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Full text of "Fauna der in der palaarctischen region ... lebenden Binnenconchylien"

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FAUNA 

DER IN 
DER PALÄARCTISCHEN REGION 

(europa, kaükasien, sibieien, tüean, persien. 

kurdistan, armenien, mesopotamien. 

Kleinasien; Syrien, Arabien, egypten, Tripolis. 

tunesien, algerien und marocco) 

LEBENDEN 

BINNENCONCH YLI EK 



VON 

Dl. CARL AGARDH WESTERLUND. 



ZWEI THEILE IN 7 HEFTEN. 



ERSTER THEIL. 



BERLIN. 

K. FRIEDLÄNDER it SOIIX. 



Dept.ofMoU.Ü.S.W.K. 
Lea Collection. 



,.v., 



LUND 

HAKAN OHLSSOn's BUCHDRUCKEREI 

1884^1890. 



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F A TT N A 

^ ^^ ^^^ Division of MbHu^ 
DER IN Secti(säai24iaaif 

DER PALÄARCTISCHEN REGION 

(EÜEOPA. KAUKASIEN, SIBIRIEN, TÜEAN, PERSIEN, 

KURDISTAN. ARMENIEN, MESOPOTAMIEN. 

KLEINASIEN, SYRIEN, ARABIEN, EGYPTEN, TRIPOLIS. 

TUNESIEN, ALGERIEN UND MAROCCO; 

LEBENDEN 

BINNKNCONCHYLIEN. 



VON 



Ol CARL AGARDH WESTERLUND. 



I. lAM TESTACELLIDE, GLAADIiMDE, VITRIMDE 
A« LEliCüCHROIDE. 




LUND 1886. 

HAKAN OHLSSOn's BUCHDRUCKEREI. 



Genus Testacella Cuvier. 

Tili er s. verlcwgert, nacJäschnecJcenartig, mit dem Mantel 
oben am Scluvansende angebracht u. von einer im Verhältniss 
zum Thiere tcinsig kleinen Schale bedeckt; Hals ausgezogen 
mit einer langen Furche auf jeder Seite; Geschlechtsöffnung 
unter dem rechten Fühler, Athemöfniing rechts am hinteren 
Theile des Thieres, unter der Ecke des Geh.; Kiefer fehlt; 
Zunge gross, mit langen, priemenfgen Zähnen. 

Gehäuse Mein, festschalig, ohrfg., kaum spiralig ge- 
umnden, innen mit Perlennmtter belegt; Mund, s, weit, schief, 
eifg., mit dem Spindelrande niedergedrückt. 

Syn. Testacella Cuv. 1800. — Helicolimax Fer. 1801. 
— Testacellus Faure-Big. 1802. 

Vorkommen. Unter Steinen oder sogar in der Erde, zu- 
weilen ziemlich tief, in Gärten und im Gebüsch. 

Ueber sieht, 
f Geh. geivölbt. — Sp. 1—6. 
ff Geh. abgeflacht. — Sp. 7—15. 

1. T. Iliaugei Fi^r. Geh. oval-länglich, fast rechtangelfg., 
grünlich o. bräunlich, älter runzelig gestreift; Umg. 2 (1. zu- 
gespitzt); Naht gekielt; Mund, vorn gerundet, innen stumpf- 
winklig, Aussenrand gekrümmt; Spindel breit, wulstig, vorn 
zugespitzt. L. 13— 17, Br. 7— 11, H. 3 '/j— 5 »/^ mm. (Frankr., 
Spanien, Portugal, England.) Hist. II. 1819 p. 94. t. 8. f. 12, 
Albeis Mal. Mad. 1834 t. 1. f. 9—11, Gass. & Fisch. Mon. 1856 t. 2. 
f. 1. — Syn. T. haliotides Lam. 1801, T. burdigalensis Gass. ap. 
Gratel. 1855, T. oceanica & T. canariensis Gratel. 

2. T. COmpcanyoi Dnp. Geh. eirund, ohrfg., auf der 
Spitze weiss, übrigens grau-schwärzlich, unregelmä3«ig grob 
gestreift; von der Spira nur ein kleines stumpfes Rudiment; 
Mund, vorn verschmälert, innen mehr gerundet; Spindel ge- 
drückt, vorn kaum etwas quer. L. 17, Br. 8, H. 2 '/j mm. 

1 



(Ost- Pyrenäen.) Ilist. 1847 p. 47 t. 1. f. 3, Companyo Hist. nat. 
Pyr. Orient. 1863 t. 1. f. 2. — Syn. T. conigovensis Grafel. 1855. 
(Das lebende Thier ist ausgestreckt 110-115 nun. lang.) Dup. &Comp. 

3. T. pascali (Bgt.) Massot. Geh. eiruud-ohrfg., dick- 
schalig, gewölbt dachfg., hornfarben, stark gefurcht, mit der 
Spitze hervorstehend und von der Spindel weit getrennt; Umg. 
2; Mund, eirund, oben stark ausgebuchtet gefurcht; Spindel- 
rand gross, zus. -gedrückt, gebogen, oben s. verdickt, unten 
etwas quer, Aussenrand gerade. L. 10, Br. G mm. (Frankr., 
Haute-Loire.) Ann. de Mal. 1R70 i«. 147. 

4. T. episcia Bgt. Geh. eirund, dunkelgelb, gewölbt, 
gestreift-gefurcht, mit der feinen Spitze von der Spindel weit 
getrennt; Umg. 1 '/j; Mund, eirund; Spindel verdickt, fast 
flach, bogig, Aussenrand bogig, ohne Winkel an der Spindel. 
L. 9, Br. 6 mm. (Frankreich hei Nizza.) Moll. Alp. Marit. 1861 
p. 28, t. 1. f. 1-4. (Bgt.) 

5. T. bOUrguigliati Massot. Geh. ohrfg., länglich, wenig 
dickschalig u. wenig gewölbt, gestreift, hornfarben, mit der 
feinen stumpfen Spitze wenig von der Spindel getrennt; Umg. 
1 */j; Mund, länglich, Aussenrand gerade, Spindelrand bogig, 
unten etwas quer. L. 7 Va , Br. 4 '/j mm. (Ost- Pyrenäen.) 
Ann. de Mal. 1870 p. 140. (Das lebende Thier erreicht ein Länge 
von 75—80 mm.) Mass. 

6. T. brondeli Bgt. Geh. dreieckig-eirund, gewölbt, 
hornfarben, runzelig gestreift, weisslich^ mit der feinen Spitze 
nicht von der Spindel getrennt; Umg. 1; Mund, dreieckig- 
eirund, Spindel gedreht, bogig, die Basis der Mund, nicht er- 
reichend, nicht abgestützt. L. 4, Br. 3 mm. (Algerien hei 
Bona.) Spicil. malacol. 1861 p. 65, t. 13 f. 14-16. (Bgt.) 



7. T. haliotitlea Drai). Geh. oval, fast dreieckig, 
schwach gewölbt, auf der Mitte niedergedrückt, bräunlich gelb, 
dünn, runzelig, mit der stumpfen Spitze nicht getrennt; Umg. 
1 y/j; Mund, vorn verbreitert, gerundet, innen winklig; Spindel 
scharf, bogig, Aussenrand vertikal. L. 6 — 10, Br. 4 — 7, 
H. 2 mm. (Frankr., Spanien, Portugal, England, Corsica, 
Jllyrien hei Görz ii. Istrien hei Triest.) Tabl. 1801 p. 99, Hist. 
1805 t. 9. f. 12-14, Dup. Hist. 1847 t. 1. f. 1, Gass. & Fisch. Mon. 
1856 t. 2. f. 6— 6D. — Syn. T. lialiot. Faure-Big. 1802, T. eitropn-a 
üoissy 1805, Helix snlterranea Lafont-dn-Cuida 1806, T. haliotoidea 
Mss. — Forma 1.) VHijor, L. 18, Br. 5, H. 2 mm. (Thier 40—50 mm. 
1., 12—15 mm. br.) 

Var. MCiituluiii Sow. (Gen. of sh. 1823 t. 1. f. 3—9, Gass. 
& Fisch. Mon. t. 2. f. 6 F.): schmäler, hinten stark verschmälert, 
Gew. mehr vorgezogen, Aussenrand der Mund, an der Spindel 
ohne Winkel. (Frankr.) T. anglica Gratel., T. scutatus Lesson 1838. 



8. T. gestroi Issel. Geh. dreieckig-eirund, fast durch- 
scheinend, schwach gewölbt, hell hornfarben, unregelmässig 
runzelig-gestreift, mit der feinen, stark zur. -gekrümmten Spitze 
nicht von der Spindel getrennt; Umg. 1; Spindel schmal, bogig, 
leicht gedreht, die Basis der Mund, fast erreichend u. etwas 
abgestützt. L. 5 Vj, Br. 4, H. 1 */,o mm. (Sardinien.) Ann. 
Mus. Genova 1873 p.' 277 f. 1-5. (Iss.) 

9. T. bisulcata JRisso. Geh. eirund-ohrfg., verlängert, 
vorn verschmälert, röthlich, z. regelmässig s. fein gestreift, 
mit der feinen Spitze von der Spindel durch eine Bucht ge- 
trennt; Umg. 1 VaJ Mund, vorn verschmälert, Spindel bogig, 
vorwärts niedergedrückt, wenig abgestützt. L. 5 — 7, Br. 3 — 4, 
H. 1 — 1 Vj ^^- (Sädfranh'eich, Oberitalien, Marocco.) Hist. 
nat. IV. 1826 p. 58. Dup. Hist. 1847 t. 1. f. 2, Gass. & Fisch. Mon. 
1856 t. 2. f. 5, Bourcr. Spie. mal. 1861 t. 13. f. 17—19. — Syn. T. gallo- 
provincialis Grat. 1855. — Forma 1.) major, L. 8 — 11, Br. 6 — 7 mm. 
(Algerien bei Constantine.) 

10. T. flsceriaiia Bourg. Geh. eirund, hornfarben, stark 
runzelig-gefurcht, mit der Spitze von der Spindel getrennt; 
Umg. 1 Va! Spindel bogig, vorwärts niedergedrückt, bis an die 
Basis verlängert, nicht abgestützt. L. 6, Br. 4 '^l^ mm. (Al- 
gerien.) Spicil. malacol. 1861 p. 59 t. 13. f. 5—7. (Bgt.) 

11. T. drymouia Bgt. Geh. dreieckig, hornfarben, stark 
gestreift, durchscheinend, fast flach, mit der scharfen Spitze 
von der Spindel getrennt; Umg. 1 V'j; Mund, mit scharfem 
Aussenrande, Spindel stark bogig gekrümmt, an der Basis wie 
abgestützt, L. 7, Br. 5 mm. (Italien, Ins. Capri.) Rev. &Mag. 
Zool. 1861 p. 515. — Syn. T. haliotidea Costa 1840. (Bgt.) 

12. T. beccarii Issel. Geh. dreieckig-eifg. , vorn ge- 
rundet, hinten zugespitzt, hornfarben, runzelig-gestreift, mit 
feiner Spitze; Umg. 1 — 1^/3; Spindel eingebogen, erhaben. 
L. 6 ^/j, Br. 6, H. ^j^ mm. (Italien, Ripali hei Firenze.) Bull, 
mal. ital. 1868 p. 70, t. 6. f. 1-3. (Issel.) 

13. T. pecchiolii Bgt. Geh. länglich, vorn schmäler, 
hornfarben, runzelig feingestreift, mit der Spitze wie zitzenfg. ; 
Umg. 1; Spindel breit, scharf, bogig, vorwärts niedergedrückt. 
L. 6— 6Va, Br. 31/2—4 mm. (Italien.) Rev. & Mag. Zool. 1861 
p. 517, Gentilh. Bull. soc. mal. it. 1868 t. 6 f. 5. (Thier.) — Syn. 
T. haliotidea Biv., Calcara, Philippi, Pirajno, T. bisulcata üzielli. 

14. T. stabile! Pini. Geh. oval-länglich, etwas convex, 
gelb, unregelmässig gestreift, mit gerader, verlängerter, feiner 
Spitze; Mund, mit dem Aussenrand convex, schwach verdickt; 
Spindel fast flach, durchsichtig, schwach regelmässig bogig. 
L. 5, Br. 2 mm. (Friaul hei Udine.) Atti d. soc. ital. 1879. (Pini.) 



15. T. servailli Massot. Geh. länglich-ohrfg., dünn, hell 
hornfarben, feingestreift, mit s. kleiner, nicht vorstehender, 
von der Spindel nicht getrennter Spitze; Umg. 1 Vj; Mund, 
eirund, Aussenrand fein, gerade, Spindelrand u. Spindel bogig. 
L. 4 '/j, Br. H mm. (Ostpyrenäea.) Ann. de Malacol. 1870 p. 
154. (Mass.) 



Genus üaiulebclldia Hautmann. 

Thier s. verlängert, nacktschneclcnartig, fast cijl indrisch, 
nach vorne etwas verschmälert, fein runzelig, mit dem Mantel 
am Hintertiteile des Körpers, ganz vom Geh. bedecld; zivi sehen 
Kopf u. ManteJ laufen 4 Furchen o. Schleimrinnen: oben 
auf der Mitte 2, fast imrallel, die 2 äusseren nach vorivärts 
an den Seiten stark diccrgirend; Geschlechtsöffnung am 
rechten Fühler, Athem'öffnung rechts am Hintertheile unter 
der Ecke des Geh.; Kiefer glatt; Zunge gross, mit langen 
2wiemenfgen Zähnen. 

Gehäuse s. klein, ganz hintoi, kurz vor dem Schtvanz- 
ende sitzend, festschalig, ßach, wenÄg u. sehr schnell ge- 
ivunden, eiriuul o. fast ohrfg., durchbohrt; letzter Umg. s. 
erweitert; Mund. s. gross, s. schief. 

Syn. Helix Drap. 1805. — Daudebardia Hartm. 
1821. — Helicophanta Feruss. 1822. — JJaiidebartia Beck 
1837. — Helicoliinax pr. p. Gray 1847. 

Vorkoinmen. In Gebirgsgegenden auf sehr feuchten schat- 
tigen Orten in Wäldern, unter der Erde oder unter Moos, 
während des Sommers sehr verborgen, nur im Herbst und 
Winter am meisten oberirdisch. 

Ueber sieht der Subgenera. 

1. Eudaudebar dia. Thier ohne Schleimdrüse am Schwanz- 
ende. — Sp. 1 — 19. 

2. Lsselia Bourg. Thier mit Schleimdrüse am Schwanz- 
ende (fidc Ts.sel.). — Sp. 20. 

1. Exidaudebardia W. 

Ueber sieht der Sektionen. 

A. Rufiva Cless. Geh. viirinü-ähnlich, eng aber offen ge- 
fiabeJt; Spindehand von der Insertion ssteVe ab rec/elmässig 
gekrümmt; Gew. mittelgross, ','3— ^/s der Gesammtlänge ein- 
nehmend. 



f Europciftche Arten. — Sj). 1—4. 

ff Afrikanische Arten. — S]). ö—'J. 

fff Katikasische Arten. — Sp. 10—12. 

B. JPseudolihania T)c Stej. Geh. haliotis-öhnlich, mit dem 
Spindelrand oben in ein kleines, den Nabel halhbed eckendes 
l'lättchen umgeschlacjen ; GevK s. klein, '»—'s der Gesammt- 
längc. — 8p. 13—17. 

C. Lihania Bgt. Geh. testacella-ähnlich, mit der Perforation 
von einer dicken, ganz zurückgeschlagenen Lamelle bedeckt; 
Gew. s. klein, Vi— V's (^^^' Gesammtlänge. — Sp. 18—19. 

A. Rufina Hess. (Mal. Bl. 1878.) 

1. 1). grandis Ben. Geh. tief genabelt, z. gewölbt, 
länger als breit, gelblich, glänzend, fast glatt; Umg. 8; Mund, 
gross, oval-gerundet, Mundsaum einfach, fast zus. -hängend. 
L. 8, Br. 6 mm. (SiriUen bei Pahi'mo.) Bull. soc. ital. 1875 
(notnen). Nuovo Catal. 1882 p. 9, 111. sist. crit. t. 8 f. 12 (n. Ben.). 
Verschieden von D. breripes durch ihre nicht ohifge Gestalt, von 
i>. rufa durch die g-erundete I''orni, grössere Convexität der Umg. 
und die oval-gerundete Miind. (Ben.) 

2. D. brevipPS Drp. Geh. durchbohrt, eirund, fast 
ohrfg., röthlich-gelb o. hornfarben-grünlich, glänzend, kaum 
gestreift; Umg. 2 — 2*/^, rasch zunehmend, s. flach, der letzte 
nach vorn stark erweitei't; Gew. s. klein, '/4 der Ges. -länge; 
Mund, länglich eirund, vorn breit, Aussenrand weit vorgezogen, 
stark bogig, Spindelrand z. ausgehöhlt. L. 4'/2, Br. S'/'j, 
H. 1 */j mm. (Deutschi., Oesterreich, Schiceiz, Italien.) Hist. 1805 
}). 119 t. 8 f. 30-33 (Ilelix), Rni. Icon. f. 40 (nicht 39!), Hartm. 
Gasterop. 1840 t. 4. f. 1-7. (Helicoph.) 

Var. luaravig-nse l'irajno (Cat. moll. d. Madonie, 1840): 
weniger durchsichtig, weit grösser u. mehr gewölbt. (Sicilien.) 
Ben. (D. brevipes.) 

3. D. rufjl Drp. Geh. durchbohrt, weit weniger in die 
Quere verbreitert als voriges, glänzend, meist gelbröthlich, ge- 
streift, besonders gegen die Mund.; Umg. 3, die ersten langsam 
zunehmend; Gew. fast mehr als ^/^ der Gesammtlänge ein- 
nehmend; Mund, oval-gerundet Aussenrand wenig gekrümmt, 
Spindelrand stark ausgehöhlt. L. 5, Br. 3 '/j, H. 1 '/j mm. 
(Deutschlarul, Erzh. Oesterreich, Galizien, Schweiz, Italien, Sici- 
lien, Montenegro, Griechenland, Konstantinopel.) Hist. 1805, p. 
118. t. 8. f. 26-29 (Heli.x), Rm. Icon. f. 39 (nicht 40!), Hartm. Gaste- 
rop. 1840, t. 3. f. 1-7 (Helicoih.). Länge des Thieres 13—15 nini. 

Bern. Die Schale der Dandebardien ist ?.. gjossen Verschieden- 
heiten in der F'orm unterworfen je nach dem Alter des Thieres. Als 
jung hat es eine hyalinenühiiliche Schale mit gross angelegtem Gew. 
und bei fortgesetztem Wnclisthum erweitert sich diese gegen die Mund, 
immer mehr. Dasselbe Verhältniss findet bei den Testacellen statt 



und von beiden Gattungen sind "Species" auf unvollendete Exemplare 
gegründet. Solche Daudebardie ist zweifelsohne hassiaca Cl., viel- 
leicht alle die 4 folgenden. 

D. hassiaca Cless. Geh. z. weit genabelt, gelblich hornfarben, 
schmäler u. weniger ausgebreitet als bei rufa, Umg. 3, der letzte etwa 
Vs der Gesammtlänge; L. 3 V2) Br. 2*/i, H. 1 mm. (Cassel.) Mal. Bl. 
1868 p. 96 t. 5 f. 7, Rm.-Kob. Icon. f. 1398. 

D. nivalis Ben. Geh. relativ weit genabelt, wonig in die Quere 
verbreitert, ganz vitriua-ähnlich, mit leichtem horngrünem Schein, nur 
unter der Naht deutlicher gestreift, Umg. 3, gut gewölbt, Naht tief, 
Mund, oval, kaum mehr als '/i der Gesammtlänge, stark ausgeschnitten; 
L. 4, Br. 3, H. fast 2 mm. (Sic, Madonien.) 111. sist. crit. p. 53 t. 1 
f. 8, Rm.-Kob. Icon. f. 1389. 

D. heidi Cless. Geh. offen genabelt, mehr rundlich als länglich, 
leicht goldgelb, s. fein gestreift, Umg. kaum über 2 '/», z. langsam 
zunehmend, Mund, oval, weniger schief, etwas mehr als Vj der Ges.- 
länge; L. 3'!^, Br. 2 V2, H. 1 Vio mm. (Bayern.) Mal. Bl. 1872 p. 72 
t. 2. f. 1—4, Rm.-Kob. Icon. f. 1388; D. nivalis Cl. Exk. Fauna ed. 1. 

D. monticola Ben. Geh. genabelt, mehr gerundet, Mund, eifg.- 
gerundet; L. 3, Br. 1 '/a n\m. (Sicil., Mte. S. Martino.) 111. sist. crit. 
t. 8 f. 13. (Ben.) 

4. D. haliciensis W. Geh. genabelt (Nabel an der 
Mund. z. stark erweitert), länglich eifg., glashell, grünlich, 
mit feinen koncentrischen u. äusserst feinen radialen Streifen; 
Umg. 3^/3, der letzte vorn erweitert; Naht gerandet, tief; 
Gew. gross, relativ weit (bei Ex. mit 2 '/j Umg. »leh?' als '/^ 
der Ges. -länge einnehmend, bei alten etwas mehr als ^l^); 
Mund. s. schief, oval, Ränder bogig, mit genäherten u. con- 
vergii'enden Insertionen. L. 4, Br. kaum 3, H. 1 V/3 ™n^- 
(Galizien hei Przcnujsl.) K. Vet. Ak. Förh. 1881, 4. p. 50. 



5. D. Iiubigena Bgt. Geh. genabelt, glasartig, horn- 
farben, s. fein gestreift, leicht gewellt; Umg. 3, der letzte s. 
verbreitert; Naht eingedrückt; Mund, schief, queroval, Ober- 
rand weit vorgezogen u. vornen gebogen, Spindelrand leicht 
ausgebreitet, die Insertionen durch einen dünnen Callus ver- 
bunden. L. 5, H. 2 mm, (Algerien.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 
3 t. 4, f. 13-16, Rm.-Kob. Icon. f. 1392. (Bgt.) 

6. D. Charopia Let. Geh. offen "durchbohrt, glashell, 
hornfarben olivbraun, zierlich feingestreift, äusserst fein spiral- 
gestreift; Umg. 2 ^/j, s. schnell zunehmend, der letzte stark 
verbreitert; Naht tief; Mund. s. schief, länglich-gerundet. L. 5, 
Br. 2 mm. (Algerien.) Ann. de Malacol. 1870 p. 292. (Let.) 

7. D. atlantica Bgt. Geh. durchbohrt, glasartig, bern- 
steinfarben, fast glatt; Umg. 2, der letzte nach vorn erweitert; 
Naht tief; Gew. s. klein, stark excentrisch; Mund. s. schräg, 



quer eifg., Oberrand gebogen u. vorne Aveit vorgezogen. L. S, 
Br. 1 Va nam. (Algerien, Edongh.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 5 t. 
4 f. 9—12, Rm.-Kob. Icon. f. 1391. (Bgt.) 

8. D. platystoma Lef. Geh. eng durchbohrt, glashell, 
etwas grünlich hornfarben, s. fein gestreift; Umg. 2 »/j, der 
letzte nach vorn stark erweitert; Naht tief; Gew. stark ex- 
centrisch, s. stumpf; Mund. s. schief, länglich gerundet, kaum 
ausgeschnitten, Oberrand gebogen u. vorne weit vorgezogen. 
L. 4, Br. 1 ^/j mm. (Kahylien.) Ann, de malacol. 1870 p. 291. (Let.) 

9. D. letourneuxi Bgt. Geh. vitrinaähnlich, glashell, 
röthlich hornfarben, oben s. fein gestreift; Umg. 2 ^/j, ein 
wenig convex, s. schnell zunehmend, der letzte verbreitert, 
unten gewölbt; Gew. s. klein, kaum lateral; Mund, länglich, 
schräg nach unten gerichtet, Oberrand bogig vorgezogen. L. 2*/^, 
Br. 1 1/4 mm. (Algerien, Edongh.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 210 
t. 33 f. 7-12. (Bgt.)' 

* 

10. D. sieversi Bttg. Geh. eng ritzfg. durchbohrt, 
dünnschalig, hell grünlichbraun, länglich eifg., gestreift; Umg. 
2, z. rasch zunehmend, der letzte c. */, der Gesammtlänge, 
vornen eifg. gerundet; Naht z. tief; Gew. mittelgross, fast 
kugelig; Mund. s. schief, rund-eifg., an der Wand abgestutzt, 
Aussenrand z. gerade, etwas herabgebogen, Spindelrand leicht 
umgeschlagen. L. 2 Vj, Br. 1 '/j, H. */g mm. (Transkaukasien.) 
Jahrb. Mal. Ges. 1880 t. 4 f. 3, Kob. Icon. N. F. f. 1. 

11. D. heydeili Bttg. Geh. durchbohrt, bald festschalig, 
nicht durchsichtig, gelbgrünlich, bald grünlich-glashell 0. röth- 
lich, leicht gestreift, länglich-eifg. ; Umg. "^^j^i z. rasch zu- 
nehmend, der letzte c. */g der Ges. -länge, vorn etwas erweitert; 
Gew. weniger als '/j der Ges. -länge; Mund. s. schräg, eifg., 
etwas abgestutzt, mit s. genäherten, von einer deutlichen 
Schwiele verbundenen oft breit häutigen Rändern, Spindelrand 
callös verdickt u. zu V3 die Perforation bedeckend. L. 4 'Z^, 
Br. 2 1/2, H. 1 mm. (Kaukasus.) Jahrb. Mal. Ges. 1879 p. 3 t. 
1 f. 1, 1881 p. 171, Rm.-Kob. Icon. f. 1937. — Bei 3 mm. Länge ist 
das Geh. nur" kurz bogig geritzt, u. sind die Randinsertionen weit 
entfernt, noch jüngere Schale hat den letzten Umg. glockenfg. erweitert. 
Ganz individuell tritt eine m. 0. w. starke innere Kalklage auf 0. fehlt. 
Junge Thiere sind zuerst (Jahrb. 1880 p. 113 t. 4 f. 1) von Dr. Bttg. 
als D. paiülenkoi n. sp. beschrieben. 

12. D. lederi Bttg. Geh. genabelt, dünnschalig, roth- 
braun, fast nagelfg., eifg. -elliptisch, mit fast parallelen Rändern; 
Umg. 2\/j, der letzte ist der Länge nach u. im mittleren 
Theile auch der Quere nach stark gewölbt; Gew. nur ^/^ der 
Gesammtlänge; Mund, nicht wie oft bei den 2 vorhergehenden 
Arten glockenfg. erweitert. L. 6 ^/j (bis 8), Br. 3 ^/j (bis 
4 */j) mm. (Transkaukasien.) Jahrb. Mal. Ges. 1881 p. 172 t. 7 
f. 2, Kob. Icon. N. F. f. 2. (Bttg.) Var. albinos. 



B. Fseudolibania De Stef. (Bull. soc. mal. it. 1879 p. 12.) 

13. I). langi Ffr. Geh. halbbedeckt durchbohrt, s. nieder- 
gedrückt, braungelb, innen mit einer verwaschenen Schmelz- 
lage; Umg. 2, der letzte an dem Rande etwas kantig; Gew. s. 
klein, lateral; Mund. s. weit, lang-eifg., Spindelrand bogig. 
L. 6 Vj, Br. 4, H. 1^/3 mm. (Siebenbürgen, Ungarn, Banal.) 
Symb. III. 1846 p. 81 (Helicoph.), Marl. Chemn. II. t. 1 f. 6—9, Rm.- 
Kob. Icon. f. 1396. — -D. transsylvanica Bz. (Veih Siebenb. Ver. 1859 
p. 214, Rm.-Kob. Icon. f. 1397) ist eine junge Schnecke (L. 4, Br. 2 
mm., weisslich o. gelbbch, deutlicher gestreift, von oben gesehen 
spitzeifg., mit dem winzigen Gew. am spitzen Ende, nicht seitlicli). 

14. D. boettgeri Cless. Geh. s. eng genabelt, dachfg., 
elliptisch-eifg., undeutlich gestreift, hell hornfarben; Umg. 2 '/j, 
der letzte s. verlängert; Naht z. tief; Gew. s. klein, '/^ der 
Gesammtlänge; Mund. s. weit, s. schief. L. 5, Br. 2 ^!^ mm. 
(Krim bei Strateis.) Malak. Blatt. N. F. VI. p. 38, t. 2 f. 9-10. (Cless.) 

15. D. tarentina De Stef. Geh. geritzt, haliotisähnlich, 
stark niedergedrückt, glashell, rothgelb, fein gestreift, mit s. 
feinen Spirallinien; Umg. 2^/2, der letzte s. verlängert; Gew. 
s. klein, lateral; Mund. s. gross, s. schief, länglich oval, Spindel- 
rand in der Mitte concav, umgeschlagen. L. 4 V^, Br. 2^1^, 
H. ''|^Q mm. (Ttalien bei Tarento.) Bull. soc. mal. ital. 1879 p. 
11. (De Stef.) 

16. D. flsceri Fgt. Geh. halbbedeckt durchbohrt, nieder- 
gedrückt, gelbgrün, lebhaft glänzend, z. regelmässig oval; Umg. 
2 '/j, der letzte verlängert; Naht z. tief; Gew. klein, lateral, 
ganz flach; Mund, oval, schief, wenig ausgeschnitten, reichlich 
■'/j der Ges. -länge, mit einander genäherten, mitunter durch 
einen feinen Callus verbündeten Rändern, Spindelrand umge- 
schlagen. L. 4— 4V2, Br. 2 V2— 2^/4, H. 1 »'4 mm. (Sicilien, 
Calabrien.) Malacol. de l'Alg. IL 1864 p. 345 (nota). — Syn. D. si- 
cula Fisch. J. Conch. 1856, Ben. 111. sist. crit. t. 1 f. 7 (1856), Rm.- 
Kob. Icon. f. 1390. 

17. D. Sicula Ä. Bivona. Geh. halbbedeckt durchbohrt, 
niedergedrückt, länglich, bernsteinfarben, dicht gestreift, mit 
starken Anwachssti'eifen u. deutlichen Spirallinien; Umg. 2"j, 
der letzte auf der Mitte breit, vorn verschmälert, an der Mund, 
niedergedrückt; Gew. ^/^ der Ges. -länge (bei jungen Ex. mehr 
als '/j); Mund, länglich, Oberrand stark gekrümmt, Spindel- 
rand oben breit umgeschlagen. L. 5, Br. 3 '/j, H. 1 '/j mm. 
(Sicilien.) Nuovi Moll. d. Palermo 1839, p. 5 f. 3. — Syn. B. rufa 
Ben. 111. sist. t. 1. f. 6. 

C. JAbania Bgt. (Ann. de Malacol. 1870.) 
Moxissonia Bgt. 1866, non Semper 1865. 

18. D. Saulcyi Bgt. Geh. bedeckt durchbohrt, laug- 
rund, vornen verschmälert, bernsteinfarben o. gelblich, glatt; 



9 

Umg. 2 ^/2 — 3, der letzte hinten rasch herabsteigend, s. gross, 
mit fast parallelen Rändern; Gew. s. klein, flach, Apex dick, 
stumpf, gewölbt; Mund, länglich rund, Spindelrand gebogen, 
in der Mitte schwach winklig. L. 5, Br. 3, H. 1 '/j mm. 
(Syrien.) Test, noviss. p. 10, Cat. rais. p. 5 t. 1 f. 8—9 (Testacella), 
P'ischer J. Conch. 1856. (Fisch.) Rm.-Kob. Icon. f. 1395. Bei s. grossen 
Ex. erreicht das Schälchen L. 8. Br. 5 mm. (Bttg.) — D. gaülardoti 
Bgt. (Amen. Mal. I. p. 97 t. 6 f. 14—19) ist (wie auch Bttg. bemerkt) 
wahrscheinlich nur eine Altersform dieser Art (Geh. nur 2 mm. lang, 
fast glatt, ganz hell hornfarben, Gew. klein, s. excentrisch gelegen, 
Umg. 2 '/j, der letzte in der Quere verbreitert, Mund, lang eifg., fast 
^/s der Ges. -länge). 

19. D. Calophana W. Geh. bedeckt durchbohrt, schief 
eifg., niedergedrückt, fein gestreift, mit s. starken Anwachs- 
streifen u. feinen Spirallinien, gelblich, s. glänzend, die innere 
Hälfte bis ^j^ mit einer starken schneevs'eissen Schmelzlage be- 
legt; Umg. 2, der erste s. klein; Gew. winzig klein, kaum '/^ 
der Schalenlänge; Mund. s. schief, fast oval, Oberrand bogig, 
Spindelrand lang, fast vertikal, oben verdickt, Unterrand concav. 
L. 5, Br. 3 */j5 H. 1 V/j mm. (Galizien hei Przcmysl.) K. Vet. 
Ak. Förh. 1881, 4, p. 51. 

2. Isselia Bgt. (Syst. Europ. 1877.) 

20. D. sardoa Tss. Geh. eng durchbohrt, schwach ge- 
wölbt, s. in die Quere verbreitert, s. fein gestreift, s. glänzend, 
strohgelb; Umg. 2*/^, der letzte weit, verlängert, niederge- 
drückt; Gew. klein, flach, etwas seitlich, flach; Mund. s. schief, 
gross, langrund, Spindelrand schwach gebogen, Oberrand ge- 
rundet, fast häutig. L. 4, Br. 2".^, H. 1 mm. (Siwdinien.) 
Ann. Mus. Genova IV. 1873, p. 279 f. 1-5. (Issd.) 



Genus (jlandina Schumacher. 

Thier schlank, vorn verschmälert, mit dem Nacken 
zwischen Kopf u. vorderem Mantelrande s. lang; Fühler 
scheinbar 3 Paar, indem, die Oberlippe jederseits in einen 
langen dreieckigen, kontraktilen Hautla,ppen ausläuft; Mund. 
oben mit 3 u. jederseits mit 2 Fapillen; Athemöffnung rechts, 
eng; Kiefer fehlt; Zunge mit zahlreichen, schmalen u. spit- 
zigen, in bogenfgen Querreihen gestellten Zähnen, Mittel- 
zahn s. klein. 

Gehäuse ungenabclt, eifg., spindelfg. o. ei fg. -verlängert, 
weisslich, mit gelblichem Oberhaut, gestreift u. oft durch 
Spirallinien gegittert; Umg. 6—8, der letzte nach unten zu 
verschmälert; Naht besoiiders gegen die Mund, zu s. schief, 
fast immer gekerbt; Mund, ganz vertikal, oben s. verschmälert 



10 

u. zugespiizt^ von ettra der IläJftc der Gehäuselänye o. 
länger, S2)ind(. Irnnd an der Basis abgeschnitten, einen Ideinen 
Ausschnitt bildend. 

Syn. Volutce, Buccitd, Btdke, Strotnbi, Helicis, Bulimi, 
Achatince u. s. w. Species Auct. veter. — Oleacina pr. p. 
Bolten 1798. — Pohjpheinus Montf. 1810. — Glandina 
Schum. 1817. 

Vo7'koiiinien. Unter abgefallenem Laub, Moos und Steinen 
an feuchten Orten (hauptsächlich in Nordamerika, aber auch) 
an den Küsten des europäischen Mittelmeeres. 

Bern. "En general on reconnait qu' une Glandina est parvenue 
ä l'etat adulte, ou presque adulte, ä la longeur de son Ouvertüre; dans 
les individus qui sont adultes, celle-ci ne doit pas mesurer plus 
d'etendue que n'en offre la spire; ainsi plus longue se presente Touver- 
ture par rapport ä la spire et moins complete sera la coquille. Une 
Glandina adulte du reste n'offre pas moins de six tours. Toutes les 
forrnes ont ceci de commun entr' elles, la couleur olivätre de l'epi- 
derme tantot plus obscure ou brune, tantot plus claire et jaunätre; la 
surface sous Tepiderme tres brillante et d'un blanc pur, et offrant dans 
la partie interieure un vif eclat de nacre. Plus la coquille est jeune 
et plus Tepidernie est obscur et adherant. Dans Tage plus avance, 
l'epiderme s'ecaille peu-äpeu de inaniere que les coquilles adultes 
sont ordinairement tout-ä-fait rüdes, blanches, ou bleuätrcs et brillantes." 
(West. Apercu s. 1. faune Grece 1879.) 

1. (j. illgir<a Brug. Geh. länglich-konisch, fein gestreift? 
schmutzig gelb; Gew. ausgezogen-konisch, stumpf; Umg. 6 — 7, 
schnell zunehmend, s. schwach gewölbt, der letzte etwas mehr 
als '/a der Ges. -länge; Naht fein gekerbt; Mund, vor der Länge 
des Gew., Aussenrand fast gerade, vorgezogen, Spindel fast 
gerade. L. 38—40, Br. 12—14, Mund. L. 21 mm. oder L. 40, 
Br. 12, M. L. 19 mm. (Algerien, Sädiialien, Sicilien.) Encycl. 
meth. I. 1792 p. 364 (Bulimus), Raymond J. Conch. 1853 t. 1 f. 1—5, 
Bgt. Mal. de l'Alg. II. t. 7 f. 1—12. - P'ornia 1.) major, L. 64 mm. 
(Kstr. ap. Chemn. t. 17 f. 22) 

* (jr. (lilatiltil (Z.) Kstr. Geh. eifg.-konisch, rippen- 
streifig; Gew. breit u. kurz konisch, s. stumpf; Umg. 6 — 7, 
z. gewölbt, der letzte vorn weit weniger herabsteigend; Mund, 
von der Länge des Gew., Aussenrand auf der Mitte s. schwach 
vorgezogen, Mund. -wand ein wenig gewölbt, Spindel unten stark 
gekrümmt, an der Basis plötzlich abgestutzt L. 29—34, Br. 
12 — 14. M. L. 14 — 15 mm. (Algerien., Sicilien, Griechenland.) 
Chemn. Conch. Cab. 1844, t. 17 f. 19—21 (Bulimus), Bgt, Malacol. de 
l'Alg. II. t. 8 f. 1-3, West. Fauna Eur. 1876 p. 6, Aper<ju de la Gr. 
1879 p. 21. — Syn. HeUx rosea Fer. 1821, Polyphein, tumidns Villa 
1841. — Forma 1.) major, L. 38, Br. 14, M. L. 18—19 mm. (Algerien.) 

Var. niarg^inata: Naht von einer stark erhabenen, oben 
glatten, olivfarbenen, dann weissen und stark gekerbten Linie 
begleitet. (Greta.) 



11 

* G. intermedia Mts. Geh. länglich konisch, z. regel- 
mässig rippenstreifig; Gew. lang, z. schlank, konisch; Umg. 6, 
letzter schwach gewölbt, vorn abgeflacht; Naht oben wenig 
schief; Mund, von der Länge des Gew., Aussenrand auf der 
Mitte schwach eingedrückt, Wand kaum merkbar gewölbt, 
Spindel unten kurz, schwach gekrümmt, an der Basis abgestutzt. 
L. 36, Br. 10 — 12, M. L. 18 mm. (Griechenland, Süditalien, 
Sicilien.) Mal. Blatt. 1859 p. 161 (var.), Rm.-Kob. Icon. f. 1314 (forma 
magna), West. & Blanc Apercu p. 21 t. 1 f. 2. — Forma 1.) major, 
L. 31, Br. 13, M. L. 17 mm. 

Var. inin^relica Bttg. (Jahrb. 1881 p. 170 t. 7 f. 1): 

schlank, mit spitzigem Apex, oben stark, scharf, bogig u. weit- 
läufig rippenstreifig, am letzten Umg. grob runzelstreifig, Umg. 
7, langsamer u. regelmässiger zunehmend, Mund, etwas kürzer 
als das Gew., Aussenrand oben stark vorgezogen, Spindel stark 
gekrümmt, S-fg.; L. 34-36, Br. lO'/j-ll, M. L. 15-16 mm. 
(Transkaukasien, Mingrelien.) 

* G. sicula Sgt. Geh. festschalig, verlängert-konisch ; 
Umg. 6, z. gewölbt, an der Naht etwas eingedrückt; Gew. lang 
ausgezogen; Mund, bei weitem nicht die Länge des Gew. er- 
reichend, Spindel unten stark gekrümmt, an der Basis wenig 
abgestutzt. L. 42, Br. 13, M. L. 16 mm. (Süditalien u. Si- 
cilien.) Malaool. de l'Alg. II. 1864 p. 117. — Syn. G. alg. v. micro- 
Stoma Kob. Icon. f. 1313, Gl. alg. v. pyramidata Paul. 

* 0. poireti (C. Pfr.) Geh. schlank wie G. compressa, 
aber überall gleich u. fein gestreift, Gew. mehr konisch, Umg. 
7 — 8, die beiden letzten gewölbter, kürzer, der letzte kaum 
merkbar eingedrückt an der Mund., Naht weniger schief, Mund, 
unten weniger breit. L. 34 — 36, Br. 10, M. L. 17 mm. (Krain, 
Istrien, Dalmatien, Serbien.) Naturg. d. d. Moll. III. 1828, p. 34 
t. 7 f. 3-4 (Bulimus), Rm. Icon. f. 123 p. p. (Achatina). — Syn. 
Cochlicopa poireti Fer. Prodrom. 1822 p. 54 t. 136 f. 1—5 (fide Bgt.), 
Achat. Cornea Brum. 1838, Polyph. alg. v. angustatus Villa 1841, Gl. 
alg. var. Kob. Icon. f. 13l5. 

2. O. compressa Mss. Geh. schlank, länglich-cylindrisch, 
dünn, dicht rippenstreifig u. am letzten Umg. gefaltet, mit z. 
spitzigem Apex, unter dem schmutzgelben, schnell abfallenden 
Epidei'mis weisslich; Umg. 6, s. schnell zunehmend, abgeflacht, 
der letzte lang ausgezogen, auf der Mitte niedergedrückt; Naht 
s. schief; Gew. gethürmt; Mund, von der Länge des Gew., 
unten erweitert, Aussenrand im oberen Drittel eingedrückt, 
Wand fast flach, Spindel fast gerade, abgeschnitten. L. 32 — 35, 
Br. 8 V2— 9, M. L. 16-17 mm. (Griechenland.) Coqu. Schläfli 
1859 p. 31, West. & Bl. Apeigu 1879, p. 22 t. 1 f. 3. — G. delesserti 
Bgt. (Coq. Saulcy, 1852, t. 2 f. 6) ist (nach Bgt. selbst in Mal. Alg. 
II. p. 117) nur eine junge G. compressa. 



12 

Genus Pariiiacella Gumer. 

Tili er lang, fast cylindrisch, am hinteren Ende stark 
f/ekieU, zugespitzt. Mantel (Schild) f/ross, oben auf der Mitte 
des Körpers gelegen, fein gek'örnelt; Fühler konisch-wal zenfg . ; 
Athemöfnung rechts am Hintertheile des Körpers: Ge- 
schlechtsöffnung hei dem rechten Fühler; Kiefer glatt, mit 
einem Ideinen Vorsprung in der Mitte; Zunge mit den 
mittleren Zähnen dreispit&ig n. den äusseren Seitenzähnen 
priemenfg. 

Gehäuse besteht aus zwei Theilen: ein kleiner, äusserer, 
hinterer, der lebhaft gelb gefärbt ist und den Anfang einer 
Windung zeigt, mit niedergedrücktem Spindel u. sehr weiter 
Mund. (Nucleus): ein grösserer, vorderer, später gebildeter, 
der ireiss u. flach und im wcidioi Mantel ganz eingeschlossen 
ist (Spathula, Limaeella). 

Syn. Parntacella Cuv. 1804. — Parrnacellus P'er. 
1819. — Crijptella Webb & Berth 1833. — Drnsia pr. p. 
Gray 1855. 

Vorkommen. An dürren trockenen Weiden in Südeuropa, 
Nordafrika und Vorderasien leben die Parmacellen. 

1. P. oliviori Cur. Geb. länglicb. vornen abgerundet, 
mit der grössten Breite iu balber Liinge, Nucleus mit überaus 
feineu Radialstreifen, gelb, Spatbula rein weiss. L. 11 "j, 
Br. 5 '/a, H. 2 '/g mm. — Tbier grau, mit scbwarzen Flecken 
auf Hals u. Mantel. (Mesopotamien, in der \ähe von Euphrat.) 
Ann. Mus. V. 1804, p. 435 t. 29 f. 12-15, FY'russ. Hist. II. 1820, t. 
7 f. 3-5, Mts. in Fedtsch. Reise in Turkestan, 1874, t. 1. f. 1. — 
Syn. Parmac. mesopotamüc Oken 1816, Testete, amligiius Feruss. 
1820 (fide Crosse). 

2. P. alexaudrin.a Ehrenb. Geh. derb u. kräftig, breiter 
als bei olivieri, mit grösster Breite im ersten Drittel, Nucleus 
u. Spathula gleichmässig olivengrün gefärbt, jeuer mit äusserst 
feinen, in spirale Reihen augeordneten Körnchen sculptirt, diese 
mit dunkleren Anwachsstreifen. L. 12, Br. 6 '/j, H. 2 '/j mm. 
— Thier bellroth. (Egypten bei Alexandria.) Symb. l'hys. 1. 
183L Jifkoli N. 0. Afrika, 1874, p. 33 t. 4 f. 4, Rni.-Kob. Icon. f. 
1320! 15is jetzt nur einmal gefunden: die Otig'.-ex. in zool. Jlnseuni 
zu Berlin. (Jick.) 

3. P. velitaris Mts. "Thier in Spiritus 29 mm. lang, 
6 mm. breit, 8 mm. hoch, Schild 8 mm. lang, 10 mm. hinter 
dem Vorderende beginnend, eifg., flach, vorne zugespitzt, hinten 
flacli abgerundet, jederseits mit einer eingedrückten gebogenen 
Linie, die Schale ganz gleichmässig bedeckend. Sohle nur 5 mm. 
breit, deutlicher zweitheilig, das Mittelfeld 2 mm. einnehmend, 



Skulptur des Halses und der Körperseiten wie bei P. olivieri 
Cuv., von der sich die vorliegende zumeist durch den kleineren, 
auch hinten ganz flachen Schild unterscheidet, der auf eine 
kleinere innere Schale schliessen lässt." (Riiss.-Annenien hei 
Astrabad.) Aufz. der von Dr. Brandt in R.-Arm.ges, Moll. 1880. (Mts.) 

4. P. (leshayesii M.-Tand. Geh. schliesslich ganz vom 
Mantel überdeckt, oben concentrisch gestreift, regelmässig ge- 
wölbt, mit zus. -gedrückten Seiten, unten glatt, feinkörnig (bei 
älteren Ex. aber auch rauh, wie bei der folgenden Art), mit 
einem einfachen Hohlraum am Clypeus, dieser klein, glatt, polirt, 
safrangelb, Spathula viel grösser, weisslich, dick. Nucleus L. 4, 
Br. 2, Spathula L. 16, Br. 11 mm. — Thier s. gross (bis 14 
cm. lang), schlank, einfarbig rothgelb. (Algerien, Spanien.) 
Actes Liun. 8oc. Bord. 1848 p. 261 t. 1 f. ,5. B<rt. Spicil. 1861 t. 4 f. 
1—2, t. 6 f. 1—3, Mal. de l'Alg. J. 1864 t. 2 f. 1—6, Rm.-Kob. Icon. 
f. 1318. — Syu. P. alfjerica Desh. 1852. — Forma 1.) major, Spathula 
21 inrn. lang. 

5. P. doi'Sillis J/sA". Geh. stark u. dick, innen ungleich 
incrustirt, stark gewölbt, länglich oval, an der Seiten zus.- 
gedrückt, innen am Beginn des Nucleus durch eine vorsprin- 
gende Ecke u. eine herabsteigende Runzel in zwei Buchten 
getheilt, Nucleus ganz glatt, bernsteingelb (seine Axe bildet 
mit dem Oberrande einen rechten Winkel), Spathula am dicksten 
in der Mitte, nach dem Aussenrande allmählig abfallend. Nucleus 
L. 5, Br. 2 Va, Späth. L. 18 »/j, Bi'- ü mm. (Alarocco.) 
Jahrb. Mal. Ges. 1874 p. 3 t. 1. f. 1, Rm. Kob. Icon. f. 1319. (Mss) 

6. P. Valencieiiuesi Webb. & Ben. Von der vervandten 
P. deslmyesii kaum durch das Geh. verschieden, aber desto 
mehr durch die Farbe des Thieres: oben röthlich braun, Schild 
dunkelbraun, mit zahlreichen, kleinen, schwarzen, ungleich 
grossen Flecken bedeckt; L. 100, Br. 20 mm., Geh. L. 13, 
Br. 6 ^/j m. m. (Portugal, Spanien.) Guirin Mag. zool. II. 1836 
p. 1, t. 75, 76 (P. valericiennii), Crosse in Journ. Conch. 1880 p. 342 
t. 9 f. 3 optima (P. valeuciennesi). Crosse. 

7. P. nioquilli Bgt. Geh. gelbgrünlich, elliptisch, Nucleus 
kleiner u. schiefer als bei der vorhergehenden, Spathula 6 mal 
grösser als der Nucleus, elliptisch, vorne knorpelig, der rechte 
Rand nicht niedergedrückt, der äussere Theil dünn, durch- 
scheinend. L. 17, Br. 10, H. 2 ^/j mm. — Thier einfarbig 
ziegelroth, von der Grösse der vorigen, aber wenig gekielt. 
(Südfrankreich, in der Crau.) Arcen. Malacol. II. 1859 p. 139. — 
Syn. P. valencienii Moq. Tand. II. 1855, p. 34 t. 4 f. 9-18. (Bgt.) 

8. P. gervaisi Moq. Tand. Nucleus, welcher beim le- 
benden Thier immer sichtbar ist, grüngelb, fest, s. glänzend, 
in der Gestalt an eine Natica erinnernd, ohne Vorsprung am 



14 

Spindelrand, Spathula z. oval, dick, kalkig, concentrisch ge- 
streift, nur dreimal so gross, wie der Nucleus. L. 11 — 12, 
Br. 7, H. 2 mm. — Thier einfarbig olivenbraun, L. 70 — 80 mm. 
Sondert einen s. glänzenden Schleim ab. (Südfrankreich, in 
der Crem.) Mem. Ac. Toulouse 1850 p. 47, Hist. II. 1855 p. 37 t. 4 
f. 19—20, Rm.-Kob. Icon. f. 1321. (Moq.-Tand.) 

Genus Vitrina Draparnaud. 

Thier schlank, aber s. gross im Verhältniss zum Geh.; 
Fiiss schmal, nach hinten s. zugespitzt, unten in drei Längs- 
felder getheilt, die Seitenfelder mit vertieften Querlinien; 
Mantel runzelig, weit aus dem Geh. vortretend, mit einem 
zungefifgen, iceit aussen an das Geh. angelegten Lappen; 
AthemÖffnung rechts unter der Gehä%iseecke; Geschlechts- 
Öffnung rechts in der Mitte des Halses; Kiefer glatt, ge- 
bogen, mit einem stumpfen Vorsprung in der Mitte; Zunge 
mit der Mittelzahn regelmässig dreispitzig, die nächsten un- 
symmetrisch zwei- 0. dreispitzig, die äusseren klein, hackenfg. 

Gehäuse ungenahelt o. fein durchbohrt, s. dünnschalig, 
glasartig, durchsichtig (selten mit festerer Schale), glänzend, 
gedrückt-kugelig bis ohrfg.; Gew. besteht nur aus 2 — 3, 
meist rasch zunehmenden, Umg., der letzte meistens stark 
erweitert; Mund, gross, mit bogig ausgeschnittenem, oft in 
einen häutigen, einwärts gebogenen Hautsaum auslaufendem 
Spindelrande: Embryonal schale fein punktirt u. reihemveise 
mit feinen Höckern geziert. 

Syn. Belix Müll. 1774. — Vitrina Drap. 1801. — 
Helicolimax Feruss. s:r 1802. — Vitrinus Montf. 1810. 

— Cobresia Hübner 1810. — Testacella pr. p. Oken 1815. 

— Hyalina pr. p, Stud. 1820. — lAnuicina Hartm. 1821. 

— Pagana Gistel 1848. 

Vorhomm,en. Unter abgefallenem Laub, Moos und Steinen 
an feuchten Orten, einige im Gebirge unter losen Baumrinden 
alter feuchter Stöcke, bis im höchsten Norden wie bis zur 
Schneegrenze in den Alpen. 

Uebersicht der Subgenera. 

f Letzter Umg. gerundet. 

*) Das Thier kann sich nicht vollständig ins Geh. 
zur.-ziehen. 

a. — Geh. glashell; Epidermis äusserst dünn u. 
fest der Schale angeklebt. 



15 

1. Seinilimax Stab. Geh. iingenabelt, niedergedrückt, 
eifg.-länglicli; Gew. kürzer als '/^ der Gesannntlänge; Umg. 
2 — 2 '/'j (selten 3), schnell o. sehr schnell zunehmend; Mund, 
horizontal, ohrfg. ; Hautsaum breit. — Sp. 1 — 13. 

b. — Geh. kaum durchscheinend ; Epidermis derb, 
Oliven färben, in Falten u. Runzeln unregel- 
mässig gelegt, von der milchiveissen Schale 
leicht losgelöst. 

2. Chlamydea. Geh. ganz undurchbohrt, stark nieder- 
gedrückt, länglich ohrfg.; Gew. s. klein (^/^ der Gesammtlänge); 
Umg. 2; Hautsaum breit. — Sp. 14. 

*') Das Thier kann sich vollständig ins Geh. zurückziehen. 

3. Phenacolimax Stab. Geh. ganz o. fast ungenabelt, 
gedrückt kugelig, eirund, meist glatt; Gew. etwa o. kaum '/^ 
der Gesammtlänge einnehmend ; Umg. 3 — 4, schnell zunehmend ; 
Mund, gerundet-eifg. ; Hautsaum s. schmal. — Sp. 15 — 28. 

4. Oligolimax Fisch. Geh. meistens geritzt o. durch- 
bohrt, gedrückt kugelig, fast kreisrund, gestreift o. unregel- 
mässig gefaltet; Gew. '/j o. mehr der Ges. -länge einnehmend; 
Umg. 3, regelmässig zunehmend, der letzte kaum o. wenig 
erweitert; Mund, gerundet; Hautsaum s. schmal. — Sp. 29 — 34. 

ff Letzter Umg. niedergedrückt, kantig o. gekielt. 

5. Trochovitrina Schacko. Geh. kaum merkbar geritzt, 
gedrückt konisch o. dachfg., fein gestreift o. fast rippenstreifig, 
olivenfarben, seidenglänzend; Gew. ^/g der Ges. -länge; Umg. 
3 — 3 '/j, s. schnell zunehmend; Mund, eif.-winklig, Hautsaum 
s. schmal. — Sp. 35 — 38. 

1. Semilimax Stab. (Rev. & Mag. zool. 1859). 
Hyalina Moq.-Tand. 1855. 

Uebersicht 

Gr. 1. Diaphatia. Gew. fast die Hälfte der Gesammtlänge 
einnehmend. — 6^3. 1 — 5. 

Gr. 2. Elongata. Gew. bei iveitem nicht die Hälfte der Ges.- 
länge einnehmend. — Sp. 6—13. 

1. V. diaphaiia Dr. Geh. länglich, ohrfg. erweitert, 
glashell 0. grünlich; Gew. platt; Umg. 2^/, — 3, s. rasch zu- 
nehmend, letzter verlängert, s. gross, erweitert, niedergedrückt; 
Naht gerandet; Mund, fast horizontal, s. weit, vorn gerundet, 
Oberrand auf der Mitte vorgezogen, am Spindelrande wenig, 
am Unterrande z. stark ausgeschnitten; Hautsaum '/g der Unter- 



IG 

Seite der Schale einnehmend u. über die Mitte des Unterrandes 
s. schmal hinausgezogen. L. 6 — 7, H. 4— 5 mm. (Mittekuropa.) 
Hist. 1F05 p. 120 t. 8 f. 38-39, Um. Icon. f. 27, Koch in Nachr. bl. 
1871 t. 1 f. 3!, Kob. Icou. f. 1398, Pollonera Mou. in Atti Ac. Torino 
1884 f. 14—16. — Syn. Hei. virescens Stud. 1789, H. Umacina Alt. 
1812, H. vitrea Stud. 1820. 

Var. Iieyaeiiianni Koch (Nachr. bl. 1871 p. 33 t. 1 f. 
4, 9): Hautsaum die Hälfte der Unterseite der Schale einnehrnend 
u. nur wenig kürzer als dei' Spindelrand, Mund, vorn z. geradlinig, 
abgestutzt. (Westdeutschland.) Koch 1. c. t. 1 f. 4. Rm.-Kob. 
Icon. f. 1399. 

Var. jetscliiiii mh. : grünlich, Spindelrand so tief bogig 
ausgeschnitten, dass hei senkrechtem Einblick ein grösser Theil 
der Spira inwendig offen liegt, Hautsauni fast '/.^ der T'nterseite 
der Schale oinnehmend, nach vorn verschmälert u. kaum über 
die Mitte der Mund, hinausgezogen. (Schlesien bei Patsclikau: 
Jetschin Ex.) 

2. V. kochi Andrea'. Ein Verbindungsglied zwischen 
V. nivalis u. V. diaphana. Von dieser hauptsächlich verschieden 
durch den stark bogig ausgeschnittenen Unterrand der Mund., 
den s. schmalen Hautsaum, die kürzere u. viel breitere Mund., 
die fast ungerandete Naht &c. L. 5, Br. 3 ^,'3 mm. (Schlesien, 
Reichensteiner Geb. hei Patschkau.) Abb. z. geol. Specialkarte v. 
Els.-Lothr. 1884. Bei Mosbach zuerst fossil gefunden, dann lebend in 
Schlesien von Hm Jetschin, der mir gütigst Ex. mitgetheilt. 

3. V. glacialis Forbes. Zunächst mit der Var. heyne- 
manni verwandt u. gleich derselben namentlich in Beziehung 
auf der Breite des Hautsaumes, unterscheidet sich aber durch 
den mehr gerundeten Aussenrand u. das frühere Verschwinden 
des Hautsaumes am Unterrand (d. h. hört weit vom Vorder- 
rande auf). G. 4 : 3 ' /j mm. (Alpen an der Schneegrenze) 
Mag. zool.-bot. 1837; Koch 1. c. t. 1 f. 6, Rm.-Kob. Icon. f. 1401, 
Pollonera 1. c. f. 20-22. 

4. V. nivalis (Ch.) Dum. & Mort. Geh. länglich, nieder- 
gedrückt, oben kaum, unten stark gewölbt (wie aufgeblasen); 
Gew. s. klein, mit etwas vorstehender Spitze; Umg. 2 ^/^ , 
s. rasch zunehmend, der letzte gross, niedergedrückt, vor der 
Mund, stark erweitert; Naht fadenrandig; Mund. z. schief, 
eif.-länglich, Unterrand flachbogig, Hautsaum s. schmal (kaum 
'/4 der Gehäusebasis). L. 5—6, Br. 4—5, H. 2 '/j mm. (Schoeiz, 
Tirol, Piemont, Hochsavoyen.) Hist. moll. Savoie 1852 p. 299, Pol- 
lonera 1. c. f. 5-10. — Syn. V. charpentieri Stab. 1859, V. alpestris 
Cl. — "Mit dem Alter verflacht sich die Spira auffällig u. die er- 
wachsene Schale wird infolge dessen der mehr kugeligen Jugendschale 
mehr u. mehr u. schliesslich recht auffällig unähnlich. Form u. Aus- 
dehnung des Hautsaumes aber bleibt dieselbe. Zwischen der gewöhn- 
lichen Form von V. nivalis Ch. von long. 5—6 und der V. alpestris Cl. 
von long. 7—8 mm. bleibt kaum irgend erkennbarer Unterschied". (Bttg.) 



17 

Var. piiiiana Pollov. (1. c. fig. 11—13): srestreift, oben 
gewölbt, Umg. 2'/2. äusserst schnell zunehmend, letzter s. gross, 
Mund, schief, regelmässig eifg.-länglich; L. 4^/^ mm. (Piemont, 
Castfl See.) 

5. V. pegorarii Pollon. Geh. in Vergleich mit V. nivalis 
niedergedrückt, gerundet, oben etwas abgeflacht, unten gewölbt; 
Gew. breiter; Umg. 2^/^, s. rasch zunehmend, der letzte gross, 
allmahlig anwachsend; Naht fadenrandig; Mund, etwas schief, 
weit, Oberrand regelmässig bogig, Unterrand stärker ausge- 
schnitten, Hautsaum äusserst schmal. L. 6 mm. (Piemont hei 
Aosta.) Pollen. 1. c. p. 15 f. 23-26. (Pollon.) 



6. V. elonSTJlta Drp. Geh. s. niedergedrückt, rhombisch, 
länglich-ohrfg., meist rein weiss, vollkommen glatt; Gew. s. klein, 
^/^ der Geh. -länge; Umg. 2, rasch zunehmend; Mund. s. gross, 
länglich-eifg., Unterrand stark in einen gestreckten Bogen aus- 
geschnitten, Hautsaum s. hreit (^/^ bis fast ^/g der Unterseite 
der Schale einnehmend). L. 4, Br. 2 "^j^ , H. 1 "^j^ mm. (Deutsch- 
land, Bohnen.) Flist. moll. 1805 p. 120 t. 5 f. 40—42, Rm. Icon. 
f. 26. — Syn. Testac. germanica Oken. 

Var. Iiisatica. Jordan (.Jahrb. 1879 p. 376): meist von 
grünlicher bis sogar grüner Farbe, z. fest, Gew. '/j der Geh.- 
länge, Hautsaum '/j der Unterseite; L. 5, Br. 3, H. 1 '/lo "i^. — 
Thier s. hellfarben. (Schlesien.) 

7. V. brevis FSr. Geh. niedergedrückt, elliptisch-ohrfg., 
s. glänzend, glashell, fein gestreift; Gew. nicht ganz '/4 der 
Geh. -länge, z. hervortretend; Umg. 2, s. rasch zunehmend; 
Mund. s. weit, elliptisch, vorn etioas verbreitert, Oberrand von 
der Mitte des vorletzten Umg., Unterrand stark bogig ausge- 
schnitten, Hautsaum s. schmal (kaum '/^ der Unterseite). 
L. 4— 4V/j, Br. 3 V/^— 4, H. 1 V5— 2 »/a mm. (Südwestl 
Deutschland, Tirol, Kärnten, Oberitcdien.) Prodr. N:o 2, Hist. 
moll. 1822 t. 9 f. 2 (Helicolim.), Koch Nachr. bl. 1871 t. 1 f. 1, Rm.- 
Kob. Icon. f. 1402. — "Geh. mehr rundlich, ümg. weit rascher zu- 
nehmend, Gew. etwas kleiner, Unterseite mehr geschlossen u. Haut- 
saum noch schmäler als bei V. elongata." (Cl.) 

Var. bosniaca Bttg. (Jahrb. 1885): dünnschaliger, Spindel- 
rand mehr zur. -geschlagen, Hautsaum noch viel schmäler; L. 5'/$ 
Br. 4, H. 2^U mm. (Bosnien.) 

8. V. truncata Bttg. Am nächsten mit V. brevis Fer. 
verwandt, aber verschieden durch Geh. schmäler, nierenfg., 
oben flach, Gew. etwas grösser (etwa ^/j der Geh. -länge), Naht 
tiefer, Umg. 2, der letzte weniger verbreitert, Mund, weniger 
schief, Oberrand stark bogig, Aussenrand fast gerade u. senk- 
recht, &c. L. 4^g, Br. S'/s, H, 2^8 mm. (Krain.) Nachr. 
bl. 1884 p. 184. (Bttg.) 

2 



18 

9. V. CarintlliaCJl n. sp. Geh. niedergedrückt, elliptisch- 
eifg., an der Nald drahlenfg. gestreift, übrigens fast glatt; 
Gew. etwa ^'^ der Geh. klänge, (/anz fiach; ünig. S'/j; Mund, 
nach vorn verbreitert, eifg., Aussenrand gerundet, Oberrand 
höchst am vorletzten Lhiig. angeheftet, ünterrand schwach bogig, 
Hautsaum z. breit (etwa '/j der Unterseite einnehmend). L. 4, 
Br. 3, H. 1 '/j ii"'^- (KäTuten hei Malborgeth.) Vdn der nächst- 
verwandten V. hrevis durch die kmsiv oed ruck teil Kenn/eichen ii. die 
Grösse verschieden. 

10. A^ ftXCissi non. sp. Geh. niedergedrückt, länglich- 
ohrfg., s. dünn, weiss, äusserst feinstreifig; Gew. mehr als V3 
der Geh. -länge, aber nicht '/^ der Geh. -breite; Umg. 2\/j; 
Mund. s. schief, vorne verbreitert u. kurz gerundet, Spindel- 
rand s. stark C-fg. ausgeschnitten, so dass wenig von der Unter- 
seite der Schale übrig bleibt, Hautsaum fehlt gänzJifli. L. 4'/2- 
Br. 2 '/j mm. (Galizien, Przcvu/sl: Kotula.) 

11. V. peiicitiliati JJgi. Geh. s. fein durchbohrt, läng- 
lich, oben niedergedrückt, unten s. schwach gewölbt, im Alter 
undeutlich gefaltet, gelbschwärzlich; Gew. fast flach; Umg. 
3*/j, s. schnell zunehmend, der letzte s. in der Quere ausge- 
zogen; Mund, schief, s. gross, Oberrand gestreckt, Unterrand 
bogig ausgeschnitten, Spindelrand oben ausgebreitet. L. 7 ^j^, 
Br. 3 mm. (Ostpijrenäen, Spanien.) Species noviss. 1876 p. 38. (Bgt.) 

12. V. pyreilJlica hVr. Geh. niedergedrückt, eii-uud- 
ohrfg., schmal, unter der Loupe äusserst fein u. regelmässig 
gestreift, grünlich; Gew. ganz flach, kaum '/^ der Gesammt- 
länge; Umg. 2 '/a- ^- schnell zunehmend, der letzte an der 
Basis schmal; Mund, horizontal, regelmässig oval, Oberrand in 
der Mitte etwas vorgezogen, Unterrand stark bebogen, Haut- 
saum s. schmal. L. 5-6, Br. 3 '/.^ — 4, H. 2^/2 — 3 nim.; nach 
Kob. L. 4 Va- ^^- 2 ''2 ™™- (Pijrenäen.) Tabl. syst. 1822 p. 25 
,& Hist. moll. t. 9 f. 3 (Helicolitn.). Moq.-Tand. Hist. inoll. 18.5.5 t. ß 
f. 9 13, Rni.-Kob. Ion. f. 1403. 

13. V. kotll)iU West. Geh. stark niedergedrückt, elliptisch- 
ohrfg., s. zerbrechlich u. dünn, oben unter der Loupe 7'unzeUg- 
gestreift; Gew. flach, -/- der Geh. -länge; Umg. 2, der letzte 
fast ilach; Mund. fa,st jiorizontal, s. gross, fast '/g der Ges.- 
länge, vorn erweitert, länglich oval, Unterrand und Spindelrand 
so tief bogenfg. bis an die Spitze der Schede ausgeschnitten, 
dass di(! ganze Spira innen deutlich wird, Aussenrand flach- 
bogig, Ilautsauni lang 7nul breit (kaum kürzer als der Unter- 
rand u. fast '/'j der Unterseite einnehmend). L. 5 — 6, Br. 3 '/j — 4, 
H. 2 mm. (Galizien in Tatra, Pieuiont bei Aosta.) Jabib. Mal. 
(ies. 1883 p. 54. - Syii. 1'. (/ncotif'ormis Polloner? Mon. in Atti Ac. 
Torino 1884 p. 9 f. 1-4. 



19 

2. Chlamydea West. 

14. Y. bicolor West. Geh. stark niedergedrückt, läng- 
lich-ohrfg., relativ festschalig, kaum durchscheinend, innen u. 
unter dem derben, braungelben, glänzenden, meist stark faltigen 
u. runzeligen (selten undeutlich gestreiften) Epiderbis milch- 
weiss; Gew. flach, '^l^ der Geh.-länge; Umg. 2, letzter s. lang; 
Naht unten von einer erhabenen Linie begleitet; Mund, länglich- 
oval, Unterraud und Spiudelrand s. tief bogig ausgeschnitten, 
Hautsaum schwarzbraun, wie versengt, auf der Mitte */j der 
Unterseite einnehmend. L. 5, Br. 3, H. 1 ^/^ mm. (Schweiz 
u. Pyrenäen.) K. Vet. Ak. Förh. 1881 p. 51. 

3. Phenacolirnax Stabile. (Revue & Mag. Zool. 1859.) 

15. V. major Fer. Geh. gedrückt, s. wenig convex, 
fein unregelmässig gestreift; Gew. fast flach, kürzer als die 
Hälfte der Länge u. etwa die Hälfte der Breite des Geh. ein- 
nehmend; Umg. 3 '/j, s. rasch zunehmend, der letzte nieder- 
gedrückt, in die Quere verbreitert, namentlich unten abgeflacht; 
Naht gleichfarbig, undeutlich fadenrandig; Mund, schräg, quer- 
oval, Oberrand auf der Mitte vorgezogen, Unterrand schwach 
bogig, Hautsaum s. schmal. L. 7, Br. 5, H. 3 mm. (Nord- 
italien, Frankreich, Belgien, Holland, Deutschland, Alpen.) Essai 
nieth. conch. 1807 p. 43", Ilist. moll. 1822 p. 6 t. 9 f. 5 (Helicolim.), 
C. Pfr. Naturo-, D. MoH. I. 1821 p. 47. Moq.-Tand. Hist. moll. II. 1855 
t. 6 f. 29—32, Rm.-Kob. Icon. f. 1404. — Syn. F. pellucida Drp. 
Tahl. 1801, Hist. 1805 t. 8 f. 34—37. Dnp. Hist.; V. audebardi C. Pfr. 
1828; V. drupurnuldi Kob. 1871, C. Koch Nachr. bl. 1871 t. 1 f. 7 ; 
V. clUi^tica (Brown in Mem. Werner. See. 1815 v. 2. p. 2, p. 525 t. 
24 f. 8??) Cless. Exk. F. ed. 2, 1884, f. 26; F. major var. stabilei 
Less. Moll. Piem. 1880 t. 4 f. 5-7; F. stabilei Pollon. 1. c. f. 33-35. 

16. V. dr.aparnaudi Cuv. Sehr gleich der V. major, 
aber das Geh. ist mehr gerundet, nicht so nach vorn gestreckt, 
unregelmessig grob gestreift, besonders an der Naht, Gew. auf- 
fallend grösser, mehr als die Hälfte der Länge u. der Höhe 
einnehmend, Naht deutlich bleifarbig gerandet, Mund, mehr 
gerundet, Oberrand in der Mitte stark vorgezogen, Unterrand 
stark bogig ausgeschnitten. L. 6, Br. 4^/3, H. 2 '/a — ^ ^^^^- 
— L. 9 — 10, Br. 6 — 7 ^/j mm. (Frankreich, Westdeutschland, 
Belgien.) Repne animal II. 1817 (V. "tiraparnaldi" lapsu calämi). — 
Syn. F. major Pollon. 1. c. f. 36—38. — Forma 1) bland Pollon. 
(1. c. f. 47—48), Geh. mit feinem aber deutlichem Nabelloch. (Ital., 
Südfrankr.) 

17. Y. reitteri Bttg. Nahe verwandt mit V. major, aber 
wesentlich flacher, weisslich- o. bräunlich-glashell, hat ein fast 
vollkommen flaches Gew., eine mehr quergestellte, weniger nach 
unten gerichtete Mund., die Embryonalwindung grösser u. den 



20 

letzten Umg. mehr zus. -gedrückt, fast etwas gekielt. L. 4 — 5'/g, 
Br. 3 ','2—3 '/s, n. 2—2 V'j mm. (Montenegro, Bosnien.) 
Ber. d. ütfenb. Ver. 1880 p. 102. (Bttg.) 

18. V. CSiruiolica Bttg. Sehr verwandt der V. major 
Fer., aber das Gew. ist mehr konisch, ^'^ der Ges. -länge ein- 
nehmend, die Umg. sind unter der Mitte etwas kantig, beider- 
seits flacher, der letzte deutlich mehr verbreitert, Mund, grösser 
u. mehr herabgesenkt. L. 7 'Z^, Br. 5 ^/^ , H. 4 mm. (Krain.) 
Nachr. bl. 1884 p. 184. (Bttg.) 

19. V. COStje Faul. Geh. kugelig-gedrückt, z. kreisrund, 
an der Naht dicht gestreift; Gew. kaum schwach gewölbt, mit 
feiner vorstehender Spitze, weit, mehr als die Hälfte der Länge 
u. der Höhe der Schale einnehmend; Umg. 4, die drei ersten 
langsam zunehmend, der letzte bedeutend in die Quere ver- 
breitert; Mund, läuglich-eifg., s. weit, Oberrand stark bogig 
vorgezogen, Unterrand stark bogig ausgeschnitten, Hautsaum 
s. schmal. L. 7, Br. ö'/j, H. 4 mm. (Ttalien in Mte Morrone.) 
Contrib. a. P'auna mal. it. 1881 p. 8 t. 1 f. 1. — Steht s. nahe der 
F. draparn. Cuv. 

20. V. pellncida Mnll. Geh. gedrückt kugelig, fast glatt 
(bei starker Vergrösserung fein spix-algestreift) ; Gew. wenig er- 
hoben, weit, mehr als '/j der Länge u. der Breite der Schale 
einnehmend; Umg. 3, z. rasch zunehmend, etwas gewölbt, der 
letzte an der Peripherie gerundet, vorn nicht erweitert, unten 
breit, schwach gewölbt, in der Nabelgegend etwas eingesenkt; 
Naht fein crenulirt; Mund, schief, rundlich, fast so hoch als 
breit, Unterrand stark gebogen. L. 4 — 5, Br. 3 — 4 mm. (Europa, 
Kaukasus, Sibirien.) Verm. Hist. II. 1774 p. 15 (Helix), Rm. Icon. 
f. 28. — Syu. Helix äiaplmna Poir. 1801, H. limacoides Alten 1812; 

Vitr. beryllina C. Pfr. 1821, Dup. 1849. 

Var. dillwyni Jeffr. (Linn. Trans. XVI): fast kugelig, 
letzter Umg. stark gewölbt, Gew. höher. (England, Schweden.) 

Var. perforata JVest. (Fauna eur. I. 1876): kleiner, ge- 
wölbter, mehr kreisfg., fein durchbohrt, ünterrand viel schwächer 
gebogen. (Schweden, Deutschland, Frankreich.) 

Var. hvnuncufiis Ulicny (Mal. Bl. N. F. VI): grösser, 
mehr grünlich, Gew. etwas höher, letzter Umg. etwas mehr er- 
weitert, Naht tief, mit schwachen Querwülsten; L. 7— 8, Br. 4 mm. 
(Brunn.) 

Var. Iiellarclii Pollon. (1. c. f. 31): grünlich, oben ge- 
drückter, unten viel gewölbter, nur an der Naht fein u. dicht 
gestreift; L. 4 '/s— 5 mm. (Piemont.) 

21. V. ailgeliCJe Beck. Geh. oft fein durchbohrt, nieder- 
gedrückt, fast elliptisch, hellgrüulich, mit einigen undeutlichen 
Falten; Gew. convex, mit dem Apex etwas mehr als in ^/j der 



21 

Gesammtlänge; Unig. 4, die ersten langsam, die beiden letzten 
s. schnell zunehmend, letztex' vorn verbreitert, niedergedrückt; 
Naht erhaben fadenrandig; Mund, mondfg. -eirund, Oberrand 
schwach gekrümmt, Unterrand schwach ausgeschnitten, Haut- 
saum s. schmal. L. 6 V'j, Br. 5, H. 3 ^/j mm. (Island, Nor- 
%oegen; Grönland.) Index moU. 1837, Mörch Amer. Journ. Couch. 
1868 p. 27 t. 3 f. 1, West. K. Vet. Ak. Förh. 1881. — Syn. Helix 
domestica Ström Trondlij. Selsk. Skr. 1765 t. 6 f. 15 (fide Fabr.), H. 
pellucida Fabr. 1780. 

22. V. exilis Morel. Greh. fein punktfg. durchbohrt, z. 

niedergedrückt, s. dünnschalig, s. fein u. weitläufig gestreift; 
Umg. 8, der letzte breit, abgeflacht; Naht eingedrückt, faden- 
randig; Mund, schief, oval, Spindelrand oben kurz zur.-gebogen; 
L. 7 ^/j, Br. 5, H. 3 mm. (Morelet nach Ex. von Kamtschatka); 
Geh. unten um die Nabelgegend mit m. o. w. zahlreichen ra- 
diirenden Linien (nach Ex. von der Berinqsmsel'). Morel, in Journ. 
Conch. 1858 p. 8, West, in Vega-Exp. vet. iaktt. 1885 p. 162. 

23. V. globosa Bttg. Eine nahe Verwandte der V. pellu- 
cida Müll., aber mehr kugelig, dunkler gefärbt. Gew. schwach 
convex, Umg. 2 */j , schneller zunehmend, der letzte mehr ver- 
breitert, Mund, fast rund. L. 4, Br. 2 ^j^ mm. (Transkaukasien 
hei Tbatani.) Jahil). 1880 p. 115 t. 4 f. 4. (Bttg.) Die Figur zeigt 
eine elliptische, an der Basis mondfg. ausgeschnittene Mund. 

■f 

24. Y. bonellii Targ. Tozz. Geh. undurchbohrt, z. ge- 
drückt, länglich oval, gelbgrän, s. glänzend, ganz fein gestreift, 
mit stärkeren Streifen nur an der Nalit; Gew. etwas kleiner 
als */2 der Geh.-länge, viel schneller zus. -gerollt als bei pellu- 
cida, mit dem Apex vorstehend; Umg. gut 3, rasch zunehmend; 
Naht etwas unregelmässig; Mund, rundeifg., vorn breiter u. 
kurz abgerundet, Oberrand regelmässig, Unterrand schwach 
gekrümmt, Hautsaum s. schmal. L. 5, Br. 3 ^j^ mm. (Toscana.) 
Atti Soc. it. sc. nat. 1872 p. 16 f. 1— H, Rm.-Kob. Icon. f. 1942. 

25. y. letounieuxi Bgt. Geh. niedergedrückt, länglich, 
s. zerbrechlich, stark glänzend, grünlich, an der Naht zierlich 
gestreift u. auf dem letzten Umg. fein gefaltet; Gew. klein, 
schwach vorstehend, mit fast eingedrückter Spitze; Umg. 3 ^/j, 
s. schnell zunehmend, der letzte gross, erweitert, fast gerundet; 
Mund, länglich, schief, Unterrand gebogen, kurz umgeschlagen. 
L. 5, Br. 3 mm. (Algerien.) Malacol. de l'Alg. II. 1864 p. 303. (Bgt.) 

26. Y. gnilieri L. Ffr. Geh. kugelig-gedrückt, wenig 
glänzend, oliven-hornfarbig; Gew. kaum vorstehend; Naht weiss 
fadenrandig; Umg. 3 ^/j, ein wenig gewölbt, der letzte z. nieder- 
gedrückt; Mund. s. schief, oval, Unterrand bogig ausgeschnitten. 
L. 8, Br. 6, H. kaum 5 mm. (Arabien.) Symb. Hei. 1848 p. 81. (Pfr.) 



22 

27. Y. rugulosa (C. Koch) Mts. Geh. kugelig-gedrückt, 

glatt, hellgelb; Gew. kurz, stumpf; Umg. 3; Naht einfach; 
Mund, diagonal, gerundet, fast ^,'3 der Ges. -Länge, Oberraud 
bogig, Spindelrand von der Nabelgegend fast senkrecht herab- 
steigend, Hautsaura s. schmal. L. 6 V/j — 7 '/j, Br. 5 — 6, H. 
3 — 4 mm. — Thier mit der Sohle hellgrau, einfarbig, in drei 
Längsfeldern getheilt, die Seitenfelder in der Quere gerunzelt. 
(Turkestan.) Reise nach Turk. von Fedtschenko. 1874, p. 7. (Mts.) 

28. Y. sibirica W. Geh. niedergedrückt, glashell; Gew. 
geflacht; Umg. 3, schnell zunehmend, der letzte verhreitert ; 
Naht s. schmal gerandet, kaum crenulirt; Mund, diagonal, eirund 
o. elliptisch, Spindelrand s. kurz vertikal herabsteigend, Unter- 
rand schwach bogig, mit s. schmalem Hautsaum. L. 5, Br. 3, 
H. 2^/4 niM- — Thier mit der Fuss-sohle wie bei der V. rugulosa. 
(Sibirien zwischen Krasnojarsk u. Tomsk.) _ isyn. V. ruqulosa 
West, in Sibir. Moll. 1877. 



4. Oligoliniax Fischer (in Paulucci Materiaux &c. 1878). 

29. Y. serviiiniaiia ßt. Sim. Geh. fast kugelig, s. dünn, 
stark glänzend, fein gesti-eift, blassgrünlich; Gew. gewölbt, mit 
stumpfem, fast zitzenfgem Apex; Umg. SV'j, gut gewölbt, 
schnell regelmässig zunehmend, der letzte grösser, schwach 
verbreitei't, etwas zus. -gedrückt; Naht eingedrückt, gerandet; 
Mund, schief, kaum mondfg., gerundet-länglich, Spindelrand 
oben kurz aber deutlich dreieckig verbreitert. L. 5, Br. 3 mm. 
(Pyrenäen hei Luchon.) Ann. d. Malacol. 1870 p. 20. 

30. Y. anmilaris (Ven.) Stud. Geh. fein durchbohrt, 
gedrückt kugelig, fast kreisrund, dünnschalig, grün, schwach, 
glänzend, deutlich radial gestreift u. unregehnässig grob gefaltet; 
Gew. z. erhoben; Umg. 3 — 4, gewölbt, s. langsam u. regel- 
mässig zunehmend, der letzte rein gerundet; Naht z. tief; Mund, 
wenig schief, fast kreisrund, z. kloin. Hautsauni s. schmal. 
L. 6, Br. 5, H. 3 mm. (Pyrenäen, Alpen, Apenninen, Kar- 
pathen, Kaukasus, Krim, Thessalien, JBanat, Siciiien, Frankreich, 
Belgien) Kurz. Verz. 1820 p. 86 (Hyalina), Moq.-Tand. Hist. II. t. 
6 f. 37—40, Rm.-Koh. Icon. f. 1406. — Syii. Helir imputa Sfnd. 1789 
(nomen), Vitr. suhglohosa Mich. 1831, Dup. Hist. t. 1 f. S, Vitr. pH- 
cosa Bz. 1867. — Forma 1 ) caucasica mh., rein grün, mit fleisch- 
farbigem Wirbel, L. 6 '/», Br. 5 V^, H. 4 V4 mm. (Kaukasien bei Tiflis.) 
Bttg. Jahrb. 1879 p. 329 t. 10 f. 3. 

31. Y. paillucciae Fisch. Geh. bedeckt durchbohrt, z. 
kugelig, fast kreisrund, gelblich, glanzlos, zerbrechlich; Gew. 
mehr als ^j^ der Ges. -länge, Apex zitzenfg. u. etwas vorstehend; 
Umg. 3 '/a? regelmässig zunehmend, gefaltet o. gerippt u. dazu 
mit deutlichen, feinen, dichten, wenig schrägen Streifen, letzter 
Umg. aufgeblasen, vorn nicht herabsteigend; Mund, queroval. 



23 

etwiiw lang(?r als "^ der Gef?. -länge, mit regelmässig gebogenen 
Rändern, Spiudelrand erhoben. L. H '/2' R^'- 2 ','3 mm. (Ttal., 
Calabr. bei Äspiuymonte, SiciUen in M. Madonie.) Paulucci Fauna 
Calabr. 1880 p. 37 t. 1 f. 1. — Bern. Die Ex. aus Madonie sind mir 
als V. musignani Pir. zugekommen u. sind etwas mehr entwickelt 
als die oben nach Fischer beschriebenen: Umg. fast 4, der letzte 
weniger aufgeblasen. Naht ungerandet. kaum gestreift, L. 4, Br. 3Vj, 
H. 2 V'j mm: 

Bern. V. musignaui Pirajnn (in Giorn. letter. 1842 N:o 230) wird 
so vom Auetor beschrieben: "T. subglobosa, pellucida, hyalina, longi- 
tudinaliter tenue et eleganter striata, anfr. 3, ultimus major, subcari- 
natus, apertura rotundata, spira exsertiuscida". Sicilia in sylvis Caronie. 
Die Vneisten Auctnren (auch Benoit) sehen in diese eine V. anniäaris 
und meinen also mit mir dass der Ausdruck "anfr. ult. subcarinatus" 
gar nicht wörtlich zu fassen sei. 

32. V. striiltu Bgt. Geh. fein durchbohrt, s. zerbrech- 
lich, gelb-grünlich, gewölbt; Gew. schwach konisch, mit grossem, 
s. dicht gestreiftem Wirbel; Umg. 3 '/j, regelmässig zunehmend, 
der letzte grösser, vom Anfang an niedergedrückt, dann gegen 
die Mund, gewölbt u. zuletzt gerundet, mit schiefen, welligen, 
weitläufigen Streifen, hie u. da wie gefaltet; Naht z. einge- 
drückt; Mund, halbeifg., scliief. Räuder durch eine z. starke 
Wulst verbunden, Spindelrand oben breit umgeschlagen. L. 4, 
Br. 3 mm. (Frankr., I)ep. Vor.) Spec. noviss. 1876 p. 37. (Bgt.) 

33. V. rugOSji Paul. Geh. s. fein durchbohrt, nieder- 
gedrückt, kreisrund, mit starken Rippeiirunzeln an der tiefen Naht 
sculptirt; Gew. wenig erhoben, mit leicht zugespitztem Apex; 
Umg. 3 ''2, z. gewölbt, rasch refjehnässig zunehmend, der letzte 
breiter, gerundet, in der Mitte etwas zus. -gedrückt, an der 
Mund, ivieder ertoeitert ; Mund, quer eirund, ünterrand leicht 
gebogen u. umgeschlagen. L. 5, Br. 4, H. 3 mm. (Italien bei 
Cararnanico.) Tontrib. 1881 p. 11 t. 1 f. 2, Kob. Icon. N. F. f. ^. 

V V. haudoni Delaunay. "T. convexa, valde globulosa, sphserica, 
palJide luteo-virescens. nitidissimn, pellucida, crystallina; anfr. 3 '/j vel 
4, apice mamillato, vix prominulo: apertura rotundata; lamella falci- 
formis arciiata. Diam. niaj. 4— 5 mm., alt. 2--3 mm. — France, les 
envirous de Oherbouro-, principalement ä Tourlaville dans la Manche." 
Journ. Conch. 1877 p. 363 t. 11. f. 5. 

34. Y. sieversi J/s-,s. Geh. fein durchbohrt, gedrückt 
kugelig, hell hornfarben o. hell rauschgrau, ein wenig bräun- 
lich, an der Naht stark gestreift; Gew. convex, stumpf; Umg. 
4, z. schnell zunehmend, der erste breit, grob, der letzte vorn 
herabsteigend, unten glatt u. stark glänzend; Mund. s. schief, 
fast oval, UnteiTand oben kurz umgeschlagen. L. 5*/^, Br. 5, 
H. 3 '/ä mm. (Transkaukasieyi, Russ.- Armenien.) Journ. de Conch. 
1876 p. 137 t. 5 f. 1. (Helicarion.) — Syn. V. komarowi Bttg. Jahrb. 
1879 p. 393 t. 10 f. 4, Rm.-Kob. Icon. f. 1941. 



24 

5. Trochovitrina ScJuirko. (Jahrb. Mal. Ges. 1880.) 
Gallandia Bgt. Monogr. 1880. 

35. A\ snbconica Bttg. Geh. kaum geritzt, etwas ge- 
dräcH kreiselfg., seidenglänzend, hlass olivenhrüxinlich, äusserst 
fein (an der Naht deutlicher) gestreift; Gew. z. erhoben, etwas 
kegelfg. ; Umg. 3, gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte 
undeutlich kantig; Naht einfach, tief; Mund schräg, z. gross, 
fast kreisrund, Hautsaum kaum merkbar. L. 4, Br. S'/j, H. 
3 mm. (Kaukasien.) Jahrb. 1879 p. 4 t. 1 f. .3. 

36. T. lecleri Bttg. Geh. kaum geritzt, gedrückt kegelfg.. 
s. zerbrechlich, bräunlich gelb, mit fast rippenartigen Streifen, 
welche nach der Basis hin sichelfg. werden; Nabelgegend tief 
eingedrückt; Gew. kurz, kegelfg., seidenglänzend; ümg. 3, z. 
schnell zunehmend, oben fast flach, am Kiel schuppig, unten 
gewölbt, der letzte scharf gekielt, z. verbreitert; Mund. s. schi'äg, 
weit, eckig eifg., Spindelrand oben leicht umgeschlagen. L. 5, 
Br. 4, H. 2 ^/i mm. (Kaukasien.) Jahrl). 1879 p. 7 t. 1 f. 2 (Lam- 
padia), Kob. Icon. N. F. f. 5. 

37. T. SubCJirinat.a Bttg. Sehr verwandt der V. lederi, 
aber grösser, nicht geritzt, die Nabelgegend wenig eingedrückt, 
rauschgrau-olivenfarbig o. grünlich, Umg. 3 ' '2 . oben etwas 
mehr gewölbt, am Kiele nicht schuppig, oben dichter u. feiner 
gestreift, der letzte weniger scharf gekielt, Mund, grösser, 
Spindelrand nicht umgeschlagen. L. 5 ^/^ , Br. 4 ^/^ , H. 4 mm. 
(Talysch.) .Jahrb. 1880 p. 379. 

38. T. COnoide.a Mts. Geh. geritzt, fast kreiselfg., 
runzelstreifig, glänzend, olivenfarben, an der Naht blasser; Gew. 
hoch; Umg. 3 V25 regelmässig zunehmend, z. gewölbt, der letzte 
leicht niedergedrückt, unten abgeflacht; Mund. s. schräg, kreis- 
rund, Oberx'and gerade, Unterrand gebogen, Spiudelrand oben 
ganz kurz umgeschlagen. L. 4 V/j , Br. 3^/^, H. 4 mm. (Tur- 
kestan.) Fedtschenkos Reise, 1874, p. 8 t. 1 f. 5, Kob. loon. N. F. 
f. 6. (Mts.) 

Genus Allerya BouKiiUidNAi. 

Tili er (jleich dem einer Vitrina. 

Gehäuse besteht aus zwei Theilen: ein embryonaler, iwrrJerer. 
immer glatter, mit feinen Punkten sculptirter, vom Mantel bedeckter, 
und ein äusserer, zerbrechlicher, glushdler, gestreifter, heh.rähn- 
licher Theil, mit 2—3 Umg. u. weitem Nabel. (Bgt.) 

«yii. Helix pr. p. Calcaia 1842—1846, Phibppi 1844, Benoit 
1857 & 1882. — Allerya Bgt. Mon. in Atti Ac. Palermo 1876. 

Vorkommen. Sicilien. 



25 

1. A. hroecMi Calc. Geh. halbdurchgfehend genabelt, kusrelio'- 
gedrückt, s. fein gestreift, glänzend, weisslich hornfarben; Unig. 2'yj, 
gerundet, schnell zunehmend, der letzte vorn herabsteigend; Naht tief; 
Mund, gerundet mondfg., Saum einfach, scharf. Br. 1 '/sj H. '/, mm.: 
Ben. (Sicilien, M. Cuccio.) Esp. moll. Pal. 1842 p. 12, ed. 2. 1844 p. 
16 f. 2, Moll. Sic. 1846 t. 3 f. 2. — H. brocchiana Ben. 111. sist. er. 
t. 4 f. 10. 

2. A, cupani Ca\c. Geh. genabelt, kugelig-gedrückt, hornfarben- 
rotbgelbj oft mit dunkeln Punkten, feinhaarig, undurchsichtig; Umg. 
3 Vj, schwach gewölbt, der letzte unten gerundet; Naht z. eingedrückt; 
Mund, eirund-raondfg. Br. 1 '/aj H. % mm.: Ben. (Sicilien, bei Ponte 
Rotto, Fl. Oreto.) Cenno topogr. &c. 1842 p. 32. — H. cupaniana 
Ben. 1. c. t. 4 f. 9. 

3. A. monterosati Bgt. Geh. weit genabelt (Nabel wenig tief, 
in der Mitte punktfg.), oben s. wenig gewölbt, s. dünn, glashell, stark 
glänzend, hell hornfarben; Umg. fast 3, s. rasch zunehmend, schwach 
gewölbt, der letzte unten gewölbt, etwas bauchig; Naht s. tief; Mund, 
gerundet, wenig mondfg. Br. 4, H. 2 mm. (Sic, M. Madonie.) Mon. 
1876. (Bgt.) 

Bern. In Jahrb. Mal. Ges. 1877 p. 285 sagt Dr. Reinhardt von 
dieser Gattung: "Helix brocchiana (Calc.) Ben. und H. cupaniana 
(Calc.) Ben. sind — nach Exemplaren des Berliner Museums — ver- 
schiedene Alterztistände einer vnd derselben sehr gemeinen Helixart, 
der H. rotundata! Bei dieser Schnecke ist das Embryonalgehäuse, aus 
1 '/j— 2 Windungen bestehend, glatt und die Umgänge desselben abge- 
rundet; von den Rippen und dem scharfen Kiel der älteren Schnecke 
ist nichts zu sehen. . . . Das Embryonalgehäuse, vielleicht noch mit 
einer halben Mittelwindung daran, stellt H. brocchiana dar (die Figuren 
beider Arten sind vertauscht); etwa noch '/j— 1 Windung hinzu, so ist 
H. cupaniana daraus geworden." 

Quis errat? 



Genus ConilluS Fitzinger. 

Thier schlanJc; Auyenträger s. lang, fein u. cylindrisch, 
Fühler verdickt, hurs; Fiiss schmal, nach hinten s. zuge- 
spitzt u. iveit über das Geh. hinausreichend, mit Schleim- 
drüse; Kiefer oben etivas geJcielt, in der Mitte mit einem 
Tiurzen stumpfen Zähnchen; Radula mit dem Mittehahn u. 
den 8 Nebenmhnen gleichgross. dreispitzig, der äusserste 
dieser ztveispitzig, Seitenzähne hacJcenfg., zahlreich. 

Gehäuse heg elf g. -kugelig, ungenabelt o. selten geritzt, 
s. fein u. dicht gestreift, hornbraim o. horngelb, glänzend; 
Umg. 5 — 7, s. langsam zunehmend u. sehr dicht aufgewunden; 
Mund, gedrückt mondfg., Mundsaum einfach, scharf. 

Syn. Helix Auct. veter. — Teba pr. p. Leach in 
Brit. Moll. 1831 (Typ. H. fiilva & caperata). — Conulus 
pr. p. Fitz. 1833 (Typ. H. fulva & cobres.). — Polita pr. 
p. Held 1837 (Typ. H. fulva & cellaria). — Petasia pr. 
p. Beck 1837 (Typ. H. fulva & bidens). 



2f) 

Vorkonuneii. Waldgegenden ;urt' iViu htcm Boden und gern 
in der Nälie von Gewässern, unter Steinen, Moos und faulendem 
Laub, selten auf Wiesen; steigt im Gebirge bis 2300 M. Höhe 
und gellt bis 70 " n. Br. ; kouimt fast über der ganzen Erde vor. 

V eher sieht der Subgenera. 

1. Trochnlns. Geh. klein (Br. u. H. 2 '/j — 3 mm.), 
nuitt horngelb, oben seidenglänzend, unten stark glänzend, um 
den Nabelgegend schwach eingedrückt; Umg. 5 — (> (7). — 
Sp. 1—2. 

2. Conulopolita Bttg. Geh. gross (Br. 10, H. G mm.), 
stark glänzend, oben dunkel hornfarben, gewölbt kegelfg., unten 
weisslich, flach u. um den Nabelgegend tief ausgehöhlt; Umg. 
6 '/j— 7. — Sp. 3. 

1. Trochulus. 

1. €. flllvus (Müll.) JJrp. Geh. kegelfg.-kugelig, hell- 
hornfarben, breiter als hoch, s. dicht u. fein gestreift, auf der 
Unterseite vollkommen glatt u. glänzend ; Umg. 6, s. schwach 
gewölbt, gekielt, auch der letzte zeigt Kielandeutung; Mund, 
gedrückt-mondfg., breiter als hoch. Br. 3 — 3'/2, H. 2'/2 — 3 mm. 
(Europa, Kaukasien, Nordafrika, Westasien, Sibir'ien — in 
Wäldern.) Müll, in Verm. Hist. II. 1774 p. 56, pr. p.! (Cfr. West, 
in Nachr. bl. 1883 p. 173), Drp. Hist. Moll. 180.5 t. 7 f. 12-13. Rm. 
Icon. f. 535. — Syii. HcUn trochifornns .Mont. 1803, H.r. nitiduJa 
Alten 1812, Hx. trochulus Dillw. 1817, Hx. trochilus Flem. 1828. - 
Forma 1.) alderi Gray (ap. Tnit. ßnt. Sh. 1840), kleiner, dunkelbraun, 
glatt, glänzend. 

* C. praticoljl Neinli. Geh. kegelfg.. an Höhe u. Breite 
fast gleich, dunkler gefärbt, bräunlich gelb, s. glänzend, Unter- 
seite mit deutlicher Spiralstreifung; Umg. runder, der Kiel 
verschwindet fast ganz; Mund, weniger breit, aber höher. 
Br. 3-3 Va, H. 3— 3 ','2 mm. (Aufwiesen.) Sit/.-Iiei. Oes. 
Berlin 1883 p. 40. 

* C Cilllopisticus Bgt. Geh. kegelfg.-kugelig, mit gros- 
sem, stumpfem Apex, s. fein gestreift; Umg. 7, s. schmal, gut 
geAvölbt, der letzte gerundet; Mund. s. eng, s. stark mondfg. 
ausgeschnitten, an der Basis gerundet. (Frankreidi^ Orig.- 
Fundorte bei Lyon.) Seiv. Moll. Esp. ISSO ji. ;)0, (H«t.) 

* C. vesperalis Bgt. Geh. kegelfg.- z. kugelig, geritzt; 
Umg. 7, schmal, z. gewölbt, der letzte convex-gerundet, ohne 
Kielanlage; Mund, weniger ausgeschnitten, gerundet, etwas höher 
als bei der vorhergehenden Form. (Frankreich — Or. F. bei 
Toulouse — ■, Spanien, Algier.) Serv. 1. c p. 31. (Bgt.) 



27 

* C. iniproperUS Bgt. Geh. kugelig-kegelfg.: ümg. 5, 
z. schnell zunehmend, regelnicässig convex gerundet, der letzte 
gut gerundet, verhältnissmässig gross; Mund, gross, wenig aus- 
geschnitten, fast rund. (Sicil. hei Palermo, Alger., Constantim.) 
Serv. 1. c. p. 31. — »yn. Z. mandralisci Bgt. Malacbl. de l'Alg. I, 
1864, t. 4 f. 1-4. (Bgt.) 

* €. mandralisci Biv. Geh. beiderseits fast gleich ge- 
wölbt; Umg. 7, s. schmal, der letzte besonders oben gewölbt, 
unten schwach dachfg. gewölbt; Mund, mondfg.-gerundet. (Ski- 
lien hei Palermo.) Giornale lett. 1839 p. 16 t. 1 f. 6. — Syn. Hx. 
fulva Ben. (Bgt.) 

* C. Cavaticus Bgt. Geh. konisch-dachfg., fein durch- 
bohrt; Umg. 6, z. schnell zunehmend, oben dachfg. schwach 
gewölbt, der letzte scharfkantig, unten gewölbt; Mund, mondfg., 
wenig hoch, aussen winklig. (Algerien.) Serv. 1. c. p. 32. (IJgt.) 

* C. niortoni (Da Costa) Jeffr. Geh. schwach konisch, 
fast gleich gewölbt unten wie oben, mit grossem, fast zitzen- 
fgem Apex; Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte mit 
Kielandeutuug oben u. gewölbt unten; Mund, zunehmend, ge- 
rundet an der Basis, Spindelrand grob. (England, Frankreich, 
DeutscMand, Schweden, Sihirien.) .Jeffr. Linn. Trans. 1830 p. 332 
(Helix), Bg-t. ap. Serv. 1. c. (Zon.'i — Syn. Irochus terrestris v. mor- 
toni DC. Test. Brit. 1778? Hr. fulva Reeve Land- a. Fr. Wat. Moll. 
1863 fig. 

* €. fabricii (Beck). Geh. fast ungenabelt. konisch, mit 
zugespitztem Apex; Umg. 6, schmal, gewölbt, der letzte breiter, 
unten etwas gewölbt, auf der Mitte eingedrückt; Naht tief; 
Mund, vertikal, breit mondfg., Spindelrand oben etwas umge- 
schlagen. Br. 4, H. 3 mm. (Island; Grönland.) Index inoll. 
1837 (nomen), Müll. Ind. moll. Grönl. 1842 (Helix), Mörch in Amer. 
Journ. Conch. 1868 t. 3 f. 5. 

2. C. pupula Goidd. Geh. breiter als hoch, beiderseits 
fast gleich hoch, oben stumpf kegelfg., wenig glänzend, mit 
feinen Radialstreifen, unten stark gewölbt, s. glänzend, auch 
nur radial gestreift, beide Seiten durch einen stumpfen Kiel 
getrennt; Umg. 6, fast flach, breit; Mund, mondfg., Spindelrand 
oben umgeschlagen. Br. 3, H. 2 mm. (Kamtschatka, Tschukt- 
schenhalhinsel, Beringsinsel.) Pioc. liest. .Sdc. 1859 p. 423 (Helix). 

Bern. Hijal. (Conulus) houryuignati De Stef. in Bull. See. mal. 
ital. IX. 1883' p. 40 ("Testa fulva, hyalina, conica, inferne niagis con- 
vexa: anfractus 5 lente accrescentes, finissime transverse striati, con- 
vexiusculi, suturis sat profundis divisi, prope suturas fere canaliculati. 
Apex amplus, ol)tusus; anfractus ultimus in parte superiore carinatus, 
superne magis planus, inferne valde convexus. Apertura semilunaris, 
parum magis ampla quam elata; labrum columellare inferne expansuni, 
rimam parvam abscondens. Diam. 2, 5'", Alt. 1, 5 '". — Alp. E. Prati 
di Mosceta (Del Prete) 1230") macht ganz den Eindruck nach unvoll- 
endeten Exemplaren creirt zu sein. 



28 
2. Connlopolita Btfa. (Jahrb. 1879.) 

3. 0. raddei ßttg. Geh. fein u. etwas unregelmässig 
gestreift, mit stumpflichem Apex; Umg. 7, s. langsam zuneli- 
mend, der letzte nur wenig breiter als der vorletzte; Naht 
tief, schmal gerandet; Mund, schief mondfg., stark ausge- 
schnitten. Br. 10, H. 6 mm. (Abchasien.) Jahil). 1879 p. 97 
t. 2 f. 1, Kob. Icon. N. F. f. 31. (Bttg-.) 

Genus Hyalinia Agassis. 

Thier äusserlich dem des Genvs Helix gleich: Fuss 
rjerandef. mit der Sohle in drei Lärifisf eider gctheilt; Schicanz- 
schleimdrüse vorhanden, oft aber nicht deutlich; Athemöff'- 
nung rechts oben am Halse. G cschlechtsöffnung etwas iveiter 
unten auf derselben Seite; Kiefer glatt, lialbmondfg., mit 
leonischem Vorsprimge am concaven Rande; Zunge in drei 
Längsfelder getheilt, Mittehähne dreispitzig (die mittlere 
Spitze ausgezogen), symmetrisch^ Nebenzähne 2—3. spitzig, 
m. 0. w. unsi/metrisch, Seitenzähne hacken- o. dornfg., zahlreich. 

Gehäuse meist kreisrund, flach niedergedrückt, schtvach 
convex, glatt, gestreift oder gegittert, am meisten glänzend 
und genabelt; Umg. 5 — 7, langsam o. regelmässig amvachsend; 
Mund, iveit o. schmal mondfg., Mitndsaum scharf, einfach. 

Syn. Uelix Auct. veter. — Hifalines Ferussac 1819. 
— Hyalinia Agass. 1837. — Ihjalina Gray ap. Turton 
1840. — Zonites pr. p. Auct. mult. 

Vorkotmnen. Wälder, Gärten und Büschen, an schattigen 
Orten, unter todtem Laub, Moos, faulendem Holze, im Grase auf 
"Wiesen, in Felsenspalten und in Felsenlöchern, sogar in Kellern. 

Uebersicht der Subgenera. 

1. Vitrea Fitz. Geh. klein, durchbohrt o. ganz unge- 
nabelt, niedergedrückt, glashell, durchsichtig, glänzend; Umg. 
4 — 6, eng aufgerollt; Mund, mondfg., vertikal, schief. (Radula 
mit dem Mittelzahn von gleicher Grösse wie die Nebenzälme, 
diese 3 — 4, auch dreispitzig, wenig unsymetrisch.) — Sp. 1 — 53. 

2. Zonitoides Lehm. Geh. z. klein, mittelmässig o. weit 
genabelt, gedrückt-kugelig, glänzend, gelbbraun o. grünlich; 
Umg. 5 — 6, z. langsam zunehmend, der letzte wenig grösser, 
gerundet; Naht tief; Mund, gerundet, mondfg. (Pfeil mit Pfeil- 
sack — die bei allen übrigen fehlen — vorhanden, Mittelzahn 
der Radula 3-spitzig, gleich gross wie die 8 — 9 zweispitzigen 
Nebenzähne.) — Sp. 54—57. 



29 • 

3. Polita Held. Geh. klein o. mittelgross, genabelt 
(selten nur durchbohrt), gedrückt, gelblich o. gelbbraunlich 
(s. selten glashell), glänzend; Umg. 5 — 7, regelmässig (selten 
langsam) anwachsend; Mund, mondfg., gerundet o. eifg. (Mittel- 
zahn der Radula symmetrisch, bald kleiner als, bald gleich gross 
wie die 2 — 4 unsymetrischen dreizackigen Nebenzähne.) — 
Sp. 58-151. 

4. Mesomphix Rafin. Geh. gross, genabelt, niederge- 
drückt-kugelig, oben dunkel hornfarben, wenig glänzend, oft 
s. dicht spiralgestreift, unten bleicher, fast glatt u. oft stark 
glänzend; Umg. 5 '/j — 7, meist z. schnell zunehmend, letzter 
gross; Mund, mondfg. -eirund. (Mittelzahn wie bei Polita, Neben- 
zähne 4, zweispitzig, Seitenzähne zahlreich.) -- Sp. 152 — 185. 

1. Vitrea Fitz. (Syst. Verz. 1837.) 

lieber sieht der Grujipen. 

A. Anomphala. Geh. ungenabelt. 

f Der Spindelrand verlängt sich oben geradlinig in die 
etivas ausgehöhlte Nabelgegend. — Sp. 1 — 5. 

ff Der Spindelrand verlängt sich nicht in die schwach 
eingedrückte Nabelgegend. — Sp. 4 — .9. 

B. Crystallus Lowe. Geh. eng genabelt, Umg. langsam su- 
fiehmend, Mund, vertikal, eng mondfg. 

f Nabel eng, nur an der Mund, etivas erweitert. 

*) Letzter Umg. deutlich breiter als der vorletzte. 

a. — Nabel s. fein, stichfg. 

u) Mund, mit dem Oberrande nicht 
vorgezogen. — Sp. 10—12. 

ß) Mund, mit dem Oberrande stark 
vorgezogen. — Sp. 13—14. 

b. — Nabel eng, aber deutlich. — Sp. 15—22. 

c. — Nabel offen, an der Mund, deutlich er- 

iveitert. — 1.) Geh. klein (Br. 2—3 mm.), 
Sp. 23-~26; 2.) Geh. winzig klein (Br. 
1 'I2—2 mm.), Sp. 27—29. 

**) Letzter Umg. kaum breiter als der vorletzte. 
— Sp. 30—35. 

ff Nabel eng, trichterfg., durchgehend, an der Mund, 
kreisrund (nicht erweitert), mit allen Umg. m. 0. to. 
sichtbar. — Sp. 36—39. 

C. Hydatina. Geh. eng genabelt, Umg. schneller zunehmend, 
der letzte relativ viel grösser, Mund. z. horizontal, loeit 
mondfg. — Sp. 40—52. 



30 

1. H. |>Jirthenic:i. Bqf. Geh. z. kugelfg., oben verhält- 
nissiuäpsig s. convex, unten um die Nabelgegend concav, glatt; 
Umg. 5, regelmässig und z. schnell zunehmend, gewölbt, der 
letzte fast rund; Mund, mondfg. ausgeschnitten, halbrund, 
Spindelrand robust. Br. 3, H. 2 mm. (Sahel d'Alqer.) l'cchaud 
Exo. mal. M. Afr. 1883 p. 25. (Rot.) 

2. H. uchidoeil B<jt. Von der vorhergehenden Art ver- 
schieden durch Geh. niedriger aber breiter, mehr glänzend, 
Unterseite weniger ausgehöhlt, Uuig. weniger gewölbt, langsam 
zunehmend bis auf den letzten, der z. entwickelt ist, Mund, 
tiefer ausgeschnitten u. mehr in die Quere ausgezogen, Ober- 
rand des Mundsaumes stark vorwärts gekrümmt. (Sahel d' Alger.) 
Pechand 1. c. p. 25, (Bg-t.) 

3. H. aciioeiiil Bgt. Geh. niedergedrückt, oben ganz 
flach, unten wenig convex. s. zerl)rechlich; Umg. langsam zu- 
nehmend bis auf den letzten, dieser stark verbreitert, zus.- 
gedrückt; Müud. massig ausgeschnitten, stark in die Quere 
ausgezogen, Oberrand wenig vorwärts gekrümmt, Unterseite 
wenig concav u. die Verlängerung des Spiudelrandes wenig pro- 
noncirt. (Algier.) Pechnud I. c. p. 26. (B.ut.) 



4. H. <1i;;])h<l1ia Sfnd. Geh. niedergedrückt, glashell, s. 
fein gestreift, glänzend; Gew. abgeflacht mit feinem Apex; 
Umg. 5 ^/j — 6 ^/j , langsam regelmässig zunehmend, sehr schwach 
gewölbt, der letzte etwas breiter, gerundet; Naht fein, gerandet; 
Mund, enge, mondfg., Spindelrand fast gerade. Br. 4 — ^^l^, 
H. 1 ^/s mm. (Mittel- und Südeuropa, Algier.) Kurz. Verz. 1820 
p. 44 (Helix), Clessin Mal. Bl. 1877 t. 2 f. 10. — Syii. Hx. hyalina 
Fer. 1822, Rm. Icon. f. 530, Diip. Hist. 1849 t. 11 f. 9; Hr. contorta 
Held 1837; Hyal. vürea E, Bz. 1867, Hy. contorta Kim. 1883. — 
Forma 1.) major Loc, Br. 4—5 mm.; 2.) inflata Loc. (Variat. Mala- 
col. 1881), die Unterseite, wenigstens die Nabelgegend, z. nufgeblascn 
(Frankreich). 

Var. Icssonse Pini (Aiü soc. it. 1884): mehr gedrückt, 
Umg. nur 5, schneller zunehmend, noch flacher, Mund, etwas 
ausgezogen; Br. S'/q? H. 1 min. (Piemont.) 

5. H. trjUlSSjivjllHCa Cless. Geh. gedrückt, s. fein un- 
regelmässig gestreift, glänzend; Umg. 5 — 6, s. langsam zuneh- 
mend, s. gewölbt, aber s. übereinander greifend, wodurch Gew. 
s. enge, der letzte Umg. aber fast 3 mal so breit als der vor- 
letzte; Naht seicht; Mund. z. weit mondfg., Munds, gegen die 
Naht zur.-tretend. Br. 4, H. 1 ^/^ mm. (Siebenh argen.) Mal. 
Bl. 1877 p. 133 t. 2 f. 12. 

6. H. erjaveci Brus. Gleich der vorhergehenden Art, 
aber Umg. 6—7, abgeflacht, Gew. etwas erhoben, s. breit. 



81 

letzter Umg. gegenüber dem vorletzten fast gar nicht erweitert, 
Naht z. tief eingeschnürt, gerandet, Mund. s. schmal mondfg. 
Br. 3 '/2 5 H. 1 ^'5 mm. (Croatien und Görz.) Contr. mal. Croat. 
1870 p, J8 (Helicella), Cless. 1. c. t. 2 f. 11. — Forma 1.) major, Hr. 
Tl. H. fast 2 mm. (Croat.. Capeila.) 

7. H. angystroplia Bttg. Gleich der vorhergehenden, 
aber kleiner, Gew. höher, etwas konisch vortretend, Umg. 
(6'/2~^) i^s^ gleich breit, oben abgeflacht, unten stark ge- 
wölbt, der letzte oben stumpfkantig. Naht eingedrückt, Mund. 
s. schmal, fast überall gleich breit. Br. 3, H. 1 ^/^ mm. 
(Kaukasien u. Transkaukasien.) .lahrh. Mal. Ges. 1880 p. 380. 1881 
t. 8 f. IIa -d. - 

8. H. COntortuhl Kryn. Geh. zuletzt undeutlich geritzt, 

gedrückt, glatt, s. dünn, milchweiss; Umg. 7 — 7'/2, s. flach, 
s. langsam zunehmend, der letzte kaum breiter als der vor- 
letzte, oben schwach kantig, unten etwas convex; Gew. flach, 
mit etwas vorstehendem Apex; Mund, gedrückt mondfg. Br. S'/j, 
H. 1 '/lo mm. (Kaukasien.) Bull. Mose 1853 p. 74 (Hf^lix), Kob. 
Icoii. N. F. f. 41. - «yii. HcJ. coutorta Kryn. 1837. 

9. H. upalistil Bgt. Geh. flach, mit leicht, gewölbtem 
Gew., glasartig, weiss, s. dünn, glatt; Umg. 6, kaum gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, nicht sonderlich 
verbreitert; Naht seicht, wie gerandet; Mund, stark ausge- 
schnitten, weit halbmondfg. Br. 4:, H. 2 mm. (Jilqier.) Malacol. 
de l'Alg. I 18R4. p. 77 t. 4 f. 17—22. (Bgt.) 



10. H. litorulis Cless. Geh. s. fein stichfg. durchbohrt, 
platt gedrückt, fein unregelmässig gestreift, glashell; Umg. 6, 
langsam zunehmend, s. eng aufgerollt, der letzte fast doppelt 
so breit als der vorletzte; Gew. fast völlig eben; Naht seicht; 
Mund, schmal-mondfg. Br. 4, H. 1 '/-, mm. (Istrien hei Görz.) 
Mal. Bl. 1877 p. 131- t. 2 f. 9. 

11. H. SUbl'iniatil Reinh. Geh. s. fein stichfg. durch- 
bohrt, niedergedrückt, s. fein unregelmässig gestreift, glashell, 
grünlich-weiss; Umg. 5, langsam zunehmend, z. gewölbt, der 
letzte fast doppelt so breit als der vorletzte; Ober- u. Unter- 
seite etwas convex; Naht z. seicht, fein gerandet; Mund. z. 
weit mondfg., Oberrand schnell herabfallend, Unterrand z. bogig. 
Br. 2^/3, H. 1 ^/,o mm. (Ost- u. Südeii,ropa.) Sitz.-Ber. nat.- 
forsch. Ges. Berlin 1871 p. 39. Moll, fauna der Sudeten 1874 p. 6, 
Cless. 1. c. t. 2 f. 7. 

12. H. SUbelfusa Bttg. Geh. eng durchbohrt, z. schei- 
benfg., schmutzig weiss, gestreift; Umg. 4, s. langsam zuneh- 
mend, wenig gewölbt, unten etwas abgeflacht, der letzte fast 
doppelt so breit als der vorletzte; Naht seicht; Mund, schräg 



32 

mondfg., s. stark ausgeschnitten, Oberrand oben bogig zur.- 
weicliend, Unterrand fast liorizontal, Spindelrand etwas ver- 
hreitert u. in den pnnktfyen Nabel hinein umgeschlagen, bildet 
mit der Basis des Geh. einen s. sjsitzen Winkel u. hat an der 
Insertion ein schwach erhöhtes Knötchen. Br. B'/ji H. l^/j mm. 
(Kaukasien.) Jahrb. Mal. Ges. 1879 p. 11 t. 1 f. 4 (effusa, nee PiV.), 
ibid. p. 395 (8ubeffusa). Bttg. 

Vor. depressa Bttg. (Jahrb. 18«! t. 8 f. 10): etwas kleiner 
(Br. kaum S'/j, H. 1 '/j mm.), Umg. fyedrückter, so dass in der 
Mitte des letzten Umg. die schwache Andeutung einer Kante 
entsteht. 



13. H. hyblensis (Farr.) Koh. Geh. niedergedrückt, 
mit nur schwach gewölbtem Gew., gelblich-weiss, unter der 
Loupe fein bogig gestreift; Umg. 5 ' '2— ti. regelmässig langsam 
zunehmend, abgeflacht, der letzte '/^ breiter als der vorletzte, 
unten leicht abgeflacht; Naht seicht, gerandet; Mund, stark 
ausgeschnitten, queroval o. breit mondfg., Oberrand vom Feste- 
punkte ab stark bogig vorgezogen, Spindelrand leicht gekrümmt. 
Br. 4 7j— 5, H. 2-2'/, mm. (Sicilien.) Nachr. Bl. 1881 p. 180, 
Icon. f. 40. 

14. H. pseudodi.aphana Coutagne. Geh. niedergedrückt, 
weisslich, glashell, unter der Loupe s. fein u. zierlich gestreift; 
Umg. 4, regelmässig zunehmend, abgeflacht, der letzte etwas 
grösser, gerundet; Naht eingedrückt, gerandet; Mund, wenig 
schief, mondfg., Oberi-and stark vorgezogen. Br. 2^/2 — 2^/,^, 
H. 1 '/,o — 1 ^/,o mm. (Frankr. in der Thal Rognac.) Notes 
faune mal. du Rhone 1831 p. 38. (Cout.) 



15. H. crystallina Müll. Geh. oben gedrückt-gewölbt, 
unten gewölbt, weiss, fast glatt, stark glänzend, glashell; Umg. 
(4 '/j — )5, regelmässig zunehmend, schwach gewölbt, der letzte 
deutlich breiter, gerundet; Gew. in der Mitte etwas konisch 
erhaben; Naht z. vertieft, gerandet; Mund, breit mondfg., 
Ränder convergirend, oft purpurroth, Spindelrand vom Feste- 
punkte ab z. regelmässig u. zieml. stark bogig. Br. 3 — 4, 
H. 1 Va — 2 mm. (Europa.) Verm. Hist. II, 1774, p. 23 (Ilelix), 
Rm. Icon. f. 531 (Hx.), Cless. 1. c. t. 1. f. 1. — Syii. Hx. jielhicida 
Pennant 1777, Hx. ehurnea Hartm. 1821, Hx. vitren Brown 1827, Hx. 
albella Thienem. 1857, Hy. subterranca Reinh. 1871. 

Var. .lubterrauea Byt. (Amen. mal. I. t. 20 f. 13—18): 
meist kleiner, Gew. gedrückter, Nabel weiter, Naht tiefer. Unig. 
gewölbt, Mund, stark ausgeschnitten, gerundet, mit gelipptem 
Mundsaume. (PVankr., Deutschi., Schweden u. s. w.) 

Var. liiiinulicola Mab. (Hist. mal. 1870): Gew. gedrückt, 
Nabel eng, Umg. wenig convex, Mund, gerundet, ohne Lippe, 
mit stärker gekrümmtem Unterrande. (I'rankr.) 



83 

Var. coinplanata Jeffr. (Brit. Conch. I. 1872): Geh. 
beiderseits zus.-CTediik-kt, mit dem letzten Umg. breiter als die 
übrigen. (England.) Vielleicht gehört hierher die var. orientulis 
Kim. (Boitr. 1883 p. 13) aus Siebenbürgen: T. peraffinis Ilyal. 
cryst. Müll. tyj)ic8e, mtigis depressa, spira vix elevata, anfr. supra 
et infra minus convexis, sutura tenuiori, apertura minus rotunda; 
anfr. 5; alt. 1 \i^, lat. 3 '/a mm. 

16. H. secrcta Hgt. Geh. von der Grösse der n-ystaUina, 
nur unter der Loupe fein gestreift; Umg. 5, kaum convex, die 
4 ersten s. langsam zunehmend, der letzte deutlich grösser, 
gerundet, oben meist gewölbt; Gew. Hach; Naht z. vertieft; 
Mund, wenig schief, stark ausgeschnitten, gerundet, gleich breit 
wie hoch, Aussenraud stark bogig, hoch oben angeheftet, ge- 
lippt; Nabel z. offen, an der Mund, gut erweitert. (Nord- 
frankreich.) Seivain Etüde Moll, en P]sp. 1880 p. 25. (Bgt.) 

17. H. uarboiiensis Cletis. Geh. eng genabelt, gedrückt, 
s. fein unregelmässig gestreift; Umg. 5, langsam zunehmend, 
der letzte etwa doppelt so breit als der vorletzte; Gew. wenig 
erhoben; Naht seicht; Mund, breit mondfg., Unterrands, schwach 
gekrümmt. Br. 3 ^'ji H-' ^ ''s '^i^^- (Siiilfrankreich.) Mal. El. 
1877 p. 129 t. 1 f. r>. (CI.) 

18. H. poduliCil (less. Geh. linsenfg., fein gestreift; 
Umg. 4, langsam zunehmend, der letzte erAveitert, doppelt so 
breit als der vorletzte, oben flach, unten um den Nabel etwas 
eingesenkt; Gew. flach; Naht seicht; Mund, weit, breit mondfg., 
höher als breit. Br. 3*/5, H. 1 '/s mm. (Podolien.) Malak. Bl. 
N. F. 11. 1880 p. 201. (Cl.) 

19. H. petricola Faul. Geh. gewölbt-niedergedrückt, 
weisslich, zerbrechlich, kaum merkbar gestreift; Umg. 5 — 6, 
etwas gewölbt, regelmcässig schnell zunehmend, der letzte etwa 
^/j breiter als der vorletzte, gedrückt-gerundet; Gew. fast flach, 
mit feinem, z. stumpfem Apex; Naht tief, gerandet; Mund, 
wenig schief, mondfg. -eirund, Mundränder mit einem breiten, 
dünnen, opaken Callus verbunden; Nabel eng, durchgehend. 
Br. 3^4 — 41/4, H. 1 '/j — 1 ^''3 mm. (Sardinien.) Fauna Sard. 
1882 p. 38 t. 2 f. 6. 

* H. pinii Stab, in sc. Geh. eng genabelt, mit schwach 
gewölbtem Gew., weisslich, feingestreift; Umg. 4 ','2, regel- 
mässig zunehmend, etwas convex; ^&\\i fadenrandig , d.. h. unten 
von einer erhabenen Linie begleitet; Mund, breit mondfg. 
Br. 4^/3, H. 2 mm. (Italien, Moidart'.) 

20. H. targioniaiia Paul. Geh. gewölbt-niedergedrückt, 
weiss, glashell, dünn, stark glänzend; Umg. b^j^ — Q, schwach 
gewölbt, die ersten langsam regelmässig zunehmend, der vor- 
letzte etwas breiter, der letzte z. gross, doppelt breiter als 

3 



u 

der vorletzte, gerundet, unten schwach convex; Gew. etwas 
gewölbt, mit feiner stumpfer Spitze; Naht tief; Mund, schief, 
tief mondfg. ausgeschnitten; Nabel eng. Br. 4, H. 2 mm. 
(Sardinien.) Fauna Sard. 1882 p. 40 t. 2 f. 7. (Paul.) 

21. H. aildreapi Bttg. Geh. niedergedrückt, glashell, 
fein gestreift; Umg. 4, z. schnell zunehmend, z. hoch, der 
letzte fast doppelt breiter als der vorletzte, unten schwach 
gewölbt; Gew. s. wenig erhoben; Naht einfach; Mund, weit, 
breit mondfg., fast so breit wie hoch; Nabel mittelmässig offen. 
Br. 3 ^/j, H. 1 '/j mm. (Schioeiz, DMemont.) Jahrb. Mal. Ges. 
1880 p. 37. (Bttf*-.) Am meisten gleich der narbonensis, aber ver- 
schieden durch Unig. oben u. unten mehr winklig, Mund, weiter u. 
Nabel fast doppelt breiter. 

22. H. pfeifferi Wed. Geh. eng genabelt, niederge- 
drückt, fast scheibenfg., s. fein gestreift, glashell; Umg. 6, 
schwach gewölbt, eng aufgerollt, der letzte unten wenig ge- 
wölbter; Gew. kaum erhoben, mit feinem Apex; Naht einge- 
drückt, fast gerandet; Mund, wenig schief, eng mondfg., Ober- 
rand s. kurz, Unteri'and vom Festepunkte aus fast gleichmässig 
gebogen. Br. 5, H. 2 mm. (Dalm., Ins. Lacroma hei Ragusa.) 
Pfr. — Syu. Hx. hutschigi Pfr. 1865 p. 104. (Pfr.) 



23. H. Cavaiinae Paul. Geh. verhältnissmässig weit ge- 
nabelt (der Nabel vom Spitze ab spii-alig aufgerollt, an der 
Mund. z. stark erweitert), flach, mit flach kegelfg. -erhobenem 
Gew., unter der Loupe zierlich feingestreift, weisslich, glas- 
artig; Umg. 5, schwach gewölbt, langsam regelmässig zuneh- 
mend, der letzte \'j breiter als der vorletzte, gerundet, unten 
leicht abgeflacht; Naht z. eingedrückt; Mund, breit mondfg., 
Unterrand am Festepunkte bogig, dann schwach gekrümmt. 
Br. 3, H. 1 Va mm- (Italien, Mte Morrone.) Contrib. Fauna mal. 
ital. 1881 p. 16 t. 1 f. 3. 

24. H. botterii (Parr.) Pfr. Geh. niedergedrückt, glas- 
hell, fast glatt; Umg. 4 '/j — 5, langsam zunehmend, der letzte 
wenig breiter als der vorletzte, rundlich, nach aussen gewölbter; 
Gew. flach; Naht tief eingeschnürt; Mund. z. breit mondfg.; 
Nabel ei'weitert, die Umg. deutlich zeigend. Br. 2 ^/j — 2^/5, 
H. 1 mm. (Dahnatien, Croatien, Griechenland, Italien.) Monogr. 
Helic. III. 1853 p. 66 (Ilx. cryst. var.), Cless. Mal. Bl. 1877 t. 1 f. 3. 
— Forma 1) major, Umg. fast 5, Br. 3'/8, II. 1 '/s mm. 

25. H. clessilli Hesse. Unterscheidet sich von botterii 
namentlich durch das engere u. etwas mehr erhobene Gew., 
einen Umg. mehr bei gleicher, sogar geringerer Grösse, noch 
weiteren Nabel, schmälere Mund, und weniger gewölbte Unter- 
seite. Br. 2'/j, H. 1 mm. (Griechenland, Tinos.) Jahrb. Mal. 
Gea. 1882 p. 318 t. 12 f. 2. (Hesse.) 



35 

26. H. zakyilthia Hesse. Untersclieidet sich von hotterii 
durch geringere Grösse, etwas höheres Gew., ein wenig engeren 
Nabel, sonderlich an der Naht feingestreiftes Geh. und mehr 
gerundete, weniger schief mondfge Mund. Br. 2, H. ^/^ mm. 
(Griechejiland hei Zante.) L, c. p. 319 t. 12 f. 3. (Hesse.) 

27. H. etrusca Paul. Geh. flach, mit relativ weitem 
trichterfgem Nabel, glasartig, nur bei stärkerer Vergrösserung 
feingestreift; Umg. 4 — ^V/j, schwach gewölbt, regelmässig zu- 
nehmend, der letzte etwa '/a breiter als der vorletzte, unten 
etwas abgeflacht; Naht z. tief, gerandet; Mund, weit mondfg., 
Unterrand s. schwach gekrümmt. Br. 1 '/j, H. ^^^ mm. (Itah, 
Toscana.) Maioiinux &c. 1878 p. 25, Contrib. &c. 1881 t. 1 f. 4, 
Kob. Icon. N. F. f. 43. — Grösse nach Paul.: Br. 2, H. 1 mm. 

28. H. blanci Hesse. Sehr verwandt der etrusca, aber 
enger gewunden (Umg. 4 ' /j) und durch den wesentlich schmä- 
leren letzten Un)g. verschieden. Br. 1 '/a^ H. ^/^ mm. (Griechen- 
land, Ins. Syra.) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 319 t. 12 f. 4. (Hesse.) 

29. H. pygmaea Bttg. Geh. offen u. durchgehend ge- 
nabelt, scheibenfg. flach, mit kaum vorspi'ingendem fast flachem 
Apex, feingestreift; Umg. 3, s. langsam zunehmend, wenig ge- 
wölbt, der letzte '/^ breiter als der vorletzte, unten abgeflacht; 
Naht z. tief; Mund, stark ausgeschnitten, mondfg., Mundränder 
fast kreisfg. gebogen u. der Spindelrand bildet mit der Basis 
einen spitzen Winkel. Br. 1 */g, H. ^/g mm. (Tißis bei Martkopi.) 
Jahrb. Mal. Ges. 1880 p. 118 t. 4 f. 8, Kob. Icon."N. F. f. 13. (Bttg.) 



30. H. SUbCJirinata Cless. Geh. gedrückt, glashell, fein 
gestreift; Umg. 6, s. langsam zunehmend, der letzte nach oben 
fast gar nicht, nach unten s. stark gewölbt, wesshalb die Umg. 
nach oben abgerundet-gekielt erscheinen; Gew. wenig erhoben; 
Naht tief; Mund. s. schmal mondfg. Br. 2^1,, H. 1 Vs mm. 
(Siebenbürgen.) Mnl. Blatt. 1877 p. 129 t. 1 f. 5. (Cl.) 

31. H. niica West. Geh. trichterfg. genabelt (Nabel an 
der Mund, wenig erweitert), niedergedrückt, beiderseits dicht 
gestreift, unten stärker u. mit einigen Rippenstreifen, weisslich; 
Umg. 4 '/j, langsam zunehmend, etwas gewölbt, an der seichten 
feingerandeten Naht etwas abgeflacht, der letzte wenig breiter 
als der vorletzte, gerundet; Mund, eng mondfg., Unterrand 
nahe der Insertionsstelle schnell bogig hinaufgekrümmt. Br. 2^/4, 
H. 1 mm. (Frankreich bei Marseille: Ancey.) 

32. H. COlltracIa West. Geh. stark zus. -gedrückt, weiss, 
durchscheinend, fast glatt; Umg. 5 '/j — 6, s. langsam zuneh- 
mend, s. wenig gewölbt, nach oben u. unten fast ein wenig 
eckig angelegt, s. wenig über einander gelegt, der letzte s. 



unbedeutend breitei' als der vorletzte, unten abgeflaclit; Naht 
etwas vertieft; Gew. in der Mitte scliAvacli erhoben; Mund, eng 
halbmondfg., Spindelrand eine fast rechtwinklige Ecke mit dem 
s. schwach gekrümmten Unterrande bildend. Br. 2 '/j — B, 
H. 1 mm. (Sckiceden, Norwegen, Norddeutschland, Frankreich.) 
Fauna moll. Su., Nerv., Dan. 1873 p. 56, Cless. Jahrb. Mal. Ges. 1875 
t. 2 f. 1. — Syii. H. cri/atallina Reinh. 

Var. dubriieili Cless. (Mal. Blatt. 1877 t. 1 f. 4):. Ober- 

u. namentlich Unterseite etwas mehr gewölbt u. Gew. etwas 

höher, Nabel etwas weiter, Miind. etwas breiter; Br. 2'/.^, H. 
1 '/j niii- (Südfrankreich, Schweiz.) 

33. H. jickelii Cless. Geh. s. zus. -gedrückt, s. fein u. 
unregelmässig gestreift; Umg. 6, s. langsam zunehmend, der 
letzte ganz wenig breiter als der vorletzte, nach der Aussen- 
seite etwas, nach oben u. unten s. wenig gewölbt; Gew. kaum 
etwas erhoben; Mund. s. enge, s. schmal-mondfg.; Nabel weit- 
stichfg. Br. B'/j, H. 1 '/^ mm. (Siehenhärgen.) Malak. Blatt. 
1877 p. 130 t. 2 f. 8. (Cl.) 

34. H. kutschigi Walderd. "Geh. mit s. kleinem Nabel, 
niedergedrückt, oben ganz flach, gelblich, durchscheinend, glän- 
zend, 8 Umgänge, Mundsaum geradeaus, Breite 2 mm., Höhe 
i mm., dem Planorbis coutortus ähnlich. (Glinta di Dohrotd 

in Ucdmcdia.y^ Walderd. in Verh. der zool.-bot. Ges. in Wien 1864 
p. 504. — Syn. Zonites walderdorfß Bgt. ap. Serv. Etüde moll. en 
Esp. 1880 p. 27. 

35. H. SOrelljl JIss. Geh. grauweiss, feingestreift, son- 
derlich unten; Umg. 6 ^'^ — 7, s. langsam zunehmend, z. gewölbt, 
der letzte nicht erweitert, unten wenig gewölbt; Gew. etwas 
u. regelmässig gewölbt, mit z. grossem Apex; Naht vertieft, 
fein gerandet; Mund, schmal mondfg. ; Nabel stichfg, Br. 4, 
H. 1 ^/j mm. (Iranskaukasien.) Coq. Schläfli II. 1863 p. 27. (Mss.) 



36. H. eustilba Bgt. Geh. eng aber durchgehend, durch- 
bohrt, fast scheibenfg. flach, glasartig, glatt; Umg. 5, regel- 
mässig z. rasch zunehmend, ganz wenig gewölbt, der letzte 
nur wenig breiter als der vorletzte, gerundet u. nach unten 
gewölbt-aufgeblasen; Gew. flach gewölbt; Naht eingedrückt; 
Mund, breit mondfg. Br. o ^/j, H. 1 '/j mm. (Algerien.) Malacol. 
de l'Alg. I. 1864, p. 76 t. 4 f. 11—16. 

37. H. vitreolil Bgt. Geh. trichterfg., z. offen u. per- 
spectivisch genabelt (Nabel regelmässig spiralig erweitert), 
niedergedrückt, fast glatt; Umg. 5, s. langsam zunehmend, der 
letzte kaum breiter als der vorletzte, convex-geruudet, nach 
oben gewölbter; Mund, stark ausgeschnitten, mondfg., Oberrand 
gerundet, langsam herabsteigend. (Fratdcreich, S^mnien, KahijUen, 
Algerien) Serv. Etud. Moll, cn Esp. 1880 p. 28. (Bgt.) 



37 

Var. siibvitreola Bgt. 1. c. : Gew. gewölbt, Nabel weiter, 
Geh. grösser. (Algerien, Tunis.) 

38. H. permodesta Bgt. Geh. eng trichterfg. genabelt, 
gewölbt; Uing. 5 V25 z. gewölbt, 8. langsam zunehmend, der 
letzte kaum breitei' als der vorletzte, gerundet; Mund, stark 
ausgeschnitten, etwas länglich halbrund. Br. 2 'Z^, H. 1 ^j^ mm. 
(Algier.) Pechaud Exe. mal. 1883 p. 25. (Bgt.) 

39. H. (lijUlga Bgt. Geh. fast doppelt so gross wie 
permodesta, s. tief, aber s. eng genabelt, flach, glatt, mit feinen, 
opaken Spirallinien, die von Aussehen feiner Bändchen sind; 
Umg. langsam zunehmend bis auf den letzten, der gut ent- 
wickelt ist, zus.-gedrückt-gerundet; Mund, stark ausgeschnitten, 
halb-eifg. (Algier, Tunis.) Pechaud 1. c. p. 25. (Bgt.) 

C. Hydatina. 

40. H. liydatiua, Rm. Geh. eng genabelt, aber mit dem 
vorletzten Umg. im Nabel sichtbar, niedergedrückt, weisslich, 
zart, z. glatt; Umg. 5, schwach gewölbt, regelmässig zuneh- 
mend; Gew. s. flfich gewölbt; Naht wenig vertieft, gerandet; 
Müud. gedrückt, mondfg., etwas eifg. -gerundet, Spindelrand 
qeht hoqig von der Tnsertionsstelle aus; Nabel eng, aber offen 
u. kreisrund. Br. ß'/j, H. 3 Ihm, (Griechoüand, Italien, Dal- 
matien, Kleinasien hei Smijrna.) Icon. f. 529 (Helix), Bgt. Amen, 
mal. I. 1856, t. 20 f. 4-6 (Zenit.). 

41. H. eudedalfea Bgt. Geh. durchbohrt, etwas bläu- 
lich-weiss, niedergedrückt, dünn, fast glatt; Umg. 6, schwach 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte unten etwas abge- 
flacht; Naht eingedrückt; Mund, etwas schräg, mondfg., Spindel- 
rand gestreckt in die Perforation verlängert u. oben timgeschlagen 
diese zur Hälfte bedeckend. Br. 7, H, 4 mm, (Griechenland.) 
Amen. mal. I. 1850, p. 189 t. 20 f. 1—3. 

42. H. Jlliceyi West. Geh. geritzt-durchbohrt, nieder- 
gedrückt, grünlich weiss, äusserst fein u. dicht gestreift; Umg. 
6, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte doppelt 
breiter als der vorletzte, oben etwas gewölbter; Gew. z. ge- 
wölbt; Naht seicht, breit gei'andet; Mund, tief mondfg., eirund, 
Oberrand langsam herabsteigend, Spindelrand hoch oben mit 
einem kleinen triangulären umgeschlagenen u. stark niederge- 
drückten IjCippoi, der den Nabel zum grössten Theil bedeckt. 
Br. 6^/2, H. fast 3 mm. (Frankr., Pyrenäen in der Höhle 
bei Lestelle: Ancey.) 



43. H. pseudobydatina Bgt. Geh. eng genabelt, ge- 
wölbt, 8. fein gestreift, glashell; Umg. 6, regelmässig z. schnell 



38 

zunehmend, gewölbt, der letzte relativ gross, convex-gerundet, 
herabfallend, ein wenig zus. -gedrückt; Naht deutlich; Mund, 
schief, mondfg., nach unten u. aussen erweitert, etwas breiter 
als hoch, Unterrand bogig; Nabel klein, tief, an der Mund, 
kreisrund. Br. 6, H. 3 mm. (Franhr., Spanien, Italien, Sici- 
lien, Algier.) Amen, malacol. I. 1856 p. 189 (Zenit.). 

44. H. illilllta Bgt. Geh. noch enger genabelt als bei 
pseudohi/t., convex, glashell, fein gestreift u. wie strahlig an der 
Naht; Umg. 5,- regelmässig zunehmend (die ersten 4 aber 
schmäler u. der letzte etwas breiter als bei pseudohyd.), schwach 
gewölbt, der letzte fast rund; Naht wenig stark; Mund, schief, 
mondfg. -rund, gleich breit wie hoch. Br. 5, H. 3 mm. (Frank- 
reich bei Lyon.) Seivain Etmle Moll, eti ^>p. 18R0 j). 22. (Bgt.) 

45. H. linibnitica Bgt. Geh. etwas weiter genabelt als 
bei pseudolujd., wenig convex, s. stark glänzend, besonders 
unten, oben s. fein gestreift; Umg. 5, regelmässig z. schnell 
zunehmend, s. wenig gewölbt, der letzte z. breit, oben gut 
gewölbt, unten etwas abgeflacht; Mund, etwas schief, ausge- 
schnitten, länglich-gei'undet in die Quere. Br. 6, H. 2 '/j mm. 
(SiciUen, Spanien.) Servain 1. c. p. 22. (H.ut.) 

46. H. Zilliclea Bgt. Geh. punktfg. durchbohrt, nieder- 
gedrückt, fast vollkommen glatt; Umg. 5, regelmässig z. schnell 
zunehmend, fast flach, der letzte deutlich grösser, unten ge- 
rundet; Naht deutlich; Gew. kaum etwas convex; Mund, wenig 
schief, mittelraässig ausgeschnitten, länglich-gerundet, Oberrand 
schwach vorgezogen. Br. 6, H. 2 '/j iiini. (Sicilien.) Servain 
1. c. p. 23. (!;gt.) 

47. H. sedeiltjiria Bgt. Geh. z. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, schwach convex, besonders oben zierlich dicht ge- 
streift; Umg. 5, regelmässig z. schnell zunehmend, der letzte 
oben weniger gewölbt als unten, grösser u. mehr gerundet 
gegen die Mund, zu; Naht deutlich; Mund. s. schief, ausge- 
schnitten, fast länglich-gerundet, Oberrand stark vorgezogen, 
Unterrand gerundet. Br. 5, H. 2 '/^ mm. (Frankreich.) Serv. 
1. c. p. 23. 

48. H. Il0('tn:)bllll(hi Bgt. Geh. s. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, kaum convex, massig glänzend, oben dicht u. fein 
gestreift, unten glatt; Umg. 4, die 3 ersten regelmässig, der 
letzte s. schnell zunehmend, dieser unten gut gewölbt; Mund, 
wenig schief, weit, ausgeschnitten, länglich-gerundet. Br, 3^/2, 
H. 2 mm. (Frankr., Dep. Var.) .Seiv. 1. c. p. 24. (Bgft.) 

49. H. Intohricolil Bgt. Geh. eng durchbohrt, zus.- 
gedrückt, glänzend weiss, glatt (o. bei starker Vergrösserung 



39 

feingestreift); Umg. 5, fast abgeflacht, regelmässig zunehmend, 
der letzte undeutlich kantig, obenher fast flach, unten gewölbt; 
Naht eingedrückt; Mund, schräg, länglich mondfg., Spindelrand 
schwach umgeschlagen. Br. 5, H. 2 ^|^ mm. (Griechenland bei 
Megara.) Amen, malacol. I. 1856, p. 191 t. 20 f. 7—12. (Bgt.) 

50. H. mentouica NeviU. Geh. eng durchbohrt, un- 
deutlich feingestreift, hornfarben, glänzend, mit erhobenem Gew. ; 
Umg. 6, schwach gewölbt, regelmässig s. langsam zunehmend, 
der letzte etwas zus. -gedrückt, an der Mund, schmal (nicht 
erweitert), unten gewölbt; Mund, fast rund, mit den Rändern 
regelmässig gerundet u. etwas verdickt. Br. 5 ^\^^ H. 3 ^/g mm. 
(Frankr., Alpes- Maritimes.) Proceed. zool. soc. Lond. 1880 p. 107 
t. 13 f. 3. (Nev.) 

51. H. liypogaea (Bgt.) Ancey. Geh. offen genabelt, ge- 
wölbt, undeutlich feingestreift; Umg. 5, z. schnell zunehmend, 
schwach gewölbt, der letzte etwas aufgeblasen, an der Peri- 
pherie gut gerundet; Gew. z. erhol)en, s. breit abgeflacht ko- 
nisch, mit grossei', stumpfer Spitze; Naht fein; Mund. z. gross, 
ausgeschnitten, in die Quere etwas länglich, an der Basis ge- 
rundet. Br. 6, H. 2 '/j mm. (Frankr) Bull. soc. mal. de Fr. 
1884 p. 158. (Anc.) 

52. H. orata Let. Geh. halbbedeckt durchbohrt, nieder- 
gedrückt, s. schwach gewölbt, fast glatt, nur an der Naht 
etwas gestreift; Umg. 6, s. langsam zunehmend bis auf den 
letzten, breiten; Mund, stark ausgeschnitten, mondfg., in trans- 
versaler Richtung erweitert, unten regelmässig gewölbt-gerundet, 
Spindelrand oben ausgebreitet-umgeschlagen. Br. 6, H. 3 mm. 
(Cor/n, Ungarn.) Servain Hist. mal. Lac Balaton 1881 p. 18. (Serv.) 

2. Zonitoides Lehmann. (Malak. Blatt. 1862.) 

53. H. nitida Müll. Geh. offen genabelt, kugelig-ge- 
drückt, dicht feingestreift, stark glänzend, kastanien- o. gelb- 
braun; Umg. 5, z. langsam zunehmend, z. gewölbt, der letzte 
grösser, unten etwas abgeflacht; Gew. wenig erhoben; Naht z. 
tief; Mund, rundlich-mondfg. Br. 5 — 6, H. 3 mm. (Europa, 
Algerien, Kaukasien, Tibet, Turkestan, Sibirien.) Verm. Hist, II. 
1774 p. 32 (Helix), Dup. Hist. t. 10 f. 4. — Syn. Hx. nitens Gmelin 
1788, Hx. succinca Stud.. 1789, Hx. Iticida Drp. 1805, Rm. Icon. f. 25. 
— Forma 1.) borealis Cless. ' (Mal. Bl. 1878 t. 3 f. 4—5), niederge- 
drückt, Gew. kaum erhoben, Naht tiefer. (Nordschweden.) 

Var. parisiaca. Mab, (Hist. mal. bass. Paris 1871): weit 

genabelt, gewölbt, Umg. 5 — 6, gewölbt, der letzte gross, gerundet, 
unten nicht abgeflacht; Br. 7— 7'/j, H. 372— 4 mm. (Frankreich, 
Schweden.) Oxychilus paris. Jouss. Bull. soc. zool. 1877 t. 1 
f. 45—46. 



40 

Var. niMclioi Serv. (Eturle Moll, on Esp. 1880): offen, 
durchg:ehei)d genabelt, feinjrestreift, an der tiefen Naht stärker, 
fast flach niederpediückt , Umg. 5, s- erewölbt, Mund, wenig 
mondfg., fast lund; Br. S'/s, H- 3 mm. (Spanien.) 

* H. oltlsiiina Fagot. Geh. eng trichterfg. genabelt, 
daclifg. niedergedrückt, zerbrechlich, hornfarben-gelblich, s. fein 
gestreift; Umg. 5, langsam, regelmässig zunehmend, s. schwach 
gewölbt, der letzte kaum grösser, unten aufgeblasen-gewölbt, 
an der Naht plötzlich zus. -gedrückt; Naht tief, wie rinnen- 
artig; Mund, schief, mondfg. -oval. Br. 5, H. 3 '/a d^™- (Frank- 
reich, Mas-d' Agenais, Ungarn.) Diafxn. d'esp. nonv. 1884 p. 15. (Fag.) 

54. H. norvegica B. Esm. Geh. massig offen genabelt, 
beiderseits fast gleich gewölbt, dicht regelmässig gestreift, 
sonderlich unten glänzend, grünlich; Umg. 4 V2 — ^' schwach 
convex, der letzte verbreitert, unten gewölbt; Naht wenig tief; 
Mund, gerundet-mondfg., Unterrand bogig. Br. 7 — 7 ^/j, H. 
3 V4 — ^ ^'4 Kl™- (JS'orivegen.) JS'yt Magaz. for Nat. vid. 1879 p. 
217, West.' K. Vet. Ak. Förli. 1881 p. 36. 

55. H. exCilvatji (Bean) Alder. Geh. 5. loeit genabelt, 
alle Umg. im Nabel zeigend, gedrückt-gewölbt, dünnschalig, 
stark xmregehnüssig gestreift, an der Naht fast rippenstreifig; 
Umg. 5, langsam regelmässig zunehmend, gut gewölbt, der 
letzte kaum breiter als der vorletzte, stielrund; Naht tief; 
Mund, fast kreisrund, wenig ausgeschnitten. Br. 6- 6 '/j, 
H. 3 mm. (England, Schlesxcig hei Flensburg.) Cat. North. 
Moll. 1830 p. 13 \Helix), Giay ap. Turt. Man. 1840 t. 13 f. 138, 
Forbes & Hanl. Bist. 1853 t. 121 f. 2-4. - Forma 1.) vitrina 
Jeffr., grünlich-weiss. 

3. Polita Held (Isis 1837). 

TAicilla Lowe 1854, Aplostoma Moq.-Tand. 1855, 
Euhyalina Albers 1857. 

Uebersicht. 

f Geh. klein. 

*) Geh. icinzig Mein (1 : 1 mm.), eng genabelt, kugelig, 
Umg. lungsam zunehmend. — Sp. 56. 

**) Geh. massig klein (meist 4 : 2 mm.). 

a. — Geh. ohne distincte Spirallinien (doch mit- 
unter spiralgestreifi). 

a) Geh. iveit perspectivisch genabelt, fast 
glatt o. s. fein gestreift, fast fluch, 
Umg. z. schnell zunehmend, letzter 
breit- — Sp. 57—63. 

ß) Geh. eng genabelt, gewölbt, fast glatt, 
Umg. langsam zunehmend. — Sp. 64. 



41 



}) Geh. eng durchgehend genabelt (Nabel 
an der Mund, enoeitert) , stark ge- 
streift, Naht gerundet. — S}). 65—67. 

b. — Ge?i. oben wit 6—8 Spirallinien. (Geh. flach, 
Umg. s. langsam zunehmend, Nabel z. weit, 
Naht gerandet.) — Sj). 68. 



ff Geh. grösser. 



*) Gew. iceit in Umriss; Umg. langsam o. regelmässig 
zunehmend, der letzte nicht erweitert. 

a. — Nabel eng o. massig; Umg. regelmässig (u. 
dann sind alle schmal) o. unregelmässig (ii. 
dann der letzte schnell, die übrigen langsam) 
zunelimend. 

u) Alle Umg. s. langsam zunehmend, der 
letzte kaum breiter als der vorletzte, 
an der Peripherie gerundet; Gaumen 
meist mit einer dünnen, iveissen Wulst. 

au) Geh. in die Quere hin gestreift, 
sonst glatt; Nabel eng. — Sp. 
69-73. 

ßß) Geh. grob quergestreift samt mit 
zahlreichen, in ■'•j}iralfgen Reihen 
geordneten Knötchen auf der 
Oberseite. -- iSp. 74. 

ß) Die ersten Umg. langsam zunehmend, 
der letzte oft bedeutend breiter als der 
vorletzte, meist gerundet, alle an der 
tiefen Naht deutlich kantig. 

aa) Mund, dreieckig, tief herzenfg. 
ausgeschnitten. — Sp. 75. 

ßß) Mund. oval-mondfg. — Sp. 76-78. 

•/) Umg. wie bei ß, aber der letzte stark 
zus.-gedrückt, meist an der Peripherie 
kantig o. gekielt. 

au) Geh. s. niedergedrückt , meist 
dicht u. fein spiralgestreift. Gew. 
niedrig, dachfg., letzter Umg. 
deutlich breiter, kantig. (Ital., 
Sard. de) — Sp. 79-86. 

ßß) Geh. s. niedergedrückt, nicht 
spiralgestreift,Geio. flach o. breit 
u. schivach gewölbt, letzter Umg. 
breiter, meist kantig. (Krim.) — 
ISp. 87—89. 

•/•/) Geh. linsenfg. zus.-gedrückt, an 
der Peripherie kantig, nur quer- 
gestreift, Umg. weniger langsam, 
regelmässig zunehmend, Mund, 
aussen winklig. (Ital., Sic, Ba- 
lear.) — Sp. 90-92. 



42 

<1i)) Geh. schcibenfg., Umg. 1—5 s. 
langsam zunehmend, der letzte 
gross, fast 3 mal so breit als 
der vorletzte, beiderseits gleich, 
an der Peripherie gekielt. 
(Afr.) — Sp. 03. 

b. — Nabel s. eng, fast nur stichfg.; letzter Umg. 

meist gross; Geh. st arlc glänzend, wie polirt, 
meist s. dünn u. zerbrechlich, oft unten stärker 
gewölbt als oben; Naht meist flach. — 1) Geh. 
grösser (10—19 : 5—9 mm.) , Sp. 94-96; 
2) Geh. kleiner (7-8 : 3-4 mm.), Sp. 97-99. 

c. — Nabel meist eng (selten z. offen); letzter 

Umg. ^Ii~l mal breiter als der vorletzte, 
hinten meist gerundet; Geh. dünn, stark 
glänzend, s. fein gestreift; Naht meist flach. 
— Sp. 100—103. 

d. — Nabel massig o. offen, mitunter weit; Umg. 

regelmässig zunehmend. 

a) Nabelgegend nicht ausgehöhlt; letzter 
Umg. unten abgeflacht.— Sp. 104 — 112. 

ß) Nabelgegend nicht ausgehöhlt; letzter 
Umg. unten gewölbt. — Sp. 113—116. 

;) Nabelgegend ausgehöhlt, letzter Umg. 
unten abgeflacht. 

aa) Unterrand der Mund, nicht vor- 
gezogen. — iSp. 117—124. 

ßß) Uiiterrand der Mund, leicht vor- 
gezogen, etwas verdickt. (Kau- 
kas.) — Sp. 125—126. 

'') Gew. kleiner in Umriss; Umg. unregelmässig zu- 
nehmend, der letzte beträchlich breiter als der vor- 
letzte u. schnell gegen die Mund, anwachsend. 

a. — Gew. kaum o. wenig breiter als der gegen 

die Mund, stark erweiterte letzte Umg.. ge- 
wölbt. — Sp. 127. 

b. — Gew. viel breiter als der grosse, aber cornen 

nicht jjlötzlich erweiterte letzte Umg., meist 
flach; die ersten Umg. langsam, die letzten 
schnell zunehmend. — Sp. 128—145. 

c — Geic. relativ klein, kaum o. nicht iveiter als 
der s. stark gegen die Mund, hin erweiterte 
letzte Umg.; Nabel weit, spiralig aufgerollt. 

a) Gew. m. 0. w. gewölbt, letzter Umg. oben 
gewölbter als unten. — *Sjj. 146 — 147. 

ß) Gew. fast flach, letzter Umg. unten 
geiüölbter als oben. 



43 

au) Mundränder weit getrennt, ohne 
Knötchen; Spindelrand mn den 
Nahel kurz zur. -gebogen. — Sp. 
148-151. 

ßß) Mundränder einander s. genä- 
hert, mit Knötchen an den In- 
sertionen : Spindelrand fast ge- 
radlinig dem Nabel vorbei hin- 
arisgezogen. — Sp. 152. 

56. H. lawleyailJi Bgt. Greh. eng genabelt, gedrückt- 
kugelig, weisslich glashell, s. zerbrechlich, fast glatt; Gew. s. 
gewölbt, mit abgerundetem Wirbel; Uiug. 4 ^'^ — 5, regelmässig 
langsam zunehmend, schwach gewölbt, der letzte etwas grösser, 
in der Mitte etwas kantig; Naht eingedrückt; Mund, wenig 
schief, moudfg. -gerundet, Unterrand stark bogig gekrümmt, 
Spindelrand ausgebreitet u. umgeschlagen. Br. 1, H. 1 mm. 
(Italien im Auswurfe des Arno bei Firenze.) Moll, nouv., lit. 
&c. 1863 p. 53 t. 8 f. 11 — 14. (Bgt.) 



57. H. cliirsi Held. Geh. gegen die Mund, weit genabelt, 
niedergedrückt, weiss, an der Naht dicht gestreift; Gew. fast 
platt; Umg. 4 '/j, regelmässig rasch zunehmend, jeder doppelt 
so breit als der vorhergehende, unten gewölbt; Naht wenig 
tief, breit gerandet; Mund, wenig schief, gerundet, wenig aus- 
geschnitten, Spindelrand fast gerade. Br. 4 — 4^/^, H. kaum 
2 mm. (Bayrische Alpen, Tirol, Schweiz.) Isis 1837 p. 901. 

58. H. pilatica Bgt. Geh. gegen die Mund, erweitert 
genabelt, zus. -gedrückt, oben flach, durchscheinend, glänzend, 
glatt, weisslich; Umg. 4' ^ — 5, abgeflacht, die ersten regel- 
mässig langsam zunehmend, der letzte breit, erweitert, unten 
gewölbt, gerundet; Mund, mondfg. gerundet. Br. 4, H. 2 mm. 
(Schweiz, Südfrankreich.) Malac. (^natie Cantons 1862 p. 17 t. 1 
f. 6—10. (Bgt!) 

59. H. puru Alder. Geh. weit u. tief genabelt, oben 
etwas convex, graulich-weiss, schwach grünlich, matt, s. fein 
quergestreift, äusserst fein spiralstreifig; Umg. 4 — 4'/2, regel- 
mässig zunehmend, an der Naht etwas quer, der letzte gegen 
die Mund, gedrückt, verbreitert, etwa die Hälfte breiter als 
der vorletzte; Naht eingedrückt, nicht gerandet; Mund, rund- 
lich-eifg., herabgesenkt. Br. 4 — 4 Vj, H. 2 — 2 Vj mm. (Nord- 
und Mitteleuropa, Kaukasus.) Catal. North. Moll. 1830 p. 12 (Helix), 
Moq.-Tand. Eist. II. t. 10 f. 22-25 (Zon.). — Syn. Hx. nitidosa 
Fer. 1822 pr. p. (nomen), Diipuy pr. p. Hist. 1849 t. 11 f. 3. 

Var. lenticularis Held. (Isis 1837): mehr niedergedrückt, 
hell hornfarben, spiralstreifig mit undeutlichen Querstreifen, letzter 
Umg. mehr gerundet, gegen die Mund, nicht erweitert, Mund, 
rundlich. (Südeuropa, s. selten in Dänemark u. Schweden.) 



44 

60. H. Ildvarica Serv. Geh. offen genabelt, fast flach 
niedergedrückt, zerbrechlich, hornfarben, glänzend, s. undeutlich 
gestreift; Umg. 3 '/j, s. schnell zunehmend, der letzte gross, 
an der Mund, weit, oben gerade, unten z. bauchig, gerundet; 
Mund, fast vertikal, länglich, wenig mondfg. ausgeschnitten. 
Br. 4, H. 2 mm. (Ungarn hei Udvari.) Malacol. lac Balaton 
1881 p. 17. (Serv.) 

Gl. H. COUrquini ßgt. Geh. durchgehend erweitert ge- 
nabelt, fast flach niedergedrückt, glänzend, fast glatt, hellhorn- 
farben; Umg. 5, regelmässig zunehmend, letzter etwa ^j^ breiter 
als der vorletzte, gedrückt-gerundet; Naht eingedrückt; Mund, 
schief, länglich-oval, mondfg. ausgeschnitten, Aussenrand bogig 
vorgezogen, dunkler gefärbt. Br. 6, H. 2 '/j mm. (Spanien.) 
Rev. & mag. zool. 1870 p. 93 t. 16 f. 17-22. (Bgt.; 

62. H. lllistu West. Geh. weit u. perspectivisch ge- 
nabelt, niedergedrückt, oben schwach gewölbt, beiderseits horn- 
farben, fein u. dicht (an der Naht stärkex^) gestreift, glänzend; 
Umg. 4 '/j, schnell zunehmend, gewölbt, der letzte fast doppelt 
breiter als der vorletzte, dieser mehr als doppelt breiter als 
der drittletzte; Naht seicht, nicht gerandet; Mund, etwas her- 
absteigend, länglich eirund, schwach mondfg. ausgeschnitten; 
Nabel tief, offen, gegen die Mund, schnell aber bogig erweitert. 
Br. 4'/'2, H. 2'/2 mm. (Italien, Me Codano: Pini.) 

63. H. brngUOUiiina Beti. Geh. weit genabelt, fast 
elliptisch, stark glänzend, glashell, gelblich, z. zerbrechlich, 
fein gestreift; Umg. 3, der letzte grösser; Mund, schief, mondfg., 
Mundsaum gerade, schfwf. Grösse — ? (Sicilien.) 111. sist. crit. 
1856, t. 3 f.l, Nuovo Cat. 1882 p. 74. (Ben.) 



64. H. CaniieliensiS P/r. Geh. eng genabelt, gedrückt, 
fast glatt, hornfarben, mit undeutlichen rothen Striemen; Gew. 
gewölbt; Umg. 4*/2, langsam zunehmend, schwach gewölbt, 
der letzte gerundet; Mund, schief, mondfg. Br. 3 '/.i,H. kaum 
2 mm. (Syrien, M. Karmel.) Proc. zool. soc. 1861 p. 21. (Plr.) 



65. H. hainnionis Ström. Geh. genabelt (Nabel eng, 
an der Mund, erweitert), niedergedrückt, schwach gewölbt, 
hornbraun (wenn das Thier lebt kastanienbraun), oben regel- 
mässig z. stark gestreift, glänzend; Umg. 4, regelmässig zu- 
nehmend, an der Naht flach, der letzte niedergedrückt, mehr 
als doppelt breiter als der vorletzte, gegen die Mund, zu stark 
nach abwärts erweitert, oft rothgelb; Naht z. eingedrückt, 
unten mit einer parallel laufenden Linie; Mund. weit, ausge- 
schnitten, eirund, im Alter mit lippenfg. verdicktem Saum, 



45 

Unterrand s. wenig gebogen. Br. 3 '/j — 4 ^/j, H. 2 mm. 
{Europa, Kaukasien, Sibirien; Amurgebiet, Nordamerika.) Tioridj. 
Selsk. Skrift. 1765 p. 43ö t. 6 f. 16 (üelix). — Syn. Hx. Jiitiduiä 
vnr. Drp. Hist. 1805 t. 8 f. 21- -22, Hx. striatuJa Gray 1821 (nomen), 
Hx. radiatula Alder 1830, Dup. 1850 (Hist. t. 11 f. 4), Hx. mtidosa 
(Fer. pr. p.) Rrn. Icon. f. 33, Zon. rad. Bgt. Mal. Gr. Cliartr. 1864 
t. 3 f. 15—20; Hx. electrina Gould 1841, Zun. virididus Ben. 1878. — 
Forma 1.) viridula Mke. (Syn. 1830), grünlich, glashell. 

(50. H. petronella (Ch.) Ffr. Geh. genabelt (Nabel eng 
u. tief, an der Mund. z. stark erweitert), breit u. z. hoch 
gewölbt, dicht u. regelmässig rippenstreifig, grüulich-glashell 
(mit dem Thiere aschgi'au); Umg. 4 '/j — 5, regelmässig z. schnell 
zunehmend, etwas gewölbt, der letzte gar nicht erweitert, nicht 
doppelt breiter als der vorletzte, gerundet; Naht z. eingedrückt, 
gerandet; Mund, herabsteigend, wenig ausgeschnitten, gerundet. 
Br. 4 '/j — 5 '/'j, H. 2 \'j — 3 1/4 mm. (Nordeuropa, Alpländer, 
Kaukasien, Sibirien; Amurgebiet.) Mon. Hei. HI. 1853 p. 95 (Hx.). 
— Syn. Zon. purns Macq. 1844, Hx. pura Mts. 1857, Hx. viridula 
Wallenb. (Mal. Bl. 1858 t. 1 f. 1-2), Hy. radial. Farhenahänderuny Cless. 

Var. jaccetaiiica Bgt. (Rev. & mag. zool. 1870 t. 16 f. 
23—28): hornfaiben, Umg. langsamei- zunehmend; Br. 5 '/, , H. 
3 mm. (Spanien, Kaukasien, Armenien, Persien.) Hj'. petron. 
var. subnitidosa Mss. 

G7. H. <1limontiaH:i B(jt. Geh. tief durchbohrt, nieder- 
gedrückt, schwach gewölbt, zerbrechlich, hornfarben, glänzend, 
zierlich weitläufig gestreift; Umg. 4 — 4 '/a^ schnell zunehmend, 
unten gewölbter als oben, der letzte gerundet, vorn gerade; 
Naht tief; Mund, kaum schief, gerundet, schwach mondfg. 
Br. 3, H. 2 mm. (Frankreich.) Malac. d'Aix-les-Bains 1864 p. 26, 
Mal. Gr. Chartr. t. 3 f. 9-11. 



68. H. circilllllineatil (Kstr.) Ffr. Geh. z. weit per- 
spectivisch genabelt, fast scheibenfg. flach, obenher mit 6 — 8 
feinen Spirallinien, unten nur fein radiär gestreift; Umg. 5, 
s. langsam regelmässig zunehmend, kaum gewölbt, der letzte 
kaum breiter als der voidetzte, unten etwas abgeflacht; Naht 
eingedrückt, gerandet; Mund, senkrecht, niedergedrückt, mondfg. 
Oberi'and nahe der Insertion bogig voi-gezogen, Spindelrand 
kurz, leicht a"usgebuchtet. Br. 5 '/j, H. 1 '/j mm. (Dahn., 
bei Budua u. "Lacroma.) Symb. Helic. HI. 1846 p. 68 (Helix), Kob. 
Icon. N. F. f. 32. (Kob.) 



69. H. camelilia Bgt. Geh. eng aber durchgehend ge- 
nabelt, flach gewölbt, mit stumpfem Apex, hell hornfarben, 
gestx-eift; Umg. 6 '/j, s. langsam zunehmend, z. gewölbt, der 
letzte s. wenig In-eiter als der vorletzte, unten abgeflacht; Naht 



46 

tief, gerandet; Mund, schräg, gedrückt mondfg.-eirund. Br. 9, 
H. 4 mm. (Palästina, Syrien.) Test, noviss. Saulcy 1852 p. 14 
(Helix). Cat. rais. Saiilcy 1853 t. 1 f. 23-28. 

Var. depress« Bttg. (Offenb. Ver. Ber. 1883): Umg. ge- 
drückter, der vorletzte fast etwas gekielt; Br. 9, H. 4'/, mm. 
(Syrien.) 

Var. froiidosula Mss. (Coq. Sclilhfli 18H3): bräunlich 
hornfnrben, unten heller. Gew. gewölbter, die beiden letzten Umg. 
breiter, der letzte z. gross, Mund, aussen mehr gerundet; \',r. {), 
H. 4 V, — 5 mm. (Constantinopel, Euboea.) West. & Blanc Apergu 
Faune Grece 1879 t. 1 i". 4. 

70. H. tcstcG Phil. Geh. eng durchgehend genabelt, 
flach gewölbt, feingestreift, hornfarben-strohgelblich , unten 
heller; Umg. 7, langsam zunehmend, schwach gewölbt, der 
letzte wenig breiter als der vorletzte, unten etwas abgeflacht; 
Naht wenig vertieft, gerandet; Mund, schräg-mondfg., Spindel- 
rand gestreckt. Br. 10 — 13, H. 5 — 7 mm. (Sicilien.) Zeit sehr, 
f. Malak. 1844 p. 104 (Helix), Icon. Tl. t. 6 f. 5, Km. Icon. f. 903. — 
Syii. Hx. phtlipin (Testfe) Phil. 1844, Benoit 1856. 

Var. ros.siiiä.ssleri West. (Fauna europ. 1876): kleiner, 
weiter genabelt, Umg. 6. ein wenig schneller zunehmend ; Bi'. 10, 
H. 4 '/i mm. (Sicilien bei Palermo.) Rm. Icon. f. 904. 

71. H. pjizi Bgt. Geh. tief genabelt, scheibenfg., s. 
wenig gewölbt, dünn, feingestreift, oben hornfarben, unten 
röthlich weiss; Umg. 7, langsam regelmässig zunehmend, schwach 
gewölbt, der letzte wenig grösser, gewölbt, unten etwas abge- 
flacht, an der Mund, plötzlich herabsteigend; Mund. s. schief, 
tief mondfg. ausgeschnitten, fast dreieckig-länglich, die Ränder 
durch einen feinen Callus verbunden. Br. 11, H. 5 mm. (Spa- 
nien bei Madrid.) Moll, nouv., litig. &v. 1866 p. 212 t. 33 f. 1—6. (Bgt.) 

72. H. pomeliana Bgt. Geh. eng durchbohrt, scheibenfg., 
fast flach, zus.-gedi'ückt, feingestreift, hornfarben-grünlich; Umg. 
6, langsam regelmässig zunehmend, kaum gewölbt, der letzte 
kaum grösser, zus. -gedrückt, vorn kaum herabsteigend; Mund, 
schief, stark mondfg. ausgeschnitten, länglich. Br. 10, H. 4 mm. 
(Algerien.) Moll, nouv., litig. &c. 1867 p. 229 t. 37 f. 17—20. (Bgt.) 

73. H. liarlei Fagot. Geh. tief u. eng durchbohrt, nie- 
dergedrückt, durchscheinend, glänzend, hornfarben. zierlich fein- 
gestreift; Gew. s. weit, fast 4 mal breiter als der letzte Umg.; 
Umg. 6 '/j, alle s. langsam zunehmend, kaum convex, der 
letzte wenig breiter als der vorletzte, gerundet, gegen den 
Nabel herabfallend; Naht wenig eingedrückt; Mund, schief, 
mondfg., in die Quere länglich, Oberx'and regelmässig gebogen. 
Br. 17, H. 10 mm. (Spanien, Montserrat.) Ann. de Malacol. 
1884 p. 173. 



47 

74. H. eurabdota Bgt. Geh. massig genabelt, scheibenfg., 
dünnschalig, gelblich-hornfarben, unten weisslich, glatt, glänzend, 
oben sind die ersten Umg. s. zierlich u. regelmässig auf Spiral- 
linien mit kleinen Knötchen bedeckt, die folgenden sind auch 
grob gestreift u. die letzten haben gegen die Mund, jedes 
Knötchen mit einem kurzen Haare besetzt; Umg. 5, schwach 
gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum 
grösser, vorn gerade; Mund, schief, stai'k ausgeschnitten, ge- 
rundet. Br. 6 '/j, H. 3 mm. (Algerien b. Bona.) Moll, nouv., 
litig. 1867 p. 225 t. 37 f. 1—5. (Bgt.) 

* H. hagenmülleri Pechaud. Geh. mit derselben eigen- 
thümlichen Beschaffenheit der Oberfläche wie bei eurabdota, 
aber etwas grösser, gewölbter, beiderseits gleich bernstein- 
farben, Umg. langsamer zunehmend, Mund. s. tief mondfg. aus- 
geschnitten, eng, oben herabfallend. Br. 8, H. 4 mm. (Algerien 
h. Bona.) Exe. malacol. 1883 p. 13. (Pech.) 



75. H. de natale (Ben.) Pfr. Geh. offen genabelt, flach 
scheibenfg., matt, opak, kaum merkbar quergestreift, deutlicher 
spiralgestreift, gelblich (selten dunkel) hornfarben; Umg. 7, 
fast wie bei Hx. obvoluta aufgerollt (die des Gew. s. eng, der 
letzte viel grösser), der letzte gerundet, an der abgeflachten 
Basis stumpf kantig; Mund, (von der des Plan, nitidi erinnernd) 
durch die dreieckfg. eingeschobene Wand s. tief ausgeschnitten, 
s. eng mondfg. Br. 12 — 14, H. 5 — 6 mm. (Sicilien.) Malak. 
Blatt. 1853 p. 182 t. 2 f. 4-6 (Hx.). 



76. H. Oropjensis Paul, in sc. Geh. eng aber durch- 
gehend genabelt, dünn, stark glänzend, s. undeutlich gestreift, 
oben röthlich-hornfarben, unten gelb-grünlich; Gew. flach, mit 
kaum merkbar emporstehendem Apex; Umg. 6, gewölbt, s. 
langsam zunehmend bis auf den letzten, der doppelt grösser 
ist als der voi'letzte, unten schwächer gewölbt als oben; Mund, 
schief, gerundet oval, tief mondfg. Br. 9, H. 4 mm. (Italien, 
Oropa u. Ins. Maretimo.) 

11. H. villae (Mort.) Strohel. Geh. massig genabelt, fast 
flach niedergedrückt o. schwach gewölbt, oben bi'äunlich-horn- 
farben, unten grün-weisslich, s. undeutlich gestreift; Umg. 
6- — 6'/j, langsam gleichmässig zunehmend, an der Naht ab- 
gerundet kantig, dann schwach gewölbt, der letzte unten, 
besonders nach dem Nabel hin, abgeflacht; Mund, schief, zus.- 
gedrückt, tief ausgeschnitten, oval, Oberrand z. schnell herab- 
fallend, Unterrand s. schwach gekrümmt. Br. 14 — 17 '/j , 
H. 5 — 7 mm. (Norditalien, Kärnten, Sicilien; Schweden b. 



48 

Kalmai', zweifelsohne eingeschleppt.) Giorn. di Malacol. J853 p. 
110 (Hx), Pfr. in Mal. Hl. 185R t. 2 f. 1-3, Rm.-Kob. kon. f. 1603, 
1605. — Syn. //./•. mortileti Stab. 1859, Zon. eugyrns Stab. 1859. 

Var. mlaiiiii West.: Urng. an der Naht "plötzlich, fast 
scharfkantig-, nach innen abfallend, die 4 ersten s. langsam zu- 
nehmend, schmal, der vorletzte fast mehr als doppelt breiter als 
der drittletzte, der letzte wenig (kaum '/s) hreiter als der vor- 
letzte. (Lombardei b. Esino: Adami.) 

78. H. djurjlireiisis Deheaux. Geh. oflfen genabelt, 
scheibenfg., ganz iiach, unten stark abgeflacht, elegant fein, 
aber scharf gestreift, beiderseits blass hornfarben; Umg. 6, 
nahezu flach, langsam regelmässig zunehmend, der letzte ge- 
rundet; Naht wenig eingedrückt; Mund, schief, stark ausge- 
schnitten, gedrückt eifg. Br. 16, H. 5 mm. (Kabylien.) Joinn. 
Conch. 1863 p. 11 t. 2 f. 1 (Hx.), Kgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 4 f. 36—38. 
(Deb. & Bgt.) 



79. H. OppreSSa Sh. Geh. z. eng genabelt, stark nieder- 
gedrückt, mit vorstehendem Apex, hell hornfarben, unten weiss- 
lich, gi'uppenweisse grobgestreift, mit s. feinen, aber deutlichen 
Spirallinien; Umg. 5 '/j, z. gewölbt, die ersten langsam zu- 
nehmend, der letzte gleich breit wie die beiden vorgehenden 
zusammen, zus. -gedrückt, an der Peripherie kantig; Naht tief, 
rinnenartig, kaum gerandet; Mund. z. herabsteigend, halbeirund. 
Br. 11, H. 5 mm. (Sardinien.) Notitiaj Malacol. IL 1878 p. 6 
t. 2 f. 4. 

80. H. alicnrensis Ben. Geh. eng genabelt, fast durch- 
bohrt, z. niedergedrückt, dünn, gestreift, gelblich hornfarben; 
Umg. 5, langsam regelmässig zunehmend, der letzte unten 
etwas abgeflacht u. fällt steil in den engeren Nabel ab; Mund, 
gedrückt-eifg., stark ausgeschnitten. Br. 8 '/j, H. 4 mm. *(Tns. 
Alicuri) 111. sist. Sic. 1857 p. 99 t. 5 f. 15 (Hx.), Rm.-Kob. Icon. 
f. 1621. (Ben. Ä Kob.) 

81. H. albinelljl Faul. Geh. offen genabelt, scheibenfg., 
fast flach, feingestreift u. fein spiralfg. liniirt, hell hornfarben, 
unten etwas gewölbt, an der tiefen, gerandeten Naht kantig, 
die ersten laugsam, die beiden letzten schneller (jeder doppelt 
breiter als der vorgehende) zunehmend; Mund, schief, mondfg.- 
eirund; Nabel konisch, an der Mund, kaum erweitert. Br. 13 — IG, 
H. 5 2/3 — 7 */j mm. (Sardinien.) Fauna di Sardegna 1882 p. 7 
t. 1 f. 1. 

82. H. lieYiUiaiia Paul. Geh. massig genabelt, oben 
etwas dachfg. -gewölbt, undeutlich gestreift, mit kaum merk- 
baren Spirallinien, hornfarben, unten weisslich, z. festschalig; 
Umg. 6 — 6 '/j, abgeflacht, die ersten langsam, der letzte schnell 
zunehmend, gedrückt, oberhalb der Mitte etwas kantig, unten 



49 

etwas gewölbter; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.-eirund; 
Nabel konisch, an der Mund, etwas erweitert. Br. 11 ^/j — 13, 
H. 3 ^4 — 4 Va ™°i- (Sardinien.) L. c p. 8 t. 1 f. 3. 

83. -H. libysonis Paul. Geh. z. eng genabelt, scheibenfg., 
fast flach, runzelig gestreift, mit dichten Spirallinien, gelblich- 
hornfarben, unten fei »gestreift; Uing. 6, langsam regelmässig 
zunehmend, der letzte nur etwa '/j breiter als der vorletzte, 
zus. -gedrückt, an der Peripherie stumpf kantig; Naht wenig 
eingedrückt; Mund, fast transversal, gedrückt, eirund, ausge- 
schnitten. Br. 10 — 10^/2, H. 4 — 4^/2 mm. (Sardinien, Italien 
in M. Ärgentaro.) Journ. Conch. 1879 p. 19, Fauna di Sard. 1882 
t. 1 f. 4. 

84. H. bullliei (Sh.) P/r. Geh. perspectivisch, z. offen 
genabelt, niedergedrückt, horngelb, fein u. z. weitläufig ge- 
streift; Urag. 5. ','2, langsam regelmässig zunehmend, der letzte 
zus. -gedrückt, st um jDf kantig; Naht z. seicht; Mund, transversal, 
gedrückt-eirund, mondfg. Br. 11, H. 5 mm. (Sardinien.) Mon. 
Hei. 111. 18 3 p. 85 (Hx.), P;iul. in Journ Conch. 1879 p. 16. — Syn. 
Hy. opaca Sh. ap. Alb.-Mts. 1860, Rni.-Kob. Icon. f. 1619. 

85. H. (lidlictji Paul, in sc. Gew. weit perspectivisch 
genabelt, stark zus. -gedrückt, beiderseits fast ganz flcich u. 
dicht feingestreift; Umg. 5 V25 schwach gewölbt, an der ein- 
gedrückten gerandeten Naht etwas kantig, nach aussen herab- 
fallend, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum '/j 
breiter als der vorletzte, unter der Mitte stumpfkautig, unten 
fast flach; Mund, horizontal^ länglich elliptisch, wenig ausge- 
schnitten. Br. 10, H. kaum 4 mm. (Italien, Ins. Lanipedusa.) 

86. H. rigiacu Bgt. Geh. eng genabelt, zus. -gedrückt, 
weisslich, durchscheinend, glänzend, glatt; Umg. 5, s. wenig 
gewölbt, die ersten langsam zunehmend, der letzte verhältniss- 
mässig gross, unten abgeflacht; Naht eingedrückt; Mund, kaum 
schief, stark ausgeschnitten, länglich-eirund. Br. 9, H. 3 mm. 
(Schweiz, M. Rigi.) Rov. & mag. zool. 1862 p. 439 t. 18 f. 1—5. (Bgt.) 



87. H. (linpliaiiella Kryn. Geh. z. eng, aber durch- 
gehend genabelt (Nabel an der Mund, erweitert), oben etwas 
gewölbt, um den Nabel etwas eingedrückt, dicht feingestreift, 
oben hornfarben, unten weisslich; Umg. 6 — 6 '/j, massig ge- 
wölbt, an der gar nicht eingedrückten Naht etwas abgeflacht, 
langsam regelmässig zunehmend, der letzte nur '/j breiter als 
der vorletzte, unten flacher, mit Kielandeutung an der Peri- 
pherie; Mund, schief, breit mondfg. Br. 7 — 8^/2, H. 3 '/j — 4 mm. 
(Krim.) Bull. Mose. IX. 1837 p. 204 (Hx.). — Syn. Hx. multispira 
Pfr. 1846, Hy. taurica Cl. Mal. Bl. 1880. — Bern. Die Figur 3 b. 
Taf. 2 in Mal. Bl. N. F. VI zeigt die Umg. des Gew. viel zu schmal 

4 



50 

u. den letzten Unipf. viel zu breit. In der Diagnose der H. iaurica 
Cl. 1. c. wird die Naht "tief eingeschnürt" genannt, was ganz unrichtig 
ist, nach zahlreichen Originalex. zu beurtheilen. 

88. II. plalliiriil Cless. Geh. eng genabelt (der Nabel 
an der Müud. nicht erweitert), s. niedergedrückt, fast sclieibenfg., 
dünnschalig, glatt, glänzend (abgebleicht); Umg. 6, gedrückt, 
langsam u. regelmässig zunehmend, der letzte nicht erweitert, 
aber nochmal so breit als der vorletzte, ohne winkelige Anlage; 
Naht wenig vertieft; Mund, wenig schief, gedrückt-mondfg., 
Unterrand leicht gebogen. Br. 11. H. 3 Va ^^' (Krim, Ruine 
fsar b. Jaha.) Mal. l.lätt. 1883 \k 42 t. 3 f. 2. (Cl ) 

89. W. ZOülllutjl West. Geh. eng genabelt (Nabel an 
der Mund, nicht erweitert), stark niedergedrückt, mit weitem, 
s. wenig gewölbtem Gew., horngelb, s. undeutlich unregelmässig 
gestreift, aber beiderseits mit zahlreichen, weisslichen, spiralfg. 
lauf enden, dicht stehenden Linien o. schmalen Sandern; Umg. 
7, s. schwach gewölbt, langsam u. regelmässig zunehmend, der 
letzte kaum '/2 hreiter als der vorletzte, unten abgeflacht; 
Naht seicht; Mund. zus. -gedrückt, eifg., ausgeschnitten, Unter- 
rand schwach gebogen. Br. '25 H- "^ 'ii^"- (Krini, b. Otus: 
Retowski.) 

90. H. leiltiforillis Kob. Geh. offen genabelt, kreisrund- 
linsenfg., beiderseits convex, an der Peripherie scharfkantig, 
gestreift, dunkel hornfarben; Umg. 5, regelmässig zunehmend, 
der letzte wenig breiter, unten heller, glätter; Naht deutlich, 
fast gerandet; Mund, raondfg. -eirund. Br. 12, H. 5 — 6 mm. 
(Ins. Minorka.) Nachr. bl. Mal. Ges. 188-2 p 122. (Kol).) 

91. H. ])laitellil P/r. Geh. massig genabelt (Nabel ko- 
nisch, '/ä der Basis einnehmend), fast scheibenfg., s. dünn- 
schalig, deutlich u. z. rauh gestreift, z. dunkel hornfarben, 
fettglänzend; Gew. fast flach, mit feinem Apex; Umg. 5, schwach 
gewölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas breiter, s. zus.- 
gedrückt. stumpf kantig; Naht eingedrückt; Mund, diagonal, 
gedrückt rundeifg. Br. 10, H. 3 '^i^ mm. (Sicilien.) Zeitschr. 
f. .Mal. 1843 ).. 14H (Hx.). Rm -Kob, Icoii. f. 1618. 

92. H. majori Paul, in sc. Geh. eng durchgehend ge- 
nabelt, linsenfg. zus. -gedrückt, oben fast ganz flach, unten nur 
wenig gewölbt, s. dünnschalig, gelblich hornfarben, glänzend, 
unregelmässig gestreift; Umg. 5, s. wenig gewölbt, an der ver- 
tieften Naht etwas kantig, z. schnell zunehmend, der letzte 
kaum doppelt breiter als der vorletzte, an der Peripherie scharf- 
kantig, unten gegen die Mund, gewölbt; Mund, ganz hori- 
zontal, länglich-eifg., tief ausgeschnitten. Br. 8, H. 2 ^2 ™'^- 
(Ttalien, M. .\rgenfaro.) 



51 

93. H. isserica (Let.) Bgt. Geh. massig durchgehend 
genabelt, mit dem Gew. ganz platt niedergedrückt, s. dicht u. 
scharf feingestreift, oben hornfarben, unten weisslich; Umg. 6, 
die ersten z. gewölbt, der letzte nach aussen hin herabfallend; 
Naht eingedrückt; Mund, kaum schief, von der scharfen Wand 
tief ausgeschnitten, elliptisch, ganz horizontal, aussen winklig. 
Br. 14, H. 4 mm. (KahijUen.) Moll, nouv., litig. 1868 p. 261 t. 
41 f. 1-7. 



94. H. fflabra (Stud.) FSr. Geh. s. eng. fast stichfg. 
genabelt, gewölbt-niedergedrückt, dünnschalig, fast glatt, stark 
glänzend, oben bräunlich-gelb, um den Nabel weisslich; Gew. 
gewölbt; Umg. 5 — G, langsam zunehmend, gedrückt, der letzte 
z. überwiegend (etwa Vj breiter als der vorletzte), gerundet; 
Naht fein; Mund, etwas schief, z. niedergedrückt, wenig mondfg. 
ausgeschnitten, elliptisch o. gerundet. Br. 10 — 12, H. 4 — 6 mm. 
(Frankreich, Schiveiz &c.) Tnbl. syst. 1822 p. 4.=) (Hx.). Rm. Icon. 
f. 528, Dup. Hist. 1849 t. 10 f 8. - Syn. Hx. Ivcidu Stud. 1820, 
Hx. tenera Stud. 1821. Hx. exquisita Desh. 1826, Hx. aUiaria Pfr. 
1848, Hy. (Gemma) <jlahra Haz. 1835. 

Var. Iiiniffarica. West- (Jahrb. 1883): ei'oss, s. glänzend, 
undeutlich unipe-elruässit: gestreift, oben stark eewölbt, unten um 
den enoen Naliel ausgehöhlt, Umg. ö'/j, etwas gewölbt, Mund, 
schief, oval-mondf'g. ; Br. 17—18, H. 7 — 8 mm. (Ungarn.) 

Var. barraudi Moq.-Tatnl. (Hist. mal. p. 80): undeutlich 
feingestreift, ohen niederjredrückt, mit etwas vorstehendem Apex, 
röthlich, unten abgeflacht, weiss-grünlich, Umg 6, gedrückt, 
Mund, oval-mondfg.; Br. 12—13, H. 5— 5 '/j mm. f Siidlrankr., 
Schweiz etc.J 

Var. siibg-labra Bcjt. (Malac. Bret. 1860 p. 47 t. 1 f. 
14 — 16): durchbohrt, gewölbt-niedergedrückt, dünn u. zerbrechlich, 
scharf feingestreift, sonderlich an der eingediückten Naht, Umg. 
6, schwach gewölbt, ■ regelmässig zunehmend, der letzte gross, 
aber nicht erweitert, Mund, schief, niondfg.-länglich; Br. 13 — 16, 
H. 6—9 mm. f F'rankreich, Spanien &c.J 

Var. striaria West. fK. Vet. Ak. Förh. 1881): durch- 
bohrt, niedergedrückt, mit etwas vorstehendem Apex, stark glän- 
zend, oben röthlich olivenfarben, dicht regelmässig gestreift (die 
Streifen besonders deutlich auf den ersten Umg), unten weiss- 
lich, feingestreift, Un'g. 5, der letzte unten gewölbter, Naht ein- 
gedrückt, gerandet, Mund. eifg. -gerundet, ausgeschnitten; Br. 9, 
H. 4 mm. (Siebenbürgen, Polen, Galizien.J 

95. H. nitidissinia Mss. Geh. ganz eng durchbohrt, 

niedergedrückt, s. fein gestreift, s. dünnschalig u. zerbrechlich, 
glänzend, oben gelblich-hornfarben, unten weisslich; Gew. fast 
flach, aber die 3 innersten Umg. kegelfg. vorstehend; Umg. 
5 — 5^/2, gut gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte ver- 
breitert, reichlich doppelt so breit als der vorletzte, unten 
gewölbter als oben; Naht tief, auffallend eingedrückt; Mund. 



weit, horizontal, gedrückt querovul, stark ausgeschuitteu, Spiii- 
(leh'and kaum erkennbar erweitert. Br. 15 Va — ^9, H. 8 '/a '"™- 
(Cortstantinopel, Cor/u, Epirus, Thessalien.) (.'oq. Sehläfli I. 1851) 
p. 264 (Z. glaher var.J. — Syn. By. moussoni Kob. Icon. f. 1584. 

Var. eiicliaris West.: dicht «ifiohcrestieift (die Streifen 
ofestreckt wellig), oben röthlich hondarben, unten um den Nabel 
weisslich. Gew. dachfg. vorstellend, Uiug. an der feinen Naht 
flach, s. wenig übergreifend. Mund. s. gioss, ünterrand z. stark 
bogenfg.. oben nahe der Insertionsstelle erweiteit u. umgeschlagen; 
Br^ 13. H. 7 mm. {Italien 1). iJalvano: Blanc. ) 

96. H. gljlbei'l'ima Ben. Geh. z. eng genabelt, gewölbt- 
niedergedrückt, s. dünn u. zerbrechlich, s. stark fettglänzend, 
s. glatt, beiderseits gleich dunkel horngrün; Umg. 5, kaum 
etwas gewölbt, regelmässig anwachsend; Mund, gedrückt, fast 
eirund, schief mondfg., Mundsaum s. dünn, mit dem Spindel- 
rande etwas umgeschlagen. Br. 10, H. 5 mm. (Sicilien, Mte. 
Caronie, Säditalien.) 111. sist. ciit. Sic. 1859 p. 157 fHeliÄ). -- 
Syn. Hr. ercica Ben. olim in sc, Pfr. Mon. V. 1808, Paul. Fauna 
mal. Calabr. 1880 t. 1 f. 3. {Hij. ercica Rm.-Kob. Tcon. f. 1617 kann 
nicht hierher hören.) — Hx. (jlnberrimd Pfr. 1854 ist eine Nanina. 



97. H. arCslsiilUil Serv. Geh. s. eng durchbohrt, oben 
flach, unten gewölbt, nur an der Naht schwach feingestreift, 
s. dünn u. zerbrechlich, glänzend, hell hornfarben; Umg. 4'/.^, 
die ersten s. langsam zunehmend, der letzte gross, den vor- 
letzten z. weit übergreifend, oben schwach gewölbt, unten 
gerundet; Naht z. eingedrückt; Mund, kaum schief, mondfg. - 
gerundet, Unterrand stark bogig. Br. 7, H. 3 mm. (Spanien 
hei Pavipeluna u. Sevilla.) Etüde moll. Ksp. 1880 p. 19. (Seiv.) 

98. H. Slltliralis Bttg. Geh. nur stichfg. durchbohrt, 
gedrückt-gewölbt, s. fein gestreift, dünnschalig, stark glänzend, 
horngelb, unten kaum heller; Umg. -4 '/o, s. wenig gewölbt, 
z. schnell zunehmend, der letzte doppelt breiter als der vor- 
letzte, unten gerundet; Naht s. seicht, gerandet; Mund, schief, 
fast horizontal, mondfg. -oval. Br. 7 ^/^ — 7 \/j , H. 3 2/,^ mm. 
(Transkaukasien.) Nachr. bl. 1881 p. 122, Jahrb. 1881 p. 190 t. 8 
f. 9 a— d. (Bttg.) 

99. H. koinarowi Bttg. Geh. eng genabelt (Nabel 
V',, — '/)2 ^'^^' Basisbreite), gewölbt-niedergedrückt, an der Naht 
etwas gestreift, wenig dünnschalig, stark glänzend, oben gelb- 
lich-hornfarben, unten weiss; Gew. niedrig, gewölbt-konisch; 
Umg. 4: V'2 — 5, s. wenig gewölbt, z. schnell zunehmend, der 
letzte '/j breiter als der vorletzte, gegen die Mund, zus.- 
gedrückt, fast kantig; Naht s. seicht; Mund, schief, breit, 
mondfg.-elliptisch. Br. 7 ^1^—7 ^1,, H. 3 V/,— 3 ^/g mm. (Trans- 
kauhasien.) Nachr. bl. 1. c, Jahrl). 1. c. t. 7 f. 8a -d. (Bttg.) 



53 

100. H. cautilbricil ]Vesf. Geh. eug genabelt, gewölbt- 
niedergedrückt, dünn, stark glänzend, fast glatt, olivenfarben- 
hornfarbig, unten gleichfarbig o. nur um den Nabel heller; 
Umg. G — '>'/.^, regelmässig z. schnell zunehmend, kaum etwas 
gewölbt, der letzte nicht doppelt l)reiter als der vorletzte, 
beiderseits fast gleich schwach; Gew. dachfg.-gewölbt, mit vor- 
stehendem Apex; Naht fein, gerandet; Mund, schief, gedrückt, 
mondfg.-oval, Unterrand gestrecht, nahe dem Festepunkte winklig. 
Br. 10 — 12, H. 5— fi mm. (Spanien h. Bilbao.) Jr.hrb. Mal. 
Ges. 1883 p. 55. 

Var. cupreH, West. : grösser, festscbalio-er, fast glanzlos, 
rothbraun, zuweilen um den Nabel weisslich, Mund, mehr herab- 
steig-end. (Bilbao.) 

101. H. alliarhl Miller. Geh. z. offen genabelt, nieder- 
gedrückt, dünnschalig, stark glänzend, s. fein gestreift, mit 
äusserst feinen Spirallinien, röthlich hornfarben, um den Nabel 
heller; Gew. leicht gewölbt; Umg. 5—5''.^, z. convex. regel- 
mässig zunehmend, der letzte doppelt grösser als der voxdetzte, 
gerundet, unten gewölbt; Naht flach, schmal gerandet; Mund, 
z. gerundet, mondfg., wenig schief. Br. 6 —8, H. 3 — 4 mm. 

(Nord- u. Mitteleurojya.) Ann. Phil. n. s. 1822 p. 379 fHx.), Jeffr. 
Brit. Conch. I. p. Ifil. ~ «yu. Hv. nitetis Shepp. 1823, Hx. foetidn 
Stark 1828, Hx. alliucea Jeftr. 1830. — Forma 1) viridula Jeffr., glas- 
hell, weisslich o. grünlich. (Beschr. nach Orig.-ex. von Jeffreys.) 

Var. ancep.« West. (Fauna Suee. 1871): eng genabelt, 
grünlich, unregelniässig gestreift, Gew. nm' in der Mitte schwach 
erhoben, Umg. 5, z. schnell zunehmend, der letzte etwas zus.- 
gedrückt, Mund, diagonal, mondfg.-oval, Unterrand s. schwach 
gekrümmt; Br. 6, H. 3 mm. (Schweden b. Lund.) 

V(ir. sliepiiiauui West.: fast flach niedergedrückt, fast 
glatt, dünn u. glänzend, Umg. 5 ',2, regelmässig langsam zuneh- 
mend, ,z. gewölbt, an der eingedrückten, breit gerandefen, Naht 
etwas kantig, der letzte kaum '/j breiter als der vorletzte, Nabel 
z. offen, an der Mund, erweitert, Mund, tief ausgeschnitten, breit 
mondfg.; Br. 8, H. 3 mm. (Holland b. Rhoon.) 

Var. «suUalliaria, B(/t. CPechaud Exe. malac. 1883j:noch 
mehr offen genabelt als der Typus, an der Naht fein gestreift, 
letzter Umg. stärker entwickelt n. also die Mund, mehr in die 
Quere ausgezogen, f Algier.) 

102. H. (lepi'essa Sterki. Geh. ganz eng durchbohrt, 
oben flach, nur mit einem winzigen Kegel in der Mitte, durch- 
sichtig , fein gestreift , glänzend , weisslich ; Umg. 5 . wenig 
gewölbt, weit über einander greifend, langsam regelmässig zu- 
nehmend, der letzte fast doppelt so breit als der vorletzte; 
Naht s. flach, deutlich gerandet; Mund, schräg eifg., z. gerundet, 
massig ausgeschnitten. Br. 8, H. 3 mm. (Oberer RJieinthal.) 
Nachr. bl. Mal. Ges. 1880 p. 104, Kob. Icon. f. 35. (Kob.) 



54 

103. H. helvetiC.I Blum. Geh. eng genabelt (Nabel 
>/ — i/g der Basis), gewölbt-niedergedrückt, dünnschalig, stark 
glänzend, kaum merkbar feingestreift, hell horugelblich, um 
den Nabel weisslich; Gew. kugelig — fast konisch, m. o. w. 
hoch; Umg. 5, schwach gewölbt, z. schnell zunehmend, der 
letzte ','2 breiter als der vorletzte, unten gut gerundet; Naht 
wenig vertieft, schmal gerandet; Mund, wenig mondfg., eirund. 
Br. 8 V2 — 9^4? H. 4^/4 mm. (Schoeiz, CaM. Solothurn.) 
Nachr. bl. Mal. Ges. 1881 p. 141. (Blum.) 



104. H. celltiria Müll. Geh. massig genabelt, nieder- 
gedrückt, fettglänzend, undeutlich unregelraässig gestreift, oben 
grünlich-hornfarben, unten grünlich weiss; Gew. fast flach o. 
sehr schwach gewölbt; Umg. 6, langsam regelmässig zuneh- 
mend, wenig convex, an der Naht flach, der letzte etwa ^1^ 
breiter als der vorletzte, beiderseits etwas gedrückt, an der 
Peripherie gerundet; Naht seicht; Mund, etwas schief, z. hori- 
zontal, mondfg. -oval. Br. 10, H. 4 mm. (Europa, Kaukasus.) 
Verm Hist. li. 1774 p. 28, Helix foliiefp Beschreibuiio nach Ex. vom 
OriginHlfiindnrte: "in cellis vinaiiis Hafnifce"j, Rm. Icon. f. 22, 527, 
Dup. Hist. t. 10 f. 7. — Syn. Hx. iuckhi Mont 1823, Hx nitens 
Mat. & Roi^k. 1807, Zon. cell. v. complunatn Jeff'. 1862. - Forma 
1.) albina, Maiilii-h-weiss, fast opak; 2.J ohscurn Loc , dunkel horn- 
farhen. flurch^cheinend, klein fBr. 9 nmi.j. in Frankr.: 3.) mactdata 
Loc, hornfnibpi), mit jjelblichtn Flecken. (Fr, nkr. in Mont d'Or.J 

Vor. «üilvatira Mörch r%n. moll. Dan. 1864j: z. srewölbt, 
Naht eiwas eiiiyeiiiückt, gferandet. dicht crenuÜrf, Mund innen 
mit einer breiten, dünnen, weisslichen Lippe; Br. 11-13, H. 
5_6 mm. ( Danen. aik, Schweden, Knfjland, Belirien.J Zon. cell. 
V. cumpacta Jeffr 1862 f verosim.j, Hy cell v. ehvnfa Bioeck 1869. 

V(ir. sMbaperta. Bff.f/. f.Tnhih 1870 r». 'r-9l): weit typ- 
nabelt, mit sehn äleier, weniger schi« f oval inondfgr'- Mund. 
(Kaukasus auf Kiptschap J 

Var. sieversi Bttcj. Mahib. 1. c. t. 10 f. 8 ): kleir). beider- 
seits fast gleich gefärl)t, unten besonders flach, enger genabelt; 
Br. 7-9 (selten 9-10 j, H. 4V2-4'A mm. (Kaukasus.) 

Var. sancta. Bgt. (Test, noviss. l!^.52j: gross, dunkel ge- 
färbt, dickschaliger, weniger durchscheinend, obenher stärker ge- 
streift, Umg. gewölbter, der letzte gerundeter, Naht eingedrückt; 
Br. 15, H. 6 Vi 'T^'Ti- (Syrien u. Palästina.) Bgt. Cat. rais. 
Saulcy 1853 p. 7 t. 1 f. 10-12, Rm.-Kob. leon. f. 1601. 

Var. prtecox West.: eng durchgehend o-enabelt, fast kreis- 
rund, gewölbt, starksrhalig, glänzend, oben gelblich, unten weiss- 
lich, Umg. 6, die ersten langsam, der vorletzte 1 — 2 mal breiter 
als der drittletzte u. kaum schtnäler als der letzte, der s. lang- 
sam zunimmt, alle an der eingedrückten gerandeten Naht kantig, 
Mund, niedergedrückt, eirund-mondfg., die Ränder durch eine 
Wulst verbunden; Br. 9, H. 4 mm. (Italien b. Brissago: Pini.J 



55 

Var. cUersa Byt. fLocard Cat. gen. 1882): weniger con- 
vex, die ersten üni^. lang'samcr, der letzte schneller anwachsend, 
Mund, weniöfer schief, höher u. mehr kreisrund, Überrand gar 
nicht gedrückt, ünterrand stärker gekrümmt. (Frankr., Schweiz, 
Deutsch]. 1). Nassau, Kiini j Bgt. 

Var. siciila Wef^t. (Fauna cur. 1876): z. gewölbt, fein- 
gestreift, weiter genabelt, Mund. z. herabgebogen, gerundet eifg., 
ausgeschnitten: Rr. 13—15, 11. 6 mm. (Sicilieii.J Rm.-Kob. 
Icon. f. 1602. 

105. H. pictonicsl Bgt. Geh. durchgehend genabelt, fast 
planorbisartig niedergedi'ückt, glänzend, glatt, beiderseits horn- 
farben, an der tiefen Naht elegant rippenstreifig: Gew. nur 
mit kleinem vorspringendem Apex; Umg. 6, z. gewölbt, lang- 
sam zunehmend, der letzte kaum breiter, gedrückt-rundlich; 
Mund, wenig schief, stark ausgeschnitten, gedrückt rundeifg., 
Spindelrand am Ansatz etwas ausgebreitet. Br. 12 ^2- H- ^ vam. 
(Westfrankreich.) Moll. nonv.. litig. 187(1 p. 37 t. 3 f. 7-9. (Rgt.) 

106. H. Stoechadicu Bgt. Geh. z. eng durchgehend 
genabelt (Nabel konisch, au der Mund, nicht erweitert), ge- 
wölbt, feingestreift, grünlich hornfarbeu: Umg. fJ-H'/j, s. 
wenig gewölbt, die ersten langsam, die beiden letzten schnell 
zunehmend, der letzte doppelt breiter als der vorletzte, be- 
sonders gegen die Mund, herabfallend, oben gewölbter; Naht 
z. eingedrückt, gerandet; Mund, gedrückt, länglich, wenig aus- 
geschnitten, innen gelippt, Unterrand s. schwach gekrümmt. 
Br. 12, H. 6 mm. (Frankreich u. Ins. Jersey.) FiOcaid Cat. ge- 
neial 1882 p. 302. 

107. H. chelijl Bgt. Geh. offen trichterfg. genabelt, 
stark niedergedrückt, fast flach, glänzend, dicht u. zierlich 
gestreift, liornfarben, unten blässer; Umg. G, etwas gewölbt, 
regelmässig z. langsam zunehmend, der letzte etwas grösser, 
z. gerundet, obwohl unten etwas abgeflacht ; Mund, wenig schief, 
mondfg. -länglich. Bi*. 15, H. 6 mm. (Algerieji.) Malacol. Alg. 
I- 1864 p. 70 t. 4 f. 23-26.' (Bgt.) 

Var. clielieila Pech. (Exe. malacol. 1883): massig ge- 
nabelt, oben gewölbt, unten mehr glänzend als oben u. fast glatt, 
oben dicht gestreift, mit mehreren Spirallinien, an der Naht cre- 
nulirt, ümg. langsamer zunehmend, der letzte s. wenig grösser 
als der vorletzte, Mund, mondfg.-gerundet; Br. 12, H. .5 '/.^ mm. 
(Oran.) Pech. 

108. H. achlyophila Bc/t. Geh. durchgehend genabelt, 
niedergedrückt, leicht gewölbt, glatt, nur an der Naht rippen- 
streifig, glänzend, beiderseits hornbraun; Umg. 6, z. flach, 
regelmässig zunehmend, der letzte grösser, fast gerundet; Naht 
wenig tief; Mund, wenig schief, stark ausgeschnitten, eirund, 
Spindelrand ein wenig umgeschlagen. Br. 12, H. 7 nun. (Alge- 
rien.) Mal. Alg. I. 1864 p. 72 t. 4 f. 27—29. (ßgt.J 



56 

109. H. durandoiaiia Bgt. Geh. durchgehend genabelt, 
stark niedergedrückt, nur wenig u. nahe der Mund, etwas 
dachfg. gewölbt, hornfarben, scharf feingestreift (an der Naht 
schärfer), unten blässer, fast glatt, stark glänzend; Uing. 6, 
wenig gewölbt, die ersten langsam, der letzte schnell zuneh- 
mend, dieser unten etwas abgeflacht, an der Mund, leicht her- 
abfallend; Mund, ausgeschnitten, eirund. Br. 11, H. 4 mm. 
(Algerien.) Moll, nouv., litig. 1870 p. 33 t. 3 f. 13—16. Cl'gtJ 

110. H. leilOpsilia Im. Geh. z. offen durchgehend ge- 
nabelt, niedergedrückt, aber deutlich u. breit gewölbt, "etwas 
glänzend, zerbrechlich, gelblich hornfarben, unten weisslich, 
beiderseits s. dicht u. fein gestreift, mit äusserst feinen Spiral- 
linien; Umg. 5 ^/j — 6, abgeflacht, langsam regelmässig zuneh- 
mend, der letzte etwa '^j^ breiter als der vorletzte, an der 
Peripherie gerundet, unten etwas abgeflacht; Naht wenig ein- 
gedrückt; Mund, schief, ausgeschnitten, eirund, Unterrand z. 
stark gebogen. Br. 12 — 16, H. 6 mm. (Algerien.) Ann. de 
Malacol. 187U p. 294. 

111. H. psatlira Bgt. Geh. eng durchgehend genabelt, 
zus. -gedrückt, glänzend, fein gestreift, oben hornfarben, unten 
blässer, mitunter milchweiss ; Umg. 6, fast flach, die oberen 
langsam regelmässig zunehmend, der letzte grösser, unten leicht 
abgeflacht; Naht tief; Mund, etwas gedrückt-mondfg., länglich. 
Br. 9 — 10, H. 3 mm. (Algerien.) Mal. Altr. I. 1864 j). 74 t. 4 
f. 30—32. fBgt.j 

112. H. lieinipsorica" Morelet. Geh. durchgehend trich- 
terfg. genal)elt, flach, glänzend, fein gestreift u. durch Spiral- 
linien fein gekörnelt, röthlich hornfarben, unten blässer; Umg. 
6, kaum gewölbt, s. langsam regelmässig zunehmend, der letzte 
unten abgeflacht; Naht tief; Mund, mondfg.-länglich. Br. 8, 
H. '6 mm. (Algerien.) Joum. Conch. 1852 p. 415 t. 12 f. 10—12 
(Hx.), Bgt. Malacol. Alg. I 1864 p. 75 t. 4 f. 33-35. (Bgt.) 



113. H. Iiavarrica Bgt. Geh. eng, aber tief genabelt, 
niedergedrückt, beiderseits etwas gewölbt, z. zerbrechlich, glän- 
zend, fast glatt, hornfarben, um den Nabel undeutlich blässer; 
Umg. ß, leicht gewölbt, schnell zunehmend, der letzte nur 
wenig grösser als der vorletzte, unten stärker gewölbt als 
oben; Naht wenig vertieft; Mund, wenig schief, mondfg., läng- 
lich-gerundet. Br. 12, H. 5 '/j '"^^- (Frankreich, Spanien, 
Algerien.) Mnll. nouv., litig. 1870 p. 21 t. 16 f. 10-12. 

* H. l^yraploa Bgt. Gleich der navarrica, aber grösser, 
Nabel doppelt so weit, trichterfg., letzter Umg. mehr bauchig- 



57 

gewölbt auf der Unterseite u. die Mund, weniger eifg., be- 
sonders mit stark bogigem Unterrande. (Alger. b. Tlemcen.) 

Pechaud Exe. malacol. 1883 p. 22. (l',gt.) 

114. H. siihplicatnhi Bgt. Geh. durchgehend trichterfg. 
genabelt, niedergedrückt, durchscheinend, glänzend, röthlich 
hornfarben, zierlich u. dicht gestreift bis auf den letzten Umg. 
wo die Streifen nur an der Naht sichtbar sind; Gew. fast flach; 
Umg. 5 V'j, oben fast flach, regelmässig z. langsam zunehmend, 
der letzte grösser, gerundet, unten weniger dunkel gefärbt; 
Naht z. eingedrückt; Mund, wenig schief, mondfg. -gerundet. 
Br. 10, H. 5 mm. (Algerien, Tunis.) Malncol. Alfr- H. 1864 p. 
304, Mal. Tunis 1868 p. 9't. 1 f. 5-9. (Bgl.) 

115. H. marianiiaß West. Geh. weit u. off'en genabelt, 
niedergedrückt, s. wenig gewölbt, festschalig, s. undeutlich ge- 
streift, beiderseits hornfarben, schwach grünlich; Umg. 6 — 6 '/j, 
gewölbt, die ersten z. langsam zunehmend, der letzte mehr als 
doppelt breiter als der vorletzte, steilrund; Naht vertieft, fast 
rinnenartig; Mund, stark ausgeschnitten, gerundet. Br. O^/j — 11, 
H. 4 — 4 Va ram- (Frankreich, Di"p. Gers.) Nachr. b!. Mal. Ges. 
1878 p 108. 

116. H. llitidnlil Drp. Geh. offen genabelt, niederge- 
drückt, gewölbt, z. starkschalig, s. fein gestreift, oben hell- 
x'othbraun, um den Nabel milchweisslich ; Umg. 5, schwach 
gewölbt, regelmässig z. langsam zunehmend,' der letzte etwa 
V'j breiter als der vorletzte, gerundet; Naht z. vertieft; Mund, 
mondfg. -rund, Basalrand stark gebogen, innen lippenfg. verdickt. 
Br. 8 — 9, H. 4 '/j mm. (Nord- u. Mitteleuropa.) Hist. mol]. 
1805 p. 117 (Hx), Rni. Icon. f. 24, Dup. Hist. irioll. t. 10 f. 5. - 
Syn. Hx. tiitida Müll. pr. p. 

» 
Var. aiiiiatfe Paul, in sc: meist weniger gewölbt, grün- 
lich, stärker glänzend, letzter Umg. unten weniger gewölbt, Mund, 
mehr herabsteigend, mehr oval, Unterrand weniger gebogen; 
Br. 8—9, H. 4 mm. (Italien, M. Amiata.) Cfr. Paul. Materiaux 
1878 p. 25 Is'ot. 7. 

? H. niJirgaritacea Ad. Sehn. Geh. offen genabelt, nie- 
dergedrückt-gewölbt, dünn, fast glatt, perlenartig durchscheinend, 
einfarbig bläulich-weiss ; Umg. 4 '/j, stielrund (durchaus nicht 
zus. -gedrückt), der letzte vornen weder erweitert noch herab- 
gebogen; Mund, fast kreisrund, stark ausgeschnitten, Munds, 
s. zerbrechlich. Br. 10 ^/j, H. 5 '/j mm. (Deutscliland hei 
Aschersleben.) Zeitsclir. f. Mal. 1851 p. 183 (Hx), Styloiiim. 1855 
p. 50 t. 14 f. 109, Rm.-Kob. Icon. f. 1620. (Ä. Schm., Kob.) 

Bern. Unter 14 Ex. der grünlich glashellen H. nitens v. berj'llus 
von Hrn. Jetschin befindet sich eins, das vielleicht der margaritacea 



zu 

mm 



igehört, einfarbig pnrcellanweiss, kauiti durchscheinend, Br. 8, H. 4 
rn., übrigens in allem mit der Scbmidtscben Diagnose übereinstimmend. 



58 

117. H. Uziollii fss. Geh. niedei'gedrückt, schwach ge- 
wölbt, mit etwas emportretendem Wirbel, fein gestreift (unten 
deutlicher), mit äusserst feinen Spirallinien; Umg. 7, regel- 
mässig zunehmend, an der tiefen rinnen artigen Naht kantig, 
der letzte s. überwiegend, gerundet, stark nach aussen herab- 
fallend, an der flachen Unterseite abgerundet kantig; Mund, 
schräg, fast dreieckig-mondfg. Br. 11 — 1'3, H. 4 — 6 mm. 
(Italien, Sicilien.) Atti soc. it. nat. sc. 1872 p. fiO. — Syii. Hx. de 
natale Rm. Icon. f. 902, Hy. villa- Hon. 1873 (fide De Stef.). 

118. H. simplicillil Morelet. Geh. niedergedrückt, s. 
schwach gewölbt, feingestreift, hell hornfarben; Umg. 5, lang- 
sam zunehmend, gewölbt, der letzte oben etwas kantig, unten 
gegen den Nabel langsam herabfallend; Mund, fast vertikal, 
gedrückt mondfg., Unterrand s. schwach gekrümrat, Spindel- 
rand s. kurz. Br. 6 ^'3, H. kaum 3 mm. (Poi'tugal.) Moll, du 
Port. 1845 p. 56 t. 6 f. 2. fHx.J Mor. 

119. H. perspectiv}! (Blaue) Koh. Geh. gedrückt, z. 
gewölbt, s. fein gestreift, grünlich-weiss, glänzend; Umg. 5 — 6, 
regelmässig zunehmend (jeder V'j breiter als der vorgehende), 
der letzte oben gerundet, unten z. abgeflacht; Naht nicht ein- 
gedrückt; Mund, schief, mondfg. -eirund. Br. 6 '.'2, H. 8 mm. 
{Ttalien h. Taranto u. Otranto.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1881 p. 179. 

Var. parina West. (Jalirb. 1883): oben gewölbt, unten 
concav, Umg. schneller zunehmend, der letzte beiderseits ge- 
drückt, vornen herabsteicrend, Mund, herabgedrückt, eng oval- 
mondfg., Spindelland etwas gebogen; Br. 8, H. 4 mm. (Otranto.) 

120. H. blondiailii Bgt. Geh. weit trichterfg. genabelt, 
gewölbt-niedergedrückt, glänzend, zerbi-echlich, hoi^nfarben, un- 
deutlich gestreift; Gew. schwach gewölbt; Umg. 6V2— 7, s. 
schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas 
grösser, zus.-gedrückt-gerundet, an der Mund, schwach herab- 
steigend u. gedrückt; Mund, schief, horizontal, mondfg. -länglich, 
Oberi'and vorgezogen. Br. 15, H. 6 — 7 mm. {Frankreich, 
Alpes-Maritimes.) Moll, des Alp. -Mar. 1869 p. fi. 

121. H. fiiriliesiaiia Bgt. Geh. weit u. durchgehend 
genabelt, oben dachfg. -gewölbt, unten wie ausgehöhlt, glänzend, 
hornfarben, unten blässer o. grünlichweiss, fast glatt; Umg. 
6 — 6 ''2, zus. -gedrückt, leicht gewölbt, langsam zunehmend, 
der letzte nur wenig breiter, von der wenig eingedrückten 
Naht aus abfallend, um den Nabel herum eingedrückt; Mund, 
schief, mondfg., gedrückt, länglich-eirund. Br. 15, H. 7 mm. 
{Pyrenäen.) Moll, nouv., litip-. 1870 p. 11 t. 3 f. 1-3. 

122. H. bradypjl Hagemn. "Cette Hyalinie, caracterisee 
par une croisssance spirale excessivement lente, possede une 
surface superieure exactement arrondie-convexe peu elevee, et 



59 

une surface inferieure concave, ä l'instai' de celle de la J^ari- 
nesiana des Pyrenees-Orientales. (Älgerie ä Roknia.y Bgt. ap. 
Pecliaud Exe. malücol. 1883 p. 23. 

123. H. S.vlvicola Paul, in sc. Geh. offen perspectivisch 
genabelt, oben breit gewölbt, unten etwas abgeflacht, um den 
Nabel ausgehöhlt, dünnschalig, regelmässig gestreift, stark glän- 
zend, oben olivenbräunlich, unten etwas grünlich-hornfarben; 
Umg. 6, z. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte doppelt 
breiter als der vorletzte, von der etwas eingedrückten geran- 
deten Naht herabfallend; Mund. z. stark herabgebogen, läng- 
lich-eifg., durch die Wand z. ausgeschnitten, Oberrand bogig 
vorgezogen, Unterrand s. wenig gekrümmt. Br. 12 — 13, H. 
6 — 7 mm. {Italien, Bosro di San Vittore in Toskana.) — Fortna 
1.) seamcn W., kleiner fBr. 10, H. 5 niiiij, sonst vollkommen gleich 
(Schweden ad Belteberga in Prov. Skäne, häufigj. 

Var. prona. W.: weniger gewölbt, oben hornfarben, unten 
weis'-lich, Unterseite stärker abgeflacht, um den Nabel weiter aus- 
gehöhlt, Naht deutlicher gelandet: Br. 14, H. S'/j mm. (Ungarn. J 

124. H. opiniil Paul, in sc. Geh. mittelweit genabelt 
(Nabel konisch, an der Mund, durchaus nicht erweitert), nie- 
dergedrückt-gewölbt, s. dünnschalig, unregelmässig gestreift, 
glänzend, oben gewölbt, mit s. stumpfem Wirbel, um den Nabel 
ausgehöhlt; Umg. 6, regelmässig langsam zunehmend (jeder 
*/4 breiter als der vorgehende), abgeflacht; Naht fein, aber z. 
tief; Mund, herabgedrückt, eirund-mondfg. Br. 13, H. 6'/j mm. 
(Italien, Lerisi b. Spezia.) 



125. H. lederi Bttg. Geh. z. gross, flach gewölbt, fest- 
schalig, blass hornbraun, unten heller, dicht gestreift; Umg. 
6, langsam regelmässig zunehmend, leicht gewölbt, der letzte 
^/j mal so breit wie der vorletzte, niedergedrückt, unten ab- 
geflacht; Naht eingedrückt; Mund, quereirund. Br. 15, H. 7 mm. 
(Kaukasus.) .Jahrb. Mal. Ges. 1880 p. 117 t. 4 f. 2. 

126. H. cuspiji Bttg. Geh. gewölbt-niedergedrückt, dunkel 
hornfarben, unten wenig heller; Umg. 4 '/j— 5, langsam regel- 
mässig zunehmend, schwach gewölbt, dicht gestreift, relativ 
breit, der letzte '/j mal breiter als der vorletzte, unten wenig 
abgeflacht; Naht eingedrückt; Mund, mondfg. -eirund, z. ge- 
rundet. Br. 7 — 7 '/2 5 H. 3 */2 mm. (Kaukasus.) Jahrb. Mal. 
Ges. 1880 p. 379 (Bttg.) 



127. H. {Iraparnaufli Beck. Geh. z. eng, aber durch- 
gehend genabelt, niedergedrückt-gewölbt, unregelmässig runzelig 
gestreift, glänzend, oben hornbraun, unten grün-weisslich, gegen 



60 

den Nabel etwas abfallend; Urag. 6, an der eingedrückten Naht 
etwas kantig, z. gewölbt, die ersten regelmässig zunehmend, 
der vorletzte z. breit, der letzte s. gross u. erweitert, von der 
Naht aus gewcÄbt abfallend, gerundet, unten flacher; Mund, 
gross, z. stark nach unten gerichtet, mondfg. -elliptisch, Unter- 
rand stark gebogen. Br. 12 — 14, H. 6 ^!^ — 7 '/j mm. (West- 

u. Südeuropa.) Index 1837 (Helicella — errore — "draparnaldi"). 
Rm.-Kob. Icon. f. 1607. — Syii. Hx. liicida Drp. Tabl. Moll. 1801 
p. 96, Hx. nitida Drp. Bist. 1805 t. 8 f. 23-25. Hx. cell vor. Rm. 
Icon. f. 22*. — Betn. Exemplare von MoDtpellier, die MM. ßour- 
guipnat und Fagot als Typen der Art betrachten, pind derselben Con- 
vexität wie die typ. Hy. glabra, mit staik herabofebogener Mund, und 
haben den letzten Unig. so stark erweitert, dass er fast so breit ist 
wie das ganze Gew. 

* H. gyrOClirfjl (Bijt.) Serv. Geh. eng durchgehend ge- 
nabelt, oben stark gewölbt, hornfarben, scharf feingestreift, 
unten um den Nabel etwas concav, heller; Urag. 5, schwach 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, zus. -gedrückt- 
gerundet, von der Naht aus stark abfallend; Naht z. einge- 
drückt; Mund, schief, mondfg., länglich, stark nach unten 
gerichtet. Br. 12, H. C) V/j mm. (Spanien, Algerien.) Etude 
Müll. Esp. 1880 p. 60. (Serv.) 

128. H. Obscuratil Porro. Geh. massig genabelt, stark 
niedergedrückt, s. schwach gewölbt, mit flachem Apex, horn- 
farben-grünlich o. olivenfarben-bräunlich, unten heller, glän- 
zend, dünnschalig, s. fein gestreift; Umg. ö'/j, die ersten 
langsam, die beiden letzten schnell zunehmend, s. wenig ge- 
wölbt, der letzte an der Peripherie gerundet, unten etwas 
gewölbt; Naht eingedrückt, schmal gerandet; Mund, schief, 
eifg., aussen gerundet, innen mondfg., fast horizontal, Ober- 
rand vorgezogen. Br. 14 — Iß^'^- H. 6^!^ — 7 mm. (Ttalien 
h. Genua, Sardinien, Südspanien.) Potro, Typus in Coli. Mus. Me- 
diol. et in Coli. Porio (tide am. Pini in Atti snc. it. sc. nät. 1883), 
Villa pr. p. 18.36, Porro pr. p. 1841. Porro 1846. — Grösse nach Pini: 
17 '/j; 6 mm. — Syu. H. porrui Paul. Fauna di Sard. 1882 t. 2 f. 4. 

Var. sliiittletvortliiaua. Pini (1. c): oben stärker ge- 
streift, Umg. etwas gerundet, der letzte schmäler; Br. 17, H. 
5^/4 mm. (Corsica.) 

129. H. blauneri Shuttl. Geh. offen durchgehend gena- 
belt, etwas gewölbt, hornbraun, opak, undeutlich gestreift, 
unten hellgrünlich; Umg. 5 '/j, z. abgeflacht, z. regelmässig 
zunehmend bis auf den letzten, der doppelt breiter ist als der 
vorletzte u. unterseits etwas abgeflacht; Naht vertieft, stark 
gerandet; Müud. schief, mondfg. -eirund, Spindelrand kurz um- 
geschlagen. Br. 13 — 15, H. 6 — 7 mm. (Görz, Italien, Cor- 
sica, Südfrankreich, Spanien.) Coli. Shnttl. in Mus. Bern. 1840 
(fide am. Pini). Sh. in Mitth. nat. Ges. Bern 1843 p. 13. — Syu. 
H. obscurata (Porro pr. p.) Paul. Fauna de Sard. 1883 p. 17 t. 2 f. 2. 



Gl 

Var. cloacaruui Paul, in sc: letzter Umg. unten ge- 
wölbter, Spindelrand stärker gebogen: Br. 16, H. 6—7'/.^ mm. 
(Italien b. Volterra.) 

130. H. iiiitoiliauu Faul. Geh. genabelt, oben gut ge- 
wölbt, liorngelb, undeutlich gestreift, opak, glänzend, unten 
heller, um den Nabel concav; Umg. 6^/3, flach-abschüssig, die 
ersten langsam, die beiden letzten schnell zunehmend, der letzte 
gross; Naht tief, gerandet; Mund, schief, mondfg. -länglich, 
Ränder durch eine Wulst verbunden, Spindelrand kurz umge- 
schlagen. Br. 19, H. 10 mm. (Sardinien.) Fauna Sard. 1882 
]). 19. t. 2 f. 3. (Paul.) Syii. Hx. obsciir. Villa et Porro pr. ]). 

131. H. tropidopliora Mal. Geh. offen genabelt, s. 
niedergedrückt, fast scheibenfg., gestreift, glänzend, hell horn- 
braun; Gew. fast flach; Umg 5 'Z^, z. flach, anfangs langsam, 
dann schnell zunehmend, der letzte verbreitert, gedrückt, stumpf- 
kantig; Naht tief; Mund, schräg, queroval, stark ausgeschnitten. 
Br. 20, H. 8 Vo mm. (Corsica, Sardinien.) Arch. malacol. 1'. 4. 
1869 p. 65 (fidif Paul). Paul. Fauna Sard. 1882 p. 21 t. 2 f. 5. — 
Nyii. Hy. obsciiruta Kob. Icon. f. 1586. 

132. H. isseliilliu Paid. Geh. offen genabelt, nieder- 
gedrückt, dünnschalig u. zerbrechlich, runzelig-gestreift, horn- 
farben-grünlich; Umg. 5 "j, wenig gewölbt, die ersten 3 laug- 
sam, die übrigen schnell zunehmend, jeder doppelt breiter als 
der vorgehende, der letzte zus. -gedrückt; Naht eingedrückt; 
Mund, schief, gedrückt, mondfg. -länglich. Br. 15 V/^, H. 5^3 ^^^ 
(Sardinien.) Fauna Sard. 1882 ]). 23 t. 9 f. .13. — Syu. Z. obsciir. 
Issel 1866, Gentilhuonio 1868. 

133. H. SCOtophila Ue Stef. Geh. eng genabelt (Nabel 
langsam spiralig aufgerollt), niedergedrückt, s. wenig gewölbt, 
dünn, stark fettglänzend, fein runzelig gestreift, etwas oliven- 
bräunlich hornfarben, unten weisslich, fast glatt; Umg. 5, wenig- 
gewölbt, die ersten regelmässig zunehmend, der letzte breit, 
gut doppelt breiter als der vorletzte, z. zus. -gedrückt; Naht 
z. eingedrückt, gerandet, feingestreift; Mund. s. schief, mondfg. - 
oval. Br. 10—12, H. 4 V3— 5 mm. (Italien.) Bull. soc. mal. it. 
1879 p. 39. Paul. Contiib. a. Fauna mal. it. 1881 t. 1 f. 5. — Syn. 
Hy. aqidtanica Bon. & Mts. 1873. 

Var. uotlia Paul, in sc: weiter genabelt, gewölbter, mehr 
festschalig, um den Nabel ein wenig ausgehöhlt, letzter Umg. 
nicht ganz so breit; Br. 11, H. 5 mm. (Ital., Porto San Stefano.) 

Var. ililatata. Paid. in sced.: fast glatt, oben fast flach, 
Umg. noch weniger gewölbt, der vorletzte Umg. beinahe doppelt 
so breit als der drittletzte, der letzte s. breit, zus. -gedrückt. 
(Ital., San Martino b. Palma.) 

134. H. meridioilJllis Paid. Geh. eng genabelt (Nabel 
gegen die Mund. z. stark erweitert), fast flach niedergedrückt, 



62 

dünn u, zerbrechlich, hell hornfarben, etwas grünlich, s. dicht 
u. fein, aber nur an der Naht deutlich gestreift, unten weiss- 
lich; Umg. 5 ^j.^ — 6, schwach gewölbt, an der Naht etwas 
kantig, regelmässig zunehmend, der letzte breit, gut doppelt 
breiter als der vorletzte, zus. -gedrückt, z. weit übergreifend, 
an der Peripherie deutlich kantig; Naht eingedrückt, geraudet; 
Mund, wenig schief, horizontal, tief mondfg. ausgeschnilten, 
länglich eirund, Unterrand s. wenig gebogen. Br. 15 — 15 '/j, 
H. 5 mm. (Italien.) Contrib. &c. 1881 p. 14 t. 1 f. 6. 

135. H. alhanibriB Kob. in sc. Gleich der meridionalis, 
aber Nabel weiter, letzter Umg. weniger zus. -gedrückt u. also 
an der Peripherie weniger kantig, weniger übergreifend u. also 
die Mund, nicht so tief ausgeschnitten, Basalrand der Mund, 
gekrümmter, oben zur. -gebogen, dann bis an die Mitte offen, 
Oberrand auf der Mitte vom Festepunkte aus stark bogig vor- 
gezogen. Br. 12 — 13, H. 5 mm. (Spanien, Granada.) 

Bern. Von Gibraltar habe ich als "H. calpica Kob." mit unbe- 
deutenden Formen der H. alhambrae auch die nachfolo'ende, put ver- 
schiedene, Form erhalten, für welche ich den Namen benützen will. 

136. H. Cillpicu Koh. Geh. z. offen genabelt, niederge- 
drückt, etwas gewölbt, als jung deutlich, als älter undeutlich 
gestreift, weisslich o. gelblich hornfarben, unten weisslich bis 
weiss; Umg. 6 '/j, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend (der 
letzte nur '/j breiter als der vorletzte), au der seichten, ge- 
randeten, wie crenulirten Naht flach (nicht eingedrückt); Mund, 
horizontal, z. ausgeschnitten, gerundet eifg. Br. 14, H. 6 '/j mm. 
(Spanien, Gibraltar.) 

137. H. blidjiheiisis Bgt. Geh. offen durchgehend ge- 
nabelt, fast flach niedergedx'ückt, zerbrechlich, glänzend, beider- 
seits gelblich-hornfarben, glatt, nur der letzte Umg. schwach 
gestreift; Apex schwach eingesenkt; Umg. 5, s. wenig gewölbt, 
die ersten langsam regelmässig zunehmend, der letzte doppelt 
breiter als der vorletzte, etwas zus.-gedrückt-geruudet; Mund, 
horizontal, mondfg.- breit eirund, mit bogigem Basalraude. 
Br. 9, H. 4'/^ mm. (Algerien.) Moll, nouv., lit. 1867 p. 228 t. 
37 f. 9—12. (Bg-t.) 

138. H. rateranjl Serv. Geh. offen genabelt, fast flach 
niedergedrückt, s. zerbrechlich, glänzend, hornfarben, scharf 
feingestreift; Umg. 6, flach, anfangs langsam, dann schnell zu- 
nehmend, der letzte gross, zus. -gedrückt, oben schwach ab- 
schüssig-gewölbt, unten etwas abgeflacht, gegen den Nabel 
abfallend; Naht massig; Mund, schief, mondfg., horizontal, 
stark ausgezogen. Br. 15, H. 6 mm. (Frankreich, Spanien, 
Algerien.) Etüde moll. Esp. 1880 p. 17. (Serv.) 



63 

139. H. kl'uliki (Lei.) Serv. Geh. massig u. durch- 
gehend genabelt, oben stark niedergedrückt, unten gewölbt, 
zerbrechlich, scharf feingestreift (die Streifen an der Naht 
etwas lamellenartig), hot-nfarben, unten heller; Umg. 5, fast 
flach, langsam zunehmend bis auf den letzten grossen, oben 
schwach gewölbten, unten gerundeten; Naht wenig tief; Mund, 
wenig schief, mondfg., länglich gerundet, Ünterrand stark bogig 
gekrümmt. Br. 10, H. 4 V'j mm. (Spanien.) VAnüe tnoll. Esp. 
1880 p. 18. (Serv.) 

140. H. septeiitrionalis Bgt. Geh. z. offen genabelt, 
fast flach niedergedrückt, dünn u. zerbrechlich, hornfarben, 
unten kaum heller, fast, glatt; Umg. 6 '/j, schwach gewölbt, 
die ersten langsam, der letzte gross, unten etwas gewölbter 
als oben; Mund, wenig schief, mondfg., horizontal, länglich, 
Oberrand vorgezogen. Br. 15, H. 5 mm. (Frankreich, JSorJ- 
italien.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 8 t. 3 f. 4-6. 

141. H. miiceunjl Bcit. Geh. eng durchgehend genabelt, 
oben fast flach niedergedrückt, unten abgeflacht, an der Peri- 
pherie etwas kantig, zerbrechlich, glänzend, oben hornfarben, 
unten etwas milchweisslich, s. schwach gestreift; Umg. 6, wenig 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, oben schwach 
abschüssig, unten abgeflacht; Naht z. tief; Mund, schief, mondfg. - 
länglich, Oberrand bogig u. Vorgezogen. Br. 13, H. 4 '/^ mm. 
(Frankreich, Alpes-Maint.) Moll, des Alp.-Mar. 1869 p. 7. (Bgt.) 

142. H. flllgidu (Parr.) Koh. Geh. massig u. durch- 
gehend genabelt, niedergedrückt, wenig gewölbt, mitunter ganz 
flach, z. festschalig, gestreift, glänzend, hornbraun, unten heller; 
Umg. 6, z. flach, langsam regelmässig zunehmend, der letzte 
verbreitert, niedergedrückt, unten stäi'ker gewölbt als oben, 
gerundet; Naht eingedrückt; Mund, gross, z. schief, quereirund, 
z. stark ausgeschnitten. Br. 19, H. 10 mm. (Sicilien.) Rm.-Kob. 
Icon. f. 1.^87. — Syn. H. obscuratn Hen. (Kob.) 

143. H. paulucciap De Stef. Geh. offen genabelt, stark 
niedergedrückt, fein u. weitläufig gestreift, stark glänzend, 
oben fast flach, bräunlich, unten etwas gewölbt, weisslich; 
Umg. 5 '/j, flach, die ersten langsam regelmässig zunehmend, 
der letzte s. gross u. breit, an der Peripherie stumpf kantig, 
oben wenig abschüssig, unten gewölbt; Naht s. fein; Mund, s, 
weit, gerundet. Br. 15, H. 6 mm. (Italien, Alp. Apiiani h. 
Vagli.) Bull. soe. mal. it. 1883 p. 35. (De Stef.) 

144. H. inaiiriceti (Bgt.) Ancey. Geh. z. eng, aber fast 
durchgehend genabelt (Nabel an der Mund, kaum erweitert), 
niedergedrückt, oben kaum gewölbt, unten gewölbter, zer- 
brechlich, hell hornfarben, unten etwas heller, nur an der z. 
tiefen Naht undeutlich gestreift; Umg. 6, schwach gewölbt, 



64 

langsam zunehmend bis auf den grossen, bauchig gerundeten, 
gewölbt-absthüssigen letzten; Mund, wenig schief, tief ausge- 
schnitten, z. gerundet-eifg., innen weisslich, Spindelrand oben 
ausgebreitet. Br. 13, H. 6 mm. (Fi'ankreich.) Bull. soc. mal. 
de Fr. 1884 p. 157. (Anc.) 

145. H. joiirdheilili {Roy) Sern. Geh. wenig ofl'en ge- 
nabelt, niedergedrückt, zierlich gestreift (die Streifen gegen die 
Naht z. stark), die ersten Umg. langsam zunehmend, der letzte 
s. gross, gut gerundet, Mund, vollkommen kreisrund. (Frank- 
reich, Spanien.) Etu<le moll. Ksp. 1880 p. 13. (Seiv.) 



146. H. intens Mich. Geh. offen u. weit genabelt, nie- 
dergedrückt, wenig gewölbt, fast glatt (mitunter undeutlig 
spiralgestreift), matt glänzend, dünn u. durchsichtig, gelblich, 
grünlich o. dunkel hornfarbeu, unten weisslich; Umg. oV'j, 
etwas gewölbt, anfangs langsam zunehmend, der letzte kurz 
vor der Mund, rasch erweitert u. langsam herabsteigend, oben 
schwach, unten schwächer gewölbt, an der Peripherie gerundet; 
Naht z. eingedrückt, gerandet; Mund, schief, horizontal, eifg., 
wenig ausgeschnitten, Unterrand bogig. Br. 9 — 11, H. 4 mm. 
(Süd- u. Mitteleuropa bis Südschweden.) Compl. moll. 1831 p. 44 
t. 15 f. 1—3 (Hx.). Rni. Icun. f. 524-525, Dup PTist. t. 11 f. 2. - 
Syn. Oxychiliis }nidiosu!< .Jouss. 1877. — Forma 1.) major, 15:7 mm. 
(Steierm., Frankr. &c.); 2.) minor, 6—7:3 mm. (H. nitidala Ret., 
Hazay, Kim. et alior.!); 3.) hehnii Gillierfson (Gray in Turton Mamal 
1840), gelblich, einfarben oder oflashell (England, Dänem., Deutschland, 
Schweiz, Südfrankr.); 4.) opaca Loc. (Var. Mal 1881). vollkommen 
opak, stark niedergedrückt, milchweiss, glänzend, letzter Umg. s. stark 
erweitert, Naht tief; Br. 9 '/j mm. (Lyon.) 

Var. ressnianni West. (Jahrb. 1883): s. dünnschalig u. 
zerbrechlich, gewölbter, horngelb, unten wenig heller, Mund, 
gross, mit dem Untenande mehr gerundet. (Kärnten b. Lussnitz.) 

Var. olearis West. (Nachr. hl. 1883): olivenljraun o. braun- 
gelblich, fast gleichfarbig, stark fettglänzend, unregelmässig u. 
undeutlich quergestreift, mit dicht stehenden, äusserst feinen 
Spiralstreifen, Unig. regelmässig zunehmend, der letzte weniger 
verbreitert, Naht nicht gerandet, Unterrand der Mund, weniger 
gekrümmt; Br. 8—9 Vi» H. 5—5 '/2 f"tn- (Schweden, Dänemark.) 

Var. Iiintlen««!!« West.: starkschalig, schwach glänzend, 
beiderseits dicht u. regelmässig feingestreift, oben röthlich-horn- 
farhen, unten weisslich, Gew. in der Mitte erhohen, Naht unge- 
randet, Mund, länglich-eirund, Unterland wenig gekrümmt, Nabel- 
gegend abgeflacht; Br. 10, 11. 5 mm. (Schweden b. Lund.) 

Var. dutaillyana Mab. (Rev. & .Mag. Zool. 1868): kleiner, 
gedrückter, letzter ünig. weniger verbreitert, mehr aufgeblasen, 
vorn fast gerade, Naht eingedrückt, Mund, kaum schief, schmal, 
länglich. (Schweiz, Frankr.) 



65 

Vor. ««iibniteiis Bfft. (Mab. Hist. mal. 1871): ?.. festschaliiar. 
niederoediückt-gewölbt. oV)en hornbiaun. unten weisslich, s. fein 
u. dicht «jestreift. letzter Umg. weniger aber deutlich erweitert. 
Mund, gerundet-elliptisch: Rr. 8, H. 4—5 mm. (Frankr., Spa- 
nien b. Bilbao.) 

* H. hiulca (Jan). Geh. offen genabelt (Nabel an der 
Mund, weniger erweitert), stark gewölbt, wenig glänzend, oben 
dunkel hornfarbeu. unten weisslich. z. festschalig, undeutlich 
gestreift; Umg. 5. etw^us gewölbt, der letzte gross, z. bauchig, 
gerundet, an der Mund. z. gedrückt u. stai'k erweitert; Mund. 
.s. schief, gross, wenig ausgeschnitten, schräg nach unten ge- 
richtet, fast kreisrund, Spindelraud fast senkrecht. Unterrand 
stark bogig. Br. 13—15, H. 7 — 9 mm. (Lo7iihariki.) Torro 
Mal. Comasca 1838 (Hx. hyulca. teste Adami), Albers. Helic. 1850, 
H. nitens var. Auct. plur.. Kob. Icon. f. 1591—92. — De Betta nennt 
diese Form ganz passend ein Miniaturbild der Hy. olivetorum. 

147. H. bouthyaiia Fechaud. Geh. massig durchgehend 
genabelt, schwach gewölbt, wenig durchscheinend, glanzlos, hell 
hornfarben, unten etw^as niilchweiss, fein gestreift; Umg. 5, 
schwacli gewölbt, langsam zunehmend bis auf den letzten, der 
schnell anwachsend, vorn etwas erweitert, gedrückt-gorundet 
ist; Naht tief; Mund, wenig schief, massig ausgeschnitten, 
eirund, Oberrand leicht vorgezogen. Br. 8, H. 4 mm. (Algerien 
h. Oran.) Kxcuis. malacol. 1883 p. 12. (Pech.) 



148. H. Ilitelillil B<jt. Geh. offen u. fast perspectivisch 
genabelt, oben fast flach, unten stärker (bei jungen Ex. s. 
stark) gewölbt, dünn u. zerbrechlich, glänzend, oben durch 
Anwachsstreifen u. feine Spirallinien s. deutlich gegittert, grün- 
lich, unten fast glatt, weisslich; Umg. 4^2^ rasch zunehmend, 
kantig, über der Kante leicht gewölbt, unter ihr aufgeblasen- 
gewölbt, der letzte doppelt so breit als der vorletzte; Naht 
massig; Mund, gross, z. schief, gedrückt eifg., stark ausge- 
schnitten. Br. 1'3 — 15, H. 4 V2 — 5 */2 mm. (Rhodos, Syrien, 
Palästina.) Test, noviss. 1852 p. 16 (Hx.), Cat. rais. 1853 p. 8 t. 1 
f. 13-16 (juv.), Rm.-Kob. Icon. f. 1613-14. 

149. H. aeqUilta Mss. Geh. weit genabelt (Nabel schnell 
spiralig aufgerollt, alle Umg. zeigend), stark niedergedrückt, 
bald fein u. dicht, bald am letzten Umg. unregelmässig grob 
gestreift, mit äusserst feinen u. dichten, aber unter einer 
starken Loupe deutlichen Spirallinien, blass gelblich, unten 
etwas heller; Umg. 5, wenig gewölbt, die ersten z. regel- 
mässig, der letzte s. schnell zunehmend, fast dreimal breiter 
als der vorletzte, unten stärker gewölbt als oben; Naht etwas 
eingedrückt, ungerandet; Mund, gross, innen weiss, schief, quer- 
oval, Unterrand gebogen. Br. 15, H. ß mm. (Griechenland, 

5 



Consiantinojyel u. wahrscheinlich utif allen Inseln des Ai'chij)els.) 
Coq. Bellarcii 1854 p 16 t. l f. 1, Rni.-Kol). Icon. f. 15«! -83. - 
Forma 1.) viajor, Hr. 19—22 '/^ inrn. 

150. H. jebusitiCJl Roth. Geh. genabelt (Nabel langsam 
spiralig aufgerollt), fast cylindrisch, niedergedrückt, durch feine 
Quer- u. sehr feine Spirallinien s. fein gegittert, glashell, grün- 
lich, fast durchsichtig, unten heller; Umg. 4 ' 'j, kaum gewölbt, 
rasch zunehmend, der letzte nicht kantig, vornen etwas herab- 
.steigend, unten breiter u. flacher als bei (equata; Naht schwach, 
fadenrandig; Mund. z. gross, schräg, oval, ausgeschnitten, Spin- 
delrand etwas gebogen. Br. 15^2, H. 6 "j mm. (Palästina.) 
Spicil. moU. 1855 p. 8 t. 1 f. 3—5 (Hx), Km. Koh. Ion. I. 1615. 

151. H. trjinslueida Mort. Geh. massig genabelt, fast 
scheibenfg. flach, beiderseits leicht gestreift, dünn, durchschei- 
nend, glänzend, z. dunkel hornfarben; Umg. 5, abgeflacht, der 
letzte breit, unten gewölbter; Nalit z. tief; Mund, herabsteigend, 
mondfg., Oberrand s. kurz, vorgezogen, Unterrand gebogen, 
Spindelrand an dem Nabel verschmächtigt. Br. 8 mm. (Ar- 
menien h. Trapezunt.) Mem. Inst. njit. Geneve 1854 p. 9 t. 1 f. 4 
(Hx.). Mort. & Mss. 



152. H. proteuSSl F('r. Geh. offen genabelt (Nabel lang- 
sam spiralig aufgerollt), stark niedergedrückt, durch ebenso 
feine Quer- wie Spirallinien äusserst fein u. dicht, aber unter 
der Loupe deutlich gekörnelt, oben hellgelb, unten weisslich; 
Umg. 4 ','2 — 5, etwas gewölbt, die ersten z. langsam, der letzte 
s. schnell zunehmend, dieser oben abgeflacht, unten z. stark 
gewölbt, an der Oberseite mit Andeutung einer Kante, vorn 
etwas herabsteigend; Mund. s. schief verkehrt eifg., z. ausge- 
schnitten, aussen stark zur. -bleibend, Mundränder einander 
etwas genähert, mit einem weissen lamellartigen Knötchen an 
den Insertionen, Spindelrand stark gebogen, oben erweitert. 
Br. 12, H. 6 mm. {Ins. Standie --- NO. von Candia.) Piodr. 
gen. 1821 p. 207, Hist. nat. t. 82 f. 3 (Hx.), Chemn. Gab. 1846 t. 83 
f. 4—6. — Bern. Die obige Beschreibung ist nach verschiedenen, auf 
dem kleinen Insel Standie (dem Originalfiindorte Olivers) gesammelten, 
Exemplaren gemacht und zweifle ich gar nicht daran, dass diese der 
fast verschollenen Ferussacschen Art zugehören. Dass Pfr. die Grösse 
ganz anders giebt an ("Diani. maj. 20, min. 17, alt. 8—9 mm.") beruht 
einfach darauf dass er "ex icone" misst, und dass Fer. die Spiral- 
scuiptur, die Knötchen der Mund. &c. nicht erwälint, hängt davon 
ab, dass man damals keinen Blick für solche Kleinigkeiten hatte. 

Var. laiiiellifera Blaue (West. & Bl. Aperyu Faune 
mal. Grece 1879 t. 1 f. 1): s. fein u. dicht spiralgestreift, aber 
nicht gekörnelt, letzter Umg. unten weniger gewölbt, vorn tiefer 
hei absteigend, Mund, mehr obovat, Spindelrand weniger gebogen, 
Ränder mehr genähert, zuweilen durch einen feinen Callus ver- 



67 

bunden, Mündungsknötchen mehr entwickelt; Br. 15, H. G'/jinin. 
(Creta, Athen, Syrien h. Bnall)ek.) — Forma 1.) /mnor, beiderseits 
gleich o-eiaibt (nicht unten weisslich), Br. 11, H. 4 '/j mm. (Ins. 
Syra.); 2.) ptychostoma BL, oben ochergelb, unten weiss, Br. 13, 
H. 5 .'lim. (Creta b. €halepa.) 



4. MesomphiiV Raf.nesque (Journ. Phys. 1819). 

Ueher sieht der Grtippen. 

1. Retinella Sh. Geh. mit Spirallinien, Umg. nngekielt. 

f Geh. glatt, spiegelglänzend, bernsteinfarbig, Nabel eng. 

*) Geh. ivenigstens uberseits mit feinen Spirallinien. 
— Sj). 153— lös. 

**) Geh. obsolet spjirulgestreift. — Sp. 150. 

ff Geh. oben gestreift, meist matt glänzend bis glanzlos. 

'■'■') Geh. wenigstens obcrseits mit rohen Spiralfurchen. 

a. — Geh. nur auf der Oberaeite spiralgefurcht. 

— Sp. 160—170. 

b. — Geh. beiderseits mit z. groben Spirallinien. 

— Sp. 171. 

*'■'•) Geh. ohne deutliche Spirallinien. (Kaukasien u. 
S. 0. Eurojm.) — Sp. 172—177. 

2. Aegoptsina (Kob.) Bgt. Geh. ohne Spirallinien, Umg. ungekielt. 

f Geh. weit genabelt. — S2). 178 — ISO. 
ff Geh. eng genabelt. — Sp. 1S1—1S2. 

3. Helicophana. Geh. glatt o. dicht u. fein gekörnelt, Umg. 
gekielt. 

f Geh. dünnschalig, eng genabelt, letzter Umg. vorn gerade, 
Mundränder von der Mund .-^vand getrennt. (Nordafrika.) 
— Sp. 183—185. 

ff Geh. starkschalig, offen genabelt, letzter Umg. vorn her- 
absteigend, Mundränder auf der Unterseite der Schale 
einander genähert. (Creta.) — Sp. 186. 

1. Retinella Shuttl. 

153. H. westerlundi Ca/i.ci. Geh. z. weit, offen u. durch- 
gehend genabelt, niedergedrückt, schwach gewölbt, unregel- 
mässig gestreift, mit überaus feineu u. dicht stehenden Spiral- 
linien, glänzend, . durchscheinend, oben bernsteinfarben, unten 
weisslich; Umg. ß^/j— 7, schwach gewölbt, die ersten regel- 
mässig, die letzten schnell zunehmend, an der Naht etwas 
kantig, der letzte nur gegen die Mund, etwas erweitert, nicht 
doppelt breiter als der vorletzte; Naht eingedrückt, breit dunkel 
gerandet; Mund, schief, elliptisch-mondfg., etwas herabgebogen, 



(18 

Oberrand bogig vorgezogen. Br. 17 ^j — 1^; H- ^ mm. (Siri- 
Uen h. Giarratana.) Naturabsta Sicil. 1882 j). 4 t. 1 f. 1 a— b. (fig-. 
non bonse). 

154. H. li;itolica Albers. Geh. z. eng, aber offen u. tief 
genabelt, gedrückt, dünnschalig, s. fein gestreift u. mit äusserst 
feinen Spirallinien gegittert, an der Naht gerunzelt, glänzend, 
hornbraun; Gew. wenig erhoben; Umg. 7, etwas gewölbt, lang- 
sam zunehmend, der letzte nur vornen u. nur wenig ver- 
breitert, unten abgeflacht; Mund, schief, z. eifg., ausgeschnitten, 
mit etwas genäherten Rändern, Basalrand gestreckt, schräg. 
Br. 20, H. 8 mm. (Kleinasien.) Mal. Bl. 18.j7 p. 1)0 1. 1 f. 4—6. (Alb.) 

155. H. duboisi Ch. Geh. z. eng, doch durchgehend 
genabelt, niedergedrückt, glänzend, gestreift, mit feinen Spiral- 
linien, gelblich hornfarben o. röthlich bernsteinfarbig, unten 
weisslich; Gew. kaum erhoben, flach, mit stumpfem Apex; Umg. 
5 '/a' z. gewölbt, rasch zunehmend, der letzte s. stark er- 
weitert, mehr als doppelt so breit als der vorletzte; Mund, 
wenig schief, stark ausgeschnitten, weit gerundet. Br. 27, 
H. 18 mm. (Tramkauhasien.) Cataloo-, Mss. Coq. Schläfli IT. 
1863 p. 295 (Zon.). — Syii. Hx. ivpproximuns Alb.-Mts. 

156. H, SllJllieticsi Büg. Geh. s. eng genabelt, konisch- 
niedergedrückt, dünn, stark glänzend, röthlich bernsteinftirbig. 
unten weisslich, nur an der Naht deutlicher gestreift, von 
feinen dichten Spirallinien gegittert; Gew. etwas konisch, mit 
feinem Apex; Umg. 5 Va^ schwach gewölbt, regelmässig zuneh- 
mend, der letzte i^elativ hoch, doppelt breiter als der vorletzte; 
Naht z. vertieft; Mund, fast transversal, relativ hoch, fast 
kreisrund-mondfg. Br. 19 'j, H. 11 mm. (Kaukasien.) Jahil). 
Mal. Ges. 1883 p. 148. t. 3 f. 3a-c. 

157. H. SUCinacia Bttg. Sehr verwandt der suanetica, 
aber grösser, mehr niedergedrückt, weiter genabelt, s. dünn- 
schalig, gelblich bernsteinfarbig bis horngelb. schwächer ge- 
streift, letzter Umg. u. Mund, gedrückt. Naht wenig vertieft, 
Mund, elliptisch-mondfg. Br. 20 '/j, H. 10 '/j mm. (Kaukasien.) 
L. c. p. 150 t. 5 f. -ia-c. (Bltg.) 

158. H. OScari Khn. Geh. ^eng durchgehend genabelt, 
niedergedrückt, dünnschalig, glänzend, oben licht hornfarben, 
unten fast weiss, etwas grünlich, unregelmässig gestreift, neben 
der Naht in einem schmalen Streifen am deutlichsten u. regel- 
mässig, dann nur stellenweise ka^lm angedeutet u. etwas gewellt 
spiralgestreift; Umg. 6 — 6 '/j, z. flach, anfangs langsam, dann 
rasch zunehmend, der letzte reichlich dojopelt so breit als der 
vorletzte; Müud. schief, rundlich-eifg., ausgeschnitten. Br. 21, 
H. 8 Vj mm. (Siehenh/irgcn.) Beitrag in Verh. Sieb. Ver. 1883 
p. 9. (Kim.) 



69 

159. H. ele^JinS BtUj. Geh. s. eng genabelt, nieder- 
gedrückt-ge^A^ölbt. ganz glatt o. höchstens an der Naht obsolet 
spiralgestreift, gelbbernsteinfarbig; Gew. gewölbt; Umg. 6. 
schwach convex, z. regelmässig zunehmend, der letzte gross, 
gewölbt-gerundet, nach vorn gedrückt u. recht merklich er- 
weitert, mehr als doppelt breiter als der vorletzte; Mund, 
schief, mondfg.-eirund. Br. 20 ^'3, H. 14 mm. (Transkankasien.) 
Nachr. bl. 1881 p. 123. Jahrb. 1881 p. 197 t. 8 f. 12 a-c. 



160. H. iningreliCJl Mss. Geh. offen u. durchgehend 
genabelt, m. 0. w. gedrückt kegelfg., wenig glänzend, obenher 
dunkel hornbraun, stark gestreift, mit z. schwaclien Spiral- 
linien gegittert, untenher weisslich, glatt; Umg. 6 '/j, schwach 
gewölbt, der letzte doppelt breiter als der vorletzte, nur leicht 
verbreitert, gerundet; Naht fast flach, meist weissgerandet; 
Mund, leicht ausgeschnitten, fast kreisrund. Br. 17 — 19, H. 
10—10 V2 mm., 23 : 8 n. Mss. (Tramkaukasien.) Coq. Schläfli 
II. 186.3 p. 294, Rni.-Kob. Icon. f. Vm. - Syn. H. iwntica Bttg. 
Jahrlj. Mal. Ges. 1881 p. 19.") t. 8 f. 13. 

Var, interiiii!«<«a Mou.ss. (Kob. Icon. i'. 1597): oben flacher, 
Umg. gedrückter, der letzte von oben nach unten zus. -gedrückt, 
unten stark abgeflacht, Miind. also niederer u. mehr (jueroval. 

161. H, Selecta Mss. Geh. massig, aber offen genabelt, 
niedergedrückt, kaum gewölbt, dünnschalig, oben feingestreift, 
mit z. rohen Spirallinien gegittert, hell hornfarben, unten glatt, 
weisslich; Umg. 6, schwach gewölbt, z. rasch zunehmend, der 
letzte doppelt breiter als der vorletzte, etwas zus. -gedrückt, 
unten abgeflacht; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, nie- 
dergedrückt, querelliptisch, stark aasgeschnitten. Br. 21, H. 
9 mm. nach Kob., 19 : 8 V'^ n. Mss., 22 V/^ : 6 V^ n. Bttg. 
(Transkankasien.) Coq. Schläfli II. 1863 (Zon. lue. v. sei.), Rm.- 
Kob. Icon. f. 1599. 

162. H. .seillisculpta Mss. Geh. eng genabelt, gewölbt- 
niedergedrückt, dünn, oben an der Naht stark gestreift, mit 
Spirallinien gegittert, dunkel purpurfarben, unten ganz glatt, 
milchweisslich violett; Umg. 5 "2, massig zunehmend, schwach 
gewölbt, der letzte wenig grösser als der vorletzte, unten ge- 
wölbter, mit undeutlichem abgerundetem Winkel an der Peri- 
pherie; Mund, mondfg. — fast kreisrund. Br. 12, H, 8 mm. 
(Persien.) Journ. Conch. 1876 p. 26 t. 2 f. 1. (Mss.) 



163. H, sn\)erüllii (Rni.) Pfr. Geh. offen u. perspectivisch 
genabelt, flach gewölbt, festschalig, obenher röthlich hornfarben, 
mit dichten Anwachs- u. Spirallinien gegittert, untenher grün- 
lichgelb o. weisslich, fast glatt; Umg. 6 — 6 ^j^, z. gewölbt, z. 



70 

regelmässig zunehmend, der letzte verbreitert, am Umfange 
gerundet, obenher nach vornen etwas abgeflacht; Naht vertieft; 
Mund. s. schräg, gerundet -eifg., ausgeschnitten, innen mit einer 
starken Perlenmutterschicht belegt. Br. 22— 'iS'/^, H. 12— I2V3 
mm., nach Pfr. 18 : 8 mm. (Creta.) Zeitschr. f. Mal. 1848 p. 113 
(Hx.), Mart. Ch. II. t. 121 f. 10-12, lim.-Kob. Icon. f. 1.580. - Syn. 
Hy. cretensis Blanc in Bl. & West. Apergu Gr. 1879 p. 31 t. 1 f. 8. 
— Forma 1.) cijdomensis Bl. 1. c.. Gew. stark gewölbt, Br. 18-20, 
H. 14-15 mm. 

164. H. neceSSSiria ]Vest. Geh. massig u. durchgehend 
genabelt, niedergedrückt, flach gewölbt, dünnschalig, obenher 
rothlich hornbraun, mit dichten u. feinen Anwachs- u. Spiral- 
linien gegittert (die Anwachsstreifen an der Naht stärker u. 
diese wie mit einem Gürtel umgebend), untenher fast glatt, 
grünlichgelb; Umg. 5 ^/j , regelmässig z. langsam zunehmend, 
schwach gewölbt, der letzte wenig grösser als der vorletzte, 
gerundet; Naht s. wenig eingedrückt; Mund, schief, gerundet- 
mondfg., innen weisslich. Br. 12 — 13, H. 6—6 "2 mm. (Creta 
b. Cnossos.) — Syn. ü^/. ■s?<jjer//ttrt Bl. & West. Apergu Gr. 1879 p. 28. 



165. H. fllSCOSa (Z.) Rm. Geh. eng, aber durchgehend 
genabelt, niedergedrückt, dünn u. durchscheinend, oben horn- 
gelb, mit etwas rauhen dichten Anwachs- u. feinen Spirallinien 
s. fein gegittert, unten s. stark glänzend, glatt, grünlich- o. 
gelblich-weiss ; Gew. s. wenig gewölbt; Umg. 6 — 6 ''j, abge- 
flacht, die des Gew. langsam zunehmend, der letzte s. gross, 
3 mal so breit wie der vorletzte, unten gegen die Mund, wie 
aufgeblasen; Naht seicht; Mund, gerundet-mondfg. Br. 18 — 19, 
H. 11 mm. (Sicilien.) Icon. f. 523 (Hx.). Rm.-Kob. Icon. f. 1574. 

166. H. raaiirolici Ben. Geh. weit u. perspectivisch 
genabelt, niedergedrückt, mit z. gewölbtem Gew., obenher stark 
rippenstreifig, mit überaus feinen u. fast nur bei jungen Schalen 
sichtbaren Spirallinien, oben dunkel horngelb, unten glänzender 
u. heller; Umg. ö'/j^ ^- gewölbt, die ersten langsam, die 
beiden letzten schnell zunehmend, der letzte doppelt breiter, 
gegen die Mund, verbreitert, beiderseits z. abgeflacht; Naht 
etwas vertieft; Mund, wenig schief, queroval, oben abgeflacht, 
Unterrand bogig. Br. 26 — 29, H. 16 mm. (Sicilien.) 11). sist. 
crit. 1857 t. 3 f. 25, t. 11 f. 11. 17 (Hx.), Bull. soc. mal. it. 1875 p. 
139, Rm.-Kob. Icon. f. 1569-70. - Syn. Hx. fttsc. v. dubia Ben. 
olim, H.r. oliv. ((• fus. Ben. Nuovo Cat. 1882. 

167. H. benoiti (Villa) Koh. Geh. mittelweit u. kaum 
durchgehend genabelt, niedergedrückt, fast flach, dünnschalig, 
obenher fein gegittert, unten glätter, nur gestreift, wenig glän- 
zend, hornfarben, etwas grünlich; Umg. über 6, laugsam zu- 
nehmend, die obei'en flach, die späteren leicht gewölbt, dpr 



71 

letzte ähei' der Mitte des vorletzten gi^eifend, beiderseits abge- 
flacht, aussen gerundet, vorn nicht verbreitert; Naht einge- 
drückt; Mund. z. schief, rundeifg., stark ausgeschnitten. Br. 26, 
H. 13 min. (SiciUen.) Icon. f. 1571. (Koh.) 

Var. gloliiilina W.: kleiner, g-ewölbter, mit kleinerer 
Miind.; Br. 23, H. 13 mm. (Kob. Icon.' f. 1573.) 

168. H. CJilcarse Aradas & Maggiore. Geh. eng u. nicht 
durchgehend genabelt, niedergedrückt, schwach gewölbt, dünn, 
dicht gestreift u. mit feinen Spirallinien gegittert, z. matt, 
gelblich-hornfarben. untenher gelbweiss, glatt, stark glänzend; 
Umg. 6 ' '2 . schwach gewöU^t. die ersten langsam regelmässig 
zunehmend, der letzte gross (fast 3 mal breiter als der vor- 
letzte), gerundet, unten etwas abgeflacht, gegen die Mund, gar 
nicht erweitert; Naht etwas eingedrückt, weiss; Mund, wenig 
schief, gerundet-eifg., stark ausgeschnitten. Br. 23, H. 13 mm. 
(SiciUen.) Cat. onnch. Sic. 1839 p. 85 (Hx.), Rm.-Kob. icon. f. 1572. 

169. H. Jllleryi Paul. Geh. eng genabelt (Nabel konisch, 
durchgehend), niedergedrückt, fast flach o. mit etwas gewölbtem 
Gew., obenher gräulich hornfarben. fast glanzlos, dicht gestreift, 
an der Naht rippenstreifig, fein gegittert, unten grünlich o. 
weisslich. stark glänzend, feingestreift; Umg. 6. z. schnell zu- 
nehmend, s. wenig gewölbt, der letzte breiter als der vorletzte, 
vornen erweitert; Naht niclit eingedrückt, weiss, gerandet; 
Mund, etwas niedergedrückt, queroval, stark ausgeschnitten. 
Br. 16 — 18, H. 8 — 9 mm. (SiciUen, M. Gallo u. M. Pellegrino.) 
Materiaux etc. 1878 p. 25. — Syii. H. halmei Koli. Icon. f. 1788—89, 
Zon. acjorins Rfft. in sc. — Koima 1.) depres'ia. Ri'. 15. H. 7 mm. 

Var. Iieiiiispliferica W.: dünnschaliger, viel aufgebla- 
sener, Umg. regelmässig zunehmend, letzter kaum '/.^ breiter als 
der vorletzte, nicht erweitert, gerundet, Mund, mehr gerundet 
u. herabgebogp)) : Br. 14, H. 9— 10 mm. — Forma 1.) lineolatnW., 
Geh. unten mit zahlreichen weisslichen Spirallinien. 

170. H. )lilulsi Paid. in sc. Geh. klein, eng genabelt 
(Nabel konisch, an der Mund, etwas erweitert), starkschalig. 
etwas glänzend, oben gewölbt, unregelraässig gestreift, mit 
dichten Spirallinien gegittert, röthlich kastanienfarben. unten 
kaum merkbar feingestreift, gi'ünlichweiss; Umg. 6, regelmässig 
zunehmend, schwach gewölbt, jeder '/j breiter als der vor- 
gehende, der letzte gerundet; Naht eingedrückt; Mund, ge- 
rundet-mondfg.. herabgebogen. Ausser- u. Unterrand fast gleich 
stark gebogen. Br. 8 '/j, H. 4 mm. (Ttalienj Tsola del Giglio.) 



171. H. reticilhltjl Bttg. Geh. z. offen durchgehend 
genabelt, gedrückt-konisch, z. festschalig, glanzlos, oben kasta- 
nienbraun, unten grünlich, oben wie unten in ganz gleicher 



72 



Weise mit runzeligen (lichten Anwachsstreifen u. z. groben 
Spirallinien gegittert; Unig. 6 — 7. der letzte doppelt breiter 
als der vorletzte; Naht fein weiss-fadenrandig ; Mund, gerundet- 
inondfg. Br. 23, H. 12 mm. (Tratiskaukasien.) Jahrb. Mal. Ges. 
1883 p. 152 t. 5 f. 4a-c. (ßttg.) 



172. H. fllicuiH Krifu. Geh. z. eng, aber offen u. durch- 
gehend genabelt, gedrückt-kegelfg. . dicht u. fein gestreift, 
glänzend, oben kastanienbraun, unten gelbgrün; Gew. schwach 
domfg. ; Umg. 6 — 7, regelmässig z. schnell zunehmend, schwach 
gewölbt, der letzte nur an der Mund, erweitei't. unten abge- 
flacht; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, gerundet, oben 
ausgeschnitten. Br. 22, H. 15 mm. (Kaukasien u. Tram- 
kaiikasien.) Bull. Mose. IX. 1827 !>. 201 (Hx.), Rm.-Kob. hon. f. 
1594-95. 

178. H. kutiiisiiiua Mss. Geh. z. offen genabelt, nie- 
dergedrückt, schwach konisch-gewölbt, gestreift, namentlich an 
der Naht, oben hornbraun. unten hornweiss; Umg. fast 7, 
schwach gewölbt, langsam anwachsend, der letzte kaum er- 
weitert, etwas zus. -gedrückt, nur '/j breiter als der vorletzte; 
Naht etwas eingedrückt, kaum Aveisslich; Mund, wenig schräg, 
gerundet-queroval, stark ausgeschnitten. Br. 18 — 20, H. 8 — 9 mm. 
( Transkaukasien.) Coq. Schläfli II. 18fi3 p. 23 (Z. cypr. var.), Rm.- 
Kob. Icon. f. 1598. — Forma 1.) tnojor . Br. 21 ' ^, . H. 12 mm. 
(Kutais: Bttg.) 

Vur. transitan!« BtUj. (Jahrb. 1883 p. 151 t. 5 f. 5 a- c): 
kleiner, gedrückter, röthlich, T'mg. oben mit s. schwacher Spiral- 
sculptur nächst der Naht: Br. 15, H. 7',, — 8 mm. 

17-i. H. (leila Bcß. Geh. eng genabelt (Nabel konisch, 
durchgehend), gedrückt, festschalig, glänzend, fein u. regel- 
mässig, besonders an der Naht gestreift, oben röthlich braun, 
unten grünlich weiss; Gew. wenig erhoben; Umg. (i — C'^, 
langsam regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, nicht er- 
weitert, nur '/j breiter als der vorletzte; Naht eingedrückt; 
Mund, rundlich-eifg., mondfg.-ausgeschnitten. Ba-, 14 — 17, H. 
7 Va mm. (Krim.) Amen, malacol. II. 18.57 p. 26 t. 5 f. 7—9 
(jung). — Syii. H. IcrifnicJä Cless. Mal. 151. VI. t. 2 f. 12, t. 3 f. 4. 

175. H. malinowskii (Zel) Ffr. Geh. eng genabelt 
(Nabel an der Mund, erweitert), flach convex, z. dünnschalig, 
s. fein unregelmässig (an der Naht deutlicher) gestreift, glän- 
zend, hornfarbeu. unten grünweiss; Umg. (i. etwas gewölbt, 
langsam regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, unten 
schwach abgeflacht, nicht erweitert; Mund, wenig schief, eifg.- 
gerundet, mondfg. Br. 20^2. H. 9 mm. (Dohrudsclia.) Mal. 
Bl. 1865 p. 101, Novit. II. t. 67 f. 11-13, Rm.-Kob. Icon. f. 1578. 
(Pfr.) — Forma: Br. 13, H. 7 mm. (Orig. ex. von Zelebor.) 



73 

176. H. Cypria Vfr. Geh. z. eug (o. fast massig) durch- 
geheud genabelt (Nabel an der Mund, erweitert), s. nieder- 
gedrückt, festschalig. obenher rippenstreifig, namentlich an der 
Naht, hellhoi-nbrann, glänzend, untenher glatter, heller; Gew. 
wenig erhoben; Umg, 6 '/j, leicht gewölbt, langsam zunehmend, 
der letzte etwas verbreitert, unten abgeflacht, um den Nabel 
eingedrückt; Naht eingedrückt; Mund. z. schief, quei'oval, 
mondfg., innen mit Perlmutterschicht. Br. 15 — 19, H. 7 — 9 mm. 
(Cijpern, Creta.) Zeitschr. f. Mal. 1847 p. 12 (Hx.). Rm.-lvob. Icon. 
f. 1579. 

177. H. .siuioni BtUf. Geh. eng, aber offen u. durch- 
gehend genabelt, stark niedergedrückt, dünn, glänzend, weisslich 
hornfarben. dicht unregelmässig gestreift; Gew. kaum hervor- 
tretend, abgerundet konisch; Umg. 6, fast flach, z. schnell 
zunehmend, der letzte an der Mund, kaum verbreitert, aber 
fast doppelt bi'eiter als der vorletzte, unten abgeflacht; Naht 
kaum eingedrückt; Mund. z. schief, s. breit elliptisch, mondfg., 
weit breiter als hoch. Br. 19 '/j, H. 10 mm. (Sijrien bei 
Baalheh) Ber. Üffenb. Ver. 1883 p. 165. (Btt^r.) 

2. Aegopsina (Kob.) Bgi. 

178. H. olivetoruni (Hermann) Gtnelin. Geh. weit u. 
perspectivisch genabelt, gedrückt-gewölbt, fein gestreift, gegen 
die Mund, fast glatt, z. glänzend, dunkel o. hell hornfarben, 
m. o. w. grünlich; Gew. konisch-gewölbt, niedrig, stumpf; Umg. 
5 V'j — 6, schwach gewölbt, die ersten z. schnell zunehmend, 
der letzte s. gross, oft drei mal breiter als der vorletzte, gegen 
die Mund, etwas ei'weitert. an der Peripherie gerundet; Naht 
eingedrückt; Mund, wenig schief, quer rundeifg., innen mit 
Pei'lenmutterschicht. Br. gr. 22, kl. 18, H. 12 mm. (JS'ord- 
italien, Bayern b. Schellenberg.) Herm. b. Schröter Einleit. in d. 
Conch. Kenntn. II. 1784 p. 214 (fix.), f^rnel. Syst. nat. 1788 \^. 3639 
(Hx.), Rm. Icon. pp. (t. 39 i". oben in der Mitte). Kob. Icon. f. 1568. 
— Syn. Hy. leopoldiana Ch. ap. Albers 1857, Mortillet 1862. Jungr 
= Zo)i. viorhlleti Pecch. in Bull. soc. mal. it. 1868 p. 25 t. 2 f. 8—12, 
Zon. gerfalchensis Pecch. 1. c. p. 52, Htf. (/erfalch. Ben. 1873. — 
Variirt in der Grösse: 26—22:14; 29— 25 : 17; 31-25 : 14 mm. 

(H. niaurolici Ben.) 

'* H. icteriCil labert. Sehr verwandt der olivetorum, aber 
meist kleiner, stärker u. gleichmässig gestreift, m. o. w. gelb, 
letzter Umg. beiderseits abgeflacht, daher die Mund, viel ge- 
drückter. Br. 23 — 26, H. 11 — 12 mm. (Italien, im Neapoli- 
tanischen.) Ann. soc. mal. Belg. 1878 (Extr. p. 5 t. l f. 1). 

Vnr. partlieuopiea West. (Jahrb. J883): stark unregel- 
niässig gestreift, an der Naht fast gerippt, z. festschalig, horu- 
gelblich, Gew. gedrückt-konisch, letzter Umg. obenher schräg 



74 

herabfallend, unten abgeflacht, steil in der NaViel abfallend, Mund, 
mit einander genäherten Rändern; Br. 21 ','2, H. 13 mm. — Hij. 
ictertca Kob. Icon. f. 1575. 

179. H. incerta Drp. Geh. offen, aber viel enger ge- 
nabelt als bei olivetorimi u. icterica, dünn aber z. festschalig, 
gedrückt-kugelig, fast glatt, oben rötblicb bornfarben o. rotli- 
braun, wenig glänzend, unten grünlich- weiss, mit stärkerem 
Glanz; ümg. 6 ^/j, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der 
letzte gross, gerundet, nicht erweitert; Mund, wenig schief, 
gerundet-mondfg. Br. 20, H. 11 mm. (Sädfrankreidi, Spanien.) 
Hist nioll. 1805 p 109 t. 13 f. 8-9 (Hx.). Rm.-Kob. Icon. f. 1576— 77. 
— Syii. Hx. olivetorwn Fer., Lam., Rm. Icon. f. 522, Dup. Ilist. t. 
10 f. 2, Hx. algira Delwyn 1817. 

Var. vafra West. (Jahrb. 1883): oben olivfarben-horn- 
braun, unten dunkelgrün, letzter Umg. verbreitert, Gew. konisch, 
excentrisch, Mund, breit eirund-mondfg. ; Br. (_Ex. max.) 26, H. 
16 mm. (Bayonne.) 

Var. vascoiiica Bgt. (Serv. Etüde moU. p]sp. 1883): enger 
genabelt, oben wie unten stark glänzend, glatter, letzter Umg. 
noch gerundeter, Mund, ebenso. (Frankr., Span.) 

180. H. tetuaneiisis Kob. Geh. mittelweit durchgehend 
genabelt, gedrückt kreiselfg.. z. festscbalig, bornfarben, fast 
glanzlos, obenher mit rauhen, uni-egelmässigen Rippen, untenber 
glatter u. glänzender, doch kaum heller; ümg. 5, regelmässig 
zunehmend, der letzte stark erweitert, obenher abgeflacht u. 
stark abfallend, unten stärker gewölbt; Naht stark eingedrückt; 
Mund. z. schräg, quer eirund, wenig moudfg., Oberrand vor- 
gezogen. Br. 17, H. 18 mm. (Maroeco um Tetuan.) Nachr. 
bl. Mal. Ges. 1881 p. 134, Icon. N. F. f. 20. (Kob.) 

Var. troclioidea Koh. 1. c: trochus- o. kreiselfg., Umg. 
viel schwächer gewöll)t, der letzte obenher so stark abgeflacht, 
dass er fast kantig erscheint; Br. 15, H. 13 mm. — H. ignari 
Bgt. ap. Pechaud Exe. mal. 1883. 



181. H. fragrans Paul. Geh. eng genabelt, niederge- 
drückt, fast flach, zerbrechlich, glatt, glänzend, nur an der 
Naht gestreift, grünlich bornfarben, unten weisslich, opak; 
Umg. 6, anfangs langsam zunehmend, der letzte erheblich er- 
weitert, um den Nabel abgeflacht; Mund, s. schräg, weit eifg., 
stark ausgeschnitten, innen mit Perlenrautterschicht, Unterrand 
tief gebogen. Br. 20, H. 9 mm. (Ttalien in Cahhrien.) Fauna 
Calabr. 1880 p. 53 t. 1 f. 5. 

182. H. carotii Povl. Geh. s. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, mit kaum erhobenem Gew., s. glänzend, dünnschalig, 
mit breiten glatten llippenfurchen sculptirt, welche in Folge 
des Glanzes nur an der Naht deutlicher erscheinen, röthlich- 



75 

hornfarben, au der Basis heller; Uuig. 6, z. gewölbt, anfangs 
regelmässig z. langsam zunehmend, der letzte erheblich er- 
weitert, oben etwas gedrückt, unten gewölbter; Mund, schräg, 
gross, quereifg., stark ausgeschnitten, innen mit s. dünner 
Perlenmutterschicht. Br. 20— 24'/2, H. 11 — 15 mm. (Italien 
in Calabrien.) Fauna Calal)r. 1880 p. 52 t. 1 f. 4. 

3. Helicophana West. 

183. H. catoleia Bgt. Geh. eng durchbohrt, gedrückt, 
beiderseits gewölbt, dünn, zerbrechlich, hornfarben-kastanien- 
braun, oben s. scharf gestreift, unten fast glatt, glänzend; 
Umg. 5 '/j, schwach gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, 
gekielt, der letzte etwas grösser, oben stärker gewölbt, mit 
dem Kiele gegen die Mund, obsolet; Naht vom Kiele kantig, 
fadenrandig; Mund, schief, halbrund, mondfg., etwas kantig, 
Spindelrand ausgebreitet. Br. 23, H. 13 mm. (Egypten hei 
Assouan.) Rev*"* mag. zool. 1870 p. 87 t. 15 f. 1-3. (Bgt.) 

184. H. ZOnitoniaBJl Let. Geh. eng u. tief genabelt, 
etwas kugelig, dünn u. zerbrechlich, feingestreift, hornfarben- 
weisslich, mit rothgelbem Wirbel u. dem letzten Umg. vornen 
oft hell olivenfarben (als jung horngelb, um den Nabel weiss- 
lich); Gew. etwas konisch; Umg. () "j, langsam regelmässig 
zunehmend, schwach gewölbt, die ersten gekielt, die letzten 
etwas kantig, der letzte vornen gerundet, wenig grösser als 
der vorletzte; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg. -gerundet, 
mit den Rändern durch eine s. feine Wulst verbunden. Br. 22, 
H. 15 mm. (Kabylien, Bez. Jurjura.) Ann. de Mal. 1870 p. 295 
t. 6 f. 15-17. (Let.) 

185. H. lenjlbariil Let. Geh. offen durchbohrt, nieder- 
gedrückt, z. zerbrechlich, feingestreift, unter einer starken 
Loupe zierlich mit kleinen Körnchen besäet, hornfarben o. horn- 
farben-olivenbraun, beiderseits gleich; Gew. s. wenig gewölbt; 
Umg. 6, regelmässig zunehmend, die ersten gekielt, die letzten 
etwas kantig, letzter gegen die Mund, gerundet, grösser; Naht 
tief; Mund, schief, mondfg. -gerundet, Ränder fein verbunden. 
Br. 19, H. 11 mm. (Kabylien.) L. c. p. 296. (Let.) Apex fast 
üitzenfg., letzter Umg. viel grösser als der vorletzte, unten gewölbter, 
anfangs fast, zus.-gediückt, gegen die Mund, unten bauchig; Mund. s. 
schief, innen mit Perlenmiitterschicht. Br. 19, H. 11 mm. (Ex. von Joly) 



186. H. Jegopsinoides (Maltzan). Geh. offen durch- 
gehend genabelt, gedrückt, mit schwach konischem Gew., un- 
regelmässig gestreift, beiderseits mit feinen Knötchen s. dicht 
besäet, festschalig. sogar dickschalig u. kreidenartig, grünlich- 



7fi 

dunkelgelb; Umg^ 5, die oberen flach, an der Naht gekielt, 
der vorletzte schwach gewölbt, wie der letzte gerundete stumpf- 
kantig; Naht weisslich; Mund. s. schief, eifg. -gerundet, innen 
mit weisser Lippe. Br. 21—22 >/,, H. 12—13 '/^ mm. (Creta.) 
Nachr. bl. Mal. Ges. 188.3 p. 102 (Hx., Levantina, asg-opinoides). Hy. 
(cgopiv. Hesse Jahrb. 1884 p. 227 (anat.). 



Genus Zoilites Momfort. 

Thier gross u. lang, mit sehr stark gerunzelter Haut. 
Fhss mit abgesetztem Rande, wie bei Gemis Ärion, und 
mit deutlicher Schleimdrüse an der Spitze; Kiefer glatt; 
Radula: Mittelfeld breit. Mittehahn von gleicher Grösse wie 
die 10 ziveispitzigen Nebensähne, Seitenzähne zahlreich. 

Gehäuse gross, Ireisrund, gcdriicht-gezvö^bt bis linsenfg.- 
zus.-gedrücld, als jung stets scharf hantig o. gehielt, Oberseite 
und ein Band auf der Unterseite dicht unter dem Kiele o. 
dem Kante des Umfanges dunlcel (meist hornbraun) gefärbt, 
Jcaum glänzend, die Basis grünlich o. weisslich, m. o. u\ 
glatt u. glänzend, Oberseite stets mit Querstreifen u. Spiral- 
linien sculptirt, sehr dicht gehörnelt, wenn jene, sehr fein 
gegittert, -wenn diese stärker siiul; in unregelmässigen Ent- 
fernungen stehen einige (bald mir ^ — 3, bald ß — 6') m. o. w. 
deutliche breite gelbe nach vorn dunhelbrawie Querbinde o. 
Strahlen (Jahresringe); IJmg. meist 6 — 7, langsam regel- 
mässig zunehmend; Nabel nieit u. perspectiviscJi; Mund, 
schief, gerundet-mondfg. o. beilfg.. mit stark bogigem ünter- 
rande, etivas tief innen mit einer dünnen breiten Lipp)en- 
tvulst 0. Perlenmutterschicht belegt. 

Syn. Heliic Müller, Ferussac, Pfeiffer &c. — Zoniten 
Montfort 1810. — Aegopis Fitzinger 183-3. — Tragomma 
^ Held 1837. — Heikodes Dumas 1847. 

l'^orkonimen. An feuchten, dunkeln Waldstellen, in Erd- 
löchern, unter faulenden Blättern, Moos und zwischen Steinen, 
unter und zwischen Kalkfelsen, unter Felzgeröll u. s. w. 

l] eher sieht. 

f Geh. oben (jekornelt. 

'■■') Kmhnionalunuian;) vom Anfiuuj uii (/eivölbt, lang- 
.sam zi()iehiiie)i(J. 

a. — Die ersten Unig. dicht gestreift: die Grenze 
stoischen der gekörnelten Oberseite u. der 
glatten Unterseite scharf. — S}). 1—2. 



77 

b. — T)ip ersten Unn/. durch ivelligeunregehnässige 
Querstreifen u. dichte iSinrallinien s. fein 
skulptirt; die S'pirnlslmlj^tur setzt sich fort 
über den Kiel auf die Unterseite hinaus. — 
Sp. 3-5. 

**) Embri/onahitng. gavz ßach , vom Avfang an s. 
schnell erweitert: die ersten Umg. inie bei t'Sp. .?--;j 
fein slmlptirt. 

a. — Die Grenze zwischen Ober- u. Unterseite 

scharf. — Sp. 6—10. 

b. — Die iSpiralskulptur m. o. u\ deutlich auch 

auf der Unterseite. — Sp. 11 — 12. 

ff Geh. oben gegittert. 

*) Letzter Umg. kantig: Spirallinien s. fein. — Sp. 
1.3-15. 

**'j Letzter Umg. gekielt: Spirallinien deutlich. — Sp, 
16— IS. 

1. Z. verticillus Fer. Geh. m. 0. w. gewölbt, oben 
gelbbraun, regelmässig u. stark quergestreift, auf den Streifen 
fein gekörnelt durch die feine Spiralsculptur, unten schwach 
gestreift, um den Nabel grünlichgelb, mit 6 — 8 deutlichen 
Querbinden; Umg. 6 '/2" — ^^ etwas gewölbt, die oberen an der 
etwas eingedrückten Naht deutlich gekielt, der letzte undeutlich 
stumpf kantig, unten gewölbter; Mund, etwas schief, mondfg.- 
gerundet. Br. 26 — 30, H. 16 — 17 mm. (Böhmen, Bayern, 
Oesterreich, Steienn., Krain, Kärnten, Croatien, Bosnien, Friaul, 
Balkan-Halbinsel, Calabrien.) Hist. nat. moll. 1819 ISro 202 t. 80 
f. 8—9 (Hx.), Rm. Icon. f. 149. — Forma 1.) conica, Gew. erhoben, 
Kiel undeutlich, Nabel enger, Br. 29, H. 20 nmi.; 2.) major. Br. 33-34, 
H. 19 mm. 

Var. iiiixtus West.: die ersten Umg. flach, der vorletzte 
z. gewölbt, der letzte gerundet. 

2. Z. maiiritii West. Geh. stark niedergedrückt, schwach 
gewölbt, mit 2 starken Jahresringen, auf der Oberseite äusserst 
dicht u. fein mit uni-egelmässigen Runzelstreifen u. noch feineren 
Spirallinien (hier u. da mit stärkeren Anwachsstreifen) bedeckt 
u. alle diese Streife vi. Linien mit kleinen Körnchen überdeckt; 
oben hornbraun, unten hellgrün, fein radial gestreift, glänzend; 
Umg. 6, abgeflacht, der letzte z. zus. -gedrückt, unten gewölbter, 
am Umfange z. scharfkantig; Naht z. eingedrückt; Mund, schief 
mondfg. Br. 18 — 24, H. 8 — 9 mm. (Bosnien.) Z. earniolicus 
MDdff. Vielleicht gehört hierher auch der in Hö^'zegowina u. Serbien 
gefundene Z. carn. — Die Art ist meinem Freunde Herrn Mauritius 
V. Kimakoivics (dessen Güte ich auch die beschriebenen Exemplare 
verdanke) gewidmet. 



78 

3. Z. sniyriiensis Roth. Geh. offen genabelt, s. schwach 
gewölbt, obenher hornbräunlich strohgelb, fein spiralig ge- 
körnelt bis hinauf zum Embryonalumgang, unten zart radial 
gestreift u. gegen die Peripherie undeutlich spiralgestreift u. 
gegittert; Umg. 6, die oberen abgeflacht, an der Naht gekielt, 
der letzte am Umfange z. scharfkantig o. gekielt, unten ge- 
wölbter als oben; Mund, schief, beil-mondfg., breiter als hoch. 
Br. 26 — 27, H. 13 — 14 mm. (Kleinasien.) Mollusc. species 
1839 p. 16 t. 1 f. 8—9. 

4. Z. albanicilS (Z.) Rm. Geh. s. weit genabelt, schei- 
benfg. niedergedrückt, mit etwas erhobenem Gew., oben horn- 
braun, s. fein u. regelmässig runzelig gestreift, äusserst dicht 
spiralig o. unregelmässig gekörnelt, unten weiss, grün o. braun- 
gelb, mit breiten gelblichen Querstriemen, schwach radiär ge- 
streift; Umg. 6, z. gewölbt, der letzte mit einer nur durch 
eine weisse Linie u. gewölbte Unterseite angedeutetem Kiele; 
Naht vertieft; Mund, schief mondfg., breiter als hoch. Br. 
34_38, H. 14—15 mm. Selten 42 : 16 mm. (Dahnatien, 
Albanien.) Icon. f. 148 (Hx.). Pfr. in Cliemn. Cab. 1847, Hx., t. 
96 f. 1-3. 

Var. grsecus Koh. (Icon. f. 1102): bedeutend höher ge- 
wölbt, stärker granulirt, ohne Kielstreifen am Umfange, Unter- 
seite nicht viel heller als Oberseite; Gr. 30—36:16—19 mm. 
(Messenien, M. Taygeton.) 

5. Z. latissimilS Dohm. Geh. z. weit genabelt, schwach 
gewölbt, oben dicht gekörnelt, rothgelblich; Umg. fast 6, die 
oberen kaum convex, gekielt, der vorletzte gewölbter, kantig, 
der letzte verbreitert, oben gewölbt, unten in der Mitte ab- 
geflacht, am Umgange mit einer gegen die Mund, verschwin- 
denden Kante; Naht wenig eingedrückt, fadenrandig; Mund, 
wenig schief, mondfg.-elliptisch. Br. 43 — 47, H. 17— 19 mm. 
(Turkestan h. Samarkand) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 117. (Dohrn.) 



6. Z. Chloroticus Ffr. Geh. mittelweit genabelt, ge- 
wölbt, z. dünnschalig, grüngelb, hier u. da mit schmalen i'othen 
u. gelben Querstriemen, mitunter mit dunkleren Flecken, oberst 
fast nur spiralgestreift, dann mit wenig scharf getrennten Quer- 
streifen u. deutlichen Spirallinien dicht (am letzten Umg. 
gröber) gekörnelt; Gew. stumpf kegelfg. , gegen den letzten 
Umg. abgesetzt; Umg. 5 Vj( — ^)-> regelmässig zunehmend, etwas 
gewölbt, der letzte relativ gross, untenher stark gewölbt, fast 
aufgeblasen, anfangs etwas kantig, zuletzt rein gerundet; Mund, 
gross, weit gerundet-mondfg., innen perlenmutterglänzend, meist 
mit grossen rothbraunen Flecken. Br. 30 — 40, H. 20—27 mm. 
(Kleinasien) Zeitschr. f. Mal. 1851 p. 127 (Hx.), Mart. Ch. ed. II. 
t. 153 f. 18—19, Rm.-Kob. Icou. f. 1100. 



79 

7. Z. euboeicuS Koh. Geh. z. weit genabelt, gedrückt 
stumpfkegelig gewölbt, oben dunkelbraun, unten grünweisslich, 
s. fein quer- u. spiralgestreift, s. fein u. dicht gekörnelt; Umg. 
6 — 6^/2, die des Gew. fast vollkommen flach u. an der Naht 
scharfkantig, der letzte mit deutlicher weisser Kante bis zur 
Mund., unten etwas abgeflacht. Br. 30, H. 19 mm. (Griechen!,, 
M. Delphi in Euhoea.) Jahib. Mal. Ges. 1878 p. 321, Icon. f. 1810 
(Zon. vert. var.). Hierher gehört vennuthlich Z. vert. var. corcy- 
rensis Bttg. fJahrh. 1883 p. 315) von Corfu. 

8. Z. graeCUS Koh. Geh. durch die allgemeine Form 
dem verticillus gleich, aber durch Sculptur u. Färbung mit 
chloroticus übereinstimmend: die Oberseite ist von s. deutlichen 
Spirallinien umzogen, welche die Anwachsstreifen schneiden u. 
so eine s. in die Augen fallende Körnelung bewirkt; Oberseite 
dunkel, fast braungelb, die Basis heller; letzter Umg. ver- 
breitert, doch kaum dem Gew. gegenüber abgesetzt, unten 
etwas abgeflacht o. wenig convex. Br. 35, H. 22 mm. (Morea.) 
Icon. f. 1101. 

9. Z. COrjlX Pfr. Geh. weit genabelt (Nabel fast '/4 der 
Breite), gedrückt convex, z. festschalig, schwach gestreift, oben 
ganz fein gekörnelt, gelblich; Gew. convex, oben flach; Umg. 
6, langsam zunehmend, die oberen wenig, die späteren stärker 
gewölbt, der letzte schwach gekielt, an der Mund, herab- 
steigend, Basis abgeflacht, blasser; Mund, wenig schief, ge- 
i'undet mondfg., schwach gelippt. Br. 30, H. 16 mm. (Taurus, 
Syrien, Turkestan.) Mal. Bl. 1857 p. 87 (Hx.), Novitates III. t. 78 
f. 1-5, Km. Kob. Icon. f. 1103. (Pir. & Kob.) 

10. Z. CJiricuS Roth. Geh. gedrückt, etwas gewölbt, 
dünn, obenher dunkel braungelb, s. fein u. regelmässig ge- 
körnelt (Embryonalumg. s. fein sculptirt, besonders stark glän- 
zend), unten glatt, gegen den Nabel hin gelbweisslich; Umg. 
4, s. langsam zunehmend, der letzte mit einer schwachen Kiel- 
kante am Umfange, bauchig; Mund, gerundet mondfg., innen 
mit einer breiten, dünnen, glänzendweissen Lippe. Br. 23, 
H. 13 mm. (Karanumien b. Cacauio.) Moll. spec. 1839 p. 17 t. 
1 f. 6, 7, 21 (Hx.), Rni. Icon. f. 899. (Rni.) 



11. Z. perj^rjUlulsitüS (Godet) Kob. Geh. stumpf konisch- 
gewölbt, durch feine, dichte, aber unregelmässige u. rauhe 
Querstreife u. feine regelmässige Spirallinien auf beiden Seiten 
s. dicht gekörnelt (doch weit obsoleter auf der Unterseite), 
oben hornbraun, unten grünlich- weiss; Umg. 6, die oberen nur 
ganz schwach gewölbt u. über dem Nabelrande eingedrückt u. 
ausgebreitet, der letzte unter dem Kiele gewölbter, vornen 
nicht herabsteigend; Mund, etwas schief, gerunde t-mondfg. , 



80 

aussen schwach winklig. Ohorrand wrnig mehr als halh so lang 
wie der stark gebogene Unterrand. ]jr. 30, H. 1 7 mm. (Griechenl., 
Tmel Aviorgo.) Jahrb. Mal. Ges. 1878 p. 320, Icon. f. 1809. 

12. Z. algirus Lin. Geh. mit etwas konisch o. kreiselfg, 
erhobenem Gew., auf den oberen Urag. s. fein spiralig. auf 
den beiden letzten gröber längs den z. regelmässigen rauhen 
Querstreifen gekörnelt, hornbraun-gelblich o. strohgelb; Umg. 
G — 6 ''2? die oberen fast platt, die unteren schwach gewölbt, 
der letzte (bei jungen Ex. s. scharf gekielt) an ganz ausge- 
wachsenen Ex. zuletzt fast ohne Spur eines Kiels; Mund, schief, 
breit mondfg. Br. 35 — 50, H. 15 — 25 mm. (Sndfrankr., Säd- 
italien, Constantinopel.) Syst. nat. X. 1758 p. 769 (Hx.), Drp. Hist. 
t. 8 f. 38—40, Rm. Icon. f. 147, Dup. Hist. t. 8 f. 1. — Syii. Kr. 
oculus ca][)ri Müll. 1774; Hx. agophthahnus Grnel. 1789. 



13. Z. CrOSlticus (Fartsch) Ihn. Geh. offen genabelt, z. 
gewölbt, oben s. dicht u. regelmässig gestreift (am letzten 
Umg. z. undeutlich), mit äusserst feinen Spirallinien gegittert, 
schmutzig hornbraun, mit undeutlichen lichteren Flecken, unten 
glatt, grünlich o. gelblicli-weiss, glänzend; Umg. 7, die oberen 
relativ schmal, scharf gekielt, z. flach, die unteren etwas ge- 
wölbt, der letzte unter dem Kiele viel gewölbter, am Umfange 
stumpf kantig, mit einer weisslichen o. bläulichen schmalen 
Binde; Naht nicht vertieft; Mund, schief, mondfg. Br. 28 — 32, 
H. 13 — 15 mm. (Croatien, Monteneijro.) Icon. f. 151 (Hx.). 

Var. piidiOMus Z. (Kot). Icon. f. 11()4): gewölbte), letzter 
Umg. mehr zus.-gediiickt, mit starkem weissem \\iv\: Br. 30, 
H. 17 mm. (Herzegowina, Montenegro.) 

Var. iraii*«iens Mss. (Coq. Schläfli 1859): etwas kleiner, 
gredrückter, unten gewölbter, ohne den hornbraunen Band unter 
dem Kiele, oben hornfarben, mit breiten weisslichen Qiierstriemen; 
Br. 22—24 mm. (Epirus.) Z. carniolictis West. & ßlanc AperQU 
Faune Gr. 1879. 

14. Z. COnipressnS (Z.) Rm. Geh. offen genabelt, nie- 
dergedrückt, s. schwach gewölbt, sculptirt wie croaticus, oben 
schmutzig hornfarbig, unten bläulich, letzter Umg. (namentlich 
auf der Unterseite) unregelmässig abwechselnd breit weiss- u. 
graustrahlig, dabei noch röthlichbraun gefärbt; Umg. 6, etwas 
gewölbt, der letzte unten wenig gewölbter als oben, etwas 
zus. -gedrückt, an der Peripherie deutlich kantig; Naht z. ver- 
tieft; Mund, horizontal, schief, eirund-mondfg. Br. 28 — 32, 
H. 12 — 14 mm. (Croatien, Kram.) Icon. f. 150 (Hx.). — Forma 
1.) lardeus Stentz ap. Pfr. (Mon. Ilel. I. 1848), etwas grösser, ge- 
wölbter, letzter Umg. mehr stumpf kantig-, Mund, breiter (Croatien.); 
2.) italicus Kob. (Icon. f. 1107), Gew. höher, letzter Umg. namentlich 
auf der Unterseite stärker gewölbt (Italien, M. Majella). 



15. Z. carniolicilS (A. Schm.) Mss. Geh. niedergedrückt, 

s. schwach geAvölbt, oben dicht aber z. schwach u. unregel- 
mässig gestreift, mit äusserst feinen, fast nur auf dem letzten 
Umg. sichtbaren, Spirallinien gegittert, dunkel horngelb, unten 
grünlich-weiss, mit schwacher Radialstreifung; Umg. G — 6 '/j- 
fast flach o. schwach gewölbt, der letzte zus. -gedrückt, unten 
etwas gewölbter, am Umfange z. scharfkantig; Naht wenig- 
eingedrückt; Mund, wenig schief, winkelig-mondfg. Br. 21 — 22, 
H. 10 mm. (Kram.) ro((. Schliifb 1^59 j). 265, Rm.-Kob. Icon. f. 
1105. — Grösse nach Koli. 25:13 nun. 

Var. cassis West.: Umg-. G'j» ^- gewölbt, mit ein- 
gedrückter, kielrandiger Naht, Oberseite scharf (luergestreift , 
deutlich spiralig gestreift, Unterseite fast ganz glatt, letzter Umg. 
kantig: Br. 19, H.^ 17 mm. (Croatien b. Kircnar: Zel.) 



16. Z. acies (Fartsch) Fi'r. Greh. gewölbt linsenfg., ober- 
seits hoi-nbraun o. horngelb, oben s. dicht u. regelmässig fein- 
gestreift, s. fein gegittert, mit deutlicheren Spirallinien an der 
Naht, weiter unten rippenstreifig, mit auf den Rippchen durch 
äusserst feine Spirallinien, die auf den Zwischenräumen kaum 
merkbar sind, zierlich angeordneten Knötchen o. Perlchen 
(namentlich deutlicli auf dem letzten Umg.), fast ohne Glanz, 
unterseits glänzend, mit mikroskopischer Spiralsculptur; Umg. 
G — 7, fast abgeflacht, zus. -gefügt, scharf gekielt, der letzte 
beiderseits fast gleich schwach gewölbt, mit einem scharfen, 
oben u. unten durch eine flach vertiefte Linie begränzten, 
weissen Kiel; Mund, schräg, mond-beilfg. Br. 30 — o3 , H. 
13 — 15 mm. (Dali)udieu, Croatien.) Ilist. moll. 1819 t. 80 f. 7 
(Hx.), Rm. Icon. f. 152. — Syn. Hx. acntimaryo Z. (teste Pfr.), 
Mke 1830. 

* Z. aulacus West. Geh. gewölbt-niedergedrückt, oben 
horngrau, vom Apex an dicht u. regelmässig gestreift, mit 
ebenso starker Spiralsculptur in den Zwischenräumen, wie auf 
den Querstreifen, die weniger regelmässig sind als l)ei aeies, 
die Spirallinien gegen die Naht stärker, die Unterseite, nament- 
lich im hornbraunen Bande unter dem Kiele, dicht u. fein 
spiralgestreift; Umg. 7, abgeflacht o. s. wenig gewölbt, an der 
Naht kielrandig, der letzte unten abgeflacht, am Umfange an- 
fangs kurz stumpfgekielt, dann bis an die Mund, nur stumpf- 
kantig, weiss; Mund, schief, breit mondfg., Unterrand x-egelmässig 
gebogen. Br. 33, H. 17 mm. (Griechenland, Ins. Amorgia.) 

17. Z. Crypta (Parr.) Ffr. Geh. linsenfg., festschalig, 
graulich fleischfarben, dicht gestreift, die oberen Unuf. ohne 
Spirallinien, erst auf dem vorletzten treten dicht über dem 
Kiele einige, meist nur 4 — 5, tiefe Spirallinien auf, welche 
auch auf dem letzten Umg., der auf seiner ganzen Oberseite 

6 



fein i5piralgest reift ist, in die Augen füllen u. den abgesetzten, 
zus. -gedrückten Kiel bezeichnen; Uing. 5 Vj — G, s. wenig ge- 
wölbt, der letzte unten gewölbter; Mund. z. schräg, winklig 
mondfg,, aussen spitz, mit einer kleinen Ausbuchtung, innen 
mit mehreren Lippen. Br. 30, H. 14 nun. (Ddlniatien.) Mab 
Bl. 1858 p. 83 (Hx.), Rm.-Koh. Icon. f. 1106. 

18. Z. geillOlieilsis F<'r. Geh. stark niedergedrückt, mit 
s. wenig erhobenem Gew., gelblich o. grünlich, oben wenig 
dunkler, dicht rippig gestreift u. durch s. feine u. dicht ste- 
hende Spirallinien undeutlich gegittert, unten fast glatt o. s. 
fein gestreift; Umg. 5 V'^ — 6, s. wenig gewölbt, fast flach, an 
der Naht eingedrückt, kielrandig, der letzte nur stumpf gekielt; 
Mund, winklig mondfg. Br. 18 — 20, H. 8 — 9 lum. (FriauJ, 

SildtiroL) Hist. moll. 1819 t. 80 f. 6 (Hx.), Rm. Icon. f. 153. -- 
Syii. Hx. isocloma Jan &, Chr., Hx. acvtiniarf/o Brum. 1838. 

Var. riiralis We.st. : Ober- wie Unterseite gleich cjuer- 
gestreift, die oberen Umg. des Gew. u. die ganze Unterseite mit 
deutlichen Spirallinien, die übrige Oberseite äusserst fein ge- 
gittert, Umg. 5'/2? abgeflacht, kielrandig, der letzte unten viel 
gewölbter, am Umfange schaif gekielt, Mund, beilfg.; Br. 20, 
H. 9 mm. (Norditalien: Pini.) 

Genus LeuCOCliroa (Beck) Albkrs. 

Uli er gross; Athemöffnung oben, QescJiJechtsöß'iiuiig 
unten am Halse; SehJeimdrnse fcJtJl; Kiefer bogig. glatt, 
mit einem Inirzen Vorspränge in der Mitte; Zunge lang und 
schmal, Mittehähne fast konisch, Seitensälme mit 2—S 
Zähnchen, Randzähne quadratisch. 

Gehäuse kugelig, konisch bis sclieibenfg. ßaeh, sehr 
fest- und dickschalig, kalkartig, fast immer kreideweiss, mit 
dem Nabel durch den callösen, oben ausgebreiteten Spindel- 
rand meistens gänzlich oder bis auf eine Hitze bedeckt, selten 
ofen, Oberseite selten ganz glatt, gewöhnlieJi, fein querge- 
streift, mitunter grob gerunzelt oder warzig körnig; Umg. 
!) — ,5 ^/j; regelmässig zunehmend, die oberen oder alle gekielt, 
Embryonalumgang stets ganz glatt und glänzend, der letzte 
selten ganz rund, ohne Kielanlage, meistens scliarf gekielt, 
vornen stets herabsteigend; Mündung mondfg .-gerundet, selten 
fast beilfg , s. schief, Mundsauni innen verdickt. 

Syn. Ilelix Olivier, Draparnaud &c. — Leucochroa 
Beck 1837. — Zonites Subgen. Calcarina Moq.-Tandon 1848. 

Vorkommen. Sämtliche Arten dieses Genus leben au den 
dürresten, trockensten, unfruchtbarsten Feldern, in kleinen 
Aushöhlungen, selten in Felzlöchern und noch seltener an be- 
wälderten Orten des Mittelmeerbeckens. 



83 

Uehcrsicht der Suhgenera. 

1. ('alcariaa Moq.-Taad. Mund, breit moudfg. , ge- 
ruudet. oft mit einer kleinen, dem Kiel entspi'eclienden. Ecke. 
— Sp. 1—10. 

2. Ml Uta. Mund, klein, sehr verengert, transversal, fast 
beilfg., aussen mit einer engen Bucht, oben mit einem groben 
Höcker an der Insertionsstelle des Oberrandes. — Sp. 11 — 12. 

1. Calcarina Moq.-Tand. 

U eh er nicht. 
f Geh. mit el'ener Oberseite. 

*) Nur die oberen Umg. gekielt o. kielrundig, die 
beiden letzten gerundet, meistens mit einem, feineii 
Kante auf der Mitte. — Sp. 1—4. 

**) Umgänge irenigstens bis lum letzten scharf gekielt, 
dieser am Anfang m. o. ii\ zus. -gedrückt. 1.) Afri- 
kanische Formen — Sp. 5—6; 2.) Asiatische For- 
men — Sp. 7—8. 

ff Geh. mit sehr unebener Oberseite. 

■'■') Oberseite mit dicht stehenden welligen (^uer runzeln 
bedeckt. — Sj-). !). 

'■"■') Oberseite durch groben Knötchen n. Gruben sehr 
rauh. — Sp. 10. 

1. li. caildidissiina JJrp. Geh. ungenabelt, kugelig, 
fast glatt, mitunter auf den oberen Umg. s. fein sculptirt, 
kreideweiss, matt, s. selten 'a. glänzend; Umg. 5 — 6, z. schnell 
zunehmend, der vorletzte viel breiter als der drittletzte u. viel 
schmäler als der letzte, die oberen z. flach, gekielt, der vor- 
letzte z. gewölbt, kantig, der letzte gerundet, meistens schwach 
kantig; Mund, gerundet-mondfg. Br. 20, H. 13 — 14 mm. 
(Sädjraakreich, Spanien, Siiditalien, Inseln des Mittehneeres, 
Algier, Palästina.) Tab!, moll. 1801 ]i. 75, Eist. 180.5 p. 89 t. 5 f. 
19 (Hx.), Rm. Icon. f. 367, 560, 814, Bgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 5 f. 
1—4. — Forma 1.) maxima B«>-t. (1. c. f. 5—8), G. 30— 35 : 25-30 mm. 
(Alger,); 2.) minor. G. 15 : 10—12 mm. (F'rankr.); 3.) minima Bgt., 
G. 15—20:10 mm'. (Syrien); 4.) umbilicata Mke (Syn. 1831), Nabel 
nicht ganz verschlossen (Frankr., Alger.); 5.) depressa Mhlf., Gew. 
ni. o. w. gedrückt: 6.) conoidea, Bgt., Gew. konisch; 7.) microstoma 
Bgt., Mund, klein (Alger.). — In der Jngend ist das Geh. z. offen 
genabelt u. z. scharf gekielt. 

Var. riiiiosa .Jan ((■ Chr. (Cat. 1832): Geh. stark gekielt 
bis zum letzten Umg., dieser fadenrandig auf der Mitte, Kiel fein 
gekerht, Nabel zuweilen z. deutlich. Gew. breit abgerundet, halb- 
kugelig, fein chagrinirt, (Ital., Alger.) Rm. Icon. f. in der Mitte 
zw. 367 u. 368. 



84 

Var. Iiierocluiiitiii» Boiss. (Mss. Coij. Roth. ^861): die 
Oberseite (namentlich zweite u. dritte Umg.) gerunzelt u. gruben- 
reich mit deutlicher gekerbter Naht. (Palästina.) 

2. L. baetiCJl Ihn. Geh. entnabelt, m. o. w. kugelig, 
vveiss-aschgrau, oberseits meist mit hell rothbriiunlichen ver- 
waschenen Wolkenflecken; Umg. 5 '/j, s. langsam zunehmend, 
dass der vorletzte von oben gesehen ebenso breit o. sogar oft 
etwas breiter ist als der letzte, bis auf diesen gerundeten, höch- 
stens stumpf kantigen, scharf gekielt u. oberhalb des gefältelten 
Kieles kariös feinrunzelig; Mund, breit mondfg. Br. 25, H. 
15 — 16 mm. ^Spanien, Marocco, Algerien.) Zeitschr. f. Mal. 
1853 p. 170 (HxO, Icon. f. 812, 813, P.gt. Mal. Alg. I. 1864 t. 6 f. 18 
(Z. beticus). 

Var. alex»n«lriua Fagot in sc: klein, konisch-kugelig, 
mit zitzent'g. vorstehendem Apex, die ersten Umg. langsam zu- 
nehmend, der vorletzte viel breiter als der drittletzte, von oben 
gesehen last breiter als der letzte, schön gerundete, Mund, halb- 
rund, mit fast flacher Wand; Br. 14 — 1.5, H. 7 mm. (Egypten 
b. Alexandria.) 

8. L. thnyaCil Bgt. Geh. entnabelt, koniscli-kugelig, 
oben daclifg. . unten abgeflacht . zierlich feingestreift, etwas 
tlunkel olivenfai-beu ; Umg. 6, lang-fiam regelmässig zunehmend, 
die oberen fast flach u. gekielt, die letzten etwas gewölbt, der 
letzte etwas grösser, undeutlich kantig, vorn regelmässig (nicht 
plötzlich) herabsteigend; Gew. mit vorstehendem, hornfarbigem, 
glattem u. glänzendem Apex; Mund. z. klein, mondfg., läng- 
lich-gerundet. Br. 27, H. 21 mm. (Algerien hei Thaya.) 
Moli, nouv., lit. 18fi7 p. 248 t. 38 f. 17— 18(Hx.). Bgt. — L. c. rechnet 
Bgt. diese Art zu der Gr. Hx. banatica Partsch. aber in Pechauds Exe. 
malacol. 1883 p. 32 wird sie von Bgt. unter den afrikanischen Leuco- 
chroen gezählt. Ihre Farbe macht sie mir doch verdächtig. 

4. L. titanodoleilJl Pechaud. Gleich der fhaijaca nament- 
lich in Form u. sogar mit ihr verwechselt, aber verschieden 
durch die weisse Farbe, das höher ausgezogene Gew., die m. 
o. w. gewölbte Unterseite, die langsamer zunehmende Umg., 
die plötzliche Herabbiegung des letzten Umg. vor der Mund., 
den geraden Spindelrand u. s. w. Br. 15 — 20, H. 22 — 26 mm. 
(Algerien.) Exe. malacol. 1883 p. •^8. (Pech.) Mr. Pechaud erwähnt 
einer Varietät (bei Constantine gefunden), mit s. ausgezogenem, ko- 
nischem, oben dachfgeni Gew., n. dem letzten Umg. s. kantig, unten 
s. wenig gewölbt u. vorn kaum herabsteigend. 



5. L. OtthiilUil Korbes. Geh. bedeckt genabelt, nieder- 
gedrückt, beiderseits gewölbt, gekielt (Kiel am letzten Umg. 
stumpfer), weiss, glänzend; Gew. gedrückt-kreiselfg. ; Umg. 
5 ^'j, die oberen abgeflacht, feingestreift u. feingrubig, kiel- 
randig, die beiden letzten fast glatt, der letzte beiderseits 



85 

gewölbt, anfangs zus. -gedrückt, scliarf gekielt, dann mit dem 
Kiele immer mehr stumpf u. schwach; Mund, eirund, aussen 
eckig, innen wenig mondfg., mit flacher Wand. Br. 26 — 28, 
H. 15 — 17 mm. (Algerien.) Ann. Mag. Nat. Hist. 1838 p. 252 
(Hx.), Bat. Mal. Alg. 'l. 1864 p. 79 t. 6 f. 6-10, Rm.-Kob. Icon. f. 
1277. — Syn. Hx. jeannottiana Terver Cat. moU. Afr. 1839 t. 2 f. 
11—12. — Forma 1.) äepressa ßgt., mehr niedergedrückt, grösser; 
2.) glohosa Bgt., kugeliger, mit den Umg. gewölbter. 

Var. jeannotiana Km. (Icon. f. 564): z. weit genabelt 
(d. h. die breite, den Nabel gewöhnlich bedeckende, Platte m.o.w. 
unentwickelt), last linsenfg., weiss, gestreift, meistens z. dünn, 
letzter Umg. mehr zus. -gedrückt, vorn wenig herabsteigend; 
Br. 20—22, H. 10—12 mm. (Algerien.) Hx. otthiana Pfr. in 
Chemn. Cab., Helix, t. 94 f. 11—12, Zon. pestius Bgt. Amen. 
1859, Mal. Alg. I. t. G f. 11-16. 

Var. cUiouodisciis Pfr. (Proc. zool. soc. 1856): bedeckt 
genabelt, konisch-linsenfg. , scharf gekielt, letzter Umg. oben 
schwach, unten stärker gewölbt, am Umfange zus. -gedrückt , 
Mündung etwas schmäler, aussen schärfer winklig; Br. 22—27, 
H. 14-15 mm. - Pfr. in Mal. Bl. 1856 t. 2 f. 12-13, Bgt. Mal. 
Alg. I. t. 6 f. 1—5, L. otth. 0. carinata Kob. Icon. f. 1278. — 
Forma 1.) oxygira Bgt., Kiel auch auf dem letzten Umg. scharf; 
2.) äepressa Bgt., Geh. grösser u. mehr niedergedrückt. 

Var. speiroaoMiala B(jt. (Pechaud Exe. mal. 1883): 
grösser, viel stärker niedeigedrückt, s. scharf gekielt, mit einem 
5—6 breiten Nabel, letzter Umg. anfangs unten plan-dachfg., um 
den Nabel winklig gewölbt, Äussenrand der Mund, oben abge- 
flacht, wie überhängend, Mund, schiefer, mehr länglich. (Kaby- 
lien, Oued-Isser.j 

6. L. argia Bgl. Geh, bald gänzlich entnahelt, bald 
m. o. w. geritzt-geuabelt, abgeflacht- kugelig, unregelmässig ge- 
streift, mitunter hier u. da wie gehämmert, kreidig, z. glänzend; 
Gew. flach gedrückt, mit vorspringendem Wirbel; Umg. bis 
auf den letzten scharf gekielt, oft hier u. da skalarid, Kiel ge- 
kerbt, allmählig gegen die Mund, hin verschwindend, letzter 
Umg. gerundet; Mund, weit gerundet, wenig ausgeschnitten. 
Br. 22 — 23, H. 13 — 15 mm. (Algerien hei Bona.) Amen. mal. 
II. 1859 p. 153 (Zon.), Mal. Alg. I. 1864 p.- 83 t. 6 f. 16-17, Rm.- 
Kob. Icon. f. 1279-80. 



7. L. finibriata Bgt. Geh. uugenabelt, kugelig, kreide- 
artig, rein weiss, auf den oberen (nicht embryonalen) Umg. 
fein granulirt; Umg. 5. oben etwas gewölbt, gegen den ge- 
zähnelten Randkiel niedergedrückt, der letzte gerundet, nur 
gesti'eift, mit schmalen verschwindendem Kiel; Mund, klein, 
etwas verengt, leicht gerundet, Mundsaum innen vei"dickt, 
etwas ausgebreitet. Br. 14 — 16, H. 7 mm. (Falästina.) Test, 
noviss. 1852 p. 2 (Hx.), Journ. Conch. 1853 p. 69 t. 3 f 9. Cat. rais, 
1853 t. 1 f. 17-19, Rm.-Kob. Icon. f. 1288. 



8P> 

Var. iiiyopa Wc'it. (Jahrb. 1883): kleiner, kugeliger, iS'aht 
s. stark eingedrückt, gekörnelt-ausgefressen, Mund, gerundet. 
Mundsaum mehr verdickt: Br. 12, H. 8 mm. 

Var. illivita Mss. (3oura. Conch. 1874): etwas grösser, 
Umg. etwas gewölbt, ^'aht eingedrückt, oben nicht kielrandig, 
die tyjjische Sculptur undeutlich, Kiel vorn verschwindend, Mund- 
ränder an den P^estepunkten verdickt; Br. 15, II. 9 mm. 

Var. varicosula West.: die ganze Oberseite (mit Aus- 
nahme des P^mbryonahimg.) gleichmässig gr&nulirt (o. wie fein 
ausgel'ressen), letzter Umg. mit einem fadenfgen Kiel auf der 
Mitte u. über diesem mit Andeutung eines zweiten; Br. 13, H. 9 mm. 

8. L. prophetai'ÜIU Bgt. Geh. ungenabelt, niederge- 
drückt-kugelig, weiss, unregelniässig fein gestreift; Umg. 4'/2i 
etwas abgeplattet, der letzte stumpfkantig, mit einem undeut- 
lichen, nach der Mund, hin verschwindenden Kiel u. mitunter 
mit Andeutung eines zweiten; Naht eingedrückt; Mund, schräg, 
etwas verengt, oval, etwas mondfg., Mundsaum wenig umge- 
schlagen, innen verdickt, Ränder durch einen Callus vereinigt. 
Br. 16, H. 7 — 10 mm. (Palästina.) Test, noviss. 1852 p. 12 
(Hx.), Journ. Conch. 1853 p. 70 t. 3 f. 8, Cat. rais. 1853 p. 11 t. 1 
f. 20—22, Rm.-Kob. Icon. f. 1284. (Bgt.) 



9. L. cariOSUla Mich. Geh. m. o. w. vollständig ent- 
nabelt, kugelig-gewölbt, weiss, selten rein (meist schmutzig, 
graulich o. bräunlich), ganz glanzlos, mit dicht stehenden, 
etwas welligen Querrunzeln bedeckt, unten z. flach, etwas 
glänzend, glatt o. feingestreift; Umg. 5, verflacht, abgesetzt 
gekielt (Kiel fadenartig, gezähnelt), der letzte von oben ge- 
sehen kaum so breit wie der vorletzte, gewölbt, unten schwach 
convex; Mund, wenig ausgeschnitten, etwas dreieckig-eirund, 
aussen eckig, Mundsaum etwas erweitert, innen lippenartig 
verdickt. Br. 18, H. 10—12 mm. (Alqerien.) Cat. test. Alg. 
1833 p. 5 f. 11-12 (IIx.). Terver Cat. moll. Afr. 1839 t. 4 f. 7-8, 
Rni. Icon. f. 368, 561. Bgt. Mal. Alg. 1. 1864 p. 90 t. 6 f. 23-25. - 
Forma 1.) major, G. 23:14 mm.; 2.) minor, G. 14:8 mm.; "i^.) per- 
forata Bgt., Nabel nur zur Hälfte l)cdeckt: 4.) conoiclea, G. 17 : 14 — 15 mm. 

* L. niayraili Gass. Geh. fast immer entnabelt, abge- 
rundet trocliusfg., oben überall dicht u. grob wellig gerunzelt, 
mit dem Kiele grob gezähnelt, unten z. gewölbt, deutlich ge- 
streift, Mundräuder stark gebogen. Br. 19—20, H. 15 mm. 
(Oran.) Descr. coq. Mayran in Act. soc. lin. Bord. 1856 p. 109 f. 
1-3 (Hx.), Bgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 6 f. 19 20. 

Var. üdihcHriofKiila V.fit. (Mal. Alg. 1. c. t. 6 f. 22): noch 
stärker chagriuirt auf der Oberseite, weniger gewölbt_ auf der 
Unterseite, mit dem Kiele schäifer bezeichnet; Br. 17—19, H. 
14—15 mm. — L. kohellumd Del). 



cS7 

Vor. debeaiixi Kob. (Nachr. hl. Mal. Ges. 1881 p. 133): 
kugel-trochusfg-., Um?, unter der Naht z. gewölbt, Oberseite wie 
knochenfrassio- o. wie von einer Säure stark angegriffen, dass 
die welligen Querrunzel fast aufgelöst sind. Kiel stark gezähnelt: 
Br. 14— lö, H. 12—13 mm. (Oran b. Nemours, Marocco b. 
La IIa Maghrina.) 

* L. OClinella Bgt. Geh. entnabelt (selten geritzt, nieder- 
gedrückt, kreiselfg. -gewölbt, oben grob u. uuregelmässig, dicht 
u. wellig gerunzelt; Umg. 5 '/j, alle bis an die Mund, scharf 
u. oben an der gekerbten Naht abgesetzt gekielt, die oberen 
flach mit starken Höckern, der letzte gewölbt, unten anfangs 
abgeflacht, gegen die Mund, zu gewölbt, Unterseite m. o. w. 
grobgestreift u. gerunzelt; Mund, wenig ausgeschnitten, etwas 
beilfg., aussen eckig, Oberrand schwach, Basalrand stark bogig. 
Br. 17 — 22, H. 10 — 12 mm. (Algerien b. Sahü- Denis du Sifj.) 
Pechaud £]xc. malacol. 1883 Jan. p. 33. — Syii. L. cariosrda var. 
retula West. Jahrb. Mal. Ges. 1883 Mars. 

* L. hispailiCil West. Geh. entnabelt, gedrückt-kugelig, 
grauweiss, ganz glanzlos, der Embryonalunigang feingestreift, 
zitzenfg. vorstehend, die drei folgenden fast flach, mit feinen 
dicht stehenden Querrunzeln, kielrandig u. mit gekerbtem 
Rande, der letzte undeutlicher gestreift, oben u. unten fast 
gleich gewölbt, an der Peripherie kantig (nicht gekielt) und 
dies oft s. schwach; Mund, klein, halbeifg., aussen nur mit 
Andeutung einer Ecke, ohne Lippe, Basalrand kurz umgeschlagen. 
Br. 16 — 17. H. 11 mm. (Spanien h. Almeria ii. Malaga.) 



10. L. CarioSJl Oliv. Geh. mittelweit genabelt, beiderseits 
gewölbt, gekielt, kreidig, weiss o. weissgelblich bis erdfarbig, 
oben rauh, gerunzelt, gar nicht gestreift, unten undeutlich ge- 
streift; Gew. flach halbkugelig; Umg. 5, in der Mitte stark 
gewölbt, darüber u. darunter etwas eingedrückt, mit wenig 
crenulirten Kiel, der auf dem letzten Umg. fadenfg. aufgesetzt 
ist; Mund, eckig halbkreisfg., der winklig gebogene Basalrand 
etwas verdickt u. umgeschlagen, die Ränder verbunden. Br. 
17 — 19, H. 10 — 11 mm. (Synen und Palästina.) Voy. emp. 
Ottom. II. p. 221 t. 31 f. 4 (Hx.), Bgt. Amen. mal. II. t. 18 f. 12-13, 
Rm.-Kob. Icon. f. 1285. 

Var. aiiipliicyrta Bgt. (Amen. mal. II. p. 144 t. 18 f. 
9—11): gedrückter, linsenfg., weit genabelt, Umg. abgeflacht, der 
letzte mit einem zweiten Kiele um den Nabel, beiderseits etwas 
flach, vorn nicht herabsteigend, Mund, fast viereckig; Br. 18, 
H. 8 mm. — Rm.-Kob. Icon. f. 1286. 

Var. nazarensis Mss. (Coq. rec. Roth_1861): gewölbt- 
halbkugelfg., etwas enger genabelt, Umg. wenig gewölbt, der 
letzte nur durch den Kiel kantig, überall dicht gekörnelt. 



88 

Var. crassocariiia Mas. (]. c): grösser (Br. 20 mm.), 
oben stark niedergedrückt, die ersten Umg. flach, mit feiner Naht, 
die folgenden an der Naht etwas gewölbt, am Kiele ausgehöhlt, 
Oberseite rauh gerunzelt, zwei starke Kiele vorhanden, einer an 
der Peripherie u. der andere um den Nabel. 

2. Mima West. 

11. L. boissieri Ch. Geh. entuabelt, kugelig-kegelfg., 
unregelmässig grob gestreift, glänzend; Umg. 5, z. gewölbt, 
der letzte an der Mund, herabgebogen u. zus. -geschürt; Mund. 
klein, gebuchtet, fast beilfg., noch mehr verengt durch eine 
schwielenfge Lippe, zus. -gesetzt aus einem grösseren Höcker 
auf dem Basalrand, der nach Aussen hin allmählig zunimmt, 
dann aber plötzlich abbricht, und einen kleinen, mitunter zahn- 
artig solirten an der Insertion des Oberrandes, beide durch 
einen s. dünnen Callus verbunden. Br. 20 — 21, H. 15 — 17 mm. 
(Palästina bis nach dem peträischen Arabien.) Zeitschr. f. Mal. 
1847 p. 183 (Hx.J, Pfr. in Chemn. Gab. Helix t. 114 f. 8-9, Rm.-Kob. 
Icon. f. 1281-82.— Forma 1.) covcolor Bgt., weiss, einfarbig; 2.) ,?o- 
nata Bgt. (Cat. rais. 1853 t. 1 f. 26 -27j, weiss, mit einem breiten 
braunen^Band auf der Mitte des letzten Umg.: ^ ) major, G. 28 : 20 mm.; 
4.) minor, G. 18-20:12—14 mm. 

12. L. ftlia Mss. Sehr gleich der boissieri, aber 8tets 
kleiner, gedrückter u. in der Mundparthie insofern abweichend, 
als hier der Basalrand von der tiefen Einbuchtung am Aussen- 
rande an regelmässig gekrümmt ist (u. nicht nach aussen 
dicker einen langen Höcker bildend); die Mundränder durch 
einen starken, sogar leistenfg. vorspringenden Callus verbunden. 
Br. 16—17, H. 10 mm. (Palästina.) Coci. voy. Roth 1861 p. 26 
(Hx.), Rm.-Kob. Icon. f. 1283. 



Register. 



Seite. 

Aegopsina (Kob.) 73. 

Allei'ja Bgt 24. 

brocchii Calc 25. 

cupaui Calc 25. 

monterosati Bgt 25. 

Anoinphala W 29. 

Aplostoma M. T 40. 

Calcarina M. T 83. 

Chlaiiii/dea W 19. 

Coiinliis Fitz 25. 

alderi Gray 2G. 

bourguignati De Stef. . 27. 

callopisticus Bgt 2G. 

cavaticus Bgt 27. 

fabricii (Bk.) 27. 

fulvus (Müll.) 26. 

fulva (Hx.) Ben 27. 

fulva Reeve ....... 27. 

impi'operus Bgt 27. 

praticola Reinh 27. 

pupula Gould 27. 

raddei Bttg 28. 

ti-ochiformis (Hx.) Mont. 26. 

trochulus (Hx.) Flem. . 26. 

vesperalis Bgt 26. 

Comdopolita Bgt 28. 

Crystcdlus Lowe 29. 

Daiidebai'disi Hn 4. 

atlantica Bttg 7. 

bielzi Parr. = ti'anssyl- 
vanica. 

boettgeri Gl 8. 

brevipes Drp 5. 

calophana W 9. 

charopia Bgt 6. 

fischeri Bgt 8. 

gaillardoti Bgt 9. 



Seite. 

Daiidebardia grandis Ben. 5. 

haliciensis W 6. 

hassiaca Ol 6. 

heidi Gl 6. 

heydeni Bttg 7. 

langi Pfr 6. 

lederi Bttg 7. 

letourneuxi Bgt 7. 

longipes Z. = brevipes. 

maravignfe Pir 5. 

monticola Ben 6. 

nubigena Bgt 6. 

pawlenkoi Bttg 7. 

platystoma Lit 7. 

rufa Drp 5. 

sardoa Iss 9. 

saulcyi Bgt 8. 

sicula A. Biv 8. 

sieversi Bttg 7. 

syriaca R. =r: saulcyi. 

tarentina De Stef. ... 8. 

transsylvanica Bz. ... 8. 

Eudaudebardia W 4. 

Euhyalina Alb 40. 

Gallandia Bgt 24. 

(ilaiidiiia Schum 9. 

algira Brug 10. 

angustata Villa 11. 

bonensis Terv.= alg. forma. 

compressa Mss 11. 

Cornea Brum 11. 

delesserti Bgt 11. 

dilatata Z 10. 

intermedia Mts 11. 

marginata W 10. 

microstoma Kob 11. 

mingrelica Bttg 11. 

7 



Seite. 

Glandina poireti C. Pfr. . 11. 

pyramidata Paul 11. 

rosea (Hx.) Fei' 10. 

sicula Bgt 11. 

tuiuida Villa 10. 

Helicophana W 75. 

Iljaliiiia Ag 28. 

achidoea Bgt 30. 

achoena Bgt 80. 

achlyophila Bgt 55. 

adamii W 48. 

eegopsinoides (Maltz.) . 75. 

lequata Mss 65. 

agorius Bgt 71. 

albella (Hx.) Thieii. . . 82. 

albinella Paul 48. 

algira Delw 74. 

alhambra? Kob 02. 

alicui'ensis Bon 48. 

alleryi Paul 71. 

alliacea JeiFr 53. 

alliaria Mill 53. 

alliaria Pfr 51. 

anceps W 53. 

ancejd W 37. 

andra?i Bttg 84. 

angystropha Bttg. . . . 81. 

apalista Bgt 31. 

antoniaiia Paul 57. 

approximans Alb 68. 

aquitanica Bon 61. 

arcasiana Serv 52. 

balmei Sh 49. 

balniei Kob 71. 

barraudi M. T 51. 

benoiti Villa 70. 

blanci Hesse 35. 

blauuein Sh 60. 

blidahcusis Bgt 62. 

blondiana Bgt 58. 

borealis Cl 39. 

botterii Parr 84, 

boutliyaiia Pech 65. 

bradypa Hagenui 58. 

bruguoniana Ben 44, 

calcar» A, & M 71, 

calpica Kob 62. 



.Seite. 

Ilyalinia camelina Bgt. . . 45, 
canini Ben, ^ testa- Phil, 

cantabrica W 53. 

carnieliensis Pfr 44. 

carotii Paul 74. 

caspia Bttg 59. 

catoleia Bgt. ...... 75. 

cavanna; Paul 34. 

cellaria Müll 54. 

chelia Bgt 55, 

cheliella Pech 55. 

chersa Bgt 55. 

circunilineata K 45. 

Clara Held 43. 

clessiui Hesse 34. 

cloacaruni Paul 61. 

complanata Jeffi' 54. 

com pacta JeflFr 54. 

contorta (Hx.) Held . . 30. 

contorta Kryn 31. 

contortula Kryn .... 31. 

contracta W 35. 

courquini Bgt 44. 

cretensis Bl 70, 

crystallina Müll 32. 

crystallina Keinli 36. 

cydoniensis Bl 70. 

cypria Pfr 73, 

deila Bgt 72. 

de natale Km 58. 

de natale Ben 47, 

depressa Bttg 46. 

depressa Sterki 58. 

deshayesii Calc. = juv. 
Poni alias. 

diaphana Stud 30. 

diajjhanella Kryn , . , , 49. 

diauga Bgt 37, 

diducta Paul 49, 

djurjurensis Dcb 48, 

dilatata Paul 61. 

draparnaudi (Bk,) , . . 59. 

dubia Bt-n 70, 

duboisi eil 68. 

dubrueili Cl 36, 

duinontiana Bgt 45. 

durandoiana Bgt 56. 



Seite. 

Ilyaliuia dutaillyaua Mab. 04. 
eburnea (Hx.) Hu. . . . 32. 
effusa Bttg. = subeff . Bttg. 

electrina Gould 45. 

elegaus Bttg 69. 

erjaveci Brus 30. 

etrusca Paul 35. 

eucharis W 52. 

eudasdalsea Bgt 37. 

eugurus Stab 48. 

eui'abdota Bgt 47. 

excavata Been 40. 

exquisita Desh. = glabra. 

farinesiana Bgt 58. 

filicum Kryn 72. 

foetida Stark 53. 

fragrans Paul 74. 

frondosula Mss 4(5. 

fulgida Parr Ö3. 

fuscosa Z 70. 

gerfalchensis Pecch. . . 73. 

giabei-rima Ben 52. 

glabra Stud 51. 

globulina W 71. 

gyraploa Bgt 50. 

gyrocurta Bgt 60. 

hagenmülleri Pecch. . . 47. 
hammouis Ström .... 44, 

harlei Fagot 46. 

helmii Gibb 64. 

helvetica Blum 54. 

hemispbserica W 71. 

hiulca Jan 65. 

huraulicola Mab 32. 

hungarica W 51. 

liyalina Fer 30. 

hyblensis Parr 32, 

hydatina Rm 37. 

hypogsea Bgt 39. 

icterica Teb 73. 

ignari Bgt 74. 

incerta Drp 74. 

illauta Bgt 38. 

inflata Loc 30. 

intermissa Mss 69. 

isseliana Paul 61. 

isserica Let 51. 



Seite. 

Hyalinia jaccetanica Bgt. . 45. 

jebusitica Rotli G6. 

jickelii Cl 36. 

jourdheuili Roy 64. 

komarowi Bttg 52. 

kraliki Let 63. 

krynicki Gl 72. 

kutaisiaua Mss 72. 

kutschigi Wald 36, 

kutschigi Pfr 34, 

lamellifera BI QQ. 

latebricola Bgt 38, 

lawleyana Bgt 43. 

lederi Bttg 59, 

lenopsilia Let 56. 

leutiformis Kob. .... 50. 
lenticularis Held .... 43. 

leopoldiana Ch 73. 

lenabaria Let 75. 

lessonje Pini 30. 

libysonis Paul 49. 

litoralis Cl 31. 

lucida Mont 54. 

lucida Dr. 1801 .... 60. 
lucida Dr. 1805 .... 39. 
lucida Stud. = glabra. 

lundensis W 64. 

maceana Bgt 63. 

maclioi Serv 40. 

majori Paul 50, 

malinowskii Zel 72, 

margaritacea A. S.- . . . 57. 

marianme W 57. 

mauriceti Bgt 63. 

maurolici Ben 70. 

mentonica Nev 39. 

meridionalis Paul. ... 61. 

mica W 35. 

mingrelica Mss 69, 

mortilleti Pecch 73. 

mortileti Stab 48. 

moussoni Kob 52. 

multispira (Hx.) Pfr. . . 49. 

narboneusis Cl 33. 

natha Paul 61. 

natolica Alb 68. 

navarrica Bgt 56. 



Seite. 

Hyalinia necessaria W. . . 70. 

nevilliana Paul 48. 

niteliua Bgt 65. 

nitens Mich 64. 

nitens Gm 89. 

nitida Müll 39. 

nitida Drp 60. 

nitidissima Mss 51. 

uitidosa Fer. . . . 43, 45. 

nitidula Drp 57. 

nitidula Ret. &c 64. 

noctuabuuda Bgt 38. 

norwegica B. Esni. . . . 40. 

obscurata Porro 60. 

olearis W 64. 

olivetorum Her in 73. 

oltisiana Fag 40. 

opaca Loc 64. 

opima Paul 59. 

oppressa Sh 48. 

orata Let 39. 

oropsensis Paul 47. 

üscari Kim 68. 

parisiaca Mab 39. 

parma W 58. 

partbauica Bgt 30. 

parthenopa?a W 73. 

paulucciae De Stef. . . . 63, 

pazi Bgt 46. 

pellucida Peuu 32. 

peregrina Arad. = sp. dub. 

permodesta Bgt 37. 

perspectiva Bl 58. 

petronella Ch 45. 

petricola Paul 33. 

pfeifferi W 34. 

philippi Testte 46. 

pictonica Bgt 55. 

pilatica Bgt .43. 

pilula Paul 71. 

pinii Stab 33. 

planeria CI 50. 

plauella Pfr 50. 

podolica Cl 33. 

pomiliana Bgt 46. 

porroi Paul 60. 

praecox W 54. 



Seite. 

Hyalinia proiia W 59. 

protensa Fer 66. 

psatura Bgt 56. 

pseudodiaphana Cont. . 32. 
pseudoliydatina Bgt. . . 37. 

ptychostoma Bl 67. 

pudiosa Jouss 64 

pura Aid 43. 

pura Macq., Mts 45. 

pygratea Bttg 35. 

raddei Bttg 28. 

radiatula Aid 45. 

raterana Serv 62. 

ressmanni W 64 

reticulata Bttg 71. 

rigiaca Bgt 49. 

rossmässleri W 46. 

sancta Bgt 54. 

scanica W 59. 

scotopbila De Stef. . . . 61. 

secreta Bgt 33. 

sedeutaria Bgt 38. 

selecta Mss 69. 

semisculpta Mss 69. 

septentrionalis Bgt. . . 63. 

shepmanni W 53. 

Shuttle wortbiana Piui . 60. 

sicula W 55. 

sieversi Bttg 54. 

silvatica Mörch 54. 

simoui Bttg 73. 

simplicula Mor .58. 

sorella Mss 36. 

1 steenstrupi Mörch =t- 
alliaria. 

stoechadica Bgt 55. 

striaria W 51. 

suanetica Bttg. 68. 

subaperta Bttg 54. 

subcarinata Cl 35. 

subeffusa Bttg 31. 

subglabra Bgt 51. 

subnitens Bgt 65. 

subnitidosa Mss 45. 

subplicatula Bgt 57. 

subrimata Reiuli 31. 

subterranea Bgt 32. 



Seite. 

Hyalinia subterranea Reinh 32. 

subvitreola Bgt 37. 

succinea (Hx.) Stud. . . 39. 

sucinacia Bttg 68. 

superflua lim 69. 

suturalis Bttg 52 

sylvicola Paul 59. 

tai'gioniana Paul 33. 

, tenera Stud 51. 

testffi Phil 46. 

tetuanensis Kob 74. 

trauslucida Mort Q&, 

trausitans Bttg 72. 

transsylvanica Cl. ... 30. 

ti'oclioidea Kob 74. 

tropidophora Mab. ... 61. 

udvarica Serv 44. 

umbratica Bgt. ..... 38. 

uzziellii Issel 58. 

vasconica W 74. 

Villa; Mort 47. 

villte Bon 58. 

viridula Mke 45. 

vitrea Bz 30. 

vitrea Brown = crystal- 
lina. 

vitreola Bgt 36. 

vitrina Fer. ^= pura. 

walderdorffi Bgt 36. 

westerlundi Caf 67. 

zakyntbia Hesse .... 35. 

zanclea Bgt 38. 

zanellia Testat— juv. Po- 
matias. 

zonitomsea Let 75. 

zonulata W 50. 

Isselia Bgt 9. 

l/fm"ochi'«ii Bk ....... 82. 

alexandrina Fag 84. 

Huiphicyrta Bgt 87. 

argia Bgt 85. 

bsetica Rm 84. 

boissieri Ch 88. 

candidissima Drp 83. 

carinata Kob 85. 

cai'iosa Oliv 87. 

cariosula Mich 86. 



Seite. 

Leucochroachionodiscus Pir. 85. 

concolor Bgt 88. 

conoidea Bgt 83. 

crassocarina Mss 88. 

debeauxi Kob 87. 

depressa Mühlf 83. 

depressa Bgt 85. 

filia Mss 88. 

fimbriata Bgt 85. 

hierochuntina Boiss. . . 84. 

hispanica W 87. 

illicita Mss 86. 

jeannottiana Terv ... 85. 

jeannotiana Rm 85. 

kobeltiana Deb 86. 

mayrani Gass 86. 

myopa W 86. 

microstoma Kob .... 83. 

octinella Bgt 87. 

otthiana Forbes 84. 

oxygira Bgt 85. 

pistius Bgt 85. 

prophetarum Bgt. ... 86. 

rimosa Jan 83. 

speironomala Bgt. ... 85. 

subcariosula Bgt 6ia. 

thayaca Bgt 84 

titanodolena Pech, ... 84 

umbilicata Mke 83. 

varicosula W S(}. 

zonata Bgt 88. 

TÄhania Bgt 8. 

T.Aicilla Lowe 40. 

Mima W 88. 

Moussonia Bgt 8. 

Mesomphix Raf (57. 

Oleacina Bolt 10. 

Oligoliniax Fisch 22. 

Parmacella Cuv 12 

alexandrina Ehrbg. . . . 12. 

algerica Desh 13. 

ambigua Fer 12. 

deshayesii M. T 13. 

dorsalis Mss 13. 

gervaisi M. T 13. 

mesopotamise Oken . . . 1^. 

moquini Bgt 13. 



Seite. 

Pciriiuicella valt-ncienuesi 

W. & Ben 13. 

valencieuii M. T 13. 

velitaris Mts 12, 

Plienacoliinax Fisch. . . . 22. 

PoUta Held 40. 

FoJifpheinus Mout 10. 

PKeudolibania De Stef. . . 8. 

RetineUa Sh 67. 

Rufina Cl 5. 

Seniüimax Stab 15. 

Te>tae<'lla Cuv 1. 

auglica Grat 2. 

beccarii Iss 3. 

bisulcata Risso 3. 

bisulcata Uzz . . . 3. 

bourguignati Mass. ... 2. 

broncleli Bgt 2. 

burdigalensis Gass. ... 1. 

canariensis Grat 1. 

companyoi Dup 1. 

conigouensis Grat ... 2. 

diyiiQOuia Bgt 3. 

episcia Bgt 2. 

europpea Boiss 2. 

fischeriana Bgt 3. 

galloprovincialis Grat. . 3. 

germanica Oleen .... 17. 

gestroi Iss 3. 

haliotidea Drp 2. 

haliotidea Mss 2 

haliotidea Costa .... 3. 

haliotides Lani 1. 

maugei Fer 1. 

oceanica Grat 1. 

pascali Bgt 2. 

pecchiolii Bgt 3. 

scutatus Less 2. 

scutuluin Sow 2. 

servaini Mass 4. 

stabilei Pini 3. 

subterranea 2. 

Trochuhis W "2Q>. 

Troi-Jiovifrina Schacko . . 24. 

Vitrea Fitz 29. 

Vhrina Drp 14. 

albinaZ. (Tirol) =: sp.dub. 



Vitriua alpestris Cl. ... 1(>. 
ampullacea Jan (Sicil.) 
^^=- sp. dub. 

angelicse Bk 20. 

annularis Ven 22. 

audebardi C. Pfr. ... 19 

baudoni Del 23 

bellardii Polion 20. 

beryllina C. Pfr 20. 

bicolor W 19. 

blanci Poll 19. 

bonellii T. Tozz 21. 

bosniaca Bttg .17. 

brevis Fer 17. 

brunnensis W 20. 

carinthiaca W 18. 

carniolica Bttg 20. 

caucasica W 22. 

charpentieri Stab. ... 16. 

conoidea Mts 24. 

costje Paul 20 

diaphana Drp 15. 

diaphana (Hx.) Poir. . . 20 

dillwyui Jeffr 20. 

domestica (Hx.) Ström . 21. 

di-aparnaldi Kob 19. 

draparnaudi Cuv 19. 

elliptica Br 19. 

elongata Drp 17. 

excisa W 18. 

exilis Mor 21. 

germanica (Test.) Oken 17. 

glacialis Forbes 1(). 

globosa Bttg 21. 

goeotiformis Poll 18. 

gruneri L. Pfr 21. 

heynemanni Koch . . . . 16. 
hiemalis Koch (Octzthal) 

=:: sp. dub. 
imperta (Hx.) Stud. . . 22. 

jetschini W Ui. 

kochi Andr 16. 

komarowi Bttg 23. 

kotulcT W 18. 

lederi Bttg 24 

letourneuxi Bgt 21. 

limacina (Hx.) Alt. . . . 1(5. 



Seite. 

Yitrina limacoides (Hx.)Alt. 20. 

lusatica Jord 17. 

major Fer 19. 

major Poll 19. 

membrauacea Koch (Tirol) 
=r sp. dub. 

musignani Pir 23. 

nivalis Ch 16. 

pauluccise Fisch 22. 

pegorarii Poll 17. 

pellucida Drp 19. 

pellucida Fahr 21. 

pellucida Müll 20. 

penchiiiati Bgt 18. 

perforata W 20. 

piniana Poll 17. 

plicosa Bz 22. 

pyrenaica Fer 18. 

reitteri Bttg 19. 

rugosa Paul 23. 

rugulosa C. Koch , . . 22. 

rugulosa W 22. 

similimax Fer. =- elongata 

servainiana St. Sim. . . 22. 

sieversi Mss 23. 

• stabilei Less 19. 

subcarinata Bttg 24. 

subconica Bttg 24. 

subglobosa Mich 22. 

truncata Bttg 17. 

virescens (Hx.) Stud. . 16. 
vitrea Stud. =^ diaphana. 



Seite. 

Zouites Montf 76. 

segophthalmus (Hx.) Gm. 80. 

acies Pai'tsch 81. 

acutimargo (Hx.) Br. . 82. 

albanicus Z 78. 

algirus Lin 80. 

aulacus W 81. 

caricus Roth 79. 

carniolicus A. S 81. 

cassis W 80. 

chloroticus Pfr 79. 

compressus Z 80. 

corax Pfr 79. 

corcyrensis Bttg 79. 

croaticus Partsch .... 80. 

crypta Parr 81. 

euboeicus Kob 79. 

gemonensis Fer 82. 

grsecus Kob 78. 

grscus Kob 79. 

latissimus Dohrn .... 78. 

mauritii W 77. 

mixtus W 77. 

oculus capri (Hx.) Müll. 80. 

pergranulatus God. . . . 79. 

pudiosus Z 80. 

ruralis W 82. 

smyrnensis Roth .... 78. 

transiens Mss 80. 

verticillus Fer 77. 

Zonitoides Lehm 39. 



FAUNA 

DER IN 

DER PALÄARCTISCHEN REGION 

(EUROPA. KAUKASIEX. SIBIRIEN, TURAN, PERSIEN. 

KURDISTAN, ARMENIEN. MESOPOTAMIEN. 
KLEINASIEN. SYRIEN. ARABIEN. EGYPTEN. TRIPOLIS. 
TUNESIEN, ALGERIEN UND MAROCCO) • 

LK BEN DEN 

BINNENCONCHYLIEN. 



VON 



Dl. CARL AGARDH WESTERLUND. 



II, Gems HELIX. 



BEELIN 1889. 

R. F II 1 1: 1 ) r. Ä N \) E il & S ( ) H X. 

(HAKAN Olli ^t^ON's lilH limtUCKEIiKI 1\ MXII.) 



Genus Helix Linne. 

Thier schlank, vollständig vom Mantel umhüllt u. in 
dem Gehäuse eingeschlossen, mit dem oberen Theil spiral 
aufgerollt; Mantel mit verdicktem Saum (Kragen); die 2 
oberen ein stülpbar en^ cylindrischen. am Ende kolbig ver- 
dickten Augenträger viel länger als die 2 unteren Fühler; 
Äthemöß'nung rechts oben unter dem Mantelrande (selten 
links'), Gesell! eclitsöff'nnng am Halse hinter dem Äugenträ- 
ger; Kiefer m. o. tu. mondfij. gebogen; Zunge lang u. schmal ^ 
vorne blattfg. erweitert, hinten cylindrisch^ Zähne in zahl- 
reichen Längs- u Querreihen angeordnet, die mittleren drei- 
spitzig, gleich hoch ivie die Seitenzähne, ivelche 2 — 3-spitzig 
sindj Randzähne meist breiter als hoch, kurz, mit 2 — 3 
kleinen Spitzen. 

Gehäuse stets Spiral u. meist rechts getvunden, un- 
genabelt, dttrchbohrt o. genabelt, Scheiben-, kugel- o. kegelfg.. 
mitunter linsenfg.. oft gekielt; Mund, erweitert o. gerade, 
Saum, .scharf o verdickt, mit getrennten o. zus. -hängenden, 
selten losgelösten. Rändern. 

Syn. (^ofhlea Auct. veter. — Helix Linne Syst. nat. 
X. 1758. Ueber die Historia der Gattung vergl. West. 
Fauna Moll. Sueciae, Norv. et Danise 1873 p. 78 u. folg. 

Vorkommen. Das ganze Faunengebiet. 



üebersicht der Stibgenera. 

f Goniognatha: Mörch: Kiefer besteht aus 15 — 19 Plat- 
ten, ivelche sich in Form eines stark gebogenen Huf- 
eisens gruppiren u. dachziegelfg. einander zum Theil 
bedecken; Attenia (Geh. ohne Bänder). 

1. Punctum Morse. Geh. winzig klein (Diam. 1— 2 mm.), 
■weit genabelt, schwach gerundet-convex o. stark niedergedrückt; 
Umg. 3^/2 — 4^/25 langsam zunehmend, der letzte gerundet; 
Mund, mondfg. -gerundet, Saum einfach, gerade. — Radula mit 

1 



allen Seitenzähnen gleich, zweispitzig. Obs. Bei allen übrigen 
Subgenera dieser Gattung sind die Seitenzähne nach dem Rande 
immer s(-hnuller, gestreckter u. schiefer. — Sp. l — 20. 

ff Aula tiufjnat lue Mörch: Kiefer z. yehoyen, fem gestreij't 
o. mit dichten feinen Furchen, um Unterrande gekerbt; 
Atcenia. 

2. Patnla Held. Geh. weit genabelt, meist s. nieder- 
gedrückt, selten kreiselfg., bräunlich horni'arben: 'Umg. 4 — 6, 
langsam zunehmend, rippeustreihg o. gerippt, der letzte ge- 
rundet, s. selten gekielt; Mund, mondfg. -gerundet (s. selten 
beilfg.), Saum einfach, gerade, scharf. — Kadula nicht in be- 
stimmt abgegrenzte Felder getheilt, Zähne mit quadratischer 
Basis, dreispitzig, Geschlechtsapparat einfach, ohne Pfeilsack, 
Anhangdrüsen, Flagellum u. Divertikel. — Sp. 21 — 34. 

3. VaUonia Risso. Geh. s. weit genabelt, niederge- 
drückt, gerippt, gestreift o. glatt; Umg. 3 V/j — 4, z. walzenfg., 
der letzte grösser, gerundet; Mund, gross, schief, fast rund, 
Saum zus. -hängend, losgelöst, umgeschlagen, innen meist weiss- 
gelippt. — Pfeilsack vorhanden, mit 1 langen, gei'aden, glatten, 
kegelfg. zugespitzten Pfeil, Anhangdrüsen fehlen. — Sp. 35 — 39. 

4. Lepinota ^^est. Geh. eng durchbohrt, kugelig-nieder- 
gedrückt, oben stark niedergedrückt konoidisch, unten gewölbt, 
rauh von kleinen querstehenden, linienfgen. u. dreieckigen häu- 
tigen Schuppen, gekielt, Kiel mit langen, häutigen, dreieckigen 
Wimpern besetz; Umg. 5 — 6, abgeflacht; Mund, oval-rundlich, 
s. schief, viel breiter als hoch, Saum schwach zur. -gebogen, 
innen schwach gelippt. — Pfeilsack u. Augendrüsen fehlen. — 
Sp. 40—42. 

fff Pycnognathd' West.: Kiefer massig yehogen, mit dichten 
(bis 20 — 30) 0. durch feine Linien getrennten Querleisten, 
Cnterrand gesähnelt. 

*) At(Pnia: Geh. ohne Bänder. 

5. Acanthinula Beck. Geh. durchbohrt, kugelig-krei- 
selfg., häutig-rippenstreifig o. mit der dicken Epidermis stark 
gerippt u. auf dem schwachen Kiele in langen Dornen auslau- 
fend; Umg. 4 — 6, stark gewölbt, langsam zunehmend; Müud. 
rundlich, erweitert, Saum dünn, scharf, mit genäherten Rändern. 
— Pfeilsack fehlt. — Sp. 43— 4H. 

6. (j onostonia Held. Geh. genabelt (s. selten bedeckt 
durchbohrt), kreisrund, stark niedergedrückt, linsenfg. o. beider- 
seits flach, eng aufgerollt, meist braun, oft behaart; letzter 
Umg. gewölbt o. oben stumpfkantig, mitunter auf der Mitte 
scharf gekielt; Mund, schief, iiiond- o. beilfg. o. dreieckig. 



3 

winklig o. dreibuchtig, oft durch Zähne verengert (s. selten 
vertikal, schmal mondfg.), Saum meist verstärkt, wenigstens 
am Columellarrand umgeschlagen. — Kiefer mit 12 — 14 Rippen, 
die mittleren parallel, die übrigen schräg, nach oben divergi- 
rend, Flagellum u. Divertikel vorhanden o. fehlen, Pfeilsack 
verkümmert ohne Pfeil, o. vorhanden, mit 1 relativ langen, 
fast kegelfgen, wenig gebogenen Pfeil. — Sp. 47 — 78. 

7. Elona Ad. Geh. offen genabelt, ganz flach o. oben 
in der Mitte etwas ausgehöhlt, dünn, olivengrünlich-hornfarben. 
mit kleinem (fast unmerklichen) Gew., fein gestreift; letzter 
ümg. s. überwiegend, gerundet, mit 2 — 3 gelblichen Quer- 
strahlen; Mund, mondfg., Saum zur.-gebogen, weissgelippt. — 
Kiefer mit 11—13 (nach M. Tand, bis 16) Querleisten, Pfeil- 
sack von der becherfg. ausgehöhlten Vaginaanschwellung um- 
gegeben, mit einem flachen, in der Mitte verbreiteten, glatten, 
in Querdurchschnitt linsenfgen, leistenlosen Pfeile, Anhangdrüse 
jederseit 1, in drei breiten Lappen gespaltet, rechter Augen- 
träger schlingt sich zwischen den männlichen u. weiblichen 
Genitalien durch. — Sp. 79. 

8. Chilotreina Leach. Geh. genabelt, s. niedergedrückt, 
scharf gekielt, s. fein gekörnelt, meist mit 3 Fleckenreihen; 
Mund, schief, zugespitzt-eifg., Saum scharf, erweitert, zus.- 
hängend u. losgelöst. — Kiefer hell hornfarben, mit 6 — 9 durch 
feine Linien getrennten Leisten u. stark gezähnten Unterrand, 
Pfeil lang, schmal, walzenfg., gebogen, mit verdickter lanzett- 
fger Spitze, Anhangdrüse 2, lang, einfach. — Sp. 80 — 81. 

**) Leticosona:: Geh. mit einer weissen Mittelzone. 

9. jS uniniuliiia Kob. Geh. stark niedergedrückt, convex- 
linsenfg., dünnschalig, meist rauh gestreift, scharf gekielt, der 
Kiel scharf zus. -gedrückt, Untenseite oft stark gewölbt; Umg. 
Ö^/j— 6^/2, die oberen fast flach; Mund, schräg, aussen winklig, 
Saum dünn, scharf, innen m. o. w. gelippt, Oberrand gerade. 
Spindelrand am Nabel meist verbreitert u. weit umgeschlagen, 
mitunter angedrückt. — Sp. 82 — 86. 

10. Frutieicola Held. Geh. s. verschieden gestaltet: 
von ungenabelt o. bedeckt durchbohrt bis weit genabelt, von 
kegelfg. o. kugelig, mit letztem Umg. gerundet aufgeblasen, 
bis convex-linsenfg., scharf gekielt, meist behaart o. gekörnelt. 
gewöhnlich mit weisslicher Gürtelbinde; Mund, gerundet o. 
queroval u. aussen winklig, mit scharfem, innen meist gelipptem 
Saum. — Kiefer stark halbmondfg. gebogen, mit zahlreichen 
(20 — 30), nur durch feine Linien getrennten Querleisten, Unter- 
rand verdickt, nicht gezähnt, Pfeilsack mit Pfeil meist vor- 
handen, mitunter 2 Pfeilsacke, zuweilen ist dieser verkümmert 



o. fehlt gänzlich, Pfeil verschieden, niemals aber mit Krone, 
Flagellum kurz, Divertikel fehlt, Auhangdrüsen 6 — 8, faden- o. 
wurmfg-., buchtig (s. selten fehlend). — Sp. 87 — 259. 

11. (^ressa West. Geh. eng genabelt o. durchbohrt, 
m. 0. w. kugelig, gestreift o. feingerippt, s. fein gekörnelt, 
mit einer weissen, jederseits von einem rothen Bande begrenzten, 
Mittelbinde; letzter Umg. gerundet, vorn plötzlich herabge- 
bogen; Mund, fast kreisrund, weissgelippt, mit s. genäherten 
o. zus. -hängenden Rändern. — Kiefer hell hornfarben, meist 
mit zahlreichen (15 — 20) parallelen Querleisten, Geschlechts- 
apparat ganz einfach, wie bei Patula, Mantel dunkelfleckig. — 
Sp. 260—266. 

ffff Odontognathce Mörch: Kiefer bogig, mit wenigen (2 
— 6) , starken , durch tiefe Zwischenräume getrennten 
Querleisten, Unterrand stark gezähnt. 

*) Paurüt<cnia: Bänder meist nur 1 — 2, höchst 4, 
mitunter weisser Mittelgürtel vorhanden. 

12. Canip yliea Beck. Geh. entnal>elt bis offen genabelt, 
niedergedrückt o. sehr wenig erhoben, oft feinkörnelig o. be- 
haart, mitunter mit Spiralskulptur; Umg. 4 — 6, etwas gedrückt, 
der letzte vorn herabsteigend; Mund, rundlich o. eifg. bis fast 
kreisrund, stets mit s. genäherten Rändern. — Kiefer stark 
gebogen, dunkel hornbrauu, Pfeil an der Basis aufgeblasen, 
dann eingezogen, auf der Mitte erweitert, oben gekrümmt, 
spitz, Anhangedrüsen 2, einfach, wurmfg. (mitunter noch einmal 
getheilt), Flagellum lang, Divertikel s. lang u. breit. — Sp. 
267—355. 

13. Arianta TjCcicIi. Geh. bedeckt durchbohrt, gedrückt 
kugelig, bauchig, fein u. dicht spirallinig; letzter Umg. gerundet, 
mit einem braunen Bande über der Mitte, vorn fast gerade; 
Mund, gerundet-mondfg., Saum scharf, erweitert, zur. -gebogen, 
innen stark weissgelippt. -- Kiefer hoi'nbraun. mit 4 — 6 Leisten, 
Pfeil mit trichterfger Basis, langem, schmalem, gekrümmtem 
Hals u. lanzettfger, breitgedrückter Spitze, mit 2 stumpfen 
Kanten, Anhangdrüsen 2, lang, einfach. — Sp. 356 — 357. 

14. Eremina Pfr. Geh. fast bedeckt genabelt, etwas 
gedrückt kugelig, einfarbig o. mit 1 — 4, oft in Flecken auf- 
gelösten, Bändern; Umg. 4 — 4 ^/j, z. gewölbt u. schnell zu- 
nehmend, letzter gross, gerundet, vorn herabsteigend; Mund, 
moudfg. -gerundet, Saum oft an der Spindelbasis winklig, m. o. w., 
oft breit umgeschlagen, mitunter s. dick, Ränder genähert, 
zuweilen verbunden. — Kiefer dunkel hornbrauu, mit 2 — 3(4) 
starken, abgerundeten, oben u. unten hervorragenden Rippen, 
Pfeil auf einer Seite leicht gewölbt, auf der entgegengesetzten 
mit einer kräftigen Rippe. — Sp. 358 — 3(iO. 



15. Eulota Hartm. Geh. durchbohrt o. genabelt, kugelig, 
aufgeblasen, o. kegelig-kugelfg., mit 1 weissen Gürtelbinde o. 
1 — 4 braunen Bändern (oft einfarbig), dicht granulirt. dicht 
behaart o. mit feinem Spiralskulptur; Umg. gerundet, letzter 
bauchig; Mund, mondfg. -gerundet, Saum scharf, erweitert, innen 
schwach gelippt. — Kiefer hell hornfarben, mit 4 — 5 Quer- 
leisten, Pfeil klein, gerade, kegelfg. zugespitzt, Flagellum fehlt, 
Anhangdrüsen sind kurze, eng aneinander gedrängt dreisackige 
Lappen. — Sp. 361 — 365. 

**; Schizotcenia: Bänder 5, aber die zioei unteren 
oft in mehrere schmale parallele Linien aufgelöst. 

16. Euparypha Hartm. Geh. durchbohrt, gedrückt 
kugelig, hornfarben-kreideartig, mit dichten Spirallinien u. 5 
Bändern, deren in der Regel einige, zuweilen alle, in mehrere 
parallele aufgelöst sind; Umg. 5, die oberen abgeflacht, gekielt, 
der letzte aufgeblasen; Mund, erweitert mondfg.. innen oft 
gelippt, Spindelrand zur. -gebogen. — Kiefer mit 2-- 3 genäher- 
ten starken Leisten, Anhangdrüsen 2, Flagellum fehlt, Blasen- 
stieldivertikel vorhanden, Pfeil 1, konisch, gerade, 4-schneidig, 
mit Krön, rechter Augenträger schlingt sich zwischen männl. 
u. weiblichen Genitalien. — Sp. 367 — 370. 

17. Xerophila Held. Geh. geritzt-durchbohrt bis weit 
genabelt, flach niedergedrückt bis kegelig o. konisch-kreiselfg., 
kreideartig, mit glänzendem hornfarbenem Apex, meist gebän- 
dert u. die linieren Bänder häufig in mehrere aufgelöst; Umg. 
5 — 6, der letzte bauchig-gerundet bis zus. -gedrückt — scharf 
gekielt; Mund, mondfg.-gerundet. fast kreisfg. o. winklig mondfg. 

— Kiefer mit 6—10 starken Leisten, Anhangdrüsen meist 8, 
Flagellum vorhanden, Blasenstieldivertikel fehlt, Pfeilsacke 1 — 2 
(der zweite oft rudimentär u. leer, aber mitunter mit einem 
rudimentären Pfeil, zuweilen sind die Sacke gleich gross, mit 
gleich entwickelten, aber etwas verschieden gestalteten Pfeilen), 
Pfeile gerade o. gebogen, glatt, stielrund, schnell o. langsam 
zugespitzt, o. unten verdickt u. in eine lange feine Spitze 
auslaufend, rechter Augonträger liegt frei neben den Genitalien. 
__ Sp. 371-970. 

***) P entatonia: Bänder typifich 5, nie mehr. 

18. Tberus Montf. Geh. bedeckt (selten offen) genabelt, 
kreisrund, niedergedrückt, m. o. w. runzelig, weisslich, mar- 
morirt, undeutlich gebändert; Umg. 4 — 5, der letzte nieder- 
gedrückt, vorn herabsteigend; Mund. s. schief, oblong, Saum 
scharf, ausgebreitet, innen gelippt, Spindelrand umgeschlagen. 

— Kiefer mit 3 — 6 Rippen, Pfeil, wie bei sämtlichen Penta- 
tainien, gerade o. gekrümmt, lang u. spitzig, oft s. lang u. spitzig 



ausgezogen, 4-schneidig, mit s. kurzem Hals u. Krone. — Sp. 
971 — 1023. 

19. Macularia Alb. Geh. meist uugenabelt o. entuabelt, 
gedrückt-kugelig, z. glatt, meist mit abgebrochenen Bandern 
geziert: Umg. 5, der letzte gerundet, vorn herabsteigend; Mund, 
schief, oblong, Saum zur.-gebogen, gelippt, Spindelrand aus- 
gebreitet, wulstig. — Kiefer mit 4 starken Leisten (mit Aus- 
nahme der IL gracllsiana Pfr., welche einen glatten Kiefer 
hat!). — Sp. 1024-1128. 

20. Tachea Leach. Geh. ungenabelt, kugelig, meist 
gebändert, Bänder bis 5, u. zwar 3 auf der Oberseite u. 2 auf 
der Unterseite; Umg. 5 — 6, der letzte gewölbt, bauchig, vorn 
etwas herabsteigend; Mund, schief, weit, gerundet-moudfg. . 
Spindelrand m. o. w. gestreckt u. zus. -gedrückt, Saum erweitert, 
mit starker Lippe. — Kiefer mit 5 — 7 starken Leisten, Fla- 
gellum lang. Stiel der Samenblase s. lang,, mit kurzem Diver- 
tikel. — Sp. 1129-1137. 

21. Poniatia Ixach. Geh. s. gross, bedeckt genabelt, 
kugelig, meist gebäudert; Umg. 4 — 6, gewölbt, der letzte s. 
aufgeblasen, vorn etwas herabsteigend; Mund, mondfg. -gerundet, 
Saum etwas verdickt, schwach erweitert, Spindelrand zur.- 
geschlagen. — Kiefer mit 5 — 11 Querleisten, halbmondfg., Fla- 
gellum lang, Anhangdrüsen s. zahlreich, kurz. -- Sp. 1138 — 1180. 



1. Punctiim Morse (Journ. Porti. Soc. 1864). 
(Pidlastra Pfr. pr. p. 1878.) 

lieber ■'<tcht. 

a. — Geh. m. o. lo. yerippt. — 8p. l — S. 

b. — Geh. beider.beüs gestreift. ~ Sjj. '■> — 16. 

c. —- Geh. oben gestreift, unten fjlatt. — Sp. 17. 

<l. — Geh. mir mit dem letzten IJmy. gestreift. — Sp). is — l!>. 

e. Geh. beiderseits glatt. — Sjj. 20. 

(Bgt.) 

1. H. niicropleurOS Pag. Geh. niedergedrückt, offen 
z. weit genabelt, unten gewölbter, mit häutigen, entfernten, 
concentrischen Rippen; Umg. 4, regelmässig zunehmend, gut 
gewölbt, der letzte etwas verbreitert, vorn gerade, unten convex- 
gerundet; -Naht z. tief; Müud. fast kreisfg., Saum scharf. 
G. 2:1 mm. (Sädfrankreich, Sardinien.) Ann. M&g. Nat. Flist. 
1854 p. 454, Bgt. iMoll. noiiv. lit. 1863 p. 32 t. 5 f. 9—13. MaUiool. 
Alg. I. 1864 t. 19 f. 1—4, Rm.-Kol). l.on. f. 1417. 



2. H. elachiil Bgt. Geh. genabelt, oben fast ß ach, unten 
gewölbt, hyaline, hell hornfai-ben, häutig gerippt; Umg. B^/j, 
schnell zunehmend, ehcas kantig, der letzte relativ stark er- 
iveitert, vorn langsam herabsteigend, unten um den Nabel un- 
deutlich gekielt; Naht eingedrückt; Mund, gross, schief, wenig 
mondfg., breit eifg. -gerundet. G. 1 '/j • ''^U ™"i- (Frankreich 
bei Angers.) h. c. p. 3.5 t. 5 f. 14—17. (Bgt.) 

3. H. poiipilliori Bgt. Geh. tief, aber iceniger offen 
(nicht trichterfg.) genabelt, oben gewölbt, dunkel hornfarben, auf 
dem letzten Umg. gelbröthlich, mit s. schiefen, s. zus.-gedrückteii, 
dichter gestellten Rippen; Umg. 4 — 5, schnell zunehmend, ge- 
wölbt, der letzte gross, gerundet, vorn kaum herabsteigend; 
Naht tief; JMünd. kaum schief, wenig mondfg , gerundet, mit 
genäherten Rändern. G. 2 : 1 '/^ mm. (Algerien, Portugal.) 
Malacol. Alo-er. I. 1864 p. 181 t. lo'i'. 5—8. 

4. H. Iienriqiiesi Silva. Gleich der poupillieri, aber 
einfarben hornbraun, mit noch weniger erhabenen, noch dichter 
stehenden, nur in der Jugend anwesenden Häutenrippen (ältere 
Geh. sind unter der Loupe nur gestreift), letzter Umg. vom 
Anfang an bis an die Mnnd. o'egel /nässig herabsteigend. (Portugal.) 
Jornal de Sc. inath., phys- e nat. 1887. (Silva.) 

* H. pornjv Serv. Geh. von der Grösse der micropleuros, 
mit dem letzten Umg. vom Anfang an herabsteigend wie bei 
henriquesi, dicht u. zierlich lamellenrippig, Nabel eng, s. tief, 
Gew. konvex, ein wenig konoidisch, Umg. ^'/j, gewölbt, re- 
lativ schnell zunehmend, Mund, scliief, fast ganz rund, mit s. 
genäherten, fast verbundenen Rändern. (Italien, Viareggio in 
Toskana.) Etüde moll. E.sp. et Port. 1880 j). 63. (Serv.) 

5. H. carotiti (Bgt.) Serv. Gleich der micropleuros, aber 
kleiner, der Nabel enger, gegen den letzten Umg. nicht erwei- 
tert, Rippen relativ stärker. Gew. weniger convex, Umg. lang- 
samer zunehmend, oben an der Naht schwach aufgetrieben, 
Naht tiefer, Mund, mit mehr getrennten Rändern. (Italien, 
Viareggio in Toskana) L. c. p. 63. (Serv.) 

6. H. Iiauffeiii F. Schm. Geh. z. weit genabelt, wenig 
erhoben, s. elegant u. dicht gerippt, mit fadenfgen Rippen, 
gelblichweiss, z. durchscheinend; ' Umg. nahezu 5, regelmässig 
zunehmend, gewölbt, die ersten kantig, der letzte stielrund, 
vorn gerade; Miind. schief, diagonal, z. unregelmässig gerundet, 
Ränder genähert, Oberrand gerade, Basalrand leicht gelippt u. 
schmal umgeschlagen. G. ^^'^-.l^'^ "^™- (Krain in Tropf- 
steinhöhlen.) Sdir. zool. bot. Ver. Wien 185.5, Cros.'-e J. Concli. XI. 
]). 326 t. 13 f. 4, Rni.-Kol). Icon. f. 1418. — Subgenus Spfh/'udiscus 
Bnisina in Mith. nat. wiss. Ver. Steiermark 1885. 



8 

7. H. ledtM'i Dttg. Geh. weit perspectivisch genabelt, 
gewölbt, hornfarben; ürag. 4, /.. schnell zunehmend, etwas ge- 
wölbt, s. dicht gestreift u. ausserdem mit s. schiefen, entfernten, 
fadenfgen Lamellenrippen, letzter Umg. kaum etwas kantig, vorn 
gerade; Mund, schief, in die Quere eifg. -gerundet, Spindelrand 
etwas umgeschlagen. G. 2 '/^ : 1 ^/^ mm. (Kaukasien in Ta- 
hjsrhgehiet.) Jahrb. d. d. Mal. Ges. 1880 p. 380. 

8. H. iiriine» (Parr.) P/r. Geh. genabelt, niederge- 
drückt, dünn, wachsfarben, erhaben gerippt; Umg. 4, etwas ge- 
wölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas gedrückt-gerundet, 
vorn gerade; Mund, wenig schief, mondfg. gerundet, Spindelrand 
bis der Insertionsstelle etwas umgeschlagen. G. 2 ^ '3: 1^3 ™iii- 
(Skilien.) Malak. Bl. 1870 p. 144. (Pfr.) 



9. H. pyg'llliPa I)rp. Geh. weit perspectivisch genabelt, 
schwach gewölbt, fein u. dicht gestreift, dünn, hornbraun ; 
Umg. 4 '/2, langsam regelmässig zunehmend, etwas gewölbt, 
der letzte vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, kaum schief, 
breit mondfg. -gerundet. G. bis 2: 1 ^/^ mm. (lünropa, Kau- 
kasien, ]Vestasie7i 11. Altai-haikalischer Bezirk.) Hist. moll. 1805 
p. 114 t. 8 f. 8-10 Bgt. Moll, nouv., litig. 1863 p. 28 t. 5 f. 1-4. — 
Syn. H. minuta Stud. 1789 (nomen, n. Say, n. Villa), H. kirhii Sh. 
1821. (Auat. Schacko Mal. Bl. 1872 p. 178.) 

10. H. floccilllis Morel. Geh. offen genabelt, z. nieder- 
gedrückt, mit kurz konoidischem Gew., fein gestreift, horn- 
farben-grau; Umg..3V'2. regelmässig zunehmend, letzter ge- 
rundet, unten gewölbt; Naht z. tief; Mund, wenig schief, fast 
kreisrund. G. 2:1 ','3 mm. (Kamtschatka.) Journ. Conch. VII. 
p. 8, Mts. Conch. Mitth. 2. h. 5-6 p. 179 t. 33 f. 7—6. 

11. H. aiicapitiliuiiina Bgt. Geh. perspectivisch gena- 
belt, stark niedergedrückt, fast flach, hornfarben. schief fein- 
gestreift, besonders oben; Umg. 4^2 — 5, schnell zunehmend, 
kaum etwas convex, der letzte verbreitert, in der Mitte un- 
deutlich kantig, unten gewölbt, vorn ein wenig herabsteigend; 
Mund, wenig schief, gerundet, Ränder durch eine z. starke 
Wulst verbunden. G. 2:1 mm. (Algerien.) Moll, uouv., litig. 
1863 p. 13 t. 2 f. 6-9, Malacol. Alg.. I. 1864 p. 182. (Bjrt.) 

12. H. (lebeuuxiuHil Bgt. Geh. eng u. tief genabelt, 
gedrückt kugelig, hornfarben, mit weisslichen Flammen auf den 
oberen Umg., fein gestreift; Gew. gewölbt; Umg. 4, regelmässig 
u. z, schnell zunehmend, etwas convex, der letzte gerundet- 
bauchig, vorn gerade; Naht eingedrückt; Müud. schief, wenig 
mondfg., gerundet. Spindelrand zur.-gebogen. G. 2:1 V^j '"'^^• 
(Algerien, Portugal.) Malacol. AI«. 1. 1864 p. 183 t. 19 f. 13- 16^ (Bgt.) 



13. H. bussacona Silva. Geh. massig genabelt, gedrückt 
kugelig, hornfarben, feingestreift; Gew. gewölbt; Urag. 4*2- 
z. convex, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum 
grösser, fast cylindrisch, vorn weder verbreitert noch herab- 
steigend; Mund, schief, wenig mondfg., ganz kreisrund, mit 
genäherten Rändern, G. 2 : 1 ^/j mm. (Portugal.) L. c. p. 15. 
(Silva.) 

14. H. galliBCiaiia Silva. Geh. tief massig genabelt, 
oben ziemlich, unten schwach gewölbt, hornfarben, bei starker 
Vergrösserung feingestreift; Umg. 4— 4'/2, langsam regel- 
mässig zunehmend, wenig convex, der letzte kaum grösser, 
gerundet, oben etwas abschüssig, vorn gerade; Naht eingedrückt; 
Mund, kaum schief, stark mondfg. -gerundet. G. l''2-^'io ^^^ 
(Portugal.) L. c. p. 16. (Silva.) 

15. H. inierostiginaea Silva. Geh. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, unten z. gewölbt, hell hornfarben, bei starker Ver- 
grösserung zierlich gestreift ; Umg. 4, wenig gewölbt, regel- 
mässig z. schnell zunehmend, der letzte z. erweitert, gerundet, 
oben kaum merkbar abschüssig, vorn gerade; Naht z. tief; 
Mund, kaum schief, stark mondfg. -gerundet, mit s. genäherten 
Rändern. G. 1 ^',o '■ ''lo "i™- {Portugal.) L. c. p. 17. (Silva.) 

16. H. sororcula Ben. Geh. genabelt, niedergedrückt, 
weissgelblich, opak, dicht feingerippt; Umg. 4, etwas gewölbt, 
der letzte nicht verbreitert; Mund, wenig schief, fast eirund- 
mondfg., Saum einfach, gerade, scharf, Ränder genähert, auf 
der Wand eine wulstartige Verdickung. G. 3 '/j : 1 ^/^ mm. 
{Sicilien, Palermo u. Madonie.) \\\. sist. crit. sie. 1859 t. 4 f. 16. 
(Ben.) In Nuovo Catalogo (1882) vergleicht Cav. Benoit diese Schnecke 
mit Vallonia costata. 



17. H. tenuicostata (Sh.) P/r. Geh. z. weit u. per- 
spectivisch genabelt, niedergedrückt, hornfarben, dünn, gestreift 
(fein rippenstreifig); Umg. 4, etwas gewölbt, der letzte vorn 
gerade ; Mund, etwas schief, mondfg. -kreisrund, Saum scharf, 
gerade. G. 2 ^'^ : 1 »/^ mm. (Sardinien.) Symb. ni. 1846 p. 68. 
— Syn. H simttleiüorthi Serv. 1880, weg^en der älteren H. tenuicostata 
Punk, aus Mexiko, welche doch als ein Hemitrochus Swains. nicht mit 
unser Art konkurrirt. 



18. H. simoniana Bgt. Geh. weit perspectivisch ge- 
nabelt, niedergedrückt, gelblich hornfarben, bei starker Ver- 
grösserung feingestreift; Umg. 3 V'2 — ^-^ langsam zunehmend, 
gewölbt, der letzte kaum gTösser; Naht s. tief; Mund, fast 
rund, mondfg., kaum schief. G. 1 : 2/4 mm. (Frankreich.) 
Moll, nouv., lilig. 1870 p. 23. 



10 

19. H. hällatonica Serv. Geh. offen u. durchgehend 
genabelt, niedergedrückt, s. wenig gewölbt, hornfiirben, bei 
starker Vergrösserung zierlich u. dicht gestreift; Unig. 4, regel- 
mässig zunehmend, ge\völl)t, der letzte grösser, baurhiq ge- 
rundet, besonders unten, oben gerade; Naht tief; Mund, wenig 
schief, vertikal-monMg.^ höher als breit, oblong-gerundet, Spin- 
delrand etwas ausgebreitet. G. 2 : ? mm. (Ungarn hei Fi'ired.) 
Hist. mal. Lac Halaton 1881 ]). 34. (Serv.) M. Servain siebt die Grösse 
durch Druckfehler zu -2 : 7 mtii. an, verniuflich wird es 2 :''/,„ mm. sein. 



20. H. lliassoti Bgt. Geh. weit perspectivisch genabelt, 
oben fast flach, hell hornfarben, glatt; Umg. 4 "2 , regelmässig 
langsam zunehmend, gewölbt, der letzte kaum grösser als der 
vorletzte, gerundet, vorn etwas herabsteigend: Naht s. tief, 
rinnenartig; Mund, wenig schief, stark raondfg., gerundet, mit 
weit getrennten Rändern. G. 1 '/^ : 1 mm. (Ost- Pyrenäen.) 
Moll, nouv., Htig. 1863 p. 30 t. 5 f. 5-8. 



2. Patula Held (Isis WM). 

(luiryotnpha/a Beck 1837, lJeJü)nphaIus Ag. ap. Ch. 1887, 
Euroniphala Lowe 1854.) 

Uebersicht der Grnpp eti. 

a. — Discus Fitz. Geli. m(l<i.sü/ (D. H—1,3 mnt.), perspecti- 
visch aeriahelt. uiedeviicdiiickt. mei.'<t rippenstreilig, (Jnu/. 
5~(>, lang.^n7)i .iUnelnnend. der letzte f/erundet vndent- 
lich stumpf koritig. — Sp. 21—:2'>. 

h. - Goniodiscus Fitz. Geh. z. Jdeiu (1). (l mm.), per- 
spectivisch genahelts .•<. nirdei-f/edrückf. fei'» rippenstreitig. 
Ihnii- :')- 0. s. l(i}t(is(im zunehmend, bis ~nr Mund, gekielt. 
— 'Sp. .J'0-.5/. 

c. — Jjgra Mss. Geh. mdssii/ (Jj. '■> )iim.), massig, aber per- 

spectii'isch genabelt, gedrückt-kugelig, fein faltenstreißg, 
mit dichten Spirallinien, Umg. 4',, langsam zu- 
nehmend, der letzte gerundet. — Sp. 32. 

d. — l'gramidula Fitz. Geh. s. klein (D. ä'i^—o' mm.), 

offen, aber meist z. eng genabelt, kreiselfg.. s. fein ge- 
streift, Umg. ö, cylindrisch, alle s. langsam zunehmend, 
der letzte nieist schnmch stumpf kantig, vorn langsam u. 
laenig herabsfeigenil, Naht tief. — Sp. 33-^34. 

a. — Discus Fitz. (Syst. Verz. 1H33). 

lieber sieht- 
*) Geh. 0-8:3 4 mm. - Sp. 21—26. 
**) Geh. 9—14 : 4 'j.,—7 '/a mm- — Sp. 27—2!>. 



11 

21. H. rotnndata Müll. Geh. niedergedrückt, beiderseits 
scharf gerippt (unten etwas dichter u. schwächer), gelblich- 
braun, mit rothbi-aunen Querflecken; Umg. 6 — 7, s. langsam 
regelmässig zunehmend, schwach gewölbt, der letzte stumpf- 
kantig; Naht z. vertieft; Mund, geruudet-mondfg., unregel- 
mässig. G. 5 — 7 : 2 — 3 mm. (Europa.) Verni. Hist. II. 1774 
p. 29, Drp. Hist. 1805 p. 114 t. 8 f. 4-7, Kssm. Icon. f. 454, Dup. 
Hist. t. 12 f. 4. -- Syu. Hx. radiata Da Costa 1778. - Forma 1) al- 
bina, weiss o. grünlich, einfarben; 2) grisea, einfarben grau. 

Var. pyramidalis Jeffr. (Brit, Conch. 1862): Gew. erho- 
ben, fast konoidisch. (England.) 

Var. globosa Friedel (Mal. Bl. 1864): kleiner, rnit stark 
gewölbten, abgerundeten Gew. (Hamburg, Schweden bei ßorgholm). 

Var. tiirtoiii Flem. (Brit. Anim. 1828): Gew. fast ganz 
flach, Umo-. noch langsam zunehmend. (England, Deutschland, 
Schweden b. Kalmar.) 

22. H. abietillil Bgt. Geh. offen, aber nicht weit, ge- 
nabelt, etwas gewölbt, beiderseits zierlich gerippt, Rippen dick 
(nicht zus.-gedrückt) , hornfarben, mit weinrothen Flammen; 
Umg. 6, gewölbt, die fünf ersten s. langsam zunehmend, der 
letzte relativ gross, erweitert, ein wenig stumpfkantig, vorn 
gerade; Naht tief; Mund. s. schief, wenig mondfg., gerundet, 
unregelmässig. G. 5 : 2 ^'j ^^- (Algerien, Sardinien, Süditalien.) 
Malacol. Alger. I. 1864 p. 179 t. 19 f. 17-19. 

23. H. rilderata Stud. Geh. gewölbt, beiderseits gleich 
gerippt, horngelb, seidenglänzend, einfarben; Umg. 4 — 5, z. 
rasch zunehmend, gewölbt, der letzte gerundet; Naht s. tief; 
Mund, etwas eirund-mondfg., schief. G. 6—8 : 3 — 4 mm. 
(Europa, besonders in Gebirgsgegenden, bis 67^ n. Br., Kaii- 
kasien, Armenien, ganz Sibirien mit Ainurgebiet, Kamtschatka.) 
Kurz. Verz. 1820 p. 86, Rssm. Icon. f. 445, Dup. Hist. t. 11 f. 12. - 
Forma V) flavina Pini, Geh. citronengelb, etwas fettglänzend (Ital., Esino.). 

Var. opulens West. (Vega-Exp. vet. arbeten IV. 1885): 
kugelig-gewölbt, dicht feingerippt, breit concav-genabelt, letzter 
Umg. stumpf kantig, G. 7:5 mm. (Sibirien in Behringsinsel.) 

* H. gorktschaana Mss. Gleich der rilderata, aber etwas 
gedrückter, fein gestreift, mit engerem Nabel. (Transkaukasien.) 
Journ. Conch. 1873 p. 19 '. Patula gocfschana Bttg. 1881. (Mss.) 

24. H. Ollialisma Bgt. Geh. s. weit genabelt, fast flach 
niedergedrückt, regelmässig zierlich gerippt; Umg. 6, abgeflacht, 
langsam regelmässig . zunehmend, der letzte kaum grösser als 
der vorletzte, oben fast flach, in der Mitte kantig, unten ge- 
wölbt aufgetrieben, vorn verbreitert, gerade; Naht eingedrückt; 
Mund, schief, quer mondfg., mit geneigten Rändern. G. 6 ; 2 mm. 



12 

(Frankreich, Basses- Pijrew'es et Dordogne, f^panien, Montserrat.) 
Fagot Moll, quatern. Toulouse et Viilefiaiiche 1879 p. 12. — Syn. 
IL meyerlei Mab. 1865 (n. Jan), ^'a^r. 

25. H. carpetana Hid. Geh. weit genabelt, schwaih 
convex, dünn, grünlich hornfarben, oben s. fein o. kaum ge- 
streift, unten glatt; Umg. 5, etwas convex, mit wenig tiefer 
Naht, langsam zunehmend, der letzte wenig breiter als der 
vorletzte, gerundet, unten gewölbt, vorn gerade; Naht ein- 
gedrückt; Mund, gerundet-mondfg. G. 6:3 mm. (Spanien hei 
San Tldefonso.) Hoias malacol. 1870 p. 19. (Hid.) 

26. H. paiiper Gould. Geh. offen genabelt, schwach ge- 
wölbt, röthlich hornfarben, oben gerippt, unten rippenstreifig 
o. gestreift; Umg. 4*/2, etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, 
der letzte gegen die Mund, erweitert, auf der Mitte deutlich 
kantig, unten wenig gewölbter als oben; Mund. s. schief, 
mondfg. -gerundet. G. 6 : 2 ^/^ mm. (Katatschat.ka, Ins. Jesso 
et Behrin^sinsel.) Proc. Host. Soc VI. p. 423. 



27. H. zapateri Hid. Geh. massig genabelt, kreisrund, 
niedergedrückt, mit kaum gewölbtem Gew. u. s. stumpfem 
Apex, fast glatt, dünn, z. glänzend, hornfarben; Umg. ö^/j, 
etwas gewölbt, langsam zunehmend, eng gewunden, mit ein- 
gedrückter Naht, der letzte breiter als der vorletzte, oben s. 
stumpf kantig, unten gewölbt, etwas abgeflacht, vorn gerade; 
Mund, mondfg., Saum dünn, scharf, einfach, Ränder getrennt, 
Oberrand vorgezogen, Spindelrand kaum verbreitert. G. 10 
: 4 '/j mm. (Spanien bei Belalmzar.) Journ. Conch. 1870 p. 299, 
1871 t. 12 f. 4. (H.) 



28. H. ballliei Pot. «f' Midi. Geh. often perspectivisch 
genabelt, gewölbt, beiderseits gleich, scharf u. z. dicht gerippt, 
gelblich, unten weisslich; Umg. 6, langsam zunehmend, oben 
schwach stumpfkantig, z. gewölbt, der letzte gerundet, unten 
etwas flacher; Naht z. tief rinnonartig eingedrückt; Mund, breit 
mondfg., z. senkrecht, Saum geradeaus, scharf, innen breit, aber 
sehr dünn wulstig. G. 10 — 11 : 5 ' /j — 6 mm. (Algerien, Sar- 
dinien hei Laconi, Sinlien, Italien hei Reggio in Calahrien.) 
Gal. Moll. Mus. Douai 1. 1838 p. 120, Paul. J. Conch. 1879, Fauna 
Calabr. 1880 p. 60. - Syn. H. ilavüta Z. ap. Rssni. Icon. f. 610 (1839). 
- Forma 1) minor, 8:6 mm. -- H. striolata Phil, 1836, non C. Pfr., 
H. teresfc Ben., non Alb. 

Var. erdeli Roth (Dis^sert. 18").^) t. 1 f. 4): breit genabelt, 
niedergediiickt, zierlich feingfrippt, unten heller, Umg. 5, gerun- 
det, Mund, quer mondfg.-oval ; G. 9:4'/2 mni. (Rhodos, Klein- 
asien, Palästina, Constantinopel.) 



13 

29. H. SUdensis Pfr. Gleich der halmei, aber viel grös- 
ser, beiderseits hellgelb, mit einigen röthlichen Querstriemen, 
dichter gerippt, die Rippen viel weniger gebogen, fast gerade. 
Umg. viel schwächer gewölbt, oben ohne Spur einer Kante, 
wesshalb die Naht viel weniger eingedrückt, die beiden letzten 
viel mehr vorwaltend , letzter schön gerundet, unten gleich 
gewölbt wie oben, Mund, gerundet-moudf'g., innen bläulich 
durch eine sich weit hinein erstreckende dünne milchbläuliche 
Verdickung, mit dem Unterrande stark gebogen. G. 13 — 14 
:7 V, mm. (Creta b. Suda u. Caitdia.) Symb. in. 1846 p. 67, 
Rssm' Icon. f. 901. 



b. — Goniodiscus Fitz. l. c 

30. H. SOljiriil Mke. Geh. ausgehöhlt-genabelt, s. wenig 
gewölbt, scharf gekielt, gelblich horufarben, mit hellrothbraunen 
Flecken, dünn, zierlich rippenstreifig, letzter Umg. oben ganz 
eben, unten zuerst stark eingezogen, dann stark gewölbt, um 
den Nabel kantig; Naht fein, seicht; Mund, beilfg. G. 6 — 7 
: 1 y/j — 2 mm. (Schlesien, S.O. ßaijern, Oesterreieh, Dalmatien, 
Lombardei.) Synopsis 1830 p. 19, Rssm. Icon. f. 453. 

31. H. tViwaldsk.yaiia Rssm. Geh. perspectivisch ge- 
nabelt, wenig gewölbt, stumpf gekielt, weisslich strohgelblich, 
dünn, oben s. fein rippenstreifig, unten schwach gestreift; Umg. 
gewölbt; Naht s. tief; Mund, schief mondfg. G. 9:3^/2 mm. 
(Rumelien.) Icon. f. 691 (1842). 



c. — Lyra Mss. (Eevis. Faune malaeol. d. Ca- 
Hartes 1873). 

32. H. circumsessa Sh. Geh. röthlich hornfarben; Umg. 
gewölbt; Mund, mondfg. -oval, mit geneigten Rändern. G. 9 : 5 mm. 
(^Portugal b. Oporto, sonst den Canarieinseln zugehörig.) Bern. 
Mitth. Diagn. 1852 p. 5, Novit. IV. t. 120 f. 21—24. 



d. — Pyramidula Fitz. l. c. 

33. H. riipestris (Stud.) I)rp. Geh. offen genabelt, er- 
hoben kreiselfg., dünn, dunkelbraun, oft bläulich gereift, seiden- 
glänzend; Umg. langsam zunehmend, fast cylindrisch, der letzte 
etwas stumpf kantig; Mund, gerundet, mit getrennten, nicht 
geneigten Rändern, Spindelrand gerade. G. 2 : 1 '/j mm. (Mittel- 
und Süd-Europa, Syrien, Algerien, Tunesien.) Studer in Coxes 
Trav. in Switzerl. 1789 (nomen), Drp. Tabl. moll. 1801 p. 71, Hist. 
1807 p. 82 t. 7 f. 7--9, Rssm. Icon. f. 534, Dup. Hist. 1848 t. 11 f. 10, 
Bfjt. Malaeol. AI?. I. 1864 t. 16 f. 24-33. — »yn. IJ. pusilla Vallot 
1801, H. umhüicata Mont. 1803, H. aliena Z. ap. Pfr. 1841, H. spi- 



14 

rula Villa 1841, Turbo wyrmecidis Scacchi 1833 (teste Phil.) — Forma 
1) rnpicold Stab. (Prosp. nioll. Lusfano 1859, trochoides Fer.). krciself<i., 
mit cngcrt'iii Nabel: 2) saxatilis Haitni. (Gasteioji. 1821), stark nieder- 
o-edrückt. mit breitem, an der Mund, erweiteitem Nabel: 3) suhcßohosa 
Bgt. (Mal. Alg. I. 1864), fast kugeligf, mit massigem, nicht erweitertem 
Nabel; 4) conoidea Bgt. (1. c. t. 16 f. 31—33), konoidisch kreiseifg., 
mit engerem Nabel, G. 3— 3 '/j : 2^'/2— 3 mm. (Alger., Ital., Corfu); 
5) meridionalis Iss. (Bull. mal. ital. 1870), gleich hoch wie breit, mit 
5 Umg. u. verengertem Nabel, G. 2 'Z, : 2 '/s mm. (Süditalien); 6) 
jaenensis Cless. (Mal. Bl. 1880 t. 4 f. 3), konisch-kugelig, tief u. weit 
genabelt, Umg. 5 -5 Vj» Gf. 2 '/j : 2 mm. (Spanien b. Jaen.); 7) dal- 
matina Gl. (Mal. Bl. IX), höher gewunden u. mehr kugelig (Dalm.). 

* H. chorisnienostoniJl Blanc. Geh. kreiseifg., fein ge- 
streift, rothbrauü, an der Mund, weisslich, weit genabelt; Umg. 
4 \/j, die oberen fast cyliudriscli, der vorletzte auf der Mitte 
etwas kantig, der letzte niedergedrückt cylindrisch, nach Art 
der Gattung Vei^tnetus weit abgelöst, vollkommen röhrenfg. ; 
Mund, rundlich. G. 2 ^1^ : 2 V4 mm. (Griechenland, Mte Mo- 
colessos, Peloponnesiis u. Tnsel Syra.) Blanc u. West. Apercu Faune 
mal. Gtece 1879 p. 32 t. 1 f. 9. Vergl. Bttg. Kosmos 1880 1k 3. 

34. H. hierosolyinituuti Bgt. Geh. eng genabelt, fast 
durchbohrt (Nabel nur an der Mund, etwas erweitert), kuglig- 
kegelfg., fein gestreift, roth hornfarben; Umg. 4, gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte gerundet; Mund, gerundet, 
mit getrennten, nicht geneigten Rändern, Spindelrand oben 
stark verbreitert u. etwas umgeschlagen. G. 2 — 2^1^: 2^ :^ mm. 

(Palästina.) Test. nov. 1852 p. 13, Cat. rais. 1853 p. 22 t. 1 f. 32, 
Rssm.-Kob. Icon. f. 1416. 



3. Vallonia Risso (Hist. uat. IV. 1826). 

(Zuraina Leach (Mskr. c. 1818) ap. Gray in Turt. Man. 1840, 
Aniplexus Brown 1827, (^hilostoma Fitz. pr. p. 1833, Circinaria 
Bk. pr. p. 1837, Glaphyra Alb. 1850, Liicena M. Tand. 1855.) 

üeberfiiclit. 

'■'■) Letzter Umg. an der Mund.' stark herabsteigend, Mund. 
s. schief, mit s. genäherten Rändern. — Sp. 35—37. 

**} Letzter ümg. vorn nicht 0. wenig herabsteigend, Mund. z. 
schief, mit iveniger genäherten Rändern. — Sp. 38—39. 

35. H. COStatJl 31äll. Geh. offen u. z. weit genabelt, 
niedergedrückt, grauweiss, glanzlos, mit starken, häutigen, z. 
entfernt stehenden Rippen; Umg. 3 '/j — 4, etwas gewölbt, der 
letzte kaum erweitert, vorn plötzlich herabgebogen; Naht 
schmal, z. tief; Mund, weit, fast rund, Saum breit, zur.-gebo- 
gen, weiss, innen mit einer erhabenen Lippe. G. 3 : 1 V'a mm. 
(/'Atropa, Kaukasien., Westasien bis Tibet, ganz Sibirien, Algerien.) 
Verm..Hist. II. 1774 p. 31, llssm. Icon. f. 439, Dup. Hist. 1848 p. 162 



15 

t. 7 f. 4. — Syn. Ttirho helicvws Lightf. 1786, H. crenella Mont. 
1803, Fall, rosalia Risso 1826, H. alexandrce Cox aus Australien 
(fide Brazier in J. of Couch. 1879). 

36. H. teiiuililbris Braun. Geh. offen u. an der Mund, 
schnell erweitert genabelt, niedergedrückt-gewölbt, mit vor- 
stehendem, fast zitzenfgem Apex, dicht u. scharf feingerippt, 
gräulich hornfarben; U.mg. 4 — 4 '/j, etwas gewölbt, der letzte 
vorn etwas erweitert, langsam tief herabsteigend; Naht z. ein- 
gedrückt; Mund. s. schief, wenig ausgeschnitten, quer eifg.- 
gei'undet, mit s. genäherten Rändern, Saum erweitert, dünn, 
gelippt, gelblich hornfarben, schwach gelippt, Unterrand zur.- 
gebogen. G. 3 : 1 ^'^ — 2 mm. {Sibirien b. Jarzoica Selo, 6'ö" 10', 
u. \] ersrhininski, 68° öö'; fossil in Süddeutschland.) Deutsch. 
IS'aturf. Vers. Main 1843 p. 143 Sandb. Conch. der Vorwelt p. 891 
t. 36 f. 16. 

37. H. hldacensis Nev. Geh. breit genabelt, nieder- 
gedrückt, mit wenig vorstehendem Gew., dicht u. fein gerippt 
(Rippen zuweilen beinahe verschwindend), grauweiss; Umg. 3'/2, 
etwas gewölbt, der letzte gerundet, voi'n herabsteigend; Mund. 
g. schief, quer birnfg., Saum umgebogen, z. dünn, mit s. ge- 
näherten Rändern, Unterraud stärker gebogen. G. S'/j : 1 '/^ mm. 
((^ntralasien, bei Tskardo in Tibet.) Scient. res. of the sec. Yarkand 
miss., Moll. p. 4, Mts. Centralas. Moll. 1882 p. 3 t. 3 i. 3. (Mts.) 



38. H. pillchellil Müll Geh. weit genabelt, nieder- 
gedrückt, mit wenig convexen Gew., s. fein u. dicht gestreift 
o. fast glatt, weiss, glänzend; Umg. 3 '/^ — 4, z. gewölbt, an 
der rinnenartig vertieften Naht deutlich kantig, der letzte vorn 
erweitert, nicht herabgebogeu; Mund, kaum schief, fast kreis- 
rund, wenig ausgeschnitten, Saum weiss, breit u. stark zur.- 
gebogen, durch eine weisse Lippe verdickt. G. 2 '/j : 1 V3 t^i^- 
(Europa, Nord- u. Westasien, Nordafrika.) Verm. Hist. II. 1774 
p. 30, Rssm. Icon. f. 440. Dup. Hist. 1848 t. 7 f. 3. — Syn. H. palu- 
dosa Da Costa 1780, H. crystallina Dilwyn 1817, H. pulch. v. Iccvigata 
M. Tand. 18.55. 

39. H. adeljl West. Geh. offen genabelt, gedrückt- 
kreiselfg. o. convex, s. undeutlich feingestreift o. glatt, weiss- 
lich; Umg. 4 — 4 '/2? ^- convex, ganz ohne Kante an der z. 
vertieften Naht, z. schnell zunehmend, der letzte relativ gross, 
gerundet, nicht erweitert, vorn nicht herabsteigend; Mund, 
mondfg. -gerundet, mit getrennten Rändern, Saum s. schmal 
ausgebreitet o. fast gerade u. ohne Lippe. G. 2 ^/^ — 3 : 1 '/j 
— 1 ^,'4 mm. (Schwäbiske Alpen; fossil in einem submarinen 
Torfmoore bei Ystad in Südschweden.) Öfversigt af K. Vet. Ak. 
Förh. 1881, 4. p. 37. Gleich einer unvollendeten pulchella "ohne 
Mundsaum". 



16 

4 . Lei^inota West. 

40. H. eil lata (Ven.) Stud. Geh. durchbohrt, oben nie- 
dergedrückt konoidiscli, rauh von querstehenden linienfgen Haut- 
schuppen, unten gewölbt, mit auf der Mitte zahnartig geho- 
benen Schuppen, glanzlos, dünn, hornfarbig; Umg. 5 — 5 '/j, 
z. platt, allmälig zunehmend, der letzte gekielt, auf dem Kiele 
mit dreieckigen häutigen "Wimpern, vorn herabsteigend; Mund, 
oval-mondfg., Saum etwas umgeschlagen, scharf, innen mit einer 
schwachen bräunlichen Lippe. G. 9 — 10 : 5 — 6 mm. (Schweiz, 
Tirol, Frankreich, JS'orditalien.) Kurz. Verz. 1820 p. 86, Rssm. 
Icon. f. 430, Dup. Hist. 1848 t. 9 f. 2. — *iya. Hygromia foUiculata 
Risse 1826, Hx. Mrsuta Jan. 1832. 

Var. biformis Z. : kleiner, m. o. w. glatt, ohne Kiel- 
wimpen, mit höherem Gew., Umg. 5 '/j; G. von 7:5 mm. 

41. H. guevarriauu Bgt. Gleich der cüiata, aber oben 
fast flach, mit etwas zitzenfgem Apex, unten bauchig, Umg. 
etwas gewölbt, langsamer u. regelmässiger zunehmend, der letzte 
kaum breiter als der vorletzte, Naht tiefer, Nabel noch enger, 
Kiel gegen die Mund, undeutlich, Mund, stark inondfg. aus- 
geschnitten, Spindelrand oben zur.-gebogen. G. 8:4 \/j mm. 
(Frankreich, Alpes- Maritimes.) Mem. soc. sc. nat. de Cannes 1870 
p. 49. (Bgt.) 

42. H. stUSSilieri Bttg. Gleich der ciliata, aber dunkler 
hornfarben, beiderseits sehr rauh von Hautschuppen, welche 
oben dichter u. in die Quere stehen, unten höher, dreieckig, 
cilienfg. u. spiralig preordnet sind, Kielwimpern s. lang u. fein 
ausgezogen, letzter Umg. vorn viel tiefer herabgebogen, Saum 
dünner, kaum gelippt, mit viel mehr genäherten Rändern. 
G. 9 : 5 mm. (Italien, Mte. Nero, Calabrien). Nachr. bl. Mal. 
Ges. 1884 p. 16. (Bttg.) 



5. Acanthinula Beck. (Amtl. Ber. Vers. Kiel 1846.) 

Ue ber sieht. 

f Euacanthinula . Thier eierliegend, Fvss-sohle mit 
ebenen Kanten. — »Sp. 43—45. 

ff Zoögenetes Morse. Thier lebendig gebärend, Fuss- 
sohle mit tief buchtigen o. gekärbten Kanten. — S}:). 46. 

43. H. aculeata Müll. Geh. kugelig-kreiselfg.. bräun- 
lich o. schwärzlich-hornfarben, dünn, fast glanzlos, Epidermis 
dick, häutig gerippt, jede Rippe auf dem schwachen Kiele 
in eine lauge spitze Wimper auslaufend; Umg. 4, gewölbt, 
fast cylindrisch, der letzte grösser; Naht s. vertieft; Mund. 



17 

rund, wenig mondfg., Saum häutig, dunkel, ausgebreitet, innen 
ringsum schmal aber scharf weiss gelippt, Ränder s. genähert. 
G. 2 — 2 V/j : 2— 3 ' 4 mra. (Europa, Kaukasien, Algerien, 
Maroceo.) Verm. Hist. II. 1774 p. 81. Rssm. Icoii. f. 536, Dup. Hist. 
1848 t. 12 f. 8. - »yn. Trochüus terrestris Da Costa 1778, H. spiim- 
losa Lightf. 1786, H. granateUi Biv. 1839. — Forma 1) cdbina. Geh. 
weisslich. 

Var. siiblsevis West. (Exp. crit. 1871): Geh. fast ohne 
Querrippen, ohne Kielwimpern, Mund, mit rosenfarbiger Lippe. 
(Schweden, Dänemark, Schweiz.) 

44. H, lailieliatil Jejj'r. Geh. konoidisch-kugeli^ mit 
breit abgerundetem Gew., gelblich-hornfarben, seidenglänzend, 
fein häutig-rippenstreifig: Umg. 5 — 6, gewölbt, s. langsam zu- 
nehmend, die letzten fast gleich; Naht tief; Mund, enge, ge- 
drückt mondfg., Saum scharf, nicht erweitert, nicht gelippt, nur 
gegen den Nabel etwas zur. -gebogen. G. 2 — 2^/2 • 1 ^/s — 2 mm. 
(England, Dänemark, Schweden, SorddeutscMand.) Linn. trans. 
XVL 1830, p. 333, Rssm. Icon. f. 533 fH. seminulum). — Syn. 
H. scarhurrjensis Ä. Müll. 1838, Rssm. 1. c. 

45. H. spermsitia Silva. Geh. durchbohrt, kugelig, oben 
stark gewölkt, gerundet, unten gewölbt, s. zierlich lamellen- 
rippig, z. durchsclieiuend, glänzend, liorn-bernsteinfarben; Umg. 
5V'2, wenig gewölbt, s. langsam u. regelmässig zunehmend, 
mit eingedrückter Naht, der letzte oben nicht grösser, kaum 
gewölbt, vorn gerade, unten gerundet; Mund, fast vertikal, 
tief mondfg. -gerundet, Saum einfach, gerade, scharf, Ränder 
weit entfernt. G. 2 : 1 '/j mm. (Portugal hei Bussaco.) Jornal 
de sc. Lisboa 1887 p. 18. (S.) 



ff Zoö(jrnetf;s Morac (Jonrtl. l'ortl. Soc. 1864). 

46. H. litirpa Say. Geh. gethürmt-eifg., horngelb 0. 
grünlich hornfarben, mitunter rothbräunlich gefärbt, fein ge- 
streift u. in grösseren Abständen von häutigen concentrischen 
Rippen umzogen: Gew. erhaben, mit stumpfem Apex; Umg. 
4 — 5, regelmässig z. schnell zunehmend, gut gewölbt, der 
letzte mehr als V^ der Ges. -höhe einnehmend, bauchig, rund: 
Naht tief; Mund, rund-mondfg., mitunter halbeifg., unten stark 
zur.-weichend, Saum einfach, scharf, nur am Nabel umge- 
schlagen. G. 2 — 2 '/j : ^ ^'2 — '^ ^^- (jS'ördl. Schweden, Nor- 
ivegen und Finland, südlichst bei Stockholm um 59" n. Br., 
fehlt in Sibirien, lebt aber auf der Tschuktschenhalbinsel, im 
Amurlande u. auf der Behringsinsel wie in ganzem arktischem 
Nordamerika; Schweiz in Riffelalp bei 2100 m.) Exped. St. Peters 
1824 II. p. 256, Morse I. c. p. 32 t. 1 f. 1—12, Rssm.-Kob. Icon. f. 
1420. — Syn. Btdimus hurpu Pfr., Binney. Reeve, Pupa costulata 
Mich. 1844, H. aculeata Nord. & Nyl. 1856, H. amurensis Gerstf. 1859. 

2 



18 

6. Gonostoma Held. (Isis 1837). 
(Änchistoina Ad. 1855. Kob. 1871.) 

Uebcrs irht der (r r ujjpc ii. 

a_ — Caracolina Ehrhrg. Geh. genahelt (s. .<ielten bedeckt 
durchbohrt), kreisrund, stark uiederged rückt o. livsenfg., 
z. gerippt, feingerippt o. gestreift, zuweilen behaart; 
f'mg. 7—8, dicht aufgerollt, s. langsam zunehmend, der 
letzte entweder gerundet (mitunter oben stumpf kantig) 
0. scharf gekielt; Mund. s. schief eng halbmondfg., bei 
den gekielten Arten aussen winklig, Oberrand kurz, ge- 
rade, Unterrand lang, bogig, zur.- gebogen, zahnlos, oder 
geliiopt, mit 1 starken Eandzahn, mitunter dretbuchtig, 
mit 2 Zahnen. — Sp. 47—70. 

b. — Trigonostoma Fitz. Geh. perspectivisch genabelt, 

kreisrund, dick scheibenfg., beiderseits platt, oft oben 
eingesenkt, undeutlich feingestreift, behaart, o. fein ge- 
runzelt u. erhaben punktirt: Umg. G, die ersten s. lang- 
sam zunehmend, der letzte an der Peripherie flach ge- 
rundet, mit 1 — 2 Eindrücken dicht hinter dem Mundsaum, 
vorn oben Jierabsteigend; Mund. s. schief, dreiseitig, 
buchtig, Saum zur. -gebogen, innen gelippt. meist mit 2 
Zähnen auf der Liiype, Münder weit getrennt, aber zu- 
neigend. - Pfeilsack enttveder verkibnm^-t, ohne Pfeil, 
0. vorhanden u. der Pfeil p)friemenfg., mit lang ver- 
breiteter, geflügelter Spitze, Anhangdrüsen 1 — 2, Fla- 
gelliim u. Divertikel fehlen. — SjJ. 71 — 74. 

c. — Aspasita West. Geh. klein (4 — 5 : 2—3 mm.), per- 

sj)cctivisch genabelt, niedergedrückt gewölbt, fein lamellen- . 
rippig; Umg.G, langsam zunehmend, z. conve.x, der letzte 
kaum breiter als der vorletzte, oben etwas kantig ge- 
wölbt, nach unten z. eingezogen, vorn herabsteigend; 
Mund, gebuchtet o. mondfg.-eirtmd, selten fast zahnlos, 
ineist mit 1—2 Bandzähnen, mitunter mit 1 dicken, ge- 
krümmten, zahnartigen Lamelle auf der Mitte der Wand, 
Saum zur. -gebogen. — *S^j. 75. 

d. — Isognomostoma Fitz. Geh. m. o. w. bedeckt durch- 

bohrt, gedrückt kugelig, chagrinirt, behaart, dünnschalig : 
Umg. 5, regelmässig zune'hmend , der letzte gerundet, 
unten z.battchig, vor der Mund, tief eingeschnürt ; Mund, 
eckig dreibuchtig, Saum erweitert, scharf, innen stark 
gelippt, mit 2 spitzen kurzen Zahnen auf der JJpjJC u. 
mit einer auf der Mitte zungenfgen, dünnen, erhabenen, 
wei.ssen Lamelle zw. den Uandinscrtionen. — Pfeil mit 
langem, gekrümmtem Hals u. platt gedrückter, lanzctt- 
fger, zweischneidiger Sjritze, Anhangdrüsen 2, Fhujellum 
deutlich. iJivertikel lang. — Sj). 76 — 77. 

e. — Drepanostoma Porro. Geh. oben tief it. eng, unten 

viel weiter u. flach pers2jccfivisch genabelt, niederge- 
drückt, behaart; Gew. s. klein, eingesetikt; Umg. 5, die 
inneren s. dicht aufgerollt, der letzte fast das ganze 
Geh. ausmachend, geivölbt; Mund, eng, schmal mondfg., 
vertikal, Saum ausgebreitet, etwas Imchtig, innen ge- 
lil^pt. - Sp. 78. 



19 

a. — Caracolina Ehrbrg. (Symb. phys. 1831). 
Uebersicht. 
f Mund, zahnlos. 

'*) Geh. niedergedrückt, ohne Kiel (letzter Umg. ge- 
rundet 0. oben i^tunqif kantig) . 

a. — Mündungsivand ohne Lamelle. 

<i) Geh. behaart (selten nackt), letzter Umg. 
vorn herabgebogen. — Sp. 47—49. 

ß) Geh. gerippt, nackt, letzter Umg. vorn 
gerade. — Sp. 50—53. 

b. — Mund, mit einer hohen dünnen Lam. auf 

der Wand. — Sp. 54 — 55. ■ 

**) Geh. linsenfg., mit scharfem Kiel. 

a. — Umg. gekielt, letzter vorn gerade. — Sp. 

56~'5!>. 

b. — Jhig. nicht o. schivach gekielt, letzter vorn 

herabgebogen. — Sp. 60—61. 

ff Mund, mit Bandzähnen. 
*) Geh. genabelt. 

a. — Mund, dreibuchtig. — Sp. 62—64. 

b. — Mund, ohne Buchte. 

u) Naht an der Mund, herabgebogen. — 
Sp. 65 — 66. 

jJ) Naht an der Mund, gerade. — Sp, 
67-6!). 

**) Geh. bedeckt durchbohrt. — /S/j. 70. 

47. H. COrcyrensis Fartsch. Geh. z. eng durchgehend 
genabelt, scheibenfg. niedergedrückt, s. schwach gewölbt, oben 
rippenstreifig, s. dicht u. kurz behaart, hornbraun, glanzlos ; 
Umg. 7, s. langsam zunehmend, z. gewölbt, der letzte oben 
stumpf kantig, unten abschüssig gewölbt; Naht z. vertieft; 
Mund. s. schief, Saum stark weissgelippt. G. 10 — 11 : 4^/2 t^^- 
(Corfu, Epirus, Türkei hei Dohriidscha, Varna, Eidos.) Desh. 
ap. Fer. Hist. moll. 1839 N:o 75, t. 16 f. 23—24. — Syn. H. contorta 
Z. ap. Rssm. Icon. f. 538 (1838), non. Fer. 

Var. cephalonica Mss. (Moll. Schi. 1859): Nabel etwas 
weiter, letzter Umg. etwas stärker herabgebogen, Mundränder 
also etwas mehr »•enähert, Mund, enger, sicheifg., Ränder durch 
eine dünne, beim Aussenrande verdickte Wulst verbunden. (Cefa- 
lonia.) — Forma 1) minor, G. 8^/^ — 10:4'/4— 5 V4 mm. (I. Paxos.) 

Var. octogyrata. Mss. 1. c. : grösser (14:6 — T'/s mm.), 
oben etwas gewölbt, mit flachem Apex, Umg. 7>/2 — 8, der letzte 
gerundet. (Griechenl. b. Previsa, Thessalien, Dalm. auf Lesina.) 



20 

Var. eanalifera A^it. (Verz. 1839): Gew. höher, letzter 
Um^. oben stärker kantiof, unten aewölVjter, Mund, schmäler, 
Saum dick »^elippt, auswendig von einem engen Canal unigegeben. 
(Morea, Epirus, Rumelien, Balkan.) 

Var. girva Friiv. ap. Bssm, (Icon. 1838): kleiner (8—9 
: 4^/4— 5 mm.), mit engerer, oben u. unten eckiger Mund., letzter 
Umg. oben fast schmäler als der vorletzte u. unter dem etwas 
deutlicher bezeichneten Kiele noch mehr eingezogen. (Albanien, 
Balkan.) 

48. H. gyriil Roth. Geh. eng genabelt, niedergedrückt. 
oben concav, feingestreift, nackt, etwas glänzend, hornfarben; 
Umg. 7, gewölbt, dicht aufgerollt, fast gleich, der letzte zus.- 
gedrückt, vorn kaum lierahsteigend, um den Nabel etwas kantig; 
Mund, wenig schief, schmal mondfg., Saum kurz winklig zur.- 
gebogen, weisslich. G. 14 : 5 ''3 mm. (Carien hei Cacamo, 
TAicien.) Dissert. 1839 p. 16 t. 1 f. 17-18, Pfr. Monogr. Hei. III. 
1853 p. 261, Chemn. Cab. ed. 2. Helix t. 124 f. 31-33. (Pfr.) 

49. H. bjirbatil Fcr. Geh. m. o. w. bedeckt genabelt, 
niedergedrückt, oben fast flach, feingestreift, mit gelben stiefen 
Härchen dicht besetzt,; Umg. 6 — 6 '/j, s. langsam zunehmend, 
gewölbt, der letzte oben sturapfkantig, unten gewölbt, vorn 
kurz herabsteigend; Naht tief; Mund, diagonal, fast ohrfg., 
schief, Unterraud s. wenig gebogen, oben plötzlich in eine kleine 
in den Nabel eingesenkte Scheibe verbreitert. G. 10 — 10 '/^ : 4 '/j 
(nach Pfr. 13:5) mm. (Griechenl., Hymettos u. Creta, Balkan.) 
Hist. moll. 1821 t. 66 f. 3, Pfr. Mon. Ilel.' V. p. 415. 



50. H. lusitaniCJl Pfr. Geh. genabelt, scheibenfg., braun, 
dicht rippeustreifig; Umg. 5'/,, jeder doppelt breiter als der 
riorgehende, letzter gerundet, vorn gerade; Mund, mondfg. o. 
etwas queroval, Saum weiss, scharf umgeschlagen, Aussenrand 
weit ausgebuchtet, Spindelrand regelmässig gebogen. G. 15 
: 7 mm. (Portugal.) Symb. I. 1841 p. 41, Morelet Moll. Poit. 1845 
p. 55 t. 6 f. 1, Rssm.-Kob. Icon. f. 1414. (Pfr.) 

51. H. tarnieri Morel. Geh. massig genabelt, fast schei- 
benfg., s. wenig gewölbt, röthlich hornbraun, dicht rippen- 
streifig o. feingerippt, unten gestreift: Umg. 7, rege! massig- 
langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte nicht weiter als 
der vorletzte, obenher kantig, vorn gerade; Mund, wenig schief, 
diagonal, mondfg., ausgeschnitten, Saum verdickt, scharf um- 
geschlagen. G. 12 — 13 : 5 — 7 mm. (S/ldspanien b. Tarifa, 
Marocco b. Tanger.) Rev. et Mag. Zool. 1854 p. 623, Hidalgo Cat. 
icon. moll. Esp. 1875 t. 18 f. 181 - 183, Rssm.-Kob. Icon. f. 1410. 

52. H. hoscSB Ilid. Geh. eng u. tief genabelt, nieder- 
gedrückt, kaum orhol)eii, Apex nicht vorspringend, hornbraun, 



21 

dicht bogig gestreift, unten glatterj Umg. 6, langsam zuneh- 
mend, wenig gewölbt, der letzte oben sturapfkantig, vorn ge- 
rade, unten etwas abgeplattet gewölbt, vor der Mund, etwas 
eingezogen; Mund, schräg, schmal mondfg., Saum weisslich o. 
fleischfarben, Aussenrand umgeschlagen u. in seiner Mitte fest 
angedrückt, durch eine schmale leistenfge Lippe verdickt. 
G. 11:5 mm. (Südspamen.) Journ. Conch. 1869 p. 20 t. 2 f. 1. 
Cat. icon. t.* 18 f. 184-186, Rssm.-Koh Icon. f. 1411. 

58. H. iinnili Pal. Geh. z. weit genabelt, scheibenfg., 
fast flach, hell hornfarben, regelmässig gestreift; Umg. 6, regel- 
mässig langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte etwas 
breiter als der vorletzte, oben o. näher der Mitte schwach 
stumpf kantig, unten weit, oben kaum merkbar herabsteigend; 
Naht z. tief; Mund. s. schief, mondfg.-beilfg., oben stumpf- 
winklig, Saum dann, kaum enoeitert, Oberrand horizontal, 
Aussenrand schwach bogig, schnell nach innen gerichtet. G. 7 
: 3 mm. (Marocco J>. Taufjer.) Rev. et Mag, Zool. 1875 p. 82 
t. 9 f. 13-18. 



54. H. eOHStrietsi Boub. Geh. eng genabelt, fast flach, 
beiderseits regelmässig rippenstreifig, unten feiner, gewölbt; 
Umg. 6, s. langsam zunehmend, der letzte kaum grösser, oben 
abgerundet stumpf kantig, vorn oben gerade, unten vorn stumpf- 
kantig u. dann hinter dem Mundsaum tief eingesenkt; Naht 
z. tief; Mund, fast unter der Schale, eng .mondfg., oben aus- 
gebuchtet, Saum breit u. scharf umgeschlagen, Ränder auf der 
Wand durch eine dünne, erhabene, schiefe Laraelle verbunden. 
G. 6 Va"^ • 3—3 "2 mm. (Pijrenüen.) Echo du nionde sav. 1836 
p. 220 c. fig-., Dup. Hist. Moll. Fr. 1849 p. 254 t. 12 f. 2, Rssm.-Kob. 
Icon. f. 1413. - Syn. H. pittorii Dup. 1. c. 

55. H. qiiiUlrasi Ilid. Geh. hreit u. perspectwisch ge- 
nabelt, oben etwas planconcav, hornfarben, unter der Loupe 
*\ fein gekörnelt u. mit s. kurzen Härchen bedeckt; Umg. 5, 
langsam zunehmend, etwas convex, nur der erste z. breit, der 
letzte oben kaum kantig, aussen gewölbt, unten etwas abge- 
flacht, vorn etwas eingeschnürt, oben gerade; Naht eingedrückt; 
Mund, gekrümmt mondfg., oben schmäler, Saum gleichfarben, 
scharf zur.-gebogen, Ränder durch eine s. erhabene Lamelle 
auf der Wand verbunden. G. 5 : 2 mm. (Südspanien.) Jourii. 
Conch. 1885 p. 193 t. 9 f. 6. (Hid.) 



56. H. lenticularis Morel. Geh. genabelt, oben s. stark, 
unten nur fein gestreift, hornbraun; Umg. 7 — 7 ^i^, s. langsam 
zunehmend, fast flach, der letzte beiderseits zus. -gedrückt, vorn 
gerade; Mund, winklig mondfg., am Kiel etwas ausgebuchtet, 



22 

Oberrand dünn, scharf, Basalrand mit dickem weissem Callus, 
umgeschlagen. G. 12 : 6 mm. (Sjxnden h. Tarifa, Marorco 

zw. Tanger u. Fez.) Journ. Conch. 1853 p 140 t. 5 f. 13-14, 
Rssm.-Kob. Icon. f. 1409. 

57. H. leilticultl Frr. Geh. erweitert genabelt, haar- 
fein rippenstreifig, hornfarben o. braungrau., unten heller, völlig 
glanzlos, wegen einer, /(heraus feinen u. dichten (jrranidirung ; 
Umg. 4 V'2 — Ö, regelmässig langsam zunehmend, etwas gewölbt, 
der letzte unten viel gewölbter als oben, vorn langsam schwach 
herabsteigend; Mund, schief mondfg., Basalrand iii einen sehmahn 
Saum zur. -gebogen. G. 8:3 mm. (J'Jurop. MiUebneer käste, 
Sijrien, Palästina, Algier, Maroeco.) Tabl. syst. 1822 p. 41. Mich. 
Coinpl. Hist. moll. 1831 p. 43. t. 15 f. 15-17, Rssm. Icon. f. 452, 
Dup. Hist. moll. 1849 t. 12 f. 3. — Syii. H. suhtUis Lowe. 

58. H. niiiroccailil Morel. Geh. genabelt, niedergedrückt 
dachfg., dicht rippenstreifig, dunkel hornfarben, unten bauchig 
gewölbt, feingestreift, hell hornfarben; Umg. 8, s. langsam 
zunehmend, die ersten z. gewölbt, mit vertiefter Naht, die 
folgenden ganz flach, gekielt, mit dem Kiele mehr u. mehr 
i'ibergreifend , erhaben u. zus. -gedrückt; Mund, beilfg. , oben 
scharfwiuklig, mit einer Rinne wegen des Kieles, Oberrand ge- 
rade, kurz, horizontal, dünn, Unterrand lang, stark bogig, s. 
schmal zur. -gebogen, gelippt. G. 17 — 18:8 mm. (Maroeco 
h. Tetuan.) Journ. Conch. 1876 p. 375, 1880 t. 2 f. 3. 

59. H. calpeailJi Morel. Gleich der viaroccana, aber 
kleiner, oben feingerippt, Umg. gekielt, aber der Kiel weder 
übergreifend, noch erhaben, Mund, am Kiele nur winklig, ohne 
Spur einer Rinne, Oberrand nicht ganz horizontal, Unterrand 
weniger stark gebogen. G. 11 — 14:5-6 mm. (Gibraltar, 
Tanger.) llev. et Mag. Zool. 1854 p. 621,, Journ. Conch. 1880 p. 51 
t. 3 f. 5. — Syn. H. fivitima Fer. Mus. 



60. H. lens Fi'r. Geh. genabelt, Hnsenfg.. dicht ge- 
wunden, oben niedergedrückt dachfg., dicht feingerippt, mit 
breit abgerundetem o. ganz flachem Wirbel, unten gewölbter, 
feingestreift, hornbraun o. horngelb, oft behaart; Umg. 7, fast 
gleich, ein wenig gewölbt o. flach, an der Naht schwach ge- 
kielt o. kantig, der letzte oben scharfkantig; Mund, diagonal, 
eng mondfg. -beilfg.. oben kaum eckig, mit einem punktfgen 
flachen Callus innerhalb der oberen Insertion-sstelle, Saum zur.- 
gebogen, weissgelippt. G. 11 — 18:5 — 6 mm. (Go'iechenland.) 
Prodr. 1821 p. 37, Rssm. Icon. f. 450. - Syn. H. barhata Desh. 1836. 

Var. leiilil'oriiiiM Z. (West. Fauna eur. 1876): kleiner, 
Nabel enger, letzter Umg. fast stumpf kantig, Mund, eng mondfg.; 
G. 9--10:3V2-4 mm. 



23 

Var. pilig^era Bhinc (Bl. & West. Apercu Grece 1879): 
braun, etwas g-ewölbt, gestreift, z. scharfkantig, unten bauchig, 
überall kurzhaarig, ümg. T'/j, etwas gewölbt, Mund, fast ohrfg. ; 
G. 12 : 5 ','2 mm. (Euboea.) H. abantisorum Serv. 1880 (aber 
H. piligera Z.,.Andrz. etc. gehören ganz anderen Subgenera zu). 

Var. callojuncta Blanc (Bl. & West. 1. c): erweitert 
genabelt, fast flach o. schwach gewölbt, feingerippt, unten ge- 
wölbt, ümg. Y'/a, flach, alle scharf gekielt, Mund, breit mond- 
beilfg-, Saum durch einen breiten Callus auf der Wand zus.- 
hängend; G. 13:4'/2 mm. (Lepanto.) 

Var. alio<4toitia West. (Fauna eur. 1876): enger genabelt, 
gewölbt, mit z. getrennten, bogigen n. fast geknieten Rippen, 
unten bauchig, hornfarben, glänzend, Mund, unregelmässig vier- 
eckig o. rhomboidisch, Saum schwach zur. -gebogen; G. 13 :6 mm. 
(Corfu ?) 

Var. elia Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1883): gleich der callo- 
juncta, aber meist grösser u. höher, mit letztem Umg. unter 
dem wenig scharfen Kiele bauchig, vom Typus verschieden durch 
doppelt weiteren Nabel, breiteren u. stärker gelippten Saum, nacktes 
Geh. u. stumpferen Kiel; G. 14:6 mm. (Elis b. Kumani.) 

(1I. H. leiltillJl il/fe. Geh. genabelt, niedergedrückt dachfg., 
gekielt, dunkel gefärbt, grob, z. weitläufig gerunzelt: Umg. Ö^/j, 
flach, die beiden letzten mit etwas erhabenem Kiel, der letzte 
vorn etwas herabsteigend; Mund. s. schief, beilfg., Saum ge- 
rade, Basalraud innen gelippt, die Lippe nach dem Kiel hin 
rasch abgehrochen. G. 13:5 mm. (Turkestan.) Sitz. her. nat. 
Fr. Berlin 1885 p. 18. (Mts.) 



62. H. tlirriplilllil Morel. Geh. offen u. weit genabelt, 
linsenfg. niedergedrückt, zus. -gedrückt gekielt, hornfarbig, fein 
gekörnelt; Umg. 6, flach, mit übergreifendem Kiele (oberhalb 
des Kieles eine flache Kinne, unterhalb desselben eine starke 
Furche), der letzte unten z. stark gewölbt; Mund. s. schief, 
niedergedrückt, dreibuchtig (die oberste Bucht in eine tiefe 
Rinne auslaufend), Saum b7'eit zur. -geschlagen, am Ende des 
Kieles hakenfg. zur .-gebogen, innen callös, weissgelippt, 7nit 2 
Zähnen, auswendig von 2 Vertiefungen entsprochen. G. 13 — IG 
: 4 '/2 — 5 mm. (Portugal in Frov. Algarm.) Moll. Port. 1845 
p. 59 t. 6 f. 3, Rssm. Icon. f. 828. 

63. H. I'aili^i Desh. Geh. offen genabelt, linsenfg., scharf 
u. deutlich abgesetzt gekielt, hell hornfarben. rijypenstreitig; 
Umg. 6 V'2' langsam zunehmend, etwas convex, mit z. vertiefter 
Naht, also ohtie deutlichen Kiel, letzter gekielt, unten auf der 
Mitte gewölbt; Mund, niedergedrückt, buchtig mondfg.. Saum 
s. schnal zur. -gebogen, weissgelippt, Oberraud s. kurz, stark 
ausgebuchtet, Uuterrand oben rnit 1 starken Zahne, der Kiel 
schiebt in einen aufwärts gekrümmten Haken tief in die Mund. 



24 

ein, G. 12:5 mm. ^ (Ostpyrenäen, Provence.) Encyclop. meth. 
Vers. II. 1830 p. 2.57 (ran^ii). Bgt. ap. Serv. 1880. — Syn. H. ran- 
fjinna Mich. 1831, Hssm. Icon. f. 523, Duj). Hist. t. 12 f. 1. 

64. H. barbuln (Ch.) Rssm. Geh. often u. z. weit ge- 
nabelt, linsenfg., m. o. w. scharf gekielt, dicht gewuuden, feiu 
gerippt, unten fein gestreift o. fast glatt, hornbraun; Umg. B, 
kaum gewölbt, der letzte vorn eingeschnürt, unten gewölbt; 
Naht seicht; Mund, schmal niondfg., dreibuchtig. Saum bogig, 
z. breit zur. -geschlagen, mit breiter z. dicker Lippe u. mit 2 
Zähnen auf dem Innenrande (der obere Zahn grösser u. tiefer 
innen). G. 11 : 4 V/j mm. (Portugal h. T.issahon u. (\ntra.) 
Icon. f. 451 (1838), Hid. Cat. icon.. 1875 f. 190-192. — Syn. Caro- 
calla (juerini Ant. 1839. 



65. H. canieraili Less. Geh. weit perspectivisch ge- 
nabelt, scheibenfg. niedergedrückt, dicht rippenstreifig, horn- 
braun; Umg. 6, regelmässig s. laugsam zunehmend, schwach 
gewölbt, der letzte oben kantig, vorn kurz aber z. tief herab- 
gebogen; Naht eingedrückt; Müud. schief, unregelmässig breit 
halbmoudfg., Saum ausgebreitet, Aussenraud innen mit 1 starken 
Zahn. G. 9 : 3 inm. (Piemont.) Moll. Piem. 1880 p. 42 t. 4 f. 8— 10. 

Q'o.. H. Itilt'bellil Serv. Geh. z. weit genabelt, linsenfg., 
nicht gekielt, nur kantig, beiderseits lamellenrippig, hornbraun; 
Umg. 6, dicht gewunden, oben gewölbt, der letzte oben kantig, 
vorn plötzlich tief herabsteigend; Naht vertieft; Mund, regel- 
mässig halbmoudfg., Saum wenig verdickt u. zur.-gebogen, 
Aussenrand mit 1 starken Zahn auf der Mitte. G. 11 : 4 mm. 
(Portugal b. Lisahon u. Mertolo.) Etüde moll. Esp. 1880 p. 66. (Serv.) 



67. H. gOllgeti Terv. Geh. genabelt, beinahe linsenfg., 
gekielt, unten stärker gewölbt, hell hornfarben, zierlich ge- 
streift; Gew. mit scharfem, glattem, glänzendem Apex; Umg. 
6, schmal, kaum gewölbt, der letzte gekielt; Naht eingedrückt; 
Mund, wenig schief, fast gleich hoch wie breit, Saum leicht 
umgeschlagen, weisslippig, mit 1 Zahn in der Mitte des Aussen- 
randes, Basalrand coucav-gernudet. G. 8:5 mm. (Algerien, 
Kahijlien.) Cat. molL nord Afr. 1839 p. 19 t. 2 f. 5-8, Bgt. Mal. 
Alg. I. 1864 p. 176 t. 16 f. 37-40, Rssm.-Kob. Icon. f. 1415. 

68. H. tleiuceiieiisis ßgt. Gleich der gougeti, aber noch 
enger genabelt, oben mehr niedergedrückt, zerbrechlicher, Umg. 
5, der letzte schwach gekielt, vorn nur kantig, Müud. noch 
weniger schief, breiter als hoch, stark mondfg. ausgeschnitten, 
Saum oben einfach, Basalrand geradlinig o. schwach gebogen 
u. wulstig. G. 8 : 4 mm. (Algerien, Tlenwen.) Moll. nouv. lit. 
1868 p. 267 t. 39 f. 9-13., 



25 

Var. pechaudi Bgt. ap. Anc. (Natural. Sic. 1. 1882 N:o 12): 
Basalrand der Miind. auf der Mitte verdickt u. in einen breiten 
Höcker erhaben; G. 8:3'/, mm. (Oran.) 

69. H. SUpr.lCOSfjltu Bttg. Geh. eng u. zum Theil be- 
deckt genabelt, oben gewölbt, scharf feingerippt, unten bauchig 
gewölbt, feiugestreift, unter einer dunkeln Epidermis hornfarben- 
weisslich; ümg. 7 — 8, schmal, kaum etwas gewölbt, der letzte 
scharf gekielt; Naht eingedrückt, gekerbt; Mund, schief, uu- 
regelmässig rhoniboidisch, stark mondfg. ausgeschnitten, eng, 
Saum zweiwinklig, Oberraud schwach verdickt, Aussenrand fast 
gerade, innen gelippt, mit 1 m. o. w. deutlichen Zahn, Basal- 
rand zur. -gebogen, z. gebogen, in den Nabel eingesenkt. G. 13 
: 7 mm. (Marocco b. Tetuan.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1882 p. 123. (Bttg.) 



70. H. buvi^nieri Mich. Geh. bedeckt durchbohrt, nie- 
dergedrückt, stark rippeustreifig, hornbraun; Umg. 7, sehr 
enggewunden, schwach gewölbt, der letzte stumpfkantig, vorn 
gerade, unten stärker gewölbt; Mund, fast vertikal, weit mondfg., 
aber durch die Wand so stark ausgeschnitten, dass nur ein 
schmaler Eingang übrig bleibt, Saum weit oben winklig ge- 
bogen, umgeschlagen, dick weissgelippt, mit 1 schwachen Zahn 
am Aussenrande, Basalrand gebogen, in den dadurch geschlos- 
senen Nabel eingesenkt. G. 9 : 4 mm. (Nordspanien.) Act. soc. 
linn. Bord. 1841 p. 64. - Syn. IL fjour/eti L. Pfr. Mon. Hei. I. 1848, 
H. asturica L. Pfr. Mal. Bl. 1854, Hid.' Cat. icon. f. 158—160, Rssm.- 
Kob. Icon. f. 1412. (Kob.) 



b. — Trigonostoma Fitz. (Syst. Verz. 1833). 
(Vortex Bk. 1837, Eupheviia Leach, 
teste Bk.) 

lieh er sieht, 
f Letzter Umg. überall s. schmal. — Sp. 71 — 73. 

ff Letzter Umg. vor der Mund, plötzlich stark erweitert. 

— Sp. 74. 

71. H. obvolnta 3IilU. Geh. offen u. z. weit genabelt, 
die inneren ümg. undeutlich rippeustreifig, z. fest, mit weit- 
läufig stehenden, geraden, z. langen Härchen besetzt, dunkel 
rothbraun; Gew. in der Mitte etwas (mitunter tief) eingesenkt; 
Umg. 6, dicht gewunden, seitlich gedrückt, der vorletzte die 
andern überragend, der letzte mit einer Grube hinter dem 
Saum; Mund, dreiseitig o. dreibuchtig, Saum winklig zur.- 
geschlagen, röthlich gelippt, beide Ränder auf der Mitte zahnfg. 
verdickt. G. 11 — 13 : 5 — 6 mm. (Süd- u. Mitteleuropa bis 
Dänemark.) Verm. Bist. II. 1774 p. 27, Drap. Hist. 1805 t. 7 f. 27 
-29, Rssra. Icon. f. 69, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 5, Gredler Tirols 



26 

Conch. 1856 p. 88. — Syn. H. trigonojyhora Lam. 1792, U. hilahiata 
Oliv. 1792, //. holüscricea Gmel. 1798. — Forma 1) dentata West. 
1876, Mund, mit 2 starken Zähnen (hauptsächlich Südeuropa); 2)e(hn- 
tata West., Mund, ohne Spur der Zähne (haupts. Mitteleuropa). 

Var. bosuincn Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1883): Mund, 
grösser (6:674 nim.), viel weiter, kaum o. nicht dreibuchtig, 
Saum breit umgeschlagen u. gelippt, Aussenrand mehr gerundet, 
ohne Grübchen auswendig, Basalrand schwach u. regelmässig 
gebogen; G. 12 '/a : 6 "i'" (Bosnien.) 

72. H. jmglgyi'ji (Z.) Rssm. Geh. uackt, glänzend, äus- 
serst dicht u. fein runzelig, s. dicht mit feinen Punkterhöhungen 
besetzt, hell hornfarbig; Gew. vom letzten Umg. an merklich 
concav; Umg. noch schmäler, besonders der letzte, der tiefer 
u. vorn plötzlich herabgesenkt ist; Mund, viel schiefer, mehr 
bogig mondfg., Saum weisslich, lippenartig verdickt, die Zähne 
kaum angedeutet — sonst wie ohvoluta. G. 10 -11:4 '/^ mm. 
(Norditalien, Schweiz, Südtirol.) Icon. f. 21* (1835), Gredler 1. c. p. 89. 

73. H. llOloseriCJl Stud. Gleich der ohvoluta, aber die 
Behaarung kürzer, mehr sammetartig. Gew. platt, zuweilen un- 
merklich erhoben, nie eingedrückt, Umg. 4^2 — ^1 '''i^'^ schneller 
zunehmend, der letzte hinter dem Mundsauni mit zwei tiefen 
Grübchen, die den starken Zähnen entsprechen, Mund, grösser. 
fast kleeblattartig, Saum weissgelippt. G. 10 11:4 — 5 mm. 
(Riesen- u. Erzgebirge, Fiditelgehirqe, Böhmerwald, Galizien u. 
Ungarn, Alpen, S.O. Frankreich, ^ o^tspanien.) Kurz. Verz. 1820 
p. 87 (holosericea), Rssm. Icon. f. 20, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 6, 
Gredl. Tir. Conch. 1856 p. 87. ~ Syii. H. diodontostoma Bgt. 1862. 

Var. pliirideiitata Poll. (Elenco Moll. Piem. 1885): 
Mund. 4-zähnig, d. h. mit. noch oinem oberen u. einem unteren 
Angularzahne. (Piemont ) 



74. H. (liodoiit:) (Mldf.) F<'r. Geh. offen u. weit ge- 
nabelt, flach, matt, fast ganz glatt, röthlich hornbraun; Gew. 
flach o. sehr wenig erhoben; Umg. 5, langsam zun»'hniend, stark 
gewölbt, der letzte vor der Mund, plötzlich u. stark ei-wcitert. 
tief herabsteigend, uutcrseits s. stärk gewölbt, von oben nach 
unten zus. -gedrückt u. oben mit einer seichten P^irche ver- 
schen; Naht tief; Münd. s. schief, gedrückt, s. breit, geigenfg., 
dreibuchtig, Saum erweitert, In'aunröthlich, auf Aussen- u. Innen- 
rande je ein dicker, starker 2ahn. G. 11:4 mm. (Serbien, 
Banat b. Mehadia.) Ker. Pmdr. 1821 t. 51 A. f. 1, Rssm. Icon. f. 19. 

c. — Aspasifn W. 

75. II. tl'iiiriil (Friw.) /lss)/i. Geh. weit, perspectivisch, 
erweitert genabelt, gedrückt kugelig, mit vorstehendem Apex, 
beiderseits mit scharfen, z. weitläufig stehenden, schiefen, gera- 



27 

den Rippen, z. glänzend, wachsgelb. o. hornbraun; Umg. 6 — öV'j, 
langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte oben abgerundet 
stumpf kantig; Naht vertieft; Müud. s. schief, gebuchtet, Saum 
zur. -gebogen, gelippt, Aussenrand eingedrückt, innen mit 1 ent- 
sprechenden Zähnchen, Spindelrand mit einem schwachen, s. 
flachen Höckercheu. G. 4 : 2 mm. (Banal b. Mehadia in Cerna- 
Thal, Ungarn.) Icon. f. 611 (1839.) Forma \) major, G. ö'/j : 3 rnm. 

Vnr. tatrioa Ha:. (Jahrb. Mal. Ges. 1885): dichter gerippt, 
Mnndsaum dünn, weisslich. fast lippenlos. (Tatra.) 

* H. triuodis Kimak. Gleich der triaria, aber Skulptur 
etwas gedrängter, unten merklich schwächer als oben. Gew. 
auffallend gedrückter, Nabel weit enger, Mundsaum dunkler roth, 
stärker gelippt, Spindelzahn deutlich, besonders aber ausge- 
zeichnet durch einen starken, gekrümraten, lamellenfgen Zahn 
auf der Mitte der Wand. G. 4 2/,„:l*/5 mm. (Siebenbürgen.) 
Verh. u. Mitth. Sieben!). Ver. 1884 p. 107, Cless. Moll. Oesterr.-Üng. 
f. 40. Syii. H. triaria r. tratissylvaiiicn Haz. 1. r. 

* H. tl'iadis Kimak. Gleich der triaria, aber Skulptur 
feiner. Gew. mehr kugelig. Naht enger, letzter ümg. auffallend 
dicht aufgewickelt, nicht breiter als der vorletzte, Mund, mondfg.- 
eirund, ganz zahnlos, Saum fast uugelippt, nur wenig zur.- 
gebogen. G. 3 ^/,p : 1 ^/^ mm. (Siebenbürgen.) L. c. p. 107 
Gless. 1. c. f. 41. 



ä. — Isognom ostoma Fitz. (Vers. 1883.) (See- 
tion von Triodojjsis Rafin. 1831, Sp. Amer. 
bor.) 

76. H. perSOliata Lam. Geh. nie vollkommen bedeckt 
durchbohrt, mit kurzen steifen Härchen besetzt, hornbraun ; 
Umg. convex. der letzte hinter dem Mundsaum stark einge- 
schnürt; Naht vertieft; Mund, wenig schief zur Axe, Saum 
breit winklig zur. -geschlagen, scharf, bräunlich-fleischfarben, 
Ober- u. ünterrand horizontal, Aussenrand vertikal, Parietal- 
lamelle steht gan2 horizontal. G. 9 — 11 : 5 — 6 mm. (Frank- 
reich, Schiveit, Tirol, Tlhjrien, Ttalien, Süd- u. Mitteldeutschland.) 
Journ. bist. nat. II 1792 p. 348 t. 42 f. 1. Drap. Hist. moll. 1805 t. 
7 f. 26, Rssrn. Icon. f. 18, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 7. — Syn. 
H. isognomostomos Gniel. pr. p. 1780, H isognomostoma ßgt., Loc. 

Var. debilis West: s. dünnschalig, s. kurzhaarig-, Umg. 
4 ','2-5, Mund, mit s. schwachen, winzig kleinen Zähnen u. der 
Parietallamelle in eine kurze, s. schwache, schief nach innen ge- 
richtete, linsenfge Erhöhung auf iler Mitte der Wand verwandelt, 
Unterrand in dem Nabel plötzlich erweitert-zur. -geschlagen; G. 7—9 
: 4^/2— 5 mm. (Kärnten b. Rosenbichl.) 

77. H. subpt^rsoiiatii Midd. Gleich 6.ev personata, duhur 
ganz bedeckt durchbohrt, hornfarben, Umg. s. schwach convex, 
der letzte oben an der Mund, aufgetrieben, Saum etwas zur.- 



28 

gebogen, Randzähne klein, gleich, Parietallamelle schief-zungenfg., 
nach innen gerichtet. G. 7 : 4 mra. {Sibirien unweit Udskoj- 
Ostrog in Stanowojgebirge, 55 '/j °, u. bis Ajan am Ochotschen 
Meer, 56 Vj ".) Sihir. Reise II. 1851 p. 306 t. 30 f. 27-29. (Midd.) 

€. — J)rep(i nosf omn J'orro (Guerin Mag. 1S3(>). 

78. H. ilsiutiliforniis Porro. Geh. hornfarben, Mund- 
saum oben kurz unter der Festepunkte vorgezogen, dann erwei- 
tert u. umgeschlagen, röthlich gelippt. G. 5 — 6 * 'j : 2 '/j— 3 * ^ 
mm. (Lombardie.) KM. It. 1836 t. 82, Mag. Zool. 1836, Malac. 
Comasca 1838 p. 23 t. 1 f. 3, Rssm. Icon. f. 613. 

7. Elona Ada7ns. (Gen. of rec. Moll. 1855). 
(Sterna Alb. 1850, non Linne, genus Avium). 

79. H. quimpei'iilUil F^'r. Geh. s. zerbrechlich, glän- 
zend, meist mit 2 — 3 gelblichen Strahlen von durchscheinenden 
Wachsthumsstreifen; Umg. 5, höher als breit: Mund, mit weit 
getrennten Rändern, Basalrand bogenfg. G. 26:11 mm. (Frankr., 
Prov. Bretagne, Astiirien.) Tabl. syst. 1822 p. 43, Hist. moll.1829 
t. 75, B., f. 'l- 3, Dup. Hist. 1848 ]i. 1.53 t. 7 f. 1. ~ Syn. H. l-er- 
morwani Collard-Descherres 1830. Rssm. Icon. f. 220, H. corisopitfnsis 
Desh. 1831. — P^orma \)m(ijo,\ G. 30:12 mm.: 2) )»?««r, G. 20: 10 mm. 

8. Chilotreina Leach (Mscrpt circa 1818), Beck Index 1837. 

(Helicogona C. Pfr. 1828, Latomus Fitz. 1833, Lenticula Held 
1837, Cheihtrema Lowe 1854). 

80. H. lapicida Lin. Geh. offen, ziemlich weit u. an 
der Mund, erweitert genabelt, linsenfg. niedergedrückt, scharf 
gekielt, s. fein gehörnelt, fest, gelblich hornfarbig, mit rost- 
braunen Flecken oben u. Streifen unten; Umg. 5, wenig gewölbt, 
der letzte vorn tief herabgesenkt; Mund, fast wagrecht, quer 
eifg., Saum scharf, Unterrand z. breit u. stark zur. -geschlagen, 
Ränder durch eine abstehende Lamelle verbunden. G. 16—18 
: 7 ','2 mm. (Kuropa.) Syst. Nat. X. 1758 p. 768, Drap. Hist. moll. 
1805 t. 7 f. 35-37, Rssm. Iron. f. 11. Dup. Hist. moll. 1848 t. 5 f. 7. 
— Syii. H. ricutn Da Costa 1778, 7/. r*/y/»/,s' Gmel. 1778, Junior, all)ina 
= H. albella Lin. Fauna Suec. ed. 2 (Veryl. West. Fauna Su., Norv. 
et Dan. 1873 p. 122!); Juvcnis = H. explanata Sehr. — Forma 
1) meäelpddensi.s Cless. (Mal. Bl. 1879), Gew. fast flach, Umg. unten 
gewölbter. G. 17:5'/.^ mm. (Schweden in Medelpad.) 

81. H. aildorrica Bgt. Gleich der lapicida, aber nur 
eng u. tief durchbohrt, letzter Umg. kaum grösser als der vor- 
letzte, an der Mund, schwach herabsteigend, Mund, viel schiefer, 
G. 15 : 7 mm. (yordspanien u. Sädfrankreich.) Spec. noviss. 
1876 p. 38. (Bgt.) 



29 

9. Niimmxdina Kob. (Catalog Binnenconch. 1871). 

üebersicht. 

f Geh. s. fein durchbohrt o. ungenahelt (mitunter eng ge- 
nabelt), grob gestreift, mit feinen Spirallinien, Mi'md. 
aussen spitzwinklig. -— Sp. 82—84:. 

ff Geh. m. o. w. weit genabelt, dicht gestreift, s. zierlich 
feingekörnelt, Mund, eckig oval. — S2). 85—86. 

82. H. nnilimus Ehrhrg. Geh. durchhohrt o. s. eng 
genabelt, stark niedergedrückt-dachfg., dünn, oben weiss u. 
hornbraun gescheckt, unten mehr einfarbig hornfarben, beiderseits 
(unten schwächer) rauh u. dicht gestreift mit äusserst feiner 
Spiralskuiptur; Umg. flach, scharf gekielt, eben, der letzte wi^€r 
dem scharfen Kiele eingedrückt, vorn gerade, Unterseite wenig 
gewölbt; Mund. s. zus. -gedrückt, aussen spitzwinklig, viel breiter 
als hoch, Saum scharf; Basalrand wenig umgeschlagen, Spindel- 
rand .schwach verbreitert. G. 18 : 7 mm. (Syrien.) Symb. phys. 
molL 1831, Bgt. Moll, nouv., liti^. p. 312 t. 42 f. 1—3,. Rssm.-Köb! 
Icon. f. 1214. — Syu. H. hedenborgi Pfr. 1848, H. oxyqyra (Boiss.) 
Ch. 1847. 

83. H. Spiroxia Bgt. Gleich der iiutnmus., aber kleiner, 
ganz ungenahelt, weniger linsenfg., beiderseits gewölbter, ein- 
farbig hornfarben. grob, doch nicht regelmässig gestreift, unter 
starker Loupe mit feinen schuppigen Spirallinien, Kiel weisslich, 
rauh, fast crenulirt, von ohenher zus. -gedrückt, letzter Umg. 
vorn plötslich kurz herabsteigend, Mund, fast gleich hoch wie 
breit, Spindelrand an der Insertion verbreitert, umgeschlagen 
u. angedrückt. G. 14 : 9 mm. (Syrien b. Alexandrette.) Moll, 
nouv., litig. 1868 p. 310 t. 42 f. 4—6, Kssm.-Kob. Icon. f. 1215. (Bgt.) 

84. H. proinetheus Btg. Gleich der rmmmus, aber 
etwas grösser, mehr als doppelt weiter genabelt, unten s. un- 
deutlich schneller zunehmend (Breite des vorletzten zum letzten 
zum mindesten wie 1 : 1,5. nicht wie 1 : 1,2), Mund, höher 
mit viel stärker gebogenem Unterrande. G. 17 '/j — 20 '/^ .• 
7 — 8 mm. (Kaukasien bei Muri.) Jahrb. Mal. Ges. 1883 p, 159 
t. 4 f. 6. 



85. H. geiiezarethana Mss. Geh. mittelweit genabelt, 
convex-linsenfg., gedrückt, dicht gestreift, zierlich gekörnelt, 
braunroth o. hellhornfarben ; Umg. 5 '/j, regelmässig z. rasch 
zunehmend, der letzte unten stark gewölbt, um den fast cylin- 
drischen Nabel aufgeblasen, vorn fast gerade; Mund, wenig 
schief, eckig oval, fast beilfg., Saum einfach, Unterrand leicht 
ausgebreitet, Spindelrand am Nabel weit umgeschlagen. G. 22 
: 11 mm. (Palästina, Genesareth.) Coq. Roth 1861 p. 28, Bgt. 
Moll, nouv., litig. 1863 p. 17 t. 3 f. 9-11, Rssm.-Kob. Icon. f. 1530. (Mss.) 



30 

86. H. jasonis (JJubois) Mss. Geh. weit genabelt, stark 
niedergedrückt, stark rippenstreifig, zierlich gekörnelt, dünn, 
schwach hornfarben weiss; Umg. 6 \/j, regelmässig zunehmend, 
die oberen fast flach, der letzte unten gewölbt, vorn s. wenig 
herabsteigend; Mund. z. schräg, winklig queroval, Unterrand 
breit umgeschlagen, dünn weisgelippt. Spindelrand kurz, über 
den Nabel breit vorgezogen. G. 24 : 9 mm. (Mingrelien hei 
NikoJakewi.) Coq. Rotli 1861 p. 2^, Rssm.-Koh. Icon. f. 1529. (Kob.) 



10. Frutic.icola Held. (Isis 1837). 

(Bradybcena Bk. 1837.) 

U eh er sieht der Gruppen: 

a. — Petasia Bk. Geh. bedeckt durchbohrt, kr eis elf g.- kugelig 

o. kegelfg., dicht gestreift, bei Vergrüsserxmy dicht ge- 
körnelt, mit 2 schmalen iveisslichen Binden (an der Naht 
u. im Umkreis); Umg. 6—8, s. langsam zunehmend, der 
letzte etwas kantig: Mund, breiter als hoch, dreibuchtig 
mondfg., Saum erweitert, mit starker, in 2 Zähne aus- 
laufender, Lippe. — Pfeil 1, schwach gekrümmt, stiel- 
rund, nach der Spitze zu verdünnt u. an dieset mit 4 
scharfen geraden Kanten, von ivelchen ein Paar breiter 
als das andere, Flagellum s. kurz, Anhangdrüsen 4, 
fadenfg. — Sp. 87—88. 

b. - Perforatella Schlüter. Geh. durchbohrt, konisch-kuge- 

lig, meist behaart; Umg. 6—7, s. langsam, zunehmend, 
stumj)f kantig : Mund, eng, schmal mondfg., Saum etwa.s 
erweitert, um den Nabel stark zur.-ge.schlagen, innen mit 
schwieliger loeisser Liirpe, die sich mitunter auf dem 
Spindelrande zti etilen Zahn erhebt. — Pfeil sacke 2, 
Anhangdrüsen 8. fadenfg.. Flagellum kurz, Divertikel 
fehlt. — Sp. 8!) -^02. 

e. — Trichia Hartm. Geh. ungenabett, durchbohrt o. ge- 

nabelt, kugelig o. niedergedrückt-gewölbt, meist behaart, 
o.mit Schiipjichcn bekleidet, nach dem gewöhnlich schnellen 
Abfallen der Haare oft fein gekörnelt; Umg. 5-6: Mund, 
rundlich-niondfg., Saum scharf . ctwa.s', erweitert, innen, 
besonders gegen den Nabel, gelippt o. einfach. — Pfeile 
] — 2, gerade o. schwach gekriimmt, kegelfg. zugespitzt, 
mitunter gewunden, mit 4 stumiifen kanten, Anhang- 
drü.'<cn mei.'^t 8, fadenfg. — Sp. U.'i — lUO. 

d. — Latonia. Geh. meist eng n. zum Theil verdeckt durch- 
bohrt, gedrückt kugelig, 'mitunter mit geivölbt-konischeui 
Gew., dünnschalig, unregelmäs.sig gestreift, gegittert o. 
gekörnelt, nackt o. .seltener dicht kurzhaarig: letzter 
Umg. gross, gertindet, vorn gerade; Mund, gross, vumdfg.- 
gerundet. innen meist dünn iveissgelippf Saum dünn, ge- 
rade. (Kaukasien, Westasien.) — Sp. W1—19H. 

f, _ Theba (Bisso) Stab. Geh. durchbohrt, mitunter unge- 

nabelt, zuweilen eng genabelt, niedergedrückt-gewölbt o. 
fast 2)l»it, mit flach dachfgem, mitunter dachfg. konischem 



31 

Geic, meist bläulich o. gelblich iveiss u. gegen die Mund, 
röthlieh, gestreift bi,s fast glatt o. fein chagrinirt : Mund. 
breit mondfg., Saxim scharf itmen gelippt, mit dem iSpin- 
delrande oben dreieckig verbreitert u- umgeschlagen. — 
Ffeilsack fehlt, dagegen ist unterhalb der Anhangdrüsen, 
ivelche fadenfg., je 3 jeder scits, sind, ein ioeiteres j^eit- 
scheiifges Anhängsel. — Sp). 300—245. 

f. — Euomphalia West Geh. m. o. w. offen, bis weit ge- 

nabelt, gedrückt kugelig, festschalig, mit 1—2 weissen 
Binden, bisweilen (hesonders in der Jugend) fein behaart 
0. gekörnelt; Umg. U, geivölht, der letzte grösser, gerundet; 
Mund, mondfg. -gerundet, Saum scharf, innen gelippt, 
Ränder einander s. genähert. — Thier anatomisch dem 
der Theba gleich, aber (nach Hesse) die Samenblase viel 
kleiner, mit längerem Stiel, der Vaginaanhang .stärker, 
gedrungen u. der Bau des Penis ein anderere Anhang- 
drüsen bei strigella 4, darmartig, mit einem schlauchfgen, 
am oberen Ende verdickten Blindsack unterhalb ihrer 
Einmündung. — Sp. 246—252. 

g. — Monacha Hartm. Geh. bedeckt durchbohrt o. sehr eng 

genabelt, gedrückt kugelig o. fast kugelig, mit s. kleinen 
anliegenden Schüjipchen bedeckt o. dicht behaart u. ge- 
körnelt, meist mit einem weisslichen Gürtel; Umg. 6 — 7, 
z. gewölbt, der letzte gerundet o. undeutlich stumpf - 
kantig; Mund, quer mondfg. o. breit mondfg. -gerund et, 
gelippt, Ränder meist weit getrennt, Sjnndelrand rer- 
breitert u. umgeschlagen. — Pfeil 1, etwas gekrümmt, 
cylindrisch, nach oben verschmälert, mit lanzettfger, 
zweischneidiger, gedrehter Spitze, Anhangdrüsen S. — 
Sp. 253—256. 

h. — Hygromia Risso. Geh. eng o. fast bedeckt durchbohrt, 
niedergedrückt kugelig, mit gewölbt kegelfgem o. dach- 
fqem Getv., s. fem gestreift o. dicht ^mnktirt, m. o. w., 
oft scharf, gekielt, der Kiel durch eine iveisse Zone be- 
zeichnet; Umg. 5—6; Mund, schräg mondfg., Saum etwas 
erweitert, s. schwach gelijipt o. einfach. -- Pfeilsack ent- 
weder rudimentär o. mit 1 Pfeil, Anhangdrüsen 8, s. 
buchtig u. stumpf. — <S}j. 257—259. 

a. — Petasia Beck. (Index moll. 1837 excl. 
spec.plur.), Muq. Tand. 1855. — Trochiscus 
Held 1837, non Heyd. 1826, genus arachni- 
darum, nee Sow., Dibothrion Pfr- 1855. 

87. H. bideilS Chemn. Geh. mehr kreiselfg.-kugelig, 
mit vorstehendem Apex, fein gestreift, hornfarben, Unterseite 
mehr glatt u. glänzend: Umg. etwas gewölbt, der letzte deut- 
lich sturapfkantig, vorn schwach herabsteigend, hinter dem 
Mundsaum unter dem Kiele mit einem tiefen Grübchen; Mund- 
saura weisslich. G. 9 — 10 : 6 — 7 mm. (Mittel- u. Osteuropa.) 
Conch. Cab. 17.>*6 p. 50 t. 122 f. 1032 (Trochus). — Syn. Hx. btdeh- 
tata Gn.el. 1788, Mich. 1831, Rssni. 1834 Icon. f. 14, Dup. 1849 Hist. 
t. 7 f. 8. H. pijramidea Hartm. 1821, H. fulva Müll. = Hyal. fulva 
& Hx. bidens. Cfr. West. Fauna syec, norv. & dan. p. 37. —Formal) 
minor. Geh. kleiner, gedrückter, hell hornfarben, mit weissem Mund- 
saum, G. 6'/2— 8-/4:4'/.i-6Vj mm. 



32 

Vnr. ditootlirion Friw. (üj, magyar muzeum VI. 1856 
P. II. p. 67, nomen, fide Kim.): g^rösser, oft braunroth, gerundet 
kugelig, mit gedrücktem Apex, rippenstreifig, letzter Umg. gerun- 
det, vorn deutlich herabsteigend, mit breiter weisser Kielbinde, 
hinter dem Mundsaum mit grossem Eindruck, Saum rothbraun, 
Oberrand mehr vorgezogen, Zähne stärker u. mehr verflacht; G. 
10—13:8—9 mm. (Oesterr. Alpen, ßanat. Siebenbürgen.) H. 
hid. var. major Rssn). Icon. f. 431 (1838), H. dioclon Parr. in sc. 
— Vielleicht Species. Vergl. v. Kimak. Beitr. z. Moll. Fauna 
Siebenb. II. 1884 p. 124. 

88. H. bicallosa (Friw.) Ffr. Gleich der hidens, aber 
Umg. 8, fein gestreift, röthlich hornfarben, letzter Umg. vorn 
kaum merkbar heraljsteigend. unten etwas abgeflacht, vorn unter 
der Mitte mit Grrübchen, Zähne tiefer innen, der untere höckerig, 
der obere eingesenkt, dreieckig, nach innen wulstig-veriängert. 
G. 10 : 6 '/j mm. (Sibirien: Kindermann.^ Monogr. Helic. III 
1853 p. 638. (Pfr.) 



h. — Perforatella Schlüter. (Verz. 1S3S.) Tro- 
chiscus Held, CAess., Koh. pr. p., non Heyd 

89. H. unidentata Drap. Geh. durchbohrt, kegelfg.- 
kugelig, dünn, horngell) bis röthlich Ijraun. mit kurzen, weichen, 
leicht abfallenden Haaren dicht l)esetzt. Unterseite etwas ge- 
wölbt; Umg. 6 — -7, etwas gewölbt, s. langsam zunehmend, der 
letzte gerundet, nicht breiter als der vorletzte; Mund, gedrückt 
unregelmässig mondfg.. Saum scharf, innen mit einer dicken 
weissen Lippe belegt. Aussenrand schwach gebogen. Unterrand 
gestreckt, horizontal, schmal zur. -gebogen. Spindelrand s. kurz, 
Lippe in der Mitte des Unterrandes in einen vorragenden, 
dreieckigen, aussen queren Zahn eihaben. (r. 7 — 8:5 — 6 mm. 
(Mitteleuropa.) Hist. moll. 1805 p. 81 t. 7 f. 15, Essm. Icon. f. 15, 
432. — Syn. H. cobresiana Alten 1812, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 
9, H. monodon Fer. 1882, H. villa- Mhlf.. H. ventricosa Jan 1872. — 
Forma 1) minor, kleiner, weiter genabelt (H. unidensZ.); 2) anodonta 
Tschap. (Jahrb. Mal. Ges. 1886), Mundzahn fehlt gänzlich (Steyermark). 
3) alpefttris Gl. (Mal. Bl. 25 t. 3 f. 12), kleiner (6 '/j : 4 mm.), gedrück- 
ter, letzter Umg. stumpf kantig, unten gewölbter (Tirol, Kärnten). 
Rssm. Icon. f. 433 stellt eine kleine Alpenform dieser Art mit schwa- 
chem Zahn, nicht edentula, vor. 

Var. itiiblencozona Fag. mscr., niedergedrückt, mit einer 
Mund, wie leucozona u. den s. langsam anwachsenden ün)g. der 
unidentatai ; G. 7:4 mm. (Steyermark in Mürzthal.) Chemn. 
2. Hx. t. 99 f. 19-21. 

90. H. edentula Drap. Gleich der unidentata, al)er meist 
kleiner, zur Hälfte bedeckt durchbohrt, mehr kreiselfg. kugelig, 
mit z. flachgedrücktem Gew.. unten etwas abgeflacht, letzter 
Umg. meist deutlich stumpfkautig, Mund. s. eng u. sichelfg. 
nach aussen emporgeschwungen, • hinter dem scharfen Saum mit 
einer schwellenfgen Lippe, welche am Unterrande auffällig hex*- 



33 

vortritt, aber ohne einen Höcker o. Zahn zu bilden, (x. G — T'/^ 

: 4 V2— ö ™™- (Alpen.) Eist. moU. 1805 p. 80 t. 7 f. 14. — Syn. 
H. depilata Drp. Tabl. 1801 p. 72, Dup. Hist. molL 1848 t. 7 f. 8. 

91. H. leucOZOna (Z.) C. Pfr. Geh. stichfg. durchbohrt 
o. ungenabelt (mit einer Vertiefung an Stelle des Nabels), 
kreiselfg. -kugelig, mit feinem Apex, fein gestreift, fast nackt, 
hell hornfarben o. l)lass rothliraun; Umg. 5 — 6, z. gewöll)t, die 
ersten langsam, die letzten relativ schnell zunehmend, der letzte 
deutlich grösser als der vorletzte, unten flach gewölbt, hinter 
dem Mundsaum gelbroth (wegen der Lippe), auf der Mitte 
stumpf kantig, mit weisser Binde; Mund, eckig mondfg., Saum 
schwach abstehend, innen ganz vorn stark weissgelippt, wulstig. 
Aussenrand stark eckig gebogen, Unterrand schief horizontal, 
gestreckt, an dem s. kurzen, oben umgeschlagenen Spindelrande 
winklig. G. 9 — 12:6^/2 — 7 mm. {^Tllyrien, Norditalien, Südtirol.) 
Naturgesch. III. 1828 p. 34 t. 6 f. 19, Rssm. Icon. f. 435—436, H. 
coadunata Z. ap. Pfr. 1848. — Forma 1) (ZoZo^j/(?a Jan, Geh. gross, weiter 
genabelt, mit hohem Gew., 11 :6 mm.; 2) albina, weiss; 3) crassi- 
lahris Mhlf. ap. Pfr., mit etwas weiterem Nabel; 4) rutilans Z. (Pfr. 
Mon. 1848, H. modesta Parr.) Nabel offen, Geh. mit einer zweiten 
weissen m. o. w. undeutlichen Binde an der Naht (Krain, Croatien.) 

Var. ovireusis Masm. (Icon. f. 434): dunkler gefärbt, so 
dass der Kielstreifen u. die rothgelbe Einfassung des Peristoms 
deutlicher hervortreten, oft mit schwacher Behaarung, Lippe mehr 
zur. -tretend. (Kärnten, Berg Ovir, Krain, Friaul, Ital. prov. Ber- 
gamo.) Forma 1) minor, G. 5'/2— 6:4 mm. 

Var. Iieteroiiiorplia West. (Fauna europ. 1876): fast 
bedeckt durchbohrt, unbehaart, meist hoch kreiselfg., gestreift, 
Umg. 7 V2, convex; G. ll:8'/2 mm. (Steyermark, Kärnten, Krain.) 
Cless. Moll. Oesterr.-Ung. f. 46. Var. minor, Br. 6^2— 7 V2 mm. 

Var. erjaveci Cless. (1. c): s. fein gestreift, z. dünn- 
schalig, Nabel fast völlig bedeckt; G. S^/i'.l mm. (Friaul.) 



92. H. bieizi A. Sehn. Geh. ganz bedeckt durchbohrt. 
gedrückt kugelig bis kreiselfg., fein gestreift u. gekörnelt. dünn, 
glänzend, braunroth, mit weisslichem Kielstreifen u. mit kurzen, 
abstehenden, nach vorne geneigten u. gekrümraten, gelblichen 
Härchen z. dicht besetzt; Umg. 6 — 7, z. gewölbt, langsam regel- 
mässig zunehmend, der letzte s. undeutlich kantig, nach vorne 
schwach herabsteigend; Mund, etwas gedrückt mondfg., schief, 
innen nahe dem Rande mit starker weisser Lippe, Saum etwas 
umgeschlagen. G. 6 ^/j — 10:5*/2 — 7 ^/^ mm. (Siebenbürgen, 
Galizien.) Verh. siebenb. Ver. 1860 p. 199 u. Fauna Sieb. Moll. 
1867 p. 63. 

Var. bosuensis Mottend. (Beitr. Fauna Bosn. 1873): 
grösser, m^hr niedergedrückt; 6. 11:7 mm. (Bosnien.) 

3 



34 

c. — Trichia Hartm. (Gasterop. 1840.) 
Ueber sieht, 
f Mund, gelixjpt. (Trichia s. atr.) 
*) Geh. offen o. weit genabelt. 

(1) Nabel offen o. weit, Geh. m. o. lo. niedergedrücM (mitunter 
halbkugelfg.), gestreift, kurzhaarig (wird oft nackt), Vnig. lavg- 
sam zunehmend, letzter wenig grösser, zus .-gedrückt , gerundet, 
oben stumpf kantig, unten meist abgeßncht, Mund, quer oval- 
gerundet, ringsum, aber oben dünn, innerhalb des gestreckten 
Basalrandes meist erhaben u. wulstiq, gelippt. (Europa.) — 
Sp. 93—103. 

(2) Nabel offen o. iveit. Geh. niedergedrückt, stets schivach erhoben, 
meist fast fach, feingestreift, nackt (nur in der Jugend oft 
kurzhaarig), Umg. langsam zunehmend, letzter breiter, über der 
Mitte kantig, unten geivölbt, Mund, mond fg. -oblong o. gerundet, 
ringsum gdippt, unten feiner n. schärfer, oben tief innen u. 
breiter. { Westeur., Alpen.) — Sp. 104 — 112. 

(3) Nabel m. o. n\ weit. Geh. niedergedrückt, gestreift, s. dicht 
qekörnelt o. s. fein hammersclilügig, fast nackt, Umg. langsam 
zunehmend, letzter vorn meist herabsteigend, Mund, (juer ob- 
lonq 0. rundlich, innen z. dünn gelippt, Saum unten verbreitert 
abstehend. (Central- u. Ostalj^ien, Karjjathen.) — iSj). 113—115. 

**) Geh. s. eng genabelt o. durchbohrt. 

(4) Nabel s. eng, Geh. gedrückt kugelig, mit kurzen Haaren, Umg. 
z. geivölbt, regelmässig zunehmend, letzter m. o. lo. kantig am 
Anfange o. bis zur Mund., zus.-gedrückt-gerundet, Mund, quer 
obionq-gerundet, am Basalrande stärker, nach oben schwach 
gelippt. {Frankr., Alpen.) — Sp. 116—124. 

(5) Nabel eng. Geh. stark niedergedrückt, um den Nabel gewölbt, 
mit Apex fein u. erhoben, horngelb, schwach gestreift, nackt 
(s. selten s. kurzhaarig), Umg. schnell zunehmend, deutlich ge- 
ivölbt, letzter erweitert, zus. -gedrückt, meist stumpf kantig, vorn 
meist plötzlich herabgebogen, Mund, oblong-gerundet, fein ge- 
lipipt. (Frankr., Schweiz, Oberital., Corsica.) — Sp. 125 — 126. 

(6) Nabel diirchbohrt. Geh. gedrückt -gewölbt, runzelig-gestreift, mit 
haartragenden Eindrücken, letzter Utng. stumpf kantig, Mund, 
mondfg.-oval. (Palästina, Spanien.) — Sp. 127—128. 

(14 pr. p.) 

ff Mund, ohne Lippe o. nur mit dünnem Schmclzhelege. 
(Zenobia Gray Lond. med. rep. 1821, emend.) 

-^) Geh. offen o. weit genabelt. 

(7) Nabel massig, Geh. roth o. röthlich, runzelig-rippen.streijig, 
nackt, letzter Umg. etwas kantig, vorn fast gerade, Mund, ge- 
rundet, fast ohne Lippe, Saum gerade. (Asien.) — Sj). 129—131. 

(8) Nabel z. eng o. offen. Geh. niedergedrückt, unten gewölbt, fein 
gestreift, überall mit s. kurzen o. lamellenartigen Haaren, 
letzter Umg. meist wenig grösser, oben schwach, unten .■<tark 
gewölbt, etivas kantig, vorn fast gerade, Mund, gerutidet, Saum 
einfach, gerade, tl'gren., S2)an., Portugal, Alger.) — Sj). 132—137. 



00 

(9) Nabel offen, erweitert, Geh. oben fast fach, unten um den Nabel 
bauchi(j-f/ewölbt, scharf fehu/estreift. von langest gelblichen Haa- 
ren zottig, (mg. etwas übergreifend, letzter kantig, oben flach, 
Mund, gerundet, ohne Lipi)c. (Sicil.) — Sj). 138 — 13f). 

(10) Nabel z. eng o. offen, Geh. wenig gewölbt, meist stark nieder- 
gedrückt (bis ßach), gestreift, dünn, glanzlos, mit langen o. 
kürzen, leicht abfallenden Haaren bedeckt (im Alter meist nackt), 
letzter Uing. vorn ivenig herabsteigend, Mund, ohne o. mit s. 
schwacher Lippe. (Südeur., Alger., Marocco.) — Sp. 140—144. 

(11) Nabel weit, Geh. stark niedergedrückt, fast flach, mit kurzen 
.ttachelfgen Borsten besetzt, Mund, kreisrund, ohne Lippe. 
(Asien in Thibet.) — Sp. 145—146. 

**) Geh. durchbohrt. 

(12) Nabel s. eng, oft zum Theil oerdeckt, Geh. erhoben gewölbt, 
feingestreift, mit feinen Haaren besetzt, n'cnn nackt, mit ge- 
körnelter Oberfläche, Uing. z. rasch zunehmend, letzter gerundet, 
oft bauchig, Mund, gerundet, ohne o. mit s. schwacher Lippe. 
(Mittel- u. Südeuropa.) — Sp. 147-^162. 

(13) Nabel durchbohrt , Geh. kugelig-gedrückt, glanzlos, kurzhaarig, 
ümg. 4''!^ — 5, gewölbt, schnell zunehmend, letzter s. gross o. 
zuletzt stark aufgetrieben, Naht tief, Mund. s. gross, rund, 
ohne Lippe. {Algerien}, Tunesien.) — Sp. 163 — 169. 

(14) Nabel durchbohrt. Geh. kugelig-gedrückt, olivenfarben- grünlich 
0. gelblich, meist dünn u. behaart, gestreift, letzter Umg. s. 
gross, bauchig-gerundet, oben lang.mm herabsteigend u. meist 
vorn herabgebogen, Mund, weit, rund, Saum meist gerade u. 
fa.st ohne Lippe. {Westeur., Alg., Marocco.) — 'S)j. 170 — 174. 

(15) Nabel eng. Geh. gedrückt kugelig, überall mit ivinsig kleinen, 
schmalen, angedrückten, schüppchenartigen Lamellen dicht be- 
deckt, Mund, gerundet, ohne Lippe. {Galizien, Siebenbürgen, 
Dalm., Sibirien.) - Sp. 17 ö — 177. 

(16) Nabel eng u. etwas bedeckt, Geh. fast kugelig, zerbrechlich, 
undeutlich feinge.streift, mit s. kleinen, walzenfgen, stumpfen, 
an der Basis verbreiterten Haaren besetzt, Umg. 4, s. schnell 
zunehmend, letzter gross, vorn herabsteigend, Mund, rund, ohne 
Lippe. (Portugal.') — Sp. 178. 

(17) Nabel s. eng u. halbbedeckt, Geh. gedrückt kugelig, feinge- 
streift, dicht, X. ktirz u. fein behaart (die Haare meist schnell 
abfallend), Umg. langsam zunehmend, gewölbt, Mund,, gerundet, 
ohne Lippe. (Corsica, Südfrankr. . Span., Balear., Alger., 
Tnnes.) — Sp. 17!i~l<)0. 

93. H. hispida Lm. (xeh. m. o. w. weit, perspektivisch 
u. tief genabelt, iiiedergedrückt-halljkuglig, mit feinen, kurzen, 
gekrümmten Haaren überall besetzt, z. dicht u. fein gestreift, 
hornfarben o. bräunlich; (lew. stumpf, wenig erhoben; Umg. 
6 — 7, langsam zunehmend, massig gewölbt, der letzte wenig 
grösser, oben stumpfkantig, unten flachgewölbt, meist mit einem 
weisslichen Kielstreifen; Müud. schief mondfg., breiter als hoch, 
zwischen Spindel- u. Basalrand eckig, z. tief innen mit einer 
an dem s. wenig gekrümmten üuterrande starken, weissen, ge- 



36 

streckten, erhabenen, dann s. dünnen bis fehlenden Lippe. G. 
7 — 8 : 5 mm. {Europa, Algerien, Kcmkasien, Armenien, Sibi- 
rien, Baikal, Amur.) Syst. nat. X. 1758 p. 771, Rssm. Icon. f. 426, 
Bgt. Malac. Alg. I. 1864, t. 17 f. 36--42, Cless. Jahrb. Mal. Ges. 1874 
t. 12 f. 2. 

Var. gyrata, Weat. (Exp. crit. 1871): stark niedergedrückt, 
wenig gewölbt bis fast scheibenfg., mit zuletzt stark erweitertem 
Nabel, Umg. s. langsam zunehmend, letzter kaum breiter, deutlich 
kantig, unten abgeflacht, Mund, breit eckig mondfg., am Unter- 
rande s. stark gelippt; G. 8 '/i : 5 (10:4) mm. (Schwed. in Skäne 
u. Gotland, Dänemark auf Möen.) 

Var. cuuciuua Je(/'r. (Brit. Concli. 1862): z. weit u. offen, 
fast trichterfg. genabelt, mit stumpfem, s. wenig erhobenem 
Gew., hellgrau o. hell hornfarben, oft mit rothbraunen Quer- 
streifen, scwach u. flüchtig behaart, Umg. regelmässig schneller 
zunehmend, der letzte oben schwach stumpfkantig, Mund, mondfg., 
höher als breit; G. 7 V2— 9 : 3 '/j— 5 mm. (England, Deutschland, 
Oesterreich, Dänemark, Schweden.) 

Var. nebulata MJce. (Syn. moll. 1823): stark niederge- 
drückt, von weisslicher Farbe u. mit starker Münd.-Iippe; G. 7 '/j 
:4Vi 1"™- (Belgien, Frankreich, Norddeutschland, Skandinavien.) 

Var. ripulariiin Lessona (Atti Accad. sc. Torino 1879 
t. 6 f. 1 — 5): s. weit genabelt, z. fest, mit wenig erhobenem Gew., 
hornfarben, glanzlos, ohne weissliches Kielband, stark gestreift, 
rauh, dicht u. dauernd kurzhaarig, Umg. gewölbt, oben kantig, 
Mund, klein, horizontal, innen stark gelippt; G. 7 '/j— 9 V2 '■ 4 ^li,—^ 
mm. (Rivolo b. Turin.) 

Var. septeutrionalis Cless. (Jahrb. 1874): verhältniss- 
mässig eng (doppelt enger als typisch) genabelt, mit etwas mehr 
erhobenem Gew.; G. 9 : 4 mm. (Norddeutschland, Dänemark, 
Schweden, Sibirien?) 

Var. tiepilata C. Ffr. (Naturges. 1. 1821 t. 2 f. 18)?: 
weit genabelt, -gedrückt-kugelig, glänzend, gestreift, hornfarben, 
glatt, Umg. 6, gewölbt, eng gewunden, der letzte undeutlich kantig, 
mit weisser Kielbinde, Mund, gedrückt mondfg., innen weissge- 
lippt, Saum gerade, scharf, Basalrand horizontal gestreckt, einen 
rechten Winkel mit dem s. kurzen vertikalen Spindelrande bildend; 
G. 7—8:4 mm. (Deutschland b. Cassel, Heidelberg &c., Schwe- 
den.) H. depüata l^. Pfr. Mon. Hei. I. 1848 p. 148! 

Var. couica Jeffr. (Brit. Conch. 1862): Gew. konisch 
erhoben, Umg. 5 — ö'/j, eng, der letzte kaum etwas breiter als der 
vorletzte; G. 8 : 5 mm. (England, Norddeutschland, Schweden.) 

Var. Iieiiiispliaerica Lessona (1, c. f. 19 — 21): z. eng 
genabelt, kugelig, mit breit abgerundetem (bei den übrigen For- 
men m. 0. w. konoidischen) Gew., Mund. s. schief, hoch, inner- 
halb des Basalrandes stark gelippt. (Ital., Piemont b. Venasca.) 

Var. Iieautlouui Loc. (Bull. soc. mal. Fr. 1887): Nabel 
eng, an der Mund, wenig erweitert. Geh. kugelig-gedrückt, schwach 
konisch, unten breit gewölbt, dicht fein gestreift, mit kurzen, 
oben gekrümmten, leicht abfallenden Haaren, Umg. 5—6, gut 



37 

gewölbt, s. langsam regelmässig zun., der letzte vom Anfang an 
gerundet, vorn nach unten erweitert, Mund, stark mondfg., läng- 
lich-gerundet, etwas breiter als hoch, Saum dünn, gerade, inner- 
halb des gestreckt-gebogenen o. etwas abgeflachten ünterrandes 
kurz u. nicht stark gelippt, Oberrand kurz, gerundet, Aussenrand 
regelmässig gebogen: G. 7— S'/a ^^'/j — S mm. (Frankreich, Cote- 
d'Or.) 

Var. latiscensis Loc. 1. c. : gleich der beaudouni, aber 
klerner, der enge Nabel z. stark erweitert an der Mund., Gew. 
mehr niedergedrückt, Umg. weniger gewölbt, obwohl die Naht 
tiefer, der letzte schneller zunehmend, unterseits stärker gewölbt, 
Mund, quer oval, Saum innerhall) des gestreckten Unterrandes 
mit einem fast geraden Lippe, der kurze Spindelrand fast recht- 
winklig in den Basalrand übergehend; G. 5—6:2^/4 — 3 mm. 
(Cöte-d'ür.) 

* H. SUbcaBlata Tjes^. Geh. z. weit genabelt, (Nabel 
innen regelmässig aufgerollt, fast alle ümg. zeigend, an der 
Mund. z. schnell erweitert), stark niedergedrückt, oben abge- 
rundet, s. wenig gewölbt, dicht u. regelmässig fein gestreift, 
mit s. kurzen, steifen, l)ald al)fallenden Haaren, rothbraun, horn- 
farben bis weisslich, um den Na])el heller; Umg. 5 '/j — 6, z. 
gewölbt, an der vertieften Naht etwas kantig, langsam zuneh- 
mend, der letzte wenig grösser als der vorletzte, oben stumpf- 
kantig, unten gewölbter, vorn gerade; Mund, unten zus. -gedrückt, 
etwas quer-oval, tief innen mit einer ringsum s. starken weissen 
Lippe. Spindelrand oben verl)reitert. (t. 7 ^/j : 4 ^/j mm. (^Pie- 
inoiü bei Siisa.) Atti Accad. sc. Torino 1879 t. 6 f. 9. — Forma 
1) minor, G. 7 : 3 '/s "ini- (Jurageb.) 

Var. Iiiatiriila. W.: grösser, Umg. stark gewölbt, cylin- 
drisch, oben fast quer in die tiefe Naht herabfallend, ein weites 
Gew. bildend, Mund, mondfg. -gerundet, mit fast gestrecktem, etwas 
erweitetem Basalrand u. innerhalb dieses mit einer geraden, schar- 
fen Lippe, welche weiter oben geschwächt wird o. fehlt; G. 8'/.^ 
-.5 mm. (Schweiz bei Günsberg, Kärnten.) 

94. H. SUbplebeia Less. Geh. z. eng, aber offen u. an 
der Mund, erweitert genabelt, kugelig-konoidisch, gestreift, als 
jung mit gelbweissen, steifen, gekrümmten Haaren bedeckt, hell 
hornfarben, einfarbig o. mit unregelmässig alternirenden röth- 
lichen u. weisslichen Querstriemen u. mitunter mit weisslicher 
Kielbinde; Umg. 5 ^/j. regelmässig zunehmend, etwas gewölbt, 
der letzte unten gewölbt, vorn gerade; Naht vertieft; Mund, 
mondfg. -gerundet, Saum dünn, gerade, innen dünn weissgelippt, 
Unterrand z. gel)ogen, Spindclrand oben wenig verl)reitei-t, nicht 
umgeschlagen. G. 5 '/j — 0:4 — 5 mm. (Ttcdien in AI. Cenis, 
Bayern h. Königsberg.) Atti Accad. sc. Torino t. 6 f. 6-8. 

95. H. nana Jeffr. Geh. innen eng, unten etwas erwei- 
tert genabelt, niedergedrückt, weisslich grau, grob gestreift, 
dicht behaart; Umg. 5, schnell zunehmend, letzter fast doppelt 



38 

grösser als der vorletzte, ol)en stumpf kantig unten gewölbt; 
Müud. niondf'.. lireiter als hoch, innen mit 1--8 s. starken u. 
breiten weissen Lippe'n. (i. 5 — 5 ^/^ : '3 ^L iiiiii. {Enqlartd. h. 
FolkHtonc n. auf WicfliL) Rrit. Couch. 1. 18ß2 p. 198. 

96. H. il.vpS(U]ili:i {l'ons d'lJani.) TjOc. üeh. z. weit 
trichterfg. genabelt, olx'u konoidiseli-dachfg.. unten z. aljgeflacht; 
Umg. 7. wenig convex. langsan» regelmässig zunehmend, der 
letzte olien u. um den Nahel etwas kantig, vorn gerade. Mund, 
ganz halbmondfg., stark ausgeschnitten, Saum einfach, gerade, 
ohne Lippe, mit weit getrennten Reändern, (t. 8 : 5 mm. (Frank- 
reich, Aveijron h. Estoinff.) Catal.general nioll. Fr. 1882 p. 318. (Bgt.) 

97. H. stlMJf^lisma (Bpt.) Mab. Geh. z. offen genal)elt, 
gedrückt-etwas konoidisch, röthlieh hornfarl)en. feingestreift: 
Umg. 6, z. langsam regelmässig zunehmend, der letzte etwas 
grösser, fast gerundet, an der Mund, kaum verbreitet, unten 
etwas abgeflacht, olieu u. um den Nabel schwach kantig; Naht 
eingedrückt: ^lünd. wenig schief, mondfg.. quer oldong, an 
der Basis plan, innen am Basalraude eingesenkt gelippt. G. 8 
:3'/, mm. {Süd-Frankreich. Spanien.) L. c. p. 305. (M.) 

98. H. choilOnipllJlIjl {Bgt.) Loc Geh. weit trichterfg. 
genabelt, stark niedergedriickt, kaum convi'X. unten etwas ab- 
geflacht, fein gestreift, gel])lich; Umg. (), langsam s. regelmässig 
zunehmend, gut gewöl])t, der letzte oben u. um den Nabel etwas 
kantig, vorn gerade; Naht tief; Mund, fast vertikal, stark aus- 
geschnitten, aussen gerundet, unten ßach il. an dieser Stelle stark 
iveisgelippt: Nabel an der Mund, stark erweitert. (Frankreich, 

Fiemont.) Catal. gen. moll. Fr. 1882 p. 318. (Bgt.) H. rijndamm 
Less. pr. p. fide Poll. 

99. H. inicroij.yra (Bgt.) Lo(-. Geh. klein, wenig offen 
aller trichterfg. genabelt, olnni gewölbt, unten abgeflacht, röth- 
lieh bleifarben, s. dicht mit äusserst kleinen Haarchen bedeckt: 
Umg. 6. s. langsam u. s. regelmässig zunehmend, massig ge- 
wölbt, der letzte ol)en kantig, voi-n etwas heral)steigend; Naht 
wenig tief; Mund. s. schief, stark ausgeschnitten, halbkreisfg., 
mit einei- kleinen Lippe tief innen am Basalrande. G. 6:4 mm. 
(Frankreich, Pip-enäen.) L. c. p. 319. (L.) 

100. H. Ilis|)i<|(^|]a (Bgt.) Serv. (ieh. massig u. tief 
genabelt, oben gewölbt. -/.. dünn, opak, hornfarben, feingesti-eift. 
mit kleinen gekrümmten Haarchen; Umg. G, etwas gewölbt, 
langsam zunehmend, der letzte kaum grösser, anfangs undeutlich 
kantig, vorn plötzlich kurz heral)steigend; Müud. schief, mondfg.. 
([uer fast viei-eekig (Obei-- u. Unterrand gesti-eckt. pai'allel). 
innei'hall) des Unteirandes scharf gelippt. Saum gerade. G. G^/j 
:3''4 mm. (Frankreich, Spanien.) Et. inoll. Esp. Port. 1880 p. 
60 (H. bispidosa Let., non Rirt. 1879). 



39 

101. H. deobrigana (Bgt.) Serv. Geh. weit u. per- 
spectivisch, an der Mund. z. stark erweitert genabelt, oben 
gewölbt, glanzlos, hornfarben, mit s. wenigen winzig kleinen 
Haarchen; Umg, 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der 
letzte massig, vollkommen rund, voi'n gerade; Mund, kaum 
schief, wenig mondfg., kreisrund, innen schwach gelippt. Saum 
ringsuui etwas erweitert, Ränder durch eine Wulst verbunden. 
G. 7:3 ^|^ mm. {Spanien h. Miraiida.) FA. moll. Esp. Port. 1880 
p. 59. (S.) 

102. H. ataxiaca Fag. Geh. bis an die Spitze gerade 
fast cylindrisch genabelt, beiderseits zus. -gedrückt, oben kaum 
gewölbt, glanzlos, röthlich, stark gestreift u. mit w-eissen Haaren 
wenig dicht besetzt; Umg. fast 7, langsam regelmässig zuneh- 
mend, wenig convex, der letzte kaum grösser, zus. -gedrückt, 
kantig, vorn fast gerade; Mund, wenig schief, mondfg. -oval, 
mit einer eingesenkten weissen Lippe, Aussenrand kurz, regel- 
mässig gebogen, Spindelrand ol)en stark zur.-gel)ogen. G. 10 ''2 
: 6 mm. {Frankreich, Dep. Aude h. Quillau.) Diagn. d'esp. 
nouv. 1884 p. 16. (F.) 



103. H. VemleailJi Let. Geh. z. offen etwas trichterfg., 
unten gar nicht erweitert genabelt, niedergedrückt-gewölbt, mit 
weitem GeM^ u. kleinem Apex, weinroth o. seltener hornfarben, 
zierlich feingestreift, mit s. kurzen weissen Haarchen bedeckt; 
Umg. 6, etwas gewöll)t, langsam zunehmend, der letzte kaum 
grösser, aber an der Mund, etwas verbreitert, oben stumpf- 
kantig, unten etwas aligeflacht-gerundet; Naht eingedrückt: 
Mund, mondfg., quer oblong, an der Basis z. gerade, Saum nur 
am Nabel ausgebreitet. G. 8 '/j — 10:4 '/j — 5 mm. {Frankreich 
b. Fontenay in Vendee.) Rev. & mag. zool. 1869 p. 60. 

Var. bellovaeina Mah. (BuH. soc. zool. 1877): gewölbt, 
mit z. stumpfem Apex, hornfarben röthlich, letzter Umg. convex- 
gerundet, der letzte kaum grösser, zus.-gedrückt-gerundet, vorn 
kaum verbreitert, mitunter langsam dachfg. abschüssig, Mund, 
oblong-gerundet: G. 8—9:4—472 mm. (Frankr., Dep. Oise u. la 
Manche, Spanien.) 

* H. gosseiisi Mab. (jeh. offen l)is an die Spitze gena- 
belt, gedrückt-convex, mit stumpfem Apex, z. fest, unter der 
Loupe gestreift: Umg. 6*2 — '^1 i'fg^Iinässig s. schnell zuneh- 
mend, gewölbt-gerundet, der letzte grösser, an der Mund herab- 
steigend; Mund, schief, mondfg., fast rhomboidisch-gerundet, 
Saum gerade, scharf. G. 9 — 11 : 3 — 4 mm. {Frankr., Di'p. 
Seine-et-Oise.) Bull. soc. zool. 1877 p. 306. (M.) 

* H. elaveranu {Bgt.) Mab. Geh. durchgehend genabelt, 
niedergedrückt, schwach gewölbt, mit stumpfem Apex, weisslich, 



40 

schwach unregelmässig gestreift: Umg. 6, gewölbt, langsam 
i-cgelinässig zunehmend, den- letzte kaum grös.ser, fast gerundet, 
unten etwas bauchig; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, 
oblong-quadratisch. (r. SrS'/jUim. (Frankreich.) L. c. p. 305. (M.) 



104. H. rnfeSC<nis Penn. Geh. offen, unten etwas er- 
weitert genabelt, liei direktem Einblick sieht man nur eine 
schmale Kante der drei letzten Umg., niedergedrückt, mit 
dachfg. konoidischem Gew. u. kleinem vorstehendem Apex, weiss 
0. hell aschgrau, etwas röthlich, o. rothbraun, oft mit mehreren 
rothl)i'aunen Querstriemen (oft einfarl)en weiss), fein u. dicht 
etwas unregelmässig gestreift: Umg. 6 — 7, gedrückt, die ol)eren 
langsam regelmässig. Von der Mitte des vorletzten Umg. schneller 
zunehmend, der letzte ül)ei' der Mitte lüs an die Mund, stumpf- 
kantig, mit schwacher Kielbinde, oben gerundet, unten bauchig 
gewölbt, vorn geradi^: Naht fein, aber z. tief; Mund, mondfg.- 
gerundet-oval. z. tief, innen ringsum mit einer weissen, überall 
gleichen, rothgell) durchscheinenden Lippe, Saum scharf, dünn, 
geradeaus, nur am Nal)el etwas zur. -gebogen. G. 11 — 13 : 6 ' 'j 
— 7 Vj mm. (Evigland, Belgien, yordwestf rankreich.) Brit. zool. 
IV. 1777 p. 131 t. 85 f. 127, Donowan 1803, Brown 1837, Jeffreys Brit. 
conch. I. 1862 p. 194 t. 12 f. 1, Dup. Hist. 1847 t. 8 f. lld.e, Locard 
Contributions XII. 1888 p. 21. 

Var. iiiancliesteriensis (Bfjt.) Loc. 1. c: weiter gena- 
belt (im Nabel alle Umg. m. o. w. deutlich sichtbar), oben etwas 
höher als unten, z. regelmässig dicht u fein gestreift, Umg. 
schwach gewölbt, regfelmässig zunehmend^ der letzte vom An- 
fange an nur bis zur Mitte kantig: u. mit der Kante auf der Mitte, 
Mund, gerundet; G. 14:8 mm. (England bei Manchester und 
Bristol.) 

105. H. striolata C. P/r. Geh. z. weit durchgehend 
genabelt (alle Umg. deutlich sichtbar), stark niedergedrückt, 
oben schwach, unten stärker gewölbt, s. fein u. dicht, z. regel- 
mässig gestreift, hell hornfarben, mitunter röthlich; Umg. 6. 
schwach gewölbt, langsam regelmässig, mit dem letzten schneller 
zunehmend, der letzte oben gerundet, unten z. aufgetrieben, 
vorn gerade, hoch oben mit einer wenig deutlichen Kante; 
Mund, oval, deutlich breiter als hoch, Saum dünn, gerade, innen 
ringsum mit einer weissen Lippe, welche oben tief zur. -liegt 
u. ausst-n kaum durchseheint. G. ll--14:ß'/2 — 7 mm. (Eng- 
land, Frankreich, ]\'esfA/eut.-<chland.) Naturgesch. deutsch, nioll. III. 
1828 p. 28 t. 6 f. 8. Locard Contril). XII. 1888 p. 15. — Syn. H. rnfe- 
seens pr. p. Mont. Test. brit. 1803, Dup. Ilist. 1847 t. 8 f. IIa, h\ c, 
H. circinnata var. b. Cmontana) Rssm. Icon. f. 12 b. u. 423 (von Hei- 
delberg), //. rufesceiis Cless. pjxk. Fauna ed. 2. f. 85. — Forma 1) 
suhairinata Cl. (Jahrb. 1874 t. 8 f. 6), niedergedrückt, mit s. deutlicher 
Kante auf dem letzton Umg. (Baden bei Eberbach.) 



41 

106. H. abludens Loc. Geh. z. weit durchgehend ge- 
nabelt (der vorletzte Umg. deutlich, aber schmal, die übrigen 
schwach sichtl)ar), z. kugelig-konisch, mit z. erhohen konischem 
Gew. u. vorstehendem spitzem Apex, unten aufgetrieben gexoölht, 
z. fein, s. dicht u. unregelmässig gestreift, z. dunkelroth-horn- 
farben, meist mit dunkleren Querstriemen; als jung mit spar- 
samen, z. festsitzenden Haaren; Umg. 6, qut gewölbt, s. langsam 
s. regelmässig zunehmend, nur die letzte Hälfte des letzten 
Umg. etwas schneller anwachsend, dieser fast gleich aufgetrieben 
gewölbt oben wie unten^ mit einer s. schivachett Kante auf der 
Mitte, vorn fast gerade; Mund, fast rund, mit durchscheinender 
Lippe. Saum dünn, gerade, unten schwach erweitert, Spindel- 
rand oben s. wenig zur.-gebogen. G. 10 — 11 : 7 — 7 V'j lom. 
(Ins. Jersey, Irland bei JJidtlin, Frankreich bei Boulogne-sur- 
Mer.) L. c. p. 30. — Syn. H. altenann Klees, Loc. Cat. gen. moll. 
Fr. 1882. (L.) 

107. H. niunlailil Stad. Geh. relativ eng, aber durch- 
gehend, unten kaum erweitert (kaum ein Theil des drittletzten 
Umg. sichtbar), etwas gedruckt kugelig, oben z. erhoben konisch, 
unten z. bauchig, s. fein u. dicht gestreift, braun o. röthlich- 
hornfarben, meist mit dunkleren Striemen; als jung feinhaarig; 
Umg. 6, langsam u. regelmässig, gegen die Mund, ein wenig 
schneller zunehmend, gerundet, der letzte unten kaum gewölbter 
als oben, gerundet, ohne Kante, mit heller Kielbinde; Mund. z. 
schief, gerundet, kaum breiter als hoch, oben fast gerade, aussen 
u. unten gut gerundet, innen an der ßasis schmal u. scharf, 
oben schwächer u. breiter gelippt, Saum gerade, scharf, unten 
etwas erweitert, Spindelrand olien zur.-gebogen. G. 10 — 12: 
6 — 6 */2 ^"i- (Schweiz, Südwestdeutschland, Frankreich.) System. 
Verz. Schweizer-Conch. 1820 p. 12, C. Pfr. Naturg. III 1828 p. 23 t. 6 
f. 9, Charp. Cat. moll. Suisse 1837 t. 1 f. 15, Cless. Jahrb. 1874 t. 8 
f. 2, Locard ContriL. XII. p. 34. — $iya. H. circinnata Stud. 1820, 
Fer. 1821, H. erecta Hartra. 

Var. diibi««iana Coiit. ap. Loc. (Cat. gen. moll. Fr. 1. 1882) : 
Gew. mehr erhoben, mehr konisch, Mund, nicht schief, mehr vor- 
wärts gezogen, an der Basis gut gerundet, mit einer auch unten 
gut gerundeten (nicht kurz geraden) Lippe. (Frankr., M. Dore 
in Jura.) 

Var. (lauubialis Cless. (Jahrb. 1874 p. 184 t. 8 f. 4): 
noch enger genabelt. Gew. mehr konisch erhoben, hell hornfarben 
bis weisslich, fein unregel massig- gestreift, Umg. s. langsam zu- 
nehmend, der letzte schwach kantig, hiit heller Kielbinde, Mund, 
mondfg.-rund, Saum etwas erweitert, innen ringsum mit einer am 
Unterrande schwellenartigen starken. Lippenwulst; G. 10 — 11 '/2 
:6V2"^7 mm. (Süddeutsch!, im Donauthale, "wahrscheinlich auch 
entlang demselben durch Oesterreich u. Ungarn": Cl.) H. circin- 
nata Rssm. Icon. f. 12 a u. 422 (von Wien.) 

108. H. SUbinOIltaiia Aiab. Geh. relativ s. eng genabelt 
(ein schmaler Theil des vorletzten, kaum etwas der übrigen 



42 

Umg. sichtbar), kugelig, mit z. Pi-hohen konischem Gew. u. 
spitzem Apex, unten z. liauchig, z. fein u. dicht gestreift, unten 
regehuässiger als oben, rötlilich lioi-nfiii'l)en, meist mit einigen 
dunkli'i-en Querstriemen, als jung s. kurz behaart: Umg. 6, gut 
gerundet, langsam regelmässig, gegen die Mund, i'twas schneller 
zunehmend, der letzte vollkommen rund, selten mit heller Binde 
etwas ül)er der Mitte; Mund. z. schief, fast kreisrund, Saum 
gerade, scharf, innen ringsum mit einer an dei' Basis starken 
Lippe, Basalrand gegen den Nabel gestreckt, Spindelrand s. kurz 
u. gerundet. G. II — 11 ^/j.- 7 — l^l^mm. (Schweiz, Frankreich.) 
Rev. et mag. zool. 1868 p. 22, Locard Contrib. XII. 1888 p. 40. — 
Syn. H. pascali Mab. 1. c. 1867. — Forma 1) minor, G. 8 : 5 '/j mm. 

Var. piitoni (7. (.Jahrb. 1874 p. 304, Exk, fauna ed. 2 
f. 90): Nabel en«-, erst kurz vor der Mund, sich erweiternd, Geh. 
dünn, hellgelblich hornfarben, stark u. s. unregelmässio; o-estreift, 
immer haarlos, Umg-. 6—7, ohne Kielandeutunfr, Miind. weniof 
ausgeschnitten, breit halbniondf(r., innen schwach gelippt; G. 8 
:5 mm. (Belgien und in den Vogesen.) 

109. H. CJelatil Studer. Geh. massig u. durchgehend 
genaljelt (nur eine schmale Kante des fast ganzen vorletzten 
Umg. sichtbar), stark gedrückt, oben schwach gewölbt, etwas 
zugespitzt mit gedrücktem Apex, unten etwas bauchig, z. stark, 
s. unregelmässig , gestreift, roth-hornfarben, als jung mit einigen 
Haaren; Umg. 5 '/j. gut gewölbt, langsam regelmässig, nur 
gegen die Müud. schneller zunehmend, der letzte oben gerundet, 
unten gut aufgetriel)en, hoch oben m. o. w. deutlich o. seh wach 
kantig, meist mit heller, luirh vorn verschicindender Kielbinde, 
vorn herabsteigend; Müud. z. schief, breit oval, etwas breiter 
als hoch, oben u. aussen gerundet, unten etwas abgeflacht. 
Saum gerade, scharf, innen mit einer röthlichen, am Basalrande 
stärkeren Lippe. G. 8 ' ^- — 10 : 4 — 4 ^/j mm. (Schweiz, Frank- 
reich in Sord u. Ost, Bauern.) Syst. Verz. 1820 p. 12, Locard 
Contrib. XII. 1888 p. 43. (Beschr. nach Stnders Originale-xemplaren im 
Museum in Bern). H. coelata Stud. 1790 (nonien et adhnc nomen 
falsum). — Forma 1) viajor Loc, fein gestreift, bis 12 mm. V»reit, mit 
einem nur 1 ".^ mm. breitem Nal)el: 2) nu'iKir Loc, nur 7 mm. Ijreit. 

110. H. Cd^lortipliilhl Locard. Geh. weit durchgehend 
genabelt (Nabel von der Spitze s. regelmässig nach unten er- 
weitert, alle Uing. deutlich zeigend), stark niedergedrückt, so 
dass das kaum zugespitzte Gew. kaum etwas hervortritt, mit 
dem Apex etwas gedrückt, unten ha.uchig-gewöl/if, s. fein u. 
dicht, z. regelmäs.'iig , beider.seits fast gleich gestreift, röthlich 
hornfarben, glänzend (namentlich auf der Unterseite), in der 
Jugend dicht kurzhaarig, bald aber völlig nackt; Umg. 6, die 
vorletzten s. langsam u. regelmässig, der letzte schneller zu- 
nehmend, dieser, grossen, gerundet, unten etwas gewölbter, 
über der IMitte nur anfangs s. schwach kantig (oft ganz ohne 
Ka,nte) u. mit einer schmalen hellen Binde, vorn schwach her- 



43 

absteigend: Naht tief; Mund. z. schief, fast gerundet, kaum 
breiter als hoch, unten etwas abgeflacht, Saum dünn, gerade, 
innen mit einer weissen, nach oben fast verschwindenden, nicht 
durchscheinenden Lippe. G. 9— 10 : 4—4 ^.j mm. (Schveiz, 
Bauern, Ostfrankreich.) Contrib. XII. 1888 p. 48 (H. coelomphala). 
■Syn. H. cfflata Charp. Cat. moll. Suisse 1837 p. 11 1. 1 f. 13a,b,c, 
Clessin Jahrb. Mal. Ges. 1874 p. 187 t. 8 f. 8, Exk. fauna ed. 2 1884 
f. 84, H. (jratianopolttmut pr. p. Ranibur J. Conch. 1866, H. rufescens 
et ccelata Auct. mult. 

Var. vag'ieuna Poll. (Bollet. mus. zool. Torino 1886): 
offen genalielt, stark niedergedrückt, hell hornfarben, um den 
Nabel weisslich, uiiregelmässig feingestreift, Umg. 4 '/j— 5) schwach 
convex, letzter über der Mitte kantig (vorn z. gerundet), Mund, 
etwas gedrückt iiiondfg. -gerundet, schwach gelippt, Saum gerade; 
G. 8'/4-9:4V'2 mm. (Piemont.) 

111. H. CaeslatillJl Loc Gleich der ccelata, aber Gew. z. 
hoch, nach oben nicht zugespitzt, mit dem Apex nicht gedrückt, 
Umg. gewölbter, schneller zunehmend, die beiden letzten auf- 
fallend grösser, der letzte etwas über der Mitte anfangs u. 
bis zur Hälfte deutlich stumpf kantig, fast immer mit einer 
schmalen Kielbinde. Naht weniger tief, Mund, oval, etwas 
breiter als hoch; gleich der coelomphala, aber Gew. höher, 
Apex nicht gedrückt. Nabel viel enger (nur eine s. schmale 
Kante des vorletzten Umg. sichtbar), unten kaum erweitert, 
letzter Umg. z. gerundet, unten stärker gewölbt als oben, 
näher der Mitte kantig, Mund. m. o. w. in die Quere ausge- 
zogen: gleich der concinna, aber etwas enger genabelt (weniger 
der Breite des vorletzten Umg. im Nabel sichtbar), Geh. grös- 
ser, weniger kugelig, Müud. weniger gerundet. Lippe schwächer, 
Spindelrand oben s. wenig zur.-gebogen. G. 8 — 10:5 — 7 mm. 
(Schweiz, Frankreich.) Contrib. XII. 1888 p. 51. (L.) 

112. H. claildestilia Hartm. Geh. durchgehend, eng, 
aber an der Mund, schnell u. stark, zur doppelten Breite er- 
weitert genabelt, flach gedrückt, mit dem Gew. in der Mitte 
(etwa 4'/j Umg.) etwas in der Höhe gezogen, s. fein, s. dicht, 
beiderseits fast gleich gestreift, dünn, solide, bräunlich o. grau, 
mitunter weiss; Umg. 6, schwach gewölbt, die 2 — 3 ei'sten 
langsam, der 4. u. 5. sclmcller zunehmend, der letzte stark 
erweitert, dieser unten gewölbter als oben, gerundet, ohne 
Kante o. nm- anfangs s. schwach kantig, mit schmaler Kiel- 
binde: Naht z. tief; Mund, gerundet, kaum breiter als hoch, 
olien schwach gebogen, unten etwas; abgeflacht, innen dünn 
weissgelippt. Saum dünn, gerade, mit convergirenden Rändern. 
G. 9\/2 — 10^/3:4 ^'4 — 5 mm. {Schweiz, Ostfrankreich.) Neue 
Alpina I. 1821 p. 236 (corrug. var.), Gasterop. d. Schweiz 1844 p. 125 
t. 38, Cless. Jahrb. 1874 p.^ 182 t. 8 f. 3, Locard Contrib. XII. 1888 
p. 54. — Forma 1) major, bis 12 mm. breit; 2) minor, 9. mm. breit. 
— Jung = H. gratianopolitana pr. p. Rambur. Journ. Conch. 1869. 



44 

Var. isarica Loc. (Cat. gen. moll. Fr. 1. 18P2, Contrib. 
XII. 1888): Gew. viel höher, mit melir voi'steheiidem Apex, Umg. 
gewölbter, letzter grösser, kaum merkbar kantig, vorn deutlich 
lierabgebogen, Mund, fast ganz kreisrund, Spindelrand oben mehr 
zur. -gebogen , Nabel an die Müml. etwas weniger erweitert; 
G. 9'/,— 10 72:6-6 73 mm. (Schweiz, Südostfrankreich.) H. gla- 
bella Gras Moll. Isere 1840 p. 33 t. 2 f. 2.5; H. gratianopolitana 
Loc. Var. malac. I. 1880 p. 101. 



118. H. Uiubrosjl (Partsch) C. Pfr. Geh. tief, schuell 
spiralfg. u. an der Mund, stark erweitert genabelt, niedergedrückt, 
mit wenig erhobenem Gew. u. vorstehendem Apex, dünn, fett- 
giänzend, schmutzig weiss, horngelblich o. röthlich braun, fein- 
gestreift, dicht chagrinirt o. s. dicht u. mikroskopisch hammer- 
schlägig mit sparsamen spröden Haaren; Umg. 5. etwas ge- 
wölbt, langsam regelmässig, der letzte schneller zunehmend, 
dieser oben stumpfkantig, mit hellem Kielstreifen, vorn herab- 
steigend; Naht tief; Mund, quer mondfg. -eirund, Saum scharf, 
am Unterrande verl)reitert abstehend, innen z. dünn gelippt. 
Ränder genähert. G. 11 — 12:6 mm. {Alpen, Bosnien, Bajjey'n. 
Bö}L7ne7i, Sachsen, Siebenbürgen, GaUzien.) Naturg. d. Moll. III. 1828 
p. 27 t. 6 f. 7. Rossm. Icon. f. 13 (424—25). - Forma 1) minor, Rni., 
kleiner, blasser, enger genabelt. 

Var. aporata (Bgt.) Serv. (Ann. mal. 1884): enger gena- 
belt, oben mehr gedrückt, Umg. etwas schneller zunehmend, der 
letzte relativ grösser, vorn kurz, schnell u. scharf herabsteigend, 
Mund, kreisrund, ebenso hoch wie breit, oben erhoben bogig, 
kaum merkbar ausgeschnitten, Saum fast gerade, Ränder s. ge- 
nähert, convergirend. (Bosnien bei Agram u. Serajewo.) Wird 
mitunter für erjareci genommen. 

Var. iiiiibrO!!«ella (Jouss,-.) Serv. 1. c: grösser, unten 
weiter genabelt, gedrückt, oben kaum gewölbt, letzter Umg. vorn 
weniger herabsteigend, Mund, weniger schief, relativ weiter, Saum 
stärker u. mehr geößnet. (Salzburg.) 

Var. sciraia (B(/t.) Serv. 1. c: weiter genabelt, Umg. 
schneller zunehmend, der letzte von der Mitte seiner Länge aus 
langsam regelmässig herabsteigend, dadurch kommt die fast runde 
Mund, tief unter dem vorletzten Umg., Saum geradeaus, nicht 
erweitert. (Croatien.) 

Var. oecoscia (Bgt.) Serv. 1. c: s. weit trichterfg. ge- 
nabelt, Umg. cylindrisch, schmai^ doch etwas kantig, der letzte 
imten gewölbter als oben, Apex s. klein, Mund, klein, fast rund, 
Saum dünn, etwis offen, nicht bebrämt, Ränder fast zus. -hängend. 
(Croatien bei Agram, Polen bei Ojcow.) Wird mitunter für 
erjaveci o. rtifescens gehalten. 

Var. ain(;la {Bgt.) Serv. 1. c: s. weit genabelt (Nabel 
4 mm. breit), Umg. 6, cylindrisch, noch enger gewunden u. noch 
schmäler als l)ei der oeco-'^cia, "vvurmfg." doch etwas kantig, der 
letzte wenig gross, vorn s. wenig u. s. kurz herabsteigend, Mimd. 
oblong, Saum dünn, ringsum offen, Ränder fast zus. -hängend. 
(Krain.) 



45 

114. H. erjjiveci Brm. Geh. gleich einer blassgelbeu 
uiiibrosa, aber Gew. mehr erhoben, letzter Umg. ohnf Kante, 
Mund, mondfg.- mehr gerundet, Sauin breiter ausgebogen. G. 
14:7 mm. (Croatien, Bos>nen.) Cuutr. Malacol. Croat. 1870 p. 26. 
Von dieser Art habe ich leider vor mir nur für Beschreibung- un- 
brauchbare Exemplare. Mr. Servain hat in Annales de Malacologie 
1884 folgende Formen (als Arten) in den Tag gebracht. 

Var. iiiortella Serv. (Ann. mal. 1884): zierlicher gestreift- 
hanimerschlägig, ünig. enger gewunden, der letzte deutlich klei- 
ner, namentlich weniger weit gegen die Mund., oben s. tief her- 
absteigend, Mund, kleiner, weniger hoch, Saum stärker, breiter 
u. mehr zur.-gebogen, Ränder mehr convergirend. (Bosnien bei 
Zenica.) 

Var. tanora Serv. 1. c: etwas gedrückt kugelig, oben z. 
konoidisch, unten gewölbt, stärker gestreift u. deutlicher hammer- 
schlägig, Umg. 6, z. gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, 
der letzte mit Andeutung einer Kante, unten stärker gewölbt als 
oben, vorn regelmässig stark herabsteigend, Mund. s. schief, quer 
oblong, Saum bebrämt, z. dick, wenig zur.-gebogen, oben ge- 
radeaus, Ränder genähert, Nabel eng u. tief, nicht erweitert, doch 
trichterfg. ; G. 8—10:5—6 mm. (Bosnien bei Zenica.) 

Var, avarica SeriK 1. c: festschalig, s. fein gestreift- 
hammerschlägig, Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte nur 
anfangs kantig, unten auffallend stärker gewölbt als oben, Mund, 
s. schief, wenig ausgeschnitten, gerundet, quer herabsteigend, 
Saum oben stark erweitert, herabsteigend, Nabel eng, s. tief 
G. 972:6 mm. (Zenica.) 

Var. savinella Serv. I.e.: gleich einer H. hispida, röth- 
lich, mit einer weissen Mittelbinde, äusserst fein gehämmert, 
Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte anfangs kantig, zus.- 
gedrückt gerundet an der Mund., oben tief herabsteigend, Mund, 
schief, unregelmässig oblong, quer, oben gebogen, unten gestreckt- 
horizontal, Saum dick, breit offen, Ränder s. genähert, Nabel 
innen s. eng, an der Müud. z. schnell erweitert. (Zenica.) 

115. H. Cavarella Serv. Geh. eng u. tief genabelt, 
etwas bauchig-gedrückt, oben gewölbt, feingestreift u. unter 
der Loupe s. fein hammerschlägig-gerunzelt; Apex stumpf; 
Umg. 5. etwas gewölbt, langsam zunehmend, mit eingedrückter 
Naht, der letzte kaum grösser, undeutlich kantig, oben wenig, 
unten stärker gewölbt, vorn plötzlich kurz herabsteigend: 
Mund, wenig schief, z. mondfg. -eirund, Saum gerade, scharf, 
innen weissgelippt, Spindelrand olien kaum verbreitei't. G. 6 — 8 
: 4 — 5 mm. (Bosnien zw. Zenica 11. Serajewo.) Ann. mal. 1884 
p. 354. (S.) 



116. H. plebeia iJrp. Geh. s. eng, an der Mund, etwas 
erweitert genabelt, gedrückt-kugelig, gestreift, z. dünn, horn- 
braun 0. horngelb, mit kurzen gebogenen Haaren besetzt; Umg. 
(i, regelmässig zunehmend, etw^s gewölbt, der letzte fast bis 
an die Mund, deutlich kantig, mit weisser Kielbinde, unten 



46 

anfangs abschüssig flach gewöli)t, gegen die Mund, zu stark 
gewölht, in der Nabelgegend höher u. fast quer in den Nal)el her- 
abfallend; Mund, mondfg. -gerundet, innen ringsum mit einer 
unten stärkeren, oben schwächeren, breiteren u. tiefer liegenden 
Lippe, Saum wenig erweitert, Oberrand regelmässig ge])ogen, 
Unterrand z. stark geliogen. Spindelrand oben etwas verbreitert 
u. umgeschlagen. G. 7— 8V'2:5 mm. Tliier (nach Meyer) mit 
einem runden, wenig gebogenen, nicht gedrehten, pfriemenfgen 
Pfeil. (Frankreich, Schweiz.) Hist. moll. 1805 p. 105 t. 8 f. 5, 
Dup. Hist. moll. t. 8 f. 10, Moq.-Tand. Hist. moll. t. 17 f. 17—18. — 
F'orma 1) major, G. 10:7 mm. -- Obige Beschreibung ist nach vielen 
Exemplaren von dem Draparnaudschen Fundorte an der Rhone. 

117. H. plebicola Loc. Gleich der plebeia, aber etwas 
weniger eng genabelt (Nabel unten kaum erweitert, etwa ^/^ 
der Länge, s. wenig der Breite des vorletzten Umg. zeigend), 
mehr niedergedrückt, mit niedrigerem Gew., als jung mit eini- 
gen z. langen, leicht abfallenden Haaren, die vorletzten Umg. 
langsam regelmässig, der letzte schneller zunehmend, dieser 
unten gewölbter als oben, anfangs stumpf kantig, mit einer 
hellen Kielbinde fast bis an die Mund., i\lünd. weniger gerun- 
det, etwas breiter als hoch, innen dünn gelippt. G. 9 ' 'j — 10 
: 5—5 V/4 mm. (Ost/rankräch.) Contrib. XH. 1888 p. 62. (L.) 

118. H. filiciUil (F. J. Schmidt) P/r. Geh. zum Theil 
bedeckt durchbohrt, mit breitem, gedrückt konischem Gew., z. 
festschalig, stark gestreift, durchscheinend, hornfarbig. kur: 
lüeicliliaariq (oft nackt, aber nie gekörnelt); Umg. 6. breiter 
als hoch, regelmässig zunehmend, z. gewölbt, der letzte an- 
fangs s. undeutlich stumpfkantig, bis zur Mund. zus. -gedrückt 
walzenfg., mit weissliclier Kiel binde, unterseits z. flach, all- 
mähUg in das enge jSabelloch abfallend, vorn etwas herabgesenkt; 
Mund, schief, oval-mondfg.. breiter als hoch, wenig ausge- 
schnitten, innen mit einer unte7i stärkeren, oben schwächeren, 
weisser 0. röthlicher (aussen etwas gelbroth durchscheinender) 
fAppe, Oberrand gestreckt gebogen, Unterrand etwas erweitert. 
viel länger u. schioächer gebogen als jener. G. 7 — l^j^-.b^j^ mm. 
(Krain ; Kärnten, Steiermark u. Tirol nach Clessiu.) Symb. I. 
1841 p. 3^», Chemn. Conch. Cab. Helix t. 98 f. 31—32. - Obige Be- 
schreibung ist nach Originalexemplaren aus F. J. Schmidts Hand, mit- 
g-etheilt von Herren Hofifniann in Laibach u. Brot in Geneve. — Forma 
1) major, grösser, s. eng, aber fast offen genabelt, mit kreiselfgeni, 
spitzem Gew., stärker u. klar rothgelb durchscheinender weisser Lippe; 
G. 7— 10:6— 7 V2 nim. (Krain.) 

Var. utiflata West. (Fauna europ. 1876): grösser, nackt, 
Nabel etwas weiter, Saum ohne deutliche Lippe. (Bosnien bei 
Mostar: Möllend. Fauna Bosn. 1873.) 

119. H. dliesineiisis /Loc. Geh. eng. au der Mund, 
kaum erweitert genabelt, kugelig, etwas konisch, horngelb, fein 



47 

z. regelmässig u. wellig gestreift, mit zerstreuten kurzen Haa- 
ren; Umg. 5 — 5^/2, gewölbt, die oberen s. langsam, die üb- 
rigen schnell zunehmend, letzter vom Anfang an gerundet, 
gegen die Mund, mehr nach unten aufgeblasen; Mund, stark 
mondfg., gerundet, fast gleich hoch wie breit, Saum gerade, 
dünn, innerhalb des gebogenen Unterrandes s. schwach u. kurz 
gelippt. G. 6—7:4^/2—4^/4 mm. (Frankr., Cote-d'Or, Auhe, 
Marne &c.) Bull. soc. mal. Fr. 1887 p. 168. — Forma 1) minor, 
kleiner, oft mehr konisch; 2) äepressu, oft o^rösser, stärker niederge- 
drückt; 3) flamnndata Loc, mit dunkleren Flammen auf dem letzten 
Umg. (L.)' 

120. H. Saporosa Mab. Geh. tief durchbohrt, kugelig- 
niedergedrückt, hornfarben. unter der Loupe unregelmässig ge- 
streift, mit wenigen, schnell abgestossenen, Härchen; Gew. 
niedrig, mit stumpfem Apex: Umg. 5 — 6, langsam regelmässig 
zunehmend, convex-gerundet, der letzte kaum grösser, an der 
Mund, etwas erweitert; Mund, schief, mondfg., quer oblong, 
mit s. dünner weisser Lippe. G. 7 ^/j — 8 : 4 mm. (Frankr., 
Dep. Lazire et Auhe, Spanien.) L. c. p. 305. (M.) 

121. H. Ill.ltronica Mab. Geh. s. eng genabelt 0. durch- 
bohrt, gedrückt kugelig, mit z. konischem u. spitzem Gew. 
(an Form s. gleich der incarnata), z. fest, dicht gestreift, horn- 
farl)eu-weisslich; Umg. 6, unregelmässig »zunehmend, convex- 
gerundet, fast abgesetzt, der letzte gross, gerundet, mitunter 
schwach kantig, vorn s. kurz herabsteigend; Naht eingedrückt; 
Mund, schief, kaum mondfg., quer oblong, mit Lippe nur am 
Unterrande. G. 7^2 — ^:4 — 5 mm. (Frankreich.) Bull. soc. 
zool. 1877 p. 306, Loc. Contr. faune fr. IL 1881 p. 15 c. fig. 

122. H. tirbana. (Cout.) Loc. Geh. massig offen gena- 
belt, mit niedergedrückt konoidischem Gew., z. dunkel oliven- 
farbig hornfarben. z. regelmässig u. deutlich gestx'eift, selten 
mit Kielbinde, unten gewölbt; Umg. 4^/2 — ^Va' ^- schnell 
unregelmässig zunehmend, der letzte relativ gross, mitunter 
schwach kantig; Mund, wenig mondfg., gleich hoch wie breit, 
nur am gebogenen Basalrande u. da nur kurz weissgelippt; 
Nabel tief innen schnell, dann s. langsam u. an der Mündung nur 
schwach spiral erweitert (brunnenfg.). G. 8 — 9:5 — 5 ^/j mm. 
(Mittel- Frankreich.) Contr. faune franc. IL 1881 p. 15-c. fig. (Cout.) 

123. H. latiniaceiisis Loc. Geh. eng u. tief genabelt, 
stark niedergedrückt gewölbt, unten wenig convex. unregel- 
mässig s. fein gestreift, hornfarben-gelblich o. -röthlich, mit 
kurzen, borstigen, leicht abfallenden Haaren sparsam besetzt; 
Umg. 5, z. regelmässig zunehmend, der letzte gegen die Mund, 
gerundet; Mund, in die Quere z. verlängert, an der Basis fast 



48 

gerade, nur am Unterrande gelippt. Spindelrand am Nabel 
plötzlich erweitert u. zur. -gebogen. G. 7-10:4^/2 — 5 mm. 
(Mittel-Frankreich.) L. c. p. 16 c fi^. (Loc.) 

124. H. hoiiruiailii Bgt. Geb. genabelt, kugelig-gedrückt, 
mit stumpf'-konoidischem Gew., feingestreift, an der Naht fast 
feingerippt, zerbreichlich, nackt, durchscheinend, glänzend, gelb; 
Umg. 6, gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, mit einge- 
drückter Naht, der letzte kaum grösser, gerundet, vorn gerade; 
Mund, kaum schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, 
einfach, Spindelrand oben etwas zur.-gebogen. G. 9 : 6 mm. 
(Frankreich bei Gr. Chartreuse.) Malac. Grande-Chartr. 1864 p. 55 
t. 7 f.- 13. (B.) 



125. H. teloueusis Mettre. Geh. eng genabelt, schwach 
gewölbt-niedergedrückt, mit erhabenem Apex, dünn, schwach 
x'öthlich horngelb, feingestreift, s. selten u. dann s. kurz haarig; 
Umg. 5 — 6, wenig gewölbt, der letzte viel grösser, gegen die 
Mund, erweitert, über der Mitte stumpf kantig, um den jSabel 
aufgetrieben, vorn oben herabsteigend; Mund. s. schief, oval- 
gerundet-mondfg., innen nahe dem Rande fein gelippt, mit zuge- 
neigten gleich gebogenen Rändern, Basair. kurz umgeschlagen. 
G. 10 : 5 — 5 ^/j mm. (Frankreich.) Ann. sc. nat. 1842 p. 188, 
Dup. Bist. moll. 1848,p. 176 t. 9 f. 1, Moq.-Tand. Bist. moll. 1855 t. 
16 f. 29—32. 

Var. crassilabris Ner. (Proc. zool. soc. Lond. 1880): 
braun, mit breiter weisser Kielbinde, Nabel ungewöhnlich offen, 
Mund, klein, mit s. breitem, zurückgebogeneni Saum; G. ll:6'/s 
mm. (Schweiz in Grand Mont.) 

Var. lavandtilie Bgt. (Moll, nouv., litig. 1863 t. 8 f. 
1—5): gewölbter, enger oenabelt, letzter ümg. mit der ganzen 
Unterseite gewöJbt-gerundet, oben vorn plötzlich aber nicht so 
tief herabsteigend, Mund, mehr ausgeschnitten, weniger g-erundet, 
mit nicht convergirenden Rändern; G. 11 : 6 Vs mm- (S.O. Frank- 
reich, Piemont.) Forma 1) cottvma Poll. (Atti Acc. Torino 1885), 
gedrückter, Nabel; weiter, ümg. langsamer zunehmend, Mund, 
mehr gerundet; G. 8—10:5—6 mm. (Piemont.) 

Var. clrueutiua Bgt. (Rev. & mag. zool. 1877): Umg. 5, 
der letzte unterseits nicht gewölbter um den Nabel, oben vorn 
gerade u. nur an der Insertion des Aussenrandes kurz herab- 
gebogen, an der Peripherie heller. Mund, innen kaum gelippt, 
Saum mit auch dem Basalrande fast geradeaus; G. 10:6 mm. 
(S.O. Frankreich.) 

Var. diieg-a Brjt. 1. c: etwas gewölbt, unten gewölbter, 
mit weisslicher Kielbinde, letzter Umg. gross, oben convex, unten 
gerundet, oben vorn kurz herabsteigend, Mund, gerundet-oblong, 
z. ausgeschnitten, Basalrand kaum zur.-gebogen; G. 11 — 12 : 6 
-7^8 '^"^- (Alpes-Maritimes.) Forma" 1) major, hell horn- 
farben (nicht röthlich). Mund, mehr gerundet, Saum mehr ver- 
dickt; G. 11 '/j: 6 Vi mm. 



49 

Var. geliil« Bc/t. 1. c: oben etwas koniscb-convex, unten 
convex-oenindet, Umg-. schnell zunehmend, der letzte oben ge- 
wölbt, vorn gerade, Mund, wenig schief, z. gross, mondfg.-gerun- 
det, innen z. stark weissgelippt, Unterrand kaum ausgebreitet; 
G. 10-11:6-7 mm. (8.0. Frankreich.) 

Var. coucreta B(/t. 1. c: beiderseits gewölbt, Apex s. 
gross, weisslich, einfarben, letzter Umg. fast gerundet o. selten 
mit kaum merkbarer Kante, vorn plötzlich ku!-z herabgebogen, 
Mund, mondfg. -gerundet, innen z. stark gelippt, Basalrand kaum 
ausgebreitet; G. 9 : 5 mm. 

Var. criiiioda Bgt. 1. c: klein, beiderseits convex, glän- 
zend, hornfaiben, mit schwacher Kielbinde, Umg. 5, regelmässig 
zunehmend, der letzte etwas grösser, anfangs kantig, vorn ge- 
rundet u. kurz herabsteigend, Mund, gerundet, wenig mondfg., 
innen schwach gelippt; G. 7 — 8:4 mm. 

Var. petleinontaua Pini (Atti soc. ital. 1884): s. eng 
genabelt, etwas kugelig-niedergedrückt, glänzend, hell horngelb, 
Umg. 5, der letzte stumjif kantig, vorn kaum herabsteigend, Mund, 
fast eifg., z. tief innen weissgelippt (Lippe auswendig roth durch- 
scheinend); G. 9— D'/j^S mm. (Piemont.) Forma 1) salassia 
Poll. 1. c, etwas weiter genabelt, gewölbter, deutlicher gekantet, 
fast ohne Lippe in der Mund.; G. 8— 8*/2:5— 5'/, mi""- 

Var. peg-orarii Poll. 1. c. : kugeliger, schwächer kantig, 
hornfarben, mit weisslicher Kielbinde, Nabel enger, Mund, mehr 
gerundet, stark weissgelippt; G. 7— 8'/2 : 4 72—5^2 ^^^- fPiemont.) 

Var. segriislna Less. (Atti Acc. Toriuo 1879 t. 7 f. 31 — 33): 
eng genabelt, beiderseits gleich u. z. hoch gewölbt, letzter Umg. 
kantig, mit Kielbinde, Miind. breit mondfg., mit s. schwacher 
Lippe am Basalrande: G. 8:6 mm. (Piemont.) 

* H. inoutoiii (Mittre) iJiip. Geh. s. eng genabelt, 
beiderseits gewölbt, mit etwas konisch-convexem Gew., rufa, 
mit heller Kielbinde; letzter Umg. viel grösser, etwas kantig, 
vorn fast gerundet, unten gleichmässig gerundet, oben an der 
Müud. stark u. tief herabsteigend: Mund, quer oblong, kaum 
mondfg. ausgeschnitten, s. schief, Basalrand zur. -gebogen u. die 
Ränder einander auf der Wand s. genähert. G. 10—12 '/j 
: 6—7 ^'4 mm. (Frankreich, Alpes- Marithues.) Hist. moll. 1848 
p. 178 t. 9 f. 2. — Forma 1) major, G. 14:8 mm. 

* H. asteilisl Mab. Geh. eng halbbedeckt durchbohrt, 
konisch-convex-niedergedrückt, unten z. convex, röthlich horn- 
farben, z. fest, glänzend, unter der Loupe schwach wie ge- 
körnelt, mit kleinem fast spitzem Apex; Umg. 5, wenig ge- 
wölbt, s. schnell zunehmend, der letzte schwach kantig, vorn 
gerade; Mund, schief, mondfg., fast gerundet, z. tief innen 
weissgelippt, Ränder genähert, Spindelrand stark gebogen, oben 
kurz verbreitert u. umgeschlagen. G. 11 : 5 ^/^ mm. (Insel 
Corsica.) Guide du Naturaliste 1880 p. 64. (M.) 

4 



50 

Be7n. In Kev. et Mag, Zool. 1877 bemerkt M. Bourguignat von 
den hierher hörenden Formen, dass die, welche auftrocknen u. warmen 
Orten leben (wie forma typic;i) "haben das Geh. am meisten nieder- 
gedrückt u. kantig, mit letztem Umg. vorn stark herabgebogen u. ob- 
longer, s. schiefer Mund.; die, welche den Mittelregionen mit kallen 
nassen Orten zugehören (wie diaäga), haben die Umg. schneller zuneh- 
mend, den letzten grösser, vorn kaum herabgebogen u. die Mund, 
weiter, mehr gerundet; die endlich, welche in den höheren Regionen 
leben, wo der Winter streng u. trocken ist u. der iSchnee 7—8 Monate 
liegt, haben eine m. o. w. gerundete Mund., die Umg. weniger kantig 
u. langsamer zunehmend u. den letzten kleiner u. vorn fast gerade. 

126. H. aclerOchrOJl ßgt. Geh. durchbohrt, niederge- 
drückt, mit convexera Gew., hell hornfarben, feiugestreift, glän- 
zend; Umg. 6, wenig gewölbt, z. sclinell zunehmend, der letzte 
gross, mit schwachem Kielsti'eifeu, vorn plötzlich herabgebogeu ; 
Mund. s. schief, wenig mondfg., gerundet, innen x. weissgelippt, 
Saum geradeaus, scharf, Ränder genähert. G. 1 1 : 7 mm. (Al- 
gerien.) Malacol. Alg. I. 1864 p. 161 t. 16 f. 17-20. (B.) 



127. H. crispulata Mss. Geh. zum Theil bedeckt durch- 
bohrt, niedergedrückt, mit gedrückt gewölbtem Gew. u. etwas 
vorstehendem Apex, runzelig gestreift, mit schiefen haartragen- 
den Impressionen; Umg. 5, flach-gewölbt, mit eingedrückter 
Naht, regelmässig zunehmend, der letzte s. stumpf kantig, vorn 
kurz herabsteigend; Müud. s. schief, quer mondfg. -oval, Saum 
kaum etwas ausgebreitet, innen schwach weissgelippt, Ränder 
z. genähert, Aussenrand fast gerade, scharf, Spindelrand kurz, 
weiss, zur. -gebogen, die Perforation zur Hälfte bedeckend. G. 
7 : 4 mm. (Jerusalem.) Coq. voy. Roth 1861 p. 12. (Mss.) 

128. H. ferdilUUUli Serv. Geh. durchbohrt, mit gewölb- 
tem Gew. u. kleinem Apex, runzelig gestreift (die Streifen 
schief, dicht stellend, stark, runzelig) u. mit haartragendeu 
Eindrücken, fast durchscheinend, wenig glänzend, hornfarben ; 
Umg. 5, gewölbt, mit eingedrückter Naht, regelmässig zuneh- 
mend, letzter massig, über der Mitte s. schwach kantig, voi'n 
gerade, massig gewölbt, unten gerundet; Mund, leicht schief, 
wenig mondfg., oben gerade, unten vollkommen gerundet, Saum 
gerade, scharf, Ränder etwas zus. -neigend, Oberrand gerade, 
Spindelrand schwach offen. G. 6 : 3 * 'j mm. (Spanien hei Se- 
villa.) Et. moll. Esp. 1880 p. 51. (S.) 



129. H. rufispira Mts. Geh. ungenabelt, flach, oben 
mit uugleichmässigen runzligen Anwachsstreifen, röthlich, unter- 
seits feiner u. dichter gestreift, gelblich weiss: Umg. 5 — ^^■■x- 
etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte mit einer s. 
stumpfen, nach vorn sich verlierenden Kante u. weisser Kiel- 



51 

binde, unten gewölbt, oben vorn etwas herabsteigend; Naht 
fein; Mund. z. schief, niondfg. -gerundet, mit schwacher Innen- 
lippe, Saum gerade, mit genäherten Kandiusertionen. G. 13 V'j— 
14 : 8 mm. (Turkestan.) Fedtschenko Reisen in Turkestan, Moll.. 
1874 p. 9 t. 1 f. 7 u. Sitz. Ber. Beil. 1874 p. 44. — Forma 1) 7najor, 
G. 18 :11 mm. (Mts.) 

130. H. niesoleuCJl Ätts. Geh. durchbohrt, konoidisch- 
kuqelig, unregelmässig gestreift, roth; Umg. 5, etwas gewölbt, 
der letzte gerundet, mit z. breiter Kielbinde, unten gewölbt, 
vorn etwas herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund etwas schief, 
mondfg.-fast halbkreisfg., Saum gerade, schwach verdickt, Ränder 
mit dünner Wulst verbunden, von einander entfernt, Aussenrand 
stark bogenfg. G. 9 : 6 ' '2 mm. (Nordwestasien b. Kyzyl Art.) 
Sitz. Ber. Berl. 1882 p. 105. (Mts.) 

131. H. nordensklöltli West. Geh. massig genabelt, 
mit niedergedrückt kugelig-konischem Gew. u. vorstehendem 
Apex, röthlich hornfarben, beiderseits regelmässig dicht rippen- 
artig gestreift; ümg. 6 — 7, etwas gewölbt, z. langsam zuneh- 
mend, der letzte gerundet, etwas über der Mitte schwach kantig, 
mit weisser Binde in der Peripherie, vorn gerade; Mund, ge- 
rundet mondfg., ohne Lippe o. mit nur einem s. dünnen Schmelz- 
belege innen, Saum gerade, dünn, Ränder s. entfernt. G. 12 — 18 

: 7—8 V/j mm. (Sibirien.) K. Sv. Vet. Ak. Handl. XIV. 2. 1876p. 
32, t. 1 f. 7, Mts. Coneh. Mitth. 1880 p. 15, t. 4 f. 14-16. — Forma 
1) depressa. etwas offener g-enabelt, niedergedrückt, Umg. flacher, der 
letzte beiderseits fast gleich zus. -gedrückt, auf der Mitte deutlich stumpf- 
kantig, G. 12--14 : 6—7 '/j; 2) j/lanata, stark niedergedrückt, fast flach, 
nur der Apex etwas erhaben, letzter Umg. stark zus. -gedrückt, beson- 
ders oben, mit fast scharfer Kante, G. 10 V2 — 6 mm. — Als jnng ist 
die Schnecke dicht mit kurzen weisslicheu Haaren bedeckt. 



132. H. IllJirtorelli Bgt. Geh. eng genabelt, gedrückt 
gewölbt, dunkel hornfarben (fast immer mit Schlamm bedeckt), 
feingestreift u. überall mit lamellenfgen Haaren bedeckt; Gew. 
etwas u. breit gewölbt, mit zitzenfgen Apex; Umg. 4 ' /j — ^t 
abgeflacht, an der Naht fast übergreifend, regelmässig zuneh- 
mend, der letzte kaum grösser, etwas abschüssig, vorn langsam 
herabsteigend, unten gewölbter; Mund, schief, mondfg., quer 
oblong-gerundet, Saum innen kaum merkbar verdickt, Basal- 
rand etwas zur. -gebogen, G. 5 — 6 : 3 V/j mm. (Spanien bei 
Sarria univeit Barcelona.) Moll. nouv. litig. 1870 p- 2 f. 12—16. 

133. H. bofilliaiia Fagot. Geh. z. weit genabelt, nie- 
dergedrückt, oben kaum gewölbt, mit zitzenfgem Apex, unten 
gewölbt, hornfarben-roth o. grünlich, unregelmässig gestreift, 
überall u. besonders auf dem letzten Umg. mit lamellenfgen 
Haaren sparsam besetzt; Umg. 5, die ersten langsam, die übrigen 
s. schnell zunehmend, der letzte kantig, zus. -gedrückt, grösser, 



52 

etwas herabsteigend; Naht s. eingedrückt; Mund, schief, mondfg.. 
quer. z. gerundet, Saum einfach, an dem Nabel umgeschlagen, 
Ränder zuneigend, Nabel regelmässig aufgerollt. G. 6:2 '/j — 
2 ^/^ mm. (Spanien, Montserrat.) Ann. de Malacol. 1884 p. 177. 

184. H. becnsis Ramb. Geh. offen genabelt, nieder- 
gedrückt-gewölbt, mit dickem Apex, dünn, durchsichtig, unregel- 
mässig gestreift-feingefaltet, grünlich o. röthlich, fein behaart; 
Umg. 4^/2, gewölbt, der letzte schneller zunehmend; Naht z. 
tief; Mund, breit mondfg. -gerundet, Sauu) einfach, gerade, scharf, 
mit z. genäherten Rändern. G. 4:2 ' '4 mm. (Frankreich in 
Ost-Pyrenäe7i.) Journ. Conch. 1868 p. 267, 1869 t. 9 f. 3. (R.) 

135. H. iiphtVil Tjet. Geh. durchbohrt, niedergedrückt, 
beiderseits gewölbt, (oben etwas konoidisch), zerbrechlich, dünn, 
hornfarben, auf den oberen Umg. stark gestreift, l)esonders 
an der Naht, auf dem letzten fein u. undeutlich gestreift, überall 
mit s. kurzen, weisslichen, nicht leicht abfallenden Haaren be- 
setzt; Umg. 5 — 5 ','2, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, 
der letzte etwas kantig, unten gewölbt, vorn fast gerade; Naht 
eingedrückt; Mund, wenig schief, quer mondfg. -oblong, Saum 
gerade, scharf, Spindelrand oben verbreitert u. umgeschlagen. 
G. 7 : 5 mm. (Algerien.) Ann. Malacol. 1870 p. 301. (L.) 

13(). H. iilliisillil Serv. Geh. eng genabelt, flach nieder- 
gedrückt, mit grossem Apex, unterseits gewölbt, zerbrechlich, 
glanzlos, hornfarben, mit einem oben rothen unten weissen 
Bande an der Peripherie, zierlich lamellenstreifig u. mit s. klei- 
nen Haaren unregelmässig u. sparsam besetzt; Umg. 4'/j, gewölbt. 
s. schnell zunehmend, der letzte gross, z. kantig, oben sehr 
schwach gewölbt, vorn gerade, unten gerundet; Naht tief: Mund, 
schief, wenig mondfg., innen weisslich, oben z. gestreckt, aussen 
u. unten völlig rund, Saum gerade, scharf, nur am Nabel aus- 
gebreitet. G. 5 : 3 mm. (Spanien hei Badajoz.) Et. moU. Esp. 
Port. 1880 p. 56. (S.) 

137. H. rOSili Silva. Geh. klein, genabelt, oben fast 
flach niedergedrückt, unten gewölbt, hell hornfarben, dünn, fein 
gestreift, mit feineu, relativ langen ('/j mm.), z. straffen Haaren 
sparsam besetzt; Umg. 3 ^j^ — i, etwas gewölbt, regelmässig 
zunehmend, der letzte grösser, oben schwach gewölbt, dann 
stumpfkantig, unten stark gewölbt, gerundet, oben vorn fast 
gerade; Naht z. tief; Mund, schief, wenig mondfg., gerundet, 
Saum einfach, gerade, um den Nabel vorgezogen, Ränder genä- 
hert. G. 3 V/4 : i '/4 ^^^- (Portugal hei Coimhra.) L. c. p. 6. (S.) 



138. H. parljltoris (Buk Rssm.) Geh. offen genabelt, 
oben ganz flach, unten stark gewölbt, oben stumpfkantig, hörn- 



53 

braun, dünn, glanzlos, scharf feingestreift, von langen, gelb- 
lichen, glänzenden Haaren zottig; Umg. 4, oben fast flach, über- 
greifend, der letzte- grösser, oben fast flach, über der Mitte 
kantig, unten gewölbt, nach vorn z. tief unter der Kante des 
vorletzten herabsteigend; Mund, etwas eckig, schief, gerundet, 
Saum einfach, dünn, gerade, Ränder etwas genähert, Oberrand 
fast horizontal, Unterrand s. stark gebogen. G. 7 '/j — 9:3 — 
4 V/2 mm. (Sicilien.) Icon. XI. 1839 p. 2 f. 688. 

139. H. reinJl (Ben. Pfr.) Geh. offen genabelt, oben 
etwas gewölbt, unten gewölbt-bauchig, dünn, s. fein runzelig- 
gestreift, dunkel hornfarben, mit langen, steifen, weisslichen 
Haaren; Umg. 4, oben kaum etwas gewölbt, etwas übergreifend, 
kantig, regelmässig zunehmend, der letzte über der Mitte kantig, 
vorn kaum herabgebogen; Naht tief; Mund, diagonal, raondfg.- 
gerundet, kaum eckig, Saum einfach, gerade, Ränder zuneigend. 
Spindelrand erweitert. G. 6 '/^ : 3 mm. (Sicilien.) Malak. Blatt. 
1856 p. 183 t. 2 f. 14-17 (H. reinfe.) 



140. H. villosa Stud. Geh. offen u. weit genabelt, stark 
niedergedrückt, oben s. schwach breit gewölbt, dünn u. zer- 
brechlich, gestreift, mit s. feineu u. kurzen Spirallinien bedeckt 
u. mit langen zottigen Haaren uuregel massig besetzt, glanzlos, 
blassgelb o. bräunlich; Umg. ß, etwas gedrückt-rundlich, z. lang- 
sam zunehmend, doch der letzte fast doppelt so breit, als der 
vorletzte, gerundet-zus. -gedrückt, vorn herabsteigend; Naht tief; 
Mund, schief, niondfg.-oval-gerundet, Saum erweitert, innen mit 
einer meist dünnen, breiten, weissen, oben vom Rande entfern- 
ten, mitunter linienfgeii Lippe. Spindel rand verlängert u. mit 
dem Basalrande zur.-gebogen. G. 12 — 14:0' '.j— 8 mm. (Frank- 
reich, Schweiz, Tirol, Sorditalien, S.W.Deutschland.) CcxoTrav. 
Suisse 1789* p. 429, Drap. Flist. inoU. 1805 p. 104 t. 7 f. 17, Rssni. 
Icon. f. 425, Dup. Hist. nioll. 1848 t. 8 f. 1. - Syii. H. pilosa Alt. 
1812, H. Mspidula Jan 1832. — Forma 1) r/e^r/^a, Hartm.,dichschali- 
ger, unbehaart, mit stärkerer Lippe. (Zürich.) 

141. H. villosula (Z.) Rssnt. Geh. z. eng, aber an der 
Mund, erweitert genabelt, convex-niedergedrückt. dünn, dunkel- 
braun o. hornfarben, grob gestreift, mit langen, straffen, groben, 
gelblichen, stark gekrümmten Haaren s. unregelmässig besetzt; 
Gew. schwach u. breit gewölbt; Umg. 5 — 6, gewölbt, der letzte 
oben stumpf kantig, unten viel gewölbter, vorn herabsteigend; 
Naht tief; Mund, gerundet-mondfg. (mitunter z. eng mondfg.),* 
Saum scharf, z. tief innen, besonders an der Basis, mit in. o. w. 
deutlicher, mitunter z. starker, Lippe, Ränder etwas conver- 
girend, Basalrand schwach bogig, mit dem Spindelrande ver- 
breitert, offen. G. 9 : 5 mm. (Podolien, Ungarn, GaUzien.) 
Icon. 1838. - Syn. U pictrmhjana (Parr.) Pfr. Chemu. Cab. ed. 2, 



54 

r 

Hei. 1846, Mon. Hei. TIT. 1853 p. 124. Bon. H. villosnla Koks ap. 
Gallenst. aus Saatnitz in Kärnten ist (nach Clessin) wahrscheinlich auf 
H. filicina zu beziehen. 

142. H. Cedretoruin JJeb. Geh. genabelt (Nabel um 
die Hälfte enger als bei villosa), niedergedrückt, fein gestreift, 
hellgelblich hornfarben, iu der Jugend mit s. kurzen, weissen, 
leicht ahfaUenden Haaren (im Alter glatt, unregelmässig mit 
zahlreichen kleinen Punkten); Umg. (5, etwas gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte gerundet, aber beiderseits etwas 
flach, vorn etwas herabsteigend; Naht z. eingedrückt; Mund. z. 
schief, mowMg.-zus.-qedrnckt oval, innen weisslich, Saum einfach. 
nur mit dem Spindelrande etwas zur.rgebogen. G. 12 — 13 : 
7 */2 — 8 mm. (Algerien.) Act. soc. linn. de Bord 1858 p. 230. 
Journ. Conch. 1863 t. 2 f. 2, B^t. Malacol. Alg-. I. 1864 p. 171. (Bgt.) 

143. H, alsia Bgt. Geh. eng genabelt, oben abgeflacht, 
unten gewölbt, glanzlos, hellgelblich horui'arben, z. grob ge- 
streift, mit langen, weissen, äusserst schnell abfallenden Haaren, 
also meistens glatt, mit regelmässig in die St7'eifen kreuzenden 
Reihen geordneten Punkten; Umg. 6, gewölbt, z. langsam regel- 
mässig zunehmend, der letzte oben etwas abgeflacht, unten 
gewölbt; Mund, schief, oblong-gerundet, niondfg., Saum einfach, 
gerade, innen schwach belegt, nur Spindelrand schwach zur.- 
gebogen. G, 12 : 6 mm. (Algerien.) Malacol. Alg. I. 1864 p. 
173 t. 16 f. 21-23. 

144. H. pliorocliaßtia Bgt. Geh. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, s. wenig gewölbt, s. zerbrechlich, undeutlich rippen- 
streifig, überall mit kurzen weisslichen Haaren besetzt, glanzlos, 
liorngelb; Umg. 5 '/j, s. wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, 
mit eingedrückter Naht, der letzte gross, erweitert, s. undeut- 
lich kantig, oben schwach gewölbt, unten gewölbt-gerundet, vorn 
wenig herabsteigend; Mund, etwas schief, mondfg. -gerundet, 
Saum einfach, scharf, Basalrand regelmässig geltogen, Spindel- 
rand etwas zur.-gebogen. G. 9 : 5 mm. (^Frankreich bei Grande- 
Chartreuse u. Hauteville.) Malac. Gr.-Chartr. 1864 p. 52 t. 6 f. 
9-15. (B.) 

* 

145. H. Sllheflliliatsi Desh. Geh. breit genabelt, stark 
niedei'gedrückt, mit niedrigem, stumpf konischem Gew., schwärz- 
lich hornfarl)en, mit Stacheln besetzt (subspiuosa); Umg. 6, 
schmal, langsam zunehmend, gewölbt, der letzte cyliudrisch, 
vorn etwas herabsteigend; Naht tief; Mund, klein, schief, kreis- 
rund, innen weiss, Saum dünn, etwas zur.-gebogen, oben kaum 
gelöst. G. 7 : 4 mm. (Thibei in Prov. Moupin.) Diagn. Moll. 
Thib. or. 1870 p. 22, Bull. nouv. Arch. Mus. IX. t. 2 f. 19-21. (D.) 

146. H. Sllblllissa JJcsh. Geh. bieit genabelt, stark 
niedei'gedrückt, mit flachem Gew. o. nur mit dem Apex t-twas 



55 

erhoben, dünn u. zerbrechlich, horngelb, runzelig gestreift, ge- 
körnelt u. mit stachelfgen kurzen Ilaaren besetzt; Umg. 6, 
etwas gewölbt, der letzte breiter, stumpfkantig, unten regel- 
mässig gewölbt; Naht wenig vertieft; Mund, fast kreisrund, 
schief, etwas erweitert, innen weisslich, Saum einfach, scharf, 
nur Spindelrand etwas offen. G. 15:7 mm. (Thibet, Prov. 
Moiipin.) L. c, t. 2 f. 30—32. (D.) 

* 

147, H. sei'icea Drap. Geh. s. eng u. zum Theil ver- 
deckt genabelt o. durchbohrt, kugelig, dünn, gelblich-hornfarben, 
s. fein gestreift, mit langen, s. feinen, weichen, flaumigen, z. 
weitläufig stehenden Haaren besetzt (o. durch die grübchen- 
artigen Narben wie gekörnelt, wenn die Haare abgerieben sind), 
Unterseite vom Anfang an regelmässig gewölbt, in den Nabel 
langsam herabfallend; Umg. 6, etwas gewölbt, z. rasch zuneh- 
mend, letzter gross, bauchig gerundet, unten stärker gewölbt, 
anfangs deutlich kantig, meistens mit weisser Kielbinde; Naht 
s. tief; Mund, gross, halbmondfg. -gerundet, kaum breiter als 
hoch, mit Basalschwiele. manchmal mit schwacher aber deut- 
licher Lippe, Oberrand schnell, Unterrand stark ge])Ogen, Spiu- 
delrand oben verbreitert u. umgebogen. G. 7 '/j • ^ ^/a ™™- 
Thier mit 2, stielrunden, geraden o. wenig gekrümmten, leisten- 
losen Pfeilen. (Mittel- u. Südeuropa.) Tabl. 1801 p. 85. Hist. moll. 
1805 t. 7 f. 16-17, Rssm. Icon. f. 429, Cless. Jalirb. 1874 t. 12 f. 3. 
— 1) gerstfeldiana C\. (Milacliev. Et. moll. Masc. 1881), mit noch 
engerem A^abel; 2) plana Mil. 1. c, Geh. gedrückter, Nabel weiter, 
Naht tiefer; 3) caucaiica Mss. (Coq. Schi. 2. 1863), festschaliger. dunkel 
hornfarben, fast glatt, letzter IJmg. etwas grösser, Mund, grösser, mit 
oben etwas vorgezogenem Spindelrand (Kaukasien.) — Mr Colbeau er- 
wähnt in Exe. et Decouv. Malacol. 1865 u. giebt in Liste gen. moll. 
Belg. t. 2 f. 4 die Figur einer H. sericea var. fontaUiei von Parpig- 
nies in Belgien ohne sie irgendwo zu beschreiben. Er sagt nur dass 
.sie an H. occidentalis Reol. erinnert u. die Figur zeigt einen auffallend 
vorstehenden Wirbel. — Eine zweite der H. sericea zuhörende Form 
ist wahrscheinlich auch IT. hispida v. hispidosa Mss. (Jßurn. Conch. 
1873), deren Diagnose so lautet: minor, minus depressa Cdiam. 6—7, 
altit. 4 mill.), margine basali bene eurvato, non incrassato; Hab. 
Kasikoparan. 

Var. expansa CJes-t. (Jahrb. 1874 t. 12 f. 5): flachkugelig, 
behaart, gelblich hornfarben, IJmo:. 5, rund, s. rasch zunehmend, 
letzter mehr als '/s ^If' Ges. breite ausmachend, Mund, weit, rund- 
lich, ohne Lippe, Saum gerade, ffecren den stichfgen Nabel etwas 
verlängert u. übergeschlagen; G. 7:5 mm. (Bayern b. Deiramszell.) 

Var. corneola. Cless. (1. c. t. 13 f. 2): klein, kugelig, 
dünn, gelblich o. bräunlich hornfarben, mit s. kurzen, feinen n. 
leicht abfallenden Haarchen, Un)g, 5 5 72 7 langsam zunehmend, 
rund, Mund, etwas gedrückt- rundlich, gegen den Nabel schwach 
wulstig; G. 5 V2— 6 V/j :4 — 4 "2 mm. (Bayer. Alpen u. Schlesisch. 
Gebirge.) 

Var- dubia. Cless. (1. c. t. 13 f. 1): etwas weiter genabelt, 
flachkugelig, hellhornfarben 0. bräunlich, mit kurzen leicht ab- 



56 

fallenden Haaren besetzt (wenn nackt stark gestreift), Umqf. 6, 
•iloichmässiger zunehmend, letzter \veni<.'ef ei weitert, Mund, rund- 
lich-lialbmondfg., stärlfer ausgeschnitten, innen tnif einer in der 
Spindelgegend stärkeren Lippe; G.8:.'i mm. (Tirol b. Innsbruck.) 

Var. über*« West. (Exp. crit. 1870): eng,, zum Theil be- 
deckt durchbohrt, gediückt kugelig, z. fest, bräunlich hornfarben 
o. röthlich braun, in der Jugend schwach behaait, im Alter glatt 
u. glänzend, Umg. z. schnell zunehmend, der letzte mit einer 
meist breiten weissen Binde auf der Mitte. Mund, niondfg.-ge- 
riindet, mit schwacher Lippe; G. 7—8:5— fi'/j nim. (Schweden 
b. Lund, Dänemark, Deutschland.) 

Var. badiella Z. (Me Rgt. ap. Loc. Contrib. II. 1881 
p. 15 c. flg.): s. eng genabelt, fast kugelfg , unten bauchig, Umg. 
5—6, wenig gewölbt, s. schnell zunehmend, hesonders die ersten, 
an der Naht z. regelmässig gestreift. (P^-nnkreich, Dep. Seine- 
et-Marne.) 

Var. <«iib1»a<iieila (Bf/t) Loc. (I c. p. 317): gleich der 
badiella, alier mit kurzen, gekrünmilen. in regelmässigen Reihen 
z. weitläufig geordneten Ilaaren besetzt, dem letzten Umg. grös- 
ser, Mund, weiter, höher u. dem Spindelrande «stärker u. mehr 
verbreitert. (Frankr. b. Paris u. Mcnton.) 

Var. subg-lobofsa Jeffr. (Brit. Conch. I. 1862): s. eng 
genabelt, kugelig gewölbt, s. dünn, röthlich hornfarben o. weiss- 
lich, unregelmässig gestreift, mit straffen gekrümmten Haaren. 
Umg. z. schnell zunehmend, Mund, gerundet mnndfg., ohne Lippe, 
Saum dünn, gerade, am Nabel verbreitert u. zur. -gebogen; G.T^j^ 
:5'/2 fTim- (England.) H. hisp. var. Jeffr., H. sericea Alder. 

148. \\. |)S,iturOolia3til Bgt. Geh. kaum durchbohrt, 
fast kugelig, s. zerbrechlich, hellgelb, an der Mund, oft wein- 
roth, dicht mit kurzen, wei.ssen, leicht abfallenden Haaren be- 
setzt, feingestreift u. (bei alten Ex.) schwach hammerschlägig; 
Umg. G, regelmässig /.uuehmend, etwas convex: Müud. moudfg.- 
gerundet, Saum einfach, scharf, mit dem Spindelrande fast den 
Nabel bedeckend. G. 9 : T) — 7 mm. (Frankreich b. Morlaix 
u. Brest.) »M?^aco\. Bretagne 1860 p. 97 t. 1 f. 14. (B.) 

149. H. l'llljirensis (Bgt.) Loc. Geh. eng u. tief genabelt, 
dünn, röthlich, feinhaarig; Umg. 5, oben flach, unten gewölbt. 
z. schnell zunehmend, der letzte relativ s. gross, etwas kantig. 
vorn s. schwach herabsteigend; Mund, schief, gross, massig 
mondfg., fast halbrund, Saum einfach, gerade, scharf. G. T^/j 
:4*'j mm. (Schweiz, Frankr., Deji. Tsere.) L. c. )i. 319. (L.) 

150. H. .Sjirinica (Bgt.) Loc. Geh. s. eiig u. tief, an 
der ^Nlünd. nur wenig erweitert genabelt, gedrückt kugelig, 
unten breit gewölbt, äusserst fein u. regelmässig wellig ge- 
streift, mit kleinen, zerstreuten, schnell abfallenden Haaren; 
Umg. 5 — 6j z. gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der 
letzte gegen die 3Iünd. hin mehr verbreitert, am Anfang un- 
deutlich stumpf kantig, vorn gerundet, unten gewölbter; Mund. 



57 

stark raondfg.. gerundet-oval, Basalrand innen mit einer kleinen, 
s. schwachen röthlicheu Lippe. G. 6 — 8 ' -j : 4—5 min. (Schweiz, 
Ostfrankreich.) Bull. soc. tnal. Fr. 1887 p. 174. (L.) 

151. H. globiis Lessona. Geh. oflfen u. an der Mund, 
erweitert, aber etwas enger als bei hispida, genabelt, kugelig, 
mit konischem, stumpfem, z. erhobenem Gew.; letzter Umg. 
etwas kantig, mit weisser Binde, auf der Unterseite gerundet- 
gewölbt; Mund, moudfg. gerundet, mit bogenfgem Unterrande. 
G. 7 : 5 "2 mm. ( Piemont h. Turin.) L. c. p. 296 t. 6 f. 25—27. (L.) 

152. H. tnmosct'iis West. Geh. eng genabelt, kugelig, 
rothbraun, ohne weissliche Kielbinde, stark gestreift, dickt be- 
haart; Umg. 5' .,. regelmässig zunehmend, gewölbt, der letzte 
grösser, gerundet, unten stark gewölbt, fast bauchig; Naht 
tief, vorn gerade; Mund, gerundet- moudfg., mit stark bogen- 
fgem Unterrande u. eingesenkter starker aber feiner Lippe, 
Spindelrand oben breit umgeschlagen. G. 7 : 5 mm. (Schweden.) 
Öfvers. af K. Vet. Ak. Förh. 1881. 4. p. 52. 

158. H. veiHlopeninensis (Bgt.) Loc. Geh. eng aber 
s. tief genal)elt, bauchig konoidisch, gelblich hornfarben, ohne 
Binde; Umg. s. langsam u. s. regelmässig zunehmend, der letzte 
gross, gut gerundet, nur etwas abgeflacht auf der Unterseite 
gegen die Mund., vorn gerade; Mund. s. schief, mondfg., in 
die Quere fast oblong, unten ein wenig flach, Saum gerade, 
einfach, ohne Lippe. G. 7 : 6 mm. (Fi'ankreich, Dep, Anbe 
u. Lyon.) Cat. oren. moll. Fr. 1882 p. 317. (Bgt.) 

154. H. VOCOlltiaiiil (Bgt.) Loc. Geh. z. oflfen u. tief 
genabelt, oben convex ("en dos d'äne"), mit starken welligen 
Querrippchen ; Umg. 6, regelmässig u. weniger langsam zuneh- 
mend, gut gewölbt, der letzte massig, vollkommen rund, vorn 
schwach u. langsam herabsteigend; Mund. s. schief, wenig 
raondfg.. fast kreisrund, mit convergirenden u. z. genäherten 
Rändern, Saum einfach, gerade, kaum merkbar gelippt. G. 7 
: 5 mm. (Frankreich, JJf^p. TsSre.) L. c. p. 317. (Bgt.) 

155. H. ilXOnana Mab. Geh. eng genabelt, etwas kugelig- 
konoidisch, unten etwas bauchig, hell hornfarben, unter der 
Loupe gestreift, mit z. spitzem Apex; Umg. 6, wenig gewölbt, 
z. langsam regelmässig zunehmend, der vorletzte von oben ge- 
sehen dem letzten fast gleich, dieser etwas bauchig, vorn lang- 
sam herabsteigend: Mund, schief mondfg. -gerundet, mit dem 
Spindelrande den Nabel - zum Theil bedeckend. G. 7—7 '/j 
: 4 — 4 '/a ™"^i- (Frankreich, Jaidgonne, Dep. Aisne.) Bull. soc. 
zool. 1877 p. 306. (M.) 

156. H. sericella Serv. Geh. massig genabelt, convex- 
konisch, mit grossem Apex, z. dünn, glanzlos, röthlich hörn- 



58 

färben, stark u. weitläufig gestreift, wie laraellenrippig, u. mit 
kleinen, horufarbenen, geraden Haaren unregelmässig u. sparsam 
besetzt; Umg. 6, gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der 
letzte anfangs schwach kantig, dann gerundet, vorn gerade; Naht 
eingedrückt; Mund, schief, mondfg., halbrund, Saum gerade, 
fast einfach. G. 8:5 mm. (Spanien h. Pampelona.) Et. moll. 
Esp. Port. 1880 p. 57. (S.) 

157. H. clessini Uikny. Geh. stichfg. durchbohrt, ku- 
gelig, mit erhobenem Gew. u. fast zitzenfgem Apex, gelbweiss, 
dünn, s. fein u. dicht gestreift, mit 7iur unter einer guten 
Loupe sichtbaren geraden u. s. hinfälligen Härchen besetzt, 
im Alter kahl mit länglichen Haarnarben; Umg. 5, z. langsam 
u. regelmässig zunehmend, weniger gewölbt, der letzte völlig 
rund; Naht fast eben (nicht o. kaum eingedrückt); Mund, breit 
mondfg , Saum selten merkbar gelippt, nur am Nabel deutlich 
umgebogen. G. 6 — 9:5 — 6 mm. Thier mit 2 Pfeilen leicht 
gekrümmt, konisch, ohne Leisten. (Schlesien auf Zobten, Mähren, 
Böhmen, Galizien.) Malak. Bl. N. F. 1884 p. 1—8, Cless. Exk. 
Fauna ed. 2 f. 17. Hieher g-ehört wahrscheinlich die von Rossni. unter 
f. 428 aus Ungain erwnhnte Schnecke. 

158. H. clirysotrich.l Bttg. Geh. durchbohrt, gedrückt, 
konisch-kugelig, etwas runzelig gestreift u. mit z. laugen, weit- 
läufigen, z. stiefen, gelben Haaren, s. dünnschalig, horn-oliven- 
farben mit einer schwachen weisslichen Zone, kaum glänzend; 
Gew. fast rein konisch, mit fast geraden Seiten; Umg. 5 V'21 
wenig gewölbt, mit eingedrückter Naht, regelmässig zunehmend, 
der letzte kaum etwas kantig, unten etwas sackfg., an dem 
Nabel abschüssig, vorn etwas herabsteigend; Mund, massig 
schief, mondfg. -kreisrund, Saum einfach, scharf, mit gut ge- 
bogenen, entfernten Rändern, Spindelrand oben dreieckig ver- 
breitert, den Nabel zur Hälfte bedeckend. G. 11 '/j : 8 '/2 mm. 
(Kaukasien in (iebirgsgrwppe Oschfcn-FiscM.) Nachr. bl. Mal^Ges. 
1888 p. 151. (B.) 

159. H. nibig'inosji (Z.) A. Sehn. Ausserordentlich 
gleich der sericea, aber das Thier hat nur eineii langen gewun- 
denen Pfeil, mit 4 stumpfen Kanten; das Geh. ist höher, mit 
spärlicher u. vergänglicher Behaarung (die Haare klein, straff", 
gerade zugespitzt), mehr gewölbten Umg., tieferer Naht u. 
der Mund, ohne Schmelzleiste am Basalrande; der Fundort ist 
ein anderer indem sericea vorzugsweise den Gebirgsgegenden 
u. rubiginosa der Ebene (auf s. nassen Wiesen) angehören. 
(Deutschland, Siebenbürgen, Rus.sland, Schweden in Tns. Oeland 
u. Gotland.) Zeitschr. C Naturw. 1853 I. p. 3, Stylomm. p. 25 t. 5 
f. 27, Bielz Fauna Moll. Sieben!), ed. 2 p. 64. — S>yn. H. sericea 
pr. p. Rssni. f. 428 (fide A. H.), U. nmnidata Cl. Jahrb. I87J) p. 321 
t. 12 f. 4. 



59 

Var. epirotica Mss. (1859): durchbohrt, hell o. röthlich 
fleischfarben, dünn, durchsichtig, nach der schnell abgeriebenen 
Epidermis s. dicht gekörnelt. (Griechenland in Janina.) 

160. H. dlissertiana Bgt. Geh. genabelt, gewölbt, etwas 
konoidisch, unten abgeflacht, striegelig, zerbrechlich, hornfarben 
u. regelmässig feingerippt: ümg. 5. gewölbt, langsam regel- 
mässig zunehmend, der letzte undeutlich kantig, kaum grösser, 
vorn gerade; Naht s. tief; Mund, schief, gerundet, wenig aus- 
geschnitten, Saum einfach, s. scharf, gerade, kaum der Spindel- 
rand oben zur.-ge])ogen, Ränder durch eine Wulst verbunden. 
G. 7 '/j : 6 mm. {Alrierien.) Moll, nouv., litig. 1867 p. 252 t. 3'^ 
f. 10-14. (B.) 

161. H. bjivaiina West. Geh. lialbbedeckt durchbohrt, 
halbkugelig konoidisch, hornfarben, feingestreift, mit kleinen, 
weichen, weissen Haaren besetzt, ohne helle Kielbinde; Gew. 
konoidisch, mit gewölbten Seiten u. abgerundetem Apex; Umg, 
6, laugsam zunehmend, gewölbt, der letzte von oben gesehen 
nicht qrös.fer als der vorletzte, zus. -gedrückt gerundet, fast 
etwas kantig an der Peripherie, unten kaum etwas gewölbt, 
vorn gerade; Naht tief; Mund, gerundet-mondfg., Saum inner- 
halb des z. gebogenen Basalrandes mit einer kurzen, starken 
weissen Lippe, Oberrand kurz u. stark gebogen, Spindelrand 
oben verbreitert u. umgeschlagen. G. 6 : 5 mm. (Bayern b. 
Königssee.) ^ 

162.'' H. granulata Älcler. Geh. zum Theil bedeckt 
durchbohrt, kugelig, mit niedergedrückt konischem Gew. u. vor- 
stehendem Apex, dünn, fettglänzend, grauweiss o. sehr hell 
gelblich hornfarben. dicht unregehaässig gestreift, mit weiss- 
lichen, z. langen, abstehenden, s. schwach geliogenen, straffen, 
hart festsitzenden Haaren dicht besetzt (wenn doch die Haare 
abgestossen werden, ist die Schale dicht u. fein gekörnelt)-^ Umg. 
6, stark gewölbt, mit .z. tiefer Naht, die letzten schnell zu- 
nehmend, der letzte gross, ganz rund, ohne Kielbinde, gegen 
die Mund, langsam aber z. tief herabsteigend; Mund, breit 
mondfg.. innen mit breitem dünnem Schmelzbelege, Basalrand 
etwas ausgebreitet, am Nabel zur. -geschlagen. G. 7- — 8 : 5 — 6 mm. 

(England.) Trans, nat. hist. soc. Northumb. I. 1830 p. 39. — Syn. 
B. globnlaris Jeffr. 1833. 



163. H. SOrduleilta Morel. Geh. durchbohrt, kugelig- 
gedrückt, dunkel hornfarben. glanzlos, feingestreift, überall mit 
kurzen Haaren besetzt; Umg. 5, gewölbt, z. schnell zunehmend, 
der letzte gross, gerundet, vorn etwas erweitert, oben fast ge- 
rade; Mund, wenig schief, schwach mondfg., fast rund, Saum 



60 

einfach, gerade, Ränder etwas zuneigend, durch feine "Wulst 
verbunden, (i. 7 : 4 — 5 mm. (Algerien, Tunesien.) Journ. Conch. 
1851 p. 356 t. 9 f. 9- 10, Bgt. Mal. Alg-. I. 1864 t. 17-20. 

164. H. glischra Lei. <f- Bgt. Geh. e7ig durchbohrt, 
'kugelig-gedruckt, unten gewölbter, glanzlos, hell hornfarben, 
feingestreift, unter einer starken Loupe mit s. kurzen Haaren 
sparsam besetzt; Umg. 5, etwas gewölbt, schnell zunehmend, 
der letzte gross, anfangs undeutlich kantig, gegen die Mund, 
mehr u. mehr aufgetrieben, oben gerade; Naht eingedrückt; 
Mund, gross, wenig mondfg., fast kreisrund, Saum nur an der 
Nabel erweitert u. offen. G. 7 : 5 mm. (Tunesien in Guelaat- 
es-Snam.) Prodr. Malacol. Tunis. 1887 p. 10. (Bgt.) 

165. H. persorclida Let. & Bgt. Geh. offen durchbohrt, 
niedergedrückt, beiderseits gleich gerundet, gewöll)t, kastanien- 
farhen, feingest reift, mit kurzen Haaren besetzt, stets von stark 
festsitzendem Schlamm verunreinigt; Umg. 5, gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte gross, anfangs zus. -gedrückt, 
gegen die Mund, stark hauchig aufgetrieben, oben langsam 
schwach heral)steigend; Naht eng, tief, fast rinnenartig; Mund, 
gross, fast kreisrund, kaum mondfg., Saum nur am Nabel etwas 
erweitert, Ränder s. genähert, fast zus.-stossend. G. 7 : 4 mm. 
(Tunesien in Djehel Reras.) L. c. p. 10. (Rot) 

166. H. rypa Let. S Bgt. Geh. eng durchbohrt, oben 
kaum gewöl1)t, unten gewölbt aufgetrieben, dunkel kastanien- 
farben-gelblich , feingestreift, kurzhaarig u. fast immer mit 
Schlamm bedeckt; Umg. 4 ' .j- etwas gewölbt, s. schnell zuueli- 
mend, der letzte s. gross, anfangs z. zus. -gedrückt, au der 
Mund, aufgetrieben bauchig-gerundet, oben gerade; Naht ein- 
gedrückt; Mund. .s. gross, etwas höher als breit, massig mondfg. - 
gerundet, Saum einfach, Ränder von einander z. entfernt, Spin- 
delrand s. stark zur. -geschlagen, massig erweitert. G. 6 "j : 
4 "2 mm. (T'unesieti in (juelaat-es-Snam.) L. c. p. 11. (Bgt.) 

167. H. ZJiritosi (IJ. Berthier) Bgt. Geh. punktfg. 
durchbohrt, oben z. convex. mit stumpfem Apex, einfarben 
hornfarbig, scharf feingestreift, mit s. kurzen Haaren besetzt; 
Umg. 4 '/2' gewölbt, regelmässig zunehmend, die ersten an dem 
tiefen Naht aufgeblasen, der letzte kaum grösser als der vor- 
letzte, gerundet. ol)eu vorn schwach herabsteigend; Naht tief; 
Mund, schief, fast kreisrund, wenig ausgeschnitten. Saum ge- 
rade, scharf, nur am Nabel etwas offen. G. 6:4 mm. (Tune- 
sien am See Bizerte.) L, c. p. II. (Bgt.) 

168. H. liisiii Bgt. Geh. genabelt, o])en niedergedrückt, 
unterseits bauchig gewölbt, glanzlos, schmutzig hornfarben. 
z. stark gestreift, mit kurzen* Haaren besetzt; Umg. 5, s. ivenig 



61 

gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gross, erweitert, unten 
aufgetrieben, vorn fast gerade; Naht tief; Mund, wenig mondfg., 
fast rund, Saum einfach, gerade. Ränder etwas zuneigend, mit 
feiner Wulst verbunden. G. 7:5 mm. (Algerien, Tunesien.) 
Malacol. Alger. I. 1864 p. 188 t. 18 f. 26-29. (Bgt.) 

169. H. chllOOcHjl Bgt. Geh. tveit genabelt, gewölbt- 
niedergedrückt, glanzlos, schmutzig hornfarben, fein gestreift, 
mit äusserst kleinen Ilaaren besetzt, unten heller gefärbt; Umg. 
5, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, gerundet, 
vorn fast gerade; Naht eingedrückt; Mund, völlig kreisrund, 
nicht ausgeschnitten, Saum gerade, einfach, Ränder zuneigend, 
s. genähert u. s. fein verbunden. G. 7:4 ^'^ mm. (Algerien, 
Tunesien.) L. c. p. 190, t. 18 f. 26—29. (Bgt.) 



170. H. revelsiia Fer. Geh. eng genabelt, fast kugelig, 
dünn u. zerbrechlich, hornfarben-grünlich, olivenfarben o. gelb- 
lich, gestreift, mit kurzen weisslichen Haaren besetzt; Umg. 5, 
etwas gewölbt, schnell zunehmend, der letzte stark erweitert, 
gerundet, mitunter mit zwei röthlichen Bändern, vorn herab- 
steigend; Naht eingedrückt; Mund, schief gerundet, wenig 
mondfg., mitunter mit dünnem Schmelzbelege innen, Saum ein 
wenig ausgebreitet. G. 6:4 mm. (Portugal, Westfraiikreich., 
Belgien, England, Algerien.) Prodrom. 1821 p. 44. Gray in Tnrt. 
Man. 1840, L. Pfr. in Chemn. Cab. 1846 t. 35 f. 5—8, Forbes o. Hanl. 
Brit. Moll. 1853 119 f. 1-3, Bgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 17 f. 12-16. 
— In den Tableaux systeniatiques 1821 p. 169 beschreibt Ferussac eine 
H. viartigena so: T. unibilicata,depres8a, subl8evigata,flavescenti-albida; 
spira brevissima, conoidea; anfr. 4, vix convexi, ultimus antice descen- 
dens; unibilicus angustus, pervius; apertura lunato-rotundata; peristoma 
album, expansuni, marginibus conniventibus, columellari dilatato, reflexo, 
Hab. in Andalusia: in campo proelii Atalatae. In Hist. nat. moll. (t. 
69 f. 4) bildet Fer. sie ab. Pfr. giebt die Grösse als 7 '/j : 6 mm. "ex 
ic." an. In Nomenciator (1878) fragt er: Nonne = praecedens (H. occi- 
dentalis Recl.)? — Syn. H. x>onentina Dup. Hist. 1848 t. 8 f. 9, H. 
occidentalis M.-Tand, Hist. 1855 t. 17 f. 10—13. — Forma 1) major 
Silva (Jornal Sc. math., phys. e nat. Lisboa 1887), dunkler gefärbt, 
letzter Umg. etwas mehr herabsteigend, G. 7 '/2: 4^/2 mm. (Porto); 
2) occidentalis Recl. (Rev. & mag. zool. 1845, Rssm. Icon. f. 827, H. 
iionentina Morel. Molb Port. 1845 t. 6 f. 4, H. lisbonensis Pfr. 1846), 
etwas dickschaliger, Mund, innen deutlich gelippt, Saum mit mehr zur.- 
gebogenem Basalrande (Portugal.) 

Var. coniiiibricensis Silva (1. c. p. 4): durchbohrt, etwas 
kugelig-gedrückt, dünn, etwas grünlich hornfarben, undeutlich 
gestreift, mit s. kleinen weisslichen Haaren, Gew. s. stumpf, Umg. 
3 'Z^, gewölbt, s. schnell zunehmend, der letzte s. gross, bauchig 
gerundet, vorn langsam herabsteigend, Mund, gerundet, etwas 
schief oblong, Saum einfach, Spindelrand ausgebreitet u. zur.- 
gebogen, den Nabel m. o. w. bedeckend; G. 6 : 4 mm. (Portugal 
bei Coimbra u. Bussaco.) 

Var. venetoruiii Bgt. ap. Locard (Catal. gen. Faune Fr. 
1882): durchbohrt, niedergedrückt, mit s. kurzen, bald abfallenden 



62 

Haaren, ümg. abgeflacht, aber an der Naht aufgetrieben, der letzte 
lang u. sehr tief herabsteigend. Mund, schief, mit gennherten 
Rändern; Geh. bis 8 : 5 nun. (Poitugal bei Povoa de Varzim. 
Frankreich.) 

r«?-. uevesiaiia 8ihm (1. c. p. 1): innen eng, an der 
Mund, erweitert genabelt, niedergedrückt, undurchsichtig, etwas 
olivenfarben-gelblich, weitläufig runzelig-gestreift, unregel massig 
mit kleinen Haaren besetzt, Ümg. 4, gewölbt, regelmässig etwas 
schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, unten gewölbter, 
nach vorn stark herabsteigend u. herabgebogen, Naht s. tief, 
Mund, schief, gerundet, Saum einfach, ausgebreitet u. zur. -gebogen, 
nur Oberrand geradeaus, Ränder sehr genähert; G. 6^/4:4 mm. 
(Portugal b. Sernache das Albos.) 

Var. villul«. Byt. ap. Loc. l. c: offner genabelt, nieder- 
gedrückt, fast flach, überall mit s. langsam, in schiefen Reihen 
geordneten Haaren dicht bedeckt, Umg. gewölbt, z. schnell zuneh- 
mend, letzter etwas erweitert u. oben langsam herabsteigend, 
Mund, relativ s. gross, z. ausgeschnitten, Ränder getrennt, wenig 
convergirend, Basalrand ausgebreitet u. zur. -gebogen; G. bis 8 
mm. breit. (Portugal, Frankreich.) 

Var. platylasia (Bgi.) Silva (1. c. p. 5): z. offen gena- 
belt (viel mehr als bei villula), stark niedergedrückt, fast flach, 
hornfarben-gelblich o. grünlich, mit kleinen, weisslichen, meist 
niedeiliegenden Haaren bedeckt, Umg. regelmässig zuftehmend, 
der letzte nicht erweitert, unten gut gerundet, oben laugsam 
herabsteigend u. an der Mund, schnell herabgebogen, Mund, schief, 
massig, rundlich, mit z. genäherten Rändern. (Algerien, Por- 
tugal.)' 

Var. ptilota Bgt. (Malac. Bretagne 1860 t. 1 f. 5-8): 
kaum durchbohrt, beiderseits schwach gewölbt, zerbrechlich, hell- 
braun-grünlich, unter der Loupe unregelmässig gestreift, mit s. 
kleinen weissen Haaren liesetzt, Umg. 4, etwas gewölbt, schnell 
zunehmend, der letzte gross, verbreitert, oben voin kaum herab- 
steigend, Naht s. tief, Mund, mondfg. -gerundet, Saum einfach, kaum 
am Nabel ausgebreitet; G. 5 V2 : 4 mm. (Bretagne.) 

171. H. inontivaji^Jl West. Geh. eng genabelt, gedrückt- 
kugelig, starkschalig, durchscheinend, grünlich gelb, mit einem 
weissen, jederseits von einem schmalen rothbraunen Baude be- 
grenzten, Kielstreifen auf dem letzten Umg., runzelig gestreift, 
mit kurzen weissen Haaren sparsam besetzt; Umg. 5. gewölbt, re- 
gelmässig zunehmend, der letzte anfangs undeutlich kantig, unten 
wenig gewölbt, oben nach vorn tief herabsteigend: 31ünd. s. schief, 
mondfg. -oval, innen mit einer s. starken glänzend weissen Lippe 
vollständig zw. den Insertionen, Saum fast überall zur. -gebogen. 
G. 7:5 mm. {Portugal hei Cintra, Franhreich). Fauna europ. 
1876 p. 66. — Syn. U. salmurina Serv. 1880. — H revelata Mich. 
(Complem. 1831 p. 27 t. 15 f. 6— 8J ist nach Bgt. eine kleine, dunkler 
gefärbte, dünn gesäumte Form der salmurina. 

172. H. saxivagu Maltz. Gleich der montivaga. aber 
viel grösser, viel kugeliger, relativ höher, letzter Umg. lang- 
samer zunehmend, nicht kantig, vor der Mund, weniger ver- 



63 

breitert, Mund, fast höher als breit. G. 10 'l^--!! : 8—9 ^j^ 
mm. (Portugal hei Boliqueivie Olhao, Silves, Algarve.) Jahrb. 
Mal. Ges. 1885 p. 235. (Mz.) 

173. ^. cynGtiil'UlW Maltz. Geh. massig genabelt, konisch- 
niedergedrückt, mit niedrig gewölbt-konischem Gew. u. z. spitzem 
kleinem Apex, etwas gestreift, s. festschalig, gräulich-hornfarben, 
undeutlich weiss gestriemt, mit breitem weissem Gürtel; Umg. 
6'/,, eng gewunden, oben wenig, unten stärker gewölbt, mit 
eingedrückter Naht, der letzte etwas kantig, vor der Mund, 
mit einem rothgelben Querbande; Mund, wenig schief, gerundet, 
kaum ausgeschneiden, z. zurück mit einer s. dicken, weissen, 
oben mit zwei Furchen ausgestatteten Lippe. G. 9 : 5 '/a mm. 
(Portugal h. PoUqueitne, Algarve.) L. c. p. 235. (Mz.) 

174. H. pOIISOUbyi West. Geh. punktfg. durchbohrt, 
kugelig, s. dünn u. zerbrechlich, dunkelbraun, ein wenig oli- 
venfarben, s. fein gestreift, aber überall (oben stärker, unten 
feiner) mit dunkel purpiirrothen o. gelblichen, in scliiefen, nach 
vorwärts gerichteten Reihen geordneten Warzen besetzt, jede 

Warze mit einem stiefen gekrümmten Haarchen in der Spitze; 
Gew. stumpf konisch; Umg. 4 Vj, etwas gewölbt, schnell zuneh- 
mend, der letzte s. gross, bauchig gerundet, vorn laugsam 
schwach herabsteigend; Mund, gross, wenig schief, mondfg.- 
gerundet, ohne Lippe, Saum gerade, dünn, Spindelrand oben 
umgeschlagen, weisslich. G. 7 : 5 '/2 "^i^^- {Marocco bei Tanger: 
Ponsonby ex.) 



175. H. traiissylvanica (Bz.) West. Geh. s. eng u. 
fast bedeckt durchbohrt, niedergedrückt-kugelig, horngrau, grün- 
lich o. gelbbraun, äusserst fein gestreift, mit winzig kleineu, 
schmalen, grauen, hart anliegenden Schüppchen dicht bekleidet; 
Umg. 5, schwach gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte 
gross, auf der Mitte s. schwach kantig, vorn langsam gerade 
herabsteigend; Naht wenig eingedrückt; Mund, gross, breit 
mondfg., Saum geradeaus, dünn u. häutig, nur an der Perfo- 
ration umgeschlagen. G. 5 '/j — 6 ^/j : 4 ^1^ — 6 mm. (Sieben- 
bürgen, Galizien.) Fauna europaea 1876 p. 55. — Syn. H. sericea 
M. Bielz, E. fusca E. A. Bielz. 

176. H. kusmici Cless. Geh. eng, aber perspectivisch 
genabelt, gewölbt niedergedrückt, mit vorstehendem Apex, dünn- 
schalig, matt röthlich braungelb, dicht u. z. stark gestreift, u. 
auf den Streifen überall mit kurzen weissen schüppenartigen 
Lamellen dicht besetzt; Umg. 6, schwach gewölbt, z. schnell 
regelmässig zunehmend der letzte etwas grösser, über der Mitte 
schwach stumpf kantig u. unterseits gewölbter, vorn gerade; 
Naht fein, aber z. tief; Mund, breit mondfg., innen mit dünnem 



64 

Schmelzbelege, Spindelraad gebogen oben etwas erweitert; Nabel 
innen z. eng, an der Mund, ziemlich stark erweitert. G. 8 : 
5 ^/j (nach Gl. 11 : 6) mm. (Dalmatien bei Cattaro u. Imosht^,) 
Malakoz. Blätter, N. F., IX. 1887 p. 52. — Syu. H. matlülrla; (Klee.) 
Westerl. Jahrb. Mal. Ges. 1881. 

177. H. Stuxbergi West. Geh. s. eng genabelt, gedrückt 
kugelig, mit z. erhabenem konischem Gew., gelblich rothbraun, 
dünnschalig, s. dicht u. s. fein gestreift, s. dicht in Reihen mit 
kurzen gleichfarbigen Lamellen überall besetzt; Umg. 5 — 5'/j, 
etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gerundet, oben 
undeutlich stumpf kantig, gegen die Mund, zu langsam heral)- 
steigend; Mund, gerundet-mondfg., innen mit s. dünnem Schmelz- 
belege, Saum dünn, eiufarb, gerade, nur an dem Nabel etwas 
umgeschlagen; Nabel unten kaum merkbar erweitert. G. 9 : 6 
mm. (Sibirien, 60" 55'— 69" 15' u. Br.) K. Sv. Wet. Ak. Handl. 
XIV. 1S77, 12. p. 35 t. l f. 3. — Syn. H. sericea Schrenk. 



178. H. aporilia Silva. Geh. eng u. etwas bedeckt 
durchbohrt,' fast kugelig, mit stumpfem Apex, dünn, zerbrech- 
lich, dunkel hornfarben-grünlich, undeutlich feingestreift, mit 
hornfarbigen, walzenfgen, in der Spitze stumpfen, wie abge- 
schnittenen, an der Basis verbreiterten, s. kleinen (Vio ™^^i- ^^^~ 
gen), gekrümmten, spröden Haaren besetzt; Umg. 4, etwas ge- 
wölbt, s. schnell zunehmend, der letzte z. gross, vorne etwas 
erweitert, unten gerundet, oben vorn laugsam herabsteigend ; 
Müud. schief, wenig mondfg.. fast rund, Saum einfach, gerade, 
am Nabel umgeschlagen. G. 5 ^/j : 3 ^j^ mm. (Portugal bei 
Fainalicäo, Guiinaräes u. Praia da Granja.) L. c. p. 6. (S.) 

* 

179. H. COrsieil Shuttl. Geh. eng u. halbbedeckt durch- 
bohrt, gedrückt konisch-kugelig, gestreift, s. dünn feinhaarig, 
dünnschalig, undeutlich kantig, röthlich- o. gelblich-hornfarben, 
glanzlos; Umg. 5, langsam zunehmend, an der massigen Naht 
gewölbt, auf der Mitte etwas flach; Mund, gerundet-mondfg., 
Saum einfach, scharf, Spindelrand oben kurz zur.-gel)Ogen. 
G. 15 : 9 '/j mm. (Corsica, Sardinien.) Bern. Mittheil. (1843, no- 
men) 1852 p. 294. (Sh.) 

180. H. pcrlcvis Shuttl. Geh. s. eng u. fast bedeckt 
durchbohrt, kugelig, feingestreift, mit s. kleinen, s. schnell 
abfallenden Härchen- sparsam u. undeutlich besetzt, s. dünn- 
schalig, hell hornfarben, gegen den zitzenfgen Apex röthlich : 
Umg. 6, langsam zunehmend, gewölbt, der letzte völlig ge- 
rundet; Mund, gerundet, Saum scharf, gerade, innen mit s. 
dünnem Schmelzbelege, Spindeli-and oben kurz verbreitert u. 
zur. -gebogen. G. 14:11 mm, {Corsica, Sardinien.) L. c. 1852 
p. 295. (Sh.) 



* H. ischlliil Mal. Geh. eug, fast bedeckt durchbohrt. 
fast kugelig-gedrückt konoidisch, mit s. kleinem, z. spitzigem 
Apex, s. zerbrechlich, s. fein u. dicht gestreift: Umg. 6, wenig 
cohvex, die ersten regelmässig, die letzten s. schnell zuneh- 
mend, letzter gross, gerundet, vorn etwas erweitert, auf der 
Mitte undeutlich kantig, vorn z schnell u. kurz herabsteigend; 
Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg., fast oval-gerundet, 
Saum gerade, fast einfach, innen rosenroth gefärbt, Spindelrand 
oben schmal verbreitert, zur. -gebogen. G. 12:7 mm. ((vrsica 
hei Bastia.) Guide du naturaliste 1880 p. 64. (M.) 

* H. eucljistolciljl Mab. Gleich der ischnia, aber etwas 
kugelig-niedergedrückt, mit wenig erhobenem Gew. u. stumpfem 
Apex, besonders auf dem letzten Umg. mit s. kurzen, in Reihen 
geordneten, Haaren Ijese.tzt, Umg. regelmässig schnell zuneh- 
mend, Mund. s. schief, mondfg. -länglich eifg.. Saum etwas offen, 
ganz einfach, Aussen- u Basalrand gebogen. Spindelrand fast 
gestreckt, oben schmal umgeschlagen. G. 11 : G mm. (Corsira 
bei Bastia.) h. c. i>. 64. (M.) 

181. H. iHllIlginOSil Boissy. Geh. m. o. w. bedeckt 
durchbohrt, kugelig-gedrückt, hornfarl)en-gelblich o. violettfarbeu. 
einfarben. s. fein gestreift, mit s. kleineu u. kurzen, weissen u. 
dauerhaften Härchen unregelmässig bedeckt; Umg. 6, wenig 
gewölbt, regelmässig z. schnell zunehmend, der letzte gross, 
s. schwach kantig, gerundet, unten gewölbt, oben plötzlich 
herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen mit weissem 
Schraeltzbelege, Saum scharf, röthlich. Spindelrand etwas aus- 
gebreitet, hoch oben plötzlich kurz umgeschlagen. G. 11 — 13 
: 7 — 9 mm. {Algerien, y.\me<ien, Balearen, Spanien.) Guerin 
Mag-, de zool. 1835 t. fiV). Rssm. Icon. f. 574, Bgt. Malacol. Alg. I. 
1864 p. 152 t. 17 f. 1-7. - Forma 1) elata, Gew. erhaben, gewölbt- 
konisch (von der Höhe der Mund.), letzter Umg. schön gerundet, 
vorn langsam z. tief hsrabsteigend, G. 12:9-10 mm. 

* H. iiion^raiKliiiliii Bgt. Gleich der lanuginosa, aber 
unter der Loupe s. fein u. zierlich gestreift, nackt, kaum per- 
forirt, Gew. mehr konisch, letzter Umg. vorn langsam u. fast 
unmerkbar herabsteigend. G. 10 : 7 mm. {Algerien bei Bona.) 
Malac. Alg. 1. 1864 p. 1.50 t. 18 f. 5—8. (Bgt.) 

* H. rOS(H)-lilU'tu Forhes. Gleich der laniiginona , alier 
Öffner durchbohrt, flacher. Gew. niedergedrückt-konoidisch, mit 
vorstehendem etwas spitzem Apex, die kleinen Härchen leicht 
abfallend, letzter Umg. oben abgeflacht, über der Mitte deut- 
lic*l] kantig, unten nur gewölbt, nicht bauchig, an der Mund, 
rosenfarben o. dunkeiroth, oben vorne langsam herabsteigend. 
(Algerien,, Tunesien.) Ann. nat. hist. or mag. 1838 p. 252 et Suppl. 
1839 t. 11 f. 3 (mala), Bgt. Malacol. Alg. I. 1864 p. 154 t. 17 f. 8-12. 
— Forma 1) minor, G. 10 : 6 mm. 

5 



66 

* H. Ijingsdorffi (Miliare) Loc. Geh. eng durchbohrt, 
uiedergedi'ückt-gewölljt, mit s. kleinem Apex, unten gleich ge- 
wölbt, s. zerbrechlich u. dünn, gellilich-hornftirben, s. feiu- 
gestreift, dicht mit rudimentären Härclien bedeckt; Umg. G'/j, 
wenig convex, regelmässig zunehmend, der letzte anfangs etwas 
kantig, vorn z. kurz herabsteigend; Mund, schief, mondfg.- 
halbkreisrund, Saum dünn, gerade, s. scharf. Spindelrand oben 
schwach erweitert, (i. 10 : 6 mm. {Alpes Maritimes, Saint- 
Martiu de Lantosque, 2500 m.) Catab gen. Moll. Fr. 1882 p.313. (Hgl.) 

182. H. bprbruy:f;erisuiji Let. Geh. eng durchbohrt, 
zus. -gedrückt-niedergedrückt, mit couvexem Gew., glanzlos, 
hornfarben, feingestreift, überall mit s. kleinen Haaren bedeckt; 
Umg. 6, etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, die 
ersten kantig, die nächsten z. kantig, der vorletzte undeutlich 
kantig, der letzte nicht kantig, aber zus. -gedrückt, z. ver- 
breitert, vorn langsam herabsteigend ; Mund, schief, quer etwas 
länglich-gerundet, Saum scharf, innen schwach verdickt, weiss- 
röthlich, Spindelrand ausgebreitet. G. 14: : 9 mm. {Kahylien 
h. Bougie &c.) Ann. mal. 187(1 p. 300. Vor. 1) höher u. 2) kleiner. 

183. H. bjK'Clieti Bgt. (reh. zum Theil bedeckt durch- 
bohrt, gt^Avücki-kugelig , mit konoidisch-gewölbtem Gew. u. z. 
vorstehendem, stumpfem Apex, röthlich hornfarben, zerbrechlich, 
an der Naht unter der Loupe zierlich gestreift, sonst fast glatt, 
mit winzig kleinen, schuppet lähnlicJien, z. dauerhaften Härchen 
dicht besetzt; Umg. 6, schwach convex, regelmässig zunehmend, 
vorletzter Umg. s. undeutlich kantig, letzter z. gross, gegen 
die Mund. Jangscnn regehnässig herabsteigend; Naht eingedrückt; 
Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum einfach, gerade, scharf, 
Spindelrand oben umgeschlagen. G. 10 : 7 mm. (Algerien hei 
Madder.) Malacol. Alg. I. 1864 p. 156 t. 17 f. 13—16. (B.) 

184. H. chilUiUlieliaiia Bgt. Geh. tief genabelt, kugelig- 
gedrückt, mit gewölbtem Gew., feingestreift, mit s. kurzen, 
gelbweissen, zur. -gebogenen Haaren regelmässig bedeckt o. (bei 
alten Ex.) ,s-. fein regelmässig gegittert, dünnschalig, graugelb, 
letzter Umg. m. o. w. rosenfarbig; Umg. 6, gewölbt, langsam 
regelmässig zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte 
etwas zus. -gedrückt, vorn fast gerade; Mund, schief, mondfg.. 
gerundet- o6/on(7, Saum scharf, an der Basis leicht rosenfarben- 
gelippt, Spindelrand offen u. über dem Nabel verbreitert. 
G. 14 : 10 mm. (Algerien hei MMi'ah u. an Oued-Tsser.) Mal. 
Alg. II. 1864 p. 306. (B.) 

185. H. hastidiiillii Bgt. Geh. kleiner, tief genabelt, 
kugelig-gedrückt, mit gewölbtem Gew., feingestreift, mit s. 
kleinen Haaren uuregelmässig bedeckt o. (bei alten Ex.) nn- 
regelmässig pn nktirt -ha mtner schlägig, dünn, horngelb, an der 



(w 

Mund, rosenfarben; Umg. f), etwas gewölbt, die vorletzten 
regelmässig zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte z. 
grösser, fast f/ertmdet, vorn "'regelmässig leicht herabsteigend; 
Müud. wenig schief, mondfg. -gerundet, vorn regelmässig leicht 
herabsteigend, Saum scharf, innen schwach rosenroth-gelippt, 
Spindelrand verbreitert u. offen, (x. 11 : 8 mm. (Algerien bei 
Khodja-Berry.) L. c. p. 307. (B.) 

186. H. COtillopIlilil (Bgt.) Loc. Geh. nur durchbohrt, 
kugelig, mit gewölbt-fast konoidischem Gew., s. fein gestreift, 
ganz nackt, röthlich weiss, ein wenig aschgrau; ümg. 6, lang- 
sam regelmässig zunehmend, die ol)eren wenig gewölbt, der 
letzte unten gerundet, vorn herabsteigend; Mund, wenig schief, 
mondfg.-oval. Saum scharf, geradeaus, mit einer feinen weissen 
Lippe tief innen, Spindelrand s. kurz, oben stark verbreitert 
u. den Nabel fast völlig bedeckend. G. 10 : 8 mm. {Frankreich 
hei Toulon.) Cat. gener. tnoll Fr. I. 1882 p. 313. (B.) 

187. H. inoi|uilliailU Rayin. Geh. durchbohrt, etwas 
kugelig-niedergedrückt, röthlich, zierlich feingestreift, besonders ' 
an der Naht, in der Jugend dicht mit s. kleinen, weissen, 
schnell abfallenden Härchen, im Alter dicht punktirt; Umg. 6, 
etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der vorletzte undeutlich 
kantig, der letzte gerundet, langsam gegen die Mund, herab- 
steigend; Müud. schief, mondfg.-oval, Saum ganz einfach, scharf, 
Spindelrand zur. -gebogen, rothbraun. G. 10 — 11:6 — 7 mm. 
{Algerien bei Constantine.) Journ. C'onch. 1853 p. 80 t. 3 f. 2, Bgt. 
Malacol. Alg. I. 1864 p 1.56 t. 17 f. 17-21. — Forma 1) miitor, 
(}. 8:5 nun. (Bgt.) 

Var. rratliniatia B(/t. (1. c. p. 160 t. 17 f. 22-25): Öffner 
durchbohrt, mit höherem Gew., langsamer u. regelmässiger zu- 
nehmenden Umg. u. dem letzten dieser viel tiefer herabsteigend 
an der Mund.; G. 10:8 mm. (Alg. b. Constantine.) 

188. H. ilieiKUcariu P/r. Geh. massig genabelt, konoi- 
disch-halbkugelig, z. fest, gestreift u. unter der Loupe kurz- 
haarig, hornfarben; Umg. 4 ^j^, aufgetrieben, der letzte kaum 
herabsteigend; Mund, wenig schief, mondfg.- fast kreisrund, 
Saum einfach, geradeaus, Ränder convergirend, Spindelrand 
kaum verbreitert, nicht zur. -gebogen. G. 8 : 4^/3 mm. {Tunesien.) 
Pioc. zool. soc. 1860 p 136. (Pfr.) 

190. H. t'uscjl Moni. Geh. s. eng o. fast bedeckt durch- 
bohrt, niedergedrückt, schwach gewölbt, s. dünn u. durch- 
scheinend, uuregelraässig runzelig gefaltet, glatt, glänzend; 
Umg. 5, etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte stumpf- 
kantig, beiderseits gleich schwach gewölbt, vorn etwas herab- 
steigend; Naht z. tief; Mund, gross, schief, breit mondfg., Saum 
einfach, dünn, gerade, Spindelrand oben kurz verbreitert u. 



68 

umgeschlagen. G. 9— 10 : 5 — 5 V2 mm- (England, S.W. P'rank- 
räch.) Test. Brit. 1803 p. 422 t. 13 f. 1. Dup. Hist. 1848 p. 180 t. 7 
f. 2. — Syu. H. corrugatn Gray 1821, IT. subrufescens Miller 1822, 
H. revelata Bouch.-Chant. 1838. 



d. — Latonia West. 
Ue b er sie h t. 
f Geh. nackt. 

*) Geh. mit deutlichen ^Spirallinien. (Knuk., Armen.) 

— Sp. 191—193. 

**) Geh. dicht gekörnelt. (Kai<k., Armen.. Persien.) 

— Sp. 194—195. 

***y Geh. dicht ii. stark gekörnelt. {Syrien, Klein- 
asien.) — Sp. 196 — 197. 

ff Geh. s. dicht u. kurz behaart 11. f/ekörnelt. (Kaukas.) 
— Sp. 198-199. 

191. H. glohnhl Krpi. Geh. s. eng u. zum Theil l)e- 
deckt durchbohrt, kugelig, mit kleinem, gedrückt konischem 
Gew. u. spitzem Apex, z. glänzend, s. dünnschalig, unregel- 
mässig gestreift, mit s. feinen u. dichten Spirallinien, horngelb. 
bei frischen Ex. mit einer schwacher Andeutung einer weiss- 
lichen Kielbiude; Umg. 5 '/a — ^' regelmässig zunehmend, ge- 
wölbt, der letzte bauchig gerundet, gross, vorn gerade; Müud. 
gross, mondfg. -gerundet, Saum scharf, innen ringsum mit einer 
fadenfg. erhabenen weissen Lippe, gerade, nur der Spindelrand 
hoch oben erweitert u. zur. -gebogen, Ränder relativ weit getrennt. 
G. 10 — 13 '/^ : 7 */^ — 11 mm. (Kaukasien, Armenien.) Bull, 
soc. Mose. 1837 p. 52, Mts. Conch. Mitth. t. 1880 t. 3 f. 18-20. — 
Forma 1) nana Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1879), G. 7-8 : 5 '/g- 6 '/. mm. 

192. H. sepleiHiTyrsitsi Mss. Geh. z. offen genabelt, 
kegelfg. -kugelig, s. dünn, oben stärker, unten schwächer ge- 
streift, mit feinen Spirallinien, glänzend, bräunlich, mit einer 
hellen Kielbinde; Umg. 7. langsam zunehmend, eng aufgewunden, 
gut gewöll)t, der letzte gerundet, nach unten gewöllit, vorn 
gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, relativ klein, fast kreis- 
rund, ausgeschnitten, Saum gerade, scharf, Ränder einander ge- 
nähert, regelmässig gebogen, Spindelrand an der Insertion etwas 
verln-eitert u. zur. -geschlagen. G. 16 : 10 mm. (Kaukasien.) 
Journ. Coiicli. 187(:i p. 29 t." 2 f. 2, Kolh Icon. N. F. f.^ 48. (Mss.) 
Ausgebildete Exemplare mögen wohl eine Lippe hal)en. (Kob.) 

193. H. flilVüliinbata Btlg. Geh. s. eng, von dem breit 
umgeschlagenen u. stark verlängerten Spindelrande zur Hälfte 
verdeckt genal)elt, niedergedrückt-gewölbt, stumpfwirbelig, z. 
fest, oben stark, unten schwächer, unregelmässig gestreift, mit 
feinen Spirallinien, olivenfarben, an der Naht heller u. mit 



69 

schwacher heller Kielbinde, h. u. d. mit gelben Querstriemen; 
Umg. 6 — 6 ''2, langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte 
kantig, vorn kaum herabsteigend, mit einem breiten gelben 
Querband neben der Mund.; Naht eingedrückt; Mund. z. gross, 
mondfg. -eirund, Saum innen stark u. hoch weissgelippt. G. 
12 '/j— 14 : 7 */2 — 10 mm. (Sivanetien in Alpe bei Ezeri.) 
Jahrb. Mal. Ges. 1883 p. 162 t. 5 f. 6. (Bttg.) 



194. H. pisiformis Pfr. Geh. durchbohrt, niedergedrückt 
kugelig, mit kurzem, gewölbt konischem spitzem Gew., unre- 
gelmässig stärker u. schwächer gestreift u. deutlich gekörnelt, 
hornbraun 0. graugelblich, mit breiter, z. undeutlicher Kiel- 
binde; Umg. ö^/j, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der vor- 
letzte fast etwas kantig, dei- letzte gerundet, vorn etwas herab- 
gebogen; Mund. z. schief, mondfg. -gerundet, Saum dünn, weiss- 
lich, mit starker, weisser, auswendig gelblich durchscheinender 
Innenlippe, Oberrand etwas stärker gebogen als der Unterrand, 
Spindelrand ausgebreitet u. zur. -geschlagen. G. 10 '/a — ^ V'j 
:7 — 8 */'2 (14:9 mm.: Mts.) mm. (Bussich.- Armenien, Nord- 
persien.) Mon. Hei. I. 1848 p. 131. Bttg. Binnenmoll. d. Talysch- 
Geb. 1886 p. 286 t. 3 f. 4. — Syn. H. ar}). v. sewanica Mss. fide Bttg. 

195. H. iirpatsch.lian.l Mss. Gleich der pisiformis, 
aber eng genabelt (nicht nur durchbohrt), viel flacher, letzter 
Umg. über der Mitte mit einem stark ausgesprochenen Kiel, 
Mund, quer mondfg. -oval. G. 12 — 14:7 — 8 mm. (Armenien 
in Arpatschai-Thal.) Journ. ( 'onch. 1873 p. 194 t. 7 f. 4. 

Var. pj^eiidos-lobiiln Mss. (1. c. p. 199 t. 7 f. 5): klei- 
ner, enger p^enabelt, gedrungener, mit oedrückt konischem Gew., 
unregelmässig feinofestreift, Umg-. gewölbt, mit schwächerem Kiel- 
anlage; G. 8—9:5—5 72 mm. (Kaputschig.) 



196. H. berytensis F/r. Geh. eng, aber durchgehend 
genabelt, gedrückt kugelig, dünn, gelbbräunlich, an der Naht 
u. um den Nabel heller, feingestreift, an der Naht stärker, 
glanzlos, mit s. kurzen, zur. -gebogenen, angedrückten, lamellen- 
artigen Härchen äusserst dicht bedeckt, u. unregelmässig äusserst 
dicht u. fein gekörnelt; Umg. 5 ' j. z. abgeflacht, regelmässig 
zunehmend, der letzte verbreitert, etwas aufgel)lasen u. ganz 
stumpf kantig, vorn s. kurz heral)steigend: Mund, gerundet- 
mondfg., innen dünn weissgelippt, Aussen- u. Basalrand kaum 
ausgebreitet, Spindelrand oben umgeschlagen. G. 14 — 16 : 10 
— 12 (u. Bgt. 16 — 20:10—12) mm. (Vorderasien, Syrien, 
Palästina bis nach Kaukasns hin.) Prodrom. 1821 p. 43, Mart.- 
Chemn. Conch. Cab. II, t. 17 f. 11-12, Bst. Moll, nouv., litig-. 1863 
t. 6 f. 1—5, Kssm.-Kob. Icon. f. 1208. — Forma 1) altior (Chemn. 
Cal). t. 17 f. 11 — 12), Gew. erhabener, konoidisch. 



70 

Var. racliiodla B(/t. I. c: s. eng genabelt, kugelig, nicht 
gedrückt, gelbgriinlich, unregelmassig faltenstreifig, n)it stärkerer, 
in regelmässigen Reihen geordneter Granulation, letzter Unig. 
grösser, bauchiger. (Cacanio in Carica.) H. granulata Roth. 

* H. toiiroiisi Bgt. Gi>h. eng, aber durcligeheud durcli- 
bohrt, kugelig-niedergedrückt, mit convex-konoidischem (Jew. u. 
sehr stumpfem Apex, an der Naht stärker unregelmässig ge- 
streift, glanzlos, gelbgrünlich, mit ver'lämjerten, erhabenen, in 
sijutnietrischen, von einander weit getrennten, (]uer über die An- 
luachslinien gestellten Reihen geordneten Körnern ; Umg. 6, fast 
flach, z. schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, vorn 
kurz u. /.. schnell herabgebogen; Mund, schief, mondfg., oval- 
gerundet, innen weissgelippt, Spindelrand zur. -gebogen. G. 17 
: 12 mm. (Syrien b. Beiruth ?/,. Tiberias.) Moll, nouv., litig. 
1863 r- 41 t. 6 f. 6-9. (B.) 

197. H. sanisuiieiisis (Zel.) Ffr. (xeh. fast verdeckt 
durchbohrt, kugelig gedrückt, ])ogenfg. feiugestreift, unter einer 
starken Loupe s. fein durch Spirallinien gekörnelt, glänzend, 
fleischfarben-weisslich: Gew. konoidisch-gewölbt : Umg. 6, convex, 
der letzte z. aufgeblasen, vorn fast gerade; Mund, diagonal, 
weit, mondfg. -gerundet, innen weissgelippt, Ränder etwas con- 
vergirend, Saum gerade, Spindelrand oben dreieckig umgeschla- 
gen. G. bis 15:9 mm. (Sanismi an der Sordki'tste Klein- 
Asiens.) Mon. Hei. V. 1858 p. 480. (Pfr.) 



198. H. talyschana Mts. Geh. halbbedeckt durchbohrt, 
kugelig-konoidisch, dünn, mit dichten, starken, faltenartigen 
Auwachsstreifen u. äusserst dichter u. feiner Körnelung. z. 
dunkel hornfarben, fast gleich oft mit wie ohne eine helle, 
weisslich durchscheinende Kielbinde, in frischen Stücken mit 
einem überaus feinen Kleide von ganz kürzen, weichen Härchen; 
Gew. massig erhaben, stumpf; Umg. (i, etwas gewölbt, z. schnell 
zunehmend (jeder fast doppelt breiter als der vorgehende), der 
letzte völlig gerundet, vorn deutlich herabsteigend; Mund, dia- 
gonal, mondfg. -halbelliptisch, Saum dünn, bräunlich weiss, nur 
schwach ausgebogen, mit starker weisser Innenlippe, welche 
aussen gelblich durchscheint, Spindelrand ausgebreitet u. um- 
geschlagen. G. 14' 2 18 : II '2 — 14 mm. (Talyschgebiet.) 
Couch. Mitth. 1880 p. 7 t. 3 t. 4 7 (H. talischana.) 

199. H. Iiolotricilil Bttg. Geh. durchbohrt 0. s. eng 
genal)elt, gedrückt kugelig, dünn, dunkel hornfarben, einfarlng. 
dicht fast faltenartig gestreift, mit kurzen, zur. -gekrümmten, 
gleichfarbigen Haaren überall dicht besetzt: Umg. ö''^) etwas 
gewölbt, z. schnell zunehmend, letzter gross, gerundet, kaum 
merkbar, kantig, vorn etwas herabsteigend: Mund, gross, schief, 
mondfg. -kreisrund. Saum fast gerade, innen mit einer breiten. 



71 

aber nicht starken, auswendig gelb durchscheinenden Lippe, 
belegt, Ränder zuneigend, aber z. entfernt, Ober- u. Untfrrand 
s. stark gebogen. Spindelrand oben in ein zur. -geschlagenes 
u. den Nabel lialbverdeckendes Dreieck verbreitert. G. 16 : 
11 Va mm. (Äbchasien b. Psirsk.) Ber. d. Senckenb. nat. Ges. 
1884 p. 151. (Bttg.) 



e. — Theba Eisso pr. p. (Hi.^t. nat. Euro}), mer.- 
1826). Stabile Moll Piem. 1S64, TebaStrob. 
1850, Cartluisiana Knh. 1871. 

üeb er, stellt. 

A. Geh. von dem tutevfg. zur.-fieschlagenen Spindelrande etwas 
überdeckt durchbohrt, s. hügelig, dünn, letzter Umg. m. o. iv. 
aufgeblasen, Mund, weit mondfg., dünn gelippt, mit gebogenem 
Basalrand. 

a. —. Geh. nackt, mit einem schmalen rothbrnunen Mittelband. 
(Portugal.) - Sp. 200. 

h. — Geh. mit kurzen Haaren, ohne Band. (Marocco.) — 
Sp. 201. 

B. Geh. durchbohrt o. eng genabelt, kugelig, mit m. o. w. gedrückt 
konischem Gew., mit o. ohne weisse Kiclbinde, ganz ohne o. 
mit s. schwachen Spirallinien unter der schnell abfallenden 
Epidermis, letzter Umg. bauchig, meist mit zahlreichen hammer- 
schlaqartiqen Eindrücken. (Krim, Balkanhalbinsel, Kaukasien 
Wesiasien.) — Sp. 202—210. 

C. Geh. bedeckt durchbohrt, mit schwacher n. fehlender Kielbinde, 
gedrückt kugelig, röthlich hornfarben. dünn, oben fast immer 
mit zahlreichen erhahoien haartragenden Pu)ikfen o. dicht weich- 
haarig. (Sicil, Südital., lllyrien, Griechenl.) — Sp. 211—215. 

D- Geh. eng genabelt, einfarben, gedrückt-gewölbt, letzter Umg. 
gerundet, gross, erweitert, vorn nicht o. wenig u. langsam her- 
absteigend, Mund, mond-eifg., weissgelijipt, Basalrand gebogen. 
(Süd- n. We.^teuropu.) — Sp. 216—217. 

E. Geh. durchbohrt o. ungenabeli, oben niedergedrückt, mit Jlach 
dachfgem Gew., unten gewölbt, letzter Umg. oben .'Stumpf kantig, 
vorn X)lötzlich he.rabgebogen. dunkel gesäumt, mit gelber Quer- 
strieme hinter dem Saum. 

a. — Geh. eng, aber deutlich durchbohrt, Mund, mondfg.- 

eirund, Basalrand s. weiiiii geljoffen. (Südeuropa.) — 
Sp. 218. 

b. - Geh. durchbohrt , kugelig, aber oben etwas niedergedrückt, 

letzter Umg. etwas kantig, Mund, mondfg.-krei.srund. 
(Südeur.) — Sp. 2W. 

c. — Geh. s. eng durchhohrt, selten kugelig-konoidisch , meist 

stark niedergedrückt, hornfarben, dicht mit Haarjiunkten, 
äusserst kleinen Härchen o. mikroskopischen Epidermis- 
lamellen besetzt. (Krim, Türkei, Griechenl., Sied.) — 
Sji. 220-226. 



72 

d. — Geh. nnr/enabelt o. bedeckt dtirchbohrf, gedrückt kuf/elig, 

fcinfjestrcift. ahcr dicht x. s. fein riinzclartig f/ehiimmert, 
oft mit SpiruUinicn, oft mit ztcei weissen Binden n. 
einem 7-othbraunen Bande. (SiciL, SilditaL, Bal- 
kanhalbinsel, Westasicji, Nordafrika.) 

aa) Mund, mit dem Basalrande von dem Insertions- 
punkte (/leichtjiäs.tif/ u. .stark (leboqcn, — Sp. 227 

-228. 

hh) Mund, mit dem Basalrande ■•<chief t/estreckt ti. 
eine (jerundete Bucht an der Jnsertionsstelle bil- 
dend.^ -- Sp. 229. 

e. — Geh. anstatt des Nabels mit einer Höhle, in velche der 

leiste Umg. boqenfej. o. (/erade herabfällt. (Westasien. 
Nordafrika.) — .Sp. 230-232. 

¥. Geh. bedeckt durchbohrt, kugelig, dünn ii. zerbrechlich, ganz 
ohne Mikroskulptur, oben dachfg. -konisch, mit spitzem Ape.r, 
unten gewölbt, letzter Umg. gross, bauchig, auf der Mitte stumpf- 
kantig, Mund, weit, mit gebogenem, breit nmgeschlagenem Ba- 
salrand. (Kaukasien.) — Sp. 233—234. 

G. Geh. eng durchbohrt, kugelig, oben konoidisch o. geuudbt, dünn 
u. zerbrechlich, fein gestreift u. fein hammerschldgig, Miind. 
halbrund, tief innen schwach gelippt. (Nordafrika -Pi/ren. 
Halbinsel.) — Sp. 235—242. 

H. Geh. ofen u. tief trichterfg. genabelt, gedrückt kegelfg., als 
jung mit starren Borsten, im Alter mit Körnern u. Haarnarben 
bedeckt. (Kaitkasien.) — Sp. 243. 

I. Geh. offen o. eng genabelt, kreisrund-niedergedrückt, mit abge- 
flachtem Gew.. ri^ypenstreifig . weisslich, mitunter mit einem 
schmalen Bande, mit s. kleinen schmalen Schüppchen bedeckt, 
Mund, quer eirund, innen gelippt. (Kleinasien.) — Sp. 244 — 545. 

200. H. inchoata Mar. Geh. z. kugelig, dünu. rauh 
gestreift, ol)eu, besonders au der .Naht, ruuzelig, gelblich- o. 
bräuulich-hornfarben, mit einem schmalen, intensiv rotheu Bande, 
längs der Naht weisslich; Gew. gedrückt-kegelfg.. mit feinem 
Apex; Umg. ß^'.^, wenig gewölbt, laugsam zuuelimend, der 
letzte gross, vorn langsam herabsteigend; Mund, weit mondfg., 
mit weitgetrennten Räudern, Saum gerade^ innen mit dünner, 
aber deutliehei' weisser Lippe, Spindelrand tutenfg. ü])er den 
Eingang der engen Perforation umgeschlagen. G. 20 — 23: 
14—17 "2 mm. (Portugal) Moll. Port. 1845 p. 70 t. 7 f. I, Hid. 
Cat. icon. t. 15 f. 149-151, Kob. Icon. f. 1197. 

201. H. seilliril^08:i Kob. Geh. l)edeckt u. nicht durch- 
gehend durchbohrt, gedrückt kugelig, dünn, oben überall mit 
schiefen, etwas gekörnelten Rippchen skulptirt u. mit kurzen 
Haaren uuregelmässig besetzt, dunkel hornfarljeu, mitunter mit 
einer undeutlichen hellen Kielltinde: Gew. gewöll)t. mit feinem 
Apex; Umg. G. etwas gew(>lbt. langs;iin regelmässig zunehmend, 
der letzte kaum zus. -gedrückt, vorn s. wenig herabsteigend; 
Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg. -eirund, Saum dünn, 



73 

scharf, mit einer deutlichen weissen Innenlippe, Ränder entfernt, 
Spiudelraud über die Perforation tutenfg. zur. -geschlagen. G. 
17:12 mm. (Maroeco l. Tetuan.) Nnchr. hl. Mal. Ges. 1884 
p. 27. (K.) 

202. H. schuberti Roth. Geh. durchbohrt (o. eng gena- 
belt), kegelig-kugelig, dünnschalig, schräg gestreift, glänzend, 
mit einer Mikroskul] tur von feinen, äusserst zarten Vertiefun- 
gen. gell)lich hornfarben, mit m. o. w. deutlicher, zuweilen 
sogar scharfer heller Kielbinde; Gew. kegelfg., z. spitz u. fast 
gradlinig zulaufend; Umg. fi, ■/.. flach, der letzte aufgeblasen, 
undeutlich kantig, vorn z. stark herabgel)Ogen: Mund. z. gross, 
schräg, kreisrund. Husgeschnitt<'n, innen stark weissgelippt, Saum 
aUentJioJben stark u. ffrch ausffebreitet u. unigesihlacien, Ränder 
genähert, durch dünnen Callus v<'rbundeu. Spindelrand über die 
Perforation verbreitert. G. 17 — 2ü : 12 — 14 mm. (Vorderasien.) 
Dissert. 1839 p. L-S t. 1 f. 1. Pfr. Mon. Hei. IV. 1859 p. 252, Rssm.- 
Kol. Icon. f. 1209. 

!>(?•. frutis (l'arr..) Ffr. (1. c. p. 252): kleiner, mehr ku- 
oeb'g, s. fein oestreift, stärker glänzend, rötlilich, mit weisser 
Kieibinde; G. 15:14 mm. (Imeritien.) 

* H, circassica Ch. Geh. z. eng u. fast von dem um- 
geschlagenen Spindelrande überdeckt genabelt, gedrückt kugelig, 
mit niedrig kegelfgem Gew. u. kleinem Apex, weitläufig rauh 
u. dicht fein-gestreift, mit uuregelmässigen hanimerschlägartigen 
Eindrücken u. (bei epidermisfreien Stücken) s. feinen Spiral- 
linien, braungell) o. röthlich hornfarben, einfarbig o. mit weiss- 
licher Kiell»inde; Umg. 6^2 — ^5 ^i^ oberen nach dem 'Nucleus 
abgeflacht, die folgenden etwas gewölbt, der letzte gross, wollig 
gerundet, unten gut gewölbt, vorn nur wenig herabsteigend; 
Naht ganz flach; Mund, gross, mondfg. -gerundet o. etwas in 
die Breite gezogen. Saum scharf, innen gelippt (mitunter mit 
der Lippe schön orangengelb o. roth durchscheinend), ausge- 
breitet, Ränder entfernt. Basal- u. Spindelrand gestreckt, ver- 
dickt u. stark umgeschlagen. G. 18 — 21 : 14 — 19 mm. (Kau- 
kasien, Syrien.) Catal. 1837 N:o 239. Mss. Coq. Schäfli II. 1863 p. 
GO, Mts. Conch. Mitth. I. 1880 t. 3 f. 6-10. Kob. Icon. f. 1386. - 
F'oinia l) pull'idu Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1881), matt grünlich o. weiss- 
lich. einfarbig; 2) major, G. 22— 26 : 15 '/a— 1^ mm., mit der Mund, 
auffallend in die Quere verbreitert. 

Var. colcliica Mss. 1. c: kleiner, gedrückter, häufig schwach 
kantig, mit kräftigeren Anwachsstreifen. 

* H. rissoana Pfr. Geh. durchbohrt, kugelig, dünn, 
gestreift, durchscheinend, kaum glänzend, roth; Gew. konoidisch, 
z. stumpf; Umg. G, etwas gewölbt, der letzte etwas kantig, mit 
hellem Kielstreifen auf der Mitte, vorn kurz herabsteigend, 
unten bauchig: Mund, gross, halbkreisfg.. Saum innen röthlich 



74 

gelippt, kurz ausgebreitet, Spindelrand oben dreieckig verbrei- 
tert u. die Perforation zur Hälfte verdeckend. G. 18 : 18 min. 

(Griechenland.) Proc. zool. soc. 1846 p. 110. (Pfr.) Sehr verwandt 
mit dieser verschollenen Ait und theilweise mit ihr iflentisoh ist nach 
meiner Meinunof H. dirphica BJanc, welche ich hier als Varietät aufnehme. 

Var. dirphica (Blanc) Mts. (Jahrb. Mal. Ges. 1876 t. 12 
f. 2): eng, nur s. wenig- vom oben dreieckig umgeschlagenen 
Spindelrande bedeckt genabelt, niedergedrückt, schwach konoidisch, 
die oberen Umg. fast regelmässig feingestreift, der letzte z. unre- 
gelmässig gestreift, h. u. d. narbig o. gehämmert, oft unter 
scharfer Loupe mit äusserst dichten Spirallinien, blass horngelb, 
mitunter gänzlich o. nur unten o. fleckenweise roth, meistens mit 
einigen als gelbe Striemen durchscheinenden alten Lippen, letzter 
Umg. mit feinem weissem Kielstreifen, fast völlig gerundet (mei- 
stens m. 0. w. oft s. deutlich bis zur Mund, stumpfkantig = 
rissoana?), Mund, mondfg.-ffeiundet, innen stark woissgelippt; G. 
17:12 mm. (Eul)oea, Mt. Delphi.) 

Var. lang-ei BtUj. (Ber. Offenb. Ver. 1883 t. 1 f. 2a-d): 
kleiner, einfarben milchweiss, Gew. spitziger, Umg. mehr gerun- 
det, Mund, mehr verbreitert, gerundet-eifg.: G. 11 '/s^ 8 mm. 
(Syrien b. Haififa.) Dr Boettger erwähnt 1. c. einer nahestehenden 
noch kleineren Form aus der Umgebung von Cairo in Egypten. 

'203. H. (Mlbocica Koh. Geh. deutlich ofteu (gar nicht 
bedeckt) genabelt, gedrückt kugelig, horngelblich, oelglänzend. 
z. runzelig gestreift, nicht narbig o. gehämmert; Gew. convex- 
konisch; Umg. 6, etwas gewölbt, z. langsam zunehmend, die 
oberen mit deutlichen Haargruben, der letzte etwas zus. -gedrückt, 
aber nicht kantig, unten gewölbt, vorn tief herabsteigend u. 
herabgel)0gen; Mund. s. schief, mondfg. -reinoval, innen fein 
gelippt, Ränder einander s. genähert. Spindelrand hoch hinauf- 
gezogen u. nach der Mitte der Basis hin vorgebogen. G. 5 ' 'j 
: 10 ','2 mm. {Thessalien, Peliongehirge.) Icon. 1877 f. 1207 (H. 
appen. var.), Bttg. in Jahrb. 188.') p.'l67. (Bttg.) 

204. H. Iliessenicjl Blanc Geh. halbverdeckt durchbohrt, 
niedergedrückt-kugelig, mit gedrückt konischem (iew. u. spitzem 
Apex, dünnschalig u. sehr durchscheinend, unter der glänzen- 
den, oliveufarbeuen, s. dünnen, leicht abgeriebenen Epidermis 
bläulioli grau, unregelmässig schwach faltenstreifig; Umg. (i — 6 '/j, 
wenig gewölbt, schnell zunelimend, der letzte mehr als doppelt 
breiter als der vorletzte, gerundet, vorn herabsteigend; Mund, 
diagonal, mondfg. -eifg. gerundet, scharf u. schmal weissgelippt, 
Basalrand gestreckt gebogen, etwas zur. -gebogen, Spindelrand 
kurz plötzlich umgeschlagen. G. IS-IP) : 8 '/j — 9 "2 •m"- 
{Griechenland, Kalanuda in Messenien, Parnass in Phokis, Athen.) 
Westeil. et Blanc Apergu faunc (iiece 187i) p. 41 (.2 f. 12. — P'orma 
1) minor, G. 10:6- 6 '/j nim. 

V(ir. lAPaica W,: (iew. lioliei'. Umg. lanosntnci' zunehmend, 
letzter schniälei-, vom tiefei herabsteig(Mid, Miind. kleiner, mit 
den Rändern auf der Wand genähert : G. 10 : 6- 6 '/j nim. (Patras ) 
Vergl. Bttg. Jahrb. 1884 p. 340. 



75 

205. H. liausknecllti Bttg. Geh. eng genaWlt, kugelig- 
nieder gedrückt, festsi'halig , z. unregelmässig gestreift, wenig 
glänzend, horngelb, an der Naht weiss, seltner dunkel liorn- 
farben, stets vbit breiter xveisser Kielbinde; Unig. 5 V'j, etwas 
gewölbt, langsam zunehmend, der letzte anfangs stumpfkautig, 
vorn wenig herabsteigend; Mund, massig, schief, mondfg. -kreis- 
rund o. eifg., mit breiter weisser Lippe, Ränder gut gerundet, 
z. getrennt, Spindelrand vorgezogen, oben zur. -gebogen. G. 
11 Vj -1*^:7 'Z^ — 8 mm. (Thessalie^i, M. Pindus b. Karawa.) 
Jahrb. Mal. Ges. 1886 p. 53 f. 2 f. 4. (Bttg-.) 

20H. H. flTqiK'IIS MsH. Geh. durch den oben plötzlich 
kurz aber stark umgeschlagenen Spindelrand m. o. w. verdeckt 
durchbohrt, niedergedrückt-gewölbt, z. fest, glänzend, ganz glatt, 
dunkel hornfarbeu, feingestreift, auf dem letzten Umg. schwach 
hammerschlägig mit undeutlichen Spirallinien; Gew. z. erhoben, 
konoidisch, mit vorstehendem spitzem Wirbel; ümg. 6 — 7, z. 
gewöü)t, die ersten regelmässig, die letzten schnell zunehmend, 
der letzte vom Anfang an schön gerundet, vorn schwach röth- 
lich 0. einfarbig, langsam kurz herabsteigend; Mund, gerundet- 
mondfg., innen hell hornfarben, mit schmaler, erhabener, weisser 
Lippe. Saum röthlich, gerade. G. 10 — 15 : 7 — 11 ^/j mm. 
(Balkanhalbinsel, Transkaukasien, Kleinasien.) Coq. Schi. I. 1859 
p. 28, Kob. Icon. f. 1204. - Forma 1) mmor Bttg., G. 8-8'/j:5'/j 
— 6'/2 mm. (Gordi.) 

Var. obsciira Mss. (1. c. II. 1863): punktfg. durchbohrt. 
Gew. höher, konisch, noch dunkler g-efärbt, Umg. 7, gewölbt, 
unten gewölbt, Saum ein wenig ausgebreitet, innen dünn gelippt. 
(Reduktaleh.) 

207. H. J)irjll'iji West. Geh. zum Theil bedeckt durch- 
bohrt, gedrückt, mit s. wenig u. fast nur in der Mitte erho- 
benem Gew., hurnfarben, fein gestreift, dicht mit kurzen Haaren 
u. Haaipunkten besetzt, durchscheinend; Umg. 6 — ^ V2 ' i'^gel- 
mässig zunehmend, gewölbt, der letzte oben stumpfkantig (die 
Kante gegen die Mund, fast verschwindend), an der Mund. s. 
wenig herabsteigend, gerade, unten gewölbt; Mund, mondfg. - 
gerundet, Saum fast gerade, innen u. aussen roth, mit einer 
weissen flachen Lippe, Unterrand stark gebogen. G. 12 — 13 
: 9 mm. (Brussa.) Ich habe die Exemplare als H. frequens Mss. 
durch die Naturalienhandlung Linnnea erhalten. 

208. H. capiisi Villes. Geh. eng u. tief, unten etwas 
erweitert genabelt, niedergedrückt, unten gewölbter als oben, 
auf den oberen Umg. fein, auf letztem z. stark gestreift, röth- 
lich, unten heller, mit weisslicher Mittelbinde, z. festschalig, 
schwach durchsichtig ; Umg. 6, gewölbt, langsam zunehmend, 
mit eingedrückter Naht, der letzte gross, bauchig-gerundet, 
vornen z. herabsteigend; Mund, massig schief, mondfg. -kreis- 



76 

rund, Saum gerade, scharf, unten etwas offen, Spindelrand z. 
kurz, gebogen, oben leicht ausgebreitet u. umgeschlagen. G. 19 
: 10 mm. (Turkestan.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 133. (V.) 

209. H. Cill'JlSCaloides Bgt. (ieh. eng durchgehend ge- 
nabelt o. durchbohrt, mit wenig u. fast nur in der Mitte 
kreiselfg. erhobenem Gew., deutlich unregelmässig feingestreift, 
unter der dünnen, gelblichen, fast glanzlosen, meist abgeriebenen 
Epidermis weisslich, schwach gehämmert u. mit undeutlichen 
dichten Spirallinien; Umg. ß'/j, etwas gewölbt, regelmässig 
zunehmend, letzter unten gewöll)ter, vorn etwas herabsteigend; 
Naht eingedrückt; Mund, mondfg. -gerundet, mit Ober- u. Unter- 
rand gleich u. z. stark gebogen, Saum einfach, scharf, innen 
ringsum mit schwacher weisser Lippe, Spindelrand oben kurz 
verbreitert, fast gerade u. nie umgeschlagen, (t. bis 17:11 mm. 
{Ahchasien hei Jjagoiriys n. Psirsk; nach Bttg. bei Br'ussa.) 
Amen. mal. I. 1856 p. 113 t. 13 f. 1-3. Koh. Icon. N. F. f. 50. — 
Forma 1) minor, G. 10:6 mm. — Vorige Beschreiliung ist nach zahl- 
reichen kaukasischen Exemplaren. Die Originaldiagnose ßourguignats 
nach Exemplaren von Gutlipoli an den Dardanellen ist fast nur da- 
durch verschieden, dass es steht: son peristome se reflechit fortornent 
sur l'ombilie, qui se trouve reduit ä une simple Perforation. 

210. H. tVnticolil Kriju. Geh. s. eng, zum Theil ver- 
deckt, nicht o. kaum durchgehend genabelt, niedergedrückt 
kugelig, mit m. o. w. gewölbt konischem Gew., hell horngelb- 
lich o. weiss, mit einer schwachen, schmalen, weissen Kielbinde, 
die oberen Umg. dicht feingestreift, der letzte dicht ungleich- 
massig gehämmert, alle unter einer starken Loupe mit dichten 
obwohl schwachen Spirallinien; Umg. 6 '/j — 7, regelmässig zu- 
nehmend, der letzte gerundet, unten aufgeblasen, vorn herab- 
steigend; Mund, mondfg. -gerundet. Saum scharf, fast gerade, 
innen mit schmaler weisser Lippe. Spiudelrand hoch oben plötz- 
lich verbreitert u. über den Nabel breit zur.-gel>ogen. G. 15 
— 17:10-13 mm. (Krim,; Kaukasus?) Bull. soc. Mose. VI. 
1833 p. 429, IX. p. 181, Chemn. Concli. Cah. t. 97 f. 17-19. - Koh. 
Icon. f. 1195 (nach Ex. von Sebastopol) wird auf der Tafel H. fndi- 
cola benannt, im Texte (1877) H. (/alloprov. v<i7\ chersonesica getauft, 
aber in Catalog der Binnenconchylien (1881) für beide citiit. 

Yar. l»oiirs^iiiK'iinti l'fr. (Mon. Hei. IV. 1856): kugelig- 
gedrückt, fleisclif'arben, s. klein Iiamnierschlii.L'ig-gestreiit, letzter 
TIfii<T. vorn kaum hprabstei<?end. Spindelrand oben verbreitert, 
offen: G. H) : 11 nun. (Kiiin.) 



211. H coilSOlia (Z.) Rs.^ui. Geh. zum grössten Theil 
durch den oben kurz umgeschlagouen Spindelrande bedeckt 
durchl)ohrt. gedrückt kugelig, gelblich horufarbig, gegen die 
Mund, hin röthlidi. mit schwacher Kielbinde, fein gestreift, 
auf den oberen Umg. mit zahlreichen, kleineu, erhabenen, kaum 



77 

merkbar haartragenden Punkten, z. fest, durchscheinend; Umg. 
5 "2 ~~6? siii gewölbtes stumpfes Gew. bildend, der letzte gross, 
anfangs mit Andeutung einer Kaute, vorn kurz herabgebogen: 
Mund, mondfg., etwas oval-gerundet, Saum dunkel o. röthlich, 
innen mit einer zarten weissen o. röthlichen Lippe, geradeaus, 
■ scharf, Ränder weit getrennt. Spindelrand oben in eine dreieckige 
umgeschlagene Lamelle verbreitert. G. 14 — 15 : 9 "j — -11 mm. 
(Sicilien, Süditalien, Griechenland.) Icon. f. 572—573. — Forma 1) 
minor, G. r2:8'/2 mm.; 2) ])anda W., Mund, fast kreisrund-mondfg., 
nach vorn abgekürzt u. mit viel stärker gebogenem Unterrand. (Ital., 
Griechen!.) 

212. H. bidineiisis Caßd. Geh. fast bedeckt durch- 
bohrt, geritzt, konoidisch-kugelig, einfarbig röthlich hornfarben 
(mitunter mit Spuren einer Kieibinde). festschalig, fein runzelig 
gestreift, die oberen ümg. mit zahlreichen erhabenen kleinen 
Punkten, welche äusserst kleine u. schnell abfallende Härchen 
ti'agen, letzter Urag. dicht hammerschlägig; Gew. gewölbt konoi- 
disch, mit khnnem, zitzenfgem, vorstehendem Apex; Umg. 7, z. 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte schön gerundet, 
vorn langsam tief herabsteigend; Mund, mondfg. -gerundet, innen 
schwach perlmutterweiss, Saum dunkel, scharf, gerade, innen 
röthlich gelippt, Ränder mehr genähert, Unterrand schwächer 
gebogen, Spindelrand oben in ein umgeschlagenes u. ange- 
drücktes Dreieck verl)reitert. G. ,17 — 18: 12 — 13 mm. (Sici- 
lien h. Vizzini.) Naturalista siciliano II. 1883 p. 14 f. 7, Westeil. 
Jahrb. Mal. Ges. 1883 p. 52. 

Var. dapliiiica Platnnia (Contrib. 1887): kleiner, grob 
gestieift-gerunzelt, letzter Umg. weniger herabsteigend; G. 14:10 
mm. (Sicilien b. Castel-buono in Madonie.) -- Forma 1) flavida 
Platan. 1. c., kleiner, einfarbig gelblich, mit weisser Münd.-lippe. 

213. H. pil'iijlK'a Ben. Geh. q/fm u. durchgehend durch- 
bohrt, z. kugelig, dünnschalig, runzelstr ei/ig, namentlich auf der 
Oberseite längs der Naht förmlich gerunzelt, einfarbig hellhorn- 
farbeu bis fleischroth, ohne weisse Kielbinde; Gew. mit s. klei- 
nem, weisslichem, etwas vorspringendem Apex; Umg. 6, gut 
gewölljt, anfangs langsam, dann rasch zunehmend, der letzte 
erscheint aufgetrieben u. steigt vorn rasch etwas herab; Naht 
tief; Mund, weit, eifg. -gerundet, wenig ausgeschnitten, wenig 
schief, Saum gerade, dünn, innen z. weit zurück mit einer 
weissen Lippe, Ränder nicht genähert, Spindelrand umgeschla- 
gen, doch ohne die Perforation zu decken. G. 15: 11 '/j, 17 — 
18 : 12 — 14 mm. (Sicilien in Madonie.) Illustr. sie. 1859 p. 176 
t. 3 f. 21, Kob. Icon. f. 120."i. 

214. H. hib(M'lia Ben. Geh. bedeckt durchbohrt, z. 
kugelig-gedrückt, dünn, fast durchscheinend, s. fein gestreift, 
einfarbig gelb, mit s. kleinen Haaren bedeckt; Gew. schwach 
erhoben: Umg. 5, fast abgeflacht, der letzte etwas kantig, unten 



7.S 

gewölbt, .vorn kaum herabsteigend: Mi'uid. niondfg. -gerundet, 
Saum etwas offen, innen weissgelippt. Spindehand umgeschlagen 
u. die Perforation bedeckend. G. 9 : 5 "^ mm. (Sicilien h. 
Palermo.) in, lest. Sicil. 1859 p. 172 t. 3 f. 23. (B.) — Kormn 1) m?- 
canica Pfat. (Contrib. 1887j, hojiigelb, letzter ümg. genuidot, Saum 
rosenfai'l)en, answendiof dunkel. 



215. H. Iwridil (Z.) C. Pfr. Geh. halbbedeckt stichfg. 
durchbohrt, kugelig konoidisch, mit kleinem spitzem Apex, horn- 
farbig, dicht u. kurz weichhaarig, feingestreift, dünn; Umg. 6, 
wenig gewölbt, uuregelmässig zunehmend, die oberen langsam, 
der vorletzte doppelt breiter, der letzte wenig breiler als dieser, 
von oben gesehen, mit einer stumpfen, weisslich durchscheinen- 
den Kante, unten gewölbt, kurz in den Nabel abfallend, oben 
vorn z. kurz iierabsteigend: Mund, schief, gerundet mondfg., 
Saum scharf, etwas erweitert, innen mit einer feigen, aber z. 
starken Lippe, die aussen gelblich durchscheint, Spindelum- 
schlag etwas verlängert. G. 12 — 13 : 8 '/j — 10 mm. (Krain, 
Kärnten, Friaid.) Naturges. Moll. III. 1838 p. 33 t. 6 f. 14-15 
(mal«), Rssni. Icon. f. 360 u. Cless. Moll. Oesterr.-Ung. 1887 f. 53 
(bonse). — Forma 1) minor, G. 9:8 mm. (Tirol bei Steinega: Gredl.ex.) 



216. H. CillltiilHU Moni. Geh. eng, u. etwas überdeckt, 
aber doch an der Mund. z. erweitert genabelt, gedrückt-kugelig, 
mit m. 0. w., mitunter konoidisch erhabenem Gew. u. kleinem 
Apex, z. dünn- aber festschalig, gelblich-weiss, gegen die Mund, 
u. oft auch auf der Unterseite röthlichbraun, unregelmässig z. 
stark u. runzelig gestreift, besonders auf dem letzten Umg. u. 
hier mit zahlreichen Grübchen u. kurzen Spirallinien; Umg. 
ß — 7, etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte grösser, 
ganz vom Anfang an schön gerundet, vorn kurz herabsteigend; 
Mund, mondfg. -gerundet, Saum scharf, innen gleich zw. den 
Insertionen, mit schwacher, röthlicher, auswendig durchschei- 
nender Lippe, Basalrand etwas erweitert, stark gebogen, Spin- 
delraud oben kurz verbreitert. G, 20 — 21 : 12 — 13 mm. (Eng- 
land, Belgien, N. \\\ Frankreich.) Test. Brit. 1803 p. 422 t. 13 f. 
1, K()l>. Icon. f. 1201 — 1202. — Forma 1) viiiwr, G. 15:10—12 mm. 

Vor. CAntianif'oriiiiü (Bgt.) Anc (Hüll. soc. mal. Fr. 
1884): hell rosenroth o. violett, an der Mund. u. unterseits bräun- 
lich, mit scharfer F'ai bengrenze, letztei' I^tiig. an der Peripherie 
erweitert, bauchig u. gerundet, Mundränder etwas genähert; G. 
20:12 72 mm. (England b. F'olkstone, Fiankr. b. Boulogne-sur- 
Mer, Deutschi. b. Bremen.) 

* H. JUlCOnaL' Tss. Geh. s. eng u. etwas verdeckt gena- 
belt, gedrückt kugelig, mit fast kreiselfgem Gew. u. kleinem 
Apex, dicht u. z. regelmässig feingestreift, uneben von zahl- 



79 

reichen schwachen Impressionen u. besonders auf der Oberseite 
des letzten Umg. unten einer starken Loupe mit dichten kurzen 
Spirallinien, z. dünn, einfarbig weiss o. gelblich weiss; Umg. 

6 — 7, z. gewölbt, mit eingedrückter Naht, der letzte mehr als 
doppelt grösser als der vorletzte, gerundet, vorn kaum o. nicht 
herabsteigend; Mund, mondfg., kreisrund, Räuder entfernt. Saum 
gerade, scharf, innen ringsum weissgelippt, Unterrand stark 
regelmässig gebogen, Spindelrand oben verbreitert; Nabel durch- 
gehend, innen fast punktfg., gegen die Mund, hin schnell erwei- 
tert. G. 15—1-8:11 — 12 mm. (Italien.) App. Catal. Pisa 1872 
p. 8, Kob. Icon. f. 1203. - Siyii. H. olivieri Iss. 1866. — P^rma 1) 
rubella Risse (Hist. nat. 1826, H. rla campi Villa), z. festschalig-, run- 
zelig gehämmert, fast kugelig, röthlich, besonders gegen die Mund, 
liin; G. 19:15 mm. o. kleiner (S.O. Frankreich, Italien); 2) carfa- 
niensis De Stef. (Bull. soc. it. 1883), zerbrechlich, fast hyalin o. opak, 
ganz weiss (candidissima), G. 15 : 9 mm. (Italien), f. minor, G. 11 : 

7 Vi Tiini- 

Var. inarcliettii De Stef. 1. c: auffallend aufgel)lasen, 
Mund, kreisfg., Nabel zu einer blossen Perforation zus. -geschrumpft 
u. von dem im)geb:chlagenen Spindelrande fast verdeckt. (Mittel- 
italien.) Kob. Icon. f. 1636. 

Var. siiiiplicita (Farr.) Kob. (Icon. f. 1637): von dem 
engen Nabel bleibt durch den oben verbreiterten u. unigeschla- 
genen Spindelrand nur ein schmaler Ritz übrig, Geh. unter der 
Loupe narbig u. gehänmiert, letzter Umg. vorn plötzlich herab- 
steigend. Mund, innen stark weissgelippt; G. 18 : Is '/a n^ni. (Ita- 
lien.) K. 

217. H. cemeiielea Eisso. Gleich der cantiana, aber 
viel mehr gedrückt u. in die Quere verbreitert, mit grosser, 
fast querovaler Mund. u. schi'äg herabsteigendem, weit weniger 
gebogenem Spindelrande. G. 18 — 21 : 12 — 13 mm. (Südeuropa.) 
Hist. nat. IV. 1826 p. 75. — Syn. H. galloxirovincialis Dup. Hist. 
moll. t. 9 f. 5 a — b. — Forma 1) minor, G. 14:10 nim.; 2) campanica 
Paul. (Contrib. 1881 t. 2 f. 1), Nabel weiter, Gew. mehr niedergedrückt, 
letzter Umg. mehr erweitert, G. 21:13 mm. (Ital.) 

Bern. In Guide du Naturaliste 1880 N:o 3 beschreibt Mr. J. 
xMabille "e grege Helicis perlevis Sh." eine U. delacuri, welche Locard 
((.'atal. gener. 1882 p. 64) rechnet zur (iruppe der cantiana u. ceme- 
nelea. Die Kennzeichen dieser mir unbekannten Schnecke sind haupt- 
sächlich die folgenden: Geh. eng, mitunter von dem oben dreieckig 
verbreiterten Spindelrande fast verdeckt genabelt, z. kugelig-gedrückt, 
dünn, z. zerbrechlich, horngelblich, vorn meist röihlich, z. dicht unre- 
gelniässig gestreift, mit undeutlicher weisslicher Mittelbinde, bei jungen 
Stücken mit kurzen, schnell abfallenden Härchen besetzt. Gew. gedrückt 
konisch, Umg. 6— 6 '/j. s. schnell regelmässig zunehmend, letzter gross, 
gedrückt gerundet, Mund, oblong-fast eirund, ausgeschnitten, innen 
weiss- o. röthlich-gelippt. G. 13 72—15:8-9 mm. (Corsica b. Bastin.) 
M. Bourg. nimmt dieselbe (schon in Soc. sc. nat. de Cannes III. 1873 
p. 279) H. delacotirti J. Mab. aus Alpes-Maritimes b. Menton. 

Vnr. oiisterea Mab. (Guide de natural. 1880): durch den 
oben dreieckig verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrand fast 
verdeckt durchbohrt, dünn u. zerbrechlich, beiderseits gewölbt, 



80 

die ersten Umpf. lano-sam, die folofenden sohnell. der letzte s. 
schnei) zunehmend, dieser anfan<rs deutlich kantigf, Miind. schief, 
inondf":., fast gerundet; G. 16:9 mtn. (Corsica h. Bastia.) 

Var. iiioiierebia Mab. 1. c: s. enof, nur s. wenip ver- 
deckt genahclt, beiderseits, unten stärker, gewölbt, festschalijr, 
dicht unregelmiissi<> fein gestreift, Umg. etwas gewölbt, der letzte 
gross, zus. -gedrückt gerundet, vorn kaum verbreitert, oben gerade, 
Mund, schief, fast gerundet-oval, Ränder etwas genähert: G. Ifi : 
8 mm. (Corsica b. Bastia u. St. P'lorent.) 

Var. gaudefroyi Mab. 1. c: fast ganz verdeckt durch- 
bohrt, hornfarben weisslich, beiderseits gewölbt, mit schmalen, s. 
leicht abfallenden schüppenähnlichen Ilaaren, s. fein gestreift, 
letzter Umg. gross, zus. -gedrückt gerundet u. an der Peripherie 
undeutlich stumpf kantig, um die Nabelgegend gewölbt, Mund, 
mondfg. -länglich eifg. : G. 17:6 mm. (Corsica b. St. Florent.) 

Var. abebaia Mab. 1. c,: zur Hälfte verdeckt durchbohrt, 
mit z. erhaben konischem Gew., hornfarben. Umg. 6, gewölbt, 
der letzte gross, gerundet, undeutlich stumpf kantig, vorne erwei- 
tert. Mund, mondfg., oblong-gerundet; G. 16:9 mm. (Corsica b. 
Bastia.) 

Var. riparia Blanc in sc: eng genabelt, aber der Nabel 
nur von der Seite sichtbar, wegen des oben umgeschlagenen Spin- 
delrandes, kugelig, mit erhabenem, breit konischem, spitzem Gew.. 
röthlich horngelb, o. letzter Umg. ganz roth, an der Naht weiss- 
lich, Umg. 6 ^li—T, gewölbt, der letzte gross, bauchig-gerundet, 
vorn langsam tief herabsteigend, Mund. s. gross, mondfg. -gerun- 
det, etwas breiter als hoch, Saum fast ringsum erweitert: G. 20 
— 22:14 — 16 mm. (Ital., San Germano in Campanien.) 

Var. arilesa (Bgt.) Mab. (Bull. soc. philom. Piris 1881): 
eng genabelt, gedrückt, oben kaum gewölbt, rosenfarben weiss- 
lich, unten etwas gelblich, unter der Loupe dicht haarfein ge- 
streift, namentlich auf letztem Umg., Umg. 5 -5 ','2, gewölbt, uu- 
regelmässig s. schnell zunehmend, der letzte gross, ganz gerun- 
det, unten aufgeblasen, vorn etwas erweitet t. langsam wenig herab- 
steigend, Mund, wenig schief, quer oblong, innen weisslich, Saum 
gerade, schaif, innen schwach weissgelippt. S])indelrand dben etwas 
zur. -gebogen: G. 16 — 18: mm. (Italien in den Apuanischen Alpen.) 

Var. apuanica Mab. 1. c: z. eng genabelt, gedrückt, s. 
wenig gewölbt, mit s. kleinem, spitzeni. runzeligem Apex, fein 
rippenstreitig, l)e8onders an dei' Naht, u. etwas runzelig, z. zer- 
brechlich, hornfarben gelblich, glanzlos, Umg. 6 — H'/s» gewölbt- 
gedrückt, unregelmässig (die letzten s. schnell) zunehmend, der 
letzte gross, am Umriss gerundet, unten etwas aufgetrieben, vorn 
nicht herabsteigend. Mund, quer mondfg. -gerundet, innen bläu- 
lich, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, liänder genähert, 
Aussen- u. Basalrand i-egelmässig gerundet, Spindelrand schief 
gekiümmt, oben etwas erweitert: G. 17 — 18:8—9 mm. (Ital., 
Apuan. Alpen.) 

Var. Nohara (Br/t.) Mab. 1. c: massig genabelt, gedrückt, 
s. wenig gewölbt, rnit spitzem Apex, unter der Loupe dicht u. z. 
regelmässig gestreift, weisslich, unten hellgelblich, Umg. 6, ge- 
drückt-gewölbt, der 1. u. 2. regelmässig, der 3. u. 4. schnell, die 
beiden letzten s. schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, 



81 

mitunter etwas aufgetrieben, vorn schwach herabsteigend, Mund, 
schief, z. gerundet-mondfg., innen weisslich, Saum gerade, scharf, 
innen weissgelippt, Spindelrand oben etwas ausgebreitet; G. 19 — 
20: mm. (Ital., Apuan. Alpen.) 

Var. iadola (B(/t.) Loe. (Cat. gen. moll. Fr. 1882): eng 

durchbohrt, kugelig, oben gedrückt convex, äusserst dünn u. zer- 
brechlich, milchweisslich, letzter Umg. gerundet, unterseits s. 
bauchig, oben vorne gerade, Mund, wenig schief, völlig halb- 
kreisfg., innen schwach gelippt, Spindelrand oben kurz verbrei- 
tert; G. 14:10 mm. (Frankreich, Alpes-Maritimes.) 

Var. putoniaua. (Mab.) Luc. (Et. var. malacol. I. 1881): 
eng, zur Hälfte bedeckt durchbohrt, gedrückt kugelig, oben ge- 
wölbt, unten z. aufgeblasen, z. fest, hell hornfarben, etwas röth- 
lich, Umg. 6 — 7, z. regelmässig zunehmend, Mund, schief, z. 
gerundet, innen dünn gelippt; G. 12:7^2 mm. (Frankr., Alpes- 
Maritimes, Lyon.) 

Var. ressmanni Cless. (Moll. Oester.-Ung. 1887 f. 52): 
eng genabelt, niedergedrückt u. in die Quere verbreitert, mit 
stark gedrückt konischem Gew. u. s. excentrischem, wenig erha- 
benem Apex, hornfarben gelbgrau, matt, z. stark gestreift, Umg. 
6, wenig gewölbt, schnell zunehmend, der letzte gross, erweitert, 
oben abgeflacht, unten gewölbter, vorn fast gerade, Mund, gross, 
fast queroval, mit der weissen Lippe auswendig gelblich durch- 
scheinend, Saum fast ringsum etwas verbreitert; G. 14 — 19:9—13 
mm. (Monfalcone; Kärnten, Krain u. Friaul f. Gl.) 



218. H. Cartlmsiana Mall. Geh. s. eng, nicht durch- 
gehend, doch mitunter an der Mund, etwas erweitert, genabelt, 
kugelig-niedergedrückt, s. wenig gewölbt, mit erhahenem klei- 
nem Apex, niattglänzend, weissgelblich, gegen die Mund, röth- 
lich, s. fein gestreift, mit letztem Umg. sehr dicht u. fein 
hamnierschlägig; Umg. 5 — 6, z. rasch zunehmend, z. gewölbt, 
der letzte breiter als die übrigen zusammen, oben schwach 
stumpf kantig, vorn kurz herabgebogen, unten stark gewölbt; 
Mund, schief, etwas gedrückt, breit mondfg., z. ausgeschnitten, 
Saum scharf, braun, fast gerade, innen mit einer weissen o. 
rothen Lippe, welche auswendig als weissgelblicher Querband 
durchscheint, Unterrand s. wenig gebogen, fast horizontal, 
Spindelrand an der Insertion etwas verlängert, verbreitert u. 
niedergedrückt. G. 12': 7 V'2 mui- (Mittl. , Westl. u. Sädl. 
Europa, Kaukasien, Kleinasien, Syrien.) Verm. Hist. IL 1774 p. 
15. Drap. Hist. moll. 1805 p. lOl t. 6 f. 31—32, Rssm. Icon. f. 366. 
— Syn. H. nitida Chemn. 1780, H. arenaria Olivi 1792, H. oUvieri 
C. Pfr. 1821, Zen. himarginuta Gray 1821, H. gibst Leach 1833. — 
Forma 1) major, G. 18:9 mm. (Südeur.); 2) minor (carthusianella 
Drp., rufilabris Jeffr.), G. 7—8:4—5 mm., oft dunkel gefärbt u. mit 
höherem Gew. u. meist rother Lippe; 3) fasciata W., letzter Umg. 
oben u. Gew. an der Naht mit einem röthlichen Bande; 4) leucoloma 
Stab. (Moll. Piem. 1864), kleiner, mit weissem Mundsaum (Piemont); 
5) claustralis (Parr.) Mss., dünner, durchsichtig, kaum weisslich, Mund, 
z. quer-gerundet. (Griechenl.) 

6 



82 

Var. rartiata Westl. (Fauna eur. 1876): niederg-edrückt, 
porzellanweiss, auf allen ümg. u. auf der Unterseite mit zahl- 
reichen Querstriemen (durchscheinenden früheren Lippen). Mund, 
horizontal. Unterrand fast gestreckt, 8auni ganz weiss, mit brei- 
ter schneeweissei' Lippe. (Italien h. Viareggio.) Monstrositas? 

Va7\ arcliiiiieilea Beti. (111. test. estr. Sic. IIL 1859): 
s. eng durchbohrt, fast kugelig, gestreift, Gew. gewölbt, ümg. 
gerundet, der letzte nicht aufgeblasen, vorn kaum herabsteigend, 
Mund, eirund, Lippe röthlich; G. 13:10'/2 inm. (Sicilien.) 

Var. ventiensis Bgt. (Fagot Moll, quatern. Toul. et 
Villefr. 1879): fast bedeckt durchbohrt, niedergedrückt, s. dicht 
unregel massig gestreift, Apex stumpf, Naht tief, letzter Umg. 
vorn verbreitert, plötslich herabgebogen, unten etwas abgeflacht, 
Mund, stark ausgeschnitten, mehr zus. -gedrückt, mit gestrecktem 
Unterrande: G. 11 — 14:7 mm. (Frankr., Vence in Alpes-Mari- 
times.) 

Var. diiirna Bgt. (Locard Et. var. malac. L 1880 t. 3 f. 
11—12): mehr gedrückt, oben s. wenig gewölbt, unten aufge- 
blasen, weiss, mit dunkelgrauen Flammen, Apex zitzenfg., Naht 
tiefer, Mund, verlängert quer oblong, Saum mehr ausgebreitet, 
besonders unten; G. 11 'Z^: 7 mm. (Lyon.) 

Var. leptuiiipliala Bgt. (Locard Cat. gener. 1882): die 
kleine Perforation hat eine ellipsoidische Form, etwas wie H. 
cruzyi. Geh. niedergedrückt, beiderseits gleich convex, Umg. re- 
gelmässig zunehmend, der letzte wenig grösser als der vorletzte, 
vorn kaum herabsteigend; G. 8 : 4 '/j nm>- (Frankreich b. Nantes 
u. Toulouse.) 

Var. (liurua (Bgt.) Loc. (Vaiiat. mal. L 1881): mehr nie- 
dergedrückt, s. fein, fast regelmässig gestreift, nicht hammer- 
schlägig, weiss, mit grauen Querstriemen, Umg. 6 — 7, der letzte 
ohne Kante oben, Naht tiefer. Apex zitzenfg., Mund, oval-oblong. 
Saum mehr zur. -gebogen, namentlich der Basalrand; G. 11 'Z^: 7 
mm. (Frankr., Lyon.) 

Var. eiicyte 6'err. (Hist. mal. Lac Balat. 1881): s. eng, fast 
bedeckt, genabelt, festschalig, etwas flesichfarben-violet, einfarbig, 
äusserst fein gestreift u. nur bei starker Vergrösserung etwas 
hammerschlägig, Gew. convex-dachfg., mit spitzem vorstehendem 
Apex, Umg. oben abgeflucht, dachfg. abschüssig, der letzte gross, 
oben schwach stumpf kantig, unten, besonders um die Perforation, 
stark bauchig, vorn kurz herabsteigend, Naht linear, Mund, tief 
mondfg. -eirund, Saum kräftig, innen röthlich gelippt; 0. 15:10 
mm. (Ungarn in der Umgegend von Balaton.) — Fornia l)7>imor 
G. 10 : 7 mm. 

Var. ensct'pia Bgt. (iServ. 1. c): eng durchbohrt, kugelig- 
konisch, gelblich (). weissjich, an der Mund, gelblich, feingestreift, 
letzter Umg. mitunter etwas gehämmert, Gew. gewölbt konisch, 
Umg. 6—7, gewölbt, s. langsam zunehmend bis auf den letzten, 
welcher s. gross u. gerundet, nicht in die Quere sondern in herab- 
steigender Richtung verbreitert. Mund. rr)ondfff.-oblong, Saum 
stark weinfarben gelippt, kräftig, oben gerade; G. 14:10 mm. 
(Italien 1). Neapel, Ungarn bei Balaton.) 



83 

219. H. glabella Drap. "Geh. etwas niedergedrückt, 
hell hornfarben. etwas löthlich, mitunter bräunlich, durch- 
seheinend, fein gestreift, etwas kantig, Umg. 5 — 5 ^/j, regel- 
mässig (progressivement) zunehmend, der letzte mit einer weissen 
Linie auf der Kante, Mund, sehr gerundet, halbmondfg. aus- 
geschnitten, gleich hoch wie breit, Saum bald einfach, bald 
mit einer weisslichen Lippe, Nabel wenig offen. Diese Species 
ist viel kleiner als H. rarihusiana m. die Mund, viel gerundeter. 
Frankreich bei Crest, Lyon Äc." Hist. moll. 1805 p. 102. — 
Diese sogar von den meisten französischen Malacologen noch unbe- 
kannte Art ist vielfach verkannt g^ewesen. Brard (1815) nahm für sie 
eine glatte H. liispida, Rossmässler (1838) eine abgeriebene H. sericea, 
Dupuy (1848) betrachtet sie als identisch mit H. rufescens, Moquin- 
Tandon (18.55) verbindet sie mit H.moutoni u. H. telonensis u. Locard 
stellt sie (1881) sehr nahe dieser letzten. Bourguignat endlich stellt 
sie entschieden neben der H. carthusiana u. ihm folgt später (1882) 
Locard. Von der Forma minor dieser Art wird sich (nach Loc.) 
H. glabella unterscheiden durch dünnere, kugeligere, mehr hornfarbene 
Schale, mehr gerundeten letzten Umg., gerundete Mund. u. schwächere, 
mehr eingesenkte Lippe. 

Var. ianoxia Bgt. (Locard Catal. gener. 1882): Gew. 
konisch, die oberen Umg. s. langsam u. regelmässig zunehmend, 
der letzte viel grösser, völlig rund, eben so o. mehr aufgetrieben 
gewölbt oben wie unten, vorn äusserst kurz u. kaum merkbar 
herabsteigend, Mund wenig schief, mondfg. -kreisrund, Spindel- 
rand gerade, nicht verbreitert, mit einer schwachen Lippe z. tief 
innen. (Südfrankreich.) 

Var. sarriensis Martorel y Pena (Servain Et. moll.Esp. 
Port. 1880): letzter Umpr. mehr bauchig gewölbt, Mund, fast ge- 
rundet-mondfg., mit z. stark gebogenem Unterrande. (Spanien b. 
Valencia u. Sarag^ossa, Frankr. in Ostpyrenäen.) H. carth. Hid. 
Cat. Icon. moll. Esp. 1875 f. 249-251. 

Var. episeina Bgt. (Servain I.e.): kaum durchbohrt, con- 
vex-konoidisch, letzter Ümg. gross, aufgeblasen bauchig, Mund, 
kaum schief, ausgfeschnitten kreisrund, gleich hoch wie breit, 
Saum gerade, röthlich, innen stark weissgelippt, Spindelrand um 
die Perforation ausgebreitet; G. 13:9 mm. (Spanien b. Sarria, 
Südfrankreich, Ungarn b. Balaton.) 

Var. lainalouensis JReynes (Ann. mal. L 1870): eng 
durchbohrt, fast kug^elig gewölbt, unter der Loupe zierlich fein- 
gestreift, grauweisslich, letzter Umg. dunkel gelblich, um die 
Mund, kastanienfarben. Gew. erhoben, fast konoidisch gewölbt, 
ümg. langfsam zunehmend, der letzte kaum grösser, gerundet, 
vorn herabsteiofend, Mund, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, 
innen weissgelippt, Unterrand gebogen, Spindelrand oben ver- 
breitert u. umgeschlagen; G. 9:6'/2 mm. (Frankr., Lamalou-les- 
bains, Dep. Herault, Ital., Piemont u. Lombardei, Oesterreich in 
Küstenland.) Hyn. (f. Bgt.) H. arvensis Pini ß taurinensis Poll. 
(G. 9-11:7— 7^/2 mm.). — Forma 1) arvensis Pini (Atti sog. 
ital. 1879), kleiner, G. 7V2:4 mm. 



84 

220. H. froytagi Maltzan. Geh. s. eng u. halbverdeckt, 
aber dui'chgeheud genabelt, uiedergedrückt, beiderseits fast gleich 
schwach gewölbt, auf der Mitte stuiupfkantig, fein unregel- 
mässig gestreift, mit s. kurzen, leicht abfallenden weichen 
Haaren, röthlich hornfarben, mit einer weissen Binde auf der 
Mittelkante u. einer zweiten an der Naht; Uiug. Ö'-j, z. ge- 
wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte kaum verbreitet, oben 
stumpfkantig, unten viel stärker gewölbt, vorn kurz herab- 
steigend; Naht vertieft; Mund, schief, mondfg. -eirund, Saum 
oben gerade, dann etwas erweitert, innen weissgeiippt, Ränder 
etwas zuneigend, Spindelrand gebogen, oben etwas verbreitert. 
G. 7 — 8 : 5 — Ö^/j mm. (Creta.) iNachr. Bl. Mal. Ges. 1883 p. 106. 

221. H. cruzyi Bgt. Geh. s. eng durchbohrt, kugelig 
konoidisch, weisslich-hornfarben, gegen die Mund, röthlich, 
hinter dem Mundsaura fuchsroth, s. dicht u. zierlich feinge- 
streift; Umg. fast 6, gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, 
der letzte gerundet, unten gewölbt, vorn fast gerade; Gew. 
konoidisch; Naht eingedrückt; Mund, mondfg. -gerundet, Saum 
gerade, nur über die Perforation verbreitet, innen schwach 
weissgeiippt. G. 7 — 8:5-6 mm. (Krim.) Amen. mal. I. 18.=i5 
p. 117 t. 13 f. 4-6. — Als Hauptkarakter seinei' Art hebt Bourg. "la 
deviation convexe qu' offre vers la Perforation oinbilicale son dernier 
tour de spire", wie auch "la petite Perforation de forme ellipso'iäe" , 
hervor, welche beide Charaktere wenig bei den mir vorliegenden 
Exemplaren merkbar sind. 

222. H. OVllhu'is Bgt. Geh. kaum durchbohrt, bauchig, 
kugelig, glänzend, durchscheinend, hornfarben, s. zierlich fein 
rippenstreifig, mit stumpfem Apex; Umg. 5 "2 — 6, gewölbt, 
reffelmässiü' zunehmend, der letzte an der Mund, schnell herab- 
gebogen; Naht vertieft; Mund, ausgeschnitten, gerundet, Saum 
bräunlich, scharf, gerade, innen weissgeiippt, Spiudelrand oben 
etwas verbreitert u. umgeschlagen. (1. 8 : 7 mm. (Adrianopel.) 
Amen. mal. I. 1855 p. 114 t. 9 f. 7-9. (B.) 

223. H. niuscicol.l Bgt. Geh. s. eng, au der Mund, 
doch etwas erweitert durchbohrt, kugelig-gedrückt, mit gedrückt 
konisch-gewölbtem Gew. u. kleinem vorstehendem Apex, dünn- 
schalig, hornfarben, undeutlich u. unregelmässig feingestreift, 
dicht mit äusserst kurzen u. zur. -gebogenen Härchen (squa- 
mules microscopiques: Mss.) bedeckt u. nach ihrem schnellen 
Herabfallen mit den feinen punktfgen Haarwurzeln; Umg. ÖVai 
z. gewö]l)t, regelmässig zunehmend, der letzte oben mit Andeu- 
tung einer stumpfen Kante, unten gewölbt, vorn langsam her- 
absteigend; Mund, breit mondfg. . (oval-gerundet), Saum scharf, 
fast gerade, innen mit einer weisslichen fadenfg. erhabenen 
Lippe, welche röthlich durchscheint, Spindelrand nach oben hin 
langsam verbreitert u. zur. -gebogen. G. 6 '/j — 7 : 5 — 5 '/j mm. 
(Conslanti}Lopel, Grieche)dand in Euboea.) Amen. mal. I. 1855 p. 
115 t. 9 i. 10—12. - Syii. H. crenophilu Pfr. 1857. 



85 

Var. merssinse M.'^s. (Journ. Conch. 1874); etwas grossen 
(Diam. 9 mm.), gedrückter, roth-hornfarben, mit winzig kleiner 
Perforation, deutlichen, oft haartragenden Punkten u. z. ange- 
drücktem Spindelrande. (Constantinopel.) 

224. H. praerupla West. Geh. s. eng, gar nicht erwei- 
tert, wenigstens zur Hälfte verdeckt genabelt, gedrückt kugelig, 
mit gewölbt konoidischem Gew., s. starkschalig, äusserst fein u. 
dicht unregelmässig gestreift, mit Haarpunkten dicht besetzt, 
(weiss o. röthlich); Umg. 5 '/j, z. gewölbt, regelmässig zuneh- 

• mend, der letzte unten gewölbter, mitunter bauchig gewölbt. 
vorn kurz herabgebogen; Mund, quer gerundet-mondfg., vo7'n 
fast abgestützt gerundet, Saum ringsum offen u. innen s. stark 
weissgelippt, Oberrand s. schnell in den Aussenrand übergehend, 
Unterrand gestreckt gebogen. Spindelrand oben plötzlich in einen 
stark umgeschlagenen Dreieck verbreitert, Mundwand zw. den 
Rändern' u. weiter hinein meist mit einem dünnen Callus bedeckt. 
G. 5 '/j — 6 '/2 • ^ — ^ * 2 ™™- (AVwi b. Koktebel, angeschwemmt; 
Retowski 11 Ex.) H. crenojjJiila Pfr. = muscicola Bgt. ap. Ret. 
Mal. Bl. N. F. IX p. 23. 

225. H. (lerist^costiiljit:i Ret. Geh. eng genabelt, stark 
nieder gedrückt.^ mit erhabenen gebogenen Rippen dicht u. sehr 
unregehuässig skulptirt. insofern unregelmässig, dass auf der 
Mitte des Umganges gewöhnlich zwei Rippen in eine zus.-fliessen 
u. glatte, nicht erhabene Stellen oft die Rippen unterjjrechen, 
auf der Unterseite schwächer; Umg. 5, regelmässig zunehmend, 
der letzte vorn langsam herabsteigend; Mund. eifg. -gerundet, 
Saum einfach, scharf, an der Perforation zur. -gebogen. G. 8'/^: 
5 mm. {Krim, angeschwemmt, 1 Ex. aufgef.) Mal. Bl. N. T. 
IX. p. 23. (R.) 

226. H. pseudosericejl Ben. Geh. durchgehend durch- 
bohrt, stark niedergedrückt, mit schwach erhabenem, .etwas 
kreiselfgem Gew. u. zitzenfg. voi^stehendeni Apex, dünnschalig, 
s. fein unregelmässig gestreift, mit mikroskopischen Härchen 
o. Epidermislamellen besetzt, weisslich, hellgelblich o. röthlich; 
Umg. 5 V/j — 6, die ersten langsam, der letzte schnell zuneh- 
mend, etwas gewölbt, letzter oben deutlich stümpf kantig, unten 
bauchig-gewölbt, vorn s. wenig herabgebogen, mitunter mit 
einer weissen schwachen Binde auf der Kante; Mund, lireit 
mondfg., Saum dünn, scharf, innen mit einer weissen o. röth- 
lichen, roth durchscheinenden Lippe, Spindelrand stark geljogeu, 
oben kaum merkbar verbreitert. G. 8 — 9: 5 ^/j, 10 — 11 : ß — 7 
mm. (Sicilien b. Pcdermo, Griechenland in Eiiboea.) Hl. test. 
estram. Sic III. 1857 p. 173 t. 3 f. 22, West). & Bl. Apercu Grece 
1879 p. 38. — (Die Beschreil). nach griechischen Exemplaren.) 



227. H. oli Vieri F/r. Geh. zuletst ganz verdeckt durch- 
bohrt, z. kugelig, dünn, durchscheinenden, rothbräunlich, mit 



86 

zwei weissen Binden: die eine schmal über der Mitte, die 
andere breit an der Naht u. bis zum Apex. Nabelgegend 
meist hell, die oberen Umg. feingestreift, der letzte (mitunter 
auch der vorletzte) dicht mit s. feinen runzelartigen Grübchen 
bedeckt u. unregelmässig gestreift; Umg. 6. etwas gewölbt, z. 
schnell zunehmend, der letzte anfangs schwach kantig, vorn 
gerundet, gegen die Mund, herabsteigend, unten stark gewölbt; 
Mund, mondfg. -gerundet, so hoch wie breit, selten mehr oval, 
Saum gerade, dunkel, innen mit weisser, rothgelb durchschei- 
nender. Lippe, Spindelrand stark gebogen, hoch oben s. schmal 
verbreitert u. umgeschlagen. G. 14 — Ib-.d^.^ — H mm. (Sici- 
lien, Süditalien, Griechenland, Dahnatien, Türkei.) Tabl. syst. 
1821 p. 43, Rssm. Icon. f. 365. - Fonna \) major (Paul. Fauna Calabr. 
t. 1 f. 6), G. 19-2n:13 mm.; 2) ??««« Paul. (1. c. t. 1 f. 7), G. 7-8: 
5—6 mm.: 3) pallida PauL 1. c, s. hell rosenroth hornfarben, mit einer 
s. schwachen weissh'chen Kielbinde u. einem dunkelrothen Bande auf 
den oberen Umg. (Calabrien); 4) rufescens Platania 1. c, röthlich, mit 
s. deutlichen weissen Rinden, Saum aussen braun gesäumt, innen röth- 
lich geHppt (Sic): 5) monochroa W. durchbohrt, dünn, glänzend, horn- 
farben, einfarbig (o. mit undeutlicher Mittelbinde). Mund, gerundet, 
stark weissgelippt, G. bis 14—15:10 mm. (Griechenl.); 6) ocellata 
Parr. (Pfr. Mon. Hei. I.), Gew. hornfarben, letzter Umg. weiss, mit 
einem hornfarbenen Rande an der Peripherie u. mit zerstreuten durch- 
scheinenden Punkten (Byzantium.) 

Var. pariiincincta Parr. (Pfr. Mon. Hei. I. 1848); klei- 
ner, gedrückter, stärtcer gestreift u. gerunzelt, hornfarben, mit 
weissen Binden wie der Typus. 

, Var. biciucta Ben. (111. test. estram. Sic. 1859 t. 3 f. 16): 

gewölbter, hornfarben-röthlich, mit Binden wie der Typus, letzter 
Umg. vorn kaum herabsteigend, Mund, wenig schief. (Sicilien.) 
H. rizzce Arad. ap. Phil. Z. f. M. 1844. 

Var. cribrata Westl. (Fauna europ. 1876): stark glänzend, 
bläulich, letzter Umg. kaum etwas kantig, mit zwei verwaschenen 
braunen Rändern u. mit zahlreichen erhabenen Linien zwischen 
der Naht u. der Nabelgegend, s. dicht runzelig gehämmert, mit 
verlängerten Eindrücken in die Länge gestellt u. den unteren in 
die Quere, einen dichten Kreis bildend; G. 13 V2 • 9 mni. (Athen.) 

Var. g-reg-aria Z. (Rssm. Icon. f. 569): horngelb 0. röth- 
lich, einfarben, feingestreift, fast ohne die runzelartige Skulptur 
des Typus; G. 10—12:7-8 mm. (Sicilien, Süditalien, Griechen- 
land, Egypten, Algerien.) — H. .syrioca Mor. 1853, H. onychina 
var. minor Bgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 18 f. 1—4. — Forma 1) 
minor, Q. 8:6'/, mm. 

228. H. rothi Pfr. Geh. fast immer bedeckt durch- 
bohrt, gedrückt kugelig o. kugelig-konoidiseh. oben weiss, un- 
durchsichtig, über der Mitte mit einem schmalen, intensiv roth- 
braunen, klai' durchscheinenden Baude, welches bis an die Spitze 
läuft, mit zahlreichen kurzen Spirallinien (iiesonders auf der 
Oberseite) u. runzelartigeu Grül)chen (besonders auf der Unter- 
seite); Umg. 6, regelmässig zunehmend, leicht gewölbt, der 
letzte bauchig gerundet, vorn kurz herabgebogen; Mund, schief, 



87 

gerundet mondfg., Saum dünn, gerade, innen mit einer schmalen, 
aber erhabenen, weissen, aussen gelb durchscheinenden Lippe, 
Ränder weit getrennt. G. 12 — 14:10— 12 mm. (Griechischen. 
Archipel) Wiegm. Archiv 1841 I. p. 218, Chemn. Conch. Gab. II. t. 
17 f. 5—7, Kob. Icon. f. 1633-34. — Forma 1) minor. G. 9-10:7—8 
mm.; 2) inversa W., Geh. gedrückter, auch über dem Bande verwa- 
schen hornfarben u. durchsichtig, letzter Umg. anfangs mehr zus.- 
gedrückt, das Band auf dem letzten TJmg. schmal u. schwach, auf dem 
Gew. breit u. dunkelbraun, Saum schwarzbraun, G. 13:7'/2— 8 mm. 
(Constantinopel); 3) draxleri Zel. (Kob. Icon. f. 1635), etwas kugeliger, 
mit kleinerer Mund. u. ganz geschlossenem Nabel (Ins. Syra.) 



229. H. syriucji Ehrenh. Geh. ungeuabelt. kugelig- 
niedergedrückt, s. wenig gewölbt, hell hornbraun-grau, durch- 
scheinend, mit zwei kalkweissen, undurchscheinenden Bändern, 
von denen das mittlere oft schwach o. fehlend, das an der Naht 
intensiver u. fast beständig, schwach gestreift u. mit s. feineu 
runzelartigen Grübchen bedeckt: Umg. 5, schwach gewölbt, z. 
schnell zunehmend, der letzte anfangs zus. -gedrückt, vorn kurz 
herabsteigend, gerundet, unten um die Nabelgegend gewölbt; 
Mund, breit mondfg. o. mondfg.-oval, Saum scharf. ])raun, innen 
mit einer starken weissen, rothgelb durchscheinenden Lippe, 
Spindelrand schief gestreckt, oben gegen die Wand eine kleine 
abgerundete Bucht bildend. G. 9 — 1'3 : 5 ^/j — T'.j i«ni- (Sy- 
rien, Palästina, Tawnis, Hijrkanien, Cijpern, Griechenland. Sici- 
lien, Egypten.) Symb. Phys. 1831 N:o 8, Kstr. in Chemn. Cab. t. 98 
f. 4-6. - Syn. B. onychina Rssm. Icon, (1839) f. 568. 

* 

230. H. Obstructjl F('r. Geh. stark niedergedrückt, s. 
wenig gewölbt, die oberen Umg. dicht gestreift, der letzte Umg. 
mit feinen runzelartigen Grübchen ganz bedeckt, hornfarben- 
weisslich, festschalig, glänzend; Umg. 4'/2-5, kaum gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte doppelt grösser, zus. -gedrückt- 
gerundet, vorn kurz herabgebogen, mit weissem Querband hinter 
der Mund., unterseits quer u. in einen starken regelmässigen 
Bogen in die Nabelvertiefung herabfallend; Mund, mondfg. - 
gerundet, fast ausgeschnitten kreisrund, Saum roth, innen weiss- 
gelippt, Oberrand erhoben gebogen, Aussenrand quer gebogen, 
Spindelrand wenig zur. -gebogen. G. 9 — 14:5 — 7 mm. (Syrien, 
Palästina, Kurdidan, Mesopotaniieii, Persien, FJqypten, Tripolis.) 
Tabl. syst, 1821 p. 69. Kstr. in Chemn. Conch. Cab. t. 98 f. 1—3, 
Jickeli Fauna moll. N.Ö. Afr. 1874 p. 53 t. 1 f. 5. - Forma 1) dila- 
tata Bgt. Amen. tnal. I. 1855 t. 9 f. 1—3, letztei' Umg. nach der 
Mund, hin erweitert, Mund, in die Quere oblong verbreitert, nach 
aussen verschmälert: 2) appressida Friw. (Mss. Coq. Roth 186J). viel 
gedrückter, besonders unten, letzter Umg. erweitert, Basalrand der 
Mund, gestreckt o. sogar erhoben. Nabel fehlt gänzlich. 

231. H. Sllbobstriictu Bgt. Geh. niedergedrückt, glän- 
zend, zerbrechlich, glatt o. sehr fein gestreift, schmutzweiss, 



88 

hell röthlich o. hläulich-hornfarben : Umg. 6, wenig gowölbt, 
regTlmässig zunehmend, der letzte voiu plötslicli herabgebogen, 
unterseits weniger, langsamer u. geradlinig in die Nabelvertiefung 
herabfallend; Gew. mehr erhoben; Mund, mondfg. -gerundet, Saum 
röthlich, innen weissgelippt, scharf. G. 10:6 mm. (Beikos am 
Bosporus.) Amen. mal. I. 1865 p. 116 t. 9 f. 4-6. (B.) 

Var. fliüityiia W- : stark niedergedrückt, mit fast nur fein 
erhobenem Apex, die oberen Umg. u. die Oberseite des letzten 
Umg. dicht unregelmässig feingestreift, letzter Umo'. übrigens s. 
dicht mit feinen runzelaitigen Grübchen skulptirt u. mit zahl- 
reichen verkürzten Spirallinien um die Nabelgegend, unten z. 
abgeflacht; diese wie die typische P^orm, einen rechten Winkel 
mit der Mündungskante bildend; G. 10:6 mm. (Jerusalem.) 

? H. Carnielitil Tristram. Geh. ungenabelt, niederge- 
drückt, regelmässig u. sehr schön gestreift, gelb, glänzend, 
kaum durchsichtig; Umg. 6, gewölbt, langsam zunehmend, mit 
tiefer Naht, der letzte vorn herabsteigend o. herabgebogen: 
Mund. zus. -gedrückt, schief, mondfg., Saum zur. -gebogen, gelb, 
innen weisslich, verdickt, Basalrand gebogen. G. 8:4 mm. 
(Syrien, Berg Carmel.) Proc. zool. soc. 1865 p. 532. — Syn. 
H. tristrami Mts. 1865. (Tr.) 

232. H. SCliOtti (Zel) Pfr. Geh. bogig geritzt (wie 
ohstructa), undurchbohrt, niedergedrückt, oval, z. fest, unter 
der Loupe s. fein gegittert, glänzend, hell hörn- o. fleischfarben; 
Gew. kaum erhoben; Umg. 5, etwas gewölbt, der letzte ge- 
drückt gerundet, vorn etwas herabgebogen, nach der Mund, 
zu verbreitert, weiss, unten etwas abgeflacht; Mund, diagonal, 
mondfg. -oval, Saum roth, gerade, innen stark weissgelippt, 
Oberrand gebogen. Unterrand z. gestreckt. G. ll"2:4'''/3 mm. 
(Syrien.) Malak. Bl. IV. 1857 p. 86. (Pfr.) 



233. H. flaveola Kryn. Geh. s. eng, fast bedeckt durch- 
bohrt, gewölbt-niedergedrückt, s. dünn u. zerbrechlich, roth- 
l)raun o. hell hornfarben. durchscheinend, fein gestreift, mit 
s. feiner u. dichter Spiralskulptur; Gew. gedrückt konisch, mit 
spitzem Apex: Umg. 5 * '2 ' schnell zunehmend, wenig gewölbt, 
der letzte breit, stumpf kantig, meist mit einer breiten weissen 
Kielbinde, unten z. gewölbt, um den Nabel weisslich; Naht 
nicht eingedrückt; Mund, gross, breit quer-mondfg., Saum scharf, 
oben ausgebreitet, unten breit umgeschlagen, innen s. schwach 
weissgelippt, Ränder entfernt, Basalrand gestreckt gebogen, 
Spindelrand s. kurz, zur. -gebogen. G. 15 -16:10 — 12 mm. 
(Kaukasien.) Bull. soc. Mose. 1837 p. 52, Mss. Coq. Schläfli II. 1863 
p. 48. — Forma 1) alhina, einfarben weiss. 

234. H. pjiclmodes Bttg. Geh. s. eng u. fast bedeckt 
durchbohrt, kugelig-konisch, röthlich braun, mit grünlichweisser 



89 

Mittelbinde, die nicht auf das Grew. fortläuft, vor der Mund, 
ein rothbraunes Querband, s. dünn u. zerbrechlich, durchschei- 
nend, unregelmässig schwach gestreift; Gew. convex-konisch. 
mit vorstehendem spitzem Apex; Umg. gut 6, die oberen lang- 
sam, die letzten schuell zunehmend, wenig gewölbt, der letzte 
gross, auf der Mitte stumpf kantig, unten bauchig gewölbt, 
vorn langsam herabsteigend; Naht gerandet, fein ; Mund, inondfg.- 
gerundet, höher als breit, Saum dünn, schwach erweitert, innen 
dünn aber breit röthlich gelippt, Basalrand stark gebogen, 
Spindelrand s. kurz, s. stark umgeschlagen. G. 13 — 15 ^/j 
: 10 — 11 '/j mm. (Abchasien bei Uetsch-Dere.) Ber. Senckenb. 
Ges. 1884 p. 150. — Forma 1) pallida, Geh. matt strohgelb. 



235. If. ZOuitomapa Lei. Geh. eng u. tief durchbohrt, 
fast kugelig, dünn u. zerbrechlich, schief feingestreift, horn- 
farben-weisslich, mit rothgelbem Apex, an der Mund, oft horn- 
olivenfarben: Gew. fast konoidisch; Umg. t! '/a^ regelmässig 
langsam zunehmend, schwach convex, die ersten gekielt, die 
letzten etwas kantig u. zuletzt gerundet; Naht eingedrückt; 
Mund, mondfg. -gerundet, schief, Saum gerade, scharf, zerbrechlich, 
einfach. G. 22 : 15 mm. (Kabijlien.) Ann. malacol. 1870 p. 295. 

236. H. leilubrnria Let. Geh. offen, aber vom umge- 
schlagenen Spindelrand etwas verdeckt durchbohrt, niederge- 
drückt, z. zerbrechlich, z. stark feingestreift u. unter einer 
starken Loupe zierlich mit kleinen Grübchen bedeckt, horn- 
farben a. horn-olivenfarlien ; Gew. wenig gewölbt, mit kleinem 
vorstehendem Apex; Umg. 6, regelmässig schneller zunehmend 
u. gewölbt, sonst wie bei zonitotncBa, nur der letzte gegen die 
Mund, hin breiter; Naht tief; Mund, schief, mondfg. -gerundet, 
Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, Spindelrand oben 
umgeschlagen. G. 19:11 mm. (Kabylien.) L. c. p. 296. (L.) 

237. H. rusicadeiisis Lei. Geh. eng durchbohrt, fast 
kouoidisch. kantig, zerbrechlich, feingestreift, unter einer star- 
ken Loupe dicht aber schwach gehämmert, hornfarben o. etwas 
röthlich, mit einer schwachen hellen Binde auf dem letzten 
Umg. ; Gew. z. erhoben, konischdachfg., mit feinem Apex; Umg. 
ß, regelmässig zunehmend, scwach gewölbt, der letzte grösser, 
etwas kantig vorn langsam schwach herabsteigend; Naht wenig 
eingedrückt; Mund*, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, 
scharf, innen verdeckt. Spindelrand ol)en breit u. etwas zur.- 
gebogen. G. 16 : 11 mm. (Kabylien, Tunis.) L. c. p. 298. (L.) 

238. H. nicnisiaua Let. Geh. tief durchbohrt, nieder- 
gedrückt, oben gewölbt, unten gerundet, z. zerbrechlich, horn- 
farben-gelblich, scharf u. zierlich gestreift, besonders an der 
Naht, auf den oberen Umg. mit vielen Eindrücken; Umg. 6, 



90 

etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, ge- 
drückt'gerundet, kaum etwas kantig, vorn gerade; Naht einge- 
drückt; Mund, schief, quer- z. gerundet, Saum gerade, scharf, 
einfach, Spindelrand oben verbreitet u. umgeschlagen. G. 16 : 
10"j mm. (Kabylien.) (L. c. p. 299. (L.) 

239. H. cheffiuilrt Bgt. Geh. s. eng durchbohrt, kugelig 
kouoidisch, mit z. erhabenem, fast konischem Gew. u. feinem 
Apex, zerl)rechlich, s. fein gestreift u. unter einer starken 
Loupe fein gehämmert, hornfarben; Umg. 6, etwas gewölbt, 
regelmässig u. z. langsam zunehmend, der letzte wenig grösser, 
anfangs etwas kantig, unten gewölbt-gerundet, vorn regelmässig 
s. tief herabsteigend; Naht wenig eingedrückt; Mund, schief, 
mondfg.-halbkreisfg.. Saum gerade, scharf, tief innen schwach 
gelippt. Spindelrand ol)en in einen Dreieck l)reit erweitert u. 
etwas umgeschlagen. G. 12 — 13 : 10 mm. (Algerien, Tunis.) 
Prodr. Malacol. Tunisie 1887 p. 8. (B.) 

240. H. acortil Let. (^ Bgt. Geh. eng durchbohrt, nie- 
dergedrückt, oben massig gewölbt, unten gegen die Mund, .stark 
gewölbt, feingestreift, hornfarben; Gew. schwach gewöll)t, dachfg.- 
gerundet; Umg. 5, fast flach, scJmell zunehmend, der letzte 
grösser, anfangs stark kantig u. zus. -gedruckt, gegen die Mund, 
hin gerundet u. unten stark gewölbt, vorn s. kurz herab- 
steigend; Mund, wenig schief, gross, mondfg. -halbrund, innen 
hell rosenfarben. Saum gerade, scharf, tief innen etwas ver- 
dickt, Spindelrand oben stark verbreitert u. um die Perforation 
z. verlängert. G. 13:8 mm. (Tunis.) L. c. p. 9. (B.) 



241. H. filidliei'biaiia Bgt. Geh. s. eng u. halbbedeckt 
genabelt, gedrückt, gewölbt-dachfg., stumpfwirbelig, dünn u. 
zerbrechlich, hornfarben-röthlich, unten heller, s. fein u. dicht 
gestreift, etwas runzelig, mit s. feinen Schüppchen u. kurzen, 
weissen, angedrückten Härchen; Umg. G, etwas gewöll)t. regel- 
mässig zunehmend, an der eingedrückten Naht kantig, der 
letzte oben stumpf kantig, unten gewölbt-gerundet. vorn lang- 
sam herabsteigend; Mund, schief, ausgeschnitten, quer elliptisch- 
gerundet, Saum dünn, gerade, s. scharf, innen kaum merkbar 
verdickt, Spindelrand oben kurz umgeschlagen. G. 15—20 
:9'/j — 12 mm. (Algerien bei Temz, Kahylien.) Moll, nouv., 
lit. 1868 p. 263 t. ."^9 f.' 1-3. 



242. H, briiTiiiltilia Mengo. (ich. durchbohrt, gedrückt 
kugelig, etwas kreiselfg., dünnschalig, gestreift, glänzend, gelb- 
licli hornfarben, an den "Wacbsthumsal)sätzen gelb gestriemt- 
Gew. z. hoch kegelfg., mit feinem Wirbel; Umg. 5. z. gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte etwas erweitert, vorn wenig 



91 

herabgebogen; Mund, wenig schief, rundeifg., mittelstark aus- 
geschnitten, der grosse Durchmesser schief nach unten gerichtet, 
Saum scharf, einfach, Basalrand etwas ausgebreitet, Spindelrand 
oben kurz umgeschlagen. G. 15 : 10 mm. (Portugal hei Bra- 
ganza, Spanien h. Liebana in Asturien.) Jörn. sc. math. phys. 
Lisb. 1867 p. 170, Kob. Icon. f. 1626. — Syn. H. jeschaui Schauf. 
in sc. (Kob.) 

* 

243. H. Jiristata Krgn. Geh. oöen u. tief, etwas trich- 
terfg., genabelt, gedrückt kugelig, z. fest, grob u. etwas un- 
regelmässig gestreift, mit Körnern u. Haarnarben, als jung mit 
starren Borsten bedeckt, bräunlich, rothbraun o. gelblich horn- 
farben, mit deutlicher weisser Kielbinde; Umg. gut 6, z. ge- 
wölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas verbreitert, von 
oben nach unten zus. -gedrückt, fast etwas kantig, vorn etwas 
herabsteigend: Mund, schief, gerundet, stark ausgeschnitten, 
Saum ringsum umgeschlagen, mit breiter, aber z. schwacher, 
röthlicher (weisser) Innenlippe, Ränder genähert, Spindelrand 
oben verbreitert, G. 18 — 20 : 12 — 14 '/j mm. (Kaukasien.) 
Bull. mosc. IX. p. 179, Kob. Icon. f. 1625. 



244. H. dasilepidu (Bgt) Mab. Geh. offen genabelt, 
kreisrund-niedergedrückt, mit gedrücktem, etwas übergreifendem 
Gew. u. s. kleinem, stumpfem Apex, z. dünn u. zerbrechlich, 
unter der röthlichen, schnell abfallenden Epidermis weiss, rippen- 
streifig, mit s. kurzen u. schmalen, hinfälligen Schüppchen be- 
deckt; Umg. 5 — 5 '/j, gewölbt-abgeflacht, die 1 — 3 ersten fast 
regelmässig, der 4. schnell, der letzte s. schnell anwachsend, 
dieser s. gross, oben gedrückt, an der Peripherie kantig ge- 
rundet, unten aufgeblasen, an der Mund, schief erweitert, oben 
langsam herabsteigend; Mund, schief, z. mondfg., quer eirund, 
Saum gerade, scharf, innen dünn weissgelippt, Ränder conver- 
girend, dünn verbunden, Aussen- u. Basalrand stark gebogen, 
mit dem etwas verbreiterten Spindelrand einen stumpfen Winkel 
bildend. G. 19:5 mm. (Kleinasien in der Gegend Lasistan.) 
Bull, soc philom. Paris 1881. (M.) 

245. H. lepidoIeilJl (Bgt.) Mab. Geh. eng genabelt, 
fast kreisrund-gedrückt, mit gewölbt-abgeflachtem Gew. u. s. 
kleinem stumpfem Apex, unter der dunklen, mit s. kleinen 
Schüppchen bedeckten, Epidermis weisslich, runzelig gestreift, 
mit einem schmalen Bande; Umg. 5 V2: wenig gewölbt, die 
ersten 1 — 3 fast regelmässig, die übrigen s. schnell anwachsend, 
der letzte gross, gerundet, unten aufgeblasen, an der Mund, 
erweitert, kurz s. schnell herabgebogen; Mund, schief, quer 
oblong-eifg., Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder 
convergirend, s. dünn verbunden, s. stark gebogen, Spindelrand 
verbreitert. G. 20 : 6 mm. (Kleinasien, Lasistan.) L. c. (M.) 



92 

/. — Euo VI p h n l i a West . 
Ueher sieht. 

f Geh. offen o. weit u. regehnässiy erweitert yenahelt, m. 
0. w. kugclig-konoidisch, run selig -(je streift, horiifarhen 
0. röthlich, meist mit iveisser Mittelbinde, mit feinen 
Haaren o. Schü^ipchen, selten mit Spiralskulptur. (Eur., 
bes. Südeur.) — Sp. 346—348. 

ff Geh. innen s. eng, unten schnell erweitert genabelt, m. 
0. w. niedergedrückt, feingestreift, iveisslich, mitunter 
dunkel gebändert, dicht hammerschlägiq o. (jegitiert. (Ita- 
lien.) — Sp. 349—351. 

fff Geh. offen genabelt, kug elig -gedrückt , feingestreift u. 
etwas hammer schlägig , weiss (?). ( Alger. ) — Sjj. 353. 

246. H. Strigella Drap. Geh. weit u. perspectivisch 
genabelt, kugelig-gedrückt, mit stumpf konischem Gew., fest- 
schalig, hellhornbräunlich, meist mit einer weisslichen Binde 
auf der Mitte des letzten Urag., runzelig gestreift, in der 
Jugend mit weichen, kurzen, leicht abfallenden Haaren bedeckt; 
Umg. 5 '/j. wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte ge- 
rundet, vorn kurz u. z. plötzlich herabgesenkt; Mund, schräg, 
etwas oblong-halbrund, s. wenig ausgeschnitten, schief hori- 
zontal, innen mit einer flachen weisslichen, auswendig als dunkel- 
gelber Streifen durchscheinenden Lippe belegt, Saum scharf, 
etwas erweitert, Ränder s. genähert, Spindelrand oben s. ver- 
längert u. vorgezogen. G. 13--14:9 — 10 lum. (Europa von 
südl. Finnland u. Norwegen bis mittl. Spanien, Norditalicn, 
Illyrien, Bosnien u. Südrussland; fehlt in England u. eigentl. 
Russland.) Tabl. moll. 1801 p. 8], Hist. moll. 1805 p. 84 t. 7 f. 
1—2, Rssm. Icon. f. 9, Dup. Hist. moll. 1849 p. 198 t. 9 f. 3, Moq.- 
Taiid. Hist. moll. t. 16 f. 14—17. — Syn. H. sylvestris Alten 1812, 
H. altenana Gaertner 1813, H. plebeia Kryn. 1836. — Forma 1) major, 
grösser, s. oft auch als ausaewachsen stark behaart, G. 17 V2 (20: Kim.) 
:11 mm. (Siebenb.); 2) minor, kleiner, dünnschalig, durchscheinend, 
hell hornfarl)en (Deutschi.); 3) minima, G. 11 ''3: 6'/, mm. (Oesterr., 
Norditalien). 

*) Formen mit m. 0. w. konischem 0. daehfgem, mit- 
unter s. erhobenem Gew. 

a. — Nabel weit, offen. 

Typus. 

Vur. colliiiiana Bgt . CMoll. nouv., litig-., 1863 t. 7 f. 
1—3): Nabel noch o-iösser n. stärker erweitert, trichterfg-., Umg. 
weniger gross, langsamer u. regelmässiger zunehmend, der letzte 
stärker gerundet, vorn s. tief herabgesenkt, Mund, klein, kaum 
ausgeschnitten, stärker oreüjipt, üänder noch mehr genähert; G. 
15:9 mm. (Norwegen.) M. Hour<r. piebt aus Missverständniss 
"Suede, dans les Alpes scandinaves" als Patria an, wie mir mein 
P'rennd .1. Collin, der Entdecker der Form, mittheilt. 



93 

Var. lepidopliora Bfjt. (Servain Hist. mal. Balaton 1831): 

Nabel etwas kleiner, Geh. niederg-edrückt , wenig gewölbt, s. 
stumpf, feingestreifi, bedeckt, besonders gegen die Naht hin, von 
winzig kleinen Schüppchen, letzter Umg. fast von der Grösse 
wie bei dem Typus, am meisten gewölbt etwas über der Mittel- 
linie u. um den Nabel, vorn kurz u. z. schnell herabgesenkt, 
Mund, mehr in die Quere rund-oblong, Saum mit dem Oberrande 
stark erweitert. (Alpen in Norditalien u. Schweiz, Südostfrankr.) 

b. — Nabel iveniger offen, letster Umg. relativ 
grösser. 

Var. rusinica Bgt. (Servain 1. c): Nabel massig. Geh. 
z. gedrückt, mit convex-konoidischem (}ew., gelbröthlich, mit 
weissiicher Mittelbinde, s. fein gestreift, von kleinen Epidermis- 
schüppchen ganz bedeckt, letzter Umg. anfangs undeutlich kantig, 
vorn stark herabgesenkt, Mund, schräg, mondfg., oblong-gerundet, 
schief transversal, Saum dünn, etwas ausgebreitet. (Ostpyrenäen, 
Spanien in Montserrat.) 

Var. »eparica Bgt. (Servain 1. c): Nabel klein, tief, die 
Unig. nicht zeigend. Gew. weniger hoch, mehr dachfg., Umg. 
weniger gewölbt, der letzte deutlich stumpfkantig bis an die 
Mund., vorn kaum herabgesenkt, Naht fein, Mund, weniger schief, 
stärker ausgeschnitten, Saum unten etwas offner, Ränder nicht 
convergirend. mehr getrennt, Oberrand gerade, nicht eingebogen; 
G. 12:9 mm. (Frankreich.) 

Var. vellavoruin Bgt. (Servain 1. c): Geh. grösser, Nabel 
klein u. tief, aber die Umg. zeigend, Geh. stark gestreift, fast 
gerippt, letzter Umg. vorn wenig herabsteigend, um den Nabel 
aufgetrieben, Mund, weniger schief, grösser, mehr kreisrund u. 
etwas höher als breit, schwächer gerippt, Ränder weniger ge- 
nähert, Unterrand viel weniger offen, Spindelrand oben viel mehr 
verbreitert. (Frankreich.) 

Var. ceyissoui Bgl. (Serv. 1. c): Nabel relativ s. eng, 
s. tief, alle Umg. zeigend. Geh. s. fein gestreift, ohne die Schüppen- 
bekleidung, kugelig-konoidisch, Umg. s. regelmässig zunehmend, 
der letzte anfangs undeutlich kantig, unten gut gewölbt, aber 
um den Nabel nicht aufgeblasen, vorn stark herabsteigend, Mund, 
schief, kreisrund, wenig ausgeschnitten, Saum dünn, scharf, gerade, 
nur mit dem Untenrandc verbreitert, etwas zur.-gebogen. (Frank- 
reich b. Puy-en-Velay.) 

Var. briaiifti Serv 1. c: Nabel m. ö. w. offen. Geh. etwas 
gedrückt kugelig, weisslich, feingestreift u. fein schuppig. Gew. 
gewölbt, schwach konoidisch, Umg. 6, etwas convex, regelmässig 
zunehmend, dei' letzte grösser, anfangs schwach kantig, um den 
Nabel aufgeblasen u. wie kantig, vorn tief herabsteigend, Mund, 
schief, fast ganz kreisrund, kaum ausgeschnitten, Saum gerade, 
scharf, innen weissgelippt, Ränder convergirend, s. genähert, Ober- 
rand stark erhoben gebogen; G. 15:9 mm. (Ungarn b. Balaton.) 

Var. ^ueretini Serv. 1. c. : Nabel massig. Geh. fast konisch- 
kugelig, röthlich gelb, z. stark wellig gestreift, mit zahlreichen 
Runzeln, Umg. 6, gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, der 
letzte gerundet, anfangs undeutlich kantig, um den Nabel auf- 
geblasen, vorn kurz aber tief berabgesenkt, Naht tief, Mund. s. 



94 

schief, fast kreisrund, kaum ausgreschnitten, Saum gerade, scharf, 
iDneu stark gelippt, Ränder sehr genähert, Basal rand offen; 
G. 15: 10 Vi "i»i- (Ungarn b. Balaton.) 

Var. dubreili Serv. 1. c.: Nabel eng, nicht durchgehend, 
etwas von dem oben stark verbreiterten u. umgeschlagen Spindel- 
rande bedeckt, Geh. oben gevi'ölbt konisch, unten gewölbt, horn- 
farben-weisslich, z. stark gestreift, Umg. 6. etwas gewölbt, regel- 
mässig z. langsam zunehmend, der letzte etwas kantig, um den 
Nabel etwas aufgetrieben, vorn regelmässig herabsteigend, Mund, 
schief, quer oblong-gernndet, wenig ausgeschnitten, massig ge- 
lippt, Ränder z. entfernt, Unterrand etwas ofien; G. 12:8 mm. 
(Ungarn b. Balaton.) 

**) Formen mit wenig gewölbtem Gew. 

Var. Ittixetoruiu Bgt. (Serv. 1. c): Nabel trichterfg.. 
Geh. niedergedrückt, z. stark gestreift, letzter Umg. relativ s. 
gross, etwas kantig, um den Nabel etwas kantig aufgeblasen, 
vorn kurz herabsteigend, Mund, kreisrund, etwas höher als breit, 
innen gelippt, Ränder z. getrennt, Saum unten ausgebreitet. 
(Frankr., Dep. Allier u. Isere.) 

Var. neuietuna Bgt. (Serv. 1. c): Nabel relativ s. eng, 
die Umg. nicht zeigend, Geh. noch gedrückter als bei buxetorum, 
s. fein gestreift, etwas runzelig, Gew. kaum gewölbt, letzter Umg. 
s. gross, gegen die Mund, gerundet, anfangs oben u. um den 
Nabel etwas kantig, zwischen diesen Kanten flach-gewölbt, Mund, 
stark ausgeschnitten, halbkreisfg., innen s. schwach gelippt, Saum 
fast gerade, Spindelrand oben stark verbreitert. (Frankreich, 
Puy-de-D6me.) 

Var. cussetiensis Bgt. (Serv. 1. c): Nabel wenig offen, 
s. tief, Geh. kugelig-gedrückt, fast gleich gewölbt oben wie unten, 
dünn, durchscheinend, hell horngelb, s. fein gestreift, unter star- 
ker Loupe mit s. kleinen haarähnlichen Schüppchen bekleidet, 
Gew. convex-gerundet, mit kleinem Apex, Umg. 6, etwas gewölbt, 
langsam zunehmend, aber der letzte relativ s. gross, fast gleich 
wie bei ncmetwim, vorn tief herabgesenkt, Mund, schief, z. aus- 
geschnitten-kreisrund, innen weissgelippt, Saum dünn, scharf, 
gerade, Spindelrand oben verbreitert, Ränder convergirend. 
(Frankreich, Dep. Allier b. Cusset.) 

Var. iiieliadife Bgt. (Serv. 1. c): gross, Nabel offen, s. 
tief, Geh. etwas gewölbt, mit feinem Apex, gelblich-olivenfarben, 
durchscheinend, s. fein gestreift, Umg. 6—7, gewölbt, regelmässig 
zunehmend, der letzte aber gross, ganz rund, vorn kaum heral)- 
gesenkt, Mund, schief, mondfg. -halbrund, innen stark gelippt, 
Saum dünn, scharf, Spindelrand stark verbreitert; G. 19:12 — 13 
mm. (Banat b. Mehadia: Serv., Rumänien: Cl.) H. strig. v. mol- 
daviaj Cless. Mal. Bl. N. F. VIII. 

Var. a^npeta Bgt. (Serv. 1. c): gross, Nabel weit, tief, 
trichterfg., Cieh. gewölbt, mit s. feinem Apex, unregelmässig, 
z. weitläufig gestreift, mit zahlreichen punktfgen Vertiefungen 
zwischen den Streifen, gelblichweiss, fast opak, Unsg. 6 — 7, ge- 
wölbt, langsam zunehmend, der letzte aber grösser, anfangs 
schwach kantig, dann gerundet, unten um den Nabel z. gewölbt, 
vorn kurz herabsteigend, Mund, schief, gerundet, kaum ausge- 
schnitten, innen gelippt, Saum gerade, scharf, Ränder s. genähert, 



95 

Spindelrand s. verbreitert; G. 19:13 mm.: ß. (Siebenbürgen b. 
Kronstadt, Ungarn b. Trencsin.) — Meine 7 Exemplare von 
Kronstadt (mitgetheilt von v. Kimakovics) haben, besonders auf 
dem letzten Umg., eine s. dichte u. deutliche Spiralskulptur, gleich 
wie die ungarischen von Dr. Brancsik. 

247. H. hirci Cless. Geh. offen genabelt, gedrückt- 
kugelig, festschalig. bogig gestreift, aschgrau-hornfarbig; Umg. 
6, langsam zunehmend, gedrückt-rundlich, der letzte kaum 
nochraal so breit als der vorletzte, nicht herabsteigend; Naht 
tief; Mund, gedrückt-rundlich, Saum scharf, gelippt, Ränder 
nicht genähert. G. 14:7 '/j mm. (Croatien auf Schneeberg, 
1506 m., u. Viliki Risnjak, 1528 m.) Mal. Bl. N. F. VI. (Cl.) 

248. H. puittanelli De Stef. Geh. genabelt, s. dünn u. 
zerbrechlich, hyaline, wenig dunkel gefärbt, mitunter an der 
Naht u. in der Mitte des letzten Umg. mit undeutlichen weissen 
Binden, gedrückt, etwas gewölbt; Umg. 5 '/2- regelmässig zu- 
nehmend, s. fein u. dicht gestreift, undeutlich gehämmert, der 
letzte viel grösser, oben fast etwas abgeflacht, dann gerundet, 
etwas convex, vorn kaum herabsteigend; Müud. eirund, wenig 
gedrückt, Saum scharf, hornfarben, innen mit feiner, weisslicher 
o. brauner Lippe; Nabel klein, s. tief. G. 15 : 8 ^'^ mm. 
(Italien h. Fionghi, südlich von Spoleto.) Bull. soc. mal. ital. 1879 
p. 40. — Syn. H. strigella Pantan. 1876. (De Stef.) Quid? 



249. H. Ol'Sinii (Porro) Villa. Geh. in Centrum eng, 
(aber doch bedeutend mehr als bei den folgenden Arten), mit 
dem letzten Umg. schnell erweitert genabelt, niedergedrückt, 
s. wenig gewölbt, mit kleinem erhabenem hellem Apex, oben 
weiss, mit einem breiten gelblichbraunen Bande, unten ganz 
gelblichbraun (so dass von der weissen Grundfärbung nur eine 
schmale Mittelbinde u. eine breitere Nahtbinde übrig bleiben), 
unregelmässig gestreift u. gehämmert, überall mit m. o. w. 
deutlichen Spiralllinieu; Umg. 6 — 6'/2, etwas gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte doppelt grösser, gerundet, unten 
gewölbter, vorn s. kurz herabsteigend; Mund, schief, eifg.- 
gerundet, Saum scharf, innen weissgelippt, Ränder z. genähert, 
Oberrand gerade, Basalrand offen. G. 17 — 20 : 9 — 11 mm. 
(Italien in Abruzzo.) Disp. syst. 1841 p. 54, Tiberi in Bull, soc. mal. 
ital. 1869 t. 3 f. 9-11, Kob. Icon. f. 1627-28. - Syn. H. ochracea 
Z., H. trappistarum Ch. — Forma 1) unicolor, einfarben weiss o. 
gegen die Mund, hin schwach gelblich. (M. Morrone: Blanc.) 

Var. majellie Kob. (Icon. f. 1210, 1629): kleiner (14—15 
:8 — 9 mm.), relativ weiter genabelt, Gew. stärker niedergedrückt, 
Umg. stielrund. 

Var. picena Kob. (Icon. f. 1630): Nabel offen u. kreis- 
rund, Gew. auffallend erhoben, gedrückt kegelfg., Färbung lebhaft, 
besonders sind die schmäleren hellen Binden rein kreideweiss 



96 

letzter ümg-. gar nicht verbreitert, vornen erheblich herabstei- 
gend, Mund, last kreisrund, mit ganz dünner Lippe; G. 14-16 
: 10 mm. (M. Marrone.) H. morronica HJanc in sc. 

* H. illphilbucelliaiia Paul. Geh. in Vergleich mit orsinii 
viel eng'er, an der Mund, viel weniger erweitert u. sogar ein 
wenig verdeckt genabelt, kugelig-konoidisch, oben stark blau- 
lich, mit gelbbraunen Bande, unten ganz gelbbrau. unregel- 
raässig gestreift, stark runzelig hammerschlägig mit schwächen 
Spirallinien o. weniger hammerschlägig, mit starker Spiral- 
skulptur; Umg. 6 ^/j — 7, gewölbt, die ersten regelmässig, der 
letzte schnell zunehmend, letzter vorn kaum herabsteigend; 
Mund, ausgeschnitten, oval, Saum dunkel, dünn, innen weiss- 
gelippt, Ränder genähert, Unterrand gebogen, Spindelrand oben 
verbreitert u. etwas umgeschlagen, (t. 13 — 16 : 7 — 10 mm. 
(Italien b. Avezzano u. Pezzo di Siva.) Contr. f. mal. ital. 1881 
p. 91 t. 2 f. 2. 

250. H. purreyssi Pfr. Geh. eng, doch plötzlich relativ 
stark gegen die Mund, hin erweitert genabelt, niedergedrückt, 
mit dem Gew. m. o. w. konoidisch erhoben, mitunter ytärker, 
weisslich gelb, fast einfarbig o. mit der Färbung von orsinii, 
aber die Bänder viel hellbraunei-, unregelmässig feingestreift, 
mit s. feiner, schwacher u. unregelmässiger Spiralskulptur; 
Umg. ö^/j, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
nach vorn erweitert, gerundet, anfangs oben schwach stumpf- 
kantig, an der Mund, kurz herabsteigend; Mund, mondfg.- 
gerundet o. etwas eirund, Saum innen weissgelippt. Oberrand 
gerade, weniger gebogen als der etwas offene Basalrand, Spindel- 
rand verlängert, oben kaum verbreitert; Nabel \/g der Gesammt- 
breite. G. 10—15 : 9— 10 mm. (Abruzzen.) Zeitschr. f. Malak. 
1853 p. 146, Kob. Icon. f. 1211—12. — Syn. H. modesta Parr. 

251. H. llliirteusiaUil Tiheri. Geh. eng genabelt, halb- 
kugelig l)is gedrückt, dickschalig u. fest, doch durchscheinend, 
rauh gestreift, fein gehämmert u. mit kurzen Spirallinien, bläu- 
lich hornfarbeu o. verwaschen gelblichbraun, meist ohne hel- 
leren Kielstreifen; Gew. gedrückt kegelfg., mit dem Apex dunkler 
gefärbt; Umg. 6, gut gewölbt, regelmässig zunehmend, der 
letzte oben etwas abgeflacht, unten etwas aufgeblasen' gerundet, 
vorn etwas herabsteigend; Mund, schief, ausgeschnitten, fast 
diagonal, rundeifg., innen mit weisser Lippe u. hinter derselben 
meist rothbräunlich im Gaumen angelaufen, Ränder genähert, 
Spindelrand etwas umgeschlagen; Nabel innen s. eng, erweitert 
sich schnell, aber nicht stark gegen die Mund. hin. G. 15 — 17 
: 10—11 mm. (Abruzzen.) Bull. mal. soc. ital. 1869 p. 68 t. 3 f. 
3-5, Kob. Icon. f. 1198. — Forma 1) major, G. 21:12Vj mm. 

* H. apeiiniliil (Porro) Kob. Geh. durchbohrt, gedrückt, 
rauh gestreift u. dazwischen gehämmert, einfarbig gelblich o. 



97 

bläulich, mit undeutlicher heller Kielbinde; Gew. flach couvex. 
mit ganz kleinem Apex; Urag. (>, langsam regelmässig zuneh- 
mend, gut gewöll)t, der letzte querverbreitert, von oben zus.- 
gedrückt, vorn wenig herabsteigend; Mund, quer oval, wenig 
schief, Saum scharf, innen r)iit dünner weisser Lippe, Känder 
leicht genähert, Basalrand leicht umgeschlagen , oben etwas 
ausgebreitet; Perforation erscheint eigeuthüujlich verdrückt. 
G. 17 : 9 mm. (Abruzzen.) Icon. 1877 f. 1200. (K.) — Syn. 
E. suborbkularis Mts. in Novit. Conch. V. 1879 p. 184 t. 154 f. 6-8. 
— Marchesa Paulucci u. Dr. Kobelt trennen H. apennina u. marten- 
siana als Species, Dr. Tiberi u. ich betrachten sie als identisch o. we- 
nigstens als nicht specitisch verschieden. Ich habe hier die kobeltsche 
Beschreibung der apennina. der künftigen Untersuchungen wegen, 
aufgenommen. 

* H. nilUMIIil ^Vest. Geh. innen s. eng. s. excentrisch 
durchbohrt, dann gegen die Mund, hin schnell doppelt weiter 
genabelt, stark niedergedrückt bis vollständig flach, nur mit 
dem hellen Apex erhaben, einfarben weiss, die oberen Umg. 
dicht regelmässig feingestreift, der letzte schwach unregel- 
mässig gestreift, fein hammerschlägig, mit m. o. w. deutlicher 
Spiralskulptur; Umg. (3, schwach gewölbt, mit vertiefter Naht, 
die ersten langsam, die letzten schnell zunehmend, letzter dop- 
pelt grösser, erweitert, zus. -gedrückt gerundet, vorn langsam 
kurz herabsteigend; Mund, oval-gerundet. etwas ausgeschnitten, 
innen gelblich, Saum scharf, fast überall gerade, auch der oben 
gar nicht verbreiterte Spindelrand; Nabel "^ der Gesammtbreite. 
G. 15 — 18:8 — 9 mm. (Ttalicn h. Fossato in Lhnhrien.) Blanc 
u. Adami haben mir eine grosse Anzahl Ex. dieser Form mitgetheilt. 



252. H. Caidis Anc Geh. ofieu genabelt (fast wie bei 
H. fruticiim)^ kugelig-gedrückt, z. festschalig u. glänzend, weiss 
(wahrscheinlich durch den Einfluss der Sonne), feingestreift. 
hier u. da hammerschlägig; Umg. 6. nicht s. schnell zunehmend, 
fast gerundet, der letzte an der Peripherie gerundet, vorn her- 
absteigend; Mund. z. schief, oval, ausgeschnitten, innen gelippt, 
Saum scharf, etwas erweitert, Basalrand u. besonders Spindel- 
rand zur. -gebogen. G. 20 'j : 15 mm. (Algerien b. Ain-el-Hout.) 
Naturalisfa siciliano 1882 p 9. (A.) 

g — MvnacJift Hartm. (Gasterop. 1840). 

253. H. incaniata Müll. Geh. halbbedeckt durchbohrt, 
konoidisch-halbkugelig, dünn, durch s. feine Schüppchen äus- 
serst dicht gekörnelt, beinahe glanzlos, kaum feingestreift, hell 
röthlich-braun, mit feiner Kielbinde; Gew. wenig erhoben, z. 
spitz; Umg. 6, die oberen langsam regelmässig, die letzteren 
schnell zunehmend, wenig gewölbt, der letzte kantig, nach vorn 

7 



98 

herabgeseukt. unteu flach gewölbt u. schnell in deu s. eugcu, 
aber durchgehenden Nabel abfallend; Müud. schief, niederge- 
drückt, oval-mondfg., Saum scharf, erweitert, etwas nach innen 
mit einer starken, fleischrothen, auswendig rothgelb durch- 
scheinenden Lippe, Spindelrand oben zur. -geschlagen. G. 12 — 13 
: 8—9 mm. (Europa.) Veim. Hist. II. 1774 p. 63, Rssm. Icon. f. 
10 & 361, Dup. Hist. nioll. 1849 t. 9 f. 8. — Syu. H. sylvestris 
Hartm. 1842. Junior = U. sen'cea Müll. 1. c. — Forma 1) pallidula 
M. T., weisslich-^clb, dünnschalig; 2) major, G. 18 : 12 mm. (_Frankr.); 
3) minor, G. ll:7'/2 nun.; 4) ohtccta. mit der Peitoration fast vom 
Spindelrande verdeckt. 

Vdf. ariiiat» Stab. (Pro.'*)), moll. Lugano 1859): klein 
(10 — 11 : 6- 7 '/.^ mm.), Spindelrand hat einen starken, verlängerten, 
callöson Zahn auf d(!r Lippe. (Norditalien. Schweiz.) H. monodon 
Villa, H. vil];e Ch. 

Var. «veleliitana Stenti (Pfr. .Mon. Hei. 184«): auffallend 
dick- u. statkschalig, mit s. erweitertem Mundsaume u fast ge- 
strecktem Unterrande. (Dalniatien, Bosnien ) 

Var. vepriuiii Byt. (Loc. Cat. gen. 1882): klar grüidich 
ofelb, letzter Umof. vorn o^erade, Mund, wenig'er schief, Basalrand 
kaum erweitert. Lippe massig, ohne die Vertiefung hoch oben 
auf dem Spindelrande, die sich findet bei dem Typus. (Frankr. 
in üstpyrenäen u. Alpes-Maritimes, Krain.) B. 

Var. »«ilanica. Byt. (Loc. 1. c): relativ offen genabelt, 
letzter Ibng. vorn fast gerade, Saum gerade, nicht erweitert u. 
nur gelippt oben auf dem Spindelj'ande; kaum so gross wie eine 
n. Im^nda. (Frankreich, Ain, 1». See Silan.) 

Var. Jiiriiiiaiia Byt. (Mal. d'Aix-les-Bains 1864 t. 1 f. 
1—5): enp genabelt, oben stumpf dachfg. -konoidisch, fast fein- 
gerippt, unten gewölbt, feingestreift, glanzlos, hornfarben o. horn- 
gelb, Umg. 6 '/j . s. weniqr gewölbt, regelmässig langsam zuneh- 
mend, mit eingedrückter Naht, der letzte etwas kantig (die Kante 
oft hell), unten gerundet, vorn langsam herabsteig-end, Mund, 
schief, mondf'g.-rund, Saum gerade, scharf, tiefer innen etwas 
weissgelippt, Spindelrand zur. -gebogen, offen; G.9:7mni. (Frank- 
reich in Savoyen.) 

Var. hy»j$«iua Gredl. (Tirols Conch. 1856): Geh. mit einer 
dichten Schichte eines schimmernden Pelzes wberzogen, wodurch 
dasselbe noch glanzloser u. nur unmerklich gekörnelt erscheint. 
(Tirol b. Lienz.) 

254. U. vichia Rssm. Geh. vollständig verdeckt durch- 
bohrt, kugelig-konoidisch, mit z. erhobenem, kegelfg. zuge- 
spitztem Gew., kaum u. unregelmässig gestreift, dicht mit liing- 
lichen. regelmässig geordneten Höckerchen (die viel grösser als 
bei incarnata sind) bedeckt, deren jedes aa frischen Exemplaren 
.ein Schüppclien trägt, gelblich-hornfarben, mit einer hellen, 
durchsichtigen Kielbinde; Unig. 6, langsam regelmässig zuneh- 
mend, rundlich, der letzte gerundet, vorn langsam herabsteigend; 
Naht vertieft: ^lünd. schief, gedrückt, mondfg.-oval. Saum oben 



09 

gerade, dann erweitert, innen weissgelippt. auf dem Basalraude 
callös verdickt. Lippe auswendig rothgelb durchscheinend. G. 
18-14:9(10) — 12 ]iiui. ( Schle.^ieu, JBöhtnen, Galizien, Umgarn, 
Siebenbürgen; nach (less. ferner in Steierl nark, Kärnten, Krain 
XI. Kästenland.) Icon. f. fisy, Chemn. Conch. Cab. t. 65 f. 3—4, 
Slavik Mon. nioll. Böhm. t. 1 f. 25-26. — Sy«. H. carpntica Friw. 
ined. (teste Rssm.^, H. tccta Z. ap. A. Schtn., Scholtz, H. obtecta 
Scholtz später, H. consomi Erjav. f. Cless. — Forma 1) minor, G. 10 
.— 11:7 72-9 '/a mm. 

255. H, llicosiauil Mss. Geh. durchgehend genabelt, 
kugelig-gedrückt, dünn, opak, gestreift u. mit Körnchen be- 
deckt, röthlich, mit heller Kielbinde; Unig. 5 V'j , kaum gewölbt, 
der letzte kaum etwas kantig; Mund, mondfg. -elliptisch, Saum 
innen dünn gelippt, aussen schwach erweitert, Spindelraud l)reit 
zur, -gebogen, verlängert. G. 12:7 mm. (Gallipoli.) Coq. Bell. 
1854 t. 1 f. 2, (.M.) 

Var. pallifla Mss. 1. c: z. niedergedrückt, zerbrechlich, 
etwas u. sehr fein gekörnelt, Mund, kleiner, mondfg. -gerundet, 
mit dem Spindelrande kaum vorgezogen. 

256, H. redtenbacheri (Zel.) Ffr. Geh. eng u. kaum 
durchgehend genabelt, gedrückt kegelfg., festschalig, dicht ge- 
streift, aber durchaus nicht gekörnelt (?), glänzend, einfarbig 
blass hornfarben; Gew. kegelfg., mit z. spitzem Apex; Umg. 
fast 6, leicht gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte ge- 
rundet, vorn herabgebogen; Mund. s. schi'äg, ausgeschnitten 
kreisrund, Saum innen mit einer aussen gelb durchscheinenden, 
dicken, fleischfarbenen Lippe, Ränder genähert, Aussenrand kurz 
ausgebreitet, Basalrand u. der verbreitete Spindelrand umge- 
schlagen. G. UrS^/j mm. (Syra.) Mal. Bl. 1856 p. 176 t. 2 
f. 7 — 11, — Forma 1) mi^ior, G. II '/.. : 7 mm. (Pfr.) Kob. Icon. f. 52, 
Nach dieser Figur ist der letzte Umg. bauchigr u. der Spindelrand weit 
über den Nabel verlängert. Wenn dies richtig ist (ich kann gegen- 
wärtig nicht die Originalfiguren in Mal. Bl. vei gleichen), kann die 
Art nicht der Untergattung Monacha zuhören. Pfr. sagt doch: persi- 
milis figuras H. nicosianse Mouss. 



h. — Hyuromiu Risso. (Hist. mit. 1S2G.) Brn- 
dyhava p. p. Beck 18.37. 

2bl. H. lilllhilta L>rp. Geh. eng, etwas verdeckt, durch- 
bohrt, niedergedrückt kugelig, mit gewölbt-kegelfgem Gew., 
schwach gekielt. Kiel durch einen feinen, gelbweissen, undurch- 
sichtigen Saum bezeichnet, hornfarbig-gelblich, durchsichtig, s. 
fein gestreift u. mit äusserst feinen punktfgen Vertiefungen 
bedeckt; Umg. 6 — 7, etwas gewölbt, langsam regelmässig zu- 
nehmend, der letzte unten gewölbter, vorn s. kurz herab- 
steigend; Mund, schief, quer oval-mondfg., breiter als hoch, 
Saum erweitert, innen mit einer weissen, auswendig gelbdurch- 



100 

scheinenden Lippe. Spindelrand gestreckt gebogen, auffallend 
länger als der Oberrand. G. 12 — 15:9 mm. (Mittel- u. Süd- 
frankreich.) llist. moll. 1805 p. 100 t. 6 f. 29, Rssm. Icon. f. 362, 
J)up. Hist. moll. t. 9 f. 9. 

Var. »«iibliiiibatii Byt. (Loc. Catal. gener. 1882): s. eng, 
last ganz von dem mehr verbreiterten Spindelrand verdeckt 
durchbohrt, höher u. bauchiger, einfarben klar gelblich, ohne das 
gelbweisse Kielband, letzter ümg. mehr aufgetrieben, melir ge- 
rundet, am Anfang s. wenig kantig, unten bauchig gewölbt, vorn 
s. kurz herabsteigend, Mund, schiefer, mehr gerundet, Saum 
dicker, weniger erweitert, Ränder mehr getrennt. (Portiers.) 

Var. odeca Bgt. (Loc. 1. c): fast ganz bedeckt durch- 
bohrt, mehr kugelig, Gew. dömfg. konoidisch gerundet, klar hell- 
gelb, deutlicher gestreift, letzter ümg. weniger kantig, oben mehr 
gewölbt-gerundet, vorn s. wenig herabsteigend, Mund, weniger 
schief, mehr gerundet u. relativ höher. {Basses-Pyrenees u. Vienne.) 

!«;■. iiylouoiiiia Bgt- (Loc. 1. c): fast ganz bedeckt 
durchbohrt, bauchig-linzenfg., beiderseits üleich gewölbt, Gew. 
convex-dachfg., Umg. flach, von einer feinen Naht setrennt, der 
letzte unten z. aufgetrieben um den Nabel, vorn kurz herabstei- 
gend, Apex klein, vorstehend, Mund, massig schief, quer halb- 
oblong, Saum gut erweitert, nur der Oberrand gegen den F'est- 
punkt hin gerade, Basalrand regelniässig convex gebogen. (Hautes- 
Pyrenees. Gironde u. Vienne.) 

I7/>'. (leloiii|ilia.la Anc. (Natural. Siciliano 1882): fest- 
schaliger, besonders ausgezeichnet duich den viel grösseren, gar 
nicht von dem oben stark verbreiteten u. umgeschlagen Spindel- 
rande eingeschränkten Nabel; G. 15 : 10 '/i mm. (Spanien bei 
Carthagena.) 

258. H. tilSSyl Bgt. Geh. entnahelt, etwas gedrückt ku- 
gelig, mit gerundet gewölbtem Gew. u. etwas abgeflachtem Apex, 
feingestreift, s. zerhrecMich, stark glänzend, ganz glashell, ein- 
farben bleich olivenfarbig; Urag. (i, dachfg. -etwas gewölbt, laug- 
sam zunehmend, mit feiner eingedrürkter Naht, der letzte mas- 
sig, anfangs etwas kantig, unten gewölbter, vorn massig langsam 
herabsteigend; Mund, wenig schief, mondfg.-quer oval, Saum 
nicht verdickt, Spindelrand verbreitert, umgeschlagen u. den • 
Nabel völlig deckend. G. 9 : 6 mm. (Frankr., Dcp. Ariege.) 
Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 356. (Bgt.) 

259. H. cilictclla JJrap. Geh. punktfg. o. von einem 
winzig kleinen Theil des Spindelrandes verdeckt durchbohrt, 
oben gedrückt dachfg., unten gewölbt, gekielt, dünn u. zer- 
brechlich, s. fein gestreift, horugelblich, meist einfarbig, Umg. 
5 — 6. an der Naht gekielt, abgeflacht, der hetzte oben etwas 
gewölbt, mit einem kreideweissen undurclisichtigen Bande auf 
dem Kiele, unten z. aufgetrieben; Miind. s. schief, mondfg., 
zw^ischen Ober- u. Uuterrand etwas eckig, Saum etwas erwei- 
tert, fast einfach, selten mit der Spur einer schwachen weiss- 



101 

liehen Lippe, Ränder weit getrennt. G. 10— 12 : 6 — 8 mm. 
(Südeuropa.) Tabl. moll. 1801 p. 87, Hist. moU. 1805 p. 99 t. 6 f.28, 
Rssm. Icon. f. 363, Dup. Hist. moll. t. 9 f. 10. — Syii. H. alhella 
Costa 1829. — P'orma V) fasciata Paul., mit einem breiten rothbraunen 
Bande über dem Kiele. 

Vor. clielydea W. : kleiner, Perforation offner, Gew. mehr 
konisch, Umg:., besonders die oberen, z. stark gewölbt, Naht ein- 
gedrückt, Kiel schwach, Mund, gerundet mondfg., mit stärker 
gebogenen Rändern u. ohne Winkel am Kiele; G. 8:6 mm. 
(Italien, Abruzzen.) 



11. Cressa Westeo4. 
{Pseudoeampylcea Hesse 1884, non Pfr. 1877.) 

260. H. pellita F<'r. Geh. durchbohrt, gedrückt kugelig, 
stark runzelig gestreift, fast s. unregelraässig rippenstreifig, 
z. dicht mit z. langen, groben, gelben, streifen, aufrechtstehen- 
den Borsten besetzt, hellbraungelb, mit einer breiten, weissen, 
unten schwach rothbraun gesäumten Binde, über welcher ein 
deutliches rothbraunes Band läuft; Gew. gewölbt, mit nieder- 
gedrücktem Apex; Urag. 5, z. rasch zunehmend, die oberen nur 
wenig, der letzte gut gewölbt, vorn schnell u. stark herab- 
gehogen: Mund. z. kreisrund. Saum scharf, innen mit starker 
weisser Lippe. Ränder s. genähert, dünn verbunden o. fast zus.- 
hängend, Basalrand zur. -geschlagen, oben ausgebreitet. G. 13 

— 15:9—10 mm. (Griechische Archipel.) Prorlr. 1819, 168. Hist. 
nat. t. 69 f. 3, Chemn. Conch. Cab. t. 79 f. 11-20. Kob. Icon. f. 1090. 

— P'orma 1) minor, G. 12:7V2 mm. 

Vnr. kreisrliiis'^'ri •^f'- ^P- Koh. (Icon. f. 1092): etwas 
grösser, mit aufgeblasenen ümg., erhalieneiein Gew. u. ganz enger 
Perforation: G. 15:10 mm. (Syra.) 

Var. fsvi\pUicoi^va.Tj(it. (.^men. mal. I. 1855 t. 16f. 5— 8): 

eng genabelt, glatt, s. fein u. zierlich gegittert, ünig. 6 '/j: G. 15 
: 10 mm. (Milo.) 

'261. H. naxiailil F/r. Geh. eng genalielt. gedrückt- 
kugelig, dunkel gefärbt, weisslich gestrierat, mit einer weissen 
Kielbinde, die oben von einem rothen Bande begränzt ist, 
gestreift; Umg. 5, etwas abgeflacht, der letzte z. zus. -gezogen; 
Mund, mondfg.-ki-eisrund, Saum zur.-gebogen. G. 14 : 10 mm. 
(A'a.TO.s //,. (\eta: Fer., Standia : Mz.) Hist. nat. 1819 t. 69 f. 1. (Fer.) 

262. H. WPSt<'liniuli Blanc Geh. innen eng, aber durch- 
gehend, gegen die Müud. hin z. stark erweitert genalielt, ge- 
drückt kegelfg. bis flach kugelig, dünn, sehr dicht u. sehr schräg 
unregehnässif/ gestreift, auf den Streifen dicht u. s. zierlich 
gekö'rnelt, hellliraun o. röthlich hornfai-ben, auf dem letzten 
Umg. mit einer breiten weisslichen Zone, welche nach oben 



102 

durch ein schmales rothbiauues Band hegränzt wird, Nabol- 
gegcnd liorngelb; auch an der Naht u. unter der Mittelzone 
bemerkt man Spuren von Bändern, Apex gedrückt; Urag. P), 
schwach gewölbt, der letzte gross, bauchig-gerundet, vorn plötz- 
lich stark herabgebogen; Mund, schief, fast ki'eisrund. wenig 
ausgeschnitten. Saum etwas ausgebreitet, innen weiss verdickt, 
Ränder s. genähert u. durch einen dünnen Callus vei'bunden, 
Ober- u. Unterrand stark gebogen, Aussenrand weit gebogen. 
G. 22—23:15—1(1 mm. (Creta.) Apercu Faune Grece 1879 p. 48- 
t. 2 f. 14, Koh. Icon. N. F. f. .55. Veröl. Hesse in Jahrb. Mal. Ges. 
1884 p. 241. 

268. H. novt^rc.i (Friw.) /'fr. Geh. innen stark ver- 
engert, nicht durchgehend, gegen die Mund, hin stark u. schnell 
verbreitert, doch massig genabelt, gedrückt kegelfg., oben roth- 
braun 0. röthlich hornfarben, unten hell horngelb, mit einer 
weissen Mittelzone, welche oben von einem starken, unten von 
einem schwachen Band begränzt ist. dicht u. schräg regelmässig 
gestreift, überall dicht gekörnelt: Apex vorspringend; Umg. (>. 
schwach gewölbt, der letzte gerundet, vorn tief herabsteigend; 
Naht xoeissger ändert; Mund, schief, oval-gerundet. Saum erwei- 
tert, innen stark weiss o. röthlich getippt., Ränder genähert, 
ganz getrennt, Ober- u. Unterrand gleich gestreckt gebogen, Aus- 
senrand kurz gel)ogen. G. 14 — 16: 10 — 12 mm. (Creta.) Moii. 
Helic. III. 1853 p. 648, Kob. Icon, f. 1089. 

264. H. lectjl Frr. Geh. eng durchgehend genabelt, 
kugelig-gedrückt, dünn, dicht schief faltenrippig, weiss, ein- 
farben o. mit drei schmalen dunkeln Bändern; Umg. 5, etwas 
abgeflacht, der letzte unten bauchig, vorn herabgebogen; Mund. 
s. schief, fast kreisrund, Saum ringsum kurz ausgebreitet, weiss, 
innen gelippt, Ränder genähert, durch einen Callus verbunden, 
Spindelland verbreitert. G. 17 : 10 mm. (Tns. St. Theodora 
bei Creta.) Hist. nat. 1819 t. 69 f. 2. (Pfr.) 

265. H. Sllhlectjl Mtz. Geh. eng durchgehend genabelt, 
gedrückt kugelig, regelmässig dicht u. schräg feingestreift, z. 
fest, mit feinen, besonders auf der Unterseite deutlichen Spiral- 
linien, weiss, mit drei rothbraunen Bändern; Umg. 5 V'j , wenig 
gewölbt, der letzte geiundet, unten gewölbt, vorn herabsteigend; 
Mund, weit gerundet-inopdfg., schief, Saum scharf, innen weiss- 
gelippt, Ränder wenig genähert, durch einen dünnen Callus 
verbunden. G. 16 — 18:11 — 12 mm. (Creta.) Nachr. l!l. Mal. 
Ges. 1884 p. 74. — üiyii. H. lecta Auct. plur., Kob. Icon. f. 1093 
l>r.p., H.decora Friw. sc, H.naxinna Pfr. Chemn. Gab. t. 79 f. 24— 25. 

266. II. ZOnella Ffr. Gi'h. z. eng genabelt, )dederge' 
t/rückt, z. fest, dicht runzelig gestreift, z. dunkelfarben, mit 
weisser, oft roth gesäumter Mittelzone; Gew. gewöll)t; Umg. 



103 

5 V'j, etwas gewölbt, der letzte gerundet, vorn kaum herab- 
steigend; Mund, schief, monfg. -gerundet, Saum einfach, Ränder 
convergirend, Oberrand gerade, Basalrand kurz zur. -gebogen, 
oben verbreitert. G. 15 : 8 mm. (Creta.) Proc. zool. soc. 1864 
p. 604. (Pfr.) 



12. Campylcea Beck (Ind. moll. 1837). 

{Helicigona Risso pr. p. 1826, Chüostonia Fitz. pr. p. 1833. 

Zonites Hartra. pr. p. 1844, Cingulifera et Corneola 

Held pr. p. 1837.) 

lieber flicht der Gr tippe n: 

a. — Fruticocampylcea Koh. Geh, massig o. eng genabelt 

(durchbohrt), fast immer gekörvelt o. mit Spirallinien , 
höchstens mit einem dunkeln Bande auf jeder Seite einer 
weissen Mittelbinde. {Kaukasien, Armenien, Tnrkestan.) 

- Sp. 267—376. 

b. — Tacheocumpylcca Pfr. Geh. ungenabelt o. m. o. iv. 

bedeckt (selten erweitert) genabelt, mit o. ohne Spiral- 
skulptur, zuweilen mit kurzen Haaren bedeckt, mit zioei 
braunen Oberbändern o. einem Basalbande. (Corsica, 
Sardinien.) — Sp. 277—285. 

c. — Eucampylcea Westl. Geh. offen genabelt (Nabels, selten 

durch eine Wulst bedeckt), ßach o. wenig erhoben, mei- 
stens gegittert o. gekörnelt, oft behaart, mit 1 —3 dunklen 
Bändern, seltener nur gesprengselt, öfters mit einer hellen 
Mittelbinde. (Südeuropa.) — Sj). 286 — 355. 



a. — Fruticocampyhca Kob. (Catalog 1871.) 

Uebersicht. 

f Geh. gelblich o. grau bis kastanienbraun , mit einem 
scharfen Oberbande u. einem verwaschenst breiteren 
Unterbande (mitunter fast einfarbig, mit weisser Kiel- 
binde); Nabel müssig, Basis dunkel, Mund, stark gelippt. 

- Sp. 267. 

ff Geh. weiss o. gelb, mit sowohl Ober- als Basalband 
scharf ausgeprägt (selten ohne Bänder), Basis hell. 

*) Nabel massig, Mund, gelippt. — Sp. 268 — 26f). 

**) Nabel s. eng. Mund, ungelippt. — Sp. 2711—272. 

fff Geh. hell hornfarben o. blauweisslich, mit weisser Kiel- 
hinde u. weissem Nahtband o. nur quergestriemt, Nabel 
•v. eng, Mund, stark gelipp>t. — Sp. 273—274. 

ffff Geh. weiss, mit dunkeln, o. dunkel gefärbt mit weissen 
Uadialstriemen, mit 1—2 Bündern o. einfarbig, Nabel 
weit u. perspcctivisch, Mund, gelippt. — Sp. 275 — 276. 



104 

267. H. appt'lilisi (Mss.) Bttg. Geh. offen genabelt, 
kreiisrund. mit gedrückt-,<>ewölbtein Gew. u. kaum etwiis vor- 
stehendem Apex, stark unregelmässig runzelig-gestreift, kör- 
uelig (die Körnchen oft verlängert), glanzlos, hell hornfarbeu, 
mit weisslicher Mittelbinde; Umg. 6, massig zunehmend, etwas 
abgeflacht, letzter an der Peripherie gewöll)ter. unten gewölbt, 
vornen wenig herabsteigend; Mund, schief, klein, mondfg. -kreis- 
rund, Sauin scharf, etwas ausgebreitet, mit auft'alleud geniiherttn 
Kandinsertionen, innen breit aber dünn gelippt,- Spindelrand 
wenig verlängert u. iiusgebreitet. (i. (n. Ketowski) \Q>^ \^— X'd 
: 10 — IIV2 "^"^- (Koukasiis bei KisJov<)(/sk u. jS'ovorossiisk.) 
H. appeliana Mss. Jnurn. Concli. 1876 p. 32 t. 2 f. 3. 

]'ar. iiieiliata W.: kugelig, mit kreiselfgem, erhobenem 
Gew. u. vorstehendem .Apex, liell hornfarben, mit weisser Mittel- 
binde, schwach gestreift, überall s. fein u. äusserst dicht ge- 
körnelt, gfanz ohne Spiralskulptur, Miind. gross, s. schwach o. 
kaum gelippt, Oberrand gerade, Basalrand ausgebreitet, Spindel- 
land oben stark verbreitert u. umgeschlagen; G. 20:14 — 15 mm. 
(Kaukasus bei Novorosiisk.) 

Beni. Prof. Ketowski will (in Bull. .soc. im]i. Moscou 1888) diese 
Art zu Eitlota führen u. freilieh hat das Geh. (namentlich die Var. 
mediata) äusserlich eine ganz täuschende Aehnlichkeit mit der fruti- 
cutn, aber unter den Euloten, nach meiner Auffassung, giebt's ihr 
doch keinen Platz, wegen ihrer Mikroskulptur. 



267 a. H. Iljirzjllioiisis Kryn. Geh. massig genabelt, 
kugelig gedrückt, o. gedrückt kreiselfg. bis convex-konisch, 
weisslich gelb, mit einem scharfen, schmalen, rothbraunen Band, 
dem olleren (mitunter mit 1 verwaschenen breiten Unterbande), 
unregelmässig gestreift, typisch nicht gekörnelt, aber mit gut. 
oft stark ausgeprägter Spiralskulptur, Basis braun, gegen den 
Nabid hin heller; Umg. 6, gerundet gewölbt; Mund, gerundet 
mondfg., Saum zur. -gebogen, innen ringsum stark weissgelippt. 
(t. 17 — 18:12 — IH mm. (Kaukasusländer.) ilull. Mose IX. 1837 
p. 172. — S»yn. Hr. horteusis Menetr., Hx. osscfinensis Bayer. — 
Forma I) hicinguldia Rttg. (Jahrb. 1880). mit einem zweiten braunen, 
nach unten hin verwascihenen, Hand untei' dem weissen Mittelband: 
2) cmtanca Bttg. (Jahrb. 1883, H. a])peliana Kob. Icon. f. 1218 — 19, 
Bttg. 1. c. 1880), die ganze Schale bis auf das scharfe helle Mittelband 
kastanienbraun: 3) suhunieolor Bttg. (Jahrb. 1880), isahellgell). grau- 
grün, weissgrau 0. biaungi'au, einfarbig o. mit den dunklen Biindern 
nur an den Rändern der weissen Kielbiiule schwach eikenn})ar: 4) /x'r- 
lineutd Mss. (J. Conch. 187.3), mehr niedergedrückt, nur mit dem 
Ober])ande u.mit dichter Skulptur von kleinen herabsteigenden Linien. 
(Arpatschaithal.) 

Var. i.«iinne<ic» Bil;!. (Jahrb. 1883 p. 164 t. 6 f. 4): 

kugelig-gedrückt, meist dichter u. stärker gestreift, überall grob 
gekörnelt, mit s. undeutlichen Sfiirallinien, grau, mit zwei brau- 
nen Bändern, tu. o. w. duid<ler Basis u. der weissen Mittelbinde 
l)reit()r, Umg. 5 -5 '/^ , Müml. ausgeschnitten kreisrund: G. 11 '/2 
IG'/'i-^'^ — ll """• (Kaukasische Hochgebirge.) 



105 

Vctr. inacroiiipliala Btfg. (1. c. t. 6 f. 3): s. gleich der 
mut. crtstnnea BU<y . aber Nabel um das doppelte weiter, Geh. 
undeutlich s. fein granulirt, mit wellenf^en Spirallinien, hell 
kaslanieiifarben, mit einer weisslichen Binde u. hier u. da 
dunklen Qiierstiiemen; G. 15 'Z^— 19 : lO'/, — 13 mm. (Swanetien, 
Latpari-Pass.) 

\'ar. cyc'lolltyra Bttf/. (1. c. t. 6 f. 2): Geh. grösser. 
Nabel doppelt weiter. Mund, schiefer, mit weit mehr genabelten 
Kandinsei tionen, Färbuno- u. Microskulptur wie bei dem Typus; 
G. 19— 22:ir,2-13 mm.' (Teberda in Ciskaukasien.) 

Var. olivaeea BUg. (Jahrb. 1883): einfarbig grünlich 
hornbraun mit hellem Gürtelband, mitunter auch noch an der 
Naht mit einem breiten, verwaschenen, weisslichen o. doch we- 
nigstens helleren Bande: G. 14— 17 : 10 — 12 '/•> mm- (Chewsurien 
u. Tbatani.) 

Wir. Uoht^Hsis Bttg. (Jahrb. 1883): Spiralstreifung schwach, 
Granulation fehlt, Grundfarbe wechselt von reinem Weiss bis tief 
grauem Braun, mit zwei eanz schmalen braunen Bandstreifen, 
deren unterei' so weit von dem oljeren entfernt ist, als dieser 
obere von der Naht, Unterrand der Mund, mehr geradlinig. (Kobi.) 

Var. (lepres$«a Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1883 t. 6 f. 3): 
au der Farbe s. gleich der castanea Bttg., aber Geh. mehr ge- 
drückt. Nabel fast doppelt weiter, letzter ümg. etwas kantig, 
Spiralskulptur deutlich, aber ganz ohne Gi'anulation, Mund, klei- 
ner, mit den Randinsertionen bis auf '/e g^'nähert, Spindelrand 
kaum verbreitert, gar nicht den Nabel überdeckend, mit schwa- 
cher weisser Lippe; L. 15 : 9 mm. — H. narzan. v. appeliusi 
f. depressa Bttg. 1. c. 



268. H. pratensis P/r. Geh. massig genabelt, nieder- 
gedrückt, unten abgeflacht, weiss, mit zwei scharf aufgeprägten 
kastanienbraunen gleichen Bändern (auch das Unterband scharf 
hegränzt). meist rauh gestreift, mit schwacher Mikroskulptur 
(Spirallinien deutlich, Körnelung undeutlich). Basis hellfarben; 
Umg. 6, etwas gewölbt: Mund, gerundet mondfg., Saum aus- 
gebreitet, z. tief innen stark weissgelippt, Spindelrand oben 
ausgebreitet u. umgeschlagen. (>. 17 : 9 V'j lam. (Pfr-): ^^ — ^^ 
: 11 — 13 mm. (Bttg.) (Kaukasus.) Free. zool. soc. 1845 p. 132.— 
Myn. H. hayeri Parr. — Forma 1) unicolor Bttg. (Jahrb. 1886), ganz 
weiss, einfarben; 2) minor, G. 12 '/g: 7 mm.: 3) major, G. 24'/2:14'/2 
mm.; 4) alufacea W., etwas gelblich weiss, schwach gestreift, überall 
s. fein u. dicht chagrinirt, ganz ohne Spirallinien, Mund. zw. Basal- 
u. Spindelrand eckig, G. 16:9 mm. (Borjom.) 

Var. perf'orata W. : fast nur durchbohrt, kugelig, sonst 
typisch; G. 13: 10 mm. — Kob. Icon. f. 1224. 

Var. depressa Kob. (Icon. f. 1226): Geh. noch stärker 
niedergedrückt, mit breiten, dunkel k tstanienfarbenen Bändern, 
letzter ünig. unten abgeflacht, Mund, quer oval, mit dem Basal- 
rand etwas kanticr; G. 19:10 mm. 



lor, 

Var. solirtior Koh. (Icon. f. 1227): (ich. dickschalif»-, {je- 
druiiofen, mit fast reinweisser Grnndfaibe, Basis stark «rewölbt, 
Mund, fast kreisrund, mit einer y-anz auffallend starken weissen 
Lippe u. stark um<re"flilagenem Basalrande; G, 15:10 mnK 

* H. Joailins Mort. Geh. relativ eng genabelt, (o. Nabel 
massig, innen rasch verengert), niedergedrückt, z. fest, schwach 
gestreift u. deutlich gekörnelt, weisslich o. hell gelbgrau, mit 
zwei s. scharf begrenzten, tief schwarzbraunen, z. breiton Bän- 
dern u. oft mit graulichen opaken Fleckchen: Wirbel s. fein, 
etwas vorspringend; Umg. 6, langsam zunehmend, gut gewölbt; 
Mund. s. schief, weit gerundet mondfg., Saum dünn, kaum 
umgeschlagen, weit zurück mit schmaler weisser Lippe, Spindel- 
rand oben dreieckig verl)reitert. G. 25 : 13 mm. (Armemen u. 
Adsliarien.) Bull. Inst. Genev. 1853 II p. 36, 1854 t. 1 f. 10, Kob. 
Icon. f. 992. Syn. H. fhmwvt Mort. 1. c. T. p. 36 — Forrna 1) 
minor (Mort. f. 5). Diam. 17 mm. 

269. H. (licliroxoilil Alts. Geh. genabelt, niedergedrückt, 
grob gestreift, wie runzelig, braungelb, mit weissgelber Kiel- 
binde u. auf beiden Seiten dieser einem dunklen Bande; Umg. 
5 '/ai gewölbt, letzter gerundet, vorn schwach herabsteigend; 
Mund, diagonal, mondfg. -kreisrund, mit z. entfernten Rand- 
insertionen, Saum etwas ausgebreitet, kaum verdickt, innen 
weisslich. Spindelrand verbreitert, weiss. G. 22 ' '^ : 14 mm. 
(Turkestan hei 2\amangcm.) Sitz, ber. Ges. naturf. Freunde zu 
Berlin 1855 p. 17. (Mts.) ' 



270. H. tlelahris iV/s.s. Geh. durchbohrt, kugelig gedrückt, 
unregelmässig gestreift, fein gekörnelt, weiss, mit zwei scharfen, 
braunen Bändern (je I oberhalb u. unterhalb der Mittellinie), 
mit kaum gewölbtem Gew.; Umg. 5 ^ 'j , etwas convex, der 
letzte unten z. abgeflacht; Mund, nur wenig schief, breit mondfg. 
gerundet, weiss, mit durchscheinenden Bändern, Saum leicht 
ausgebreitet, ohne Innenlippe, mit genäherten Insertionen, Spin- 
delrand oben verbreitert. G. 15 : 9 mm. (Kaiikams.) Coq. Schläfli 
II. 1863 p. 43. (Mss.) — Forma 1) alia W., Geh. etwas glänzend, mit 
stumpfkegeligem Gew. (Kob. Icon. f. 1229.) 

271. H. polltit'Jl Bttg. Gleich der delabris, aber eng 
genabelt (nicht nur durchbohrt), gedrückt konisch, dicht un- 
regelmässig gestreift, gar nicht gekörnelt, aber mit s. deutlichen 
Spirallinien, weiss, mit schmalen, linienfgen, nahe an einander 
gerückten Bändern u. diese entweder zwei, oder allein das 
Oberband, o. allein das Unterband o. seltner einfarbig; von 
joannis trennt sie sich durch geringere (irösse, einen Umg. 
weniger, rascheres Anwachsen des Gew., Skulptur, weisse Grund- 
farbe u. weit schmälere Bänder, (i. 18—21 : 11 — 13 mm. 
(Transkaukasien, nördlich von Surhtwt.) .lalnb. 1883 ]i. 170 t. 4 
f. 3—5, t. 6 f. 6, Kob. Icon. N. F. f. 524. 



107 

272. H. liyniplia^u (Dub.) Mss. Geh. durchbohrt, ge- 
drückt kugelig, z. dünn, feingestreift, hell hornfarheuweisslich, 
mit zwei dunklen Bänder; Umg. 7. regelmässig zunehmend, 
etwas gewölbt, letzter oben etwas aufgetrieben, unten etwas 
abgeflacht: Müud. etwas schief, breit gerundet-trapetzenfg. 
(winklig zwischen den geraden horizontalen Basal- u. den 
kurzen fast vertikalen Spindelrand). Saum ohne Innenlippe. 
Basal- u. Spindelrand breit zur. -gebogen, dieser den Nabel breit 
verdeckend. G. 22 : H mm. (Kaukasus b. Poti.) Coq. Schi. II. 
1863 p. 51. (Mss.) 



273. H. rjiv('rü:ieri (Fn-.j Bttg. Geh. eng, zur Hälfte 
verdeckt genabelt, gedrückt kugelig, dünnschalig, fein gestreift, 
fein gekörnelt u. mit feinen, eingedrückten, kurzen Spirallinien, 
hell hornfarben, mit einer breiten weissen Nahtbinde u. einer 
schmäleren weissen Mittel binde: Umg. 6. gut gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, letzter unten gerundet; Mund, weit gerun- 
det, innen mit scharfer weisser Lippe, Spindelrand verljreitert 
u. oben umgeschlagen. G. 16-18:lü — 13 mm. (Kaukasie)t.) 
Fer. in Bull. zonl. 1835 p. 21 (H. inveroiensis), Kiyn i^ull. Mose. 1836 
(H. ravergii), Kob. Icon. f. 1220—22 (H. ravergii).'— Syn. H.limbata 
Kryn. 1833, non Drp , H. ccmcasica l'fr. 1845. 

Var. persica BtUj. (Jahrb. 1881 t. 8 f. 14): mehr gedrückt 
kegelfg., festschaliger, milchblau, mit weissen Striemen, rauh 
skulptirt, mit fadenfgen, soji;ar rippenfgen Anwachsstreifen, letzter 
Umg:. fast kantig, Spindelrand weniger verbreitert, nicht umge- 
schlaofen; G. 17'/,: 12 mm. (Nordpersien bei Astrabad.) Kob. Icon. 
N. F. f. 49. 

* H. triinscaucasiea (ßager) Mss. Gleich der ravergieri, 
aber der Nabel nur eine halb von dem Spindelrand bedeckte 
Perforation, Gew. z. kegelfg.. bald höher, bald niedriger. Geh. 
dünnschaliger, feiner gestreift, hornfarben weissgrau, mit schar- 
fer weisser Kielbinde u. breiter weisser Längsbinde (mitunter 
nur mit einer kleinen verwaschenen Andeutung) unter der 
Naht. G. bis 15 : 12 mm. (Kaukasien; Krim angesehicemmt.) 
Coq. Schi, in Journ. Conch. 1876 p. 31, Mts. Vorderas. Conch. t. 1 
f. 1—2, Kob. Icon. f. 1223. - Forma 1) piiqmo'a Bttg. (Jahrb. 1880), 
G. 7 — 12:5—8 mm. 

274. H. pllipolcniil Bttg. Geh. l)reit durchbohrt, m. o. w. 
konisch-kugelig , s. feHsrhalig , lilauweisslich, h. u. d. mit dunklen 
Querstriemen, stark u. rauh runzelig gestreift u. überall mit 
Spirallinien geziert; Gew. hoch, convex-konisch: Umg. 6 '/j, 
etwas gewölbt, mit tiefer Naht, langsam zunehmend, letzter 
anfangs fast etwas kantig, mit weisser Kielbinde, vorn plötzlich 
herabgebogen, unten gut gerundet; Mund. z. klein, mondfg.- 
k reisrund, innen kastanienfarhen, Saum ausgebreitet, innen scharf 
u. s. stark weissgelippt, Spindelrand verbreitet, umgeschlagen 



108 

dio Perforation halb bedeckend. G. 13 ''^ — H^/^rll '/j mm. 
(Kaukasus, Mt. Scharh-JJagh.) Jahrb. 1«86 p. 137 t. 3 f. 4, Kolj. 
Icon. N. F. f. 522. 



275. H. eiclnvaldi P/r. Geh. weit (an der Mund, er- 
weitert) u. durchgehend genabelt, fast flach niedergedrückt, 
i'auh gestreift, glänzend, milchweiss, opak, mit hornfarljenen 
Punkten u. Radialstriemeu (welche bald fehlen, bald die weisse 
Farbe überwiegend) u. zwei hornbraunen durchsichtigen Binden: 
Umg. 6, regelmässig zunehmend, erst der letzte vorn ausge- 
breitet u. plötzlich herabgebogen: Mund, quereirund, trichterfg. 
ausgebreitet, innen weit zurück ringsum mit einer hohen, aber 
schmalen weissen Lippe. Randinsertionen sehr genähert. G. 17 
— 18:8 mm. (Kaukasus.) Symb. III. 1846 p. 77, Rm.-Kob. Icon. 
f. 1216. 

Var. «lagliestaii» il'nrr.) Kob. (Icon. f. 1217): hornfar- 
hen, mit hellen Radialstiiemen, h. u. d. gelben Querstrifnien 
(von durchscheinenden früheren Innrnh'ppen) u. weisser Kiel- 
binde (mit o. olnie Spiialhändei ). Mund, rein kreisrund, Lippe 
näher anr Rande, Saum weniger ausgebreitet: G. 16:9 mm. 
(Kaukasus in Prov. Daghestan.) 

276. H. anncniacii P/r. Geh. weit genabelt, zus. -ge- 
drückt, pecjibraun, mit milchiveisseii Faltenstreifen (o. weiss, 
faltenrippig), bald mit zwei braunschwarzen Bändern o. mit 
nur dem oberen derselben entwickelt, bald ganz bänderlos: 
Gew. s. kurz konoidisch; Umg. 6, gedrücJct, der letzte kantig, 
kurz herabgebogen: Mund, kreisrund, s. stdiief. tief innen weiss- 
gelippt, Saum ausgel)reitet. G. 9 'U-V^ ' ^(Iß) : 4 ^ V-7(9) 
mm. (Kaukasus in Scharh-Jhigh u. in Kepes-PJagh im IHstr. 
Airi/ui wie auch hei Bogasdach in Armenien.) Ryml). III. 1«46 
)). 77. — Syii. //. zicfikri vur. uirumni Siein. 1847. 

Bern. In Bull. Mose. 1832 nimmt Menetiiesi H. nlpina als eine 
kaukasische Schnecke auf, aber, den Fehler einsehend, nennt er diese 
in denselben Bulletins 1837 IL nivalis. Diesen Namen verändert 
Kalenizcenko (Bull. Mose. 1853) in H. menetriesii und giebt folgende 
Beschreibung: "T. arhiculato-siibdepressa, solidula, snbpelluciila, costu- 
lis transversis, crassiusculis, arcnatis, parum irregularibus tecta, gi'iseo- 
albida, fasciis liinis, tenuibus, fuscis cincta, anfractil)u.s quinis plano- 
rotundatis, suturis (enuibus. profundis, sjMra parurn exserfa, olitusa, 
umbilico niediocri, profundo cum lahio ad se approximato, apertura 
subcompressa lunata, peristomate simplici alho intus valde incras.sato. 
Diam. 3 ' .„ alt. 1 ^/^ lin." Von dieser Art sagt Mousson (Coq. Schi. 
1863): "je ne doute pas, que Mr. Kaien, ait eu cette espece (H. arme- 
niaca) en vue ou la pröcedente (H. eichwahb), en changeant les nonis 
de H. alpina et nivalis en celui de H. menetriesii pour une coquille. 
provenant des hautes Alpes de Schadach. ä 10000' d'elevation" und 
Martens sagt (Vorderas, Conch.) von nivalis: "vielleicht identisch mit 
der armeniaca" und nennt al.s Fundort der vorigen: "Alpenrcgion des 
Schadagh im östlichen Kaukasus", gewiss derselbe Localität wie Schach- 
Dagli, wo lir. Leder die armeniaca aufgefunden. 



109 

h. — Tncheocampphea Pfr. (Mal. Bl. 1877.) 

Uebersi cht. 

f Gew. niedergedrückt , Basis flach f/ewülbt, Spindelrand 
am Nabel wenig verbreitert. (Corsica.) 

'■') Spiralskulptur fehlt. Oberrand der Mund, ohne 
Höcker. 

a. — Spiralbänder hoch oben u. gleich nahe an 
« einander gestellt, Basair and der Mund, qe- 

streckt. — Sp. 277—278. 

b. — ! Das unterste der Spiralbünder doppelt weiter 

von dem mittleren getrennt. Basalrand ge- 
bogen. — Sp. 279—281. 

"•'■■; Spiralskulptur m. o. w. deutlich, Oberrand der 
Mund, mit einem kleinen Höcker av der Insertion ; 
das tmlerste Band dop>peU weiter von dem mittleren 
getrennt, Nabel bald erweitert, bald fast überdeckt. 
— Sp. 282. 

ff Gew. m. 0. w. kegelfg. erhoben, Basis aufgeblasen ge- 
wölbt, Spindelrand am Nabel erweitert u. umgeschlagen. 
(Sardinien.) — Sp. 283 — 285. 

211. H. raspailii Payr. Geh. ungenabelt (selten mit 
einer Nabelritze), niedergedrückt. l)rauu- o. weissgelb, mit 3 
nicht scharf begrenzten rothbraunen Bändern, von denen das 
unterste fast auf der Mitte des letzten Uiug. steht u. mit 
diesem Umg. verschwindet, gestreift, z. glänzend; Umg. kaum 
5, schwach gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte bei weitem 
nicht doppelt so breit wie der vorletzte, vorn stark herab- 
steigend, unten gegen die" Mund, gewölbt; Mund. s. schief, 
breit, gerundet-eifg., Saum wenig zur. -gebogen, hell leberfarbig, 
Basalrand gestreckt, callös, fast horizontal, Nabelplatte meist 
mit einem leberfarbigen Nabelfleck. G. 34:17 mm. (Corsica.) 
Cat. Moll. Cors. 1826 p. 102 t. 5 f. 7—8, Bourg. Moll, nouv., litig. 
1868 t. 44 f. 1—3, Rm. Icon. f. 50.5. 

Var. acropacliia Mab. (Guide de Naturaliste 1880): 
g-elblich, gebändert, mit z. erhabenem Gew. u. g^rossem, zitzen- 
fgem, gehämmertem Apex, Umg. 4 V2 — 5, die ersten z. langsam, 
die letzten s. schnell zunehmend, vorn langsam herabsteigend, 
Mundränder genähert; G. 41:20 mm. 

Var. lenelaia Mab. 1. c. : gelblich, gebändert, s. sparsam 
mi^ Borsthaaren auf der bald abfallenden Epidermis besetzt. Gew. 
gedräckt konoidisch, mit zitzenfgem Apex. Umg. 4 '/'j — 5, un- 
regelmässig zunehmend, der letzte gross, gerundet, vorn stark 
herabgebogen, Sauiü röthlich, Spindel verdickt, fast gezahnt; 
G. 15 : 14 mm. (Bastia.) 

Vor. pilusa Kob. (Icon. f. 1982): Epidermis festsitzend, 
mit diclitstehenden kurzen Haaren» 



110 

278. H. insularis Cr. <£; JJeh. Geh. uugenalielt.- nieder- 
gedrückt, s. fein gestreift, etwas glänzend, durchscheinend, yriin- 
lich weiss, mit hell oliveufarbenen undeutlichen Spivalhiindern; 
Uiug. 4 — 4 '/ai abgeflacht, letzter gerundet, unten gewölltter. 
vorn jlötzlich herabgehogen; Mund. s. schief, raondfg.-oval. 
Saum kurz zur. gebogen, weiss, Spindelraud stark ausgebreitet. 
G. 27 : 12 mm. Wird sich auch durch das Thier von raspailii 
trennen. (Corsica.) Jnum. Conch. 18fiil p. 51 t. 11 f. 3. (Cr.) 



279. H. brocardiilllil Dut. Geh. ungenabelt. z. gedrückt, 
mit etwas erhobenem Gew., deutlich gestreift, dünnschalig, 
grünlich weiss o. olivenfarben, etwas glänzend, mit 3 schmalen 
rothbraunen Bändern; Umg. ^^'j, schnell regelmässig zuneh- 
mend (jeder doppelt breiter als der vorhergehende), besonders 
der letzte, der weit mehr als doppelt breiter wie der vorletzte 
ist u. unterseits vom Anfang an, besonders gegen den Nabel 
u. auf der letzten Hälfte, gewölbt aufgetrieben, vorn langsam 
tief herabsteigend; Mund. z. gerundet, innen weissblaulich, Saum 
innen verdickt, gelblich o. röthlich, Spindelrand stark aber 
schmal umgeschlagen u. hart angedrückt, gebogen. G. 18 — 32 
: 17 — 18 mm. (Corsica h. Bastia.) Rev. et Mag. Zool. 1867 p. 96, 
Bourg. Moll, nouv., litig. 1868 p. 299 t. 44 f. 4—6, Kob. Icon. f. 996. 

Var. oinplialopliora Dut. (Rev. & Mag-. Zool. 1867): 
Geh. offen u. durchgehend genabelt, doch der Nabel zur Hälfte 
von dem stark verbreiterten Spindelrand überdeckt, Basalrand 
unngeschlageii, aber nicht angedrückt, Geh. riifo-olivenfaiben, ge- 
bändert, unten fast gleichmässigr gewölbt; G. "2.5-32: 12 — 16 mm. 
(Mt. Coscione & Renoso: Dut., Corte: Kob , Rotondo: Hagem. sp.) 
FI. brocarii. var. Kob. Icon. N. Y. f. 387. 

280. H, vittalaCCiilCil Mab. Geh. zum Theil bedeckt 
genabelt, niedergedrückt, oben kaum etwas gewölbt, unten z. 
zus. -gedrückt gerundet, zierlich gestreift, fest, opak, unter einer 
dunklen o. roth-olivenfarbenen Epidermis weisslich, mit drei 
kastanienbraunen Bändern; Umg. 4 — -i'/j, die ersten z. langsam, 
die übrigen s. schnell zunehmend, der letzte s. gross, zus.- 
gedrückt gerundet, an der Müud. etwas aufgetrieben, plötzlich 
herabgebogen; Mund, schief, z. eng eifg.-mondfg., unten gerun- 
det, Saum scharf, kaum zur. -gebogen, wenig verdickt, Ränder 
etwas genähert, dünn verbunden, Spiudelrand verbreitert u. 
umgeschlagen. G. 30 — 31 : 12 — 13 mm. ((\)7'sica, h. dem Morast 
Viüalacca.) Arch. malnc. IV. 1869 p. 66. (M.) 

281. II. |-(>llia^MOlii Dut. Geh. ungenabelt, niederge- 
drückt, unten gewölbt, s. dünn, feiugestreift u. zierlich mit 
kurzen, zugespitzten, gebogen, regelmässig geordneten Haaren 
bedeckt, röthlich kastanienfarben, gebändert; Umg. 5, fast flach, 
schnell zunehmend, der letzte zus.-gedrückt-gerundet, vorn zu- 



111 

letzt schnell herabgebogeu : Mund, quer oval-gerundet, Saum 
gelblich, schwach verdickt, lingsum ausgebreitet, Ränder ge- 
nähert, Basalrand gebogen, Spindelrand breit zur. -gebogen. 
G. 80 — 33:14 — 15 mm. (Corsica uvi Corte.) Rev. et Mag. Zool. 
1867 p. 97. (Dut.) 



282. H. cyniisiCJl Ihit. Geh. innen nicässig, unten erwei- 
tert genabelt, niedergedrückt, mit den drei ersten Unig. einen 
flachen Kegel bildend, regelmässig gestreift, mit äusserst feiner 
Spiralskulptur, hellgelblich o. röthlich olivenfarben, mit 3 
schwarzbraunen Rändern, deren das mittlere s. schmal ist; 
Umg. 4 '/j, die ersten regelmässig, der letzte nimmt aber auf 
einmal s. stark an Bi'eite zu u. erhebt sich mitunter fast bis 
zur Höhe des Apex, vorn tief herabsteigend; Naht tief ein- 
gedrückt; Mund, gerundet, s. wenig mondfg., Saum uugelippt, 
mit s. genäherten, fast verbundenen Rändern, mit einem Höcker 
innerhalb der Insertion des Oberraudes, Basalrand zur. -gebogen, 
bogenfg. G. 27 — 28:12 — 14 mm. (Corsica, M. Renoso.) Descr. 
qq. esp. nuuv. ilii groupe de la Raspaili l:e fevr. 1867 p. 6, Rev. et 
Mag-, mars 1867 p. 96, Bgt. Moll, nouv., litig. 1868 t. 44 f. 7—9. — 
Syn. (fiele Bgt. 1. c.) H. rasp. var. umhih'caris pp. Moq. Tand. I855, 
H. revelierii Debeaux Diagn. esp. nouv. de Corse, l:r mars 1867 p. 1, 
Journ. Conch. juil!. 1867 t. 8 f. 1, Kob. Icon. f. 987, (fide Kob.), 
H. planospira Payr. 

Var. tacliigyra W.: Nabel durch den an seiner Insertion 
verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrand beinahe ganz über- 
deckt, Geh. stark in die Quere verbreitert, s. glänzend, unregel- 
niässig gestreift, mit feinen aber s. deutlichen Spirallinien, leb- 
haft braungrün, mit dem untersten der 3 Bänder noch in der 
Basalansicht deutlich sichtbar, Mund, (durch den auffallend rasch 
u. stark verbreiterten letzten Umg.) unverhältnissmässig gross u. 
breit, mit flach gerundetem, leicht ausgebreiteten u. umgeschla- 
genen Basalrand; G. 35:16 mm. (Corsica bei Corte.) "H. revel. 
var.?" Kob. Icon. N. F. f. 386. 



283. H. geiinarii Paul. Geh. undurchbohrt, kugel-ke- 
gelfg., olivenfarben, dreibänderig (das mittlere Band schmal, 
kastanienbraun, Seitenbände breit, verwaschen, das obere deut- 
licher), s. fein gestreift; Gew. auffallend gegen den letzten Umg. 
abgesetzt, mit grossem stumpfem Apex; Umg. 4 '/a, der letzte 
auffallend aufgeblasen, gerundet, vornen stark u. plötzlich herab- 
gebogen; Mund, breit rundeifg., z. stark ausgeschnitten, innen 
bläulich, am Rande intensiv braun gesäumt, Saum dünn, einfach, 
aussen u. an der Basis leicht umgeschlagen, Spindel scharf, 
weiss. G. 32 : 24 mm. {Sardinien Mi. Oliena.) Fauna Is. di Sar- 
degna^882 p. 64 t. 3. f. 2, Kob. Icon. N. F. f. 371. (Kob.) 

284. H. carotii Paul. Geh. m. o. w. vollständig ent- 
nabelt, gedrückt kugelig, festschalig, fein gestreift, glänzend 



112 

oliveiit'arbig. mit drei kastanieubrauncn Bändern; Uing. 4\/2, 
leicht gewölbt, anfangs langsam zunehmend, aber der letzte 
ist aufgetrieben u. namentlich an der Mund, verbreitert, nach 
unten stark gerundet, vorn stark u. rasch herabgebogen; 
Mund, gerundet eifg., innen mit einem braunen Saum, Mund- 
rand ganz wenig umgeschlagen, fleischfarben o. rosa, Spindel- 
rand verdickt, oben verbreitert u. umgeschlagen. G. 32 : 18 mm. 

(Sardinien.) L. c. p. 61 t. 3 f. 1, Kob. 1. c. f. 372. —Forma 1) major 
Mz. (Nachr. bl. 1886, Kob. Icon. f. 873), etwas grösser (34:20'/2 mm.), 
mit einer deutlichen schwieligen Verdickung- anf der Spindel, oder 
(Kob. f 374) ohne Spindelschwiele, mit drei auffallend breiten, dunk- 
len, scharf ausgeprägten Rändern; '2) urrifnsciata Mz. 1. c. nur mit 
einem Spiralbande (Kob. f. 377): 3) viverina Mz. 1. c. (Kob. f. 375), 
Geh. ganz mit gelben Sprengsein bedeckt, wie manche Varietäten von 
H. arbustorum, G. 31:20 mm.; 4) lamarmorcc Mz. 1. c. (Kob. f. 379, 
380). kleiner (27:20 mm.), mit kegelfgem Gew. (Mte. Lusursu); 
^) spectrviii Mz. I.e. (Kob. f. 376), Geh. einfarbig, ungebändeit (G. 29 
: 17 — 20 mm.), Thier grünlich durchscheinend (Dorgali). Ein inte- 
ressanter Verbindungsglied nach H. gennarii ist von Maltzan in Monte 
Oliena gefunden u. von Kob. in Icon. f. 383 abgebiklet. 

285. H, llielOllii M:. Geh. ganz entnabelt o. fein ge- 
ritzt, gedrückt kugelfg., dünn, aber fest, oliveubraun, mit drei 
schilaalen, kastanienbraunen Bändern; Gew. stumpf kegelfg., mit 
grossem Apex; Uing. nur 4, der letzte ist aufgeblasen, gerundet, 
vorn stark u. tief herabgebogen; Naht deutlich, leicht weiss 
befandet ; Mund, rund-eifg., mit s. genäherten Rändern. Spin- 
delrand umgeschlagen, verdickt, oben verbreitert. G. 25 : 17 
o. 29:19*/,j mm. {Sardinien, Mte PaJu.) Nachrichtsblatt d. Mal. 
Ges. 1886 p. 86. Kob. Icon. .V. V. f. 381-82. (Mz.) 



c. — Etieampylff'n West. 

J'cher tiicht. 
f Geh. f/efjittert o. f/ekörrielt. 

A. Geh. yrosfi, t/ewölbt, mit 1 — S braunen Bändern attf oliven- 
farhenem Grunde u. beiderseits mit feinen Spirallinien- (Serb., 
Croat..^ Bosn., Dnlin.) 

1. Geh. offen o. weit f/enabelt. 

0) Geh. schwach r/efjittert, typisch dreibänderig, 
letzter IJmg. yerundet. — Sp. 286 — 288. 

(>()) Geh. äusserst dicht u. scharf gegittert, ty- 
pisch einbänderifi. letzter Ihni/. stumpf gehielt. 

— Sp. 280. 

2. Geh. bedeckt durchbohrt. — Sj). 200. 

B. Geh. offen genabelt, gedrückt, oft rauh gestreift, s. fein gekör- 
nelt, dunJcel hornfarben, selten bläiüich locss, mit 1 dunkel- 
braunen, meist weifsberandeten Mittelbnnd, mitunter schwach 
behaart, Münder z. weit getrennt. (Griechenl., Serbien.) — 
Sp. 201—207. 



113 

13- 

C. Geh. offen o. loeit genabelt, meist stark niedergedrückt, gegittert, 
meist stark gestreift, braun- o. loeissgelb. braun gesprengelt o. 
gestriemt, nnt o. ohne Mittelband, letzter Umq. vorn s. wenig 
herabsteigend, Mundränder z. weit getrennt, Öberrand gerade, 
Basalrand schmal siir.-qebogen. (Kärnten, Krain, Karpathen, 
Nordital, Südostfr.) — '-S>. 2<)S—303. 

I). Geh. offen o. loeit genabelt, gedrückt, s. fein gegittert, grau- 
weiss, kalkig, ohne o. mit einem schmalen Mittelhände, letzter 
Umg. vorn wenig herabsteigend, unten etwas abgeflacht, Mund- 
saum gelippf, Basalrand schivach zur. -gebogen. — S2). 304—305. 

E. Geh. offen 0. weit genabelt, fast scheibenfg. niedergedrückt, 
s. fein gegittert, mit drei Bändern (das oberste oft schwach), 
letzter Tnig. vorn meist tief herabsteigend, Mund, eirund-rund- 
lich, Bänder genähert. (Krain, Steyerm., Tirol.) — Sp. 306—308. 

F. Geh. fein gegittert o. dicht gekörnelt. oft behaart, dttnkel ge- 
färbt (hornbrann, bräunlich o. gelblich oliv en färben), auf der 
Innenseite heller, meistens mit hellen Wachstimmsabsätzen, ty- 
pisch mit s. undeutlichem Bande oben, 1 meist scharfen Mittel- 
bande u. einer breiten dunklen Schattirung unten. 

a. — Spiralbänder fehlen stets, Embryonalwindung dicht 

mit Haarwurzeln besetzt. (Byrenäen.) — Sp. 309. 

b. — Ein Spiralband ist stets vorhanden, mitunter mit 

Andeutungen zweier Seitenbänder. 

aa) Ein braunes Band steht über einer weissen 
Gürtel; Embryonalwind. s. fein wellig ge- 
streift u. punktirt. 

u) Geh. überall s- fein u. dicht, aber unter der Loupe s. 
deutlich u. zierlich mit kurzwelligen S2nrallimen geziert, 
Mund. s. schief, Ränder s. genähert, Spindelrand nach 
oben nicht verlängert. — Sp. 310—312. 

ß) Geh. chagrinirt, mit kurzen, gelbrothen, angedrückten 0. 
zur. -gekrümmten Borsten bekleidet. (Balkanhalbinsel.) 
— Sp. 313-315. 

•/) Geh. mit langen, zottigen, gekrümmten Haaren besetzt. 
(Ungarn.) — Sp. 316. 

()) Geh. äusserst dicht chagrinirt, überall s. fein gerunzelt 
u. mit zahlreichen Haarpunkten bestreut. Gew. ganz 
flach, Unterseite stark getvölbt. (Krim.) — Sp. 317. 

bb) Ein braunes Band steht in einer weissen 
Gürtel, Mund, weniger schief; Embryonal- 
wind, dicht mit Haarpunkten besetzt. 

a) Geh. kaum merkbar spirallinig 0. s. fein gekörnelt 0. 
gekörnelt u. behaart: Mund, mit weit getrennten Eand- 
insertionen, Oberrund fast gerade, (lllyrien, I.strien, 
Italien.) — Sp. 318. 

ß) Geh. dicht gekörnelt, glatt 0. mit schwärzlichen Borsten; 
Randinsertionen loeit getrennt, SaUm ringsum ausgebreitet 
u. umgeschlagen. (Sicil, Alg.) — Sp. 319—321. 

8 



114 

y) Geh. chagrinirt u. dicht mit kurzen, iveissliche», steifen 
Haaren besetzt, Randin sertio)icn weit getrennt, Saum 
schmal zur. -gebogen, Busalrund gestreckt, gegen Spindel- 
rand winklig. (Istrien, Croatien.) -- Sp. 322. 

()) Geh. chagrinirt u. dicht mit gelblichen Haaren besetzt, 
Randin sertionen s. genähert, Saum ringsum umgeschlagen. 
Basalrand gebogen, Sjiindelrand über den Nabel verlän- 
gert. (Hlyrien, Croatien.) — Sp. 323—324. 

t) Geh. chagrinirt, mit groben, schwarzen, abstehenden 
Borsten bekleidet, Randin sertionen genähert, Oberrand 
gerade. (Griechenl.) — »Sp. 325. 

cc) Spiralbänder 3 (die äusseren oft schtoach), 
die weisse Gürtel fehlt. Geh. .stets chagrinirt, 
oft behaart, Mundränder s. genähert, Basal- 
rand meist mit einem Zahne, Mund. s. schief. 
(Dalni., Croat., Serb., Banat d'c.) 

0) Geh. behaart. 

a) Nabel weit, Mundsaum zus.-hängend, m. o. iv. gelöst. 
- Sp. 320-328. 

ß) Nabel zum Theil verdeckt, Mundsaum nur dünn ver- 
bunden o. sogar getrennt. ~ Sp. 32'.)— 332. 

00) Geh. nackt. (Unbehaarte Farallelfor- 
men der Vorstehenden?) 

u) Nabel zum 'Theil verdeckt, Saum s. dütin verbunden. — 
Sp. 333-335. 

ß) Nabel weit, Saum gelöst o. stark zus.-hängend. — Sp). 
336—338. 

Ct. Geh. zvm Theil verdeckt genabelt, mit s. feinen u. undeutlichen 
Spirallinien, weisslich, mit 3 scharf begrenzten Spiralbändern . 
(Serbien, Banat, Croatien, Rumälien.) — Sp. 339. 

H. Geh. erweitert genabelt, feingestreift, äusserst didht geköinelt, 
oft kurzhaarig, hell hornfarben (grünlich gelblich o. blätdich), 
niedergedrückt, mit einem braunen Bande in einer hellen Zone 
über der Mitte des letzten Umg. (mitunter mit einer breiten 
bänderälinlichen Schattirung auf jeder Seite), Mund. s. schief, 
kreisrund. Saum zus.-hängend, oft stark gelöst, iveissgelippt, 
Spindelrand breit umgeschlagen. (Griechenland.) — Sp. 340. 

I. Geh. zum Theil verdeckt genabelt, bläulich o. violett bleigrau, 
cinfarben o. mit 1 braunen Bande ohne helle Zone, fein run- 
zelig gestreift, s. diclit u. fein gekörnelt, Mund, fast kreisrund, 
S'iunt zus.-hängend, einfach, dünn. Spindelrand schwach zur.- 
gebogen. (Dalm , Croatien.) — Sp. 341. 

K. Geh. offen genabelt, hornfarben o. kastanienbraun, mit I dun- 
keln Bande über der Mitte, unter einer .'starken Loiq)e mit s. 
feiner u. zierlicher Spiral.sk ulptur. Mund, quereifg., Saum um- 
geschlagen, Ränder s. (jenäliert. (Südfrankr., Oberitalien.) — 
Sp. 342-343. 

ff Geh. weder gegittert noch gekörnelt (s. selten mit Spuren 
von Spirallinien). 



115 

A. Geh. massig genabelt, oben fast flach, gekielt, eivfarhen dunkel 
olivenbraun, beiderseits lamellenripjjig, Unig. schnell zuneh- 
me>id. Mund, quer-oblong, Saunt dünn, Ränder genähert. (Thes- 
salien.) — Sj). 344. 

B. Geh. offen o. tveit genabelt, gedrückt, gestreift, weiss, mit 3 
■schmalen braunen Bändern, l'mg. langsam zunehmend, letzter 
tief herabsteigend, Mund, ei fg., horizontal, Saum einfach, Ränder 
genähert. (Griechetdand.) — Sp. 345—346. 

C. Geh. hell gefärbt (grau- o. blätdich, loeiss o. iveisslich fleisch- 
farben), auf der Innenseite dunkler, mit dunklen Wachsthums- 
absätzen u. einem Spiralbande. (SüdetiroiKi.) — Sj). 347—353. 

D. Geh. mit einem dunklen Bande in o. über einer hellen Zone, 
die Unterseite der Schale stets dimkler gefärbt als die Ober- 
seite. (Sudeten- xi. Karpathen- Länder .) — Spt. 354—355. 

286. H. pouzoizi Mich. Geh. offeu genabelt, nieder- 
gedrückt-gewölbt, starkschalig, meist oben grob gestreift, etwas 
glänzend, mit feinen Spirallinien bedeckt, gelbbraun, typisch 
mit drei schwarzbraunen Bändern, nämlich 2 schmäleren auf 
der Oberseite, 1 breiteren, gegen den helleren Kielstreifen 
scharf abgegrenzten, gegen den Nabel verwaschenen auf der 
Unterseite; Umg. 5'/j — 6, schwach gewölbt, der letzte gerundet, 
vorn herabsteigend; Mund, breit niondfg., Saum verdickt, Basal- 
rand zur. -gebogen, Spindelrand ausgebreitet. G. 47 : 24 mm. 
{Dalmcdieji, Montenegro, Albanien, Serbien, Bosnien.) Michely in 
(jtuerin Mag. 1831 t. 30, Rssm. Icnti. f. 215. — Foinia 1) major, 
G. 50-52:30 mm.: 2) elevutior Brus., G. 42^35 (40:32) mm.; 3) de- 
pressior Brus., G. 45:20 mm.; 4) bifasciata Brus., nur mit 2 Bändern 
(1. 0. 3.) ü. (1. 2. 0.): 5) unifasciata Ffr., nur mit 1 Bande (0. 2. 0.): 

6) obscura Bz., s. dunkel gefärbt, mit kaum merkbaren Bändern; 

7) unicolor Ffr., klar olivenfarben, ganz ohne Bändern (gravosaensis 
Mhlf.). Zu ihrer Synonymie hören H. varronis Cantr., H. dalmatina 
Parr., H. ragusana Per., H. brenoensis Mhlf. (einfarbior, grüngelb), 
H. macarana Mhlf., H. savignyana Ehrbg., H. trizona Reeve. 

Var. iiionteueg^rin» Z. (Rm. Icon. h. 4 p. 1 f. 459): 
kleiner, gewölbter, olivengrün, mit besonders dunklen u. scharf 
abgesetzten Bändern: G. 29 — 39:16 — 22 mm. (Montenegro, Dalm., 
Herzegrovina, Bosnien.; Dr. Boettger, der diese Form als eine gute 
Art aufifasst, charakterisirt sie so: magnitudine inter H. pouzoizi 
Mich, et serbicam v. Moell., altitudine, forma testse et aperturas, 
colore huic, crassitudine testse illi magis affinis; alt. 23-27, 
lat. 341/2-35 mm. 

Var. bosuensis Kob. (Nachr. blatt 1871, Icon. f. 985): 
kleiner, flacher, meist glänzender, Umg. oben etwas abgeflacht, so 
dass der grösste Durchmesser über der Mitte liegt; G. 31 : 17 mm. 
(Kob.), 28— 35: 13 ','2 - 17 mm. (Möllend.) Variirt einfarben. 

Var. silvestris W.: einfarbig, mit starken Anwachsstrei- 
fen, die mitunter von dunkleren Striemen begleitet sind, fast so 
flach als bosnensis, aber durch rundere, obenher nicht abgeflachte 
Umg. unterschieden, die Mund, erscheint daher mehr gerundet; 
G. 31 : 17 mm. (Südl. Serbien.) Kob. Icon. f. 984. (K.) 



iir. 

* H. SOCCalisina Let. Geh. offen durchgehend genabelt, 
gedrückt, oben u. unten fast gleich gewölbt, fest- u. dick- 
Hcbalig, wellig gestreift u. oben gegittert. fleischfarl)en-weisslich, 
eiufarlieii, mit einem kastanieufarbeuen Bande: Umg. ("5 — 7. 
gewöll)t, z. schnell zunehmend, mit eingedrückter Naht, der 
letzte grösser, gerundet, vorn tief herabsteigend: Mund. s. schief. 
quer mondfg. -eirund (27 : 22 mm.), Saum dick, stumpf, oben 
gerade dachfg., unten zur. -gebogen, Spindelrand oben dreieckig 
verbreitert, Aussenrand wellenfg. ausgebreitet, Ränder durch 
einen starken, leicht kastanienfarbeneu Callus verbunden. G. 51 
: 33 ram. (Tns. Cor/u.) Bull. soc. mal. Fr. 1880 p. 238. (L.) 

287. II. st'rbica (Möllend.) Koh. Geh. müssig genabelt, 
kugelig, überall mit einer mikroskopisch feinen Linienskulptur 
s. zierlich bedeckt, gestreift u. mit z. entfernt stehenden, unter 
der Loupe deutlichen Spirallinien, dunkel olivenfarben o. braun- 
gelblich, mit drei dunkelbraunen Bändern, von denen das mitt- 
lere schmal, Seitenbänder breiter, nach aussen hin verwaschen; 
Umg. 6, langsam anwachsend, gerundet, der letzte bauchig 
gerundet, vorn etwas herabsteigend; Naht tief; Mund, breit 
mondfg. gerundet, innen purpurbraun, mit zwei hellen Binden, 
Spindelrand etwas ausgebreitet, einen kleinen Theil des Nabels 
bedeckend, (i. 27 : 20 mm. (Serbien, Mo)denegro.) Mal. Bl. XIX 
(1872; p. 130 t. 4 f. 7-9, Icon. f. 982. — Forma 1) rosclüti Kim. in 
sc., horngcll). mit drei schwarzbraunen Bändern, deren die lieiden 

■ oberen schmäler u. fast gleich, das untere s. breit u. get^en den Nabel 
veiwaschen. G. 25:17 mm. (Sveltoßorje in Bosnien); 2) tinitaniata 
Bttg. (Jahrb. 1885), rothbrauu, mit einem schwarzen Bande über der 
Mitte, Mund, innen röthlich weiss, mit dem Bande purpurfarben dureh- 
scheinend, G. 28 '/2-30'/2 : 20-20'/, mm. (Montenegro.) 

288. H. piincici (Möllend.) Koh. Geh. loeit u. perspec- 
tivisch genabelt, gedrückt kugelig, mit. abgeplatteter Basis, deut- 
lich gestreift, mit feinen Spirallinien, nicht glänzend, oliven- 
braungelb, mit drei liraunen Bändern, das untere nach dem Naht 
hin breit verschwommen; Umg. G, der letzte unten ahqefiaclit, 
vorn allraählig etwas herabsteigend; Naht icenig tief; Mund, 
weit gerundet, s. loenig ausgeschnitten, Saum einfachj Basalrand 
winklig gebogen, leicht umgeschlagen. G. 30 : 20 mm. (Serbien.) 
Mal. B1."XIX (1876) p. 131 t. 4 f. 10—12. (K.) 



289. H. billinticu ( Partsch.) Rssm. Geh. offen genabelt, 
gedrückt dachfg. -gewölbt, schwach gekielt, gestreift u. durch 
feine, äusserst dichte Spirallinien scharf gegittert, röthlich 
olivenfarben, mit einem dunkelbraunen Bande über dem Kiel 
u. darunter etwas heller gefärbt; Umg. 6, abgeflacht, regel- 
mässig zunehmend, der letzte unten gewölbter, vorn kaum 
herabsteigend: Naht s. wenig vertieft; Mund, breit u. schief- 
mondfg.. Saum zur. -geschlagen mit weisser Lippe, Spindelrand 



1.17 

oben verbreitert, umgeschlagen, den Nabel etwas bedeckend. 
G. 30 : 15 — 17 nun. (Banat, Siebenbürgen, Ungarn.) Icon. 1836 
f. 457, Biclz Fauna Siebenh. 1867 p. 68. — Forma 1) major, G. 31 
: 20 mm.; 2) minor, G. 24:13 mm. 



290. H. Stenomphilla Mke. Geh. l^edeckt durchbohrt, 
niedergedrückt kugelig, mit s. flach konischem o. dachfgem 
Gew.. s. fein gestreift, mit kaum merkbaren Spirallinien, stroh- 
o. bräunlichgelb, mit drei Bändern, von denen nur das mittlere 
dunkel u. scharf begränzt ist; ümg. kaum 6, z. gewölbt, letzter 
gerundet, vorne langsam herabsteigend; Mund, schief, breit 
mondfg., schwach weisslippig, Saum schwach zur. -gebogen, Basal- 
rand fast gestreckt, Spindelrand als breite weisse Laraelle den 
engen Nabel fast ganz verdeckend. Ränder getrennt. G. 31 
: 19—23 mm. (Croatien.) Syn. -1830 p. 126, Kssm. Icon. f. 458. 



291. H. argentellei Kob. Geh. massig weit genabelt, 
niedergedrückt, ziemlich durchscheinend, rauh gestreift, auf der 
Oberseite äusserst fein gekörnelt, roth-hornbraun. mit einem 
kastanienbraunen, in einer breiten hellgelben Zone liegenden, 
Bande über der Mitte, Nabelgegend meist heller gefärbt; 
Urag. 5, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
vorne kurz schnell herabgebogen; Mund. s. schief, breit mondfg., 
Saum weiss, wenig verdickt, Basalrand etwas ausgebreitet, Spin- 
delraud dreieckig verl)reitert. G. 22 — 25:12 — 13 mm.; also 
Verhältniss von Höhe zu Breite wie 1 : 1,86 — 1,92. (Morea.) 
Nachr. Bl. 1872 p. 49, Icon. f. 1053, Mts. Mal. Bl. 1873 t. 3 f. 7. - 
Forma 1) minor, G. 18 — 20:9 — 10 mm., Nabel oft etwas weiter. 

Var. peritriclia Bttci- (Nachr. Bl. 1885): etwas höher, 
ümg. oben wenig-er convex, Naht seichter. Geh. mit einer schwa- 
chen s. weitläufigen Behaarunpr. die nur eine breite Mittelzone 
des letzten Umgangs einnimmt: G. 25 '/j — 29 : IS^j — lö'j mm. 
(IMorea, Omblo u. Knlandritsa.) 

292. H. kollari (Zeleh.) P/r. Geh. offen, z. weit gena- 
belt, niedergedrückt, fein gestreift, mit äusserst feiner Mikro- 
skulptur u. einzelnen, zerstreut stehenden, bei der ausgewach- 
senen Schnecke meistens abgeriebenen, Haaren besetzt, horn- 
farben, mit einem schmalen, rothbraunen Bande in einer breiten 
weissen Zone umzogen, Nabelgegend heller; Umg. Ö^/j, erhaben, 
aber oben abgeflacht, die ersten langsam, die beiden letzten z. 
schnell zunehmend, der letzte gedrückt, vorn etwas herabstei- 
gend; Mund, diagonal, gerundet-mondfg.. Saum weiss, schwach 
gelippt. Ränder genähert, Spindelraud oben verbreitert. G. ^l^i^ 
— 23:7—9 mm. (SerUetu) Mal. Blatt. 1856 p. 180. Kob. Icon. 
f. 1054. 



■ 118 

298 H. pindicji Bttg. Geh. um das Doppelte kleiner 
genabelt als argentellei ('',„ der Geh. -breite), niedergedrückt, 
dünn, dunkel horufarl)en, mit einem kastanienbraunen, nur 
unten weissberandeten Bande, feingestreift, feingekörnelt, mit 
kurzen, l^ald abfallenden Härchen s. sparsam an der Peripherie 
besetzt; Unig. Ö * 4. regelmässig zunehmend* schwach convex, 
letzter gei"undet-etwas kantig, vorue massig herabsteigend; 
Mund, elliptisch-oval, in die Breite gezogen, Saum hräunlidi, 
schwach gelippt, Unterraud faM geradlinig fiach aufsteigend, 
Spindelrand ol)eu breit umgeschlagen. G. 24 : 13 mm., also 
Verhältniss von Höhe zu Breite wie 1 : 1,9.7). (Thessalien in 
Karawa.) Jahrb. Mal. fies. 188ß p. 53 t. 2 f. 3. (H ) 

294. H. choristocllila Bttg. Geh. eng genabelt (''\, der 
Geh. -breite) niedergedrückt, z. fest, gestreift, glänzend, dunkel 
hornfarbeu, um den Na])el heller, mit einem dunklen, oben s. 
schmal, unten breiter weissberandeten Bande an der Peripherie: 
Gew. gedrückt gewölbt; Umg. 4:^i^, etwas convex, regelmässig 
zunehmend, der letzte gerundet, s. schwach kantig, vorne kaum 
herabsteigend; Naht tief; Mund, gross, ausgeschnitten oval, 
wenig schief, Saura ringsum kurz ausgebreitet, mit s. weit 
getrennten Rändern, Ober- u. Unterrand gut gebögen, Spindel- 
rand oben kurz zur.-gel)ogen. G. Xl^l^-.'d^ln ™m., also Ver- 
hältniss von Höhe zu Breite wie 1 : l,«i). (Thessalien hei Karawa 
am Findus.) h. c. p. 55 t. 2 f. 5, Kob. Icon. N. T. f. 523. (B.) 

295. H. J»:JlSparill{e (Ch.) Koh. Geh. z. weit genabelt, 
niedergedrückt, dünn, aber fest, stark gestreift, eigenthümlich 
hläulichxoeiss , mit grünem Schein, in der Mitte mit einem breiten, 
weissen Gürtel, in welchem ein tiefbraunes, schmales Band liegt; 
Umg. 5, langsam regelmässig zunehmend, der letzte schön ge- 
rundet, vorne s. wenig herabsteigend; Mund, weit gerundet, 
wenig ausgeschnitten, Saum einfach, scharf, mit z. genäherten 
Rändern, nur Unterrand etwas umgeschlagen. G. 28 : 18 mm. 
(Gi'iechenland auf dem Oljjinp.) Icon. f. 989. (K • 

Var. üiilMleflexn Btti/. (Jahrb. 1885 t. 4 f. 12): viel mehr 
niedergedrückt. Iteriisteinfai big- 0. horiifarben gelblich. Gew. s. 
wenig erhaben, letzter Umg. vorne deutlicher herabsteigrend, 
Mund, mehr in die Quere verbreitert, Ränder mehr genähert; 
G. 22— 23: 10— 11 nun. (Thessalien, Knkkino vracho ) 

296. 11. ol.VinpiCil Roth. Geh. genabelt, gedrückt kugelig, 
gesti'eift, weisslich, mit einem schmalen, scharf begränzten, 
braunen Band, mitunter mit Spuren von Epidermis an der 
Basis; Gew. z. gewölbt-konisch; Umg. B, gut gewöll)t, langsam 
zunehmend, der letzte gerundet, vorne z. stark herabsteigend; 
Mund, schief, weit queroval. Saum einfach, mit z. genäherten 
Rändern, Unterrand hirht umgeschlagen, an der Insertion ver- 



119 

breitert u. einen Theil des Nal)els bedeckend. G. 22 : 16 mm. 

(Macedonien, Olymp.) Mal. Bl. 1855 p. 35 {H. cimjul. var.), Kob. 
Icon. f. 990. — Syn. H. thessalonica Mss. (Kob.) 

Var. ossica Bttg. (Jahrb. 1885 t. 4 f. 10): Nabel enger 
(2 '/, mm.), Geh. fein u. weniger deutlich oegiitert, dunkel oliven- 
braun, mit dunklerem, oben gelb berandetem Spiralband, Mund, 
verkehrt-eifg., weniger nach rechts unten gerichtet, Basalrand 
mehr, Spindelrand weniger gebogen; G. 21 '/j— 24 : 13 '/j— 14 '/i n^'"- 
(Thessalien, Ossa.) 

Var. inag-iietiice Bttg. (1. c. t. 4 f. 8): gross, relativ eng 
genabelt, überall mit weitläufiger deutlicher Spiralstreifung, m. c w. 
konisch-gedrückt, das dunkle Spiralhand beiderseits z. breit hell 
berandet, Mund, quer kreisfg. -eirund, mit Basal- u. Spindelrande 
weniger verdickt; G. 33— \/2:21 -22 mm. (Thessalien, Kokkino 
vracho.) 

Var. sciara West. (Apergu Moll. Gr. 1879): blauweiss- 
lich hornfarben, mit einem braunen Bande in einem hellen Gürtel, 
gestreift, unter einer scharfen Loupe.bei günstiger Beleuchtung 
überall, aber undeutlich, mit dichten Spirallinien u. die Embryo- 
ii.nlwindung äusserst fein u. zierlich mit welligen Linien skulptirt, 
letzter Umg. vorn s. tief herabsteigend, un*en gewölbt, Mund, 
viel breiter als hoch, Saum innen weiss, Basalrand umgeschlagen, 
Spindelrand breit erweitert u. einen Theil des Nabels bedeckend; 
G. 30: 17— 18 mm. (Macedonien, Olymp.) Bei der Beschreibung 
loco citato war mir die äusserst feine Mikroskulptur der Schale 
entgangen. 

297. H. eoiieinenosi Bttg. Geh. genabelt, grünlich horn- 
farben, mit einem schmalen, dunkelbraunen, nicht o. kaum hell- 
berandeten Spiralbande, erster Umg. gröber gekörnelt, wie mit 
kurzen gelben Härchen besetzt, zweiter s. fein gekörnelt, die 
übrigen mit feinen Spirallinien; letzter Umg, doppelt breiter 
als der vorletzte, an der Peripherie schön gerundet; Mund, in 
Vergleich mit der der argentellei breiter, mit den Rä,nderu ein- 
ander viel weniger zugebogen, breiter umgeschlagen u, mehr in 
den Nabel eingesenkt. G. 8() "^ : 20 "2 mm, ((j7-iechenland 
bei Santatneri in Achoia.) Nachr. b]. Mal. Ges. 1885 p. 120. 



298. H. phalerata (Z.) Bssm. Geh. offen genabelt, mit 
gewölbtem, mitunter erhaben konischem Gew,, braungelb, mei- 
stens braun gesprengselt, mit einem dunkelbraunen Spiralbande in 
einer breiten weissen Zone genau auf der Mitte des letzten Umg.; 
Umg. H, z. gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gerundet, 
vorne schwach hei'absteigend; Mund. s. schief, gerundet-mondfg., 
Saum scharf, fast ohne Lippe, Ränder kaum genähert, Oberrand 
gerade, Uuterrand schwach erweitert, (t. 20 — 23: 13 — 14: mm. 
(Kärnten, Krain.) Icon. f, 159. — Forma 1) cnnoulea, G. 25:14 
— 16 min., 2) minor, G. 15 — 16:11 mm. 



120 

Var. cliaiiia»Ieon (Parr.) Pfr. (Nov. Co'nch. III. t. 99 
f. 10 — 12): stark niecletjn^ed rückt, mit abpeflachton ünipf., zu beiden 
Seiten der Gürtelzone Inann^eschächt o. selbst oleichniässia: o-rau- 
braun, letzter Uni«,»-. l)esnnders anfangs zus.-gedtückt,. Mund, we- 
niger scliief. niclii' nblontr: G. 20: Kl mm. (Kärnten am Mittags- 
kogel.) 

299. H. irlaciillis (/Phomas) Ft'r. Geh. offen genabelt, 
niedergedrückt, schwach gewölbt, auf der Mitte scharfkantig 
0. schwach gekielt, weissgelblich, mit schmutzig bräunlichen 
Schattirungen u. über dem Kiele einem feinen rothbraunen 
Bande, oben faltenstreifig, unten fein gestreift, beiderseits (be- 
sonders unten) mit starken Spirallinien; Urag. 5 ''25 regelmässig 
zunehmend, schwach gewölbt, der letzte unten gewölbter, vorne 
s. kurz herabsteigend: Mund. z. schief, gerundet mondfg., Saum 
weissgelippt, Ränder entfernt stehend, Oberrand gerade, Unter- 
rand schmal zur. -gebogen. G. 16:8 mm. (Tirol, jS orJitalieii, 
Südostfrankreich.) Prodr. (Tabl.) 1822 p. 42, Hist. t, 67 f. 2. -- 
Forma 1) mivor Less. (Rssm. Icon. f. 507). G. 12:7 mm. 

Vfir. ve<«iil»iiH Less. (Moll, del Piemonte 1880): klein 
(Diam. 10 mm.), mehr niedergedrückt, stärker n. regelmässiger 
faltenstreifig. Mittelband schwach 0. fehlt. (Monviso, 2270 mm.) 

Var. cliiopliila Bgt. (Loc. Cat. gen. 1882): olien mehr 
aufgetrieben gewölbt, mit grösseren, aber weniger erhabenen 
Rippen, Umg. 6, gewölbter, langsamer zunehmend, schmäler, 
letzter vorne deutlicher herabsteigend, Mund, schiefer. (Frank- 
reich. M. Thabor b. Briancon.) 

300. H. lautjll'etinsi (Bgt.) Loc. Gvh. trichterfg. gena- 
belt, beiderseits gleich schwach gewölbt, mit \venig gewölbtem, 
etwas dachfgem Gew.. stark gerippt; Umg. 5, flach, z. schnell zu- 
nehmend, letzte)' bis an die Mund, scharf gekielt, unten gewölbter 
als oben, vorn stark herabsteigend; Mund. s. schief, verlängert 
oblong, wenig ausgeschnitten, am Kiele winklig, Saum scharf, 
verdickt, oben geradlinig, unten verln-oitert. G. 13:6 mm. 
(Frankreich zw. drave n. Monestier.) Cat. gen. moll. F'r. 1. 1882 
p. 321. (Bgt.) 

301. H. pelvouxiiia (Bgt.) Loc. Geh. tief u. an der 
Mund. z. stark erweiteit genabelt, oben fast flach, stark scliief 
gerippt; Umg. 5, anfangs laugsam, dann z. schnell zunehmend, 
oben wenig gewölbt, mit deutlicher Naht, der letzte zus.- 
gedrückt, etwas kantig, namentlich anfangs, unten gut gewölbt, 
vornan plötzlich s. kurz herabgebogen; Mund, schief, Saum 
gerade, scharf, innen gelippt, nur an der Basis zur. -gebogen, 
Ränder genähert. G. 13:6 mm. (Frankreich hei Bcrarde.) 
L. c. p. 322. (Bgt.) 

302. H. Jllpillit (Faure-Big.) F'r. Geh. offen genabelt. 
m. o. w. gewölbt, liraungelb, undeutlich u. s. unregclmässig 
hell-gelbbraun gefleckt, ohne Band (meistens mit abgeriebener 



121 

Epidermis), festschalig, gestreift, mit feinen Spirallinien u. 
2 — 3 breiten hellgelblichen Querstreifen; Umg. 5 — 5 ^j^, etwas 
gewölbt, regelmässig zunehmend, an der Naht gekielt, der letzte 
auf der Mitte fein aber deutlich kantig, oben u. unten gewölbt, 
vorne s. wenig herabsteigend; Mund, gerundet-mondfg., innen 
gelblich, Saum weissgelippt, Oberrand gerade. Unterrand schmal 
zur. -gebogen. G. 18 — 19:9 — 10 mm. (Südostfrankreieh.) Tabl. 
syst. 1822 p. 62, Rssm. Icon. f. 158, bat. Mal. Gr. Chartr. t. 6 f. 1—8. 

Va)\ alpieula West. (Fauna eur. 1876): gedrückt konoi- 
diseh o. kieiselfg., oft gtob gestreift, Unig. 6, gewölbt, gerundet, 
Kiel überall schwach, oft fehlend, Mund, klein: G. 15-17:10 
— 12 mm. (Grande Chartreuse.) Dup. Hist. moll. t. S f. 2. 
H. alp. var. (/lohulosa Bgt. (Loc. Cat. gen. 1882.) 

Var. fonfeuilli Mic/i. (Bull. soc. linn. Bord. 1829 f. 13. 
14): Öffner genabelt, stark niedergedrückt, dünnschalig, unregel- 
niässig fein runzelig gestreift, mit stärkeren Spirallinien, weiss- 
lich u. hornbraun marmorirt, letzter Umg. oben u. unten fast 
gleich schwach gewölbt, deutlicher kantig, vorne tiefer herabstei- 
gend, Mund, eifg.-niondfg., mitunter aussen etwas eckig: G. 18 
—21:8—10 mm. (Alpes du Dauphive.) Dup. Hist. moll. t. 8 
f. 3, Bgt. Mal. Gr Chartr. t. 4 & 5. — Syn. H. tif/riiia v. 
michaudiana Rssm. Icon. f. 510. 

303. H. SChniidti (Z.) Rssm. Geh. massig weit genabelt, 
stark niedergedrückt, mit s. wenig erhobenem Gew., fein ge- 
streift, mit bald kaum merkbaren, bald s. deutlichen, von ein- 
ander z. entfernten Spirallinien, besonders nach der Mund, hin, 
schmutzig gelbgrau, gegen die Mund, zu, namentlich auf der 
Unterseite olivenbraun, dicht weisslich gesprengelt. geschäckt 
u. fleckig, festschalig, oft mit Andeutung eines dunkelbraunes 
Bandes über der Mitte des letzten Umg.; Umg. 5, regelmässig 
zunehmend, z. gewölbt, mit vertiefter Naht, der letzte zus.- 
gedrückt gerundet, zuweilen oben schwach stumpf kantig, vornen 
langsam herab.* teigend; Mund. s. schief, gerundet-mondfg., innen 
braun, Saum s. wenig erweitert, innen stark weissgelippt. Ränder 
weit getrennt, Oberrand herabgebogen, Basalrand etwas zur.- 
geschlagen. G. 17 — 20 : 9 — 11 mm. (Kärnten, Krain.) Icon. 
f. 156. - Forma 1) mnjor, G. 25: 12 mm. 

* H. Iiessei Kimak. Geh. enger genabelt, höher gewölbt, 
stark unregelmässig gestreift, immer, besonders auf letztem Umg. 
oben u. unten s. deutlich gegittert, Umg. gerundet, der letzte 
relativ schiiiäler im Vergleich zum vorletzten, Mund, kleiner, 
halbmondfg. G. 17 — 20:11 — 13 mm. (Siebenbürgen.) Beitr. 
Moll, fauna Siebenb. 1883 p. 23, Cless. Moll.fauna Oestr.-Ung. 1887 f. 76. 



304. H. lieriliesiaiiii Pini. Geh. offen, aber gegen die 
Mund, hin langsam erweitert genabelt, m. o. w. niedergedrückt, 
bald z. hoch erhoben, fast gedrückt konoidisch, bald s. schwach 



122 

gewölbt, starkschalig, grauweiss, kalkig, ohne o. mit Mittelband, 
gestreift, untrr der Loupe mit feinen Spirallinien; Unig. B — 7, 
langsam regelmässig zunehmend, z. gewölbt, letzter unten etwas 
abgeflacht, vorne schnell u. kurz herabgebogen, alle Umg. mit 
Tendenz zur Bildung eines Kiels; Naht eingedrückt; Mund, oval- 
gerundet, innen hellbraun, Saum verdickt, Oberrand vorgezogen, 
gerade. G. 20—25:14 — 15 mm. (Sorditalien int M. Preso- 
lana, M. Ghno u. M. Zendola.) Atti soc. ital. 1874 p. 7, Kob. 
Icon. f. 1080. 

Var. fri^idescen!« Del Preti (Bull. soc. mal. it. 1879 t. 
1 f. 7 — 9): weit genabelt, Umg. gewölbt, die zwei letzten gross, 
die übrigen regelmässig zunehmend, Naht tief, Mund, klein, ge- 
rundet; G. 25—32:11-15 mm. (Alpi Apuane. Pania della Croce.) 
Paul. 1. c. t. 2 f. 4. 

Var. apuana Issel (Moll, di Pisa 1866): weit genabelt, 
gewölbter, starker gestreift, Mund, gernndet oblong; G. 25 — 26 
:12— 14 mm. (Alpe Apuane.) Paul. 1. c. t. 2 f. 6. 

Var. lig-tirica Koh. (Icon. f 1081): meist scharf gebändert, 
fast kreisfg.. letzter Unig. wenig veibieitert, dadurch Mund, 
kreisfg.; G. 20:10 mm. (Piemont h. Linione u. Pesio.) 

Var. frig-idiNNiiiia Ad. (Paul. 1. c. t. 2 f. ): klein, nieder- 
gedrückt, gebändert, s. schwach gestreift, Mund, klein, gernndet- 
oblong: G. 14—20:8—9 mm. (M. Frerone in Valle Oglio, bis 
1900 m.) 

305. H. nicolisiana Adami. Geh. s. weit, fast trichterfg.. 
von der Spitze au langsam aufgerollt genabelt. ya.s"f//o''/i nieder- 
gedrückt, wenig fest, s. fein gestreift, eigenthümlich. äusserst 
fein u. dicht gerunzelt von kurzen, aber unter der Loupe deut- 
lichen Spirallinien, weisslich o. grünlich-hornfarben. mit einem 
schmalen aber scharfen braunen Spiralbande hoch oben; Umg. 
5 Vi — 6, z. abgeflacht, die ersten langsam zunehmend, der letzte 
grösser, aber gerundet stumpfkan^ig, unten abgeflacht, gegen 
die Mund, hin etwas gewölbter, vorne kurz herabsteigend; 
Mund, quer oval-gerundet, innen gelblich, Saum weissgelippt. 
Ränder z. weit getrennt, Unterrand schmal umgeschlagen,, ge- 
streckt gebogen, oben nicht verbreitert. G. 22 — 27: 11 (n. Ad. 
7-8^/2) mm. (Norditalien, M. Zevola u. M. Tre Croci.) 
Bull. soc. mal. ital. 1885 p. 214. 



30(t. H. inlcrilHMlia F>'r. Geh. often genabelt, stark nie- 
dergedrückt, mit schwach gcwöl1)tem Gew., festschalig, schwach 
gestreift, mit feinen Spirallinien, gell)lich- o. bläulich-weiss. mit 
drei braunen Bändern, von denen nur da-i iniüehte zii.'i. -hängend, 
die heideji Seitenbänder aber fleckig unter brächest; Umg. 5. schwach 
gewölbt, z. regelmässig zunehmend, letzter unten gewölbter, 
vorne schnell u. s. tief herabsteigend; Mund s. schief, eirund. 



123 

Saum erweitert, Ränder s. genähert, Oberrand wenig, Unter- 
rand schmal zur. gebogen. G. 18 — 15: 7—8 mm. (Krain, 
Friaul, Oheritalien.) Piodr. 1821, Hist. 1821 t. 68 f. 1—2, C. Pfr. 
Naturgesch. d. Moll. III, 1828 p. 18 t. 4 f. 17—19, Rssm. Icon. f. 155. 
— Syii. li. catcnulata Mlilf., H. Cornea Rrum. 

807. H. zle^L^leri (Sehn.) Bssvi. Geh. weit genabelt 
(Nabel von der Spitze an langsam erweitert, alle Umg. zeigend), 
fast scheibenfg. niedergedrückt, graulich-weiss o. schmutzig- 
brjaunweips. glanzlos, mit 2—3 s. feinen, meist m. o. w. unter- 
brochenen, braunen Bändern, von denen 1 — 2 über, das 3:e 
unter dem deutlichen, abgr s. abgestumpften Kiele, oben rippig, 
unten fein gestreift, äusserst dicht chagrinirt; Umg. 5, z. regel- 
mässig zunehmend, abgeflacht, der letzte unten gewölbt, oben 
vorne stark u. z. langsam herabsteigend; Naht vertieft; Mund. 
s. schief, rundlich-eifg.. Saum ringsum erweitert, oben wenig, 
unten stark umgeschlagen, weissgelippt, Ränder genähert. G. 15 
— 18 : 6 — 7 mm. (Krain, Steijermnrk.) Icnn. f. 154. 

308. H. ieiliiila (Rssm.) Gredler. Geh. massig genabelt, 
niedergedrückt, schwach gewölbt, mit erhabenem Apex, weisslich, 
mit 3 braunen Bändern, von denen das obere stets schwach ist, 
dicht gestreift, mit äusserst feinen aber deutlichen Spirallinien, 
glänzend, z. dünnschalig; Umg. 4 ^/j — 5, regelmässig zuneh- 
mend, wenig gewölbt, der letzte beiderseits gleich schwach 
gewölbt, unterhalb gelblich-grau, vorne etwas herabsteigend; 
Mund. z. schief, rundlich-moudfg., Saum weiss, wenig gelippt, 
Ränder etwas genähert, Oberrand gerade, Unterrand umgeschla- 
gen, Spindelrand ein wenig verlängert u. stark verbreitert. 
Ct. 10— II : 5 » 2— 6 mm. (Tirol.) Couch. Tirols 1856 p. 69, Rssm. 
in Cherrin. Conch. Cah. t. 121 f. 4 — 6. — Kyn. H. amhrosi Strobel, 
H. martinatiana De Metta. 



309. H. [».Vl'f'liaicjl Draj). Geh. eng genabelt, stark 
niedergedrückt, s. wenig gewölbt, dünn, glänzend, hornfarbig 
olivengrün, ohne Band, s. fein gestreift, Embryonalwindung 
dicht mit Haarwurzeln besetzt; Umg. kaum 5, z. schnell zuneh- 
mend, schwach gewölbt, der letzte etwa doppelt breiter als der 
vorletzte, unten etwas gewölbt, vorne kaum etwas herabsteigend: 
Naht z. tief; Mund, schief, mondfg.-oval, Saum zur. -gebogen, 
mit einer deutlichen, glänzend weissen Lippe, äusserlich schwefel- 
gelb eingefasst, Spindelrand länger u. gestreckter als der Ober- 
hand. G. 15—22:7 — 10 mm. f. Dup. (Ost- Pyrenäen.) Hist. 
moll. 1805 p. 111 t. 13 f. 7, Dup. Hist. t. 7 f. 2, Bgt. Moll. 8an-Julia 
de Loria 1863 t. 1 f. 12-14. 

Var. xantlieli«»a Tlgt. ap. Fagot (Soc. hist nat. Toul. 
1879): offner crenabelt. Gew. fast flach, Umg. regelmässig zuneh- 
mend, der vorletzte breiter, der letzte unten flacher, alle an der 
Naht (nicht auf der Mitte) gewölbter, Müud. quer-oblong-gerundet. 



124 

Oberrand g'ewölbter, Unterrand schwächer (gebogen, Spindelrand 
weniger verbreitert u. zur.-fjebooen: G. l(^~-in:7 mm. — H.pijren. 
(K vomplauatn Bgt. Moll. San Julia de Loria 1853 t. 1. f. 12-14. 
(PJag.) Fagot gielit die Grösse als "alt. 7, diam. 8—9 mm." an. 
was ofienbar irrig ist. 

Var. seiiiiclatlirata M^est : s. eng genabelt, s. dünn 
u. zerbrechlich, fast flach niedergedrückt, s. fein gestreift, die 
Streifung auf allen Unig. oben an der Naht äusserst dicht gestellt 
u. äusserst dicht gekornelt (o. die Querstreifen von dichten Spiral- 
linien abgebrochen), welche Skulptur übrigens fehlt, letzter U'iig. 
dick, gerundet, vorne gerade, Mund, breit mondfg., Unten and 
gestreckt-gebogen: G. 15:7 mm. (Ostpyrenäen: Dup. ex.) 



310. H. icIlthyoiUilia Held. Geh. weit genabelt, stark 
niedergedrückt, typisch fast flach, fein gestreift, mit s. deut- 
licher Spiralskulptur, stark glänzend, dünn, horngelb, mit einem 
z. breiten, braunrotheu Bande, unter diesem auf dem schwach 
angedeuteten Kiele ein weisslicher Gürtel u. unter diesem die 
dunkle Anlage eines zweiten breiteren Bandes, Nabelgegend 
hell; Umg. 5^'2, allmählig zunehmend, s. flach, letzter zus.- 
gedrückt, unten etwas gewölbter, stark erweitert, vorne plötzlich 
tief herabgebogen: Mund. s. schief, z. ausgeschnitten, gedrückt 
eifg.. Saum erweitert, innen dünn weissgelippt, Ränder s. genä- 
hert, Spindelrand s. verlängert, umgeschlagen. G. 22 : 8 mm. 
(Sädhayern, Tirol, Käryiten, Krain, Grossramming in Ober- 
österreich, Ostschiveiz.) Isis 1857 p. 203, Cless. Exe. Moll, fauna 1884 
f. 99. — " Syii. H. eoriiea Voith. H. foctenx pr. p. C. Pfr . H foetens 
Rssm. f. 92. 

Vur. ai'liates Z. (Rssm. Icon. f. 600) ; etwas kleiner, die 
weisse Kielbinde breiter. Spiralband dunkler, Unterseite braun, 
gegen den Nabel heller, Kielantieutung schwächer: G. 18—19 
:9mni. (Tirol. Kärnten, Steyermnik.) H.civguliint Desh. ap. Per., 
H. achatina Pot. & Mich. " 

* H. stroWeli Leasi. Geh. weit genabelt, gedrückt kugelig, 
mit z. erhabenem Gew., grünlich hornfai-ben, glänzend, fein 
gestreift, mit einem breiten oberen, beiderseits verwaschenen 
u. einem unteren, stark verwaschenen Bande u. zw. beiden der 
weisse Kielgürtel; Umg. Ö'/j, schwach gewölbt, der letzte 
vorne herabgebogen u. vorgezogen; Mund. s. schief, Saum um- 
geschlagen, innen gelippt, mit genäherten Rändern. (Piernont, 
V. del Cervo.) Moll. viv. del Picmonte 1880 in Atti R. .Acad. dei 
Lincei p. 362 t. 4 f. 1-4. (P.) 

311. H. cisillpillil Stab. Geh. weit, aber zum Theil ver- 
dickt genabelt (N. 4 V'3 mm. br.), gedrückt, mit .schwach erha- 
benem Gew.. dünn, glänzend, feingestreift, mit feiner Spiral- 
skulptur, gi'lblich hornfarben, mit einem schmalen, oft z. undeut- 
lichen, bräunlichen Bande u. unter demselben mit einer stet.s un- 
deutlichen (oft ganz fehlenden) helleren Zone; Umg. ÖV'j, schwach 



125 

gewölbt, mit vertiefter Naht, der letzte schnell zunehmend u. 
erweitert, weit mehr als doppelt so breit als der vorletzte, 
zus.-gedrückt-gerundet, unten z. gewölbt, vorne s. tief herab- 
gebogen; Mund. s. schief, rundlich-eifg., mit einem dunklen 
Baude ringsum innerhalb des erweiterten weissen Saumes, Räuder 
s. genähert, meist durch einen schwachen Wulst verbunden, 
Basal- u. Spindelrand zur. -geschlagen, dieser dem Nabel vorbei 
verlängert. G. 25 — 29 : 12 — 14 mm. (Südtirol, jS'orditalien.) 
Müll, da PienioiJl 1864 p. .^)1 t. 1 f. 6, Kob. Icon. f. 1051. — Syii. 
H. inttata Jan, H. sebinninia Kob., H. aäelozona Parr. 

Var. <le bettai Adami (Moll. Brescia e Berg. 1876 f. 
1—3): kleiner, festschaliger, enyer genabelt (N. 1 '/j— 2 Vj mm. 
br.), stärker gestreift, mehr niedergedrückt, ohne weissen Gürtel : 
G. 16—20:6—8 mm. (Brescia, Südtirol.) 

Var. aflaiiiii Kob. f Jahrb. 1S75, Icon. f. 1052): auffallend 
weit genabelt (iS'. 6 mm. br.), festschaliji, weniger glänzend, mit 
schmalem, mitunter fast verschwindendem Bande, Unterseite voll- 
ständig abgeflacht : G. 28—33 : 18—19 mm. (ümgeb. des Iseo-Sees.) 

Var. rlitetica Ms.s. (Stab. Moll. Piem. 1864, Kob. Icon. 
f. 1050): weniger gewölbt, mit scharfem, schmälerem n. dunkle- 
leni Spiralbande, aber schwächer o. gänzlich fehlender weiss- 
licher Zone, Nabel 5 mm. breit, letzter ümg. mehr zus. -gedrückt, 
aber wie der Typus vorne tief herabgebogen; G. 27 — 29:13 mm. 
(Schweiz, Tirol.) 

312. H. zolin tu Stial. Geh. offen genabelt, gedrückt, mit 
z. gewölbtem (rew.. fein gestreift, mit feiner Spiralskulptur, z. 
dünn, etwas glänzend, bräunlich o. gelblich olivenfarbig, mit 
einem schmalen, scharf begi'enzten, braunrothen Bande; Umg. 
5 ','2, z. gewölbt, der letzte gerundet, unten stark ge^völbt, yorne 
schwach herabsteigend; Mund, schief, rundlich mondfg., Saum 
erweitert, zur.-gebogen. schwach weissgelippt. Ränder genähert. 
fni Jnner'n des letzten Umg. ist der auswendig selten merkbare 
weisse Gürtel deutlich u. in demselben ist das braune Band viel 
deutlicher als bei den beiden vorstehenden Arten. G. 25 — 27 
: 12 — 14 mm. (Schweiz, Norditalien, S.O. Frankreich.) Kurzes 
Verz. 1820 p. 87, Rssm. Icon. f. 91. Dup. Hist. MolL t. 6 f. 4, Cless. 
Moll. f. Oest.-Ung. 1887 f. 56. — Syn. H. viitata Villa in sc, H. pla- 
nos]}ira Mich., H. foetens M. Tand., JE. (jallica (Bgt.) Loc. — Forma 
1) foetens Stud. (Syst. Vers. 1820), kleiner (22:10 mm.), mit schwacher 
heller Zone unter dem Spiralbande. 

Var. fflavovirens Dum. <(■ Mort. (Moll. Savoie 1852): 
festschaliger, klar weissgelblich o. hellgrünlich, ganz o. fast ganz 
ohne Spiralband, mit der Mündungslippe stärker u. nach innen 
über einen Theil des Gaumens verbreitert. (Norditalien, Savoyen.) 
— Forma 1) monozonatu Pollon. (Atti Accad. Torino 1885), mit 
einem braunrothen Bande. (Poll.) 

Var. iiKxlesta Moq. Tand. (Moll. Fr. 1855): sehr dünn- 
schalig u. zerbrechlich, dunkel ockerröthlich gelb, einfarben. ohne 
Band. (Südöstl. Frankreich, Piemont.) Poll. 



126 

313. H. SUbzOllJlfa Mss. Geh. z. weit genabelt, nieder- 
gedrückt-gewölbt, dunkel hornfarben. mit einem dunkelbraunen 
Bande, uMer welchem eine breite helle Binde läuft, fein ge- 
streift, äusserst dicht u. fein gekörnelt, mit zahlreichen, kurzen, 
fast angedrückten, leicht abfallenden, gelbrothen Borsten; Umg. 
5, leicht gewölbt, schnell zunehmend (jeder doppelt breiter als 
sein vorgehender), der letzte vornen etwas herabsteigend; Mund, 
schief, mondfg. -gerundet, innen grau, Saum weisslich, kurz um- 
geschlagen, etwas verdickt, Basalrand zur. -gebogen. G. 23 — 26 
: 14 mm. {Griechenland in Cephalonia u. Epirus.) Coq- Schi. 
I. 1859 p. 28, Pfr. Novit. Conch. III. t. 107 f. 12-14, Kob. Icon. N. F. 
f. 104. — Forma 1) minor, G. 20 : 12 mm. Cfr. Westerl. et Blanc 
Apergu faune Grece p. .^3. 

Var. AisiskUH Blanc (AperQu 1879): unterscheidet sich 
durch etwas engeren Nabel, stärkere Skulptirung, düstere Fär- 
bung, Zurücktreten der hellen Kielbinde und ' mitunter weiss- 
berandete Naht; G. 23:13 mm. (Corfu.) Kob. Icon. N. F. f. 105. 

314. H. brensUei Bttg. Geh. mittelweit, ungefähr zur 
Hälfte durch den Spindelrand verdeckt genabelt, gedrückt 
kegelfg., festschalig, röthlich hornfarben, mit einem kastanien- 
braunen Bande, unter welchem eine wenig deutliche, heller 
gelbliche Zone steht, rippenstreifig, s. dicht mit feinen, kurzen, 
zur. -gekrümmten, hellbraunen Härchen bedeckt; Gew. gewölbt 
kegelfg., mit kleinem, vorspringendem Apex; Umg. 6, stark 
gewölbt, fast aufgetrieben, regelmässig zunehmend, der letzte 
verbreitert, unten stärker gewölbt, vorne herabsteigend; Naht 
eingedrückt; Mund, breit eirund, z. stark ausgeschnitten, Saum 
weisslich, etwas verdickt, Ränder zus. -neigend. Aussen- u. 
Unterraud deutlich umgeschlagen. G. 27 '/.^ — 28 : 16 ''2 — 17 
mm. (Bttg.), 29 : 19 mm. (Kob.). (Griechenland hei Janitza in 
Messenien.) Jahrb. Mal. Ges. 1883 p. 335, Kob. Icon. N. F. f. 384. (K.) 

315. H. mÖll(Ml(l(M"t'fl Kob. Geh. relativ eng u. von 
dem verbreiterten Spindeirand z. verdeckt genabelt, gedrückt 
kugelig, dünnschalig, leicht gestreift, s. dicht gekörnelt. horn- 
braun, mit einem z. hochstehenden Bande u. einer meist s. 
schwachen unterliegenden hellen Zone, dazu mit z. langen, 
einzelstehenden' aber Regelmässig vertheilten Haaren besetzt; 
Umg. 5 ','2, gut gewölbt, regelmässig zunehmend, nur der letzte 
etwas verbreitert u. nach der Mund, hin rasch herabsteigend; 
Mund, weit gerundet-mondfg., nach aussen etwas abgestutzt, 
Saum stark weiss- 0. gelblich-gelippt, z. weit ausgebreitet, 
unten umgeschlagen, Ränder etwas genähert, Oberrand vor- 
gezogen, meistens etwas winklig gegen den Aussenrand. G. 14 
— 18:10 mm. (Bosnien u. Serbien.) Nachr. Hl. 1871 p. 72, 
Möllend. Fauna F^osn. f. 1—3, Kob. Icon. f. 1094-95. — Syn. H.pan- 
cici Hz. 1879. 



127 

316. H. liiizayaiisi Cless. Geh. offen u. weit genabelt, 
s. niedergedrückt, fast flach, z. fest, fein gestreift, mit langen, 
zottigen, gekrümraten Haaren, hornfarben, mit einem deutlichen 
braunen Bande, unter diesem ' eine helle Zone u. dann noch 
ein, nach unten verwaschenes Band; Umg. ö'/ji langsam^ 
zunehmend, letzter gut doppelt so breit als der vorletzte, 
vorne etwas herabsteigend; Mund, breit mondfg., Saum er- 
weitert, eingestülpt, Spindelrand z. verlängert. G. 22 : 9^/5 mm. 
(Nordungarn in Tatraqebirge.) Moll, fauna Oesterr.-Ung. 1887 p. 
151 c. fig. (Cl.) 



817. H. hospes West. Geh. offen trichterfg. genabelt, 
ganz flach niedergedrückt, äusserst dicht chagrinirt, s. dicht 
u. fein überall gleichiuässig von kurzen, gestreckten, feinen 
Erhöhungen u. Vertiefungen gerunzelt wie auch mit zahlreichen 
Haarpunkten bestreut, grauweisslich, hoch oben auf dem letzten 
ümg. mit einem schmalen rothen Bande u. unter diesem einer 
undeutlichen helleren Binde; Gew. scheibenfg. flach; ümg. ^r^'j, 
regelmässig zunehmend, abgeflacht, der letzte doppelt breiter 
als der vorletzte, oben schwach, unten stark gewölbt, vorn 
gerade; Naht z. eingedrückt; Mund, gross, eckig breit mondfg., 
Saum gerade, innen dünn weissgelippt, Oberrand vom Feste- 
punkte hgrizontal, Spindelrand schief herabsteigend, einen star- 
ken Winkel mit dem Unterrande bildend. G. 15:7 mm. {Krim 
b. Sewastopol; angeschwemmt?) 



318. H. pisinospira Larn. Geh. tief, offen u. z. weit 
genabelt, m. o. w. bis fast flach niedergedrückt, unregelmässig 
schwach gestreift, unter der Loupe äusserst fein u. dicht ge- 
körnelt, hornfarben, über der Mitte der Umg. mit einer z. 
breiten weisslichen Zone u. in dieser einem schmalen rothbraunen 
Bande, über dieser ist noch ein s. undeutliches gelbbraunes 
Band u. unter derselben eine breite nach unten allmählig ver- 
waschene braune Schattirung; Umg. 5 — y'/2i flach gewölbt, 
die ersten langsam zunehmend, der letzte mehr als doppelt 
breiter als der vorletzte, unten gewölbt, vorn etwas herab- 
gebogen; Naht tief; Müud. gerundet mondfg., nach aussen wie 
abgestutzt, Saum flach ausgebreitet, Uuterrand stark zur. -ge- 
bogen. G. 26 — 27:11 — 12 mm. (Ttalien in Tjigurien, West- 
emilien, 'Toskana, Umbrien, Marken.) Hist. anim. sans vertebr. 
VI. 1822 p. 78, Paul. Fauna Calabr. t. 2 f. 1. — Syn. 11. vittata Jan, 
H. planasp. V. etrnsca Kob. Icon. f. 1059, H. timbilicaris Stab. — 
Forma 1) majoi\ G. 31-33:13-14 nun. (Paul. t. 2 f. 2, depressa); 
2) minor, G. 27:12 mm. (Paul. t. 5 f. 5); 3) minima, G. 20—23:11 
— 12 nim.; 4) gJobosa, G. 27:14 mm. (Paul. t. 2 f. 4); 5) rugosa, 
Geh. stark runzelig gestreift (Paul. t. 2 f. 7). — Vergl. für diese pro- 
teische Art die durchgehende Auseinandersetzung der Marchesa Paq- 
lucci in Fauna malacol. della Calabria 1880 p. 73—94. 



128 

f Formen ohne o. fast ohne Spiralskulptur . (Norditnlien 
n. lllyrier}.) 

Vur. stabile! Paul. 1. c: flach iiiederg-edrückt, z. kreisfg., 
weit offen gfenabelt, deutlicher gebändert, fast ohne weisse Ober- 
binde, letzter Umg. u. mit ihm die Mund, stark in die Quere 
verbreitert, oben z. abgeflacht u. undeutlich kantis", Ba.«!alrand 
nahe der Insertion etwas winkli^r gebogen, Basis überhaupt etM'as 
abgeflacht; G. 30:15 mni. (Italien in Venezien.) H. nmhüicuris 
Brum. Cat. nionfalc. 1838, H. umhil r. itulica Stab. Moll. Piam. 
1864; Feruss. Hist. t. 68 f. 10 b, c. (fide Paul.), Kob. Icon. f. 1057. 

— Forma 1) illnsyaca Adami (Bull. soc. mal. ital. 1885), grösser, 
weiter genabelt, dunkler gefärbt, festschaliger u. stärker gestreift. 

Vnr. ullepitsclii West. (Fauna europaea 1876); grösser, 
etwas erhoben, festschaliger, letzter ümg. oben gerundet, Mund, 
breiter, rein quer-oval, Spindelrand s. zur. -tretend u. theilweisse 
in den Nabel eingesenkt, so dass er einen Theil desselben verdeckt; 
G. 32 : 16 rnm. (Kärnten, Venezien.) U. planosp. var. Kob. Icon. 
f. 1058, var. kobeltiana Cless. Moll, fauna Oester.-Ung. 1887 f. 62. 

— Forma 1) {vittata Schm.), die weisse Binde s. breit u. scharf 
ausgeprägt (Malborgeth). 

Var. illyrica Stah. (Moll. Piemont 1864): Nabel nur wenig 
durch den Spindelrand überdeckt, Gew. z. gewölbt, Umg. z. cou- 
vex, die helle Mittelzone schwach u. die Seitenbänder undeutlich; 
G. 27—28:14 mm. (Friaul, Illyrien.) 

Var. padana Stah. (Moll. Piem. 1864, t. 1 f. 5): Nabel 
enger, zu mindestens einem Drittel von dem stark verbreiterten 
Spindelrand überdeckt, Gew. erhaben, Spiralskulptur deutlicher, 
Mund, mehr gerundet-mondfg., mit stärker gebogenem ünter- 
rande; G. 25—27 : 13—14 mm. (Italien in Piemont u. Lombardei.) 
Rssm. Icon. f. 90 (.503), Kob. Icon. f. 1055. — Forma 1) euganea 
Stab. 1. c, kleiner, dünnschaliger, glänzend (Euganeen b. Padua.) 

Var. erjaveci Cless. (Moll, fauna Oest.-Ung. 1787 f. 61): 
in der Gestalt, namentlich dem erhobenen Gew., gleich Aar padana, 
aber der Nabel ist nur ganz wenig überdeckt, ümg. regelmässig 
gerundet, Mund, noch rundlicher, Färbung dunkler braungelb, die 
helle Mittelbinde gegen die Mund, so dunkel eingefasst, dass 
man von drei Bändern sprechen könnte; G. 27:14, 29:12 mm. 
(Friaul.) Kob. Icon. f. 1056. 

ff Grössere Formen mit gekürnelter o. auch hehaa^rter Ober- 
fläche (Mittel- H. Süditalien). 

Typus. 

Var. istriana Stoss, in sc: durchgehend, unten erweitert, 
aber zum Theil von dem verbreiterten, zur. -geschlagenen, nieder- 
gedrückten Spindelrande verdeckt genabelt, niedersjedrückt, etwas 
gewölbt, mit vorstehendem Apex, starkschalig, röthlich hornfar- 
ben, init einem schwachen (mitunter gänzlich fehlenden) braunen 
Spiralbande in den) breiten, weissgelblichen Gürtel, fein ehagrinirt, 
dicht mit kurzen, weichen, weisslichen Haaren besetzt, Umg. 
5V2 — 6, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, letzter unten 
gewölbt, vorne wenig u. kurz herabsteigeixl, Mund, gerundet- 
mondfg., Saum ausgebreitet, stark weissgelippt: G. 25—31 : 14 
—17 mm. (Istrien bei Albona: Stoss. ex.) 



129 

Var. pubescens (Tiberi) Paul. (1. c. t. 3 f. 1—2): relativ 
eng', zum Theil bedeckt, genabelt, niedergedrückt, s. schwach sre- 
wölbt, fast dreibänderig-, röthlich hornfarben, s. fein gekörnelt, 
mit kurzen, zerstreuten, meist abfallenden Haaren, Mund, quer- 
oval, mit schwach gebogenem Unterrande: G. 23— 24 : 12— 13 mm. 
(Abruzzo.) H. pub. pr. p. Tib. Ann. soc. mal. Belg. 1878. 

Var. casertana Paul. (1. c. t. 3 f. 3): z. ofien genabelt, 
dunkel gefärbt, mit breiter Mittelbinde u. deutlichen Bändern, 
wenig gewölbt, mit s. zerstreuten Haaren, Unterseite z. gewölbt, 
Mund mit schwach gebogenem Unterrande, Saum milchweiss o. 
gelblich, jnit einem violettfarbenen Flecken bei dem Insertions- 
punkte; G- 23'/.^— 26 : 13— 14 mm. (Italien, Caserta unweit Neapel.) 

Var. alif'feiisis Paul. (Contrib. fauna mal. ital. 1881 t. 2 
f. 3): grösser, z. eng u. zum Theil bedeckt genabelt, dünnschalig, 
s. zerbrechlich, opak, mit wenigen kurzen Haaren, letzter ümg. 
mehr aufgetrieben, Mund, breit, kaum gerundet, Basalrand ge- 
bogen, Saum äusserst dünn; G. 29:16 mm. (Abruzzo.) 

Var. calva Kob. (Icon. f. 1060): z. weit aber vom Um- 
schlage des Spindelrandes zum Theil bedeckt genabelt, z. ge- 
wölbt, mit breitem Mittelgürtel u. deutliehen Bändern, fein gra- 
nulirt, aber auch unter einer starken Loupe ohne Haarnarben, 
letzter Umg. gut gerundet, fast aufgeblasen, Mund, mondfg.-rund, 
mit gebogenem Unterrande: G. 25:15 mm. (Abruzzo.) Var. de- 
•pilata (Orsini) Paul. 1. c. t. 3 f. 4. "H. depilata Orsini ? in lit- 
teris" ist doch ein gar zu schwacher Grund für die Priorität 
dieses Namens und der Namen von Kobelt ist gut, obwohl früher 
benützt, weil calva Lowe u. calva Gould gehören ganz anderen 
Untergattungen zu. 

Var. setulosa Brig. (Atti R. Acc. Sc. Napoli l\. 1825 p. 
172, t. 1 f. 1 — 3): offen genabelt, niedergedrückt, etwas kugelig, 
fein gestreift, fein chagriniit, mit kurzen, schwarzen, steifen, 
leicht abbrechenden (selten beibehaltenen) Borstohen dicht be- 
setzt, rothbraun, mit breiter weisser Gürtelzone, in welcher, mehr 
nach oben hin, ein dunkelbraunes Band hinläuft, Umg. schnell 
zunehmend, nur der letzte nicht ganz doppelt breiter als sein 
vorgehender, gegen die Mund, eingezogen, gerundet, unten bauchig 
gewölbt, vorn schwach herabsteigend, Mund, gerundet mondfg., 
Saum ringsum ausgebreitet u. zur. -gebogen, röthlich weissgelippt; 
G. 24— 27 : 12— 13 mm. (Ital., Römisches Gebiet u. Ascoli Piceno.) 
Tiberi 1. c. t. 1 f. 2, Paul. 1. c. t. 4 f. 1, 2; 5. — Syn. H. seti- 
pila Z., Rm. Icon. f. 89, H. setosa Costa 1839, Bourg. Amen. 
Mal. 1860 t. 12 f. 5—6,. H. setosula Auct. div. 

Var. calabrica Patil. (1. c. t. 4 f. 3—4): lelativ sehr 
eng, zum Theil, mitunter zur Hälfte bedeckt genabelt, nieder- 
gedrückt kugelig, mit z. erhabenem Gew., gestreift, überall stark 
u. dicht gekörnelt, röthlich braun, mit breiter weisslicher Mittel- 
binde u. in dieser einem braunen Bande, Umg. 6—672, z. schnell 
zunehmend, der letzte gerundet, unten gewölbt, vorn wenig u. 
langsam herabsteigend, Mund, gerundet mondfg., Saum ausge- 
breitet, stark weissgelippt: G. 25— 28 : 15— 18 mm. (Calabrien.) 
— Forma 1) depressa Paul., G. 25:13 mm.; 2) ylobosa Paul., 
G. 26:18 mm. 

9 



130 

fff Kleinere Formen mit gekörnelter o. mich behaarter Ober- 
ßäche. (Mittelitalien.) 



herabsteigend, Saum gelblich, dunkel gefleckt, ausgebreitet; G. 
19_24:9— 12 mm. (Italien, Castellaniara di Stabia.) Forma 1) 
depressa Paul., Gew. flach niedergedrückt: 2) luteola Paul., Geh. 
gelblich, meist mit abgeriebenen Haaren. 

Var. cassinensis Pa^d. (1. c. t. 5 f. 4): gleich der nea- 
politana, aber s. dicht u. fein gekörnelt, dicht mit kurzen Haaren 
besetzt, dunkel hornfarben, opak, deutlicher mit drei Bändern 
umgeben, letzter Umg. unten stärker gewölbt, Mund, mehr ge- 
rundet, Saum mehr ausgebreitet u. stärker gelippt; G. 19Vj — 24'/2 
:10— ll'/i mm. (Italien, Mte. Cassino.) 

Var. occultata Paul. (Conch. Mte Argentaro 1886 t. 1 
f. 4): relativ eng, zum Theil bedeckt genabelt, gewölbt, fest- 
schalig, röthlich kastanienfarben, fein chagrinirt, mit groben, 
langen, schwärzlichen Borsten bedeckt, Umg. ö'/j, regelmässig 
zunehmend, gut ffewölbt, der letzte gerundet, gross, vorne z. tief 
herabgebogen, Naht tief, Mund, eirund, Saum ausgebreitet; G. 
23V2:13V2mm. (Italien, Isola del Giglio et Mte." Argentaro.) 
Forma 1) minor, G. IS^/VlO'/i n\m.\ 2) minima, G.U'/jiD mm. 



319. H. niacrOStoniJi (Mhlf.) Rssm. Geh. offen gena- 
belt, stark niedergedrückt, aber mit etwas erhabenem Gew.,, 
fest, braungelblich, glanzlos, oben äusserst fein u. dicht ge- 
körnelt, mit einem braunen Bande in einem breiten, aussen 
undeutlichen, innen s. klaren weissen Gürtel; Umg. 5. kaum 
etwas gewölbt, fast abgeflacht, die ersten langsam, die beiden 
letzten schnell zunehmend, der letzte unten gewölbt, vorn tief 
herabsteigend; Naht z. vertieft; Mund. s. schief, breit mondfg. 
(viel breiter als hoch), Gaumen bis tief innen weiss verdickt, 
Saum breit zur. -gebogen, dick gelbweisslich gelippt. G. 25 — 29 
: 12 — 14 mm. (Sicilien.) Icon. f. 216. — Syn. H. 2^lanos2rira 
Phil., H. siculina Z., pervia et didyma Mhlf. — Forma 1) iinicolor, 
festschalig, gelblich, ohne Band. 

Var. ereta Paul. (Mater, faune mal. Ital. 1878): Geh. in 
Umriss eifg. durch den gegen die Mund, hin stark aber regel- 
mässig erweiterten u. verbreiterten letzten Umg., welcher sogar 
hinter dem s. breit umgeschlaoenen Mundsaum etwas eingezogen 
ist; G. 32-33:15—16 mm. (Mte. l'ellegrino.) 

Var. cryptozona (Z.) Rssm. (Icon. f. 217): dünnschalig, 
s. schwach chagrinirt, wenig gestreift, mit einem schmalen, loth- 
gelben, meist s. undeutlichen Bande in dem wenig merkbaren 
helleren (lürtel; G. 26:11 mm. 

Var. confusa Ben. (Illustr. 1857 t. 4 f. 20): für eine 
Campylaee eng genabelt, niedergedrückt, festschalig, gestreift, 
oben fein chagrinirt, röthlich hornfarben, fast dreibänderig, mit 



131 

weiblicher o. weisslicher Mittelhinde u. mit z. weitläufig stehen- 
den Haarnarben, ümg-. 5. gut gewölbt, reoelniässig zunehmend, 
der letzte vörne kurz tief herabgebogen, unten gewölbt, Mund, 
gerundet-mondfg., Saum urngeschlagen, schwielig verdickt, welche 
Verdickung sich ein Stück weit in den Gaumen hinein zieht, 
Basalrand mitunier callös verdickt, Spindelrand verbreitert, den 
Nabel zum Theil verdeckend; G. 25—27:12—13 bis 33:16 mm. 
(Sicilien.) Kob. Icon. f. 1064. 

320. H. beiiedictii Koh. Geh. loeü genabelt, ganz flach 
niedergedrückt (die oberen Umg. im Profil gar nicht sichtbar), 
di'nmschalig u. "iierbrechlich, glanzlos, meist düster röthlich horn- 
farben, wenig sichtbar gebäudert, fein chagrinirt, mit kurzen, 
schwarzbraunen, sehr fedsitzenden, in Quincunx zierlich u. regel- 
mässig angeordneten Borsten dicht besetzt; Umg. 5*;,, ge- 
wölbt, regelmässig zunehmend, aber der letzte erweitert, 7iiehr 
als doppelt breite?' wie der vorletzte, vorn plötzlich herab- 
steigend; Mund, in die Quere verbreitert, weit mondfg., schief, 
Gaumen weiss, verdickt, Saum ringsum ausgebreitet u. umge- 
schlagen, weisslich, schwach verdickt. G. 29 : 18 mm. (Sicilien.) 
Mal. Bl. XIX. p. 128 t. 4 f. 4-6 u. Icon. f. 1062 (von oben nicht gut). 
— Syn. H. lefeburiana Phil., H.setqnla Ben. 111. t. 4 f. 21, 1. 12 f. 2. 

Var. tricliothroa (Bgt.) JBew. (Nuovo Cat. 1882): grösser, 
Gew. erhabener, Nabel kaum etwas vom Spindelrande verdeckt, 
Spiralband kaum merkbar. (Madonie.) Ben. 

Var. cliuelotriclin (Bgt.) Ben. 1. c: kleiner (G. 21:11 
nim.), mit schwach gewölbtem Gew., schwärzlich, mit einem 
schmalen Bande in dem undeutlichen helleren Gürtel, dicht u. fein 
gekörnelt, mit kurzen kastanienbraunen Borsten z. dicht besetzt, 
Nabel etwas vom Spindelrande verdeckt, Mund, gerundet mondfg., 
Saum schmal ausgebreitet, Gaurn nicht verdickt. (Aetna.) 

321. H. sclerotficha Bgt. Geh. relativ s. eng genabelt, 
niedergedrückt-gewölbt, unten convex, dünnschalig, gelblich 
hornfarben, mit einem schai'fcn braunen Mittelband in einem 
breiten verwaschenen Mittelgürtel, die oberen Umg. fein ge- 
streift, der letzte grob, alle mit starken, steifen dunklen Haaren 
bedeckt, welche regelmässig u. ziemlich dicht stehen; Nabel- 
gegend hellfarben; Umg. 6. gut gewölbt, regelmässig zunehmend, 
der letzte vorne langsam herabsteigend; Naht tief eingedr-ückt ; 
Mund, quereirund, Saum weiss, schwach verdickt, ringsum zur.- 
geschlagen, Ränder entfernt, Spindelrand den Nabel zum Theil 
bedeckend. G. 26 — 32: 16 — 18 mm. (Kabylien bei Chabet- 
el-Äkra.) Moll, nouv., litig. vol. II. p. 15 t. 1 f. 1-4 (H. schlsero- 
tricha), Kob. Icon. f. 1061. (B.) 



322. H. hil"tjl Mke. Geh. z. eng genabelt, scheibenfg. 
niedergedrückt, mit fast flachem Gew., dünnschalig, s. dicht 
mit kurzen steifen wesslichen Härchen besetzt, chagrinirt, grau- 
lich hornfarbig, mit einem hellbraunen Binde in einem schwachen 



132 

weisslichen Gürtel u. ül)er u. unter diesem mit schwachen Spuren 
noch zweier andern: Unig. 5 — 5 '/j. abgeflacht, regelmässig 
zunehmend, der letzte vorne s. wenig herabgebogeu, unten 
wenig gewölbt; Naht vertieft; Mund, winklig breit moudfg.. 
Saum weissgelippt, schmal zur.-gel)ogen. Ränder weit getrennt, 
Basalrand gestreckt, einen Winkel mit dem kurzen Spindelrande 
bildend. G. 17 — 21 : 8 — 10 mm. (Tstrien, Fiuiiie, Croatien, 

Krain.) Syn. meth. moll. 1828 p. 126," Rssm. Icon. f. 95. — Syii. 
H. deplan a Z. olim. 



323. H. lefebliriana Fer. Geh. z. weit genabelt, schei- 
benfg. niedergedrückt, mit fast ganz flachem Gew., s. dünn- 
schalig, mit kurzen, weichen, gelblichen, z. geraden u. dicht 
in regelmässigen Reihen geordneten Haaren besetzt, fein cha- 
grinirt, graulich hellhornfarbig, mit einem hellbraunen Bande 
in dem breiten, aber undeutlichen weisslichen Gürtel: Umg. ÖV^, 
abgeflacht, der letzte mehr als doppelt breiter als der vor- 
letzte, nach unten verschmälert, vorne tief herabsteigend: Naht 
eingedrückt; Mund. s. schief, breit o. gerundet mondfg.. Saum 
weissgelippt, ringsum umgeschlagen, Ränder genähert. Spindel- 
rand s. verlängert, stark zur.-gebogen. G. 27 — 29: 11 — 13 mm. 
(Illyi^ien.) Prodr. 1822 p. 71, Hist. t. 69 f. 6. Chemn. Conch. Cab. 
ed. 2. t. 81 f. 1—2. — Syn. H. fehuriana Rssm. Icon. f. 94, 501, 
H. hirsuta Brumati. 

324. H. sadleriaiia (Z.) Rssm. Geh. weit genabelt, stark 
niedergedrückt, mit wenig gewölbtem Gew., dünnschalig, dicht 
mit kurzen, steifen, gelblichen Härchen besetzt, s. fein chagri- 
nirt, hornfarbig gelblich, mit einem oft undeutlichen rothbrau- 
nen Bande fast in der Mitte einer undeutlichen weisslichen 
Zone; oberhalb dieser ein zweites hellbraunes Band u. unter- 
halb derselben eine nach unten verwaschene Schattirung; Umg. 
5 ^/j, abgeflacht, regelmässig zunehmend, der letzte stark er- 
weitert, mehr als doppelt breiter wie der vorletzte, tief herab- 
steigend, nach unten verschmälert; Naht vertieft; Mund, schief, 
gerundet mondfg., Saum weissgelippt, zur.-gebogen, Ränder ge- 
nähert. Spindelrand verbreitet, s. verlängert. G. 28 — 30:12 
— 15 mm. (Croatien, Krain, Frianl.) Icou. f. 502. 



325. II. coinepllüra Bgt. Geh. eng, zur Hälfte durch 
den Spiudelrand verdeckt genabelt, niedergedrückt-gewölbt, 
dünnschalig, s. fein chagrinirt, gelblich hornfarben, mit einem 
dunklen Bande in dem weissen Gürtel u. mit groben schwarzen 
weitläufig stehenden Borsten; Umg. 5. abgeflacht, z. schnell 
zunehmend, letzter vorne stark herabgebogen, unten gewölbt: 
Mund. s. schief, mondfg. -gerundet, Ränder einander genähert. 
Oberrand fast gerade, nur Aussen- u. Unterrand umgeschlagen, 



133 

Spindelrand oben lireit zur.-geschlagen. G. 25 ''3 : 15, 27 : 13 mm. 
(Griechenland in Corfu u. bei Mauromati in Messenien.) Cat. 
rais. moll. or. 1859 p. 19, Amen. mal. II. 1860 p. 64 t. 12 f. 1—4, 
Kob. Icon. f. 1063. — Syn. H. distans Mts. Jahrb. Mal. Ges. 1876 
p. 338 t. 12 f. 1. 



326. H. setOSa (Z.) Rssm. Geh. offen genabelt (Nabel 
innen eng. unten schnell erweitert), scheibenfg. niedergedrückt, 
dünn, zerbrechlich, feingestreift u. chagrinirt, zottig von langen, 
nicht s. dicht stehenden, streifen, borstigen, gelben Haaren, 
gell)lich hornfarl)ig, mit 3 hellbraunen Bändern, (Seitenbänder 
oft stark verwaschen); Umg. 5, kaum etwas gewölbt, schnell 
zunehmend, der letzte gross, mehr als doppelt breiter als der 
vorletzte, unten bauchig gewölbt, vorn plötzlich tief herab- 
gebogen: Naht etwas eingedrückt: Mund. s. schief, gerundet, 
Saum weiss, ausgebreitet-zur. -gebogen, zus. -hängend, auf der 
Wand durch eine freie erhabene Laraelle, m. o. w. gelöst. 
Spindelrand vor dem Nabel verbreitert, innen meist mit einem 
breiten wulstigen Zahn. G. 25 — 30 : l4 — 15 mm. (Dalmatien, 
Albanien, Istrien, Finme, Croatien, Bosnien, Südungarn.) Icon. 
f. 221. — Forma 1) major, G. 35:16 mm; 2) minor, G. 23:11 mm; 
3) convexior W., G. 28:17 mm; 4) litoralis Brus. (Mon. Camp. 1869), 
mehr gerunzelt u. opak, mit kürzeren, h. u. d. fehlenden Haaren, 
Mittelband schmal. (Dalm.) 

327. H. brusiliap* Stoss. Geh. stark erweitert genabelt, 
niedergedrückt, etwas gewölbt, festschalig. schwach unregel- 
mässig gestreift, äusserst dicht u. fein gerunzelt (nicht gekör- 
nelt), dicht mit s. kleinen u. kurzen, gelblichen Härchen besetzt, 
weissgelblich o. bläulich, mit 3 hellbraunen, aber viel deutli- 
cheren Bändern als bei setosa; Umg. S'-j. wonig gewölbt, z. 
schnell zunehmend, der letzte an der Peripherie zus. -gedrückt, 
unten nur convex, nicht bauchig, vorne plötzlich tief herab- 
steigend; Mund, wie setosa, aber schiefer, mehr oval, weniger 
gelöst. G. 32 : 16 mm. (Dalmatien in Mte. Biokovo: Stoss., 
Velebit: Zel. ex., Croatien: Parr.) Bell. soc. adriat. 1876 p. 293 
c. fig.. Kob. Icon. f. 1132 (Text), f. 1131 (Tafel.) Hieher wahrschein- 
lich H. setosa var. Rssm. Icon. f. 222. 

Var. velebitaiin Klee: kleiner, orewölbter, gelblich o. 
blaugrau, dicht u. stark chagrinirt, mit zahlreichen kurzen gfelben 
Haaren besetzt, Mittelhand s. schmal, Seitenbänder z. breit, Miind. 
gerundet, durch eine s. niedrige, oft fast fehleri,de Lamelle auf 
der Wand schwach verbunden, der zahnartiffe Höcker des Spin- 
delrandes kaum angedeutet; G. 22—23 : 10—11 mm. (Velebit: 
Klee, ex.) Rssm. Icon. f. 605-606. 

328. H. rrillita (Sandri) Strobel. Geh. z. weit genabelt, 
niedergedrückt, mit erhalienem glattem Apex, dünn- aber fest- 
schalig, s. fein gekörnelt, oben unregelmässig rauh gerunzelt, 
mit auffallend langen. gel])lichen, Haaren, schmutzig hornfarben. 



• 

mit drei undeutlichen rothbraunen Bändern; Umg. b ^l^, regel- 
mässig zunehmend, abgeflacht, der letzte dadurch oben stumpi- 
kantig, gegen die Mund, hin schnell u. tief herabsteigend, unten 
bauchig gewölbt; Naht tief; Mund, fast kreisfg., Saum weiss, 
etwas gelippt. zus. -hängend, fast gelöst, Unterrand umgeschlagen, 
gebogen u. ungezahnt. ( Türkei b. Torre Prolog, JJaJmatien bei 
Verlicca.) Giornale di Mal. 1858 p. 108, Brus. Princ. Mal. 1866 p. 53 
t. 1 f. 1. Klee. Nachr. 111. 1872 p. 61. Kob. Icmi. f. 1068. 



329. H. setiljersi (Z.) Rssm. Geh. z. eng u. von dem 
breit umgeschlagenen Spindelrande zur Hälfte o. mehr verdeckt 
genabelt, gedrückt kugelig, dünnschalig, fein gestreift, chagri- 
nirt, mit z. langen gelben steifen Haaren bedeckt, blass horn- 
farben o. weisslich, nieist nur mit einem schmalen rothbraunen 
Bande, seltener mit verwaschenen Seitenbändern; Umg. 5, ge- 
wölbt, schnell zunehmend, der letzte gegen die Mund, stark 
erweitert, vorne stark herabsteigend, gerundet, unten bauchig 
gewölbt; Mund, oval-gerundet, Saum weisslich, dünn. Ränder 
s. genähert, mitunter getrennt, meist verbwidea, nie gelöst, 
Basalrand umgeschlagen mit m. o. w. deutlichem Zahn. Gr. 24 
— 26 : 18 mm. (Dahnatien.) Tcon. IV. 1836, p. 3 als setosa var. 
erwähnt, Rrusina Monogr. Camp. 1869 p. 33, Kol). Icon. f. 1069. — 
Forma 1) (/}oJmlosa Kucik, kleiner, kugeli]D;er, G. 20:11 mm. (Ins. 
Meleda.) 

330. II. lloft'inuiMli (Partsch) Rssm. Geh. fast o. gänz- 
lich von dem stark verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrand 
bedeckt genabelt, kugelig, mit z. hohem Gew.. dünn, s. fein ge- 
körnelt, fein gestreift u. mit kurzen, nicht dicht stehenden 
(nur 9 — 12 auf dem |_ j-mm.), steifen, braunen Härchen, horn- 
gelb, mit einem schmalen rothbraunen Bande (zuweilen mit 
noch 2 anderen, aber s. undeutlichen): Umg. 5 Ö^l^, z. ge- 
wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte oben s. gross, unten 
stark bauchig, vorne tief hera])steigend: Mund, gerundet-eifg., 
Saum zur. -gebogen, dünn gelippt. Ränder s. genähert, kaum 
verbunden, Spindelrand bogig, mit breitem zahnartigem Wulst. 
G. 28 : 18 mm. (Ualmatieti, Montenegro.) Icon. f. 224. - «yn. 
H. monoiona Z. P^orma 1) major, G. 35:22 mm. 

381. H. wnlten* Bttg. Gleich der hofmanni, aber der 
Nabel etwas grösser, die drei Bänder fast gleich stark u. gleich 
gefärbt, das mittlere breiter, die Behaarung fast mikroskopisch 
(nur unter der Loupe sichtbar), äusserst klein u. dicht (min- 
destens 25 — 80 der gelblichen Härchen kommen auf dem Q-mm.). 
G. 25 ''2 —28 '/j : 15 — 17 mm. (Süddah/udieii bei Spitza-Suto- 
more.) .Jahrb. Mal. Ges. 1886 p. 37 t. 2 f. 1. (Httjj.) 

882. H. lilecakl (Parr.) Pfr. Geh. durch den verbrei- 
terten, umgeschlagenen Spindelraud zur Hälfte bedeckt genalielt, 



135 

kugelig-niedergedrückt, hornfarben gelblich, mit drei schmalen 
braunen Bändern (Seitenbänder undeutlich), fein chagrinirt u. 
dicht mit kurzen, steifen, gelben Haaren besetzt; Gew. z. er- 
hoben; Umg. 5 ',;,. etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der 
letzte gerundet, unten stärker gewölbt, vorne s. tief herab- 
steigend; Mund, queroval, Saum weiss, dünn gelippt, Ränder 
s. genähert, nicht zus. -hängend, nur durch einen dünnen Wulst 
verbunden, Spindelrand zur.-gebogen, auf der Mitte mit einem 
gestreckten wulstigen Zahn. G. 30: 16 — 18 mm. (Dalmatien 
hei Narenta.) Mal. ßl. 1870 p. 141, Mts. Nachr. Bl. 1872 p. 8, Kob. 
Icon. f. 1065. — Syn. H. lucescens Kucik ap. ßrus. 1866 (nomen), 
H. kledachi mult. 



333. H. insoletji (Z.) Essm. Geh. z. eng, durch den 
stark verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrand mehr als 
zur Hälfte verdeckt genabelt, kugelig, dünnschalig, fein ge- 
streift, äusserst dicht u. fein gekörnelt. horngelb, mit drei 
feinen, zuweilen fast unterbrechenen, braunen Bändern; Umg. 
5. der vorletzte stark gewöll)t, der letzte bauchig, vorne lang- 
sam tief herabsteigend, um den Nabel herum aufgetrieben; 
Mund, quer eifg., viel bi'eiter als hoch, Saum s. schwach ge- 
lippt, offen, Unterrand z. gebogen, innen auf der Mitte mit 
einem starken breiten Höcker. Ränder sich sehr gegen einander 
neigend, meist durch eine schwache Wulst fast verbunden. 
G. 25:18—19 mm., 28 V'^: 15-16 mm.. 32:17 mm. (Bal- 
matien.) Icon. f. 506. — Syn. H. insolida Auct. mult. 

334. H. priPtt'Xtil (Parr.) Ffr. Geh. mittelweit, zum 
Theil von dem stark verbreiteten u. umgeschlagenen Spindel- 
rand überdeckt genabelt, niedergedrückt, mit kürz konischem 
Gew., rauh gestreift, fast gerunzelt, fein gekörnelt, weisslich 
hornfarl)en, mit drei kastanienbraunen Bändern, von denen das 
unterste fast in der Mitte des letzten Umg. verläuft; Umg. 5, 
z. gewölbt, der letzte bedeutend breiter als die anderen, ge- 
drückt gerundet, vorne langsam tief herabsteigend; Apertura 
weit oval-gerundet, stark in die Quere verbreitert. Saum schwach 
gelippt, umgeschlagen, Räuder genähert, aber nur durch einen 
ganz dünnen Callus verbunden. G. 27 — 29:14 — 15 mm. (Dal- 
matien.) Malak. BI 1870 p. 142. Kob. Icon. f. (1066) 1067. — »yu. 
H. insolida Walderd. 1864, H. i)is. i\ rugata Kucik ap. Brus. 1866, 
Camp, ins costula'a Bz. ap. Brus. 1869, H. pratextata (Parr.) Kob. 

335. H. iiaiTiitiiiiii {Klee.) Kob. Geh. z. eng u. zum 
grössten Theil von dem oben verbreiterten u. zur. -gebogenen 
Spindelrand überdeckt genabelt, gedrückt kugelig, chagrinirt, 
dünnschalig, gelblich hornfarben, mit drei schmalen braunen 
Bändern; Umg. 5, gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte 
gerundet, nach unten aufgeblasen, vorne erst langsam herab- 



136 

steigend, dann plötzlich herabgebogen ; Mund, gross, rund-oval, 
Saum offen, dünn, Basalrand zur. -gebogen, ungezähnt, Ränder 
genähert u. durch einen s. dünnen Callus verbunden. G. "24 
—29:16 — 19 mm. (Dahnatien.) Nachr. Bl. 1877 p. 76, Icoti. 
r. 1366-67. 

* 

336. H. (leniuhltil Rssm. Geh. weit genabelt, stark nie- 
dergedrückt, mit kurz kreiselfgem Gew., z. fest. z. gestreift, 
fein chagrinirt, horngelb. mit drei dunkelbraunen Bändern; 
Umg. 5 ^/j, flach-gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte zus.- 
gedrückt-gerundet. vorne z. schnell tief herabsteigend; Mund, 
gerundet, Saum ausgebreitet, s. schwach gelippt, auf der "Wand 
zus. -hängend u. gelöst, auf dem Basalrand mit einem breiten 
stumpfen Zahn. G. 28 : 14 mm. (Jjahttatien.) Icon. f. 223. — 
Forma 1) major, ü. .% : IJI nun. 

337. H. iniherbis Brus. Geh. breit genabelt, nieder- 
gedrückt, fein gekörnelt, gestreift, glänzend, hornfarben, mit 
drei braunen Bändern; Umg. 5 '2- abgeflacht, der letzte vorn 
herabgebogen; Mund, gerundet, Saum schwach gelippt, breit 
umgeschlagen, zus. -hängend u. gelöst, mit einem schwachen 
Zahn auf dem Spindelrande. G. 28 : 13 mm. (Croatien. Bull, 
soc. mal. ital. 1876. — Syn. H. denudata Zel. ap. Brus. (Br.) 

338. H. nicolai Klee Geh. weit genabelt, niedergedrückt, 
mit bald flach erhobenem, bald fast ganz flachem Gew., fest- 
schalig, chagrinirt, z. rauh gestreift, graugelb, mit drei Bän- 
dern; Umg. 5, gut gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
zus. -gedrückt gerundet, unten gewölbter, vorne plötzlich tief 
herabgebogen; Mund, gerundet eifg., Saum dünn weissgelippt, 
weit umgeschlagen, bald nur zus. -hängend, bald stark gelöst, 
mit einem fast faltenartigen Zahn auf dem Basalrande. G. 23 
— 26 : 13 mm. (Dahnatien bei Starigrad.) Nachr. Bl. 1880 p. 106, 
Kob. Icon. N. F. f. 111. — Forma 1) minor. G. 23:1" mm. 



339. H. tl'izoilil (Z.) Rssm. Geh. massig o. relativ eng. 
zum Theil durch den verbreiterten, stark umgeschlagenen, ver- 
längerten Spindelrand verdeckt genabelt, stark niedergedrückt, 
mit schwach gewöll)tem Gew., z. stark gestreift, mit s. feinen 
u. undeutlichen Spirallinien, glänzend, graulich o. gelblich weiss, 
mit schwachen Resten einer liell olivenf'arbenen Epidermis am 
Mundrand u. um den Nabel, mit drei Rändern, von denen das 
mittelste tief kastanienbraun, die äusseren hell rothbraun; Umg. 
ÖVa- 2- fla<^h. z. regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, 
unten z. gewölbt, vorne schnell tief herabgebogen: Mund, oval- 
gerundet, Saum erweitert, weiss, etwas verdickt, Rändtr z. 
entfernt, Unterrand zur.-gebogen. G. 27 32 : 12 — 15 mm. 
(J3anat, Serbien; Siebenlnirgen?) Icon. f. 87. 



137 

Var. inflntn Bs. (Kob. Icon. f. 997—98): Nabel enger u. 
mehr verdeckt (schon der zweite ümaf. nicht sichtbar), Gew. ge- 
wölbter, ümg. mehr aufgetrieben, Mund, mehr gerundet, mit dem 
liasalrande weit mehr concav, die dünne gelbliche Epidermis 
mehr festsitzeiid u. oft vollständig erhalten; (Serbien.) 

Var. rtiinelica Z. ap. Rssm. (Icon. f. 504): oft viel klei- 
ner, stets mit einem Umg. mehr. Gew. erhobener u. gewölbter, 
ümg. dichter gewunden, der letzte an Breite weniger überwie- 
gend, Mundränder ein weni? mehr von einander entfernt; G. 17 V2 
— 28'/5: 13 — I7V2 nun- (Rumälien.) 

Var. «lobrudsrliH» rVe.f.v. (Mal. Bl. N. F. VIII.): Nabel 
weit, sämmtliche Umg. zeigend. Geh. dunkler gefärbt, mit dem 
unteren Bande nach oben scharf begrenzt, nach unten breit ver- 
waschen, Gew. wenig erhoben, letzter IJmg. wenig herabsteigend, 
Mundränder weniger genähert: G. 27:13 mm. (Dobrudscha bei 
Mang.) 

Var. baleaiiic» Friir. (Kob. Icon. f. 999-1000): ge- 
wölbter. kreisförmi</er, gelbgrün, nach der Naht hin am hellsten, 
das obere u. noch inehr das untere Band verwaschen, h. u. d. 
mit dein mittler' n zus. fliessend, Saum dünn, breit umgeschlagen, 
innen weissgelippt ; (i. 2^:13 — 14 mm. (Serbien, (roatien.) — 
Forma 1) exigua Friw. (Kob. Icon. f 1()02), kleiner, mit dem 
Nabel mehr als zur Hälfte überdeckt. 

Var. fraiienfeldi Zel. ap. Pfr. (Zeitschr. f. Mal. 1853): 
mittelweit genabelt, gedrückt-kreisfg., fein unregelmässig gestreift, 
milchweiss, mit einem wasserhellen, durchscheinenden Bande 
(nach Pfr. mit deren drei), mit Spuren einer gelblichen Epidermis 
wie beim Typus, letzter ümg. mehr verbreitert. Mund, schiefer 
u. Randinsertionen mehr genähert: G. 26'/'2:13 mm. (Serbien, 
Banat.) Kob. Icon. f. 1001. Wie Kobelt zweifle ich dass dieser 
Albino zu trisona gehört u. glaube dass er eher in der Nähe 
von ichthyomma o cisa])iina zu verweisen sei. 



340. H. r.vclolahris (Desh.) Fer. Geh. massig genabelt, 
niedergedrückt, dünn u. durchsichtig, fein gestreift, äusserst 
dicht u. fein, aber unter der Loupe s. deutlich granulirt. oben 
s. hell horngelb, unten weisslich. o. beiderseits gelblich, mit 
einem m. o. w. deutlichen braunen Bande über der Mitte: 
Umg. 5, schwach gewölbt, die ersten regelmässig zunehmend, 
der letzte gross, gerundet, unten bauchig aufgetrieben, vorne 
tief herabsteigend; Mund, gross, z. kreisrund (11 : 10 mm.), 
Saum ringsum erweitert, weissgelippt, Ränder durch einen an- 
gedrückten Wulst auf der Wand zus. -hängend, Spiudelrand oben 
verbreitert u. umgeschlagen. G. 21 — 22: lU — 11 mm. (Griechen- 
land.) Hist. 1821 p. 32, Kob. Icon. f. 1085. — H. euhoea Parr. ist 
wohl nur eine unbedeutende Form. 

Var. arcadifa iFarr.) Frfld. (Zool. Mise. XII. 1867): 
noch dichter u. feiner granulirt, mit kurzen steifen Borsten nicht 
dicht besetzt, braungelb, mit einem z. scharf ausgeprägten brau- 
nen Bande in einer breiten, aber z. undeutlichen hellen Zone, 



138 

letzter Umg. mehr Riifg^eblasen, Mund, oval-gerundet. Saum we- 
niofer trelippt. (Inrcli die erhabene Verhindunsrslamelle vollkommen 
p^elöst u. an derselben winklig: G. 20—23:10 — 11 nitn. (Ins. Syra 
n. Tinos.) Kob. Icon f. 1086. 

Var. Uymt^iti Mss-: gross, festschalip-, in ümriss stark 
queroval, mit frewölbtem Gevs^., fast unbehaart u. mit auch unter 
der Loupe fast unmerkbarer Körnelung, oben röthlich, mit fast 
drei Bändern, welche in dem Gaumen durchscheinen, letzter Umg. 
stärker in die Quere verbreitert, Mund, gross, .Saum breit umge- 
schlagen, stark glänzend weiss gelippt u. gelöst; G. 27:13 mm. 
(M. Parnassus u. Hymettus.) Kob. Icon. f. 1083. 

Vnr. spliseriostoina Bfft. (Amen. mal. II. 18.^7 t. 5 
f. 1—3): erweitert genabelt, niedergedrückt, ausserordentlich 
dicht u. fein punktirt o. granulirt, ganz unbehaart, festschalig, 
etwas glänzend, hornfarben-röthlich, mit dem stark braungefärb- 
ten Bande in einer breiten weissen Zone u. mit der Unterseite 
weisslich (o., wenn man will, gelb-weisslich, mit drei Bändern, 
von denen die seitlichen breiter u. heller, das unterste nach 
unten zu verwaschen). Gew. z. erhaben, letzter Umg. unten bau- 
chig, Mund, gerundet, Saum breit umgeschlagen, oft stark gelöst: 
G. 21—23 : 10-13 mm. (Griechenland auf M. Delphi u. Ins. 
Pournas, Thessalien b. Volo u. auf Pelion.) Kob. Icon. f. 1084? 
H. lysistoma Shuttl. mscr. 

Var. Iieldreiclii Shuttl. (Bern. Mitth. 1852): niederge- 
drückt, glanzlos, z. runzelig gestreift, nicht gekörnelt, aber dicht 
mit s. kurzen steifen regelmässig geordneten Haaren besetzt, weiss- 
gelblich, mit einem meist undeutlichen Spiralbande, letzter Umg. 
unten schwach gewölbt, Mund, kreisrund, Ränder s. genähert, 
fast zus. -fliessend, o. durch einen dicken Wulst zus. -hängend o. 
endlich gelöst; G. 15— 17 : 8-8 '/^ mm. (Athen.) Kob. Icon. f. 1084. 

Var. aiiior^ia West. : Geh. weit genabelt (Nabel 4 mm. br.), 
fast flach niedergedrückt, überall s. dicht, aber deutlich gekörnelt, 
z. dicht mit langen, weisslichen, hart festsitzenden Haaren besetzt, 
letzter Umg. oben abgeflacht, dann deutlich kantig, unten gewölbt, 
besonders um den Nabel, Mund, kreisrund, Saum erweitert, mit 
dünner glänzend weisser Lippe, gelöst; G. 17:8—9 mm. (Ins. 
AmOTgo: J. Thiesse ex.) 

Var. ^^relloisi Bgt. (Amen. mal. II. 1856 t. 5 f. 10-12): 
Geh. eng. genabelt, niedergedrückt-gewölbt, dünn u. zerbrechlich, 
s. zierlich fein gestreift, hell weisslich hornfarben, Umg. 6, die 
ersten langsam, der letzte schnell zunehn)end. dieser undeutlich 
kantig, Mund, fast rund, Saum weiss, verdickt, etwas zur. -gebogen, 
Ränder s. genähert; G. 16:9 mm. (Ins. des Archipels.) 



341. H. C(KM-ulaiiS (MhJf.) C. Pfr. Geh. eng. zum Theil 
bedeckt genabelt, kreisfg., etwas gewölbt, mit zitzenfg. hervor- 
ragendem, braunem Wirbel, uiircgelmässig fein run/elig gesti-eift, 
festschalig, schwach glänzend, bläulich- o. violett-bleigrau. un- 
durchsichtig; Umg. 4 '2! schwach gewölbt, schnell zunchmoud. 
der letzte verbreitert, stumpf kantig, unten z. aufgetrieben, 
vorne tief herabsteigend; Mund. s. schief, fast kreisrund, innen 
gelb, Saum durch eine erhabene Lamelle auf der Wand zus.hän- 



139 

gend, einfach, dünn, nur der Spindelrand schmal zur.-gebogen. 
G. 17 — 18:8 — 9 mm. (Croatien, iJalmatien.) Naturg. Moll. III. 
1828 p. 30 t. fi f. 17-18 (ccerulans). - Syn. H. lacticina (Z.) Rssni. 
Icon. VI flSS?) f. 37.5 (f. depressa.) — Forma 1) liylliea Brus. (Mon. 
Camp. 1869), meistens grösser (20': 11 mm.), gewölbter, stärker runzelig- 
gestreift, letzter Umg. wenig o. nicht zus.-gediückt; 2) depressa Zel. 
(Brus. 1. c, Rssm. f. 375), massig gross (bis lQ^j^:l mm.), nieder- 
gedrückt, fast glatt, letzter Umg. zus. -gedrückt; 3) rugata \s.\ic\k & 
Sandri (Brus. 1. c, Rssm. Icon. f. 607 -608), massig, stark runzelig, 
mit erhabenem Gew. u. einem braunen Spiralbande; 4) bukowicanica 
Brus. 1. c, massig, glatt, niedergedrückt, bräunlich, mit einem schwa- 
chen Spiralbande: 5) zmianja' Brus. 1. c, kleiner, glatt, niedergedrückt, 
mit einem schwachen, oft fehlenden, Bande, G. 15:8'/2 mm. 



342. H. COniesi Drap. Geh. oflPen genabelt, etwas ge- 
wölbt-niedergedrückt, fpstschalig. fein unregelmässig gestreift, 
oben hellhornfarben, mit einem rothbraunen, nicht scharf be- 
grenzten Bande, unten hellbraun; Umg. 5, etwas gewölbt, der 
letzte vorne schnell herabgebogen; Mund, quereifg. -gerundet, 
s.- wenig ausgeschnitten, Saum breit zur.-gebogen, scharf, bräun- 
lich, schwach gelippt, Ränder s. genähert. G. 13 — 16 : 7 — 8 mm. 
(Südfrankreich, Oberitalien.) Tabl. moll. 1801 p. 89, Hist. moll. 
1805 p. 110 t. 8 f. 1-3, Rssm. Icon. f. 96, Dup. Hist. 1848 t. 6 f. 5. 
— Forma 1) obscura, dunkel hornfarben; 2) major, G. 17:9 mm.; 
3) minor, G. 12:6 mm. 

Var. castanea l{ss7>i. (Icon. f. 219): klein, gewölbter, 
kastanienfarben, mit undeutlichem Bande. 

Bern. H. sqiuunmatina M. de Serre Mscr. wird gewöhnlich als 
identisch mit v.-castanea Rssm. gehalten, aber M. Bourguignat sagt 
(in Locards Catal. gen. 1882 p. 320): le veritable H. squammatina, qui 
parait special au departement de l'Herault, est toujours recouvert 
d'ocailles; il est ainsi bien different et facile ä distinguer de l'H. Cornea. 

343. H. .'lesnioulinsi Farines. Geh. z. offen genabelt, 
niedergedrückt, beiderseits etwas gewölbt, feingestreift, auf der 
m. o. w. (nach verschiedenen Orten) leicht abfallenden Epi- 
dermis überall mit kurzen, s. spitzen, an der Basis dicken, in 
regelmässigen Reihen ober- wie unterseits geordneten Borsten, 
dünn u. zerbrechlich, fast glanzlos, hornfarben grünlich, fast 
ohne Band; Umg. 6, kaum etwas gewölbt, langsam zunehmend, 
der letzte kantig o. gekielt, gegen die Mund, z. gerundet; 
Mund, quer eirund, stark niedergedrückt, kaum ausgeschnitten, 
Saum umgeschlagen, weisslich, fast einfach. Ränder durch eine 
erhabene Lamelle zus. -hängend u. gelöst. G. 16 : 7 mm. (Ost- 
pyrenäen.) Bul. soc. phil. de Perpignan 1834 p. 5 t. 1 f. 4—6 (s. 
schlecht), Dup. Hist. t. 6 f. 6 (H. desmolinsii), Bgt. Moll. San-Julia 
de Loria 1863 p. 9 t. 1 f. I-IÖ. — Syu. H. moulinsii Pot. & Mich., 
H. Cornea v. cyclostoma Rm. Icon. f. 511, H. cornca v. molinsii Moq.- 
Tand. Hist. moll. II. t." 11 f. 21, H. acrosticha Fischer J. Conch. 
1877, H. mollerati Morelet niss. (Vergl. Locard Bull. soc. mal. Fr. 
1884 p. 204.) 



140 

Var. crombe^i Milliere (Loc. Cat. gen. 1882): enper ge- 
nabelt, oben fast flach, um den Nabel etwas gewölbt, oinfar})en 
gelbroth, mit Resten von zwei dunkeln Bändern auf dem Mund- 
saume, Umg. kantiger, der letzte an der Mund, stark eingezogen, 
oben tief herabgebogen, Mund, schiefer, mehr in die Quere ver- 
breitert; G. 14:5'/2 IT»!"- (Alpes-Maritimes b. Saint-Martin-de- 
Lantosque.) Bgt. 



344. H. heillOllicu Thiesse. Geh. massig genabelt, stark 
niedergedrückt, oben fast flach, unten gewölbter, z. zerbrech- 
lich, gekielt, einfarben dunkel olivenbraun, am Kiele grünlich, 
oben u. unten zierlich lamellenrippig (die Rippen stark, dick, 
weitläufig stehend, oben schief, unten etwas wellig); Umg. 
kaum 6, abgeflacht, gekielt, schnell zunehmend, der letzte oben 
längs dem scharfen Kiele mit einer Furche, flach dachfg. ab- 
fallend, vorne regelmässig herabsteigend; Naht fein, eingedrückt; 
Mund, schief, kaum ausgeschnitten, quer oblong, Saum weiss- 
lich, dünn, ringsum ausgebreitet zur.-gebogen, Ränder genähert, 
Spindelrand oben verbreitert. G. 23 : 10 mm. (Thessalien hei 
Kalainboka.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 271. (Th.) 



345. H. langi (Parr.) Rssm. Geh. ofi'en genabelt, nieder- 
gedrückt, fast kreisfg., fein regelmässig gestreift, weiss, mit 
drei schmalen braunen Bändern; Umg. 5, etwas gedrückt, lang- 
sam zunehmend, der letzte vorne stark herabsteigend; Mund. 
s. schief, gerundet eifg.. in die Quere verbreitert, Saum einfach, 
Ränder genähert, Oberrand etwas nach innen gebogen, Unter- 
rand kurz zur. -geschlagen, oben dreieckig verbreitert, einen 
Theil des Nabels deckend. G. 25 : 13 mm. (Griechenland, 
Parnass.) Mal. El. 18.57 p. 41, Kob. Icon. f. 993. (Rssni., Kob.) 

346. H. pIlOCJBJl Roth. Geh. weit genabelt (Nabel gegen 
die Mund, schnell erweitert), niedergedrückt, unregelmässig ge- 
streift, bläulich weiss, mit drei schmalen rothbraunen Binden, 
von dienen übrigens die untere häufig, und niclit selten auch 
die obere obsolet erscheinen; Umg. 5. gut gewölbt, langsam 
zunehmend, Apex hornfarben, der letzte stingt vorn plötzlich 
bedeutend herab, so dass die Mund, nahezu horizontal liegt; 
dieselbe ist eifg. rund, Saum kaum gelippt. Ränder einander ge- 
nähert, der untere kurz umgeschlagen. Diam. gr. 20. kl. 17 mm. 
(Griechenland, Parnass in Phons.) Mal. Rl. 18.56 p. 1 t. 1 f. 1—3, 
Kob. Icon. 995. — F'ornia 1) major, grösser, scharf-gebändert, Diam. 
gr. 25, kl. 20'', mm.; 2) inornata Kob. (1. c. f. 994), kleiner, mit 
obsoleten Rändern, Diam. gr. 20, kl. 15 mm. (Kob.) 



347. 11. ('il);^ll1;ita Stud. Geh. mittelweit genabelt, nieder- 
gedrückt, gewölbt, fein gestreift, matt glänzend, graulichfleisoh- 



141 

färben, mit einem braunen, durchsichtigen, beiderseits weiss 
begrenzten Bande; Gew. meist z. erhoben, gerundet; Umg. ÖVj. 
regelmässig zunehmend, wenig gewölbt, der letzte oben u. unten 
gleich schwach gewölbt, vorne herabsteigend; Mund. s. schief, 
oval-kreisfg., Saum oben ausgebreitet, Unterrand umgeschlagen, 
schwach gebogen, Ränder stark zuneigend, mitunter dünn ver- 
bunden. Spindelrand verlängert, abstehend. G. 24—26: 12 — 13 
mm. (Norditalien h. Lugano.) Verz. Schw. Paul. Bull. soc. mal. 
ital. 1881, t. 1 f. 1. Conch. 1S20 p. 14. — Syn. H. luganensis Schintz 
ap. Ch. 

Var. inornata Bssm. (Issel Moll, di Pisa 1866): kleiner, 
eng- genabelt, kug-elig- niederg^edrückt, mit aufgeblasenem u. nach 
vorn erweitertem letztem Umg., schmutzigweiss o. hell hornfarben, 
das mittlere Band blassbraun, schmal o. fehlend u. in letztem 
Falle durch verwaschene seitliche Bänder ersetzt, Mund, weiter, 
Saum wenig zurückgeschlagen, nicht selten rosenroth, Spindelrand 
manchmal mit einer häutigen Verlagerung u. daher verdoppelt; 
G. 21—24:9—11 mm. (Genua: Rssm. f. 371, Tirol: Rssm. f. 372.) 
Gredl. Tirols Conch. 1856 p. 63 u. Ex. aus Bozen. Var. unicolor 
W. 1876 u. Var. unicolor Gl. 1887, Var. minor W. 1876, Var. 
rossmcessleri Ol. 1887. 

Var. auauiiieusis De Betta (Malacol. di Valle di Non 
1852): gewöhnlich viel kleiner, dünnschalig u. durchsichtig, bräun- 
lich, mit etwas breiterem, kastanienfarbenem Bande, Gew. abge- 
flacht. (Alpi Apuane, Val di Non u. Botzen in Südtirol.) 

Var. atliesiua Faul. (1. c. 1881 t. 1 f. 3): Nabel durch 
vorletztem Umg. mehr verengert, Geh. feiner gestreift, mehr ins 
Grau fleischfarben, letzter Umg. viel grösser, erweitert, unten 
viel gewölbter als oben, fast bauchig, Mund, grösser; G. bis 
26 : 16 mm. (Trentino.) Syn. (fide Paul.) H. cingul. C. Pfr. 
Naturg. in. t. 5 f. 6, 9, Rssm. Icon. f. 88, Kstr. Chemn. Conch. 
Gab. t. 18 f. 9—10. — Forma 1) phiii Adami (Bull. soc. mal. 
it. 1885), gedrückter, bräunlich hornfarben, letzter Umg. weniger 
gewölbt, G. 18—26:8-11 mm. (Prov. Verona.) 

Var. baltlen.siM Villa (Rssm. Icon. f. 603 — 604): grösser, 
mit dem Nabel weiter, dem letzten Umg. breiter, der Mund, daher 
mehr geräumig u. rundlich mit fast verbundenen Mundrändern; 
G. 27-30:12-14 mm. (M. Baldo, Südtirol.) 

Var. bizona Bssm. (Icon. f. 683): kleiner, milchweiss, 
unter dem normalen Bande mit einem breiten, verwaschenen, hell- 
braunen zweiten Bande, Mund, weniger schief, mehr gerundet, 
Saum etwas weniger auswärts gebogen, Ränder entfernter; G. 23 
-24:11—12 mm. (Südtirol, Nizza.) 

Var. lucensis Baitl. (1. c. t. 1 f. 6): etwas weiter genabelt, 
meistens mit dem Gew. erhobener, Umg. regelmässiger zuneh- 
mend, der letzte etwas weniger bauchig: G. 21:11, 23:15 mm. 
(Italien b. Lucca.) 

* H. cur raren sis Porro. Geh. relativ eng, fast cylindrisch 
u. zum Theil vom Spindelrande verdeckt genabelt, kugelig ge- 
drückt, mit z. erhobenem Gew., unregelmässig feingestreift, 



142 

ausser dem breiten, scharf gezeicbneteu Mittelhand mit noch 
zwei verwaschenen hraunen Bändern zu beiden Seiten der hellen 
Zone; letzter ümg. gross, unten stark bauchig aufgeblasen, vorne 
kurz schnell herabgebogen; Mund. z. rein kreisruiid, gross 
(12^/2: 12 '/j mm), Saum s. sehmal u. wenig zur. -gebogen, Rän- 
der s. genähert u. meist durch einen dünnen Callus verbunden, 
Spindelrand verlängert, Unterrand s. stark gebogen. G. 22-29 
: 11 — 15 mm. (Italien in der Alpe Apuana bei Carrara.) 
Bull. SOG. mal. ital 1869 p. 31, Kob. Icon. f. 1071, Del Prete in Bull, 
soc. mal. ital. 1879 p. 75 l. 1 f. 1-3, Paul. 1. c. p. 27. - Dr. Del Prete 
rechnet auf dieser Form, wenn vollständige gezeichnet, 4 Bänder, d. h. 
auch ein Band dicht an der Naht. Mitunter sind sämtliche Bänder s. 
undeutlich u. das Geh. fast einfarben. 

Var. iiioiitaiia Paul. (\. c. t. 1 f. 5): ein wenig weiter 
genabelt, gedrückter, letzter Unig-. erweitert, Mund, quer oval, 
Unterseite weniger gewölbt; G. 24:11 mm. (Ital., M. Tanibura.) 

Var. kobeltiana Patd. (1. c. t. 1 f. 4): innen wie unten 
weiter genabelt, ebenfalls mit drei Bändern, aber mit den äusseren 
schwächer, letzter ümg. unten gar nicht aufgeblasen, nur wenig 
gewölbter als oben, Mund, mit stark gelK)genem ünterrand, viel- 
leicht nicht ganz so kreisrund, aber noch schiefer; G. 25—27:13 
-15 mm. (Ital., Carrara.) Kob. Icon. f. 1072. Nach der Form 
der cingxdata ähnlich, in Textur, Zeichnung und Mundform wie 
carrarensis. 

348. H. presli (F. Schm.) Rss^n. Geh. weit genabelt, 
oben fast ganz ßach, fast regelmässig gestreift, graulich fleisch- 
farben 0. weisslich grau, oft l^räunlich schattirt, mit einem z. 
schmalen braunen Bande, auf beiden Seiten von hellen Binden 
eingefasst; Umg. 5, regelmässig zunehmend, s. wenig gewölbt, 
der letzte unten anfangs wenig, gegen die Mund, stärker ge- 
wölbt, oben vorne kurz herabgebogen, in den Nabel fast in 
Winkel einfallend; Naht z. tief; Mund. s. schief, eifg. -rundlich, 
Saum ausgebreitet, Ränder weniger genähert, Unterrand zur.- 
gebogen, gestreckt gekrümmt, Spiudelrand nicht 0. kaum ver- 
längert, an der Insertion verbreitet u. umgeschlagen. G. 25 
— 27 : 10 mm. (jSord- u. Sädtirol, Südbayern, Kärnten, Krain.) 
Icon. f. 225, Kstr. in Chernn. Conch. Cab. ed 2, t. 81 f. 3—4. — 
Syn. H. cingulatu Held 1847. 

Var. nisorla Rssm. (Icon. f. 509): kleiner, ebenso weit 
genabelt, mit dem braunen Bande s. scharf ausgeprägt u. durch 
s. deutliche weisse Binden eingefasst, Seitenbänder undeutlich, 
in fleckigen Schattirungen aufgelöst. Gew. in der Mitte etwas 
erhoben; G. 20-22:9 mm. (Bayern, Tirol.) H. intermedia 
Paul. 1878. 

Var. uicatis Costa (Fauna Napoli 1839): z. weit genabelt, 
fast flach niedergedrückt, z. dünn, gröber u. unregelmässiger ge- 
streift, graulich weiss, mit hornfai'benen Flecken, ohne weissliche 
Gürtelzone, bald mit einem lothbraunen Spiralband, bald ohne 
dasselbe, letzter ünig. unten abgeflacht, voine kaum herabstei- 
gend, Mund, weniger schief, gerundet, Saum einfach, überraud 



143 

gerade, Unterrand erweitert u. zur. -gebogen: G. 20 — 21:8—10 
mm. (Italien. M. Majella in den Abruzzen.) Pfr. Zeitschr. f. 
Malak. 1853 p. 147. Monogr. Helic. IV. p. 176, Tiberi Ann. soc. 
mal. Belg. 1878 t. 2 f. 1 (mala). Tib. 

Var. affinis Paul. (1. c. t. 2 f. 1): Nabel viel weiter, ge- 
gen die Mund, länger u. stärkei' aufgerollt, gar nicht verdeckt. 
Geh. z. gewölbt, mit dem braunen Bande in einer breiten weissen 
Zone, Üm<r. fast 6, der letzte unten mehr gleich cwguJata, d.h. 
vom Anfang an fast gleich gewölbt, Mund, kleiner, gerundet, 
Saum weniger ausgebreitet, Unterrand schnell zur. -gebogen, Spin- 
delrand nicht verbreitert (eher verschmälert), etwas verlängert, 
mitunter fast abstehend: G. 20—24 :9— 11 mm. (Italien b. Lucchio.) 

Var. appelii Koh (Icon. f. 1070): auffallend weit gena- 
belt (Nabel Q'^li — ^ mm. breit, sämtliche Umg. deutlich zeigend), 
stark niedergedrückt, s. wenig gewölbt o. fast flach, mit bieitem, 
rothbraunem Bande, aber fast ganz ohne die weisse Gürtelzone, 
Mund, weniger schief, mit stärker gebogenem Unterrande, Spin- 
delrand etwas verlängert, schwach zur. -gebogen, nicht erweitert; 
G. 26-30:12 — 13 mm. (Italien b. Lucca.) " Del Prete in Bull, 
soc. mal. ital. 1879 t. 1 f. 4—6. 

Var. anconee Gentil. (Bull. mal. ital. 1868 t. 3 f. 9-11)? 
— weit genabelt (Nabel gegen die Mund. s. langsam erweitert), 
flach niedergedrückt, wenig gestreift, braungelblich, Umg. lang- 
sam regelmässig zunehmend, der letzte beiderseits abgeflacht, 
Mund, gerundet, Saum schmal; G. 22:10 mm. (Italien, auf der 
Rupe di Penna in Toskana, Piedemonte d'Alife im Neapolitani- 
schen u. bei Paterno in Prov. Firenze.) Paul. 1. c. t. 2 f. 2. (P.) 
"T. fusco-trifasciata, supra planulata, inferne valde convexa (!), 
umbilico expanso, apertura subrotunda, anfr. 5. planulati" (Gen- 
til. I. c). 

Var. ag^uata Paid. (1. c. t. 2 f. 3): eine Verbindungsform, 
tfiit breiter Gürtelzone, mit o. gänzlich ohne das braune Spiral- 
band, von affinis getrennt durch etwas höheres Gew., engeren 
Nabel, festere Schale u. mehr herabgebogene Mund.: von ancona 
durch höheres (lew., letzten Umg. breiter, aufgeblasener u. unten 
gewölbter. Nabel viel enger; von montana durch verschiedene 
Farbe, grössere Zahl der Umg.. von denen der letzte weniger 
erweitert u. wenigfer gerundet, durch kleinere u. mehr verbrei- 
terte Mund.: G. 23:12 mm. (Alpi Apuane.) Paul. 

Var. ainatliia Bgt. ap. Loc. (Cat. gener. 1882): enger 
genabelt. Gew. ganz flach, letzter Umg. um den Nabel aufgetrie- 
ben, vorne tief herabsteigend, Mund, erweitert gerundet. (Frankr., 
Alpes-Maritimes.) B. 

349. H. collibriiiil Jan. Geh. fast trichterfg., massig o. 
relativ eug genaljelt (Nab(-1 unten gegen die Mund. s. langsam 
u. sehr wenig erweitert, zum Theil vom Spindelrande verdeckt), 
niedergedrückt, bald mit etwas erhabenem, bald mit fast flachem 
Grew., feingestreift, mit äusserst feinen, kaum merkbaren Spiral- 
linien, weisslich, mit hornbraunen Flecken u. Striemen dicht 
marmorirt, mit blassbraunem Bande, meist ganz ohne helle 
Mittelzone: Umg. 5, der letzte vorne herabsteigend, unten 
gewölbter als oben, Mund, oval-gerundet, Ränder zuneigend, 



144 

z. getrennt, Oberrand offen, Unterrand weit ausgebreitet, zur.- 
gebogen, wie der etwas verlängerte Spindelrand. G. 25 : 14 
— 15 mm. (Umgeh, d. Lago di Garda u. L. di Tseo.) Mautissa 
1832 p. 2, Rssm. Icon. f. 370, Kob. Icon. f. (1074) 1076. — Forma 
1; minor, enger genabelt. Gew. bedeutend höher. G. 23 — 24:1.5 mm. 
(Kob. Icon. f. 1077.) 

Vav. nuliila Z- (Kob. Icon. f. 1073): Zeichnung u. Form 
wie der Typus, aber Gürtelzone deutlich u. breit, Unterseite auf- 
lallend abgeflacht, Mund, durch den vorgezogenen Oberrand sehr 
schief, Basalrand wenig gebogen o. nahezu gerade: G. 27:12 
— 14 mm. (Norditalien.) H. nysoria Adami 1875. 

Var. fasciliiia Z. (Gredl. Tirols Conch. 1856): gross, 
dünnschalig, mit erhobenem Gew., die beiden verwaschenen Sei- 
tenbänder deutlich ausgeprägt, aber fast gänzlich in s. blasse 
Längsstreifen aufgelöst, von dem Hauptbande findet man kaum 
eine Andeutung, letzter Umg. aufgeblasen, Mund. s. gross u. in 
die Quere verbreitert (17:14 mm.), mit dem ünterrande gut ge- 
rundet; G. 30:15 mm. (Tirol um Botzen u. Riva, Norditalien 
bei Mantua.) Kob. Icon. f. 1075. Kobelt nennt sie 1. c. "auffallend 
dickschalig" was wohl ein lapsus calami ist. 

350. H. gobanzi Frfld. Geh. mittelweit genabelt, mit 
schwach konisch-gewölbtem Gew., oben wie unten n)it erhabenen, 
gebogenen, weissen, bald getheilten, bald abgebrochenen Rippen 
bedeckt, bläulich o. gelblich weiss, mit einem schmalen braun- 
rothen Mittelband u. meist auf beiden Seiten mit noch zwei 
breiteren verwaschenen Bändern, beiderseits bis in den Nabel 
mit erhabenen gebogenen reiuweissen Rippen; Umg. 5, etwas 
gewölbt, regelmässig z. schnell zunehmend; Mund. s. schief, 
gerundet mondfg., Saum dünn gelippt, Oberrand fast gerade, 
Unterrand weit ausgebreitet, Spindelrand verbreitert u. offen, 
Ränder s. genähert, getrennt o. dünn verbunden; G. 21 — 28 
: 10—11 mm. (Südtirol.) Verh. zool.-bot. Ges. Wien 1867 t. 12 
f. 25-27, Gentil. in Bull. mal. it. 1868 t. 3 f. 12-14, Kob. Icon. 
f. 1078-79. — Forma 1) major, G. 27:14 mm. 

Var. üig^ela Bgt. (Natural. Sicil. 1883): z. dünn u. durch- 
scheinend. Gew. erhoben konisch, stumpf, Umg. 6, gewölbt, regel- 
mässig z. langsam zunehmend, oben bald mit starken, weissen, 
bald mit schwachen Kippen bedeckt, unterseits s. fein gestreift, 
Naht tief, Saum dünn, wenig erweitert: G. 23:15 mm. (Südtirol 
bei Rusculano.) 

Var. coinpsopleura Bgt. 1. c. : eng u. tief genabelt, 
oben dachfg. -konoidisch, beiderseits s. stark gerippt, roth-asch- 
grau, mit einem oben kastanienbraunen, unten weisslichen Bande 
auf der Mitte, Umg. 5—6, gedrückt, kantig, der letzte massig, 
kantig, unten stärker gewölbt, vorn tief herabgebogen, Mund, so 
schief, dass die Öffnung fast nur von unten sichtbar wird, Saum 
fast zus. -hängend, ringsum flach u. breit ausgebreitet, Ränder 
fast verbunden; G. 23:12 mn). (Tirol bei Magasa.) 

Var. perfecta Bgt. 1. c: an der Mund. z. erweitert ge- 
nabelt, oben kaum etwas gewölbt, unten gewölbt, beiderseits 
lamellenrippig, Umg. 572) an der Naht kantig, z. schnell zuneh- 



145 

niend, letzter relativ z. gross, oben massig gewölbt, um den 
Nabel z. aufgetrieben, Mund, eii'g. -gerundet, schief, Saum ver- 
dickt, aussen u. unten stark verbreitert; G. 24:10 mm. (Tirol 
bei Trente.) 

351. H. tigrilia Chr. et Jan. Geh. gegen die Mund, 
hin schnell u. stark erweitert genabelt, stark niedergedrückt, 
schwach gewölbt bis fast flach, dünn, durchsichtig, bräunlich 
u. weisslich besprengselt u. geschäckt, unregelmässig dicht u. 
fein gestreift, gekielt (in der Jugend scharf), iiiit einem un- 
deutlichen, hellbraunen Sande unter dem Kiele; Uing. 5—5 '/j. 
fast flach, der letzte zus. -gedrückt, gegen die Mund, zu schwächer 
gekielt, unten gegen die Mund, hin gewölbter, vorne tief her- 
abgebogen; Mund. s. schief, gerundet, Saum schwach gelippt, 
Ränder s. genähert, Oberrand fast gerade, Unterrand schmal 
ausgebreitet, Spindelrand verlängert, etwas verbreitert. G. 25 
— 28: 11 — 13 mm. (Lombardei') Mantissa 1832 p. 2, Rssm. Icon. 
f. 226. — forma 1) suhtifjrina Bgt. (Locard Variat. mal. I. 1881), 
Gew. flach, alle ümg. scharf gekielt (besonders der letzte), an der 
Naht etwas aufgetrieben, dann etwas eingedrückt, G. 22:10 mm. 
(Frankreich, Grand Chartreuse: Gassies ex.) H. fontenilU var. Bgt. 
ap. Loc. 1. c, gehört aber laut Form, Skulptur, Zeichnung, nach meiner 
Ueberzeugung, dem kleinen Formenkreise der tigrina zu. 

352. H. frigida Jan. Geh. off'en u. gegen die Mund, 
hin z. stark erweitert genabelt (Nabel 5 — 6 mm. br., steil 
abfallend), niedergedrückt, mit schwach gewölbtem Gew., grau- 
weiss, kalkig, ganz ohne o. mit einem mehr minder deutlichen 
Mittelbande, feingestreift, ganz ohne Spirallinien, festschalig; 
Umg. 6 — 6 ^/j, langsam regelmässig zunehmend, z. gewölbt, 
durch eine tief eingedrückte Naht getrennt, der letzte unten 
abgeflacht, fast zur Bildung einer stumpfen Kante geneigt, vorne 
s. wenig u. s. kurz herabsteigend; Mund, gerundet mondfg.. 
innen hellbraun, Saum gelippt. Ränder weit getrennt, Unterrand 
schmal zur. -gebogen, schwach gerundet, Spindelraud eher ver- 
kürzt. G. 20 — 22:10 — 11 mm. (Alpen, Norditalien.) Mantissa 
1832 p. 2, Rssm. Icon. f. 157, Kob. Icon. f. 1082. — Forma 1) tnajor, 
G. 25—28: ll'/2--13 mm.: 2) insubrica Jan 1. c, klein, meist gebän- 
dert, G. 18—20:9-10 mm. (Norditalien, Abruzzen in Val Orfendo.) 

353. H. eiligulella (Z.) Rssm. Geh. weit genabelt 
(Nabel gegen die Mund, z, stark erweitert), stark niederge- 
drückt, mit nur erhabenem Apex, bräunlich- o. gelblich-weiss. 
unfen heller, mit schwachen hornfarbenen Querstrieraen, oben 
mit einem selten fehlenden l)raunen ÄMttelbande, fein unregel- 
mässig gestreift; Umg. 5, s. wenig gewölbt, z. schnell zuneh- 
mend, letzter unten gewölbter, oben vorne s. wenig herab- 
steigend, an der Peripherie etwas stumpf kantig; Mund, wenig 
schief, quer oval-gerundet, Ränder zuneigend, getrennt, Ober- 
rand gerade, Unterrand zur. -gebogen u. nur hier ist eine 

10 



146 » 

schwache Lippe. G. 16 — 18 : 6 — 7 mm. (Karpathen, Galizien 
u. Nordimgarn, Tatragebirge.) Icon. f. 373. —Forma 1) gyrata W. 
(Fauna eur.' 1876), mit schwachen Spuren von 2 oberen u. 3—4 un- 
teren Bändern. 



354. H. faustina (Z.) Mss7U. Geh. massig, an der Mund. 
etwas erweitert genabelt, niedergedrückt (schwach konoidisch 
bis plattgedrückt), glänzend, z. zart schalig, s. fein gestreift, 
oben gelb, mit einem scharf bezeichneten dunkelbraunen Bande, 
unten von einer breiten, m. o. w. deutlichen hellen Zone be- 
grenzt, uuterseits gelbbräunlich (unten stets dunkler gefärbt 
als oben); Umg. 5, etwas gewölbt, rundlich, regelmässig zu- 
nehmend, der letzte vorne etwas herabsteigend; Mund, schief, 
rundlich-eifg., wenig ausgeschnitten, Saum ringsum erweitert, 
etwas eingeschnürt, weiss gelippt, Ränder von einander z. 
(5 — 6 mm.) entfernt. G. 18 — 21 : 9- — 10 mm. (Galizien, Sieben- 
bürgen, Ungarn, Schlesien, Mähren, Böhmen.) icon. f. 93. 

Var. sativa Z. (Pfr. Mon. Hei. I. 1848): s. klein, stark- 
schalig, meistens dunkler gefärbt, mit z. erhobenem Gew. u. engem, 



Var. a.sjsociata (Z.) Rm. (Icon. f. 374): gross, s. erwei- 
tert genabelt, licht strohgelb, mit einem hellen Streifen unter 
dem breiten Bande, unten gelbbraun, Gew. s. flach: G. 15—21 
:7 — 10 mm. 

Var. citrinula (Z.) Bielz (Siebenb. Moll. 1867): meistens 
klein, eng genabelt, beiderseits licht strohgelb, mit schmalem 
Bande, Gew. z. erhoben; G. 14 — 17:7V2— 10 mm. Erreicht mit- 
unter die Grösse von 25 : 12— 13 mm. 

Far. 'cliarpentieri Scholz (Moll. Schles. 1843): eng ge- 
nabelt, beiderseits dunkelgelbbraun, mit z. breitem Bande. Gew. 
etwas erhoben; G. 18:8'/2 mm. 

Var. fortiiuata (Parr.) Bieh I.e.: klein, oben fast flach, 
weissgelb, mit dunkleren Zuwachsstreifen, mattglänzend o. ver- 
kalkt, unterseits strohgelb, starkschalig. Band schmal. Mundsaun) 
wenig umgeschlagen, fast einfach; G. i4r 7 mm. 

Var. !«nbnava Kim. (Beitr. Moll. Sieb. 1883): abgeplattet, 
oben u. unten s. licht stroligelb. die Binde unter dem braunen 
Bande noch heller. 

355. H. rOSSmaeSSleri Ffr. Geh. s. eng genabelt o. 
kaum mehr als durchbohrt, kugelig-niedergedrückt, s. dünn- 
schalig, glänzend, stai'k gestreift, der obere Theil der Umg. 
strohgelb, mit einem schmalen rostbraunen Bande u. zuweilen 
mit Andeutung eines zweiten noch höher liegendeü, der untere 
Theil der Umg. bräunlich; Gew. z. gewölbt; Umg. 4 ' '2 • S^' 
rundet, der letzte vor der Mund, nicht eingeschnürt; Naht z. 
tief; Mund. z. schief, gerundet-mondfg., breiter als hoch, Saum 



147 

scharf, dünn, vollkommen einfach, Oberrand gerade, Unterrand 
schmal ausgebreitet. Ränder nicht genähert. G. 12 — 13 : 7 
— 8 mm. (Karpathe7i: Rssm., Tatragebirge: Kotula ex.; Ser- 
bien b. Leskovac: Cless. "nicht ganz sicher".) Monogr. Helic. I. 
1848 jp. 360. — »yii. H. advena Rssm. Icon. f. 687. Ver^l. Dr. 
Brancsik in Jahrb. Mal. Ges. 1887 p. 311. 

Var. bridayi Brancsik I. c: meist höher gewölbt, stark- 
schaliger, deutlich aber wenig erhaben gestreift, weissgelb, mit 
lichtbraunem scharfem Bande u. zw. diesem u. der Naht einem 
verschwommenen lichtbraunen Streifen, unten schmutzig gelb- 
braun, gegen den Nabel lichter: G. 12—14:8—9 mm. (Ungarn, 
auf der Nordseite des Manin.) 



13. Arianta Leach (Brit. Moll. 1830). 
(Ario7ito Albers 1860 et Auct. mult.) 

356. H. aßthiops (M. Bz.) Ffr. Geh. eng u. vom zur.- 
geschlagenem Spindehande halb o. mehr verdeckt genabelt, 
gedrückt-kugelig, s. dünn u. zerbrechlich, glänzend, stark quer- 
runzelig, mit schwachen Spirallinien, von grünlich brauner bis 
schwarzer Farbe; Umg. 5, anfangs regelmäs.sig zunehmend, 
massig gewölbt, der letzte doppelt breiter als der vorletzte, 
bauchig gerundet, an der Mund, gerade; Mund, etwas schief, 
raondfg. -gerundet, Saum scharf, innen schwach weissgelippt, 
fast gerade, nur am Nabel umgeschlagen. G. 20 : 12^ mm. 
(Siebenbürgen, Galizien.) Monogr. Helic. IV. 1859 p. 269, Cless. 
Moll, fauna Oesterr.-Ung. 1887 f. 86. 

357. H. arbustoruni Lin. Geh. bedeckt durchbohrt, 
gedrückt-kugelig, glänzend, etwas gestreift, mit dichten, feinen 
Spirallinien auf der Oberseite, kastanienbraun, mit zahlreichen, 
unregelmässigen, mitunter in Querreihen angeordneten, stroh- 
gelben Flecken besprengselt, gewöhnlich mit einem braunen 
Bande über der Mitte der Umg.; Umg. 6, allmählig zunehmend, 
gewölbt, der letzte vorne kaum etwas herabsteigend; Naht z. 
tief; Mund, mondfg. -gerundet, Saum scharf, erweitert, zur.- 
gebogen, innen stark weissgelippt, am Nabel umgeschlagen u. 
diesen vollständig bedeckend. G. 21 : 18 mm. (Europa.) Syst. 
nat. X. 1758 p. 771, Drap. Hist. 1805 t. 5 f. 18, Rssm. Icon. f. 4 & 
297. — Forma 1) efasciata, ohne Band; 2) ßavescens M. Tand., gelb- 
lich, fast einfarben; 3) lutescens Dum.etMort., hellgelb, durchsichtig, 
aussen marmorirt mit strohgelb, innen hyalin, marmorirt mit milch- 
weiss, ohne Band (Savoyen); 4) rnfescens M. T., röthlich, weissge- 
fleckt; 5) draparnaudia M. T., grünlich braun, weissgefleckt; 6) poi- 
retia M. T., braun, mit weissen u. gelben Flecken; 7) hoissieria M. T., 
violett, weissgefleckt: 8) thomasia M. T., grau o. hell röthlich, weiss- 
gefleckt, mit 0. ohne Band; 9) morhoso-alhina Rssm., gelblich o. weiss- 
lich, mit graugelblich durchscheinender Grundfarbe, ohne Band; 10) 
nigrescens Loc, dunkelbraun, fast schwarz, mit undeutlichem Bande 
(Fr., (Jrand-Chartreuse). 



148 

*) Gew. gewölbt, Nabel geschlossen . 

Var. calcarea Högh. (K. Sv. Vet. Ak. Handl. 1841): 
dick- 11. starkschalig, dunkel kastanienbraun, mit gelben Flecken, 
innen dunkel purpur- o. violettfaiben, mit weissglänzendem Saum. 
(Schweden, Ins. Gotland, Dänemark, Ins Möen.) Forma 1) creticola 
Mörch (Syn. Moll. Dan. 1864), s. gross (Diam. 27 mm.), s. schwer. 

Var. picea (Z.) Bssm. (Icon. f. 297 d): s. dünnschalig u. 
durchsichtig, einfarbig olivenbraun, mit Bande; G. 20:13 mm. 
(Norwegen, Schlesien, Böhmen, Siebenbürgen. Volhynien, Elsass, 
Alpen, Oberitalien.) H. wittmanni Zow. f. Rssm., H. arb. v. fusca 
M. T., H. arb. v. luctuosa Slav., H. arl). v. dorias Paul. 

Var. baylei (Lecoq) M. Tand. (Hist. Moll. 1855): kleiner, 
s. dünnschalig, s. durchscheinend, grünlich gelb, einfarbig, mit 
z. erhabenem Gew. (Frankr., Mont-Dore.) 

Var. xatarti Fariiies (De.'icr. espec. coq. viv. 1834 f. 7 — 9): 
fast ungenabelt, oben konoidisch, unten stark gewölbt, rippen- 
streifig und feingestreift, l)esonders stark unterseits, braun, mit 
weissen Flecken, besonders gegen den oberen Theil, gebändert, 
letzter Umg. relativ kleiner, unten aufgeblasen, vorne plötzlich 
herabsteigend, Mund, mehr gerundet, Ränder genähert; (5.19—20 
:14— 15 mm. (Ostpyrenäen auf M. Canigon.) Fagot in Bull. soc. 
nat. hist. Toul. 1879. 

Var. cani^onica Boubee (Bull. hist. nat. 1833 p. 36: 
conigonensis), Fagot 1. c: gleich der var. xatarti, aber weniger 
kugelig, reg-elmässiger gestreift o. rippenstreifig ohne zwischen- 
liegende feine Streifen, zerbrechlich, hornfarI)en-grünlich, mit o. 
ohne Band, stets ohne Flecken u. Punkten, Umg. weniger ge- 
wölbt, der letzte grösser, weniger herabsteigend, Naht seichter, 
Mund, mehr zus. -gedrückt u. quer, Saum nicht so ausgebreitet, 
dünner, Ränder weniger genähert: G. 18—20:7—10 mm. (M. Ca- 
nigon, 2000 m. u. höher.) — Diese P'orm u. die xatarti sind mir 
unbekannt geblieben, wesshalb ich in der Darstellung derselben 
Faffot gefolgt, obwohl ich, wie schon Kobelt, die nicht geringen 
Differenzen zwischen der Diagnose Fagots von xatarti u. der 
Originaldiagnose Farines' gut eingesehen. M. Bgt. nennt sie 
doch "tres bien d'ecrites de M. Fagot". 

Var. sendtneri (.7. (Deutsche P]xc. Moll. F. 1884 f. 109): 
kleiner, mit ein wenig: geöffnetem Nabel, gedrückt kugelig, dünn- 
schalig, mit runzelfaltiger Oberhaut, die gelbe Zeichnung zu 
Querlinien zus. -fliessend . meist ohne deutlichem Bande, ümg. 
rasch zunehmend, der letzte gegen die Mund, mehr erweitert. 
(Bayern auf der Spitze des Ossa.) Var. riidis Gl. in Exe. Fauna 
1. Aufl. 

Var. jistscUini blicny (Beitr. Moll. Fauna Mähren 1887): 
s. dünnschalig, durchscheinend u. s. zerbrechlich, von tiefbrauner 
Faibe, s. wenig u. nui' nahe der Nabel gefleckt, mit breitem, 
dunklerem, in einer helleren Zone liegenden) iiande, Spirallinien 
s. fein, gegen die Mund, hin auSallender, Nabel nicht immer 
ganz geschlossen, Mundsaum stark, weiss: G.22 — 25:16 — 19 mm. 
^Mähren bei Tcplitz.) Kob. Icon. N. F. f. 107, Gl. Moll. Fauna 
best.-Ung. f. 85. 



149 

Var. repellini Ch. (Reeve Conch. Icon. f. 146 f. 945): 

mehr g-edrückt. dünnschalig, z. durchscheinend, hell gefärbt: G. 
23:14 mm. (Frankr., Kärnten, Oberitalien.) H. planospira Gras 
Moll. Isere 1840 t. 3 f. 11. 

Vnr. septentrionali!« Ol. (Reoensb. Corresp. Blatt 1882): 
dünn, etwas niedergedrückt, mit deutlicher Nabelritze, Farbe ty- 
pisch: G. 20—25:14-18 mm. (Schweden.) 

**) Gew. konoidisch, Nabel geschlossen. 

Var. troclioiflali!« Ttofficen 1868: Gew. erhoben, trochusfg., 
mitunter wie skalarid: G. 22 : 21 mm. (Schweden. Süddeutschland, 
Schweiz.) 

Var. coiioidea West. (Exp. crit. moll. 1871): gross, ko- 
nisch, etwas durchbohrt, stark gestreift, mit Bande u. strohgelben 
zu dichten Querlinien zus. -fliessenden f^lecken. Umg. 6'/,, der 
letzte mit einer lü-eiten hellgelben Strieme an der Mijnd.: G. 23 
-24:25-26 mm. (Schweden b. Lund.) 

Var. »Ipicola Fer. (Bist. t. 27 f. 7 u. t. 39 f. 4): klein, 
mitunter gethürmt, festschaliger, hellgelb, deutlicher gestreift, 
mit oft völlig veiloschenem Bande: G. 18—19:12 — 13 mm. (Alpen, 
Schlesien. K'arpathen, Siebenbürgen, Nordschweden.) Forma 1) 
minor. G. 14—16: ll'/i — 13 mm.=:H. alpestris Z. ap. Rm. f. 
297 b., H. stibaljnna S'choltz: 2) costvlata Kob. (Icon. f. 109), 
gerippt, G. 18—19:15 mm. 

***) Gew. gedrückt, Nabel offen. 

Var. depressa Held (Chemn.« Cab. t. 57 f. 4—5): gross, 
mit s. wenig erhobenem Gew., Nabel halb verdeckt, Umg. neh- 
men raschei' zu ii. der letzte erweitert sich tuehr gegen die Mund.; 
G. 23-25:15-18 mm. (Alpen.) Forma 1) major, G. 30:20 mm. 

Var. rudis Mühlf. (Rssm. Icon. f. 297 e.): offen genai)elt, 
lunzelfaltig, fast gerippt, dünnschalig, niedergedrückt, mit dem 
letzten Umg. z. erweitert ii. den gelben Flecken fast legelmässig 
zu Querlinien zu.s.-fliessend, rpeist ohne deutliches Band, Thier 
srelbrothbraun : G. 21—26:13 — 17 mm. (Südtirol.) H. aberrata. 
Z. ap. VillR, H. arb. v. stenzii Rssm. Icon. f. 78 (H. 1. 1835. 
der älteste Name). Eine analoge Form in Dänemark u. Norwegen. 

Var. corneoliroriiiis Lessona (Moll. Piemont. 1880 t. 4 
f. 11): breit u. offen genal)elt, niedergedrückt, gelblich, mit klei- 
nen hellen Flammen u. einem dunkell)raunen Bande, Saum weiss. 
(Piemont.) 

Var. »tyriaca Frßd. ap. Koh. (Icon. f. 988): offen gena- 
belt, stark niedergedrückt, dünnschalig, unten bauchig, typisch 
gefärbt, Mundlippe schwächer: G. 21— 25 : 12—14 mm. (Steyermark.) 

Var. fas^oti Bgf. (Loc. Cat. gen. 1882): etwa« bedeckt ge- 
nabelt, kugelig-gedrückt, dünn u. zerl)re(^hlich, einfarbig dunkel 
olivenfarben, rippenstreifig, Umg. 5, gewölbt, regelmäs.sitr zuneh- 
mend, der letzte oben regelmässig abschüssig, Mund. s. schief, 
fast halbkreisfg., stark ausgeschnitten, Saum äusserst dünn. (Py- 
renäen b. Costa Bona.) 



150 

* H. Camprodunica Koh. Geh. halbüberdeckt durch- 
gehend genabelt, niedergedi'ückt gewölbt, mit stumpfem Apex, 
fest, opak, unregelmässig rippenstreitig, stärker auf der Unter- 
seite u. hier aueh mit z. schwachen Spirallinien, hell braungelb, 
mit gelben Sprengsein u. einem hochstehenden schmalen brau- 
nen Bande; Umg. 5, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, 
der letzte kaum doppelt l)reiter als der vorletzte, gerundet, 
um den Nal)el gewölbter, vorne langsam herabsteigend; Mund, 
schräg, rundeifg.. stark ausgeschnitten. Saum ringsum ausge- 
breitet o. umgeschlagen, mit s. starker weisser Lippe, Spindel- 
rand oben regelmässig stark verbreitert u. umgeschlagen, "ohne 
den für H. arbust. characteristischen Ausschnitt an der Aussen- 
seite" (Kob.). G. 17 : 10 — 11 mm. (Ostpjjr enden bei Cam- 
prodon: Hid. ex.) Icon. N. F. f. 108 (H. xat. var.?). 

Bern. H. (Canipyla?a) xnnthelaa Bgt. wird vnn M. Fagot (1. c.) 
unter den Formen dieser Gruppe gerechnet. 

14. Ereniina P/r. (Verz. 1850.) 
(^Erinna Mörch Journ. Conch. 1865, EremopMIa Kob. Cat. 1871.) 

358. H. «lesortorum Forskäl. Geh. genabelt, wenig 
erhoben, mit warzenfg. vorspringendem Apex, regelmässig dicht 
rippenstreifig, auf dem letzten Umg. häufig rauh gerunzelt, 
dünnschalig, als todt u. abgeblasst weiss, sonst fast immer mit 
Spuren von bräunlicher,- oft bläulicher Färbung, meistens in 
drei Binden angeordnet, aber auch in Flecken u. mitunter in 
Radialstriemen (Kob.); Umg. 4 V'j , etwas gewölbt, der letzte 
gross u. bauchig, stunipfkantig, unten um den fast stets offenen 
Nabel aufgetrieben, fast kantig u. am meistens gewölbt; Mund, 
oval, innen rothgelb, Saum dünn, wenig o. gar nicht umge- 
schlagen, zwischen Spindel- u. Unterrand winklig. G. 21 — 27 
: 14 — 19 mm. (Kgypten, Arabien.) Descr. anim. 1775 p. 127, Kob. 
leon. f. 1011. - *»yn. (n. Koh.) H. maculosa Born., H. irref/ularift 
Fer., H. forskali Ehbor.. }{ arahica Roth Diss. t.. 1 f. 16, H. (jemel- 
larii Arad. & Maggf., TL rhodia Chemn. u. H. des. v. deprcssa Mts. 
— Veröl. JickeH P'auna Moll. N.O. Afr. 1874 u. Kob. Icon. Text zn 
den Fia. 1003-1011. 

Var. nNcliersoni Reinh. (Sitz.-Ber. Berl. 1887): Umg. 
ganz gerundet, Naht tief, Bänder 4, G. 16—20 mm. in Diam. 
(Egypten zw. el Kantara u. el Arisch.) 

Vnr. Iiasselquisti EJtbf/. (Synib. phys. 1831): vollständijr 
ungenabelt, von mehr kuoelig-er Gestalt, mif melir erhabenem 
Gew.. ohne warzenfg. vorspringenden Apex, gewöhnlich einfarbig 
glänzend weiss, fast glatt, nur mit einzelnen unregelmässigen, 
rauhen Anwachsstieifen, letzter Umg. gerundet, mit regelmässig 
wewölbter Basis, Mund, nach unten oerichtet, wenig: ausgeschnitten. 
Saum dick, glänzend weiss, etwas umgeschlagen, Spindelrand mit 
Unterrand einen Winkel bildend, Ränder durch einen glänzend 



151 

weissen Callus verbunden; G. 25— 30: 17 '/j— 25 mm. (Egypten, 
Arabien.) Fer. Hist. t. 28 f. 5-6, t. 28 B. f. 8-9, Kob. Icon. 
f. 1003. — Forma 1) ehrenhercji (Roth Moll. spec. 1839 t. 1 f. 15, 
Kob. Icon. f. 1005), "allem Anschein nach nur eine abnorme, 
resp. Altersbildung von der var. hasselquisti. mit der sie in 
allen Stücken übereinstimmt, ausgenommen die eigenthümliche 
Bildung des Mundsaums, welcher durch zahlreiche unregelmäs- 
sige, rauhe Lamellen verdickt ist, welche einen Theil der Mund, 
nach dem Aussenrande hin schliessen u. den Eingang verengen", 
Kob. 1. c. (Am Maiiotissee.) Jickeli u.Kobelt halten H. chüembia 
Bgt. (Moll, nouv., litig. p. 85 t. 12 f. 1—9) von Alexandria für 
eine s. alte, besonders ausgebildete H. hasselquisti Ehbg. 

Var. Iieinpriclii Ehhg. (Symb. phys. 1831): glänzend 
weiss, fast glatt. Mund, weit gerundet, doch mit geradem Spin- 
delrande, Ränder mehr genähert als bei anderen Formen, nament- 
lich ausgezeichnet durch den breit umgeschlagenen, flach ausge- 
breiteten Mundsaum, der über 2 mm. breit, aber ganz dünn ist, 
im Uebrigeu wie Iiafiftelquifti : G. 27:20 mm. (Mokattan, Cairo.) 
Kob. Icon. f. 1010. 

Be»i. Dr. Kobelt hat in seiner Iconographie noch zwei interes- 
sante Formen beschrieben u. gut abgebildet ohne sie zu benennen u. 
sogar ohne sie in seinem 1881 erschienenen Catalog zu erwähnen. Da 
ich sie hier nicht vorbeigehen kann, muss ich sie auch taufen und zwar 

Frfr. pacliytoicliea TT'^. ; die dickschaligste aller For- 
men, durch die eigenthümliche Bildung der Nabelparthie zur 
var. depressa verwiesen, z. glatt u. glänzend, doch nach der 
Mund, hin gehämmert, mit vier rothbraunen F]eckenl)inden ge- 
ziert, Mundsaum s- dick, weit umgeschlagen, der Spindelrand in- 
serirt sich in Folge der Anschwellung der Nabelparthie s. tief 
unten, verläuft darum s. schräg u. geht ohne Winkel in den 
Basalrand über; G. 34:24 mm. Kob. Icon. f. 1004. 

Var. kobelti TF. ; eine der schönsten P'ormen, Nabel 
nicht geschlossen u. bildet eine runde, tiefe Perforation, welche 
von einer Art stumpfer Kante umgeben ist, niedergedrückt, z. 
glatt, mit regelmässigen Streifen, rein weiss, aber mit vier scharf 
ausgeprägten, rothbraunen Bändern geschmückt, von denen die 
beiden äussersten am breitesten sind, das oberste dicht an der 
Naht, alle durch feine weisse Linien, den Anwachsstreifen ent- 
sprechend, in Plecken getheilt, welche bei den äusseren viereckig, 
bei den inneren pfeilfg. sind. Mund, mehr in die Quere verbrei- 
tert, ohne Winkel am Spindelrande, dagegen fast winklig zw. 
Ober- u. Aussenrand, Saum kaum umgeschlagen: G. 32:20 mm. 
(Alexandrien.) Kob. Icon. f. 1007. 

359. H. desertella Jick. Geh. bedeckt durchbohrt, ge- 
drückt-kugelig, fest, s. fein gestreift, einfarbeu wei-ss o. mit 
drei ra. o. w. deutlichen Bändern; Gew. gedrückt-konisch, mit 
zitzenfgem Apex; Unig. 4-^4 ' ,, gewölbt, sohneil zunehmend, 
der letzte gerundet, um den Nabel etwas aufgetriebeUj oben 
vorne herabsteigend; Müud. schief, gerundet-raondfg., innen 
hellbraun. Saum schwach gelippt, Unterrand stark gebogen, s. 
schmal zur. -gebogen. G. 17 — 22:14 — 16 mm. {Egypten hei 
Alexandria: Joly ex.) L. c p. 77 t. 4 f. 26. 



152 

860. H. dliroi Hid. Geh. m. o. w. bedeckt genabelt, 
gedrückt kugelig, festschalig, gestreift, geruuzelt. mit haniiiier- 
schlagurtigen Eindrückeu. weisslich, mit 4 — 5 blassen braun- 
rothen Bändern, auf denen weisse Pünktchen stehen; Gew. 
stumpf, flach o. leicht gewölbt : ürag. 5. kaum gewölbt, regel- 
mässig z. rasch zunehmend, der letzte fa-st doppelt so breit 
wie der vorletzte, stielrund, unten glätter, vorn s. herabstei- 
gend: Naht linear; Mund, schief, quer verbreitert, fast birnfg., 
innen glänzend weiss. Saum überall ntark zur -geschlagen, scharf, 
innen verdickt. Ränder dünn verbunden, Basalrand fast hori- 
zontal. G. 35 : 19 mm. (An der atlantischen Küste der Sahara.) 
Journ. Conch. 188fi p. 152 t. 8 f. 1, Kol. Icon. N. F. f. 461. (Hid.) 

Vor. Iiaploa T-f'^..- kleiner, ein klein wenig mehr in die 
Quere verbreitert. Gew. etwas mehr vom letzten Umg. abgesetzt, 
Saum weniger ausgefüllt: G. 27:17 mm. — Kob. 1. c. f. 462—63 
(var. minor). 



15. Eulota Hartm. (Gasterop. 1842). 

L'eber sieht. 

f Geh. feingestreift, mit ivelligen Spirallinien, einfarben 
0. mit 1 braunen Bande, letzter Umg. bauchig -gerundet. 
- Sp. .361-363. 

ff Geh. dicht u. rauh gestreift, durch äusserst dichten Spi- 
rallinien fein gekörnelf, mit einer beiderseits braunge- 
säumten Gürtelzone, letzter Umg. stumpf kantig. — Sp. 364. 

fff Geh. scharf lamellenrippig, mit dichten SjyiraUinien, mit 
0. ohne iveisse Gürtelzone, letzter Umg. gekielt. — Sp, 365. 

861. H. frilticuin Müll. Geh. offen u. tief genabelt, 
kugelig, mit etwas kegelfg. eriiobenem Gew. u. aufgeblasener 
Basis, weissgelblich o. röthlich, mit o. ohne ein breites, röth- 
lich l)raunes Band an der Peripherie, dünn, unregelniässig ge- 
streift, mit z. dichten Spirallinien; Umg. 5 — 6. gewölbt, rund- 
lich, langsam zunehmend, letzter gross, bauchig gerundet; 
Mund. z. weit, schwach oval-rundlich-mondfg., Saum scharf, 
kaum etwas erweitert, innen mit einer schwachen weisslichen. 
röthlichen o. violetten Lippe. Spindelrand verlängert. G. 18 
—20:14 — 15 mm. (l'Ai.ropa, Sibirien, Kau/casus.) Verm. bist. 
II. 1774 p. 71. Drap. Hist. nioll. 1805 t. 5 f. 16-17. R.ssm. Icon. f. 8. 
f. 11!)4. - «yn. H. terre.stris Gmel. 178S. H. cinerea Poir. 1801' 
H. lucana Vallot 1801, H. carduelis Reilnsch 1855. \A'ecliselt an 
Farbe selir /wischen reinweiss, weisslich. gellilicli. a-raii, biannroth, 
aschfarben (cinerea M. T.), röthlic^h (rnfula äL T.), rotli (rubella .M. T.), 
rothhraun (fuacosa M. T.) &c. — Forma 1) major. G. 24:19 mm.; 
2) minor (turfica Slavik), G. 16: IB mm.: 3) conoidva West., weiss, 
mit spitzkoiiischem Gew., G. 19:20 mm. (Schweden); 4) an.der.soni Cl. 
(Mal. Bl. XXV.), kleiner, kugelio -gedrückt, mit flacherem Gew., G. 17 
— 18:12 mm. (Mittelschweden.) 



153 

Var. mosellica Bgt. (Loc. Catal. gener. 1882): grösser, 
mit erhoben konischem Gew. u. etwas grösserem u. stumpferem 
Apex, stärker n. stumpfer gestreift, Umg. viel mehr gerundet 
aufgeblasen, die oberen regelmässig gerundet (nicht etwas ge- 
drückt), der letzte vom Anfang an aufgeblasen gerundet (nicht 
anfangs mit Tendenz zur Kante), Mund, mehr kreisrund, höher 
als breit, Spindelrand mehr verlängert u. etwas gerader herab- 
steigend. (Frankreich, Dep. Moselle.) 

Var. aubiiiiaiia B(/t. 1. c: Nabel reducirt zu einer zur 
Hälfte von dem oben verbreiterten u. umgeschlagenen Spindel- 
rande verdeckten Perforation, Geh. gedrückt-kugelig, mit koni- 
schem Gew., stark glänzend, s. fein gestreift, s. dicht hammer- 
schlägig, Umg. 7, gewölbt, s. regelmässig zunehmend, Mund. s. 
schief, breit oblong, Saum dünn. (Alpes-Maritimes.) 

Var. leiiioiiia Bgt. 1. c: Nabel weit, s. tief, Geh. mit 
hohem konischem Gew., Mund, klein, fast rund, s. wenig aus- 
geschnitten, Saum dick, mit ausgebreitetem Unterrande. (Frankr., 
Dep. Aube.) 

Var. diiiiioruin Bf/t. 1. c: Nabel z. offen, tief. Geh. ge- 
drückt-kugelig, oben nur gewölbt, z. dick u. fest, weisslich, fein 
gegittert, Umg. s. schnell zunehmend, der letzte s. gross u. stark 
erweitert, s. wenig herabsteigend, Mund, wenig schief, gross, 
mondfg. -gerundet, Saum ringsum etwas erweitert, innen stark 
gelippt. (Frankr., Dep. Isere.) 

362. H. scbreuki Middend. Geh. z. eng genabelt, nie- 
dergedi'ückt, mit schwach konoidischem o. kreiselfgem Gew., 
s. fein gestreift, gegittert, hell hornfarben bis weisslich, mit 
einem hochstehenden, schmalen, rothbraunen Bande; Umg. 5 ^/^ 
— 6, regelmässig zunehmend, z. gewölbt, der letzte zus. -gedrückt 
cylindrisch, beiderseits z. gleich u. regelmässig gewölbt, bei 
weitem nicht aufgeblasen, oben gegen die Mund, hin langsam 
u. wenig herabsteigend; Mund, wenig schief, gerundet-mondfg., 
Saum innen schwach gelippt, Ränder weit getrennt, Spindel- 
rand oben plötzlich in ein umgeschlagenes Dreieck verbreitert. 
G. 14 — 15:9 — 11 mm. (Nordrussland, Sibirien; Anmrland.) 
Reise in Sibirien ßd. 2, Th. 1 p. 402 t. 30 f. 20-26, Mts. Conch. 
Mitth. I. 1880 t. 3 f. 1-3. - Forma 1) major, G. 20— 22 : 13-16 mm. 
— Vergl, West. Sibir. Moll. 1877. 

363. H. phieOZOna Mts. Geh. eng genabelt, konoidisch- 
halbkugelig, rauh gestreift, mit s. feiner u. dichter Spiralskulp- 
tur, weiss, mit einem z. breiten, kastanienfarbenen Mittelbande; 
Gew. konoidisch: Umg. Ö^/j, etwas gewölbt, der letzte unten 
gewölbt, vorn kaum herabsteigend; Mund, wenig schief, mondf.- 
gerundet, Saum schwach verdickt, Oberrand gerade, Unterrand 
offen, Spindelrand verbreitert, offen. G. 15 — 16:10 — 11 mm. 
(Turan in Prov. Khokan.)' Fedtschenkos Reise 1874 p. 13 t. 1 f. 8, 
t. 3 f. 39. (Mts.) 



154 

364. H. helvola (Friw.) Ffr. Geh. eng, aber durch- 
gehend, vom Spindellande z. T. überdeckt genabelt, gedrückt- 
kugelig bis gedrückt, dicht u. rauh gestreift, durch ganz feine 
Spirallinien wie gekörnelt. dunkel röthlich hornfarben, auf dem 
letzten Umg. mit einer weissen Binde, welche an beiden Seiten 
mit einem beiderseits scharf begräuzten kastanieiil)raunen Baude 
eingefasst ist; Umg. 6, gewölbt, langsam zunehmend, der letzte 
erst gegen die Müud. hin ergeblich breiter, deutlich stumpf- 
kantig, vornan fast nicht herabsteigend; Mund, schräg, rund- 
eifg., Saum ausgebreitet, nach unten fast umgeschlagen, z. tief 
innen weissgelippt. Ränder zus. -neigend, Spindelrand oben s. 
verbreitert u. tutenfg. zur. -geschlagen. G. 18 — 19 : 11 — 12 mm. 
(Sibirien.) Zeitschr. f. Mal. 1853 p. 188, Kob. Icon. N. T. f. 44. (Kob.) 

Var. iiiartensi W.: Nabel weiter, fast cylindrisch, letzter 
Umg. gerundet, vorn herabsteigend, das untere braune Band fehlt, 
Mund, mehr kreisrund, Spindelrand nicht verbreitert; G. 16:11 
mm. (Sibirien: Coli. Dohrn.) Mts. Conch. Mitth. 1. p. 13 t. 4 
f. 7-9, Kob. Icon. N. F. f. 45. 



365. H. euageS Bttg. Geh. massig genabelt, kreiselfg.- 
kugelig, dünn, opak, roth, mit o. ohne weissliches Kielband, 
gekielt, überall scharf u. schief lamellenrippig. mit den Zwischen- 
räumen dicht mit schrägen Spirallinien erfüllt; Gew. gewölbt 
konisch o. kreiselfg., mit kleinem Apex; Umg. H — 6"2, s. wenig 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte, von oben gesehen, 
wenig breiter als der vorletzte, scharfkantig o. gekielt, unten 
z. gewölbt, vorn etwas herabsteigend; Mund, schief, eckig 
gerundet, wenig ausgeschnitten, Saum scharf, innen s. dünn 
röthlich gelippt, etwas erweitert. G. 14 — 16 'Z^: 9 — 12^/2 mm. 
(Kloster Psirsk hei Siichum in Kaukasien.) Jahr)). Mal. Ges. 1863 
p. 161 t. 4 f. 2, t. 6 f. 1. 



16. Euparypha Hartnt. (Gasterop. 1840). 

Ueher nicht : 

f Mund, quer eirund-heilfg., oben fast flach, aussen .stumpf - 
0. schar fwinJclifß . — Sp. 367—369. 

ff Mund, mond fg. -kr eisrund,. — Sp. 370. 

367. H. pl.aiiata Chemn. Geh. verdeckt durchbohrt, stark 
niedergedrückt, wenig gewölbt, gekielt, eiufarbeu weiss, dicht 
wellig gestreift u. durch zahlreiche Spirallinien stark u. regel- 
mässig gegittert; Umg. 5, flach, gekielt, der letzte mit einem 
scharfen, fadenfg. nach oben wie nach unten abgesetzten Kiele, 
unten von beiden Seiten gegen den Kiel flach zuschärlt, gegen 
den Nabi'l hin stark bauchig aufgel)lasen. vorn etwas herab- 



155 

steigend: Mund, quer oval-beilfg., aussen scharf winklig, viel 
breitet- als hoch. Saum innen gelippt, Oberrand fast horizon- 
tal, gerade, ünterrand viel länger, gestreckt-gebogen, etwas 
erweitert. G. 18-20 : 9 — 10 mm. (Marocco, Südspanien.) 
Conch. Gab. XI. 1795 p. 281 t. 209 f. 2067(69), ed, 2 t. 21 f. 10-12, 
Kob. Icon. f. 1135. 

Var. arietina Rssm. (Zeitschr. f. Malak. 1846): bestimmt 
perforirt, mit letztem llTniof. mehr herabsteigend, Kiele stärker, 
Mund, weniger transversal, Saume innen stark gelippt u. Spindel- 
rande breit zur. -gebogen; G. 21(19) : 12 mm. (Südspanien.) Chemn. 
Gab. 2. t. 36 f. 5—7. 

Var. erytlirostoma Phil. ap. Pfr. (Zeitschr. f. Malak. 
1850):. oben weiss ©.schwach gelblich, Unterseite schön roth wie 
Mundsaum u. Mundwand o. gelb o. 'oraungelb, Kiel weniger ent- 
wickelt, bisweilen sogar verschwindend, ümg. beiderseits des 
Kieles convex. Gaumen meist schön bläulichrosa; G. 18 — 20 (17 
— 18): 10- 12 mm. (Marocco.) Ghemn. Gab. 2. t. 132 f. 23-24, 
Kob. Icon. f. 1136. - Forma l) calUostovia Ad. & Reeve (Voy. 
Samarang p. 59 t. 14 f. 7, H. planata Rssm. pr. p. Icon. f. 825, 
Kob. Icon. f. 1137), mit dunkelbraunen o. rothgelben gruppen- 
weise angeordneten Linien u. Bändern umzogen, umwechselnd 
mit breiten weissen Binden, Saum u. Wand lebhaft roth gefärbt, 
Lippe heller röthlich. 

368. H. dehliei Rssm. Geh. undurchbohrt o. nur schwach 

geritzt, z. kugelig, oben ra. o. w. gewölbt bis gewölbt konoi- 
disch, durch feine Radial- u. Spirallinien äusserst regelmässig 
fein gegittert, selten einfarben weiss o. weissgelblich, meist ge- 
bändert u. dann auf der Oberseite nahe der Peripherie mit zwei 
dicht neben einander liegenden dunkleren Bändern, die bis an 
die Spitze laufen, auf der Unterseite mit mehreren schmalen, 
rothen. in zwei Gruppen angeordneten Bändern, alle Bänder 
unterbrochen; Urag. 5, die oberen fast flach u. kantig an der 
Naht, der vorletzte m. o. w. gewölbt, der letzte vom Anfang 
an schön gerundet, auf der Mitte mit einem schmal fadenfgen. 
oft fast fehlenden Kante, vorn z. tief herabsteigend; Mund, 
queroval, oft. eckig, innen bläulichrosa. Wand leberfarben, Ober- 
rand kurz. Unterrand viel länger, gebogen, Spindelrand oben um- 
geschlagen, Lippe röthlich. G. 18 — 20:13 — 15 mm. (Marocco.) 
Zeitschr. f. Malak. 1846 p. 173, Ghemn. Gonch. Gab. 2. t. 36 f. 22--24. 
Kob. Icon. f. 1J38-40, Morel. .Journ. Gonch. 1880 t. 2 f. 1. — Forma 
1) erythronixia Bgt. (Kob. Icon. 1. c), kleiner, ungebändert, mit 
rother Basis. 

Var. tlilipsa W.: oben gedrückt dachfg.-gewölbt, unten 
bauchig gewölbt, TJmg. flach, gekielt, der letzte anfangs stark 
zus. -gedrückt u. scharf gekielt, dann immer mehr schwach kantig 
u. unten regelmässig gewölbt, Mund. z. beilfg., stark rothgelippt, 
mit zur. -gebogenem Unterrande. 

369. H. SUbdentllta Fer. Geh. ungenabelt o. selten be- 
deckt durchbohrt, verdrückt kugelig, fest, feingegittert, schmut- 
zig weiss, häufig verschiedenartig mit braunen Linien u. Bändern 



156 

gezeichnet, selten bräunlich überlaufen; Urag. 5. die oberen z. 
flach, der letzte unregeliuässig kantig, nach unten bauchig gewölbt, 
vorn stark herabgebogen u. von obenher zus. -gedrückt: Mund, 
quer eirund, obenher flach, stark ausgeschnitten, mit 1 starken 
loeissen Zahn auf der braunen Wand, Saum bräunlich, innen 
stark weissgelippt. Oberrand kurz, gerade. Unterrand lang, hori- 
zontal, ausgebreitet. G. 17 — 19:12 — 14 mm. (Marocco.) Prodr. 
1819, Hist. nat. moll. t. 27 f. 1-2, Morel. Journ. Conch. 1880 t. 1 f. 3, 
Kob. Icon f. 1979. 



370. H. pisaUil Müll. Geh. eng durchbohrt, etwas nieder- 
gedrückt kugelig, z. glänzend, dünn, aber fest, unregelmässig 
u. fein gestreift, mit deutlichen Spirallinien o. gegittert (die 
Skulptur stets feiner u. schwächer als bei den vorgehenden 
Arten), weiss bis hellbraun, auf die vei-schiedenste Weise ge- 
bändert u. bordirt. mit Bändern, Linien. Flecken u. Punkten 
geziert (das eine o. andere Band zachiq o. untei'hrochen), o. ein- 
farbig; ümg. 5. die ersten scharf gekielt, der letzte ohne Kiel, 
gerundet, aber meist mit Spur einei- Kante, vorn gerade; Mund. 
rein gerundet-monMg., Saum gerade, meist mit rosenrother Lippe, 
Spindelrand kurz verbreitert, stark umgeschlagen. G. 20 : 14 mm. 
( Mittelmeer küsten bis England.) Verm. Hist. II. 1774 p. 60, Rssm. 
icon. f. 359, 614. - «yn. ^H. .-(»laria Penn. 1777, H. pctholafa Oliv. 
1792. H. rhodostoma Drp. 1801, H. cingenda Mont. 1803. H. striyata 
Dillwyii 1817, Thcha leucostoma (luv.) Risso 1826, Tehn cingenta 
Leach 1831. — Forma 1) thmnrosi Bgt. (Prodr. Mal. Tiinisie 1887), 
dünn, dijrrh.<5clieinend, fjedriickt, wenig convex. weisslicli. ümg. s. 
schnell zunehinend, letzter r. o-ioss. anf'an<is zns.Qredriickt-etwas kantig, 
G. 13:9 mm.; 2) iiittcidota Mke (Syn. 1830), niedersiediückt. ni. o. w. 
gekielt; &c. Diese Art ist in Farhung- n. Bündernnt; sehr variabel, 
wenijrer in Grösse, Zuwachs der Urnir. n. .MüiKliin?sforrn. Von diesen 
Verhältnissen ist eine uiosse Menae der Varictätsnaineu entstanden 
wie H. sardoa Z., ferrugitii^ri Mke, punctelld M. T.. siilizonafa Bgt.. 
tcenioln M. T., hifrovs M. T., liiteo-zonnto Bpt . di(tplinnn B<?t., con- 
color Bgt., rosiiceo-alhida Bjrt.. albinos Bjrt.. rilharnneiisis VV. & B., 
ei/regia, festivn, decora, splucroidra W.. multiJKriii, )iebuli)f!(i. pu-ffu- 
Josa, (ßobosior Sh., elegatis, disjimcta, Uneolatu M. T.. maritima 
Desni., interrupta, globosa Req., allxt Sh.. moikeitna M. T., &c., 
Namen, die hier nur wegen dei' Synonymie aufgeführt werden. In 
Prodrome de la Malacoloo'ie de la Tunisie 1887 g-iebt M. Tioiirgiiignüt 
eine Schema u. Uebersicht der wichtipsten hiejjier hörenden Formen, 
von welchen er doch nur die in Tunesien vorknmnienden Iteschreiitt. 

Var. niioiiyina Wr^t. (Jahrb. Malak. Ges. 1879): fast 
l)edeckt duichhohn, pedrückt kupelip, fest, einfarhen weiss, fein- 
«restriemt. o-epittert. Ertihrynnalumg. platt, vorstehend, elf'enweiss, 
Umg. S'/i- ff st abgeflacht, die oberen lanpfsain, die folpfcnden 
schnell zunehmend, iene an der Naht kantip-, dei' letzte etwas 
aufpeblasfij. ;infanps sfninjirkantip. vorn s. lanpsam herabstci- 
pend. Miind. ninndfp.-perundet, Saum scharf, leicht weissgelippt, 
Rändei' entfernt, pleich pel)open, mir Spindelrand oben zur.-pe- 
bogen; G. 17 -18 : 12 — 13';2 mm. (Italien b. Civita Vecchia.) 



157 

lieber sieht der Pisanaformen nach Bourguignat: 

1. Verce: Tj'pus. 

2. Turhinatte: Gew. erhoben, konoidisch, ümg^. regelmässig, 
wenig^ schnell zunehmend, der letzte gerundet, müssig, Mund, relativ 
Mein, Saum s. wenig verdickt. H. couturieri Bgt. (Algerien), H. hyrsae 
Mares (Tunesien), H. chambardi Let. (Egypten, Tunesien, Italien, 
Istrien), H. tinophila Bgt. (Egypten). 

H. byrsce (Mares) Bgt. 1. c. Geh. eng durchbohrt, dünn, s. fein 
gestreift, mit kaum unter der Loupe merkbaren Spirallinien, weisslich, 
gelblich o. etwas fleischfarben, unten mit 2 schwarzen zus. -hängenden 
Bändern, s. selten mit 5 B., deren die 3 oberen zierlich abgebrochen 
sind; letzter Umg. gerundet, Mund, halbrund o. gerundet-oval, innen 
nach der Farbe des Geh.; G. 15:13 mm. 

H. chambardi (Let.) Bgt. 1. c. Geh. tief durchbohrt, feingestreift, 
mit undeutlichen Spirallinien, weisslich einfarben o. gelblich mit 7 — 8 
zus. -hängenden, kastanienfarbenen Bändern, letzter Umg. oben etwas 
dachfg. abschüssig, Mund, quer gerundet-etwas oval, innen perlen- 
rnutterweiss, rosen- o. kastanienfarben; G. 11:10 mm. (Egypten bei 
Ramleh); Forma \)max.ima, G. 20— 22 : 16— 19 mm. (Tunesien b. Radis.) 

3. Carinatce: Letzter Umg. gekielt o. kantig, a) Gew. dachfg. 
o. convex-gerundet, Umg. regelmässig wenig schnell zunehmend, Mund, 
massig gross: H. donatii Berth. (Italien in Lido, Spanien b. Cadiz, 
Tunesien b. Tozer. Syrien b. Jaffa), H. cuttati Bgt. (Spanien, Provence, 
Istrien), H. monroi Serv. (Spanien, Provence); b) Gew. stark nieder- 
gedrückt, Umg. schnell zunehmend, der letzte s. gross, Mund, gross: 
H. pisanella Serv. (Spanien, Balearen, Provence, Algerien, Tunesien), 
H. levesquei Berth. (Algerien, Tunesien), H. salemensis L. & B. (Tu- 
nesien), E. gergisensis L. & B. (Tunesien). 

H. donatii (Berth.) Bgt. 1. c. Geh. s. eng, ganz bedeckt durch- 
bohrt, gedrückt dachfg., oben konoidisch, unten gewölbt, kantig, scharf 
ffeingestreift (letzter Umg. hammerschlägig) , 'mit deutlichen Spiral- 
linien, einfarben weiss, letzter Umg. mit ro. o. w. scharfem, gegen 
die Mund, hin verschwindendem Kiele, unten gewölbter, Mund, mondfg.- 
eirund, etwas gedrückt, mitunter aussen eckig, innen hell rosenroth, 
Saum innen verdickt, Spindelrand oben stark verbreitert u. zur. -ge- 
bogen ; G. 18:14 mm. 

H. pisanella (Serv.) Bgt. 1. c. Geh. kaum punktfg. durchbohrt, 
oben wenig, unten mehr gewölbt, fein gestreift, mit deutlichen Spiral- 
linien, weiss- o. gelblich, selten gebändert. Gew. convex o. dachfg. bis 
fast flach, mit s. stumpfem Apex, Umg. 5, kaum etwas gewölbt, s. 
schnell zunehmend, letzter gross, gekielt, unten gewölbter, Mund, 
mondfg. -gerundet, kurz gelippt, Spindelrand nur oben verbreitert- 
zur.-gebogen; G. 15 — 18:10—11 mm. 

H. levesquei (Berth.) Bgt. I.e.: Geh. kaum punktfg. durchbohrt, 
oben abgeflacht, unten bauchig gewölbt, glanzlos, gestreift, mit deut- 
lichen Spirallinien, einfarben weiss, Umg. 4—5, z. gewölbt, s. schnell 
zunehmend, der letzte s. gross, gekielt, oben nahe der Mund, aufge- 
trieben u. höher als die eingedrückte Naht, Mund, quer, schmal (Br. 
5 mm.), hoch (Höhe 10 mm.), s. weit, innen mit Perlenmutterbeleg, 
Saum etwas verdickt, Spindelrand dreieckig verbreitert u. umgeschlagen 
angedrückt, Wand rötblich: G. 16:10'/j mm. 



158 

H. sahmensis Let. & Bgt. 1. c: Geh. engr u. halbhedeckt durch- 
bohrt, oben massig, unten stärker gewölbt, fest, frlänzend, «restreift. 
durch s. zahlreichen n. starken Spirallinien (gegittert, o-iauröthlicb, 
mitunter mit einigen abgebrot-henen s. schmalen rothen Bändern, ümg. 
5, "gewölbt, s. schnell zunehmend, der letzte gross, kantig, oben ge- 
wölbt, unten z. bauchig, Mund, mondfg. -unregelmässig halbrund, breiter 
als hoch, innen gelblich o. etwas Heischfarben, Spindelrand schief ge- 
rade herabsteigend, oben verbreitert-zur. -gebogen; G. 17:11 mm. 

H. gergisensis Let. & Bgt. 1. c: Geh. kaum durchbohrt, gleich 
der vorigen, aber der letzte Umg. ist sehr bauchig aufgetriel)en, wal- 
zenfg., anfangs kantig. Mund, gross, höher als breit; G. 18:13 mm. 

4. Depressa: Letzter Umg. gerundet, s. gross, Gew. nieder- 
gedrückt, ümg. s. schnell zunehmend, Mund. s. weit, Saum dick ge- 
tippt u. stark erweitert: H. subpisana Bgt. (Tunesien, Spanien, Ba- 
learen, Istrien), H. agaroi Serv. (Spanien), H.oUvaresi Serv. (Spanien). 

H. subpisana Bgt. 1. c: Geh. eng durchbohrt, s. bauchig aufge- 
trieben, oben gerundet, wenig gewölbt, fest, kreidig, grob gestreift, 
wie runzelig, einfarben weisslich o. ockerfarben, Umg. 6, s. wenig ge- 
wölbt, s. schnell zunehmend, der letzte s. gross, gerundet, Mund, 
mondfg.-kreisrund, innen hell rosafarben; G. 20:14 mm. 

5. Glohosce: Geh. kugelig, verhältnissmässig cZ/rÄ^seAaZi';^, letzter 
ümg. rund, Mund. m. o. w. kreisrund, Saum offen, innen stark ge^ 
lippt: H. p2'«a«o^)o«2« Serv. (Portugal bei Cintra), H. dermoi Serv. 
(Spanien. Marocco, Tunesien), H. radesiana Mares (Tunesien, Ma- 
rocco), H. carpiensis Let. & Bgt. (Tunesien, Syrien), H. hamadanica 
Let. & Bgt. (Tunesien, Cypern), H. lenoleuca Bgt. (Egypten, Syrien). 

H. pisanopsis Serv. (Et. moll. E!sp. 1880): Geh. durchbohrt, ge- 
drückt kugelig, kreidig, mattweiss. Umg. 6. aufgeblasen bauchig, schnell 
zunehmend, Mund, innen dunkel karminroth, Spindelrand ausgebreitet 
u. zur. -gebogen. 

H. dermoi (Serv.) Bgt. 1. c: Geh. kugelig, mit erhobenem Gew. 
u. stumpfem .■\pex, stark gegittert, sehr veränderlich in Farbe u^ 
Zeichnung, Umg. 5 — 6, regelmässig zunehmend, gewölbt, der letzte 
gerundet, Mund, quer oval-gerundet; G. 15:12 mm. (Morelet Moll. 
Maroc. t. 1 f. 2.) 

H. radesiana (Mares) Bgt. 1. c: Geh. kugelig, Gew. erhoben, 
Umg. schnell regelmässig zunehmend, massig gewölbt, der letzte gross, 
gerundet, vorn kurz herabsteigend, Mund, mondfg. -kreisrund; G. 13 
—18:12—16 mm. 

H. carpiensis Let. & Bgt. 1. c: Gleich der vorgehenden, aber 
weniger bauchig kugelig, stark glänzend, weniger deutlich gegittert. 
Gew. weniger erhoben, convex-geiundet, letzter Uniü'. nicht so bauchig, 
vorn gerade. Mund, nicht so kreisrund; G. 15:12 mm. 

H. hamadanica Let. & Bgt. 1. c: Geh. kugelig, doch oben massig 
gewölbt, fein gestreift, s. fein gegittert, weiss- o. JÖthlich. einfarben 
o. gelblich, mit 2 Mittelbändern, deren das eine bernsteinfarben, zus.- 
hängend, das andere schwarz, in Punkten aufgelöst. Gew. s. stumpf- 
wirblig, Umg. 5, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
anfangs etwas kantig, oben gewölbt, unten abgeflacht, an der Mund, 
aufgeblasen gerundet, um den Nabel aufgetrieben, Mund, innen gelb- 
lich, wenig stark gelippt; G. 14:12 mm. 



159 

6. Ponderos(B: Geh. kugelig-dachfg'., dickschalig, schwer, letz- 
ter ümg. s. gross: H. djerhanica Let. & Bgt. (Tunesien). H. zitanensis 
Let. & Bgt. (Tunesien.) Erinnern sehr an Formen der Eremina. 

H. djerhmnca Let. & Bgt. 1. c: Geh. kaum durchbohrt, oben 
gewölbt-dachfg., unten gewölbter, bauchig, glänzend, s. fein gegittert 
u. etwas gehämmert, einfarben gelblich o. schwach röthlich, ümg. 
5—6. etwas gewölbt, an der Naht stark gekielt, schnell regelmässig 
zunehmend, der letzte gross, bis an die Mund, etwas kantig, anfangs 
etwas gedrückt, vorn gerundet, Mund, stark ausgeschnitten, halbrund, 
breiter als hoch, Wand röthlich, unten gelblich, Saum etwas gelippt: 
G. 17-21:13-17 mm. 

H. zitanensis Let. & Bgt. 1. c: Geh. punktfg. durchbohrt, kuge- 
lig aufgeblasen, glänzend, s. festschalig u. schwer, s. fein gegittert, 
etwas gehämmert, einfarben weiss-fleischfarben. Gew. convex, gerundet, 
Umg. 5. etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, 
gegen die Mund, hin s. erweitert, Mund, mondfg. -gerundet, höher als 
breit, innen mit Perlenmutterbeleg, Wand rosenfarben, Saum innen 
verdickt, Spindelrand oben dreieckig verbreitert; G. 17:15 mm. 



17. Xerophila Held. (Isis 1837.) 

U eher sieht der Gruppen. 

A. Heliomanes Fer. Geh. meist gross, kugelig, gewölbt, konoi- 
disch 0. kreiselfg., mit engem (selten massigem) Nabel, oft nur 
durchbohrt, selten niedergedrückt, toeit o. enveitert genabelt; 
letzter Umg. rund, geivölbt, oft bauchig u. sehr gross, s. selten 
undeutlich stumpf kantig . — Sp. 371 — 561. 

B. Striatella West. Geh. klein, kugelig-geivölbt, eng genabelt, 
oft nur punktfg. durchbohrt, letzter ümg. stielrund, o. gewölbt 
niedergedrückt, mit letztein Umg. besonders anfangs schwach 
kantig. — Sp. 562—806. 

C. XerocatnpyUea Kob. Geh. innen s. eng, unten schnell erwei- 
tert genabelt, gedrückt kegelfg., mit flachem, hornfarbenem Apex, 
letzter Umg. ettvas verbreitert, vorn langsam herabsteigend. — 
Sp. 807. 

D. Helicopsis Fitz. Geh. meistens s. eng o. punktfg- durch- 
bohrt, selten eng genabelt, oben dachfg. konoidisch, abgeflacht 
0. flach, unten gewölbter (selten oben konoidisch u. unten ge- 
tvötbt), beiderseits stark gestreift o. gerippt, Umg. flach o. ab- 
geflacht, meist an der Naht kantig, der letzte scharfkantig o. 
qekielt, Mund, gewöhnlich aussen winklig, s. selten gerundet. — 
'Sp. SOS— 828. 

E. Jacosta Gray. Geh. offen perspectivisch o. weit genabelt, oben 
niedergedrückt bis ganz flach, unten gewölbt bis aufgeblasen 
bauchig (seltener linsenfg.j, rippenstreifig o. geripipt, meist 
unterseits mit mehreren schmalen Bändern, letzter Umg. kantig 
o. gekielt, Mund, quer ooal, atissen eckig, o. beilfg., aussen 
rinnenartig, Saum scharf, gerade. — Sj). 829 — 877. 

F. Discuhis Lowe. Geh. offen genabelt, oben fast flach o. etwas 
koniseh-geiüölbt, mit m. o. w. treppenfgem Geiv., unten geivölbt, 
beiderseits feingerippt, scharf gekielt, Mund, schief, quadra- 
tisch, diagonal, Saum scharf, gerade. — Sp. 878. 



160 

G. Ochthejjhila Beck. Geh. (jevuhelt. scheihenfg. niedergedrückt., 
mit den Querstreifen dicht gekürnelt, Uwg. 4—4^^, flach o. 
■sogar etwas eingesenkt u. nur der vorletzte über dem letzten 
erhoben; (Mund. s. schief, kreisrund, Saum zus. -hängend.) — 
8p. 879. 

H. Xeroleuca Kob. Geh. offen pers2)ectivi8ch u. unten erweitert 
genabelt (s. selten ist der Nabel eng u. nicht erweitert), ge- 
drückt convex o. dachfg., unten meist convex aufgetrieben, 
weiss, kreidig, ohne jede Zeichnung, gestreift u. dicht unregel- 
mässig rauh gekörnelt, scharf gekielt, Mund, ün reget massig 
viereckig, schwach o- nicht gelippt. — Sj). 880—888. 

I. Helicella (Fer.) Hartm. Geh. offen o. breit genabelt, nieder- 
gedrückt, ungekielt, letzter Umg. rund, gewölbt, Mund, mondfg.- 
gerundet, Saum scharf. — Sj). 880—916. 

K. Turricula Beck. Geh. meist klein, s. eng genabelt o. dtirch- 
bohrt, m. o. ic. konisch (gethürmt-kegelfg., breit kegelfg., ko- 
■ nisch dachfg., kreiselfg., kugelig-kegelfg.), mit flacher o. s. we- 
nig gewölbter Basis. — Sp. 917—959. 

L. Coehlicella (Fer.) Bisso. Geh. durchbohrt o. geritzt, kegelfg., 
mit stark gewölbter Basis (eifg. konisch), o. kugelig konisch 
0. gethürmt, die oberen Umg. gekielt. Saum gerade, einfach, 
scharf. — Sp. 960—970. 



A. Heliomanes Fer. (Prodrom. 1819.) 
Ueb er sieht. 
f Mundsaum braun o. roth. 

*) Nabel eng, meist z. Theil etwas bedeckt. Geh. 
kugelig-konisch, fast glatt (s. fein gestreift.) — 
Neubau des letzten Umg. dunkler, gestreift gerun- 
zelt, vielgelippt. 

(1) Saum braun, letzter Umg. bauchig qerundet. (Südeur.,N. Afr.) 
— Sp. 371. 

(2) Saum weinroth, Umg. an der Naht gekielt, der letzte bauchig 
u. weit, oft tief herabsteigend. (Alg., Tunes.) — Sp. 372—377. 

(3) Geh. durchbohrt, glänzend violett, einfarbcn o. gebändert. 
(Tunes.) — Sp. 378-383. 

(4) Geh. erhoben konisch, Umg. s. schtvach gewölbt, der letzte mit- 
unter anfangs schwach kantig, oft an der Mund- gelb o. roth, 
Mund, stark gelippt. (Fr., lt., Sard., Nordafr.) 

u) Geh. fast immer gebändert. — Sp. 384—395. 

ß) Geh. einfarben weiss. — Sp. 396-398. 

(5) Geh. kugelig konoidisch, gebätidert o. murmorirt, Umg. schnell 
zunehmend, wenig getvölbf, der letzte gerundet (selten anfangs 
schwach kantig), vorn kaum herabsteigend. (Frankr., Ital.) — 
Sp. 399—401. 

**) Nabel eng, Geh, niedergedrückt dachfg. 



ir,i 

(6) Uwy. abgeflacht, kantifj. langsam zmieliwenä, der letzte aber 
enorm, anfangff kantig, Mund, gross, kreisrund, stark geliiipt. 
(Alger., Tunes.) — Sj). 403. 

***) Nabel z. eng, Geh. niedergedmckt konoidisch (ge- 
rundet gewölbt), feingestreift, weisslich u. gegen 
die Mund, röthlich, meist ungebändert, letzter Umg. 
breit, gerundet. 

(7) Geh. oft deutlich gebändert, fein regelm. gestreift, letzter Umg. 
oft fast glatt, anfangs schwach kantiq. (Span., Port., Alqer., 
Krim.) — Sp. 40.3—407. 

(8) Geh. einfarben o. .'selten undeutlich gebändert, letzter Umg. ge- 
gen die Müvd. meist stärker gestreift. (Südeur., Nordafr.) — 
Sp. 408-410. 

****) Nabel offen, letzter Umg. zus. -gedrückt gerundet, 
langsam herabsteigend. 

(9) Nabel meist etwas erweitert, Geh. wenig gewölbt,' in die Quere 
verbreitert, fast alatt, Mund, quer oblong. (Sic, Fr.. Alger., 
Tun.) - Sp. 41T. (7). (41 naut.). (43). 

(10) Nabel trichterfg., fast perspectivisch, Geh. gedrückt konoidisch, 
fast glatt, letzter Umg. meist von der Mitti aus dunkler ge- 
färbt u. deutlich gestreift, Mund, gerundet-oval. (Südenr., 
'Nordafr.) — Sp. 412-413. 

(11) Nabel trichterfg.. Geh. gewölbt-schwach krciselfg.. dicht u. scharf 
gestreift, mit zahlreichen feine» Eindrücken, Mund, gerundet, 
stark rothqelb o. braun qesäumf u. qelippt. (Alq.) — S]i. 414 
—415. 

(12) Nabel trichterfg-. Geh. gedrückt, s. .'schwach konisch gewölbt, 
fast ilach, fein u. undeutlich gestreift, mit einem hornbraunen 
Oberbande u. mehreren schmalen Basalb., die beiden letzten 
Umg. aufgetriebeii gerundet, letzter stark verbreitert, fast von 
der Mitte langsam herabsteigend. (Südfrankr., Alg.) — Sp. 416. 

ff Mundsaum weiss. (13 ti. 22 pr. p. Lippe roth.) 

*) Nabel eng, letzter Umg. bauchig gerundet, Mund, 
gerundet. 

a. — Geh. stark gestreift bis runzelig. 

(13) Nabel s. eng. Geh. kugelig, gewölbt-konisch, mit Apex spitz, 
vorstehend, Grundfarbe weisslich. gebändert. (Nordafr.) 

a) Geh. stärker gestreift, mit schwä- 
chten Bändern, Umg. gewölbt. 

aa) Geh.mitioenigen Bändern, 
Umg. gewölbt, Saum mit 
meist starker Lippe. — 
Sp. 417—420. 

ßß) Geh. mit vielen schmalen 
Bändern, Umg. kaum etwas 
gewölbt, Mund, mit undeut- 
licher Lippe 0. ungelippt. 
— Sp. 421—424. 

11 



162 

ß) Geh. an der Naht runzelig, üb- 
rigens s. fein gestreift, mit vielen 
: schmalen Bändern, Umg. wenig 

gewülbt. — 8p. 425 — 427. 

(14) Nabel z. eng trichterfg. o. cylindrisdK Geh. gewölbt kugelig, 
dick, loeiss. einfarben o. mit 1 — 4 Bändern, bis in den Nabel 
gestreift, gehämmert, Umg. etwas gewölbt. (Nordufr.) — 8p. 428. 

(15) Nabel eng o. massig, meist etwas verdeckt, Geh. kugelig konisch^ 
Umg. schwach gewölbt, oft kantig, Mund, mit stark gebogenem 
Basalrand. (Siideur., Nordafr.) — Sp. 42!>- 431. (21 hallen.) 

b. — Geh. s. fein gestreift bis glatt. 

aa) Nabel s. eng, nicht durchgehend , un- 
ten etwas u. geradlinig erweitert, zum 
Theil bedeckt durchbohrt . 

(16) Geh. gedrückt kugelig, letzter Umg. gross, aufgeblasen gerundet. 
(Südeur,, Nordafr.) — Sp. 432-438. 

bb) Nabel fast punktfg., nicht durchge- 
hend, zur Hälfte bedeckt. 

(17) Geh. kugelig konoidisch, letzter Umg. s. gross, aufgeblasen 
kugelig, unten gerundet, Mund, mit dem Spindelrand stark 
gebogen, fast vertikal. (Mittelmeerländer.) 

u) Geh. gestreift, weisslich, ein- 
, färben, gebändert o. c/estriemt. 

■— Sp. 439-445. 

ß) Geh. gegittert, einfarben ice/'s.^. 
— Sp. 446. 

y) Geh. glatt, einfarben weiss o. 
gelblich. — Sp. 447. 

cc) Nabel eng, durchgehend, etioas verdeckt. 

(18) Geh. kugelig, mit erhoben konischem Gew., meist einfarben 
weiss, letzter Umg. gross, walzig gerundet. Mund, mit stark 

■ gebogenem Basalraiid. (Nordafr.) — Sp. 448—449. 

dd) Nabel innen s. eng, schnell verschlos- 
sen, gerade o. schief durchgehend, an 
der Mund, plötzlich schnell erwetert. 

(1!)) Geh. niedergedrückt konisch, oft stark gedrückt, meist einfarben 
iceiss 0. mit 1 Oberb.u. mehreren Basallinien, oft mit s. feiner 
Spiral Skulptur, vorletzter Umg. im Nabel sogleich stark nieder- 
gedrückt. (Westas., Corfu, Greta, Eqyptcn, Tunes.) — S})- 
'450-460. 

(20) Geh. gedrückt-gewölbt, undeutlich gestreift, mit 3 oberen u. 
4 - .'> unteren s. schmalen, unterbrochenen Bändern, obere f'mg. 
langsam, letzter schnell zmiehmend. {Span.) — Sp». 461. 

'■'"'') Nabel z. eng, aber offen u. trichterfg. 

a. — Geh. meist stark o. runzelig gestreift (exe. 
eiiphorca). 



in.s 

na) Geh. hauchig, kugeJig-konisch. letilrr 
Umg. meist bauchig gerundet. 

(21) Nabel eng o. massig, Geh ripxienstreifig (s. selten feingestieifti, 
kugelig-konisch, hnuchig . meist gehämmert, weiss, einfnrhen 
(■'••elteii unterbrach, gebäiidert). obere Umg. abgeflacht (oft av 
der Naht gekielt), Mund, ffcruynlet, innen stark geliirpt. (Äh/er., 
Tunes.) (14). (Ts). 

u) Geh. kugelig bauchig o. konoi- 
disch erhoben. — Sp. 462—464. 

j>) Gell, gedrückt bauchig. — Sj). 
465—466. 

(22) Nabel fast krei.<;rund. oft etwas bedeckt, Geh. getvölbt konisch, 
unten gewölbt, dicht regelm. gestreift, grauweiss , einfarben (o. 
schaach gebändert). Umg. etwas gewölbt, regelm. zunehmend, 
letzter meist grösser, cylindrisch. (Frankreich.) — Sp. 467—470. 

(23) Nabel eng o. mäss-ig, Geh. bauchig kegelfg., grob gestreift, 
meist mit vielen (6 — 13) stark unterbrochenen schmalen Bän- 
dern, letzter Umg. gross, aufgeblasen gerundet, vorn fast ge- 
rade. Mund, stark tveissgelippt. (Alf/., Tunes., Span.) — «S)3. 
471—473. 

(24) Nabel offen trichterfg.. Geh. kugelig, oben domfg. o. konoidisch, 
stark f/estreift, kreidig, loeiss einfarben, Umg. etwas gewölbt, 
der letzte grösser, cylindrisch, Mund, kreisrund, qelippt. (Alg.. 
Tunes.) — Sp. 474—475. 

(25) Nabel eng o. massig, trichterfg.. Geh. gedrückt konisch o. ko- 
nisch-pyramidfg . dicht feingestreift, mitunter runzelig gestreift, 
mit zahlreichen feinen Eindrücken, grauweiss. meist einfarben, 
vorletzter Umg. .•,iark gewölbt, bauchig stielrund, letzter cylin- 
drisch. (Griechenland.) — <S^3. 476-479. 

bb) Geh. ßach kugelig kegelfg., letzter 
Umg. ivalzig. 

(26) Nabel massig. Geh.. ßach kugelig kegelfg., auf den oberen Umg. 
stärker, dann schwächer gestreift, iveiss, gebändert o. gestriemf. 
letzter Umg. s. schnell zunehmend, in die Quere verbreitert, 
gerundet, herabsteigend, Mund, innen loeiss. (Alg., Tunes.) — 
Sp. 480—481. 

(27) Nabel in der Mitte offen, s. wenig enveitert, fast kreisrund, 
Geh. gewölbt bis flach kegelfg. o. konisch geioölbi, rippenstreifig,- 
weiss, glänzend, mit reichen Fleckcnreihen o. mit vielen (6 — 12) 
rothen ganzen Bändern (selten einfarben), letzter Umg. gross, 
mitunter bauchig, Mund, innen röthlich. (Span., Alg., Tunes.) 
— Sp. 482—489.. » 

(28) Nabel offen trichterfg. o. erweitert, Geh. fiach konisch o. nie- 
dergedrückt gewölbt. Gew. niedrig, abgesetzt, kreiseifg., ge- 
streift, iveiss, mit vielen (bis 12 -14) schmalen, zus. -fliessenden 
0. unterbrochenen Bändern (namentlich unten), letzter Umg. 
zus.-gedrückt gerundet, oft anfangs kantig. {Frankr., Sic, 
Span., Alg.) — Sp. 490—495. 

b. — Geh. meist dicht regelmässig gestreift o. 
feingestreift, mitunter fast glatt. 



164 

aa) Geh. nieder gedrückt, oben geuudht-fje- 
rundet o. .schwach konoidisch, letzter 
Unig. zus. -gedrückt walzig. 

(29) Nabel eng., Geh. flach kugelig kegelfg., fast glatt, weiss, gebün- 
dert, letzter Umg. z. gross, herabsteigend, Mund, innen glänzend 
'weiss, mit drei sehtvachen Bändern. (Alg., Times.) — Sp. 4!>6. 

(30) Nabel eng, Geh. gedrückt u. beiderseits fast gleich gewölbt o. 
oben etwas kugelig-konoidisch, feingestreift (selten rippen streifig), 
mit 5 {selten bis 10] ganzen o. unterbrochenen, schwarzrothcn 
Bändern {mehrere Oberbänder), letzter Umg. z. gross, zus.- 
gedrückt gerundet, oft etioas kantiq. {'Junes., Kabglien.) — 
<S>. 497-001. 

(31) Nabel offen, regelmässig erweitert; Geh. stark niedergedrückt, 
fein II. dicht gestreift, röthlich weiss, einfarben o. schivach 
gebändert, glänzend, letzter Umg. gross, m. o. w. kantiq qe- 
rundet. {Frankr.) — Sj). 503—503. 

(32) Nabel massig u. z. weit, Geh. stark niedergedrückt, .schwach 
konoidisch, s. fein u. undeutlich gestreift, einfarben o. mit we- 
nigen braunen, ganzen o. unterbrochenen Bändern, letzter Umg. 
schnell zunehmend, oft anfangs kantig, dann zus. -gedrückt ge- 
rundet. {Alg., Frankr.) — Sp. 504—507. 

(33) Nabel offen trichterfg., gedrückt, geivölbt-gerundet, s. fein u. 
dicht regelmässig gestreift [letzter Umg. schwächer ii.iinregelm. 
gestreift), mit 1 rothbranneii überband u. 5 schmalen Busal- 
bändern, Umg. z. gewölbt, letzter gerundet, anfangs etwas 
kantiq, Mündi. z. tief innen mit 1 ■'> Lippen. (Frankr.. Alg.) 
— Sp. 508. 

(34) Nabel massig o. a-eit, Geh. flach, kreiselfg., fein gestreift u. 
gehämmert, mit 1 braunschwarzen unterbrochenen. Oberb. u. 
mehreren schmalen Basalbändern (Bänder s. deutlich u. ganz 
in der Mund.), letzter Umg. meist doppelt qrösser als der ror- 
letzte. (Sicilien.) - Sp. 509—511. 

(35) Nabel trichterfg., gerundet, Geh stark gedrückt-konisch, oben 
dicht feingestreift, letzter Umg. meist rippenstreifig o. runzelig 
gestreift, sogar grob gerippt, verschied enartig gebänderf tt. fleckig, 
namentlich auf der Unterseite, letzter Umq. zus. -qedrückt walzig. 
(Alg.) - Sp. 512-517. (Striut. U pr^ p.) 

bb) Geh. kugelig, oben gewölbt o. dachfg.- 
konisch, kreidig, opak, glänzend, ein- 
farben iveiss, feingestreift o. glatt, 
letzter Umg. gross, aufgeblasen rund 
0. walzig, Mund, stark gelippt. (20 
cuphorca.) 

(36) Nabel eng, zuweilen an der Mund, etwas erweitert. Geh. hoch 
(I. mäs.sig konisch o. domfg. gerundet, feingestreift, selten un- 
deutlich gebändert, Umg. (iiamoitlich die beiden letzten) gewölbt, 
der let.ttc ■'<chnell erweitert, gerundet, Mund .schwach o. nicht 
gelippt. {Südfr., Sic., Alg.. Tuncs.) — Sp. 518-520. 

(37j Nabel eng (selten offen u. erweitert). Geh. kugelig, fein gestreift, 
letzter Umg. gross, fast gerundet. (7'unes.) — Sp. 521-526. 

(38) Nabel eng, Geh. kugelig, fei)i gestreijt o fast glatt, tvie j^olirt, 
letzter Umg. grösser, walzig. {Tunes.) — <S^>. 527 — 53.3. 



165 

(39) Nabel eng, Geh. kugelUj. gesU tift o. f;. feingestreift {fast glatt), 
letster Uvtg. aufgeblasen rund. {Alg., Times.) — Sp. 534 — 536. 

cc) Geh. fein gestreift bis fast glatt, krei- 
dig, opak, glänzend, weiss, nur mit 1 
schmalen rothbraunen Oberband (ohne 
Basalbänder). (24). 

(40) Letzter Umg. gegen die Mund, zu ockerfarben rothlich, Mund- 
runder oft iveit getrennt. {Alg., Times.) 

") Gew. niedergedrückt, toeit ge- 
nabelt. — Sp. 537. 

jl) Gew. erhoben konisch. 

ua) Geh. weit genabelt. — Sp. 
538—539. 

ßij) Geh. eng genabelt. — Sp. 
540—542. 

dd) Geh. kugelig-gewölbt, konoidisch, grob 
runzelig-gestreift, weiss, einfarben o. 
mit vielen Bändern. 

(41) Nabel weit, oft stark eriveitert, letzter Umg. gross, weit, ge- 
rundet, langsam herabsteigend, Mund, quer eifg. (Südfrankr., 
Alg., Times.) - Sp. 543-545. 

ee) Geh. stark niedergedrückt,weit genabelt. 

uu) Geh. unregelmässig weiss- 
runzelig-rippenstreifig . 

(42) Geh. glänzend hornfarben-hräimlich. mit weissen Flecken, letzter 
Umg. weiss stumpf kontig, Naht s. tief. (Span.) — Sp. 546. 

I'/O Geh. fein gestreift, letzter 
Umg. fast glatt. 

(43) Nabel weit erweitert. Geh. breit gewölbt, weiss, einfarben o. 
gebändert (meist 3 Oberbänder u. mehreren. Basalbänder), letzter 
Umg. zus. -gedrückt walzig, oft verbreitert. (Fr., Span., Alg., 
Times.) — Sp. 547—554. 

(44) Nabel oft schnell erweitert. Geh. gedrückt, abgesetzt dachfg. 
o. konoidisch, letzter Umg. walzig gerundet, oft in die Quere 
verbreitert, unten gewölbter; Saum u. Lipjjc oft braun o. röth- 
lich gefärbt. 

1. Geh. ohne Spiralskalptur . — Sp. 555—560. 

2. Geh. mit Spiralskulptur. — Sji. 561. 



371. H. virj^filta Jkt Costa. Geh. eng genabelt (Nabel 
durchgehend, cylindrisch. an der Mund, gar nicht erweitert^, 
konisch-kugelig, mit breiter gewölbter Basis, kreiselfgem o. 
gedrückt konoidischem Gew. u. rothbraunem Apex, s. scliwach 
unregelmässig gestreift o. fast glatt, weisslich o. schmutzgelb- 



1G6 

lieh, selten cinfarben. meistens gebändert u. typisch mit einem 
bmunen bis fast schwarzeu. gegen die ^lünd. hin breiten, an 
die Spitze ununterbrochen laufenden Oberhand u. mehreren 
schmalen, oft in Flecken o. Punkten aufgelösten Basalbändern; 
Ümg. 5—6. z. gewölbt, die ersten regelmässig, die letzten 
schnell zunehmend, der letzte walzig-gerundet (bei der jungen 
Schnecke anfangs kantig), vorn gerade; Müud. z. gross, mondfg.- 
gerundet, Saum dunkelbraun, fast gerade, innen braungelb o. 
braunroth bis fast schwarz gelippt (Albinos, nicht albina For- 
men, haben weisse Lippe). Ränder zuneigend. Spindelrand oben 
etwas verlängert. G. 10 : lU - 1 1 nun. ( I'Aiglcütd, Oceanische 
Küste u. Mütebneerf/ebiefe.) Brit. Concli. 177S p. 79 t. 4 f. 7, Reeve 
Land- a. Kreshw. Moll, im'6 p. 69 c. fijr. - Forma 1) minor, G. 7—8 
:5 — 7 mm. — üyn. (zum Theile auch der vaiiabili« Drp. angeliöiijr) 
H. encetornin Chenm. 178(>. H. zonorla Donovan i8()0. H. suhalhidn 
Poir. 1801, H striata Hrard ]S15, // jnsand Ris^n 182«. Dillwyn. 
H. cespititni CsiUara 1^44. 

\'ar. vari»bili<< Drp. (Tabl. irioll. 1801, Bist, moll 1805 
t. 5 f. LI -12. Rssm. Icnn f. :^56f, Dnp Bist ., oll. t. 14 f. 2): 
Nabel ena-, ilurch den aiipfj-ehreiteten Spindejrami ni. o. w., bis 
Hälfte, überdeckt, Geh. niedergedrückt kiioelig. mit gewölbtem, 
l)is flach konischem spitzem Gew.; G. 20:14—15 mm. (Mittel- 
meerländer.) ~ P'orma 1) depressa Req., Geh. m. o. w. nieder- 
gedrückt, bis recht flach, weiter u. weniger bedeckt genabelt, 
G. 12-13:8 bis 22- 23 : 14 - 15 mm. Wie der Typus u. noch 
mehr ist diese Varietät in zahllosen, in Grösse, Farbe u. Zeich- 
nung verschiedenen Abändeiungen aufgelöst. Als Beispiel citire 
ich nur folgende Namen: fasciata Drp. = mvltifasciata Bouch. 
(Typus), suhulhida Poir. (weiss, mit einem zus. -hängenden Olier- 
band). hifusciutd I)Onch. (weiss, mit zwei ganzen Oberbändern 
u. mehreren Basalbändern). ochrohtica M. T. (weiss, nut finem 
gelben überband n. vielen verbreiterten Basalbändern), U'fsellata 
Bouch. (Ober- wie Basalbänder in Flecken aufgelöst), nirirescenn 
Grate), (mit schwarzbraunen Bändern u Flecken), maculatu M.T. 
(weiss, mit kleinen zerstreuten Flecken), hypozovn M. T. (weiss, 
oben einfarben, unten mit vielen Bändern), riifiilu M. T. (röth- 
lioh, fast einfarben), lute.'^cen.s M. T. (einfarlien gelb). firiKeu 
Bouch. (einfarben grau), Jn/alozoia M. T.. selten in England u. 
Frankieich ((.-elblich o. mattweiss. mit durchscheinenden l^än- 
dern), (tlJiican^ Grat. = i.Hriensis Z. (weiss o. weisslich, einfarben), 
(■inereu (blaugrau, einfarben), fristis (ganz dunkelbraun, mit einem 
schmalen weissen Mittelband u. weisser Nabelgegend), oljsoh'ta 
Z. (klein, weiss, etwas kantig), momhfera M]ie. :^ Diaculosa Z. 
^^tessellatn Bouch.. rle(/(ni.<! Brown = rJi.^juiicia Tiirt. (skalarid) 
u. s. w. 

Var. tiiriu:!)!» Bl. & W.: Nabel tief innen s. eng, dann 
plötzlich, al)er langsam eiweitejf. an <ler Miind. eng u. meist 
oblong, (7eh. aufgeblasen, fast glatt, besonders unten u. um den 
Nabel aufgetrie))en, mit niedergedrücktem Gew., weisslich, mit 
schwarzbraunem, oben rothbrannflammigem Obeiliandeu. mehreren 
schwächeren, hellen, oft unterluochenen Basalbändern, Mund, 
mondfg.-gerundet, Saum helll)rauii, innen weisslich gelippt; G. 
20: 13 mm. (Süditalien.) 

\'ar. iiiflafH W.: Nabel eng u. durch den ausgebreiteten 
Basalrand zum Tlieil überdeckt, Geh. stark aufgeblasen, obenher 



167 

weiss, unten fleckig' gebändert, nach der Mund, hin quergestriemt, 
Mund, innen lebhaft lila gefärbt, durch die helle Mittelbinde 
unterbrochen, Saum u. Lippe braunroth: G. 20—22:14—15 mm. 
(Süditalien.: Kob. Icon. f. 1298. 

Var. variata W.: Nabel eng u. oft beinahe ganz ver- 
deckt durch den zur. -gebogenen Basalrand, Geh. erhoben konisch, 
bläulich grau, einfarben, o. weisslich, mit einem rothbraunen 
Oberbande, fast glatt, Umg. 7, die ohei'en langsam zunehmend, 
fast abgeflacht, die beiden letzten m.o.w. stark gewölbt u. schnell 
zunehmend, letzter bauchig gerundet, dunkler gefärbt, vornen 
kurz herabsteigend, Miind. fast vertikal-gerundet. wenig ausge- 
schnitten, innen verschiedenartig gefärbt, mit braunen o. mit 
vielen weissen, weit getrennten, z. durchscheinenden Lippen, 
Basalrand etwas ausgebreitet: G. 18—20:15-20 mm. (Sicilien 
b. Calatafimini u. Messina.) Kob. Icon. f. ISO"^. — H. rar. var. 
turbinuta Cafici Contrib. fauna Sic. 1882 f. 5. 

Var. tuiiiida TT^.- Nabel eng u. sehr vom Spindelrand 
überdeckt, Geh. stark aufgeblasen, oben mit zickzackfgen Radial - 
Striemen auf weisslichen) Grunde, unten mit zahlreichen Linien 
u. nach der Mund, hin mit Zickzackstriemen, obere ümg, voll- 
kommen flach, mit linearer Naht, der letzte gewölbt gerundet, 
Mund, mondfg.-rund, innen lebhaft lila gefärbt, Saum mit breiter 
rothbrauner Lippe: G. 22-23:20 mm. ("Italien in Apulien.) Kob. 
Icon. f. 1299. 

(2.) 

372. H. lliayeti Lei. S Bgt. Geh. eug, wenig tief, ge- 
nabelt, kugelig-convex. z. glänzend, s. fein gestreift, wie polirt, 
einfarben weisslich, gegen die Mund, röthlich, selten mit röth- 
lichen unterbrochenen Bändern geziert: Gew. gewölbt, stumpf 
konoidisch; Umg, 7, s. wenig gewölbt, die oberen fast flach, 
an der Naht schwach gekielt, der vorletzte gewölbt, regel- 
mässig, der letzte schnell zunehmend, dieser gross, bauchig 
gerundet, meistens m. o. w. gehän^mert, oben langsam herab- 
steigend: Naht wenig vertieft; Mund, massig ausgeschnitten, 
halbkreisfg.. gleich hoch wie breit. Saum gerade, scharf, innen 
weinroth gefärbt, dann tiefer weissgelippt. Spindelrand oben 
wenig verbreitert. G. 23 : 17 mm. (Algerien, Tunesien, Sicilien 
bei GirgerUi.) Prodr. mal. Tunisie 1887 p. 71. 

373. H. valoryailJl Let.&Bgt. Gleich der vorgehenden, 
aber die Perforation tiefer, letzter Umg. weniger in die Höhe 
aufgetrieben, mehr in die Quere vergrössert, an der Mund. 
weit länger herabsteigend, Mund. oval, etwas gedrückt, breiter 
als hoch, Lippen 2, deren die äussere viel näher dem kastanien- 
farbenen Saum, Spindelrand gröber, oben mehr verbreitert. 
G. l)is 25: 18 mm. (Timesien.) L. c. p. 71. (B.) 

374. H. Pliniona Let. d- Bgt. Geh. z. tief durchbohrt, 
kouoidisch-kugelig, glänzend, feingestreift, weisslich, selten ge- 
bändert (Bänder 6 — 7, roth, zus. -hängend); Gew. z. erhoben. 



Ifi8 ^ 

fast dachfg.-konoidisoh; Umg, 7. s. wenig gewölbt, an der Naht 
undeutlich gekielt, regelmässig, letzter Umg. s. schnell zuneh- 
mend, gegen die Mund, zu erweitert, oben flach darhfg.-ab- 
Hchilssig (nicht couvex). vorn stark herabsteigend; Naht linear; 
Mund, wenig ausgeschnitten, gedrückt, oblong, Saum innen 
weiuroth. tief innen weissgelippt. itänder ;. gestreckt u. fast 
parallel, z. genähert, Spiudelrand oben stark verbreitert. G. 28 
: 17 mm. ( Algerien, Tiuiesien.) L. c. p. 72.- (13.) 

875. H. pachestu Tjet. d- Bgt, Geh. z. offen u. tief 
durchbolirt (eng genal)elt). kugelig-gedrückt, etwas glänzend, 
feingestreift, weisslich. selten gebäudert (Bänder zahlreich, röth- 
lich. oft unterbrochen); Gew. wenig erhoben, tloinfg. gerundet; 
Umg. () ' '2 , s. wenig gewölbt, an der Naht gekielt, regelmässig, 
z. schnell, letzter Umg. s. schnell zunehmend, dieser gross, 
sogar enorm, bauchig gerundet, an der Mund, stark aufgeblasen 
u. weit, vorn kurz heral)steigeud; Miind. wenig mondfg.. fast 
kreisrund, fast gleich hoch wie breit. Saum gerade, scharf, 
innen weinroth. tief innen weissgelippt. Spindelrand oben er- 
weitert. G. 28 : K) mm. (Algerien, Tunesien.) L. c. p. 72. (B.) 

376. H. chtirniesiaUil Lei. <{■ Bgt. Geh. eng, halbbe- 
deckt genabelt, kugelig, fast glatt, wie polirt, weisslich, an 
der Mund, rothgelb: Gew. erhoben gerundet, domfg. gewölbt, 
mit cS. stumpfem, s. kleinem Apex; Umg. 7, etwas gewölbt, 
an der Naht gekielt, langsam, letzter Umg. s. schnell zuneh- 
mend, dieser l)auchig gerundet, oben von seiner Mitte langsam 
herabsteigend, so dass die Mund, fast unter dem^ vorletzten 
Umg. liegt; Naht oben fein, unten tief; Mund, massig mondfg., 
etwas eifg. -gerundet. Saum gerade, scharf, dünn, innen wein- 
rothgelb gefärJjt, tief innen weissgelippt, Spindelrand oben 
stark verbreitert. G. 28 : 18 mm. (Tunesien b. (jrhardiinau.) 
L. c. p. 73. (B.) 

377. H. billottiailii Let. S Bgt. Geh. genabelt (Nabel 
an der Mund, etwas erweitert), etwas gedrückt konoidisch. z. 
kugelig, glänzend, feingestreift, wie polirt, etwas gehämmert, 
einfarben weiss; Umg. 7, gewölbt, regelmässig z. schnell zu- 
nehmend, dt'r letzte gross, gerundet, oben fad gerade: Naht 
r. tief: Mund, mondfg. -halboval-gerundet, Saum gerade, dünn, 
innen weinroth, tief innen weissgelippt, Spindelrand massig- 
erweitert, (t. 25 : 16 mm. (Tunesien b. Tebourda.) L. c. p. 73. 

878. H. blossura Let. (f- Bgt. Geh. tief u. z. offen 
durchbohrt, kugelig-konoidisch, glänzend, s. fein gestreift, po- 
lirt, weisslich violettfarben, mitunter oben rothfleckig; Gew. 
erhoben konoidisch, z. stumpf; Umg. 7, kaum etwas gewölbt, 



169 

z. schnell zunehmend, der letzte grösser, gerundet, oben etwas 
abschüssig, vorn ni. o. w. herabsteigend; Naht wenig deutlich; 
Mund, schief, mondfg. -halbrund, etwas gedrückt, gleich hoch 
wie breit, innen violett-gelblich, Saum gerade, scharf, z. tief 
innen gelippt, unten etwas offen. Spindelrand massig erweitert. 
G. 19: Iß mm. (Tunesien.) L. c. p. 77. (B.) 

879. H. elithi<a Lef.. (f Bgt. Gleich der vorgehenden, 
aber Nabel enger. Geh. kugelig, niedriger, nur gewölbt, mit- 
unter mit H — 8 rothen, zus. -hängenden o. unterbrochenen Bän- 
dern, Umg. langsam, der letzte schnell zunehmend, dieser bauchig 
gerundet, vorn gerade. Mund, grösser, halbrund, mit der Lippe 
marginal, Spindelrand kaum erweitert. G. bis 18 : 13 mm. 
(Tunexien.j L. c. p. 77. (B.) 

380. H. ai'bana Let. ({- Bgt. Gleich der vorgehenden, 
aber Nabel noch enger. Geh. dünnschaliger, ohne Bänder, Gew. 
höher, deutlich konoidisch. Apex nicht vorstehend, letzter Umg. 
regelmässig gerundet, Mund, noch grösser, höher als breit, 
Lippe tiefer innen, Saum dünn, scharf, Spindelrand oben ver- 
bi-eitert. G. 18 : 14 mm. (Tunesien.) L. c. p. 77. (B.) 

381. H. ionstoma Let. & Bgt. Geh. eng genabelt (Nabel 
wenig tief, etwas erweitert), kugelig-stumpf konoidisch, glän- 
zend, fein gestreift, etwas gehämmert, einfarben weisslich- violett; 
Umg. 7, kaum etwas gewölbt, regelmässig schnell zunehmend, 
der letzte gross, gerundet, vorn s. langsam u. schwach herab- 
steigend; Mund, wenig ausgeschnitten, halbkreisfg., höher als 
breit, innen dunkel kastanienfarben violett, Saum gerade, scharf, 
innen m. o. w. gelippt, Spindelrand erweitert. G. 21 : 17 mm. 
(Tunesien.) L. c. ^. 78. (B.) 

382. H. iantllinostoma Let. d- Bgt. Gleich der vor- 
gehenden, aber Geh. dickschalig, mehr violettfarben (selten un- 
deutlich gebändert), kugelig-niedergedrückt, Umg. al)geflacht 
dachfg., Mund, schiefer, nicht höher als breit, innen dunkel 
violett. Saum stumpf, verdickt. G. 23: 17 mm. (Tunesien.) 
L. c. p. 78. (B.) 

383. H. ailiethysta LM. li- Bgt. Geh. eng u. tief ge- 
nabelt, s. bauchig kugelig, mit niedrigem,- domfg. gerundetem 
Gew. u. kleinem Apex, glänzend, feingestreift, weisslich violett, 
mit 2 — 12 kastanienfarbenen, oft erwaschenen u. zus. -fliessenden 
Bändern; Umg. 7, etwas gewölbt, schnell zunehmend, der letzte 
s. gross, aufgeblasen bauchig, vorn herabsteigend; Mund, wenig 
ausgeschnitten, halbkreisfg., so hoch wie breit, innen dunkel 
weinfarben violett, mit deutlichen Bändern, Saum innen massig 
verdickt, gerade, Spindelrand kaum verbreitert. G. 2L: 17 mm. 
(Tunesien.) L. c. p. 79. (B.) 



170 

(4.) 

884. H. liiiCitl:) Olivi. Geh. eng u. etwas bedeckt genabelt 
o. durchbohrt, konoidisch-kugelig, mit kleinem, braunem o. 
schwärzlichem Apex, fast glatt, festschalig, weiss, typisch mit 
1 Oberbande u. B Basall)ändern, übrigens einfarben o. meist 
auf die mannigfaltigste Weise u. schön mit l)raunen o. dunkel- 
grauen Bändern u. Fleckenreiheu al)ändernd (oft mit einem 
breiten Oberl)ande u. mehreien feinen Basalbänd<'rn o. mit je 
einem breiten Bande); Umg. H. abgeflacht, z. regelmässig zu- 
nehmend, an der massigen Naht etwas gekielt, der letzte grösser, 
etwas bauchig gerundet, oft auf der Mitte n: meist bis an die 
Miind. fein aber deutlich kantiq, beiderseits gewölbt, vorn ge- 
rade schwach herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet. 
Saum gerade, scharf, rothbräunlich, innen weiss- o. röthlich- 
gelippt, Spindelrand oben wenig erweitert. G. 11:8 mm. 
(Alqerien, Spanien, Frankreich, Sicilien.) Zool. Adriat. 1799 p. 
177,' B^t. Malacol. Alcr. I. 1864 p. 218 t. 24 f. 22— 31.— Syii. H. ma- 
ritima Drp. Hist. moU. 1805 p. 85 t. 5 f. 9-10. Rssm. Icon. f. 612, 
H. bmrli/jalensis Morel. J. Conch. 1857. Forma 1) »laxima Bert., 
G. 19:16 mm.; 2) major Bgt., G. 15-16:14—15 mm.: 3) miliar Bgt.. 
G. 8-9:6-7 mm. 

885. H. herbicolu (Sh ) Mss. Gleich der lineata, aber 
noch glätter, kaum raerkVjar feingestreift, glänzend. Gew. ty- 
pisch niedergedrückt u. stumpf (mitunter z. konoidisch erhaben), 
Farbe weisslich, mit einem zus. -hängenden Oberbande u. meh- 
reren unterbrochenen Basal bändern, Umg. fast flach, mit seichter 
Naht, der letzte stumpf kantig, nur gegen die Mund, hin ge- 
rundet, vorn nicht herabsteigend. Nabel ' ', der Gesam mtbreite, 
gerundet. Mund, kaum schief. G. 10 : 7 mm. (Sardinien.) 
Rev. faune mal. Canar. 1873 p. 35 t 2 f. 37—35^. Paul. Fauna Sani. 
1882 t. 7 f. 2 a— b, c (forma ßlohosior, altior). Mss. 

886. H. casertjllia ßgf. Geh. punktfg. durchbohrt, fast 
konisch, /.. erhoben, stumpl'wirblig, z. dünn, feingestreift, weiss- 
lich-grau, an der Mund, röthlich, mit vielen fast verwaschenen 
o. in röthlichen Flecken aufgelösten Bändern: Umg. 5, etwas 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, gerundet, 
vorn m. o. w. herabsteigend; Mund, schief, wenig ausgeschnitten, 
fast halbkreisfg.. Saum gerade, gelbroth. innen gelippt. Basal- 
rand etwas offen. Spindelrand verbreitert u. zur. -gebogen. 
G. 9 : () mm. (Ttalien b. (■aserta unweit uSapoli.) Piodr. Malacol. 
Tuuisie 1887 p. 50. — Forma 1) major B»t., (i.l0:8 mm. (Tunesien.) 

387. H. tilCSipica Let. ((■ Bgt. Geh. punktfg. durchbohrt, 
kugelig-konoidisch, s. fein gestreift, fast glatt, glänzend, weiss- 
lich, an der Mund, gelb o. röthlich, zierlich mit röthlichen, 
fast du»chscheinenden Bändern u. Flammen gezeichnet; Gew. 
erhoben, konisch-gewölbt, stumpf, mit s. kleinem Apex; Umg. 



171 

6, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, 
bauchig gerundet, vorn gerade; Mund, mondfg. -halbkreisrund, 
innen gelblich-weiss, mit z. deutlichen Bändern, Saum gerade, 
stark gelippt. Spindelrand grob, stark verbreitert. G. 12 : 9 mm. 
(Tunesien h. Gahes.) L. c. p. 51. — Forma 1) minor, G. 9 : 7 mm.. 
Bänder breiter, letzter Umg-. etwas herabsteigend. (B.) 

388. H. tabarkjuia r^et. d^ Bgt. Geh. punktfg. durch- 
bohrt, kugelig, konoidisch, fast gleich hoch wie breit, i'einge- 
streilt, z. dünn, weiss-gelblich. an der Mund, roth, mit rothen 
Bändern geziert; Gew. erhoben, konisch, stumpf; (Jmg. 6, kaum 
etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, auf- 
geblasen, cylindrisch, vorn herabsteigend; Mund, wenig schief, 
wenig ausgeschnitten, halbkreisfg., innen gelbi-öthlich, mit den 
Bändern sichtbar, Saum roth. gerade, scharf, tief innen schwach 
gelippt. Spindelrand relativ stark verbreitert u. etwas zur.- 
gebogen. G. 9:8 ' 'j mm. (Tunesien.) L. c. p. 51. (B.) 

389. H. Ulla Let. S Bgt. Geh. tief u. z. offen durch- 
bohrt, konoidisch, fest, wenig glänzend, fein gestreift, schmutzig 
weisslich, mit undeutlichen ölartig durchscheinenden Bändern; 
GeM'. erhoben, konisch, z. stumpf; Umg. H, etwas gewölbt, 
langsam, der letzte schnell zunehmend, dieser anfangs etwas 
zus. -gedrückt, dann gerundet, vorn gerade, wie etwas hinauf- 
steigend; Mund, schief, gross, wenig ausgeschnitten, fast kreis- 
rund, innen perlenmutterweiss, Saum gerade, stark, grob gelippt, 
unten offen, Spindelrand verbreitert. G. 12:9 ram. (Tunesien 
h. Tozer u. Gates.) L. c. p. 52. (B.) 

390. H. tehoui'baiiu Let. & Bgt. Gleich der vorgehen- 
den, aber die Perforation enger u. weniger tief, Geh. konisch, 
dünn, letzter Umg. anfangs kurz kantig, an der Mund, weit 
cyliudrisch-gerundet, oben gerade. Saun) dünn, scharf, tief innen 
massig gelippt, Basalrand gerade (nicht offen). G. 11:9 mm. 
(Tunesien b. Tebou7'ba u. Gabes.) L. c. p. 52. (B.) 

391. H. Ihcrella, (BertUer) Bgt. Gleich der vorgehen- 
den, aber die Perforation tief u. offen, Geh. au der Basis breiter, 
vom Anfang an gerundet-etwas abschüssig, an den Mund, ge- 
rundet-etwas zus. -gedrückt, abschüssig, Mund, mondfg., ab- 
schüssig-gerundet-eifg., Saum nahe dem Rande z. stark gelippt, 
Spindelrand massig verbreitert. G. 12:9 ram. (Tunesien bei 
Gabes.) L. c. p, 53. (B.) 

392. H. thera Let. i(- Bgt. Geh. s. eng, fast bedeckt 
durchbohrt, fast kugelig-konoidisch, glänzend, feingestreift. 
weiss, an der Mund, rothgelb; Gew. erhoben, konisch-gewölbt, 
stumpfwirblig; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam, der letzte 
schnell zunehmend, dieser gross, vorn weit, etwas zus. -gedrückt- 



172 

gerundet, oben z. heral)steigend; Mund, mondfg.. abschüssig- 
halbeifg., innen weiss, Saum rothgelb, gerade, oöen, innen s. 
stark gelippt, Ränder genähert, Spindelrand verbreitert u. oben 
umgeschlagen. G. 10:11 mm. (Tunesien h.Gahes.) L. c. p. 53. (B.) 

393. H. f06datil (Hagemn.) Loc. Geh. z. eng, ein wenig 
verdeckt genabelt, kugelig-konisch, z. aufgeblasen, relativ dünn, 
schmutzig weiss, selten einfarben. meist mit vielen, schwachen, 
hornfarbenen, mitunter weissflammigen Bändern, fein unregel- 
mässig gestreift; Umg. 6 — 7, gewölbt, z. schnell zunehmend, 
der letzte gross, gerundet, vorn schwach herabsteigend; Naht 
deutlich; Mund, gross, wenig schief, z. ausgeschnitten, gerundet, 
innen chokolatenfarben, Saum innen rothbraun, gerade, scharf, 
mit schmaler röthlicher Lippe, Spindelrand oben verbreitert. 
G. 14:12 mm. (Algerien zw. Bona u. Calle, Bougie &c., 
Tnnesien, Sädostfrankreich.) Catal. gen. 1882 p. 116 & 344. — 
Forma 1) major, G. 18—23:15—17 mm.; 2) minor, G. 8'/2:7 rum. 

394. H. tieniatil West. Geh. eng, etwas bedeckt gena- 
belt, kugelig-konisch, s. fein unregelmässig gestreift, glänzend, 
weissgelb, überall reich gebändert u. fleckig u. zwar so: über 
der Mitte des letzten Umg. u. weiter bis au die Spitze laufen 
drei feine dunkelbraune Linien, quer über diesen stehen zwischen 
den Nähten braune, unten breite, nach oben verschmälerte, 
zackige u. weiss-punktirte Flecken, die Unterseite ist bis an 
die Nabel mit vielen, schmalen, von der Grundfarbe unter- 
lirochenen Bändern dicht geziert; Umg. 'P'^, gewölbt, z. schnell 
zunehmend, der letzte gross, etwas zus. -gedrückt gei'undet, vorn 
langsam herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, etwas mondfg. - 
ovalgerundet, innen bläulich, stark gelippt, Saum innen roth, 
Spiudelrand oben erweitert u. zur. -gebogen. G. If? : 13 mm. 
(Marocco b. Mogador: Ponsonby ex.) 

Var. liiiiitHt« TF. : kleiner, halhbedeckt durchliohrt, die 
Querflecken zwischen den drei feinen braunen Linien auf der 
Oberseite verbinden nur diese Linien n. erreichen bei weitem 
nicht die ol)ere Naht, Unterseite zuerst mit zwei schtnalen u. 
ganz unten einigen zus. -fliessenden Händern, letzter Umg. gegen 
die Mund, hin langsam tief herabsteigend, Mund, niedergedrückt 
oval, innen glänzend weiss, Saum braunroth, innen weissgelippt, 
mit über- u. ünterrand fast parallel; G. 13 :M mm. (xMarocco, 
im Innern.) 

395. H. IBgUS« Kob. (ieh. eng u. nicht durchgehend 
durchbohrt, kugelig, s. fein gestreift, festschalig, kreideweiss, 
mit einem scharfen kastanienbraunen Mittelbande u. einigen 
schwächeren Basall)ändern, obenher rein weiss, unten häufig 
diffus bräunlieb überlaufen; Umg. ß. leicht g<'wölbt, langsam 
regelmässig zunehmend, der letzte aufgeblasen, gerundet, vorn 
laugsam herabsteigend; Naht oben kaum merkbar, erst unten 
deutlich; Mund, wenig schief, stark mondfg. ausg-eschnitten- 



173 

fast kreisrund, innen prächtig lila gefärbt, mit durchscheinenden 
Bändern, Saum innen intensiv braun, dann scharf orangengelb 
gelippt. G. 18:14 mm. ( Westsicilien.) Icon. N. F. f. 143 als 
H. pisanopsis var. 



396. H. rufohibi'is Ben. Geh. durchbohrt, etwas krei- 
selfg. -kugelig, mitunter z. gedrückt, unregelmässig feingestreift, 
festschalig, einfarben weiss; Umg. 6, rasch zunehmend, die 
oberen fast flach, das junge Geh. deswegen kantig, letzter 
Umg, etwas aufgeblasen gerundet, vorn kaum merklich herab- 
steigend; Mund. z. schief, schräg, mondfg.-kreisrund, Saum 
scharf, innen mit einer starken bräunlichen o. rothen o. gelben 
Lippe, Unterrand stark gebogen. Oberrand fast horizontal. 
G. 12:9 mm. (SiciUen.) Mal. Blatt. 1856 p. 184, Kob. Icon. f. 1458. 

*, Var. fraiidig-era West. (Nachr. hl. Mal. Ges. 1883): fast 

glatt, Mund, mondfof. -eirund, quer schräg, mit dem Unterrande 
s. wenig gebogen u. dem Oberrande parallel: G. 10:7 mm. 

397. H. dexisi (Bgt.) Geh. punktfg. durchbohrt, an der 
Basis kugelig, mit stark erhobenem, fast konoidisch-gewölbtem 
Gew. u. z. spitzem Apex, undeutlich feingestreift, einfarben 
weiss; Umg. ß, kaum etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, 
mit schwach eingedrückter Naht, der letzte bauchig-gerundet. 
oben abschüssig gewölbt, vorn kurz herabsteigend; Mund, schief, 
mondfg., eifg. -gerundet, schief vertikal, innen rothgelb, Saum 
gerade, scharf, z. dünn,' tief innen etwas verdickt, nur am 
Nabel etwas zur. -gebogen, Ränder entfernt. G. 10 : 9 mm. 
(SiciUen, Algerien zio. Bona u. Calle, Tunesien.) Prodr. mal. 
Tun. 1887 p. 29. (B.) 

398. H. Iieflailil Bgt. Geh. durchbohrt, etwas gedrückt- 
kugelig, mit gewölbtem, z. erhobenem Gew. u. kleinem stumpfem 
Apex, s. fein gestreift, einfarben weiss; Umg. 6, gewölbt, mit 
z. eingedrückter Naht, die vorletzten langsam, der letzte schneller 
zunehmend, dieser gross, anfangs stark kantig, an der Mund, 
fast gerundet, vox-n gerade; Mund, etwas schief, mondfg. -ge- 
rundet, innen weiss, Saum verdickt, stark gelippt, etwas offen, 
am Spindel z. zur. -gebogen. G. 9 : 7 mm. (Tunesien h. Nefta.) 
L. c. p. 29. (B.) 

(5.) 

399. H. poinpeiauil (Bgt.) Loc. Geh. äusserst eng ge- 
nabelt, kugelig-konoidisch, fast gleich hoch wie breit, stark 
gestreift, gräulich, mit dunkeln, meist unterbrochenen o. weiss- 
fleckigen Bändern zierlich gezeichnet; Umg. 6, gewölbt, schnell 
zunehmend, der letzte anfangs schwach kantig, an der Mund, 
rund, oben s. schwach herabsteigend; Mund, wenig schief, halb- 



174 

kreisfg.. Saum gerade, scharf, innen gelippt. Spindelrand nur 
oben verl)reitert. G. 8 : 7 mm. (Ttalien in den Ruinen von 
Pompeji.) Cat. genev. 1882 p. 343. (B.) 

400. H. (Ijl silva> (Serv.) Loc. Geh. äusserst eng u. s. 
tief genabelt, kugelig-konoidisch, fast eben so hoch wie breit, 
z. dünn, opak, s. fein gestreift, matt weiss o. etwas gelblich, 
oft mit einem schwarzen Oberband, immer um die Mund, ocker- 
orangenfarl)en ; ümg. 5 V21 z. gewölbt, z. schnell zunehmend, 
der letzte gerundet (selten anfangs schwach kantig), vorn 
schwach herabsteigend; Mund, massig ausgeschnitten, kreisrund, 
Saum gerade, scharf, gefärbt, innen s. schwach gelippt, Spindel- 
rand oben verbreitert. G. 6 ^/^ : 5 ^/j mm. (Franki-eich hei 
Marseille u. in VendSe.) L. c p. 342. (L.) 

Var. meudozse (Serv.) Loc. 1. c: grösser, dickschaliger, 
stärker gestreift, kreideartig, mit mehreren schwarzen unterbro- 
chenen ßändern, letzter Unig. gerade, Mund, schiefer 11. Saum 
dicker: G. 8 : 9 mm. 

Var. papalij« JjOc. (Bull. soc. mal. Fr. 1887): Nabel innen 
s. eng, an der Mund, etwas erweitert, kaum durchgehend, ge- 
drückt kugelig, dicht, unregelmässig, beiderseits gleich feinge- 
streift, weisslich, gebändert, Umg. gut gewölbt, der letzte vom 
Anfang an gerundet, z. bauchig, Mund, kreisrund, wenig ausge- 
schnitten, schwach röthlich o. violett gelippt: G. 9— 10:6 '/j— 7 
mm. (Frankreich.) 

401. H. Ogiaca (Se7'v.) Loc. Geh. weiter genabelt, ku- 
gelig, fast durchscheinend, z. gross gestreift, mit einer grossen 
Menge von Narben auf dem letzten Umg., weiss, von durch- 
scheinenden Flecken marmorirt mit hornfarbenen weissflamiuigen 
Bändern; ümg. B, wenig gewölbt, der letzte rund, bauchig, 
vorn etwas herabsteigend; Naht schwach; Mund, kaum ausge- 
schnitten, fast kreisrund, Saum gerade, scharf, massig gelippt, 
Spindelrand oben verbreitet u. um den Nabel etwas gekrümmt. 
G. 10 : 8 mtn. (Frankreich, Tle d'Yen.) L. c. p. 343. (L.) 

(6.) 

402. }l. illicrospila Bgt. Geh. eng genabelt, niederge- 
drückt, oben dachfg., wenig gewölbt, mit s. kleinem Apex, 
kreideartig, fest, opak, glänzend, fein gestreift, wie polirt, 
einfarben weiss (s. selten gelblich, mit vielen röthlichen Bän- 
dern u. flammig an der Naht); Umg. 6, dachfg. abschüssig, 
kaum etwas gewölbt, an der Naht gekielt (Kiel kaum sichtbar), 
langsam, der letzte schnell zunehmend, dieser gross, anfangs 
kantig, vorn bauchig gerundet, kurz u. schwach herabsteigend; 
Mund, schief, mondfg. -halbrund, ein wenig höher als breit, 
Saum gerade, scharf, etwas erweitert, innen stark verdickt, 
Spindelrand verbreitert. G. 17 : 12 mm. (Algerien, Timesien.) 
Prodr. Malacol. Tunis. 1887 p. 70. (B.) 



175 

(7.) 

403. H. luteatil (Parr.) Pfr. Geh. eng genabelt, m. o. 
,w. gjgdrückt, mit dachfgem o. niedrig kegelfgem Gew., auf den 
oberen Umg. dicht u. deutlich gestreift, gelb- o. weisslich, ein- 
farben o. mit gelben o. dunkeln zus. -hängenden o. unterbro- 
chenen Bändern; Gew. mit kleinem hornigem Apex; Umg. ö'/j. 
abgeflacht, der letzte verbreitert, schwach kantig, unten massig 
gewölbt, vorn gerade, langsam herabgezogen; Mund, schräg, 
fast diagonal, quereiruud, Saum gerade, braun, mit starker 
roth- o. hoingelber Lippe. Ränder genähert, Spindelrand etwas 
verbreitert. G. 16(13 ^j^) : 8 '/^ — 9 mm. (Portugal, Spanien.) 
Malak. Blatt. 1857 p. 87, Hidalg-o Cat. icon. t. 14 f. 128-135, Kob. 
Icon. f. 1303-1305. 

Va7-. subluteata. Serv. (F]t. moll. Esp. 1880): halbbedeckt 
geritzt, letzter Umg. vorn stark herabsteigend, Mund, etwas 
schiefer, stark oblong gerundet, gedrückt, Ränder mehr genähert. 
(Valencia.) 

Var. inatronoi Serv. 1. c: mehr niedergedrückt, mehr 
transversal verbreitert, fast grlatt, wie polirt, oben durch die 
Vereinigung der Bänder braungelhlich. weissfleckig, Gew. gre- 
wölbt dachfo., Umg. fast flach, Nabel Öffner u. an der Mund. 
mehr erweitert, Mund, mehr oblong, Lippe schwächer; G. 16 
: 10 mm. (Valencia.) 

-> 

404. H. (liiutezi Kob. Geh. eng o. massig genabelt, ge- 
drückt kugelig, mit flach kegelfgem o. kreiselfg., mit erhabenem 
Gew. u. kleinem rothem o. schwärzlichem Apex, auf den oberen 
Umg. deutlich u. regelmässig, auf dem letzten unregelmässig 
u. kaum gestreift, gelblich weiss, mit einem breiteren braunen 
Oberband bis zur Spitze u. einigen schmäleren Basalbändern, 
oft die Oljerseite mit radiär gestellten Flecken o. beiderseits 
mit feinen weissen Punkten bestreut; Umg. C\ regelmässig zu- 
nehmend, schwach gewölbt, der letzte z. gross, gerundet, vorn 
gerade; Mund, rundeifg., z. ausgeschnitten, innen bläulich, mit 
undeutlichen Bändern, Saum dünn u. scharf, innen z. breit 
braun, mit einer schmalen, scharfen, weissen o. röthlichen Lippe, 
Ränder zuneigend, Spindelrand oben erweitert, aber gar nicht 
zur. -gebogen. G. 12 '/j — 17* '3:9 — 13 mm. (Spanien hei Al- 
gesiras.) Icon. N. F. f. 141-142. 

405. H. lautjl Lowe. Geh. off'en genabelt (Nabel an der 
Mund, etwas gerundet-erweitert), konoidisch-niedergedrückt, viel 
breiter als hoch, etwas kreisfg., mit flach-konisch-gewölbtem 
Gew. u. braunem 0. schwärzlichem Apex, s. fein gestreift, fast 
glatt, gelbweiss o. weiss, einfarben o. gebändert (meist ein 
breiteres Oberband u. einige feine Basalbänder, oft unterbrochen, 
mitunter zus. -fliessend); Umg. 5 V'^ — 6 (nach Bgt. 7), regel- 
mässig z. schnell zunehmend, wenig gewölbt, der letzte relativ 



gross u. erwiitert, gerundet, anfaag« mit einer feinen (oft bis 
an die Mund, merkbureu) Kante in der Mitte u. beiderseits 
gleich gewölbt, vorn gerade; Mund, mondfg. -gerundet. Saum 
gerade, scharf, innen hellbraun, mit weisser o. röthlicher Lippe, 
Aussenrand von dem Festepunkte aus gestreckt gebogen her- 
absteigend, Spindelrand oben etwas erweitert. G. 14 — 18 : 9 
— 18 mm. (Algei'ien, Spanien.) Prim. f. Mader. 1831 p. 53. B^t. 
Malacol. A\g. 1. 1864 p. 22 t. 23 f. 12—19. — Syn. H submarüima. 
Desmoul. ap. Rssm. Icon. f. .575. - Forma 1) maxima B«.»!., G. 23 
: 18 nini. (Alger.); 2) minor Bgt., G. 11:8 mm. (Alger.); 3) crassi- 
labrtim Bgt , meist klein u. einfarben weiss, mit s. starker Lippe (Bona). 

406. H. pseudeilhalisi Bgt. Geh. eng genabelt, halb- 
kugelig, mit gewölbt kreiselfgem Gew. u. stumpfem Apex, 
kreidig, fest, feingestreift, schmutzig weiss; Umg. 6, gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, vornen fast ge- 
rade; Mund, schief, kaum mondfg., gerundet, Saum gerade, 
scharf, innen stark rosenfarben o. gelblich gelippt, Ränder ge- 
nähert. G. 10 — 11 : 8 — 9 mm. (Sädostfrankreich.) Malacol. 
Chat. d'If 1860 p. 15 t. 1 f. 17-21. 

407. H. euxiliil Cless. Geh. z. eng o. massig, kaum 
etwas erweitert genabelt, gedrückt kugelig, mit gewölbtem, 
mitunter mit z. hohem, kouoidischem, stumpfwirbligem Gew., 
fein unregelmässig gestreift (unten schwächer), gelblich, schwach 
gebändert, Bänder hell leberbraun o. aschgrau, das Oberband 
u. meist auch die feinen Basalbänder gewöhnlich in Plecken 
aufgelöst, s. selten ganz bäuderlos; Umg. (J, regelmässig zu- 
nehmend, etwas gewölbt, der letzte etwas zus.-gedrückt-gerun- 
det, meist mit einer feinen Kante in der Mitte, vorn s. kurz 
herabsteigend; Mund, etwas schief mondfg. -fast kreisrund, Saum 
gerade, scharf, hellbraun, innen mit feiner, scharfer, gelblicher 
Lippe, Spindelrand oben etwas verbreitert u. verlängert, kaum 
etwas ausgebreitet. G. 10 — 14: 7 — 10 mm. (Krim b. Strateis.) 
Malak. Blatt. N. F. VI. p. 44. 

(8.) 

408. H. saleiitiiia (Blanc) Lo<\ Geh. eng, an der 
Mund, kaum o. wenig erweitert genabelt, gedrückt kugelig, oben 
niedergedrückt konisch, stumpfwirbelig, unten z. gewölbt, z. 
fest u. dick, auf den oberen Umg. regelmässig, dann unregel- 
mässig, gegen die Mund, zu deutlicher feingestreift, etwas 
hammerschlägig, weisslich, gegen die Mund, röthlich, meist 
einfarbig, selten s. schwach gel)ändert; Umg. 6 <! "j, z. gewölbt, 
der vorletzte erhaben, z. schntdl zunehmend, der letzte gerundet, 
vorn langsam herabsteigend; Mund, schief, massig ausgeschnitten, 
fast vollkommen kreisrund, Saum scharf, dünn, innen braun, 
weiter innen mit 1 — 2 starken weissen, röthlichen o. brauneu 



177 

glänzenden Lippen, Ränder zuneigend, Basalrand stark gebogen. 
G. 18 — 20 : 13—15 mm. (Süditalien, SiciHen, Griechenland, 
Frankreich, Spanien, Algerien u. Tunesien.) Bull. soc. mal. Fr. 
1885 p. 73. — Syn. H. variahilis n. H. latda i)r. p. Loc. olim. — 
Forma 1) minor, G. 15—16 : 10 mm. 

409. H. privata (Galland) Bgt. Geh. eng genabelt, 
kugelig, oben gerundet-gewölbt , s. stumpfwirbelig, scharf 
feingestreift, bläulich weiss, einfarbig, an der Mund, röthlich 
gelb, auf dem letzten Umg. oft mit einem rothen o. mehreren 
schwachen Bändern; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, 
aber der letzte gross, weit, gerundet, vorn langsam herabstei- 
gend; Mund, wenig schief, mondfg.-halbeifg., innen gelblich- 
weinfarben, Saum gerade, scharf, innen gelippt, Spindelrand 
oben massig erweitert. G. 21 : 15 mm. (Türkei hei Con- 
stantinopel, Algerien b. Bona u. Souk'Ahras, Tunesien b. Bizerte.) 
Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 47. (B.) 

410. H. zer^uaiia (Hagemnüller) Bgt. Geh. eng genabelt, 
niedergedrückt, oben massig gewölbt (nicht konoidisch), opak, 
glänzend, s. fein gestreift, einfarbeu weisslich; Umg. 6, etwas 
gewölbt, z. schnell regelmässig zunehmend, der letzte s. gross, 
bauchig-gerxmdet u. in die Quere verbreitert, vorn kurz u. schwach 
lierabsteigend; Müjid. wenig schief, mondfg., gross, oval-ge- 
rundet, horizontcd, Saum gerade, scharf, innen kaum gelippt, 
Spindelrand oben erweitert. G. 20 : 13 mm. (Tunesien im 
Thale der Oued-Zergua.) L. c p. 47. (B.) 

(9.) 

411. H. astata (Bgt.) Serv. Geh. tief u. z. ofi'en genabelt, 
oben gewölbt, konoidisch, relativ breit, fast glatt, glänzend, 
weisslich, selten einfarben, meist mit zahlreichen, schmalen, 
unabgebrochenen Bändern, die oberen oft zus. -fliessend u. an 
der Naht durch weisse Flammen abgebrochen; Apex klein, 
braun; Umg. 6- — 7, die oberen abgeflacht, die übrigen gewölbt, 
schnell zunehmend, der letzte gross, gedrückt gerundet, vorn 
s. langsam herabsteigend; Mund, halboblong, innen ockerfar- 
ben, schief herabsteigend, Saum gerade, scharf, innen schwach 
verdickt, Ränder genähert, Spindelrand verbreitert. G. 25 : 
16 mm. (Spanien, Südfrankreich, Sicilien, Algerien, Ttmesien.) 
Et. moll. Esp. 1880 p. 110. — H. variahilis var. Kob. Icon. f. 1297? 

* H. philoxera Cafici. Geh. weniger erweitert genabelt, 
kugelig gedrückt, wenig gewölbt, fest, opak, glänzend, fast 
glatt, weisslich, einfarben o. mit einem kastanienfarbenen , 
breit unterbrochenen Mittelbande; Apex klein, hell hornfarben; 
Umg. 5*/j, massig gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte 
gerundet, gegen die Mund, hin verbreitert, vorn langsam 

12 



178 

herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.-quer 
oblong, gedrückt, innen hell kastanienfarben, Saum gerade, 
scharf, innen mit zwei Lippen, Ränder z. genähert, dünn 
verbunden. G. 17 : 11 mm. {Sicilien b. Vizzini.) Bull. soc. 
mal. Fr. 1884 p. 308. 

* H. euetlisi (Bgt.) Cafici. Geh. z. offen u. an der Mund, 
etwas erweitert genabelt, kugelig-gedrückt, wenig gewölbt, mit 
röthlichem kleinem Apex, kreideartig, fest, einfarben weisslich 
gelb, unregelmässig feingestreift u. wie gehämmert; Umg. 6, 
z. schnell zunehmend, der letzte gross, erweitert, gerundet, 
vorn gerade; Naht etwas eingedrückt; Mund, kaum schief, 
wenig mondfg., weit, fast kreisrund, innen fleischfarben gelblich, 
Saum innen rothbraun, mit rothgelber Lippe, gerade, scharf. 
Ränder genähert. G. 22- — 24:15 mm. (Sicilien b. Vizzini.) 
L. c. p. 308. — H. variabilis var. Kob. loon. f. 1295? 



(10.) 

412. H. liinarn (Bgt.) Loc. (ieh. trichterfg.. z. weit u. 
offen, aber zuletzt nicht erweitert genabelt, niedergedrückt 
konoidisch, glänzend, fein, schwach u. unregelmässig gestreift, 
oft hammerschlägig, weissgelblich, schwach gebäudert, oft nur 
mit Spur einiger schwachen hell rostrot hen Bänder, besonders 
oben, die letzte Hälfte (o. V'g) des letzten Umg. (Neubau) dunk- 
ler gefärbt u. schärfer feingestreift; Apex s. dunkel; Umg. 6. 
z. gewölbt, laugsam, der letzte schneller, aber massig, zuneh- 
mend, gerundet, vorn gerade; Mund, kaum schief, wenig ausge- 
schnitten, etwas oval-halbkreisfg., Saum gerade, innen roth- 
braun, mit rothgelber Lippe. G. 17 — 18 : 9-- 10 mm. (Algerien, 
Süd-Frankreich, Sicilien.) L. c. p. 340. (Die Beschreibuno- Hour- 
guignats ist nach einer einjährigen Schnecke von 13:9 mm.) 

Var. ag-inuica. Loc. (1. c. p. 341): kleinei^, offner gena- 
belt (die ganze Spira sichtbar), stiirker u. beiderseits fast gleich 
gestreift, Gew. relativ mehr konisch, viel kräftiger gebändert (1 
Band oben, 3—5 unten), Mund, schief, mit violettfarbiger Lippe: 
G. 11— 13:6'/2— 7 mm. (Frankreich.) 

Var. liinarella Hayenmüll. in sc: Nabel enger, trich- 
terfg., gar nicht erweitert, an der Mund, kreisrund, Geh. stark 
gebändert, Oberband breit, hornbraun auf dem letzten Umg., 
schmäler u. schwarzbraun auf den oberen Umg., Basalbänder 4, 
schmal, Mund, kreisrund-mondfg., braungesäumt u. roth- o. weiss- 
gelippt, mit viel stärker gebogenem Unterrande; G. 13:7 mm. 
(Frankreich b. Villefranche: Fagot Ex.) Vermuthlich noch nicht 
ausgewachsen. 

4i;^. H. hydniiitina (Blanc) Kob. Geh. z. weit u. 
offen, an der Mund, nicht crw^eitert genabelt, mit gedrückt 
konoidischem Gew.. bläulich-schmutzweiss. der letzte Theil des 
li't/ten Umg. meist schwach rothgelblich u. innen bräunlich, 



179 

einfarben, s. fein u. schwach gestreift, fast glatt; Umg. G — 7, 
z. gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, der letzte zus.- 
gedrückt gerundet, walzenfg., vorn laugsam herabsteigend; Naht 
linienfg.. eingedrückt; Mund, wenig ausgeschnitten, gedrückt, 
oval, mitunter z. gerundet, Saum gerade, scharf, innen mit 
einer schmalen weisslichen, beiderseits breit u. dünn dunkelbraun 
gesäumten Lippe, Ränder genähert, Spindelrand oben erweitert. 
G. 17 : 10 — 11 ^'2 '^"'- {Ttalien in der Provinz Terra d'Otranto, 
Sicilien.) Icouographie, N. F., 1884 p. 46 f. 133. 

Var. niessapia (Blanc) Bgt. (Prodr. malacol. Tunis. 
1887): Umg. meist schneller zunehmend, der letzte gegen die 
Mund, hin stets dunkelröthlich o. schmutzgelb, einfarben, s, selten 
mit einig-en schwachen Bändern; G. 17— 22:11 '/^ — 15 mm. (Ita- 
lien in Otranto, Tunis.) 



(11.) 

414. H. erythraea West. Geh. offen, trichterfg., nur 
ganz nahe der Mund, etwas erweitert genabelt, niedergedrückt, 
gewölbt-schwach kreiselfg., mit stumpfem Apex, dicht gestreift 
(letzter Umg. gröber), mit zahlreichen linienfgen Eindrücken, 
einfarben weiss; Umg. 6, regelmässig zunehmend, s. wenig 
gewölbt, der letzte nicht doppelt grösser als der vorletzte, 
zus. -gedrückt walzig, auf der Mitte undeutlich stumpfkantig, 
vorn s. wenig herabsteigend; Mund, mondfg. -gerundet, innen 
hellroth. oft mit weissem Mittelbande, Saum ringsum gerade, 
rothgelippt. G. 14 — 15:9-10 mm. {Algerien, Oran.) 

Var. Iialopliila. Dch. in sc: offen trichterfg., nicht er- 
weitert genabelt, gedrückt, oben gewölbt o. oft kreiselfg. -konoi- 
disch, die oberen ümg. dicht u. scharf gestreift, der letzte beider- 
seits feingerippt, schmutzig-gelb, meist gebändert (B. schwärzlich, 
gewöhnlich schwach, schmal, oben 5, unten 7. aber n)eist fehlen 
einige o. schmeltzen zusammen, besonders die auf beiden Seiten 
der weissen Mittelbinde), die oberen Umg. kaum, der vorletzte 
oft auffallend gewölbt, der letzte zus. -gedrückt walzig, vorn lang- 
sam herabsteigend, Mund, gross, mondfg. -kreisrund, innen röth- 
lich, stark rothgelb gelippt (Lippe oft verdoppelt), Saum gerade : 
G. 14—16 : 9-10 mm.' (Alg., Oran.) Forma 1) major, G. 18 : 12 mm. 

Var. affiuior Deb. in sc: offen trichterfg., unten etwas 
erweitert genabelt, gedrückt-gewölbt, mit kleinem Apex, dicht 
u. schwach, oben feiner, auf letztem Umgf. (gröber gestreift, mit 
zahlreichen feinen Eindrücken, glänzend, weiss, beiderseits reich- 
lich mit schwarzbraunen Bändern scharf gezeichnet, an der Naht 
steht fast immer eine Reihe von braunen Flecken, Bänder un- 
unterbrochen o. mit weissen Punkten o., wenn zwei zus.-fliessen, 
durch weissen rhombischen Flecken unterbrochen u. s. w., Mund, 
mondfg.-elliptisch, innen röthlich, mit starker, glänzender, roth- 
brauner Lippe, Saum gerade; G. 13— 14 '/s :8— lO'/s mni- (Oran.) 

415. H. sebkarum Deb. in sc. Geh. eng 0. massig 
genabelt, gedrückt kugelig, die oberen Umg. regelmässig dicht 



180 

u. scharf feingestreift, der letzte s. unregelmässig u. schwach, 
etwas runzelig gestreift, bei reifen Ex. gegen die Mund, bei- 
derseits regelmässig gerippt, mit zahlreichen kurzen linienfgen 
Eindrücken, z. glänzend, kreidig o. weissgelblich. einfarben: 
Umg. 6, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
etwas zus. -gedrückt gerundet, vorn etwas herabsteigend; Mund, 
mondfg. -gerundet, innen hell chokolatfarben o. rosenroth, stark 
rothhraun o. i'oihgelb gelippt u. gesäuiAt. G. 20 — 21 : 10 — 12 
mm. (Oran.) — P'orma 1) conoidea, gedrückt konoidisch, weiter 
genabelt, Umg. etwas gewölbter, G. 18 : 13 mm. (La Senia b. Oran.) 

(12.) 

416. H. xeru (Hagenm.) Bgt. ap. Loc Geh. ofi'en, 
trichterfg. genabelt (Nal)el durchgehend, s. langsam erweitert, 
an der Mund, fast kreisrund), niedergedrückt, oben s. schwach 
konisch-gewöll)t, raitunten fast flach, fein u. undeutlich ge- 
streift, weisslich, mit hornbraunen zus. -hängenden Bändern 
(1 oben u. mehrere schmale oder durch Zus.-fiiessen breite 
auf der Unterseite); Umg. 6, selinell zunehmend, die oberen 
kaum gewölbt, die beiden letzten aufgetrieben gerundet, der 
letzte stark verbreitert u. fast von ' der Mitte aus langsam 
herabsteigend; Mund, wenig schief, massig mondfg., etwas ob- 
long-gerundet, Saum unten offen, m. o. w. braun, innen röth- 
lich- 0. gelblich weiss gelippt. G. 24 : 9 mm. (Frankreich h. 
Hyeres, Algerien zw. Setif u. Constantine.) Catal. gen. I. 1882 p. 
340. — Forma 1) minor, G. 13:7 mm. (Frankr., Dep. Aude u. H:te 
Garonne.) 

(13.) 

417. H. nuihdnrilia Bgt. Geh. offen, tief u. fein durch- 
gehend durchbohrt, niedergedrückt, oben gewölbt, mit spitzem, 
stark vorstehendem Apex, glänzend, dicht gestreift, weiss, mit 
4 rothen ganzen Bändern (2 auf der Mitte u. 2 auf der Unter- 
seite); Umg. 6, gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gross, 
bauchig gerundet, oben tief langsam herabsteigend u. vorn 
schneller herabgebogen; Naht eingedrückt; Mund. z. schief, 
mondfg. -fast gerundet, innen perlenmutterweiss, mit deutlichen 
Bändern, Saum gerade, scharf, innen stark gelippt, Basalrand 
offen. Spindel stark. G. 16: 11 mm. (Algerien hei Oran.) 
Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 62. (ß.) 

418. H. didieri Bgt. mscr. Geh. zum Theil verdeckt 
durchbohrt, kugelig-konoidisch, mit z. erhobenem Gew., die 
oberen Umg. dicht gestreift, der letzte unregelmässig rippen- 
streifig, Unterseite s. schwach gestreift, grauweiss, undeutlich 
gebändert; die oberen Umg. regelmässig, die beiden letzten 
schnell zunehmend u. diese gewölbt, der letzte gerundet, auf 



181 

der Mitte schwach kantig bis an die Mund.; Naht vertieft; 
Mund, wenig mondfg., fast kreisrund, s. tief innen mit zwei 
wenig getrennten weissen Lippen, Saum gerade, an der Per- 
foration zur. -gebogen. G. 12^2 : lO^/j mm. (Egypten, Mariout.) 

419. H. nyjl (Lei.) Bgt. Geh. punktfg. durchbohrt, ku- 
gelig, ol)en wenig erhaben, etwas konisch, mit kleinem, massig 
vorstehendem Apex, glänzend, gestreift, weiss, mit 3—4 kaum 
deutlichen Bändern; Urag. 5, etwas gewölbt, die oberen langsam 
zunehmend, der letzte gross, bauchig gerundet, vorn schwach 
herabsteigend: Mund, wenig schief, weit, kreisrund, etwas höher 
als breit, innen perlenmutterweiss, Saum gerade, scharf, offen, 
innen s. stark gelippt, Spindelrand oben in ein Dreieck ver- 
breitert. G. 10 ''3:8 mm. (Algerien zw. Djelfa u. Mesran.) 
L. c. p. 62. (B.) 

420. H. hitastel (T^t.) ßgt. Geh. s. eng durchbohrt 
(oft fast ungenabelt), kugelig, oben gewölbt, etwas konisch, 
mit spitzem, vorstehendem Apex, etwas glänzend, stark ge- 
streift, wie gerunzelt, weisslich o. weisslich-violettfarben, ein- 
farben o. rothgebändert (1 unterbrochenes Nahtband. 1 ganzes 
Oberband, 1 — 4 unterbrochene Basalbänder) ; Umg. 6, gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte grösser, kugelig-gerundet, 
vorn wenig herabsteigend: Naht eingedrückt; Mund, kaum 
schief, mondfg. -halbkreisfg., innen gelblich 0. weinfarben, mit 
deutlichen Bändern, Saum gerade, scharf, innen massig gelippt, 
etwas offen. Spindelrand oben etwas verbreitert. G. 14 — 16 
: 11 — 13 mm. (Algerien, Tunesien, Egypten hei Mex.) L. c. 
p. 63. — Forma 1) diffusa W., Geh. oben bis an die Spitze mit einem 
breiten graubraunen, von den weissen Streifen durchgezogenen u. auf- 
wärts braunen Striemen aussendenden Bande, unten weiss, einfarben, 
mit scharfer Farbengrenze. (Tunis.) 



421. H. Isitasteopsis Let. d- Bgt. Geh. eng genabelt 
o. durchbohrt, bauchig kugelig, oben convex-gerundet, erhoben, 
mit spitzem, stark vorstehendem Apex, stark gestreift, auf 
letztem ümg. wie gerunzelt, weisslich, mit kaum merkbaren 
Bändern; ümg. 6, z. gewölbt, regelmässig, der letzte s. schnell 
zunehmend, der vorletzte s. aufgetrieben bauchig, der letzte 
relativ massig, doch grösser, regelmässig ii. stark von der Mitte 
heixibsteigend : Naht z. tief; Mund, wenig schief, mondfg. -fast 
kreisrund, innen gelblich, Saum gerade, scharf, innen schwach 
gelippt, Spindelrand massig verbreitert. G. 20: 16 mm. (Tune- 
sien.) L. c. p. 63. (B.) 

422. H. fratisiiiiia Let. S Bgt. Geh. durchbohrt, ku- 
gelig, oben u. unten fast gleich gewölbt, zierlich u. regel- 
mässig (auf letztem Umg. stark) gestreift, etwas kreidig, wenig 



182 

glänzend, weiss, mit schmalen, schwachen, oft kaum raei-kbaren 
Bändern: Gew. z. erhoben, gewölbt: Umg. R'/j, wenig gewölbt, 
die vorletzten regelmässig zunehmend, der letzte relativ gross, 
gerundet, vornen gerade; Mund, schief, z. niondfg,, gerundet, 
innen weiss, Saum gerade, scharf, tief innen s. schwach ver- 
dickt, Spindelrand nur oben verbreitert. G. 22 : 15 mm. (Tune- 
sien hei Fratis.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 20. (Bgt.) 

428. H. lafVriuicji Let. S Bgt. Geh. durchbohrt, fast 
kugelig, oben gewölhter als unten, stark u. regelmässig gestreift 
o. ehei" gerippt, kaum glänzend, weiss, mit 5 — 6 s. undeut- 
lichen Bändern; Gew. erhoben gewölbt, fast konoidisch, mit 
kleinem, z. spitzem Apex; Umg. 7, etwas gewölbt, regelmässig 
zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte grösser, anfangs 
undeutlich kantig, z. gerundet, an der Mund, abschüssig, vor- 
nen langsam herabsteigend; Mund, schief, mondfg.-m'M?if/, oben 
fast gerade herabsteigend. Saum gerade, scharf, innen kaum 
etwas verdickt, Spindelrand oben massig zur. -gebogen. G. 20 
: 15 min. {Tunesien; .\lgerien /\or\ (vustantine f. minor: 
18 : 13 mm.) L. c. p. 20. (Bgt.) 

424. H. nifZesSJiria Let. dt Bgt. Geh. durchbohrt, ku- 
gelig-konoidisch, feingestreift, wenig fest, glänzend, etwas gelb- 
lichweiss, mit 10-12 röthlichen. schmalen, zus. -hängenden 
Bändern; Gew. erhoben gewölbt, konoidisrh, dachfg., mit klei- 
nem Apex; Umg. 6. kaum etwas gewölbt, mit fast linienfger 
Naht, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, kugelig-ge- 
rundet: Mund, wenig schief. n\on(\.ig. -kreisrund, Saum gerade. 
.s. scharf, zerbrechlich, innen nicht verdickt, Spindelrand oben 
schwach zur.-gebogen. G. 14 : 10 ' \ mm. (Tunesien bei Oned 
Mezessar.) L. c. p. 21. (Bgt.) 



425. H. aiStuosa (Berth.) Bgt. Geh. eng u. tief durch- 
bohrt, kugelig-konisch, feingestreift, um die Naht etwas run- 
zelig, glänzend, weisslich, mit zahlreichen, schmalen, wenig 
deutlichen Bändern; Gew. konisch, z. erhoben, mit kleinem 
Apex; Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der 
letzte grösser, gerundet, vorn fast gerade; Naht etwas einge- 
drückt: Mund, schief, moudfg.-rund, innen perlenmutterweiss, 
Saum gerade, scharf, mit rother Lippe. G. 10 : 8 mm. (Tune- 
sien b. Gabes.) Prodr. malacol. Tunis. 1887 ]». 64. (Bgt.) 

426. H. inversa West. Geh. s. eng durchbohrt, etwas 
erweitert, stark niedergedrückt, mit schwacli erhobenem Gew. 
u. stumpfem Apex, oben s. fein, unten stark grobgestreift, weiss, 
letzter Umg. üljer der Mittr u. dann längs der Naht bis an 
die Spitze mit einem z. breiten, dunkelbraunen, rothgelb be- 
randetem Bande, unten mit vielen schmalen, abwechselnd starken 



183 

u. schwachen braunen Bändern; Umg. 5^/j, z. gewölbt, z. 
schnell zunehmend, der letzte zus. -gedrückt gerundet, vorn her- 
ahqeboqen; Naht vertieft; Mund, oval, mit gleich gebogenen Rän- 
dern, etwas ausgeschnitten, innen elfenbeinweiss, mit dem Mittel- 
bande s. scharf bezeichnet, Saum u. Lippe rothgelb, ringsum 
gerade. G. 10: 6^/2 mm. (Marocco,im Timern: Coli. Ponsonbyi.) 
Bull. soc. mal. P>. 1888 p. 60. 

427. H. 9ßqua West. Geh. innen eng, unten etwas er- 
weitert, aber meist etwas verdeckt genabelt, niedergedrückt, 
schwach gewölbt, mit stumpfem Apex, beiderseits gleich dicht, 
regelmässig u. zierlich gestreift, kalkweiss, mit einem schmalen, 
zackigen, braunen Mittelbande u. Flecken an der Naht, diese 
Zeichnung meist undeutlich; Umg. 5 ','2, etwas gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte zus. -gedrückt gerundet, auf der 
Mitte etwas kantig, vorn herabsteigend; Mund, mondfg. -ge- 
rundet, schräg, innen elfenbeinweiss, mit deutlichem Bande, 
Saum weiss, Lippe röthlich, Spindelrand oben etwas verbreitert 
u. umgeschlageu. G. 13 : 9 mm. (Algier, irn Gras am Kai: 
Ponsoiiby ex.) 

(14.) 

428. H. SUbrOStrata Ft'r. Geh. massig, s. tief, trich- 
terfg. genabelt, gewölbt kugelig (oft mit kegelfgem Gew.), 
kreideartig, dickschalig, z. schwer, glanzlos, weiss, selten ein- 
farben, meistens mit 4, schmalen, mitunter zus. -fliessenden, 
schwärzlichen o. hellroth - kastanienfarbenen Oberbändern u. 
mehreren schmalen Basalbändern. alle von den weissen Streifen 
durchbrochen, überall, bis in den Nabel, dicht, auf letztem 
Umg. grob gestx-eift; Gew. typisch schnell nach oben konisch 
zugespitzt; Umg. 6 — 6^/2- etwas gewölbt, regelmässig z. schnell 
zunehmend, der letzte gross, etwas bauchig gerundet, um den 
Nabel aufgetrieben, vorn langsam (mitunter plötzlich) herab- 
steigend; Mund, wenig schief u. ausgeschnitten, gerundet, Saum 
gerade, scharf, innen stark gelippt, Spindelrand oben kaum 
etwas zur. -gebogen. G. 17 : 13 mm. (Algerien.) Prodrome 1821 
N:o 287, Bourg. Malacol. ^Iff. I. 1864 p. 240 t. 27 f. 10-23. — Forma 
1) glohulosa Bgt. 1. c. (globuloidea Terv. 1839), letzter \]m^. mehr 
aufoeblasen; 2) conoidea Bg:t., Gew. konoidisch, G. 14:14 o. 16:16 
mm.; 3) minor Bg-t., G. 11 — 12:9 10 mm.; 4) multizonata Bgt., mit 
vielen (1 breiten oben u. 7 unten) unterbrochenen Bändern; 5) macu- 
lata Bgt., ohne Bänder, mit röthlichen Flecken unregelmässig ge- 
zeichnet; 6) atra Bgt., durch das Zus.-fliessen der Bänder einfarben 
schwarz. 

Var. ainbusia Änc. (Bull. soc. mal. Fr. 1884): eng ge- 
nabelt, kugelig, s. dicht, stark u. regelmässig gestreift, einfarben 
weiss 0. mit schwachen, meist abgebrochenen Bändern, Umg. 
regelmässig u. z. langsam zunehmend, Saum tief innen stark 
gelippt, Spindelrand oben verbreitert; G. 16:13 mm. (Algerien.) 



184 

Var. coinbiiüta Änc. 1. c: gleich der ambusta. aber 
kleiner, noch eng-er genabelt, gedrückter, dickschaliger, oben nur 
gewölbt, beiderseits fast gleich, Mund, schiefer, mehr ausge- 
schnitten, weniger rund, letzter ünig. weniger rund, um den 
Nabel nicht aufgetrieben kantig, Saum nahe dem Rande s. dick, 
Spindelrand oben stark verbreitert; G. 14:10 mm. (Algerien b. 
Ain-Tonkria.) 

^ar. prsevalciiM Atic. 1. c: eng. durchbohrt, kugelig, 
fast gleich hoch wie breit, hell weisslich-kaffeefarben, um den 
Nabel weisslich, mit kastanienfarbenem Mittelbande, Gew. erhaben, 
etwas konisch-gewölbt, mit feinem Apex, letzter Umg. cylindrisch, 
Mund. s. schief, weniir mondfg., kreisrund, mit der starken Lippe 
oben eingesenkt, unten marginal, Ränder s. genähert; G. 1.t:I4 
mm. (Algerien in Sersou.) 

]'ar. petrie« Anc. I.e.: eng durchbohrt, bauchig konisch, 
stumpfwirbelig, weiss, einfarben o. mit einem schwarzen, oft 
unterbrochenen. Bande, IJmg. 7, abgeflacht, langsam zunehmend, 
der letzte massig, gerundet, vorn fast gcT-ade, Mund, wenig schief, 
klein, z. gerundet, wenig mondfg., Saum dick, stark gelippt, fast 
i'ingsum offen; G. 14:12 mm. (Algerien in Sersou.) 

Vur. baria Anc. 1. c: offen durchbohrt, bauchig konisch, 
dick u. schwer, ganz weiss, dicht, regelmässig, z. erhaben ge- 
streift, auf dem letzten Umg. feingerippt, Umg. 7, gewölbt, lang- 
sam zunehmend, der letzte massig, etwas gedrückt gerundet, vorn 
gerade, Mund, schief, z. mondfg., halbrund, innen weiss, Saum 
gerade, dick, innen s. stark gelippt, Rändei' verbunden; G. 14 
: 12 mm. (Algerien b. Nemours.) 

Var. lapidosa (Bgt.)'Anc. 1. c: gleich der baria, aber 
eng durchbohrt, erhaben kugelig, mit gewölbt stumpfem Apex, 
mitunter mit einem schmalen, schwarzen, oft unterbrochenen 
Bande, letzter Umg. gerundet, fast vom Anfange an s. langsam 
herabsteigend: G. 16:15 mm. (Algerien.) 

Var. calcarina Anc. 1. c: eng durchbohrt, etwas ge- 
drückt kugelig, grob gestreift, ganz weiss, Gew. bauchig gewölbt, 
Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grös- 
ser, gerundet, vorn abschüssig u. weiter, fast gerade. Mund, 
schief, wenig mondfg., fast gerundet, gedrückt, innen weiss, Saum 
scharf, offen, innen s. stark gelippt; G. 12:9 mm. (Algerien.) 

Vor. ardens Anc. 1. c. : offen durchbohrt, niedergedrückt, 
mit gewölbtem Gew.. stark glänzend, s. fein gestreift u. wie ge- 
hämmert, weiss, mit einem s. schmalen kastanienfarbenen Bande, 
Umg. 6, fast abgeflacht, regelmässig zunehmend, der letzte etwas 
zus. -gedrückt gerundet, Mund, kaum schief, wenig mondfg., fast 
gerundet, innen weiss, Saum gerade, innen stark gelippt, unten 
offen; G. 13:9 mm. (Algerien b. Ain-Toukria.) 

Var. Iiainyi Bf/t. mscr.: durchbohrt, kugelig-konoidisch, 
beiderseits fast gleich grob z. regelmässig gestreift o. fast ge- 
rippt, grauweiss, fast glanzlos, tjmg. ö'/i! regelmässig zuneh- 
mend, z. gewölbt, der letzte vom Anfange an zus. -gedrückt walzig 
(als jung anfangs etwas kantig), vorn langsam herabsteigend, 
Mund, mondfg. -fast kreisrund. Saum oben gerade, unten schwach 
ausgebreitet, an der Perforation zur. -gebogen, innen dünn weiss- 
gelippt; G. in:8'/2 mm. (Egypten bei Alexandria:) 



185 
(15.) 

429. H. critiCJl 'Fer. Geh. eng o. massig, stets ein 
wenig bedeckt genabelt, m. o. w. konoidisch gedrückt o. ge- 
drückt kugelig, schmutzig weiss o. gelblich, s. selten einfarbig, 
meistens verschiedenartig gebändert, mit den Bändern weiss- 
fleckig o. von weissen Striemen durchbrochen, gewöhnlich mit 
m. o. w. zahlreichen linienfgen queren Impressionen, dicht 
gestreift, auf den oberen Uuig. am meisten regelmässig, auf 
dem letzten oft gerippt; Apex klein, glatt; Urag. 6 — ö'/j, 
langsam, z. regelmässig zunehmend, etwas gewölbt, der letzte 
bauchig-gerundet, nach vorn langsam herabsteigend; Mund. 
schief, wenig ausgeschnitten, gerundet, fast höher als breit, 
beinahe vertikal, innen mit deutlichen Bändern. Saum gerade, 
scharf, innen oft röthlich gesäumt, dann dünn weisslich gelippt, 
Basalrand stark gebogen, Spindelrand hoch oben in ein um- 
geschlagenes Dreieck verbreitert. G. 15 — 16 : 10 — 11 mm. 
(Griech. Archipel, Tunesien, Algerien.) Prodrome 1821 N:o 288, 
Pfr. Mon. Hei. I. 1848 p. 159, Bgt. Mal. Alg. I. 1864 p. 232 t. 25 
f. 16-18, Kob. Icon. N. T. f. 144-146. 

Var. santorina. Let. (Bull. soc. mal. Fr. 1884): eng gena- 
belt, scharf lefjelmässig gestreift, einfarben weissgelblich (selten 
dunkelfleckig), Gew. z. erhoben, konisch-dachfg., stumpf, Umg. 
bis zur Mitte des vorletzteb abgeflacht, langsam zunehmend, der 
letzte schwach stumpf kantig, Mund, halbkreisfg., z. tief innen 
gelippt: G. 13:10 mm. (Griechenl.) 

Var. tliera<<«ina Let. 1. c: eng genabelt, niedergedrückt 
gerundet, oben völlig gerundet sjevölbt, mit abgerundetem Apex, 
bis an den letzten Umg. kantig, feingestreift u. etwas gehämmert, 
grau, weissbläulich o. g'elblich, einfarben o. fleckig u. gebändert, 
ünig. regelmässig zunehmend, der letzte langsam herabsteigend 
u. zuletzt herabgebogen, Mund, fast kreisrund; G. 12:8'/2 Toam. 
(Griechenl.) 

Var. fouquei Let. 1. c: s. eng genabelt, niedergedrückt, 
oben etwas konoidisch, stark gestreift, auf letztem tlmg. wie 
gerunzelt, meist einfarben hellgelblich, Apex z. stumpf, klein, 
etwas vorstehend, Umg. etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, 
der letzte etwas ofpdrückt gerundet, s. lano-sam herabsteigend, 
Mund, wenig schief, z. ausgeschnitten, gerundet; G. O'/j-'^Vi '""''• 
(Griechenl.) 

Var. noiniclio.si Let. 1. c: z. offen genabelt, niederge- 
drückt, kantig (die Kante gegen die Miind. hin verschwindend), 
stark gestreift, auf letztem Umg. gehämmert, hell grauweisslich, 
mit unterbrochenen verwaschenen Bindern, Gew. etwas gewölbt- 
dachfg., die oberen Umg. langsam, die letzten schnell zuneh- 
mend, der letzte gross, am Anfange klein u. kantig, an der Mund, 
weit, gross u. bauchig-gerundet, oben kaum herabsteigend, übri- 
gens typisch; G. 10:6 mm. (Ins. Santorin.) 

* H. inoneriaua Bgt. mscr. Geh. eng, zum Theil von dem 
oben erweiterten u. zur. -gebogenen Spindelrande bedeckt gena- 



186 

belt. kugelig, rait dachfg. -konoidischem spitzem Gew.. unregel- 
miissig gestreift, glänzend weiss, mit G —7, s. schmalen, hell- 
braunen, mitunter unterbrochenen Linien; ürag. 6, die oberen 
flach, der vorletzte etwas gewölbt, der letzte gerundet ; Mund, 
raondfg. -gerundet; G. 17 — 19 : 14 mm. (Nemours.) 

430. H. simuhltil Fer. Geh. eng durchgehend genabelt 
o. durchbohrt, kugelig-pyramidal, oben regelmässig grob ge- 
streift o. fast gerippt, weiss, mit hellen undeutlichen Flecken- 
bändern u. einigen grauen Punkten gezeichnet; Gew. konisch; 
Umg. 5 y/j , schwach gewölbt, der letzte walzig; Mund, wenig 
schief, mondfg.-fast kreisrund, Saum gerade, innen schwach 
weissgelippt, Ränder zuneigend. Spindelrand leicht zur. -gebogen. 
G. 13 : 10 (Pfr.), 14—17 : 11 'I^ — IS mm. (Jick.) (Syrien, 
Egypten.) Prodr. N:o 289, Kstr. Chemn. Conch. Cah. p. 254 t. 37 
f. 23—24. (Ffr., Jick.) 

431. H. dohrili Paul. Geh. eng, von dem oben verbrei- 
terten u. stark umgeschlagenen Spindelrande zum grössten 
Theil bedeckt genabelt, kugelig-kouoidisch. dicht unregelmässig 
gestreift, schmutzig grau, an der oberen Naht braunfleckig, 
an der unteren gebändert, unterseits mit feinen, unterbrochenen, 
kastanienfarbenen Bändern; Gew. konoidisch, stumpfwirbelig; 
Umg. 6 — 6'/2 5 die ersten langsam zunehmend, die beiden letzten 
viel grösser, gerundet, der letzte bauchig-gerundet, schnell kurz 
herabsteigend; Mund, wenig schief, fast gerundet. Saum gerade, 
scharf, innen stark weissgelippt, Ränder convergirend. G. 9 ','j 
— 11 : 7 — 10 mm. (Sardinien hei Sassari.) Fauna di Sardegfna 
1882 p. 110 t. 7 f. 3. 

(IP,.) 

432. H. .seetzeni Koch. Geh. s. eng genabelt, innen 
s. eng, nicht durchgehend, durchbohrt, (Nabel an der Mund. 
etwas u. winklig erweitert), gedrückt kugelig, kreidig, dick- 
schalig, dicht bis au die Müud. regelmässig gestreift, einfarbig 
weiss (glänzend milchweiss o. glanzlos kalkweiss): Gew. wenig 
erhoben, mitunter abgerundet. Apex klein, häufig vorspingend, 
nicht dunkel gefärbt; Umg. 5 ' ^^ — 7, schnell zunehmend, die 
oberen fast flach, an der Naht kantig, die letzte Hälfte des 
vorletzten Umg. gut, mitunter stark, gewölbt, der letzte schön 
gerundet, etwas aufgeblasen, gegen die Mund, zu langsam wenig 
herabsteigend; Mund. z. ^klein, gerundet-mondfg., Saum gerade, 
innen dünn weissgelippt. Aussen- u. Basalrand stark gebogen. 
Spindelrand etwas verbreitert u. zur. -gebogen. G. 20 : 13 — 15 
mm. (Palästina.) Zeitschr. f. Mal. 1847 p. 14, Kol). Icon. f. 1132, 
11.34. — Syn. //. sabcca Roiss. ap. Charp. 1847. 

Var. raM(>iHta Mss. (Coq. Roth 1861): geiltückt kiigeli<r. 
m. o. w. aufgeblasen, gebändert, Bänder scharf, n)eist zus.-hän- 



187 

grend u. lebhaft sefärbt, eins unter der Naht, das 2. auf der Mitte 
des fJiTig., beide bis an die Spitze laufend, dann folgen weiter 
unten noch ein schmales u. ein breiteres Band u. an der Basis 
2 — 3 wenig- intensive, schmale, Umg. n'/j— 6. (Huc Kob. Icon. 
f. 1133.) 

Vnr. »«iibiiiflata Mss. 1. c: gedrückt kugelig, stumyjf, 
mit letztem Unig. aufgeblasen, dünnsrhaliger, in frischem Zu- 
stante hell leberfarben, durch Eiiifluss von Wind u. Sonne ins 
Braunviolelt verändert, mit weissen Zonen u. Flecken geziert. 
(Am todten Meere.) 

• Var. avia W. : gedrückt kugelig, mit feinem, etwas vor- 
stehendem Apex, oliiiizend, die oberen ümg. unregelmässig ge- 
streift, gleich schwach gewölbt, der letzte gioss, gerundet, näher 
der Naht schwach runzelic u. gehämmert, übrigens fast glatt, 
wie polirt, die Zeichnung auf dem weissen Grunde besteht auf 
der Oberseite bis an die Spitze von einem schwachen rothen 
Fleckenbande an der Naht, dann von drei schmalen dunkelvio- 
letten, fast zus. -fliessenden Oberbändern, mit zwei Reihen weisser 
Flecken gejiiert. auf der Unterseite von zwei z. breiten, leber- 
farbeuen zus. -hängenden Bändein . keine Bänder erreichen die 
Mund., Nabelloch grösser, Mund, grösser, mit s. stark gebogenem 
Basalrand. (Araba am todten Meere.) 

433. H. zemonicensis Stoss. cß- West. Geh. s. eng, aber 
durchgehend genabelt, gedrückt kugelig, oben gerundet gewölbt, 
glatt o. s. undeutlich gestreift, glänzend, weiss, einfarben o. 
mit einigen schwarzen Punkten hoch oben auf der Spira, s. 
selten mit einer feinen rothbraunen Punktenlinie auf der Mitte 
u. einer unten; Umg. ö'/j, regelmässig zunehmend, s. wenig 
gewölbt, der letzte gross, bauchig gerundet, um den Nabel 
etwas aufgetrieben, vornen gerade; Naht z. vertieft; Mund, 
gross, mondfg. -kreisrund, Saum gerade, scharf, innen schwach 
o. nicht gelippt, Spindelrand hoch oben kurz verbreitert. G. 14 
— 15 : 11 — 11 ^2 ^^^^^- (J^^o,l'>^-} Zernonico, Destr. Zara: Stoss. ex.) 

434. H. lüiudieri (Bgt.) Loc. Geh. s. eng, nicht tief, 
an der Mund, etwas u. fast geradlinig erweitert genabelt, ge- 
drückt kugelig, oben gerundet convex, unten gewölbter, kreidig, 
glänzend, feingestreift, etwas narbig, weiss, mit einem schmalen 
kastanienfarbenen Bande über der Mitte; Umg. 6, schnell zu- 
nehmend, die oberen flach, der letzte gross, bauchig, gerundet, 
vorn s. kurz u. schnell herabgebogen; Mund, schief, wenig 
mondfg., halbkreisfg., Saum gerade, scharf, schwach gelippt, 
Spindelrand oben stark verbreitert. G. — (Frankreich bei 
Monaco u. Menton, Italien h. Vintiiniglia.) Cat. gener. I. 1882 
p. 346. (B.) 

435. H. eiisarca Anc. Geh. eng genabelt o. durchbohrt, 
kugelig, z. bauchig, glänzend, s. fein (auf den oberen Umg. 
deutlich) gestreift, auf der Oberseite gelblich weiss, auf der 
Unterseite dunkler gelb, mit einer weisslichen Demarcations- 
linie, ungebändert o. mit einem Oberbande u. 3 — 4 feinen 



18.8 

Basalbändern. mit allen bis an die Mund, gestreckt u. in der 
Mund, besonders intensiv; Gew. gedrückt o. etwas erholten 
konoidisch, mit kleinem, stumpfem, schwarzem Apex; Umg. 6. 
etwas gewölbt, an der Naht schwach kantig, z. regelmässig 
zunehmend, der letzte gross, bauchig gerundet, oft mit einer 
schwachen Kantlinie auf der Mitte, vorn langsam herabsteigend; 
Mund, gross, etwas schief, z. ausgeschnitten, kreisrund, Saum 
gerade, scharf u. dünn, innen gelblich gelippt, Spindelrand 
oben verbreitert u. zur. -gebogen. G. 15 — 17 : 12—18 mm. 
{Süditalien: Anc, Ttah h. Cerignolo: Conemeuos ex.) . Hüll. soc. 
mal. Fr. 1884 p. 163. 

Var. eusarcoiiiaea, Anc. 1. c: s. eng durchbohrt, ku- 
gelig, einfarben helloelblich, an der Mund, gelber, fein gestreift, 
mit feinen, knrzen, der Länge nacli gestellten Impressionen (wie 
auch mitunter der Typus, al)er schwächer), Umg-. an der Naht 
deutlicher kantig; G. 18:16 mm. (Balearen in Ins. Minorka.) 

436. H. OCCOnella Let. & Bgt. Geh. eng durchbohrt, 
z. gedrückt, doch aufgeblasen bauchig, mit domfgem, gewölbt- 
gerundetem Gew., u. kleinem rothen Apex, glänzend, weisslich, 
mit 3 — 5. sehmalen, röthlichen, oft undeutlichen Bändern; 
Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig u. z. schnell zunehmend, 
letzter gross, aufgeblasen-gerundet; Naht fein: Mund, etwas 
schief, z. mondfg.-halbkreisfg.. innen roseiifarben. Saum gerade, 
scharf, innen stark rosenrothgelippt, Spindelrand grob, etwas 
ver])reitert. G. 19:14 mm. (Twiesien.) Frodr. Malacol. Tunis. 
1887 p. 75. (^.) 

Var. icinalea W.: halbverdeckt durchbohrt, kugelig- 
konoidisch, mit kleinem spitzem Apex, s. fein, auf dem letzten 
Umg. s. undeutlich gestreift, einfarben weiss, Umg. etwas gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, auf der Mitte etwas 
stumpf kantig, gegen die Mund, hin langsam herabsteigend, 
Münd.schief, mondfg.- gerundet, innen lilafarben; G. 16:13 mm. 
(Egypten bei Mex.) 

437. H. SterCOlena Bgt. Geh. kaum punktfg. durch- 
bohrt, an der Mund, gestreckt geritzt-erw eitert auf der Art 
der H. obstructa, gedrückt, doch stark bauchig aufgelllasen, 
mit gedrückt gewölbtem Gew. u. kleinem kastanieufarbenem 
Apex, glänzend, kreidig, zierlich feingestreift, mit schmalen, 
zus. -hängenden, kastanienfarbenen Bändern (1 oben und 5 unten); 
Umg. 6. etwas gewölbt, langsam, der letzte s. schnell zuneh- 
mend, dieser s. gross u. bauchig, besonders in die Höhe auf- 
getrieben, gerundet, vorn wenig herabgebogen; Mund, kaum 
schief, tief mondfg.-halbkreisfg., innen weiss, mit den Bän- 
dern schwarz durchscheinend, Saum gerade, stumpf, weissver- 
dickt, Spindelrand etwas verbreitert. G. 19:14 mm. (Tunis.) 
L. c. p. 76. (B.) 

438. H. udissillil Bgt. Geh. eng u. tief durchbohrt, fast 
kugelrund, mit z. erhobenem, stark gewölbtem Gew. u. s. 



189 , 

kleinem röthlichem Apex, glänzend, gestreift, weiss, mit 5 — 6, 
rothen, schmalen Bändern (1 an der Naht, 3 auf der Mitte, 
die übrigen um den Nabel); Umg. 6, s. wenig gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte gross, bauchig gerundet, vorn 
gerade; Naht linear; Mund, kaum schief, massig moudfg., halb- 
kreisrund, innen weiss, mit durchscheinenden Bändern, Saum 
gerade, scharf, innen gelippt, Spindelrand oben kaum verbreitert. 
G. 16 : 13 mm. (Tunesien bei Rades.) L. c. p. 76. (B.) 

(17.) 

439. H. turbiliatil Jan. Geh. s. eng, mitunter von dem 
oben verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrande halbbedeckt 
genabelt o. durchbohrt, kugelig-kegelfg., bald ganz regelmässig, 
bald unregelmässig feingestreift, dünnschalig, weiss o. graulich; 
Gew. breit konisch, zugespitzt; Uaig. 5 Vd etwas gewölbt, der 
letzte gross, aufgeblasen, gerundet (als jung anfangs etwas 
kantig), vorn langsam u. wenig herabsteigend; Mund, gross, 
mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen meist mit einer 
scharfen weissen Lippe, mitunter fast ohne Lippe, Ränder weit 
getrennt, alle stark gebogen. G. 8 — 10 : 7 — 9 mm. (Sicilien.J 
Mantissa 1832 p. 2. - Syn. H. aradasü Pir. de Mandr. ? 

* H. caiidiota (Friw.) Mss. Geh. etwas bedeckt durch- 
bohrt, gedrückt konoidisch-kugelig, dünn- aber festschalig, stär- 
ker regelmässig gestreift, weisslich o. weiss, gegen die Mund, 
gelb, mit hornfarbenen Querstriemen o. hornbraun, mit weissen 
Striemen, Linien u. Punkten; Gew. z. erhoben, mit gewölbten 
Seiten u. stumpfem Apex; Umg. Ö^/^— 6, etwas gewölbt, der 
letzte gross u. bauchig, besonders unten, anfangs auf der Mitte 
mit Andeutung einer Kante, vorn wenig herabsteigend; Mund, 
gross, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen stark weiss- 
gelippt, Ränder weit getrennt, Oberrand gestreckt gebogen, 
Unterrand stark gebogen, Spindelrand fast vertikal, oft ein 
wenig winklig gegen den Unterrand, oben schnell verbreitert 
u. zur.-gebogen. G. 10 — 12:9 mm. (Griech. Ins. Creta, Syra, 
Tinos, Milos; Tunesien.) Coq. Bellardi 1854 p. 10, Kob. Icon. f. 1547. 

440. H. pelluceiis (Sh.) P/r. Geh. eng durchbohrt, 
kugelig-kegelfg., s. dünnschalig u. zerbrechlich, s. dicht schräg 
gestreift, weisslich, mit zahlreichen, durchsichtigen, hornfar- 
benen Flecken u. einigen dunkleren, meist unterbrochenen Bän- 
dern; Gew. kegelfg., z. spitz, jedoch mit stumpfem, Apex; 
Umg. 6, gut gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte beson- 
ders nach unten stark gewölbt, vorn langsam herabsteigend; 
Mund, fast kreisfg., Saum dünn, scharf, innen leicht gelippt, 
Spindelrand kurz umgeschlagen, oben verbreitert. G. 12 '/j 
: 11 mm. (Corsica) Monogr. Helic. I. 1848 p. 155, Kob. Icon. 
f. 1543. — Syn. H. variabilis var. pellucem; Moq.-Tand. Hist. moll. 
1855 t. 19 f. 24. (P.) 



190 

441. H. berlieri Mor. Geh. etwas bedeckt durchbohrt, 
bauchig-kugelig, mit stumpfkonischem Gew. u. fast zitzenfgem 
Apex, wenig kredig, schmutzig weisslich, meistens mit einem 
hornfarbeneu, z. durchscheinenden, unterbrochenen Bande, run- 
zelig gestreift; Unig. 5 ^l^\ etwas gewölbt, schnell zunehmend, 
der letzte gross, bauchig, gerundet, vorn schwach u. regel- 
mässig herabsteigend; Miind. gross, kaum schief, mondfg.- 
gerundet, Saum gerade, schief, innen weissgelippt, Spindelrand 
etwas zur. -gebogen. G. 10 — 12: 10 — 11 mm. f Algerien.) Journ. 
Conch. 1857 p. 39 t. 1 f. 6-7, Bgt. Malacol. Alg. I. 1864 p. 207 t. 22 
f. 15—22, Kob. Icon. f. 1545—46. — Forma 1) major, G. 15:13 mm. 

442. H. lacertjirum Bgt. Gleich der herlieri, aber kuge- 
liger, mit gewölbtem, breit stumpfem (nicht konoidischem) Gew., 
gröber, stumpfer u. unregelmässiger gestreift, kreidiger, meistens 
mit 5 — 6, hornfarbeneu, ungleichen, m. o. w. unterbrochenen 
Bändern, letzter Umg. vorn oft schnell herabgebogen, Mund, 
grösser, viel länger als das Gew., mehr mondfg. -gerundet, ver- 
tikal, fast höher als breit, mit dem Spindelrande schief vertikal 
u. oft gegen den Unterrand winklig. G. 10 — 12 '/j : 7 — 10 mm. 
(Algerien.) Malacol. A\g. I. 1864 p. 209 t. 22 f. 23—27. — Forma 1) 
minor, G. 9:8 mm. 

443. H. durieui (Mog.-Tand.) P/r. Geh. eng, zum Theil 
bedeckt durchbohrt, kugelig-konoidisch, feingestreift, z. dünn, 
schmutzig weiss, einfarben o. mit 3 — 4 feinen, schwachen, unter- 
brochenen Bändern auf der Unterseite; Gew. konoidisch, zuge- 
spitz, stumpf; Umg. 5, gewölbt, schnell zunehmend, die obei'en 
klein, der letzte s. gross u. bauchig, gerundet, vorn langsam 
u. schwach herabsteigend; Mund, gross, von der Länge des 
Gew., fast vertikal, gerundet, hoch oben wenig ausgeschnitten, 
Saum gerade, scharf, innen s. schwach rothgelb gelippt, Spin- 
delrand oben erweitert, kurz umgeschlagen u. bräunlich fleisch- 
farben gefärbt. G. 10 — 12:10 — 11 '/^ mm. (Algerien b. Calle 
u. Bona, Tunesien b. Bizerte.) Monogr. Helic. I. 1848 p. 441, Bgt. 
Malac. Alg. I. 1864 p. 206 t. 22 f. 7—9, Kob. Icon. f. 1544. 

444. H. cyrenaica Mts. Geh. halbbedeckt durchbohrt, 
kugelig, z. dünn, fein runzelig gestreift, weisslich, mit spär- 
lichen dunkelbraunen Tüpfeln o. Flecken, seltener mit schwarzen 
Strahlen, letzter Umg. meist m. o. w. lebhaft kastanienbraun, 
■mit wenigen helleren Striemen; Umg. 4 V'j — 5, z. gewölbt, der 
letzte kugelig aufgeblasen, vollständig gerundet; Mund, wenig 
schief, mondfg. -kreisrund, Saum gerade, dünn, dunkell)raun, z. 
tief innen dünn weissgelippt. Spindelrand ausgebreitet. G. 8 
— 9 : 8 mm. (Barka b. Bengazi.) Conch. Mitth. 1885 p. 187 t. 
31 f. 4-7. (M.) 

445. H. psaiiimathiea Tjet. & Bgt. Geh. punktfg., zum 
Theil bedeckt durchbohrt, kugelig, gewölbt-konoidisch, mit 



191 

massig gewölbtem stumpfem Apex, feingestreift (stärker auf 
letztem Urag.), weisslich, mit durchsiclitigen dunkleren Flammen 
o. fast ockerfarben, mit intensiveren Flammen; Unig. 5, z. ge- 
wölbt, s. sclinell zunehmend, der letzte gross, bauchig-kuglig, 
völlig rund, um den Nabel aufgetrieben, vorn gerade o. lang- 
sam hei'absteigend; Naht eingedrückt; Mund, gross, mondfg.- 
halbrund, etwas höher als breit, Saum gerade, scharf, innen 
kaum gelippt, Ränder weit getrennt, Spindelrand fast vertikal, 
verbreitert u. zur. -gebogen. G. Q^/^rSram. (Tunesien.) Prodr 
Mal. Tunis. 1887 p. 30. 

Bern. In Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 30 citirt M. Bour^uignat 
eine "H.graphica Morelet 1880" unter den turhinataformen (und giebt 
ihr wegen der H. graphica Hartniann 1844 den neuen Namen H. (csti- 
vaMs), ich kann doch keine graphica bei Morelet finden, habe aber 
eine kleine kugelige festschalige pisanaform als "graphica Morel., aus 
Maroeco" (von "Linnsea") in Ponsonbys Sammlung gesehen. 



446. H. bertini (Bgt.) Loc Geh. eng, zum Theil be- 
deckt durchbohrt, kugelig, weiss, z. stark gestreift u. zierlich 
durch Spirallinien gegittert; Gew. gewölbt kugelig; Umg. 5, 
gewölbt, schnell zunehmend, der let;zte s. gross, bauchig ge- 
rundet, vorn fast gerade o. s. schwach herabsteigend; Mund, 
mondfg. -halbrund, Saum dünn, scharf, z. tief innen weissgelippt, 
Spindelrand grob, dick u. verbreitert. G. 16 : 14 mm. (Frank- 
reich, Älpes-Maritimes b. Antibes.) Catal. gener. I. 1882 p. 329. 



447. H. parva, (Parr.) P/r. Geh. ganz eng genabelt, 
gedrückt kreiselfg., relativ festschalig, s. fein gestreift, wie 
polirt, glänzend, weiss o. schmutzig gelblich, einfarbig; Gew. 
gedrückt kegelfg., mit hornfarbeneui o. schwarzbraunem Apex; 
Umg. 5 "2, die oberen kaum gewölbt, der letzte gross, anfangs 
deutlich stumpf kantig, dann gerundet, vorn gerade; Mund. 
gross, ausgeschnitten kreisfg., innen gelb, Saum scharf, innen 
mit einer zur.-liegenden Lippe, Spindelrand oben kurz umge- 
schlagen. G. 9— 10:7 — 8 '/j mm. (Sardinien.) Mono^r. Hei. 
I. 1848 p. 441, Koh. Icon. f. 1548. 

(18.) 

448. IH. acoiupsia Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig- 
konoidisch, fest, kreidig, weiss, einfarbig, kaum glänzend, s. 
fein u. dicht gestreift, mitunter fast glatt; Gew. wenig erhoben 
konisch, mit horngelbem o. hornbraunem Apex; Umg. 5' /j — 6'/2? 
z. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, walzig- 
ger^jndet, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, wenig 
mondfg. -gerundet, innen gelblich, Saum gerade, scharf, nur oben 



192 

am Nabel verbreitert, innen s. dünn gelippt. G. 14 — 15 : 12 
— 13 mm. (Algerien, Tunesien.) Mal. Altr. I. 1864 p. 217 t. 24 
f. 17 — 21. — Forina 1) vwjor, G. 20—22 : 17—19 mm., Spira mehr 
erhoben, Mund, nach unten verlängert: 2) foftciata. mit einijjen brau- 
nen o. schwärzlichen Bändern, deren das Oberband nahe an der Naht 
die Spitze erreicht. (Selten, wie b. Hussein De\'.) 

Var. acoinpsiella. Ane. in sc: eng u. ein wenig bedeckt 

genabelt, mit dem Gew. hoch konisch, wie eine hoch erhobene 
pyramidata, eben so hoch wie die Mund. o. noch liöher, Spiridel- 
rand oben stark verbreitert u. umgeschlagen; G. 15 : 15 mm. 
(Hussein Dey.) 

449. H. etaenia Let. & Bgt. Geh. halbbedeckt punktfg. 
durchbohrt, kugelig-konoidisch, ganz weiss, fein gestreift, auf 
dem letzten Uiug. stärker u. etwas gehämmert, mit s. kleinen, 
liuienfgen u. s. zahlreichen Spiraleindrücken; Gew. erhoben, 
konoidisch, z. stumpfwinklig; Umg. G. wenig gewöll)t, die 
oberen an der wenig eingedrückten Naht gekielt, regelmässig 
zunehmend, der letzte gross, z. bauchig gerundet, anfangs etwas 
kantig, vorn gerade; Mund, wenig schief, mondfg. -halbrund, 
Saum gerade, scharf, innen gelippt, Känder weit getrennt, 
Spindelrand oben verbreitert. G. 15 : 14 mm. (Tunesien h. 
Hamada.) Prodr. Mal. Tunis. 1887 p. 64. (H.) 



(19.) 

450. H. kryilicliii Andrz. Geh. innen eng u. schief 
durchgehend durchbohrt, mit dem letzten Umg. plötzlich schnell 
erweitert genabelt, stark niedergedrückt, mit kleinem, flach- 
konoidischem, wie abgesetztem Gew., unregelmässig s. undeut- 
lich gestreift u. gehämmert, überall unter der Loupe mit s. 
feiner, dichter u. deutlicher Spiralskulptur, weiss, mit einem 
meist l))'eiteren, oft schwarzbraunen, oben hellbraunen o. von 
Punkten begleiteten Oberrande, unten mit mehreren Linien o. 
Fleckenreihen; Umg. 5 ' '2 — gut 6, etw^as gewölbt, die oberen 
s. langsam, die beiden letzten schnell zunehmend, der letzte 
bauchig gerundet, oben schwach, unten stark gewölbt, nach 
der Mund, hin erweitert, oben langsam herabsteigend; Mund, 
schief, wenig mondfg., etwas oval-gerundet. Saum dünn, scharf, 
gerade, innen z. tief zurück schwach weissgelippt, Basalrand 
stark gel)ogen. G. 14 — 18 : 10 — 12 mm. (Küste des Schwarzen 
Meeres u. Sädwestkäste des Caspisees, Creta hei Arkhanes.) 
Bull. soc. imp. nat. Mose. 1833 p. 434, Cless. u. ßetowski in Mal. Bl. 
N. F. 1883 p. 7 & 45 t. 2 f. 4, Kob. Icon. N. F. f. 139-140. - Syn. 
H. theodosuc Cless. Mal. Bl. 1881. -- Forma 1) minor, G. 10—11 
: 6 '/a— 7 mm. — Die Beschreibung ist nach zahlreichen Exemplaren 
aus Krim. Alle Autoren gehen mit Stillschweigen der Mikroskulptur 
vorbei und nennen dagegen den Nabel innen "vollständig geschlossen'', 
da alle meine Exemplare haben ihn zwar s. eng, aber doch s. deutlich 
bis an die Spitze. 



198 

450 a. H. Cailina Anc. Geh. inneu verengert, an der 
Mund, erweitert, massig, konoidisch-gedrückt, z. fest, etwas 
glänzend, undeutlich u. z. unregelmässig fein gestreift, stroh- 
gelb, meist mit dunklen, s. oft unterbrochenen Linien gezeich- 
net; Umg. 5 ^/4 — 6, regelmässig u. z. langsam zunehmend, 
gewölbt, mit eingedrückter Naht, der letzte anfangs kaum 
merkbar kantig, dann gut gerundet, unten gewölbt, vorn herab- 
gebogen, mit dem vorletzter gewölbter; Mund, schief, schwach 
ausgeschnitten, quer oblong, Saum gerade, ohne Lippe. G. 9^/3 
: 7 mm. (Libanon.) he Naturaliste 1888 p. 188 c. %. (A.) 

451. H. protea (Z.) Rss7n. Geh. wie bei krynickii, 
aber relativ schneller erweitert genabelt, oben niedergedrückt 
konoidisch, fast glatt, mit noch viel feinerer Mikroskulptur. 
fast ohne Glanz, einfarben kreideweiss o. auf das Mannigfal- 
tigste mit feinen Fleckenbändern variirend; Umg. 5 — 6, gut 
gewölbt, die oberen regelmässig zunehmend, der letzte s. über- 
wiegend, cylindrisch, vorn s. kurz herabsteigend; Mund, wenig 
schief u. mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen fein 
weissgelippt, Spindelrand schwach gebogen. G. 11 : 7 mm. 
(Corfu, Creta.) Jcon. f. 521. - Forma 1) campestris Z., grösser, 
gedrückter, mit etwas weiterem Nabel (Corfu). 

452. H. joppeiisis (Roth) Sehn. Geh. innen eng u. 
schief durchgehend durchbohrt, an der Mund, schnell erweitert 
genabelt, etwas konoidisch-niedergedrückt, dicht, scharf u. regel- 
mässig feingestreift o. gestreift (letzter Umg. schwächer), fest- 
schalig, weiss, einfarbig o. mit einem dunklen Oberbande 
(selten mit Basalbändern); Umg. 5 Va — ß? etwas gewölbt, die 
oberen regelmässig zunehmend, der letzter grösser, etwas zus.- 
gedrückt walzig, vorn gerade, aber an der Insertion oft s. 
kurz herabgebogen: Mund, wenig schief, mondfg. -gerundet, 
innen gelblich, Saum gerade, innen weissgelippt, Ränder zu- 
neigend, Spindelrand oben etwas verbreitert. G. 11 — 14 : 7 
—8 mm. (Syrien.) Stylomm. p. 29 t. 6 f. 34, Kob. Icon. f. 1439. 
— Forma 1) minor Bttg., G. 9:6 mm. 

Var. inultiuotata Mss. (Coq. Roth 1861): mehr nieder- 
gedrückt, stärker runzelig gestreift, mit einem dunkelbraunen 
Oberbande, unten von einer weissen Binde begleitert, an der 
Naht mit einem braunen Fleckenbande o. Querstriemen, ausser- 
dem unten mit Linien o. Reihen von Flecken u. Punkten geziert; 
Diam. (nach Mss.) 17 mm. Mts. Vorderas. Conch. t. 2 f. 11. 



453. H. nivea (Z.) P/r. Geh. s. eng, nicht durch- 
gehend (?) genabelt (durchbohrt), gedrückt konisch, etwas 
glänzend, z. fest, schneeweiss; Umg. 5, kaum etwas gewölbt, 
der letzte viel breiter, herabsteigend; Mund, gross, schief, 
mondfg.-oval, Saum fast einfach. G. 11 */j : 7 mm. (Corfu.) 

13 



194 

Symb. Hei. II. 1842 p. 34. — Syn. H. alexandrina Parr. (Pfr.) — 
Nach Mousson, v. Martens u. A. ist die Aufgabe "Corfu" als Fundort 
dieser Schnecke unrichtig):. Sie wird nach Mss. der Syrien und Unter- 
egypten zuhören. 

454. H. siderensis Malt:. Geh. innen excentrisch, schnell 
verschlossen durchbohrt, an der Mund, plötzlich quer o. in s. 
gestrecktem Bogen erweitert genabelt, stark niedergedrückt, 
s. wenig gewölbt, mit kleinem vorstehendem Apex, dicht fein- 
gestreift, z. fest, kreidig, weiss, mit 4 breiten kastanienbraunen 
Bändern (1 oben u. 3 unten), zwischen denen die weisse Grund- 
farbe als schmale Linien (je 1 an der Naht u. auf der Mitte, 
2 unten) sichtbar ist; Umg. 5, regelmässig zunehmend, die 
oberen schwach gewölbt bis ganz flach, der letzte zus. -gedrückt, 
auf der Mitte stumpf kantig, unten kaum gewölbter, um den 
Nabel abgeflacht, vorn mitunter z. tief herabsteigend; Mund, 
schief, quer mondfg.-oval, aussen mit einer m. o. w. deutlichen 
Ecke, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ol)errand fast 
horizontal, Basalrand gestreckt gebogen. G. B'/j — llV's'^'/j 
— 6 mm. (Creta b. Sidero.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 104, 
Kob. Icon. N. F. f. 547-548. 

455. H. dragoriclli (Zel.) Pfr. Geh. eng u. nicht durch- 
gehend genabelt, niedergedrückt, ganz wenig konoidisch er- 
hoben, mit feinem Wirbel, gestreift, nur wenig glänzend, ein- 
farbig weiss; Umg. 5 '/j, nur wenig gewölbt, der letzte etwas 
gedrückt gerundet, an der Mund, verbreitert u. kaum herab- 
steigend; Mund, schief, ausgeschnitten gerundet, breiter als 
hoch, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Ränder 
zus. -neigend, Spindelrand oben wenig verbreitert u. abstehend. 
G. 16 : 8 mm. (Kieinasieii hei Samsun.) Mon. Hei. V. 1868 p. 
484, Kob. Icon. N. F. f. 130. (Pfr.) — Forma 1) minor, Gew. etwas 
mehr erhoben, Umg. mit einem s. hellgelben Bande, G. 14:8 mm. 

456. H. Ullgeri (Zel) Pfr. Geh. eng u. kaum durch- 
gehend genabelt, konoidisch, mit kreiselfgem Gew. u. kleinem 
gelblichem Apex, dicht gestreift, fest, kaum etwas glänzend, 
einfarben weiss; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, 
der letzte etwas gedrückt-gerundet, vorn kaum herabsteigend, 
unten wenig gewölbt; Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen 
glänzend weiss, Saum gerade, scharf, innen nahe dem Rande 
stark weissgelippt, Ränder zuneigend, Spindelrand oben fast 
gerade. G. 14 : 8 mm. (Kleinasien hei Satnsiin; Cypern?) 
Mon. Hei. V. 1868 p. 483. (Pfr.) 

457. H. meiizeleiisis Let. & Bgt. Geh. innen eng, 
seicht durchbohrt (die Perforation nur an der Mund, oflfen, 
durch vorletzten Umg. verschlossen), etwas kugelig-gedrückt, 
mit einem kleinen, konoidischen, excentrischen Gew., feinge- 
streift, glänzend, opak, kreidig, einfarben weiss; Umg. 6, s. 



195 

wenig gewölbt, die oberen s. langsam zunehmend, der letzte 
s. gross u. in die Quere s. stark erweitert, z. gerundet, unten 
etwas abgeflacht, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, wenig 
schief, quer mondfg. -eirund, innen gelblich, Saum gerade, scharf, 
tief innen mit zwei Lippen, Spindelrand verbreitert-zur.-gebogen. 
Gr. 19: 12 mm. (Tunesien J). Menzel- Temim.) Prodr. mal. Tunis. 
1887 p. 40. (B.) 



458. H. bargesiana Bgt. Geh. innen massig, nicht 
durchgehend, an der Mund, etwas erweitert genabelt, gedrückt 
kugelig, gestreift, zerbrechlich, gräulich, mit unregelmässig 
zerstreuten weisslichen Flecken u. einer weissen Kielbinde; 
Umg. 6 V'2 — ^1 gewölbt, langsam u. s. regelmissig zunehmend, 
der letzte gerundet, kaum etwas breiter als der vorletzte, vorn 
nicht herabsteigend; Mund, genau kreisrund, kaum mondfg. 
ausgeschnitten, Ränder s. genähert, Saum gerade, scharf, innen 
schwach weissgelippt. 6.-14:9 mm. (Syrien.) Amen. mal. I. 
1856 p. 19 t. 1 f. 12-14. (Bgt.) Weder die H. bargesiana (Bgt.) Bttg. 
in Ber. Offenb. Ver. 1883 p. 170 aus Palästina noch die H. barges. 
(Bgt.) Mts. in Vorderas. Conch. p. 11 t. 2 f. 10 aus Beiruth scheinen 
mir die Bourguignatsche Art zu sein. 

459. H. COmnieata Mss. Geh. eng genabelt, fast ku- 
gelig, mit gewölbt-konischem Gew. u. kleinem, stumpfem, 
schwärzlichem Apex, fein, s. regelmässig rippenstreifig, z. fest, 
kalkig, etwas glänzend, einfarben weiss; Umg. 6, langsam zu- 
nehmend, etwas gewölbt, völlig gerundet, mitunter auf der 
Mitte mit einer feinen Kante, vorn allmählig herabsteigend; 
Mund, fast vertikal, mondfg. -kreisrund, Saum gerade, scharf, 
innen etwas gelippt, Ränder z. genähert, Spindelrand oben 
fast gerade. G. 12 : 9 '/a ^^- (Mesopotamien.) Journ. Conch. 
1874 p. 17. (Mss.) 



460. H. vestalis (Parr.) Ffr. Geh. innen eng gerade 
durchgehend, an der Mund, in einen scharfen Bogen erweitert 
genabelt, niedergedrückt, mit s. wenig erhobenem Gew. u. 
dunkelbraunem o. schwärzlichem Apex, auf den oberen Umg. 
dicht u. fein, auf dem letzten unregelmässig u. schwach ge- 
streift, mit den Streifen oft von feinen Eindrücken abgebrochen, 
die ganze Schale unter einer starken Loupe mit äusserst feiner 
Spiralskulptur, stark glänzend, weiss, einfarben o. mit zer- 
streuten dunklen Punkten, s. selten gebändert; Umg. 5 — 5 ^/j, 
wenig gewölbt, die oberen regelmässig zunehmend, der letzte 
verbreitert (2 — 3-mal breiter als der vorletzte), zus. -gedrückt 
gel-undet, vorn wenig 0. nicht herabsteigend; Mund, wenig 
schief u. mondfg., gerundet o. kurz queroval, Saum gerade, 
z. tief innen dünn weissgelippt, Basalrand z. stark gebogen. 



196 

G. 13 — 16: 7 — 8 mm. (Taurus in Kleinasien, Syrien, Egypten; 
Palästina u. Kaukasus?) Mon. Hei. I. 1848 p. 170, Mts. Vorderas. 
Conch. t. 1 f. 4, Kob. Icon. f. 1442-43. 

Var. railiolata Mss. (Coq. Schi. 2): dünnschaliger, mit 
rothbraunem Apex, Oberseite mit gekrümmten Querstriemen, mit- 
unter mit feinen Fleckenbändern, Unterseite mit feinen, unter- 
brochenen, braunen Linien. (Trans^aukasien u. Syrien.) 

Var. foveolata. W.: letzter Umg. unregelmässig grob- 
gestreift, auch auf der Unterseite u. besonders da mit zahlreichen 
feinen Grübchen, Spindelrand oben zur. -gebogen: G. 10:8 mm. 
(Jericho.) 

* H. niesopotanticil Mss. Geh. genabelt, m. o. w. ge- 
drückt gewölbt, stumpfwirbelig, s. fein aber deutlich gestreift, 
hornfarben-kalki^, weiss o. hellgelb, mit einer dunklen Mittel- 
linea u. zerstreuten, kleinen gelben Punkten; Umg. ö'/j, etwas 
gewölbt, die oberen kantig, der letzte etwas grösser, gut ge- 
rundet, vorn kaum herabsteigend; Naht etwas eingedrückt; 
Mund, fast vertikal, mondfg. -kreisrund, Ränder regelmässig 
gebogen, etwas convergirend, Spindelrand nicht zur. -gebogen. 
G. 11 : 5 mm. (Mesopotatnien.) Journ. Conch. 1874 p. 22. — 
Forma 1) ghcesiana Mss. 1. c, kleiner, rein weiss, mit einem dunklen 
Dorsalbande u. mit kleinen hornfarbenen Punkten auf den oberen Umg. 
(Insel Ghaes im persischen Meerbusen.) Prof. Mousson sagt selbst 
über diese, mir unbekannt gebliebene Form, sie sei nicht das, was 
man eine gute Art nenne u. erinnert zunächst an die südeuropäische 
profitga. Mitgetheilte Exemplare scheinen dagegen dem Prof. v. Martens 
(Vorderas. Conch. p. 122) theils mit vestalis, theils mit joppevsis ver- 
einigt werden zu können. 

* H. ranilensis Bgt. mscr. Geh. genabelt wie vestalis, 
aber enger u. weniger erweitert, fast eng trichterfg., mit er- 
hoben konisch-kreiselfgem Gew. u. kleinem braunrothem o. 
schwarzem Apex, (mitunter z. gedrückt), reinweiss, wenig glän- 
zend, mit äusserst feiner Spiralskulptur, die oberen Umg. s. 
fein regelmässig gestreift, der letzte unregelmässig u. undeutlich; 
Umg. 6, z. gewölbt, z. langsam regelmässig zunehmend, der 
letzte nicht doppelt so gross wie der vorletzte, zus. -gedrückt 
walzig, vornen langsam schwach herabsteigend; Mund, mondfg. - 
gerundet, etwas gedrückt, Saum innen schwach gelippt, Spindel- 
rand oben verbreitert u. zur. -gebogen. G. 1 1 ^/^ — 12 Va • ^ V's 
— 9 '/.^ mm. (Egypten bei Mex, Ratnli &c.) 

Var. inaliiiioiitliaiia Bgt. mscr.: grauweiss, feiner ge- 
streift. Gew. höher, letzter Un)g. mehr zus. -gedrückt, mit einer 
s. schwachen Kante in der Mitte u. zahlreichen feinen Eindrücken, 
Mund, mehr oblong u. stärker gelippt: G. 12:9—10 mm. 

(20.) . 

461. H. comeildildori Serv. Geh. genabelt (Nabel nicht 
tief, an der Mund, plötzlich erweitert u. excentrisch), z. nieder- 



197 

gedrückt, oben gewölbt, undeutlich feingestreift, etwas durch- 
scheinend, wenig glänzend, gelblich weiss, mit 7 — 8 dunklen, 
s. schmalen, unterbrochenen Bändern, von denen 'd sind auf 
der Oberseite; Umg. 5 — 6, etwas gewölbt, die vorletzten lang- 
sam zunehmend, mit linienfger Naht, der letzte schnell an- 
wachsend, mit eingedrückter Naht, etwas zus. -gedrückt gerundet, 
anfangs kaum etwas kantig, vorn herabsteigend; Mund, schief, 
wenig mondfg., oblong-gerundet, Saum gerade, scliarf. weiss- 
gelippt, unten etwas offen, Spindelrand kurz, ausgebreitet, 
Ränder z. genähert. G. 12 : 7 mm. (Spanien hei Badajoz.) 
Et. moll. Esp. 1880 p. 101. (S.) 

(21.) 

462. H. euphorcsi Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig, 
bauchig, kreidig, doch z. dünnschalig, einfarljen weiss (selten 
m. o. w. röthlich, einfarben o. mit s. schwachen Bändern), 
unregelmässig feingestreift, mitunter mit feinen linienfgen Ein- 
drücken; Gew. stark gewölbt, mit kleinem, schwarzbraunem 
Apex; Umg. 6, schnell zunehmend, fast abgeflacht, der letzte 
gross, erweitert, bauchig gerundet, vornen gerade; Naht oben 
linear, unten etwas vertieft ; Mund, wenig schief, mondfg. -ge- 
rundet, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Spindel- 
rand oben etwas zur .-gebogen. G. 19 : 15 mm. (Algerien, 
Tunis.) Malac. Alg-. I. 1864 p. 233 t. 25 f. 21—24. 

463. H. panurga Bgt. Geh. eng genabelt, kuglig-konoi- 
disch, fest, opak, kreidig, weiss, einfarbig (selten mit schwachen 
kastanienfarbenen Fleckenbändern), regelmässig stark gestreift 
0. rippenstreifig; Gew. erhohen konoidisch, in der Spitze abge- 
rundet; Umg. 7, alle dachfg. ahschässig, regelmässig zunehmend, 
der letzte aber gross, m. o. w. kantig, oben schwach gewölbt- 
dachfg.. unten gewölbt, vorn weiter, oben kurz herabgebogeu; 
Mund, mondfg. -halbrund, Saum gerade, offen, innen stark ge- 
lippt, Spindelrand oben umgeschlagen. G. 22 : 18 mm. (Algerien, 
Maroceo, Tunis.) Prodr. Mal. Tun. 1887 p. 65. (B.) 

464. H. euphorcellji (Pech.) Bgt. Gleich der euphorra, 
aber in allen Theilen mehr aufgetrieben u. noch dünnschaliger, 
fein aber scharf gestreift, schmutzgelb, mit rothen, schmalen, 
ra. o. w. unterbrochenen Bändern, selten weiss, ebenso gebän- 
dert, Gew. gewölbt-gerundet, stumpf, letzter Umg. grösser, 
völlig cylindrisch, vorn kurz herabsteigend, Mund, weiter, 
regelmässiger kreisrund, mit den Bändern violett durchscheinend. 
G. 20:17 mm. (Algerien, Tunesien.) L. o. p. 66. (B.) 



465. H. euplioi'fopsis (TM.) Anc. Geh. massig gena- 
belt, gedrückt, beiderseits gewölbt, fest, glänzend, regelmässig 



198 

gestreift (undeutlich auf dem letzten Umg.). niilchweiss, mit 
feinen Bändern; Umg. G'/j, z. langsam regelmässig zunehmend, 
die oberen z. abgeflacht, der vorletzte über der Mund, gut 
gewölbt, der letzte gerundet, vorn schwach heral)steigend; 
Naht linear; Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen milchweiss, 
Saum gerade, scharf, innen verdickt. G. 17 ' 'j : 12 mm. (Alge- 
rien, Tunesien.) Bull. mal. soc. Fr. 1884 p. 162. (A.) 

466. H. esiiorcji (Lei.) Bgt. Geh. eng, aber offen u. an 
der Mund. z. erweitert, genabelt, niedergedrückt bauchig, mit 
s. stumpfem konoidischem Gew., kreidig, opak, z, glänzend, 
gestreift, auf dem letzten Umg. gehämmert, meist ganz ein- 
farben weiss; Umg. 7, dachfg. -schwach gewölbt, an der Naht 
gekielt, die oberen langsam, die übrigen schnell zunehmend, der 
letzte gross, erweitert, etwas zus.-gedrückt-gerundet, vorn s. 
langsam lang herabsteigend; Mund, schief, etwas gedrückt, 
halbrund-mondfg.. Saum gerade, tief innen gelippt, Spindelrand 
verbreitert. G. bis 21 : 16 mm. (Tunesien, Algerien.) Prodr. 
Mal. Tunis. 1887 p. 67. (B.) 

* H. nieticulosa Let. & Bgt. Gleich der esnorca, aber 
mehr kreidig u. festschalig, mehr niedergedrückt, obwohl das 
Gew. konoidisch, Umg. regelmässig zunehmend, der letzte zus.- 
gedrückt-etwas kantig, an der Mund, gerundet, oben gerade. 
G. 18 : 13 mm. (Tunesien hei Hoiidra.) L. c. p. 67, (B.) 

(22.) 

467. H. bolleiieiisis Loc. Geh. z, eng, etwas bedeckt 
genabelt (Nabel s, regelmässig aufgerollt), kugelig, oben ko- 
nisch, unten z, stark aufgeblasen, fest- u. dickschalig, kreidig, 
opak, unregelmässig, dicht, wellig, oben wie unten bis an den 
Nabel z. fein gestreift, grauweiss, einfarbig o. beiderseits mit 
s. helh"othen, oft undeutlichen, schmalen, m. o. w, unterbroche- 
nen Bändern; Umg. 6, langsam regelmässig zunehmend, der 
letzte kaum breiter, s. gewölbt, letzter vom Anfange an ge- 
rundet, vorn etwas erweitert, oben lang u. allmählig herabstei- 
gend, fast gerade; Naht tief; Mund. s. schief, wenig ausge- 
schnitten, fast kreisrund, Saum gerade, schief, innen mit z. 
breiter, wenig hoher Lippe. Oberrand z. gestreckt-herabsteigend- 
gebogen, Spindelrand oben stark erweitert. G. 12 — 14 : 10 
— 11 Vj mm, (Franlireicli.) Cat. gen. moll. Fr. II. 1882 p. 323 
(bolenensis), Contreb. VII. 1884 p. 10. — Forma 1) depressa Loc, 
unten bauchig, oben niedriger, tJmg. weniger gewölbt, Breite wie 
Typus, Höhe kleiner; 2) minor Loc, G. 10—12:9—10 mm. 

468. H. lauracillil Fag. Geh. offen, fast trichterfg. ge- 
nabelt (N. s. regelmässig aufgerollt), oben gewölbt-konisch, 
unten wenig bauchig, fest- u, dickschalig, kreidig, glanzlos. 



199 

oben wie unten bis in den Nabel dicht, z. regelmässig u. z. 
lein gestreift, schmutzig weiss o. grauweiss, einfarbig, (s. selten 
mit schmalen dunkelrothen schwachen Bändern auf der Unter- 
seite); Umg. 4\'2 — -5, anfangs langsam regelmässig, dann m. u. ra. 
schnell zunehmend, schwach gewölbt, der letzte grösser, walzig, 
an der Mund, oben etwas abgeflacht, wenig u. langsam herab- 
steigend; Naht weniger tief; Mund, massig schief, wenig aus- 
geschnitten, etwas länger als breit, Saum gerade, scharf, innen 
breit weissgelippt, Ränder zuneigend, fast gleich, Spindelrand 
oben kaum zur.-gebogen. Gr. 11 — 14:9 — 10 V'j mm. (Frank- 
reich hei Villefranrlie-Tjüuraricm.) Diasn. dVsp. nouv. 1884 p. 3, 
Loc. 1. c. p. 12. 

468 a. H. carpeiisoracteiisis Fag. Geh. eng, an der 
Mund, etwas erweitert genabelt (N. z. regelmässig aufgerollt, 
unten etwas elliptisch), oben s. erhoben-konisch, wie zugespitzt, 
unten z. aufgetrieben, fest- u. dickschalig, kreidig, oben wie 
unten bis in den Nabel dicht, z. fein u. regelmässig gestreift, 
glanzlos, etwas röthlich gelb o. grau, einfarbig, Umg. ß'/a^ 
gewölbt, s. langsam regelmässig zunehmend, nur der letzte 
zuletzt etwas erweitert, walzig, vorn fast gerade; Naht s. ein- 
gedrückt; Mund. s. wenig schief, wenig ausgeschnitten, kreis- 
rund, Saum scharf, innen mit z. dicker Lippe, Spindelrand oben 
verbreitert, fast gerade herabsteigend. G. 11 — 14 : 9 — 10 '/j mm. 
(Frankreich hei Vauchise u. Visan.) L. c. p. 17, Loc. 1. c. p. 15. (L.) 

468 b. H. robiniana (Bgt.) Loc. Geh. s. eng, an der Mund. 
s. wenig erweitert, schwach elliptisch genabelt, oben z. konisch, 
unten z. aufgetrieben, fest, dick, kreidig, oben wie unten fast 
an den Nabel z. dicht u. fein, aber wenig regelmässig gestreift, 
röthlich weiss, einfarbig; Umg. 4 ^/j — 5, gewölbt, langsam 
regelmässig zunehmend, nur der letzte zuletzt etwas grösser, 
dieser anfangs gerundet, an der Mund, unten gewölbter, oben 
z. herabsteigend; Naht z. tief; Mund, wenig schief, fast kreis- 
rund, ein wenig breiter, z. ausgeschnitten, Saum dünn, scharf, 
innen z. stark röthlich gelippt, Unterrand breiter gerundet, 
Spindelrand oben leicht erweitert u. zur.-gebogen. G. 8 — 10 
: 7 — 8 mm. (Südfrankreich.) L. c. p. 16. 

468 c. H. folioruni (Fagot) Loc. Geh. s. eng genabelt 
(N. gerundet), oben etwas konisch, unten z. aufgeblasen, fest, 
s. dickschalig, kreidig, oben etwas stärker, unten bis nahe dem 
Nabel schwächer, z. dicht, wenig regelmässig feingestreift, 
weissgelblich o. gräulich, einfarbig o. braungebändert, die oberen 
Bänder fein, schmal, unterbrochen, die unteren breiter, oft wie 
flammig; Umg. 4 '/^ — 5, z. laugsam u. regelmässig zunehmend, 
der letzte kaum erweitert, anfangs gerundet, vorn langsam 
regelmässig herabsteigend; Naht wenig tief; Mund. z. schief, 
z. stark ausgeschnitten, etwas breiter als hoch, Saum dünn. 



200 

scharf, innen z. breit weissgelippt. Spindelrand oben schwach 
verbreitert. G. 8 — 11 : 6 ^j^ — 8 mm. (Frankreich bei Sallele 
d'Auhe in Sarhonne.) L. c. p. 19. (L.) 

468 d. H. priliollilil Mab. Geh. s. eng genabelt (N. au 
der Mund, etwas erweitert, rund), oben etwas gedrückt ge- 
rundet, unten bauchig, fest, dickschalig, kreidig, oben wie 
unten in der Nähe des Nabels z. fein, unregelmässig gestreift, 
weissgrau, meist einfarbig, selten mit schmalen, schwachen, 
röthlichen Bändern: Urag. 4 ^/^ — 5, schwach gewölbt, langsam 
regelmässig zunehmend, kaum der letzte zuletzt etwas breiter, 
vorn s. schwach heral)steigend; Naht s. tief; Mund, wenig 
schief, z. stark ausgeschnitten, kreisrund, Saum dünn, scharf, 
innen weissgelippt, Spindelrand oben s. wenig verbreitert. 
G. 8 — 9 : 4 V'j — 5 mm. (Frankr. in Basse>^-Älpes.) Bull. soc. 
phil. Paris 1881, Locard Tat. g^en. moU. Fr. T. 1882 (brinophila. per 
errorem), Contrib. VII. p. 21. — Forma 1) major, G. 10-12:7 
—7'/, mm. (L.) 



469. H. perroudijuia Loc. Geh. z. weit genabelt (N. 
an der Mund, elliptisch), oben z. gedrückt, schwach konisch, 
unten s. wenig gewölbt, fest, dickschalig, kreidig, oben u. 
(schwächer) unten bis gegen den Nabel fein u. z. regelmässig 
gestreift, weissgelblich o. gräulich, einfarbig, mitunter mit 
schmalen, unterbrochenen, hellbraunen Bändern; Umg. 4 ^l^-'b, 
gewölbt, die oberen langsam regelmässig, der letzte schneller 
zunehmend, dieser etwas zus.-gedrückt-gerundet, vorn leicht 
herabsteigend; Naht s. tief; Mund, wenig schief, massig aus- 
geschnitten, fast kreisrund, Saum dünn, scharf, innen z. stark 
weissgelippt, Spindelrand oben erweitert u. zur. -gebogen. G. 10 
— 12 : 7—8 V/j mm. ( Sä Jf rankreich.) Contrib. VII. 1884 p. 23. (L.) 

470. H, vi.saiiicsi Fag. Geh. z. weit genabelt (N. etwas 
oval), oben z. niedergedrückt, gerundet, unten wenig bauchig, 
fest, dickschalig, kreidig, oben wie unten bis an die Nähe des 
Nabels z. stark u. regelmässig gestreift, gelbweiss o. gräulich, 
einfarbig o. mit schmalen, oft unterbrochenen röthlichen Bän- 
dern; Umg. 5 — 5 ''2, wenig gewölbt, die ersten langsam, der 
letzte schneller regelmässig zunehmend, vorn fast gerade; Naht 
tief; Mund. z. schief, wenig ausgeschnitten, fast kreisrund, 
Saum dünn, scharf, schwach röthlich o. gelblich gelippt. Spin- 
delrand oben schwach Verbreitert. G. 10 — 12:7 — 8 '/j mm. 
(Frankreich hei Visan u. M. Leheron.) Dia<rn. esp. nouv. 1884 
p. 16, Locard Contrib. VII. 1884 p. 25. (L.) 

470 a. H. tricastiiionmi (Florence) Loc. Geh. z. eng 
genabelt (N. an der Mund, etwas elliptisch), oben niederge- 
drückt, unten z. bauchig, fest, dickschalig, kreidig, oben wie 



201 

unten gegen den Nabel hin s. dicht, z. stark, unregelmässig 
gestreift, gelbweisslich, einfarbig o. mit schwachen, unterbro- 
chenen, röthlichen Bändern; ümg. 4 ''2 — ^1 schwach gewölbt, 
die oberen z. langsam, der letzte viel schneller zunehmend, 
dieser anfangs gerundet, an der Mund, unten bauchiger, vorn 
gerade; Naht z. tief; Mund, massig schief, z. ausgeschnitten, 
unregelmässig elliptisch, Saum scharf, dünn, innen leicht weiss- 
lich o. rosenfarben gelippt, Spiudeh-and gerundet, etwas zur.- 
gebogen über dem Nabel. G. 12 : 7 ^/j mm. (Frankreich bei 
Saint- Paul- Trois-Chäteaux.) Coatrib. VII. 1884 p. 27. (L.) 



(•23.) 

471. H. m:iui'itai)ica (Bgt.) Sero. Geh. mittelweit gena- 
belt, bauchig kegelfg., fest, kreidig, grobgestreift, mitunter, 
namentlich nach der Mund. hin. fast lamellös gerippt, weisslich 
0. gelblich, s. verschiedenartig gebändert, selten einfarbig gelb 
o. weisslich; Gew. hoch, kegelfg. o. gewölbt konisch, mit klei- 
nem Apex; ümg. 7, schwach gewölbt o. die oberen flacher, 
langsam regelmässig zunehmend, der letzte grösser, aufgeblasen, 
gerundet, vorn wenig u. langsam herabsteigend; Mund, schief, 
wenig ausgeschnitten, fast kreisrund, innen weiss, Saum gerade, 
scharf, z. tief innen weissgelippt, Ränder z. genähert, Spindel- 
rand oben verbreitert. G. 20—25 : 17 — 19 mm. (Algerien, 
Tunesien.) Etüde Moll. Esp. 1880 p. 107, Kob. Icon. N. F. f. 116—122. 

472. H. tai'iil Bgt. Geh. genabelt, konisch erhoben, fein- 
gestreift, auf letztem ümg. hammerschlägig. glänzend, weisslich, 
zierlich rothfleckig u. marmorirt, mit zahlreichen, stark unter- 
brochenen, rothen Bändern, an der Mund, röthlich; ümg. 6, 
kaum etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, 
gerundet, anfangs undeutlich kantig, vorn leicht herabsteigend; 
Mund, schief, wenig mondfg. -kreisrund, innen rothgelb, Saum 
gerade, scharf, innen rothgelb gelippt, unten offen, Spindelrand 
verbreitert. G. 12 : 10 mm. (Algerien, Tunesien.) Prodr. malac. 
Tunis. 1887 p. 46. (Bgt.) 

473. H. vettoilicjl Serv. Geh. eng genabelt, bauchig 
konisch, oben erhoben etwas bauchig-konisch, unten gewölbt, 
an der Mund, gerundet, grob u. stark gestreift, kreidig, fest- 
scbalig, glanzlos, schmutzig grauweiss, mit vielen, s. schmalen, 
meist unterbrochenen, dunkeln Bändern; ümg. 6, etwas gewölbt, 
langsam, der letzte schnell zunehmend, dieser gross, gerundet, 
vorn gerade; Naht oben fast linear; Mund, schief, mondfg., 
etwas oblong-gerundet, gedrückt, Saum gerade, innen stark 
gelippt, Ränder zuneigend, durch die stark gewölbte Wand ge- 
trennt, Spindelrand oben verbreitert. G. 14 : 10 mm. (Spanien) 
Et. moll. Esp. 1880 p. 106. (S.) 



202 

473 a. H. carnanaß Koh. Geh. massig u. z. offen gena- 
belt, fast kugelig o. gedrückt kugelig, unregelraässig dicht 
bis in den Nabfl hin'^n lippenstreifig (die Rippchen unter der 
Loupe oft unterbrochen), dünn, aber z. fest, gelblich weiss o. 
grau, mit einer weisslichen peripherischen Binde, oben von 
einem breiten unterbrochenen kastanienbraunen Bande liegrenzt. 
ohnedies überall mit rothbraunen Flecken u. Linien; Umg. 6, 
z. schnell regelmässig zunehmend, etwas gewölbt, der letzte z. 
aufgeblasen, verbreitert, gerundet, gegen die Mund, stark herab- 
steigend u. zuletzt herabgebogen; Mund, schief, breit ausge- 
schnitten, eifg. -gerundet, Saum dünn, scharf, innen schmal, aber 
deutlich gelblich gelippt, Oberrand gerade, gedrückt, Spindel- 
rand dunkel, verbreitert u. zur. -geschlagen. G. 21 : 14 — 15 mm. 
(Malta.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1888 p. 119. (K.) 

(24.) 

474. H. ainuilia Bgt. Geh. offen trichterfg. durchgehend 
genabelt, fast kugelig-konoidisch, dicht u. stark gestreift, wie 
etwas runzelig, glanzlos, einfarben weiss; Umg. 6. etwas ge- 
wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, ganz cylin- 
drisch, vorn s. wenig herabsteigend: Naht eingedrückt; Mund. 
etwas schief, massig mondfg-fast kreisrund, innen glänzend 
perlenmutterweiss, Saum gerade, scharf, innen mit 1 — 2 Lippen, 
unten offen, Spindelrand massig verbreitert. G. 17 : 12 mm. 
(Algerien, Tunesien.) L. c. p. 70. (B.) 

475. H. inaxulillia Let. (&■ Bgt. Geh. fast durchgehend 
genabelt, gewölbt-kugelig, mit domfgem Gew., z. stark gestreift 
(die Streifen an der Naht kräftiger, die unteren feiner), z. 
kreidig, glänzend, einfarben weiss: Umg. 6, etwas gewölbt, fast 
regelmässig zunehmend, der letzte grösser, cylindrisch, vorn 
gerade: Naht fast linear; Mund, schief, luond. -kreisrund, etwas 
höher als breit, innen gelblich, Saum gerade, scharf, innen 
etwas gelippt, Spindelrand z. dünn, verbreitert. G. 17: 11 mm. 
(Tunesien hei Hammam-el-Lif.) L. c. p. 70. (B.) 

(25.) 

476. H. clialcidica (Mss.) Mis. Geh. massig, trichterfg.. 
an der Mund, gar nicht erweitert genabelt, mit gedrückt konoi- 
dischem o. erhoben konischem Gew., dicht unregelmässig, etwas 
rauh feingestreift, mit zahlreichen, feinen, linienfgen Eindrücken, 
grauweiss. höchstens mit einigen dunklen Punkten gezeichnet: 
Umg. 6 — Ö'/j, die oberen schwach gewölbt o. abgeflacht u. 
an der Naht kantig, der vorletzte m. o. w. vorspringend, oft 
stielrund gewölbt, mit tieferer, langsam herabsteigender Naht, 
der letzte gerundet, mitunter auf der Mitte schwach stumpf- 



203 

kantig, an der Basis etwas abgeflacht; Mund, schwach mondfg.- 
kreisrund, so hoch wie breit, Saum gerade, innen weiss o. roth- 
braun gelippt, Spindelrand *'oben dreieckig verbreitert, kaum 
umgeschlagen. G. 16:12 — 14, 16:11, 14:111 mm. (Euhoea 
hei Chalkis, Akaja bei Patras, Attika bei Athen.) Jahrb. Mal. 
Ges. 1876 p. 339 t. 12 f. 3, Kob. Icon. f. 1558, West. & Blanc Apergu 
Gr. 1879 p. 64. — Forma 1) bifasciata, mit zwei scharfen unterbro- 
chenen Bändern (je 1 oben u. unten). Kob. in Jahrb. Mal. Ges. 1880 
t. 6 f. 13—15. 

477. H. cailt;i West. Geh. offen, durchgehend, trichterfg. 
genabelt, flach kegelfg. kugelig, auf den oberen Umg. regel- 
mässig gestreift, auf den beiden letzten unregelmässig runzel- 
streifig u. gehämmert, meist einfarbig schmutzig weiss, seltener 
undeutlich, nur s. selten deutlich braun gebändert; Umg. 6V'j, 
die oberen abgeflacht, der vorletzte gewölbt, der letzte fast 
stielrund, mitunter auf der Mitte undeutlich kantig, unten steil 
in den Nabel herabfallend, vornen allmählig herabsteigend; 
Mund, schief, fast gerundet, wenig mondfg., innen meist mit 
mehreren schwachen Lippen hinter einander, Saum gerade, 
scharf, auch der Spindelrand oben gerade. G. 16 — 20 : 10 
— 13 mm. (Griechenland am Lykabettos bei Athen, am Pirceus 
II. sonst in Attika.) West. & Blanc Apergu Faune Grece 1879 p. 63 
t. 2 f. 18, Kob. Icon. N. F. f. 134. — Syn. H. cretica Roth Specil. 
moll. 1855. 

478. H. didyma West. Geh. eng durchgehend, unten 
wenig 0. nicht erweitert genabelt, konisch, fein u. dicht etwas 
unregelmässig gestreift, mit zahlreichen kleinen linienfgen Quer- 
eindrücken, kalkweiss, einfarbig o. meist unten u. abgebrochen 
gebändert, mitunter mit 1 — 2 Fleckenbändern bis an die Spitze; 
Gew. meist erhoben, selten gedrückt konisch, mit zitzenfgem, 
roth- o. schwarzbraunem Apex; Umg. 6 — 7, regelmässig zu- 
nehmend, die oberen schwach gewölbt o. abgeflacht u. kantig, 
der vorletzte meist (mitunter stark) vorspringend, fast stiel- 
rund, mit s. tiefer Unternaht, der letzte gerundet, mitunter 
auf der Mitte schwach kantig, vorn langsam kurz (selten tief) 
herabsteigend; Mund, schief, schwach mondfg. -kreisrund. Saum 
gerade, scharf, innen meist fein o. schwach gelippt, Spindelrand 
oben verbreitert, mitunter den Nabel ein wenig bedeckend. 
G. 9—10:8—9 o. 7 : 7 mm. (Euboea bei Chalkis.) West. & 
Blanc 1. c. 1879 p. 65 t. 2 f. ,19. — Syn. H. thiessecB Mss. ap. Kob. 
Jahrb. Mal. Ges. 1880 p. 236 t. 6 f. 10—12. Die oberen Umg. oft 
übergreifend, mitunter das ganze Geh. m. o. w. skalarid gewunden. 

479. H. davidiana Bgt. Geh. eng genabelt, niederge- 
drückt konoidisch, unten gewölbt, stark unregelmässig runzelig 
gerippt, fest, kreidig, glanzlos, schmutzig weiss, oben undeut- 
lich fleckig; Gew. z. erhoben konoidisch; Umg. 5 ^/j, gewölbt 
(die oberen an der Naht kantig), regelmässig zunehmend, der 
letzte etwas grösser, etwas zus. -gedrückt, unten gewölbt, vor- 



204 

nen langsam herabsteigend; Naht s. tief; Mund, schief, kaum 
ausgeschnitten, etwas winklig, oblong, Saum gerade, scharf, 
innen schwach gelippt, Ränder genähert, Basalrand etwas offen, 
Spindelrand zur. -gebogen. G. 9:7 mm. (Jerusalem.) Moll, 
nouv., litig. 1863 p. 72 t. 10 f. 8-10. (Bgt.) 



(26.) 

480. H. piratarum Koh. Geh. mittel weit, aber nicht 
durchgehend genabelt, flach kugelig-kegelfg., unregelmässig, auf 
den oberen Umg. etwas stärker, gestreift, kreidig, fest, weiss, 
meist etwas gebändert u. auf der Oberseite braun gestriemt o. 
gefleckt; Umg. 6, die oberen kaum gewölbt, abgeflacht, mit 
linearer Naht, regelmässig zunehmend, der letzte in die Quere 
verbreitert, etwas aufgeblasen, vorn heruntersteigend, an der 
Mund, herabgebogen, mit eingedrückter Naht; Mund, schräg, 
mondfg.-quer eirund, Saum scharf, innen mit starker, weisser, 
porcellanglänzender Lippe. Ränder zuneigend, Spindelrand oben 
etwas umgeschlagen, einen Theil des Nabels bedeckend. G. 24^/2 
: 18 ram. (Algerien bei Nemours.) Nachr. 1.1. Mal. fTes. 1883 p. 113, 
Icon. f. 125-126. 

481. H. eiltara Let. & Bgt. Geh. tief u. massig, an der 
Mund, etwas erweitert genabelt, kugelig, oben etwas konoidiseh- 
gerundet, stark gestreift (auf den oberen Umg. sind die Streifen 
regelmässig, rippenartig, auf dem letzten Umg. rauher u. an 
der Mund, feiner), opak, glänzend, weisslich. lothgebändert 
(mit einem unterbrochenen Naht])ando. einem zus. -hängenden 
Oberrande u. mehreren Basalbäudern); Umg. 6 'Z^. etwas ge- 
wölbt, regelmässig, der letzte s. schnell zunehmend, dieser gross, 
weit, gerundet, ol)en z. tief herabsteigend; Naht linear: Mund, 
wenig schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, tiefer 
innen schwach gelippt. Spindelrand verbreitert. G. 20 : 13 mm. 
(Tunesien hei Feriana.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 74. (B.) 



(27.) 

482. H. adolfi Ffr. Geh. z. weit u. bis zur Spitze offen 
genabelt, oben schwach gewölbt bis flach kegelfg., dicht fein 
rippenstreifig, fest, glänzend, weiss o. gelblichweiss. l)einahe 
von der reichen dunkelbraunen u. rostrothen. aus in Bänder 
u. Querringe geordneten Flecken. Stricheln u. Punkten l)este- 
henden Zeichnung bedeckt; Uing. ß. etwas gewölbt, langsam 
zunehmend, der letzte gerundet, vorn gei-ade; Naht z. vertieft; 
Mund, nicht s. schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf 
(oft stumpf), innen mit einer z. dicken roth- o. leberbraunen 
o. auch weisslichen lyippe (mitunter tiefer innen noch 1—2 



205 

Lippen). G. 20—25:11 — 14 mm. (Spanien.) Malaie. Blatt. 1854 
p. 264. — Syn. H. terverii Rssm. Icon. f. 816—819. — Forma 1) 
minor, kegelfg., G. 17 : 11 mm. 

483. H. stipanilU Rssm. Geh. erweitert genabelt, oben 
gewölbt bis flach konisch, unten aufgetrieben, dicht fein rippen- 
streifig, kreideweiss, fast glanzlos, einfarbig (selten mit braunen 
Fleckenbändern o. auch mit vereinzelten braunen Punkten ge- 
zeichnet); Umg. s. langsam zunehmend, abgeflacht, kantig, der 
letzte wenig grösser, meist bis an die Mund, kantig, vorn 
herabsteigend: Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, 
innen tief zurück mit dünner, glänzend weisser Lippe, welche 
aussen (an der Stelle der Kante) eine Ecke bildet. G. 19 — 20 
: 11 — 12 mm. (Spanien.) Icon. f. 820—822. 

484. H. arigoi (Bgt.) Rssm. Geh. offen trichterfg. ge- 
nabelt, kugelig-niedergedrückt, die oberen Umg. dicht u. regel- 
mässig haarfein rippenstreifig, der letzte u. die Unterseite 
unregelmässig u. runzelig gestreift u. hammerschlägig, braun- 
gelblich, einfarbig o. meist mit s. verschiedenen braunen Zeich- 
nungen (besonders ist die letzte Hälfte des letzten Umg. dunkel 
gefärbt); Gew. etwas gewölbt: Umg. 6, die oberen s. wenig 
gewölbt o. abgeflacht u. an der Naht kantig, der vorletzte 
gewölbt, der letzte walzig gerundet, vor der Mund, etwas 
erweitert, vorn gerade; Mund, mondfg. -eirund, Saum zart u. 
scharf, gerade, innen (auch an halbwüchsigen Exemplaren) mit 
schmutzigweisser o. röthlicher Lippe. G. 18 — 20:12 — 13 mm. 
(Südspanien.) icon. f. 823—24 (H. arigonis), Hidalgo Cat. icon. mol. 
Esp. 1875 f. 145-148. 

485. H. zitilllica Let. & Bgt. Geh. innen fein durch- 
gehend, unten massig offen genabelt, etwas kugelig-konoidisch, 
oben konisch-gewölbt, mit z. spitzem Apex, regelmässig u. dicht 
rippenstreifig, glänzend, rothweisslich, mit zahlreichen (meist 
etwa 12, diejenige 2 um den Nabel s. breit u. s. dunkel) 
rothen Bändern gezeichnet; Umg. *7, die oberen Umg. s. wenig, 
die unteren stärker gewölbt, langsam, der letzte schneller zu- 
nehmend, dieser grösser, gerundet, oben etwas abschüssig, unten 
ganz gewölbt, vorn z. kurz herabsteigend; Mund, schief, mas- 
sig mondfg., z. gerundet, innen röthlich, mit deutlichen Bändern, 
Saum gerade, scharf, rothgelippt, unten z. offen, Oberrand etwas 
gestreckt abschüssig, Spindelrand zur. -gebogen. G. 22 : 15 mm. 
(Tunesien hei Zarzis, Kahylien hei Agouni-el-Haoua.) Prodr. 
mal. Tunis. 1887 p. 16. (B.) 

486. H. liiodochila ^yest. Geh. offen, trichterfg., unten 
langsam erweitert genabelt, gedrückt, etwas konoidisch gewölbt, 
s. fein u. schwach gestreift, bis fast glatt, weiss, reich u. schön 
gezeichnet mit einem s. selten fehlenden, anfangs breiten, ganzen, 
dann in Flecken aufgelösten Nahtbande, einem breiten Ober- 



206 

l)ande (diese beide bis zum Apex) u. 4 — 8 schmalen Bändern 
auf der Unterseite (alle Bänder schwärzlich, mitunter das breite 
Oberband in viele schmale aufgelöst); Umg. 6 — B'/j, schnell 
zunehmend, etwas gewölbt, der letzte gross, zus. -gedrückt 
walzig, vornen langsam herabsteigend; Mund, etwas schief, 
gedrückt, luondfg.-oval, innen elfenbeinweiss, scharf gebändert, 
Saum gerade, innen mit schmaler, scharfer, rosenroth gefärbter 
Lippe. Gr. 15 — 20 : 10 — 12 mm. (Algerien bei JBerroughia : 
Ancey zahlreiche Ex.) 

487. H. lotophilij^Ol'Um Let. & Bgt. Geh. massig, unten 
z. offen genabelt, kugelig konoidisch, oben konisch-fast dachfg., 
mit spitzem Apex, glänzend, regelmässig (auf letztem Umg. 
unregelmässig) grob gestreift, weisslich, mit 6 — 10 schwarz- 
rothen zus. -hängenden Bändern; Umg. 7, gerundet, regelmässig 
z. schnell zunehmend, der letzte gross, bauchig, gerundet, vorn 
s. tief herabsteigend; Mund. s. schief, wenig mondfg., etwas 
eifg. -gerundet, innen röthlich, mit deutlichen Bändern, Saum 
gerade, scharf, nicht verdickt, Spindelrand stärker, wenig zur.- 
gebogen. G. 25 : 20 mm. (Tunesien.) L. c. p. 17. (B.) 



488. H. meuilixica Let. d; Bgt. Geh. eng (weder offen 
noch durchgehend) genabelt, gedrückt kugelig, oben wenig ge- 
wölbt, doch etwas konoidisch-dachfg., grob gestreift, glänzend, 
weiss, mit 4- — 12 rothen zus. -hängenden Bändern; Umg. 7, 
etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gross, loeit, 
bauchig-gerundet, vorn langsam kurz herabsteigend; Naht ein- 
gedrückt; Mund, schief, z. mondfg. -kreisrund, innen röthlich, 
mit deutlichen Bändern, Saum gerade, scharf, innen stark ge- 
lippt, unten offen, Spindelrand grob u. z. zur.-gebogen. G. 23 
: 15 mm. (Tunesien.) L. c. p. 17. (B.) 

489. H. mesembric.a Let. S Bgt. Gleich der meninxica, 
aber noch enger genabelt, fast nur durchbohrt, gedrückter, mit 
regelmässig gewölbtem, s. stumpfwirbligem Gew., letzter Umg. 
noch grösser, stark bauchig-gerundet, vorn kaum herabsteigend, 
Mund, grösser, weniger ausgeschnitten, mit undeutlichen Bän- 
dern, Saum innen kaum etwas verdickt u. Spindelrand kaum 
zur.-gebogen. G. 24 : 14 mm. (Tunesien zw. Zarzis u. Bir- 
El-Ahmar.) L. c. p. 18. (B.) 



(28.) 

490. H. niiirioniniiii (Bgt.) Loc. Geh. z. offen trich- 
terfg. genabelt (Nabel fast 4 mai. breit), niedergedrückt, mit 
dem Gew. niedrig, flach konoidisch, auf der Oberseite plötzlich 



207 

erhoben, stark regelmässig u. dicht gesti'eift, weiss, mit 12 
— 14 schwarzen Bändern (die oberen 6 — 7 meist in 1 — 2 
weisspunktirte breite Bänder zus. -fliessend, die unteren meist 
getrennt u. selten unterbrochen); Umg. 6, gewölbt, regelmässig 
z. schnell zunehmend, der letzte an der Mund, ganz rund, s. 
langsam u. s. schwach herabsteigend; Mund, wenig schief u. 
mondfg., fast kreisrund, Saum gerade, scharf, innen stark ge- 
lippt. G. 16 : 10 mm. (Frankreich, Bouches-du-Rhöne.) Cat. 
gen. I. 1882 p. 327. 

491. H. mantiniCil Mab. Geh. offen, erweitert genabelt, 
niedergedrückt gewölbt, mit vorstehendem schwarzem Apex, 
oben unregelmässig z. schwach, unten noch schwächer gestreift, 
graugelb, nur mit einem rothbraunen, auf der Spira an der 
Naht in kleine Flecken aufgelösten Oberbande (dem Mittelbande), 
aber mit mehreren undeutlichen schmalen braunen Basalbändern; 
Umg. 6, regelmässig schnell zunehmend, alle gewölbt, mit ein- 
gedrückter Naht, der letzte gross, zus. -gedrückt cylindrisch, 
vorn s. kurz langsam herabsteigend (gerade: Mab.); Mund, 
gross, schief, mondfg. -gerundet mit deutlichen Bändern, Saum 
gerade, innen stark weissgelippt. G. 18 : 12 mm. (Corsica bei 
Bastia u. Frankreich in JJcp. Var.) Bull. soc. philom. Paris 1881. 
Beschreibung nach typischen Kx. von Mab. durch Loc. Mabille giebt 
die Grösse zu 13 — 15 '/j: 6 — 7 mm. an. — P'orma 1) arvicola Mab. 1. c, 
festschalig, oben mehr gewölbt-konoidisch. Umg-. z. abgeflacht, Mund, 
mondfg. -oblong, G. 15—17:7 — 8 mm. (Corsica bei Biguglia.) 

Var. erratica Mab. 1. c: weit durchgehend genabelt, 
schwach gewölbt, grauweisslich, mit meist schmalen dunklen Bän- 
dern, mitunter mit Flecken u. Flammen, Umg. 6V2) s. wenig 
gewölbt,, die ersten langsam regelmässig, die übrigen s. schnell 
zunehmend: G. 17—20:9—10 mm. (Corsica bei Biguglia.) 

492. H. locjirdi West. Geh. offen, trichterfg., unten lang- 
sam erweitert genabelt, niedergedrückt gewölbt, oben dicht 
regelmässig u. stark gestreift, unten schwächer, schmutzgelb, 
oben u. unten o. hauptsächlich unten mit vielen s. schmalen, 
bald schwärzlichen, bald rothbraunen, mitunter undeutlichen, 
ganzen o. unterbrochenen Bändern; Umg. 6, regelmässig zuneh- 
mend, die oberen flach, die beiden letzten gewölbt, der letzte 
gross, zus. -gedrückt cylindrisch, vornen kurz herabsteigend; 
Mund, gross, gedrückt, mondfg. -gerundet o. oval, innen weiss, 
mit den Bändern deutlicher als aussen, Saum gerade, innen 
weissgelippt, Spindelrand oben kurz aber stark verbreitert. 
G. 21 - 23 : 14 mm. (Spanien bei Pamplona, Algerien bei Bona.) 

493. H. panescorsi BSreng. in sc. Geh. offen genabelt, 

oben kreiselfg., mit spitzem hornfarbenem Apex, s. dicht u. 
scharf gestreift, schmutzig weiss, mit undeutlichen Flecken- 
bändern; Umg. 6, abgeflacht, an der Naht kantig, regelmässig 
zunehmend, der letzte auf der Mitte stumpfkantig, an der 



208 

Mund, gerundet, vorn nicht herabsteigend; Mund, schwach 
raondfg. -gerundet, ringsum mit einer starken weissen Lippe 
s. dicht neben der Saumkante. G. 16: 11 mm. (Frankreich: 
Loc. orig. ex.) 

494. H. dillltei (Bgt.) Loc. Geh. z. weit, unten nicht 
erweitert genabelt, niedergedrückt, oben s. schwach gewölbt, 
mit dunkelbraunem Apex, unregelmässig gestreift, weiss, jeder 
Umg. mit einem dunklen Bande an der unteren u. einer Reihe 
von Flecken an der oberen Naht bis an die Spitze, letzter 
Umg. mit 4 l)reiten Bändern nahe an einander, deren 3 unten, 
oben mit noch einer feinen Linie (alle Bänder u. Flecken 
schwarzbraun); Umg. 5, z. gewölbt, an der Naht kantig, schnell 
zunehmend, der letzte viel grösser, gerundet, namentlich in die 
Höhe entwickelt, vorn gerade, Nabelgegend einfarben weiss; 
Mund, mondfg. -kreisrund, Saum scharf, dünn, gerade, fast 
ungelippt. G. 15 : 10 mn». (Sicilien hei Trepani, Frankreich in 
I)ep. Bouches-du-Rhöne.) Cat. gen. 1. 1882 p. 325. 

495. H. calopsis Bgt. Geh. massig, trichterfg., etwas 
erweitert genabelt, linsenfg. gedrückt, oben dachfg. -etwas ge- 
wölbt, unten gewölbt, dicht u. scharf gestreift (auf letztem 
Umg. stärker gestreift), weisslich, mit 10 schwarzen, ungleichen 
Bändern gezeichnet (2 oben u. 8 unten); Umg. 6, fast abge- 
flacht, an der Naht kantig, schnell zunehmend, der letzte etwas 
kantig, zus. -gedrückt, s. gross, erweitert, oben wenig gewölbt, 
unten aufgeblasen, gerundet, vorn gerade; Naht linear; Mund, 
wenig schief, mondfg. -fast kreisrund, Saum gerade, scharf, innen 
weissgelippt. G. 17 : 11 mm. (Algerien h. Cherchell.) Malacol. 
Alg. 1. 1864 p. 269 t. 32 f. 1-3. 

(29.) 

496. JH. eucestelhl Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig, 
oben etwas konoidisch-gewölbt, stumpf, s. fein gestreift o. fast 
glatt, glänzend, opak, weiss, mit dunkelrothen Bändern (1 oben 
u. 4 schmälere unten); Umg. 6, z. gewölbt, schnell zunehmend, 
der letzte z. gross, nach der Mund, hin stark herabsteigend 
u. ganz vorn herabgebogen; Naht etwas eingedrückt; Mund, 
schief, wenig mondfg., etwas eifg. -gerundet (doch gleich hoch 
wie breit), innen glänzend perlenmutterweiss, deutlich mit drei 
schwarzen Bändern, Saum gerade, scharf, tief innen gelippt, Rän- 
der z. genähert, Spindelrand verbreitert. G. 21 : 14 mm. (Tune- 
sien bei Ghardimaou.) L. c. p. 74. (B.) 

* H. eucesta Bgt Gleich der eiicestella, aber weiter ge- 
nabelt, letzter Umg. bauchig-gerundet, vorn schwach u. kurz 
herabsteigend, Mund, weniger schief, gerundet, Saum stärker 
u. näher der Kante gelippt. (Algerien bei Teniet-el-Haad.) 
L. c. p. 75. (Bgt.) 



209 
(30.) 

497. H. am med er Ulli! Let. S Bgt. Geh. eng genabelt, 
niedergedrückt, beiderseits wenig u. fast gleich gewölbt, s. fein 
gestreift, glänzend, weiss- o. gellilich, mit vielen (5 — 10) 
schwarzrothen zus. -hängenden Bändern u. obenseits mit zahl- 
reichen hellbraunen Querstriemen; Umg. B, etwas gewölbt, z. 
schnell zunehmend, der letzte gross, etwas zus.-gedrückt-ge- 
rundet. vorn gerade; Naht etwas eingedrückt; Mund, schief, 
wenig mondfg., eifg.-gerundet, gedrückt, innen weiss, mit deut- 
lichen Bändern, Saum gerade, scharf, tief innen stark weiss- 
gelippt, Spindelrand kaum zur.-gebogen. G. 14 — 16 : 8 — 9 mm. 
(Tunesien hei üaidra.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 18. 

* H. haidraiiu TM. & Bgt. Gleich der airmuderana, aber 
weniger gedrückt, oben gewölbt-dachfg., mit nur 5 schmalen, 
weit getrennten Bändern, letzter Umg. weniger bauchig, vorn 
länger u. deutlich lierabsteigend, Mund, quer oblong, breiter als 
hoch. G. 16 : 9 mm. (Tunesien hei Haidra.) L. c. p. 19. (B.) 

* H. birta Let. dt Bgt. Geh. s. eng genabelt, niederge- 
drückt, oben schwach gewölbt, glänzend, s. fein gestreift, weiss- 
lich, mit 5 schwarzrothen zus. -hängenden Bändern (2 an der 
Peripherie u. 3 schmälere unten): Umg. 6, regelmässig, der 
letzte schnell zunehmend, dieser s. gi'oss, erweitert, etwas zus.- 
gedrückt gerundet, vorn gerade; Naht wenig eingedrückt; 
Mund, kaum schief, mondfg. -quer oblong, horizontal, innen 
weisslich, mit deutlichen Bändern, Saum gerade, scharf, tief 
innen weissgelippt, unten etwas offen, Spindelrand etwas zur.- 
gebogen. G. 15:8 mm. (Tunesien h. Nai'dra.) L. c. p. 19. (B.) 

498. H. devaiixi l^eh. Geh. eng genabelt, etwas konisch, 
stark gestreift, z. dickschalig, weisslich, mit 4 — 5 dunkelbraunen 
unterbrochenen Bändern, auf den oberen Umg. unregelmässig 
braunfleckig; Umg. 5, letzter kantig; Naht tief; Mund, fast 
gerundet, Saum innen stark weissgelippt, Spindelrand oben 
etwas zur.-gebogen. G. 12 : 10 mm. (Kahijlien um Souk-el-Arha.) 
Journ. Conch. 1863 p. 17 t. 2 f. 3, Kob. Icon. f. 1448. (D.) 

499. H. doloinitica Ihh. in sc. Geh. eng genabelt, 
kugelig-konoidisch, die ersten Umg. dicht feingestreift, der 
letzte beiderseits bis in den Nabel gleich gi-obgestreift, weiss- 
lich, mit einem starken, fast schwarzen, unterbrochenen Ober- 
bande, dann oben u. unten mit vielen schmalen, hellen, ganzen 
o. unterbrochenen Bändern; Umg. 6. schwach gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte zus. -gedrückt cylindrisch, vornen 
kurz herabsteigend: Mund. s. schief, mondfg., oblong-gerundet. 
Saum innen weissgelippt. G. 13:9 — 10 mm. (Algerien hei 
Oran: Coli. Ponsonbyi.) 

14 



210 

500. H. rjicllgonicjl Bgt. mscr. Geh. eng genabelt, 
kugelig-konoidisch, einfaiben weiss o. mit s. undeutlichen Bän- 
dern, oben u. unten bis in den Nabel gleich regelmässig dicht 
u. fein gestreift, vorn gerade; Mund. s. schief, mondfg.-gerundet, 
innen stark weissgelippt, Basalraud offen, Spindelrand oben 
zur.-gebogen. G. 14:12, 15:11 mm. {Ins. Rachgoun: Coli. 
Ponsonbyi.) 

501. H. kubyliailil Deb. Geh. eng genabelt, gedrückt 
kugelig, oben z. gewölbt, zierlich weiss-rippenstreifig, dünn- 
schalig, gelblichweiss, mit verschiedenen dunkelbraunen Flecken- 
l)ändern: Umg. 6, die oberen schwach convex, regelmässig zu- 
nehmend, der letzte etwas verbreitert, anfangs schwach kantig, 
vornen gerundet, langsam u. regelmässig .herabsteigend; Mund, 
z. schief, mondfg., etwas oblong-gerundet, Saum dünn, scharf. 
innen schwach weissgelippt, Spindelraud oben kaum verl)reitert. 
G. 12—14:8—9 (Bgt.), 18:12 (Kob.) mm. (KalnjUen.) Act. 
Linn. Bord. 1858 p. 231, Bgt. Mal. Alg. I. 1864 p. 230 t.' 2.5 f. 8-15, 
Kob. Icoii. f. 1536. 

(31.) . • 

502. H. arenlvai»'Jl Mal. Geh. genal)elt, niedergedrückt, 
oben wenig gewölbt, dicht gestreut, fest, opak, etwas glänzend, 
weisslich o. röthlich, mitunter mit dunkeln Linien u. Flecken 
gezeichnet; Umg. 6, regelmässig schnell zunehmend, der letzte 
gross, undeutlich kantig, unten z. abgeflacht, vorn etwas her- 
abgebogen; Naht z. eingedrückt; Mund, achief, mondfg., eifg.- 
gerundet, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt. G. 19 — 20 
: 9 — 10 mm. (Südfrankreich.) Arch. rnalac. 1867 p. 30. 

503. H. euth.yineaiia Loc. Geh. massig genabelt (nur 
* '2 der Länge des vorl. Umg. zeigend), stark niedergedrückt, 
unten gewölbter als oben, die oberen Umg. s. fein, •/.. regel- 
mässig, dicht u. wellig, der letzte uuregelmässig, gröber, aber 
schwächer gestreift (unten schwächer), fest, etwas kreidig, 
grau- o. röthlich weiss, einfarbig o. mit verschiedenen, unter- 
brochenen, wenig deutlichen, braunen Bändern; Umg. 5 '/.j, s. 
weni<? "ewölbt, langsam regelmässig, der letzte schnell zuneh- 
mend, dieser anfangs etwas kantig, an der Mund. z. gerundet, 
unten etwas gewölbter, vorn kaum herabsteigend; Mund, schief, 
etwas mondfg. -fast kreisrund, Saum gerade, scharf, innen z. 
zurück röthlich gelippt, Unterrand s. stark gebogen. G. 1(5 — 17 
;8 — 10 mm. {Frankreich, Alpes- Maritimes.) Bull. soc. mal. Fr. 
1885 p. 59. 

(82.) 

504. H. actia {Bgt.) TjOC. Geh. z. weit genabelt (die 
ganze Lange des vorl. Umg. zeigend), stark niedergedrückt, 



211 

oben in der Mitte schwach konoidisch erhoben, auf den oberen 
Unig. s. fein, schwach u. dicht, auf dem letzten noch schwächer 
gestreift, solid, dick, kreidig, einfarben weisslich rothgelb o. 
mit brauneu zus. -hängenden, unterbrochenen o. flammigen Bän- 
dern; Urag. 6, wenig gewöll)t, langsam regelmässig, der letzte 
schnell zunehmend, dieser vom Anfange an bis zur Hälfte z. 
kantig, vorn gerundet, beiderseits gleich gewölbt, schwach her- 
absteigend; Mund, schief, schwach mondfg. -gerundet, Saum ge- 
rade, innen gelippt, Spindelrand oben umgeschlagen. G. 18 — 19 
: 11 — 13 mm. (Algerien.) L. c. p. 63. 

505. H. actiellil FjOC. Geh. relativ massig genabelt (die 
ganze Länge aber wenig der Breite des vorletzten Umg. zei- 
gend), stark niedergedrückt, oben gleich u. regelmässig gewölbt 
(nicht konoidisch) wie unten, äusserst fein u. regelmässig (unten 
noch schwächer) gestreift, fest, glänzend, gelb- o. graulich 
weiss, oben mit 1 braunen Bande, unten mit 1 — 7 braunen, 
meist schwachen, unterbrochenen, oft undeutlichen Bändern; 
Umg. ö'/j, wenig gewölbt, langsam regelmässig, der letzte 
schnell zunehmend, dieser vom Anfange an etwas zus. -gedrückt- 
gerundet, beiderseits fast gleich gewölbt, vorn z. schnell aber 
kurz herabsteigend; Mund. s. schief, massig mondfg., quer fast 
elliptisch, Saum gerade, innen weiss- o. etwas rosenfarben ge- 
lippt, Spindelrand oben schwach zur. -gebogen. G. 16 — 18 : 
9 "2— 11 mm. (Frankr., D>'p. Var u. Gard.) L. c. p. 63. (L.) 

506. H. liautiCil rjoc Geh. z. weit genabelt (etwas 
mehr als '/^ ^^'"^ Länge des vorl. Umg. sichtbar), z. kugelig- 
gech-üekt, oben ein wenig konisch, s. stumpfwirbelig, unten z. 
bauchig, fein, unregelraässig, wenig deutlich gestreift, weiss, 
einfarben o. mit schmalen, unterbrochenen, dunkelgelben Bän- 
dern; Umg. 5 '/a — ^^ schwach gewölbt, z. schnell regelmässig 
zunehmend, der letzte etwas grösser, gut gerundet, vorn etwas 
herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, 
pechbraun, scharf, innen gelbgelippt, Spindelrand schwach zur.- 
gebogen. G. 14 — 17:10 — 12 mm. (Frankreich, Alpes-Mari- 
times.) Catal. gen. I. 1882 p. 328. 

507. H. SUberis Loc. Geh. massig genabelt (nur wenig 
der Länge u. Breite des vorl. Urag. sichtbar), niedergedrückt, 
oben schwach konoidisch, unten massig gewölbt, s. fein u. regel- 
mässig, schwach, unten oft undeutlich gestreift, fest, z. dick- 
schalig, kreidig, etwas glänzend gelblich grauweiss, einfarben: 
Umg. 6. etwas gewölbt, langsam regelmässig, der letzte zuletzt 
schneller zunehmend, dieser vom Anfange an gerundet, mit 
einer helleren Kielstreife, vorn unten gewölbter als oben, lang- 
sam herabsteigend; Naht deutlich; Mund, schief, massig mondfg. - 
etwas elliptisch, Saum dünn, innen weissgelippt, Spindelrand 
oben zur. -gebogen. G. 16 — 17 : 10 — 11 mm. (Frankreich b. 
Hyhres, Dep. Var.) Bull. soc. mal. Kr. 1885 p. 54. (L.) 



212 

* H. (»Vt'liosi (Bgt.) Lor. Gleich der suberis, aber oben 
z. konisch, unten gewölbter, mehr glänzend, noch schwächer 
gestreift, fast glatt, letzter ümg. grösser, vorn etwas zus.- 
gedrückt gerundet, unten nur wenig gewölbter als oben, Nabel 
an der Mund, etwas mehr erweitert (etwa ^/^ der Länge des 
vorl. Umg. zeigend). Mund, weniger schief, Saum stärker roth- 
gefärbt. G. IH 19 : 11-14 mm. (Südfrankreich.) L. c. p. 56. 



(33.) 

508. }I. ttTVeri Mich. Geh. offen, aber an der Mund, 
nicht erweitert genabelt, niedergedrückt, oben couvex-gerundet, 
glänzend, die oberen ümg. s. dicht regelmässig feingestreift, 
der letzte schwächer u. unregelmässig gestreift, weiss, mit 
einem schmalen rothbraunen Oberbande bis an die Spitze u. 
mit 5 o. vielen schmalen rothbraunen Basalbändern: Umg. ß, 
z. gewölbt, regelmässig z. schnell zunehmend, der letzte etwas 
zus. -gedrückt gerundet, anfangs etwas kantig (junge Ex. haben 
die Umg. scharf kantig); Mund, wenig schief, schwach mondfg., 
etwas eifg.-gerundet, Saum sciiarf, gerade, innen mit 1 — 3 ge- 
trennten, z. starken weissen Lippen, Spindelrand oben etwas 
verbreitert u. zur.-gebogen. G. 18 : 12 mm. (Frankreich bei 
Imdon, Algier; s. selten.) "'Compl. Hist. Moll. 1831 p. 26 t. 19 
f. 20-22, Bgt. Mal. Alg. L 1864 p. 249 pr. p. t. 29 f. 1—3. 

Var. luci Florence (Bull. soc. mal. Fr. 1834): oben s. 
wenig gewölbt, unten gewölbter, fein u. dicht, auf letztem Umg. 
s. undeutlicb, gestreift, die drei oberen Umg. langsam, die drei 
unteren schnell zunehmend, der letzte an der Mund, bauchig- 
gerundet, Mund. z. gross, wenig niondfg.-halbkreisfg., Saum nicht 
o. s. tief innen gelippt; G. 18:10 nim. (Frankr. b. Hyeres u. 
Luc, Algier.) 

* H. ildoliie Florence. Geh. massig u. erweitert genabelt, 
aber der Nabel zur Hälfte von dem zur. -geschlagenen Spindel- 
rande bedeckt, oben z. gewölbt, die oberen Umg. schwach, der 
vorletzte gut gewölbt, der letzte gross, völlig gerundet, vorn 
s. langsam u. regelmässig aber tief herabsteigend, Mund, kaum 
schief u. mondfg., ganz kreisrund, tief innen mit 1-2 Lippen, 
Spindelrand oben verbreitert u. zur.-gebogen — übrigens wie 
bei //. terveri. G. 20: 15 mm. (Frankreich bei Iaic.) Loc. 
cit. p. 364. 

Bern. H. terveri, luci u. adolicc sind hier nach OriginaJexem- 
]>]((ren, freundlichst von M. Lucard in dieser Absicht mitgetheilt, be- 
schiicben. Die Beschreibungen von M. Florence a. a. ü. diffiriien so 
sehr von jenen, dass ich mich verpflichtet lühle, die wichtigsten Diffe- 
renzen anzugeben. '^H. terveri: t. profunde ac leviter subpervie per- 
forata , striata, albida aut rufa , aliquando nigro- vel griseolutea, 
diverse maculata aut subzonata, anir. subjdanulati vel subconvexiusculi, 
alt. 10—12, diam. 16—19 mm.: H. luci: t. anguste perforata, supia 
convexa, sat valide striata (strife in ultimo passim interruptfe), albido- 



213 

luteola aut pallide substraminea et n)aculis leviter intensioribus inter- 
ruptisque, in zonula dispositis, obsolete maculata, aufr. regulariter 
usque ad ultimum crescentes, margo columellaris superne in triangula 
forma dilatatus, alt. 13, diam. 20 mm.; H. adoUce : i. anhuste per- 
forata, striatula. in ultimo sat irregulariter et validius striata, albida 
et zonulis tribus (una superior, alterse inferiores) atris continuis cincta, 
sutura impressa, anfr. ultimus olobosus. superne subdescendens, alt. 
12, diam. 19 mm." (Florence.) — In diese Gruppe führt M. Florence 
(1. c. p. 365) noch eine Art ein, die mir unbekannt ist. Diese Art, 
H. maristorum, wird so beschrieben: Testa profunde ac sat aperte 
perforata, depresso-compressa, superne parum convexa, aliquando fere 
subplanulata, opacula, nitida, valide striata (strias reguläres, validae), 
luteo-straminea cum flammiilis leviter intensioribus: spira parum con- 
vexa, ad summum submamillata ac nigricante; anfractibus 6 convexiu- 
sculis, subangulatis (angulus suturam sequens), regulariter crescentibus, 
sutura profunda separatis; ultimo relative magno, compresso, ad initurn 
subangulato, subtus convexo, superne sat valide descendente: apertura 
parum obliqua ac lunata, transverse subangulato-ovata, inferne rotun- 
data, intus profunde marginata; peristomate recto, acuto, intus robuste 
roseo-labiato, ad marginem columellarem subdilatato; alt. 10, diam. 
20 mm. (Frankr. bei Luc, Dep. Var.) 



(34.) 

509. H. inoesla (Parr.) Pfr. Geh. massig, an der Mund, 
wenig erweitert, fast cylindrisch genabelt (Nabel laugsam regel- 
mässig aufgerollt, die inneren Umg. schwach zeigend), nieder- 
gedrückt stumpf kreiselfg., z. unregelmässig gestreift, oft mit 
feinen Eindrücken, weiss (selten gelblich weiss), mit unter- 
brochenen 0. zackigen braunschwarzen Bändern, meist 1 oben 
u. mehreren schmäleren unten: Umg. (5. etwas gewölbt, regiel- 
raässig zunehmend, der letzte nicht doppelt Ijreiter als der 
vorletzte, gerundet, vorn kaum herabsteigend, an der Basis 
leicht abgeplattet u. in den Nabel .«teil herabfallend; Mund. 
etwas schief, mondfg. -kreisrund, so hoch wie breit, innen mit 
ganzen scharfen Bändern, Saum gerade, scharf, innen stark 
weissgelippt, Spindelrand oben offen u. verlängert. G. 13 — 15 
:8 — 10 mm. (Sicilien auf Ml. Pellegrhio bei Palermo.) Mon. 
Hei. 1. 1848 p. 158 (H. variab. var. ': fasciis interruptis, moniliformibis, 
nigris), Ben. TU. sist. Sic. t. 3 f. 7 (H. variab. var.). Kob. Icon. 
f. 1446-47. 

510. H. benoiti Capci. Geh. weit u. fast perspectivisch 
genabelt (Nabel innen cylindrisch, mit dem vorletzten Umg. 
rasch zunehmend, aber an der Mund, regelmässig kurz gebogen), 
oben meist flach kreiselfg. (selten z. erhoben), fein gestreift u. 
gehämmert, z. festschalig, weiss o. leicht gelblich, mit braunen 
Bändern u. Fleckenstreifen mannigfach gezeichnet: Umg. 6 V-j, 
die oberen regelmässig, leicht gewölbt, die letzten schneller 
zunehmend, der vorletzte stärker gewölbt, der letzte erweitert. 
mehr als doppelt so breit wie jener, zus. -gedrückt cylindrisch, 
obenher niedergedrückt, vorneu z. stark herabsteigend; Mund, 
schräg, wenig mondfg., rund-eifg., innen wie moesta, Saum ge- 



214 

rade, scharf, innen mit 1 — 2. oft starken weissen Lippen, Spin- 
dolraud oben offen u. verlängert. G. 14 — IG : 10 — 11 mm. 
(Sp'ilien b. Vi:zini u. in den Madonien.) Natmal. Sicil. II. 1883 
p. 10 t. 1 f. 4, WestPil. .Inhrl.. Mai. fies. 18S3 p. .V2, Kob. Icon. N. F. 
f. 137-88. 

511. H. lu('1U0S2i {Wext.) Ca/. Geh. weit, aber nicht 
perspcctiviscli gena.l)clt (Nabel innen cylindrisch, dann schnell 
u. an der Mund! breiter erweitert), oben fast flach, s. wenig 
gewölbt, unregchnässig gestreift, mit zahlreichen s. kurzen 
Spiraleindrücken. gell)lich weiss o. schinutzgelb. mit l schwarz- 
braunen, m. o. w. unterbrochenen Oberbande bis zur Spitze u. 
mehreren (oft s. feinen u. undeutlichen) Basallinien; Umg. 5 ' j. 
regelmässig schnell zunehmend, s. wenig gewölbt, mit feiner 
Nalit, der letzte gut doppelt breiter als der vorletzte, oben 
stumpf kantig, unten bauchig gewölbt; Müiid. inondfg. -kreisrund, 
innen mit scharfen ganzen Bändern, Saum gerade, scharf, innen 
stark weissgelippt. Spindelrand oben offen, verlängert. G. 12 ''^ 
— l'-^ : 7 mm. (SiriHen h. Termini haerese.) L. c. p. 9 t. 1 f. 3. 

(35.) 

512. H. oraiieiisis Morel. Geh. massig, innen weit, an 
der Mund, nicht o. sehr wenig erweitert genabelt, oben schwach 
gewölbt o. stark niedergedrückt-konoidisch, mit stumpfem Apex, 
dicht u. '/.. regelmässig feingerippt, festschalig, kreidig, weiss, 
mit lielll)raunen o. fast schwarzen, schmalen, häutig unter- 
brochenen, oft undeutlichen Bändern besonders unten mannig- 
fach geschmückt (oft mit 3 — 4 feinen, mitunter zus. -fliessenden, 
weissfleckigen Oberl)ändern); Umg. 6, z. gewölbt, mit einge- 
drückter Naht, z. rasch ^'regelmässig zunehmend, der vorletzte 
•meist stärker gewölbt, der letzte grösser, etwas zus. -gedrückt 

walzig. obenher etwas gedrückt, nach aussei gut gerundet, 
vorn m. o. w, herabsteigend; Mund, schief, queroval, Saum ge- 
rade, stark, innen stark weissgelippt (Lippe unten nahe am 
Rande, oben tiefer innen). Spindelrand oben wenig verbreitert. 
G. 17 — 21 : 10 — 12 mm. (Algerien in Prov. Oran.) .louin. 
Couch. 1852 p. 414 t. 12 f. 7—8. — F'orma 1) minor, G. 14:9 mm.: 
2) zonata Hgt., mit ganzen Hiindeiii; 3) albidnla Rpt., schimit/.ic 
weiss, mit einigen dunK-Jercn Flecl<en niif der Unterseite: 4} complavata 
Hgt., stark nieder peflnickt, oben fast flacli. unten ahöeflacht : h) ct/c1o- 
Stoma, .Mund, mondf'y. -kreisrund. 

513. H. choreta Bgt. (reh. durchgeliend trichterfg. ge- 
nabelt, niedergedrückt gewölbt, dicht feingestreift, auf letztem 
Umg. grob gestreift, festschalig, kreidig, glänzend, weisslich. 
mit zwei schwärzlichen, durch weisse Flecken unterbrochenen. 
Bändern; Umg. G. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
grösser, gerundet, vorn herabsteigend; Naht z. eingedrückt: 
Mund, schief, kaum mondfg.-rund. Saum yerade. scharf, inne-n 



215 

stark weissgelippt, Ränder zuneigend. Basal- u. Spindelrand 
etwas offen. G. 12:8 min. (Algerien.) Mal. Als. I. 1864 p. 242 
t. 27 f. 24—30. — P'orrna 1) mnjor, G. 13:9 inm.. letzter Umg. schwach 
kantig-; 2) trizonuta Boft.. mit drei iinterl)rochenen Bänrlern (1 oben, 
2 unten); 3) atrocasütnea Bg-t., kleiner, ganz schwarz-kastanienfarhen. 
mit Ausnahnfp der weissen Nabelgeoend. 

514. H. COlomiesiaiia Bat. Geli. offen triihterfg. ge- 
nabelt, niedergedrückt. Hach gewölbt, auf den oberen Umg. 
dicht rippenstreifig, auf dem letzten beiderseits auffallend grob 
gerippt, festschalig, kalkig, glanzlos, grauweiss, oben dunkler, 
mit einem scharfen braunen, durch die weissen Rippen unter- 
brochenen Bande an der Peripherie, unten mit einigen, auch 
durch die weissen Rippen unterbrochenen Bandern: Umg. 6, 
wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, die oberen kantig, der 
letzte etwas grösser, fast bauchig stielrund (auch wenn auf 
der Mitte kantig), vorn s. wenig heral)gebogen; Naht einge- 
drückt; Mund, wenig schief, schwach niondfg., fast kreisrund, 
Saum gerade, scharf, innen weiss- o. gelbgelippt. Spindelrand 
kaum zur. -geschlagen. G. 18:11 mm.. (Algerien. Marocco.) 
Mal. Alg. F. 1864 p. 24r. t. 28 f. 11-15, Kob. Icon. N. F. f. 128. 
Vielleicht gehört hierher (nach Mt.«. u. Mss.) H. caperatn rar. moga- 
(lorensis Lowe. — p-orma 1) minima, G. 10:7 mm.: 2) minor, G. 14 
:lP/2 mm.: 3) fiubcarivaia Bgt., letzter Umg. m. o. w. kantig. 

* H. gOtlini J)eb. in sc. Geh. z. weit genabelt, oben 
schwach gewölbt bis vollständig platt mit erhabenem Apex, 
weisslich a. die Oberseite graubraun, beiderseits mit schwachen 
rostfarbenen schmalen ganzen (nur durch die Rippen unter- 
brochenen) Bändern (mitunter mit einem dunkelbraunen Bande 
über der Mitte) u. oben mit Querfleckeu derselben Farbe, 
beiderseits stark u. regelmässig, weiss gerippt, letzter Umg. 
stark zus. -gedrückt walzig. mit einer weissen Kante auf der 
Mitte. G. 15— 16:8 -10 mm. (St.Louh.) 

515. H. spIlSPrIta Hartm. Geh. offen o. weit u. per- 
spectiviscli trichterfg. genabelt, fast kreisfg.. bald stark nieder- 
gedrückt, oben ganz wenig gewölbt, bald gedrückt konisch o. 
kreiselfg.. mit s. kleinem Apex, auf den oberen Umg. dicht 
feingestreift, auf dein letzten s. unregelmässig u. schwjvch rippen- 
sti'eifig, z. fest, glänzend, weiss, überall, sogar tief in dem 
Nabel, reichlich mit gelben, ockerfarbenen, schwarzbraunen o. 
tiefschwarzen schmalen unterbrochenen Bändern; Umg. 6, etwas 
gewölbt, der vorletzte stärker, der letzte zus. -gedrückt walzig. 
an der Naht etwas flixch. vorn langsam wenig herabsteigend ; 
Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, etwas mondfg. -gerundet, 
innen gebändert, Saum ringsum gerade, scharf, innen weiss- 
gelippt. G. 17 — 18 : 'J — 11 mm. (Algerien, Prov. Oran.) 
Gasterop. I. 1841 p. 147, t. 46 f. 4 6, Bgt. Mal. Alg. I. 18H4 p. 246 
t. 28 f. 16 2."i, Kob. Icon. f. I53."i. — Forma l) fexäOnota Bgt., etwas 
grösser, mit höherem Gew. u. sechs ungleichen schmalen Bänrlern (2 
oben II. 4 unten); 2) minor, G. 14: 10 mm. 



216 

51(). H. axiotlieata Bgt. Geh. relativ eng genal)elt, 
niedei'gedrückt. massig domfg. grrundet. unten fast gleich ge- 
wölbt, regelmässig rippenstreifig (unten sclivvächor), glänzend, 
gelblich weiss, oben mit einem breiten, kastanienfarben-stroh- 
gelben. weissfleckigen Bande, unten mit vielen, verwaschenen, 
nur au der Mund, deutlichen Bänderu; Umg. 6, abgeflacht, 
regelmässig zunehmend, der letzte massig, etwas kantig, unten 
gewölbter, vorn kurz licrabgebogcn; Naht fast linear; Mund, 
wenig schief, mondfg.-eiruud. Saum gerade, scharf, innen stark 
weissgelippt, unten offen, Spindelraud zur. -gebogen. G. 10 
: ß mm. (Ttmesien. ßanlo h. Tunis.) Piodr. mal Tunis. 1^H7 
r. 21. (B.) 

517. II. Iciiioinci (iJeb.) Koh. Geh. durchgehend ge- 
nabelt, flach niedergedrückt o. leicht kugelig, kreidig, mit 
4 — 5 breiten dunklen Bändern, dicht rippenstreifig, nach der 
Mund, hin scharf gerippt, die Kippen au der Peripherie höcker- 
artig vorspringend: Umg. (>. gut gewöll>t, fast stielrund, lang- 
sam zunehmend, der letzte stiehund. nur an der Basis leicht 
abgeflacht, vornen kaum herabgebogen; Naht einfach linienfg. ; 
Mund, schräg, fast kreisrund, wenig ausgeschnitten, Mundrand 
stumpf, an der Insertion leicht verbreitert. G. 16 : 9^10 mm. 
(Algerien h. Tomadjeur a Santa in snäl. Oran.) Jahrb. Mal. 
Ges. 1882 p. 69, Icon. N. V. f. 129. 

Var. petassa W.: durchstehend, an der Mund, stark er- 
weitert genabelt, oben schwach u. breit gewölbt o. etwas konisch 
mit vorstehendem Apex, beiderseits dicht regelmässig u. zierlich, 
' an der Peri()herie gleich, aber liegen die Mund, hin stärker, ge- 
streift, kreidig, mit 3—4 breiten u. 1 schmalen dunklen durch- 
sichtigen Bändern, zwischen welchen die Grundfarbe nur als 
weisse opake Linien liegt. Nath rinnenartig- vertieft, Mund. s. 
schwach gelippt; G. 14 — 15 : 7 '/■- -^ "^"i- (Zaghouat u. Kl-Aricha.) 

Var. leucocycliis W.: regelmässig erweitert genabelt, 
oben ganz flach, unten staik gewölbt. Umg. 5'/.^— 6, abgeflacht, 
mit feiner vertiefter Naht, der letzte anfangs scharf, dann stumpf 
kantig, die Kante kreideweiss, unten um den Nabel wie kantig u. 
in denselben steil herabfallend; G. 11 — 12:6 mm. (Zaghouat.) 

Var. elacista W : eng, an der Mund, nicht erweitert ge- 
nabelt, oben stark kuffelig {jewölbt, mit feinem vorstehendem 
Apex, beiderseits s. fein u. dicht reg-elmässig gestreift, mit alter- 
nirenden breiteren, s. hell horngrauen Bändern u. schmalen weis- 
sen opaken Linien, letzter Umg. beiderseits gewölbt, auf der 
Mitte s. stumpf weisskantig; G. 13:9'/2 mm. (El-Aricha.) 



(36.) 

518. H. sitifleiisis (Bgt.) T.o<\ Geh. eng u. tief genabelt, 
konoidisch, z. fein gestreift, kreidig, opak, weiss, einfarben o. 
mit hornfarbenen, unterbrochenen, meist undeutlichen Bändern; 
Umg. 6 — 7, z. gewölbt, regelmässig zunehmend bis auf den 



217 

letzten, welcher gross, gerundet, oben ein wenig gedrückt ist; 
Mund, wenig schief, schwach mondfg.-kreisrund, Saum gerade, 
scharf, fast ohne Lippe. Spiudeh-and s. robust, dick u. oben 
verbreitert. G. 22 — 24:16 — 18 mm. (Sädfrankreich, Sicilien, 
Algerien, Tunesien.) Cat. gen. I. 1882 p. 345. — Forma 1) minor, 
G. 17 : 14 nm. 

Vur. jiisiaiia Bgt. ap. hoc. (Bull. soc. mal. Fr. 1885): 
Nabel z. entr, an der Mund, wenig erweitert, Geh. oben gedrückt 
konoidiscb, unten z. gewölbt, auf den oberen ümg. s. dicht, fein 
u. z. regelmässig, auf den letzten weiter u. unregelmässig ge- 
streift, ümg. gewölbt, die oberen langsam regelmässig, die un- 
teren m. u. m. schnell anwachsend, der letzte schön gerundet, 
vornen unten gewölbter; G. 17—22:11—15 mm. (Südfrankreich: 
fossil in Algerien.) 

519. H. terianit'Ji Lei. S Bgt. Geh. eng, an der Mund, 
etwas erweitert genabelt, gethürmt-konisch, mit zitzenfgein 
Apex, feingestreift, einfarben gelblich; üing. G, gewölbt, regel- 
mässig, der letzte schnell zunehmend, die.ser gross, cylindrisch, 
oben s. langsam herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, wenig 
schief, kaum ausgeschnitten, fast ki'eisrund (Bänder genähert), 
Saum gerade, scharf, ohne Lippe, Spindelrand schwach ver- 
breitert. G. 16 : 14 mm. (Algerien, Tunesien.) Prodr. mal. 
Tunis. 1887 p. 54. Die algierische Schnecke ist kleiner, mit schwacher 
röthlicher Lippe. (B.) 

520. H. oretil Bgt. Geh. eng, an der Mund, erweitert- 
offen genabelt, kugelig, oben z. erhoben gewölbt-gerundet. fein- 
gestreift, auf letzem ümg. gehämmert, opak, glänzend, einfarben 
weiss; Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig, der letzte schnell 
zunehmend, dieser gross, bauchig, vornen etwas gedrückt-ge- 
rundet, langsam herabsteigend; Naht tief; Mund, kaum schief, 
wenig mondfg., gedrückt- z. gerundet, innen perlenmutterfarbig. 
Saum gerade, scharf, innen kaum gelippt, Ränder z. genähert, 
Spindehand oben dreieckig verbreitert. G. 23 : 16 mm. (Alge- 
rien, Tunesien.) L. c. p. 54. (B.) 



(87.) 

521. H. ix'rtiaiiopsis (Hagema.) Bgt. Geh. eng genabelt, 
kugelig, oben domfg.-gerundet. s. stumpfwirbelig, zierlich fein- 
gestreift, solid, glänzend, weiss; Umg. 7, schnell zunehmend, 
die oberen fast dachfg. u. an der Naht gekielt, die beiden 
letzten gewölbt-gerundet. mit tiefer Naht, der letzte gross, 
weit, etwas eifg. -gerundet, von der Mitte aus regelmässig z. 
schnell zunehmend; Mund, schief, wenig mondfg., gedrückt 
oblong, innen weiss, Saum gerade, innen stark gelippt, Spindel- 
rand stark verbreitert. G. 16 : 13 mm. (Tunesien bei Medjez- 
el-Bab.) L. c. p. 56. (B.) 



218 

522. H. Certa Br^t Geh. durchgehend, an der Müad. 
erweitert genabelt, kugelig-stumpf konisch, feingestreift, kreidig, 
opak, glänzend, weiss; Umg. 7, etwas gewölbt, langsam, der 
letzte schnell zunehmend, dieser gross, erweitert, etwas zus.- 
gedrückt-gerundet, vorn wenig herabsteigend; Naht eingedrückt; 
Mund, schief, wenig raondfg. -kreisrund, gedrückt, innen hell 
ockerfarben, Saum gerade, scharf, innen verdeckt u. tiefer ge- 
lippt, Spindelrand oben verbreitert. G. 22: 15 mm. (Algerien 
hei Setif, Tunesien hei Ha'idra.) L. c. p. 56. (B.) 

523. H. Cailtlefactjl Tjet. & Bgt. Geh. eng. nicht durch- 
gehend, an der Mund, etwas erweitert genabelt, kugelig-sturapf- 
konisch, relativ erhoben, z. stark feingestreift, fest, opak, glän- 
zend, weiss, an der Mund, hell ockerfarben, Umg. 7, z. abgeflacht, 
langsam, der letzte schneller zunehmend, dieser grösser, z. er- 
weitert, fast rund, vorn deutlich herabsteigend: Naht oben fast 
linear: Mund, schief, wenig moudfg.-fast kreisrund, etwas ge- 
drückt, innen gelblich-weiss, am Rande fleischfarben, Saum 
gerade, scharf, innen stark gelippt, Spindelrand verdeckt u. 
zur. -gebogen. G. 19 : 14 '2 '"'"• {Tunesien hei Haidra.) 
L. c. p. 57. (B.) 

524. H. IcUCOphoni Bpt. Geh. tief, eng o. massig, 
etwas trichterfg. genabelt, konoidisch-dachfg., s. fein gestreift, 
z. fest, glänzend, milchweiss o. etwas bläulich; Umg. 7. abge- 
flacht, regelmässig ■/.. schnell zunehmend, der letzte grösser, 
.mfangs schwach kantig, au der Mund, gerundet, kurz hei-ab- 
steigend: Naht kaum etwas eingedrückt; Mund, massig schief 
u. mondfg., kreisfg., innen hell ockerfarben, Saum gerade, 
scharf, innen gelippt. Spindelrand verl>reitert. G. IH : II mm. 
(Tunesien.) L. v. p. 57. 

525. H. illi^onini Bgt. Geh. durchgehend off'eu genabelt, 
kugelig, oben fast dachfg. -konisch, mit stumpfem Apex. z. fest, 
opak, glänzend, weiss; Umg. 6. etwas gewöl])t. regelmässig 
zunehmend, der letzte massig grösser, undeutlich kantig-ge- 
rundet, vorn kaum herabsteigend; Naht etwas eingedrückt; 
Mund, wenig schief u. mondfg.. kreisrund, innen weiss, Saum 
gerade, scharf, innen stai-k gelippt, Spindelrand verbreitert. 
G. 12:9 mm. (Tunesien zw. Malunedia n. ( hidena.) L. c. 
p. 58. (B.) 

526. H. aCM'la Bgt. Geh. off'eu. unten etwas erweitert 
genabelt, oben kaum gewölbt, feingestreift, fest, opak, glänzend, 
weiss; Umg. ^'\ etwas gewölbt, langsam, der letzte schnell zuneh- 
mend, dieser gross, erweitert, etwas zus.-gedrückt-gerundet. 
vorn s. kurz u. schwacli herabsteigend: Naht tief: Mund, massig 
schief u. mondfg.. quer eirund, innen weiss, Saum gerade, scharf, 
innen gelippt. Sjjindelrand oben verbreitert. G. 18 : 10 mm. 
{Algerien hei Tehessa. Tunesien h. [Jnidra.) L. c. p. 58. (B.) 



219 

(88.) 

527. H. moiKM'ca Bgt. Geh. innen s. eng, an der Mund, 
etwas erweitert genabelt, z. kugelig, oben gewölbt, etwas ge- 
drückt-konoidisch, mit s. kleinem Apex, feingestreift, kreidig, 
opak, glänzend, weiss; Umg. GV'j, etwas gewölbt, regelmässig, 
der letzte schnell zunehmend, dieser gross, bauchig-gerundet, 
vornen kurz u. schwach herabsteigend; Naht fast linear; Mund, 
wenig schief, massig mondfg. -kreisrund, Saum gerade, scharf, 
tief innen stark gelippt, unten etwas offen, Spindelrand stärker, 
massig verbreitert. G. bis 21 : 15 mm. (Algerien bei Boxi- 
Saada, Tunesien.) L. c. p. 59. (B.) 

528. H. cllioi<h';i Bgt. Geh. eng. an der Mund, nicht 
erweitert genabelt, kugelig, oben gewölbt-konoidisch, s. fein 
gestreift, kreidig, opak, glänzend, wie polirt. elfenbeinweiss; 
Umg. G, etwas gewölbt, regelmässig, der letzte schneller zu- 
nehmend, dieser grösser, gerundet, doch anfangs etwas zus.- 
gedrückt u. schwach kantig, vorn kurz herabsteigend o. gerade; 
Naht etwas eingedrückt; Mund, etwas schief, mondfg. -kreis- 
rund, etwas gedrückt, Saum gerade, scharf, innen nahe dem 
Rande stark gelippt, Spindelrand massig verbreitert, G. 17 
: ly mm. (Tunesien.) L. c. p. 59. (B.) 

529. H. pho«'b(Ma Let. & Bgt. Geh. eng u. fast durch- 
gehend genabelt, z. kugelig, oben gewölbt, s. stumpf, s. fein 
gestreift, kreidig, opak, stark glänzend, weiss, mit 2 schwarz- 
rothen Bändern (je ein oben u. unten); Umg. 6. etwas ge- 
wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte massig grösser, ganz 
walzig, vorn gerade; Naht etwas eingedrückt; Mund, etwas 
schief, wenig mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen 
stark gelippt, unten etwas offen, Spindelrand massig verbreitert. 
G. V-^ : 10 mm. (Tunesien hei Djehel Re^as.) L. c. p. 59. (B.) 

530. H, SpflllUMiti Bgt. Geh, tief u. eng genabelt, 
kugelig-konoidisch, oben dachig. -konoidisch, fast glatt, glänzend, 
wie polirt. weiss; Apex zitzenfg.; üing. 8. dachfg.-etwas ge- 
wölbt, langsam, der letzte massig schneller zunehmend, dieser 
gross, gerundet, nach der Mund, hin abschüssig, ganz vorn 
gerade; Naht fast linear; Mund, schief, wenig mondfg. -eirund, 
gedrückt, Saum gerade, scharf, innen etwas gelippt. Spindel- 
rand oben fast dreieckig verbreitert. G. 12:9 mm, (Tune- 
sien zw. Cap Roux u. Taharka.) L. c p, 60. (B.) 

581. H. catarotu Bgt. Geh. eng genabelt, oben stark 
niedergedrückt, wenig gewölbt, mit s. stumpfem Apex, deutlich 
feingestreift, kreidig, opak, glänzend, weiss; Umg. 6, etwas 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser-, fast ge- 
X'undet, anfangs etwas kantig, an der Mund, weiter, kurz her- 



220 

abgebogen; Naht fast linear; Mund, massig schief u. mondfg., 
krt'isrund. Saum gerade, scharf, unten etwas oiFeu, innen ge- 
lippt. Ränder convergirend , Spindelrand wenig verbreitert. 
G. l(i : 11 mm. (Tunesien.) L. c. p. ßO. (B.y 

Vor. eatarotell« B[/t\.c.: offner genabelt, noch schwä- 
cher gewölbt, s. stunipfwirbelig, mit etwas vorstehendem Apex, 
s. fein gestreift, letzter Umg. z gerundet-zus. gedrückt, langsam 
herabsteigend. Miind. weniger schief u. weniger gerundet; G. 14 
:9 mm. c. grösser. (Tunis.) B. ' 

532. H. canä JBqt. Geh. innen s. eng. au der Mund, 
erweitert genabelt, oben wenig gewölbt, mit s. stumpfem Wirbel, 
unten gewölbter, s. fein gestreift, weiss, kreidig, opak, glän- 
zend; Umg. 6, fast Üach, langsam, der letzte schnell zuneh- 
mend, dieser gross, gerundet, am Anfange etwas zus. -gedrückt 

-u. schwach kantig, an der Mund, bauchig-gerundet, vorn schwach 
herabsteigend; Naht fast linear; Mund, massig schief u. mondfg.. 
fast kreisrund. Saum gerade, scharf^ innen stark gelippt, aussen 
u. unten etwas offen, Spindehand verbreitert. G. 16: 10 mm. 
(Tunesien hei (hidena u. Haidra.) L. c, p. 61. (B.) 

533. H. leiicestha Bgt. Geh. eng u. tief genabelt, nieder- 
gedrückt, oben s. wenig gewölbt, s. fein gestreift, kredig. opak, 
glänzend polirt, weiss; Umg. 6, abgeflacht, regelmässig u. z. 
schnell (namentlich der letzte) zunehmend, der letzte gross, 
hoch, anfangs schwach stumpfkantig, dann gerundet, an der 
Mund, gross u. bauchig, um den Nabel etwas aufgetrieben, 
oben gerade; Naht fast linear; Mund, kaum schief u. mondfg., 
gross, kreisrund, Saum gerade, scharf, innen gelippt, etwas 
offen, Spindelrand kräftig, verbreitert. G. 15 : 9 mm. (Tunesien 
b. Ondena iimceit Tunis.) L. c. p. 62. (B.) 

(39.) 

534. H. IühIimiiikMoi'UHI Lei. d: Bgt. Geh. eng genabelt, 
aufgetrieben kugelig, mit erhobenem, gerundet gewölbtem, 
stumpfem Gew., gestreift, kreidig, opak, fest, weiss o. schmutzig 
gelblichweiss. einfarben {s. selten mit einem schmalen schwarzen 
Bande); Umg. 6, gewölbt, z. regelmässig zunehmend, der letzte 
bauchig-cylindrisch. von der Mitte hin s. langsam herabsteigend; 
Naht etwas eingedrückt: Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum 
gerade, scharf, innen stark weissgelippt, z. ott'en, Spindelrand 
massig verbreitert. G. 17 — 19: 14 — 15 mm. {Algerien, Ihinesien.) 
Prodr. n.al. Tunis. 1887 p. 68. (B.) 

535. H. WvhwVAWiX (Pech.) Bgl. Geh. offen, au der Mund, 
erweitert genabelt, z. kugelig, olien etwas konoidisch-gewölbt, 
mit weniger stumpfein Apex, feiugestreift, kreidig, opak, glän- 
zend, weiss, einfarl)en; Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig, 



221 

der letzte schnell zuuehmend, dieser gross, gei'uodet, ein wenig 
zus. -gedrückt, vorn z. stark lierabsteigend; Naht wenig ein- 
gedrückt; Mund, wenig schief u. mondf'g., quer oval, Saum 
gerade, scharf, innen s. stark gelippt, Oberrand etwas abschüs- 
sig, Unterrand z. gestreckt, Spindelrand wenig verbreitert. 
G. 21 : 16 mm. (Algerien bei JSeniours, Tunesien hei Tebourda.) 
L. c. p. 69. (B.) 

536. H. euCJina (Hagemn.) Bgt. Geh. eng genabelt, 
bauchig-kugelig, mit gedrücktem, etwas konoidisch-gewölbtem 
Gew., s. fein gestreift, fast glatt, glänzend polirt, kreidig, 
weiss, einfarben; Umg. 7, etwas gewölbt, langsam, der letzte 
schnell zunehmend, dieser s. gross, weit, aufgeblasen-gerundet, 
vorn herabsteigend; Naht kaum eingedrückt: Mund, schief, 
mondfg. -kreisrund, ebenso hoch wie breit, relativ gross, Saum 
gerade, scharf, tief innen massig gelippt, Spindelrand stark 
verbreitert. G. 20 : 14 mm. (Tunesien hei Beja.) L. c. p. 69. — 
F"orMia 1) minor] G. 15:11 mm. (B.) 



(40.) 

537. H. l»jllTaltei Lei. & Bgt. Geh. breit, durchgehend 
genabelt, niedergedrückt, oben massig gewölbt, feingestreift, 
kreidig, opak, glänzend, weiss, auf dem letzten Umg. m. o. w. 
ockerfarben, mit einem schmalen, rothkastänienfarbenen Bande 
etwas über der Mitte;. Umg. 6. etwas gewölbt, die oberen regel- 
mässig wenig schnell, der letzte schnell zunehmend, dieser s. 
gross, gerundet, fast vom Anfange an s. langsam herabsteigend; 
Naht etwas eingedrückt: Mund, schief, kaum mondfg., etwas 
quer kreisrund, innen stark glänzend weiss, Saum gerade, scharf, 
tief innen gelippt, Spindelrand oben kaum verbreitert, fast 
gerade. G. 22 — 26: 12 — 14 mm. (Algerien, Tunesien.) L. c. p. 14. 
— Forina 1) minor, G. 14:8 mm. 



538. H. slonu'liiil Let. <&• Bgt. Gleich der harrattei, aber 
kugelig-konoidisch. Umg. gewölbt, walzig. regelmässig zuueh- 
mend, der letzte massig grösser, ganz rund, vorn herabstei- 
gend, Mund, stärker mondfg., vertikal kreisrund. G. 23 : 17 mm. 
(Tunesien h. JChanget-Slougui.) L. c. p. 14. (B.) 

539. H. kliungetillil Let. & Bgt. Geh. offen durchge- 
hend genabelt. Gew. gewölbt-konoidisch, etwas dachfg., fein- 
gestreift u. fleckenweise ganz glatt, kreidig, opak, glänzend, 
weiss o etwas gelblicn, nach der Mund, hin etwas ockerfarben, 
mit einem i-oth kastanienfarbenen schwachen Oberbande; Umg. 
6^/2, der oberen fast abgeflacht, langsam zunehmend, mit linearer 
Naht, der letzte s. schnell zunehmend, gross, Weit, kugelig- 



222 

gerundet, vorn langsiim herabsteigend; Mund. z. schief, wenig 
raondfg., fast kreisrund, innen hell ockerfarben. Sauin gerade. 
innen gelippt, Spiudelrand schwach zur. -gebogen, (i. -b : 17 nun. 
(Tunesien bei Khanget-Slougui.) L. c. p. 15. (B.) 



540. H. artara Lei. & Bgt. Geh. eng genabelt,- kugelig, 
oben erhoben konisch, feiugestreift, kreidig, opak, glänzend, 
gelblich o. milchweiss. mit einem roth kastauienfurbeneu Ober- 
bande; Urag. wenig gewölbt, die oberen langsam, der letzte s. 
schnell zuneliraend. dieser s. gross, bauchig-cylindrisch. vorn 
fast gerade; Mund, vertikal, gross, z. mondfg. -kreisrund, innen 
hell ockerfarben, Saum gerade, scharf, innen nicht gelippt, 
Ränder weit getrennt. Spindelrand verbreitert; Skulptur u. 
Farbe wie die übrigen. Gr. 22: 17 mm. (Tunesien.) L. c. p. 14. (B.) 

541. H. liurella Let. & Bgt. Geh. eng, unten etwas 
offen genabelt, oben gedrückt gewölbt; Umg. G, wenig gewölbt, 
die oberen regelmässig, der letzte s. schnell zunehmend, dieser 
relativ s. gross, erweitert, bauchig cylindrisch, von der Mitte 
aus s. langsam schwach herabsteigend; Mund, fast vertikal, z. 
mondfg. -kreisrund, höher als breit (11:12 mm.), innen hell 
ockerfarben, Saum gerade, scharf, tief innen etwas gelippt, 
Ränder entfernt, Spindelrand etwas verbreitert; Skulptur u. 
Farbe wie artara. G. 28 : 16 mm. (lunesien hei Am Bouderies.) 
L. 0. p. 15. (B.) 

542. H. boiKiriesa Let. a- Bgt. Geh. s. eng genabelt, 
kugelig, oben erhoben konisch, fein gestreift; Umg. 6 '/^, ge- 
wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, au der Mund, 
weiter, kugelig gerundet, unten um den Nabel etwas kantig, 
vorn gerade; Müud. etwas schief, wenig mondfg. -gerundet, höher 
als breit (10:12 .mm.), unten etwas winklig, innen weiss, 
Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, Ränder z. genähert, 
Spindelrand massig zur. -gebogen, fast gestreckt bis zum Basal- 
winkel herabsteigend; Skulptur u. Farbe wie artara. G. 20 
: 17 rara. (T'unesieu bei A'in Bouderies.) L. c. p. 16. (B.) 



(41.) 

548. H. armoi'icailil (Bgt.) Loc Geh. weit genabelt, 
kugelig erhoben kreiselfg., mit feinem Apex, unregelmässig 
undeutlich gestreift, schmutzig weiss, beiderseits mit vielen 
ganzen o. unterbrochenen schwarzbraunen Bändern, u. in der 
Mitte des letzten Umg. eine weisse schmale Binde; Umg. G, 
gedrückt, die oberen langsam u. s. regelmässig, der letzte etwas 
schneller zunehmend, dieser gerundet, von der Mitte aus s. 



223 

langsam u. fast unmerklich herabsteigend; Mund, schief, quer 
oblong, breiter als hoch, kaum ausgeschnitten, Saum gerade, 
scharf, innen mit 1 — 2 weissen Lippen, Ränder s. genähert. 
G. 21 : 18, 23 : 17 mm. (Südfrankreich.) Cat. fjen. I. 1882 p 327. 
— liyu. H, cespitum var. Kob. Icon. l"28y — 90, 1291 (einfarben weiss.) 

544, H. aiiephehl Bgt. Geh. weit, an der Mund. s. 
erweitert genabelt, gedrückt kugelig, mit etwas konischem 
Gew., grob gestreift, h. u. d. gehämmert, solid, opak, glänzend, 
weiss, mit kaum merkbaren Bändern; Umg. 7, etwas gewölbt, 
langsam, der letzte aber s. schnell zunehmend, dieser gross. 
weit, kugelig-gerundet, vorn langsam z. herabsteigend; Naht 
tief; Mund, schief, massig mondfg., gedrückt, eirund, innen 
weiss, Saum gerade, scharf, ringsum etwas offen, innen stark 
gelippt, Spindelrand verbx-eitert. G. 25 : Ifi mm. (Algerien, 
Tunis.) Prodr. Mal. Tunis. 1887 p. 55. (B.) 

545. H. pediiiiiii Bgt. Geh. z. offen genabelt, kugelig, 
oben kugelig-gerundet, relativ stark erhoben, mit s. stumpfem 
Apex, grob gestreift, opak, glänzend, weiss; Umg. 7, gewölbt, 
regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, hammerschlägig. 
vorn Anfange an bis an die Mänd. herabsteigend; Naht etwas 
eingedrückt; Mund, wenig schief u. mondfg.. etwas eifg. -gerun- 
det, gedrückt, innen perlenmutterweiss. Saum gerade, scharf, 
innen z. gelippt, Spindelrand zur. -gebogen. G. 19:23 mm. 
(Algerien, Tunesien h. /iizerte.) L. c. p. 53. (H.) 



(42.) 

546. H. ripacurcica Bofill. Geh. weit perspectivisch 
genabelt (Nabel fast ' /^ der Gesammtbreite), stark nieder- 
gedrückt, oben z. flach o. schwach gewölbt, mit stumpfem Apex, 
unregelmässig weiss-runzelig-faltenrippig, glänzend, hornfarben 
l)raunlich, mit silberweissen Flecken, unten gewölbt, schwächer 
gestreift, weisslich, meist mit vielen ungleichen weisslichen 
Bändern; Umg. 5, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
an der Peripherie weiss stumpf kantig, vorn fast gerade; Naht 
s. vertieft: Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, 
innen weisslich o. etwas violett gelippt, Ränder z. genähert. 
G. 13 : 5 '/.j mm. (Spanien in Catalonien.) Bull. soc. mal. Fr. 1886 
p. 151. (B) 

(43.) 

547. H. cespitum Brp. Geh. breit, fast perspectivisch 
u. regelmässig schnell erweitert genabelt (Nabel wenigstens die 
beiden vorletzten Umg. gut zeigend, 3 — 5 mm. breit), nieder- 
gedrückt, oben schwach gewölbt, mit kleinem vorstehendem 



224 

Apex, die oberen Unig. fein z. uuregelmässig gestreift, der 
letzte fast glatt, fein gehämmert, glänzend, gelblich, auf ver- 
schiedenartigster Weise gebändert u. fleckig (meist drei Ober- 
bänder, das Nahtband aufgelöst), selten einfarben; Uuig. 6, 
wenig gewölbt, alle regelmässig zunehmend, der letzte nach 
der Mund, hin nicht erweitert, zus. -gedrückt walzig, vorn wenig 
herabsteigend; Mund, wenig schief, raondfg. -kreisrund, Saum 
ringsum gerade u. scharf, innen schwach gelippt, Ränder z. 
getrennt. G. 20 — 22 : 10 — VS mm. (Südfrankreich, Spanien, 
Algerien, Tunis.) Tahl. moll. 1801 p. 32. Hist. moll. ISO.'i p. 109 
t. 6 f. 14—15, Rssm. Icon. f. 513, Dup. Hist. moli. 1849 t. 13 f. 6. 
B.et. Mal. Al^. I. 1864 t. 26 f. 11-13. — Syn. H. ericetormn rar. 
Müller 1774, H. fai<cioJata Poir.?, H. carnina Chier., H. cesjntnides 
Fisch.. Helicella eurythmta Hartm. 1840. 

Var. flismatliia Nev. (Proc. zool. soc. 1880): z. fest- 
schalig, nicht so stnrk erweiteit jrenabelt. stark gefärbt, oben 
fast flach, dicht u. regelmässig gestreift, unten fast glatt. Urng. 
7, etwas gewölbt, der letzte ziis.-geclrückt, schwach herabstei- 
gend, Mund. z. zus. -gedrückt, Spindelrand s. schief: G. 21 '/s^ 
12 '/2 min. (Menton u. Alassio bis 2000.) 

Var. alticola Nev. 1. c: z. dünnschalig, offen u. snlariafg. 
genabelt, oben etwas gewölbt, undeutlich gestreift, Umg. 7, ge- 
wölbt, der letzte aufgeblasen gerundet, unten bauchig, vornen 
plötzlich herabsteigend, Mund, fast kreisrund, Saum weniger 
dick, Spindelrand weniger schief: G. 27 '/j : 18 mm. (Menton zw. 
2000-4000'.) 

548. H. eremophilu (Boiss.) P/r. Geh. mittelweit o. 
weit genabelt, flach niedergedrückt (nur die beiden ersten Umg. 
bilden in der Mitte ein kleines kegelfges Gew.), unregelmässig 
gestreift, hier u. da etwas gehämmert, kreidig, einfarben weiss; 
Umg. 5, oben flach, der vorletzte etwas gewölbt, der letzte 
stielrund o. etwas verbreitert u. unten etwas abgeflacht, am 
Umfang undeutlich kantig, vornen etwas herabsteigend; iNIünd. 
wenig schief, gerundet o. queroval, am Rande weiss, im Gaumen 
weinroth, Saum innen dünn gelippt, zw. dem Spindelraude u. 
dem gut gerundeten Basalrande eine abgerundete Ecke. G. 25 
: 12 mm. (Egypten zw. Sinai ji. Gaza.) Mon. Hei. 111. 1853 p. 
132, Kob. icon. f. 1293. Syn. H cremnophiln Charp. 1847. 

Var. amuiiensis Mts. (Conchol. Mitth. II. 5, 6 p. 185 

t. 35 f. 6—10): runzelig gestreift, mit z. zahlreichen kleinen 
Hanimerschlägen, ockergelb, etwas scheckig, unten bis weisslich, 
Umg. mit einer schwacliknotigen Kante an der Naht, der letzte 
ganz ohne Kante; G. 19- 23 : 9 ' j — 14 mm. (Gehl Anuina zw. 
Suez u. Kairo.) 

549. H. crkclii Koh. Geh. ofi"en. langsam erweitert, z. 
trichterfg. genabelt, niedergedrückt-gewölbt o. schwach konoi- 
disch, s. fein u. dicht gestreift, festschalig. kreidig, weiss, oben 
mit rothvioletten Querflecken, unten rein weiss, mit scharfer 
Grenze; Umg. H, gut gewölbt, besonders der vorletzte, z. 



225 

schnell zunehmend, der letzte zus. -gedrückt gerundet, unten 
gewölbter, gegen die Mund, langsam tief herabsteigend; Mund, 
schief, quer rundeifg., Saum gerade, innen nur schwach weiss- 
gelippt, Ränder genähert, Gaumen nach Kob. bräunlich o. tief 
weinroth gefärbt (bei meinen Ex. weiss), mitunter tief innen 
mit mehreren gelblichen Lippen. G. 22 — 24: 12 — 14 mm. 
(Egypten.) Icon. 1879 f. 1541—42. 

550. H. hltrodlictu (Z.) Bgt. Geh. erweitert genabelt, 
stark niedergedrückt, mit nur dem Apex etwas vorstehend, die 
oberen Umg. s. fein regelmässig gestreift, der letzte schwach 
u. unregelmässig runzelig-gestreift, mit zahlreichen linienfgen 
Eindrücken, schmutzig weiss, auf dem Gew. mit .Spuren einer 
fleckigen Zeichnung, auf dem letzten Umg. mit einem schmalen 
braunen Bande über der Mitte; Umg. 5 — 6, regelmässig, der 
letzte schnell zunehmend, dieser gross, etwas zus. -gedrückt ge- 
rundet, vorn wenig herabsteigend; Naht vertieft; Mund, gross, 
mondfg. -kreisrund, ebenso hoch wie breit, innen dünn weiss- 
gelippt, Saum ringsum geradeaus. G. 25 : 14 mm. (Südfrank- 
reich, Algerien.) Loc. Cat. gen. I. 1882 p. 100 (nomen;. Die Be- 
schreibung ist nach französischen Exemplaren, mitgetheilt von M. 
Locard. Dr. Kobelt erwähnt (Icon. V. p. 51) einer anderen (meist 
flachen, weitgenabelten und reich gefärbten), in Italien (in Toscana, 
um Florenz, Carrara und bis nach Bagni di Lucca) vorkommenden 
Form als H. introducta Z. 

* H. ureiiaruill Bgt. Geh. massig, durchgehend, aber 
nicht perspectivisch, langsam u. wenig erweitert genabelt (nur 
der vorletzte Umg. im Nabel sichtbar), niedergedrückt, oben 
massig gewölbt, mit vorstehendem kleinem Apex, s. schwach 
unregelmässig gestreift (die oberen Umg. feingestreift, die 
beiden letzten fast glatt), fest, kreidig, glänzend, weisslich o. 
gelblich, meist u. besonders unten mit mehreren hell- o. dunkel- 
braunen Bändern; Umg. 6 ''3 — 7, die oberen s. wenig gewölbt 

0. abgeflacht, der vorletzte gewölbt, der letzte gross, gerundet, 
nach der Mund, hin stark erweitert u. oben langsam herab- 
steigend; Mund, wenig schief u. mondfg., oval-gerundet. Saum 
gerade, innen s. schwach weissgelippt, Spindelrand oben stark 
verbreitert u. innen glänzend weiss. G. 20 — 24 : 18 — 16 mm. 
(Südfrankreich, Spanien, Sicilien, Algerien, Tunesien.) Mal. Alg. 

1. 1864 p. 238 t. 27 f. 1-9, Kob. Icon.' f. 13Ü6-7. — Syn. H. ylo- 
buloidea Pfr. in Chemn. Conch. Gab. ed. 2 t. 148 f. 4-5 & Mon. Hei. 
III, H. cesp. V. algeriana Grateloup (f. Pfr.). — Forma 1) minor, 
G. 16—17:11 — 12 mm.; 2) hyposona Bgt., oben einfarben weiss, unten 
mit drei Bändern, von denen das mittlere meist weit breiter ist als 
die beiden äusseren; 3) siihcarinata Bgt., kleiner, mit mehr gewölbtem 
Gew. u. dem letzten Umg. kantig; 4) Candida, glänzend weiss, einfarben. 

551. H. ilicis (Florence) Loc. Gleich der cespitum, aber 
viel gedrückter, Nabel weniger offen, mehr gerundet (letzter 
Umg. vollständig nach der Länge sichtbar), Gew. noch weniger 

15 



226 

erhoben, Umg. kaum über einander erhoben, der letzte am 
Anfange unten viel gewölbter als oben, vorn gerade, mit seiner 
Insertion supracarinal ; gleich auch der vilroducta, aber kleiner, 
kugliger, Nabel enger, mehr gerundet, einen kleineren Theil 
der Breite des vorletzten Umg. zeigend, Naht mehr eingedrückt, 
die Insertion des letzten Umg. höher gestellt. G. 19^ — 23 : 10 
— 12 mm. (Südfrankreicli.) Bull. soc. mal. Fr. 1885 p. 51. (L.) 

552. H. inegastoma (Bgt.) Amey. Geh. massig offen 
genabelt, oben kaum gewölbt, z. grob gestreift, gelbweisslich 
oder m. o. w. dunkelgrau, mit kastanienfarbenen, oft unter- 
brochenen, noch öfter zus. -fliessenden, mitunter undeutlichen 
Bändern; Apex s. klein; Umg. 6, etwas gewölbt, die vorletzten 
langsam zunehmend, der letzte s. schnell erweitert, s. gross, 
an der Mund, weit, gerundet, vorn fast immer gerade; Mund. 
schief, fast quer mondfg. -gerundet, innen mit der Aussenseite 
gleichfarben, gebändei't. Saum gerade, scharf schneidend, tief 
innen gelippt (Lippe oft brandgelb), Spindelrand oben ver- 
breitert-zur. -gebogen. G. 22 : 12 mm. (ßalearen, Ins. Mallorka.) 
Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 161. (A.) 

553. H. Cielestis TM,. & Bgt. Geh. durchgehend, massig 
offen genabelt, oben gerundet gewölbt, s. fein gestreift, ein- 
farben bläulich wi'iss; Umg. 6 '/j. gewölbt, langsam, der letzte 
schnell zunehmend, dieser s. gross, cylindrisch, fast vom An- 
fange an bis zur Mund, herabsteigend; Naht eingedrückt: 
Mund, schief, kaum mondfg.. kreisrund, innen ockerfarben, 
Saum gerade, scharf, tief innen weissgelippt, Känder genähert, 
Spindelrand oben massig zur.-gebogen. G. 21-- 25 : 15 — 18 mm. 
(Tunesien hei Haidra.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 13. (B.) 

554. H. meteora Bgt. Gleich der ca/^js^^s, aber grösser, 
viel weiter genabelt, viel gedrückter (fast flach), letzter Umg. 
gerundet, aber oben deutlich abgeflacht, mehr in die Quere 
verbreitert, Mund, weniger schief, quer oblong. G. 30: 19 mm. 
(Algerien hei Setif.) L. c. p. 13. (B.) 



(44.) 

555. H. Iieglecta, Vrp. Geh. fast perspectivisch, innen 
z. eng, dann regelmässig erweitert, aber zuletzt ein wenig 
durch den Spindelrand verengert genabelt, stark niedergedrückt, 
mit s. wenig erhobenem, oft fast flachem Gew., mit vorstehen- 
dem kleinem Apex, s. fein u. schwach gestreift, z. glatt u. 
glänzend, kalkweiss o. gelbgraulich, mit schmutzig braunen 
ganzen Bändern (1 meist breiterer Oberband u. 1 o. einige 
schmale Basalbänder o. mit nur 3 breiten braunen Bändern); 



227 

Umg. 5 V'j — 6. wenig gewölbt, die oberen regelmässig, die 
letzten schnell zunehmend, der letzte s. überwiegend, gerundet, 
unten gewölbter, vorn langsam schwach herabsteigend ; Naht 
etwas eingedrückt; Mund, mondfg. -kreisrund, Saum ringsum 
gerade, scharf, braun o. weinroth, innen mit einer weissen, 
gelbweissen bis rothbraunen Lippe, Ränder stark gebogen, auf 
der Wand convergirend. G. 12—14:7 — 8 '/j mm. (Siidfrank- 
reich, Spanien, Oberitalien, Griechenland, Algerien.) Hist. moll. 
1805 p. 108 t. 6 t. 12-13. Hssm. Icon. f. 355, Dup. Hist. moll. 1849 
p. 290 t. 13 f. 8, Bi^t. Mal. Alg. I. 1864 p. 259 t. 30 f. 12-18. — 
Syn. H. divornm Hartm.. H. variaii.'< Risso (f. Pfr.). — Forma 1) 
minor, G. 8 : 5 mm. 

556. H. suspeeta West. Geh. offen, schnell erweitert 
genabelt, niedergedrückt gewölbt, s. fein gestreift, auf letztem 
ümg. schwach runzelig, überall unter starker Loupe mit s. 
feiner Spiralskulptur, weiss o. gelblich, einfarben o. mit s. 
undeutlichen feinen Bändern; Gew. in der Mitte etwas erhoben; 
Umg. 5 — 5 '/j, kaum etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, 
der letzte walzig (oft anfangs etwas kantig), vornen gerade; 
Naht vertieft; Mund, wenig ausgeschnitten, fast kreisrund, 
gross, z. schief. Saum ringsum gerade, scharf, z. tief innen 
weissgelippt, Ränder s. genähert, Basalrand s. stark gebogen. 
G. 12- — 13 : 7 — 7 V2 ™°^- ((Griechenland in Phthiotis n. Greta.) 
Apercu moll. Grece 1879 p. 60 t. 2 f. 17 (mala). 

557. H. tilliporu (Bgt.) Loc. Gleich der neglecta, aber 
Geh. s. tief, wenig offen, an der Mund, etwas erweitert ge- 
nabelt. Gew. konisch, Umg. dicht gewunden, flach, mit linearer 
Naht, letzter Umg. s. gross u. überwiegend, namentlich nach 
der Mund, hin erweitert, anfangs /.. kantig, zus. -gedrückt ge- 
rundet, vorn gerade, Mund, quer oblong, oben wie unten etwas 
abgeflacht, Saum gerade, scharf, innen fleischfarben gelippt, 
Spindelrand etwas verbreitert. G. 24:11 mm. (Frankreich, 
Dep. Haute-Garo7i7U, Tunesien hei Oued Zergua.) Catal. gen. I. 
1882 p. 325. 

558. H. acosmeta (Bgt.) Loc. Gleich der neglecta, aber 
Geh. offner genabelt. Gew. weniger konisch, Ümg. schneller 
zunehmend, namentlich der letzte, welcher s. weit ist u. vorn 
meist nicht herabsteigt. Mund, etwas oblong-gerundet. Saum 
innen weniger gelippt, Oberrand nicht erhoben gerundet, son- 
dern gedrückt. G. 17:11 mm. (Frankreich, Dep. Haute- 
(jaronne.) L. c. p. 325. - Exemplare von M. Locard mitgetheilt 
haben deu letzten ümg, vorn langsam tief herabsteigend. 

559. H. ericetellu Joiiss. in sc. Gleich der neglecta, 
aber schneller erweitert genabelt (innen weniger unten viel 
mehr der Breite des vorl. Umg. zeigend), Gew. s. wenig ge- 



228 

wölbt, undeutlich feingestreift, auf letztem Unig. fast glatt, 
kreideweiss, mit einem breiteren hellbraunen Oberbande bis 
zur Spitze u. mit mehreren grauen verwaschenen Basalbändern 
o. gelblich, mit einer breiten, von schmalen hellen Linien be- 
grenzten, hellbraunen Mittelzoue (mitunter mit einigen schmalen 
bräunlichen Basalbändern); Umg. 5 ^/j, etwas gewölbt, der 
letzte oben deutlich kantig, unten viel gewölbter als oben, 
vorn kurz herabsteigend, Mund. s. wenig mondfg., gerundet, 
innen s. schwach gelippt, Uänder genähert. G. 10 — 11 : 6 — 7 mm. 
(^Frankreich, Savoyen.) 

560. H. lersiailJl Fag. Gleich der neglecta, aber innen 
viel weiter u. an der Mund, stärker erweitert genabelt (an 
H. ericetorum erinnernd), beiderseits gedrückt, oben niederge- 
drückt dachfg. , weiss, eiufarben o. auf letztem Umg. mit 
schwachen, gelben Bändern; Umg. 6, fast abgeflacht, der letzte 
überall zus. -gedrückt, auf der Mitte schwach kantig, an der 
Mund, etwas erweitert u. etwas herabsteigend, unten am Nabel 
convergirend; Mund, schief, etwas gedrückt, mondfg. -oval, Saum 
scharf, weinroth, innen röthlich- o. weissgelippt, Ränder s. 
genähert. Ober- u. Unterrand s. schwach gebogen. G. 14 : 9 mm. 
(^Frankreich zw. Villefranche u. Crardo7ich.) Diagn. esp. nouv. 
1884 p. 4. 



561. H. CJllographsi West. Geh. relativ eng u. doch z. 
schnell u. an der Mund. z. stark erweitert genabelt (Nabel 
■•/ß der Geh. -breite), mit niedergedrückt o. erhoben konoidischem 
Gew. u. rothbraunem Apex, glatt (nur bei starker Vergrösserung 
äusserst fein gestreift u. mit ausserordentlich feiner u. zier- 
licher Spiralskulptur), stark glänzend, kreideweiss, mit dem 
letzten Theile (meist der Hälfte) des letzten Umg. (Neubau) 
dunkler geiärbt, intensiver gezeichnet u. etwas runzelig fein- 
gestreift, Oberseite einfarben, der ganze Unterseite dagegen bis 
etwas über der Mitte des letzten Umg. reichlich mit schmalen, 
schwarzbraunen, zackigen u. unterbrochenen Bändern; Umg. 6, 
die oberen langsam regelmässig, die beiden letzten schneller 
zunehmend, gut gewölbt, stielrund, dei' vorletzte über der 
Mund, stark gewölbt, der letzte gerundet, um den Nabel etwas 
flach, vorn langsam kurz herabsteigend; Naht vertieft; Mund, 
schwach mondfg. -oval, Saum ringsum gerade, dünn, ohne o. 
mit s. schwacher Lippe, Ränder einander s. genähert. G. 11 — 14 
: 7 — 9 mm. (Griechenland hei Prevesa: Blanc ex.) — t'orma 
1) bella W., Kaibe u Zeichnung wie der Typus, aber uuch nuf allen 
Umg. an der oberen Naht mit rechtanpelfgen braunen F'lecken (jeder 
Fleck unten mit einem gleichfarbenen Punkte) geziert. (Diese Zeich- 
nung haben unter zahlreichen typischen nur drei Exemplare.) 



229 
B. Striatella West. {Fauna europ. 1876). 
Uebersicht. 
f Geh. nackt (gerippt, gestreift o. fast glatt.) 

*) Geh. durchbohrt, oft zum Theil verdeckt genabelt. 

a. — Mwisaum weiss. 

aa) Geh. stark gestreift. 

(1) Geh kotiisch-gewölbt o. konisch-dachfg., iveiss, oben fein ge- 
bändert, fleckig o. fiamuiig, letzter Vnu). kantig. (Alg., Tunes.) 
— Sp. 562-564. (,3 b). (27). (28). ' 

bb) Geh. fein gestreift. 

(2) Nabel bald eng, verschlossen, bald durchbohrt, Geh. kreiselfg., 
unten gewölbt, weisslich, gebändert o. fleckig, letzter Umg. 
kantig. (Greta, Egypten.) — Sp. 565—568. 

(3) Nabel punktfg. durchbohrt. Geh. gedrückt kugelig, unten bau- 
chig, iveiss- 0. gelblieh, mit 1 Überb. (oft auch Flecken u. 

' Striemen) u. feinen Basallinien, letzter Umq. gross, bauchig, 
stumpf kantig.' (It., Sard., Fr., Marocco.) (28). (31). 

a) Geh. halbverdeckt durchbohrt, dünn, 
s. fein gestreift, bis fast glatt. — 
Sp. 569—572. ' 

b) Geh. durchbohrt, fest schalig, oben rip- 
penstreifig, unten gestreift. — Sp. 573 
—575. 

b. — Mundsamn braun. 

(4) Geh. kreiselfg., unten abgeflacht, beiderseits dicht rippenstreifig , 
grau- o. gelblich- weiss, einfarben o. gestriemt u. fleckig, unten 
fein gebändert. (Sard., Sic, Malta.) — Sp. 576. (6). (17). 

**'j Geh. eng o. massig ofi'en. 

a. — Mund, mit Lippe (u. Saum) meist roth o. 
rothgelb gefärbt. 

(5) Nabel meist etwas erweitert, Geh. gedrückt konisch, unten ge- 
wölbt, stark gestreift o. gerippt, gelblich o. weisslich, flecken- 
bandig. letzter Umg. gerundet, kantig. (Südeuropa.) — Sp. 
577—579. 

(6) Nabel eng, selten offen trichterfg.. Geh. kugelig-konisch, unten 
meist stark gewölkt, fein gestreift (letzter Umg. oft fast glatt), 
weisslich (an der Mund, oft röthlich), einfarben o. mit 2 -.5 
schmalen (o. meist in einen breiten zus. -fliessenden) Oberb. 
u. mehreren schmalen Basnlbändern, letzter Umg. gerundet. 
(Südeur., Alg., Tunes.) — Sj). 580 — 591. 

(7) Nabel eng o. s. eng, Geh. konisch-geirülbt. feingestreift, weiss, 
einfarben (selten mit undeutlichen Linien auf der Unterseite), 
letzter Umg. kantig, unten gewölbt, diclit f eingehämmert. (Grie- 
chenl., Fr., Alg., Tun.) — Sxj. 592—596. 



230 

(8) Nabel eng o. massig. Geh. gedrückt l-.oiu'.ich o. konisch, gestreift 
(mitunter schwach), weiss, röthlich o. (/7-ougelb, marmorirt o. 
(/ebävdert. letzter Um(/. anfcnnjs schwacli kantig. (Griechenh) 
(30 romed.). (32). (33 ndem.)'. 

1. Geh. fleckig. — Sp. 5!J7—5!)9. 

2. Geh. gebändert. - Sp. 600—60-H. 
h. — Mund, mit Lippe tt. Saum weiss. 

aa) Leister Umg. fast walzig. ^ 

u) Mund, nicht o. schwach gelipjif. 

(9) Nabel massig, Geh. gedrückt kugelig, unregelmiissig gerippt o. 
rippenstreifig (unten schtvächer), opak, dickschalig, weiss o. 
qelblich, einfarbcn o. gebändert, Umg. gewölbt. Mund meist ohne 
Lippe. (Osteuropa.) *— Sp. 6()4 — 6()(t. (,15). (IR). (18). (19). 
(27). (32). 

(10) Nabel massig, Geh. getvölbt-kontsch. dicht iinregelm. gestreift, 
weiss, fleckig o. gebändert. Umg. 5 — ü'/ij gewölbt, letzter Umg. 
vorn gerundet, Mund, fast rund, schwach u. nicht gelippt. 
(Cypern.) — Sp. 607. 

(11) Nabel eng, meist breit erweitert. Geh. stark niedergedrückt- 
gewölbt, geripxH (unten fein gestreift), grau, fleckig, Umg. ge- 
wölbt, letzter gerundet cylindrisch, unten hauchig, Naht tief, 
Mund, höher als breit, ohne Lippe, Basalrand s. stark gebo- 
gen, Saum gerade, fest. (Südeur.. Nordafr.) -- Sp. 608-613. 

(12) Nabel s. eng. Geh. kugelig-konoidisch, fein lamellenrippig, 
kreidig, braunfleckig, letzter Umg. walzig, unten etwas bauchig, 
Mund, gerundet, ohne Lippe. (Frankreich.) — Sp. 614. 

ß) Mund, gelippt. 

(13) Nabel massig, Geh. gedrückt-gewölbt, runzelig gestreift, kreidig, 
grauweiss, mit schwarzen unterbroclienen Bändern o. einfarben, 
Umg. langsam regelmässig zunehmend, letzter gerundet, Mund, 
i. gerundet, tief innen gelippt. (Alger., Tunes.) — Sp. 615. 

(14) Nabel eng. Geh. gedrückt kugelig, dicht regelmässig gestreift, 
weisslich, mit zioei schmalen kastanienfarbenoi Bändern ii. 
einer bleichen BasalUnie, Umg. regelmässig zunehmend, letzter 
fast aufgeblasen. Mund, niondfg .-kreisrund . gelippt. (Span.) — 
'Sp. 616. 

(15) Nabel eng o. durchbohrt, (reh. konisch-gewölbt, stark gerippt, 
weisslich, mit rothgrauen Bändern ^(. weissen, unterbrochenen 
Querstriemen, Umg. langsam zunehmend, letzter massig grösser, 
zus.-gedrückt-gerundet. (Tunesien.) — Sj). 617. 

bbj Letzter Umg. m. o. w. kantig. 

a) Letzter Umg. von oben gesehen 
kaum grösser als der vorletzte. 

uu) Geh. meistens beiderseits 
fast gleich skulptirt. 

16) Nabel s. weit trichterfg., Geh. linsenfg , oben u. unten fast 
gleich schwach gewölbt u. gleich dicht ripj>ens1reiß,g, grauweiss, 
braun marmorirt, letzter Umg. kantig, Mund, quer oblong, 
ohne Lippe. (Alg., Tunes.) — Sp. 6 IS. 



231 

(17) Nabel eng, meist etwas enveitert, Geh. gedrücJct konoiäisch o. 
gewölbt, unten stark gewölbt, gramveiss, liorvfarhen o. röthlich, 
oben meist jleckig o. jiammig, unten oft mit feinen Bändern, 
letzter Umg. schwach stumpf kantig. {Westeur., Alg., Tun.) 

1. Geh. rippen streifig, lamellenrippig o. 
dicht u. scharf gestreift. 

(>) Geh. fleckig o. gebändert. — /S|). 
619-62.6. 

00) Geh. kreidig, ^infarben, opak. 
— Sp. 627—629. 

2. Geh. fein u. undeutlich gestreift, dun- 
kel gefärbt mit hellen Flecken. — Sp. 
630—633. 

(18) Nabel trichterfg., regelmässig erweitert, Geh. konoidisch, regel- 
mässig weiss rippenstreißg, horngelb, mit 1 aussen dunklen, 
innen rothgelben Oberband u. 1 breiten schwachen Basalband. 
Mund, oval, sehivach gelippt. (Fr.) — Sp. 634. (22). 

ßß) Geh. unten schwächer 
skulptirt. 

(19) Nabel eng (massig), Geh. oben wenig, unten stark gewölbt, oben 
stark, unten schwach gestreift, oben braun- o. weissfiammig n. 
gestriemt, unten weisslich, feingebändert, Umg. getvölbt, letzter 
zus.-gedrückt kantig. (Südfr., Span.) — Sp. 635—638. (17). 
(27). (29). 

ß) Letzter Umg. grösser als der 
vorletzte. 



cia) Geh. (letzter Umg.) beider- 
seits gleich skulptirt. 



(20) Nabel an der Mund. m. o. iv. elliptisch o. oval erweitert. Geh. 
niedergedrückt, obentwenig, unten gut gewölbt, bis in den Nabel 
unregelmässig dicht gestreift, weiss o. gelb, m. o. w. röthlich. 
eivfarben o. dunkelbraun gebändert, Mund. s. .<ichief, Basal- 
rand regelmässig, oft stark gebogen. (Frankr., Span.) 

1. Nabel innen .v. eng. — Sp. 639 — 640. 

2. Nabel innen eng. — Sj). 641 — 645. 

3. Nabel innen tnäs.^tig. — Sp. 646 — 650. 

4. Nabel innen weit. — Sp. 651-656. 

(21) Nabel offen o. trichterfg., mitunter weit u. perspectivisch, Geh. 
dicht fein gestreift, einfarben o. gebändert, Umg. schnell zuneh- 
mend, letzter anfangs meist kantig, vorn unten aufgetrieben, 
Mund, mit m. o. iv. stark gebogenem Basalrand- 

1. Geh. stark niedergedrückt, unten ge- 
wölbter. (Südfrankr .) — Sp. 657 — 659. 

2. Geh. gewölbt-konoidisch. (Ah/erien.) — 
Sp. 660. 



232 

(22) Nnbel unten m. o. to. erweitert. Geh. gedrücict konif>ch, uvte» 
hauchifi, kreidig, fest, dicht gestreift. Umg. langsam zunehmend, 
der letzte meist ivenig grösser, anfangs etwas stumpfkantig. 
Mund, breiter als hoch, irinklig, Basalrand schwach gebogen 
0. horizontal, Sjiindclrand s. kurz u. certikaj. {Fr., Span., Port.) 

1. Geh. weiss o. gelblich, meist gebän- 
dert (J Band oben, 3—8 unten). 

a) Nabel innen eng, Gew. gedrückt, 
letzter Umg. kantig, Mund, ob- 
long-gerundet. — Sp. 661—666. 

b) Nabel innen mäs-'iig, Gew ku- 
gelig-gedrückt, letzter Umg. fast 
gerundet, Mund, gedrückt oval 
0. gerundet. — Sj'). 667 — 676. 

c) Nabel innen z. weit, Geio. ge- 
wölbt konisch, letzter Umg. ge- 
rundet, Mund, gerundet. — Sp. 
677—681. 

d) Nabel innen eng (selten trich- 
terfg.), Gew. gedrückt, letzter 
Umg. kantig, Mund, fast vier- 
eckig. — Sp. 682—686. 

2. Die weisse Grundfarbe nur als 5—8 
schmale Bänder sichtbar. — Sp. 687 
—688. 

(23) Nabel eng o. massig, Geh. .sehwach gewölbt, dicht feingestreift, 
glanzlos, fest, weiss, einfarben (s. selten u)uleutlich gebändert), 
Umg. langsam zunehmend, letzter gerundet, Mund. (s. selten 
oblong) meist schwach o. nicht gelippt. (Frankr.) — 82). 689—693. 
[colomis. f.). (35). 

(24) Nabel eng o. massig. Geh. fast gleich gewölbt oben wie unten, 
dicht gestreift, weiss, mit einem breiten schwarzbraunen Ober- 
bande u. mehreren {oft zus.- fliessenden) Basalbändern, letzter 
Umg. at}fangs kantig. {Frankr., Sic.) — Sp. 694—695. 

ßß) Geh. unregelmässig 0. oben 
stärker, unten schwächer 
gestreift. 

(25) Nabel eng. Geh. beiderseits fa.st gleich domfg. gewölbt, dicht 
u. regelm. ripjjen streifig 0. feingerippt, dünn, weisslich, mit 
5—7 schwarzrothen Bändern, Umg. fast flach, letzter anfangs 
kantig. (Alg., Tunes.) - Sp. 696- 698. 

(26) Nabel an der Mund. m. o. w. erweitert, Geh. konoidisch ge- 
wölbt, unten gewölbt 0. bauchig, stark gestreift, weiss, grau o. 
(/eiblich, ynit dunklen Fleckenreihen 0. Funkten {selten^ unter- 
brochen gebändert), Umg. langsam zunehmend, letzter Umg. ge- 
rundet, hinten aufgetrieben. {Span.) 

1. Nabel massig O- eng, letzter Umg. kaum 
in der Mitte zus. -gedrückt. — Sj). 699 
— 705. 



233 

2. Nabel offen, an der Mund, stark er- 
loeitert, Geh. Unsenfg., letzter IJmg. 
kantig. - Sp. 706-707. 

(27) Nabel eng o. durchbohrt, Geh. gewölbt-gedrückt, oben gerippt, 
unten gestreift, weiss, kreidig, einfarben o. fleckig {selten mit 
3—4 B.), Umg. gewölbt, langsam zunehmend, letzter wenig 
grösser, etivas kantig, Mund, meist oblong. (Älg., Tunes.) — 
Sjj. 708—712. 

(28) Nabel durchbohrt. Geh. gedrückt dachfg. (selten etwas konoi- 
disch), unten gut qetvölbt, oben stark regelm. gestreift, weiss, 
oben mit gelben o. bratinen Fleckenbändern o. Querstriemen, 
unten meist gebändert, Umg. fast flach, letzter anfangs kantig. 
(Alg., Tunes., Span.) — Sp. 713-719. 

(29) Nabel eng trichterfg., Geh, gedrückt, gewölbt o. konisch dachfg., 
unten stark gewölbt, oben fast gerippt, unten gestreift, grau o. 
gelblich, gebändert, Umg. fast flach, letzter meist wenig grösser, 
stark kantig o. (jekielt. (Alj)es-Marit.. Sic, Alg., Times.) — 
Sp. 720-723. 

(30) Nabel eng. Geh. unten viel gewölbter als oben, Geh. oben fast 
gerippt u. fleckig, weiss, timg. etwas gewölbt, regelm. schnell 
zunehmend, letzter gross, kantig. {Span., Tunes.) — Sp, 724 
-725. 

(31) Nabel durchbohrt. Geh. etwas kugelig-konisch, unten gewölbt- 
bauchig, feingestreift, weiss, einfarben o. mit durchscheinenden 
Bändern u. Flammen, Umg. etwas gewölbt, letzter s. gross, 
anfangs kantig, Saum meist offen, verdickt. (Times., Span.) — 
Sp. 726—741. 

(32) Nabel eng. Geh. kugelig-gedrückt o. gedrückt-konoidisch {ge- 
drückt 2^y>'(f>'iid^'>if(/-)r [f'ob gestreift, weiss, mit 2—4 überb. 
{Nahtband meist unterbrochen) u. vielen schmalen Basallinien, 
letzter Umg. gross, gerundet o. kantig. {Alg., Tunes.) — Sp. 
742-747. 

(33) Nabel meist s. eng u, an der Mund, etwas erweitert. Geh. 
unten meist gewölbter als oben, fein gestreift, ivei.<!s o. gelblich, 
meist einfarben, mitunter mit 1 Oberbande {selten mit mehreren 
B.), letzter Umg. fast glatt, anfangs kantii]. {Fr., Port., Alg., 

Tunes.) — Sp, 748-758. 

(34) Nabel eng. Geh. gewölbt konisch, unten meist gewölbter, gestreift, 
weiss, meist mit einigen schwachen schmalen Bündern {1 oben), 
Umg. gewölbt, langsam zunehmend, letzter grösser, anfangs 
zus. -gedrückt, kantig. {Frankr., Span., Tunes.) — Sj). 759—762. 

(35) Nabel relativ stark erweitert, Geh. ivenig gewölbt, dicht mit 
verkürzten, gespalteten, ungleichen Streifen skulptirt, grau, ein- 
farben 0. gebändert, Umg. fast flach, letzter anfangs scharf 
kantig o. gerundet mit faden fgem Kiel. {Palästina, Greta.) — 
Sp. 763-767. 

(36) Nabel eng, massig o. plötzlich erweitert. Geh. gedrückt konisch 
0. dachfg. abgeflacht, s. fein u. dicht gestreift (o. fast glatt), 
unten bauchig, kaum gestreift, weiss, breit braun gebändert 
{o, braun mit weissen Bändern), Umg. flach, letzter auf der 
Mitte kantig, Mund, fast ohne Lippe. {Italien.) — xS^j. 768—770. 



234 

(37) Nabel .s. en/j, Geh. gewölbt, diclit genireift, ive.i.<<sUch. bräunlich 
marmorirt, Urne/. 4—4^/.^, (/ewölbt, der letzte gekielt (kantig), 
vom gerundet, Mund. oJaie Lippe, (l'ersien.) — «6^. 771, 

(38) Nabel offen, Geh. kaum gewölbt, gestreift, glänzend weiss, ein- 
farben o, mit kaum merkbaren röthlichen Bündern, Umg, fast 
flach, langsam, letzte?- schneller zunehmend, dieser meist oben 
kantig, um den Nabel auf getrieben, (Alg., Tunes.) — Sp. 773—775. 

(39) Nabel eng, Geh. gedrückt kugelig, beiderseits fast gleich, ge- 
rippt, weiss o. gelblich, mit oft undeutlichen Fleekenbändern 
(fleckig), letzter Umg. gross, gerundet, anfangs kantig, vorn 
herabsteigend. (Tunes.) — Sp. 776—777. 

(40) Nabel eng. Geh. kugelig-konisch, gestreift, weiss, einfarben o. 
mit 1—3 (meist schwachen) Bändern, Umg. etwas gewölbt, letzter 
gross, anfangs schwach kantig. (Alg., tunes.) — Sp. 778—780. 

ff Geh. ivenigstens als jung behaart, gekörnelt o. punktirt, 
Mund, schwach o. nicht getippt. 

(41) Nabel eng o. massig. Geh. gedrückt, unten gewölbt-gcrundet, u. 
beiderseits gewölbt, graubratm, fleckig, dünn, meistens dicht 
behaart, gestreift o. rippenstreifig, letzter Umg. grösser, gerun- 
det, schwach kantig, Mund, gerundet, breiter als hoch, ohne 
Lippe. (Südeur., Nord a fr.) — Sp. 781—706. 

(42) Nabel durchgehend o. weit perspectivisch, Geh. gedrückt o. 
gewölbt, rauh gestreift, als jung kurzhaarig, älter punktirt, 
grau o. hornbraiin. einfarben, fleckig o. gestriemt. letzter Umg. 
doppelt breiter als der vorletzte. (Frankr., Span.) — Sp. 797 — 79!). 

(43) Nabel eng, tneistens etwas verdeckt. Geh. gedrückt kugelig o. 
flach geivölbt, ettvas runzelig gestreift, oben dicht gekörnelt. 
weisslich, mit hornbraunen Querstriemen, o. umgekehrt, letzter 
Umg. erweitert, .stumpf kantig. (Pyrenäen, Spanien.) — Sp. 
800—806. 

(1.) 

562. H. rozeti Mich. Geh. punktfg., zum The-il bedeckt 
durchbohrt, z. erhoben trochusfg. -konisch, mit etwas gewölbten 
Seiten, unten gewölbt, runzelig gerippt, besonders stark auf 
der Kante, dünn, weisslich, oben mit feinen, dunkel hornfar- 
benen Bändern; Umg. 6 — 6 '/j? schwach gewölbt, langsam 
regelmässig zunehmend, der letzte kantig, vorn fast gerundet, 
oben schwach, unten stark gewölbt, vorn ganz o. fast gerade; 
Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gei'ade, scharf, innen 
schwach gelippt, Aussenrand regelmässig gebogen. Spindelrand 
s. wenig zur.-gebogen. G. 12 — 14 : 9 — 10 mm. (Algerien.) 
Cat. Test. Ale. 1833 i^. (5 i. 17 — 18. Bst. Mal. Al<r. I. 18fi4 p. 202 
t. 21 f. 7-11. 

Vur. oxygyra Bgt. (1. c. f. 12): scharf gekielt, oben wie 
Typus gefärbt, unten mit vielen ungleichen, meistens unterbro- 
chenen gelblichen Bändern. 

563. H. rozetopsis Let. rf<- Bgt. Gleich der roziti, aber 
oben konisch-dachfg., rippenstreifig, weisslich, oben mit einem 



285 

rothen unterbrochenen Bande an dem Kiele, Umg. fast flach, 
der letzte zus. -gedrückt kantig, unten weniger gewölbt, we- 
niger scharfkantig, Mund, mondfg.-quer oblong, innen stark 
gelippt. G. 10:7 miu, (Tunesien b. Ccvp Bon.) Prodr. mal. 
Tunis. 1887 p. 36. (B.) 

564. H. rokniaCJl B(ft. Geh. durchbohrt, oben dachfg.- 
konisch, mit kleinem Apex, unten s. wenig gewölbt, zierlich 
stark gestreift, z. dünn u. durchsichtig, glänzend, hornfarben, 
an der Mund, heller, oben mit weisslichen Flammen an der 
Naht; ürag. 6, etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, 
der letzte etwas grösser, kantig (die Kante vorn schwach), 
oben schwach gewölbt, unten gerundet, vorn gerade: Naht 
eingedrückt; Mund, schief, moudfg. -oblong, aussen schwach 
stumpfwinklig. Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder 
dünn verbunden. Basalrand gestreckt gebogen, Spindelrand oben 
zur. -gebogen. G. 10:8 mm. (Algerien b. Roknia.) Moll, nouv., 
litig. 1868"p. 250 t. 38 ^f. 5-9. 

(2.) 

565. H. dieiisis Maltz. Geh. schnell verschlossen, an 
der Mund, schnell erweitert durchbohrt, gedrückt konoidisch, 
auf beiden Seiten dicht etwas unregelmässig gestreift, fest, 
kreidig, weisslich. gebändert u. fleckig: Umg. 6. s. wenig ge- 
wölbt, s. langsam u. regelmässig zunehmend, der letzte wenig 
gi'össer, anfangs zus. -gedrückt, scharfkantig, an der Mund. z. 
gerundet, unten gewölbter, vorn fast gerade: Naht fein; Mund, 
schief, mondfg. -etwas oval-gerundet, Saum gerade, scharf, innen 
fein weissgelippt, Unterrand gestreckt-bogig, Spindelrand oben 
s. wenig verbreitert. G. 10 — 11* 2-^ — 1^'^mm. (Ins. Standia 
b. Creta.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 104, Kob. Icon. N. F. f. 549. 

566. H. lliesosteilil West. Geh. eng. bald verschlossen, 
an der Mund, etwas erweitert genabelt, gedrückt konoidisch, 
s. dicht regelmässig feiugestreift o. gestreift, kreidig, fest, opak, 
weisslich. dunkel gebändert, selten einfarben; Apex stumpf; 
Umg. 6—6 'V schwach gewölbt o. abgeflacht u. an der Naht 
etwas kantig, langsam zunehmend, der letzte etwas grösser, 
zus. -gedrückt walzig. auf der Mitte undeutlich kantig, vorn 
langsam z. tief herabsteigend; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet, 
mitunter etwas oval, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, 
Ränder zuneigend, Spindelrand kaum verbreitert. G. 10 : 6 ' -j 
— 7 mm. (Greta bei Arkhanes.) Apergu faune urece 1879 p. 71 
t. 3 f. 23. 

567. H. psiloritilllil Maltz. Geh. etwas verdeckt durch- 
bohrt, niedergedrückt, oben gerundet gewölbt, mit grossem 
stumpfem braunem Apex, rauh gestreift, auf dem letzten Umg. 



236 

rippenstreifig, unten dicht gestreift, weisslich, mit einem oberen 
u. 2 — 3 unteren braunen, bald breiten bald feinen Bändern; 
Umg. ÖV'q? wenig gewölbt, s. langsam u. regelmässig zuneh- 
mend, der letzte wenig breiter, undeutlich kantig-geruudet. vorn 
s. wenig herabsteigend; Mund, niondfg., fast kreisrund, innen 
weiss, stark gcbändert, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, 
Aussenrand kurz, Inneurand regelmässig gebogen, Spindelrand 
oben etwas zur. -gebogen. G. 8 : 6 mm. (Creta hei Asomato.) 
Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 105, Kob. Icon. N. T. f. 550. 

568. H. i^uilliati Bgt. Geh. s. eng genabelt o. durch- 
bohrt, etwas kugelig-konoidiscli, fest, stark glänzend, weiss, 
einfarben o. mit schwarzen, unterbrochenen, auf der Unterseite 
oft undeutlichen Bändern, zierlich gestreift, auf dem letzten 
Umg. h. u. d. gehämniert; Gew. erhaben konoidisch, mit klei- 
nem Apex; Umg. 6, gewölbt, etwas kantig, langsam zunehmend, 
der letzte gerundet, anfangs etwas kantig (die Kante gegen die 
Mund, hin undeutlich), vorn gerade; Naht, eingedrückt; Mund, 
kaum schief, gerundet, Saum gerade, scharf, fast ohne Lippe. 
Ränder genähert, oft durch einen feinen Wulst verbunden. G. 8'/-, 
rTMj mm. (Kgi/pten b. Alexandria.) Spec. nnviss. 1876 p. 51. 

(3.) 

569. H. tutjl Paul. Geh. halbbedeckt durchbohrt, kugelig, 
oben s. niedrig konisch-gewölbt, z. unregelmässig feingestreift, 
unten bauchig, bis fast glatt, beiderseits mit vielen punktfgen 
Eindrücken, dünnschalig, weisslich o. gelblich, mit einem dunkeln 
Oberrande an der Kante u. meistens vielen s. feinen u. hellen 
Linien auf der Unterseite; Unig. 5V/2 — 6, schwach gewölbt, 
die oberen langsam, die letzten schnell zunehmend, der letzte 
grösser, unten l)auchig. gerundet, oben gerade: Mund, schief, 
gross, mondfg. -kreisrund, fast höher als breit, innen mit schar- 
fen Bändern, Saum gerade, scharf, innen fein gelippt, Unterrand 
stark gebogen, Spindelrand oben verbreitert u. umgeschlagen. 
G. 13 — 14 : 9 "j — 11 mm. (Sardinien in Prov. Caghari.) Fauna 
Sardegiia 1882 p. 103 t. 7 f. 1. - Forma 1) minor, G. 10 1?'/^ mm., 
letzter Unig. kantig, an der Mund, oerundet. 

570. H. metilbohl West. Jung (mit nur 'i^i^ Ürag.): 

punktfg. durchbohrt, oben s. stark niedergedrückt, unten s. 
stai'k bauchig, etwa auf der Mitte s. scharf kantig, fast gekielt, 
überall s. i'ein gestreift u. durch feine Spirallinien dicht u. 
zierlich gegittert; fa'<t ansgeioarhse^i: s. eng u. zum Theil be- 
deckt durchbohrt, oben domfg. gewölbt, mit s. kleinem Apex, 
unten stax'k bauchig, fein u. schwach, l)eiderseits gleich, gestreift, 
ohne Spiralskulptur, weiss, oben mit drei rothbraunen, ganzen 
(nur h. u. d. von der Grundfarbe fein unterbrochenen) Bändern, 
unten mit vielen (6 — 7) schmalen Bändern; Umg. 5. regelmässig 



237 

zunehmend, etwas gewölbt, der letzte anfangs zus. -gedrückt, bis 
zur Mitte z. scharfkantig, dann gerundet, an der Mund, unten 
stark bauchig, oben gerade; Mund. (5 : B'/j mm.) vertikal, breit 
mondfg., mit einem starken Winkel zw. dem langen, stark 
gebogenen Aussenrande u. dem kurzen, fast vertikalen Spin- 
delrande, Saum gerade, innen weissgelippt. G. 11 : 7 "j mm. 
(Ins. Lampedusa: Adami ex.) 

571. H. Caroli Dohrn <& Heyn. Geh. s. eng, etwas be- 
deckt durchbohrt, oben gedrückt gewölbt, dicht rippenstreifig, 
unten wenig gewölbt, dicht feingestreift, oben mit dunkel- u. 
hellbraunen Bändern. Flecken u. Striemen, unten einfarben o. 
mit einem o. mehreren ungleichen Bändern; Umg. 5\'2, schwach 
gewölbt 0. fast flach, langsam zunehmend, der letzte anfangs 
zus. -gedrückt, dann gerundet, vorn plötzlich kurz herabgebogen; 
Mund. s. schief, mondfg. -oval, Saum gerade, innen weissgelippt, 
Spindelrand oben stark verbreitert u. umgeschlagen. G. 8 — 9 
: 5 '/j — 6 mm. (Bedearen, Yviza.) Malak. Blatt. 1862 p. 107, 
Hidalgo Cat. nioll. teir. Esp. l 16 f. 161-165. 

572. H. CailKM'Uta Mss. Geh. fast halbbedeckt durch- 
bohrt, gedrückt kugelig, oben stumpf domfg.. schwach gestreift, 
unten bauchig, oft fast glatt, dünnschalig, weisslich. gelb u. 
dunkel marmorirt, oft mit einem dunkeln unterbrochenen Ober- 
bande u. feinen schwachen Linien auf der Unterseite; Umg. 6, 
langsam zunehmend, die oberen flach, der letzte von der lini- 
ären Naht abschüssig, stumpf kantig, unten gerundet; Mund. 
etwas schief, mondfg.-rund, Saum gerade, scharf, innen breit 
aber schwach gelippt, der oben ausgeschlagene Spindelrand 
schief in den gebogenen Basalrand übergehend. G. 15 : II mm. 
(Marocco h. Mogador.) Jahrb. Mal. Ges. 1874 p. 12 t. 4 f. 1. 

573. H. subprot'uga Stab. Geh. s. eng, etwas verdeckt 
genabelt o. durchbohrt, niedergedrückt-gewölbt, mitunter mit 
z. erhoben konischem stumpfem Gew., dicht regelmässig haar- 
fein rippenstreifig, z. dünnschalig, gelblichweiss o. grau, meist 
mit einem schwachen unterbrochenen Oberband u. s. feinen u. 
hellen Basallinien, s. selten mit dunklem, breitem, ganzem 
Oberband u. dunklen Basallinien; Umg. 5 ^/j, etwas gewölbt, 
der letzte gross, walzig gerundet, anfangs kaum merkbar kan- 
tig, gegen die Mund, zu langsam kurz herabsteigend; Mund, 
schief, mondfg. -gerundet-oblong, gedrückt, Saum am Nabel etwas 
verbreitert u. zur.-gebogen, innen weiss- o. röthlich gelippt. 
G. 9 — 12:6 — 10 mm. (Süditalien.) Moll. terr. du Piemont 1864 
p. 47, West. Fauna Europ. 1877 p. 109, Paul. Fauna Calabr. 1880 
p. 101 t. 6 f. 1 — 4. — Syu. H. aradasn Kob. pr. p. Icon. f. 1460. 

574. H. (leaua (Tassy) Berthier. Geh. fast punktfg. 
durchbohrt, kugelig, oben gewölbt-gerundet, grob rippenstreifig. 



238 

unten feiner gestreift, kreidig, opak, glanzlos, schmutzweiss, 
mit einem braunen, von den weissen Rippchen unterbrochenen 
Oberbaude; Umg. 5, etwas gewölbt, laugsam regelmässig zuueh- 
mend. der letzte z. weit u. bauchig, vorn geruudet, schwach u. 
langsam herabsteigend; Mund, wenig schief u. mondl'g.. kreis- 
rund, Saum gerade, scharf, innen etwas gelippt, Spindelrand 
oben verbreitert. G. 8 : 6 mm. (Franhreich hei Die.) Bull. mal. 
SOG. Fr. 1884 p. 354. (B.) 

575. H. \^\^\\Yi'Si\\\A (Tassy) Berthier. Geh. durchbohrt, 
gedrückt kugelig, beiderseits gleich gewölbt, oben rippenstreifig, 
unten gestreift, schmutzweiss, mit einem bald engeu, bald brei- 
ten Oberbande, welches, mit weissen Flammen bemengt, oft die 
ganze Oberseite bedeckt; Umg. 5, etwas gewölbt, z. schnell 
zunehmend, der letzte relativ gross, erweitert, anfangs etwas 
kantig, vorn gerundet, etwas herabsteigend; Naht eingedrückt; 
Mund, fast vertikal, z. mondfg., halbrund, Saum gerade, scharf, 
innen z. tief gelippt, Spindehaud verbreitert. G. 8:5 mm. 
(Frankreich hei Die.) L. c. p. 355. (B.) 

(4.) 

57(3. H. llH^da Porro. Geh. punktfg., halbbedeckt durch- 
bohrt, oben gedrückt konoidisch o. kreiselfg., mit kleinem Apex, 
unten wenig gewölbt, etwas abgeflacht, beiderseits dicht rippen- 
streifig, meist mit zahlreichen feinen Impressionen, grau- o. 
gelblich-weiss, einfarben o. oben mit hellbraunen Striemen u. 
Flecken, unten mit feinen, meistens s. schwachen Linien: Umg. 
5, regelmässig z. langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte 
bald stark zus. -gedrückt walzig, kaum merkbar kantig, bald 
anfangs deutlich u. noch an der Mund, sichtbar kantig, vorn 
gerade o. s. wenig herabsteigend: Mund, horizontal, schief 
mondfg. -oval, Saum etwas offen, innen rothbraun, dann weiss 
o. rothgelb gelippt. Ausseuraud stark gebogen, Inuenrand ge- 
streckt gebogen, oben kurz umgeschlagen. G. 9 — 12 : 6 — 8 mm. 
(Sardinien, Sieilien, Malta.) Revue zool. 1840 p. 126. — Syn. 
H. svhclausa Rssm., Chemn. Couch. Gab. 2. Hx. t. 119 f. 7—8. 



(5.) 

577. H. proflli^il .4. Schm. Geh. massig genabelt, m. o. w. 
gedrückt, mitunter z. erhoben konoidisch o. spitz gewölbt, mit 
hornbraunem Apex, dicht regelmässig, beiderseits fast gleich 
feingerippt, schmutzig weissgelb, meistens mit schmaler weisser 
Kielbinde, oben von einem dunklen Fleckenbande begrenzt u. 
mit hornfarbenen Striemen quer über den Umg., Unterseite 
mit mehreren schmalen Bändern; Umg. 6, etwas gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte s. schwach kantig, anfangs beider- 



239 

seits gewölbt, vorn unten gewölbter, s. kurz herabsteigend; 
Müud. etwas gedrückt, wenig ausgeschnitten, schwach oval- 
gerundet, Saum gerade, scharf, innen sammt der Lippe kirsch- 
roth o. mit rothgelber Lippe. Spindelrand oben s. wenig ver- 
breitert. G. 10-12:7 — 9 mm. (Noj'ditalien, Tstrien, Dalni., 
Griechenland.) Malak. Blätter 1854 p. 18, «tylommat. 1855 p. 30 t. ß 
f. 38 (anatoiii.) — Syu. H. striata Rssm. Icon. f. 354 b. (Loc. orig. 
Triest am Molo des Leuchthurmes), H. lihari Fag. Bull. soc. mal. Fr. 
1884 p. 113. — Bern. Schmidt hat freilich diese Art 11. cc. "H striata 
Drp.", die ihm ex autopsia unbekannt war, benannt, aber mit Exem- 
plaren von Trie-vt vor den Augen, auf welchen er ausdrücklich seine 
anatomischen Untersuchungen gemacht, wesshalb die Namensverände- 
rung Fagots unnöthig ist. 

Var. allica Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1883): oben weiss, 
mit einem breiten ganzen Bande ül)er der Naht u. n)it einigen 
Basalbändern, Mund, mit gelblicher, fleischfarbener o. dunkler 
Lippe: G. 8— 10: 5''2— 6'/2 mm. (Griechenland.) 

* H. inedioliUieilsis -i'a^^. G-eh. relativ Öffner genabelt, 
klein, oben stark gedrückt konisch o. kreiselfg., s. dicht rippen- 
streifig, dünnschalig, weisslich o. gelblich, s. selten einfarben, 
selten mit einem schwarzbraunen Oberbande u. 4 — 5 gleichen, 
scharfen Basalbändern, meistens mit den letzten gleich und 
m. o. w. verflossen, mitunter mit dem Oberbande s. breit u. 
den Unterbändern in eins zus. -fliessend, so dass von der weiss- 
lichen o. schmutzgelben Grundfarbe nur schmale Linien (je eine 
an der Naht, auf der Mitte u. um den Nabel) übrig bleiben; 
Gew. spitzgewölbt; Umg. 5, wenig gewölbt, der letzte grösser, 
etwas kantig, unten gewölbter, vorn gerade; Mund, gerundet, 
mit schwacher kirschrother, selten rothgelblicher Lippe. G. 7 — 8 

:5— Ö'/a ni'ö- (Oberitalien.) Bull, soc. mal. Fr. 1884, H. str, var. 
Rssm. Icon. f. 354 a. 

* H. cisulpina Jan. Geh. etwas enger genabelt, gross, 
gedrückt konisch, stark rippenstreifig, strohgelb, wenig u. hell- 
braun gezeichnet; Umg. bei der jungen Schnecke u. noch sicht- 
bar die oberen bei der ausgewachsenen sehr scharfkantig, der 
letzte deutlich kantig; Mund, weniger gerundet, mehr eifg., 
gedrückt, mit rothgelblicher Lippe. G. 12:9 mm. (Oberitalien.) 
Rssm. Icon. f. 354 c. 

* H. etruscsi Tss. Geh. an der Mund, regelmässig er- 
weitert genabelt, z. gedrückt, konisch-dachfg., gestreift (un- 
regelmässig, dicht u. schwächer auf den oberen Umg., weit- 
läufiger u. stärker auf dem letzten), glänzend, porzellanweiss, 
meist mit einem breiten kastanienfarbenen Bande auf jeder 
Seite, seltener mit mehreren Bändern auf der Unterseite; Umg. 
6, fast abgeflacht, schnell regelmässig zunehmend, der letzte 
grösser, vorn etwas erweitert u. herabsteigend, unten etwas 
gedrückt, in der Mitte schwach kantig, unten stark gewölbt, 



240 

schnell in den Nabel herabfallend; Naht wenig deutlich; Mund, 
schief, moadfg. -gerundet, Saum scharf, innen weiss- o. roth- 
gelippt, Spindelrand oben zur.-gebogen. G. 10:7 mm. (Italien 
in Etrurien.) Catal. nioll. Pisa 1866 |). 14 (H. profuga var.). — 
siyn. H. arnusiaca Vag. 1. e. 

* H. gradiscjlliensis Fag. Geh. massig, an der Mund, 
kaum erweitert genabelt, konisch-niedergedrückt, dicht regel- 
mässig gerippt, besonders auf dem letzten Umg., weiss, einfar- 
ben o. dunkelgelb gebändert; Umg. ö'/j, langsam regelmässig 
zunehmend, gewölbt, der letzte grösser, beiderseits gewölbt, kaum 
etwas kantig, vorn erweitert u. etwas herabsteigend; Naht tief; 
Mund, schief, mondfg.-oval, Saum scharf, innen gelippt, Ränder 
genähert. G. 9 — 10:7 mm. (Tstrien b. Gradisca.) L. c. p. 116. 

Var. luu^gianica Stoss. in sc: gleich der yradiscanensis, 
aber schmutzgelb, reichlich mit dunkeln Händern, Striemen u. 
Flecken geziert, um den Nabel heller, Umg. weniger gewölbt, 
der letzte anfangs zus. -gedrückt u. oft scharfkantig, an der Mund. 
stumpf kantig. Mund, niondfg. -gerundet. (Muggia b. Triest.) 

* H. iiprutitiail.1 Fag. Geh. cylindrisch u. an der Mund. 
kaum erweitert genabelt, erhoben konisch-dachfg., stark regel- 
mässig rippenstreifig, glanzlos, weiss, einfarben o. mit einem 
kastanienfarbenen Oberbande u. verschiedenen Basalbändern; 
Umg. 6, wenig gewölbt, schnell zunehmend, der letzte grösser, 
beiderseits gewölbt, gerundet, vorn weder erweitert noch herab- 
steigend; Naht wenig eingedrückt; Mund, schief, mondfg. ge- 
rundet, Saum gerade, innen gelippt, Ränder etwas genähert. 
G. 9 — 10 : 8 mm. (Italien, AI. Majella u. Caramanico in 
Abruzzen.) h. c. p. 120. 

* H. floreiitillil Fag. Geh. offen genabelt, gedrückt ko- 
nisch, dicht regelmässig, wenig deutlich, überall gleich gestreift, 
dunkel gelblich, einfarben; Umg. 5^'^, die oberen langsam regel- 
mässig zunehmend, der letzte grösser, vorn erweitert, etwas 
herabsteigend, beiderseits zus. -gedrückt, etwas kantig; Mund, 
kaum schief, mondfg. -gerundet, Saum weinroth, innen weiss- 
gelippt, Ränder genähert. G. 10 : 6 mm. (Rah bei Florenz.) 
L. c. p. 118. Erinnert sehr an H. siticulosn (K.) 

* H. bniiidusiniia Fag. Geh. massig o. offen, an der 
Mund, kaum erweitert genabelt, konisch dachfg. . gedrückt, 
stark, überall gleich, an der dadurch zachigen Naht meist 
gröber rippig gestreift, schmutzig gelb, glanzlos, mit einem 
hellbraunen Oberbande, welcher auf den oberen Umg. nahe an 
der weissgesäumten Naht fortgeht; Umg. 6, etwas gewölbt, 
regelmässig schnell zunehmend, der letzte grösser, mit weisser 
Kante, vorn erweitert u. etwas herabsteigend; Naht s. tief o. 



241 

gekielt; Mund, etwas schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, 
rosenfarben, innen schwach gelippt, Ränder genähert. G. 11 
: 8 mm. {Ttalien hei Brindisi.) L. c. p. 115. 

* H. triu§;j» (West.) Fag. Geh. fast cylindrisch, an der 
Mund, regelmässig erweitert genabelt, (^'^ der Länge aber nur 
wenig der Breite des vorletzten ümg. sichtbar), gedrückt, bei- 
derseits fast gleich gewölbt, auf den oberen Umg. dicht, auf 
dem letzten weitläufiger u. stärker bis in den Nabel rippen- 
streifig, grauweiss, glänzend, einfarben o. oben mit braunem 
Fleckenbande u. Querstriemen, unten mit feinen hellbraunen 
Linien, ümg. 6, gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der 
letzte zus. -gedrückt, kantig, vorn weder erweitert noch herab- 
steigend; Naht s. eingedrückt; Mund, kaum schief, kreisrund, 
Saum gerade, gelb, innen stark porzellanweiss gelippt. G. 8 — 10 
: 8 mm. (Italien, Ins. Lddo, Istrien h. Sestiana unweit Triest.) 
L. c. p. 117. — Forma 1) htorea W.. die zwei vorletzten Umg. fast 
flaÄh, an der Naht gekielt, der letzte anfangs scharf, nach der Mund, 
hin stumpf kantig (Lido); 2) morifalconensis Stoss. in sc: öfters ge- 
bändert, unten schwächer rippenstreifig, im Nabel weniger der Länge, 
viel mehr der Breite des vorletzten Ilmg. sichtbar (Monfalcone). 

* H. ingoi Caf. Geh. eng genabelt, etwas kugelig-konoi- 
disch, oben gewölbt u. etwas skalarid, unten gewölbt, fest, 
kreidig, scharf rippenstreifig, weisslich, mit einem schmalen 
dunkeln Oberbande u. mehreren Linien auf der Unterseite; 
ümg. 5, massig gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
kaum grösser, gerundet, z. gewölbt, vorn fast gerade; Naht 
z. eingedrückt; Mund, kaum schief, gerundet, Saum innen stark 
rothgelb gelippt, Spindelrand oben nicht verbreitert. G. 8 : 6 mm. 
(Sicilien bei Palermo.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 305. (C.) 

Vai\ paliiinboi Cqf. I.e.: s. eng genabelt o. durchbohrt, 
fast kugelig-konoidisch, oben gewölbt-konisch, unten gewölbt, z. 
fest u. kreidig, s. stark rippenstreifig, weisslich, mit schwarzen 
unterbrochenen Bändern: ümg. 5, etwas gewölbt, regelmässig 
zunehmend, der letzte anfangs kantig, vorn gerundet u. gerade; 
Naht kaum eingedrückt: Mund, fast gerundet, Saum gerade, scharf, 
innen gelippt: G. 8:6 mm. (Sicilien bei Sciacca: Adami ex.) 

* H. nieridionulis (Parr.) Mss. Geh. trichterfg, offen 
u. an der Mund, in einen stark gekrümmten Bogen erweitert 
genabelt (Nabel kreisrund, bis mehr als '/^ der Gesammtbreite), 
niedergedrückt konisch-dachfg., dicht regelmässig, auf letztem 
ümg. stärker gestreift, weiss- o. gelblich, s. selten einfarben, 
meistens mit einem unterbrochenen (seltener ganzen) Ober- 
bande, oft auch mit schmalen Basalbändern; ümg. wenig ge- 
wölbt, der letzte zus. -gedrückt cylindrisch, kantig, vorn ge- 
rundet, unten gewölbter; Mund, mondfg., etwas oval-gerundet, 
innen rothbraun gelippt. G. 11 — 12:7*/j — 8 mm. (Dalmatien, 
Griechenland in Corfii, Italien, Sicilien.) Coq. Bellardi 1854 p. 6, 

16 



242 

Coq. Schlafli T. 1859 p. 8, Rssni. Icon. f. 354 e. Junior = E. striata 
V. jonica Mss. — Forma 1) parentina Stoss. in sc, schniutzgelb, mit 
s. schwachen hellbraunen Bändern, Mund. mondf(T..g-erundet, innen 
nicht o. sehr schwach gelblich <>elippt (Istrien b. Parenzo). 

Var. gyros« W.: weit trichterfg-. genabelt, stark nieder- 
gedrückt, kaum etwas gewölbt, graugelb, mit kaum merkbaren 
Bändern, Umg. S'/j, die oberen flach o. s. wenig gewölbt, an 
der Naht kantig, der letzte gegen die Mund, erweitert, die erste 
Hälfte zus. -gedrückt, scharfkantig, dann bis an die Mund, stumpf- 
kantig u. unten gewölbter, vornen herabsteigend, Mund, oval, 
gedrückt, Saum gerade, braun, Lippe rothgelb; G. 9—13 : 6—8 
mm. (Sicilien bei Sciacca: Adami.) 

* H. lesilliaca Fag. Geh. inneu eng, an der Mund, plötz- 
lich erweitert, oben s. wenig gewölbt o. fast flach, unten ge- 
wölbt, schmutzgrau, einfarben, dicht regelmässig, auf letztem 
Umg. nach u. nach stärker, gestreift; Umg. 6, langsam regel- 
mässig zunehmend, aligt'flacht, der letzte etwas grösser, oben 
dachfg., auf der Mitte scharf kantig (die Kante zackig), vorn 
herabsteigend, nicht erweitert, unten bauchig: Naht tief ein- 
gedrückt; Mund. s. schief, mondfg. -kreisrund, Saum gerade, 
scharf, innen weissgelippt, Spindelrand in der Mitte zur. -gezogen, 
an der Basis plötzlich in den Unterrand übergehend. G. 11 
: 7 mm. (Dohnatien in Lesina.) L. c. p. 114. 

* H. Jllberti Kob. Geh. mittelweit aber offen genabelt 
(Nabel \', des Durchmessers), niedergedrückt, oben gewölbt o. 
sehr gedrückt pyramidal, stark gestreift, der letzte Umg. grob 
u. weitläufig gerippt, die oberen mehr dicht u. fein gefurcht. 
fest, kreidig, glanzlos, weisslich, häutig mit undeutlichen blass- 
braunen Binden u. die Oberseite unregelmässig fleckig u. ge- 
wölkt, mit dunkeln Apex u. helleren Streifen; Umg. 6, gut 
gewölbt, in der Jugend gekielt, langsam regelmässig zunehmend, 
der letzte kaum verbreitert, mit stumpfer, wie gezähnter, Kante; 
Mund, wenig schief u. ausgeschnitten, gerundet, oben bisweilen 
etwas gehoben, Saum gerade, innen mit einer scharfen weissen 

0. gelben ' Lippe, Känder genähert, Spindelrand umgeschlagen. 
(}. 12—13:9—10 mm. (Mai^ocro bei Mogador.) Icon. N. F. 

1. 1884 p. 44 (IL colomiesiana Icon. f. 1456). 

* H. partheilisi (Hagemn.) BgL Geh. genabelt, beiderseits 
fast gleich massig gewöll)t. stumpfwirbelig, stark gestreift o. 
feingerippt, z. dünn, glänzend, weissgelblich, mit i'othen Flecken- 
bändern: Umg. (). etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der 
letzte gross, anfangs zus. -gedrückt u. etwas kantig, an der 
Mttnd. weit, gerundet, oben gerade; Mund, wenig schief u. 
mondfg., gross, halbkreisfg,, inneu rothgelb, Saum gerade, scharf, 
innen gelippt. Basalrand etwas offen, Spindelrand wenig ver^ 
breitert. G. 11:7 inm. {Tunesien bei ßeja.) L. c. p. 44. (B.) 

578. ll.jaj'lel Falad. Geh. innen z. ofi'en, von der Mitte o. 
vom letzten Drittel des letzten Umg. erweitert genabelt (Nabel 



243 

etwa ' '3 des Durchmessers), fast flach niedergedrückt, mit roseu- 
farbigem Apex, s. regelmässig runzelig-feingei-ippt, etwas kreidig, 
weisslich strohgelb: Umg. 5 '/j, wenig gewölbt, schnell regel- 
mässig zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte gross, 
etwas gedrückt-gewölbt, vornen fast gerade; Mund, etwas schief, 
gerundet-raondfg.. Sauin gerade, innen nahe dem Rande weiss- 
gelippt, Ränder stark gebogen, Spindelrand oben etwas zur.- 
gebogen. G. 12:6V'2 mm. (Marocco am Souani hei Tanger.) 
Rev. Zeel. 1875 p. 85 t. 9 f. 10—12. (Pal.) Beschreibung nach einem 
einzigen Ex. 

Var. rusticula Palad. 1. c. (f. 7 9): enger, mitunter 
ganz trichterfg. genabelt, m. o. w. stark gfewölbt, z. regelmässig 
u. stärker feingerippt, selten einfarben grauweiss, meist mit 1 
breiten braunen Nahtbande, 1 Oberbande u. mehreren Basal- 
bändern, Apex fast schwarz, ümgr. unregelmässiger u. schneller 
zunehmend, der letzte grösser, schön gerundet; G. 12—14:8 — 9 
mm. (Paladilhe hat nur ein Exemplar bei Meknes unweit Tanger 
gefunden, Freund Ponsonby hat mir eine beträchliche Anzahl 
geschickt.) 

579. H. hsimilcaris Kobi G-eh. massig genabelt, gedrückt, 
fast kreisrund, feingestreift, fest, hell gelblichweiss bis hell- 
braungelb, m. o. w. mit tief braunen Bändern geschmückt, welche 
obenher in striemenartig zus. -fliessenden Flecken aufgelöst sind; 
Gew. gewölbt kegelfg.; Umg. 6. gut gewölbt, langsam zuneh- 
mend, der letzte etwas erweitert, gerundet, unten stärker ge- 
wölbt, aller doch etwas abgeflacht; Mund. z. schief, quereifg.. 
etwas gedrückt, Saum scharf, innen braun, dahinter mit einer 
starken, scharf vorspringenden orangefarbenen Lippe belegt. 
G. 14:9 mm. (Sicilien, M. Pellegrivo.) Icon. f. 1449. (Kob.) 

? H. rhytiphora Charp. Geh. genabelt, kugelig-gedrückt, 
unten gewölbt, auf der Mitte kantig, runzelig-gestreift, kreidig, 
einfarben; Mund, mondfg. -gerundet. Saum gerade, scharf, innen 
roth, dahinter weissgelippt, Ränder genähert; Umg. 4^,2. G. 10 
: 5 mm. (Egypten hei Cairo,) Zeitschr. f. Malak. 1847 p. 131. (Ch.) 



(6.) 

580. H. Iierbutica Fag. Geh. offen trichterfg. genabelt 
(^/y der Länge des vorl. Umg. sichtbar), niedergedrückt konoi- 
disch, unten schwach gewölbt, unregelmässig feingestreift o. 
fast glatt, glänzend, weisslich, mit 1—2 Oberb. u. einigen 
schmäleren Basalbändern (das Oberband u. das Umbilicalband 
oft die breitesten); Umg. 5 V/j — 6, gewölbt, z. schnell regel- 
mässig zunehmend, der letzte grösser, vorn nicht erweitert, 
langsam wenig herabsteigend, beiderseits gewölbt, aber um den 
Nabel zus. -gedrückt 0. abgeflacht; Mund, wenig schief, etwas 
gedrückt, mondfg. -gerundet-ovaL innen weiss, scharf gebändert, 



244 

Saum innen lothbraun, gerade, scharf, fein weissgelippt, Ränder 
zuneigend, fast gleich u. schwach gebogen. G. 12 — 14 : 8—9 mm. 
(Frankreich, in Hante-Garonne.) Diagn. d'esp. nouv. 1884 p. 13. 

581. H. krizeiisis Bgt. Geh. eng genabelt, konoidisch, 
feingestreift, weisslich, mit rötlilicheu. unterbrochenen, oft fast 
obsoleten Bändern; Umg. 6^/2, etwas gewölbt, langsam zuneh- 
mend, der letzte aber erweitert, grösser, anfangs schwach kantig. 
z. gerundet, vorn gerade; Mund, schief, mondfg., gedrückt- 
eirund, Saum innen weiuroth, gerade, scharf, massig gelippt, 
Spindelrand verbreitert. G. 15:11 mm. (Frankreich, Italien, 
Griechenland, Algerien, Tunesien.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 48. 

582. H. SOlailOi Sei-v. Geh. eng genabelt, oben erhoben 
konisch, mit kleinem Apex, unten z. bauchig, scharf feinge- 
streift, letzter Umg. fast glatt, etwas kreidig, glänzend, weiss, 
einfarben (selten mit graulichen m. o. w. schwachen Bändern), 
an der Mund. fleichfarben-gell)lich; Umg. 6, fast flach, regel- 
mässig zunehmend, der letzte gross, anfangs etwas kantig, an 
der Mund, gross, bauchig-gerundet, oben gerade; Mund, wenig 
schief, z. mondfg. -kreisrund, etwas höher als breit, Saum gerade, 
scharf, innen fleischfarben-gell», massig gelippt, Ränder wenig 
getrennt, Spindelraud al)er schwach verbreitert. G. bis 11:9 
mm. (Spanien, Algerien hei Mustapha, Tunesien hei Tehomxla.) 
Et. moll. Esp. 1880 p. 96. (S.) 

583. H. iFgilil Foc. Gleich der solanoi, aber kugliger, 
mit höherem Gew. u. gewölbterer Basis, beiderseits gleich dicht, 
wellig, unregelmässig, s. fein gestreift, graulich-weiss, mit dun- 
kelbraunen Bändern auf der Unterseite. Umg. gewölbter, lang- 
sam regelmässig zunehmend, der letzte am Anfang gut gewölbt, 
grösser, gegen die Mund, hin langsam heral)steigend, Mund. z. 
schief, Saum innen mit 1 — 2 röthlichen Lippen, Oberrand s. 
kurz, gerundet. Aussen- u. Unterrand stark gel)Ogen. G. W^i,^ 

— 12 V2 : '''V'a— *^ ^1"- (Frankreich.) Bull. soc. mal. Fr. 1887 
p. 178. — Forma 1) major, Breite 15—16 mm.; 2) minor, Geh. kleiner, 
oft etwas kuslipef; 3) zonata Loc, mit 5 — 7 schmalen, zus. -hängenden 
Basalhändern; 4) marmorea Loc, Geh. marmorirt mit grauen u. braunen 
Flecken; 5j lutea Loc, schmutzgelb, einfarbig o. mit einem Oberbande; 
6) liitco-ionata Loc. schmutzgelh, mit schmalen, braunen, unterbro- 
chenen Basalbändern. 

584. H. XJllOlliCil Serv. Geh. eng genabelt, oben gewölbt- 
etwas konoidisch, unten gewölbt, gestreift, schmutzig weiss- 
gelblich, au der Müud. dunkelroth, meistens einfarbig, selten 
mit einem dunkeln unterbrochenen Oberbande; Umg. (>. die 
oberen etwas gewölbt o. fast flach u. üantig an der Naht. z. 
schnell regelmässig zunehmend, der letzte anfangs zus. -gedrückt 
u. schwach kantig, dann weit u. gerundet, vorn langsam herab- 
steigend; Mund, wenig schief, kaum mondfg.. fast kreisrund. 



245 

Saum röthlich, gerade, etwas verdickt, innen massig gelippt, Rän- 
der genähert, Spindelrand verbreitert. G. 11:8 miu. (Spanien 
b. Saragossa u. Pampelona, Triest.) L. c. p. 102. — Forma 1) 
major, G. 14:11 mm. (Balearen.) 

585. H. alluvioniliil Serv. Gleich der xalonica, aber 
mehr kreidig u. festschalig, äusserst fein gestreift o. fast glatt, 
meistens mit einem breiten braunen Oberbande u. mehreren 
schmäleren Basalbändern , letzter Umg. nicht herabsteigend, 
Saum gleichfarben u. stärker gelippt, Mund, weniger kreisrund. 
G. 9 — 11:6 — 7^2 mm. (Spanien, Frankreich, Triest, Alge- 
rien, Tunesien h. Carthago.) L. c. p. 102. (S.) 

586. H. Odarseiisis Fag. Geh. eng o. z. offen, cylin- 
drisch genabelt, oben gedrückt dachfg., unten gewölbt, beider- 
seits fast gleich, s. fein u. dicht gestreift, letzter Umg. 
fast glatt, glänzend, wie glasirt. graugelb, mit durchsichtigen 
Punkten u. Linien geziert; Umg. 6, abgeflacht, die oberen 
langsam, die letzten schnell zunehmend, der letzte grösser, 
stumpf kantig, an der Mund, erweitert, oben gerade; Naht kaum 
eingedrückt; Mund, schief, mondfg.-oval, Saum gerade, roth, 
innen stark weiss o. fleischfarben gelippt, Aussenrand kurz 
regelmässig gebogen, Spindelrand länger halbrund, oben zur.- 
gebogen. G. 18:8 mm. (Frankreich, Haute-Garonne.) Diagn. 
d'esp. nouv. 1884 p. 12. 

* H. niOlltgiscardiaiia P\ig. Geh. s. eng, cylindrisch 
genabelt, oben gewölbt-dachfg., unten gewölbt, opak, graugell). 
s. fein u. dicht gestreift; Umg. 6, fast abgeflacht, dei- letzte 
oben wenig gewölbt, unten, namentlich um den Nabel, aufge- 
trieben, auf der Mitte kaum kantig, vorn fast gerade; Mund. 
schief, moudfg.-oval (mitunter mondfg. -kreisrund), innen schwach 
rothgelippt, Saum lothbraun, gerade, scharf, Aussenrand kurz, 
gerundet, Spindelraud erweitert, bogig, länger, oben nicht zur.- 
gebogen. G. 10 : 8 mm. (Frankr., Haute-Garonne.) L. c. p. 13. 
— Forma 1) major, weiss, mit einem breiten braunen Oberbande, 
G. 15:10 mm. 

587. H. graniioiieiisis (Bgt.) Serv. Geh. eng genabelt, 
oben erhaben gewölbt konisch, unten gerundet, gestreift, ein- 
farben weiss, an der Mund, dunkelgelblich, etwas kreidig, fest, 
glänzend; Umg. 6. z. gewölbt, regelmässig u. z. schnell zuneh- 
mend, der letzte grösser, etwas zus. -gedrückt gerundet, vorn 
langsam herabsteigend; Naht eingedrückt: Mund, schief, wenig 
mondfg. -oblong gerundet, gedrückt, Saum dunkelgelb, innen 
gelbgelippt, gerade, scharf, Ränder z. genähert, Spiudelrand olx'u 
verbreitert. G. 12:11 mm. (Spanien,) L. c. p. 104. (B.) 

* H. caiiovasiana Serv. Gleich der g7'annonensis, alx-r 
Geh. breit niedergedrückt, mit kleinem, konischem Gew., s. 



2iQ 

fein gestreift. Umg. s. sclinell zunehmend, der letzte relativ 
enorm, gegen die Mund, hin s. erweitert, Mund, gross (9 : 
7 V.J mm.), transversal. G. 15 : 10 mm. (Spanien, Frankreich, 
Sicilieii, Algerien, Tunesien.) L. c. p. 105. (S.) 

* H. llieiulriUlOi Serv. Gleich den beiden vorgehenden, 
aber weiter, etwas trichterfg. genabelt (alle Urag. deutlich). 
Geh. glänzend, fast glatt, Gew. mehr gleich dem der granno- 
nefisis, Umg. oben weniger gewölbt, der letzte mehr gerundet 
u. mehr herabsteigend. Mund, fast kreisrund, schiefer. G. 12 
: 10 mm. (Spanien h. Saragossa , Vrankreidi, Sicilien, Algerien, 
Tunesien.) L. c. p. 105. 

* H. blasi Serv. Geh. noch weiter genabelt als bei 
H. ritendranoi, kleiner, s. fein gestreift, Gew. gewölbt-konoi- 
disch, Urag. langsam zunehmend, der letzte weniger gerundet, 
oben an der Mund, nicht herabsteigend, mit einem feinen, 
schwachen, fadenfgen, nach dei- kreisrunden Mund, hin ver- 
schwindenden Kiele. G. ^ : & mm. (Spanien, Frankreich.) 
L. c. p. 106. (Serv.) 

588. H. aglia (Uagemn.) Loc Geh. eng u. doch z. offen 
trichterfg. genabelt, oben erhoben konisch, Basis relativ breit, 
dicht feingestreift, etwas kreidig, glänzend, bald weiss, ein- 
farben, bald mit m. o. w. breiten u. zahlreichen hornfarbenen 
Bändern; Umg. 6 — 7. etwas gewölbt, langsam zunehmend, nur 
der letzte schneller, dieser gerundet, s. wenig gedrückt, vorn 
etwas herabsteigend: Mund, wenig schief, massig mondfg. -ge- 
rundet, innen sammt der Lippe o. nur diese rothgelb, Saum 
innen gefärbt, Spindelrand z. verbreitert. G. 13 : 11 mm. 
(Frankreich in Ins. Sainie-Lucie, Sicilien b. Trapani, Algerien 
b. Bona, Ttmesien b. Tozer.) Catal. gen. 1882 p. 344. 

589. H. C.vziceiisis (Galland) Cout. Geh. s. eng, halb- 
bedeckt durchbohrt, oben gewölbt-konoidisch, unten gewölbt- 
gerundet, s. fein u. dicht gestreift, z. festschalig, letzter Umg. 
u. besonders unten fast glatt, weiss, mit dunkelbraunen o. fast 
schwarzen, ganzen o. unterbrochenen Bändern; Urag. 5 — 5 ' 'j ' 
gewölbt, s. regelmässig zunehmend, der letzte nur nahe der 
Mund, etwas erweitert, vom Anfang an gut gerundet, vorn 
gerade; Mund, schief, wenig mondfg.. fast kreisrund, Ränder 
genähert, Saum braun, innen mit weisser o. weissbrauner Lippe, 
gerade. G. 10 — l'Z : 8 — 10 ' j ram. (Frankreich, Minorka bei 
Mahon.) Notes faune mal. du Rhone 1881 p. 12. 

590. H. su'iillltillil West. Geh. durch den oben umgeschla- 
genen Spiudelrand zur Hälfte vei'dt^ckt genabelt, oben gewölbt- 
konoidisch, unten bauchig, uuregelmässig feingestreift, s. dünn- 
schalig u. zerbrechlich, täuschend gleich einer H. ai'bustorum, 



247 

hellbraun, mit einer weissen Mittelbinde u. darüber einem dun- 
kelbraunen Bande (oft mit einem zweiten noch höher), auf der 
Unterseite mit einigen schmäleren dunklen Linien; Umg. b^j^- 
schnell zunehmend, z. gewölbt, der letzte gross, oben schwach, 
unten stark gewöl])t, vorneu gerade; Mund, gross, mondfg.- 
geruudet, Saum gerade, braun, innen nahe am Rande mit einer 
feinen scharfen weissen Lippe. G. 13 : 10 mm. {Minorka hei 
Mahon: Prof. M. Braun ex.) 

59L H. treinata Let. S Bgt. Geh. eng genabelt, oben 
z. konisch, unten gewölbt, feingestreift, glänzend, einfarben 
weisslich; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, nur der 
letzte schneller erweitert, gross, anfangs etwas kantig, vorn 
ganz walzig, oben gerade; Mund, kaum schief, z. mondfg.- 
kreisrund, ebenso hoch wie breit, Saum weinroth. scharf, etwas 
offen, innen stark gelippt, Spindelrand wenig verbreitert, z. 
gerade herabsteigend. G. II : 8 mm. (Tunesien hei Tozer.) 
Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 49. (B.) 



(7.) 

592. H. tritonidis Jus. Geh. punktfg. durchbohrt, oben 
konoidisch, stumpfwirblig, unten gewölbt, s. fein gestreift, glän- 
zend, opak, weiss; Umg. ö'/j, fast abgeflacht, langsam, nur mit 
letztem Umg. schneller, zunehmend, dieser massig grösser, fast 
bis an die Mund, kantig, unten gewölbter als oben, vorn ge- 
rundet u. gerade: Naht fast linear: Mund. z. schief, inondfg.- 
gei'undet, innen weiss, Saum gerade, strohgelb, innen stark 
gelippt, Spindelrand wenig verbreitert, (t. 8 — 10 : 5 ' 2 rnm. 
{Algerien, Tunesien.) Coq. terr. viv. fiep. ('onst. 1883. B^t. Prodr. 
mal. Tunis. 1887 p. 49. (Bgf.) 

598. H. fem Bgt. Geh. punktfg; durchbohrt, niederge- 
drückt, oben gewölbt-fast dachfg., s. stumpfwirblig, beiderseits 
fast gleich convex, feingestreift, wenig glänzend, weisslich; 
Umg. 5, fast abgeflacht, z. langsam regelmässig zunehmend, 
^der letzte z. grösser, kantig, unfang.s zus. -gedrückt, an der 
Mund. z. gerundet, oben gerade; Mund. z. schief, moudfg.- 
gerundet eifg., gedrückt, innen gelblich, Saum gerade, röthlich. 
innen gelippt, Spindelrand verbreitert. (1. \) -. (i mm. (Frankreirh 
h. Tssards, l\mesien.) \,..c. p. 50. (B.) 

594. H. hellenica Bgt. Geh. durchbohrt, oben konoi- 
disch, mit kleinem Apex, unten gewölbt, regelmässig gestreift, 
fest, weisslich; Umg. 6, etwas gewölbt, kantig (die Kaute steht 
nicht dicht an der Naht, sondern etwas höher, wesshalb das 
Gew. wird etwas skalarid), langsam zunehmend, der letzte kantig 
(die Kante wird gegen die Mund, hin nach u. nach schwächer), 



248 

unten gewölbt, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, 
wenig inondfg. -gerundet, oben etwas abschüssig, aussen etwas 
winklig, Saum gerade, scharf, innen gelb, tief innen weissge- 
lippt, Ränder genähert, durch einen Wulst verbunden, Spindel- 
rand oben ausgebreitet. G. 8 : 7 mm. (Griechenland.) Spec. 
noviss. 1876 p. 51. 

595. H. IIOVJI Bgt. Geh. eng. an der Mund, ein wenig 
erweitert gena1)elt, gewölbt-kreiselfg. o. gedrückt konisch, mit 
kleinem, vorstehendem Apex, dicht u. z. regelmässig grob- 
gestreift, unten gewölbt, feingestreift u. mit vielen kleinen 
Impressionen, weiss o. bläulich, einfarbig o. mit einem dunkel- 
braunen unterbrochenen Oberbande, u. s, feinen, oft fehlenden 
Basalbändern, mitunter mit 2 — 3 Linien oben u. 8-4 unten, 
selten oben u. unten mit je einem s. breiten braunen Bande; 
Umg. Ö'/j — 6, 55. gewölbt, der letzte selten vom Anfang an 
gerundet, meistens bis über die Mitte z. scharf kantig, vorn 
gerundet, langsam kurz herabsteigend; Mund, schief, mondfg.- 
gerundet, Saum gerade, innen gelb o. gelbi'oth. mit scharfer 
weisser Lippe o. innen mit der Lippe rothbraun. G. 8^/2 — 10 
: 6 o. 8:7 mm. (Griechenl., Euboea.) H. hellenim Bl. & West. 
AperQU faune Grece 1879 p. 70, Kob. Icon. N. F. 552. 

* H. COnteinptjl (Parr.) Kob. Geh. eng durchgehend ge- 
nabelt, etwas gedrückt kreiselfg., dicht u. regelmässig rippen- 
streifig, dünn, aber fest, bläulich weiss, mit braunen Bändern; 
Gew. kegelfg., mit kleinem Apex; Umg. (), von Anfang an ge- 
wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas verbreitert, 
zus. -gedrückt, deutlich kantig, vorn gerundet, unten z. gewölbt, 
steil in den fast cylindrischen Nabel herabfallend, vorn leicht 
herabsteigend; Mund, schief, nur leicht ausgeschnitten, fast 
kreisrund, Saum gerade, innen schwach weissgelippt. G. 9 
ißVj mm- (Griechenland.) Icon. N. F. f. '^r>3. (K.) 

596. H. Sllbneglecljl Bgt. Geh. z. eng. an der Mund, 
gar nicht erweitert genabelt, niedergedrückt konisch-dachfg., 
s. fein, dicht u. auf dem letzten Umg. oft. z. undeutlich ge- 
streift, mit zahlreichen feinen Lnpressionen. grauweiss, mit s. 
feinen, hellhornbrauuen, undeutlichen Linien auf der Unterseite; 
Umg. 5 '/j, wenig gewölbt 0. abgeflacht u. an der Naht kantig, 
regelmässig zunehmend, der letzte z. gross, die erste Hälfte 
stark kantig, anfangs unten kaum gewölbter, vorn gerundet, 
an der Mund, viel gewölbter unten als oben, aber mit der 
Kante merkbar noch ganz vorn, nicht herabsteigend: Mund, 
schwach uiondfg. -gerundet. Wand s. wenig gewölbt, Saum braun, 
innen weisslich o. rothbraun gelippt, Basalrand otfen G. 10—11 
: 7 '/j 8 mm. (Frankreich i?i Ile du chdteau d'Tf, Montpellier, 
Algerien h. Bona ii. Algier.) Malac. du chät. d'If 1860 p. 15. 



249 
(8.) 

597. H. TJiriegiltil (Friw.) Mss. Geh. eng genabelt, ge- 
drückt kegelfg., dünn, schwach gestreift, namentlich nach der 
Mund, hin u. in einfarben weissen o. kreidigen Exemplaren z. 
glatt, weiss, meistens mit braunen Striemen, Flecken o. Flecken- 
bändern gezeichnet; Gew. flach kegelfg., mit spitzem schwarzem 
Apex; Urag. 5 "2 , die oberen schwach gewölbt, langsam zuneh- 
mend, der letzte nur wenig verbreitert, etwas gedrückt-gerun- 
det, doch nicht kantig, vorn gerade; Mund, stark mondfg.-fast 
kreisrund, Saum scharf, braun, innen mit einer schmalen, aber 
scharfen, zur. -liegenden, weissen o. rothen Lippe, Ränder ge- 
nähert. G. 11:9 mm. {Griechenland.) Coq. Schi. 1859 p. 259, 
269, Kob. rcoa. f. 1552. — Syn. H. multifaria L. 

Var. pustulosa (Parr.) Mss. (Coq. Schi. 1863): festscha- 
liger, s. fein gestreift 0. fast glatt, hellgelb, mit undeutlichen 
Bändern u. Linien, Münd.-üppe dünn, weiss. (Constantinopel.) 

598. H. plitliiotii West. Geh. eng. an der Mund, etwas 
erweitert genabelt, konoidisch, röthlich hornfarben, mit weissen 
0. weisspunktirten Rippen, welche mitunter so dicht stehen, 
dass die Schale weiss erscheint, oft mit schmalen weissen o. 
röthlich hornfarbenen Bändern; Umg. 6, etwas gewölbt, der 
letzte anfangs kantig, dann gerundet, vorn plötzlich u. oft tief 
herabsteigend; Mund, mondfg.-eirund, gedrückt, Saum gerade, 
braun, innen stark rothgelippt, Ränder zuneigend, Spindelrand 
fast gerade. G. 10 — 11 :7 — 8 mm. (Griechenland b. Phthiotis.) 
Jahrb. Mal. Ges. 1883 p. 57. 

599. H. pastorellil West. Geh. eng o. massig, etwas 
erweitert genabelt, gedrückt konoidisch, runzelig gestreift, grau- 
gelb, mit rothbraunen Bändern, Linien, Striemen u. Flecken 
gezeichnet; Umg. 5 V/j — 6, etwas gewölbt, die oberen regel- 
mässig zunehmend, der letzte gross, erweitert, oben schwach 
kantig, vorn herabsteigend; Mund, mondfg. -etwas eirund, ge- 
drückt, Saum kastanienfarben o. rothbraun, innen gelbgelippt, 
glänzend, Spindelrand verbreitert, ausgebreitet o. schwach zur.- 
gebogen. G. 8 — 9 : 6 mm. (Griechenland in Euboea u. bei 
Prevesa.) L. c. p. 58. 

Var. prona W.: Nabel s. eng, Geh. konoidisch, letzter 
Umg. tief herabsteigend; G. 9 : 7 mm. 



600. H. curetlini West. Geh. eng, durchgehend, an der 
Mund, gar nicht erweitert genabelt, kugelig, oben gewölbt- 
schwach konoidisch, mit stumpfem Wirbel, etwas runzelig fein- 
gestreift, mit vielen kleinen Impressionen, glänzend, weiss, 
auffallend gezeichnet mit 4 schwarzbraunen, breiten, ganzen, 



250 

bis an den Mundsaum hervorgezogen. Bändern, je 2 auf Ober- 
u. Untrrseite, saraint 2 — 3 feinen helleren Linien nahe um 
den Nabel (mitunter mit noch einer Linie zwischen den Ober- 
bändern); Umg. 6, z. stark gewölbt, langsam regelmässig zu- 
nehmend, der letzte gerundet, vorn m. o. w. herasteigend; Naht 
eingedrückt; Mund, schwach mondfg. -kreisrund, Saum gerade, 
innen stark weissgelippt, Spindelrand oben kaum verbreitert. 
G. 9 : 7 mm. (GriechenL, Arkhanes auf Creta: Blanc. Ex.) 

601. H. agreabilis (Z.) Koh. Geh. durchbohrt, kugelig 
kegelfg., s. fein gestreift, glänzend, weiss, mit mehreren schmalen 
Bändern: typisch mit einem schmalen, auch auf den oberen Umg. 
sichtbaren, Mittelbande, einem breiteren intensiven Basalbande 
u. zwischen beiden zwei feinen, sich berührenden Linien; Gew. 
kegelig., mit flachem, schwarzem Apex; Umg. 6, gut gewölbt, 
langsam regelmässig zunehmend, der letzte aufgeblasen, ver- 
breitert, gerundet, vornen nur ganz wenig herabsteigend; Naht 
eingedrückt; Mund, wenig schief, mondfg.-kreisrund, Saum 
gerade, scharf, innen mit einer starken gelblichen Lippe, 
Spindelrand nur wenig verbreitert. G. 11:8 mm. (Corfu.) 
Icon. f. 1564. (K.) 

602. H. arciuata {Z.) Koh. Geh. eng genabelt, stark 
uiedergedrückt-konoidisch. s. fein gestreift, glänzend weiss, mit 
drei scharf gezeichneten schwarzbraunen Bändern, von denen 
das mittlere s. schmal u. das obere breit ist: Gew. gewölbt, 
mit z. stumpfem Apex; Umg. 5, gut gewölbt, regelmässig zu- 
nehmend, der letzte etwas erweitert, fast stielrund, vorn nicht 
o. kaum herabsteigend; Mund, wenig schief, mondfg.-kreisrund, 
Saum gerade, m. o. w. Ijraun, innen stark gelippt. Ränder zu- 
neigend, Spindelrand oben etwas zur. -gebogen. G. 11: 7* '2 mm. 
{Corfu.) Icon. f. 1553. 

603. H. samnituill West. Geh. eng, an der Mund, etwas 
erweitert genabelt, niedergedrückt, oben ein wenig konoidisch, 
festschalig, glänzend, s. dicht gestreift, weiss, mit drei z. breiten 
braunen Bändern (je 1 Ober-. Mittel- u. Basalbande), mitunter 
noch mit einer schmalen Linie um den Nabel: Apex zitzenfg.: 
Umg. 5 ''2. gewölbt, der letzte grösser, gerundet, vorn fast 
gei-ade; Mund, gross, mondfg.-kreisrund. innen stark weiss- 
gelippt, Saum dünn, hornfarben, gei'ade, Basalrand s. stark 
gebogen, offen. G. 9:6 mm. {Tialien h. Saninium 11. Cer'rito.) 
L. c. p. 59. 

Var. pu^^-nax West. 1. c: kleiner, wenifjer erweitert ge- 
naljelt, stärker o-e?treift (fein<jerippt), Oherband breiter, Unter- 
seite schmal i^ebändert. letzter Umg. oben kantijj, Mund mondfg. - 
gerundet. (Italien b. p'oligno u. Spoleto.) 



251 

(9.) 

604. H. striata MüU. Geh. z. eng, an der Mund, wenig 
erweitert genabelt, gedrückt kugelig, oben etwas konoidisch 
erhoben, unten z. gewölbt, oben unregelmässig stark rippen- 
streifig, fast gerippt, unten feiner u. regelmässiger gestreift, 
gelblichweiss o. schmutziggelb, einfarben o. meist gebändert 
(Oberb. gewöhnlich, kräftiger, oft unterbrochen, Basalb., wenn 
vorhanden, in feine Linien aufgelöst); Urag. 4 V'j — ^' regel- 
mässig zunehmend, gewölbt, der letzte gegen die Mund, kaum 
verbreitet o. verdickt, vom Anfange an gerundet ; Mund, wenig 
mondfg. -kreisrund, Saum scharf, ohne Lippe, fast ringsum gerade. 
G. 7 — 9: 4^/2 — 6 '/j mm. (Norddeutschland, Böhmen, Galizien, 
Mähren, Unga7'n, Siebenbürgen.) Verm. Hist. II. 1774 p. 38. — 
Syn. H. cositdata Slavik Moll, in Böhmen t. 2 f. 5—6. 

Var. costulata Z. ap. C. Pfr. (Dentschl. Moll. 1828 t. 6 
f. 21 — 22): meist kleiner, eni^er genabelt, mehr kugfelig, stärker 
u. unreg-elmässioer o-erippt, auch auf der Unterseite. Oberseite 
mit zwei breiten Bändern (das untere dunkel, das obere heller), 
Umg. an der Naht abgeflacht, letzter viel grösser, oft oben leicht 
kantig, gegen die Mund, verbreitert u. verdickt, Mund, fast höher 
als breit. 

Var. nils<«ouiaua Beck (Index 1837): mehr erweitert 
genabelt, Unip-. etwas weiter u. rascher zunehmend, unterseits 
stärker gestreift, Bänder häufig s. verbreitert u. zahlreicher, 
manchmal ist die schwarzbraune Farbe ge^en die weisse über- 
wiegend, Mundsaum zuweilen innen etwas gelippt; G. bis 11';, 
:7 mm, (Schweden auf Ins. Oeland, Norddeutschland, Galizien.) 
H. ericetorum Nilss. Hist. moll. Su. 1822, H. cushdata var. di- 
luvii A. Braun. 

Var. füreileusiN Serr. (Hist. mal. Balaton 1881): offen 
genabelt, erhoben gewölbt, gerippt, auf letztem Umg. unregel- 
mässig, opak, dickschalig, kreidig, einfarben weiss, Umg. gut ge- 
wölbt, der letzte massig' grösser, gerundet, vorn g'erade, Mund- 
ränder durch einen glänzenden Callus verbunden; G. 9:fi mm. 
(Ungarn bei Füred.) 

Var. bakonyca Serr. 1. c: eng g-enabelt, fast durch- 
bohrt, oben gewölbt, unten gewölbter, stark rippenstreifig, bläu- 
lich weiss, mit einem schwarzen, h. u. d. abgebrochenen Ober- 
bande, Umg. 5, etwas gewölbt, z. «chnell zunehmend, der letzte 
gross, anfangs schwach kantig, an der Mund, weit, gerundet, 
oben gerade, Mund, gross, schwach mondfg. -gerundet, höher als 
breit, Ränder z. getrennt, Spindelrand leicht verbreitert; G. 7 '/j 
:5V4 mm. (Ungarn, Bakonywald.) 

Var. platteiiica Serv. 1. c. : offen genabelt, oben ge- 
wölbt, stark rippenstreifig, unten gestreift, weisslich, Umg. 5, 
etwas gewölbt, der letzte massig grösser, g'erundet, oben sehwach 
kantig, vorn gerade, Mund, klein, kaum schief, schwach mondfg. - 
kreisrund, fast vertikal, Saum innen etwas verdickt; G. 5:3'/4 
mm. (Ungarn bei Balatonsee.) 



252 

fi05. H. Sil bstri Sita Cless. Geh. relativ massig, kaum 
erweitert, z. trichterfg. genabelt, oben gewöll)t, mitunter z. 
erhoben, überall dicht u. fein unregelmässig gestreift, etwas 
glänzend, milchweiss einfarben o. schwach gebändert; Urag. 
5 — 5 Vj, z. gewölbt, mit feiner eingedrückter Naht, z. langsam 
zunehmend, der letzte gerundet, anfangs schwach kantig, vorn 
nicht o.\ wenig u. langsam herabsteigend: Mund, kaum ausge- 
schnitten, fast kreisrund. Saum dünn, gerade, innen nicht ge- 
lippt, Spindehand oben kaum verbreitert. G. 9 — 11 : 7 mm. 
(Krim bei Theodosia.) Mal. ßl. N. F. III. 1880 p. 138. 

606. H. braidensis Polion. Geh. relativ massig gena- 
belt, niedergedrückt gewölbt, beiderseits dicht regelmässig grob- 
gestreift, weiss, mit einem braunen Bande oben u. mehreren 
schmäleren unten; Umg. 5. z. gewölbt, regelmässig langsam 
zunehmend, der letzte wenig grösser, zus. -gedrückt walzig. auf 
der Mitte schwach stumpf kantig, vornen z. tief herabsteigend; 
Mund, etwas mondfg.-gerundet, Saum gerade, dünn, einfach. 
G. 6 : 3 ^/a mm. (Italien, Pieinont bei Bra, Gavone u. Asti.) 
Mem. Acc. Sc. Torino 1886 f. 51—53. 



(10.) 

607. H. cyparissias (Parr.) Pfr. Geh. massig genabelt, 
oben flach gewölbt, mit z. spitzem Apex, fein u. dicht rippen- 
streifig, weiss, mit unregelmässig zerstreuten hornfarbigen o. 
dunklen Flecken, mitunter fast gebändert; Umg. 5, gewölbt, 
der letzte gerundet, vorn nicht herabsteigend; Mund, fast kreis- 
rund, Saum gerade, scharf, innen gelbgelippt. Ränder genähert, 
Spindelrand kaum verbreitert. G. (i : 4 mm. (Cr/pern.) Zeitschr. 
f. Malak. 1847 p. 32. (Pfr.) 

Var. cypriola. W.: kleiner, mit ?.. konischem Gew., oben 
fleckig u. orestriemt, letzter Umg. über der Mitte kantig, über 
der Kante mit einem rothbraunen Bande, unterseits mit inehreren 
feinen braunen Linien, Mund, ohne Lippe; G. 5 : 3 '/j mm. 



(11.) 

608. H. apicina Latn. Geh. offen, durchgehend, fast 
perspectivisch, nach der Mund, hin stark erweitert genabelt, 
niedergedrückt, oben fast flach o. sehr wenig gewölbt, mit 
gelbglänzendem Apex, rauh u. s. unregelmässig runzelig-ge- 
streift, im frischen Zustande locker u. kurz behaart, fest, un- 
durchsichtig, weiss o. graulich, oft an der Naht hornbraun- 
fleckig; Umg. 4 ''2 — 5, geruudet-gewölbt, mit tiefer Naht, 
die oberen langsam, der letzte schnell zunehmend, dieser 
grösser, etwas zus. -gedrückt, unten fast bauchig gerundet, au 
der Mund, unten erweitert, vorn gerade; Mund, vertikal, 



258 

mondfg. -gerundet, höher als breit, Saum gerade, scharf, ein- 
fach, Basalrand s. stark gebogen, Spindelrand fast senkrecht, 
oben etwas verbreitert. G. 7 — 8:4 mm. (Südeuropa, Alge- 
7'ien, Tunesien, Marocco.) Anim. s. vert. 1823, VI, ii. p. 93, Rssm. 
Icon. f. 352, Dup. Hist. moll. 1849 p. 233 t. 12 f. 10, Bgt. Mal. AI?. 
I. 1864 p. 198 t. 20 f. 15-18. 

Vnr. reqiiieui 3ioq.-Tand. (Hist. moll. Fr. 1855): Nabel 
enger, Gew. erhoben, gewölbt o. etwas konisch; G. 7—8:5 — 6 
mm. (Corsica, Südfr. b. Marseille, Süditalien, Spanien, Algerien, 
Tunesien.) Bgt. Mal. Alg. I. t. 20 f. 19-20. 

Var. mttlilfeliJtiana Z.: eng genabelt, beiderseits gleich 
grob u. regelmässig gestreift o. gerippt, weiss, mit 2 — 3 schmalen 
braunen Binden, letzter Umg. oben stumpfkantig, unten viel ge- 
wölbter als oben; G. 6:3V2 nim. (Oesterreich.) 

Var. citliaristenMis Bgt. ap. Loc. (Cat. gen. I. 1882): 
enger genabelt, dickschaliger, stärker gestreift, Umg. mehr ge- 
rundet bauchig, der letzte von der Mitte seiner Länge aus her- 
absteigend, Mund, schiefer, deutlich höher als breit, Saum mehr 
offen; G. 8:5 mm. (Südfrankreich b. Ciotat, Algier.) 

Var. p.«aropsis Loc. 1. c: viel stärker niedergedrückt, 
unten weniger gewölbt, z. ungleichmässig feingestreift, letzter 
Umg. woniger gross u. weniger aufgetrieben, anfangs etwas 
kantig, vorn gerundet, Naht oben wenig tief, zw. den beiden 
letzten Umg. stark vertieft, Mund, mondfg. -elliptisch; G. 7 — 8 
:3 — 4 mm. (Frankr., Dep. Var b. Hyeres.) 

Var. inarsiaua (Bfft.) Serv. (Et. moll. Esp. 1880): Nabel 
weit, unten stark erweitert, Geh. oben niedergedrückt, kaum 
etwas gewölbt, grob gestreift, weisslich, mit grauen Flecken an 
der Naht, Umg. gewölbt, der letzte gross, gerundet-bauchig, um 
den Nabel aufgeblasen, fast steil in denselben herabfallend, an 
der Mund, weiter, oben fast gerade, Naht s. tief, Mund, vertikal, 
kaum mondfg., fast kreisrund, Saum gerade; G. 7 : 3 '/a m™- 
(Südfrankreich, Spanien, Tunesien.) 

* H. SUbapicillil Mss. Geh. durchbohrt (nur an dem ver- 
längerten Spiudelrande kurz bogig schwach erweitert), kugelig, 
mit gedrückt konischem stumpfem Gew., etwas unregelmässig 
scharf feingestreift, fast glanzlos, grauweiss, mit einer dunklen 
Fleckenreihe an der Naht, auf der Mitte u. unterseits mit 
schmalen Bändern schwach gezeichnet; Umg. ^^/j, regelmässig 
zunehmend, gewölbt, mit vertiefter Naht, der letzte schnell 
abgerundet, unten stark gewölbt, namentlich an der Mund., 
vorn nicht herabsteigend; Mund, fast vertikal, hoch mondfg. - 
gerundet, Saum gerade, scharf, einfach, Spindelrand oben etwas 
verbreitert. G. 5 : 4 mm. (Marocco bei Mogador u. Tanger, 
Tunesien.) Mal. Bl. 1873 p. 151. Jahrb. Malak. Ges. 1874 p. 15 
t. 4 f. 2. 

Var. istera Let. d- Bgt. (Prodr. mal. Tunis. 1887): stark 
gestreift, letzter Umg. fast vom Anfange an s. langsam herab- 
steigend, wodurch die Konvexität des vorletzten Umg. überwie- 
gend scheint; G. 6 : 4 mm. (Tunesien bei Mehadia.) 



254 

609. H. liiiicerotteiisis Webh <& Berthelot. Geb. cylin- 
drisch durchl)ohrt, kugelig-etwas kreiselig erbsenfg., mit ge- 
drückt konoidiscbem stumpfem Gew., etwas raub feingestreift, 
kalkig weiss o. ziemlicb dunkel, oft undeutlicb fleckig u. ge- 
bändert; Umg. 4*l2 — 5, etwas aufgetrieben gewölbt, mit deut- 
licher Naht, der letzte unterseits gerundet-gewölbt, vornen nicht 
o. kaum herabsteigend; Mund, geruudet-oval, höher als breit, 
wenig mondfg., Saum einfach, gerade, scharf, Spindelrand oben 
umgeschlagen. G — ? (Marocco hei Mogador.) Syn. moll. Canar. 
in Ann. sc. uat. Paris 1833 N:o 17, Hist. Canar. II. 2. t. 1 f. 24-25. 
— P^orma 1) wehbü Lowe (f. typica), kleiner mit engerem Nabel; 
2) bertheloti Lowe, mit etwas weiterem Nabel. (Lowe in Journ. proc. 
Linn. Soc. 1861.) 

610. H. niehediiina Lei. &. Bgt. Geh. oflfen, fein durch- 
gehend durchbohrt, stark niedergedrückt, gerundet-gewölbt, s. 
stumpfwirbelig, mit fast flachem Apex, grob gestreift o. rip- 
penstreifig, sclimutzweisslich, unregelmässig mit durchsichtigen 
Flammen gezeichnet; Umg. ^^'j, gewölbt, regelmässig, der letzte 
schnell zunehmend, dieser gross, gerundet, um den Nabel z. 
aufgetrieben, vorn schwach kurz herabsteigend; Naht tief; Mund, 
wenig mondfg. -gerundet, höher als breit, Saum gerade, fast ein- 
fach, Spindelrand fast vertikal, oben verbreitert-zur. -gebogen. 
G. 6 : 4 mm. (Tunesien hei Mehadia.) L. c. p. 34. (B.) 

611. H. yejlliniCJi Mah. Geh. eng genabelt, fast kugelig- 
konisch, mit wenig erhobenem, konoidischem Gew. u. s. kleinem 
Apex, fest, glänzend, oben etwas purpurfarb(>n, unten weisslich, 
zierlich mit weissen lamellenartigen Streifen skulptirt; Umg. 
4 ^/j , wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, mit eingedrückter 
Naht, der letzte grösser, unten etwas aljgeflacht, vorn nicht 
herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, 
scharf, innen etwas verdickt. Aussen- u. Basalraud gerundet, 
Spindelrand offen. G. 7 : 4 mm. (Frankreich b. Mailly-le-Chäteux 
in Yonne.) Bull. soc. ])hilom. Paris 1881. (M.) 

612. H. philomiphilil Mab. Geh. s. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, mit schwach gewölbtem Gew. u. kleinem Apex, opak, 
glanzlos, dicht, auf letztem Umg. unregelmässig rippenstreifig, 
grauweiss, mitunter mit einem Bande u. Reihen von hornfar- 
benen Flecken; Umg. 4 — 4'/2, wenig gewölbt, unregelmässig 
(die oberen langsamer) zunehmend, der letzte gross, an der Naht 
etwas gedrückt, an der Peripherie etwas aufgetrieben, vorn 
kurz herabsteigend, unten wenig bauchig; Mund, schief, mondfg. - 
gerundet, Saum gerade, scharf, Ränder convergirend, Aussen- 
u. Basalraud gebogen, Spindelrand kaum verdickt, oben etwas 
ofifen. G. 7 — 8:3''2— 4 mm. (Frankreich hei (^arcassonne in 
Aride.) L. c. p. 3. (M.) 

613. H. viciailiea (Bgt.) Loc Geh. eng, durchgehend, 
nicht erweitert genabelt, niedergedrückt-gewölbt, beiderseits fast 



255 

gleich, wellig, erhoben, ungleichmässig gestreift, unten schwä- 
cher, weiss, kreidig, opak; Umg. 5, s. regelmässig zunehmend, 
gewölbt, der letzte auf der Mitte kantig, anfangs u. vorn ge- 
rundet, vorn nicht herabsteigend; Naht s. tief: Mund, fast ver- 
tikal, stark ausgeschnitten, kreisrund. Saum gerade, scharf, 
innen schwach gelippt. G. 7 : 4 mm. (Frankreich zw. Thiers 
u. Vichy in Allier.) Cat. gen. moll. Fr. I. 1882 p. 331. (B.) 

(12.) 

614. H. arceuthophila Mab. Geh. s. eng genabelt, etwas 
kugelig-konoidisch, bogenfg. fein lamellenrippig, kreidig, mit 
hornfarbenen Flecken, zuweilen auf letztem Umg. kaum merk 
bar gebändert; Umg. 5 — 6, regelmässig s. schnell zunehmend, 
gewölbt-gerundet, mit eingedrückter Naht, der letzte ganz 
gerundet, unten etwas aufgetrieben, nicht erweitert, vorn nicht 
herabsteigend; Mund, wenig schief, klein, mondfg. -gerundet, 
Saum gerade, scharf, dünn u. einfach, Ränder genähert, Aussen- 
rand gebogen, Spindelrand oben kurz verbreitert, ohne den 
Nabel zu decken. G. 6 — 7 : 4 — 4 ^'j mm. (Frankreich hei 
FontaifiebJeau.) Bull..soc. philom. Paris 1881. (M.) 

(13.) ' 

615. H. biirdoeiisis ßgt. Geh. massig genabelt, nieder- 
gedrückt, oben gewölbt, runzelig gestreift, namentlich auf dem 
letzten Umg., kreidig, festschalig, grauweiss, einfarben o. mei- 
stens mit schwarzen, unterbrochenen, oft schwachen Bändern; 
Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, der 
letzte gerundet, vornen gerade o. kurz herabsteigend; Naht z. 
eingedrückt; Mund, schief, wenig mondfg., z. gerundet, Saum 
gerade, tief innen gelippt, Spindelrand oben etwas offen. 
G. 10 : 6 mm. (Algerien bei Botigie, Tunesien bei Bardo.) 
Hist. Malac. Tunis. 1868 p. 18 t. 1 f. 19-21. (Bgt.) 

(14.) 

616. H. Orduneiisis Kob. Geh. eng, aber tief genabelt, 
gedrückt kugelig, mit gewölbtem Gew. u. kleinem Apex, dicht 
u. regelmässig gestreift, weisslich, mit 2 schmalen, scharfen, 
kastanienfarbenen Bändern zu beiden Seiten der Mittellinie, 
von denen das 1. bis an die Spitze geht, u. mit einer hellen 
Basallinie; Umg. 5, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der 
letzte fast aufgeblasen, vorn kaum herabsteigend; Mund, wenig 
schief, mondfg. -kreisrund, Saum scharf, innen deutlich weiss- 
gelippt, Ränder zus. -neigend, Basalrand oben kaum verbreitert. 
G. 7 '/j : 5 V2 "'™- (Spanien bei Orduna.) Nachr. bl. Mal. Ges. 
1883 p. 115, Icon. N. F. f. 542. (K.) 



256 
(15.) 

617. H. lecouffei I^t. & Bgt. Geh. eng genabelt (dui-ch- 
bohrt), mit z. erhobenem, konisch gewölbtem Gew. u. kleinem 
Apex, unten gewölbt, stark, regelmässig, weitläufig gerippt, z. 
lest, glänzend, weisslich, mit roth-aschgrauen Bändern (von 
denen das Mittelband fast kastanienfarben), mit weissen, h. u. d. 
unterbrochenen Querstriemen; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam 
zunehmend, der letzte massig grösser, etwas zus. -gedrückt- 
gerundet, vornen fast gerade; Mund, wenig schief, mondfg.- 
eirund, Saum gerade, innen gelippt, Spindelrand etwas ver- 
breitert. G. 9 : 7 mm. (Tunesien b. Utique.) Prodr. mal. Tunis. 
1887 p. 35. (Bgt.) 

(16.) 

618. H. duveyrieriana Bgt. Geh. s. weit trichterfg. 
genabelt, linsenfg., oben u. unten gleich u. schwach gewölbt, 
kredig, fast opak, beiderseits dicht rippenstreifig, grauweiss, 
unregelmässig hornfarben marmorirt; Umg. 5, etwas gewölbt, 
langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum breiter als 
der vorletzte, kantig, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, 
schief, wenig mondfg.. quer oblong, aussen etwas eckig, Saum 
gerade, scharf, ohne Lippe, Ränder genähert, Spindelrand oben 
etwas zur. -gebogen. G. 6:3'/2mm. (Algerien, Tunesien.) Mal. 
Alg. I. 1864 p. 265 t. 19 f. 30—35, Moll. 'Sahara 1884 p. 10 t. 26 
f. 6—10. (B.) 

(17.) 

619. H. intersecta Poir. Geh. eng, an der, Mund, erwei- 
tert, durchgehend, fast perspectivisch genabelt (fast alle Umg. 
sichtbar), kugelig-gedrückt, beiderseits (oben breit gerundet) 
gewölbt, dicht fein rippenstreifig, fast opak, grauweiss, mit 
pui'purschwarzen, gelben o. rothen, meist unterbrochenen schma- 
len Bändern, Flecken u. Punkten, selten einfarben; Umg. 5 — 6, 
z. abgeflacht, langsam zunehmend, der letzte etwas grösser, 
anfangs stärker, noch an der Mund, deutlich stumpfkantig, 
vorn kurz herabsteigend, unten in der Mitte z. stark gewölbt; 
Naht linear; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet, breiter als hoch, 
Saum gerade, scharf, innen weiss- o. gelbröthlich gelippt (Lippe 
z. plötzlich am Spindelrande abgebrochen), Spindelrand oben 
kurz aber stark verbreitert u. offen. G. 7 — 10 : 6 — 8 mm. 
(Schottland, England, Belgien, Frankreich, JS'ordspanien, Deutsch- 
land auf Ins. Alsen u. bei Weimar.) Coq. de l'Aisne, Prodr. 1801 
p. 80, 81, Mich. CoiDpl. Hist. moll. 1831 p. 30 t. 14 f. 33—34, Dup. 
Ilist. moll. 1849 p. 280 t, 13 f. 1. — Syn. B. ccelata Vall. 1801, 
H. caperata Montasfu Test. Brit. 1803 p. 430 t. 2 f. 11, Rssm. Icon. 
p. p. f. 830—31, H. ignota Mab. Journ. Conch. 1865, H. costulata 
Kickx, H. conspurcata var. costulata Colbeau. — Forma 1) ornata 



257 

Picard (Ball. soc. linn. Nord. Abbeville 1840), Geh. stets mit nur 
einem schwarzbraunen scharfen breiten Oberbande, Unterseite einfarben 
weiss o. mit einem breiten Bande o. mit einigen schmalen Bändern 
(Geh. ganz ohne Flecke u. Punkte); 2) suhsctdaris JeflPr. (Brit. Conch. 
1862), Gew. konisch, mit gewölbteren ümg. (Engl.) 

620. H. iliululusica Koh. Geh. offen, innen .s. langsam, 
unten etwas schnellei' erweitert genabelt, niedergedrückt, schwach 
gewölbt, beiderseits dicht u. haarfein rippenstreifig, gelblich 
weiss, verschiedenartig dunkel gebändert u. fleckig; Umg. 6, 
z. gewölbt, die oberen langsaiu^ zunehmend, der letzte etwas 
grösser, zus. -gedrückt walzig, verbreitert, vorn plötzlich kurz 
herabgebogen: Mund, wenig mondfg., eifg. -gerundet, Saum etwas 
offen, innen stark weissgelippt, Ränder zuneigend. G. 10 — 13 
: 7—9 mm. (Spanien.) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 70, Icon. N. F. f. 540. 

B21. H. Iieynemnnni Koh. Geh. tief innen s. eng, dann 
langsam z. breit erweitert genabelt, stark niedergedrückt ko- 
noidisch, mit kleinem, spitzem, vorstehendem Apex, dicht u. 
regelmässig rippenstreifig, kreidig, weiss, meist mit kastanien- 
farbenen Bändern geschmückt; Umg. 6, etwas gewölbt, regel- 
mässig zunehmend, der letzte kaum grösser als der vorletzte, 
gerundet, kaum verbreitert, vorn laugsam herabsteigend, nicht 
herabgebogen; Naht linear; Mund. eifg. -gerundet, wenig aus- 
geschnitten, Saum dünn, scharf, innen deutlich gelippt, Ränder 
zuneigend, Spindelrand oben kaum verbreitert. G. 10—12 
: 7 mm. (Marocco bei Tetuan.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 114, 
Icon. N. F. i -A\. 

622. H. herbiil'Uni Serv. Geh. eng genabelt, oben ge- 
wölbt-konoidisch, unten gewölbt, an der Mund, gerundet, stark 
gestreift, auf der Kante lamellenrippig, oben dunkel weinroth, 
unten weisslich, mit s. schmalen, oft undeutlichen u. unter- 
brochenen Bändern; Umg. 5, s. wenig gewölbt, regelmässig 
langsam zunehn)end, der letzte kantig, oben schwach, unten 
stärker gewölbt, vorn langsam regelmässig herabsteigend; Naht 
linear; Mund, schief, kaum mondfg., fast rund, Saum gerade, 
.scharf, innen stark gelippt, Ränder convergirend, s. genähert, 
Spindelrand wenig offen. G. 7 : 5 mm. (Spanien b. Sevilla, 
Frankreich b. Puy-en-Velay.)* Et. moll. Esp. 1880 p. 92. (8.) 

623. H. obertliliri Ä7ic. Geh. offen tief genabelt, ge- 
wölbt-niedei'gedrückt, mit abgerundetem Apex, z. regelmässig, 
dicht u. stark gestreift, fest, opak, die drei oberen Umg. etwas 
hornfarben, die übrigen l)läulich-weiss (an der Mund, gelblich), 
mit zerstreuten braun-bläulichen Flecken u. Flammen gezeichnet; 
Umg. 5 ^/j, z. gewölbt, langsam zunehmend, mit eingedrückter 
Naht, der letzte massig, schwach stumpf kantig, unten gut 
gewölbt, vornen regelmässig herabsteigend; Mund. z. schief, 
mondfg. -quer oblong. Saum gerade, scharf, innen mit gelber 

17 



258 

Lippe, Ränder couvei-girend. Spiadelrand verdickt, etwas zur.- 
gebogeu. G. 9:4"2 mm. (Spanien b. Engotable in Astiirien 
b. 2000 m.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 159. (A.) 

624. H. letouriieiixiaiiii Bgt. Geh. eng, an der Mund, 
erweitert genabelt, uiedergedrückt-dachfg., stumpfwirljelig, unten 
gerundet, regelmässig rippeustreifig, z. dünn, grau, mit dunkle- 
ren Fleckenreihen; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunelimend. 
der letzte kantig, unten stark gewölbt, vorn gerade; Mund, 
wenig schief, mondfg. -gerundet, aussen meist eckig, Saum gerade, 
scharf, ohne Lippe, Unterrand s. stark gebogen, Spindelraud 
wenig zur. -gebogen. G. 8 : 5 mm. (Algerien, Spanien.) Mal. Alg. 
I. 1864 p. 19ö t. 20 f. 33—38. 

625. H. ilicolinilis Let. S Bgt. Geh. eng durchbohrt, 
oben gedrückt dachfg. -konisch, unten fast gleich gewölbt, stark 
gestreift, z. opak, mit ölenartig durchsichtigen Stellen, weisslich, 
mit röthlichen, oft undeutlichen u. z. unterbrochenen Bändern; 
Umg. 5, abgeflacht, langsam zunehmend, der letzte massig, stark 
u. scharf weisskantig, oben schwach, unten stärker gewölbt, vorn 
langsam herabsteigend; Naht linear; Mund, schief, wenig mondfg., 
(juer r. oblong, Saum ringsum offen, innen weissgelippt, Ränder z. 
genähert. Spindelrand z. verbreitert-zur. -gebogen. G. 8:5 mm. 
(Tunesien.) Prodr. mal. Tunia. 1887 p. 34. (B.) 

626. H. codifl Bgt. Geh. s. eng, kaum durchgehend, vom 
Spindelrande etwas eingeschränkt genabelt, niedergedrückt ku- 
gelig, oben breit gewölbt, rippenstreifig (die Rij^pchen nament- 
lich auf letztem Umg. weitläufig, oft mit zwischenliegeuden 
feinen Streifen), gelblich hornfarben o. röthlich, mit 1 — 2 unter- 
brochenen dunklen Oberbändern (an der Naht u. nahe der Mitte) 
u. mehreren feinen Unterbändern; Umg. 6, abgeflacht bis ganz 
flach, scharfkantig, langsam regelmässig zunehmend, der letzte 
gerundet, s. sturapfkantig, unten gerundet gewölbt, vorn schnell 
kurz herabsteigend; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet. Saum 
gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder genähert, Spindelrand 
oben s. wenig verbreitert. G. 11 — 12:7-9 mm. (Portugal in 

Algarve.) Rev. Zool. 1859 t. 20 f. 10—13. — Syn. H. intersecta 
Morel. 1845. * 

Var. strucki Maltz. (Nachr. bl. Mal. Ges. 1883): kleiner, 
fast nur durchbohrt, weniger scharf feingerippt, Mund, wenig 
schief, quer oval, Ränder weit getrennt; G. S'/z^ ^'/s • S'/j 6'/2 
mm. (Portugal bei Almadena u. St. Vincent in Algarve.) 

' 627. H. SUbiutersectsi (Bgt.) Geh. s. eng, durchgehend 
genabelt, bauchig-kugelig, etwas konoidisch, fein rippeustreifig, 
kreidig, wenig durchsichtig; Umg. f) V/j, gewölbt, die vorletzten 
regelmässig zunehmend, der letzte etwas schneller erweitert, 
relativ gross. bauchii>'. gerundet, kaum etwas kantig am Anfange, 



259 

vorn schwach herabsteigend; Mund, schief, raondfg. -kreisrund. 
Saum gerade, scharf, innen mit einer z. starken weissen Lippe. 
G. 10: 7 mm. (Frankreich h. Vannes.) Cat. o-en. 1. 1882 p. 338. (B.) 

B28. H. ]»ic(<>lilllli (Bat.) hoc. Geh. eng u. tief ge- 
nabelt, oben fast dachfg. -konisch, unten gewölbt, oben lamellen- 
rippig, unten schwach gestrei^. kreidig, opak; Umg. 6. langsam 
zunehmend, bald etwas gewölbt, bald fast flach, der letzte 
m. o. w. stark kantig, unten gut gewölbt, vorn langsam her- 
absteigend; Mund, etwas schief, moudfg. -kreisrund, mit einer 
schwachen Ecke am Aussenrande, Saum gerade, scharf, innen 
stark weissgelippt. G. H — 9:4 — 7 mm. (Frankreich in Dcp. 
Vienne u. Vendce.) Cat. gen. I. 1882 p. 338. (B.) 

b29. H. cisternosi Hid. Geh. z. eng. durchgehend ge- 
nabelt, oben wenig gewölbt o. schwach konoidisch, s. dicht, 
meist . regelmässig rippenstreifig, etwas glänzend, oben bräunlich 
weiss, weisslich gelb, unten heller, glänzend, glätter: Umg. 
GVj, s. langsam zunehmend, leicht gewölbt o. abgeflacht, der 
letzte vou oben gesehen s. wenig grösser als der vorletzte, 
auf der Mitte stumpfkantig, vorn her abgebogen, unten bauchig- 
gewölbt; Mund, mondfg. -eirund, Saum fast gerade, innen stark 
weissgelippt, Spindelrand verbreitert. G. 14 — 15 : 8 — 9 mm. 

(Yviza.) Journ. Conch. 1883 p. 56 t. 2 f. i, Kob. Icon. N. K. 
f. 545. (H.) 

680. H. inoliltHß Hid. Geh. z. eng, durchgehend gena- 
belt, konoidisch-gedrückt, mit feinem spitzem Apex, im Urariss 
kreisfg., feiugestreift, hornfarben, mit durchsichtigen dunklen 
Bändern u. opaken weissen Bändern u. Fleckchen gezeichnet 
(o. weisslich, von durchscheinenden Hornflecken fast bedeckt); 
Umg. 5--5 ''2, wenig gewölbt, laugsam zunehmend, der letzte 
an der Pei-ipherie mitunter s. stumpf kantig, unten gewölbt, 
vorn kaum herabsteigend; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet, 
Saum weiss, gerade, innen dünn gelippt, Ränder etwas genä- 
hert. Spindelrand oben etwas erweitert. G. 10 — 11 : ÖV'j"^ 'um- 
(Spanien, Ins. Coluntbretes.) Journ. Conch. 1883 p. 56 t. 2 f. 5, 
Koh. Icoii. N. 1''. f. 544. — f^ornia 1) discolor m.. oben braun, mit 
zerstreuten weissen Flecken, unten mit weissen o. bräunlichen Bän- 
dern; 2) concolor m., oben u. unten braun, ohne Bänder, aber überall 
dicht mit kleinen weissen Flecken bestreut. (H.) 

681. H. Olisippeiisis Serv. Geh. eng genabelt, nieder- 
gedrückt-bauchig gewölbt, undeutlich feingestreift, zerbrechlich, 
glänzend, gelb, n)it helleren Flecken an der Naht u. einem 
weinrotheu, von gelben Flecken unterbrochenen, Bande; Umg. 
6. etwas gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, der letzte 
kaum grösser, etwas kantig, unten gewölbter, vorn langsam 
herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -quer etwas oblong ge- 



2fi0 

rundet. Saura dünn, gerade, schart, innen weissgelippt, Ränder 
L'ntfernt, Spindelrand um den Nabel verbreitert. G. 9 : 5 mm. 
(Portugal bei Lisahoii.) Et. moll. Esp. 1880 p. 93. (S.) 

632. H. seillipicta Hidalgo. Geh. massig, durchgehend, 
s. langsam erweitert, fast cylindriseh genabelt, niedergedrückt, 
abgerundet gewölbt, oben dicht u. fein, unten schwächer ge- 
streift, hell gelblich, oben m. o. w. braunfleckig, mit einem 
Bande an der Peripherie, unten mit s. feinen u. schwachen 
Linien o. einfarbig; Umg. 5 — 5 ^/j , wenig gewölbt o. abge- 
flacht, au der Naht kantig, regelmässig zunehmend, der letzte 
von oben gesehen wenig breiter, gewölbt, unten etwas gedrückt, 
vorn kurz herabsteigend; Mund, schief, quer oval-gerundet , 
Saum scharf, innen weissgelippt, Spindelrand etwas erweitert, 
verlängert. G. 9 — 9 V2 • ^ ''2 — ^^'2 ^^^^- (Spanien, Algarve.) 
Journ.'Conch. 1870 p. 298, 1871 t. 12 L 5. 

633. H. cistoriini Mor. Geh. eng u. halbbedeckt ge- 
nabelt, beiderseits gewölbt, etwas gedrückt, feingestreift, dünn- 
schalig, obenher bräunlich, untenher horngrau, mit weissen 
Flammen, mit einem unterbrochenen schwärzlichen Bande auf 
dem letzten Umg.; Umg. 5^2' regelmässig zunehmend, der 
letzte kaum verbreitert, stumpfkantig, vornen stark herabge- 
bogen; Mund, schief, rundeifg., Saum gerade, innen weissgelippt, 
Spindelrand umgeschlagen u. oben über den Nabel verbreitert. 

G. 15 Va^ 11 ^™- {Portugal.) Moll. Port. 1845 p. 66 t. 6 f. 5, 
Hidalgo Cat. iconogr. t. 23 f. '246— 48, Kob. Icon. f. 1549. (M.) 

(18.) 

634. H. badigerensis Fag. Geh. fast durchgehend, trich- 
terfg., an der Mund, regelmässig erweitert genabelt, oben konoi- 
disch, mit zitzenfgem Apex, unten etwas bauchig, zierlich rippen- 
streifig (die Kippchen scharf, weisslich, regelmässig, weilig, nicht 
dichtstehend), durchsichtig, glänzend, horngelb, oben bis an die 
Mitte des letzten Umg. mit einem aussen dunkeln, innen roth- 
gelben Bande, unten mit einem breiten fast undeutlichen Bande; 
Umg. fast 6, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum 
grösser, vorn wenig erweitert u. herabsteigend, fast cylindriseh; 
Naht tief; Mund, nicht schief, mondfg.-oval, Saum innen schwach 
gelippt, Ränder genähert, Oberrand kurz, gebogen, Basalrand 
länger, am Nabel gebogen u. herabsteigend. G. 6 'fj : 5 mm. 
(Frankreich bei Montgiscard in Haute-Garonne.) Diagn. nouv. 
esp. 1884 p. 10. (F.) 

(19.) 

635. H. peiicllinati Bgt. Geh. z. eng, nicht erweitert, 
etwas trichterfg. genabelt, stark niedergedrückt, oben wenig ge- 



261 

wölbt, mit stumpfem, z. grossem Apex, stark gestreift (nament- 
lich auf der Kante), oben hornfarben kastanienbraun, h. u. d. 
mit weisslichen Flammen, unten weisslich, mit schwärzlichen 
feinen Bändern; ümg. Ö'/j, etwas gewölbt, langsam zuneh- 
mend, der letzte wenig grösser, etwas zus. -gedrückt, kantig, 
oben schwach gewölbt, unten gerundet, vorn herabsteigend u. 
plötzlich tief herabgebogen; Mund. s. schief, wenig mondfg., 
fast gerundet, Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, 
Ränder genähert, fein verbunden. G. ß^'^rSV/j mm. (Spanien 
b. Barcelona.) Moll, nouv., litig. 1868 p. 305 t. 42 f. 7—11. 

636. H. nionistrolensis Fag. Geh. offen, cylindrisch, 
wenig trichterfg. genabelt, oben trochusfg. konisch, mit stumpfem, 
zitzenfgem Apex, unten stark gewölbt, glänzend, weiss, oben 
mit weissen Rippenstreifen (besonders stark auf dem letzten 
ümg.) u. dunkeln Flammen, unten weisslich. mit einem kasta- 
nienfarbenen Bande an der Kante, mitunter noch mit zwei 
feinen Linien; Umg. öVj, gewölbt, langsam zunehmend, der letzte 
wie auch die Mund, wie bei penchinati, nur der Spindelrand 
stärker zur.-gebogen. G. 5:4 mm. (Spanien bei Monistroi.) 
Ann. de Malacol. 1884 p. 182. (F.) 

637. H. idiophyjl Florence. Geh. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, oben wenig gewölbt, unten gewölbter, oben mit 
weissen, starken, auf der Kante gröberen Rippenstreifen, fest- 
schalig, kreidig, opak, grauweiss, an der Mund, dunkelbraun, 
gebändert (1 Oberband u. 3 — 4 schwächere Unterbänder); Umg. 
5, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte massig, oben 
kantig, unten gewölbter, vorn s. kurz herabsteigend; Mund, 
massig schief, mondfg. -halbrund, Oberrand wie erhoben, Saum 
gerade, scharf, tief innen weissgelippt, G. 6 : 3 mm. (Frankreich 
b. Luc in DSp. Var.) Bull. soc. mal. Fr. 1886 p. 228. (F.) 

638. H. callesthji Berenguier. Geh. eng genabelt, oben 
gedrückt konisch, unten gewölbt, glänzend, oben dunkel stroh- 
gelb, unten heller, mit dunkleren Bändern, beiderseits mit 
weissen Rippchen geziert; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam 
zunehmend, der letzte etwas zus. -gedrückt, kantig, vorn ge- 
rundet, kurz aber z. tief herabsteigend: Mund, klein, schief, 
wenig mondfg., quer halboval, Saum gerade, scharf, z. tief 
innen weissgelippt, Ränder genähert. G. 7 : 4 mm. (Frankr. 
b. Trans, in Dcp. Var.) Bull. soc. mab Fr. 1884 p. 285. (B.) 

(20.) 

639. H. tolosailsl (Bgt.) Cout. Geh. s. eng genabelt, z. 
gedrückt kugelig, oben etivas konisch, unten gut gewölbt, lest, 
dick, kreidig, opak, oben wie unten gleich .fein u. dicht un- 
regelmässig gestreift, gelblich weiss, gegen die Mund, etwas 



262 

röthlich (nach dem Tode des Thieres nanz weiss), meist ein- 
farbig, seltner mit einem ijanzeu Obeil)aud u. einigen in Flecken 
u. Punkten aufgelösten fein'en Bcisulbändern: Umg^ 5 — ö''a, wenig 
i;«Mvölbt. z. langsam regi'lmässig zunehmend, der letzte unten 
viel gewölbter als oben, anfangs oben z. kantig, dann gerundet, 
vorn wenig herabsteigend: Mund, schief, stark ausgeschnitten, 
meist gleich hoch wie breit. Saum gerade, dünn, innen stark 
gelippt. Ränder genähert. Spindelrand oben schwach zur.-gebo- 
gen ; Nabel tief, an der Müiid. etwas oval erweitert. G. 8 — 15 
: 4 — mm. {Frankreich.) Note mal, du Rhone 1881 p. 14. Loc. 
Ann. soc. linn. Lyon 18S3 p. 18. 

* H. g'roboni (Dgt.) Lof. Gleich der toJosana, aber Geh. 
oben weniger koniscb. unten weniger gewölbt, selten einfarbig, 
nicht .«10 lest- u. dieksclialig, regelmässig feingestreift, meist mit 
Oberband u. mehrert'ii ganzen o. aufgelösten Basalbändern. ümg. 
abgeflacht, der h'tzte anfangs weniger u. kürzer kantig, vorn 
gerade, Mund, mehr gcrundel. weniger ausgeschnitten, Nabel 
innen s. eng. an der Mund, doppelt breiter. G. 8 - 8 ' '2 : 5 
— 5 ' '^ mm. {Frankreich.) Cat. gen. 1882 p. 333, Ann. Lyon 1883 p. 20. 

Vor. xeuilica Serv. (1. c. p. 81): ümg. regelmässig zuneh- 
mend, die oberen langsam, der letzte schnell u. dieser anfangs 
gerundet, oben wie unten fast jjfleich gewölbt, gegen die Mund, 
erweitert, oben gediückt, unten stärker oewölbt, vorn z. stark 
aber kurz herabsteigend, Mund, quer u. etwas länglich-gerundet, 
Ränder s. genähert: G. 10— 10'/;, : 5-^5 '/^ nini. (Spanien, Frank- 
reich.) Loc. Ann. Lyon 188,5 p. 21. 

* H. lieurjinensis (Bgt.) Cout. Von tolosana u. groboni 
verschieulen duich die innen nicht so enge Nabel, mehr ge- 
drücktes Gew., vom Anfang an länger kantigen letzten Umg., 
kaum durch die Wand ausgeschnittene Mund.; von ocenilica 
durch mein' i'egelmässig zunehmende ümg., den letz.ten vorn 
wenig erweitert, anfangs deutlich kantig, u. durch die fast voll- 
kommen kreisrunde Mund. G. 7 — 10:4^5''._j mm {Frankreich.) 
L. c. p. 15, Loc. Ann. Lyon 1883 p. 23. 

f)40. H. llliirg'i('|-iHli:r Fag. Geh. iinien eng, fast durcli- 
geheiid, an der Mund, erweitert genabelt, oben konoidisch- 
niedergeclrückt. unten z. bauchig, glanzlos, .schmutzig gelb, zier- 
lich mit <lunkeln Flecken u. Bändern geschmückt, z. regel- 
mässig, schief u. wellig gcstieift; Umg. 5. fast . abgeflacht, lang- 
sam, regelmässig zunebmend, dei' letzte kaum grösser, vorn 
etwas erweite)'t u. plötzlich liei'absteigend, oben kaum convcx, 
in (lei- Mitie wenig kantig, unten aufgetri(dien ; Naht undeut- 
lich: Mund. .s. schief, mondfg.-oval, Saum scharf, etwas zur.- 
gebogen, innen schwach rosenfarben o. weiss gelippt, Ränder 
genähert. G. 8:6 mm. {Frankreich.) rxia^n, esp. nouv. 1884 p. 6. 
Erinnert an H. inicrsecfa Po\v. 



263 

fi41. H. pauli (Bgt.) Loc. Geh. iunen eng, an der Mund. 
elliptisch erweitei't genahelt, niedergedrückt, ohen wenig, fast 
gleich gewölbt wie unten, etwas unregelmässig, oben deutlicher 
feingestreift, weissgelblich, mit einem braunen, unterbrochenen, 
flanimigen Oberband u. einigen schmalen in Punkten aufgelösten 
Basalbänderu; Umg. 5 — d'/j. fast flach, zuerst langsam regel- 
mässig, dann m. u. m. schnell zunehmend, der letzte anfangs 
z. oben etwas kantig u. l)eiderseits gleich schwach gewölbt, 
dann je näher der Mund, je stärker gewölbt auf der Unterseite, 
vorn kurz u. wenig herabsteigend; Mund, schief, wenig aus- 
gescimitten. oval-gerundet, breiter als hoch. Saum gerade, scharf, 
iunen schwach gelippt, Spindelrand oben etwas umgeschlagen. 
(t. 10—12 : 5 — 5' 2 ""»• {Frankreich h. ViUefraurhe-Lauracfais.) 
Ann, soc. linn. de Lyon i88i5 p. 25. 

()42. H. ValcOlirtiailSl (Bgt.) Serv. Geh. eng. etwas er- 
weitert genabelt, oben etwas konisch-gewölbt, unten gewölbt, 
dick- u. festschalig, regelmässig, z. dicht, oben etwas stärker 
feingestreift, gelbroth. meistens einfarhig, mitunter mit jeinem 
breit Üammigen Oberband u. einigen ganzen o. unterbrochenen, 
in Flecken o. Punkten aufgelösten Basall)ändern; Umg. 5 — ö'/j, 
langsnm regelmässig zunehmend, schwach gew'ölbt, der letzte 
kaum erweitert, anfangs schwach kantig, dann m. u. m. ge- 
rundet, vorn wenig herabsteigend; Mund, etwas schief, wenig- 
ausgeschnitten, gerundet, Saum scharf, gerade, innen gelippt, 
Ränder s. genähert, Spindelrand oben schwach zur. -gebogen. 
G. 8 '/j— 10:5 — 6 mm. (Spanien, Südfrankreich.) L. c. p. 80, 
Loc. 1. c. p. 26. 

Var. verauyi (Bgt) Cout. (1. c. p. 15): feiner gestreift, 
oben mehr konisch, Gew. höher, letzter Umg. vom Anfang an 
gut gerundet, beiderseits gleich gewölbt, vorn stark herabstei- 
joend, die oberen Umg. gewölbter n. mehr erhaben, Mund, schiefer, 
Bänderuno^ bestimmter (i'änder mehr zus. -hängend u. breiter). 
G. 8 — 11:6 — 8 mm. (Südostfrankreich.) Loc. 1. c. p. 28. 

643. H. SOlsiCiaca Mal. Geh. z. eng, tief u. iin der 
Mund, in i-hww legelmässigen Bogen etwas erweitert genabelt, 
ohen convex-konoidisch. unten gewölbt, z. regelmässig, dicht u. 
beiderseits gleich h-ingestreift, weissgrau, scjiwach röthlich. meist 
einfarbig, ndtuiiter mit einem schmalen Oberband u. mehreren, 
scbmalen. iVist iinnier in Fleckchen u. Flammen aufgelösten 
Basalbändeni: Umg. 5 — 6. die obei-en langsam, die letzten 
sclmeller zunehmend, der letzte unten viel gewölbter, vom An- 
hing an oft bis zur Hälfte deutlich kantig, vorn et Avas herab- 
steigend; Mund, schief, wenig ausgeschnitten, quer gerundet, 
etwas breiter als hoch, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt. 
Spindelrjtr.d oben etwas zur. -gebogen. G. 8 — 14:4^2 — ß'/j mm. 
(Frankrei'h.) Bull. soc. zool. 1877 p. 304, Loc. 1. c. p. 30. 



264 

644. H. loroglossicola Mab. Geh. innen eng, an der 
Mund, schnell u. stark in einen gef;treckten Bogen erweitert 
(mehr ;i]s doppelt weiter) genabelt, stark niedergedrückt, oben 
scliwacli, unten gut (gegen die Mund, stark) gewölbt, beider- 
seits gleich u. dicht i'eiuge.st reift, weissgi-au u. rothgelblich, 
meist einfarbig, seltener fleckenbänderig: Unig. 5 ^l^--^, z. ge- 
wölbt, die oberen langsam regelmässig zunehmend, der letzte 
besondert< gegen die Mund, erweitert, dieser oben schwach, 
unten stai'k gewölbt, anfangs schwach u. kurz kantig, vorn 
fast gerade; Mund, schief, wenig ausgeschnitten, gut gerundet, 
so hoch wie breit, Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, 
Ränder wenig genähert. G. V2 — 14 : 4 "j- 5 mm. {Frankreich.) 
Bull. soc. zoof. 1877 p. 304, Loc. 1. c. p. 31. 

645. H. crOU/iliaiia Fag.. Geh. innen eng, au der Mund, 
erweitert genabelt, oben kaum konoidisch, fast plan, unten un- 
gewöhnlich aufgeblasen getcölbt, s. dicht regelmässig wellig fein- 
gestreift, schmutzig weiss, mit schwachen Bändern auf der 
Unterseite; Unig. 5, kaum ijewölbt, an der Naht etwas abge- 
flacht, der letzte grösser, oben wenig gewölbt, auf der Mitte 
kantig (die Kante weiss, zuletzt undeutlich), unten s. stark 
gewölbt u. an dem Nabel aufgetrieben, weder verbreitert noch 
herabsteigend; Naht eingeilrückt; Mund, gerundet-moudfg., por- 
cellanweiss gelippt. Saum scharf, gerade, Ränder genähert, fast 
gleich. G. 8 : 5 min. (Frankreich h. Alontgiscard.) L. c. p. 5. (F".) 



646. H. geSOCribateilsis (Bgt.) Lac. Geh. innen massig, 
au der Mund, etwas erweitert genabelt, konisch-kugelig, oben 
z. eriiol)en konisch, unten gut gewölbt, beiderseits gleich fein 
u. z. regelmässig gestreift, weiss-gräulich o. -gelblich, einfarbig 
o. braungebändert wie die Verwandten; Umg. 5 — SV'j, gut 
gewölbt u. erliaben. langsam /,. regelmässig zunehmend, letzter 
grösser, gerundet, selten etwas kantig am Anfange, vorn fast 
gerade: Mund. z. schief, wenig ausgeschnitten, fast ganz rund, 
Saum gerade, dünn, scharf, innen sclnvach gelippt. Spindelrand 
kaum zur.-gebogen. G. S — 11:5 — 6^2 mm. (Frankreich.) 
L. c. p. 34. 

647. H. philora (Bgt.) Loc. Geh. innen massig, unten 
etwas erweitert genabelt, etwas kugelig-gedrückt, oben ein wenig 
gewölbt-konoidisch, unten gut gewölbt, fest, stark scjialig, z. 
stark u. regelmässig gestreift, besonders auf der Oberseite, 
gelbroth, braungebändert. Oberl)and breit, oft flammig an der 
Naht, Basalbänder unterbrochen o. flammig; Umg. 5 — 5 ^l^, ge- 
wölbt, etwas erliaben, langsam regelmässig zunehmend, der letzte 
gerundet, fast gleich gewölbt oben Avie unten, anfangs nicht 
kantig, vorn nicht o, kaum erweitert, kurz herabsteigend; Naht 



265 

tief; Mund, wenig ausgeschnitten, fast kreisrund, Saum gerade, 
scharf, innen stark gelippt, Spindelrand s. kurz, zur.-gebogen. 
G. 8—9:4 V/j — 5 "2 ^^- (Frankreich.) Anu. Lyon 1883 p. 37. 

648. H. tIlUillieri Mab. Geh. innen massig, unten er- 
weitert genabelt (die kleineren Formen haben gewöhnlich den 
weitesten Nabel), oben z. konisch, unten gewölbt, dicht, z. fein 
u. regelmässig, beiderseits gleich gestreift, weissgrau o. -gelblich, 
gebäudert, Oberhand Flammen gegen die Naht aussendend 0. 
die Oberseite raarmorirt, ßasalbänder bald ununterbrochen, bald 
in Flecken o. Punkten aufgelöst: Umg. 5 — 6, gewölbt, gerundet, 
langsam fast regelmässig zunehmend, der letzte nur gegen die 
Mund, zu etwas erweitert, etwas zus. -gedrückt gerundet, auch 
am Anfange, beiderseits gleich gewölbt, stärker je näher der 
Mund., vorn lang u. z. tief herabsteigend; Naht z. tief: Mund. 
schief, wenig ausgeschnitten, fast kreisrund, Saum gerade, scharf. 
innen kaum gelippt, Spiudelrand s. wenig zur.-gebogen. G. 
10—12—13:6-7—9 mm. (Frankreich.) Bull. soc. zool. 1887 
p. 304, Loc. Cat. Lyon 1!^!^3 p. 3S. 

Var. noinepliila (Bgt.) Loc. (Cat. gen. franc. 1882): 
gedrückt kugelig, oben etwas erhaben oonvex, gleich gewölbt 
oben wie unten, stärker, wenig dicht u. nicht so regelmässig ge- 
streift, mitunter einfarbig, letzter Umg. unten gewölbter als 
oben, noch länger herabsteigend, Mund, mehr gerundet. G. 8—10 
:5 73—5^/4 rrifi'- (Frankreich.) Loc. Ann. Lyon 1883 p. 4L — 
Forma 1) anguhda Loc, letzter Umg. anfangs etwas kantig; 
2) depressa Loc, stark niedergedrückt, letzter Umg. ^nfängs 
kantig; 3) globulosa Loc, kleiner, kugliger, erhobner. 

649. H. heripeiisis Mab. Geh. innen massig, unten z. 
erweitert genabelt, gedrückt, oben etwas erhaben, breit ge- 
wölbt, unten geAvölbt, z. dicht u. regelmässig feingestreift, 
beiderseits gleich, kreidig, weissgrau-röthlich, meist schmal roth 
gebändert, Oberband fast immer in Flecken u. Flammen auf- 
gelöst. Basalbänder oft in Flecken u. Punkten verwandelt; 
Umg. 5 — 6, langsam regelmässig zunehmend, gewölbt, der letzte 
vom Allfange an gerundet, beiderseits gewölbt, vorn wenig 
herabsteigend; Mund, schief, massig ausgeschnitten, gerundet, 
Saum gerade, scharf, innen gelippt. Spindelrand z. stark zur.- 
gebogen. G. 9 — 15: 5' '2 — 7 mm. (Frankreich.) Bull. soc. zool. 
1877 p, 304, Loc. Ann. Lyon 1883 p. 43. 

Var. rnida (Bgt.) Cout. (Note mal. du Rhön 1881): dünner 
«.nicht so kreideartig, weniger gedrückt, unregelmässig u. stärker 
grestreift, Gew. mehr erhoben, etwas obwohl s. schwach konisch, 
Umg. 5 -S'/j, mehr abg:esetzt, z. regelmässig, der letzte am An- 
fang m. o. w. deutlich kantig, vorn weniger herabfallend, Basal- 
rand der Mund. Öffner, Nabel an der Mund, mehr erweitert: GL 
7 Vi— 10: 4'/, -5 mm. -- Loc. 1. c. p. 46. 

Var. pouzoneii»«ij« (Fag.) niedergedrückt, oben wenig, 
unten gut gewölbt, z. stark u. unregelmässig gestreift, Umg. 



266 

regelmässig, wenig gewölbt, letzter oben gewölbt, unten gewölbter, 
gerundet, am Anfang kantig, Miindunglippe unten stark; G. 7 '/j 
-8:3^/4-4 mm. — Loc. Cat. gen. franc. 1882 p. 334, Ann. 
Lyon 1883 p. 48. 

650. H. COUtugliei {Bgt.) TjOc Geli. iimen Hiässig, tiu 
der Müud. z. eiweitert genabelt, uiedergedi-ückt, oben schwach 
gewölbt, uuteu gewölbt, s. dicht u. t'eiu regelmässig gestreift, 
fast kreidig, weissgelblich, gebäudert (Bänder braun, solnnal. 
zus. -hängend); Umg. 5 — 5'/,, schwach gewölbt, die oberen 
langsam regelmässig, die letzten schneller zunehmend, der letzte 
oben schwach gewölbt,- uuten gut gerundet, anfangs oben schwach 
stumpf kantig, vorn fast gerade; Mund, wenig schief, schwach 
ausgeschnitten, gut gei'undet, Saum gerade, scharf, innen schwach 
gelblich gelippt. G. 12 — 13 : 4 '2 — 5 '/j mm. (Frankreich.) 
Cat. gen. fran^. 1882 p. 334, Ann. Lyon 1883 p. 49. 

Var aceiitr«>iiipliala, (Bgt.) Serv. (1. c. p. 81): an der 
Mund, noch stärker erweitert genabelt, mehr fest- u. dickschalig, 
stark niederofedrückt, oben fast flach o. kaum etwas gewölbt, 
unten gewölbt, s. fein regelmässig gestieift, Umg. z. regelmässig, 
der letzte oben schwach, unten stärker pewölbt, anfangs kürzer 
aber deutlicher stum}>f kantig, Münd.-lippe stärker, weiss, Basal- 
rand often ; (i. 8 — 11:4—5 mm. — Loc. Ann. Lyon 1883 p. 51. 

Var. iiiaiiriana. (Bgt.) Loc. (Cat. gen. franc. 1882): gena- 
belt, fest- u. dickschaliff, kreidig, stark niedergedrückt, oben fast 
flach, unten z. gewölbt, fein regelmässig gestreift, Umg. 5—6, 
nicht regelmässig, wenig gewölbt, der letzte anfangs hoch oben 
schwach u. kurz stumpfkantig, oben kaum unten gut gewölbt, 
gegen die Mund, gerundet, oben z. herabgebogen. Saum mit s. 
genäherten Bändern, Lippe deutlich; G. 10:4'/, mm. — Loc. Ann. 
Lyon 1883 p. 52. 



651. H. gi^axii {Charp.) Pfr. Geh. innen oüVn, unten 
regelmässig erweitert genabelt (ei'innernd an H. ericetorurti), 
etwas gedrückt kugelig, oben schwach konisch, etwas gewölbter 
als uuten, z. stark, un regelmässig, beiderseits -gleich gestreift, 
kreidig, gelbröthlich, selten einfarbig, meist mit z. schmalen, 
braunen, ganzen o. in Flecken, Punkten u. Flammen aufge- 
lösten Bändern: Umg. 4 '/j — 5, gewölbt, z. regelmässig zuneh- 
mend, der letzte auch am Anfange gerundet, beidei'seits geM'ölbt. 
vorn z. tief u. lang herabfallend; Mund. z. schief, z. stark aus- 
geschnitten, fast ki-eisfg.. Saum geradi', sohai-f, iinien stark 
gelippt, Ränder s. m'jiähert, Spindelrand oben znr.-geljogen. 
G. 5 ''2—8 '/,— 9 "2 : 3 '/2-4 '/,— 4 ''\ nun. (Frankreich.) 
Zeitsch. f. Mal. 1850 p. 85, Chemn" C<:uch. Cab. 2. Helix, t. 128 
f. 23-28, Loc. .Ann. Lyon 1883 p. :A. 

652. H. le Uiesli (Mab.) Loc. Gi-li. innen (itfeii, unten 
erweitert genabelt, stark niedergedi'ückt, oben fast ßach, unten 
schwach gewölbt, kreidig, z. fein u. regelmässig (oben stärker) 



267 

gestreift, weissgelblicli, fast einfarbig o. mit einem schmalen, 
unterbrochenen Mittelbande; Umg. 5, schwach gewölbt, z. regel- 
mässig aber s. schnell zunehmend, der letzte oben niederge- 
drückt, unten gut gewölbt, stärker je näher der Mund., anfangs 
üben kantig u. die Kante auch vorn an der Mund, sichtbar, 
unten abschüssig, um den Nabel etwas aufgetrieben, vorn gan: 
gerade; Mund. s. wenig schief, massig ausgeschnitten, z. gerun- 
det, Saum gerade, innen schwach gelippt, Ränder z. getrennt, 
Oberraud abgeflacht, Aussen- u. Unterrand stai^k gebogen, Spin- 
delraud s. wenig zur.-gebogen. G. 8 V/2 : 3 mm. (^Frankreich, 
JJep. Var.) Ann. Lyon 1883 p. 58. — Syn. H. arqn Loc. Cat. gen. 
franc. 1882. 

653. H. SCnipea {Bgt.) Loc Geh. innen offen, unten 
erweitert genabelt, niedergedrückt, oben eticas konisch, unten 
gedrückt gewölbt, kreidig, fein u. z. regelmässig (oben etwas 
stärker) gestreift, weissgraulich o. gelblich, einfarbig o. mit 
einigen braunen, s. schmalen u. schwachen Basalbändern; Umg. 
5 — 6, gut gewölbt, die oberen langsam regelmässig, die letzten 
s. schnell zunehmend, der letzte anfangs zus.-gedrückt u. nahe 
der Mitte kantig (die Kante merkbar bis ^'^ der Länge), bei- 
derseits etwas u. gleich gewölbt, vorn schwach herabsteigend; 
Mund, wenig schief, s. wenig ausgeschnitten, quer oblong- 
gerundet, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder s. 
genähert, Spindelrand oben schwach zur.-gebogen G. 9 V'j — 11 
5 '/2 — 6 mm. (Frankreich.) Cat. gen. franQ. 1882 p. 332, Ann. Lyon 
1883 p. 59. 

Var. scriipellina Fagot ap. Loc. \. c: kleiner, mehr 
niedergedrückt, oben etwas gewölbt, unten gewölbter, weniger 
kreidi«? u. dickschalig, mitunter auf letztem Umg. dunkel flamniig 
u. fleckig, Uniof. 5 '/^ — ."i. gewölbt, z. reofelmässicr, der letzte bei- 
derseits gewölbt, oben stärker, anfangs schwächer u. kürzer kantig, 
vorn gerundet, deutlicher u. länger herabsteigend, Mund, mehr 
gerundet, tiefer ausgeschnitten; G. 7- 8 : 3'/2'~"4 Vi m^ri- 

Var. laiirag^tiaisiaiia Loc. 1. c: oben schwach konisch- 
niedergedrückt, unten etwas gewölbt, fein regelmässig gestreift, 
Umo-. 4V2~5, z. gewölbt, die oberen langsam, die letzten etwas 
schneller zunehmend, der letzte vom xAnfang an gerundet, viel 
gewölbter unten als oben, Mund, gerundet, massig ausgeschnitten: 
G . 9:5 mm. 

654. H. siticulOSJl Fag. Geh. offen, im der Mund. s. 
erAveitert genabelt (Nabel gerade, trichterfg.), oben k(moidiscli- 
niedergedrückt, unten etwas aufgetrieben, um den Nabel ab- 
geflacht, glanzlos, s. fein u. dicht, regelmässig, M-ellig u. scharf 
gestreift, schmutzgrau, mit einem etwas dunkleren schwachen 
Obei'band; Apex zitzenfg. ; Umg. 5, schnell u. z. regelmässig 
zunehmend, gewölbt-abgeflacht, der letzte oben wenig gewölbt, 
auf der Mitte vom Anfange an bis etwa die Mitte kantig, unten 
bauchig, vorn kaum erweitert o. herabsteigend; Naht tief; Mund. 



268 

wenitf schief, mondfg.-kreisrund, Saum gerade, scharf, innen 
scliwacli weissgelippt, Räuder genähert, fast gleich u. stark 
gebogen. G. 6:4*/2 mm. (Frankreich bei Toulouse.) Diagn. esp. 
inouv. 1884 p. 7. (F.) 

655. H. (liniensis Ramlmr. Geh. innen s. offen, an der 
Mund. s. weit genabelt (^/^ des vorletzten Umg. zeigend), nieder- 
gedrückt, oben etwas konisch, unten gedrückt geM'ölbt, s. fein 
u. dicht, z. regelmässig, beiderseits gleich gestreift, weissgrau 
o. gelblich, meistens beiderseits mit braunen z. breiten Bändern; 
Umg. 5 ' 2 , die ersten langsam, der letzte s. schnell zunehmend, 
vorn elliptisch, oben i^ewölbt-gediückt, unten gewölbt, an der 
Mund, stark herabgebogen; Mund. s. schief, wenig ausgeschnitten, 
oblong o. oval-gerundet. Saum scharf, innen gelippt, Ränder s. 
genähert, Spindelraud oben z. stark zur.-gebogen. G. 10 — 12 
: 6 — 6 '.'2 mm, {Frankreich.) Journ. Conch. 1868 p. 267, 1869 p. 
258 t. 9 f. 2, Locard Ann. soc. linn. Lyon 1882 p. 63. 

656. H. idanica Loc. Geh. innen s. offen, an der Mund, 
stark erweitert genabelt {^\ des vorletzten Umg. zeigend), 
niedergedrückt, oben ein wenig konisch, unten gewölbt, kreidig, 
s, diclit u. fein regelmässig beiderseits gleich gestreift, grau- 
gelblich, meistens gebändert; Umg, 5V/2- 6, gut gewölbt, z. 
regelmässig zunehmend, der letzte meist vom Anfange au ge- 
rundet (selten anfangs s. schwach stumpfkantig), zuletzt ge- 
rundet, beiderseits gewölbt, vorn kaum herabsteigend; Mund, 
massig ausgeschnitten, fast völlig ki-eisrund, Saura scharf, innen 
gelblich o. röthlich gelippt, Ränder genähert, Spindelrand oben 
wenig zur.-gebogen. G. 9— 10(13) : 4 '/j — 5 ' 'j mm. {Frank- 
reich.) Cat. moll. de l'Ain 1881 p. 54, Ann. Lyon 1883 p. 65. 



(21.) 

657. H. trepidiila {Serv.) ('out. Geh. weit, trichterfg,. 
perspectivisch, am Spindelrande nicht erweitert genabelt (Nabel 
bis fast V/j der Gesain mtbreite), oben stark, fast flach nieder- 
qedriickt, mit der Mittelpartie etwas erhoben, dicht u, scharf 
feingestreift, unten gewölbter, schwächer gestreift, grauweiss, 
mit s. schwachen hellbraunen Linien o, einfarbig: Umg. 5. 
regelmässig schnell zunehmend, s. wenig gewölbt, der letzte 
doppelt breiter, unten, besonders nach der Mund, hin, stark 
gewölbt, nahe der Oberseite kantig (die Kante bis zur Mitte 
des Umg. scharf, dann zur Mund, stumpf, aber deutlich), vorn 
s. kurz herabsteigend; Naht vertieft; Mund, wenig schief, etwas 
mondfg.-fast kreisrund, z. tief innen weissgelippt, Saum gerade, 
meist gefärbt, oft dunkelbraun, Spindelrand oben wenig ver- 
breitert. G. 10 — ll:5V/2 mm, (S/idfrankreich.) Notes faune 
mal. bass. Rhone 1881 p. 12. - h'ornia 1) major, G, 12—15:7-8 mm. 



269 

* H. Cahuzaci {Bgt.) Fag. Geh. genabelt (Nabel durch- 
gehend, verengt, an der Mund, plötzlich erweitert), oben z. 
niedergedrückt, unten etwas aufgetrieben, dicht unregelmässig 
gestreift, weder glänzend noch durchsichtig, oben weiss, unten 
grau, mit verschiedenen gelblichen o. einigen schwarzen Bändern; 
Umg. 6, fast abgeflacht, regelmässig zunehmend, mit tiefer Naht, 
der letzte grösser, beiderseits gewölbt, vorn kaum verbreitert, 
wenig herabsteigend; Mund etwas schief, fast kreisrund, Saum 
gerade, weissgelippt, Ränder zus.-neigend, fast gleich, G. 13 
: 8 mm. (^Frankreich hei Cahuzac ii. Montlaur.) Diagn. esp. 
nouv. 1884 p. 4. (F.) 

658. H. veljlviailJl {Bgt.) Loc. Geh. wenig offen genabelt, 
niedergedrückt, unten gewölbter als oben, dicht regelmässig 
gestreift, weiss, mit 5 --6 s. dunklen, schwarzkastanienfarbenen 
Bändern (welche oft zus.-fleissen, so dass das Geh. wird fast 
einfarbig von der Farbe der Bänder); Umg. 5, z. schnell zu- 
nehmend, der letzte anfangs scharf kantig, die Kante ver- 
schwindet m. u. m. gegen die Mund, hin, vorn gerade o. s. 
kurz u. s. schnell herabgebogen, unten viel gewölbter als oben; 
Mund, wenig schief, schwach mondfg.-gerundet, Saum gerade, 
scharf, innen stark weissgelippt. G. 7 : 4 mm. {Frankreich h. 
Puy-en-Velay in Haute-Loire.) Cat. gen. moU. Fr. 1882 p. 326. (B.) 

659. H. triphera {Bgt.) Loc. Geh. eng trichterfg. ge- 
nabelt, oben schwach, unten bauchig-gewölbt, abwechselnd mit 
stumpfen u. feinen Streifen skulptirt, weiss, mit 6 horofarbenen 
Bändern (1 breiter Oberband u. 5 schmälere Basalbänder); 
Umg. 6, z. schnell regelmässig zunehmend, wenig gewölbt, der 
letzte vorn s. schwach herabsteigend; Mund, fast kreisrund, 
oben etwas abgeflacht, Saum gerade, scharf, Spindelrand er- 
weitert. G. 12 : 7 mm. {Frankreich h. Gonfaron, DSp. Var.) 
L. c. p. 326. (B.) 

660. H. breveti Deb. in sc. Geh. offen trichterfg. ge- 
nabelt, oben gedrückt kouoidisch, mit kleinem Apex, s. fein u. 
dicht, letzter Umg. s. schwach gestreift, weiss, einfarbig; Umg. 
5, die vorletzten langsam regelmässig zunehmend, schwach ge- 
Avölbt, der letzte grösser, etwas zus.-gedrückt walzig, vorn 
nicht erweitert, auf der Mitte oft stumpfkantig, an der Mund. 
gerade; Mund, gross, mondfg.-kreisrund, Saum ringsum gerade 
(kaum merkbar erweitert am Nabel), scharf, innen scharf weiss- 
gelippt. G. 12:7 — 8 mm. {Algerien, Tlemcen in Oran.) 

(22.) 

661. H. jeaiibern.ati {Bgt.) Loc Geh. innen s. eng, an 
der Mund, etwas erweitert genabelt {^j^ des vorletzten Umg. 



270 

sichtbar), stark niedergedrückt, ohvxi etwns konoidiscli. unten 
t'twas gerundet, kreidisi, fest- u. dickschalig, beiderseits z. fein, 
regehnässig gestreift, schwach geihlich weiss, oben mit einigen 
helli;elbeu FLimmeu, unten mit Spur der Bänder; Umg. 5-5 ' '2 , 
wenig gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, nur der letzte 
zuletzt etwas erweitert, dieser bis ;ui die Mund, stumpfkantig, 
oben schwach, unten stark gewölbt, vorn unter die Kante herab- 
steigend u. kurz her abgebogen; Nald oben z. tief, unten linear: 
Mund. s. schief, wenig ausgeschnitten, quer-halbobloug, Saum 
scharf, gerade, innen stark gelippt, besonders unten. G, 5 : 3 mm. 
{Frankreich.) Cat. gen. I. 1882 p. 336, Ann. Lyon 1885 p. 15. (L.) 

ß62. H. pillildilliei Bgt. Gleich der vorgehenden Art, 
aber oben mehr kugelig gewölbt, unten mehr aufgeblasen ge- 
wölbt, stärker gestreift, mit den Streifen auf der Kante des 
letzten Umg. rippenartig, heller o. dunkler weisslich hornfarbeu, 
mit Flammen, schmalen Bändern u. Flecken gezeichnet, alle 
Umg. laugsam u. s. i'egelmässig zunehmend, gewölbt, dei- letzte 
anfangs scharfkantig, dann bis an die Mund, kantig, unten viel 
stärker gewölbt als oben, Naht auch unten vertieft," Mund, 
oblong-gerundet, Basalrand s. schwach gebogen. G. ß ''2 — '^ '/a 
: 8 V2 — 4 '/^ mm. (Südostfrankreich.) Moll, nouv., litig. 1866 p. 
180 t. 30 f. 1—5, Loc. Ann. Lyon 1. c. p. 16. (L.) 

663. H. nigosiusenla Mich. Gtdi. innen s. eng, an der 
Mund, kaum erweitert genabelt (kaum V/j des vorl. Umg, sicht- 
barV z. niedernedrückt, oben ein weniy konoidisch, unten wenig 
aufgetrieben gewölbt, z. fest u. dick, beiderseits fast z. stark u. 
z. regelmässig gestreut, weissgrau o. röthlich, meistens reich ge- 
bändert u. fleckig; Umg. 5 — 5 '/j, sclnvach gewölbt, langsam u. 
s. regelmässig zunehmend, der letzte anfangs bis an die Hälfte 
etwas kantig, vorn gerundet, unten etwas gewölbter, unter die 
Kante hei-absteigend, sonst ol)eu gerade; Mund. s. schief, z. 
ausgeschnitten, quer etwas rechtaugulär-gerundet, Saum gerade, 
scharf, innen lingsum stark gelippt, Oberrand anfangs fast 
gestreckt, dann wie Aussenrand u. Spindelrand gebogen, Ba- 
salrand gestreckt gebogen. G. D''^ — ' ^ '2 • ^ ''4 " '^ ^'4 "'"'• 
(Frankreich.) Comp). Hist. moll. 1831. p. 14 t. 1.^ f. 11-14, Loc. 
1. c. p. 19. — Forma 1) minor Loc, klein, mehr kugelig. Gew. mehr 
erhoben; 2) nigricans Loc, s. dunkelbiaun, nur mit der Kante weiss; 
3) unieolor Loc, grosser, graulich o. gelb, ganz einfarbig. 

664. H. Spil'illa West. Gleich der rugosiuscxda, aber 
dünnschaliger, innen weiter u. an der Mund, mehr ei'weitert 
genabeil (gut ^/^ des vorl. Umg. zeigend), z. fein u. regel- 
mässig gestreift . Umg. weniger regelmässig zunehmend, der 
letzte schnell gegen die Mund, erweitert, anfangs weniger u. 
kürzer kantig, vorn unfer die Kante gut herabsteigend u. au 
der Mund. z. schnell herabgebogen, Mund, unregelmässig ge- 



271 

lundet, fast gleich hoch wie breit, mit der Lippe stärker an 
dem Basalrande, Oberraud fast gestreckt, Ausseurand schief 
gestreckt, Basalrand s. schwach gebogen, quer in deu s. kurzen 
Spindelrand übergehend. G. 5 — 6:8'/4 — -B^/j mm. (Südfrank- 
reirh, Sinlien.) Fauna europaea 1.876 p. 107 (candid. var.), Locard 
1. c. p. 22. 

665. H. belloquadrica Mab. Gleich der rugosiuscula, 
aber au der Mund, breiter genabelt (nur '/a der Länge aber mehr 
der Breite des vorl. ümg. zeigend), sclnvach gedrückt kugelig, 
oben etwas konisch, unten stark gewölbt-bauchig, weisslich, meist 
mit einem schmalen dunklen Band, regelmässig gestreift, Umg. 
4^/2 — 5, z. regelmässig s. schnell zunehmend, gut gewölbt, der 
letzte anfangs s. kurz u. schwach stumpfkantig, sonst gerundet, 
unten gewölbter, vorn nicht unter die Kante herabfallend, s. 
wenig hei'absteigend, Mund, weniger schief, gerundet o. etwas 
quer oblong, mit allen Bändern m. o. w. gebogen, der Spindel - 
4-and zum wenigsten. G. 5 — 6 : 3 ' 'j — 4 mm. (^Frankreich bei 
Beaucaire u. Taraseon.) Bull. soc. phil. Paris 1881 Loc. 1. c. 
p. 24. (L.) 

666. H. niOlKiuei'Oni (Bgt.) Loc. Geh. innen eng, an der 
Mund, kaum erweitert genabelt, kugelig, oben etwas konoidisch, 
unten bauchig, z. stark unregelmässig gestreift, weissgelblich o. 
graulich, oft einfarbig 0. mit einem schmalen Oberband u. 1 — 
mehreren, stets unterbrochenen 0. obsoleten Basalbäudern; Umg. 
Ö Vj) o^t gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte 
kaum erweitert, anfangs schwach kantig, vorn gerundet, unten 
gewölbter, unter die Kante herabsteigend; Mund. s. schief, z. 
ausgeschnitten, quer oblong-gerundet, Saum innen stark gelippt. 
Ober- u. Aussenrand schwach gebogen, Basalrand gestreckt 
u. Spindelrand gut gebogen, kurz. G. 6 — 7V,'j:4 — 4^/3 mm. 
(Frankreich.) Cat. pen. I. 1882 p. 337, Ann. Lyon 1884 p. 2."). — 
Syn. H. rugositiHCula Dup. Eist. moll. 1852 t. 13 f. 2. (L.) 



667. H. llllifasciatil Poir. Geh. innen massig, an der 
Mund, etwas erweitert genabelt, etwas kugelig-gedrückt, oben 
etwas konisch, unten z. aufgetrieben, beiderseits s. fein u. s. 
i'egehnässig gestreift, etwas graulich weiss, selten einfarbig, 
meistens mit einem braunlichen schmalen Oberband bis zur 
Spitze u. mehreren s. veränderlichen Basalbändei-n; Umg. ö^/j, 
etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte am 
Anfange fast gerundet, oben gewölbt, unten etwas gewölbtei', 
vorn etwas unter die Kielregion herabsteigend; Mund, schief, 
wenig ausgeschnitten, gerundet, schwach elliptisch, Saum gerade, 
scharf, innen s. stark gelippt (Lippe stärker an der Basis, mit- 
unter fast zahnfg.), Ränder gebogen. G. 5 V/2 — 1 •.'^^] ^ -b mm. 
(Frankreich, SüddeuUcMand, Tirol, Schweiz, Norditalien u. s. iv.) 



272 

Coq. fluv. et terr. de I'Aisne, Prodr. 1801 p. 41, Moq.-Tand. pr. p. 
Hist. moll. 1855 t. 17 f. 3fi-41. — Sy«. H. bvUntata Drp. Tabl. 1801, 
H. striata var. Drp. Hist. t. 6 f. 21, H. candidula Stud. pr. p. 1818, 
Rssni. Icon. f. 350 a, H. striatula Hartm. 1821, B. tfcviata Müller 
ap. Pfr. 1842, H. unizona Andrz. ap. Pfr. 1842. — Forma 1) f/lobulosa 
Loc, kugelig, Gew- höher, letzter ünig. anfangs schwach kantig; 
2) depressa Loc, mehr gedrückt, Naht tiefer; 3) thymoriim Alten 
(Syst. Abh. 1812 t. 5), dünnschaliger fast schwach gerippt, Bänder 
durchsichtig o. etwas opak, dunkel, s. breit, die weisse Grundfarbe fast 
zur. -drängend; 4) radiata M. T., Oberband unterbrochen u. in Flecken 
aufgelöst; 5) hi/pogramma M. T., unten weiss, mit vielen braunen zus- 
hängenden u. unterbrochenen Linien; 6) obscura M. T., z. klein, bei- 
derseits braun; 7) bizonata Loc, oben mit einem breiten braunen 
Bande, unten einfarbig braun; 8) nnicolor Loc. z. kugelig, völlig- 
einfarbig; 9) candidula Bgt. (Mal. Gr.-Chartr. 1864), stärker gestreift, 
Mund, gerundet, Saum innen weniger stark gelippt; 10) iriana Poll. 
(Atti Accad. di Torino 1885), kugliger, Mund; schief niondfg. -gerundet, 
Geh. weiss, mit braunen Bändern, 8^/2 — It) : fi— 7 '/j mm- 

Var. vortex West. (Nachr. bl. Mal. Ges. 1873): kugelig- 
gewölbt, dicht feingerippt, Umg. 5, s. langsam zunehmend, ge- 
wölbt, letzter kaum grösser, Mund, gerundet-mondfg. : G. 5 — 6'/2 
:3'/2 — 4V2 nim. (Südfrankreich, Piemont.) 

Var. vincse (Faul.) De Stef. (Bull, soc mal. it. 1883): 
meist grösser, stärker gestreift, ünig. fast skalarid, der letzte 
gekielt, mit einer Furche auf jeder Seite, Mund, mehr gedrückt; 
G. 4'/2— 7 72:3-4 V2 mm. (Ital. b. Vinca u. Torano.) 

* H. cenisia Ch. Gleich der unifasciata, aber der Nabel, 
obwohl unten breit, zeigt s. wenig der Breite des vorletzten 
Umg. Geb. mehr kugelig, Gew. gedrückter-, dünnsclialiger, stäi'- 
ker u. unregelraässigei- gestreift, Umg. weniger gewölbt, der 
letzte anfangs deutlicher kantig, vorn gerundet, unten viel ge- 
wölbter als oben, Mund, fast völlig kreisrund. G. 5 V/j — 6 
: 3 '/i — 3 V2 nmi. (Mont-Cenis.) Cfd. moll. Suisse 1837 p. 12 t. 1 
f. 21, Loc. 1. c p. 34. 

* H. gratiosa Stud. Geh innen massig, an der Mund, 
etwas erweitert genabelt, etwas kuglig-gedrückt, oben schwach 
konoidisch, unten schwach gewölbt, oben extra fein, dicht ii. regel- 
mässig gestreift bis fast glatt, unten deutlicher gestreift, weiss- 
licli, glänzend, mit einem braunen Oberband bis zur Spitze, u. 
mehreren s. veränderlichen Basalbändern; Umg. Ö^/j — B, schwach 
gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, nur der letzte gegen 
die Mund, zu erweitert, dieser vom Anfang an gerundet, unten 
etwas gewölbter als oben, vorn etwas herabsteigend, aber nicht 
unter die Kielregion; Mund, schief, wenig ausgeschnitten, fast 
völlig rund, Saum gerade, scharf, innen stark gelippt (Lippe 
stärker an der Basis), Ränder s. schwach gebogen. G. 9 — 11 
: 5 — 6 mm. (Deutschland, Frankreich.) Kurz. Verz. 1820 p. 87, 
Loc. Ann. Lyon 1884 p. 26. — Syn. H. candidula Rm. pr. p. Icon. 
f. 350, Dup. Hist. moll. t. 13 f. 3 a, b, c 

668. H. leiolemina West. Geh. s. eng, cylindrisch, unten 
kaum erweitert genabelt, gewölbt, scliwacli konoidisch, äusserst 



278 

fein gestreift o. fast glatt, weisslich, gogen die Mund, zu gelb- 
licli, einfarbig o. unten mit einigen feineu schwachen Bändern; 
Umg. 5, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, 
auf der Mitte schwach stumpfkantig, vorn gerade; Mund, 
mondfg.-kreisrund, Saum gerade, innen schwach weissgelippt, 
Basalrand etwas offen. G. b ^!^~6 ^ '^ : i — 5 mm. (Spanien 
bei Burgos.) 

669, H. aCOBIllia {Bgt.) Loc. Ueh. innen massig, unten 
z. erweitert genabelt (^/^ der Länge u. V'j der Breite des vorl. 
Umg. sichtbar), etwas kuglig-gedrückt, gleich gewölbt oben wie 
unten, beiderseits fast gleich, z. stark u. regelmässig, etwas 
weitläufig gestreift, etwas gelblich weiss, meistens gebändert; 
Umg. 5, gut gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der 
letzte anfangs etwas kantig, beiderseits gleicli gewölbt, vorn 
nicht unter die Kielregion herabsteigend; Mund, wenig ausge- 
schnitten, fast völlig rund, Saum gerade, innen schwach weiss- 
gelippt. G. 5 '/j— 7 : 3 V'2 — 4 ' 2 ii"ii- {Frankreich.) Catal. gen. 
I. 1882 p. 336, Ann. Lyon 1885 p. 36 — Forma 1) minor, kugliger, 
kleiner, Mund, völlig kreisrund, letzter ümg. vom Anfange an gerun- 
det; 2) carinulata Loc, letzter ümg, am Anfange stärker kantig, 
Mund, an der Basis etwas gedrückt, mit dem Unterrande gestreckt 
gebogen. 

670. H. inicrophana (Bgt.) Loc. Geh. innen massig, 
unten etwas erweitert genabelt (etwa ' '^ der Länge des vorl. 
Umg. sichtbar), c. niedergedrückt, oben schwach konisch, unten 
gewölbt, z. stark u. uni-egelmässig, etwas weitläufig gestreift, 
beiderseits gleich, schwach röthlich grauweiss, meist gebändert; 
Umg. 5 — 5^2} g"-^ gewölbt, die oberen langsam regelmässig, 
dann m. u. m. schnell zunehmend, der letzte anfangs stumpf- 
kantig, vorn gerundet, unten gewölbter, nicht unter die Kiel- 
region, herabsteigend; Mund. z. ausgeschnitten, völlig kreisrund, 
Saum gerade, scharf, innen ohne Verdickung, Ränder gut ge- 
bogen. G. ö'/a""^-'^ — '^ \ 4 "i^- (Frankreich, Alpen, bes. in 
Dauphinc u. Savoyen.) Ann. Lyon 1885 p. 37. (L.) 

67L H. ilicetoruin Mab. Geh. innen massig, unten 
schwach erweitert genabelt (etwa "3 der Länge des vorl. Umg. 
zeigend), etwas kugelig-gedrückt, oben u. unten fast gleich ge- 
wölbt, fest, dick, kreidig, z. fein, s. unregelmässig gestreift, 
oben stärker, glänzend weiss, meist einfarbig, seltener gebändert; 
Umg. 5 — 5 '/j, gut gewölbt, die oberen langsam regelmässig, 
die letzten schnell zunehmend, der letzte vom Anfang an ge- 
rundet, beiderseits gleich gewölbt, vorn nicht unter die Kiel- 
region herabsteigend; Mund, massig ausgeschnitten, gerundet, 
Saum gerade, innen schwach gelippt, unten etwas stärker, 
Oberrand kurz, etwas gestreckt. G. 7 — 8:3'/a — 4 mm. (Frank- 
reich bei Grasse.) Bull. soc. phil. Paris 1881 p. 123, Loc. Ann. Lyon 
1885 p. 41. — Forma 1) minor, G. 5:372 nfi™- 

18 



274 

* H. garoceliana Loc. Geh. innen massig, unten stark 
erweitert genabelt (^/^ der Länge aber wenig der Breite des 
vorl. Umg. zeigend), oben konisch, unten gewölbt, beiderseits 
fast gleich z. stark u. regelmässig gestreift, graulich o. gelblich 
weiss, meistens gebändert, lest u. kreidig; Umg. 5— Ö'/a? 8'®' 
wölbt, s. regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser als 
der vorletzte, anfangs s. kurz sehwach stumpfkantig, beider- 
seits fast gleich gewölbt, vorn unter die Kielregion herabsteigend; 
Mund, massig ausgeschnitten, völlig kreisrund, Saum gerade, 
innen ohne Verdickung, Ränder fast gleich gebogen. G. 6 — 7 
: 4 — 5 mm. {Südfrankreich.) L. c. p. 43. 

672. H. tarascoiieiisis (Bgt.) Loc. Gleich der garoce- 
liana, aber Nabel enger. Geh. oben noch höher konisch, weniger 
dick u. kreidig, Umg. weniger gewölbt, unregelmässig zuneh- 
mend, der letzte schneller, besonders gegen die Mund, hin, 
verbreitert, anfangs nicht völlig gerundet. G. 5^2 — ^^Ik'-^^U 
— 5 mm. (Frankreich h. Tarascon u. Toulouse.) L. c. p. 44. (L.) 

673. H. llllllllata Kryn. Geh. eng u. doch etwas er- 
weitert genabelt, beiderseits etwas gewölbt, z. kantig, fest- 
schalig, feingestreift, weiss einfarbig o. mit dunkeln Bändern, 
meistens mit einem feinen Bande auf der Kante; Umg. 6, 
gerundet -stumpf kantig; Naht eingedrückt; Mund, gedrückt 
raondfg., etwas schief, Saum offen, innen verdickt. Diam. 4, 
Höhe 2 Lin. (Odessa.) Bull. Moll. 1833 p. 433. Gleich der thy- 
morum. aber stärker gestreift, Nabel enger, Gew. etwas höher, Mund, 
mehr zus.-gedrückt, niondfg., Saum innen stets gelippt, Lippe an den 
beiden Enden ausgebuchtet. (Kryn.) 

674. H. siniiarum Koh. Geh. innen massig, unten regel- 
mässig etwas erweitert genabelt (fast ^/^ der Länge des vorl. 
Umg. sichtbar), niedergedrückt, oben s. schwach konoidisch, 
unten gewölbt, s. dicht u. regelmässig, beiderseits gleich zier- 
lich gestreift, grauweiss, mit einem dunkel kastanienbraunen, 
gegen die Spitze in Flecken aufgelösten Oberbande u. s. schwa- 
chen, feinen, oft fehlenden Basallinien; Umg. 5 — 6, wenig ge- 
wölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte bis an die 
Mund, kantig, unten gewölbter als oben, vorn kurz unter die 
Kaute herabsteigend; Mund, schief, z. ausgeschnitten, gedrückt 
oval, an beiden Enden des gestreckt gebogenen Basalrandes 
stumpfeckig. Saum gerade, scharf; innen stark weissgelippt. 
Spindelrand oben weder verbreitert noch zur. -gebogen. G. 8 - 9 
:4-5 mm. (Spanien b. Gibraltar.) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 70. 

675. H. gyroides (Farr.) Ffr. Geh. massig genabelt, 
gedrückt koiioi (lisch, oben kurz kreiselfg., mit glattem weissem 
Apex, festschali.n, runzelig-_,est reift, eiufarben kalkweiss; Umg. 6, 
massig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte kaum grösser. 



275 

gerundet j unten flacher; Naht z. tief; Müud. schief mondfg.j 
Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, Basah-and gestreckt, 
innen etwas verdickt, Spiudeh-and etwas verbreitert, kurz offen, 
G. lO.-Ö'/a mm. (Croatien.) Mal. Bl. 1870 p. 143, Novit, conch. 
fasc. 39 p. 42 t. 117 f. 16—18. (Pfr.) — Syii. H. homoleuca Brus. 
pr. p. 1885. 

676. H. SUbvarieifJltJl Maltz. Geh, s. eng, unten s, wenig 
erweitert genabelt, niedergedrückt gewölbt, mitunter etwas ko- 
noidisch, beiderseits dicht u. fein gestreift, mit zahlreichen 
feinen Eindrücken, weiss o, gelblich, mit intensiv kastanien- 
braunen o, sehr hellbraunen, meist unterbrocheneu Bändern, von 
denen das oberste an der Peripherie liegt u. der Naht entlaug 
auf das Gew. hinauf läuft; Umg, 5, z. gewölbt, regelmässig 
zunehmend, der letzte gerundet, auf der Mitte schwach kantig, 
vornen gerade; Mund, schief, moudfg.-geruudet o, eifg,, Saum 
dünn, scharf, innen breit, aber z, dünn weissgelippt, ringsum 
geraJe, G, 7 — 8^/2: 5 — 5^2 ^^- (Creta bei Suda.) Nachr. bl. 
Mal. Ges. 1883 p. 105. Kob. Icon. N. F. f. 551. 



677, H. elimberrisiiinji Loc Geh, z. weit, au der Müud, 
etwas erweitert genabelt (^/^ der Lauge des vorl. Umg. sichtbar), 
konisch-subpyramidal, oben erhoben konisch, zugespitzt, mit fast 
geraden Seiten, unten massig gewölbt, fest, kreidig, stark u, 
sehr regelmässig gestreift, beideiseits fast gleich, weiss-graulich 
o, gelblich, meistens gebändert; Apex schwarz; Umg. 5 — 5'/j, 
gewölbt, laugsam u. s. regesmässig zunehmend, der letzte am 
Anfange gerundet o. s. stumpf kantig, vorn geruudet, etwas 
gewölbter oben als unten, wenig unter die Kielregiou herab- 
steigend; Müud. wenig ausgeschnitten, quer schwach obloug- 
gerundet, Saum gerade, innen gelippt, Oberraud kurz, Aussen- 
u. Unterrand breit gebogen, G, 5 — 5 ' j : 4 — 4' .j mm, (Frank- 
reich.) L. c. p. 46. (Loc.) 

678, H. aurigerana Fag. Gleich der vorgehenden, aber 
fast kugelig, oben u, unten fast gleich gewölbt, weniger kreidig, 
letzter Umg. vom Anfange an völlig gerundet, beiderseits gleich 
gewölbt, Müud. etwas mehr oval-gerundet, inuen schwächer 
gelippt, Oberraud schwächer gebogen. G. 6 — 7 : 3'/^ — 4'/j mm. 
(Frankreich.) Diagn. esp. nouv. 1884 p. 7, Locard 1. c. p. 48. 

679, H. hlgduiliaca (Mab.) Loc Geh. massig, unten 
schwach erweitert genabelt (etwa V'j der Länge des voi'l. Umg. 
sichtbar), oben etwas konisch-gedrückt, unten schwach gewölbt, 
z. fein u. unregelmässig, beiderseits fast gleich gestreift, graulich 
o. gelblich weiss, bald einfarbig, bald gebändert; Umg. 5 — 5'/j, 
gut gewölbt, langsam u. fast regelmässig zunehmend, der letzte 
kaum grösser, vom Anfange an bis zur Hälfte etwas kantig, 



276 

dann gerundet, vom fast gerade; Mund, wenig schief, schwach 
ausgeschnitten, eckig gerundet, Saum gerade, scharf, innen stark 
weissgelippt, Ränder s. convergirend, Spindeh-and s. kurz, oben 
zur. -gebogen, fast rechtwinklig gegen den Unterrand. G. 6 — 7 
: 3 — 4 mm. {Frankreich.) Catal. gen. frang. 1882 p. 334, Ann. soc. 
Hnn. de Lyon 1883 p. 35. -- Forma 1) stictica W., dunkelbraun, mit 
weissen Querstriemen, weisser Kielstreife u. weisser Nabelgepend. (Lyon.) 

680. H. USSatfllsis (Bgt.) Fag. Gleich der aurigerana, 
aber weiter genabelt (Nabel regelnicässig trichterfg.), etwas ge- 
drückt kugelig, unten gewölbter als oben, feiner u. z. regel- 
mässig gestreift, letzter Umg. anfangs deutlicher kantig, vorn 
schnell u. tiefer herabsteigend, Mund, fast gerundet mit regel- 
mässiger gebogenen Bändern. G. 6 : 3 "j mm. {Frankreich.) 
Diagn. esp. nouv. 1884 p. 9, Loc 1. c. 1885 p. 50. 

681. H. art'lateiisis TjOC. Geh. innen oflfen, an der JVIünd, 
stark erweitert gemxbelt, oben gewölbt-konisch, unten gewölbt, 
z. fein u. regelmässig gestreift, oben etwas stärker, weissgraulich, 
einfarbig o. gebändert, Umg. 5 — ö'/j, wenig gewölbt o. fast 
flach, die obei'en langsam u. sehr regelmässig, die übrigen 
m. o. m. schnell zunehmend, der letzte anfangs s. stumpfkantig, 
vorn gerundet, unten etwas gewölbter als oben, an der Mund, 
langsam u. regelmässig unter die Kaute herabsteigend; Mund, 
schief, s. wenig ausgeschnitten, fast völlig kreisrund, Saum 
scharf, gerade, innen nicht gelippt, Ränder gebogen. G. 5:3^'4 
nnn. {Frankreich.) L. c. p. 51. 



682. H. lusoi Serv. Geh, ettg u. tief genabelt, nieder- 
gedrückt, oben u. unten fast gleich gewölbt, gestreift, weisslich, 
mit einem breiteren Oberbande u. 3—4 s. schmalen Basalbändern; 
Umg. (), wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte massig, 
anfangs stumpfk;intig, unten gewölbter, vorn gerade: Mund, 
wenig scliief, z. mondfg., fast viereckig, Saum gerade, scharf, 
innen stark weissgelippt, Räiider gestreckt o. s. wenig gebogen, 
G. 6 ' .^ : 4 mm. {Spanien h. Pampelona.) Et. moll. Esp. 1880 
p. 84. (S.) 

683. II. saldllbensis Serv. Geh. innen eng, an der Mund. 
erweitert u. excentrisch genabelt, oben z. hoch gewölbt, unten 
abgeflacht, z. glänzend, feingestreift, grauweisslich, mit einem 
breiteren Oberbande u. 5—6. s. schmalen, oft obsoleten, Basal- 
bändern; Apex s. klein; Umg. 5 — 6, wenig gewölbt, langsam 
zunehmend, der letzte klein, etwas kantig (die Kaute weiss). 
zus. -gedrückt gerundet, oben an der Mund, kurz herabsteigend, 
unten aligeflacht: Naht eingedrückt; Mund, schief, eng, klein, 
mondfg., unten zweieckiq, Saum gerade, scharf, inneii nur an 



277 

der Basis getippt, Ober- u. Aussenrand gerundet, Basahand 
gestreckt, Spindelrand s. kurz, gestreckt. G. bis 5 "^ : S''^ nmi. 
(Spanien b. Saragossa u, Pampelona.) L. c. p. 85. (S.) 

684. H. pinii West. Geh. fast perspectivisch, unten schnell 
erweitert genabelt, stark niedergedrückt, fast flach mit nur 
erhobenem Apex, beiderseits fast gleich dicht haarfein gestreift, 
weisslich, mit einem schmalen Oberrand u. meist auch einem 
Basalrand; Umg. 6, langsam zunehmend, wenig gewölbt, der 
letzte gerundet, oben abgeflacht, unten gewölbter, vornen plötz- 
lich kurz herabgebogen; Naht vertieft; Mund, horizontal, wenig 
schief, mondfg. -gerundet o. oblong, winklig, Saum gerade, scharf, 
z. tief innen weissgelippt, die Lippe an dem fast horizontalen 
u. gestreckten Basalrand stärker u. oft mit einem Höcker, Spin- 
delrand s. kurz, fast vertikal. G. 7—8 Va : 3 '/j— 4 Vj m^- 
(Ttalien, M. Caprione bei Spezzia in Leguriefi: Pini ex.) 

685. H. argjinica Serv. Geh. ofen weit durchgehend tricfi- 
terfg. genabelt, niedergedrückt, oben kaum o. wenig gewölbt, 
glänzend, feingestreift, grauweisslich, m. o. w. gebändert; Umg. 
5 — 6, wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte z. klein, 
kaum grösser, anfangs schwach kantig, zus. -gedrückt gerundet, 
vorn schwach herabsteigend u. kurz herabgebogen; Mund, schief, 
klein, mondfg., viereckig, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt 
(Lippe am Unterrande scharf, gerade, wie bei U. hispida), alle 
Ränder gestreckt, auf der Wand s. genähert, fast verbun- 
den. G. 5 : 2 "2 mm. (Spanien bei Saragossa, u. Pampelona.) 
L. c. p. 85. (S.) 

686. H. belemensis Seri\ Geh. eng genabelt, nieder- 
gedrückt, oben massig gewölbt, mit s. kleinem Apex, stark 
qlänzend, dicht gestreift, gelblirli, mit einem kastanienfarbenen 
Oberbande; Umg. 6, wenig gewölbt, regelmässig z. langsam 
zunehmend, der letzte wenig grösser, zus. -gedrückt gerundet, 
anfangs etwas kantig, vorn wenig herabsteigend; Mund, schief, 
z. ausgeschnitten, innen weiss, oben u. aussen gerundet, unten 
gerade, am s. kurzen Spiudelrande etwas winklig. Saum gerade, 
scharf, innen weissgelippt (Lippe am Spindelrande obsolet). 
Spindelrand dünn. s. kürz. (t. 8 ' j • '^ ' '2 ""^^- (Portugal b. 
ßelein unweit TÄsabon.) L. c. p. 86. 



687. H, taCOliera Sen^- Geh. z. offen genabelt, nieder- 
gedrückt, oben wenig gewölbt, unten gewölbter, ■/,. fest, glän- 
zend, feingestreift, grau, mit 5 weisslichen Binden, deren die 
eine in der Kante des letzten Umg., die übrigen um den Nabel; 
Umg. 5, kaum etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte 
massig, etwas kantig, oben schwach gewölbt, unten gewölbt- 
gerundet, vorn Zaw^sam /i<;?'aZ>5^62^ewtZ; Naht eingedrückt; Mund, 



278 

schief, raondfg., fast halbrund, am Spindelrande etwas winklig. 
Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder z. genähert. 
G. 4 : H mm. (Spanien bei Pampelona.) L. c p. 88. (S.) 

(588. H. niercedesi Serv. Geh. unten erweitert gena- 
belt, niedergedrückt, beiderseits gleich gewöUit, z. fest u. glän- 
zend, z. grob gestreift, grau mit 8 weisslichen s. engen Binden, 
deren 1 an der Naht, 1 auf der Kante u. die übrigen auf der 
Unterseite; Gew. gewölbt, mit z. grossem Apex; Umg. 5, etwas 
gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte massig, etwas kan- 
tig, unten gewölbter, an der Mund, gerundet, oben gerade; 
Mund, kaum schief, raondfg.. am Spindelrande etwas wiuklig, 
Saum gerade, scharf, innen graugelippt, Ränder z. getrennt. 
G. 4 '/j : 3 mm. (Spanien hei Pampelona.) h. c. p. 88. (S.) 



(23.) 

(i89. H. l'Jimburi Mab. Geh. eng. durchgehend genabelt, 
etwas gewölbt-niedergedrückt, beiderseits gleich dicht u. scharf 
feingestreift, fest, opak, glanzlos, weiss, mitunter mit undeut- 
lichen dunklen Bändern; Umg. 5 — Ö^/j, die oberen regelmässig 
z. langsam zunehmend, etwas gedrückt, der letzte grösser, ge- 
rundet, nach der Mund, hin etwas erweitert, oben wenig her- 
absteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg. -gerundet. 
Saum gerade, weissgelippt. G. 9— 10:3— 4 min. (Frankreich.) 
Arch. malao. 1867 p. 28. 

090. \\. CJircilsiaca Mab. Geh. eng genabelt, etwas 
kugelig-gedrückt, mit z. breit konoidischem Gew. u. kleinem 
Apex, festschalig. unter der Loupe dicht gestreift, opak, wenig 
glänzend, grauweisslich, mitunter an der Peripherie mit einem 
hellen Bande, unten mit 1—2 Bändern; Umg. 4 ''2 —5, ge- 
wölbt, z. regelmässig zunehmend, der letzte gross, gerundet, 
unten etwas gedrückt aufgeblasen, vorn weder erweitert, noch 
herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet. Saum gerade, 
scharf, innen z. tief ein- o. zweimal gelippt. Spindelrand offen. 
G. 8 — 9:5 mm. (Frankreich bei Carcassonne in Aube.) Bull, 
soc. philom. Paris 1881. (M.) 

691. H. liypsT^aiia (Bgl.) Loc Geh. massig offen, z. er- 
weitert tiichterfg. genabelt, schwach gewölbt, fein gestreift, 
weiss ; Umg. 5. bauchig gerundet, am meisten convex auf der 
Mitte, langsam zunehmend, der letzte stielrund, vorn gerade: 
Naht deutlich; Mund, fast vertikal, wenig mondfg. -fast kreis- 
rund. Saum gerade, scharf, einfach, Ränder genähert, Spindel- 
rand schwach verbreitert. G. (3 : 4 mm. (Frankreich, Chdteau 
ilTf hei Marseille.) Cat. gen. tnnll. Fi'. I. 1882 p. 331. (B.) 



279 

692. H. rlitnieli Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig-nieder- 
gedrückt, iegelmäs.sig fein rippenstreifig, kreidig, opak, weiss- 
lich; Umg. 7, gewölbt, regelraässig zunehmend; Mund. s. schief, 
kaum mondfg.. gerundet, Saum gerade, scharf, innen weiss- 
gelippt, Ränder z. genähert. G. 10:7 mm. (Frankreich., Bre- 
tagne.) Mal. Bretagne 1860 p. 101 t. 1 f. 9—11. 

698. H. (IfferisillJl (Bgt.) Lor. Geh. eng, durchgehend 
genabelt, z. konoidisch, fein wellig gestreift, z. durchsichtig, 
obwohl kreidig, weisslich; Umg. 6, massig gewölbt, s. langsam 
s. regelmässig zunehmend, der letzte etwas hellkantig, ge- 
drückt, an der Mund. s. deutlich herabgebogen: Mund, klein. 
s. schief, wenig mondfg.. quer verlängert oblong, Saum gerade, 
scharf, innen schwaeli gelippt. Oberrand abschüssig herab- 
steigend. G. 7 :5"2 mm. (Frankreich b. Efttaing u. Marseille.) 
Cat. gen. moll. Fr. 1882 p. 107. (B.) 

(24.) 

694. H. iathraßa (Bgt.) Lac. Geh. s. eng genabelt, z. 
niedergedrückt, beiderseits gleich gewölbt, dicht gestreift, weiss, 
mit durchscheinenden, kastanienfarbemm. ganzen Bändern (mit 
dem Oberbande breiter), mitunter zus. -fliessend auf der Unter- 
seite; Umg. 5, gewölbt, gerundet, z. schnell zunehmend, nament- 
lich der letzte, welcher anfangs etwas zus. -geilrückt ist. aber 
dann mehr gerundet u. an der Mund, bauchig kreisrund wird. 
s. wenig herabsteigend: Mund, kaum schief, iiiässig mondfg., 
fast kreisrund, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, 
Spindelrund oben verbreitert, G. 12:8 mm. (Italien b. Tiriolo 
in Calabrien. Frankreicli, Di'"p. Boiiches-du-Rh&ne.) Cat. gen. 
nioll. Fr. I. 1882 p. 341. (B.) 

695. H. inelnilia (Bgt.) (Jaflci. Gleich der lathrcea, aber 
massig genabelt, oben etwas gewölbt-gerundet, s. stumpf, unten 
z. gewölbt. Bänder schwärzlich. Oberband s. breit, Umg. 6. 
regelmässig zunehmend, letzter grösser, etwas kantig, unten 
gewölbt, vorn gerade, Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen 
leicht gelippt. G. 11:7 iinu. (Sizilien b. Palermo.) Bull, soc. 
mal. Fr. 1884 p. 307. (C.) 

(25.) 

696. H. lalieilliintiana Bgt. Geh, durchbohrt, kugelig- 
linseufg.. oben gewölbt-dachfg., unten gewölbt, z. dünn, weisslich, 
oben mit dunkeln Fleckenbändern, unten mit 5 — 7 ungleichen 
Bändern, dicht u. zierlich rippenstreifig; Umg. 6. schnell zu- 
nehmend, kaum etwas gewölbt, der letzte kantig, vorn gerun- 
det, uljen z. abgeflacht, unten gewölbt, an der Mund, plötzlicli 
herabgebogen; Naht linear; Mund, schief, mondfg. -gerundet, 



280 

Saum gerade, scharf, innen röthlich gelippt. Gr. 10 : ß ^ 'j mm. 
(Algerien, Tunesien, Italien in Calabrien.)' Mal. Ale I, 1864 p. 211 
t. 21 f. 31-35, Paul. Fauna Calabr. 1880 t. 6 f. 5. 

697. H. haliil (BertUer) Bgt. Geh. offen durchbohrt, 
beiderseits fast gleich gewölbt, fest, opnk, z. stark gestreift 
(die Streifen des letzten Umg. stärker, oft abgebrochen u. wie 
kraus), weissgraulich, mit 6 — 7 schwarzrothen, unterbrochenen 
o. oft zus.-fliesseuden Bändern; Gew. gedrückt, wenig gewölbt: 
Umg. 5, kaum etwas gewölbt, langsam zunehmend bis auf den 
letzten, dieser gross, relativ weit, anfangs etwas zus. -gedrückt, 
vorn gerundet, kurz herabsteigend, Naht eingedrückt; Mund, 
schief, wenig mondfg. , fast kreisrund, innen rothgelb, mit 
schwarzen, ganzen Bändern, Saum gerade, scharf, innen stark ge- 
lippt, Spindelrand oben massig zur. -gebogen. G. bis 15: 10 mm. 
(Algerien, Tunesien.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 38. — Variat ein- 
farben grau, mit einem schwachen Oberbande u. etwas konischem 
Gew. (B.) 

698. H. salivosa Lei. S Bgt. Geh. genabelt, oben ge- 
wölbt-gerundet, z. dünn, kantig, zierlich u. dicht regelmässig 
feingerippt (Rippchen auf der Kante stärker), gelblich, mit 
5 — 6 schwarzen unterbrochenen Bändern, deren 1 breiter liegt 
an der Peripherie, die übrigen sind s. schmal auf der Unter- 
seite; Gew. gewölbt, z. erhoben; Umg. 6, s. wenig gewölbt, 
langsam zunehmend, der letzte wenig grösser, kantig, unten 
gewölbt, vorn gerade; Naht fast linear; Mund, schief, mondfg. - 
halbrund, innen weiss, mit einem schwarzen Bande deutlich, 
Saum gerade, scharf, innen röthlich gelippt, Spindelrand ver- 
breitert-ausgebreitet. G. 12:8 mm. (Tunesien hei Djehel Reras.) 
L. c. p. 39. (B.) 

(26.) 

699. H. barcinouensis (Bgt.) Geh. innen eng., unten 
z. weit genabelt, kugelig-gedrückt, oben gewölbt o. mitunter 
flach u. abgestumjjft kegelfg., unten gewölbt, feingerippt, hier 
u. da mit stärkeren Rippchen, hell strohgelb o. röthlich grau, 
mit dunkelbraunen Bändern u. Flecken- u. Punktlinien, unten 
reichlicher als oben, umzogen; Umg. 5 V'^ — 6, gewöllit. s. lang- 
sam zunehmend, der letzte sieht von oben ungewöhnlich schmal 
aus, meist kantig, vorn gerumlet; Naht wenig vertieft; Mund. 
etwas schief, breit mondfg. o. mondfg. -gerundet, Saum ge- 
rade, scharf, innen z. zurück weissgelippt (Lippe nicht die 
Einfügung des Spindelrandes erreichend), Ränder genähert. 
G. 10— lO'/j : Ö'/j— 6 mm. (Spanien.) Mal. Al^ If. 18f)4 p. 335. 
Moll, nouv., liliir. 1868 p. 303 t. 42 f. 12-16 (H. barcinensis), H. bar- 
cinonensis Fag. Estudio 1886. — Syu. JEf. caperatd lissm. Icon. pr. p. 
H. mirandcc Rambur Journ. 1868, H. iberica Rambur .Journ. Conch. 
1869 t. 9 f. 5. 



281 

700. H. niadritensis Ramh. Geh. massig genabelt, oben 
gedrückt kugelig o, kugelig-konoidisch, unten etwas aufgetrieben 
gewölbt, dicht u. regelmässig feingerippt, weiss o. grau, oben 
mit zwei dunkeln Fleckenbändern, die mitunter undeutlich 
sind; Umg. 5. der letzte schneller zunehmend, etwas aufge- 
blasen, vorn wenig herabgebogen : Mund. z. gross, gerundet- 
mondfg., Saum gerade, scharf, innen breit gelippt, Ränder mit- 
unter durch einen Wulst verbunden, Spindelrand oben etwas ver- 
breitert, mitunter etwas umgeschlagen. G. 9 : 6 mm. (Spanien.) 
Journ. Conch. 1868 p. 266, 1869 t. 9 f. 4. (R.) 

701. H. palliiresica Fag. Geh. innen eng, cylindrisch, 
unten trichterfg. genabelt, oben konoidisch, mit zitzenfgem Apex, 
unten gewölbt, glanzlos, opak, einfarben gelb o. gelblich mit 
einigen grauen Flecken, gestreift {Streifen weiss, schief, er- 
haben, s. dicht stehend, an der Mund, lamellös, unten um den 
Nabel kaum schwächer); Umg. 5' j, gewölbt, die oberen lang- 
sam regelmässig zunehmend, der letzte grösser, vorn erweitert, 
kaum herabsteigend, beiderseits bauchig cylindrisch, am Nabel 
etwas gedrückt; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.- 
kreisrund, Saum gerade, ohne Lippe. G. 10:9 mm. (Spanien.) 
Estudio 1886 p. 4. (F.) 

702. H. salvaiia? Fag. Geh. massig, trichterfg. genabelt, 
oben konisch, unten stark bauchig, wenig glänzend, grau o. 
gelblich, mit einem undeutlichen Mittelbande u. einem Unter- 
bande, beiderseits gleich gestreift (Streifen graulich, schief, dicht 
u. regelmässig); Umg. 5. gewölbt, schnell regelmässig zuneh- 
mend, der letzte grösser, beiderseits bauchig-gerundet, vorn 
erweitert u. schnell herabfallend; Naht eingedrückt; Mund, 
klein, mondfg. -kreisrund. Saum scharf, innen stark weissgelippt, 
Spindelrand oben zur.-gebogen. G. 8:5^'j mm. (Spanien.) 
L. c. p. 5. (F.) 

703. H. clliae Fag. Geh. massig, cylindrisch genabelt, 
beiderseits fast gleich gedrückt konoidisch, etwas glänzend, 
weiss, auf den oberen Umg. mit grauen Punkten, auf dem 
letzten gelblich zwischen den Streifen, oben dicht mit weiss- 
lichen Streifen geziert, unten s. schivach gestreift: Umg. 5 ' ^ . 
etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte beider- 
seits, besonders aber unten, bauchig gewölbt, kaum in der Mitte 
zus. -gedrückt, vorn wenig erweitert u. herabsteigend; Mund, 
mondfg. -gerundet, Saum gerade, innen schwach weissgelippt, 
Spindelrand oben wenig zur.-gebogen. G. 8 : 5 mm. (Spanien.) 
L. c. p. 6. (F.) 

704. H. moreri Fag. Geh. massig, cylindriscli genabelt, 
oben fast flach, unten z. gewölbt, glanzlos, opak, weiss, oben 
mit hornfarbenen Punkten, welche auf dem letzten Umg. fast 
ein Band bilden, rippenstreifig (Rippchen weiss, dicht u. un- 



282 

regelmässig stehend, auf der Unterseite schwach); Umg. Ö'/j, 
etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum 
grösser, in der Mitte schwach kantig, oben kaum gewölbt, 
unten bauchig-gedrückt, vorn weder erweitert noch herabstei- 
gend; Naht z. eingedrückt; Mund, mondfg. -zus. -gedrückt. Rän- 
der entfernt, Aussenrand klein, fast kreisrund, Spindelrand 
länger, gebogen, oben zur. -geschlagen. G. 8 '/j : 4 '/^ mm. 
(Spanien.) h. c, p. 7. (F.) 

705. H. hillyerinna Paul. Geh. z. eng, etwas bedeckt 
genabelt, gedrückt kugelig, dünn, weissgelblich, mit feinen, 
hell kastanienfarbenen, unterbrochenen Bändern geziert, un- 
regelraässig rippenstreifig; Gew. gewölbt o. etwas koiioidisch. 
mit z. vorstehendem Apex; Umg. Ö^/j, regelmässig zunehmend, 
der letzte ein wenig grösser, schwach kantig, vorn gerundet, 
nicht herabsteigend: Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.- 
gerundet, innen weissgelippt, Saum dünn, scharf, gerade, nur 
Spindelrand oben etwas zur. -gebogen. G. 12 '/j : 9 mm. (»Sar- 
dinien b. Decimo-mannu.) Fauna di Sardegna 1882 p. 109 t. 7 f. 4. 



70f). H. derOgJltjl Rssvi. Geh. offen, an der Mund. 
schnell u. oft stark erweitert genabelt, niedergedrückt, fast 
scheibenfg., s. fein u. bald mehr, bald weniger rippenstreifig, 
we