it fliiently (Dalton), 

^«v Mi«| MitkiiHrtaarsrhe maniiscript der opvolging hunner 
\.^ x^^i Mi*f««(tr d«^r8 voor de komst vau Tomanoeroengn, fi 
'toM^V'^ U iim^N***l<*Al*l* namelijk: ßatara Goeroe. Na hem /ijn 
luv^ vvu l«l|H«»» l»ok«»nd is, als de do(>r Talali vermoorde. 
WLKk MMHnlrtljM, (Ml de vierde Karaeeng Katankn. Na het ov( 
vWWsl^i t*|* ynkttren tijd eene schoene vrouw met een goud e 
ÜK|4 ^0^ li9Ui»li wölke door de Makassareu voor bunoe Koni 



abbiin^i]; von den kUstenbewohnern (Kolff). Naoh 
ird der Name Ali'nren *j oder Harafuren von den Ha- 
llen wilden Stummen gegeben, die in den Wäldern )e- 
I Teniate wurde 1817 p. d. die bisher in directer Linie 
Snccession aat' die Seitenrerwandten deB FUrBten ttber- 
Die Insel Ternate, die einst ihre Herrschaft über die 
:d und einen Theil von Celebea ausgedehnt hatte, ist 
wie Tidor) von einer einen uialayischen Dialekt redenden 



>rii drii iiMui »nloiiig >>ri TuniiiioBrunif;«. Ueivii huwde ni«t dep 
in ■('•nlbiin. Diell((anit«iiiid( hi,| reeda bcvoiiir» ir Bnutbiili geliuvd 

d»cii HiibbeldtD (rh wird die Koniag Karifeiig R>l|4s gcnoemd. Ht| 
rn biordfr l.akl Pwladi niel zieh mar Goa. welk« da ttJkHabel {tat- 

ir Mika«Mr*n be*ft nagelitrn. Uil dit hijwelljk is «aortgrkonieu ttn 
rU4 Salaiiga-btrafcng) , WMrr*a da moedcr ilrif jsran EwaO|et waa. 

iia lijuc gfbiiuTia kiiode gaiii an apreken, undartuifhan waa h[] taer 
tan puulla KoulDfi U tardwenru, naUlrudf ern luoii (Ampoeug Low 
I. D»r lirl all lijn <ip«>lg<T uicde etn looii na (Tut-iiji Tab>t>rjt), it 

if dnxr ziinen z<h>d (Kraceng Poraiiga-H lloa). Zijii zooo I« de earita 

K"iiiug gavMüt and ward gsnoflnd TikuJi Taukalipi. HIJ llct twco 

Oaura Goa. dit In Od* opTolgd«, en Karoeeog Lowr-rl Saaro, anta 

M T»llo. De «erat» Koning van EloDi U dU den hamel gedaald. Hij 

n uaam, dorh vctd geiunnlljk ganoemd MaU Srinmpue, Igreo „de 

beteekilit. IliJ Iroiiwd« niel eene prinaei >aa de negerl Toro (gelegen 

weelk« medc uit den hemel gedaald wat. ZI) verwekteii «Fueo luim. 
rfjr dochlen. Uit dne alleen iljn da volgerida Konliift 



82 Siugapore. 

Misclirasse bewohnt , ohne eingeborene Bevölkerung. ZeijuDla- 
bedien (König von TernateJ reiste nach Giri in Java, um sifh 
im Islam unterrichten zu lassen. Almansor^ König von Tidore, 
schützte die Spanier (unter Magellan), da der König von Ter- 
nate die Portugiesen begünstigte. Das Bergvolk der Bedus bei 
Bantam wird von der Regierung auf 40 Personen gehalten, in- 
dem Ueberschuss sich mit den Kaehbani mischen niuss (ak 
Strafe früherer Räubereien). Nach Ridjali ward die Insel Am- 
boina zuerst durch Patem Selan Binaur , der von Ceram gekoDh 
men, bevölkert, dann kamen im Gefolge der Kinder des Königs 
Tuban in Java (Kiaij Foelie, Kiaij Daoed und Njaij Meras) 
Emigranten von Java nach Amboina; später liess sich Perdani 
DJamila, Fürst von Gilolo, in Amboina nieder, und zuletzt brachte 
Matta Lian (Vater des Goram) eineColonie nach Amboina (14(0 
p. d.). Die Inseln von Banda wurden durch entlaufene Skla- 
ven aus Ceram, Keij, Arouw, Timor, Solor, Buton, TeniuiUer 
etc. bevölkert. Im Jalire 1500 p. d. herrschten vier Könige in 
Banda. Die Inseln Ceram, Buru und Gilolo waren durch Al- 
lüren bevölkert. Die molukkischen Inseln (Gilolo, Temate, Ti- 
dore, Motir, Makjan und Batjan) wurden meist durch Chinesen 
bevölkert, die (1278) vor den Tataren geflohen waren und sich 
niit Japanesen, Javanesen, Makassaren, Malayen, Arabern, Kot- 
neem u. s. w. mischten. Gilolo bildete seit den ältesten Zeiten 
ein selbstständiges Königreich, und der König von Gilolo, ab 
Djilomo Kalano (König des Golfes), nahm den ersten Rang unter 
den Königen der Molukken ein. Später (seit 1250 p. d.) verior 
er an Ansehen und viele seiner Unterthanen wanderten aus uacfc 
Ternate, Tidore und Batchian. In den Kriegen mit Gilolo dehnte 
Siale, König von Ternate, seine Eroberungen aus (1284 p. d.). 
Vor Ankunft der Holländer war die Gruppe der Molukken bei 
Gilolo den Sultanen von Ternate unterworfen, die im XIV. — XV. 
Jahrlidt. ihre llerrscliaft über den Archipelago ausdehnten. Nach 
Pigafetta hatten sich die Mohren der mohamed<ani8chen Malayen 
1470 in den Molukken und auf Gilolo festgesetzt. Zwei mob- 
risclie Sultane hen-scliten dort und ausserdem im Innern (1521) 
(»in lloidenkiniig, der Rajah Tapuah. Auf den Molukken ist 
^ (^uach Leyden) die Teruata - Sprache gewöhnlich. Bei ihrea 



Todtenfesten stellen die Arafaras *) vor den an einer Leiter anf- 
rrfht hingestellten Leichnam Speise"*^) hin und stecken ihm^ da 
er nichts davon nimmt; die Gerichte in den Mnnd^ bis sie wieder 
beransrinnen. Alle ihre Bemühungen Anichtlos sehend, bringen 
sie den Körper nach dem Walde und pflanzen einen Baum da- 
neben, welche von nackten Frauen ausgefUhrte Ceremonie Sudah 
Boang heisst, da der Körper jetzt entfernt ist und nicht länger 
auf Worte hört. Alles Besitzthum des Verstorbenen wird zer- 
brühen. In den Tenimber-Inseln wird ein Dach über die Leiche 
gebreitet. Die Kemi hängen neben den Werkzeugen ^ die im 
Leben gebraucht wurden, lebende Hühner in Käfigen über dem 
Grabe anf (nach Stilson) in Ajaion. In Bali wird die Leiche 
durch eine Oefinung rechts von der Thür hinausgeschoben , um 
dem Teufel einen Streich zu spielen (s. Prevost). Auf den Ma- 
ritimen wird der Geist des Abgeschiedenen gebeten^ in einem^ 
neben der Leiche gestellten Korb seinen Wohnsitz ***) zu nehmen 
oder sich wenigstens darin auszuruhen , so oft er zum Besuche 
•einer Verwandten zurückkommen sollte. Der Aufenthaltsort der 
Seelen ist das Gebirge Sinajowan (bei den Alfuren auf Celebes). 
Beim Begräbniss bittet eine alte Frau den Geist des Verstorbe- 
aeoy er möge sich entfernen und nimmer wiederkehren; um nicht 



^ Tb« Ajafoai, without bope of reward or fear of ponishmeiit after death, 
D«t in the gr^atMt peaee and brotherlj love together, recognizing the right of 
piiiytUj (Kolif). Ai DO Arafüra has retnrned after death, they dont kDow any 
aboot a futare stat«, and ba^ing never beard, they dont know, who has 
tke World. Dattelba bemerkt Helffter auf der malayischen Halbinsel nnd 
itf Most häoflg. iNo TOS el sol que sale por aquel lade y se marcha por este? 
H U Teo*. iT qnien ha hecho este solt No s«', seüor! ^No ves im irbol que 
•spieta a salfr de la tierra y Inego Ta creciendo haüta hacerse mas alto qiie tu ? 
S, fitirl lY qaien lo bace creeer? ^ Gomo, h^ de saber yo esto, senor? (Ge- 
ifrirb iwiseheo einem Cura und einem Igorrote). 

^*) Tb^ deeeaaed Kaja of F^mbok bad every day a gumptnouR table sprefl«! 
tm hia (EoDia). 

*^^) Si qselqa*on traversait le pilier d*une maii^on, V^nxe de celui qui Tavaic 
ttwcrait« ne manqaerait de venir invisiblement ^t tir«^r vengeanr^ d*nne teile 
«tk« (s. Freycinet). The women of t^ie Siah-pnsli (wonshipping Ruruk or MabA- 
4eva) pirk ap th« bonea of tbe carcasses, eaten by birds, and thrnw them in a 
u«^ «a)iiig .,Thi< ia Um bearen for yoii'' (Mohun Lal). 



la^'Oii und zu l)cscliäinci 
Mantewi'-Iiist'ln tisclito ei 
:ikMi!^cliliclien Formen ^aus 
.i< Land l)o)»auti'n, während d 
■■wandolto, am <i(^ ;i;o?J:on 1 
V 'i' ilio lieraI);LC<'n<)mnnMu* Fruclr 
,: -^ ...n nicht der Krzähhinir des l^\ 
-<^i- iiin als den Thilter, tielen a 
» .^ 1 .ren Köri)ern der zum Ver^^il 
.,..i: antwuehs, und von dt^n allein l 
■ •i;:en Hewoliner der 5Iante\ve-Ii 
l-.'i Honny ist dev Ipiana Fetisch, v 
Pic Lakuafi auf der Insel Vidua ' 
.. -i Tode die aus^e^'ral)enen Knocl 
V jIk'U nel)en den Häusern aufzuhän^i 
: •. len besonders die IMattern (nach K< 

.lerten desliall) alle gewünschten 
tv^svii. d«T sieh Toukan-tiarjar (Herr 
id mn Schrecken einzuja^ren, eine üolzti, 
IM iiesieht, als Honeha-*^abe-jü:abe, vor d- 
, iiliän^te. Neben den bösen (Geistern 
:ii Turkestan) halten sicli von den wei' 
iUunien^ärten auf, die Adschineh in v 
l>ie Falbini iScliicksalssehen treiben W; 
.'.enies a seculo viri tamosi, hcisst es von 
V. vicnesis. Xach der Kntbindun;;: ^eht di 
V ' iivn auf Celebes) zum Wasser und schlÜL^t 



« % 



* ■ • 



\-- 



W <.'•> tlu'v li.ivi» iieeil ul tlie ;ii<l ot' oiie or iiior«? 
I v-i »;«M'> to the neare-t I■|•rl'^t t»» iiiM)ko theui, (^the 
\4 , *w\M !.iu,::u.if:«' Mui with a viiiri« üke tliiit of oii ul 
wt'- ILdltfH jL:»'tlii.'ilt. Akau uii<i IxuriHi. wälireml (Irr 
\' II .\u- tltT V.Tiio luTvorkmnnirinltMi I.aml-Kr.ibben 
Mrlt'Miüt'ii . wu si*» iVhh'ii iwii' man dir M»>iiate ohi 
^. ,'■ s» hriili't '. In «It'M l.itMikii'U-l!Wi»ln wunien ilir 
. 'Mj-rlii'inun::!'!» l»r>tinin»t, un«l (ilfiiln?> fami Statt i 
.JjM'liiMi l\ai<i>rn'. \\«i\on «i,i> .lalir »Irr Pilätterwechsel 



. Imkki , Knli iiml »iidorcr Teulel, die beHlntfl« Diener 
en's »iiid. Die wejrcn iiires Ueberamthes vom hdcbsten 
.nf die Krde getcindtcn (iültcr erlmiten den Antrag, die 
lieD ge^en den Teufel zu wlilltzoii , and ein Bcseliwürer, 
'inen Opfcreontraet mit den !^liHtzp:r>ttern {remaclit und 
>eii in einem »ctjwiirzen Itaiide , das er in der Hand gv- 
pi-nt-lien. kann dann die Goisicr auKseliii'keu, um anderen 
hen Krankheit zu semieu , da nie ilmi gehorelien werden, 
irclit, dasR sie vüii dem Sehntzfrotte, hei dem er freseliworen, 
eehensctiat^ ^-ezogeu werden sollten. In der Tatarei wirkt 
kutz^utt Oeoncliadem hJisen Zeloulou ent^effen (s. Guelette). 
Dl Bfr;re Gnowa woliueiid, nimmt Muiizing (bei den Kliycn) 
■elen der Verstorbenen ku sicii nacli dem Verl>rcnnen, wSli- 
ie sonst zur Plage ilirer Angelii'>rigen auf der Erde weilen 
a. Die TafrazzeravKak», Seelen der Ertrunkeneu, ninBi- 
bei den Lap|)en\ Akkmva sitzt mit tan<;en Haaren auf 
Vasser, die Kobmek «elirecken (i«. Helms). Naeli Sadiya 
a Ofdiein (der Kliamli, Fürst von Sadiyai, liesu das IiilehBte 
I i^Soari llittia), um die laeterliafteii Mensebeu zu ver- 
atnavbdem er vier heilige Gohein in den Himmel znr Ri)Hteren 
rbr-viilkcrnng: , napli betniebtendcm Kef-en, aufgenommen), 
Mem iJJoi Sao I'ha) sieben Sonnen hcnorgclien, die Erde 
nnend. So lange ein Mensch lebt, nennen <lie indiauer 
viti oder Bautii) seinen Geist Goeiz, und naeh dem Tode 



I 

\ 4. 



>iii^.ipure. 

,^^i.iniu's oder einer Fniii ersehe 
^ ^li nselien ^^eirelKii, die mit il 
i:. wenn es zum lland^emenir« 
Mvnseb dann seine Arme um • 
II! dem er ^^eliaftet blieb. Alle 
'^ Jauben, dass der Geist "^1 ihn 
X. :or Mutter, der Brüder oder de 
.er anderen Gestalten (S. Pane). T 
x,::i/.en reden**) sollte, würde den IIa: 
V . X,:-- ies Todtcn, auf sieh ziehen, der < 
•"v-:e umhertreibt, bis er naeh Sonnenu 
V i sier Xähe des Fierv Creek wohnei 
X »i'so Geister den Xeulam-Kurrk (den 
1 .% ' 'iienden Geist, der in der Form eines 
^,:i \: und Irisst) und denColbumatuan-Kni 
>i \t Leute tödtet und verletzt, indem er 
.1 .ien We^ wirft, so dass man bei Naelit (' 
.1« vioist Harnbungil mildert KSelimcrzen. Wi 



« » :r; Nonieii von Zambesi, gl.iubt man im Cassanpetl 
,.rioin, ilass die Seelen der Todten auch unter den 
(.1 Mahlzeiten Theil nehmen, weshalb zu ihrer Besänft 
ni.i lor und Ziepen geopfert werden. Da die Geister dei 
:., iii ii.irh trachten, die Lebenden ihren Familien und den 
..».VOM, so hat der Schrecken dieser Vorstellung eine Mi 
.•„, .i'o ihre Opfer nur in der Absicht tödtet, um die Herzen 
^.... . >MUgen. wie die Thugh ihrer blutdürstigen Gottheit zu d 
., :„ . -Mlislrten Staate wenicer leicht zur Entdeckung führend 
^,* .»• i:« kopiigen Drachen (Kui dsu ryu) wurden früher in 
,,.,<% V» die Djatas oder Geister des Wassers (von denen Ai 
^ »--..»lo Kapua wohnt) wenden sich unfruchtbare Frauen. 
^..* »» rngethüm Idjin Ngaring (mit rothem Haar) und H; 
.^.v-, ' w Uunde, Schweine, Hirsche u. s. w. verändert (sowie Pud 
y,»". l*««* Krdgeister (Klua) suchen im Augenblick der Gebi: 
k«K V'"»^*^^ \h<»rtus anzubringen. Zu Khren der (leister, den 
.■.H-» ^'»d. >prechen die Priester (olo ujagah Hau oder Führ« 
v^« <'<<*'• Hnssorum daemon meridianus messoribus brachia 
...\ ,* o»!*«»""' visu spectrt» in terram proni cuncidant (Henckel) 

• ■* \'\ 'llngnian croe que la mas grande falta de respect» 
.t^Ho^«. «'^ *^" ^^ ^^ pronunciar el nombre de algunos de su8 i 



% 
^ 



Stnrmgott 87 

ji.'vr \\T/Ak-kuiiir Nadiriclitcn aus der Welt des Jenseits 

. I vk/.n\»niij:(ii voniia«^, erhni^t das Amt eines Zaiiberpriesters. 

l Li »li« WasscTzut'uhr eines Hiisses zu raebren, wird Menscben- 

.':ir uiiuiu^<\t ;:t. und der Re^^enzauberer wiri't solches in das 

Kti>r. N»i\st wird nie Haar verbrannt , da daraus Regen^sse 

S'L'^ii würdtn. Audi wagt Niemand in's Feuer zu spucken^ 

«ia ihm l n^lllck Überkommt. Eine Sternschnuppe (Porkelong- 

tourtej sat^ doueu I'ebles vorher, die ihre Vorderzähne ver- 

i-nn halten, und diese schüren deshalb das Feuer auf, so dass 

•Lr Fanken umherHiegen. Der Inise Geist Pot-ti-kan (in Austra- 

ii^ü ii'-AU'X {\'\r Knaben , die sich nicht der Operation des Zahn- 

aii>«itrtiscns unterzogen haben (I)elassert). Der Gott Tarro-tarro 

Hi^iUe die ficscblechter (Schayer\ Im Geiste des Windes er- 

imm-n die Andamanen *) die Macht eines bösen Dämonen an 

■»«l *uiiien während der Stürme im Südwest-Monsnn seinen Zorn 

ULp-ii wilden Chorns , den sie bei ihren Tänzen am Seegestade 

Mii;:tn, abzuwenden (nach Symes), wie dieBubies auf Fernando 

P". Nach CV»lel»rookc bestreichen sich die Andamesen, zum 

N*: ntz getren die Insecten , den Körper mit rothem Lehm (wie 

dir CLonchaft in Peru). Wie von Ptolomäos werden sie von den 

anibii»rben Reisenden als Anthropophagen erwähnt. Die NicO: 

larior iialwu eine abergläubisdie Abneigung, sich zählen zu 

liHw-D Bus<-Ii'. Der Versuch (1^40), von Moulmein aus die Kokos- 

l»*eln zu colonisiren, schlug fehl. Von den Emi)ong oder Göttern 

ir Alfnren ist Muntununtu das Haupt, in Kasandukkan (Luft) 

«rirnd- Lnmimn-ut, als Empong-tuwa oder der Aeltere, wird 

ftr drp S<-hr»pfer gehalten cn^ich den Alfuren in der Mana- 

iaiM anf C*idel>es . Als die Erde noch flüssig**) war, begegneten 

4rk iwei weibliche Gottheiten, Lumimu-nt aus Erde entsprossen, 

ak die Aeltere, und Kareima, aus Stein entsprossen, auf deren 



•■* Tb^ Andamans dance in a ring each alternately kicking and slappiug his 

n taw#<h. T)ieir saliiution is p^rformed by lifting iip one leg and smacking 

fi«ir kand che Iower pari of the thigh (nach Colebrooke), wie am Zanibeae. 

■•i !^arh d^n PaUjanos in S. Juan Capistrano in California festigte Nocnma 

tto VA aaf dem rentraleu Fels Fosaut. Indem die Fische mit genügendem 

^mn «cn«k«n warto, wurde der erste Mann, EJoni, nnd das Weib, Ae, ge- 






418 Sfegapow. 

Bitten Luminn-vt nach Süden und dann nach 
Himmelsgegenden blickte^ »o dass sie, durch de 
schwängert; einen Sohn (Toar genannt) gebar. I 
der von Kareima gegebenen Stöcke vermählte sich 
gegenseitiges Erkennen zusammentreffend j Mnttei 
zweimal 9; dreimal 7, fünfmal 5 und dreimal 3 Kii 
Von einem der drei letzten Kinder (Pasyewan gen 
ten'die Menschen ab^ die aber der Sprache entbehr 
erst auf die Opfer der Kareima; als Priesterin (1 
hielten. Lingkanbene, die älteste Tochter in den ( 
ersten Neunkinder^ fand; die Erde durchkreuzen« 
Palast den Kopf des Empong-Menschen MaraoT; 
halb Stein ; mit der Hälfte des Mundes als Papa; 
Als Lingkanbene von ihm geschwängert zurückkai 
von ihren Eltern zum Baden im fliessenden Wassc 
gesandt und vermählte sich dort mit Muntununtu ( 
Götter); den Sohn Maissalo gebärend. Mit einen 
Mutter kam er zu seinem ächten Vater Maraor (in 
wurde von ihm Christave genannt. Als bei der ] 
Stiefvater eins seiner Augen ausstiesS; schrie er 
dieser ihm seinen Namen und seine Macht übei^ab 



»cbaffeD. Von ihren Nachkommeu debute Ouiot (Soho Siraot's 
Ycaiut) Beine Eroberungen über Alles aus, wurde jedoch, seiner 
durch Gift getSdtet, das vom centralen Fels bereitet war. Als 
▼trbrannte, erschien Attajen und belehnte einige der Aeltestei 
l^nziingen, damit sie ihre Nahrung darnach einrichten mochten. 
in der Stadt Pnbana ein Oniamot Genannter (Sohn des Tacu 
der, als Tobet, lu tanzen lehrte (für Nothzeiten, in denen er 
anzurufen sei) und den nur Ton U&uptlingen zu betretenden T 
baute. Die Astrologen (Pul) hatten die Festzeiten anzugeben, 
valkya in Beziehung stehende Name Vi^asaneya des weissen 
., Nahrungsspende r** und bezieht sich auf den Hauptzweck, d 
cereni«niell zu Grunde liegt, auf die Erlangung der nöthigen ] 
dorth die Opfer gnädig zu stimmenden Göttern (s. Weber). 
Bakowina bildete Gott das Festland aus dem durch den Teufel ( 
anf dem Wasser treiben fand und in sein Fabneug nahm) 
heranfftbrachte» Sand und breitete dann die Oberiicke aw 
Yorttka tritt ein« Utnne die Erde aus, te Sitka ete darilbar ff 



** 



Alftiren. g9 

Fabfit mnefi Vater« zniückkehrend , dort h<»choifltbig behandelt 
Würde, verwandelte er eine Menge Menschen in Thiere und 
k«*hiie in den Seinigen znrück (s. Wilkens). Bei dem Opfer 
TinaliBga »iloko (wenn das Dorf ein Ungltlck betröffen hat) 
lutffhen zwei kündige Priester allabendlich auf da» Pfeifen des 
VoßfU Mangnni (unter den Alfuren auf Celebes). Bei der Wasser- 
pinbe siegt der ain Längsten unten bleibende. Ueber den 
KWn and mne BetteMdigungen erzürnt, forderte ihn die Ge- 
meinde Knilo (durch den Häuptling Kiolor) zum Kampf heraus 
■■d befliegte auf der (nach drei Tagen beistimmten) Ebene mit 
den neunfi^trSngigen Geisseln auch sein unsichtbares Heer, einen 
C^evellen ausgenommen , der aber nun viele Hülfe herbeirief und 
■^itdem die Gemeinde verwüstet und fast ganz ausgerottet hätte^ 
wenn nicht das Mengellur genannte Gartenopl'er gebracht würde, 
bei dem der Satan oder Empong Mualongan durch den Mund 
des Priester» spricht, der von dem Blute des geopferten Schweines 
fjTtranken hat (unter den Alfuren auf Celebes). Bei Heirath 
werden soviel Güter gewünscht, als die vergrabene Katze Haare 
kat. Die Alfuras in Ceram haben in der Mitte ihrer Dörfer ein 
Ratbhaos, wo menschliche Schädel (die beim Heirathen, beim 
Haasban oder anderen Gelegenheiten gesammelt wurden) an 
«^1! Balken aufgehängt sind. Die Kinnbacken von Schweinen, 
die dort bei der Häuptlingswahl, und Menschen kinnbacken, die 
yde* Xenjabr niedergelegt werden, stehen in Reihen an den 
Der Alfure pflegt das erworbene Eigeuthum, in Kleidern, 
n. s. w., an einen gelieimen Ort zu vergraben, und das 
ihyr i^iKitzthnm winl l>ei seinem Tode, als unrein, von 
*» Verwandten begraben. Bei einer Blatternepidemie zieht 
«lefc d^r Priester in eine Stiftshütte zurück, die die heiligen 
Xmerien der Alten ^Ei tooa; enthält, und kommt geschmückt 
■ad eisen S|>eer schwingend wieder daraus hervor, um durch 
4m Dorf ra laufen, nach je<lem Hause stossend, und schliesslich 
»B 4lra Wald oder in die St*e. Die Alfuras in Menado verehren 
<iie Eaipong genannten Dämonc. Die Zahl der Pegel (Teufel) 
wird bei den Malabaren täglich durch das Sterben sündhafter 
TUmthfn Tennehrt Die Bhotas dienen den Göttern, die Bösen 
«tnifML Die Alfnren in Ceram mästen ein Schwein, das bei 



90 Slngaporf. 

der Erlie))ang eines neuen Rajah gesclilacbtet wird 
den Kinnbacken in dem Bathljaiis auf, um den 
führen, indem sie dann ein neues Schwein mästen. 
Tradition auf den Ceram-Laut-Inseln litt dort vor 20 
ein französisches Fahrzeug Schiffbruch, worauf dei 
Tochter des Häuptlings heirathete und auch die 
nördlichen Theil der Insel unter den Eingeborenen j 
wurden (Logan)^ wie die Nachkommen Iskander's. 
der Name Inca die Abstammung von einem schiflFI 
gles). Orang kaya (reicher Mann) und Orang Tua 
sind Titel, die von den Hnuptlingen auf den Molti 
werden (s. Kolfl). Von den Arru-Inseln sind Wa 
Maykor von Christen, Wadia von Mohamedanem b 
Bewohner der Insel Lette färben durch Kalkei 
Haar gelb (wie die Somaulis). Auf Baba wird da 
Kalkwäsche entfärbt. Ausser der langhaarig braui 
Timor soll es (nach Francis) die schwarzkrausha 
puas*) geben. Die Negrillos in Bomeo heissen 
den Spaniern. Pigafetta kennt einen König Papr 
lolo. Die Bewohner der Insel Laarat (im südlich 
Archipel) unterliessen aus religiöser Scheu, Rindvi 
(XVIII. Jahrhdt). Durch die Adat Ceram genannt 
besitzen manche Dörfer der Ceramesen erbliche Re 
besondere Art der Strafzahlung. Für dieselbe Bei« 
hat Kilwari an Kefling zwei Drittel zu entrichten 
selbst von Keffing nur ein Drittel als Schadend 
würde (s. Kolff). Die Arafuras schnitzen Schnee 
dechsen in ihre Hauspfosten, um die Geister (Swang 
Gott lebt für sie im Arrack (im Soma-Trank), 



*) The iincoiiverted natives consider themselvcs as snbjects 
{nhabitants of Lette. The Arafuras in the interior of Wette coi 
siibiect to the people on the coast. The Christians on I>akor disti 
by their mode of dress (Kolff). 

**) Die iiiivermischten Stamme des Südwestens werden v 
Pape ^Solo') genannt. Der Vandalenkonip (lelimer flnchtet^j vor 
Pappna Mens {ITfvrrovn), dem nnzngängtirhsten Berge im 1 
^Procop). Die Scythen eetxien Papai au die Spitze ihres Gesch 



Beinringf. Q\ 

urbt. Die aus der Leicljc (ehe sie anf Pftmten im Walde ans- 
fteWX wird) tröpfelnde Jauche wird mit Arrack gemischt und 
tranken. Auf der Tenimber-Gnippe tragen die Frauen Zinn- 
age an den Beinen. Manche der Ceram-Hliuptlinge haben 
ipü-Franen genommen und die Bekehrung zum Islam unter 
JB Eingeborenen begonnen (KolflF). Die im Innern von Goram 
benden Flttchtlinge ans Bali und Sumbawa müssen sich den 
ten Bewobnem sklavisch unterthänig bezeigen. Auf den Ki- 
»eln finden sieh Flttchtlinge von Geram und Banda. Der ans 
PB Molnkken in Balambangan angesiedelte Am Bandan unter- 
arf sich dem neu gegründeten Reiche von Mendang Ka- 
ittlan, weil Browijaya Sawela Chala die Zeichen und Inschriften 
ji Saka's besser verstand und dadurch das Anrecht des in- 
iseben F^ürstenstammes bewies. Die Chinesen, die Java (+30 
. d.) besnchten, verglichen die mit grasartigem Haar bewacb- 
enen Köpfe der bläulich schwarzen Eingeborenen mit denen 
OD Afien. Die javanischen Distrikte Japan und Jipang deuten 
jrf die Japanesen. Die Sitte der Chandhra Sangkala (Zahlen 
Imeb Wörter zu bezeichnen) ist von den Javanen aus Indien 
ntlehnt. Nach Ong-tae-hae gleichen die Teufel genannten Be- 
robner Cerams den Papuas. „Das benachbarte Volk der Kit- 
fBg ist schwarz und z\yergenhaft mit steiferem Haar, während 
m Haar der Ceramiten und Papuas kräuselt. Die Seraras in 
Utavia heissen bei den Chinesen schwarze Teufel und wissen 
lichts von ihren Ahnen, besitzen indess eine Kirche." Die Bewoh- 
iflr von Timor, Rotti, wollen von Ceram stammen, die Bello- 
KM Cm 0«t-Timor) von Gilolo, die von 8avo von den Bugis. Die 
IKiren lichtbrann) ünden sich in der nordöstlichen Halbinsel 
m Celebe», Menado, in Central-Celebes und auf den Molukken 
Amboina und Bander-Inseln), sowie auf Arn und Sangiri-Inseln, 
ili Ygorroten auf den Philippinen. Die Bewohner der kleineren 
«dn (Solor, Ombai u. s. w.) werden Alfuren genannt. Die 
lortQgiesischen Christen auf der Ostküste, Flores, werden jälir- 
iek rar Taufe von einem Priester aus Dilli (auf Timor) besucht. 
kr König von Temate hiess früher der Kimig der 72 Inseln. 
''«r Ankauft der Mohren verehrten die Bewohner der Molukken 
Valokaoder Molnca) Sonne, Mond und Sterne nebst den Erd- 



Singapore. 

» »o«.tt« iiM^ii »IT Rarnw'^. AI« der von einer javar 
^ .V4.V4AV v'ui^ Kolabatto in Ternate herrselite, 
,. ,,.**; a^üuor mul Malayen nieder. Unter 
,^V4 V 4i»*itM Hunle ein Theil Gilolos erobert i'di 
.1 \v*»iK'»iiu;; Sida Arif Malamo's Hessen sieh ein 
vi'^^t iKUtT i li>22 p. d.\ Mit den Fremden (J 
,%. ^u, k''»uit*^n\ die nnter Könip: Gapie Baguna ( 
.»*c uii^Hiuen, verbreitete sieh der Islam durch d 
Wu H»iH*la Hoessin. Köni^ Zeijsnnlabedien (^ 
;CM Kitlcu tnllen Häusern von Tomniagolo und 1 
u;v«LU'u« in den Molukken iVenide Länder zu entd 
.4\»tKru, ut>rauf das erstere die Kulu-Inseln, das 
uid Wrani erwarb. Die Papu-Inseln ('zwischen H 
Vu iJiiinea) liefeni besonders das Ambra, dai 
tu«(k der grossen Walen-Arten i Physeter maeroeeph 
ux'ibt. Nach Haie erzählten die Einp:eborenen 
North Island), dass eine Pitakat (Pitaka) oder 1 
iiHUUte Persönlichkeit zu ihnen gekommen sei u 
Keli^ion unterrichtet habe, indem er als einen Tem) 
haus oder Vere-Yaris fvaliari) autfcerichtet^ wo 
Dache herabhängenden Altar die Gottheiten herabgei 
den Priestern zu reden. Bei Mannbarkeit ihrer K 
Yueatanesen einen Priester, das Kest Km-ku (Ni( 
Gottes) zu leiern. Auf der Insel Book (beiXeu-f 
die Knaben vor der Beschneidung (von tVatzenha 
MHnnern im Dorte gesucht, denen sie zwisclien den 
kriechen) v<m Marsaba (dem Teufel) gefressen. U 
erregt Winde und Stürme, die Seh itfbrUch igen 
Wenn wie Kranke heilen, übertragen die Zaub 
iHar) ihres Bauches auf die Medicin (s. Kevna). ^ 
Puru , der mit Kindern und Früchten landete, 
IWwohner der Insel K(»ok. Oster-Insel (Waihoi 
liegt V(n» allen bewohnten Inseln des Globus von de 
tinenten am entferntesten. Von Davis ( H>S()) ^ 
mie (1122 durch Roggewein besucht. N\ich C(m 
«tit^ Dbertläche der Insel von einem pori^sen Stei 
i>ntpruug8 bedeckt. Die Sprache der Eingebore 



Kolosse. 93 

dto In&olauem der GeseUschafts-Inseln verstanden. Mehrere der 
ober die Ingel zerstreuten Kolosse stehen auf einer Plattform, die, 
!i— 12 Foss hoch, aus behaaenen Steinen aufgebaut ist. Die 
Gif«se der Statuen selbst steigt bis 27 Fnss und mehr. Sie 
Heilen die Hälfte einer menschlichen Figur vor, mit groben, 
tber ziemlich gut ausgearbeiteten Zügen, die Ohren sind ttber- 
Biiwg lang, und die cylindrische Mütze, die den Kopf bedeckt, 
erinnert an ägyptische Ornamente. Sie bestehen aus Lava, zn- 
vfikn aus einer weichen und zerreiblichen Art derselben, aber 
■itnter ans einer so harten, dass sie durch die Werkzeuge der 
EiBgeborenen nicht bearbeitet werden könnten. Sie dielten ab 
Ibni oder Begräbnissplätze, und neben ihnen fanden sich andere 
Simhaufen ^ ) cylindrischer Form, als Todtenmonumeute. Bogge- 

sab Priester mit geschorenem Kopf neben den Riesengötzen. 
Statuen werden (nach Beechey) auf anderen, jetzt nn- 
hevohnten Inseln des Pacific gefonden. Die Gottheiten auf 
Timor werden durch gewisse Steine oder Bäume dargestellt, und 
«kwohl dieselben Steine oder Bäume gewöhnlich durch eine 
Bake Fon Generationen verehrt werden, so sollen doch auch 
Bdupiele vorkommen, wo sie ausgetauscht werden. ' Sie werdet 
Bido oder böse (Geister genannt, während Sonne und Mond ab 

Gei/iter gelten, und jene« für den Yorzflglicheren. Da die 

Geister niemals Uebies tbun , so würde es überflüssig seil, 

deaaelben zu beten, dagegen aber werden die Nieto verehrt, 

I Lad abzuwenden. Opfer in Form von Btttfeln, Schweinen, 

Hühner, früher auch einer Jungfrau, werden den Haien 

Attigatoren gebracht. Bei der Bestattung eines absoluten 



^ B««»4«ft one of the paths in the Undap-district (anoDg Dyaks of th« 
Lvp«> thmT9 «re leveral beaps of aticka and in other place« stenes, cAlled 
bala «r lying heap«. Bach h«ap« is in remembranc« of some man wbo 
a ttnpMidaoa lie or dtofracefnlly CaUed in carrying out an engagament 
mä «««7 faniibj ukea a atirk or a stone to add to the accnrnnlatioD , sajing 
■ te tiBft: ^F«r tb« lying beap^. It goes on for generations nntU they some* 
tHB iwgct wbo it was, tbat told the lie, bot still they continoe throwing tbe 
«•■ «^ J«bii). Wben Roggewein tonched at Easter Island (1722), he found 

ealled Dago. At Gook's ^toit (i77S) th« bog Idols 
Wi aaoCbcr trib« bad eiterminated tbe Are worshippiog votaries. 




^ Singaporp. 

U^rn^eUers wird mit ihm eiu mäunlicher Sklave 
^rHtH>u> um ihm in der nächsten Welt als Diener 
i^». Muor). Die Puelclies verehren eine Dom-Aea< 
der Gualichu oder Dämone. Die alten Tumuli si 
Kalmükken von den Myk erbaut. The inhabitant 
loo (in Tibet) pile up heaps of stone, which they 
(Klaproth). Pontini und Whaiapu, von welch* he 
der im Besitz des Ngahue befindliche ein graublai 
andere ein Obsidian war, führten zur Entdeckung N< 
ihres gesuchten Kuhepunktes. Als Subhagna, Toc 
manen Devadit, unvorsichtig die Sonnen- *) Beschw 
holte (in Guzerat), kam dieselbe zu ihrer Umarmu 
sie gebar in Balabhipura Zwillinge, die wegen ihre 
Herkunft Gybie oder Gupta (die Verborgenen) ge 
Der auf sein Drohen durch seine Mutter tlber seine 
richtete Sohn erhielt von diesem einen Wunderkiei 
erst seine Spielgefährten und dann die Balhara-I 
als Silladitya oder Kiesel (Sila) der Sonne (Adit; 
Saurasthra's besteigend. Die Cromlech oderKistv 
Kolur werden von den Dorfbewohnern Mora Mani 
Mora oder Zwerge, genannt, die frtlher das Land bewc 
Der Balsambaum in Judäa, das -Eisen fürchtend 
Tacitus) mit einem Steine geritzt. Als Meschia 
ohne Gott zu danken, einen Baum umhieben, v 
sich selbst. Im Lande der Namaqua fanden sie 
aufgethtlrmte Grabhügel, ftir einen Mann errichte 
Orten gestorben, begraben und wieder aufersta 
Heizi Eibib (der Mond, der von Osten kommt) we 
Opfer gebracht. Omakuru (Gottheit der Damarj 
schiedenen Orten unter Steinhügeln begraben, wie si 
Motebele Gräber finden, auf den jeder Vorüber 
Stein wirfit. Nach dem Verbrennen errichteten 
Grabhügel mit Rasen, die Denkmäler hoher und u 
verschmähend, als ftir die Verstorbenen drückend 



'^) Thf Ciun WAS worshipped by thf Brahmans in the m 
«t U(Hm «8 Lswara (üestroyiug and regenerating), in the evenii 



au vKric{«it'Ott der Jaiianer) verehrt. Von den Steinen 
eine» Viahs renvandcltcu Courtieane Gandica repräsen- 
r H\Tania{;iiapaui die Geburt Brama's, der Ccvanuuani die 
nod der balagraiiani die Visliun'ä (in den Bohmngcn des 
es wohueud). Sobald ManaboBlio geboren war, ÜDg er 
im]))' an mit Cliukaiiipok (der Mann mit dem Feuerstein';, 
ücli jetzt iio^^cu die aus dem Kürpcr des besiegten Cbo- 
•k ab^osL'bla^-nen Fvucrstciustllcke auf der Erde zerstreut 
k-nil'I,l. Iiu »cliwcdiscbeu .Märebeu berstet der Uiesc, als 
luue den Stein bescbeiut, woran er durcb Lillwacber's 
r festklebt. Nach den Idau, den Heiden auf den äulu- 
. wird das Paradies, auidem Gipfel*} desKiuy Ballu, vvu 



[>rr Kür«! (Irr Ucige itt llimavaii, der Vitei der Weltmulter, der nicht 
.r*T •irr G'itlrr. koiidara eelbsl des .Sivi ist. Auf ilieum dichllgm Iterfr 
dl*- Vi<))xdbiirif. deren Oberhetr, Küolg Jluiuuketu, «Itict dort wubute. 
LiAitiii FFiii» Pil^lr« »laiid, vuoi Vstec zum Sulirie in langer Krllie lii 
S(*Diuie furl^rerbl. ein WuiidEibauni. der. als Jeilrri Wuiisrh (ninnuratlia) 
I i'l.'i, MxuutalLadayaka genaiiiil wurde. Auf sein Helen tuai Wuuder- 
■ <irde tliDi der .Subn Jlrautuvibana geboren, der (da In dirier Well alli- 
l;. \i.::riibli< k verifilieii und nur der Oe(.'keulu^« Kiitim der Audereu (intr:> 
.■in, K-Ii'lii Hs 7<in> l'iilere^iiife der Welt dauert) »inen Vater bat, dabin 
tti. dut duri'li die Scliätze de» Wuiiderb.iumea alle blUendfin HriiFrlieii 
krrdm niöiblen, und auf Ilitten des Jioiutav.ibann (der allein sli> rr- 
crii-brr. Klüikieliger. In sirbtbarer fieiilall wandelnder Itudtiiaatlva es 
At trenne der Wundrtbanm <iuia Kuf die Erde lierab. Alb der Kubni 



Die llawairr Ij 
1^ <l»*ii Wnhiisitz (k'i 
■ .iaiiia»» liii'lrn si»'li ( 
i'irl.ana iiii«! >am-aslit 
^ iMT;r<'<" ii"\anlilliaiia 
■>..•; h'ii vr sclhsj als (m'Ii 
• j^" zu iM'liincn. MancI 
• vi- ine Krdliaurcii, * die 
. a!»» llepräsentatinihMi ih^s 
/.aiiluTionnelii die (ii'»tter 
[••n Vit:; iiii«; teil wir in de 
it'iir rirli inounds iicar \\q 
lud Sai-Natlia. • l)i(' Jair 
* .•.''*i(';.ar odrr heili^icn l>i*r; 
>i\\n ciTicIitete »IcMler ein »*• 
V'.Miiir tler I{e;,Herun;r. Die lli« 
•: dem Herrn des llinniiels. 
:^ von Haben iiinivreisten (ir 
Die Idanios oder llihiptli 
V x-nd alii'in zur l^olvjLcainie bere 
* . •>. ist drr auf den Stein Krln 
.Nv'.ii lia t'ail wird in der Abtei vc 

uimÜ'^cIk' KiMiiiTstein tindet sieh 
' .r\l setzt sieli bei der Tlironbcsti 
«^r.in Kouk taeli. .Alainliardiis, in 
. .nl'H-atiir. Heeunduni eonsuiTudi 



...» 



V . \ ' •.i«'!ii Malay.'i-Ht'r::«*. wo «üe >i(lillia> ,u 
■ - '^litr:iNasn ilin-ii >itz liuhin, in «'iinT 
\. ;• IM I".- sii'li IUI (lif S<'hl.ir>^'t:ji «1« m (i;in 
. . : ".' ■i.k.'ilkrlirJMl. 

.» . r»':iliiri.i nr th»* ahodr nt ihr l'.ih. 
* % » : . itiil Uli tlu' ft'nt of the >iii rfd rimui 
..".'■.^ lU' '».i< re«l ti« lluiiliiswara i-r tln: l.ui.. 
.. ,»-. ,'. ii.i'««.imi. prir-t«. oi' tlu* I'klinu.i . Im! 
» ; v.i'i ii:innlu>« *t\er tluMii. whit h arc ;:ri 
.,.•.•.»••» .\Mi<»i>.(> 1»! >u m.iiiN «■iHii'iMUri«* T'\ua> ni 
X « ..' ■" <'.*'^i««''l >*itli A fj liiiiirif.il >tuii»'pi lliT 



r 



Grabhü^l. 97 

obgerviiain. Porro sab monte Karinthiano prope ec- 
B S. Petri lapis est. Princeps stans super lapidem^ Budum 
N gladiam habens (1287 p. d.). Die Riesen ;*) die den 
[oimaek Tologuy (neben Sarte Tologuy in der Tarbogatai- 
oicii dem Irtisch trugen^ wurden darunter begraben^ als 
D. ehe noch der Kalim bezahlt war^ bei seiner Braut die 
erblieb (am Zaisan Nor». Unter den alten Erdwerken 
den Kirghisen die Nation der Selbstschläehter begraben 
ison). Jenseits des Gebirges Lokaloka am Ocean ist 
i der Finstemiss und die Wohnung böser Dämone, be- 
im dunkeln und niedrigen Sttdeu; wo als ein Gegenpol 



der Zrit des Nu (Noah) lebte (uach den Maudäern) der Riese Audsch 
»n der Erde bis zun Himmel reichte, aber sich nieht sättigen konnte, 
Uei, was er fand, an die Sonne hing, za braten und zu verspeisen. 
Versprechen, ihn zu sattigen, brachte er ihm Cedem des Libanon für 
er Arche. Mach der Söudfluth (wo er über das Wasser wegragte, 
durch die Länder, Nahrung zu suchen (schämte sich aber vor den 
eD oiangelnder Bekleidung). Einst fand er eine ungeheure Schlange, 
^D Herf gewickelt war. Er zog sie herauf zum Braten. Sie war aber 
mU er, uod da er weder Kopf noch Schwanz zum Vorschein brachte, 
•ich and ging fort. Das Männchen des Kiesenvogels Simurg (Ureif 
iodend (der sprechen konnte und die Zukunft wusste), bratete er es 
Dm Weibehen floh zu Sam (König von Persien), der dem Og die 
Eche abhieb und dadurch todtete. Der wegen seiner weissen Haare 
SobD des Sam (Sal) wurde von dem Weibchen des Simurg erzogen 
«m Konige gebracht Als Sal seinem Vater auf dem Throne folgte, 
org (durch die auf das Feuer gelegte Feder gerufen) seine schwangere 
larch Bendsch oder Hyoscyamns berauscht) von dem aus dem Leibe 
n Rustem (der mit seiner Schreibtafel einen weissen Elephanten in 
I Boden schlug, als Alles floh). Als der Sultan von China Sal um Hülfe 
finen feuerspeienden Drachen, der alle Freitag ans dem Meere stieg 
lenoend oder verschlingend), Hess sich Rustem (in seines Grossvaters 
4 auf «inem aus dem Meere gestiegenen Füllen, das allein den Druck 
1 •itnif) von dem von ihm bezwungenen Dew der sieben Planeten 
t Staebeln versehene Eisenkbte legen, aus der er (vom Drachen ver- 
Wrvorkam und die Eingeweide zerschnitt, um sich herauszuarbeiten- 
^lagung des Drachen erhielt er die Tochter des cliiuesisclien Sultan.^ 
}eiBahlin, deren (ihm erst durch den Armschmuck später bekannten) 
icr er im Zweikampf (nachdem er anfangs unterlegen) später tödtetc. 
oad Halumo saaa itats Simnrg im Rathe (Dl van). 
i. BdM V. ^ 



A 



96 



Siiis.i 



einem feurigen Hnude hewn' 
Sclineegipfel de« Mounaki'.-i 
den ftinf heiligen Bergen ' 
iithona und Girna; in i; 
KrisLna die Verehrung- • 
den Yadava» emj)fr)Iilr' 
die Opfergaben in I 
Hindustans ptiegtiMi ■ 
form aufgetliUrnit ' 
zu verehren uiwl '^ 
zurufen, damit - 
Olympieienj. .,T 
most modern '. . 



Jleru 
"idet { 

. -i::--rT>n-P8 

-' >?hildk 

-: s. de li 

i.^ iul gewa 



ein Abbild 
Unter den I- 
auf einem P 
auf dem > 
wurde dt 
ehrt (als 
rauua.s 
sard 



_- .■ z: DiinniT ei 
-.,7^i':--T oder den (] 
iii.3^"^ wegen seil 
.«r ^-"i; ^eri'hrte Kies 
•T.rde dann im 
Iff olektriscliei 



läudi 
be\v 

Kh:i 

bl: 



■i • 





^. •olwnna Dinia Djaj 
^^^^c- \ :a^ ^jech Merdan (In 
M^ i oi^Iichen Khe])aar z 
^ ^.«.c- -'Ut^ui Felsen verst(»(»kt 
^ .. •: 'Still, der dann gotö 
;.-. -i Ij den llhikajut Kj 
^; I ji.' Oeschielito der Kr»n 
jjLidja di tanah Üjawa { 
In den Hhikavat Indi 
p alle seine Unterlham 
*orde, vergisst aber da.« 
^;.i4;-. und das Kind wird des 
j^:, ua:»' nach einem andern 
-nj eines Beamten gefunden 
^ af;^r«i.»-^Mi wurde. Da die Kinii 
^.. Äf IVin/. auf die Wanderung, 
^j^ ••«iiuce uavh vielen Abentcnern 
^ wt« Sraaui JSaktie genannten Krc 
-Äfc,?r% >nini Tutni or/ühlt : I ) Wie Indn 
vf^ iun-h göttliflie Einwirkung im L 
rti :.i!^ou einer alten Wiltwe niederfi 
ü-s'^**^ '" t'ilr Heilmittel zur Befnieht 
^( NaM Ktun-Sbah zusammentritt 



.* 



Mangariia ina^v, und wie er diesen mit der PrinzeBein Ka- 
Ratana-Sri vrnnühlte. 4) Die Ehe der PrinzeBBin Kaiuala- 
la-Sri mit Xa^ Dewa Lela Mangrarna und die Kriege 
hea iDdra Pntra und Rajab Dewa Lola Mungama, vor dem 
sirbt ilpn Rajali Jaalmn-Shah, nnd wie Nabot Kom-Shab den 

Putra unterstiüzt. fi) Wie hulra Putra, von dem Jin Ta- 
jnjra lortjjremiirt , in dem Lande der Dcwaa niederfiel and 
■r Teletn Muiidnrataua, Tochter de» Rajah Soliarjin, hei- 
le. >ii Wie Indni Putra die Mammadat g:enanntc ächlange 
tv. wie er da« Pferd Jan^i-^ardan, Bowic einen zauberiHchen 
«^•««tt'iii erlangte, wie er ferner den Palast der Prin- 
1 Cliiiiilralfla Nariela Tochter des Rajab Passabpandi) an- 
inil wie liidra Putra, Gott um Belebung der gestorbenen 
esAin anrufend, nach seiner Heimath gebracht wurde, 
'ie Iiidru Putra iu der Schatzkammer des Rajah Baram- 

verblieb. H) Wie Indra Putra sich nach dem Lande Sinon 
5 uu<l wie er mit der Tochter de« Rajah Gobarjin (Telala 
lagenaunti, die spifter seine Frau wnnle, ziisammeutraf, wie 
owb RaJah Gobarjin im Palaste der Prinzessin angegriflfen 
e. wie alle die Farstinnen am Üce Babaral-adjail zu seiner 
■ kamen, und wie Rajali Dewa Lela Mnngama und Natiot 
iShali den Indra Putra im Lande des Kajab Goharjin be- 
:e. 0) Wie Indra Putra nach dem Lande Siimantn-Kranta 
1 den RaJah Telala Sliah eingeladen wurde und wie er den 
:n der Hoble, Goran-Aggas genaunt, tödtete, and wie er die 
ter deii Rajab Telala Sbab . Sri Bnliin (fcnannt. heiratbete. 



tOO Sffijfapore. 

mittel durch die Königin geboren) von Krankheit he 
Indra Patra dnrch die Fürsten ^^ die sich mit Mi 
Bnnga (Tochter des Rajah Sasian) zu vermähle] 
getödtet wurde und er, durch die von Bram-Sak 
Zaubermittel in's Leben zurückgerufen, sich mit i 
und wie Indra Putra von seinen Freunden im Lanc 
Sasian besucht wurde und wie dann Indra Put 
seinen fürstlichen Freunden nach dem Lande seinem 
mutapuri; zurückkehrte. i'i\) Wie die Indra Putra 
Fürsten nach ihren Ländern zurückkehrten. 



ß a t u V i a. 

*. April ging ich auf dem holländischen Dampfboot 
See. Wir sahen in der Entfernung die Insel Bbio, go- 
•. April die Hllgellinie von Banka und am 25. April 
lie niedrige KOstc änmatras. Zwischen kleinen luBeln 
1) wir einem Ilachen Heeresufer entgegen, dnrob grüne 
ekfouieiclinet, und erblickten dann in der Ferne hohe 

»U da» ä<.'liiir in der Bucht Bataria'a Anker warf, 
ler Uanipfer holte die Passagiere ab, die bei einem in's 
lienuHgebauten Pier abgesetzt wurden und sich im Zoll- 
riaentiren mussten. Dann durchfuhr ich das Thor der 
«avia und begab mich nach dem dort etablirten Haa- 
w BtlbiDg , Schroeder & Co., ron dem das gleichnamige 
Q ^iu^'Hpore eine Filiale war. Die Grttnder (mein Vetter 

»owobi, wie Herr ächroeder) fanden sich Beide in 
L aber der mir schon von Bremen befreundete Lieiter, Herr 
u, Dahm mich zn sich nach seinem Ijandsitee in Kramat 
'. lU aacb hier die Europäer ausserhalb der Stadt zn 
^ ptl«geu und diese nur innerhalb der Qeachaitastunden 



102 



Ratavia. 



van derCbijs, Bibliothekar an dem Museum der Bj 
nootsliap van Künsten en Wetensliappen, und h« 
eine werthvolle Bekanntscliatt gemacht, die mir G« 
meine Tage auf das Angenehmste in den Sammlo 
bringen. Die enggebaute Stadt (von Koen auf d 
im Kriege mit den Engländern eroberten Djaken 
war früher mit einer Mauer und Stadtgraben umg< 
welcher erst d680 Ansiedelungen gewagt wurden, 
gnngen wurden (mit Ausnahme des Forts Meester 
dem (während des Königreichs Holland) die, 1798 
pagnie an die Regierung (der batavischen Rep 
Colonie verwaltenden Gouverneur General Daend 
der Weltevreden (neben der später bebauten Kon 
legte und das 1744 erbaute Schloss in Buitenzo 
oder Bogor (das 1834 bei einem Erdbeben einsttirz 
Erholungsaufenthalt für seine Nachfolger einricht« 
von den Engländern besetzte Insel wnirde 1815 c 
zurückgegeben, die J819 den Sultan von Cherib« 
seines Landes veranlassten. Nach dem Aufstande ( 
von Mataram erhobenen Dhipo Negoro von Djodjok 
1830) wurde Surakerta als Sitz des Susuhunan, u 
des Sultans angewiesen. Die einem Verbände ode 
stehenden Regenten (Adhipati oder Tumangoung) 
Residentschaft den Rath des Residenten. Währen 
Java die Reiche Cheribon, D jodjokerta und Bantam h 
das östliche (mit MaJapahit)vonden Moliamedanern 
Herrschaften zertrümmert, die sich dann wieder im 1 
taram vereinigten, nachdem Senopati (1 586) seine AI 
Sultan von Pajang abgeworfen. Nachdem Drake ui 
(1588) Java besucht (wie die Portugiesen schon 
Eroberung Malacca's), tauschten die Holländer u 
(1595) freundliche Beziehungen mit dem Köni^ 
aus und schlössen später einen Handelsvertn 
General des Holländisch Indien wurde Peter Bot^ 
gesandt, unter dessen Nachfolger, Gerhard Rein 
keiten mit den Engländern begannen. Unter Lai 
riethen die Holländer wegen aufgeworfener Ve 



MasaDin. jQg 

Z^irt mit den Könip: von Ja^atra, der auf englische Hülfe hoffte, 
-i-*r iiioii hei der Ersttiminng* Jaeatra*8 (Djakerta) durch Joann 
iHT^t-n Koen ( \*>\9^ durch die Flucht rettete. 

Der Kampcm^ der Cliinesen war anfangs ausserhalb der 
^^»Itmaner. ^e\t der 172*2 unterdrückten Verschwörung Erber- 
Wjji waren die Chine^ien verdächtig geworden, und als man 
40^ Arpvohn melirere derselben nach Ceylon deportirte, ent- 
*ttiideii Innihen, wodurch 1740 die Niedermetzelung der Chi- 
^'^'T\ in Java »anV tO.(X>0 Gefallene berechnet) folgte. Die ent- 
a**J.<*Den Chinesen verbanden sich mit den Susunan und unter- 
«-iten Kämpfe mit den Holländern, die sich bis zu den Kriegen 
üu Mangkubumi ; 1 7411) erstreckten und erst 1757 durch den Ver- 
tnij mit Mangkunagoro endeten. 

Den alten Kirchhof <ler Chinesen, der unter der rankenden 
^e^tation l>ereits ganz verwildert ist, Hess Van der Capellen 
'"i»>» weiter abwärts verlegen. Trotz von der Regierung darauf 
r^'»»fiter Geldstrafen, pflegen die Chinesen häutig ihre Leichen, 
»t Theeblaltem bedeckt, tagelang in den Häusern zu bewahren, 
l^r fliine>i<&che Tempel in Batavia enthält eine buntscheckige 
>^UBmlong von Figuren. In einer dahinter befindlichen Halle 
«unden Steinbilder, die aus den javanischen Monumenten dort- 
hin grehracbt worden, sowie ein Ganesa, der Spuren von Vergol- 
'iuiLr trog. Andere tlihrten Waffen mannigfaltiger Art oder 
«aren rielarmig gebildet. 

Im Mosenm findet sich neben einer gut versehenen Biblio- 
'*•!. fUr ileren Erhaltung es in dem dortigen Klima grosser 
"••malt li^arf, eine reiche Sammlung javanischer Alterthümer. 
V-Mi Striufignn*n Durga's, Ganesa's u. s. w. finden sich bron- 
»•-• Baddba8, sowie Thephanon in der Eremitenkappe. In 
MÄff Steingnippe sitzender Schüler hat jede Figur die indische 
Tika dfr Jainas der Stirne aufgeprägt, und das Haar ist im 
'iRifiiiiaoiKrben Kopfknoten aufgebunden. Eine sitzende Bronze- 
i^ir hnlt LritoK in l>eiden Händen. Mehrere Yoni und Lingam 
'wi^ wh , nnd ein Ki^^ntiseher Stein-Lingam , der im Hofe 
««Tt, leigt an der Corona glandis einen Kranz dicker Bälle, 
u «tie flooderbaren Proceduren erinnernd, die mittelalterliche 
l^vesde von Ava nnd anderen Ländern Hinterindiens erzählen. 



Jl04 BatATlft. 

Ans Bali findet sich Hannman neben bunt bemalten 
Parvati darstellend, Häuser u. s. w. Flache Figur 
tiren das östliche Java, aufrechte Holzfiguren rohe 
Dayaks in Bomeo. Aus Celebes ist ein Kettenpanzc 
und an Münzen oder Talismanen eine Auswahl. Kie 
^ einem HolzgriflF, als Axt eingefügt sind, wurden i: 
fanden. Nach Swaving gleichen die Pfeilspitzen, d 
Stein Waffen und Steinhammern in Java gefunden v 
australischen. Aufgebundene Palmbticher aus Bali 
zusammengebundenen Holzstreifen, die mit Batta 
schrieben sind, und runden Bambus, die einen Ba 
Botschaft geschickt, repräsen tiren. Auf Baumbast 
Redjang-Bticher sind im Zickzack zusammengefaltet 
Mit der Post, einer durch ganz Java trefflich 
Einrichtung, begab ich mich am 4. Mai nach Buitei 
wechselt auf kurzen Stationen, die in einem Vit 
Galopp zurückgelegt wurden, unter Schreien un< 
knallen der nebenher laufenden oder sich zum Aui 
am Wagen anhängenden Treiber. Die chaussirt« 
tlber den für Btiffelkarren bestimmten Weg erhabe 
zwischen Gärten und Anpflanzungen durch ein w 
hohen Bergspitzen entgegen. Beim Eintritt in Buit 
die Strasse langsam und schwach geneigt an, man 
jenseits des Schlosses im Halbzirkel einen freien Platz 
Häuser zu, über die Kolosse bergiger Riesen in 
hängen, und erst, wenn man aus dem gerade a 
bauten Hotel Bellevue in den Gartenpavillon hina 
blickt man plötzlich mit einem Augenschlage die w 
gene und auf das Mannigfaltigste durchbrochene Tl 
noch den fast eine Tagereise entfernten Fuss der '. 
Die von Bäumen beschatteten Anpflanzungen, di 
Bach im weissen Aufschäumen hindtirchbricht, zieh 
den Seiten des Berges Salas hinauf, der in zwei 
Krater emporsteht. Ein ausgemauertes Bassin, in 
tflrliche Quelle einströmt, dient zum Baden des v 
als Erholungsaufenthalt benutzten Gasthauses, und 
direct den «Wasserfall als Douche benutzen. 



Am ^achniittagre rrtt ich darch die Stadt, auf deren Markte 
^ndeni Chinesen verkehren , nach ansgerhalb derselben anf 
Hner Plationn aufgestellten Steinen, unbehanen, aber mit 
n>hfn VeTxierungeTi irad Inschriften in der Pali-Form des Kawi 
<tli Bam tnbi oder beschriebene Steine). Die Aussicht zeigt 
ein m Gärten und Reisfeldern wechselndes Land, von gewun- 
<Jnien Striemen durchflössen und terrassenartig aufsteigend oder 
dikend, während ein Hochgebirge, aus dem der Sedeh hervor- 
zieht, den Hintergrund bildet. Opfergaben von kleinen Schir- 
iKu und Räucherkerzen waren neben dem Batu tubi auf- 
rfstffkt. Auf einem schroff in das darunter hingezogene Thal 
aKfallenden Vorsprung steht unter einem weissen Baldachin der 
aufrecht gestellte Stein eines Artja. Daneben finden sich vier- 
eekige Gräber mit kleinen Steinen, die die beiden Enden des 
iWgnIbnissplatzes fharkiren. 

Die Landschaft war von Karren belebt, einige mit Spitz- 
dich, von Pferden oder Btiffeln gezogen. Die Eingeborenen 
tragen kurze enge Hosen, die bis zum Knie reichen, und auch 
4ie Kleidung der Frauen ist eng um den Körper geschlungen, 
li dem botanischen Garten, der, mit dem Regierungssitz verbunden, 
•Hier der Hut des Herrn Teismann steht, fanden sieh auf einem 
rn» Theil künstlichen Htlgel dorthingebrachte Steinbilder von 
<^»tiiesa, Stieren u. a. In einem mit Lotos bedeckten See 
«^Wammen die mäclitigen Blätter der Victoria regia. In grossen 
Vftfrelbebiltem kreiscliten Papageien oder Kakadu, und andere 
Tkile des Gartens enthielten Kfifige tltr vierfUssige Thiere. 

Am 8. März ritt icli nach dem einige Stunden entfernten 
Ludsit2e des Herrn ten Gate in Tjambea hinüber, eines ange- 
•^bmen Pflanzers, an den mir eine freundliche Hand in Batavia 
'ii EinfUhrungsschreiben gegeben. Ich fand zuvorkommenden 
FjbpCang, and nachdem ich mit der Familie das Frühstück ein- 
f'4Kmny wurde mir ein Führer nach dem nahegelegenen 
V<ifeWier)pe rTjiebodas ) gegeben , der sich aus der Ebene jen- 
"^ des Haimes erhob. Ein steiler Aufgang im Gehölz führte 
>v n einer Höhle, aro Boden mit Guano bedeckt, auf das 
Wm^t von den Wänden niedersickerte. Die essbaren Vogel- 
^^tr waren rings an den leiten befestigt und ^suidcn mit 



KiKtvhi 5;v»!iiK-ht. Die Vögel flatterten bei der . 
iUw>iiy ihre Kier verlaBsend, die iiidess, der Bnit weg 
s^uiuilern nicht berührt werden. Der Stofl itir die 
uach Berustein's Untersnchnngen) aus den, währenc 
uberuiäBtfiig entwickelten Speicheldrüsen gebildet, die e 
siubtUaiiz absondern. 

Aus der Höhle zurückkehrend, setzten wir nnsei 
am Hügel fort und fanden auf der Spitze neben 
luehrere Steinfiguren in verschiedenen Stellungen, 
geschlagenen Beinen oder das rechte Rein ausgestre 
sHweilen mit Lotos in den Händen. Die Köpfe 
genchlagen und lagen meistens daneben, nur eine 
Turban bedeckte Figur, die ihre Hände betend zus« 
hielt, war unverletzt. An einer andern Stelle des 
8ich eine Aussicht auf eine grüne Ebene bis zu eine 
öffnete, sitzt eine Figur, mit dem rechten Beine zu 
während das linke ausgestreckt ist. Dickgeschwr 
qnellen aus dem Orbit hervor, und lange Fangzii 
aas. Der mit einem dreieckigen Diadem u1ngeben< 
eine wollige Perrücke , die hinten niederhangt un 
Band in einem über den Nacken herabfallenden 
. sammengebunden ist. Die Ohren sind gesclimttckt. 
lagen zwei Köpfe, deren einem die Augen fehlten. 
die Köpfe zweier Liebhaber sein, die der König, d 
Mftdchens, mit sich auf den Hügel nahm und dort 
worauf er selbst in Stein verw.andelt sei. Nach ; 
ditionen sind es die Köpfe zweier Kinder, die auf 
geopfert werden sollten, aber durcii die Krs(ii< 
heiligen Mannes gerettet wurden, der, seinen Knpf mi 
Tnrban umwunden, von Mekka durch die Luft her 
Nachmittag kehrten wir von der Excursion zurüe 
mir ein erfrischendes B;ul wohl that. Im Bache 
heutig Steine mit Fusseindrttcken , und bei einem 
eine Spinne angebunden. Die Pflanzung dient zi 
von Kaflce, Reis und etwas Vanilb\ Auch Seide \ 
Für die Rückkehr nach Buitenzorg stand eine elega 
bereit, in der man mich mit sechs Pferden und st 



die auf halbem Wege durch vorausgeßchickte Vorepann ge- 
wechselt wurden, Abends zurückjagte. 

Bei meiner Btlckkehr nach Batavia (Mai 9.) hatten meine 
Freunde, besonders durch die Vermittelung des Seeofficiers Herrn 
Tegelberg, Schritte eingeleitet, mir auf einem nach Japan ab- 
zusendenden Kriegsdampfschiffe eine Passage zu verschaffen, um 
das UnzuTerlässige einer Segelschiffreise zu sparen. Commandant 
Itiller des Dampfboots Amsterdam hatte die Freundlichkeit 
mich einzuladen, sein Gast zu sein, und begab ich mich Mai 18. 
aD Bord. 

Die ersten Bewohner Javas und der östlichen Insel kamen 
von dem rothen Meere *) (Laut Mira), erzählt die Tradition, die 
«^e den Kttsten Hindostans entlang fahren Iftsst, indem damals 
die Halbinsel noch nicht durch eine Naturrevolution von den 
Inseln de» Archipelago getrennt gewesen. Von diesen aus 
Aegypten vertriebenen Flüchtlingen hätten Einige die Sonne, 
Andere den Mond verehrt, Andere Feuer und Wasser oder die 
Baume des Waldes. Im wilden Naturzustande lebten sie in 
Horden beisammen, ohne feste Wohnsitze umherschweifend, und 
pehorchten dem Aeltesten, so lange er sich ihre Achtung zu er- 
halten wusste. Nach Einsammlung der Ernte wurde auf offener 
Ebene ein Fest gefeiert und die Reste des Mahles dort gelassen, 
m den Vogel Ulung gaya (Kabe oder Krähe) herbeizuziehen, 
df«8en Schrei**) die Jttnglinge nachahmten, indem sie ihr An- 
klBBg genanntes Musikinstrument schwangen (das bei dem tö- 
leiiden Eintritt des Windes in einer am Baume aufgehängten 
Bambusrohre erfunden war). Verschmähte der Vogel von den 
Speisen zu essen, oder wenn er kreisend umherflatterte, auf 
einem Zweig sitzen blieb, oder in einer andern Richtung, tlte 



*) ArtAwao, der vergeblich gegeu die Verfolgung Misclia'8 oder Moses prote- 
•nru, wurde Darli der Meschanne Knshta (der reinen Welt des Nordens) Tersetzt, 
vHiiD ffpiter aorb fein Bruder Pharaoh au» dem rothen Meere folgte, so das» alle 
ViDdier «on der Erde verschwunden waren (bis ans jener ernenert). Konig 
^fa Baho ans Ceylon führte seine Armee trockenen Fusses durch das Meer nach 
^mk io Indien (109 p. d.). 

*^) WbtD the Sokom, prcceded by the bird Berebere, is seen near a house, 
<W Malijt make as mach noise as possible. 



108 Batavu. 

für den Aufbruch bestimmt war, fortflog, so wurde 
verschoben. Man stellte wieder Gebete an und die 
den erneuert. Wenn dagegen der Vogel, nachden 
Frass genommen, in der gewünschten Richtung von 
wurde die Ceremonie durch das Schlachten eines La 
Zicklein oder eines andern jungen Opferthieres 
und ein zweites Fest, um der Gottheit für ihr güni 
zu danken, endete in den lebhaftesten Freudenausbi 
Tanzen und Singen zum Klange des Anklung. S 
für die Wanderung fertig war, setzte man den Hü 
seinen Frauen und Kindern auf einen Elephanten, ( 
in einer von Matten beschatteten Sänfte, und die Uebi 
ztt Fuss, unter lautem Jubel und fröhlich den Ankl 
gend. Um diese früheren Zustände der Uncultur i 
nies zurückzurufen, pflegten die Fürsten im östlich 
Festlichkeiten als Wilde ausgekleidete Männer in Bis 
und ungeordnetem Haar auftreten zu lassen, die c 
schwingen und unter grimassenhaften Sprüngen ro 
ausstossen. Die Bergbewohner Sundas begleiten noc 
mit dem Anklung. Die Katodis in Dekkhan ftitteri 
beim Tode ihrer Verwandten und rufen sie in den 
an einem Tage mit Kava, Kava. 

Ehe die Dayaks auf Bomeo eine Reise oder 
unternehmen, ziehen sie durch singendes Gekreisch • 
herbei und streuen Reis vor ihnen aus. Nehnien di( 
Flug in der gewünschten Richtung, so ist das 



*; llaving flxed a place for a uew ladang, the Kahayaiis 
fflst and watch the birds of omen. If the Lang sails gently the 
rable, if its flight is rapid and irregulär, it is unfavourable. If i 
a bird is heard at he right, it is deridedly favourable, if at th( 
certain. If the bad cry of a bird is heard ou the left, it is decided 
\i OD the right, the omen is uncertain. Offerings are placed i 
gronnd for the hantu. At the harvest, the flrst handfiil of grain 
ried to a stream and tied to the npper part uf a stick, that the 
may see itself reflected in the water and eiijoy its coolness. Aft 
foray or derapiUting expeditiou the in<»n, engaged in it, have m 
towed with iuk) stamped ou their bodies (nach Che-Soliman auf Bo 



», sonst wird die CereiDonie so lange wiederholt, bis 
kbstchtigte Resnitat eintritt. Ein schwarzer Vogel, der 
ikolich, ist eine Personification des Bösen, und anch Wild 
>n den Dayaks rerehrt. Nach dem Kakagariti (KrSben- 
mass beim Zcicijcn der Oet'abr der Krähe ein Stren- 
lebracht werden. Heit die wegen ihrer WohlwoUenbeit 
[aka genannte Krähe Cbanacya den GUtterbescblosB mit- 
, n-nrden Krähen nicht ISoger im Himmel zugelassen. 
ibmane Kalakavixija verdankte sein Wissen den Baben, 

ID. 

Anfange, erzäblen die Gescbichtsbftcber, war Alles mbig 
Frieden. Während dem ersten Jahrtausend fingen Fürsten 
zn erbeben, und dann entstand Krieg, eines Weibes 
Dewi Daruki genannt. Damals wurde zuerst die Schrift 
brt. Dann. 1.500 Jahre später, brach nener Krieg ans om 
Ib, die Dewi Sinta hiess, und 2000 Jabre später wnrde 
tter Krieg angefacht durch das Dewi Drnpadi genannte 
AU 3500 Jahre weiter Terflossen waren, entbrannte ein 
mn die Tochter eines heiligen Mannes. In Australien 
BD die meisten Stammkriege ans dem Streit um Frauen, 
Te bemerkt, gleich dem durch Weiberraub verarsacbten 
der Griechen (nach Herodot). Nach der ersten Ent- 
5 Yavas schickte der Fürst von Rom 20,000 Colonisten, 
ßrnnde gingen, ausser 20 Familien, die nach Rum zartlck- 
Daa Königreich von Hendung Kamulaa wnrde im 
j2-'i der einheimischen Era durch 5000 Colonisten ge- 
, die von Uastina nach Java kamen. 
t der Einwanderung aus Rom*) beginnt die jaTanisQ|^ 
p. d. und setzt die Ankunft der Kling in's Jahr ^v 
k , König Kano in's Jahr 300 Pula Sara in Astina ' 
ir 700, Jaya Baya in Eediri in's Jahr 800 der Era. 



tkt VaUkiUTH ofMn (luitMd psiDHog) «tamp od the nank of Um delt; 
bat iton, M tb« ald Chtiitiaiu impnaicd tbe rarehead «IIb ■ croM Id 
•■ «f 8rr. Id OjIod drDckt« der RSnlg Zeugeo d«D Fdu anf. 
ti( a>roceaBl«eb«D Eroberar dM I.aiidM Sootbij hflluta Riima odar Erau 
«r Schau«), >!• rrQbtn SAIdaet (i. B&rth). 



iiO RaUvli. 

Die Inanabhaskara setzt Maya in die westlichen Li 
Romakapura). Unter den astronomischen Siddhant« 
die Romakasiddhanta. Die Raumya wird im Maha 
den Romakupa (Haarporenj des Virabhadra zur Zei 
Opfers des Daxa gescliaffen (s. Weber). Als Jaya 
Astina) Tapa wurde, bestieg Angling Derma dei 
Jahrhdt.). Panji Lalean (Sohn des Panji Sunya) 
Residenz von Janggala nach Pajajaran. Der Tite 
fort wie in Madhura und wurde dialektisch aus Pai 
entstellt. Die Gründung der Chandi Sewu (1000 
Brambanan wird 1018 p. d. angesetzt. Nach dem 
Buch Bunykantongko (1700 geschrieben) wurde J« 
po) zuerst unter der Regierung des Saow-gil-yang < 
Song ^400 p. d,) bekannt. Baklocha schickte -(100 
sandte. Nachdem Krishna den Bhoja-Rajah Kansa 
(anter Zuschauen der himmlischen Götter auf ihren 
erschlagen, zog er sich vor dem barbarischen Heere , 



*) Die durch das Vratyastomah bramanisr.b zu weihenden Ind 
dem Tandyam Rrahiuanam des Somaveda) auf unbedeckten Streit 
Broni's Gestalt lenkte den Wagen Harald's in der Brawalla-Schlai 
verweichlichten Sachsen und Wenden, die unter den Dänen kam 
um ihn im Schlachtgetummel (als Kutscher) herabzustos^en un 
Arjuna's Wagenlenker ist Krishna, und auch bei Homer fuhren 
der Heroen. Die indischen Pferde waren mit umgelegten Fellrie 
gezäumt (nach Megasthenes). Auf den älteren Keliefbildern in Pers 
nur Streitwagen. Krst seit der Zeit des Cyrus kam das Reiten ii 
erscheinen seitdem bei den Persern die mit Asp (^Pferd) zii 
J|baen, wie Hydaspes. Mit dem Festsetzen der Nomadenvölker 
^qJ^Genealogie von Japhet, obwohl bei den orienUlischen Autorii 
-^heit herrscht, ob die Perser nicht durch Arphaxad von Sem stJ 
sie sich selbst von Cajomarth herleiten, in Folge der alten Rez 
Marden oder Medern. Eine ähnliche Verwirrung herrscht über • 
der (wie die Hyksos) Seth oder Scheith (dnvon Scheithan als feii 
verehrenden Sabäer, die die Pyramiden als das Grab des Proph« 
Idris (Hermes Trismegistos) betrachten und mit dem halbgöttlicl 
(des fernen Obteus) verknüpft wurden. Für diese kämpfen di 
der Krt)sseu und kleinen Daher oder Geten (als Riesen I>ou( 
und die Erinnerung ihrer fQr die Unterworfenen drückenden '. 
im Stamme der Dhahak (der Hak oder Hyksok) oder Zohak. 



Adi-Saka. IH 

iU)a\i8 von M.agadha, ( in Verbindang mit Yama) nach Dwaraka 

ffirtek. ^acb dem Kanda ist Sang Ywang Guru der dritte 

N>k de* tSang Ywang Tuuggal, welcher selbst Sang Ywang 

Wt^nang, den Mäcbtigen, zum Vater hatte und durch diesen der 

^itWnte Abkömmling von Purwa-ning-jan, dem Ersten der 

Menf^hen ist. Tunggal, uaehdem er den Surendra Buana (Welt 

(t* traten der GötterJ oder Suraiaya, als den Himmel, gebaut, 

iMtiokte ein Blatt de» Kastuba-Baumes , das, durch Verehrung 

m eine Fraa umgewandelt, ihm vier Söhne gebar. In der 

pn^phetij*cbeu Chronologie des Aji Jaya Baya aus dem Jahre 

*«•» der javanischen Era war die Erscheinung des Aji Saka*) 

m «la-* Jahr lÜOO gesetzt (s. Raftles}. Die Einwanderung des' 

Adi-^aka kam von Mira-Laut (rothem Meer). Lassen identificirt 

Adisaga (bei Ftolomäos) mit Tagoung, der ältesten Stiftung der 

* Li fMine SAitocrit« ^ak signifle «tra puissaiit, fürt (Pictet). Wie in Gar- 
tu ukd Telinga wird der Kal«uder (Saka warsa Chandra) auf Bali nach der 
> -lurt >«li%aua'i oder >aka*i gerechnet. Saka (aU Einsiedler Schigimuni) iat 
T.1'1 Irn-frcbeuder Konige, wie vom Stammworte Sigi sich der Name in den 
\> bälgen {dtn ächten Sprossen 0din*s, statt der nebligen Niebelangen) wiederholt 
^4tr.*^ , SigmondV Bei Tacitus findet sich Sigmar als rhernskerfQrst. Die 
i^*cermaois4*he Wnrzel ist Sahar, der Starke, als Beiname Indra*s und Agni*s 
1 «>«'^ov nt. .Die Era des Saliwabana (Sagaptam) schreibt sich vom Tode des 
H:.«ftk>ba «Königi» von Wisuagar) her, der, obwol niederer Herkunft, die konig- 
'. ^:. o^>cklrchter (aus Sonne und Mond) errettete, die Wissenschaften der Stern- 
L.!:4f «irderberstrlleud und die Rramanen beschützend (7S p. d.).'' Nach Wil- 
' H virde die Statue des Zak oder Zauk (des indischen Teufels) bei Muttra von 
•«v ( Hiw^tboeru des Zac-baba verehrt Nach den Chroniken Magadha*s war von 
^ v^h? Sakas oder Machtk5nigeu erst der dritte mit Salivahana währendjdes 
•ui^Vfa rr»rhi«aen (« Wilfurd). Nach Saka oder Siaka (geb. 1000 a. d. 
-'tva d« J. paoe^eo Ihre Keligiun. Der erste Bala-Rajah (in Guzerat) biet 
^•kM ^4^f I>ava S:«ka (VII. Jahrhdt. p. d.). Die Saka der Inschriften sind 
v#:t fi H«^ Homawarga (Amyrgoi des Hellanicus) und Saka Tigrakhnda (scjthi- 
vU R«geDf<'ii6tzeoK Sacns, Joris Alias, in Panchaia in monte Taso aurum primus 
^:«*(iit lljgioo»). Aari metalla et conflatnram Cadmas Phoenix ad Pangaenm 
aaui. rs aJii Tboa« et Eftrlis in Panchaia (Plinius). Siaun^is oder Smat^i^ 
**i'\u i\t Srrtbeu a!a Ila^oi an (nach Suidas), auf Wagen erobernd. Stono^ 
<»f i^0i er»i;beioC bald als Hermes (bei Suidas), bald als Vater der Kureten 
.v< «rtoe 4er Comb« uud Kybele (bei Nonnus). Etaxos scheint pbrygiscbe oder 
'••••' Hr/Hrhniif»^ <f^« HerniM , an Ttxti erinnernd, wie (nach Hesycblns) 
'• -•> .li H«b)lou hie-»a (». Movers). 




w 



112 Batavia. 

Indier im Irawaddithal. Buddha heisst Atitevan (Ac 
Urgott) im Mautalapuruslian. Der Kural des Tiruva 
den Urseligen der Welt Atipakavaii oder Adhibuddha. 
Nepalesen wobnt Adibuddlia*) als Licht in der Di 
Adam nach Mekka gelang:te, sandte Gott flir ihn i 
Licht lierab, an dessen Stelle sein Nachfolger Scliith 
tempel baute ^ den Ibrahim erneuerte ^ sagt Sharastt 
kend; dass nach einigen Lügnern das Heiligthun 
Haram) nur ein Tempel des Saturn gewesen. Dei 
manija meinte ; Gott sei ein Licht in Gestalt eine 
aber kein Körper. Nach Abu-Kamil war das Imam 
das von Person zu Person wandere. Aus Ajar siva 
dem Aether des grossen Glanzes (eine Emanation 
rabba de iquara oder der Weltgeist) emanirt (nacl 
däem) Eschatta hojta (das Lebensfeuer) und aus 
Licht. An dem Stupa Sanki's finden sich zwei Aug 
blem Adi-Buddha's. Als Stammvater der Galla kai 
Hadramaut und heirathete in eine Galla-Familie Dürr, 
des Darius über die Donau, um in das Land der i 
zufallen, war bei Isakditsch geschlagen. Akassera 
roßs gilt für stehenden Titel persischer Könige, wie ' 
Ahmed AI Fassi) oder Falasthin. 

Vor Schöpfung **) von Himmel und Erde existirl 
Manek maya) der Allgewaltige, der Sang yang Wi 
Gottheit, im Mittelpunkt des Alls weilend, bedrängte 
Andacht den Allmächtigen, seines Herzens Wunsch 2 
Im schreckhaften Streit brachen die Elemente auS; 

#de8 Getöses hörte er einen wiederholten Ton, 

'*') Adibuddha assuines the form of Are, by reason of tbe pn 
to consume tbe straw of iguorance (Nam Saugiti). Adibuddbascl 
wie der Löwe das Reb. Als die durcb Sturm zusammeiigeriebeuc 
eutzOudeten, weibte Uso anf der Insel Tyrus zwei Säulen, dem 
Winde. 

'*'*) Accordiog to tbe Jambbu Puraiia, in the beginniug all 
flrst light, that was mauifest, was the word Aum and from A 
was prodaced, called Maba Varua, tbe lettres of which are 
universe. 



Scb^ftaag. 



113 



Der rasch wiederholt geschlagenen Olockc. Aufblickend 
>er sich eioe Kugel, die beim Ergreifen in drei Theile 
den Himmel nnd die Erde, die Sonne und den Mond, 
] Menschen oder Manelc-maya (den EdelBtein der Mitte) 
iAng Ywang Guru genannt. An Manek-maya, ale Sang 
•n, die Erde Übergebend, Teracbwand Sang yang Wi- 
icbdem die Erde durch Sonne und Mond gefestigt war, 
,ng yang Guru auf seinen Wnnach von der Gottheit 
gezeugte Kinder, 9 mUnnlichen und 5 weiblichen Ge- 
Ton denen auf Sang Ywang Giriuoto's (Bathara Guru 
g Ywang Pra,meshi'B) Anordnung Batbara Maliadewa 
ladewi als Gattin) iu Silber Über den Osten präsidirte, 
g Samba (mit Sangyana als Gattin) in Kupfer über 
a. Sang yang Kamajaya (mit Dewi Rateb als Gattin) 
Iber den Westen, Bathara (Sang yang) Wisnu (mit Sri 
n) in Eisen über den Korden, Bathara (Sang yang) 
dt Dewi Sumi als Gattin) in Messing tlber den Erd- 
kt, Sang yang Poetanjala (Frit Handjolo) Über den 
a. Sang yang Kwera (Knwero) über den Südosten, 
ng Mahajakti (Bathara Uaha Sakti) über den Stld- 
Sang yang Sewa (Bathara Siwa) über den Nord- 
in der siebentheiligen Unterwelt emaunte Saug yang 
wi Patawi ftir die erste Kegion, Sang yang Kusika fUr 
te, Sang yang Sangga für die dritte, Sindula für die 
[>asanipalan fUr die fünfte, Manihara für die sechste, 
ga ftlr die sieben!« Kegiou. Da er bei der Rückkehr 
nacb dem Westen geneigt fand, liess er durch die Götter 
;rg nach Osten versetzen, oder (nach Anderen) den Hn 
berabdrUckenden Berg abtragen. Sang yang WisÄft. 
r ihn den Vulcan (Empu) Ramadi. Nachdem Sang yari^ 
das verschluckte Gift ausgeepieen und die schon ge- 



■C-janF-tiiiru frtug In his ileep HD appear«jice llkc the raiabow, 
psiMotous) MDi Sntig-yaiig-TBtDbin to mskr onqiiirlas. rcspicting Itir 
i mcaoiog «f 'h'> t^ign, whicli from lieiiig in Ihn waWr, he tenDfl 
OuiDK undcr tha watai, Tambao law Uiere a devote«, whn was qalt' 
•I Ih« «sUT, UDdutBuios tbr ptnancc of remaiiiiDr priftH-Üy still and 



.*» 



114 Batavla. 

storbenen Götter wieder belebt hatte, liess er den Bf 
paka (zu Ghiringiu iu Bautam) uach dem Gunung £ 



quiet. Ouru, jealonsly wishing him to break bis vow, sent a nu 
and Widadaris to lempt tbe bermit. As be neitber Brabma'B 
SaDg-yang-Seewa*8 inqniries for a medicine (in beneflt of Uma) • 
tbrew water ou him and beat him with sticks, Bayu battered bis ] 
Brahma beaped Are upou bim, and all tbe deities assailed bim ( 
Gaya in Bebar) with tbeir various weapous of 8 kind, but witboa 
tbey retired , Sang-yang-Guru went bimself to enquire from tl 
object be intended to gain by bis penance , but did not get sc 
remarked, tbat be would never be able to come near to bim& 
glory, ^for after Teja or Cbaya (ligbt or brigbtness), Bumi (eai 
(sky), I stand next eldest work of creation, and tbe power superi 
Wisesa, wbo is the uldeet and greutest of all/' Upou tliis, the 
out in laugbter, said : Thou art wrong and wbat tbou hast s« 
Wisesa is true of tbe Almigbty bimself only, wbose displeasure 
gequently incurred by wbat tbou hast tbus stated. Know, tbat 
Kanekaputra and to prove to thee, tbat I kuow bett^r tban to 1 
hast said of Saug-yaug-Wisesa, I would only ask tbee, wbo 
the cause of those sounds, wbicb were beard by Wisesa befure 
eartb were. Witbout doubt tbey were occasioned by a power ( 
tban bim." On Gnru's question, wbo was tbis eldest and mo$ 
Kanekaputra replied, tbat tbese sounds were tbe voices of tbe 
fying bis will, tbat there sbould be created „tbiugs of an < 
eacb other, every tbing created, baviug its opposite, except t 
are one and tbe same." Die Götter waren später als die Sc) 
wer kann wissen, wober es entsprang ? (Rigveda). On Guru*s p 
kaputra to become joined rulers over tbe deities in beaven, < 
seated tbemselves on tbe Balu marcbu kundu. Tbe jewel wb 
in nobody's (but tbe owner's) bands, being thrown up by 
^rougb tbe bands of all tbe deities, tili in tbe seveutli region 

#ta Bogo (in sLape like a dragon), it swelled bis body so 
ole of bis region (with nine uostrils). Kanekaputra havin 
to enter tbe extended nostrils (in searcb of the jewel), Wisesa 
parties for tbeir foolish mistake and ordered the deities to 
Anta Bogo, wbicb decreasing in size was placed uuder tbe 
wbole being only intended for merrimeut, as Guru told the j 
(wie Thor über Utgard-Loki's Blendwerk entrüstet war). The 
was returned. On Guru's breaking it, the box became a I 
residence) and the jewel tbe virgin Tema Wati, wbo asked ) 
marriage gift) an everlasting garment, an all suffici^nt mea 
iuitrumeut. Guru prumi»ed Kuia Gamaraug ^t»ou uf Sau|$-)aug- 



I schwarzer Farbe). Radro (Siwa) hieb das ninfte Haupt 
ifaa's (Brahma'B) ab, das anf Beine Fra^e Woher, ihn wohl 
tnen behaoptete, ale in der Fona der Finstemiss auf einem 
1 reitend. Sang Ywang Jagat iat der Allmächtige tod 
(Welt) in Java, als Jagannätha oder Welthenscher. Als 
oarb Vertreibung der Yavanen) die Kesari-Dynastie ge- 
<;t hatte, fand er in einem Gewölbe das verstümmelte Uild 
agaanätha (iu Orissa). Die Javanen lassen Wishnn in der 
og ämas Vogi unter BaDyanenbäumeD btlssen, um den Eom 
Vaten Batara zu sUhnen. Nach den Jainas zog sich 
iD, nachdem er als König grosse Eroberungen gemacht 
, «päter als Sanyassi in die Einsamkeit znrttck. Streitig- 
I wegen wurden Sang Ywang Pugn und Sang Ywang 
ruog von ihrem Vater Tunggal auf die Erde geschlendert 
lon iu monströse Gestaltungen verwandelt, um Krieger zu 
iten. Nach ihrer Vennähliuig mit Guru (Nilakantha) wurde 

■ iko« thiap. he «baald hna the privilvgc to com« ta fauTen wheDeTn 
■•. wtifauut BolMlatlon rrom the othet dsltiea ud Kmla niibliiK ■«■T. 
o« *i(b tml duIh, Inaullrd the deitiei io bli «ey (beiHng tham and 
I »1, lliem). M that th€j cuned bim (wIp Ba*aa& Iu ludra'i lllmiodtj^ 
Kala puniinl Ilcvi t>r) (whum he bad lurprisid bathlog), bei busbaRV 
■drV(*l bar to TDtcr tbe bod; ot Uie queeu of HeodiDg KstDulüii aud' be 
It^haiUkC <kM«>d Kala iDto a hos) inteied the bodjr of tha king (Derma 
a>, vW ■ftnvatd* (m PrabD mang Dgakabao) bacam* the ünt klog 

' tarf^fc* ftbcnetit r*>^ (T*i>() durch Oott, aber (aach Crawfurd) lit u 



116 Batavi*. 

Batari Uma (als Durga) in ein Ungeheuer verwanc! 
Ungeheuer Sang Ywang Kala vermählt (nach dem ] 
Humboldt ideutificirt Kaneka-putra (nach dem jeda 
(xegensatz hat) mit dem Buddha Kanaka-Muni. 
kein Hälfte dieses Dualismus wurde er in der Dn 
symbolisirt, während sein zur Einheit zurückkeh 
folger Easyapa durch seinen Strahlenglanz die Un 
windet. Neben und ausser Sang Ywang Guru er» 
eine andere Stufe der Menschheit in Sang Ywang 
und dieser erhielt auf demttthiges Flehen von Sang-j 
(Wisesa) den Sohn Chatur Kanaka^ der wieder auf sei 
Sohn in Sang-ywang Eaneka putra erhielt. Diew 
übertreffende Sohn, auf Anordnung seines Vaters ii 
schweigend Busse übend, wurde umsonst von allei 
ihren verschiedenen Waffen angegriffen (durch das 
gegen Hunger, Durst, Kälte, sowie gegen Feue 
gesichert), antwortete aber zuletzt dem Guru, der 
Wisesa für den ältesten und grössten von Allen 
die von demselben bei der Schöpftmg gehörten Gl< 
einer noch höheren und älteren Macht hätten hen 
Der widerlegte Guru bietet ihm Gemeinschaft! 
himmlischen Herrschaft an (Manek Maya). In ( 
Abstammung der Ahnherren der Priester, der K] 
vier Handwerkergilden sind die Kasten nach Alt 
gliedert, wie bei den Krus (in Gnekbade, Sedibo 
die demokratische Reform des Buddhismus lässl 
durch eigene Abstraction zum Hötlisten emporste 
sieh der aristokratische Brahmane des Siwaismus 
Jfl^es jainistischen Associes genöthigt sieht. Nac 
Wiwaha Kawi suchte (bei dem durch Detia Ka 
den Augriff auf den Himmel) Batara Sakra die H 
den Bagawan Wardiningsi oder Mitaraga, der (i 
Batara Guru in Gestalt eines Bergbewohners gen 
wand des Pandita abwarf und nun den Charakt< 
annehmend, Detia Kawacha erschoss. Nach der 
wurde Buma, Sohn des Dewi Pratiwi durch K 
getödtet; während ihn Gatot Kacha von der Erde 



Tillulli. ^j^fj 

mi er nicht durch seine Mutter neu gekräftigt werde, wie He- 
riUeji den Antäus (den Rieben Anthalus). Das Sama-Eawi 
lerfallt in Rama-Gan-drung (die Geschichte Rama's von Kind- 
heit bi^ zur Heiratb); Rama Badra (von der Heirath bis zu Siti 
Üfwi's ElntfÄhning durch Rahwana), Rama-Tali (von Hanuman's - 
Verwendung als Duta oder Bote bis zum Brückenbau) und Ra- 
Aiyana oder Rama in der Höhe seiner Macht (von dem Kriege 
Dam Laga auf Langka bis zur Rückkehr nach Ayuthia). Nach - 
Braoia^ Mittheilung an Bibisana war er von Wisnu entsprungen, 
der im Weltanfang in dem Antaboga (Schlangenaufenthalt) ge- 
■unten Himmelstheil geweilt ^ und hatte die Shastra bekannt 
peaacht. Znerst in seiner neuen Incamation erschien Wisnu 
ik Iwak Moknr-mo (Schildkröte)^ dann als Singha (Baruna ge- * 
uant y dann als Arjuna Wijaya^ dann als Winakitaya oder 
Eaiia, ttinftens als Kresna und neuntens liatte er die Erscheinung 
le>^ mächtigen Fürsten Prabu Purusa anzunehmen. Mit ihrer 
Sehwetiter auf Erden wohnend, gebar *) Sinta, von einem Pandita 
(len Gana ) träumend, einen in den Wald, als Einsiedler, fliehen- 
kn Knaben, der dann im I^ande Giling We^s König wurde, als 
tücb Perwata oder Watu Gnnung. Nachdem er unwissentlich 
inae ihn suchende Mutter (und deren Schwester) geheirathet, 



*> 4Kc Boruu und Siruia Thakur (SingA RoDga oder Gutt, als Sonne) waren 
«itacff«4-LAffen und bildeten (nach der Erde) ein Knäbchen und Mädchen, die 
^ 4« H^ble eiuer groseen Krabbe (Katkomoa) lebten und nncb dem Gennss des 
% tA«r iUi*bieres (deeien Verfertigung ihnen der Grossvater Sonne gezeigt) 
KaifT MQgiru. AI« Sing Bongo die Frau Mond Chandu Omoi geheirathet, wurden 
I ii^m idic gJäbeud dem Vater Uglich folgten) und viele Töchter (die bei der 
v*rbU*b€ii) geboren. Als die Welt durch die fünf Sonnen zu brennen b«^ 
b«tnk Tbicre und Mensrhen den Mond um Rettung, der dem Gemahl '^r- * 
d#r Kliid«r vortchlng und, während die Sonne die Söhne verschlang, 
ft*T«rbtor ▼•ntcrkt«. dafür aber vom Schwert jener in zwei Hälften gehauen wurde 
«to OBorka>. Für die 12 Söhne und 12 Tochter der Menschen bereitete Sing Bonga 
4a r«l, Wi 4cm daa älteste Paar der Kol (Brfider der Engländer) und Bhumj 
tm Bifel wiUttfo, di« anderen Paare (als Braminen, Rajputen, Chuttries u. s. w.) 
te «A« Oiwiie. aodere Hindu Ziegen und Fisch, die Bbuianer die Krebse, die 
^ü^ Mmi Kumib, ala nichts mebr übrig war, das Schwein bekamen, und die 
die «adi nocli «twai wünschteD, erbielten einen Aüthell Ton den Kol. 
ttbüB sie mit g«tr«oiiten Sprachen in der Welt. 



1^ Rate^la. 

-K lu iniT Narbe anf dem Kopf beim Kämmen 
.w.^u^iiv or Sri unter den Widadaris znr Gattin 
%iH«;viUu^ Suralaya an, bis die Götter auf Narada'i 
>^*i^ vau^ Guni's Erlaubniss) Wisnu znrliekric 
laMiufui er ihn durch den Dämon Wiluwnh hat 
itfrM'u, zerriss ihn, das Baumräthsel seiner Shastra 
v>pi'erw«^ der 27 Sölnie Watu Gunun^'s bildete 
umt Laiidap zuziehend") die oO Wuku, und durch 
vhMi Uwi Beisitzern < die Watu Gunun^ iUniVach geh 
iliv rmwHlzungen der an beiden Augen ^^eblen 
^'hlaii^' (Naga Bumi), der reclits einäugip:en Xa^ 
Mondes), der links einäug^igen NagaDina (des Tag 
Tahun ;des Jahres) erinnert. 

Als Vishnu, unter dessen Schutze Java star 
Ywang Guru beleidigt hatte, wurde Tritestra Er 
von Kaiinga ausgesandt und im Alter von zehn J 
Brahmani Kali aus Kamboja (Mutter von Manu* 
Manu Madhava) verheirathet (in Giling Wesi ai 
Mini residirendX aber später von Watu Gunui 
Berges) oder Rajah Saila parvata getödtet, den ^ 
seine Söhne mit Namen der Götter aus Swerga l 
streckte (^alle 7 Tage einen seiner 27 Söhne tix 
Batara Guru den Gulaka (Vater des Raden Saw 
Berge Sawela Kala in Kaiinga**) sandte, um i 
zu herrscheu 'MS j). d.). Zu Ptolomäos' Zeit lag ^ 
Silberstadt, auf Jabadiu (des alexandrinischcn Gc 
der Gersten-Insel ( Javadvipa von jawawat oder 
eum\ Lassen identificirt sie mit Giling Wesi 
Mierrschte. Java, das früher Nusa hara-hara oder 
(Kendang'i hiess, erhielt seinen Namen, als Kör 



*) NÄih .Uilian vfrfhrt^n Hie Phoni/ier »leii Aziz t.Marsi 
^M^rcar^ ab .Trt^>f«^(>Of il^r Soone. Der Hauptpriestfr auf der 
^nach Pinto^ Manira Mouzao. 

*♦> Sumati baute die Ilauptsudt Srikakola ^au der Krisl 
VHnin$* Zeit wm der no>i$$im^ ^en< (t-ir-üari luni Kalinfaniui 






Baya von Astina seinen ersten Beamten dorthin schickte. Am 
Aufgranpe zam Smeru (^laha-Merii) bei Malang lie^ die Fläche 
Wido<laren (Meinicke). In der japanischen Encyolopädie heisst 
Tanah Gawah der Malayen (Jephothi bei Fabian) Kepho. Wie 
ant* der javanischen Inschrift ist der Anlaut nach Art der Pra- 
kritijprache in g verwandelt (s. Lassen). Der chinesische Name 
war (nach Raflles) Kaoja, was aufKhao oderBeis führen würde. 
Yavan oder Jüngling (im: .Sanskrit) ist (im Prakrit) jawan 
sfbabb im Arabischen), tte Eingeborenen Sumatras, bemerkt 
De Barros, werden Jauij (Jawi*) genannt, und sie glauben, 
dass einst die Javanen das Land beherrschten und vor den Chijs 
■Chinesen) den dortigen Handel sowohl als den indischen ge- 
fiihrt hätten. Java heisst Jona bei den Malayen, und jeder 
Fremde ist ttir sie ein Jona (von jou oder fem). Im Java- 
nischen ist tannah Javi (Dschavi), im Malayischen tanah Jawa 
•Dscbawa) das Land Java (Gerstenland). Im Tagalischen be- 
deutet Yabag einen Landstreicher. Die Araber kamen nach Java 
unter Mnnding Sari (1112 p. d.), und Majapahit wurde 1221 
p. d.1 von Raden Tanduran gegründet. Sheikh Mulana Ishak, 
der Vater Snsunan Giris, folgte (wie die PerserJ den Lehren 
Ahn Hanifa's , aber später gewannen die des Shafihi die Ober- 
bnd. Barjak Vedi wurde zum Vorsteher der Gilde der Eisen- 
Hrbmiede (Pandi) ernannt, als er den Nachstellungen seines in 
Bajojaram residirenden Vaters entgangen war, und Hess diesen 
iXIIl. Jahrbdt.) in einem Eisenkäfig verbrennen. Die Java- 
I itten**) besuchten (75 a. d.) Madagascar. Bundan Kajawan 



*) Aecordiog to che Malaj, the word Djawi came from the Arabs, ivl^p 
i^icd it from Djawa. It ia a disrespectfol term. like adjam (or barbarians), 
«ikk cbe Arabs applj to aU other nations besides themselves except the islaoden 
-f the Malayan archipelago, whom they call Orang Djawi, after the Island of 
•tva OT Sumatra (with the benzoin, as laban Djawi). The Malayan langoage, 
•M«B by all the pilgrims of the Archipelago, who visit Mekka, was called bahasa 
r>}avi by the Arabs, who spoke it with them. There are no dialects iu the Malayan 
■«anace except the Malayan of Menangkabow, whloh differs. Marsden bezweifelt, 
u« Djawi TOD Djawa (Java) hergeleitet sein könne. Anf den Lagermärkten, 
wk der BctetzoDg Delhis durch Timnr, bUdete sich das Urdu als lingua firanca. 

"i According to the Mahawanao, Ceylon was invaded by an army of Javako 






120 B»tiTi*. 



# » ' 



wurde vom König von Majapahit mit der kraushaai 
gezeugt, der er auf ärztlichen Rath in einer Kn 
beiwohnen müssen. Die Bewolmer des westliehen 
Insel, zu welchem der Sunda-District geliörte, nenne 
bhumi oder Eingeborene, und\la Jawi*) (in der Hofs 
jawa (in der gewöhnlichen) ausserhalb, mithin tij; 
der Hofsprache) oder wong jawa (in der gewöhnlii 
Fremde bedeutet, so wurde dieser Käme auch auf 
Theil der Insel bezogen, wo die indische Bevölkern 
hat. Im Gegensatz zur bhojo krauia (Hofsprach( 
Volksdialekt ngoko, während der Madhya in de 
(Humboldt). Ausser Brama Tama und Brama I 
bei dem Versuche Sri zu rauben, von Wisnu ei-sch 
schuf Brama das Mädchen Bramani Wati (Mutte 
Manasa und Manu-Madewa). Mit Srati Dewi (P 
Champa) zeugte Brama Tama den Solm Brama Ra 
Sohn Chitra Bahar oder Angsarwa als Rajah v 
einsetzte und in die Einsiedelei des Waldes zog (ali 
Mit Sumali (die widerstehend, neunmal auf seinen 
zeugte Chitra Bahar (Chator Bhoj oder Viersehn 
neun Auswüchsen auf dem Kopf, als Zehngesicl 
Muka), der nach Ermordung seines Halbbruders 
mit dem Donnerkeil oder limpung (unter Vor| 
der König im Gewitter verschwunden) und Kam] 
Halbbruder Bisa Warna, sich (von Resi Nara< 
yang Guru geflthrt) in Sri verliebte, aber auf die ] 



OT JavaDese. Die Insel Darband Nyas (bei Sumatra) war vc 
(nach AI Birani). Nachdem Andaya Ningrat den Aufruhr ron Hb 
besiegte er alle die Rajah von Sabrang (in Makassar, Ooa, Banda 
Timor, Ternate, Sulu, Ceram, Manila u. s. w.) und kehrte 
Palembaugs nach Majapahit zurück. 

♦) Jawa or Jawi is the name, by which Borneo, Java, Sun: 
Peninsnla aud the Islands lying among them are knowii ai 
of Gelebes, who apply the Bugis-diminutive Jawa Jawaka or J 
Moloccas, Amboina, Banda, Timor and Ende. Javau (Jaones) ou 
(Attaches aux noms sanscrits et zends) jennes ou pintot defens 
ou du pays. Varro leitet juvenis %ou juvare ab. 



•* 'V* 



♦ 121 

»nrde, um dort einen Streit mit nisnii anszufechteu , der sich 
'M in Kr'Big Arjuna Wijaya (vonMauspati) incarnirte, und dann in 
fUma i>k>hn des Dasarata oder Murdaka). Bali; der Sohn Go- 
•anjas, gründete ÄRtino. Das mit der Regierung des Sri Jaya 
Lan^kira Grossvater Panji's) beginnende und mit Panji's Tod 
vtlie^j^nde Geschiehtswerk Angrene theilt sich in PanjiMorda- 
iiin^ong (indem Sekar taji, Gattin Panji's, von einer Gottheit 
fotführt wird), Panji Magit.Kung, Pai\ji angronakung, Paiyi 
Itriamhada, Panji jaya Kasimia (worin Panji in Bali mit Sekar 
Taji nieder vereinigt wird), Panji Chekel Waning Pati, Panji 
S^mwangsa (Ober die Umwandlung der Prinzessin von Daha 
iB einen MannV 

Nach dem Bali-Manuscript über die Geschichte des König- 
rt-irfcji Tnmapel (ans dem Jahre 14G5) wurde Majapahit von 
iin.»wijaya in einem Walde gegründet. Ihm folgte Brockanoara, 
<lf>^n Xac-hfolger Ardi Wijaya die Seeränbereicn des Königs 
v«»D ^ingapura (Sri Sin Derga) unterdrückte. Nach den ma- 
bTi!4<^hen Annalen wurde die Flotte des Rajah von Majapahit 
(der an^ser Java auch die R<ijahs von Nusa Tamara oder Bali 
Wfherr?^hte> von Malacca zurückgeschlagen. 

Nach den Javanen schuf ein Elephant (Hasti) das Land 
üai^tina, um Raduadi zu erwerben, die indessen Gotama hei- 
«bet, der ihn erlegte. Abhramus ist der weibliche Elephant 
iW «.Mens mit Abhramuprijas (Gatte der Abhramus). Nach- 
ten >antana sein Königreich Astina an Abiasa (Sohn Pula- 
•«11 i» tibergeben, gebar diesem Ambalika, die jungfräuliche 
Tnrrter Balietma*8 (des Hermiten von Gunung Chamaragandi) 
4?i ^>linden Drestarata, den schief köpfigen Pandu*) und den 
Ana Widura. Als Dherma Wangsa von den Pandawa 
Kr»nig erhoben war, nahm er den Titel Batara Jaya Baya 

Hatira Xata) an. In der Sage ist Karl der Grosse nicht nur 
Vj+'e Karl Martell's, sondern auch Erbe Karl's des Einfaltigen ' 

^ Carritre bemerkt) , Demüthigungen im Kampfe mit seinen 



^ Klerander M. trag den Kopf nach der linken i^eite geneigt. Nach Pseudo- 
^«^aOeti^ v&T das rtthte Aoge Alexander't hinabgehend {xariufe(ifj)^ als sohwarz, 
"* nike Aber, blanlich {ylax-xop), als in die Höhe gehend. 






122 **" Butavia. 

Fürsten erfahrend. In den KUnigskindem (reali i 
tritt Karl selbst zurück, wälirend Roland und Kiuald 
gründe stehen, unter Einlnhrung kriegerischer Frauei 
und Liebesgeschiehten. Die Pandawa stellten ihr E 
Schrecken einfiössenden Schlachtordnung*) Kageng 
Königsgeiei-s ) auf, und später in der des Elephant 
DieMangkara buhia (die javanische Schlachtordnung! 
Kriege darstellend) ist in Form j&iBßß Krebses (Raflfli 
als Spinngewebe geordneten Schlaüfctreihen der Kaui 
Abhimanyu verstrickt. In Indien wird die Krieg 
Visvamitra zugeschrieben oder auch dem Bharadva 
Guru Bisma von Krishna und Arjuna getödtet war, 
ihn die Kurawa auf eine Matte zu legen, die Pa: 
bestanden darauf, dass seine Tragbahre von durcl 
flochtenen Speeren gebildet werden müsse. Von Arji 
bespickt, lag er auf dem Lanzenbette (wie Callim 
noch Unterweisungen vor seinem Tode zu geben. 1 
deta getödtet, wurde Arjuna**) durch Krishna's Mec 
belebt. Als in ihrem Zweikampfe Kerna Regen } 
streute Arjuna diesen mit seinen Pfeilen, gegen Fer 
Regen, jenes zu löschen, und als Kerna Drachen sei 
von Arjuna Greifen geschossen, um sie zu überkon 
dem Mahabharata blasen die Fürsten in der Schh 
rukshetra (bei Paniput) Jeder sein besonderes Ho 
Benny). Als der von Salia abgeschossene Pfeil sich 
von Rakshaka's Drachen und Teufel auflöste, die i 
der Gegner einfielen, befahl Krishna seinen Leuten, 
niederzulegen und mit gefaltenen Armen ruhip: zu 
auf sich die bösen Geister zerstreuten, ohne öchader 
So kämpfen die dänischen und norwegischen Trollen ( 



*) Odin, als einängiger Mann, lehrte dew Könige Harald 
genannte Schlachtordnung ^naoli Saxo), «las caput porciuuni der 
Magnussen), wie bei den (lermatien (iiacli T.icitus), und Mauu d» 
keUförmige Schlachtordnung in (Jestalt eines Ebers cnipficiiU (s. 

**) By a miracle he became a ennuch for a year (as uiu&i 
master) in dem Veisteckplatze. 



'Th^^m 123 

lie Zanberer gegen einaader. Die Widadari^ die den Bttsser 
Winda (Bhagawanl störtßn (in Java), wurden mit Stumm- 
legt. Das Brata Ynddha Kawi soll unter der Regierung 
7a Baya abgefasst sein im Jahre 706 der javanischen 
ter im Chandra Sangkala wird der Pandit Puseda (1079) 
•fa8ser genannt. Naranati-Dewi (die Mutter der Pandu) 
)eim drohenden Ausbruch des Krieges, weil Swarga die 
Schlacht Gefallenen 'Mifpfangen wird (yvie Odhin). Die 
Lstina oder Hastinapvra wird nach Java versetzt und soll 
n neueren Pakalongani Ayogyokerta (Djoyo Karta) ge- 
abeii. Die moderne Hauptstadt des Sultan von Matarem 
aach Rama's Ayodhya genannt, und mit Diara Wati oder 
Wati (der Residenz Krishna's) wird das jetzige Pati 
irt- Die Bali-Historiker setzen den Kampf zwischen Jaya 

und Laksamana nach der Gründung MajapahitB. 
ter den dramatischen Aufführungen entnehmen die mit 
i gesjäelten Topeng ihren Gegenstand stets aus den 
aem Panji's. In der Barungan genannten Pantomime, 

sich Menschen thierisch auskleiden, mussten auf Befehl 
mnan Moria die Schattenbilder (Wayang) in unnatürlichen 
i entstellt werden, um nicht länger an menschliche Aehn- 
t zn erinnern. Bei mangelndem Regen*) führen die Ja- 
n in den Wayang die Geschichte des Watu Gunung und 
!wi Sinta auf Im Wayang pui-wa ist der Gegenstand der 

besonders den von Rama handelnden Gedichten ent- 
fn. Das Gedicht Mintaragas enthält die Büssungen ♦*) Ar- 



[>ariog: tbe Wasso, tb# Buddhist prieste employ their tlme lo holy med!- 
od thus aid to the ntmost of their power the hnsbaiidman in prornring 
the sopport of the world, matiiring the grain planted (s. Stevenson). 
n Carpocratianem erwarb Heiligkeit übernatürliche Kräfte zur Beherrschung 
nf. 

4ti ArjQDa (wihrend des Exils der Pandawa) sich durch Büssungen am 
(andara (des Himalaja) himmlische Waffen (für den bevorstehenden Krieg) 
fhaffen incht, räth ihm Indra, zunächst Siva günstig zu stimmen, und 
rscheint in Folge seiner Selbstmarterungen in der Gestalt eines Gebirgs- 
tr*, um mit ihm za kämpfen (nach dem Mahabharata). In Amarayati 
L wurde er Tun Indra gegen die Daityas des Meeres geschickt. 



124 BaUTla. 

« 

jana's am Berge Indra, sowie daß Epos des Brata ' 
den Kriegen der Pandawa. Der Dalang oder Scha 
citirt erst einige Verse in Kawi und wiederholt si 
gewöhnlichen Javanesiscli. Der Gegenstand des Wa; 
ist der auf Parikesit folgenden Geschichtsperiode 
mit der Regierung Gandra-gana's beginnend und 
teuer Panji's einschließsend, sowie seines Nachfoli 
big zu dessen Niederlassung in Pajajaran. Das 
(Wayang Klitik) entnimmt seine Darstellungen der i 
schichte^ wie den Vorgängen zwischen Menak Jing 
ling von Balambangan) und Damer Wulan in Bctr 
zesßin von Majapahit. Diese Abenteuer werden 
2ieichnungen auf zickzackweise zusammengelegtes Pa 
gegeben. Die zur Zeit des Königreichs von Den 
fene Geschichte Trebong's ist der javanischen Uebei 
arabischen Berichtes von Beginda Ambia entlehnt. 
Figuren dürfen nur von den Tänzerinnen des König 
werden. Als Dresta Bata das Königreich Astina f 
Sayadana tibergab, Hessen sieb die fünf Söhne Pand 
ta nieder, sandten aber dann ihren Vetter Krema 
wati, die Hälfte des Königreichs zu fordern. Ir 
Weigerung entstand der Brata Yuddha, der mit P 
Einsetzung als König in Astina (491) endet. Er 
Regierung an Parikisit, Sohn des Abimanyu (Sohn i 
der sein Reich gegen den Riesen Usi Aji von Su 
theidigte^ und auf seinen Sohn (Udayana) folgte * 
unter dessen Sohne, Jaya Misana, eine verwüsten 
brach, so dass er sich nach Milawa begab und 1 
Sein Bruder Angling Dherma hatte sich schon frtih( 
Familien) dorthin begeben und wurde als Herrscher 
Pati anerkannt. Nachdem die Fürstin , der man c 
von Gebeten, um Thienstimmen zu verstehen, versa 
brannt hatte, wanderte der Fürst im Wahnsinn 
wurde in einen weissen Vogel verwandelt. Auf J 
(Sohn des Jaya Misana) folgte Puspa Jaya, dann P 
dann Kasuma Wichitra, Vater des Raden Aji N 
während heftiger Epidemien in Milawa Pati her 



E 



Brato-TMdha. 125 

SofaD, Bisara Cfaampaka; begab sich deshalb mit seinen Anhän- 
gern nach Mendang Kamnlan, wo er als Pandita lebte. Von 
seinem Sohne (Angling Dherma) stammte Aji Jaya Baya, der 
beim Besteigen des Thrones das Land Purwa Chirita nannte 
ond (701) das Gedieht des Brata Yaddha (auf Anregung des 
Dewa Batara Gurn) dictirte. Auf seinen Sohn (Salapar Watu) 
folgte (756) Kandiawan oder Jayu Langkara^ der seine Schwester 
Chandra Snara) heirathete und nur bei Vollmond getödtet wer- 
den konnte. Nach unterdrücktem Aufetande theilte er sein Reich 
unter seine vier Söhne Subrata, Para Yara, Jata Wida und Sa 
Wida^ mit dem Auftrage, Mendang Kamulan '*') zu verlassen; da- 
mit es in Wildniss veröde. Nachdem er sich mit seiner 



*) Als Putat JanUka MÜMKoÜer (Katze, Ochse, Schwein, Reh, Schildkröte) 
itfcschickt, sich in Mendang Kamalan Nahrung za suchen, und die W&chter sie 
lirkt forttreiben konnten, beauftragte der König Andang Dedapan (von Mendang 
AgBBg) ood Gede Pengnkir, die durch die verwachsenen Soldaten Hand and Katze 
l Kkaifn üeeaen, alt Gegner. Erzürnt über den Tod ihrer Brüder erbeten die 
M4«i Kala (Kalmoktl and Kala Serenggi) von Putut Jantaka selbat gehen au 
ttifM, «od de sie, mit ihren Knochen hart wie Eiien and Haut dick wie Leder, 
van Hunden nnd Katzen nichts zn fflrohten hatten, wurden sie dnrdi Raden 
g- ^««* nnd Tnmnan gebunden und mit Rattan geschlagen. Ala ihr Vater Putut 
Jaataka, in ein Ungeheuer verwandelt, zu ihrer Hftlfe kam und Raden Jaka 
Ptring eine giftige Schlange ihm entgegenschickte, ging er zum König, erschrak 
ftbff, all er denselben in der Gestalt Wisnu's sah, der seine eigentliche Natur ange- 
BMBBen, nnd entfloh. Der Konig aber, folgend, bat um Verzeihung und ver- 
kteiete Jantaka, dass er seinen Wohnsitz in den Scheuern (Lumlong) nehmen 
wi iert ▼on demjenigen Reis zu seiner Nahrung haben würde, der sich als ein 
nae der ▼on den Eigenthümem im voraus berechneten Quantität heraus- 
vürde. Auch sollte für ihn und seine ganze Familie mit aller Nach- 
ein Wohnsitz sein in den Trögen, in welchen der Reis ausgeklopft 
•4er vor dem Kochen gewaschen werde, ebenso den Herden der Küche, den Yor- 
k^ün der Hineer, den Stmaen, den Mistknhlen u. s. w. Der König befahl dann, 
du« Alle beim Reinigen oder Waschen des Reises den Antheil für Jantaka und 
««ine Familie bei Seite setzen sollten. Die hervorgebrachte Schlange (derSawah- 
An) gHtt ül>er den zerstörten Boden und stellte ihn her, um dann in den Reis- 
feten ZB sterben. Statt des Kadaver fand der Konig dort eine reizende Jung* 
bat, Leeh Endap genannt, die seinem Heirathsan trage ihre Einwilligung gab, 
vatar der Bedingong, daae er jeden Morgen nnd jeden Abend die Reisfelder be- 
ncWo würde. Mit dieeen Worten verschwand sie, zum Kummer des Königs, 
^ Lu4 aber blübin fortan in Reichthnm nnd Gedeihen. 




136 BatavU. 

Schwester bei Vollmond verbrannt,, begab sich seil 
Pembayun nach Janggala^ wo sie SteiniiMehriften ausf 
Das Besteben eines Epos mit dem Inhalt des Ma 
findet sich bei Dio Chrysostomos (zweite Hälfte des erst 
p. d.) erwähnt. 

Als fünfter Nachkommen Arjuna's*) (Sohn des P 
Nata) schickte Prabu Jaya ßaya, König von Asti 
Penggawa oder Minister zur Civilisation fremder L 
Im ersten Jahr der javanischen Era (0001) landete 
Kendang; einer (von dem Korn Jawa-wut) Nusa- Jawa 
Insel; wo er die Leichen zweier Raksasa fand, mit 
auf Blättern in der Hand, die eine in alten (pi 
andere in siamesischen Charakteren. Aus beiden 
javanische Alphabet von L^O Buchstai^n zusammenge 
Kämpfen mit den Raksasa (besondfeiis mit Dewata 
kehrte der Minister nach Astiua zurück; Bericht 
Dara Wati, Prinzessin von Champa, verlangte die 
der schwangeren Chinesin, die, von Angka Wijaya s< 
Aria Damar (der in Palembang die Lampung-Staaten 
Inseln bekämpfte) gegeben, erst den Raden Patah 
Raden Husen gebar. Als der mit einer Tochter dei 
Champa vermählte Araber Raden Rachmat nach 
kam, begab sich der dem Islam geneigte Aria Dan 
Abneigung seines Volkes in Palembang dagegen) na 
hit, wo er trotz der Meinungsverschiedenheit des Ad 
gut aufgenommen wm*de und in Ampel angesiedelt 
mat nach vielen Bekehrungen den Titel Sunan ai 
Lembu Petang (Dara Wati's Sohn) zum Grouverneur 
ernannt wurde, begleitete ihn Sheikh Sarif, um Bek< 
machen. Balia Achar oder Kasuma Chitra von 



♦) Der Bergrücken von Gunang Prahu gilt als Wohnsitz A 
und anderer Ilelden des grossen Krieges. Der Name der Stadi 
Matarem ist eine Nachbildung Ayodhyas (Oude). KlanaTanjnng '. 
von Nu«a Kanchana, erhielt (wie Goa auf Celebes) seine Macht < 
des Brahmauen Eauda (Sakenda) oder Satirti, so dass er alle Ins« 
unterwarf und, von Palembang in Sumatra aus, Daha auf Java b< 



Mendaog KAomlaii. 427 

jrilzcrat) sandte (iA.Yoraassicbt Heines Reiches Unter- 
ineu Bohn Bnxwijaya Sawela Chala; dem Überlieferten 
les Aji Saka folgend^ nacb Jawa^ wo Mendang Eamalan 
L) gegründet wnrde (und dann durch Architekten aus 
11*) verschönert). Am ßandon, der aus den Molukken 
ambangan gekommene Fürst^ erkannte seine Oberhoheit 
n der Kenntniss der Inschriften Aji Saka's. 
idem die Kinder Dewa Kasuma'S; der die Residenz von 

Kamulan nach Janggala verlegt (846 p. d.); aus Ka- 
(in Indien) Künstler zurückgebracht; wurde das Reich 
i vier Söhne getheilt, und auch die unvermählt bleibende 
orderte indische Kunst, die Tempel von Singa-Sari er- 

Von Dewi Kasuma's Stfhnen erhielt Ami Luhur das 
m Janggala. Von einer bei Japara schifiTbrüchigen 
ler Chinesen erhili^^r Fürst von Tegal seinen magi- 
,'in. Während der Herrschaft Dewa Kasuma's in Jang- 
anden gleichzeitig die Königreiche Daha^ Sangasari und 
n. Nachdem das Heer des Praba Jaya Gangara (Für- 
Madura oder Nusa Antara) besiegt war, ernannte 

Wijeyan, an Stelle des getödteten Panji, seinen 
aisa Lailean zum Fürsten von Janggala (927)^ dem 
nem Onkel Braya Nata) sein Sohn Banjaran Sari folgte 
Q (iiach Mudaningkung in Muda Sari) Raden Pankas 



people of (Calinga or coast of creeks) Caliugara (the Calingae of 
' KÜDgs, were engaged iu expeditions to Malacca and Sumatra, ap- -. 

lote to Quedah. West-Calinga stretched from Guttava to the Wef*t 
the Ganges. Central-Calinga embraced a large Island in the eni- 
f the Ganges, Maco^Calinga was the country of the Magas or Mugs 
Dg) and neigUbourhood. Calinga includedOrissa and Cnttack. RingTanjore 
Chola. From diUnga the kiug of Ceylon procured the tooth (275 p. d.) 
to the lialayan annals, Kaja Suran of Bijanugur invaded Malacca with 
vlings and conquered Johore. Im Malayischen meint Telinga die Erde. 
der König Kaiingas im Zorn einen Brahmanen getödtet, zerstörten die 

Land durch Saudregen. Als Utt&ma Chola apostasirte, wurde seine 

Wariur unter einem Staubregen begraben. Ein Konig aus dem Norden 

Mt des J&iradaka Majadu) Architekten und Bildhauer aus dem Norden 

Dalaipura kommen, die die Pagoden zwischen Sadras und Kovelong 

aber wegen Zwist mit dem Könige das Werk unvollendet liesaen. 



128 Batavia. 

in Pajajaran (1084 p. d.). Kuda oder Maisa Laleai 
der ganz Java vereinigt, wurde aber dvastäa die Empl 
Onkels Braja oder Brata nach Westen getrieben, W( 
der alten Hauptstadt) Mendang Kamulan gründete 
sein Reich zurückerwarb. Sein Bruder Chamara G 
sich als Sawira Gading in Celebes nieder. Nach Bc 
Chinesen zog Kuda Lalean nach Westen und grö 
jaran. Prabu Mundang Sari folgte seinem Vater K 
und sein Bruder kam von einer Reise in arabischei 
(des Haji-Pui-wa) zurück. Dann bestieg Munding 
Thron (1179 p. d.). Chitra Arung Baya, Bruder de 
lean (der auf Panji in Janggala folgte) Hess sict 
nieder (als Sawira Gading der Bugis). Um Schutz 
Lampong zu ünden, wurde das Reich Majapahit 
Bomeo und in Palembang auf Sinirtra anerkannt 
Wijaya). Angka Wijaya (letzter König von Maja 
thete Wali, Tochter des Rajah von Champa. Nack 
folgten (1268) die Küstenbewohner in Java minor (S 
Icdam. Als Kavier sieh in Amboyna fand ; fingen ( 
eben aU; von den Arabern schreiben zu lernen. Yoi 
geleitet, kam Raden Jandaran (aus Pajajaran) nac 
der bittern Schlingpflanze, wo er Majapahit (1221) ^ 
Prinzessin des Rajah von Chermen (inSabrang), die 
Pandit dem Prabu Angka Wijayu, König von M 
führen wollte, starb auf der Reise (131i^). Die aus Ca 
Zauberei verbannte Gattin (Niai Gedi Pinateh) des P«' 
wurde vom König von Majapahit als Shabandar i 
sieht des Hafens Gresik betraut und starb dort, als 
des Susunan üeri (1379). Sheikh Ibu Mulana ( 



*) Wben the Mahomedan army prepared to attack Majapahit, 
to Raden Patah the box, which had been given bim by bis ii 
of Lawu) before he quitted Java, with directions to carry it to 
GoDung Jati sent him a baja rante (chaiu jacket) which, o| 
engagemeut, \¥Ould have ]0(X) of rats issue from it. Suiian Gii 
sacred kris, from which a swarm of horiiets was to issüe and Si 
a magical wand er cane, which iu cases of entreoiity posse« 
prodacing, allies and warriors on aU sides. 



IsUm. 129 

dnrfh Krankheit8heilangen viele Bekehrte in Cheribon. Die Miß- 
*Hmare Raden Pakn imd Makdnm Ibrahim wurden bei ihrer 
Rifkkehr von Mekka durch den heiligen Lehrer Mulana Abiil 
Warn von Malakka aufgefordert, mit ihren Bekehrungen in Java 
f<fftzQfahren. Der von einer chinesischen Concubine des Königs 
rm Majapahit geborene Raden Patah erbaute Bintara und (ob- 
wohl anfangs besiegt) eroberte Majapahit (1400), worauf Bro- 
wijaya ( 1403) nach Bali floh. 

Ein erfolgloser Versuch, die Sunda-Stämme zu bekehren, 

wBrde 1*28 p. d. gemacht, und im Osten pre<ligte (1391) Rajah 

Ckarmen nnd der Araber Maulana Ibrahim, der 1412 in Garuk 

«arh, den Islam. Als Browijaya (Bramah-Wijaya oder der 

wjMreiche Brahma) in Majapahit regierte, fand sich in seinem 

Harem eine Prinzessin aus Champa, Tante des Sbekh Ramat 

»Sohn eines arabischen Prfoiters Shekh Wali Lanang Ibrahim) 

nd des Raden Pandita, die auf einer Besuchsreise in Kamboja 

•SHiiffbrncb litt und durch den König von Java abgeholt wurde, 

wf»niaf Raden Rahma den Titel Susuhunan (Apostel) annahm. Eine 

• üebwangem Zustande von Browijaya verstossene und seinem 

S»kiie Arya Damar (Häuptling der javanischen Colonie in Pa- 

haiitng auf Sumatra) Übermächte Chinesin gebar Raden Patah, 

fcr nit Raden Hnsen (Sohn des Arya Damar) zur Verbreitung 

fa Islam nach Java zurtickkehrte. Raden Husen wurde zum 

^•■Tenienr oder Adipati' von Damak ernannt und besiegte Raden 

huk, der einen Aufstand erregt hatte, den Islam zu verbreiten, 

••fc aber (nach Hülfe aus Palembang) geschlagen, worauf 

Ce Ibbamedaner die Hauptstadt Majapahit eroberten. Der Sohn 

fci «ibiscben Fürsten, der zuerst die Javanen (1400) zum 

U» bekehrte, unter dem Titel Pangeran, heirathete die Tochter 

fo Rajah von Indrafvora (in Sumatra) und .erhielt dadurch das 

laid der Sillabaren, ein Volk von Banca-Nulu (Marsden). Die 

kwohner von Naning in der malayischen Halbinsel sind Mo- 

W«edaner der Sofi-vSecte und wurden im XIII. Jahrhdt. bekehrt 

iklinhamed Shah in Malakka regierte), während sie früher dem 

^ben Buddha's anhingen. Die Unterscheidung zwischen Shiah 

^Rafzinnd Sanni ist ihnen, in Folge ihrer arabischen Lehrer, 

*hbekannt. Das von den malayischen Mohamedanem am Freitag, 

äuum, KeiM V. 9 



^^ Batavia. 

Montag oder Donnerstag dargebrachte BtiflFelopfer 
dem Gebrauch des Zabbah fwie das Kameel in A 
gebracht. An den mit zwei Holzpfeilern oder aufm 
(deren grösster den Kopf andeutet) bezeichneten Gräl 
die malapschen Mohamedaner meistens die Sulasi 
die Champaka in Kambqja (s. Newbold). Fttr Ai 
die Kiblah bestimmt ^ indem der Polarstern in Op] 
hintern Theile des linken Ohres gesetzt wird, für I 
des rechten, fUr Yemen mit dem vordem des iinkei 
mit dem Rücken, fUr Guzerat mit der rechten Seh 
malayischen Länder und Atschin mit der recht€ 
Das Gebetbuch des Rajah von Lampung zeigte 
der in der Mitte kabbalistische Charaktere enthielt, 
mit La illah illalah Mohamat 9isul aUa umschrieben 
Bilde eines Grabes war geschriebciÜ'Hbraham, auf 
Hamir-Hamza, dann Abubekr, Omar iL s. w. Ein 
die beiden Namen Hussan und Hassein, lieber e 
war geschrieben Ayer Jemjam (Zemzem), um eil 
Stein (der Kaaba) die Namen der vier Imame, 
Ecken standen die Namen der Erzengel. Eva's i 
Namen Haua. Arabische Gebete eines malayii 
waren: Bismillah hirrama nerrahin-Alhamdu lillah 
Arrachma nirrahin - Malikia nidin-Jaka nah-bud 
Wa iah kanas ta in-Edinas siratal mustachim 
an amta la him rasil maglubi alleih him wal 
Wer die Erzählung hört oder abschreibt, wie Moha 
Befehl seinen Kopf schor, der wird durch Gott v 
den befreit werden, wie man einem Baume die B 
Auf Abubekr's Autorität wird es berichtet, di 
Gabriel mit Befehlen zu Mohamed kam, als er, v 
mit dem Könige Lahat zurückgekehrt, den Korac 
hamed's Frage, wer der Zeuge seiner Haarschur 
durch wen es zu geschehen habe, befahl ihm Gott, 
seines eigenen Lichtes zu scheeren, und dass ei 
geschoren werden sollte. Dann sollte ihm Gab 
zweigen die Tob genannte Mütze machen, deren ] 
mel grünen, Als Gabriel sein glorreiches Haupt ' 



HaancbeereD. ^31 

alle Bidadaris (Engelinnen) zu Gott, das» keiiis seiner Haare 
lof die Erde fallen möge. Wäre es möglich gewesen, eins 
dieser Haare zn erhalten und einen Talisman daraus zu ver- 
fertigen, 8o würde dieser einen unschätzbaren Werth gehabt 
iahen, da er, an den Arm gebunden, gegen jegliche Art Uebel 
pwchötzt hätte. Jedes einzelne Haar wurde durch die unzäh- 
lig Menge der Bidadaris, die Gott herabsandte, aufgehoben, 
•ad sie sollen sich auf 1,266,000 belaufen haben, oder, nach 
«Bern andern Bericht , auf 2,266,000. Auf Du Chaillu's Frage 
antwortete Olenda (Häuptling der Ashira) : „0 Christ ! diese Haare 
fflid sehr kostbar, ans ihnen fertigen wir uns Honda (Fetische); 
6ne brin^n ans weisse Männer, Glück und Beichthum zu. 
Von dem ersten Moment an, wo Du zn uns kamst, o Christ! 
winschten wir etwas von Deinem Bmbx zu besitzen, wagten aber 
lieht, Dich darum zu bitten, weil wir nicht wussten, dass sie 
8ch abschneiden Hessen.^' Die von Majapahit (Madjapahit) nach 
km Tengger-Gebirge Geflüchteten (1478) erkennen die drei 
Binda-Götter fBromo) Brahma, Vishnu und Siwa an, erhalten 
fsM beständiges Feuer in ihren Wohnungen und feiern auf dem 
baterboden des Berges Tinger (Sandmeer oder Dasar) ein 
jUrlicfaea Opferfest, zu Ehren oder Sühne des Eruptionskegels 
BioBo^) (Jnnghnhn). Unter den auf Merapi (im Mittelpunkte 



*) Bromea. die Amme des Dionyiios (BromioB, tod dies brumalis) vom Berge 
iScmmmsitz der Pbrygier) warde im Alter von Mede« TeiJOngt, wie 
in der letzten and kOrzesten (bruma yon breTiseima oder brerima) Jahres- 
(doi BrmhmaneDtage im PeriodeDwechBel) in Schlaf »inkt, um neu zu er- 
Der iMecbifche Silen wird am letzten Tage des Jahres als Bromios 
PO, im deus biformis (mit doppeltem oder vierfachem Gesicht), n^^ni* 
9mmüm in den kflrzesten Tageskreis gekommen ist, welchen die Alten die 
r> and Sommenonntnwende nannten, den Beinamen Brama von der Kürze 
im Tefe achtpfend, so taucht sie aus diesem Winkel oder dieser Enge wieder 
■od wendet sieb, wie neugeboren, zur Sommer-Hemisphäre*^ (Macrobius). 
Hieronymus zertrOmmrrte der Stadtprafect Gracchus alle die heilloseu 
r. untn welchen Corax, Oryphns, Miles, Leo, Perses, Helios, Bromius, Pater 
wurden. In dem Uebergange von ßpifutr in briman (nach GrafT) ist 
• iweiiilhafl (nach Räumer), ob ß^t/uiv eine ursprfingliche Form ist. Zwischen 
P^m-MMs^ (raoachen, tönen), ßpo/ucg (Getdee), ß^ovrrj (Donner) und lateinisch 
fremor, fremitut ist fut vSUIge IdentHit der Bedeutung anzuerkennen. 



432 BaUvia. 

Javas) Ansässigen finden sich noch Lontar-Bttch« 
jaran, wohin der Buddha-Cultus nicht gedrungen 



Dazu stellt sich altnordisch Hriiu (Brandung). Die entsprecl 
Worte zeigen stAtt der Bedentnng des scliwirrenden Geräusches d 
reuden wirbelnden Bewegung (Curtins). Brahma (Bromio in J 
Brumha, BremaUf Birma, Brimha, Brauia, Brom In indiscben 
Bromius oder Dionysos wurde (neben Ares) Bendys oder Cotys (A 
Tbraciern verehrt, deren Könige den Uernies (Imbro der Kabireu] 
Grossten der Götter verehrten den Mercur die Gallier (bei Cäsar 
(bei Tacitus), als Turms (auf etruskischen Münzen). Der dounen 
der Gelten) heisst Kr in Rfldschweden (nach Nilsson). ^Eo/n^r, '. 
et Majae fllium esse dicunt. Ex mente enim et prudentia nasci 
obrem etiam alatum euui faciuut, utpote velocem, nihil euim orati< 
Homerus verba alata vocavit. Ku^Ami etiam admodum adolesceut 
oratio non senescat. Adhaec quadratum eundem faciuut, propt 
tatem, item auctorem lucri et mercaturae praesidem eundem celel 
simulacrum ejus statuunt marsuplum gestans. Quin etiam Pho 
flngunt ferentes saeculos, quod aurum sit imperii symbolum. Gn 
arma gestautes, quod homines armis subigautur (Suidas). Merc 
fuit sapiens Aegyptins et ante Pharaooem floruit. Der Riese S 
köpfig. Hermo, Pelasgorum rex, Lenino cessit. Koroi, daemon q* 
colitiir, foedae libidinis praeses. Von des Cotys Sohn, Enk< 
Asias hiess {ht* ^Aoiem tov norov^ rov Mdyeto) war Asien (r 
benannt (b. Herodot). K&ivi in Thracia regnaTit (Suidas). 
am Gottesdienste der Kojv» (Cotytto) hiessen ßdrtrai. In den t 
sagen stehen den sieben Kuda (in's Persische übergegangen) s 
über. Nishabur ist die Stadt des Adlers (Nisroch), wie Nasr 
des Canopus. Die Nassara (von Nosra oder Nazareth) oder Chi 
Ansar, wie die Mohamed helfenden Medinaiten. Antarah tind< 
sieben Dichtern der Moallacat, und der afrikanischem Blute < 
Antar wird von ihnen besungen. Die riesigen Anten waren in 
wie die teuflischen llantu bei den Malayen, und die siegreichen 
wurden als Äsen vergöttert. Der Kiese Antaus (Sohn der Gä 
Schädeln der Erschlagenen seinem Vater Poseidon einen Temp< 
seinem Grabhügel in West-Africa Erde fortgenommen ^ so re 
Verlust ersetzt war. Der Vandalenkönig Anthyr, Sohn der scy 
schiffte (nach Alexander's M. Tode) von Kleinasien nach Meckl 
mit der gothischen Fürstin Symbulla (Mutter des Anana) vermal 
Meergott der Wenden und Preussen, Anxurus höchster Got 
Vejovis der Etrusker) und der TiUne Anytus Erzieher der 1 
wie Anna Perenua die Ernährerin des Jupiter. Die Nataki b 
itaai, GanetMk heisst Nas, als Anführer. Durch die Nak schl 



[iM-licii odor ^[oiisclicn noch nicht) gcnanot, weil noch 
lameilancr. Die Vorfuhren der Bcdniucu (Dadowincn) 
tutniu (am Keudong-Gohirge) fluchteten iins Padjaja- 
ilort (14110) der Islnin (diircli llaasiin üdin) eingeflllirt 
Ja der Gott Pitn zu lioch ist, um nngebetct zn werden, 
lie Schimi^ötter und -(liittineu. liei dorn l''cBtc Kwnlu 
-d in ,ie<leni Dnrtv ein GStxenbild von llcisint^Id Ite- 
l in ileii Wald auf eine Matte gesetzt. Kleine Stikike 
in daR.«ell>e in den Grund gefttc(;kt und auf der einen 
e Mpinue, auf der andern ein Hcorpion zu dessen 
iK angcbuntlen. Ein GctasR mit W^iKser und eins mit 
-tlon daneben aufgeliiiugt und ein Bündel Keiflstroli an- 
Mahlzeiten Hcldiessen das Fest. Ziegcnfleiscii ist ver- 
irr Sehweinctleiech wird gegcRsen. Der Kcis, welcher 
\o. dfs Idol yenvandt wird, ist «uf einem Itesondeni 
tivirt. llei Anklong-Miwik werden die alten Legenden 
1 gt-sHUgen. Dan SnndancDiRchc ihrer S|iraehc ist mit 
VVeirten gemischt. Die Strenge ilirer Institutionen hat 
vandernng einiger Gemeinden zur Folge gehabt, die 



.. Aiiariis (Niniian».) «dn Itciiuirli (tieg It'lK'ml fiini IIIquii.,! emp„j, 
iJiiklii'h -in Siiuorg) liaiii't tut Kht, Ana isl rl.-r IIMilfiiliiiM dir 
d Hiirrh die AnRkH-Opri-r tv»i11incn dl* ('nraib([> dir Aiiakit. Uatu 
iw. DhlirKa vpikürprrt t\rh als Nandi iiod Nniidan tsl In Aiianda die 



134 DaUyia. 

sich Ealuaran nennen (8. Junghalm). In Guinei 
schwarze Riesenspinne (Anansic oder Naunj) di 
und lehrte ihnen die Künste (nacli Römer). Da 
Tuban empfing mit Freuden den königlieh 
Fürsten Raden Tanduran (bei der Gründung 
Die Kalang, die mit ihren KaiTcn in Java umherz 
sich aus der Ehe her, die eine Prinzessin von Mew 
lan mit einem Häuptling eingegangen, der in einen 
wandelt worden, und verehrt jede Familie einen i 
Die Alfuren in Celebes tödten einen Hund vor der 
des Reis (nach Temminck). Die eingeborene Bev^ 
das wurde bei wiederholten Aufständen von den Hol 
ihrer Niederlassung in Jakatra grösstentheils vertilg 
SiCrstörung Majapahits (lÄft^in der Era Salivahj 
Pangeran Tranggana, Sultan von Demak oder B 
Raden Patah gegründet) das Gesetzbuch Jaya Lani 
Der mit Demak bleibende Osttheil Java's (wahrem 
1449 an Hulana Ibrahim cedirt wurde) wurde ^ 
Tranggana unter seine sechs Kinder getheilt. Voi 
des Sunang Gunung Jati (Sultan von Cheribon 
Aelteste in Cheribon (1428), der Zweite in Bai 
Bastard in Kampung von Jakatra oder Jokarta, I 
tavia gegründet wurde. Panambahan herrschte 
(Mant^rem). Auf Kiai Gede Matarem, der die ' 
rems besiedelt hatte, folgte ^1497) sein Sohn A 
Wijaya oder Senapati (y 1534), der den Titel Si 
Während Agung, Sultan von Matarem, von dem H 
Samedung zu Hülfe gerufen war (1541), benutzten 
den Zwist, sich in Jakatra festzusetzen. 

In ihrem ersten Versuche, die Portugiesen i 
verdrängen, scheiterten die Holländer, kehrten dam 



'^^ Di« Cari«r. deren l^nd (nach Athenios) PhftnuieD genaiu 
dtm Mars Uande. Die Morasu (in CaniaU^ verehren Kala-Bbair 
Hund). Vm ihre Kinder lu retten, schneiden sich Mutter (ii 
botU> Pinger ah (wie in Au^tnUienV KU Uoibany Bylee Uire 1 
befwitiKte das Blut die Krde der Khond.^. 



lÜlit). Ucr Allgriff des Sultan von Matarem wnrde 
chlagcD nnd die Belagerung Batarias (lti'2!( p. d.) anf- 
Hit dem Snauliunaii eelilosnen die Holländer (164()) 
iv nnd Defensiv-BlludniBB. Mit Hfllte des Adniiral Speel- 
?gte der Snannan den rebelllBclien Trana Jaya (1677). 
I ftpüteren Angriff fiel Matarem in die llüude des Fein- 
der Sultan starb atif der t'lnejit. Nach der Erobemng 
estituirteii die Holländer die Krone MajapahitB dem 

der Kerta snra als Hauptstadt gründete. Die CesBion 

an die Holländer wnrdc 1678 bestätigt. Naciidem 
it Mas nach Ceylon deportirt war, Übergaben die Hol- 
le Kegalia dem Pakabuana. Der vou den aufotiindi- 
inesi-n (1741) ernannte Susunan wurde nach Ceylon 
Der Susunan verlegte »einen Sitz nacii Snhi nnd ce- 

Kvicb aufdemTodtenbette der Hollifndiaeh-OstindiBchen 
ie (174H), die den Nachtblger ernennen Bolle. Im Ver- 
: Mungkubumi tlherlieHscn die Holländer demselben die 
!>s Kciches Mataraiii mit Djodjocorta als Hauptstadt, 
leni Knde des zweiten javanischen Krieges (17~)7j wurde 
li des Mangkunogoro theils aus Ländereien dea Mang- 
cehildet, theils ans CessioncndcsSiisnnan (in Surakarta). 
waltung Javas ging 17t)8 an die Krone (damals die 
le Republik) Sber, und zur Zeit des iranzüsichen KOnig- 
olland verwaltete Major Üaendels, bei den durch die 
'D Flotten unterbroclienen Beziehungen mit dem Mutter- 
ie Colonie fast unnmsebränkt. Jaussen suchte sich bei 



136 BaUvia. 

mit Dhipo Negoro beendet war. Der Sultan von Ch' 
1819 sein Gebiet gegen ein Jaliresgelialt cedirt, 8< 
nur der Susunan von Surakarta (Solo) und der 
Djodjokerta librig sind , neben den die jedesmali; 
sebaft bildenden Regentschaften, während der Genen 
als Vertegenwardiger des Königs in Buitenzorg resi 
den vom Rathe der Residenten abhängigen Adhipal 
genten stehen die Verbände der Dhessa als Dhama 
Aufseher oder Mantrie, aus jungen Adeligen gebilde 
Holländern einen billigen und intelligenten Beamt 
liefert, den Money in seinen Vorzügen mit dem dui 
tung einheimischer Privilegien im britischen Int 
gerufenen contrastirt. 

Nach den Traditionen Sundas waren die BrI 
Wanara und Raden Taduran von einem Fürsten Gi 
mend und ihr Reich durch den FIuss Brebes (Chi c 
mali) getrennt. Wie Panji für Eink(irperung des Vi 
seine zweite Gattin, Chandra Kirana, als Dewi Ge 
Incarnation *) der Sri genonmien. Nach den Sunda 
verwandelte sich Chiong Wanara in einen Affen, aL 
Guru Putra geschenkte Jacke aus schwarzem Affe 
Eter König von Pajajaran (Munding Wangi), de 
Tochter als ehelos nach der Stidküste verbannt und ( 
angerufen wurde (während die zweite durch weisse 
der Insel Pulu Putri bei Jokatra entführt wurde), i 
Sohn Aria Brabangsa zum Rajah von Galu ein (117 
sein Nachfolger (Radon Tunduran) durch den Bas 
Wedi verdrängt wurde. Nach den Sunda-Traditioi 
Wangi der letzte König von Pajajaran, dessen Ai 
Islam übergingen. Die Bedui haben den alten Glau 
Die Sundanesen sprechen einen Dialekt, der von c 



♦) „Tschingiskhau's Vater wird (bei Sanang Ssetzen) mit 
Namen Chormusda aufgeführt und sendet seinem Sohne heiliges W 
^om Himmel. Kinmal nimmt Tsrhlngip selber die Geütalt 
ao, nnd seiner Gemahlin Chulan wird das Rpithet eines Ohnbil 
fleischung eine«« höheren Wesens) beigfiegt/* 



Ardjah. '► 1.^7 

^aaeii^ii abwciebt, V>e\ der IVIischung dieser mit Ilindns. Längs 
drT Küi»te leben Malayen. Der Fluss des Verbotes (Tji Pamali) 
munte beim Bmderstreit (in Majapahit und Padjadjaran) Wong 
Jjif a and Djalma Snnda (Bunii ); während die Sprach^^renze sich 
briai Floiise Losari findet. Die Iiau])thäfen des Königreichs 
>aBda mad Banta, Aebe, Chacatara oder Caravan, wohin jälir- 
iirli iQoi Pfeffer zu laden) Chienhec (Cochinchina) zugehörige 
>»Biiiias oder Schiffe aus den Seeprovinzen Chinas kommen (De 
i4Mito). Die Bewohner von Daro (in Sunda) werden von de 
Omto mls eifrige Anhänger ihres Götzendienstes beschrieben, 
dir ^:roi»en IlasB gegen die Mohamedaner hegten^ besonders seit 
4p dareh Sangne Piti Dama besiegt seien. Pinto begleitete den 
Fetdzair des Fttmten von Damak gegen das heidnische Pasuru- 
)3Mm^ Prmba-Seda, der Hindnkönig von Pajajaran (in Snnda) 
ftimt |>ortugie8i8che HUlfe gegen denKi'mig von Bantam (ITy^H). 
Die von ihrer Fürstin in Waffenrüstung geführten Tni])j>en Javas 
m4ierten (1828) Gin. 

Den Ardjahs oder alten Steinfiguren, sowie den heiligen 
BuBieB bringen die Sundanesen Reis und FrHclite dar, die Chi- 
le und Räucherkerzen. Die Sundanesen ziehen sich 
nach künstlichenBerggrotten zurück^ um dort fastend 
ionapfliehten zu üben. Die Berggipfel Javas und Sundas 
oft auf ihren hi>chsten Spiten terrassirte Erdwerke, die 
mit cyclopischen Wällen umgeben sind und oben eincAus- 
'jAiang einschtiessen. Die alten Steine auf den Borgspitzen 
«oAen. als Gräber Buddha's, zu den Alterthümern gerechnet^ 
ab Aftjm in Sauda oder Rcdja in Java. An den Godang ge- 
Plätzen in Java haben früher Fromme geweilt (baga- 
L Unter den Im Hottentottenlande zerstreuten Grilbem soll 
ridmals Wiederauferstandener begraben liegen, wie verschie- 
Gräber von Zeus gezeigt wurden. Den Ghou Damop, die 
«N« Pavian stammen, gilt Hadschi Aybib als Urgrossvater (s. 
<<akAn). Die Unterthanen Quiteve's, über die Mocaranga herr- 
ieWnd« behaopten, Affen seien in früherer Zeit Männer und 
Tobcr gewesen, und nennen sie alte Leute (Dos Santos). Ein 
b (Maii'Xal) ging bei Absterben in den Leib einer Aeffin 
^ lud lief» sieb als der von der Stimme Hanou genannte 



138 Bata^iÄ. 

AfTe Hanuman gebären. Die Suudanesen beobachte 
Gebräuche; die sie Kabajutan oder Bujutan (von den 
nennen; und die ihnen gewisse Dinge zu essen ode 
verbieten (Wilsen). Die Speiseverbote (Eyamba) i 
sind nach der Abstammung (von Sonne, Begenn. s.' 
Um die Berggipfel Sundas fliegt, in Wolken gel 
Sembroni (als tatarischer Tengri oder polynesisch« 
Kndai): 

An den höchsten Felsen der Südküste Javas, 
baren Vogelnester gesammelt werden, steht uute 
Priestern aufgerichteten Bedachung das Bett der ] 
der Herrin des Südens, und nur wenn sie sich nied 
dürfen die von Surakarta hergesandten und schon 
Cyclus von Ceremonien geweihten Sammler sich hin; 
die Nester abzunehmen. Wenn zwei Berge nah« 
stehen, nennen die Javanen den einen laki-laki (mi 
andern pramoear (weiblich) im Malayischen. D( 
in Buitenzorg liebt den Sedeh. Nach der alt< 
lebte früher auf jeder Bergspitze*) Javas ein Eii 



*) There is bardly a mountain top in Sonda, that does 
Patapaan or Pamujahan, nieaning (as wordg of Hindu-origine) a 
and a place of adoration. Rough uuhewn river-Btones, called 
Malay of the Tonga-isIaDds or the Morai of Tahiti) are disp< 
covering a grave. The (mahomodan) people call them Sasak 
(vestiges of Buddhist times). People, possessed with Kasaki 
powers) assume there their palpable forms (Ngahiang) aiid otb 
are cousecrated as being the place of the transflguration of certi 
tors (Luluhur) of the differeut tribes of the coautry. The peopl 
are descended from a Luluhur, wliose Taugtu (flxed abode) is 
bouriüg summit, where mysterious vestiges (Kabuyutau) are to 
The summit of the rock on the deo-panee (divine well) near th> 
Bautes is called Deo-bari (dwelliuK of the deity). The Arriaus 
are called Lords of the Hills by the neighbouring tribes) worc 
their ancestors and certain local deities, supposed to residc 
high peaks aud rugged rocks. Die Veddahs finden (iott (d 
TermitenhOgeln und Bäumen. The Khonds (inOrissa) worship i 
the spirits of hills of stones and forests (Mc'Pherson). The Put 
worship nameless spirits, whirh th«y believe to inhabit the woo 
(s. Samuel). The Meekirs (in Northern Cachar) worship the su 



Tapa.*) Ceylon heisst Tapobrane, als Wald (vana) der Bttsser 

t tapa). Der Berg GanungPrahu (in Java) wnrde als Sitz Arjana's, 

Bhima^s and anderer Helden betrachtet. Die Bhils verehren 

Hieben ihrem Helden Knnda Rana) die Rawet oder Ritter als 

Hi^lgötter. Die Mishmis halten den Kegelberg Regäm flHr 

dm Sitz eines bösen Wesens (Wilcox). Die Waralis in Konkan 

mrehreD Wagbia, als einen mit rother Farbe beschmierten Stein, 

am gegen Tiger geschützt zu sein. Im Felsen von Thioman 

deaten die Malayen die Figar eines Drachen herans. Das höchste 

We«en (Nyabatta oder Dewa) wird bei den Dayak von jedem 

.Stamme anf einer Bergspitze verehrt. Das BInt des in Singapur 

iweQ er die Frauen des Rajah angeblickt) getödteten Jun Jana 

Kkmieb wnrde in Steine verwandelt, als es ein Kuchenbäcker 

WderiLt hatte. In den Tempelhütten .der Cadar stellen rohe 

Scrine den Gott Mudivirum vor mit den weiblichen Gottheiten 

Pay-eotn-Ummuni und Kali-Ummum (s. Buchanan). Die Vay- 

taran stellen ihre Göttin Nedamaly Bhagawati als Stein in eine 

Hatte ans KokosnussUätter. Der von den Curumbal verehrte 

Hflgelgott Malaya-Devam wird durch einen zwischen Kiesel ge- 

«cuten Sfein dargestellt. Die Shanar stellen ihre Kastengottheiten, 

ak Mmdien (münnlich) und Bagawuthie (weiblich) durch zwei 

Hieme dar, denen ein Nair als Pujari administrirt. Die Niadis 



rtcks uid tTMt in the fortst, which they consider tbe abidiog places of 
aad ioTiiible deitie«. Der wilde Stamm der Kois in der Umgebung 
!*• Ua*t scfne SCammmotter mit Bimadnh, Bruder des Dharraa-Rajah (wie die 
4«« f#tMteteivHirimba Scbwetter mit Bbim) vermäblt sein. They worship 
9t tke iDAantainf, calling themselTes Doralu (lords) and tbeir women 
(ladiM). lo K«dn (in Java) for interment are elected emineuces, on 
Casboja tree irrows luxuriantly. Die Kbyen begraben auf ihren heiJigen 
kd ibniich die Karen. Die Altare für Opfer werden auf den vier 
von AnkoTa (in Madagascar) errichtet. Der Himmel Rohuta 
ia itm aotortn IdmIo der Geselltchaftagruppe wird auf dem Berge Tama- 
koi wmmmt Mtfand gedacht. 

*> Th» Bovat PaJakir, (tb€ highett in tbe country of the Battas) is an object 
«f WMnCftaa I^mb a roneeptioo tbe natiTet have , that it is the chief residence 
^ «ffl ayjrili lad a aeorca of atility, becaose tbey are supplied frum it (tlirough 
t) wick ekaiiMB to 9Mt with the SIri-leaf (its snrface being covered with 



140 RatavlA. 

opfern der Göttin Maladeiva Hühner. Obwohl meist Mob 
lassen die Malayen an der Küste Sumatras doch die ] 
nannten Gottheiten den Vulcan Gunung Dempo bewo 
untei-scheiden von diesen guten Geistern di^ bösen 
zugleich die Manen der Ahnen verehrend. Die Aa 
Wäscher verehren Bhuma Devaru als Stein und O] 
Wasserdampf (Ubbay). Die Banaspati sind Baumgek 
Nachts umherwandern, Schaden zu thun. Die bösen ( 
Barkasahan schweben in der Luft. Die Dummit gern 
nien schützen Häuser und Dörfer. Die am Ufer der I 
leuden Prayangan sind weibliche Genien bezaubernder 
die in Wahnsinn stürzen. Die als Büffel erscheinei 
Kamale schützen Räuber und Diebe. Die boshaften T 
Riesinnen, die Kinder entführen. Die Dadungawu s( 
wilden Thiere des Waldes und helfen auch den Jagen 
furd), wie Taipio bei den Finnen. Höher als die De^ 
oder t'eatuha in Tahiti) stehen die Buddhen. An der li 
mandel steht der Gott Pourcha-Megum den Gehölzen 
dem Begräbnisse pflanzen die Bewohner der Tenggerl 
Pfeiler auf die Bnist, einen andern auf den Bauch, u 
ein hohles Bambus auf, das mit Wasser gefüllt und t 
gegossen wird, mit hingesetzten Speisen daneben. Ai 
Tage wird eine mit Blumen geschmückte Blättertigur 
lieber Fonii vor ein Weihrauch-Becken gestellt, um 
der Dukan oder Priester seine Anrufungen (Hong, 
Brama etc.) gesproclien hat, werden die Kleider des V 
vertheilt. Dann finden keine weiteren Feierlicjhkeitei 
zum Ablauf von 1000 Tagen. Steht der Verstorbene 
im guten Andenken, so werden die Festlichkeiten 

*) The tree of the spirit (ojalli imburrabiirra) at Port £ssirigf 
of Ficiis indica. Nach Jakut hingeu die Araber gewohnlich ihre 
heUigeii Baum des Anvat. When a quarret arises between tw< 
weaker party flies to a distant hill, but boUi parties iuimediatel 
bdftring the sour fruit rhatakor and make a solenin vow, that t 
themselves of the flrst opportunity eating thelr adversaries head ^ 
of Its fruit (after Kevcrations perhaps the, feud desrending as an h 
chUdren). 



Gefsterpolizei. j^41 

(^jüM Dimmt man weiter keinen Bezog auf ihn) ,,and havingthns 

'»htained what the Romans woald call bis jiista, -he is allowed 

to be forgotten" fRaffles). Die ikarische Artemis war dnrch 

eis anbehobeltes Holz (lignnm indolatnm), die samische Hera 

dmrch ein Brett (öavig), die Athene zn Lindos dnrch einen glatten 

Batken (iUtoy böoc) repräsentirt. Als Satia Wati die Leiche iWfes 

Gatten Salia auf dem Schlaehtfelde findet, ersticht sie sich neben 

ihm, damit er sie ttber die Brücke des Ugalagit-Steines tragen 

Boge, die sie allein zu passiren nicht wagen würde. Ihr in den 

Wolken anlangender Geist findet dort, von Widadaris, Panditas 

und Dewaa umgeben, Salia, der ungeduldig ihrer harret und sie 

in seinen Armen zu der Seidenstadt des Himmels führt. Als 

die verbannten Pandawa bei dem Rajah Viräta in Dienst traten, 

kragen sie neben ihre Waffen einen Leichnam, als den ihrer 

Mntter auf, and Niemand wagte sich der Stelle zu nähern , die 

die todte Matter der Fremden durch ihren Geist schützte (nach 

den Mahabharata). Draupadi will unsichtbar durch ftlnf Gan- 

dkarraa (die AafTassung der Bergstämme ans Kandahar als Da- 

Bone) ge^en Beleidigungen geschützt sein, und Bhima (der Ki- 

fkaka s Leib in eine formlose Masse zusammengeballt) schreckt 

ak iokber, mit herabhängendem Haar und einem Baum als Keule 

aaf dem Rücken, noch jetzt von den östlichen Bergvölkern ver- 

♦^ft, wie Herkules (zu Megasthenes' Zeit^ in Indien. Der in 

Siaia*8 Bekämpfung der südlichen Wilden oder Ralcshaka, die 

die Einsiedler beunruhigen, erschlagene Ghandarva wünscht bc- 

tf%t zu werden. Auch die Dasyus heissen Piirnshada (Men- 

•cknneer), and in Afrika werden die Buschleute gefürchtet. 

Bei den Hottentotten gehen die Dämone leiblich um. In Gor- 

rvkpor, nördlich von Benares, setzen sich die Sokha, die auch 

UL älban (dem Platz der Gramdevata) oder Dihngar admini- 

«nren, Montags anter einen Baum, um zu orakeln,*) als Reste 



*i Tbc liindo-^hMtra »«nctions the resort to Virodha-bhakti or the wurehip 
^ u ' y yo fcUbu (in allowing an abosive treatment of gods. Für einen Uebelthäter 
<I>banBa [>evata) der Todesgott (nach Parinielalakar). Dharuia (dfe 
«WfickCigkcit) enchelot dem Sünder als Yaroa oder Dharmaraja. Vayu 
tt Cgn (C^ Serce god). Id Dunkelheit wird vom Magier das Omoiui be- 



142 BaUvia. 

«ner alten Priesterschaft, die (nach Buchanan) unter 
nannten Häuptern stand, die zu verehrenden Dämonei 
mar (und Dosad) oder die Götter den Brahmanen ( 
stimmend. In Rungpur ist die Secte der Sokto zahli 
ihitrechnung beginnt mit 77 p. d., als der Era Soka 
Sik. Die Sok-po (Hör) nomadisiren in Tibet Sang P 
Alem verbot die Zauberei auf Java. 

Die Javanesen leiten (nach Raffles) alle vormoham 
Alterthtlraer von den Wong Kuna, Kapir oder Buda ( 
nisches Volk) ab. Nach Crawfurd heisst Buddha alt 
Zeiten der Einfllhrung des Islam hinausgehend , und 
in Bezug auf Religionsbegriffe. Die Javanesen beze 
Figuren des alten Glaubens als Recha, und die Bik 
(Boedoer) Budor (Viele Buddhas oder Boro)' als Kake { 
(Schrecken) und bringen ihnen Opfer. Der Tempel 
banam wird dem Könige Baka oder Boko zngeschri 
dong, König von Brambanan (und Moendut) versf 
Tochter Lara Tjonkrong dem Sohne des Königs voi 
dor*) unter der Bedingung, ein prachtvolles Gebä 



reitet (nach Platarch). Die Seele des durch Wein im Tempel e 
Ardai-Viraf besuchte den Himmel, am Kunde der mazdaya^nischi 
bringen, deren Beweise unter der Erobfrung Alexander's zerstöi 
Brahmane Tschengrenghatschah wurde durch Zoroaster bekehrt. Se 
le Systeme mongol est nne modiflcation du brahmanique Kialoi 
Alexander's Zeit wurden die Todten in Taxila den Geiern Torgc 
Porphyrius wurden in den Mysterien des Mithras Ton der Häuflgk« 
Symbols die Priester Leonea, die Prieetennnen Leaenae genannt, und 
der Sonne heilig war, so bezeichnete man die Mysterien als Coraci 
coracica und die Priester als Hierocoraces. Das in Alexandrien ( 
als Sacrament geweihte Oel (Myron) entspricht in der Zusamm 
(nach Plutarch^ Ton den heidnischen Aegyptem gebrauchten Kyphi 
Die altindische Formel der eleusinisrhen Geheimnisse Koy^ofitJi 
Liturgie der Par$<*n durch Jeschtubehest ersetzt, aus Kambachal 
z«^en, was einen seines Wunsches ^KanO theilhaftig Gewordenen bec 
mar). Cameser war Bmdex d s J.in. 

*) The birmese Pagode of Mengoon consists ^in its basement) 
CMitric circular terraces rising aboTe and within each other ^1i1 
KcbatanaV ressembling the pyramidal temple of Boro Budor in 
Baro Bttdor steigt in 9 Tarrassen auf. Per Tempel der Trajastrinj 



Boro Bndor. ^^ 

ricbten. Als iodess der Tempel von Büro Bndor fertig WMr, 
beklagte sich die Prinzessin^ dass die Bilder von Stein*) feien 
ttnd nie lebendig werden würden. Die Tochter Dewa Kasnma'n 
war mit einer Coneubine gezeugt, die unwissentlich seine eigene 
Tochter war y da sie ihm als Kind geraubt und später verktkA 
war. Zar Sühne legte ihm der Priester die Busse auf, in snn 
Tagen einen Tempel mit 1000 Statuen zu erbauen, und als 997 
Tollendet waren, wurde er selbst mit Frau und Kind in Stein 
verwandelt^ um die Zahl vollzumachen. Unglück droht dem, der 
die Ruinen von Penwadadon besucht, und die Javanen prophc- 

I xriien Raffles^ dass er in Jahresfrist sein Gouvernement verlieren 

' wirde, wie es auch geschah. 

Die Mittelfignr auf Siwa's Wagen in den Hculpturen von 
Boro-Bodor trägt die Homer des Halbmondes. In der Insel 

, St Maria hat der König Hörner **) auf dem Kopf, welche ihm 
gar stark and fest angemacht sind (Hulsius) 1595. In der dio- 
DTsiscben Beziehung zum 3fonde erscheint Dhulkamaim gehörnt. 
Die Stelle, wo die Gräber der Pandawa und Arjunas auf Gu- 
Bong Prahn mit Tempeln überbaut waren, wurde Rah tawu ge- 
nannt, weil bei der Geburt Pula Sawa's seine Mutter in der 



JaiteTana in Snvmsti war in sieben Stockwerken gebaut, zum Andenken an Sakja- 
liaka's Aofentbalt in ihrem Himmel, wo er diesen Gottern predigte (nach Faliian). 
bm riebcste Stockwerk der mohamedanischen Himmel beisst Fjrdaus oder Paradies. 
ie4er Bfirger das mohamedanischen Himmels bewohnt einen Maliyei oder Palast 
(Viaan dar Buddhisten). 

*) Tbe stooa, caUed Cbami, is soft and easily cut, when taken out of the 
fiairy, but aftarwards bacomes hard, by exposure to air. Die Bätylen hiessen 
Abadir (höbare Vater) in Syrien. The sandstone-pillars at Dheemalpoor in 
Aisaa, baUt by Rajah Chokordoz (f 1663) appear to have been made on the 
i^ firom soma composition of sand and other iogredients (Butler). 

*^) Duriog the Han-dynasty there was a man seen in the midst of the sea, 
«W h&A two homs, a face like a gem and a flowing heard. His loins were 
cacirclad wtth tha laa^es of the tree and he reclined an a lotus leaf. In his 
Und ha bald a book aod he floated up the East-Sea. Suddenly he disappeared 
is a fog (BTClatchie). Die Aquamboer erzählten den Akimisten, dass die 
Earopaar, die Saatbiara seien, ihre Waaran von den Meergöttern kauften (Römer). 
Piga/atta sah dia opfamda Priesterin ihr Tuch in zwei Hörnern um den Kopf 



4i4 Batavia. 

Mi«derkunft starb, und ein Dewa herabkam, das Kind ii 
JEU- Behmcn. Das Gebfinde in Kali Sari »oll die Re 
Bindu-Rajah von Java gewesen sein, und in dem T 
Kali Bening habe er seine Gottesverehrung dargebrai 
^^ll nach Stlden gelegene Halle zur Erholung und als 
^humer gedient habe. Die fremden Architekten, die 
Najadu aus dem Stamme der Gotirwaru herbeigerufc 
den Tempel von Mahamalaipura unvollendet. Die T 
Sinharostika (in Kashmir) wurden durch König Hans 
bis 514 p. d.) erbaut. Dassarata (Enkel Asoka's) lies? 
mädchengrotte in Behar aushauen (nach Fergussor 
dyumna baute (XU. Jahrhdt. p. d.) die Indra Sub] 
Höhlentempeln Elloras. Für die älteste Gruppe d 
tempel *) betrachtet Fergusson die bei Rajagriha in 1 
a. d.i. Die Höhle, worin der von Lakshamana best 
könig Sugriva residirt, ist (im Ramayana) mit Gärtei 
Tempeln, Seen, Gebüschen u. s. w. gefllUt. Die F« 
bei Nasika werden durch Ptolemäos erwähnt. De 
Felsentempel von Ellora wird dem alten Könige El 
geschrieben. Im südlichen und westlichen Bomeo 
Ueberbleibsel von Hindu-Tempeln mit den Bildern von 
und Nandi, durch die Javanesen gebaut. Im Distri 
und anderen Theilen des Innern Bomeos finden si 
Tempel mit den emblematischen Figuren des Hindui 
ton). Die Steinschriften von Menangkabow (auf St 
wähnen des Stierfahnenträgers (Rishabhadja). Am 
tnbara in Sumatra findet sich ein mit hohem Pfeil 
Ecke besetztes Ziegelgebäude viereckiger Form, das i 
Bilder im Relief an die Wände sculptirt zeigt, in 



*) Mit der Einwanderung der Perseiden (der Perser oder 
Griechenland geht der pelasgische Raustyl der Maaseu iu den he 
Freihildimg über, dessen Ältestes Beispiel das Bcbloss bei Myceui 
Tempel der Athene Pnlias, sowie der der Here. 

♦*) (ranesa is now called üadjah Modo (or (lono) in the ja^ 
show (Brumniond). Als Phra-Phiittha-Kinet oder Phra-Kinai entj 
bei den i>iamesen dem javaDischen Kanekaputra. 



EainfD. . ^^ 

cftinerischer Josses (Marsden). Hindu-AlterthUmer findea tieh . 
bei Pager Rayong, der alten Hauptstadt Menangkabaus^ andf 
Kawi-Inscbriften bei Suruasa. Low fand die Ueberreste von 
Tempeln and Pali-Inschriften in den Wäldern von Quedah. D||:^ 
^•frfallenen Tempel (mit InBchriften) bei Trang (in Ligor) wäre« 
dHTrh die Thay-jay gegründet. In der Nähe der Carimon-Inseln 
nndet rieh in der See ein Stein mit indischen Inschriften. Auf 
rrfA» werden Spuren von Hindu-Temi)eln angetroffen. Era- 
u«*, Hero, Eponjnnus werden von Pseudo-Kallisthenes als die 
rorzBglich8ten Baukünstler *) des Alexander M. erwähnt. Die 
Moamnente in sieben Terrassen mit Altären, Statuen und In- 
«ttiriften werden von den Javancsen Jeddo oder Bunten Jeddo 
cvmannt. In den Ruinen von Suku (auf dem Gebirge Lawu) 
Verden Lingam gefunden. Das labyrinthische Sungi Sagi bei 
Cteribon zeigt chinesischen Styl. Mit den Bildern Buddha's zu- 
«■Tn sah Fabian in Khotan die brahmanischen Götter Indra 
od Brahma, die Lha der Tibeter und Tenggri der Mongolen. 
Die fiehismatischen Könige Malabars fUhrten die Verehrung 
Vto^oa« and Siwa's in den Tempeln**) Buddha's ein. In der In- 



*; Ib priocifMli Tcro anU {reg\t Javae) est plenarie expressa Dani Dncis 

*-tpr. itftrtrU. a natiTitaU» ip^ias, cum tempore Caroli Magni ipse Ogerus con- 

\tmtrA C*hrisüaottati omnes partes a Jerosylimo usqiie ad arbores Solls et Lnnae 

li>i|-i11r . Pro certAk hiitorias habetur, ducem Dauorum Ogrum couquisiyisse 

Im tofTw (regnom Mabron cum templo corporis beatif^simi Thomae Apostolis 

m ^amt» Calamia«). In der Karlssage können die einfallenden Mohamedaner 

1» terk Be»itgnng dei gefangenen Ogier bekämpft werden. Priester Johann 

■V iR $<^bn von Gerdeboles, Kr>nig von Friesland , der den Titel wegen seiner 

rit hatte und das Land in Indien von „Ogier le Dane^^ empfing. The 

axkd templct (iu Ceylon) are mostly of rare and exquisite work, built of 

. mirrav^D with Images and flgures, but by wliom and when is not 

takabiUnU themselves being ignorant tberein, but ihey must have 

Will b; Car more iugenious artiflcers, tban the Ceylonese, that are now in 

Mi ^kiMx; m^. Neben anderen massiven Bauwerken wird eine grosse 

io Aaaorm Dbapara beschrieben. In Nachahmung der frühesten Er- 

••4 6m in Holz ausgeführten Werke, na)iuif*n die Alten (indem sie 

ao« Stein and Marmor auffi^hrten) die dort existirenden Formen 

THrvTioa). 
^. SrvcffBl of the KaahmiriaD forms and many of the details were borrowed 
pf tk« KabalUn Oreeks, whUe the arrangemeut of their interlor 



•«•••• trtar V. ^^ 



146 BaUvia. 

8chrift des Aditjadharma ^ der über Java und 
matras herrschte, heisst Buddha (656 p. d. 
bhuva (Adi-Buddha) und Amarärja (das unsterl 
Arja). Nachdem Siwa (in Nepaul) das Geh« 
von Adibuddha erfahren, theilte er es seiner ( 
den Tempelbauten von Büro Bodor (J348) t 
(1296) finden sich Darstellungen der (seit dem 
geführten Dhjäni-Bodhisattwa. Die sitzende Stati 
Manjusri (ein Schwert haltend) wurde von de 
Geschlechts der Arja (1265) in Jinalaga au 
javanischen Inschriften (IX. Jahrhdt.) waren dei 
(Amitabha, Axobhya, Ratna prabhu und i 
Amogasiddha) ihreSakti**) zugefügt, alsPand 



aod relative proportious of the difTereiit parts were of Hin< 
harn). The Virnana with its luautapa aod iuterveuing a 
speakiug the temple (iu India). The Vimaua coutaiiis the 
of the house) with the imageg, surrouuded by the ornainen 
monstres) and this agaiu surrounded by the Kullu!> or pii 
a lotus). 

*) The mouuments of Brambanan date 1 26l||- 1 ^^ (at 
were making great progress at Guzerat and the westero 
niixture of Hindu-mythology externally with crosslegged di 
is what 18 fouud every where iu Guzerat and iu all those 
iu hoDour of the Tirthaukars or Jaiua saiuts are found (Fe 
nagari characters ou the iuscriptiouä at ßrambauait' ara (acc 
aucieut forui. used in coutiuental ludia in the X oeuturiug. 
iuBcription« in the ancient Javau characters, found in Che 
is in the VI centuring. 

**) Prakriti ist identisch mit Maja, als die Tauschui 
der Kalika-Purana), auch als Mahamaja oder Brahma. Die E 
die allgemeine Gestalt der ganzen Welt ist, wird Maja geheh 
der mit Täuschung Begabte, als dtr Schöpfer, dass die 
vollende (nach der Kurma-Purana). Diese Sakti, deren 
ist Alles hervorbringend und ewig, stets die ewig allgemeia( 
iSiva entfaltend. Der Hindu fasst vielfach das Verhältn 
Welt, als Lila (Spiel der Liebe) auf (Graul). Als sich dac 
geheure Leere hinabblickenden Abathur in dem schwarztrübei 
spiegelte, entstand dadurch Petahil oder Gabriel (nach d 
Sarvakan, who worship Putti . as god , assert, that there 1 
body, that body is souL La beaute de Maya devi, Alle dt 



Dhjani-Boddha. j^'j 

ia, Tara. Die göttlichen Buddhas (der Dhyani) werden 
napapadakas den menschlichen (upapadakas) entgegen- 
t. IKe Paneha-Buddha-Dhyani entstanden (mit ihren Bodhi- 
•n) in dem Augenblick, als Adi-Buddlia das Verlangen 
nd. au»* Einem Mehrere zu werden, üer Erste ist Wai- 
la und von dem übrigen wnrde der Osten dem Akshobhya, 
aden dem Ratna Sambliawa, der Westen dem Amitabha, 
forden dem Amogha-Siddha zugewiesen. Die vierte der 
lachen Potenzen (im Madrash) wird als Bewusstsein mit 
Eendiscben Baodho zusammengestellt (s. Kohut). Das im 
lek zusammengelegte Astrologenbuch des Tamungoung von 
•Ä, da» Crawfurd löl3 sah, ist nach Raffles in Charakteren*) 
Iten Javanesischen oder Kawi beschrieben. Die Inschrift 
wedn in Java ist buddhistisch. In der Inschrift der Provinz 
?»ley wird Mannikatha, als Schützer aller Buddha genannt. 
iuer Inschrift Javas wird Sangyang Brama angerufen, däss 
m Lande Oegelang (Singa Seri) Gedeihen gebe und Schutz 
Java Katsang, alle Uebel zurücktreibend. Auf der In- 



iflWmrnt extraordinaire, qu^on lul avait doniie le surnom de Maya ou 
Ott. pJir<-e que soo corp^. aiDsi que le dit le Lalivistara, gemblait Htre le 
t d'nn^ illnrion ravissante (St. Hilaire). 
• Tbr rbararter of tbe stone-inscription (at Artillery polnt in Singapore) 

Pali <,a«-rordiog to Bland). Nach Crawfurd waren die Buchstaben mehr 
ili ^ kiir ood gliclM dem Kawi. Auf der Inschrift Karli*s findet sich der 

II«tta^«maDi'$, der 163 p. d. in Ceylon herrschte. The artist (Dhenuka- 
■ i^ii^ t'.» be a YftVt (In the inscription of Karleu). Religious assignation 
»«ir and waterH'istem by Dhenukakati (Xenocrates), the architect for the 
hn «^f tbe stable (in tbe Sanscrit inscription at Kanheri). Prinseps unter- 
Irt arbt Formen des De^anagari auf den Inschriften der alten Felsentempel 
i. 4 • ond Aüiokas bis znm Kutila LaUa's (992 p. d.) und dem IX. Jahrhdt. 
K«ffffTpUtt#n der cbristlicben Kirchen in Indien sind im alten Karnataka 
Tbe forms of letters in the inscription of Malang (in Java), whidi 
tbe time of tbe combination of Buddhism with the Siv.iism (distorted 
rorsblp) eorretpond to those of Rengal and neighbonring countries of 
LQ eentiiriiig (f^um wbleh tbe modern San^^crit was formed). unter Kaiser 
äKA a A.) brachten die Gesandten des Stammes Youe-chang aus dem Sttdeu 
^ efae Schildkröte, aof deren RCicken die alte Geschichte in ihren Charakteren 
Irtibea war (t. Paothler). Nach den Jainas oder Samanas bat Arnkam (Ver- 
ölet Amkani-Saatram) von Ewigkeit e&istirL 

10* 



148 BataTia. 

Schrift*) von Surabaja (^^06) wird gesagt, dass der i 
auf sie geschrieben, im früheren Gottesdienst zum 
diente. In der Inschrift von Bata Beragong wii 
(Buddha) zusammen genannt mit Sambhu (Siva). D 
von Pager Buyong vergleicht in ihrer Lobpreisung d 
Adityadharma mit dem Sohne des unsterblichen Ary 
Kawi-Inschrift von Panataran**) (wo sich das D 
fand) wird der Held Panji Jnakarta Pati von Sangga 
In der von ßaftles mitgetheilten Inschrift auf Java 
Körper zu seinem vorigen Zustande (Erde, Wasser, E 
zurück, indem das flinfte Element (Akasa oder A( 
eine Auslassung, die (nach Colebrooke) dem bu( 
System eigentliümlich ist (s. Humboldt). Der Körp 
die Fünfheit (Panchatwan) zurück nacli der indi 
fassung. Nach der auf Asoka's Säule in Allahabad ei 
Inschrift Samudragupta's ( y -30 p. d.) schickte ihm 
Shähi oder König der Kimige (Artaxerxes) Gesch 
Tobba Rais (Harit Al-Seded), mit dem die Dynastie 
beginnt, werden Feldzüge nacli Indien zugeschrieb 
Parviz erhielt das übersetzte Fabelbuch aus Canouj. 
(Gross Comorn) war (nach Masudi) durch eine M 
Musulman und Zendj bewohnt im Meer von Zanzeba 
der Hofsprache im Innern Afrikas redeten die Trog 
Agatharchides) die Camara-Sprache, wie noch jetzt 
derQamaradie alte Sprache Abyssiniens***) repräse 



*) It is related of that Kadaton, that flgures of Rhinocerosses 
the walls, whicli are raiied with iron aud barred acruss. In Fol, 
Schifffalirt fand Sequeira einen Tnrnbaya genannten Berg auf B 
Kerta Najura, when he died, died like a Buda-man (nach der j&\ 
Schrift von 121<i). Nach der nialayisohen Version des liaraayai 
Rhinoceros Agni Cianda eine der Strassen, unter denen der Mahar 
seiner Rückkehr von Dasarata's Residenz zu wählen hat. 

**) Thfl ancient inscription at Panataran reads 1241 (of Sal 
120 years before tlie destruction of Majapahit (Riggs). 

***) In der Provinz Camba (im Osten Nareas) wird eine besot 
Abyssinien geredet (nach Lndolf). Camor. Cham, Cambala, CamboJ 
origiu. Bei den Ashira hat jeder Häuptling und jede Person 



Topi. 149 

"dir Qamr ist da^ Mondgebirge^ nnd die Insel Menetlmsia deutet 
Auf Madagascars Beneinumg nach dem Monde. Nach den Kawi- 
fo^ohriften (die neben Svayanibhuwa oder Buddha auch Siwa oder 
Sambha anrnfen) herrBchte der Erobererkönig Adifjadhannan 
♦>**♦*• p. d.) ttber Sumatra (in Meuangkarbo^ nnd das uordwest- 
lirhe Java in Jinalajapnra oder der Aufenthalt Jina's (BuddhaV). 
I oter König Kuna-Pandja fin Pandja) wurde (IX. Jahrhdt.J 
drT JainifsmaH durch den Siwaismus verdrängt, nachdem der 
W^'hter Tiruvallaver, der den Jainismus begünstigte, gestorben 
«r JX. Jahrhdt.'. Die Chola verwlisteten Ceylon (838 p. d.). 
Kaftvapa von Ceylon eroberte Madhnra (8r)8 p. d.l 

In den Chandi (Tempeln von) Loro Jongrang stellt Loro 
JriDgrang die Bhawani oder Dewi vor, die auf dem Rüfl'el (Ma- 
fci^i mit dem Dewa Ussoor (Apura) kämpfte. Ganesa heisst 
Eajah Demang. Singa Jaya oder Gana Singa Jaya. Die an- 
betenden Figuren in den Tempeln werden (als in Andacht 
MUeude Brahmanen ) Tnpiswnrri genannt und tragen die heilige 
Motze itopi^. Die Wände der Tempel in Salsette, Elephanta 
lud Ellora , wo Siwa (mit den Ohrringen des Kanphati Jogi 
^fwhniäekt) die Hauptfigur bildet, sind mit Büssern bedeckt in 
4o Terschiedeneu Asanas oder Positionen, die der Jogi beim 
>!tieii anzunehmen hat (Wilson). Zu den Munutecar f der zwei- 
en der vier Kanten in der römisch-katholischen Kirche in Cochin) 
rfkr^ren «lie Topasaei (.»so uamed from wearing hats^^ . Nach Craw- 
mni ^f*i^st'll die ßnddha fremde Panditen (Pandita Sabrang). Der 

*•• ^♦•MtiDtt^ Growformrt (wie am Nig^r), die sie Kombo nennen. Neben den 
ltTi#fi »'-n Afsar und Naga (^ähnlich denen \on Sakhara in Unter-Aegypteii) 
►? -i'-li di« von Maharaja (Maharra^a). Karelin nenüt Sakar einen Stamm der 
Dem Propheten Part-bor folgend, leitete Ra^iiides die Ueberliefeningen 
^ V ft f Kci»heit nicht vom PatrianUen Sem, sondern von Hani ber. Der Zu- 
uam ier von deo Kafhaü und Pra^yakath&s unterschiedenen Kapiähthalakatbai» 
H^ 9\fh bei Panini (als Kapishthala), wie auch Megasthenes die Kanßind'oloi 
A ^<k de» Puojaub erwähnt (Weber). Yaska unterscheidet die Kamboja von 
<n Krr% .larin, daM iich bei diesen nur Derivata der Wurzel ^u finden, während 
*• Wi )e*en auch als Verbuni vorkomme. Surat (Soristan oder Syria) liegt am 
T^ 4cr in den SfMrbaMn von Kambaya mündet. Die Felsinschriften zu 
^nai mmi. Gnzerat aind wie die anderen mit Erwähnung griecbischer Könige in 
te \^lk»prache abgefaaat. 



I 



150 BaUvia. 

Grundriss des Tempels in Loro Jongrang bildet ein 
untersten Stufen an der Pyramide des Tempels in Cha 
kreuzen sieb rechtwinklig und das Gebäude steigt 
auf. Die Thtlrhüter der Javaniselien Tempel gleichei 
genannten Ungeheuern. In Chandi Kandi Sari fin< 
Bild des Garuda oder Mannvogcl. Ueber dem Thor 
Kali Bening sitzt Sita. Unter den Gopia findet si 
und nackte Muni ringsum. Parambanam (Brambaua 
klärt, als der Platz aller Lehrer und Untei-weisej 
wurden in Boro Budor gefunden, dreigesichtige odei 
Figuren in den Tempeln von Gunung Dieng oder Gu 
Yoni und Lingam zwischen Jetis und Magelan, ein Go 
in Liuga Sari, ein Brahma (der Recha mit vier Kö 
nataran. Die Höhlen von Sela-mangleng sind sculptii 
Sari findet sich die Figur des Stiers Nandi, eines vie 
Brahma, Mahadeva's mit seinem Trident***) und eii 



*) The character and expressioü of the face of the gigar 
Chandi Sewu or the thonsand temples) belong« neither to Indi 
the eastern isles (Baker). The top of the portal is surnjount€ 
vith a large and terrible gorgon visage. The stone-blotks, fo: 
are grcoved into each other. The reUevos are of the tribes 
(demigoods or godesses). 

**) Rrahma nahm einen viergesichtigen Korper an, zur Sc 
Veda, nachdem er (da der zuerst geschaffene Bösser ifB^ Bildung 
geschlechtes verweigert) im Zorne den Rutren hervorgebracht unc 
Bruma (nach dem Bagawadani). Der vierte Veda (voil der Ma/ 
Adrenam) ist verloren, weil bei der Fisch-Avatare schon verdaut 
***) Bahuwadih (Pau^apati), der Engel Bahuwadiya's, kam 
reitend, mitfeinem Dreizack in der Hand und den Kopf mit A 
umkränzt, das Gebot zu bringen , dass nichts verabscheut werd( 
gleich geschaffen seien (Asch. Sharistani). Der Engel der Kab 
war geistiger Natur (Schiba oder Siwa) und kam zu ihnen mit 
im Knochenschmuck. Ixora (auf dem Ochsen Irixapatan) nimm 
Haupt Bramma's, der alle Jahre stirbt, und hängt es sich an ein 
Hals (Baldäus). Pulo berichtet bei Maabar, Odericus bei Malabar 
liehe Verehrung des Ochsen. Bovem occidere aut edere nefus pi 
Kaiser Schimong in China (von einem Drachen gezeugt) hatte c 
^^tieres. Den Bucephalos, mit dem Kopf eines Stieres im Schei 
futterte PhUipp mit Verbrechern. 



Dnrg». 151 

Pferden bespannter Sonnenwagen. Das Gebäude zu Kedal 
wird von Löwen getragen und zeigt Schlaehtscenen (mit einem 
Heer Rakshakas). Das Hauptgebäude in Suku ist eine abge- 
stnmpfte Pyramide. Unter den Figuren findet eich die eines 
Eisenarbeiters (tu kang besi), die noch jetzt Opfer empfängt. 
Unter den Steinfiguren bei Buitenzorg (und auch in Recha Do- 
mas» kehrt eine Dreigesichtige wieder (Trimurti). Im Tempel 
voü Tjoemkoep findet sich Ganesa. An den Ecken des Tempels 
in Kedar stehen Löwenfiguren. Neben dem Tempel Soekve 
lie^n Figuren von Schildkröten.*) Die die Javanischen Tem- 
pel bewachenden Rakshakas**) halten Schlangen. Im Tempel 
Tjaocli-Loro-Djüngrang findet sich das Standbild der Durga***) 



*i Fdconer will die grossen Schildkröteu der Uiudu-Mythologie, die Elephanten 
brkampfeD und die Welt tragen, mit einer Erinnerung an die Zeit in Verbindung 
^ linken, mo die ungeheure Himalaja- Schidkrote (Colossochelysatlas) noch lebeud 
«ir (>. Tyler). Zelu (Diener des Perun) bedeutet SchUdkröte (als Gott der Slawen 
brid B«>hmeD). 

**t Vd Pftjsan de Jesso tont veto et levant de ses deux mains une grande 
^F^ bewaeht die Häuser iu Japan. 

*^> As Doorga aicued a blow at Mheisasoor (buffaloe-shaped as the demon of 
^trei, the buffalo« took a human form, in which he was slain, but reappeared in 
Alt of an elephant. He neit assumed the shape of a Hon and theu his original 
Wdv of a buffaloc. The goddess, oppressed with heat and thirst, having indulged 
s ft cop of wine , seized her sword with redoubled streught and severed from 
ki> bodj the head of tk« demon. Die Mahratten feiern ihr Fest an dem Beeja- 
4Q»iBee </^ie^estag), der als zehnter zu den Now<Ratree (neun Nächten) gefügt 
«JH. The goddess Uma (mother) is called in the Rathas (evolutious of form) in 
Vikamalaiapur. Bhnvaa Bhajana (the mundaue vessel) depicted with only one 
kvast yaft the masculo-feminine principle of production). In her combat with the 
fiaau (Sambha and Mesombba), Kali appeared with a counteuance inspiring terror, 
Wr red ejee glaring with blood, wrapped in an elephant's hide, swallowing men, 
ciephaDts and horses. Belng oppressed by the streught and the increasing number 
if her enemieaf the gods, who watched the combat, sent her aid. Sacred birds, 
uusab and sheUs conveyed her females aUies to the fleld. Having at last eradi- 
cated tbe race of Rakshush from the Barth, she was worshipped as Omnipotent. 
Bat »«me reformed sectt» of Uindoos making objectiuns to the sanguinary pro- 
^eeding». refuse adoration to Rndra. The Vishnu-Hindoos celebrate her festival 
m the name of Sarasvatee and Lnkshmee (the wifes of Brachma and Yishnu), 
vie. thougfa aUies of Kali, were not polluted by the drinking of blood. Die 
Afliora Paoties auf ihrer Pilgerfahrt tiber Kedamath nach Cailasa empfangen 



152 BaUTia. 

(aus den Strahlen hervorgegangen, die dem Munde 
Vishnu's und Siwa's entströmten) oder Loro-Djungrang 
Btiffelochsen stehend (als dem Riesenfürst Mahcsa, d 
dra's Himmels bemächtigt hatte). Bei der, frtiher d( 
Kedernath verehrten Btiflfel auch in den malayischen 
beigelegten, Heiligkeit heisst ein Priester (auf Java) J 
Btiifelhirte. Die zum Kampf unter den Asuras aus ( 
Brahma's, Vishnu's und Siwa's erzeugte Jungfrau 
als Surasvati, Lakshmi und Parvati in der Dreifarbig 
roth und schwarz. De beeidende Kunst stelt de m; 
voor, dat zy den Heiland tcr wereld gebragt, op ^ 
welke, aan weerskanten van Maria's voeten, de ho< 
OS of buiTel uitslekt, zo dat et het anzien heeft, ai 
op het hoofd van zulk een dier. Ein behömtes 
wird neben das Mädchen beim Ohrdurchbohren gelegt 
In den Ruinen von Suku (bei dem Berge Lawu) steh 
vogel mit einem Fuss auf einem Elephanten, mit < 
auf einer Schildkröte, der mit jenem kämpft. Von d( 
Buddhen in Boro-Budor (Boro-Buda) hat Amogha-Si( 
gen auf dem Haupte, die ihn beschatten (s. Fried 
tjana (die Sakti Akschobhya's) ist eine Göttin der J; 
moghapaca Lokeswara ist achtaimig dargestellt, 
und ASudhana-Kumara (der ReichthumsfUrst) sind 
Dhyana Bhodisattwa Padissapani oder Avalokiteswara. 



äcbützende Mautras gegen Frost und Abgründe (Webb). The s 
worship in Kedarnath or Kedara Natha is a nnishapen masä of fa 
posed to ressenibled the hindquarters of a bufTaloe (HamUtou), wi< 
auch sonst nur im Rücken zeigt. Yama reitet auf einem ßül 
schrecklichen Form als Yama ist Dharma-Raja von seinem fast 
Heben Diener Chitra Gupta begleitet.^^ Gaulmyn und Boisson 
Vorhandensein der daemones balneares y.al ßhiriTOPra^ inter pagan 
des Eunapius (bei Porphyr.) an (s. Sachs). 

*) Dhyana implies the mind without an object (Ballantyne 
The Ajhans have obtained proflciency in Bodhijnyau. 

**) Die Tapa-Jainas (Nigrantha oder Alobhi) erlauben den La 
CM nicht, die heiligen Bücher zu lesen (s. Miles). Tobba meint 
die Herrschenden oder Gebietenden. Der hiniyaritische Titel wirc 
(iklärl. Die \itr Giiinder der Irtittn uiitir Jaiua sind Nagila, P 



^•7"^ 153 

i«T erhabener als der Tapasas^ als diese Zelfften, die sich mit 
RSf^HiD^D abquälen. Der Verehrer muss seinen Geist nicht auf 
Knbnia ricbteii; die unbestimmte Wesenheit Gottes^ sondern auf 
«irD |»ersön liehen Gott Vishnu, dessen sichtbare Form Krishna 
b^t nairb der Bhagavad Gita). 

Im Wayang führen die Javanen nie denjenigen Theil auf; 
(k-r .«ach aaf Krishna's Jngend bezieht; indem sie flirchten; dass 
•liBD die Crocodile,*) die Diener Kangsa's^ das Land verwüsten 
«ürdca. In Palembang glanbt nian^ dass^ wenn der Dalang^ der 
*iw RnRe des Arima (Bima^s Schwagers) übernommen hat, die- 
selbe nicht richtig darstellen sollte, er in Krankheit fallen würde. 
AU Hanuman sich nach Bawana's Tode nach Java zur Busse 
zarttckzog^ setzte er sich auf den Hügel Kandali Gada im 
Ihfrtriet von Anibarawa (bei Samarang) fest, an einer noch durch 
einen Pfahl bezeichneten Stelle, und in der Umgegend vermeidet 
■um eti stets, im Wayang die auf Rama bezilglichen Stellen auf 
die Bühne zo bringen, weil Hanuman sonst mit Steinen werfen 
würde. Sollte das ganze Brata-Yuddha in einem Tage auf- 



.xl Ttpasa. Afcording to the Kasi Khand, tbe Toga caunot be practised in tbe 
fvncBt a^«. MjaticUm gave way, flrst to the philosphy of Sankara Acbarya and 
V» ^BallT rxpcUed bj the new doctriue of Bhakti or faith, which was intro- 
tar«4 bj iUmanoja and the Vaithnavas (XI Century) and has Bince rontinued to 
'* ^ ruliug dof 014 of every sect of Hindu (g. Wilson). The foUüwers of the 
V'Af.r*'d XDadman at CapeConiorin retired iuto the Tinnevelly distrirt, where they 
^nniT^d «reat aQ^teriti•s and frequeut ablutions in the sea, being carefui to 
cikenuMUea from every peraon and thing , - which they imagined to be 
:iKi7). DieSecte der Sad verehrte den unsichtbaren Gott Sadgnras (den 
L«brer;, der (XVil. Jahrbdt.) den in der Schlacht gefallenen Jogi Das be- 
«Mr ^Ailia means a niaster, a chief, a lord. Arya, a term of high respect, is 
«ff.^t^ tu noble p«rsoue. These two terms in Ceylon are applied to Buddha 
«4 a» Java appear to have been used für Brama, so that the temple Panataran 
F»-aatia'^ya-«o) woold oiean tbe abode of üod, the Uoly one (Riggs). 

* (»ti arcosDC of the exploita of Jaka Tingkir against alligators no descen- 
^ot t'i tAie prinre» of Payong need fear injury from these animals, and Javanese, 
&At>f «r to bc attarked , often exclaim aloud, to belong to tbis family. Wenn 
'•• lUlayru io Kfddab die Fasatapfen eines Tigers kreuzen, so sagen sie zu 
•uft4«r : .Das ist ein Heiliger (Kramat), er isst kein Menschenfleisch, er ist Ja 
^Hfr Duo ^Groasvatar)/' Die Orang Laut betrachten den Hai als ihren Bruder 
T: oir. Die MaUjeii nenueu das CrocodU Tuan Bcsar (grosser Herr). 



154 Batavia. 

geführt werden/ so würde Krieg ausbrechen. Das B 
wurde am Hofe JayabayaV (K^^nigs von Daha) v 
dah (Pusadah) abgefasst (11f)5 \k dX In dem nacl 
gespielten Wayang wird Unia in der Stadt Kuru S 
maya von einem Sohn entbunden, der von Sang 1 
Nata auf den Schooss genommen wird, als Batara 1 
Durga) in der Gestalt einer Kakshasa zum Fress 
kommt. Mit dem zum Zusehauen herbeigebracht 
verfährt man dann ebenso. In den ersten zwei 
Mondes erscheint Batara Durga im freundlichen C 
Uma, in den letzten beiden als furchtbare Rakshak 
Das javanische Schach (chatur) enthält den K 
die Minister (pateh), zwei Schiffe (prahu), zwei Rä 
zwei Pferde (jaran) und die Bidak oder Bauern, 
werden zur Rechten ihrer Königin gesetzt, des Geg 
gegenüber. Der König, wenn er noch nicht im Sc 
den hat, mag sich das erste Mal zwei Felder bew 
ein Bauer die Vorderlinie des Gegners erreichen, so 
Schritte in der Diagonale zurückgegangen sein , eh 
nigin werden kann, ausgenommen wenn er in d 
Thurmes eingetreten ist, da ihn dies sogleich zur K- 
Das Machanan genannte Spiel wird mit 2 Tigern u 
gespielt. Ihre Mythologie (im Pepekan) zu erklär 



*) Pachnja is a mal« devU. who destroys children (in Rha 
daiio or Dano (Pahardano^ a male god of the riide tribes. Hisur 
man of the Gojala tribc, Chamoofoajdar was a holy man of 
Cbaldev ia god of the Maler, Nilamala god of :^me rüde tribes. 
husband Kira were two boty persons of the tribe Masahar. Hari 
Mini, Rakshasi was a deity of the Maler. Kalkali was a female d( 
was a sainted Brahman. Kamalnaya was a sainted or bedeviled B: 
deTata was a deiüed saint of the sarred order, Ratoamohan 
Brahman. who was killed by a tiger and became a devil (chiefl 
Biarriages), the deTil Kokilchandra is addressed chiefly at harves 
priests being Brahmans)« the devil Garbhakumar (a potter or mUl 
by a tiger and bis ghost becoming the terror of the neighbourhoo 
prudent to worsbip hiiu ^his priests being milkoien). Sivaram Th 
t«d Hrahman of Kanoj, Bojun were a female deity. In many vUl 
•nouymoQS and is utrely called Gramdevata (s. Bncbanan). 



Zifffini. 155 

*irfa die Javane&en auf die von Kavan und Manek Mayo ge- 

^Iriebenen Kawi*)-Bttcher. Die Literatnrwerke höheren Schla- 

2«^ heisscn Pepakani oder Babat. Fttr besondere Zwecke wer- 

dfD *tatt der gewc^hnliehen Ziffern die Chandra sangkala ge- 

lunoten Symbole gebraucht. Die Smti sind in Kawi-Sprache, 

akr dem Artati-Metnim abgefasst (die Chandra Sangkala 1340 

drr ja\aui8chen Era). Die Romanze des Jaya Langkhara wurde 

in der Zeit des Susunau Ampel geschrieben, in javanischer 

>t»rafbc und moderner Metrik. Aji Simbon, der erste nnter den 

iK*»hainrdanisclien K<^nigen in Java, fasste die Juria Alem, als 

Kfsrehi für die Beamten, ab. Im arabischen Alphabet geschrie- 

kne Böcher de« Javanischen werden Pegu genannt. Die sieben 

Ki^hiji wurden als die sieben glänzenden Sterne des grossen 

Bären angef^hen, und so linden sich (in der Chandra Sangkhala) 

!«• Re*i ,Rißhi) auch Keksi (Rikscha oder Bär im Sanscrit). 

Vtda Feuer oder Hitze) steht illrSund Vedang (heisses Wasser) 

!lir 4. In den bei den Arabern zur Zeitbestimmung dienenden 

i Worten wird der im Alphabete den einzelnen Buchstaben beige- 

i le^e Zahlenwerth zusammenaddirt. Buta, als Rakshaka oder 

Lowe, jsteht för die Zahl 5. Nach Whish hatte Aryabhatta eine 

Methode erfunden ; um Zahlen durch die Buchstaben des Sans- 

frit-Alphabets darzustellen. 

Aus dem Kawi tibersetzt, beginnt das javanische Werk 
K»da Pepakam) mit einer Mittheilung über Sang yang We- 
unr ideni Gewaltigsten), der sechste Nachkomme von Purwa- 
»V Jan (dem ersten Menschen). Sein Sohn Sang yang Tung- 
caL der Grosse und Einzige, bildete den Himmel, als Surendra 
Atiaa oder Suralaya. Mit einer durch Gebet über das Blatt 
eiae« Hastuba-Baumes gebildeten Frau zeugte er vier Söhne: 
5»ag yang Pugu, Sang yang Pungung, Sang yang Samba, Sang 






* kawi (froui kavya or uarrative iu Sansrrit) meaiis rafloed, a^ distin- 
Aü^^ fTQm jawi (tha vulgär dialect). Das Sanscrit steht als verfeinerter Dialekt 
^m natwOchaigeo Prakrit gegenüber. Der Thempu oder Priester der Neu- 
Uim gabraucht eine unventindliche Geheimsprache bei seinen Anrufungen. In 
te r%'<abchco Theatem crgStzt« sich das Volk an der oskischen Bauernsprache 
M Eukk«, P*FFO«> MAkkus, als Uarlequine und Pierrots. 



156 BaUyla. 

yang Pangat. In Folge von Streit wurde Pangung, 
taka (wie Seman, der Begleiter Arjuna's) atif Java , 
Pagii; als Seccha Tiiiiggara auf die gegenttberlit^ 
von Sabrang (in Fomi von Ungeheuern). Tunggal 
Sohn Samba, als Nila-Kantha (Praniesti Guru) in S 
und Übertrug auf seinen Bruder Pangat den Nan 
Putra (Resi Narada). Trotz Resi Narada's Widersi 
Himmel gedrungen, erhielt (nachdem Uma in die Rs 
Durga verwandelt war) Kama Sala die Hut über die g 
SUnderbrticke und Maha Pralaya den Auftrag, in 
stürzen. In Reinigungen*) schuf Sang yang-Guru ( 
Knaben Jumbu, den starken Knaben Brama, den zc 
ben Mahadewa, den weissen Knaben Ramki, de 
Knaben Wisnu und das gelbe Mädchen Warsiki, u 
rada schuf den glänzenden Knaben Suria, den za 
Indra, den kurzen Knaben Sakra (Chakra), den bh 
(kraushaarig, wie ein Papua) Bayu und den bekümm< 
Chandra. Wegen Liebschaften durch Sang yang G 
Himmel gestürzt, tiel Batara Wisnu auf Java an d 
sieben Banyan-Bäume (Waringen jutu). 

Zwischen verschiedenen Dialekten**) eines L 



*) PrHJapatif der früher das AU war, allein im Daseio, 6< 
Büs&ungeD die drei Welten« Krde, Luft und Himmel (nach dem 
mana). Die Tapanya-Upanishad (als auf RüssuDgeu bezüglich 
Colebrooke) zu den Tantras. Die Kenntniss der Seele (Atma-di 
Werkzeugen , mit der heiligen Einsilbigkeit des Om und andt 
Frömmigkeit nebst dem die Gegenstände erklärenden Buche in i 
wurde durch Brahma Hiranyagarbha oder durch Paramesvara 
mittelung dem Prajapati Kasvapa erklärt, der die Kenntniss sein 
und dieser seinen Nachkommen überlieferte. So pflanzte sicli in 
die Ueberlieferung des Veda-Verständnisses tou Geschlecht zu 
und ist so heute den Weisen verständlich. 

♦*) The low Malay (bhasa dagang^ is less reflned than i 
(bhasa dalamV as used in books (de BruynV The Gramyam ( 
formed from the Atsu Telugu by contraction or by some pei 
letter«, not authorised by the rules of Grammar (Ellis). The San 
(in Order to be asaimilated to the langvage of the land or th< 
h«t« undeifvne radical allerations by the elision, Insertion, 



GaMtze. ^5'jr 

rleieh dem mandarinischen die religiösen oder ceremoniellen 
>praefaeii als allgemeines Anstauschmittel der Regierung^ wie 
das äanscrit, worin die Gesetze Manu's geschrieben waren ^ in 



ffieti«D of letten (Campbell). Das Httaaische Patis (selbst) wird mit Pati (Herr) 
■ B«zwb«sg ^Metzt, ala arsprQoglich uur yod den VorDehmen gebraucht. Funk 
Mitoc^aldet daa Malajische als lingaa franca des Archipel, die Sprache der 
Gttödetm (als Scbriftspracbe) in Malacca nnd die Dialekte (wie iD Menang- 
ksWw. Malacca u. s. w.). Die Nepalesen nannteo den am Ende und in der Mitte 
4cr Makavaipalja vorkommenden Dialekt Gatha, weil besonders von Dichtem ge- 
fcnacku ähnlich dem Kavi der Balinesen oder der, Chandas (metrisch) genannten, 
V<^^ der Veden, als Zeud im alten Persischen (s. Rajendralal). Zur Zeit de» 
■m« (Mani) kam das Wort Zandaka auf, wovon Zindik abgeleitet ist. Zerdusht 
^ika des Jotiman) brachte den Persern ihre unter dem Namen Avesta bekannte 
Oiriii»eniafsccbn(t (Kitab) in der altpersischen Sprache verfasst. Dann macht«» 
.fr 6» ABflegQDg (Zend) dazu and weitere Erklärung (Pazend) dieser Auslegung. 
&a aiB 4as Zand eine menschliche Ausdeutung des vom llimmel GeoHKibarteu 
vtf. •« naantan sie diejenigen Perser, die von der himmlischen Offenbirung ab- 
viKWttd. «ich nicht an das Avesta, sondern an das Zend hielten, Zendi (MasudI). 
Mt iher AstroDomia, Medicin, Chemie, Mathematik und Physik im alten Ceylon 
m Bücher waren im Sanscrit, wie historische und religiöse im Pali 
Dar antiqnirta Dialekt des Elu enthielt Formen des Sanscrit und Pali. 
Sack Müller erinnert daa Elu an die Dravida-Idiome. In one consonant coalaeciog 
vtt aaother or following it without the Intervention of a vowel the Javaneae 
B rriag thelr conaooants new forms and after placing the second in poeition 
(linnaath the flrst) improve on the Sanscrit aipbabet, where coufusion is the 
of multiplying and combining the characters, begetting rather au 
•t syllablea or of combinations of letters, than of simple elements of 
li. Crawford). Die Malayen sprechen der Kürze wegen Amasa (Gold) 
obwohl das A geschrieben bleibt, wogegen die Cambodier Ankor statt 
laen. Daa finale k wird von den Malayen so kurz ausgesprochen, dass 
Wmum) ama lautet oder in der Zusammenziehung ma, während die Cam- 
all eis inalas k sprechen, ohne dass es geschrieben steht. Die Kavya 
•M 4t» Bardao der Rajputen. Auf den polynesischen Inseln ist Kava der 
Traok, dar Begeisterung herbeiführt. In der finnischen Mythologie 
ief grtiaa Kawe nach 30 Sonnen aus dem Leibe seiner Mutter hervor, 
rwat kt e tef Kriafsr. Die Priester der von Zarathostra bekämpften Götter 
Kavi (ala älterer Name der Brahmanen). Der Ehrenname der vornehmsten 
(«cütcktar Ixaaa wurde aus Kavi in Kavä umgeändert. In den Vedas heissen 
4« fetode tMra*t ond seines Somatrankes Kaväri oder Kasasakha (Anhänger 
4a Kava). Dar myatlache Name Boma's (^fuj) war Amor (nach Byzantius Lydus). 
^ m daa gahaiaao Namen Roms aosgesproeben, wurde der Tribun ValeriaBua 
gekrcazift (nach Varro). Die epische Poesie der ludter ist in zwei 



158 Ratavia. 

Indien ; oder später das in den englischen GerichtsI 
wandte Persische der Mohamedaner (bis vor Kurze 
blichus (von Aethiopien abgesendet) beschreibt das Alj 
spaltzüugigen l^ewohner auf der glücklichen Insel, die 
und Sippschaften getheilt waren (nach Diodor). In 
ehruug des Himmels und der Sonne wurden die L 
Meeresufer begraben, wie noch jetzt in den Nyas-Inseln 
im Meer, und in den Rangsprachen*) wird mit doppe 
gesprochen. Wenn sie das hundertste Jahr überschritt 



Onippeu Z1I theilen, iii die Itilitisa-purana und die KÄvya (s. We 
cfbas qui Manibiis offiertiir (Rörkh). Kavjra: ttagellaDdnft, potas fe 
Ut (im Veda) der Name der St'her und Opferpriester. Durch dei 
Som« erlangt man die Kraft eines Kavi (ein Seher werdend V .li 
(der Panra) hat Kava eine schlimme Bedeutung (aber Kavi ist de 
der Dynastie der Kajanier und des Vista^pa, des Zarathustra Frei 
Vistüfpa oder Kai Gustarp\ während (in den Vedas) Kava die 05 
leichnet. Zarathustra eifert gegen den .Soma-Cult, indem die Geg 
aasfedehnten Besitzungen vertrieben werden sollen, der Name der 
Zanthustra ist Magava (was in den Vedas Mächtiger bedeutet) mit 
ha^&sakhah. Soma (mit indischem Namen) wird (in den Gäthis) 
Lüge und des Truges (von den Daevas bereitet) genannt Da e 
nicht gelang, diesen Kauschtrank abzuschaffen, so versuchte man 11 
den heiligen Gebrauch zu schützen) zu einem Verehrer des Haoa 
schem Namen) zu machen. Haoma erscheint dem das Fener rein 
thnstra und verheisst ihm, wenn er sein Verehrer werden wurde, 
Segen seiner Vorväter« wie Jima.** Wann erscheinen die Männer ^ 
Math, wann verunreinigen sie diesen Rauschtrank? (mada oder mad 
Durch diese Teufelskunst sind die Götze npriester übermüthig nn 
schlechten Geist, der in den Ländern herrscht (nach den Gatha). 
Gabe des geläuterten Trankes (Soma) ist den Göttern darznbring) 
Anhängern des Kava. denn diese kämpfen nicht, aber die Mann 
Opfer dargebracht wurde, kämpfen in grosser Zahl (heisst es im Kig^ 
keinen Schaden, ihr Somatrinker, indra siegt. Nicht helfen die Gott 
Ergebenen (nach dem Rigveda). Indra (als Akavari oder nicht dem 
hilft gegen die feindlichen Kava. 

^) A lingua vulgär e a primitiva lingna Messira, a quäl e mui 
4 Muiza, mas a da corte 4 a ehamada de Campocolo (GamittoV Als 
den auf Gras verschütteten Amrita. den Garuda aus Kailasa gestohle 
spalteten sich ihre Zungen (durch neue Kenntniss). Indra theilt 
ilaas sie verständlich werde, in den Vedas. 



MadsfMcar. |gg 

«ich die Bewohner zum Todeschlaf unter den Baum (mit 
aft des Upas.) Nach den alexandriuiscLeu Periegeten 

Itir die Fahrt nach Chryse (von Kalingapataua oder Ki- 
nicht die eingeborenen Küstenfahrer ^Sangara;, sondern 
»seren Kolandiophonta genannten Schifie. Dampier rUhmt t^ 
iffe Dsiampa's. Nach Aelian hatten die Indier die 6e- 
Bomers in ihre Sprache übersetzt. In dem unter König 
rrau in's Persische übertragenen llitopadesa finden sich 

aus dem später als der Ramayaua compilirten Malia* 
. Der indische König Amitrochates (Sohn des Sandrokottos) 
e Autiochus Soter (281—262 a. d.) um Feigen, Wein und 
iiilosophen. Einige bauliche Reste in der Gebirgsgegend 
lalabad sollen das Gepräge griechischen*) Mauerwerks 
Einige monumentale Fragmente, im Districte von Pe- 
r vorgefunden, zeigen (z. B. auf einem Fricsstück) aus- 
t n'iuiisehen Charakter, auf den architektonischen Zier- 
uiger Postamente spätest römisch und byzautinisirendes 
it (8. Kugler). Fahian fand bei seinem Besuche auf Java " 
. d.) viele Brahmanen, aber keine Buddhisten. In den 
gen Gegenden des Innern von Java lebt eine zahlreiche 

von Häuptlingen, Gunos genannt, eine wilde Rasse, die 
irndeisch frisst. Die ersten Bewohner waren Siamesen 
JO p. d) auf ihrer Reise von Siam nach Makassar durch 
? nach Bali getrieben wurden. Da ihre Yonke Schiffbruch 
etteten sie sich in einem Boot und kamen nach dem bis 
nntrntdeckten Java, dass wegen seiner Ausdehnung und 
barkeit sogleich colonisirt wurde durch Passara, den Sohn 
imesischen Königs, in dem von ihm gegründeten Passa- 
^dirend (de Barros). Die Jaos genannten Eingeborenen 
ivm, die sich über alle anderen Menschen erhaben glaubten, 
;n bis zum Cap der Guten Hoflnung zu schiffen und Ver- 
mit der Insel Madagascar zu unterhalten, wo sich viele 



Di« fioxe Alt, wie der HiDdaisoius in den maUyIscheu Stämmeo Wurzel 
W««i>t^ deae er, als geistige Krmft, wieder geistig aoregte, die Piiantasie 
r»f«bf ««Ute QDd darch den Eindruck michtig wurde, den er auf die Be- 
reu« bUdoBfifabicer Völker lienrorbraclite (Uumboldt). 



4 



160 Batovia. 

Leute branner Farbe und javanischer Mischrasse findei 
ihnen abstammen (da Conto). Nach de Barros hiesse 
geborenen Sumatras (weil die Javanesen früher die 
Sassen) mit allgemeinem Namen Jaiuji (Jawi). Das 
Papuas*) heisst Tanah Puwa-Puwa bei den Malayen. 
lukken werden auf Celebes mit dem Diminutiv von Js 
jawaka) benannt (Java minor). Nach Valentyn, de 
FlaooQurt und de Barros beruft, müssen die Javanei 
okw Coromandel und Malabar besucht haben, weil 
spräche **) meist von dem Sanscrit abgeleitet sei, und i 
Malabar- Worten auch Vieles aus der Deccan-Sprache 
Bali, wo das auf Java und für die Dichtungen aus a 
zeit in Gebrauch gebliebene Kawi noch die Sprache d 
und der Gesetze ist, bleibt ihre Kenutniss auf die Bi 
sehfänkt. Kawi (von der Wurzel ka oder tönen) m 
Dichter oder Weisen. Der Berg Kawi ist südlich voi 
juna. Nach W. v. Humboldt ist das Kawi wirkliches 



*) In the Philippines are those black people called Os Papu 
and SorcererSy among whom divels walke familiarly, as companl« 
wicked spirtts find one alone, they kill him and therefore they alv 
pany, führt Purchas au ans Antonio Galnan. 

**) When the iuherent vowel sound in the aksara is not c 
aksara is termed lagana. The vowel sonnd in tbis case is that of 
or of ^o" in homo, the „o" being at present invartably used at tht 
and their vicinity for the inherent yowel of the consonaut instea 
The latter however is still preserved ou Madura, Bali and the di 
west of Tegal and was doubtless the original inherent vowel i 
Bata Krama (Basa Dalam) or court-language coutains many wor 
origin and a portion of Malayu and in those, in which it appears 
from the Vernacular a slight alteration is oummonly made in or 
pronuuciation to mark the distiuction (Raffles). To couvert W( 
volgar tongne into the Krama (ceremonial langnage), the low and 1 
yowels (u, o, a) are exchanged for the high and sharp ones (a, e, 
yowel is substitnted by a syllable endtug in consonants. For won 
occurrence the polite dialect has many Synonyma. „Das Kavi 
Sanacrit zurück und giebt keinen Anlass, Pali darin zu vermuth« 
chara Buddha or Alphabet of Buddha in the Island of Java serves 
between the ancient Devanagari of Hindustan and the modern Sia 
the form, from which the Pali-alphabets of Birma and 8iam are derii 



n, in einer Scala von Eriiiilimigeii nnd Erniedrignogen, 
i bei den Byzantinern der Slajcstas noBtn (y tjfutfpa 
,ie »I TttÄdvörijs ftov gegen itberatand. Bei Bekebrang 
len Volkes hat man zanitclist die SpracbBchwierigkeit 
,den, nnd leiclit entsteht daraus die EinfUhning eioer 
|)rnclie , wie de» Latoinineheii in Dentsehland durch 
und andere Münctie Englands, wSlirend vor Gre- 
(dcni iiafpr eeremoniaruni) Uliila die Bibel in das 
- Ubertraßren Iiatte, das auch die slavisclieu Apostel 
ie liewahrten, und die indischen Christen liiclten trotü 
p von Diamgier das Syrische bei. Hiiuon Magna, der 
er tU« Dositliens) seine Lehre durch seine AnhUngcr 
w ,Mazdn- oder Malia-Buddba) verbreitete, hätte dca- 
die Gabe de» heiligen Geistes von den Aposteln (durch 
l^:'kanFl, nni die Ausbreitung des SanianiüsmnR zn 
Sinieon cl Zadik (der Gerechte) oder (Schinieoun) Sclii- 
IdiV (Siddik oder Siddartba), der die erwartete Geburt 
aüd» Wgrllssto, war Nachfolger des Ozair oder Esdros, 
I Rott ans seinem Todesachlaf der 100 Jalire zurUck- 
Itcim Niederschreiben der heiligen Schrift durch Rcete 
m Textes geprüft wurde (wie Buddhagliosa). Da die 
'S«!! Vang-anala oder Bramn (Feuer), Sorya (SonneJ, 
* iMondj, Kala (Zeit ), Bayu (Leben) stets gegenwärtig 
""lildie Niti Saatra es Jedem zur PUieht, sieh der LUge 
*"'■« (.auf Java). Der Sastra Meuawa (Einrichtungen 
' Scannte Gesetzcodex entspricht den Volkacigenthllm- 



41 



162 Batavia. 

der Bräuche und Gewobuheiten Yuddha uagara. Sowii 
Voreltern*) (heisst es in der javanischen Inschrift) 
zum Himmel eingeht, so lasst sogleich ein Gemfi 
denselben abzubilden, und schmücket und verseht € 
Arten von Esswaaren, und ehret es als euren Vorvi 
euch herabgestiegen ist und alle eure Bedürfnisse 
will, denn dies wird der Fall mit demjenigen seiu; 
Vordt^m Ehrfurcht zollt. Bei Nacht brennt Weil 
Lampen (Humboldt), nach chinesischer Sitte, wodu 
Ansicht des Orientalen) der Götzendienst zuerst eingei 
&i der St^ninschrift von Surabaya werden Büssunj 
len, abef vor Uebermass gewarnt, und die Seele zu 
geführt. Nach dem Tode nimmt die Seele ihre Best 
die sieben Plätze durchfliegend. Das menschliche D; 
dem des Mondes, **) Lügner und Verleumder werd 
iamerta bestraft. Die Dewa wählen als Schutzgeisl 
eines Königs aus. Die Sastra (Religionsbücher) w 
Tugendhafte verbreitet. Die verfertigten Bilder (Are 
geweihten Boden zu stellen. Den Pandits muss g< 
den. Der Stein, bei dem geschworen wurde, ist zu 
In Java zerfällt die Gesellschaft (sagt Crawi 
natürlichen Ordnungen der königlichen Familie, der 
Titel nicht erblich sind, aber sich in die höheren dei 
niederen der Mantri theilen), in Priester, Ackerbaue: 
or freemen), Schuldner ***) und Sklaven. Die Haupti 



*) Der von den Chinesen als bezopfte Leute bezeichnete 8 
(386 p. d.) das Haus Wei gründete, hatte im Thal Maugut (in On« 
felsen zum Tempel ausgehauen , um darin seine Vorfahren zi 
Araber begründen ihre Sorgfalt für die Ansah oder Genraiogi« 
des Koran, das befiehlt, der Vorfahren zu gedenken und für sie 
**) In der Propädeutik der Araber heisst es: „Der Mond hat 
zeichen 28 Stationen, so sagt Gott. Dem Monde haben wir Sta 
bis er wiederkehrt, wie der alte Palmeubaum wieder ausschläj 
At the feast Shanfan (going up to the touibs) the Chinese ca 
willow tree, as emblenis of life and health (Milne). Nach der V 
steigt die Seele nach dem Tode zum Monde auf und kehrt im 
zurück (wie im Manichäismus). 
***) The debtors. with freemen and siiveSj constitute the tl 



IfarkflD. 



163 



isdfmen zwischen Grossen nnd Kleinen Leuten, indem die Haupt- 

hi^re als der Kopf, das Volk als die FUsse betrachtet werden, 

BBd die Grossen sind die Reichen (Orang-Kaia). Wo Jeder 

AhiFe durch Geburt ist, mag sich der Adstrictus familiae als 

Freien lietrachten , im Gegensatz zu dem gesetzlos und willkür- 

Beb verkauften Kriegsgefangenen. Harris bemerkte auf den 

Mtdjieosima-Inseln verschiedene Kasten, die nie unter einander 

kinthen Nur Kinder der Vornehmen besuchen die Schule der 

Hiaptsudt (Meia>. Unter König Komlessur (f 1809) fahrte der 

MinLsler Bora Gohain den Gebrauch in Assam Jfin, die Doon 

oder Fischer auf der Stime mit dem Zeichen eioeis Fisches TM 

narkiren. Die Ausfeger erhielten einen Besen auf die Stirn ge- 

irickt nnd die Palanquinträger des Königs ein PalaiAiuin auf 

iöi rechten Ami. Nach der Matsya Purana würde es Bali von 

Bnbma bewilligt, die Welt in vier Kasten zu theilen. Als Yu- 

lUslira, der Sohn Panduls, nach dem Zeichen des Brahmanen- 

Anuies^) fragte, erwiderte ihm Baisham Payana Rishi, dass es 



«Wh tkc U«« «tf Um MaUyft aud other tribes, divide the people, for the higher 

«4m %Tt liurall) «bove the Uw and not noticed, except es administ«nng it. 

ii irr Go1dkr»te werden für Srhniden Familiengllpder in Pfand gegeben, nach 

(^«ik*^«ttk. der zngleieh bemerkt: The uame of ^free people*" is applied to 

•A a» oeTer have i^rved a maater out of their own family. Durch ein ähnliches 

^•Oa d ab» erklären sich die Beziehungen von Thai und Bao in 8iam. Als 

ii» »der ?iiedrig werden im nördlichen Thibet (ausser Musikern und Tänzerio- 

tüV 4ä» ^bmiede und Tischler mit anderen Handwerkern begriffen (nach Cun- 

kV Iq Cochin fallen die vier vereinigten Gilden unter die Ardari jardi 

%t<w«rf. The barbers, chairbearers , watermen and municians are exclnded 

yv^socieo. as degraded people (ti-min), who for insurrection at the Sung- 

*w coofigned to perpetnal infamy (in China). Die als tiefstehende 

^•tr*ckteteti Panchalarar (fQnf Kasten von Kijnstlern) leiten sich von Yis- 

^. Tbe Rnddi is one of the lowest of the casts employed in agri- 

ukd »Ilowed to be of pure descent, bnt many of its members are rieh 

■i «• the Guidas or hereditary Chiefs of the villages (Burhanan) Die Scheidung 

A» Iia4a« in ffthtt nnd linke Hand (Ballagai und Rddagai) fand durch KaU 

■ Cta)tvftiai ftatt Noch tiefer , als die Rodiyas, ein Zweig der wegen Essens 

*■ ■•McWofleick degradirten Veddah , stehen die ausgestossenen Kasten der 

■■•'•'T'k (Barbiere) und Hanomoreyo (Beteldosen verfertiger) in Ceylon (Tenuent). 

^^ «kiek reoiov^ sin Is Brahmanhood (A.»hu (tosha In Nepaul). It is 

^ ht wlio has conquered himself is a Jati, he who performs penanc«, 

11* 



164 BattTla. 

früher nur eine Kaste in der Welt gegeben, und di 
unterschiede erst mit den Verschiedenheiten der Cerein 
Stände ihren Ursprung genommen (nacli Aschu Gosha 
Ceylon galt in Cochin die Ueberreichung einer Lemom 
Art der Bestechung, indem Geschenke darin verborj 
(ähnlich den in Siam vom Könige ausgeworfenen Leo 
Einwanderer ^jis Indien werden von den Europäern C 
den Jayanen Kaling oder Kling genannt und heira 
mit den Eingeborenen, da sie selten Frauen mitbring 
daraus erzeugfen Mischlinge lassen sich in der ersten ( 
^0 sie meist. beider Eltern Spraclie reden, noch erk 
heissen danii Paranakan. Die Halbkasten aus chinesis 
erhalten sicli länger getrennt, wegen der in sich abgef 
Quartiere und Sitten dieser Ansiedler. Die von Eup 
einzelnen Frauen eraeugten Kinder sind (nach Stavorii 
die dritte und vierte Generation durch die Kleinheit 
von den echten Europäern zu unterscheiden, und wen 
des Liplap ein Portugiese war, so bleibt er noch län 
dunkeln Hautfarbe kenntlich. Aus den javanischen Ai 
(nach Crawfurd) hervor, dass die Gewohnheit des R 
Java ungefähr um das Jahr 1601 eingeflihrt sei. In P 
es sich nach den Berichten der damaligen Reisenden 
fixiren. Der Genuss des Siri oder Betel- *)Kauens is 
in Java. 

Ausser dem Anbau **) des in ]den niedergebrannte 



is a Tapasya and he who observes Rrahmacharya is a ßrahoian {». F 
Miles ist Jaina vom Sauscrit Yatn und Jet« (Sorgfalt in Lebensbe 
von Jita (Besiegnng der Leidenschaften) abgeleitet. 

*) Beetle is pnngent, bitter, gpicy and sweet, it is alkaline i 
it ezpelleth wind , destroyed phlegm , killeth worms and snbdned 
beautifleth the mouth, removeth impurities and kindleth the Are o* 
my friend, possesses those thirtheen qnalities , hardly to be fonn 
regions of heaven (Wilkins) nach dem Ilitopadesa. 

**) Be it known to the cultivator, that he who soperintends i 
of tillage is the son of the dewata, named Sang Yang Kalam 
terror to all such subjec.ts, as do not obcy the commands of Baa- 
der Kawi-lnschrift von 4G7). A mai» who hap arrived at the h 



lof Ta^ren (wie die mexikanische tian^iiztii, von denen vier 

Monat aasmachten). Ihr bürgerliches Jalir wurde in 

nkn getbeilt, von welchen Abtheilungen j|^ unter dem 

ze ihres Begenten stand, und sie zerfielen in sechs Perioden^ 

lenen die erste ftir Menschen ungünstig betrachtet wurde, 

veitf für VierfÜsser, die dritte für Bäume, die vierte fllr 

, die fünfte fUr Pflanzungen, die sechste für Fische. In den 

ctLschen**) Zeichen stellt Loro eine gute Dewo vor, Endro 

eder gut noch schlecht, Goeroe giebt Gesundheit, Jomo ist 

Linlro indifferent, Bronio sehr schlimm, Kolo meistens 

Hot^mo sehr gut. Die Pandjangankaners oder Brahmanen, 

ie Pandjangans besorgen (an der Küste Coromandel), müssen 

foiK«i«e* weH the teparatiou of his soul froni its roveriogy your ezistence 
p Cftt • f (be nioon , tbat \i to say, frooi the new to füll aod from that to 
itrvQ# «ane. When the moun is thus lost from the East, it will theo 
a> ipp^ar in the Wrht and recommeDce the flrst day of its age. Like gold 
i b> ;i*.ri!lrd. the »oul in the body lose« ita coveriug in four cause« (water, 
*ir. -artb . * 

* 1q ««De little fleld ur railer compartment, the husbandmau is plougbing 
■Rvv'.Lc. in a i^ecund he Is sowing in a third transplanting, in a fourth the 
i tM IfglBiüo^ to fluwer^ iu a flftb it Is yeUow, and in the slzth the women, 
trra and old nien are butj reapiug (Crawfurd). 

**> Di« Neger (in Fetu) haben 21 groaae gute Tage (grande bonos dies) die 
fiB#Bi Neumond anfangen, diesen folgen 15 böse (nialos dies), ferner 13 kleine 
r Tat» -PikaBne bonos dies) und 9 besonders schlimme Tage (Roemer). The 



166 BaUvia. 

jeden Morgen in den Häusern, mit denen sie in 
stehen, das Nötliigc des Kalenders ansagen und sii 
zum Wahrsagen erbötig. Zur Zeitbezeichnung sag« 
vanesen z. B. „wenn der BUffel von der Weide k< 
„wenn der BUflfel in den Stall geführt wird" oder 
Büffel auf djyp Weide gesendet wird." In Sumatra ' 
Hfufsdonjl piit dem Finger nach der Sonne gedeutet ^ 
Mexikaner (nach Humboldt) durch den Stand TeotFs b 
%i Ceylon bedeutet Hundegebell ein Viertel einer 
Meile, Hahiiengekräh etwas mehr und Huh die 
lichste Entfernung im Schreien. Die Namen *) der 
bilder im Zodiakus der Javanen entsprechen den sa 
nur dass die Zwillinge durch einen Schmetterling ( 
Der Orion heisst (auf Java) Waluku (der Pflug) od 
(tengala im Malayischen). In Sumatra wird von 
im Monde erzählt, der beständig spinnt, dem abei 
eine Ratte die Fäden zernagt. Die Bimas sehen ii 
flecken Baumzweige, unter denen ein Vogelfänger sit 
verfertigend. Die Constellationen,**) die das Gesch 



***) Obseryabat (Octavios) dies qaosdam, ne aut prostridie nui 
proflBceretur aut noois quidquam rei seriae iDchoaret (Sueton). D 
Planeteu sind durch ihre Nameu^ als 8öhue der Soddo (Saturn), 
und des Mondes (Mercnr) bezeichnet, die anderen sind Repräsenta 
Kishi- Geschlechter f der Angiras (Jupiter) und der Bhrigu (Ve 
are offered to each of the twelve months and at the end one 
to Anhasaspati, the deity of the intercalary month (Müller). £ 
leichnen die Constellation des Orion als Uaig. The wedge-sb 
are called teeth of lightening (by the Javanese). Im Uora sas 
mihira (504 p. d.) werden die griechischen Namen der Zodiakalbll 
aufgeführt Das Pauli^asiddhanta war (nach Albiruni) von Pa 
(Paulus Alezandrinus) verfasst Oarga verherrlicht die Yava 
astronomischen Kenntnisse, und die epische Sage nennt Asura fi 
oder Ptolemäos) als ältesten Astronom (s. Weber). 

**) A Torient du Pegou une geaute, voulaut un mari, prit 
femme ordinaire possedant une grande fortune. Par ce moyen < 
bot. Apr^ sa mort et comme on la transportait au Heu de 
chariot, sur lequel on la conduisit, fut soudainement renverse, c 
et s'cleva au ciel sous la flgure d'un uavire. De la vieut qi 
uaiaaeiit soua cett« couattUatiou sont de laide flgure, aiais i 



4f 

Cnltnrsystem. -jg'jr 

ti>^n Lintagan auf Java. Im Thierkreis der Balincsen nimmt 
•ier Scorpion (ans dessen Scheeren die Griechen die Waage bil- 
dttfü zwei Zeichen ein. Das bllrgerliclie Jahr in Bali wird 
nn'h der Saka warsa Chandra oder der Era des Saka (Saliva- 
boa) gerechnet. In der schwarzen Pagode*) Orissa's sind 
mter dem Vorsitze des Donnerstags (Jupiter) die contempla- 
tiTen Bilder der Nowa-Griha (neun brahnianischen Planeten) auf- 
?e«tdlt- Eclipsen schreiben die Balincsen dem^yepschlingen 
(Orab des Dämon Rahu zu und nennen die des. Mondes Bahn; 
iie der Sonne Grab. Die Plavanos in Califomien rasseln bei 
RnMemissen mit getrockneten Häuten, um das Ungeheuer feft- 
mtrciben, und stellen dann einen Wettlaufan (correr la luna). SiSg- 
jriD^-gnru beauftragt Brama und Visnu, das Ungeheuer Bemba 
Cbnlung, das Sonne und Mond verschlingt, zu tödten. Die Ma- 
layen nennen die Eclipse (wenn der grosse Naga Sonne und Mond 
Iberschluckt^ Makan Rahu (das Fressen des Drachenungeheuers). 
Das durch Van den Bosch (1830) eingeführte Cultursystem 
Hftreift einmal die Production des Rohstoffes durch den Dorf- 
lAeiter unter dem Contractor,**) dann die Producte, die ent- 



u£tr«I bmsqn« ft les homires sp^cfalemen^ ^ont graods sp^culatenrs. Un roi 

i» U BiriBAnif) allant k la chasee, rencoDtra une blche pleine, laqvelle mit au 

■n^« un petU faon dans nn liea couvert. Le roi ramassa ce petit anlmal, quMl 

tl »"^.ficr foifDeuirmefit et qu'il prit en ai grande affection, qoMl alla toüs les 

mn \t tisitfr. La reiue en devint si enouy^e et si jalouse, qu'elle fit tuer 

«iKta»eQt le paoTre favori et il fut traosfornie eu coustellation {t^te de cerf). 

^pnd k roi appiit ce trUte eveoement, 11 devint tellemeDt chagrin, qu'U moorut. 

^«li ^rqooi cenx qni naisaeot aous la constellation du cerf 8ont susceptibles 

• mtmrit de rhairin. 

^ TIt ttbjeft of carringa in the temple of Kanarock (black pagoda) cod- 
*• rüfty in the march of armies with diifereot sorta of cavalry and infantry, 
•ftfr uriona faabions. Tben there are elephants and cbariots and palau- 
<Ffr|QaioQ). 
•^ TU laodlord'a claim for rent in Java was llniited 183<> to one-flfth of 
Wa teiiat'f produce and to one day'a gratultous labour in seven. The produce 
■* •• <>vTfraiiieDt Und la not ezpretsly limited by law to one-flfth, bnt Is 
•^iW «t tkK rate with the village-chief for the whole village and must be pald 
• ••••?. Tbe one-flfth of produce on private estates is generally taken by the 
*'"*W km each othet in kind. The labonr^s rent on crown lands Is mostly 
•Mayed «& tke roads »nd pnbUc works (Money). 



168 «^ Batovia. 

weder keine Manufactur verlangen, oder deren Bearb 
Vorbereitung zur Ausfuhr einfach und leicht genug is 
dem eingeborenen Anbauer vorgenommen werden zu k< 
drittens die Theilung in Thee, Tabak und Cochinell 
vanen erzählen, dass ein holländischer Capitän absi( 
Planke seines Schiffes ausgestossen habe, um es zu & 
80 zum Bleiben gezwungen, vom Fürsten von Jakatra 
Stück Land erbeten habe, um dort eine Scheuer für 
za bauen, Önd dies der Sicherheit wegen mit einen 
ZXi umgeben. Als man ihm soviel vom Grunde zuges 
er mit einer Ochsenhant würde bedecken können i 
QUI Pondok zu errichten), schnitt er diese in dünne S 
als man Schwierigkeiten machte, das dadurch ein^ 
Territorium zuzugestehen, zeigten sich Kanonen aui 
womit man Zeit gehabt hatte, dasselbe während de 
Inngen zu spicken. Die Holländer verlegten ihre Ans 
Bantam nach Jakatra (1610) oder (1621) Batavia. ^ 
schickte (als Gouverneur von Batavia) Karl Hartsu 
Gesandtschaft nach Tonquin, wo er vom Könige 
Statt angenommen wurde (1637). In der in Camb 
richteten Facto rei wurde der Gesandte R^gemortes 
des Königs ermordet (1643). 

Die Fürsten Javas nehmen entweder den Titel 
(Sultan) an oder den religiösen des Susunan, ind( 
als die Dachsparren bezeichnen, im Gegensatz zu 
das die Pfeiler (Tiang) des Staatsgebäudes bildet 
prinz wird Pageran Adipati, der Minister Raden 
nannt. Den javanischen Titeln*) wird Mas (Gold) 
(ehrwürdig) vorgesetzt, welches letztere an das Qi 
Göttemamen auf der hinterindischen Halbinsel bei 
alterlichen' Reisenden erinnert, dem Kjeik der Talein ei 
Fitch nennt den Khiaung der Tallipoxies oder Pri( 
In China findet Pinto den Quiay Figrau, Quiay Nc 
Qoiay Mitru. Der Hauptgott des Königs der Batas 



*) Of the pretenders called Kraoiau (rebels) in Java, one 
was an old m an, covered with rags, anotber was a boy 14 jean 



( 



CheriUs. ^ Jß9 

iaj Hocombonnr^ in Calaminha war Quiay Paturea der 
in äiam fand sich die Pagode des Quiay Pontar. 
der vor-islaniitiscben Zeit war Satu der gewöhnliche 
i Ftiretcn*) vonMajapahit und Praniiswari der der K'ö- 
ährend die Prinzen Raden und die Prinzessinnen Dewi 
worden. Als Feldherr im Kriege wird der König Sena- 
telt. An Festtagen pflegt die Afl'enfahne Hanuman's 
za werden. 

Sänger der Cheritas oder die Sagenerzähler stammen 
mit dem vielgewundenen Turban bekleideten Bath der 
der in dem Vomito des (drei Jünglinge auf seij|||m 
ragenden) Stieres entstanden, das Lob SangsapurbaAlin 
^entspräche sang, Secauder Zulkarnein's Sprossen, der 
b Demang Lebardaun's Schwiegersohn, in dem Vertrage 
cn malajischeö**) Unterthanen ihnen jede Erniedrigung zu 
erfiprach. Auch in scandinavischer Mythe wird der dichte- 
Begeistemng (als zweiter Auflage im Vergleich mit der 
liehen) ein etwas schmutziger Ursprung zugewiesen, und 
dentet die Rebhtthnererzählnng im schwarzweissen Veda 
iliehe Verachtung missgünstiger Sivalen. Von dem an 
Leren Extremitäten missgestalteten Biam (der auch Krank- 
•endet) haben die Australier die meisten ihrer die Tänze 
nden Gesänge gelernt (s. Eyre). Die Babad, historischen 
Balis , sind im Kidung dem neueren Versmass J|,yas, 
eben- 
es den Javanen möglich, sich der Wijaya-Mala genann- 
ime zu bemächtigen, so wird ihnen Alles glücken, und 
dem Pangeran Adipati gelang, sie zu erhalten, war er 
über die Rebellen gewiss (1671 p. d.). Den Meteor- 



kmgihf: tbe regaUa (upachara) of the so^ereigD are the hasti or gaja (that 
Acpk^Antt. the harda wallka or nauagan (tbat of the serpent), the jajawan 
>t^ of the Bull), the sangsam (tbat of the deer) and the sawung-galing 
' • «uck-fowl). 

Bkhaba had by Jjante« 100 sons, 82 of whom became Brahmans, 
du 4ad «oMKig tl^ remalDlog 9 the kingdom of India was divided, Malayu 
«t^J rtctUlBg MaUva or Malwa (BraddeU). 



170 BaUTla. 

Blcin y der bei der Inauguration des Pangeran Tri 
und durch Jaka Sisela gefunden war, erklärte Suna: 
als ein glückveriieipsende.s Pioplietenzeiclien. Um t 
zu erzeugen, werfen Diebe auf Java Erde, die von < 
genommen ist, in die zum Einbrncli bestimmten I 
Javanesen hängen trockene Blätter, Knochen, Stein« 
liches vor ihren Häusern auf, alsDschaga-pintu*) (T 

jum Satan fernzuhalten. Sang Prabu Suria Alem erl 
gegen Hexenkünste. Während der Schwangerschaf 
Wayang die Abenteurer eines Prinzen aus dem G< 

^^iBpwa Batara Brama dargestellt. Die Wöchnerii 
Messer in der Hand, muss sich des Schlafes erwehre 
zu sein gegen den Dämon Djurunglebes (den Ue^ 
Schlaf zum Tod). Bis zum Abfallen des Nabelst 
das Kind**) gefuttert werden, und liest man zu se 
die Ceschichte der Dewas und berühmter Helden. 
Kind zuerst laufen lernt, spricht ein Aeltester 
Schutzwehr: ,.Hpbe Dich hinweg, Gott Kala,***) 
Deine Natur keineswegs unbekannt. Glaube nie 
nicht wlisste, dass Du von Sang-ywang Saba stan 
tara Durgal'^ In Krankheitsjallen sühnen die 1 
Pnlo Anr den h()sen Geist (Pugi hantu), indem s 
bauen und dasselbe in die See schieben, sobalc 
eingetreten ist. 

In der Sintren genannten Belustigung Stecker 

^) Ghosts are often seen at night by tbe Javanese in ho 
Sometimes they walk about, clappering with their sandals. 
Cherlbon every one enteriDg was spit on by the Siri, althoiigh n 
and the government Cwhich had tricd to prevent fraud by placi 
at last had the hoiise pnUed down. Die den Walkyren ähnlich« 
gattenlose Wittwen (vidava), als Feengeister umherschweifend, 
♦♦) *-/rttf ßBi S6(} Deox^'Bt^vi^/ eyTf£(}iTe arvx Ssf* xAiroon o 
y60x^<t)'ey ovrS ovt'T£^ elvev xeXoq ßavfi ßty^aßBv (Winter). 

♦♦♦) Die Mahakalya glauben, dass Maha-Kala (in üjain) ^in E 
Verehrung wegen der Grosso seiner Macht verdiene (Shahristan 
seinem verborgenen Namen begrüsst zu werden , verschlingt 
Siva, mu88 ihn aber, weil mit einem Messerpanzer bekleidet, \ 
(nach den Mandäern). 



Krnte. 171 

eJD Kind unter einen Korb, bis es, durch Musik hervorgelockt, 
ni tanzen hef^innt und schliesslich erschöpft zusammensinkend, 
io ^^chlaf füllt. Bei der Brindung genannten Belustigung wird 
Inder Xiihe eines Flusses oder eines Baumes ein Korb*) auf- 
^bängt^ damit ein Geist sich darin niederlassen möchte, den 
BiD. nach Hause gebracht, durch zwei Kinder unter Musikbe-a 
fleitUDg wiegen Uisst. Die Javanen mähen in einer besondem 
Manier, was Slaniat oder Anerkennung für die Ernte**) heisit 
Bei der EroflFnung eines neuen Sawahfeldes pflegt eine hdWi- 
gfhorene Persönlichlieit gegenwärtig zu sein, um der Erde 
Afbtnng zu bezeigen, wie es auch bei dem Jahresfeste (Sedeka 
bbnmi) geschieht. Der Priester eines javanischen Dorfes führt 
die Rechnung des Wuku, um die Feldarbeiten jedes Tages an- 
axei^n. Das Chebong-Manuscript giebt die Obat oder Medici- 
aen för die in jedem Jahre passenden Pflanzen. Nacli Raschid- 
eddin prickelten sich die Javanen Hände und Körper mit Na- 
ddn und rieben schwarze Färbestoffc ***) hinein, wie es Marco 



^ Zo den Lügen des AI Mucbttr gehorte, dass er einen alten Sessel besass, 
■ü fffiicktcr Seide bedeckt and aUerlei Zierratb , behauptend, derselbe gehöre 
a den Gerithen des Fürsten der Gläubigen, Ali, und vertrete die Stelle der 
Baadctladc bei den Bauu Israel. Im Kriege stellte er deuselben frei und offen 
«»r die Kampfeslinie hin, als die Majestät (Schechina) und die Furcht (Gottes) 
rtt^ltrod. wohin die Engel zur Hülfe hinabsteigen würden (nach Asch-Sbarastani), 
«i* bei den Manichaern am Fest der ßr^fM- Die Fetu schliessen ihren Erbgötzen 
K dea Sa>ja genannten Korb (mit Erdklumpen, Hühnerknocben, Eierschalen, 
itM tt. s. w.) ein, und die Japaner bringen ihre geheimnissvollen Dosen von der 
niffrfahrt mit sieb zurück. In Jüterbocks Tradition hat sich der Stuhl seines 
Sc&aiede* erhalten. 

***! Hei den Yamsfesten in Ashantee sind saturnalische Freiheiten erlaubt. 
t4w daM DicbsUhl bestraft wird. Nach Macrobius wurden die Saturnalien ge- 
inert weil die Feldarbeiten des vorliegenden Jahres beendet und die neuen noch 
■Wkc begonnen waren. 

*^ In the Jongle near the villages of the Audaman-islanders (the houses of 

«boB are buUt of leaves) lives the religious teacher, who teils the people, at 

«kick Cime they have to offer the caught pig at the devil-house, rouud the opeu 

i|ace of wbicb, tbey dance at night. Pig's flesh they eat raw, but fish (which 

■t dabbed at torchlight or shot with arrows) cooked. They plant yams and 

um ^outoet. The wild banana (as füll of seeds) is not eatable and they 

»tti«ii ufcc tLc kB all betelnuts growipg. Witb red earth the chief wears a ciicle 



172 BtUvU. 

Polo iu Cardandau fand. Die Mexikaner ritzten si 
sungen mit Agavc-Staclicln. Die Orang Mautaway 
Bewohner der Nassau-Inseln tättowiren sieb. Nach 
bestanden in Siinda Nonnenklöster, worin solche, 
passenden Gemahl für ihre Töchter finden konnten 
aufnehmen Hessen, wie auch diejenigen Wittwen, di 
beim Tode ihres Ehegatten verbrannten, eintraten, 
nns setzte Artaxerxes die Aspasia, das Kebsweib 
fljlier das Priesterthum der Sonne , wodurch ihr best 
haltsamkeit auferlegt wurde (wie den Sonnenjungfraut 
Als den Frauen der Cimbern die Aufnalime unter t 
nen versagt war, ermordeten sie sich selbst. DieVai 
Hauptklöster (unter Brahmanen) sich inAyodhya un 
finden, stammen von solchen, die für aufgehobene ^ 
keit ihre Kinder an Rama in Oude weihten (Buchanj 
finden sich Vere-hori des Pitakat. 

Am Feste*) Beyze Dussmeen (worin jeder A 
Werkzeuge verelirt) winden die Hindu grüne Aeh 
Kopf (nach dem Ayeen Akberi). Die in Maloor ( 
verehrten Handwerkszeuge werden an einen Baum 
Rigveda werden die zur Somabereitung gebraucli 
Schäften als Dewa bezeichnet und angerufen (Mö 
u. s. w.). In Yoruba bildet die Verehrung der Hand> 
einen hauptsächlichen Festtag. 

Dem Tabu**) der Polynesier entsprechend schlies 
in Sunda eine Verbietung ein oder eine von Alters 



louud the forebead. Iron they tlle down on hard stone aud mal 
worne round the neck. 

*) Der Hindu betrachtet den Gott der Familie als seinen be^ 
devata), und wer von einem Lehrer (Guru) Unterweisung (Upad 
hat täglich zu ihm zu beten. Bei den Fetu hat jede Hantierung 
und Jäger, die z. B. den Freitag, die Fischer, die den Dienstag ui 
die den Sountag beobachten, werden von den Negern als Alle « 
geboren augesehen (s. Römer). 

**) Die Gesetze des Tabuh begreifen iu Nukahiva : Den Pi 
Eigenthum. Die Reichen und Vornehmen. Wer den ersten Feine 
Tage). Das Moral (filr die Fraueu). Meuücheufleisch (fOr Frauen). 



y-Iuinelu (^wo iiebeu Lnli, als Vater des Menscbenge- 
», Ankara rerehrt wird) einen Vorratli von sorgfältig 
Lten Edelsteinen , die ihm erblich dberkommen sind. 
ti Bnlnhen (in Snnda) ist ein Tlieil des Flasses Paoglah- 
arUrt, wo kein Pferd in das Wasser gehen darf. Am 



[üi All* »riofi K&DKn»}. D«D Kopf, D(ii bei der Geburt de» Klndra ge- 
IIci'ibaiiDi. GroMf r*l3buf«ii. finriblndcn. WulKiung {tut dai Wutrr], 
nf.i (7 Tm» D»<h drm F«l). Trommi-lpliUi (für Weiber). Feuer den 

>Ar 4i* Frau'). Du nngibrc SrhKrin. »rliwriii auf dem Wegp. .Sehwelne- 
ftt Imrn. iiu«ser wenn gMcbeukt). Fltdie (lo Unge Rrnirrllcht* norelf). 
••kitDd der BerrUnnf de« Km-ntfils). Kornsül der Fr>n (Hlr Hinner), dn 
' \lii FraorD). Wird Jcminden cId Srhweln gtilohlen, m' le|l er etn 

iM Air ^fhweine des Ihm TerdichKgen. Er glebt deweo Schweine o oder 
» ifrui etfeneo oder ein»» andern MenurLfD Namen, wodurcli der Geist 
Tmtnbraen oder LFbendigen hlDfinfihrl. Dlei zwingt uft den Dirb, Mine 
*■( in letlnurli und «In» andere in ancben. Die begeliterten Srhwelne 
u: Urlru DKbt geirlilarbtet werden. Man luDn aucb Bäume begeitlern. 

"»Tttiih bTii'ht, Iti Kikloo Ifiehntt) und Tod nnd Krantlielt elud «eine 
k W.'i Hiebt Tabohirte lil Gnofuth (frei). Ward Jemand durrh die Kiel- 
l<t>T 'l^ PtTMn dea Tnitongi labnb, lo kooDte Ihn kein anderer Häuptling 
"* *■' tWfBoiiie Hoemoe oder du Vreiaen der Fuuwihlen) befreien, well 
>" ü« [l«rb war. Um aber die aoa einer etwa zufälligen \bweaeohelt eiit- 
"*** ^"Uirnbcit m Tfrhiadern, ward eine geweihte Schale oder aODBt etwa* 
'ltfi''rit» UM der Fuueubleu berOlitt. So llei* der Tullonga bei lelnei 
■^"f •W'eiri« geweihte Sfhale turiie.k. Da» Kawagelränk wird durfh dl« 
••••« «^n HiapillDt* niemih taboh. 

.'tinnii [(Ti Cholola) rlertu Piedra« letda» qne fueton de etle dioa 



174 Batavia. 

obern Panglahsaan dürfen keine Fische gefangen i 
ist es verboten, mancherlei Worte auszusprechen, i 
gewöhnlichen Gebrauch sind, an anderen Theilen < 
müssen die Boote über Land geschleppt werden, 
betrachten die Bergspitze von Gunung Dongka als i 
Paradies, das durch die Seele besucht wird, ehe 
fortführt (Riggs). Taboet heisst im Malayischen d 
an Abraham gegebene Arclie des Bündnisses, die du 
Väter bis auf Abraham bewahrt wurde (und auch in 
ihre Bedeutung fortführt). Auf Java werden mitunt 
Sachen rasch von Dorf zu Dorf geschafft , da der dj 
Fluch mit dem letzten Besitzer verbleibt, und ebenso 
• die Tataren im Altai immer rasch des eingetauscht 
wieder zu entäussern suchen, üebertretungen in d( 
ligion, wie z. B. das Tödten einer Kuh, wird in Kui 
wie Vergehen*) gegen die Kost, durch ein Dom ge 
das Verbieten, die Hukka-Pfeife zu gebrauchen. 1 
ausser dem Adel, der den königlichen Rath bildete, 
Assam Schuhe tragen, und für den Gebrauch d( 
mussten die Edlen den Rajah zahlen (Butler). B 
war der Gebrauch der Moskitonetze dem Könige rei 
Farendan, Sohn des Nizam al-M ule Akber Shah (R* 
hali im Lande der Kling), verbot (nach seiner Rettui 
bruch) fortan seinen Nachkommen, von dem Fisc! 

*j Fetiches are set np (in the Pongo country) to punish ofl 
cases, where there 1» an intention to make a law specially bind 
more particnlarly to crimes which cannot always be deter.t«d. A 
rated, for example, to detect or punish certain kinds of the 
are coguizaut to such criuies and du not give Information are 
ponished by the fetish (Wilson). Wenn solche Polizei perniauc 
Religionen, verliert die Einrichtung durch Gewohnheit ihre Kr 
fanglich zwingend wirksam. In den Bezirk eines Zeyareh (hei 
legtes P'igenthum ist sicher, weshalb die Ansayrier Pfliige und A< 
dorthin zu stellen pflegen. Tho word zeyäreh properly mear 
hence is used for the place visited, being the appellation give 
sepulchres of men, who have eujoyed distiuction in the Ansayn 
sayrier begeben sich besonders Freitags dorthin, da die Heiligend 
in ihren Ruheplätzen anzutreffen sind. 



wio man ^luuljto, immer die omteii , die voii den Fein 
■l(vs#fu ^vll^dcll. Der T'niatii (idur Tnliu-Mann legt deu 
auf is. Uixou). Zu Zcitoii der Tlicuriuifj wurden gewisse 
igsniittel tabuirl, '*; um iiutxlitHi-r Versdiwoudung vnr- 
vn, iiud jt'dcs Jahr in Neiiseelaml bi-stinniite PflauKungon 
iiiiui'ii mlcr süssen Kartolltln, deren Krtray unter das 
ert)it'ilt wnrde. In Atlien wimlediT Krtray der derAlIiene 
u <Jell>iiuniL' in den Tumpelxeljat/. niedergelegt. Die 



^•i['i<-biii rA'-rr »fiiivlliul Milrl. \UIU- fu- Hp|»'llai)ili i'st, qiiia KIti puttl 
,■■1 .iliil)i'>i riiDsrciatim ^r piipuli jinllriiim riirr»! Mi>s roim ml, m 

!ii inii'iiii» iili, riiriiDiriirpiir*aUrtil ilfn, prtn'iiinp Iiifrris. ilf^ovfrmt 

<iH «»rrii datiu kOHirllsirt. Narli Turnniiw find dis lii-g«[iKlüuit<>. 
Ii ilir llatidliiiigeit und lt««liälli|fiiugvu drr MuhnuiKiltilar liriirtirii, iii 
^>.] it>r>^<iv»uli<;bb«il: «fscUllHi uiiil Kibli.l. (u>uU:.l> Kutl WU\), rri^lil- 
.;.ili iiii'l diirii^lit, iTlaiihl (ilx'h«ii>), griliiMit liix'kriili), vorliiifii (tiatniiii. 
!<il:l . iiii'lil:ij (r&^ii*li). In llrziiii auf dir AUi<ti]iiiii(;^i<i(l si»; un<>rläs>;Ui'li 
. U^iDi. f>-r»'i, dunli <inlt g>b»lfn (suiiiirt, nHiidiib, natllrli), find bf 

■e H'inl UbiM) is iteirly rquival«nt tu Üic Latin >Avvt and llie 0»rk 
»l;uif)liig «itlier Mi^red or acciirisd , buly ur uui:lciu (i. I.Ktig), 

iiitria. <|(u>! dicala diia, appoodvbaiitnr pnriclibu» rt riiliimuis InnpHi 
<'uii^nt>iii sospoiilrbautur ^Strpli.). 'Al•a■!^t/l't {/li'ii^t-uaTa) : i^wri buml- 
u-ji >'apiu Jiii iufrrid iiii:atii «uiil et ilifvi.ta. SariT (tui uppiiiiitut pro- 
'I'«. p-rlinrii? (•'uii^erratiis'i. lialliia Ai-Iiiii« (apiid tVitiini) ait. narniui 



176 Bafavia. 

schwerste SUnde besteht iu Jagaunath darin ^ die Ma 
(die von Mahft Xukshmi selbst bereitete Speise der 
ohne die gehörige Andacht zu essen (s. Sterling). I 
nach Hinglay dürfen (nach Passiren Shah-bandar's) we 
noch waschen, lassen bei Lakerya cota einen Stock i 
Chandra (als Kalki) zurück und müssen den heiligen ( 
Haur im vollen Lauf durcheilen, ohne zu spucken ode 
evacuifen (wie auch den Pilgern in Mekka Beobact 
eher Vorschriften aufliegt). 

Unwillkürliches Zucken des ganzen Kopfes zeigt 
Reichthum erlangt und jeder Wunsch Erfüllung fin 
Wenn es in der rechten Seite zuckt, wird Besitz erw 
der Linken Krankheit. Zucken des rechten Augenbr 
tet auf Segnungen, des linken auf Vergnügungen, d 
Augenlides auf Geldei-werb , des linken auf Ankunf 
(nach dem malayischen Buclie Grapirassat). Sollte * 
der Nacht des Dienstags von einem Gegenstande träum 
Namen mit dem Buchstaben Alif beginnt, so ist es e 
des Sieges in diesem Leben und in' dem zukünftigen, 
fangsbuchstabe Ba deutet auf Schwierigkeiten, Tan ai 
Sa auf segensreichen Gewinn (nach dem malayisc 
Tabir mimpi). 

Wenn ein Jüngling eine Jungfrau heirathet, v 
zur Reinigung eine Locke abgeschnitten, die für jen 
koetjir, für diese Toegelkoentjoeng heisst (Winter), 
bare Frauen pflegen auf der alten Kanone zu reitet 
dem Thore Batavias liegt. Da die Schwangere im siel 
nate den Angriffen eines Teufels ausgesetzt ist, so wi: 
von ihren Verwandten bewacht und darf nur weni^ 
Man wüsclit sie darauf vor den schönen Bildern Par 
Tjondro Kirono's, und dann, nach Anlegung des ► 
muss sie sieben Mal ihre Kleider wechseln. In Japa 
Listen der glücklichen und unglücklichen Tage du 
Sohn des Abino Jassima, berechnet, Gemahl des ve 
Fuchses, den er in Inari^s Tempel vor den Jägern re 

Die sechs Wochengötter sind in Bali (von Soi 
Indra, Oema, Brahmo, Wynoe, Goeroe, Sri Jama (I 



iggara, Boedda, ^\'rehaapati, Soekra, Sanestjara) coni- 
erbattCD sie 3& I'age, die, obue Monate g^enannt zn 
sechs Mal im Jahre von 210 wiederkehren, .lede Ab- 
be^nnt mit Uoeda Kaliwon oder dem Tag, wwraof 
lallL Id dem aatroDomischen Bncb, das den Titel Wriga 
Uhrt, ftind die Inuareu Monate auf daß Sonnenjahr 
l^fart , von Sawabana oder Saka (78 p. d.) gerechnet, 
r beginnt mit Man (den 14.)- Wegen der unvoUkom- 
äert^rhnnng erkennen die Balinesen die Monate beeon- 
» Natorzeicben , dem Blühen beetimniter Blumen, dem 
X weissen Ameisen, dem Anaseben dea Meeres n.fi.w. Die- 

Sadra in Bali, die sieb von Java herleiten, ieiem das 
kliT Sagianj sechs Tage vor dem ron den Balinesen 
un Xfnjabr (Galnngan). Die Mintiras fuhren ihre Zeit- 
ig mit geknoteten Stricken. Der Stnndenwecbsel des 

«ird von den Binna durch die Neigung eines Stockes 
>Mt. Maya , der Verfasser der Sanra-Siddhanta , war in 
u iKnm oder Roma), im Lande der MIecbha, geboren. 
UH YenoH (lux divina) oder Alilal {Zat/tjzi^- oder der 
■ueDde)*: rerebrten die Phönizier die Güttermutter (Asto- 
•■ii. Die Heroen, als alte GStler, '*) hieseen Onrioi bei 

LW* tuabf» atiil ftfiHt i U ukiiunrc de »iddbtrU. AI* Hilim 
■"l"!'^ H««TKh>4i<ii b«gTeil«D di< Sjm dia Ziojvoii/iii' (SMrageUMr) 
'MikaübUr. lUlUh U tba worihiD of tht DlintUrT Do««rB imanc Ib« 



178 BatÄvla. 

den Chaldäern von Ur (wie Horos), in Varnna mit 1 
respondirend. Nach den Mandäern gebiert Rucha 
die Seeleo verscblingeudeu Sohne Ur die zum Bösei 
den Sterne. Zoroaster wird erklärt im Parsi (Z« 
Goldstern oder im Zend (Zaratosbtra) als der leuchtei 
(der hundsköpfige Sirius). Nach Xisuthrus herrschen i 
Zervan, Titan und Japetos (bei Moses Chor.). Nach 
Isaak Barbanel stellten die alten Philosophen das 2 
siebenten Monats als das Bild eines alten, zornigen 
dar, der in seiner rechten Hand eine Wage, in der li 
Bttcher hielt. Bei Daniel ist Athik Jomaia (der Alte 
Weltrichter. Als alles bedeckender Himmel (ovgavi 
rnna oder Asura (ahura-mazda) der allgegenwärti 
nara) Richter der menschlichen Handlungen, der 
(ugra), dessen Wille va^a und Satzung (Dharman) 
ist (s. Weber). 

Jede der fünf Zeitperioden (lima waktu), worin i 
die 24 Stunden des Tages und der Nacht theilen, 
der fünf Gottheiten heilig, Sri (Glück gebend), Kai 
lieh), Wisnu (indifferent), Maheswara (sehr glücklich) 
(sehr unglücklich). Die Ausdrücke Pahing, Pon, Wa^ 
und Manis oder Legi werden auf die Tage der fünftäg 
angewandt, die im Lande durchweg gilt und nach der 
angesetzt werden. Die siebentägige Woche bestell 
(Sonntag) oder Rawi (Rowi), Soma (Montag) oder J 
gara (Dienstag) oder Mangala, Budha (Mittwoch) • 
Raspati (Donnerstag) oder Vrihaspati, Sukra (Fi 



*) Das sechzehnte Buch in der Sanihita des weissen Yajm 
späteren Taittiriya-Gestalt als Upanishad Geltung erlangte (unc 
Hauptbuch der Siva-Secten), hat die Besänftigung des Kudra zui 
vielerlei Arten von Dieben, Räubern, Mordern, Nachtschwärmern , 
als seine Diener unterscheidend (.«. Weber), wie auch der Ctb 
wegen seiner Macht über die düsteren Scharen der Unterwelt vc 
in der späteren Komik der Mythologien zum Gott der Diebe wo 
anr in der Legende von den drei Schritten oder nur als Repräsei 
erwähnte Vishnu heilst in der Rraliuiaiias (dos weissen Ynjiis) ^res 
verliert aber seinen Kopf durch den eifersüchtigen ludra. 



Kalend«'. J79 

d Sanisehara (Sonnabend) '^) oder Tnmpah (^Sani). Die 
, deren jeder eine Scbntzgottbeit yorsteht^ zeigen wieder 
;>tabtheilnngen , von dem jede aus 35 Tagen besteht^ 
Tage, an welcbem Diti nnd Pahing zusammenfallen; 
L Mit dem Aasdmcke Windu ist ein Umlauf oder 
•n (8, 12, 20 oder 32) Jahren gemeint. Der aehtjäh- 
In scheint den Arabern**) entlehnt, wird aber gewöhn- 
siebenjährig betrachtet, indem jedes Jahr seinen Namen 
I der Thiere entnimmt, den Wochentagen des Beginns 
end, Mangkara (Krabbe) am Freitag, Menda (Ziege) 
labend, Klabong (Centiped) am Sonntag, Wichitra 



i (der LAogiamgeheiide) oder Sataro hält, auf dem Raben reitend, 

inröck. AU er die Erde mit Dfirre bedrohte, fnbr ihm König Dasa- 
einem Loftwageo entgegen nnd zwang ihn zur Umkehr. Der Engel 
«ht bei den Jaden dem Planeten Sabbathai (septa oder Sieben) vor. 

tragen die Priester des affenkSplIgen Satnm (mit Sieb nnd Schlange) 
der. Gemahlin des Kredo oder Satar (des Satarday) war Siwa (Göttin 
M») bei den heidnisrhen Sachsen. Osiris nnd Isis, die ältesten Kinder 
k, fiiid die jüngsten der Götter, wodurch sich, wie in Japan, der üeber- 

Mfüftcbeugesrhlecht Termittelt Ayappa (Shani or Satnm) is the forest 
» Coorgs, a mightj hanter, to whom earthen forros of dogs, horses aud 

flfered (». Moegling). Since Ayappa, a Malayalam magician, who was 
4rMd of the Conrgs, was shot uear the Cacheri of Nalkanadu, bis spirit 
■Md meu. • 

Ha Brabma-Siddhanta (des Brahmagapta) worden unter dem Khalifen Al- 
Bft Ar«bi»rhe Obertragen (751). Durch Varahamihlra (VI. Jahrhdt.) sind 
kiirhfü Namen der Zodiakalbilder nnd Planeten in Indien eingeführt. 
•cW Astronom Aryabhatta (111. Jahrhdt.) schliesst sich an Hipparchos au. 
tyu (VII. Jahrhdt) verwarf die Darstellung des Aryabhatta, dass der 
i l'otergaog der Gestirne durch die Axendrehuug der Erde bewirkt 
^riiu inimantia, qnae Dens creavit ita ut non gignereutur a femella 
rt tir stqne taoms ftaemnt, ille Cahomarth, hie Abu Dad dictus. Oahu- 

c^M flgnifleatio est animans ratione praeditum mortale, cognomentum 

)^*h, id est rex terrae, atqne ex eo genos humanum originem docit. 

> Csbtb weilte sie znertt dOOO Jahre im Mittelpunkt der Himmelshöhe, 

K 9titr QBd Zwillinge, dann herabsteigend Je 1000 Jahre in Krebs, Löwe 

Wikrend des Aufenthalts in der Wage erschien das Böse, und 

^« Oirtinie herror, Jupiter im Krebs, die Sonne im Widder, der 

A tun. Satnro in der Wage, Mars im Steinbock, Venus nnd Mars in den 

'* HunraV As ist Fener im Hebrilsrhen. 

12* 



180 BtUTiÄ. 

(WurmJ am Montag; Miatuna (Fiach) am Dienstag; ' 
pion) am Mittwoch^ Maisaba (Büffel) am Donnerstag, 
des Jahres im Windu des 12. Jahres entsprechen dei 
Mesa oder MesarisS; beherrscht vonWisnu, alsWiddo 
dem Mesha der Hindu. Mrisra oder Hresaba^ beb< 
SambO; als Stier ^ entspricht dem Vrisha der Hindt 
oder Mrikaga; behen*scht von Indra, als Schmetteriing^ 
dem Mithuna (dem Paare) der Hindu. Kalakata oder 
beherrscht von Suria^ als Krabbe^ entspricht dem K 
Hindu. Singha oder Grigreson^ beherrscht von Mistri, 
entspricht dem Sinha der Hindu. Kanya oder Kaii( 
herrsclit von Baruna^ als Jungfrau^ entspricht dem 
Hindu. Tula oder Tularasi, beherrscht von Sang . 
Wage, entspricht dem Tula der Hindu. Mri-Chikf 
witarasi; beherrscht von Wandra Kurisia; als Scoi 
spricht dem Vrishchica der Hindu. Dann oder Y 
herrscht von Purusiah; als Bogen, entspricht dem 
Hindu. Makara, beherrscht von Tabada, als Krebs, 
dem Makara (See-Ungeheuer) der Hindu. Kuba, bei 
Aria, als Wasserkrug, entspricht dem Kumbha 
Mena, beherrscht von Gana, als Fisch, entspricht de 
Hindu. Saturn (Tou) entspricht der Erde, Jupiter 
Holz, Mars (Ho) dem Feuer, Venus (Kin) dem Meta 
cur (Choui) dem Wasser. Diese Planeten bilden* mit 
und Yue (Mond) die sieben Herrschaften*) (nach dei 
Die Fürsten Javas leiteten sich durch Parakrisit 
(nach dem eine Bergspitze benannt ist) ab und ve 
Krieg der Pandawa im Bhäratajuddha (aus dem M 



*) Kinoye est le bois danfl son «tat natorel, comme arbre (le ( 
qui devient). Kinoto est le bois, qoaod il est abattu et chaE 
oharpente. Finoye est iVlemeot du feu dans son etat originaire, < 
dans la lami^re solaire, les Eclairs, les eruptioos volcaoiques F 
allom^ par rhomme. Tsoacbiooge est la terre comme travaiU^e ] 
Tbomme. Kanoge est T^lement m^talliqoe dans son i^tat natn 
Kanoto est T^lement m^tallique fondu et travaillee. Mid^ounoge 
qo'eUe coole des sources et dans les ri^i^res. Midzoanoto est 
aqaeux, rumme stagnaot daos les etangs et les marais. 



Jlt Verden. Das Kttnigs^eschlecht in Manipnr. stammt 
idoideii Arjona (als Pärtha), nnd die alte Hauptstadt Ka- 
«int Parthalifi (bei HegaBtheneg). Unter Parthem sollten 
[Dtn Ton Chorene) die Palhavie oder Balhavjs Terstanden 
(die Bahlika oder Pehlevi von Balkh oder Bactrien). 
Gieme Mauipars flieset der Barak mit dem NehenfluBS 
Wie die Städte Indraprastha nnd Mathnra nach Kani- 
I und Java, wird lodia oder Ayndia nach Siam nnd 
Ibertragen. Bei dem König den Landes Hiuthia (west- 
Yuiand) fand der chinesische General Hnkaiping eine 
SUCne Bnddha's (II. Jahrhdt.)- Das Vivaha (Ardjnna 
xinArdJQoa's Vermähinng)***) war von dem Gelehrten 
inwa unter der Regiemng Djaya-baya's (König von 
in Kavi abgefasst. Als das Kawi in Vergessenheit ge- 
Ibntnig es (im Jahre 1704 der javanischen Era) der 



rk dtm FuiTD in dar WUtte wurde d«r Hclluid v«u dem Tenfel mf 
» ViFMDihal (in drr Rhöo) (»rehtt, um ihn durch d>» Geicheok dar 
litftnd (jene« aDigeDommea) tu verfilhren {r. Apieiu). 
^•iij Ih* plnmerlK obtnsa, a Hower, «hleh t> pUnted near tombstone». 

'W Kdiithi, priuce dee Dlt^u (geecti), qiil regue k NgimiblmUaki, 
" Rmu> Hand» (te dlen'lDdr*) la plut Jolle dM Vidadtries (diDsaiiiee 

''flu. pour en hin na hmme. Hendri l'> lul refueC et MivsU- 

' äwUiii U fnerre et t« »eulr attaqne r f-ourilsj» (sejour dae bien- 
C«iLBi( tf roi da midi > refa du ReUn Oonrtiii (Sl»«) le pii*il^ge 

"«ti «irr iDp Di p«r un deia (dleu), tit p»r tin Bont» (ipectra) on 



182 BaUTla. 

SuBTihunan Pakon Bouvana III. in das neue Javan' 
dem Titel Serat Vivaha Djarva hinggih serat Minti 
Uebereetzung des Vivaha oder das Buch des Büssere). 
rakshanath folgenden Janggams singen auf ihrem E 
von der Hochzeit Siwa's mit Paravati. Nach Abu-Zei 
der König der Insel Zabaj das Königreich Knmar 
oder Khmr*) oder Kamanipa iKomara) und setzte d< 
zum Königl ein. Der Name Koiiagia fttr Cap Co 
Ptol.) ist (nach Wilson) das sanscritische Kumari (Jui 
Gattin Siwa's. De Barros nennt neben Kambodscha < 
reich Komo an der Seeküste. Nach den Chinesen i 
liupo oder Kamrup im östlichen Thianshan (Indien 
Ploo, Saumav, Yavan und Couvach getheilt (632 p. 
Tode eiues Königs von Kumar (in Indien) wurde < 
aus China gewählt (nach AI Kazwini) 1263 p. c 
Dharma-Rajah (Lam-Lapto) aus dem mördlichen L; 
ttber Lhasssa nach Punakha in Bhutan kam^ vers< 
Kocb-Rajah unter der Erde, mit seinem Volke (aua 
kehrten Rest der Thep) und wurde für einen Mi 
Lhassa geschickt (Scott). Unter den Nachfolgern dei 
der 760 p. d. die Pala- **)Dynastie in Kamarupa (Voi 
gegründet, verbreitete Dharmapala den Siwa-Diens 
die Pala (960 p. d. folgende Dynastie der Brahmapu 
durch eine vom Mondgeschlecht abgeleitete Familie 
in welcher König Vanamala sich den Freund des f 
hitja oder Brahmaputra nannte. Fa-Hian erwähnt 
eines brahmanischen Landes (399—414). Fremden 
verschlossen. König Bhaskaravarma, der, obwohl di€ 
ehrend, weise Sramana schützte, lud Hiuenthsang 
dem indess Siladitja die Reise verbot. Ptolemäos 



*) A list of words glven by Dr. Morton of the Mon or Ttli 
cidenc68 with Kamboja words from the Mekhong-river (Müller). 

**) At tbe death of JayanaDda (successor of ßhoja) the kti 
was traneferred from the Paramankas to Chandra -Pala of th< 
(918 p. d.), followed (1001 p. d.) by Mahendra Pala, whose broU 
boilt Delhi (1050 p. d.). Jaya-Chandra, king of Kanoje (in the 
who destroyed the direct lines of Pala-Kings, wai overthrown by tl 



00 ^.umar oiieo uomara uungnngj aisiiiei BWreotyp, 
t tfaakha oderFrennd) bei den iDdo-Bcyttiiachen KHnigen. 

heJHsen die Könige (nach erblichen Titeln) Belhara, 
mini, Caraerno (bemerkt Edrieil , aber die Könige von 
d Knongba nannten sich nach ihren Ländern. Khoi 
p. d. auf Paknnghba in Manipiir (frtlher von den Chi- 
■ Soido hesucliti. Dort wird Lai, bei den Knkis: Pn- 
den NagaK: Semo verehrt, unter den in zwölf Stämme 
ri {c^heiitrn Sing^ilm die Wolkengottheit (Megh-deota oder 
i ). äUdliclj von Manipur lebten den Brabmanen einbeinige 
i nnd weiterhin andere UngetliUme. Nach den Apingi 
ie Sa)iadi im Innern geapaltene Hufe, wie Roltiwild 
Un). Auf Khan Myang Paku, König von Lang, folgt 
ta-Keoh, der von den Birmanen vertrieben wurde- Tha 

König von Siam, kam von Myang Fan (Laos) oder 
•«i. Vijayanarayau, dessen Vorfahren auB Kammp ge- 
il, warde (nach der Eroberung von Vijayapnr) von den 

1 gwtHrat, indem ein Saunyassi, deBsen HUtte (für eine 
S«V'»'ie Varahachhatra oder der Eber Avatarfts Vishnn's 
Kte Beleidigung) verbrannt war, den Häuptling von Ma- 
*f mm Kriege reizte. Die von Bhim Sen hergeleiteten 
in Behar verehren Rahu •*) als Ötammgott. Unter den 
» foa ÜDmaon •**) hemchten die Brabmanen als Astro- 



'" 'Hit lucifDl romi uf tmur«, bf whlcb Imid wu held tn AiMni 
' Pvt ironi tli« prinee, addrcued (d i bod^ of propriatora, wbo « 



184 RaUvia. 

logen. Die Rajputeii; mit Ansnahme der Naebkomm 
hana's,*) pflttgen**) (in Alniora). Mohiram Cbandh 
para (aus dem Stamme der Rabha) beansprnchte Ab 
den vor Parasuram nach Chin geflüchteten Kßhatrya (1 
Amba-Kama, Sohn des Chitra-Bahar, hatte langai 
Ohren. Die von Chitore durch die Mnsnlman ausj 
Chauhan-Stämme gründeten (1806 p. d.) in den Berg< 
nastien Kamvirpur und Yumila. Karusha, der Fürst ^ 
der Hangsa Tirtha mit der Gans^ das Emblem Bra 
Mahamuni'S; baute, behauptete Krishna zu sein, wurA 
dem wahren Krishna getödtet. 

Die Chero oder Sunaka in Kikata oder Maga 
sich von der Schlange (dem Könige Patala's) und Ann 
von der Sonne ab, und ihre Fürsten residirten in Bu 
oder Kabar. Unter der Herrschaft der einen Maga 
redenden Kol oder Chero, deren Fürsten (in Beh 
waren (wie Jarasandha), wurde Gotamo geboren 
Dem Stamme der Hariho, zu dem der Kajah von l 
Jaonpur (ein Eajpute des Mondgeschlechts) gehörte. 



or converted, except a few Jars and Magars in Raropathi. Durio 
the KamaoD Rajaa, the principality was wholly under a BrahmlDic 
chi«fly of the astrologer caste, who raised and deposed the chiei 
Nooe of tbese Rrahmins are aborigines. The Rajpuots form the [ 
class, but all who are poor,' except the desceudants of Salwabau, h( 
Tbe Sudra tribe» of cultivators are Aheers, Jauts, Lodi and C 
Agra the Jauts by the other castes are reckoned the Same a^^ A 
being very powerful, they call thembelves Rajpnts, but in the inou 
coDsidered Sud ras (Hamilton). 

♦) Having entered Karu virpur, Rudra (of Kumau) declared , 
Petitors were all low fellows, descendants only of Salivahana. ^ 
descendant of the illnstrious Buddha and therefore selzed on t 
(zur Zeit Akbar's). 

*'*) When Parasnraman destroyed the military tribe of Indi? 
fled to Viswakarman for protection, who told Parasuram, they wei 
(fencibles), bat Khetauris (farmers). On proof being demanded by 
the plough, these degenerate persons (in order to save their live; 
do so. Their descendants have ever since been called Khetauris 
Die nach Ceylon kommenden Colonien der Rrahmanen waren 
Join^iUe). 



lilton). In den Vedas bildet die Sarasvati die Grenze 
'ben Aryas und Nishadas. Gonerda von Kaschmir, der 
D Verwuidten Djarasandha gegen Krisbna zu Htllfe zog, 
e benagt In der Riksamhita (wie in der buddhistischen 
nde) wild ein Asara Krishna erwähnt. Vor Erschlagnng 
Asora Krishna Kegin (von Atharwa) heisst Krishna (im 

ond Parana) Kegihan oder Kegisadana. Die Cheros zer- 
tn das Königreich der Sonne von Ayodhya ebensowohl, 
dai» des Mondes*) inMagadha. Die Siviras oder Suir folgten 
CTieros in Gormkhpur (sie in Kihata besiegend). In Mithila 
<rhte die Dynastie des von Vaiwaswata stammenden Janaka. 

Ayodhya vertrieben, verlegte Harishandra seinen Regie- 
Kitz nach Ellora, während sein 8ohn (Rohitas) and Enkel 
Dp« in Bengalen gründeten. Unter den Vratinah oder ari- 
1 Stämmen, die noch nicht das brahmanische Princip an- 
mmeu^ unterscheidet Latyayana die Krieger (Yaudha) und 
Li < Lehrer) mit Anugana oder Schriftkundigen, als Opfer- 
iler in rothen Gewändern, wie sie (nach der Ramayana) die 
■ler der Kaxasa von Lanka trugen (s. Weber). Im Atharva 

Vratya ( von selbst rein) als höchstes Wesen genannt. Timur 
t Jitteh unter seine ihm unterworfenen Königreiche (nach 
?tef , im Lande der Jetten **) (Uzbeken) oder orientalischen 



1 l*rfi park der orakelDden Häume bei der .SUdt Pra^iake (aiit den Heilif- 



186 B»tÄvia. 

Scythen^ die (nach Uerlelotj jenseits des Imaani un 
Jihonn wohnten. Die Macht der Saka (klein Jneite 
(Anfang des III. Jahrhdt.) durch Safakami CSamasrg 
Sotamiputra) beschränkt. Die bedeutendsten Stäm 
(die Ngari , Dzang, H'Lassa, Wei oder U und Khai 
313 p. d. zuerst vereinigt und hatten im VII. Jahrhdl 
auf der einen Seite bis Kaschmir; auf der andern bi 
long ausgedehnt; oft siegreich mit den Chinesen kän 



kaiDpfte)^ rühmt sich (1370), die Torushka, Kamboga, Ardhra, Garg 
Kaiinga, Pandja und Orissa besiegt zn haben. Kampila war eine 8 
der Pan^ala. Im Mahabharata besiegt Pakisasani die Daradas mit 
und die Dasyus des Nordustens, sowie die Waldbewohner mit d« 
Parama-Kambojas und die nordlichen Rishikas. Vasishtha sucht d 
Sagara von der Vernichtung der Sacas, Yavanas und Kambojas abz 
wurden sie ans der brahmanischeii Gemeinschaft gestossen und vor 
Mlechhaa degradirt. Von den nomadischen St&mmen finden sich f 
mittleren Tibet, die Ighur oder Horpa (einen Dialekt Bhootias 
Westen, die Sokpa (mit mongolischem Dialekt) im Osten. Sok 
the usual Tibetan name for Mongolian (or uomadic) tribes. Thoc 
Northern Tibet and Tangut, nay all Mongolians between Tibet and 
Little Bucharia, call themseWes Sharaigol, and are sometimes calle 
Tibetans, Chor being glTen as a synonyme of Tata (Mongol) i 
Tibeton dictionary (s. Müller). Die Sak (Thock am Nauf-Flusse) in 
Ghatu oder Ohanmas bei den Bengalen. Khampa sind Schafhirtei 
Tibet The most ancient sect (in Tibet) is the Nyimapa (wearini 
When Urgyan Rinpoche (an incarnation of the Dhyani Buddha Am 
pag*roed) was invited to Tibet by Khrisrong De-tsau, he foun« 
(worshipping this incarnation), with red dresses. Brompton, th« 
Bengab Pandit Chovo-Atisha, fouuded the Rareng monastery and 
Rahdampa sect (of those, who are content with the observance of 
Kah, without caring for the acquirement of the higher brauch 
dental wisdom) of red dresses. The sect of the Shakyapas a 
When Tsongkhapa (an incarnation of Manjn Sri or Jamya) became 
(Khanpo) of the monastery in Gahldan (f 1419 p. d.) , he di 
followers by a yellow dress. Gedun Tub-pa (the founder of Tash 
planted the abbots of Gahldan in the estimation of the people a 
System of perpetual incarnation (f 1474). Of his successors, Navang 
founded the hierarchy of Dalai Lamas at Lhassa (1640 p. d.) an(! 
master of the whole of Tbibet. Besides the two great Lama of 
of Gelukpa (the virtuous) , there is the third great Lama in Bhui 
Rtjah of the Dukpa-sect (in red cothes). 



Bonbo der Erde als König anerkannt ißbO a. d.)- 
iwia von Vsisali galten als Gegner Sakya's ond als 
leB SwBsKka-OUubens. Nach Ban-Asor (1000 a. d.), 
vana vernichteten, folgten (V. Jahrhdt. a. d.) die Cheroa 
iD Shahabad). Von den eingeborenen Eirata, die 
i der Wälder bezeichnet werden, hiesB Dnrga, als 
I, Kirati. Nach der Dulva war Magadha von dem 
m Champa (in Anga) erobert, bis znr Zeit BimbaBara's. 
atiden, NacbkowDien dea Juden Schampa Pakarad, 



t Sln^h Dfu lUJ« uf ScDiiaur ot ShattTio («ml Jtmuukpour or Juu>ik- 
atti <ti« NcKi» in Ncpaal iDd «iptlled th» '1 ibeuns. wha (>a Khalh 
»Dt (u uccupT th« monottiDt naai Kuti [1323 p. d.)- PoUU or PaU- 
hdilD, u lMMt-ra«li«t ur ha^sn) wa« ttie residente nf liwaka »nd 
laut! ot the SDijivii.»o (od the muutli ot tfae iLdua). ThB Sbakru- 
'Of banuhrd) bnilt CaplUwMtu «u tlie Bbagirxhi-rivir (in Rahilkiiud). 
■"• of iht Dtlal i^nii (biiilt in tha Xn cenliirj) U likewlM «lled 
'Mt* (.'hCDiaiik, tht patroD of the Tibelans (the t)iitltu>l «-li of Atüi- 

•»id tu hxii letided at PuUl» In lucieiit Indi» aud to bsve viiUad 
' lh*t place (KÖrW). Dl( D-Ui-L.m. tind Mul i fest i Honen des *a die 
OUlUDi'i „tri^ deiMn Tode getrrCeDeu flodblMtv» Fadmapani (AvhIo- 

und Mine* hlmmliKhfB Enfuger. Dhjanl Budrtbii Amltabh» (». Schmidt). 

iinr H*" ''"'*' ^'"''""='''' (■"" fönfhchem UUiize) oder FiDcharetl 

'"f" *•• UlmmelB. An die wunderbare Eiaclieiuunf buddhi- 

tat (31J7 p d.),nkn(p(^jj ^^^j^ ^5^,, SroDgd»uu Üambu (632 p. d.) 

"■• >"" d» Alnli.K.. «:..:.._ ..,.,. ._ „,._,- _.. __. 1 ......,L 



188 Bata^a. 

(dem der Arsacide Valarsaces die Krönangsftinctioii 
als Pakradonni; bekehrten sieh znm Christentham^ auf 
Armeniens. Die Hauptstadt*) Magadhas wurde (640 
PataHputra nach Rajagriha (Beharj veriegt. Die Dj 
Onptas regierte dV. — VIII. Jahrhdt.) am Ganges. Ni 
Besuche bei Shankal; König von Kanjakubja, Hess E 
(426 — 440 p. d.) indische Musiker nach Persien**; 
Nachdem Sukia Dev das Reich getheilt hatte ^ wurd< 
Sultanate von Bihar, Ranganati und Gauhati errichtet 
sallen des Rajah von Gauhati (in Davang) dehnte 
Sitzungen der Kocch nach Osten aus. Die Tochter d 
Hajo wurde einem Bodo oder Mecch-Häuptling ver 
ihn in seinen Kriegen gegen die Assamesen (Ahom), 
nesen und Mohamedaner oder Ploo (Saumar und Ya 



*) Die Chinesen erwälmen die Gesandtschaft des indischen Fü 
(König von Kapili) 408 p. d. (kleiner Juetchi) und des Holoniien a 
Kie^lie-tie (641 p. d ). Die ersten Ansiedlnngen der Chinesen in 
unter die Han (200 a. d. his 220 p. d.) Der China benachbari 
belsst Sieng Thong, und dann giebt es die Sieng (Xieng) Sen, Sie 
Leyden lässt die Kharoen von den Kho (Gueos der Portugiesen] 
Ctebinchina stammen viele der Mandarinen von den vor den Tat 
flüchteten Chinesen ab (nach Kirsop). Sing ist der indische Lö^ 
prfttentant der Sonne (Singi oder Sonne in der Ho-Sprache) , und 
mit dem Stammesnamen in den Singpho oder (chinesisch) Sinti*ph 
oder Inti sich an das peruanische Ynti (Sonne) schliesst und Inti 
**) Barzujeh, Arzt des Khosrn Anurschirvan, brachte aus Kanjal 
Ralila (und Dimnah oder Karataka und Damanaka), das in das 
die Huzvaresh-Sprache) übersetzt wurde. Nach Masudi brachte 
Original Kahia Dimma's nach Persien, als Konig Akshawan get< 
Geschichte der sieben Veziere oder der sieben weisen Meister des Sin( 
oder Sindhnpati) wurde (nach Masudi) aus Indien nach Arabien gebra 
die Hezar afsaneh (Alf-Khirafa im Arabischen) oder Tausend und 
Shehrazade durch ihre Märchenerzahlungen das Loos der jede N 
Jungfrauen vermeidet (wie im Nonthuk-Pakaranam). Das Schacht 
als Shetreng oder Chaturanga (viergliedrige« Heer) die indische M 
Nach den Chinesen war die Sprache der Ugor mit der des llion 
wandt, und die Namen der Könige werden so angegeben. 

***) Aocording to the Ahoms, God, transforming hiroself crc 

as a Spider spins her web (Jenkins). Nach jüdischer Legende wui 

Höhle von Adullam durch eine Spinne verdeckt (wie Mahomed). 



rten. Die tob den Lepcboa als Chong bezeicbnetea 
rerlegcD ihre alte Heimath in die tibetische Prorinz 
Ullieh ron Lhusa. Unter den Abkommen des frommen 
er Dhannapali, Nachfol^r des von Vicramaditya be- 
abbaon, bemchte Bamachandra, dessen durch den Brah- 
Srmhmapntra geschwängerte Königin eich nach ihres 
lofe zarOckzog, Sbashank oder Arimostha (mit dem 
les Asi-Pisches) gebärend , der (nach Kriegen mit dem 
lenaa von Phennagart in Kammp) seinen von ihm nicht 
a Vater Ramacbandra im Kampfe tSdtete und dann nach 
rfa zDiUckkehrte. Auf seinen Sohn Ooyank folgte Su- 
■cb dessen Tode (da mit ihm die Dharam-pal-Linie ana- 
i war), das Volk die Herrschaft der zwSlf Rajahs ein- 



riiif lobdard ih« KtiiiboJM, klag Ltliltditji (of KaibueaT) proceded 
Utra. Part ot tfaa KaHn Id th< Hlodukuib «rr cilled K*DmoJ««a 

« Cbong priciU of Aium iprlk ■ dlklect or ths Slamcse (i. Low). 
liMikfll htt« ChQDf. In dar Xpneh« dar Chingia Im TfaaJ da* Lohita 
^u(U KhwajT. Tba Mcrad Unguifa of th* Sooueib or Cbootajab 
>w> le Ahorn lupranucf bald pawar od tha Narib ind Soatb back of 
«fHlril cddUId* a gttu pniportloa of .Sanuril and Hlndaa, u well u 
ntdi (tren tka Fall) utd Uw wh«l* laognagc mar tbarafore ortginallT 
• M iW Piacril dialMU. Tb* Kb«*m Cbootajah appmn to hava bMD 

■riun liofaag« Da tha arriT«) nf tba That-Ru« in Aaaa« <Karr). 
te *t coBBOB ealllTatoTi in tha **11*7 af Aiaani, ai waU m tba 

»4 Karehara TanalUM (nol «f Iba Arian raca). Dia d«D KMai* 



Ij^ BaUvia. 



läe dum den Ahorns'^) erlagen. Die Tempel 
^rncva Vom Snthan oder Kalapahar zerstört^ ein« 

Aptwteten Ton Kanoj (s. Westmacott). Unter 
Asjü^m^s wurden Brahminen (1611 — 1619) 

h dem Sturze Mir Jamlah's wurde Assam von de 
üMt tton^rslens bekehrt. Die in Benares als unrein gelten 
n H h ü O » ^b selbst zu den Suryabangsis. Die Gorakhnat 
^ite ^uriha oder Siviras^ die die Kasi-Rajahs vertrieben^] 
dlHi von den Hügeln herabsteigenden Tharu ^ die sieh 
^^Ottiie nannten, flüchten^ als derChineseHinentze (mit F 
tMbcben Königs Yetsolongtsan) in Indien eindrang (VI 
M» militärischen Brahmanen und der unreine Stamm de 
w der Vertreibung der Tharus aus Gorukphur Theil hatt 
»l^er den Rajputen. Bis Rajah Phudi Chandra dure 
{ Naehkommen Bhoja's von Dharanagar) vernichtet wurd< 
die Siviras (500 — 990 p. d.) in dem Districte von Ben« 
Siwa verehren sie besonders seinen Liebling Hanumar 
Sttwii wohnten westlicher. Die Rayas von Changapur (i 
dem Sakawas-Stamme), die die Cheros vertrieben haben 
von Lakshmi Mal (Vorfahr des Sarivahan Rajah) ab. Di( 
und ihre Nachkommen unter den Malern^ die sich in c 
(Kumarpali; Dangr Pali und Marpali) theileU; heissen 
Löwen (in den Rajmahal-HUgeln). Der König von 
führt einen springenden Löwen im Wappen (vincit 1 
Jadah). Wie Sinha oder Löwe ist der Name des In 
von singge tsju (Löwenfluss). Bharata, Sohn der voi 
in den Wald verwiesenen Sakuntala, spielte in seir 
mit Löwen. Verschieden von den Taeen tragen ( 
(von den Dibong Meshmih hergeleitet) ihr langes Haa 
(%. Oriffith). Unter den Clans der Knkie^ besteht 
sioheidung darin ^ dass die Jangsen die Ohren am 
Taddue sie durchbohren. Die Stämme der GoldkUst 



♦) Duriug the time of the Ahorns, it was necessary for : 
MO«usion to the throne, to be wasbed in water, brought from E 
^oe of pilgrimage on the Brahmaputra) and antil this ceremony 
k^ WAi not coDsidared fit, to take upon himself the reins of govern 



I dem Hi-Ii am, das Land in den Händen der Lama 
i Kha-phok fanden (XIII. Jahrbdtt, wie Witcox be- 
deasen Zeit die Kbamti ihre Haoptetadt (Hyang 
Tloren hatten. Die Barkanae (in AsBam) wickeih 

l»ngeu Obren ein, wie die Ouatrecetoi (des Nonntis) 
Lteo. Den Ceylonesen achrieben die Griechen hau- 
n zu. Wie Smerdis (bei Justin) hiess Zoroaster 

Tarikh Montekheb) wegen seiner abgeschnittenen 
«Iten Ohren Hiklignsch (Magioecb oder Magier) im 
in den langen Ohren der Bnddhen. Die von Skylax 
QaoXtxvat (scbaufelgrosse Ohren habendi entsprechen 
iravarana (sich der Ohren als Mäntel bedieoend), die 
ndiem in die sUdlicbe Weltgegend gesetzt werden. 
las konnten sie mit ihren Ohren Anne und Rucken 
bei Hegastbenes biesseo sie EvatoKoltm (die in 

ijchlafenden). Der Balhara war König der Haharmi- 
XT der am Obre Durchbohrten. Nach Baegert (XVIII. 
Inichlltcherten die Califomier die Ohren der Kinder 
ni sie dnrch Anazieben bis auf die Scbnltem zn ver- 
^ der Essen- Vertbeilnug erhielt Bhima allein eben so 
Mine rier BrUder zusammen, nnd bei dem Fest des 
upula zeichnete er sich dareh die grosse Hassen*) 
< uu, die er verzehrte. Nepanl wnrde durch Bhim 
* Sohn Paudn's) civilisirt, der bei dem Starze der 

' !■ Ikt tmplMt Terder »nd drlokt lo mo>t iiireu la tb« num af 



litö lUtavIa. 

PajiMiu durch Parasa-Rama nach Assam geflüchtet i 
ccvtDir Kürst Nepauls wird Ny Muni genannt. Manja-] 
.Hai^ugodha) lehrte den Buddhismus. .Von den die S 
tiHHlmig in Nepaul einführenden Königen der Bum 
HteBUut die Mal-Dynastie. Die Chepang (in Nepaul) 
üiAt als Nyam (Sonne) Ding (Lame oder Mond). Die 
Newars getrennten Bhamas in Nepaul halten nach 
Bhutans ihre Köpfe kahl. Die Magas dienen als 
Nach Hamilton gehöi-te die Sookha-Dynastie, die. sicli 
Ki^ah von Chittore*) ableitete, zu den Magars. Als 
der niohamedanischen Eroberungen (XII. Jahrhdt.) < 
mauen aus den Ebenen nach Nepaul kamen, wurden 
BU Kschatrya erhoben. Nach Baber war Kashmir f 
den Khas **) bewohnt. Die Gorkhas eroberten (1?(>6 
(unter Prithi Narayan aus Gorkha), als Khas in C 
Nach den Chinesen thronte der König von Ni-pho-lo oc 
(Na-ling-ti-pho genannt) auf einem Löwensitz. Die 
shaun oder Kriegsstandarte in Nepaul oder Deccani T 
Insel zum Himalaya) zeigt auf gelbem Grund den 
(Hanuman). Nachdem Menjoo-Dev (Munjusri) das Thal 1 
mit seinem Schwert geöffnet und die Wasser durch 
mati hatte abfliessen lassen, wurden von den Göttei 



*^ Wh<^n thf niohamedau soTer«igii of Delhi wished to marry 
uf th« HA^fAi of Chitore, many of the Rajeputs (Parbutt«es or I 
m«Ulitain») IffI their rountry flying to the bills (XIV centuryV 

**) The OheDtsQ tribe, whose laoguaf« is almost entirely corruf 
Urdu, wiih a few additioDs from Beogali^ affords some more example 
fbrthcomiQg of an uncultivated aboriginal race haTing abaDdoiic 
tongue. Such relioquishment of the mother tongue has been so 
throaghout fliodostan Proper and the Western Himalaja as well i 
the whole of the vast Sab-Himalayan trart denominated the Tarai« 
th« contiguou» calley of Assam. there are but a few exceptions t 
stat« of the case, whilst in the Central Him^Uya the aborigina! 
«Ullj gUing way before the khas Ungnage, which, though origii 
IfAMAhly Tartaric, has been yet more altered by Arian inOiiences 
cnUitAted DraNiriao tongnes ^Newill). 

*^) The holy land of Nepala desa is inhabited by Bhairawas (o 
Haha DfTm or SiTm) and BhairtTis, fenule spirits of the Saktis. 



(äamlibaiiath') fllr den LieblingssitE des bOchsten WeeeoB, 
i snf Pasapatinath Siwa mit seiner Oattin*) reeidirt 
lyiswari). Die Garos verebren nebeo Saljnng seine Pran 

die Rabbas die weibliche Energie**) Cfaaripak neben 
dann Riscbi Sijn mit Koyong bei den Kaccbar, Risohi 
:o hei Koccb. Die von Ptolernttos in Hinterindien ge- 

KiiataR***) setzt das Hahabbarata an den Laabi^a. 
!t ein alter Name de« Ganges. Nacb dem Viehnn-Purana 
die Kiratax (and die Rbargas) im Osten dnrch Bhima 
Meno nennt die Eiratas nnter den ansgestossenen 
aa. Die Eiratas in Nepsnl ehren die tibetischen Lamas 
lanan), und (nach Prinseps) herrschten die Rajah der Ki- 
l>40 [). d.) in NepanL Der von Kamrup stammende 

le iuprcina gai of th< DbloMli ut UTm«d Wunng-Banng (thc old dum) 
■»d motbiT «f Itia godi. They likawlie hkve ■ waddad pilr, Pochio» 

Dborla) and Tlnul or Tlming (tha ri*«r TlihU). 

icb drm PT>krttikb4Dda (dar BnhmiTitTarto-P Diana) Itl Bhilnva du 
Mfn. tu iwat GMUltan gathcllt, toq denaa dla eina mr Fnu (als Pra- 
d>, dl« zweite Brahma. Dia Prikritl l«t TlaichanR. awig, ohne AntkOK 
Xie Ut dla Welliaele Id hRchilet Energia, wla die Flamme Im Feuar. 
Iwt nach dam SWa-Onagi^Potham telne Tbiifgkail unter iwaf Forman, 
DllrheD UDd aloer welbllehan, valch letitara (Majamala) den Stoff in 
ftn Itefert, abar In folfa dar Karmin oder Handlungan alch befleckt 
neb Uraaehe dar Tlniehang nnd SHtidao wird, 
be nama of Kllata (and Aknll), priaita of tb« Agnria, uaarlr coneipoDdl 

of Kliatu. an aboriglnal raea (Holr). Dar nSidllehtta Tbeil Klnadlas 
tarpama oder Tierdorf (>. La»aol. Indapratbil (»Udlleh von den Anl- 



194 BataTla. 

Vyayauara^ der Vyayapur erbaute, wurde von den K 
(»liirzt. Der Dynastie de8 Trithi Rajah folgend, erlag 
pal den Kicchak oder Kiraten. Virat von Matsya 
die Schwester des (unreinen Asuren) Rajah von I 
Bhul Singh's Sajpulen von Janakpur, die die Dynas 
muni gestürzt hatten, wurden durch die Kiratas verti 
diese durch die Kshatiya Nevesit, **) denen die New 
Als die Ahiras***) (Kuhhirten) in Nepaul herrschten, 
ihren Sanscrit-Namen Gupta hinzu. Die Aheja leitete 
der Schlange fahi) ab. Die Newars verliessen vor 
fleisch essenden Feinden (den Mohamedanem) Gar Sa 
erhielten auf dem Wege nach Nepaul von Kangki 
laubniss, während eines Provisionsmangels Büffel 
Nach Kirkpatrik zog sich Hari Singha (der letzte 
Gar Samaran) vor Secunder Lodi nach Nepaul (1 
Die den Janaka in Mithila folgende Dynastie hat 
gierungssitz von Tirhut nach Gar Samaran verlegt (j 
zufTerpur). Die Kiratas oder Kichak (zwischen S 
Nepaul) enthielten sich des Rindfleisches (theils b 
theils brahminisch). 

Der Ahnherr des Königs von Assam war ai 
Leiter vom Himmel f) gestiegen (Pavic). Zu den Vo 



*) The iiihabitants of Puniia have confused traditions of the 
conqufsts of th« Kirats, Kiranti or Kicchak and mention se^« 
Moroiig« to whom thoy stiU offer worship. Die Kiraten leiten die 
von sieben Brödern ab, als Hinda, Mahomedaner, Kirwang, 1 
Europaer, Mullare oder Mol. Die Häuptlinge der Kocch leiten sie 
ihrer Vertreibung nach Kamrup und China geflüchteten Kshatryi 
Martin). The two outcast races of Kshatryas, called Chinas and K 
Assam and Morung. 

**) They were Tibetians and buUt the temple of SambhQi 
them took the title of Burma or Varmas. The foUowers of Buddi 
called Brahmas by the Hindus, and the word Burma, Burmah or 
bably a corruption of that appellation. 

*♦*) Der türkische SUmm der üirat oder Auirat unter den M 
Tartarei entsprach den Avaren (AviriV Die Amdoan, an den tibel 
Yanans, sprechen tibetisch. 

t) Den Garos lebt Saljung im Himmel vRo^S) o>it seiner Fn 



Hlmmlisebe Herkonft. ^95 

Wai> in Goinea liegsen sich unter Gesängen Himmelswesen 
Wraieder ao einer Kette, kehrten aber, als Streit entstand, 
^^irfer loröek (C^dendorp). Die von der chinesischen Grenze 
Mek Aggam (wo ihre Sklaven das Feld banen) vorgedrungenen 
Sitipko fSingpbo) wollen vom Himmel gekommen sein. Den 
Kiki« besteht die Seligkeit der Abgeschiedenen darin, von 
«KW hohen ßei^e au« die Schönheiten der Natur zu betrachten 
(^ Barhei. Die Bhor Khamti macheu auf göttlichen Ursprung 
A*pnifh, nnd so die Häupter der Kocch oder Rajbongsi, bei 
*■» die Deoshi als Priester fiingiren. Die Kocch aus Nord- 
•<» eroberten (XII. Jahrhdt.) Kamrup (nach den Rangtsa-Tra- 
''•■ni). Als die Ahom sich unter Chu-Kapha, der (nach Tay- 
fcr) düreh eine Reihe von 48 Königen von Indra abgeleitet 
^^ fe«t8etzten , besassen die Kocch Behar die Herrschaft in 
Jwnip. Die Kacchar oder Rangtsa,*) von Osten kommend. 



ll Oraofii ist der Gott Makambi maehtlot, Terglicben mit seiner Fnn AbiaJa, 
^ i> iiM Pistol« bllt QDd tSdtet, wen sie wiU (dn Cbaillo). Die Nagas nennen 
te SrM^n RoDg KottQck. Die Rabbas in Kamrup Terebren Risbi nnd seine 
fei fkariptlK im Himmel oder Rong-Korong. Tbe Lepcbas are divlded into 
tai rann, tbe Rong or Lepcba proper and tbe Kbamba, wbo eame from tha 
lÜMM proTioee of Kbam. Tbe Bbotiab from beyond tbe snow is called Pote 
% tbff Ltprbas) and bis conntry Poleleang, be of Sikkim : Arratt and bis country 
r and be of Rbootan: Prob-mnrrob (man of Prob). Im XVL Jabrbdt 
Hajo das Königreicb der Koccb oder Koracb mit Kocrb Bebar als 
L Die Panib-Kocfb essen Ton keinem Tbier obne Torberigee Opfer 
^ 4» alten Perser^ According to tbe Orang Moka-Knning tbe ereator of all 
fkiBfs is Aliab Taala, ÜTlng in tbe sky witb NaabaMobamed (tbe psopbet 
) bis wifc. wbo deatroys all ÜTing thingt. 
^i Above Polyeul or Nepal is Tingrif wie (nacb Uodgson) die Sifanesen 
^Bw Tbc Mek sontb of tbe Brabmäpntra (ressembüng tbe Kbyee, called Mike 
p fte Karrbais) bad eome from tbe frontieis of Bbntan or Nepaul. Die Murmia 
Aü «eB jenseits des Sebnees ber eingewandert sein. Die Tom Berge Mngai 
^flra bbiui stammenden Singpbo Terwiisteten Assam in ihren Einfällen. Among 
• iers and Abort the baccbelors Uto in tbe Mnrang or pnblie ball. Die 
htels lebe» In langen Hinsem (nacb OriAth). Nacb Cntter gleichen die Misls, 
I ib Spraebe der Abor reden, den Karen, die Ton Kincaid mit den Kakbyen 
werden, und Ton Malte-Bmn mit den Kariain (bei Marco Polo). Naeb 
wobnen anf Nen-Oninea mobrere FamUien in einem grossen Hanse 

X3* 



«c^bi»ri«s Kanirap, bis der Rajah der Ha-tsung-tsa 
Ujürch die Kajahs von Koech Behar (denen Brahn 
tLtllieu voranritten) vertrieben wurde. Nach der SchU 
volkerte Bedo Gosain*) die Erde durch sieben Brllder 
Slaiuniväter in die Rajmahal - Hügel vom Himmel 
worden. Die Bodo waren lange im Besitz des ober 
und nach der Unterwerfung Kamrups erweiterten sie 
(M^haft ttber Assam^ Cacchar, das Barak-Thal und Tip 
getähr vier Jahrhunderte vor dem Einfall der Ahom ( 
In Cacehar sind die Bodo der Hügel tapfer und k 
allein von den Angami verschont. Nach Jenkins ' 
Pal-UynastiC; die den Buddhismus durch Brahminisnu 
von den Koech gestürzt, denen die Ahom in Kamn 
Die in alten Alphabeten der Ahom geschriebenen Buche 
nur den Pandit verständlich. Die Abor stammen von 
Hügel**) GeHüchteten, alsKrishna den Rajah Bhishmu 



*) The Bedoh GoBaih Visits the-Demauno or Dewang and bra 
(growing remarkably loug), wbich tbey mast never cnt, as tbey n 
propbetic power in tbeir dreams. 

**) Als Repr&sentanten der ersten Einwanderer von der Nordseite 
laaaen sich die Assam-, Kambojer, Mon- und I.ao-Stämme ansehen 
In einer späteren Periode waren sie innig verknüpft mit der fc 
Wanderung aus Tibet oder den eigentlich tibeto-burmanischen i 
das Irawaddy-Bassin vordringend, äusserte der Laos-Stamm einen 
die nordöstlichen Stimme Assams (Tablung, Muthun, Joboka etc.), 
hunderte vor der A hom-Djnastie (Logan). Die Sprache der Binua 
In der malayischen Halbinsel bewahrt Reste des südlichen EInfluf 
oder Talein (Peguer). Das Auflösen der Doppelconsonanten findet : 
dem einsilbigen Chine8i8chen, so bei den polysynthetischen Spract 
Towards the Diko, the Abor tribes are dependent on the Ron. ' 
and Fani-Dnor speack the Namsang-dialect. The Manthnn are div 
tribes. Bor, Uuru and kholung (Logan). Auch unter den Nag 
Bari-Nagas. Although partially modifled by the flrst or Abor-Yui 
of the Tibeto-Burmans, the Kasia (a remnant of the Mon tribes o 
Asaam) have been longeet connected with the Bodo-Singpho tribes 
arta of the Kha-Nung (snpplying sah aud iron dhas) are superi« 
the Rhamti and Sing-pho. Hannay beschreibt die Kakhyen als si 
langen iiesichter und geraden Nasen von den Nachbarn, den Shan, ' 
Chinebeu, uuten»chtMtlen«i. Die M«'n-Kan bind (nach du Halde) tat) 



leben die Nu-j, au d>r Cieoza der Klliiigrairhe Ava und Pego di« 
treDnandm Bochgrbirga. llibekto und TorkintDaa bewohiMD die 
Beaitxniigen der Ephihii-Lllen (neben den Nephla-Litra)- L> iHigae 
dana laqncU« le« Bnin** (dMcendni de* larieui BruhmaoM) ont 
ItvMa mjitique«. e>t rempUr d'rxprruioui grecqiiei (da U Flotte). 
iDnt In madiia barbaraniui legloDlbus Griacae orbei? quid intai 
le MaredoDkua leritin? (Senei^a.) Ver hnuplijüt'hlicli bei den Slin- 
en Stadtan Melhora and Kleltobora) verebrU Herkules, in (narh 
die Kleidung deh (lirbatiiiiclieu Uerkule» getragen , «oll nach den 
ar Krde gebaren sdn (Arrian). DI» Maredonier hielten die in Felle 
ben (die Ihren Uvliien eine Keule Hurbrauuienl nir Beste aus des 
re. AiTlan UDteracheidel die Rewolmer vuu Njesa (am Merun). als 
Bacchu« Heer. In dem iiacb Uerkules' mit drm au* dein Hepte 
tbenfbiDUck beiKhenkter Toetiter genannten Lande Parjdara wurden 

»lebcnteo J^ihre mannbar und sterben die Männer lui vieriigeten, 

1 lerk&riter Lebenueit ein rlchtigea VerhäJtuiss Dndet. Narh Hrga- 
die Ilidlet alle frei und keiner iai ein Knrrlil. Sie sind In aieben 
II. alt Sopbisten, die für nirhti r.u sorgen braudien, Arkeibaner. 
Iwerker. Krieger mit riltentli>:her Bawilduiig (die Im Feldruge die 
|ÜT( Utsrn Diriasen), Aubelier nud Hstlignber. Keiner darf In eine 

übertreten, antser In die der Sophisten. Uie grossen Dogen wurden 
n des linken Fniwes gespannt. Den Königen der Knni und der 
der Titel Virag in gesrb rieben. Nach Mann lengte der iwelfaeh ge- 
la mit der «eiblieben Hälfte den Virag, Vater des Mann. Die Kourol 
arte Ki:(ies. Die die LSndei der Utlara Kuni und Utlarn Madra 
Rim»at im Norden beliernchenden Goltheiteii sind gebeillgl (Cule- 
rltiD, als Beiname des Arjuni, erinnert an die Tiara {Knapis oder 
■t alrpenisrhen Könige. Pandu bat im Mansml (als weise) keine 
der Name des aus dem Norden e Inge «änderten KSuigigescblecbbi 
> (udei Parthler) genannt. Panda {gelblieh weiss) von dar Wune) pand 
icd in der Bedeutung gelahrt (PandiU) ist eine Prakril-Rlldung ans 



198 Batavlt. 

genannten Nationen kennt die Aitareya Brahmana 
tibas und Pulindas^ als Nachkommen der verworfen' 
Visvamitra's. 

Die Nachfolger des das Schlangenopfer bringend 

Ambalika sich vor dem Vjasa fürchtete und blass wurde. Von Rhii 
wird Pandn der erste der Bogenschützen, Drisharashtra an Stärke, Vi 
setzkenntniss. Pandu wurde zur Ehe von der Pritha oder Kunti g 
Bhishma erwarb ihm als zweite Frau die Madri, Schwester des 9 
König über die Madra und Balilika (Rahika) herrschte. Bei den Mad 
die Sitte, die Frauen za kaufen. Jeder Vasu (der wie Rishi Y 
Menschenexistenz verfluchte Halbgott) giebt dem Sohne das A« 
Kraft Die Ganga warf die sieben ersten Sohue in*s Wasser, d 
Bhishma, eine Verkörperung des Dju, welches Himmel, Aether und 1 
Die Tumuli bei Madras bedecken das verschwundene Volk der P 
Pandurm. Herkules, Vater der UarSan], trug ein Lowenfell und ; 
siebenjährige Tochter mannbar, um mit ihr das königliche Geschlecht 
(Pandaia) zu zeugen, wo seitdem die Mädchen den Vorzug besitzen ( 
Meere gelegen). Rei den Aleuten bestand früher Polyandrie. Pan^ 
Pandea) vermählte sich mit Kunti. P&nduvan^adSva (Gott oder Koni 
geschlechts) folgt auf Viyaja (Sieg) in Ceylon. Das mächtige Volk 
(bai Megasthenes) im Norden Indiens regierte in Guzerat (s. Lassen). 
Pandae, sola Indorum regnata feminis. Unam Herculi sexus ejus gei 
ob idque gratiorem, praecipuo regno donatam (s. Plinius). Da 
Singhae wird von Plinius in Marwar gesetzt Das Uferland des H; 
von Ptolemäos das Gebiet der HavSovoi genannt {Tte^i dejnn' BtBdi 
Sovofy x*^^*^)' Ultra Sogdiani, oppidum Panda (Plinius). Strabo er 
AXa^avS^eia iaxrtrfj die Stadt des Koros (Ko^) oder Kuruxetra 
Alexander's bestand ein Reich der Sogdi am Indus (Sogdos oder reii 
Qikala im Fünfstromland ist Wohnung der Caka, der Hauptstadt de; 
Sinhala Aufenthalt der Löwen). Das siebentheilige ^akadwipa lie| 
Mahabharatam) an der nordwestlichen Grenze Indiens. Rähika u 
Benennung der vom Kriege ohne Rrahmanen und Könige lebenden 
Panchanada, zu denen auch die Oxydraker und Maller, die Xndraki 
der Indier gehörten (s. LassenV Sagala (Sangala), als Stadt der 
Ptolem.). Die Madra (mit Cakala) werden zu den Rahika gezählt ( 
poat caedeni matris Athenas venisset, quo tempore festum Racehi Lc 
batur, ne earundam libationum particeps fleret, qui matrem occidisset 
quid excogitavit; singulis convivis congium apposuit et ex eo bibere 
non miscerfles, ne ex eodem cratere Orestes biberet neve aegre f( 
solas et separatim ab aliis biberet. Inde Choes (Xati) festum apu( 
calebrari coepit (Suidaa). ITiitSMia: festum qnoddam Athenis poaf 
celtbrari solitum. Hoiayulg uai /ItuoftStu, duo sunt pagi Pandi 



dniu» iuc»ri ait ?M>iiiuiin tuperlorem tt PManUskin InlcTiorem. MirSrp; 

ilc «orant P4ui (//ä>^), qociu tdIiq ciprino Aognot, iiidi et llngua ana 
■tc appcllknt at colaut «um ot- geniralionl lacnlm, unde rt «an (<]ni> 
t, cat cnim anlmal «alai. Fuit aulrin etiam templam Maiidaalt apuit 
«, iD quo ilmolacnim «tat, padlbDs capriDW et Inguina iotcutv. The 

bull (Bar vi Nlaip) had tkc lilla ot Thibbi. Knrukshein Im Lande An 
Kfai». emrcckte »ieb von dar iSaraawati bla VrindaTaua iiud Mathura, In 
SacbbarschafI . nach Kiilluka Rbatu (Maiiu's roiiiDientaUiT) dta t<iirasana 

UtitpT Sura (Vater Vuudcvn'i) wohnte der Stamm der Yadn (Yadiva) \u 
ina. «ährSDd Bajah Kau» Qber die Bbuja hfrrsrlite. Manu iileiitifli-trt 
1. dea^xu Printculn Draup«di vou d«n Pandavas (iti Verkleidimg al« 
ata) ciIaDgt wurde, init KanuuJ. Ans ihteni Kill nach Haalln.ipnra (vnn 
Sobu des Rharata, ^baul) lageti die Paiidava (auf des Hahar/ijahs HalhJ 
landiva-praatha, wo die Stadt ludra-praatha gebaut und der Tiin Nagas 
w Khaiidaia-Wald Ton dum Urahmaneii Agni verbraiiut wurde, nai'lidem 

Utad Arjiin* den regeu bring« u den Icidra bel^ämpft hatten. Bi>6fioi, proprle 
. qitcui igul* edit (.Suidai). Bacrfaui, als Früchte aut der Erde bervur- 
4, hiess Bgöftoi, a ßofä enim flt ßö^i/iot. Bfioi'/itthn, ßriimalia instituit 
1. qiKiitiam lp»e cum fralre Kerne ei meretrice naina el eip'otitui, H a 
qiiad'Di DDtritut fuerat. Turpe autem apud Komanu* habebatur allena 

thrre. fjuaBK'hrem uuunqiiitqiie llloium proprium polum et clbum ad 
I affeiebat, ne cu) exprobrarelnr, quod alienis cihis visreretiir ; hoc Igilur 

«tup«re bieniU. cum a beilii vararent, Huepicatus a primo ad ultimum. 
Miam a ^enalu Tocarl mllitr«, qui abituri tlbla veap^rl canehant, ut ccigiin- 
, ubi ribiioi aampturi eueiii. Uoc «uiem Romiilug Ideo instituit nt ab 
nU liberaretUT, Ronilvlum lllud vo«an> Brumilitini, quod apiid Komanus' 
at. *l •Ueno vivere (Suidai). Uie ^abara oder Kola Bind als Urbewnliner 
«eatlichen ürenu OrlHia angeeledrit. Die Tudart werden luu den Cliola 
oderrn Stummen ati den NeilghectI als die ursprüiiglieben Herren des llodens 
\*n ond die ihnen verwandten Cnrnnibara „ahow In thelr miaer; the 



SJOO BaUTia. 

die aus Delhi, Babul oder Persien, Cashmir und Sin 
aber zur See gekommen und mit den Königen gekäi 
nach Bhoga, Vikramaditya und Salivahana dort { 



den SWa^s ersetzt. Aditjavarman (von Chola) beherrscht« die Fürsten 
Chola und Kara (f 593 p. d.). Im YäjDavalldyaDii K&ndam des w 
(worin Yl^navalkja am Hofe des Königs Janaka von Videha alle fi 
Kiirapanfala znm Schweigen bringt) kommen zuerst die Aoadräcki 
mooi und maonam vor, nach Weber, der die speciell das Feuerri 
Anlegang der heiligen Feueraltare behandelnden Kandaaaf nordwastliel 
aarfickführt. In den buddhistischen Legenden werden die Pandavi 
BergTolk, in die Zeit Buddha's versetzt, und im Lalitavistara fln( 
Foucaux) die fünf Pandu erwähnt. Die mit rückwärts gekehrtei 
Uofanden Abarimon des Imaus, die mit den Thieren lebten, konnte 
Griechen) nirgends sonst fortbestehen. In der Weihinschrift von 
patanai piistial als dea flda quae patat (pandit) erklärt. Eine sc 
findet sich verschiedentlich in den Indigitamenten, als Patelena (< 
aas der Hülle löst), als Patella,, die den geöffneten, und Patellan 
difkiandeu Dingen vorsteht. Auch unter den römischen dii certi (bei 
sönlichkeiten) erscheint eine Göttin des Oeffnens, die Panda oder (bei 
(unter ländlichen Gottheiten). In ähnlicher Weise findet sich auf 
Hippon (und Terina) eine Göttin IlavSwa (als Panda-Ceres), auch i 
idantificirt (s. Mommseu). Die Gautama-Bajputen, denen die G 
unedel gelten, leiten sich (in Gorrukpur) von dem durch Brahma 
Gautama her, der zur Zeit von Rama's Erscheinung eine Prinzessin i 
Dynastie (Ahalya, Tochter Mudgal's) heirathete. Es war nicht ein 
Perser noch Medier, noch aus umterem Stamme irgend einer, i 
Gautama (Gomata) oder Gometes, den Magier (Maghush), der Herrs« 
gemacht hätte (nach der Inschrift von Behistun). König Kitolo odc 
dem sich die kleinen Jueitshi in Purushapura (sudwestlich von Bo! 
niederliessen, beherrschte (nach Matuanlin) Baktrien, Kabulistan un« 
«des westlichen Indien (400 p. d.). Nach den Byzantinikern bei 
weissen Hunnen (die kleinen Jueitshi) Kashmir (310 p. d.)- Dia ui 
ihre Eroberungen bis Guzerat ausdehnenden Saka (kleine Jueitabi) 
den Kauheri-Inschriften) vom Audhrabhritja-König Satakarui (Gotam; 
(221 p. d.). König Miharikula in Tsekia (mit Labore) besiegte 
Hunnen (505 p. d.). Die weissen Hunnen, von Khosru Anusch 
(&31 p. d.), wurden von den Türken (579 p. d.) vernichtet. Ni 
waren die Stammsitze der kleinen Jueitshi, ehe sie nach Westen zc 
Si-ping und Kangje. Auf Narendraditja (f 300 p. d.) folgten die weis 
Kaahmir, bis Ranadi^ja (VI. Jahrhdt. p. d.) die einheimische Her 
haratellte. Nach Theophylaktos berichtete der Khan der Türken an K( 
(f 602 p. d.), dasa er die Ephthaliteu besiegt. Die Perser ud«r ( 



rr den (im Allg«ai>iD*ii lu den Taraultni gertchoptm, auch durrh Siuiirk 
■Bonth hcr^ clvilrtfii . ibfr durch Uird» udrr Uliiau, dru Narbkiiuixen 
■dod. ml> Tui näher M Sfid-Arabien dar Artbbprr ili Asgjptcii aogc- 
I) D^ak oder (nirh dem l.cbUrik) Urli-Ak (Piur»b adar Wclu-Ff«rdl, 

Rcut-Elubin (dr« Ottcna) odrr dl* In drp Pyrimiden das Grab dm IdrU 
i) «der Koorh vrrfbrandrn Sabiir dc> Srih odrr i^r.beitli i\* Numadc iniWr- 
l«n Dadauirli odrr Dibrr. dcwcii Zwingtietrarhun, «ip die der ll)k»u>. iiui 
t 1T14> a. d. rridPCP. litr tori Mlunuijrhrr, Kiikvl dt* (von dem Arrirl 
IM wirdrr voD Svlimau bfi< Uaniid bciwuDgrurii) Afridiiii \ian (iaa udcr 
(fcrünl) odrr Krrlduu (alt Frawartiili in Phraorlrs iiim }'lira flilirriid) udor 
in |d«r d«n rini-b von ftiiikiKb-|erniaiil«rb«ii Vi'ilkprn wrMlicbfr Aiit- 
DDS Dacb Ctltira bcvabrtcn Titel fvioar bF(ir|:trii Peilida als I-bHrao-Duii 
Ulakünige, dm Ohioi fiiyai oder dar boLan Prurte luu dar Wuriai Pir 
rri bei firuprh. Im Giganealz iii daD Uirtanköuigau an^Miunimiu hatlm 
rkfra/ TOD Hrrkaniaii (Kerkao) und Haiiadrriii clU(:PHeura ^hdi »r.hickii- 

ObrrhnTD ^rfctaalta Karkrian (KirglMU oder Tii;herka>«Fii) , die (in den 
r Occanidc Tbia aUBinaiideii Carcopca) aiirb vun Herkulra aui dem Wrge 
I aurdaD. wäbreDd »le Ini altitchan Cecropj die agyptim-ha Stalioii ihrer 
'anfeD b«*ahrl katlaii. Naeb dem Tarikh HoDlakhab waren die Pbaraona 
tnmab ai» dem Stamme Ad. In Ca]omurlb liegt dar Kiluig der Marder 
•der. »od ubwobl di« Partbei oder Pener (il> Flüilitlinge der iu ipateter 
■Bf zuMmmengeworfeneD Scflbeo oder Geten) lirb im rrindliriirn (iegen- 

deaaelbeii geateilt hatten (und den in Aitiiagea oder Ajld-Dahaka, sowie 
«m "der bahaka lum FroKitrp dee TrTaunen maclilan), hawabrtaii *!• 
« Crioneruiiit ihrer iirtprQaglicban V'arwandiBchan In der die gante Heihe 
■■Ige bt> IU datl Kaiauldan in dar Dynaatie dar Pisbdadier iiiaaninian- 
tk TfMlitinu. In der Itir die (iriechiD hlatorlwliru Zeit hatte slr.b ein -on 
•b »piteren legende der Motlimrn wieder in Biesen oder Csi (all der 
«F*la Marmanl bedeckteo Ca;a in Rabar) lerwandeliea Numadentolk der 
ken Berge (kncdifcben oder curlachen Uraprunge) da» aeit Phraortaa aufa 
u den allen Kanian der Madiar angcicbloaaaneii Kali'hei bemächtigt und 



202 Batt^Uu 

YaTana"^) in Kamrap (G32 p. d.). Aman beschreibt 
thisches Königreich von Indus unter Nerbudda^ dessen E 
Minnagara war^ fietgoTrohs ttjg Ijxv^vag nach dem Per 
pilavastu (Kiei-pi-lo-fa-su-tu) oder Janpura (die Stac 
burt) wurde (durch Feroz Shah) Jonapura**) geuai 

DrachenbanuerD. Nach Ibn Abbas (bei Heitham) rechnet Hamza ( 
die Aditen (mit dem Propheten Houd oder Heber) sowohl , wie dii 
zu den Ireman oder Iremideu (Aramaei) in Yemen (zur Zeit der i 
Herrschaft), die durch den nabathaischen Konig Ardaban bekämpft i 
Ardeshir Babekan unterworfen wurden. 

*) Kosmas berichtet, dass sich ein Stamm der Hnnnen im VI. Ja 
tioUas) der Städte des oberen Indien bemächtigt (als die am Indus 
Kphthaliten), und der wegen Begünstigung Mazdak's von den Persei 
Covad wurde (5()1 p. d.) von den Hnnnen wieder einge)>etzt. Die 
Sena (aus der Sounenrasse in Oude) in Ballabhi (Gnzerat) gestif 
(144 p. d.) zog sich vor einem Heere Barbaren nach Mewar zurücl 
Nach Fazil leiteten sich die Rana-Familien in Mewar von Nurshirv 
Parsls pilgerten narh der Stelle, wo B%nu, die letzte Tochter Yezd 
schwanden war (Maaser al Omra). Nurshirwau marschirte (nach seic 
in Ferghana) durch Mekran nach Sind (f 479 p. d.). Rat Siba 
Kai-Dynastie (in Sind) fiel vor Konig Niniroz oder Khosru Parviz (59 
**) Die Mohamedaner wurden bei ihren Eroberungen in Rajesthai 
oder Apuren bezeichnet. Die Yavana, die die Könige von Andra 
stürzten (515 p. d.) regierten bis zur Erhebung der Sanapati-Famili 
den Yavanen, die den Chola (denen die Regierungen Vicrama^s um 
vorangegangen waren) folgten, herrschten die Könige von Andra 
(XIU. Jahrhdt.). Ezechiel spricht von den Kanfleuten von Javan, ( 
handeln, und in' den Uebersetzungen Daniel's findet sich Javan fQr 
In dem Vatican-Mauuscript der Septuaginta werden die Namen 1 
Affen und Pfauen (ibha, kapi, tukeyim) aus dem Hebräischen als 
eingegrabene Steine erklärt. The primitive Atheniys were called J« 
from Javan, fourth son of Japhet. The Yons or Yonicas formed t) 
of Milinda at Sagala at the junction of the rivers Rawi and Chenal 
talen nennen Alexander Al-Jounani, weil er Griechenland unterwo 
selbst ein Grieche gewesen sei, indem sie den Griechen im All 
Namen Jouan geben, bis zu ihrer Unterjochung durch die Rom« 
Griechen bei ihnen Roum heissen (auch Alexander zuweilen Esken« 
Die Ptolemäer werden Melek al Jounanim genannt (Uerbelot). In 
von Kirnar und Kapurdigiri (wo sich auch Alikasunari oder Ale 
wird der Griochenkönig Autiochus (Antiyoka yona radja) erwähn 
Ptolemäos (Turamara oder Turamayo), Antigonus (Antikona oder i 
Magas (Mako oder Maga), aurh Ptolemäos Philadelphos, Autiocl 



wmlior, »o das8 znr Zeit der mobamedaiiificheD Erobernog 
es*} den Thron von Delhi nnd den Canonjs eiDnahmen. 
iti war die ^nxe Westseite i» ihren Händen, bis nach 
!, du mter den Bellalas eine ihrer HanptniederlaBsan^D 
!. Dwanuamadrm (HallabeedJ wurde (131U) von iden Mo- 
ixBem erobert (s. Fergnsson). Die fUrsten von Udayapura, 
ksptsladt Mcw&rs, stammten von der byzantinisclien Priu- 

Msria, Tochter des Kaisers Mauritzios [bti'A - ()02), als der 
blin eines zum Cbristenthum bekehrten Enkels des Nur- 
iB, der nach Indien flüchtete (Tod). Die Djnastie der Ja- 

Ton Mithilft residirte in Janakipar. **) Tirhat wurde 



•M Cjnat. Nicb Strabo lehlckM Aiitlocbue Sater den DclmticlitiH »In 
M 40 AaltrocfasdM oder Amitn^hiU, Nachfolger an PiindrakuttuB (d*n 

IM» bHDcklf). 

Unirr Nipi-P>l odfr CamdfaaJ wurde Agipil von CinnuJ dnrr.h die lUh- 
abft, dtien Ahnherr (in Herwtr) aue Indn'i RDrkgtat enttpriniKeii «kr 

Whrn Ih* king of flor «od lr*k croued Ihe Attuk, the loid nt CanouJ 
■f) M oppMC the Yaian* bejroDd the Indu« . overcaiiie (nrnirdiDg (o 

Ikt Aftbtople (HebMhM) klng and the aktlful Frsnck, lexrned <d all arU. 
hm wcrd« «on den ScklaehtMd nach Handal* SurfU gelührt durch die 
. die ihnea ßechar eredenieQ. 

Sach der Hlllndapanno wurden secha PrleiteriEhulF» (daa Puran oder 
I, M*kkbdl|iNola, NliDnlo-Dalbapnttho, Sanjago belalli putta, Ajitakeu- 
*t4 Pakodokaerfaajano) «on den Yonikoi dem Milinda , Rajah von 
ifßn (In Jambndwipft) lorgefBhrt, aber tod Ihm aämmtllcb In Disputatlunen 
V^ kti dMin Nagn-StD* «om Ketnmatl-Hlmmel heribkam. Die (bei den 
i) Jo«an (/«*') ganaliDtili Ortechen heiuen (bei den Armeniern) Ouln, 



204 luuviA. 

(1104 p. d.) durch Lakshman, König von Bengalen 
Nach Dibal war von den Nachkommen Kahtan's^ die 
Merws^; und Chinas beschrieben hatten, Samarkand 
Chemr beigelegt. Masudilässt die Bevölkerung Tibets zi 
Theil aus Himyariten bestehen, mit einigen Nachk< 
Tobba gemischt, bis später die Khakan genannt 
mächtig wurden. Ninus war auf seinen Kriegszüge 
arabischen König Ariaeus begleitet, dessen Eroberuni 
den Traditionen Südarabiens erhielten. Nach Sa 
Yarob's, Sohn des Kahtau) oder Abd- Chams regier 
Auf El Houdhad folgte der erste der Tobba,**} getü 
den von einer Schlangentochter geborenen Belkis. 
Salomo) Yemen an die Familie Himyar's (mit Ya^ir) 
regierte (nach Chamrair) Tobba-el-Akran, dessen S 
karib den Orient durchzog. Tobba, Sohn Hassan's, 
Judenthum an. Neben den Sabäern setzt Uranius 
Byz.) das Volk der A^ariivov an die Küste Arabiens 
der Myrrhe und des Weihrauchs). Agatharchides 
Idiom der äthiopischen Troglodyten r^/g Kaiidgag ki^i 
Orosskhan der Türken am Irtish ein Bündniss mil 
chischen Kaiser schloss (563), zogen (unter Bajan) c 
als die Reste der ( 558 p. d.) von den Türken besieg 
(die zu den Alanen***) von der Wolga geflüchtet) nach 



*) Moulu-techiiig iai ChiriesischeD, Mairu im Zend (nach Gutscb 
durch Zerstöniug der Hewässerungen jet/t verodeteu Merw erUiib 
Obas der Turkmanen verehrte Khalife Ilasret den anderswo euiii 
Islam gezwungenen Juden zn ihrem alten (glauben zurückzukehren 
**) Die Tataren Geugen oder Awaren (Topa oder Herreu der ] 
unter Tn-li)n zwischen Onon und Selenga festsetzten (40^ p. d.), 
Stammes mit den im Norden von Leatong und Corea wohnendei 
d«n Topassi als Rüssern ging der Titel über, wi^ von den Brab 
Bahmani-Dynastien. Am Flusse Tapti kennt Pcolemäos die Kap 
dala). Hinc porro ad locum, qui vulgo Taposiris {Ta^oi^ig) die« 
sepulchrum Osiridos (nach Pseudo-Kalisthenes). Die Kingeborea* 
haitsen unter den Jussufzai als Frohnbauern Fakir, ein sonst eine 
xeichnender Name, wie Bojah'sich gleichfalls in der Bedeutung an 
***) Die chinesische Aussprache Alana konnte im Westen Ära 
Fortsetzung Ahana oder As) werden und bei zutretender Duuklu 



OMpentttT. 206 

Imt Sf^eberfs (KOnigs von Anfltrasien) wnrde dnrch Er- 
Bf whenwlicher Geepenster von dfn Awaren hcBiegt 
Bifiii, Khan der Awaren, noterfittltzte Alboin f:egeti die 
*{öi3). Als ein scythischer Bocolahrae (Iko-Lama oder 
Wer) von den Rnmero angehalten war, begann der 
^^^eg (587 p. d.). Nachdem Heinrich von Friaitl die 
<nfn erobert (786 p. d.) , bekehMe wich Thcudon (Chef 
wen) zam Christenthnm , nnd (79f)) vernichteten die 
I iu Reich der Awaren. Die Fürnfen der Ogoren oder 
Awaren hieeaen War oder Khiinni. In den Iberern des 
»d Westens liegt die phönizische Ansfipracfae des anch 
S'artiknmnien Heber"» angewandten Namens der Avaren 
hwen, die io Indien in Ophir (Snphara oder Sofala") 
(dann an die Abhira angeBchlosfienV Die in dem 
m KKnig Tanans (in Danane oder Arniai» wiederliolt) 
uwis (Besieger des Xgyptiachen VeeoviB*) an Tanahid oder 
(i. Rawlinson') ankntlpfenden HvkROFi oder Hakka 
■nter ihrem Ak oder Aelteaten), die in Aegypten (nach 
eine Ähnliche Namenwandlnng untergingen, wie die 
durch kaiserliche Gnade in China, bewahrten den (in 
oder Bims, tjtadt des Beins oder Pir) accadischen Titel*) 



n ln>n (in friihcrrD AnirhluH *ii Oinn. iinrl dann dir Oiizal). Kuh 
IT n»«i«n Ti.D der Prinieuln Iliiliitj4 wüt ts rrülirr Sflt», die KHpga- 
tB irrbr«nn(n . bl> Iron M ibarhiHlfi , «ir Cyrna bri der RBlt'inf- 

^ildnu (tnihlt NiroUui DiDiitrennsl hteifvn die Pemr d« Fe Der 
if ntfhl lin)(er dnrch Leichen TerbrpnuiinfFn Ternnrelntglen. 
oen in T1rfi«k* »der Tirhik und anderen Niman der knaliiderlieii 
■r«ti. dar anf arablirhen Brtlehnnfen am obere» NU erbaiitrn Nitdl 
4n aaialitrhen und arrlkanlichen Heru oder Herni^). alt Kn-Mern im 
1 SumlniV AehmneDM oder ftnr den Kellintrhriftflil Hakhamanlih 

4« pcnifcbaD KflnlgtgMrblerhla. durrh Xeriee vom Aaayrer PernenB 

Mf Ibfraimtlmmnide ChTonoio|:t« (34t)ll bii •lau.) s. d.) mhrt die 
t'e Beklmpfang der Hlongnn <!f7(M> a. d.) bI> /nroaater'e Medrr in 
■ «nrbehifndAD Nomaden, die ticb ili Oothen uniet K5nlg Phllliner 
m In den mXotItrben SQmpfeo '2500 a. d) restaatlten , al« Hirten 
rPMndrrer) narh Aefjptan, wo In grlechlKhen Mjtben dann Kpaphua 

fnr Zraa-PnpfwvM dar noter lisIhTraaa etet^raUhao Seylheo lOYfiek- 
AMiL IMr OoMnamg Msblani (dea mit Selb «dar Hntekb, *U 



206 bautIa. 

de» Ersten (At oder Adi) oder Ak der in Iconium, 
des Prometheus und später des Perseus, in Annakos i 
Cannes) oder Noah erhaltene Titel der Anakten, di 



Typhon, znsammengenannten Gottes Noam oder Nonb) liegt im TU 
peti-Noub, nach dessen Herrschaft der in Theben nationalisirte 2 
ob«rer sf^lne Verwandten, die sich nicht zum sesshaften Leben beqi 
aas dem damals nach Aigyptos, dem Eroberer Khemis oder (bei 
Melampodenlandes, benannten Delta vertrieb und auch später 11 
Orontes gezogenen Fortwanderer als Khetas (Geten oder Gupten 
oder Persem) oder Djeta, noch zur Zeit der Timuriden bei Samarki 
wodurch die (bei den Orientalen) durch Amalek vermittelte Ansied 
(arischen und tyrrhenisrhen oder arianischeo und türkischen Stamc 
wurde mit tuscischem Anszug. Die Midianiten des Propheten Sc 
oder Jethro (Schwiegervater des Moses) blieben als Händler nnte 
zurück, ohne zu ihrem Stamme zu gehören. Die neue Rasse Adi 
lieh die der Rothen oder Lebenden), der Beni Asfar, der Kinder 
riechen) Adumu genannten Edom (Ais oder Esau), aus detten Nac 
die Idumäer (als Vorfahren des Romulus bei den Orientalen) nach 
hat unter den Semiten, die ihre Mythen angenommen, in Jakob (S 
ihren eigenen Patriarchen bevorzugt. Unter Phaeton wurden dii 
Eridonus geführt, zum Flusse der Rhodier (Roxi) oder Rutennu 
Grenzheimath). Phaetonthem Hebraei vocant Phuth , Aegyptii I 
Pheriton, Graeci PhaSton (Annius). Die Thutmes (den Sohn de 
Hermes) bekämpfenden Volker der rhiphäischen Nebelländer ( 
Tahamn) kamen auf libumischen Schiffen nach Libyen. Der < 
Zeiten der Hor-Schesu beendende Menes wurde von einem (Kroko 
pferd (dem Symbol des Seth der fremden Reiterv5lker) fortgefßhi 
XL Dynastie befestigte sich aus den dem Fall des alten Reiches ▼ 
Wirren eine neue Erobererdynastie. Während in Bornu nach afi 
(wie schon Herodot weiss) keine Namen in Gebrauch sind, fühl 
zuerst Papi (Apap oder Apappus) oder Phiops (VI. Dynastie) d 
Sitte ein. einen königlichen Zunamen seiner phonetischen Rezeichn 
als Maire-Pepi (oder Moeris). Don (Adon oder Adonai) oder Dson 
oder Don) bedeutet Herr im Assyrischen, wie Assar-Don-Assar ( 
Assar's) oder Assarhaddon und in Nebusaradan (s. Rraudis). Man 
Gheta>Siri. mit dem Ramses Miamun einen Vertrag abschliesst, 
Herr der Assyrier. Dann würde Osiris auf die Asnren führe 
Rrahman liegt, ist Aura-Mazda der grosse Grus. Später feindlicl 
den Veden Beiwort Brahma^s (nach Lassen). San der Pra (Phra 
Sonne, im Aegyptischen) wird von Rawlinson als Sonnengott in 
wie sich in Sardanapal der Titel findet (gleich dem Allheit im J 
bezaichnanden Sara). Sar oder Sau führt weiter auf Zarathustra, als 11 



^nn» erhält ah Göttin die Afltartc oder Anata. Die 
e Nj'mi)he .^imtiiglr wird erklärt, alx durcli Ann gre- 
awlitwon) und Jvi'^fros (bei BoroonH) als durch Ann 

Als Dis ist Ann der üntt von Unka (Uriknt oder 
■er Warka , der babytonisiOien Orüberxtadt. Nana 
*r Mendaeri oder (im Syrischen) Nani (Ishtar, al.« lia- 

Vennsl heiiiwt Asnrah (die Glückliche oder Freudige). 
.iif Hcythischen MfluKcn) wnnle als Venn« von den 

verehrt, und unter den Afghanen finden sicli Bibi 
luntc PlUtze. Der letzte Perimaul (Slieo Ram) wnr<lc 
ilajains (Jainax) bewogen, sich nach Mekka*) zurtlek- 
wo Viele ihrer Secte des Handele wegen lebten («. Dfiyl. 
leriman Periinaul der von seinen Tab oder Rathgehem 
r-Avatare oder Varahu und der Vogel-Avatare oder 

gegebenen Vorschrift des SelbetmordoH**) nicht nach- 



eh*h(r Tom San), aiid Sar i»( Sal oin Sani im AiiBrliliiw >ti dl« 
Jfjjui' ti Tm'TBH' Tntcron' ; vrarat ^ öroua 'OiiöjHiHin, clviu Hi 
iaini für VaXäx^, 'KiXiiVuni IH He^nipijpti'eoO'ni ^liÄnaoa, weiii 
' Hii^rt; iS<rnceIlaa), KiiwKnwn flndtt Oauii»» oder (bri ll«llKiliiiii) 
' odtr J(o>, dem Oolt dM Abgrunde! (Zob ojrr ApziO, und den See. 
■tU* dei WUieui) Im SchUngeturhveir d*a Kl[nm*h (Klniuiiil) dl« 
l^ln b (Uli) oder (bei bldoO 'Aii-^olu verehrt (vie hiy>, »U Lebrn 
1* '> Arabtechcn), al) Amim. In the eRmarlUii Pnitateurh the iiauip 
< AtliiT li iltered to Aetuu. and ätni- war Beielchnnng Atheiia xai' 



> *ere fatmeri]' 



iD Arabia, but 3300 jears ago a per»«- 



208 BaUTta. 

kam (wie Ergamenes in Mero^ zur Zeit Ptolemäos U 
er von Kishen Rao bekriefct. Wie der König von ! 
seinen drei GroBsen; hing der König der Yebos von 
ab; die ihn beliebig absetzen konnten^ aber König A 
Dahomey tödtete den Gross-Woodußs des heiligen B 
Elamina^ der sich über ihn stellen wollte. Ist der Köi 
Ende nahe durch unheilbares Siechthnm^ so hat er dei 
seine Reichthttmer zn geben , den Thron seinem 8oho 
Tod zu suchen dnrch Krieg oder Nahrungsenthaltni 
Die Regiemngszeit der toltekischen Könige war a« 
gesetzt. Die Secte der Wischnuwedakarer oder TS 
dikkarer verehrt Wishnu als Perumal. Im Mujmaluf 
heissen die Med oder Jat (am Indus) Nachkommen 
Als sie von Duryadhana, König von Hastinapura^ eine 
baten, sandte derselbe seine Schwester Daesal ( 
Jayadratha), die in Askaland (Askaland-usa oder ^ 
dirte. Jayadratha fiel in der Schlacht bei Thanes« 
Dynastie des Bharata (Vorfahren des Dhritavashtra) 
ging. Als die Herrschaft an die Pandawa tlberg 
Sind von Yudhishthira auf Sanjwara (Jayadratha's 
tragen. EUiot findet in den Madras die Repräsei 
Med. Mohamed Kasim schloss Frieden mit den 1 



r^U8«is8ait alors a penetrer jusqu'jl la personna da rol et I'assAsiin 
place. Uiie t«iitatWe de ce genre avaft eu lien en 1695, uiie auti 
i1 7 a peine uiie demi-si^cle, mais Sans succes (Janciguy) 1HÖ8. 

*) The Meds still eilst, both to tbe Rast and the West of 
those on the coast being iinable now to practfce piracy after tbe i 
ancestors devote themselves to flshiug (EHiot). Neben den Maudar 
Mindbor findet sich der Beluchenstamni Mondrani, sowie die alten 
und Mandrapat aaf Mandrasa und Mundra. The Magi oonstituted 
tribes of Medes, Just as the Parsis did in Guzerat, at a later perio 
occasions (KUiot). llerodotus mentions the Sigynnae, as a colouy 
settled beyoiid the Dmube. The Medians are also said to ha' 
the expedition of Hercules. The "^anromatae were Median coloui 
Tanais or Don. The Matieiioi or Matienes, the Kharimatai and poi 
wäre Caucasian colonists from Media (Mata or Madia). Rlliot 
Gewicht auf die von Herodot erwÜmten aveumdaxoi, aber vor 
^ccomalirendea Wirkungen eines Jahrhunderte fortdauernden Mm 



Sinti. 509 

äwsktra. die als Meeresbeschiffer und Piraten die Leute von 
fcfii bekimpften. Ibn Hankai fand die Mand (Med) zwischen 
WtM nnd der See. Ein alter Repräsentant des Stammes liegt 
■ Mfri oder Moeris (Maharaja nach Bolilen oder Maurya nach 
fcifey). dem Könige von Pottala zu Alexander's Zeit. Ibn 
^>A«1 stellt die Bndhas oder Budhyas in dieselbe Kategorie 
■t deo Mand, und die Budii bildeten einen der sechs Stämme 
fc Ifftlier. Wie Elliot hinzufügt , fanden sich Sindi und Maidi 
■ Eaxinos zusammen^ wie Sinti und Maidi in Thracien (und 
fcB oder Sapaei). In Sir (das mit Lar nach Burues in der 
%irte der Beluchen als Nord und Süd erklärt wird) findet 
dag siavoniscbe Wort, woraus Gatterer und Niebuhr die 
ten als nördliche Meder erklären. Nach Manu's Gesetzen 
phKo die Meda ausserhalb der Stadt von der Jagd leben. 
iSinti oder Saii erstrecken sich bis zu den sapäischen 
, den Mauern der Pieren oder Phagrae. Nacli Cunningham 
die Meds oder Mands mit den Mandrueni (Medi und Man- 



plt« Biui Mf den grossen Handelsstrasseu zu beachten. In Amdan (Nagara) 

tBaiarbcbrn Aunalen, als Mittelpunkt der Civilisation , mag eine ähnliche 
Irilmig der Consooanten vorgekommen sein , wie im k/imbudischen Angkor 
PB %ikur oder Nagara). Neben den Sinten dehnen sich die ßyzacier bis Car- 
bi* ■'» Strabo). Die Sintau wohnen (nach Barth) im Wadi Sofedzin. In der 
|i^*^Len Suaimealiste finden sich die Sint. Die Ser-Chaneh bilden das Haupt 
Ib Biii^frl.. The earliest nolire of the Meds is by Virgil, who calls the Ihelam 
■h« Hi4a«pe«. The epithet i;« explained by the Statement of Vibiiis Sequester, 

EH4 aakr« the llydaspes flow „past the city of Media,** the Ruthydemia or 
b lof Ft«»Iem;). above ßukcpbala. In the Peutingerian Tables, the cuuntry 
ki H;da»pe». below Alexandria Rucefalus, is oalled Media. Nach Raschiduddiu 
•vi i\p Med (Mand) zur Zeit des Mahabharata in Sindh. The Meds are 
» y i iw ttted by tbe Mers of the Aravali Range. Ihr Name wird in Meror oder 
h Mera. Maodra and Mandanpur gefunden und in Mandali und Multan. 
AI« Klbao war Mcdbukur oder Mandhukur die Hauptstadt von Lohawar 
'\ als der Tamolus Mirathira im Ongera-Dit^trict (mit alten Buddha-Bildern). 
Co Wilford, tbe Mahrattas (a tribe of Brahman or Khatrries) are 
io iDdU to b€ foreigners from the western parts of Persia. Bei der 
des Ardavazt IV., Königs von Armenien (120 p. d.), warfen die Nach 
des Dncbeo (die Franen der Nachkommen des Astyages oder Achtahag) 
^t*r ihn ood srboben c>Inen Dev <■»' seinen Platz, weshalb sie verfolgt 
'ucb Birdevaoes). 




210 ft»tavia. 

dueni) identisch am Mandrus-Fluss , südlich yom Oxa 
Masadi kämpften die Mind mit den Bewohnern Mansm 
ihrer Niederlassung im oberen Sindh (30-20 a. d.) g 
Med ihren Namen der neuen Hauptstadt Minnagara. 1 
erythräischen Periplus (100 p. d.), „the ruler of Minnag 
rival ParthianS; who were mutually expelling each oth( 
(Mensch); wieScythenundSarmaten, Nard (Mensch) ko 
Stamme Mardo (im Armenischen). Mit den Kuru bew 
nördlichen Madra das Land Uttarakuru, das (jenseits < 
zwischen Meru und Mandara lag. Am sttdlichsten vo 
Stämmen der Anthropophagen in Serica wohnen (in 
des emodischen und serischen Gebirges) die 'Orropoxo^ 
Ptolemäos). Wie Turan und Iran einen gemeinsc 
Stammvater kannten, so Götter und Asuren in Praja] 
nur die letzteren bauten Städte. Kuntiwardie (von i 
Grossvater Krishna's, aus dem Stamme der Yadava, 
Tochter des in Madura residirenden Khunti-Bhoja, I 
der die Sindhya-Berge (in Malwa) bewohnenden B 
Dhar Rajas (im westlichen Bahar). Seine zweite Fra 
die sich auf seinem Scheiterhaufen mit ihm verbräm 
Pandu (der, sein Eigenthum den Brahmanen sehen 
Einsiedler im Walde lebte, unter der Form eines Hir 
ihrem Bruder, dem Rajah von Madra (Bhutan). Auch 
Gemahlin des Parixit, stammte aus dem Land dei 



*) Der Dordostliche Winkel Armeniens ist den Einwohnern die 
Saken oder Scythen des Nordens (der Saoasena des Ptolemäos). Na 
Chorene Hess Keghano in Armavir seineu Sohn llarma in der U 
zurück und zog an einen See (wie Sevang). Dort wurde ihm ein $ 
Sisag, ein Mann unermüdet, von hoher Gestalt, schön, beredt, und 
schfitze. Der Vater bestimmte die Grenzen seines Erbes, als Land 
(Siaagan der Perser) oder (nach Constantinus Porph.) Syne bei den G 
Abkomme des Sisag war Arhan, der (gross im Kriege und im Rath* 
Kur aasB. Von ihm gingen aus die Stamme der Udier, der Kha 
Zokier und die Herrschaft der Karkarier. Die Udier sassen längs > 
alten Othene, das (nach Plinins) der Araxes von Atropatene tren 
gleichbedeutend mit Sacasene, denn die Sacen hiessen in alter Zeit 
oder Sii. Das Othene der Alten ist das Udi der Armenier, das von 
Udi um Berdaa her den Namen führt. Di« Umlande um Berdaa 



ua K«nd& anf ein Blatt i^eHcliriebene lirief de« Klana 
Jijra (PUnt von Nasa Ankara) die Untenverfang des An- 
Wijava, Königs von Janggala, defisen t^olin Juo Kerta 

in eüKT Veritleidong die Fnuzessiu Dewi Siuawati von 

:lirB 11.II-W «D. K'U ilrni die ATiuriilrr ä'ir Vnrthrt lipririieii (oder si'j- 
Lwaibdrrrr nach Jii(linu»t. Ütbrar, Uti, Olli, Utia, Udl*, Udinia, Budiult 
1fr Villi«) IftdatWuMidinJ (>. Wodiu oder W«t«u). En iil die Hein» th 
hlH-brn Wan^nnlnarr. der Wodtn. Olhenrn oder Ölen, die von dort 
krr dro Kur und danu duirh die PfortPD des Kauiiatii« uach den Nordeo 
Üb* n in Milleniarhl, oriteT am Kar hinauf, Kegl (bei Ptolemäoa) Sagarene, 
«•irrh* Sufark oder Sugarkh. DIai Ut da« Land der SaRorkh oder der 
HB Sut'i . dM Veten aller Sr;ihan (Görrei). Daa die FMtung Nooli 
n Cbtiih und Ninitrh) bMlUeiide Volk heiut A-ri-sel auf deD Üg^ptlachen 
Meo (KrüfFrV Tj-rraa, Nachfuiger dei Ninot, wurde bei den AgByrieni 
« drr Scklachlen erhobeo, alt Area oder Balni (a. Cnmer). DI« von 

«■d JiMMi gnirtrn Drachen zlbue vereinfgeu sieb In dep igTptitcheo 
t Ui Thebrs und Kolcbl^ und Jaaua (Valer der lo) gab (im Anichlut« 
*, BrndcT de» all Hehrer de> troitrheu Raichei berfilimten Datdaau») 
«<«( lu den andenwo Monumente des Sesottrli geniiinlen Jaauulen, all 
«•kg der Medta (die ihren von Ptne« vertriebenen Vater Axtea wieder in 
it rintfuwi. Ticle Vülker Medien* bi« nach Indien bin beiwang. Yezd 
t laukhrii Ketba (Henmi-Yoid) itt von Guebctn bewohnt (unter ihrem 
•te'. >wh ReniMll wu da> Künigteich der Ptrlhet onr daa der Peraer 
■■« aadem Sameli. Lei andern babitaiili (du Siistan) sa divlaent en 

(lUlacnia) *t ED KeUuidei ou baute nobleiae (Kbanikoff). La Seiitan 
• eaO'tdrrr, linon coibdi* le berrcau de la natlou penane , du muin) 
It tk'tm ob I« drrDula tuute la perlodfl tierolque. HAma bleu aprjii 
•fM. BMaainient Mui lei Ataartdi. relrment national, malgr^ l'amigttilon 
' Vlkai noikWrkblM. Im Ulemcbidii et Im Zourit. } etalt eiicore li puia- 



212 Hmti^ia. 

Nasa Antara entführte, aber im Kriege von Klana Pi 
(der die Kleidung eines gemeinen »Soldaten angenoi 
schössen wnrde. Mit den in Panji verwandelten PandjT 
die Goldinsel den Namen Madura. Den in den Jung 
gezogenen Maharajah besuchend, unterhielten sich die 
mit ihren Verwandten über die auf Kuruxetra gefallene 
(wie die übriggebliebenen Äsen nach dem Ragua 
Vyasa ilmen beim nächtlichen Baden im Ganges die j 
Erscheinungen aus dem Wasser heraufbeschwört. 1 
dem Verbrennen des Waldes folgen die ominösen 
wie sich in Dawraka schreckbare Pliantome an den 1 
zeigen und eine schwarzgekleidete Frau mit gelb 
grinsend umhergeht (gleich den den Fall des Tolte 
einleitenden Portenta), bis der Fluch der verhöhnten 
Untergang des Yadu-Geschlechts herbeifuhrt, worauf sei 
kraft von Arjuna weicht. Nachdem die fünf Brüder 
ihrer häuslichen Opfer in den Ganges geworfen, zo 
Indianerweise hintereinander der aufgehenden Sonne 
und zuletzt folgte ihnen ein Hund, wie den Sieb< 
Als sich Panji mit der Leiche der Angrere nach Bali < 
trat der Rajah von Nusa Kanchana (Gold-Insel) u 
Persönlichkeit auf (in Goa auf CelebesJ. Die Einf 
Kris**) auf den östlichen Inseln wird Panji zugeschr 
Anderen dem Hindu-Könige Sakutram oder Sa-Putrai 



*) PaiiduDaga ist ein weisser Klephai.t und weiss die koiiiglicl 
der Gelehrten und Panditen oder Bandit. Mit Haute werden di 
den Lehrer eingeleitet. Die Stadt Asterusia auf Panchaia mit aStt 
Kalümachus) wurde (nach Knhemeros) durch Amnion ' zerstört ß; 
Alliirten und Bandnla nneheliel^e Kinder. Randoh heisst die von 
zum Forttreiben der Dämone gebrauchte Trommel. Nachdem er F 
liog der Sindbis, besiegt, zieht Iskander nach Nimruz gegen den Kon 
Im siamesischen Munosyllabismns wird ßala zu Bau, und Phu Ban 
ein Kßnig. Im Birmanischen sind Ban ja (Dörfler) Handwerker, 
malayischer Romanze Chekel Waning Pati. Wer in Indien eim 
schenkte, durfte (nach Megasthenes) die ihm gefallende Frau geniet 
**) On thc inanguration of Pangernn Tranggana, a Kris, pi 
king, was made by the smith Sura from the iron wand, which w; 
have wroiight niirarles in the war a^.iinst Majapaliit. 



Tolirl. Vixliiiii in Itauia (.iIh KoIdi ile» DcHsariulen 
in Siam}, xf-g nach dein Rcr^'c Silrckondon, »Ik 
«ne ScliUlpr viui <Icr Secl^uwaiicUtriinf,' nnterrichtrad ; 
1e lUnn »eine Keli^ion biH nach CeyloD (SoniieraO. 
arata Mini KapU« dem Kba^avat VaRiidrva gleich- 
Ii-Iipr vonuiVfrc seiner WiHscnsdiiift die Welt gcKcluiften 
ricr von den l^lirhllclipni (Icb Ji'p:a-Sy«toni» aU ein 
«eiiknii^ iiihI Bcdchaiiun^ sicli Freiieuder tucpriosoi) 
Vasndeva (alr) Pakriti) f;elit »ein Bruder Balaileva 
DKliaipa) hervor. Anf ueiiter IlimniciHreise**) näliert 
i «li'in Siddliaiiiärf^a «der We^c der Hiddlia, einen 
MilrliMlrattHC (Indralükagam). Kaclidcni er lucli am 
I ***; nieder;-cla88eu (^iOI p. d.") wurde DuHabaiiu, Salin 



■I-fiaa irrllplniM »utieril)') li perfOrinrd un tlie Auii Siddha gi 
IC Hrraiic durdi Auibrauiidi. Dia Vnter iiiilani.'tieideii du- Fauai 
pmicrbl, iIm Ormiiid, nerciMaiitf (Krdraiiet), iltt Jeninhld, l<>robuii. 
TD. Iiu>h>b. d» 7.«toutrr. Burilii-Matun (nacli Bbuda). 
m dr C>ar Pidi (encalnU ou la vUla SfdO est donui^ ■» zodUqu* 

lt. Im ScaDdlnkilMhen iU.Scid madt aln Zauberei, Seid bona aiae 

la lim d'Armieli, St. Pktrlek at sea muluet «oiit pii« puur div 
I Jauuea Olie*. 

Ift F(ii«r im riicbliichlua*tKh*u, I.» der Moud im Tibellai.haii. Die 
knaua wimt dia Brihinaneii vor der nuiicbtlfeii .Sprecli«et*a der 
n SrhU>:htrur he Uvo (he l»jo) «»KWii, Matt ha r»yo (iTnyo), wie 

ilnrrh FlOrh« {liffnt) de» Knt »nrlebii. NMb BeuvilktiiM m>ii 
nuhm Kurl M. al« Pllfer einen KieutzuK iiavb Jeniaalpui niiiI 

L K<i/i,iaiiia (KUTfiatiia «pt^lO «der xaiaßniiio f)l dM Hinab- 



214 BaUTia. 

des Dasavirja (Sohn eines Panditen von Kalinga)^ v 
erhoben. Die Buddhisten erwähnen ein Volk der Päi 
Feinde der Öakya (Kosala) und der Bewohner voi 
(nach Öchiefner). Obwohl andere Namen aus der 
Mahabharata (Yudishthira, Hastinapura, Vasudeva 
Andhaka Vrishnaya) erwähnt werden, fehlt der d 
P&ndu-^äkja, Sohn des Amitodhana (väterlichen ( 
Buddha) fltlchtete mit mehreren Mitgliedern der Familie 
während der Kriege mit dem Könige Vidudhabha 
Heimath. Einige Hessen sich im Himalaya nieder, al 
Q&kja ging nach den Ufern der Ganga eine Stadt z: 
Da sieben Könige sicli um seine schöne Tochter 
sandte er sie zu Schiff nach Lanka, wohin ihre Brtt( 
Die Pandaron, als die frömmsten Schüler Rutren's, b 
der Coromandelkliste) die heiligen Aschen aus Kuhi 
la Flotte). Kuru ♦) war Enkel des Bharata, dessen Sol 
Hastinapura gründete. Amar baute den Tempel Mal 



dar Kambojas wird auch von den mittelalterlichen Königen des Dek 
Die Girnar-Inschrift in Gnzerat entspricht am meisten dem Pali, i 
in Orissa dem Magadhi (1 statt r gebrauchend), während die 'von 
bei Peehawur das Sanscrit am meisten bewahrt. Kambyses ist K 
Sprecher). Die Einwohner von Kamkiu (in der Religion des F< 
siebenten Monat den Geist des Uimmels, indem die Gebeine des ] 
verloren gegangen seien und deshalb unter Wehklagen gesucht wer 
schak). Die Arlmphaer waren ein Volk kahlköpfiger Heiliger von de 
Bergen, wie (zu Herodofs Zeit) die Argippäec 'Peßi^'dy oder Raipt 
entspricht (nach Kawliuson) dem assyrischen Saturn oder Kivan 
Gott Anu oder (im Babylonischen) Anna (Ana) ist in den assyrische 
Rawlinson) mit Anata oder Anuta vermählt. 

*) Obwohl die Entstehung der Lieder des Rik in die alte V 
geht, so fallt dagegen die Bedaction der Riksamhita erst in die 
gebildeten brahmauischen Hierarchie, in die Blfithe der Kosala-Yid« 
Pan^&la (s. Weber). Nicht jati (Geschlecht), varna (Farbe), pandityam ( 
ist es, was den Brahmaua zum Brahmana mache, sondern nur < 
(Brahmakundige) allein sei Brahmana, lehrt die Aptavajrasu^i (in 
des Atharvaveda). Unter den Jainas ist der Jati der Vorleser i: 
Brahmane der administrirende Götzeupriester. Die Rykajoth gen 
platze waren (bei den Preussen) den Götten niederen Ranges gen 
schluss an Reiche und Edle. 



ran l'anchalika seine Tochter Drnpadevi. Dnrcb iwine 
m*) (Tapas) erlangle Arjnna von Param-Eswar (mit 
in der Gestalt des Ktlnigs der Kerataa geraagen) den 
pfeil. Nach dem Zersprengen der Yadhn-ConfÖderation 
Ebenen des Caggar nnd Snraswati zogen die Pandas 
i nnd Baldivi) ans ihren Besitzungen an der Yamuna 
ireshtra, wo Arjnna's Sohn den Thron Indraprastlira's 
iIb Bich Yudistltira ans Indien nach den Schneebergen 
EOgen. Sie verschwanden gleich dem glänzenden Meteor 
en Grieclien-Herrsohaft, vor der die stolzen KnrBS 
Khen Khosroes gefallen waren. In der Romanze fiel 
•Tfibergebende Eingreifen der Änsländer mit dem fol- 
er Sakas znsammen, wodurch sich der Name Yavana 
It. 

auf Beines Grossvaters Vyasa Rath sich nach dem 
1 begebenden Arjnna versprach Indra die durch Btlsanngen 
«nden HimmelRwaffen, die Sieg HberDmyodhanaarddie 
i geben wtlrden , wenn er sich dem Gott Siwa geneigt 
»oUte (nach dem Mahabharatal Komm, Yama, zu den 
der tanscnd Gesänge, die die äonne bewachen, z« den 
n Risehis, der Basse (Tapaa) ergeben (nach dem Rig- 
«ht nnd 'Wahrheit entsprangen vom erweckten Tapae, 

die Nacht, von dort das Meer der Gewässer (nach dem 
Dorch Tapas erwarb Indra den Himmel. Durch 



216 BaUvia. 

dava8*3 oder Itliif ludras als Einheit (s. Wheeler). 
Khunti,**) der vom Bhoja-Rajah adoptirteu Tochter Sur 
thete Pandu die Schwester des Rajah von Madra (Ma 
Gattin (Gandhari) des Dhritarashtra war eine Tochter < 
von Gandhara oder Kandahar. Dranpadi ***) war To 
Rajah von Pancliala, von Manu mit Kanoiy identifii 
Kanshika (Visvamitra) die Alles gewährende Kuh 
raubte ; rief Vasishtlia als seinen Rächer Pararama 
Feuer hervor. Zum Berge Catrunjaya pilgernd, wur 
Kandu von Sandrapura, der (von der Kuh Surabhi besieg 
einem Jaxa gebunden) in der Höhle btisste, durch einen] 
bekehrt. Als die Pandawas in Ilatna (Hastinapura) 1 



♦) Yndhißhthira, der Sohn seines früher regierenden Bruders, w 
▼on Dhritarashtra (als Maharajah) zum Yuvarajah ernannt mit Aussc 
eigenen Sohnes Duryodhana^ wie in Hinterindien stets sich zwischen 
des ersten und zweiteu Köuigs über die Erbfolge Zwistigkeiten er 
Pandu was a roighty warrior and he carried ou many wars, conq 
countries, so that in bis time the Raj was as great and glorious as 
old time of Raja Bharata (Wheeler). The white complexion of F 
blesmish (indicative of leprosy). Der weisse Teint der als Eroberer e 
Griechen gab Anlass zu jenen Lepra-Königen, die so yielfach in Vc 
Hinterindieu auftreten, und die unter den Händen der Legenden 
Schicksale erfahren, oftmals auch geheilt werden, darchgehends aber 
ragende Stellung einnehmen. Auf den Philippinen heissen Albinos ( 
hljos del Sol. 

*♦) Koonti (sister of the prince of Mathur», who was father i 
Baldiva), married to Paudu, the son of Pandea (the sister of Ambe 
grandmother of Duryodhana in the Kuru-branch) and Nyasa, conceiv 
maraja her son Tudishtra, by Pavana the Bhima, by Indra the A 
Aswini Kamara (the twins of Surya) Nycula and Sydiva. Expelled i 
poora (by Duryodhana) Arjiina gained the band of Drupdevi, dau 
klDg of Panchalica. Bei den Medern liebten es die Weiber, mehrer 
haben, wenigstens fünf (nach Strabo). Die Panjkorah (fünf H&us 
den fünf Stämmen der Malizi (unter den afghanischen Yusuf^al) geni 
(Rabur oder Kabiya) ist (nach Rawlinson) das nördliche Kamboja 
Oafferistan). The Georgians name the heroes of romance Kapu. Kai 
byses) ist (im Zend) Ravaus (Raus oder Kabus). 

***) The cQstom of polyandrya was sanctioned by Randian Is 
opposed to Buddhism. Zu Polybius' Zeit geschah es oft, dass d 
Brüder in Sparta eine Frau heiratheten. 



Pudo. 



217 



aen aeine Kuh^) wegnUirten, enipjirte sich dessen 
nnd (Icp-adirtc (nach dem Tod« Kiiyahnrat's) die 
Isodwerkcr, »o dass ihnen Niemand Töi-hter in 

er auf die EnuahnongCD des heiligen Kasnt' oder 
Itthne des ßlutcB) Gottesverehrnngaui dem Berge ein- 
ie UeiTNchaft dem Sunagb**) übergeben, dessen Nach- 
EiD (anter Gustosf von Persieo) stürzte, Bahmanabad 
bauend {nach dem Mnjmalut Tawarikti). Die Theo- 
Junaoen in Kerata wandte sicli fUr ihren ecliUtzen- 
m an die Pandhya-Köiiige in Madiira oder an 

Cheraian-Perimaul). Nach Erbauun/; des Tempels 
i stellte Amar die Bilder der fünf Pandn-Sühne 
ipni anf (Martin). RajahBhojaoderGhatot Eaccba, 
»eher Gestalt anf der Brücke Elloras steht, gilt als 
ader der Pandns. Auf die Klagen der Nighanta 
besiegt der Pandn-Kijnig von Patalipntra, der (als 
m's) tlbcr ganz Indien herrschte , den Gahavisa, 
ntapnra,***) wegen der Verehrungeines Knochens 
er (311 p. d.) nach Ceylon gerettet wurde. Nach 

der Buddhismus in Ceylon aus Banga oder Ka- 
t. Im Lande Pandca (anf Hercnles' Tochter zurück- 

(nach der Alexandersage) nur Mädchen (anf die 
ischer Frauenregimenfer deutend). Unter Brüdern 
koen als gemeinsames Eigenthnm bei den Koorg, 
Kodagas die Göttinnen ihres Haupttinsses , des 
n. In der Chandhogya Upanishad der Sama Veda 
latrya vor den Brahmaneu, die von Pravahana, Kö- 



' Kho Uiuiiburat (of ifac SUiomp) in kiug uf il 

H«-Kbo aliud» to tba caw ot plciitj;. . 
ShadguiotlsbT^ begaDDsn äia IHat (irscblecbict 



218 B*t»^. 

nig von Panchala, belehrt werden. Kananj (Madades od 
Land) war ebenso berühmt fftr die Herknnft der Fand 
merkt Al-Biruni, als Mahnra (Madura oder Mattra) wi 
deo's (Krishna's). Der achtzehnte Patriarch Sajasata 
Lande der Madra im Penjab geboren war, reiste zu de 
nnd bekehrte den Brahmanen Kumarata zum Bnddhisii 
Untergange des Reichs der Pandu*) stiftete A^vapati 
Pferde) das Reich in Delhi, Narapati (Herr der Fat 
das Reich in Telingana, Chatrapati (Herr der Sonni 
das Reieh in Jajapnr und Amara, und Jajapati (Herr 
phanten) das Reicli in Orissa. Bs^ndu oder Pandhu-I 
vierte König Kashniir's, dessen Mutter im Wasser befri 
verschwand beim Baden in demselben. Die Pandi 
endete in Kashmir nach 18 Jahrhunderten. Die Baroi 
und Baidik Brahmanen in Bengalen beobachten die V 
reinigender Sühnungen , und steht es ihnen nicht zu, 
Ceremonien das Kusa-Gras (Poa cynoscuroides) zu g 
sondern müssen sie statt dessen das Kese oder heilig< 
Kamrup gebrauchen, indem die Pandu-Söhne nie so 
drangen und das Land deshalb unentweiht geblieben ist. 
Malabars wird (nach St. Croix) von den Brahmanen 
weil die Seelen der dort Sterbenden in Esel transmigrir 
Bei den Brahmanen Mithila's dient das Prakrit Ravai 
heilige Sprache (nach Hamiltim). Nach Spiegel gelangte d 



*) When bis brothers had compeUed the princes of UindosUn t 
him M paramouDt monarch, Yudhishthira was sprinkled with sa« 
Dhaumya (the family priest) and his ally Krishna. Bahlika, the k 
guides a golden chariot, Sudakshina, king of the Rambojas, ha 
horees, Snnrita attends to the step, the king of Chedi holds the bau 
of the Sooth the armour, the king of Magadha the tarban. As trfbi 
of Kamboja braught cloths (ofwool) and skin, presenting horses, cam 
**) Obwohl auf das Drängen der anderen Gotter Siwa (#ähren<i 
gegen Lanka) bereit war, seinen Verehrer Ravan Preis zn geben, w{ 
doch Parvati, bis sie durch die Schmeichelreden Rama's besänftigt - 
Katadis in the Dekkhan ha^e a tradition to be the descendants 
Lanka Ravana; the Rakshasa king of Lanka, conquered by R4ma i: 
is a god worshipped by Snb-Hlmalayan tribes, as for instance the 
{lajah Ravau Hess Mond und Sonne stUle stehen, um als seine ' 



vaua ZD tininde ginjEren. Nacli Wilt'nn) Ihj; KailaHa, der 
iwa'v. im HUdcn dra ^^eefl von Jiavann oder Lanka. Sa- 
I«f; (narli Rnschiduddiu) am Fiif>Ke deti Indi-Ber^^, und nach 
1 irt der Name der Juden harharinche Entstellnng de* 
len Ida, Malaj-i»ehe Traditionen eniiihlen von Ravana's 

auf die Sonne. Raviina« in Liinka und Knmbliakar- 
lara) waren Wiederpeteiirten der einst von den Bifihi« 
Kchton ThHrntelier Winhnu's (HiranjaksctiaH und Hiranja- 
), der jUngeren Rrlldcr des flottes Kuwera iWakan oder 
h\ der in der Stadt .\laka oder Wasndliara de» Sees Wa«- 
>nra um Ber^ Kailaxa» fKadsphatadris oder SHIierherf? ) 
nem Gefolge lobt nud zu den Panlastjas gehört, denNaeh- 
n des von Brahma nntcr den zehn KiFihiR erschaftenen 
tja». Als Dnrga tindet «ich Gautanii unter den Kak- 

Dcr heilige Agastya heisst Kunihha in »einer Beziehung 
irinx. Rania'a Zug gegen Langka befreite die BtlHser, 
Haapt .\gaf)tya war, von der Fnreht vor Kavana (im 
ka-Walde). In Agastyas, Sohn des Mitra und Varnna, 
■ntirt sieh, als Demüthiger des Vindhya-Berggcistes , der 
er der nach Süden ziehenden Muni , indem er zugleieh, 
mbliajonis an Canopu» anknüpft, dessen Irrfahrten (nacli 
iipfen des Meeres) trockenen Kusses gemacht werden. Zur 
araiifurama'K fiel Karttavirya (der Yadava- Familie) in 
K ein und nahm Ravana gefangen. Uvala (Bruder des 
iti^ täusehte die Brahmancn dureh Sanscrit-Rcden. Seit 



220 R»»*^. 

Köni^ Andhra Rayadah nahmen die Telu^ii-Worte { 
Endungen an. Die Lehren Kavan'» von Langka verU 
Salwahana ihre Anhänger in Mithila^ aber sein Prakrit g 
Dialekt (verschieden vom Prakrit*) Bengalen», das dei 
Mithilas gleicht) wird noch von den Pandits in Tu 
Prakrita Manorama und Prakrita Langkeswar) studirt 
des Sangskrita). Die Rawani Kahar (in Behar) stami 
Janwandhra (XI. JahrhdL). Nach der Vernichtung 
fttlchtete Hanuman zur BuBse nach Java. Janaki (8i 
dend, vermeidet ch Hanuman, von dem Öan»crit der ! 
geborenen zu reden, d<'imit sie ihn nicht fUr Ravana ha 
spricht dcslialb im gewöhnlichen Sanserit (nach der 
Kanda). Um sich Siwa günstig zu stimmen, hieb Rav^ina 
seiner zehn Köpfe ab und würde auch mit dem letzter 
haben, wenn nicht der durch diese Hingebung gerührte 
ihn um seine Wünsche befragte und sich zur ErtllUung 
verpflichtete. »Sie bestanden in Unsterblichkeit, allgeuiei 
herrschalt, dem Lingani und Parvatti. Alle wurden eria 
es gelang Vishnu, in Verkleidung Parvatti ihrem recht 



*) The priiices of Kol or Ch»ro (onre the governing tribe in B« 
to have been Atjiirs (being of the same family with Jarasandha), tk 
iihed in writiug the llindi-langnage (a corruption of that introduced A 
the first couqtierors of India). The Kol langoage, was one of the o 
langaages calied (by the grammarians) Magadhi (as also the dialects of 
shar, Musahar, Rajwar etc.). The laoguage of the Rhungshar (iWe 
Miisahar and Rajwar, as aboriginal tribes of Magadha) ressembl«d 
mouutaineers of Rajmahal. During the goveronient of th« Kol trib 
was boro, at whose time (according to the priests of Ceylon) writing wi 
The inscriptions (near the residences of the Bharadratas, of the Magaa 
Kols) ressemble the Devanagari. The writiugs ofGautama were comf 
original language of Magadha^ bnt the Pali character was that of th« 
inhabitants of Matsya or Dinajpur (the Saogarides of the Greek), \ 
prevalence the doctrines passed to Ava and Ceylon. The Magadhijar 
by the Khol) is different from the language Prakrita or Magadhi ßbasli 
the books of the Jain are written), which (a dialect of the Sangscrit 
Prakrita of Rawana, lord of Langka. The Kol were straogers from 1 
part of the peuinsala (s. Martin). 

**) The linga in EUora is supported by the nine he«d6 of KavaD 
worshipper of Siva. 



Wh. 221 

Iren Verlnst berente, wieder inziistellen, nachdem sie 

hatte. Naeb Asha Oosha war Kavana tief in den 

Ht, nnd diese wurden zn eeiiier Zeit von den Rak- 

Ravana enthielt in seinem Nabet einen Theil des 

dort darchflchoes ihn Rania mit Reinem tfidtlichen 
t GnsterblichkeitBwasBer auHlanlen liesfl. Da Rama 
flie EntfBhnmg*) Sita'» fUr die Zeretörnng Lanka» 
> lies« er sie im Fener verechwinden und durch 
«heinbild rauben, an dessen Stelle bei der Fener- 

Ende des Krie;;e« wieder die wirkliciie Sita trat 
>r Doketen). Nach den Puranas fiel der KHnig 
im Mahishmati) in Lanka ein nnd machte Rarana 
*en. Öide, Gattin des Orion,*«) der (wie Ramai 
lehreiter heisst, wurde von Here, der sie sicli an 
ichges'telU, in den 'lartaniß gewoifen. Der Kiiiiig 
ier UnterweltJ Mehravann (der Bruder Ravana's) 

Rama •*•) nnd Lakshman zu Gefangenen und würde 



11 ruIittCD Kritg, um ibre Küuigttocbtcr wieder za gewiiin«D, die 

el Tiviiinsa udpt ludra'a Bbavani sntnihrl wir. 
■u Weintrinkrr Oenoplon geblendet, liess sich Orion von Geeellpii 
rbiniede luT LraiDm, Slli der RInller. riaph Horiien (llhreii. Siu 
che. und die gewühnlii-he Erklärung von Orlon'e Sleriibild im 
Km der Untet«el( ki>lirl die Krucht im atlieniinhvn STuibnl 

lurQck. Allhachdentseha Gloneen nennen den Orion (Kriggjirokl 
leben Gegenden beiisl er ineh Recbrti (raslrntn). Das fpütrri' 
. d<e drei Mider (de< Orion) JikobsUb (». Prabler). Nacb Hetiorl 
ts Zoischenmesr Khegioms durch das Vorgebirge von PelorlM 
ei des Poeeidon bauend. Im Scandlnavlgcheii htistt Orion der 
Frigga. Nach Pllniui bähen alle Mmmheu ein gevitees lllfl 
iftn In lieb, und man lage, daie die von Speichel getroffeueii 

der BsTOhrung mit heitiem Wwier fliehen , tmd dränge dirser 
land. 10 Mürben ile , beionder« wenn er ans dem Mnndc eines 




Ralavin. 

.>. Im Lit^"' > I^wiscljenkauft ^eo|)fert babeu. 

avoi Arm uud der Sonne, die Kavana u 

^^•: t'i ir^. unter dem andern, hlUlte Meghi 
-.-.^iKcr die Feinde in Flammen, als sein & 
..%.iii v^ntersuohen (um Lakshman wieder zu belel 
«o«~ i«:i der Berathung über Krishna*s Gesandt» 
MAi .iiideren brahmaniRchen Weisen, als Kif 
i^r^b nach llastinapura. Das von Kula Se 
,a. Midura*» wurde (IX. Jahrlidt.) von Van» 
;:?Kt des dortigen Colleg'; erneuert und von Ti 
'%:K\ler hergestellt. Die Citadelle enthielt ei 
».^■t^^-t de:^ Kokanatha. Beim Autl)lfihen der Chola-Ms 
^ •&»«** Chola seine Residenz in Tanjore :827 p. d.) 
«g« OJ*4a Hessen die Grotten der Kailasa in EUora 
•aW ^v d.K Schon im V. Jahrhundert sollen polil 
irta«u^*u mit Kasdimir unterlialten sein. Ari Vari 1 
<«ie< den von seinem Grossvater ViraChola begönnern 
\vit Ohilumbrum (1004 p. d.). Als nach dem Zuge ] 
l^Kr nach dem Süden gelangten, gründete Paudja 
^yfctm» der Velalas oder Aekerbauer das Keieh Fand 

^gü^ mit <l<>r Incaroation des Gottes Raiua (Vishnu) io der Familie 
iJ^ATAtba. Dm Raniayana des Yaliuiki (unter den Lehrern das Tait 
^T« ffiiannt) steht an der Spitze der Kavya (oder der zweiten 
M^rk^D Poesie), welclie bestimmten Kavi oder Dichtern zugescliric 
««kWD«! Itibasa und Purana einer mythischen Persr>nlichkeit, dem Vy 
MMftttcirten Dieskeuase) angehören (s. Weber). In den Legenden d 
S»4lel »ich der Ursprung der grosseren Itihasa uud Purana späterer Zei 
q«l doU etre sarrifie pour venger ia mort d'un parent, se nomme (« 
iMvau ^d'aprea Stuart). Rawan est en javanais le nom de Ia persoun 
tttt dN partis belligerants (les Als de Pandu) avant le eommenceoier 

*) Allus utilior portus geiUis Necanidon, qui vocatur Barare 
l^gmllon« longe ab enipurio mediterraneo distaute oppido, quod vo« 
i|*U»lM*)' MoSov^n ßaailßiov Uay^iovoi (Ptolemäus). Im Periplud 
^g^ deui KtMiig Paudion. Auf Ceylons Südspitze la^ Mathura. D 
4«i Landes Pandja (auf dem nach Osten abfallenden Hochlande des 
«Idi (uach Lassen) weiter zurück verfolgen, als eines andern Staates 
•*) Mit seinem Rruder Rhima (als gleichfalls Sohn des Vayu uder 
itrefTend, erzählt Ilanuman das Ramayana. 



1 ae» Muni-vaiwaRwaiaj") von Agastya gcKront war, 
% wieder her. Die Eititllhniug des äiwadienstes^*) fällt 
lODS-PaDdja oder Sundara (X. Jahrhdt. p. d.). Aber sobOB 
enteD GrOnduog Madburae durrli KolaRekliara (SobD 
apanns-Pandjaj waren verfallene Tein|)el des Siwa als 
jaka*'*) und der Dnrga als Minaxi Amman (Farvatif) 
e Berggiittin). Die folgende Königin unternaiini einen 
ag oacti dem Hiinalaya. Die PandawaÜ-) den Malia- 



krb Ihm enx-hrinrii n«rh tirhtu wrllcr» Manns bis 14. Ilie Oriruralpu 
«on 4U odrr 72 ^climiTi (HutiU im Surykoiiriiiii). t)cr Dlv Argeiik 
ch drm ThiDiuTitb Naoifli) den Ring in Pitriirclipn Jired (Sahn in 
»nd Vatrr dr> lUnochl. in rDiirieii Soüman od« «llgcnirtufii Wdt- 
•n |<'h>kraTMtli) bsgcbrl. 
a ddi Jabrti. »H3— l(l7i .let Ria Salia'a vurdf» vom Kr.iilgf Ci>uU> die 

telcmi»* kennt die SUdt Kolikonag*'* '■■' goldanen ClieraoucuHi. Dam 
dht Kaukaien «ir d» Huhn hHlig. Qnatulenatl he<Mt Cucncan, Kukuaan 
eaaiKhan Provinilalianiiii). 

'he tft af Kapria* (In Mhnrr) wonbip Parvsti (Kala Piiri orKa;a Kiiri), 
Dovii (In Cutch) u Aaa Pur« »ud MaM. Ilar templa 1* eudowed wllh 
Donn bT tbe Raoa ot Culch. Th« raundet of Ih« Kapiias acmnipsiiied 
ndra ^afler bl« rnnqiiHl ul CbjIod) an a pilgriinage la Iliiiglu (In Iba 
ir Hahrinl and bullt un tha way (In Mburt) a templa In Aiapura «ith 
ATOM inige (Lala Jai Raj), which Btaried Troni (ba bowala of tiia eartli. 
tfi 10 b( an Iniuicoae block of uucanad ilonr, tlie loirer pait or whirli 
oDcoDitlT awriliiig« (llke llie deformed braaiti ot a wotneii) and rroni 
ittt gruvt a hugc eirTetrdira (llka a leg ot mutlon). Tlie aect enjoyed 
•etlon or Rajs (iadaSukat ^the father nr Vlkramajil). «ho (aa balng raal 



224 RatÄvlA. 

bharata residirteii in Madhura an der Jnmna. Die 
heissen Pandi (vom indischen panda oder Vorstand), a 
fertige, auf Java und (im Malayisclien) padei (die Ges 
Sihabahu, der durch einen Löwen von der entlaufenei 
einer Prinzessin von Kaling* (mit dem König von W 
mählt), abstammte, gründete (mit Sihasiwali ve^fRil^) 
Sihapura (im Lande Lala) und verbannte (wegen Gev 
MHIIu) seinen Sohn Wijayo, der sich nach Ceylon \h 
wijayi, Tochter des Königs Panduwo von Madhura 
erhielt. Bei seinem Tode folgte, durch eine G^sandf 
Mönchsgewande) herbeigeholt, sein Neffe Panduwasadc 
des mit einer Prinzessin von Madda vermählten Sumi 
des Sihabahu) in Sihapura, und er vermählte sich mit • 
getriebenen Bhaddakaclichana, Tochter des Jenseits d< 
zurückgezogenen Sakya Pandu, Sohn des Sakya-Fürst 
dano (Onkel des Huddho). Madura (süss) wird auf 
der Mattra bezogen. Auf der Stelle, wo Skanda ♦) d< 
Kriegsgott) gegen die Asuren zu Felde lag, ist der Hin< 
von Katragam gebaut, bei dem die Pfauen unverlet: 
Von Kartikeya's sechsfachem Antlitze (als Shadanani 
sich vier nach den vier Weitgehenden, eins nach dem l 
das andere nach dem Nadir. Kartikeya führt (in 
vistara) den recliten Flügel im Heere seines Vaters 1 
wara oder Dut von Kamadhatu), sucht ihm aber den u 
die heilige Bodhisatwa auszureden. Der Beiname Sup 
wiederholt das Verhältniss Supra-Buddha*s zu Buddl 
dem Mahavanso stand (IL Jahrhdt. a. d.) ein bud 
Kloster in Kailasa. Skandapura war die Hauptstadt 1 
Chera**). Tod erklärt Kumara, den siebenköpfigeu 



*) The Tiinganis (in Salar) are desrcnded from a colony of i 
Der Hohepriester Hess aUe während des .Jahres geborenen Knaben 
Alexander benennen. 

*♦) According to the Chola Purva Pattayam, the flrst Choln-Prii 
Chera-Prince and the flrst Pandya-Prinre were born (by commaDC 
the destrnction of Salivahana who encouraged the Bauddha«« and p 
Rrahroans. After Clearing the site of Kanchi. which had become a w 
restoring the anoient temples of Kkamreswara and K^makshi, th( 



e Jabre ror der Einfübrang des Isiam in HaJapaJi^ 
t ans KatiDga einige Brahmancn der sivftitiBchen Seola 
1 Browijayo beschützt worden und bei dem Falle dea 
iter ihrem Fuhrer Wahn Bahn nach Bali fluchteten, 
die Lehre Siwa's an die Stelle des Baddhismas trat. 
«CD verehren Mahadeva als Brama Siwa nnd beten zn 
Ong Siwa Chatarboja oder Anbetnng dem vierhän- 
a (.Crawford). iJhatara (ehrwürdig) oder (anf Tagala) 
wird als Avatara erklärt. Die Batak, die ihre Astro- 
-n nennen, Tcrehren Batara-guru. Den Namen des 
otte» (Prabn Guru Inglnhnr) vermeidet man im Tengger- 
') aoBzusprechen. Als Browijaja, König von Majapa- 



nbiDi (T6 p. d.) Iniieting, lliM be tbonld («Ave hi» opIUl Trichl- 
ntma to hii fonncr mciropolil Bboja Riy*pur !□ Afodlifa or Aode. 
Ud) thlf coDquercd' Trichlnopali, pot Salivkhana and all ths Biuddhas 
te, «ho fl«d bciood tb« »e* to tb« EMtward) lo the swotd. Ai Sali- 
1 1 Riihmati, thg Rajas boilt templei to Sira and hU bride lo «xpatlat« 
■li;iB| him. Accordlng to dorn. Alex, tha Allubü (imong tbe Sar- 
lAipprd Rntta. 

> Itbom, die to Obba-al-oroan daa Oott dai Ulmmsla anbclea, lei- 
^ «Dltr den Orlaa oder Schutig5tUm der Haupttadl. Die den Titel 
'"^ Knniga aind dem Käthe der iler Odi nnterworren uud krinnen 

■^Hitit werdcD, um rinrm Nac1ifal|er Plali iii machen. 

■*l *u Int known nf Jaia wai ■ ränge of bills, ciltsd Sunaag Keding, 

■■•iit ÜK north and aoalli eoait. It waa than tbat tbe lilaiid Arat cam« 
■ ud il that Darlod fommeneed the Era. Aftai thia the Hrinre «f Rom 



226 B»*»^Ä- 

hit, sich freiwillig auf dem Scheiterhanfen opferte (t 
von Labore bei seinen Niederlagen ); wanderte sein S< 
Hagong Katut nach Bali aus (XV. Jahrhdt). Die budd 



Basu Keti (the name of the sovereigoty being called ^^i^fii foU 
Bon MaDgsa Pati. Another principality, DamAd Astina, 8pni^^%p ai 
b« ^rince Pula Sara, sacceeded by Abiasa (succeeded by Pandu 
fPpi^ BQCceeded Jaya Baya, wbo removed the aeat of governmeDt tu 
Kedlri. The klugdom of Redlri belog dismembered at the death of : 
there arose out of its rains two other kingdoms, the one called Brai 
prince Baka) the other Pengging (with prince Angling Dria). Id a i 
killed, and Angling Dria was afterwards socceeded by Damar Ma; 
death the sovereignty became extiuct, tili there arrived from a foi 
a person named Aji Saka, whe established himself as Prince of Mend 
tn the room of Dewata Chengkhar (whom he coaquered). In the y 
Chandi Sewu (1000 temples) at Brambauan were completed. Th 
Mendang Kamulan and its race of princes becoming extinct, the kii 
roe« ap and succeeded to it were: Janggala (with Ami Lahor as ] 
(wlth Lembu Ami Jaya as prince), Ngarawan (with Lembu Ami Se 
Singa Sari (with Lembo Ami Lueh as prince). These kiugdoms 
wards uuited under Panji Suria Ami Sesa, the son of Ami Lohor. 
dying, he was succeeded by bis snng Panji Lalean, who remoye( 
goverument from Janggala to Pajajaram io the year 1200 (1273 p. 
MaisA Lalean (the successor of Panji) reunited the separate authoi 
werno, Singasari and Kediri) ander the supremacy of Janggala, I 
eastern klngdom dismembered (by the intrigues of Baka, bis min 
consequence of pestilence and the eruption of the Vulcan Klut) lel 
to foood a new kingdom in the west. According to the histo 
(Mandora or Mauduretna) , Batara Kama Yaua having conquered 
the country of Alinka, made a new settlement (Durjayapura) in t 
and, resigning the governmeut to bis son Butlawa, ended bis da; 
Knoti Boja (soo of Butlawa) chauged the oame of bis kingdom in 
and was succeeded by (his son) Rasu Keti, who married (the dai 
gawau Adi Rusa) Dewi Sani Gatra (having fied from Jura Matan 
Nasa Kambangan) and, attacked by Jura Mataraja, defeated him 
sistance of Pula Sara, father of Abiasa (who afterwards became ki 
Basu Dewa (son of Basu Keti) married (the daughter of Raja Sirwoug; 
Wati (whom, being abducted by a giant, he had liberated), bat wi 
her by (the prince of Ambalutiga) Tiga Warna (tri-coloured) an< 
a oave. When Astina (son of Pula Sara) wandered one day in the f« 
the voice of Basu Dewa, who (being liberated by him) killed Ti 
recovered his wife (expresaing bis thanks to the king of Astina). 
c«eded hi» father (in the kingdom o( Madura), Basu Dewa had 



sowohl, als die des Siwa-Dienstes nennen sich Brahma- 
ire Relig:ioDslebre beisst Ä^ma (gam oder gehen>. In 
itras winl Agama yon den Offenbarungen gebraucht, die 
r Parwati inittbeilte. Siwa lieisot (in Bali) Prama oder 
ftrania oder der Vortrefflichste;. Nach Upham wird (auf 
der Titel Bura (Herr) den boddhietischen Priestern ge- 

Brah (im Pali) ist (Bauscritisch) bbara. 

siebenten Tage der Wukn gabngan (dem Batara Ka- 
heilig) feierten die heidnischen Javancsen einen Festtag 

ihre Götter, die an dem Tage vereinigt gedacht wurden, 
ete za empfangen. Andern Wnkn gumneg (dem Batara 
leiiig) trug jedes Dorf zusammen, am die Erde durch ein 

ebreii (Pnja-bhami) Het dessahoofd van WonoBido be- 
leb op zijne afstaming in regte lijn van Boeddhistische 
i, bemerkt Kinder bei Gelegenheit der in der Resident- 
Jaglen ranf Java) entdeckten Fclsgrotten. In der Hept- 
ItaliH ist das Farstenthnm Kloi^koog das älteste und 
[ noch die Regalia Majapabits. Bali war ans verschie- 
lieilen Celebes bevölkert, erhielt aber seinen Glauben und 
■egierung von Dewa Agnng Katnt, Sohn des Ratu Bro- 

vou Hajapahit, der sich verbrannte, als ihm sein Bra- 
len Reichsnutei^ang verktlndete. Neben dem Brabminis- 
1 Bliling findet sich Buddhisrnns auf Bali. Die Balier 

sich in die Kasten der Bramanis, Rasi oder Satria, Wisia 



Ktkn S4ni), the othar blitk (Kreana), but gais tbe Bucccision to luotliBr 
''■■ Kufw), wbam 1» had «iposed In the wooda (bul afterward« became 
M liih). One uight Raden Kaopa heird (iu bU dream) a •olcs, tfaac, ir 
I 'IIb cklldran of Maduri, whtle or blank, be shonld kill Ibem, and thalr 
■<*l ttirFTun bll aoDi (Kakra Saoa and Rrtana) lo Wldara Kandaag tat 
^' wilh Augga Gopa. The two prlacet , bearing of an sihibltlon nt 
( ■». Fnc<ed«d «ith thcir ei*t«r (Oambadra) to tbe A.1ud bIud, «bar« th« 
***(> Ina aucmblsd and tbcrs mct witb Raden Aria Jcnaka and Sana 
■(Fuiii D««a Nata rrnm Aatina). Wben Raden Rangta beard ot tb« aTrlial 

rMcriM cblldTcn, be nrdered to aeize them, but «aa kllled bf Ibem, » 
' <h Pilth, and Kakra Sana became king, b«arinf a Tolre In hia aleap, 

' ita-BUTow will I be leienged tu Iho war Brau Tudha, thera will be 
' *» Muntry rbampaU Raja, I am be." 

15* 



228 B*t»^i»- 

und Sadra^ die Fürsten sind meist aus der Kaste der Bi 
(oder anch der Xatria), wie der Befehlshaber (Raja Bangei 
pati) gleichfalls. Der Hauptsitz der Brahmanen ist in I 
Der Civilcodex heisst Degama^ der criminelle Ägama. 
Schwören wird Eideswasser getrunken. Die Kampong dei 
den heissen Panggawa. Die Ausgestossenen (Chandalas) 
vor den Dörfern (als Töpfer, Färber, Branntweinbrennei 
Bramana theilen sich in die am meisten geachteten B 
Sewa, die keine Fleischspeisen (ausser Enten, Ziegen und 
essen, und die Bramana Buda, die Alles essen. An den 
figuren in den Tempeln administriren Sudras. Die Bud 
von denen sich noch einige finden, kamen zuerst nac 
Der erste der Bramana Sewa war Wutu Rahu, der voi 
gana (über Majapahit) kam. Die büssenden Braman 
selbst keinen Reis, sondern nur FrUchte und Wurzeln, 
wegen seines' Schweinefleischessens seh weinsköpfige Kabu 
(der königlichen Familie in Bali) für eine Riesengemahl 
Majapahit schickte, machte Aria Damar die Insel Bai 
pflichtig. Unter der Gottheit Sang yang Tunggal (der H 
Eins ist) bildet den höchsten Gegenstand Batara Gun 
folgen Batara Brama (als Emblem des Feuers), Batan 
(Emblem des Wassers), Batara Sewa (Emblem der Lu 
sonstige Gottheiten sind Dewa Gede Segara, die Gott 
See, Dewa Gede Dalam (des Todes), Dewa Gede Bali 
(mit einem Tempel neben dem des Rajah Kadaton), De^ 
Gunung Ajung (allgemein verehrt). In Büchern wird d 
heit Mahadewa erwähnt. 

Die Seele des in der Leiclienfeier Verbranuten geht 
sogleich zum Himmel ein, in den Indra's (S wargas) , ' 
(Vishnuloka) oder deu höchsten Siwa's (Siwaloka). Au 
Weise ist der Verstorbene (nach Atma prasangsa) von ' 
Wanderungen befreit uud kann, als Pita, im Himmel der 
die Opfer seiner Hinterbliebenen in Empfang nehme 
Seelen Solcher, die wegen der grossen Kosten nicht v« 
werden können, sondern nur beerdigt (mit einem üb 
Grabe befestigten Korb voll Blumen und Früchten flir 
lästigenden Buta oder Dämone), haben verschiedenes Sc 



VigbiiQ, Indnt tind Yama TOrHtelleiid. Die Pantjaksii- 
fünf Bacbstaben repräeentiren die Grottlieitea. Der anf- 
äebeiterhaafen schliesst ein Bale (gleich den im Tempel 
ue fllr die Opfer dienesdcn Bale) ein, nnd die faeiligen 
Siwa'B <Padanda Siwa) nnd Baddlia's (PadaDdaBnddba) 
znrammen^niificlit. Der Körper eine« Xatriya ist mir 
blan^nFitrick (Nagn-liuiidlm) anfgebiiiideu. Aitcli winl 
tilange Iwim Verbrennen f;etüdfet, weil einst ein Kiinig 
indita Ternnclicii wollte nnd ihn fragte, was unter eißeni 
■ei, worauf dieser: ein Nnga, antwortete und flieh auch 
iT vom Könige versteckten Gans) ein solclier dort faud, 
I Künig angegrifTcn halten wflrdc, wenn nicht von dein 
grtwltet. Wäbtend des HerbeitrageiiB der Leiclie werden 
Hage gesuDgen nnd heim AnzUnden Spruche der Vednt: 
«K. Ohne prieatcrliehe Ccrcmonien kann Niemand den 
eriangen. Nur ßrahmanen sind zu Priestern (Padanda) 
fio Bali ). Pigafetta beschreibt das auf Bali fortdauernde 
«rbn-nncu auf Java. Weiss vertritt Siwa, roth Brama, 
ddha. lilaii Wifthnu und die aas diesen vier gemischton 
len liik'hHten riiwa, der die Natur aller vier vereinigt, auf 
Die balinesischen Dagan entsprechen den Bhntas und 



1 dfii HaravU udai Zimbu« «indam dlt goteii Seelru h> SfhUnienitUii 
n*tw<. i\t böten i»tn;>a in die CiDdna (ctnii tdOEtn*) oder \n den 
* TIr* odar QaUnoiU (Hrwoa erocDt*). 
■( reUtloD or Badh. u ii eiUta In Rall, la dWided into SikaUn, regaid- 



230 B«taTl». 

diese Bhntas oder Bauten-Dagan erhalten Speisen als 
opfer. Da Prama-Siwa zu hoch ist, um angebetet zu ^ 
Mngt man den Diwa (Dewa) Opfer. Die Seelen h'6m 
sehen gehen in Rinder und Tiger über. Ausser viereckij 
pellen finden sich stumpf pyramidalische Tempel. V( 
Kopfputz (Djati) wird Siwa als Dhurdjati bezeichnet. Di 
mana Buddha^s tragen ein Gada in der rechten, eine Sc 
der linken Hand (während des Gebets), die Siwaiten 
in der rechten, Schellen in der linken. Die Buddhisten 
lang wallendes Haar, die Siwaiten aufgebundenes. Die 
sten essen Alles, aber die Siwaiten enthalten sich des 
fleiscbes. Der Hauspriester des Fürsten von Gijanjar 
Padanda Boedha (nach Van Bloemen Waanders). Ai 
Henjepi's tödtet jedes Dorf Rinder zum Opfer fllr die Bi 
Abkömmlinge von Batu Henggong in Bali*) wurden di 
Fluch des Padanda (der in Versuchung geführt, einen I 
Brunnen erzeugte) von Xatriya zu Wai^as und dann zi 
degradirt. Die Sangguhu unter den Sudras, die di( 
kennen und bei der Hausandacht fungiren, wurden ' 
Brahmanen wegen ihrer Verehrung des Todesgottes fDalc 
degradirt Bei der Verbrennung der Leiche des De^ 
Oberpriesters und Rajahs in Konkong (auf Bali), stün 
seine sieben Frauen mit in die Flammen,**) jede mit ein 



PreduDg. Ol) festivals (oMbantan) all the Rajahs (with their follovers) 
Ganung Agung and invoke aU the deitfes, the Mapervita Rramana ' 
moned to attend and conduct the ceremoDies. On common occasions tb 
only of the deities, vhich are behind their houses are worshipped (a 
Bramana offlciating). At the Pembakaran (place where the bodies of 
are bornt) are flgures of the different deities. On holy dajs tbe 
Bramana. calied Padenda, administers (to the people) holy water (for 
ablutions). On the day of the new year offerings are made. During 
Nyualatu (one day and one night) food and sleep mnst he abstained ( 
lötbof the moon). At the annual festivals of Tampukkandaug offerings 
OD accoont of all the different aoimals (s. Raffles). 

*) Bala and its derivative Bali implies power and conrage. Bai 
the soYereign of Mahabalipuras (afterwards of Patala). 

**) Auf Fiji ward die Lieblingsfran am Grabe erdrosselt, wie bei d 
.The Pythagoreans, wbose country is divided by tbe river Tambuo from ' 



geweiht iiiaiii Sam-liuDiatlion). Nacli Diodor hiesa der 
idche Krouo» bei den Pliilnizieni HelioB. Obwohl die von 
mitra gebildeten Storoe am Himmel bleiben durften , ver- 
en ilie Rötter, Ariü Triaanku abwärts gekehrt schweben 
:wie die beiden Riesen in Bnbylon). Die abgeschiede- 
>eelen, die vom Si-liciterhantcn auR in leuobtenden Fnnken 
Himmel steigen , orsciieinen in ihren Stralilcnkttrpem , am 
isflie Agnis, als Sterne den Firmamentce wieder. 
Die Bralmianen in Bali leiten ilirc Hevknnft von Pantlanda ** i 



' iDiln-uiiis, liAi« a law lu buTU Ihr «if« >it tli« intb of litr hubbiiid 
rrtC I'!"7. Br)iihild lifsa jli-b niit Sigurd Tcrbreniieu. Unter dru Teliiiia 
«TU .bri ßarigalort), dl« Ihre Todleu b«gnb«D, pflegten tlch ftüber <li» 

IfbcDilig mit ihren nitten begraben zu lassen. En la cindad de Tarri^nr 
■cn ä los dinintos y la mugfr del diriinio kb qaema viia. I.a mUnia 
bre rienen lat tniiferes del r*iiio da Pegii j de la Ula Taprobaue (Pnenlcl. 

Brlui primiis rei Ai»jr1onim, quoi conafat Satiiniiim. quem et Soleai 
. Junouemiiiie eoluu?« (?eiviuK>. Bell» (der Firdmis oder enia Heuich) 
der J» Ageuor (bei Apollodorl, Orpheus («on den MSnadeo zerrlaieul 
tat Uer^e Oljiiipuc in Pieria (dem Sitz der Mumd) begraben. Die fieluchrn 
D m.ier den Pir oder nelDgen Plr Ktri, als OoH am DächsCeu. Aet;r<i 
tub Jovii nnmine celebrant in dTitate qnae Ilellnpnll« tinncupatur, eJDa dei 
ram sumptum eil da appido Aegfptl (Marrobiaa). Nach dei sla ketzerisrli 
rncu Reform Amenliolep IV, Irat RamieB (Ba-Mea) all Sohn der Sonne 
l'ie die ITirBteti der Hloniinii waren die arlsrben der Parier Ten grl- Söhne, 
i* ileraklet jregen die ihn In Libyen brennende Sunne) nchoti Darlus bei 
liiehen Reti.lte einen Pfeil lum Himmel, da» /eue ihm Rache gewähre 



i 



232 BtUTia. 

WUia Bawnh ab aus Eediri^ im Baratawara der heiligei 
Indfebs gelegen (aber nach Java verßetzt). Die heral 
m£nen Götter besiegten Maya Danawa und die Dämone, 
raidn-Beligion in ßali einzuführen. Ida^ als Anrede d( 
manen gebraucht auf Bali, ist das Pronomen zweiter nw 
Person in hoher Sprache. Die Xatriyas in Daha oder 
die sich nach der Art des getragenen Kris in verschiei 
milien unterschieden, hiessen von ilirer Kraft Hahisa (E 
Btiffel) und Rangga (Ronggo oder Minister). Dijajabai 
die Balinesen einen König von Baratawansa nennen, 1 
(nach den Kawi-Btichem) als Nachfolger des Ajer L« 
Kediri (auf Java). Wahu (Bahn) Bawuh, der richtij 
kommdlpl.^ heisst Bagawm Dwidjendra, der heilige F 
Brahmanen. Nach dem Oesana Java eroberte Arjadai 



wurde) findet sich Tap& als Titel hoher Beamten (wie gleichfalls 
Hinterindien). In Susuhunan nud Anawda sind ebenso beilige Titel 
liehe Würden übergegangen, was bei den Khalifen verloren ging. I 
hat sich der Titel Buddha als erleuchtet erhalten. Ausser den Cha 
wegen ansteckender Krankheit ausserhalb der Ansiedlungen leben müs 
sich ausgestossen in Bali die in der Ehe eines hochgeborenen Mannes 
niederen Frau erzeugt sind. Die Kinder folgen dem Vater, und soUte 
eines niedriggeborenen Mannes mit einer edeln Frau Folgen haben, 
beide Theile mit der Todesstrafe belegt, die Frau mit der des Fem 
der Brahmane , von seiBMA Ouru belehrt, den Stab empfangt, heisst < 
(oder Stabtriger) oder Mklit (der Gelehrte, von Sanscrit pradjuya) u 
Anbeter mit dem Sta% n leiten und zu berichtigen. Von den Padan< 
der Fürst seinen Purohtta, der mit den Gebeten der Vedas die Ver 
Pitara begleitet und stets zu befragen ist Solche Purohitas oder Pai 
f9r das ganze Reich Opfer bringen zu seinem Wohlergehen, heissen 
(Lehrer der Welt). Die Wurzel pand heisst „gehen*'. In Afrika hSlt |« 
einen Stab. The religion, professed by the Balinese is generally Hindov 
aknowledge Brahma, as supreme, supposing him to be the god of Art 
him they rank Vishnu, who presides over rivers and waters, and thi 
Segara, the god of the sea. They also speak of Rama, who sprung froi 
at the confluence of the Jumna and Ganga. They place images of Oa 
elephant's heads) and Doorga (standing on a bull) in their temples. 
a grt at veneration for the cow, not eating its flesh, nor wearing its ski 
Ootre les lamas retir^s dans les Lamaseries, il y a des lamas hen 
Tivent perch<^8 dans des esp^ces de cages, sur le flano des montagni 
^ la Yie religieuse (in Thibet), 



i 



tfadjapabita) du aofsUlndiiicbe Bali (mit P«tlh tlit^ja 
Die in Sloka verfaBMen SantorH-Werke Balis sind 

Volk geheim za halten. Die Vedas in Bali kamen #n 
ie Prieoter Balia in Hajapafait stammten tos Eediri. 

Paranas ist anr die Brafamandapnrana (der Siwaiten) 
ober die SchOpfiing handelnd, die Weltalter nnd Ge- 
Das Ramayana ist in Bali, wo die beiden letzten 
}n Kandas Indiens fehlen, in 35 Sargos getheilt. In 
I wird gesagt, dass ein KOnig die Vondge der sclit 
;r Himmelsrichtangen besitzen müsse, Indra, Yama, 
liandra, Anila, Knvera, Vanini, Agni (nach Valmiki). 
i Parras des lu Bali bekannten Mahabbarata (<■( Boga- 
sa'; wird Prabn Mann als dv Gesetzgeber Mie ge- 

Friedreieh). Die im ganscrit Terscbiedenen Buchstaben 
rtinlichen Schrift in Bali sind kleiner als die jaTanischen. 
nlischen Gums, als Pitaraa oder Geister der Abgeschie- 
■rhalten tSglich Familienverehrang. Das Snryawansa 
lie auf die Sonnenverehning bezflglicbe Stelle der Veda. 
er den vier Kasten*) anf Lombok werden die Brah- 
i Idas**) getheilt oder Priester, nnd in Dewas oder Ab- 



^ 



Ik* cutH In KUm, tha ehief od« I« Muna (rrom whlch tk« prlMta 
m idcttad), tb« «sc«Dd li tlhnt « proprIilM claMi tbt tbird U tbe 
*rf, Ih« Ata of tbe Bogli ind pioUbl; tbe Xanf*!!» or Ta'aU of ihr 
UiDdtn (Earle). 

n iDD RibcB (dar Opfer wegen) nmkrelat« Qlpfel dei Orou'TdiM «uid« 
» >U Stalle der IdmI Tenhrt, wie der Ida auf Creta und Ttoja« Ida, 
UlN <k)<c Diiir wlederk'liogt. An den KnndBTQck tchllaut gleh dar 
n Stitr) und Hochwald. Idak nnd lelns Gattin Belal Mnk worden alH 
■• <N TlfiU larebrt. Dar Idiu* Hotis (ri 'IBatov ofot) odar Ida Hons 
^] bUdeia die becbite Erbeboug tut KiaU, mit dei HShle, woria Zmit. 
*• |ini Adiulea) anogen (Töcbtar dai kretiacbaD Könlp Malineoe). Der 
>>MTra}i bildet den Aaraatbalt dar GStterrnntlei CjtMte (■]■ Idäa), nod 
1 klnuditU ipneh Parti hIh UitbeU. Am Fnua da« Ida lag die Xbene 
>** (Utk der alua Stadt genaont}. Hit der phTjglicben NTmpbe Idta 
'* FluHott guBuDder d*n Teucat. Dan Diclrlan am Idi (Elien bt- 
"')hl|itt ji, KBtaton. Veaoi hi«u Idalla vom Vorgebirge Idaliam luf 
^ IIW Am« imauMBltan ileb nt Idaplan (Idrikld) oder IdaTBUni. Idu 
l*nL]kttH), dnCulDitSdUU, wDide duicb Zaui arxhiagen. tdomenaut 



234 BtlATia. 

kSrnmlinge von Priestern. Hinter dem Bali-Bali wird 
die Leichenfeierlicbkeiten bestimmte Gebäude errichtet (i 
l||ger). Das grosse Fest Earia Dewa Yagna zn Ehi 
Oötter wird in unregelmässigen Zwischenräumen gefei 
Lombok bewohnenden Sassak TSali-Paran oder Salivaha! 
ihr Königthum auf einen beim Kronstreit um Varan 
auB Bali ausgewanderten Prätendenten zurück. 

Nach dem Oesana Java theilen sich die Brahm; 
Java in Siwa-Brahmanen^ Buddha-Brahmanen und Bi 
Brahm anen^ die Abkömmlinge des Brahmana Hadji od 
Saka^ als der Gründer der indischen Era in Java. I 
Ba^jjfUiga; eine Schlange bezeichnend, geht auf die ^ 
der SWdangen*) (Vasnki) in Bali. Ursprünglich S 
diener, vereinigten sich die Budjanga später mit den 
Die^ Malayen bezeichnen mit Boedjang (Budjanga) ein 
heiratheten. Nach dem Hhikajit Boedjanga Indra H 
erhielt Boedjanga Indru Maha-Kupa auf sein Gebet 
GMttem einen Wolkenwagen, den er im Kampfe mit 
Geleng Dewa besteigt. Der weitverbreitete Gottesn« 
mit seinen Variationen hat sich aus dem Bilde (der Phr 
Bub) erhalten, wie solches in Indien den Mohamedam 
zu der allgemeinen Bezeichnung Bod gegeben hat, 
höchsten Himmel (über dem Bupa) residirenden Ai 
nach den Siamese&i immateriell, als ovale Massen l 
Lichtes. 

In der Kawi-Sprache auf Java bedeutet Brahma 



(Enkel des Minos) erhielt (nach dem Begr&bniss) die Ehre der Unster 
seinem Vetter Meriones). Der scythieche Konig Idanthyrsus war Ne 
elMffsia. Iduna war Göttin der Unsterblichkeit. Anf dem Idistavisn 
der Weser besiegte Oermanirus den Arminins. 

*) The oldest Sangata works incessantlj alinde to the existini 
as the Mar-Charya or the way of the serpent, contradistinguishing the 
thereof as the Bodhl-Charya or the way of the wise (Hodgson). 
hat den Pfaa als Symbol. 

**) S<Uon le Shasta, T^ternel crea premi^rement Bramak, nn 
# pnissant (mak). Mayapoar (cbef de la premiöre bände ang^lique) at 
ohefs rejetÄrent le pouToir de perfertion que TJ^ternel leur avi 



RMtofi. 385 

T paoaeV ist aber Engleicb der EigeDname Satans bo- 
e rines Berges im Mtlicbeo Theil der Ineel, and bezeiefa- 
rBnbmt in derTrimorti, Brahmokdyo bedeutet im Zoitfe 
n. Brabmastro (Bromo-astro) bezeichnet eine Waffe 
I, wie die jnmparing latn tarnnrun angking Devo (ein 

gesendeter Feoerpfeü). Bramastro bedeutet einen Feoer- 
1er n-Ortlicb den echarfen Bralima, von o^tro (oder ecbarO. 
Vtifnn ist eine Brabmani (als Qattin eines Weisen), 
deatet Feuer in den Dialekten der eingeborenen Stämme 

Nach den Benua wird der Lebensgeist von Pinnan*i 
^bildet und füllt in luftiger Nichtigkeit znrtlck, wenn 
(der ErdendSmon) Auftrag erhält, seine Verbiadang zu 
ie ßelntschen TCrebren unter ihren Heiligen oder Pir 

den Pir Kiari. Indra, bemerkt Friedreicb, bedeutet 

wie Rawana, der Fürst der RakRasa, deshalb Raksa- 
isst oder Sudjendra der Fürst der Elephanten ist Die 
nf Java fUlireu den Titel Arja. Im gewöhnlichen Java- 
pDtof Feuer gani-lata, im cferemoniellen brano, im 
pawoko, dahono- bapi und bahni-liki ; im gewSbnlichrn 
m ceremoniellen brahma. Ein Sklave ist Kula in der 
Mbe. 

Bcten der Buddhisten (Saugatas) und Jainas stimmen 
re von den ewigen Atomen (den Elementen der Erde, 
'TS, Feuers und der Luft) öbereiB, an« deren Ver- 
ie Welt hervorgebt und mit deren Verfall sie unter- 
le Ansiebt ist ihnen gemeinsam mit den Vaisesbikeii 

denen die Vedantisteii oder Anbänger der Mimansa 



u MDOicttr« 1 Bnmik (wa xlca-rtgFnt), i vigfannu at k Siab 
Lm BramiDM ippclliDt Bnhmt 1« poa*oiT Rn->teuT, IIa I« pcigncnt 
mminige, cobIbot da fen avcc qaKtn ttln «t qnatre braa. 
Bliu rali Plrm» (god) ocrulonitlT Firmii] AlUh, ind tbe Di^tkF 
HIanJ betnf, eillcd Pnman, wbo is tb» alar« of H« Xaala, a con- 
>• HaU; (Arablc) AlUb Tul«. UIhtm erklärt A*ar aus B*n In 
Lud dtr Ban). Tba Saprema Balog, wbo ii tb« Almightr Oiti, 
lUibw) BarablrDDia, from wbom tba godda» Tachadal deri*ad ber 
%). PlrcD gilt ntr dea Tktar dar lo (nacb ApoUodor). Dia Plromis 
" Frnct-Zeii dn R-Aunpracb«) fltbcao »af Balui. 



236 Btta^^ 

gegenttberstehen (Bird). Svastika''') (Friede) ist allen 
aber besonders den Jainas ein glückliches Zeichen. 
Amng der Jainas im oberen Indien ist oft gemischt 
mein; die den Tantras entnommen sind; und Figuren S 
und Bhairavi*s, der sehreckbaren Wächter Siwa's un 
finden sich in Jain-Tempeln, wo zu ihren Zeiten Sarai 
Dewi angebetet werden. Kein Gott ist erhabener als < 
(der Weise der Jains); keine Seligkeit der Zukunft über 



*) Dixo fray Silvestre, que avia por todo et Reyno de Gamboxa mi 
y que eraa tenidas en grandissima reverenria (Mendoza) 1577. The 
Nepal admit the Pancha-Bhuta or fl^e elements, of which tfae ' 
celesÜal Boddbas are personüeations , adding also Manasa and Dhan 
tia&t principle and conditions of merit), as tbe sixtb Dhyani-Biiddha. 
Elemente (Aka«a) wurde als sechstes Manas (vajara satwa) von c 
gefßgt. Buddha Sakya Muni challenged the authority of the gods 
(bfaüdeva) or Brahmins (Müller). Buddha (nata or belper) was callec 
braebma (great Brachma of the Brachmas) or ^rka-bandn (descendant 
In einer früheren Geburt ontflr den Göttern führte Baddha den Nam« 
welchen (nach Weber) einer der Zeitgenossen dea Kapya Paunrali 
Hindentung auf Beziehung zu den Jainas, wie sein prinzlicher Nam« 
Der 24. Jina (Vardhamana oder Mahavira) war Sohn des Siddharth 
Jina (Rischabha) stammte aus dem Geschlecht des Ixvaku, und 8< 
folgar, ansser dem von Hari stammenden Nemi. Bhadrabahn giebt eil 
▼on 27 Nachfolgern des letzten Jina bis zum Jahre 993. Die Parsvi 
Nachfolger Mahavira (dtm letzten Jina) vorziehenden Jainas in Ma 
Adinatha. Mahavira schrieb der Seele (jiva) eine wirkliche Exist 
Dinge werden in jiva und ajiva getheilt. Die Svetambhara folgen 
aber Mahavira (der Digambara) verwarf die Kleidung. Die Jainas zi 
Kluaes göttlicher Wesen auf die Bhnvanapatis, Yyantara, lyotishka 
nika. Die Siddhas, als Götter der Arhatas, sind gereinigte Geister, c 
Mooaha weilen, unter Vorgang des Adi-Parameswara. Von Vardham 
htaiterlieas nnr Indrabhuti (oder Gautama) Nachfolger. Die Secten d 
and Vaibhaiika lassen beide die Existenz äusserer Objecte (der 1 
Bhuta mit den dazu gehörigen Dingen oder bhantika) und einei 
(obita mit den zugehörigen chaitta) zu, aber während die Vaibhasi 
Perception anerkennen, wollen sie die Santrantika durch Bilder dei 
vermittelt werden. Die Kalpa-Sntras und andere Werke, mit den 
dhayana*8, Apastamba's, Asvalayana's, Katyayana^s n. a. m. bezeicht 
Nlgama, Nirnkta und sechs Vedanga nebst den Smritis Mann's nnc 
auf meDBchlicbe Verfasser zurückznflihren (nach der Nyaya-mali 
deshalb von u utergeordneterer Autorität als die Vedas. 



Ig Hyinneu im Leibe seiner tfotter (nach Oregorim). 
che Volk wird in den Hymnen des RlgTeda als halbe 
chrieben. Der Stamm der Areygat**) in Wadai will 

Triam der rcli«>ng«ren Davanandl erktiTBnd , propbeiell Rlihftbh« 
n. du; ihr SuliD die vier Vvdu, die [tihiu (t.>g*ud«o) und MghaDU 
!> aufrri'lil erhalten würtln, mit dm atrba Nebatiglledarn der Vada*, 
Uten Philu&ophan-Sjitem (derSankhya, Mathematik, Aitronooile und 
lUiuiivtieii .<chrirteu) wabi bekannt (»ich ian Kolpaeutris). Der 
Palthaii, der aU llrrauafurdfraiigtrahiie «ineu Klephanlenhiuer an 
■drrliung fObtte uud seinen Hagen (damit er nlvht au* Deberfflais 
iniprariii) mit EUenringen umifgte, lieas *lch too einem Diener 
' liiicn Hrief ting, am den Oegtwr toid Himmel an rotdern, und eloeo 
i> drr Erde luMUgtabeD, ««od dorlblu genilvbtet. He waa defecied 
'ja'< cuurt bf an nne-ejed oilmau. 

chifh (in [lawaii), wfao tiace their geiiealagT to thegodi, are ealied 
ittt lacred) from thelr cooneclloQ wlth the gada (FlUa). Dl« Arelt« 
t NaiioDuIgMänge in Nlcaiago* (Dach Oiledo). Ule hQher Arlar 
!diT aibielten (narh Herodol) ihren Namen durch Medea, die ron 
Ctilrliii ziiiDckkam Dod deren Sohn Hedui bU Indien »Toberi«. 
, qui tu >rniFnieu aignifle lea biavei, s'appllqa« aui Hedei (a. Lau- 
71kl. Narh HellanlcuB blas» Peraien 'Aiiia, Stephan lon Byiani 
ittna 'Aaiayut. Kai Zamaailt oder NInjai Tolgt (nach Hai Apai 
i. Da« Volk im Beiitt der Peatung Nennii (ivtichen Chalah und 
at A-rt-aet auf i«ei HonnmantcD Kamah'a. Die BMfriichen Königs 

lucli Muudi) Arier (Löweo), Die Uyndlu-lluth (die Abataoimnng 
m K»Digag(Fchlerliter betreffend) achllesieu »ich an die Klganul an, 
IIa Salt« enlhatteii iit tou der Abataroniung der drei Stände (dar 



338 »•*•'*»• 

aoB Irag (Irak) Btammen (nach Mohamed Ibn Omar 
Diafar giebt es in Waday Gelehrte^ die persisch i 
Ausser den Digambara (Nackten)'*') and Svetambara 
gekleideten) kennen die Jainas noch die Secten der . 
(iO Wege) Tirapankti, (30 Wege) und der Durijas, den 
Sripndschjas (der sehr Ehrwürdige) heisst. Die Dnrijai 
zu keiner Gottverehrung sich verpflichtet, da sie selbst 
keit erlangt haben. Als die Jainas sich bekleideten, 
die Secte der Svetambara, aber Sahasra stellte die 
Digambara wieder her. Digambara Rishabha (der 
Tirtbankaras) war, als König, Vater des Bharat. Mah 
ein Digambara, während Parsvanatha nebst seinen V 
(Rishabha ausgenommen) sich bekleidet hatten. Im 1 
Pokharpuri, wo Mahavira verbrannt wurde, findet sie) 
Stellung seiner Flisse als Gegenstand der Verehrung, 
ahabha Dewa, den ersten der vergötterten Heiligen 
Jainas, wird die Bezeichnung Adinatha oder Adis\^ 
wandt (als erster Bettler und erster König, wie a 
Tirthankaraj. Nachdem Rishabha seinen ältesten Sc 
in die Erdeuherrschaft eingesetzt, ergab sich Rishabha 
endete Diener Gottes und der Freund des Menschen 
Gk)tt hin. Nichts von seinem Eigenthum behaltend, 
Körper, mit verwirrtem Haar, einem Wahnsinnigen äl 
er, nachdem er die Asche des geweihten Feuers getr 
das Land der Brahmanen fort (nach der Bhagvati). 
beiden Enkeln des Rishaba (Suryayagas und Somaya^ 
das Sonnen- und Mondgesehlecht. Nach der Vishnu I 
sich Rishabha als Anachoret zurttck. Im Vetälapancb 
schickt ein nackter Zauberer (Digambara) den Vikrai 
einen Leichnam, um die Achtzahl der grossen Siddhi 
kommenheiten zu erlangen. Seiden oder Herren hiess 



*) One man, who has adopted the eitravag&nce of a "Gymnos« 
hangsa) resfdes occasionally with the Bramachari of Bengal in Patu 
At Rajagrlha a hermit of the kind, called Tapasya or penitent bi 
seif in the posture of Buddhas or Tirthank or as of Jaios in an o 
front of a thatched bot, receivlng daily alms (1807) . 



äo««i*. 339 

iDpter in der MacbkommcnBchaft Ali's. Wenn Mabarira 
fa aaf die Nasenspitze äsirt, während seines Fasteos, 
icbtnng versunken war, schickte Indra den Siddhartha 
en Vaksa zu seiiier Bewachung ab. Nach den Jaloas 
itima*) der LieblingsschtUer des Mahavira, aber nacb 
de des Tiribankara wurde bridharma zum Haupte der 
le erhoben. Ausser Muniswrata und Ncmi aus dem Qe- 
: Hari's wnrdcu die 24 Arbat oder Jinns in der Her- 
rn Ikshwakn geboren (in dem IJnddlia uraprUnglicben 
chlocht, während Gautama zur Somie überging}. Von 
lUlern Mahavira's tiberlebte ibn Oantama allein und aucb 
ir tlir ein Monat , den er in Fasten und Enthaltungen 
'. Die komische Figur Gosala's unter Mahavira's An- 
rar in einem Knhstall geboren (wie Krishna). Gautama, 
lingdes Varddhamana, war, nach denJainas, ans brah- 
Kastc. Nachdem der KUrper Varddhamana's oder Ha- 
ami'H dnrch Sakra and die anderen Gottheiten verbrannt 
den Beine'Knocben und ZSbne vertbeilt, um Houumente 
zu errichten. Der Magier Erdaviraph TAräja-Vira} 
mtcr Artuxerxes Kunde aus dem Jenseits (wie frflher 
lirygierj. Von den Guchcha oder Secten der Jainas **) 



it ]( luiui de !■ bonni) Toi, Bhigevat predli i. Mthapridjtpiti I« 
Ell* it Gol>Bi>, *«ur de !■ ai^re de Khiigavtt, qa'elle devliodr* an 
ftintt Ituildba et l«un rBligiaDiai ■uiii. As (iauUCD* Swaml hu 
•neteuon lu Uie Jaina-Bevc, bin followeis aeeiu lo cunitilute tue aect 
[Cel(brouke). Tbc appellitive Qftodnia li a patroDjiulc (derlved fruoi 
Elil piadecetxii amoLg Buddha« ii likewise designated by a patruiijmlc 

I JiiDat coDelsta of Ivo claaiel, at Sadha (hubdulng the piiiiloD«) ot 
I Srataraa (faeiret uf the SiddhanUa ot sacred books) or lalty (Srama- 
r talloircn of tb» Sailtiut). Tlie prleitbood ia dlvldrd into l«o clattea, 
(MccHcB, who ntire rram Ibe «orld, passing Iheli llfea In medl- 
WWeriliea) aod JUU (Indlfidoala Uken from all clatse* of tbe eom- 
'U ar* piirrbued in tfaeir inrancT and InlHated 1d the order In thelr 
Mnlai piiealhovd. The Sadtiitia and Arfaa (living leparate tiviu tba 
na Ibe SraTacaa ot females of the Vaojaa (s. Hlles). The Sraneai 
Hd Hanar an moatlr <>' U>e Valafa ot Vanra r.laaa, who aie aab- 
»MBat ot tilbM (indudint butb Jalou and Hahgawaria ot Hindu a). 



238 BtUfU. 



c 



1 (! 

l 



aas Irap: (Irak) stammen (nach Mohär 
Dzalar ^iebt en in Waday Grclehrtc 
Ausser den Digambara (Nackten)* in 

gekleideten) kennen die Jainas i 
(10 Wege) Tirapankti, (30 We,- 
Sripudschjas (der sehr Ehnvfiv xNcbe 

zu keiner Gottverehrung sii- -Alat oder 

keit erlangt haben. Als *»^Jir im nördliche] 

die Seete der Svetamb;« »üles). Der Mann roa( 

Digambara wieder 1k- . vihrend die Frau den 

Tirthankaras) war. .li os^Aras) zuhört. Die Bnd 

ein Digambara, wir- ^.oj besonders den Hinaj 
(Rishabha ausgom .ynieie die Schule einer Natur, 

Pokharpuri, wo ' , je von den fünf Naturen. 

Stellung sein, r ^^i^ .nielt Fabian die ganze Sami 

shabha Drv^ -^äih; • *üe er abschreiben Hess (im 

Jainas, \ ~ ',. .«^«ma (die in China fehlten) in 

wandt ^ ^tf Fandniden den griechischen Et 

Tirtlia» \^ ^Mispreehend, von «w oder, chinesia 

in di« ^ 

Cudi ^^^jB^tfva (at Sttranjaya or Pali-thauua) is ( 

6o5 »^ -^ ^ . 'jitf flrst Buddha (s. Mile«). The Srimali- 

K; '^ w a* Parmar-tribe of Rajpots, who becaiue V 

^ ~ *. .tf»iü«re^ the flrst in rank amoug tbe Jaina 1 

*- "^.jt&tf ^eonverted (o tbe Jaina religion by tbe 
* j^,mi :'rva Oai Mata (a de vi or goddes8, worsblf 



^' 1^* ^horten aocb die Kuru (der Sonne) znm ( 
*** ' ^g^ j^ mUiu des Weissen in Arjuna, liegt in Pandv 
^'^ I*» Vtvphet, entOob Konig Nectabenus ans Aeg^ 

«moK* dem Jupiter nach den Racbanalien in ] 
^gff. Iiwae epitheton est apud lUs-im. Unter K> 
,»i«(U»\ der mit Zeuxippe die Zwillingssöhue K 
«M tvK'hter Prokue und Pbilomeia) zeugte, kamen 
** Neben Megara (mit seinen ileroen) fand i 




^Stbn des Erecbtbeus) aus Athen. Der Altar de 
Ahn der Butaden oder Kteobutaden) stand in: 

V«Mi ihrer Matter Prithl hieaseu die Panduid 



(111(1 als Apollo wegen des 

,_U' ihm Maja den in den Windeln 

. nach der ans Schild krÖtenBchale gefer- 

< ;.>tc erfand. Nach dem Srawacas fder Jai- 

a die MenBchen von 14 Paaren eines froheren 

üi- hei der Wiederemenernng der Welt, in einer 

■ ütT^-e, Existenz gewannen. Diese nnr 1 '/s Ellen hohen 

ire, all Yugaliyax, zeugten Nabhi Rajah und Mora 

I Zwillingspaar (Eltern). Im allmühlichen Aufwachsen 

ter (enent durch Einzelgebart vom letzten Paare erzengte) 

Dewa^ der erste Tirthankara, eine HUhe von 2000 

Ddamain). Die aiebtn HSllen an der Basis der oberen 

lind Ratna piatta, Sancara prabha, Balnca prabha, 

bba, Dhnman pMMa, Tama prabba, Tamatama prabha. 

Tappa Jaina Patavali brachte (im Jahre bZb der Era 

itya'B) Narasinba Snri Acbarya 144 Bflcber ans den 

Khen Lindem Satlich Ton Bengalen (s. Miles). Die 

traa war das erste dnrcb Devadhi Cbamasamma nieder- 

ene Bacb der Jainae im Jahre 845MabaTir8'B Vergötte- 

r 375 Samrat. Nach der Lonca Patayali wurden die 

leher 980 Mahavira's oder 510 Vicramaditya's geschrie- 

itfr Man Dewa Snri wurden die ersten Jaina-Tempel 

I Jahre 882 Mabavira's oder 412 Vicramaditya's. Der 

ition frei gewordene Heilige steigt nach den^lainas zn 



242 Bi^^* 

dem höchsten Himmel des Siddha*) Sila (dem Felsen 
vollkommeten) auf. Die Digambara begehen ihre Of 
nach dem Buche Siddhanta. Für die Svetambhara ver 
Bhajak-Brahmanen die Tempel. Nach der Kalpa-Sntn 
letzte Tirthankara^ nachdem er seine Existenz in der G 
aufgegeben, zunächst im Uterus der Devananda, Hntt 
shabhadatta, empfangen, einer Brahmanin von Brahmi 
grama in Bharatavarsha. Indra oder Sakra indessen, 
havira's**) Fleischwerdung benachrichtigt, beauftrag 
Diener Harinaigumeshi, den Embryo in den Uterus d< 
Gattin des Siddhartha (eines Fürsten aus dem Stf 
Ikshwaku und der Easyapa-Familie) zu versetzen, weil 
Persönlichkeit nie in ärmlicher und bettelhafter Famil 
der einer Brahmana, geboren sein könne. Er starb ai 
Königs Hastipala in der Stadt Pawapuri oder Pa] 
der Nähe von Rajagriha in Behar). Die Bilder in de^ 
denen Höhlen Ajuntas (zum TheU nackt, zum Theil 
zeigen auf dem Piedestal oder £ßnhasan die Symbole 
Heiligen Abhimandanu, Padma prabhi^ Yasupujaya, Sf 
und Halli, als Affen, Lotus, Kuh, Agtfbpe, Geiss und 



*) Est Hibemismus splritus bominibus in fade hnmana appar«i 
Hibernice Fir Sidhe sea Fir Sitbe (viri de montibus vel coUlbus) pen 
quM infestant et hinc rudis populus persoasum habent amoenioret 
ciUa eis esse, qoia e tabbas simülant se prodire. Seidhr (oder 
Kesselzauber. 

**) Dreissig Jahre lebte Mabayira als Haosbalter, nacbdem jedoc 
zum Wohnsitz der Gotter sich entfernt, beschloss er seinen VoiBit 
and seines Bruders Zustimmung zu erhalten, der König gewordei 
dem Beifallsjauchzen der Qotter wurde er nach des Fürsten V/ 
f&brt, wo der Asoka (der sorgenlose Baum) wuchs, und sich dort 
legte er seijien Schmuck ab und vollführte die Fasten der Enthalti 
das Gewand der Qotter anzulegen. Als ein Brahmane ihn um 
gebeten, ging Mahayira fortan nackt Gotama Indrabhuti begleitet 
Spitze der Büsser und Chandrabala der Büsserinnen. Auf seine; 
dem Lesen der 55. Abhandlung (über die Folgen der Tugend un 
zuhörend und die 66. Abhandlung erinnernd, erlangte Mabavira 
den der Leidenschaft und dem Schmerze enthobenen Zustand der 1 
gehend (nach dem Kalpa-sutra). Siva, Gattin des Arhat Neml, wai 
Sori (Agra) geboren. 



neminatii gevcitit. L>cr in iJoeaia oaer Ayoanya g:e- 
»babha oder VriBhabha (ans dem Geschlecht Ikshwakn) 
if der Spitze dcfi Berges Ashtapada vom Leben ab, der 
wi geboreue Farewaoatha (nach der Calpa-sntra) auf 
^ Sanmeya oder Samet, zwiBclien Biliar und Bengalen, 
uze Nemi, in Sorijapnra i^eboren, in Ujjiuta. Sein 
nr die Mnnchel, das des blauen Parswa, Sohn des 
ewaxena und Bamadevi's, eine Schlange, der Swastika 
Inparswa, Soiin PratiBbtai und Pritbwi's. AIb letzte der 
«t Vardhamana oder Vira (Sohn Siddhartha's und Tri- 
amana oder der Heiligte. Die Eoudati-Insch ritten in 
ntbalten den Namen Gautama (nach Wilson). Gatita- 

Yadnya Sri-Sat Kami, KHnige der Andhra-DynaBtie, 
if dem Feleen Ksnheris erwähnt, ebenso wie Buddba- 

(nach Stevenson). Der KUnstler der Griechen (Yavan) 



Kilp*«ntmii bnchralbt dH Laben das Vln, dam P&rfTi, Naml oad 
itM den JiQtl Torhcrgcbto. E» «utd« {980 Jahre nach VIri'i Toda) 
>un (DDtaT KÜDlg DhiDTiHDs) Taifasat (416 p. d.). Bei Varihami- 
die Jlnti den ^akyii antgagengaietit. Du Ktlpuntnm wurde 
ffout. Dh 9atruii]>T« Hihätmyaiu (lar VerharrlichoDg dei belligaQ 
injaja in Suriahträ) wnrda tod dam Jalnalabrer DhanecTara In VsUbhi 
CT dem Uerneher ^ilädltja). DbraTaiana «at ein KKnig dar Valabhl- 
Uaentktang arwihDt (1d Valabhi) dia Scbnie dar Ttchlng-llang-poD 
du Hlii>r*D* iludlrten. Nach HlucDthiang Ue» Köntg C'>'^'lttf' 0° 



■j[iA lUteYia. 



DheBukA-kaU rXenocrates) o3gr Dhaniika-kat 
iH^ohAen Kariens and Kanheris. Das nackte Bild * 
4m «^f Jain-deo, von einer neankop%en Schlange 11 
iil im Mnd^reery (bei Callianee) ans blanem Gestein 
IXuiebea sind fünf Lingam placirt^ als die Macht der 
«Im ttlnf Elementen repräsentirend. Pantschagupta 
telf Glieder Verbergende ist das LehrsYStan der Bi 



wbo composed the Institutes of the Lord Buddha (^im Sanscrit] 
dw Jaina wallfahrten nach Gajä in SQd-Bihar. Die elf Ganidhipa o* 
4ir Versammlungen sind (nach Hemakandra) Indrahh&ti, AgBibhad v 
(v^the drei Bröder Gautama^s waren), Mandita und ICaoijapstra (Sfl 
HMkkSmmlinge der Tediscben Rishi Ya^ishfha und Ka^yapa), Vyakt 
CkAmputa, Akalabhratri, Metarja und Prabhasa (Nachkömmlinge voo 
Vtbmanischer Geschlechter). Nach der Inschrift in Girioagara (in G 
«ntor Mandalika (Konig der Jadava) Nemi (der 22. Patriarch der 
1%mp«l. Der früher in Gulja und Kola blühende Buddhismus wir 
HiSMithsang) verfallen. Nach Laonikos Chalkondylas besiegte Tainur d 
*(Ui Chatagia), König der Inder, die dem Apollon Pferde, der He 
der Artemis Kinder opferten (neugeborene Knaben). 

*) Bei dem Aufenthalt des Par^vanätha in Rajapura kam I^t. 
ehrend zu ihm, und (seine frühere Geburt erfahrend) baute einei 
Erinnerung seiner eigenen früheren Geburt eine Hahn-Statue errich 
das tirtham den Namen Kukkute^varam erhielt (nach dem (atniDjayi 
Wegen der Macht des Duhshama-Zeitalters wird die Macht der 
Gewalt, wie ein Meeresstrom die Erde überfluthend, ergreifen; K 
Reichthum den Menschen entnehmend, werden die Mndgala ziehei 
i^aya Mähätmyam). Mudgala (Hammer) dient zur Bezeiebnang e' 
schlechtes A^val, als Xatropeta (mit dem Charakter Ton Xatriyas). 
J&Tada dem Yira errichteten Caitya werden die in den arischen niH 
Lindem umherziehenden Muni herbeikommen. Jävada erhält dm 
▼on dem Fürsten von Taxa^ilä die Erlaubniss, das Bild des Risha 
den beiden Pundarfka nach Madhnvati wegzuführen. Nachdem da 
der Berg 9'^^l®°<^>'a gereinigt (und der Kapardin mit den Asur 
Vajra in die frühere Statue gebannt ist) wird der Tempeldienai 
Bildes eingerichtet, worauf der frühere Kapardin nach dem Ufer d< 
flieht und in Gandraprabhäsaxetra einen andern Namen annimmt, 
(duroh Gegner schwer zu besiegenden) Bauddha (durch ihre Weish« 
beherrschend) das Uebergewicht erlangt haben und, die anderen S 
Kiuf&hrung ihrer Lehre) beseitigend, alle tfrtha (Jaina-HeiligthQi 
W«b«n, tritt (als der Mond des Oceaus des Mondgeschlechts) DhioiefT] 
%ll« allen Göttern zusammengesetzte Lehrer) auf und unterrichtet 



I Trrtiifbrn imd litbta Cballfi ta i*a varachirdciicn tirtlii etricbtct 
(k dtm fitrunjaja Hihilmfani}, Dia Tempel itt Mutilln (Balulma) 
u atrdcn (Infkllea (iu Piullputri) bri der Geburl dei M1arbh*-3ohliM 
otiirHkn odar UudTi), d«i mit den aus dem goldenen Stupi du 
lii iiufe|Tibciieii Scbilzen (tiebit dei steinenieD Kuh Lagnidsvl, die 
(lUit die durcb die tlebenchiiemmaiif; teratArle Sladt neu lurbiDen, 
I Minet Vrrfolgoug d?r Jalna) Tati ^'dkra geti'dlet werden wird. Sein 

(nn C'kri In der Jinalehre uulrTwleaen) wird viele Arhat-CbailyK 
Kb dem ^'«iruplaya HÄhllm ;■!□). Jiav9oi atftyotiä, BuiIiq» obkm- 
ir de iiiiipitutibut et itupidii. Kt Bov^eititi 'U^anijß, eum «aim 
r rjii«, e*i]rlret, uoiim ei bubui aritoribus Tbrodatnuntli mkcUtum 
Ber^ittJ, Arittuphkaes Pluto, dumlnng liiina inimolit, tbndve blc 
ikinr luif, hirci, iriells) dlcitur ßoi-ffraUi, quse loi praprje ei »ctl- 
jdo et perfectn, qnale eit hecalombe, dicitiir, qnamque Tocabint 
In WrXphxtcD bat BGten Beiug auf all« Zaubermittel des Volke* 
lir gelehrten AnneikuniE (a. Grimm). Uer Roll (Kaiten) dea Gottes 

Ist IU muhen (nach dem Oslrii-Kalrnder von Deiidera) au> Qold, an 
'■ aniubringrn die Geitalt einer Mumie nil Geier- Antlitz, die weises 
lfm Haupt (Dümiehen). Symbolum ]uTisdiclii,niii rommuni tacerdgtis 
L kabeutia, Waidelole Tel alii Id gentris, vulgari aermone Buthul 

talem habuit foroiam: Baculiiii longiniculus ligno simpliei querci 
I nt ni>a tirga eurvata in modum madi paululo Inrilnatae annumque 
i* buTU pendet, ted et ttgllla eoium portabunt talia sfmbola dt sit 
itlitDiii. Ala dei Angra Mainju Opposition kam, war die Zeit des 
1 dis Hen^chaft dei Gaya manetan (ton Abnra Maida geschafTen) anf 
NIgnelit. Ais dann die Oppoailion kam, lebU er 30 Jabre, dann 
a BiDttan : Wenn der Feind gekommen sein wird, werden all* Mensehen 

■ Sauen coUteban, und et «itd etwas Gutes aelo, wenn sl» gute 

■ inTti'hleD. Pann kau «r lum Feuer nnd mischte in dauelbe Bauch 



3iS ^fttaTla. 

ifer kbeiiili^ Leib als Hanptsaebe; wie den Jainas dei 
Seb^ft der Figur Parswanatba's sind Skelette und Fakire 
9lrilt Der Bilderdienst des Rishabha , dnrch Bahubali g 
T«flieh dem Satrunjaya-Berge seine Heiligkeit bei den 
Die Brabmanen in Baramulla bewahren als Reliquie de 
eines Jin (das obere Gebiss eines Elephanten)^ den der 
Kasyapa dem ihn störenden Jin durch eine Ohrfeige au| 
gen (Hügel). Nach dem Ayeen Akberi führte Asoka dei 
der Jainas in Kashmir ein^ statt des Brahmanismus. 
natba, den seine Mutter Bama-rani mit einer Schlange 
widerstand; unter dem Asoka-Baum von der Schlange be 
den Angriffen des Gottes Meghacumara und wurde 
malam. Als die Regendrachen beherrschend heisst Bad 
ghavahana. Vira starb 947 Jahre vor dem Regiernn 
des Siladitya (555 p. d.) 392 a. d. (nach der Satrum i 
hatmya) oder 980 Jahre, ehe ßhadhrabahu (411 p. d.) ' 
pasutra (unter der Regierung des Dhruvasena) veröfl 
(569 a. d.). Nach dem Abhidhanachintamani des Hem^ 
heissen die grossen Perioden (der Jainas) Avasarpini 
schreitend) und Utsarpini (emporschreitend). Nach de 
Chartar haben die Tirthankara sechs Calyana oder g 



garte) gleichen Stemmes mit den Pereern, mit dem Lhasso kämpfend, 
Hannen nnd Alanen) Sarmatier (bei Pausanias) und Parthier (bei SuU 
linson identiflcirt den Yadava-Stamm der Aswas (Aspas oder Assal 
Appagonoi (Afghanen) zwischen Oxus und Indns (in den indischen 
den "Aaoi (bei Strabo). Sieben Planeten stehen als Heerführer gegen 
Heerführer der Fixsterne, nämlich der Planet Tir (Mercur) gegen ^ 
Planet Vahram (Mars) gegen Uaptoiringa, der Planet Anhoma (Jop 
Vanant, der Planet Arahit (Venus) gegen (atavae^a, der Planet Keir. 
gegen den Grossen inmitten des Himmels. Ourzihar und Dazdu I 
Schweifsteme, griffen Sonne, Mond und Sterne an, die Sonne fesselte 
an ihre Bahn auf eine Weise, dass er nur wenig Schaden anstiften 
Berg Hara berezaiti liegt rings um die Erde nnd in der Mitte d( 
Berg Taera, um den sich die Sonne dreht (nach dem Bundehesh). Di< 
Schlange (die mit Angra Mainyu allein übrig bleibt) wird im flösa 
▼erbrennen. Yima duldet Schmerzen an seiner Hand , die er in dei 
Angra Mainyn gesteckt, um den verschlungenen Takhmo Urupan hei 
Ua er reine Nahruug zu sich nahm. Tyr erliegt den Muspellheimr. 



"^ 2*7 

inibaD Leben. Nacb den Tapas hieesen die Jainafl 
tGputha oder Alobhi (Leidenscbaftelose oder Allobier) 
u (unter Acbaiya Sobasti Snri) Cotic oder Corynia 
L Die JainA-Secte der Nicbik Sanki wnrde in Hatbura 
■1 San Acbaiya gegründet. Der Dichter, der das Sa- 
iHabatmyatn (nacb dem dnrch Sodhannan abgefassten 
•äB Bede des Vardbamana oder Vira) rerfertigte, be- 
lit der preisenden Anmfnng der fUnf banptBäehUcbaten 
I Tngadiqa, des ersten, Santi, des secbzefanten, Nemi, 
uid Vira, der drei letzten), seinen Vorgänger Pnndarika 
1 und dann seine Andacht auf alle Jina (Adigvara an 
ie), alle Mnni and Pnodarika, sowie die Sasanadevi 
n Wesen richtend. 

Jainaa antencbeiden Indlirabbüti Gotama oder 6anta- 
I, den LieblingsscbUler Vira'B (des letzten Jina) von 

Boddha*) (GotamänTaya Bnddba). Vira war, nacb 
u, ein Eftfyapa. Im Tempel bei Pari werden die 
B des Mabarira (als 6aatama Mabavira) gezeigt. Eo- 
er letzte EOnig des Jain-Qlanbens in Auhulwara, wollte 
' nicht in der Regenzeit marachiren lassen, eine nnver- 

grosse Vernichtong**) thierischen Lebens vorhersehend 



Hikiwuuo wird Bnddbi (iD«iit«iu all Jina bficlchnet) ttahtihk 
■ 8«hn dM Slddblrtha oder Baddha). Dia Fian d«i Tlra heiwt 
Bajdha'a). OaaUma enchalnl Id d«i> Schriften der Jilna all Lahrat 
A-KSalp ^nika {ijrt^jt odsr Blmblilra). Die Jalna-Lehr« pflMLite 
littHBaD (SebBlar dea Tira) fort. Der Stlftar der Jalnia lUrb lo 
Da 10B dm Jaluai aD^ewiodte Hlsidhf tat ein nvuerar Dialekt ala 
«U* Fall (a. Weber}. Aaiaer drn drei OauUma (iDdrabbütl , Agni- 
TaT*U''l) findet aleh gntar den Schülern des Vlri anch Oautama 
I. KiBijapntra lal Kajyapa. Aerordlng to the CalpaaOlra all alcMlc* 
Mtfa hollneM wer« popUa in aoccanlon of Sndhannl, nona ot tbe 
Vm •rUaUiSra hailng letc inccnaon (i. Colabrooka). Die nSrdllEbin 
k Mw Baddh»'i Tod 400 Jabre vor Kaniachk*. Dia £ra da» Vir* 

^ tn alMatlng prieatt In tha tample otPanwanath» (at Samet Sikhar) 
**Menc Ikair tnoatba «nd nndarneath the ehla, vbtch wäre taataned 
*|l(h haad 10 preTent tbeir awallowlDg any thlng, tbal taad Ur« 
>V INatltapaaUi kkiihn niebt Thlera oder Iniektan inr&ck von aoloben 



248 BaU^. 

(Tod). Rana Rajah Singh (zur Zeit des Arangzeb) yei 
dem Yeröffentlichten Edict alle Neuerungen in Betreff des 
Verbotes: nicht zu tödten, erklärend, dass selbst ein venu 
Verbrecher, der in der Nähe ihrer Wohnungen vorttberginge, 
(unsterblich) sein würde. Wie die alten Feuerverehrer legen 
nas beim Gottesdienst ein Tuch über ihren Mund. Die Heira 
monien werden bei den Jainas durch einen Nat-Gum (< 
priester) genannten Brahmanen verrichtet. Die yon den 
mit einer Spindel verglichene Welt wird von dem Lo 
Gebirge umgeben. Zur Zeit Mahavira's stiegen die Bh 
pati-Indra zum Himmel hinauf, die Devatas anzngreif 
durch Vaira vertrieben wurden. Als Vrishabhanatha T 
sich in den Sohn des 14. Menü Nabhiraja eingekörpei 
in Ayodhya, vertheilte er als Mittel der Existenz unter d 
sehen Asi (das Schwert), Masi (Schrift), Crishi (Ackerbi 
nijaya (Handel), Pasupala (Heerdenhütten). Einige der 
bei Bargaou sind halb'^) vishnuitisch halb buddhistisch, 
sind Surrewue Jainas und andere in der Naga-Form (Kitt' 



die sie tSdten wollen, da si« sonst für den mSglicherweise durch ihre S 
anderen Leben zugefügten Schaden verantwortlich sein könnten. 

*) Der Vorleser im Jaina-Tempel ist ein Geistlicher (Tatis), 
administrirende Götzenpriester, der die Opfer empfängt und die C 
leitet, ist ein Brahmane. Die Widjadewis oder Weisheitsgottinnen 
Menschen wohlgesinnte Genien bei den Jainas. In seiner Polemik 
Kastenwesen scbliesst sich der Buddhist Asvagosha an die Aptavaji 
Upanishad des Atharvaveda anfgefasstes Werk Sankara's) an , die Moxs 
flreiang in der Erkenntniss der Einheit des Jiva (Einzelseele) and des Pt 
.(AUseele) erklärt, sowie die Worte tat (das Absolute) und tvam (das G 
liehe). Die Vernichtung der Kasten und der Schrift (grantha) ist ein 
dem Upanishad der Athavaveda wiederkehrender Zug (s. Weber). Ii 
Tempeln (Deohara) der Srawak (unter den Jainas) ist Bhairav, lin ] 
Götter, Gegenstand der Verehrung. Die Srawaken (in Behar) verekreo 
liehe Gottheiten und ausserdem Kshetrapal, den Stadtegott. Obwohl di 
Natur von Sonne und Mond zugebend, erweisen sie denselben keiie 1 
Wenn von Unglück bedroht, wenden sie sich an einen Brahmanen, di 
Hom genannte Opfer vollziehe. Ausser den Dondhias verehrte die voi 
gegrilindete Secte der Sewras oder Jati, die unter den Sravaca-vanjM (( 
betteln, das Bild Parswanatha's. Nach den Digambara sind die Ti'than 
höchste Götter, sondern nur Parama Gurus. Die Svetambhara 1m| 



oder Kntila ^BcbriebenJ. Die trUlieBten Jaina-lnschrif- 
nd die der K»nige von Uumcfai, die 804, 819, 820 (Sali- 
'i] datiren. Dann fol^n in Mysore die Schenknngen der 
[Böige (XL— Xn. Jabrhdt. p. d.). Im Jahre 13(J7 p. d. 
rine Einigung zwischen JainaH und Vishnniten venncht. 
iSOOOJahren, die Buddha's Relig'ion dauern 8o)lte, waren 
1 1837 verflossen nnd hatten ^fiTti zu folgen (8. Turnour). 
inetOTi fiel die Gebart den Augustns in ein Jahr, in 
1 der Senat verboten hatte, Kinder aafznziohen, weil die 
9 ans Zeichen gescfalosnen hatte, das« die Natar in den 
liege, den neuen Herrscher Konis zu ^bUren. Die 
bteii yon der Welt und ihren verschiedenen Wechseln 
ich in dem Loka Swampa genannten Buche der Jainaa. 
cht**) über Gotnata Rajah ist in der Gomata Rajah Oheritra 

htUnDf d» kletD>trn Zelttheilrhcn* (aimiya), irähreiid ile von den 
. In*! ßorndhche rortgveeUt wird. 

daa iMcHptl«!» In tbe Pkll ind Raudhiit character hsT« brtn dl«- 
I >lriiii]> partt o( tUjuthim of Ihe tti:t valtril Tiisli, Talulian and 
■d). Tb« mint modern af the Jiiiia tfiiipl«! uii Moum Aboo vas bullt 
t1) bj DKTchaiil prinrea, Iha toimer are b; Ilie merrhaiit Vimala Stb 
il Tbl fianddhu from Bcnaria »eltird (III ceiil.) at Kancbl, but Htm 
yUl cant) by tha Jaio trichsr Akalalika (io presrrirc of th« convfrted 
?tlK(i Hemaiitila and wcra eipiilifd to Kandj (Tt4) p. i.). The Haud- 
I KiDtra-Pala ot Oaieiat «a« (XII f.tot) coDvetted to tha Jalna-falth. 
H »r noncbl (In Hfiora) vara Jalu (IX cent.)- The Rauddha-taDiplei 



260 BautU. 

gegeben. Die Camnnda Rajah Parana enthält die Gescl 
der 24 Siddhas. Zum neunzehnten Male erschien eine Fn 
Tirthancara. Die Svetambaras nehmen 12 Himmel and 64 I 
an, die Digambaras 16 Himmel und lÜO Himmelshen 
Die Yatis lesen die Berichte über die Ayataren und König 
dem Buche Bhagavat Sutra und den Bericht ttber die I 
platze im Tara-Tambul. Die Puranas unterscheiden siel 
den orthodoxen ; doch werden auch die letzteren Yon ma 
Srawacas studirt Ebenso bekeunen sich die Svetambar 
den orthodoxen Vorschriften (smriti) der 20 Munis. In mn 
Tempeln (Deohara) der Srawacas ist Bhairava (der Dien 
Götter) aufgestellt. Sie verehren 48 Göttinnen (s. Buch 
Wenn sie drohendes Unheil befttrchteu; so verwenden di» 
waca einen Brahmanen, um die Homa genannten Opfer zu bi 
Trotz der Bilder in den Tempeln der Srawacas richtet si 
Anbetung hauptsächlich an die Abbildung der Fttsse. Die 
besuchen die Plätze der Zeugung (Garbha), der Geburt (J; 
der Weltentsaguug (Dicshya); des Meditations-Anfanges (L 
und des Endes irdischer Existenz (Nirwana). All die 2 
thancara gelten fllr Söhne von Königen, ausser Nema-nat 
auch dieser stammte aus der Königsfamilie des Monde 
Nachkomme des Yadu (Vorfahr Krishna'sj. Der Tirthacj 
supujiya starb zu Champanagara unter der Regierung des 



die SveUmbaras io 158 (Delamaire). Auch von den Orthodoxen geben 
letzten Stufe Fortgeschrittenen (als Paramahausa) nackt (wie die Di| 
Neben den Puranas erkennen die Svetambaras die Gesetze (Smriti) der 2i 
gleich denen der Orthodoxen, an. Die Jainas steUen sich zwischen di 
(Brahmanen) und die Nastika (Buddhisten). Der Pfau ist den Jainai he 
Buddha*8 Zeit wurden in Indien aufgezählt: die nackten Digambara, die 
Svetambara, die Sanyasi, die Panchatapa, die Padaranga- Verehrer , die 
Jivaka's, die Nigantha, die Jainas, die Lokayata (als das System ath 
Philosophie des Gharvaka). Sarvajnija und Bhagavat sind gleichbedeai 
Jina (nach Amera). Verschieden von den gegenwärtigen Kalpa retid 
Gotter der vergangenen in zwei Abtheilungen von f&nf und acht Hlni 
letzte Klasse unter dem Namen Anuttara (bei den Jainas). In the i 
the term Viraj implies body, collectively (Wilson). Vishnu created ^ 
ViriJ created the male (Viraja or Manu), as the second interval (Anf 
stage in creation (Brahma- Parana). 



• ScMui^ wnrde mit dem Namen des Küoigs Djem oder 
DodeD, der die Kasten nnd darauf bezüglichen Kleider- 
in Fenien einführte, als Jamschid, wie später als 
L. Der später ron Zobak (Neffe des Scbedad) besiegte 
, der dnrch Einfllhning des Niruz die Jahresrechnnng 
knd nnter dem zur Gründung von Estakbor (Fersepoli») 
teD Ptati einen Becher oder ein QefiisB mit kostbarer 
it, wie solche nnter den EcktbUrmen hinterindischer 
Tgrabeo werden, und soll den Wein , der seine Gattin 
allgemeinen Gebrauch eingeführt haben, wie er auch 
' TOD Misswachs Getreidemagazine bauen liess, wie sie 
C^ina fand. Nach dem Humayum Namet lernte Jam- 
1 den Bienen die üofeinrichtungen, und der litthanische 
irde nach dem Muster der Bienen geregelt. Jamas 



I Abdtildbum* ChiodaiDuii Bwnichuidr*'* HAiint die obanD GiÜUer 
n), GSttar (D(*u), HcuKhcD, Wom mit ciusis odai mehr SIddcd, 
■öph and >]lgeiDclTitD BciBirhnun|en. In dcu zrho KiMtrD der Bbu- 
iM* di( TOD J« iv«i ludr* r«Bi<rt»n Aiuruumi» uad Nagirnmara 
Ali gltlrhtMdcDUnd mit •inam Jlna odei TtrfERltcTtMi HvlIlgCD, «r- 
Hcbudrm den Arhat »dar Xirthancaia, und UDt«r dan tiöttarn wird 
Gkum IndbchvT HTtholofia (Indr*, Brahma) SugaU od» Bodhliirall 
kMnund mit Buddha) aufgcfDhrt, Indam ilabrTi iiambaft gamacbt 
i^MTl. Skhi. Vliwanna, Kukncbhaoda, Kanchauo, KaByapa und luletit 
><> Sakjiainba (Sanartbaalddha), dar Sohu SnddhodaDa'i und UaTa 
* 4w Sonn« <om GcMblachta Oantama'«). Dia Jainai ithian ilar 
iWbhar Waani, »I* BbuTanapaili, V^aiiUrat, Lrotiku und Vaimanikaa. 



252 fiataTtt. 

(Bhaskaris oder Waiwaswatas) oder Jas (Sohn der Sonne 
der Sandjina (Tochter des Visakarma) hiess Dharma als Tc 
richter (auf einem BUffel reitend) und streift von den Sil 
die göttliche Gestalt ab (nach dem Krijajogasaras); eine fttr 
liehe annehmend. Die fromme Yima führte die Perser an« 
vagina gentium, der Quelle der Arier^ und in Ynnirf^ odi 
mala der Finnen liegt, wie Hu, die Jule*) (Vul oder PI 
Assyrischen, Sturmgott). Die Götter**) der Arhita***) 
ehrungswürdige) oder Jainas in Mudu Biddery sind die C 
vollkommener Menschen, die kraft ihrer Tugenden von W 
und Leiden Befreiung erlangten und mit einander Jine 
(Herren Jina) oder Siddha (Heilige) genannt werden. De 
nehmste unter ihnen ist Adi Parameswara. Die Seelen I 
haiter weilen als Rakshas oder Asuras in Bhuvana (dei 
sehen Unterwelt). Bumouf findet Airya im Namen An 
(arm ist Wurzel im Armenischen). Am höchsten in der Ven 
stehen Parswanath und Mahavira, der 23. und 24. Jini 
gegenwärtigen Periode. Man zählt 24 t) Tirthankara de 
gangenheit, 24 der Gegenwart und 24 der Zukunft. 
Jina^tt) &ls Besieger der menschlichen Leidenschaftei 

*) Joulouka ist der schreckende Meergeist (der Karaiben), desse: 
geschmücktes Haupt zuweilen aus den Wogen sichtbar wird. Das spätei 
Ostsee versetzte Juliu (des Julus oder Julius) war als Ascibarginm von 
begründet, dessen Fahrten nach Caledonien der Altar (graecis litteris scr 
zeogte (nach Solinus). 

'*'*) In the Sri Bhagawata the different descents and forms of the 
Vishnu, are made the origin of the Jain sainto (Bird). The Jalns, ade 
Spirit (Jin), were untinctured with idolatry uutil the apotheosis of Krh 
contamporary and relation of Nemuath or the deifled Nemi. 

'*"*'*) The heterodox ludians are divtded into three sects, the Mlowers 
(on the borders of India), the Buddhas (in Tibet) and the Arahan 
(Maurice). Mahadeva is believed by the Jainas to have assumed the 
Arahan or Mahiman accompanied by bis wife Mahamarya. Die Würdiget 
(bei den Buddhisten) Arhat {a.^xon'\ ein Titel, der sich ebenfalls in d 
mana den Lehrern gegeben findet (Weber). 

f) The worship of Jeyne and Boodh arose at the appearance ofPar 
Bheem Nauth and Ragheir Nauth, the 24^^ outar or incarnation of the 
being In bis three representations. 

ff) The terui Boodh or Boodhoo is derived by the Singhalese from 



UW' al8 tjcbirm (nacb der CatranjayB Habatm^am). 
as in Canara erkennen an, dass sie zn einer der 21 
abOren, die dorch Sancara Acharya als Hfiretikcr be- 
rarden. Sie renrarfen als ketzerisch die Vedaa nnd die 
laa, Werke des heiligen Vya«a, den die Brabmanen als 
imation der Gottheit ansehen. Ihr Hanptlehrbuch heiest 
id wnrde mit dem Kamata-Alphabet in Sanscrit ge- 

dorcb den heiligen Vrinhana Sayana, der durch lang 
Ete Gebete die Kenntniss göttlicher Dinge erlangt hatte. 
er odw Geister der Ve^^'ollkomntneten heissen Jinea- 
rhita*J oder Verehrangswürdige) oder Siddha (Heilige), 

weilen im Himmel Hocsba. Neben dem bedachten 
idet sich unter ihren Tempeln der Betta oder Hügel, 
er Platz, der mit einer Maner umgeben ist und das 
!olo88albild des Gomnta R^ah cnt)iält, der einst als 
r König aof Erden bemchte. In den bedachten Unsties 



I wItdviB, whllit Jajna oiJliia Sanurit msins „rxemptlon from sin" or 
•Tcr >tn". Th« founb Bocdli, thi last wba li» appKred, waa 
Hlta^ Boodh ii the llfth). Harodot uh Id igjptiichin Tempsln dl« 
dn Plromia lEhrenmianer), nm darnach dla Gincaloglen lu lählen. 
Dtl Im FtralachsD «lugu GkU, dem aTabiaclicn Kchech •ntiprechcnd, 
cMT iDch elMD Hirni. Plrtn VeiiMh, HlDliter des AfruUb, i«t- 
■n Iford dM Calcaiu, und Ondan'« Soho biUagt* a«lneu Tod. Plr 
io dla Tlra>Fonneii Bbn. Bei dta Tat«t«n Ist Pir Panjal der GSItar- 
UUi, M dcD OrSnlindarn Ptiktoma der Oott der Stfltn und Ba~ 
Dar KSalg flia aatwlfanita KaMihmtr. Plren war Vater dar Jn und 



254 BatftTto. 

werden die 24 Siddharn verehrt^ aber auf dem offenen 
nur Goffluta Rajah als Bild eines Siddha. Die 1 
Visbnu's und Siwa's heissen Gudies (Gadies), als der | 
Götter der Veda-Anhänger. Brahma ^ ein Derata und I 
söhn, ißt der bevorzugte Diener des Gomuta Rajah. I 
(Stifter der Saugatas) untergeht eine Reihe tief stohendei 
morphosen, um für die begangenen Irrthümer Strafe zu « 
Vishnu war ein Rajah, der wegen guter Werke als 
Rama wiedergeboren wurde und später als Sanyassi 
zu einem Siddha oder Jina erhob. Nach Buchanan sind 
vara oder Siwa und Brahma gegenwärtig Devatas, i 
untergeordneter Stellung zu Indra, dem Führer der i 
die im IGstufigen Swarga weilen. Die Vyantara (n 
Devata) leben auf Meru, ebenso wie die boshaften Sakti 
ein Sudra*) auf Befreiung yon den Transmigrationen 



*) ApasUmba admits, that a Sudra, if he obeys the law, may 
again as a Yaisya, the Yaisya as a Kshatrya and the Kshatrya aa a 
and the coDtrary. Althougbt the Jainas maintaln the sopremacy of 
the control of the happiness and misery of life. yet they aknowled| 
flnence of 4 other principles or original canses, maintaining , that then 
caranas or canses, which unite in the prodaction of all events: 1) Ca! 
(the Galavadis referring to the effects of time in the prodaction and re[ 
of all things). 2) Swabhava or nature (the world being derived so! 
natnre). 3) Nint (Bhavite vita or fate) or necessity (all being pre- 
4) Oarma (works) or the principle of retrlbative jnstice (life wanderln 
all the mntations of existence in conjonction with the eight carmas, fr 
ooly the immortal Siddhas are exempt). 5) Udyama (etrength and 
of mind) or perserrerance (all being referred to energy of mind). The i 
of the flve doctrines all came before Jineswara or Tirthankara of the 94 
their argnments and requesting decision. The Jineswara explained to 1 
neitber of these principles can do any thing of iteelf. bnt as the f! 
perform the work of the band, so do these unite in the completion or 
of all events, their inflaence being traceable in the production of ei 
existing. This is the Jaina opinion on that snbject (Miles). Althongh t 
of the reasons and Operations of the elements proceeds from Swi 
nature, yet they are considered partially ander the control of the Ii 
inferior devinities (some of the Jainas worshipping them). The Tlrtl 
a Bi^t, who by his virtae and piety, attains moosha and becomet 
Snu||pe God. 



WUd«rg«l>nrt. 255 

mos« er in einer der drei höheren Kasten wieder- 
n sein, doch ist es nicht nUthig, dase er, nm Brabmane 
rden, Torher dadnrch gereinigt sei, dass er von einer Knh 
■n worden. Chsmnnda Bigah, der das Bild des Gomates- 

anfnchtete, war Minister des Rakscha Halla, KSnigs 
Adnr» (30 a. d.). Eine Ceremonie zwßltjähnger Wieder- 

wnrde von dem Kaiser der Kbitan beobachtet. 



N a n i 1 1 a. 

Am 19. Mai gingen wir in See^ sahen am 21. 
hebnngen der Insel Isilliton; am 22. die Hügel auf Bor 
liefen am 28. Mai in Manilla ein^ um vier Uhr Nacl 
Anker werfend. Die Schiffe liegen ziemlich weit von df 
wenn sie nicht die Barre des Passig-Flusses passiren 
Der Kriegshafen ist in Cavite. Ich logirte mich in 
einem Deutschen gehaltenen Fonda San Fernando ein uv 
dann das mir schon von meinem früheren Besuche 1853 1 
Handelshaus Jenny & Co. auf, um mit Herrn Germani 
haber dieser Firma) die Art und Weise zu besprechen, 
kurze Zeit unseres Aufenthaltes am besten verwerthet 
würde. Nachdem die nöthigen Sachen eingekauft waren 
mich Herr Germann am nächsten Nachmittag in seiner ] 
nach einer Stelle des Passig-Flusses oberhalb der Stadi 
für mich eingerichtetes Boot mit den gewöhnlichen Ausfi 
und Segeln bereit lag. Um acht Uhr Abends setzten 
in Bewegung und fuhren zwischen den Lichtem, die vc 
Seiten der Ufer aus den Häusern hervorschienen, dei 
zu. Um die die Einfahrt erschwerenden Untiefen zu y 
war durch Goicoechea ein Kanal von Guadelupe nacl 
projectirt. Beim Erwachen am nächsten Morgen befa 
uns auf dem Seß und erblickten jenseits der aus dei 
Quellen der Los Banos aufsteigenden Dämpfen den 
äH||en sich erhebenden Berg Maquiling. Nach der 



iJi^iii ■ncaUd«. 



257 



mich zn der BogenannteD Lagana encantada (der be- 
^' oder (bei den TaKaien) Tagaton (tagnt oder See) 
D dorch eine niedrige Erliebun^linie von der grossen 
I «bgescblossener See, der am Fusse eines holien Berg- 
1 dichter Vegetation begraben liegt An's Root znrilck- 
mdertcn wir nach dem Dorfe Los BaiioH, wo neben 
)e des Pfarrcni die heissen Quellen , Menit (heisn) von 
len genannt, ans der Erde hervorbrechen und in Re- 
bgeleitet sind, om den Kranken zu Bädern zu dienen. 
•r mit horizontal gelegten Firsten im pyramidalischen 
hen vom Boden erhaben. Sie meisten an der Strasse 
waren als LSden eingerichtet. Die durch ihren langen 
en Haarwacbs ansgczeichneten Francn tragen ansser 
der Taille herabfallenden Gewände eine kleine Jaeke, 
licht ganz bis zn jenem liinabreicbt. Die Männer sind 
Boeen gekleidet. Der mnde Bambashut der Indianer 
t silbemeo Zieratben gescbmtlckt. 
rier Ubr Nacbmittags wnrden die Segel znr Abfahrt 
: and fuhren wir in den von Bergen nnd Htlgelreihen 
D See hinans. Als die Dunkelheit hereinbrach, ent- 
riefa Lichter am Ufer, die aach von den auf Bergab- 
tm Innern gelegenen Klöstern herabscbienen. Um 9 Ulir 
ncichten wir die Rhede von Santa Cruz, doch zwang 
lache Wasser, in beträchtlicher Entfernung vom Lande 



L«CDiu dl Bij (ivlicbeo 36—37 L*|iiu) wshliuit dia Inial T«lln 
StTHM mn QainabututD hcntaUt (>/, l.cgDi bieit) and bildet die 
ftn <OD BlncoDadB und BtTbaf. Ihr« Erhnhimg flbar dam Haare 
FWt 15 ZolL Det Auitrltt dai Pauig bat eine uDgnRhre Bralta ton 
I von it Spill* TajUf bii id der tou Bnttng, und xolichan dan 

UfgrD die ImalQ Tagni Dod Agonaj, Tertcbledeur Kanäle bildend. 
•Un DDd dar SplUa Jalajala bttrigt die Breite etwa iwei Legau, 

plb rtwai weDlgtr. Die elf Lagnnan bei San Pablo de BaUngM alDd 
'•cvdUen. Nach Aranu Boden tleh in det Lagona die KIrcbaDralnaD 
■ Itortaa Lagnna, dai Jtl|t V«U«r im lunem liegt. Übt Qalitliche 
tato iiaai incnt (1&90) M.^pritHtDo« d« agiiaa raliantaa 7 mlaetale« 

^ dar Lagiiii« (mit dtu kalten Flau Dunpillt nahe) BiiiuemUchr 
Knnk* bu«n (Jitan d* U roaeepdan). .. 



258 Manilla. 

ZU verbleiben, so dass die Nacht im Boot verbracht 
mnsste. 

Am nächsten Morgen begab ich mich zu dem Alcalde 
Wohnung der Kirche gegenüber, in einem etwas ven 
Garten lag, in der Nähe des Marktplatzes. Er selbst 
wesend, indess gab der Capitano oder Gobemacillo, wi 
nannt wurde, die nöthigen Befehle, damit mir und 
Dienern Pferde geliefert würden. Zum Tragen des ( 
nahm ich zwei der Bootleute mit und fand mich um 
auf einer durch Gärten und parkartige Einzäunungen 
renden Strasse , die in weiterer Entfernung von der 9 
wellig zu heben begann. Sie war ziemlich belebt, un 
neten uns Frauen, die zwischen ihren Marktkörben z 
Sassen, oder Caravancn von Pack-Pferden, die Oelfässc 
Im Dorfe St. Magdalena (mit einer grossen Steinkirch< 
gefrühstückt, und nahm ich beim Wechsel der Pferde 
zwei für die ßootleute hinzu. Die Strasse begann auf 
zusteigen, hob sich aber im Ganzen mehr und mehr 
uns liegenden Gebirgslande entgegen. Sie war durch 
Zungen von Kokosnuss-Palmen eingefasst, und in einer < 
wo ich wegen Reissens der Sattelgurte auf meine Be^ 
warten hatte, fanden wir einen in der Tageshitze erfir 
Trunk kühlen Kokosnuss- Wassers. Ein junger Spanier, 
ich beim Frühstück zusammengetroffen war, hatte si 
schlössen und wusste Mancherlei über die Insel zu er 
der er geboren war. Nachdem wir auf einer Mattenbri) 
Waldbach gekreuzt hatten, erreichten wir das Dorf " 
am Fusse des Berges Bauajao, dessen dichte Wälder h 
durch Anpflanzungen gelichtet waren. Von der and 
des niedrigen Berges St. Christobal,*) auf dem die Kii 



*) AI lado opuesto de la ciieva (del Monte S&n Christobal) ha] 
dnra natoral del terreno que forma aUi como iina pared por estar 
pendicularimente y se llaiua la raja de las Almas, porque dicen 
Mlen las iiuimas del pnrgatorio, medfante la limosna, que echan co 
en una alcaucia ; hay gotas de cera en las piedras (Arenas). D 
ajao wurde durch verschiedeue Messungen auf 2233 Varat 31 Pi 



H§ 



Hdu und einen See Genetareth fUr Pilgerfahrten loesliBirt 
tkt riefa eine niedrige Hfl^Ikette hinweg. Ich liess im 
Ude Bbsatteln nod b^ab mich , nachdem ich ein Bad 
a, ta Henn Tobler, einem deutschen Pflanzer, der dort 
iat Dnd mich zd einem Zimmer in seinem Hanse ein- 
Xitte des Dorfes nimmt eine grosse Kirche ein, mit einem 
mbnnden, nnd von dem Balkon desselben sah man Ober 
T einer Decke tob Kokoe-Palmen znr Lagnna abfallende 
I jenseitigen Hügelketten, während sich anf der andern 
e mannigfaltige Bergscenerie zeigte, aas der Yielgestal- 
ewpitcen in die Lttfte emporstrebten. Mein Wirth fllhrte 
einer Oelpresse, die von einem Wasserrade getrieben 
Bnd das klare Wasser von der mit dichtem GrDn be- 
IFaldschlncbt war xo einladend, als dass ich der Ver- 
eines Bades widerstehen konnte. Daneben fanden sich 
1 einer nnvollendet gebliebenen Steinbrüeke, die Pnente 
boi, die ein Cnra hatte auffuhren lassen, indem er die 
b Fleehtgewerken dnrcb Kalk znRamnienfUg:en liess. 
athe gezogener Ingenieur soll von Weiterttihrung des 
ibgeratben haben. Der Flecken enthält 1500 Einwoh- 
ist mit gepflasterten Strassen durchzogen, an denen 
den Naipe-HAnsem ' auch Steiugebäade stehen, mit 
I Trottoirs davor. Die Strassen folgen den Uneben- 
I anf einem HUgelabhange gelegenen Terrains. Jeder 
der ganzen Provinz ist gcuHthigt, auch wenn er ans- 
htt, ein Hans in dem Dorfe zu besitzen, die Kirche 
ig zu besnchen und seine Kinder zur Schule zn 
Der Cnra oder Pfarrer ist ein Franciscaner. Bei 
twesenbeit mnsste ich mich mit Besichtigung seiner 
ilicbea Wohnong begnügen, wie sie die meisten dieser 
oknen, obwohl sie gerade kein Möuchsleben zu fuhren 

liebsten Morgen standen ein paar Pferde bereit, anf 



V PalgsdM bMttmmt nad ^Ut ■<■ ^" böchita Ber| der Philip- 
IlMtor Swi Oragorio In FlKkan H>J>7la7 liegt 3ü8 Vuu 90 Pal- 
irm nnmm dn L*(DiUi. 



260 ManilU. 

denen wir durch den Wald den Berg hinanritten. Ein ; 
Schlucht dahiulaufender Strom (Dalit-uiam) wnrde an 
Brücke passirt. Die Pfade wurden so eng und steinig 
wir die Pferde, die des sicherem Trittes wegen nur ; 
Vorderfllssen beschlagen waren, am Ztlgel fähren i 
Viele der die Strasse pflasternden Steine waren glatt um 
gewaschen durch das sie in der Regenzeit ttberfiuthende 
der Waldbäche, und wenn der Weg nicht diesen teo 
Flussbetten folgte, war er in der Felswand ausgehanen 
steilem« Ansteigen öflhete sich die Aussicht auf eine in 
und Kokosnusspflanzungen wechselndes Thal, das sieb 
gegenüberliegenden Berghalde hinzog, während man 
andern Seite über das zur Laguna abfallende Land 
blickte. Weiterhin trafen wir einige Hütten, von Desti) 
des Arak aus Palmwein bewohnt. Die Bäume stai 
Reihen und' waren in der Höhe der Blätterkrone durch I 
und an den Zweigen festgebundene Stege verbunden, 
der Sammler des Saftes, nachdem er den glatten Stao 
Palme erstiegen, gleich in der Höhe von einer zur and 
gehen konnte, ohne flir jede einzelne das Auf- und Abkl« 
wiederholen. Die ausgeflossene Flüssigkeit wird t% 
femt und kann dann zum frischen Gebrauch, zur De 
(nach der Säuerung am vierten Tage) oder zur Zuckerl 
verwendet werden, in welch letzterem Falle man h 
etwas Kalk zusetzt. Wenn die Spadix halb vorgescho 
die Spatha noch nicht gcöfihet ist, wird die Spitze abge 
und der mit einem Blatte zugebundene Stumpf mit Stl 
quetscht. Nachdem (am 15. Tage) der Ausfluss t 
vnrd täglich eine dünne Schicht von der Oberfläche ab 
ten, um ihn ununterbrochen zu erhalten, einen Mc 
durch. Jeden Monat treibt die Kokosnusspalme eine 
Spadix. 

Aus dem Walde traten wir auf einen Vorspruni 
der schroff und steil in einen Abgrund niederfiel, in 
Cascade des Botocan-Wasserfalls eine Höhe von c 
hinabstürzte, in weissen Schaum zersprengt, der in 
aufgelöst die Sonnenstrahlen im Schimmer vielfUltigstei 



cfanellen unter der Drücke geDoniincii, ala wir in BcbwU- 
mittagBStDDde in's Dort' zurückgekehrt waren. 
h dem Mittagessen sagte ich meinem freundlichen Wirtfae 
!WoU nnd bestieg meine Hängematte, mit acht Trägem, 
Fii je Tier wechselten. Der erwartete Regen trat ein 
leitete uns bis Santa Cruz, wo ich kurze Zeit in dem 
ines Bekannten des Herrn Tobicr verweilte und mich 
meinem Boote znrUckbegab, das Abends neun Uhr ab- 
m nächsten Horgen erblickten wir seitlich den Berg 
le mit fiberhSngcndem Kegel, nnd fuhren dann aus der 
in den Passig ein, wo Fischer ihre Stecken aufgestellt 
Dem Wachthause TOrUbcrfahrend , machten wir einen 
Q Frühstück in der Nähe des Dorfes Passig, dessen Cura 
DStiner ist Aaf dem Wege den Fluss abwürts begeg- 
u mehrere Fahrzeuge mit Pilgern gefüllt, die von dem 
nscror Lieben Frau der Gegenftlssler (Nnestra Scnnora 
pol») zurtlckkehrtc. Die längs des FIushcb gebauten 
liegen gewühnlicb an einem mit Steinplatten belegten 
von dem Stufen zum Wasser hinabfllhren und cn mi- 
die indischen Gliauts längs des Ganges wiederholen. 
leinem Bade wurde mein Boot gegen ein kleineres 
bt, das uns den Landhäusern in Santa-Anna voritber, um 
aeb Manilla brachte, zum Hanse der Herren Jenny & Co., 
»1 ich mich bald daraaf an ihrer Mittagstafel zusammen- 
lach derselben, in frischer AbeodkUhle, wurde, wie es in 
allgemeine Sitte ist, eine Spazierfahrt nntemommen, 



262 ManiUa. 

für die laufenden Ausgaben ziemlich gefüllt in derTasfl 
während der Reisende stets sein Augenmerk darauf 
muss, das Geld unter den Kleidern verwahrt za trag 
es durch seine Lage sicher ist, ohne dass er daran zu 
braucht. 

Am folgenden Sonntag waren BambusgerOste vor d« 
St. Binondo für das dortige Fest aufgeschlagen , und 
überall Limonaden-Verkäuferinnen ihre Gläser und Bjrf 
gestellt, um die Volksmenge mit dieser beliebten Erfi 
zu versehen. Abends spazierte man an dem durch Lat€ 
hellten Paseo des Strandes ^ wo das Musikcorps der ( 
spielte. Die Kirchen Manillas lagen noch zum Theil ii 
mem von dem letzten Erdbeben her, und hörte man i 
Seiten Episoden aus den persönlichen Erlebnissen währ 
selben und der oft wunderbaren Rettungen aus drohendstei 
gefahr erzählen. Das von Kaufleuten bewohnte Mani 
Manilla der Märkte und des Volksverkehrs ist gewiss 
nur eine Vorstadt, die durch eine Steinbrücke über de 
mit der todten und menschenleeren Stadt des eig 
Manilla *) der Beamten weit verbunden wird. Die Chinesei 
in einem eigenen Quartier zusammen, neben den übrige 



*) On pense g^neralement qn^elle doit son nom k une plante ^ 
abondammeDt dans ses eDvirons et qne les natnrels du pajs appc 
(Ixoramariba), root, anqael on aarait ajoat^ ma, syncope de mayron, < 
signifle ^il y a^ (MalUt). Die Laatahnlichkeit hat weiter za den fi 
als Hfindchen, gefQhrt. Magelhan erreichte am 16. M&rz 1521 die Sai 
nnd Legaapi erbante aaf den von Villalobas nach dem damaligen Prin 
benannten Philippinen die Ciiidad de Santo Nombre de Dios aaf Zebi 
1571 Manilla (15. Mai). Der chinesische Pirat Li-Ma-Hong bedrohte 1 
nnd die Kfiste von Casyapan wuHe 1577 von einem japanischen 1 
wüstet.' Nachdem der Gonvernenr Damarinas von den Chinesen er 
1587, brach 1603 der Aufstand der Chinesen ans, der zar tbeilwe! 
m^tzlnng derselben führte. Die Holländer blokirten Manilla 1609, ai 
linder eroberten es 1762, gaben es aber 1763 zurück. Als der K5ni 
(in Odia) den Konig Lancara von Cambodia nach Laos getrieben, s€ 
Dasmaranas (Gouvemenr der Philippinen) den Admiral Oallinato m 
maco (Cho-da-mnkha) am Cambodia-Flnss, wo Diego Relloso and Bla 
Usurpator Anacaparau (Vater des Chapinam) todteten and dann AI 



wiru uann aDor uiescr semrr l-esligkeit wegen nm so 

er werden, wenn der schou lauge dort nnterirdiHch 

Vulcan einmal mit voller Kraft nusbreelien sollte. 



lOD L*ai Dod Aliachan (I.aiing) finpfn. wo bI« Pratmur (i^ohn dei 
.anrara'l l»fen und tiach Cinibodla ziirilrkmiirlpii («uhlu dl« Champan 
ran (rnbtriidcn Malaffn gegen d«Ti nach Beitipni Tods iiir£teheiid«Q 
. inrQckjtfkrhrC waren) und von den M^layen Onul» Lacsimana an- 
le {bi« mit Japanfrn Terb'iudei)), AU Coiing» in Korniiila lierrschtp, 
TOm üuiivemenr tod ManiLLa Iliildlgiin;, wnrde ab» drircb gefnen 
nhtimg de» gediahtsn AngritTes lerhindrit. 

i^adi tbpllt lieh in da* eig«nlti«he Manilla und dl» sog«uaDnt«a 
r Voriilädte Tondo, Binoudo, Santa Crnz, Mainte, San Gabriel, t^iu 
ipo, SsD Stbulian, San Patau, Sanla Ana, P^cu, lleruiila. Uiiilpkliiidi 
Maulll^: na «e tpgaije Ud. cunmigo (no kb enfads tld.), ja qiiiero 
l'd. un peso (ja venga ü prdirte i Ud. un ppFO preatada). La de 
manda Vd.?> u. «. w. An der Rpllze drr Civil, und (rirm »eiieral- 
m SrgiindcCabo diIi rnnfOberBiPD prüidfreiid) der Militür-Rrgiernng 
Cipiläri-Griieral der Philippinen und Mariannen, als Vlce-Patrun. dan 
lur $eile atcht aii Minister der Jnez lurgo und die Junta del 
r Real a''aerdo. Jeder Provini itt ein Alealde iiiajor oder Curregidor 
id die ProMilien sind In Puebina (unter (;i>beriiaduri;itliis) getlieilt 
Ifainr^n ihr bcaondtrei Recht bewahren). Die Cabezas de baraiignef 
tiirderung dH Tributes beauftragt, indem Mann und Frau baibi-n Tribut 
«je narb d«r Zabl. Jeder vults Tribut repräsentirt filnf Individuen. 
Uptirrui'lus des Landes wird dnrrh den König ,in Indiaurr nbue 
:t, während apaniarh« Pnauzer und Kic'ister Parbt /alileu. Uia Orda- 
nen gnbicrno wurden ]TÜ8 unter (Jnuverneur Aguilar redigirt. Der 



264 tfanilla. 

Während meines kurzen Aufenthaltes (im Jahre 1853) in H 
wurden zuweilen Stösse von Erdbeben bemerkt, wobei V( 
von Menschenleben zu beklagen waren. Das erste Mal I 
ich mich noch auf dem Schiffe und sass mit dem Capitän 
Cajüte, als wir beide plötzlich erschrocken aufsprangen, 
nicht anders schien, als ob das Schiff aufgestossen habe 
Häuser der Indianer sind leichte Hütten aus Nipa oder 
die sich der Eigenthtimer meist selbst aufrichtet. Sie i 
vielfach durch Feuersbrünste zerstört, sind aber dann < 
rasch wieder hergestellt. Weiter von der Stadt entfernt 
die Hütten meist in dem dichten Gebüsche dieses trop 
Klimas versteckt, während man längs des Flusses gl 
Dörfer findet, in denen eine ausgedehnte Entenzucht bei 
wird, und sind diese Thiere, wie in China, dressirt, um a 
Ruf des Herrn herbeizukommen. Durch den Fluss comn 
Manilla hauptsächlich mit dem Innern, doch sind seit dem C 
neur Enrile*) (1831—1835) auch die Landstrassen in 
besseren Zustande. Die eingeborenen Indianer sind leio 
schmiegsam gebaut, besonders die Frauen, obwohl nie 
hohem Wuchs. Die Mestizen und Creolen neigen, wie I 



*) Lopez de Legaspi, GouTerneur von Manilla 1564, Labezares 1572, 
1575, Penalosa 1580, RoDqnillo 1583, de Vera 1584, Dasmarioas 1590, 
1593, Dasmarinas 1594, de Morgan 1595, de Gnzman 1596, de Aef 
de Almansa (y la Real Andiencia) 1606, de Vivero 1608, deSUva 1609 
(y la Real Audiencia) 1616, Fajardo y Tenza 1618, de SUte (ylaRealA 
1624, de Silva 1625, de Tabora 1626, Olaza (y la Real Andienda) 
Salamanca 1633, de Corcnera 1635, Fajardo 1644, de Lara 1653, Sa!« 
de la Pena ßonifaz 1668, de Leon 1669, Coloma (y Sotomayor y Mu 
Real Audiencia 1677, de Yargas 1678, Guruzealegoi 1684, Faerte ( 
Audiencia) 1689, Gruzat y Gongora 1690, Zabalburu 1701, de Urzoa 11 
ralba (y la Real Audiencia) 1715, Bustillo 1717, de la CuesU 1719, 
campo 1721, Valdes y Tamon 1729, de la Torre 1739, Arrecbedem 
1745, de Obando 1750, Arandia 1754, Espeleta (Obispo) 1759, Rojo (i 
1761, Anda y Salazar 1762, de la Torre 1764, Raon 1765, Anda ySali 
de Sarrio 1776, Basco y Vargas 1778, de Sarrio 1787, Berenguar y 
1788, de Aguilar 1793, de Folgueras 1806, de Agullar 1810, de Jarail 
de Folgueras 1816, Martiuez 1822, Ricafort 1825, Enrile 1830, de Tw 
de Grame 1835, Salazar 1835, Camba 1837, Sardizsbal 1838, Oraa 181 



Ite Beichsthaler als Rockknilpfe, wie die römischen Ritter 
n AimModem. An der westarrikaniscben Küste dienen 
I die Sehntlre ron Perlen und Cowris zora Schmucke 
ca oder der Lenden, bis man sie im Handel flttssi^ 
ini, so dau das Capital keinen An^nblick brach liegt 
!bte Volksbelnstigang sind die Habnenkümpfe in Manilla, 
darin IcidenBchaftlicfaer Indiaaer tr}igt seinen Favorit- 
Pt8 mit sich anf dem Arme bemm. Da die Tbiere mit 
I Sporen bewaffnet werden, so ist der Ausgang des 
'istens rascb entschieden. Die Jayanesen lassen ausser 
ach Wachteln kämpfen, ziehen aber bei diesen meist 
'ben vor, weil stärker und grosser als die Männchen. 
Ipanier nnd Creolen Hanillas sind etwas von freigeiste- 
mdenzen angesteckt and lächeln in ihrer Weisheit halb 
halb bedenklich über die bunten Processionen und 
en Kircheoscenen, an denen es dort nicht fehlt. Es cosa 
s, meinen sie, gleich den schlauen Neger-Aristokraten 
Gefährliche Ketzer, wenn sie wüssten, dass bereits 
e Schüpfungsgcscbicbte alte Weibermärchen nannte! 
Indianern dagegen hat die Geistlichkeit einen nnbe- 
infiiiKs, nnd ihre Macht tlber dieselben ist weit beden- 
1 die der Regiemng. Auch hat sie vielfach verbessernd 
ZoBtand gewirkt, nnd man erstaunt über die verbUltniss- 
iwe Menge derjenigen, die za schreiben und zu lesen 
; doch scheint der Unterricht nur bedächtig mit der 
Toiziiscbreiten, denn in einigen Unterredungen, die ich 



266 MiiDilu. 

Seife u. dgl. Die berühmten Manilla-Taue werden in Santa 
gearbeitet^ die Cigarren iu der königlichen Fabrik in der H 
Stadt selbst, wo etwa 4000 Weiber beschäftigt sind. D 
genannten Havaua-shai)ed waren ursprünglich nur dem 6eb 
im Lande bestimmt und durften früher nicht ausgeführt wi 
um den guten Namen der Manilla-Cigarren nicht zu yerdi 
da sie von etwas geringerer Qualität seien. Der Verkehr 
der Küste und mit den entfernten Provinzen wird durch p! 
Schiffe ; die nur in den Schön wetter-Monaten seefahig 
unterhalten und ist meistens in den Händen der Sangleyi 
stizen von Chinesen und Indianern). Producirt wird Reis, Z 
Indigo, Baumwolle, Kaffee, Cacao, Tabak, Hanf, Kokosnussi 
Einfnhr besteht besonders in ßaumwollzeugen. 

Ausser zu Sonne*) und Mond (und Regenbogen) betete 



*) Lfs deiix grandes divinit<^8 solaires de la Polyn^sie, ccUes dont 
^tait la plus genc'ralement rppandu, porUiant les noms d'Oro et de Bfi 
Maoni. Or, oq retrouve tont d'abord ces noms dans eeux des dieux ^ 
Uor oü Har (rOriis des Grecs) et Moui. tuus denx aussi divioit^s sol 
tous deux iutimement allies (Eichthal). Die ägyptische Vorzeit Hor-Scbesi 
als auf die Götterherrschaft mit Menes die menschliche folgte. La rae 
exprime originafrement Tactiun de sVlever, comme le latin oriri, et la 8 
qai an derive (Araya) d<^sigiie le maftre, le seigneur, eelui ä qui Thoii 
du. Von der Wurzel ar (pflügeo oder Landbau treiben) wird Ari oder d 
herr (heros oder Herr) und arya oder edel abgeleitet. Wie Sita die Fo 
der den Siiden anbaubar machende Rama der Pflug (nach Weber), und R 
(im Mahabharata) fiihrt stets die Pflugschar bei sich, womit er im Tt 
Pandawas erschlagen will. The Phoenician Dagon is translated by Sand 
Shtop, that is .,bread-corn.^ Wie Kwasir aus dem Speichel der G& 
Orion (Gemahl der Side) aus ihrem Urin geboren und ebenso Brahma 
weckt, als Santaiiu mit solchem den Leib seiuer Gemahlin gefüllt. Ckai 
des Dutumen, wurde von den Mongolen auf der Flucht unter einem Koo 
verborgen, der Tatarenfürst Hemjabek unter einem Grabhügel, wo ihn die 
fanden und todteten. Nach Vermählung mit Kleito umzog Poseidon 
ihren Eltern (Euenor und Leukippe) bewohnte Anhöhe mit grosseren nnd 
Kreisen, abwechselnd you Land und Wasser (gleich den den Meru am 
Bergwällen mit Zwischenräumen). Als in seiuen Nachkommen der gottli 
erlosch, weil er so oft und so sehr mit dem sterblichen gemischt war, b4 
Ausartung (Plato). Die klagend um den Tod des Attis oder Pap« 
schweifende Cybele kam, von ihrem Freunde Marsyaa begleitet, zu der I 
Dionysoa in Nya, wo ApoUo, seine Cither zurücklMsend, ihren Infahrtei 



■Kte Ulnner zn vertreibeD iet, indem die mit gefichwnn- 
Sehnrteni nm daa Hkus laufen, um das scblimme An- 

■ ibnwendra. Das Manacalam ^nannte Un^heoer war 

■ FUmmen gehflilt. der Teufel Silag fross die Leber. 
^tilangal flie^ nSehtlich umher, als Kopf, an dem die 
M bSngen. Die Opfergabeii wurden von deu Gatalonas 
*i den Bisayem) Babaylan ^nannten FriesterinDen rer- 
ind die BcschwHrer (Maiigisalat ) zog man hei Heiratlien 

Neben einer Habe stellte man einen Posten auf, um das 
pdergelegtf Eigenlhnni zn bewachen, und der nahe ge- 
Tbeil de« Flasses durfte fitr drei Tage nicht befahren 
. «n die Knhe des Todten nicht r.ü Htüren. Von den 
»gen einige Neugeborenen das Blut ans, andere spukton 

HSusem oder dienten bei LiebcSYcrirrangcn als Ent- 
zug. Um das Pontianac genannte Gespenst , das Ge- 
lindert, fortzutreiben, werden auf den Philippinen Ge- 
ber das Hans abgeachossen. Bei Pontianack fliesst der 
als HanptBtrom des westlichen Bomeo. Die von den 

in Lnzon**) venüchiedenen Aetas oder NegritoH ver- 

katitni lulfto (sacb Dlodor). The KuijiD|t (trib« oftlieShaoi, »tlled 
Mt Uitir »Ulemaoti od the Patkos *bout tb« bcgianliig of tha 
ty, i> FsdHqiieoca of Ib« Inroidi o( th« Singpho* and ■etclcd in tha 
atrict. whar« aloDg wllh At Pbaka and Itong', tbij wfra knonu kt 
i* Burhuiui'i tima) , «hleh dMlgnatlon «aa fUtn tu the paapla ot 
■mtlj (a ib* ShiiM of MoankoDg. Tba KtMjutt*. in conaequcnf« ot 
uü dralfnatlon «f Hon Kam and Ifon Noe arc fillad b; Ihs Aaaamaaa 



268 Mantll». 

ehren ansser Gott (Gambnnian), den Mond und die Sten 
ihren Festen. Den Donner zu beschwichtigen, opfern m 
Schwein, und nach dem Sturme wird zum Regenbogen gf 
Ehe sie ftlr Reisen autbrechen, beobachten sie die Richtnni 
der Rauch des Feuers nimmt, oder den Flug der VögeL 
Vogel Fong-Hoang (Phönix) erscheint in China nur zu 
guter Kaiser. Die Negritos der Berge werden (von de 
galen) Itas (schwarzer Stamm) genannt, aber die Itas bei 
Jala sollen in die Gebirge geflüchtete Tagalen sein. Di 
kurzer Entfernung beendete Geburt schliesst mit einem 
In Attaban (auf den Philippinen) wird der Götze Cubig 
ehrt mit seiner Frau Bijas, und bei den Gaddan*) de 
Amanolay (als Schöpfer) mit seiner Frau Dabingay. 
Opfer wird das Bild mit Blut von BüflFeln, Schweinei 
Htlhnem besprenkelt. Batara"*^) dient auf den Philippinc 



Berges rettete), gingen zwei Menschenrassen za Qrande, eine nach 1 
geschwinzte und eine nnr aus Franen bestehende. Den onsterblichei 
westlich Ton den Fidji-Inseln ist es gefährlich za nahen, als Hothnai. 
Menschengeschlecht (in Loango) unter den TrQmmern des eingestürzten 
erschlagen war, wurde von Gott ein neues erschaifen (Oldendorp). Los ei 
misioneros de las islas Filipinas han dicho, quo en Mindoro hay algnnoi 
qae por enfermedad hereditaria tienen tan largo el hneso de la rabad 
no paeden sentarse en tierra sin bacer en ella un agugero, en qne «m 
(Hervas). Koubilai avait aupr^ de lui deux lamas du Tibet, dont Tun f 
Passepa, et Tautre Kinah. Passepa avait deux dents de devant, qui i 
longues, qu'elles Tempdchaient de joindre les levres (Raschid-eddin). „II ft 
k un pCteau, oü il demeura quelques heures avant Tex^cution. Ce fut 
Je vis ce que jusques-U Je n'avais pQ croire, sa queue ^tait longnt 
d'an pied, toute couverte d'un poil roux et fort semblable k celle d^ 
Qaand il vit, que les spectateurs ^taient surpris de voir en Ini ce qa*ils 
point, il lenr dit que ce defant, si s'en etait on, venait du rlimat, pult 
ceux de la partie meridionale de cette isle (de Formosa), dont il ^tait, • 
comme lui^ (Struys) 1650. Den Igorroten wird der Sitz auf durchlöchert« 
ZQgeschrieben, wegen ihres Schwanzanhanges. Die Nikobaresen sollen ihn 
wegen für geschwänzt gehalten sein, und den Indianern auf Cebo e 
Legaspi's Spanier geschwänzt, als sie aus der Ferne den Degen herrorsteek 
*) Las razas de Quinanes, Oaddanes y las de Mayoyaos (en el d 
Boatao) se diferencian poco. Los Indios en las isla Visayas se llaman 
en la provincia de la Union Igorrotes. En la de Ilocos se denominan Tt 
^) In the Bisaya-dictiouary (1841) the word Bathala is render«d tk 



m Baach schwillt an, bb er stirbt" (nnd so mJ^geo die 
rinonen xar Verbreitung dieser VorgtelluDg durch 
toindien heimgetragen haben, wie der Volkswitz zor 
getroekaete Aepfel mit spätemiWaasertrinken empfiehlt). 
g: in Lazon siad mit den Chinesen, die Ifugaos mit den 
I gemischt, die Apayos dem Handel ergeben, die Isinay 
stentbum bekehrt Die Tingnianer in Iloco zeigen 
e Mischung. Die Eingeborenen im Innern Luzons, die 
Hiinesen gemischt sind, wollen von den Resten der von 
gebrachten Truppen stammen, den Piraten. Die Itaion 

die Schüdel ihrer Feinde aof, die Busaos durchbohren 
I. Die Tolisan (,Ränber) der Berge heisaen Mangaharan 
garakan bei den Tagalen. Die Sprachen der Tagalcn 
M sind verwandt. Als Dialekte existiren auf den Philip- 
r der Pampsngas, Zambal, Pangasinas, llocos, Cagojan, 
s, Batanes und ChamorroB. Die Busaos erweitern ihre 
eilen Ohrläppchen, die zum Befestigen von Blumen- 
dienen, durch Einfügen von HolzstUcken. Die Iteta- 
Lgen eine bunte Kappe und einen Mantel aus Palm- 

Die Insulaner zwischen Luzou und Hindanao werden 
iuf as gerechnet. Combes unterscheidet auf Miodanao 
^u, die HindanaoB, die Subanus und Lutaos. Die Anito 
tlen) oder Divats ^ätt Bisayer) waren Schutzgitter der 

InnrfQjd). Dar Padri Thonu de Abreu acbnitt dia Auibiüehe (Im 
iTmI (mi(Ldiod) >b, iDdim ar ein Ktaui tut ier SpiUt aurpflaaiia. 



ehren aasner Gott (Gambnnian) , den Hood n 
ihren Festen. Den Donner zu bcscbwichtii 
Schwein, und nach dem älurmc wird mtn 
Ehe sie fUr Reisen antbrechen, beohscliteii 
der Ranch den Fenem nimmt, oder den 
Vogel Fong-Hoang (Phönix) erscheint 
guter Kaiser. Die Negritos der Beri: 
galen) Itas (schwarzer Stamm) genav 
Jala sollen in die Gebirge geflttchli 
kurzer Entfernung beendete Gebii' 
In Attaban ("auf den Philippinen t 
ehrt mit seiner Frau Bijas, ni> 
Amanolay (als Schöpfer) tnit 
Opfer wird das Bild mit [i] 
Hühnern besprenkelt Batai:' ^ 



Btrg«! Fettste), gingen iwel Mi- 
fcwbwiDit« und eine nar aiu ' 
weltlich von den Fldli-In*elQ 1^' 
HaDiebengcichlecht (In Lo*uk"' 

erschlagen w»r, »Ufde *oii l^n.-"^ 

inillonerD« de la« lalni Flllf p 

que pur enfermedld tawilfc ^^^ 

no piiedeD f 

(lieitM). KoubiUl iteU « 

Pagsepa, et l'au 

longiics, qu'elles i' 




.mr4 

.- tirei 

>:ctitbrt ^ 

»i-Dbaehtete^ 

■Ala ihrer Giil 

>chon aebca wtlr 

.:e die priesteiliche 

'■tu ilind den Opft 

-m to TllH steh 4I«M« (i 
..^ Ar Ut dw KttblndoBC 
» li^fcitn lepo (neben %m 
^^^M latoea SpinniMken Id 
1^ !rt «i Ftu du MiiM (Kl 
^«MtaTtba ufsMteekL N«l 
^ ^HStaU der EntblndniippUl 
M drr Mitwi Mtederkonft («• 
^ Am Uhm) inr katnlgDSf 
dei b«l Mlnir Rltd 



diel Bohrphlte flbet 

■it ScbwelneblDt ge«Mclien. 

■• dMcrIbUn de dlfersDtM ft 

|M d* bIdm, ■• alimeaubwi 

4pH eu« an fuUt, an 

era pMibl« apigar i 



N delMteb« on uew t * 

leneo. El llactuu 

ttU TC|ib« Bola de D»cb*, Tob 

^ '^ y« fniplBu). Conttron (Im AM 

„^)m 7 qne generalninte tenU ■ 

eoDonclk hcnmeoU 

pnwbi de bvro 7 «I UnrnQ •! 1 

latbu. MebMi BitilNnialna (des 



'Iiüphrgutt 

Uia CötivD 

:i-ni tat Hi-Iz, 

iiiltpuido*, d« 

.'>..» drJiTidu de 

I. dl Tiguaminnquiu 

. (kFÜur drl surlo), »1 

'Irjua FEpvcialnjrrttr ti 

i'-a a« maiiODs (rn Itiu 

aianrc ■ Icun amtiis qut 

Die den (Iri Keberti und 

.!■ v«t lel I prrtnii dir. x n»fiir>1 

^|iiiiiie< Ihe prirst of tlie lilUfif 

■ ] bellvt«, thst dir dcpurlrd »iml 

1-. Fhd). Hrrtnr »rhnl >.irh. d» 

][> Knukbeitcfillrii wurde auf den 

II i« CMaloua genamile FrIrstiHti •t$x 

'i|r in vou «Irier Jutigfrau grlHCrta 

i vriztbrt. ' I>u Pauduh gvuaniile F«I 

<l4<iM «ian Venraiidtfn gifllart t'« pro- 

lUiuida tibi, dl-tidida PU tre« natca y la 

j lamparillo* , culurand« cd rl cüritrn una 

«il, qua §• dcthicia da^pura de vomluMa la 

. a SlBbthan, qua quirre decir liigar da adiira- 

in Bekha des Hounrnutupi). Dia \oii Kapl(a 

{«.]* PlfMacba) die (irab» litten, alo terKrhilirhe 

;< tiirchMM Kln(eboTeu*n Indiens. Der «Is Bardini 



272 M*nUU. 

gagayoma hexte mit Medicinen^ der Pangataboan sagte die 
kunft vorher. Die Indianer Luzong rufen den Regen (Pati) als f 
wollende Gottheit an, wie bei den Bechuanas der Regen (Pi 
als Geber alles Guten gilt. Bei Krankheiten wird das Götzei 
Anit^iin Blute der Opferthiere gebadet, während die Gotth 
(unter vorausgehendem Siggani) von der Priesterin angei 
werden. Das vorausgehende Ka hat in den Veden selbst 
Gottheit gebildet. Beim Donnern wurd dem erzürnten CabaB 
ein Schwein geopfert. Dem Regenbogen wird gütige Znneif 
beigelegt. Nach dem Tode eines Häuptlings (Bamaas) ' 
sein Leib geöffnet, um aus den Eingeweiden wahrzusagen, 
nach dem Feste legt man ihn im Friedhof auf einem , e 
Biiflel oder Schweine ähnlichen Monumente nieder (nach 
zeta). Unter den Igoroteu (die bei Donnern dem, Hirsche 
demden, Cabuniang Opfer bringen) verehren die Attabanes 
Cabiga und seine Frau^) Bujas (la palabra vida oder Bq 
die Gaddanes den Gott Amanolay und seine Frau Daliiij 
die Ifugaos das höchste Wesen Cabunian mit zwei Söhnen 
mabit und Cabigatj und zwei Töchter (Buingan undDaung 
und, als Regengott, Pati, nebst den Himmelswesen Balitoc, 
Misi, Sanian, Liniantacao, Bangeiz, Sipat, Batacagan, Sandib 
Dasiasoiat, Capaiat, Dalig, sowie die Göttinnen Libongan, 
bugon und Limoan. Bei Festen berauschen sie sich mit 
aus Reis gegohrenen Getränk Siniput. Vornehme werden 
dem Buddut genannten Friedhof begraben, Andere in 
Häusern und zuweilen die Leichen der Alten von den Kaehl 



*) Die lud inner auf Luzon geben jedwü Gotte eine Gattin, da si« it 
muglich denken, ohne Frau zu leben (nach BfeMta). Die Ilamuut und iÜla 
geben Bujan als Gattin dem Cabiga, die Gftddanes die Dalingay d#m A 
die Ifugaos verehren Cabunian, mit I^umabit und Cabigat, als Sdhn«D, 
und Daungan, als Töchter. Als nur Himmel und Wasser existirt«, regt««te< 
Fliegen ermüdeter Vogel Streit zwischen ihnen an, so dass das Wasser 1 
emporwarf, auf denen er ruhen konnte und dann aus einem an seiM« 
getriebenen Kohr das erste Menschenpaar herauspickte. Durch Erdbeben MfH 
Rathala Meycapul die Völker auf der Krde. Hei den Finnlandern fliegt sIm 
über den Wassern des Chaos, und die Kosmogonie der Basken weist die Hti] 
dem blauen Wasservogel Ourzo au (s. Chaho). 



)teD teuer, von Worze^n, wilden Früchten oud Wild ge- 
Beim Todesfall sucht der Freund aus dem Ilinterlialt 
er feindlichen Indianer zn erseliieBBcn, indem er diese als 

iKinclitet. Ein vom Erzbiscliaf von Manilla erzogener 

der schon znin geistlichen Stande geweiht vrerden sollte, 
lie Wildniss /.nrUck (wie GriinlüudiT und Peschehihs). 
leaiiiDri iMonteacos nder Reniontadox) sind au» Rpanischcm 
[retlUchlctc, um keinen Tribut zu zalilou. Die darch die 

pejiriisentirteD Indianer zeigen auf Lnzon grössere Ver- 
leit von den Malayen, als auf den Visayas. Von den 
^n Stänimen bemalen sich die Igorrotes (in der Cor- 
T Proviiix Pangasiunn) den Koriicr vielfarbig nnd malen 
and eine äouDeutigur (wie es auf Kukabiva geschieht). 
k prickeln sieli den Kßqter in Aussehen eines Panzers 
1 Igorrotos und Busaos). Die ilire Arme mit Blumen 
len ItusaoB (in den Siguey-Bergen) hängen Hinge an 
n oder besebwercn sie mit Holzstlieken (wie auf Vani- 
. Taiti |. OcKtlieli leben die Itetapancs, die die Bereitnog 
len Farlic alti Gclieiinniss bewahren. Sie baben nichts 
1 clinesiehcn Anstrich der Igorrotcs und Ti9j;aianc8, 

alxT in ihrer Figur den Kegern, wahrend Augen und 
{ die Tagalen ttihren, aus deren Mischung sie stammen, 
dun^ der Itnnoga oder Tiiiguianes (neben der Pronnz 
ul klimmt mit der der Fischer in der Provinz Fokien 
In ihrun friedlichen Beschäftigungen wcnlen sie durch 
ille der die Borgcshühen bewohnenden Gninannes bc- 



"** Mlllill;... 



kiinit vnrl.rr. Di.. Iiidi.-in.T Lii/ni,s nilrii 

>N0ll(.n.|r(;uttlHil .',„, wk- hei ,!,.„ J^. 

;ils Cilicr ;ill(.< Cnicii -ilt. ij^.j j^,... • l>k» 

Anito im |;||,i,. d.T OpirrthjcTc ^r' Tabaksl 

(niifcr v<M-;nis,-i'li('iidrin Si«;-;:ain -'n»vinz Caga 

ucrdcii. D.Ms v«»raiis-(li(.ndc : W'ohnungeu. 

^iottlicit p'liild(»f. |>e.i,„ i),j„,. - vergifteten Pfi 

rin Scliwcin i;cuj)r(M-t. Den» ' '"•* ^^'Ü* °i^^l C 

l)ci.::ch\i:r. Nacli dem To. '* "'--Bi bekehrten 

sein Leih .i^iMitlnct , uiii n» • "^ ^^^ Altasanes 

nacli dem \'\stv Ir^'-t i. • -" i^-'^n Albinos wen 

Hiilb'! «idcr Scliwcim- " ^ - "r «"'t den Orai 

/ttii). liifcr den I- * * T-U-alon nnd den! 

dcnidt-n, Cahiinjaiu - ^'-'Jit in die zwei 

Cabi-a und sein. , -• • ■ >-r-menlässt. Die 

die (Jaddanc's " -' Calaniianes lial 

die Ifui^aos d- v.".i>fhen Mestizen 

niabit und ( -• -' l"^ ."ailanas oder d 

und, als IJ' - V . '. -. Opfer auf Lnzo: 

llisi, San* ■•• : .: Tiärzen in der Ni 

Üasiasoi. . - . " v:. rii Liizons) ziehen 

bugon n - .• .-::.:: Feinde. Die Mf 

ans K< - *.•:.:;::: genannten .4 

dem r .. ,- - m: den I'hili]>j)in 

lläus» ^ .•^•* . .-■: ::iärkirt, so dass 

. : .X .::;cu ( s. IJowrin 



-r.? 



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* -"*..o:, j Lie Piiilipjiiner n 



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ICxpeditidiien der 

/u werden, wenn der 

olliindischen**) Colonto 

liiiguige of th« Phlllpphiw, b; 

All, vho I17 ths SpiDiudi Kt iiimed 

Ltjitvi) T>-G*l» (U*l>-1aiignage). Vor 

1.1m) dBTch Kriagtiuacbt dM Kr.iilgrekb 

-leckt. Dm Blich HoTiico brgrlff di« giuie 

. l'lilIipplDCD. Ali alii Bnjaw von Jobora licfa 

.1 F.ba Tcrlingtaa Tochter uach den fjulu-lAgalu 

- in Himth»n iln«! JiTkoiichfu Füntan, dar doit 

II. 1. V. alDferahrt h>tte {■. Dtlrjinpla). 

:luk>D «r Linuul Kt focluded not DUI7 tha pintH of 

:iinniiillM tt tba Mme laea «nd pnifaHion Id SuIu luid 

.hdA of Baniae, aa TawHaa, Tnnbuia and Hangal» (St. John). 

.iiualBf ar tba MtiDltenth Cautorr, botb Knsliih aud DuKh 

" L'amBwna in tk* Baraghniah (Burma) domluloui. The Eogllab 

..■■Uta Bt Sjriao, at Pron, ■■ Aia, and ou tba boidura of Cblui, 

.; PiiMBOO. Tha Dalcb b; an iaarrlptlou In Teutonlc eharacters, 

■■'Ir IMnd Bt Kcpita, on tha tomb of a Dutcb Coloiial who diad in 

pa« ta bkva had paHcaaloa ot tbat liland, of wliich Iba Nallvei ara 

im an obamr« tndlüon. Ob • dtapnta wfth tba Burma-OoTerDinent, 

* a»d UglU w«ra axpellad Ihanea. Tha Dutch wäre oarar rt-admftted, 

^|Ilak «ara aftcr a lapa« or jtm (Dach dam Rait-Indian Chrnnologlit). 

Rikar *wd* 1757 durch dtn OaDTtTDenr tod Madras nacb Ava geichlckt 

hMl Nnnia warda 1767 arworbiD, nachdem (16tJU) «lue An^edlung (der 

■■haltUift DDd Dod (IfiM) damit beauriragt gcweaan. Kebtt den Kajaha dar 

TlBvlaaaB Caabojaa aandta (nacb AJboquarqaa) der Haiier von Cochia- 

■■dt« nact HaglDdano um Hülfe grgen Slam za erbitten, erhielt Indes* 



Wegelagerer; in den Bergen von Nneya Eeija und 
del Bael umher. Die zum Christenthnm bekehrte 
schliesBen sich (ebenso wie Pannipnyes und Altasai 
Igorroten an. Die H^os del Sol genannten Albinos ¥ 
Theil fOr Abkömmlinge einer Vermischung mit den 
gehalten. Ausser den Indianern oder Tagalen und d 
werden die Mestizos unterschieden^ die Mallat in die zr 
der Igorrotes*) und Tisiguiancs zusammenfasst. 
Züge der Eingeborenen in der Provinz Calamianes 
in den Mischrassen gemildert. Die spanischen Mestia 
Mariannen heissen Chamorros. Die Babailanas odei 
genannten Priesterinnen besorgen die Opfer auf L 
bösartigen Dämone (Nono) hausen an Plätzen in dei 
Wasser. Die Calingas (ein wilder Stamm Luzons) ziel 
auf ihre Arme nach Zahl der getödteten Feinde. Die 
auf Mindoro erweisen ihrem Tanungau genannter 
Ehrfurcht. Die Fttsse der Negritos auf den Philip 
durch das Abstehen der grossen Zehe markirt; so di 
Greifen, wie mit der Hand, dienen können (s. Bo¥ 
Norden der Philippinen leben die Tagalen ; im Sttd 
sayos.**) Zur Feuererzeugung streichen die Philippine 



*) El diitintlTB principAl de su flsoDomia contlite, en qae 
nuft abultados los pümnlos y mas deuirralloda la mandibula iuferioi 
los esfuerzoB, que tienen qne hacer los paeblos qua siguen nna 



) ihre abgetakeltea Fahrzcagc. Die Expeditioaen der 
it pflegten im Harz unternommen zu werden, wenn der 
EU wehen begonnen. DieinderhoUändiBchen**) Colonie 

■m eilltd BiUk In tha BfuTin luiguiga ot the PhlllppineE, b; 
i thc utioofd paople ut knoirn, «ba bj tbe Spanittda «re utuied 
. Prtrhud). Ti(a]> l*t (oach L>ti1cd) Ts-OiU (ü>U-Iai>gniga). Vor 
mnpUfrl d«* ShunÜD, dir (119U) durch Kriegsmacbl iu Kriiiigreicb 
idrtr. bt «lii FftU tDfjgNtcckt Uu B«icb Bonica begriff dia gatiie 
[id TipU'I^Tiuz dar PbitippiuaD. Ali ein Bujow vou Johora Eich 

tuD den Sultan inr Kha Tcrlanglaa Tocbtai Duh den Sulu-iAaalo 
Uadrii dltM DDler dar Harncbtft clnaa JkTaniaehrn Füntan, der dort 
. DammkltKbe n. i. w. ringaführt batt« {<. Dtlrrmpla). 
der ibp ■ppelUtlon of LaoDui ara included not outy the piratei ot 
j, bnt fomnunitlai of tbe uma rwe »nd profeiflon lu Solu and 
I OB (he iilaud of Bomeo, u Tnwaiu, Tombusu and Ifshgi]a(St. Johu). 
th( brginnlag of th» aeianieenlh Century, both Kiigliah and Dutch 
er»bit Commeni in tbe Buiagblnah (Burma) dominiooB. Tbe Kngllih 
bbnpala at Syrlan, at Prom, at At», *ud ou the boidcn of China, 
It Prammoo. Tb« Dntcb bf an Inirrlptlou in Teutonic rharactei«, 
tli fuund at Neftaii, on the (omb of a Uutch Colone! wbo diad in 
M lo bai« had poeaeaalon of tbat flland, ot wblch the NattiM are 
•e an obaenre tndltlon. On a diipule wilL the BuTma-OoiarnmeDt, 

aad Eagliah wäre «xpelied thence. Iba Uutch vare aever re-adultled, 
i>|li*h mtr» after a lapu of jtut (nach dem Eait-Indiaa Chronologiat). 
iktr wnide 1757 durr.h dtD GoUTtroeuT Ton Hadrai nach Ava geiclitrkt 
ual >r|nli «urde 1757 enrorbf u, nichdom (168U) eine Ansicdlung (der 
rkfUlligl nnd Dod (ItiM) damit baaufuagt gewaian. Nebet deu Rajihl der 
'railDteo Canbojat wndte (nach Alboquarqna) der Kaiser tod Cocbin- 
indlf nath HegUidaDO «m Haifa gegen Siam in erbitten, erhielt lodeu 



276 Mftoilla. 

TaXwang auf Formosa gefangenen Japaner zwangen (1624 
Landvogt Nuyt zur Herausgabe ihrer Güter und fahrten i 
Sohn mit sich fort. Der. chinesische Seeräuber Goxinga vc 
(1661) die Holländer aus TaYwang. Die Spanier grtli 
(1626) eine Colonie auf Formosa. Der vor den Tatara 
die Inseln Eye und Guenung geflüchtete Eoe-sing-Eoi^g (Gas 
eroberte das holländische Fort auf Formosa (1661) und b« 
Manilla (wo die Chinesen* massacrirt wurden. Der Kaiser J 
erklärte die Philippinen fbr einen Vasallenstaat Seitdei 
Japanese Taxardo (nach seinem Besuche Manillas) eine In* 
beabsichtigte, wurden die japanischen Colonisten von den Sp 
beschränkt; und als der Kaiser von Japan durch eines 
Unterwerfung verlangte^ versöhnte ihn der Gouverneur mii 
Gesandtschaft Franciscaner. Eine (Gesandtschaft aus Cf 
bat um spanische Hülfe gegen Slam (1590). Der Qouy 

rap«rtida en tres Coronas (wie auf den Scnlptureo). Leontiui, BiMbofvoi 
berichtet an den heiligen Gregeriue die Zerstörung der Statoe dee 1 
Gottes KiMnehf nach Zenob de Glag oder Klag, dessen syrische (iesehichti 
in's Armenische übersetzt wurde. Neben der parthischen Stadt Ktestf 
Selenda (bei Babylon) mit macedouischer Gesittong zu entTÖlkem, bsof 
Vblogesns noch die Stadt Vologesokerta (s. Plinius). Le nom da Qla| 
alt^ration du mot Kalah (ch&teau ou fortresse). G*est un ethniqne, qnl 
contra souvent dans les pays habit^s par les peuplas de race s^mitlqi 
les A^^nlens ont emprunt^ A cep derniers. On tronve Hrom-gla p« 
Kalah (Chfitean des Grecs) et le mot gla ou kla employ^ senl, poor per 
tean (s. Langlois). Auf den Inschriften von NiniTeh findet sich Galab, fri 
auf denen von Kundjik. Ad me ex India regum legationee saep« mi 
nnnqnam antea yisae apud quemquam principem Romanomm, sagt 
anf der Inschrift yon Aucyra. Nach Sueton schickten Scythen vi 
Gesandte an Augustus. Nach Orosius trafen die indischen Gesandten 
in Tarragon (in Uispanien). Nach Florus schickten Serer nnd Inditr 
an Augustus. Felix adeo, nt Indi, Scythae, Garamantes ac fiactri legatoa 
orando foederis sagt Aurelins Victor von Augustus. Nach Strabo tüaf dfi 
Schaft des indischen Königs Porus (oder Pandion) Augustns in Samoe. 
Serer) wird vom Ser-Flosa umflossen (nach Pausanias). Die Serer ni 
wohner der benachbarten Inseln Abasa und Sacäa sind Aethiopier oder 
ans Indiem und Scythen. Weil den Bewohnern des Mittelreiches gleUhaa 
die ans Westen Stammenden Ta-thsin (Gress-Chinesen) genannt (a. Fantiiii 
Völker der Garakitai bedienten sich goldener Zahnstocher (nach BaMkli 



der Köiii}^ vod 8iaiii einen Gesandten nncli Manilla 
* (,tti:2'J), gleichzeitig mit dem Küaig von Camboja, der 
Ife gegen Kiam Scliitlttliaucr erhielt. Kockebakker, Vor 
der Factorci in Firaiid», nnturstlltztu die Japanesen im 
rdement von Siniibarra (1(i:}8). Kaeh llinrichtnng der von 
in^chii-kton Gesandten wurde allen Fremden der Besuch 
vtrliotoii (1(i40). Naeli dem Tode Dailisan's (walireud 
it-^i« mit dem äulian vdii TernateJ mg sieh Pagbitaya 
'im-iii Ker^ im Innern Mindanaus zurUek. und nährend 
: mit dem aus Korneo fres«']iiekten Gesandten verhandelte, 
T v'iii di-r Aiiknul't der Siiaiiier. Le^aspi gründete Manilla 
'ili|>r.-üiL'i, als der bei den Tagalen in hoher Aclittiuiig stehende 
Matauda die Oberhuheit des Kiinigs von Spanien an- 
t hatte. Sei» Xetfe Soliinaii, <lcr sieh KpUter dem Kttnig 
undo aiischloss, kam in den Kriegen dieses mit den 
ni um. Die Provinz Hdcds wurde 1,181«) von Jnan de 
■■ pp.Wrt. AusXanillji vertrieben, fllicbtctc der eliinesische 
Jmsili-ni Ruch einer vom Flusse Lingayeii gebildeten Insel 
viiu Puii^'asinan nnd entkam von dort dureh einen kUnst- 
;gnitK'ni-n Kanal, naehdeni er seine verbrannten Schiffe 
t hatte. 

>m I 'i-'-ideiit znrltekkelireud wurde der Ennneb Ouan-san-pao 
Ktt-te FoniHHias geworfen und beriehtete ilcm Kaiser Suenti 
ntd.-i-kung. Bei Verlnlgmig des Piraten Lin-tao-kien (1064) 



•Jii8^ MMdiu. 

(JeUt die chinesische Citadelle Nyan-ping-ching) m baaei 
aber daim nach Japan*) zurückzogen. Nach Yartreibv 
Holländer (1661) legte Tsching-tsching-con eine Besatzo« 
Ki-long-chai^ ein von den Spaniern erbautes Fort Als d 
stend des Königs von Fokien unterdrückt and TsongH 
ab Yicekönig eingesetzt war (1673), wurde eine aUf 
Amnestie erlassen und Formosa in Besitz genomn^en. 
Golonie wurde 1683 angelegt , doch dürfen die Chinet 
mit einem Pass nach Formosa auswandern, da die Ma 
etwaigen Aufstand fürchten. Im Jahre 1736 betrag die Gb 
(nach Dubalde) 10,000 Mann unter dem (jenerallieatenant 
ping. Taiwanfu, zur Provinz Fukien gehörig, begreift da 
liehen Theil Formosas, **) mit den zwei Ting-Bezirken Tl 
und der Pescador-Inselgruppe oder Pangha und vier Hien- 
ten (Taiwan, Fungshan, Kia4 und Changhwa). Am 8 
Theile, von den Sang-Fan oder unabhängigen Barbaren b 
findet sich der Hafen So-a-u. Auf den Peseadores bil 
Hafen Makung die hauptsächlichste Ansiedlung der G 



**) Auch die Lieu-KloQ-lDselo wartn firfiher ^on dtn Japaneni bi 
Ober Japan zogtn die Buddhisten, die an der Westkfiste Amerikaa salia 
gaeehen haben sollten, wie römische Missionäre an dar OstkOsta. B« 
manen gab es abgerichtete HirschkOhe, nnd die Saalfranken Jagten tt 
llirsohen, cervus domesticos (s. Pfahler). Seit 1621 war ea den Ja| 
boten, sich ohne kaiserlichen Pass ans dem Lande sn entfernen. IHi 
im Norden Formosas sind von den KaUh im Sfiden Tersohieden, nad 
•oU im Innern die vermeintliche Negerrasse leben« Oargoris, KSnig di 
(in Portugal) lasst Habis, den nnehelichen Sohn seiner Tochter, auf 
«nsaetxen (wo er, nachdem das Vieh ohne Beschidignng yorfibergegi 
einer Hirschkuh gesangt wird), bis er dann wieder angenommen ward 
fölger, nnd den Ackerbau lehrte. Heontsi, Sohn des Tiko (in China), 
Kind auf dem Wege ausgesetzt, von den Ochsen beleckt nnd dotdi 
der Vögel beschüut 

^ The coal-seam (in the N.-E. part of Formosa) waa embedd 
layers of soft blue daystone shale« between the layers of wkieb im 
but did not appear tu abound. The sandsione of tke neighbonrlM 
and of an ochreish colour. The sorrounding foU was composed of a 
oüeont day-stone (Lleut Gordon of Her M. brig BoyiUat) ISilü. 
alt einiiger Hafen der OatkOate. 



FormoB«. 0'2'9 

Der am Xonlendc Fomiosas geleg^cnc Ilafen Keilung ist (nach 
Habersham) ein chinesischer Verbannungsort. In der Nähe 
f wilden dnrch Perrjr Kohlen gefunden. Die Chinesen der Dörfer 
Eetakan and Petekkan bearbeiten die Schwefelquellen und Kohlen 
um Keilang. Unterhalb der letztem Ansiedluug der Chinesen 
iif der Xordostkttste (südlich vom Fischerdorf Petow) steigt schroff 
iMi Meere die mit Erhebungen bis zu lO^OOO Fuss nach der 
Eldfpitze yeriaafcnde Bergkette empor, die das Gebiet der 
inUen abscheidet. Schetelig fand die von malayischen und 
diMmchen verschiedenen Schädel der Shekwan den polyne- 
mAea ähnlich. Die durch Miliz und Scharfschützen gesicherten 
CkiMien in Sawo oder Sooau treiben Tauschhandel mit den Ein- 
fiboreiien. Die Shiekhwan (Shekwan oder gezähmten Wilden) 
äd mehr bekleidet als die Hwan-ha oder Fremden (Chin-hwan 
lipr rohe Fremde) in den Dörfern Lanihongo und Pakhongo 
(ttwie Polo Sinnawan mit Pfahlbauten). Bei dem südlichen Hafen 
Aehokeday wohnen (nacli Brooker) die Tai-lo-kok genannten 
.VDdm, die von den Chinesen des Kamphers wegen besucht 
Verden und Fischerei treiben. Südlich von Langkeaou-Bai wurde 
üe Mannschaft des Larpcnt ermordet. In Folge der Ermordung 
ier Mannschaft des Rover (Mai 1867) schloss (im Einverständniss 
dem chinesischen Befehlshaber auf Formosa) der amerika- 
he Consul einen Vertrag ab mit Tooke-took, Häuptling des 
lit-StammeSy dass zum Wasser-Einnchmen dort landende 
die eine rothe Flagge zeigten, nicht beleidigt werden 
und die Chinesen auf der Südspitze der Insel ein Fort 
könnten. Auf Flat-island fand sich früher eine spanische 
Dg. Die Eingeborenen der Süd- und Ostküste werden als 
bezeichnet Die olivenfarbigen Bewohner werden mit 
Haar und schwarzen Zähnen beschrieben. Die Sprache 
Formosianer, die (nach Scliultze) der japanischen gleichen 
Mte, wurde (von v. d. Gabelentz) der malayischen angereiht, 
chinesische Tribut wird in Reis und Hirschhäuten bezahlt. 
Dörfer auf Formosa*) werden von Aeltesten regiert, und 



*j Ei hAban vor mehr dum 900 Jahren die luwohner der Iniel Formoia 
"W ietiitn asdervn GMnn alt von Sonn nnd Mond gevnat, welche ile Tor dU 



27S 



Manilla. 



(jetzt die chinesische Gitadelle > 
aber dann nach Japan *) zurii- 
Holländer (IGOl) legte Tschiin 
Ki-long-chai, ein von den Sp:' 
stand des Königs von F«> 
als Vicekönig eingesetzt 
Amnestie erlassen und 
Colonie wurde 1683 n 
mit einem Pass nai.)* 



f." 



etwaigen Aufstand 
(nach Duhalde) l(' 
ping. Taiwan In, 
liehen Theil F 
und der Pes( 
ten (Taiwji! 
Theile, v 
findet fi\ 
Hafen 



♦ i 



.M «I 



. iszoichnet, erhs 

.rrlimcn derAgat 

Nach derVerheir 

:: Hause des Sch^ 

rr«M nders Tikhtergew 

r^reu (bei der Sehwic 

JiT Eingeborenen Fol 

— jrrrsammlung der Qual 

^: <dnz des sogenannten 

: "Lirk (Bok-shung) einer 1 

w - • Provinz Sani-swi auf Fe 

^•* rerden vor dem Versende 

.^ci'.i wohnt im Stlden, Me: 

• -.r .-napada im Osten (durc 

-"kk'iL der dann Regen sendet 

: iii5# durch Opfer besänftigt ^ 

:- rrle^terinnen das Dach des Te 

'ieten sicli ihnen dann gan 



Qbei 

Dl 
I 



. ^-^ «-MC sind Toii ihnen nur als Semidei 
"'^ .-»»•■* ^ri<z. Daoiahlen bestünde ihr gantzer 
•--'x^ii '-ud Abends dieselben anbeten, ui 
^ -. «^i stunden iwei Philosophi auf, welch' 
^^^ ^ -o^-:»"-* l#ben gefdhret, und gaben vor, dass Go 
, ^»m ^*^i*5 bitte: Die Nahmen dieser beyden Phi 
^^^ «.. *•»■*: : ^tfkannter Nähme in der Japanebischei 
j^. it ^ :.w* ieui Japanesischen so \iel heisset, als 
^.:^|i. --^::-i:^i**, denn Chorhe hei8j«et ein Schöp 
^ ^.^^ r^- :<*i* prätendirte Propheten nun kamen 
i l':*.terred fingen mit (tott zu einem gewi» 



». •■«. i.: 



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.*.» «»^ 



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^i.«^!? :•.*«• Ha'.:pt Stadt , allwo das Volk versammelt 
<><: t:zt Ansprache. Dann nach langen und de: 
^«F^.irn Propheten nnd gab vor, dass er 
. * hc'ii sollte, auf welchen gethaneuen Vo 
<:'"!^«T des Friedens nenneten. Nachde 
^ffiM er ihnen einen Tempel zu bauen, 
v.^e^ dt'U Altar einen Tabernacul zu ma« 
•.. \Vi.?.Jer HX). Böcke und 20000. Herü 
:r. ipfern. alsdann würde sich Gott ihn 



v-ni » . <■ 



*."<. 



^-.-'•* 



B Bola***) und Tinian. Knrz Tor Ankunft der S[>anier 
flu Cfjjneflc, Choco mit Namen, dorthin verPcbla^PD und 
M Heidenthnm gepredigt haben bis znr Etahlining^ der 
n, der er dadurch zn schaden niiohtc, dnsB er den Ein- 
"Dtn die Taufe ala eine magisciic Ccrcmonie Torstelltc, 



kU tntiJibiuat« miiit diiring tliree months of tbe jmt ga quiu iiiked, 
■0 fiidUH tha godji to glia »!a Tor tlielr flelds am) prertut lh«ir ricg 
T prudijrtlon» from bring ipnlled (b. Lnbacheid). Thej bflleva tba 
han rtiitcd from clcrully ind will cuntinue su «ithoiit eiid. „DI« 
Ltbrii>i>(lM (Dioi 'Offixöj) war die piakttschi ftitt äei Silftnngen 
ui, de»ea lallgiünr Griiiid dar DiaDit dea Ibraciachrn DIudtios (Zigrui) 
rodot icrglelelit die Labennralia dar äg^pllBcbea Priastar mit den Orpbikern 
[DU», >U Aagjptem oud PTibagDiiarn, Kach Struma aliid die Fraueu 
noia) am KiliQ birtig, «la die Mänuei, und verlüngein Ibra Ohren, 
bat FMtlkbkeiten. Ellea toat prcique toujoura luiilea d'un poicean, 
■it autal ramlller, qoe la chleu ]'aat an Europe. Nacli Mallla wurden 
Mk hollindlichs ROchar (dia lllbel} gatioOen und sprachen einige Inaeln 
b. N*cb Sehultie beHlchneteo die Fotmoalanar dia Oepetiwart mit dem 
o TbD, die »rgitigenheit laft dam hohen und die Ziikanft mit dem 
Dia Kabalan In Sau-o-Bay (Oatkfiate Founosas) beielchtieii die wilden 
uen d*i HQgel al« Ma-tu-mat , die Cblnusan ali Ho-bui (Collingwcad). 
h( Mariin Islandara (Chamorrot) wer« punctual to thelr wnrd, beiiig 
d to reqnlra or a prlioner takan In war a siniply verbal aiieaRBDienl 
teapc, aii<] «hMTer brofce hia parole waa put to dealh by bis uwn 
to fandrd IhemaeWea cuterad witb shame (e. Freyvluet). En eitas iaiaa 
IN Bj un> eoatumbre la d)m peregrlna j ea qua a los mancebos lea 



282 Manlll*. 

die durch allniähligc Krankheit tödtete. Nachdem mehrere 
Bionäre erschlagen waren, sandte der König von Spanien ( 
Quiroga zur Eroberung aus, and die Einwohner flohen ^ 
nach anderen Inseln. Die Geister der Anitis sind (nach Yelj 
die Seelen der Vorfahren (ähnlich den Anito anf den Philipi 
Die Marianen-Insulaner erzählten von dem Weisen Pontai 
lange Jahresreihen hindurch in den ideellen Räumen weill 
vor der Schöpfung existirten. Bei seinem Tode beauftrt| 
seine Schwestern^ aus seiner Brust und Schultern HimnM 
Erde zu fertigen, aus seinen Augen Sonne und Mond, ans, 
Augenbrauen den Regenbogen. Der Zwinger des Blisqi 
unter der Erde. Bei den Tjumbäem giebt es den Oott M< 
den Teufel Kodok, der unter der Erde wohnt, einen Schu 
Ubraga und ausserdem viele böse Geister. Zur See anUu 
Fremde wurden auf den Marianen unter den Adel anfgeno 
In Folge der Kasten- Vorrechte erhielt (in Tahiti) ADel 
heiligen Charakter*), was der König (oder ein Hitglied 
Familie) berührt hatte, so dass er sich auf den Schultern tn 
lassen musste, um die Strassen nicht seinen DnterthiMi 
nahbar zu machen, als Tabuh***) ftir dieselbei£ Anf 
hatten die Priester in ihrem Oberherm (Tooi-Tongä) den ^ 
vor dem Könige (wie bei den Brahmanen). Die Steine, i 
Grab des Tuba-Toi auf Tonga zu bauen, waren von i 
Inseln gebracht. In Neuseeland war dagegen, ein Jedor 
nicht Sklave, ein Rangatira oder Edler (wie in Polen 
königliche Autorität anzuerkennen (wie die Isländer), i 



*) Der Pascha yon Amadizeh wurde von den Korden wie ein | 
Wesen betrachtet, so dass sich Niemand seiner Pfeife bedienen «der 
sehen durfte. 

**) fl n'est pas permis k l'Empereur (du Japon) oQ Dairi de tooebti 
eile le profanerait. On ne lui apprdte jamais denx fois k manferdaas' 
▼aisseanX| on en casse tontes les pi^ces A m^snre, qn*on les leve de aa 
quelqu'un qui ne füt pas de la famile imperiale en usaii apr^ Ini, la 
1* gorge lui enfleraient d'abord et il s'y ferait une inflammation, qa 
sa Tie en danger. On dit k pen pr^s la meme chose des habits (Chaii 
***) In Manilla wird bestandig das Wort Tabi (erlaubt) als h5(lkl 
gebraucht (nach Mallat). 



'1 ab ihrea Oberen (wie die Kelten an der Adria nur 
Einstaiz fttrcliteteu) , wnrden aber (I8(i0 p. d.) von 
iDtenrorfen. Verata hatte (1800) die Inseln vereinigt. 
1er König von Felew mit seinen Snpnck berietb, rnnsstcn 
n mit abgewandtem Gesiebt and gediimpfler Stimme die 
flen eines gemeinen Mannes mittlieilen. Nach den Orien- 
hrtc Caj-oniorth die Ceremonic Pabus (das KüBsen der 
sin. Gemeine Leute durften aber epflter nur die Erde 
Nabe der FQsae kUssen (Roni Zernin) oder den Htanh 
se (Khaki Pai), wie sieb der Geringere in Siam nennt. 
Dlingiflcben Hofe warde nocb durch KOseeu der Füssc 
t. nnd in Spanien hat sich die Hitflichkcitsformel de« 
M piea erhalten. Statt zn kllseen ptlegtc Caligula den 
^n meistens die Hand oder den Fuss zum Knss zu reichen 
iider). Wie auf ägyptischen Monumenten, nnd bei Tber- 
dic Thelianer durch die Perser, werden in Hiuterindien 
er des KOnigB gebrandmarkt. Die Cuuian veniDreinigten 
in den Brabmanen auf 24 Schritt, den Nair durch Be- 
dic Chogan den letzteren auf 13, den Brahmanen auf 
tt. Von den Chumir rnttssen die Pcllian beständig laat 
, damit ihnen Jeder schon von Weitem aus dem Wege 
ann, die Pariah mUssen die öfientlichen Strassen ganz 
meiden. Die Niadis verunreinigen selbst Sklaven, und 
.fadur nicht nnr die Mnlcher, sondern ancli Itliume dnrcli 



234 MAuilla. 

Kami; crsdiciueii. Der Monat, an wclcbcm die übrigen 
ihre Tempel verlassen , nm dem Mikado Ehrerbietung % 
zengen, heisst Kaminatsuki^ als ohne Götter (wie zur Regt 
in West-Afrika). Nach Hesiod verkehrten die nnsterM 
Götter in Fcstgelagen mit den Menschen (wie nm Calabai] 
Nnkahiva war der Geist eines Priesters, eines Königs und'' 
Verwandte ein Etua *) oder höheres Wesen, nnd anch der? 
der Europäer wurde als solchen gehuldigt. Das übrige* 
als göttlicher Herkunft ermangelnd, hat keine unsterH 
Seelen, so dass es todtgeschlagen nnd verspeist werden 
In ihren Versammlungen fühlten sich die Tauas oft von Zucto 
befallen und in dem prophetischen Schlafe, der darauf '1 
verkündeten sie dann die Beschreibung derjenigen Men 
Sorten, die (wenn es ihnen in göttlicher Inspiration klar gern 
die geeignetsten 'sein würden, unter deti obwaltenden Umrt 
gefangen und als Braten zugerichtet zu werden. Fiel ein 
in Krankheit, so holte man drei Bewohner eines Kergthalc 
verzehrte sie. Beim Tode der Häuptlinge oder Priester n 
den Göttern Menschenopfer gebracht und die Schädel tni( 



*) In Polynesien sind die Ätna G5tter, wie die Attu am Niger K9nl 
Zeichen fOr den Begriff Vater ähnelt der „at*' lautenden Keilinschrift, v 
(von Rawlfnsou) „ab*' gelesen, wie (nach Brandis) bestitigt durch daa u '< 
nomiatenfllxes der ersten Person na, was dem Worte angehängt iit (i 
Possessly der ersten Person, sonst ia). Der Gesetsgeber Demooax aus 1 
in Arcadien nahm dem Ronige Battus (in Cyrene) seine fr&heren PrivUef 
lieaa ihm nur die heiligen Länder und Pflichten, während die koniglichf 
tionen, die bisher ausgeübt waren, In die Hände des Volkes gelegt wurdi 
Herodot). The early kings of the yarious Grecian statea, Itke those < 
were anifarmly priests likewite. Aristotle says that It was tbeir Qsaal 
be lefk nothing, but their priestly character (a^x^^ ßatul^vs in Atbea 
sacriflcnlus in Rom). Zu den Privilegien der spartanischen Könige gekiSr 
Priesterschaften nnd Opferrechte (nach Herodot). The necessarj unioi 
priestly with the kingly offlce was an idea almost universal in early timei 
linson). Rex Anius : Rex idem idemque sacerdos. Die Prlester-Dynastil 
(in Oilicien) leitete sich von Ajax (Söhn des Tencer) ab, und führten d« 
Herrscher abwechselnd die Namen Ajax und Teucer. So traten io A 
Wiederholungen von Erechtheus nnd Pandion auf. Bei den phrygischeo 
wechseln Midas und Gorgias, bei den cyrenischen Battns und ArcesiUus, , 
Abgar und Manu in Edessa. 



«Aivean'J hatten, iudem jetzt das Wasser bis zu ihnen 
tommen ist und die früheren Wege von Canocs befahren 
Anaon fand architcktonisehe Ucbcrrestc (wie auf Fas- 
i Tinian **) (der Thiniten oder Chiucscn aus Tis). In 

I nliifd ihu tn Tarmn linie« tha UUnds of Sunialra, Jan, Hnll aiid 
n* uuiifil sod iflPTsardä tcparatcil Into nine dilTrreiil parts, and il 
I. Ibil «htu 30llO raiiiy u$iuns liavr pnisnl aviif, (liry will b« 
ttiF llicio[it*UiL( (in tb« Ptilew, Lidruui^», Ilsrnalie and nrlghbiiurinf; 
'» ikUl In Tirioiu Uli and givv liidicalions uf bnviiig dfsrcnded 
M U • kiwtr rivilUstlon. Tb^j futites thc art of vacuishlug and 

ibu uiidtnuud iUcrin) by th« itais. Tbtlr t«1l(ilOD rccogniir« tli« 
pin-aM idilltrlng frnm that of tlie Polyur^iaus). Tli* TnbDn is iin- 
all'. Uit Brw<.liD«r Mallkollo'« (die aUciiälinlirbstcn Mpn^cl.fn narh 

in Ihrfii Zirratlicn nebcu Olirgabängcu, >'ftdFii ringen und llaltkctten 
lull ArmbiadFin (s. Kie(minn). Die FeUn-liiJiilanFr liMlrii voi d«n 
iru titbranrh de* EUtna durch vtrsrbUgPiic M;ilayeti kvnncci gelrnil. 

die Indiinrr d«T Pbilippluru vtetn vcroiullielrr Sprach üb iilii'bkrit 
i Vtra \in\titen. Quatrcfig» ^«rlrgl Ilidutu, aU AuFgnng^pii[ikl drr 
1 WatidrruiigfD, in den malaylicLea ArchipelaKu. Svgiiti Toriiai lus 
alaol, rrhado* pur lu corrlcolci ä la i«la da Surnnr, trnian roiiBlgo 

I rti \lag(i algu largM J prllgrosni las tuibarcabau ruoinnninile, 
trM rn qualqulera Ula ä qua loi> aiiiija&fla teoippftad bin e»peiaiiza 
iir dr flla ^Harvat). The Idols of tbe Sunlh Kaitt rretfoible lliose 
k*ia, and In particnlar Ibme of tha lluinian cnipire. Uie Verbacke 
wd tind wir die biriuaoitvben angelegt. Die Häuptling« TiMtU 
>l in Couk't Cajütc hinabutdgen, well ihre Diener auf dem Deck 
I. utid die Indui'hineaeu beklagen ticli über die Mchtacblung der in 
:er«abrtfD ßuddliabildei. 

ne p'i:te diitaure da Runharon 11 ekiile 12 i'olunnrs ^iiadr.iiigulaircB, 
dent die» le* qdm an face de« autrea, ayant In furma d'une oraaiide 



286 MtiüUa. 

Hawai'fand aich ein Landungsplatz; der die Abfahii-Stdle 
Tahiti hiess. 

Dnrch ihre alten Gesänge geleitet kamen Boote der Cud 
Insulaner nach Gnaham anf den Ladronen, nachdem sie i 
Reisen mit den europäischen Entdeckungen aufgegeben l 
(1788). Cook erhielt von dem Beamten des tahitischen B 
Oberea eine Karte der polynesischen Inselgruppen mit ^ 
directions.'^ Bei seinem Besuche der Eorallen-Insehi von 1 
traf Eotzebue dort einen Eingeborenen von Ulea ^(Namens I 
der 1500 Meilen weit mit seinem Begleiter in einem Canoi 
beigetrieben war. Beechey fand Eingeborene von Anai 
Chain/' die 700 Meilen weit mit ihrem Ganoe venehl« 



d«ax rangs, fonDant nne esp^ce de. rae). Las traditlöns daa Indiem 6» 
(deserte, loraqne lord Anson la yislta) disaDt, qua c'aat dana caa oalv 
Sonbaron (la Maison dea Anciens) qae se trouve la aapuliirre da la Ulla 4 
rot de TintaD, qui viyalt bien loDgtemps ayant la d^couyarta da caa tlaa, 
atait ^t^ enterr^e dans de la farina de rfc. Don PbUlppa de la Corti 
une machoire et deax pbalangea d^an dofgt de la maln (qni paralMi 
appartena k nne personne adnlte) dans nne btöre. 

*) 11 7 a vingt ans environs, qne quelques Indiena daa Carolinea i 
Agana, racontant qne lanr tle natale ayait ^t^ submergtfe, q«*oiM gnai 
des babitants avait ^t^ noy^e, tandis qu*eux, r^gi^ au aommat di 
ayaient pris leurs embarcatioiis et e'^taient mis k la recbarcha d*oiM 
plda stabile. Ces indtgftnes yenaient demander qu*on laut aacord&t «n 
pour s*insta)Ier. On les enyoya k Saypan ob IIa s^^blirant. Dana la 
ils yitaient en grottes, mals lorsqu'on laur eut apprls k eonatralra das e 
fondtrent le yillage de Garapan (wo sie 1866 besucbt worden). Sla Taral 
wobl yon katboHscben Priestern unterrtebtet) ala TrlnltSt den Gott Ali 
erbabenem Throne), seinen Sobn Langalen, dar Fttlla oder Maogal gl 
dessen Sobn Olofat, der in der Gestalt einer Tauba oder andern Tbiarea 
(nacb Sancbfz y Zayas). Bei ihrem nach den Sternen gericbtatan Gua I 
sie sich tur Spiegelung eines WassergeAsses. Im Feldanga daa Xm» 
die Phönizier auf dem Ameisenfels einen mitgebrachten StainpfiUar > 
Herodot), wie Diego Cam seine Padrones. Wie die Oriaohan yor dar 
bei Salamis den Winden, opferte der naemaniache Fllrat (yor dar M 
Temudscbin) dem Geiste dea Scbneegest5bers , dasa er dan Faindaa laf 
blase, aber ohne Erfolg. Die Faroer-Einwohner riobtan akh Inaoadai 
dem Sterne Bootes, weil sie mitten im Winter aus seinem hamh wrbTIens 
Zeit es ist und wie lange as noch bis znm Anbmeb daa Tagaa aal| 
zn rechter Zeit auf ihre Fiacharei ausfahren oder ihre Hanaarbait anl 



IciHhe gekostet hatte. Die Arih oder Erili bilden die 
er Edlen auf Hawaii, wo Mann Vogol beisst. Als Cook 
i-Inseln entdeckte, lag die Gewalt grt^etciitheile in den 
4er Priester unter dem Tuitongu (mit dem erblichen 
sten Tui Hatakalawa und Feinem ersten Fcldherm Ata 
I. doch mit dem Kfluige und den Hünptlingi'n gctticilt. 
itten nur zur Jagd, nicht zum Kriege gedient, bis die 
nseln für Sandelholz besncheudcu Händler dort die 

Kriegswaffen und die Bemalung (wie die Arier im 
'i Tacitus) kennen gelernt. Von seiner Colonic auf 
unterstützte der Tonga-Hiiuptling Ttii-Hala-Fatai in 
D Antstaud der Bruder Finow und Tnbo Neuiia gegen 
^ Tugnli Anhub, und nach lungeren Kriegen wurde 
f den Hapa-Inseln und Wawauli anerkannt. Mit Hlllfe 
i fit-nehtltzes (aus dem Schifte Port-an-Prinec) setxte er 

auf Tonga fest durch Eroberung dortiger Fort«, und 



inn An Hondlanfei «lu«ii «It gtm genau, wtnii in Kciiniiiiid eiii- 
lh*u abtt uilchM Dfcht IUI drr (IgriitKcheii Rrwcgririg des Mimdra, 

tcvbtrtitcD den Fall der Strniuc, und «eil dieetjbrri vun dem Mimde 
•n. iii ki'oDcn *le am den Vtränderimgeii der Klrfim«. die det Mund 
bl MblleMen, an ««IcIibdi Tage der Kenmoiid eiutrilTt {[Irlirs). 
lin Firner aat Fhar (Ueberrthrt) im IlebiäiKhrli, UDd niie »der Höhe. 

lind dia Ton NantrgcQ «elleaten Inietn (far) lo lange als toli^h« 



28d Manillt. 

sein Nachfolger Finnow n. schaffte beim Tode des Tnitongl 
Würde dieses Priesterkünigs ab. Als der Letzte seintf 
Bruder; die ihm gefolgt waren (1810) starb, zersplitteiti 
Reich in kleine Staaten. Auf denFiji-Inseln wurden durch die 
ftthrung des Ghristenthums Unrulien erregt und mit dem Ifti 
Charakter verlor das Tabu*) auch seine politische Wirksai 
Bei dem vor der Schlacht angestimmten Kriegsgesang stv 
die Neuseeländer die Zunge aus dem Hunde und reisH 
Augenwimpern hervor, so dass das Weisse einen Kreis ui 
Iris bildet; als Sinnbild des Oudou oder menschlichen Bfl 
Aehnliche Verzerrungen werden von den Jagas in Afrika bei 
Der Kopf des erschlagenen Feindes wird auf Nenseelai 
dem Haar ausgetrocknet, von den Pelew-Instln auf PfäUf 
steckt und durch die Nukahivaner vom Fleisch und Gehii 
verzehrt wird, gereinigt, um dann am Unterkiefer durch B 
zusammengebunden zu werden. Die Hokomokai (jiiti 
Köpfe) werden, in einem Backofen gedämpft, bei 
liehen Gelegenheiten reihenweis auf die Giebel der Häoi 
stellt (in Neuseeland). Der Besitzer fragt sie, ob sie vi< 
entrinnen möchten ? wo denn ihr Fleisch sei , das er gei 
wo ihre Eltern, die er gekocht, wo ihre Weiber, die n 
leben, wo ihre Kinder, die ihm als Sklaven dienen 
Schöpfung**) beginnt auf Neuseeland mit der Umwa 



*) 'Oaia: josta fbnebria, vel dies BÜiceniii (Saidas). 'Oauw, Jutta 
hoDores qui mortois tribuuntur. "Oaia, res profsnae nee secrae (Saide 
lBff<as Mal tois oaioti (Isokretes), et Demosthenes hoc eperta docet. 
^ero dicit oaiov dao significare et sacrum et privatom (ro %€ le^v md 
Xiitov), "Oaioi' xtoQiov: locus profaDos et non sacer, qaem culvia lag: 
''Oaoi afin r^ yi?Mni v:toßXhtovoty xal Srj^bt »iotv a/na, wmUnov s 
OTifitKH' (Polemou). ^Oaiorqn sanctitas ergo deam (i^ Tt^og ße^ tuti 
Qui perfidem et beneflcenciam deo coDciliatur sanctus et Justua (ooiof im 
merito iiomiDatur. *Oat(aO'^vcu: dies qui propter alicujus mortem non eii 
sacri, sedatri, oatofd'^i'fu dicuotur. '^'Oaiot: qui cum pieUta conauerant 
Don sint sacerdotes. ^Oai^te, "vom Dämon Typhon zerrlsaen. Tone ^ati 
IleUanodica Faira^ perniciem Komanorum dispensavit (Eunaplna). 

**) La deesse de Baute, embleme de Tantfqae nnit on des t^nA 
tives, source feconde d'oü sortirent ane foule d'dtres vivanta, fat considA 
Tobscurit« prenünre (ChainpoUioii). Dans la cosmog^nie polyn^lenne Pe 



I^bil, «QUl DD aaluit at, comms DiDtra, DD jlemtut C'«*t i «• 
1 TUttcha calal da Du*k Bdrl äutt !• Vendidad, dfmon qnl trompa 

(Fktit). Kn pcnoD boibir Taut dira d^moD, but on boUk Idole, 
MK BkBla («D Sanaeiil) Mt anfkDi. Athaoa heliit BovÜala. Budalo« 
I Aigo«. Dum «nchlict daD Babirker ButBi (bei VIrfll). ^aSävT} 
•ÜKk) Bmtmr (Ahnni). Vom Vloda KclpU Dod »alDam Velba 
I) «std« AloD oad Protogoou gtzeagt (Philo). Nub Valantlnus 
•1 dtm ScbwalgaD dai grousD Unprunga (Kythoe) minnlkha DOd 
rasa, du PlaroDU lu nUlan. Du ScbvilgBD itbt (nacli JunbllchDs] 
Caltoi, dar Id AcgfptaD dat UDUBODbareD Einheit dlrgebracht wurde. 
altlKbaD Hjtba (bal ApolloDlai) valcta Apollo den Harnstein (dia 
Elactridcn), Dicfa der acindlnaTlicheD Freit, Odai anchend. Dia Stadt 

>Bi 5*« Palode« war DDtar den aplrollichen Theiprutiern dDrch 
kD dn Prlamot) gegrandet (mit FlQssra SIniaii and XiDtbus). Bovtln 
ibu OcDtidU, cdJq* popnluea dicuntur Batadae. KvSaS^vatov: 

Paadlonldaa, KDkkDta begirltal Hajura, *le Uanaa den Brahma. 
r Ticbarvl gebar dam Kuweiaa den H^nridBcfat. KiciaSU: qiii 
Ih. Ula com nlUft Inatar mnltlpllcM tD machlnia Indulsae ad OaJaDam 
rmr) dlmlwD* «at (Sntdu). Oalnaa latem ei Dibe eicesilt, qnam 
pntlotDiB aepulcmm rallqaiL, IdcoHi e]n> nondum lepnltl« (Saldu). 

: lodlcn aacrU urtaDilnibai praefecti. Wie (Jalnlatlsche) ßaDfanan 

5abatLIar krltgioDttlchllg (rachabitlachar !^l(teD). Die Polynealer 
k fa Prteitar, HiDptllnge oder Arii, Krieger oder Raa-tira und 
tr Taata. Arriana and Tahlona (lo CDCl;ln) appear Indeollcal CMles, 
I in tba ae«, the latlar Id tbe backwalera. Lokmao, dar wegaa aelnei 
I Bad aaa dar TarDlchlDDg der AdIteD gerettet wnrde, erbaute dsD 
Dhbb too Harib (a. Kremer). Let Basltaa Tndol« (dea Tatarea) dient 
it a Ja iatt plD« de 30,000 am, at dient qae a chucna nlUa ana 
«w pUm DO aeDTal jdula, leqnal aprta dlz mllla ana, deilent ansät 

aa D ftaM bmlU. •! Dar cel rdolaa dient 11 aoa ili anevent cnmhifin 



290 Minül». 

keine Seele oder nur eine solche; die sich mit dem ', 
wieder auflöst. Die Muah haben Seelen , doch ist um 
was ans denselben werden wird. Die Hatabolen kommei 
ihrem Tode nach Bolotuh, dem Wohnsitze der Götter, nnc 
dort als die Diener derselben fort, haben aber nicht die 
Priester zu begeistern. Die Edlen haben Seelen, die in ] 
nicht ihrem sittlichen Verdienste, sondern ihrem Bange | 
fortleben. Sie haben Macht, die aber viel geringer ist, 
der Oötter. Ihr Verstand ist dort aufgeklärter, daher ri 
in Bolotuh keine Kriege führen, wie auf Erden. Sie v« 
dort das Rechte zu wählen, und der Streit, den sie n 
führen, wird mit göttlicher Hässigung abgemacht. Sie b 
die Macht, Priester zu begeistern. Ihre Gräb^ auf Erde 
den heilig gehalten und ebenso geehrt, wie die Hän 
Götter. Sie haben femer die Macht, den Ihrigen im Tra 
erscheinen. Der Göttersitz *) Bolotuh ist nordwestlich von 
mit allerart nützlichen Früchten und unsterblichen Schi 
Die Insel ist so weit entfernt , dass kein Kahn sie er 
kann, und ohne den Willen der Götter kann sie Niemi 
blicken, auch wenn er in ihre Nähe käme. Vor lang 
wurde jedoch ein Kahn auf seiner Rückkehr nach den Fidschi 
nach Bolotuh verschlagen, die Mannschaft landete, konnte 
die Früchte nicht greifen, da sie ohne Körper waren, 
konnten sie durch Häuser und Bäume, ohne Widers! 
finden, hindurch gehen. Endlich bemerkten sie einige 
die durch ihre Körper hindurchgingen. Diese riethei 
schleunige Abreise, weil keine irdische Nahrung vorhand 



Bomtenlst.'* Lobassy est chief de toas les ydoUtres (Oderk) en Tl 
Fomorier oder Tuatha de danau woUen aus Böotien oder ▲chaia nach Nord 
gekehrt sein, und im bootischen Theben spielt die Sage von Harmoni«*f 
und Schleier gleich dem Verderben bringenden Ring nordischer Zv« 
dore verbrennt sich mit Capanens, wie Nanaa mit Baldr. 

*) The Pehlewis (heaven-bom) or Balha (in Armenia) gaTe thi 
BaULh (Balhara, Pulhara, ValhaUa). In Oldenburg ist England die G 
▼on wo die Walridersken auf Sieben (wie schottische Hexen su Ja! 
herüberkommen, bei Nacht zu qnilis, oder (nachdem gefangen) als i 
Feeu zu schützen (s. Strackerjahu). 



QtM (der üescbotzer jedes Künigs von longa nna seiner 
, uf der Insel Wawanh 4 geweihte Häoeer, 2 in Lencoja, 
«DO, 1 zn Wiha, and andere kleine. Sein Priester ist 
li^ den er aaeh zuweilen begeistert. Toi foah Bolotnli 
ipt TOQ ganz Bolotnh) ist Gott des gesellschaftlicben 
liat HSnser nnd 3 — 4 Priester, die er begeistert. Tubo 
I Gott der Seefahrer, Tangoloa (Gott der Handwerke**) 



1 iDm Batacb *Df dl« Erde kirn, wardea dia HnnBehen, die 
volltn. dadurch bcilraft, dua ihnen dis Dauer das Lebern mit dem 
■Btn and des «leb blutenden Thleren ' gegeben wurde , etiihlen die 
I. (fuudt). BalB Eintritt udUi dl* Hinner verbieten die Alt«a den 
^or Zelt der Pubertit), nicht an itebleii, nirbt über Schwache und 
U lU apottcn, keine Milch Ton Ziegen und Scharen zu trinken, sowiB 
I in Scbakal nnd IIimd uirbt lU eaifn (bei den Koranas). Du Jour 
t am boDDas' ^Coninie moi\ Tnus mnurriez^ et eomme mol, vous 
B ia fie." Vor Ühn, qul ^ult prraent, prit la parole et dit: „Comme 
araurrtet, niala eonim« tuai, toui ne leTiendraz plni i la ile." Lee 
MDt <]nc la luae atalt ralaou, et il< maudlfsent la liivre. In Grönland 
lir Milttrr mit den Worten ; SlUa lekoa [dei da Oben sieht ea). HIna 
4d : -Laia den Henaehen nach- dem Tode aufleben.'' Fatn erwiedert: 
«erdr Ihn nicbt aufleben laaaen. Die Erde wird sterben, die Pflanien 
crUn, ale werden sterben gleich den Menschen, die eich nun ibnen 
}lt, die lie tntagt, wird aleiben, die Erde wird ein Ende nehmen, 
1 Ende gehen, am nicht wieder tu erstebenl" lllua spricht daranr: 
■ dir beliebt, leb aber werde den Jfond wieder aufleben laasen." Dnd 
&BtrbSri(* rUrt fort zu sein, daa Fatn AngehSrIge gehl su Gruude, 



292 ^»>iii«' 

and Kttnste) hat die Tonga-Inseln aufgefisebt (die Zunmerl 
sind seine Diener). Von den bösen Göttern peinigen 
Hothna Pow die Menschen , die Hamao besuchen Nachts 
weilen die Frauen , und ihre Besuche haben oft Folgen, 
grossen Unglücksfälle des Lebens sind besondere Strafen 
Götter für begangene Vergehen, aber die boshaften Streichi 
Hothua Pow werden nur aus Schadenfreude begangen, 
riesenhafte Gott Mnoi trägt liegend die Erde und erregt 
beben; indem er sieh umdreht. Da schreit man laut und sc 
mit Stöcken auf die Erde , um ihn zur Kühe zu bringen, 
diese hohen Wesen werden ewig bestehen. Sie erscb 
zuweilen den Menschen , um sie zu warnen oder Trost 
Rath zu ertheilen. Sie fahren auch in lebendige Eörpei 
Eidechsen; Meerschweine; Wasserschlangen ; oder begei 
Menschen mit der Gabe der Vorsehung. Im Anfange war 
dem Wasser kein anderes Land als Bolotuh; das sowie die G 
die Himmelskörper und die See von Ewigkeit her waren. 
Fischen fühlte Tangoloa einst einen Widerstand und zog 
grossen Gontinent auf; der aber zerbrach; indem nur die T 
Inseln zurückblieben (den Angelhaken besass die Famili 
Tuitonga noch 1790 ; wo er mit dem Hause verbrannte] 



gewann durch Ausübung derselben die Freiheit Die Lacedamonler gli< 
iiner Hinsicht den Aegyptem, dass nämlich ihre Herolde nnd FlStenblisar, 
wie ihre K5che die Beschäftigungen erblich ^om Vater übernähmen (nach H 
lax^atf naiSei, Ztay^wjfwv Ttaldee sind lettQoi, Zfoy^^i. Jemshid a 
die Kaateneinrichtang der Mahabad (nach dem Dabistan) in Persien. 1 
lanten oder (nach Eustathius) die Ataranten hatten keine Eigennamen, 
nur eine allgemeine Bezeichnung des Stammes (nach Herodot). Qoa 
qnodam mercatore intelligi potoi qui longam cum bis habnerat coniaet 
nnllnm hie proprium nomen audias, sed omnes yel a longltudlne, vel p 
dlne, ant alio quo^is accidente nomen habent, sagt Leo Africanos yon den B< 
Die in Brüderschaften ((f^ar^icu) begriffenen Häuser {yirrj) enthielte 
80 yarrtJTtu oder Familienhäupter. Neben den vier Kasten der Priester ^e 
Hopletes (Krieger), Aegicoreis (Ziegenhirten) und Argadeis (Handwerker) i 
sich die Athener in den mit dem KSnig yerwandten Adel der Enpatrk 
ihm gegenüber in yewfio^ot (Landbauer) und Stj^uov^ot (Künstler). Dil 
EintheUang des attischen Volkes war In Cecropis, ▲ntochthon, Aetaea ani 
(nach Jnlius PoUux). Phanodemns leitete Sais in Aegjpten von Athen 1 



I mit ihren -achlecbten Kähnen nicht im Stande sein sollten 
nen. Einst kamen*) einige Otitterron Bolotnh nach Tonga 
nelingen ihren Kahn, da der Ort ihnen gefieL Als 
cini^ ron ihnen starben, erschraken sie, aber einer von 
(der sich seltsam bewegt and von einem der oberen 
FOD Bolotnh begeistert fühlte) sag^tc aus, dass sie nicht 
irlickkchren könnten, da sie von den Landesproducten 
1- Kala , die ^gemeine Bezeichnang fUr die Gottheit, 
lacb in den Fiji dazu, alles Grosse and Wunderbare aus- 
!D. Von den ewigen Göttern Kalu-vu wnrde der ver- 
Sterbliche Kalu-yalo unterschieden. Die Zimmerlente 
r Vertrauen in Bokova and Bokola, die Fischer in Ro- 
nd Vosavakandua. Die Krabbe wurde auf Tiliva als 
itation des Boko Suka verehrt. Der Aal war seinen 
tabnh. Der Habicht theilte das Loos des Krokodils im 
jjTten, an einigen Orten verehrt, an anderen verspeist 
n. Gott Kokola hatte acht Anne (wie der vierleibige 
n Eokosan und andere Incamationen). Rassambasanga 
irper, Walnvakatini 80 Mfigen, der fenereprUhende 
iti-ndua, der die Lnft durchflog, war einzahnig. An 
:, wo ein Häuptling gefallen, liebt man Tempel (Bare) 
. Aus dem neben dem Aufenthalt Ndengci's gelegten 
Habichts kamen unter einem Vasi-ßaum ein Knabe und 
:iien hervor, als Vorfahren**) der Menschen. Der am 

1 den um Frintn itiaitiudiD Betrobuirn des Himmels warden {ascb 



ManilU. 

,>^. .1 JL-, Jen Fiji*j bek<inntc Gott ist Ndc 

..V. . > '«'ü: der abstractcn Idee ewiger Existenz. 

.. tVii Erregungen und Gefühlen, keine Beg 

. .. ^>ö^r «lern Hunger. Die von ihm erwählte En 

.^>^ ... >^ iio der Schlange, doch nur dem Kopfe nacb 

V .».V on Stein ist. Er verbringt ein einförmiges V 

. ^v. lasieru Höhle auf Viti Levu, und schickt seinen I 



...<•« ^^«Mu Oiot hervor (bei den califomischen iDdUnem). Als i 
, %...i.<^< v*ioc von Beinen Nachkommen vergiftet war nnd die Heusch« 
»o.«u«iUU^ J«r Leiche über die Erwählung eines Häuptlings beriethen 
.^ «kUwtfNfiid die Erscheinung des Chiuigchiuig, der mit der Erueuer 
.«thKlilH''heti Natur den Gottesdienst des Tempels einführte (MofnsV F 
\juii iu» Sammach's Beischlaf mit Eva entstanden, zeogte Adam nach 
^«ü». Uie Salivas am Orinoco glauben, dass Einige wie die Schilfe, Am 
::g Kracht« der Bäume entstanden seien, die dritte Klasse der Mensch 
'cu ier Sonne herabgestiegen wäre. Die Achaguas leiten sich von Baumi 
.■Um von Königen her. Die Syud in Pisheen erkennen die Besessenhe 
i>m«u iiin an der katzenähnlichen Rothe der Augen. Durch Exorrismas 
durch Sprüche in einen dann zugesiegelten Topf gebannt. Die ent 
UtMudeu Wesen waren Bäume, die von der Erde aufschössen, ehe d 
.iUMtr^mte (nach Empedocles). 

*) In the ceremony Katou vere the youths of the male sex erecC o 
place« near the sea a miniature temple, alluring the expected gods by d 
for several weeks. The Inve-ni-wal or children of the waters (of wild ai 
appearance) then come np from the sea (a Jetty of loose stones beii 
When it is believed« tbat they had left their watery dwelling, little 
placed at certain Inland passes, to stop any, who might wish to returo i 
woods into the sea). The youths (decorated in uncouth form) appn 
fkntastic niotions, led on by the Linga Yiu (shade-holder) , waving a 
(aud shaking all over). As they persuade, that the god has entered tl 
fbrming extraordinary feats in breaking nuts), they present themsalTi 
Vuninduvu to be Struck on the top of the abdomen, believing, that i 
[Schutzgott des indianischen Jüngling] is in them, they cannot be wound 
axe or spear [wie Tättowiren in Birma zum Schutz der Haut gegen Waif 
These orgies are fk'ee from any pollution or licentiousness (i. Willlami 
rhristianity had been introduced (by Aba Salama or Frumentius), li 
Population (of Ethiopia^ were Jews. who kept the commandments o' 
lestanient, the other half of the people were worshippers of Sande (the 
Die Provinz Quara war damals, wie später, ein Verbannongsort (für dl< 
kehrung Weigernden). The peouHar language of the Falashas and tl 
tongue of the Christians in Qnara is altogether oue and the sane. 



lu t - t^ n miauuj. „uauz wie in ne- 
HeiT Fiji-Gott." „Death is very eaay, of what ose is life? 
! is rest," wird als ein Sprach auf Fiji gegeben, im Sinne 
stiiclier Transier nod der Elegien des Königs tod Tez- 
lern SUen hätte Lehrer sein kßuoen. In Alns (von Ätha- 
egiUndct) fand sich der Tempel des Zeus Laphyatias, des 
:n Fressers, den Xerxes nmging (nach Herodot). Wie die 
ger (im Kriege gegen Gcio) verbrannten die PhSnizier and 
den ganzen Leib des Opfertbieres, nnd erst der hellenische 
rang sich aas diesen Fesseln orientalischer £rgebnng los, 

die Griechen die nutzlose Verschwendang sparten und 
Ottern nnr ihren Antheil (am liebsten in sttssdn^endem 
dampf) zukommen liessen, der allzu schlaue Prometheas 
aar die Knochen. 

I Bolotub (wo angetriebene Schiffer dnrch Bäume, wie 
Schatten, dahingingen) waren die Hotn oder Gotteswesen 
icbiedenc Klassen getheiltj als die nrsprllnglichen GOtter, 
den der Edlen, die Seelen der Vornehmen, die Diener der 
, miBSgttnstige Kobolde und schliesslich Mnwi , der die 
tragende Gott Der mUchtigstc Aller war Tali-y-Tnbn 

dort, Tnbn), der Schutzherr des How oder Königs. Nach 
. war die Erde voU too den Sühnen des Zeus, bestimmt 
ie Menschen zn wachen. Der Scandinavier nnterschied 
efolggeist (Fylgja , den Ueoachcn voraufschreitend), und 
^a, dem Körper nachschwebend. Indem alle Walys im 
ge des Kotb gewisse Dienstleistungen zu verrichten haben, 

• «B /in Idirvntonl Aohnh aAAara\, nilnr (-als <;f<>intTnn.tmnr^ 



:jMt Manllla. 

hafk war, dann folgte der Tonganese, *) der (weil weisaei 
yuemgfit verdorben) mehr Kleider erhielt, nnd zuletzt kai 
Flapalongis oder weisse Mann^ dem seine Tugenden einen C 



*) Tbe contrast between the ToDgan and the Fe»jl was Bomewhat If 
a well-bred gentleman and a boor. Unter Finou, K5nig "um 
var ein Tbeil des Fi]i-Archipelago unterworfen. According to the iaU» 
the Sonth-Paciflc the flrst inhabiunts came from the northwettward, wherej 
the paradise of Tong (East) lies. In der Kosmologie der Neoseelioder 
sich sechs WelUlter, indem in allm&hliger Entwicklung die Periode des Qti 
der Nacht, des Lichts, des Landes, der Götter nnd der Menichen hem 
In der angebahnten Vermehrung treten allmfthlig die SmanAtionen des £ 
der Erinnerung, des Bewnsstseins nnd der Begierde in Exlatenz. Dam 
das Wort fruchtbar und zeugte die Nacht. Nachdem die Hirtenknaben t 
Schwan, der sich (bei Lutatius) in eine Frau yerwandelt, gestritten, hatte i 
Milesierin einen Traum (nach Konon), dass ihr die Sonne durch dft 
(ß^yxos) in den Leib ging, als Prophezeiung des zu gebarenden Prophet! 
chos, der dn Bnangelos zum Verkfindiger der Orakelsprfiche machte, i 
(Tochter det über die Kiat herrschenden Gionbine) wird durch eine Li 
befroohtet, Ansewa durch die Schatten der Gotter (Brama, Vishnu und 
IIa, einsam in die Wilder wandernd, vom Mond oder Buddha, dessen 
die chinesischen Pilger (als Eremiten) auf der Höhlenwand sahen. B 
Ogli sind Ton Jungfrauen durch überirdische Kraft der Geister empftmgen 
(wie die Parthenioi). Die Tochter des Brahmanen Deyadit zog doreh Beeeh^ 
formeln die Sonne zu sich herab. Nach den Tahitem blieben nur die 
Gipfel (aurus) der Jetzigen Inselgruppen zurück, als Taaroa ans Zorn i 
Ungehorsam der Menschen die Erde in die See überstürzte. Der Fisch« 
Angel sich in die Locken des Meergottes Ruahatu verwickelt hatte, er' 
diesem nicht nur Verzeihung, sondern zugleich den Bath, nach der 
Klippen Baiatea*s geschützten Insel Toa-marama sich znrflekzDzieben, 
der Fluth gerettet zu werden. Ehe Alles tou Wasser bedeckt war, wni 
Personen durch den Gott der Zimmerleute und seinem Gehülfen Bekoli 
(nach den Feiern). Die Alten glaubten (nach Justin), dass die Erde in 
höher sei, weil die Flüsse nach Süden strömten. Die Insel Thera wnn 
einen Erdklumpen gebildet, der aus der Argo gefkllen. Als der G( 
(auf Manga-Reva oder den Gambiers-Inseln) mit dem Stück seines abgeee! 
Ohres Land aus dem Meere gefischt, aber es (wegen des Streitens seiner C 
durch Schütteln der Leine wieder hatte fallen lassen, blieb nur Manga-Bi 
wo sich aber Mawi durch den nahen Himmel beengt fühlte, bis er ( 
durch einen Stoss seiner Schultern weiter entfernt hatte (dUrrme). 
nnd Cjclopen haben dies mit den Seligen gemein, dass de den Gott 
sind {ayx^'o*). Der Groesvater des Magier Gobryas (beim Feldznfs di 
nach Dolo zur Bewachung geschickt) las (wie Sociales hörte) um dM 



tti golcbeQ Zweck eine Schaufel bei sieb. Zu den 
nittebi anf Tonga gehörten die FlUcbe (Cabe oder Wan^), 

mu dem Andern wUnechte, grosse Verbrecben zd be- 

damit er Strafe erleide und im künftigen Leben un- 
h KL Der Zauber Taniah bestand im Umherdrehen einer 
iH, Dm den Ausgang einer Krankheit zn eirathün. Um 
ieb ZQ entdecken, pflegte sich der Eiiuptliug Reine Hände 
' Schale zu waschen, deren Berührung dann den Schnl- 
idten würde. Achnliche Dieaate thnt das siamesiBche 
»er oder der Fetiechtrank der Neger. „&fein Salz er- 
la," bemerkte Timur, von der Reue des anfttändiRchcn 
(3iir Behram hörend, da er sich des zusammengenosse- 
«s erinnert Zambi (in Loango) hat Alles erschaffen 
ift Meineid durch Krankheit. In den Gesetzen Bali's 
: „Wer eine« Andern Namen auf ein Leichentuch schreibt 
I Todtenbahre, oder eines Andern Bild ans Teig knetet, 
en auf Papier geschriebenen Namen an einen Baum 
ier in die Erde vergräbt oder an einen unheimlicbon 
eriegt oder an einen Kreuzweg, ein solcher soll als 

betrachtet und demgemäss bestraft werden. Auch wenn 
einea Andern Namen mit Blut und Kohle aufMenschen- 
ebreibt, soll das fllr Bezauberung gelten." Die Inaehi, 
im den Schatz der Götter für die Fruchte, besonders 
nnuzel, zn erflehen, fand immer aof der von den Tni- 



^^, lltnilla. 



^lie KHtoiite zeitig g^enag bringen müssen. Nachdem die Frl 
iu Procet^on aaf dem Grabe des letzten Tnitonga niedeigi 
wurden sind, folgt das Cawatrinken nnd dann Ringkfti 
Iteim Fukkalahi-Fest bleiben Wnrzeln anf dem Grabe lii 
um unter das Volk vertheilt zu werden. Beim Opfer deg 
Tow fttr Alo Alo (den Gott de« Wetters) wohnt das als i 
Braut ausgesuchte Mädchen in seinem Hause. In der Ceres 
des Kinderdrosselns (Nawgia); um einen kranken Verwai 
herzustellen^ bedauern *) Alle das unschuldige Opfer, halten es 
für eine Pflicht, ein Kind hinzugeben, das der Gesellschaft 
keinen Nutzen gebracht hat und vielleicht nie bringen 
Beim Tode des Tnitonga opfert sich seine Frau, um w 
Hanswesen vorzustehen. Das Tutu-nima ^Abschneiden 
Stückes vom kleinen Finger) ist ein Opfer an die Göttc 
Herstellung eines kranken Verwandten. Die Götter be 
auf d« Toiga-Inschi wohl besondere Häuser (viereckig), a 
Eigenthmn, aber ohne Bilder. Der Vogel Tschicola gilt al 
gltioks-, Oomamoo als Warnungsvogel. Träume werden bc 
wie Niesen, Donner und Blitz. 

Die Bewohner von Radack verehrten den unsichl 
Himmelsgott Jaglack, als Anis, und legten ftlr sein Nieden 
am Fusse der heiligen Kokospalmen vier Balken im Qa 
Vor dem Tättowiren brachten die Gaudidaten die Nacht u 
Besehwörungshause zu, und wenn das Pfeifen (das Zeichi 
Zustimmung) ausblieb, so wurden die Operationen unterl 
weil sonst das Meer die Insel ttberschwenmien wUrde. A 
wttsten Inselgruppe Bygar weilte ein blinder**) Gott mit 
zwei Söhnen (Rigabnill). Die dorthin Fügenden nannten sie 
rend des Aufenthaltes Rigabnill. Die Insel Tse-tsju war anfai 



*) Aegyptionim nuniinum fana pleoa plangoribus. Graeca plerumqni 
(Apolejus). Id Creta warde AppoHo^s Trauer um Atymnins gefeiert 

^*) Wenn Apollo unter den Göttern erscheint, zittern alle vor ihm t 
des Zeoa und fahren von ihren Sitzen anf (SchSnbom). Es littern allf 
Als ob Baldr käme zarück in Odhin's Saal (nach dem Eiriksmil). Dl 
der Jano, Ton den Gesandten befragt, ob sie nach Rom kommen wolM 
bejahend den Kopf. 



BrvSlkening. 



299 



^••tabar, bb drei menscbgewordene Geister (Liangina, Kaoina 
■i Fiina) ihrem Boden entstiegen. Zur Jagd an den Strand 
|>kij, fimden sie einen Steinkasten ^ drei Jungfrauen cnthal- 
*ii, »wie Fallen , Kälber und die Samen der ftlnf Getreide- 
■^ Von ihren Ansiedinngen war Liangma der Hauptplatz. 
1b ft^ sandten die Bewohner zuerst ihre Landeserzeugnisse 












Japan. 

Am 6. Juui begab ich mich wieder an Bord des S 
Schiffes ^ . das um vier Uhr Nachmittag aus der Bucht Mi 
hiiiiMiAmflflr und sahen wir während der Nacht von den 
die LiStoroer doi-tigen Ansiedlungen herUberblinken. Ai 
folgenden Morgen war das Land noch in Sicht. Das Weth 
anfangs schön und ruhige aber am 9. Juni wurden die Am 
stürmisch und während der Nacht wüthete ein furchtban 
wetter mit Donner und Blitz und starkem Regenfall. H 
fanden uns jetzt in dem Kanal von Formosa, einer der | 
liebsten Localitäten in dem durch seine Typhoone ui 
noch nicht genügend auf den Karten niedergelegten Ui 
überhaupt berüchtigten Meere von China, da es nicht i 
fast jeder Jahreszeit heftigen Stürmen ausgesetzt, sond« 
gleich; neben seinen Inseln , mit Felsen und Klippen 
ist; von denen verschiedene Bänke bilden, die unter der f 
fläche bleiben oder doch nur so schwach davon bededd 
dass sich die Brandung auf denselben kaum erkennen 
wenn auch das übrige Meer durch Winde aufgewühlt ist 
einmal, im Jahre 1854, hatte ich diese Strasse uni&t 
kritischen Verhältnissen passirt, auf der Reise von St Fn 
nach Hongkong, indem wir derselben durch einen heftigeil 
entgegengetrieben wurden, nachdem ein fortdauernd bei 
Himmel für acht Tage astronomische Beobachtungen um 
und deshalb unsere Position sehr unsicher gemacht hatta 



inl* einem Kriegsschiffe bewnsst ist, nicfat ohne Gefahr. 

derjcni^n Stande des Tormittags, wo wir une der 
; nach an den Cnrabrianreefs befinden mnBsteOj stUrzte 

in solchen Wassennassen TOm Himmel herab, dass 

dnrch sie hindnrchsehen liess, und das vom Sturm 
]lenderte Schiff war fnsshoch auf dem Deck llber- 
tls durch das von Oben hcrabstrümeudc Wasser, tlieils 
ans dem Meere aufgeschöpfte. Das Geheul des Windes, 
wel des niederschlagenden Platzregens, die Explosionen 
:er8 machten ein Commando fast unmilglich, and das 
ste mhig in seinem Lauf gelassen werden, da sicii 
a unteiBcheiden und erkennen liess. Genau zu bc- 
wo wir uns befanden, war natllrlicli nnnijlglich ; als 

Nachmittag der gcOflnete Hügel des grossen Toboga- 
i in Sicht kam, zeigte sich ans der nachträglichen 
j, dass wir genau genommen gerade über den Vele 
c fortgefahren sein mnseten, also jedenfalls dicht 
ei. Später brach auch die KUste vom kleinen Toboga- 

dem Gewölk hervor, aber die ganze Naclit blieb das 
nhig und dieSee hohl. Am nüchsten Morgen sahen wir die 

der NordkBste Formosas, das Wetter wurde ruhiger, 
;te See legte sich, und drei Tage später (Juni IT).) 
I, nach dem VorUberfahren an der Insel Kokosi, die 
nde Spitze am Eingänge der Bai von Nangasaki. 



302 JaptÖ. 

Spiegel; und die au deu Abhängen aufsteigenden Terrasse 
bald mit lachenden Anpflanzungen geschmückt, bald tri 
dunkle Laub der Fichtenbäume hervor, die besonders ai 
Höhen in malerischen Gruppen beisammen stehen. Z« 
dem Pflanzenwuchs schauen niedrig langgestreckte Häuai 
vor, oft an steilem Niederfall gelegen, so dass eine in die 
gehauene Treppe zu ihnen emporflihrt Nachdem wir i 
Inselchen passirt hatten, erschien an einer Seitenbucht du 
Nangasaki, am Fusse und dem Abhänge einer HUgelkel 
legen. Um 3 Vi Uhr wurde Anker geworfen, und b€|gi 
mich mit dem Capitän und einigen der Officiere an's 
zunächst nach Decima, in welchem früheren Gefängai 
Holländer sich noch jetzt ihr Consulat findet. Auch i 
Kaufleute anderer Nationen haben sich, seit Eröffnui 
Handels durch die Verträge, dort niedergelassen, und ai 
schiedpaen Gründen wird einem Wohnsitz in Decima seO 
Vorzug geigeben vor dem für Europäer bestimmten Quart 
dieses von der eingeborenen Stadt weiter entfernt ist i 
ringere Sicherheit gewährt. Vou Nangasaki durch eine 
Brücke, die sich mit einem Thor schliessen"^) lässt, getrennt 
Decima aus zwei Strassen nebst den Werften, von dei 
Pier in den Hafen ausläuft. Das holländische Gönn 
Decima, eine vorgeschobene (de) Insel (sima), ist der einzici 
der Erde, wo die holländische Flagge nie eingezogen 
wo sie fortfuhr, als Banner der Nationalität zu wehen, i 
Mutterland unter französischem Joche seufzte und die a 
Golonien im Osten und Westen vor den englisehen Flott 
fallen waren. Als Sir Stamford Raffles von Java aus i 
wohnliche Handelsflotte nach Decima aussandte, wufj 



*) A.18 die Ghioescn in der you den PortugieMn beaetiten IomI K4 
vordrangen , zogen sie über den die Stadt MacAo Yerbindendea IstiiBM 
trennung (1573) eine Mauer, deren Porta docerco genanntes Thor tv 
Bischen Soldaten bewacht nnd anfangs (nach Navarette) nur tweimal If 
geöffnet wurde. Der Porto do nome de Deos (1583) oder Porto i» 
wurde später Cidade do nome de Deos do porto de Macao und dana C 
Santo nnmo de Deos de Macao genannt (der Uafan Qap«Dun adi 4 
Gaouklug). 



CoiuaUt begab ich mich zu dem Handelshans defi 
lifller, der mich in Fotge meiner EiDfllhrungfibriefe im 
ne colonialer Gastlichkeit empfing und mir ein Zimmer 
Wahnnng anwies, wohin ich mir mein von Bord ge- 
fäek BchaETen liess. 

u den Küsten Japans landende Reisende wird sicli 
ron dem europäischen Teint Uberrasebt fühlen, den er 
fft, and der ebenso markirt von der bleichen Farbe 
KU, wie von den gebräunten Indiern oder Malayeii 
Besonders die Haut der Frauen hat die durcbsichtigu 
ie wir es bei den ansengen gewohnt sind, nnd die in 
n Backen das Blat durchseliimmem liisst. Wegen 
opäischen Weisse ist auch der Anblick der Arbeiter 
i, di^ nm ungehindert zu sein, gern ihre Kleider ab- 

oft genug fast ganz nackt arbeiten, ein sehr zurUt'k- 
, während in den Tropenländem die Entblössang des 
ach einiger Gewöhnung kaam mehr auffallt und das 
itischer Wassernymphen viel weniger UberraBclit, aU 
ischen VennscoBtIlme in den Badehüusem Japans, wo 
leebtsanterschied noch geringere Beachtung findet, als 
iweizeriscben Gurorten des Mittelalters. Im gewöhn- 
len sind die japanischen Frauen in ein langes Gewand 
18 bis aaf die Füsse reicht und nm den ganzen Ki>r;ier 
en wird. Auch die Männer sind, besonders im Winter, 



304 J*ptn- 

Fensterthttren nach den Strassen geöflnet^ wenn Waaren in 
Yerkanfsläden anszolegen sind. Mehr wie zwei Stocks 
sieht man selten, doch sind am oberen mitunter Erker 
Altane ausgebaut. Die Häuser der Daimio liegen voft 
Strasse zurück in mehr oder weniger weiten Gehöften i 
Wachen au den Thoren. Auch die Strassen können i 
Thore geschlossen werden^ oder sind von Ehrenbogen ttbenp 
Die an ihren Hufen mit Strohschuhen bekleideten Pfed 
trippeln die Strassen-Treppen munter auf und nieder^ so 
man sich ihnen bald ruhig überlässt und nicht ans Absl 
denkt. Ochsen werden zum Lasttragen gebraucht. Ali 
beim Hause des Gouverneurs vorbeigingen, kam geradi 
Edelmann daraus hervor ; der in einem käfigartigen Palai 
getragen wurde und von einer Menge weissgekleideter Bcg 
umgeben war, während ihm eine £eihe von Kulis folgte 
allerlei ILirten und Kasten auf ihren Bücken trugen. AM 
einen ehifkcheu Besuch nimmt ein Vornehmer alle seine 
phemalieu mit sich, als ob es sich um Antritt einer langen 
handle ; wie es bei uns der gute Ton erfordert (odi» 
erforderte); das Gesellschaftszimmer mit dem Hut in der 
zu betreten. Im Hause eines Schneiders sass zwischen im] 
beschäftigten Gesellen ein Priester, der aus Büchern vil 
Gesänge ablas und mit den Ellimpem einer Gnitarre begi 
um durch diese Ceremonie Krankheit und böse EinflttsM 
zu halten. Dann begegneten uns umherstolzirende Ofl 
denen ein speertragender Knabe folgte, oder eine Bei 
die auf ihrem Gürtel eine Metallscheibe befestigt trug und 
mit einem Hammer , die Aufmerksamkeit auf sich zu I 
schlug, oder ein Gemüseverkäufer; der schon von Weik 
Ohren mit seinem Geschrei erflillte. An einer Strassenecka 
ein Gebete ablesender Bettler; dem ein runder Hutkorb üt 
ganze Gesicht; von dem nur die Augen frei blieben; 9 
war; eine Verkleidung; die besonders von entsetzten B< 
oder sonst schuldlos Verarmten gewählt wird; um nnerki 
bleiben ; die aber auch wieder vielfach von Spitzbuben I 
wird; um unter ihrer Decke desto sicherer zu sein. 

Der europäischen Ansiedlung; wo ich Besuche n 1 



nilieD. Auf einer Treppe stiegen wir zu einem Tempel 
uf dessen ersten Al»atE ein mit hacher Mutze bedecktes 
I (Judai-Kwanno-samna) »am, von dessen sechs Händen 
[ da Brust gefaltet waren. Zwei rotlie Biesen (Niwo- 
viehten die .Stufen, die zu dem Temi>el Kotaitscli hiu- 
a. In dem Gebäude der oberen Terrasse sassen in 
r iStellung hinter einem Altartisclie drei kleine Figuren, 
ittlere Sliaka oder Amida reprflsentirte (ein Ibis stand 
i). Kaiilkiiptige Priester iu weiten Gewiindem blauer 
e durch einen Gürtel zusanimeogeiialten wurden, baten 

dem Betreten der Matten die Schuhe zurückzulassen, 
hter einiger Steintiguren waren mit Papierbildem llber- 

einen Glorienschein um das Haupt trugen. An einem 
heil der Baulichkeiten sass auf einem Lotus die Kiesen- 
Daii-wutsan mit geBchmllcktem Kopfputz in Fonn eines 
Die glattrasirte Priestertigur des Odaii-sama war auf 
stellt. Holzthüien zeigten sieb durch Schnitzereien 

einem Spazierritt durch die Stadt sahen wir an eiuem 
ne Sammlnng von Steinbildern, einige in sitzender 

Auf den Strassen spielten Kinder, uud um einige, 
im Ringen übten, hatte sich ein Kreis von Zuscliaueni 

Durch ein otfenes Fenster blickte man von der Strasse 
adezimnier. wo eine nackte OescUschall iu gemtlth- 



306 J*p« 

len Treppenstufen zu isolirt liegenden Landhäosem. Zwi 
diesen fand sich die Villa des japanischen Nestor , v. 81 
noch von seiner alten Haushälterin bewohnt ^ die uns Ml 
von ihrem Herrn erzählte, lieber rauschende Gebirgfli 
fllhrten kleine Steinbögen. Auf einem an den Abhänget 
Hügel entlang leitenden Wege kamen wir zu einem Frif 
vor dessen Grabsteinen Blumen lagen. Weiterhin fand A 
Erholungshaus t'Ur Reisende , dessen Räume mit Matten 
waren; während in einem Hause auf der andern Seil 
Strasse Erfrischungen verkauft wurden. Reizend war d« 
siebt in das Thälchen, von Reihen mannigfaltig varii 
Hügel umschlossen, auf deren Spitzen Bäume in Gruppe 
sammen standen^ während sich an den Abhängen Terran 
gebauter Felder hinaufzogen. Auf den Aeckem standen 
Steinbilder. Ueberdachte Gräber waren mit Opfergaben 
Beim Bfickwege kamen wir über den Fischmarkt; der in 
Theil der Stadt abgehalten wurde. Die buddhistischen 
der Japanesen sind untermischt mit einer Art von & 
Buchstaben (Tien-si-ko oder indische genannt), die eber 
die chinesischen und einheimischen in perpendiculären 
geschrieben und von den Priestern zwar gelesen, aber ni< 
standen werden. 

In dem von kahlrasirten Priestern bedienten Temj 
Jammabus war über der Thür einer Capelle, in der 
Holzstücke mit weissen Fähnchen aufgesteckt waren, g< 
ben: Kompira-gougen. In einer Seiten-Capelle standen 
den Seiten eines verschlossenen Kastens (der Schatzk 
zwei Holzfiguren eines zusammengebückten Götzens, den 
kokodeng oder des ftir Reichthum *) angebeteten Gottes, i 
Kasten hofft man auch Gesundheit zu erhalten. Ueberd 
stand geschrieben : Otsame Kate masu. In einer Nische 
dem Eingang stand ein Steinbild mit gefalteten Hände 
gegen Zahnweh, und darüber war geschrieben: Namo 



*) TerreuA aiiteni vis oinnis atquf oatiira Diti patri dedicaU est, • 
iit apud Oraecos Ulovrcov, qaod et rAcidant omnla in terras et or 
terrto (Cicero). 



wnide, unter der Gebetfonnel Nama Dais Ninjo Kon^. 
iFlien HoUdeckelD in Zickzack zasamnieagelegtes Papier- 
18 nm Hiaeo fHr Gebete geschickt war, trag den Titel 
Mnbmig nad enthielt zwischen dem Japanischen (Ni- 
■chitaben des Chineeiechen (Nan^king), nebst einge- 
Phrasea des Indisclien (Tinsiko), wie Daito Banso hnssi 
Anf eioer Seite fand sich ein rasirtes Bild mit Olorieu- 
und Hannya-san benannt. Zn Beiseu FüBsen rechts 
I HoDJo-aan, links Fieng-san, von 26 Figuren mit ihren 
tmgeben (Jumksenging). Steinbilder biessen Isosawa. 
dem Rückwege kamen wir an einem der oflenen Bade- 
orbei , wo sich die Badenden mit heisscm Wasser be- 
Q, das dann am Boden durch BambnsrOhreu in eiueu 
4ief. Im Vorzimmer saus eine nackte Frau, die mit 
inde spielte und bei Ännähenmg des Pferdegetrappels 
, nm uns den Kücken zuzukehren, wShreud in anderen 



i am Fu tuf'i (Fu daiil) Haupt «io Eleillgflii»ch«iii bsmarkt wurde, 
n HiofD SAhoMi FaLleo (Pukan) duauf hin, «ihTtnd Puttchlug <f u»|o) 
JUdiI KsH Kwo Nlorki (Jouc Ll«u II Kumg ShuUi oditc Ant Im 
d» niU(ud*tcti Boddhi) den 1gld«Dd«n CrPitiirrii dl« Kiitiri drr 
« Slfbl. M «Inhit n I.»ar|laDZ hcruledet. Zcn nijutjo kital ijouu 
U» arhl <J*]aMf (MbiD. 8>n mui lo mja Butt (San «an tang luiug 
t B«ddb> dar dralmal ubuUoieDd l^mpau. dis drrl Walirhallrii br- 



308 J»fM- 

Ländern eine unwillkürliche Regung der Sebamhaftigkeit 
bückterem Niederkauern veranlasst baben würde. Im Ai 
Tempel stand ein beschriebener Steinpfeiler, eine Htm 
tragend, in dessen Höhlung durch Papierfenster hervorBchc 
Lampen standen. Unter dem Eintritt in einer Capelle 
bunt bemalte Bilder aufgehängt; die Schlachtscenen daiil 
Auf einem Steinpfosten stand ein steinerner Schrein ; fl 
weglichen Steinthüren, bei deren OeflFnung sich die Fig 
Meergottes Ibes oder Ibisu zeigte, mit einem Fisch nntf 
Arm. Ein anderer Steinkäfig enthielt hinter seinen Thttn 
beschriebene Holztafel. In einer vergitterten Capelle fai 
eine mit weissen Papiervorhängen bedeckte Kiste, und 
ein aus Fuchs und einer Art Giraffe gemischtes Fab 
Mascha genannt, lieber der Thür stand geschrieben : Ooitsi 
Daimio sin, als vor dem Beginn einer Reise gebetet. Ai 
Steinunterlage lag die Figur eines Stiers (Utsch). I 
andern Capelle mit märchenhaften Löwen und bekleidete 
war angeschrieben : Ikimash Damio sin^ und dort wurden in 
heitsfallen Gelübde abgelegt, zur Wiedererlangung der ( 
heit. Neben dem Verkaufsstand eines Zuckerbäckers hat 
Jammabu placirt, die unter ihren Korbmützen die Flöte i 
Bei einer Capelle an der Strasse standen Leute, die dort £ 
kerzen verbrannten. 

In einem Theehaus wurde uns die Thür auf Anklop 
Innen geöftnet, und fanden wir in der Eintrittshalle die 1 
in Gruppen zusammensitzen. Durch den Hof gelangte 
einen Garten mit Steinbassins tür Teiche, mit Zweigl 
mit künstlichen Felsen, zu denen Treppen aufführen, mit 
beeten und schattigen Sitzen in Lauben. Zwischen < 
büschen stand ein Capellchen, in der zwei Stücke 
Papier in Töpfe gesteckt waren. Darunter lag ein St 
der rothen Figur einer Yoni und darüber war im H 
eine Geissei ausgemeisselt , als um den Mädchen die S 
versinnbildlichen, die ihrer harren würde, wenn sie die 
der Verehrung vernachlässigen sollten. Daneben stand 
Schriften tragendes Steinbecken mit Wasser, und ein 
um dattselbe zu schöpfen und sich vor dem Gebete zu ^ 



mftn Speißen bereitete und der 'Iheetopf aut dem 
1 Stafen leiteten za eioeni Tempel anfwärts, wo 
endeo Aber dem Eingangsthore in der Gestalt von 
knpfen aiiBgeflchnitzt waren, üelter dem Altartische 
isao nnd an jeder seiner Seiten Tenschigo Bogatz, 
r Hanjnbosan anf einem weissen Elephantcn rechts 
son auf einem Bchwarzen Büffel links. Ansserdeni 

Nilschisingh genannte Bilder. In einer Seitencapelle 
in Spiegel (Bidaro) ans der weiHRen Metallmischnn^ 

(Kangari). Ueber der Thür war japaiiiBch geschrie- 

myolioden gescho, oder (im Tienßiko)Chatiirdhamia- 
;otnlaiig. Ein zwiscben Pappdeckel ztieanimengelegtef 
mit dem Titel Myohodenge6cho-kan^ei(hi)it8ch) war 
pitel getheilt, als hitscli (erstee). Ni (zweites), San, 

kok, Nannatz, Jatz (achtes"). Der Priester Temi- 
1 Kiphon Bonzan) hatte es in Miaco ans Tiensiko 
ibersetzt. Neben dem Tempel fanden sich Grabsteine 
m. 

Strassen spielten Kinder mit einem Tonnnaband, der 
mnXht nnd allerlei Geklingel behängt war, so dass er 
rriben mit einem Stückchen GerfluHch machte. An- 
V mit fUnf Steinen, die in die Liift geworfen iinil 
oarh dem andern wieder gefangen worden. In einem 
tl famten sich ftlnf Kinder an der Hand, und liefen 



310 J^» 

umher vor einem seclisten, der den mittelsten aus jener 
zu greifen sucht , aber durch die beiden an jedem Ende ' 
dert wird. Ein Herr, der eine Staatsvisite zu inachen gii 
gegnete uns in der Ehrenkleidung eines grauen Mantel 
ausstehenden Aermeln. In Holzmörsem wird mit hOl 
Klöpseln der Reis gereinigt. Auf der Strasse war ein 1 
in Arbeit. Abends sieht man die Handwerker mit LicW 
ihren Werkstätten arbeiten. Eine Schauspielertruppe koiB 
weilen zur Stadt, um in dem tür solche Zwecke vorhai 
Gebäude Stücke aufzuführen. In den mit chinesischen 
Stäben geschriebenen Büchern der Japaner wird die jap( 
Aussprache im Katagana zu getilgt. China heisst Tong« 
Der Tempel de« Schutzgottes der Stadt heisst der kupfen 
pel oder der Tempel des edlen Gotte« Siwu (Siwu Daimio Sil 
dem früheren, der niederbrannte, ünden sich noch die in u 
rassen aufsteigenden Treppenstufen, und sind auch die el 
kehrte Portale (Tory) tragenden Säulen stehen geblieben, vo 
die untersten mit Kupferplatten belegt und beschrieb! 
Auf der oberen Terrasse leiten bedeckte Säulengänge zu 
Heiligthum, das in seiner Form einem viereckigen Kasten 
und verschlossen war. Hirschgeweihe waren daran auf 
und steinerne Löwen bewachten die Stufen sowohl, i 
Eingang. In einem Seitengebäude, wo der Thür ge 
zusammengestellte Speere eine adelige Wohnung be» 
leben die Priester mit ihrer Dienerschaft. Weiterhin a 
in einer Capelle weisse Papierstreifen in Töpfe gesteckt, 
dem Altartische standen. In den Büschen seitlich i 
Spazierwegen stand, vom Boden erhoben, eine Capelle 
schriebenen Täfelchen. Man genoss eine freie Aussicht 
längs der Bucht hingestreckte Stadt und jenseits dersel 
die in Thäler geöffiieten Hügeln. Ein enger Pfad, zui 
gepflastert oder mit breiten Steinen belegt, begleitete ( 
Cascaden herabstürzenden Bergstrom, dessen Wasser 
Wässerung der angebauten Terrassen diente, und führ 
eine enggewundeue Schlucht hinauf zum Fusse eine 
Treppe, die von den Wohnungen der Priester an öOC 
anstieg, zu dem Tempel des Tschimme-san , der besoi 



esrhmierendcn Gott, wie er in dem ariatophaniRchen 
pe-Tempel umgeht). Zwei der Anwesenden schlugen 
eke Trommel, zu denen die Andereu, die ibre Köpfe 

und bisweilen mit dem ganzen KSrjier Hchtlttelten, 
weinen UDterbrecImugen einfielen. Mitunter begab «ich 
ler Verehrer nach der Treppe, warf eicli dort nieder 
«B Oel an)" die Lampen oder stellte Tliee hin. Zum 
n-art'en mcIi Alle nieiler, nm Abschied zu nehmen, 
itenaltar trug einen Spiegel, ein anderer Täfelcle». 
r Aussencapelle stand eine betende Fignr nnd neben 
u* ant' einem Stein eine sitzende Figur in Hochrelief 
"bellet, Blumen tragend nnd von einem langen Gc- 

bedeckt. Anstossend finden sich die Häuschen fllr dir 
er, nnd auch eine hölzerne AlmoBenbflchi<e fehlte nicht, 
■ttrasirter Priester, mit einem Strick um den Hals, brachte 
iben von Confect dar. Man blickte von dort tlber daf 
n das der Waldbacii hinab rauschte, auf die Htadt, zwi- 
Jen Hllgeln und der Bai gelegen, jenseits welcher andere 
dhen Bichlbar waren. 

im Rückweg begegneten uns Leute mit grlinen Zweigen. 
I Wassertest Vorbereitungen trafen. Dieses Wasserfest 
nn den Japanern im fünften Monat, besonders im Tempel 
ita gefeiert, zu Ehren des grossen Draehene (Drtt), des 
I der acht kleinen Drachen. 



312 ^Nlü. 

sie, nachdem aber Daijingo geboren war, besserten sw 
sicbtlicb; und wenn sie jetzt in ihre alten Gewohnheiten w 
fallen, so schreckt man sie mit der Drohung^ dass DaijingK 
geben und in einer Höhle sich verbergen würde, so dai 
Welt in Finstemiss gehüllt bleibe. 

Im Tempel Suwu's findet sich keine Figur, sondei 
sein Name. Die höchst gelegene Strasse Nagasakis ist d 
genannte Tempelstrasse, in der sich ein priesterliches Eta 
ment neben dem andern befindet, und soll die Zahl det 
absichtlich in Nagasaki vermehrt worden sein , nm nai 
Vertreibung der christlichen Missionäre die letzten Re8f 
fremden Ketzerei desto rascher auszurotten. Es bedarf 
ziemlichen Treppensteigens, um diesen Sitz der Heilig! 
erreichen, doch wird man durch einen pittoresken Niedi 
auf die Bai belohnt, über die Hausdächer der dahin abfal 
Stadt hinweg. Auf einem Friedhofe waren pfeilerartige 
steine aufgestellt mit Inschriften. In einer Capelle sas 
kahlköpfige Figur zwischen zwei anderen, und Kriege 
nahmen die Schilderhäuser an den Seiten der Treppe ein 

Im Hauptgebäude des besuchten Tempels stand auf 
mit Porcellanvasen, Candelabem, Lampen, Näpfen u. s. 
setzten Tische ein Hohlspiegel*) aus weisser Metallmisol 
vergoldetem Rahmen eingefasst (das durchgehende Syml 
Sinto-Tempel). Dahinter bückte sich die Figur Daiko's in 



*) Der Spiegel in den Sinto-Tempeln ist Bild der Reinheit der Seele. 
Inschrift des Darinfi gilt die Lüge als der Repräsentant aUes Schlecht 
Böse heisst der Lfigner. Die Mexicaner verehrten Tescatlipoca als * 
rauchig glanzenden Spiegels. Nach Cyrill hatte der Moloch einen gl 
Stern auf der Stirn, der (nach Theophylact.) den Hesperus bedeutete 
fo^ov roTtoy) oder (nach Seldenus) die Sonne. Nach indischer Kosmogenii 
der Schöpfer in einen Spiegel, nm thätig zu werden, und Dionjsos ti 
Welt, als er sich im Spiegel schaute. Gabriel zeigte Mohamed den 9\ 
Bild des Freitag. Tori zeigen den Weg zum Hachiman-giu (Tempel des E 
den man durch das Niwumon, Thor der zwei Krüge, betritt, bei den buddl 
CapeUen Gomadi und Kaidu, sowie Kami-Tempeln yorüber. Biet-hi 
Tempel im Birmanischen wird erklärt als Vimano (Vimana) oder (im Siaa 
Viman. Doch heisst Hman Spiegel im Birmanischen und konnte so doi 
sehen Mia eine Bedeutung geben, das aus Mi ^Kami oder Gott) und ^a 



^m^ 



" 313 

r zQgftmineB und hielt Stösser und Mörser in der Hand; 
lemeelben dem dämm Bittenden die Ftllle des Reich- 

gewähren, die die scandinavischen Riesenjnngfranen 
titthlsteinen hervormahlten. An der einen Seite fand 
^inem, von weissen Lotnsblumen getragenen £]ephan- 
itatne det Kriegsgottes Fngin bosatz , den der Micado 
m Rang befördert hat; und anf der andern Seite ein 
Inder Gott. Auf einem Seitentische fanden sich mit 
?ii Buchstaben beschriebene Tafeln, vor denen Opfer- 
g^en und Untersetzer; um darin Lichter aufzustecken. 
rer Nebenaltar trug; zwischen zwei Begleiterinnen; die 
• Ki-tehi-bo-ying (Teufel-Kind-Mntter-Gott oder die dä- 
Mnttergöttin der Kinder). Mit einen DKmon vermählt, 
ein Kind; das von einem wilden Thier gefressen wurde, 
itache dailir zu nehmen; verschlang sie alle Kinder; 

habhaft werden konnte, bis sie auf die geeigneten 
Igen eines frommen Priesters Reue ftlhlte und jetzt, 
um gebeten; Kinder schützt (eine fast in allen Mytho- 
ederkehrende Persönlichkeit; und in dieser Doppelnatur 

Estrich des Tempels war mit Matten belegt; auf denen 
Tischbänke standen, und jede derselben trug acht 
on einem Tuche bedeckt. Am Sitze des Hohenpriesters 
rrosses Foliobuch auf ein Gestell gelegt. Daneben fand 
Metallschale ; um daran ; oder an einem hohlen Holz- 
läuten. Ein kahlköpfiger Priester sass vor einer weib- 
atue an der Seite einer Trommel, die er in Pausen mit 
löpsel schlug und dann durch Recitationen antwortete, 
len Aussenräumen des Tempels fllhrten Corridore zwi- 
schen hin, die fttr die Todten dorthin gestellte Täfelchen 
» mit Kerzen, Reis und anderen Speisen davor. In einer 
»ass, die Beine gekreuzt und die Hände im Schoosse 
die meditirende Figur Shaka's, der (wie ich von den 



■■eofeMtxt »ein soll, oder dem r.biDesthchen Miao, das mit dem gletrh- 
Miao (Kttie) nicht zosammengefliellt werden kann. Das arabische 
'c^ gletchfaUs eineu Tempel (Uaos). 



314 Jijl* 

mit mir umhergehenden Novizen des Klosters *) hörte, 
Oberster der Götter oder Kami in Guequa residire, dem 
liebsten Ort. Seine aus Tietsin (Indien) stammende Verel 



•) Every convent of the ßadsdo-doctrine has its Prior or Superior (1 
or Osjo) and all the superiors are Bnbjected to the supv^KIft or Osjo, who 
in MUeo. The superiors of the Kosja-convents of the two ordre». of A 
are caUed Siooniu. The generals of the ordre, who live in Miaco onder II 
of Monseki or Gomonseki (the left elated coart), are of the rare of the If 
(the elated coort), and the next in rank to him (some of %he relationf 
aplritnal emperor having gone over to the aect of Budsdo). The boddhistie 
of Ibe Chinese io Nagasaki stand under their general, who lives od the dm 
Oobako (near Miaco), as the successor on the archbiahopric of Ingen ft 
in Ghina od the stool of Darma, the flrst Chinese pope (and 28^ SQCCI 
Siaka) and came over to Japan, to assist his countrymen (1()50} ageinst tl 
rokoku (heretic opponents) or Christians. Being received by the Empero 
having prodnced rain by his praylng in the monntain Kitoo), he convert« 
to tke reUgion of Buds and received for his residence the mountain Oobal 
Miaco), where he was followed by Okaffi. The buddhistic priests of Sasen (i 
if racognized as Godo (endowed with penetrating intelligence) are conside 
the Japanese) to be able by Satori (meditation) to recognize aerrete tnitl 
the Badsdo-priests are called Siokke, as having retired frorn the world to C( 
The priest«, called Dai Nembud Siu (of the Budsdo worship), who chiefl 
Amida, viait the temple of the SindosiO'Sect. as belonging to it. The 
caUed Fonguansiu or Ikosiu (the most rieh), who (belongiog to the B« 
viait the temple Fongnansi, are divided in Nis Fonguan Si Siu (the westerly | 
of the Fongaao sect) and in Figos Fonguan Si Sui (the easterly foHowne 
Fonguan sect). The Bukwoo Si Siu (who agree mostly with the sect M< 
Visit the temple Bukwoo. In the Azta (temple of the three swords) in 1 
swords of former half-gods are preserved. The temple of Taisarattadu was 
for the remembrance of the dragon, killing the centipede, which ate 1 
whan afierwards an evil spirit troubled the travellers. The apostel Kooi 
it ont, by tying his belt round the column, he dwelt in and exhorting tb 
to have belief. Amongst the Sin or Cami, the flrst place is occupied 
Udsigami (the tutelar deity of the country) and a such is considered in 1 
the god Suwa Daimio Sin (the great and holy image of Suwa), whoii 
Stands on the Tatta-hill. As often as Suwa obtains a higher title of tl 
his Mia (temple) is boilt up higher. In the court stand the temples of J 
Dai Gongen (the great and upright Murasaki) and the Symios Dai Mii 
great and holy Symios), each one having his Mikosi (an octogonal box, oo 
the Images and relics). Near is the chapel of the lord of thousand hon 
chiaf fastival (Matsori) of Suwa is the Kunitz {Kuguatz Rokonoka), celelü 
the ninth day of the ninth month (with the theatrical repres^ntations and pro 



•ri tofk chinesische Priester in Japan eingeftthrt nnd werde 
■ eWnerischen Bttchem gelehrt. Uebrigens bewahrt der Bud- 
*""w in Japan mancherlei archaistische Charakterztige, die 
• ie früher auf Java herrschenden anschliessen und im chine- 
**i« Foigmus (anch wenn er von den Umgestaltungen des 
'■«tliamg frei giblieben) durch eine spätere Reform (wie. die 
•ftaiBche in Hinterindien) verwischt sind. 

Im Hofe hing eine Glocke und waren verzierte Steinpfeiler, 
• Iiwcbriften trugen, aufgestellt. Die von Wandschirmen ge- 
Zellen der Priester waren mit Matten belegt. Ihre 
hingen an den Wänden und Fächer schienen überall ein 
ngiiches und reichlich gebrauchtes Lebensbedürfiiiss, ob- 
"Ml iie in den kälteren Ländern meistens ebenso zwecklos in 
ii Händen getragen werden, wie unsere Spazierstöcke. In 

m 

grossen Halle fand sich die Kttche des Instituts. 



f fk§ Iftk priMt ralled Nege or Kuge. Hesides a temple to Teusio Dai Sit, 
■i k a templ« to Ten Sin, bis brother. Tb« cbief temple ig attended to by 
\$i (lak prieets) , tbe inferior ones bj Jammaboos (soldiers of the mountains), 
I» kavf adopted many ceremonies from tbe Budedo-doctrine (tbe foreign wor- 
H or by Tendai and Singon (wbo try to bring tbe ancieut religion of tbe 
iHry in harniooy witb tbe foreign wonhip of tbe Rudsdo-doctrine), being the 
pptrt of tbe tect of Lauzn (according to tbe Cbinese) or of Noosi (aceording 
H|4ap«ne«e) at tbe time of Koost or Confücius (favoured by emperor Qongeu). 
pw Nege (lale prieste) of the Mia or Cami-temple recognise as thetr head 
I Diairi (the coart of tbe Mikaddo or spiritual emperor), where the noble 
9ia Donno ta appointed aa their cbief. The Jammaboos have their own chief, 
m »Wide» at Miaco. Tbe foor sects (Sensju^ Siodo6Jn, Folcke Siu and Omotheno 
Hiü) of tb^ Bndado religion ha^e their principal templea (Tonai) aud fllial 
■ (llat»oai). Tbe ordre of RioBaifa belonge to tbe sect of Sen (Sensjo), whoöe 
W Irvea in Miaco (tbe priests belongiug to them, travel about and ofteii 
■Ip tbe conveota). In all tbe templea of tbe sect of Siodosju are placed tabletb 
t fc dec«aaed emperor« before whirh the monki» recite daily prayera. The 
mb TfioeUMi ia tbe MaUnai (principal one) of tbe sect of Fokke Siu. The 
Mti Ikm i3 diTided in Omotheno Ikoajn (tbe flrat Iko) and in Aurano Ikoaju 
b iHr Iko). Tbe templea are moatly Tiaited by the low people and the priests 
Im pray to tbe wortbippera (Danno). Their doctrines are explained in populär 
A^ called KaBBO. The prieata are allowed to marry and to bring np their 
fc dklMrMi in tbe cvnvent (being removed to other place«, if too nameroas). 
priMla an aopported moatly by the offeringa to pray for tbe 
ila asd bj Um aloia of tbe woiabippers (Danna). 



316 '»p»Ä. 

Auf dem Rückwege sahen wir in einer Nische an der Stra 
eine kahlköpfige Figur, vor der Opfergaben lagen. Die Japanei 
ersäblte mir mein Begleiter, haben Tempel für jedes besoiii 
Körperglied, fHr Nase, Augen n. s. w. und beten zu denselfe 
je nach den durch Krankheiten afficirten Theilen. In den oft 
liehen Häusern wird ein Phallus verehrt. Im JBause jedes Prh 
mannes findet sich eine Capelle für den Daisinghu, ab * 
Palast des grössten Gottes, dessen Name auf Täfelchen gesch 
ben steht. Als Sonne oder Kamisan ist Daisinghu (der Sohn 
Iga-namin-no-mikatto) der Ahnherr der ununterbrochenen li 
von Mikados, die jeden Morgen zu ihm betend, sich gegen sei 
Sitz wenden in der Provinz von Itsuma, von wo alljäkl 
Paokete mit Holzsplitter des heiligen Baumes über Japan ^ 
breitet und verkauft werden. Er führte den Ackerbau ein' 
lehrte, während seiner Regierung, Künste und Wissenschal 
Nach einem Todesfall legen die Japanesen den zusammengel 
delten Leichnam in einen topfiihnlichen Sarg, der von den I 
Stern gesegnet wird, und beginnen dann ein anfangs i 
strenges Fasten, das erst später Fische erlaubt. In einer 
Strassen hörte ich ein bekannt vorkommendes Geräusch 
sah beim Umherblicken durch das geötfnete Fenster auf i 
Fechtboden, wo Meister und Schüler in Drahtmasken mit i 
händigen Schwertern, die gleichzeitig zum Hieb und*| 
dienten, gegen einander ausfielen oder parirten. 

Am nächsten Tage besuchten wir einen einheimischen B 
händler, der uns verschiedene seiner illustrirten Werke vorli 
sowie einen Laden zum Verkauf von Porcellansachen. 

Die japanischen Fi-auen begrüssen durch eine tiefe 
beugung, indem der ganze Oberkörper an der Mitte der T 
niederklappt, im rechten Winkel zum aufrecht bleibenden Üi 
gestell. Kinder werden auf dem Rücken getragen. Im R 
bedecken sich die Japaner aus dem gewöhnlichen YoXk 
einem Strohüberwurf (wie die Bubis in Fernando Po), will 
fllr bessere Stände ganz praktische Regenüberzieher aus Pl 
gefertigt werden. Die Katzen in Japan sind durch ihren 
geknickten Schwanz auffällig, und die Hunde durch den i 
renden Haarwuchs. Um etwas anzudeuten^ was etwas bi 



dem japuiisclieu Contialat nmher, das seiner Leitnng' 
it war, nnd wo er im Voriesangsranme die kafalkßpfi^D 
»tthne nnterriehtete, die sich dort venamindt batteu. 
rshe voD Brunnen sind auf den Rtrassen höbe Leitern 
It, mit einem Dach auf der obersten ätalTel, nm dort 
r atisznblirken. Eine ßtrnBsen-Capelle des bei Aagen- 
ten angerafeuen Jiaosan war Nachts mit aufgehängten 
Dpeu erleuchtet. Unter eioeui schwarten i^teinbogeu 
taen Adern durchzogen) fllhrten Trepi>eu zum Tempel 
litz, mit einer Capelle im Hofe. Die Wohnungen der 
ttieiwen au das Hauptgebäude, und muBSteu beim Ein- 
tH^hithe znrttckgelaesen werden. DntiisRen hing das Ge- 
iner Gourtiaane, im Innern Rtand auf dem Altar der 
weue Kasten des Qnanuon. Obeo seitlich war daR 
I Windgottes oder (Fnting) Kadjcno gestellt, als ob 

seinem äitze erbebend, ndt YonvSrts gestreckten Hän- 
' war weiter unten von einer Schaar festlich geschmück- 
;r umgeben, die Kronen oder Diademe auf ihren Häup- 
^en und Schwerter oder Lanzen in den Händen. Ringsum 
. Lampen. Ein alter Priester brachte auf Nachfragen 
., Budsdo-wo-ki betitelt, das die zum Tlieit einheimischen, 
!il Indien entlehnten GUtter des japanischen Pantheon 
und die Namen im Cliinesiscbeu unter Beifttgnng der 
ben Aiisapraclie waren Über jedem mit Sanscritbuchstabeu 
>en. Die ersten drei Figuren waren Jikara-daieo (mit 
em Haarwachs), tiinda-daiso (mit Sccpter) und Haira- 



918 Japan. 

Hendai jotekte links and Hendai jotssimitz rechts , Ibes , 
Wassergott u. s. w. Auf der letzten Seite sass Sotaklaia 
Begleitern. Auf Anerbieten wurde das Buch verkauft. 

Im Daiko-Kutschi genannten Tempel flihrt eine Steinti 
zu einer vergitterten Capelle auf, deren Mitteltisch einen 
gel *) trägt Seitlich sitzt links die Figur deffXSha-dai-Sin, ■ 
die Figur des U-dai-Sin und hinter beiden sind Pfeile aufgea 
In dem zu den Priesterwohnungen führenden Corridor sits? 
kahlköpfige Priester Dais oder Kobodais zwischen Inschriftsft 
Zwischen den im Garten zerstreuten Häuschen erheben 
künstliche Felsen, in Teichen gelegen, die kleine Brücken 
spannten. Man blickt auf die jenseits der Bucht am Fns« 
Hügel gelegene Stadt. In der Capelle einer abgetrennten i 
lichkeit, die mit den anderen durch Oallerien verbunden ^ 
stand auf dem Altartische die vergoldete Figur des Oka 




*) The Sintos imagine a Single being (dweUing in heaven), which dm 
from men pnrity of sonl and conscience wlth virtnous snbjection to the It 
tfie coontry. The temples, covered only with straw (tiles and copper 
forbidden) contaiu a mirror, as symbol of the cleamess, with which 
lookt ia the heart of men and distinguishes every spot in it. The pi 
the Sintos-temples is situated in the province of Isje, where the dwel 
was of tb« flrst inhabltants of earth. The child receives its name in 
temples, where the priests elects one name of three, which are proposed, 
name is changed three times, as child, as youth, and as man. The fli 
consist in that of the new year, in that of the girls er dolls (where I 
thtrd moBth childieh plays are indulged in), in that of the flags (wher« i 
flftii month, boys exercise themseWes in plays with arms), in tbat of Snwa ( 
lo the ninth month the mirror is brooght ont from the temple to a plal 
kept there tili the lltb month). On the flrst, 15^b and 28^ day of the moi| 
Japanese go to the Sintos-temples and make vows. The Japanese designiril 
as Kami (1^^^)y which word is also applied to the nobles, as owners d 
possessions. With the Chinese characters, which (except on the Dairi^s eo« 
nsed on Japan, the name of God or lord of heaven may be expressed \ 
Single character, but in the anoient character of the Japanese (as used i 
court of the Dairi) there are three words reqnired , to express lord of l| 
The Creator (Kaibiakfsen) is considered as sustaining the universe (SekaQ, 
diamantene Welt ist aus Vairotschana's (Kongok&ino dainitsi oder der | 
Sonne der diamantenen Welt) oder KingKangkiai Tashi*8 frachtbarer (schal 
Buddha- Weisheit hervorgegaogeu. 



SoDoenbild. 3|9 

Bit einem Diadem am die Stirn. Seitlich fanden sich die 

«teilende Figur des 0-ShalÜLha oder Amida mit erhobener Hand, 

^ die fitzende des sechsarmigen Okannun und die stehende des 

Kido, eine Lanze haltend. Neben der znsammengebttckten Fignr 

des Ibes enthielt eine Nische die des kalilköpfigen Priesters 

Odaisan, and darflber war ein Bild Dharma's aufgehängt, mit 

mergeBchlagenen Beinen sitzend, ebenso wie die umgebenden 

iMdba's. Vor der centralen Capelle hing ein Gemälde, das die 

n%eliaide Sonne, und ein anderes, das eine Procession zeigte. 

Ib Innern war ein weisses Pferd mit zwei Menschenfiguren dar- 

pKellt (Tinsin non ma). Eine Capelle im Hof schloss die 

des Jidosan ein, die in der rechten Hand einen Scepter- 

in der linken eine Kugel trug. In einer Capelle an der 

Sfitxe der Treppe stand das Steinbild Inari's mit einer Kopf- 

We, die durch eine Schnur umzogen war, zwischen dem wol- 

fipii Haar. Draussen fand sich eine Reihe Steinbilder des 

^kunnoD, auf einem Lotus sitzender Figuren, langohrig und 

Ulk5pfig , mit einem weiblichen Ausdruck des Gesichts , aber 

|he Basen. Unter einer derselben, die kreuzbeinig sitzend , in 

Ulken Hand einen Topf trug (während die rechte unter den 

des Gewändes verborgen war), stand geschrieben (in chi- 

Shaka kanai eising, unter einer andern, die den linken 

ärts stellte und die reclite Hand erhob (während die 

dnen Ball oder einen Topf trug) : Namu Jiso dai Busatz. 

einer vergitterten Gapelle , deren dunkles Innere nur durch 

ttber den Opfertöpfchen des Altars hängende Lampe er- 

war, stand (in chinesisch) geschrieben: Inari. Auf einem 

Q Stuhl stand die Figur Quannon's, auf einem andern 

ogan. Steinlöwen bewachten die Stufen. Die Japaner 

Strohpantofieln , bedienen sich aber stelzenartig erhöhter 

, wenn sie in die Nässe auszugehen haben (wie die 
i^*-' W^uaer). 

rx,- 1 \kt m tsjematz (die Strasse von Isje) gelegene Tempel 

I^jingo heisst Amaterasongyaz (Amata oder Sonne). Der 

^^ m ^ Hatzmann oder Jawala , der grosse Ehren vom Micado 

-: 1^*181, heisst Pahango Bahan bei den Chinesen. Da diese 

^r. i i '^^ Farcht vor ihm haben, so pflegten die Jap aner frtiher, 



•i r- 



*'V* 



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wenn sie zam Schmuggeln ausgingen; den Namen Hatzac 
auf ihre Fahnen zu schreiben^ und wenn die Chinesen ihn i 
so flohtti sie; berichtete mit innerer Genugthuung mein B^ 
Seine Mutter war die Kai8eriu Jingokojo. Die vier Eonjin| 
bOse Geister; die in derjenigen Richtung; wohin sie bi 
Krankheiten erzeugen. 

. Ein^n Fürsten^ der durch die Strassen zog; gingen 
Ceremonienmeister voran, die ihre mit Glocken bebängten 8 
auf die Erde stampften und allen Vortlberziehenden niedr 
knieen befahlen. Edle Japaner hohen Ranges tragen i 
Schwerter im Gürtel. 

Der Tempel des Fatzmann Jamata liegt in Jamata! 
(die Strasse Jamata). Der Name war einer vergitterten d 
eingeschrieben und die Figur eines kahlköpfigen Priestern 
in einer Nische am Eingange. In dem Tempel des Wassei| 
fanden sich Bilder von Djonken und SchiflTen in einer 1 
aufgehängt; vor einer vergitterten Gapelle. Ein Pfosten 
eine kleine Nische und durch ein rundes Loch in deit 
blickte man auf einen FelS; an dem sitzende Figuren i 
meisselt waren. Vom Fest lagen grttne Büsche umher., 
einem Schiessstande übten sich japanische Pfeilschtt 
rechte Hand mit einem Handschuh bekleidet; zum S 
Bozens. 

Im Tempel des Daijingo sah man über dem Eingaai 
der Capelle zwei SonnenscheibeU; die eine in glänzendem 
die andere von Kügelchen umgeben. Längs der Wände 1 
die Portraits der Micado und bunte Gemälde. 

Als wir beim Theatergebäude vorbeikamen; traten w 
und sahen über der Thür allerlei Bilder; die Kriegs- oder I 
scenen darstellten; KönigC; Krieger und Damen. Man wi 
mit beschäftigt; die Goulissen auf der Bühne anzuordnen 
Sitze im Parten*e wurden durch Bambusgeländer abgethet 
zwischen denselben breiteten die Zuschauer ihre'Mattei 
während auf erhöhten Brettergängen Knaben unter ihnen i 
gingen; um Erfrischungen oder Cigarren zu verkaufen. S 
steckung dieser dienen in Privathäusern länglichte Kohlenb 
Oben lief ^ne Reihe von Logen umher. 




I jeuer oeiie iu,c aimne 
I vertbeilt Die Spieler setzen abwecliselud einen Stein 
1er Ecken nieder and sncheD nun die des Gegners ein- 

big aie todt sind nnd weggenommen werden , wenn 
ioe Treie Diagonale zur Fortbewegung bleibt. Nenn 
ind anf dem Brette noch mit besonderen Bezeichnungen 
aaptfdchliclieten niarkirt. Vor einer Schule vorUber- 
jalien wir Kinder vor kleinen Tischbiinken sitzen und 
ionen benagen. 

im Oiwon-Mia genannten Tempel waren gelbe Papiere 
«talt eines Baumes geformt nnd in der vergitterten 
ifgestcckt. Dranssen fanden sieb sitzende nnd stehende 
alilköpfiger Priester mit RoecnkrUnzen in den Händen 
kästen, hinter deren beweglichen Steintharen Täfelchen 
ine Treppe emporsteigend kamen ^vir auf einer obem 
ni einer verfallenen Capellc, dercff Thor in chinesischen 
n den Namen Giongi trug. Daneben stUrzte schän- 
: Cascade zwischen den Bäumen der Felsbljickc herab. 
in die Priestcrwohnnngen stossenden Capclle stand die 
' Fiismr Jakusi, die mit nntergesehlagenen Beinen vor 
legel »am und einen Almosentopf hielt; die eine Seite 

Figur des Isosan ein, die andere die des Quannon, 
iner Hpaltc auf der Brust de» letzteren fand sich ein 
riesterbild. Innerhalb derselben Nische stand auf einem 
I Kapferbild des Osakka, ein die reclite Hand empor- 
Knabe, nnd ein Osfari von I»je oder ein Platten ent- 

(i\AA.aaten . der in Holzthürcn cintrcsciilossen war. 



f»- 

III22 Japan. 

Monate aufgeführt^ mit den an bestimmten Tagen von den 
dhistifichen Priestern zu beobachtenden Vorschriften. Auf j 
nischen Grabsteinen finden sich oft Inschriften in den Ba(fi 
genannten Sanscritbuchstaben. 

Im Theater (Shibaya) wurde das Drama Itschkawagoei 
aufgeftüirt, von dem Helden Itschkawagoemung (Hegett 



*) To distingoish them from the Gami or Sin (who have been woill 
since ancient times), the foreign gods are caUed (by the Japanese) Bull 
Fotoke. According to the signiflcation of the letters, Budsdo signifles 4 
of the foreign Idols (the way and manner to serve the foreign idol^ 
native country of Buds or Siaka is (according to the Japanese) Megattal 
the province Magatta in the land Tenslk (the heavenly conntry). He m 
(according to the Chinese) 1029 a. d. or (according to the Siamese) 51 
His father was king of Magattakokf (or Ceylon). In the age of 19 yean 
left the palace and weot for instraction to the hermit Arara Sennin 
mountain Dandokf, where he (sitting crosslegged and with folded hands) 1 
meditation (Sasen) attained the revelation of godlike trnths (Satori), e] 
heaven and hell and penetratiug into the power, which governs the world 
a life of 79 years, he died 950 a. d. The place of bliss is called Gokof 
place of eternal comfort) and every one enjoys there a pleasure , correl 
to his merits. Amida is the chief of the heavenly conntries and the | 
of human souls, who attain bliss by his pardon. To live a virtooi^ 
not to fall against the lalp, laid down by Siaka, is the only way, to M 
by Amida and to obtain bliss. Bad people have to snffer pains in ^ 
called Dsigokf, where the judge Jemma (Jemma 0) is informed of all ' 
men by his great mirror Ssofarino Kagami (the mirror of knowledge). 
virtuooB life of their relations or the endeavours of the priests to obtatn 
pardon, have relieved the damned souls, they retam from the abode o( i 
to be reborn in the shape of animals. Amongst the disciples of Siaka, ( 
ones were Annan (Annan Sonsja) and Kasia (Kasia Sonsja), who coU< 
sayings in the bock, called Fokekio (the book of selected flowers) or 
book). The flrst Bukkio was bronght to Japan 550 p. d. and 568 appi 
the proylnce Tsino Cami) a precions Image of Amida (surronnded by gloi 
had been brought from Teusiko (India) to Fakkusai (Korea) and had tk 
Sauquosi in Siuaua bullt for itä reception under the reign of the japaneM 
Kimmei, who changed the era of Cengo io that of Nengo (foUofring the 
The Gokai or flve commandments of Siaka, which have to be obserred l 
followers, are : Se Seo, not to kill ; Tsu To, not to steal ; Syain, not to whof 
not to lie; OdsIu, not to drink inebriating liqaors. By ampllflcation thi 
ten commandoientä (Sikkai) and the learned ones have to observe the Q 
(500 commandments). Siuto signifles the acrustomed way of philosoph 



SehAchflpiel. w%q 

landelnd^ der die Wächter des Yakonin (Edelmanns) 
itokitschi (Shaka-higasch Skosabaro) tödtet und seine 

das Tbeehaosmädchen (Nangai-nus me} Eeschefio 
»chimbi) befreit, aber von dieser an seine Feinde ver- 
d, die sie bestochen hatten, ihn heimlich seines Schwer- 
anben. In einem Bilderbuch der Japanesen wird die 
i des wnnderkräftigen Affen erzählt. Ihre Geschichten 
ron einem Priester, der für buddhistische Bücher nach 
hen Ländern Asiens geschickt wurde und mit Schifib- 
derselben zurückkehrte. Shusanno-Shakka oder der 
es Waldes kam nach Japan von dem Negerlande Ko- 
mi, das Indien (Tiensiko) bezeichnet. 
tr dem Damenspiel, das auf einem Brett mit acht breiten 
länglichen Feldern gespielt wird, kennen die Japaner 
;h (Josin) auf einem Brette mit neun langen und neun 
eldem. Den König (Osang oder Taykun) umgeben 
iginnen (King oder Gold), dann folgt auf jeder Seite 
r (Ging oder Silber), ein Springer (Keh oder Pferd) 
'hurm (Jarru oder Speerträger). Auf dem Felde vor 
rechten Springers steht ein Minister (Cha) und auf dem 

dem des linken Springers ein Gehülfe (Kakfu). Die 
Linie wird von neun Fu oder Kulies eingenommen. 
^ bewegt sich rückwärts und vorwärts, nach beiden 



r SiudMja in Plural) are the philosophers, who follow this rnle) 
irtue by natural laws). Koosi or Confuclus, whose books were collected^ 
ir books) by Moosi , was the flrst, who tanght the highest good to 

•xercis« of virtue. The philosophy to exercise virtue consists in 
Muj to live virtuously ; Gl, to act righteously ; Re, to behave courte- 

to govem justly; Sin, to keep a clear conscience. The souls, after 
m to the universal soul of Ten (heaven). The highest belog was 
production of sky and earth (In and lo). Food is placed for the an- 
uiblets, called Biosju. Of their hoasegods, the Japanese place chiefly 
omed Oiwon or Oodsu Ten Co (the buU-headed Prlnce of heaven) 
loors to avert sicknesses, and chiefly the small-pox, others place the 
Dative of JesOf carrying a sword in both hands, for protection, or 
1 devils-heads. The Japanese place sometimes a twig from the Fanna 
) before their houses, to insure good Iiick, or other plante wbich 
>weT to drive away evil spirits. 

21* 



324 J*P"- 

Seiten und in vier Diagonalen. Die Königinnen bewegen 
vor- nnd rückwäris, nach beiden Seiten und in zwei Diagod 
vorwärts. Der Läufer bewegt sich in der Diagonale und I 
auch vorwärts gehen, aber in gerader Linie nicht zurück 
dass er einen Kreis beschreiben muss, um nach derselben S 
zurückzukommen. Der Springer geht in Winkeln. Der B 
mag über eine beliebige Anzahl von Feldern geradeaus von 
gehen, darf aber nicht zurückgehen und wird zur KönigM 
hoben, wenn er die Linie des Gegners erreicht hat Die 
und Kakfu bestreichen eine beliebige Felderzahl, die eiil 
geradeaus und seitlich, die letzteren in der Diagonale. Dl 
geht geradeaus, aber nur ein Feld zur Zeit. Die ChenflJ 
bestehen in keilförmigen Steinen, mit dem Namen auf der i 
der Bedeutung auf der andern Seite geschrieben, und die 9 
unterscheiden ihre besonderen Stücke durch die Rieht« 
wohin die Schärfe zeigt. Kartenspiele sind beliebt 

Im Theater (ShibayaJ, vor dessen Thür Wimpeln und 
Fahnenstreifen wehten, lösten wir uns einen Sitz in der o 
Logenreihe, und die schon darin befindlichen Leute, dtt 
einige Bonzen , wurden ausgetrieben , um uns Platz zu m 
Auf dem Vorhange standen die Strassennamen Miacos gel 
ben, wo Schauspieler gemiethet werden konnten. Gedl 
Theaterzettel Hessen sich von den Logenschliessern eil 
Das Parterre war ziemlicli gefüllt, und zwischen den Zusd 
in ihren gesperrten Sitzen gingen auf übergelegten Brettern K 
mit Cigarren und Kuchenwerk umher. Ausserhalb der 
war ein Gang mit Matten überlegt, und ein in violetter 
gekleidetes Pärchen, ein Männlein und ein Fräulein, erschi 
ihm, um der Bühne cntgcgenzuwandeln , auf der beim 
eiuanderziehcn des Vorhanges sich der Eingang in ein 
hinter einem Hofthore zeigte. Die Dame trat ein, währ« 
einen Schirm tragender Begleiter, dem zwei Schwerter am 
hingen, draussen stehen blieb. Eine Dienerin (wie alle 
liehen Rollen durch einen Mann gespielt), mit einem Be 
der Hand, empfing die Dame und stellte ihr auf der Batt 
einen Sitz zurecht. In einer Vertiefung der Wand \n^ 
Lampe über einem mit weissem Papier besteckten Topfe 



Theater. 325 

s Sclmtzgottcs) und daneben leitete eine Thllr zn einem 
während eine andere TliUr im Hintergründe den Aus- 
\ der Stabe bildete. Nach einiger Zeit Hess die Dame 
9sen stehenden Herrn durch das Thor ein und setzte 
ihm, nachdem die Dienerin entfernt war, auf einen 
nieder, der Unterhaltung zu pflegen, die von miinnlicher 
schreiender Kopfstimme geführt wurde, da sie sich in 
emden Dialekte bewegen sollte. Zugleich spielte eine 
te Musik. In einem käfigartigen Kasten des Prosce- 
asft der Souffleur, der die Stichworte und wichtigsten 
n vorsagte. 

nach länger geführter Unterhaltung das Nachtdunkel 
, holte die Dame aus einem Nebenzimmer Matratze 
lafkissen, schloss die Thtiren sorgfiiltig zu und setzte 
h einigen koketten Einwendungen, mit ihrem Besucher 
Bett nieder. Die Unterhaltung wurde jetzt sehr warm 
ndig, der Liebhaber riss seine zwei Schwerter aus der 
and schwur, sie in der Luft schwingend, dass er keine 
?bung fürchte und etwaige Störenfriede übel empfangen 
Ein Augenblick, wo er den Kopf wegwandte, wurde 
Dame benutat, fortzuschlUpfen und die herbeigewinkte 
an ihren Platz zu schieben. Der feurige Don Juan 
ie Hand derselben, in seiner eifrigen Liebeserklärung 
id, und schliesslich kamen Scenen vor, die sich bei uns 
iteinisch noch in griechischen Buchstaben beschreiben 
lenen aber die Japaner mit ihren Frauen und Töchtern 
ischaftsloser Gemüthlichkeit zuschauten. Nach Beendi- 
eses einactigen Stückes (Omigensch genannt) trat der 
Jirector vor und kniete nach tiefer Verbeugung nieder, 
einer Anrede dem Publikum für die eovicsene Gunst zu 
nnd den Titel der morgigen Aufführung anzuzeigen, 
folgte ein zweites Stück, bei dem die Coulissen dieselben 
Ein auf Rädern laufendes Boot wurde durch einen 
mit Rudern auf der Bühne vorwärts bewegt. Im Bug 
i alter Kriegerkönig, Cabu-nofki, mit langfliegendem Haar 
ger Weisse, das nur durch sein Stenidiadem zusammen- 
m ^nrde. Ueber seine eng anliegende Kleidung aus 



326 J»p»"- 

Purpur und Gold trug er einen weiten Mantel und gelbe ] 
schienen, während 8ein Gürtel mit vergoldeten Schwerten 
anderen Waffen glitzerte. 

Am Thore angelangt, wurde der fltlchtige König von i 

Manne, der ihm aus dem Hause entgegenkam, hineingeführt un 

dessen Frau empfangen, und das Ehepaar bediente nunai 

Enieen den auf einem erhöhten Sitz placirten König. I 

holte eine Fliegenklappe hervor und begann, sie hin uaJ 

bewegend, eine emphatische Anrede, worin er seine Unter^ 

an die Pflicht mahnte, ihm in den Streit zu folgen. MÜ 

bruch der Nacht führte man ihn in ein Schlafcabinet, wo f 

niederlegte, worauf die Frau unter Weinen und Klagea 

Ehegatten beschwor, seine Absicht, als Soldat auszu 

aufzugeben, und darin bestmöglichst durch das Fleh€ 

Dienerin, die herzugekommen war, unterstützt wurde. lÄ 

kniete dann vor dem Altar nieder und betete dort unter 

Verbeugungen mit gefalteten Händen. Als sie das Zimm 

lassen hatte, fing das Tschousing (eine mit Eisenketten ▼ 

Decke herabhängende Holztafel viereckiger Form) zu ; 

an, und als der Mann eine Fallthür aufhob, erhob sich I 

Tiefe ein Geist, roth gekleidet mit dichtem schwarzen 

Auf die Anrede des auf einem Bambusstuhle sitzenden Bl 

rers antwortete er mit! krampfhafter Bewegung aller < 

seines Körpers, nervösem Kopfschütteln, erst auf den '. 

dann auf den Knieen, zuletzt auf dem Bücken umherspi 

und dann wieder in der Versenkung verschwindend, n 

er ein Tuch an dem Tschousing zurückgelassen, von wc 

Mann zu sich nahm , da es ihn in der Schlacht unvenn 

machen würde. Als die Frau zurückkehrte, überliest 

beide ihrer Freude über den glücklichen Erfolg und träte 

ab. Der Tschousing begann darauf aufs Neue zu rasse 

aus der Versenkung erschien der gelb gekleidete Geist l 

der in sonderbar abgestossenen Manieren zu tanzen und 

begann und dann verschwand, nachdem der erwachte Kö 

der Zwischenwand genähert hatte, um zu lauschen. D 

betrat dann wieder die Bühne und brachte ihrem Gemi 

Waffen, als ein Officier mit zwei Lanzenträgem aal 



geschia^nc Bambna und amhergesprUlitc funken pa- 
idiboB sinmliren BollteD. Der herabgesprnng^ne Räaber 
leioem Schwert den HaneeigenthUmer an, dieser wnrde 
1 Taschentuch geschUtit und säbelte seinem Feinde den 

Alle Sehnnspieler traten dann anf die BUhne, nm eich 
■engongen und Nicderknieen zn rerabscliieden, und das 
entfernte sich. Wir begaben uns fllr einen Angenblick 

Conlisaen, wo die Schauspieler in einem Zimmer bei- 
iraren und bedruckte Zeuge geschenkt wurden. Der 
g wird in den Hüusem der Daimioe aufgehängt, elie 
i Krieg ziehen. In den japanisclien Rollenbildem be- 
[elden oder Francn in ihrer alterlliUmlichen Tracht, 
T auffällig das lang ausgezogene Geeicht, *) als cha- 
:;h hervor, 

ler Straseencapelle sass Isosan auf einem Lotus, und 
enaehbarten fand sich ein kleines Tempelclien für Ina- 

eincr andern sah man eine bekleidete Figur Josani's. 
'empel Kotaisi's stand vor der grossen Statue eines 
Gottes die Figur eines Vogels , der eine Lampe hielt. 

priesterlichen Novizen war ein lustiger Kumpan, 
'zelbäame und trieb andere Possen. Er sagte mir im 
dass er fortan sein Haar wachsen lassen wUrde, nm 

nnd das Leben eines Soldaten zu ftlliren. 
berpriester des Klosters lebte stets in einem versehlnsee- 
er, wo er nur von Priestern besucht wird. Holzeorri- 
fUr Spaziergänge bestimmt. In der Bibliotliek stand 



328 J«pan. 

Die Zahl der Priester*) wurde als 102 angegeben. Aus e 
Uokekio betitelten Buche; das aus dem Indischen (Tienfl 
in das Chinesische tibersetzt sei, wurde mir als Tiensiko-Pli 



*) Les BoDzes Badsoiestes ont un graiid-pr^tre nomm^ Xaco qni consao 

Tundes oa ev^ques (Dominus par Tempereur Cnbo-Ssma). Panni les sectd 

religfon des Fotoques 1) celle des XeDxus n'eDseigoent que la doctril 

törieore (du n^ant) de Xaca (comptaDt des adh^rents principalemcAt entre les Gl 

2) Les XodoxiDB (qui suivent k la lettre la doctrine ext^rieure de Xsfl 

seigneDt rimmortalit^ des ames. 3) Les Foquexüs (Foquekio) soDt trds M 

(eil adorant Xaca) et (dans les congr^gatioDs) m^diteDt sur quelqoe pd 

morale, qua le Superieur expliqne auparavsDt. 4) Les Negores (compos^ ] 

palement par des gentilshommes) fönt profession de coDtiDence (d^fendii 

femmet d'entrer dans les villes , oü ils sont ^tablis et dont ils sont iM 

habitants). 5) Les Icoxus fönt profession oüTerte de magie. 6) Les i 

BoDzes D*ont d'antre abri que le creux des arbres. 7) Les Genguis li^ 

les p^l^grins et les Guoguis les guident sur les montagnes. 8) Dans ll 

des Mondians 11 y a des 'vieillards, qui se tiennent ordinairement deuxeM 

assis i c6t^ du chemiDf ayant chacun devant sol le Foquekio (recitant fi 

lignes). D'autres sont prt^s d'une ri?i^re, oü ils rep^tent sans cesse Na 

une abbr^viation de Namu Amida Budsa (Amida, secourez les ivaes des Tr«| 

D'antres se tiennent proche des grands chemins et ont devant eux une i 

d*aotel, oü sont placöes des statues d'Amida et d'autres diTinit^^, de qui 

le sort des ames apr^s la mort, avec les rrpr^sentations des snppHces da 

tourmenter les ämes dans Tautre monde. Les Bonzes expliquent (en prdi 

livre Foquekio dans les tewples (Tiras). Les Alles recluses (Bicoris oa I 

sont charg^es de Teducation des jeunes personnes de leur sexe. Daus It 

de Nara la statue de Xaca etait assise (sur une rose) entre ses deux iUf 

et Xixi. Derriere ^taient deux autres statues des dieux Homocondis et 

qui ont anssi leurs cieux, oü ils pr^sident. A Tentrance il j a aval 

figures colossales (d^un air farouche). L'une avait nom Tamondea ei 

Besamondez. Ces dieux prösidaient cbacun k un ciel et ils avaient ausai 

un d^mon sous les pieds. La statue d'Amida (la tete ras^e et les oreiUea] 

etait assise (pr^s de Miaco) dans le temple bati par d'anciens dairys en fl 

d*Amida et souvent renouyell^ par leurs successeurs. Les Tenta et le I 

avaient aussi leur representation. Sur les degr^s, qui s*^levaient en 

theatre, ^taient rang^es les statues du dieu Canon (Als d' Amida). Ce dii 

le visage fort beau et trente bras fort petits, ä la r^serve de quatre, qui 

proportioniis au reste du corps et dont deux etaient pos^s sur les reinit 

deux autres portaient des javelots. II avait sur la poitrine sept facea dl 

toutes couronn^es et environn^es de rayons. Dans le temple, dedic^ au t 

d^mons (k Meaco), sa statue (tenant une sceptre en main) dtait eaei 

deux autres. Celui qui ^tait a gaucbe ecrit les p^ches des bommci l 




oit d«n Bilde der GOttin Qaaimon-BoBatz verziert, in sitzen- 
tdlDDg nnter einem Wasserfall nnd mit dem Mond zn ihren 
D, «Xbrend ilir Haupt im OlorieiiBchein glänzte und An- 
Bit nntergeBchlafenen Beinen sie umgaben. Anf der letzten 
«Und der Name der StrasRe von Miacx>, wo das Bnch zn 
I »ei. Das Bndtsolio songr so da ra mi enthielt ein Saneerit- 
>et mit zugehörigem Sjllabarium zum ituclistabiren. Das 
lokekio ist von Ginso San So Ho Si in Indien verfasst. 
nweihuiipjformei beginnt mit: Nabo aryabate laererokiya 
:hi lrii>ute daiva bo dniuja bäte taue rokiya haratschi his- 
Ein kurzes Alphabet war auf Holz geeehricbcu. Aach 
ilisfhe Noten finden sieh in den ReligionsbUchem. 
T vomelimste Priestor Nagasakis lebt im Tempel Kotaisi's 
'hört den Jenen an , wogegen der Tempel dos Daiko- 
sieb iu der Secte Joszn tindet Im Gauzeu siod acht 
:nngen, als: Jensu mit den Itoku, Ikosehu, Tendaischn, 
^■hu, Jodoschu, Hokteschu. Ausser dem Katakana (der 
ift des Chisesischen) und der Cursit-schrift Firakana (als 
, dem chinesischen Thsa-Ochou entlehnt) finden sich im 
wiieu die Öcbriftarten Manyo-Kana, Yamato-Kan«, Zyak- 
I das dem tibetischen Landza (nach Kosny) Uhnlichc Bonzi. 
«h Einnibning der cliinesischen Buchslaben erfanden die 



330 Jipan. 

Japaner das Katagana, um den der japanischen Aussprache 
kommenden Laut zu geben, und fllgten später auch eigenl 
japanische Worte hinzu, die in diesem Alphabet*) gescbrii 



*) Jusqu'au regne du 16"^^ mikado (OuziD-tenwo) tontes les ordonnauces 41 
f^ites de Tive voix et U n'y avait pas dVcriture. Ed Tan 284 a. d., OqzM 
(pour introduire les charact^res chinois) envoya UDe ambassade dans le ray 
de Hakoo-sai (dans la partie sud-est de la Coree), dans le but d^obt^nir du 
iüfttruits et capables d'introdulre la litterature de la Chine. A son retoor, 
bauadeor ramena Wonin ou Wang-jin (descendant de Tempereur Kaoutsoo 
dynaatie Han), qui tut Charge de Tinstmction des deux princes. Les descfl 
remplirent de hautes fonctions militaires et pour son propre merite, les J^ 
loi decem^rent les honneurs divins. Depuis le temps de Wonin, les chan 
chinois sont en usage chez les Japonais. Comme la langue japonaise ' 
(dans la construction) de la langue chinoise et le mßme charactire cht 
Arequentement plusieurs signiflcations, on forma (au commencement du S^n* 
au moyen de parties de charact^res chinois un syllabaire, appelee Kati 
(parties de lettres), qui s'emploie soit k c8t« (pour en indiquer la pronmi 
ou la signiflcation) , soit au milieu des charact^res chinois (pour indiqn 
formet grammaticales de ridiom rendue difflcile par l'emploi de charact^res ' 
S«lon TouTrage japonais Wazisi (origine des cboses au Japon), Kibi comp 
syllabaire Kata-Kana et ?oyagea en Chine, d'oü il revint en 733 p. d. 
lui fleurit Koubo, Tinventeur d'un autre syllabaire (Ilirakana ou ^criture 
susceptible d'etre employe seiil pour la langne japonaise, saus quMl füt 
de recourir an chinois. En Tanu^e ltC6 p. d. un pretre de Bouddha , 
ZiakoQSO (Shuhchaou) partit du Japon pour porter le tribut en Chine* 
romprenait point le chinois parle, mais, comme il Tecrivait tr^ bien, 
recommande de dresser une liste des characteres chinois, avec leur sign! 
en Japonais. Ce fut alors, qu'ii composa des lettres pour sou pays de i 
de 47 (la 4b>»e syllable fut ajoutee plus tard). Ce uumbre fut adopte, pai 
le syllabaire apporte de rinde en comptait autant. La coUection des ödes • 
les dix mille feuilles fut ecrite dans le s^yllabaire Mango-Kana (com] 
charact^^res chinois coniplets, sous U forme ordinaire et egalement» en ( 
curaive). Le syllabaire Yamato-Kana (ecriture japonaise) est compose de chii 
chinois, considerablement contractes. La divinite solaire (la deease soki 
preside au gouvernement de Tunivers Amatarasouchogami est cens^e de sl 
dans la personne de chaqiie Micadu. Le dai-sio-dai sin (archi-saint) est le pi 
du conseil du mikado. Le Kwan-bak (sainte personne) ou Atsouraki moro« 
des bonnets de reremonie de l'empereur) est le r^gent de Templre en • 
mikado enfant La secte Sin-gon, transportee de Tlnde meridionale « 
(648 p. d.) et de la au Japon (717) et la secte Tendai fönt usage des charactHn 
nagari modifi^s. Cette ancienne rcritare des Rouddhistes, appel^e es 
Faudsi, au Thibet: ülajik et en Mongolie: EstriOn usi»ttk, eat d^igl 



[•«icniiiiig iii «leni cninesiscncn unaroKicr iicgx tinn man 
nupepriifrt zu hcwalircn wUnecht. Da« Katagana in vier- 
1 Brchptaben ipt älter al« die Cnrsivschrift dcR Cliimgana. 
lineneclien Buchstaben (Kaln-no-modBcIn) wnnlen von 
eing:ef>llirt, nnd s{)ütor orfnn«! Kobodais die japanischen 
aben (Xiplioii-iio-mndschi), Die gewKhnlichen Rnchstnhen 
>[odsctii, die Sanscrit-Charakterc der Priester daprcgen 

o .lapancr sehreiben mit einem dftnnen Pinsol, den sie 
nesisrher Tinte anfeuchten, die für den jcde9malig:en Ge- 
aiif einem glatten Stein gerieben wird. 
n Bnehhiindler, den wir besnchten, neigte iinB Land- 



VM iluns m ticlix dcinirra pij& >o(» Im noms.de L*ndi> et Lxndrhn 
■Diii putte tu Jipon ctlui de Slmn. L'alpliibtt du Sidan JipoLile, rompaTi^ 
u) du Fan (Mntcilt) du Lxad», s'dl Itoutv coutrnir idrndqufinrTit its 
ipDe« ridirini. Selnu Im dkllonatiri JapoDtl« la ^irttn pst IVrrilure 
liHl>tan. DiTii l'i'crltnr« iBittan^ Jiponaifd , In tralti lont pliie pnlnlui 
IH, rortrmrnt msrqni^M dan« U Dcwtnagarl et le I.indto. üc distingueut h 
D iDinqDent eufUremeDt. Lei ruDeraillra du Mikidu nnt lieii pris du 
CiD-joa-si, »itue rn dehorg de la cout IniprtlaU (diirl) et * i'cite du dii 
^lid Bouddlii). En facs dt re temple cuule une prtite riTl^re, aur 
»t ]fte le pniit DoinmiS Yaml-no-Duklba»!. CW JiiBqu'l c« pont. quv 
dn Mikado rat ipportp »frompngD-' ile lottl« la poinpe, qn* \r dmne 
T «tale pfndant m vU. niaia arrlTp U il est refu par Irs prrtrea de ^jti* 
if (Uliaot leur rite. I.«» Yama-boual de la doclrin« Syou-grn-dou, nii 
rn-duD (dortrln« praclfq'ie et liivectigatrlcel i^udlriil Irs iDtlurnrFii celrales, 
diapammei fbftkka uu faokka), la rhfromande. I'irt dt prrdir« la r<irtunp. 



332 JiipaiL 

karten; besonders von Japan und China. Alle Länder ti 
China hinaus, hiessep mit allgemeinem Namen (Tienso). 
der Geschichte des Affen Sarihotz heisst derselbe Schüler 
Shakiamnni. 

Für ihre Silbenalphabete wählten die Japanesen zuerst 
47 vollkommenen chinesischen Charaktere, und zwar die ( 
japanischen Laute entsprechenden. So wnrde z. B. für die 
panische Silbe mi (etwas Weibliches) das chinesische U 
zeichen für Weiblich genommen. Koye ist der chinesische I 
und Yome die japanische Aussprache in Erklärung des Wa 
Im Königreich Tchantcheng schrieb man (nach Ytouugtche) 
Schaffelle mit Kalkwasser oder auf Bambusplatten. Die E 
düng des Sittan (Buchstabenschrift aus Hindostan) wird 
Buddhis awa Rjumyo (Lung meng), dem 14. Patriarchen 
Buddhismus zugeschrieben, als Stifter der Secte Singon, 
(648) aus Süd-Indien nach China und dann (717) nach Ji 
kam, ihre Ausbreitung dort vorzüglich dem Oberpriester K 
daisi (775 p. d.) verdankend. Kobodaisi war der Schöpfer 
japanischen Syllabars Hirakana, bei dessen Einrichtung er 
an die Fan- (Landsa) Buchstaben hielt, gleichwie der tibeti 
Schriftgelehrte Tongmi Ssambhoda, der (632) zur Erlernung 
Devanagari aus Tibet nach Indien gesendet wurde, nach 
Typus der Landsa-Schrift für sein Vaterland eine Schrift bil 
die unter dem Namen Wudshan (Buchstaben mit einem Ki 
im Gegensatz des nach dem indischen Bharula geformten Wi 
(ohne Kopf) als die allgemein gebräuchliche bekannt ist (Sieh 
Nach Philo waren die ersten Buchstaben diejenigen, die (d 
die Körper>vindunj?en der Schlangen bezeichnet) in den Ten 
als Symbole der Götter al)gebildet, göttliche Ehre empfii 
Hermes und (der in Schlangengestalt erscheinende) Kai 
gelten ferner in der asiatischen Mythologie als Städtegri 
(s, Movers) und zeigt sich auch hier die doppelte Beziei 
im Devanagari. Der erste Hermes (der Schrifterfinder I 
oder (nach den Sabäern» der ägyptische Agathodaemon 1 
(nach Abulfe<la) viele Städte erbaut, wie Kadmus (nachNoi 
in Libyen. Saribant ist schlangenartiffcr Dämon bei 
Longobarden. 



Literatur. 333 

apanesen haben Ober 14 Zahlensysteme. Bei den Chinesen 
die vierfache Qnadrillion den Namen heng hoeha (Sand 
»«bette). Baddho antersehied drei Zahlensysteme^ das um 
wechselnde^ das um Hunderte wechselnde und das 
tf bei dem sich die Summen um sich selbst vermehreü. 
rie (des Tibetains et des Singalais) s'^l^ve jusqu^ä l'u- 
lüivie de soixante z^ros, ce qui fait dix novemdeciUions. 

• den gewöhnliehen Zahlwörtern giebt es für gewisse 
Stimmungen einen alten Gyclus von zehn Schriftzeichen 
ins I und einen desgleichen von zwölf (Duodenarius). Die Com- 
m beider giebt Zahlen von 1 — 60 und dient zur Bezeich- 
der Jahre, sofern sie als Theile eines 60jährigen Cyclua 
üet werden (im Chinesischen). Von diesen 22 Zeichen wer- 
e ersten zehn die Stämme , die anderen zwölf Aeste oder 
t genannt (s. Schott). Man setzt (in der Zeitrechnung) 
Unme voran und wiederholt beide Reihen , wenn sie sich 
)ft haben, so lange, bis sie zugleich wieder von vom an- 
. So kehren dieselben Combinationen nicht eher zurück, 

* Decimalcyclus sechsmal und der andere fünfmal abge- 
ist (s. Ideler). 

e Jamato- Sprache auf Japan hat gtfib nur noch bei 
i Geschichtsschreibern, Dichtem, auf der Bühne und am 
les Mikado rein erhalten, ist aber sonst stets mit chine- 
I Ausdrücken gemischt. Der Kai-sho oder sorgfältige 
ityi wird gewöhnlich nur in der Dichtkunst und bei Drack- 

gebraucht, der Gio-sho oder handelnde (gio) Styl dient 
bo Verordnungen und Erlassen, der So-sho oder stroherne 
tjrl wird in der gewöhnlichen Correspondenz zwischen 
itebeuden gebraucht, wenn man den viereckigen Charakter 
iMsischen im Japanischen schreibt. Die japanische Lite- 
erfallt in Uta (Distichen) und Renga (Lehrgedichte), Mai 
Ol). Sosi (Biographien der Herren), Sageo (lebende Hei- 
ionogatari (belehrende und unterhaltende Erzählungen in 

Taifexi (Geschichte), Gesetze und Sitten. Die Bibliothek 
laaRawa ward gegründet 1316 p. d. 
I laosing oder Snsing, der Planet Jupiter oder Vrihaspati, 

japanischer Darstellung auf jeder Seite ein kleines 



334 J«P»n- 

Sternchen neben sich; als wären ihm Ohren angewachsen^ 
wird als Lehrer mit zwei Schülern repräsentirt. 

Die japanische Geschichte *) beginnt mit der DreitheO 



*) Swa FikoDo Mikotto (Syn Mo Ten To) civilisa (comme Nin Oo i 
plus grand de toos les hommes) les habitante du Japon (Akitsnsimaa) et i 
le gouveruemeDt (660 a. d.). £n la öO^e ann^e de son r^gDe, 346 ans api 
mort de Xaca, le philosophe Roosi (vieux enfant) naquit (le 14me jour dud^ati 
k Chine dans la province de Sokokf (anim^ par T&me de Kaasobosatz, d|i 
de Xaca). Ve» le mSme temps, on vit pour la premi^re fois des idoles «Cru) 
au Japon et elles furent adorees k Khumano. Sous Sui Sei (successeur d»' 
Mu) le philosophe Koosi (ronfucius) naquit k la Chine (551 a. d.), 391 
apr^ la mort de Xaca (le i.^^ jour de Ilme mois). La nature lui avait m 
le front d'une petite emineuce, cumme a Temperenr Siun et il avait tooil 
inarques d*iin fiiture Sesin (d*un homme d'un esprit incomparable et d'a 
fond savoir). II etait haut de 9 Sacks (pieds) et six Suns (demi-pieds). 
Anne! (successeur de Sui Sei), Ganquai (disciple de Confucius), dans le caq 
quel r&me de Kassubatz etait passee, naquit k la Chine dans le proTiH 
Rokokf. A 18 ans fl a^ait les cheveux tout blancs et paraissait en tM 
vieillard. Sous Kookio (216 a. d.) les Chinuis, envoy^s par Tempereur Siooij 
s'ätablirent ä Kaiyoku. Das Amt des Seogun oder Xogun wurde 96 a. I 
Kchaffen« En la 95°i« annee de Tempereur Synin (29 a. d. bis 71 p. d.), Bofi 
Kobotus) viut des ludes au Japon, oü il apportait sur un cheval blane ll 
uu livre, qui renfermatt sa doctrine et sa religion. On lui erigea un II 
sous le nom de Fakubaii (le temple du cheval blanc). A la troisi^me aiil4 
r^gne de Fitatz u ou Fintatz (572—586 p. d.), Tapötre Sotoctais naquit k Ut 
de Tempereur. Songeant que le Saint Gnso-bosatz renaftrait en eile, ift; 
se tronya enceinte et accoucha le 12°^e mois d'un Als, qui füt nomm^ Fdk 
et apr^ sa mort Tais ou Sotoctais. Les os et les reliques de Xaca parff 
d'une manidre miraculeuse entre ses mains. Depuis ce temps le cnlta i 
dien s'accrut et il arriva des pays ^trangers d'outre-mer une grand nombie dl| 
de statuaires et de pretres. L'empereur ordonna, qu'an 6 jours chaque moiil 
les cr^atures Vivantes soient mises en libert^. La 8i°* ann^e la premi^ i 
de Xaca fut apport^e au Japon et placke k Nara dans le temple de KobiMt 
certain Moria, Tennemi des Fotoques (qu*il brula) perit au bout dt d«MI 
sons Tempereur Joo Mei (586 — 588 p. d.) et on batit en memoire le taaif 
SakaUtina ä Tamatsukuri. L'imperatrice Suiko ou Siko (593 p. d.) flt Jlf 
fönte une statue en bronze de Xaca. On apporta de Fakkusai un livre de nl 
intituU Bekkotoso. Sous Tempereur Dsiomo (629 p. d.), Sienno Giosa, fad 
des hermites (Jammabus) naquit. Die Era Nin (seit Synmu) wurde (645] 
durch Kntaku in die Era Nengo verändert. L>mpereur Tent Sit (668 
erigea le temple See Guansi et le prindpale Idole, ouvrage du atatoairt Ol 
L'empereur Ten Mu batit le temple Midera et le livre sacrt' Issai-Kio (fem 



da broma it d'oi, ouTngs da lUtQllis Talioqaaa. Sooi l'lmpaia- 

(715 p. d.), 11 j >v>il d'ippiritloD miikculen*« dci dlenz KbamuM, 
U, Jikml, ScQiiu, QuanwoQ «I ItiuamontsD an differaati androlU. 
SfaomD tiiit la gnni tampla de Diibodi (716 p. d. bli 724 p. d.) 
lapantriea Kooken (749—759 p. d.} b4tic I« »mpli Fod Daial, nn 
ri l'aniaUDca da Burunooi, nue divlnitj daa lade«, qnl ippunt i 
.'Enpateut Kooniu (TTO p. d.) ordoDDi (puur apitHr le» tampStai). 
.1 din* lout l'EmpIra dea MaUuiis pour apiiacc lea Jakaali (ou 
I, qul rrgncDt dSDS l'ilr rt dan« let rampaguei). La Ö"" tnntt le 
ili naquit. Sous rcmpaKiur Kwin Mu (782) la ginint Tamamar tui 
n^nl im etrang«n (Tartaraa), qui äuiaat leoni ä Japon. Soui 
il Wa (869 p. d.). Ua liitM d« Confuciaa furent apport& i la coar 
A 5"* annee naqait daiu la proTlaca da Jipatto Isjc, Ulla de Talke 

du nog. Cette princaaie uianu a compoij dea »DTiaga». Sooa 
lorakaaii (947) II j avalt Dua asaembl^a «di lei affalrea da la 
»cheb de tODtea leaeectea »e trouialeDt. JorlmaMa, loui l'amperear 
\ p. d.) taa (avec l'aide de Falzmaan) ]g draioD iuraTnal Nage 
t du Dalrj. Kijomari bat io't Kloitet (f |182 p. d.). Soua Kamme 
' — 1278 p. d.) mourut Slnran, chef d» U MCta Ikoaln, qul atail iti 
M>Dan SeoDlu, fondateur de la aacta Seodoaja. Die vod Kublai-Kbao 
.) geacbickte Eipaditioo litt SchlObrueh. Lea Camia axcmrem ane 
■ite, qal flt perir tont« la flotte da gJD^tal Tarlaie Hooko (1284 p- d.) 
lar Cabo-Sama Jlatuiako (f 1674 p. d.) la docteui Ingen anlTa är 
JapOD pooT I publiar une noQTelle aecte. Soaa l'emperaur Kelkoo 

iale lortil da foDdi de la mar. Ella Tut nomm<e Talkabaiima el 
tebi« (le dien da la mar). Tniia ana aprj* od ; balit le tempte 
itc de« prStre* (71 p. d.— 131 p. d.) L'lmpetitilce Singukogii 
ro Gqd) repaua (de la coDqaeta de Corfa) au Japan et accoucha 
Jtono Ooii). Od la mit apria i« mort (270 p. d.) au nombte daa 

le Dom de Kaaaiuo Dal Mloalii. Elle fut luccedee pai aoD flU 
al ou OoalQ Ten Oo), qul fut llluttte daas la pali el la gaarrr. 



336 J*pan. 

Land Japan erschuf. Der siebente der Teng-jin (Isanami j 
nannt) zeugte mit seiner Gattin Isanagi als ältesten Sohn 1 
Tengsogo Daisingo, den ersten der Zijin sowohl , wie den jl 
herm der Mikado (nebst der Kuge) und schuf dann alle Mensdf 
die von seinen anderen Söhnen stammen. Der Letzte der 
Zijin war Vater des Zimbu-tenno, des ersten Kaisers, 
guter Menschen steigen nach dem Tode zum Himmel auf, 
Teng-teh, der Gott des Himmels , herrscht und sie bei sich 
nimmt. Böse Geister treiben sich unstät nmher. Unter 
Göttern der verschiedenen Dynastien wird nur Daisinghoi] 
gebetet, als Erster der Menschen. Sein Geist weilt in Japi 
den Mia oder Tempeln^ um das Land zu schützen. Sein Kl 
schien glänzend hell^ über die ganze Erde strahlend, und 
deshalb mit der Sonne verglichen. 

Das Jindayno-makki oder das Werk (makki) der 
(day) der Götter (Jin) handelt von den himmlischen und ii 
Dynastien der Götter, das Buch Nakatomi-Ssarai von den 
lungen der Götter (in der Shinto-Religion). Kami ist 
panische Wort fUr den chinesischen Charakter, der Shin 
gesprochen wird. Der chinesische Charakter Foe wird von i 
Japanern Buds auflgesprochen. 

Die japanische Geschichte ist in dem Buche Nihong-gll 
oder Geschichte (gwaisi) Nipongs (Nihong oder Japan)'= 
gefasst. Die Stadt Nagasaki wurde durch den Fürsten Nil 
sakki-jinsaimon gegründet. 



('hine, Tenant de Scltensikn (contr^e m^ridionale eheste) on le contlM 
rinde. Sous reinperenr Kin Mei ou Kimme, il y avait a Taiutonslkn «li 
le Teiislka mitoyeii (la presqirile dViide^ä da Gange) nn iUnstre Fotoqne, Bi 
Mokare u, disciple de Xaca. Vers le meme temps la doctrine de JambidaB ( 
Riorai (d*Am1da), le grand dien et le protecteur des &mes separ^tB des < 
s'introdnisit a Kakkusai (la Chine). Elle p^netra a Tsinokuni (Japon) et a^ 
k Naniwa, oh l'idole d*Amida parnt k la bonde d'un etang, environn^e dasi 
dor^s. Rn memoire de cet ^v^nement Tempereor institna le pr«mi«r 1 
Cette Statue fut conduito au temple de Singuosi, oü sous le nom da Sil 
Nora! (Nora! ou Amida de Singusi) eile opera une infinit^ des miracles. L*Eai 
(540 p. d. — 572 p. d.) fatorisa la religion des Foes on du Bndsdo, •![ 
plusiaars temples a ceux Foes, dont il fit faire ä la Chioe qnantite da btil 



^ 



AuRitpraclie zn gclipii. FrHhor war eine andere Weige 
ibctisclien Bezciclinung (irolia) von den Japanern ge- 
forden, tlie Jetzt abgcsolinßt, aber uncb unter dem Na- 
.asinu niodscba Cnlte Baclistahen) eich erhalten liat. 
■Ige Dieincr vielOiltigen Ilesnche in den Toni)>eIn, wo 
iiiitli'ne BlldiiT gekauft und noch nach audci^n gefrag:t 
lud sich oineit Xaclimittags eint' OesellHdinfl jnuger 
ur fio;:enTisite ein, die ninm-be Befriedigung ihrer Neu- 
leiui-n Saclien oder dem Ameublenient eines europäischen 
indeu und mir zugleich verschiedene Notizen brachten, 
twtlnwht hatte. 

amberzielieuder Japanese zeigte kUiistlicli abgerichtete 
d rief durch Schellen mit einer Glocke die Aufmerksam- 
ein l'.ilder^'estell , wo die zu erwartenden Aufführungen 
eil «aren. Der Nejihrit wird in Japan hochgeschätzt, 
riiija.'i Ein Leicheubegüngniss zog durch die Straseen, 
hrifliene Paniere wurden auf Flaggensti'ickcn vorange- 
Niti'h den Lampenträgern kam der Xorinioii oder Palan- 
dciit Leichnam. Dann folgten ivei^xgekleidete Mlfdchen, 
mit Schleicrtuch verhiingt, nnd hinter ihnen ein im 
ihrengewande gekleideter Leidtragender mit einem 
Li;« man den Tempel erreicht hatte, wunle der Norimon 

CLinftoiiD »hu »nid Ulf banglcs aliowetl tlic Conimlltr« (in RiDgoau, 



338 -TÄPÄn. 



aori iiicaor^oseTZT. /-.u Deuien oeiren luiiieii sicu {?rau ^ 
Priester dort autjjrestellt, und ihre reeitativischen Gesang« 
(liireli ein Oetr)se von Trommeln und iluseheln beantwo 
alter Priester, vor dem Götzenlnlde Mt/eud, spraeli i^eV 
l>ejral) sieh dann naeli dem Altar, wo zwisehen Lara 
weluMuleu Fähnelien eine Gedenktafel aufgestellt war. 
tivtenden nahten sieh unter tiefen Yerheujcungen. und 
eession begrab sieh dann naeh dem Kirehbof. Am Ausg 
des Tempels stand ein Priester, der lieim Vorilbertra 
Norim«>n seine Gloeke seldu^'. und dsinn begannen in 
alle Glocken des Tempels zu läuten. 

Kin tiir Sanserit-Lesen bestimmte*i Bueh, das die ja 
Aussiiraehe iler Ruehstaben lieiiretllirt hatte, hiess mit 
ehinesisilien Titel: Saui: darani. Das Quanm»n-ii'» } 
(Jebetbueh entliiili Anruniuiren. die alle mit «hit: oder 
irinnen uml unter vorsciiiink-nen rebcr>clu'iftrn ant-retli 
den. als: Sinju-Quann^n. >l.i»-i.Juannnii. Iiaiit-Quann«»n. 
meuir-Quannon. .hmte-Quannon. Noirinjinu'-Quaumni. 
<lliistisc:.e< Gebetburi; mit \\ioilerii"lTou Anrufuniren d« 
Amida lUulso. die nach musikMli^«-iAMi N'.»tt*n lutMlulir 

entiiielt eine Misehmiu' iaiiani'^ci.i r iimi i inesisriier Bm 

• " i 

v>ie: ..llimnul .b-n.: lakii k \u in r;.iue'*i'»'.-hen Bui'listi 
Ju'iiroiiu-tir Au><i ra. . i ii.i .la.»ani«*'.-:i« u i^i tlf< Mens« 
'»r'.;uru .0 r.e^ao <:.«• ia i:ti»aui^«-..ou lUki.'^taU'n l>as ( 
ji" ^M'.auiiu- vli'v:"'.! .: lu: iilt mii ^M\^ "«icr < »m \h^; 
Auraiunjer. '.iiKi-; .'.'.■:>. i"'. ''r> ..nirou : ^iniu-«jnaunon • 
'»arata lauia kiiik:; . >"..'»-\»aaun'.»a « »n^* an'di^ria ^«»i.aks 
Vjr.aun-'n r»:-,- auir;:;»- :.'"'»an-:i)a liiu- bai<ia M»:.aka . : 
mi'n^--«^»ua:i'.. -a « »a^- ;aaka -iiah« uixia ^^l.aka . Junte-i 
" ^u <. ia rri s-a. ** «i;^- ; ■. '»».axa. N •inniiii.-r-vjiMnDt 
•au-: d lua *»! ::; la;i:a::: ■::;»Sara ::v In ra;i::al.'iiv'::«ri 
.'UjTeiiJi:: Mau; Hie M.>:k:; m: F:i- ^ivA /\y\<^:\^u 
uion Jvieieiiuei. 

E< jiek !»••' B.:.ii a-. :••»• der Veri:au-:eur;eit. K 
Ge^uwart und !•••» vier Z::k.;i.::. Uiv ^r^^'^ten der j 
süki Amida. Quauuon u/.d S .k\ a .. ;v... V^u diesea i>i >aai; 
dl^r leuie, QuauiiiUi dir ir,;..v>:v. ^•.. Aua«a ••.«WM.iliun ueii^ 



Amida 



339 



Fnu, ist männlich und heisst Shinso-Quannon , weil mit 

|4D0O Bünden begabt. Shakyamani , der Sohn des indischen 

Shobondaio nnd der Dame Maya (Maya-Fusing); wurde 

2S50 Jahren im Lande Makada-Kokfu zu Indien (Tiensiko) 

und predigte Amida^ der im Westen lebt (Sai-ho). Quannon 

keinen bestimmten Aufenthalt^ da er sich überall findet. 

dem Buche Jokekio wurde auch das Buch Quannon- 

ron Shakiamuni verfasst und dann in das Cliinesische 

>n. Amida '^) ist ein Hotoque oder Buddha. Man betet 

ikai, für Glück in dieser Welt sowohl, wie für eine heilige 

nach dem Tode. Die Seelen guter Menschen begeben 

nm Himmel (Teng); wo sie mit der Sonne (ki) und dem 

(ski) leben. Böse fallen in die Hölle (Siyoku), wo Jemmo- 

regiert. Die Zahl der Himmel ist 33. Der Geist**) Quan- 

belebte Dharma, der nach Shakiamuni in Tiensiko lebte. 



*) Im glficklichen Lande des Westens. Die Oebeine des heiligen Jacobns, 
Too Medzpin (Nisibis), worden (während des Krieges der Griechen mit 
i) DAch Amida gebracht (eine Stadt in der Provinz Aghdsnikh am 
te Lande Diarbeltir), später Sitz der Patriarchen. Die Mooophysiten leiteten 
irii Jacobitcn von Jacob Baradäos oder Zanzalos her und gaben ihren Bischöfen 
Ignatioa. 

I**) Fanvmng (Brahma) gilt den Buddhisten als Herr des Himmels der ersten 

nnd gebort, ils solcher, noch der Welt der Begierden an. Tischi 

Po-lo-mon ist der Brahmane. Ananta (der Unendliche oder der Ocetn) 

Köolf der Lang oder Nagis (Drachen), als Personiflcation der Flüsse nnd 

Jcticb« (Jaksha) sind die Tapfem, Gewaltigen. Garuda ist KSnig der 

(Oamra oder Flfigelschnellen) oder Sternschnuppen. Asienlo (Asnra) 

■Mbtstborene Riesen. Kinn.ilo (Kinnara) sind Halbgötter im Dienste 

iL Die aehn Sphären oder Welten (Shl Kiai) sind: die Sphäre eines 

(Fv). eioet Bodhisatwa (Pusa), eines Selbstdenkers (Juenkio oder Nidana), 

■lerriehteten) Seb&lers (Shingwen), der (bramanischen) Gotter (tien tao 

w GoCterwef dee tien schang oder himmlischen Ochsen), des Menschen 

i), der Aanras, der Thiere, der hungernden Dämonc , der Verdammten 

Hölle). Da Titsang Pusa (der gegenwärtige Heiland der Buddhisten) oder 

»ba ein Bodhisatwa unendlicher Barmherzigkeit ist, so theilt er sich In 

OMialteBy OD die Vemunflwesen der sechs Klassen zu leiten nnd zu 

(DiIm). Fpkwo wo dslzo (Fong kuang wang Titsang (der die Strahlen 

KSoif), den Kmnmstab fahrend, gewährt Wünsche (Regen gebend 

Feldfrickle reifend). Kengo fl dsizo (Rin kang pei Titsang oder Patron 



oo* 



Japin. 

(^i brachte vor 2000 Jahren das Bach Fokekio Ton 

j^u iMkrh China mit oOOO Bdcheni des Budsdo (Buddhisa 

luu spater« vor ^KX) Jahren ^ kam das Fokekio von China i 

-aiNftu. Die Japanesen handelten früher mit Kara (China); 1 

Oocuiuchiua), Jakatra (Java) und Kambodtja (Kambodia), 

V.'» Hich in der Geschichte Nagasakkis (Nagasakki-sasje) 

abrieben findet, ein nur im Manuscript existirendes Buch , ' 

B&ude stark. 

Ikaitsoda verfertigte die Figur des Seukoje-norai^ des ^ 
res im Tempel Senkoje. Der Geist des Gottes Khumano | 
in der Gestalt des Vogels 'Gov (in Khumano-Gov) beii 
steigen, wie es in den Häusern aufgehängte Gemälde (um § 
Krankheit zu schlitzen) darstellen. Es giebt fünf grosse Kol 



dM diamantenen Krbarmens) erlöst die Thiere. Daisjo Fudo (der U«b«l 
der bösen Geister und Leidenschaften) wird im Urlande (des Boddhisnri 
Vairotscbona Buddha verehrt. Nigite (Schopferhand) wird als Uieroglyil 
Uottbeit verehrt. Als 1300 Jahre nach (Sakja's) Baddh&'s HiDgang (361 
100 Dämone in das Reich Miti (Mitila) einbrachen, Hess der König die H 
der fQnf gewaltigen Budhisatwa (Godairiki Bosats oder Mahabala Bodtf 
malen, worauf (unter Fasten und Opfern des Volkes) die erschreckten 
über die Grenze entflohen« Die Bildnisse (ursprünglich Siwa-Bilder) lii^ 
einer Oapelle des Tempelhofes Sumijosi (bei Ohosoka). Go san se Mjowo (I 
steht mit dem linken Fusse auf Töe-t>ai-tien (lUva) und mit dem tecMi 
der Königin (Gottin) Uma. Dai gen biu (Ta jueu »o) oder der groMi 
Herzog (des Sternenheere:«) und der General der Lirhtkonige, bt der I 
geniuB der durch Rodhidharma aus Südindien nach China verpflanzten, besehä 
Secte (Shen-tsung oder Sen-sju), als Regent des Morgen- and Abenl 
(identisch mit Jzed Mithra der Zend-Sagen). Von den Sau zju nitsi fl Bl 
geheimen Buddhas der 30 Tage) i^^t der des ersten Tages Dsjokwo M 
kuang Fu oder Buddha des unwandelbareu Glanzes) oder Shenteng Fn | 
kara Buddha oder Buddha der brennenden Lampe). Dipankara ist der if 
menschlichen neun Buddhas. Als Zi kak dai si (dritter Prior des Nannk-I^ 
auf dem Berge Fijcisan seinen religiösen Uebungen oblag (f K64), eneU 
jeden Tag einer der San zju bau zin {SO periodischen Geister der Tieotri 
oder Dai MJo zin (Ta Ming Schin oder Lichtgeister), als Besch&tzar. 9 
Dai Mjo zin gilt als Manifestation Amita's. Kamo Dai MJo zin (Lichtf 
Kamlhofes zu Kamo) gilt als Manifestation Kuanin's. Amatsu Kojanene 
ist eine Manifestation Sakja*s. Ten seo kwo Dal zin (die SonnengStH 
ideutitlcirt mit dein vollendeten i>iiddha der grossen Sonne. Kibnne Dell 
feOhutzt das Ceuiruiu beider Geschlechter. 



iegf. Akkopin-Blienmin^ bot dem Kaiser Cliinns NUsse 
TOD diesem zurttck^wicsen wurden , aber einem andern 
ger ein Leben vnn ilOO Ja)iren {•ewälirten. Der chine- 
nt Henjskn erhielt «ein Bueli über Heilmittel von einem 
D (Senming^. 

Gfilter der zwölf Jahre im C'ycliiR werden mit ihren 
■chen Thieren darfrestellt, von denen zniveileii zwei einen 
rfeitPt). Die Tenpüing oder Hinmielshewoliiier deuten die 
be Tumlie an, wenn das Vcrgnitgen Reine Kraft verliert, 
üelin fTTTispen Scliiller sind: Sarihntz, Mokkukenirreiifr, 
, Anaiitzo, Subodai, Fnrona, Kassinsjeng, Ubariniitzc 
AnAiida. Wenn Nanda Regen wltnoclit, 90 regnet eR 
id das Getreide wächst em|»or, Batsa-Xanda, dnrcli ilie 
geud. gab Wasser, damit der Ki'iq)cr des nengehorenen 
inni zu waRehen war. Jennnjosa, der sieh in dem Borge 
mit Waldnllssen nUhrte, reitet dnrrh die Lnlt, die Woli- 
der Einsiedler zn bepuchen, nnd nalim Reine Mntter mit 
b China. Einige beten jciien Morgen /.nr Sonne nnd 
in ein glllekliches Leben für den kommenden Tag. AIr 
ennann gesehen, hat die Sonne weder Tempel nocb 
Da die Sonne Alles sieht, so giebt sie denjenigen, die 
gednUet haben, Trost und winl als Zeuge des verübten 
Mftreten f.,Die Sonne bringt es an den Tag"). Der 
im, wegen seines geringeren Glanzes, empftingt geringere 
>» «r« ittA .(^nn«> (^itai>)ioriiiip^ AiiR einen) Felsen her- 



342 Japan. ^ 

Tempel finden sich keine Figuren, er wird aber durch die Pipi 
gnirlauden (Gohe) symbolisirt oder durch den OchalaisaU; en 
Papierkasten mit einem Holzsttick darin, daß beim Schtttl 
klappert. Suwa ist die Personification der Schlange, und in 
Nähe seines Tempels ist es verboten, Schlangen zu tödteu, 
dieselben Suwa*s Diener sein könnten oder Suwa selbst. Ptt 
waren die Schlangen zahlreich in dem Teich, der neben d 
Tempel liegt, als dieser indess vor zehn Jahren niederbnuni 
zog sich der über die in Nagasaki zunehmende Menge I 
Fremden ärgerliche Gott nach Simibarra zurück, wo er jetitl 
so eifriger verehrt wird. ^ 

Meistens finden sich in japanischen Häusern unter 1 
Decke der Stube an der Wand ein kleiner Kasten befestigt! 



gezeugt, voD denen der Jüngste (Kamu-Jamato-iha-re-bikono-mikoCo oderSapS^ 
mikoto) in der Herrschaft folgte, als Zin-mu-ten-woo (der göttliche Ul| 
himmlisch verklärte Herrscher) und auf Anrathen seines alten Dienen (jA 
tsiitanno-odsi) auszog, um seine Herrschaft über die im Osten gelegenen Ul 
von Japan auszubreiten, geleitet von dem in dem Schilde einer SeUMk 
fischenden Wudshiko (von Bungo). Von Naga sune-hiko (in Jamato> a>l 
geschlagen (und im Meeressturme seine Brüder opfernd) empfingt Zlnmn (il 
Taka-Kura-tsi) das Schwert des Donnergottes (Take-miko-t5ntsino-kami\ Uli 
dem achtkopflgen Raben der Sounengottin (Ama-terasn-oo-kami) geleitet, ta 
er Jeknwesi (in Uda). Nach Erbauung eines Tempelpalastes, feiert er ein FMl 
Sonne und übergiebt das Reich Aki-tsu-sima (Japan) seinem Sohne Ta-gisinrii 
mikoto. In alter Zeit, als Himmel und Erde nicht geschieden, du Trflbt 
und Klare (Joo) nicht getheilt waren, war Tai-kijok. Das Klare, Dnrcttfkl 
(Tong) schwebte als das Leichte nach Aussen und wurde Himmel, das Sdri 
Schlammigtrübe (Yen) gerann im Wasser zum Niederschlage und wdt I 
Als Himmel und Erde nicht geschieden waren , enUUnd in der Mitte d« Cl 
ein Ding, dessen Gestalt einer Asi-Knospe glich und aus dem Sehlamail 
wuchf. Aus seiner Umgestaltung giug ein menschenähnliches Weeen (KuiM 
tatbino mikato) hervor. Als Himmel und Erde entstanden waren, «rtchleo Vi 
in der Schöpfung des Urmenschen. Von den Maga*Xama (gekrflmmteo M 
steinen) der alten Zeit finden sich drei Arten in den Autgrabangen (ak fli 
der AJnos). Als Soeanoonomikoto zum Himmel anfstieg, beachenkte ihn tei 
Akatamanomikoto mit einem glänzenden Edelsteine AkAromagmtam*. Di« Ai0 
(nach Herodot) scheuerten taglich ihre Messingbecher. Ten^ood^p (G9Mta 
Sonne) übergab ihrem Nachfolger Amano-osiko-nino-mikoto (a^Brei 9dlm 
jA-Mk»-tin(Hmagatama (einen Edelstein), Kusa-nagino-tanrnki (en^^hw«C 
Ja-Uno-kagami (einen MetAllspiegel). 




Uniliige. 343 

wm Papierstreifeu oder mit einem Bäumelien aus weissem Pa- 
iß, Tur dem kleine Lampen brennen. Auch werden solche 
■JRbeD Blumentöpfe vor dem vergitterten Kasten gestellt, der 
irBeihe der länglieh'en Papierdosen enthält, die (als von Isje 
(hwcbte Verzeihungskasten oder Ochalai) Tempel (Tela oder 
lii^iiaDDt werden und mit japanischen Buchstaben beschrie- 
Rnad. 

ii den Strassen finden sich Kapellchen ttlr den Gott Jiso- 
ü, der dem ursprünglich aus Stein entstandenen Menschen- 
fcUeclit Seelen zuertheilte. Das Bild des Fudosama, au» 
■CD Schultern Strahlen vorbrechen, wird vor die Hausthüren 
iagt, um böse Geister (Warika-Kami ) abzulialten. Der Gott 
ama Daimio Sin beschützt den unteni Theil des Köri)ers, 
wer an Leibbeschwerden oder Kolik leidet, begiebt sich zu 
em Bilde im Tempel Itschinosche und fegt den Estrich, in- 

er unter Verbrennen von Räucherkerzen Gelübde tllr den 
der Genesung darbringt. Waseta ist der Gott, der die fünf 
? ertheilte. In Zeiten von Dürre hält man theatralische 
Ige ab, um Begen zu erlialten. Die Sonne wird in den Ge- 
1 als Chisama angerufen. Neben der Stadt liegt das Zoll- 
' niit japanischen Schreibern in verschiedene Zimmer vcr- 
- Ein Bonze, der Kuchen zum Geschenk erhalten, trug sie 
5n weiten Aemielu seines Gewandes. Die Ingago sind 
AT. Das Schachspiel heisst Shoghi. 

Soldaten in der Schlacht werden von Giwon beschützt, der 
wm oder Gott iu Japan weilt. Kendatzuba-Oh (der Gene- 
endatznba) lebt zuweilen in Kongo-Kutzo, zuweilen in Ji- 
." ^^ Musikant der Götter ist Kinnara-Oh. Die guten 
ucht^^ ^^"^'^^^^j ^le schlechten Aku-sing. Makora ver^ 
1- Orach ^^ }^ wandeln , sondern nur auf dem Bauche, 
ene ij, \ ^^^ibo ist die Mutter des Sanjetano. Manche 
die Oberw'^ ^^^^^ befreite Batso-schenming und brachte 
pr 16 s^jL^^^ ^M Dako lebt Kompira-Oh. Die Surora- 
^^kHbiirft^^^ (Auhnnger Shaka's) sind: Batsuradasha- 
^ ^^^'-8o y^J^^ Cliattakjfcha-sonja, Schinda-sonja, Tak- 
^^^^^'^o/y.%^ -Hatsfbra-sonja, Hutstara-sonja, Siuhaka- 
'Ü^^ jj<:laka-sonja, KakasaTfna-sonja, Inkada- 



Aßura-Oh, riesige Gigauteiij waren die steten Widei 
HimmelS; mit dem sie kämpften. Die Itschi dai ma: 
die Seliützer des Lebens, repräsentiren die zwölf Jal 
eins. Von den Jakusi-juni-nnso ^den zwölf Befehle 
Jakiisi) ist Jikara-Daiso der erste. Zn den Sangjo- 
Qnannon (den .'^3 Lohpreisorn bei der Einkörperung ' 
gehört Wassili okadera, der Gott des Tempels Okad 
Provinz Wassili, Kosiu-issigamadeia. der Gott des T^ 
gamadera in der Provinz Kosiu u. s. w. Die Junik 
Hotoke oder Buddha)*) sind: Maidjoko-Budso. Muhei 



*^ Frlmu? fuit totlus siiperstitioni» faber et architectus scelerai 
min, imbutus Pytlmgoriris liisi'ipIinU. quem Iiidi : Ranja. Siue: Xe ] 
Xaca. Tuiu'kiuen<e>: Chiag.i vocaut. natus in Mediae Iiidiae loro. < 
iiarraiit Trieii Trut- i.iiim\ utiiistruoMi prorsns partu. ajuiit enim ni 
»ninno rlepliantt-ui .ilbiin:. rx ure primnni deiude per latum siiiiFtru 
\{dis>e. l'nde fabiila de elepl.anto aibo taiito pretü »pud Rege« S 
chini. Chinae orta. Natus ittque Xaca, priniiiiD. qiiod perpetrasse < 
Aiit, oi*cidi$se u..iTreiiv dtiiuie praeter »e alium sancium neqae in C 
Terra existere. rlan..\><e tVriur. Xacan SMM' traii^migratioiium in 
AiiiniaUbus. uiiima fi:ii in rlephautimi CMiid:dum. quam I.ohan h' 
Tranluan. id est KotaiL vt>c.iut. Puctut enim ^niDia« ei uno in 
veliiti rotitioue qu.ui..m per $e\ pi>e!i.ts traiismMtari. iluiier tandem 
perai'ta in j^tatum c:v.:.:< i!/:tatKi;t« e^perteci deorum cou(orti< 
Vaieode> (.ww. Mttamirpbo>e> n.*:lti* ^o^iLcr.ut. tvrannfdes in t 
in elept.ai)te> ei^. it\\ t:a'..>ü.i:TAti?. O'-i '**^ro -»;t!imir.> philo»opliari vi 
lioniin^ni iutelleitü in \y\, c^-.^ \ .on«ipii. i^b*ecinm traofoiritari 
ce»anie i'peratiiV.e üulla h- :v.;ni\itA >r.per*u. qnt'd nun de intellecl 
et xoluniate. sed ti ,ie poie'-sia ».*cni*>citi\a, appetitiv« et phanta«! 



Bndflhi 



345 



fc/ko-Büdw, Mutaiko-BudbO; Jennoko-Biulso^ Chosoko-Budfio, 
^^»jiko-Bodw), Zijeko-Biulso, Judangko-Bndgo, Nan8iko-BiidRo, 
io-Budfio, Zonitschiyoatsko-Budso. Zu den Quannong-niBii- 



rrlatsm Ptgodem e fflri, unde !»imile8 Pagode» etsi uec videre, n«<c audire, 
Eifiif iltrrim minUterio, utpote ex roaterialibus rebus fabricatn, fuugi vldean- 
■iitac tanjco, iiti ajunt. videutque buo modo, iiumine videlicet, velut extasi 
*t raptu iu illis absorpto (». Kircher). Brachniahes origiuem auam Scrip- 
'Wi, diixi<»e dicuut ex Cechian aive Xara. Bruma, Vetsen, Blitzen etc. sunt 
>i. quibüi BübordinaDtur 33 iDÜlione« deitatum. Out of the different 
of Bruma were created 14 world», aecording tu the different inclinatious, 
c trad» of nieu . followiug out of bis origin. Brachmanes in mundo 
7 wtktiM, in aqueo p«vnunt b Paradisos. in lacteo Religiosos et Sacriflcolos 
i90n Torant, qnae gloria Jlven dicitur. in tertio, quam gloriam divenderen 
uluptatibu« corporeifi dfditos. iu quarto. quae est gloria Brnmae felicis 
inquintii. quae est gloria Vianu, misericorde». iu sexto, quae gloria Caclasan 
r. EIcviDo>ynaiioff in septimo. quae gloria Vatacaudam dicitur, omni bouo 
(Kircherus.i. Pereonae Trinitatis (apud Gentiles Indiauob) sunt: Brahma, 
3faAex. Dicunt, totam rerum unlversitatem cousietere in Samext et Beaxt, 
et parti^'nlarl. Deducunt , nullam esse nee geuericam, nee speciflcam 
vatm \u rebus creatis, sed omnia esse unum et idemqne Kus, nee nataram 
lenj. iudiTidoatam per particulas, quarum uuaquaeque assumit vel flguram 
li», ^rl lapidis, Tel arboris. Materiam bis particulis divinis superyestitam 
oihil aliud esse, quam deceptionem, unde eandem naturam divinam vocant, 
id r*x ludentrm (s. Roth). The incarnation of the second persou of the 
rr ire li Naraen (&oii of Jagexuar). who, of great streught, was present 
fvkfre aud adored; 2) Ramtxander (son of Bal*^. who, although of great 
•I «itb bis bow himself, seut bis brother Laxtman to liberate the world 
i2eath of a giaiit: 3) Matxautar, killed in the form of a fish, the giaut 
i*T. who was going tn \iolate the goddess Bhavani; 4) Barhautar, who 
u bour che giant UaruacAsa ^with the head of a stag) : 5) Narseng, who 
u ItoD f Coming out of the culumn) the king, who punished bis son (re- 
ibe Dame of gtid IUm> by tying bim to the column; 6) Dahasar (king 
lUi&ii. oiortriu in domo sao ligat^m servabat, ventus ipsi serviebat. Was 
b; 1 atxman (brother of Ramtxander) with the assistance of the monkey 
: 7t Jagarnatb totum muudum cum incolis omnibus caputi imponens alio 
««iKit. ffd poodere tanti oueiis. pedes et bracchia illius fracta tandem com- 
bat Jam rolitur, pirtu« sine manibus et pedibus, quos amore mundi 
dicitur. Hie dicitur fllium successorem suum, a matre ex ovo genitnm, 
io iDfulam fraDtpvrtasse qui assumptis deinde ranis, ibidis et draconis 
CMt Mundo domiiiatus est ; b) Krexno, who killed the giant Kans (who had 
iMd bif Bother JtModba; 9) Bbayani, quam dicunt esse Xacte seuPoten- 
L&Jvt BaricoB dicuDt Xacteuut, id est, potentem. The tenth incarnation 



346 Japau. 

hatscbi'BasJio (den 28 Wandlungen Quannon's) gebort Bi 
Bchenning^ Naraijeng-gengo, Daibengkudokuteng^ Miseako 
Daibongtenno , Makeijserao^ Faisakotenno u. s. w. Das 1 
Kouwaitzschelzioyohakkatato (Tokaitzechetzioliakatzo) eoi 
eine Beschreibung Japans und der Gebräuche des Landes ,, 
Illustrationen; denen ein alphabetisch geordnetes Dictionär I 
Eine Weltkarte (Shikaibangkohunosu) ist beigegeben, und 
andere Karte Japans, die Pläne der Städte enthält, die Wi^ 
der Daimio, die Siegel (Kudoshin-modschi), verschiedene Sj 
u. B. w. Unsoretobaitschidi ist ein mit Medicinen beschriel 
Heilstein. 

Die Priester*) oder Kaminusi (Gotteswirthe) sind verhein 
und ihre Frauen unterstützen bei gottesdienstlichen Handlnnga 
den Kamihöfen finden sich Pferdeställe mit Pferden fftr die Prii 
und mit dem Kamipferde, das bei Processionen den Gohei trägt (h 
wie das altprcussische). Ebenso Reinheitsseide und Strohhi 
Am Eingange des Tempels (Mia) findet sich der heilige V 
Poo, Die achteckigen Nischen der Mikosis werden in den 
tsuny nmhergetragen. Die Studirenden erhalten ihre Grad 
Eidechsentempel zu Miaco (nach Froez). Die im Tempel 
gestellten Almosenbüchsen dienen dazu, hungernde Dämon 
ftlttem. Familien pflegen Privataltäre für ihre Schntzpatroi 
den Hallen des Tempels aufzustellen. 



iu future time, as Uar (tiröt u peacock and theu a hvne) wiü kiU aB 
liometADB. In building houees or enteriug bodies the Chinese have to codmI 
about head, tail and feet of the various dragons, living under ground, ) 
oauae of an good or iU luck (s. Trigautiua). 

*) Die Tebeth und Chesniir (Tibeter und Ka^hniirer) genannten PrictH 
Rakshi, die den Palast des giossen Khan bei Gewittern snhQaeu, lassen F 
milch auf die Erde und in die Luft spritzen, um alle Geister zu nihres ( 
Polo). Le mot bakhsrhi n'a pas vXe iucoonu aux historiens grecs dn mofM 
qni Tterivent MTra^n (Quatrem.). loUfia u:xa^ti (Solimambaii) war 
Pachym^re) Schwiegersohn des der persischen Religion der Magier eigf 
Kovx^ifiJta^ti: (Küuxibaxi oder Khodjah-bakhiichi) oder Koutsi-baii (Hu| 
Magier). Sous le rt'gne de Mangou. Namo (pere de Ouatotchi) fut dediv 
de la religion des lamas dans tont le royaume avec le titre de doct«ur tt 
de Tempereur (Quatremer). Uovltr^ nl Pomaiot, arro rov ßnoikins, o^* i 
o fiifv, ij oTto JovÄiÖog (Steph. Byz.). 



1 niticn ou 1 tabltt Oa tbe root ot tbe templc are some large beim« 
il^ (ich otbdT in ImltalioQ of tba iicblterturc of te tsniple In ls]e. lu 
fM p«lDt of lh( tcnipla ii pUced ■ box (ullad FoDgu). incliidtng tba 

tbi Canl (tod bU Teilet), «bo bi* odI; Ukcn out (lo b> cinisd >bout) 
pnl hW-da; (cinj bnndted Jtm). Jotnlng tbe eht«/-t«mplB *rc 
itftlt (tallcd HlkMl), whara od tho JtDDlti (feitlvil ot tb« god) tbe 
utNidintl of tba trmpl«) caivbrate tbe Mitcuri (carr;fng (bout tba Iniag* 
aij. Tba DTa«ni>nti, pUced as afferiugs (In sickuesi or mlifartuiie) 
I Jfmmi. The Uli (tbe Siolo-ttinpleB) are not attended to b; prlpitt, 
la iCamuil or SUDDtn oT Nrei), wfao are lupporttd bj the legacles or 
fr. by tba lalirr of tba Mlkaddo or bj tba preieDU of the pioae. Tba 
rar Dtrr tbeir iCfDUt draai « wblta garmtDl, io the fashlon used at iba 

raurl md uaier intcTmli (u bpitig ot au older nee) «tth tha romiDou 
B ipirituat affaln, thef obey tha lllkiddo, bnt ia prorana onea, tbey are 

to tba ivo ofBcen Dal Sin Bngloi, appaiuted bj tba wordly emperur. 
iha ^Intolati, (be lect ol tba Jolti retaina Dnebangad the «orablp of 
Bon. biil Ibe aect of the Kioba bava mlxed up tbair doctrlnea vllb 

ODft. Accotdio; to tbe Riabu tbe loul of Amida (Ibe »Ylour of tlie 
' bu become iuramate lu tba graateal of their goda Ten Slo Dai aln 
i ttom the llght of tbe luu). Accordiog to Ibe Sluto-ieligloii, Ihe aouli 
b fo tu dwell in a place (bonailh tlie 33 heaTeni of tha godt), rtllcd 
' taira |bi(b llcldi undcr beatcn), but the aouls of bad people biTe lo 
e. tili, ader eiplatiou, Ibey may euter. Tbe rtll tpirita (calied Ma) 
Me In tbe ti>x. aa au aulma), «blüh la very iuJurioiiB. Who becom» 
F'iuli-t by abaddlDg blood. canoot tIbU Ihr tamplea fot leven daya. 

• Bom de Kami (ifllgncor^ aVcrit en nracirre diOerrul, aalon qua les 

• donnrat a leurt rbefa, ou 1 l'elre supiäuje (a. Fraiaaluet). Von dam 
a Ammoo In Siwab, deaten Bild Im Naebeu iinihergefabren wuid«. 
•rtiua; Id qaod pro Deo rolltur nan eandem efQgirm habet, quam 



^^ -r T Fotogo. Alle ans der Fremde in 

^ -> - - r-^Silder galten fllr Ro8a4z oder Bndz ( 

. . ^^ ••.:• •• ::r Bod ). Sliintao oder f japanisch) Sil 

-^-^ • L T^ersotziin^ von Kami-sio-mitsi. der \ 

._!.. - ^T-. Die erste unter den ftinf Pflichten 

_ . - ^ ■ Bowahnin^ des reinen Feners. als S 

■ ". Jfitrel der Keiniirinip:. Neben dem Spic 
^ -Vi • i-v.re< oder niederiresehla.^renes Gesicht Wie 

.. 3.» • ' r*' Tenii)el das Synib«»! der rein weissen Pa[ 
^>^^A ' •• . lüden Tabernakel der Sinto-Tenipel i'Bnds- 
.^ .-'.:- V,.:' iresrt man die Ifaf (Denktafeln) zu stellen. 
.■•.«»«•< »i -»'^ Buttoo ist autVrestellt. nm das Volk in sc 
•: .'ri!:ihen, bemerkte ein .lapaner. Wunderbar, 
■ »..>: von Jesus Christus einbrin«rt. rief Papst Leo, 
?r r.r Poterskirche presannnelfe Geld erhielt. Ab 
AVif Foudaisi mit seinen Söhnen Fousjoo und Foni 
liitt -KK'ii Japan kam, erfand er (in Constrnetion des! 
.4ie^ LVvheu des Gesetzrades, und autorisirte seine Scb 
.1 '.'!vr Fromm igkeit'i dazu, eine Viertel-, halbe oder i 
biii»v[ Prehunfr ma<lien zu dtirfeu, selten dagegen zn ( 
VII. «i;! diese dem Verdienste eines völligen Durchlesens 
%m1^«-ii lUu'her gleich gekommen sein würde. Bettelprii 
,.•^1.1 und Wahrsager scldeiehen um die Thllren der Bei 



>. 



«K. 



^. «««hAiii». Tliry .«aid that I liad beeii f-ffii riilinjr oii iny white 
4« kU*«* sfi ilitf flffht, and that I had blowu niv whistle. which brooiebt 
•^^^ •t^i» ihifnx aiid In sonie way or ot)iPr their balU were niade to fall 
%^:« U)i»ir idvfrsnrif'ä baUs rearhed theni. erzählt Lyde. als Missionär nnti 
v.**^vtirrii ^IStiOV In Krankheitsfällen ändern die Aiisayrier die Namen (s. 1 
^«u >b«»ikh der Aiisayrier fand durch Kechnung ^hasab), dass der ihn besnc 
\SA>« 'u 'uiherer Geburt ein Sheikh gewesen nnd Mm ihm gekannt sei. ik 
^*uuv4i!^ üe^tiUtend . bei Festen Aliuttsen 7.11 nehmen. As in the rase« 
%:uiM«Jiui>. nuthint; blue is plared in the grave (of the AnsayreeV Die 1 
«4i«i tM ein nnfsennhtes Tuch gewirkelt i«. Lyde) r>er maryandinische Jft 
w4«u«NK der \W\w Wasserholen für die Schnitter^ verschwand, wurde von 
vii4«M tu der Krntezeit mit Gesängen beklagt, die seinen Nameu führten. Kl 
i«g% \\vk\ Um. Ant.) in Cataonien. verschieden vun Kappadooien, du Ltf 
M^VA ^s^tt Kapi (wie Kapi. Sohn des Priyabrata, Konig von AntArbcdl 



sinto. 349 

mehe glaabeO; ihnen sei von den Göttern die Macht ver- 
durch Opfer und Lieder ^ unter Lust und Festlichkeiten, 
nden der Lebenden und der Verstorbenen zu sühnen; ja 
künden sogar Ablass im Voraus für nocli zu übende Gewalt- 
mten um geringe Kosten (s. Plato). Les P6res J^suites ne 
ent plos paraitre nulle part (k Miaco), qu'ils n'essayassent 
tto et qn'on ne les appellat mangeurs de la chair hu- 
(1560 p. d.). „Ist es ein Wunder, dass er, da bei uns mit 
rweitenmg des Handelsverkehrs nur die Betrügerei zu- 
nen, diejenigen herrlich und die Allergerechtesten nennt, 
I wenigsten Handelsverkehr und Geldgeschäfte treiben, 
I Alles ^ nur nicht Schwert und Becher, gemeinschaftlich 
sogar (nach Platonischer Lehre) Weiber und Kinder?" 
Tabo hinsichtlich des Contrastes der wilden Scythen zu 
I herrlichen Hippomolgen^ Galaktophagen und AbierU; den 
jsten der Menschen. Auch Aeschylos redet von Scythia's 
m Volk der Pferdekäseesser. 

dem der heilige Stifter der Sintoreligion, der auf dem 
usiyama residirte, gestorben,*) wird seinem Geiste die 
it zugeschrieben, Gesundheit und andere Segnungen 
en auszutheilen, die die Pilgeriahrt zum Andenken sei- 
lens nach dem Krater auf der Spitze unternehmen. Die 
pel heissen Mia, die buddhistischen Tiras Die Spitzen 
:e werden in Japan als Wohnsitze des Waldgottes be- 
ond mit der heiligen Fichte bepflanzt. Im Tempel des 
sama (des gnädigen Herrn Windgottes) wird auf den 
len das Drachenfest gefeiert (in Nangasaki). Bei der 
lg des Feuers wurde auf Jesso ein Tropfen Wasser an 
ienen Stellen hineingespritzt, als Opfergabe. Man stellte 



I Birmaoen uutencheideu in dem Sae-kbyiu-akyoung-lae-pa (den vier 
heu): Ayukkhae, wenu frühere Tugeuden nicht, aber das natürliche 
tvUendet Ut ; Ubaekkhae, wenu frühere Togeuden und das natürliche 
vollendet sind; Kammakhae, wenn frühere Tagenden, aber nicht das 
Jakrcfuiel ToUendet ist; Upaiiadakakon, wenn weder frühere Tugenden 
•Uftrliehe Jahretziel Tollendet sind, aber doch in Folge eines frühereu 
M plötxUeher Todeiachlag die Person trifft, so dass sie ohne Aeuderuug 
H Kitbl. 



348 mi 

gjgia " . ... uit kleinen Fähnlein darauf 

pan .: ---.i üit'gehängt wurden. Wenn Je 

rten A --^''.* man ihnen Ilolzsolmitzel an 

ist «i 

(\py *. . -ii Lehre der Kamusi (des Sinto" fl 

Sin: •--•- IUI Chaos, Fischen gleich, die 

hi|, _..... Dann kam aus dieser Mas^se eiueS 

jn .4 ^'.^ralten verändernd, und dies Ding « 

,]., - X i.v.iokodateno Mikotto. Dieser erst 

jii ..-*«r y.sscuz aus den Substanzen des Chai 

^ . . * nct^angen. Die ursprünglichen ** ) G 



o 

f 



..!■ ."<•'!. il-iss ihr oberster Gott denen niiterii ü"'ttii 
r*z .'.*; 5<'hmiedefi. und in dasselbe die 4 Elemelrt 
• rid Feuer zu thnn . ii]|;leirhen die 4 lUupt-Fftrbcii 
u.i 'iu/.uschliesseii. Aus dieseni Ki väreu DAchgehes 
..(•i-F.trben so häutig herausgeflossen, dass darvon dU 
; < ' ^'^•lentliche Vermisrluiug eutstanden (Montani). Der 
. .rtii.n.i ^Rirmah), Vislinu ^Bistnoo) und Schiwen ^Sib), 
. :it' dbrlgen Geister, die hr>ohsten Würden dem Rralima, 1 
jtü«i. Freude und Harmonie umringte den Thnm des B 
•vi«i lüi Moidiasnr uud Khaaboons bemächtigte, den GehoiM 
.. . ..ciii sie durch Schiwen in die Onderah ^Ilölle) gestürzt 
^%l^tf zuriii'k (Brahma die höchste Gewalt übergebend), bii 
• ,. ^-k 4ucen Kugel (nachdem die Planetenwelt der Duiineahood 
^ :^.ii.i iiinabzusteigen und dir aus der Onderah erlösten Geiil 
. . »!»-.■» JtT li") Boboüns (in Körper eingeschlossen) zu versetzen 
%«<««.. V iht.i -sollten durch Schiwen in die HöUe gestürzt, die GutM 
.'. tr.umel gebracht werden, und die Engel erhielten die Erlti 
. .|.. lii Mhurd annehmend, hinabzusteigen und Rekehrung zu pv 
., « . Vis Gott den Adam erschalTen, waren in seiner Seele all»' * 
..•..u;^(. die nach dem Sündenfall von ihm getrennt wurden (hl 
^ » in;m'leoh\ Der Sohn bringt dem Vater die Todtenopfer nie 
. . .b,i.>i^.->j<vbi't ^nach Kabbi Akiba). Unter den zehn Sephiroth (für dl 
. ..v-.i, /.ehu Kngelordeu und zehn Glieder) präsentirt der neunte Se] 
^. \ %libalisten) den Gottesuamen : Kraft des Lebens, den Engelocd 
.V» «iil ^4U) menschlichen Körper) die Gesrhlechtstheile (s. Nork). 
^«^. iksinn beim Reten die axamala genannten Kränze ^RoseukränzeV 1 
.•^^.. iMi roiiscutes) waren zusammen geboren und mussten zusammen 
. ,u 4n-.ttMMlch (nai'h Arnobiusl mit dem Weltalter 'im Ragnarokr- iH 
•. \:ivh \ ili'utinns emanirtcn aus dem Bytho* oder Urvater ^bei dl 



06Cter. 361 

TensinSitzi Dai (oder die sieben Geister des Himmels") 
Dsi Sin go dai (die Reihe der fünf Geister auf Erden ), 
ikomnien des Ssanagi, des letzt-en der Himmlischen. 



in«r selbst Sige oder StÜlschweigen ist) nach finander 15 männliche nnd 
Aeonen. Aus dem leidenschaftlichen Bestreben des letzten Aeons, 
eh mit dem Bjthos zn verbinden, entsteht ein unreines Wesen (die 
phta oder Achamoth), das ausserhalb des Pleroma (oder der Qesammt- 
keonen) umherirrt (in Lebenskeiroen der Materie eingehüllt) und den 
aas psychischen Stoffen bildet, der die Welt erschafft. Um die 
armonle im Pleroma wieder herzustellen, entstanden, als zwei nene 
hrbtus und das pneumatische Princip. Aus allen Aeonen emanirt Jesus, 
>ter oder Retter) die pneumatische Natur in das Pleroma zurilckfQhreii 
li Basilidea entwickelten sich aus dem Urwesen sieben Principien, das 
erreich bildend, daraus gingen neue Reiche hervor, bis die Zahl der 
he sich auf 368 beliefen, indem Jedes folgende unvollkommen war. 
riff aller Geisterreiche war der geoffeubarte Gott. Der Gott an nnd für 
Abraxas. Die sieben Engel des untersten Himmels (mit dem Archon 
nfott) waren die Weltschopfer. Zur Rettung verband sich aus dem 
jeisterreicb die rovi mit Jesus bei der Taufe. Der über dem irdischen 
Dde Gott (Kneph oder Urlicht, Athor oder Urroacht, Phtha oder Urfener. 
ler daa Weibliche im zweiten Grade, Neith oder das Weibliche im dritten 
n oder der Himmel, Sonne und Mond) war nicht in das Körperliche 
1, wie die zu Menschen gewordenen Götter (von Osiris und Isis be- 
die TOD der Anfechtung des Typhon zu leiden hatten, bis am Ende 
ihres ^in der astronomischen Periode) ein Brand das Vorhände^ ver- 
eine neue Schöpfung hervorgehen zu lassen (bei den Aegyptem). Elion 
.oth, soD epottse, le ciel et la terre (d*apr^s Sanchoniaton). G*est k 
trJ^-hant a cree (Bara) le monde (Rougemont). Aehnlich wird Bere- 
I Schöpfer in der Genesis erklärt (statt: Im Anfang). Zoroaster kam 
DT Welt, aber Christus parvulus vagiit in der H5hle, wo Veneria amasius 
ur (Heer). Als der ursprüngliche Stier das Schopfungsei (der Japaner) 
B, stiess er an eine Citrone, die sich in eine Frau verwandelte nnd 
tcre Götter die .Mutter der Mensehen (Pouraug) wurde (nach Montanus). 
SBS dem Schlamme die Wasser der Erde gebildet, stiegen die Bnrehane 
Kalmiikken) auf dieselbe herab und erhoben, als stützenden Grundpfeiler, 
le, konnten aber nicht nach dem Himmel zurückkehren, als sie von der 
Scbime gegessen (nach Pallas). Den Urschlamm (Moth) , aus dem Alles 
m. erklärt Plotarch als Isis. Bei Sanchuniathon war Aion und Proto- 
^ Kolpiab mit der Baau gezeugt, die Movers mit der Venus Boeth zu 
«ad der igyptiscben Bnto ideutiflcirt Jupiter Dens est, habena potestateoi 
^•i ^Qibns aliquid flt in mnndo (Varro). Sed ei praeponitur Janus, qnoniam 
'"Mt Mnt prima, penes Jovem summa. 



.\'t' Japan. 

-iuciii"?*?n Wcseu fol^e der £T'>>^e Sohlass oi 

s. ..••a-iifii-ki). Nach Lo-pi schlies>t der gio 

*.-v irlinih'it und das grosse Y ein. welclies ( 

. .:».' .Kler J bervorhrhiirt, uud dann weiter die 

,-■ i.iit Svmbole. Zur Stunde T^e •'■ffnete l 

. iw Stunde Tsclieuu erscliieu die Erde, umi 

.. «u vier Mensch*; geboren (bei den Chineil 

w ^.. . ier iiaeli der Trennung von Iliminel nnd B| 

^ . .^'lii I in den drei lloaug) die Tien-lioaiig (| 

^ ^ nler Kaiser des lliunnels, dann die Ti-l«H 

v/.^ ler Krde (aus Mädchen, Seldange und Pferd j 

.— ^^V^s^'^t uud dann die neun Brllder der Gin-hoang, j 

iuwi.i *'»u Vögeln gezogenen Wolkenwagen (aus der X( 

.jl*.^* civortalirend) Städte und Mauern bauten. Xachj 

^, > v"'' oder Perioden (von 178 Sing oder Familien) | 

.14 .a\i Kl O'*^" ^^-^ Sing) beginnt der zehnte Ki mit Ho«| 

luviüÄib des neunten Ki folgte auf Kaiser Vou-Hoai-Chi. il 



»>i Uf tlie tirst dynasty (iu Japan) the flrst was Kuui Tuko dit Si 
i»&wLiu ^produoed by tbe Chaos). TLeii fullowed: Kuni Satzu Tsii dd Mik 
..ü Tuju Kuu Neu uü Mikotto; afterwards came : Ut Sii Nioo Mikutta uA 
».I«. Sudt$i Niuü Mikuttu, Co Tuu>oo Tsiuo Mikotto »ud ^his wife' 0» f 
« \^ Mikotdi. Oo Mo Tamu Mikottti and (bis wife) Oo Si Wüte No Xl 
>Aiui^i uo Mikotto and ^his wife^ Isunanii no Mikotto. The soii nf tlt lall 
.ij^ chtf Ür:it euiperor of the second d^na&ty, a^: Tensiu Dai Dsin (ie fnnil 
v|f^idaut des rayons Celestes), ideutiAed with the sun. Tous les jApflM 
>u«l«udeut issus de liii et ce qui foode le droit bereditaire des Dairys aftt 
ui^rule. c'est qu*iU vieuuent de Taine de ses ÜU. His successors in thtM 
i«u.4aCv were: üo Si Wo ni uo Mikotto. M no Ki no Mikotto, De Mi no MI 
W«« Stf dsu uo Mikotto. The posteiity of the last are gradtiallv degeü 
uid che Mikotto became Mikaddo (small Mikotto). 

**) Nach Yuen leao fou entstand Kuibiug ^als siebenter Ri) zugleich vi 
\Ut«rie (im Reiche Chou herrschend). Mit Mou-oua (Frau und SchvfliM 
bu-Ui) regelte Kuiling die Jahreszeiten. In der zweiten FdniUie des tckM 
»Mter Yuti (mit dem Kaiser Tschin-fangchi, der die Menseheu iu Felle kli 
Utfi^iuueud; folgte Chou-chau-chi (im Lande Chou). Chuu ist der WesM! 
Ktwiuz Se-tehouen. Chou ne savait point qu'il y eut des Chinois au bmM 
(«« Chinois n'avaieut point entendu parier de Chou (s. Desguignes;. Ca^ 
«U«u«hnteD Familie des achten Ki bediente man sich der Knoten ab 9 
iMUgkie, erster Kaiser des neunten Ki (Chentong), erfand die Buchitabes. 



len, die ü'J Che, die drei Ho-Io, die secliB Lien-tong, 
i-ming, die 21 Sun-ft^i, die IB Yn-ti, die 18Chan-tong, 
lOD'ki (b. Amint). Yao (210r) a. d.) Hess dnrcli Beine 
i asd Ho den Kalender nacli den Sternbildern ord- 

den Chou-king). Die Hiongnu (r,ur Zeit des Han) 
anf dem Berge Ki-lien den Herrn des Hiniraels iTien- 
» ist der erete der Sau-hoang-kl oder drei Herrscher 
aa-tcLing), In Tong-ebin (bei Lopi) folgen auf die 
irci Weisbeilen) die drei Hoang der Mitte (Himmel, 

Meosch). Yao lierrsclite 2357 a. d. (naeli ßanbil). 
-'•n-fong erfchien Pouankon (Hoentun) im Anfang *) 

Unter den Ti-Hoang oder irdischen Kaisem (die auf 

buif pr ■ Dilti f «Vic Ml 110 d[«ii «Dprrm« (ftrr dv trii-niroiE), Ame-no- 
Dii-ktuii. qiil piabUl n-n iröiie »u plus liaui lUt risiii. Eiiaalte 
■vx di'i'X i*T'''>iriini, q<ii dii i-hs<if lormtreiil l'unUers, qiji Tut guil^ernr 
II -tc-fstir«. I.« dfriiifr (l»-n>-glnn-mikot<>), qiii su iubHi nvec Uiie 
ift-liü-ninn-mikntn) Irrnipa (poiir lärmet iirie tprre habiublr) äta» 
t r'rn'c it inytiii . tt In goultrs d'«aii troiiblr lombunt ir l'armc, 
Mira, n «oncrlriFui et ronnrrcnt uiin ilr (Onokoio sloia od KiouBiau). 
lot« spprU ■ l'ptlstrlirr hiiil milllans dr ilivtnilp'a , crn le» dll 

^jofi'iUon iiu DKiiii'} ri tn luiida le goiivernrmriit etil[er n Bon eufsDl 
III». U d>^'>^' dii solril (Aniairrawiii oho Kaoii mi II n-hiTOU- Diene- 
rn '»!<>-dai-z in >. Teu-&in-dai-7.iii tf gna 'ifiO.IHKI uns rl fiil suivle de quilTy 
nl-diruK ,1« dieiil icirrslresi. qiil Boiiv^rn^rfiil aiir-tessivemoiil lo 
aat '£>UH2 in<, dunt le dernler. ayaiil i''])ansi^ 1111« fenime laortelle, 

terre iin riK uKirlrl (Tiiniini' Zi'i-muiiirti-itii) A«rciii1aut (mnu^ial du 
« K.mj» [t»prltp nii'dialciirs poiir adr^stir jirl^rcK a TeiiEiedaiiin) 



-r 



***' 



Japan. 

. ^ „. iiiiimliscben Kaiser folgten) wurden i 

_ . .." .iL! deu Licou-kiou- Inseln) nach den Pflan» 

^^....^.^ i/.tuiiuel und nannte man ein Jahr den Blatt 

.>^ ^v All ri-hoang folgen fmit den irdiseben Kai« 

.. ^ u-Af^ iie die Gesellschaft unter den Menschen ' 

j^-v^ ,it Clin Ki und im Kieou-teou oder neunköpfig (d 

^^ w^ N.^.'.> KiJ herrschte Ginhoang oder Tai-hoang (• 

•.<i:>*.»xr. auf dem Berge Hingina geboren. Im zwei 

N...«tii iie tlinf FlU-sten der Planeten, als Draehen 

N«<ii tleui dritten Ki (Nicti), vierten Ki (Ho-Lo), fttnl 

.tu A'ü^ ' sei'hsten Ki (Su-ming) folgt mit Kaiser Kiu-1 

4g* ^i%.**<.u Weisen) das siebente Ki Sun-fei). In der Dyumi 

^ •^jÄiUuptto Kaiser Cliou (der in Yuen und dann in Lao-kii 

os>afH?' Jeu Osten. Gleich dem cliinesischen Mittelreich sehätx 

.. .itf Uai vuier inliäiber ifött«r iTiiif ]iern>clier), v(»n denen der älteste ^M 
«• '*Mu; dvr ^<taulmvater der Mikaddo (kleinen Mikottu) oder Dairi wardi^ 
., lAii^utadt der Provinz Isje regierend). Ziu-moo-teu-woo oder Co Dii/ 
V .Itft erste der gei^tlirhen erblichen Kaiser), der (>f>0 a. d. regierte^ ori' 
^ \ crfa«>ung .lapans (Jili-piin-quo oder Könif;reich des Un^priings der äi 
.L. rtiiuKifrischenV Die Sarus-Kecliuungen der Chaldäer zeigen das iudiKhf- 
.ii.l-t.'u, den Uypitthetischen Anfang durch hohe Zahlencyklen zu unigeheu. J^ 
\i>uig der Ma/ikon und Numider oder (hei Justin') der Ma^itanrr. heint' 
.akCii) Japou. als libyscher Konig. liunsjo, daughter of a rieh man uu thf i 
^.i^ava i^birds river), being marrted (o Syniniios Dal MioKin. was delivere^ ^ 
ICC prayer to tbe Canii against titerility) of frfN) eggs, which she «et ifloat M 
i iv«r. Kound by on old man and old woman, these eggs were hatched io ^ 
■uid t'HK) boys came out of it, who afterwards recognised by her mothi^ 
k ^nat feaht prepared für thvni. Her motlier was afterwards in heaveD * 
xhipped, as the gotldess of riches, under the nauie of Hensaiten. Arrortfl 
ih« .lapanesOf Tcnsio Dai Sin, desrended from tlie gods of heaven, wa« tkt 
luhabitant of the earth. Sen Mou Ten Oo was the tirst Dairi (l,ord)ofl 
v60U A. d.). The offli'e of Sjogfoen (general uf the troops) was instituted bf 
Dairi (85 a. d.V The Sjogfiten Joritouio, in assisting the Dairi (spiritual fOf 
4^ain!it the rebellious nobles, established the power of the temporal £i| 
^llOO 1170 p. d.). Emperor Taiko (15!)0 p. d.) uuited all th« proTis« 
Upau aud conquered Corea. He was succeeded (1598 p. d.) by the nii 
Ijaiaior Daifoesama (deifled aftcr bis death under the name of Gongenlt 
U.4HIUK been appointed the regent* for the youug prince Fideiri (who wai 1 
lu Uu place at Osakka), usurped the throne aud was fullowed (1616 p. i 
M\%\v laiU ur Taitukfoemi (hie second son}. 



ui dureb musikalische Klänge den Beschützer des Lab-' 
sliiftigen. Mach Titeingh hatte sich Tensio-Dai-Sin 
Brnder, dem Monde (Sasan-No-Ono-Mikotto), eizttnit 
iU> in eine Hohle vcTBchlossen. Ein Diener zündete 



in chialiuhtD Raumg Tiki-insna-hiU bildfln tiih AmeDO-ml-gtk«- 
(aitlrn Im IlliiimeJ, ■]• dfr UfichBt», Ibronrud). Ihm folgte Tit>- 
t-ktml (der tuKhcrbabrne äctaüpfungigotl) und Kamu-iul'musn-blDU- 
iuig arlub«!!« SrbüpfDOgsgutt), m1* die drei SlimmgCtter (Buirana- 
tt tchUmmigaa Hum dec Erde erhob ticb unter dem Himmel ein 
i einer Kooipe dee Scbllfei All (ErUatbng japoDlcai). Omail-ul' 
iwktml (der edle Erdengott dei ichöaen Schilfkelmet) tnt lu'a 
iBWDO'uko-tatiltio-kunl (der B«Dmeitl<r dea Ulmmelgevölbea) begsnu 
W eeiae Srböpfung mit den AmaUa-kiml (fllnr OOttern dea Himmela), 
Ic und Himmel entilaud >di der EotvIckloDf der Aal-Koutpe der 

rntrD LindM, Knni-Eoka'tauIno-mfkota (der den Boden der Linder 
tt), draaen AadenkeD dorrh einen Tempel In der Lindsehaft OomI 
rd. Ibm folgte Knnl-ia-tautaiuo-mlkoto und danu Tojo-knmn-anna- 

ainem Tempel In Ooml). Dartaf enrblen Wu-bldel-nluo-mlkolo mll 
i»-mikoto ale GehOlfln (Im Tempel in Iije Terabrt), apiter Oototalno- 
Ootabeno-mlkolo ala OchOlfln, nnd dann Omotatono-mlkolo mit Kail- 
w all OehDIIIn, lianaglno-mlkoto, anf der am Himmel arhwebendau 
lamo-wakl-haal) ttehcnd, lanrhtc. Im Oeapiiche mit eelDem Velbe 
■Ikoto) eelne Pike in dl* See nnd die Oojailmanokanl (acht Inieln) 
i4*nn ariiobeD itrh {die übrigen Länder sind allDiKhllg dnrcb Ab- 
t dM Flnlb entatiuden). Die von luoaglno-mikolo geichalteoen 
t^a dl« Eolwlcklung, nnd luDamlno-mlkalo tcbuf den Feuer-, Heiall-, 
t. e. «. 0eber die Schäpfnng ward dann Uo-blra-meno-mifcoto (die 
jolaan .Sana«) aU Herr geaetit. Die Beweguogea dea Vogeli bitakl 
Befaituog. Dm ilteate der Kinder, die Tochter Ama-terMn-oo-kanl 



356 J*pMi. 

bei der Dunkelheit ein grosses Feuer an, um das er mit sdi 
Gefährten unter Musikbegleitung, tanzte, und als die nengk 
gemachte Göttin zum Ausschauen den Stein ein wenig versol 
schleuderte er ihn mit beiden Händen in die Luft, so danl 
Licht hervorströmte. Obwohl jetzt die Helle bleibt^ soll i 
die Göttin doch aufs Neue in eine andere Höhle yerboil 
haben^ wo sie täglich von vorsichtig mit abgewandtem Geri 
nahenden Priestern reine Opfergaben hingesetzt erhält Ak ( 
bnrtsstätte Tensio-Dai-Sin's wird ihr Tempel in Isje besiil 

Der 60jährige Cyclus wird in China durch Kaiser Hoa^ 
(2637 a. d.) eingeführt und gelangte nach Japan. Der jd 
nische Kaiser Tsunu-yosi gewährte einen besondem Schutz I 
Hunden, die er täglich füttern Hess , weil das erste Jahr seij 
Regierung unter dem Zeichen des Hundes gestanden. Die Neil 
genannten Epochen werden vom Dairi nach wichtigen Em 
nissen bestimmt. Die Era Nin-0 beginnt 660 a. d. mit der 1 
gierung des Synmu Ten Oo. Sechs Jahrhunderte vor 
oder Zinmou (der, von der Südspitze nach dem Norden der 
schiffend, nach Nippon zur Eroberung übersetzte und Miako e 
war (von Formosa oder China) der Fürst Taipe oder 
nach Kiousiou gekommen. Die von Zinmou (667 a. d.) 
troffenen Eingeborene (in befestigten Städten , mit Bogen 
Säbeln bewaffnet) zerfielen in eine herrschende und di< 
Klasse. Im Jahre 543 p. d. schickte der Hof von Petu 
Mikado ein kostbares Instrument in dem .yRskd, das den S 
anzeigt.'^ * 

Die Seefahrer von Tapobrane bedienten sich der Vögd ' 
Richtung (s. Plinius), wie Viking Floke Vilgedarson (nach I 
Landnamboek) der Raben auf dem Wege nach Island (868 p^ 
Ein Rabe zeigte den Auswanderern *) aus Thera den Weg i 



I 

*) Die Kaufleute in Korea verehren (als Thao dsii kung) Faldl, M 
Kintsien (KSnig von Jue) nicht hinl&nglich (nach dem Kriege gegen die M 
U) belohnt, sich vom Hofe zurückzog und, Kaufmann werdend, gTMM I 
thfimer erwarb. Khitee gründete Loyong in Tschao-sien. Anfinge kitdl 
Land der koraiscben üalbiusel keinen Fürsien, als zu Zeiten dei ehfaMl4 
Jao ein Mann von üb«rnatür]icheui Wesen erscbien, unter einem äancettl 



iseidoii. 

lie äitsi-kwuii-waii ftiiul dk- »iebeu Kwauwaii ( Kwau-^ ) 
lesKlien i'rhiireiide Guttlicitcii. Die Kwau wa ni szu hatti 
I sind die '^S Untcrtliuiioii des Kwau-wnii, die Sau sjii san 
i> Dtsi Knuuwon sind die Kwaii-wan dor vtS Wallfahrts- 
Dic Jakutfi sind ltiriiiiili>i<^lio Ar/ncinicislor. Die Jainmaboo, 
« Jlild des iscliwuracii Vn^i']» KLuiiiiuki i>u als Tnlisiuaii 
ire Tbllreu Iiüh^l-u. Iiabui eiuuiiil in .jf.'<Ii>ui .latirc den 
FuKiiiium m ItcBk-ifcni. Ut'ii Crtlifili'n de« Hölk'iirichtt're* i 



i< ,WI, iiirderlir,^ I.II.1 >.,!, .k'ii |..iii^rb..ii'iiet. /iiii. (It,rrlirin. cr»klill 
Min iiitiixr ilirr Titi-klüii udvr SmilpIflirM. mi<l rr n^V üciii l.andr <l«ii 
TKbio-tlen iMurfeuhrllr), Kr gründet« sein llnflugfr i[i Pingthinf, vtr- 
kber in (Irr Folg« auf Jen Prjo ixler «cIsebd Iterp. Um dag aclitr Johi 
> liaiT a. <1.) ghijc T>n-klii]i in dms AhM-titbir^e und war«) wl»der «In 
Zur /'il in (niindunit d«r llcrrschalt Tü^liru 7.0; innrli ilfoi nurdwest- 
rhrilr KorraM drr fliinri« Kllrfi Irin lilipJ dr» KunifihaiisrK Suliaug), 
Flii^sr PaUrliln iiiilrr drr ll<'\<">lki'rnn)> tum StüUinip Slcniii die llaaiit- 
lDf-^han)l Lnuu. iiml (»h Vhuj: udrr Kr>iiig viiii Tsrh»u-?lrn) dem Kalwr 
Dulir Tscliru |lll!l a. rl.j linldlgt». Naili livr Kagr im Lnudi' Kusi 
a) Lalteii »i>'li auf ilrr Nnrdklietr di-r ln«d Sadi. (am L'ap Minube; Leute 
r Nation Üf-rWmi i[> pii.vui S<:l.lfra auf. <li« (Si.n.iniT nrid Krülijuhr) Floi-Ii- 
Flbeu und \"U dm Urwuliiirrn der Innid S;idu fiii Unpnisln prtialteii 

Teliri '«h in JnlL-rliugk dii' S.'.-ir dps \»rnriilriii-ii S.liwii'gcrialrrf füinr* 
rtlir' 'Hau« tir:'«rl<'k, dcnlln'h itnni Itinilnel falirr-n. rils .rinr Vetwandtrli 
urii AMj^Fbrirf fiir Ihn erkaul't l>allrn (llplltt'r>. Iriilipr kunnt« man 
bei iu di-Di Dui» dvs hiiwr Kriwitilo splicn. Ninli diin Murii-hld iuzuwwar 



358 J*P*n 

( Jemma-O) mag man mit Hülfe der Bonzen darcb Meditatioa 
Amida entgehen^ wenn man den ftlnf Vorschriften Xaca*s' 
mäss gelebt hat. Niemand^ wenn nicht im Zustande yOUl 
Reinheit; darf die Pilgerfahrt nach Isje nntemehmen; ^ 
die buddhistischen Priester^ die beständig mit Leichen zu I 
haben, bleiben deshalb davon ausgeschlossen. Auch wer ^ 
durch Sorgen und Missgeschick bedrückt fühlt ^ würde es tt 
wagen; die heitere Seligkeit der Götter durch seine Oegeni 
zu trüben. Wer verhindert ist; selbst zu gehen, beauftragt dl 
Stellvertreter von den Kamusi; die Schachtel Ofarrai auf li 
Kosten zu kaufen. Vor dem Hause eines abwesenden P3| 
vnrd ein Stück blaues Tuch gehängt, damit keine Unreiner i 
trete und dadurch seinen Bestrebungen entgegenwirke ii 
ihn in Träumen quäle. Bis zur Zeit der Auferstehung g^QMl 
die Seelen der Gläubigen schon einen Theil späterer Seligkai 
einem der unteren Himmel, während die Ungläubigen in diel 
beute Erde hinabsinken. Die Propheten gehen ohne sohl 
Mittelzustand (Barzakh) sogleich in das Paradies ein, wSUj 
die Märtyrer den Leib grüner Vögel bewohnen, von den Frtkj 
des Paradieses sich labend. Unter den Priesterinnen von 1^ 

4 

Thiere vorher ans dem Wege hebt (SchSnwerth). In dem Tempel der ans 1M| 
knocben aufgerichteten Beinb&user sah Pinto ein Kolossalbild der Oot^M 
Jedem der Todten seine Gebeine wieder znznertheilen habe (bei den MI 
Jeder Kirchhof hat (nach deotschem Volksglauben) seine unsichtbare WaeMl 
von dem zuletzt Begrabenen abgehalten wird, bis ihn sein Nachfolger 4 
Trifft die Reihe ein Weib, so heisst sie die Frau Todin und nach dem M 
den sie für das kleine Qebein braucht, die Zammrechari (s. Rochholz). I| 
steigt (nach dem Dabistan) in die Holle , die SOnder zu befk'eien, Gott Hl 
aber nicht in den Himmel lassen, bis sie sich durch Wiedergeburt auf I 
gereinigt, indem jener ihnen erscheine und predige. 

*) Parmi les prdtres attach^s au service des temples dans la provinet 4 
(ou Iz^, on tronve toujonrs un Als du mikado, qui occupe le poste dfl| 
pr^tre i Niko, Heu de la s^pnlture de Goughen. chef de la dynastie actl4 
Siogonns, et ot son ifai (ou tablette roortoaire) et Celles de aea aucceMClri 
conserv^es, (comme le prlmat du Japon). ün autre Als du mikado .6lli( 
pritre d'Ouye-no k Yedo. On d^signe ces deuz princes de TEglise par Ul 
de mya-sama. 11 n^est pas permis de prononcer leur nom. T«e Sinayo« (M 
dieux) est d'\\\s6 en dem sectes, lorthudoze (youitz) et le riobon aint«* i 



barninn^Bvollr, bildet mit Kriiien beiden iälihncn AralokiteB- 
lod Malinstauiipreiita dir Trian dvr drei*) Ehnvttrdigen 



double fi>niir. A|ii>''>. iinr ii.nmlf- df .'i(Ht uIik. |i<-iiüaut Jaqiiclla 1 
nr 'i*j( %slii<-iiiFlit rrfiy •!•■ ]>r<-iiilrr raiiiir rn Jaiimi . uut idi>le d 

rl iiiicTqiir» lliri':- l>uui1it)iiqiir> fiitriil <iilriiiliiilr<. pmir la pr«Di)fr« foii 
rill Mikadll irOJ p. d.'. Kii fiTÜ p. il ii» Miriri- sriiii df (Vri^i- . n 

Ti'ii-iiii-iUl-t^iii riiiiinir ajHiil i'ti' im aialnr (iiiraniMioiil d*Aniida u 

iiUia roininr mir in 

iigoaiil). loiiiin» I 

■■ de IKii.pir-. n fiil ■l.iirB^ "Oi: lVdii.iili..ii de IV iif:itil . ijiii, Atttno 

r-'ru"« d^iri-rpti-r la iliiiliil>^ il>- .MiUil». qiiuiqu'il pril mir pitrl actlvr 
rurmrnt dp KN lanlr. fIcm-p plus tanl ä rrttM di|>Tiite. II fonda ^IusIfuts 
^(■•iddliiFlrt rl tilouriit limizr. I.p ItKiiddlilsiiii' so tiii^la blfiitöt aitr. le 

d'i.i. r^ciilta la stHe apprlir Klnl.iiu Sl[is)i,ii. t.a rertt Ikkosyou im 
o-ii'.i, (tiiiinrll« *«r(r d« ryndu) fiil riilidfr pir iiti .l.ipimalB d'illustic 
le toiiiri- Shirau [Wli—l'^fü p. it.). i|iil a\ait 'l'ubord appiirtriiu i la 
l»i. I.r ■'■illr d»i>'> Im tt-mplis il'lkki>-K%i.ii r*X irliil Idr Mlila) d'Aioida 
■ harilallr. ivrimrablfl i.ii Kii liin-iiu iiilda iMiiin suiik iiti« iiuiivrllf 
..a iliH-lriiiP ikku-nroii »1 In «Piilr (pnriiii rrllrs ilii Itu'iddhiliir) qu« 

paifir ri-hlri^ lir la iiatluti, rl la wul<> iiiraMiIvtit rrfiir Irx Alnu dr 

■s J.piitiai» il Mit a lididr l>fiii\ »ii ChbI ln'i> li^»» 'l qiiaraiile 

ur •■vptiinrr la Irinilr .Ips ppivoniii'ii H riiiii*iT««lil^ d'i>pi'T*tli>iii<. Vun 
□lida'-' Sitiii) «nnlr Simn* und Miind ^rwliairrii. Mit Anilda auf den 
rrbriKl. Flui) dir Jipaltrr dvr Srluk'K lifwl»-. wlf prriiaiiliii'liP <:iirl>Mp 
n' Maria. Xaea <iir d'iiii<> rriiid ilf Orli ilaiii riiidoMHii) parlalt üviivant 



360 J*p*»- 

(San-t8un). Im Oratoriuni der Matter des Gnbo Sama in Mi« 
war Amida als Kind dargestellt ^ mit einem Diadem auf fl 
Haupte und mit Strahlen gekrönt. Das zwölfarmige Bild - 
Göttin Qnannon soll die Geburt der Götter symbolisiren. Qm 
ong *) gilt als Name Buddha's, Quan (Kan) oder Heioke iste 
Sarg im Japanesisehen. Am 50. Tage wird der auf das (3 
gestellte Sarcophag (Qnan) durch den Denkstein (Si-seki) ertii 
Hinter dem Butsgan (Göttersitz) thront Amida in den japi 
sehen Tempeln der Ikkoju-Secte. Die Kwanwon (als p: 
köpfige Schutzheilige) beschinnen Pferde. Die Götzenbilder 
Batu-Kwannon haben drei Köpfe. Dreiköpfig und vi< 
steht Marisiten bewaffnet auf einem dahinstürmenden Eber, 
besu, der in der Verbannung drei Tage unter Wasser 
wird von Fischern und Seeleuten verehrt in einem Angel 
Fisch haltenden Bilde. Dsiso, der Weggötze und Patroi 
Reisenden; ist beim Ausgange der Stadt Nagasaki an den 
des Weges neunmal hintereinander ausgehauen. Das Hau 
in Miako trägt die indische Thika an der Stirn. Der die 
chige Jattei wird von Kindern um Gesundheit gebeten. 
Kaofleuten verehrt hat Daikoku die Macht; mit seinem 




jQsqiiU huit fois, parut sous la flgure d'un Negre, uomm^ Saint, hoi 
pasaion, et seigneur. Les Ceylonais Tappellent Badbum, les Chinoit 
Japonnais Sacka ou Siaka (Fotoge ou Idole), ajouiant Si-Tsun (Grand 
Amidaba, la d^esse des fleurs (cbez les Calmoucs) les change en hommt 
Beule volonte (Chappe d'Auteruche). Die bei ibrem dreifkcben ZnstanA 
Geburt, des Lebens und des Todes) Tridaga genannten Götter niederen B4 
(Amara oder Unsterbliche) heissen (im Gegensatz zn den Asura oder DiHNf 
Lekba und Sura oder (gleich den oberen Göttern) Dewa (und Dewi) oder WiWi 

*) Das sitzende Bild Quaunon's in Miaco hat 40 Arme. Die fQnf M| 
(Uschiug) oder fünf Beschauungsar ten (Ushen) sind die des Fanfta (LaitB) 
tao (Heterodoxie), SiKOshing (kleine Fahrt), Tashing (grosse Fahrt), Tri« 
sching (höchste Fahrt). Die Pratjekabuddha ist auf der Stufe der Hi 
tong (Ming sin). Ommanipadnie hum ist die Gottheit einer edlen LfOtus. 
Unter Kwan-on, deren das Pantheon von Nippoo eine Reihe von sieben 
von 83 aufzählt, wird eine Hulfsgottheit verstanden, die die Bitten der Hl 
erhört und ihnen Beistand leistet. Die eigenthümliche Kopfbedeckung, ein 
der Ober beide Schultern herabhängt ist ein besonderea Kennieicben dii 
gutiheiten, die über die Brust einen herabhäugende Hakzierath tra^n. 



iraru i^nn-uBii am uitr cirut: uiiu wnnie leiin vuu viiuu 
qnodam in Bpelnuca), der während winee Eesene den 
ntieg, um als Himmelskünig zn lierntchen, aber Len 
n Berg als Wohnsitz erlaubte (TrigauHitB). Die 
trer in China heissen (bei den Sarazenen) Terzai, 
nii<>niM'hpn Chrisleu in Persion. Das Zeichen des 
[reuzes auf der Brust de« japanisi-hru Uiiddha ist das 
r beiden Leiber der Tagend und der Vergeltung (fa 
lim. Wenn an der vuehteii Hand der Daumen den 

bcriitirt, m giebt es das Zeichen für iog shin oder 
Q vollendet verklärten Buddha zu Gebote stehenden 
Bodhisatwa Avalokiteswara konnte über <t3 dienstbare 
Ugcn, zum Zweck der Erlösnng. Der Dhannakuya, 
ngend, Öambogakaya, Leib der Vergeltung, und Nir- 

Leib der IndividnalitUt , sind die Leiber eines ver- 
iddha. Wahrsagen wird von priesteriichen und 
Eeptrn getlbt. Mit den Bosat, hülfreichen Wesen in 
Fomi, fand sich ein weisser Elepliitnt am Sterbc- 
jiB **) ein. Von den Übrigen Thieren war nur Katze 
gc nicht erschienen. Nach Almeyda waren Hirsche 



Dir* du Jhjioii, st itutcut d'cclr« UL»'i)ilee da l'Bl&pui, i'BcUMun dr 
FiDdirrnt ilr l.an. 00 de ■'>l>iu, au JappoD. uü Us commiinlqiieraut 
aoifiil apprii: rn lorta qa'encot aajourd'hut ceiii de Slam uoiit ti 
iM uur Uuioenitr pniir f appreDdi« \tt maiimsB d« Xaca, qnl tonl 
1h «b repolatlun. >i rlifa Dt aoDi paa «it lerem tut confurmaa a 



362 J*p«. 

und Tauben dem Xaca heilig. Als nach Anfistellang des 
dem Könige von Petsi dem Mikado geschickten Bildes des Bad 
Siaka durch den Minister Iname (552 p. d.) eine Pest ansbl 
wurde es gestürzt, bis eine Revolution jenem die Kegiei 
verschaffte. Der Mikado Kuan-mu Hess sieh mit dem W« 
Kanno die buddhistische Taufe verleihen, zur Vergebung 8^ 
Sttnden. Schuld zu entdecken stellen die Jammabu *) ihre 



Vistnou OD Vichiiou. ^Das Werk/eng (unter den den AuHspracheo vorheigi 
Reweguogeuj empfiudet zuerst in seinem Innern eine sanfte, wohlthuende 
welche nach und nach zunimmt und endlich den ganzen K5Tper dai 
ein magnetisches An- und Einziehen, wodurch auch wohl dieSprachef der 
eine Zeitlang gehemmt wird, ein wundersame Umspannung der Brust, alt 
ein Brustharuisch vuu innen angelegt würde, einen aufsteigenden angenehi 
widrigen Geruch (z. B. Todesgeruch), ein Riitzeln und Feuern der Zm 
von einem scharfen Oewür/, eine plötzliche Umneblung und KiDgenommeol 
Kopfes, wie von einem starken Dunst oder Oeträuk, mannigfaltige ZQge 
neamente , die manrlnnal wie ein Rlitz Haupt, Mund, Augen und Ohres 
fahren. Dann folgt Ziehen und Dehnen von innen durch den ganzen 
iSchnaafen der Nase, Solnitteln des Kopfes, Sciilappern des Mondes, Zacl 
Acbseln, Schlottern der Kniee. Strampeln mit den Füssen, Schlagen 
Händen, Erschütterung und Aufltüpfuug des ganzen Körpers,** nachdem die Fl 
gäbe der nach Halle geflüchteten Camisarden sich auf, die Brüder Pott 
(bei den Inspirirten von Isenburg). Cybebe mater qnam dicebant magiuBj 
apptUabatur , quod ageret homines in furorem , qnod Graeci Kofti^ßor t 
(Festos). 

*) The most secret Sin (sorcery) o( the .lammaboo consiats in the ii 
ding of the hands in the mauner to represent Si Tensi O as the fonr 
werfül gods (Tammonden , Tsigokten , Sosloten , Kamokten) of tbe SStli 
heaven. Looking through the middle Fingers, which represent Fado Hio 
the holy great Fudo (a plous (üosia, who used to sit in the midit 
without being burnt) , the .lammaboo recoguise, wbat kind of Kits 
Ma (evil spirit) has entered the possessed osse. The Jammaboos, föi 
p. d.) by Gienuo (liossa (who, having retired as hermit to the moiintaiBly' 
vered in the wtlderness many plares, flt for Settlements, and many sboit 
the great advantages of the villager in their travels) are divided in the 
who had to ascend yearly the high mountain Fikoosan in the provino 
(from where impnre people wonld retum as idiots, being possessed bf 
or devil), and the Fonfanfa, who ascend yearly the high mountain OmiM 
province Jostsyno (where impure people wonld fall down the pr«eipioes 
be punished hy sicknesses and missfortnnes) , living (doring the 
•nly on herbes and bathing (wintcr and summer) in cold water. Ob 



J% xD Bein, wird im Leibe gequält, bis er gesteht. Vor 
me in den Orden muBS der Caodidat längere Zeit von 
m leben, tSglicb sieben Hai kalt baden nnd 780 Mal sich 
1 Binden Über den Kopf vom Bodon erheben. Der Gott 
nde wird anf dem Berge Fndfii verehrt. Im Tempel So- 

war das Bild des Gottes zwischen «einen Begleitern 
ier Figuren der Elemente umgeben. Das EtosiapulTer, 

Leiehcnstarre zn verhindern , wird in den Tempeln der 
I Kidjo verkauft, wo die Lehren seines Erfinders (Kobou- 

geUbt werden. Die Priester verschaffen ihren Vor- 
>m Berge Kongosen oder Kiubcnsen in der Provinz 
natto. Die Priester der Artemis päegteo jährlich in Frfl- 
von dem Berge Sloschylos auf Lcmnos die rUthliehe Erde 
n, ans der die als Wnndarznei *) verkaufte terra sigiUata 
jt wnrde (Galenns), ähnlich wie die Erwerbung des 



' ba># tu uffar lo thfir gtneril (ili HiHca) ■ prsidit, wMch Ih« ponrfr 
>* %o brg, tni tre theo nlwd (q > higbrr rink. lu priTing Ih«; shaka 
11(1 of Ibc 8>kkud«<a (ihc itaff ol Iha (od Dalco), To ■iinouTiRr (h«ni- 
b*rf:liif li> (h# pilgnm), tli«7 blo« a Bh>ll (calied Furaunkal). Tlit 
tk* oniamaiiu od tb« curd (Diniokaka), vorn roimd ths neck dpiKilBe 
'. Tb« PataniMtcr (dta Taka no Diluin), conslitlng in roagh balli, wu 
I Im aflcr-limn (aod not ipoken off In tbe italnl»), Some baT« ttii 
Aon, ton* grau It long and tit U ap, inn« ihave it (In Imitation ol 
ilMi. Som« live In thelr hoDici, othtn In templei. Oth«n go aboat 
fehira Mtting out to Iba pllgrimag« thsT bave to abslain frnm Inier- 
ft tb«lT iriTM. Die Iije Hl* bclut Dal-Stn-.^a. 
■dl dem Hndlmcl-altawarikh war du fmnn>nlliche> VerbraDnen der 



>.t( rtll 



Ji iinnlaiiu'rikanisriMii Indiaiipm 
:-'i!j;:l«ii in AiiMralicii mit ivli.di 
• 'i«ni Onl. i: iKm* Uündfii wurde 
**• n (\i> Ma;'-1.. , d«'r di-r IVkisi 
^- .:riiii(|. : 



. ^N i«> ,1,.; *• 
. riick/.nl« .r . 
ii.n'ii F.i! .. 

(la^tinai.! . . 
ll«Mli<-lik(';i-' • . 
'.d \''>r in!: :• 



• j«.'!i divi Jaliiv iiim 
' d da <it' jedes J 

• 1- /nniekkeliren, 
ijiij»raiii;e p*wf 
/•l fiiijdaijp-n i 

• . - :ni:rii. eine In 
il;n<«' iii der St 

StrasMMi. die /:• .:.-; K ii'ri.ijr.len Icil 

** vl.-ii iliM'ii \\r^ ;:.':ii- /iiriii-klincl 

.■ iMUniiiirr >;. !!:• aul die Dädier 

. ;!ii:eii(Mi M'WkMi diiir: die Ziimiier 

• ;• /.iiriirkldfilh' i-ü,! ^püifi- ;iis (^esiic 

i! uiTilcn illr rMs»ri: Sfilcu Kaiuis. 

■' dni Lci.i.iiirr^^it. 15. ,ii,. vclde»-! teil ii 



•" !'• VN '■!-.>' .• - ^. . ' ,Ul|-.ilUl- Milrf 

■>.i.:.ii. K.'n!. \ i.-^.i.i \,i: |\:m.;:i: \e« 
1.» : «:r» min-.. \ . : .\-:i. Ai.rh! .. i » llul»^..'? g 
l-rrijf ,ri.n h II :-«■;. i«i-: "iir.ii). N •• j; .I.-nki 

! .if » . h.i« ii liiij.f.^- .i .■ 'r.f.iii'ii \ou Ki.bAD 
- i_rl|.li ri /:iu1hM«I iI'I Kil^i-ri« };» ivs,r; .|..Mr.ID 

. '.. l'.iMLili ihri !t'i •\t'M Ivil.- iikivt ii. llc: ilff 
• '\N.iii!t .M«kii/{ i! i- r.»iVi:.eii 'In **. l.ultrrbl 
N «.»iii w «1 .Mi.iiMi ilit ll»;rr-cl'.tir ^rir-.fr ! 



. I .-q:; .ni\ in nii- ,u- ii-'.iih :•• ::in >. .iii\tfl 

i i' ■l»'iiii»*nt il»'^ l-rin'"* <lf «'.iiii;». |:ii Jo 

N ■. .i • «l.i:-^ I .i'itn- ri,«-:i.i»'. Oi, l,s i 'ul«* u' 

• \ N »I !i «liiii \ nl-rfiiiMii .U'> 'l'iMitfii 'ogf. 



(Liritcn) heisscii die als Gcsitenster ziirllt-kketirendeii 
itutaela (bei den Baesatouj, and wenn sich ein Veretor- 

Erecheinung gezeigt hat, geht ein Priester znm Grabe, 
i: „O, lam iinn schlafen nml besnche uns nicht!" 

Hcrdu4ucn opfcrMii (nach Palluf'l dctii liüi'hslrn >Vf»Fn (Sksi oi1>i 
OrdJDirrl; (JD »niuetit DabyloultJ (he bociivs «fem tu havc bcaii com- 
j UTn> iti<i bakrJ ar biirut (.ItawliDioii). l.'Auiu d? rhniijlue, (»Huri 
1) c'»l <-(ia>me une Tapeur nottante. anotlRee, iDiUsünliibl« , ■yaat U 
t'liril et UD mlnce dUi de <aiig. qiii va dit somnet de Is l^le » 
de 1'( iiiietl. Si Tod y prenniC gardr, oii 1> «errnit »Vchapper ds" 
)Ttii:k1rF>{. ü riiistKiit 0)1 U maribaiid rend le d(iriii«r Bonpir. Kn toul 

ru-ile de dlittngner le crnqiiement des rhrigsla tot Mn pusage. Die 
'rnliTriiden Derbiccae (Derbicei) in MargUna tiidteteii (imirli Strabo) 
jibrigra, damit dar iiichite Verirsndte beim Ost eiu Oprermabl 
brprnben die Greiiinnen narli ihrer Krdr(i»e In ug. AufDionjaoa' Ads- 
M nach der Tndtung des Krinlf{S Lfcurgus dat Land wieder Frucht 
Ir. nprertra iho die Kdouer nut dem Paugäiaciieu llergi;. van Pferden 
i.ich Apullodor). wlpdieSchwedra. iindaurhdic K hon d zerre iMen, velchp 
t de« Aekara ilch aus Afrika im Dionfsoadieuit verbreitet» , aber in 
iler durch Mysterien modiacirt ward, «ilirend die Handlung selbel aul 

aberttageD wurde. KrechtfaauB fi\hrte bei MijB«iU!lis In Attiks Getreide 
lei) und die Uyaterlen der Demeter ein, La nerrmonle de la naisaancr 
I ä la fln de tnna les donze ana, h compter depnis le jour de la nait- 
.(ir den Kliitsn oder I.ean der Vaniilie Ye-lin). Der Ceiemonien- 
tete um du HrrabkaDimen der veratarbenen Kaiaer. bd deren Rlldeni 

aufgestellt war. I.'empereur pgi»Bait troi« (uis sous l'arbre ä troli 



364 



rothen Pf'eiteiitli«ne8 bei (len nordamcrik: 
die (Irr rotlu-ii Kriir znin BcmalpD in A 
Oreinoiiicii vPrkiilipft. Von dem Ord('> 
der BaBäeiiatos von einem ^olin des AI 
von dem Gener&l Kakekigo ^egrUndi 

Die Jtiptiiicr ^laubeo, daB8 eo 
den Weg zum ?arndic9c*) xarUf-k'' 
wahrend dieser ReiBe zu ihre 
der 13. Tag de« Riciiouteii Mc 
Die Vor^vandtcn ricliten ein ('• 
Krenude mit jeder Art von U- 
haltnng mit iliueii beginiieiui 
sind Licliten^lieii liiugfi dei- ^ 
autgesteckt, damit die tSi 
und RUR^erdem pflegen <ll- 
werfen und mit geeelm 
laufen, damit keine ctv 
«Jinkf. Bei" den Jaimn 
gnten nehmen Antheil ■ 



'unungfs 

- und 




Ob 

eise Opfeigibei t 

j-jM n beten, xmii 

-iaäm SecAe gettiiät 

uai kanelmet nach der , 

;;. ItlahiBia KreuzkAste, 

.« S^, Tajrcan groner 

JK te bOsen Qeist Jekiii« 



at (Kwol] an piUiw. U i 
(dtaa dl U Balm «1 dl h 



Z»nliBrprn tm IlfBfi 
Ferat] aus Schult 
au« Kriocfaeu 
11iigd*il wurden 

Kuuchen. DItti 

peditloji Ol 
^lur.-ii eian, 



L*»!» dlan dcmiuii i 

V* a» TniiD Ob«T dt* 

l^um hliullcb* AxtwUM M 

^ f^M. •• vMdMi dU BlBCiwril 

dM BtDm uf «U I 

a« VHwr bfiMML. Dun 

Vakm, U» Liiehi 

Mi M Eodi bekamnun dl 

wd dl« Ulehi nrb, wntdin dta ^ 

In WdbirUildm, i 

^ ^fctllin Dia Afno I 

TWä <*■ Klpphun. In al 

M« Batriti tn d 

Mmm (nbnncfa fait ilcb ddt i 

^(^ «>4 M dm SlDto-PriMtMs ■ 

^ 4k ühdtitrll dw JÜDBlEnp dil f 

^IQ. BbSmuBNtnlbaD e 

_ ^^^ Ab UA«B dar Tnuar tra(m flu 



gehütet (Paulus [Mucoiius). Ebeusw Hieben die Karen 
lerkung aus iliren Dürferu. Tat ist der den ineilenlaugeii 
ider tüdteiidc Draelic, der in WasKi'rlioscii crsclieint und 

Japanesen vcrelirt *} wird. 

Jer dem FrlUiling vorliergelieiiden Nacht [iflegen die 
D Czur Austreibung de» Wintern) gerüstete Hotineu gegen 
ie nnd den Bodcu ihrer Hüiiser zu werten, indem nie 
ant ausrufen: üniwa soto (Fort von hier, böser Geist i, 
1 leii<e hinzut'itgeu: Foukonva autehc (Tritt ein, o Gott 
hthnnis).**) Im Zendavesta gilt der Winter ttlr das 
Uer L'ebe]. llcn Ijchonah beschreibt die Fcstceremouie 

Kuoiisaye, als eine persische Austreibung des Wint«rs 
elot vergleicht damit das ijegar la vccchia iu Italien, 
.'m öohOpfer und dem bösen Wesen verehren die Jla- 

nacli Ötrtiys) den Gott de» Iteiclithums (Uian-MananJ, 
lensehen beglückt. Nachdem Mutter und Kind sich mit 
-ko oder Vina genannten Pn]tpcu gerieben hal>en, um 
wkung jsu cnttcmen, werden dieselben in das Meer ge- 

fcc[itieD Diir Tiipa, der UHub ileu SUinsii in lebt, aagt« eiu Gaaraul 
Au Japoii , Ie l'HDii qiil pTi'lide au\ tonoeriBS ae uommint Topaii 
ii If iiMin du dicu aiipHiD« ^ Buniikj (Itoug»iu»nt). DU Japaulachcn 
iciitr, ilia dru Kaoii itigncbriaban ««tdeu. heisien bliluielne und, 
inig. W*IIcti ier Sturnigeiiter {*. Franks], AU dar eDgl[ai;b» Pflug 
eii'hF» Eiiitrn, alit friilier, brachte, «urd« tr ili di« TempH getlelll, 
ibg IU «iliaUvu. Ini Jalire 1161 viird* in tatHriauh« Ailmiral durch 
de dir cbiiiikiaclKU FloIM bcaitgt. Dia »uerwaffe «urda uiitai dar 



:5ß6 



Die Fliegenwedel dt- r I 
tsehatkaj werden verrli 1 1 
(iottes darzustellen (s. m. 
Opfer und Gebete diij. 
spähnen verfertigtes r 
stellen, als Kutan K.i 
dem Juao. Für d. 
vorgesebrieben, n i 
und Wahrlieit zn 
bringen, um (U- 
Verzeihung der 
und alles Uc^ 
nischcn Sehr« 
siyania des 
Xippon Ar. 



, de» Wa-.r^AJt-rs 1 

Vasser gesetzt . nm l 

i:a frei zu wenleu. - 

• r Farben (weiss, sohwi 

iirsehied derselbe, das» 

. Die Constellation des U 

- iingerufen. zusanimt sd 

.!! Gattin Tana-bata. DiejI 

ii Afrika, in llinterindien ^ 

•..i'i baut, hat er einen Dsusi (« 

Lande verehrten Götter) au 

-;:ul verantwdrtlieb dafür, daa 

*.^'ion Djonken**) in Nagasaki! 

• -'-»K*essi(>n nach dem eliineriai 



U-. 



♦) I- ^ 

protectrit 

(lullt 1a 
dant.--. 

fehl« 
Stir- 
dl". 



*• 



. •• Ueveii aiibt'ahrpii. >o ist dann die Bagff 

• '^LTirliwurt saßt: MiltwoL-hskatze. Tfwfdl 

'lieh Grohmann) etwas von der Doonen 

. - • -!:it uluhergestreutem Mehl und schnib 

: .wiistei) Morgen darauf zn sehen sind, dem] 

^ » »f^ .'Ikerung der Ohorpf-ilz glaubt. d.i>s die i 

-^ „-.: 1-.* dem FegcfeuiT in üir Widinhans zurHckk 

-• . 4eln zu sifz.en |»fleiron, wt'jshriU» die Thüren 

. ->: UiU'b Schünwerth). Dans lr\ lan^ue difi 

. ij ur «livin revelt' a 1 .inie hnniaine. l'unlo 

vr l»»n sviuhulischi'ii l'arben. In d«»r bernl 

Itonias Wlttenbaih den FrauiMi w»»gi'n ihrer l 

.-.• x-rche geireben. 

.»• •! 'ftligeii Dirkioht lim Ida) sull die 'in Anit 

,-c-' l'nf'ille sichern: <ie s^iiid kein ti*dtes Hcl/, so 

. ■? \<iT rh i.ikni iKIaiiMMiK liewühnUihen Sililffen^ 

■ -• :•* e»»seben (/nni Srliiitzgeist in Slam). Derol 

.•••->• .i:u .ilfniAiinisi-hen Ilausej heisst Knt*rheilf 

\ . • t':; hnd Haut lie? ßi'üoiilarhtrten Thiere-» gec 

-■. «^rri' vMirde /sU'li'hhilU Kuorhengalgeii zeiianiit \}. 

> • ItT .^\J>^lne?e Abends die ahi Tage auf den Öl 

•-».i«'>t*r. nie am Allerheiliceiita>:e i.in den IM^ 

^•'' .' ifit']'.»' Ti»dtiMibnrjr fid^r Trauerliimb* wiri 

\ .-x: -V.«'if n t't iceuweise mit alltm m<"i):rt«-hen Vid 

^ -vf ;»:tn t>pfi'r ^s. liorhholz^. Hv\ dem Ki«l 

• •• .ItT Iin) Frauen in dei N <rt(ii-i>ligiiiig ( 



iwmittnu Uli; vviiiw« ue» iniKitu" ^iiiiguii-ivww-uii mt; 
r de« Heeres, niii Korea zu embcrn, und licsB bei ihrem 
Ti Thron ihrem nachgi'borenen Sohn, der (Shö a. A.) 
rtlichen Wo-Nin aus Korea berief, um die chineBiscben 
in in Ja)>an chi/,nfl1brcn. ' 

Jaimnietehen lunebi wurden v<)n den Chinesen zuerut 
m idns PiiekhauH der Sonne) genannt, dann Non-Kone 
i*h rier Skhivcni und selilicHsIieb Oo-pen (der Sitz de» 

Zur lluldifcun;;; kamen die Japanewen zuerst fjiS p d. 
IserTi, der die Quelle der Jugend Nucben lies«, Rollen 
n JajiauK (20!) a. d.) exdoni)<irt sein. Im VlII. Jahrhdt. 
te t'ine cliincsische Flotte den Köni^npalast auf den 
)u oder Ofrhii-Inseln, und unter den Miug wurde eine hul- 

OeNandtschnft von dem Könige des ramiliennanicnis 
n Miiit dem Iteinameu Kho-Ia-teou) {rcBohickt (s. Klap- 
•i-pcn*) oder der Sonne Wurzel (.Ursprung:), wird iin 
von (.'anton zu Jii)iiitin (Jntpnn) oder JUppon (Japan), 
itiimo busicfft, ertrtlnkte sieh 118'» derHl Mikado Antok 
er l'Hcji^cmutter Nijcno-aina im Meer von Sinioneacki. 



-pon »ipniflr le fiirnldnnit ipnuj ein sd)«II (»1 011 f»ii), 1* loyaiimr dB 
jt fijiiMrt-^iv rümm» If plus ori«nUlf. Murrt Puli. primoiincfii Nlpoii 
l/.lpanE»l. Jilpijn vIoniiB du clilli'iii (ii>piiaii \}r rnyaiinic du <>»li>n 
L«4 Jtponalt ippplleut l>iir terrv Triikn (fiiipirr igiii rit saus lp Hrl) 



Japan. 

Liidtete mit Fatznian's Hülfe den, Kaiser Koi^ 
^a««^v*'«*«>^» brachen (1 142 p. d. i. fand aber seinen Untergang 
^ itt^tiKiie^u zwischen den Feki^und Gendsy, wäl 
^««^«.4 vOnCuuio, der erste Seo^un, seine Macht durch üi 
tftn-14. at8 Oairi befestigte. Die vier Dynastien der 
..^w >.at! de8 Yoritomo, die des Faka-usi, des Tatko and 
>ui^kU. Die Bürgerkriege unter Oo-Daigo (1:^19 p. d.) sindj 
4K«ii; leifeki beschrieben. Dschausiau (Heiterkeit des Moi 
.huü«!^} wurde nach Korea (Kaoli) als einem der drei 
>au-<:n3Ui genannt, als der Koräer Wangkiang die beiden 
^cu Khane (Petsi's und »Sinla) sieh unterworfen. Quabaconc 
aci' alle die kleinen FürstenthUmer von Japan unterwi 
mU jeUt solchen Schreck auf Koray geworfen, das» der Kl 
^iciM&udte zur Huldigung nach Miaco gesendet, erzählt 
der Mönch Lewis Frois. In Korea*) tragen die Männer 
Haar in der japanischen Frisur, die Frauen tragen 
Ud Conto spricht vom Handel der Siamesen nach Japan, 
der Regierung des Kwan-Mu (782 p. d.) kam ein frem< 
Volk, von den Chinesen verschieden, nach Japan und 

*) Der (koreische) Führer (des iu Nippon lajideiideD Schiffes), ein H( 
der Stirn tragend, gab lieh für deu Sohii eines Königs vom großen Kara-T| 
(Oou Kara Kuni) aus (3o a. d.). Arasi, v<»n einem (i reise znu Dorf« 
wo sein verlorener Ochse geschlachtet war, erhielt den weissen Stein (fBr 
(ieiHt er geopfert war) zum iSchadriitTsatz und wurde dann von ihm, i> 
Jungfrau verwandelt, nach Japan geführt (vun Korea ansschifl'end), wo dann 
eine Capelle iu Naniwa errichtet wurde. Kiu Sprösidiug der Familie dei 
Amano Fiboko, der 27 a. d. nach Japan gekommen war, wurde {ii\ p. d.) 
Kurea eescbickt, um die zeitlosen, ariiniatischen Aepfel (Toki sikuno kaki 
holen ) als Pomeranze (Jafo ja kake). I>er freie .Stamm der Knoia-oeo i> 
Provinz Figo (auf Kiu^iu) vertrieb, durch Sjnra (Korea) unterstötit, die 
fordernden Truppen des Mikado (82 p. d.). Als der Mikado TsiuaT im 
gelten die Kuma-oso in Tsukusi (auf Kiusiu) gefallen war (20U p. d.), rfirfj 
Minister die verwittwete Gattin Oki naga Tarai^i flm« (Zingu kwo gu) in'ti 
und eine Flotte ausrüstend, eroberte er .Sinra (Korea)^ die mit den Feil 
Hunde waren. Der nach dem Siege geborene Sohn bestieg bei seiner 
Tilde den Mikadu-Thron. Die von Japan (2oii p. d.) an den lluf Wei (In 
grM-hlikte tiesandt>chaft wurde dunh eine (ie|>engesandtsr.hafl rrwidert, dll| 
dem Konig.sdiploni) das Inscheu (als Kmhlem dfr Vasallenscliait) brachlt: 
Megel;. 



ra^D ein Hörn, als Holmgiiitz (wie Dhulkarnein, der Ge- 

Der Selljstniunl iIit Diener beim Tode des Heim 

t)63 in Japan vi-rlKiteu. Die Macht der Kronfeldherren 

ihre Ansdehnnn^ besonders dnrcli den Gebraacb, dass 

ado Ott w^bon au t'rUh»eiti{; ubdankten, dase die Herr- 

lUl' nnniMudijjre Silbne Uber^u|r nml der Vater dann 

fllr dicKe die Ke§:eiitKeha1l weiter tlUirte. (In l'abiti 

die Klini}».' »t-bim bei der Geburt ilia's Sohnes i'dr diesen 
4 Yoritiiniu die Sache des abjfotretfiien iMonarcheii zu 
i^n gemaebt, wurde er naeh dem Siegle zum Sioidai 
irbobeu (gegen die Barbaruu kUnipteiid). Amaiio-uinra- 
kibn des Mikado Kei-kn-ten-wuj, der iield der Oebirf^- 
Jai)iato-take, tödtete den a(;litkiI|)tigon Drachen, der eine 
irene Jiuigtraa alH tiig:liclics ())it'er verlangte. In Vessu 
die in der Seblaelit*) Gefangenen aitl' die Erde gelegt, 



tun ili- Mi'lu;r»rii in ilir >i'lil>i'l.( i\i 


'l>rN. aiiis»). <i,'li .ii« t'tHurij gut 


a, Ihf M«iii>.-r 111 MHrkri.. .lürfrii hI 


.t-r, ilniiilt <Ur,r lildil m-iwuucIM 


•in- LiitMi.e \,-Kfbtu iStriijfl, wir .li 


if ilM Sryllifii, tbriisu l,*i .Iru 


I.. 1 V<t 1« rmitumr .Ir* Slaux.lii ile ii 


1« «'■IIIM 4IIF danH leur fitmllle. 


illl>T.i'r -ft i-rrml». nriflf i-ntre W 1 


Virp Fl In i.i-ur, rurnte r.ani-cl 


.t-il. ui»rlM Mi«i-aibl>. puurvu qu'il« i,r 


' Biiirlit qiip ilrml-fn'-rvi nu dcml- 


rii}v In Krtry ^ili FmikTykl.) wrr.l.'i 




a'l Srliiih» und Slrrtmiif« riitkl»i.l-t ii 


ii'l mir ilri. Kiirk..ti K'l'««. uiit 


irk h..l...k> ,..^.u.r rihrr .11. .rilhirKitr 


., U.,l.n. ;ius .iHivii diir Nru- 



372 



Japan. 



and einer der Krieger versetzt ihnen mit seiner Axt erst 
Streich anf den Kopf und dann zwei Hiebe den Rücken 
lang (wie die Normannen den Adler ritzten). Die Bonzen 
Japan) beschrieben Xavier^ den Missionär,*) als einen Zanl 
ans dessen Mnnde ein Dämon spreche, nnd der sich von 



Jeden 8tr5mt die linnliche Wahrnehmnng ein (Demokrit). Statt Knaben tm 
edelsten Familien opferten die Carthager spater angekaufte and (wie 
Albanern) für die Opferung gemästete Kinder (s. Movere). Unter den 
losen Secten Rasslands halten besonders an dem Anomismos nnd derfs 
Verwilderung Slterer Zeiten fest die Skokzi oder Eunuchen (die sich 
Zeugung eines Sohnes selbst entmannen), die Selbstverbrenner oder 
(die den freiwilligen Feuertod als das einzige Mittel zur Reinigung von 
und Befleckung der Welt ansehen) und die Wanderer oder Stranniki {i 
Heil in ewiger Flucht vor der Welt nnd steter Wanderschaft suchen). Dia 
lebende Völkerschaft der Pandore in Indien hatte in der Jngend weiiSflt 
das im Alter schwarz wurde (nach Ktesias). Am Flusse Juma leben die 
chiuara oder Ameisen-Indianer, Magoary oder Storch-Indianer, Paraua oder 
Indianer, Cauana oder (zwerghafte) Schildkröten-Indianer, ürubn oder 
Indianer. San-Esmun oder (Sam.) Dan-Jaan wurde als Fan In der 
Paneas verehrt (s. Movere). Als die Raben Apollo die Nachricht bracht 
Coronis ihn für Ischys verschmäht, wurde er durch den Fluch des Gottes 
(ApoUod.). Soma oder der Mond, der Sohn des Atri (Sohn des Brahma, 
Narajana's Nabel gewachsen), wurde durch Brahma als Herr der Pflanzen, 
manen und Sterne eingesetzt. Der in den Augen Atri*s geborene Soma 
durchdrang die zehn Weltgegendon (nach dem Vayu-Purana). Nach dam 
vata war Soma von Atri*s Augen geboren. Von Devahuti*8 Töchtern 
snya dem Atri vermählt. Prschemisdil (der Voraussehende oder Proi 
wurde durch Libussa's Schimmel als König angezeigt (wie durch Wagaa 
bodia). Ein tungusisches Mädchen . das seine jungfräuliche Ehre einbflsil» 
mit verbundenen Augen, in Begleitung der ganzen Gemeinde, Mnai 
an den ersten Baum, auf den sie stösst, und der die Grosse ihrer Strafe 
indem alle Zweige desselben zu ihrer Züchtigung verbraucht werden, 
dann ihr Vergehen abgebüsst ist (nach Kosmin). Dans la fosse carr^ (i 
creusee daiis le sol (Image du templum, trace dans le ciel), rcpi 
monde souterraln, les Etrusques jetent les pr^mices de tont ce qni devn 
aux besoins des habitants de la ville nouvelle, puis autour de cette foMt 
Tenceinte de la ville. 

*) According to Meylan, a brahminical sect was introdnced into Japan, 
taught as doctriues the redemption of the world by the son of a 
died to uxpiate human sin, thus insuring to man a Joyful reanrrectioQ. 
taught a trinity of immaterial persons, constitnting one etemal omnipotnt' 
the maker of all things, who was to be adored as the sonrce of all good (50 



virgtai, 



von Petsi, sendet {'hi'J \>. d.) an den ja)>a»iBclien Hof eine 
^ Mtatne des Sakyallii(ldliii,*')I''la^geu, einen Baldachin und 
r nebst einem Briefe, sa^rend: ,4Jie8ü Lelire ist die liestc 



ber kbral><li>- Kriiii|i S-biii^-uiliie »■^lii'-kf \Jiifi ^>. il.j *\, U«ii Mlkadn 
« rinru Fliirgeiilillunixl, biiildhUtiFi.'lie ttiii'lier iiti<l elti Uü(x«iibl1il des 
. d):- iu ilriii Ti-Diprl ZfTi-kvKo-xi [7II Minfcu) «I» Bild <lrs Ntjuni (Sjaka) 
vird. Uiilrr ItiUti (.J7ä— r>t<ü) koiiieiL dir licillgrli HQclitr des S^Jxka, 

Ui'UK'hv, Nulluni Ulli) llililhauvr uuh Korea iincli Japan lierilbcr. Im 
7i> kaui riu Itutiir ans Siiira (<ti Kuieii) uii deu Huf des Miksdu, uud den 
rci/.cNiiuiuii»(lii)iei SrliWHiiiitrsi'li.ift in dvr Nälii! eliirs rrprdcslallei' gc- 
I Salin Je« Kal!CH (»»di» Juli» all) sHi«nd, erklSrlr «r Dm (vuu IlelU^fu- 
imleiirlitet) für rliirii wirdercvliaTPiieti KwaTi-iimi (S('hiitiei>tt des Belrlisbl 
•i iliii duri-h drii RiiuxFii JeKJ (i^hiiy deu) eniebeii. KU Spret^hn lu 
Zf it iK'rpiid, wuidf rr llath-iiii (ilcr Aihtuhrl^e) geiiwidt uud {den Gegner 
IdhUoiUi, Murij.i ir>dlrnd) wurde uiuli seinem Tude [als 'Ur erste lluhe- 

Di.trr di-m Nanieii l'juu-tbk-dsi-si (drr liHli^e . tugeudlnitte Krbprlrii) 
!. Seitdem bettluiuiie der Mikado Keine Ktiidrr xn Vurstelieru vun Tenipelu 
Mterii. niid n«hD> Kelhst den Titel Iiii-«iii. [F»-wHnrl uder Für»! des 
■ an. l'iiter dcai Mikad» Knikii (t;iU|i. ■!.) emi^liieu Kodai Darnu (Uoddbi 
i Ib .l«p<in nnd stiflete die Iluddlia-.Serte Sen-»jN (Srtirn-Usnug), h1> der 
uhn eine» Kiirsleii in II i ridostan , oder drei^ebnlv liuddliiütlscha Paltiareh 
ni der Na<;lifo1|fer de» Tmliasya Dam (Prx.jn.i Dara). Ini Jahr« 5-^0 kam 
. ni'b Cliiiia, wi. er der er»tP iMlrinrib de> ltnddlii.snini> wurde. Et lilelt 
.Srba'"lili (ein Teiiiprl der Prinini Chii-lioii) *Ut {hn (lebirge Suug-uliwi), 
^(un Jalirs tiCieiid (mit drin livülelit ftfru die Wand) znliraihte und dort 
icm Tode (.'>;^) bejir^ibeii •iirdr. Drei Jalint hpäter wurde er ^uil elihia- 



Mns*< innl (inMi/o nini mar'it ui 

'■i«-!icii l)«Hiii' i. Sic i^t dciclisa 

- . N Herz \\iin«-ri:!. in >i('!j la^^st ni 

iuiit. Iiul {\i\ rr zn.ulcirl: diT Nat 

-. aiiscl'.niic.^i. wird dvv Wvrtii vi 

t <I('liilMh'. \i\{i'\- dvv Sfiinimnifr i 

•: inaii.i;*«'lii. l)if Lri;ir kam /n u 

\K'V Ki'iii^- v.iii IVrsi tlirilt sit* d< 

;'.!'l <Ia^< »*i<- (Inrt v«M*ln*eit(M und sui 

"•«hliia's l)iiri;i.'ni ::«'>(-iiriolM'ii stflil.da 

' '^\r\\ MTln-citiMi wrrilo/' AN der .Mika 

• MiniM(M'n cnnsnltirtc. rii-tli Inanir* d< 

Nafii^ien zu 1'oli:»*ti. ^vo;rl'i:*('n Mouunohe 

••".iiir ciiir^ au<liiiidi>«'li('u ("'ultus die 1 

.. iv.ünicn Inrchtcic. Da man di's Mvm 

" *>M', ira!» dor Mikatln Krianhnisv. das B 

!.U'. der eine* Cajn'Ho danibcr IkuUi'. alKT 

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. ". int'sisrJMMi Literatur und LrlM'nsjji.iJosupli 

.. .:riM'n, war drr indi>i«l;rn Krli^''i«'n al»bol 

••'•i_;' l«('t"iirdfrt dnrch si-incn Xi'fVrn Sjotnk dai 

N-vM' lluitze (der IJrhrrirlu' i ans Kanji und Hl 

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• •" M«'!!. i.iii Irin Jl'sl •• \fi<«'lilaü»* \«'!. il-TiMr **.!." fy'*II 

.•li.'te'ii «l«i <ii"'f/iM '\vT ir. ( hin i .•tJi!»T''( »!:•!* ••:. '»vSläl 

.Ur.m !Ui' I. i*ir!J tiinri 'leinjM'l /i; l-.ti.rr.. 1)^: l'rifl 

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Ki»rM. 375 

;nr Ankunft de» Erbprinzen Sjo tok dai si). Atogi 
i KffnigH von Petsi), an den Mikado (mit einem Gespann 
»andt (als der erste, der in Japan Schrift verstand), 
He den japanischen Erbprinzen (284 p. d.) «nd Hess 
dessen fernerer Ansbildnng) den gelehrten Wangsbin 

aos Korea nach Japan kommen. Atogi brachte die 
&11 Werke Sking und Sclian hai king und (von con- 
ächriften) Hiao-king und Lün-jU. Sein Lehrer Wang- 
hte ein Buch von tausend Charakteren (Tsien tsü wen) 
n ( aus der Epoclie Han Tschang-ti'S; das später durch 
Tanghi veri'asste verdrängt wurde), unter dem Mikado 
rO — 'M'i), der in Karusima residirte. 
1er koraischen Halbinsel war zur Zeit, als Wangshin 
auftrat, die Schreibkunst noch nicht in das Leben ge- 
lang scbing war chinesischer Abkunft (von Kaoti, Stif- 
tie Han, stammend) und hatte erst kurz vorher sich in 
einlassen. Wie in Japan, so hatte auch dort sein 

sich nur auf den engen Kreis des Hofes beschränkt, 
nach einem Jahrhundert begann dsis (bis dahin schrift- 
: die chinesische Schrift zu ttben. Erst 374, als Petsi's 
n Siao Kn wang den Chinesen Koo hing zum Lehrer 
sischen Literatur anstellte, fing man mit der Verbrei- 
Büchem an und ftihrte auch die Lehre des Confucius 
(ein Jahrzehnt später) der Buddhismus folgte. Unter 
Tang Siao scheu wang (König von Kaoli) sandte Fa- 
lig von Tsin) einen Buddhapriester (Namens SchUntao) 
habildem und Bttchem nach Kaoli (372 p. d.). Junge 
"den in letzteren unterrichtet und das Buddhathum nahm 
)li seinen Anfang. Auch höhere Schulen (ta hio) wur- 
iiidung der Jugend dann errichtet. Die beiden Häupt- 

(289) in Japan eingewanderten Chinesen werden, um 
;n zu werben , in's Land der Kure (U) geschickt, 
tsehi li, ein in Japan eingewanderter Künstler (von den 
^ja oder westlichen Han) wurde nach Petsi geschickt, 
Handwerkercolonie anzuwerben und nach Japan über- 
(«nter dem Mikado Juliak) 463 p. d. Aus Kaoli wer- 

Baumeister (Sulki und Tolki) nach Japan berufen, 



f 



ab (unter dem Mikado 60 Sagaj und erhebt an sei 



*) Der nordoBtliche Tbeil der Insel Nippon führte bis zur Zeit d« 
deB Mikado Sal-nijoo (654 p. d.) den Namen Sebisno-Kunii (Land d 
oder Mitsino-okii (Weg zum tiefen Lande) oder Mutsu-Jezo. Empü 
wilden Bewohner (Atsuniajebis) fanden statt 121 p. d., 368 p. d., 581 
Fürst von Jetaigo, AbehirafOf durchzog das wilde Land ^658 p. d.) 
dann nach Watari-simano-Jezo (Jezo) über. Die Bewohner der LI 
kamen (1451) zum Handel mit Satsnma und wurden (1602) zinsbar, 
der Munin> (Bonin-) Inseln wurde (1()75) durch einen japanischen KanI 
Sturm verschlagen) entdeckt. Die Nan-ban (Südwilden) beunruhig 
1020 und brachten Tribut 1412 p. d. Die Westwildeu (SeT-aiu) erscb 
auf Japan. Die Räuber im Gebirge Suzuga-jami (in der Provinz Oon 
Feuer und Rauch aus ihrem Munde. Die schwarzen Wilden wurden i 
Kämpfen) vertrieben (aus Japan). Unter der Regieroug des Sjo< 
(1603) zählten die Japaner 16 Völker auf, mit denen sie in Handels) 
standen. Als die Portugiesen (1543) nach Japan kamen, wurden ai 
Chinesen Gohou als Nan ban bezeichnet. Die Dzi sin oder Erdengotter (d 
Zinmu's) wohnten seit Jahrtausenden im Gebirge Takatsiho In der 
üihoga oder Fuiga (in Klnsiu oder Tsukusi), wo sich auch Ihre Altv 
Ten-zin oder Himmelsgotter) schon vor Millionen Jahren niedergelaa 
Unter der Herrschaft der Dzi sin drangen die vergötterten Helden, l 
Katori, weit nach Osten und Norden, in das Land der Wilden Ji 
* vor. Zinmu (mit seinen Kriegsfahrzeugen) von Hihoga nach Usnki scg 
nach Jenomiza (in Nippon) über (667 a. d.) und eroberte (nach härtet 
Jamato, sich in Kasikara (am Fusse des Berges Wunebi) einen Pal 
Der kriegerische Stamm der Kuma-oso (in Satsuma, Fiuga und Ob< 
sich häufig gegen den Mikado empörte, stammte ans Korea. Der erste 
von Liokiu (ein auf dem Meere treibender Drache) stammte vom B 
die Dynastie hiess Ten son si (Abkömmlinge des IHrnmelssohnes). K 

Ttinkosf TAT) dpvn rn^hfln ^tatna /7tnnAkap^ 7.{nmn'a MnMav w*» A 



BodhiMtwa. 379 

eo Buddhas repräsentirendl. Der Bnddha zu oberst anf 
cheitel ist Kwo kiu techiug fa raiiig Schu lai (der voUen- 
Bddha des Lichtes der ecliten Lehre der Vergangenheit) 
W ko hing in (Urheber der einander bedingenden Ge- 
t Sjo kwan ze won hält eine unentfaltete Lotnsblume^ 
üeLotusblume der wundervollen Lehre bei jenen entfalten 
lenen sie noch verschlossen ist. Zjiin tei Kwan won 
itdie Schranken der Menschheit, Bnddha's Natnr offen- 
Fn ku ken sak wirft den Fangstriek der Lehre aus. 
wan won ist der beschauende Herr mit dem Weidenzweig, 
me (das Sinnbild des höchsten Buddha, als selbstständig 
iflckend), beglückt mit selbstständigem Lichte die Welt, 
id (das Sinnbild Dharma's oder der Tugendlehre) ist die 
iirag; während die brennende Lampe (im Buddhatempel 
1) Mf den in frommer Betrachtung aufwärts strebenden 
en anspielt. Mon zju siri Bosatz (Wen tschu sse li Pu sa 
ndschusri Bodhisatwa) ist der grösste Lehrmeister in 
rten Vorzeit, die Mutter der geoifenbarten Erkenntniss 
idhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, der 
wa der Herzenserschliessung der vollendeten Buddhas 
den. Als Weltenerbauer und Schöpfer der 64 Vidjas 
cbaftcn) bildet er eine Trias mit Samantabadra und 
Wenn dieser Bodhisatwa einst Buddha geworden ist, 
(als Bekehrer der DämoneJ den Namen Lun tschung 
rwördiger der Drachensippschaft) erhalten. Fugen Bo- 
nantabadra oder Viswabadra Bodhisatwa) oder Puhien 
der Ganz- Vortreffliche. Die Gesang und Tanz auffUh- 
odhisat^va (Kowu Pu sa) sind die '2b Jaden-Mädchen, 
Bodhisatwa, die Musikinstrumente führen und sich zu 
md Tanz erheben. Avalokiteswara gilt als der Stell- 
des letzten, irdischen Buddhas (Sak ja munis dessen 
schützt und zu deren Verbreitung er unter mancherlei For- 
heinen kann, bis er selbst als Buddha auftritt. Ava- 
ra (iswara oder Herr und »wara oder Stimme) wird 
ala Knantze tsai (Kwan si sai oder beschauender Herr) 
Cnan 8clii in (Kwanze won oder vox contemplans sae- 
ler Kuau in (^Kwanwou oder Kwanonj. Darani-Bosatz 



380 .^»p»". 

(der beschauende Herr der esoterischen Lehre) ist identisch ■ 
Kwanwon. Njo-i-rin Kwauwon (ähnilun Kuan in oder der h 
scliauende Herr mit dem Rade der Willkür), der (alle Bn^ 
herzigkeit den Mensehen zu schenken) nicht Buddha wird, bei! 
Fa Fan schin Juen Kuan schi in (der nach ausgezeichM| 
Brahmanen-Weise in tiefe Beschauung Versunkene). ^ 

Fudaisioder Fu ta szn (buddhistischer Lehrer in China), 1 
tcr der Dynastie Liang (öOi? — ofiG p. d.) lebend, sah (sich 1 
Wasser erblickend) einen Ilriligenscliein Ul>er sich. Er ei 
den achtseitigen Drehsehrein (LUn dsang oderRin soo) zum 
wahren der Religionsblicher, in deren chinesischen Schritlzek 
Worte ans der alten heiligen Sclirii't Devanagari Cinitjapanii 
Katakana erklärt) eingesclialtet sind. Die Haupthandlong 
Geburtstage Sjaka's (in einer Begiessung und Abwaschung 
Bildsäule mit Kräuterwasser oder Theeaufguss beBtehend) 
(Gottestaufe) Kwan buts (Libation llber dem Buts) oder Bol 
ubu ju (erstes Bad des Buts ) und wird von Trinken des 
(Himmelsthee) jxcnannten Theeaufgusses begleitet (im 8. 
Monat). Am Sterbetage Sjaka's (IT), des 2. Monat) wird (i 
Verzierungen mit A/alienbäumen) das Fest Nehan wc 
Nehan- (Niepan oder Nirwana) Versammlung gefeiert, 
wurde von Maya, Gattin des Sjoo hanwoo (König von Ka] 
Mittelindien) geboren , als Sappa Öilats (Sapho Si tat), 
der Rückkehr aus dem Gebirge Tan tok san (Tan the 
bestieg Sjaka (inMakata) auf dem Pu ti tschang (dem 
platz unter den Bäumen der Erkenntniss) den Lehrstuhl 
33. Jahre des Dschao wang (1020 a. d.) kam (am 8. d( 
Monats) mit der Erscheinung eines glänzenden Sternes 
losophische Erkenntniss in ihrem ganzen Umfange in ihn 
die geistige Erwachung entstand, das (Kegon, Agan, HoOj 
Hanja und Kelian) Ke van king, chan king, Fang teng 
Phan jo (Pran Ja), Fa chna und Kie i)an (Nirwana) pi 
Im 53. Jahre des Kaisers Mu wang von der Dynastie 
(949 p. d.) kehrte Sjaka in das Nichts (Nirwana) znrttckj 
Flusse Batei (Po \\) bei der Stadt Pao hu na (Benares) 
zwei Sarabäumen. Amida (Omito) oder Mida bedeutet 
Ewigen und wird in den AVörtcibUcheru durch Wu liang 



Inoaniitlon. 381 

Lebensdauer) gedeutet oder Wu Hang kuang (un- 
LMCMlicher Glanz). Von den neuen Menschwerdungen der Gott- 
mä (worunter Amida dargestellt wird) erttUlt sicli die neunte 
M letzte des Buddha in dem Tsiu bon gc sjoo-uo mida. Sakja, 
jjkr Tflehtige, Taugliche; ist der Name des Geschlechts, woraus 
EÜK Stifter des Buddhismus *) stammt. Wer das für die grosse 



^ Zqid Untortchlede ▼on der niederen Glaubenslehre (die sich anf Gütien- 
bttrhiinkt), beruht die höhere Glaubenslehre von Buddha (in Japan) auf 
W|eodto Grundsätzen: Der Mensch ist aus Nichts hervorgegangen und hat 
Bi«fs in sich. Die KindrQcke der Aussenwelt bringen erst das Böse hervor. 
■mcMlehen KSrper belebt eine Seele (als Ausfluss der Gottheit). Indem 
^InKk den Winken der in ihm verborgenen Gottheit folgt, mag er sich 
ik schädlichen KinflQsse der Aussenwelt schützen. Der menschliche Leib, 
llkfcii entstanden, kehrt durch den Tod in Nichts zurück, die Seele wird 
Die des Bdsen schwebt ewig im unendlichen Räume, die des Guten 
rieh Im Palaste des einzigen Gottes nieder, wo sie so lange ruht, bis sie 
'Menbewohoern (wenn sie der Hülfe guter Menschen bedürfen) anter einer 
icbeo Gestalt wieder zugesendet wird. Buts (Fu) oder Fotoke ist ein 
Niat derjenigen Wesen, welche aller Dinge Ursache auflosen können. SJaka, 
f^itn Mensehen eine Offenbarung mittheilte, wird Buts oder Fotoke (Offen- 
p) genannt. Sakja-munlodcr Buddha (Fn oder Futho) ist der gottliche Rellgions- 
des Bnddhismns. AmMA, die höchste Gottheit, bewohnt das Land der 
len Freuden (dargestellt in der Rieseubilds&ule des Dai Buts). Von den 
Gestalten, unter welchen Amida (die aufnehmende, helfende, rettende 
l) den Menschen erschien, ist die vorzüglichste Ku bonno Mida (Mida 
nenn Gestalten). Als Schirm- und Hülfsgötter werden die Jakusi, Bosatz, 
Fntoo, Kwanwon etr. verehrt Der RJoboo-Sintoo fügte noch hinzn die 
(unter menschlicher Gestalt wiedergeborene Gottheiten) und die MJoozin 
ikBrtt Geister abgeschiedener Märtyrer). Ausser den Unsterblichen (Sen nln) 
■lit man den Schülern und Aposteln Buddha*s göttliche Ehre und verehrt die 
Iv der Secten and grossen Tempel als Heilige. Der Flammenkönig Emawoo 
r darch seinen Spiegel die Handlungen der Menschen sieht) sendet zum 
(Guknrak) oder zar Hölle (Tsikok). Ihm zur Seite stehen zwei dienstbare 
r, Doo soo zin (der Scharfhörende) und Doo mei zin (der Scharfsehende), 
Bndinngen der Menschen (die ein dritter Geist in*8 Thatenregister der Welt 
|A|) beUnschend und erspähend. Das neugeborene Kind wird in den 
Ml dn Familiengottes , Udsi Kami, gebracht, und eine Kami-Priesterin be- 
Mft mit dem Oohei dorch das Loos seinen Namen, unter Taufen durch Be- 
■fang mit Wasser nnd dem heiligen Chor (Kagura). Zinmu hatte den Tempel 
^Hh mn engottheit in seinem Dairi zu Kasibara (als irdischer Thron errichtet), 
nnt^ der R^gierunft des 8ni-nin (5 a. d.) zwei Edelfranen (Jamatohime 



382 Jap^n. 

Fahrt bestimmte Fang teng king liest, geht in da 
ein. Amitabha (der Ewige) kommt yon Amita (n 
endlich) und ba (Dasein oder Licht). Von der 
vollendeten Buddha bis auf die Jetztzeit sind ze 
flössen. Amita weilt im Reich der ruhmvollen 
Buddhas Reich der höchsten Wonne). In dem J 
priesenen Lande der Reinen (Seligen) kommt e 
würdiger der Welt vor, dessen Name unendliche 
unendlicher Glanz bedeutet. Die Darstellungen 
Mida unterscheiden sich durch die Haltung d( 
Finger. Wer das Reich der liöchsten Wonne err 
priesen von Amita Buddha mit den beiden Bodhis 
teswara und Mahastanaprata (und 500 in Buddl 
tenj. Die Tugendhaften emi>faugen Amitabha ui 
mit Lotusblumen. Die Formel Nanmu Amita 
in einen Buddha. Die Mantra (in der Ursprache) 
Jen (echte Worte) oder Toloni (Dharani). Wer 



uud Tujoiiuki) Reiuiguugsfebte feierten, baut« jAuiAtoliiuie z 
•ler Soimerigottheit in der UaUe NaV gu (mittleren HalleV I 
dort xoni Oberpriester einen Abla»sbrief (Olto bar ahl). Als <\ 
teo zu Ohosaka die Halle des Nin-tok (eines seiner Vorgänger] 
ihm, als ähren tragender Greis, Inari dal mjoo zin (ine nareri 
lu dem .lasiru (zu Miako) des heiligen Ilaines (Giwon) y 
Moud«H (Sosano ouo mikoto) und seine Gemahlin (Inada hii 
Kindern \erehrt. Der KJuboo-Sintoo stellt in ihnen einen 
Fürsten des nördlichen Hiudostan ^und dessen (iemahlin mit i 
\or, als öo dsu ten woo (stierkopflger Himmclsrürst), der sic^ 
dai si (bei seiner Rückkehr au!^ China) als Beschützer der Thr 
uffenbarte (734 p. d.)< Das Gohei ^ein aus Fapierstreiff n best 
Sinnbild der Gottheit) hiess früher Mitegura odrr Ni;>ite nus 
Ger&th mit weissen Streifen (sira nigite), mit grünen (au uigii 
fünf Farben (Gobei). Die I5weuähnlicheu Figuren ^Koina ' 
Kunde) vor den Thfiren der Kami kamen, nach dem Feld 
Ziukoo, aus Korea. Im Sintoo ist der Spiegel (Kagami) Sin 
im Ruttoo ist er aufgestellt zur Bespiegelung der Menschen 
Saruta hiko und Karanino tengu bewachen die Tempel. Un 
köu (Locbau) finden sich in dem buddhistischen Werke Huts 
unter deoi Namtn Dal tasl (Ca tl dsu) grosse Schüler. 10 b< 
▼«rbrtltor dargeitellt. 



Mit». sas 

loralisebeu äcbwäeken in Uötter uud Menscheo 
%e. Meo-Kwan-jats-tsi noMida (Miao Kuan tseha 
: Amita der erforechenden Weißheit) oder (Vi- 
Bchi) Kiao Scliikia (der erste der Rieben irdischen 
ron T8(^ha sebing miao jen^ Gattin des Jue schang 
ing wang (der lieilige K^hiig, der über dem Monde 

geboren und (auf den Thron verzichtend) wurde 
saug Pikieu (Dharma koscha Bikschu) oder der 
ttelmlmeb. In der Vorstellung des Mandarano 
alo Mito oder Amita der mystischen Sprttche) 
^n der drei Leiber (san schin) ausgedrückt. Oo- 
da ist Amita in Beschauung der t\lnf Kaipas. 
t des Jamagosino Njorai (der über die Berge 
leudete Buddha) auf der Kuppe des Jokogawa am 
)an) erschien, betete der Bonze Gen sin dieselbe 

sie auf seinem weissseidenen Aermel ab. Njorai 
lincsisehen) ist Tathagata (im Sanscrit). Ta fo 

im reinen Reich der Kleinodien. Kango Kai no 
airotschana) die grosse Sonne der diamantenen 
ihi oder reinen Intelligenz). Taizokai no dai 
sse Sänne der gebärenden Welt) ist Vairotschana 

Buddha). Finokami (Shi schin oder Surja) ist 

Sonne, die auf Buddha's Befehl der Bodhisatwa 
Tsu ki no Kami (Jue schin oder Soma) ist der 
)nde8 , den (auf Buddha's Befehl) Kisiang Pusa 
reheimcultus der Tao-Secte (die Miao hien im Cul- 
lopfers verehren) wurde durch Lin sching (einen 
) in Japan (611) eingeführt, beschränkt sich aber 
3hotsi. Buddha (Schin jao sing oder Wasser- 
«nt des Planeten Mercur, wird unter dem Bilde 
unes (Tsai siang) vorgestellt. Der Sjogun Jori- 
22'i) Hess die Bilder von Lolien und Kitu (Rahu 

einer Statue des Josse fu aufstellen. Die Gaben- 
Regentin der Venus (^Sukra), wird stets auf einem 
abgel)ildet, um den wechselnden Stand des Pia- 
ebnen. Das sechssilbige Mantra des Lichtkt^nigs 
'adme Huni oder die Anrufung des Bodhisatwa 



384 Japan. 

Padma Pani (als Liclitkönig repräsentirt). Der pferdekOp 
Knan in wird als Beschützer des Viehes verehrt. Aus der 1 
hindnng des MoiulkOnigs (Snsanowo oder Sclmellwandclnd 
mit Inadaiime (Göttin der fniehtbaren Erde) entspringen ( 
acht Kinder) die Leitgeister (Patsiang schin oder hinimlii 
Generale) der Planeten. Der Metallgeist (Kin schin) oder Scfc 
kischin (Geist des Sclilangengift-Hanche«)^ das Oberhanpt « 
bösen Dämone^ ist identisch mit der achtköpfigen Riesensclilfl 
f Joja matano worotsi), die vom Mondgotte (Sonanowo) erMJ 
gen und ihres (im KSchwanze geführten) Schwertes beraubt w* 
Kieu-sieu oder Kaksjuk (die Herberge zum Hom), durch f 
Sterne (in der Jungfrau) bezeichnet, steht der Ent^vicklnng ä 
Dinge vor und macht weit des Fürsten Macht und Wahil 
Die Pa fang tien (Götter der acht Weltseiten) sind : Indra, M 
Jama, Agni, Varuna, Nairrita, Kuvera, Vaju. Kitano T€| 
(der himmlische Geist des Nordfeldes bei Miako) ist der Qi 
des nach seinem Tode (003 p. d.) vergötterten Staatsmanns 1 
Gelehrten Mitsi sane oder Kan sjo zjo. in welchem die B 
dhisten eine Manifestation des Kuanin mit elf Gesichten 
kennen. Kibi dai Mjo Zin oder der grosse Lichtgeist t 
(identiiicirt mit Titsang) ist der Held Eibitsutako fiko, ein 81 
des Mikado Korei, der sich (88 a. d.) in den Feldzügen g^ 
die freien Stämme des Innern als Feldherr auszeichnete. Wl 
die Kami-Priesterinncn oder Kannakime (begeisterte Jun 
ihre Ceremonien in seiner Capelle verrichten, ertönt die 
Pfanne von selbst, Glück oder Unglück weissagend. M 
ist der zukünftige Buddha. Josino Zowo Gx)ngcn (auf ]i 
Berge Kinbusan) ist die Manifestation der männlichen Zengn 
kraft *3 der Natur. Koja dai Mjozin (der grosse Lichtgeist 1 

*) KuH Kara Fu do (Kiu li kia lo Pu tung) oder Krikara Akscl 
?;chafTAudo Unbeweglicbe oder das Alpha der Srhopfung) hat, in Krikara- 
sich tnaiiifestireiid (als der Unbewegliche), die 95 Ketzerlehreu Gl 
(repräsentirt durch ein Schwert, umwunden ton einem Drachen, als Strick), 
hien Piisa (der schonblickende Rodhisatwa) entspricht (auf dem KQckeD der i 
krntc aufrochtstcliend) dem Axenpunkt oder (inomon der unter dem Bl 
Schildkröte repräsentirten Welt« Kwa jen Mjo wo (flojen Min^ wang) 
Dämmende Lichtk«inig) hat, in die flammende Samadhi (Verzücktheit) 




Holzgeist. 385 

lijil ist der Banm- oder Holzgeist (Ruku notsino Kami). 
Pater Mikado Mon ma brachte ein JUugling^ als Bote des 
fltcies Tttchi (Indra) das Keng-sehin (Keiig oder Erz und sehin 



M Offtr (Habgier, Zorn und Thorheit) \erniclitet. Maitreja, der einst als 

Boddha auf Sakja Muui folgen soll, befand sich (unter dem Namen 

i) aoler den Schülern desselben. Mirok Buts (Mi le Fu) ist Maitreja 

der TOD Mitra stammende Buddha (am fünften der 80 Tage der geheimen 

i). Mi la ist ein Oesrhlechtsname und bedeutet Tse schi oder vom Frennde 

stMimend« weshalb Tsc tsun oder Zi son ein Titel Rnddha*s ist, als der 

irh Ehrwürdige. Kr heisst auch Aitta (Aito oder Adschita) oder der 

rffliehe, well er an Energie aile Menschen übertraf. Buts mo dai kn 

VJowo (Fu mu ta kung tsio Ming wang) ist die Buddha-Mutter, als der 

RfaoenkAnig, und wer dessen Anrufungsformel hersagt, verkündet die 

lüg eines hundertjährigen Lebens. Dai gen siu (Ta juen so) oder der 

I, cTvte Herzog (des Sternenheeres), als der General der Lichtkonige, ist der 

lins der dnreh Bodbidharma aus .Södindien nach China verpflanzten 

ilifben Sert« (Scheu tsung oder Sensju), identisch (uls Regent des Morgen- 

Abendsternes) mit Ized Mithra der /end-Sageu. Kosin sjo nicn kon go oder 

DiaaaDiPDe mit blauem Antlitz (als Siva), hält in einer seiner sechs Hände 

vriblirhe Figur bei den Haaren. Aka dozi (der rothe Knabe) oder Ama 

■iDo Mikoto kam als Rote der Sonnengottin auf den Berg Takatsifo (in 

kerab und wird ab Urahne einiger fürstlichen Häuser (unter dem Namen 

Dal Mjuzin) verehrt Dem .Sei ta ka dozi (Tschi to kia Tuiig tse), der 

Linken den dreizinkigen Scepter. in der Rechten einen Stab trägt, ent- 

Maitreja Bodhisatwa. Dsi jorak oder Tschi ing lo (die (jnirlandenhalterin) 

Mratiflcirt (im Fa hoa p{ fa king) mit Avalokiteswara. Kotai oder Kaoti 

Trrkfindigerin der Wahrheit) ist identiflcirt (im Fa hoa pi fa king) mit 

rhttsri. Sani (der Regent des Planeten Saturn), als Tujaosing (Erdstern) 

Tsekin sing (Orenzwächter-Steru), wird unter dem Bilde einer Jungfrau 

ciaem Eber auf dem Kopt**) dargestellt. Kuei sieu oder Kisjuk (die Herberge 

GfvprfMt in der Sanft«) ist (unter den Constellationen der Mondherbergen) 

Aage des Himmelt, das der Menschen böse Anschläge erspäht und über die 

bpfer herrscht. Unter den Constellationen der Mondherbergen ist dem 

oder Tu »juk (die Herberge zum Schefl'cH als der Typus von Mahesa 

<IUbc«wari), das sauscritische Ma (m) beigefügt. Die .lapaner versetzen den 

(Ameno Kami) in die Vi^ieu oder Fitsjuk (Herberge zum (jabelnetz) 

CuDiCellACiooen der Mondherbergen. L-uter den zwölf Palästen (des 

Thiarkrcises) ist Kasya der Palast zu den beiden Mädchen (Schuang 

•der So i^o kn). Vidja deva (Weito tin oder Widateu), als der 

4tr KiwCfr, bekämpft und stürzt die biisen Geister der Klöster. Schin 

(ZiB »Ja sin) iat der Geist des tiefen Sandes (in der Wüste). Das 

laaa ab daa Symbol des Kamui (des Schutzgottes der Aino) besteht 

BaatiAB. lUia« V. 



25 



386 J*P«n 

oder Affe) in der entsprechenden Stande des Cyclns, in df 
Tempelhof der vier Himnielskönige in Osaka (701—703), i 
Siwa mit Orgien verehrt wird. Vor dem Bilde des Ko sin ^ 



aus einem Pfahle von Weidenholz, an dessen Überende ein oder zwei quirüon^ 

Büschel Spähne befestigt sind. Es gleicht dem Ue oder Gobei (im Kami-Di« 

der Japanesen), welches ans einem Pfahle vom Holze des (Hinoki) Sonncnbiil 

(Retinispora obtusa), an dessen Oberende man Papierstreifen befestigt, ▼erfeifl|| 

Das Grabmal der Aino-Häuptlinge, deren Leiche (nachdem die Eingeweide dM 

den After herausgenommen sind) getrocknet wird, gleicht (in der Banform) 

japanischen Kami-Capelle (Mia) in dem Dache. Nivu Dai MJozin (der 

liichtgeist zum Berge Nivu in Jamato}, als der Sonnengottiu Jüngere Seht 

(die Gottin des Wassers), wird als Mutter und Ernährerin aller Dinge vi 

Sekisen Dai Mjoziu (der grosse Lichtgeist des Rothberges) ist der in den gl 

Bären versetzte Chinese (Taischan ¥u Kinn), der eine Apokalpse über diu 

schrieb (die buddhistische Manifestation des Titsaug). Natsi flriu Gongen. 

Manifestation in dem Wasserfalle bei Natsi zu Kumano (einem Minister 

Sonnengottin) ist eine dem Drachenkönige zu Gebote stehende Verwandlni 

Uaksan Meori Dai Gongen (die grosse Manifestation der hehren Vernunft auf 

weissen Berge) ist der beschauende Herr mit elf Gesichtern, der in dem Iba 

Gebote stehenden Leibe eines neunköpfigen Drachen dem Bonzen Taiteo ei 

als dieser nach Ersteigung des weissen Berges (Hak san), in Lesen vei 

allein sass. Natsino Gongen (die Erscheinung in der Natsi-Capelle in der 

des Kami-Hofes zu Kumano in Kii) ist Kuan in, der in der Gestalt einet Fl 

ans dem Lande Kitan dorthin geflogen ist. Der japanische Weise Mitti lane 

als Toto Tenzin, nach seinem Tode (9(.)3) iu's Kloster Kingschan in China, 

sich unter der Leitung des Bonzen Wu tschün der Beschauung zu widmen 

den Monchsrock zu nehmen. Von den iinterweltlichen Königen wird Pien 

wang (Pen sjo wo) bei der sechsten Todtenfeier angerufen. Darani Boeati (Tl!| 

ni Pusa oder Dharani Bodhisatwa) oder der Bodhisatwa der SegenspiücKi 

identisch mit Kwan won (Avalokiteswara), als der beschauende Herr der 

sehen Lehre (Niutsching kuan shi in Pusa). In der vergangeneti Zeit des 

mit den Lasurstrahlen lebte der Mönch, genannt Sonnenbebältcr, dem ein 

der Erde ((ilanz der Sternenhäuser oder Sing siu kuang) bei Anhörung 

Predigten kostbare Früchte und Arzneien reichte, weshalb er Areneikönif 

wang) genannt wurde, während sein Bruder (Tieu kuang ming oder Blil 

aus Milch gegohrenen Trank und köstliche Arzneien zum Opfer brachte, ah 

schang (Darbringer von Arzneien). Juke kwan non (Jeu hi kuan in) itf 

Herr der Beschauung, wenn er auf Wolken ruhend lustwandelt. Ta kl ■! 

Kwan won ist Kwan won in Betrachtung eines Wasserfalles. GJoran Kwai 

(Jnlan Kuan in) ist Avalokiteswara , wie er, auf einem Fische nmhti 

den bösen Geistern erscheint. Sei dsu Kwan won (Tsing teo Knan In) ist 

iokiteswara der Blaukopflge. Iva tu Kwan won (Jen hu Kuan in) lat Avi 



weittteTgctt fliern. h,imu»zio toaer &.neiiBcmu CBCDinf 
i^ matri (Diti oder die Hutt«r der Titanenrace der 
faod ibreo jüngsten Lieblingssohu heimlich von Bnddba 
und gelobte dann eelbBt, daa BuddliRthnm zu BchUtzen 
ts Lebendes zu tSdten oder schaden. Als Schutzheilige 
[er giebt und Gebärende »chlltzt) verehrt, wird sie (mit 
mn-huiack Inglo auf dem Haupte) dargestellt, mit einem 
Busen und Kinder an den .Seiten sitzend (einen Gliicks- 
der Hand haltend). Hnkra, der Regent des Planeten 
ird als Kinjao eiug (Metallstcm) oder Taipe (der sebr 
iter dem Bilde eines himmlischen Herzngs fTieutBiaug) 
It, Lut-'ifer dient als ein Bild Padmapani's, während 
ind Dhanua in Sonne und iloud, und die an einen hinfälligen 
gehandcne Seele im Liebt der Lampe versinnlicht or- 
In Isono Kami Turuno Jasiro (der Kamiliof von Fnm 
to) wrehrt man ein Schwert, das, den Waldbaeh Furn 
irinimead. Stein und Gehiilz ant' seinem Wege zerbracli 
Ikh in den Kleidern eines Mädchens, das im Wasser 
Aogeti blieb. Hunuman (Sing sing) wird mit einem 
leiten Wein»cliii|tfer dargestellt. Ans dem Urätber (Taiki) 

dnrch Gegensatz von Bewegung niid Rnlie das Ying 

dar TtUKtottr. K«>n «uii mit rlnrm Laaurslrine (Und Kwiii wuii nilrr 
u In) rrvhim In AWitT GrttM Im uTriicn .Uhrp Tirn piiif; iinier 
tmf drr •'•«tllrhcii II'm-I In China. Tun «nn Kw»» won (Tu lo Isiiii 



388 J»P*n. 

und Yen, das Klare und Trübe, Himmel und Erde. ' 
scha Tsui schlug tsun (Uzuni sja Sai sjo son) ist der triB 
rende Elirwürdige mit dem Turban. Tora Bosatz (To lo] 
ist (als Göttin Tora) die Sakti des Dhjani Buddha Amoghi 
Tao pa Piseba mun (To vats Bisja mon) oder der Ruho 
(Vaisrayaua) mit den acht S<äbeln, als Scbing ti Pischi 
(die Feinde besiegender Vaisravana) ist eine Vereiniguni 
srayana's, als Personification des Ruhmes, mit Mahadewi 
Fttnfköpfigen. Jen mowang oder Jen ma wo (Jaman 
oder Jama) wird als König der Gerechtigkeit (Dharmarai 
mit zwei Gesichtern (einem strengen und einem freundlichen 
gestellt, als Doppel- oder Zwillingskönig (Schoang wong), d 
seiner Schwester Jamuna (die über die Frauen herrscht) 1 
Unterwelt richtet. Titicn oder Dsiten (Pritivi oder die 
der Erde) wird mit einer Schale voll Kuchen dargestellt 
tien oder Fu ten (Vaju oder der Windgott) wird mit einem 
eben dargestellt. Schuitien oder Sui ten (Varuna oder Qi 
Wassers) wird als neunköpfiger Drache dargestellt Lo 
tien oder Ra sets ten (Nirrit oder Gott der Rakschasas) wh 
einem Stabe dargestellt Fan tien wang (Bon ten wo) odi 
König der brahmanischen Götter (Brahma, als der AlleiU 
der Gipfel), weilt in dem Himmel der ersten Beschauungi- 
ki oder Siki (die Feuerflamme), oder Sikin (eine Haarlod 
dem Scheitel tragend), meint den höchsten GipM (Tatiog 
machend. Ische na tien oder Jsja na ten (IsanacderSinlj 
den Dreizack und eine Schale. Juotien oder 6wafari|j 
Tschandsi (die Mondgöttin), als Soma oder Tschandra. J| 
mun tien oder Bi sja mon ten (Vaisravana oder Kavera) i 
die Nordscite. Shitien (Nitsuten) ist Aditja oder Suijl 
Sonnengott). Hotien oder Kwaten (Agni oder Feuer] 
dargestellt von Flammen umgeben. Jenmotien od^ Je 
(Jama oder Gott der Unterwelt) trligt einen Mensehe 
einem Pfahle. Den Gipfel des Weltberges Meru nmgel 
Pike, auf deren jedem sich acht himmlische Regionen 
(32 zusammen). Die mittelste, welche Indra oder 
(Tischi tien wang oder Dai sjak ten wo) inne hat, ist 
Himmel, der die Gegend um den Nordpol (den Palast der 



i-liülzi ;*cgfii <li<^ Kit'iiiiaii tsciia (krtigtVmuigen Diimone, 
Alp (IrilrUi'ii) iiml ihv Pilito^Vomltcr, als die geringsten 
len bniigcnnien Hihiiimoii !. Knaug nio ticn wang oder Kwo 
■n wo ( PilieuiHdscliii uAcr Vini|ialslia) im Westen wendet 
Q nnd llnn^rifimlli a)i Mali tsclii ticn oilcr Mari« tcn (Mari- 
t'w:» (mUt die IVrsoiiilicatiini des LirlitH) wird als der drci- 
S'l-!:n*Iiii.'ii- iidcrKricyfgdtt iSanzonzin vcrelirt. Tasdiing 
li liiii odci'Dai «ei Kwan gi Ion (Ganesa oder der Gott 
riüliriti wird iin Urlande durch Knan in (xier Avaloki- 
I vi-nrcton. Ta lioa tse luai tien oder Ta ke zi zai ten, ; 
Ut gcstallenwccbnelnrlcii Crcatnren) ist, als Poselieimti 
ili "fliT Herr der leitenden Geseliüiifc' (icr Todeskönig. 
ticn i"lcr Widaten Vid,ja üewa oder Gott der Wcislieitl 
dif KliVtcr, Slndai lioang »eliin oder Njo rai kwo zin 
It Cn-ist di'8 volli-ndeten llnddliul ist die Persoiiifioation 
Syiiili..!,- siili Mllli-iidi-ii Hniidlia-ErkenntniKS. Der Pu li 
(<xl!iit:irii nder Krkenntnissbaum) ist der lianni Piiialo. 
.0 nalmi man xuni Itanni der Rnddlia-Wcinlicit eine chinc- 
Tilia-'w (Tilia Budaizim vom Tientai - Kloster in der 
T.-'ln.'kiang , welrin.- der japaniKclie Pilger Jeosai 
in Japan eiul^lirte und ali« lludai zjn (Baum der itnddlia- 
It in t-ineniTenipcIliof/uMiakoauidlaiizte. Den Tempel 
Rill (.Vano Kami, die <anf ibrcr Iiixcl) den Draelien 
pfi. weiltte der KnlxHlaiHi (H;!')) der (üittin Itcnzaiten 



uvieu T oiuiKtuuiiu »ui ouuiicii^wfcMiciii i^cAcihoii vfiiu; iicmecii oju-|jva 

bewacbeude, betcbütztfDde Geister) und werden in jedem Naturereigo 
Tbieren, erkannt Die Verg5tterten beissen ioi RJoobu-Sintoo gros! 
Geister (Dai-mjoo-ztn). In der Person des Jedesmal regierenden ( 
dem Hause des Ziumu lässt der Siutooglaube den Geist der Sonneni 
Um seinen Thron versammeln sich einmal Jährlich die Landesgöttor. 
ist unsterblich. Dem Guten wird (in Japan) das Paradies Taka- 
zu Theil und er geht in das Kelch der Kami ein. Die Bösen i 
Hölle (Nfunu-Kuni) hinabgestossen. Um den Kami zu dienen, mui 
Feuer unterhalten. Feierliches Anzünden des Feuers durch die Pri 
hofe der Tempel macht meistens den Anfang der Jahresfeste (Matsi 
forzijglichsten Kami gefeiert werden. Da Feuer und Wasser den A< 
Krüge reinigen, werden die Sinnbilder dieser beiden Element« als c 
Hi-no-Kami und Midsu-no-Kami (die .Schutzgötter gegen Feuer- und 1 
an den Thoren der Kami-llallen aufgestellt und bei den Processioni 
Thronen (Mikosi) vorgetragen. Im Zustand der Unreinheit (Fn-zjuo < 
zeigt der Sintoo den Weg zur Reinigung durch Bussübungen (Mo 
Stand der Jetori oder Jeta (die Vieh schlachten, essen und verk» 
Zustande steter Unreinheit. In der .Sänfte des Mikosi werden die (iei 
Harnische und andere Ueberreste des Kami (der mit Gebet und i 
wird) bewahrt. Ziiimu weihte der Sonnengottheit (Ams-Xerasu oho 
irdischen Sitz im Dairi und brachte ihr ein Dankfest (657 a. d.) ai 
Tori-mi-jama. Der von Pilgern besuchte Tempel in Isje ward 
(5 a. d.) gebaut. Da bei der Geburt des Woo-zin (Sohn der Hi 
sieb acht Kriegsfahnen am Himmel zeigten, wurde er Ja hata od 
genannt und als der Kriegsgott verehrt. Der Abgott von Suwa i 
katano mikoto, ein Sohn des Oho ana mut«ino mikoto. Er re| 
Landschaft Sinano (im Bezirke Suwa), wo er als machtiger Kami 
Die Lehre des Rioboo-Slntoo erhob ihn zum Dai-mjoo-zin. An 'viel« 
ihm grosse Hallen (Oho jasiro) errichtet. Kr ist der Schutzpatron 
(besonders von Nagasaki). Im heiligen Garten (Gi won) zu MIal 



I tKctinii^ jiu.'. Uie Meng tu sctii wang sind die zolin 
>It8^ttter. Der chinesiache Pilger Hiuen teang (Uncn 
ao tsang oder Gen fijo sau zo) Uberaetetc die Pradja pa- 
ns dem Urtext in dan Chinesische. Po Heu sien »hin 
1 w> HD nin (der Auachnret Bhasava) befreite Sttnder 

Hnlle. Fnngtieii «der Fnten (Gott der Winde) fährt 
»m Windsclilaneh in die Wolken. Liiitien (Lnieeliin) 
i den (Donner und Blitz) fahrt ant'Gewittenvolkeu. Der 
yahr geborene Mensch hat den taiisendhifudigen Kiian-in 
mtzhciligen Hetiiefl Lelienelanfes. Die UtRchi Sbn lai oder 
ö Njorai <die vollendeten Buddhas der fllnftliltigen In- 

odor die Dhyani Buddha), verehrt in dem blumenreichen 
lanf dem Berge ßotei gan in Jetsigo), sind Tasbidialai 
fhana), AtAnshulai (Akschohja), Paoscngshalai (Ratna- 
i), Aniitoshulai (Amitaba) und Pukungteching tüieu 
kmogasiddu). Die sieben menBchlielien Bnddhas (Ma- 
iddlias) oder siebeu Buddhas der VergaDgenlieit (Kno 
Fn Oller Kwa kn atsi Butsi sind Pi|)osclii (Vipasji). 

liol.ri TPrili-rlifii Opri-rllM'lii' Khwsi«!) rliirgebrarlil. 7m Kauiu (bei 
d«r Sili de« Un(to> Wake-lhil«ii-l9lnn-Kanil (dpr »iutt des »pültmili'ii 
■r iilrr 4».- paliim d» Mikailo «nchl. Uiilrr in (ivglall den Kiiclihi» 
iD NrhKij. ..der .■irhuliitDit tSju-cn-xliil dm Huti<l«ut(, Hr war (.'rfllrdiliK 
xttrltil. Sphir EipriiKlintlrri Utmn <ii llipi rtiieii Bisi^liiiUrr Jss 
^(i-Ti DirbnIÜhl« iinil KriPii F'iiengarkhr rrkriilipii tirid der KJoabnu- 
allX.- thn Hill. «In •Ipn Kvii>ilirrii ira^^iTidru (iieis (Iiiirll. Ilrr Kurhr 
li»ri>it>atpT riri'i Arh Srhutilivilifrii Innri. .IrMnii. Mn iUriKitm Hrudsr 
r-ll!>ril ',*'K"t *'iun Mi!'t|t*-tilt villi selüHTi K1t«tii icrtlcisM-ii), Ifblc 



392 



Japan. 



Schiki (Siki), Pischefeu (Viswabu), Kiubusan (KarkutBcbani 
Euinabas (Kanaka)^ Kiasche (Easyapa); Scbikia (Sakja). 
(wegen einer Seuche) in's Wasper geworfene Buddba-Bild (< 
von Korea geschickt wurde) wurde später auf des Mikado 
fehl wieder ausgefischt. Das (aus Mittelindien stamini 
Bnddha-Bild des Inaba im Tempel zu Miako wurde in 
Netze eines Fischers gefunden (an der KUste von Karu). 
japanische Bonze Teonen brachte von China eine Copie des 
König Jeu tien waug (in Kausambi) gefertigten Buddha-] 
nach Japan. Jebisu (der Patron der Fischer) war (als 
nation Maitreja's) ein mit seinem Futtersacke umherziehi 
Bettelmönch (von Ningpo), bis er neben demselben todt 
den wurde. Neben dem Alten vom Südpol^ einer Emanation 
Lao shi sing oder Sternes der Greise (verkörpert in der Pi 
eines Tao-sze), finden sich, als Attribute, ein weisser Hirsch 
Kranich, um (nebst dem übermässig hohen Scheitel) hohe» 
zu bezeichnen. Die von den chinesischen Schiffern vi 
Fischerstochter Mu shang niang (Tschuen ju kung) war 
Verwandlung von Kuam-in. Die beiden Tempelwächter (urspi 
lieh Statuen der Götter Brahma und Narajana); als WächterJ 
den Pforten buddhistischer Klöster, sind die zwei Könige 
mystischen Aum (0 Hen orl wang oder Ann no ni wo), als 
kin kiang schin (Götter mit diamantenen Sceptem) oder 
kang li sze (diamantene Athleten). Von den zur Linken und 
Rechten stehenden Diamantenen (Tso fu kin kang und Jenpij 
kang) ist die Thätigkeit des einen (Narajana oder Naloji 
kai , als Schöpfer des Menschengeschlechts) auf Hervorbrw 
des Guten, die des andern (Mitsche kin kang oder der iu 
heimniss gehüllte Diamant, als die Lehre der Buddhas schttt 
auf Vernichtung des Bösen gerichtet. Fa sieu (ein Meister 
Gontemplation) malte in dem Kloster zum Pfosten der 
(in Nanking oder Kien-nie) die Bilder der Götter oder 
von (Kapila) Kiapilo (151 p. d.J. Einem König gebar seine 
Gemahlin 1000 Söhne, die alle Buddhas zu werden 
Von den zwei Söhnen seiner zweiten Gemahlin wünschte 
erste Fanwang (Brahma) zu werden, um nach den Bu< 
seinen 1000 BrüderU; das Bad des Gesetzes zu drehen. Der 



wie es das Aiifbllllicn und Hinwelken des Leben^bauracH 
>> Die Kiiioara (Tmcbiiitolo^ tragen Pferdekiipfe auf 
cliem I<cil)e. Der Name Asiira bczcii-liuet »)lclie, <lic 
na GiWter) Wein tranken, also ani' böBeni Wege sind, 
lod Ponantn (Naiida und Fananda), al« die beiden 
n- oder Uraciienkiinifire (Nanda , l'pauamla) , die die 
>liro l>es('liUtzeiiilen Brtider, gössen bei Sakya« Geburt 
.nft emehoiaendl <laf> Bad Ulier ihn aus. Sie lassen 
nd die Feldl'rtlelite gedeiliru, als HeBlIIckrndc (Naiidal. 
ima, der Selbstglän/eude in liöclister Heli^fkcit und die 
izige Wesenlieit, nininit uiiwirklicli die Gestalt der Welt 

die Wirkuup seiuer cißciien Illusion oder Maya (naeh 
ulistcii oder Bralnna-Vadis). Nacli den Lof^keru oder 
las, die den Ito^riiin der Welt leiireu, entstellt das All 
b'ier Atomen, die, 7,n je zwei Kiisanmiontrctend, ein Ei 

wenien , so das« frlllier nicht seiende Wirkuufreu 

Handlung eines HcwirkerH in's Sei»^) treten. Naeli 
rtions-Tlicorie {der Sankliyas, Yof;as, Pittanjalas und 
) wird, aus drei Ounas oder Eiirenseliatleu (»altva, 

tnmasj bestehend, Pradliana (Prakriti oder Natur), 
feinanderfol^ende Stuten (Mahnt oder Verstau duiss, 

oder Bewusstsein u. ». w.), in der Fümi der Welt ent- 
o dass früher Htlchtif; Existirendes durch die Ursach- 

llrillr fibfieM^liülIrlt liRt. i^tvlit ile nackt 
rlip« («li'r pamdli'^iti'lif SrhwaitBTii (Pft- 



394 



Japan. 



Wirkung sich manifestirt (s. Madhusudana). Nach Hang 
tet das Neutrum Bramha, als Wachsthum, die Naturseele 
Zeugungskraft. Als die Mimansa von der Welt in ein 
liebes System des Atheismus (Lokayata) verkehrt worden, rttl 
sich Kumraila, das System *) in die Bahn des Deismus gebi 
zu haben (nach Banerjea). 

Nach Musäus seien die Brachmanen**) ein Volk, das 



*) Von den drei Klassen der Atharvopauishad untersachen die der 
Klasse direct das Wesen des Atinan (Allgeistes), die der zweiten neben der 
Senkung (yoga) und der Meditation darüber, die Mittel und Stufen, das 
Aufgehen im Atman zu erreichen, während die der dritten eine, von den 
Formen substituirt, unter welchen die beiden Hauptgotter, Siva und VI 
im Laufe der Zeit verehrt worden sind (Weber). Indem Buddha alles Di 
als ein den Gesetzen der Geburt, der Veränderuug und der Vernichtung 
worfenes betrachtete, war das Nichtsein des Ich (sowohl das individuelle, 
allgemeine) ein Grundprlncip seiner Lehre (s. Palladins). Wer mit ebeni 
Augen sich selbst in allen Wesen sieht und alle Wesen in sich, seine 
Persönlichkeit opfernd, geht in dem selbstleuchtenden Brahma auf (nach 
Aus den fünf Elementen, der Schöpfung des höchsten Gottes, entstand 
prouman, der die Göttin Ixchasatty hervorrief (an der Küste Coromandel). 
Sambodha, Erfinder des tib«ti.<:chen Alphabets, brachte (VII. Jahrhdt) die 
Om man! padme hnm aus Indien. Um das (von Nebukadnezzar bei der 
Jerusalems verbrannte) Gesetz Gottes wieder herzustellen, lasst sich 
.Schnellschreibern begleiten, und nachdem man ihm einen vollen Becher 
wird sein Mund geöflfnet (wie der des Viraf). Zn Mahomed*s Zeit ni 
Juden Esra den Sohn Gottes (Dozy). Die Bemerkung des Ezechiel (dar 
Theile des alten Pentateuch vor sich hatte), dass die Juden erster und 
Generation nach dem Auszuge den Götzen gedient hätten, ward von der 
durch Esra fortgelassen, ebenso wie das Verbrennen aller (auch mei 
Erstgeburt in den von Jehovah anfangs gegebenen Gesetzen, die derselba 
für schlecht erklärt. 

**) Aristobulus sophistarum, qui Taxilis sint, se vidisse dicit duoi, 
manes (Bgaxfiava^) ambos, alterum seniorem tonsum, alterum Juniorem 
utrumque discipnlis comitatnm fuisse (s. Strabo). Sie erhielten auf dem 
Gaben und der Aeltere setzte sich dann der Sonne und dem Regen aus, 
der Jüngere auf einem Fusse stand, ein Holz emporhebend. Oue«icritfia 
(bei Strabo) von den Sophisten, dass er sie in der Nähe der Stadt nackt 
liegend oder stehend gefunden. Nearchus de sophistis ita loquitur: Bi 
nonuullos rem publicam gerere et reges sequi et eorum consiliarios 
vero, quae ad naturam pertineut coutemplarl {anoTislv ra itt^l t^'v 
ex bis Calanum fuisse (s. Strab(»). Die luclusi und Reclusi achloasen 



Pirii4v-KilliFth>urii). HrschminiM «nloi doii Inatliuut lii Igncm, ut Uu«sl- 
umt, ^nl udcnlria TJdlt Calsanm, ted rago exstructo prope uUntM 
I \iu»^M) uttoUri wt paÜUDtur. Tovi yovv yv/iroooifiorai xal 3-aivitov 
F*riir, fi^oi KüirafX'K (Diog. Lurtn.}. Albliouoi erklärt Suumeiiit ala 
irkr der Miiincr lon Kit {tirri), Haiiu und Suoi. Di« nackten Braclimausn 
jvsMopbljlfn ligen (Im Lande der Oiydraeonteu) uai'kt, nur mit Mcbteui 
iirf bfdrrkl. In Ibren HnttFU und HRhIen, «stirend Frauen und Kinder 
Xibe die Ilcrrdra weideten (nach Pseudo K>lllttheoee). Nach Plutarcli 
tu %>Tdieuiit Aleiaiider'i, daaa Aalen llouiei iiu Urteit lesen kann und 
bat drt Prrtei. Sualei und Grdru»ier, die Tcagiidlpu de» Sujihoclps und 
iH mitirrii. In t^ryllileu finden »k-h irhaleclie Städte iiud Asien Ul roll 
Iker.eiii (uaili ^<rDfra). Julian (bei Llbaniu«) brabslcfatlgte (nscli der K[- 
t reriiriir) den Crbraui-h dei edlen Sprache (des (irkrhUrben iider Itr>Dii- 
in Sbm diirrb Sehnten wiedeiheniitlellen. Lureque lea f-"Ds de Mellill 
nbct). qui H IntuTiirut ■ Alger euleudalent parier lea guldaU alleaiaiidb 
•(iah •'irangfie, iU crojaient aa«i»ter (dlaalenl-IU) am converaaltona diu> 
p (KeDoiii. Araaeec. der iu der .Stadt Pahl Aravadin (im Laude der 
laal liemrhte, aUmiiite von Abraham 1d der Nacbkummenai^hin der Ketura 
■ar Apal rttini). Von Ihm hleisen telne Thronfolger Arsdiagounl (Araa- 
Ka. I> dru Arabern war Abrahaiii'a t'rau Cetfaurah udei KeiiluTih türkl- 
Dnpruiigs und tun ihrem Knkel Dadau (Sohn Jak^iliaii'i) stauioite (durch 
rdiaiiiteD Raj;uel udet ^Houu) l^apbourah bder Sephurn (Tochter dea Schoaib 
nbn-'. dir ziMgitcbet Herkunft helaat. De bctolking Mn de Kesldenlie 
aa k'n in drir klaaicn lerdeeld werden; 1) ZiJ, dl duur cbriateudoiu, burger- 
u. oiidrr den cDllerdetm naam lan Ambolueea kuniien worden lanieng «Tat, 
■ Terrewrg bei fTDotate gedealte iin da bewonera der SpaceriJ-eilinden 
t. beniirtu eDkeleo op da alrandpatlin na Ceiim en Kueroe, i!) De Klaaae 
■ncrtD. Diter in het bijiundet uitmakende d« eegenlijke bevulklng van 
n BotTD«, en TerTewrf> het talrljkite. 3) De veel minder beteekeneiid« 
Tsa Hobamedanenl , beoaieni Aiabiern en andere vreemde ooBterliDgen 
laf'i. Op Ceram en Beroe Irelt man den waren Alfuei alleen man met 
kTwihau, det e*en all hat baar der Papuea van Nleuw-ßulnea iplriial- 



396 Japj*n. 

anfgang sehend, 8ondern nach dem Ilinimel^ ohne auf die V» 
änderung des Sonnenaufganges zu acliten. Nach Danda^ 
bilden die Erde, die Fruchtbäiime , das Licht, die Sonne, fl 
Mond, die Sterne, der Lnflstrom und das Wasser das Eigenttai 
der Brahmanen (bei Pseuflo-Kallisthenes). In weiter Entfemij 
von den nackt in Hlitten und Höhlen lebenden Gymnosophiid 
sah Alexander ihre Weiber und Kinder, wie sie SchafheopJl 
weideten. Als Alexander auf dem Zuge gegen die Indier 4 
Land des Helios erreicht hatte, setzte er sich unter die hei 
Bäume, aus denen weissagende Stimmen seinen Tod vei 
deten. Aber die Possen der geschwänzten Einfüsser, die, 
dem sie losgelassen, auf die Felsspitzen sprangen und ihn 
höhnten, vertrieben seine Schwermuth. Nach Palladius em 
Alexander im Lande der Serer, wo die Seide erzeugt wird, 
Grenzsäulen seiner Züge. Nach der malayischen Gese 
(Hhikayat). von Iskander Dzoe Y Kharnein zieht Alexan^ 



zwaar kroeshaar, donkere oogen, Bterke spiereu. eene groote Tlugheid en 
heid, goed bemedeo gelaat, weinig vooriiitstekende jiikbogen en matig 
lippen (op Sumatra als Loeboe en Koeboe bekend, op Borneo, Oelebea, 
Timor, Boeroe en Ceram als Alfoer, op Nieuw-Giiinea als Papoea). De 
lingen van Mohamed, die in den tegeiiwoordigen Maleijer voortleben, 
in hnnne type den Siamees en ludü-Chiuees, vooral in hunne lichtene 
kleur. De Tolgelingen van Hindoe en Islam, de zieh naar de andere 
oyerplaatsten, waren de grondvesters der hedendaagsche Strandbevolkingen, 
onden men geen Alfoeren aantreft (Ludekiug). Die Alfuren erkennen ah 
berren ÜU Siwa (nenn Brüder). 

*) Die Strasse von Gibraltar (an den Sänlen des Herakles) war (nach 
daa Werk Alexander's. Moni (Sohn der Sonne) war Gott von Sebennytoi (( 
als Sem oder Gem. In Aleides und Alcmene liegt ecAxi/. Hercules may be 
to the Semitic "bar or harh (heat ur burning), the teutonic bar or Are, vd 
haps to aor (light) in Hebrew, or to the Hör (Horus) in Egypt HerUt 
Ercle (bei den Etruskern). In the Hebrew, Samson recalls the oame ol 
the Egyptian Hercules. In dem Semnuthis betitelten Werke beschrieb A] 
oder Semnuthis die Kriege der Gotter gegen die Giganten. Hercules M 
geuitns (bei Cicero). Heracleopolis ist durch die Tumuli von Anasieli 
angezeigt (^. Wilkinson). Maui ist der Hercules der Maori in Neuseelaad. 
Banyanen (Banig-jana oder Handelsleute) enthalten t^ich des Fleisches. Dit 
jaras (Kornhändler des Dekkhan) unterhalten mit ihren Caravanen von 
den Verkehr über die Pässe der Ghants (in die vier Stämme der RhatorMt i 



Bettelorden. 



397 



■•tond darch die Welt, nm die Verehrung des Propheten 
ünkam, Gottes Freund, auszubreiten. Nach dem Hhikajat 
1 moeminina Hhamzah (die Geschichte von dem Führer 
treoeo Hamza) wandert Hamza, der Sohn des Abdul Mo- 
mit seinem Freunde Omar Amiah Zamrih umher, um die 
»ilder umzustttrzeft und die wahre Religion Abraham's 
ruhten. 

Die eigentliche Pflicht eines Brahraanen wUrde sein, sich 
'Veditation ttber das Heilige hinzugeben, und sein Unterhalt 
nnr durch Betteln erworben werden, als Bhikshu. Da 
die unteren Klassen der Gesellschaft in dem gegenwärtig 
ten 'Zeitalter sich .nicht mildthätig genug den heiligen 
beweisen, so haben sich diese weltlichen Beschäftigungen 
als Lovadica oder Lokika, und mögen als solche 
immer Heiratiien mit den Yaidika eingehen, oder den- 
Brahmanen, die der eigentlichen Aufgabe ihres Standes 
fUebcn. Dagegen würde selbst der niedrigste Lokika sich 
ix entschliessen, in die Familie eines Brahmanen zu heirathen, 
das Priesterthum in den Tempeln Vishnu's oder Siwa's ver- 
fbei den mit Blut befleckten Altären niederer Gottheiten 
kein Brahmane Dienste versehen). Am höchsten stehen 
den Brahmanen solche Yaidika, die sich durch ihre 
Igen ganz der Gottheit ergeben, die ihr Haar schneiden, 
t»der rothe Gewänder anlegen , nur einmal des Tages 
sich der Frauen enthalten und in Pagoden oder Matam 
^T) leben, wo sie (wie in Vellorej ihre Schüler zu Sanyassi 
rn, indem sie dieselben im Lesen des Sanscrit unter- 
nnd mit den Lehrsätzen ihrer Secte bekannt machen 



I>>ck«nLaii und Powur getbeiit). Das Giizerati, das die Banyaneu reden, 

luv HaudrlMprailie »uf indischen Märkten. Unter den Bracknas am Senegal 

mtrh [««o Africftniis) die Asnani oder IlassHni die Kriegorkaste, als ver- 

S-biit«n oder Beni Hassan. Bei dem Feldzuge in dem Sndan bis zum 

rh «urdringeiid, «rrichtet« der yemitiorhe Konig Abraha Doul Menar (Vater 

Afhki») Pfeiler (Meuar) am Wege, um bei der RUckkebr zu leiten (s. Caussln), 

Hcotfiofl. U^r yeniltische K5nig Yarer (Onkel der Bflkis) errir.btete am 

MiB#« Feldzuge« nsrli dem Magbreb «ine Inscbrift In Musnad, mls äusserst'em 

r|rf.ükt. 



398 J*P»n- 

(g. Buchanan). In Rouggapur in Bengalen scheiden sich 
Brahmanen in die Secte der Tantriker^ die Siwa nach den 
Ordnungen des Agomvagis (XIV. Jahrhdt. p. d,). verehren, 
die Baidiker oder Vishnuiten, die von den Werken des V] 
besonders dem durch Vopadewa commentirten Sri-Bhs 
folgen. Die Goswamis in Bengalen erkennen als Stifter Od^ 
(1232 p. d.), Nityananda (1483 p. d.) und Ghaitomiyo. Die 
den Pala begünstigten Yogi, die Lieder im Preise des Gopi 
dro singen, werden mit dem Ehrentitel Nat (Herr) ai 

Die erste Colonie der Brahmanen (ans Mithila) wurde 
den Rajah von Komotopur"^) (XUI. Jahrh.) in Rnngpur 
nordöstlichen Bengalen) eingeführt Die Colonie der 
Baidiks (von der Kanjakubga-Nation) kam unter Viswo 
(XVI. Jahrhdt.), als Magier. Rajah Nilodhoj, der durch den 
Fusssohlen lesenden Brahmanen aus dem Sklavenstande *^)i 
hoben war, führte zuerst Brahmanen aus Mithila in Assam' 
ein und bekämpfte die Mohamedaner. Dann folgte die 



*) On the conquest of the citj of Komoteswari hj the Moslems« 
amulet of Bhogodotto retired to a pond. Under the government of Pran Ni 
the flsherman Bhuna, not heing able to draw oat hh nets, was infoi 
a dream aud instracted the Raja. A Brahman was seilt upon on elephaaC 
haviDg found the amulet, placed it in a silken purse (to be concealed) , (or 
qoite unlawful for any to behold the emblem of the goddess. The Raja ap| 
priests (1665 p. d.) to the temple bullt, f^om among the colony of Bi 
that had been introduced by his ancestor Viswo, but he was informel 
dreamer, that this was not agreeable to the goddess, and that her prieaCs 
be selected from among the Maithilos, by whom she had heen served toi 
The Malthilos have ever slnce been the Purohlts of the famlly and su] 
all its ceremonies, while the Baidiks of Kamrup haTe only been able to 
the Office of Guru or religious instmctor. By a sacceeding Rajah (who 
the Kashi Brahman for his splritual guide), they were dismissed fh>m tht 
of Qurn. The Kamrupis were never well established, and some of the 
have choosen to return to the ancieut guidance of the Kolitas. 

**) Den Kuhhirten Kapila Bhavarlier, der von einer llutschlange im 
umwickelt und gegen die Sonne beschützt wurde, adoptirte der Konig tob 
der ihn als Rajputen erkannte, an Sohnes statt. 

***) About the middle of the XV Century a revival of Hindooiitin apptai 
hitve been carried out in Kamaroopa by the introduction of Brahmins fro« wi 
(Hannay). 



RMltainn. 



399 



OMoue der Kamrnpi-Brabmanen (ans Srihotta). Kasyapa, Sohn 
iJhricbrs, fflbrte eine Colouie Brahmaneu nach Kashmir. Die 
the der Itrahmanen in Mithila wurden geregelt unter dem 
ra Nanyop Dev, der (1089 p. d.) die Herrschaft Tirahuts 
Die den Tantras folgenden Brahninnen Mithilas *) be- 
den Dienst des Bam Acharya (und Pasn Bhau) im Trunk, 
ihre Göttin Vamni Befreiung von den Transmigrationen 
id. In Nepal und Mithila wird Bimsen verehrt. Die 
wagen sich nicht nach Magadha, da Solche ; die in 
unreinen Lande sterben sollten, in Esel transmigriren 
(wie in Maiabar). Nach dem Dakshissarclia Tantra Kajah 
ithi serfäUt der Bali in Rajasa oder blutige Opfer (wie bei 
Sakti- Verehrung) und in Sattoika, die eigentlich allen Brah- 
znsteheu sollte. Nach Ziegenbalg thcileu sieh die Brah- 
in vier Klassen (Tschariguei; Kiriguey, Jogum und Gna- 
il Die Gnanigneul (sagt La Groze) enthalten sich nicht 
weltlicher Verrichtungen^ '^*) sondern auch des Götzendienstes, 
den, ärztliche Praxis in Puranya ausübenden, Brahmanen 
Ten die Misra oder Sakadwipa genannten den Gebrauch 
Mantra als Medicin. Keiner der eigentlichen Magadha- 
gehört zu den Sakadwipa. ***) Ausser den Magas oder 
^n finden sich (in Sakadwipa) Magadhas (Krieger), Ma- 



^ Janal, fUJah of Mithila (father-iii-law of Ramau) taught the art of war 
>fcjodhaa. broüicr of the emperor of Indla. who was depri^ed of hie kingdom 
Ti4Mhin. 

"*) Tht Palliwal-Brahmini are the remains of priest« of the Palli-race, who 
l^nr paftoral aod commerciAl pursaits have lost their spiritual power (Tod). 
*"• The Sakadwip-Urahmaus assume the title of Misra, as persous who have 
a mixtur« of all kind of leamings (Hamilton). Der bei Multan fliessende 
m Sindb heiiat Mibran bei AI liUkhri (als Indns). Accurding to the 
of the Arabs, the flrst king of Egypt was Tablil, who built the town 
ilifr. wkicb wm afterwards destroyed by the deInge. Kftnig Mi'r(frjs baute 
flioiu^ die enteu Obelisken, llaiumer erklärt ftvtnij(>top \nm altperslscheri 
al» anblutiges Opfer. Als AUMagist beuutzteii die Araber des Ptoleniäos 
ßtyt^r, oittaSa^'. In der Atharra-Veda hält joder Yatii seinen Gegner 
•iaru Zaijb«'rer. sich selbst al>er filr den wahren Priester. Die Watos, die 
i»iiie OalUs itelUn und sich nor unter einander verlieiratheii , sind Seher, 
lurLf» oder *mtiU^o. 



400 Jap<^n* 

nasasar (Kaufleute) und Mandagas (Arbeiter). Die Mag4 
Bhungihar oder Zemindar-Brahmanen in Bhagalpnr sind (i4 
Hamilton) Abkönunlinge der alten Nation der Brahmanni m 
verstehen ihr Eigenthura tapfer zu vertheidigen. Die inili4 
sehen Brahmauen in Behar sind Sakadwipi. Der von Jai 
auf seiner Rückreise besuchte K^nig von Palibrotha hatte 
Achtung vor den Griechen. Siladitya, der Maharajah 
kubgaS; wurde vom Bodhisattva Avalokiteswara beschützt 
berief eine Versammlung der Priester (643). AlsRagjapala(l( 
p. d.) von Mahmud besiegt war, wanderten viele Bewohner 
Eanjakubga nach Baris oder Badi am Ganges. Nach Wi 
Hess sich die erste Colonie der Brahmanen aus Sakadwi] 
Kikata (SUd-Behar) nieder und nannte das Land Magadha 
ihrem Ahnherrn Maga. Mahmud hatte bei der freiwilligen Ui 
werfnng des Rajah (1017) Canouj unbeschädigt gelassen , 
unter Shahab-u-din wurde Benares und Canouj erobert (li 
durch seinen Feldherrn Kutb-u-din, der den Rahtore-Rajah (J 
Chandra) erschlug und seinen weissen Elephanten*) erbei 
Nachdem schon die Plätze der alten Cultur in den Ebenen 
an den grossen Flüssen in mohamedanische Gewalt gekoi 
hatte die gebirgige Natur das (470 p. d.) durch die Rahtoren ei 
Canacubya oder (nach Elphinstone) das alte Panchala 
Brahmanen noch geschützt, die sich dann (bei dem Einfall 
Ghazni) noch weiter westlich zogen und, als auch Mithila 
dem Hause Lodi gefallen war, in den Bergen Nepauls oder 
Sümpfen Bengalens (und dann weiter in Hinterindien) 
suchten. Unter Siladitja war Canouj noch buddhistisch gel 
(VII. Jahrhdt), aber die gerade damals zunehmende Unsicl 
gegen mohamedanische Einfalle wird den Brahmaneu (die zur 
des Feuerdienstes in Hoch-Asien auf der grossen HeersI 
königlichen Pässe eingewandert waren und in die Mitte 
Landessich verbreitet hatten) an den Rand des schützenden 
gebirges . gedrängt haben, hinter den sich die vorgeschol 



*) The possession of a white elepharit ts thought lucky by th« 
paddy-growers iu Penaog (Vaughan). Als Fetisch des KSoigs, wird der 
io Judah oder Weidah uioht gejagt (s. Labarthe). 



Katcni. 40) 

n der tibetischen Geistlichkeit vor ilmcn zurückzogen. Be- 
rn Ventirkung werden sie nach der Eroberung Lahores 
h|Md'8 Niederlage) lOOJ^ sowie des goldenen Hauses in 
II JÜW) ans dem Siege über Anang Sal (1008) erhalten 
f woranr dann bald C<anouj selbst angegriffen wurde. Der 
wnden Einsiedlerleben der Monis nnd Kisehis begründete 
imos bildete sein System, als die aui überlegene Bil- 
lotzende Anmassnng brahmanischer Rasten-Aristokratie'*') 
ilidmischen FUrstengeschlechter beleidigte und eine Reac- 

tti den Chaldi«rn pflaotte ifch die Weisheit vom Vater auf den Sohu 
k DimL Sic). ^Uic Chaldier, die immer auf demselben Punkt in ihrer 
■keil bleiben, empfangen die Ueberlieferungeu unverändert. Bei den 

aber, die immer an Gewinn denken, entstehen immer neue Secten, die 
«prerben und ihre SchfUer verwirren, so dass diese zuletzt gar nichts 
' In Tonga folgte meistens der Sohn dem Vater unter den durch Kawi- 
fr-Trank des Taumelpfeffers begeisterten Priestern, deren Häupter (der 

«bd der Weai-hi) von hohen Gottern stammten, die die Insel besucht 
B«i den sicilisrhen KoCyttia wurden Kuchen und Nüsse an Baumzweige 
;i. Jarnbi}. Wie Plato die Anbauung am Meere als Verderben bringend 
C, So rechnen Dicä*rch und Aristoteles das Bekanntwerden derNomaden- 
k dem Meer als die vorzügliche Veranlassung ihrer Verschlechterung. 

Monj (den dritten Grad) folgt die höchst« Ekstase der vollendeten 
Hdligen uder Sidd}keu), die bereits ober die Seelenzustände (ahwäl) 

TtrzQcknng (makamät) hinausgelangt sind und deren Ver'>t&ndui8s schon 

Andere ausser Gott verschlossen ist, so d'iss ein Solcher seintr selbst 
t Ist. dass er »eine eigenen Seelenzustände und Werke nicht mehr kennt 

■tanbetäubt sich verdenkt in den Ocean der Gottesanschauung (shuhud). 
teuid pflegen die Sufys (nach Ghazzalys) mit dem Ausdruck der Ver- 

(faoi oder nirvan») zu bezeichnen (s. Kremer). Nach Sohrawardy 

d.) wird in den geläuterten Seelen (annofus almogarradah) ein Abglanz 
Ht butie> repr«idurirt und es sammelt sich in ihnen schöpferisches I.irht 
läk> an. Aocb da« bö»e Auge ist einschlagende LichtkrafL Die Sufys 
Xuryd) «erden von Li<-Iitwirkuugen verschiedener Art (zuerst von 
I Liclit oder »hl albadtja) erleuchtet. Die Welt ist nie ganz ohne 
ib ^ttrll Vertreter Gottes auf Erden (Clialyfat AUahi fylard). Omar (bei 
MMfit die Hediiiueii die Wurzel der Araber und den Kern des I»laui. 
*Bhjkruüg (Kasbf) »ah Ibn Araby alle Jene Dinge mit Augeu, an deren 
I der obereu oder unteita Welt er bisher geglaubt hatte, [u der k<ihu- 
rck* der Aegyptcr wurde der Sonneukäfer durch die Flügel «ier (iottiu 
irhrit: übrr^cliattet (den Cherubim der Juden). Das Bild des (iottes 
. vw^mlu) oder Mars <Rampo und Anta, als (ii»tt nnd Göttin «Ip» 



Nach Ibn Haukal trieben die Bndhiten*) ihren auf 
geführten Handel in Kandabil. Zn Masadi's Zeit y/ 
(Bovora) oder Bndha ein allen Königen von Kanouj gc 
Titel. Die von Balhara beherrschten Bewohner von 
enthielten sich des Schlachtens und pflegten krau 
(nach Idrisi). Nach AI Biruni glich die Sprache de 
Malabar der in Khaubalik bei Rum gesprochenen (als l 
Kaiser Huenti (68 p. d.) empfing buddhistische Sei 
einem Geistlichen der Ansi (Asi in Bokhara). Nac 
schickte der Kttnig Siams (950 p. d.) Priester nach Ii 
religiöse Bücher zu holen. Um die Schrifltzeichen A 
verbessern, betrachtete Tsangkie (unter Kaiser Hc 
Linien auf der Schale der Schildkröte und copirte 
tritt der Vögel, um Charaktere zu erlangen. Als ein 
stldlichen Barbaren dem Kaiser Jao eine Schildkröt 
schenk brachte, deren Schale mit den alten Charaktere 
ben war, fand man darauf die frtlheste Geschichte d 
geschrieben. Davon leitet sich nach Gtltzlaff der gut 
die Schildkröten noch geniessen, und werden sie viel 



Krieges) wurde vou den Priestern auf einem Wagen gefahren (n 
Das heilige Ichneumon hiess Nims oder (iot (Kot Pharaoon oder Ph 
*) Qentlles. qiii in Sindia degunt, sunt Rodhitae, et gens quae 1 
Bodha nomeu est varlornm tribnum (Gildemeister). The Bodls of 
tribes (Rnrae , Paretorceni, Struchates, Arizanti , Magi) are the ! 



Maltnyan. 403 

n gebraoeht In der sich an das Maitram (Brähmanam) 
«endeo Haitr&yana-Upanishad (des schwarzen Yajns- 
nrd König Brihadratha; der ans der Nichtigkeit irdischer 
teb der Betrachtung hinzugeben wünschte^ von Säkäyanya 
I Verhältniss des Atman (Geistes) zur Welt belehrt und 
ihlt ihm derselbe, was Maitraya über diesen Gegenstand 
itte, der seinerseits wieder nur die Belehrung der Ba- 
darüber durch Prajäpati selbst berichtete. Indem sich 
ribadratba (Vater des Jaräsandha) unter den Vorgängern 
h (im Mahabharata) findet, so könnte fnach Weber) 
and, dass ein Hagadhakönig durch einen Sakayanya 
; empfängt, mit dem Umstand in Verbindung gebracht 
daas in Hagadha gerade die Lehre des Sakyamuni*) 



CO OanUen dtt JQngsten, Janta (dessen Mutter das Wahlrecht ge- 
, TerstosMoen acht Sohoe des Königs Okkaka zogen mit ihren 
■aeh dem Uimawant, an dem Aufenthaltsorte des Kapila eine Stadt 
ft iie sich , um Geschlechtserniedrigung zu vermeiden , mit ihren 
vtmwlilten. Die als Aussätzige fortgesandte Schwester traf den 
I, der Dach der Hellung In der von seinem Sohne an der Stelle eines 
iB-Baames (Nuclea cordifolia) erbauten Stadt (Kolanagara oder Vyag- 
MiiM zeugte, die die verwandten Prinzessinnen der Sakya beim Baden 
Im nach der Zeit des Bhagawant über die Bewässerung der Felder 
HM Bohini Streit entstand, diente die Vermischung mit den Schwestern, 
.•ben in hohlen Bäumen zur Anfachuug des später durch Bhagawant 
m Streites. Als Hp^hags-skjes-po, König von Kosala, die Stadt 
wmntörU^ flohen einige der Sakya nach Nepaul. der verbannte Sham- 
nach Bagud, eine Stidt zu gründen. Philostratus nennt neben 
DS bei Juvenal) oder (bei Plinius) Scythopolls des nysäischeu 
i Indien) den Hügel Meros. Nach Hesychius fand sich Nysa und 
ify an vielen Plätzen, als Arabien, Aethiopien, Aegypten, Babylonien, 
ifKicD, Thetaalien, Ciliclen, Indien, Libyen, Lydien, Macedonieu, 
Mim Pangeam (in Syrien), sowie In Eub5a, Phäacien, Phrygien am 
WiJlEiaM>n. der nisi oder einisi als Iseum erklären möchte), oder in 
^ ir *£Xu€avt. (bei Steph. Byz.). I>i« Ouebres behaupten, dass 
MBDte Sprach« (von dem Parsl verschieden) n'est qu'un travestisbe- 
i| de I* langom pereane pure, dans le genre du Balalbalan des 
•i« die Gaebras ^Mü zur Zeit der masulmauischen Invasion 
OB von ihren beehrten Landslenten unverstanden auf deu 
bis d«r Dialekt dann aUgemein wurde (9. Khanikoff)* ^^ch 
^ ^|0 pootkehar Fürst von Nero eiuen Dolmetscher, um mit 

2Ü* 



4KH Jap«"- 

(der Buddhismas) Eingang gefunden habe. An der 
Taittirigasatra nennt Mahadeva das Sntram des I 
als das älteste. Plutarck nennt Mithra den Mittler (A 
zwischen Oromazan und Areimanios stehend (als S< 



fremden Stimmen fn der Geberdeuspracbe zn redra. In der D 
die Sakyas, als Kachkommen' des Hinda-Könlgs Ikshwakn, am 
(Oude), an das Kailas-Qebirge grenzend (Csoma). Sakra (Sakko) < 
Saka-saka, als Gott des Finuaments. Nach dem Mahabharata 
Flaoptstadt der Bahikas (Arattas), die ohne Heobachtnug rituell 
lebten. Auf den Sculpturen der Sancbitope wird Sakyamnni's Ni: 
ningham) durch seine Bootfahrt auf der See (vor Klagenden am U 
(gleich der Abreise des Qnetzalcoatl). Die Mexicaner verwenden K) 
den Nnmeralien. In der Zeit Alexander*« war Sagala die Hauptsti 
At Fahian^s tinie Slia-chi (Sanchi) was oiie of the prlncipal places < 
of Sanakamika. Nach Isidorus Characeuus (oÜ p. d.) gebort« Sa^ 
oder Scythen. Ferishtha lässt den Rajah von Sagala dem AfrasUb 
gegen Khai Khosru zuführen. Nach den Tibetem regierte Mili 
oder Euthydemia. Nach Porphyrios wurden (in der Seelenwandeni 
(des Mythra) Löwen genannt, die Frauen Hy&nen, die Diener IUb> 
Adler und Habichte. Der in den Orad der Leontiker [Arier 
Löwe oder SinhaJ Eingeweihte wurde mit allerlei Thiergestalteu b«! 
phyriDs). Nach Tertullian wurde in den Mysterien des Mithra die Si 
und Brod dargebracht. Nach Porphyrius waren (in den Myst«ri 
die Mischgefasse (fiir das Wasser) Symbole der Quellen. Wenn de 
der Persika eiuzuweihendeu Perser Honig gebracht wurde, als 
FeldfrQchte, so wurde damit die Eigenschaft des Bewahrenü syi 
Porphyrius), indem die Götterspeise des Honigs als Nectar und Au 
Nase der Gestorbenen geträufelt wurde, um sie vor Fäuluiss zu » 
Porphyrius wurde den in die Leontika Einzuweihenden, statt des ^ 
auf die Hände gegossen, um dieselben niu zu erhalten. Sie bring 
die dem reinigenden Feuer eigeuthünilirhe Waschung dar, das ¥ 
Feuer feiiidlich, vermeidend. Sie reinigen aber auch die Zunge 
aller Sündt*. Dio Darnn (Draono) genannten Bnide werden von d* 
gebracht In Aegypten peitschten sirh di» Priester zu Khren der G5t: 
und legtrn pich (nach Epiphanius) eiserne Hal>bSuder um, die Nase 
um Hinge daran zu hängen. Cunningham erklärt die Tabmsi Ma| 
baso gens, östlich von Ujain (bei Ptol.) als Tapasya« (Ascetiker). 1 
llUgel Wessanagara(Besnagar), der Kuhepiatz Asoka^t^, heisst (bei Mahi 
*) Aus den Löchern in den Casas ^itn^iM betrarbteie der IJ 
(Montezunia) oder der strenge Herr die b^oun« ^>v\iu Auf- und Unter, 
wie die Wenden auf dem Tanzberg bei ^\\\«t^Q%>L (,%. Utffter). Ab 
iit^r Suüue herrschten l'an, Ari und Kai vv«v>)bi Vv\m\\. 



Aiuinticn iiir nie grosse Muticr aer uotter. tiammer 
laitis oder Zagr/ng mit der Mitlira Urania (ArtoniiB pei- 
Dianii plioaphora) zuaammon nnd mit der baliyloniBclien 
Aatatte phnnizisch). Mach Epiphanius war Bpimenidefi 
rter den Götzen Mithra bei der Cretenseni gewesen. 
d VaninH, (He heidai sehiinhttndigen Künige, hpw:iliren 
Tolken das kostbare Amrita (dnreh deHscn TrHnk die 
ihten die Unsterbliehkeit erlangten). Der 7*r«tllekte 
l« Jiaeelins (Mitropbor) wurde von Demeter gesammelt. 
T, mit deD Grieclien hui den Leielnmm Rtreitend, wollten 
T als Milhras ansrnteD. Ais Mittler zwiscben Alirimaii 
en Gevcliöpfeu tliegt Jlitlira (mit JOfX) Ohren nnd 10,00(1 
Ewischen Himmel*) und Enle, seine Kenle zum Sehntz 
IS Itiise gehoben und die Seele vor der lierUhrung bilser 
•ewahrcnd, wKhrend er zugleich in Leitung der Sonne 
Torquellen lässt, den Lauf der Gewässer regelt, Ruhe 
Erde aud Ordnung im Gesetz bewahrt. Uic von der 
ata vtoi rov Ütov genannten llan Eloliini der Ge- 
ssen Kngel hei Bardesnnes. Die Wohnung des Ilinimols- 
rt im Himmel, die der irdischen Geister auf Erden, und 



L* falmmliirhrn Htire iiclicii notrr rivr notmäulgk«« An (chatiläix-hcu'l 
(Wdilifitcr) oder (b*l dfu Iii(lt«rn1 MrriitToii (Mithra det Vtnn). Hr- 
nit An nfMtics d*T Wri^hrii und Stark«), deEFcii KAnien (In der ^bl) 



406 ^»P*»- 

die Kiesen bringen wolkenähnlich Elend und Verderben auf'; 
Erde (nach dem äthiopischen Buche Enoch). Die Galaxie 
Saneti Jacobi (von den zum Himmel führenden Pilgersl 
oder (ungarisch) Hadakuttya (via belli, weil die Ungarn 
Asien einwandernd dieser Constellation folgten), heisat der W< 
Seelen (bei den Irokesen) oder (bei den Türken) Hadjilerj 
(Weg der Waller). 

Die Königin Sandodewi's flüchtete von Mithila nach 
Lande Zanbanago, wo von einem Pona der Phaya- Alaun 
geboren wurde. Der ungarische Taltos (weiser Mann) 
wie sein Tatos (weises Pferd) mit Zähnen auf die Welt (I] 
Die Verdienstkraft der Zanekka liegt in den Zähnen. INa 
Sohne Jarasandha's gestiftete Fürsten-Dynastie in Hagadba 
Behar ging mit der Ermordung Nanda^s durch den B] 
Chanacya, der Chandragupta (aus der Maurya-Race) 
Thron setzte, unter. Nach Anuruddhako, der auf Udaj 
dako (Nachfolger des Ayasatthru , Sohn des Bimbisara) 
bestieg Mundo den Thron und dann Nagadasako, der 
snnago *) (dem Hurensohn der Lichnawi-FUrstin) gestürzt 
worauf (nach Kalasoka) die zehn (neun) Nanda herrschten, 
Reich Chandragupta beendet. Neben Sib verehren die 
Brahmanen meistens die Sakti. Der Rajpnt Hari Singha 
sie in vier Secten. Die Ganapatyas in Chinchar verehi 
nesa**) als Oanpati, eingekörpert in den Gossayn Mnrabt. 
manasena, König von Bengalen, eroberte (1104 p. d.) 



*) Raden Rahmat (of Champa) aasuiued (in Java) (he title of 
(Susunan or Sunan), which no matter its literal sigDiflcatiou, meant in Hi^ 
ose apostle, but wheu assumed by the temporal soTereigna, is more ap] 
ezplained Caliph, as its was applied to tbe temporal and Spiritual ii 
Mahomet (Crawfurd). The most active and distingui^hed of the lead«n< 
work of conversion tbroughout the Island , are knoivn by the name of 
Sasuhunans or apostles, of wbom many fabulous and puerile tales an 
Auch die neun Nandas scheinen als Anandas oder Tahandas auf eine 
Reform hinzudeuten, die auf Kalasoka's Ooncil folgte, aber durch die bi 
Erhebung der Zanekka unterbrochen wurde. Sia (die grosse 8€hlaDge) oder 
(der Riese) wurde \on Ilorus durchbohrt 

**) Oanesa wurde durch die Frauen dea sechs Riahi (die auf ihiet 
eifersüchtig waren) bewogen, in der Gestalt einer scbvach belebten %A 



Rfihatrya. 



407 



TWiit. Adirar (Vater von Bullal-Ben) befreite Bengalen 

der HerrBchaft der Könige von Magadha rXII. Jahrhdt.). 

Indt»^) nnd Uraons zogen »ich vor der Unterdrtickung 

MiiDanen durch die Hdgelwäider von Kochang nach Sing- 

nd dem Kolehan znrttck. Nachdem das frühere Geschlecht 

Idiitn'a**! vernichtet war, erhob Visvasphatika im Kftnig- 

Magadha die Kaivarttas Yadus, Pnlindas nnd Brahmanen 

Kasten (nach der Vishnu-Pnrana). Die Verehrung Vishnn's, 

Incamation des Sadashco, ***) wird in Kumaon an die 



DyiM, 



dit irbnOauUlu« mit eioroi Strohhalm gesrblageu. sogleich starb, weshalb 
m BaiDigunf den Gange« erzeugen musste. 

*> Tke foQT Kole dialecta and the Ho (the language of the aboriginal Koles 

, spoken In India before the Tamuliau conquest) are spokeii in the 

loeality with the other Kolr dialerte, belonging to the Tamulic family 

r). 

Alter Paraaiirama had exstinguirhed the impious kings of the warrior 

VbTaaiitra recreatcd on Mount Aboo the Chetries. On pronouucing the 

icri ^incautatiou to giTe life) flrst the flgure of Pramar (mar, mar: slay, 

from the flame. The new born warrior of the Aguicola destrayed 

who wer« watrhing. 

^* When the Pandawa pnx'eeded to llarldwar for worshipping Sadasheo. that 
Wing alarmed, fled in the shape of a buffaloe to Kedar (abimdance of 
•r Kedamatb. where he appeared Underground, leaving oiily itt* posteriors 
bW^^c (Trail) Auch der wilde Wüstengott. dem beständif; der Text zu 
«ar. da«a er »einen unnatürllrheu Appetit bezähme und nicht ein ganzes 
aaffre«»«, zeigte dem lästigen Moralprediger seine Herrlichkpit von hinten. 
ler flctioD any one may invent, the crednlous Hindoos consent to it by 
: <i^ ras do anything. They believe in their rrednlity, that Avatars haTe 
trmm heaven and that Swayambhns ha>e sprung up out of the earth. How 
one rmpecl to remove such siliy superstltions by telling that a virgin 
fbfftli a lon. and that a new star was created to herald its birth, that 
valked on che tea. and that this Jesus, the Sa^ionr of the world, was 
aad mardered, and such like storlei? If Jesus was produeed in any 
imrm of gencraüon. then why not believe the same things as told in 
■haat^rf. Why not beilege the account of the generation of Shali- 
rh* hai alao hcen aaid to be bom of a virgin, not yet twelve years old. 
to thm fttUrion of the dMth of Krishna by the arrows of Kaiwartak less 
th«a th« death of Jcsns? Why is it incredible that Kamachandra 
float on tho loa, ff yon allow that Jesus walked on the water? If 
I A»^ple« of Chrffft mj that Jesus was an fncarnation because he was perfect 



Mann und Frau derselben Gotram verheirathen sich 
den Brahmanen^ und dasselbe beobaebten die Corama 
galore) in ihren Familien, vier an Zahl, als Maydraj 
dim, Maynapatni und Satipatrn. Naeh dem Hadat i 
dürfen Leute desselben Stammes (Sukn) nieht mit eii 
rathen. Cunningham vernuithet in den Löwentiguren 
Tope EiiitiusH griechischer Künstler am Ilote Asoka's 
liehen Hrahnianen verachten die slldlidien, weil ihre 1 
ftftentlieh zeigen, die südlichen werten den nftrdliehei 
sie Fische essen und blutige Opfer bringen. In A 
nur mit Erlaubniss der S()i>histen ein Mantel getrag 
nach dem Bade der Ötudcntenweihe. Die Brahmane 
nevelly erlangten erst durch das Vorhersagen cini 
hinlängliches Ansehen, dass ihnen die Niederlassu 
wurde. Die Vedas sprangen von selbst aus den i 
durch die Kraft der Bestimmung (adrishta) und sprr 
dem Sankhya^. The worship of tire was repndiated 1 
dhiBts and one of the principal objects of tiie assei 
third Synod was the expulsion of ürc - worahipper 



in bis life niid wruught inirarles, wtiy do yon find fault wfth th 
RaiuachandrA an iiicarnatiuii becau»e he was powerfiil and holy 
prophecies aboiit Hauiachandra as weH as about Christ. Therr ^ 
•f 8potl«88 lifes amougsf the Uinduos. If believing the thing« wril 
wanton sports of Krishna, why disbelifve the dii^repatable things 



l^hff. Die Fenenrerehrnng anf den Sanchi-Tope gilt Vairochana 
Licht. 

Nsfb Maftndi wiir die alte Koli^oii der Cliiiienen ein Slia- 

^nflnnter Olanhe, cimlich dem von den KoreiBehiten vor 

I«iam geübten Grbraueli. Alf» Aral)er und BuddhiRlen 

iSinuinäer waren , liehaupteten sie <nach dem Met'atih-ol- 

i|. (Ia88 die Welt keinen Anfang giliabt, an die Seelenwan- 

^lanbend und das:« die Erde bestifndig abnehmend Hei. 

pJaiuA!« wollen in Arabien*") zaldreicli gewesen sein, bis durch 

*i Thr iftins, M VHfavan oian of secrets or knowledpf, are belfeTed by 
•l^nent«. to be po8#rfrrr) m uiagi, of superiiatnnil dklll and U i« rerorded 
I. author uf the Cosa or the dlctiouary, that he miraouloasly niade the 
10 appf^r nn Amava« (the ides of the month, wheii ttie planet i« luvt- 
Pts Xrirhfn Siva's ist ein Halbmond an der Stirn meiner Verehrer, die 
Ib eine Tiam aufflerhten, mit Kränzen %on I.otuit. Fruni Shamya (heaven 
»iao^ Shaminah U e\plained by the Syriac word nnrhaiii Kaatia (light or 
iikdinf \ Narbdem das Kali-Alter mit Kaiki geendet, wird das Krita-Alter 
üeiie befinnen, und dnrrh De\api aus der Rare Pi]rn*s und Mam aus der 
IkfhuAktrs, die durch Ihre Frömmigkeit im Dürfe Kalapi am Leben 
. wird das Oesrblerht Mannas in den Dynastien der Kshattrya erneuert 
inarh der Vishno-Pnrana\ ^Gelebt, dann todt, dann wieder aufgelebt,** 
dir Araber (vor dem Islani> das (feschwStz Churafa's (nach ScharisthanO. 
Olaiiben an die SeelenW'\nderung aus der allhundertJähriiErn Wiederkehr 
'"ITicrU ÜAma zum (irabhiigel fol^rerte. Nach Theophrast kehrt die Seele 
die Leiber Ton Kind. Hund. Vogel, Ki<ch ^^chlieiti^lirh in den Leib zurück, 
ra «ie ansgegangen. Nach dem Rerenth Rabba suchte Hadri:in vergeblich 
iaehen Li<s Im Kitikgrat des Menschen, woraus er hervorgegangen, zu Ter- 
Khanise>* XH. ill5«i a. d.^ hatte slih mit der IVhter eine* mesopo- 
t»?. Häuptling«» \rrniih1t und ««andte auf Ritten seines Srhwie^^ervaters (da 
*Arzr au» Thrben uirlit helfen konnte) die heilige Lade des (iuttes Chons. 
'fi »lir IW»ef*enhrit seiner Schwägerin geht'ilt und der (ivist ausget rieben 
Während drri Jahre und neun Monate hielt der Häuptling die Uottes- 
^irh znrQrk. sah aber dann im Traume den Oott als goldenen Sperber 
A*rypten fliegen nnd fi)hl(e sich zugleich von einer plotzlifhcn Krankheit 
-o das« er das Heillgthum nach dem Tempel Thebens rurückschickte. 
4m "riilptiiren der Sanchl-Tope flndet »Ich ein femile hnldiug in her band 
Wbi )biktnr-r'a«>« similar in shape to tiiosp fmind in the Ktruscan tumbs 
^f^ lUMifjtai-wf ol br aotfunai roU *iflloif thiy (Arrian). Die Sophisten 
(CUebneb npferUn f^r das allseineine Reste in Indien und mussten auch he: 
[^|ifi I II za^tiogtu werden, da sonst die Gatter solche nicht annahmen (nach 
m\. Br*ehniaocf iuort«ni contemnuut «t vl\ere nihili faciunt, credunt enim 



410 •^•p*» 

Bharattaka vertrieben. Die Jainas entnahmen ihre Sprache 
dem Maharasthi-Dialect (im Prakrit). Die religiösen Bttcber 
in dem Magadhi genannten Prakrit verfasst und wegen der Dni 
heit dieser Sprache die Commentarien im Sanscrit geschrie 



esse regeueratioiieui . aliqui atiteoi (oliint Herciiletn rt Faueni. Qui autfi 

lodis Tocautar l'e/ut/oi (bouesti ar Neneraudi) iiudi totaui vitaiii deguot. ffl 

taten] exercent et fiitiira praediniut et colunt quaudain pyramidem sBk 

existimaot alicujus dei ossa reposita. Neque vero GymnusophUtae. nw 

diCQDtur Se^voi, id est veneraDdi. uteiitur inulieribus. Virgiues diruntur St 

(Clem. Alex.). Gleich den Kurratiten, euthielten sich die Allobier {untn 

Sarmaneo) der Ehe (nach Cleni. Alex.). Accordiug to the Statement of tbtl 

the Jainas wero flrst called Nigrautha or Alobhi (exempt from all passki 

desire), there beiug then no difference of sect amoug them. lu the tii 

Acharya Sohasti Sari (345 after Mabavira) their naaie was changed to tl 

the Cotic or Couynia Guchchlia (s. Miles). Nach Megastheues (bei Suabo) oai 

die Brahmanen ausser den vier Elementen eine fünfte Natur au. vou der Bi 

und Sterne kämen. Sie erfanden, wie Plato, Fabeleien Ober die Unsterblic 

der Seele und üöllenstrafen. Nach Bardesanes (bei Porphyrlus) waren die ! 

manen alle desselben Stammes , als von demselben Eltempaar in Vater 

xMutter herkommend. Zum Beweise, dat>s die Philosophie in alten Zeit« 

den Barbaren geblüht und von ihnen zu den Griechen gekommen sei, führt i 

Alex, die Propheten der A(>gypter an, die Chaldäer der Assyrer, die Dti 

der Galater, die Samanäer der Bactrier, die Philosophen der Gelten, die Jl 

der Perser, die Gymnosophisten der Indier, als die Sarmanen unter den AlW 

und die Brahmanen. Dann verehrten andere Indier den Butta als Gott W 

der Trefflichkeit seiner Lehren. Wenn der Jaina durch Fasten und Busfikll 

seine Zeit erfüllt hat, gfht er in einen der paradiebischeu Lusthaiue ein, eil* 

als Herr (Imda) oder als gleichberechtigter Genoifs« eines Herren (Samaoija-A 

Brahma hat keinen andern IVmpel (an der Küste Coromandel), als die lelü 

der Brahmaneu (Souvamy oder Herren), die in ihren Agrarao genannten Wohi%: 

Almosen annehmen, um den Gebern das gewünschte Glück zu gewahren ^ 

Flotte). Die Banianen, die auf dieselben Rechte als die Brahmanen Aii%^ 

machen, glauben an die Seelenwauderung. Von den vier Seelen der Kboa^^ 

bindet sich eine mit Bura, eine wird im Stamme wiedergeboren, eioe i%|^ 

straft und eine stirbt mit dem Körper (Macpherson). Nach Uainza Iip^l^^ 

bewohnen die Saminijün (Samanäer oder Schamanen) den Osten, und ibr^ ^ 

reste befinden sich in den Gegenden Indiens und im Laude Chin«. |^ 

wohner Churasaus uennen sich Schamau&n (im Plural) und einen eiiiz#\t| ' 

näer: Schaman. Masudi nennt die Alschamaya die Sabäer Cbinai n^^^ 

Meister Budasp (Buddha). Die Ueberreste der wirklichen Samanen «a^l^^^^ 

Indien und China (nach Chuwarazmi). Die ^Menschen waren in altar^^^, 

und Chaldäer, und die Samanen sind GöUeudiener (nach ChuwaruiiUj. 




¥ 



den Titel R^ibon^i erhielten. Unter dem Sohne de» 
lobeb tlllchtete eine Colonie von ABsameseo vor den Ko- 
1 dn &i Lohit. Bei den Kaccbar wühlt sich jedes Dort' 
n Kolitas **) oder Priestern einen Achar, nm Ueber- 



ph d«n Umcuichio mit dsi aus lUh gncbBlIeiiFuMacbt (lirlui, ^viv^-i 
lurnmr (/it,ir,pii;i ^^!), um die Arcbonten (FQnlcD) der FlnsternU» 

•ddhiiin tilomphcd omt BnhmauiMD tot ««etil croCniiea bot lb«n- 
■ctloQ bj tfa> Agci-Kaot« In fiToDi of BrabmaiiliiD, «hieb look tbe foroi 
iKrmiiiUorT «u (In tba letond Century a. d.), ending EUcceaifnllT li> 
ilirbmrul of (br Pniaiara-djnaalj one of (be fonr Agnl-KoolB, irhicli 
T tha wbola or CtDtral-lDdla. Buiia, die heilige Qana der BrahmaneD. 
lableiD dr« Gottaa Seb (Vater dei Oalrla) Id AegTpten, mit dem Welt-Ki 
n Koamogenia). daa (nach Arlalophanei) durch die aehwanflttiga Nach) 
•*!. .1 am ihe Egg or tha Greal Cackler, I bat« protrclad tba Great 
I bj Seb In Ulla World," In iha rnnereal ritee (a. Hlncki). Vetere* aaae 

poilia ImniutJta llteca a In r araa dliriuut (SerilDB). Die Urlerheu letzten 
U aut Fian und Luven inaaniiBan, wahrend die Androaphlni MiDoer- 
I LÖwenlcib lalgta bei den Aagjptam, die auaterdem die CrioBphioi 
Ideikopr. Hierarutphinx (mit Uablchlkapn, Spbinie mll ^>chliiDgenkiipr*ii, 
rlu kuiut»ii, »«wie daa Sak genuitile Fabelihier mit Hibichtkopf, I.Rwen- 

Lb riuer Lotuablume endendem SchTeife. oder geflügelle Leoparden mit 
ikdiif. geflügelte GairlleD, das Einhoru u. t. «. A forefgn (phini hn^ 
id head ur tbe A^aTrian ,niiT' (WIIUnMin). Therr is slao the «jQare- 
idroped, tbe emblem et Setii. 
\» Kolitaa aud moat ol thrir rullonera hava taken t)ie part ut' Krlahmi 



«^« * «s^ ' 



ein Theil der ewigen Octtlieit von dem Geschlechte 
manen ViBhnafafas im Dorfe Sambhala geboren m 
Kalki, der, mit acht unwiderstehlichen Fälligkeiten i 
alle Mlechha und Djisn vertilgen wird. Am Ende d< 
wird fnaeh dem Padma Purana) dem Krahnianen ] 
shana ein Sohn geboren werden, der mit dem Gewicht 
lies, einen Dolch in der Hand, als Keiter erscheint, 
zu strafen, die (lUtcn zu belohnen, in der zehnt 
Vishnu*s. Die Hindu glauben, dass der Körper Anre 
dem bösen Genius Kal-Yunmm (Krlshnas Feind) 
und dass die letzte Avatara als Kai auf weissem 
seiner Person erseheinen wird. Der siegreiche Sac 
aus dem See KaQvi oder Zareh (in Segestan) geboi 
da die Fravasi den entfallenen Samen Zoroaster'« 
haben. Im Koni Garschoi Todorehoi ToUi wird 
Bodhisattwa der zehnte Erden-Bodhisattwa genannt 



legenlipit wird eine steinerne Kuh (Naiiu'us Latigii»d«vi') zum \om 
durch welrhe vidi» F.inwolmor bostimint werden, die Stadt zc 
erzfiriite Kalkin wird dann die (iaiiia verfolgen. Jedoch durch di< 
zurückgehalten werden. Durrlj eine IJebrrsrhwemmung gezwungen, 
▼erlassen, wird er diese J?tidt mit Hülfe von Nanda's Sehatzen wh 
Wenn er später die (Jaina verfolgt (durch Ketzer), wird ^nkra 
Gestalt eines nnihujAnen sich der Medrangten annehmen und (nach 
seinen Sohn Dntt.i in der (laiua-I.chre selbst nnterrichten. worauf i 



li^fl. di« (Ich von Taiitiit bi« id den Thorcii tun Pthl (lUlilav uder Boatrini) 
TrTläDpnt, Bud der heilig« tirr^oriiii (nachdem et d«Q <ir>tzfii KIwdm liod 
udcr Temedraa »iitTiri lixce lui Xhal dar ueuu Quellcii) b»ule ein« Capsllr 
Bellquicn de« Vorliurers ((iar>b«d) Johannes »nd de« Mäitjrrr Atlienu- 
b»n*klDfa1 nur dem One, wo »ich (nach einer Offenbarung dei heiligen 
Irr Eicpanf: in die Hölle fand (t. Zenob vnn Glag). I.eoutlua, Rltrbof 
>TM, enipHelilt dem helli^aii (iritgarlna den herbeit umranden i;ei«tlicli><n 
nieii f-lellen auiiuielgen, wu er die Iteliqninn uiederlegl. damit Jene au 
klidieu Aumiidune nivlit iwvlMtrn. Kur die <n Kinii etlialtenen Ke- 
H Aputtelt Audread uud de« K%«uge1iBteu Lura« «ucde (iteguriu» ^navli 

in der Kirche) durch einen Kn^et zu dem pii>9eudMi l'Uli Im Tauru« 
o er rill klPälT b.inte. neim Cuistlirzen ile.^ Kupferblldrs des Kis.inf>B 
•ich (vuu den (ieheineii der Tudlen veilrieben) die klagelldeD Dämune, 
cUMrJieugettalC mit FlQgeln, andere fleleu glaicb einem WespeiHchwarm 
•n auf die Priester, die davon erkrankten, aber durdi Uiegor K"belU 

In der erbauten Kirche irurda nach Kiufilgung dar duruli Nägel aui 
tt Ar^acideu-Thiirei angedeuteten Reliquien eine Inschrift aufgeseilt, 
II den tiulritt in die Kiruhe verblaiend. damit sie nicht auf die heiligen 

treten und dam unvenühulii'hen Zuma Uutles miheimfallen können. 
■t't Gebet, dar« die mit FTiinimigkrit ddi licDeiuug Betenden von den 

ileilunp rrliallen miichten, venprarh eine f'timme vom Himmel, dua 
sie anfTiudeii würde, um tie furUnnehmen. Die zur ßekclirnng in'« 
• gcsetiMu Kinder der Printer indisclien StaDime» waren sehwarr nud 
let. mit wolligem Haar. Dia PiieiMr hatten Ihr Haar wachsen lassen, 
auf dem Kopfe de« KIsaiies, und al« der Frtrst van Siounie das Ab- 

befohlen, liesseu aie IhreD KiiidetD lur Erinnerung eine i-ocka stehen. 
!belliuD von ihrem Füraien Tinaihkas lerirleban. nüchtcte Temedras 
llruder Kisanea aiit Indien mm armenisi'hen König Vagarahag und er- 

dt'Di Ihnen ribcrUMeiien Landstrlrh Uaron dio Stndt Viichab oder 
idi»>he ur>iien aufstellend. Karb ihrem Tude wurden die Itilder de« 
od Temadraii ton Ihren Nachknuimen (nach Zenab vnn tilag) auf dem 



444 J*p«». 

dem König der Pferde oder das Balhi (Kalki oder Ealkhin) § 
nannte Wnnderpferd (Schmidt). Nach Pallas verwandelt ail 
Schagkiamnni in das Pferd Balacho, nm 500 seiner Schttler dl 
Verfuhrungen von 500 bösen Geistern (die sich in schöne Weih 
verwandeln) zn entziehen. Hermode reitet auf dem achtftlssig; 
Sleipnir über die Höllenbrlicke. Paracelsns zappelte schon m 
ein kleines Kind^ starb aber, als man das ftlr neun Monate ■ 
stimmte Lebenspulver schon nach sieben fortnahm. Die ^ 
Lokman seinem Diener übergebenen Flaschen Lebenswastf 
wurden zerbrochen (nach Olearius). Der vom Markgraf Hans i 
Schwedt halb gegessene Fisch wurde wieder ganz. Die Qadj 
Mariboe belebte Todte (Rocholz). Der allein aus den Mauj^ 
(die vor dem Könige von Kosala nach dem Himalaya flo 
Übrige Ghandfagupta wurde von den Brahmanen Vishn 
oder Chanakya (aus Taxila) erzogen , um an Nanda Rache 



Faraü enchUgeo, opferten Tiridates und der heilige Oregorias veitie 
B5rke und Schafe , auf der Stelle , wo der heilige Vorliufer nie'lergelegt 
dessen Reliqnien Evangelist Johannes in Jerusalem aufgefunden, lodern 
heilige Qregorius, der zwei Kriege mit den heidnischen Priestern geführt, ai 
Stelle des von ihm gestflrzten Vahakn verehrt wurde, bildete sich die 
des heiligen Georg um so leichter, weil die das Land vorher infestireodei 
luonen in SchUugengestalt gedacht wurden, wie sie auch in solcher (oder 
Kber) die K5nige besassen und aus den Schultern des Bab (wie aus deaei 
/ohak) hervorzttngelten. Jam vero Mithram nonnuUi Solem esse dicunt, in 
ctiam honorem fe«ta celebrabantorf ac praesentim apud Chaldaeos. £t qoi 
<|ui ipeius lacris initiandi erant per dnodecim cniciatus docebantur, ni 
per ignem, per frigus, fumem, sitim, flagra , itineris molestiaoi alioque id 
vKliaa von Kreta) gleich den Leiden Christi auf der Via dolorosa. Hie Mithit 
Persas sol esso existimatur. eique victimas immolant ac sacra quaedam te 
honorem facinnt. NuUus porro ipeius sacris initiari potest. nisi primo per 
«tAtt Kuppliciorum gradus trausivit. Sunt antem tormeutorüm gradas LXXX, 
rruissiones. partim ioteutiones. Primom euim levioribns suppliciis, deindt 
rihu» aflloiantur, atqne ita post decursa omnia tormenta ipsius sarris iml 
1«. NonnuA (iregor von Nazianz kennt die Martern in den mithraischeo M] 
i^uibu» supplicüs si sup^rvizerit, tum demnm sacris Mithriaris initiatur (1 
lertulUan »pdcht \on Löwen des Mithra. Die Schrecknissa der MjsterieB 
vuaeh Tert«Uian^ die Krieger des Mithra stahlen. Auf mithraischen Ii 
«uid IVr«ica, Ueliaca. Gryphios genannt, dann pater et hiefocorai nnd 
hier^^orAci«^. 



;ujilH UIKT. UiK ^jiuiiigac um uci iiaupiBini 

muh MegaBthenee) zn den Untertlianen des äandra- 
Palibrotha. Sein Sohn Vindneara (von DaimachoB be- 
tte seineD Sohn Asoka zum Gonvenienr von Ujj^ini 
Dynastie der Maarja*) gehörte zn dem Ocscbleeht der 



MtniDiIrr, dtr lii* iudi Imihus (^zwiai'heii JuDuaa und Oiugea) vor- 
n ■. dJ. tnfiDiDKUIreffcDd, verfulf t« Puslipimitri, der (n*Fb dem Tod« 
die MaurM atQnt« (aor Anlau der Bribmiuan Ton PaliHputr* am 
:>akaU im Penjab), den Baddbfsmua, bi> lu aelotr Henullung durcb 
ntfi R*|ab Mllfnda Ton Sakala). WSbrrnd der Scytb» Maasa Im Siadh 
I bernrhtf, «iird« dai gritrlilsi^h« Reich ID Indien (unter Hermiui) 
cjtbpn ^Kadphliei) Kadaphes (dei Kboriii-SUmmei) besndct, deMeu 
Ol drr der pirlfal>ch«U Kilrtteii Vonone», Spalygi» und Spallrltai eilag 
Im araacldiicben Kr>Diga Hitbridatea), bis der Seytbe Aillleaa, Nach- 
taa (Nachfulgrr dra Hauaa), seine Kraberungen auadehnte, so daas die 
Scflben gani Kboraisan. Affibanlttan , SIndb und Penjnb unter Ihre 
inJFtin. aber diin-h dlv Yuchi oder Tn<-hari-3ryt1ien (unter Kadphiaes 
.^tammn) aai dem Prnjab vertrieben wurden, während Vikramsdlt;a 
die Sikas am unteren ludui autsnrarf (als Sakari oder Feind der 
Ubka (dei Khoran- oder <Iiiibang-.<fltammeB), Narbrolger des Kadphlaes, 
«bmU (33 a. d.) and nahm die Lehren Nagirjuns'a an, der (mit den 
lU-Til In Hemairanta *erlrl«bengn Buddblaten inrQckkehrend) den 
ta tau Sahala bekahrt hatte. Zu Apollonlaa' Zell herrachte der Parlher 
Ma mm iDdna, Phriorte« In Taxlla und ein ThlertSdtung vermeidender 
Gugea (M p. d.). Bit lum III. JahrhdI. p. d. rrgletUn (nach den 
i« ecTthifrhen Tocharl oder Indo-Seythen (222 p. d.), die (nach Ptol.) 
I (15Ü p. d.). In Nord-Indien (all Buddhisten). Die zn 



H-t i"i Maiirlos (Mrdvnil 1U4 ('liii[idra-(iiipU «dvr Sai 
,. .11^ Vtrxanilrr'« KrlpKf M{i:>-[iitpii Wirrrti^ iii Indirn fIi 

.... im S,-ikfi (lur Zeil ilen prrt^di«» Viir.lrhierrij iiu 
Liiulnstiiiis tut (irltuiiic. itfr >ir\\ dann iliiri'h itic Iiulu 
.^i>vtiik»(if Icirrpii llr|i[i[ridiin^ iti ImliTi •[*•! Kr^chi-iiirii 

.'.I iM' |> d. Tulftr) rur[<'rla<'11. IC^rs brnifrkt dir [.i[.iTi.~.' 
'. ..fcurvii diT Smirlii Tup.- und ('iiiiiiiiiul>.iui d.-ii iil.<'[ 

l'i man «irli um d>'n Körpri di's Allrii vitiI.i'Ii Ki'riig 
,wb Siiorrul eiiiP Vvrlhrilii[ig niiliT M'r»i'l>i«di-iii- iliu 
.i>U[il>J»|: udi^r Krdhaiirei. drs llalfd,!!!). Uiilir riliiu. 1 
'.':;t im Siinthfll-Dorrp das Amlfiihrii t>iurs frütirmi M.m 
'.trilirii. iiud dorl irrtauimrlii »irb die ArltMUii ffir ili 
di 4<:.'.~la m.\W sri^M iii'll' lodia ;■ rhlaii.a lUuia |id<d<. pl 
.' . iii'll» Cin.i Xt-K\*, iivl <;Uppiiii>' Fai:a (X^ra^. iicl Tm 
. Trat Firi falsehrr Zi'ii;« M>r S.ilomnn's Thmti, lu frlio 



r.i 



I ::m TliTimr ectriillt irtid die Vü^cl gpfii[i|:<'ii lilill 
■!ike K'^hra.'l.t. Itiiddlii asc-cudrd tu Ü.t Tavalii 
> wilh itä iiumiiiil tlie Cüii^rvllution uf llii' Ailigdln 
r Edda iriirdc .Sl(:|.'i ^Udhiii's 



riiU» (Q.K. 



■ irti... ' 



■t Vulmi 
11 of 1 



i?iivpii^ nr Sliiiigriiii itiol} luiitliic 
(..rfhip c,f Ihe Virgin, ilicre l 
.'d hn kiiidri'd frimi iiHiirM^r. 



ilbg.f-!., 



iisui. i.ipsiis) nai'ti FciiiPr Aiifrcsttliuiig in dpn lliiuiml <'tIiiiI>i'U 1 
IT dii' iiriiii Ordiiiiue«n Rirclzl. indciu »ic meiihli ii.K <)■ 
'i.^rl.ri, hi-tMiii »urdo. Tlip Iliid<lliist-Cliri>tiiiii<< ^i:iid.'T S^>,], 
I' ViTKiti. uoMsiiiii^iII; lujliiiig <-ITi'rii<|tA in thr IrmiilrT' <•! Iliid.i 
li\Hliaiij, di'fiPli fi p. d. rrroiiilr lirMirl I ii> l'riipl.i't d.-^ h< 
tm .lallte ftrili>'[ ([lai'ii der Vii'Miiia riiiirilra) vi,rlivi^i.~a^i m., 



I den Namen des Omitob-Fah an, weil er nuter seinen 
ideo aoch schwor, alle seinen Namen WiederbolendcD 
, aaf Gefahr, seine Gottheit zn verlieren (nach den Chi- 
Dem ChomBcbin-BodhiBättwa zi^rsprang bei solcher Ge- 
. sein Kopf in sieben StUcke, nnd der aaf Anffindnng 
»rers äantisila durch König Viltramaditya vom Sinsipa- 
>bolte Leiclinani dos Vctala droht Zerplatzen des Kopfes 
' KID Räihscl nicht löst Boa ist der Kaiser von Birma 
ee-ßoa der Kaiser von China. Bho bedeutet Grossvater 
Dänischen). Beim Hersagen der Veda trennen die 
ichwicrige Worte dnrcli die Anrede des Gurnh, als Bho 
T .Bbagarat, int Slanecben Bog). Im chinesischen Bnche 



Im Mtnindcr'i (elcliih dmtn Bnddha'*) «irUieiltrn, «iirdn Ostrls io 
■m Th)> (OrbnrUuil da« MtnM) txgrsbFn ond dia Pbiliiirn lum Schutz 
m, itnn «n ihr ton of Ll^r, klag of Briulu, aud Bald lo be ih< 
rt iv CbrtitianilT (Reiidigul ur tha Itleaicd). Hla Leid «ai butUd, 
•■ria Franc», in th* GirnoDTD ai Vhlta Monnt, alte of tha Towar of 
a4 thia waa rallad ,tba thlid good coDcaalmaol of Ibe lilci of Brltaln'' 
» taiaaloQ Trom irroM tha aaa eana to thla t«land, while the haad 
NMlnaDt. Anhiir, th« blamclcM ktnp. had It dlsinterrcd , rcfoBlog in 
U mal to tha charm. Aod thia tha Triadi tcrm tha tblrd III lated 
«( tha lalaa of Britain, iDiialoD and gaoeral diiaalar following IL 
MB laking an otth th« paopia ot Ladagh or I.ab Invoka Kanjs-Sum or 
1*4 {Kan]a). Pinto hilita daTon tn Calanlnha. I.am In Tlbatan maina 



418 J*pM». 

Kung-Kwo-Kih , sind die Verhältnisse der Verdienste und 
thümer in Listen ihren Wcrthen nach aufgezählt. Nach dem 
lita-vistara begleiten den in einem sterblichen Weibe incamj 
Buddha eine Zahl Suddhavas-Kayika-Devaputra (gereinigte 
ter) zur Erde (s. Lenz). Beim Fest zu Amida wurde (i 
Aramianus) ein Jüngling, wie Adonis, bestattet lu Slam 
Buddha's Geburts-, Todes- und Verklärungstag an dci 
Jahresfest gefeiert^ und am Epiphanienfest (in dem sich dio] 
innerung von der Erscheinung der Magier, die Taufe im Je 
und das erste Wunder in Cana vereinigen) beging die 
lische Kirche früher auch das Fest der Geburt, bis sie sich 
dem abendländischen Weihnachten (das seit Ende des IV. Jal 
derts allgemein geworden war) anschloss. 

Gautama gilt als priesterlicher Beiname des Geschlecbl 
Sakya, die den alten Rishi Gotama unter ihre Ahnen 
Im Radjputen- Geschlecht der Gautamiya findet sich noch 
Landschaft, in der einst die Sakya geherrscht haben 
Die Sakya waren Xatriya, die wegen FamilienstreitigkeiteSj 
Potala (Tatta) am Indus-Delta in das Land von Kosalft 
wanderten. Da sie dort, durch nordr)stliche Religionsai 
gen der Eingeborenen beeinflusst, ihren anfangs bis zur Scbi 
heirath führenden Kastenstolz verloren, wurden sie von 
der Heimath zurückgebliebenen Brahmanen als Ausgesi 
flucht Die Hindu glaubten, dass Akber's Körper di 
Seele eines indischen Gymnosophisten belebt sei. Nach 
früheren Stelle seiner Büssungen (Tapasya) am Zusammc 
desYamuna und Ganges gehend, grub er dort die Gerät! 
seines Anaehoreten-Lebens aus, die Zangen, Trinkgeiäsi 
Hirschfell. Als Abdallah in Churasan umkam, bebau] 
Einige, dass er noch lebe und wiederkehren*) wurde, 
Andere (die Harithya) sagten, dass sein Geist auf Isbik 



*) AccordiDg to the Boutpas no religious truth can possibly be mort 
than tbe regeneration of the three principal Lamas, the Lam-Sebdo, 
and the Kaja Lani-Rimbochy (Davis). The siiprerue deity in BoQtao U 
Sijamony, Mahamony and Sejatoba, said to bave been broaght bj OM 
superior lamaa froni Beoares (Davis). Le rheikh Ada avait an portler, 



Gtwitter. 419 

1 al-Harith al-An£zari übergegangen sei (naeh Sharistani). 
iite za den Lebren des Abdallah (in einer Seete der 
ij$), dass die Geister von einer Persönlichkeit znr andern 
D ond dass der Lohn oder die Strafe auf diese Persön- 
1 (in menschlicher oder thierischer Form) komme. Er 
te, dass der Geist Gottes von Einem zum Andern ge- 
361, bis er zu ihm gekommen, weshalb er das Verbor- 
te (s. Haarbrücker). In den vier Stufen der Seelen- 
g ist die oberste Stufe die Engelschaft oder das 
ithum und die niedrigste die Eigenschaft des Satans 
s Dsehinn. Nach den Sabaija wanderte der Theil der 
[arch Ali nach den Lnamen von Einem zum Andern. 
nnt den Donner die Stimme, den Blitz das Lachen 
in den Wolkenschatten kommen werde. Im Kaukasus 
EUias, als Gewittergott, geopfert (als St. Georg). Die 
rothen Gewänder in Bhutan heisst Dad Dukpa oder 
an den Donnerer, weil sie den heiligen Djorje oder 
lehrt Ihr Papst ist der Dharma Rajah oder Jigten- 
fahrend die Lamas in Lhassa und Tashi Lunpo gelbe 
r tragen (wie die Secte Gelupa). Nach Hiuenthsang Hess 
(643 p. d.) eine grosse Versammlung der Geistlichkeit 
knbga abhalten. Unter den zehn Nationen der Brah- 
t die der Kanojiya die zahbeichste, in die Svarwariya, 
i and Autarvedi zerfallend. Von den 19 Pangti der 



I Adevis croient qae, quand le chelkh fut pr^s de mourir, il mit sod 
(• dof de ce portier, et lui dit, qoe ba souche etait transport^e a lui. 
M lafsMit pts d*enftnt, les Adevb croient, que la famille du cbeikh 
^pag«€ par celle du portier Hasan, ils la tiennent eu grande bonneur 
otenc leart flileii, dont ceux de la famille du cheikh Hasan jonissent 
de leurs p«rei et de leurs mvtres, ils croient par lä se rendre agr^able 
!b Makrizi). Die Anagnidagdas sind darcb Feuer nnzerstorbare Vor- 
Srmhmaoen. Die Seele bleibt mit dem Körper vereinigt und wenn 
Slaab zerfallt, bleibt die Seele mit diesem vereinigt (Nasafy). Die 
lucb uobekannte Auferstehung der Leiber erscheint erst im Talmud, 
laftikel Im Tebijat hametym. Wer ohne Vergehen gelebt hat, kommt 
40 za Gott, dia anderen Seelen aber müssen in verschiedene Leiber 
Itr eingehen, bis sie genug gebüsst haben (nach Karpokrates aus 
) 160 p. d. 

27* 



420 



Japan. 



Svarwariya (die sich als einzig rechtmässige Gegenstände 
Verehrung Pujyaman nennen) sind die drei höchsten die 
oder Garga, deren Abkömmlinge Sukla heissen, die Gaul 
(die als Gautamujas den Titel Misra*) annehmen) und die 
dilya (Tripati oder Tiwari). Die den Rishis und Munis 
kannte Scheidung der Brahmanen in zehn Nationen wird Vj 
(Verfasser des Sri Bhagavat) zugeschrieben. Von den nicfctj 
den zehn Nationen gehörenden Brahmanen sind die Magas 
Sakadwipa die zahlreichsten in Gorrukpur. Die (gleieh 
Bhat) auf Prithu's Ansuchen geschaffenen Kathak oder Mi 
zerfallen in die Magadhas und die Gantamiyas. Bei 
beissen reisende Waarenhändler Magadhas. In Ghorka 
die Brahmanen Ackerbauer, die Khas oder Magars Krieger, 
ersten Brahmanen in Nepaul waren die Yajur-vedi - Brahi 
Samba, Sohn Krishna's, holte auf seinem Vogel aus Sakadi 
die Magier, **) als Misr genannte Brahmanen, zu denen in Jl 
budwipa. Die Ketzer behaupten, dass der Gott Isvara drei 
per habe (nach dem San-tsang-fu). Unter den Panchagotren 
fünf Stämmen der von Kanjakubga durch Adisur in Pui 
eingeflihrten Brahmanencolonie war der von Gaur der 
tendste. Die brahmanischcn Familien, die das heilige 
httten, leiten sich von den sieben Rishis her. Im obem 
wird dauerndes Feuer von den Agnihotras unterhalten. Bö 
rodian findet sich Feuer den römischen Kaisem vorgel 



*) Josephus calls tl^e image of Nisroch (in whose temple Sennaebffft 
slain by bis sons) Arascus (Asarak or Meao^ax). The word Nisr signillM llj 
the Semitic languages an eagle (Layard). 

**) Kai ex ßaxT(>ofy rtav Ileooixatt^ I^afiarotoi, xru Tta^a JT8p€tti 
Afayoh xfu 7ra(ja It'Soii ol rvfU'oao(ft(nru. Magiani Plato Macbagistiam 
ytaretav i. e. /udycor ayiareiar) pssa verbn raystiro docet, diviaornm ll 
tlssimum caltanif cujus. Ecientiae saeculis priscis niulta ex Chaldaeorom 
Rractrianus addidit Zuroastres, dcinde llystaspes rex prudentissimos Dactt 
(Ammian. Marcell.). Künig Kuschtasf Hess (nachdem er ein Magier 
den Qötzentempel bei Isfahan in einen Feuertempel verwandeln (i 
tani). Manudsbehr baute den Tempel An-Nubahar in der Stadt Balch vi\ 
Namen des Mondes. Die Madschus verehren das Feuer, weil es IbraUa' 
brannte. Mani, dessen Vorgänger Budas von einer JangfHa geboren wir, 
zum Stamme der Magier. 



mg. Die Kicliak oder Asiirgar vereliren (in Furatiiya) 
. TOD Mithila*) (den Schwiepervatcr Rama's). Toglakh- 
crgab das eroberte Tirahnt (wo die Jaiiaka in Mitbita 
rht hatten) an Aclitnct-Elian. Nach dem heiligen Epi- 
I fluchteten die dem Abrabam ron der Kethiira geborenen 
, die ans dem Hanse verbannt waren, nach Magodia**) 
Ickürhen Arabien) nnd dann nach Indien. Vnn Kam- 
^ertblgt, zogen sich die ägyptiBcben Priester nach Indien. 



rw weallh collrctid by R«lni, N'aU PoTDrivs lod Alarhs wtu prsierred 
t «lid fuirdfd bj ■ terptnt, whlch wm ittirojtd bf Kioyopa D«ii tbp 
4 SimrouD Girh (Ibe c*pltal tt Hilhili), 109? p. d. 
%tt* b aom« CDrioDs niatteT In Iba last chaptcrg (of the RhaTlahya 
nlHing to tha Hagaa, sllent wortblpp«n o( tb« sim, fram Raka-dwipa, 

romptlar b«d idoplcd tb« Pcralan ttim Magh and conuectcd tbe flie- 
cn of Iran vlth tbos« of India (WitBon). Tbe tllle of the Braboian 
4 1b thtit oTfginal coDDITy belog Mags, It wiu on tbelt anlia) in Indla 
t celouj, lliat tbey recalved tbe name firahman (Ruchanati). IttabmiD 
.asgoaget oT Indta) ia tiot eiclutUcIy applied to tbe prieMhood, but (ai 
ka Bnnnaa) lo tbe naw lubabltaula d( ny laad. Tbe Snurs nevei eal, 

hA-\t «cnbipped the lun and tait, when tbe ibu U eotltsly covered 
tit, D(t Tempel lon Deloa acbli»a einen oialeii .Sre ein, «Ig iler «ou 
tdra itoait den Gnter berideaden Hagbati, der den Kbib folgt, iDrflclt 
^^Preaaen). Tambiiaui lank bigber, thau Brahmlns and Infeilar oiily 
iBTiiible gCHli ;Bucbanan). (indama war ein Men^li in einem Dürfe 
^1. vo er mit 32 Uefähitan Wege (der Beliglnn) besaerle und gute 
■*vlrhi>t> Ma » snaHrh (Intt ■iird* fSinrermannV The caoETeeitinU uf 



422 J»P«>. 

Nach dem Tode des Kaianus ; der die Ansicht seines Lehi 
Pythagoras in Indien verbreitete, wurde sein Schtller Bi 
nan das Haupt aller ludier, den Schöpfer als reines Lieht 
kündend, das sich in der aufgehenden Sonne manifestire (i 
Sharisthani). Daudanus nahm von Alexander*s Gescfai 
nur das Oel, um es in's Feuer zu giessen unter einem Hj 
auf den unsterbliclien Gott. Mahidbara erklärt den Mi 
im weissen Yajus (wie im Epos) als einen Minstrel, den 
eines Vaieya und einer Xatriya. Maghkhaz war im Ai 
nischen königlicher Titel (Langlois). Pausanias spricht von 
Magiern Indiens als solchen, die zuerst die Unsterblichkeit 
Seele gelehrt haben. Nach Ptolemäos wohnten zwischen 
Sardonix und Bettigo-Gebirge die Tabassoi (Täpasja), ein Volkj 
Magier, im Süden des Tapti-Thales. Der alexandrinische G< 
erwähnt der brahmanischen Btisser, als eines Volkes (s. 
Die Gymnosophistcn waren zahlreich am Himalaya, zi 
Jamuna und Ganges. Nachdem der Brahmane Rama Anojft] 
von der Dämonin Brimma Bacshacu besessene Tocher des 
lalla-Bajah geheilt*) (1025 p. d.), besiegt erdieJainas im 
und zerstört ihre Tempel 



*) Tbe whole Shallay formerly wore tbe Linga, but a boiue haflog 
possessed bj a devil and tbe sect of Saniay Shalay haviug been called 
cast bim out, all their prayers wear of do avail. At leDgbt ten penoBS 
tbrown aside the Linga and ottAed up tbeir supplications to Visbno, 
ceeded in expelling the enemy, and ever afterwards foHowed tbe wonkip 
god, in which tbey bave been imitated by niany of their bretbren, at Ibi 
Shalay. The descendauts of those meu (Sadana Asborla or tbe celebratedl 
never work , and having dedicated theniselves to the aerrice of God, IHi'' 
the charity of tbe indastrions part of tbe ca8t, with whom tbey disdaia 
marry (Buchanau). Nach der Matsya lehrte Bribaspati den SShnen 
Jina dbarma oder Jaina-Religlon , um sie durch Verachtung der 
zu führen und Indra wieder einzusetzen, der seit der von Raji gegen dl« 
gewährten Ilülfe als Vasallenfürst im Himmel geherrscht. Abram oder 
(von Ur oder Feuer, als der Ton DJemjid erbauten Stadt Ner, kommeod) 
(mit torgesetztem Vocal) den Gott Bruma, indem das bebrilsehe 
der Höhe) die himmlische Abkunft andeutet. Der erste Lha, der aus 
den ßrahmanen in Tibet kam, erhob sich durch persfinlicbe Ineamatioi n 
Gottpriester, als Buddha (s. Nork). Die mit Sarah identiflcirte Saraivill 



IC Ka^japa H crliaitcn. Uic LVnuniciitatoren des Alfcoran 
Toiibn oder Thouba ttir ein Utliiopiflclic» AVort, (bis Pa- 
zcicline (Ilerlielot). Mit Ananda von Kapiluwatti nach 
g»m wnndernd , musstc sieh Buddha oHuials nieder- 
ler Krankheit des RUckcuuiarkes wegen, an der er sein 
■cWn gelitten iwic ilahonied an der EpilepHie). Die 
■ehniei haben wh zwiflclien Itnddliisteii und Jainas in 
ibverliHltnissen verschoben. Der holie Titel der Arhanta 



;!iikl\ Ittahnia'!-. D<f llergl»«i>liiicr de» HeniawauU iToliiii Kssyipa- 
^lioii übrnidliui) in$tu [iihi^Ii >lt<n rliiiieaUvIieii Pilgrtn) die priikllüi^lien 
liii»;« .Wn nüwriiilieii DortrluMi des Abliidliaruia vor. Die Pali- 
is ipmtirn (nach Lc«) vun Aem Seecapitün Kaknbhaea. d«r tut 
ika Davb Takkulla liaiidelte. 
b» tn})«^ lOhallra ur CMiad-KoO , dtiliralfd (a Ihe rrlrelUI (Adi) 

t>i\ine .Bpiiit* »Lo \i Ligiil, Tis «ippused lo uerup) tlie iütcrEtir 
tücd HD iliu outside bj ar pair pf r}e>, iii riiii(r»diMluctiuii in tlie 
•.lltt\ Dunglcn, bullt <u honour o( tlie Mamislil (ur ninrtal) Huddhas 
aui). Tbe ^Saurlii) Top« llsrlf wia au »istcure nu( long aftrr ttie 
r ii-c-nud S;ii<id 443 a d. Th« inauHtv &tane Milium wiis erec-ted in 

Aiuka l-.'Üi— ÜHJ ». d.) and llie g..l«»ay» «fre nddrd In tlif Hlgn 
anil L.belvreti 1!)— 37 p. d.). Accordlng to R.itdssliff, llie Kara- 
i»blp Dre, aiid ctirbr.ile tlili trligleus rite i>n ib« uitrbt iif Thnrsda)', 
roKTi uvet Ibe Oamtt. ruund whlcli nlue Isiiip» are placvd (Midie!). 
drei Ti'uliler, die über den i-lulperuden Kudiil g»puttel. iieliiiirn den 
rfe niid dia Eiben« Harte, noi Fen«r antuscblngrii Um Altai). Nu 
e kil wedder du bAwen au baul mit !en Ki aniii' Rltd, Mgt nniu in 

bei UcKlIteni. In der i«n Buddba d«m tindiiU KbaTaddwH.la mit- 
■libluiij leipt der in den l'rifsterdand getretene Cl.andala Maluuga, 
>..lii.rm vnii HiiTinr» uU M;ih».nrk1.n>ii .r4|.1ipiiil. dl.' Wunder de« 



nuui BCiuu occic auuu uaiiii iiucii uib luiu uaiuiiiuucu 

Körper weilt und mit demselben veibunden bleibt, 

doch jetzt niclit länger durch die Lüste desselben i 

herabgezogen werden. Die BUssnngen werden selbst 

als das geistige Ycrm(^gen schwächend; nnd die ird 

schcinnng*) der Gottheit hat dann zu den weiteren Th( 

Incamationen und lebenden Scelenvcrkörperungen in 

scher Fortpflanzung geführt. Nur während der 

Buddha mit dem Körperlichen verbunden bleibt, wir 

Gottheit, indem er nach der Vollendung in das aligem< 

gesetz des gegensätzlichen Nirwana übergeht, wogegei 

nas auch an dem Fortbestehen des Puggala festhal 

Schüler des Mahavira fuhren alle den Kamen Gotams 

dem alten Geschlecht des Gautama, der ijj:;hon früh a 

niger Brahmane erwähnt wird. Bei den Buddhisten* 



*) Der Spross erscheint, indem der Same Terdirbt. Das ist der 
cess, indem alle Gestalt (fort und) fort untergebt. „Wenn Da 
so kommt dabei ein Untergang (doch nur) fOr die Gestalten (der D 
und Du hast Deine eigene Behauptung, dass Alles unbeständig se 
und bist zu einem Djaina geworden,** wirft der Sivait dem Biu 
(8. Graul). 

**) Mya (the architect of the giants) having butlt moTeable et 
three sons of Tarukasoor) Viddooramaly, Tarukaksba (whose son ob 
Brahma a uectar well to reanimate dead bodies) and Kamalaksha, thi 
tioued the help of Roodra, who slew (in bis attack) great number o 



Kabbala. 425 

iInrttliiBg des Sakyamiini mit den Gantamiden eine künstliche 
feine Tante Gantami. Kappa oder Kalpa als Ordnung 
bei den Jainas örtlich für Himmel verwandt; statt; wie 
\f zeitlich. In Kappadesa oder Kappadokien klingt der 
Xime des ceylonischen Kapna, der sich auch sonst im 
*Iago findet. Die Armenier; die Pahl (Bahlav oder 
rien) in Parthien (Bardav) setzen; bezeichnen Kappadocien 
In der Nrisinhatapaniyopanishad (des Atharvaveda) 
sich der Ausdruck Bauddha fUr den höchsten AtmaU; wie 
ift derselbe auch bei Gaudapada und Sankara erhalten hat 



Uf oolcft« xhtj danced round th« tree Daked. Od their obeying liis iujuuction, 
ftrymdxDg tbe trfe, as he pfrvads all thiugs iu heaven and earth, shook 
a noise like tbuDder. The wonieu, being frightfued, cluug uaked round tbe 
1^ vbkk imiDedtately aasonied tbe form of a uaked young mau, iu whose eui- 
Wm t^j enjoyed tbe fruit of tbeir desires, bnt lost tbe virtue, wbicb gave 
■■talitj to their butbauda, and Roodra destrayed the eitles of the giants (accor- 
Ig fi Padma Purao). Visbou incarnate as a naked mau is ralled Koodba. who 
Hhkcd th« acience (called Boodba Sastrnm), wbicb taught tbe abolitiou of tbe 
■My preTioualy paid to the Deota uuder tbe names of Visbnoo, Seeva aud 
Ma, pTMcribiDg the adoration of tbe godbead uuder tbe uame of Boodba, and 
iitiiiiapce of the new conimandmends contaiued in the Boodba Sastram. Visbnoo 
kl the Promulgation of this new coveuant) told tbe gods to rejoice (over tbe 
ion of her enemies) and returLed to Vicoont, tbe religion of Bo(»dba ba\ing 
iImid become prevalent in tbe world (s. Ravent»baw.) On Brahnia's boou of 
citiea to the Dityas, Meye Ditye built a goldeu one für Tarekaksbe, a 
•M for Ki-malaksbe and an irou one for Veedhenoiale. The ditya» (leanied 
YedM and drrp in the Sniritis) became so powerful, tbat neue of tbe De- 
•ofild re5*»tthem, tili Visbnoo created tbe ftltby flgure ufMooudee in a der- 
garb (bis muuth bound up with a white clotb), to disbemiuate the lü.OUO 
(t^atea vf «Scrlptures), wbicb (created by Yisbnoo's Maya), were entirely falsa, 
y of belief and coutrary to tbe »das and Smritee. Witten Tripura waa 
Jy flUcd with the baaelesa doctriue (uo vestige of guudn'es>s, of the Vedas, 
Smtnä rtBialDing), Slva (wbose temples bad filled the citie») had bis war- 
fot lo Order by Veesbwasorma, and approching the city, fluisbed tbe work 
•rmw. abootlug tbe three Treepoor, wben they were all in one line. Assisted 
Bggf^mMn (ScAuda or Kartikeya) tbe De\ata8 conquered tbe Ditye Tarekee. 
tß idcsUlIciit den medischen König Kardikejas, Sohn des Mitbraios (bei 
it S'hADgal or Sheukolf king of Canouje, who haviug refused tribut) 
by Afirasiab (kiog of Iran) iu Beugal, succeeded by bis sou Rhoat 
ehr Fcriahu). 



426 Japan. 

(g. Weber). In Chola,*) wo sich ein Sthnpa ÄBoka's fand, U 
die buddhistischen Klöster meistens in Rainen, nnd unter 1 
Brahmanen , die viele Tempel belassen , blühte besondere 
Secte der Nirgranilia (zur Zeit Hiuenthsang's). Als Mihii 
König von Tsekia, die buddhistischen Priester ausrottete {\ 
keiner ihn zu beleliren fähig war), wurde er von Baladitja 
Siladitja (von Bellabhipura) besiegt. Der Brahmane KumiirilaBl 
der eine Erklärung der Mimänsäsfltra des Jaimini verfasste, 
(VII. Jahrhdt.) den König zur Verfolgung der Bauddha (vom 
layabis zur Brücke Rama's). In Pattan zeigt man den Fleck (] 
char), wo Sancara Acharya die Jainas vernichtete. Vijaya Nan 
Bellala, der Nachfolger des Vishnu Berddana-Bellala , y( 
seine Residenz nach Hullabeed (1145 p. d.) und wurde 
Ram Anuja vom Jainaglauben zum Hinduismus übei 
Die unterirdischen Tempel in Guzerat entstanden bei Vi 
gung der Hindu durch die einfallenden Mohamedaner (nach 
Mirat-i-Ahmadi) , wie die Krypten wegen Verfolgung. 
Edrisi verehrte Nehnvala (in Guzerat) Buddha, und HemJ 
dra lässt Kumara Pala, König von Guzerat, von dem A| 
des Jainismus bekehrt werden. Unter den Päla begl 
Mahipala und sein Sohn Sthirapala (1021 — 1036 p. d.) 
Buddhismus , die verfallene Tope von Saranatha (bei 
oder Varanasi) wieder herstellend. Harchadeva, König 
Kaschmir, begünstigte die Buddhisten (1102 p. d.). Die 
lukyas bekannten sich zum Jainismus (1058 p. d.). Unter 
gavercha, König von Conjeveram, wurde der Jainismus**) 
Jina Sena Acharxa (IX. Jahrhdt. p. d.) erneuert. Sal 
und Buddhagupta (in Bhopal und Bhandalcand) begünstij 



*) The term Chola is employed in a much wider sense thau it Iffll 
expressed aud is adopted by princes of distrlcts cousiderably removed 
orfgiual Cbola-country. Tbe faiiie of tbe Cbola-princes seems to have led the 
Qf other proviuces to assume the little (Wilson). Im KaU-Alti werden 
Opfer sQdlich vom Viudhya am Godhaveri finden nach den Gesetzböcbera, 
Vyai$a dann den nördlichen Hrahmanen die Opfer fehlen lässt. 

**) The title Jaga-Set (bankers of the world) was given by the 
Delhi to a member of the Jain-family, who possessed unlinlsted Infli 
Moorshidabad, until the Kxchequer was removed to Calcutta (1772). 



Ramannja. 427 

(435 — 540 p. d.). Die nach Rama Anuja's Sieg 
kCMna znrfickgebliebenen Jaina Banijigas verehren Vishnn. 
m Fnitap (Sohn des Seway Jaysingha), zur Verehrung Vishnu's 
krtrat (Ton einem Brabmanen dieUpadesa annehmend) waren 
pFbsten von Jaynagar bei der Religion der Jainas ver- 
lAeiL Zn Hinenthsang's Zeit blühte in Dravida besonders die 
|i Katyayana gestiftete Schule der Arjasthavira der Religion 
Ijmmoni's. Manikjavasaka; Minister des Arimardana (Königs 
i Pandya), snbstituirte den Dienst Siwa's ftir den Buddha's 
Bite des VI. Jabrhdt.), nach einem Streite mit den buddhi- 
Wen Priestern Ceylons (im Temi)el von Kidambaram). Von 
■ Jain-Priester Akalanka widerlegt, wurden die Bauddha 
Kanclii vertrieben. Kach seiner Bekehrung zum Jainismus 
iMgte Vara Pandja von Madura die Bauddhas. In Guzerat 
^n Bauddhas den Jainas. Govindaraja, der König von 
Ina, nahm von dem Stier*) Nandi den Namen Nandivamian 

I (650). Durch Malladewa (König von Chera) wurden die 
begünstigt (878 p. d.). Die in Chola einflussreichen 

iBten wurden durch die Jaina ' (besonders durch Akalänga 

II Niftbkaläoga) vertrieben (V. Jahrhdt.). Später unterlagen 
b Jaina den Brabmanen. Gleich den übrigen Rajputenstämmen 
Irb die Chalukyas (in Mysore und Guzerat) Jainas, ehe sie 

Hindaismus übertraten. Nach den Jainas wurde der Dek- 

in der Zeit Byjala-Rajahs in Kalayana durch die Sada- 

en oder Anhänger der Vedas erobert. Vishnudharma 

tdie Lehren Ramanuja's an, weil die Jainas die von ihm 
ne Speise (wegen seiner FingcrverstUmmelung) verschmäh- 
L In den Jahren 1307 — 1385 Salivahaua's blühte der Jainis- 
m in Viyayanagara,**) das (auf Geheissder Göttin Bhuvaues- 
i, von Sangama oder Madhavakarja (aus der Kaste der Ku^ 



I- 



^ Auf 4«i Sialen TOr dem Kloster Jaftavaua in Sravasti staud liuks ein 
,mKkU dai Bild eines Oehsen (Fahian). 

■} Da» währand der onter Mahmud Toghlak ausbrechenden Unrulien ge- 
Käafgrekb Bljajaiiagar war eine Wiederherstellung des alten Staates 
den die Bellala-Btjah beherrscht hatten. The worshippers of Vishuu 
HvMed loto fonr ichools (Sampradas), calied Rudra, Sri, Brahma and Sanalt, 



428 J*P«- 

ruba oder Schafhirten) gegründet war (1301 — 1312 ] 
(auf Bath des Eremiten Madhavarkarja) durch B 
Harihara, die besiegten Feldherren des Hasan Gangn 
eddin; der 1347 die Brahmancn-Dynastie in Kalberga 
Der Buddhismus wurde im VII. Jahrhdt p. d. bcson« 
Knmariia Bhatta bekämpft ^ der das auf die Yedas , 
Philosophen-System der Mimansa vertrat (angesteckt 
Fanatismus ftir das geoflFenbarte Wort *) im Islam). DU 
Vaishnava, die bei den Festen keinen Kasteuuntersc 
beU; betrachten die höchste Gottheit oder Vishnu thei 
guna (frei von Eigenschaften), theils als Saguna (i 
Schäften begabt) und glauben durch frommes Leben di 
zu erlangen; mit einem Wohnsitz in Vaikuntha ode 
Himmel (13(X) p. d.). Sie halten Buddha fUr die n 
körperung Vishnu's und heissen (Vaishnavavira od< 
bhakta; weil sie Vishnu im Tempel von Pardhanp 
Bhima unter dem Namen Pandurang oder Vithal (\ 
beten, Vitoba ist die Vermischung eines Jaina-H« 



besides various routes (Panthas), by which different doctors have p( 
way to heaTen (in Rehar). Some few of the Kanpbatta Yogi resi 
and are the sages, who instruct the weavers called Yogi in the wo 
under the name of RhairaT. At Gaya resides a woman, who ac 
(Quru) for some of this sect. Although the Kamawats are of the t 
uiauoj (Samprada), they worehip Rama by furms tnken froni the T 
those who strictiy adhere to his sect worship Narayan by th«* forms 
be found In the Vedas. The Ramanandis inbtruct their followers ii 
of any god of the aide of Vishnu , but Rama and Sita are cons\ 
proper deities of this sect. Their dandis retain their bair and thre« 
to worship the god, white the Dandis, who follow Sangkar, shavc 
and consider themselves as a portion of the deity (the worship bec 
fluous). 

*) Die Tbora, als die heilige Schrift Masa^s, ist das «r$te Bi 
Himmel herabgesandt ist, denn dasjenige, das dem Ibrahim und i 
pheteu gegeben war, führte nicht den Nameu Ruch, sondern RlaCter 
**) Krishna (adored as Paramatma by the followers of Chaitauya) 
various shapes, in Avatars or descents, Ansas or portions, Au^ansas or 
portioDs and so ou. The chief ritual of the Rhakti is che Naoi 
coDstant repetition of any of the nauies of Krishna, of all obligatiooi, 
Padasraya (servile veueration of the spiritual teacber) is the mosC Iq^ 



Du BUne. ^gß 

1 doTch die Banddba-Vaishnavas. Nach der Bhagavata 
stieg Buddha in der 21. Epiphanie Vishnn's, als Sohn 
s, des Weltelephanten ans Toshita in Maja, herab. Die 
che Chanraka-Lehre ¥rurdc durch Dhishana gelehrt, 
Yishna in der Gestalt Buddha*8 , um die Daityas zu 
iUf das falsche System der Bauddhas lehrte, die nackt 
ler blaue ^) Gewänder tragen (nach der V ishnu-PuranaX 
Ist, o ¥ninderbar Gewaltiger, den ganzen Veda, wenn 
einer Herzensgtlte das Thierschlachten für Opfer vor- 
len siehst, o Caesava, in Buddha's angenommener 
) Sieg mit Dir, o Heri, Herr des Alls (im Jajadeya bei 



' blaQ0 Secte wird in der GeMhichte Kashmirs, wie In der Ceylons 
%Meh Vijnmna Bhixn sollte in den Systemen Axapada's (Gotama's) nnd 
Mnrie in den Sankhym ond Yoga der mit den Vedas nicht Überein- 
Theil von allen Anhängern der Vedas verworfen werden. Vishnn's 
, als Bauddha, lenkte die Dimonen Tripuras vom Pfade der Tugend 
• aie von Siwa erschlagen werden konnten. Bhairava wird oft mit 
idskopf dargestellt (Germann). Die Kanma-pnrana empfiehlt Zuflucht 
'an, dem Brahma ohne Anfang und Ende. Indem jede Manwantara 
I Offenbarung hat, die im Ausdruck, aber nicht Im Sinn von dem ve- 
it» abweicht, so gelten diese Offenbarungen als Erinnerungen der Risehi 
it). Converting Sila into a cloak and Phana into a breastplate, the 
Maapo covered mankind with the armour of Dhammo, lehrte Sakya- 
'oornonr). Der Apostel £1 Khasibih wird bei den Ansayriem ab Rub 
mufen (s. Lyde). Im Charak-Puja der Charak Sanyaaa officiirt ein 
rakmane als Priester. Das Kala-Chakra-System wurde (X. Jahrbdt.) 
, der Hauptstadt Shambalas oder Bdehbyung in Central-Indien, ein- 
Korosi). Jeder der Br&hmana (des Riksamhita) ist noch ein Aranya- 
Waldtheii (der im Walde zu studiren) zugefügt (s. Weber) und b«- 
dvrch Tiefe der Speculation und mystische Versenkung ausgezeichneten 
am rroMten Theil aus den Upanishad, die durch eine kühne und ge- 
■kkraft charakterisirt sind. 

nda. der nur die Mantras (mantra-vid) kennt, wünscht von Sanatku- 
LiantDiss der Seele (atma-vit) zn erlangen, da nur der damit Begabte 
lOT überwinde (nach den Chandogya-Upanishad). Asuri , (Schüler des 
i) tat Lehrvr des Asnrayana (im weissen Yagus). Die Polemik In dem 
ijsja (der aoch als Upanishad betrachtet wird) in der Samhita des 
!■• ist (nach Mahidhara*s Gommentar) theilweis gegen die Bauddhas 
DI0 vomehnutan Pilgerplatze in Gaya sind der Tempel des Vishnu 
rUna*»), Osdtdhftr's (des Realentrigers , als Beiname Vishnu's) und 



430 J»P*n 

den Gesängen der Avataren). Nach der Vegutuva-Avat» 
rottete Vislinu (von seiner Mutter Ellamniai als Parasarama gl 
boren) die Religion zweier Nationen , der Buddhisten und Sl 
maner (Jainas), ans. 

In den Maliavaipulyasutra (der nr)rdlichen Buddhisten) i 
Buddha meist von Göttern oder Bodhisattwa umgeben, und fi 
det sieh in ihnen (neben mystischen Zauberformeln nod m 
gischen Sprüchen) die den einfachen Sutra) unbekannte Yi 
ehrung des Amitabha^ Manjusri; Avalokiteswara, Adibuddlia, dl 
(nach Weberj in den von Gaudapada herrührenden Theilen i 
Mandukyopanishad in einem andern Sinne vorkommt, und A 
Dlivanibuddha fs. Buniouf). Nach Schiefner könnte ISnddl 
Amitabha, der in das westliche Land Sukhavati *J versetzt wit 



Gayeswari Devi's. Nach der binsaiiUrbeD Inschrift io Buddha-Gaya wtf i 
Tempel Asoka's durch den Priester Naik Mahanta (oder Herr PeDtha(:u-fyi) 
gebaut. The Vedanta philosophy woiild appear to have passed from IdJU 
Arabia and with the Arabs into Spain, where its professors were kDuwn 
Adiimbrados. Die Kappnralis oder tanzenden Priester des Kattapnm 
Rrahmanen «ein, wälircnd der Priester des Vishnu . Nata-Samen und der G* 
Patiiie aus den Guwanse oder Pattea sein muss. Bei Sariputra*» Nirwana 
Khoiirmoasda (mit den (iöttern in der Luft) Regen (nach dem UligcrüD 
*) Die Brüder des Ton Abgar anf den persischen Thron eingesetzten 
shihr erhielten den Titel Pahlav und die in ihnen , als ans königlichen 
(in der Abstammung von Valarsaces. Bruder Arsare*s M.) regierten Satrapif 
als die edelsten de? Landes gelten. Nach dem Tode des Königs bUdftMi 
Brüder das Oes«; blecht Garen Pahla\ (der Gamsarier). Sonren Pahlav (a» 
der heilige Gregor stammte) und Asbahabed Pahlav ihrer Schwester ioack 
roubna). Amida lEmed oder Syrer) oder Amid (der Araber) bezeichnet 
oder beladen 'gleirh einem LastschifT« als kornreich, wegen der fruchtbartD 
gebuiig. Amit (der Armenier'i oder «bei Syrem> Ilamith (Emet) ist Ki 
der Türken (s. KltterV Nach Southgate ist Amida von der FürstentochifT 
genannt. Con^tAIlti1;« erweiterte Amida ^narh Amm.) 'AusSa: Hkouaii \fLßf 
i'^rtiV/'. llifiiV»*: Trojanas ;Suidas=. Wut^tuvra vrtr^Qnua, lu Aegrptfi 
Diodor Ackerbaoer und Krieger in die zweite Kaste zusammen, und in 
findet sich die Beziehung zwischen ausgetheütem Feld und Rajah (der RiJl 
wie Balarama die Pflug^^chaar Hihrt. aber in späteren Zeiten wurde es 
Kshatrya entehrend, zu pflögen. Sesostris gab bei der Theilung des ig] 
Landes ein Drittheil den Kriegern. Cnnningham identiflcirt mit den bn^ 
sck«n Sramanas die in Oreinoi, Gymeui. Poliiikoi und Proschorioi gi 
PnmnM (bti KUtuck) oder die rt^itarag (bei Xegasthenei) , als Uylobtt |l 




tr.il emblFfu iin llifl hiimmil ot oarli n( tlie Ssiii'lii-gatowafs (Cuntilug* 
bUn rmähnt rilicn VMin mit rtn«m Itndp (uiiil eiiivii mit eliieni ültlsr) 
UeiD MiMrvhrndrii K.iisrr nälirrt sii'li «in giililriirr Wfi^eii (iiarh 
vc-ki). Dm Bali irlgt die bei vollendeln Kunet erriindeocii Wag«» 
ipniöllier uii>I dlint >!■ Hi>imi>ngfinbn1 inr Kr/rup<jng dui N'othfeuaTs. 
l'paniiliad lliidet airh >t4t in der apilrrpu Upanirliad, wälireiid in drn 
ind rlrii Itiabuiniia die tfälrr mit d\firin System bezcirlineleii t.ehren 
hiiii? mit (li^iii'ii rnlgpgeiigesrl/ler Aii!:)rh[ stehen, iiinl unter denselben 
I- MimAiiM (nie die Wiiirel man oder ■■tpeciilMiim), ki\ein (l.elire). 
(Siriiiii:-'! N. s, w. anfeeriilirt wird. Die llanpUräcer ilcr Sankbya- Lehre 
a «der il« Kxpya l'atanv*'^ '"' Yajnavalkiyslunda des Vriliad-Aranyaka 
ifitsclie Wi><.eii9i'liart vertritt und Im Stetasvatanipaniehad die guttliche 
allrri). Panvit-iliha und Kfm'i, die aunh iu den Anrnfungeii der Väter, 
Ire fcKöiintielien Oremonlet«, «ine sehr elireniulle Stellung elnneiimen, 
nebni ilinrn genanTile Tndlia nder Hwlhi (s. Weber). Im VI. .lahrlidt. 
Lkrt'hni [der Vcrfniiaer der Rankhyaaittra) und fiandapada llauptlelirer 
FB-Sy^lFui.<, Neben Palan,|all (Nacbhiimme lies Kapya PatanfaU) flodet 
talkva (die brilcnlendale Aiitoritit des Nataputbii-Krahmana), aia Ilaiipt- 

Yo«a-S)»leinit. Die aiiFfereu Hiltel der Yoga-PratlK rliiden »Irli im 
ii<had. Die llaiiptbiütbe dea Saiihltjajuga zerfillt in das ersts Jnbrhdt. 

Werk de» Patangali wurde (XI. Jahrhdt.) durch Albiriini In das 
Qbertetzt. ebenso wie das Sanklifaniitram. Iüe Viiravlirirten übet die 
ktli bilden den Utgeuslnnd dcrPiirvamlmania, die davon auch Kirma- 
:ieiut. die l^lirtii dagegen über das Wesen des suhalTenden Prinzip« 
erhfiltiiin' xnr Welt bililen den Ucf^rnstand der Ultariiiiiininnsa, die davon 
ÜadarAyana »»rfa^pl) nrahmamiinansa {(.'arirakaininiansa oder Varkiir- 
re) oder Wdanta (Ziel deü Veda) lieisal. Narb der Sankuravljaya «ar 
latai.ina] Vater des .«itka, deixen Scliüler (laiid^piiJa der Lehrer dcH 
:ha (Lehrer dea Sankora) var. In dem lnf;l>u;licn Siilra dun Kanada 
>a (deurn System eine besondere NyayiiBntraln helsst) wird die Ent- 
r Welt aus Atomen hergeleitet, die dnrrb den Willen eines feststel- 
iena tirli TeTeinieten (a. Weber). PurohTrlns (der die GTmnoMphtsten 



432 



Japan. 



als glückliche Länder (an Gold, Silber und Juwelen rei< 
deren immer glückliche Bewohner keine Krankheit kennen 
von der Erde freiwillig sprossende Nahrnng erhalten. Ki 
sind ohne Geburtswclien geboren und saugen Milch aus dei 
den Mund gesteckten Finger. Um die Erde nicht zu verm 
nigen, trägt ein Vogel die Todten fort, und die Absterl 
gehen direct in den Himmel ein (s. Micha). Nach Badaraj 
haben die Götter Wunsch für endliche Erlösung, wegen der 
Sicherheit ihrer Macht und ihrer Fähigkeit, eine Kenntni» 
Bralima zu erwerben, weil sie körperliche Wesen sind, und 
Hinderniss, die Erwerbung göttlicher Kenntniss zu hindern, 
nicht vor. Nachdem Pururavas (in dem Wunsche, sich 
mit Urvasi zu vereinigen) von den.Gandharvas (um ihnen 
zu werden) das Feuer erhalten und die Bäume, worauf 
zu reiben, vor sich gesehen, erkannte er (im Anfang des 
Alters) die dreifache Veda, während es sonst in dem einsUI 
Om jmr eine Veda gegeben (nach den Bhagavati-Purana), 
Anspielung auf die Vermittlung des weihenden Feu< 
durch die Hochlande Kandahars. Nach der Viahnu-l 
lehrte im Krita-Alter Vishnu in Kapila's Form die Kennt 
und nachdem das höchste Wesen im Treta-Alter die üel 
bezwungen, theilte Vyasa im Dvapara-Alter die .vierfache 
Wie in den Smriti mitgetheilt, haben Vyasa und Andere 
Angesicht zu Angesicht mit den Göttern verkehrt (naeb 
kara). Die Itihasas und Puranas, auf den Hymnen and 
vadas basirend, beweisen die Körperlichkeit *) der Götter. 



*) La sanscrit Maya, magie, illusion, mais dans le Vedas sagMMi 
mäyaTiD, sag« et plus tard, comme mäyin oa maTlka, conjoratoar, Jongl 
rive de man (pntare, cogitare, scire) comme gAya, femme, de gao, gigi 
vivant, de an, spirare etc. De man vient aossi maiitra, priere oa formvlt 
qne. Manthra (dans le Zend) est nn inrantation coutre les maladiet (i. 
La greo ftayem, ftayoi est emprunte k Tancien persan. Nach der Vi 
die Existenz der Welt ein Scheingebilde der Maya, da das Sein nur Bf 
kommt. Yogauidra (die Krishna bei seiner Geburt Tor der Todtnng 
Kansa bewahrt) erscheint in der Form von Durga ans dem zersel 
Madeben. Indra nimmt (nach der Vishnn-purana) die Milcbopfer aaf, um 
Regen wieder ansznstromen. From Mala Prakriti or radieal natnre, in 



1 Eheverbaude (nach dem Rigreda}. 

Anfange, als Alles Maha-Sunyata (die grosse Leere) 

die fllnf Elemente noch nicht existirten, da otTenliarte 
buddba, der Sclbstseiende, iu der Form des Lichtes, 
dha oder Adi-Nath, aus dessen tiefer Betrachtung 
) das Weltall emanirtc. Die Lcliro der Siinyadas, die 

als unwirklich und leer betrachten , ging vom Muni 
i ans (e. Ilocr). Alle Sachen hüben ihre Ursache (betii), 
sache ist Tathagata, *J und die .Ursache der Existenz 



ionl KU Inhctmt. DtidM or Inltlllg>u<« (fn ■ hmaU anil infrrinr 
bmught forth, arronlliig to (br SxukhrBS (nf Kapllx) «ho mnrrtpil 
lg cui b« pradncrd . «liirh dopa not alreadj- rilBt, und (hat rffprlü 

aad uol pruducl* (h. Cuiiuiiigliam). N'il Heil ci iiIrMlo, In iilhniirn 
(icrti (l.ucrctius). Dia Writ und Alle* , um daiiii g»s<'lilclit, wird 
■libarta uulrr die Gl «picia «dar Komr.dliüi gntrhatt, iu deurii (iolt 
Nach dam Bha#»Tata war fioma von den Augen Alrl'a (Suliiiea das 
Fbnrrn. AU Krithna '21 Taga mit Janibaval, Kiliifg drr llirrii, in 
ili iDm du !>;amuit>ka-Klvinod) kämpft, wird rr (da aHn nacb Dwa- 
U(br*ndar Urrilirte vbQ Ecluim Tod btrichiai) duii-h die Spclaen und 
t der Todtanoprci (Sraddha) gaslärkt, wiLreiid «ein lirgiier täglich an 
iarl (nach dar Vlthnu-Purana). D« Dauumia basländlg au Krialin* 
«dU nur in Ftindichaft), «urds >r brlm Toda dacb tn Vi^bnu'» tjnb- 
ibirt (nach dar Vlihau-Purana). 
ich dam V«rMicliuiaa drr m baddhlutiarbau Palrlairhan sUrb K»t|apa 

ADMda tMiH •. d^ Cänatifika tWö a. d., OpagnpUi T(iO *. d., Ubrl- 



434 J»PM>- 

ist auch die der Vernichtung; sagen die Aiswarika«. Ah 
grosse Leere (Snnya) war, wurde in Aum das Wort d< 
Charaktere offenbar, in welchem sich der Allgegenwärtig 
den drei Kleinodien (Tri Ratna) begabt, durch eigenen 
schuf (nach dem Aiswarika-System). Die Leerheit (Snnyi 
Kevov) oder Chogosun (im Mongolischen) ist die Identiti 
Daseins, Denkens und Nichtseins. Der Selbstseiende, der s 
Sunyata, wie in einem verschwindenden Punkte, abbildet, 
seine ihm eigenthttmliche Wesenheit in) Nivritti, ist ab 
die Schöpfung der Pravritti in den Zustand Panchajnyani 
übergetreten, die fünf Buddha schaffend. Nach dem Ya 
System (in der Lalita-vistara) schuf Adi-Buddha (Srabbai 
Svabhavikas oder Isvara der Aisvarikas) den Bodhisatwa, 
nachdem er alle Existenzformen durchlaufen, inSakya-Sin 
Lehrer der Menschheit auftrat Prajna *) dewi oder (ab 1 



pitaka 7 cells, and to such of Ihe resident priests, as read the Vinaji 

5 cells with food and ralment (according to the inscriptioDS in MinhiDtalla) 8 

(in Ceylon). Prithagdjana (der Ahgesonderte) heisst der natfirliche Mensch, d 

nicht in dem Pfade eingegangen, im Gegensatz zum Arya (Ehrwärdigen), 

Tier geistlichen Wahrheiten erkannt hat. Die Oberpriester der Congreg 

(zwischen den Klostern der Secten) heisseu Sanätscharya oder (in Ceylon) 

nayaka. Als Re wahrer nnd Ueberlieferfr der Disciplin nennen die Sioi 

(als Nachfolger Bnddha^s) Upäli, D&sako, Sunako, Siggavo und TisM i 

putto. Die Singhalesen nennen als Ueberlieferer der offenbaren Worte B 

(in der Reihenfolge von Sthaviras) Säriputlo, Rhadaji, Tiasokßsyaputto, S 

Moggalipntto, iSndatto. Dhammiko, Dasako, Sonako, ReTato. Upali (says 8l 

being the flrst in the knowledge of Wineyo, is the chief of my religtei 

Buddhavansa war von (akjamnni selbst gesprochen. Die japanische Katji 

schliesst die Reihe mit dem 33. Patriarchen, nach dessen Tode sich NIM 

seinem Nachfolger wiirdig fand. Die chinesischen Verzeichnisse reickia 

der Dynastie Miug (13G8— 1(144 p. d.) hinab. Vasumitra (Prisideot dm 

Concils) und Nagardjuna (Gründer der Madhjamika-5^hule) waren (Acta 

christlichen Aera) Zeitgenossen des Juetschi-Königs Kanishka (sowie avchl 

und A^vaghosha). Nach Wassiliew diente der Name Nagardschuna zum A 

der Periode, welcher die Hauptschriften der Mahajaoa-Lebre ihre EnUtata 

danken. Fabian (4(X) p. d.) erwähnt keines buddhistischen Patriarchen 1» 

♦) With the Avisvarikas, üpaya is Adi-Buddha (tha efflclent and pltftf 

and Pr^na is Adi-Dharma (plastic cause). With the Prajnikas, Upaya b Ihi 

•f Prajna, ths uniTersal canse (a. llodgson). Siddhi und Baddhi sind dk 



tOUanka-L^lire) weraen oei aar aii^remcnien Autiosung 
Ige die Tier Elemente in Suayakar-akasli verfliessen, 
Wawer, Wasser in Feuer, Fener in Lnft, Lnft in Aether 
Akaui in Snnyata, Snnyata in Tathata (äatya jnyan), 
in Bnddha (Haha Snnya), Bnddha in Bliavana oder 
Jatta^, Bhava in Svabhara. Wenn dann die Existenz 
I Nene hervonnwickcin beginnt, eo springen ans Svn- 
»sen EigeuBchafton der Unendlichkeit auf Akasa libcr- 
rerden . die Baclistaben berror und aus diesen Adi- 
gnd die Übrigen BudillicR mit den Bodliisatwen, die die 
nente mit ihren Vija-mantras ben"ornifen, und dann 
ne wirbelt das Weltall (kSansara), zwischen Pravritti 
■ritti schwankend, gleich dca Tüiifers drehender Scheibe. 
n Bramtnes wird die Welt immer kleiner und kleiner, 
lieh wie ein Tröpflein Wasser werden, bis nichts Übrig 



b The triai.it di<i»ltf Adhl-Prajna or A<ll-Dh*riua (chaTHRltriud by 
' Loliif ) li KprcMnted tmougst Biiiddha« titider tlif fiirni nf water (HIrd). 
Ulltc dtii Mouolbeismui wieder her, naclidem Amr-ibu-Liihei (111. Jahrhdt. 
I'i(le<'>tictel tlDgefabrl. Jahovsb wurde il« Kock (Chron.) iiud In Mirha'a 
Met «erebrt. Die ton Mote« »urgeilchteie Si-Iilane« wurde vnn lliaklu 
. Im DcnletonoDiioD Ut du Vnlk Israel aus irtn Feliiblock geieiiKt und 
'a Zeit |Iaubic man an die llerrtaoimnng vud Itaum oder von Sleln («. Duif). 
ism Bau de* Allan dnifle iilrht durch den Melesri (Im Kxud.) entweiht 
wt* dar gütlllche Raum dnrch die Axt verletil wird). Der in einer 
Beer; geborene Abraham oder Abram (hoher Valpr) w.ir «U Raniai 



436 



Japtn. 



bleibt; als Ixoretta (die Göttlichkeit). Dann wächst sie 
an, grösser werdend, indem Ixoretta, dünn geworden 
Tröpfchen Thau, einen Laut wie eine Grille von sich 
quen-qaen (quiven) sprechend. Dann wächst sie an, 
einem Senfkorn, dann zu einer Perle, dann zu einem lÜ^ 
dem die fünf Elemente hervorkommen , mit sieben 
worauf beim Zerbrechen aus oberer Hälfte der Himmdj 
bildet und aus der unteren die Erde (Baldäos). Naekj 
Aegyptem entstanden ans dem Nilschlamm thierähnliche 
schengebilde {Zc3q>a6B^iv) in Form eines Eies. AlsKasyi 
Himmel Galdan (Tushita) verliess, um sich in Buddha 
camiren,*) setzte er den Bodhisatwa Dam-pa-tog-dkar (Sl 
als Stellvertreter dort ein. 



*) Wenn Brnma stirbt, bleiben uns den Gewässern nur das Kail< 
Waikondon übrig (indem alle anderen Andons bersten). Wislmii nimmt 
Blatt von dem Baume Allemaron (ficus admirabilis oder Pago^n-Baum) 
sich als kleines Kind, an seiner Zehe saugend, hinauf, im Mflchmeer sch^ 
bis Bruma aufs Neue aus seinem Nabel emporwärhst. Das was zerstfirt 
gebildet wird, ist Loka (sagt die Janawanso). Es heisst Loka (die Welt) 
Kerst5rt nnd ueugebildet wird in einer ununterbrochenen Reihe von Fi 
dem Bramanen, der die Worte Agam-Braraa (Je deviens Brama) aasspi 
korpert sich Brama (de la Flotte). The buddbist worshippers of the 
^gg (&s Dehgop) were called the partisans of Anda (egg). Ita per 
millia gens aeterua est, in qua nemo nascitur. Tarn foeronda illis all 
poenitentia est, sagt Plinius von den Essenern. Auf die Klagen der fil 
Erde (als von Asuras bedrückt) korpert sich (um einen TbeU ihrer Lait' 
leichtern) der im Milchmeer angerufene Hari (mit seinem weissen und 
Haare, als Balarama und Krishna) in Menschenfurm ein, während auch 
Brahma geführten Gotter vom Berg Mern niedersteigen, um am Kampfe 
nehmen. Bei den in Wagen umherziehenden Hirten führte Krishna stall 
sie nutzlosen Cultus Sakra's oder Indra's die Verehrung der Rinder ein 
Berges Gavardhana, dessen Geister die Wälder durchwandern und sich IBr 
Löwen und Tiger verwandeln. Auf die Bitte des seine Macht 
Indra (auf dem Elephanten reitend) verspricht der durch Oaruda ?i 
(und die Schlange Kalija aus der Yamuna in das Meer yerweisende) KilihMij 
Sohne Arjuna (in welchem sich ein Theil von ihm findet) so lange er bei ika' 
za verleihen. Krishna todtet den als Pferd erscheinenden Dämon 
er ihm seinen Arm in den Hals steckt und durch Anschwellen donislhMi 
Stürke zerreisst. Zwei Klassen der Philosophen unterscheidend, als 
und Sa^/iavcu, rechnet Megasthenes zu den letzteren die Tloßto*. 



Her entuirkett «ich die Vorstellung von einem SarjaoRm, 
eo, Ek-liAffen, derselben (s. Weiter). Ale ditrch die Knrma 
loas liervnrgebraelit , Ijeisst die Welt Kamiikn. Aiie 
I in der Verbindung von Upaya und Prajna cntRtebead) 
**": Avidya, dann Sanskara, dann Vinyana, dann Nama- 



fr-'r—'o,. Ilarb<'liai.dri. Snhn dre TriMnku. t»b »rin p>ii»s Hrli^h A<l- 
u.ftt Weik< und Kind und arhlicolicli sicrh it\b»t, um deti UeldrurdiiTUDgeQ 
i r. dr* In ilfii WiF-:tii«chiiltfll bewaiidvrtrTi ttrubmanttii. ru Kciiüicrii (iiacb 
■-l-iir>i>B>. K'plla ittztr Ata itutlir SphilT der Sarihli)» »ihvlnimriid, 

d(r i.«rl, Ftl." e tiicli<-Tide Hrnürh <Wn Orfiin drr KxiFtfTizrn krruit« 

IttiM-Ltata-PsnOfll. Dir In d«t YpdüDts mit nifhrriirhtii Scli«iiUii [Kiu>) 
I Sffiif «aniJrrt luijürh^t niivb d«Di Mond«. Niirb dm Atiülrillern Mirbt 
ant. uDi ili WeiHrr wirdfr aurzulebfii, liidrm Blcb ilcrK'irprr Im Tud« 
ÜU rmtcii inDtir dm (lUottiktni) wolltrn durch dl« Kikfimliii«* 
iocli-'bkcil übtTwiiiden {Xii/Jltlr xni -^nnäiint t^i- yffo{irij'). l!*liev- 
btJF'-t^ i'»fi lo t\itt, «hrn no Inngrr perrrivFd, tlie ttudilhlEtK (S4<i- 
ui<1 V.ibaflilku) «rr drilgndtd Piinu or Sarvii VBliixikiui by Ibe 
Uiriilu*. Oia'ir udrT ¥Mt»», den tibll llKI (utall sjobrii) Jnbrr Merbtli 
ib>i iiirh dem Todr «irdcr zu (rwrrkru, wuidc [vi? lluddliagn») in 
der hriligcD Dlich« geprüft. 

1 i> hblrd, lb«l PraJNpali, thc loid i>f (.'rtalion, did vioirnr« to hfa 
r-ui »hai üu» U iu(Ui¥ Piajapatl. llit Ion) of Crvalinn, in a iimiic 
a. *;..! V ir rallrd gn, becaiiie hc ptotfrta nll irfatiirr». Ilin dHiipbtrr 
tkf d(«ri. And vb«n ll U uid, Ihat \\r waa In luv« »Itb licr, Iht» 
1B>. Ibai Bl lUUritr llie tun riiii« atUr (hc dawll, the dawii hriiiji al tha 
• M:ir.l tha dauibtcT »f th« auu, becaub« »he risr», «lieii lic apt"»'''"^' 



dem Entwickelten das Unentwickelte oder Prakriti 
oder Natnr) nnd den Kenner oder das Grosse (de 



EgoUy tbe eleTen organs and the flve aubtile elementa, from 
elements the fiv« gross elements and vice vers». Thia circle of 
re-abc.urptiou is eterual, uach der Sankhya (s. Roer). 

*) It is uierely a deliision to think, that the soul is bouud; 
it is nattire, which biuds berself and wheu the true koowledge a 
is different from uature and that it is ever free, the delusioi: 
disappears and the soul is liberated for ever (nach der Sankbya). 
**) Nach den lauteren Brüdern steigt die vom Korper gel 
durch schlechte liandlungen verderbte Seele zu den Sternen auf. I 
den sinnlichen Leib, so bleibt sie in der Welt der Gegensätze ui 
kreis, im Grunde der wandelbaren, ans Gegensätzen bestehend 
einmal vom Entstehen und Vergehen und ein andermal vom Yei 
stehen sich wandeln. Hierfür heisst es im Koran : „So oft ihre I 
wir ihr an der Stelle derselben eine andere, auf dass sie ihi 
(Dieterici). Im religiösen Symbolismus ist die durch Hiutung ve 
das Bild des wechselnden Kreislaufs auf Erden und im Dualisi 
b<>8e Principf gegenüber dem firel sich emporschwingenden Vog< 
der Ilimmelsgott trägt. In der Vedanta ist Brabmaloka die h5cl 
aber nur (römmste Tugend erwirbt Befreiung vom Wechsel ii 
Origines (der jedem Gestirn ein Metall beisetzt) lag in den MysU 
eine symbolische Darstellung der zwei Umlaufe am Himmel, de 
der Wandelsterne, mit dem Durchgang der Seele durch dietclben, 
einer hochthorigen Stiege mit dem achten Thore über ihr. Ju 
der Seele Alexander's M. belebt zu sein. 

***) The World is created by ignorance, whlcb the Vedani 



Jäuifiueii. In dor Bmlimavaivurta - Purann erliiilt die 
:ri8clip Kraft den Namen Ikkliurujiaka oder die GcstiUt 
'fluM-hen« (znm Schallen) besitzend, und der Seltüptcr 
i>o ävckkaiiiaja oder Diit dem allgemeinen ächiipt'cr- 
le verbunden, Naeb der tJanklija-Pbilosopliic ist die 
j miIlt Mnlaprakriti die nntprUngliebo, mit den drei 
L-liiitt.-n ans;:e^tattete Schinifer-Natur , das allein tliätlRC 
. fciilirend der fioiM (PnniBha) nnthiitig niid walir- 
id ist. In Jeder Öcliiiiitung nimmt die Mnlaprakrita die 
•<niii>n Aii(,-arn))ini , Kalanipiiii nnd Kalan^aruiiini an. 
1er Uraliniuvaivarta-Pnrana crschatH Kri^iuia, alti Liielistcr 
aÜL- Diuye nnd Wcnen dnix-L die Kraft «eines Willena, 
r Mnlaprakriti oder die schiipferiwhe Umatur i«t, Otnf 
len lier\-orbrinf:eDd. In dem mit Svadtia ( SelbglKehsnng) 
neicndcn Geiste wurde durcli Kania (Verlangen oder 
der iir»]irünglicb sehöpteriselie tianien gebildet. Obne 
atlinicie das giittliebe Wesen tiiach dem Rig^cda), bis 
m Eiiisiclicn des Wnnselie» der /engende tarnen gebildet 
Als der erste Wiudliaueli Hcine eigenen l'rineipien und 
begehrte, entstand eine Mihelinug. Diese Verbindung 
erlangen (-Tf>»fv) genannt, selbiges irt aller Dinge An- 
Der Wiudeshaneit erkannte aber seine Sclj<^pfnng nielit 
nniathon). Die erste IJehegmigsiirsaebo war den Gnosti- 
lie über Chacin brütende «-171; «Anyii^. Naeb Valentinns 
der S.ter illurns oder Ljtrotesj, die znr Verbindung 



440 J*P"^ 

und dessen Bilde (Demutheh^ als Gattin) emanirt,*) wird n 
das zweite Leben (Manda de hajje) da^reine (Dakja) gend 
ist indess wegen unreiner Gedanken vom Glanz-Aetber | 

i 

*) Der Stifter der Sankhya meinte, dasR die Existenz eines ewigen 
üebereinstimmung mit der Lehre der Laukayatikas geleugnet werden mlkn%^ 
die Menschen sonst verhindert werden würden, die vollkommene, ewige und 
lose Gottheit zu betrachten und, indem die Herzen dort hingen blieben, 
die Unterscheidungen zwischen Geist und Materie studiren möchten. The 
of the Nyaya is moulded on the Verb ^to be** and that of the Sankhya 
verb „to make'' (Bailau tyne). The prodüctions are held to be no other 
producers modifled and the producers (all except the flrst of them) 
modiflcations of the flrst the mula-prakriti (in the Sankhya). In der Si 
Upanishad des schwarzen YaJns-vedSf die die Sankhya-Lehre von dea 
Urprincipien mit der Yoga-Lehre von dem einen Herrn vermi^ht, 
Kapila, der Gründer des Sankhya-Systems, zur göttlichen Würde erhoben (s. 
From the want of a root in a root, all is rootless (according to the Saokhya). 
if there be a succession of causes there is a halt at some one point aadJ 
is merely a name" (nature or matter being the one point is therefore 
of all). Matter is eternal in atoms (according to the Nyaya-system). Tbt 
tion of an atom, as given by Kanada (the founder of the System) is: 
existing without a cause, without beginning an end, it is contrary to 
measure**. AU objects and producta are traced back to by snbstance 
Space, soul, mnnd, ether, air earth, Are, water). The mot« in a 
is the smallest perceptible qnantity. It Is a snbstance, an effect, and is 
fore made from something less than itself. This something is also an 
is a snbstance. It is composed of something smaller and tbat amaller 
au atom. It is simple, eise the series woold be endless. U so, evtrj 
great or small, would contain an inflnity of particles and all wonld 
alike. The flrst Compound consists of two atoms. Onecannot fonn a 
and there is no argoment to prove more than two. The next conalsta tfl 
double atoms. If only two were coi^oiued, magnitude would not mnltt] 
that can consist only from the number or size of the particles. It 
size since they are atoms, it must be number. There is no argument 
becanse three such double atoms are sufflcient The atom then ia eqBtl; 
of tho mote of a suubeam. Two e*rthy atoms brought together by aoi 
make one double atom. Three double atoms equal one tertiary atom, 
tiary atoms make one quatemary and so on, thus it is by aggregatki 
gross earth is produced. In like manuer from aqueous atoma eost 
aggregation all watery substances, organs and organisms. So also flromthti 
of light and air. The Compounds dassed among them. Pressure and 
produce an union of the integrant elementa. Di^unction separates Chi 
qualities of the original atoms attend them in Compound subetances (s. 



CllAOS. 



441 



tlossen (nach den Mandäern). Die Sidonier setzten (nach 
ins) erst die Zeit, das Verlangen nnd den Nebel (Xgovov «ol 
Mai 'Oftlx^ipf). Ans der Vermischung des Verlangens and 
Nebels entsprang die Lnft Qdfjg) nnd der Lnftbaach (avga), 
rh die Sonnenstäubchen in Rotation gegen einander ge- 
werden. Nach der Atomenlehre der Kanadas mnss auch 
feinste Stänbchen im Sonnenstrahl, als Substanz, theilbar 
und ans Partikeln bestehen, bis schliesslich ein Einfaches 
Nicbtznsammengesetztes erlangt wird. Die Tier erhabenen 
rbejfen (aiyani satyani) sind das Vorhandensein des Lei- 
\j der Grand des Leidens (in den Passionen, Wünschen, 
liegend); das Aufhören des Leidens (im Nirvana)*) 
das Mittel zu diesem Endziel zu gelangen (durch die Magga 
Wege). Die Heilsmethode zerföUt in acht Tbeile, als die 
it der Anschauungen, des Urtheils, des Benehmens, der 
itsflbangen, der Gedanken, der Erinnerungen, der Sprache 
der Meditation. In Mildthätigkeit, Reinheit, Geduld, Stand- 
Leit, Ergebenheit und Weisheit ist die sechsfache Zahl der 



^ KlrruiA M compose de Dir, qui »xprime U negation, et du radicel va, 

rigfeifl« MofOer. Le Niirana est donc TextiDCtioDf c'est-i-dire IVtat d*ane 

qs'eo ne pent p«t soaffler, qaon ne peot plas ^teindre, en soufflant deeeiiB, 

la vicoc la comparaison d'ane lampe, qui s'^teiut et qui De peut plus se 

(St Mllaira). Nach dem NefhatoÜDs (Hauch der Meuschbeit) ist die 

mg (l>na) das FortochreiteD zu Gott, die Fortdauer (Baka) das Fort- 

Ib Gott (gleich der Samati). Aha Ali Dschusdschaui lässt dsD wahreo 

Id etinem vergloglirheo ZustaDde veroichtet seiD, um Dur io der Ad- 

Gottes fortzodauero. Auf Nassut (Grad der Meoschheit) oder Beoh- 

tar pwitiven ReligloDsgesetze io äussereo AudachtsühuDgeu, uud TarilLat, 

Page aor VoUkommeuheit ao der Uaod des Meisters, folgt der dritte uod 

9nd In Aarif (Erkenotoiss) und HalLilLat, wodurch der volleudete Soll den 

gteick wird, Dach der Vereiuigung mit Gott. Porphyrius zeigt in &Baata 

dtn Untenchied des doppelten Weges zur VollkommeDheit. Nir- 

te Paas7»-paiiaa-Jataka-groto als höchste Gifickseligkeit erklärt Nach 

4tr SMtenwaiideniiig wird der Mensch Id's Paradies io Kylass ein- 

■ 41« Hlndua (nach dem Ayeen Akberi). Acrordiug to the Buddhists 

ipMt «f pkUoMpby and true knowledge (17 yvwois to^ orra>i/ of Pytha- 

dte f t factto o which assimllates with the delty is reached. Sich auf den 

bo g e bwi d^ Word« der Bhagatant (Parciranatha) durch monatlirhes 

«rB«t (ttlrarittak). 



442 ^^^n. 

transcendentalen Tugenden (Paramitas) begriffen, die an 
Schwelle des Nirvana fuhren. Die wechselsweise Verkettii 
der Ursachen geht von der Unwissenheit zum Alterstodte oifl 
von diesem zu jener. In der Mundaka Upanishad unterschm^ 
die Anhänger der Atharva-veda zwei Wissenschaften, die 
geordnete derjenigen Abtheiiungen der Vedas, die sich auf 
Ceremonien bezieben und nebst den sechs Anhängen nur 
Werkzeng dienen, um mit den Pflichten bekannt zu 
während auf der andern Seite die Upanishad, die in der K 
uiss Brabma's zum höchäten Ziel dos Menschen ftlhren, die h 
Wissenschaft darstellen. Nach Alwis wird Nibban einer 
verglichen, und kann von Niemanden geschaut werden, 
einem geheiligten Arahanta. Von den Pantcha-shad-abhidj 
(der Kenntniss der Fünf und der Sechs) begreifen die Fünf 
Verbote des Tödten8,Stehlen9,Hurens,Ltigens, Weintrinkens (i 
für Priester: nicht hoch zu sitzen, Blumen zu tragen, 
spielen beizuwohnen, sich zu schminken, am Nachmittai; 
essen), die Sechs die Dana (MUdthätigkeit), Sila (Andafll 
Kshanti (Ergebung), Viriya (Standhaftigkeit), Pradjna (Ke^ 
niss), Upaya (Umsicht). Endzweck der Sankhya, von K 
begründet, ist Befreiung von Schmerz. Die 613 Vorec 
Moses' wurden durch Jesaiah auf sechs, dann von Micah 
drei, von Jesaiah weiter auf zwei, von Amos auf eine 
cirt und von Habakuk zusammengefasst (nach dem Ta 
Die von Kasyapa verfasstc Prajna-Paramita wurde im IX. 
hundert von den indischen Pundits Jinamitra und Sa 
Bodhi mit Hülfe des tibetischen Dollmetschers Ye-she8-d< 
srong (Rischi) übertragen. Der erhabene Herr durchdringt ut^ 
ner Weisheit die Herzen Anderer (nach dem Kahgur). Bui 
Lehre ist die Unterscheidung erklärter Moggalipntto, am 
Asoka's Wunsch die Streitigkeiten beizulegen. In den A 
men oder Sutras begriff Buddha-Muni die Hauptsache 
Lehre*) (agama). Einen Sohn wünschend, opferte Manu 



*) Die Saukhyapra^achana , Sammlung ton Satraa, d«8 KapiU, 
theoretiBchen Saokhya-Schule, wurde durch Panchasikhas verfiffentllclil (■! 
oder atheistiich). Die Saukhya, welcher das Handeln (Karma) tot 



u den SoliD Pnrnravas zeugte (nach der Vieliim-Piirana). 
■eist erscliafn sich Bellmt die vcr«ehicdencu OeburtHstJitteii 
dem Jagnav. Dil.). Pl»ti!i08 lUsHt die Seele ihrem KOrper 
:pu. Nach dem Bhagavat kam Dndlia (ein Weimer oder 
n-li) nach Bliaratkhaiid, itin Btlsenngen zu liben, niid liei- 
ü dort Ella, mit der er Prnnirwa zeugte, den Gründer Ma- 
Der in der ersten Ineamation Visliiiu's ans der Flntli 
■te Mann achnf dnreti Geliet seine Totliter IIa ((Hier IdaV 
• ii>t Idiia von dem Wohnmitz anf Ida. Mitderitliiy^mchen 
lie Ida zeugte der FlusHgoft Scaroander den Tenkcr, zn 
lit DardannB das dnrch dessen Mntter Electra vom Himmel 



macht und »U Ihalitlacb ^leiTakl» oder mit dem Getat) den UrgvUt d«t 
U (iult incrkcijut, itaniuil vod Psuiijilis, auf den ilas Iliiipivfik Yoga- 
Drßi:lite(ulirt wird. YerM-hledeii tud allen Bilclivm. besitzt d»r Veda 
I. «tll rr oliDv WIlIrnMuMreiigtiJLg liimorgebrnrbt wurde, RlFich drm 

de^ Mru!<chrn (.SRnkara). Tha nulj hialnrlcal i-niinrxiori, whlrli all tlie 
{iit ItiTidu philoiiuph;) prüfe«, ia wlth th« UpKDis)ia,d». iipiiii wliicli thrj 
tu be roiiDded. Thr ortlioiox lysieiDS uf itie Hindun (l'iiria Miiiiatisa, 
HtuiAiiai. Sankhja, Yuga, Vai>e«hika and Nt*^») "« dnposllril iti ii\ 
!<utra>, «hirh He ■sctlbtd lo divliie iiitlioritT (*. Kdct). Tito Keta ut 
iit ucribed lu Kapila (ibe r<>uiid«r of tlic Sankh^a ediuut). Ihr i:<>iiikl>ra 
S*m*M and the Sankhfa-Piavachaiia-Siitra». [ii tlie SaiikhfH-Prava<-liaiia- 
errirnir ia mad« lo ■ work i<{ Psnchaalktm, Ihr dUi^ipIr »r Kfuri, whoae 
Wh- KApiU The ciiuipu^ilioTi af Ihe .Saiikh) a-Pravachniiii-Siilnu ^t uf i 
liteh recrtit date (about Ih» Hrst ceiiiurj afior Ciirifl). The SankhjH- 
bj Iiiara Kriiblia ia founded upuii Ihe SaLkhj-a-Pravaohana !Sii(Ta>. Das 
ilKhc .Sjatem [oder Fhiloinphie) Vaifeahika tat beiianiit voii Vl^eaha (die 



444 Japan. 

gebrachte Palladium kam. Nach dem Rig-Veda wird Ha ' 
den Göttern zur Lehrerin der Menschen bestellt. Nach i 
Bhavisbyapuraua haben die Parseu (Maga) vier Vedas, den V« 
(Ya^ana), Vi^vavada (Vi^pered), Vidut (Vendidad) und den A 
girasa. Der erste Körper, den der Mensch erhielt, war fi 
Adi-Bnddha geschaffen und damals noch nicht von Karma b 
rttbrt. Als er aber einen folgenden annahm, war dieser m^ 
den Werken des vorhergehenden unterworfen,*) und sobeialH 
späteren. Nach dem Sher-chin wurde die Prajna-paramita fl 
Shaky gelehrt, und 400 Jahre später von Nagarjuna oder Kl 
sgrub das Madhyamika-System, das (die höheren Principien 4 
klärend) die Mitte hielt zwischen den Anhängern ewiger Darf 
und der völligen Vernichtung. Patangali betrachtet den Pnrai 
oder Geist (mit den Keimen der Allwissenheit), als dasHöcUI 
Bnddhi (Vernunft) ist Eigenschaft der Gottheit. Die Yogachai^ 
Schule**) wurde (nach Körösi) von Arya Sanga (VI.-V! 
Jahrbdt p. d.) gestiftet. Menandros (Minanda auf den Mttntf 
wird fttr identisch gehalten mit Milinda, König von Sagala oi 
^äkala. Die Kahgyudpas in Tibet begnttgen sich mit Bei 
achtung der Dho oder Sutras, ohne nach dem Transcendentd 
mus esoterischer Weisheit im Sherchin oder Prajnapan» 
zu streben. Die beiden ersten Jana, das der Qravaka und I 
Pratyekabuddha, gelten nur fttr die Abtheilungen des Hinajäl 
(Wassiljew). Nach dem Vichitra Nadak besitzt nur die Zeit, 1 

*) Kfl halten die Litthauer da?ur, es sei ein Fatum stoicum, dei 
wenn Einer auf dem schwachen Eise gegangen und ersauft, urtheilen sie, < 
eine Nothweiidiglteit (Likkimmas), dass er ersoffen, wenn Einer stirbt und 
gehangen, sagen sie, er habe uoth wendig durch Uottes Zwang stehlen uni- 
häugen müssen (Lepner). 

**) Die sechs Tarkikas (sechs Philosophen oder Sophisten) oder (moi 
Tirtikas, die ^on Buddha bebiegt wurden, waren die sechs Schulen der 
Sankhji^oga, NJaJa, Vaiseshika und die beiden Mimansa. Die Freiheit dca 
(als Befh'eiung ?on der Materie und den Entwickln ngsgesetien der Natur) lll I 
dann für die Ewigkeit dauernd, wenn der (jeist sich über das Brahma erhil 
kann, in das dritte Dlijana (die Kegionen der vollgültigen Verdieubte) und das Hl 
Dhyaua (die Kegionen der Buddha-Offenbarungen) eintretend. Der letzte dar i 
Krakutachtsrhanda beginnenden) 1000 Buddhas der Bhadrakalpa (unter M 
Maitreya iron Singha gefolgt ist) heisst Rotscha (s. Schmidt). 



Slternlos. 445 

Mhdtf UnabhSngigkeit. Sanchnniatfaon nennt die ZeitgOttin 
Um Beben der Heirmarmeueh. Kapila nennt das höchste Prin- 
^ äfjiioL oder nnentwickelt^ weil Alles enthaltend. Nach einer 
jßtKtben Legende soll Moses auf dem Berge Sinai nnr ein 
i^ des Allmächtigen gesehen haben. Im Bauche eines Fisches 
nitockt, belauscht der Lokeswara Padmapani (als Matsyeudra 
\MtikM} Siwa mit der von Adi-Bnddha gelernten Yoga Paravarti 
ricbtend Der König berief ihn (V. Jahrhdt. p. d.) nach 
In Indien gilt er (nach Wilson) als Schüler des Gorak* 
Amitabha mit seinem Boddhisattva Padmapani wurde als 
onter den sieben Manuchi-Buddha von Adhibbnddha ge- 
pkafien. Unter Svayambhn^ als Retna Lingeswara (Hanpt der 
Viharagas), erscheint Maitreya als Flamme ^ Anantaganja 
Lotus , Samantabhadra als Fahne , Vajrapani als Wasser- 
Manjonath als Chouri, Vishkambhi als Fisch, Kshitigerbha 
Schirm, Khagerbha als Muschel. In Surate ist Buddha (ohne 
liier noch Mutter j unsichtbar , zeigt aber , wenn er erscheint, 
IvArme, in tiefer Betrachtung dasitzend (Baldäus). Als Buddha 
i Meditation (Samadhi) versunken sass^ entströmte die Flamme 
pvm bnddhanupasmityasanghajnanalokalankara seinem Haupt 
der Laiita vistara). Die Vaiceshika-Schule lässt aus 
Weisheit und Seligkeit folgen. Silla (Pirksoma) weckt 
Grönländer zum ewigen Lieben. Jupiter gewährt dem En- 
Don (Selene's Geliebten) ewigea Leben im ewigen Schlummer. 
Gegensatz zum Hinajana ging der Mahajana aus den Schulen 
IBvor, die ( 100 a. d.) Nagarjuna als Madjamika und 100 Jahre 
er Aijasanga als Jogatchara stiftete. Die Einwanderung der 
Fa aus dem westlichen Potala am ludus nach dem Lande 
(neben den Lichnawi in Videha) bezieht KOrösi auf die 
oder Indo-Scy then , die (nach den griechischen Prinzen 
Bactrien) Pattiüene besassen. Die Lehre von der Nichtig- 
*J der Welty die (im Maitrayana Upanishad) Sakayana vor- 



) AecordlDf to the Brahma Jala, at tbe destrnrtion of the world, many 
I «bttin 0&tsteiir« in the Ahassara* Brahma, or spiritnal beings aud s«lf re- 
I, UpoD tbm rvprodoctlon of the world the Brahma world, called Brahma 
comee Into beliif, bat without an intabltant. At that time a BefDg, in 



446 J*PM. 

trägty war (nebst dem Leben von Almosen, als Pravajaka aim 
Uhixn, im Lande der Kosala-Videha dnrch Yajnayalkya vm 
ihren König Janaka verbreitet (s. Weber). Als König Okkah 



consequence eithar ofthe period of resideoce in Abassara b^ing fxplred or in 
sf qiience of some deflciency of merit preventing him from liviDg ther« the fbll perlai 
c«>a8ed to exist io Abassara aud is reproduc«d in tbe anhabited Rnhina V 
«fter being Uiere a loug time alone, bis desires are excited, tbat another bein; 
he dwelliiig in that place. The another being eitber au accoant of a deflcicij|| 
of merit or au accoant of the period of residence belüg explred, ceates to aH); 
in Abassara aud spriugs into life in the Brahma Vimano. Tbet are batb ipiHHft 
beings . sel-resplendent and bappy. Then in him who waa flnt rxisteoC Ik 
that World, the thoughts are: ,,1 am Brahma, Maha-Brahma, the Suprene, m 
Invincible, the Omulscient, the Ruler, the Lord of all, the Maker, th« Ci 
I am the Chiüf, the disposer of all (dividing the stations of the military tribf, 
Brahminen, the merchant, the cuUivator, the Cayman, the priest, aod then of 
camel, the ox etc.), the Controller of all, the Universal father of alL** Thoso 
also, who afterwards obtained existence thought: „This illostrloui Brahm 
Maba-Brahma, the Creator and Supreme. We were croated by him, für we WM^ 
he was flrst here and that we have since then obtained existence^ the, who wm it 
flrst that obtained existence, exceeds in beauty and is possesstd of ImmeBM f**ft 
but those who followed him, are inferior. Then It happena, that one of tMj 
beings, ceasing to exist these, Is bom in this world and afterwards retires Mi 
soeiety, becoming a recluse. Being tbus a hooseless prist, he snbjecta bis pMri4 
and by mental tranquillity recollects bis immediately previons State of txiMM 
(bat none prior to that). He therefore says, that illostrlona Brahma is Maha-Bnl^lj 
the Chief and Universal father. Kuibhka (ans dem Stamme Turushka), Fint 
kleinen Juetschi (in Kaschmir), besiegte die Anssi (Parther) und eroberte 
(bis Pataliputra). Der Buddhist Aschwagoscha war der stete Begleiter dfS 
nisbka, der in Hapina nnd Kantara heilige Tbürme erbanen Hess. Auf dM 19 
trieb Baschba's Hess Kanishka die dritte Versammlung der Buddhisten abkilHj 
worauf der Buddhist Nagartschuna die erste Schule der Mahajaua (die tob M 
bis zur Kaschmirschen Versammlung im Buddhismus herrschenden Ueberliefenmp 
der Chinajana sich entfernte) stiftete. Bald nach dem Tode des Kanishka Ä 
schienen die (grossen Juetschi) Massageten, die (das Gebiet nurdlirh von KM 
besetzend) die Verbreitung des Buddhismus zu den westlichen Regionen jMMfll 
des Bolargeqirges 'vermittelte. Die auf der (mit Kauischka) abgahaltcnM V^ 
Sammlung verfasste Waibaschia wurde (trotz des Verbotes) aus KascbBlr ■# 
Indien verbreitet durch den eingeschlichenen Buddhisten Wassaa^ubadra. der irfi^ 
angenommenen Wahnsinn den Mitgliedern der Versammlung bewiea, indtn it M 
(die Ideen des Buddhismus erläuternd) auf den Ramajana berief. Unter di 
manen findet sich (nach Karelln) der Sakar genannte Stamm. Buddamita 
einen (mit Wahrsagerei beschäftigten) NigranU (der dann einen Lobgesiaf 






Ht KdiKliii dm UMtf* Kud od« Buddlifi liM In ln<liMi uirRMbrirt. nur 
jili*li (iiid. lon i)«li bbrigeii Katttn ■bgfMUdtn uud vanchWt, der 

4n Ruddbk inu gsbllebcn und «ulltti die Krllgiuii dri Rrahnunen 
:>-nnrn. Ein« halb liu Ssiide Tcmiinkeii» Sutue (die an OmUU nTii) 
n SuBiiTionikhBdom d»r SiiniMeii pleiclill hei Pnndlnherj wlM \on den 
die ilch nlckli mehr an« Ihr mwtaen, Rfjruth (Bnddha) genanot Selnr 

ond ft\n» FfMe bnttcn aunfrbr.rt, reiidim die Hnlimanen steti de* 

iif bpsiv-hti^ liitlen (I.e GtcUI). Au* der iQxrbnfi einer Fifodc 
imbcrs auf ciLe ehemalige (iemeiiitchaft iwikIifu drli I^lMnerea und 
I df-r KTiM» C'urtiinaiidel (Klroktr). Nigarjima (der Mine Lrhre auf 
■ramilä ;ri1udelp) hslte (In det Schule der Hadhjamlka oder Hill«) 
nd ßuddhapaliu <ln Nagabodbl] ^i fVehOter. ßdn« LebreD worden 

In der Karika (VlD^Jasiitni oder VinalapÄlra) genannten i^rhrlft. Der tu 
(iecFiicCand hat «brn to wenig KealiUt, aU du erkennende Subjerl 
dtiitaitva (iulrUigrnl« We««ii). Der Ninie Huddha's «elbM iit nur etu 
lie^ Traum. Drr Gedanke bildet eich nur durr.h Wahrnehmen eliies 

h''rt mit drsern VerM-bwlnden auf There are Moie godt, named 
Ufika. irbo livr iti the enjafinent at laaghtrr, iport and leufiial plea- 
ir lolellert beeomlng ronruu, iWj traounlgraM from tbat »täte of 
ome. biirti brre aiid roriiakilig Ibt «orld. berome leclusfi. A> hnu- 
■uhduini; )ii>^ piut-ion«, b« renXHbnt b} mental tranquilllly hli Imine- 
nr »t^itr dtid *ty* ■ thote illu^lrlnu) tiodi. «bo arc nul deban>-hed b; 

MBt fp*t.il ■ \ong p«rtod in Uiigliter. iport and «riiiiial enji.yment, 
' reoiaiii titr fron pertiirbance. Tlieia noda da mit mlgrale from 

are ttrr rturlnff. Immiitablr, eteiual and reiuain tut titi nhrhan- 
» Kut we >r' debukcbed «ith leuiualilf and sprnt a lutig tloie 
»rt and ^i^ti*"»! pl«**'"^« *" '''»< ""' "e lnlelle-:t« b«rwüie con- 

fr.iiii irali'nii^r»'*'* pu#« that lUl*. We are Im permanent, unHabli-, 

I h»i*ir «iibiect to transmlgfation, havr been born liere. This !■ 

I . . n<v •<siusl>o* and Hramlnt buld the eteriial eilitruo <ir 



Kanshilski-UpsniBhad iet Ajatasatni (KODig von K 
DOBse aud Nebenbuhler des Janaka. Unter den A 
Fürsten (des Ikshwakn) nennt die VisbuD-Parana (a 
Saiyftya) Sakya, Vater dea Snddhodana (Tater des R 
aaf die Snngas (deren Stifter die Dynastie der Hanr} 
Cbandrag^upta, Yater des Asokavardhana, gehört, sttli 
pynastie der Kanwas Rillt bei der EmpOmng der A 
(bei Plinius) gens Andarae (in Telingana^, von den 
oder (bei den Chinesen) Ynegnai in Kiapili regierte 
nnd Holomien oder Pnloman in Magadha (621 p. 
folgen (nach der Matsya^ die Abhiras oder (bei V 
Schafliirten-Könige Nord-Indiens am untern Indaa, i 
ria (Ptol.) das Geschlecht der Ahirs (von Gnzerat) 
(8. EUiot). Unter den folgenden Dynastien-Wechse 
(nach df^m Vayn) die Naka-Kßnige (als Rajahs von 
in der Stadt Cbampavati (nnd die Nagas in Mathnra, b 
alle Lfinder unter ihre Herrschaft vereinigen. Accorc 
ford there is a powerfol tribe, still called Nakas, 
Jnmna and the Betwa (s. Wilson j. Darius heisst a 
sischen Keiliuschriflen Naqa wazanka (der grosse K 
Knrus fuhren auf die Kosroes und Koreten (Kon 
Nimi *) der Sohn Ishvakn's, begann Opferhandl 



k radai«. Rnbjtcting hlE putlon 
dUtalr priTlnui aUt« ol axiitan 



I rim:ii ziirucK uui vusistiiua, uesseu jvrait in uic 



II of Rnddb>, wu cilldl Arltht* or blark, llk* Krlshni, l.is raUllon. 
t du «In« Gotthfit Gcwelfala, da* Ihr iiir wi(>der fnlDommcu weiita 
iMvIb« kann ein M«il»rli stin udur fiu Stück Yleli, fiu ätOrk Laud uder 
I man ourvill. Wa> Jcdocli di-r GtitIkvK eiuuia] ala (iotclienk d-itgebrarbt 
It un<l bleibt für ioimer llir Kigviitliiiin, darf nirlit In^grkaufl vcrdrri. 
itllif (qodts liD Ilcbr.). Aurh die Keiud» der n<i(tlirit wnlcn ilir fr- 
irtli drii Tud). Ulfi .SiüKf, dif \iir (bti) odpr narh der Ai.grotliiiig der 
er lioltbell difspr geweiht Ist. trügt ^«Ibxt den Namen Harem oder Ilurnia 
von kvioria Fremden oder Uoeiiigeweihteu bei TodcEetrafe betreten werdun 
Nrder bedcnict iowabi OelAbde, als daijenlge, was iu Kulgi eiaea Cie- 
M G'ittlieil (cwelLt wird. Vor dem Anfang der ScIiUcbt gegen die Kana- 

Scfatli l«glcn die ^tloime Slmeoii UDd Juda vor der Rchlarlit ein <Ie- 

(lor Jehoiah), dus