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Full text of "George Vladar Collection. 1837-2004 1988-2004"

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1/ 9 -7 r 7f-.C 



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kJtfHtUNCeK- f/e/a^f/or 



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24.9./ ff/ SiHP^W- ^^ 



MA 1 0. Museen der Stadt Wien. Karlsplatz, 1 040 Wien 



L 



Herrn 

George Vladar 

685 Victoria 
Kingston Ont. 
K7K 4S6 

CANADA 



j 



Bezug (Geschäftszahl, Schreiben vom) SachbearbeJter/in 



Sehr. V. 20.1.93 
Geschäftszaht, Betreff 

ZU MA 10/187/93 



Dr. Hans Bisanz/Fo. 



MAGISTRAT DER STADT WIEN 




MA10 

MUSEEN DER STADT WIEN 



Karlsplatz, 1040 Wien 
Tel. 505 87 47* 



Nebenstelle 



DW 43 



Stock/Zimmer 

1.111 
Datum 



Wien, 17. Februar 1993 



Sehr geehrter Herr Vladar! 

Leider ist es uns nicht möglich, etwas über ein malendes weibliches 
Familienmitglied von Hans Larwin in Erfahrung zu bringen. Wir wissen 
lediglich, daß Hans Larwin 1922-1924 in Chicago war und dort eine Mal- 
schule hatte, können aber nicht sagen, ob der englische Vorname "Mary" 
damit zusammenhängt. 

Mit freundlichen Grüßen 




Direktor der Museen d^ Stadt Wien 





Fernschreiber 
114735 



Telegrammanschrift 
Magwien 



Parteienverkehr 
Dienstag bis Freitag 
9-1 2 Uhr 



DVR: 
0000191 



MA 10 -SD 41 -10-896-118644-20 



Bankverbindung 
Zentralsparkasse und 
Kommerzialbank, Wien 
Konto 696 200 104 



iv'/O .'AHRü 




WIFNEK R/vTHAl7S 1883-1983 

MAGISTRAT DER STADT WIEN 
A-10e2 WIEN. PF ÜPA 1010 




jjlsTERREiCH' 

01500 

GROSCHEN 



[ 




zu MA 10/187/93 



■ ■ V 



fifi.'OfiKinn 



''LUGPOST 
AIR MAIL 
PAR AVIO/V/ 



('^ 19 55 i 



^1 l'JHO 



MUSEEN DER STADT WIEN 

MAGISTRATSABTEILUNG 10 
Karlsplatz. A-1 040 Wien 



MA 10 - SD 40 a - 20 



t 



ReidisarcJiiv 

Alitig. LStnnt.tnrdiiv cirj 
Wien I., 



. cl. Justiz 





firoltonto Wien 1664 
icrkkoiiio Wien 1417 

ZI. 407/1949 



ilorrn iUiitsr;<t 



Karl J3rUTEIff.l/VNXJ- V/ladar, 



t « 



'vV i e n VIII., 

Laucl.on:a;^.«!e 55 
In Erledißunc ihrer i'ünrobe vwii 10. ]j'o!-rii;.r (1..T. gebe ich 
bekannt, daß das auf dem .^iegelabdnicke der hier vorcev.'iesenen ne- - 
lir-uie ersichtliche •Juprcn joneß V/appen darstellt, das von der i'a- 
5jilie der Gmren von ji r z t (a r z von und zu Y o. r. e r. r. ) ßo- 
führt v/ordon ist, 

jJojuerkt v/ird, df..'.' lr\ut ^.i.fi;a:)e von KWK5C!KE?"Deutnche Orafon- 

h."dir;or der ^ofienwart " olri Uitf-Hed di c^^^r F'milie mit dem Voi-hairen 
Ediiiund Maria im J n hr e 17G9 üö . TheolT ' ' I) . , m i:chof zu. Tei a • ' " "~"" 

des h. Erz^^tiftes zu Jt , .itepliaa in V/ion Uompropst, der Universi- 

tat zu Wien Kanzler und L'r-Jibisoiof üJuffra.'^aneus vmr. 



,••■' 






r. i ' 



.10. iVebru.uT l\i49 
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I.V. 




^ 



Hof rat. 



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AMT DER NIEDEROSTERREICHISCHEN LANOESREGIERU 



H0\ 



Postanschrift 1014 Wien, Postfach 6 

I Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, 1014 I 

Herrn 

George Vladar 

685 Victoria 
Kingston, Ont. 
K7K 5S6 

Cä"^<^ä Beilagen 

LIII/3-W-4I9-9O J 

Bei Antwort bitte Kennzeichen angeben 



Parteienverkehr Dienstag 8 bis 12 Uhr 
Wien 1, Hen^engasse 11-13 
Fernschreibnummer 13 4145 
Telefax 531 10 2060 




Bezug 



Bearbeiter 
Dr.Feigl 



(0 22 2)531 10 



Durchwahl 
2043 



Datum 



2.0. Februar 1990 



Betrifft 



Vladar George, Familienforschung 



♦ n 



Sehr geehrter Herr Vladar! 

In Beantwortung Ihres Briefes vom 22. Jänner teilt das NÖ Landesarchiv mit, 
daß es wohl über eine Sammlung von Zunftarchivalien verfügt, daß sich 
hierinnen aber nur sehr wenige Zunftbücher befinden, welche über alle Meister, 
Gesellen und Lehrlinge bestimmter Gewerbe in einem bestimmten Zunftbezirk und 
Zeitraum Auskunft geben. 

Außerdem wollte ich Sie darauf hinweisen, daß solche Zunftbücher längstens 
bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts geführt wurden, da dann durch die liberalen 
Wirtschaftsgesetze der Zunftzwang aufgehoben wurde. 

Zahlreiche Zunftbücher werden in den Heimatmuseen jener Orte, die Sitz einer 
Zunft (Viertellade) waren, aufbewahrt. 

Ich halte es für sehr schwierig, über diese Zunftarchivalien an Ihre Vorfahren 
heranzukommen. Die Handwerksmeister waren in älterer Zeit in Kleinstädten, 
Märkten und auf dem flachen Lande in der Regel auch Hausbesitzer. Ihre Namen 
könnten daher über Grundbücher gefunden werden. 

Schullehrer wurden bis Ende des IS.Jhs. in der Regel vom Pfarrer aufgenommen. 
Sie waren gleichzeitig Regenschori in der Pfarrkirche und verrichteten Mesner- 
dienst. 

Vom Ende des IS.Jhs. bis 1870 übten staatliche Stellen und kirchliche Insti- 
tutionen abwechselnd bzw. gemeinsam die Schulaufsicht aus. 
Listen sämtlicher Lehrer sind aus der Zeit vor 1870 nicht erhalten. 



Lager-Nr. 0351246 



Wie Sie schon aus diesen Ausführungen ersehen können, ist Ihre Familien- 

4 

forschung eine schwierige und vor allem zeitraubende Angelegenheit. Ich 
wollte Ihnen deshalb empfehlen, nach Österreich zu kommen, wo Ihnen das 
NÖ Landesarchiv und andere Archive entsprechendes Material zur Verfügung 
stellen werden, in dem Sie nach Ihren Vorfahren suchen können. Sollte 
Ihnen das nicht möglich sein, so würde ich Ihnen empfehlen, einen stellungs- 
losen Jungakademiker oder einen Studenten der Geschichte in einem fortge- 
schrittenen Semester mit dieser Forschung zu betrauen, wobei Sie demselben 
selbstverständlich ein entsprechendes Honorar bezahlen nÄßten. Das NÖ Landes- 
archiv wäre bereit, über das Institut für Österreichische Geschichtsforschung 
eine hierfür in Frage kommende Person zu vermitteln. 



Mit freundlichem Gruß 
NÖ Landesregierung 
Im Auftrage 




Archivdirektor 






liTilOißOffifSfSOl! MI RßßfZßffiSfi^flS.! 



fcn rr-riniTifiiPiinirtinlr ii ilriiiii^lnihlnlr 



HEERESGESCHICHTUCHES MUSEUM 

(Militärwissenschaftliches Institut) 



A- 1030 Wien, Arsenal- Objekt 1 Tel. 7BQ6)05)(99)x 79561 



Zeichnungen und Aquarelle von Joseph Selleny 



Herrn 

George VLADAR 

685 Victoria 
Kingston Ont, K7K 
CANADA 



4S6 



Wien, 1. Dezember 1993 
Zahl: 398-4300/93 

Sachbearbeiter: U n i V . D Z . 

Dr.P/Zh 



Sehr geehrter Herr Vladar ! 

Ihre beiden Briefe an Frau Dr. Popelka sind sehr wohl hier einge- 
troffen, doch konnten sie wegen dringender Ausstellungsvorhaben 
und Personalmangels bisher nicht beantwortet werden. Herr Professor 
Dörflinger hat uns ebenfalls wissen lassen, daß Sie mit dem "heutigen 
Kurator der Selleny-Sammlung" in Verbindung treten wollten. Frau 
Doz. Dr. Popelka ist immer noch Leiterin der Kunstsammlungen des 
Heeresgeschichtlichen Museums, in dem sich der Großteil der Selleny- 
Zeichnungen und Aquarelle befindet. Ein anderer Teil ist, wie aus 
dem Buch "Ein österreichischer Maler segelt um die Welt ..." hervor- 
geht, in der Graphischen Sammlung Albertina. 

Wir sind natürlich sehr daran interessiert, zu wissen, daß Sie im 
Besitz von zehn der verschollenen Blätter Sellenys sind. Falls Sie 
jemals daran denken sollten, sich von diesen Blättern zu trennen, 
wäre das Heeresgeschichtliche Museum die erste Institution, der Sie 
dies mitteilen sollten, wir würden unsere Sammlung gerne ergänzen. 
Es wird auch Ihnen interessant sein zu erfahren, daß sich mittlerweile 
weitere Selleny-Zeichnungen im Wiener Kunsthandel befinden, nämlich 
bei dem Antiquar Christian M. Nebehay, Annagasse 18, A-lOlO WIEN. 
Wir sind allerdings bis jetzt noch nicht dazugekommen, das Material 
einzeln zu überprüfen. 



b.w.! 



Postsparkassenkonto: PSK 5090.008 



Wir bitten Sie nochmals wegen der Verzögerung dieser Antwort um 
Entschuldigung und verbleiben 



m 



it freundlichen Grüßen 



der Direktor 
i.A 



• f « • 




(Dr. Erich GABRIEL, Hofrat) 




DOROTHEUM 



Herrn 

George VLADAR 

685 Victoria 

Kingston, Ont. K7K 4S6 

Canada 



IhrZeichen 



Ihre Nachricht vom 



UnserZeichen 

CK/k 



Datum 

12.02.1993 



Sehr geehrter Herr Vladar! 

Herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 6. Jänner 1993. 

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, daß in unserem Archiv kein Katalog der Galerie 
Miethke betreffend die Ausstellung "Arturo Rietti" vorhanden ist. Bezüglich Ihres Portrats 
können wir Ihnen daher leider nicht weiterhelfen. 

Es Wäre sicher empfehlenswert, sich bezüglich des Kataloges an die Österreichische 
Nationalbibliothek zu wenden. Die genaue Adresse wäre Josefsplatz 1 , A-1010 Wien. 

In der Beilage senden wir Ihnen Kopien aus zwei Künstlerlexika, wo der Maler kurz erwähnt 
ist. Wir hoffen, daß Ihnen mit den Informationen etwas gedient ist. 

Wir wünschen Ihnen für Ihre Nachforschungen viel Erfolg und verbleiben 



mit vorzüglicher Hochachtung 
Cmstian Kaufmann 



Dorotheum Auktions-, Versatz- und Bank-Gesellschaft m.b.H. 

A-1010 Wien, Dorotheergasse 17, Postanschrift: Postfach 528, A-1011 Wien 

Telegramme: Dorotheum Wien, Telefon 0222/515 60-0, Telefax -443, Telex 132 230 doro a, DVR 0105104 

Zweigstellen in Wien, Dornbirn, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, St. Polten, Wiener Neustadt 

Dorotheum-Bank BLZ 19910, Konto-Nr. 00.9300, HRB 22960/Handelsgericht Wien 



OTTOCENTO 

CATALOGO DELL' ARTE ITALIANA 

DELLOTTOCENTO 



NUMERO 21 /\C\ <0|i9 



GIORGIO MONDADORI 8v ASSOCIATI 



Rietti, Arturo 

Trieste, 3 marzo 1863 - Padova, 31 maggio 1943 



Riviere, Henry Parsons 

Londra (Inghilterra), 16 agosto 1811 - 9 maggio 1888 



Frequentö, non piü giovanissimo, l'Accademia di Firenze, e si perfe- 
zionö a Roma, in Toscana, a Monaco, a Milano e a Trieste. Sensibile alla 
lezione cremoniana e, in seguito, alla pittura di Gola e Alciati, fu ricer- 
cato ritrattista e sensibile pittore di figure femminili. Tratte anche la 
natura morta, preferendo all'olio il pastello. 



Seguiti i corsi alla Royal Academy, esordi nel 1832. Dal 1865 
trasferi a Roma, dove ebbe studio prima in via dei Greci e po 
stina. Nel 1881 entrö a far parte della "Societä degli Acquerelli 
quäle espose in piü mostre. Dipinse prevalentemente ad acc 
soggetti preferiti furono i paesaggi, le scene di genere e quell 




Rietti, Siiiio, olio 
SU tela 60 x 75 cm, 
L. 9.200.000/VP 



Riolo, Tommaso 

Palermo, 1815 - 1886 



Interprete minuzioso dei dintorni e delle spiagge del Palermitano e dei 
luoghi piü caratteristici della cittä. 



Roda, Leonardo 

Racconigi (Cuneo), 1868 - Torino 1933 



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Appassionato di montagna (fu rocciatore e botanico) finali. 
produzione artistica all'illustrazione della Valtournanche e ' 
no, che ritrasse nelle diverse stagioni dell'anno, nel piccolo e 
de formato, vivacizzando a volte l'ambiente con figure di ar 



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Roda, Valicc delle Cime Blanche, olio su cartone 63 x 48 cm, 
L. 7.000.000 C 




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Riolo, Palermo, vedutn del porto, 1859, olio su tavola 33 x 23 cm, 
L. 25.000.000/M 



Roesler Franz, Ettore 

Roma, 12 maggio 1845 - 26 marzo 1907 



Autodidatta, fu acquerellista apprezzato soprattutto in Inghiltt 
ve aveva esposto nel 1885 e nel 1889. Impressionato dai mutan- 
banistici dopo il piano regolatore del 1870, volle immortalare 
volto della sua cittä in 120 acquerelli che compongono la famc 
di "Roma pittoresca", alla quäle lavorö per 25 anni. 



Roesler Franz, Veduta di Tivoli, 
acqucrello su carta 73,5 x 18,5 cm, 
L. 11.825.000/VP 




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QUI - RIE 



iho, Camillo (1872-1946) 

Lquenza sul mercato: artista abbastanza raro. arhf d, oiFFUsroNE: 
iemonte. valütaz.one: le piccole tavolette si pagano »"^°^'^o ^ ^'f. "^ " 
oni Le opere piü importanti hanno stime che raggiungono 10 milioni. 



tiblet, Fernand (2c^73-i944) 

Iree DI diffusione: Toscana. valutazione: i bozzetti, i paesaggi e le 
^ccole scene mitologiche da 2 a 3 milioni: i ritratti e le opere di formato 
impegno pittorico maggiori da 5 a 10 milioni e oltre. 



libossi, Angelo (1S22-1S86) 

•FQUENZA SUL mercato: rarissima. aree di diffusione: Lombardia. 
.LUTAZIONE- 10-15 milioni per scene di genere medio-grande forma- 



[icci, Alf redo( 1864-1 839) • , •, . 

iEQUFNZA SUL MERCATO: rara. ARi:r di diffusione: nazionale e in erna- 
lonale (Inehilterra e America), valutazionf: l'ottima qualita delle sue 
Ure (anche se studi, bozzetti o quadri non finiti) l'ha reso artista ap- 
rezzato e ricercato. Le opere di genere rigurativo ispirate al gusto al- 
fra imperante nplla Roma dannunziana, se di medio formato, possono 
iperare 10 milioni. 



iccL Dante (1879-1957) 

EQUENZA SUL MERCATO: artista spesso presente aree di diffusione^ 
izionale. valutazione: intorno a 2-3 milioni gli acquerelli; da 2 a d 
lilioni gli oli. 

Loli. ,1 Bclvcdcrc ili Pahizzo Rnilc. tccnica mistn su tola (.0 x 30 _ 

,, Roma, Christie's, 24/3/^2 (stimn 5.()()()-O.000.0ÜO) L. ../.O.OOÜ 



Ricciardi, Oscar (1864-1935) 

frequfnza SUL mercato: molto frequente. areh di diffusione: il suo 
mercato e prevalentemente napoletano. valutazione: da 4 a 6 milioni i 
dipinti di piccolo formato; oltre 15 milioni le opere di maggiore impe- 
gno, soprattutto se si tratta di vedute del primo periodo. 



/ a <Ciilinahi di Chinin, olio su tavoletta 22 x 42 cm, Roma. L'Antoni- 

na l^)/6/91 (stima 5.000-6.000.000) -— 

Pcscntori ncl s^olfo di Nnpcli. olio su tavola 33,5 X 22 cm, Londra. 5o- 

thebv's 19/6/91 (stima 6.550-8.730.000) 

Anui'lti. olio su tela 30,5 x 40,5 cm, Londra, Christie's, 4 10/91 (sti- 
ma 3.265-4.350.000) — ; — — — 

CosM sorrcntinn. olio su tela 61 x 40,6 cm, Londra, Chnstie s, 4 10/ 
91 "(Stima 4.350-6.530.000)- 



Vcduta di Po^illipo. Nnpoli. olio su tela 109 x 65 cm, Milano. Finarte, 

7/11 n (stima 8.000-10.000.000) — 

Mcnntino n Nnpoli, olio su tela applicata su cartone 18,d x .8 cm, 
Roma, Christie's, 14/11 91 (stima 4.000-5.000.000) 



Mcn-ntmo n Nayoli. olio su tela 23,5 X 38,5 cm, Roma, Christie's. 14 

11 ^n (stima 4.500-5.000.000) — ^ . . . 

Monumcnto nl Colleoni. olio su tela 24 x 42 cm, Milano, Sotheby s, 

3/12 91 (stima 1.000-1.500.000) ^ — 

/ ,1 <trndn per Cnpri, olio su tela 63 X 47 cm, .Milano, Scmcnzato. 11 

1*2 ^n (stima 7.000-8.000.000)— -— - — ; 

Cnpri. olio su tela 41 X 22,5 cm, Milano, Semenzato, 11/12 91 (stima 

2.000-2.500.000) — — - , -. ^ 

Svin<!>:in mcridiouilc ccu case c hnrclw dt pcscntori, oho su tela ?.•» x 

31 cm Milano, Finarte. 12/12/91 (stima 6.000-7.000.000) __ 

Po<itnno dnl mnrc. olio su tela 24,1 X 40 cm, Londra, Chnstie s. 14/ 

2/92 (stima 3.280-4.380.000) - ^\ " : • ' 

Minnn Crnndc. Cnpri, olio su tela 38,7 x 26 cm, Londra, Chnstie s, 

14. 2 92 (stima 3.300-4.400.000) ;-— r 

Wcrcnto, olio su tavola 40 X 24,5 cm, Londra, Phillips, 17 3/92 (sti- 
ma 4.300-6.450.000)- ^, . . 

Mcrcntmo preise il nunc, olio su tela 28,5 x 19 cm, Roma, Chnstie s. 

-►4 3 92 (stima 2.600-2.S00.000) ^-^^ 

Wminn olio su tela 54,5 X 41 cm, Torino, Sant'Agostino, d ? 9. 



(Stima 2.400-2.800.000) __ c .. i ' w - ■ 

Vcdiitn di Nnpoli. olio su tela 45 x 28,5 cm, Milano, Sotheby s. Ib ? 

92 (stima 2.500-3.500.000) ^, ■ ,- . " 

/ iiw^o In co^tn. olio su tavola 30 x 20,3 cm, New York, Chnstie s, 

26^ 92 (stima 1.800-3.000.000) - 

P(?i-s.?Xv:/o co^ticro. olio su tela 36 X 46 cm, Londra. Phillips, 16 o 9. 
{stima^4.400-6.600.000) -— ■ 



L. 7.475.000 

L. 4.800.000 

L. 5.270.000 

L. 7.665.000 

L. 9.200.000 

L. 5.750.000 

L. 4.600.000 

L. 1.469.000 

L. 10.350.000 

L. 3.450.000 

L. 9.200.000 

L. 5 300.000 

L. 4.575.000 

L. 4.730.000 

L. 2.990.000 

L. 2.990.0(^0 

L. 3.051.000 

L. 1.600.üi'0 

L. 5.100.000 



icci, Giuseppe (Ks\)9-/9()7) 

FQUFN'ZA SUL ^1F:RCATo: artista raro. aree di diffusione: Piemonte. 
Li utazioxe- studi e opere non finite si pagano intorno a 3-4 milioni. 
no a 10-12 milioni e piü i dipinti compiuti e di un certo impegno. 



licci, Guido 

isorate Primo (Pavia), b ollobre 1836 - Gurone (Varese), 20 agosto 

Jlievo di G. Fasanotti aU'Accadcmia di Brera, fu paesaggista di vasta 
fma; dal 1860 espose alle piu importanti manifestazioni nazionali. 

FQUENZA SUL MERCATO: rara. aki.i: di piffusioxe: Lom_bardia. valu- 
Izione: i paesaggi hanno quolazioni che oscillano fra o e 20 milioni, 
Icondo il formato e la piacevolezza. 

iorno dnlln ficun^ionc, olio su tola 32,5 x 22.5 cm, Roma, Finarte. 

1/12/91 (stima 5.000-6.000.000) ,. "V, x,. T. ^■^'^^^'■^■^^ 

Ln'^^^io Incu^trc con Invnndnw. olio su tela 126 x /4 cm, Milano. 11 

Inte, 3/6/92 (stima 8.000- lO.OOO.OOO) L- -^-^^^0^^ 






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M^'> ■:>:,.. ■;.?,■■;.; 

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Ricciardi, Pacsag^io 

costicro, olio su tela 

36 X 46 cm, 

L. 5.100.000/Phillips 

Londra 











• V,.., f<:i 



Icci Gu., Pacsaggio lacustrc con Invnndiuc, olio su tela 126 x 74 cm, 
25.875.000/11 Ponte Milano 



Rietti, Arturo (1S63-1943) 

FRi QUI NZA SUL MERCATO: abbastanza frequente. akfe di diffusione: il 
mercato e nazionale, con particolare Interesse nell'area triestina per le 
rare vedute locali. valutazioxe: l'artista negli ultimi anni e stato in- 
giustamente trascurato: apprezzati i pastelli e gli eleganti ritratti fem- 
minili, stimati da 3 a 6 milioni. 



Nudo. olio SU tela bO x 75 cm, Tricstc, Stadion, 22 1 r91 (stima 

8.000- 10.000.000) -7-\\-. 

ßiKto di rni^nzzn. 1933. olio su tela 45 X 55 cm, Roma, Chnstie s, 24/ 

3 ^>2 (stima 2.000-2.500.000) 

Aiitoritrntto con In pn^iticttn, olio su tela 60 X 80 cm, Tricstc. Sta- 
dion, 15/5/92 (stima 3.500-5.000.000) 



L. 
L. 
L. 



9.200.000 
1.725.000 
5.175.000 



305 



.? 



Kedves Sandor, 

Unfortunately I did not receive an answer to my letter of April I7th 

i have searched my mind as to what could be the reson fo-r th-i« a„^ kI ^ ^ • . 

l):The language,although I would have throught that your son at tl i^' determined: 

2):The length of the letter. (msert inordinate) 

3;; Top boring. - 

^)'' Too many questions! 










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An das kath . Pf arramt 
Alt Poella Nö 1 
A-3593 Alt-Poella 
Austria 

Sehr geehrter Herr Pfarrer, 



George Vladar 
685 Victoria 

Kings ton, Ont.KVK 4S6 
Canada 

22.1.1990 



Mtein ür-Grossonkel Johann B.hfuehler(1807-1888);Consistorial-Rath,Ehrenbuerger 
und Pfarrer von Gfoehl, begann 1835 seine klerikale Laufbahn in Alt-Poella unter Dechan? 
Alois Sclmad(1766-I851), -es inuss obendrein auch eine persohnliche Freundschaft bestanden haben 
denn ich habe noch iitmer das Silberkreuz welches Dechant Schmid anlaesslich seines goldenen 
Priesterjubileums praesentiert wurde(die Widming traegt das Chronogram 1844 );femer etliche 
Srä^L'gfdef IS?^cS).'^ ^'°^'"" A.S., sowohl einen Siegelring Mt den selben Chiffren 

Was mich sehr interessieren wuerde waere ob in Ihrer Veroeffentlichuna 
Alt-Poella", von der itan mir berichtet hat,etwas ueber diese Herren vermerkt sei;eventuell 
ob es zufaell ig (Heimatmuseum?) Photographien von ihnen gibt,oder Dokumente die dieses oben 
erwaehnte Siegel fuehren koennten.u.s.w. 

Ich weiss wie sehr ueberf ordert geistliche Herren heutzutage sind und hoffe nicht 
noch zu dieser Last wesentlich beizutragen ;fuer was imner Auskunft Sie mir schenken koennen bin 
ich schon im voraus sehr dankbar! 

Ich erlaube mir ein frankiertes Antwort-Couvert beizulegen und ebenso 0e.S.50- um 
Xerox-Spesen zu begleichen. v^ « u«i 

Hochachtungsvoll , 



George Vladar 



Jnhann B.Muehler;Consistorial-Rat, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit Krone 

Jubelpriester, Ehrenbuerger und Pfarrer zu Gfoehl. 

geboren Muenichreith/Ostrong (Taufe) 24.6.1807 
gestorben Gfoehl, 2. 11. 1888 



1835 Kaplan zu Alt-Poella fuer Dechant Alois Schmid(1766-1851) bis 185A 

von 185A sein Nachbar, Pfarrer von Krumau/Kamp 

1885 Feier des goldenen Priester-Jubilaeums in Waidhofen/Ybbs 



R.M^yer/ /"^ .y 
D^Oezesailarchivar 
A 310p St/P;>el^en^.Oe 
/Äu^tria / 



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ehr ,geehi5l:er Herr Ard^iva 

^ // Meiiaren all9r>fest^ Dänk^fuet 
Sher]^ck Hol/es Arbe^ , gai/'^ch VW ve^ 
gen Fragen^ie^rifft. t/ cX 



Geojy^ Vlad^r 
695 YiAtoviaL 
t^ingö^ojii^Ont, 
^an^ciÄ/ 



l.ll.lft69 




e mt^jeftfeelige 
^m^njie laesti- 



CESISraEICH ITKIMaTCN: 



Edi^ba: medtidi Richber,>fegistrat <ter Sbadt W&i(lneaV^tte;Eci±st Et.Stmiz md Efans*ietaer,-\a:lßtztes (iab ao: 
<fen BniTCn,Acr <fan Eiiqarg l3J*s;rui Gcab der Rnilie MEllfir,B3*l£r-VttstalVEcte. ^^ ^^^ 

Tfeciiiical anä EigiiBering nicticnaEy;Q:.Iuis de Vres,Jaia. Atate aüJß^,AiES,MÄeW HOl/icrcnco. 

T\jo -vöLutES cf Bigiiä>CfeniBn Dicticnary:H.rfessiii^r. 
MLlitaerisde AntiqL3itaebai;]igrid WfeithaEör:lOTO WLen^SidSTSberngasse 25('Ifel.93 58 654) 

ÄQiBt WlÄfer -vcn l^QCsgxserBy et Mjbra,l]erzEC(Lidi saedsisciier H3frath,Sadisa><J±ucg Goöh scner 
CljaiBJi'ii i rEa.' aÜ i;l«l»lß21-20.7.l905. 

Ifecr Iötz;Ec6yt^-BemJt u.Ai±arla K3.1Q10 WäLai,R±i]itBrkb 9(022-533 20 94) 

Oestjecieidi-ügam lardortsen 1:75.000 (4061+4160 4161 4060) 
Evargelisde KicdE,A & HB in OasbecreichrliaO WLai/ÄverinsdireitEC^sse 3 (47-15-23-0) 
GarEdxrttenzlei,WLai lOlO Dacotheecgasse 18 (512-83-92-0) 
Stcedb.BestafctUTg,Vß.en 1040 Chl <¥rnasR R 19 (501-95-0) 

EBziristtBam rto*iLing:Ar-ll90 Vfi.€n,ED*aJii^a*aiptstrasse 96. ^ . „o. oi c -nv,-, 

Q:.Geni^; l^ria Jtee^iH WfeLXEiUBun,'Ibd*er des Rxiäl^i Wfebötaun wä Frm C&aTenna.^.31. 5.1743 , „ ^._^ 

in Groe&<3enrDsrvateLcatet in Vitis,29.1.l7e9 (fest 26 Jeihre) rwacaus^eetzb dass R.anstatt J.W^stumt. 
IöErdltenkird«i;Ete a/oi Btanz SdiBbecaüiUänrer & Elisabeüi RHmErin;4.7.l765j<Eine Qä^rtairi<u«te v^i -IbAter 
^^ El£amce,wcteirabet in Ebecsdctf 18.9.1792,25 Jciire alt(l767 ?) ,^Bt.Ebecsa.l8.5.l8Ql(35 JähDe,1766?) 

aecs3acf ;Tiauuü A;cn Franz ffeberföliEcaiialnEister mit Juliana S^jiUfirin 12.8.l755.QäJXtsdatunMii Ttodit^ 
^^^Srim niciit 2U finfei ^or I756;ihce Ete in Ebecadarf 8.8.1786, "30 J.alt"(l756?);^st.l9.8.l792 

"^J.alt"(l750?;e«entuell zwei Ehai?) 
fferia 1&ferl;Pfarrer Ktter Kf fltBm;AixiTivist Efeber föinrath;ND 2. Ö74 13 537 
MHiLdireitlvtBtixiTg;Pfarrer EfelaTer. 

RÄiilam;Ifen: IöKrEtaueller,Erau tfitech,QanBindB^ , . , /^ .^ w.:, • two.-.,-«^ 

Wiai;Ifeirat vm^TBitbemBnO^öria lec|xdidiiE(Iixtowite)IxxitiLlla)28.5.l900 mit Etieanch(EfcLtz)Ri.Äesri in Itoäiling. 

Ifeirat vn Gacrg Bitbemen iid iBcpoldine Mjäilar,Itod3ling 12.5.l878(er 9±n des Gaccg 
BittemHn,SBifaisiecfer in dar Stadt Gtedn in O.Oe.ind. „teicte ^sta±ai;bgl-Ssifensieder und föuä^itzEr m 
VfeidtafaVa±s,O.M.M.94;sie (teseÜBt IfeuäBelterin. 



yUm ®,atat)tiefonb8^t)ptt 150,000, iWl^rt für bäÄ ;^ft;:l^ 



|[hfon85 ^lUguft 1989! atgu^atten ,unb Jchre eigene JJcp&aüe 
att erbauen. Stte ^yragfen 'bei !95ur$fü§run9 ;. !iiüffenj;bett 
§dc5auM<i&fiffer) üBetlaljen werben. ^ SDirrttor SooicS law 
nö<J^ batttuf gu fpvedöen; ' bä^ bie JBef ürd^tunö äuSftefpröd^ert 
.tt)orben fei, btc SJorbereltungen |ilr baS groge 5^ft feien gu 
fp5t irt^ .Slitflrjff flenommen ttJorbeh';*:"Vr ^örte bieS hic^t für. 
cttd^tm;f tnbeff^ roürb^ c8 .erforberfidJenfaHs jpöter ©ad^c 
be« ©efammtaufifdjujfe^'fein/ borütert^f ^ UrtOeu ^bnugeben; 
WaAbem ftdj bte Sinmeffnbeft in ble^^u tilbenben 10 ga4« 
aufif*üffeVet^eiei(5net Rotten, »urbif.bleJBe^ontntlung mit 
SDotttKÄworten beU Sorfifeenben öejd^toffenl^ ®eneI6cn wohnte 
'ttUdi JlBfleotbneter ^r. ffi e i, 1 1 o f Bei. ^ Seite a« bc8 SQäiwier 
SKännetöefanp'Seretn« i waren Sorftanb S)r. D I f dj B a u r/| 

(ött)ie6|iortnetf[er Äremfer erfdjiencn, ' SMan l^^atte etipartet; 
►aß einer bcr ßerren taft SDBbrt nehmen werbe/; um ben !m 
6(|ö|e biefeS Sevetni^ /Xu^ ©prac^e^ « gelommenei? ■ Sebenleit 1 
SliÄbruä ; ju 1 fleBen ; -^ieö 'aef(i§ä5:.'aBer i^ibcr ni$t. S)ie1 
aSerfammlung «erlief jiemK4 flöu «hb »Äan'^eiic ^e erpdjtli^l 
an /ber;S3j?ßCt^erung, ibelcje für bie . ©urd^füBrun^ >e8 J 
flrofien'lffierfrt i^jerfprbcrRdJ ,,tft $öffentK$ pnbel fie ftc^.j 
,no4^ riau«.^e!Ni^v5ÖÄ^ wäre ja; 

bodj i^me'pdJitftlSjttipl^^ etwa ouS; 

gptdngel Ätt 1^^ ber ©iener ©angcr fc^eitern 

fotrte pber'^audl^ltüi^t^^ ^!^6^' < .^ -^v^ 

SürgemetpexsSteffpertwtey vi®r;^^^l^^^ 5öt bie pan unä on«. 
gelfünbigte Älotje geöeh iVcn ©emeinberat^ SJidmontibi Bereitä 
peftern Bei bem SejirfSgerid^te Slffergrünb üBerrcic^t ; bie 
ßlaße püftt ftd^ auf §. 491 beä ©trafflefcfteS. ; .,, „,: v:: 

'^A^ia)et;gförfl t>on ^bl^ettsoDertt] entsinn am leftteit 
SWontttÄ/ wiJ^^*er:^^i,^wattw^ Sote'^ naÄträglid^^ erföBrt^ 
mit fnapper ^ot^ tirmMvifUti Unfall. . Wit örJBerem ®ei 
^olje ybdt >ek-§ürP';ii(i($ ^eutÄn :||ur Sagb gefaBten. auf bem^ 
gtüdfwege gwif^en ^dujeiif Jinb STcibingen fam bcr SBagen, iiif. 
welkem ber gürfl mit;^em ^oftammerprafibenten n. ®oDin 
unb bem ©ofratl^ SJr. t. 2e5'ncr fc&/\ in ber 3)unfeIBeit auf 
einen Seitenweg qB^ wcld^er gur SDonau fü^ttc. 6rft wenige 
Sd^ritte ton bem ©tromufer fticlt bcr Äulj^cr ba8 (ScfäBtt 
mit raf(!&em SRucf an. 2)er 2Bagcn fiüri^le baBei um unb 
f^Ieuberte fämmllidöe Snfaffeu jur Gibe. Xn §ürft unb 
5Präftbent v. Oobin erhielten, trotjbem fic auf bcn ^interfopf 
fielen, faft feine Setle^unq; $ofraiB t). CeBncr erlitt eine 
unerBeBIid^e ^autaBfd^ürfuitg im ©cnJ;t burd; bie Beim %aUt 
in ©tüdfe gegangene SriÜe. SDer Seibjager würbe burdf; bcn 
^all erBeBüd^er, jebodj audj nidjt gpfä^rlic^ JDCvwankt. ^ 

•^-'•{afobcSfattO am 2. b/ fiarB bcr fm Kim^^ 
a)IannBar|§berg Bod&angejel^ene Pfarrer üom ©föf;I, §crr 



Sol)ann ^RüljUx, in feinem 83. ScBen^jdyrc. 23i3 su feinem 
Stöbe geiftig frifcB, oerfaB er flets mit regem (fifer unb 
fcBöner OTenf-flicBteit bie ^JJflidJten feincS ©tanbe§, wofür i^n 
fem 93ifd^of mit ber SBürbe eined iiaTirtRoriatratBed au3« 

Sei^ncte, ber Jtaifer i^m bat fiolbene S^i^jeiJifreui.tmi^ Vit 

Ärone tiitb fem^^ 'ba§ ßBtenBiIrgerred^t verlief. 

Sllö^erX^ör'- btei'Sa^^ Ärcife feiner Serwanbten ju 

®aib|bfett>itt ber S SOjai^rigeä «JJricfter^SuBitöuiii 

feiertV, ^^lijot -er \fm'-a(imtti %aa üBer ® egenftanb ,, be^ 
^Ö'äibiäunwmner-a^^^ femer aWitBürger unb efe 

maltg^ ®dJüKV^:e^Ä fernem Slnbenfen iv^:'^-^..vt^.c:v:t-^ 



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E. B£n£ZIT 



DICTIONNAIRE 

critique et Jocumentaifc 



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2 et 3 de rvticie 41 

rvtet ä Tusace priv6 du 

I, que let anal3raet et les 

itation ou reproduction 

Ayantt droit ou asrants 

Itation ou reproduction, 

. >n sanctionnte par les 

buction, de traduction ou 



1-1955 



PEINTRES, SCULPTEURS, 

Dessinateurs et Graveurs 

oc tous les taDps et Je tous let pay« 

par ua fpaxfc d'^riraus q>^taÜtta 

fiatt9au et fangen 



NOUFELLE £DITI0N 

eatt^rement reroiulue, rerue et corrig^ 
sous la directlon des hitiüen de 

E BtStZlT 



TOME HUITIfiME 
O'KEEFE • ROBBIA 



LIBRAIRIE GRUND 



1976 




'li 



RIE/RIF 760 

VmIIÜ!^»J^ '®^**1.,^* pelndre par ligne commc fai{ le 
Ifhrf*lJ ** J5""i® ^" " r^actlvc, en reprodulsant une 
reaJiu d^sabus^e comme lorsqu'll peint le . pctit 
SJ vJtil^*"' ^®"".® ' ^^^^^ * Proust) de la Vue de helft 
de rrSwH!'^'"*il cette fois insidieusement sur fond 
coiChS!!!* *** P^^ro'«- Particlpe ä diverses expositlons 
Fn pH«*"' cxposJtlon personnelle. ä Milan. 1972. 
^ii«K 5f • " "* surtout connu pour son importante 
lÄoH*^°" r^"" I'architccte ßmile AlUaud. pour 

tion n«J 2 *''''J?I** ^^, *°"*«» '«» maisons. et ranlma- 
iion par des d^oratlons architecturales et murales 

dl rrE?«?'i "J?"^»» <I"i constitueitt la viUe nouvelle 
n.». P^ '*'^'?"***'-ßome. prts de Paris. 

iSSS? m*;. ^*''*!' ^?^^>- — Gerald Gassiol-Talabot : 

Pari. «Ifi • ^»? ^"/AiiT' ^*"" ''^''« <OP"8 International, 
raris, novembre 1972). 

METKESSLER (J. A.), graveur du xyii- 5/ic/e 

On lui doit une Vue du chäleau de Ryswiick qui se 
trouve au cabinet des estampes d^Amsterdam! 

R^TMANN (J.), sculpteur sur ivoire ä Saint-GalL 
ni le 5 mara 1813 (Eo. Suis.). * 

RIETSC^X (Em««t Friedrich Auruat), jcu/p- 

g 21 fivner 1861 (Eo. AU.), 
o u .^**® l'Acadömie de Dresde et, ä Berlin de 
«anch. En 1830, il flt un voya^e en Italie et en 1832 
Dreidi*'* Rn*iSQA'"f,*"i <*?. jculpture ä TAcad^mie de 
Ar!!Ä!:- ^"^ *®ä®' »" **«^**' membre d'honneur des 
Paris 211*1855 *^ ^* Vienne. Medaille d'or ä 

^Vt^f *• "■ -^S^^"^ • L« sculpteur Ch. D. Ranch. 

F^fo«? "'° * ?*?*® — L«» <!"»*«•« Facultas — 

rl} «"^^w ™^**"' — Luther — Albert Durer 

Ha ^m:i-V**"^" T, Aniours et panth^res — Medaillon 

Mann. Soir. — Stockholm : Amour sur une pan- 
mere — M6me sujet. 

RIETSCHEL (Ernst Wilhslm), peintre de porlraüs, 
mimaluriste et peintre de genre, ni en 1824 d Gie$Z' 
mannsdorf, mort le 2 dicembre 1860 d Munich (Eo. 

ElÄve de l'Acad^mle de Dresde, il travailla ä Munich. 
4 Jassy de 1851 Ä 1853, ä Äthanes de 1853 ä 1854, k 
* f5SS**"® ®^ ^" C*'*''« ^« 1854 h 1855. ä Rome de 1855 
Ä 1857 et. ä Munich oü il se flxa d^ilnitivement. Le 
Mus6e d Histoire de Munich possöde plusieurs aqua- 
pelles de ce peintre. On lui doit «galement des portraiU 
des rois Olto de Gr^ce et Louis II de Bavikre. 

REETSCHER (Ck>tU-MoriU), peintre de genre, ni d 
^resde en 1827, mort dans la mime ville en 1875 
(Ec. AU.). 

Le Mus6e de Dresde conserve de lui : Visite d la 
nourrice, 

RmTSGHOOF (Hsndrik), peintre de marines et 
dessinateur, ni d Hoorn vers 1687. (Le Bruan Die 
tionary dit en 1678>, mort d Koog en 1746 (Eo. 
aoU.). 

ElÄve de son pöre J. C. Rietschoof dont il imita la 
maniere et de Ludolf Backhuysen. Les Musöes de Riga, 
de Bruxelles, de Haarlem et de Leipzig, possddent 
plusieurs de ses ceuvres. 



^ ßl' <^9 



RIETSCHOOF (Jan Claes 
ou CUss Janss), peintre de 
marines, ni d Hoorn en 1652. 
mort dans la mime ville en 
1719 (Ec. HoL). 

RiSat'JfnJ * Z"^^' ^}^^^^ ®' i*« Ludolf Backhuysen. 
?iSi?^^nf 'i ^'''^f *^ '*"® exöcution remarquable et 
sassimila le style de son mattre au point que ses 

SKIXiSfJf^f^^A *^** »ouvent attribuös ä Backhuysen. 
Rietschoof r6u8sissait particuliftrcment les seines de 
teinix^tes. 

MusÄEs. — Amsterdam : Eau calme — Eau agit^e. 
»T-Jrf ''"'®2^'* (Ermitage) : Marine. — Mayencr : 
Marine. — Stockholm : Rade hollandaise avec navires 
st ngures. 

Prix. -— Paris. V»« Neyman, 1776 : Vue de mer 
de Chine), ensemble : 430 fr. — V«« Chapuis. 1865 : 

Ä.,., 3 decembre 1910 : Vues de ports : £ 19 19 ■ — . 

^A?'!).^** ^••- ^^ J"*» 1»28 ^ ^avi;e Jr pLithii 
Pres aune cöie rocheuse (attr.) : 600 fr. — V»« du 



'GS::''i^^,'!L'%l «4""in':iTÄ'5 (Ji-Än^ff) : 

1971 : Naoirfj au large de la cöte : 45.000 fIb'* 
RIET8TAP (Antonius Rsnardus). neinfJ J. 

El*ve de Schelfhout. 
RZETTER (Andrsss). Voir Risdor. 

^^TP^ (Artnro) , peintre de porirails et ooMißiiUiM ^ 
d Trieste en 1863 (Eo. Ant.). *'^""* *' *>"'«"»'«. ni 

II fut «*ve de T. Cremona et flffura aux EYnA.ui^ 
de Paris ; m^daille dar^ent en 1889 (ExdmiSJS V?? 
verse le). Le Mus^e iSvoltella, A triSl c«n.?J^' 

^27e Är-^u^xV^L-S^^^^^ KiS!5! ' ^'•^'- 

RIETZLER (IVaas XaTmr), ■teu/pteur. ni u « v^. 
«mftr« 1838, mort te 10 mi« 19* d W!.„irt'(E2: 

InfÄ d-.rt'Ä"u"i." '""'^ •" "'« * **"""* "• 

RIEU (AUois dsl). Voir DELRIEU. 

RIEU (riarent da). Voir DU RIEU. 

RIEU ou Risus (Jshan). Voir Drsnx (Jshsn). 

RIEUNER (Msttrios), peintre de pausages, ni ä 
Neuilly (Seine) le 28 fanuier 1877 (ßo! Fr.)l 
ElÄve de Cormon. Expose au Salon des Artistet 

Francais, dont il est sociöUire, depuis 1920. itentioa 

honorable en 1930. 

RIEUX (Pisrrs du). Voir DU RIEUX. 

RIEWEL (Fsrdinsnd Edmund), graveur sur ttois 
ni le 14 mars 1829 d Leipzig (fii. AU.); ' 

II travailla ä Dresde et plus tard en 1860 ä Vienne. 

^"S^ /^S?*^' "'l'iJTf^*"''' f^'^inateur ei peintrt, ni d 
Montpellier en 1904 (Ec. Fx«.). 

Etudes ä MontpeUier, puls A Paris ä T Acad^mie 
Julian. U a s^Joum« en BreUgne. oü PoS-A^en 
fut au centrc de ses travaux; en Proveno^ ortaci" 
palement ä Nice dont les vieux quartiers ro"t tatSSS; 
en Sologne; en Espagne et au Portugal; en SicUe et 
tout demi^rement en Califomle. U e^ose au sSon 
pI^^'^J^uP*"^"**', *" Salon Populisterau Salon de 
P^s ÄsVngSll"*^ ^^'^°'^"^"' -particuli^iSs^i 

"^oSf iii^7tVnirmv%i ^^"''*' "^ '• 

R TEZT . KR (Anna), n«e Back, peintre d'histoire et 
de portraits d Munich, nie vers 1798, morte en 1829 
(Ec. AU.). 

El^ve de rAcad^mie de Munich. 



,.,«. Z^^**)» dessinateur et aquarelliste, 
CL«". ^Z?* ** Weisskirchen, mort le 22 septembre 
1852 d Kremsmunster (Eo. Aut.). 
Elöve de TAcad^mie de Vienne. 

RIF (Nicolas Robsrt du). Voir DU RIF. 

^^^y^^^'^')> <i^*inateur, topographe du xix» 
stiele (Eo. Fir.). •- ir »- 

II a publik ä Paris en 1829 : Voyage en Egupte. en 
Nuttie, etc., depuis 1805 ;u»7u'd 1827. '*«'«""^ *" 

RDFTR DE GOURCELLES (PauUns). Voir Knip 
(AKins.). 



, . .^ (Jossf), sculpteur d Saint-Ulrieh dans 
la deuxiime moitii du xix« stiele (Eo. Aul.). 
Fut un Epigone des Nazar^ens. 

RETARD (AU>srt) , sculpteur d Paris, ni ä Ntmes 
le 4 septembre 1859, mort en 1915 (Eo. I^.). 

IT JÜo? ^i •'°V''';?XJ?* ,1^"*®"«- SociÄUire des Artlitei 
Francais depuis 1890, il flgura au Salon de ce groupe- 
ment. • 

RIFFAULT, peintre d'architectures et arehiteete ä 
Paris au xviii« stiele (Ec. Fr,), 
II e xposa en 1793 et en 1795. 

**^A^.^^**?SB?*.^»»~)' (faveur d Vaquatinte, 
ni le 23 juin 1821 d Pari>, mort te 10 avrii 1859 ä 
Charenton (Ec. Fr.). 

r^S!*^*T,^® 'l'.,^**.'"«^".?"' L- Marvy. E. GIraud et A. 
Collin. I publia les Portraits de personnagss francai* 
les plus illustres au xvi« sihle. » » * 




AUFGABEN IN OESTERREICH; 



^m^ 



Artaria, Kohlmarkt - Dorotheum- Volksladen(Ierchenfelderstr.?) 

WIEN; Vormosergasse 6 

Doeblinger Pfarrkirche; Eheschein der Grosseltem; 12. 5. 1878; Wohnort des Braeutigains? 

Grab von Onkel Georg Bitternian;Doeblinger Friedhof ; begraben am 22. April 1914 

Grab von August und Louise v.Wladar;er begraben am 23.Juli 1905, Zentralfriedhof,evaiig. Abteilung. 

lIhrenmuseum;Nachfrage(Michael Glaser a Hirschwis) 

Nationalbibliothek^Nachfragen. KAEÜFEtTaschenbuch^Donau- von Claudio Magris 

Dresden A-AO D.D.R.Konsulat;Dresden;Gloeckner,Achtbeeteweg 51C1947; • 'Spitz' »Rhum 
EBEESD^lx)sau- Pf arrer? Schocolade 

POEQ^LARN; Gemeindeamt; Haus No 32 (in 18?J); Brunn, H aus No A8,auch genannt Vorstadt No 6 (in 1.9.1863) 

Friedhoefe; A.M. Gottesacker zum hl. Grab; 28. 7. 1836 

M.M. •• " •' ;13.8.1840 
T . G . Im hiesigen Friedhof ; 7 . 10 . 1851 
J.M. •• '' " ;22.12.1869 
j.jvj. »« •» •• ; 3.12.1911 (lebte in Haus No 13)Grab von I^opold Miehler? 



. y. 




LOJA; Gemeindeamt; Haus No l(in 1794); Friedhoefe?; J.A. 15.7.1819,M.A.A.;6.12 1831 
HAGSIX)RF;Umschau 

MARIA TAFERL;Gemeindeamt;Haus Nb 11 (in 1810).Friedhof?;Johanin Gessler. 

Pfarre; Geburt von Johanna Gessler; 27. 2. 1810 
Eheschein der Eltern? 
Todeschein des Vaters? 
Geburtsschein des Vaters? 

MUENICHREITH/OSTRONG: Pfarrer; Geburtsschein von Josef meller(Muehler);23.(oder 3.?)12.1812 

Geburtsschein von Johann Muehler;24.6.1807 (Taufe) 
Eheschein der Eltem,Mathias & Anna Muehler 
Geburtsschein von Mathias Muehler, geb. 1775 

ALT-POELLA; Pfarrer; Erinnerungen an Decha^t Alois Schmid (1766-1851)Priesterjubilaeum 1844(Widrnungskreuz mit Inschrift)^ 
Nachweis des Siegelringes? "^ 

Kreuzpartikel mit Siegel von Graf Arzt(Arz von und zu Vasegg)Ednwnd Maria,Bischof zu Teja, 

Dompropst zu St. Stephan 
"Alt-Poella'' Buch 
KRUMAU/Kanp ;Umsicht , Kirche 

VITIS; Gemeindeamt; Haus No 11 (in 1780) 

Pfarrer; Geburtsschein von Michael J.Bidermann ?(Ehe in Vitis 29.1.1769) 

Gross-GERUNGS; Pfarre; Geburt schein von M.Josepha WeiKelbraun,verheirat.in Vitis 1769-Alter 20-30? Geburtsjahr 1739-49?| 

GREIN a/d Donau; Pfarre; Geburtschein von Georg Bittermann 26. 11. 1830; Vater Witwer? 

Eheschein seiner Eltern, Grein 9.11.1828 
Wohnor t, Beruf , Herkunft des Braeutigams? Witwer? 

WAIDHOFEN/YBBS; Gemeindeamt; Haus No ^^ (in 1887) 

Pfarrer; Totenschein von Georg Bitterman Sen; geb. 1780, noch lebend in Waidhofen 1848. 

Andere Anli^en siehe seperates Blatt. 



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Johann B.Muehler;Consistorial-Rat, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit Krone 

Jubelpriester, Ehrenbuerger und Pfarrer zu Gfoehl. 

geboren Muenichreith/Ostrong (Taufe) 24.6.1807 
gestorben Gfoehl,2 . 11 . 1888 

1835 Kaplan zu Alt-Poella fuer Dechant Alois Schinid(1766-1851) bis 1854 

von 1854 sein Nachbar, Pfarrer von Krumau/Kamp 

1885 Feier des goldenen Priester-Jubilaeums in Waidhofen/Ybbs 



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'S cvcryiliing and docsn't say anyiliing" aboui what was goin^» on in 
|k)iisc. One (lay soon aftcr ilic fall of ihc Mabshurgs a nioh of 
msiraiors who had dcsultorily bccn looiing ihc Ringsirassc lioicls ai 
|urncd lo thc Sacher. Mrs. Sachcr confrontcd thc inirudcrs in tlic 
', cigar in her hand, and in her best butchcr-shop voice roared, "Gct 
They meekly obeyed. 

|i the 1920s, Anna Sachcr wcicomcd thc nouvcaux riches, thc fa- 
opcra Singers, and thc* film stars instcad of thc archdukes to her 
lishmcnt. Bowing to the shimmy craze, she hired a jazz band, but 
not hersclf listen to its music. To the end, shc bclieved hcrscif to 
ich woman, and she willed moncy to longtime hotel employccs and 
proteges; thc bequests, however, could not bc paid out because Mrs. 
j:r, who had received high civic awards from both the cmpire and 
Lustrian Rcpublic, Icft only dcbts. / 

Ihc had onc of those grand Vicnnesc funcrals. Thousands lincd thc 
IS, and whcn the cortegc passcd in front of thc Sachcr Hotel, thc 
I staff was lincd up ouisidc and many pcoplc cricd. Among the 
ncrs thcrc was also thc "Flowcr Toni," oncc a strcci figurc in Vicn- 
jcntcr whcrc she would wander from restaurant to restaurant to seil 
)scs or magnolias to patrons, now a pathetic old woman with heav- 
lugcd checks. Merry Vicnna had come to an end. 



JEWISH BLOOD WILL SQUIRT" 

|rown tide, fed by thc murky strcams of old and new anti-Semitism, 

cen mounting for ycars and was soon to submcrge Vicnna. Telltalc 

svere rcportcd from thc Alpine provinces, whcrc thc term Viennese 

:comc almost synonymous with Jew. Hitler had still been unknown 

je Munich whcn, in the summer of 1921, postcrs appeared in thc 

?sort of Mattsee, near Salzburg, requesting all Jewish holidaymak- 

llcavc town. Arnold Schocnbcrg and his wife, who were vacationing 

jwith the composcr's brothcr Heinrich, wcrc askcd to prove they 

)aptizcd Christians. Thc Schoenbcrgs wcrc, but they Icft Mattsee at 

jnd movcd to thc town of Traunkirchen on a pcninsula jutting out 

nothcr onc of the Salzburg rcgion's lovely lakcs. Thc composer 

hc place and returncd to it in later ycars. In 1922 hc organizcd a 

i in Traunkirchen to raise funds for thc purchasc of ncw bclls for 



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thc Church of St. lohn, which dominatcs thc town. (During Wc 
mosi church bclls in Austria-Hungar)' Jiad bccn donaicd as mc| 
buiions 10 ihc armamcnt.inilustry.) Mattsce, ai any rate, stuck 
Scmiiic tourisi policy, and no higher authority cvcr intcn'cncd. 
Bacdekcr's guidc to Austria notcd in its entry concerning thc t| 
Jewish visitors desircd." 

In thc latc I92üs some Alpine resorts had startcd advcrtisj 
tionalistic newspapers in Austria and Gcrmany that they we| 
Jewish gucsts. Eferding, in Upper Austria, stated in its publicii 
accordancc with a decision by the town Council thc sojoun 
Aryans is limited to 24 hours." Thc small town of Schönbci:g 
Southwest of Vicnna even boasted in advertisements that it ha< 
sccne of ''anii-Scmitic manifcstations in 1925." All this wa| 
violation of thc Austrian Rcpubli?s Constitution. 

In Vicnna itself, dcspitc diffuse anti-Semitic fcciing, thc 
had at first made littlc headway. Thcrc were, to bc surc, pci 
Jewish outrages. At thc Univcrsity of Vicnna they followcd a ll 

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iar paticrn: thc newspapers would rcpori that Jewish studcnij 
beatcn up at Bucharest Universityj the acadcmic disordcrs v 
spread to Budapest, and soon troublc would Start in thc Austrj 
Rowdics, not all of thcm actual students, would block the c] 
thc university^s main building on the Ringstrasse and den] 
anyone they knew or assumed to bc Jewish. Scuffles would brcj 
if some plucky Jewish Student or teachcr insisted on gettii 
building, a dozen attackers would maul him and kick him| 
stairs that Icad up to the main portal. 

Police in squad cars would arrivc at the sccne rcmarkal 
scal off the approaches to thc univcrsity without interfcring 
lence that was going on. Thc policemcn wcrc supposed to bc 
"acadcmic soil," as thc univcrsity premises wcrc callcd, in obl 
an old privilege that was never legally spclled out. Evcntually 
sity would dose down for a few days, and thc disturbances v 
out. In 1930 thc Pan-Gcrmanic univcrsity rector Wenzel GIci 
to cstablish a "Jewish nation" parallel to a "German nation" 
students of thc institution — a proposal that was gcnerally un(l| 
first Step toward rcstricting Jewish enrollmcnt through o 
System. Austria's Constitutional Court foilcd that attcnipt al 
crimination at the univcrsity. 

In thc soccer Stadiums, thc worst fights bctwccn opposinj 



CENTRE HOSPIT ALIER THORACIQUE DE MONTREAL 

3650 ST. URBAIN, MONTREAL, QUEBEC - H2X 2P4 



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^ A MAÜVAU NVM.WDA NVOMASA (Tlil.AJDnNOS : MOSKÖCZI FF.R[:NCNt) 










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Anfrage in der Pest .Nationalbibliothek; 2j32s^ d*'5/^'C^ 



Efeblick in ; ; Allgemeines Ortschaf tenverzeichniss der im Reichs- 
rathe vertretenen Koenigreiche und Laender nach den Ergebnissen 
der Volkszaehlung vom 31.12.19(X);vollstaendiges alphabetisches 
Register; Herausgegeben K.K. Staatliche Central-Comission in Wien 
A.Hoelder Verlag 1902. ^ O O ^ t? l) /^ 

KLOCKSDORF (Schlesien,Maehren?)/ 
GITOMIR 



MÜRANY 
HIRSCHWIS 






Kosten der Verfielfaeltigung dieses Werkes(Xerox)? 



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SffSTder Monarchie mit Details erhaeltlich? 



Wiener(Bezirksfuehrer); ^ 

Ist dies ein geschlossener Band oder 9 Baende? 

Giebt es Text zu den verschiedenen Karten? 

Anfrager hat die Karten des /. -9. Bezirkes aber keinen Text. 

l«gjB|HHi£L.T7n1 1 Q Hae TaTptV Tpvt hnt ist pq TTDPffllph PhtO-ConiP 

dessen zu beko!Tinen?Kosten? 

/: 200.000 . 

fl^JfCi^r f^O/0 'Oset^iCHUaL/m'^ 2u/4e. \A/4ffL 





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3tf Betriebsanleitung 91-067i27/^^ Kap. 3 








►ä^ei^ längeren Betriebsunterbrechungen mit Lagertemperaturen von 
250c und - ^ iarunter zu rechnen ist, wurde die maximale Metall- 
.entration mit 80 g/1 festgelegt. # ^ /o o 

3.3.6 Abschlämmen 

Der Beizbottich muß periodisch abgeschlarnint werden. 
Abschlammdauer und Abschlammzeit richtet sich nach dem Durchsatz 
und der Qualität des zu beizenden Materials und können erst im 
Zuge der Inbetriebnahme und des Probebetriebes genau ermittelt 
werden. 

Voraussichtlich: Ix/ Schicht ca. 5 secr über Bodenablassventil 




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Pauline Scott 
Brock Business Bquipment 
330 Division 
Kingston Ont.KTK 3Z9 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston Ont. 
K7K4S6 



Dear Pauline, 



5.12.1990 



Mary thanks (of course also to Rick), for the pronpt repair;touch wood-everything seenis to work fine, 
(but this is only the third letter,) and it is with this in view that I write to you. 

Considering the bill,would you teil me Whether this "overhaul" in itself carries scme sort of ,even if 
limited guarantee;! inean by this let's presume that in three or four week's time something eise breaks down (after 
all there have been nany such occasions so far) and I shall then have to have the machine seen to again. . . .?????? 

I am sure that you will be able to understand my concem and I would appreciate it if you could let me 
have your views. 

The other thing vÄiich I am uneasy over is the fact that,as f ar as I can recall,this machine is not really 
the machine which I originally purchased,since that model has gqne back and forth to the factory and was deemed too 
defective to fix; the serial nuraber on ny bill was 1107327 and the one I am writing on is 1104636; I have no record 
just when I started to write on 1104636 and the exact date of the warranty esqpiration on the new model;here too I 
would be grateful for your views. 

I am looking forward to the new key-board;I trust that in this respect there will be no charges 

whatsoever;the key-board has been changed at least once already(no way for me to know on v*iich model),and it is my 

opinion that these keyboards will always deteriorate and will always need replacing, which, since it seems to be an 

inherent design deficiency,the Company should bear füll responsibility for.. 

I shall follow your advice (don't I always?), and loc*: in at ALTAIR in the New Year and check out other 
possibilities . 

To you and yours,all the best Holiday-Greetings, 
very sincerely, 



George Vladar 



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STÄTNf 2lDOVSKe MUZEUM V PRAZE 

11001 PRAHA 1. JACHYMOVA 3 - TELEFON 2310 681 

rOCyÄAPCTBEHHblfi EBPEßECKMß MVSEPl B nPAFE • STAATLICHES JODISCHES MUSEUM IN PRAO 

STATE JEWISH MUSEUM IN PRAOUE - MUS£E JUIF D'ETAT DE PRAOUE 



v.ra.w::rmK»^K^mmr '■'mi^ 



Nr C 210/90/Hara/Mk 
Prag, am 4#10*1990 



Geehrter Herr, 



Herrn 

George Vladar, 

685 Victoria 

Kingston, Ont* 

K7K 5S6 
Canada 



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jüdische Matrikeln aus Böteen und Mähren sind In dem 
Staatlichen Zentralarchiv / Statni ustfedni archiv, Milady - 
HorÄkove 133, 160 00 Praiia 6 / aufbewahrt. Es wäre m bes- 
ten Eich mit Ihrer tofrage vor alleir. an diese Adresse su wen- 
den. Falls man auf Grand der Matrikelforschung das gmze Pro- 
blem nicht günstig löser, kennte, empfehlen wir Ihnen sich noch 
an die sußtändigen ipShri sehen i;i-eis- und Bezirksarchive zu 
wenden, und zwar : 



S 



itni oblastni archiv v Opav^, Snea:ovT.i 1, 746 2g Qpava j ^ßO(W0 
Statni oblastni arcliiv v Bme, 5erotinovo näni. 3-6, 662 12, BrriC ' 
Okreerd archiv v Hovem Jie^lne, wSlovansk4 ul. 3, 741 00 Iwvf Jicfnj 
event, Ökr^sni archiv v Pl^ercve, Homi nl-n, 7, 750 00 i^erov PCffU^ 

/iJateriallen aus Lipnik / ; 
Okresni ai-nhiv v Karvinä, Frystitskä ul. 40, 733 21 Kar^rlnä 1 
/ für Öesky T§äin und Bohurr.in /. 

In den Materialien, die In unserem Museum deponiert sind, 
gelang es nicht Angaben über die angeführten Personen zu finden. 



TZ 4/44-5491-«1 



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In der Beilage senden wir Ihnen eine Xeroxkopie des Auf- 
satzes über die Geschichte der Juden in Nov^ Jicin aus dem er- 

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wähnten Saminelbuch H, Gold. Das am Ende des Buches beigefügte 
Personenregister führt von den erwähnten Namen nur eine einzi- 
ge Person nanens Pergl an, die auf der Seite 416 der einge- 
sandten Kopie erwähnt wird. Die übrigen Namen kommen in dem Re- 
gister nicht vor. 

Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen bei Ihrer Forschung 
nicht wesentlicher behilflich sein können. 



Mit besten Grüssen \)hiJ ^ 
dcc.PhDr« Vladimir S a d e k,CSc. 



Beilage : 

8 Blätter der Xeroxkopien. 



Praza 






UL 131 0*11 
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STÄTNI ZiDOVSKe MUZEUM V PRAZE 

11001 PRAHA 1. JACHYMOVA 3 - TELEFON 2310 681 

^ STATE JEWISH MUSEUM IN PRAOUE - MUS6E JUIF D'ETAT DE PRAOUE 




Nd C 310/90/Ham/Mk 
Prag, am 18.12,1990 



Herrn 

George Vladar, 

685 Victoria 

Kingston Int. K7K 4S6 

Canada 



Geehrter Herr, 

wir Caixken Ihnen für Ihren Brief urid in der Beilage sen- 
den v/ir Ihnen eine Xeroxlcopie des Textes „ Geschichte der Ju- 
den m Leipnik''au£ Qoldee Sa-.!relbuch. Pf'lbor ist in diesem 
SaiDir^elfcuch in elnerr^ Artikel angeführt, welcher die jüdische 
Gemeinde in Kovy Jicin betrifft und welchen wir Ihnen bereits 
eingesandt haben. Aussereem befindet r-ich nur auf der Seite 
596 eine Angabe aus der Volkszählung im Jahre 1930, wonach in 
Pf'lbor 5y jüdische Personen lebten. Klckocov wird hier nicht 

erwähnt. 

Wir senden Ihre Briefe a»; dis a:-..geführien .\dressen und 
sind überzeugt, dass die Sprache in dieser Angel egenhelt-be- 
sonders wenn Sie fähig sind deutsch zu korrespondieren- kein 
Hindernis der ordnungsgerrnssen Erledigung Ihrer .anfragen bil- 
det. Jedes archiv ist ebenfalls kompetent Hechorchen aus sei- 
nen Materialien z\x gewähren. 

Wie ^ifiv Sie bereits infonriert haben, sind die jüdischen 
Matrikeln nicht bei uns aufbewahrt, sondern in derr: Staatlichen 
Zentralarchiv» Fe ist deshalb weiterhin unnütz, sich an uns 
zu wenden, da man aus unseren Materialien, für die Sie sich 



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TZ 4/44-5491 -81 



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interessleren, nicht erwerben kann. Daß Staatliche Zentralar- 
chiv und das Bezirksarchiv in Novy Jiöin wird Ihnen - wie wir 
y überzeugt sind - Ihre Anfragen beantworten können. 



Mit besten Grüssen 



Bellagen: 

6 Xeroxkopien-Blätter 



Vlastimila HamdckovÄ 



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STÄTNI 2lDOVSKe MUZEUM V PRAZE 

110 01 PRAHA 1, JACHYMOVA 3 - TELEFON 2310 681 

rOCyflAPCTBEHHWß EBFEPlCKJdPl MySEÜ B nPAFE - STAATLICHES JODISCHES MUSEUM IN PRAG 

STATE JEWISH MUSEUM IN PRAOUE - MUSEE JUIF D'ETAT DE PRAOUE 



Nr* G 310/90/Ham/Mk 
Prag, am 31#1#1991 



Herrn 

George Vladar, 

685 Victoria 

Kingston, Ont.KTK 4S6 

(Janada 



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Geehrter Herr, 



im Falle der Arbeit Dr. K. Dolista, die Sie erv/ähnen, 
handelt es sich a-r. kein Buch aber um einen Katalo.- r^.c, p- 
hnlten gebll-^benen Archivmaterials der jüdischer Kultusge- 
meinden In Böh.Tien und Mähren. Dieser Katalog erschien als 



die 2, Num:r,er des VII. Jahrganges der Zeitschrift unseres m-^ 
seums Judaica Boh.miac. Auf Grand dieses Katalogss haben wir 
Ihr.en bereits in den ersten Brief vor. 4. m. 1990 n^itgeteilt, 
dass man aus den Archlvrrmteri allen, ,:ie bri uns aufbewahrt 
sind, die angeführte Recherche nicht durchführen k.3nn, weil 

diese Materialien die /ji^ab^r, ^ür dir ^i . c-^i, • * 

a^<au.i., ^ar aifc ...ie sich i',*ereseleren 

nicht bl.ten. Die Matriic.ln, die in diesem Katalog ebenfalls 
Eingeführt sind, sind dann nicht bei uns deponiert, aber in 
dem Staatlichen 2e.ntralarch.iv. Das Narr.enreglcter, welches die- 
se I^iblikation begleitet, erwähnt weder Klokocov noch NoV^ 
.Ticxn, bei öesky Ie.^in nur die erhalten gebliebenen Matrikeln. 
Das 3ar,.elbuch H. GoV^, aus dem wir Ihnen X.roxkopien einge- 
sandt haben, betrifft nur Mähren, u.,fasst nicht jüdische Ge - 
meinden in r^lezsko. 



TZ 4/44-5491 -«1 



• 2 - 



Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen bei Ihren Recherchen 
nicht helfen können, wir hoffen aber, dass das Staatliche 
Zentralarchiv und die übrigen Archive, an die Sie sich ge- 
wendet haben, alles was in ihren Kräften Ist, tun werden 
und werden Ihnen die nötigen Angaben gewähren, soweit man 
sie in ihren Materialien ermitteln können wird. 



Mit besten Grüssen 



Vlastimila Hamd Skovd 



^-^Ä 






V PrAXü 



7 

\ V 



STITHI imim mm v rmzE 



Jichymova 3 
11001 PRAHA 1 



TELEFON 2310681 



rOCVaAPCTBEHHbli) BBPEttCKHfi: MVaEft B ÜPATB 
STAATLICHES JÜDISCHES MUSEUM IN PRAG • STATE 
JEWISH MUSEUM IN PRAGUE • MUS£E JUIF D'ETAT 
DB PRAGUE 





(^^eskoslovensko (^^skoskwensko 



• ' i •' r-, r\ .^ >^ \ . » > '. ■\ , 1» > 1 \ > -y, ^ -1 




Mr. 

Georg Vladar, 

685 Victoria 

Kingston, Ont.KTK 4S6 

Canada 



1 





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2ID0VSKE 

MÜZEGM 

PRAHA 

Jewish Museum - Prague 

Jüdisches Museum - Prag 

Mus^ juif - Prague 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston Ont. K7K 4S6 
Canada 



Praha, den 30.April 1997 



Sehr geehrter Herr, 

ungeföhr vor einem Jahr habe ich Ihnen geschrieben, dass ich 
Ihren Brief bekommen habe und dass ich es versuchen werde, alles, 
was in meinen KrSften ist, zu unternehmen, um Ihnen bei Ihrer 
Forschung behilflich sein zu können • 

Leider kann ich Ihnen nur mitteilen, dass es mir nicht gelungen 
ist, im Material der jüdischen Gemeinde in Lipnlk, deponiert in 
unserem Archiv, etwas Neues zu finden. Der literarische Nachlass von 
Rabbi Hillel ist in unserem Archiv auch nicht zur Verfügung« 

Weil wir Ihnen in dieser Angelegenheit leider nicht helfen 
können, schicken wir Ihnen den Betrag zurück, den Sie uns liebens- 
würdig geschickt haben, um unsere Kosten zu decken* 

In diesem Moment können wir Ihnen nur empfehlen, sich an 

die Archive im Bezirk zu wenden, wo auch das Archivmaterial von 

Lipnlk deponiert ist# 

/die Anschriften: St^tnl oblastnl archiv v Opav§ 

SnSmovnl 1 
746 22 Opava 

Stötnl okresnl archiv v PferovS 
Hornl nöm* 7 

Mit besten Grüsstn ,*^.^^ cß 

V^HamÄökovÄ 

JÄCHYMOVA 3, 1 10 01 PRAHA 1 

TEL: (02) 24 81 00 99, 23 21 814. 23 21 712 

FAX: (02) 23 10 681 



VAS DOPIS ZNACKY / ZE DNE 



VEC 



Dear Sir, 



Mtzinirodnf a mezimistskii 
telefonnf a telegrafnf 6stfedna 



OLSANSKA 6 

130 84 PRAHA 3 - 2iikov 



1 


1 


Mr. George Vladar 




685 Victoria Street 




Kingston, Ontario K7K 4S6 


J 


C A N A D A 





NASE ZNACKA 

8442/89 



VYftIZUJE / LINKA 

Zamecnickova/3996 



MISTO ODESLANI (dotum) 

Prague 07-05-1989 



Anawerins to your letter from 3. Juni 1989 be advised that the names 
AGONAS, MARICHOVSKY and GOLDBERGER are not listed in our telephone directory. 



Best regards, Chief of dept. TFF, ENGLER AUTONIN 




TEI EFON 


BANKOVNl SPOJENl 


löO 


714-1111 


SBCS Proha 3 
1201031 


003 549 

1 



DALNOPIS 



TELEGRAMY 



TOS 273-87 



\ 



bKRESNf ARCHIV NOVY JICfN * «C7„„ 



OKRES NOVV JICIN 



SLOVANSKA 3 



C(S. JEDN. 33 1 /S 



VAS DOPIS ZNACKY/ZE dne 

5.1U19S0 

VßC: 



NASE ZNAÖKA 

VIII/4 



Odpoved na renealoFicky dotaz 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont.KTK 4^6 
Ganada 



VYftIZUJE/LINKA NOV? JlCiN 

213 15 IUI. 1591 



Vazeny pane, 

na Vasi ?^,aJoGt zprostfedkovanou 3tatni zidovsk^y m muzeem 

V Praze sdelujeine tuto odpoved: 

ve fondech okresniho archivu v Kovem Jicine jsrae nenalezli zad- 
ne podklady pro vypracovanx pozadovane reserse. Zminka se obje- 
vuje ve fondu okresniho üi-adu v Kovötn Jicine, kde je ulozen pra- 
covnl fad tovarny na vlnene zbozl firmy A. Perl v Kovetn Jicine. 
Prohledli j sme ufedni knihy fondu archiv raesta v Eovim Jicine 
a archivu mesta Pflbor. 

r 

:* 

S pozdravern ' ' . 



PhDr. Karel Chobot 
feditel okresniho arci.ivu 




TELEFON 
21315 



BANKOVNI SPOJENl 



ICO 



DALNOPIS 



TELEORAMY 






»Kr» .'» 



OKRESNf ARCHIV NOVY JICfN * «cm... 



OKRES NOW JiCtN 



SlOVANSKA 3 



C(s.jEDN. 331/90_; 



r 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont.KTK 4S6 
Canada 







VAS OOPiS ZNACKY/ZE ONE 

. V 5.11.1990 

VEC: 



NASE ZNACKA 

VIII/4 



OdDOved na r:enealogicky dotaz 



VVftlZUJE/LINKA 

20 15 



J 



NOV? JICIN 

11. 1. 1991 



f. 



Vazeny pfiuie, 

iia Vasi zadost zprostredkovanou Stätnl zidovskym muzeem 

V Praze sdelujeme tuto odpoved: 

ve fondech okresniho archivu v Novem Jicine jsme nenalezli zdd- 
ne podklady pro vypracoväni pozadovane reserse. Zrninka se obje- 
vuje ve fondu okresniho ^adu v Novem Jicine, kde je ulozen pra- 
covnl fad tovamy na vlnene zbozi firmy A. Perl v Novem Jicine. 
Prohlödli jsme ufedni knihy fondu archiv raesta v Novirn Jicine 
a archivu mesta PH bor. ' 
S pozdi>avem 



k ■ !■ 



••.'•'/'«? 



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PhDr. Karel Chobot 
feditel okresniho archivu 




* 

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f. 



TELEFON 
21315 



BANKOVNl 8POJENI 



ICO 



DALNOPI8 



TELEORAMY 



'\ \ 



ARCHIVNl SPRÄVA PRAHA 

16621 Praha 6, tr. Milady Hordkov6 6. 133 



Herrn 

George V 1 a d a r 
685 Victoria 
Kingston, Ont. K7K 4S6 
C a n a d a 



VAS DOPIS ZNACKY / ZE DNE 



NASE ZNACKA 

AS/2 - 572/91 



VYftIZUJE / LINKA 



MISTO ODESLANI 

Prag, den 8 .04 .1991 



VEC 



Sehr geehrter Herrl 



Zu Ihrem Gesuch von 5*11»1990 teilen wir mit, dass wir Ihnen 
Brief auch an das Staatliche Gebietsarohiv in Opava gesendet haben. 
Mit freundlichen Griissen 





PhDr. dosef W a r s a 1 



TELEFON 



BANKOVNI SPOJENl 



ICO 



DALNOPIS 



TELEFAX 3121049 



STATNl OSTftEDNl ARCHIV V PRAZE 
IIB Ol Praha 1 - MaM Strana, KarmeUtskä 2, teleton 5315-51-54 



Herr 

George Vladar 

685 Victoria 

Kingston, Ont. K7K 4S6 

Kanada 



ZE DNE e,2...1.991 NASE ZNACKA: SOA 4662/10-90 VYftlZUIE/LINKA 



vfic 



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9 

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Sehr geehrter Herr, 

das Staatliche Zentralarchiv in Praha teilt Ihnen zu Ihrem Gesuch 

folgendes mit: 

1 . Die Geburts- , Trauungs- und Sterbematrikeln der jüdischen Kultusgemeinden 

'' (weiter nur 3KG) in Böhmen und Mähren waren seit Jahre 1784 gefürt. Unsere 
Samnlung der Matrikeln hat leider Während des 2. Weltkrieges einen grossen Verlust 

erlitten. 

2. Die Geburts-, Trauungs- und Sterbematrikeln der JKG in Lipnik nad Befivou 
sind nur für Jahre 1794-1846 und 1919-1949 erhalten. Wir senden Ihnen die 
Abschriften der Einschreibungen, welche haben wir in der Geburtsmatrikeln gefunden. 
Im Sterberegister (1862-1876) haben wir diese Anmerkung gefunden: 

1.8.1872, Julie Perl, von 31 bis 50 Jahre alt, Pneumonia - leider wissen wir nicht 
gewiss, ob Julie Perl Ehefrau des Abraham Perl war. 

3. Wir senden Ihnen Xerokopien der Anmerkungen über Kinder des Heinrich 
Krassny (Ehemann der Auguste Perl), welche haben wir im Geburtsregister der 
Matrikeln der JKG in Ostrava gefunden. Auch senden wir Ihnen Abschirft aus der 
Sterbematrikeln der JKG in Ostrava (Jahr 1939). 

4. Die Matrikeln der JKG in Klokoöov sind seit Jahre 1850, die Matrikeln der 
JKG in Cesky Tgäfn seit Jahre 1903 und die Matrikeln der JKG in Nov>/ Jiöln seit 
Jahre 1924 erhalten. Die Matrikeln der JKG in Valaäskä Mezifiöl, wohin waren die 
Juden aus Ro2nov pod Radhoätöm eingeschrieben, sind seit Jahre 1892 erhalaten. 
Wir haben keine Anmerkungen über Familie des Johann Perlf gefundei 

' ■■■! l 

Für das Staatlict^ölZeJiti^larchiv: 



BANKOVNl SPOJENl: PRAHA, sprÄva 611, C. ü. 8908-881 ICO: 734659 



k' » 



STATNI OSTftEDNl ARCHIV V PRAZE 
118 Ol Praha 1 - Mala Strana, KarmeUtskfi 2, telefon 5315-51-54 



Herr 

George Vladar 

685 Victoria 

Kingston, Ont. K7K 4S6 

Kanada 



ZE DNE Q.,-2A99l NASE ZNACKA: SÜA 4662/10-90 VYftIZUJE/LINKA 



VEC 



Sehr geehrter Herr, 



das Staatliche Zentralarchiv in Praha teilt Ihnen zu Ihrem Gesuch 
folgendes mit: 

1. Die Geburts-, Trauungs- und Sterbematrikeln der jüdischen Kultusgemeinden 
(weiter nur 3KG) in Böhmen und Mähren waren seit Jahre 1784 gefürt. Unsere 
Sammlung der Matrikeln hat leider Während des 2. Weltkrieges einen grossen Verlust 
erlitten. 

2. Die Geburts-, Trauungs- und Sterbematrikeln der JKG in Lipnlk nad Beövou 
sind nur für Jahre 1794-1846 und 1919-1949 erhalten. Wir senden Ihnen die 
Abschriften der Einschreibungen, welche haben wir in der Geburtsmatrikeln gefunden. 
Im Sterberegister (1862-1876) haben wir diese Anmerkung gefunden: 

1.8.1872, Julie Perl, von 31 bis 50 Jahre alt, Pneumonia - leider wissen wir nicht 
gewiss, ob Julie Perl Ehefrau des Abraham Perl war. 

3. Wir senden Ihnen Xerokopien der Anmerkungen über Kinder des Heinrich 
Krassny (Ehemann der Auguste Perl), welche haben wir im Geburtsregister der 
Matrikeln der JKG in Ostrava gefunden. Auch senden wir Ihnen Abschirft aus der 
Sterbematrikeln der JKG in Ostrava (Jahr 1939). 

4. Die Matrikeln der JKG in Klokoöov sind seit Jahre 1850, die Matrikeln der 
JKG in Cesky Töäin seit Jahre 1903 und die Matrikeln der JKG in Novy Jiöln seit 
Jahre 1924 erhalten. Die Matrikeln der JKG in Valaäskö Mezifiöf , wohin waren die ^ 
Juden aus Ro2nov pod Radhoätöm eingeschrieben, sind seit Jal^re 1892 erhalaten. 
Wir haben keine Anmerkungen über Familie des Johann Perlf gefunlder/. 



Für das Staatlic 




larchiv: 



NKOVNI sm 



±^ sp»*^va 611, e. ü. 8908-881 iCfi; 734659 



Consulate General of the Czech and Slovak Federal 
1305, Pine Avenue West, Montreal, Qu6., H3G 1B2 
Tel.:/5l4/849-4495, Fax:849-4117 



Republic 



Mr. George V 
685 Victoria 
Kingston, Ont. 
K7K 4S6 



1 a d a r 



Montreal, July 18, 1991 



Dear Mr. Vladar, 



Re: Genealogical research 



I am very sorry but it was not possible for me to answer 
you in such a Short time as yor required in your last letter of 
June 26, 1991. 



mate 



According to this letter I should like inform you, that the 

^riales for genealogical research are keeping in old Castles, 

convents and monasteries, where - in some of them - are deposited 
the docuraents from 14th Century. The request for reseatch are 
mailing from one place to another. 

Concerning the fees we have strictly regulations. I am 
enclosing you the invoice we received with your fall from our 
republic /it is only for our use/ . The fees are in our curency. 
We convert it to canadian dollars according the last rate of 
exchange . 

I am enclosing you the receipts of your payments for our 
Consulate General. All other payments /International money 
Orders/ we've sent to C»«choslovakia. 



In the matter of U.S. or Canadian curency - we make the 
exchange only to canadian dollars. All payments in Canada you can 
realize in U.S. dollars but everybody takes this like canadian 
dollars - nobody exchanges it. But, you can send us the equivalet 
of fee in U.S. dollars, too. 



Yours very truly 

Marcela PospiSilovä 
consul 



/ 



1 



Enclosures: 



cheque $ 62.- 
receipts of payment 
copies of invoices 



CONSULATE GENERAL OF THE CZECH AND SLOVAK FEDERAL REPUBLIC 
1305, Pine Avenue West, Montreal, Qu§., H3G 1B2 
Tel. :/514/849-4495, Fax:849-4117 

Mr. George Vladar 
685 Victoria 
Kf)ngston . , Ont . 
K7K 4S6 

Montreal, September 23, 1991 



Dear Sir, 



Re: Genealogical Research 



With reference to your letter of July 31, 1991 we would like to 
inform you that we have received the required genealogical 
research. 



In case of your interest to receive this material will you please 
send US world money order in the value of CAD 62.00 (sixtytwo 
dollars Canadiens). Immediately after receiving your money order 
we shall send you the genealogical research. In case you are not 
interested in this genealogical research will you please inform 
US so we shall be able to return you back the amount of 8.00 CAD. 



Yours truly 




JUDr. Ladisla 
Consul Genera 




Nov^ 



z 



^'^ ^ " W ' 



- " ... — iLi 



556/523 



Ministerstvo vnitra « ?,• ! L^^ Prospgch dötu ö l9-fl9nfi om .„x 
düvod platu? '*" ?r^S.^° Prostfedf CsR Praha ^^^^-^öl , sbCs 611 

Platebni vy^i^ c. : AVS/2-348/90 
KO c. ZÖ V 

Objednatel: ,9c«rge Vladar k cj.: 

w85 Victorid 
Kingston, ünt. 
K7K 4SG 

Jeho podäni Si'^^i : 

j-eserse sl vyzädalo: 

^^^' Jednoducha reaerge 

♦.. hod, slozita reserse 
. ........ hod. slo2lta komblnovonä reäerse 

••w.... hod. kanceUfeka pr^ce 

:::::::: tl T:f.'y'''''' ? --^ .'.' 

™ w ^ Ä 

stran pfekladu do " 

manipulaSnl poplatek 



3 



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390,- 



20,- 



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60,- 



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3 



470,- 



Kcs 



Uvedenou castku uhradte na vvse »v«^ a ^ 
Pfilohy: °^7y^® ^^e<Jen^ nase konto. 

Zpracoval Archiv: ^"^^ Trebori 
5d.: 92 9/89 *dne: 



17.1.1J90 ic cj.:/^s/2- 



2a archiv: 



V Praze dne; 



&. 2. 1990 




ze dne; 



Za odbor arc/ 
^^itrni sp 

Pavel Räik 



Ivnlctvi a 
>;/mvzP (5sR: 



^ 



Archivni sprava Praha 
_tf_. Obranca miru^l33_^ ;66 21 Praha 6 

Bankovni spojeni: ÖSOB PrahP „o ~ 
^innsteratvo vnitra ÖSR Sraha ' P^fP^^^ üctu c. 1- 
uvod platu: O^Q^l ' ^^* ^"' 556/523 



M 
d 



£908-851, S3C!S 611 



KO c. ZlJ V Montrealu 

Objednatel: ^|2f ^f, . ^i^^^^ 

d85 Victoria 

jjin gston.Ont . K7K 4S6 
Canada 
Jeho podani ze dne: 22. 1.1990 



Platebni 



* >^ 



y^^BT c; AS/2-2020/90 






Zpracovani 



reserse si vyzadalo: 



•-. hod. jednoducha reserse 
•U. hod. slozita reserse 
... hod. slozita kombinovaaa reserse 
.^. hod. kancelarska prace 
... kusü costar /xerox/ kopii a ..., 
... kusü mikrofilm. policek 
• . . kusu 



1 430,- 



40,- 



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^tran pfekladu do 

manipulacni poplatek 



Kcs 
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Kcs 
Kcs 



120,- 



C e 1 k 




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• ••• J.5??;7 Kc 



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V^ 



Uvedenou castku uhradte na vyse uvoh« ' ^ 
Prilohy: -^ uvedene nase konto. 



Zpracoval archiv: 
IC j . : 250/90 



SOA Tfebon 
dne: 21. 5.1990 



k cj.: /AVS/2-446/90 



Praze dne: 4. g. 199O 



Za archiv: 



Za odbor archi 





ze dne: 
26. 2.1990 



• 1 *^ ' 



vnitrni sora 



av 



?-ctv/i a 
SR : 



/ 



Archivni apräva Praha 
tr. Milndy Horf^^kovi^ 166 21 Praha 6 



Bankovni SDOjeni: CSOT^ Praha ve 
Ministerstvo vnitra CR Fraha - 
duvcd platu: ^Yl^1 



* V» 



prospech üctu c. 19-6906-861, 
stat. zn. 556/523 



SeSs 611 



Platebni vymer c.: AS/2- 



KO c. ZU V Montrealu 



.k ci.: AS/2.636/91 



Objednatel: Pan George Vladar, 685 Victoria, Kingston, Onto K/K 4S6, Canada 



Jeho podani ze dne: 



5olia990 



Zpracoväni reserae si vyzadalo: 



hod. jednoducha reserse 



,^. . . • . hod. slozita reserse 



?.•. hod. slozita kombinovana reserse 



A».5. . . hod. kancelarskä präce 



kusu costar /xerox/ kopii 



kusu mikrofilm. policek 



kusu 
kusu 



a 
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stran prekladu do 



man ipulac ni poplatek 



C e 1 k e in 



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Kcs 



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Kcs 



500,- Kcs f- 

..560,-_ Kc3 "^l 



120,- Kcs 



Kcs 
Kcs 



Kcs 



^CS 



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...iPP^r.,. Kcs 

i.F??^.-... Kcs 



//• 



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Uvedenou castku uhradte na vyse uvedene nase konto 
Pfilohy: 1+1 

Zpracoval archiv: Zemsky archiv v Opave 

5j.: Za 215/91-S dne: 14.2,1991 k c j . : h'o/Z 



Za archiv: 



V Praze dne: 29.3. 1991 



Za ArchivriJ. ." 



PhDr 



ze dne: 




. Ol^fich SlädeKi CSc. 



Archivni spräva Praha 



t:r, iviilady Hor'^kcvn 133 , 1^6 21 Vrfy]iR 6 



Bankovni spojeni: CSOT^ 
Ministerstvo vnitra Cr 
duvod platu: 



Praha ve 
Praha - 



h^ 



j-mi 



prospech uctu c. 19-6906-861, SBCS 611 
stat. zn. 556/523 



Platebni vymer c.! AS/2- 



KO c. ZU V Ottawe 



Objednatel: 



J« cj.: AS/2-1695/91 



George Vladar 

685 Victoria, Kingston, Ont. K7K 4S6, Kanada 



Jeho podani ze dne: 5<>ll»199o 



;-r 



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• ."» 



Zpracovani reserse si vyzadalo: • 



hod. jednoducha reserae 



.< . . • hod* slozita reserse 



hod. alozita kombinovanä reäerse 



A... hod. kancelafskä präce 



ku3Ü costar /xerox/ kopii 
kusu mikrofilm. policek 



kusu 
kusu 



stran prekladu do 



raanipulacni poplatek 



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,T50r... Kc 
5.60».-... K6 
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Kcs 



290.- . Kc 



CS 



1 590,- 



Kcs 



3 



y 



i-l - 



Uvedenou castku uhradte na vyäe uvedene naäe konto. 
Pfilohy: 1/2 

Zpracoval archiv: Zemsky archiv v Opave 

cj.: ZA 1369/91 dne: I6.5a991 kcj.: AS/2-572/91 ze 



Za archiv: 



V Praze dne: 7f 6. 1991 



Zh Archiv 




>r>ravu 'JR: 
hV'j. ^^JJdr-i.-h Slädek, 



dne!8.4o 
1991 






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od) 

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Determination of the payment for archive searching 



Address of the inst i tut ion: 

Odbor archivnictvi a vnitrni spravy MVZP CR, Tr. Obrancu miru 133, 

P r a h a 6, 166 21 

The Payment Num. O^GO^l Q 

Consular departament in: (XmTVi 'flX. CL^ Dealing number: 

Applicant: JM/i . (XUfvO^ VCff^'^K^ ÄS>\^^'LOZ^O 

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There was necessary for proceeding of the archive searching 



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.hour/s/ complex searching 

.hour/s/ complex combinat. 

pieces of copies 

pieces of microf ields 

pieces 

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handlig fees 



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2^00 



Total 



Enclosures: 

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Dealing num. : 




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Prague 



Signature 



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SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 




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Address of the Institution: 

Odbor archivnictvi a vnitrni spravy MVZP CR, Tr. Obrancu miru 133, 

P r a h a 6, 166 21 

The Payment Num. O^GOQ Q 

Consular departament in: vwfVj^hXO^ Dealing number: 

Applicant: JUl.ClCClC^ VLPt^^K^ ^S> l^^tOLO 

Date: ^ ' 



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Dealing num 



Date: ll ^Z 1^^ / 



Prague 



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Determination of the payment for archive searching 



Address of the Institution: 

Odbor archivnictvi a vnitrni spravy MVZP CR, Tr. Obrancu miru 133, 

P r a h a 6, 166 21 



The Payment Num. OOfO^O 



Consular departament in: \)JUOVji^cdi^ 
Applicant: \{^ , (^^(-^^ ^tc^CXoJ\y 



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Date: 22_.L. \^\(^\ 



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ZEMSKf^ARCHIV ^ 

STÄTNl OBLASTNl ARCHIV V OPAVE 

Snfimovnf ul. 6. 1. Telefon 212 566 



C. J.: ZA...215/9.i...-..S 

Smör. Cfslo: 746 22 Opava 

Pan 

George V 1 a d a r 
685 Victoria 
Kingston, Ont. K/K 4S6 
C A N A D A 



Dne M*2^1991 



Genealogicky dotaz 
Vazeny pane^ 

V Novem Jicxng na Vaä dopis 2 5.11.1990 jsme si povslmli. ze jde v zdsadS 
o dotaz genealogicke povahy, k Jehoz zodpoväzeni mdäe do^jist^ miry pomocl 
take naä archiv. Pecujeme zde totiz o rozsählou sbi'rku matrik z cele oWasti 
Slezska a severni i st?edni' Moravy. oDiastl 

n,»+„J^i^i'^ *f^°u° pramene Je ve Vaäem pHpad§ ztizeno a omezeno tim. ze 
TfA^ ^idovskych obyvatel. k nimz se poöitali take Vasi pfedkove. Sly 
J«n??T'^^?° samostatne svazky s platnosti rovnocennou ma'rikam Hmsko^ 
katolickym teprve od roku 1868. Do te doby byla narozeai a ümrtf (sStJy 
tvoJ? "^ ?P?r^^°!?y ^i«^^ 2apisoväna do rxmsko-katolickych ^trii! fSchz 

V n2J%hSf \^ff^°'''': ^""*° P°^*^P ^^^ "«^yl systematicky, a proto se 

Itoho^ o zidech, Jen mezerovitg a bez potfebne öasove' posloupnosti. 
nisledijic^fldareT '^^P°^^°^' ^ ^" P°^-i^° ^^^-tit l VasiS predk. 

Abraham Perl se pravdepodobne narodil dne 29.11.1829 v KlokoSovS c 7? 

o J.°?n\'^!j'°!'^"""°"*^ ''^^^°'» Sidovskem oddile p;o l^tl 1820 - Iwö'Je 
dedmeho Abrahama, viz Sbirka matrik, sign. P I 10. s. 525) 

CgImJ«« +^ ° ? ^*^^ ^^^^^^l Barbera z Kanjowa (t^2 Kanjef) v Haliöi 
löallzien, tj. na dnesnim üzemi Polska a SSSR). »j-i-^j. 

»o.h„^?®!^*°^^P''°,"'^f*° ^f""^ "^^^^^^ existuje zvlastnf svazek 2idovske rodn^ 
^tt^V"^ ^^^ °^ ""^^ ^®*7 (viz Sbirka matrik, sign. NJ I 28. pro Idta lliit 
jtlJLT^t"'' Zde deti z prvniho n^2elstvi*AbrSLna Perla'zapsdi^! 
pro l^tl S?o" 1^0?° 5S'° f .°^?" f " J^sledujicxm svazku (^^n. NJ I 29 

1 oÄÄ^^^ ^lÄL^nrsi^ a- ::sÄ^s^r^^;-Ä^^^^^ 

a ^1 Mi Rranziska). dcera JoachiBa Eeutscho z llptovSttoS». Malaie 
jemce lealit (Realienpachter) z Prlbora.jako matka, 

3. take z. ^a^ch rasovych da.odü zoela znlöili v Jadnlz praLkVo/p^pL'n. ' 

SMO 1434/88 ^ / 



Na msto znicenych original^ byly po roce 1945 povyäeny duplikdty zidovskych 
matrik» 



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Seditel Zems 



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STÄTNl OBLASTNI ARCHIV V OPAVE 



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SnfimoVnf al. 6. 1. Telefon 212 SBB 



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Sm^r. Cfslo: 746 22 Opava 



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George V 1 a d a r 
665 Victoria 
Kingston, Ont. K/K 4S6 
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Genealogioky dotaz ' 

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Tdieny pane, 

pri zprostfedkovdnjC odeslÄnf odpovJdi naSich kolegA v Okresniho archivu 

V Novdm JiCinS na VdS dopis z 5.11.1990 Jsme si povSimli, 2e jde v zdsadS 
o dotaz genealogiok^ porahy, k JehoS zodpovSzeni mflie do Jlst^ miry pomocl 
takd nää arohiv. PeSu^eme zde totii o rozsäiaou abirku matrik z cel^ oblastl 
Slezska a severni i stfednf Horavy. 

Vyu2iti tohoto pramene je ve VaSem pMpadS^ zti£eno a omezeno tim, 2e 
matriky zidovsk^ch obyvatel, k nimä se poöftali tak^ Vaäi pfedkove, byly 
zavedeny Jako samostatnä svazky s platnosti rovnocennou matrikam fimsko- 
katolick:^ teprve od roku 1868. Do t^ doby byla narozenf a ümrti (anatky 
Jen velmi sporadieky) 2idÄ zapisovdna do Hmsko-katolickych matrik, v nichä 
troHla zvldätnl pfilohu. Tento postup vSak nebyl systematioky, a proto se 

V naä£ sbirce matrik zachovaly takov^ zipisy, öi dokonce zvldstni svazky 

se zdznamy o äidech, jen mezerovitg a bez potfebne Sasov^ poslouDnosti, 

Z toho, CO zde mdme k dispozici, se nam podafllo zjistit k Vasim predküm 
ndsledujfcf üdajet 

Abraham Perl se pravdJpodobne narodil dne 29.11.1829 v KlokoSovö S, 72 
(v rodnd matrioe farnosti PHbor, äidovskdm oddlle pro Idta 1820 - 1836 Jde 
o ;)edin^ho Abrahama, viz Sblrka matrik, sign. P I 10, s. 525). 
Joho otcem byl Markus Perl, pachtyf (nÄJemce, Pachter), matkou Charlota, 
dcera Jist^ho Lobla (t6i Lebla) Barbera z Kanjowa {tii Kanjef) v Halißi 
(Galizlen, tj. na dneänim üzemi Polska a SSSR). 

Pfestoze pro mSsto Nov^ Jic£n existuje zvldstni svazek äidovske rodn^ 
matriky Ji2 od roku 1847 (viz Sbirka matrik, sign. NJ I 28, pro leta 1847- 
1870), ne;)sou zde dSti z prvnlho manäelstvi Abrahama Perla zapsany. 
Jeho potomky se näm podarilo zachytit &i v ndsledujicim svazku (sign. NJ I 29 
pro l^ta 1870 - 1879). Jde o 2 deti jm^nem Siegfried (nar. 20r7» 1875 v Nov^m 
JiöinS ö, 38) a Charlotte Gertrud (nar. 14.2.1877 tamt^ä) - viz citovan^ sva- 
zek matriky, ^s. 6 a 7. V kolonce rödigia Jsou uvedeniJAbraham Perl, obchodnik. ,^^ 
vlnou (Wollhandler) v No vem Jicing , syh vySe zrainen^ho Marka Perla, Jäko dt&V'^'^ 
a Pani (td2 Franziska), dfeera Jbachima Deutsche z Liptovskeho Sv. Mikuläse 
V Uhrd^ch a Gertrudy, rezent Perlove, pochazejfci z rodu Sarauela Perla, nd- 



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jemce realit (Realienpachter) z Pfibora.jako raätkÄi ^ ^....,,- 

Dalsi systematiötöjäf vyzkum je mo2ny pouze ve Statnim üstfednim archivu 
V Praze (Karmelitska ul. 2, 118 Ol Praha 1 - Mala Strana) , kam byly sountredeny 
dochovane duplikäty vsech zidovskych matrik z Öeske republiky do roku 1900. 
Pro Vasi informaci dodaväme, ze püvodni origindly zidovskych matrik, zavedenych 
po roce 1868, soustfedovali nSmecti okupantl v letech 1939 -. 1944 v Praze a zde 
je take zc znamych rasovych düvodü zcela znicili v jedn^ z prazskych papiren. 

Na misto znißenych originalü byly po roce 1945 povySeny duplikdty zidovskych 
matrik. 



•^ S'lf9/Cj^AtJir 1/cPAJ /rfhtOOOOA Reditel Zems; 

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Snimovnf al. t. 1. Telefon 212 






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Sni«r. «8lo: 746 22 Op«»a *^ > \ » 

Pan -x ^ -- I •' . . . 

Georga V 1 » d « p ^ 

685 Viotopl« 
Kingston, Ont. t/H 4S6 
C A N A D A 

Genealoglok^ dotas 
TäienjP pan«g 

p?l zprostfedkovdni od«8lAnf odpovSdl naSioh kolegA 7 Okresniho arehlru 
>r Nov^m JlSlnS na V48 dopls z 5.11.1990 Jan« sl povSlnli, 2e Jde v zdsadi 
o dotaz ganealogiok^ povahy. Je j«hoi zodpovSzeni nflie do Jlsttf miry pomool 
takrf niS arohiv. P«5u3«im zde totii rozsihlou sblrku natrik z oelä oblasti 
Slezska a severni 1 stfadni Moravy. 

Vyu21t£ tohoto praaan« Ja va VaSaai pHpadS^ ztiSano a omazano tim, 2a 
matriky 2idov8k^oh obyratal, k nlmi aa po5£tall taktf Vafil pfadkov^, byly 
zavadany Jako samoatatn^ avazky s platnoatl rovnooannou matrikäm f fmako- 
katollok:N taprra ad roku 1868. Do ttf doby byla luurozani a üortf (snatky 
dan valBi aporadloky) Sldfl zapisov^a do flnako-katollckjrch matrik, r nichä 
troflla zvliStni pHlohu. Tanto poatup viak nabyl syatamatlcky, a proto aa 
V naSi abiroa matrik zachovaly takov^ ziplay, «1 dokonca zvläStnf avazky 
n* ziznanor o ildach, Jan mazaroviti a baz potfebn^ öaaov^ posloupnosti. 
Z toho, CO zda mäma k dlapozicl, b^ nia podafilo zjiatit k VaSim pfadkdm 
ndsladujfcf üdajat 

Abraham Pari sa pravdSpodobnS narodll dna 29.11.1829 v Kloko6ov8 6, 72 
(v rodnd matrloa farnoati PMbor, ildovsk^m odd£la pro l^ta 1820 - 1836 jda 
jadlntfiio Abrahima, vlz Sbirka matrik, aign. P I 10, a, 525). 
Jaho otcan byl Markus Pari, paeht:^ (näjamca, Pachtar), matkou Charlota, 
dcara jist^ho lobla (t<ä5 Labia) Barbara z Kanjowa (t<J Kanjaf) v Halißi 
(Oalizian, t;). na dnafinim üzami Polska a SSSR)* 

Pfastoäa pro misto Nov# Ji5in axistuja zvldStni avazak Jidovak^ rodn< 
matriky ;)i2 od roku 1847 (viz Sblrka matrik, aign. NJ I 28, pro l^ta 1847- 
1870), nejaou zda dÄti z prvniho roanialstvi Abrahama Paria zapaäny. 
Jaho potomky aa nim podafilo zaohytit a2 v näaladujioim svazku (aign. NJ I 29 
pro l^ta 1870 - 1879). Jda o 2 dSti jm^nam Siegfried (nar, 20r7r 1875 v Nov<m 
Jiöin« 8. 38) a Charlotte Gertrud^ (nar, 14.2.1877 tamt^i) - viz citovan^ ava* 
zak matriky, 8. 6 a 7. V kolonce^WÄfa Jaou uvadeniUbraham Perl, obohodnik ^.^^ 
vlnou (Wollhandlar) v Nov|mJiöin«, W- vyS^ zminSnÄo Marka Perla.jÄ^o ^^^^^ 
AN-i>9, Pani (t« Jtanziaka), d«^ Deutsche z Liptovsk^ho Sv. MikulaSa 

V UhrÄ»ch %^0artrudy. VoaÄM felovi, pochÄzeiioi z^odu Samuela Perla, ni- 
jamce realit (Realianpachter) z PHbora.dafco xSkWf^^^^max ,'^^\ lÄ ü^ Oijj 

DalSi systematiötSjSi v^^zkum Je moinj^ pouze ve Stitnim üstfednim archivu 

V Praze (Karmelitskä ul. 2, 118 Ol Praha 1 - Mala Strana), kam byly soustfedSny 
dochovane duplikdty väech zidovskych matrik 2 Cesk^ republlky do roku I90O. 
Pro Vaäi informaci doddvdme, Se püvodni originäly äidovekych matrik, zavedenych 
po roce 1868, soustfedovali nSmeöti okupanti v letech 1939 -• 1944 v Praze a zda 
ja takö z« zndmych rasovych düvodü zoela znicili v Jedn^ z praäskych papiran. 

Na misto zniSen^oh origindlü byly po rooa 1945 povySeny duplikÄty 2idovak^ch 
matrik. ^ 



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STÄTNl OBLASTNl ARCHIV V OPAVß 

SnSmovnf al. B. 1. Teleton 212 566 



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C. J.: .ZA...215./9I...r...S 

Smör. CIslo: 746 22 Opava 

Pan 

George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont. K/K 436 

Genealogioky dotaz 

Va2eny pane^ / 

pri zprostf edkovanl odeslani odpovgdi nasich kolegÄ v Okresniho archivu 

V Novem JicfnS na VäS dopis z 5#11»1990 jsme sl poväimli, 2e jde v zäsadS 
dotaz genealogiok^ povahyt k jehoz zodpovSzenl ndze do jist^ mlry pomoci 
take naä archiv, Pecujeme zde totiz o rozsdhlou sbirku matrik z celö oblasti 
Slezska a severnl i stfednl Moravy* 

Vyuziti tohoto pramene je ve Vaäem pripadS ztiieno a omezeno tim, ie 
matriky zidovskych obyvatel, k nimz se poSitali tak^ Vasi pfedkovct byly 
zavedeny jako samostatn^ svazky s platnostl rovnocennou matrikäm flmsko-* 
katoliokym teprve od roku 1868# Do t^ doby byla narozenf a ümrti (anatky 
Jen velmi sporadicky) zidü zaplsoväna do flxnsko-katollckych matrik, v nichz 
tvofila zvlastni pfilohu» Tento postup väak nebyl systematicky, a proto se 

V nasi sbirce matrik zachovaly takov^ zdpisy, öi dokonce zvldstnl svazky 
86 zäznanQT o zidech| Jen mezerovitS a bez potrebne casove posloupnosti» 

Z toho, CO zde mäme k dispozici, se nam podafilo zjistit k Vasim pfedküm 
nasledujici üdaje: 

Abraham Perl se pravdSpodobne narodil dne 29#11#1829 v KlokoßovS c* 72 
(v rodne matrice farnosti PHbor, zidovsköm oddile pro l^ta 1820 - 1836 jde 
o jedineho Abrahama, viz Sblrka matrik, sign. P I 10, s, 523)^ 
Jeho otcem byl Markus Perl, pachtyf (ndjemce, Pachter), matkou Charlota, 
dcera jistöho Lobla {t4i Lebla) Barbera z Kanjowa (i6i Kantet ) v Haliöi 
(Galizien, tj* na dnesnim üzemi Polska a SSSR). '"' 

Pfestoze pro mesto Novy Jicin existuje zvlastni svazek iidovsk^ rodn^ 
matriky jiz od roku 1847 (viz Sbirka matrik, sign. NJ I 28, pro leta 1847- 
1870), nejsou zde deti z prvniho manielstvi Abrahama Perla zapsdny. 
Jeho potomky se n&m podarilo zachytit az v näsledujicim svazku (sign. NJ I 29 
pro leta 1870 - 1879) • Jde o 2 deti jm^nem Siegfried (nar. 20r7r 187'5 ^ Nov^m 
Jicine ö. 38) a Charlotte Gertrud (nar. 14«2.1877 tamt^i) - viz citovany sva- 
zek matriky, s. 6 a 7* V kolonce rodiSd jsou uvedenlJAbraham Perl, obchodnik 
vlnou (Wollhandler) v Novem Jicine, syn vyse zraineneho Marka Perla^Jako otec 
a Fani (t6i Franziska), dcera Joachima Deutsche z Liptovsk^ho Sv. Mikuläse 

V Uhrä^ch a Gertrudy, rozen^ Periove, pochäzejici z rodu Sarauela Peria, nä- 
jemce lealit (Realienpachter) z Pfibora,jako matka. 

DalSl systematict§jsi vyzkum Je moXny pouze ve Stätnim üstfednim archivu 

V Praze (Karmelitska ul. 2, 118 Ol Praha 1 - Mala Strana), kam byly soustredeny 
dochovane duplikaty Vfiech zidovakych mutrik z 5eske republiky do roku 1900. 

Pro Vasi informaci dodavame, ze püvodni originäly äidovskych matrik, zavedenych 
po roce 1868, soustf eäovali nemecti okupaiiti v letech 1939 -• 1944 v Praze a zde 
je take zc znamych rasovych düvodü zcela znicili v Jedn^ z prazskych papiren. 
Na mlsto znicenych originalü byly po roce 1945 povyseny duplikaty zidovskych 
matrik« 



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I OBLASTNl ARCHIV V OPAVE 

SnSmovni ul. 6. 1. Telefon 212 566 



Smer. Cfslo: 746 22 Opava 



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16^ 5a991 



Pan 

George Vladar 

685 Victoria 

Kingston, Ontario K7K 4S6 

C a n a d a 



Rod Perl-genealogicka reäeree i informace 

Na zaklade Vasi zadoeti,kterou jsme obdrzeli 24# 4#1991f 
Jsme provedli näsledujici genealogick^ patranx,umoznene tou 
skutecno8ti,2e udaje o narozeni 2idü jsou pro l«poltl9#stol# 
8 mensimi mezerami az do roku 1868 vedeny v r.ktmatrikach fa- 
ry V Pfibofe#Ovefili jsme take zäpisy narozeni 5idü z matriky 
f^k^fary Novy Jicin^avsak nepotvrdils 3e Vaäe domnenka o po- 
bytu Abrahama Perla v Novem Jicine pfed rokem 1870^ kdy zaznamy 
konSi^Vysledky naäeho genealcgickehc patrani jsou konecne^ne- 
bot dal 31 zazn6imy Jiz nemarne k dispozici,a predkladame Vam Je 
näsle dovne: 

Datum narozeni: 29» 11 #1829 
Jmeno a pfijmeni: Abraham Perl 
Misto narozeni: Klokoco? C4i72 
Otec: Markus Perl^najemce 

Matka: Schariota, dcera Lebla Barbera z Kaniowa v Halici 
Obrizku provedl Wolf Adler, obchodnik eaknem z Hranic 
/ In: Rodna matrika f.k^fary Pfibor Tomas VI^z let 1811-1834, 

fol#2 zvläätni Sästi,\yhrazen^ zapisiSin Z.idü,ktera obeahuje 

celkem 3 folia / 
Krong Markuse Pörla zili v Klokooove i Geraon ?6rl,zenaty s Bä- 
be tou, dcerou ocachima Knöpfelmac he ra z Kelce a Samuel Perl, ze na- 
ty 8 E8terou,dceroa + Sliase Frida, obohodnxka z Dfevohostio 
Ti byli pravdepodobne aourczenci a bydleli v Klokooove c^ 45,72 
a V Pfibofe c.286 a narozeni jejich deti tvofi pfavaznou cast 
zapisil#V roce 1835 zde zil takc5 Salomon Perl z Lipniku,zenaty 
s Rosalii,dcerou Philippa Piechela z Prostejova,ktery zil v Bg- 
lidlech u Olomouce /dnes cast mesta/# Salomon Perl by die Ismo 1434/88 
V Pfibofe c^240^ 



STATNI OBLASTNI ARCHIV V OPAVE 

Sn6movni ol. 6. 1. Telefon 212 566 



C^jj^A 1569/91-3 1 

Sm^r. £(slo: 746 22 Opava 



Dne... -^' 5» 1991 



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Ueor^^e Via dar 
685 Victoria 

Kingston, Ontario KJK 436 
C a n a ä a 



Red Perl-genoalogioka reser&e i i.oformuce 



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'ii zaklade Vasi zt;.docti,kterou Jsine obdrzeli 24., 4, 1991, 
Jsnie provedll nasledujici genealoglck^ p&tranf »umoznene tou 
s-cutecnoeti,2e adaje o narozeni 2idü Jsou pro 1. pol» 19, s toi, 
s njensiml rnezerani az do rolcu 1S6S vedeny v f.k.üiatrikäch fa- 
ry V Pr.-ibofe,Cvefill jscie take zapisy narozeni 5id)i 2 matri'o 
r.l-:,fary :Tovy Jicin,av3ak nspotvrdil» 3e VaSe Icmnenka o po- 
bvt:^ Abraiiajna Perla v irove?) Jicine pfed rokein 1670, kdy aasna-r.x 
kor-^.i,Vysled:<v naaeho genealc^ickeho patreni Jsou ;<onecne,nfi- 
bot dal3i Zöa.iaTi;v jiz neniaiTie Ic dispo2.ici,a predkiadar/i Vam j9 
na^iledcvne; 

Jrr.ano a prijmenx: AbraLar«.: Perl 

lilisto narozeni: KlokocoT c»72 

Ctec: Markus Perliaujeruce 

MaticÄs Sch£;rlota,dcera I^bla Barbsra z Kaniowa v Halici 

Obfizku provedl Wolf Adler, obchodnik öaknem 2 Hränic 

/ In: Rcdna matrika f^k^fary Pribor Tonus VI.?, let ISl 1-1634, 

fol^2 zvläStni Sästi^^j/hrazen^ sapisim ?idu,ktera obsahuje 

ceikem 3 folia / 
?Crcr;.g Markase Pörla zili v Klokooove i Geraon Iterl^st^naty s 2a- 
betou,dceroa O'cachinia Knöpfe Ima c he ra z Kalce a SaTiUel ?srl,23na- 
t;' s Estercu,dcerou ^ iliase ?rida,obohodn:Cka 2 Cfevohcstic 
Ti lyli pravdepodobns eourczenci a bydieli v Klokocov? o^ 45,72 
a V Pribore c«2S6 a narozeni Jejich deti tvori provaznou cast 
zapieu.V roce 1835 ">de sil tak^f Salon-on Perl 2 Lipniku^zenaty 
s Rcsaliijdcerou Philippa ?i8chela 2 Prostejova,ktery zil v Ee- 
lidlech u Oiorncuce /dnes caet mt'sta/^ Salonion P^^rl by die Ismo 1434/88 
V Pribore c^240. 



Da^iia z KiokoSova a Golde Polakov^ z Krnova naeledujici dgtl 
narozen^ v Pfi'bofe: * 

l.Au2uptine,nar.26. 4.1858,Pfibor 5,43 
2.Klara,nar.5.10.1859,Pfibor 5,20 
3«Marie,nar,20, 5«186l,Pfibor 5.20 
4*Max,nar,24.10.1864,P?ibor 5,20 
5.Johann,nar.27.12.1866,P?ibor 5.20 
6,l8rael,nar,4. 9.1868,Pribor 5,39 
Ve väech pfipadech je Abraham Perl uveden jalco obchodnik v P5i'bo?e 
sya Markuse Fterla,obchodnfka v iaoko5ov|,a Jeho manzelky Charlotte, 
roa.Barberov^ z Kanlowa v Hali5i, 

Zapiey dSti l.-4.8e nach^zeji v ^^ rodn^ matrlce ?.k,fary P?fbor 
TomuB VII,z let 1835.1856,v nfz je zvl^gtnx cäat o 14 follxch vy- 
nrazena narozeni Zidü z let 1639-1866, 
ZJplsy d«ti 5.a 6.ee „acMzeJi v rodn^ matrlce f.k.f.r, PJfbop.Tomus 

Lab i f !:'"!' "' '''^'*'" ''^*'' ° ^ ^°"ich.o.na«en#ch pi«,e- 
ny A,B,C na foliu C. • 

Je mo2n^,ze pozd§jl preeidlil Abraham Pferl do ITov^ho Ji5iaa a tarn 
se podruhl o2enll,coz vsak: ner.üzeme dokladovat. 

Jedna-li se Vam o dalsi podrobnoati ze zivota techto Vasich predkö, 
V prxpade Jose fa Bihelle ra se obra^te na Olcresni archiv Prerov.Hor- 
ni nejn.7,750 OO.ÖSPR.v pripade rodiny Perlü v Kloko5ovg,P?ibor3 a 
N,.icine na Okresni archiv üovy Jioin.Slovanska' 3,741 01,5sPR,kde' 
j8ou alozeny prislusne archivni materiäly , tykajici se techto obci'. 



^editel 



PhDr. 




vu V OpavS 



rel Malier 



STATNI OBLASTNI ARCHIV V TREBONI 

OKRES JINDRICHÜV HRADEC - TELEFON 2344 - PSC 379 11 



C. j.: 



250/90 



Dne 



23*5.1990 



V^c: 
Pfflohy: 



genealogicka reserse 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont^ K7K 4S6 

Canada 



Podle^üdajü z Vasi zadosti ze dne 22. 1*1990, jsme zaha- 
Jili patrani v matrice narozenych fimskp-katolickeho farniho 
üfadu Prachatice, svazek z let 1721-1760, kde jsou zapisy na- 
rozenych pro celou prachatickou farnost. Ve zminenem svazku 
jsme nalezli näsledujici zapisy narozeni s pfijmenim Anderle 

Mathias Anderle, narozen 7*2.1745 v P^achaticich, cislo domu 

neuvedeno, 

otec: Jan Anderle 

matka: Magdalena 

Poznaraka: snatek Jana Ander leho a Magdalenou neni. v pracha- 

ticke matrice oddanych z let 1634-1784 zapsan* 

V rozmezi let 1730-1760 neni v Ppachaticich zapsano na- 
rozeni dalsiho ditete Jana a Magdaleny Anderlovych. 



Josef Anderle, narozen 
otec: Jifi Anderle 
matka : Margare ta 



6.3. ''751 ve Volarech 



Na zaklade uvedenych skutecnosti nelze v genealogickem 
patrani pokracovat, hledana rodina zila mimo prachatickou 
farnost a ze zjistenych üdajü nelze stanovit koncepci dalsiho 
patrani« 

Ke druhe casti Vasi zadosti tykajici se Mathiase Liühlera 
jsme zjistili nasledujici: 

Rodice Mathiase iViühlera byli oddäni dne 26.6.1770 v fimsko- 
katolickem farnim kostele ve Volarech: 
zeniah: Mathias Milner ze vsi Zahvozdi 
nevesta: Maria liindermacherovä z Volar 

Matrika oddanych fimsko-katolickeho farniho üfadu Volary, 
svazek z let 1749-1784, strana 111. 



\ 



/ . 






- 2 - 



Z tohoto manzelstvi se narodilo pet deti: 

Jan Milner, n^rozen 18. 10* 1771 v Zähvozdi c. 13 

otec: Mathias Milner, mlynär ze Zähvozdi 

matka: Maria 

Matrika nargzenych, oddanych a zemrelych fimsko-katolickeho far- 

niho üfadu Zelnava, svazek z let 1 726- 1772, strana 379* 

Frantisek Müllner, narozen 1.12*1773 ve Volarech c. 102 



• \/ 



otec: Mathias Mullner, mlynar ve Volarech 

matka: Maria 

Matrika nai ozenych rimsko-katolickeho farniho üradu Volary, 

svazek z let 1725-1775, strana AIS. 

Maria Theresia Müllnerova, narozena 23.8.1776, ve Volarech c. 102 



rodice: viz predchazejici zapis 
Matrika narozenych fimsko-katolickeho 
svazek z let 1775-1784, strana 4» 



farniho üfadu Volary, 



Maria %gd3lena__Müllnerova, narozena 26.6.1779 ve Volarech c. 102 
l!laIrI£a""taz7"'slrana""T5r 

Mathias iViüllner, narozen 19*12. 1881 ve Volarech c. 102 

» 

otec: Mathias Iv.üllner 

matka: Maria, rozenä Kindermacherova 

Matrika täz, strana 32 # 



Za statn 




rchiv: 



STATNI OBLASTNI ARCHIV V TREBONI 

OKRES JINDRICHÜV HRADEC - TELEFON 2344 - PSC 379 11 



C. }.: 



929/89 



Vec: 
Pfilohy: 



Dne 



18*3.1990 



genealogie 
2 poukazky - Coupon-Reponse-International 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont. 
K7K 4S6 
Canada 



Na Vasi zadost ze dne 22.11*1S89, ktera nam byla postoupena 
estskym narodnim vyborem v Prachaticich dne 6. 1.1990 Vam sdelu- 
jeme, ze nase patrani po jmene Joseph Anderle v prislusnych matri- 
kach farniho üradu Prachatice bylo bezvysledne# 
Nalezli Jsme vsak zapis, ktery se tykä narozeni zfejme jeho . 
sourozence a ktery Vaai pro Vasi informaci zasiläme: 

Dne 7#2.1745 se v Prachaticich narodil ifßthias^Andrle 

otec: Joannes Andrle 

matka: Magdalena 

/matrika narozenych fimsko-katolickeho farniho uradu Prachatice, 

svazek z let 1721-1760, str.494/ 

Jiny zapis tykajici se hledane linie rodu Andrle nenf 
V matrice a ani v indexech pro matriky narozenych z let 
1632-1784 a oddanych z let 1634-1784 uväden* 



Za statni 




rchiv: 



•v 




v 



OKRESNf ARCHIV NOVV JIC f N * «C7.,., 



OKRES NOVy JICIN 



SlOVANSKA 3 



'4 



C(s.jEDN. 33l/90_ 



r 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont.KTK 4S6 
Canada 



VAS DOPIS ZNAÖKY/ZE OME 

5.11.1990 

VßC: 



NASE ZNACKA 

VIII/4 



VYftiZUJE/LINKA 

20 15 



NOV? JICIN 

1U n 1991 



Oclpoved na /^:enealo/-:ickY dotaz 



Vazeny pane, 

na Vasi zadost zprostfedkovanou Statni zidovskym muzeem 
V Praze rdelujeme tuto odpoved: 

ve fondech okresniho archivu v Kovem Jicine jsme nenalezli zdd- 
ne podklady pro vypracovani pozadovane reserse* Zminka se obje- 
vuje ve fondu okresniho üradu v Novem Jicine, kde je ulozen pra- 
covni fad tovarny na vlnene zhozi firmy A. Perl v Novem Jicine • 
Prohledli j sme uf edni knihy fondu archiv mesta v Kov4m Jicine 
a ärchivu meöta Pfibor« 

S pozdravern 



PhDr. Karel Chobot 
reditel okresniho arcl)ivu 




TELEFON 



BANKOVNl SPOJENl 



ICO 



DALN0PI8 



TELEÖRAMY 



Humpolec ll.VIia997# 



Lieber und werter Herr Vladar! 



Es tut« mir leid, aber wegen hundert- und tausendjähri- 
ges Hochwassers im NcbrdmÄhren muss ich meine Studienreise nach 
Pflbor und Osoblaha wenigstens um 3 Wochen umschieben« 

Es ist unglaublich was ist dort geschehen* Noch weite- 
re 14 Tage fährt kein Zug, Express von Wien nach Warschau liegt 
bis jetzt im Wasser und einige Fahrleute kamen im Wasser um le- 
ben. Die Brücke sind zerbrochen, lälser vernichtet, die Kühen aus 
Kuhländchen im Menge kaputt und droht die Epidemie, Trinkwasser 
fehlt, etwa 30 Verstrobenen bis jetzt, 1/3 von Klogsdorf und Frei- 
berg lagen 2 Tagen 2M unter Wasser usw. usw. Das ganze Land sammelt 
Geld , Trinkwasser usw für Betroffenen. In demselben Tag, als unse- 
re Republik in NATO eingeladen wurde, kam auch eine solche Kata- 

strofe. Unsere Oekonomie wird sicher stark bedroht sein. 
Mit der Frau Genzerkova bin ich schon verabredet. 
Herzlich grtisst 

Ihr 






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' F~'urqed 

Al:t ion'"^ 
P«i::r*rbed : 
F'/om;: 



11- 



Wed Jain 30 
I LL . OKQ 
ROBAR'TS/ILL 
•X-CGK0133 



1991 



3" 



41 PM EST 



M s q s L T' N A •• ■•• & 5 7 -• 7 



Bub.ject: F:EQ„ NO. VLADAR 



rr- 



L C;) AN AMD F H T Ü C: C) P Y I M G R E Q U E. S J 



^- ÖIZ^ 



ACCOUNT NUM)3ER: ' 

NAME: ILL.OKQ 

TELEPHONE NU MB ER 2 

ADDRESS: OKQ lUTS #4 

PH(:]TOCOPY 




PERIODIC AI., 



""fSß 



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1971 



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TITLE: JUDAICA BOHEMIAE 
VOLUME/ ISBUE/DATE: VOL VII , 
PAGE: UNKNGWN 
AU THOR (. S ) : DOL I STA , i<: „ 

TITLE DF ART: THE COMPLETE CATALOGUE OF THE JEWISH COMMUNITIES OF BOHFMIA 

AND MOROVIA 
ISSN: 
CALL NO: 
OTHER NUMBERS/LETTERS: CVW T^^^ / 

SOURCE: LOCS BY OONL PdFC^hlJ/^ P4QBS ^^ ^ 
REMARKS: ENGLI3H VERIOSN PLEABE ^^ ^ ^ f ■#'» ^ i**-t 

E N G i... I S 1-i V E R S I (3 N P L E A S E 







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Index of Place-names. 

Localities where there was a Jewish religious Community in 1938 are 
printed in capitals (e. g. BRNO); places with Jewish inhabitants but no 
religious Community in 1938 are printed in smallletters (e. g. Abertamy). 

The number following the place-name of a Community is that of the 
archives concerned; where no material other than registers has survived 
there is no catalogue number, but only the letter R (Registers). 

The place-name given in brackets after the names of places with 
Jewish inhabitants refers to the locality to whose Jewish Community 
Jews in these places belonged. 



f 



Abertamy (Hroznötfn) 
Adamov (Brno) 
AdrSpach (Nöchod) 
Albrechtice (FryStät n. O.) 
Albrechtice (Kolodßje n. L.) 
Albrechtice (Krnov) 
Alexovice (IvanCice) 
AndälskäHora (K.Vary) 
Annln (Hartmanice) 
Archlebov (Dambofice) 
Arnoltov (Sokolov) 
Amoltovlce (CeskäLipa) 
Arno§tovice (Votice) 
A§ (FrantiSkovy Läznö) 



BabCice (Mladä Vo2ice) 
Babl (Nächod) 
Babice (HavlICküv Brod) 
Bablce (Uhersk6Hradi§t6) 
BaCkov (Habry) 
Bakov n. J. (Ml. Boleslav) 
Banln (PoliCka) 
Barchov (Nov^ Byd2ov) 
Barchovice (Kolin) 
Barchüvek (Nov^Byd2ov) 
Ba§t (Kostelecn. L.) 
Bavorov (Vodfiany) 
Bavorovice (Hlubokä n. Vit.) 
Batelov (TelC) 
Ba2antov (Tachov) 
Bdenöves (Kozolupy) 
BSaice (KolodSje) 
BECOV n. T. R 
BeCov (Most) 
BeCväry (Kolln) 
BedrÖ (BeneSov) 
Bedfichov (Osov) 
Böhfinky (Sobödruhy) 
Böhafov (Klatovy) 
BöhafoviCG (Mor. Knimlov) 



Böchary (Nymburk) 
Böchovice (UhFinöves) 
BECHYNE 1 
Beiä (LedeCn. S.) 
Bgläp. B. (Ml. Boleslav) 
Bölän. R. (Mutönln) 
Bölä (Pardubice) 
Bölä (PoliCka) 
BölCice (Bfeznicü) 
Bölefi (Beroun) 
H(i|er: (MladÄVo2ice) 
B6leCko (Pardubice) 
ööUce (Neveklov) 
Bölidla (Olomouc) 
Böloky (Kladno) 
Bölotln (Hranice n. M.) 
BENESüV U PRAHY 2 
Bene§ov (Cernovice) 
BeneSov n. PI. (Podmokly) 
Benice (Uhfinöves) 
Bernartice (Milevsko) 
Bernatice (Strä2 u Tachova) 
BEROUN 3 
Bösno (BlSany) 
Böstvina (Chotöboi*) 
BöSlny (Klatovy) 
BöSiny (N^rsko) 
BöStln (Hostomice) 
Bezdööln (Cernovice) 
Bezdöein (HornlCerekev) 
Bezdödice (Hostomice) 
Bezdökov (Chotöbor) 
Bezdökov (Klatovy) 
Bezdökov (N^rsko) 
Bezdökov (Zatec) 
Bezdru2ice (Chodovä Plana) 
Bezmif (Votice) 
Bezvörov (Mutönfn) 
Bllä Tf emeSnä 

(DvörKrälovön. L.) 
Bflä Voda (Mladä Boleslav) 
BllÄVoda (Üsov) 
Bflenec (Chomiitov) 



BHenec (Jesenice) 
Bilichov (Louny) 
BiLINA R 
BiLOVEC 4 
Bll^ Ojezd (Lovosice) 
Biskupice (Mor. Krumlov) 
Biskupstvl (Olomouc) 
Bitov (Safov) 
Blanice (Mladä Vo2ice) 
Blansko (Boskovice) 
BlatnÄ (Bfeznice) 
Blatnice (N^fany) 
Blatnice (Uhersk^ Ostroh ) 
Bla'ij (Chomutov) 
Blauio (Jesenice) 
BU2eJov (HoräovskJTJn) 
Bli2kovice (Safov) 
BLOVICE 5 
BL^ANY R 
Bohatice (K.Vary) 
Bohdaneö (LedeC n. S.) 
Bohdaneö (Pardubice) 
Bohostice (Pfibram) 
Bohosudov (Ostf n. L.) 
Bohouftovice (Kolln) 
Bohumilice (Dambofice) 
BOHUMlN R 
Bohunice (Brno) 
Bohunice (Znojmo) 
BohuSovice (LitomöPice) 
Bohutice (Mor. Krumlov) 
Bochov (Luka) 
Bojenov (Hef. Möstec) 
Bojkovice (Uhersk^ Brod) 
Boleradice (Dambofice) 
BoleSiny (Klatovy) 
Boletice n. L. (Podmokly) 
Bolevec (Plzefi) 
Bollkov (PlseCne n. D.) 
Bollkov (Tele) 
Bonönov (Tachov) 
Bor (CeskdLfpa) 
Bor [Strd2u Tachova) 



28 



1 1938 are 
nts but no 
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IS survived 

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Community 



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v^ary) 
adeCn. S.) 
ardubice) 
Plbram) 
Ostin. L.) 

(KoUn) 

Dambofice) 

rno) 
nojmo) 
(Litomöfice) 
or. Krumlov) 

<a) 

jf.Möstec) 
Uhersk^Brod) 
(Damboflce) 

latovy) 

'u. (Podmokly) 

zeft) 
seönßn. D.) 

ac) 

"achov) 
Ltpa) 
uTachova) 



Borek (Turnov ) 
Bork (Podmokly) 
Borkovany (Damboflce) 
Borohrädek (Kostelec n. 0.) 
Borotice [Dobfig) 
Borotln (PrCice) 
Borovä (Chotöbof ) 
BorovÄ (PoliCka) 
Bor§ice (über. HradiStö) 
Bofetice (HustopeCe) 
BOSKOVICE 6 
Bosonohy (Brno) 
Bosynö (Mßlnlk) 
BoSice (Kolln) 
BoSilec (KardaS. KeCice) 
Botechovlce (PrClce) 
Bo2ejov (Pelhflmov) 
Bo2ejovice (Tfibor) 
Bo2ice (Miroslav) 
BoiiCany (Sokolov) 
Bo2kov (Plzeft) 
Boikovlce (Votice) 
BrandUn (Boskovice) 
Brandlfn (PlseCnö n. D.) 
Braiidlln (Soböslav) 
BRANDTS N.L. 7 
Brand^sek (Slan^) 
BraniSovice (M. Krumlov) 
Brankovice (Buöovice) 
Branky (Val. MeziffCr) 
Bransauze (Tfeblö) 
BraSkov (UnhoSt) 
Bravantice (Bllovec) 
Bretnov (Krnov) 
Brlo2ec (2lutice) 
Brnßnec (PoliCka) 
Brnfi (Ostin. L.) 
Brn6nsk§ Ivanovice (Brno) 

BRNO 8 

Brocnov (Radouü) 
Brod n. T. (Chodovä Plana) 
Brodce (Novo Benätky) 
Brody (Ma§tov) 
Broumov (Nächod) 
Brozany (Budynö n. O.) 
Brtnlce (Jihlava) 
Brumov (Uhersk^ Brod) 
Brumovice (Damboflce) 
Brumovice (Krnov) 
Brufiperk (Fr^dek-MIstek) 
Brioiice (DolnlKralovlce) 

BReclav 9 
Bfehy (Pardubice) 
Bfevnlce (HavlfCküv Brod) 
BrezI(Kolod6jen,L.) 
HfezI(Uhrinöves) 
Bfozina (Pacov) 
Bfozlna (Rokycany) 
Hfoziiia (Fodmokly) 



BftEZNICE 10 
Bfeznice (Kamenlce n. L.) 
Bfezno (Chomutov) 
Bfezno (Mladä Boleslav) 
Bfezno (Postoloprty) 
Bfezoluky (Über. Hradl§tö) 
Bfezovä (Svltavy) 
BfezovÄ (Uhersk^ Brod) 
BfezovöHory (Pflbram) 
Bre2any (Kolfn) 
Bfe2any (Neveklov) 
Bfeiany (Zatec) 
Bfillce (Tfeboft) 
BPlstev (MöstecKrfilovö) 
Bfiza (Roudnice n. L.) 
Bfvany (Postoloprty) 
Bubovice (Beroun) 
BUCOVICE 11 
Budlkov (Humpolec) 

BudiSov n. B. (Hranice n. M. ) 
Budigov (TfeblC) 
Budov (Luka) 
BUDYNfiN. O. 12 

Buchlovice (über. HradiStö] 

Bukov (Lomnice) 

Bukov (Ostin. L.) 

Bukovä (DobflS) 

Bukovany (BeneSov) 

Bukovice (Fr^valdov) 

Bukovina (Pardubice) 

Bufenice (Kfivsoudov) 

BuStehrad (Kladno) 

B^chory (KoUn) 

Bykev (Mölnlk) 

Byko§ (Beroun) 

Bylnice (Uhersk^ Brod) 

Byströ (PoliCka) 

Bystfany (Teplice) 

Bystfice (BeneSov) 

Bystfice (Cesk^T6§ln) 

Bystfice p. Host. (HoleSov) 

Bystfice n. 0. (N^rsko) 

Bystfice (Sobödruhy) 

BySice (Mölnlk) 

BySkovice (Kostelec n. L.) 

B^§< (Pardubice) 

BZENEC 13 

Bzf (Kolodgjen.L.) 

Bzi (Turnov) 

B2any (Teplice) 



Cerhenice (KoUn) 
Cetno (MladäBoleslav) 
Ch cf. GH 
after H 
Cirkovice (KoUn) 
CIrkovice (KutnäHora) 
Cltoliby (Louny) 



CItov (MClnlk) 
CvrCovice (Brandts n. L.) 
CvrCovice (Slan^) 
Cvikov (CeskäLIpa) 
Cukmantl (Sobödruhy) 



Cdbovä (Olomouc) 
Cädkov (Uhersk^ Brod) 
Cachrov (Klatovy) 
Cachrov (N^rsko) 
CÄSLAV 14 
Cäslavice (TfeblC) 
Cäslavsko (Kfivsoudov) 
Cästkov (Tachov) 
Castolovice (Kostelec n. O.) 
Castrov (Kamenice n. L.) 
Ceöelice (Mölnlk) 
Cechtice (Kfivsoudov) 
Cejetice (Mladä Boleslav) 
Cekanice (Bfeznice) 
Cejö (Hodontn) 
Cejkovice (Hodonln) 
Cejov (Humpolec) 
Cekanice (Täbor) 
Celäkovice (Brandts n. L.) 
Celechovice (Kladno) 
Celechovlce (N. Stra§ecl) 
Celina (DobfiS) 
Celiv (Chodovfi Plana) 
Celivo (Bene§ov) 
Celkovice (Täbor) 
Cenkov (Hostomice) 
Cepice (SuSice) 
Ceradice (Zatec) 
Ceröany (BeneSov) 
Cermnö (Hranice n. M.) 
Cernä (Cesk^ Krumlov) 
Cernä (VelköMeziflöI) 
Cernä Hora (Boskovice) 
Cernöice (Jesenice) 
CerniCI (Kfivsoudov) 
Cernlkov (Klatovy) 
Cernlny (Kutnä Hora) 
Cernochov (Louny) 
CernoSice (Zbraslav) 
CERNOVICE 15 
Cernovice (Brno) 
Cernovir (Olomouc) 
Cernuc (Velvary) 
Cervenä ReCice (Pelhfimov) 
CervenäVoda (Osov) 
Cervenö PeCky (Kolln) 
Cerven^ Hrädek (KoUn) 
Cerven^ Kostelec (Nächod) 
Cerven^Ojezd (PrClce) 
Ceskä Bölä (HavlICküv Brod) 
Ceskä Kamenice (Podmokly) 
CESKÄ LlPA 16 



; 









29 



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I 



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I 






Ceskä Skalice (Nächod) 
CesköTfebovä (Litomygl) 
Ceskä Ves (Fryvaldovj 
dESKß BUDEJOVICE 17 
Ceskö Kopisty (Litomöfice) 
Cesk6 Kr Idlovice (Miroslav) 
Cesk6 Libchavy (Zamberk) 
Ceskö Velenice (Tfeboft) 
Ceskyßrod (Pristoupim) 
Cesk^rDub (Turnov) 
CESK^KRUMLOV 18 
Cesk^ Rudolec (PfseCn6 n. D.) 
Ceskf Sternberk (DivlSov) 
CESK^TESIN R 
Cesk^ÜJezd (Ostln. L.) 
Cestln (Votice) 
Cföenice (Vodilany) 
Clöov (Plzeö) 
Cihanä (Kozolupy) 
ClhoSf (Ledeön. S.j 
Cichtice (Vodftany) 
^imelice (Bfeznice) 
Clmöf (NoväBystfice) 
Cingves (Möstec Krälovö] 
Cisovice (DobfiS) 
Cistä (JiCin) 
Cistä (Küzovä) 
CistÄ (Rakovnik) 
Cl2kovice (Lovosice) 
Ckynö (Vimperk) • 

Ctyf koly (BeneSov) 
Ctyfi Dvory (C. Budöjovice) 
CtyficetLänü (Svitavy) 
Cule (Znojmo) 



DaÖice (Jemnice) 
Daleöfn (Lomnice) 
Dalekö (DobfI§) 
Dalimöfice (Turnov) 
Dalovice (Hroznötln) 
DAMBORiCE 19 
Damönice (Mladä Vo2ice) 
Damnov (Chodovä Plana) 
Damnov (Tachov) 
Dafikovice (Velk6 MeziHCI) 
Darkov (FryStätn. 0.) 
DarmySl (Strä2 u Tachova) 
DaSice (Pardublce) 
Debf (Mladä Boleslav) 
Döhylov (Bllovec) 
DöCfn (Podmokly) 
Dödice (VySkov) 
Dödovä (Hefmanöv Möstec) 
Defourovy La2any 

(Hora^dovice) 
Dökov (Zderaz) 
DfiPOLTOVICE R 
Desnä (Jablonec n. N.) 



Desnä (Litomyäi) 
DeSenice (Klatovy) 
De§enice (N^rsko) 
De§nä (Jemnice) 
Deätnä (Kamenice n. L.) 
DeStnice (Zatec) 
Dötenice (Mladä Boleslav) 
Dötmarovice (FryStätn. 0.) 
Dötfichov (Olomouc) 
Dlrnä (Soböslav) 

DIVISOV 20 
Dla2kovice (Lovosice) 
Dla2ov (Klatovy) 
DlouhäLhota (DobM§) 
Dlouhä Lhota (Ml. Boleslav) 
Dlouhä Ves (Ka§perk6 Hory) 
DlouhöCeskö (PoliCka) 
Dlouhoflovice (Zamberk) 
Dlouh^Most (Liberec) 
Dlouh^ Ojezd (Tachov) 
Dobelice (Mor. Krumlov) 
Dobkov fChotöbof ) 
Dobrä (Fr^dek-Mfstek) 
Dobrä (UnhoSf) 
Dobrö (DobruSka) 
Dobrö Pole (PPistoupim) 
Dobrkovice (Uhersk^ Brod) 
Dobroöovice (Pfistouplm) 
Dobrotice (HoleSov) 
Dobrotfn (Nova Bystfice) 
Dobrovice (Mladä Boleslav) 
Dobrovitov (Golö(iv Jenfkov) 

DOBRUSKA 21 
DobPany (Stod) 
DobflCany (LiböSice) 
Dobfichovice (Dobffg) 
Dobfin (Roudnicen. L.) 
DOBftlS 22 
Dobffv (Rokycany) 
DobSice (Znojmo) 
Doksany (Budynö n. O.) 
Doksy (Radoufi) 
Dolänky (Roudnice n. L.) 
Dolany (Kladno) 
Dolany (Klatovy) 
Dolany (Pardubice) 
Dolce (PfeStlce) 
Dolin (Slan^) 
Dolnf Bölä fPlzeil) 
Dolnf Bendovice (C. TöSfn) 
Dolnl Bobrovä (V. MeziflCf) 
Dolnl Bojanovice (Hodonln) 
Dolnl Bousov (Ml. Boleslav) 
Dolnl BuCice (Cäslav) 
Dolnl Bukovsko 

(Karda§ova Reöice) 
Dolnl Grünt (Rumburk) 
Dolnl Hbity (Pffbram) 
Dolnl Jadrufi 



(Chodovä Plana) 
Dolnl Jifetrn (Most) 
DOLNI KOUNICE 23 
DOLNI KRALOVICE 24 
Dolnl Krupä (Havl. Brod) 
DolnlLipovä (Fr^valdov) 
DolniLiStnä (Cesk^TgSln) 
Dolnl Litvinov (Most ) 
Dolnl Lomnä (Cesk^ Tä§(n ) 
Dolnf Lukavice (PfeStice) 
Dolnf Maxov (Jablonec n. N.) 
Dolnf Mgsto(Svetlän.S.) 
Dolnf Otaslavice ( Prosta jov) 
Dolnf Pffm (Hr. Krälovä) 
Dolnf Sekyfany (N^fany) 
Dolnf Slivno (N. Benätky) 
Dolnf Suchä (Frygtät n. 0.) 
Dolnf Tepllce (Nächod) 
Dolnf Ojezd (Litomy§l) 
Dolnf Zivotice (Opava) 
Dolnf Zukov (Cesk^ Tö§fn ) 
Doloplazy (Kojetfn) 
Doloplazy (Olomouc) 
DomamySl (Mladä Vo2ice) 
Domaslavice (CeskJT6§fn) 
Doma§ov n. B. (Olomouc) 

DOMAZLICE 25 
DomCice (Znojmo) 
Domousice (Ml. Boleslav) 
Domousnice (Nymburk) 
DomouSice (Louny) 
Donfn (Liberec) 
Doubf (Karlovy Vary) 
Doubf (Liberec) 
Doubrava (FryStät n. O.) 
Doubrava (Kozolupy) 
Doubrava (Nymburk) 
DoubravCany (Kolfn) 
DoubravCice (Pfistouplm) 
Doubravka (Plzefl) 
Doudleby n. O. 

(Kostelecn. O.) 
Doupov (MaSfov) 
Do2ice (Bfeznice) 
DneSice (PfeStice) 
Drahlfn (Pffbram) 
Drahobuz (Ostf n. L.) 
Drahobuz (OStSk) 
Drahodubice (Kolfn) 
DrahomySl (LlböSice) 
Drahovice (Karlovy Vary) 
Drahüovice (DiviSov) 
Drachkov (Bene§ov) 
Drächov (KardaSova ReCice) 
Dra2ice (Täbor) 
Drhovy (DobffS) 
Drmaly (Chomutov) 

DRMOUL R 
Drnholec (Mikulov) 






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pn.ovicc (Vygkov) 
nrobovlcß (Cäslav) 
prozdov(Horovice) 
Drslflvlce (Klatovy) 
prii2ec (UnhoSt) 
prcmClce (Lovosice) 
prnnice (Hefmanüv Möstec) 
Pfenlce (Cheb) 
previkov (HefmanövMöstec) 
prcvnovlce (Ko jetin) 
prmov (Postfiifn) 
Pflteft (HlubokÄn.V.) 
DMzy (Kostelecn. L.) 
Pub (Volynß) 
PubÄ (Radouii) 
pubcC (Uhfinöves) 
Pubßjovice (VlaSim) 
Pubenec (Dvör Krälovö n. L.) 
Publ (Kladno) 
Pub! (Sobßdruhy) 
Publsko (Osov) 
Pubn6 (Ceskä Budöjovice) 
Pubfiany (Hodonln) 
puchcov (Teplice) 
Pukovany (Mor. Krumlov) 
PuSnlky (DobH§) 
DuSnlkyn.V. (Postfi2In) 
Pvorce (Olomouc) 
Dvory (Karlovy Vary) 
Dvory (Nymburk) 
DVtlR KRÄLOVfi N. L. 26 
Dyjökovice (Miroslav) 
Dyjäkovice (Znojmo) 
Dymokury (MöstecKrälov6) 



Eisendorf (Mutönln) 
Encovany (Litomöfice) 
Ervänlce (Chomutov) 



Falknov cf. Sokolov 
Fllipov (Rumburk) 
Folmava (Donia21ice) 
Francova Lhota (über. Brod) 
FrantlSkov (Liberec) 
FRANTISKOVY LÄZNfi 27 
Fr61ichov (Mikulov) 

FR^DEK-MlSTEK 28 
FryCovice (Fr:^dek-MIstek) 
Fr^dberk (Fr^valdov) 
Fr^dlant n. 0. 

(Fr^dek-MIstek) 
Fr^dlant (Liberec) 
Fr^dlantn. M. (Osov) 
FRYStäT N. O. 29 
TR^VALDOV 30 
FulStejn (Krnov) 



Georgswalde (Rumburk) 
GOLCOV JENlKOV 31 
Grünlas (Sokolov) 

H 

Habartice (Liberec) 
Habersbirk (Sokolov) 
Habrovany (OstI n. L.) 
HABRY 32 
Häj (Opava) 
Haklovy Dvory 

(Cesk6 Budöjovice) 
Halenkov (VaL MeziffCi) 
Hal2e (Tachov) 
Hamry (N^rsko) 
Hamry (PoliCka) 
Haiiovice (LoStice) 
HanSpach (Rumburk) 
Hantifov (Podmokly) 
Hanuäovice (Osov) 
Harrachov (JiCln) 
HARTMANICE R 
Hartmanice (Kolodöjen. L.) 
Hartmanice (Polifika) 
Hartmanov (Luka) 
Haselbach (Pobö2ovice) 
HAVLICKOV BROD 33 
Havraft (Most) 
Havränky (Znojmo) 
Havfice (Uhersk^ Brod) 
Hazlov (FrantiSkovyLäznö) 
Hejöln (Olomouc) 
Hejnice (Liberec) 
Herälec (Humpolec) 
Heröivald (Olomouc) 
Herda (Tfeboft) 
Herink (Uhfinöves) 
Heroltice (Polnä) 
Hefmanice (Ostrava) 
Hefmanov (Velkö MeziflCI) 
HERMANOV MESTEC 34 
Hlasivo (MladÄVo2ice) 
HläsnäTfebäfi (Beroun) 
Hlavenec (Brandts n. L.) 
Hlavatce (Soböslav) 
Hlem5r2dl (Liberec) 
Hlinsko (Hefmanüv MSstec] 
Hllzov (KutnäHora) 
Hlohovec (Bfeclav) 
HLUBOKÄ N. VLT. 35 
HluboS (Pfibram) 
Hluöln (Opava) 
Hluk (Uhersky Ostroh) 
Hnätnice (2amberk) 
Hnövkovice (DoL Kralovice) 
Hnojnik (Cesk^TöSfn) 
Hodice (TfeSt) 
Modkov (Dolnt Kralovice) 



Hodkovice (Liberec) 
Hodolany (Olomouc) 
Hodomice (N^rsko) 
Hodonice (Znojmo) 

HODONlN 36 
Hoje§In (Chotgbof ) 
Hojsova Strä2 (N^rsko) 
Hokov (Zderaz) 
Holänky (Tfebofl) 
HoleSovice (Chomutov] 

HOLESOV 37 
Holice (Pardubice) 
Holoubkov (Rokycany) 
Holovousy (Rakovnik) 
Hol^§ov (Stod) 

HORAZÖOVICE 38 
Horka (Cäslav) 
Hornl BeneSov (Opava) 
HornI Bef kovice 

(Roudnice n. L.) 
HornI Bojanovice 

(HustopeCe) 
HornI Bousov (Ml. Boleslav) 
HornI Bf eCkov (Safov) 
HornI BPIza (Kozolupy) 
HORNI CEREKEV R 
HornI Hanychov (Liberec ) 
HornI Hergpice (Brno) 
HornI Hynöina (Svitavy) 
HornI JelCany (Kolin) 
HornI Jifetln (Most) 
HornI Kamenice (Podmokly) 
HornI Lhota (HoleSov) 
HornI Lhota (Kfivsoudov) 
HornI Litvinov (Most) 
HornI Lomany (Frant. Läznö) 
HornI Mösto (Osov) 
HornI NömCI (Uher. Ostroh) 
HornI Plana (C. Krumlov) 
HornI Polänky 

(Hr. Krälov6) 
HornI Police (C. Llpa) 
HornI Roöov (Louny) 
HornI Sekyfany (N^fany) 
HornI Slavkov 

(BeCovn. T.) 
HornI Slivno 

(NoväBenätky) 
HornI Stf Itö2 

(MladäVo2ice) 
HornI Studenec (Chotöbof) 
HornI Suchä (FryStät n. O. ) 
HornI Stöpänov (JevICko) 
HornI TfeSftovec (LitomySl) 
HornI Ves (Chomutov) 
HornI Vöstonice (Mikulov) 
HornI Zukov (C.TöSIn) 
HorSice (PfeStice) 
HORSOVSKY T^N R 



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Horusice (Karda§. fteöice) 

Hory (Sokolov) 

Hory Matky Bo2i [ Susice) 

Hofany (Most) 

Hofelice (Beroun) 

Hofenec (Teplice) 

HoPepnIk (Pacov) 

Hofesedly (Zderaz) 

HofeSoviöky (Louny) 

HORICE 39 

Hof ice na Sumavg 

(C. Krumlov) 
HOROVICE 40 
Hofovice [Berouii] 
Hosin (HlubokÄ n. Vit.) 
Hosov (Jihlava) 
Hosteradice (Miroslav) 
Hostim (Beroiui) 
Hostim (Safov) 
Hostivice (Kladno) 

HOSTOMICE P. B. 41 
Hostomice (Beroun) 
Hostomice (Bilina) 
Hostomice (Hofovice) 
Hostoufi (Kladno) 
Hostouft (Mutönln) 
HoStälkovä (Val. Meziflfii ) 
Ho§tice (Ml. VoZice) 
Ho§tice (Volyne) 
Ho§tka (Radouft) 
HoStka (Tachov) 
Hovözl (Vala§. MeziMöl) 
Hovorany (Hodonln) 
Hrabgtice (Miroslav) 
Hrabovä (Ostrava) 
Hrabösln (Cäslav) 
Hradöany (Prostejov) 
Hradec (Opava) 
Hradec (Stod) 
HRADEC KRÄLOVE 42 
Hradeönä (Üsov) 
Hrädekn. N. (Liberec) 
Hrädek (SuSice) 
Hrädek n. V. (Uher. Brod) 
Hradenln (Kolln) 
HradeSIn (Pfistoupim) 
HradiStö (Blovice) 
HradiStö (Klatovy) 
HRANICE NA MORAVE 43 
Hrejkovice (Milevsko) 
Hrob (Sobödruhy) 
Hronov (Nächod) 
Hrotovice (Mor. Krumlov) 
Hroubovlce 

(HefmanüvMöstec) 

HROZNETIN 44 
Hroznovä Lhota (SträZnice) 
Hrubä Vrbka (Strä2nlce) 
HrubJJesenIk (Nymburk) 



Hru§kov6Dvory (Jihlava) 
HruSov (Ostrava) 
HruSovany n. J. (Miroslav) 
HruSovany (Pohofelice) 
Hfebeö (Kladno) 
HrebeCnlky (Rakovnlk) 
HfeSihlavy (Rokycany) 
HfiSkov (Louny) 
HfivCice (Louny) 
Hfivno (NovöBenätky) 
Hudcov (Teplice) 
Hudlice (Beroun) 
Hulice (DolniKralovice) 
Hulin (KromßPIX) 
HUMPOLEC 45 
Hörka (C. Krumlov) 
Husinec (Volynö) 
Husovice (Brno) 
HUSTOPECE R 
Hüzovä (Olomouc) 
HvoZdany (Bfeznice) 
Hybr^lec (Polnä) 
Hylvclly (Zamberk) 
Il^skov (Beroun) 
ili^sky (Kyjov) 

CH 

Cbabafovice (Sobßdruby) 
Chanov (Most) 
Charvatce (Mladä Boleslav) 
Charvatskö Ves (Bfeclav) 
Chcebuz (Radoufi) 

CHEB 46 

Cheznovice (Hofovice) 
Chlebovice (Fr^dek-Mistek) 
Chleby (Nymburk) 
Chllstov (Klatovy) 
Chlum (Blovice) 
Chlum (Tfebofi) 
Chlum (Zlutice) 
Chlumec n. C. (N. Byd2ov) 
Chlumln (Mölnlk) 
Chmelnä (Kfivsoudov) 
Choceft (Kostelecn. L.) 
Chodoufi (Hofovice) 
Chodov (Doma2lice) 
Chodov (Sokolov) 
CHODOVÄ PLANA R 
Choltice (HefmanüvMöstec) 
Chomle (Rokycany) 
Chomutice (Nov^ Byd2ov) 
CHOMUTOV 47 
CHOTEBOR 48 
Chotöbudlce (Podbofany) 
Chotöbuz (Cesk^Tö^In) 
Choteö (Zbraslav) 
ChoteSice (MgstecKrälov6) 
ChQteSov (Stod) 
Chotouft (Kolln) 



Chotoviny (Täbor) 
Chotutice (Kolln) 
ChotJ§ (Pfistoupim) 
Chot^Sany (VlaSim) 
Choustnik (Täbor) 
Choustnikovo HradiStö 

(DvürKrälovö) 
ChranCovice (Kozolupy) 
Chrastava (Liberec) 
Chräst (HefmanüvMöstec) 
Chräst (Kostelec n. L.) 
Chräst (Milevsko) 
ChraStany (Bfeznice) 
ChräStany (Kolodöje n. L.) 
Chrägfany (Neveklov) 
ChräStany (Pfistoupim) 
ChräStany (Rakovntk) 
Chrbonln (Täbor) 
Chrlice (Brno) 
Chronice (JevICko) 

Chropynä (Kromöfl2) 

Chroustovice (LuZe) 
Chrudim (HefmanövM6stec) 

Chribskä (Rumburk) 

Chudenice (Klatovy) 

Chudöfice (Büina) 

Chuchel (Chotßbof) 

Chuchelnä (Opava] 

Chvälenice (Plzeft) 

Chvaletice (Pardubice) 

Chvälkov (Cernovice) 

Chvalkovice (Olomouc) 

Chvalovice (Podöbrady) 

Chvatöruby (Slany) 

Chvojenec (Pardubice) 

Chanov (Täbor) 

Ch^§e (Zlutice) 

Chynany (Beroun) 

Ch^stovice (Kfivsoudov) 

Ch^§ka (Milevsko) 

I 

IVANCICE 49 
IVANOVICE 50 

J 

JABLONEC n. N. 51 
Jablonec (Cesk^ Krumlov) 
Jablonecn. J. (Jlöln) 
Jabloneckö Paseky 
(Jablonecn. N.) 
Jablonnä (Neveklov) 
Jablonnö (Liberec) 
Jablonnä n.O. (Zamberk) 
Jablunkov (Cesk^TöSfn) 
Jächymov (Hroznötln) 
Jaktaf (Opava) 
Jakubov (Safov) 



Jankov 

jankovi 

Janov ( 

Janovic 

Janovic 

janöv E 

jaromö 

jaromß 

jaromß' 

Jarosla' 

jaro§ov 

jaroSov 

Jarov (i 

jarpice 

jasennc 

JavornI 

Javorni 

Jedlany 

Jedlovä 

Jedovni 

jelenice 

JEMNIC 

Jenlkov 

Jenfkov 

Jenikov 

JeniSov 

JenSteji 

jefice ( 

jesenec 

JESENI 

jestfab: 

Jestfebl 

Jestfeb? 

Je§In (S 

jetfichc 

JEVICK 
Jevinöv 
ievi§ov 
Jezero i 
JICIN 5 

JIHLAV 
jileinni 
Jflovä ( 
Jüovice 
jlmlfn f 
jimram 
Jimram 
(Vell 
Jince (I 
jindficl 
lindfiel 

JINDRi. 
Jirkov ( 
jifice (: 
Jifice (. 
Jiflkov 
Jistebn: 
Jistebn: 
Ji§t$rp\ 



32 



•iny (Täbor) 
ice (KoUnl 

(Pfistoupim) 
;any (VlaSim) 
tnik (Täbor) 
tnfkovo HradiStö 
:irKrälov6) 
5ovice (Kozolupy) 
ava (Liberec) 
: (HefmanüvMöstec) 
t (Kostelecn. L.) 

(Milevsko) 
fany (Bfeznice) 
fany (Kolodöjen. L.| 
tany (Neveklov) 
fany (Pfistoupim) 
fany (Rakovnlk) 
nlii (Täbor) 
e (Brno) 
ice (JevfCko) 
yn6 (Krom6fI2) 
stovice (LuZe) 
im (HefmanüvMöstec) 
skä (Rumburk) 
>nice (Klatovy) 
ifice (Bflina) 
lel (Chotßbof ) 
lelnä (Opava) 
enice (Plzeft) 
etice (Pardubice) 
kov (Cernovlce) 
kovice (Olomouc) 
ovice (Podßbrady) 
töruby (Slan^) 
jenec (Pardubice] 
ov (Täbor) 
i (Zlutice) 
any (Beroun) 
ovice (Kfivsoudov) 
.<a (Milevsko) 



ICICE 49 
lOVICE 50 



ONEC n. N. 51 
»nee (Cesk^Krumlov) 
mecn. I. (JlCIn) 
meck6 Paseky 
iblonecn. N.) 
mnä (Neveklov) 
mn§ (Liberec) 
jnn6n. 0. (Zamberk) 
inkov (CeskJTöSIn) 
ymov (Hroznötln) 
if (Opava) 
bov (Safov) 



iiinkov l Votice] 
ankovice (Pardubice) 
i,nov(MladäVo2ice] 
«novlcen.O. (Klatovy) 

anovice (Üsov) 
anövDöl (Liberec) 
aromef(DvörKrÄlov6] 
aromeflcedevieko) 
aromöfice(Safov) 
aroslavice (Miroslav) 
laroSov (Litomy§l) 
|aro§ov(Uhersk6Hradistg) 

Jarov (Beroun) 
Jarpice (Slan?) 
jasennä (HoleSov) 
Iavornfk(Fr?valdov] 
jnvornlk (Strä2nice) 
jedlany (Täbor) 
jcdlovä (PoliCka) 
Icdovnice (Boskovice) 
jelenice (Brno) 
JEMNICE 52 
itMiikov (Kfivsoudov] 
jenlkov (Sobödruhy) 
icnikov (Teplice) 
jeniSov (Karlovy Vary] 
jenStejn (Brandts n. L.] 
jefice (Hofice) 
jesenec (Jeviöko) 
)ESENICE R 
iestfabi (Uhersk^ Brod) 
Jcstfebl (CeskäLlpa) 
jestf ebl Lhota (Kolin) 
leMn(Slany) 
jetfichovice (PrCice] 

JEVICKO 53 
jcvinöves (Roudnice] 
jeviSovice (Znojmo) 
jczero (Benesov) 
IICIN 54 

jlHLAVA 55 
Jilemnice (Jiöin) 
jllovä (Podmokly) 
jllovice (Tfebofi) 
jimlln (Postoloprty) 
Jimramov [Lomnice] 
liniramovskö Pavlovice 

(VelköMezifiei) 
Ilnce (Hostomice) 
)indfichov (Krnov) 
jindfichovice (Klatovy] 

jINDftiCHOVHRADEC 56 
Jirkov (Chomutov) 
lifice (Miroslav) 
Jifice (Nov6Benätky) 
jiflkov (Üsov) 
Jlstebnice (Täbor) 
Ilstebnik (Bilovec) 
JiStÖrpy (Üstfn. L.) 



Jistörpy (Ostök) 

Jivina (Hof ovice) 

JizernI Vtelno (ML Boleslav) 

Josef ov (DvürKrälovä) 

iosefüvDftl (Ml. Boleslav) 

Jundrov (Brno) 

K 

Kacerov (Sokolov) 
Käcov (Uhlifskäjanovice) 
KADAN R 

Kadov (Mor. Krumlov) 
Kagerava (Sokolov) 
Kamburk (MLVo2ice] 
Kämen (Habry) 
Kämen (Pacov) 
KAMENICEn. L. 57 
Kamenick^ Öenov 

(Podmokly) 
KameniCky 

(Hefmanüv Möstec ] 
Kamenn^Ojezd (N^fany) 
Kamennä (Pfibram) 
Kamennä Lhota (Ledeö n. S.] 
Kamennö 2iehrovice (Unho§t] 
Kamennä Most (Slan^) 
Kamönnir Potok (Cheb) 
Kamenn^ Ojezd 

(C. Budöjovice) 
Kam^k (Litomßfice) 
Kam^kn.Vlt. (SedlCany) 

KARDASOVA ReCICE 58 
KARLOVY VARY 59 
Karvinna (FryStät n. 0.) 
Kafez (Hofovice) 
Kasejovice (Bfeznice) 
KASPERSKß HORY 60 
Katefinky (Opava) 
Katovice (Strakonice) 
Kaznöjov (Plzefi) 
Kbel (Kolfn) 
Kdynö (Klatovy) 
Kebharec (Nova Bystf ice] 
Keblov (Kfivsoudov) 
Kej21ice (Humpolec) 
Keie (Hranicen. M.) 
KelCany (Kyjov) 
KLADNO 61 

Kladruby n. L. (Pardubice) 
Klamos (Nov^Bydiov) 
Klänovice ( Brandts n. L.) 
Klapy (Libochovice) 
Klästerec n. 0. (Kadaii) 
KLATOVY 62 
Klecany (PostfiZfn) 
KleneC pod Cerchovem 

(DomaZlice) 
Klenovice (Soböslav) 
Kllöany (Postfi2in) 

33 



Klikov (Tfebonl 
Klimkovice [Bilüvoc] 
Klobouöky (BuCtovice) 
Klobouky (Dambo^ice] 
Klobouky (Slany) 
KluCek (Libösicol 
Kluöenice (Milevsko) 
Klucov (Pfistoupim] 
Kluky (Cäslav) 
KnöZdub (Sträinicc] 
KnäZice (Jihlava) 
Knfnice (Boskovico) 
Knoviz (Slanf'l 
Kobylf (Hustopo^o) 
Koclöfov (Dvi'irKnUov6] 
Koöi (HefmanOv Möstec) 
Koöov (Cliodovi\ Plana) 
Kojetice (Kostclocn. L.) 
KOJETlN 63 
Kokofln (Mölnfk) 
Kolaje (Podöbrady] 
Koldin (KosteliHMi. 0.] 
Koleäovice (Zdoraz) 
KOLlN 64 
KoHnec (Klatovy] 
KOLODßJEn. L. t)^ 
Kolodöje (Ulifinövos) 
KoloveC (Klatovy] 
Kolovraty (Uhfinövos) 
KolStejn (Üsov) 
Komärov [Brno] 
Komärov (Opava) 
Komärov (Zlutin?) 
Komorni Lhota [C. Tösm) 
Komofany (Most) 
Kon ice (JevuMvo) 
Konopjstö ( Bonrsov ] 
Kondrac (Vlasjin) 
Konruc (Nova Bvsti'ice) 
Kopidino (Nyinburk) 
Kopisty (Most) 
Korouhev (PoliCka) 
Korozluky (Most ) 
Korycany (MMnik) 
KoryCany (Kyjov ) 
Kofen (Chodova Plana) 
Kofenice (KoHu) 
Kosmbnosy (Ml. Boleslav] 
Kozobudy (Milovsko) 
Kosof (Zbraslav) 
Kosofice (Ml. Boleslav) 
KosovaHora iSodlCjany] 
KOSTELEC n. L. 6tS 
KOSTELECn.O. t>7 
Kostelec [Jihlava] 
Kostelec (Kyjov] 
Kostelec (MilovsUo) 
Kostelec n. C. L. 
(Pfistoupim] 



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Kosteleckä Lhota 
(Kostelecn. O.) 
Kostelnl Bffza (Sokolov) 
Kostelnl Myslovä (Telö ) 
Kostenice (Pardubice) 
Kostice (Bfeclav) 
Kostomlaty p. M. (Bllina) 
Kostomlaty (Nymburk) 
Kogätky (Nov6 Benätky) 
KoSetice (Kfivsoudov) 
KoSice (Soböslav) 

KoStany (Sobödruhy) 

Kounice (Pfistoupim) 

Kounov (Libö§ice) 

Koufim (Kolln) 

Kouty (Votice) 

Kovanice (Nymburk) 

Koväfov (Milevsko) 

KozÄrovice (Bfeznlce) 

Kozlov (Luka) 

Kozly (BUina) 

Kozly (Kostelec n. L.) 

Kozmice (DiviSov) 

Kozmice (Täbor) 

Kozojedy (Pfistoupim) 

KOZOLUPY R 
Kozolupy (Chodovä Plana) 
Kozomln (PostfiZIn) 
KoZichovice (Tfeblö) 
Ko21any (Küzovä) 
Kraein (Zlutice)' 
Krakovany (Nov? BydZov) 
Krakovec (Rakovnik) 
Krakorovice (Chotßbof ) 
Kralice (Uhllfskö Janovice) 
Kräliky (Zamberk) 
Kralovice (Küzovä) 
Kralovice (Uhrinßves) 
KrälovoPolc (Brno) 
Kralupy (Chomutov) 
Kralupy n. Vit. (Slany) 
KrälövDvür (Beroun) 
Kraslice (Sokolov) 
Kräsnä Hora 

(HavllökövBrod) 

Kräsnä Hora (SedlCany) 
Kräsnä Llpa (Rumburk) 
Kräsnä Lipa (Sokolov) 
Kräsnä Ves (Ml. Boleslav) 
Kräsn§Pole (Bllovec) 
Kräsn^Dvür (Podbofany) 
KraSovice (Plzeft) 
KraSovice (Sedlöany) 

Kratonohy 

(HradecKrälovö) 

Kravafe (Osiin. L.) 
Kravafe (OStök) 
Kravsko (Znojmo) 
Krhovä (Val. Meziflöl) 



Krchleby (Cäslav) 
KRNOV 68 
Krnsko (Mladä Boleslav) 
Krftany (Neveklov) 
KroOehlavy (Kladno) 
KR0MER12 69 
Krouna (Lu2e) 
Krpy (Mölnlk) 
Krty (Jesenice) 
Krucemburk (Chotöbor) 
Krunivif (Dambofice) 
Krupka (Sobödruhy) 
Krusiöany (Neveklov) 
KruSec (Hartmanice) 

Kryly (Podbofany) 

Kfeö (Cernovice) 

Kfemy2 (Bllina) 

Kfenice (Uhfinöves) 

Kfenov (Jevlöko) 

Kfesice (Litomöfice) 

Kfesice (Nymburk) 

Kfesice (Votice) 

Kfinec (Nymburk) 

Kfimice (Kozolupy) 

Ki^I§e (Rokycany) 

Ki^ivoklät (Rakovnik) 

KRIVSOUDOV 70 

Kflianov (Velkö MezifiCi) 

Kftönov (Boskovice) 

Kftiny (Brno) 

Kukleny (HradecKrälove) 

Kunöice n. O. 

(Fr^dek-Mislek) 
KunöiCky (Fr^dek-MIstek) 
KunCiöky (Ostrava) 
Kundratice (Hartmanice) 
Kundratice (Nov? BydZov) 
Kunovice (Uher. HradiStö) 
Kunstät (Boskovice) 

KunZak 

OindfichiivHradec) 

Kufi (Uhi*in6ves) 
Kuflvody (CeskäLlpa) 

KUTNÄ HORA 71 
KÜZOVÄ 72 
KuZelov (SträZnice) 
Kvaöice (UherskJ Ostroli) 
Kvasejovice (Prölce) 
Kvasice (KromöfI2) 
Kvasiny (Rychnovn. K.) 
KväSftovice (HoraZdovice) 
Kvötinov (HavlICköv Brod) 
Kvilda (Vimperk) 

KY)OV 73 

KynSperkn. 0. (Cheb) 
Kyselov (Olomouc) 
Kysibl (Luka) 
Kygice (UnhoSt) 
KySperk (Zamberk) 

84 



Labuf (Tachov) 
LaCnov (Uhersk^ Brod) 
Lanöov (Safov) 
Langgrün (Luka) 
LanSkot (Bfeclav) 
Lan§kroun(Litomy§l) 
LanStorf (Podivln) 
Läny (Kladno) 
Läny (Nov6 StraSecl) 
LaSovice (Rakovnik) 

Lazce (Olomouc) 

Läznö Bglohrad (JlCIn) 

LÄZNE KYNZVART R 

Lazy (FryStätn. O.) 

Laiany (Täbor) 

LEDEC n. S. 74 

Lednlce (Podivln) 

Ledvice (Teplice) 

Lechovice (Znojmo) 

LeneSice (Louny) 

Leskovec (Opava) 

Leskovice (Pacov) 

Lesnä (Tachov) 
Lestkov (Chodovä Plana) 

LeSany (Neveklov) 
Legtina (Habry) 
Letiny (Pi^e§tice) 

Letov (Podbofany) 

Letovice (Boskovice) 

Lety (Bfeznlce) 

Lety (DobflS) 

Lhota (Brandts n.L.) 

Lhota (Klatovy) 

Lhota (KQzovä) 

Lhota (Olomouc] 

Lhota (Unhoäl) 

Lliotka (Tachov) 

Lhüta (Chotöbof ) 

Lhüta (LuZe) 

Libäft (ML Boleslav) 

Libavä (Hranice n. M.) 

LibCeves (Bllina) 

Liböice (Slany) 

Libödice (Kadafi) 

Liböchov (Radouft) 

Liböjovice (Vodftany) 
LIBEREC 75 
Libef (DiviSov) 
Libögice (Üstln.L.) 
LiböSice (OStök) 
LiböSovice (BlSany) 
Libicen. D. (Chotöbof) 
Libicen.C. (Podöbrady) 
Libina (Osov) 
Libinky (Üstln.L.) 
Libinky (ÜStök) 
Libkova Voda (Pelhfimov) 
Libkovice (Libynö) 



Libkc 

Liblic 

Libot 

Liboc' 

Liboc 

LIBO 

Libor 

Liboi 

Liboi 

Liboi 

Liboi 

Libuj 

LIBY 

Libyi 

Llökc 

Lidec 

Lichl 

Lilie] 

Limb 

Linde 

Lina 

Linh. 

Llpa 

Lipai 

Lipai 

Lipe« 

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Lipn 

Lipn 

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LIP^ 
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Lipo 
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LISe. 
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Ubkovicc iTeplice] 
Mbllce(PNstoupim) 
LlboCany (2atec) 
Ubodfice (Kolln) 
Libocbovany (Litomänce) 
LIBOCHOVICE 76 
LibomySl (Hof ovlce) 
Ubofice(Möcholupy) 
Llbofice (Podbofany) 
Libouchec (Podmbkly) 
Ubouil (Vlasim) 
LlbuSIn (Kladno) 
LlBYNß R 
Libynö (Küzovä) 
LlCkov (LiböSice) 
LldeCko(üherskyBrod) 

Llchkov (Opava) 
Liliendorf (Safov) 
Llmberk (Poliöka) 
Llndava (CeskäLIpa) 
Un6(Nyfany) 
Llnhartlce (JevICko) 
UpalHavlIöküvBrod) 
Lipany (Pfistoupira) 
Lipany (Zbraslav) 
Llpec (Nov^Byd2ov) 
Llpence (Zbraslav) 
Llpnice (HavlICküv Brod) 
Llpnice (Humpolec) 
Llpnice (Sokolov) 
LipniCka (Svötlän. S.) 

LIPNlK n. B. 77 

Lipnik (NovöBenätky) 

Llpno (LibeSice) 

Lipov (StrÄ2nice) 

Llpovlce (Kladno) 

LIskovec (Brno) 

LlSen (Brno) 

LlSnice (DobMs) 

LiSnlce (Most) 

LiSno (Bene§ov) 

LlSov (Cesk6 Budöjovice) 

LIStany (Kozolupy) 

LIStany (Louny) 

Liteü (Beroun) 

Litßtlny (Pardubice) 

Litlce (Plzeü) 

Lltkovlce (Mladä Boleslav) 

Litobratflce (Mlkulov) 

Lltohlavy (Rokycany) 

Lltol (NovßBenätky) 

LITOMERICE 78 
LITOMYSL 79 
Lltovel (LoStlce) 
Lltrbachy (Sokolov) 
LnÄfe (Bfeznlce) 
Lobkovlce (Kostelec n. L.) 
Lobzy (Plzeil) 
Louölm (Klatovy) 



Lodönlce (Beroun) 
Lodänlce (Mor. Krumlov) 
Lodönlce (Olomouc) 
Lodhöfov 

(JindfichüvHradec) 
Lochkov (Zbraslav) 
Lochotln (Luka) 
Lochovlce (Beroun) 
Lochovlce (Hof ovlce) 
Lochovlce (Stod) 
Loket (Sokolov) 
Lom (Sobädruhy) 
LOMNICE 80 
Lomnlcen. P. (Jlöin) 
Lomnlcen. L. (Tfeboft) 
Lopenik (Uhersk? Brod) 
LOSTICE 81 
Louöefi (Nymburk) 
LouCky (Krnov) 
LouCky (Turnov) 
Louka (UherskJ Ostroh) 
Louky (FryStätn. O.) 
Louftovice p. B. (VlaSlm) 
LOUNY 82 

Lovdlce (Damboflce) 
LovölCky (Slavkov) 
LovöSice (CeskJ Krumlov) 
LOVOSICE 83 
LStönl (Doma211ce) 
Lubenec (Llbynö) 
Lubnä (LltomySl) 
Lubnä (RakavnJk) 
Luöice (Habry) 
Luby u Chebu 

(FrantiSkovyLäznö) 
Ludgefovlce (Opava) 
LuhaCovlce (Uhersk^ Brod) 

LUKA R 

Luka n.J. (Jihlava) 
Lukavec (Pacov) 
Lukavice (LoStice) 
Lukov (HoleSov) 
Lugtönice (Mladä Boleslav) 
Lutopecny (Kromöfl2) 
Lu2any (Pfe§tice) 
LUZE 84 
Lu2ec (Mölnlk) 
Lu2lce (Bülna) 
Lu2nä (Vala§sk6 MezlfiCI) 
Lysä n. L. (Novo Benätky) 
LysÄ (Votice) 
Lysice (Boskovlce) 
L2ln (Soböslav) 

M 

Machnln (Llberec) 
Makolusky 

(Uhllfskö Janovlce) 

MaläCernö (Bl§any) 

35 



MaläHrastlce (Dobfls) 
MalÄ Morävka (Krnov) 
Mala Skalice (Nöchod) 
Mala Sltbof 

(LäznöKyn2vart) 
Mala Vrbka (Strä2nlce) 
Maiein (Habry) 
Malö Bfezno (Chomutov) 
Malö ClCovlce (Kladno) 
Malenovice (Uher. Hradlätö) 
MaleSice (Kozolupy) 
Malesov (Kutnd Hora) 
MaleSov (Radouft) 
Malhostice (Lomnice) 
MallC (Lltomöflce) 
Malln (KutnäHora) 
Mallnec (Pfe§tlce) 
Mälkov (Beroun) 
Malkovlce (Slan^) 
Malomöflce (Brno) 
MalSlce (Täbor) 
Mal^rDegov (Safov) 
Mali^Üjezd (Tepllce) 
Männeisdorf (Kadaü) 
Mantov (Stod) 
MARIÄNSKE LÄZNE 85 
Markvarec (PIseönö) 
Markvarec (TelC) 
Markvartlce (Llberec) 
Markvartlce (ML Boleslav) 
Mara§lce 

(HefmanüvMöstec) 

MarSov (Üstln. L.) 
Martlnöves (Budynö n. O.) 
Martinice (DolnlKralovlce) 
Martinice (Votice) 
Martinov (Bilovec) 
Marenice (Ceskä Lipa] 
Mäslovlce (Postfliln) 
MaSov (Turnov) 

MASTOV R 
Matöjovec (Plseöne) 
Mcely (Nymburk) 
Mööln (Hora2dovlce) 
Meclov (PoböZovlce) 

MedleSlce 

(HefmanüvMöstec) 

Medlov (Pohofellce) 
Möchnov (Dlvlsov) 

MECHOLUPY R 
Melö (Bilovec) 
MELNIK 86 
Mönln (Pohofelice) 
Merklln (Hroznötln) 
Merklln (Pfestlce) 
Mörunlce (Blllna) 
Möfln (VelköMezifICl) 
MESTEC KRALOVE n. L. R 
MösteCko (Rakovnik) 



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MeSetice (Pröice) 
M6sice (Töbor) 
Mezihlasi (Svätlän. S.) 
Mezimösti (Nächod) 
Mezimosti 

(KardaSova ReCice) 
Meziriei (DobruSka) 
Mezifiöl (TäborJ 
Micmanice (Znojmo) 
Michälkovice (Ostrava) 
MIkovice (Slan^) 
MIkovice [Uher. Hradistö) 
Mikulääovice (Rumburk) 
MikulCice (HodoninJ 
Mikuleö (Litomygl) 
MIKULOV 87 
Mikulovice (Fr^valdov) 
MileSov (Milevsko) 
MileSovice (Slavkov) 
Miletice (Klatovy) 
MILEVSKO 88 
MilCice (Podöbrady) 
Miliöln (MladäVo2ice) 
Milikov (Läzn6Kyn2vart) 
Milin (Pfibram) 
Millfe (Tachov) 
Milonice (BuCovice) 
Milostin (Rakovnik) 
MiloSice (2atec) 
Milovice (Nov6 Benälky) 
Mimoü (CeskäLfpa) 

MIROSLAV 89 
MiroSov (Rokycany) 
Mirotice (Bfeziüce) 
Mirotin (Kameiiice n. L.) 
Mlrov (Lostice) 
Mirovice (Bfeznice) 
Mifetice (Dolni Kralovice) 
Mii'kov (Hor§ovskyTyii) 
Miskovice (Kutnä Hora) 
Mistek (Fr^dek) 
Mistfovice (Cesk^Tesin) 
MISovice (Miroslav) 
Mitrov (Uhlifskö Janovice) 
Mitrovice (Podmokly) 
MLADÄ BOLESLAV 90 
MLADÄVOZICE 91 
Mladkov (Zamberk) 
Mladotice (Pfsek) 
Mlöechvosty (Velvary) 
Mlökojedy (Kostelec n. L.) 
Mlökovrhy (Nov^ Byd2ov) 
Mnetöves (Roudnice n. L.) 
Mnichov (Krnov) 
Mnichov (Poutnov) 
Mnichovice (Kfivsoudov) 
Mnichovo Hradistö 
(MladäBolesIav) 
Mnl§ek (DobfI§) 



Moöidlec (2lutice) 
Moeiovice (Cäslav) 
Modlany (Sobödruhy) 
Modfany (Zbraslav) 
Modfice (DoInl Kounice) 
Moheliiice (Lo§tice) 
Mohelno (Tfeblö) 
Mochov (Pfistoupim) 
Mokr6 Lazce (Opava) 
Mokrüvky (Dambofice) 
Moravec (Lomnice) 
Moravec (Pacov) 
Moravöeves (Most) 
Moravskcl Chrastovä 

(Svitavy) 
Moravskö Libina (Osov) 
Moravskä Nova Ves 

(Bfeclav) 
Moravskä Radimäf (Svitavy) 
Moravskä Tfebovä (JevICko) 
Moravsk6 Budöjovice 

(Safov) 
Moravskä Beroun (Olomouc) 
MORAVSKY KRUMLOV 92 
Moravsk^ Pfsek (Bzenec) 
Moravskf 2i2kov (Podivln) 
Morkovice [KTomkiii] 
Mory (Podbofany) 
Mofina (Beroun) 
MOST R 

Mosty (Cesk^TfisIn) 
Motyöin (Kladno) 
Moutnice (Dambofice) 
Mradice (Postoloprty) 
Mratiii (Kostelec u. L.) 
Mricnä (jicln) 
Mstisov (Sobödruby) 
Msec (Kladno) 
Mseno (Melnik) 
Mseno (Plzeü) 
Muglinov (Ostrava) 
MutÖjovice (Rakovnik) 
Mutönice (Hodonin) 
Mutgnice (Strakonice) 
MUTENlN R 
Myslkovice (Soböslav) 
Mysenec (Vodöany) 
Myto (Rokycany) 



Naceradec (Vlasim) 
Nadejkov (Prßice) 
Nahoruby (Neveklov) 
Nahofeöice (2lutice) 
Nahosice (Doma2lice) 
NÄCHOD 93 
NäkH (Hlubokän. Vit.) 
Nal2ovice (SedlCany) 
Nämeäf (Olomouc) 



Nämeäf n. O. (Tfeblö) 
Napajedla (Uher. HradiStö) 
Nasavrky 

(Hefmanüv Möstec) 
Näsedlovice (Dambofice) 
NaSimäfice (Miroslav) 
Nävojnä ( ühersk? Brod ) 
Nävsl (Cesk^Tögln) 
Nebory (Ceskjr TßSIn) 
Neöemice (LiböSice) 
NeCenice (Zatec) 
Nööln (Dobflg) 
NeCtiny (2lutice) 
Nedomice (Kostelec n. L.) 
Nedrahovice (Sedlöany) 
Nedvödice (Lomnice) 
Nedvözl (Uhfinöves) 
Nehvizdy ( Brandts n. L.) 
Nechanice 

(HradecKrälovö) 
Nechvalice (SedlCany) 
Nejdek (Hroznötln) 
Nejepln (Chotöbof ) 
NekmIf (Kozolupy) 
Nekvasovy (Hora2dovice) 
Nelahozeves (Slan^) 
Nemanice (Pob62ovicc) 
NßmÖice (IvanCice) 
NömCice (Klatovy) 
NßmCice (Kolin) 
NömCice (Ki*ivsoudov) 
NgmCice (Vodilany) 
Nßmöiöky (Hustopeöe) 
NömeckäLhota (Pacov) 
Nömeckä Lutyne 

( BohumVn ) 

Nemecke (Trebon) 
Nemeckö Hofovlce (Zdciaz) 
Nenieck^ Rohozec 
( Podborany ) 

Nemochovice (Bucovice) 
NemoSice (Pardubice) 
Nepomuk (Hora2dfovice) 
Nepomysl (Podbofany) 
Neratovice (Kostelec n. L.) 
Nerestce (Bfeznice) 
Nesovice (Buöovice) 
NestraSice (Bfeznice) 
Nesvaöily (Hostomice) 
Ne§tödice (Üstln. L.) 
Nestömice (Üstln.L.) 
Netolice (Vodnany) 
Netfebice (CeskJ Krumlov) 
Netvofice (Neveklov) 
Neukovice (Dambofice) 
Neumgfice (Slan^) 
Neumötely (Hostomice) 
Neüstupov (Votice) 
NEVEKLOV 94 



36 



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Nezamyslice(Chomulov) 
Nczainyslice(Ko]etin) 

Nezbavötice (Plzen) 
Nezdice(Ka§persk6Horyl 
N(izn«1§ov (Kolodöjen. L.) 
Nczvöstice (PIzeft) 
Niniöfice (Ml. Boleslav) 
Nivnice (Uhersk^ Brod) 
Nfzk6Srbsk6 (Nächod) 
Niikov (Polnä) 
Noskov (MladäVoiice) 

Nova Bukovä 
(Hornf Cerekev) 

NOVA BYSTRICE 95 
NovÄ Cerekev (Pelhfimov] 
Nova Huf (Berouii) 
Nova Lhota (Strö2nice) 
Nova Mitrovice (Plzen) 
NoväPaka (JiCInj 
NoväRi§e (Telö) 
Nova Ves p. PleSI (DobH§) 
Nova Ves (Fr^dek-Mistek) 
NovÄ Ves (Küzovä) 
Nova Ves (Mladä Vo2ice) 
Nova Ves (Sobödruhy) 
Novo Ves (Tachov) 
Nova Ves n. L. (Tf ebofi ) 
Nova Ves (Velvary) 

NOV£ BENÄTKY 96 
Nov6 Domky (Tachov) 
Nov6 Dvory (Kutnä Hora) 
Nov6 Hef minovy (Krnov) 
Nov6 Hrady (C. Budöjovice) 
Nov6 Hrady (LuZe) 
Nov6 Mösto na Morave 
(VelköMezificI) 

Nov6 Pavlovice (Liberec j 
Nüv6 Sady (Olomouc) 
Nov6Sedlistö (Tachov) 
NoväSedlo (Sokolov) 
NoveSedlo (Zatec) 
Nov6 Sldlo n. B. (Chomutov) 

NOVfiSTRASECf 97 
Nov6 Ulice (Olomouc) 
Nove Vesell (Velke Mezii ici) 
Novosedlice (Sobödruhy) . 
Novosedlice (Üstin. L.) 
Novosedly (Zlutice) 

NOV? BYD20V 98 
Novy Etynk 

(Kamenicen. L.) 
Nov^ Hrozenkov 

(Vala§sk6MezifIci) 
NovJ )ächymov (Beroun ) 
Nov^Knln (Dobfl§) 
Nov^r Kostel 

(Franti§kovyLäzn6) 
Nov^Pferov (Mikulov) 



Nov^Rychnov 

(Hornf Cerekev) 
Novy Sv6t (Olomouc) 
NuCice (Pfistoupim) 
Nupaky (Uhfinöves) 
Nydek (Cesk^T6§fn) 
NYMBURK 99 
NYRSKO 100 
XYRANY R 



Obdeaice (SedlÖany) 
Obecnlce (Pfibram) 
Obhajüvice (Pacov) 
Oblekovice (Znojmo) 
Obodf (NovöBenätky) 
Obrataii (Cernovice) 
Obruba (Mladä Boleslav) 
Obfistvf (Mölnik) 
Obytce (Klatovy) 
Odolena Voda (Postfi2in) 
Odry (Bilovec) 
Ohafe (KoHn) 
Ohafice ()iCfn) 
Ohrazeiiice (Turnov) 
Okrouhlö Hradi§t6 

(Chodovä Plana) 
Okrouhlice 

(HavliöküvBrod) 
Okff§ky (Tfeblö) 
Olbramkostel (Znojmo) 
Olbramovice (Votice) 
Oldi'ichov (Opava) 
Oldfichov (Mladä Vozice) 
Oldfichov (Podmokly) 
Oldfichovice (Cesk^TöSin) 
OleSka (Pfistoupim) 
OleSnA (Hofovice) 
Olesnä (Pelhi-imov) 
Olesnä (Sträz u Tachova) 
Olesnice (Boskovice) 
Olesnik (Hlubokä n. Vit.) 
OLOMOUC 101 
OlomouCany (Boskovice) 
Olovi (Sokolov) 
Olsany (Pfsednä) 
Olsovec (Uhersk^^ Brod) 
Opafany (Täbor) 
Opalov (Litomy§l) 
Opatovice n. L. (Pardubice) 
Opalovice (Pohofelice) 
OPAVA 102 
Oplany (Pfistoupim^) 
Oploty (Podbofany) 
OpoCnice (Möstec Krälove) 
Oräßov (Zderaz) 
OrliCky (2amberk) 
Orlovä (Fry§tätn. 0.) 
Ofechov (DolnlKounice) 



Osecnä (CeskäUpa) 
Osek (Rokycany) 
Osek (Sobödruhy) 
Osek (Strakonice) 
Oselce (Bfeznice) 
Osice (Pardubice) 
Oslavany (IvanCice) 
Oslavice (Velkä MeziHCf) 
Osoblaha (Krnov) 
Osov (Hostomice) 
Osovä Bit^§ka 
(VelköMeziPfen 

OSTRAVA 103 
Ostravice (Fr^dek-Mfstek) 
Ostromäf (Hofovice) 
Ostrovaöice (IvanCice) 
Ostrov (Hroznätin) 
Ostrov (LitomySl) 
Ostro2nä Lhota 

(Uhersk^ Ostroh) 
Ostro2sk6 Pf edmöstl 

(Uhersk^ Ostroh) 
Ostfedek (Diviäov) 
Ostfetfn (Pardubice) 
OsvraCIn (Domailice) 
Otice (Opava) 

Otrokovice (Uher. Hradiätß) 
Otvovice (Slan^) 
Oubönice (Votice) 
OusobI (HavUöküvBrod) 
Ou§ov (Kfivsoudov) 
Ovöäry (Kolfn) 



PACOV lü4 
Pacov (Uhfineves) 
Pälovico (jömnice) 
Palupfn (Tele) 
Panenske Bfezany 

(Postfi2In) 
Pancnsk^ Tynec (Louny) 
Pänov (Polnä) 
Panske Dubenky (Telö) 
PARDUBICE 105 
Parnik (Litomysl) 
Paseka (Osov) 
Paskov (Fr^dek-Mistek) 
Pasohlävky (Mikulov) 
Pätek (Podöbrady) 
Patokryje (Bilina) 
Pavlov (Kladno) 
Pavlov (Pelhfimov) 
Pavlov (VelkäMezifici) 
Pavlovice (Tachov) 
Pavlovice (Vlasim) 
PavloviCky (Olomouc) 
Pecerady (Bene§ov) 
Pecka (JiCfn) 
PöCice (Mladä Boleslav) 



IBRARY 



37 



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■i^ 



räöice (PHbramJ 
I'ELHRIMOV 106 
Pentäjov (Bllovec) 
Pernä (Mikulov) 
Pernarec (Kozolupy) 
Pernek (Cesk^ KrumlovJ 
Pernink (Hroznßtln) 
Peruc (Louny) 
PeSky (Podöbrady) 
Pötihorky (Ml. Boleslav) 
Pötipsy (Kadaft) 
Petrkov (Havllöküv Brod) 
Petrohrad (Jesenice) 
Petroupim (Beneäov) 
Petrov (Strä2nice) 
Petrovice (FryStät n. O.) 
Petrovice (KutnäHora) 
Petrovice (Rakovnik) 
Petrovice (SedlCany) 
Petrovice (Su§ice) 
Petrovice (Uhfinöves) 
Petfkovice (Opava) 
Peti^vald [Bohumln) 
PiCIn (Pflbram) 
Pikov (Täbor) 
Pila (Karlovy Vary) 
PIsaf ova Vesce (Tachov) 

PiSECNß n. D. R 
PISEK 107 
Piskovd Lhota 

(Mladä Boleslav] 
PIskovä Lhota (Podöbrady) 
Pi§t (DolnlKralovice) 
PlSfany (Litomgfice) 
PiStln (Hlubokän. Vit.) 
Pitkovice (Uhfinöves) 
Pchery (Slan?) 
Plana u Marlänsk^ch Läzni 

(Chodovä Plana) 
Plana n.L. (Täbor) 
Plänice (Klatovy) 
Plafiany (KoUn) 
Plasy (PlzeÄ) 
PleSnice (Kozolupy) 
Pleten^Üjezd (Unhoäf) 
Pluhüv Zdär 

(JindfichövHradec) 

PLZE5J 108 
Pnötluky (Lovosicc) 
Pftov (Podöbrady) 

POBEZOVICE 

(RONSPERK) 109 
Poclnovice (Klatovy) 
Poöäply (Beroun) 
Poöepice (Sedlöany) 
PODBORANY 110 
Podbofany (Cäslav) 
Podbofl (Täbor) 
PODEBRADY 111 



Podhradnl Lhota (HoleSov) 
Podhüfl (Horaidovice) 
PODIVlN 112 
PodkläStefl (Tfeblö) 
Podkost (Mladä Boleslav) 
Podla2icc 

(Hefmaiiüv Möstec) 
Podlesice (Podbofany) 
Fodle§In (Slan^^) 
Podluhy (Hofovice) 
Podmoklice (Turnov) 

PODMOKLY 113 

Podmokly (KaSperskö Hory) 

Podoll (Opava) 

Podoli (Uhersk6Hradi§tö) 

Pohled (Havllöküv Brod) 

Pohora (Litomyäl) 

POHOftELICE 114 

PohofI (Täbor) 

Pochlovice (KynSperk n. 0.) 

Pochlovice (Sokolov) 

Pojbuky (Mladä Vo2ice) 

Poläky (Kadail) 

Polanka (Bllovec) 

Poleft (Klatovy) 

Poleäovice (Bzenec) 

Police (Jemnice) 

Police (Jihlava) 

PoUcen. M. (Nächod) 

POLICKA 115 
Poliönä (ValaS.MezifiöI) 
Polipsy (Uhllfsköjanovice) 
POLNA 116 

Polnl Chröice (N. Byd2ov) 
PolnfVodörady (Kolln) 
Polniöka (Chotöbof ) 
PolskäLutynö [Bohumln) 
Polubn^ (Jablonec n. N.) 
Popelin (Telö) 
Popice (HustopeÖe) 
Popovice (BenegovJ- 
Popovice (Uher. Hradi§tö) 
Poruba (Bllovec] 
Poruba (Frygtät n. 0.) 
Pofejov (Tachov) 
Pofföany (Pfistoupim) 
Pofföin. S. (Beneäov) 
Poffn (Tachov) 
Posedlice (Lovosice) 

POSTOLOPRTY R 
POSTRiZIN 117 
Postupice (Bene§ov) 
PoStornä (Bfeclav) 
PoStovice (Slan^) 
PotStät (Hranicen. M.) 
Potstejn (Kostelec n. 0.) 
Potüöky (Hroznötln) 
Potvorov (Küzovä) 
PouCnik (Beroun) 



Pouchov (HradecKrälovä) 
POUTNOV R 
Pouzdfany (Mikulov) 
Povel (Olomouc) 
Povrly (Üstln. L.) 
Pozdeii (Louny) 
Prachatice (Volynö) 
Prameny (Mariänskö LäznÖ) 
Praskolesy (Hofovice) 
Prasn^ Ojezd (Hofovice) 
Pratelsbrunn (Mikulov) 
Pravice (Miroslav) 
Pravlkov (Kamenice n. L.) 
Pravlov (Pohofelice) 
Pravonin (Kfivsoudov) 

PRCICE 118 
Prlov (HoleSov) 
ProboStov (Sobödruhy) 
Probulov (Bfeznice) 
Proseö n. N. (Jablonec n. N.) 
ProseC (Lu2e) 
Prosimöfice (Znojmo) 
Prosmyky (Lovosice) 

PROSTEJOV 119 
Prostfedni Bludovice 

(Fr^dek-MIstek) 
Prostfedni Grünt 

(Podmokly) 
Prostfedni Suchä 

(Fryätätn. 0.) 
Prostfedni Ves (Ledeö n. S.) 
Protivln (Vodfiany) 
Prunöfov (Kadaft) 
Prusinovice (HoleSov) 
PruSänky (Hodonln) 
Pfebuz (Hroznötln) 
PfeCaply (Chomutov) 
Pfeöln (Volynö) 
Pfedboj (Postfi21n) 
Pfedbofice (Milevsko) 
PfedkläStefl (Lomnice) 
Pfedlice (Ostin. L.) 
Pfedmöstl (PoliCka) 
Pfedmjbstl (Pferov) 
Pfedslav (Klatovy) 
Pfehofov (Soböslav) 
Pfeh^Sov (N^fany) 
Pfeile (Slan^) 
Pfelouö (Pardubice) 

PftEROV 120 
Pfestavlky 

(Hef manüv Möstec ) 
Pfestavlky (Pröice) 
PRESTIGE 121 
Pfibice (Pohofelice) 
PRIBRAM 122 
Pfibyslav (Ghotöbof ) 
Pflöovy (Sedlöany) 
PfldoU (CeskJKrumlov) 



Rab§ 
Raöii 
Radö 
Rade 
Radö 
Radlf 
Radh 
Radi] 
Radi] 
Radi) 
Radk 
Radk 
(M 
Rädh 
Radn 
Radn 
Rade 
Rado 
Rade 
Rado 
Rado 
Rado 



38 



•♦ 



uchov (Hradec Krälovö) 
UTNOV R 
jzdfany (Mikulov) 
;el (Olomouc) 
/rly (Üstln. L.J 
:defi (LounyJ 
ichatice (Volynö) 
meny (Mariänsk6 Lözn6) 
skolesy (Hofovice) 
sn^Ojezd (HofoviceJ 
telsbrunn (Mikulov) 
vice (Miroslav) 
vikov (Kamenice n. L.) 
vlov (Pohofelice) 
vonln (Kfivsoudov) 

3ICE 118 

3v (HoleSov) 

boStov (Sobödruhy) 

bulov (Bfeznice) 

seö n. N. (Jablonec n. N.) 

seö (Lu2e) 

simöfice (Znojmo) 

smyky (Lovosice) 

)STßjOV 119 

stfednl Bludovice 

Jr^dek-Mfstek ) 

stfedni Grünt 

?odmokly) 

>tf ednl Sucha 

?ry§tät n. O. ) 

itfednl Ves (Ledeö n. S. ) 

dvfn (Vodüany) 

löfov (Kadafi) 

5inovice (Hole§ovj 

iänky (Hodonfn) 

)uz (Hroznötln) 

iaply (Chomutov) 

In (Volynö) 

Iboj (Postfiifn) 

Ibofice (Milevsko) 

iklfigtefl (Lomnice) 

'lice (Ostin. L.) 

möstf (Poliöka) 

mjbsti (Pferov) 

slav (Klatovy) 

ofov (Soböslav) 

^§ov (N^fany) 

:c (Slany) 

juö (Pardubice) 

ROV 120 

tavlky 

lef manüv Möstec ) 

tavlky (PrCice) 

^TICE 121 

ce (Pohofelice) 

RAM 122 

/slav (Chotgbof ) 

)vy (SedlCany) 

)U (Cesk^Krumlov) 



PiMskovice (jablonec n. N.) 
l»Mskovice(Pfe§tice) 
i'rnopov (Milevsko) 
I'iMinda (Tachov) 
IMMsoCnice (Kadaii) 
l'M'scky (Jihlava) 
j'jizi'eaice (Brno] 
PRISTOUPIM 123 
l'i'fikov [Sobödruhy] 
l'rilluky [Hustopeöe] 
rrivetice (Rokycany) 
Prfvlaky (Zatec) 
I'Hvory (Mölnlk) 
rs5fe (VlaSim] 
Preves (Nymburk] 
l'§ov (2lutice) 
l'uclice (Doma21ice] 
Puklice (Jihlava) 
PulCln (UherskJBrod) 
Pulgary (Mikulov) 
PustäRybnä (Poliöka) 
PySely [Benesov] 



RabStejnn. S. (Küzovä) 
Raöinöves (Roudnice n. L.) 
Radöjov (StrÄ2nice) 
Kadenln (Täbor) 
Radötice (Bechynö) 
Radio (SedlCany) 
Radinöeves (Zatec) 
Radim (Hef manüv Möstec) 
Radimöf (Poliöka) 
Radimovice (Tiibor) 
Radkov (Täbor) 
Kadkovice 

(Moravsk^ Krumlov ) 
Radio (Jablonec n. N. ) 
Radnice (Maätov) 
Radnice (Rokycany) 
RadoSice (BiC'eznice) 
RadoSov (Karlovy Vary) 
Rado§ov (Luka) 
Rado§ovice (Uhfinöves) 
RadoSovice (VlaSim) 
Radotln (Zbraslav) 

RAD0U5J R 
Radouilka 

(Jindfichüv Hradec) 
RadouS (Hostomice] 
Radovesice (Blllna] 
Radovesnice (Nov^ Byd2ov] 
Radufi (Opava) 
Radvanice (Ostrava) 
Radvänov (Milevsko] 
Räjec (Boskovice) 
RöjeÖek (Osov) 
Rajhrad (Pohofelice) 
Rajnochovice (HoleSov) 



Räjov (Marianskö Läznö] 
Rakov (Mladä Boleslav] 
Raküvä (Rokycany) 
Rakovice [Bfeznice] 

RAKOVNiK 124 
Rakvice (Hustopeöe) 
RanCIfov (jihlava] 
Rapotina Lhota (Boskovice) 
Rapsach (Ti^ebofi) 
Raspenava (Liberec) 
RaSkovice (FrJ^dek-MIstek) 
Rataje n. S. 

(Uhll?skö janovicej 

Ratenice (Podöbrady) 
Ratibof (ValagsköMeziPiei) 
Ratibof (Zlutice) 
Ratibofskö Hory (Täbor) 
Razovä (Opava) 
Rejökov (Svötlän. S.) 
RejStejn (Ka^perskö Hory) 
Robeö (Üstln. L.) 
Robeö (UStök) 
Rodnä (Mladä Vo2ice) 
Rohatec ( Straf nice] 
Rohozec (Cäslav) 
Rohoznä (HornI Cerekev) 
Rohoznä (Poliöka) 
Rochlice (Liberec) 

ROKYCANY 125 
Rokytnany [Ml. Boleslav) 
Rükytnice (JiÖIn) 
Rokytnice (Prerov) 
Rokytnice (Uhersky Brod) 
Rokytnice 

(ValagsköMeziflöi) 

Rokytnice v Orlic. Horäch 
(Zamberk) 

Ronov n. D. (Cäslav) 
RonSperk cf. PobÖ2ovice 
Rosice (Hefmanüv Möstec] 
Rosice (IvanCice) 
Rosice (Pardubice) 
Rosovice (DobflS) 
Rostkov (Mladä Boleslav] 
Roubfökova Lhota 

[BeneSov) 
Kouduö (Ceskö Budöjovice) 

ROUDNICE n. L. 126 
Rouchovany 

[Moravsky Krumlov) 
Roupov (Pfestice) 

ROUSlNOV 127 
Rouslnov [Rakovnik] 
Rouslnovec (Slavkov) 
Rovina (SedlÖany) 
RozbÖfice (Hradec Krälovö) 
Rozdölov (Kladno) 
RozhranI (Boskovice) 



Rüzküvice 

(Hefmanüv Möstec) 
RozseC [Telö] 
RozsochatI (Chotöbof ) 
Rozstänl (Prostöjov) 
Rozloky [ JiÖIn) 
Roztoky (Rakovnik) 
Rozvadov [Tachov) 
Ro?.dalovice [Ml. Boleslav] 
Ro2dalovice (Nymburk) 
Rozmitälp. T. (Bfeznice) 
Ro2nov p. R. 

[ValassköMezifföI) 
Rudlkov (VelköMeziflöI) 
Rudolfov (C. Budöjovice) 
Rudolfov (Liberec) 
Rudolfov (Üsov) 
Rudoltice (Üsov) 
RUMBURK R 
Ruprechtice (Liberec] 
Rusava (HoleSov) 
Rüiodol [Liberec) 
Rybäfe (Karlovy Vary) 
Rybnä (Lu2e) 
Rybniönä (Beöovn. T.) 
Rybnistö (Rumlburk) 

RYCHNOVn. K. 128 
Rychnov [Jablonec n. N.) 
Rychnov (Jevföko) 
Rychvald (Bohumin] 
R^marov [Üsov] 
Rynholec (Kladno) 
Rynholec (Novo Straseci] 
Rynoltice (Liberec) 
R^novice (Jablonec n. N.) 



Reöany [Pardubice) 
Reöice [Svötlän. S.) 
Reökovice (Brno) 
Rehlovice (ÜstI n. L.J 
Rehofov [Jihlava) 
Remiöov [Mladä Vo2ice] 
Renöe [Pfe§tice) 
Rendejov (Uhlli*. Janovice] 
Repany (Libynö) 
Repln [Mölnlk] 
Repistö (Fr^dek-MIstek) 
Retenice (Teplice) 
Revnice [Beroun] 
Revnlöov (Kladno] 
Revniöov (Novo StraSecI) 
Rlöany (Ivanöice) 
Rlöany (Uhfinöves) 
Rimov (Ceskö Budöjovice) 
Risuty (Bllina) 



Sadskä (Podöbrady] 



Ul 



39 



■f. 



Säny (PodöbradyJ 
Säzava (Uhlff. Janovicej 
Sebuzln (Litomöficc) 
See (Blovice) 
See (Hefmanüv Mästec) 
Sedlöänky (Pfistoupim) 

SEDLCANY 129 
Sedlec (KutnäHora] 
Sedlec (Libochovice) 
Sedlec (Mikulov) 
Sedlec (PrClce) 
Sedlec (Vodfiany) 
SedleCko (Täbor) 
Sedletln (Chotgbof ) 
Sedlice (Bfeznice) 
Sedlov (Kolin) 
Sedmpäny (VlaSim) 
Seletice (Nymburk) 
SemCice (Mladä Boleslav) 
Semice (Pfistoupim) 
Semily (Turnov) 
Semnövlce (Hor§ovsk^ T^n) 
Semt6§ (Cdslav) 
Sendra2ice (Kolin] 
Senec (Rakovnik) 
Senetäfov (Boskovice) 
Senice (Loitice) 
Senice (Podöbrady) 
Seno2aty (Humpolec) 
Sepekov (Milevsko) 
Sezemice (Pardubice) 
Schmiedeberg (KadaA) 
Schönbrunn (Tachov) 
Schönfeld (BeCov n. T.) 
Schönwald (Tachov) 
Schofov (Cöslav) 
Schwanenbrückl (Mulenin) 
SibHna (Pfistoupim) 
Sifem (BlSany) 
Skalice (Boskovice) 
Skalice (CeskäLipaj 
Skalice (Miroslav) 
Skalka (Dobru§ka) 
Skalsko (Mladä Boleslav) 
Skaäov (Horaidovice) 
Sklenov (Fr^dek-Mfstek) 
Skofiov (Kolln) 
Skrbovice (Krnov) 
Skrochovice (Opava) 
Skreöov (Bohumin) 
Skfivany (Nov^ Byd2ov) 
Skuhrov (Beroun) 
Skuhrov (Habry) 
Skuhrov n. B. 
(Rychnovn. K.) 

Skupice (Postoloprty) 
SkuteC (Lu2e) 
Skytaly (Podbofany) 
Slabce (Rakovnik) 



Slana (Turnov) 

SLANY 130 

Slatina (Frantiskovy Läznö) 

Slatina (Hora2dovice) 

Slatinice (Most) 

Slatinany 

(Hefmanüv Möstec] 
Slavätfn (Louny) 
Slavötln (Pacov) 
Slavötfn (PlseCnön. D.) 
SlaviCIn (Uhersk? Brod) 
Slavieky (TfeblC) 
Slavikovice (Jemnice) 
SLAVKOV 131 
Slavonice (PiseCnö n. D.) 
Slavonin (Olomouc) 
Slezskä Ostrava (Ostrava] 
Slivenec (Zbraslav) 
Slivice (Pfibram) 
Sloup (Boskovice) 
Sloup (Oeskd Lipa) 
SloveC (MöstecKrälove) 
Sluhy (Kostelec n. L. ) 
SluSovice (HoleSov) 
Smederov (Blovice) 
Smirady (Nov^Byd2ov) 
Smilkov (Votice) 
Smilovice (Cesk^Tögfn) 
Smilovy Hory (Mladä Vo2ice) 
Smifice (Dvör Krälovö n. L.) 
Smololety (Pfibram) 
Smrdov (Habry) 
Smrk (Uhllfskö Janovice] 
Smrzovka (Jablonec n. N.) 
Snapousany (PfeStice) 
SobCice (Hofice) 
Sübec (Kladno) 
Sübeö (Nove SiraSecf) 
SOBßDRUHY 132 
Sobßhrdy (Beiiesov) 
Soböchleby (Blsany) 
Sobechleby (Ostin. L.) 
SGBßSLAV 133 
Sübösuky (Zato':] 
Sobötln (Divisüv) 
Sobotka (JiCIn) 
Sokolnice (Brno) 

SOKOLOV 134 
Solany (Lovosice) 
Solnice (Rychnov n. K.) 
Sopotnice (Zamberk) 
SopfeC (Pardubice) 
Sorghot (Tachov) 
Soscft (Jesenice) 
Sosnovä (Opava) 
Soutice (VlaSim) 
Sovenice (Nymburk) 
Sovinec (Üsov) 
Spälen6Pofiei(Plzeft) 



Spälov ( Hranice n. M.) 
SpomySl (Roudnice n. L.) 
Spofice (Chomutov) 
Spytihnöv 

(Uhersk6Hradi§tß) 
SrbeC (Kladno) 
Srbice (Sobödruhy) 
Srbsko (Beroun) 
Srlln (Täbor) 
Städlec (Täbor) 
Stadiice (Ostin. L.) 
Stälky (Safov) 
Stanislavice (Cesk^TöSIn) 
Staftkov (Doma21ice) 
Slaftkovice 

(Uhllfskä Janovice] 
Starä Boleslav 

(Brandts n.L.) 
Starä Dobev (Pisek) 
Starä Hut (DobflS) 
Starä Lysä (Nova Benätky) 
Starä Paka (Jiöln) 
Starä Role (Karlovy Vary) 
Starä Ves n. O. (Ostrava) 
Starä Vo2ice (Mladä Vo2ice] 
Starä Benätky 
(Nov6 Benätky) 
Starä Clvice (Pardubice) 
Starä Hamry 

(FrJ^dek-MIstek) 
Starä Hobzl (Jesenice) 
Starä Hobzl (Jihlava) 
Starä Hory (Polnä) 
Starä Mösto (Frjdek-Mistek) 
Starä Mösto (Fry§tät n. O.) 
Starä Mösto n. M. (Nächod) 
Starä Mösto (Nova Bystfice) 
Starä Mösto (Podmokly) 
Starä Mösto 

(UlierskäHradiSte) 
Starä Mösto n. M. (Osov) 
Starä Ransko (Chotöbof) 
Starä SedliStö (Tachov) 
Starä Sedlo (Bfeznice] 
Starä Sedlo (Sokolov) 
Starä Sedlo 

(Strä2uTachova] 

Stärkov (Nächod) 
Star? Byd2ov (Nov? Byd2ov) 
Starjr Ehrenberg (Rumburk) 
StarJrHarcov (Liberec) 
Stari^ Hrozenkov 
(Uhersk^Brod) 
Star^Kamenec (Policka) 
Star^Knln (DobffS) 
Starjr Kyngperk (Cheb) 
Star^Maletln (LoStice) 
Star^Plzenec (Plzefl) 
Star^ ^aldorf (Znojmo) 



40 



anicen. M.) 
^oudnice n. L.) 
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(JiCln) 

(Karlovy Vary) 

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3 (Pardubice) 

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(Bfeznice) 

(Sokolov) 

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(DobflS) 

Derk (Cheb) 

fn (LoStice) 

ec (Plzefi) 

•rf (Znojmo) 



Stafeö (TfebfC) 
Sta§ov(Polieka) 
StöblovÄ (PardubiceJ 
Stebiio (Jesenice) 
StcheICeves (Kladiio) 
Steingrub (Sokolov) 
stöiery (Hradec Krälovö) 

STOD 135 

Stodölky (Hartmanice) 

Stol<lasnäLhota(Täbor) 

Stolany (Hefmanftv M6stec) 

Stonafov (Jihlava) 

Stonava (FryStät n. 0.) 

Strachotlce (Znojmo) 

STRAKONICE 136 
Strönf (Uhersk^Brod) 
Strönka ( Brandts n. L.) 
Strann^ (Neveklov) 
StraSice (Rokycany) 
StraSov (Hofice) 
Ströip. R. (CeskäLIpa) 

Sträi n. N. 

(jindfichöv Hradec) 

STRÄ2 U TACHOVA R 
Strfiiek (Lomnlce) 
StrÄiovice (Bfeznice) 
STRÄ2NICE 137 
Strä2ov (Klatovy) 
Str62ov (N^rsko) 
SträZovice (Kyjov) 
Strenice (Mladd Boleslav) 
Strmilov 

(JindPichüv Hradec) 
Struhafov (BeneSov) 
Strupöice (Chomutov) 
Stfekov (Üstln. L.) 
Stfelice (DolnlKounice) 
Stfelice (Znojmo) 
Stfelnä (Uhersk^Brod) 
Stfezimlf (PrCice) 
Stfezivojice (RadouÄ) 
StribrnöHory (Klatovy) 
Stflbrnlky (Üstln. L.) 
Stfllky (Kromei*I2) 
Stffpkov (JevICko) 
Stfltö2 (Cesk^TöSin) 
Stritö2 (Pelhfimov) 
Stfftöi (Polnä) 
Stfliovice (Blovice) 
Stfliovice (Jindf. Hradec) 
Studänka (Tachov) 
Studenä (TelC) 
Studen^r (Kfivsoudov) 
Stupava (Kyjov) 
Stupno (Rokycany) 
Sudöjov (Uhllfskö Janovice) 
SudküvDöl (Pacov) 
Sudomöfice (Bechynö) 
Suchdol (KutnäHora) 



Suchdol (SedlCany) 
Suchdol n. L. (Tfebon) 
Such6 (Sobödruhy) 
Such§ Lazce (Opava) 
Suchohrdly (Miroslav) 
Suchohrdly (Znojmo) 
Suchomasty (Beroun) 
Suchov (Uhersk^ Ostroh] 
Sukorady (Radounj 
Sulejovice (Lovosice) 
Suniperk (Chomutov) 
Supikovice (Fr^valdov) 
SuSetice (Pröice) 
SUSiCE 138 

Svatä Katefina (Kutnä Hora) 
Svatä Katef ina (Tachov) 
SvatöPole (DobM§) 
Svat^ Jakub (Kutnä Hora ) 
Svatjr Jan (SedlCany) 
Svaty KfI2 (Chodovä Plana) 
Svat5^ MikuläS (Kutnä Hora) 
Sv6tec (Bllina) 
SVßTLA N. S. 139 
Svötllk (Cesk^ Krumlov) 
Svgtnov (Chptßbof ) 
Svibice (Cesk^TfiSfn) 
Svlnafe (Beroun) 
Svlnafov (Rakovnlk) 
Svinov (Büovec) 
Svitövka (Boskovice) 
SVITAVY 140 
Svitkov (Pardubice) 
Svobodnä Hamry 

(Hefmanüv Möstec) 
Svojanov (PoliCka) 
Svo jetin (Rakovnlk) 
Svojkovice (TelC) 
SvojSice (KoHn) 
Svrabov (Pfistoupim) 
Svratka (Hefmanüv Möstec) 
S^Cina (Mladä Boleslav) 
S^kofice (Rakovnlk) 
Syrovötka (Hradec Krälov6) 



Sabina (Cheb) 
SAFOV 141 
Sanov (Miroslav) 
Sanov (Uhersk^Brod) 
Sebetov (Boskovice) 
Sebffov (Mladä Vo2ice) 
Sejdorf (HavlICküv Brod) 
Senov (Fr^dek-MIstek) 
gevötfn (Tfeboft) 
Silperk (Üsov) 
Simpach (Pacov) 
Sirok6 Tf ebCice 
(Podbofany) 
Sirok^Dül (PoliCka) 



Sitboi'ice (Dambofice) 
Skvorec (Pfistoupim) 
Slapanice (Brno) 
Slapanice (Slan^) 
Sluknov (Rumburk) 
Spilendorf (Krnov) 
Sreflovä (Safov) 
Stödrä (2lutice) 
Stßchovice (Strakonice) 
Stöken (Strakonice) 
Stekov (Chodovä Plana) 
Stönovice (Plzeü) 
Sternberk (Olomouc) 
Sternov (Da'nlbofice) 
Stötl (Radouft) 
Stitary (Safov) 
Stoky (Polnä) 
^tokov (Chodovä Plana) 
Stählavy (Plzen) 
Sumavskö HoStice (Vimperk) 
Sumbark (Cesk^TöSIn) 
Sumburk (Jablonec n. N.) 
Sumice (Moravsk^ Krumlov) 
Sumperk (Üsov) 
Sumvald (Safov) 
Sutajovice (Brandts n. L.) 
5vihov (Klatovy) 
Svihov (Zderaz) 



TÄBOR 142 
TACHOV 143 
Takonfn (DiviSov) 
Tanvald (Jablonec n. N.) 
Tasov (Strä2nice) 
Tasovice (Znojmo) 
Tatce (KoHn) 
Tavikovice 

(Moravsk^ Krumlov) 
Ta2ovice (Strakonice) 
Töchobuz (Mladä Vo2ice) 
Töchonice (Klatovy) 
TELC 144 
TeleC (Zlutice) 
Telnice (Üstln. L.) 
Temelin (Kolodöje n. L.) 
Teuienice (Üsov) 
Tömice (Kamenlce n. L.) 
Teplä (Poutnov) 
TEPLICE LÄZNE 
V CECHÄCH 145 
Teplicen.M. (Nächod) 
Tere§ov (Beroun) 
TereSov (Rokycany) 
Terezin (Litomöfice) 
Termezivy (HavlICküv Brod) 
TöSany (Dambofice) 
TgSice (Hodon(n) 
TSSkovice (Bllina) 



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Tetln (Beroun] 
Thurn (Kyäperk n. 0.) 
Tisä (Podmokly) 
Tis (Habry) 
Tis (Libynö) 
Tismice (Pristoupim) 
Tisovä (Sokolov) 
Tisovä (Tachov) 
TiSice (Kostelec n. L.) 
Tl§nov (Lomnice) 
Tlustln (Hofovice) 
Tlustovousy (Pfistoupim) 
Traäft (Beroun) 
Tochovice (Bfeznice) 
Tomice (Votice) 
Topolany (Ivanovice) 
Touchovlce (Louny) 
Tou§eft (Brandts n.L.) 
Tou§kov (Kozolupy) 

TOUZIM 146 
TovaCov (Ko jetin) 
Trhovice (PoliCka) 
Trhovä Kamenice 

(HefmanövMöstec) 
Trhovö DuSnIky (Pfibram) 
Trhov? StßpÄnov (VlaSim) 
Trmökov (Rokycany) 
Trmlce (Ostin. L.) 
Trnävka (Pardublce) 
Trnönirüjezd (SlanJ) 
Trnovä (Tachov) 
Trnovany (Sobödruhy) 
Trnovany (Tepllce) 
Trnov6Pole (Miroslav) 
Troskovice (Mikulov) 

Trstenice 

(Moravsky Krumlov) 

TrSice (Lipnlkn. B.) 
Trubln (Beroun) 
Tfanovice (Cesk^TöSln) 
Ti^ebafov (Jevlöko) 
Tf ebechovice p. 0. 

(HradecKrälovö) 
Tfebelovice (Jemnice) 
Tfebenice (Lovosice) 
Trebeft (Cheb) 
TREBIC 147 
Tfeblchovice (Slan^) 
Tfeblvlice (Lovosice) 
Tfebnice (Sedlöany) 
Tfeboc (Louny) 

TREBOf^ 148 
Tfebotov (Zbraslav) 
Tfebovice (LitomySl) 
Tfebovle (KolXn) 
Tfeme§nice (DlviSov) 
T?emo§nä (Kozolupy) 
TfemoSnice 

[GolCGvIenlkov) 



Tfeskonice (LiböSice) 
TftE§T 149 
TfeSt (Tfeboil) 
Tfinec (Cesk^TöSin) 
TuCapy (Sobßslav) 
Tuhäft(Meinlk) 
Tuhnice (Karlovy Vary) 
Tuchlovice (Kladno) 
Tuchomßfice (Kladno) 
TuchoMce (Libö§ice) 

TuleSlce 

(Moravsk^ Krumllov) 
Tupadly (Cäslav) 
TureC (Kadaft) 
TURNOV 150 
Tufany (Cheb) 
Tvaro2nä Lhota (Str62nlce) 
TvoHhräz (Znojmo) 
Tvrdonice (Bfeclav) 
TJmovaVes (Pacov) 
T^n n. Vit. (Kolodöje n. L.) 
T^nec (Bfeclav) 
Tineen. L. (KoUn) 
T^nice (Milevsko) 
T^niStö n. O. (Kostelec n. 0.) 
TJnlgtö (Luka) 
T?ni§tko (Lu2e) 



Oboe (Klatovy) 
OboCl(L6znöKyn2vart) 

Odllce (Chomutov) 
Odoll (Cesk6 Budöjovice) 
OdrC (Luka) 
UhelnäPHbram (Chotöbof) 

Oherce (N^fany) 
Uherölce (Jemnice) 
UHERSKfi HRADI^Tfi 151 
UHERSK1? BROD 152 
UHERSK^ OSTROH 153 
UHLlftSKß JANOVICE 154 
Uhrov (Chotöbof ) 
Uhfice (BuCovice) 
Uhfice (Dambofice) 
Uhfice (PrClce) 
UHftINfiVES R 
Uhy (Velvary) 
Ujöov (Lomnice) 
Üjezd (Dambofice) 
Üjezd (HoraXcTovice) 
Ojezdn. M. (Kozolupy) 
Ojezd (MoravskJKrumlov) 
Ojezdp.T. (Turnov) 
Ojezd n.L. (Uhfin6ves) 
Ojezdec (Kolln) 
Onanov (Znojmo) 
UnCIn (Sobödruhy) 
Onö§ov (Kozolupy) 
UNHOST 155 

42 



UnlCov (Osov) 
Üpice (NÄchod) 
ÜSOV 156 
Üsobrno (JevICko) 
ÜSTI N. L. R 
ÜstI (Humpolec) 
OstraSIn (Pelhflmov) 
ÜSovice (MariänsköLÄznö) 

ÖStEK R 
ÜStök (Ostln.L.) 
Üstin. O. (Zamberk) 
Üvalno (Krnov) 
Ovaly (Pfistoupim) 
Ü2ice (Postfi2In) 



Vacenovice (Bzenec) 
Väclavice (Beneäov) 
ValaSskä Bystf ice 

{Vala§sk6MezifICl) 
Vala§sk§ Klobuky 

(Uhersk^Brod) 
VALASSKfi MEZIRICI 157 
Valasskö Pfikazy 

(Uhersk^Brod) 
ValeC (Libynö) 
ValeC (Moravsk^Krumlov) 
Valtlce (Mikulov) 
Valtlnov (PIseCnö n. D.) 
Va^y (Pardublce) 
Vamberk (Kostelec n. O.J 
Vafiov (Ostln.L.) 

VäpennJ Podol 

(HefmanövMöstec) 

Varnsdorf (Rumburk) 
Varva2ov (Bfeznice) 
Varva2ov (Ostln.L.) 
Vavfinec (Boskovice) 

Vavfinec 

(Uhllfsköjanovlce) 

Vejprty (Kadaft) 
Velebudlce (Most) 
Velemin (Lovosice) 
Velenovy (Klatovy) 
Veleft (Kostelec n.L.) 
VeleSice (Radouft) 
VeleSIn (Cesk^ Krumlov) 
Veletice (2atec) 
Vellchov (Karlovy Vary) 

Vellchovky 

(DvörKrälovön. L.) 

Velim (Kolin) 
Veli§ (VlaSim) 
Velhartice (SuSice) 
Velkä (Strä2nlce) 
Velkä Bukovina 

(DvürKrälovön. L.) 
Velkä BlteS ( Velkö MezifICI) 
VelköCernoc (Zatec) 



VelkÄ Dfe\ 
VelkÄ Ho§t 
Velkä Lose 
Velkä Stfe 

(Hranlcf 
Velkä Ves 
Velkä Albr 
Velkä Bllo 
Velkö Bf 62 
Velkö Her; 
Velkö Ho§ 

(Dambo 
Velkö Karl 

(ValaSsl 
Velkö Leöi 
Velkö Losi 

VELKß M 
Velkö Opa 
Velkö Pav 
Velkö Pof i 
Velkö Pf It 
Velkö V§e 

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Velk^ Ber 
Velk^r Bor 
Velk^ Brä 

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Velk^ De2 
Velk^ Gru 
Velk^ Hla 
Ve\k^ Mal 

( Doma? 
Velk^ Ofe 

(Uhersl 
Velk? Ose 
Velk^ §en 
Veltrusy ( 

VELVARY 
Vendrynö 
Verneficc 
Vörovany 
Vöfnovici 
Vesec (Li 
Veselä (P 
Vesell n. 
Vesell n. 
(Uhers 
Vesellce 
Veseliekc 
Veselov ( 
Vötrn^ Je 
Vötru§lct 
Vetfnl (C 
Vö2 (Hur 
Vö2nä (C 
Vldhostic 
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Vldocho\ 
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MEZIRICI 157 

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lovön. L.) 

(Velk6 MeziflCI) 

c (Zatec) 



VelkäDfevfC (Nächod) 
VelkÄHoStice (Opava) 
Velkä Losenice (ChotöboP) 
Velkü Stf elnä 

(Hranice n. M.) 
Velkä Ves (Nächod) 
Velk6 Albrechtice (Bllovec) 
Velkä Bilovice (Podivln) 
Velkö Bfezno (ÜstI n. L.) 
Velk6 Heraltice (Opava) 
Velk6 HoStgrädky 

(Dambofice) 
Velk6 Karlovlce 

(Vala§sk6MeziMCI) 
VelköLeCice (Dobfl§] 
VelköLosiny (Osov) 

VELKfi MEZIRICI 158 
Velk6 Opatovice (JeviCko) 
Velk6 Pavlovlce (HustopeCe) 
VelköPoMCI (Nächod) 
Velk6 Pf ItoCno (UnhoSt) 

Velk6 VSelisy 

(MladäBoleslav) 
Velk^Beranov (Jihlava) 
Velk^ Bor (Hora2dovlce) 
Velk^ Bräzdim 

(Kostelecn. L.) 
Velk^DeSov (Safov) 
Velk^ Grunov (Ceskä Lfpa) 
Velk^ Hlaväkov (Luka) 
Velki^ Malachov 

(Domaillce) 
Velk^ Of echov 

(Uhersk^Brod) 
Velk^Osek (KoUn) 
Velk^Senov (Rumburk) 
Veltrusy (Slan^) 

VELVARY R 
Vendrynö (Cesk^TöSln) 
Vernefice (Sobödruhy) 
Vörovany (Ko jetin) 
Väfnovice (Bohumfn) 
Vesec (Liberec) 
Veselä (Rokycany) 
Veselln. L. (Soböslav) 
Vesell n. M. 

(Uhersk^ Ostroh) 
Veselice (Mladä Boleslav) 
Vesellöko (Lipnik n. B.) 
Veselov (Zlutice) 
Vötrn^ Jenlkov (Humpolejj 
VßtruSice (Postfi2In) 
Vötfnf (Cesk^Krumlov) 
VÖ2 (Humpolec) 
V62nä (Cernovice) 
Vidhostice (Podbofany) 
Vidnava (Fr^valdov) 
Vldochov (Jiöln) 
Viktoröino Odolf (Poutnov) 



Vil6mov (Golöövjenfkov) 
Vil6mov (Kadaft) 
VildStejn 

( FrantiSkovy Läznö ) 
Vilice (Mladä Vo2ice) 
VIMPERK 159 
VinaPice (Beroun) 
Vinafice (Louny) 
Vinafice (Mladä Boleslav) 
Vlska (Chotöbof ) 
VItanov (Hefmanüv Möstec) 
VItkov (Blovlce) 
Vftkovlce (Llbynß) 
Vlzovice (Hole§ov) 
Vf2ina (Hofovlce) 
Vladislav (Tfeblö) 
Vlachovlce (Uhersk^ Brod) 
Vlachovo Bfezl (Volynö) 
Vlasatlce (Mlkulov) 
Vläsenlce (Täbor) 
Vlask6 (Osov) 
VLASIM 160 
VlCeves (Täbor) 
VlCnov (Uhersk^Brod) 
VlkanCice (Pfistoupim) 
Vlkov (Podöbrady) 
Vlkov (Zderaz) 
Vlkovice (Kamenlce n. L. ) 
Vnorovy (Sträinlce) 
Vodlce (Mladä VoZIce) 

VODfJANY 161 
Vodochody (Roudnlce n. L.) 
Vodsllvy (Dlvl§ov) 
Vochov (Kozolupy) 
Vojkov (SedlCany) 
Vojkovice (Fr^dek-Mlstek) 
Vojkovice (Hroznätln) 
Volslavice (Humpolec) 
Volduchy (Rokycany) 
Volenice (Strakonice) 
Voletice (Lu2e) 
Voltlfov (Milevsko) 
VOLYNE 162 
Vonoklasy (DobffS) 

VOTICE 163 
Vrabf (Brandts n.L.) 
Vracov (Bzenec) 
Vran^ (Slan^) 
Vranov (Bene§ov) 
Vranov (Rokycany) 
Vranov (Safov) 
VranovaLhota (JevICko) 
Vranovice (Pohofellce) 
Vranovskä Ves (Znojmo) 
VraÄany (Bflina) 
Vrafiany (Mglnlk) 
Vratimov (Fr^dek-Mlstek) 
Vratislavlce n. N. (Liberec) 
Vrätno (MladäBoleslav) 



Vrblce (Bohurafn) 
Vrbice (Hustopeöe) 
Vrblce (Libynö) 
Vrbka (LedeCn. S.) 
Vrbno (Krnov) 
Vrbno (Louny) 
Vrbno (Mölnlk) 
Vrbovä Lhota (F-odöbrady) 
Vröefi (Hora^dovice) 
Vrcholtov (Mladä VoZIce) 
Vrchotovy Janovice (Votice) 
Vrkoslavice (Jablonec n. N.) 
Vroutek (Podbofany) 
Vrskmaü (Chomutov) 
VrSce (Nymburk) 
Vrutice (Litoraöfice) 
Vfeskovice (Pfe§tlce) 
V§ejany (Nymburk) 
VSemyslice (Kolodäje n. L.) 
VSenory (Zbraslav) 
Vsetln (ValaSsköMeziffCf) 
VSeradice { Hostomice) 
VSeruby (Klatovy) 
VSeruby (Kozolupy) 
VSestary (Hradec Krälovö) 
VSetaty (Kostelec n. L.) 
VSetaty (Rakovnik) 
Vtelno (Most) 
Vykäft (Pfistoupim) 
Vyklantlce (Pacov) 
Vyklice (Ostin. L.) 
V^rov (Közovä) 
Vysokä Pec (Pfibram) 
Vysokö Tfeböice 
(Podbofany) 

Vysokö Bfezno (Most) 
Vysokö M^to (LuZe) 
Vysokö Vesell 
(Nov^ BydZov) 

Vysok^ Chlumec (SedlCany) 
Vysok^ Ojezd (Beroun) 
Vysok^ Üjezd (Neveklov) 
Vyäehofovice (Pfistoupim) 
VYSKOV 164 

w 

Weekelsdorf (Nächod) 



Zäböhlice (Zbraslav) 
ZäblatI (Bohumln) 
ZäblatI (Vodftany) 
ZabruZany (Teplice) 
Zäbfeh (Osov) 
ZadnIChodov (Tachov) 
Zadnl StfltöZ 

(Mladä VoZice) 
Zädub (MariänskäLäzng) 



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Zahofany (DobflS) 
Zahofany (Litomöfice) 
Zahofany (Mllevsko) 
ZähofI (KutnäHora) 
ZähofI (Lu2e) 
ZähofI (MladäVo2Ice) 
ZähofI (PIsek) 
Zahrädka (LedeC n. S.] 
ZahrÄdka (Neveklov) 
ZaJeCI (HustopeCe) 
ZajeCov (Hofovice) 
Zäjezdec 

(Hefmanüv Mßstec) 
Zäkupy (Ceskä Llpa) 
ZölesI (PfeStice) 
ZaleSany (Kolln) 
Zalu2any (Bfeznice] 
Zälu2f (Most) 
Zdlu2f (Stod) 
Zämostl (Jiöin) 
Zdmrsk (Lu2e] 
Zarazice (Uhersk^ Ostroh) 
ZärybniCnä Lhota (Täbor) 
Zaflöany (Cöslav) 
Zösmuky (Kolin) 
Zastävka (IvanCice) 
Zövada (FryStöt n. O.) 
ZÄvlekov (Klatovy) 
ZbeCfn (Rakovnik) 
Zbenice (Bfeznice) 
Zbizuby (Uhllf. Janovice) 
Zborov (Ceskö Budöjovice) 
Zborovice (Kromöfß) 
ZBRASLAV 165 
Zbraslav (Velkö Meziriöl) 
Zbraslavice (KutnäHora) 
ZbraSov (Hranice n. M.) 
Zbuch (N^fany) 
Zb^Sov (IvanCice) 
Zdebuzeves (Diviäov) 
Zdechovice (Pardublce) 
ZDERAZ 166 



Zdice (Hofovice) 
Zdikov (Vlmperk) 
Zdislavice (Vla§im) 
Zdounky (Kroböfl2) 
Zduchovice (Pflbram) 
ZejbiS (Hartmanice) 
Zhof (KutnäHora) 
Zhof (Milevsko) 
ZhüM (Hartmanice) 
Zimof (Ostin. L.) 
Zimof (ÜStök) 
Zlechov (Uhersk6Hradi§t6] 
Zlln (Uhersk6Hradi§t6) 
Zliv (Hlubokän. Vit.) 
Zlonice (Slan^) 
Zionln (Kostlec n. L.) 
Zlosyft (Postfi2fn) 

ZNOJMO 167 

ZruC n. S. (Dolnl Kralovice] 

ZruC (Plzeft) 

Zubfl (Vala§ske Mezifiöi) 

Zvöstov (Votice) 

Zvöstovice (GolCßv Jenikov) 

Zvikov (Cesk6 Budöjovice) 

Zvikovskä PodhradI (Pisek) 

Zvolenov (Sträinice) 



2abokliky (2atec) 
2abovfesky (Brno) 
2äky (Cäslav) 
2alany (Teplice) 
Zalhostice (Litomöfice) 

2AMBERK 168 
2andov (Ceskä Llpa) 
2andov (Läznö Kyn2vart) 
2andov ( Uhllf skö Janovice) 
2äravice (Pardubice) 
2aro§ice (Dambofice) 
2ATEC 169 
2dänice (Dambofice) 



2dänice (KoUn) 
2dänice (Uhersk^ Ostroh) 
2där (Boskovice) 
2där (Jesenice) 
2d'är (Kadafi) 
2där n. S. ( Velkö MeziflCf) 
2därnä (Boskovice) 
2dlrec (Chotöbof ) 
2elenice (Plzeil) 
2ebräk (Hofovice) 
2ehui1 (MöstecKrälovö) 
2ehu§ice (Cäslav) 
2eleÖ (MÖcholupy) 
2elea (SobSslav) 
2elechovice (Lovosice) 
2ele§ice (Dolnl Kounice) 
2eletava (TelC) 
2eletice (Znojmo) 
2eleznä (Möcholupy) 
2eleznä Ruda (N^rsko) 
2elezn^Brod (Turnov) 
2eliv (Humpolec) 
2ellzy (Radouft) 
2eravice (Bzenec) 
2ernoseky (Lovosice) 
2erotice (Znojmo) 
2etelice (Dambofice) 
2idenice (Brno) 
2idlochovice ( Pohof elice ) 
2idnöves (MladäBoleslav) 
2ihle (Jesenice) 
2ihobce (SuSice) 
2ichovice (SuSice) 
2ilina (UnhoSt) 
2irec (Dvür Krälovö n. L.) 
2irovnice (HornlCerekev) 
2itenice (Litomöfice) 
2ltkovä (Uhersk^Brod) 
2ivanice (Pardubice) 
2ivotice (Cesk^TöSIn) 
2LUTICE 170 
2umberk (Hefmanöv Möstec) 






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44 






CZECHOSLOVAKIA: RESEARCH BY MAIL 




Very few sources for Czechoslovak genealogical research are available outside of Czechoslovakla. 
The Family History Library has not microfilmed any records in the archives of Czechoslbvakia but 
does have the 1869 census of the former Hungarian county of Zemplen (now in the extreme eastern 
Corner Slovakia) AriMHBHHliliHHBBiHiBHHB^ These 

records were microfilmed in Hungary, Austria, and Germany. 

Despite these limitations. you cah be successful in researching your ancestors from 
Czechoslovakia. The Czechoslovak government has provided a way for research to be done by mail. 

Please note that recent changes in the government of Czechoslovakia may result in some minor 
changes in the procedures explained in this paper. 



RESEARCH BY MAIL 

All records of genealogical value in Czechoslovakia have been Consolidated. Records from before 
1900 are kept in State regional archives [atatni oblastni archlvy]. These records are accessible 
for ge nealogical re search bywnting to Czechoslovakia or by personally visiting the archives 
there. ■■ "^'" ' ■■'■'-—" '■ -•■— ^ — ----« -^ — •.--- 



.■ ■■■ Czechoslovakia consists of two republics. the Czech 

Republic and the Slovak Republic. In both republics the Ministry of the Interior and Environment 
is responsible for the administration of archives. Their archival administration departments 
process genealogical research requests. These same agencies can grant permission for you to Visit 
the archives in person. 



If your ancestor was from the area formerly 
governed by Austria (Bohemia. Moravia, Silesia). 
send your application directly to: 

Czech Ministry of Interior and Environment 

Archivni Spräva 

Dr. Milady Horäkove 133 

166 21 Praha 6 

Czechoslovakia 



If your ancestor was from the area formerly 
governed by Hungary (Slovakia), send your 
application directly to: 

Slovak Ministry of Interior and 

Environment 
Archivnä Spräva 
Krizkovä 7 
811 04 Bratislava 
Czechoslovakia 



The archival administration will erränge for searches of records (such as birth. marriage, and death 
registers) before 1900. They will send your request for research to the appropriate archive in 
Czechoslovakia. Qualified archival researchers there will do the actual research and they will 
send you a report of the research done. With rare exceptions. the only records available for 
genealogical research by mail are parish registers [matriky] of births. marriages. and deaths. 
üther records such as land records and census records exist and you can use them for research if 
you Visit the archives yourself , but they are difficult to access by writing. 

The Czechoslovak archival administration will report the results of their research in any of several 
ways. 

• You can get a detailed research report which gives the Information in a running commentary 

style. This method reports the process of the research and gives Information as found in the 
original records. The extracted Information is usually given in the language of the original 
record (German. Latin. Hungarian, Czech, or Slovak), but sometimes all Information is given 
in Czech or Slovak. The archival researchers^ive their comments in Czech or Slovak. 

• You can request that the Information be reporpd on genealogical forms. The advantage of this 

method is that many of the complications of Czech or Slovak grammar are eliminated. If you 
request this type of report, you must send with your request a sufficient suppIv of 
genealogical forms! A bilingual family group sheet is provided with this outline. You may 
make copies of this form and send them with your application, if you wish. 



• You can request transcriptions of the original records. These are word for word transcripts of 

the actual entries in the vital records in the original language. 

• You can request photocopies of the entries regarding your ancestors in the original records, but 

this Service may not be available in all cases. Generally with such a request you will receive 
only the photocopies with Information abolit the source but no commentary or transcriptlon. 
The price of photocopies is not available. 

• You can request that the Information be reporled on modern vital statistics forms. These are 

birth. marriage. and death certificates on the forms which are presently being used in 
Czechoslovakia. The certificate forms are printed in Czech or Slovak. 

The archival administration also offers a new Service. You can now request heraldic research. For 
this Service you must explain the details of your request in a letter to the archival administration. 



The more current records (those after 1900) are at local national committee [närodni vybor] 
Offices. For Vital Statistics certificates after 1900 you must writß to. the embassy of the 
Czechoslovak Republic in your country. If you live in the United States the address would be: 

Embassy of the Czechoslovak Republic 

Consular Division 

3900 Linnean Avenue, N.W. 

Washington, D.C. 20008 

The Information found will be recorded on certificates. These are certificates of birth, marriage, 
and death written in Czech or Slovak on the forms which are presently being used in 
Czechoslovakia. 



SPECIFIC INFORMATION NEEDED 

The success of your genealogical research depends on the accuracy of the Information you 
provide. Please provide any and all Information that could help identify the person you are 
searching for. You must furnish certain basic Information in order for the research to begin. You 
must know specif ically where your ancestor was from. Vital records were kept on a local basis in 
Czechoslovakia. Genealogical research cannot be done unless you provide the exact place of birth 
or marriage of your ancestor. 

Place: You must thoroughly identify the place in Czechoslovakia where your ancestor was born 
or married. This is very important since there are often many localities with the same 
place-name. You can identify a specific place by providing additional Information about it. 
such as the name of the post office, parish, or a nearby larger town. If you have an old 
Austrian or. Hungarian document, such as a birth certificate, passport, or residency 
certificate, send a photocopy of the document with your request. These will give clues to 
identify the correct place. The archival researchers can often solve Problems involving 
misspelled or non-Czechoslovak place-names if you provide sufficient extra Information. If 
the Problem is too complex. it may be necessary to get expert help before writing. The 
Family History Library can send you a list of professional researchers accredited for 
Czechoslovakia. 

Please note that the city of Prague [Praha] was divided into many sub-divisions, each with 
several parishes. If your research involves the city of Prague. you must provide more 
Information about what part of the city your ancestor lived in. including if possible the name 
of the parish. The most significant sections of the city were Stare Mesto. Nove Mesto. Mala 
Strana, Hradcany, Josef ov, Vysehrad, and Vinohrady. In addition. there are numerous outlying 
towns and villages which have been incorporated into the city of Prague. You should also 
reaüze that your ancestors may have simply referred to the city of Prague because it was 
better known than the actual nearby town they were born in. In such cases you will need to do 
more research in American sources and identify a specific town before you write. 



Date: You must provide the birth or marriage date of your ancestor. If you don't know the exact 
data, then give an approximate date. If the archival researchers do not find the Information 
you want for the date you provide, they will search records three years before and three years 
after that date. Try to provide the date your Czechoslovak ancestor was bom. If your 
ancestor was married before emigrating, it nnay be possible to start with the marriage date. 

Religion: Specify your ancestor*s religion. This is very helpful, especially if your ancestor was 
non-Catholic. 

WHAT TO EXPECT 

The old records of birth, marriage, and death are generally well preserved and the researchers 
usually have no difficulty locating the necessary records. Since the records are handwritten in 
several languages, the work can be time-consuming, especially when you do not provide exact 
dates. Often the researchers have a substantial backl% of genealogical research. It usually takes 
six months or longer for a reply. 

The results of the research can vary greatly.« Some lines can.be traced in detail back to the - 
seventeenth Century. In other cases, little can be done because clues leading to earlier ancestors 
do not appear in the records. 



EXPENSES 

No deposit is necessary. When the research is completed, the archival administration or 
Czechoslovak embassy will advise you of the research fee and request payment before sending you 
the report. Make your payment in the form of a bank draft (in dollars) which you can obtain at any 
bank. Make sure when you pay that you indicate any file or account number with your payment. 

The research fee is calculated on the basis of the difficulty of the research and the number of 
working hours. In your application for research be sure to specify a limit on research charges. It 
is not possible to estimate costs in advance. The fee is for the research done and not for the 
results. Sometimes a great deal of Information can be obtained in only a few hours of research; in 
other cases, the results of extensive and expensive research are very limited. 

RESEARCH APPLICATION FORMS 

The archival administration wants all genealogical research requests pn an application form, 
Copies of their application forms are provided on the foUowing pages. There are two different 
forms; 

• one to be sent to the Czechoslovak embassy an individual birth, marriage, or death 
certificate after 1900 

• another to be sent to the archival administration in Czechoslovakia for genealogical 
research in records before 1900 



Your application must be readable and your address clearly indicated. It is suggested that you fill 
out the application form with a typewriter or print all Information in capital letters, indicating all 
Information necessary to start the research. Keep your application simple. Request only one 
ancestral line at a time. Be sure to indicate whether you want Information on the brothers and 
sisters of your direct-line ancestors. If you make comments on the application form^eep them 
simple and to the point. You will increase your chances for success if you provide as much 
accurate Information as possible. 

Make a photocopy of the completed application and keep it for future reference so you can 
remember exactly what you requested and when. 

Copyright © 1989 by Corporation of the President of The Church of Jesus Christ of 

Latter-day Saints. All Rights Reserved. Printed in USA. 

The accompanying application forms and family group sheet are not copyrighted. 

Series EUR-CZE, No. 5. DMS. 

Reference Counter Edition. October 1990. DRAFT 



APPLICATION FOR INDIVIDUAL CERTIFICATE OF BIRTH, MARRIAGE, OR DEATH AFTER 1900 

iADOST O JEDNÜTLIVy V*PIS Z MATRIk PO ROKU 1900 



send to: 

Embassy of the Czechoslovak Republic * 

Consular Division 

3900 Linnean Avenue, N.W. 

Washington, D.C. 20008 

* 

If you live outside the United States send this request to the Czechoslovak embassy in your country, 



Oate: 



Reference/flle number of any prevlous correspondence w1th 
the Embassy:- _ . . .- ^ 



Requestor*s Name and Address: 



Name of person to be researched: 
Religion: 



(This is very helpful since the records of different religions were kept separately.) 



Indicate type of certificate requested and glve sufficlent Information to enable 
researchers to find the vital statlstics records: 

o BIRTH / Rodn:^ List 



Date of birth: 



Name of Father: 



(The date can be a close approximation.) 

Halden name of mother: 



^ 



Place of birth: 

(Further Identify the locality with the name of the county, the parish, 
or a nearby 1 arger town): 



a MARRIAGE / Oddacl-SobaSn^ List 
Date of marrlage: 



(The date can be a dose approximation.) 
Place of marrlage: 



Name of spouse: 



(Further Identify the locality with the name of the county, the parish, 
or a nearby 1 arger town): 



a DEATH / ömrtnl-ümrtn:^ List 
Date of death: 



Place of death: 



(Further Identify the locality with the name of the county, the parish, 
or a nearby 1 arger town): 



Additlonal Information about person to be researched: 



My Limit on Research Costs 1s: $. 



FATHER/Otec 



8 



Name/Jmöno 



where/kde 
where/kde 
where/kde 



Man2e1(ka) 



where/kde 
Prameny Informacl 



Name/Jm^no 



where/kde 



where/kde 
where/kde 



Man2el(ka) 



where/kde 
Pramer>y Informacl 



Name/Jmeno 



where/kde 
where/kde 
where/kde 



Man2e1(ka) 



where/kde 
Prameny Informacl . 



Name/Jmeno 

* 



where/kde 
where/kde 
where/kde 



Man2e1(ka) 



where/kde 
Prameny Informacl 



Name/Jmeno 

* 



where/kde 
where/kde 
where/kde 



Man2e1(ka) 



where/kde 
Prameny Informacl 



NOTHER/Natka 



sex/pohlavl 



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sex/pohlavl 



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sex/pohlavl 



datum 00 



sex/pohlav1 



datum 



sex/pohlavl 



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This form IS not copynghted. It ?s intended to be freely copied and used by all persons 
interested in Czechoslovak genealogical research. This notice must remain on all coples. 

Noven*>er 1989 - 1 i stopad/novenber 1989. 
Pravo rozmnozoväni neni vyhrazeno. Tento formulir muze byt volne rozmnozovin a uzivin za 
ucelem genealogickych badani v Öeskoslovensku. Tato poznSmka musi byt na kazdö kopii. 



HUSBAND /Mangel 

* where/kde 

^ where/kde 



Parents/RbdlCe 



Pramen Informad. 



t where/kde 

Pramen Informad i. 



Datum sfiatku 



where/kde 



Pramen Informad 

WIFE/ManXelka 

* where/kde 

^ where/kde 



Parents/RodUe 



Pramen Informad 

t where/kde 

Pramen Informad 



J1nä manSelstvi man^ela . 
Jinä man](e1stv1 man2e1ky 

CHILDREN/D«tl 



(Pro kazdi§ dalsi manzelstvt vyplnte jiny formulür) 



1 



Name/Jmeno 



sex/pohlavl 



where/kde 
where/kde 
where/kde 



Man2e1(ka) 



. datum 00 



where/kde 
Prameny Informad 



Name/Jmeno 



sex/pohlavl 



where/kde 
where/kde 



. where/kde 



Man2el(ka) 



datum 00 



where/kde 
Prameny informad 



Name/Jmeno 

* 



sex/pohlavl 



where/kde 
where/kde 
where/kde 



Man2el(ka) 



datum 00 



where/kde 
Prameny Informad 



This form ts not copyrighted/Privo rozmnozovini neni vyhrazeno. Nov€nt)er 1989 



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APPLICATION FOR GENEALOGICAL RESEARCH 
iADOST O GENEALOGICK* V^ZKUM pReD ROKEM 1900 



For Bohemlan or Moravian ancestors send to: For Slovak ancestors send to: 



Czech Ministry of Interlor and Environment 

Archlvni Spräva 

Dr. HHady Horäkov§ 133 

166 21 Praha 6 

Czechoslovakia 



Date/Datum: 



Requestor's Name and Address: 
Jmeno a adresa Sadatele: 



Slovak Ministry of Interlor and Environment 

Archlvnä Spräva 

Kr12kovä 7 

811 04 Bratislava 

Czechoslovakia 



Reference/Flle number of any prevlous correspondence 
with the Archlval Administration: 



I request you undertake famlly genealoglcal research based on the followlng Information: 
Zadäm o rodinny genealoglcky vyzkum na zäklad§ näsledujlcich Informacl: 

(Fill in as imjch accurate Information as possible. Themost important items are name, dates, and 
places. The clates can be close approximations. Places must be specific. To avoid confusion it is 
recarmended that you give. in addition to the village name, the name of the parish. district 
capital, or nearest large city.) k« . 

THE ANCESTOR 

• Name of ancestor/Jmeno pfedka: 

• Rel1g1on/Näbo2enstv1: • 



(This is very helpful since the records of different religions were kept separately.) 



BIRTH INFORMATION 



• Date of bIrth/Datum narozenl: 

• Place of bIrth/Mlsto narozenl: 



• Name of father/Jmeno otce: 



• Name of mother (ma1den)/Jmeno matky za svobodna: 



MARRIA6E INFORMATION (Information about a marriage in Czechoslovakia can be a starting point for research 

if you can give a date and place of marriage.) 

• Name of husband or wlfe/Jmeno maniela nebo manielky: 



• Date of^marrlage/Datum sftatku: 

• Place of marr1age/M1sto sftatku: 



APPLICATION FOR QENEALOQICAL RESEARCH BEFORE 1900 



FAMILY INFORMATION 



• Names of chlldren of the speclfied ancestor who were born before emigratlon: 
/Jm^na dgtl uveden§ho pfedka, kter6 se narodily pfed vystghovänim: 



Name/Jm^no: 



Date of b1rth 
/datum narozenl: 



Place/M1sto: 



Names of brothers and sisters of the spec1f1ed ancestor: 
/Jmena sourozencü uvedeneho pi^edka: 



Name/Jmeno: 



Date of birth 
/datum narozenl: 



Place/M1sto: 



SCOPE OF RESEARCH 

a Please provide birth dates of all brothers and sisters of d1rect-l1ne ancestors. 
Pros Im, vyhiedejte teJ narozenl v§ech sourozencü pMmJch pi^edkü. 



Please research direct-llne ancestors onl 
Proslm, vyhiedejte pouze pfedky pMmych linek. 



?Ä 



TYPE OF REPORT REQUESTED 

a Please report Information found In a detalled narratlve^style. ^^,^ • ^ ^^ ^^ ^^^, 
Proslm, zaznamenejte Informace ziskane vyzkumem podrobnö s vysvStllvkaml a udajl o pouzityc 
pramenech 

o Please report Information found on the enclosed genealoglcal forms. ^ , . . . . ,... . 
Proslm, zaznamenejte Informace ziskane v^^zkumem na pflloienych genealoglckych formulaflch, 
udanim pouSItj'cn pramenü. 

a I request complete transcriptlons of the original records. 
Zadäm doslovne op1sy zäznamu, s udänim pou21tych pramenü. 

a I request photocoples of the documents pertalning to my ancestors. 
Zadam fotokople zaznamü, s udanim pou21t:^ch pramenü. 

a I request extracts from the documents on Czechoslovak vital statlstics forms. 
Zadäm vypisy z matrik na matrlCnlch formuläi^lch, s udänim pouJItJ'ch pramenü. 



LIMIT 



My Limit on Research Costs 1s:/ Limit ceny: $. 



Signature: 



WmMMMMMmMSMm^^^^^^^^^^^^^^^mm^^Sm^^^Mm^^^^^m. 



Öesky üfad geodeticky a kartograficky 



KATALOG MAP 

pro hospodärskou vystavbu 



Geodetsky a kartograficky podnlk s.p.'^ 

Letenska 15 .^ ,.. ' ,^[ 

11800 Praha 1 ' 

Czoch and Slovak FR " ' 

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PRAHA 1986 



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\KLADNiMAPACSSR 1:10 000 

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I V6rZ6 

rmät: 63,0 x 47.0 (llchobänik; zäkladny v rozmezi 47,0 - 50.0 cm s rozdilem zäkladen t6ho2 mapovöho 

llstu Y hodnotö 0.4 mm^ v^§ka li^^^^ 
|jna:KCs9.- zalvo^sk""'"^^'^ " x^od^ innAo 

Ichnicky pfedpls: Instrukce pro tvorbu. obnovu a vydävänl Zäkladnl mapy CSSR 1 : 10 000 

(984221 1/85) 



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' ZÄKLADNi MAPA CSSR 1 : 10 000 

l.verzesroz§ifenymobsahem ..^^ 

formät-^30x47.0ciTi(lichobänlk:zäkIadnyvroz^^^^ 



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ho iistu V hodnotS 0.4 mm,vi?§l<a iichobg^nlka je 38,0 cm) 

cena:Kös9,- za.tvytisk 'xo^n. ^nf^r^f^ 

technicky predpis:1nstrukce pro Worbu. obnovu a vydävänl Zäl^adni mapy CSSR 1 : 10 000 

(9842211/85) 



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SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 






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Irmät: 63,0 x 47,0 (lichobönlk; zäkladny v rozmezi 47,0 - 50,0 cm s rozdilem zäkladen t6ho2 mapov6ho 

listu V hodnotg 0,4 mm, vySka lichob62nlka Je 38,0 cm) Vv 
na: Kös 9, - za 1 v^tisk . ' 

:hnicky predpis: Instrukce pro tvorbu, obnovu a vydäväni Zäkladnl mapy CSSR 1 : 10000 
(984221 1/85) . .; , ^^ .^ ,:'. 



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formät: 63,0 x 47,0 cm (lichobäznik; zäkladny v 
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ho lläii V hodnotö 6.0 mm, vySka iichob62^^^^ 

cena: KCs 9. - 23 1 vj^sk' 

technlck^ pfedpis: Instrukce pro Worbu, obnovu a vydäväni Zäkladnl mapy CSSR 1 : 200 000 

(984614 1-5; pfipravujese) ^ 



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formät: 63,0 x 47,0 cm (lichobäznik;zäkladnyvrozmezi 47,0 - 50,0cmsrozdllemzäklaclent6ho2mapöv6- 

^ ' ho listu V hodnotg 6,0 mm, vyäka lichoböznika je 38,0 cm) . • v V : v^^^V--';?^^^^^^^^>^^^^^^ 

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technicky pfedpis: Instrukce pro Norbu, obnovu a vydävänl Zäkladnl mapy CSSR 1 : 200 000 
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mät: rüzny, podle velikosti jednotlivych okresu 

a: dosud nestanovena j ' '. . . ' 

jinicky pfedpis: Instrukce pro tvorbu, obnovu a vydäväni Mapy okresü ÖSR 1 : 100 000 
(984615 1-5; pfipravuje se) 









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ia: dosud nestanovena 

|nnick# pfedpis: Instriikce pro Worbu. obnovu a vydävänl Mapy okresö ÖSR 1 : 100000 
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techniäcjS pfedpis: Instrukce pro tvorbu, obnovu a vydävänj Mapy krajü CSR V: 200 000 ^r v^j,.^^.^ 

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Kraj Severoöesky 

se sidlem v Üsti nad Labern 
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2 Däöin 

3 Chomutov 

4 Jablonec nad Nisou 



Kraj Vychodoöesk^ 

se sidlem v Hradci Krälol 
doli se na okresy 

1 Havliöküv Brod 

2 Hradec Krälove 

3 Chrudim 

4 Jiii'n 



MAPA SPRÄVNiHO ROZDELENI CSSR 1 ; 2 000 000 
formät: 42.0 X 26,0 cm 
cena: KCs 1,- za 1 v^tisk 



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[mät: 85,5 X 47,0 cm i' 
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Kraj Stredocesky 

se sidlem v Praze 
diili se nü okresy 

1 Beneäov 

2 Beroun 

3 Kladno 

4 Kolin 

5 Kutnä Hora 

6 Melnik 

7 MIadä Boleslav 

8 Nymburk 

9 Praha - vychod 

10 Praha - zäpad 

11 Pribram 

12 Rakovnik 



Kraje a okresy 
Ceske socialisticke republiky 



Kraj Jihocesky 

se sidlem v Ceskych Budejovicich 
d'jli se na oWresy 

1 Ceske Budejovice 

2 Cesky Krumlov 

3 Jindi^ichuv Hradec 

4 Peihfimov 



Kraj Zäpadoäesky 
se sidlem v Plzni 

deli se na okrösy 

1 Domaziice 

2 Cheb 

3 Karlovy Vary 

4 Klatovy 



Kraj Severocesky 

se sidlem v Üsti nad Labern 
d'Jli sf? nit okresy 

1 Ceska Lipa 

2 Döcin 

3 Chomutov 

4 Jablonec nad Nisou 



Kraj Vychodocesk 

se sidlem v Hradci Krälcl 
doli se nj okr»jsy 



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formät: 107,0x73,0 cm 
cena: KCs 4, - za 1 vytisk 






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KLAD LISTÜ ZÄKLADNiCH MAP STREDNl'CH MERJTEK v möfitku 1 : 500 000 
formät: 107,0x73,0 cm , . 
cena: KCs 4,- za 1 vytisk 



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2/ ZM 1:10 000 - " 13,- " 21,- « 



3/ ZM 1:25 000 - •» 13,- 



4/ PZM 1:25 000 - " 



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50 000 s dot.vy§k.niv.site-29,-Kc3 



50 000 3 dot.trig.bodfi 

cena 29,- K5s 
10/mZSJ 1:50 000 » 30,- Kcs 



11/ Silnicni napa 
1 : 50 000 " 

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29,- neb 51,- 



13/ Mapa okr.1:100 000 

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14/ Mapa kraje 1:200 000 

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15/ Mapa kiaja 1 :200 00 
silni6n£ cena 

1 6/ AM CSPR 1 : 500 000 

cena 
17/ Pyzicka mapa CSPR 
1:500 000 cena 

18/ Klad lista SMO-5 

1 :500 000 <^öna 



8,50 " 10,- 



23,-Kca 



19/ Klad lista ZM stf.mef. 

1:500 000 cena 5,50 " 

20/' Mapa SSJNS 

1:500 000 •• 21,-K2s 



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Western Czeclwslovakia front igi8 to the Munich Agreement {September jgj8) 




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Rychetskjr & CSFR Research; 

VöWKJrAWi^FN Matrikeln seit 1658, Archiv fuer Suedboehnen Tt^xn/Wittlngau 
Voläry} Taufbuch Folio 478 

1.12^.1773, Wallern N6 102 ^zJ^HVOZt){ 

Mathias Ftanz/ Matous Prantiiek; andre Kinder: Jan 18.10.1771, Maria Theresia 23.8.1776, Maria Magdalena 26.6.1779 

Mathias 19.12. 1781. Nach Jan sind alle rinder in Wallern geboren 
wohin die Eltern, Vater ein Mueller, hingezogen sind; Haus Nb. 102 

Vater; Mathias MULIiR, Buerger aus Wallern 

Weyen als KINDBRMAUBR 



- — 1 



Tawfbuch folio 307 

31.1.1755 (koennte eventuell als 17^ gelesen werden;) 

Maria 

Vater; Wenzel/Vaclav KINDEPMANN 

Mutter; Magdalena, beide Buerger von Wallern 

TrauLBigsbuch, folio 111 

26.6. 1770 

Mathias MIII£R/MII2^, ortansaessig aber stammend von Hintring/Zahovzdi 

Maria HNDEBMANN aus Wallern (lateinische Eintragung; •'mit Bewilligung des 

Sterbebuch unzugaenglich, beim Buchbinder, aber im Index 2 x Maria Miller 
26.11.1809 / folio 83 
29.3.1814 /folio 93 



ZEUttVA /SAINAÜ, Matrikeln seit 1664 

Taufbuch, folio 272 

26.8.1751 

Mathias 

Vater: Christian/Tristan MTUIR, Uhtertan und Heger des Riersten Schwarzenberg 

Mitter :Maria, beide wohnhaft in Hintring/ZaJxjvzdf^ (nun bedeckt van groessten Stausee Boehnens und El-Werk Lipno. 

PRACHAnCE/PRACHATTCE, Matrikeln seit 1632 (im Moment ael teste Matrikeln im Prozess des verfilmens) 

Taaifbuch, folio 494 

7.2.1745 

Mathias Josef 

Vater; Johann ANDEPIE, aus TESOVICE 

Hitter; Magdalena 

Taufbuch, folio 100 
11.12.1697 

ThORBS 

Vater; Georgiu^ ANDERLE 
Mutter: Sofie/Zofie 

Un Prachatice mehr als 20 Doerfer; Mathias Josef gebeert zum Dorf TESOVICE; Anderles erscheinen sonst noch in lEPTAC 
Aber auch; 

VOLAFY;Taufbach, folio 610 

6.3.1751 

Josef ANDBRLE; Eltern Georg/Jlri & Margareta 



Rychetäqr & CSFS Research; 

« 

VÜlAKTArtHIRN Matrikeln seit 1658, Archiv fuer Suedboehnen Trebon/Wittingau 
ttyi Jaufbuch Folio 478 

1,12.1773, Wallern Nö 102 

Mathias Franz/ Matous Franti&k; andre Kinder: Jan 18.10.1771, Maria Theresia 7.3.8.1776, Maria Magdalena 26.6.1779 

Mathias 19.12. 1781. Nach Jan sind alle Kinder in Wallern geboren 

wohin die Eltern, Vater ein Mueller, hingezogen sind; Haus N6. 102 
Vater; Mathias MÜLLER, Buerg^ aus Wallern 

Mttter; Maria (tschechische Unterlagen lesen ihren Maedchennamen als KINCHERMACHER, Wteyen als 



Taufbuch folio 307 

31.1.1755 (koennte eventuell als 1744 gelesen werden;) 

Maria 

Vater; Wenzel/Vaclav KINDERMÄNN 

Mutter; Magdalena, beide Buerger von Wallern 

Trauungsbuch, folio 111 

26.6. 1770 

Mathias MILLER/MIIMR, ortansaessig aber stanmend von Hintring/Zahovzdi 

Maria KINDERMÄNN aus Wallern (lateinische Eintragung; •'mit Sfewilligung des Vikariatsamtes in Prachatioe") 



Sterbebuch unzugaenglich, beim Buchbinder, aber im Index 2 x ffaria Miller 
26.11.1809 / folio 83 
29.3.1814 /folio 93 

JeLNAVA /SADMJ, Matrikeln seit 1664 

Taufbuch, folio 272 

26.8.1751 

Mathias 

Vater: Chris tian/Kris tan MILLER, IMtertan und Heger des Riersten Schwarzeriberg 

JÄitterrMaria, beide wohnhaft in Hintring/Zahovzdi (nun bedeckt vom groessten Stausee Boehmens und El-Werk Lipno. 

raACHAnCE/PRACHATICE, Matrikeln seit 1632 (im Moment aelteste Matrikeln im Prozess des verf ilmens) 

Taufbuch, folio 494 

7.2.1745 

Mathias Josef 

Vater; Johann ANDERLE, aus TESOVCCE 

Mutter; Magdalena 

Taufbuch, folio 100 

11.12.1697 

Thomas 

Vater; Georgius ANDERLE 

Mutter: Sofie/Zofie 

lin Prachatice mehr als 20 Doerfer; Mathias Josef gebeert zum Dorf TE90VICE; Anderles erscheinen sonst noch in LEPTa5 
Aber auch; 

VÖLARy;Taufbuch, folio 610 
6.3.1751 

Josef ANDERLE; Eltern Georg/Jiri & Margareta 



Rydietslgr & CSFR Research; 

VölABYAWLUKN Matrikeln seit 1658, Archiv fuer Suedboehnen Tr*on/Wittingau 
Volary; Taufbuch Folio 478 

1.12.1773, Wallern Nb 102 

Mathias Franz/ Matous Frantiiek; andre Kinder: Jan 18.10.1771, Maria TTeresia 23.8.1776, Maria Magdalena 26.6.1779 

Mathias 19.12. 1781. Nach Jan sind alle Kinder in Wallern gebore 
wohin die Eltern, Vater ein Mueller, hingezogen sind; Haus Nb. 102 

Vater; Mathias MÜUER, Buerger aus Wallern 

Hitter; Maria (tschechische ttiterlagen lesen ihren Maedchennamen als KINCHHRMACHER, W^yen all 



«iw'iij»:^ 



Taufbuch folio 307 

31.1.1755 (koennte eventuell als 1744 gelesen werden;) 

Maria 

Vater; Wenzel/Vaclav KINDESMANN 

Mutter; Magdalena, beide Buerger von Wallern 

Ttauungsbuch, folio 111 

26.6. 1770 

Mathias imim/tillJm., ortansaessig aber stanmend von Hintring/Zahovzdi 

Maria KEMDEIWANN aus Wallern (lateinische Eintragung; "mit Bewilligung des 

Sterbebuch unzugaenglich, beim Buchbinder, aber im Index 2 x Maria Miller 
26.11.1809 / folio 83 
29.3.1814 /folio 93 



ZEimVA /SAUMU, Matrikeln seit 1664 

Taufbuch, folio 272 

26.8.1751 

Mathias 

Vater: Christian/Rristan MTllZR, Uhtertan und Heger des Riersten SchwarzGfÜÄrg 

J*itter:Maria, beide wohnhaft in Hintring/Zi^wfvzd? (nun bedeckt von groessten Stausee Boehnens und El-Werk Lipno. 

PRACHAnCE/reACHAnCE, Matrikeln seit 1632 (im Moment aelteste Matrikeln im Prozess des verf ilmens) 

Taufbuch, folio ^9^» 

7.2.1745 

Mathias Josef 

Vater; Johann ANDEItti:, aus TESOVICE 

Mutter; Magdalena 

Taufbuch, folio 100 

11.12.1697 

IhonBS 

Vater; Georgiu^ ANDERI£ 

Mutter: Sofie/Zofie 

Un Prachatice mehr als 20 Doerfer; Mathias Josef gebeert zum Dorf TESOVICE; Anderles erscheinen sonst noch in LEPTAC 
Aber auch; 

Vra^inr;Taufbuch, folio 610 

6.3.1751 

Josef ANDERLE; Eltern Georg/Jiri & Margareta 



Ryd»tsky & CSra Research; 

VOMTOTAlALLERN Matrikeln seit 1658, Archiv ftier Suedboehnen Trebon/Wittingau 
Volary; Taufbuch Folio 478 

1.12.1773, Wallem No 102 

Mathias Franz/ Matous Frantiiek; andre Kinder: Jan 18.10.1771, Maria Ther^ia 23.8.1776, Maria Magdalena 26.6.1779 

Mathias 19.12. 1781. Nach Jan sind alle Kinder in Wallem geboren 
wohin die Eltern, Vater ein Mueller, hingezogen sind; Haus N6. 102 

Vater; Mathias MÜLUSR, Buerger aus Wallem 

Hitter; Maria (tschechische Unterlagen lesen ihren Maedchennamen als KINCHEIWACRro, W^yen als KINDEBMAUER 

Taufbuch folio 307 

31.1.1755 (koennte eventuell als 17^ gelesen werden;) 

Maria 

Vater; WenzelA^aclav KINDERMANN 

Flitter; Magdalena, beide Buerger von Wallem 

TrauLBigsbuch, folio 111 

26.6. 1770 

Mathias MILLBR/MI12JER, ortansaessig aber stamnend von Hintring/Zahovzdi 

Maria KINDERMANN aus Wallem (lateinische Eintragung; •'mit Bewilligung des Vikariatsamtes in Prachatice") 

Sterbebuch unzugaenglich, beim Buchbinder, aber im Index 2 x Maria Miller 
26.11.1809 / folio 83 
29.3.1814 /folio 93 

• 

TELHkVk /SALNAÜ, Matrikeln seit 1664 

Taufbuch, folio 272 

26.8.1751 

Mathias 

Vater: Christ ian/Kris tan MILLIR, üitertan und Heger des Fbersten Schwarzenberg 

HitterrMaria, beide wohnhaft in Hintring/ZsJiovzdf^ (nun bedeckt van groessten Stausee Boehnens und El-Werk Lipno. 

PRACHAnCE/PRACHAnCE, Matrikeln seit 1632 (im Moment aelteste Matrikeln im Prozess des verfilmens) 

Taufbuch, folio 494 

7.2.1745 

Mathias Josef 

Vater; Johann ANDERLE, aus TESOVICE 

Mutter; Magdalena 

Taufbuch, folio 100 

11.12.1697 

Thomas 

Vater; Georgiu^ ANDERID 

Mutter: Sofie/Zofie 

Un Prachatice mehr als 20 Doerfer; Mathias Josef gebeert zum Dorf TESOVICE; Anderles erscheinen sonst noch in LEPTAC 
Aber auch; 

VOIARY; Taufbuch, folio 610 

6.3.1751 

Josef ANDERLE; Eltem Georg/Jiri & Margareta 



Embassy of the Czech and Slovak 

Federal Republic 

Ottawa 



Dear Mr.Kanta, 



Kingston, 5.5.1991 



nevertheless\^IlSpSJfLS*;K""^-''*""J*®^^ "f^*"^^^ '^®*^ "o^ understand Czech,! 
oTr%^\th"cotai^^^^^^^^ -elved a si^ila^ notification 



requested. 



Enclosed please find Can $ money Orders for the sums of $ 57 and $ 10 as 



BratisUv;, InH on w tl'^tV ** ^l^i^time that I have never written to the archives in 
nnJ nf i!^ *?^ oV^ }°. ^^^ °^^ ^" P'^aQ"« and that the research I have asked for dooc 
üflt pertain to Slovakia at all, but was located in NOVY-Jir.TN MnPAyf /^ ^^'^ **°®' 

Orders wil/Sr?e?unde5°"'' '""^ '°'* °' ''''''^' ''''" ^^^"^'"^^ ' ^rust that my money- 

k« 4. ]"^^i®!lf °^ ""^ ^^^ disability concerning understandina vour lanauaap t wnniH 
be mögt qratfifui for a very brief rösume of the content of the coZnicatiSn if Till 
possible and your time permitting. conroumcation, it at all 

In anticipation of the material forwarded from the CSFR. 
very sincerely Yours, 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont. 
K7K 4S6 

1-613-545-0127 



/ 



l ' 



) 



Dear Sirs, Kingston, 15.4.1991 

Flease accept mjr most sincere thanks for taking the tiotfcle to xerox portions of the 
••RITIHB GBOSWPHISCH-STATISTrsCHES UEXIOON*'; I understand the entries also contain deroographics which I would 
appreciate to be included; also axryr page i^ich explains keys and abbreviations ! 



3i; >r«ciM] 



/Melk, 



FRIEBEK (FRYDEK) 



Nieder-Oesterreich (Louer Austria) 
Maehren C^fa'raNria) 



Maehren 



GTIOMIR 



HINIRINB (Z&ovEdb 



KLOGSDQRFi 



4ffi loi^ciii]: 



( KLOKOOOV/KLM:OC210W) 



HOCHWAUD (HÜKVALOT) 



J 



lEIPNIK (Lipnik nad Becvou) 
LEPIä6 



Boehnen (Bohemia) 



Maehren 



Maehren 



Maehren 



Boehmen 



LOJA / GOnSDÖRF 
LOSAU / Ebersdorf 



Nieder-Oesterreich 



Nieder-Oesterreich 



MÄRIA-TAEERL 



Nieder-Oesterreich 



MUNECHRETTH /Ostrong 



MmKNAI 



/ 



NAGY-CSEPCSEN 



NEÜ-TTTSCHEIN (N6vy-Jic6i) 



Nieder-Oesterreich 



Slovakei (Slovakia) 



Slovakei 



Mahren 



PETENY 
HmAFN 



Slovakei ? Ungarn ? (Hungary) 



Nieder-Oesterreich 



raACHATTTZ (Prachatice) 
SAINAU (Zelnava) 



Boelmen 



Boelmsn 



SA^f90NHAZA 



SZIRAK 



SZÜGY 



SZT.MEKLOS 



TESCHEN 



TESOVICE 



WÄLLERN (Volary) 



lÄigam 

Uigam 

Uigam 

Slovakei 

Schlesien (Silesia) 

Boelmen 

Boehnen 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont. 
KTK^iSe 
Canada 
l-«13-545-0127 




r»..i 



1 



Dr.Ladislav Novy 

Consulate General of the CSFR 

1305 Pine Ave W 

Montreal Quebec 

H3G 1B2 



Dear Mr. Novy, 



Kingston, July 31, 1991 



Since we already have talked over the phone once, I take the liberty ofr addressing 
you again for easier Communications. 

I deduct from the letter of Consul Pospisilova, 18.7.91 and from the return of my 
cheque for $ 62, that this demand of yours was an error, a duplication of a previous bill 
which I had already paid and that you had no further material for me from the CSFR 
archives; in this case I must point out to you that the second cheque demanded at the same 
time, payable to your Office and sent on to you to the amount of $ 8-, should also be 
refunded ! ! ! ! 

Very sincerely yours, 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont. 
K7K 4S6 



1-613-545-0127 



Statni oblastni aixdiiv v Bme 
Zerotinovo nam. 3-5 
662 12 Brno 
Tchechoslovakei 



George Vladar 
685 Victroria 
KiDgston^Qnt.KTK 4S6 
Canada 



Sehr geehrte Herren, 



23.12.1990 



Darf ich Sie bitten mir mit einer Aiiskunft zu helfen, gedacht fuer einen Versuch eine Familienchronik 
zusanmsnzustellen. 

Am 3.11.1896 lief ein Gesuch meines juedischen Grossvaters, JOSEF BIHFr.T.PR , wDhrihaft in Teschen , damals 
Oestereichisch-Schlesien, aufgestellt von einem Dr.Klucky, daselbst, bei Ihnen ein. 

Mir sind die genauen Gruende dafuer unbekannt, aber es handelte sich um eine Namensbestaetigung , die fuer 
seine vorgesehene Hochzeit, im Dezember 1886/Jaenner 1887, in Novy-Jicin, notwendig war. 

Die Dauer der Uberfruefung und Erledigung dieses Gesuches war auf einen Zeitraun von 4 Ifochen vorgesehen; 
die Wichtigkeit dieses Documents liegt fuer mich darin, dass diese Bestaetigung sowohl seinen Geburtsort, wie auch 
seinen Lebenslauf, ebenso die Namen und Iferkunft seiner Eltern, aufzeichnen wuerde. 

Ich bin mir bewusst wie zeitraubend und schwierig solche Nachforschungen sind und bin mehr also gerne 
bereit fuer was immer Spesen und Honorare, sogar im Voraus, aufzukomnen. 

Mit bestem Dank, 
Hochachtungsvoll , 



George Vladar 



BRIEFC 



Statni tistxedni archiv 
Miladjr Horakove 133 
160 00 Praha 6 
Tschechoslovakei 

Sehr geehrte Herren, 



Gearge Vladar 
685 Victoria 
Kingston Ont.KTK 4S6 
Canada 

23.12.1990 



Darf ich Sie bitten mir mit Nachforschungen ueber meine juedischen Grosseltem, zwecks Zusaninen- 
stellung einer Familienchronik zu helfen. 

l);ueber die Eheschliessung, Dezenter 1886 /Jaenner 1887 (hoechstwahrscheinlich nach dem 15.12 ) in 
NÖVY-JICIN; die Namen sind 

. 

JOSEF BIHELLER & MARIE T^iL ; sie ansaessig in Novy Jicin, er in in Teschen,oesterreichisch Schlesien, 
heute Ciescyn, Polen ) 

Sein Geburtsdatun ist 13.1.1846 , aber ich weiss nichts ueber seine Familie, seine Herkunft, ausser 
dass er in Lipnik nad Becvou (Leipnik), angeblich in die Schule gegangen ist. Es ist anzunehmen dass 
diese Eheeintragung seinen Geburtsort, den Namen seiner Eltern und deren Herkunft aufzeigen wuerde und 
dass ich dann an Hand dessen weitere Nachforschungen aiibahnen koennte. 

2);ueber die Familie meiner Grossmutter, Namens PERL , weiss ich nur folgendes: 

Vater: ABRAHAM PERL , Besitzer einer Schafwollwaren-Fabrik in NOVY JICIN ; 

geboren ; zwischen circa 1815-1825; eventuell in KLOCOCOV u Pribor (KLOGSDORF bei Freiberg), 
da alte Brief dies als Familienursprung angeben. 

gestorben : circa 1875, angeblich Vergiftung nach Beruehrung der Wolle eines kranken Schafes. 



2 Ehen ; die erste mit der Mutter meiner Grossmutter und 7 anderen Kindern, circa 1850; 

die zweite, eventuell nach Geburt des letzten Kindes, Tod der Mutter, circa 1870/72 

7 Kinder : genaue Geburtsdaten nur von zweien; Geburtsort wahrscheinlich Nbvy Jicin. 



Max: 

Johann; 

Auguste: 

Marie; 

Clara; 

Ignaz 

Ludwig: 



geb. circa 1852 (spaeterer Beruf, Bergwerksingenieur) 

geb. circa 1855 (spaeterer Beruf, Doktor in Eoznov p.Radjostem) 

geb. circa 1858 (verheiratet mit Heinrich Krasny in Ostrava [Maerisch-Ostrau] ) 

geb. 20.5.1861 (verheirate mit Josef Biheller,Dez./Jaen. 1886/87 ) 

geb. circa 1864 

geb. 15.9.1868 

geb. circa 1870/72 



Schulung : angeblich auch in Lipnik nad Becvou (Leipnik) 

Waere es moeglich diese verschiedenen Daten zu vergewissem, besonders da die Geburten von Maria Perl 
und Ignaz Perl datenmaessi^ genau sind; diese Geburtseintragungen rauessten Auskunft ueber Abraham Perl und seine 
Frau geben. 

Koennte man ausser diesen Matrikeln auch Grundbuecher, Steuerregister, Gewerberegister, 
Conscriptionsboegen, Fremdenprotdcolle usw. ,usw. heranziehen ? 

Ich bin mir bewusst wie zeitraubend und schwierig diese Nachforschungen sind und selbstverstaendlich 
bereit saantliche Spesen und Honorare, damit verbunden, auch im Voraus zu begleichen. 

Mit meinem besten Dank, 

Hochachtungsvoll , 



George Vladar 



BRIEF B2 



T/ 



Ylastimila Hamackova 
Statni Zidovske Muzeum v Praze 
110 00 Praha l,Jachyniova 3 
Ozechoslovakia 

Sehr geehrte Frau Hamackova, 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston, Ont.rTK 4S6 
Canada 

30.12.1990 



Zum Anfang moechte ich mich wieder entschuldigen dass ich nicht an Sie in Ihrer Landessprache schreiben 
kann denn dadurch entstehen Missverstaendnisse; erlauben Sie mir einige Punkte anzufuehren. 

1): Meinen besten Dank fuer Ihr Schreiben vom 18. 12 .und die freundliche Uebersendung der Photokopie des 
•Tieipnik "Abschnittes. 

Selbstverstaendlich konnte ich aus Dr.Sadeks Brief ersehen dass die Matrikeln nicht bei Ihnen 
aufliegen; alles was ich mir erhoffte durch meine Gesuche an das Archiv von Prag und Novy-Jicin an Ihr tfcseum zu 
schicken war einzig und allein "Rjersprache", also eine Art "Liaison" zwischen zwei staatlichen Stellen.Der Grund 
dafuer war: 

2): dass ich aus eigener Erfahrung weiss dass z.B.das Archiv in Prag nicht auf Gesuche reagiert, denn mein 
Brief an diese Stelle vom 22.Jaenner 1990 (!!!!) bleibt bis heute unbeantwortet. Ich habe mich deshalb nun mit einer 
Privatperson in der CSR in Verbundung gesetzt und hoffe dadurch endlich etwas zu erreichen. 

3) rabgesehen von dem obrigen hoffe ich doch mich nochmals an Sie wenden zu koennen,da doch die 
Moeglichkeit von Rescherschen mit einer oeff entlichen Stelle wie der Ihren, dem Publikum erlaubt sein sollte! 

In einem Artikel ueber genealogische Forschungen in der CSR wird folgendes Buch (siehe Beilage) 
besorrfers gelobt; da es von einem Ihrer Mitarbeiter, K.Dolista ,verfasst ist kann ich nur annömen dass ihre Bibliothek 
dies besitzt und Sie bitten fuer mich nachzusehen ob darin etwas ueber KLOKOCOV bei Pribor (KLOGSDÖRF bei Preiberg) 
aufscheint, ebenso ueber TESCHEN ,iin frueheren oesterreichischen Schlesien.Wie Sie ja wissen wurde diese Stadt nach 1918 
geteilt und besteht nun aus C.Tesin und Cieszyn. 

Ich waere ueberhaiqpt sehr interessiert ueber was immer Sie haben moegen ueber die Geschichte der 
juedischen Bevoelkerung im ehemanHigen oester. Schlesien , welches doch nun einverleibt ist mit Maehren.Ich weiss nicht 
ob Hugo Gold auch das alte Schlesien in seinem Band fuehrt. Falls K.Dolista noch zusaeztlich ueber Nbvy-Jicin schreibt 
waehre ich Ihnen auch dafuer sehr dankbar. 

Bitte lassen Sie mich wissen was ich Ihnen dann fuer sowohl Porto wie auch Photokcpien schulde. 

Schon im Voraus mit bestem Dank, 
Hochachtungsvoll , 



George Vladar 



Qkresni archiv v Tfovein Jicine 
Slovanska ul.3 
741 00 Novy Jicin 
Tschechoslovakei 

Sehr geehrte Herren, 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston Ont.KTK 4S6 
Canada 

23.12.1990 



Darf ich Sie bitten wir ndt Nachforschungen ueber meine juedischen Grosseltem, zwecks Zusammen- 
stellung einer Familienchronik zu helfen. 

l);ueber die Eheschliessung, Dezember 1886 /Jaenner 1887 (hoechstwahrscheinlich nach dem 15.12 ) in 
NDlVY-sJICIN; die Namsn sind 

JOSEF BIHELLER & MARIE PERL ; sie ansaessig in Nbyy Jicüi, er in in Teschen,oesterreichisch Schlesien, 
heute Ciescyn, Polen ) 

Sein Geburtsdatijn ist 13.1.1846 , aber ich weiss nichts ueber seine Familie, seine Herkunft, ausser 
dass er in Lipnik nad Becvou (Leipnik), angeblich in die Schule gegangen ist. Es ist anzunelmen dass 
diese Eheeintragung seinen Geburtsort, den Namen seiner Eltern und deren Herkunft aufzeigen wuerde und 
dass ich dann an Hand dessen weitere Nachforschungen anbahnen koennte. 

2);ueber die Familie meiner Grossmutter,Namens PERL , weiss ich nur folgendes: 

Vater: ABRAHAM PERL , Besitzer einer Schafwollwaren-Fabrik in NÖVY JICIN ; 

geboren : zwischen circa 1815-1825; eventuell in KLOOOCOV u Pribor (KLOGSDORF bei Preiberg), 
da alte Brief dies als Familienursprung angeben. 

gestorben ; circa 1875, angeblich Vergiftung nach Beruehrung der Wolle eines kranken Schafes. 

2 Ehen ; die erste mit der Mutter meiner Grossmutter und 7 anderen Kindern, circa 1850; 

die zweite, eventuell nach Geburt des letzten Kindes, Tod der Mutter, circa 1870/72 

7 Kinder : genaue Geburtsdaten nur von zweien; Geburtsort wahrscheinlich Novy Jicin. 



Max: 

Johann: 

Auguste: 

Marie: 

Clara: 

Ignaz 

Ludwig: 



geb. circa 1852 (spaeterer Beruf, Bergwerksingenieur) 

geb. circa 1855 (spaeterer Beruf, Doktor in Roznov p.Radjostem) 

geb. circa 1858 (verheiratet mit Heinrich Krasny in Ostrava [Maerisch-Ostrau] ) 

geb. 20.5.1861 (verheirate mit Josef Biheller,Dez./Jaen. 1886/87 ) 

geb. circa 1864 

geb. 15.9.1868 

geb. circa 1870/72 



Schulung : angeblich auch in Lipnik nad Becvou (Leipnik) 

Waere es moeglich diese verschiedenen Daten zu vergewissem, besonders da die Geburten von Maria Perl 
und Ignaz Perl datenmaessig genau sind; diese Geburtseintragungen muessten Auskunft ueber Abraham Perl und seine 
Frau geben. 

Koennte man ausser diesen Matrikeln auch Grundbuecher, Steuerregister, Gewerberegister, 
Canscripticnsboegen, Fremdenprotokolle usw., usw. heranziehen ? 

Ich bin mir bewusst wie zeitraubend und schwierig diese Nachforschungen sind und selbstverstaendlich 
bereit saemtliche Sp)esen und Honorare, damit verbunden, auch im Voraus zu begleichen. 

Mit meinem besten Dank, 

Hochachtungsvoll , 



George Vladar 



BRIEF Bl 



Archivni Sprava 
Trida Obrancu Miru 133 
160 000 Praha 6 
Czechoslovaki a 

Dear Sirs/ 



George Vladar 
685 Victoria 
Kingston /Ont. K7K 4S6 
Canada 

22.1.1990 



The"Dioezesanarchiv St.Poelten"/Austria/gave me your adress in view of which 
Office in the CSSR I could direct an inquiry to in order to obtain church recordS/pertaining 
to my ancesters. 

I would be inost grateful to you if you could find a way to let me have the 
following Information; 



PRACaiATICE; 



TO search in the birth registry for the birth of my great-great 

grandfather JOSEPH ANDERLE /Vho died in Austria in 1819 in 

his 76th year;in his death-certificate his parents are listed as 

as Johann Anderle and Magdalena nee Humpoletz f rom Pragatitz 

(vhich surely must be Prachatice)in Bohemia. 

Therefore the birth of Joseph Anderle must be in either 1743 nr 1744, 

It would also be of great value to me if in the marriage section of the 
records the marriage of Johann Anderle with Magdalena Humploletz could 
be ascertained.as well as the record of their death in the death-rolls. 



VOLARY: 



To search in the birth-registry for the birth of my great great 
grandfather MATHIAS MIMLER (also spelled MÜLLER or MILLER )who died in 
Austria in 1840 /aged 68 years;his parents were Mathias Miller and 
Maria Anna nee Kindermann from Wallern (Volary) in Bohemia . This would place 
Mathias Muehler's iun. birth in the vears 1772 to 1773 . 



Again it would be of great value to me to have the marriage of Mathias 
Miller with Maria Anna Kindermann ascertained in the marriage registry ras 
well/if at all possible^also their death in the death rolls.(They were 
still listed as alive in their son 's marriage entry in 1806). 

I must apologize for not being able to adress you in your own language/alas;should 
you wish to reply in Czech I shall be able to have this translated;I can also read German. 

Any help you can render me in this matter would be most grateful ly received ; 
naturally I am more than willing to prepay any fees or expenses.I am also enclosing^together 
with a reply envelope^an international reply coupon to refund postal costs. 

With many thankS/beforehand 

Yojurs very sincerely. 




George Vladar 








^^^V/4^ 



Qkresni archiv v Nbvem Jicine 
Slovanska ul.3 
741 00 Nbvy Jicin 
Tchechoslovakia 

Sehr geehrte Fferren, 



George Vladar 
685 Victoria 
Kings ton, Qnt.KTK 4S6 
Canada 

5.11.1990 



Darf ich Sie bitten mir bei Nachforschungen ueber meine juedischen Grosseltem zu helfen. 

l);die Eheschliessung fand im Dezember 1886 (wahrscheinlich nach dem 15.12) / Jaenner 1887 in 
NOVY-JICIN statt;die Namen sind: 

JOSEF BIHELLER und MARIE PERL ;sie ansaessig in Neutitschein, er in Teschen (heute Ciescyn, Polen) 

Sein Geburtsdatum 13,1. 1846 , aber ich weiss nichts ueber seine Familie, seine Herkunft, ausser dass er 
in I^ipnik (Lipnik nad Becvou) angeblich in die Schule gegangen ist. Es ist anzunehmen dass diese 
Eheeintragung den Namen seiner Eltern und Geburtsort aufzeigen wuerde und dass ich dann an Ifand dessen 
weitere Nachforschungen anbahnen koennte. 

2);ueber die Familie meiner Grossrautter,PERL weiss ich folgendes; 

Vater ; ABRAHAM PERL, Besitzer einer Schafwollwarenbfabrik in Nbvy-Jicin ; 

Geboren zwischen 1815-1825; eventuell in KLOGSDQRF (Klokocov) bei Preiberg (Pribor),da alte 
Briefe dies als Familienursprung angeben. 

Gestorben circa 1875,angeblich Vergiftung durch ein krankes Tier. 

2 Ehen;die erste,mit der Mutter der 7 Kinder,circa 1850; 

die zweite, eventuell nach Geburt des letzten Kindes, Tod der Mutter nachher, circa 1870/72 

7 Kinder; 

Max: geboren circa 1852 (spaeter Bergwerksingenieur) 

Johann: geb. circa 1855 (spaeter Doktor in Roznov p.Radhostem) 

Auguste: geb. circa 1858 (verheiratet mit Heinrich Yxasny in Maer.Ostrau ) 

Marie: geb. 20.5.1861 

Clara: geb. circa 1864 

Ignaz: geb. 15.9.1868 

Ludwig: geb. circa 1870/72 

Schule: angeblich auch in LipniJk nad Becvou. 

Waere es moeglich diese verschiedenen Daten genauer festzulegen,beziehungsweise die exacten Daten von Marie Perl und 
Ignaz Perl zu bestaetigen?Ausser Matrikeln koennte man Grundbuecher,Gewerberegister,Conscriptionsboegen,Pr€mlenproto- 
kolle,usw heranziehen? ;koennten Sie mir bitte raten was fuer noch andere Wege ich diesbezueglich untemetmen koennte? 

Ich bin mir natuerlich bewusst wie zeitraubend und schwierig solche Forschungen sind und bin mehr als gerne bereit 
fuer was iimaere Spesen und Honorare sogar im Voraus aufzukommen. 

Sollten Sie von Privatfirmen wissen die solche Nachforschungen an Ort und Stelle untemehnen,waere ich Ihnen sehr 
dankbar. 

Hochachtungsvoll , 



George Vladar 




1"^ 

VN 



ehr geehrter Herr Vladar! 



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fS 




jOank für'^Ihr liebes Schreiben , wir sind ungewollt in Kontakt geraten, 
•^ch behindere Ihre Fähigkeit sich Kontakte und gleichzeitig Verbindun- 
gen zu merken. ch war genau so, bewundert, doch seit meiner Krankheiten 
hat sicri cer Allgemeinzustand verschlimm.ert. V^eiss nicht, ob sich die ^ 
Operc^tionen, feeinbrüche , oder das Alter zu verantworten hat? Vch meine, 
mein Alleinsein^' habe oftmals, wochenlang die Eingangstür hermethisch 
verschlOo:-.en, d, h, , ich verlasi^e rneinr: V/oij'.ung nicht, \i/enn mal gar 
nichts zuT.Q e. sen zu f^^use ist, muss heraus. Auf cie l^^rage, ob es mir ^'ie 
gefällt, n^n, hat gar nichts mit Antisemitismus zu tun, ist überall. 



■v> 



Es gi^ü ^^ij^ G^'t i^ ^^- l!schechei , relativ, mein Mann war 22 ""ah^e Kul- 
tusvorsteher in ^rlau( Örlova), heute lebt KEIN Jude in diesem rt. 




m 



Der ^rt hatte 16. 000 Einwohner, heute ca !ht^OO.OOÜ ( Einhundert Tau.^end) 
Personen, -^a ich 2x jährlicn dahin reise, kenne Niemcanden, denn die Pers 
m.eines Alters leben nicht, oc.er ich ^-.ehe sie nicht, habe paar t)ekannte. 
Wenn Gott es Mill,-jeise in 3 \ochen hin. Mein älterer Sohn ist gerade 
Denver, vorher in ^ncouver. Komm.t in 6 Sagen. Mor,' en fahre auf 2 ^'age 
nacti Aachen, es sind ca 35 Minuten, icti liebe die Buben sehr. Hif^r hob.: 
eine 13 jähr. Enkelin, hdtte vor paar Mon. Bath- Mitzv/ah. Sie besucht 
die engl. Schule. -^ebe hier unsicher aus verschied, gründen, dies macht 
m.ich sehi- unzufrieden, es wäre zu kompliziert, darüber zu berichten. 
Mus:-:, es ausstehen. W^ei SS nicht, o^'-ö icn Ihnen schrieb, dasr; mein ^\.nn 66j. -v 
alt war, als '-.ir her kamen, fleissig, arbeitssam und bis :^§xx 79 ^chre 
arbeitete. Mit 83 verstarb er. 

Nun, zu unseren alten Schreibgrüncien. Ihre Pa milie bestana aus vielen 
Perc.onen, das ist je-, unser Unglück, es existieren paar menschen, alles \i- 
ist tot und der Ursprung ist ^eirt schl anc , ich weiss es ..ehr wohl, komme 



aucn immer "se'cirr vergnü-^'^t her zurück, oDzwar ich heute NIGHT m::hr in *rar 



lebeo mti^chte. -^s sind nichx mehr meine Kin- er, sie leben ihr -^eber, 



r 
ich 



will gar nicht daran denken.'' Loc'ti cier Kinc er -wegen sind wir weg. i^ein 
^^z^x\Ti konnte dort nicht mehr leben^und musste warten, bi ;-5 mc-,n uns v.eg 
liess, als er 65 ^ . war, Rentner . ich hatte einen wunderbciren Mann und 
so ist meine Vergan.y nh' it, die Heimat, hatte Glück, weil mein^^ Muxter 
zu-:leicn mit meinem ^Manne stcirb m\\k. zwir mix 96 Jahren, ein gr.'seres 
Glück konnte mir Gott nicht scnenker., m^r^ine Mutter v:,r enorm klug. Un- 
längst, iC'.: hchlaie sehr schlecht, stan.. ich cMz, unc ;.chrieb einen vlrtikel 
über meine Muxter. '^»'ir waren cias gnuze leben zu.^ammen, auch in Theresien- 
stadt. Mein b-"^uder lebt in Sydney, v-ill korimen, leider isc er krank und 
lei^.et, C A. Er ist ein grossartiger mensch, ein ^eil meines leides ' 
Gott sei ^i\n\i bin ich viil herum gereist , jede M^^^glichkeit, zu meiner _ 

Mutter hatte immer eine Pflegerin, die letzten 8 ^ahre . Sie haben recht, 
Slezak war aus Schunberg, wie nett, wa.. Sie Alles wi.sen. mein Vater stu- 
dierte Jura in Vien, da er von 10 iCinuern stammte, verdiente er in V.ien /^ 
geld m.it Musik, geige_j^ aIs er Anwalt in ^ch .nberg wa^, unterstützte er /4^. 
eine Operextcnbühne. s gastierten Wiil^. ]?orst( Jude), auch rer Slezak, " , 
viele ^ek:.i.i.te , er liid, die Gäste ein, ich eriiinere mich, ich erinnere 
mich an ^skar Strauss" '/ einmal noch leben, eh^es vorbei, ^'^iy^^^^^P.^:''^ lieben. | 
enke nach an cen Operextentenor. Pause — %{A^ IXJAi/ iWi ; O^ ^^^ llW^^f_ 



Da ich au(?h 



Ohr musikalisch bin, nahto mich mein Vater mit. x), 



'1 .s 



ich Alles, leider nicht, was gtrstern \sar,- Bitte sein Sie nicht b 



wei 



o o 



dass ich dies schreibe 



ich scr^rieb noch vor 2 Jr h:-en 



<j 



se 



ssante Artikel, seit meinen krankheiten , leider k 



sehr intere- 



anm 



fall 



s es Sie in- 



teres.^i' rt, et'W'as über meine Mutter und Meine veriol^iun^ zu erfahren 
sende gerne meinen Artikel. Bin froh, da ich se 



Enkelkinder, zwar in ciie jüd 



hr bemängle, daso meine 



über die Vergan^'cnheit haben, es koi'nnx dciher 



eligion gehen, doch v.enig Im 



die Jugena informiert, die Deutschen inte2:^essiert es kc 
nur >.ut leben. Al^o soiieü uit- Kinuer exv.as r^.-nauer Alle 



orma tio nen 
dass man in Schulen weni/^ 



Hum 



sie VvOllen 



CJ 



vvi 






en 



Ich 



i. C 4, 



verstehe, dass Sie ohne I^teresbe an Europa leben, doch ich seh 
es da ist, sonst v/üssten Sie nicht Alles i^iber Ihre v^^^c^^^^G^^^^e^it i "^ch 
be^wuncere es. Lei(,er leoe ich liUR in ..er ergan^^enhei t , bin froh 
ich soviel v;eisb. Kit dem lesen ist es seh ieri,^::ei 
gend. habe ca lOüO Bücher meinem Sohn }:e^e'b 



fj 



r 



i a s 



t-j 



habe behalten, da;i ist ^.er r.anze Zw/ei 
kurz Alles, was wir zu 



denn es istanstren- 
en, doch MaiNE pers. Bücher 



\werfel,, Wsserm^^n 



ause hcitten, denn mei 



n 



i'i 



n, feuchtwanger 



n 



stens i-:>eine Literartur. Von ^eisen brachten v/ij- ^rsxe 
suchten wie Antiquariate o-uf. Icn hoffe, es geht Ihne 



-mn trnnsprirte er- 



n 



Vvichti/Aste, denn ic 



o 



ni' 



<- < 



tandi,^: Adres.-:ri strei 



Vw 



ne 



itni'-.' r Bücher, inmc 
gut, es ist das 
was mich auch 



sehr belastet 



Alles Liebe 




-/ 



■a 











164 



I I 



r 



I ■ 



UTO 2 Praha 

Dolezalova 




Dolezalovä Vera 5 Smfch. U Pa- 

lläfkyö 54 95 33 

Dolezalovä Vera 1 St.M^sto 

Kamzlkova 3 26 48 84 

Dolezalovä Vera 2 VIn. 

Lu^lckö 12 25 71 22 

Dolezalovä Vladislava 8 Stf(2kov 

Bfnova 534 858 86 1 1 

Dolezalovä Vlasta 4 Chodov 

MIkulova 157 4 79 35 37 

Dolezalovä Vlasta 4 KfC 

BystflGkö 517 42 98 96 3 
Dclezclovä Vlasta 4 Kr^Hef^l- 

leckä 956 a 43 53 27 

Dolezalovä Vlasta 10 Strähn. 

Vvk^^ftskä 1 1 781 27 50 

Dolezalovä Vlasta 2 Vin. 

Makarenkova 42 25 18 06 7 
Dolezalovä Vlastimlla 2 VIn. 

U tr;^nlce 6 25 17 86 3 

Dolezalovä Zdenka Liben Pl- 

vovarnickä 4 82 90 80 

Dolezalovä Ludmila 4 Nusle 

NuselskäM 43 66 76 

Dolezalovä Zdenka 4 Soofilovll 

HIavnl 2744 76 63 61 

Dolezalovä Zdenka 10 Strähn, 

Za poStou 13 77 51 26 

Dolezalovä Zdenka 10 VrS. 

Minskä 560 72 53 89 

Dolezalovl Bohuslav a 2ofie 

4 Modfany BarunCIna 459 

46 75 08 
Dolezel Alois arch. Ing. 8 Liben 

Noväkovych 19 82 17 42 2 
Dolezel Alois akad.maUf-atell^r 

10 Vln. Hrade§lnskä 1. 

25 07 35 

Dolezel Alois 10 Vr§. 28.ol'Jku 
56 73 79 82 6 

Dolezel Ant. 10 D.M^cholnnv K« 

§kolce 59 75 01 76 

Dolezel Ant. 5 Ko?.Desllnnovö 

8 5219005 

Dolezel Bedficti 2 VIn.Polskä 

56 27 33 58 

Dolezel Botiumll lnq.5 Smfch. 

Arbesovo näm. 12 54 19 01 4 
Dolezel Bohumll 1 Stra5n. Cer- 

nokostelcck^ 42 70 45 04 
Dolezel Bretlslav Inq. 10 Vr<. 

P.U-M lü4 73 13 07 



Dolezel Jos. 7 HoleS.Schnlrcho- 

va 17 80 21 89 

Dolezel Jos. JUÜ(. lOHostlvaf 

Vnov6 CtvrtI 16 75 69 17 
Dolezel Jos. 2 VIn. BudeCskä 

14 25 39 57 4 

Colezel Jos. 10 VIn. HradeSfn- 

skä 51 73 44 68 

Dolezel Jos. 2 Vin. W. Plecka 

58 25 46 13 

Dolezel Julius 7Hole§. 

Schnirchova 11 80 07 94 
Dolezel Kare! 7 Hole§. VelelrSnl 

11 80 14 28 

Dolezel Lad. 9 Homl PoCernIce 

Mozile5(2075 86 07 06 

Dolezel Lad. 2 N.M§sto Gorazdü- 

va IG 29 77 29 

Dolezel Lad. 3 VIn. Kourimskä 

6 73 79 49 4 

Dolezel Lad. 3 2l2kov Lu^Hova 

4 27 33 39 

Dolezel Lubornir Ing. 5 Ko5. 

Zdi^'.O'.-Aä 15 52 45 09 

Colezel Lubon^ir 1 St. Mösto 

V.^.r'5 21 231 68 86 

Dolezel Oldfich 6 Bfevnov 

Mlädc^e 6 35 37 94 3 

Dolezel Otakar Inq. 10 Vr5. 

Bulhirskä ?0 73 56 84 5 
Dolezel Pctr 4 Branlk Machovco - 

v'j 1275 46 39 27 2 

Dolezel Stanislav 8 Clmlce 

7^1'jvsvj 431 855 38 89 

Doiezel Svaloslav Inq.CSc. 10 

Strähn. Bkvoreck^ 1931 

70 21 80 

Dolezel Vratislav PhDr. 2 Vin. 

:V$ch3va 14 25 19 39 8 

Dolezel Zdenek 6 Dejv. Dejvickä 

19 32 20 47 

Dolezel Zdenek 4 Mlctile • 

Pfl trati 1233 42 65 20 

Dolezel Zdenek 6 Stfe§. 

Sküpova 9 . 35 76 14 

r'oiezalovä Alena 5 Motol - 

Pod Hoo^oikou 4 52 00 32 
Dolezelovä Antonie 6 Stfe§. 

U 5.baterie 7 35 38 65 4 
Dolezelovä Dana 7 Hole§. 

Osadnf 45 , 38 27 53 5 

Dolezelovä Helena 10 Strähn. 

Mu'<afov3k^ 38 781 14 19 
DolPZ?lovälvanaMUDf.7Biib^neC 

M.iJKral. :)^^to•J 37 23 06 
Dolezelovä Larisa Inq. G VoKov. 

Khd'-^n'ik^: 42 36 90 48 

Dolezelovä Lea Inq. 6 Vokov. 

\ PHiinvj C7 7 36 23 60 

Dolezelovä Marie lOVrS. Lenln- 

nrndskä IG 12 M 12 2 

Dolezelovä Mila ak.mallfka 3 Kar- 

l(n Sokolovskä 63 24 13 75 
Dolezelovä Niki 10 Vr?». 



> « 



»fi 



h 



74 56 61 



Doteiilovi Marie 3 VIn. Hradec - 

kä 4 74 09 16 

DoleziloväMilena 6 Trola 

Svldnlckä514 855 15 36 
DolQOpiatoväOlqaMUDr. 10 

Stra^n.Nad Primaskou 33 

781 08 69 
Dolhä Jana 4 Hä|e Rä^ova 633 

791 42 53 
Dolihal Bedrich 1 St.M&sto 

Rytifskä 22 22 43 89 

Dolina Jaroslav 5 Smfch. 

UNIkolajkv 18 54 62 54 

Dolinay Jos.orom.tech. 4 Nusle 

Na vvsledku 1/6 49 86 75 
Dolinay Mikutäs MUDr.VodICkova 
6 29 33 24 

Dolinek Jlfi 4 KrC Ruilnovskä 

1227 4719107 

Dolinek Pavel 10 Störboholy 

Sllbnä 200 70 32 44 

Dolinek Ferdinand 4 Podoll Na 

hfebonpch 11-764 43 59 41 1 
Dolinek Jos. Inq. 3 Zlzkov 

Kalininova 17 26 67 17 

Dolinek Mllos 7 Hole§.Übi;5ncu 

miru 56 37 42 38 

Dolinek Mllos 10 Zahradnl M$sto 

ZvDnkovä 3048 75 65 11 
Dolinek Vladimir 4 Nusle Anlala 

St;i!^k3 43 42 14 12 

Dolmkovä Karla 3 2l2kov 

Jf?5eniova 111 89 41 27 

Dolinkovä-BernaSkovä Miroslava 

akad. malllka 3 2l2kov 

Kalininova 17 26 67 17 

Dolinovä Cecilie 1.0 Stra§n. 

SeCskä 1875 781 51 53 

Dolinovä Ivana 7 Hole§. Janov- 

sk^ho 50 80 04 33 

Dolinovä Ruzena 4 Nusle 

Ja»om(rova41 43 98 34 3 
Dollnskv Ant.orof. 10 Zahradnf 

M§5tD SluneCnICDvä 23 

75 53 97 1 
Dollsta Fr. 6 BubeneC A.A.Zda- 

nova 27 ^ 32 74 96 

Oolista Jos. 10 Stra§n. Nad Pri- 
maskou 28 781 07 72 
Dollsta Zdenek 4 Branlk Udubu 

28 46 01 17 

Dolistovä Marie 2 N.Mösto JeCnä 

4 20 30 66 

Dolistovä Ruzena 8 Bohnico 

Mazurskä 519 855 96 06 

Dolivka Stanislav lOZahradnf 

M$sto lahodDvä 2704 

75 50 82 4 
Dolivkovä Jaroslava 3 Zizkov 

SevClkova9 27 18 92 6 

Dolkovä Marie 5 Ko§. üubrovnlc- 

k^ 1058 52 24 96 

Dollanskä Helena 8 LIbrfi 

StflJkovskä 8 82 66 81 

Dollanskv Theodor Cornnl^ilco 



Domäcf Hennfna J 
lovymdvorom 1 3| 

DomäCck Albert 
domo 11-528 

Domäcek Jifi 4 

1043 
DomäCek Petr 4 

Krhanlckä7l7 
Domä(ek Vladimi| 

Usadu379 
Domä5ek Vladimi| 

Slovlnskä 9 
Domäckovä Jlfini 

Moskevskä 70 
Domalip Ant. 9 L| 

14 
Domalip Eduard 

kä 851 
Domalip Mllos 4 

ho 697 
Domalip Vnclav 

v&tsk^ ^koly 1 
Domalip Vaclav 

Rur.kä 71 
Domalipovä Ludi 

St6tfnikä3:^n 
Doman Jan Ina. 

v6-Stvchove 16| 
Domänek Karel 

hrndskci 60 
DomaninskaLlhul 

St.MÄstnr>vbn4 
Domania Humbei 

Navr^til'wa 1 

Domania Vladlm] 
HIavni 2734 

Domanjovä Frlri 
Kub^nskö rev. 

Domänkovä Eva 
Mozambick.1 621 

Domanskä Kveta 



/; 



;3 



Domansky Eduar| 

Moläkova 574 

Domansky Fr. R| 

ho 758 
Domansky Jakul 

Na Provaznlcl 
Domansky Jaro! 

Na Provaznlcl 
Domansky Jascl 

sickä 770 
Domansky Ludvi| 

Podf-ialküu 8 
Domansky V.icii 

hiadi^kä 60 
Domansky Vlad| 

llco K prödolni 

Domanyovä üaqi 

Bnchcickova 4 
Domas Jaroslav] 

Dnnavalskö l/l 
Domas Miroslav 

'^..^ 1. HusI 16 
Domasova Jarinl 

H0»i\1teckc1 1 C 



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11 
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38 

60 

123. 



odd.kddr. a personälnf 



Wrobnf näm§stek 
ved.technik zävodu 
dlspeCInK 



25 Ö4 27 
25 62 37 
25 88 15 
25 29 01 



stfedlsko lehke automob.dopravy 

8 Libert Pod plynoiemem 



m 

17 37 



83 93 89 
83 13 68 
83 34 15 
83 13 69 
83 43 37 
83 41 91 

83 95 08 
83 92 17 
83 05 67 

' 83 16 57 

83 17 00.83 17 06 
83 17 08,33 17 17 
83 17 59. 83 17 62 
83 17 67,83 86 09 
83 82 69.83 83 00 

po IS.oohod.vrötTilce 

83 29 80 



vedouci 
dispeCln< 

garä2mistfl 
doprava 
provoz doprava 



doprava 
dflny 

'Sklad 

Ttianfll 



'stfedlsko tifU automob.dopravy 

provoz Praha-Ruzynö 

vedouci 32 57 00 

stfedlsko velkemechaiizact 
9 Liben JerdtxDva 
provoz velk^mechanizace 

83 90 86 

Cistfedna s provolenfm 216 

pOM>lb& tohoto Cfsla voite pflmo 
CIslo poboCky 

spolovalelka 216 IM 1 t 

spojuie: 

vedoücf 

dlspeeink.mi^tri ^ * . 

2ENA A MÖDA redakce 
1 St.Mesto Na pffkope 27 
üstredna * 26 46 41 

ved. redaktorka 26 1 1 87 

Sekretariat « 26 24 98 



kulturnf rubrika 



26 91 15 



2enske domovy viz Domovy pro 
svobodne pracujici 



2LD0VSKA NABQZEN$KA 




^ Maislova 18 
pfedseda- taiernnlk 

231 86 64 
sprdva hfbt'.ovö- üCtärna 

23189 96 
pfedseda - v^stnfk 231 09 5V 

kultovöodc. • kuchynö 

231 09 09 
hrbltov 3 l^iikov Nad vodovodem 
1 73 30 22 

Rada Üdovskych nibo2en$kypii 
d!l6MiXSyk 

1 St.M^sto Maislova 1 8 
tajemnik 23185 59 

Sekretariat 231 08 40 

2ldovske mjzeum vIz Muzea 

2IVN0STENSKÄ BANKA n. p. 

1 N.westo Na pMkODö 20 " 
i:'5trednar22 43 46.*26 33 41 



2 



IVOT STRANY 



pro mez Imfrstskö hovory 

,^ * 22 43 46 
po ured. hodln^h *22 43 46 
hospoddfskd spr'dva 26 02 83 
stavebnf technik 26 91 92 



Smenirna: 

1 St.Wösto 
Celetni 3 



\ 



«^ 



21 VOT STRANY redakce ' 

,3 2i2kov OlSanskd 1 

Sekretariat 26 81 09 

26 51 04 

zästuDce ^^fredaktora 

26 63 31 

odd.polilickoorqanlzaCni 

■oräce strany 26 29 7 1 

26 97 38 

odd.ideoloqle 26 93 37 

odd.stranick^ho TIzenl närodniho 
hospodäFstvi 26 92 48 

vylvarny redaktor 26 16 92 



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■1' 



perspektivni obor slaboproude elektrotechniky s moznostl 
ästavbovcho studia a ziskani USV- 

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ReditelStVI telekomunikäCI Praha prijme absolventy vysokych skoI,zejmena 
se zamerenim na slaboproudoü techniku. Nabizime präci v perspektivnirri 

oboru slaboproude technlky,v provoznic-h i fidici'ch slozkäch RT Praha. 



Informace poda odd. vychovy kadru RTP, 
Praha 3, Olsanska 3, tel. 714 2862 






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ifieditelstVI telekomunikacf Praha prijme vetsf pocet chlapcü do ucebm'ho 
oboru 04712 spojovy mechanik s odbornym zamerenim pro sdelovaci site. 



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BMiko <Ma. SchlMlca), Frcttag, den 29. Jlaocr 1029 



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• mar an» MmvciWhtifl ^«c M^niitif^ Jiel 
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i^fii 3tMtrs m t^liitino. ariHifK ftrufHcryit^ bfi 
fMim f(»|le» tStr ttll^ niemoK bf 011(1 bicfor i'o< 
liuKi «MtfrM (ifirorbrn. tomimon ober binfltpnolfr 
ilMl. ftfldfiiiio »bcf ^RuManr.. fli?imihtioii unb 
f«|4;tiMf#rtfr«n4. fhilaiitt:copir o^cr Cpfrr füt 
kiiWff lifbtMftnb»: ailrf (Hdif inun^cn b^r IraMri 
M iftMM^« »iffH^fit. bK jfbod: nifnioU bcn 
MlKm tMfttIrr uwicrfi 5fB(ii«ii<( «*iititr|lcii lenn* 
Ifli IiH m •mtxm ^wm)it\:m rftonlfrl hcn?6t 
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M v^llm. Titk in ^•> ll<irc 9fKubticin unff 
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i0«Mi<ni ^«r.aniMnns nnb ioroUtfi^l^r* SRntcrio 
:ti«tt«. t»^in»9«litijd^fr Iriktnerfi nnb noliiNioIrm 
^Twmkfn lon 94|lcrn. «enc ^brcn bflKtnAcn bic 
mmiAliAc «MclH^Nft. unter ^ett«i >nb ^cid)0er 
Mn üeÜiHrl ti^ Hn nrner liipu* ^rniit;. ber bas 
^»fitfben beHimiNt nnb letui. 

trt ^litnisiiin« iH «*in Kinb bieder <(pod}: ^c 
cHittMor fit ifin Unsiianfiipttnr unb Winf '^nt 
MlMiftenrni. Derolniion ^ei jübiiilkn l'r 
brn». inner (iritHirn unb ;HltjreH'n VotenKN. ^ur 
«rlbfnnti bff^ in ;ieiieln iKt^(niv*be«cn Volles unb 
Ni ««nK« IRmMbrit. bciü» iii bie treibrnbc Arnft 
frt ti«nt«tn4en ^bec. Jim iWrvirtlidkr bjefer Abee 
»nrbc ber notioiMl beM||tf Ictl bcs fubtfd'.^'n t^o( 
In. rernimtirfl ^nr^ bie vomHildK Crftanijd 
tion Tuk iM feine S(clontiattor.«4|eiellfd9ft ^ur 
llebeffMoMti nniie^ nntcfbrüdler ^nben no6 t^n^ 
M^kiM. leiiie fWUntkrorifdbe >Hitnt«on. bie iitf) 
Ift Imien nnb liotletbemben nnnimmt. lein Rul 
lirrerein mr flerbretlnnn P9n UnfflAruna nnb tBif 
\fn bie fioniilikbr Crgantintion iH nnb inuh 
Um: bie Metmirile be* ti^ entvitf^Hnbfn 3toQt(S 
in fnitiiiM nnb bef Infaiiil bet ^Imaiffame bei 
>bnibett in bct Kitlnt^; He lil b^e bnr^ Üioft 
»nb WHwH benrfeve lle«ieninf| bet nm Selbftan« 
ti|M nnb ;|fe«ril liMciiben «olle«. «Me ainnf' 
<<«M einer Int^en Hcfteniim ««HiiiMi. ba« !!•» 
Wft 9f«tff in bie eifrwn ^nbe Mi ne^cn. ift bie 
22S|tbe bff MMiHtWr« CtfanilottM. Unb cfk 
vMM« cinr» fürfrrft ge«ennb«r fHnem 3tnalf 
Mf iito >be. inrninM iebe: ncHonnlfäblenbe. 
*( trtmiber nnf 9i4 )n «rbmcn 

Cb bie linniHtWe CigcnifcScn :hre f fl:4)t 
Ml nfftH. Itii bier nt*l nnt^tfnM verben. VeH* 
(L?*^ ilt bie Ainft unb «c^f eine« jeben 
«<f>^ Mr AeCamtfeiHnnii nrb Unitrenauni) frincr 



Mll ÜHKe bie frnunote rttoh'.ngifi. trau 
Utebin. n^e tWaPtiilnbrnnfl ber 9l6g' 
^_^ ^ ^ InfbtM. olne nifltbe«intff(he l^ercd) 
2^ Wr tftoilft. 9enn i%r vnllt. iH et fein «4^ 

Ä'*^.»« M« «Otto. Ct il«nbtr «n ku inbi> 
^•J, Jute bem tünU i tt#niten fktJl ber Jeit. 
■^ *F^*» 0iit^ l4«lfn feinen Minben unb 
y j ' frg ii^lNf «rHr bfc «iifift^ gtb i(. 
J jy^* ^t «ib bm Ibi. %m •wl )n gefieit. 
^ ^^'^^ ^ •nrnbünn ^ bin 9«n gtleff. nn 

nf%cftfn ti« ^iH»r n« bruifiten 



Boykott liidlfcbcr Arbeit 



fDotid^u* ^^11 ber crtmtitiuita interpellierten 
bic Jubiläen Tcpiitifrlfn «v-non N> *i<ont'>tt» bor 
iftbijiten Arbeit feitcnr. oer •t.vHIi(t:rii flomtcr unb 
Unternebmungcn Tr •'Gnfl^f >ti Ivriai.cl. über 
litHemotild.e (fntlaiiiniqcn iu^l•(<uM ^rbr tor .l^^ Hn 
geitelllrr aus bnt itaotlid:en »Nobnlrn ^^n N'n fl^or 
l^auer lobatfnluitcn aiarrn * or b(r Hllonjpolifie 
run0 über tauirn^ juMimv '^'rloiier ItejdMi^iql. beu 
te ift bort fein oiiMi^cr ^^u^c iir^utieffni. i^on fru 
\nt ongeftelltrn U){) jiirtid;cn lahr.t.irbciKrn in 
IBilno finb bfulo blofe SO bi\'\:>^i\u\i. ^n <»*>rDbn3, 
■»0 früher 95* .. ber laoatoibiMtei AiiNm nxaren. 
beträgt beute ber t^ro)«:!iliati ^er jubifd^ii Ürbeitci 
n>eni9cr als 30. ilboiro idScdit iit ba» t^erbältni3 
in ben ^{apbtagrubcn l;l^ .Uaffinerieii in 9ori){ta0 
unb trohobncv C^n •^ö»»lbB> fonf ber t^roiertlon 
bei jübiKtcn Urbcitoi roii 50 auf 10. in rrobo 
biK< ron 60 auf JO Um eine J>Qnbl)obe für bic 
reifere ^lerbranqun^ in^lii^er ^tbcit .^u bcfoni 
ir.en, virb jeltt loii ^l'l! ü^n manuellen 4 bettern 
bie Henntni* ber polnüd.N! rpruifte in 3Bort »mb 
3d;rift J^cfor^.•ll. Tab . umIV boi coiflcfd^ricbcnt 
„ifiomen" con ber A.Uuii$bire!tion rorgenommen, 
bie reine ^Billtur a:aIio:i unb initcmatild) jübijdie 
Arbeiter MiTd;fallcn Uih! 3« "liefen bot ber iBo 
ievobe in einer amt|id)e:i SKitteilung crflört. baf; 
iubtf^e lierar^te in 'Voten nidtt anqejtelli verben 
türfen. ^n ier»d)iei>enen :in:tlidKP ^rteitsoermitt 

IDerf einci^ 'l«olter unb an büdjnem meni(!)H(6(n 
3treben. 1 

Tic £d;n>ierii9tciten xaie*: at'>R. grüber oU 
man 1 orcu»geieben lalle. Ilielo iSnttou|d>ungen 
inufiten n>ir über uns» .«riehen laÜcn. 3ie zermürbten 
unjeic Mraft unb iKmnit^n .mtcre t'eijiiingeit tiber 
ber ft>laube an ba^ t^ieln^en unicri-s UOerfes fonntc 
uns nid>t genommen »ert.en. Jiur er fubrte bie jü 
bilie 3ugenb in bie Reiben >cs Jionismus. an bie 
Hibeifsfront in *Va|ailina. idjiif bie erHen «irunb 
lagen bes iid| cntontfelnben 3iaates. 

tiefer (^»laube broDt. uns rerloren \n ge^n. 
Nörgler unb 1Rief)mad)er iulHcn iid). in ber iRaste. 
obfetticer fWurteiler unb mit bii ^iene freunb-j 
f4aft|id)er 5{atgeber. re^pfiid;tct. ben .^iontitifdKn 
..arönmern" einen Kubel iolten ^ajfers über ben; 
Hopf .^u fd^utten. fie )u ernudjtem. HW nur Vfen- ' 
M<n. bie niemals .)ioniilijdi gefublt ^ben, fonbe^n 
aiM^ SRänner. bie oft in ben coibcrjten Itci^n |n 
finben finb. für lioniHÜ^ 5^««>* H'«*«» »nb Dp« 
fet bringen, ȟr fie gleid)t b:r Jionismus einem 
oUr. lieben. 5t leibungsltüd, bns man ni^t ablegen 
»tli, felbit n>enn es nid)t mcbr orärmt. <t\n Zo- 
buMbobu iKrrf^ in ibrin J^öpfen unb florftellun | 
gen. Äleinmütig genM>rbei;. »udKn fie bie onberen yi 
fi^ iKrofc^u^iel^, jud^eu ^Hunbesgenofien i^rer. 

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fliidjje unb Heren ^ajejiob Tedaration, fBo^ 

len nnb «anbaUfeilfd;en iinb für fie 3i)mbole bes 
Jionismus gcvorben. tie geiHigc «Ifimilalijn. g^ 
gen bie wir fAmpfen muffen, fd^reitcf mit Ifiefen 
f^citten perMrfs unb ijt ieW« ^nn um md»ts bef» 
fer. Min fie fi« IHnter einem tlfeubonafionolifnms 
ncrbirft. t)ie ifofimg «♦«b 6«««* »^ ^»' ^• 
«fiiecMiig bes 9ol«rt bur^ Erneuerung bes <»ei 
Ites iH alt (kberfTAffige. unbc^nemc S^^^rnng ob^ 

tetcgf wrboi. gnt fir f«««ft« ^«»r? . w 

ftcbf«i|kcttng Mibe polilittes Gtetfenpfetb. 

^ne in Vcr iibi^en bMiefiM^ft ncrwirfTt^ in 



lungsämtern oirb ben jübifdKü ^Arbeitern offen ge 
lagt, bab ibre Vbjtammung ein ^inbemis für ihre 
Uniiellung bilbe. 

lecbt aif M(t 

fQarfdHiu. 3n ber Zi^ina ber «nbgeiro*nniii 
fion bes oeim agriff nad) ber ^ebe tti Vgrarmini 
fters ber Vbgeorbnete gel Um <{titad»biitbi ba« 
fDort unb erinnerte ben SKmijier bcran^ bofi er, 
mbem er. vie er fagle. alle Kategorien ber in ber 
Sgiarreform interefjierten Bürger befriebigi. ein«» 
Kategorie, bie 3"^^" (!<>") unb gor Dergeflen ^t 
Xie 3uben erbfben Vnfprud^. bafi man fie bei ber 
^tftenrertcilunq entipre^enb terudfiditigt ber 
Xrang ber ^\uben ,^ur ^otötifiunt) in ber i'anbpirt 
fdMft entfpringt bem Sebü»jnis ;,ur ftormalifierjnq 
i^ics l*ebens. „IBir luerben." iogie 5'|lii. ,,oni 
rielcn anberen Berufen binousgoitoHen beftolb mnfi 
uns bie 5Rdg|i<^fett gegeben o>erben. aufs Ifonb p 
tommen. 9e[onbers iit bieje Sxa^i in Cftgalijien 
alut. Vit jübiidKn 3**^ii^^ ^^•^- ftü^rcn Jront 
follaten forbern ebenfalls t'anb." Hbg. ^Ker be 
rübrte bie Sroge bier üustrodnunq ber IRtnsfei 
Rümpfe unb nnberlegfe bie ünu^unue. bob t'olen 
nid)t über genug freie iiitt oerfüqt. um oudf bie 
iäbi|d)en fBünfdK .)u befrieöi^en. 



»erben. Ter Hainpf b.s '{.soniere in t^ol'ittino 
um bobe notioimle und .MtMiio:iiJK Jielc ab mote 
rialitttid-,er Hlaiienpaitduluti^inu» geftenipcit. tit 
cd;affung eines ^ubcnitaiit«*s als rinbifd>e Irou 
merei be.Ki<bnet. HWt. all« i<l^un^•liU- bes Jionis 
imis, bie uns beilig iinb. r-ie fiii un«^ ^ie 3ecle bes 
Jic*.iimus bebeuten. Pirji.ri. bon».'.ellijierl. ent^ 

beiligt. 

3abic|ang bat man ruUg bieten lenben.uH to« 
tenlos 5ugeiebcn. nid^ts rütirte fid). um ben «kitt 
ber Jeritörung aus unjerea 'Keihen \n treiben, iti 
ner leer laufenben 5Wajd>ine :«lid) bi»* voniitifoK fW* 
toeÄunfl- 3» 3orflen um tcn 'Hiftag rergofi man 
bos fKorgen. i>ergch inaa Ma^^nngspuntt nnb Jiel, 
^orm unb 3i^balt. 

geute iteben nnr ror .incr neuen 9b4t> im 
Jionismus. Vit v^rioeiterun,. ber 3en«fb «g»ncn 
ftelft ben Vufbau "Paldttinas aut neue «»runblngen. 
SRenfdjen, bie ben <^iil \s Jionismus able^nm, 
voflen ben t^läftinoaufbau fdrbern. bif fof^nil«« 
forif4Kn Vuftoben bes 3iont^mus unKtllfl^ct. Vir 
fftnnen ibre SRitorbeit immerbin begrüben. 3ie «• 
leidstem uns bie £aH uitb »eroen |id)erli^ nnt 
auiib flHftig nöberfommen. Tie 3eel( unb ber MI 
bes Jionismus aber bleibt unb mu| bos Aleinob 
bleiben, bos n^r |u beiM^ren unb ju bef4i|en |t' 
ben. 311 bas vir uns mit nienuinbein teilen Onnen. 
Diefen (fteift |u erb«|ten unb (ortlMPfltnit«, * »«• 
fcre rome^fte «ufgobe. Um biefe )■ efffillrii, mV* 
fai mir glauben. unerMfltterli^ on bie ^rmirf- 
ti^ung u n f e r e s Jiontfmns glouben. 



Jm 9ii|p«^fleftog in SM«^ «Wj«^ 
fcits bei ymUh ««nb »on teij» X fiM« 
in bebrdif^r Sfi**». Wr n^n lUw miilMW 
ans bem t^eutf^n ins ^bfiif^e ibeftnpi 



BIELITZ-BIALA 

(Bielsko - Biala) 



Bruchschniffe aus vergangenen Zeiten 



von 

Elijahu Miron 



ISRAEL . 1973 



6272^8 



87 



- 181 - 



VORWORT 



Bewusst unserer Verantwortung, widmen wir uns der schweren 
Aufgabe die Erinnerung an die jüdischen Gemeinden Bielitz - Biala 
zu verewigen. 

Wir überreichen dieses Buch den früheren Mitgliedern 
dieser Gemeinden, welche durch ihr Wirken und Schaffen ein Zeit- • 
bild jüdischen Gemeinschaftslebens geprägt haben. 

Die tatkräfte Hilfe einer kleinen Gruppe ermöglichte es 
einen längst gehegten Gedanken zu verwirklichen und das Buch 
herauszugeben. 

Dem Herausgeber stand nur ein beschränktes schriftliches 
Quellenmaterial zu Verfügung und so war er vorwiegend auf Erin- 
nerungen von Zeit- und Schicksalsgenossen angewiesen. Leider 
konnte auch dieses Informationsmaterial nicht voll ausgeschöpft 
werden, da im Laufe der Jahre eine Reihe von Persönlichkeiten, 
die im Mittelpunkte der Geschehenisse standen, verstorben sind. 
Wir danken allen Institutionen und Personen, die durch Rat und 
Tat, moralisch und finanziell, die Herausgabe des Buches ge- 
fördert haben. 



- 180 - 



ZUR FRÜHGESCHICHTE DER JUDEN VON BIELITZ 

1677 - 1816 



Nach den Akten der Breslauer staatlichen und städtischen 
Archive lässt sich die erste Ansiedlung der Juden in Bielitz 
in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nachweisen, als es 
noch eine Standesherrschaft Bielitz gab, die zum Herzogtum 
Teschen gehörte. 

Nach diesen Aufzeichnungen werden Juden zum ersten Male 
im Jahre 1677 in Bielitz erwähnt. Am 8.XII.1677 beschwerte 
sich die Breslauer Kaufmannschaft beim schlesischen Obermat 
über den Zoll zu Teschen und erwähnte dabei, dass sich nun auch 
in Bielitz wo man dem Zoll zu entgehen hoffte, "ein neuer Zoll- 
jude" niedergelassen habe, der dort den Zoll erhebe. Es han- 
delt sich wohl um ein Mitglied oder um einen Angestellten der 
jüdischen Zollpächterfamilie Singer, die seit 1640 in Teschen 
wohnte. Jakob Singer und seine Familie bezw. Nachkommen waren 
die Pächter des Zolls, der im Herzogtum Teschen während des 30 
jährigen Krieges am Jablunkapass eingerichtet worden war. 
Durch Teschen führte eine wichtige Handelsstrasse zwischen 
Breslau und Ungarn, die von den Breslauer Kaufleuten sehr be- 
nützt wurde. Da dieser Zoll angeblich sechsmal höher war als 
der Zoll, der auf der Strasse über Bielitz-Saybusch gefordert 
wurde, versuchten die Breslauer Kaufleute den Zoll über Bielitz 
zu umgehen. Die Teschner Zollpächter wussten dem einen Riegel 
vorzuschieben. Sie errichteten in Bielitz auch eine Zollstätte, 
die wohl von einem Mitglied der Familie verwaltet wurde. Die- 
ser Zolllude dürfte der Begründer der Bielitzer jüdischen Ge- 
meinde gewesen sein . Er blieb dort, denn ein Bericht vom Jahre 
1700 weiss von ihm zu berichten. "Hier sei nur ein einziger 
Jude, habe die Mauth (den Zoll) und den Brandtwein in arrenda 
(Pacht) schon durch 30 Jahr, gebe weiter kein Schutzgeld". 

Wie aus diesem Bericht ersichtlich, hatte dieser Jude 
dessen Name uns bisher nicht bekannt geworden ist, sowohl den 
Zoll, als auch den Brandtweinausschank, in der Herrschaft 
Bielitz gepachtet. Er zahlte damamls kein Schutzgeld an die 
Behörde, wahrsheinlich da er in Teschener Schutzbrief mit ein- 



- 159 - 



AUS DER JUGENDZEIT DES "HASCHACHAR" 



Der Werdegang des "Haschachar" war kein leichter. Er musste 
nicht nur eine Generation überdauern, die im ehrlichen Glauben 
an den Fortschritt der Menschheit, das eigene Los und das ihrer 
Brüder, der damals noch vorherrschenden, allerdings schon seich- 
ten Strömung des Liberalismus anvertrauten, vielmehr musste 
jeder einzelne Jude, dessen Gedankenwelt der Zionismus aufge- 
wühlt hatte, mit sich selbst zunächst fertig werden. Er musste 
diese geradezu revoltierende Idee zunächst richtig erfassen, um 
mit dem neuen Rüstzeug versehen, die richtige Antwort auf das 
ihn beschäftigende "jüdische Problem" sich selbst geben zu kön- 
nen, Fernsicht zu erlangen, um allen gleisnerischen Ideen, die 
vielversprechend und daher verlockend waren, Stand zu halten. 
Wir jungen Juden von damals ahnten intuitiv, dass alle geistige 
Wegzehrung, die. uns vom Eltemhause, von der jüdischen Lehr- 
stätte her für das weitere Leben mitgegeben wurde, unterwegs 
verloren ging. Wir fühlten, dass unser "Jude sein" auf Kosten 
der noch sehr verschwommenen "Nur-Mensch-sein"-Idee leiden mus- 
ste, dass uns der Eintausch von sicheren tausend Jahre alten 
Volkswerten gegen etwas Ungeklärtes, Unbestimmtes, Problemati- 
sches empfohlen wurde. 

Es ist klar, dass solche Gedanken nur bei denjenigen 
Juden auftauchen konnten, die aus den ^sten kamen, wo ihnen 
noch die Möglichkeit geboten war, ihr Wissen aus dem Urquell 
jüdischer Lehre zu bereichem, die von des Gedankens Blässe des 
jüdischen Westens noch nicht angekränkelt waren. So ist es 
denn kein Wunder, dass gerade in Bielitz, wo sich der "Osten" 
und "Westen" begegneten, es zunächst die "Ostler" waren, auf 
die der Zionismus mit seinen logischen Konsequenzen einwirken 
musste - und dass sie die ersten Apostel dieser Idee wurden. 
Und so waren es junge Juden, aus dem Osten, die die Gründung 
der Studentenverbindungen: "Hasmonäa", "Chewrussa", und "Emunah" 
beeinf lussten. 

Wie Ehrwürden Herr Rabb. Dr. Steiner in seinem im "Jüdi- 
schen Volksblatt" veröffentlichten Aufsätzen "Zur Geschichte 
der Juden in Bielitz" nachwies, gab es in dieser Stadt eigent- 
lich keine autochthonen Juden. Die Juden aus der Slowakei, die 
übrigens in der jüdischen Geistesgeschichte nie eine Besondere 



- 158- 



Rolle spielten und die nach Bielitz beinahe als die ersten ge- 
kommen waren, gelangten nur aus dem Titel ihrer Priorität zur 
Leitung in der dann entstandenen Jüdischen Gemeinde. Den in 
diesen als Magyaren sich ausgebenden Juden seit jeher bestan- 
denen Antagonismus gegen die "Polnischen" übertrugen sie sehr 
bald auf die etwas später zugezogenen Juden aus Galizien. Dies 
Vorgehen trug ausser den oben angeführten Gründen noch mehr 
dazu bei, dass sich die letzteren der neupropagierten zionis- 
tischen Idee, die keine geographischen Grenzen unter Juden 
zuliess, zugänglicher erwiesen. 

Nachdem ein Teil der Mittelschuljugend bereits gewonnen 
war, diese die zionistische Aufklärungsarbeit im Elternhause 
mit jugendlichem Eifer betrieben hatten, wurde der Boden für 
die Gründung eines "Bürgervereines" reif und ich wurde vom Ver- 
band "Zion" in Wien, der damals die zionistische Zentrale für 
Österreich bildete, veranlasst, an die Gründung eines solchen 
Vereines zu schreiten. Zusammen mit den Herren F. Rabinowitz 
S.A., Adolf Huppert, David Alexandrowicz s.A. u.a., und unter 
Assistenz der akad. Ferial Verbindung "Emunah", wurden die Sta- 
tuten für den Verein "Haschachar" ausgearbeitet, zur staatli- 
chen Genehmigung vorgelegt und nach Herablangung derselben 
eine Propaganda-Versammlung einberufen, in der Dr. Leopold 
Kahn aus Wien ein glänzendes zündendes und hinreissendes Re- 
ferat erstattete. Diese Versammlung bildete den Grundstein 
des "Haschachar" und gewann noch an lokaler Bedeutung durch 
die Erklärung Ehrw. Herrn Rabb. Dr. Glaser aus Biala, dass 
er dem neuzugründenden Verein als Mitglied beitrete. In der 
darauffolgenden ersten Generalversammlung, wurden auch die 
Herren Dr. Kahn und Rabb. Dr. Glaser als erste Ehrenmitglieder 
des "Haschachar" gewählt. 

Wie damals beim grSssten Teil der jüdischen Gemeindere- 
präsentanzen war auch die Stellung der jüdischen Gemeindever- 
treter in Bielitz zum Zionismus eine ablehnende. Wohl dis- 
kutierten sie gelegentlich bei Propagandaversammlungen mit den 
"jungen Zionisten", ohne sich aber in ihrem festen Glauben an 
dem "Liberalismus" erschüttern zu lassen und betonten mit allen 
damaligen "Protestrabbinern" die "jüdische Religionsgemein- 
schaft". Sie hielten sich als deutsche Juden und merkten nicht, 
oder wollten nicht merken, dass die liberale Partei im Reichs- 
rate ihr ursprünglich klares Programm bereits mit antisemiti- 
schen Bazillen getrUbt hatte, und dass sie besonders in Bielitz- 
Biala von den Deutschen lediglich dazu benutzt wurden, um die 



- 161 - 



- 160- 



gestellt gewesenen Lehrpersonen wurden als Landeslehrer angestel- 
lt und sämtliche einschlägigen Rechtsverhältnisse aus den den 
Lehrern von der Kultus gemeinde zugesichert geyesenen Bezügen und 
Ansprüchen wurden im einverständlichen Einvernehmen geregelt und 
gelöst. Der Unterricht in Religion wird fortan an dieser Schule 
als obligater Lehrgegenstand auf Landesschlkosten, der Unterricht 
im Hebraeischen als nichtobligater Schulgegenstand auf Kosten und 
unter Aufsicht der Kultusgemeinde erteilt. 

In den Chroniken der Gemeinde ist als erster Bielitzer 
Rabbiner Dr. Lasar Frankfurter verzeichnet, welcher auch an der 
israelitischen Schule Unterricht erteilte. Vorher hatte der 
Teschner Rabbiner die Seelsorgefunktionen für Bielitz versehen. 
Nach dem am 7. Dezember 1873 erfolgten Ableben des Dr. Frankfurter, 
welcher der Gemeinde ein Legat von 300 fl. in Wertpapieren ver- 
machte, wurde in Folge ausgeschriebenen Konkurses Herr Dr. Wolf 
Lesser am 16. Februar 1875 zum Rabbiner dieser Gemeinde gewählt, 
welcher diese Seelsorgestelle bis zu seinem am 11. Februar 1882 
erfolgten Ableben versah. Dem sodann am 31. August 1882 zum 
Rabbiner gewählten Herrn Dr. Adolf Kurrein wurde am 19. Jänner 
1888 die von ihm gewünschte Entlassung bewilligt. Sein am 21. 
März 1888 zum Religionslehrer und nach Erlangung der österreich- 
ischen Staatsbürgerschaft zum Rabbiner ernannten Nachfolger 
Herr Dr. Saul Horowitz hat mit Ende des Jahres 1895 einen Berufung 
als Professor an dem jüd. theologischen Seminar in Breslau erhal- 
ten und die hiesige Gemeinde verlassen. Zu seinem Nachfolger 
wurde am 12. März 1896 Sr. Ehrwürden Dr. Markus Steiner gewählt. 

Die Kultusgemeinde hat der religiösen Erziehung und Aus- 
bildung der Schuljugend stets ein besonderes Augenmerk zuge- 
wendet. In der Volksschule wurde nebst dem obligaten Unter- 
richte in der jüdischen Religion, die hebräische Sprache als 
gewöhnlicher Unterrichtsgegenstand gelehrt, zu welchem Unter- 
richte sämtliche Schüler verpflichtet waren. Die jeweiligen 
Rabbiner oder Lehrer an der israelitischen Volksschule versahen 
den Unterricht in Religion an den Mittelschulen und schon im 
Jahre 1880 wurde als eine obligate religiöse Übung im Sinne der 
schulgesetzlichen Bestimmungen für Mittelschulen ein Schulgot- 
tesdienst und eine geregelte Andacht an jedem Samstagsnachmit- 
tage eingeführt, welche fortdauernd erhalten wird. 

An Stelle des im Jahre 1900 abgebrannten Friedhofgebäudes 
wurde auf Kosten der Gemeinde einen neue Halle aufgebaut; gleich- 
zeitig wurde aus Spenden der Gemeindemitglieder die Friedhofs- 
mauer aufgeführt. 



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Für die Unterbringung der Gemeindekanzlei, Matriken und 
der Rabbinatskanzlei war durch viele Jahre gar nicht vorgesorgt. 
Der jeweilige Kultuspräsident, Rabbiner oder Matrikenführer ver- 
wahrte die betreffenden Dokumente und Belege in seiner Privat- 
wohnung und der Gemeindesekretär besorgte gleichfalls die ein- 
schlägigen Agenden in seiner Wohnung. Diese für die Dauer un- 
haltbaren Verhältnisse waren die Veranlassung dass im Jahre 1898 
die Errichtung einer eigenen Gemeinde- und Rabbinatskanzlei in 
den Schulgebäude zu diesem Zwecke hergerichteten Räumlichkeiten 
beschlossen und im Jahre 1899 durchgeführt worden ist. Allein 
dieser Umstand war nicht von langer Dauer, denn schon nach Ver- 
änderung der Schule musste die Gemeindekanzlei aus dem Schulge- 
bäude entfernt werden und in eine Mietswohnung übersiedeln. 

Die Gemeindevertretung befasste sich schon im Jahre 1895 
mit der Frage der Erwerbung eines entsprechenden Grundstückes 
zur Erbauung eines Gemeindehauses und war zu jener Zeit das ge- 
genüber der westlichen Front des Tempels gelegene Grundstück 
als Kauf Objekt in Aussicht genommen. Dieses Projekt gelangte 
jedoch nicht zur Ausführung. Erst im Jahre 1903 wurde durch 
einhellige Beschlüsse des Vorstandes vom 7. Juni und des Aus- 
schusses vom 10. Juni 1903 der Ankauf des an Ecke der Schul- 
und Elisabethstrasse gegenüber der nördlichen Front des Tempels 
gelegenen Grundstückes genehmigt und unter Vorsitz des Kultus- 
präses ein aus mehreren Mitgliedern des Ausschusses bestehendes 
Komitee mit der Durchführung der Kauf- und Bauangelegenheiten 
betraut, welches die ihm übertragene Aufgabe gelöst hat. Bei 
Ausführung dieses Baues wurde darauf Bedacht genommen, dass 
derselbe einen entsprchenden Fest- und Betsaal, ebenso die 
nötigen Ubikationen für die Gemeinde- und Rabbinatskanzlei ent- 
halte; die Souterrainlokalitäten wurden so angelegt, dass die- 
selben an den israelitischen Freitischverein vermietet werden 
köntien; die Wohnungen in den einzelnen Stockwerken wurden als 
Naturalwohnungen für den jeweiligen Rabbiner und Oberkantor 
bestimmt; ebenso wurde eine Wohnung nach den Wünschen des 
Humanitätsvereines Bnai-Brith adaptiert, welcher schon bei 
Beginn des Baues sich als Mietpartner gemeldet hatte. 

Der Bau wurde im Mai 1904 begonnen. Zur Erwerbung des 
Grundes wurden die vorhandenen Mittel der Kultusgemeinde ver- 
wendet, das Baukostenerforderinis erscheint durch ein von der 
Bielitzer Sparkasse bewilligtes amortisierbares Darlehen ge- 
deckt. 



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- 162 - 



Jahre 1891 111 stiiranberechtigte Wähler. 

Die letzte Regelung der Rechtsverhältnisse der Kultusge- 
meinde erfolgte auf Grund des Gesetzes vom 21, März 1890, Nr. 57 
R.-G.Bl. 

Nach diesem Statute obliegt die Besorgung der Angelegen- 
heiten der Kultusgemeinde einem aus 30 steuerzahlenden Mitgliedern 
gewählten Ausschuss, aus dessen Mitte der Präses, dessen Stellver- 
treter und 8 Kultusräte gewählt werden. Die Wahl des ersten Aus- 
schusses nach diesem Statute erfolgte am 21. Mai 1895. Abgegeben 
wurden 22A Stimmen; zum Präses wurde sodann vom gesamten Ausschusse 
Herr Adolf Brüll am 5. Juni 1895 gewählt, welcher dieses Ehrenamt 
bis zu seinem am 5. März 1898 erfolgten Ableben versah. Der 
dazumalige Stellvertreter Hr. Salomon Pollak wurde nach dem 
Tode des Herrn Bruell zum Präsidenten der Kultusgemeinde ge- 
wählt. 

Der im Jahre 1839 erbaute Tempel erwies sich im Laufe 
der Zeit zu klein, weil der Stand der Gemeindemitglieder in 
stetem Zunehmen begriffen war. Abgesehen von der sogenannten 
polnischen Betstube, welche schon im Jahre 1870 bestand, wurde 
nachweislich schon vom Jahre 1871 an, zu den hohen Feiertagen 
eine Bethausfiliale in verschiedenen Saelen und dann im Prü- 
fungssaale der ehem. israelitischen Volksschule errichtet. Die 
Frage der Erbauung eines neuen Temples wurde bereits im Jahre 
1878 in Erwägung gezogen und sowohl in der gemeinsamen Sitzung 
des Vorstandes und des Ausschusses vom 4. März 1879, als auch in 
einer zu diesem Zwecke einberufenen Generalversammlung, wurde 
"die dringende ^^ot^^endiorkeit der Erbauung eines neuen Tempels 
anerkannt und der Wunsch ausgesprochen, den Bau desselben ohne 

Verzug und mit möglichster Vermeidung einer höheren Belastung 
der Geneindemitglieder auszuführen". Das hierzu gewählte, aus 
7 Mitgliedern bestehende Komitee unter Voorsitz des Dr. Engels- 
mann hat auch die ihm aufgetragene Aufgabe ehestens gelöst. 
Auf dem von den Eheleuten Karl Traugott und Charlotte Bathelt 
erkauften Grundstücke an der Pechringstrasse wurde nach den 
Plänen des Architekten Herrn Karl Korn in Bielitz der monumen- 
tale Tempelbau durch die Baumeisterfirma Em. Rost in Biala aus- 
geführt. Die hiezu erforderlichen Mittel wurden durch Ausgabe 
von unverzinslichen Partialobligationen per 25.00 f 1. , welche 
im Wege der Zeichnungen und Spenden bei den Gemeindemitgliedern 
gesammelt wurden, durch Verwendung der verhandenen Gemeinde- 
mittel, Aufnahme von Hypethekardarlehen, sowie Verkauf des al- 



ten Tempelgebäudes beschafft. 

Nach erlangten Benützungskonsense und notwendig gewordenen 
Grund- und Strassenregulierungen hat am 21. September 1881 die 
feierliche Einweihung des neuen Tempels stattgefunden. Das ge- 
samte bewilligte Baukostenerfordernis betrug bis 93.800 fl. 

Noch vor Erbauung d2r eigenen Israel. Volksschule in 
Bielitz im Jahre 1872 hat unter Aufsicht der Kultusgemeinde 
eine von ihr gegründete und erhaltene israelitische Schule be- 
standen. Diese Schule hatte jedoch kein festes Heim, war bei 
Fremden eingemietet, musste wiederholt übersiedeln und konnte 
den Bestimmungen des schon erflossenen Reichs-Volksschulgesetzes 
und den hygienischen Anforderungen nicht entsprechen. Die Kul- 
tusgemeinde war geradezu zu dem Entschlüsse gedrängt, für ihre 
Schule eine feste Stätte zu gründen, aus der sie nicht mehr ver- 
trieben werden könnte und die auch den gestellten Anforderungen 
entsprechen sollte. Im Jahre 1871 wurde von der damaligen Ge- 
meindevertretung der Bau eines eigenen Schulgebäudes beschlossen 
und sofort in Angriff genommen. Das hiezu erforderliche Kapital 
wurde teils durch Ausgabe von Schulbau-Partialobligationen a 
25 fl., welche die Gemeindemitglieder zeichneten resp. spendeten, 
teils durch Aufnahme von Hypothekardarlehen beschafft. Das neue 
Schulgebäude wurde bereits im September 1872 bezogen und ist das- 
selbe durch den Baumeister Karl Kunz in Bielitz erbaut. Die als 
private Volksschule für die jüdischen Kinder ins Leben gerufene 
und im Laufe der Zeit in eine fünfklassige Volksschule für Knaben 
und Mädchen ausgestaltete Lehranstalt hat im Jahre 1877 das Öf- 
fentlichkeitsrecht erhalten. 

Im Jahre 1901 wurde von der Kultusgemeinde die Auflassung 
dieser von ihr gegründeten und bisher erhaltenen Volksschule 
beschlossen, da infolge des neuen schles. Landesschulgesetzes 
die Erhaltung dieser Schule dem Lande bezw. der Stadt Bielitz 
übertragen werden musste. Deshalb trat an die betreffenden 
Schulbehörden die Notwendigkeit heran, für die Unterbringung der 
Schüler oder Schaffung einer erforderlichen Schule und Lehrer 
Vorsorge zu treffen. Das Ergebnis der diesbezüglich gepflogenen 
ausführlichen Verhandlungen ging dahin, dass das im Eigentume 
der Kultusgemeinde verbliebene Schulgebäude zu allgemeinen Schul- 
zwecken weiterhin gewidmet blieb una dass an Stelle der aufge- 
lassenen israelitischen Schule eine öffentliche Volksschule mit 
abgesonderten je fünf Klassen für Knaben und für Mädchen unter 
gemeinschaftlicher Schulleitung errichtet worden ist. Die an 
der ehemaligen israelitischen Volksschule als Kultusbeamte an- 



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- 165 - 



Ausübung des Gottesdienstes aucli für den israelitischen Kultus 
ausdrucklich einräumte. Das kais. Patent vom 4. Maerz 1849 
sicherte der israelitischen Religionsgesellschaft das Recht 
der gemeinsamen öffentlichen Religionsübung, der selbständigen 
Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten, sowie den Besitz 
und Genuss ihrer Anstalten und Fonde zu. Diese Bestimmungen 
sind auch später in das noch jetzt geltende Verfassungsgesetz 
zom 21. Dezember 1867 übergangen, laut welchen die israeliti- 
sche Religionsgenossenschaft "als eine zur selbständigen Ord- 
nung ihrer inneren Angelegenheiten berufene, staatlich aner- 
kannte Religionsgesellschaft" bezeichnet wird. 

Die Beilitzer Israeliten haben weiters nebst der oben- 
erwähnten Errichtung eines eigenen Bethauses im J. 1849 die 
Errichtung eines eigenen Friedhofes in Bielitz bewilligt er- 
halten. Der Kauf Schilling zum Ankaufe des Friedhofsgrundes 
wurde durch freiwillige Spenden aufgebracht; auf demselben 
%Airde in den späteren Jahren die (im J. 1900 abgebrannte) 
Friedhof halle, die Leichenkammer und das Wächterhaus erbaut. 

Im J. 1852 wurde den Bielitzer Israeliten die Führung 
der eigenen Geburts- und Trauungsmatrikel, sowie einer beson- 
deren Sterbematrikel bewilligt. 

Trotzdem aber haben die Bielitzer Israeliten bis zum 
Jahre 1852 an die Teschner Kultusgemeinde Beitrage zu Kultus- 
zwecken geleistet und unterstanden dem dortigen Rabbinate und 
Kultusvorstande. Als selbstverständliche Folgeerscheinung die- 
ser zustände war, dass die Bielitzer Israeliten sich von diesem 
sie belästigenden und beengenden Verbände und hauptsächlich von 
den Beitragsleistungen nach Teschen zu befreien suchten, wodurch 
in den späteren Jahren zwischen der Teschner israelitischen 
Kultusgemeinde und den Bielitzer Israeliten mehrfache Zwist ig- 
keiten und ein Konflikt entstand, welcher sogar zur Anrufung der 
Behörden führte und eine Entscheidung der k.k. Landesbehörde 
in Troppau im J. 1862 herbeiführte, welche den mittelbaren An- 
lass zur Konstituierung der eigenen Bielitzer Kultusgemeinde 
geboten hat. 

Nach mehrjährigen Verhandlungen erfolgte endlich im Jahre 
1865 die selbständige Gründung der "israelitischen Kultusge- 
meinde in Bielitz" und zwar auf Grund der von den Herren B. 
Holländer, Salomon Tugendhat und Dr. Ig. Rössler als Vertreter 
der Bielitzer Israeliten vorgelegten Statuten dto. 25. 



- 164 - 



Oktober 1865, welche im Grunde des Erlasses des hohen k.k. 
Staatsministeriums von der k.k. schles. Landesregierung in 
Troppau sub 27. Dezember 1865 genehmigt worden sind. 

Die Gestaltung der Kultus gemeinde nach den Statuten vom 
Jahre 1865 war nicht von langer Dauer, denn schon am 1. Novem- 
ber 1870 liegen neue Statuten vor, welche die Vertretung der 
Kultusgemeinde einem Vorstande, bestehend aus dem Präses und 
neun Kultusräten, übertragen; dieselben wurden direkt von den 
wahlberechtigten Mitgliedern der Kultusgemeinde gewählt. Zur 
Wahlberechtigung war die Entrichtung eines Kultusbeitrages von 
mindestens 6 fl. erforderlich. Zur Beratung und Beschlussfas- 
sung über wichtigere Gegenstände hatte sich der Vorstand durch 
einen Ausschuss von 15 wahlberechtigten Mitgliedern zu ver- 
stärken, welche der Vorstand selbst zu wählen hatte. Dieser 
derart verstärkte Vorstand hatte die Stelle der bisherigen Ge- 
neralversammlung zu vertreten und haben im Bedarfsfalle gemein- 
schaftliche Situzungen des Verstandes und Ausschusses stattge- 
funden. 

Erst seit dem Jahre 1870 wird ein formelles Sitzungs- 
protokoll in der hiesigen Kultusgemeinde geführt , welchem auch 
die hier erwähnten Vorfälle entnommen erscheinen. 

Auf Grund der neuen Statuten vom Jahre 1870 erfolgte die 
Konstituierung des Kultusverstandes am 8. Dezember 1870. Abge- 
geben wurden hierbei 68 Stimmen. Zum Präses wurde Herr Benjamin 
Holländer, zu Kultusräten die Herren Ferdinand Brück, Adolf 
Brüll (Präses-Stellv. ), Albert Neumann, Salomon Pollak, Max 
Pollatschek, Wilhelm Schaff er, Salomon Tugendhat. Sigmund 
Weissenberg und J. Zeisler gewählt. 

Mit Ablauf von je 3 Jahren fanden Neuwahlen statt, aus 
welchen als Präsidenten bis zu seinem Lebensende Herr B.Holländer 
(gestorben 2. Jänner 1879) und seit 23. Jänner 1879 Herr Adolf 
Brüll hervorgingen. . 

Als weitere Kultusräte sind auf Grund der Ergebnisse der 
späteren Wahlen verzeichnet die Herren Dr. Engelsmann (1873), 
Moritz Pollitzer (1873), David Höniger (1873), Dr. Ignatz 
Rössler (1875), Abraham Gross (1880), Josef Perl ,(1882), S.J. 
Halberstamm (1882), Moritz Braunberg (1885), Heinrich Heilpem 
(1885), Dr. Wilhelm Münz (1885), Viktor Schäfer (1885) und g^ig^^l, 

lhat__(1890). 



Bei den Wahlen im Jahre 1885 beteiligten sich 118 und im 






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Ausübung des Gottesdienstes aucli für den israelitischen Kultus 
ausdrucklich einräumte. Das kais. Patent vom 4. Maerz 1849 
sicherte der israelitischen Religionsgesellschaft das Recht 
der gemeinsamen öffentlichen Religionsübung, der selbständigen 
Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten, sowie den Besitz 
und Genuss ihrer Anstalten und Fonde zu. Diese Bestiimiungen 
sind auch später in das noch jetzt geltende Verfassungsgesetz 
zom 21. Dezember 1867 übergangen, laut welchen die israeliti- 
sche Religionsgenossenschaft "als eine zur selbständigen Ord- 
nung ihrer inneren Angelegenheiten berufene, staatlich aner- 
kannte Religionsgesellschaft" bezeichnet wird. 

* 

Die Beilitzer Israeliten haben weiters nebst der oben- 
erwähnten Errichtung eines eigenen Bethauses im J. 1849 die 
Errichtung eines eigenen Friedhofes in Bielitz bewilligt er- 
halten. Der Kaufschilling zum Ankaufe des Friedhofsgrundes 
wurde durch freiwillige Spenden aufgebracht; auf demselben 
wurde in den späteren Jahren die (im J. 1900 abgebrannte) 
Friedhof halle, die Leichenkammer und das Wächterhaus erbaut. 

Im J. 1852 wurde den Bielitzer Israeliten die Führung 
der eigenen Geburts- und Trauungsmatrikel, sowie einer beson- 
deren Sterbematrikel bewilligt. 

Trotzdem aber haben die Bielitzer Israeliten bis zum 
Jahre 1852 an die Teschner Kultusgemeinde Beitrage zu Kultus- 
zwecken geleistet und unterstanden dem dortigen Rabbinate und 
Kultusvorstande. Als selbstverständliche Folgeerscheinung die- 
ser zustände war, dass die Bielitzer Israeliten sich von diesem 
sie belästigenden und beengenden Verbände und hauptsächlich von 
den Beitragsleistungen nach Teschen zu befreien suchten, wodurch 
in den späteren Jahren zwischen der Teschner israelitischen 
Kultusgemeinde und den Bielitzer Israeliten mehrfache Zwistig- 
keiten und ein Konflikt entstand, welcher sogar zur Anrufung der 
Behörden führte und eine Entscheidung der k.k. Landesbehorde 
in Troppau im J. 1862 herbeiführte, welche den mittelbaren An- 
lass zur Konstituierung der eigenen Bielitizer Kultusgemeinde 
geboten hat. 

Nach mehrjährigen Verhandlungen erfolgte endlich im Jahre 
1865 die selbständige Gründung der "israelitischen Kultusge- 
meinde in Bielitz" und zwar auf Grund der von den Herren B. 
Holländer, Salomon Tugendhat und Dr. Ig. Rössler als Vertreter 
der Bielitzer Israeliten vorgelegten Statuten dto. 25. 



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Oktober 1865, welche im Grunde des Erlasses des hohen k,k. 
Staatsministeriums von der k.k. schles. Landesregierung in 
Troppau sub 27. Dezember 1865 genehmigt worden sind. 

Die Gestaltung der Kultusgemeinde nach den Statuten vom 
Jahre 1865 war nicht von langer Dauer, denn schon am 1. Novem- 
ber 1870 liegen neue Statuten vor, welche die Vertretung der 
Kultusgemeinde einem Vorstande, bestehend aus dem Präses und 
neun Kultusräten, übertragen; dieselben wurden direkt von den 
wahlberechtigten Mitgliedern der Kultusgemeinde gewählt. Zur 
Wahlberechtigung war die Entrichtung eines Kultusbeitrages von 
mindestens 6 fl. erforderlich. Zur Beratung und Beschlussfas- 
sung über wichtigere Gegenstände hatte sich der Vorstand durch 
einen Ausschuss von 15 wahlberechtigten Mitgliedern zu ver- 
stärken, welche der Vorstand selbst zu wählen hatte. Dieser 
derart verstärkte Vorstand hatte die Stelle der bisherigen Ge- 
neralversammlung zu vertreten und haben im Bedarfsfalle gemein- 
schaftliche Situzungen des Verstandes und Ausschusses stattge- 
funden. 

Erst seit dem Jahre 1870 wird ein formelles Sitzungs- 
protokoll in der hiesigen Kultusgemeinde geführt , welchem auch 
die hier erwähnten Vorfälle entnommen erscheinen. 

Auf Grund der neuen Statuten vom Jahre 1870 erfolgte die 
Konstituierung des Kultusverstandes am 8. Dezember 1870. Abge- 
geben wurden hierbei 68 Stimmen. Zum Präses wurde Herr Benjamin 
Holländer, zu Kultusräten die Herren Ferdinand Brück, Adolf 
Brüll (Präses-Stellv.), Albert Neumann, Salomon Pollak, Max 
Pollatschek, Wilhelm Schaff er, Salomon Tugendhat. Sigmund 
Weissenberg und J. Zeisler gewählt. 

Mit Ablauf von je 3 Jahren fanden Neuwahlen statt, aus 
welchen als Präsidenten bis zu seinem Lebensende Herr B. Holländer 
(gestorben 2. Jänner 1879) und seit 23. Jänner 1879 Herr Adolf 
Brüll hervorgingen. 

Als weitere Kultusräte sind auf Grund der Ergebnisse der 
späteren Wahlen verzeichnet die Herren Dr. Engelsmann (1873), 
Moritz Pollitzer (1873), David Honiger (1873), Dr. Ignatz 
Rössler (1875), Abraham Gross (1880), Josef PerlX1882), S.J. 
Halberstamm (1882), Moritz Braunberg (1885), Heinrich Heilpem 
(1885), Dr. Wilhelm Münz (1885), Viktor Schäfer (1885) und iäßügi 
Ilig£n^a£.(1890). 



Bei den Wahlen im Jahre 1885 beteiligten sich 118 und im 



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Ausübung des Gottesdienstes auch für den israelitischen Kultus 
ausdrucklich einräumte. Das kais. Patent vom A. Maerz 1849 
sicherte der israelitischen Religionsgesellschaft das Recht 
der gemeinsamen öffentlichen Religionsübung, der selbständigen 
Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten, sowie den Besitz 
und Genuss ihrer Anstalten und Fonde zu. Diese Bestimmungen 
sind auch später in das noch jetzt geltende Verfassungsgesetz 
zom 21. Dezember 1867 übergangen, laut welchen die israeliti- 
sche Religionsgenossenschaft "als eine zur selbständigen Ord- 
nung ihrer inneren Angelegenheiten berufene, staatlich aner- 
kannte Religionsgesellschaft" bezeichnet wird. 

Die Beilitzer Israeliten haben weiters nebst der oben- 
erwähnten Errichtung eines eigenen Bethauses im J. 1849 die 
Errichtung eines eigenen Friedhofes in Bielltz bewilligt er- 
halten. Der Kaufschilling zum Ankaufe des Friedhofsgrundes 
wurde durch freiwillige Spenden aufgebracht; auf demselben 
wurde in den späteren Jahren die (im J. 1900 abgebrannte) 
Friedhof halle, die Leichenkammer und das Wächterhaus erbaut. 

Im J. 1852 wurde den Blelltzer Israeliten die Fuhrung 
der eigenen Geburts- und Trauungsmatrikel, sowie einer beson- 
deren Sterbematrikel bewilligt. 

Trotzdem aber haben die Blelltzer Israeliten bis zum 
Jahre 1852 an die Teschner Kultusgemeinde Beitrage zu Kultus- 
zwecken geleistet und unterstanden dem dortigen Rabblnate und 
Kultusvorstande. Als selbstverständliche Folgeerscheinung die- 
ser zustände war, dass die Blelltzer Israeliten sich von diesem 
sie belästigenden und beengenden Verbände und hauptsächlich von 
den Beitragsleistungen nach Teschen zu befreien suchten, wodurch 
in den späteren Jahren zwischen der Teschner israelitischen 
Kultusgemeinde und den Blelltzer Israeliten mehrfache Zwist ig- 
keiten und ein Konflikt entstand, welcher sogar zur Anrufung der 
Behörden führte und eine Entscheidung der k.k. Landesbehorde 
in Troppau im J. 1862 herbeiführte, welche den mittelbaren An- 
lass zur Konstituierung der eigenen Blelltzer Kultusgemeinde 
geboten hat. 

Nach mehrjährigen Verhandlungen erfolgte endlich im Jahre 
1865 die selbständige Gründung der "israelitischen Kultusge- 
meinde in Bielltz" und zwar auf Grund der von den Herren B. 
Holländer, Salomon Tugendhat und Dr. Ig. RSssler als Vertreter 
der Blelltzer Israeliten vorgelegten Statuten dto. 25. 



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Oktober 1865, welche im Grunde des Erlasses des hohen k.k. 
Staatsministeriums von der k.k. schles. Landesregierung in 
Troppau sub 27. Dezember 1865 genehmigt worden sind. 

Die Gestaltung der Kultusgemeinde nach den Statuten vom 
Jahre 1865 war nicht von langer Dauer, denn schon am 1. Novem- 
ber 1870 liegen neue Statuten vor, welche die Vertretung der 
Kultusgemeinde einem Vorstande, bestehend aus dem Präses und 
neun Kultusräten, übertragen; dieselben wurden direkt von den 
wahlberechtigten Mitgliedern der Kultusgemeinde gewählt. Zur 
Wahlberechtigung war die Entrichtung eines Kultusbeitrages von 
mindestens 6 fl. erforderlich. Zur Beratung und Beschlussfas- 
sung über wichtigere Gegenstände hatte sich der Vorstand durch 
einen Ausschuss von 15 wahlberechtigten Mitgliedern zu ver- 
stärken, welche der Vorstand selbst zu wählen hatte. Dieser 
derart verstärkte Vorstand hatte die Stelle der bisherigen Ge- 
neralversammlung zu vertreten und haben im Bedarfsfalle gemein- 
schaftliche Situzungen des Verstandes und Ausschusses stattge- 
funden. 

Erst seit dem Jahre 1870 wird ein formelles Sitzungs- 
protokoll in der hiesigen Kultusgemeinde geführt, welchem auch 
die hier erwähnten Vorfälle entnommen erscheinen. 

Auf Grund der neuen Statuten vom Jahre 1870 erfolgte die . 
Konstituierung des Kultusverstandes am 8. Dezember 1870. Abge- 
geben wurden hierbei 68 Stimmen. Zum Präses wurde Herr Benjamin 
Holländer, zu Kultusräten die Herren Ferdinand Brück, Adolf 
Brüll (Präses-Stellv. ), Albert Neumann, Salomon Pollak, Max 
Pollatschek, Wilhelm Schaff er, Salomon Tugendhat, Sigmund 
Weissenberg und J. Zeisler gewählt. 

Mit Ablauf von je 3 Jahren fanden Neuwahlen statt, aus 
welchen als Präsidenten bis zu seinem Lebensende Herr B.Holländer 
(gestorben 2. Jänner 1879) und seit 23. Jänner 1879 Herr Adolf 
Brüll hervorgingen. 

Als weitere Kultusräte sind auf Grund der Ergebnisse der 
späteren Wahlen verzeichnet die Herren Dr. Engelsmann (1873), 
Moritz Pollitzer (1873), David Honiger (1873), Dr. Ignatz 
Rössler (1875), Abraham Gross (1880). Josef Perl (1882), S.J. 
Halberstamm (1882), Moritz Braunberg (1885), Heinrich Heilpem 
(1885), Dr. Wilhelm Münz (1885), Viktor Schäfer (1885) und Samuel 
Tugendhat (1890). 

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Bei den Wahlen im Jahre 1885 beteiligten sich 118 und im 



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Mittwoch mit Grund eine bessere Konkurrenz in den Preisen der 
Lebensmittel geschaffen sein dürfte, da diese wirklich sehr oft 
durch den Andrang von Käufern zum Nachteil der ärmeren Einwohner 
auf das Höchste gespannt werden, nicht minder der Umstand, da 
nur ein Wochenmarkt abgehalten wird, die so wünschenswerte Kon- 
kurrenz der Brotverkäufer und Freischlächter vom Lande, weil sie 
in Gefahr stehen, dass ihre unverkauft gebliebenen Feilschaften 
bis zu dem nächsten 8 Tage entfernten Markt verderben, grösten- 
teils verhindert, endlich auch zu berücksichtigen ist, dass die 
in ihrer Zahl gleichfalls bedeutend angewachsene Judenschaft von 
dem samstätigen Wochenmarkt nach ihren Religionsgesetzen keinen 
Vorteil für sich gewinnen kann -, so sieht sich also gefertigter 
Magistrat veranlasst, diese Angelegenheit nach seiner Pflicht zu 
unterstützen. 

Bielitz, den 6. August 1817. 



DIE ISRAELITISCHE KÜLTUSGEMEINDE IN BIELITZ 1865-1905 



In Schlesien war den Juden nach den sog. Toleranzpatenten 
für Herzogtum Ober- und Niederschlesien vom 17. April 1752 und 
vom 15. Dezember 1781, sowie dem Hofdekrete vom. 1. Mai 1794 der 
Aufentahlt unter der damals üblichen Beschränkung auf einen 
bestimmten Status von Familien (Familienstellen) zwar gestattet; 
die Errichtung einer Synagoge, Anstellung eines eigenen Rabbiners 
und die Wahl von Vorstehern war an besondere Bedingungen geknüpft. 
Es war ihnen bloss das Ausüben ihrer Religion als Privatexerzi- 
tium in Familienkreisen bewilligt. 

Zur Besorgung gewisser gemeinsamer Angelegenheiten bildeten 
jedoch die Israeliten in Schlesien drei Körperschaften oder Ge- 
meinden, unter der gesetzlichen Bezeichnung "die Judenschaft", 
nämlich "die Judenschaft des Teschner Kreises, die Troppau-Jägern- 
dorfer Judenschaft und die Judenschaft von Weidenau. "Jede dieser 
Körperschaften oder Gemeinden stand unter einem von ihr gewählten 
Steuer-Kollektor, welcher mit seinen Beisitzern alle die Verfas- 
sung der Juden betreffenden Geschäfte, als die Einhebung der Jüdi- 
schen Steuern, der Kultusbeiträge, die Verwaltung des gemeinschaft- 
lichen Vermögens, Führung der Matriken, Erstattung von Gutachten 
bei Verleihung von Familienstellen etc. zu besorgen hatte. Auf 



Grund dieser gesetzlichen Bestimmungen und tatsächlichen Verhält- 
nisse bildete die gesamte schlesische Judenschaft des ehemaligen 
Teschner Kreises seit jeher eine behördliche anerkannte und unter 
behördlicher Aufsicht stehende Kultusgemeinde, deren Verelnigungs 
punkt sich in Teschen befand und zu welcher Kultusgemeinde aucti 
die in der Stadt Bielitz und im Bielitzer Amtsbezirke ansässigen 
schlesischen Juden gehörten. 

Mit allerhöchsten EntSchliessung vom 2. Februar 1828, Hof- 
dekret vom 6. Februar 1828, ZI. 2956, wurde den Bielitzer Israeli- 
ten die Errichtung eines Bethauses bewilligt. 

Auf Grund dieser Bewilligung haben sohin die Bielitzer 
Israeliten das in der Tempelstrasse in Bielitz gelegene Haus 
C.-N.98 Niedervorstadt im Jahre 1831 erworben und wurde ihnen 
"laut Adjudikationsurkunde vom 13. Mai 1831 vom Magistrate der 
StadtBielitz im Herzogstume Schlesien k.k. Anteil das meist- 
bietend erstandene Ernst Gottlieb Kunzische Haus Nr. 98 Nieder- 
vorstadt samt Zugehör zum Behufe der Ausbauung des denselben von 
höchsten Orten bewilligten Bethauses eigentümlich eingeantwor- 
tet" 



11 



Auf Grund dieser Adjudikationsurkunde wurde die gekaufte 
Realität unter der Bezeichnung "israelitisches Bethaus" als 
Eigentum der "hiesigen israelitischen Gemeinde im J. 1831 einge 
tragen. 

Aus der daselbst eingetragenen Schuldverschreibung dto. 
Bielitz, 8. März 1839 ist zu entnehmen, dass die Herren A.J. 
Bruell, M. Riesenfeld und W.B. Herzberg zu jener Zeit die Vor- 
steher der "Bielitzer tolerierten Israeliten" gewesen sind und 
dass durch dieselben auf der laut Obigem gekauften Realität und 
auf Grund der obenerwähnten allerhöchsten Bewilligung "ein Bet- 
haus ganz neu und massiv im gerichtlich erhobenen Schätzwerte 
von 6838 fl. Cmze. erbaut worden ist". 

Laut einer vorgefundenen Originaleingabe vom 14. Juli 
1843 haben die hiesigen (Bielitzer) Israeliten "ein Bittgesuch 
an Se. M. Kaiser Ferdinand I. überreicht und darin um die aller- 
gnädigste Erlaubnis eine Orgel tn ihrem höchstenorts privile- 
gierten Bethause zu Bielitz aufstellen zu dürfen" gebeten. 

Die sog. Emanzipation der Juden erfolgte erst im Jahre 
1848, als das Verfassungspatent vom 25. April 1848 die Gleich- 
heit der Staatsbürger vor dem Gesetze aussprach und die freie 



-169- 



Und was nun insbesondere die Judenschaft betrifft , so ist diese 

e) von diesem für Bielitz und Biala bestehenden Wochenmarkt gänz- 
lich ausgeschlossen, weil sie nach den Vorschriften ihrer 
Religion am Samstag als ihrem Sabbath nicht handeln, nicht 
kaufen und nicht verkaufen darf, und da auch ihre Seelenzahl 
hpH Putend angewachsen ist und no ch überdies 100 fremde 
^.•idisc he Handelsleute - des Wollhandels oder um Tücher ein- 
^„kpufen - stets hier und in Biala sich befinden , schliesslich 
auch in Betreff der jüdischen Einwohner der Umstand 
obwaltet, dass keiner von ihnen das Mideste selbst er- 
zeugen kann, was zwar auch in Ansehung der Bürgerschaft 
grösstenteils, doch aber nicht allgemein der Fall ist, so 
schmeichelt sich demnach die Judenschaft allhier, gestutzt 
auf die liberalen Grundsätze einer hierländigen hohen Regie- 
rung, die durchaus keinen Staatsuntertan wegen Religions- 
unterschied und also auch keinen Juden von den Wohltaten 
einer derlei politisch-bürgerlichen Einrichtung auszuschlies- 
sen die Absicht hat, dass eine hohe Behörde umsomehr dieses 
missverständnis der Stadt Bielitzer Judenschaft und der 
vielen zeitweilig dort sich aufhaltenden fremden Handels- 
leute zu beherzigen geruhen werde, als, 

f) die Judenschaft in Bielitz hauptsäc hlich dermalen bei dem 
B f>st:ehen der Erwerbssteuer und ande rer ausserordentlichen 
lli^i^in der Besteuerung fast zwei Dritte l teile der ganzen 
TÜTT Te Judenschaft im Kreise ausgesch riebenen Quote ver- 
treten muss . was vielen Gliedern von ihnen sehr hart fallt, 
und nur mit höchster Anstrengung ihre Partialbeiträge zu er- 
schwingen imstande sind, mithin sehr zu wünschen wäre, dass 
sie der Wohltaten einer durch die Wochenmärkte etwas erleich- 
terten Lebenssubstistenz teilhaft werden möchten, da sie bis 
anher mit ihrem dies fälligen Bedarf lediglich auf die soge- 
nannten "Kiepler" oder aber auf den Mittelweg durch andere 
beschränkt sind, was aber auch mit interessierten Absichten 
verbunden ist. Und schliesslich 

g) ist für beide Städte Bielitz und Biala besonders der Umstand 
wichtig und wohltätig, dass an jedem Wochenmarkt viele gali- 
zische und polnische Mehlhändler Biala besuchen-, und da in 
Polen, ja selbst Galizien, der Frucht-, Mehl- und Viktualien- 
handel erlaubt ist -, so ist zu erwarten, dass, dafem ein 
zweiter Wochenmarkt am Mittwoch eingeführt würde, an diesem 



- 168- 



Tage gewiss viele galizische und polnische Juden mit Getreide, 
Mehl und Viktualien den Markt besuchen und dadurch Konkurrenz 
und Wohlfellhelt herbeigeführt werden würden. Und wie nun 
hierdurch 

h) der grosse Nutzen eines zweiten Wochenmarktes in Bielitz nicht 
nur für die Judenschaft allda, sondern auch für die christli- 
chen Einwohner, hauptsächlich aber für die ärmere Menschen- 
klasse, welche nun die zahlreichste und sich selten den Bedarf 
einer ganzen Woche anzuschaffen imstande ist, unverkennbar vor 
Augen liegt, auch gar nicht in Abrede zu stellen ist, dass 
diese wohltätige Einrichtung gewiss auf Konkurrenz und Wohl- 
feilheit, die zu befördern die hohe Regierung sich so angele- 
gentlich bemüht -, den wichtigsten Einfluss nehmen würde und 
diese auch fast das einzige Mittel zum Zweck ist, überdies 
alles 

I 

i) auch die Stadt Teschen zugunsten der dortigen In der Zahl 
und Besteuerung weit minderen Judenschaft eines zweiten 
•Wochenmarktes am Mittwoch verliehen worden ist, so hofft 
daher die Bielitzer Judenschaft mit aller Zuversicht, dass 
sowohl Ein loblicher Magistrat als auch Ein wohlloblich k.k. 
Kreisamt dieses billige Gesuch zu unterstützen als auch Eine 
hohe Landesstelle demselben zu willfahren gnädigst geruhen 
werden. 

Bielitz, den 24. Juni 1817. 



B. 



Die hiesige Judenschaft macht in dem beiliegenden Gesuch 
den Antrag, bei hoher Behörde dahin einzuschreiten, womit der 
Stadt Bielitz die Befugnis eines zweiten am Mittwoch in jeder 
Woche abzuhaltenden Wochenmarktes erteilt werde. Die angeführ- 
ten Behauptungsgriinde sind durchaus wahr und der IMstand aller- 
dings richtig, dass der ganze Populationsstand beider Kommer- 
zialstädte Bielitz und Biala lediglich von dem einzigen Wochen- 
markt am Samstag mit seinen Bedürfnissen abhängt und die ärmeren 
Volksklassen, besonders der hiesigen zahlreich vorhandenen Tuch- 
manufakt or ist en, sich nicht immer für eine ganze Woche den Be- 
darf der Viktualien anzuschaffen imstande sind. 

Und da nun durch Einführung eines 2. Wochenmarktes am 



maglstrates. 



- 171 - 



A. 



Löblicher Magistrat I 

t 

Solange die Stadt Bielitz existiert und Stadtrechte ge- 
liesst, besitzt dieselbe das Recht eines Wochenmarktes allhier, 
ier am Samstag in jeder Woche abgehalten wird; es ist unleug- 
bar, dass Jahrhunderte verflossen sind, seitdem diese Verfas- 
sung hiesigen Ortes besteht, und ebenso wahr ist auch, als der 
Stadt Bielitz diese Verfassung gegeben worden ist, vielleicht 
lamals nicht soviele hundert Einwohner existiert haben, als 
leute tausende daselbst existieren: Weit später ist endlich 
luch die benachbarte Stadt Biala entständen, die sich jedoch 
Brst in dem damaligen Zeitalter gebildet und erst seit bei- 
läufig 50 Jahren ihre gegenwärtige Ausdehnung erhalten hat und 
iie, wie bekannt, mit der Stadt Bielitz dergestalt zusammen- 
längt, dass beide Städte nur für ein Publicum anzusetzen sind: 
^un hängen diese beiden Städte und ihre 8000 Einwohner, die 
sie laut Konskript ionsbücher ungefähr zählen dürften bloss von 
iem einzigen Wochenmarkt - am Samstage ab; und in dem Verhält- 
iis wie die christlischen Einwohner hat sich auch die Juden- 
schaft bei der Stadt Bielitz vermehrt > die jedoch vermöge ihrer 
<eligionsgesetze von jenen Vorteilen und Bequemlichkeiten ganz 
lusgeschlossen sind, welche eigentlich diese Wochenmärkte dem 
^^ublikum gewähren sollen und auch wirklich gewähren: Und eben 
dieser Umstand veranlasst demnach die Gefertigten namens der 
Judenschaft allhier hiemit untertänig zu bitten. Ein löblicher 
Magistrat wolle höheren Orts um die Bewilligung eines zweiten 
in Bielitz am Mittwoch abzuhaltenden Wochenmarktes einzuschrei- 
ten geruhen. 

luch in Betreff der jüdischen Einwohner der Umstand obwaltet, 
lass keiner von ihnen das Mindeste selbst erzeugen kann, was 
2war auch in Ansehung der Bürgerschaft grösstenteils, doch 
iber nicht allgemein der Fall i^t, so schmeichelt sich dem- 
nach die Judenschaft allhier, gestützt auf die liberalen 
Grundsätze einer hierländigen hohen Regierung, die durchaus 
keinen Staatsuntertan wegen Religionsuntershcied und also 
luch kenen Juden von den Wohltaten einer derlei politisch- 
bürgerlichen Einrichtung auszuschliessen die Absicht hat, 
Jass eine hohe Behörde umsomehr dieses mlssverständnis der 
Stadt Bielitzer Judenschaft, und der vielen zeitweilig dort 



- 170 - 



sich aufhaltenden fremden Handelsleute zu beherzigen geruhen 
werde, als 

Die Gründe dieses Gesuches sind evident und sprechen sich 
zum Teil von selbst aus; Ein löblicher Magistrat geruhe der 
hohen Behörde zur Beherzigung vorzustellen, dass 

a) beide Städte Bielitz und Biala eine Population von zirka 8000 
eingeborenen Seelen in sich fassen, dass femer 

b) in beiden diesen Städten eine Tuchfabrikatur, viel Handel und 
Verkehr blüht und die erstere so wichtig sei, dass öfters, 
wenn die Tuchfabrikatur stark betrieben wird, die bloss dort 
arbeitenden Tuchmacher- und Tuchscherergesellen, vielleicht 
die Zahl von 1000 Köpfen ersteigen, dazu endlich 

c) die' Militärgarnison in beiden Städten, die vielen Hilfsar- 
beiter, welche die Fabrikatur notwendig hat, Dienstboten und 
die fremden bloss zeitweilig auf beiden Plätzen sich aufhal- 
tenden Handelsleute etc. - so handelt es sich um eine Men- 
schenmasse von zirka 12.000 Seelen, welche in beiden Städten 
lediglich auf den einen Wochernmarkt beschränkt ist und sich 
also Samstags den Bedarf ihrer Viktualien für die ganze Woche 
besorgen muss: Es drängt sich demnach durch dieses Vorausge- 
sagte die Überzeugung von selbst auf, dass 

d) dieser Übelstand der Sache auf den Preis der Dinge, auf die 
ersten und unentbehrlichsten Lebensbedürfnisse den nachteilig- 
sten Einfluss nehmen und das Publikum in beiden Staedten die- 
sen Nachteil tief empfinden muss. 

Die Butter z.B. welche ein vorzüglicher Gegenstand des Wochen- 
marktes im Monat Mai und Juni ist, wo sich viele Haushaltungen 
gewöhnlich den Bedarf schon für den bevorstehenden Winter an- 
zuschaffen pflegen, würde gewiss um 30, 40, auch 50 Prozent 
wohlfeiler sein, wenn für beide Städte statt eines, zwei 
Wochenmärkte existieren möchten.- Die Erfahrung hat gelehrt, 
dass die Butter, welche anfänglich mit 18 Groschen gekauft 
wurde, an demselben Markttage noch mit 30 auch mit 40 Groschen 
bezahlt werden musste. - Warum? Weil das Verlangen zu stark 
war und der Verkäufer aus der Zudringlichkeit des Käufers ge- 
wöhnlich seinen Vorteil zieht und dieser soweit als möglich zu 
treiben die Gelegenheit benützt und ebenso verhält es sich mit 
allen anderen Artikeln und besonders in jenen, welche für den 
Winter als ein unentbehrliches Bedürfnis angeschafft werden 
müssen. 



- 173- 



Kais. Konigl. Herrn Landes-Eltesten diese Angelegenheit auf das 
triftigste vorstellig zu machen." 

"Um dieselbe Zeit kamen die Saluschiner Juden Jakob David 
und Feibisch Wolf nach Bielitz. Kaum angekommen, wurde ihnen der 
obrigkeitliche Befehl, das Schutzgeld für fünf Jahre im vorhinein, 
also zusammen 10 Dukaten, zu erlegen. Schon waren ihnen, da sie 
sich weigerten, dem Begehren des Burggrafen zu entsprechen, Pferd 
und Wagen arrestirt, als die Bürger Gottfried Sommer und Johann 
Henssler sich für sie verbürgten, und dadurch der Juden Gefährt 
frei machten. Hiervon erstattete der Magistrat am 29. August 
1761 Anzeige an den Landes-Altesten und machte in seiner Eingabe 
neben jenen von der Zunft vorgebrachten Motiven noch geltend, 
dass "denen Juden die Compactata mit dem Königreich Polen bei 
ihrem dahier habenden Verkehr" zustatten kämen, sowie, dass man 
"vor einigen Jahren durch ein publicirtes Patent die Polen zum 
Handel nach Österreichisch-Schlesien zu animiren gesucht" hätte. 
Die Stadt zöge durch "mutuelles Commerce mit Wolle. Tüchern, 
Getreide und anderen Waren den allergrössten Teil der Nahrung 
aus gedachtem Königreiche", weshalb man "sothanen Verkehr ehen- 
der auf möglichste Weise erleichtem, als erschweren sollte". 
Diese von dem Bürgermeister Ferdinand Czema und den Rathmannen 
Andreas Krischke, Georg Krauss und Gottfried Machatschky, sowie 
dem Notar Heinrich Gottfried Frantz gezeichnete Zuschrift ver- 
fehlte ihres Zweckes nicht und die Einhebung des Schutzgeldes 
wurde der Schlossherrschaft strengstens untersagt . Trotzdem 
wagte es dieselbe wenige Jahre danach, dieselbe Willkür aus- 
zuüben. Als im Februar 1769 die jüdischen WollhSndler in 
Bielitz eingetroffen waren, liess sie der fürstliche Schloss- 
hauptmann zu sich kommen, forderte in gebieterischer Weise die 
Entrichtung des Schutzgeldes und ergriff, als die Eingeschüch- 
terten es dennoch wagten, "bescheidene Vorstellungen" zu machen, 
einen Stock, womit er sie "von der obersten Treppe bis hinunter 
dergestalt tractiret", dass sie viele Tage Schmerzen litten. 
Diesmal ging die Sache an das Königl. Amt, welches den. Magistrat 
sofort beaftragte, der Bielitzer ^chlossobrigkeit den Nachweis 
des Rechtes zur Einhebung jenes Schutzgeldes abzuverlangen. 
Alles, was die ScHosshersschaft in dieser Richtung aufbringen 
konnte, reducirte sich auf einen "Ext^-act aus der Hoch-Reichs- 
gräflich Haugwitzischen Bielitzer Rentamtsrechnung", welcher 
allerdings dartat, dass vom Jahre 1750 angefangen, die jüdischen 
Wollhändler - in den ersten fünfziger Jahren ausschliesslich 
Oderberger und Sohrauer - ein Schutzgeld an das Schloss entrich- 



-172 - 



tet hatten, nicht aber, aus welchem Rechtstitel dasselbe einge 
hoben worden war. Am 23. Februar 1769 legte der Magistrat die 
Akt dem königlichen Amte vor, welches am 21. März 1769 den 
Landes-Altesten beauftrage, die weitere Ab f orderung eines Seh 
geldes von den jüdischen Wollhändlem aus Polen der Bielitzer 
Regierung gänzlich abzustellen, weil der Nachweis nicht gelief 
wäre, dass die Bielitzer Schlossherrschaft das Recht hätte, ei 
solches Schutzgeld einzuheben und weil die den Juden in den We 
gelegten Hindemisse dem Handel mit Polen zum Nachteile gereic 
ten. Durch diesen Erlass war den jüdischen Wollhändlern freie 
Bahn gemacht und sie fanden sich in immer grösserer Zahl in 
Bielitz ein. Dass sie trotzdem auch in der Folge nicht unbehe 
ligt blieben und Akten der Unduldsamkeit und Gehässigkeit aus-| 
gesetzt waren, dafür führt der Verfasser folgendes Beispiel an 
"Ein Beispiel leidenschaftlicher Gehässigkeit bietet die am 3. 
Februar 1786 gegen den hiesigen tolerirten Jud Hirschl Mendl" 
vor dem Bürgermeister Christian Krischke, dem Syndicus Jacob 
Anton Alscher und dem Rathmann Andress Hampel auf dem Rathause 
zu Bielitz abgeführte Untersuchung, bei welcher die Kläger 
nichts weniger verlangten, als dass dem Mendl die "Verkauf - 
lerei der Wolle, in Gross-Polen verboten werden möchte, bis 
Wohin sich selbstverständlich die Macht des Bielitzer Stadt- 
magistrates nicht erstreckte". 



ÜBER DIE GESCHICHTE DER JUDEN IN BIELITZ 

Als weiterer Beweis dafür, dass die Juden in der Stadt 
Bielitz am Ende des 18. Jahrhunderts bereits in stattlicher 
Zahl wohnhaft waren, erscheint uns folgendes Dokument aus dem 
Jahre 1817. 

« 

# - 

ZUR EINFQhJUJNG DES MITTWOCHMARKTES IN BIELITZ 



A. Sie Bitte dev Bielitzer Judenschaft um Elnfötirung eines 
zweiten Wochenmarktes. . 

B. Die Befürwortung dieser Bitte seitens des Bielitzer Stadt- 



- 175 - 



- 174- 



Doch nicht das Interesse der Einwohner allein war aus- 
schlaggebend. Auch alle, die auf dem Gebiete des Herrschafts- 
ortes Herrschaftsrechte besassen, deren Beamte, und überhaupt 
alle, die Zwang und Macht auszuüben in der Lage waren, wollten 
auf ihre Rechnung kommen. Waren nun die Lasten dieser Rechnun- 
gen so gross, dass sie von den Juden nicht getragen werden kon- 
nten, und somit auch die Interessen der übrigen Bewohner tan- 
giert, dann führten diese selbstverständlich die Sache der 
Juden als ihre eigene Sache und nahmen sich der Juden an. So 
gestaltet waren die Verhältnisse zum Glücke der Juden im In- 
dustriegebiete Bielitz. Nachdem die Zunft vorerst bei der 
Schlossherrschaft zu Gunsten der Juden interveniert hatte, in- 
dem sie diesen das Zeugnis ausstellte, sie seien für das Ge- 
werbe unentbehrlich, rief sie auch noch die Behörde an, gegen 
das ungesetzliche Vorgehen der Schlossherrschaft einzuschreiten. 

Den Bericht darüber lassen wir als Fortsetzung folgen: 
Am 21. August 1761 richtete die Zunft folgende, von denselben 
Ehrenmännern unterzeichnete Zuschrift an den Stadtmagistrat: 
"Ein löblicher Magistrat wird gütigst erlauben, dass wir Zech- 
meister der Tuchmacherzunft im Namen der ganzen Zunftgebühren 
vortragen dürfen, welcher Gestalten nicht nur allein die Tuch- 
macherzunft, sondern auch zugleich die ganze Communität durch 
das Verfahren des hiesigen herzoglichen Dominii, welches hoch- 
selbes gegen die aus Polen anhero handelnden Juden äussert, in 
einen augenscheinlichen Schaden und Nachtheil versetzt werde. 
Einem löblichen Magistrate ist mehr als zu wohl bekannt , dass 
bei gegenwärtigen Zeiten die Wolle nicht nur allein entsetzlich 
teuer, sondern auch über dieses dergestalt schwer aufzutreiben 
ist, dass viele arme Meister gar nichts zu arbeiten haben wür- 
den, w^nn nicht die Juden teils aus Schlesien, teils aus Polen 
die beüötigte Wolle anher transportieren. Man hat sich daher 
alle ersinnliche Mühe gegeben, die polnischen Juden anhero zu 
ziehen, weil man von selbigen doppelten Nutzen ziehet, indem 
sie einesteils Wolle anhero bringen, andernteils aber Tuche 
dafür annehmen, auch mehrere darzu aufkaufen, solche aus dem 
Lande führen und folglich dem gesammten Städtchen einen offen- 
baren Vorteil stiften, zu geschweigen dessen, was dem kais. 
königl. Ärario an Zoll, dem herzoglichen und städtischen Do- 
minio an Mauthe und anderen Privatis durch deren Aufenthalt und 
Zehrung noch insbesondere zuwächst. Allein durrh das Verfahrer 
des herzoglichen Dominii gegen die polnischen Juden scheinet es, 
dass alle diese Vortheile verloren gehen werden. Denn nachdem 



Selbstes von denen polnischen Juden absolutement ein sogenanntes 
Schutzgeld und zwar einen Dukaten von der Person mit dem Ansin- 
nen begehrtet, dass sie im Weigerungsfalle hier nicht geduldet, 
noch ihnen ihr zu treibender Handel gestattet werden würde, und 

Juden dahero sich verlauten lassen, dass sie lieber weg- 
bleiben, als dergleichen Zumuthem eingehen würden, so erhellet 
hieraus deutlich, was für ein ansehnlicher Verlust und Schaden 
daraus entstehen würde. Da uns nun aber viel daran gelegen, ist 
dass wir diese, obzwar wenige, jedoch höchst nützliche und be- 
nSthigte polnische Commercium conserviren möchten, so sehen wir 
uns genötigt, solche Mittel zu ergreifen, wodurch das Commer- 
cium beibehalten werden könnte. Wir wollen uns zwar hier gar- 
nicht darauf einlassen, ob und inwiefern das herzogliche Domi- 
nium befugt ist, von fremden anhero handelnden und sich kurze 
Zeit aufhaltenden Leuten ein Schutzgeld fordern zu können, son- 
dern wollen nur allein dies anfügen, dass wir garnicht begrei- 
fen können, wor innen denn eigentlich dieser Schutz bestehen sol- 
le, sintemalen die Juden bei ihrer Anherokunft, entweder in den 
öffentlichen Gasthäusern oder, bei anderen Bürgern einkehren, 
die Gewölber zur Einlegung der Wolle von selbigen mieten und 
lediglich bei der Stadt leben und mit den Einwohnern ihr Ge- 
werbe treiben. Ob nun also das herzogliche Dominium dergleichen 
hindern und Leuten, die die benöthigte Ware zuführen und dem 
Städtchen Nahrung verschaffen, eigenmächtigerweise Imposten auf- 
legen könne, scheinet wohl wider alle Landesverfassung und Lan- 
desgesetze zu sein.** 

'*Jedoch wir wollen die Entscheidung davon Einer hohen 
Landes-Instanz anheimstellen und hier nur mit wenigem erinnern, 
dass das herzogliche Dominium qua sich nennenden Schutzherren 
der Stadt, in Betracht des von der Stadt überhaupt, als auch von 
und durch die Tuchmacherzunft insbesondere zu geniessen habenden 
Vorteils, viel mehr darauf bedacht sein sollte, Handel und Wan- 
del zu befördern und also die Nahrung und Gewerbe in bessere 
Aufnahme zu bringen, als solche hintertreiben zu suchen. Es muss 
uns demnach höchst schmerzlich fallen, dass von Seiten des her- 
zoglichen Dominii denen Juden von Oderberg und Sorau gegen frei- 
willig sich erbotene Zahlung des sogenannten Schutzgeldes die Ein- 
fuhrung der Wolle mit Ausschliessung Anderer, die das widerrecht- 
lich prätendlrte Schutzgeld nicht geben wollen, verstattet worden 

Ist. Bei so bewandten Umständen sehen wir uns genöthlgt. 

Einem löbl. Magistrate die beschaff enhelt dieser Sache gehörig zu 
referlren, und zugleich geziemend anzuhalten, bei Ihro Gnaden, dem 



- 177- 



ÜBER DIE GESCHICHTE DER JUDEN IN BIELITZ 



Wer sich für die Geschichte der Juden in Bielitz interes- 
siert hat sich nicht nur mit der Geschichte der Entstehung der 
Kultusgemeinde zu befassen, auch nicht vornehmlich damit, die 
Spuren des Aufenthaltes der Juden in dieser Stadt so weit als 
möglich zurückzuver folgen, was beinahe müssig ist, sondern 
vielmehr mit der Frage: Von wann an und in welchem Masse sind 
die Juden in dieser Stadt, gleichviel ob als "Sesshafte" oder 
zeitweilig sich aufhaltende "Fremde" für die Entwicklung und 
Gestaltung ihrer eigenen, speziell jüdischen oder für die der 
allgemeinen bürgerlichen Gemeinschaft von Bedeutung waren. 
Betreffend den zweiten Teil der Frage, nämlich über ihre Be- 
deutung für die bürgerliche Gemeinschaft in Bielitz, mögen 
hier einige aufschlussreiche Stellen aus einem Werke mitgeteilt 
werden, das mit ausserordentlicher Gründlichkeit, Objektivität 
und nicht minder auch mit ehrlichem Gerechtigkeitssinn abge- 
fasst ist und das sicherlich eines der interessantesten und 
wichtigsten Kapitel für die Geschichte der Stadt Bielitz dar- 
bietet. Und zwar Stellen aus dem Werke "Die Bielitz-Bialaer 
Schafwollwaren-Industrie in ihrer historischen Entwicklung, 
dargestellt von Dr. Theodor Haase, Präses-Stellvertreter des 
Bielitzer-Bialaer Gewerbevereines Teschen 1873. 

Dr. Tehodor Haase war eine der markantesten und hervor- 
ragendsten Gestalten der Stadt Bielitz sowohl durch sein ver- 
dienstvolles Wirken für die Allgemeinheit, wie auch als einer 
der ehrwürdigsten Seelenhirten der evangelischen Gemeinde. 
Dies letztere ist hier umso eher hervorzuheben, als es sich um 
Urteile und Tatsachen-Berichte über Juden handelt. Die Berichte 
dieses Werkes sind übrigens auch durch die in seinem Anhange 
abgedruckten Originaldokumente belegt. Zum rechten Verstehen 
der in diesem Werke betonten Bedeutung, welche die Juden bereits 
im 18. Jahrhundert durch ihre kaufmännische (Woll- und Tuch- 
handel) und nachher auch gewerbliche (Fabriksmässige Tucher- 
zeugung, Schönfärberei etc.) Betätigung gewannen und in immer 
reicherem Masse behaupteten, wodurch sie zur Entwicklung des 
Tuchgewerbes und somit auch zum Aufblühen der Industriestadt 



- 176 - 



Bielitz nicht wenig beigetragen haben, soll eine von einem 
Zeitgenossen und Augenzeugen gegebenen Schilderung des damali- 
gen Umfanggebietes und Getriebes der Stadt vorangestellt werden 

Die Schilderungen, die auch von Haase wortgetreu ange- 
führt wird (S.99), lautet: "Der Haup t nah rungs zweig der hiesigen 
Bewohner ist Tuchmacherei, Tuchhandel, Wollhandel, welcher 
meistens ein Gegenstand der jüdischen Handelsleute ist. Die 
Tuchmacherei und folglich auch der Tuchhandel sind wichtig. 
Es bestehen bereits 520 Tuchmachermeister, durch welche mehrere 
Tausend Hände des hiesigen Landvolkes beschäftigt werden. Ihre 
Fabrikate gehen nach Ost- und Westgalizien, nach Ungarn und in 
die Türkei. (Lauter Länder, in welchen der Handel zu jener 
Zeit beinahe ausschliesslich von Juden betrieben wurde) - über 
die Zahl der Häuser und Einwohner von Bielitz bemerkt derselbe 
Folgendes: "Die Stadt selbst ist an sich von keinem grossen 
Umfang, denn sie besteht nur aus 90 Hausnummern; umso grösser 
aber sind die Vorstädte die sehr volkreich sind, man zählt da- 
her in der gesamten Stadt mit den Vorstädten 550 Hausnummern, 
und 4200 Einwohner, ohne viele Fremdlinge, welche sich da auf- 
halten, aber noch nicht als Einheimische anzusehen sind." Es 
ist zweifellos, dass unter den "Vielen Fremdlingen", die noch 
nicht als Einheimische anzusehen sind, zunächst dauernd an- 
sässige Juden zu verstehen sind. Die Tuchmacherei und deren 
Hilfsgewerbe gaben der Stadt ihren Charakter. Der Tuchmacher- 
zunft mit 520 und der Tuchschererzunft mit 30 Mitgliedern 
standen die Zünfte der Schuhmacher mit 17, der Fleischhacker 
mit 12, der Bäcker mit 9, und alle anderen Zünfte mit noch 
weniger Mitgliedern gegenüber, und so waren diejenigen, welche 
•vom "Gewerbe" waren, schon durch dasselbe für alles massgebend, 
was in der Stadt geschah. Sie waren "die Herren in der Stadt" 
und sie nannten sich auch so". 

Aus diesem Rahmen wird um so wirkungsvoller das vom Ver- 
fasser gezeichnete Bild hervortreten, in welchem gezeigt wird, 
dass die Juden von den Tuchmeistern der Zunft, von den damali- 
gen "Herren der Stadt", jedenfalls dem fruchtbarsten und ein- 
flussreichsten Teil der Bevölkerung, nicht wie behördlich re- 
glementiert, als "Tolerierte" oder Fremdlinge" empfunden, son- . 
dem als nützliche, ja unentbehrliche Mitarbeiter, deutlicher 
gesagt, als Mehrer ihres Besitzes und Wohlstandes gewertet 
wurden, die sie festzuhalten allen ^rund hatten. 



- 179 - ^ 



- 178 - 



geschlossen war. Das änderte sidh, als die österreichische 
Regierung zu Beginn des 18. Jahrhunderts, in Schlesien das 
dortige Judenwesen wowohl durch die Beschränkung der Zahl, als 
auch die Einengung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit regulier- 
te. Es sollten ihnen nur der Hausiererhandel erlaubt, Pacn- 
tungen aber untersagt sein. Das Oberamt verbot 1716 die Ver- 
pachtung von Zollen und im Jahre 1724 die Verpachtung fast aller 
Nutzungen mit Ausnahme der Brandtweinhäuser an Juden. So blieb 
den Juden in Schlesien neben ihren Hausierhandel mit wehigen 
Ausnahmen (Pet schiers techer, Goldschmiede) nur die Pacht des 
Brandtweinausschankes als erlaubter Beruf übrig. Für diese 
Berufsausübung und zugleich für ihren Aufenthalt hatten die 
schlesischen Juden seit dem Toleranzedikt Kaiser Karls VI vom 
10.1.1713 Toleranzgelder an die Regierung zu zahlen. Die Re- 
gierung verpachtete die Einnahmen des Tcrleranzimposts an jüdische 
und christliche Pächter. Im Jahre 1733 waren Jakob Wiebmer und 
Johan Michael Egner "constituihrte administhatores" für Schlesien, 
die die Aufgabe hatten, von den Juden die Gebühren einzuziehen. 
(Unter den säumigen Toleranzsteuerzahlern war Isac Glatte der 
wohl aus Klattau in Böhmen stammte). 

Im Jahre 1736 wurden wieder Zählungen der schlesischen 
Juden vorgenommen. Die Standesherrschaften hatten ein Verzeich- 
nis aller jüdischen Heiraten einzureichen, zwischen 1726 - 1736. 
(Sie berichteten, dass keine Heiraten in Bielitz von Juden vor- 
kamen). Ein Toleranzsteuerverzeichnis der schlesischen Juden 
um 1737 führt in der Herrschaft Bielitz vier Juden auf: 

Josef Moses 

Abraham Loebl (Kurzwald) 

Isaac Glatta 

Moses Hertzka. 

Am 14. Juni 1738 erschien ein Erlass betreffs der Ausweisung 
der unpriviligierten Juden aus Schlesien. Die Vertreibung kon- 
nte aber nicht vollständig durchgeführt werden, weil die Kommerz- 
kammer, auch ein Teil der Stände für bestimmte Kategorien unter 
den unpriviligierten Juden eintrat. Auch der 1747 beginnende 
Krieg mit Preussen verhinderte die weitere Durchführung des Aus- 
weisungsbefehles. Im Jahre 1751 wurde ein Verzeichnis der im 
österreichischen gebliebenen Teiles Schlesien (Fürstentum 
Teschen, Bielitz, Jagemdorf) aufgestellt. Dieses Verzeichnis 
führt drei priviligierte Judenfamilien die über viele Orte ver- 
streut waren und Brandweinschänker waren. In den einzelnen Orten 



wohnten gewöhnlich eine oder zwei Familien. In Bielitz gab es 
vier zusammengehörige Familien: Josepn Moses, sein Sohn, Schwie- 
gersohn, und dessen Vater, der ein halber Rabbiner ist. Joseph 
Moses ist Factor bei Herrn Grafen v. Haup.witz (dem Besitzer der 
Herrschaft Bielitz). 

Es handelt sich hier um die Familie die später den Fami- 
liennamen Paneth annahm. Es scheint, dass im Jahre 1751 Joseph 
Moses nebst seinen Schwägern Moss Salomon und Mandel mit ihren 
Familienangehörigen u. den jüdischen Dienstpersonal die jüdische 
Gemeinde in Bielitz bildeten - die aber nicht offiziel als 
solche anerkannt war. Von den Kindern des Joseph Moses, der als 
Getreidehändler und Hoflieferant bezeichnet wurde und auch Ge- 
lehrter war, erhielt der älteste Sohn nach dem damaligen Famili- 
antengesetz das Niederlassungsrecht in Bielitz, während sein 
zweiter Sohn, der 1783 geborene Jecheskel, sich mit talmudischen 
Wissenschaften befasste und bekannter Rabbiner wurde. Er lernte 
auf dem Jeschiwot von Leipnitz und Prag, wo er um 1802 ein Ge- 
lehrtendiplom erhielt. Im Jahre 1807 amtierte er als Rabbiner 
in Ustritz, 1813 in Trzall (Slovakei) und seit 1823 in Karlsburg 
(Siebenbürgen). Dort starb er im Jahre 1845. Unter seinen zahl- 
reichen Nachkommen gab es bekannte Talmudgelehrte und Rabbiner, 
in Ungarn und Siebenbürgen. 

Während seiner Amtstätigkeit in Terzall erhielt der Rab- 
iner Jecheskel Paneth im Jahre 1816 eine Berufung in seinen 
Geburtsort Bielitz, die er aber nicht annahm. Diese Berufung 
ist von 18 Juden unterzeichnet - wahrscheinlich die (inoffi- 
zielle) jüdische Gemeinde von Bielitz. 



1. Maitmann 

2. Jehuda Loeb Rosenfeld 

3. Samuel Pless 

4. Benjamin Sew Malzen 

5. Jecheskel Herberg 

6. Abraham Chajm 

7. Moses Biesenfeld 

8. Simson Schäfer 

9. Aron Berg 



10. Moses Samuel 

11. Sender Schaefer 

12. Abraham Aberfeld 

13. Naftali Zwi Pless 

14. Abraham Lichtigstein 

15. Selig Gudemann 

16. Weissberger 

17. Paneth 

18. unleserlich 



- 157- 



Polonisierung der Städte aufzuhalten. Massgebend für diese 
Herren war damals die Wiener Kultusgemeinde, die von ihrem 
Präsidenten Dr. A. Stern im Sinne des deutschen Liberalismus 
geleitet wurde und sie 2itiert;en mit besonderer Befriedigung 
Dr. Giidemanns "National Judentum" - eine Replik auf Herzls 
"Judenstaat". 

Der "Haschachar" begann den Kehillagewaltigen tatsächlich 
bald unbequem zu werden. Es geschah, wie ich glaube, zum ersten 
Mal in der Bielitzer Kehille, dass. anlässlich der im Jahre 1898 
ausgeschriebenen Wahlen in die Kultusgemeinde vom "Haschachar" 
eine grosse Wählerversammlung einberufen wurde, in der ich be- 
auftragt wurde, über das zionistische Kultusgemeindeprogramm zu 
referieren. All die Krämer, Handwerker und die kleinen Kauf- 
leute waren massenweise erschienen; sie lauschten gespannt den 
Ausführungen, ihre Herzenssaiten vibrierten und weckten in ihnen 
Töne, die der graue Alltag so sehr gedämpft hatte. 

Der damalige Vorstand war nur durch den Vize-Präsidenten 
Herrn Salomon Tugendhat jr. s.A. vertreten, der in seiner Er- 
widerung auf das zionistische Programm überhaupt nicht einging, 
sich nur dagegen verwahrte, dass Lossungen aus dem Osten in 
"unsere" Gemeinde hineingetragen werden... Die alte Litanei des 
non movere, die alte Parole: "Stille, stille, nur kein Geräusch 
gemacht I . . . " 



DIE GESCHICHTE DER "EMUNAH" 1896/1906 



Das nationale Erwachen des jüdischen Volkes im 19. Jahr- 
hundert wird für den Betrachter der jüdischen Geschichte stets 
ein höchst interessantes, anziehendes Kapitel bleiben. Was 
diese Periode von allen übrigen Epochen jüdischer Historie 
seit Auflösung des jüdischen Staates unterscheidet, ist die 
sichtbare Manifestien eines bewussten Willens zur Tat, zum 
selbständigen Eingreifen in das Geschick, gegenüber dem frü- 
heren blossen Dulden. Kurz das zum Passivum degradierte Juden- 
tum wurde aktiv. 

Das mächtigste Echo fand den Erlösungsruf des jüdischen 
Volkes in der jüdischen Studentenschaft. Ganz besonders die 




1924 mu?n "D'^miKh^n" 




-»•»y^tn. -iQi\rn mn^n 



- 156- 



Wiener jüdische Studentenschaft; fruchtbar angeregt durch den 
beständigen Kontakt mit den geistigen Führern der zionistischen 
Bewegung, schritt frühzeitig an das schwierige Werk, der er- 
wachten jüdischen Nation den Weg zu bahnen. 

Schon bevor Herzls "Judenstaat" mit seiner revolution- 
ierenden Wirkung die jüdische Nation aufrüttelte, bestanden in 
Wien eine Anzahl jüdisch-nationaler Studentenverbindungen. Seit 
ungefähr anderthalb Jahrzehnten die "Kadiniah", ferner die "Uni- 
tas" und die "Ivria". Zweck dieser Verbindungen war mannhafte 
Verfechtung des jüdischen Namens und Verbreitung zionistischer 
Ideen. Wenn aber dieser Zweck auch in der Metropole erreicht 
wurde, so machte sich doch bald das Bedürfnis geltend, nationales 
Ehrgefühl und zionistische Gedanken in die Provinz zu verpflan- 
zen. Dies zu tun schienen in erster Linie Ferialverbindungen 
jüdischer Studenten berufen. 

So konstituierte sich im Herbste des Jahres 1896 der national 
gesinnte Teil der jüdischen Studentenschaft von Bielitz zur 
ersten jüdisch-akademischen Ferialverbindung Österreichs. Diese 
Ferialverbindung ist die "Emunah" . 

In den Ferien des Jahres 1896 beschlossen eine Anzahl jü- 
discher Studenten, die Herren Philipp Singer, Karl Wagner, Josef 
Klipper, Moritz Tramer, Hugo Serog, die in Wien die Ideen der 
jüdischen Moderne in sich aufgenommen hatten, diese Ideen auch 
in Bielitz zu verbreiten. Zur Erreichung dieses Zweckes setzten 
sie sich mit der jüdisch-akademischen Verbindung Ivria ins Ein- 
verständnis, die mit grösster Bereitwilligkeit und Liebenswür- 
digdigkeit ihr Unternehmen unterstützte. Mit Hilfe der Ivrianer 
gründete sich anfangs September 1896 ein Garantiekomitee für 
einen Agitationskommers, dem neben dem obererwähnten roch die 
Herren Schembeck und Max Höniger angehörten. Dieser Kommers, 
der ganz im gleichen Style arrangiert war, wie die zionistischen 
Kommerse die seither alljährlich stattfinden, versammelte die 
Spitzen der jüdischen Korporationen unserer Schwesterstädte, die 
Herren Rabbiner Dr. Glaser und Dr. Steiner, die jüdischen Advo- 
katurskonzipienten und die Vertreter der Presse.. Eine grosse 
Anzahl von Ivrianern waren zu diesem Kommers delegiert , darunter 
als Wortführer die Herren Karl Kohn, Fried, Pobersky. 

Nach Wien zurückgekehrt traten die schon früher erwähnten 
jüdischen Studenten in engere Verbindung. Sie diskutierten 
ernsthaft über Zionismus und waren stets bei zionistischen Ver- 
sammlungen und festlichen Veranstaltungen beisammen zu finden. 



SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 




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- 156 - 



Wiener jüdische Studentenschaft; fruchtbar angeregt durch den 
beständigen Kontakt mit den geistigen Führern der zionistischen 
Bewegung, schritt frühzeitig an das schwierige Werk, der er- 
wachten jüdischen Nation den Weg zu bahnen. 

Schon bevor Herzls "Judenstaat" mit seiner revolution- 
ierenden Wirkung die jüdische Nation aufrüttelte, bestanden in 
Wien eine Anzahl jüdisch-nationaler Studentenverbindungen. Seit 
ungefähr anderthalb Jahrzehnten die "Kadiniah", fe rner die "Uni- 
tas" und die "Ivria". Zweck dieser Verbindungen war mannhafte 
Verfechtung des jüdischen Namens und Verbreitung zionistischer 
Ideen. Wenn aber dieser Zweck auch in der Metropole erreicht 
wurde, so machte sich doch bald das Bedürfnis geltend, nationales 
Ehrgefühl und zionistische Gedanken in die Provinz zu verpflan- 
zen. Dies zu tun schienen in erster Linie Ferialverbindungen 
jüdischer Studenten berufen. 

So konstituierte sich im Herbste des Jahres 1896 der national 
gesinnte Teil der jüdischen Studentenschaft von Bielitz zur 
ersten jüdisch-akademischen Ferialverbindung Österreichs. Diese 
Ferialverbindung ist die "Emunah" . 

In den Ferien des Jahres 1896 beschlossen eine Anzahl jü- 
discher Studenten, die Herren Philipp Singer, Karl Wagner, Josef 
Klipper, Moritz Tramer, Hugo Serog, die in Wien die Ideen der 
jüdischen Moderne in sich aufgenommen hatten, diese Ideen auch 
in Bielitz zu verbreiten. Zur Erreichung dieses Zweckes setzten 
sie sich mit der jüdisch-akademischen Verbindung Ivria ins Ein- 
verständnis, die mit grösster Bereitwilligkeit und Liebenswür- 
digdigkeit ihr Unternehmen unterstützte. Mit Hilfe der Ivrianer 
gründete sicli anfangs September 1896 ein Garantiekomitee für 
einen Agitationskommers, dem neben dem obererwähnten roch die 
Herren Schembeck und Max Höniger angehörten. Dieser Kommers, 
der ganz im gleichen Style arrangiert war, wie die zionistischen 
Kommerse die seither alljährlich stattfinden, versammelte die 
Spitzen der jüdischen Korporationen unserer Schwesterstädte, die 
Herren Rabbiner Dr. Glaser und Dr. Steiner, die jüdischen Advo- 
katurskonzipienten und die Vertreter der Presse.. Eine grosse 
Anzahl von Ivrianern waren zu diesem Kommers delegiert, darunter 
als Wortführer die Herren Karl Kohn, Fried, Pobersky. 

Nach Wien zurückgekehrt traten die schon früher erwähnten 
jüdischen Studenten in engere Verbindung. Sie diskutierten 
ernsthaft über Zionismus und waren stets bei zionistischen Ver- 
sammlungen und festlichen Veranstaltungen beisammen zu finden. 



- 155 - 



- 154 - 



so dass sie bald von der Wiener jüdischen Studentenschaft mit 
einem besonderen Namen bezeichnet wurden: Die Sektion Bxelitz . 

Am 23. Oktober war dieke "Sektion Bielitz" im Cafe Jägerhof, 
Wien IX. versammelt. Die Diskussion über die beste Methode den 
zionistischen Gedanken in Bielitz Eingang zu verschaffen und die 
Bielitzer jüdische Studentenschaft im jüdisch-nationalen studen- 
tischen Siine zu organisieren führt zu dem glücklichen Entschlüsse 
eine Ferialverbindung zu gründen. Dieser Entschluss ruft eine 
ungeheure Begeisterung hervor. Im nur der Jugend exgenen Enthu- 
siasmus umarmen sich die Studenten und schwören einander ihren 
Beschluss in Tat umzusetzen, 

So ward an jenem Abend, glorreichen Andenkens, unsre liebe 
Ferialverbindung gegründet, der wir alle so viel verdanken. 

Schon in den nächsten Tagen traten die Mitglieder zur Wahl 
eines Ausschusses zusammen. Dieses erste Präsidium bestand in 
den Herren: Präs. stud. med. Max Höniger, Vizepräs.: stud. tech. 
Philipp Singer, Schriftführer: stud. tech. Josef Klipper. 

Der Ausschuss begann seine Tätigkeit mit der Einführung 
von regelmässigen Konventen, in welchen die Grundprinzipien der 
Verbindung, die Statuten und die in Bielitz zu entwickelnde 
Tätigkeit durchberaten wurde. 

Zweck der Verbindung sollte Weckung und Hebung des Selbst- 
bewusstseins und Zusammenschluss der jüdischen-nationalen Studen- 
tenschaft von Bielitz-Biala und Umgebung sein. Zur Erreichung 
dieses Zwecks wurden verschidene Mittel in Aussicht genommen. 

Die Tätigkeit der Verbindung äusserte sich in zahlreichen, 
periodischen cJffentllchen Vereinsversammlungen durch welche die 
Zionsidee in der Bielitzer Bevölkerung verbreitet wurde. Durch 
diese Versammlungen wurden zum ersten Male in unseren Schwesters- 
tädten öffentlich spezifisch jüdische Themen diskutiert. Der aus- 
gezeichnete Besuch dieser Veranstaltungen gab einen Beweis für 
das Bedürfnis nach einer derartigen Aussprache. Dass unsere Kul- 
tusvorstände, deren repräsentative Tätigkeit sich bisher lediglich 
auf rituelles Gebiet beschränkte über dieses impulsive Auftreten 
der nationalen Idee aus dem Häuschen gerieten, darf nicht Wunder 
nehmen. 

Allein diese Arbeit der Verbindung erstreckte sich nicht nur 
auf die Schwesterstädte. Von der Erwägung ausgehend, dass die zio- 
nistische Idee die weiteste Verbreitung finden müsste, veran- 



staltete die "Emunah'* Agit ations Versammlungen in den umliegenden 
Ortschaften, So wurde im Laufe der Jahre in Kenty, Andrichau, 
Wadowice, Saybusch, Ernsdorf, Skotschau, Golleschau Versammlun- 
gen mit zionistischen Themen veranstaltet. Überall wurde die 
Verbindung freundlichst aufgenommen; in vielen Orten erhielt sie 
durch das Entgegenkommen der massgebenden Persönlichkeiten für die 
Propagandareden den Tempel. In Ung.-Hradisch. Loschitz, li.- 
Ostrau und M.- Weisskirchen wurde die Gründung von Vereinen und 
Ferialverbindungen durch Delegierte unterstützt. 

Auch an der Gründung des zionistischen Vereines "Hascha- 
char" in Bielitz und des jüdischen Turnverreines beteiligte sich 
die Verbindung in ganz besonderer Weise. 

Während in Biala uns Kultusgemeinde und die gesamte 
Judenschaft sympatisch und verständnisvoll entgegenkamen, fand 
die Bielitzer Bevölkerung ihren Weg auch ohne 
ihre berufenen Vertreter zu uns. Als Beweis für dieses Entgegen- 
kommen, welches wir aus allen Schichten der Bevölkerung fanden, 
diene die Liste unserer Förderer. Es wäre aber irrig zu glauben, 
dass nur die Förderer unsre Anhänger sind. Denn während uns der 
eine durch seinen Förderbeitrag zu erkennen gab, dass er mit uns 
fühle, arbeitete der andere dadurch mit uns mit, dass er neue 
Anhänger warb und so für die Verbreitung und Vertiefung des 
Zionsideals sorgte. 



Z.G.V. "CHEWRUSSA" 

Die "Chewrussa" wurde im Jahre 1896 gegründet, zu jener 
Zeit als Theodor Herzl den "Judenstaat" schrieb. Zwei junge 
Studenten der Gewerbeschule Otto Feldmann und Salo Storosum 
schufen die erste jüdische Studentenverbindung in Bielitz. Sie 
kannten damals noch nicht Pinskers "Autoemanzipation" und sie 
wussten auch nichts von der in ihrer Nachbarstadt im Jahre 1884 
stattgefundenen "Kattowitzer Konferenz". 

Ob zwar Bielitz zu jener Zeit eine liberale deutsche Stadt 
gewesen sein mag, gab es an der "Höheren Staatsgewerbeschule" 
eine antisemitische Strömung, hereingebracht durch deutsche 
Studenten aus dem Sudetengebiet, die ihren Nährstoff aus dem 
Dreifusprozess bezogen. Beinahe ganz Europa litt unter dem um 
sich greifendem Antisemitismus. Die jüdischen Studenten der 



-139- 



ZUM GEDÄCHTNIS DER OPFER I 

IGNAZ PERL> langjähriger Präses der Chewrah Kadischa in Biala, 
seine Frau HENRIETTE geb. MIDELBURG 

die Tochter JULIE verehel. ROTH und ihre Kinder HANS und EVA 
der Schwager KARL MIDELBURG, Tuchfabrikant. 

CACILIE ROTH, geb. WEXBERG, Witwe nach dem Postmeister und 

Kaufmann MORITZ ROTH in Weichsel, 
der Sohn RICHARD ROTH und seine Frau IRMA geb. RING 
die Tochter: Rudolfine, Witwe nach HEINRICH KOHANE, und JENNY, 

Witwe nach Dr. HEINRICH EISNER, 
der Enkel Mgr. Jur. ERICH KOHANE, Bielitz, 
der Bruder RUDOLF WEXBERG, Komrowitz, und seine Frau ERNA geb. 

KLAUSNER sowie zwei Söhne 
die Nichte STELLA BARBER geb. WEXBERG, und ihre Sohne LUCIAN 

und MARCELL, Sko tschau, 
die Nichte STELLA WEXBERG geb. TRAMER, Drahomischl, und zwei 

Kinder 
LEO KOHANE, Skotschau, seine Frau EMMA geb. URBACH, und die 

Tochter OLGA sowie ihr Mann Dr. Med. Apperman und 

ihr Kind IRENE 
ANTON BERMANN, Direktor der Tuchfabrik Schanzer in Bielitz, 

sein Sohn Ing. PAUL BERMANN und dessen Frau 

ELSE geb. SCHMELZ. 



In trauerndem Gedenken 
Dr. Ernst Roth 



- 138 - 



ZUM GEDÄCHTNIS DER OPFER.' 

ALEXANDER FRÄNKEL, orstandsmitglied der Kultusgemeinde Bielitz, 
der Sohn WOLFI 

die Eltern MICHAEL FRÄNKEL, Bielitz, und AGATHE geb. DUNKELBLUM 
der Bruder WOLF FRÄNKEL, Bielitz, seine Frau und seine Tochter 



HELENE ROSSBACH geb. Fleischer, Witwe nach NACHUM ROSSBACH, 

Bielitz, 
der Sohn LÖBEL ROSSBACH, Bielitz , seine Frau SARAH geg. ROSSBACH 

(Teschen) und die Kinder BLANKA und SALOMON 
die Tochter FRIEDA, ihr Mann BERL SIEGMANN (Bielitz) und die 

Töchter SALA und RITA 
der Schwager HERSCH-MEIER SIEGMANN, Bielitz, seine Frau LEAR 

geb. ROSSBACH und die Tochter SALA 
der Schwager JOACHIM ROSSBACH, Biala, seine Frau HELENE geb. 

ROSENFELD, und die Kinder EVA, JECHESKEL, * 

ISRAEL, JANKEL-MEIER und DAVID 
der Schwager HEINRICH GOLDSTOFF, Bielitz, seine Frau SARAH 

geb. ROSSBACH, und die Tochter FRIEDA 
der Neffe MEIER LASAR LANDAU, Bielitz, seine Frau RIFKA geb. 

LIEBLICH, und die Kinder CHAIM-SALOMON und 

LILLY. 

In trauerndem Gedenken 
Anny Fränkel-Roth 



- 139 - 



- 138 - 



ZUM GEDÄCHTNIS DER OPFER I 

IGNAZ PERL, langjähriger Präses der Chewrah Kadischa In Blala, 
seine Frau HENRIETTE geb. MIDELBURG 

die Tochter JULIE verehel. ROTH und ihre Kinder HANS und EVA 
der Schwager KARL MIDELBURG, Tuchfabrikant. 

CXCILIE ROTH, geb. WEXBERG, Witwe nach dem Postmeister und 

Kaufmann MORITZ ROTH in Weichsel, 
der Sohn RICHARD ROTH und seine Frau IRMA geb. RING 
die Tochter: Rudolf ine, Witwe nach HEINRICH KOHAi^E, und JENNY, 

Witwe nach Dr. HEINRICH EISNER, 
der Enkel Mgr. Jur. ERICH KOHANE, Bielitz, 
der Bruder RUDOLF WEXBERG, Komrowitz, und seine Frau ERNA geb. 

KLAUSNER sowie zwei Söhne 
die Nichte STELLA BARBER geb. WEXBERG, und ihre Sohne LUCIAN 

und MARCELL, Skot schau, 
die Nichte STELLA WEXBERG geb. TRAMER, Drahomischl, und zwei 

Kinder 
LEO KOHANE, Skotschau, seine Frau EMMA geb. URBACH, und die 

Tochter OLGA sowie ihr Mann Dr. Med. Apperman und 

ihr Kind IRENE 
ANTON BERMANN, Direktor der Tuchfabrik Schanzer in Bielitz, 

sein Sohn Ing. PAUL BERMANN und dessen Frau 

ELSE geb. SCHMELZ. 

« 

In trauerndem Gedenken 
Dr. Ernst Roth 



ZUM GEDÄCHTNIS DER OPFER! 

ALEXANDER FRÄNKEL, orstandsmitglied der Kultusgemeinde Bielitz, 
der Sohn WOLFI 

die Eltern MICHAEL FRANKEL, Bielitz, und AGATHE geb. DUNKELBLUM 
der Bruder WOLF FRÄNKEL, Bielitz, seine Frau und seine Tochter 

HELENE ROSSBACH geb. Fleischer, Witwe nach NACHUM ROSSBACH 

Bielitz, ' 

der Sohn LÖBEL ROSSBACH, Bielitz , seine Frau SARAH geg. ROSSBACH 

(Teschen) und die Kinder BLANKA und SALOMON 
die Tochter FRIEDA, ihr Mann BERL SIEGMANN (Bielitz) und die 

Töchter SALA und RITA 
der Schwager HERSCH-MEIER SIEGMANN, Bielitz, seine Frau LEAH 

geb. ROSSBACH und die Tochter SALA 
der Schwager JOACHIM ROSSBACH, Biala, seine Frau HELENE geb. 

ROSENFELD, und die Kinder EVA, JECHESKEL, 

ISRAEL, JANKEL-MEIER und DAVID 
der Schwager HEINRICH GOLDSTOFF, Bielitz, seine Frau SARAH 

geb. ROSSBACH, und die Tochter FRIEDA 
der Neffe MEIER LASAR LANDAU, Bielitz, seine Frau RIFKA geb. 

LIEBLICH, und die Kinder CHAIM-SALOMON und 

LILLY. 

In trauerndem Gedenken 
Anny Fränkel-Roth 



■ I 



-153 - 



Gewerbeschule litten von ihren wltscnülem aus den deutsch-na- 
tionalen Studentenverbindungen. Der Gedanke der nationalen 
Freiheitsbewegung einerseits und die Welle der immer stärker 
werdenden antisemitischen Strömung unter den deutschen Studenten 
andererseits, war ausschlaggebend für die Gründung der "Chewrus- 
sa". Die Studentenorganisationen waren jedoch unerlaubt und 
jeder Student, der Mitglied der "Chewrussa" war, lief Gefahr von 
der Schule, ausgeschlossen zu werden. Dies hielt jedoch nieman- 
den ab und nach kurzer Zeit gab es eine stattliche Anzahl von 
Gewerbeschulstudenten in der "Chewrussa". Anfangs war es eine 
reine Freundschaftsgemeinschaft, man kam in der Pause zusammen, 
man besprach persönliche Dinge, aber auch politische Tageser- 
eingnisse. Nur am Samstag Nachmittag trafen sich die Chewrus- 
saner zu offiziellen Sitzungen. Sie fanden eine Zeitlang in 
der Mühle Werber und dann in Karl Borgers Privat-Handelsschule 
statt. Langsam bekamen die Sitzungen Inhalt, man sprach über 
jüdische Angelegenheiten der ganzen Welt. Man las die von 
Herzl herausgegebne Zeitung "Die Welt", es wurden Kurse über 
jüdische Geschichte vorgetragen und es warte nicht lange, als 
aus der jüdischen Verbindung eine zionistische wurde. Nach 
dem Muster der deutschen Verbindungen wurde jeder neu eintre- 
tende zuerst Hospitant, dann Fuchs und nach erfolgter Ablegung 
einer Prüfung in jüdischer Geschichte und Palästinageografie 
Bursch und nach der Matura "Alter Herr" der Verbindung. 

Fast gleichzeitig mit der Gründung der "Chewrussa" 
entstand eine zweite jüdische Verbindung, die "Hasmonäa", 
deren Mitglieder sich aus Schülern des deutschen Gymnasiums 
und der deutschen Realschule zusammensetzten. In Einzelfällen 
wurden auch Gymnasiasten in die "Chewrussa*' aufgenommen. Die 
Ziele der "Chewrussa" waren aufrichtige und gegenseitige 
Freundschaft zu pflegen und die Menschen zu aufrechten und 
stolzen Juden zu erziehen. Von einer zionistischen Aktivität 
kann bis zum ersten Weltkrieg wohl kaum die Rede gewesen 
sein. Langsam kam es zu einer Kontaktnahme mit der damals 
stark assimilierten jüdischen Bevölkerung, die der "Chewrus- . 
sa" sehr skeptisch gegenüberstand. Schrittweise gelang es 
den jungen Menschen Sympatie, Freundschaft und Anerkennung 
in den jüdischen Häusern zu finden. Verschiedene Veranstal- 
tungen wie Tanzstunden, Semesterfeiern und Stiftungsfeste 
trugen sehr viel zur Kontaktnahme bei. Die von Nordau ge- 
prägte Parole - körperliche Ertüchtigung der jüdischen 
Jugend, aus gebeugten Juden jungen aufrechte junge Juden zu 



- 152 - 



machen, wurde in die jüdische Gasse hinausgetragen, so kam 
es, dass viele Mitglieder der "Chewrussa" ihr Können auf 
dem Turnboden des Makkabi oder auf dem Fussballplatz der 
"Hakoah" zeigten. 

Der Ausbruch des ersten Weltkrieges hat die Verhält- 
nisse vollkommen geändert, denn ein Grossteil wurde zum 
Militärdienst eingezogen. Der Kontakt zwischen den Bun- 
desbrüdern wurde zerrissen und erst wieder aufgenommen, 
als die Freunde vom Kriegsschauplatz und aus russischer 
Gefangenschaft heimkehrten. Nach durchgeführter Reakti- 
vierung wurde die Gründung eines Verbandes der "Alten 
Herren" der Chewrussa und im Anschluss daran das "Kartell 
zionistisch-technischer Verbindungen" der Gewerbeschulen 
Bielitz/Brünn/Bielitz beschlossen. Die Neuordnung der 
politischen Mappe nach dem ersten Weltkrieg hat manches auch 
in der "Chewrussa" geändert, es kam zu einem Zuzug jüdischer 
Studenten aus dem Osten, aus Lodz, Warschau und anderen Städ- 
ten. Sie suchten Anschluss und fanden ihn in der "Chewrussa". 
Bereits im Jahre 1923 meldeten sich die ersten Chewrussaner 
zur Ali j ah. 

Unvergessen für die "Chewrussa" sind die Namen 
Eduard Feuerstein, Professor an der Gewerbeschule in 

' Bielirz, 

Dr. Michael Berkowitz, Professor am Gymnasium in Bielitz, 
Karl Borger, Lehrer an seiner Handelsschule in Bielitz. 

Ihrer Hilfe war die "Chewrussa" gewiss und die 14-18 
Jährigen waren stolz auf ihre Prptektoren. 

Im Jahre 1926 beschlossen die A.H. Verbände der zionisti- 
schtechnischen Verbindungen Chewrussa/Bielitz , Jordania/Wien 
und Hasmonäa/ Brunn sich in einem einzigen Verband zusammenzu- 
schliessen, dem sie den Namen "Haboneh" gaben, mit der Zentrale 
in Bielitz. Aber beim Ausbruch des zweiten Weltkrieges war der 
""Haboneh" dasselbe Schicksal beschieden, wie dem übrigen euro- 
päischen Judentum. Die die am Leben blieben, leben nun in der 
ganzen Welt verstreut, nur 90 der weit über 200 Mitglieder leben 
in Israel. Trotz der riesigen Entfernungen, es wohnen Brüder in 
Australien, New Zealand, Argentinien und Brasiliei;!, gibt es 
einen herzlichen Kontakt. 



- 151 - 



Rückblick auf den jüdischen Turnverein 
"MAKKABI BIELITZ - BIALA'' 



Mehr als 55 Jahre liegen zurück, als ich im Jahre 1912 
als erster Zögling des Makkabi Turnvereins Bielitz-Biala auf- 
genommen wurde. Ich will hier versuchen, etwas über die Tatig 
keit des mir an 's Herz gewachsenen Vereines zu berichten, wie- 
wohl es ja nicht einfach ist nach einer so langen Zeitspanne 
und nur aus dem Gedächt inis meine Erinnerungen aufzuschreiben. 

Die Zeit, über die ich vor allem berichten will, ist die 
Spanne von den Jahren 1912 bis 1928. Was vor und nach dieser 
Zeit sich ereignet hat, sind Berichte, die mir von alteren oder 
jüngeren Mitgliedern des Vereines zu Ohren gekommen sind. 

Die Gründung des Makkabi im Jahre 1906/7 hat sich aus 
der dringenden Notwendigkeit ergeben, der jüdischen Jugend in 
Bielitz deren jüdischen Einwohnerzahl sich von Jahr zu ver- 
mehrte, 'eine Betätigung in physischer Hinsicht ^^ ß^ben. In 
der bestehenden Turnverein F. F.F. F. Bielitz war die Aufnahme ^ 
von Juden ausgeschlossen. Wie alle Anfänge von Gründungen ju- 
discher Turn- und Sportvereine haben sich eine Gruppe von jun- 
gen jüdischen Handwerkern und Beamten, - an den Fingern einer 
liand abzuzählen - , inspiriert durch die Zionistischen Kon- 
gresse und vor allem durch den Visionär Theodor Herzl und Max 
Nordau zusammengeschlossen, um im Turnzimmer, - Saal konnte 
man den Raum nicht nennen - , der jüdischen Volksschule in 
der Giselastrasse, den Turnsport zu pflegen. Dieser Zustand 
änderte sich infolge seiner Unzulänglichkeit nach wenigen 
Jahren und es gelang der Leitung des Vereines schliesslich den 
Turnsaal der Mittelschule auf zwei Abende in der Woche zu mie- 
ten. Nach den Erfolgen der Herrenriege und der tatkraftigen 
Unterstützung der jüdischen Bevölkerung, wurde auch eine Da- 
menriege ins Leben gerufen. Nun begann der Verein sowohl in 
tumtechnischer, wie auch gesellschaftlicher Hinsicht sich zu 
entwickeln und eine Rolle im jüdischen Leben ^er Stadt zu 
spielen. Man schrieb damals die Zeitspanne 1908/9. - Um in 
der Entwicklung des aktiven Turnsportes weiter zu kommen, war 
es notwendig, geeignete Turnlehrer zu haben und nachdem es jü- 
dische Turnlehrer nicht gab, wurden für die Herrenriege als 



- 150 - 



Turnlehrer Herr Klimecki und für die Damenriege Herr Laskovcki 
engagiert. Diese Einteilung bestand dann bis knapp vor dem 
ersten Weltkrieg 1914-1918. 

Wie eingangs erwähnt, bin ich als erster Zögling im Jahre 
1912 zum Herrenturnen zugelassen worden, nachdem man meine 
turntechnischen Qualitäten wie auch Sporttalent erkannt hatte. 
Dies geschah jedoch ganz inoffiziell, denn laut den bestehenden 
Schulvorschriften war es strengstens verboten, dass Schüler Mit- 
glied eines Vereines sein durften. Die Professoren der Mittel- 
schule, Werner und Fink, die selbst aktive Turner waren, mus- 
sten daher beide Augen zudrücken (und sie taten es gerne), da- 
mit ich ungehindert am Turnen teilnehmen konnte. - Der Turnbet- 
rieb wickelte sich damals in zwei Herrenriegen und einer 
Damenriege ab. Der Höhepunkt der Turnsaison war das Chanukka- 
Fest, wo gewöhnlich als Makkabäer-Feier ein Schauturnen im 
Saale sowohl von der Herrenriege als auch von der Damenriege 
Veranstaltet wurde, an welchem sich dann der "Makkabi-Turnver- 
einsball" anschloss, besonders beliebt bei der ganzen jüdischen 
Bevölkerung von nah und fern. Durch Ausflüge an Sonn- und 
Feiertagen in die herrliche Umgebung von Bielitz wurde auch das 
kameradschaftliche und gesellschaftliche Niveau erweitert und 
gepflegt.- Ein ganz besonderes Ereignis gab es im Juli 1914 
für den jüdischen Turnsport und zwar der Kreis turntag in Brunn, 
an welchem alle jüdischen Turn- und Sportvereine der österrei- 
chisch-ungarischen Monarchie teilnahmen. Auch Makkabi Bielitz 
war mit einer Herrenriege und einigen Damenturnerinnen bei 
diesem Fest vertreten. Für mich aber als jüngster Teilnehmer 
und aktiver Turner, der ich das erste Mal an einem solchen im- 
posanten Turntechnischen Ereignis teilnahm, war dieses Turnfest 
ein besonderer Markstein. 

Kaum waren wir aus Brunn nach Bielitz zurückgekehrt ,' brach 
der erste Weltkrieg aus. Dieses weittragende und welterschüt- 
ternde Ereignis hatte natürlich auf unser gesamtes Vereinsleben 
einen verheerenden Einfluss. Ein Grossteil der aktiven Turner 
und führenden Mitglieder des Vereines musste sofort nach Ver- 
lautbarung der Mobilisierung einrücken und in kurzen Abständen 
fast die gesamte Herrenriege. Mit meinen 15 Jahren blieb ich 
fast allein mit zwei bis drei jüngeren Mitgliedern. Auch die 
beiden Turnlehrer mussten zum Militär und es sah so aus, als 
dass es notwendig sein wird, den Turnbetrieb einzustellen. Nur 
die Damenriege bestand in voller Stärke weiter und das war ein 



- 149 - 



Ansporn und Verfplichtung der Zurückgebliebenen den Turnbetrieb 
aufrecht zu erhalten. Ich übernahm als Vorturner zuerst das 
Damenturnen und begann auch wieder das Herrenturnen zu koordi- 
nieren, wobei wir natürlich die Jugend, vor allem Studenten und 
Gewerbeschüler heranziehen mussten. Auch eine alte Herrenriege 
wurde aktiviert. Von dieser Zeit an, übernahm ich den gesamten 
Turnbetrieb, welchen ich bis zum Jahre 1928 inne hatte. 

Mit dem Kriegsende, November 1918, kamen auch unsere Tur- 
ner und Vereinsfunktionäre zurück und man begann jetzt mit ver- 
einten Kräften den Turnbetrieb und das Vereinsleben von neuem 
zu intensivieren. Mit den alten Anschauungen wurde natürlich 
gebrochen und man begann die gesamte jüdische Jugend vom sechs- 
ten Lebensjahr aufwärts zum Makkabi und damit zum Vereinsturnen 
heranzuziehen. - Die Erfolge waren verblüffend und es hat Tumtag« 
gegeben, wo an einem Turntag von 5 bis 10 Uhr abends im Durch- 
schnitt ca. 320 Turner und Turnerinnen teilnahmen. Geturnt wur- 
de in vier Gruppen wie folgt: 

Mädchenzöglinge bis 13 Jahren, Beteiligung ca. 65 
Knabenzöglinge " 14 " , " ca. 100 
Damen von 14 aufwärts , " ca. 70 
Herren von 15 " , " ca. 80, 

und zwar zweimal wöchentlich, zu je 75 Minuten pro Abend. Jetzt 
aber tauchte ein besonderes Problem auf und das war die Vortur- 
nerfrage. Bei einer solchen Beteiligung musste vorerst auf dem 
Gebiete des Vorturnerwesens eine Lösung gefunden werden. Aber 
auch das Turntechnische musste den fortschrittlichen Methoden, 
die auf allen Sportgebieten praktiziert wurden, angepasst wer- 
den. Ich wurde daher im Jahre 1922 auf Vereinskosten nach 
Berlin auf die Hochschule für Leibesübungen geschickt und ab- 
solvierte dort einen Turn- und Sportlehrer-Kurs. Mit neuen 
Methoden und Sportkenntnissen kehrte ich in den Makkabi Bielitz 
zurück und begann als erstes entsprechende Vorturner, für jede 
Turngruppe auszubilden, wobei ich junge talentierte Turner aus 
den Reihen unserer Turner assentierte. - Mit diesem Stab von 
Vorturnern war es mir erst möglich, den Turnbetrieb zu aktivie- 
ren und erfolgreich zu leiten. Der Verein erreichte dann, so- 
weit es mir möglich war, festzustellen, die besten und erspries- 
slichsten Jahre seines Bestehens. Als ich mich im Jahre 1928 
selbständig machte und nach Kattowitz ging, konnte ich mit Stolz 
und Genugtuung mein Amt einem besonders engagierten und besol- 
deten Turnlehrer aus Wien übergeben. 



- 148 - 



.. 



DIE JUDISCHEN HANDWERKER 



Im Jahre 1922 oder 1923 wurde in Bielitz der Verband 
selbständiger jüdischer Handwerker von Moritz Popiol gegründet, 
der bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges unter seiner Leitung 
stand. Die Ziele dieses Verbandes waren nicht nur materieller 
Art, vielmehr hat sich dieser Verband zur Aufgabe gemacht, das 
geistige und kulturielle Niveau des jüdischen Handwerkers zu 
heben, sein Ansehen unter seinen jüdischen und nicht jüdischen 
Mitbürgern zu erhöhen, und ihn zum Mit Sprecher in der jüdischen 
Gesellschaft zu machen. Es war nicht leicht, gegen das weit 
verbreitete Vorurteil zu kämpfen, dass jüdische Handwerker 
(Baale-Mlacha) unverlässlich sind, und ihre Arbeit minderwertig 
sei. Da der Vorsitzende deö Vereines selbst ein ausgezeichneter 
Fachmann in seinem Berufe war, benützte er jede Gelegenheit, ob 
in öffentlichen Diskussionen, oder in kleineren Zirkeln, seine 
Kollegen immer wieder anzuspornen, zu beweisen, dass das schon 
eingefleischte Vorurteil vollkommen unberechtigt war. Im Jahre 
1935 wurde im Saal der jüdischen Kultusgemeinde eine ganze Woche 
lang eine Ausstellung jüdischer Handwerksarbeit gezeigt, deren. 
Erzeugnisse in ihrer Ausführung und Exaktheit in nichts von der 
vielgepriesenen deutschen Arbeit zurückstand. In fast allen 
Handwerksberufen waren Juden vertreten, jüdische Schmiede und 
Maurer gab's allerdings nicht in Bielitz. 

Wie bereits oben erwähnt, war dies nur eine der Aufgaben. 
Allwöchentlich am Mittwoch fanden im Handwerker lokal Zusammen- 
künfte manchmal zwanglos, aber oft Vorträge in deutscher Sprache 
über aktuelle politische Probleme, als auch kulturelle Themen 
statt. Es war zu staunen, dass in diesem Kreise sich soviel 
Verständnis für allö möglichen Probleme in der Diskussion zeigte. 
Um nur einige von den Prelegenten zu erwähnen, möchte ich be- 
merken, dass Prof. Türk und Dr. Zipper sehr oft als Vortragende 
zur Verfügung standen. 

Wenn kein Gastredner zur Verfügung stand, war es der Vor- 
sitzende selbst, der mit einem vorbereiteten Referat zur Stelle 
war. Wie wohl der Verband nach aussen hin apolitisch war, waren 
seine Mitglieder zu 75 Prozent Zionisten aller Schattierungen. 
Es. ist daher kein Wunder, dass der Verband in verschiedenen 
Kadenzen durch seine Mitglieder Berek, Fleissig, Gerad, Popiol 



. 147 -- 



u.a. in öffentlichen Institutionen wie in der Stadtgemeinde, 
Kultusgemeinde, jüdischer Volksbank u.s.w. vertreten war. 

Es gab wohl Genossenschaften, sogenannte interkonfessio- 
nelle berufsähnliche Handwerker gilden, deren Aufgabe es zum gros- 
sen Teil war, seinen Mitgliedern behördliche Bestimmungen für 
einzelne Handwerksberufe zur Kenntnis zu bringen, die ausgebil- 
deten Lehrlinge einer Prüfung zu unterziehen und ihnen von der 
Behörde anerkannte Fachzeugnisse auszuhändigen. Die jüdischen 
Handwerker hatten mit diesen Genossenschaften nur ganz geringen 
Kontakt. Jüdische Handwerkslehrlinge gab es in den letzten 
Jahren fast nicht. 



PROF. DR. MICHAEL BERKOWICZ 

■ 

Prof. Dr. Michael Berkowicz ist in Boryslaw am 3. Februar 
1865 geborn und hat dort eine fromme Erziehung genossen. Doch 
bald ging er nach Lemberg und oblag mit vielem Fleiss hebrä- 
ischen Studien. Schon damals interessierte er sich für hebrä- 
ische Grammatik und das trug ihm unter den Chassidim den Spott- 
namen eines "Baal Dickduck" ein. Es war eine Zeit, wo man sich 
selbst in der Jeschiwah schon heimlich oder offen mit allge- 
meiner Bildung befasste, und brennender Wissensdrang beseite 
auch unseren Studenten. Aber die Not - nennt man sie mit Recht 
die Mutter der Wissenschaft - trieb ihn aus der Schule in ein 
Geschäft. Er hielt es dort nicht lange aus und kehrte zum 
Studium zurück. Endlich machte er am Brodyer Gymnasium Auf- 
nahmeprüfung und legte dort die Reifeprüfung ab. 

Mit drei Freunden pflegte er schon in diesen Jahre 
Verkehr und bleibt ihnen auch später innig verbinden, dem 
älteren Rabin Braudes, dem geistreichen jiddischen und heb- 
räischen Schriftsteller, mit Ehrenpreis, der Oberrabbiner 
in Stockholm war, und mit Thon, Abgeordneten und Führer der 
Zionisten in Hestgalizien und Schlesien. Sie begeistern 
sich gemeinsam an der jüdischnationalen Idee und Berkowicz 
gibt mit Ehrenpreis zusammen eine jiddische Volksbibliothek 
heraus. 'Das ist aber nicht seine erste schriftstellerische 
Tätigkeit. Schon 1886, noch ein Schüler, ist er Korres- 
pondent einer hebräischen Zeitschrift "Haibri" und hat er 
nicht aufgehört, deutschen, und hebräisclten Zeitungen und 



- 146 - 



Zeitschriften seine stets willkommenen Beitrage zu senden, 
die sich mit den verschiedensten, wissenschaftlichen, li- 
terarischen, politischen oder sozialen Themen befassen. 

1893 kommt er nach Wien und hier üben die jüdischnatio- 
nalen Kreise auf ihn die stärkste Anziehungskraft aus. Er 
hält in der,/*Kadimah", dem ältesten jüdischnationalen Studen- 
tenvereins Österreichs, hebräische Kurse und beteiligt sich 
eifrig an den Diskussionsabenden, gründet mit Siegmund Werner 
und Ernst die "Gamaja", einen jüdischnationalen Verein gali- 
zischer Studenten, der den Schlagzwang ablehnte, wie er damals 
selbst in den jüdischen akademischen Vereinen bestand. Darüber 
berichtet er selbst in den "Erinnerungen an Herzl", die er 
1922 in 4 Nummern der "Wiener Morgenzeitung" veröffentlichte. 
Dort lernen wir auch sein Verhältnis zu Herzl kennen. Er über- 
rascht den in anderen Kreisen und Anschauungen Aufgewachsenen 
mit Der Tatsache, dass die hebräische Sprache gesprochen und 
geschrieben wird und ein grosses Lesepublikum hat, und zitiert 
Herzls Körte: "Ein Volk, das seine eigene Sprache hat, ist 
nicht gestorben. Unser Volk lebtl" 

Fortan unterrichtet er Herzl über alle bedeutenden Xus- 
serungen der jiddischen und hebräischen Presse und sendet auch 
an Sokolow, den Herausgeber der "Hazefirah", im Namen Herzls 
eine Erklärung ab, in der er verschiedenes richtig stellt, was 
Sokolow in seinen Artikeln gegen den Zionismus vorgebracht 
hatte. Doch erst der erste Zionistenkongress in Basel bekehrte 
Sokolow. 

Auch Berkowicz wohnte dieser einzigartigen Versammlung 
bei. Er war als Sekretär des Verbandes "Zion" hingegangen und 
hatte mit anderen zusammen alle Hände voll zu tun, um den Kon- 
gress vorzubereiten. Von dieser Tätigkeit und von seinen Ge- 
fühlen dabei berichtet er selbst schöner, als wir es könnten, 
in seinem Beitrag zur Festschrift, die aus Anlass des 25. Jahres 
tages des 1. Kongresses im Jüdischen Verlag erschienen ist. Wir 
finden diesen Beitrag in den "Hitteilungen des Zionistischen 
Kreiskomites" vom 24.9.1922 abgedruckt. 

Doch sein Schicksal trieb ihn wieder herum und so kommt 
er als Bibliothekar des Lesevereines "Esra", den Thon gegründet 
hatte, nach Krakow und machte sich auch dort durch Vorträge ver- 
dient. Mit Krakow hatte er schon 1898 durch den Verlag Achi- 
assaf Verbindung erhalten, indem er dort die Redaktion und 
Administration einer jiddischen Zeitung "Der Jud" führte. Doch 



- 1 45 - 



hatte weder die Zeitung lange Bestand, noch dauerte seine Tätig- 
keit in dem genannten Verein lang und so sehen wir ihn 1903 
wider in Wien. 

Nun widmet er sich unter der aneifernden Leitung seines 
Universitätslehrers David Heinrich Müller semitischen Studien 
und promovierte 1906 zum Doktor der Philosophie. Im Jahre 1910 
erschien in den Mitteilungen der Wiener Akademie der Wissen- 
schaften seine Abhandlung: "Der Strophenbau in den Psalmen". 
In dem grossangelegten Werke Monument a Judaica bearbeitete er 
die Abteilung Monumenta Targumica. Von den überaus zahlreichen 
Beiträgen, die er deutschen, jidischen und hebräischen Zeitun- 
gen lieferte, seien nur die Artikel in der "Welt" hervorgehoben 
und ganz besonders die Aufsätze, in denen er das Archiv des so- 
zialistischen Schriftstellers Liebermann und im Anschluss daran 
sozialistische Studien in der New Yorker "Zukunft" in den let- 
zten Jahren veröffentlichte. Um den Zionismus hat er sich ein 
bleibendes Verdienst durch die Übersetzung des Herzl' sehen 
"Judenstaates" (mit Anmerkungen) und dessen Zionistischen 
Schriften ins Hebräische erworben. 

Da ihm die wissenschaftliche Tätigkeit keinen ausreichen- 
den Lebensunterhalt bot, wandte er sich dem Lehrfach zu. 1909- 
1911 finden wir ihn an dem Gymnasium in Brunn und Iglau und 
1911 kommt er als Religionsprofessor an das Staatsgymnasium in 
Beilitz. 

Und jetzt könnten wir eigentlich aufhören. Denn seine 
Tätigkeit als Lehrer, seine Verdienste um weite Kreise des 
hiesigen Judentums wie auch der Umgebung unserer beiden Städte 
sind wohlbekannt. Er hat der Schuljugend, der jüdischen Ge- 
meinde, dem Kulturverein "Tarbuth", dem zionistischen Verein 
"Haschachar" und der von diesem herausgegebenen Zeitung, unse- 
rem "Jüdischen Volksblatt", den jüdischen Jugendorganisationen 
Dienste geleistet, die nicht hoch genug veranschlagt werden 

können. 



- 144 - 



JACOB GLASNER 
"Sänger der Beskiden, der Tatra und der Steirischen Berge" 



Jakob Glasner, Maler und Grafiker war Künstler von Welt^ 
ruf. Er ist in Rdzawki, einem kleinen Dörfchen bei Nowy-Targ 
am 6.4.1879 geboren. Sein künstliches Studium absolvierte er 
an den "Akademien der schönen Künste" in Krakau, setzte seine 
Ausbildung in V/ien und Paris fort. Nach Beendigung des Stu- 
diums im Jahre 1905 übersiedelte er nach Bielitz, seine schöp- 
ferische Arbeitsstätte bis zu seinem tragischen Ende im Jahre 
1943. 

Im Laufe der Jahre unterbricht er oft seine Tätigkeit 
um die neuen Strömungen in der Malkunst kennen zu lernen, neue 
Quellen für seine Schöpfung zu erschliessen. Er ist öfters 
Gast in Deutschland, Italien und Frankreich, hält sich längere 
Zeit in Wien auf, das seine zweite Heimat wurde. Aber Bielitz 
hat für ihn eine besondere Anziehungskraft, ist er doch ein 
Kind der Beskiden, der Schönheit der Natur verfallen und 
Bielitz liegt ja am Fusse der Beskiden. Die Verbundenheit zur 
Natur, den Bergen, hat auf sein künstlerisches Schaffen einen 
magischen Einfluss. Seine Liebe zur Natur drückt er in seinen 
Bildern, Gemälden und Skizzen und seinen graphischen Holzschnit 
ten aus. 

Schon im Jahre 1908 beteiligt er sich zusammen mit der 
Krakauer Künstlergruppe "Sztuka" an einer represäntativen Aus- 
stellung in Wien, die allgemeine Anerkennung findet, und nach- 
her auch in Lemberg und Lodz, in Berlin und selbstverständlich 
in Bielitz. In späteren Jahren nähert sich Glasner auch dem 
Kreis jüdischer Künstler in Polen, nähert sich auch jüdischen 
Motiven. Im Jahre 1930 nimmt er Anteil an einer grossen jüdi- 
schen Künstlerausstellung im Krakauer "Jüdischen Kunstbaus", 
zusammen mit den prominenten jüdischen Maler Polens - Artur 
Markowitz, Abraham Neumann, Mosche Appelbaum und Henrik Hoch- 
mahn . 

Die hohe Kunst Jakob Glasner findet besondere Anerken- 
nung in dem monumentalen Werke des polnischen Kunsthistorikers 
Feliz Kopera, "Die polnischen Maler im 19. Jahrhundert" in dem 



- 143 - 



er dem Künstler- einen besonderen ehrenvollen Platz - "in der 
nicht sehr zahlreichen jungen Künstlergentiration dieses Jahr- 
hunderts" - widmet und der Hoffnung Ausdruck gibt, ihm an der 
Spitzenreihe der polnischen Künstler zu sehen i 

In Bielitz fand Jakob Glasner nicht nur seinen Wohnort, 
seine Arbeitsstätte. Der grosse Kreis intellektueller Kunst- 
freunde, die Sympatie und Anerkennung die er in der jüdischen 
Gesellschaft fand, boten ihm einen wertvollen Rahmen zu seiner 
künstlerischen Schaffung. Otto Schneid, Kulturhistoriker und 
Mitarbeiter des "Jüdischen Volksblattes" widmete dem Schaffen 
von Jakob Glasner viele glänzende Beiträge, in dieser Bielitzer 
zionistischen Wochenschrift, die das jüdische Publikum seiner 
Tätigkeit näher brachte und sie mit grossem Wohlwollen begleite- 
te. Otto Schneid bezeichnete Jakob Glasner als "Sänger der 
Beskiden, der Tatra und der Steirischen Berge". 

Im Jahre 1939 einige Tage vor dem Einmarsch der Nazitrup- 
pen nach Bielitz, flüchtete Jakob Glasner nach Lemberg. Es ge- 
lang ihm bis Anfang 1943 sich den Augen der "Gestapo" zu ent- 
ziehen. Retten konnte er sich nicht. Er fiel in ihren blutigen 
Händen und fand den Tod zusammen mit allen Juden in Polen. 



- 142 - 



DR. JOSEF TRAUBNER 



Die Heimat Dr. Traubners war Schlesien und seine Vaterstadt 
Bielitz. 



Die politische und geistige Situation jeder Zeit übten 
auf die gesellschaftliche und politische Entwicklung Dr. 
Traubners einen tiefen Einfluss aus. Er war Mitglied der Z.M.V. 
Hasmoneah und des Wanderbundes "Blau-Weiss". Nach Absolvierung 
des Gymnasiums, immatrikulierte er sich an der Rechts-Fakultät 
der Universität Wien, und beendete sie gerade vor Ausbruch des 
ersten Weltkrieges. Im Kriege war er Frontoffizier. 

In die Heimat zurückgekehrt, begann er seine Laufbahn als 
Jurist. Mit der Beendigung des Krieges änderte sich das poli- 
tische Bild - Schlesien wurde an Polen zugeteilt. Der wirt- 
schaftliche Tiefstand und die Not der verelendeten Massen 
führte ihn zur Arbeiter-Bewegung. Er marschierte an der Spitze 
der von Not und Arbeitslosigkeit bedrängten Demonstranten. Dazu 
gehörte nicht nur Mut, sondern auch völlige Selbstlosigkeit, 
denn der junge Jurist der begonnen hatte sich eine Existenz 
aufzubauen und dessen Klientel die Fabrikanten waren - unter- 
stutezt gerade die Feinde seiner Brotgeber - die Arbeiterschaft! 

Die politische Gesinnung Dr. Traubners wurzelte tief im 
sozialistischen Ideengut. Sie basierte auf dem Wissen um die 
historische Entwicklung der Wirtschaft und die entscheidende 
Stellung der Arbeiterschaft, die sie durch den Klassenkampf er- 
ringen soll. Dr. Traubner kam im engen Kontakt mit den jüdi- 
schen Arbeitermassen in Galizien und Polen. Die bedrängte Lage 
dieser Menschen führte ihn zurück zur zionistischen Tätigkeit 
im Rahmen von Poalei-Zion. Mit vollem persönlichen Einsatz und 
Hingabe wirkte er mit am Aufbauwerke des jüdischen Staates. 
Noch vor Einzug der Nazis in Bielitz, übersiedelte er nach 
Zürich. Er starb pleotzlich im Jahre 1962. 



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In. rrprtlmtirfl b»«n| bie VPmHifdK* Crdanija 
tiM ri«'<c ih feine ftcIaniiatiop.Hieidlfdifl .^ur 
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l4%iM. Um pMintlrDp«Mbr ^nHitahon. bir iid) 
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lirrerrin inr t^rbrcitung ppn lüfflArunfl unb tBif 
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jAoufr laboff ahnten ahirrn * or brr Hnonjpolifir 
rung übfi tauirnh juniidu \*Irlci|fr bcjdMi^'tiqt. bru 
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^r angfitflltrn mx» pitiKtcn lahr.f.irlvilrrn in 
tBiIno finb bfutc bloh Jü b:i';:iM'ii«tt. ^n («»robn^, 
ro frübrr 95* .. bcr Xdootofbcitri ^ul^c.} wattn, 
betrögt hfutr ber t^ro{%'!iijal) '>er jubifd^ii ^rbritri 
B>enigcr Als 30. ^hoiro idlcd}t iit bo» t«cr()filtni-3 
in brn ^ophtagrubcn l;l^ Jioffinrrieu in ^oxfjlffaw 
unb Trobobmi C'^ii '^oinHaiD fnnf brr f^roiertfaii 
bri jübijitrn Urbrtici lOii 30 nuf 10. in rrobo 
biK) ron 60 auf AO Um eine ganbbabe für bic 
reitrrr 1<erbrnn()uiiq ill^lic|Kr Arbeit |u betont 
ir.rn. virb jrtit loii iVi* n-.n inaiiiirllrn ü bcitern 
bie Hcnnini» brr polniiil,.*«: rpraiftc in fBort unb 
3tf;rifi geforfiii. Tab .- umIw boi roigrfd^riebcnr 
„(Siamen** i;on brr A.U>iii9bire!tion rorgmomr*!en. 
bie rrinr fPilllur o;iilii':i unb ir,(leinatif(l) jiibi|d)e 
^rbi'iter Mirdjallm lan! "\i! l«c|rn bot brr iDo 
jevobf in einer amtli4)c:i 9iittei(ung crflört. bof; 
jubim^e lieror^tr in 'i'oicii «lieht angejtelli nwrben 
dürfen, ^ii irridiiriHMirn '.iiallidicP ^rteitsorrmitt 

IBerf eiiir.v ^«ollo^ uiib an hiHtiicm menWitm 
3trebfn. f 

rie 3d;nrri«)tcitrM xau-i: *\t'y^, grüner oU 
man i orcu»geicbrn lattc. IMrIo iSnttöufd^ungfii 
inufitm oir ut»er un^ .'r^ritcn laÜcii. 3ir ^rrmürbtrn 
unjerc >(raft unb Ucmutt.n .iriicre t'fiii.iiigciL über 
ber erlaube an bas Kirrugcn unlrri» 'iBrrfrs fonntc 
uns nid)t genommen vorrrn. Jtur er führte bir iü 
bifdjr 3ugmb in bie Leihen *>f& Jionismus, on bie 
Üibettsfront in t^aiditiua. irf)uf bif erftm (^runb 
logen bf& iid) entnndfinbcn 3»aaUs. 

riffrr K»|aupe brobt. um rorlorm v* JK^i*- 
^orglrr unb 1Rio||tnad)cr iul>lcn iid). in ber Vtoste 
objettii^r fWurteiler unb mit bvi iRienr frrunb* 
i4«ft!id)er ^otgeber. rr»pfiidMct. ben .Montitifi^n 
..Xröumern" rinrn >\ubr! ialton iDajfer^ Ubrr brn 
Ropf .^u Muttm. fif \u crnutDlern. ^id)t nur iRen« ' 
id^, bie nirmoi» .)ionilttjd) grrü^lt ^bm, fonb^n 
auä^ fRönnfr. bir oft in htn corbcrjtrn ^et^n |m 
finbrn fmb. für üoni'ttii^ o^rolr |trriten unb Cp* 
frr bringm. ^ut \it glrid)t bjr Zionismus rinrm 
altr. Itrbrn. Älftbungsitüd, bas mon ni^t abirfcn 
»ill, {ribft mtnn es nid)t mehr ipormt. ihn Xo' 
humbohtt hrrrf^ in ihrin jilbpfen unb 9or|trniR^ \ 
gm. Hirinmütig genN>rbrn. ^udKn fi« bir onbrrm |m 
fi4 hrrob^uiirl^, judjfu *ilunbfsgmoftrn i^rr. 

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um bohr notioiialf und •ii':iiio:iiiK Jielc aU matr 
rialillijd;fr Hlojirnpaitilulati^inu» grftfnipclt. tic 
cd;offung finrs ^ubenjtaat«s als rinbif(hf Xrau 
mrrri br.Kid)net. ^|le. all- ««'»runbidtr bes Jionis 
inui, bie uns beilig iinb. Uc ftit un*« bie crelc bes 
JiCiiiimus bebeuten. Pirjc-.ri. bcgi.'.ellitirrt. rnt^ 
heiligt. 

^ahiflong bot man tutig biricn Irnbrn.idi ta* 
tmlos ^ugfifhrn. nid^ts rührte fidi. um brn t^iit 
brr Jrritörung oiis unjfien Jlrihen \h treiben, (fi 
nrr (err laufrnbrn iRaid)inc A^*.d) bi%* .fionijtifoK 9t' 
orgung. 3" 3orgm um ^cn illftag rergafi man 
bas Siorgm. i>ergc|| ma;i Mii^^ongspuntl iinb Jirl, 
!>orm unb ^nholt. 

grute ite^ vir ror .incr nrurn VMr im 
3ionismus. Vit ^ftsfilerunn brr Ztm\ti Vf.ncti 
ftflft bm Vufbou t^löUinas auf nrur «»runblagrn. 
fRrnf^rn, bir bm fikiil b^s Zionismus oble^nm, 
iPo(Tm ben t^läftinaaufbou fdrbern. bie fofdirfft« 
torif4Kit lufgaben bes 3toninmus unirrHile«. 'Bir 
fftnnm ihre Mitarbeit immerhin begr^b^n. 3k et« 
Irtdttrrn uns bir Cavt unb a>rrnrn fi^rlii^ »nt 
aui^ griftig nöhrrtommrtt tie 3efl( unb ber fMI 
brs Zionismus aber bleibt unb mub bos AMno^ 
biribm. bas vir |u brnt^rrn unb |u bef^AV" N' 
ben. 3" ^^ *i^ ^^* i"*^ niemanbein teilen liiiwen. 
^iefm <ftrift p ermte« vnb fart|Uffl«n|r«, :1t ««• 
{ere romr^fte «Mfgake. Um blefe pi efffiHm. mif* 
[m vir glauben. unefMfttterli^ om bie Srrvict« 
li^ung M n f r r r s 3itntiiii«« gloubm. _ 

^ eiiM« «. 



3m «iipa^fleflai in 3eT«fakm 
fcits bet ipdtf «tub tan t^ 
in brbrdif^er 3|pra4t. bei om HftHi 
om brm Trutf^n int 5^bfiif4« iMtmiM 



CffMitll tt' 







BIELITZ-BIALA 

(Bielsico - Biala) 



Bruchschniffe aus vergangenen Zeiten 



von 



Elijahu Miron 



ISRAEL . 1973 



627^6 



87 



- 181 - 



VORWORT 



Bewusst unserer Verantwortung, widmen wir uns der schweren 
Aufgabe die Erinnerung an die jüdischen Gemeinden Bielitz - Biala 
zu verewigen. 

Wir überreichen dieses Buch den früheren Mitgliedern 
dieser Gemeinden, welche durch ihr Wirken und Schaffen ein Zeit- • 
bild jüdischen Gemeinschaftslebens geprägt haben. 

Die tatkräfte Hilfe einer kleinen Gruppe ermöglichte es 
einen längst gehegten Gedanken zu verwirklichen und das Buch 
herauszugeben. 

« 

Dem Herausgeber stand nur ein beschränktes schriftliches 
Quellenmaterial zu Verfügung und so war er vorwiegend auf Erin- 
nerungen von Zeit- und Schicksalsgenossen angewiesen. Leider 
konnte auch dieses Informationsmaterial nicht voll ausgeschöpft 
werden, da im Laufe der Jahre eine Reihe von Persönlichkeiten, 
die im Mittelpunkte der Geschehenisse standen, verstorben sind. 
Wir danken allen Institutionen und Personen, die durch Rat und 
Tat, moralisch und finanziell, die Herausgabe des Buches ge- 
fördert haben. 



- 180 - 



ZUR FRÜHGESCHICHTE DER JUDEN VON BIELITZ 

1677 - 1816 



Nach den Akten der Breslauer staatlichen und städtischen 
Archive lässt sich die erste Ansiedlung der Juden in Bielitz 
in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nachweisen, als es 
noch eine Standesherrschaft Bielitz gab, die zum Herzogtum 
Teschen gehörte. 

Nach diesen Aufzeichnungen werden Juden zum ersten Male 
im Jahre 1677 in Bielitz erwähnt. Am 8. XII. 1677 beschwerte 
sich die Breslauer Kaufmannschaft beim schlesischen Obermat 
über den Zoll zu Teschen und erwähnte dabei, dass sich nun auch 
in Bielitz wo man dem Zoll zu entgehen hoffte, "ein neuer Zoll- 
jude" niedergelassen habe, der dort den Zoll erhebe. Es han- 
delt sich wohl um ein Mitglied oder um einen Angestellten der 
jüdischen Zollpächterfamilie Singer, die seit 1640 in Teschen 
wohnte. Jakob Singer und seine Familie bezw. Nachkommen waren 
die Pächter des Zolls, der im Herzogtum Teschen während des 30 
jährigen Krieges am Jablunkapass eingerichtet worden war. 
Durch Teschen führte eine wichtige Handelsstrasse zwischen 
Breslau und Ungarn, die von den Breslauer Kaufleuten sehr be- 
nützt wurde. Da dieser Zoll angeblich sechsmal höher war als 
der Zoll, der auf der Strasse über Bielitz-Saybusch gefordert 
wurde, versuchten die Breslauer Kaufleute den Zoll über Bielitz 
zu umgehen. Die Teschner Zollpächter wussten dem einen Riegel 
vorzuschieben. Sie errichteten in Bielitz auch eine Zollstätte, 
die wohl von einem Mitglied der Familie verwaltet wurde. Die- 
ser Zolljude dürfte der Begründer der Bielitzer jüdischen Ge- 
meinde gewesen sein . Er blieb dort, denn ein Bericht vom Jahre 
1700 weiss von ihm zu berichten. "Hier sei nur ein einziger 
Jude, habe die Mauth (den Zoll) und den Brandtwein in arrenda 
(Pacht) schon durch 30 Jahr, gebe weiter kein Schutzgeld". 

Wie aus diesem Bericht ersichtlich, hatte dieser Jude 
dessen Name uns bisher nicht bekannt geworden ist, sowohl den 
Zoll, als auch den Brandtweinausschank, in der Herrschaft 
Bielitz gepachtet. Er zahlte damamls kein Schutzgeld an die 
Behörde, wahrsheinlich da er in Teschener Schutzbrief mit ein- 



- 179- ^ 



- 178 - 



geschlossen war. Das änderte sidh, als die österreichische 
Regierung zu Beginn des 18. Jahrhunderts, in Schlesien das 
dortige Judenwesen wowohl durch die Beschränkung der Zahl, als 
auch die Einengung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit regulier- 
te. Es sollten ihnen nur der Hausiererhandel erlaubt, Pacn- 
tungen aber untersagt sein. Das Oberamt verbot 1716 die Ver- 
pachtung von Zollen und im Jahre 1724 die Verpachtung fast aller 
Nutzungen mit Ausnahme der Brandtweinhäuser an Juden. So blieb 
den Juden in Schlesien neben ihren Hausierhandel mit wehigen 
Ausnahmen (Petschierstecher, Goldschmiede) nur die Pacht des 
Brandtweinausschankes als erlaubter Beruf übrig. Für diese 
Berufsausübung und zugleich für ihren Aufenthalt hatten die 
schlesischen Juden seit dem Toleranzedikt Kaiser Karls VI vom 
10.1.1713 Toleranzgelder an die Regierung zu zahlen. Die Re- 
gierung verpachtete die Einnahmen des Tcrleranzimposts an jüdische 
und christliche Pächter. Im Jahre 1733 waren Jakob Wiebmer und 
Johan Michael Egner "constituihrte administhatores" für Schlesien, 
die die Aufgabe hatten, von den Juden die Gebühren einzuziehen. 
(Unter den säumigen Toleranzsteuerzahlern war Isac Glatte der 
wohl aus Klattau in Böhmen stammte). 

Im Jahre 1736 wurden wieder Zählungen der schlesischen 
Juden vorgenommen. Die Standesherrschaften hatten ein Verzeich- 
nis aller jüdischen Heiraten einzureichen, zwischen 1726 - 1736. 
(Sie berichteten, dass keine Heiraten in Bielitz von Juden vor- 
kamen). Ein Toleranzsteuerverzeichnis der schlesischen Juden 
um 1737 führt in der Herrschaft Bielitz vier Juden auf: 

Josef Moses 

Abraham Loebl (Kurzwald) 

Isaac Glatta 

Moses Hertzka. 

Am 14. Juni 1738 erschien ein Erlass betreffs der Ausweisung 
der unpriviligierten Juden aus Schlesien. Die Vertreibung kon- 
nte aber nicht vollständig durchgeführt werden, weil die Kommerz- 
kammer, auch ein Teil der Stände für bestimmte Kategorien unter 
den unpriviligierten Juden eintrat. Auch der 1747 beginnende 
Krieg mit Preussen verhinderte die weitere Durchführung des Aus- 
weisungsbefehles. Im Jahre 1751 wurde ein Verzeichnis der im 
österreichischen gebliebenen Teiles Schlesien (Fürstentum 
Teschen, Bielitz, Jagemdorf) aufgestellt. Dieses Verzeichnis 
führt drei priviligierte Judenfamilien die über viele Orte ver- 
streut waren und Brandweinschänker waren. In den einzelnen Orten 



wohnten gewöhnlich eine oder zwei Familien. In Bielitz gab es 
vier zusammengehörige Familien: Joseph Moses, sein Sohn, Schwie- 
gersohn, und dessen Vater, der ein halber Rabbiner ist. Joseph 
Moses ist Factor bei Herrn Grafen v. Haup.witz (dem Besitzer der 
Herrschaft Bielitz). 

Es handelt sich hier um die Familie die später den Fami- 
liennamen Paneth annahm. Es scheint, dass im Jahre 1751 Joseph 
Moses nebst seinen Schwägern Moss Salomon und Mandel mit ihren 
Familienangehörigen u. den jüdischen Dienstpersonal die jüdische 
Gemeinde in Bielitz bildeten - die aber nicht offiziel als 
solche anerkannt war. Von den Kindern des Joseph Moses, der als 
Getreidehändler und Hoflieferant bezeichnet wurde und auch Ge- 
lehrter war, erhielt der älteste Sohn nach dem damaligen Famili- 
antengesetz das Niederlassungsrecht in Bielitz, während sein 
zweiter Sohn, der 1783 geborene Jecheskel, sich mit talmudischen 
Wissenschaften befasste und bekannter Rabbiner wurde. Er lernte, 
auf dem Jeschiwot von Leipnitz und Prag, wo er um 1802 ein Ge- 
lehrtendiplom erhielt. Im Jahre 1807 amtierte er als Rabbiner 
in Ustritz, 1813 in Trzall (Slovakei) und seit 1823 in Karlsburg 
(Siebenbürgen). Dort starb er im Jahre 1845. Unter seinen zahl- 
reichen Nachkommen gab es bekannte Talmudgelehrte und Rabbiner, 
in Ungarn und Siebenbürgen. 

Während seiner Amtstätigkeit in Terzall erhielt der Rab- 
iner Jecheskel Paneth im Jahre 1816 eine Berufung in seinen 
Geburtsort Bielitz, die er aber nicht annahm. Diese Berufung 
ist von 18 Juden unterzeichnet - wahrscheinlich die (inoffi- 
zielle) jüdische Gemeinde von Bielitz. 



1. Maitmann 

2. Jehuda Loeb Rosenfeld 

3. Samuel Pless 

4. Benjamin Sew Malzen 

5. Jecheskel Herberg 

6. Abraham Chajm 

7. Moses Biesenfeld 

8. Simson Schäfer 

9. Aron Berg 



10. Moses Samuel 

11. Sender Schaefer 

12. Abraham Aberfeld 

13. Naftali Zwi Pless 

14. Abraham Lichtigstein 

15. Selig Gudemann 

16. Weissberger 

17. Paneth 

18. unleserlich 



- 177- 



ÜBER DIE GESCHICHTE DER JUDEN IN BIELITZ 



Wer sich für die Geschichte der Juden in Bielitz interes- 
siert, hat sich nicht nur mit der Geschichte der Entstehung der 
Kultusgemeinde zu befassen, auch nicht vornehmlich damit, die 
Spuren des Aufenthaltes der Juden in dieser Stadt so weit als 
möglich zuriickzuver folgen, was beinahe mussig ist, sondern 
vielmehr mit der Frage: Von wann an und in welchem Masse sind 
die Juden in dieser Stadt, gleichviel ob als "Sesshafte** oder 
zeitweilig sich aufhaltende "Fremde" für die Entwicklung und 
Gestaltung ihrer eigenen, speziell jüdischen oder für die der 
allgemeinen bürgerlichen Gemeinschaft von Bedeutung waren. 
Betreffend den zweiten Teil der Frage, nämlich über ihre Be- 
deutung für die bürgerliche Gemeinschaft in Bielitz, mögen 
hier einige aufschlussreiche Stellen aus einem Werke mitgeteilt 
werden, das mit ausserordentlicher Gründlichkeit, Objektivität 
und nicht minder auch mit ehrlichem Gerechtigkeitssinn abge- 
fasst ist und das sicherlich eines der interessantesten und 
wichtigsten Kapitel für die Geschichte der Stadt Bielitz dar- 
bietet. Und zwar Stellen aus dem Werke "Die Bielitz-Bialaer 
Schafwollwaren-Industrie in ihrer historischen Entwicklung, 
dargestellt von Dr. Theodor Haase, Präses-Stellvertreter des 
Bielitzer-Bialaer Gewerbevereines Teschen 1873. 

Dr. Tehodor Haase war eine der markantesten und hervor- 
ragendsten Gestalten der Stadt Bielitz sowohl durch sein ver- 
dienstvolles Wirken für die Allgemeinheit, wie auch als einer 
der ehrwürdigsten Seelenhirten der evangelischen Gemeinde. 
Dies letztere ist hier umso eher hervorzuheben, als es sich um 
Urteile und Tatsachen-Berichte über Juden handelt. Die Berichte 
dieses Werkes sind übrigens auch durch die in seinem Anhange 
abgedruckten Originaldokumente belegt . Zum rechten Verstehen 
der in diesem Werke betonten Bedeutung, welche die Juden bereits 
im 18. Jahrhundert durch ihre kaufmännische (Woll- und Tuch- 
handel) und nachb'^r auch gewerbliche (Fabriksmässige Tucher- 
zeugung, Schönfärberei etc.) Betätigung gewannen und in immer 
reicherem Masse behaupteten, wodurch sie zur Entwicklung des 
Tuchgewerbes und somit auch zum Aufblühen der Industriestadt 



- 176 - 



Bielitz nicht wenig beigetragen haben, soll eine von einem 
Zeitgenossen und Augenzeugen gegebenen Schilderung des damali- 
gen Umfanggebietes und Getriebes der Stadt vorangestellt werden 

Die Schilderungen, die auch von Haase wortgetreu ange- 
führt wird (S.99), lautet: "Der Hauptnahrungszweig der hiesigen 
Bewohner ist Tuchmacherei, Tuchhandel, Wollhandel, welcher 
meistens ein Gegenstand der jüdischen Handelsleute ist. Die 
Tuchmacherei und folglich auch der Tuchhandel sind wichtig. 
Es bestehen bereits 520 Tuchmachermeister, durch welche mehrere 
Tausend Hände des hiesigen Landvolkes beschäftigt werden. Ihre 
Fabrikate gehen nach Ost- und Westgalizien, nach Ungarn und in 
die Türkei. (Lauter Länder, in welchen der Handel zu jener 
Zeit beinahe ausschliesslich von Juden betrieben wurde) - Über 
die Zahl der Häuser und Einwohner von Bielitz bemerkt derselbe 
Folgendes: "Die Stadt selbst ist an sich von keinem grossen 
Umfang, denn sie besteht nur aus 90 Hausnummern; umso grösser 
aber sind die Vorstädte die sehr volkreich sind, man zählt da- 
her in der gesamten Stadt mit den Vorstädten 550 Hausnummern, 
und 4200 Einwohner, ohne viele Fremdlinge, welche sich da auf- 
halten, aber noch nicht als Einheimische anzusehen sind." Es 
ist zweifellos, dass unter den "Vielen Fremdlingen", die noch 
nicht als Einheimische anzusehen sind, zunächst dauernd an- 
sässige Juden zu verstehen sind. Die Tuchmacherei und deren 
Hilfsgewerbe gaben der Stadt ihren Charakter. Der Tuchmacher- 
zunft mit 520 und der Tuchschererzunft mit 30 Mitgliedern 
standen die Zünfte der Schuhmacher mit 17, der Fleischhacker 
mit 12, der Bäcker mit 9, und alle anderen Zünfte mit noch 
weniger Mitgliedern gegenüber, und so waren diejenigen, welche 
•vom "Gewerbe" waren, schon durch dasselbe für alles massgebend, 
was in der Stadt geschah. Sie waren "die Herren in der Stadt" 
und sie nannten sich auch so". 

Aus diesem Rahmen wird um so wirkungsvoller das vom Ver- 
fasser gezeichnete Bild hervortreten, in welchem gezeigt wird, 
dass die Juden von den Tuchmeistern der Zunft, von den damali- 
gen "Herren der Stadt", jedenfalls dem fruchtbarsten und ein- 
flussreichsten Teil der Bevölkerung, nicht wie behördlich re- 
glementiert, als "Tolerierte" oder Fremdlinge" empfunden, son- 
dern als nützliche, ja unentbehrliche Mitarbeiter, deutlicher 
gesagt, als Mehrer ihres Besitzes und Wohlstandes gewertet 
wurden, die sie festzuhalten allen ^-rund hatten. 



- 175 - 



- 174- 



Doch nicht das Interesse der Einwohner allein war aus- 
schlaggebend. Auch alle, die auf dem Gebiete des Herrschafts- 
ortes Herrschaftsrechte besassen, deren Beamte, und überhaupt 
alle, die Zwang und Macht auszuüben in der Lage waren, wollten 
auf ihre Rechnung kommen. Waren nun die Lasten dieser Rechnun- 
gen so gross, dass sie von den Juden nicht getragen werden kon- 
nten, und somit auch die Interessen der übrigen Bewohner tan- 
giert, dann führten diese selbstverständlich die Sache der 
Juden als ihre eigene Sache und nahmen sich der Juden an. So 
gestaltet waren die Verhältnisse zum Glücke der Juden im In- 
dustriegebiete Bielitz. Nachdem die Zunft vorerst bei der 
Schlossherrschaft zu Gunsten der Juden interveniert hatte, in- 
dem sie diesen das Zeugnis ausstellte, sie seien für das Ge- 
werbe unentbehrlich, rief sie auch noch die Behörde an, gegen 
das ungesetzliche Vorgehen der Schlossherrschaft einzuschreiten. 

Den Bericht darüber lassen wir als Fortsetzung folgen: 
Am 21. August 1761 richtete die Zunft folgende, von denselben 
Ehrenmännern unterzeichnete Zuschrift an den Stadtmagistrat: 
"Ein loblicher Magistrat wird gütigst erlauben, dass wir Zech- 
meister der Tuchmacherzunft im Namen der ganzen Zunftgebühren 
vortragen dürfen, welcher Gestalten nicht nur allein die Tuch- 
macherzunft, sondern auch zugleich die ganze Communität durch 
das Verfahren des hiesigen herzoglichen Dominii, welches hoch- 
selbes gegen die aus Polen anhero handelnden Juden äussert, in 
einen augenscheinlichen Schaden und Nachtheil versetzt werde. 
Einem löblichen Magistrate ist mehr als zu wohl bekannt, dass 
bei gegenwärtigen Zeiten die Wolle nicht nur allein entsetzlich 
teuer, sondern auch über dieses dergestalt schwer aufzutreiben 
ist, dass viele arme Meister gar nichts zu arbeiten haben wür- 
den, w^nn nicht die Juden teils aus Schlesien, teils aus Polen 
die beüötigte Wolle anher transportieren. Man hat sich daher 
alle ersinnliche Mühe gegeben, die polnischen Juden anhero zu 
ziehen, weil man von selbigen doppelten Nutzen ziehet, indem 
sie einesteils Wolle anhero bringen, andernteils aber Tuche 
dafür annehmen, auch mehrere darzu aufkaufen, solche aus dem 
Lande führen und folglich dem gesammten Städtchen einen offen- 
baren Vorteil stiften, zu geschweigen dessen, was dem kais. 
königl. Ärario an Zoll, dem herzoglichen und städtischen Do- 
minio an Mauthe und anderen Privatis durch deren Aufenthalt und 
Zehrung noch insbesondere zuwächst. Allein durrh das Verfahren 
des herzoglichen Dominii gegen die polnischen Juden scheinet es, 
dass alle diese Vortheile verloren gehen werden. Denn nachdem 



Selbstes von denen polnischen Juden absolutement ein sogenanntes 
Schutzgeld und zwar einen Dukaten von der Person mit dem Ansin- 
nen begehrtet, dass sie im Weigerungsfalle hier nicht geduldet, 
noch Ihnen ihr zu treibender Handel gestattet werden würde, und 

Juden dahero sich verlauten lassen, dass sie lieber weg- 
bleiben, als dergleichen Zumuthem eingehen würden, so erhellet 
hieraus deutlich, was für ein ansehnlicher Verlust und Schaden 
daraus entstehen würde. Da uns nun aber viel daran gelegen, ist 
dass wir diese, obzwar wenige. Jedoch höchst nützliche und be- 
nSthigte polnische Commercium conserviren möchten, so sehen wir 
uns genötigt, solche Mittel zu ergreifen, wodurch das Commer- 
cium beibehalten werden könnte. Wir wollen uns zwar hier gar- 
nicht darauf einlassen, ob und inwiefern das herzogliche Domi- 
nium befugt ist, von fremden anhero handelnden und sich kurze 
Zeit aufhaltenden Leuten ein Schutzgeld fordern zu können, son- 
dern wollen nur allein dies anfügen, dass wir garnicht begrei- 
fen können, wor innen denn eigentlich dieser Schutz bestehen sol- 
le, sintemalen die Juden bei ihrer Anherokunft, entweder in den 
öffentlichen Gasthäusern oder, bei anderen Bürgern einkehren, 
die Gewölber zur Einlegung der Wolle von selbigen mieten und 
lediglich bei der Stadt leben und mit den Einwohnern ihr Ge- 
werbe treiben. Ob nun also das herzogliche Dominium dergleichen 
hindern und Leuten, die die benöthigte Ware zuführen und dem 
Städtchen Nahrung verschaffen, eigenmächtigerweise Imposten auf- 
legen könne, scheinet wohl wider alle Landesverfassung und Lan- 
desgesetze zu sein.*' 

"Jedoch wir wollen die Entscheidung davon Einer hohen 
Landes-Instanz anheimstellen und hier nur mit wenigem erinnern, 
dass das herzogliche Dominium qua sich nennenden Schutzherren 
der Stadt, in Betracht des von der Stadt überhaupt, als auch von 
und durch die Tuchmacherzunft insbesondere zu geniessen habenden 
Vorteils, viel mehr darauf bedacht sein sollte, Handel und Wan- 
del zu befördern und also die Nahrung und Gewerbe in bessere 
Aufnahme zu bringen, als solche hintertreiben zu suchen. Es muss 
xins demnach höchst schmerzlich fallen, dass von Seiten des her- 
zoglichen Dominii denen Juden von Oderberg und Sorau gegen frei- 
willig sich erbotene Zahlung des sogenannten Schutzgeldes die Ein- 
fuhrung der Wolle mit Ausschliessung Anderer, die das widerrecht- 
lich prätendirte Schutzgeld nicht geben wollen, verstattet worden 

ist. Bei so bewandten Umständen sehen wir uns genöthigt, 

Einem löbl. Magistrate die beschaff enheit dieser Sache gehörig zu 
referiren, und zugleich geziemend anzuhalten, bei Ihre Gnaden, dem 



- 173- 



Kais. KSnigl, Herrn Landes-Eltesten diese Angelegenheit auf das 
triftigste vorstellig zu machen," 

"Um dieselbe Zeit kamen die Saluschiner Juden Jakob David 
und Feibisch Wolf nach Bielitz. Kaum angekommen, wurde ihnen der 
obrigkeitliche Befehl, das Schutzgeld für fünf Jahre im vorhinein, 
also zusammen 10 Dukaten, zu erlegen. Schon waren ihnen, da sie 
sich weigerten, dem Begehren des Burggrafen zu entsprechen, Pferd 
und Wagen arrestirt, als die Borger Gottfried Sommer und Johann 
Henssler sich für sie verbürgten, und dadurch der Juden Gefährt 
frei machten. Hiervon erstattete der Magistrat am 29. August 
1761 Anzeige an den Landes-Altesten und machte in seiner Eingabe 
neben jenen von der Zunft vorgebrachten Motiven noch geltend, 
dass "denen Juden die Compactata mit dem Königreich Polen bei 
ihrem dahier habenden Verkehr" zustatten kämen, sowie, dass man 
"vor einigen Jahren durch ein public irt es Patent die Polen zum 
Handel nach Österreichisch-Schlesien zu aniniren gesucht" hätte. 
Die Stadt zöge durch "mutuelles Commerce mit Wolle. Tüchern, 
Getreide und anderen Waren den allergrössten Teil der Nahrung 
aus gedachtem Königreiche", weshalb man "sothanen Verkehr ehen- 
der auf möglichste Weise erleichtern, als erschweren sollte". 
Diese von dem Bürgermeister Ferdinand Czema und den Rathmannen 
Andreas Krischke, Georg Krauss und Gottfried Machatschky, sowie 
dem Notar Heinrich Gottfried Frantz gezeichnete Zuschrift ver- 
fehlte ihres Zweckes nicht und die Einhebung des Schutzgeldes 
wurde der Schlossherrschaft strengstens untersagt . Trotzdem 
wagte es dieselbe wenige Jahre danach, dieselbe Willkür aus- 
zuüben. Als im Februar 1769 die jüdischen Wollhändler in 
Bielitz eingetroffen waren, liess sie der fürstliche Schloss- 
hauptmann zu sich kommen, forderte in gebieterischer Weise die 
Entrichtung des Schutzgeldes und ergriff, als die Eingeschüch- 
terten es dennoch wagten, "bescheidene Vorstellungen" zu machen, 
einen Stock, womit er sie "von der obersten Treppe bis hinunter 
dergestalt tractiret", dass sie viele Tage Schmerzen litten. 
Diesmal ging die Sache an das Königl. Amt, welches den. Magistrat 
sofort beaftragte, der Bielitzer ^chlossobrigkeit den Nachweis 
des Rechtes zur Einhebung jenes Schutzgeldes abzuverlangen. 
Alles, was die ScHosshersschaft in dieser Richtung aufbringen 
konnte, reducirte sich auf einen "Extiract aus der Hoch-Reichs- 
gräflich Haugwitzischen Bielitzer Rentamtsrechnung", welcher 
allerdings dartat, dass vom Jahre 1750 angefangen, die jüdischen 
Wollhändler - in den ersten fünfziger Jahren ausschliesslich 
Oderberger und Sohrauer - ein Schutzgeld an das Schloss entrich- 



- 172- 



tet hatten, nicht aber, aus welchem Rechtstitel dasselbe einge 
hoben worden war. Am 23. Februar 1769 legte der Magistrat die 
Akt dem königlichen Amte vor, welches am 21. März 1769 den 
Landes-Altesten beauftrage, die weitere Abf orderung eines Seh 
geldes von den jüdischen Wollhändlern aus Polen der Bielitzer 
Regierung gänzlich abzustellen, weil der Nachweis nicht gelief 
wäre, dass die Bielitzer Schlossherrschaft das Recht hätte, ei 
solches Schutzgeld einzuheben upd weil die den Juden in den We 
gelegten Hindemisse dem Handel mit Polen zum Nachteile gereic 
ten. Durch diesen Erlass war den jüdischen Wollhändlern freie 
Bahn gemacht und sie fanden sich in immer grösserer Zahl in 
Bielitz ein. Dass sie trotzdem auch in der Folge nicht unbehe 
ligt blieben und Akten der Unduldsamkeit und Gehässigkeit aus- 
gesetzt waren, dafür führt der Verfasser folgendes Beispiel an 
"Ein Beispiel leidenschaftlicher Gehässigkeit bietet die am 3. 
Februar 1786 gegen den hiesigen tolerirten Jud Hirschl Mendl" 
vor dem Bürgermeister Christian Krischke, dem Syndicus Jacob 
Anton Alscher und dem Rathmann Andress Hampel auf dem Rathause 
zu Bielitz abgeführte Untersuchung, bei welcher die Kläger 
nichts weniger verlangten, als dass dem Mendl die "Vorkäuf- 
lerei der Wolle, in Gross-Polen verboten werden möchte, bis 
Wohin sich selbstverständlich die Macht des Bielitzer Stadt- 
magistrates nicht erstreckte". 



ÜBER DIE GESCHICHTE DER JUDEN IN BIELITZ 

Als weiterer Beweis dafür » dass die Juden in der Stadt 
Bielitz am Ende des 18. Jahrhunderts bereits in stattlicher 
Zahl wohnhaft waren, erscheint uns folgendes Dokument aus dem 
Jahre 1817. 

ZUR EINFÜHBUNG DES MITTWOCHMARKTES IN BIELITZ 



A. Die Bitte der Bielitzer Judenschaft um Einfütirung eines 
zweiten Wochenmarktes. 

B. Die Befürwortung dieser Bitte seitens des Bielitzer Stadt- 



magistrates 



. 171 - 



löblicher Magistrat I 

Solange die Stadt Bielitz existiert und Stadtrechte ge- 
liesst, besitzt dieselbe das Recht eines Wochenmarktes allhier, 
ier am Samstag in jeder Woche abgehalten wird; es ist unleug- 
bar, dass Jahrhunderte verflossen sind, seitdem diese Verfas- 
sung hiesigen Ortes besteht, und ebenso wahr ist auch, als der 
Stadt Bielitz diese Verfassung gegeben worden ist, vielleicht 
lamals nicht soviele hundert Einwohner existiert haben, als 
leute tausende daselbst existieren: Weit später ist endlich 
luch die benachbarte Stadt Biala entständen, die sich jedoch 
Brst in dem damaligen Zeitalter gebildet und erst seit bei- 
läufig 50 Jahren ihre gegenwärtige Ausdehnung erhalten hat und 
lie, wie bekannt, mit der Stadt Bielitz dergestalt zusammen- 
längt, dass beide Städte nur für ein Publicum anzusetzen sind: 
Nlun hängen diese beiden Städte und ihre 8000 Einwohner, die 
iie laut Konskript ionsbücher ungefähr zählen durften bloss von 
lern einzigen Wochenmarkt - am Samstage ab; und in dem Verhält- 
iis wie die christlischen Einwohner hat sich auch die Juden- 
Schaft bei der Stadt Bielitz vermehrt , die jedoch vermöge ihrer 
<eligionsgesetze von jenen Vorteilen und Bequemlichkeiten ganz 
lusgeschlossen sind, welche eigentlich diese Wochenmärkte dem 
Publikum gewähren sollen und auch wirklich gewähren: Und eben 
dieser Umstand veranlasst demnach die Gefertigten namens der 
Judenschaft allhier hiemit untertänig zu bitten. Ein löblicher 
Magistrat wolle höheren Orts um die Bewilligung eines zweiten 
In Bielitz am Mittwoch abzuhaltenden Wochenmarktes einzuschrei- 
ten geruhen. 

luch in Betreff der jüdischen Einwohner der Umstand obwaltet, 
Jass keiner von ihnen das Mindeste selbst erzeugen kann, was 
^war auch in Ansehung der Bürgerschaft grösstenteils, doch 
iber nicht allgemein der Fall ist, so schmeichelt sich dem- 
nach die Judenschaft allhier, gestützt auf die liberalen 
[Grundsätze einer hierländigen hohen Regierung, die durchaus 
keinen Staatsuntertan wegen Religionsuntershcied und also 
luch kenen Juden von den Wohltaten einer derlei politisch- 
lürgerlichen Einrichtung auszuschliessen die Absicht hat, 
Jass eine hohe Behörde umsomehr dieses missverständnis der 
^tadt Bielitzer Judenschaft, und der vielen zeitweilig dort 



- 170 - 



sich aufhaltenden fremden Handelsleute zu beherzigen geruhen 
werde, als 

Die Gründe dieses Gesuches sind evident und sprechen sich 
zum Teil von selbst aus; Ein löblicher Magistrat geruhe der 
hohen Behörde zur Beherzigung vorzustellen, dass 

a) beide Städte Bielitz und Biala eine Population von zirka 8000 
eingeborenen Seelen in sich fassen, dass ferner 

b) in beiden diesen Städten eine Tuchfabrikatur , viel Handel und 
Verkehr blüht und die erstere so wichtig sei, dass öfters, 
wenn die Tuchfabrikatur stark betrieben wird, die bloss dort 
arbeitenden Tuchmacher- und Tuchscherergesellen, vielleicht 
die Zahl von 1000 Köpfen ersteigen, dazu endlich 

c) die* Militärgarnison in beiden Städten, die vielen Hilfsar- 
beiter, welche die Fabrikatur notwendig hat, Dienstboten und 
die fremden bloss zeitweilig auf beiden Plätzen sich aufhal- 
tenden Handelsleute etc. - so handelt es sich um eine Men- 
schenmasse von zirka 12.000 Seelen, welche in beiden Städten 
lediglich auf den einen Wochernmarkt beschränkt ist und sich 
also Samstags den Bedarf ihrer Viktualien für die ganze Woche 
besorgen muss: Es drängt sich demnach durch dieses Vorausge- 
sagte die Überzeugung von selbst auf, dass 

d) dieser Übelstand der Sache auf den Preis der Dinge, auf die 
ersten und unentbehrlichsten Lebensbedürfnisse den nachteilig- 
sten Einfluss nehmen und das Publikum in beiden Staedten die- 
sen Nachteil tief empfinden muss. 

Die Butter z.B. welche ein vorzüglicher Gegenstand des Wochen- 
marktes im Monat Mai und Juni ist, wo sich viele Haushaltungen 
gewöhnlich den Bedarf schon für den bevorstehenden Winter an- 
zuschaffen pflegen, würde gewiss um 30, 40, auch 50 Prozent 
wohlfeiler sein, wenn für beide Städte statt eines, zwei 
Wochenmärkte existieren möchten.- Die Erfahrung hat gelehrt, 
dass die Butter, welche anfänglich mit 18 Groschen gekauft 
wurde, an demselben Markttage noch mit 30 auch mit 40 Groschen 
bezahlt werden musste. - Warum? Weil das Verlangen zu stark 
war und der Verkäufer aus der Zudringlichkeit des Käufers ge- 
wöhnlich seinen Vorteil zieht und dieser soweit als möglich zu 
treiben die Gelegenheit benützt und ebenso verhält es sich mit 
allen anderen Artikeln und besonders in jenen, welche für den 
Winter als ein unentbehrliches Bedürfnis angeschafft werden 
müssen. 



- 171 - 



- 170 - 



magistrates 



A. 



Löblicher Magistrat I 

Solange die Stadt Bielitz existiert und Stadtrechte ge- 
niesst, besitzt dieselbe das Recht eines Wochenmarktes allhier, 
der am Samstag in jeder Woche abgehalten wird; es ist unleug- 
bar, dass Jahrhunderte verflossen sind, seitdem diese Verfas- 
sung hiesigen Ortes besteht, und ebenso wahr ist auch, als der 
Stadt Bielitz diese Verfassung gegeben worden ist, vielleicht 
damals nicht soviele hundert Einwohner existiert haben, als 
heute tausende daselbst existieren: Weit später ist endlich 
auch die benachbarte Stadt Biala entständen, die sich jedoch 
erst in dem damaligen Zeitalter gebildet und erst seit bei- 
läufig 50 Jahren ihre gegenwärtige Ausdehnung erhalten hat und 
die, wie bekannt, mit der Stadt Bielitz dergestalt zusammen- 
hängt, dass beide Städte nur für ein Publicum anzusetzen sind: 
Nun hängen diese beiden Städte und ihre 8000 Einwohner, die 
sie laut Konskriptionsbücher ungefähr zählen dürften bloss von 
dem einzigen Wochenmarkt - am Samstage ab; und in dem Verhält- 
nis wie die christlischen Einwohner hat sich auch die Juden- 
schaft bei der Stadt Bielitz vermehrt , die jedoch vermöge ihrer 
Religionsgesetze von jenen Vorteilen und Bequemlichkeiten ganz 
ausgeschlossen sind, welche eigentlich diese Wochenmarkte dem 
Publikum gewähren sollen und auch wirklich gewähren: Und eben 
dieser Umstand veranlasst demnach die Gefertigten namens der 
Judenschaft allhier hiemit untertänig zu bitten. Ein löblicher 
Magistrat wolle höheren Orts um die Bewilligung eines zweiten 
in Bielitz am Mittwoch abzuhaltenden Wochenmarktes einzuschrei- 
ten geruhen. 

auch in Betreff der jüdischen Einwohner der Umstand obwaltet, 
dass keiner von ihnen das Mindeste selbst erzeugen kann, was 
zwar auch in Ansehung der Bürgerschaft grösstenteils, doch 
aber nicht allgemein der Fall ist, so schmeichelt sich dem- 
nach die Judenschaft allhier, gestützt auf die liberalen 
Grundsätze einer hierländigen hohen Regierung, die durchaus 
keinen Staatsuntertan wegen Religionsuntershcied und also 
auch kenen Juden von den Wohltaten einer derlei politisch- 
bürgerlichen Einrichtung auszuschliessen die Absicht hat, 
dass eine hohe Behörde umsomehr dieses missverständnis der 
Stadt Bielitzer Judenschaft, und der vielen zeitweilig dort 



sich aufhaltenden fremden Handelsleute zu beherzigen geruhen 
werde, als 

Die Gründe dieses Gesuches sind evident und sprechen sich 
zum Teil von selbst aus; Ein löblicher Magistrat geruhe der 
hohen Behörde zur Beherzigung vorzustellen, dass 

a) beide Städte Bielitz und Biala eine Population von zirka 8000 
eingeborenen Seelen in sich fassen, dass femer 

b) in beiden diesen Städten eine Tuchfabrikatur, viel Handel und 
Verkehr blüht und die erstere so wichtig sei, dass öfters, 
wenn die Tuchfabrikatur stark betrieben wird, die bloss dort 
arbeitenden Tuchmacher- und Tuchscherergesellen, vielleicht 
die Zahl von 1000 Köpfen ersteigen, dazu endlich 

c) die Militärgarnison in beiden Städten, die vielen Hilfsar- 
beiter, welche die Fabrikatur notwendig hat, Dienstboten und 
die fremden bloss zeitweilig auf beiden Plätzen sich aufhal- 
tenden Handelsleute etc. - so handelt es sich um eine Men- 
schenmasse von zirka 12.000 Seelen, welche in beiden Städten 
lediglich auf den einen Wochernmarkt beschränkt ist und sich 
also Samstags den Bedarf ihrer Viktualien für die ganze Woche 
besorgen muss: Es drängt sich demnach durch dieses Vorausge- 
sagte die Überzeugung von selbst auf, dass 

d) dieser Übelstand der Sache auf den Preis der Dinge, auf die 
ersten und unentbehrlichsten Lebensbedürfnisse den nachteilig- 
sten Einfluss nehmen und das Publikum in beiden Staedten die- 
sen Nachteil tief empfinden muss. 

Die Butter z.B. welche ein vorzüglicher Gegenstand des Wochen- 
marktes im Monat Mai und Juni ist, wo sich viele Haushaltungen 
gewöhnlich den Bedarf schon für den bevorstehenden Winter an- 
zuschaffen pflegen, würde gewiss um 30, 40, auch 50 Prozent 
wohlfeiler sein, wenn für beide Städte statt eines, zwei 
Wochenmärkte existieren möchten.- Die Erfahrung hat gelehrt, 
dass die Butter, welche anfänglich mit 18 Groschen gekauft 
wurde, an demselben Markttage noch mit 30 auch mit 40 Groschen 
bezahlt werden musste. - Warum? Weil das Verlangen zu stark 
war und der Verkäufer aus der Zudringlichkeit des Käufers ge- 
wöhnlich seinen Vorteil zieht und dieser soweit als möglich zu 
treiben die Gelegenheit benützt und ebenso verhält es sich mit 
allen anderen Artikeln und besonders in jenen, welche für den 
Winter als ein unentbehrliches Bedürfnis angeschafft werden 
müssen. 



- 169 - 



Und was nun insbesondere die Judenschaft betrifft, so ist diese 

e) von diesem für Bielitz und Biala bestehenden Wochenmarkt gänz- 
lich ausgeschlossen, weil sie nach den Vorschriften ihrer 
Religion am Samstag als ihrem Sabbath nicht handeln, nicht 
kaufen und nicht verkaufen darf, und da auch ihre Seelenzahl 

bedeutend angewachsen ist und noch überdies 100 fremde 

lüdisc he Handelsleute - des Wollhandels oder um Tücher ein- 
^..k;,..fen - stets hier und in Biala sich befinden , schliesslich 
auch in Betreff der jüdischen Einwohner der Umstand 
obwaltet, dass keiner von ihnen das Mideste selbst er- 
zeugen kann, was zwar auch in Ansehung der Bürgerschaft 
grösstenteils, doch aber nicht allgemein der Fall ist, so 
schmeichelt sich demnach die Judenschaft allhier, gestutzt 
auf die liberalen Grundsätze einer hierländigen hohen Regie- 
rung, die durchaus keinen Staatsuntertan wegen Religions- 
unterschied und also auch keinen Juden von den Wohltaten 
einer derlei politisch-bürgerlichen Einrichtung auszuschlies- 
sen die Absicht hat, dass eine hohe Behörde umsomehr dieses 
missverständnis der Stadt Bielitzer Judenschaft und der 
vielen zeitweilig dort sich aufhaltenden fremden Handels- 
leute zu beherzigen geruhen werde , als , 

f) die Judenschaft in Bielitz hauptsä chlich dermalen bei dem 
Rps tehen der Erwerbssteuer und andere r ausserordentlichen 
II^Ei^n der Besteu erung fast zwei Drittel teile der ganzen 
für die Judenschaft iiJTKFeise ausgeschriebe nen Quote ver- 
t reten muss , was vielen Gliedern von ihnen sehr hart fallt, 
und nur mit höchster Anstrengung ihre Partialbeiträge zu er- 
schwingen imstande sind, mithin sehr zu wünschen wäre, dass 
sie der Wohltaten einer durch die Wochenmärkte etwas erleich- 
terten Lebenssubstistenz teilhaft werden möchten, da sie bis 
anher mit ihrem dies fälligen Bedarf lediglich auf die soge- 
nannten "Kiepler" oder aber auf den Mittelweg durch andere 
beschränkt sind, was aber auch mit interessierten Absichten 
verbunden ist. Und schliesslich 

g) ist für beide Städte Bielitz und Biala besonders der Umstand 
wichtig und wohltätig, dass an jedem Wochenmarkt viele gali- 
zlsche und polnische Mehlhändler Biala besuchen-, und da in 
Polen, ja selbst Galizien, der Frucht-, Mehl- und Viktualien- 
handel erlaubt ist -, so ist zu erwarten, dass, dafem ein 
zweiter Wochenmarkt am Mittwoch eingeführt würde, an diesem 



- 168- 



Tage gewiss viele galizische und polnische Juden mit Getreide, 
Mehl und Vlktualien den Markt besuchen und dadurch Konkurrenz 
und Wohlfeilheit herbeigeführt werden würden. Und wie nun 
hierdurch 

h) der grosse Nutzen eines zweiten Wocheninarktes in Bielitz nicht 
nur für die Judenschaft allda, sondern auch für die christli- 
chen Einwohner, hauptsächlich aber für die ärmere Menschen- 
klasse, welche nun die zahlreichste und sich selten den Bedarf 
einer ganzen Woche anzuschaffen imstande ist, unverkennbar vor 
Augen liegt, auch gar nicht in Abrede zu stellen ist, dass 
, diese wohltätige Einrichtung gewiss auf Konkurrenz und Wohl- 
fellhelt, die zu befördern die hohe Regierung sich so angele- 
gentlich bemüht -, den wichtigsten Elnfluss nehmen würde und 
diese auch fast das einzige Mittel zum Zweck ist, überdies 
alles 

1) auch die Stadt Teschen zugunsten der dortigen in der Zahl 
und Besteuerung weit minderen Judenschaft eines zweiten 
Wochenmarktes am Mittwoch verliehen worden ist, so hofft 
daher die Bielitzer Judenschaft mit aller Zuversicht, dass 
sowohl Ein löblicher Magistrat als auch Ein wohllöblich k.k. 
- Kreisamt dieses billige Gesuch zu unterstützen als auch Eine 
hohe Landesstelle demselben zu willfahren gnädigst geruhen 
werden. 

Bielitz, den 24. Juni 1817. 



B. 



Die hiesige Judenschaft macht in dem beiliegenden Gesuch 
den Antrag, bei hoher Behörde dahin einzuschreiten, womit der 
Stadt Bielitz die Befugnis eines zweiten am Mittwoch in jeder 
Woche abzuhaltenden Wochenmarktes erteilt werde. Die angeführ- 
ten Behauptungsgriinde sind durchaus wahr und der Umstand aller- 
dings richtig, dass der ganze Populationsstand beider Kommer- 
zialstädte Bielitz und Biala lediglich von dem einzigen Wochen- 
markt am Samstag mit seinen Bedürfnissen abhängt und die ärmeren 
Volksklassen, besonders der hiesigen zahlreich vorhandenen Tuch- 
manufaktoristen, sich nicht immer für eine ganze Woche den Be- 
darf der Viktualien anzuschaffen imstande sind. 

Und da nun durch Einführung eines 2. Wochenmarktes am 



- 167 - 



- 166 - 



Mittwoch mit Grund eine bessere Konkurrenz in den Preisen der 
Lebensmittel geschaffen sein dürfte, da diese wirklich sehr oft 
durch den Andrang von Käufern zum Nachteil der ärmeren Einwohner 
auf das Höchste gespannt werden, nicht minder der Umstand, da 
nur ein Wochenmarkt abgehalten wird, die so wünschenswerte Kon- 
kurrenz der Brotverkäufer und Freischlächter vom Lande, weil sie 
in Gefahr stehen, dass ihre unverkauft gebliebenen Feilschaften 
bis zu dem nächsten 8 Tage entfernten Markt verderben, grösten- 
teils verhindert, endlich auch zu berücksichtigen ist, dass die 
in ihrer Zahl gleichfalls bedeutend angewachs ene Judenschaft von 
dem samstätigen Wochenmarkt nach ihren Religionsgesetzen keinen 
Vorteil für sich gewinnen kann -, so sieht sich also gefertigter 
Magistrat veranlasst, diese Angelegenheit nach seiner Pflicht zu 
unterstützen. 

Bielitz, den 6. August 1817. 



DIE ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE IN BIELITZ 1865-1905 



In Schlesien war den Juden nach den sog. Toleranzpatenten 
für Herzogtum Ober- und Niederschlesien vom 17. April 1752 und 
vom 15. Dezember 1781, sowie dem Hofdekrete vom. 1. Mai 1794 der 
Aufentahlt unter der damals üblichen Beschränkung auf einen 
bestimmten Status von Familien (Familienstellen) zwar gestattet; 
die Errichtung einer Synagoge, Anstellung eines eigenen Rabbiners 
und die Wahl von Vorstehern war an besondere Bedingungen geknüpft. 
Es war ihnen bloss das Ausüben ihrer Religion als Privatexerzi- 
tium in Familienkreisen bewilligt. 

Zur Besorgung gewisser gemeinsamer Angelegenheiten bildeten 
jedoch die Israeliten in Schlesien drei Körperschaften oder Ge- 
meinden, unter der gesetzlichen Bezeichnung "die Judenschaft", 
nämlich "die Judenschaft des Teschner Kreises, die Troppau-Jägern- 
dorfer Judenschaft und die Judenschaft von Weidenau. "Jede dieser 
Körperschaften oder Gemeinden stand unter einem von ihr gewählten 
Steuer-Kollektor, welcher mit seinen Beisitzern alle die Verfas- 
sung der Juden betreffenden Geschäfte, als die Einhebung der Jüdi- 
schen Steuern, der Kultusbeiträge, die Verwaltung des gemeinschaft- 
lichen Vermögens, Führung der Matriken, Erstattung von Gutachten 
bei Verleihung von Familienstellen etc. zu besorgen hatte. Auf 



Grund dieser gesetzlichen Bestimmungen und tatsächlichen Verhält- 
nisse bildete die gesamte schlesische Judenschaft des ehemaligen 
Teschner Kreises seit jeher eine behördliche anerkannte und unter 
behördlicher Aufsicht stehende Kultus gemeinde, deren Vereinigungs 
punkt sich in Teschen befand und zu welcher Kultusgemeinde aucti 
die in der Stadt Bielitz und im Bielitzer Amtsbezirke ansässigen 
schlesischen Juden gehörten. 

Mit allerhöchsten EntSchliessung vom 2. Februar 1828, Hof- 
dekret vom 6. Februar 1828, ZI. 2956, wurde den Bielitzer Israeli- 
ten die Errichtung eines Bethauses bewilligt. 

Auf Grund dieser Bewilligung haben sohin die Bielitzer 
Israeliten das in der Tempelstrasse in Bielitz gelegene Haus 
C.-N.98 Niedervorstadt im Jahre 1831 erworben und wurde ihnen 
"laut Adjudikationsurkunde vom 13. Mai 1831 vom Magistrate der 
StadtBielitz im Herzogstume Schlesien k.k. Anteil das meist- 
bietend erstandene Ernst Gottlieb Kunzische Haus Nr. 98 Nieder- 
vorstadt samt Zugehör zum Behufe der Ausbauung des denselben von 
höchsten Orten bewilligten Bethauses eigentümlich eingeantwor- 
tet". 

Auf Grund dieser Adjudikationsurkunde wurde die gekaufte 
Realität unter der Bezeichnung "israelitisches Bethaus" als 
Eigentum der "hiesigen israelitischen Gemeinde im J. 1831 einge- 
tragen. 

Aus der daselbst eingetragenen Schuldverschreibung dto. 
Bielitz, 8. März 1839 ist zu entnehmen, dass die Herren A.J. 
Bruell, M. Riesenfeld und W.B. Herzberg zu jener Zeit die Vor- 
steher der "Bielitzer tolerierten Israeliten" gewesen sind und 
dass durch dieselben auf der laut Obigem gekauften Realität und 
auf Grund der obenerwähnten allerhöchsten Bewilligung "ein Bet- 
haus ganz neu und massiv im gerichtlich erhobenen Schätzwerte 
von 6838 fl. Cmze. erbaut worden ist". 

Laut einer vorgefundenen Originaleingabe vom 14. Juli 
1843 haben die hiesigen (Bielitzer) Israeliten "ein Bittgesuch 
an Se. M. Kaiser Ferdinand I. überreicht und darin um die aller- 
gnädigste Erlaubnis eine Orgel in ihrem höchstenorts privile- 
gierten Bethause zu Bielitz aufstellen zu dürfen" gebeten. 

Die sog. Emanzipation der Juden erfolgte erst im Jahre 
1848, als das Verfassungspatent vom 25. April 1848 die Gleich- 
heit der Staatsbürger vor dem Gesetze aussprach und die freie 



II 1 1 1 I ili r — 



- 165 - 



Ausübung des Gottesdienstes aucli für den israelitischen Kultus 
ausdrücklich einräumte • Das kais. Patent vom 4. Maerz 1849 
sicherte der israelitischen Religionsgesellschaft das Recht 
der gemeinsamen öffentlichen Religionsübung, der selbständigen 
Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten, sowie den Besitz 
und Genuss ihrer Anstalten und Fonde zu. Diese Bestimmungen 
sind auch später in das noch jetzt geltende Verfassungsgesetz 
zom 21. Dezember 1867 übergangen, laut welchen die israeliti- 
sche Religionsgenossenschaft "als eine zur selbständigen Ord- 
nung ihrer inneren Angelegenheiten berufene, staatlich aner- 
kannte Religionsgesellschaft" bezeichnet wird. 

Die Beilitzer Israeliten haben weiters nebst der oben- 
erwähnten Errichtung eines eigenen Bethauses im J. 1849 die 
Errichtung eines eigenen Friedhofes in Bielitz bewilligt er- 
halten. Der Kauf Schilling zum Ankaufe des Friedhofsgrundes 
%mrde durch freiwillige Spenden aufgebracht; auf demselben 
%Airde in den späteren Jahren die (im J. 1900 abgebrannte) 
Friedhof halle, die Leichenkammer und das Wächterhaus erbaut. 

Im J. 1852 wurde den Bielitzer Israeliten die Führung 
der eigenen Geburt s- und Trauungsmatrikel, sowie einer beson- 
deren Sterbematrikel bewilligt. 

Trotzdem aber haben die Bielitzer Israeliten bis zum 
Jahre 1852 an die Teschner Kultusgemeinde Beitrage zu Kultus- 
zwecken geleistet und unterstanden dem dortigen Rabbinate und 
Kultusvorstande. Als selbstverständliche Folgeerscheinung die- 
ser zustände war, dass die Bielitzer Israeliten sich von diesem 
sie belästigenden und beengenden Verbände und hauptsächlich von 
den Beitragsleistungen nach Teschen zu befreien suchten, wodurch 
in den späteren Jahren zwischen der Teschner israelitischen 
Kultusgemeinde und den Bielitzer Israeliten mehrfache Zwist ig- 
keiten und ein Konflikt entstand, welcher sogar zur Anrufung der 
Behörden führte und eine Entscheidung der k.k. Landesbehorde 
in Troppau im J. 1862 herbeiführte, welche den mittelbaren An- 
lass zur Konstituierung der eigenen Bielitzer Kultusgemeinde 
geboten hat. 

Nach mehrjährigen Verhandlungen erfolgte endlich im Jahre 
1865 die selbständige Gründung der "israelitischen Kultusge- 
meinde in Bielitz" und zwar auf Grund der von den Herren B. 
Holländer, Salomon Tugendhat und Dr. Ig. RSssler als Vertreter 
der Bielitzer Israeliten vorgelegten Statuten dto. 25. 



- 164 - 



Oktober 1865, welche im Grunde des Erlasses des hohen k.k. 
Staatsministeriums von der k.k. schles. Landesregierung in 
Troppau sub 27. Dezember 1865 genehmigt worden sind. 

Die Gestaltung der Kultus gemeinde nach den Statuten vom 
Jahre 1865 war nicht von langer Dauer, denn schon am 1. Novem- 
ber 1870 liegen neue Statuten vor, welche die Vertretung der 
Kultusgemeinde einem Vorstande, bestehend aus dem Präses und 
neun Kultusräten, übertragen; dieselben wurden direkt von den 
wahlberechtigten Mitgliedern der Kultusgemeinde gewählt. Zur 
Wahlberechtigung war die Entrichtung eines Kultusbeitrages von 
mindestens 6 fl. erforderlich. Zur Beratung und Beschlussfas- 
sung über wichtigere Gegenstände hatte sich der Vorstand durch 
einen Ausschuss von 15 wahlberechtigten Mitgliedern zu ver- 
stärken, welche der Vorstand selbst zu wählen hatte. Dieser 
derart verstärkte Vorstand hatte die Stelle der bisherigen Ge- 
neralversammlung zu vertreten und haben im Bedarfsfalle gemein- 
schaftliche Situzungen des Verstandes und Ausschusses stattge- 
funden. 

Erst seit dem Jahre 1870 wird ein formelles Sitzungs- 
protokoll in der hiesigen Kultusgemeinde geführt , welchem auch 
die hier erwähnten Vorfälle entnommen erscheinen. 

Auf Grund der neuen Statuten vom Jahre 1870 erfolgte die 
Konstituierung des Kultusverstandes am 8. Dezember 1870. Abge- 
geben wurden hierbei 68 Stimmen. Zum Präses wurde Herr Benjamin 
Holländer, zu Kultusräten die Herren Ferdinand Brück, Adolf 
Brüll (Präses-Stellv.), Albert Neumann, Salomon Pollak, Max 
Pollatschek, Wilhelm Schaff er, Salomon Tugendhat ,^ Sigmund 
Weissenberg und J. Zeisler gewählt. 

Mit Ablauf von je 3 Jahren fanden Neuwahlen statt, aus 
welchen als Präsidenten bis zu seinem Lebensende Herr B.Holländer 
(gestorben 2. Jänner 1879) und seit 23. Jänner 1879 Herr Adolf 
Brüll hervorgingen. 

Als weitere Kultusräte sind auf Grund der Ergebnisse der 
späteren Wahlen verzeichnet die Herren Dr. Engelsmann (1873), 
Moritz Pollitzer (1873), David Honiger (1873), Dr. Ignatz 
RSssler (1875), Abraham Gross (1880), Josef Perl (1882), S.J. 
Halberstamm (1882), Moritz Braunberg (1885), Heinrich Heilpem 
(1885), Dr. Wilhelm Münz (1885), Viktor Schäfer (1885) und Samuel 
Tugendhat (1890). 

Bei den Wahlen im Jahre 1885 beteiligten sich 118 und im 



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^ 163 - 



- 162 - 



Jahre 1891 111 stliranberechtigte Wähler. 

Die letzte Regelung der Rechtsverhältnisse der Kultusge- 
meinde erfolgte auf Grund des Gesetzes vom 21. März 1890, Nr. 57 
R.-G.Bl. 

Nach diesem Statute obliegt die Besorgung der Angelegen- 
heiten der Kultusgemeinde einem aus 30 steuerzahlenden Mitgliedern 
gewählten Ausschuss, aus dessen Mitte der Präses, dessen Stellver- 
treter und 8 Kultusräte gewählt werden. Die Wahl des ersten Aus- 
schusses nach diesem Statute erfolgte am 21. Mai 1895. Abgegeben 
wurden 22A Stimmen; zum Präses wurde sodann vom gesamten Ausschusse 
Herr Adolf Brüll am 5. Juni 1895 gewählt, welcher dieses Ehrenamt 

bis zu seinem am 5. März 1898 erfolgten Ableben versah. Der 
dazumalige Stellvertreter Hr. Salomon Pollak wurde nach dem 
Tode des Herrn Bruell zum Präsidenten der Kultus gemeinde ge- 
wählt. 

Der im Jahre 1839 erbaute Tempel erwies sich im Laufe 
der Zeit zu klein, weil der Stand der Gemeindemitglieder in 
stetem Zunehmen begriffen war. Abgesehen von der sogenannten 
polnischen Betstube, welche schon im Jahre 1870 bestand, wurde 
nachweislich schon vom Jahre 1871 an, zu den hohen Feiertagen 
eine Bethaus filiale in verschiedenen Saelen und dann im Prü- 
fungssaale der ehem. israelitischen Volksschule errichtet. Die 
Frage der Erbauung eines neuen Temples wurde bereits im Jahre 
1878 in Erwägung gezogen und sowohl in der gemeinsamen Sitzung 
des Vorstandes und des Ausschusses vom 4. März 1879, als auch in 
einer zu diesem Zwecke einberufenen Generalversammlung, wurde 
"die dringende ^^ot^^endi^keit der Erbauung eines neuen Tempels 
anerkannt und der Wunsch ausgesprochen, den Bau desselben ohne 

Verzug und mit möglichster Vermeidung einer höheren Belastung 
der Gemeindemitglieder auszuführen". Das hierzu gewählte, aus 
7 Mitgliedern bestehende Komitee unter Voorsitz des Dr. Engels- 
mann hat auch die ihm aufgetragene Aufgabe ehestens gelöst . 
Auf dem von den Eheleuten Karl Traugott und Charlotte Bathelt 
erkauften Grundstücke an der Pechringstrasse wurde nach den 
Plänen des Architekten Herrn Karl Korn ±n Bielitz der monumen- 
tale Tempelbau durch die Baumeisterfirma Em. Rost in Biala aus- 
geführt. Die hiezu erforderlichen Mittel wurden durch Ausgabe . 
von unverzinslichen Partialobligationen per 25.00 fl. , welche 
im Vfege der Zeichnungen und Spenden bei den Gemeindemitgliedern 
gesammelt wurden, durch Verwendung der verhandenen Gemeinde- 
mittel, Aufnahme von Hype thekardar leben, sowie Verkauf des al- 



ten Tempelgebäudes beschafft. 

Nach erlangten Benützungskonsense und notwendig gewordenen 
Grund- und Strassenregulierungen hat am 21. September 1881 die 
feierliche Einweihung des neuen Tempels stattgefunden. Das ge- 
samte bewilligte Baukostenerfordernis betrug bis 93.800 fl. 

Noch vor Erbauung dsr eigenen Israel. Volksschule in 
Bielitz im Jahre 1872 hat unter Aufsicht der Kultusgemeinde 
eine von ihr gegründete und erhaltene israelitische Schule be- 
standen. Diese Schule hatte jedoch kein festes Heim, war bei 
Fremden eingemietet, musste wiederholt übersiedeln und konnte 
den Bestimmungen des schon erflossenen Reichs-Volksschulgesetzes 
und den hygienischen Anforderungen nicht entsprechen. Die Kul- 
tusgemeinde war geradezu zu dem Entschlüsse gedrängt, für ihre 
Schule eine feste Stätte zu gründen, aus der sie nicht mehr ver- 
trieben werden könnte und die auch den gestellten Anforderungen 
entsprechen sollte. Im Jahre 1871 wurde von der damaligen Ge- 
meindevertretung der Bau eines eigenen Schulgebäudes beschlossen 
und sofort in Angriff genommen. Das hiezu erforderliche Kapital 
wurde teils durch Ausgabe von Schulbau-Partialobligationen a 
25 fl., welche die Gemeindemitglieder zeichneten resp. spendeten, 
teils durch Aufnahme von Hypothekardarlehen beschafft. Das neue 
Schulgebäude wurde bereits im September 1872 bezogen und ist das- 
selbe durch den Baumeister Karl Kunz in Bielitz erbaut. Die als 
private Volksschule für die jüdischen Kinder ins Leben gerufene 
und im Laufe der Zeit in eine fünfklassige Volksschule für Knaben 
und Mädchen ausgestaltete Lehranstalt hat im Jahre 1877 das Öf- 
fentlichkeitsrecht erhalten. 

Im Jahre 1901 wurde von der Kultusgemeinde die Auflassung 
dieser von ihr gegründeten und bisher erhaltenen Volksschule 
beschlossen, da infolge des neuen schles. Landesschulgesetzes 
die Erhaltung dieser Schule dem Lande bezw. der Stadt Bielitz 
übertragen werden musste. Deshalb trat an die betreffenden 
Schulbehörden die Notwendigkeit heran, für die Unterbringung der 
Schüler oder Schaffung einer erforderlichen Schule und Lehrer 
Vorsorge zu treffen. Das Ergebnis der diesbezüglich gepflogenen 
ausführlichen Verhandlungen ging dahin, dass das im Eigentume 
der Kultusgemeinde verbliebene Schulgebäude zu allgemeinen Schul- 
zwecken weiterhin gewidmet blieb una dass an Stelle der aufge- 
lassenen israelitischen Schule eine öffentliche Volksschule mit 
abgesonderten je fünf Klassen für Knaben und für Mädchen unter 
gemeinschaftlicher Schulleitung errichtet worden ist. Die an 
der ehemaligen israelitischen Volksschule als Kultusbeamte an- 



m» ^m 



- 161 - 



- 160- 



gestellt gewesenen Lehrpersonen wurden als Landeslehrer angestel- 
lt und .sämtliche einschlägigen Rechtsverhältnisse aus den den 
Lehrern von der Kultusgemeinde zugesichert gewesenen Bezügen und 
Ansprüchen wurden im einverständlichen Einvernehmen geregelt und 
gelöst. Der Unterricht in Religion wird fortan an dieser Schule 
als obligater Lehrgegenstand auf Landesschlkosten, der Unterricht 
im Hebraeischen als nichtobligater Schulgegenstand auf Kosten und 
unter Aufsicht der Kultusgeme,inde erteilt. 

In den Chroniken der Gemeinde ist als erster Bielitzer 
Rabbiner Dr. Lasar Frankfurter verzeichnet, welcher auch an der 
israelitischen Schule Unterricht erteilte. Vorher hatte der 
Teschner Rabbiner die Seelsorgefunktionen für Bielitz versehen. 
Nach dem am 7. Dezember 1873 erfolgten Ableben des Dr. Frankfurter, 
welcher der Gemeinde ein Legat von 300 fl. in Wertpapieren ver- 
machte, wurde in Folge ausgeschriebenen Konkurses Herr Dr. Wolf 
Lesser am 16. Februar 1875 zum Rabbiner dieser Gemeinde gewählt, 
welcher diese Seelsorgestelle bis zu seinem am 11. Februar 1882 
erfolgten Ableben versah. Dem sodann am 31. August 1882 zum 
Rabbiner gewählten Herrn Dr. Adolf Kurrein wurde am 19. Jänner 
1888 die von ihm gewünschte Entlassung bewilligt. Sein am 21. 
März 1888 zum Religionslehrer und nach Erlangung der österreich- 
ischen Staatsbürgerschaft zum Rabbiner ernannten Nachfolger 
Herr Dr. Saul Horowitz hat mit Ende des Jahres 1895 einen Berufung 
als Professor an dem jüd. theologischen Seminar in Breslau erhal- 
ten und die hiesige Gemeinde verlassen. Zu seinem Nachfolger 
wurde am 12. März 1896 Sr. Ehrwürden Dr. Markus Steiner gewählt. 

Die Kultusgemeinde hat der religiösen Erziehung und Aus- 
bildung der Schuljugend stets ein besonderes Augenmerk zuge- 
wendet. In der Volksschule wurde nebst, dem obligaten Unter- 
richte in der jüdischen Religion, die hebräische Sprache als 
gewöhnlicher Unterrichtsgegenstand gelehrt, zu welchem Unter- 
richte sämtliche Schüler verpflichtet waren. Die jeweiligen 
Rabbiner oder Lehrer an der israelitischen Volksschule versahen 
den Unterricht in Religion an den Mittelschulen und schon im 
Jahre 1880 wurde als eine obligate religiöse Übung im Sinne der 
schulgesetzlichen Bestimmungen für Mittelschulen ein Schulgot- 
tesdienst und eine geregelte Andacht an jedem Samstagsnachmit- 
tage eingeführt, welche fortdauernd erhalten wird. 

An Stelle des im Jahre 1900 abgebrannten Friedhofgebäudes 
wurde auf Kosten der Gemeinde einen neue Halle aufgebaut; gleich- 
zeitig wurde aus Spenden der Gemeindemitglieder die Friedhofs- 
mauer aufgeführt. 



« 
Für die Unterbringung der Gemeindekanzlei, Matriken und 
der Rabbinatskanzlel war durch viele Jahre gar nicht vorgesorgt. 
Der jeweilige Kultuspräsident, Rabbiner oder Matrikenführer ver- 
wahrte die betreffendeiv Dokumente und Belege in seiner Privat- 
wohnung und der Gemeindesekretär besorgte gleichfalls die ein- 
schlägigen Agenden in seiner Wohnung. Diese für die Dauer un- 
haltbaren Verhältnisse waren die Veranlassung dass im Jahre 1898 
die Errichtung einer eigenen Gemeinde- und Rabbinatskanzlel in 
den Schulgebäude zu diesem Zwecke hergerichteten Räumlichkeiten 
beschlossen und im Jahre 1899 durchgeführt worden ist. Allein 
dieser Umstand war nicht von langer Dauer, denn schon nach Ver- 
änderung der Schule musste die Gemeindekanzlei aus dem Schulge- 
bäude entfernt werden und in eine Mietswohnung übersiedeln. 

Die Gemeindevertretung befasste sich schon im Jahre 1895 
mit der Frage der Erwerbung eines entsprechenden Grundstückes 
zur Erbauung eines Gemeindehauses und war zu jener Zeit das ge- 
genüber der westlichen Front des Tempels gelegene Grundstück 
als Kauf Objekt in Aussicht genommen. Dieses Projekt gelangte 
jedoch nicht zur Ausführung. Erst im Jahre 1903 wurde durch 
einhellige Beschlüsse des Vorstandes vom 7. Juni und des Aus- 
schusses vom 10. Juni 1903 der Ankauf des an Ecke der Schul- 
und Elisabethstrasse gegenüber der nördlichen Front des Tempels 
gelegenen Grundstückes genehmigt und unter Vorsitz des Kultus- 
präses ein aus mehreren Mitgliedern des Ausschusses bestehendes 
Komitee mit der Durchführung der Kauf- und Bauangelegenheiten 
betraut, welches die ihm übertragene Aufgabe gelöst hat. Bei 
Ausführung dieses Baues wurde darauf Bedacht genommen, dass 
derselbe einen entsprchenden Fest- und Betsaal, ebenso die 
nötigen Ubikationen für die Gemeinde- und Rabbinatskanzlel ent- 
halte; die Souterrainlokalitäten wurden so angelegt, dass die- 
selben an den israelitischen Freitischverein vermietet werden 
können; die Wohnungen in den einzelnen Stockwerken wurden als 
Naturalwohnungen für den jeweiligen Rabbiner und Oberkantor 
bestimmt; ebenso wurde eine Wohnung nach den Wünschen des 
Humanitätsvereines Bnai-Brith adaptiert, welcher schon bei 
Beginn des Baues sich als Mietpartner gemeldet hatte. 

Der Bau wurde im Mai 1904 begonnen. Zur Erwerbung des 
Grundes wurden die vorhandenen Mittel der Kultusgemeinde ver- 
wendet, das Baukostenerforderinis erscheint durch ein von der 
Bielitzer Sparkasse bewilligtes amortisierbares Darlehen ge- 
deckt. 



- 159 - 



V 



AUS DER JUGENDZEIT DES "HASCHACHAR" 



Der Werdegang des "Haschachar" war kein leichter. Er musste 
nicht nur eine Generation überdauern, die im ehrlichen Glauben 
an den Fortschritt der Menschheit, das eigene Los und das ihrer 
Brüder, der damals noch vorherrschenden, allerdings schon seich- 
ten Strömung des Liberalismus anvertrauten, vielmehr musste 
jeder einzelne Jude, dessen Gedankenwelt der Zionismus aufge- 
wühlt hatte, mit sich selbst zunächst fertig werden. Er musste 
diese geradezu revoltierende Idee zunächst richtig erfassen, um 
mit dem neuen Rüstzeug versehen, die richtige Antwort auf das 
ihn beschäftigende "jüdische Problem" sich selbst geben zu kön- 
nen, Fernsicht zu erlangen, um allen gleisnerischen Ideen, die 
vielversprechend und daher verlockend waren, Stand zu halten. 
Wir jungen Juden von damals ahnten intuitiv, dass alle geistige 
Wegzehrung, die uns vom Eltemhause, von der jüdischen Lehr- 
stätte her für das weitere Leben mitgegeben wurde, unterwegs 
verloren ging. Wir fühlten, dass unser "Jude sein" auf Kosten 
der noch sehr verschwommenen "Nur-Mensch-sein"-Idee leiden mus- 
ste, dass uns der Eintausch von sicheren tausend Jahre alten 
Volkswerten gegen etwas Ungeklärtes, Unbestimmtes, Problemati- 
sches empfohlen wurde. 

Es ist klar, dass solche Gedanken nur bei denjenigen 
Juden auftauchen konnten, die aus der> ^sten kamen, wo ihnen 
noch die Möglichkeit geboten war, ihr Wissen aus dem Urquell 
jüdischer Lehre zu bereichem, die von des Gedankens Blässe des 
jüdischen Westens noch nicht angekränkelt waren. So ist es 
denn kein Wunder, dass gerade in Bielitz, wo sich der "Osten" 
und "Westen" begegneten, es zunächst die "Ostler" waren, auf 
die der Zionismus mit seinen logischen Konsequenzen einwirken 
musste - und dass sie die ersten Apostel dieser Idee wurden. 
Und so waren es junge Juden, aus dem Osten, die die Gründung 
der Studentenverbindungen: "Hasmonäa", "Chewrussa", und "Emunah" 
beeinf lussten. 

Wie Ehrwürden Herr Rabb. Dr. Steiner in seinem im "Jüdi- 
schen Volksblatt" veröffentlichten Aufsätzen "Zur Geschichte 
der Juden in Bielitz" nachwies, gab es in dieser Stadt eigent- 
lich keine autochthonen Juden. Die Juden aus der Slowakei, die 
übrigens in der jüdischen Geistesgeschichte nie eine Besondere 



- 158 - 



Rolle spielten und die nach Bielitz beinahe als die ersten ge- 
kommen waren, gelangten nur aus dem Titel ihrer Priorität zur 
Leitung in der dann entstandenen Jüdischen Gemeinde. Den in 
diesen als Magyaren sich ausgebenden Juden seit jeher bestan- 
denen Antagonismus gegen die "Polnischen" übertrugen sie sehr 
bald auf die etwas später zugezogenen Juden aus Galizien. Dies 
Vorgehen trug ausser den oben angeführten Gründen noch mehr 
dazu bei, dass sich die letzteren der neupropagierten zionis- 
tischen Idee, die keine geographischen Grenzen unter Juden 
zuliess, zugänglicher erwiesen. 

Nachdem ein Teil der Mittelschuljugend bereits gewonnen 
war, diese die zionistische Aufklärungsarbeit im Elternhause 
mit jugendlichem Eifer betrieben hatten, wurde der Boden für 
die Gründung eines "Bürgervereines" reif und ich wurde vom Ver- 
band "Zion" in Wien, der damals die zionistische Zentrale für 
Österreich bildete, veranlasst, an die Gründung eines solchen 
Vereines zu schreiten. Zusammen mit den Herren F. Räbinowitz 
S.A., Adolf Huppert, David Alexandrowicz s.A. u.a., und unter 
Assistenz der akad. Ferial Verbindung "Emunah", wurden die Sta- 
tuten für den Verein "Haschachar" ausgearbeitet, zur staatli- 
chen Genehmigung vorgelegt und nach Herablangung derselben 
eine Propaganda-Versammlung einberufen, in der Dr. Leopold 
Kahn aus Wien ein glänzendes zündendes und hinreissendes Re- 
ferat erstattete. Diese Versammlung bildete den Grundstein 
des "Haschachar" und gewann noch an lokaler Bedeutung durch 
die Erklärung Ehrw. Herrn Rabb. Dr. Glaser aus Biala, dass 
er dem neuzugründenden Verein als Mitglied beitrete. In der 
darauffolgenden ersten Generalversammlung, wurden auch die 
Herren Dr. Kahn und Rabb. Dr. Glaser als erste Ehrenmitglieder 
des "Haschachar" gewählt. 

Wie damals beim grössten Teil der jüdischen Gemeindere- 
präsentanzen war auch die Stellung der jüdischen Gemeindever- 
treter in Bielitz zum Zionismus eine ablehnende. Wohl dis- 
kutierten sie gelegentlich bei Propagandaversammlungen mit den 
"jungen Zionisten", ohne sich aber in ihrem festen Glauben an 
dem "Liberalismus" erschüttern zu lassen und betonten mit allen 
damaligen "Protestrabbinern" die "jüdische Religionsgemein- 
schaft". Sie hielten sich als deutsche Juden und merkten nicht, 
oder wollten nicht merken, dass die liberale Partei im Reichs- 
rate ihr ursprünglich klares Programm bereits mit antisemiti- 
schen Bazillen getrübt hatte, und dass sie besonders in Bielitz- 
Biala von den Deutschen lediglich dazu benutzt wurden, um die 



-157- 



Polonisierung der Städte aufzuhalten. Massgebend für diese 
Herren war damals die Wiener Kultusgemeinde, die von ihrem 
Präsidenten Dr. A. Stern im Sinne des deutschen Liberalismus 
geleitet wurde und sie zitierten mit besonderer Befriedigung 
Dr. Güdemanns "National Judentum" - eine Replik auf Herzls 
"Judenstaat". 

Der "Haschachar" begann den Kehillagewaltigen tatsächlich 
bald unbequem zu werden. Es geschah, wie ich glaube, zum ersten 
Mal in der Bielitzer Kehille, dass, anlässlich der im Jahre 1898 
ausgeschriebenen Wahlen in die Kultusgemeinde vom "Haschachar" 
eine grosse Wählerversammlung einberufen wurde, in der ich be- 
auftragt wurde, über das zionistische Kultusgemeindeprogramm zu 
referieren. All die Krämer, Handwerker und die kleinen Kauf- 
leute waren massenweise erschienen; sie lauschten gespannt den 
Ausführungen, ihre Herzenssaiten vibrierten und weckten in ihnen 
Töne, die der graue Alltag so sehr gedämpft hatte. 

Der damalige Vorstand war nur durch den Vize-Präsidenten 
Herrn Salomon Tugendhat jr. s.A. vertreten, der in seiner Er- 
widerung auf das zionistische Programm überhaupt nicht einging, 
sich nur dagegen verwahrte, dass Lossungen aus dem Osten in 
"unsere" Gemeinde hineingetragen werden... Die alte Litanei des 
non movere, die alte Parole: "Stille, stille, nur kein Geräusch 
gemacht I ..." . 



DIE GESCHICHTE DER "EMÜNAH" 1896/1906 



Das nationale Erwachen des jüdischen Volkes im 19. Jahr- 
hundert wird für den Betrachter der jüdischen Geschichte stets 
ein höchst interessantes, anziehendes Kapitel bleiben. Was 
diese Periode von allen übrigen Epochen jüdischer Historie 
seit Auflösung des jüdischen Staates unterscheidet , ist die 
sichtbare Manifestien eines bewussten Willens zur Tat, zum 
selbständigen Eingreifen in das Geschick, gegenüber dem frü- 
heren blossen Dulden. Kurz das zum Passivum degradierte Juden- 
tum wurde aktiv. 

Das mächtigste Echo fand den Erlösungsruf des jüdischen 
Volkes in der jüdischen Studentenschaft. Ganz besonders die 



'•7 







1924 nawa "o"iiiK"?a" 







-i'»yxn. lown nanan 



- 156- 



Wiener jüdische Studentenschaft; fruchtbar angeregt durch den 
beständigen Kontakt mit den geistigen Führern der zionistischen 
Bewegung, schritt frühzeitig an das schwierige Werk, der er- 
wachten jüdischen Nation den Weg zu bahnen. 

Schon bevor Herzls "Judenstaat" mit seiner revolution- 
ierenden Wirkung die jüdische Nation aufrüttelte, bestanden in 
Wien eine Anzahl jüdisch-nationaler Studentenverbindungen. Seit 
ungefähr anderthalb Jahrzehnten die "Kadiniah", ferner die "Uni- 
tas" und die "Ivria". Zweck dieser Verbindungen war mannhafte 
Verfechtung des jüdischen Namens und Verbreitung zionistischer 
Ideen. Wenn aber dieser Zweck auch in der Metropole erreicht 
wurde, so machte sich doch bald das Bedürfnis geltend, nationales 
Ehrgefühl und zionistische Gedanken in die Provinz zu verpflan- 
zen. Dies zu tun schienen in erster Linie Ferialverbindungen 
jüdischer Studenten berufen. 

So konstituierte sich im Herbste des Jahres 1896 der national 
gesinnte Teil der jüdischen Studentenschaft von Bielitz zur 
ersten jüdisch-akademischen Ferialverbindung Österreichs. Diese 
Ferialverbindung ist die "Emunah" . 

In den Ferien des Jahres 1896 beschlossen eine Anzahl jü- 
discher Studenten, die Herren Philipp Singer, Karl Wagner, Josef 
Klipper, Moritz Tramer, Hugo Serog, die in Wien die Ideen der 
jüdischen Moderne in sich aufgenommen hatten, diese Ideen auch 
in Bielitz zu verbreiten. Zur Erreichung dieses Zweckes setzten 
sie sich mit der jüdisch-akademischen Verbindung Ivria ins Ein- 
verständnis, die mit grösster Bereitwilligkeit und Liebenswür- 
digdigkeit ihr Unternehmen unterstützte. Mit Hilfe der Ivriäner 
gründete sich anfangs September 1896 ein Garantiekomitee für 
einen Agitationskommers, dem neben dem obererwähnten roch die 
Herren Schembeck und Max Honiger angehörten. Dieser Kommers, 
der ganz im gleichen Style arrangiert war, wie die zionistischen 
Kommerse die seither alljährlich stattfinden, versammelte die 
Spitzen der jüdischen Korporationen unserer Schwesterstädte, die 
Herren Rabbiner Dr. Glaser und Dr. Steiner, die jüdischen Advo- 
katurskonzipienten und die Vertreter der Presse.. Eine grosse 
Anzahl von Ivrianern waren zu diesem Kommers delegiert, darunter 
als Wortführer die Herren Karl Kohn, Fried, Pobersky. 

Nach Wien zurückgekehrt traten die schon früher erwähnten 
jüdischen Studenten in engere Verbindung. Sie diskutierten 
ernsthaft über Zionismus und waren stets bei zionistischen Ver- 
sammlungen und festlichen Veranstaltungen beisammen zu finden. 



SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 




- 156 . 



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Wiener jüdische Studentenschaft; fruchtbar s Ä, frimouiruc "htbar angeregt durch den 
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Bewegung, schritt frühzeitig an das schwiemsiiil das ^ass chwierige Werk, der er- 
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Verfechtung des jüdischen Namens und VerbreisiWluund brrd Verbreitung zionistischer 
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wurde, so machte sich doch bald das Bedürfninlii 
Ehrgefühl und zionistische Gedanken in die Hsil 
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Nach Wien zurückgekehrt traten die seh rljssiilaten on^ndie schon früher erwähnten 
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- 155 - 



- 154 - 



so dass sie bald von der Wiener jüdischen Studentenschaft mit 
einem besonderen Namen bezeichnet wurden: "Die Sektion Bielitz". 

Am 23. Oktober war diese "Sektion Bielitz" im Cafe Jägerhof, 
Wien IX, versammelt • Die Diskussion über die beste Methode den 
zionistischen Gedanken in Bielitz Eingang zu verschaffen und die 
Bielitzer jüdische Studentenschaft im jüdisch-nationalen studen- 
tischen Sinne zu organisieren führt zu dem glücklichen Entschlüsse 
eine Ferialverbindung zu gründen. Dieser Entschluss ruft eine 
ungeheure Begeisterung hervor. Im nur der Jugend eigenen Enthu- 
siasmus umarmen sich die Studenten und schwören einander ihren 
Beschluss in Tat umzusetzen: 

• 

So ward an jenem Abend, glorreichen Andenkens, unsre liebe 
Ferialverbindung gegründet, der wir alle so viel verdanken. 

Schon in den nächsten Tagen traten die Mitglieder zur Wahl 
eines Ausschusses zusammen. Dieses erste Präsidium bestand in 
den Herren: Präs. stud. med. Max Honiger, Vizepräs.: stud. tech. 
Philipp Singer, Schriftführer: stud. tech. Josef Klipper. 

Der Ausschuss begann seine Tätigkeit mit der Einführung 
von regelmässigen Konventen, in welchen die Grundprinzipien der 
Verbindung, die Statuten und die in Bielitz zu entwickelnde 
Tätigkeit durchberaten wurde. 

Zweck der Verbindung sollte Weckung und Hebung des Selbst- 
bewusstseins und Zusammenschluss der jüdischen-nationalen Studen- 
tenschaft von Bielitz-Biala und Umgebung sein. Zur Erreichung 
dieses Zwecks wurden verschidene Mittel in Aussicht genommen. 

Die Tätigkeit der Verbindung äusserte sich in zahlreichen, 
periodischen öffentlichen Vereinsversammlungen durch welche die 
Zionsidee in der Bielitzer Bevölkerung verbreitet wurde. Durch 
diese Versammlungen wurden zum ersten Male in unseren Schwesters- 
tädten öffentlich spezifisch jüdische Themen diskutiert. Der aus- 
gezeichnete Besuch dieser Veranstaltungen gab einen Beweis für 
das Bedürfnis nach einer derartigen Aussprache. Dass unsere Kul- 
tusvorstände, deren repräsentative Tätigkeit sich bisher lediglich 
auf rituelles Gebiet beschränkte über dieses impulsive Auftreten 
der nationalen Idee aus dem Häuschen gerieten, darf nicht Wunder 
nehmen. 

Allein diese Arbeit der Verbindung erstreckte sich nicht nur 
auf die Schwesterstädte. Von der Erwägung ausgehend, dass die zio- 
nistische Idee die weiteste Verbreitung finden müsste, veran- 



staltete die "Emunah" Agitationsversammlungen in den umliegenden 
Ortschaften. So wurde im Laufe der Jahre in Kenty, Andrichau, 
Wadowice, Saybusch, Ernsdorf , Skot schau, Golleschau Versammlun- 
gen mit zionistischen Themen veranstaltet. Überall wurde die 
Verbindung freundlichst aufgenommen; in vielen Orten erhielt sie 
durch das Entgegenkommen der massgebenden Persönlichkeiten für die 
Propagandareden den Tempel. In Ung.-Hradisch. Loschitz, h.- 
Ostrau und M.- Weisskirchen wurde die Gründung von Vereinen und 
Ferialverbindungen durch Delegierte unterstützt. 

Auch an der Gründung des zionistischen Vereines "Hascha- 
char" in Bielitz und des jüdischen Turnverreines beteiligte sich 
die Verbindung in ganz besonderer Weise. 

Während in Biala uns Kultusgemeinde und die gesamte 
Judenschaft sympatisch und verständnisvoll entgegenkamen, fand 
die Bielitzer Bevölkerung ihren Weg auch ohne 
ihre berufenen Vertreter zu uns. Als Beweis für dieses Entgegen- 
kommen, welches wir aus allen Schichten der Bevölkerung fanden, 
diene die Liste unserer Förderer. Es wäre aber irrig zu glauben, 
dass nur die Förderer unsre Anhänger sind. Denn während uns der 
eine durch seinen Förderbeitrag zu erkennen gab, dass er mit uns 
fühle, arbeitete der andere dadurch mit uns mit, dass er neue 
Anhänger warb und so für die Verbreitung und Vertiefung des 
Zionsideals sorgte. 



Z.G.V. "CHEWRUSSA" 

Die "Chewrussa" wurde im Jahre 1896 gegründet, zu jener 
Zeit als Theodor Herzl den "Judenstaat" schrieb. Zwei junge 
Studenten der Gewerbeschule Otto Feldmann und Salo Storosum 
schufen die erste jüdische Studentenverbindung in Bielitz. Sie 
kannten damals noch nicht Pinskers "Autoemanzipation" und sie 
wussten auch nichts von der in ihrer Nachbarstadt im Jahre 1884 
stattgefundenen "Kattowitzer Konferenz". 

Obzwar Bielitz zu jener Zeit eine liberale deutsche Stadt 
gewesen sein mag, gab es an der "Höheren Staatsgewerbeschule" 
eine antisemitische Strömung, hereinge^b rächt durch deutsche 
Studenten aus dem Sudetengebiet, die ihren Nährstoff aus dem 
Dreifusprozess bezogen. Beinahe ganz Europa litt unter dem um 
sich greifendem Antisemitismus. Die jüdischen Studenten der 



- 153 - 



Gewerbeschule litten von ihren Mltscnülem aus den deutsch-na- 
tionalen Studentenverbindungen, Der Gedanke der nationalen 
Freiheitsbewegung einerseits und die Welle der immer stärker 
werdenden antisemitischen Strömung unter den deutschen Studenten 
andererseits, war ausschlaggebend für die Gründung der "Chewrus- 
sa'*. Die Studentenorganisationen waren jedoch unerlaubt und 
jeder Student, der Mitglied der "Chewrussa" war, lief Gefahr von 
der Schule ausgeschlossen zu werden. Dies hielt jedoch nieman- 
den ab und nach kurzer Zeit gab es eine stattliche Anzahl von 
Gewerbeschulstudenten in der "Chewrussa". Anfangs war es eine 
reine Freundschaftsgemeinschaft, man kam in der Pause zusammen, 
man besprach persönliche Dinge, aber auch politische Tageser- 
eingnisse. Nur am Samstag Nachmittag trafen sich die Chewrus- 
saner zu offiziellen Sitzungen. Sie fänden eine Zeitlang in 
der Mühle Werber und dann in Karl Borgers Privat-Handelsschule 
statt. Langsam bekamen die Sitzungen Inhalt, man sprach über 
jüdische Angelegenheiten der ganzen Welt. Man las die von 
Herzl herausgegebne Zeitung "Die Welt", es wurden Kurse über 
jüdische Geschichte vorgetragen und es warte nicht lange, als 
aus der jüdischen Verbindung eine zionistische wurde. Nach 
dem Muster der deutschen Verbindungen wurde jeder neu eintre- 
tende zuerst Hospitant, dann Fuchs und nach erfolgter Ablegung 
einer Prüfung in jüdischer Geschichte und Palästinageograf ie 
Bursch und nach der Matura "Alter Herr" der Verbi*ndung. 

Fast gleichzeitig mit der Gründung der "Chewrussa" 
entstand eine zweite jüdische Verbindung, die "Hasmonäa", 
deren Mitglieder sich aus Schülern des deutschen Gymnasiums 
und der deutschen Realschule zusammensetzten. In Einzelfällen 
wurden auch Gymnasiasten in die "Chewrussa" aufgenommen. Die 
Ziele der "Chewrussa" waren aufrichtige und gegenseitige 
Freundschaft zu pflegen und die Menschen zu aufrechten und 
stolzen Juden zu erziehen. Von einer zionistischen Aktivität 
kann bis zum ersten Weltkrieg wohl kaum die Rede gewesen 
sein. Langsam kam es zu einer Kontaktnahme mit der damals 
stark assimilierten jüdischen Bevölkerung, die der "Chewrus- 
sa" sehr skeptisch gegenüberstand. Schrittweise gelang es 
den jungen Menschen Sympatie, Freundschaft und Anerkennung 
in den jüdischen Häusern zu finden. Verschiedene Veranstal- 
tungen wie Tanzstunden, Semesterfeiern und Stiftungsfeste 
trugen sehr viel zur Kontaktnahme bei. Die von Nordau ge- 
prägte Parole - körperliche Ertüchtigung der jüdischen 
Jugend, aus gebeugten Juden jungen aufrechte junge Juden zu 



- 152 - 



machen, wurde in die jüdische Gasse hinausgetragen, so kam 
es, dass viele Mitglieder der "Chewrussa" ihr Können auf 
dem Turnboden des Makkabi oder auf dem Fussballplatz der 
"Hakoah" zeigten. 

Der Ausbruch des ersten Weltkrieges hat die Verhält- 
nisse vollkommen geändert, denn ein Grossteil wurde zum 
Militärdienst eingezogen. Der Kontakt zwischen den Bun- 
desbrüdern wurde zerrissen und erst wieder aufgenommen, 
als die Freunde vom Kriegsschauplatz und aus russischer 
Gefangenschaft heimkehrten. Nach durchgeführter Reakti- 
vierung wurde die Gründung eines Verbandes der "Alten 
Herren" der Chewrussa und im Anschluss daran das "Kartell 
zionistisch-technischer Verbindungen" der Gewerbeschulen 
Bielitz/Brünn/Bielitz beschlossen. Die Neuordnung der 
politischen Mappe nach dem ersten Weltkrieg hat manches auch 
in der "Chewrussa" geändert, es kam zu einem Zuzug jüdischer 
Studenten aus dem Osten, aus Lodz, Warschau und anderen Städ- 
ten. Sie suchten Anschluss und fanden ihn in der "Chewrussa". 
Bereits im Jahre 1923 meldeten sich die ersten Chewrussaner 
zur Ali j ah. 

Unvergessen für die "Chewrussa" sind die Namen 
Eduard Feuerstein, Professor an der Gewerbeschule in 

Bielirz, 
Dr. Michael Berkowitz, Professor am Gymnasium in Bielitz , 
Karl Borger, Lehrer an seiner Handelsschule in Bielitz. 

Ihrer Hilfe war die "Chewrussa" gewiss und die 14-18 
Jährigen waren stolz auf ihre Protektoren. 

Im Jahre 1926 beschlossen die A.H. Verbände der zionisti- 
schtechnischen Verbindungen Chewrussa/Bielitz, Jordania/Wien 
und Hasmonäa /Brunn sich in einem einzigen Verband zusammenzu- 
schliessen, dem sie den Namen "Haboneh" gaben, mit der Zentrale 
in Bielitz. Aber beim Ausbruch des zweiten Weltkrieges war der 
""Haboneh" dasselbe Schicksal beschieden, wie dem übrigen euro- 
päischen Judentum. Die die am Leben blieben, leben nun in der 
ganzen Welt verstreut, nur 90 der weit über 200 Mitglieder leben 
in Israel. Trotz der riesigen Entfernungen, es wohnen Brüder in 
Australien, New Zealand, Argentinien und Brasilien, gibt es 
einen herzlichen Kontakt. 



- 151 - 



Rückblick auf den jüdischen Turnverein 



"MAKKABI BIELITZ - BIALA 



it 



Mehr als 55 Jahre liegen zurück, als ich im Jahre 1912 
als erster Zögling des Makkabi Turnvereins Bielitz-Biala auf- 
genommen wurde. Ich will hier versuchen, etwas über die Tätig- 
keit des mir an 's Herz gewachsenen Vereines zu berichten, wie- 
wohl es ja nicht einfach ist nach einer so langen Zeitspanne 
und nur aus dem Gedächt inis meine Erinnerungen aufzuschreiben. 

Die Zeit, über die ich vor allem berichten will, ist die 
Spanne von den Jahren 1912 bis 1928. Was vor und nach dieser 
Zeit sich ereignet hat, sind Berichte, die mir von älteren oder 
jüngeren Mitgliedern des Vereines zu Ohren gekommen sind. 

Die Gründung des Makkabi im Jahre 1906/7 hat sich aus 
der dringenden Notwendigkeit ergeben, der jüdischen Jugend in 
Bielitz, deren jüdischen Einwohnerzahl sich von Jahr zu ver- 
mehrte, eine Betätigung in physischer Hinsicht zu geben. In 
der bestehenden Turnverein F. F. F. F. Bielitz war die Aufnahme 
von Juden ausgeschlossen. Wie alle Anfänge von Gründungen jü- 
discher Turn- und Sportvereine haben sich eine Gruppe von jun- 
gen jüdischen Handwerkern und Beamten, - an den Fingern einer 
Hand abzuzählen - , inspiriert durch die Zionistischen Kon- 
gresse und vor allem durch den Visionär Theodor Herzl und Max 
Nordau zusammengeschlossen, um im Turnzimmer, - Saal konnte 
man den Raum nicht nennen - , der jüdischen Volksschule in 
der Giselastrasse, den Turnsport zu pflegen. Dieser Zustand 
änderte sich infolge seiner Unzulänglichkeit nach wenigen 
Jahren und es gelang der Leitung des Vereines schliesslich den 
Turnsaal der Mittelschule auf zwei Abende in der Woche zu mie- 
ten. Nach den Erfolgen der Herrenriege und der tatkräftigen 
Unterstützung der jüdischen Bevölkerung, wurde auch eine Da- 
menriege ins Leben gerufen. Nun begann der Verein sowohl in 
turntechnischer, wie auch gesellschaftlicher Hinsicht sich zu 
entwickeln und eine Rolle im jüdischen Leben der Stadt zu 
spielen. Man schrieb damals die Zeitspanne 1908/9. - Um in 
der Entwicklung des aktiven Turnsportes weiter zu kommen, war 
es notwendig, geeignete Turnlehrer zu haben und nachdem es jü- 
disch(i Turnlehrer nicht gab, wurden für die Herrenriege als 



- 150 - 



Turnlehrer Herr Klimecki und für die Damenriege Herr Laskovcki 
engagiert. Diese Einteilung bestand dann bis knapp vor dem 
ersten Weltkrieg 1914-1918. 

Wie eingangs erwähnt, bin ich als erster Zögling im Jahre 
1912 zum Herrenturnen zugelassen worden, nachdem man meine 
turntechnischen Qualitäten wie auch Sport-talent erkannt hatte. 
Dies geschah jedoch ganz inoffiziell, denn laut den bestehenden 
Schulvorschriften war es strengstens verboten, dass Schüler Mit- 
glied eines Vereines sein durften. Die Professoren der Mittel- 
schule, Werner und Fink, die selbst aktive Turner waren, mus- 
sten daher beide Augen zudrücken (und sie taten es gerne) , da- 
mit ich ungehindert am Turnen teilnehmen konnte. - Der Turnbet- 
rieb wickelte sich damals in zwei Herrenriegen und einer 
Damenriege ab. Der Höhepunkt der Turnsaison war das Chanukka- 
Fest, wo gewöhnlich als Makkabäer-Feier ein Schauturnen im 
Saale sowohl von der Herrenriege als auch von der Damenriege 
Veranstaltet wurde, an welchem sich dann der "Makkabi-Turnver- 
einsball" anschloss, besonders beliebt bei der ganzen jüdischen 
Bevölkerung von nah und fern. Durch Ausflüge an Sonn- und 
Feiertagen in die herrliche Umgebung von Bielitz wurde auch das 
kameradschaftliche und gesellschaftliche Niveau erweitert und 
gepflegt.- Ein ganz besonderes Ereignis gab es im Juli 1914 
für den jüdischen Turnsport und zwar der Kreisturntag in Brunn, 
an welchem alle jüdischen Turn- und Sportvereine der österrei- 
chisch-ungarischen Monarchie teilnahmen. Auch Makkabi Bielitz 
war mit einer Herrenriege und einigen Damenturnerinnen bei 
diesem Fest vertreten. Für mich aber als jüngster Teilnehmer 
und aktiver Turner, der ich das erste Mal an einem solchen im- 
posanten Turntechnischen Ereignis teilnahm, war dieses Turnfest 
ein besonderer Markstein. 

Kaum waren wir aus Brunn nach Bielitz zurückgekehrt ,' brach 
der erste Weltkrieg aus. Dieses weittragende und welterschüt- 
ternde Ereignis hatte natürlich auf unser gesamtes Vereinsleben 
einen verheerenden Einfluss. Ein Grossteil der aktiven Turner 
und führenden Mitglieder des Vereines musste sofort nach Ver- 
lautbarung der Mobilisierung einrücken und in kurzen Abständen 
fast die gesamte Herrenriege. Mit meinen 15 Jahren blieb ich 
fast allein mit zwei bis drei jüngeren Mitgliedern. Auch die 
beiden Turnlehrer mussten zum Militär und es sah so aus, als 
dass es notwendig sein wird, den Turnbetrieb einzustellen. Nur 
die Damenriege bestand in voller Stärke weiter und das war ein 



- 149 - 



- 148 - 



Ansporn und Verfplichtung der Zurückgebliebenen den Turnbetrieb 
aufrecht zu erhalten. Ich übernahm als Vorturner zuerst das 
Damenturnen und begann auch wieder das Herrenturnen zu koordi- 
nieren, wobei wir natürlich die Jugend, vor allem Studenten und 
Gewerbeschüler heranziehen mussten. Auch eine alte Herrenriege 
wurde aktiviert. Von dieser Zeit an, übernahm ich den gesamten 
Turnbetrieb, welchen ich bis zum Jahre 1928 inne hatte. 

Mit dem Kriegsende, November 1918, kamen auch unsere Tur- 
ner und Vereinsfunktionäre zurück und man begann jetzt mit ver- 
einten Kräften den Turnbetrieb und das Vereinsleben von neuem 
zu intensivieren. Mit den alten Anschauungen wurde natürlich 
gebrochen und man begann die gesamte jüdische Jugend vom sechs- 
ten Lebensjahr aufwärts zum Makkabi und damit zum Vereinsturnen 
heranzuziehen. - Die Erfolge waren verblüffend und es hat Tumtag« 
gegeben, wo an einem Turntag von 5 bis 10 Uhr abends im Durch- 
schnitt ca. 320 Turner und Turnerinnen teilnahmen. Geturnt wur- 
de in vier Gruppen wie folgt: 

Mädchenzöglinge bis 13 Jahren, Beteiligung ca. 65 
Knabenzöglinge " 14 " , " ca. 100 
Damen von 14 aufwärts , " ca. 70 
Herren von 15 " , " ca. 80, 

und zwar zweimal wöchentlich, zu je 75 Minuten pro Abend. Jetzt 
aber tauchte ein besonderes Problem auf und das war die Vortur- 
nerfrage. Bei einer solchen Beteiligung musste vorerst auf dem 
Gebiete des Vorturnerwesens eine Lösung gefunden werden. Aber 
auch das Turntechnische musste den fortschrittlichen Methoden, 
die auf allen Sportgebieten praktiziert wurden, angepasst wer- 
den. Ich wurde daher im Jahre 1922 auf Vereinskosten nach 
Berlin auf die Hochschule für Leibesübungen geschickt und ab- 
solvierte dort einen Turn- und Sportlehrer-Kurs. Mit neuen 
Methoden und Sportkenntnissen kehrte ich in den Makkabi Bielitz 
/urück und begann als erstes entsprechende Vorturner für jede 
Turngruppe auszubilden, wobei ich junge talentierte Turner aus 
den Reihen unserer Turner assentierte. - Mit diesem Stab von 
Vorturnern war es mir erst möglich, den Turnbetrieb zu aktivie- 
ren und erfolgreich zu leiten. Der Verein erreichte dann, so- 
weit es mir möglich war, festzustellen, die besten und erspries- 
slichsten Jahre seines Bestehens. Als ich mich im Jahre 1928 
selbständig machte und nach Kattowitz ging, konnte ich mit Stolz 
und Genugtuung mein Amt einem besonders engagierten und besol- 
deten Turnlehrer aus Wien übergeben. 



DIE JUDISCHEN HANDWERKER 

Im Jahre 1922 oder 1923 wurde in Bielitz der Verband 
selbständiger jüdischer Handwerker von Moritz Popiol gegründet, 
der bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges unter seiner Leitung 
stand. Die Ziele dieses Verbandes waren nicht nur materieller 
Art, vielmehr hat sich dieser Verband zur Aufgabe gemacht, das 
geistige und kulturielle Niveau des jüdischen Handwerkers zu 
heben, sein Ansehen unter seinen jüdischen und nicht jüdischen 
Mitbürgern zu erhöhen, und ihn zum Mitsprecher in der jüdischen 
Gesellschaft zu machen. Es war nicht leicht, gegen das weit 
verbreitete Vorurteil zu kämpfen, dass jüdische Handwerker 
(Baale-Mlacha) unverlässlich sind, und ihre Arbeit minderwertig 
sei. Da der Vorsitzende dess Vereines selbst ein ausgezeichneter 
Fachmann in seinem Berufe war, benützte er jede Gelegenheit, ob 
in öffentlichen Diskussionen, oder in kleineren Zirkeln, seine 
Kollegen immer wieder anzuspornen, zu beweisen, dass das schon 
eingefleischte Vorurteil vollkommen unberechtigt war. Im Jahre 
1935 wurde im Saal der jüdischen Kultusgemeinde eine ganze Woche 
lang eine Ausstellung jüdischer Handwerksarbeit gezeigt, deren. 
Erzeugnisse in ihrer Ausführung und Exaktheit in nichts von der 
vielgepriesenen deutschen Arbeit zurückstand. In fast allen 
Handwerksberufen waren Juden vertreten, jüdische Schmiede und 
Maurer gab's allerdings nicht in Bielitz. 

Wie bereits oben erwähnt, war dies nur eine der Aufgaben. 
Allwöchentlich am Mittwoch fanden im Handwerkerlokal Zusammen- 
künfte manchmal zwanglos, aber oft Vorträge in deutscher Sprache 
über aktuelle politische Probleme, als auch kulturelle Themen 
statt. Es war zu staunen, dass in diesem Kreise sich soviel 
Verständnis für allö möglichen Probleme in der Diskussion zeigte, 
Um nur einige von den Prelegenten zu erwähnen, möchte ich be- 
merken, dass Prof. Türk und Dr. Zipper sehr oft als Vortragende 
zur Verfügung standen. 

Wenn kein Gastredner zur Verfügung stand, war es der Vor- 
sitzende selbst, der mit einem vorbereiteten Referat zur Stelle 
war. Wie wohl der Verband nach aussen hin apolitisch war, waren 
seine Mitglieder zu 75 Prozent Zionisten aller Schattierungen. 
Es ist daher kein Wunder, dass der Verband in verschiedenen 
Kadenzen durch seine Mitglieder Berek, Fleissig, Gerad, Popiol 



- 147 -. 



u.a. in öffentlichen Institutionen wie in der Stadtgemeinde, 
Kultusgemeinde, jüdischer Volksbank u.s.w. vertreten war. 

Es gab wohl Genossenschaften, sogenannte interkonfessio- 
nelle berufsähnliche Handwerkergilden, deren Aufgabe es zum gros- 
sen Teil war, seinen Mitgliedern behördliche Bestimmungen für 
einzelne Handwerksberufe zur Kenntnis zu bringen, die ausgebil- 
deten Lehrlinge einer Prüfung zu unterziehen und ihnen von der 
Behörde anerkannte Fachzeugnisse auszuhändigen. Die jüdischen 
Handwerker hatten mit diesen Genossenschaften nur ganz geringen 
Kontakt. Jüdische Handwerkslehrlinge gab es in den letzten 
Jahren fast nicht . 



PROF. DR. MICHAEL BERKOWICZ 



Prof. Dr. Michael Berkowicz ist in Boryslaw am 3. Februar 
1865 geborn und hat dort eine fromme Erziehung genossen. Doch 
bald ging er nach Lemberg und oblag mit vielem Fleiss hebrä- 
ischen Studien. Schon damals interessierte er sich für hebrä- 
ische Grammatik und das trug ihm unter den Chassidim den Spott- 
namen eines "Baal Dickduck" ein. Es war eine Zeit, wo man sich 
selbst in der Jeschiwah schon heimlich oder offen mit allge- 
meiner Bildung befasste, und brennender Wissensdrang beseite 
auch unseren Studenten. Aber die Not - nennt man sie mit Recht 
die Mutter der Wissenschaft - trieb ihn aus der Schule in ein 
Geschäft. Er hielt es dort nicht lange aus und kehrte zum 
Studium zurück. Endlich machte er am Brodyer Gymnasium Auf- 
nahmeprüfung und legte dort die Reifeprüfung ab. 

Mit drei Freunden pflegte er schon in diesen Jahre 
Verkehr und bleibt ihnen auch später innig verbinden, dem 
älteren Rabin Braudes, dem geistreichen jiddischen und heb- 
räischen Schriftsteller, mit Ehrenpreis, der Oberrabbiner 
in Stockholm war, und mit Thon, Abgeordneten und Führer der 
Zionisten in Westgalizien und Schlesien. Sie begeistern 
sich gemeinsam an der jüdischnationalen Idee und Berkowicz 
gibt mit Ehrenpreis zusammen eine jiddische Volksbibliothek 
heraus. 'Das ist aber nicht seine erste schriftstellerische 
Tätif^keit. Schon 1886, noch ein Schüler, ist er Korres- 
pondent einer hebräischen Zeitschrift "Haibri" und hat er 
nicht aufgehört, deutschen/ und hebräischen Zeitungen und 



- 146 - 



Zeitschriften seine stets willkommenen Beitrage zu senden, 
die sich mit den verschiedensten, wissenschaftlichen, li- 
terarischen, politischen oder sozialen Themen befassen. 

1893 kommt er nach Wien und hier üben die jüdischnatio- 
nalen Kreise auf ihn die stärkste Anziehungskraft aus. Er 
hält in der^/'Kadimah", dem ältesten jüdischnationalen Studen- 
tenvereins Österreichs, hebräische Kurse und beteiligt sich 
eifrig an den Diskussionsabenden, gründet mit Siegmund Werner 
und Ernst die "Gamaja", einen jüdischnationalen Verein gali- 
zischer Studenten, der den Schlagzwang ablehnte, wie er damals 
selbst in den jüdischen akademischen Vereinen bestand. Darüber 
berichtet er selbst in den "Erinnerungen an Herzl", die er 
1922 in 4 Nummern der "Wiener Morgenzeitung" veröffentlichte.- 
Dort lernen wir auch sein Verhältnis zu Herzl kennen. Er über- 
rascht den in anderen Kreisen und Anschauungen Aufgewachsenen 
mit Der Tatsache, dass die hebräische Sprache gesprochen und 
geschrieben wird und ein grosses Lesepublikum hat, und zitiert 
Herzls Körte: "Ein Volk, das seine eigene Sprache hat, ist 
nicht gestorben. Unser Volk lebtl" 

Fortan unterrichtet er Herzl über alle bedeutenden Äus- 
serungen der jiddischen und hebräischen Presse und sendet auch 
an Sokolow, den Herausgeber der "Hazefirah", im Namen Herzls 
eine Erklärung ab, in der er verschiedenes richtig stellt, was 
Sokolow in seinen Artikeln gegen den Zionismus vorgebracht 
hatte. Doch erst der erste Zionistenkongress in Basel bekehrte 
Sokolow. . 

Auch Berkowicz wohnte dieser einzigartigen Versammlung 
bei. Er war als Sekretär des Verbandes "Zion" hingegangen und 
hatte mit anderen zusammen alle Hände voll zu tun, um den Kon- 
gress vorzubereiten. Von dieser Tätigkeit und von seinen Ge- 
fühlen dabei berichtet er selbst schöner, als wir es könnten, 
in seinem Beitrag zur Festschrift, die aus Anlass des 25. Jahres 
tages des 1. Kongresses im Jüdischen Verlaß erschienen ist. Wir 
finden diesen Beitrag in den "Hitteilungen des Zionistischen 
Kreiskomites" vom 24.9.1922 abgedruckt. 

Doch sein Schicksal trieb ihn wieder herum und so kommt 
er als Bibliothekar des Lesevereines "Esra", den Thon gegründet 
hatte, nach Krakow und machte sich auch dort durch Vorträge ver- 
dient. Mit Krakow hatte er schon 1898 durch den Verlag Achi- 
assaf Verbindung erhalten, indem er dort die Redaktion und 
Administration einer jiddischen Zeitung "Der Jud" führte. Doch 



- 145 - 



hatte weder die Zeitung lange Bestand, noch dauerte seine Tätig- 
keit in dem genannten Verein lang und so sehen wir ihn 1903 
wider in Wien. 

Nun widmet er sich unter der aneifernden Leitung seines 
Universitätslehrers David Heinrich Müller semitischen Studien 
und promovierte 1906 zum Doktor der Philosophie. Im Jahre 1910 
erschien in den Mitteilungen der Wiener Akademie der Wissen- 
schaften seine Abhandlung: "Der Strophenbau in den Psalmen". 
In dem grossangelegten Werke Monumenta Judaica bearbeitete er 
die Abteilung Monumenta Targumica. Von den überaus zahlreichen 
Beiträgen, die er deutschen, jidischen und hebräischen Zeitun- 
gen lieferte, seien nur die Artikel in der "Welt" hervorgehoben 
und ganz besonders die Aufsätze, in denen er das Archiv des so- 
zialistischen Schriftstellers Liebermann und im Anschluss daran 
sozialistische Studien in der New Yorker "Zukunft" in den let- 
zten Jahren veröffentlichte. Um den Zionismus hat er sich ein 
bleibendes Verdienst durch die Übersetzung des Herzl' sehen 
"Judenstaates" (mit Anmerkungen) und dessen Zionistischen 
Schriften ins Hebräische erworben. 

Da ihm die wissenschaftliche Tätigkeit keinen ausreichen- 
den Lebensunterhalt bot, wandte er sich dem Lehrfach zu. 1909- 
1911 finden wir ihn an dem Gymnasium in Brunn und Iglau und 
1911 kommt er als Religionsprofessor an das Staatsgymnasium in 
Beilitz. 

Und jetzt könnten wir eigentlich aufhören. Denn seine 
Tätigkeit als Lehrer, seine Verdienste um weite Kreise des 
hiesigen Judentums wie auch der Umgebung unserer beiden Städte 
sind wohlbekannt. Er hat der Schuljugend, der jüdischen Ge- 
meinde, dem Kulturverein "Tarbuth", dem zionistischen Verein 
"Haschachar" und der von diesem herausgegebenen Zeitung, unse- 
rem "Jüdischen Volksblatt", den jüdischen Jugendorganisationen 
Dienste geleistet, die nicht hoch genug veranschlagt werden 

können. 



- 144 - 



JACOB GLASNER 
"Sänger der Beskiden, der Tatra und der Steirischen Berge" 



Jakob Glasner, Maler und Grafiker war Künstler von Welt*- 
ruf . Er ist in Rdzawki, einem kleinen Dörfchen bei Nowy-Targ 
am 6.4.1879 geboren. Sein künstliches Studium absolvierte er 
an den "Akademien der schönen Künste" in Krakau, setzte seine 
Ausbildung in Wien und Paris fort. Nach Beendigung des Stu- 
diums im Jahre 1905 übersiedelte er nach Bielitz, seine schöp- 
ferische Arbeitsstätte bis zu seinem tragischen Ende im Jahre 
1943. 

Im Laufe der Jahre unterbricht er oft seine Tätigkeit 
um die neuen Strömungen in der Malkunst kennen zu lernen, neue 
Quellen für seine Schöpfung zu erschliessen. Er ist öfters 
Gast in Deutschland, Italien und Frankreich, hält sich längere 
Zeit in Wien auf, das seine zweite Heimat wurde. Aber Bielitz 
hat für ihn eine besondere Anziehungskraft, ist er doch ein 
Kind der Beskiden, der Schönheit der Natur verfallen und 
Bielitz liegt ja am Fusse der Beskiden. Die Verbundenheit zur 
Natur, den Bergen, hat auf sein künstlerisches Schaffen einen 
magischen Einfluss. Seine Liebe zur Natur drückt er in seinen 
Bildern, Gemälden und Skizzen und seinen graphischen Holzschnit- 
ten aus. 

Schon im Jahre 1908 beteiligt er sich zusammen mit der 
Krakauer Künstlergruppe "Sztuka" an einer represäntativen Aus- 
stellung in Wien, die allgemeine Anerkennung findet, und nach- 
her auch in Lemberg und Lodz, in Berlin und selbstverständlich 
in Bielitz. In späteren Jahren nähert sich Glasner auch dem 
Kreis jüdischer Künstler in Polen, nähert sich auch jüdischen 
Motiven. Im Jahre 1930 nimmt er Anteil an einer grossen jüdi- 
schen Künstlerausstellung im Krakauer "Jüdischen Kunstbaus", 
zusammen mit den prominenten jüdischen Maler Polens - Artur 
Markowitz, Abraham Neumann, Mosche Appelbaum und Henrik Hoch- 
mahn . 

Die hohe Kunst Jakob Glasner findet besondere Anerken- 
nung in dem monumentalen Werke des polnischen Kunsthistorikers 
Feliz Kopera, "Die polnischen Maler im 19. Jahrhundert" in dem 



- 143 - 



er dem Künstler einen besonderen ehrenvollen Platz - "in der 
nicht sehr zahlreichen jungen Kunst lergentiration dieses Jahr- 
hunderts" - widmet und der Hoffnung Ausdruck gibt, ihm an der 
Spitzenreihe der polnischen Kunstler zu sehen. 

In Bielitz fand Jakob Glasner nicht nur seinen Wohnort, 
seine Arbeitsstätte. Der grosse Kreis intellektueller Kunst- 
freunde, die Sympatie und Anerkennung die er in der jüdischen 
Gesellschaft fand, boten ihm einen wertvollen Rahmen zu seiner 
künstlerischen Schaffung. Otto Schneid, Kulturhistoriker und 
Mitarbeiter des "Jüdischen Volksblattes" widmete dem Schaffen 
von Jakob Glasner viele glänzende Beiträge, in dieser Bielitzer 
zionistischen Wochenschrift, die das jüdische Publikum seiner 
Tätigkeit näher brachte und sie mit grossem Wohlwollen begleite- 
te. Otto Schneid bezeichnete Jakob Glasner als "Sänger der 
Beskiden, der Tatra und der Steirischen Berge". 

Im Jahre 1939 einige Tage vor dem Einmarsch der Nazitrup- 
pen nach Bielitz, flüchtete Jakob Glasner nach Lemberg. Es ge- 
lang ihm bis Anfang 1943 sich den Augen der "Gestapo" zu ent- 
ziehen. Retten konnte er sich nicht. Er fiel in ihren blutigen 
Händen und fand den Tod zusammen mit allen Juden in Polen. 



- 142 - 



DR. JOSEF TRAUBNER 



Die Heimat Dr. Traubners war Schlesien und seine Vaterstadt 
Bielitz. 



Die politische und geistige Situation jeder Zeit übten 
auf die gesellschaftliche und politische Entwicklung Dr. 
Traubners einen tiefen Einfluss aus. Er war Mitglied der Z.M.V, 
Hasmoneah und des Wanderbundes "Blau-Weiss". Nach Absolvierung 
des Gymnasiums, immatrikulierte er sich an der Rechts-Fakultät 
der Universität Wien, und beendete sie gerade vor Ausbruch des 
ersten Weltkrieges. Im Kriege war er Frontoffizier. 

In die Heimat zurückgekehrt, begann er seine Laufbahn als 
Jurist. Mit der Beendigung des Krieges änderte sich das poli- 
tische Bild - Schlesien wurde an Polen zugeteilt. Der wirt- 
schaftliche Tiefstand und die Not der verelendeten Massen 
führte ihn zur Arbeiter-Bewegung. Er marschierte an der Spitze 
der von Not und Arbeitslosigkeit bedrängten Demonstranten. Dazu 
gehörte nicht nur Mut, sondern auch völlige Selbstlosigkeit, 
denn der junge Jurist der begonnen hatte sich eine Existenz 
aufzubauen und dessen Klientel die Fabrikanten waren - unter- 
stutezt gerade die Feinde seiner Brotgeber - die Arbeiterschaft! 

Die politische Gesinnung Dr. Traubners wurzelte tief im 
sozialistischen Ideengut. Sie basierte auf dem Wissen um die 
historische Entwicklung der Wirtschaft und die entscheidende 
Stellung der Arbeiterschaft, die sie durch den Klassenkampf er- 
ringen soll. Dr. Traubner kam im engen Kontakt mit den jüdi- 
schen Arbeitermassen in Galizien und Polen. Die bedrängte Lage 
dieser Menschen führte ihn zurück zur zionistischen Tätigkeit 
im Rahmen von Poalei-Zion. Mit vollem persönlichen Einsatz und 
Hingabe wirkte er mit am Aufbauwerke des jüdischen Staates. 
Noch vor Einzug der Nazis in Bielitz, übersiedelte er nach 
Zürich. Er starb pleotzlich im Jahre 1962. 



- 139 - 



- 138 - 



ZUM GEDÄCHTNIS DER OPFER'. 

IGNAZ PERL, langjähriger Präses der Chewrah Kadischa in Biala, 
seine Frau HENRIETTE geb. MIDELBURG 

die Tochter JULIE verehel. ROTH und ihre Kinder HANS und EVA 
der Schwager KARL MIDELBURG, Tuchfabrikant. 

CACILIE ROTH, geb. VJEXBERG, Witwe nach dem Postmeister und 

Kaufmann MORITZ ROTH in Weichsel, 
der Sohn RICHARD ROTH und seine Frau IRMA geb. RING 
die Tochter: Rudolfine, Witwe nach HEINRICH KOHANE, und JENNY, 

Witwe nach Dr. HEINRICH EISNER, 
der Enkel Mgr. Jur. ERICH KOHANE, Bielitz, 
der Bruder RUDOLF WEXBERG, Komrowitz, und seine Frau ERNA geb. 

KLAUSNER sowie zwei Söhne 
die Nichte STELLA BARBER geb. WEXBERG, und ihre Sohne LUCIAN 

und MARCELL, Sko tschau, 
die Nichte STELLA WEXBERG geb. TRAMER, Drahomischl, und zwei 

Kinder 
LEO KOHANE, Skotschau, seine Frau EMMA geb. URBACH, und die 

Tochter OLGA sowie ihr Mann Dr. Med. Apperman und 

ihr Kind IRENE 
ANTON BERMANN, Direktor der Tuchfabrik Schanzer in Bielitz, 

sein Sohn Ing. PAUL BERMANN und dessen Frau 

ELSE geb. SCHMELZ. 

In trauerndem Gedenken 
Dr. Ernst Roth 



ZUM GEDÄCHTNIS DER OPFER.' 

ALEXANDER FRÄNKEL, orstandsmitglied der Kultus gemeinde Bielitz, 
der Sohn WOLFI 

die Eltern MICHAEL FRANKEL, Bielitz, und AGATHE geb. DUNKELBLUM 
der Bruder WOLF FRÄNKEL, Bielitz, seine Frau und seine Tochter 



HELENE ROSSBACH geb. Fleischer, Witwe nach NACHUM ROSSBACH, 

Bielitz, 
der Sohn LÖBEL ROSSBACH, Bielitz , seine Frau SARAH geg. ROSSBACH 

(Teschen) und die Kinder BLANKA und SALOMON 
die Tochter FRIEDA, ihr Mann BERL SIEGMANN (Bielitz) und die 

Töchter SALA und RITA 
der Schwager HERSCH-MEIER SIEGMANN, Bielitz, seine Frau LEAH 

geb. ROSSBACH und die Tochter SALA 
der Schwager JOACHIM ROSSBACH, Biala, seine Frau HELENE geb. 

ROSENFELD, und die Kinder EVA, JECHESKEL, 

ISRAEL, JANKEL-MEIER und DAVID 
der Schwager HEINRICH GOLDSTOFF, Bielitz, seine Frau SARAH 

geb. ROSSBACH, und die Tochter FRIEDA 
der Neffe MEIER LASAR LANDAU, Bielitz, seine Frau RIFKA geb. 

LIEBLICH, und die Kinder CHAIM-SALOMON und 

LILLY. 

In trauerndem Gedenken 
Anny Fränkel-Roth 



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ilMt. 9«tonifio ober !Rui|(aii^-. üfTimihtien unb 
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MRiftc flifb«Hf4iib»: ailf« €Hdiri«iun^rn bcr trami 
ftn i%tia^n fViTfli^fit. bif jrbod. nknioU bcn 
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Im lid in ■nirrffii 9finif|t:\*in rfronirrt htn^^t 
f.'vcr iViÜ. brn vir bir 3crlr br» Jtonismu? nrn* 
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u» ffnlcn» bringfn. fif oon mamUn w-rfii ^^or 
HrHvnffii bffrrirn rollen cuä bir fclgrnbfn >i 
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to* ^kftc|t»r. in ^ffn rir leben, iieht im /,ei 
^en rer Heiolufim oller hiebet on^'rtonriteti (^runb 
tu|r fom tWttoltni res ^\nbir.*'i<;im«» \vm 3t^Qt 
■nb >nt Hirirllitoft. ron Urb'it unb Rorilnl. ton 
itiMif'N t^tfr.oniimBS iinb 'iOl*oU*li:4Ki** SRdterio 
:i«Mn«. lo^mofolitild^fr Iröbmerei nnb noti«Hiolem 
^TMiAen ton 5i|tern. %tut ^httn beberrid>ni bie 
MmUkliAe «Mellfd'.oft. unter '^fhtn «nb rBefd^oer 
len tKÜolfel ikH riR never Inru« ^rnid;. ber bas 
^'>ri4ebe1l beHimmt unb iea%i. 

trf «lioiiiMiio» iH «mn Minb bieder (ipo&i: Hc 
cot«ttM«r i!t iein lllii|01lil«pun^ unb leine «fnt 
Mlunüftenbenv Heroluiion ^es jübiidK*n Vre 
bim. ievner (lei'tmen unb lultjrellen "f^otenu'N. )ur 
«flMunn bei^ in ft'Mn iKil|iiiicbe*eii l^oltes unb 
bri iH*iK« lienlÄbeit. b«^ iii bie treibenbe Arnft 
fei lioni^Hden ^bec. J^m IWrvirtltdkr bjefer Abee 
Mibe ber notion«! beMtIte leil bes jubtfd-.en 1«ol 
let. reffoimtirri ^«r4 bie ^iontittfdK* Cri|onij<i 
tion tu'k kh feinf S^clonijatior.Hieiellid^ft .^ur 
UrberfÜranti orme^ «ntcfbrütfter ^uUn no6 Ißn^ 
Hkim, Um pWtntkfoffK^ ^nititution. bie ittfi 
bet Ime« unb 9ot|eibeiiben onnimmt. tein Rul- 
tirrereiu iir tWrbrettunn o»n ttufflArunf) unb tBif 
^ bie (ioniitif^ Cinanilotion iit unb itiufi 
lein: b«e Ae«ii|Hle br« ji^ entvidclnben «tootes 
^ V«|olliM HM^ bef Infant bet Henoiffance ber 
>baibe«t IN brr Hitlutb; Üe ift bfe bur^ Mroft 
»•b eefthn« benrfew Heficruim bft um 3«lb|lön' 
[^ Mb ]hHkht liiHKiibefl flollci. «Ile iunt 
^•M rmt itMr« 1lffieru«|| ««Hiiibeii, bat !!•• 
£;» VoltM in bir eiir«ni ^Uht m neMeii. i|t bi€ 
M|iN brr tioiHilil4ni CrtantliitiM. Unb afk 
^w» ciaff Mrfrf« gffeiiiibfr ffinein 3toot» 
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^ Vuf^M. o^Mf motbfiiKittfibe l^eredj 

- •« tfWIlft. Wtnn i%f vom. iH e» fein mä- 

ft^^:^— > M« «Otto, tf gloubte in bt* iübt 
^ li«ut« bf« Citolatioiiiteii dfiji ber Jeit 
«-^ y^tm «iMTii. Iffttt«« feine« MMbfn unl 



?*.^«n «il bf« «ai. «M tfirf )u tefieii 



ii«W offWitf« «!♦ t'ifftttr om beilii 



igitefi 



fDorjd^u* ^n brr SeiTiiilfuna interpellierten 
bie jübiMim Tepiiticrifn ü».iii*n ^^•? 'j^onfrvtt» bor 
ifibijiteii Vrbeit leiten? Der it«vii|i(t:rn Remter unb 
llnternebmungcn Tr *JGng'^i'>tt bcriai.ctr über 
fifltemotifd.e (Snt|diiuii()rn jubi*(<uM ^rhr tor .inb Vn 
gritellter ou$ beii tlantlid-.en .'>(:l'ritrn. J^n bcn IBtu 
jibauer lobolfaluitcii aMirn * or ber iltonjpolilie 
rung über tauirn^ juoiidK \Krloiier brjdMiftiqt, beu 
te ijt bort tein oin^^fr 3u^c ar\uttef(rn ^'on fru 
^er ongellelltcn V^Hi ;iifntf;(ii labcf.irbrilern in 
IBilno finb htuU Mof) 2'J bci'i.iM'dtU. ^11 K)robn3, 
ro früber 95.. ber laootorbeitei Aube.-i moren. 
betragt beute ber t^ro).'!iljati ^er jubildKn Arbeiter 
»eniger als 30. \ii\cwo id'.ed)t ilt bo» tW^dltni^ 
in ben ^Japhtogrubcn l:l^ iiaffinerieii in 9on)Pao 
unb Trohobrnv ^n '^OiulbiD lanf ber t^rotentfaii 
bei jübtHten Urbeilci lo.i 30 auf 10. in t*robo 
b9() ron 60 auf JO Um eine {)anbl)abe für bie 
reitrrr llerbrnn^un«) iu^li4cr ^tbeit .^ befoni 
ir.en. oirb jelft von t^^ci« u:n maniiellen ü beitern 
bie Henntni» ber polniid.N: ?i»ruif»e in iBort ünb 
3d;rifi geforron. Tob : u.,ll boi corge|(^rtebcne 
„Üiomrn" con ber A;U>iii5bire!(ion rorgenommen. 
bie reine fPilltur a;aito:i unb inftematifd) iübt|d)e 
^rbi'iler rurd;follen lo's! j^i^ liefen tMt ber iOo 
jevobe in einer otnt|id)c:t SKittetlung orflört. bah 
jubild^e lieror^te in 'i-otcii nid)t ongejtelli »erben 
^ürfen. ^ii iertd)iei>enen ;iu:tlidKP ilrteitSDcrmitt 



tr^ert eiue.^ ^«oltof> unb au hiKl:iicin menl<f)H4(n 
3trebeii. f 

rie 3d;n>ierigteiteii xaic«: <ir<iR. grüber aU| 
iiion I orcu»geiel)en lattc. I^ieio änttäuf<frungeii 
muhten «Nr über un^ .«rgelien Itijjcii. 3ie zermürbten 
unjere )lroft unb iteniiitt.n .iriiere l'eiji;ingeii. Über 
ber (Glaube on bns t^elingiMi unicrvs tDerfes fonntc 
um md>t genommen merbcn. Jlur er führte bie jü^ 
bi|<fce 3ugenb in bie Leihen \^ Jiontsmus. on bie 
Hibeitsfront in 'i^aidiiiiia. id)uf bie erften (^runb 
lagen bes lid) cntnntfelnben 3tantes. 

tiefer K>laube brobt. um» rcrioren \ü ge^n. 
Nörgler unb IRiehmodicr tul)lcn jid). in ber SRoste 
ob{etticfr tWurteiler unb mit bti ÜRieiie freunb* 
f4oft|id)er ^Kotgeber. re«yfiid;(ct. ben .\iontitif<tKn 
..Xrdumern" einen Kube! ialtcn ^ajferi über ben 
Ropf ,)tt fd)utten. fie (u ernütDtern. 5U(i)t nur Vltn» ' 
\d^, bie niemal» .)ioniittid) gerüf)lt ^ben, fonban 
oud^ SRdnner, bie oft in ben rorbcr^rn leiten j« 
finben finb, für lioniftii^ yttale ftrciteir unb Cp' 
fer bringen. !|ür fie gleid)t hiX Zionismus einem 
altr. lieben. Äleibunflfitüd, bas man ni^f ableocn 
■hll, jelbit Denn es nid)t iitct)r nrärmt. iün Xo* 
l)umibol>u berrf^ in ibrin jHöpfen unb ^orftellttn < 
gen. Mleinmütig gestorben. iudKn fie bie anberen ^ 
fi4 lKrab<u|ie^, judjeii ^unbesgrnofien i^rer. 
34«ddK. j 

9üd)fe unb Heren ^ajeijob rellorotion. fBo^ 
len unb 1ltanbaUfeilfd;eii iinb für fie 3qmbole bes 
Jiontsmus gevorben. Tie geiftige Vl|i>nilatijn. g^ 
gen bie vir Mmpfen muffen, lerntet mit ftiefeii ' 
l^ittcn PorMrts unb ijt felbjt bann um nid^ts bef* 
jcr, vcnn Jie |i4 ^tcr einem rpieubonolionoliMais 
otrbirgt. Tic üofung V^b ^aams ton ber Üt* 
ncuemng bcs HolVrs burik dmeuerung hn <fei 
|lts ift als Abcrfliffigc, unbequeme gorbeninf ab^ 
ftlcft «nbcM, gut fir foiMtifA« Xfteinfr. 

5«^a4ierung Mibe poliüf^es Ste^enpfH^. 
•Ine in »er [ibif^en büeieri|4«ft orrvirfli«« |a 



lungsomtern virb ben jübifdKi .Arbeitern offen ge 
fagt. bob ihre Vbftammung ein fiinberni> für ibre 
Uniiellung bilbe. 

Iccbt aif Mci 

I ®arf4ou. 3n ber 3ifiJiig ber Subgetfo.nmn 
jion bes 3etm ergriff nod) ber «ebe tti «grormim 
lUrs ber «bgeorbnete fcellei ({litodibiitbi b«« 
JDort unb erinnerte ben SKinüler baran. bo|| er. 
mbem er. mit er fagte, alle .Hotegorien b^r in ber 
Igiarreform intereflierlcn f^ürger befriebigi. rin> 
Kategorie, bie ^uben gonj unb gar »ergeffen ^t 
Ztc 3uben erbeben «nfprud^. ba|| man fie bei ber 
«tflenrerteilung entipre^enb berudfid)tigt ber 
Xiong ber ^uben ^jr «ctätiiiung in ber l'inbwrt 
fAaft entfpringt bem «ebu.fnis jur ^ormalifierjng 
i^ies t»ebens. ..«ir werben/* jagie )^lKr, ^ai* 
cielen anberen Berufen binousgoiioi^en beftolb mi|| 
uns bie 5Rögli4feit gegeben darben, aufs ^anb p 
tommen. Sefonbers ilt bieje Jroge in Cflgali|ien 
atut. Xie jübiidKn ^ni^Mbni ur.> früheren Jront 
follaten forbern ebenfolu t'onb." Hbg. geller be 
rührte bie groge tier tustroanung ber ÜRinsfei 
3i:mpfe unb viberlegte bie ^in^unbe. baf) i^olen 
ni^t über genug freie (Erbe oerfügt. um oud» bie 
jübijdjrn fBünfdte ju befriedigen. 



■>erben. Ter Rampf b.i *|.«;on;ere in t^hiftino 
um bolie nationale unb .iioiitd:tiiK Jieli' uU mute 
rialiitijd;er Hlajienpaititulaii^inu» geflempcit. tit 
cd;affung eines ^ubcnitautcs als finbif dK Iran 
inerei be.)ei<l)net. Ü|le. all.- i«'>runbid|«'* bes Jionis 
|iuis, bie uns heilig iinb. bu* fui un^' bie 3eelv bes 
Jic.titmus bebeuteii, Pirjc-.rt. bcgi.tellifiert. ent- 
heiligt. 

^nhielong hat man ruMg bieten lenben.i(U !•• 
tenlos 5ugelehen. nichts rührte fid). um ben t^ieiil 
ber Jeritöning aus unjeren 'Jleihen \u treiben, tfi 
ner leer laufenben iRajd^ine ^\*.d\ bio üionijtifiiK fte< 
veflung. 3n 3orgen um tcn ülltog cergafi man 
bas 9iorgen. vergeh mo:t flii^itangspuntt iinb Jiel. 
^orm unb 3nhalt. 

5eute liefen onr ror .;r.cr neuen ^l^ije in 
Jionismus. Tie ifroeitcrun); ber 3^*4^ Vg.nci 
ftelft ben flufbau t^löitinas auf neue (^runblagen. 
5Renf^en, bie ben (Seilt biS Jionismus abUlüf«, 
wollen ben t^ldftinaaufbau förbern, bie fof^nffi* 
torifch^ lufgoben bes 3ionif^mus nnielllfltc«- Vir 
fftnncn ihre 9litarbeit immerhin begrüh^tn. 3ir et* 
leidttern uns bie Coft uitb »erben filherli^ «ns 
au<h geiftig nöherfommen. tie 3eeU unb ber MI 
bes Jionismus aber bleibt unb mul bas AMnob 
bleiben, bas vir |u beni^ren uRb |u bef^ite" k*' 
ben. 3" bas «ir uns mit niemanbem teile« ünoen. 
Diefen 0>eift iu ertttlten unb foitiufflaHir«, tH u* 
fere rometmfte «ufgolc. Um blefe |ii etfiUlc«, mif* 
teil vir glauben, uner|4Mterli4 an bie 9enM> 
ng unferes Jiontfmns glaube«. 



3m «iipa^flertag i« 3ei«|alem 
rcits ber jiieitf 9anb »an (ef||i 
in hebrdif^ 3fra4e, ber m« lUMi 
OM bem teutf^n ins (eMif^t ibefttüM 



cimit« VC* 




100 



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•ar d« letzte für die Resl-trieruac bei der «dlsehen Hana.erkcrU^ 
.er.I>ort riet »an »ir.ErklSrunee« von In Leobere bekannte» Judieehen 
bl.lit.er Tuohfebrikenten beleubrlnsen.und T ""iT^ef^ri^ 
atl6,daß leh binnen einer halben Stunde die Unterschriften Ton Er»ln 
send rms.Ooci I^cer »nl Poloteche. erhv.lten f- !.-*^^^^^^,^^^^^ 
nach einieen lagen die Heldekarte.Vir waren hochbeBluckt.aber lox<-er^ 
muDtcn vir Papa «arnen.dieBea ßchuts allzusehr «u vertr<iuen, es war ge- 
ten.Ueber die Straße »Selichst «u mciden.da Ja Papas Alter .ine oMen- 
bare G.tahr bildete.dic Jeden Ausenbllck nach de« Gutdünken irgendei- 
nes TorUbereehenden ßadisten aktuell werden konnte. ♦ ^ , .^, 
Während wir .».wenigstens ror-eU.'gesichcrt" schienen.braeh plötz- 
lich über unsere Lieben in Siewiers das Unhell boreln.lB ^f^^f^ 
b-ga«. dort gerüchtweise «u Terlauten.daß sie -umgeoiedelf wurden. 
Wese U.>-oder Ausaiedlunc sollte den grBaten Teil der aus Schlesien 
vorher ausgesiedelten Juden uafassen.Ich wuSto »^^f «'"'■^'!«" f *' 
.18 daß sie keine Kosten scheuen Bollten.un sich der UoaiedlunL zu 
entziehen.Da es oir vorher.i» Zusa™.enhanc «it nutters ArDbruch.ge- 
schienen hatte.daL der sie bcbra.delnde Arzt.ein alter Polc.Dr.Gaulxt, 
sie sehr ins Horz Geschlossen h.tte.sie auch nachher besuchtc.r.cin- 
te ioh.ob or Kutter nicht in ein Spital einweisen könnte. i;ir hnttcn 
doch domls keine Yorstcllua; d.von.was -AussiedlunG« Ton nm> an be- 
deuten solltelWir glaubten.es handle sich un die Sanmlunc der Juacn 
aus den Westen in Bohr Bstlich gelegenen I.aEem.Dd! Ton den"Au.cosxe- 

♦ Ein einzigesmal wagten wir es.alle zusaMnen Ton der Eerka aus einen 
Spaziergang zu »uchen.-es war «i Pfingatoonn-oder Bontog «»<\<^« «»^ 
derrolle Frühllngs.etter Terlockte uns dezu.Da die Berkastra.e zie»- 
lieh ao Stadtrand liegt .befanden wir uns nach ein paar Kxnuten auf 
eineD Feldplod oberhalb der Kleparovskastraße.Ton do« wir einen Blick 
auf die Stadt und die zwei.an anderen Stadtrand liegenden niedrigen 
HOgel hatten.«ir begegneten christlichen Spa.iergängem.die uns mit 
offen erstaunten Blicken anstarrten.Juden.dle es wagten.spazierenzu- 
gehenTlWir kamen Jedoch ganz unbehelligt wieder nach Haus, doch wir 
Lßten zuceben.daß die Vorwürfe. die wir von den Mitbewohnern zu boren 
bekoaon.begründet waren.Leider hatte uns der "Ausflug- auch se^eigt. 
daß es In dieser Gegend keine Stelle gab.die als Versteck ^^etracM 
gckonmen wäre, - die Waldstücke wsxen klein und der Baumwuchs achutt«.. 
ganz obne Gcbüschl 






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döltW durch ISncor. Cdt keine Bachrlcht «c.o.Behlo3 doch »l«" Z^« 
ea^dtTnach Thor.»lca3tuUt Bebrachtox. Ouion nur n»ch Ablauf tob , 
;tLcn.iocb Tide Hon,tc »pUtcr.cls tUly Ucinbere — J^;''^»^^;"^. 
l.r Ubor..»c»nß . o.a« .b b1. noch leben wuri. '^ '» '"f^^j!' ^ 

^^«^alten.Cl* .chxi.b.oio hatten Üb« di... ««'^i» ^»'^^ 
^,^hcn und .in^er das Wort 6es.bon,uater »'•^» ""J^^!':. 

< *«v,,o,^ «. Ate Leute bedauertes kexnnn L-^n^ 
crhi.lt ''-'^- »°^- «^^ ^ fcLl^r -ou! cit ihror G-U!^icLe„ 
riu.: gch-^bt zu habcn.An 10,Ju.il bc^x.v lux r-c—l'-n 

' b:,h-:.di. let.te -*---;:f ^-'^i^^r.rJ^: j^r;:;-:;^:; jM:::ruc; 

vohin voi.VaicBcnd.Oott vird hb=r:.U til, imo ccm . 
■ die rxm ihre» Glauben» var.b.ttc sie Jn bowieaaa,ia..cn oie <^»^u». 

" ht'S S Brich irucnawa in r.u^lond Icbc.nicht f^^;^^^ 
.* Uix boncSea aui: Siowier. B-ci Biiachca..ur denen u...crcUcbe« 

—,. •- "p.r. r„t «u.Bahftn.lr»5 vsj vielleicht eoG"- et«.;o otuil.tr 
T.rh&ltiu.e«uißiE E"* »usBahen.ixn- rcTTÜEt.Die lii-he Kutter' 

geworden. - doch »ile Uo3ichter v.rcn re^ ^" ^;'^"^';^^ j^ll„„ ^_ 
hott» via irfj dsruo eebctcn buttcn.on Jeuen «rlel ein ponr ^i-J. -^ 
.■SS'^::t',2{^rHL.chriit «»r unverOnlert OebUoben,!^« -d« 

S!kt. .i. den wünsch nach de. ■"«"- ^^°^-" ^j;^,:^';,:,;:* 
ten Wochen vor nie -ron rhcunutiechen Dchncr.cn In eine» to. ee.a , 

!^ä„u „nd- hette ihn. wie Oinel. r.c«en.«oic "'^'■'""''■^';''' Z "X^ 
■. ruS%on Blevier. nach Sawierci. (.ur B^im^tation) --^-^-;^ ^ 
L reBeneri^cher ... v^.Coiocio ---1= -^^/^^ ',1 ^ ^'tl 
«i. una schrieb eine Dooertunu.dic ich bic heule «^«^t c 
„ein kenn.-«., die er.o Tnntc nithottc...^ l'lJZT'T^ZZL Vor- 
In den Erielcn an una h^^urtsUchlloh über dc=a Echicko-1 






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dölten durch ISncere Cclt keine Hachricbt koD,»chlo3 doch nicht die 
K6-:llcbkolt auo,da3 «ie In Bolchon hocortx lebten.Es durften doch so- 
gor dl o nach Thcreolcnstuat gebrachten Juden nur nach Ablauf Ton 5 
♦Monaten, soYiel wir cehSrt hotten, und nur ^tnit buscij'üül'.t korrGs;>on- 
dioron^nocb viclo fionate npUtcr.as LUly Klcinberß aus nr:,kau "au.> 
gcaiedelt" wurde, ociiricb xrns ihr üann (riaac) cait,ich avelfle nicht, voi- 
1er Iborecußune a o»als ©b nie noch leben wuria und as auf ihre Encr- 
ßle ankSmo,aich untar dan achwicrigan Ucdincuacen ainca Arbcltslaßora . 
aufrechtßuholten« (lt achriab,8io hatten Über diese Gefahr io IToraun 
Ceaprochca und alnonder daa Wort cegabcn, untar koinaa UnctOndcn die 
Merren su verlieren und «ich nicht füllen au laooentK :x Kleinberc war* 
«inor dar Jüdiochen runktionfiro in Krakau \ma konnte ala aolcLer »obr 

«iaoca alo vir*) ^ 

In eiaom Briefe dor,Kio eich »eitjte, letzten Woche vor dem IrimAport 
schrieb nip Jenny oder Iraa,ich uolle eich an ewel ihror r.einuoG nach 
oaßcabenda Laute tob Judenrot wend9n,da anscheinend die Auc^vsbl der 
AußtULiodclnden d:B Judenrat übcrli^sen Bei. Ich tut Oleo ßclort xmi 
erhielt nachher aocsr eine Antwort, - die Leute bcdßurrtca kcinnn Ein« 
flu.: gehfrbt *u haben. Au 10. Juni ochricb rolf^ nit ihrer G<^^»^'^li^^ön 
scannen rc-uelDll.>iL'^n IJanisclu-ift, einer der schönster», die icL Jr c^scUn 
h;vl>o,dia Ictcte Postkartejsie enthielt nur dit- r.ortoi'2icutc fuliren wir; . 
wohin vol.: tticiDund.Gott wird übcr.uU tdl una cuin%./io uaorecbi ttcrlich 
die Kraft ihres Glaubens war, hatte oie Jn bowicoou,ia.*.U3 cie die Zuvar- 
cicht,daB ihr Erich irgendwo in Ru21ond lebe, nicht aufueccbc/n hiittc» 

Wir booößen aus ßiowler* awci Bildchen, -juf denen ujiscrc Jdcbcn 
VtrhaltnißBÄßlc Dut aussahen, Irns war riellcicht eocar otwiiS otUrkor ., 
gawordon, *• doch alle Gesichter wurcn Toit Leid &crxräGt.Dic li'-be Kutter' 
hsttöt^ia irir dsruo geboten buttcn,Bn jeden iiriaf ein puw Seilen tnse- 
füct und auch ihre H^dachrift war unverändert ccl>li«'l>ö°J^^°^^^ viodar 
drückte oia den Vunsch nach den "Uebcn Frieden*' ous.Wührcnd der let»- 
tcn Wochen wer aie von rhcuniitiacbcn t;chacr»cn in einen Ära ec(]u*ilt 
worclon undhette ihn,vio Gisela Koßcnzwoic ociiricb,wäiirc:iiJ der ..uccn- 
fuhrt Von Biawicr« nach Enwicrcie (aur Bahnstation) verbunden, di eo 
«in raßoncriacher Tüß wur.(Giaolo Koocnawcis n:.chte in der i:trtt;,dic 
aie una ochrieb eine Boiaerkunuidlc ich bic heute nicht c^^ entrllt- 
Oeln kanni'^i.'aß die crnc Tante ßlthottc,wrj:» eia Vornosen"! Jonnjr h^tto 
in den Üricfcn an una h:iupt sächlich über duo Cchickocjl der anJeren Vcr- 



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120 



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4a£ Ich •Inf och b«ganii,«lch fertig eiistikl«iae&|da]m fiel mir pIGtBlieh 
des *V* ein und loh sog •• «tts d«r Ve»ohe*HatiLrlieh war •» verd&chtis» 
daß ich es aichttvis iroreoBO^i^^^'^i^'MS^i'^^ hatte^CLbsr schlieSlieh 
Raubten nir die Schupea \ind sseton^doS dann aaeh Jula als ncine Pran 
bleiben dUrro. Wahrend vir una ankleideteni gingen die ßchnpoo mit dan 
i^ nfT? assiatiereaden Jüdiaehen KillsiBhnnem in die anderen Vohnunc«:n 
«KänoeheiaeS war imeer Siaaer das arote gevaaentda die ^Uro daa Z^inganc 
in t m^^ diesen Haasteil segenilber lag»Raas maßte bemerkt babenfdaS 
im Tordarhaus atvae vor «iah ginetdenn ar kam nicht «warttber ich aahr 
SlQeklieh «ar«da iah Qbarsauct vartlha sei das *V" macht nicht auaga- 

Xols^ «ordajeu 

Dia Eltern varaa ▼•rhSItaism&Sig ruhig «ad Nama demkte den Schupoa da^ 

X&r^daSIl Jola nicht mitmüa8e»Zu «na Sagte miat^Ihr seid die beatan Xia» 
der geveaaniaber vir «iaaan doch sehan Xcnga,daS «na dao erwartet «ad 
nichts mu machen lst«*Papa hatte aieh während dar Voche rorher nicht 
wähl gefühlt |«r strich sich Ober den Kapf wie öfter, off ©aber spürte ar 
ainea Cnick,«nd sdgtc,vie su sich selbati"Xeh holte dao Je> nicht aus«" 
In seinen unnberwindlichea Optiaianua gab mr sich wihracheinlich der 
Illttsion hin,daß es sich wirklich nur «n eine "Aussicdluns" handle - 
von den Gerüchten Cbcr daa "Gchlachth^ua • in Boiicc hßtten wir nie ge- 
Bprochen»Der Schupo»dcr sich wieder in Zinaer bcrand,Tcr2l;;.nJ i&pb Wor- 
te andere und neinie wohl^Pcpa glaube die Fehrt nicht tushaltexi tu kSa- 
nen^und sagte roht"ßo,no dann machen wir lieber hier gleich tchlu3,ich 
aruf meinen Eollegan" «> «nd machte dasu die fiandbcwegunn des ttoJc^cns* 
Ich fuhr ihn spontan ant'V&s reden Siet« «•>und'°ar sagte nichts sehr« Auf 
einen Varsuch^dia latem lossakaufea«reagiarta •v nieht«Vir mcxatcn 
ainander «nd Pa;.* aegnete waa mit den hebräischen ße6eÄ.DGnn wurden dia 
latem hinausgeführt •I'apa hatte etwa lOC^ Zlotj bei aich und nahm ein 
Laib Brot ait.Ieh ging ihnen eine Waile apitcr nach «b<5 wollte Fepa für 
süla TSlle noch looo Zlot; suateeken^aber aha ich das« kam ee zu tun, 
tagte Papa gans antr&atati''?on disaan fierm hier* «* ^m atand acUon «ins 
sanse Grappa da •> *hab«n sie 600 Zlot^ angeaanmen «nd ihn freigegehaa, 
Jatst aber doch hergestellt« "Er wollte nichts mehr nehmen« 
Ala ich ins Zimmer surüekgokehrt war, erlaubten wir una, in Tranen aussa» 
breahen,da kam plStxlich ain ßchupo herein «nd fragte, ob Jult: auch ein 
"'f'* ader"a" habs«Sie "Bohetoff " hatte ober überhaupt noch keine Absei- 
ehan btkoBBSiuItorattfhin mogta ar«daan mUssa ^ula auch mit«l>a sie noch 
Immer nicht TOllatSndig angekleidet war,giaß mr wieder hinaus und lieS 



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«i*BSCEfleiA«ede^dS Paa zia ebwllf t "(ManntS^^^ UAslilek»s*^en Sie #iaaa 
Ausenbllek vog«)£:r «ntf ernte «leb und kehrte una den Rückeiula selben 
Heneat XaSte aieh plStslioh «ine Band im den FuQknoebel «ad ich vcretifad 
jDlitseirtiStdaß JSIee luters Bett gekrochen vftr»-«aan «ad vie sie das ink*>j:J 
beaerkt von aas «XXea «ad Toa d«a fielntpos «ad Kilitleatea|&ie doeh^est'^: 
«nunterbroohea da varea«t«a keaate^lst air ritselheft sebliebea«ftber ta 
a&cblieh hatte loh bei d«a bektiacboa Torgtog TSlXig «a sie ▼ergessea*'^'^^ 
.leb deebte ia Aa^eabliektdaB «ie »eebt gut Tersteokt aei^denn die S^bor,.^ 

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pos warea ia Sile «ad battea bei «as «ia üukM großes Objekt su erledig '" 
geaisie liettea aaeh gesebeayvie fiberrescbt vir Toa der JLktion varen»8ie 
«Kirden also wohl aieht aoeb besonders aach «eiteren Opfern suchen« Ob ^jeh 
das alles Ider dechte^weiß ieb aieht« Jedeafalla sah ich keiae Hoglieb» 
keitiElse hereaokrieehen au lassea««der Riliaaaaa konnte ia Hu wieder ^ 
auftaue hea tind aogor Toa Bof aus konnte j^^^s' TorUbergehende deutlieb *'^' 
sehenywas in unseroa 2inaer TorclnStOS hioB in Sekunden bandelAiich faß» 
te die vSllic willenlose Jula und aos sie in das Zieuser der fiachbaraid 
aen Türe vie die unsere orrenat:.jid|hinüber«es war vollstfinclis leer iron 
Honscheniich schob daa Kasten weg^Cffncte die Tcpcteatür« Jula kauerte 
aicb hin and ich schob sie in don vordockten Raun d&hintcr«i;i€ ich d&nn 
sofort das r«eu8 verlieBtOb der Kilizaann irgendvo stcadti'S^ Bi' nicht b 
Vtt^t Bebliobea«abor ia Vorbeigehea aa dea lotsten Ziaaer vor des Eingnwg 
«ab i<^h in diesoB das Bxepaarydfcs dort vohn'^c und ait den vir nicht bo» 
kstaat gevordea WQrea;sie lagen eiaander in dea Araen * üb Abachied su '!<:f: 

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-aebaea? •■.".,..■■■ ^ 

An der Baasvond aa Qofeingang stand nun ait den Eltern schon eine 
betrSobtliclio Graj^pe|«die Spitse war aabc den Boftor*Ich sagte den Sltea 
aaicbts llber Jula*«a sie ia dar Oberseugung su belassen-idaC sie geach&tst 
-aei*Icb voUto Boch bei ihaea bleibeataber oia nana bescbvor aicbiia dio 
ait^t allsa vait «atferate Varkstttte der "BolsTerarboiteadtn Betri«bo*7^ 

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HU laufea and ihm das **tf" au bringeafdas sieh dort bereits befiadea b&s» 
««^Icb tut di«ft «atdrXieh motort^^ 






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:* loh d&cbte debei auch aa Jakob Claener^dcr wie Bans aicht aus ^9r Werl 
^tl^tto «» GiOblafs^tte berausgekoaaea var*Aueh «r gehörte au dea *Bo< 

ArbeitMkdMi BetriabMi* ^ iriLt mtt hatte mv eeklaettStia* Hand werde »aeh 
clXI der grobea Arbeit Ale aotar «laoa Plueel rühren können! f 



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: ; ' «onicstena in Stonoßraka z\x Ende, -sind es doch gerade die nun konaen- 
dea iiPßieziiöBi, derentwegen Ich Ihn In erster Linie Bchrcibc, 
In der 6«Wochü^d«h,in der letsten X vor rfingstenjbckciia ich yon Hanc 
einen ±Jrier,in dem er isir aitteilte^doß die Liquidation des Ghettos 
;- unmittelbar bevorstohe.ich rief ihn sofort an,um Ihm £u betsätieeni . 

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da£ er nich am &i;iastag Abend, in der Vobnung 
• ervarten aolle, Er .erwidertem "Kocoe nichts auf der Potockiogo gibt es 1.7iy. 






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,^_,_ niemand ne^ir^Oas hi^i^a^doj» . iSocu&erx und die «indem nii 
&r r^qi^ sagte darauf »^"^ baJ)C deinen ^rief bekoximen und 

was -idJ?"' besM?och«ii •hab«^ 






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^v<;->Xch hatte inzwischen der Direktion mitset eilt .daß «eine virtschaf terin '^^»:^^ 
Ubr Pfleßekiad attbringen werde 
So&stak flittoff fuhr' Ich &it der 



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I^r ivjsfderfcboner aag^riö^ »aß die ganae Z6it auf denc^i*;^''-^ 






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tufen.des Waggons ^uid fühlte sich so £uvcrsichtlich.da& ich in das lau» 
/^' te Rattern des Zuges hinein su singen begann. Als wir irgendv;© oine Vei- • 
le hieltenaStieg einer der. Mitreisenden, der ^ungeKisza, aus, weil er oben 
am Abhang Jene gelbe Bluxac bemerkt hattC|dic aan in Schlesien "Beskiden- 
blume" nannte, und pflückte einen Strau3. Dieser Eissa war nämlich ein 
6chleßier,der Sohn des Advokaten aus Skotschau, der Heinrich Sisnere Mit«* 

' * ' • * 

Bchüler gewasen war.Kissa war der Aufseher der am Ort tätigen Abteilung 
"es ukrainischen Baudiensts und ku;!! ab und zn ins Büro.eodaß ich begon- 
3ien hatte, eine nähere Beziehung su ihm anzuknüpfen. 
Wahrend ich so sang, erschrak ich plötzlich vor jneiner Bybris und ich 
horte auf , aber ich blieb weiter in gehobener Stimmung. ich dachte laehr, ';#;: 
an die Koglichkeit eines vorläufigen Verbleibens in Majdaji,al6 an eine 
fiofortisc Flucht nach Ungarn und ich aalte vdr aus ü wie Jula und £va au 



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vürden.ich'dachtc'an alle schonen Plätze und 









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schon kannte, »und an die £rdbeeren,deren Blütestellen ich versucht hi 
l>^ air zu 2ierkea.l|i Bezug auf Bans hatte ich noch keinen bestimmten i 
f vielleicht ergab Bich etwas aus der Verbindung mit Ki8za,vifclleichi 
, konnte tun diese Jahreszeit die Heilkrätttersammlung in dieser Gegend tat-/ 
sächlich organisiert werden, -Hans sprach schon sehr gut ukrainisch und 

.'konnte mit den Lehrern Kontakt aufnehmen. 

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;/InLe ^ahrt TSTlief ohne 2wi8ohenfall|8ber Ich «tieg schon vor Lemberg,l2i.^>f; 
t 6kni3r6w,aus und ging etwa 3/* ßtfunden zu FuQ xa in die feromskistraSe« 
Eier erwartete i&ich eine UbezTaschuQi;|die aeiner Hochstiiamung sofort 









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.-..lÄengekoffioen «Od hatte adtsetcUt.Eane sei krank und 
.rJlaicht.Ratürlich dachte ich mir.daß Hans wohl in Zimer ei 

Unruhe ließ laich keinen l 
Ich uniöte am i^cheten tJorgen ohnehin Xrüh eufeteUen.uia el 

xaclco vor den Bahnhof seingm« für ^e ^^^«yiiHf^L'" 
jrtätisuaßtdie ich »ir hattein Ka^dan ausstcUen lassen,, 

%B:ttoooneiuHans,wu3te.daa ich wegen dieaer BewUXißuae ein putu: ^vuu.w-^j^ 



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iiteßchisoee^steiisa Ba»BO,tüLso «wartet« Icb.er worde Jrtat »u »ir 
«.Da:» Bwat«« «ariws Acht In B.tracUt,daß «r «oia I«6t grt^bt 
a4e.iaa6er «i "•clil8Llea,a».«*'wn 6 Ohr « etand ich «It de« ml«k 
, „^-.^ i_ o»-^ .^r^Y*. «1 »tuiB.Haim er horankäoa.Es wurde 10 Uli 










i.« -teh an die Kcinc ka»,na-ch ainiEar DtBkuaaion erhielt Ich die Ba«lUlBunE 
p V J !lür 4rei Pahrkarten und aon Bin« ich «llends 



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ihner. 



ELans ich «tat« i» Öhre hahe - 60 eine Freude sprach . ?/,f 
;t AM doch ßekomaenl -Ich war aber bereits auf ß höchste j>^r^ 



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eraect ood saßte nur kuriit'Bach Oictt cereii.oin MBcuj.i««-e. — 

fahreniaber »o ist Bons.er war nicht auf der äcroastiatraflel "Sie ant«or- 
tete!"D<mn kann er nur auf der Grodeck eoiajer «ar am lüttwoch Bit Eva 

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bei oii.p» •• ' * • 

ich konnte «ich nicht aufhaten.aondern eilte auf die Grodecka.Der Ein- 
«ans in <lie Wohnung war durch eine ülaetür von einem hölzernen Balkon 
aus.der im ersten Stock den eon^en.recht großen.Hof umlief und auf den 
^enso die tilaetüren der anderen Wohnungen hinausführten. Als ich laute-^^.|;.. 
ta^arechienen zunächst die »achbam an ihren Glastüren und schauten ai- 
wie Bir 8Chien,mit einem besonderen Ausdruck an.Erst nach einer Weile 
schob die Tochter der Wirtin die Gardine der Glasscheibe weg und ich h 
te.wia sie sdt freudiger ßtinae in das Zinaer hineinrief :" Butternder H 
Hanns ist gekoamenl>D^im öffnete sie tind ich wartete einen Augenblick, 
bis eie ins geaainsaiae »ett «it der Huttcr «urück war»-denn sie waren, 
wie ich «erkte.noch nicht aufge6t8nd«n.Ich trat ans Bett heran und eine 
Ton ihne aagtei-Ach Herr Eonus.so ein UnglücklAls Herr Janek am Freitag 
W der ib^beit gckonmen war, erschienen gleich inter ihm vier Rili^leute 
W»d führten ihn und das kleine rtadchcn weg.Und üetst haben wir Unannehm- 
Uchkeiten,daß vdr sie hier unangemeldet gehalten haben-.Hun verstand , 
ich den Ajosdruck in den Blicken der Hachbam.die doch Wtt3ten,«r 
tmd ich ÄusaaaengehSrten und denen das wahrscheinUch von den 
*w<.4 vrmiftii nnch besonders erklärt worden war.Deshalb auch di< 









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tarub«r«dftB Ich jgolaofBsmtm vex^ *• aln orfenbereo Zeichen OGrüriOcj; aaios -.^^ 
in OrAnTm5'^War,«iii? M .JtiÄen waren« ohne alch vu besinnen^sog» ^j'r,: 

tc Ich {"Ich vjtardo' die Cache oofort In Crdnxmc brincen* - und ginG* 
Iber vofcinTiWae fi^ nun eu.tun? Ite ein wenig zu Besinnxing «u kocuaen» . 
ßlnc Ich «unSchot ^nSornaerilnsßi- vielleicht vuUt an ei e einen 
: ^ Ich traf nur die Frau eniBle war furchtbar bestürzt i aber was b 
jn dim letzten S££e&j^&i hattcnihatte tfle Aichtlich eeh 

ÄuoprtiAlle 'Xeüte;'i«p' Srihöfeaffcrfaßsung Voxon erachoaöen^ wordv**j**«* ....;.'. .-i^.^* 

8chlclc&«il iwaraoch-nneewiß» ^- -v-^ ■.:••> ■'■■v- -^ ^«^ .•• '; •■•.. -^^-rM'i^ 















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ireratäxtdist vooc^en voreni&aQ.^^^ Onmd ihrer AaslaBaexp&soe (vir ha 

'^^"^-ten nie darüber aSher e^eprochen^lch veiS nicht ^reichen Lndes) dean3cbi 

«breieen vnraetttntt^,.äffr fferain war »och nicht ^estgesetstf . >; ;. •>»: :^'^'5/^3, 
«ein aächstw fß« waip *u Ea«rarBi^wit8ch|der ßan« yeit oben an dfir i^cz^mm 
]cov8ka0tniSe vohnte»i:r wa.-^ en "Hanse nnd versprach mirisich bei einem be 
kannten flilizofrizior eu crkiinfl 1 gen ^ wag alt Hanc \nid £va geschehen sei* 
Er hieß mir. gegen Ewei ühr nachmittags wiederkommen» 

Jetst ging Ich «u Ing.'Exirylukjdea ukrainischen Betriebsleiter der *Ofili 
kol^^ET hatte als TJkrainer gewisse Beziehungen, auch «uc ßtedthauptmann, 
und ia Auftrag von Dr«Troscbke hatte er ab und »u in Jüdischen Ange^-egenr ^;i^*' 
heiten interveniert: mir hatte er seinerzeit die Zuteilung des Ziaimers t 
Sinpels .«wo.dle JEIltcrn ohne eine solche gewohnt hatten,durchgcfuhrt»Leir.^^.^^. 
der Äagte er.er könne mir gamichts Tersprecheni^r ** Leichter nahm es mit ;ft^ 















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erwähnt ^habei«ulhtt ging Ich nun|denn ich wu3tc,daß er als ßaurbrude:^. Bo- 
.Ziehungen sn Deutschen hatto.Er erkl&rte sofort^er habe einen Deutschen, • 
der. vii^l eicht ^^twe^s trun könne »Bei Kiirjrluk hatte ich »ienlich lange war-, 
ten«5ösen|dar«p .gerade einen Besucher «sprangen hatte »-so wer es Inzwi- - 
sehen Zeit geworden I wieder SU ficwr^rsiewitseh su gehenȣr nagte lalr an aer 
«üre^'^Jch kW Me^ M^^ hinunter^ich werde Sie '^ -"tJ^ 

auf der^BtraBe ^dprechen"4])ie ßtraOe war na diese Stunde des PringstBOnn- 
trags faiit mexischenleer»Bawr7Bievltscb kaxa b&ld|blleb aber nicht mit air 









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Xanger hatte ich wor aeiner Abreiee naoh Ha jdon gesprochen und er '",,^;;X 
* * * * ** -- ,daD ich es wage so •frei" herunsugeheh.loh ' i^»v^^^ 



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darans den Ritt gefaßt babegeu füehten*2/eidar 



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vv (Diese Heinschrift der Seiten i9o unfl 191 dache ich zufklliG^am 12#Juni 

dargestellten Ereignissen») ; . ; ::>3' 












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Btehcn, sondern sprach, ein pao-r Gehritte hinter oir eehcnd.leise ßu 
nir.Er glaube, Jocand in cincai Uachbarhcus habe inich beol/ucLtet,als ich 
in sein Haus eintrat (olTenbar hatte er selber niicb ac Fenster erwar- 
tet), ich dürfe nicht mehr zu ihn konmcn uai cüssc unbedia-t Icclcrc so- 
fort vcrlasscn.iiit dcci Offizier habe er bereits Gcsprochtn und dicker 
habe iha ikntwort BUGosagt.Kr war sehr erregt und ich muvte dich wohl 
oder übel nit dcD,was er mir vorsprach, zufrieden ccben. 
Ich habe vorhin vcrse6sen,£u erwähnca,daß mir bei Kordik,als ich den 
Telcfon::pparat sab,der Gedanke gckomaon war »Hans« chof anaurufen.Ich • 
aacte ahin:"i5©i Ihnen hat ©in Junger Kann, Jan Hoch, Gearbeitet, ich möch- 
to Ihnen iidtteUen,daß er gez-rfungen ißt, die Stelle zu verlassen. "Zu mei 
ner Überraschung erwiderte er ganz kurz: "Ich weiß es," und hängte ab, 
Äun hätte ich «u Jula gehen können, aber ich fühlte eich dazu nicht io- 
stande^üelas Wohnung lag in einer andern Richtung, aber trotzdeo ging 
ich jetzt zuerst »u ihr« • um endlich weinen zu können - .und vielleicht 
noch etwas zu erf ahrcn.Bs cchien aiir wahrscheinlich, daß Eva schon er- 
schossen sei, aber für Hans hatte ich eine gewisse Iloffnunc.riesc beruh- 
te auf einer L'pisode am Tage unserer Einlicferun- ins jL-nov;sl:a-Larcr 
an 12.Pezcnber.r'am.'J.s war nämlich ungefähr gloichzoitic nit unr. eine. 
Gruppe ciUü dea ücfancuis der Ge.stapo £ui der i,^chi:?trcc.o ciicckoiiiicn und 
vir hrttcn gehört, daß dies Leute waren, die- nan nit "aricciicn xcpicrcn" 
er;:xiffen hatte, dai: sie tbcr nicht erschossen worden w:ircn,v'cil es sich 
vsi "opczialisten" bündelte. Ich rechnete dtJier darauf, daß «ans sich ir- 
gendeine "tipezia.ität" ausgedacht haben könntc,BO wie er sich damals, 
am 12.Uc-2einbcr,als Tischler geneidet hatte. Cela warf mir vor, dal, ich 
bezüglich Evas zu pessiriistisch sei und nur an die Kettunc von lians^- 
denke, aber sie orientierte sich ja nicht. Von ihr hörte ich nur noch, . 
was sich Eiit Kvn abgespielt hatte, denn Hans war mit dieser zu ihr ge- 
kom!!ienȣinc3 l'ages hatte Koniecsn^- sie einfach zur Bahn gc bricht und ' 
nach Lenberg fahren lassen. Angeblich waren in dem Haus, in den er wohn- 
te, 8 Juden versteckt und einer war schon erpriffcn wordcn.Konieczn^'c 
-fcrau war Modistin und empfing die Kunden in der Wohnung, die zu klein 
war,UQ Eva dauernd vor allen Leuten verstockt zu hr.lten.üntcrwccs war 
Kva als alleinrcisendes kleines Mädchen öuf Gefallen und, als sie in Lca- 
berg ankam, zum Verhör gcnoiinen \ind drei Etunden festgehalten worden. Sie 
kannte aber alle Gebete so 6enau,daß man ihr schlieiilich glaubte, was 
eio sogtc,nänlich da5 sie zu einer Tante fahre. Cic wagte e£ aber dann 



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;.doch aicAt.direkt «ucela EU g*hen,ide aio bcabstchtißt h^tte, - aber 
plötzlich tr&T sie Htins selber 1 

Mim ging ich endlich zu Jula.jäs war fast 4 ühr,ulo ich hinkam; oic kniet 
in ihrer "Äi sehe" auf dea Boden und schnürte ein Packet für tinsere Keiee 
Ich kniete neben ihr hin und brauchte kein Wort au öaGcn;so blieben wir 
»wei ötundenpOhne.ÄU sprechen, bis os in der laache dunkel war.Julas er- ,i> 
«tevortc waren j-aib^ttir öift^gib air Oift.'Ich hatte nicht eijimal eine i&i 
Easiorklincc <ich grollte doch an selben Hachoittac surückf ahren) - inner '^' 
w^il»tt«?.Wi* von dieseniBtets erreichbaren Mittel gesprochen.da %rir ni 
darauf rechnen konntcn,uns* Gift JBU verschaffen. »X 
.^l)ann staM Julsauf-und ging su Jtasia ins ainuBer «nd sagte ihr.was gee»h-' 

•chehen war, für orÄÜhlte sie, wie es gekommen war,da£ Eva sich nicht ,.^ 

Ih^ befend^ßie hatte tians gebeten, sie hei ihr %\x Idssen^aber er featt^ '--'' 

geaeint,Bva sei Jetzt so lange eingesperrt gewesen, bei ihn könne sie 

ijk den Hof hinuntergehen ond Bit dem Eind der Tochter unserer tirtin '"-■^= 

spielen, das Wetter sei gerade so gut, auch koche ihm Eve die Suppe - und # 

da hatte Jula gefürchtettcgoistisch »u sein,wenn sie derauf bestände, 

daß LVa bei ihr eein.iind habe verzichtet I 

Wie wir diese liacht, endlich weinen könnend, verbrachten, werde ich nicht 
Sil schildern versuchen« 

Über Bonner und seine awei Kolleeen hatte Jula von Hans gehort,daß er 
«nd itosenberg sich die Adern auf geochnitten hatten, als man sie ine Ghc 
to abführen wollte (öpitser war geflüchtet, er sprach gut Polnisch) - 
auch mit ihnen hatte ich oft ^avon « Afir.T*An>i ^n . m »»« txu^t^^^^ w.*><ii.i.i 



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*«.v**o uuuö,aor uao ajLxee wuJte, sondern einer der polnischen Arbeiter 

aus der Werkstätte, der eu Kaeie au kommen pflegte ^Bis «un nächsten Tag 

.lagen Sojaaer und Jlccenberg in ihrem Blut, ohne bu stcrben.und wurden de 

halb schlieSlich erschossen« w 

Am Morgen ging ich sus,ua eu sehen,ob ich Gift für uns beide besorgen '^.?M 

lc3nne.Die Giaikol stand mit einem polnischen Arzt, Dr. Gera, in Verbindung. 

V ar konnte mich «war nicht personlich, aber ich glaubte, mich bxl ihn wenden i 

*;wi konnen,In dürren Worten erzählte ich lhm,was geschehen war,und bat ! 

Ihn un.Oift.Er war nicht besonders beeindruckt und verauchte jedenfalls .ti^j 

nieht,mich von dem Vorheben absübringen, sondern erklärte mir nur, daß N' ^f-fef 

^..eayjceinelßglichkeit habe »meine Bitte au erfüllen. Er könne mir höchst ei "* 

Vcronal ohne Dosierung verschreiben und os sei dann meine Sache. in d.« 









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iHpotbeken soviel nie aSglieh tu bekommen« Für eine Person seien 2o TaW^il; 
i#tten ikOtwendig«Da •& pringstmontag varifand i.ch nur vior sehr weit ^^i.^^. 
-.-"■ ausoinanderlieccnde Apotheken offen« In sveien gelang es air,jo 1o lab-> .'^^«* 
letten zu hekoiamcn,die dritte bchairptete,kcin Veron.-l zu b:ibcn,in der 'ti 
-vierton erhielt ich nur 5 tTcbletten tmd trotz dien meinen Erklärungen 
-"- wurde mir das Rezept abgcnoomen« 

i i Ich ging jsu Kordjk und fand ihn^dea Feiertag entsprechend, stark angehei->'Vt '' 
^^;,; tLert^Den Deutschen hatte er angeblich schon auf gesucht «CLbur dieser sel,^,^'ü 
für i4- läge eul 'Drlaub»So blieb nur die Hoffnung .daS Bawrjrsiewicz nidliti:t'i 

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bioB leere Versprechungen gegeben battsium mich loszuverdezu /^ '.■',r:H.^.ifM^'^ 
Ich sagte «u Jula.s "Ich bin ;)ederzeit bereit »mit Dir xu sterben, aber S*lf**yt^ 

' ' . ' 

en vir nicht voreilig« warten wir ab »was Bavrjsiewicz erfahrt «Du vei£tt 
vle mutig und erfinderisch Uans ist «vir dürfen noch nicht alle Hoffnung ;>> 
Qnfgebcn*Hier Iconnen wir nicht bleiben,al60 wSbre es das einzig Hoglicbe| 
Aach Ka;}dan zu fohren^Jula war einyerstanden|U&4Mi vir bezahlten Easia'-c^^. 






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und m.. 3 Ühr Hachmittag verließen wir mit unseren Paeketen das Haus« > %'^: 



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Wir benutzten die Straßenbahn - die Angst vor Entdeckimr hatte für uns 
aufgehort.Da aber. gemäß »ncinon früheren vorsichtigen Plan, die Fahrtbo- !;^'.4^ 
willigunir ab Gknii6v/ lautete, mußten vir von der Endstation der Gtraöen- 
bahn etwa eine halbe Stunde zu Fuß gehen. Dabei ginc eines der Pi^ckcte 
auf und ich hockte mich bin, um es in Qrdnimr: zu bringen» D£x Jula nach 
den langen Wochen ihrer Gefangenschaft nur langsam gehen konnte, ließ 0fj- 
Ich sie voraus gehen »Als ich sie dann aber einholen uolltc <-> ich hatte 
mich langer aufhalten müssen -,war aie zu meinem Schrecken nirgends vor 
mir au sehenl Ich ging wieder zurück und bemerkte, daß es eine Gabelung ,j^^,4 
gab (ich war ^s den Weg nur nachts und in umgekehrter Richtunc gegangen) .; 
imd als ich 4ort den f als eben Weg einschlug, erreichte ich Jula.Ich kauf-' 
^e in. SkniiSv; gemäß meiner Bewilligung drei Fahrkarten, sodaß wir In oia^B 
Abteil 2.Klas8e einsteigen |connten«Wie ich es in meiner Planung erwartet 
batte, war ^es Feiertags veg<ni die Eontrolle laxer und die zweite Klasse 
wurde Oberhaupt nicht kontrolliert. In ßTnovödzko verbrachton vir die 'V|?;1f 
Hacht auf einer Dank in der Portierloge sitzend und sm Morgen fuhren ..y,'<h 
wir mit; dar Waldbahn ab, -so vie ich vor 6 Wochen gekommen war »Das Wet- ••r',] 
ter war aber nicht schSn «- und doch viel zu gut für unsere Stlnmung« 






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'/In Halden brachte ich zunächst Jula in unsere Wohnung,dazin ging Ich ijaa:V,-v 
»t^''\J;.:Büro« Hier rief Jadzia Koweaska^kaum ich das Zimmer betreten hatte, eust :^5^l" 



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rlficrr EanusyWas ist geschehen, sind Sie krank?! **Ich schob mein Aussehen 
auf die durchwachte Hacht* 






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Wahrend der nächdten Tage gingon wir anxaSchot nicht «us.Dson bewoc • '^'^rW^ 
ich Jula fia llachaittas nach der Arbeit »nit air in den Wald eu gehen, 
auf den Abhang, der vonißcr als ICC c roa Raus entfernt Vdr.Nach einie« 
Minuten, als wir aus des Weld auf eine Lichtung l:a£:en,erld.ärtc Jula,e8 
sei ihr nicht Böslich, und wir kehrten un;ich vorct-nd fiie,der Anblick 
der flatur war ihr uncrtrußlich,ob;^ohl die Sonne nicht echicn,und wir 
kehrten aofort us* '^' 

* • * 

Gerne beschüftgt© Jula sich Bit IrecadstwaSjVor allen cd t uneorer "k'irt*- 
«Chef t%di'h, sie kochte cuKlttae^^ «ich eine Grütze und buk aue'?Ui«-. 
laehl JBdt ßacchapino einen ^jCuchcn" jBun Gerct cakaf f ec »den vir abends ' ■-:.*• 
tr:xiik€n;x4e 1>e^nn auch cofort.der Baunf pau - WA.ltouic« hiaZen diß 



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An ßönnt&e gingen vir «ur Rasse, aber absichtlich ao epfit,daB vir au 
Kapollentor «teilen bleiben konnten, üayotcdoa war es Jule sehr ünancen6ha.'''i 

^dos'tdtauaachea* ••■•.•■■'••; ^ ^■•-/■' ■''-^^^..: - ',-'■.•-•■■*• ■ -• '. ■•:-;•..■ ■'"''"' 

•J'Adjsia Kowalska spürte offenbar instijiktiv.dafl sich irßendetvas ere_ 
"net hatte, denn sie fra[5tc aich nochiaals,vas denn los seitvrean es sich 'Äi* 
vielleicht um das kleine Kädchen handle, das hätto ciitko^iaen sollen, dann 1 
würde sie gerne helfen,venn das in Betracht käme, - d:iß KinJ konnte 'ä^J 
bei ihr wohnen; sie war cit einer anderen Anscstclltcu in leerstehenden ,, 
Pfarrhaus unt erwehr acht, ihre Tauilic wohnts in dem Städtchcu Turka, nicht 
weit von KaMan« .' ' \y^- 

Am Dienstag der «tfeiten «oche rief liawrysievicz tm und sas^e Folcendesi :; 

»•Kans ist in ;Uimberg und,wa6 diese Konzession^ «trifft, so müssen Bio ^v:Ä' 

Mch an die Abteilung so und so wenden iind das und das beilegen", Dann 

hängte er sofort 6uf, ohne mich £u Wort komnen »u lassen.Da er in dcv 

Handelskaoaer arbeitet, wollte er den Cfcsprach au2er den wesentlichen 

^ Worten e(inen solchen weiteren Inhalt Eebcn,wie es ihn eJ.s normales 

JJienstgesprach haben konnte, Während ^odcs der folgenden Sage meldete 

ich am Vor»4 - und JSachoittag ein Gespräch mit der Eandelskaamer an, 

ohne Verbindung su erhalt exu Als ich Julc berichtete, sank 'ich in die 

Knie, aie. aber war weniger erschüttert, -die 4 Worte schienen ihr nichw 

genug «u besasen,-vielleicht »achte es feuch einen unterschied, daß nicht ^^ 
sxe selber sie gehört hatte,; 






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Weshalb ich keine Verbindung mit der fiandelskanncr bekonoen konnto,w 
rätselhaft^aber ßtorungen waren nicht; »eltea und «ehr oft bekam man 
eine ferbindungersteiD nächsten lag.Bei der Eruchtlosigkeit so viel 
Verbuche eher und schon nach den Inhalt der JUtteilun^ lag es nahe, 






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_.^ ,^. ^v,-,.,^ Kachaittac d««u benutzen sollt e^nacliLea-'i-ft-' 

berg »u fahrexuEewar »or jaiea JulaÄ StiauBung.dio mich davon abhUlt.^ 7!^ 
nicht xmp es «u .tun^sonlem auch nur mit ihr darüber «u sprechen. Zwar •''fS 
war -OS auch ihr Jetzt 6©ßeben,oich ait nir - imd wold nocL laehr für 
ßich allein * auszuveincn, sie gönnte sich ab und au eine £;icarettc,wa8 >:■ 



Gefangenschaft 









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versagt. hAtte,aber Kie Jamnta Ich :»i© in dieser ieichtlcbigen üneebuns 
^*^^®^?^.«sfl«^'öa i»tt^ ßonntafi in iiasoreo tteue «io 

: tr;,7:AaltTm|,TO^^ den ich lantergebracht 

^,t.^?^ "^^ nach einem Kricgsreee,. 

6rolJe.5Pbrte aus lauter Brsatustoffon, • und der'air echon bekannte At^..,,^ 



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kord^oaspidl^ ajaae Aurepielen^Da war auch 4er ICirchGang 

der niclit leicht xtt Ycrsäuacn war^boi dem sich aber Jula ohne sä 
«tt nasicher gerShlt Mtta^Aber trotsdea^lch hatte teeinen Gefühl 



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:;^^^and^hren»oUen;f1ir diese ^crl^^ Vaterpflicht *in Ich '"^IS? 
^'"^^tuTGiaiit^ hesi;^^ Mtte mich in das furchtbare miei»-^^^ 



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«a gecrccnrjOD icn in Lcaberg bleiben und Verbindung nit Hans Buchen 
müsse, oder «u Jula aurückkchrcn, - trotzdeo kann ich air nicht vcrzeiL,^. 
nicht sef ehren zu sein^denn häute ich es xtckt getan, väre das nicht '/'r 
Coschehen, was aa ÄaadtxsjigESßonntas geschah. . 

Am SanstaG Bachaittae erklärte Jula sich bereit.mit mir einen Epoaier- 
ßang Ici Wald sn Abhang oberhalb dos Dorfes zu «achen.I^or Wec war begueall^ 
und wir trafen keinen ftenschen,öber ich hatte seine Dzmqt nicht richtig i 
einseBchätzt und,da es zu dännom boGann,wollto ich ihh nicht oo,wie Ich "" 
ihn kannte.zu Kndß «.^^.«.««rvi*.^ «„«^ «w.^ de^ Abhang auf die Dorfstra-f ? 






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md lilrken,der bo. dicht wartdaS eogar ich schon an Durchkonaon vcrawe^ 
^-.vtelte^obwohl Ich es doch in fiosen leichter hatte.Pür Jula war es eine! 






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ihr zu weit seien.und deswoisen kSn» 



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.^^•ne sie nur noch schlechter pchcn^als überhaupt. Wir kamen echl&lich doch 
;^^urch.Ju^ai5 Spontaner Ausruf war nicht durch die Situation zu erklären, i>B. 

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)eeHd6«e unter 4en. Ilnflib derselben brach etwas aus 1 

jser Tage eapfuttden haben iDu3te|-und das er 

^Turcht bar, dehn sie tat iair,mciüeo Gefühl nach.Ätirecht 
ich sie überzeugen* 



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la cit Oavo^soinjwaB von beiden nifc ero^en Bedauern auf genommen wur* tiv 
de.Die" Kowalska bemühte sich sehr, ircend-^'ic Stioauns eu verbreiten, 
Und iilß Eaa^faJ und ich IxSS in eine itoke öetsten,um Schach «u epieloni\- 
fuhr sie 'ans isans wütend an,-vas idr uns eijgcntlich dficbtcnllch ging ' ' 
«^ .^V^A^a«^ fWid Xan^ «ie auT des Balkon «it2end:«ind -fauchend, den' .^,.. , 
. ^8?^ «ic^l^ac» A?^t>Uc^4iuX das s^ veit hinaus «t»" denlusen.Si« Ä'| 

^P5;^^fl^^«^*^^t^«i.^*^^«* Böffnunß.«£8 war dai ersteikl,daS «1« 'P 

;i.'^?:^S^'l^^«^ ^«>l»^^ teilte, - und daa waren die letEti« 

:^^'>?^**???'«:'^e.»^>^/BeiprÖchca:iiat. •.;-•.. ;•- A ■".^^^ %■/'■': .. .,.'' U-'h..^'. 

l *5 MUT ^i;rischcn ^ and 6 Uhr,da riss dsr Kowalska die öeduld,si« pkctti 

t«4 -fpntft i^^^ taaaea. Ich hielt nich BteiT «^i 

lpt2 und. iieVercueh^ ^u .droh«n,-aber schon nach eii paar' ''••*'*' 

'j*-.:r 2^^a«©Q,3cam der-^^^^ alt mir Im Büro ai*bcitete, 

■ ;■ X)bcrrörstcrs,ins Ziaaer Belaufen und hic5 eich Bofort Bum'iiirclctor La" ^ 

%yp^o_ ko::pczl^l}ü^^a^^ air ein Vort,dÄG lair bis heute auf der Zung, 

.■■.'; •aal auf der iJoelo brennt: "Jest przezorno&d nad naiail" - "/•och Gibt os • '^ 

eine Vcraehunc über unsl-ort hatte ich dies von Polen ccheiT^LaTt sagön'''^ 

.^.ho^cn,venn ein Zufall irgendeine kleine Uiderwürtigkeit unverhofft ab- "y 

. . wandtc,und.so acinte ich ee, denn die Zudrinslichkeit der Kowalska vcx -'^vV 

^y^-^ fürchterlich und Deine Erleichteruncihr .gu entgehen, var cehr cvoZ^^ 

l :;^, ohcr VBs B±zh taichher creienete,sab meinem leichtfertigen Aucruf dao'^^s' 

^>üowicht xincr>ntset2lichen yereündisun6,die ich cir nie verzeihen vorJ^ 

J\fM^^ n971tKc yar dua erste und einzigemal.daß Ich ^ene Phrasc,die mir 7^ 
.-, ^tets öi3fallea iiattc.sooftJLch Bio h^ den Jlund .Benommen habe.oOfli^^ 

bS 6ie cdr unüberlegt entfOirca war. Wann ich 
'ersuchen, ohne es 4rsead Ter^eihlichcr Tindea 
»Sx,dä3.ich durch die halb lachend Besprochenen Worte. daß . V.^'^)^? 
heraif^e Kovölaku terletecnde in meinem Verhalten ihr gegea 
achcn wollte,- ohne lair dessen klar bewu^.t su eein.) •. 
..Der Direktor saitte:''Herr Hanus^ich hebe heute eine boeondere Aufcabe '^IS* 

Hittasa«^:^ 












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uad Bauern goBanmelt und wir cind hinauf 









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sie aufeU8püren«Ioli jDEB 8io auch sofunden} ober nicht olle arviccht »dcx» 



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.7 von den 'l^ Jdar&a. garade vaßi;egaAeea«a2ischoiaeml uo den lifes 2U suchen« 

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Abor ich habo Ihre Rucksäcke und ohno die eind sie hilflos »Einen von d^ 
8 inu3tc ich crschic-'.Gn.wcil er Tlüchtcn wollts.Icli habe ischoa die Gen- ,, 
darmerie in ScJbiodnlca ver£;tundi5t|abor iob fiLrchtCyVciia die koi:j:it|Vird; 
sie nicht viel -Federlesens suchen und ich aochte vorher gerne hcruusbe*! 
. Jcoomeny voller die ^ute #in Gewehr «• jta sieht aus vie <tine snsearbcitota 
■ if^'WLin'^.'f^l und eine Pistole huben.und aucu -die vielen S&hrungsaittal« ti: 
^Xch .MilX ^i^ie^ a^so jdeqnlber ve;rnehaen und l^e sollen b1 r dolnetschen und 



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pzt}tQkoliiex«tu£a wird da id «cbarX sugahen müssen ^ aber dus;^ 



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BQcnt 3hnc& hoffentlich niehts aus«**!! ' ■ 

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\f::i^ßad j6^d}?^ l^ikS^nieur uaaens Keier^ein hochc;ewachse«i 

. >;■-' ncr Hmxm von, etwa 3^ . Jahren|der JUteete unter den Könnern |hc;;reinscfübrt^ 
" '. * :«Vntcr jden 7 yar nur. «ine Pratt.etva <t^,mit Ihrem jungen Cohn^Allc If&nner 
>'.^^'^,hattsn in Bo;rjslcv gearbeitet und vollten aach Vngarn« Obwohl ^ie einiela 
•«: ;C^irerxioffifiGn 1^ gleichlaateod ausiW^is sicher die' V 

.hcit gcvcsen ic^tsdic gansc Unterüchiaim^ war von ^jencio hLon. oeplent und :\ 
■ vorbereitet worden.dcr nach der ergreif unc *u flüchten vcrnacht hette w/^ 
xmd erschossen worden var;6aincn Kaccii h^bc ich ciir nicht nencrkt.IIr 
; liatte lait Jedem von ihnon eim^cln unterhandelt iGeld erhiJ.ten für die he^ 
. •, «orgunc der -VerpriegunGt ^ von Wuflca hatte er nicht gesprochen ; auch . ^. 
' die Karte «die sie hatten^war von ibc beigestellt uorden.Er hatte Jedem 
- 4ien tPreff punkt und die Stunde annegeben.kciner hatte gewußt «wer die jftn- ;: 
.'.deren S?eilncluaer waren« nur die Frau war Iren ihreia Bohn überrodet worden. 
' ; . . ^^^^^^Q^3n« Alle antworteten so ruhig und willig und in so gut ein Deutsch 
^AaB ich nichts SU reden hattetSuSer den ersten ?rcgcn nachlfaccn.Ceburts^ 
: V datuiB uni^schäftigiang« Der Direktor forderte Jeden auf .die iofahrhcit l^; 

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# agen« wogegen er i-hnen 'versprachtSich fUr sie su verwenden «daznit sie jri 
der zur Arbeit ^urUci^enomaen würden«£iner erwiderte dafauf - die &wei 
GexKlar^enwareti bereits gekoBtaea «-z^tfir wissen, wir werden alle" • dann 
f]. suchte er naohveinea passenden Vort r "ausgesiedelt, aber wir haben auch 

80 keinen Grund «nicht die Wahrheit »u sagen" »Dieser Hann hie2 Lttttner« 
■i JOer Hagasinsvarvalteridor auch sugegcn war ^ wollte durchaus herausbekois» ^ 
V aen^ woher die überra ^iengon an liohrunnamitteln stacmten 

';.:%Ich erfuhr nooh,da6 sie gerastet hatten, ua «ich nach der DurchniLc8un|;^j .|. 
'■fr, dttrch einen «tajpkca RegeöguS Ih der Sonne feu trocknen» .. > ' 

Jiacb der Vcrnohnung ging ich. in das obere Stockwerk, wo sich die ßchreibr 

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"" Hau. nhr.a.»« .In. ron ihn«...,l.x.r 4«.pracb. »eh G«" •»'•" 
^nr .in obcr«.hl..l.r,fa6to bin.». -Ich k » n « t e «»«^ »^*'' 
•.sen,icb bin «aeb ~lcb.n S.ebon l»er .t«a. ..-.wor.»! 4er anär., 

«Bb» 4.. B.dartnl.,.leh >n «t.cbyldis« »«4 •»»»..• Ju.^t Itr.to. 

tm^Loieb hatt. Ibn 41..« 0.4«*. b.l 4« *»»f»-«'Vf^»' 

-^nleh»«b«<Met,-ai. «• *« *»t«t.,»»« 4ocb «hndd» n« .«hon «. 

ObM'XKtolSil' •eb»l«Mi,4«r Mrektor c>b 4« O"^" "* ^^ 

^ 1. ««b.ehl.«rt.. .lcb.«»n kwuiU n»cb leb b.U6.1»«u- «« ^ 
•toekflnrt«. «..b»,leb ^r.blt. 4« «.6,4» *«^,«-'^.'^' *° '^-^^ 

llU 41. S«PP. hl-..tf.»X. iSb**. für. «m.t.,w.r "jT^'^y^ „-^ 
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• tBjild ei'^utG es.Utt iüo Zeit« 



Direktor Hache aebiaea Jcönnte ^••üjtia gTÄUue ob»ub xu.ö 4.0x1,« ;;^^/Vi 

«rierrbe^KwX roKelia&Sis aucb Jula wuchfich trat? daher .. 



in ihr Ziiimsr lind isa^^dali ßio noch schlxel^bxG an acn hüls zuscaecjcx, 
' Auf dem IJachtkäatchea staai die Reffeesclialc vie «oust^doch war noch 



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der iatte des kleinen Ziözaerß atönafÄinen Zettel ließenxdt, 



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SP ^atbiclt j^olsbiia« >'9rfc«i.*?iiroea Parti b'fcgtowicztproaÄf «4 pr^eDacijD| ;.,^.;; 
nie naal^iljy '^366»^exf ^obi^t »abrät vsMyfitki© vßeC2y,»(Uebe '^'"-' ^ 
W6dto»ici>iWÄ0Äb«i ;«i* air^bitte^ich habe nicht diö Xrart,i:eß2useh 
l^ehiöim aie "flipi^hitte^alle iachon^jÄlß ich 3 et ßt die Decke zurack8c„o,,v^ 
Äol^chjda^-ii^e «aeekleldet ^^1^ Gürtel unterhalb ibrer Brüste' >^ 

gans -fest- JiUG««chnUrt. hatte, off cnbor va sich das Atnen bu erschweren, .: ..|%.^ 
ich löste iäin'vJ^ lebe. Auf "^ 

»«ichtkast^ Werkte i^irst 3etit «iae leere lrcronöltube,icb eeh «leli xj^; 
nqgh Äf?r W ^^ nm^faiid »ie iibcr nlcht*Spfiter trat ich auf den Balkon |?^^ 
hinauD^un den Kaffeerect nusauEioSen^dc sah ich in der DccUrinnc neben -[M' 
d-en Balkon die -Ändere Tube lieEcn,-slßo hatte Jula eile 25 Tabletten , 

.. aufgclöotl . ■ ■ ' 

ich habe mich nachher luizllhlisc Mi-le bcBÜht,nir bov.'uli.t zu nuchcn.was ich 
', in Jenen Hinuten empfunden oder gcdccht habe, *- ich glaube nicht, dal» ee • ^ 
.'jnir ;}cgclunGcn 4st,abcr ich bin sicher, daß ich auch heute nichts r-'^--« 
'darüber niederschreibe, ds ims sich vor I0 Jahren in ßcincm Bewu-^tf 
: W^andiDer ßchacirs,dQB ^a «o voreilic gehanielt hatte, - aus der 
'■'die ]»'6jtowics' gerichteten Zettel war sir ja iiü Hu klar, daß sie micl 
■tot schalton hatte und rielleicht jeden Augenblick erwartete, auch geholt 
V au werden, -laischte sich etwas wie Heid,daß sie es überstanden habe, -r 
:, ncin^icX-kaim nicht sagen >»cld%d«m ich gönnte ihr die imhe,die si« VJ^i; 
'^gefunden h&tte'iich fühlte, sie würde mir nicht vcrGebch,wonn ich verau-^V.r 
eben soUte»sie .jLns -Leben xurückssuf ührenjwas ich nußerdein lauch für 
nicht Biehr «Ssliihixielt, und es war mir kiar,daß sie nir 3a nur einlnü^ 
«es Stück VoraxisgeBaaS«a war,hatte ich ihr doch versprochen, da3 ich^e-» 
deraeit bereit sein «erde »mit Ihr suaamnen in den a?od«u gehen, venn sie 
Äo wünschen' werdc*Ob mir der Gedanke kern, nun such sofort ein Ende »u aa 






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Bu3 mich In denen ersten ßtuaden schon der Gedanke en ^cnen noch 



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«8CC *ln objekiverer ß^l«^«^ ^ _^^j^ .^ocen.lcl. deckte a«la- . - 

wieder *u - 1».dBl»si»B^^^^^;^^^,„,„.Uier erwortot, -lob 
i^ Korridor l».üod«^.mi;- d^ xo^ ^ ^^^ daBU^'IcU 

„ar auT -.-^J^^"^^',^f ^^l^'^tira^et^a^ ^- * 

_ j. — yj.elleicnc exac vuvA*** o ... „^„^ ^-mneiite iair»ia 

eaM'ohne «» Üb«»l«5»»»*""***' *?' * ^.^^ «Jär .rt«leB, 
^^ -_ ». «« jnihiB SU B»ln,vlo diese Benseben. Jsr »oo»«»« 
,t«teii. Stunde 80 *»^e »'V:' • . j^^ 4er polnischen na«^ 

BS- dauerte;^'»« ^''' *^*t.u^8dtoSc. *ei da und -oUe.Tl 
Bir atwas «osoa 4er airtsciiarw™ ^..* t,to«icE ibo bereits cehr v, 

yesast :^tte.mr -prmrte .ie »'ff' '"^^^^ten ^Zeit beruntere- I 
Oilt6««>-enj4s~ diese :n2=licb »^^ '^^^'^^^ ^^^%li?goU^«^ 

.o«>en war.s«i^sle In ^J'^%^^^'ZTl2.o. Va=ser abzureiben, 
ober trotsdem beeonnon.sie Bit SP"« _ ^ ^^^^^ fühlbar *Ieb : ■ 

^ oic babc »u atn^ •'='^'"*''*^"!L 'ich^^lchen Kaien =. verbal- 
saetc.icb batt. keine Abnunß.wxe .zan ""^^ °°\ ,„f„rt zur„ Ärrt 

ten babe.-a» lexacr *^^^^'"^j^„;„3 a^llto cicb heraus .da2 er ^ 
lEmrcn.Di«ser wpbnte »xenlieb «""'^f*' „fabren vor und erst 

.^ frühen «orgcn nach ^oryslaw oder ^hoby« ge^^ ^^^^^^^ 

■^ Abend «urücierwartet «erde.xch "^»«^ '^^^^, . ,i„„ tbex^;« 

. ßis wi öciaaf tablQtten • icn Dax iioi» ^ .^^^ 

;^'»^.:6i^.>'^.^°f .,ri ^ Terbiaohtc dca lag damit .ihn Imcr 

, tatSäohUch fühlbar und ich »«'«"^*' ^ 120.D» nlcb bu kons 

; ^,ähl«xi*r blieb «le«lich «»'«'"^«f ^n «rsescbeben «ar.vas leb • 

i^SÜmicbM "«»3ra^'^«-^'*-^;^:tt ":^nre^'ohne daß der ■*i.t.S 

? l«.«.Ich'^S - frühen «orsen «» "»'t' '^^///.^„t »an i^bn »nd « 
: -ua' mtt«:a^cht *urück6et,men.8ber »eine Bxtte «ec _ _^ 

■1^ »oIo^r"»^*^■. '■. ^,y ..', j*itoi*ics Besprochen nnd sie hatte i»fr,*»l; 
,,„ .-..'ÄTo^?B>atte 1<*-IV^^^ «cr.soien Mi» 

:■"•:••'; 6endes:ersahlt,Haehae= *ch «»«> "^''".»^f !rL*,„.:.uln var.alB •«'t-- 
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' a^r «uslkaut tette TdcW ^'^f*''^^" "fronten docb aufUSren,ca scbü. ' 

ke eich doch na^cUt^wo »exxuxv ^ rih^r sieb - u:^ C^^ *^ ^^ 



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■'„^ fter.ptoWPr den Her» »«US »»^"e^^ ^ ^, ^,„^ ansel^ei 

send «» .l«««''?'^?,'^^* '"t*!^.tV^ 4ie Schüsae iepannen.bSrte «ie, j,.,^ 
«ie H64to-ic. ^-. «t'-l^^sSte ?S^ i'>£»ann w sio.-ie eevShnU.b 

4ie KUche Bekop««l.J.att. K^e« 8*^^^ »achtDabl ecGCCSon.co daß darin, 

Offenbar iatte. Sie '>^="/='"" '"^'^^.j^. .et« toohto. ' . *»■*, 

.acws AuffaUe^ea «ar.daS sie *^/'^'^^- f '^.4,^ hielt er n^cb *hlauf 
Der Ar^t. «u.tc leider nicW.was er *"^^""4'^3^^. ,^, ,eiaer nein-ons V 

«elb^ hölfeu werde. Ich iiatte ülzäsc^c ^^ vnaifai.der »u mir Icaa 

.« a.bapfen.nnddarin beatärWe -i^^^-^^fX^^B^ d.x:n väro es'.^: 

vielleicht »PGlicb.die arae ^f "° ^^.^..''^t'irt.cbaftcrin-.d« 

.5S.yaa49ka,V«OIP^Exns^ tort^er_a^ jedocb.nicbt in das^* 

ia «eine.Veraatwortnns Binderte. Er "" "^ ^ Drohobvcs s» lab 

.:4bar Wes.- ,«?"^ T "w S^II:^^^ roar-^Vcr ür .lnon:.J, 
: «r »inen polniacUen Arst aeto gut "enne.für '^^ ^^ .^ jjirektor ?:/ 

. «xtapreü«.nden Brief Bitseben.doEOBen -"*^°^°^^^*'°°it^;„U,3e doeb T»r^ 

: . .«.u«eicben,denn "^^ ^\^^^Z ^Z^. ^^ 1^—1 ^° ^«= ^^ 
-• , .leden *orden.aie Bache, an ^io ^Je «enden Knnto. («en A« 

l^:S.^:*rrt ':eiE6ntUch,lachat«e«: »^^^^ dachtc.den er. M 

Er war ein Ukrainer^alsBr ea is^ jboi>i^ t 

licr überhaupt nicht komwmeelenit hatte»; : . 



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Ich ^Ing snm fiir«kt<3r««r«ShIte Ihn den Torf«ll«Toa dem «r aatürlieh . j^ 
schon ijra3t6,ln der Version :^in6r l^erdosls von 8ch;s[lartablotten,und «r« 
hielt die yerXüguzis Übor «Inen Vagen nach I>rohob70t«D& die Fahrt dorthin .^ 
^ Stunden dauert o^kas* aut dor aachnte Slug In Betracht« - das war Hittwochi 

dr 5o» Juni« An Abend scststc Ich in ccincQ bcsu.Dulcs ZI mar cit dec Arzt 
don £rx»r an den Balomntan im Sjpital auf» • ducit er den Fvll aocJ-lchst • 

dcliliiat behandle, ohno d&3 dies gans deutlich ßesast werdea^ko^i^te« ' *^t?- 

Aa iilttwoch dauerte es trotft dauerndem üio-und HerlauXen fcnfe .drinsenden 
Bitten ma p^&ctil f^gni gang .doch hi£ 11 Dhr^ehc ich den 'wcgcxi^or unser fiaas» 
hatta»i(ir trotteten Jula auf Oberbetten und P5l8tem«6o vie ich es oXt K^' 
•ehan.hdkttetweinn Jtouern.vis.Jileiohsel Ihre Kranken ^am Arzt oder iae 6pi*V 
tal -Xuhrona^ch J^aÜ. neben dea Kutscher and hielt .nach rückwärts gewandt* ^'A 
dauernd Jiila«Uand«UD .Ihron Puls. 8U.fQhlca»Sach et»& 2 Stunden Pahrt 9Xk£^'W 

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ebenen StraBenivabrend welcher ich den Eut scher ioaoz^ viedor 






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fiahnte|die Pf erde. SU jsilgela« damit sie nicht in !rrab tielenigiag ee eut 



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i^ 14 Serpentinen eineasch^ hinauf .^en sg«^£ziaä"»Ds4m ciber ka». 



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'4 vas ich bisher verhindert hatte: der Veg bergab ging swal^ auch in Serpein-.'^ 
tinon,aber trotz allem Brciasen Vercochte der üHtscher die I forde nicht 
in Schritt zu h'':ilten und der ^'onen kan ins EchUttcm«Als vir hinunter 
nach flrainlca kaacn, spürte ich zu lacincm lJitsetzcn,daß icL d:,n i'uls nicht 

. mctir erfühlen konnte.Ich lie/- sofort halten, konnte rair aber nicht schlUe* 
fii2 vcril^n|Ob ich mich tausche oder nicht «Julas Geeicht txcj? (Ja die ßanse - 

^ Seit über schon ctarr tmd leblos, so dall ich auch ^etzt keine Veränderung 
daran wahrnohmen konnte.Es war ^/2 5 Uhr Nachnittag.Es dauerte noch zwei 
Stunden, bevor wir zup Spital kanen.Icb stieg ab und fragte nach dem Arzt« * 

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don ich den Brief üb ergeben BoUto ^ leider war er irßendwo in der £tadt * 

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ixna die Obcrflchvester eagtefec aei ganz aussichtlos^ihn eu suchen. Denn , : 

«kam sie aua .Wagen heraus imd rief auf den ersten Blic^c^^Waa bringt Ihr. ..-• 

uns da, eine Leiche? l "Ich erwiderte, sie irre sich,dio Kranke sei aller 

din^G schon 5 IPagc ohne Bewu3t3etn*aber ich hätte eben noch, den l^ule ga^ » 

;fühlt und sie seixgonz warn« Die Schwester wurde etwas schvranI:cnd,erklSr* 

►■^t^.iäb er, jedenfalls könne, die Aufnahme nur über Uelsung des Arztes erfol-J'l^; 

gen • Dann Jcam ein Qxmger .Assistenzarzt, der sich a|>er auch nicht schlüssig >. 

.'werden konnte und die Entscheidung: dem Direktor überlassen wollte »Dieser ^ 

vor dem mich der Arzt in Kajdan so sehr gewarnt hatte - war bei einer Koaf». 

sultation.and.da iea inzwischen auch mir klar geworden war^dafi «Ja^;. 
3.8 nicht mehr lebte^h&tte ich vcmünftigcrvcise dem Kutscher Ba£;on solltt^ 
er Böge .wondcn und jBurückfahrcn.Aber ich tat dies nicht • und ich glaube^ 






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™=L kSfc^" rtt-rt'-Al»« keine Spur.aa. Ist oino tmadaner«.^ 
.Mio Icem.en.naL.f^ i»* ^^,^!^L^ltal »eh»en.4ena bU iet ia toti 

fei'-*T~«.nraiifi kann ich »le slclxt ins »pi-»»^ "^™"'"«^° .j, ' ^-m-. 

s . *jod»orw.is Jcaaa »v t^„„.. _. v,„ beerdigt «erden. "Bas «Ute , 

fellSSrStt^S K-?-^^- ^- tot eei.-aaee ie. 
^.- vicdörum ich.nicWiifeim •^ ^ ^^^ ^ ^4« -p,«-;!!« «örde sie doch dort b&- 



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»cKloB das' ßeajiTOcli^j' Jedenfalls »UJicna_ -^ta-i ictcn 3!odoa." •* ■ > 
; ,^^1;; Ä.™ »s fcaatät aer Verdacht eine» nicht natüriicncn jouo 
.elden.d«.n *s beeWM^e^ ^ ^^^^^ ^ 4^ besa:„»on ;: 

■**"V^ Ä L^/i"^«^-d Wiener »aoht.tundu. durcU den Kopf 
»xr den^ec luiuck.ias itir wa^ - _ hiclt.bin ich nicht 

Siue.währeai ich Julas ^un k^te Hunde "^» " , ^^^„^,^t - un- 

Eut- eher «ar .»k filüok ein «ortkaxger fi^ imu etortc oioh nicht . 
Kut-cher «iJ »«"^ _ vcJdon einen luncen liaccnaui; ein.iier 

■tä^Ecn Mitternacht holten vir '" '"^ Con Iran=port leitete. ' 

Bit Proviant beladen «ar.Der Rt:Basin=beJ!ito,a-r>en y .. 

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"tr"" LraTal:^« e^ä;^meS:r .u Xnhren.d. ich decl> den «5J. , 
Wi^Iwel ";!:^chkeitcn bereiten «,^-de.venn ich die .ote xu^ 
:^^ t^li^.^- hrE^te,.^,r_^r noch ^^^^:r^^^ 



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ein vmd «e selens a» """>-^'":. ""^ lj^,i„ „„a «ir versperr- „u-. 
>. . icamcr xu Mfncn.Hit »einer Hilf e tme ich Jula hinein 

tcn die a-Ure " wi«ler. ^'. ^ ^: = ^ .eldetc.uio die Pohrt eusGOfallen . 

tM nächsten laß Eins ich xns Büro und »ciae« ^. 









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^ta ««ckopmeft .'»d "^ f * ^ " „,,,i^^t hatte.Das Kädcben.cin z^ 

Stocke.ln i«»"»'"»,****" ''^^^!^°^, „ „.Shlen »nd wollte «OP« 
iunees j)lnE,be6<uin Blr Ton Ihrer Herreise .u «» 









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•einen Hat .be2ti|p.ich einofi Beamten des L&näratsaats in BrobobjeSimi 
den ßio bekannt geworden var^Moine Gedanken varen natürlich anderswo | 
aber genau könnte leb nicbt »agan^ob adr d*er jEntachluß^nach lembere 
BU Xahroa» während. ihres Gepläuderc oder vielleicht ^lichon in der Ifucht 
gereift war; es war mir schlasartig klor^dcJS ich diec doch tim cüsse, 
um endlich Klerheit darüber %\i bekoniaen,wae llawryeiewicz'o frlittcilunG 
Über Hans «u bedeuten hatte, denn während der vercansenen Tage w&r diese 
«BlliffÄirpticksredranjrt gewesen. Ich stand plötslich auf und ging Bua Dire 



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xaSchstcn. Sincier eaß«£r ließ .»ich «ofprt Plyita nchacn tmd 
Xiragteas^cli Mes »^ den traurigen Vorfall, den er aiehtlich 

keine 3*iöutW$«i»8^ «^ wissenjwie ich su der virtschaf- -.v^^wj 

sei»Ich ßQßte,ich hätte sie auf Grund eines Zeitungsinse-^Jf " 
«ißeid.ert»Ic1i Ican^O; ;ic^^ «u ihm, um ihn lam^ meine lütlassung eu bit 

v^. tsn.da ich nicht in Kc^dden bleiben wolle.!2r erwidert e,d:^iron könne keine 
ptedei^in,e?? denke nicht dar an^mich gehen su lasBen^Ich bat ihn, doch jbu 
Ter3t,^wa,dai3 «s laix iach diesem Vorfell nicht möglich »ci,am Ort 8u 

Pffv-iaieibenidielieute würden doch darüber reden und dem wolle ich auswei- v -^»j».'^! 
chen.ülr cntGegcöe^e mir, die Leute würden sicherlich in ein bis swci Wo- 
cben nicht mehr. An die pache denken und ich müsse unbedinct bleiben« 
fiun s-ßte ich, ohne zu üborlccen und ohne vorher in cntfcrntcEtcn daran 
gedacht SU haben: ''Herr Direktor, Euingen ßic cdch nicht, cchr;? su sagen, 
es würde Ihnen leid t\m«"I;arauf er: "Aber in Gegenteil, Herr IlsLnii3,v/enn 
Sie andere Gründe haben, gerade denn Bussen 8ie mir sie mitteilen, Bie 
können es Kanz unbesorGt tun.'^Voran er bei diesen letzten «orten gedach 
liaben mochte. ahne ich nicht»- sicher nicht an das.was er nun zu hören yi^W; 
bekaai^ihin gut, dunn sage ich Jhncn die volle Vahrheit»Die Frau,dic ge- .««^tf 
ßtorbon iottwar meine Frau.Ich bin t^in Jude und hciSe larnst Roth und 
vor drei Wochen habe ich meine beiden S-inder verloren« "Kr saß eine W 
^e verstoiJiert da^^dann Bagto er sehr verwirrt ungefähr Polgendest"J 
das ist sehr traurig, daß wir Dcutoclien die Ecnkcr für Europa abgeben 
nüssen.aber die Juden haben uns iurchtbar geschadet j ich selber und mei- 
ae Brüder sind dur< 






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nen Uie selbstverständlich gehen,ich werde Ihnen nichts tun" - xcn oacn 
f«ino Geote,uin meine Gleichgültigkeit auszudrücken -"aber ich stelle die 

» Bedineung.daß.ßie-fiioh sonst niemand anvertrauen, auch nicht Herrn Gart- .?^, 

<*■-■;;.. ■.•r",T^'* .. .-•-'1 ..>• - -. - .■ , ■ nicht die -c-'-rv' ■•' 

•:?::aor«''lch «rwidert^.daß ich gar keine Angst mehr habe, er konnfe sictt ja r • «-.^ 

-•^ :.vorotollen4daß lair am Loben nicht mehr licge^abcr ich habe 












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«a «Ir »*te aett ßw«s«i,i«li «oU« 4eUt nlciits «norea.w. j^ 

wenxg Aitt»w«. 4„««„ i>rieBtcr*iiit den ich in Wa^an ancakoamen 

wartimd «^«^ TerhSltniB - wir hatten sogar «inmal .uaamen •inen 

^be.tl««n - .orlcUch .KeÄtUat «d W6te.« hab, nicht -««»«". 

,vil»rB »eawxoe«* ^ . . _j tk^ii «»AM/n*.ln Atta Tör» 

>in BoB^bniB «aaiiordnaatBunaX 



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senr »u »w«*,«^«- _ 4^-^*11: wiaderkosnen könnt« .wenn ich, •• ; 

4.«l.be,a»:h .ine ma« Bt^le «mdm» aOrf..!» «Ich» '»^l^« ^ 

„hei^gU 4.» Arbeits»* 606enm>ar .1- ''«^'Xf.'Stblns tH- 
Btand er datanf ,olr ein Zeneni. .u geben.und forderte olch «if ..» sei 















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kurzes troekenee Zeuenie «»* "»a Oberzeußte Ihn »it "f »«^ «^'f^ 
Xht ««5Öx..eine« Bann »«ch Woß 7 Wochen .In OberBchwangllche. Lob 
^SoeS^hei,«ie « .« tun ^UtelDabel hatte ich .Ehrend ^J^^ 
l^^t im n^ -loht ein «ort «iJerdlenetUch geeprochen nnd auch 
^tl^enatverkehr W ga«. imb.d«.tend S«""».-!'» J".»»^' ^i*!^ 
^b"t In 4«r Buchhaltunc »nd »aobh«. -ia dar Mrektion« '»U^^^*« 
^2^6«.«» ,»r.*ber .i. tab.Ih.ft OSrtner eich f' ««e«-«-- J 
^.«.me .ich »ooh «br «rteen.*. Ila,h.itta8 kaB '«^«»' *«^*^* 

^; «tf sereet i». »ro «nd ..idet.,a« I«Wlr.t »»^» ">S«f^"* J^' 
^atattunc -a^* «f Be«=h«*» -«a«.,daidt .in. Obdnttlon a« Xol^ 
^tolBrk8nn..Dar.ufhln 18«tet. CSrtner da. A-t «.. Mdrat. «^ «ad 
S isrtela. G.-,präch.ln ae- .. Ih. selang.d« B^««.t» .u Ob^* 
Ben.aaa kalns VeraolaMuns ■» aieser KaEnahme TOiaieEe.Ua id» "le» 
L iäch^rten TOS Ton Ih- T«*b.chi.det..8eachah •*-«;'*"J»^«^«^^ 
:i0t T«B«mG hracht..Br «hl« Ji. BUt^a «««awn und «agte,« »J*.« 









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ich aieh «a ihn vwdea^Xeh hBfft*aeiii ilsfik ft^iet« ihB|Wl* «rgrifXta 
ich «Br»(19<»6 botta ich dlt K5Bllctakeit,aieli bei Bednar ,d«r in ncLJdaa 
goblicbtn «n»taaeh (Bbrtaer 9» «tlcttadigonier behauptet« fdiftotr sei in 
Gefühl «einer l/osebald in CXeivite eoblieben und ron den Rusaen uage* 
bracht «rordon^Aus eiosr ÜuehTorechaBa; dorcu das Kote £r§tts er^ab eich 
duii iiodnar «a J»Ghaf Xs^toch, nur die Auskunft gesehen IxatfC^^tner sei i 
.Qloivits S«bXi«ben« ^ und Schaffgot&eii dtUgten hiasu^eo £che ih» irohil, -vr.;|/, 
:^^Ieh 6lai^«|dafi 3«lnar tatn&ehlich &aeheef «raeht and f ests^Btellt : '^^/% 
"^h^^^^^beiiimt i^ebt iebt«|i^ «f»fihXte iW 5&e*d* dieftM »ich mix . 






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V <^^i)alJto^ «B auf dlMtB Kriodh&f Qblieh yar^Als iek Aaeb Baus )üm^ 

'^^"' -^aap^ «At d«p IditaUimStinfcirißcl«^ der tJchtf 






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dastwMeaiitfb «oXX« •0f»rt jni ihn konaon^ap «npf iac iü.ch «ehr «nre^ 






,'^oA flit htttisMt f0S'tfÜYX4mf «» «SB denn da ir#rseh««l^ Mi «thtti #o ktasf <.> 



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^äiu; uabekainnt#Ieh beruhigte ibuier iL&nne gani unbeDÖrGt »einrieb 
Xtthri aor$e& aaeh ßchodnica sum Pfarrer vesen 4*^ Besz'ibnisees und «er* 
do untervegb in Kropiwnik bei der Foliz eintreten und olles in Coe^uag 

bringen» . v- ,^''y--' •■ • ■■•.'' 

Tfo'K^r.itMV. Viri4:i:* l^>i .^ni:«l: ^eln Is^otieA^en.dafi wirklich zu tim.vas dr TO: 



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Aik «oelcnrukLj5,«ttr KUis Ji|ad »agtetich bedauerte »chr,aich nocb nick 
angen^det «u lkaboa|ttber dtr ^oetbote limbe iioaer wieder ▼ergeeoen>tii* • ;*.;v.: 
die ;o2«ulere au briageate^eiebaeitig sSebte ich ;i^au CvilJLinckc ana^l^ 4*4 
deat'die 4|wap #rat i^r 1* Sagen nach Hc4dan gekoaaön vor, aber intwie^b« 
^eratorbea ati ••loh l>efinde aieh aben auf doa weg sun Pfarrer in Sebod>-^^„ 
aUa wftsftü lüirer Beetattuas*K£A SLoba die beiden Afiaelduncea &it Btr^"^- '--''•'' 
if Hlstfben ' Äbattlduag »\># l^esbersiebae ^el au frftcen aatgegeai •<- abi 
aabtd&i^ .gerade luiiae ttSEhere Charge anireeand war« • itv^^J 

Sdodai«fe)d«r iiebeia JiorTsJkav beksanteate Qlfuadort PoXeae«&.iehte durch '^ 
^en Jloatrast swiaohea^ea Betrieb dmr v£alea SohrtÜme uad den vcrXaa 
aenen asftusera der Crtsehaf t einen gespenetisehea Tindruek«Alio diese 
EäuB«£ vld^<sa voa {Ttt&ea bawoliat sovaeaa^die s&a «rst kUrsslleh araordet 
tuibaa Bttäioi^fdafi djLa Volmuneen aaoh nicht nau baaatst trareiitAbar vi^ ;^ "^ ^^^^^^^^ 
loisa M|^-4U^^^^^ ■oalktac^«' |-eaatar usd TOroa. varan «eboil 

;«aAtohleat8^W3 leh 1^ ia dla IMLca slaaer hiaalaoubt 




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Dtp pfawAot laßiiuf «inep kleinen Anhöhe in «ineo eepflegtcaa ß»*- 
Beren OartwawDir Pferrer war gerade «bire3end»Uca rt>er nicht sehr 
lonee «ur aldi worten^lSln typlfichar LondpTarrert «wischen 60 und 70, 
Xür dessen Verhalten mir Bejgenuber offenbar beatimoM war »daß ich 
in eine» öagcn der allBäohtig«! "HerrechaTt Ha^d&n" gefahren kan^fir 
aaha die öacho nicht nchKer «ad sagtetwenn der KoUee© In fia^dan ir- 
sendvelehe l^ieakenliabe^ solle der Sarg eben nicht in die Örcbe ge* 
bracht %erden,wich ÄSge «r nicht lauten lassen, ^ den Barg •pokropift 
d^^t yeitamsser bespr«wea.die Oebete verrichten »d damit Ixastn* 






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«iosott Sinne echriob Ä,«r gMitstte da» kirchU<Ae Begrabnis.otoe 






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BehalsenfWi Ihn die Anaelduogs-» '4^;. 



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. eierlichkeit in der Kirche selbst« 

•^^ NH- ^oh der Hflckkehr ging ttib. sunlehst 

' best&tigungen sa öbergebefttUad dun vm Priester »der ^otst freßte.ob 

1^ kieht irgendein J)#ki»ent d*r Tsrstorbenen gefuüden habe»Ich «eigte ^^:: 
ihm den (wie enÄhnt|Wi wir selbst snf sineo richtigen forwuler miX -.^^^^ 
«iaer echten ßtaapiglie geschriebenen) «aufochein und er begann.ihn "c.> 
sehr genau «u studiereawDann schüttelte 






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^OT Taufpaten habe deneelbon Haiaen wie 
Iin'^mci^tcil,-dao sei absolut nicht ublich^daß man einen aolchen Pa 
ton wahlo*H8türlich Äuüerte ich nich dasu nicht .SchUcSlich benteUt© 
er »ieh für 7 Uhr ebeads • es war nach 4 Uhr - in die Kirche.danit ie 
ibn helf etnämUch tfelhiiedel und ümat trage.Dann becerkt© er,ee sei 
ubUch.den iriester etwas »u »ahlen»Ich 8aßte,<M ich des wohl wisse, 
eher »eine Hittd seientwle er wahrschcinUch wisse,sehr boechränkt, 
ich bitte ihn daher, 100 «Loty anzunohiaett, * das war etwa Jo ^ neines ||;:,. 
Ronat»gehalto.£p «achte eine saure «i©ne,nahÄ aber das Gold an. . : i^^j 
Als ich nm nach Beua kom^enpfing wich Prau Vbitovic% wieder Bit einer 
«ufregenden Botschaft fein Feldwebel der lüli« sei per Fahrred gekoawa 
WBd habe wich gesucht^lch fragte,ln welcher ßichtunc er sich entf omt ^^^ j., 
hatte,-dte Straße verlief »wischen »wei Brücken »u beiden Seiten des ^jr|; 
Baches - und sagte, ich werde ihn nachgehen^Als ich schon iacintc,d«r '^'■ 
Mann sei wohl bereits weg.sah ich ihn in gewisser Entfernung aufs Ba4 
fttM^«n.Ich bcRaan 8U rufen «ad lief ihn nech.Mi Er hörte nich und 









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kunumt der ^Toton habe.und ich »cigte Ihza d«i Taufschein, aber als er ihn 
behalten wollte, wider aetste ich »ich, - ich wüsse ihn dem Priester vor- 
legen,naohher kSnne er ihn haben.Er war sinverstenden,«» Kontog U^in^ 



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IlttÄ ««r i«h fi?*l und Sias «^ *•» J*le4hof«ütr SPischlor war «bcn g«ka 
nattivlr bettfitca ^al» in doA Sarg isnd i«h vte«^e ihr «in tJarlcnbildi 
des air Cela «ltgeßcl>ea hatte, in dio «uf der iBmüt coroit«ton Hände, 
Dann gins i<fh auf d«n üügel in der BSh« de 8 i*i©dhor«,auf dca ioh »i- 
ae VechQ vorher «dt Jula geuos^n yiur,iin{l suchte Bliuften.die ich Jode auf 
d a Sarg Ifr^en voXlto^FlQtiXieh nah ich eine Grippe n£nner von Sorf h«r 
Ärttf den i!H.adhor s« |;eb«n.imd ioh «iB^bte aatar ihnen Aea echulzon - - 
an «r]c«ttnoat«iid«r» viederiKs trafen ^ea« so bekanataa kloiaoa fUshäl 
AI« «ihs^ 4i«^ C»^^^ XQr die YolfcedetttBOhoa dharakterictiaeh «»•. < z| 
»aa^Si .iM^iioa^^^^ ia ^■saxihS.i^ aahr vahr8«halBlieh|da8 das Xaadrats» ^ i^'^tT 
1^ sioh 4«eh aioht alr «firtaara satiaSransen sttfritdonsaefeban hfltt« 
«ad laa ^«tst dia Sosaisslett sttr easi^ran;: ßehoaaca sel.Xeh kauerte' 
aich hintar aiaan .BavaQStaBB,ae das Vaitara sa >aobaehtaa»ah«r ieh hat* vp'j 
*a aioh soisrt «i* die enisppa sias «a TJpiadhof Torhci«Ms ich atm sur 
Btraiio hicnntar «ollta|aaha ieh,aa die rarlcrcne Keit etnßubrlnseai . 
aiaa Riehtuns querteieiaia and befand aich plCtalicL inaitt^r: eines 
ßuapf«8,aua das ich nur «it sroHea f.prüa5on von einer Koocnkuppc sür 
öadam heratifihaa; aber ich gelangt« noch pttöhtllch in die Kirche. Ale 
ich bereits ait dea Pricoter auf daa l-riedUof war,ejh ich die Kowalska, 
sich aahera und bat iibn,auf sie su wart6n|i&ber zu aeiner «rnttJluecüüac 
kaa sie aicht aaf den JTreidhofi sondern eins xu einen OehSfi^-ln der Jluhe 
{{och einer Veilc haa sie jedoch aus dieaea ait der irau des Buchhalters 
Idkowiak heraue and beide betraten den »iedhof^kaiftton «in paar Bchrit 
to Toa Cirab ieatfemt hin und beteten«Der rrieeter l&o nad saas ouo ei- 
nen hu^h sia sehr langes Dies Irae.dcason Inhalt • ooweit ich ihn ver 
Syehon konnte, *• «r leiert« die 7erao aiealieh andeutlich • esns furcht- 






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vQrdiger. iipriteh»2ua iSlSc^ «r aashher darauf, den Wedel und 

den Oraat voa air s«trasea su bokoaaoaiuad auch die l^auea liefen aic 
alleia*lS8 ifsr der 2»JteU IW^JUlas 47«aebttrt8tag« 
Kein PXaa aar taaeh Zisabors su fahreatUa su hSrea,waa Ucvrjaievics air 
sagen aarde,aad davon vOrd« daa Weitere abhEneca^Ro hoffauncafrok ich 
aach aelaea Aanif s<?ve9an VBr,ao wanlc suveraichtlieb vtzr ich ^c tätl- 
ich XOhlte xxicht »ehr die tarft,weiter8ulebea#Venn ich nir opator ia- 
aer trlsdsr aoeh die Trag« ,ceateUt babe.ob ich wirklieh bereit sevessa o.^-- 
sei* Jiaa.au f olsea, - vsna oan ia solehea DinR«ya sein elfrcnefi E«apa 






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CrUndtn, kai» «aSO var Ich ^Sekllcli darab«r*daß alr Tatsachen «iaa 
e^visoa ABVort jsabeatdae den Direktor ohne Irgendvelche Botvcadif^cait '^vf 
ins ürMilcht «aachldnäerte GestindniB war diaaaa Renaehan gegenübar« -^ **: i^- 
via loh ihn ]cannt«|al&d offana ltaraii8rox>darimG»Bich liquidieren sa 
las3en*£r hätte das nicht ein Ort tmd Stelle su tun braucheni «• die X 
£lamaga«daß er «der sroBa JUdenhassariainan Juden su seinem I^ivatas;» ^v«« 
kretär geaacht hatte timBte or naturlich vermeiden »aber nichts var ^'^*'^ 
als dar Qsstapo oder den ^Vabnschats^alnan gonz anonyaen itfink su 
nad ich^auRr «riadigt« Via sehr är dia ^uden baßte^beviaa ar schon 



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9age aaoh aeiM» XrSffnang$dia JSgar 2iattan noch einen Kann au£ga8pfir^^;T 



^ ;in, tidir ,^ iUie Jtarga imd braohte den halbrerhangerten Manschen salbeir.^.^ ^ 
^ *"' jrar Gendazmarle^Ond am Samatag Morgan sah Ich ihniOfrexibar su salben 'i^-^^ 



: >V-; > .2wedlc»daBn er «ar sichtlich Verlegen« ala wir uns begegne tentviederus %^^^: 
- hinausf ahren«Die sveite Tatsache var die.da2 loh dem Kilisfeldwebcl '-'■'■'■- 



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-■iK'i--i'-:-!iSF.mich nicht «ngetrorXen hatte und schon Im Begrif X var «ab suf nh r an « 






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aadbliefgtai mich ihm su «tellen^Bas var ▼oll ig CberHiSssigida Ich doch > 
«m Aftchatan Sag den Ort TBrlie3«vnd eo var hSchst getSUirlich|der Mann 
konnte mich doch so leicht nach meinen eigenen Papieren rrageniund d :; 
denn var ich gelief ert »Auch daß ich im 6pitAl in Drohobycss trots der - . 
Vamung des Bajdaner Arsteo vor dem Direktor nicht ungekehrt %raX|Bon -> 
dern eine Stunde lang auf ihn vartete«ohnc daß dieo irgendeinen vemünf' 
tigen Sizm gehabt hStte«var eine direkte HerausforderunG der Todes- 
gef8hr«Das alles var nicht Mut «sondern Yerzveiflung« . . 
dm nächsten Tormittag packte Ich alles eusas^en«va8 sich leicht «itneh» 
aen lie3|Vor allem Julas &achan«um sie Cela su geben« alles Übrige gab 
Ich Jirau tf&4totfies (sie bat sich Julas Bergschuhe aus) und dem lollegan 
Ina^faj »Dieser besuchte mich imd brachte mir einen von seiner Uirtschaf ;{ 
terin sebaekenen Kuchen»4 















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4 Die Virtsehafterin«Frau Tom&SBev8ka«var vielleicht eine getaufteCodes 

^uogetaufte) JUdüwAls sie angekommen var«vohnte Cnajfaj in einem Haas' . 

mit :;jenaa |}ungen Mann susammon «von dam Ich ervahnt habe «daß er ein gana 

rabiater Antisemit und Zögling des SiatorsienserkloBters ChyrSv var*Bs.^- 

gab svischen ihm und Cnajfaj damals einen Zwist «über den ocn nicht sprs j 

•» Ich vermttte«daß dar Bursche die Virtschof terin verdachtigt hatte «und '; 

er ließ sich eine JBLndere Vobnuna suveisen»Yon ihm habe ich noch eine ^, 
sode nachsutragan^Ba -mr mach »elnar Berufung sua 'Sekretär* la Bachbar» ;r; 
omer des meinen saB«k8m er Sfter su mir«um su plaudem«und eS nmal «r» 



*^s3hlte er mir unter anderem OesehvatZidcr Foretrat Josse habe ihm gesag 
er koxme am Sonntag gamicht mehr In die Kirche gehen« weil es Ihm uner>* 



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Auwnhman flM war «a fticht «iSslloh|di* Valdbahatvlo oonsttin der Sähe 
4&e Büros su Itoeteiesnisooderzi jm «izi«r ein» halbe Stunde entf «raten 
BteXXe^Xat^f sl4 becleltcie sieh uod beia Abschied viedsrholte er einigSi^ 
■al|die Außen ToXler to5acni**r:ic tfd4x i^sü pochop^yl'^ - Coion Sic aich 
Torcilig* 

kdedor «aS ich wie vor drei öochen nttf dca ßtufca des •»i.ß/'^ona'^tfieder 
iiar «s «la miiblervollcr ßoaacrtaß,s.b«r Ich ^fih d«von alchte äcix^DIo '. - f> J 

**^ ^*?^**55:. ««'•br«» wajTgwaruä %xSb. As eoontaß alclit; irßcndein« HSgUob*^"^ 
Mt e^ffaeht tettA^Jttlu «iiM b«nihi8«aä? Saehrleht sttkociaen su Xuseal X^ 
I&14 4i9 iUlikit 4 Xeicbttiriisen WOrtts voa der ^orMhuas Obtr uiia»#^</. 

dreiaig Jahrenida ich diese E( 

■!;. i^ V ibi io hrelh e^aiehta noa ihrer Schtofe verloren» ♦♦ 

Ito meie^ sieh iiohl^daS ich ait der Fehrt neeh teaborg nlehtt setoi 
Mtte «id4ttrch sie in einoa Xurohtharen Hoatiikt seraten vSre.ab« 
t»t ßsantäs hatte xdcht jeacn irerhälnßiiieYoIleA Verlauf gexsooBon» 
Asch hätte ich für «ine VerstSndiGuns ^ulos wehrochcinlieh nienen^Sf 
denn suSer dea Direktor«Kvei doutachen Be^intcn^den Gendarsacn «nd ein!» 
gen Jägern imr Äieaand is BürocebBudefin dooeen ÜDagchunG ßich c^x kei** 
no widcx^Ga EUuser bercjodca^abcr ^ cber aoino Yorf chlun,: bcLtcjad darin^ 

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d.2 leb nlclit rcca:tseitis di. BeW^ndiekeit BespUrt 
Cböaliä^s eis ich alt des Schreiben dea FrofcohollB eallich Xertiß icaX| 
^erlieX aich plStclieh da« C€rühl|d&3 Jule aclir noruhie aeiu kßxmte» 
ch glaube >ciber>dQ3 aie nur in folpe der pyogen VersvelfluDr; >ln der 

'trJ(gXi6h aeifBittinzuaeheaivaa die drei Rooph^rten t.Q aufruhron»Ich apieX^ 
te den Tenmndarten und te^e|Ver denn die drei wSrcatdoan nlr aei nie 
darGüeichen auf oer&lIen«Ix nannte T^txior und BIuBcnTeld^ds aber den Ha» 
aea dea {dritten lirachte er nicht über die Iiippea,denn diAfiep wu* ^Aaii '>>-.: 
^rei^ar lch|«der Junge hatte sich einfach Terplapr>©r 
«nd ^ehan Hcaen au aonnonfabar achlieülich lieBan vir 
d«B wir :nioht arratan JESnntentven Joaae senoiat Labe» 

aen Beoerkung dorohaua Bn£:erechtfertict|denn wir bcaohmca uaa eomicht - ^^ 
anffallead •X!roaB''|ala atSread hatte ich aa ««irriunlcntdaß die »woi £od- 
norkinder hin .ood her {^in^cn und aprd.ehaa| •> irorous ich acbXoß|daQ eia 
irieXlaieht doch nicht ^üdiaoh vareaisonat h&tten ihxMm die Eltern «9hX ; 
«ntax^ast^aich «urr&UiG «u banehaan «nd aiä hätten aa ircrat€nden«(Tial '-^i 
«pät«r «rfuhr ieh«daa die Bednara dach Juden varen«) 

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vir luut sei^ 4«B V^urlust d«r Kinder beraadea^der An^^ tti vieh so v«hx«- 
los siuis«Xi*ir«rt war «daß Sit d«r Aiukoatt ^Bni»» fitttdtaten nicht voll 
Vertraute und suo der Anzal^ der ßehSs&e anscheinend don 8ehlu!^ xoct 
Ich aUsao darunter oein|%bsr *•• Ich erinnerte nieh sofort «vic ich si&- 
fialjals Julfi nach ßams^deburt noch ia Vochenbett var ttnd ich von einer 
Autotuhrt Asch Obersohleaiea (sit Bclbig) erst nach I0 Vhr hcifikaB^Ton 
IS«aiA hSrtt»vit nnruhic >)ila sevesen sei lud vie sie erwartet hatte »dai» 
ich 9oa irsea<L«o vatsrvegs telefoniere «vonn ich s&h|fts£ es 00 spSt Mer*:;,^-^«, 
dsiaber loh lutts oben sieht daran godsehteAlso lag dieses Bu sehvaohs 
fiBpf inden fOr den andern ia aeinea Vessn ^ Ich var in laeinen Piaeea 
Aioht "eafaerkssB* « und deshalb hatte aeine sxae ^nla in don Tod eehfa 
^^^"^ ißLmßwXdsS^is sab osidas var Her f mir oino SChne *> ihr su fol^n«« 

Aber suevst «a&te ich Sawrarsievios sprocbea# '^ 

' .^ loh «tiog iiiedsr in ßial*6w «os lud sin^ ins tiiaer an der t«Pom»kistr*- 
^^y'^'Qt»iMtiSiQha%9n Korgen be^i^ ieh aieh sofort so Hovryeievlestden ioh aoeh 
iis Bett antrftf t**^6 vor 4a oin Soantae«^ erslLhltc air Iblc^ndessea Sog 
vor soines Anruf «er er sjb sp&ten Raebnittac nuT der ?.uzinicrsovska- 
stro^«^ {^ewec&ai&n der St eile 9 vo diese sieli in die Grodeeks und J:inov8ha 
Söbolt»DÄ sei ein Suc von Juden heranßtkosßcn^wte »ie u& diece Icecö« 
seit ßevShnlich von der Arbsit inu Laßer «urüek'.tefuhr;; vurdcn.Cleich- 
acitic fuh eine StroISenbahn unl dodurch sei ein GedrSnre entstanden, 
or habe sieh knapp neben den Zuge der Joden befunden und plötslieh un- 
ter ihnen Bens erblieht*Sr Jtöbe ihn aaseruf eutSei raeeb auf ihn sucetre«- 



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^^h« in die Uond au drQchen*%r(is er gerade an Geld bei sich hatti 
L 200 Zlot3r ^sÜGJOß Auäte aatUrlieh weitercchont«ber er habe Iha 






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&ech aaehgeru^eni *Co s Ewa?" (iiiae ist alt Eva?; unJl h&ns nahe ocn i^o 
sur&ekgevondet und seanttforteti*'Bos^9CSono aas»* (rif^n hat uns gotronnt«/ ,.^ 
Ilean ich also «orgens und abends aufp&ese.acinte Eaurjsiovics , verde os ^r. 
air aweif ollos gelüisan^BsAS su sehen» ( ^j|^ 

Die Vergebliehkeit aeiaer Telefonanrufe faad eine Crkl&rungtdie liuaaer f '^' 
der Bandelskanser irar tuoaittelbar vorher ce&ndert voruen« 
Konnte ich an der Wahrheit von Suvr^sievies^s lebhafter tichilderun^^ der 
tiast&ade sweif eint Auf oinaal fühlte ich aeine Lncreie vioderervachent 
ieh hatte eine Aufgabe und einen kloren Eanlluascplan • ich auüte vor- <r? 
«ttohen^aich Bans au aeigea oder ihn auf irgendeine hieioe Sachricht s~ 
koason su lassen»dad loh in Xeobers sei «dann vQrde er die erete Geloson* 
holt bonutsen|Ua su flOehten^-^nd dos Weitere yf^ixLz sich f inlen« 
Auf Bilfe Xür Kontakt ait dem Lager konnte ich bei Bawr^sievies nicht 



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ZoilaelTiBoigte Ihm aeinen Oobui ' Ctti>Lbftia . und 
Ihn ^roriBtt versoch^idlo fiaelie teX^j^ionisch su «rledieeiuZurSllic ■&&• 
%% mt naeh ABmelduzig dds Itespr&ches wegsehen (od«r wollte «r lieber '^ ^^^v*^; 
Aicht selber sproehen|Um sieh sieht «insuEiiscben) |Xmd beaufftraE^o mich« ' 
das Gespräch in eeinoB Auftrfig bu rührcn«Dor doutscho Leiter dv.6 Amtes 
{übergab die Ruschel an einen ukrainischen BeaDtan und dieser sagtci 
loh müsse mich persönlich Delden|denn ich sei doppelt registriert | ein* 
aal .^8 in Ifcoberg geborenidas andreaal in lladtfoma«Ich erklSrteftica -.-r:^; 



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mich nie als in Xenberg eeborea gemeldet • worauf dar Beamte dos 









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( " v^: hOe^sprSch .für eine Vaile unterbrach! dann sagte ar «wir äoUtan 

r^ .^^ ^forderuQc i$uracl»ohielcen und aag^ ich geboren 8ai«Xs Ist also %V;^v^ 



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m5glioh«daB d^reh Bttcktragen da oder dort Zweifel antstanden sind oder 
Bocb antstaheki ttid die Sache antsprachende Folgen nach mich Bieht«yoa 
L . Baur/sievies^der ja j^^elang in Badwoma und fiitlcßw amtiert l^t|habe 
|:^vildeh.seiaerseit £^eh6rt|daB mein fDoppeXgSnger" Ton den Bussen wogge- './ 

ifOhrt vordan ist «woraus folgen «ilrde«daD er ^ei den Deutschen sdcht -^ -^'^ 
rv:^!. registriert sein li:oBn«8B ist 1d.ar»daB eine Bückfrago in Badvoma all 

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r4H'. an den Tag bringen muß» > '.■.,..■••■ . i-W^ 

. . Zeh 2»nn aber mit aller Aufrichtigkeit, die ich mir schulde «8agen,dafi 
es nicht 60 eines Su3crcn Anlaßes bedurft hatte «um durch das BevmStsein 
der &efahr meine Beroitachoft vachsurufen.das wohl unabwendbare Schicke 

•/■j aal über mich ar^ehen su lassentDiese Bereitschaft hat mich irährond 
der ganzen Zelt seit den Pfinget8onntag«Bn dem ich erfuhr «was sich am 
Breitag vorher ereignet battOjinicht mehr Torlasson«6ibt es doch eine -. 
yorstellungt^o ich mir immer wieder erwecket wie meine Kinäer damals 
treggeftihrt wurden« wie ihnen plSti^ich das Bevu&tsein gekoDocn sein 









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muSidaS Bun alles verloren sei.wie sie danu.wohl bald darauf «auseinan» 



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wurden und wie £va hingemordet worden ist «Ich wühle gar» 

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i eo aabelifts^P^^^^ Vorstellungentwaa ale vor dor Erschießong 



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!Pataache|daO sie 09 fürchtbar allein bat dem Dode entgegegensehen müs- 
sau» «> dem Sode «den wir Erwachsenen uns nicht vorsustcllen vermögen « 
ohne flAnef^Kensohen« an den sie sich in den letaten gi^zmaien und Minuten 
hätte aziklammem |e9nnon|der 6ie«wie es einen ICinde 2tikomQt«in seine 
Axme genommen hätte«um ihr Zittern eu lind6m«-und daß es meine Pflicl 
gewesen wara«dia6er Kenach su sein« •• diese Tataache für sich allein 
ist so schr^klich«ihro Moßa Vorstellung ISßt mich aufheulen wie ein 
Sicr oder sie schnürt mir Hers unä Kehle su. • so daB es mir immer wie- 

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"^•«^ «Is Wohltat aroehai««! ^«Uw^v ji -^ " ^H'£*'^' 

Aiwsh H«i,a kann Ich »ir hento nicht «ehr l^benTroP-t.,, ',. '* 

I^er *o,«,la8n Ja inauischon ««uf selBef «rden Z 

selbst «^nn «8, ih» ßclanscn «1,9., u nLrr^^ °^ ■ '^^'^l 

~ ^en.«h„ .ich ^ ^ .siiL s:srcSr:,stir' "^^'^v 






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air eruaflaätzllch 



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Mute noch Ipserüwlche Kraft besäfl. a „„ ,77 '""•"" "»*» Hoffen . 

delt,deB «Ir gerottet werdet Knn^en^ll!^'""."*"'"^ Hoffnuns 6ch«- 
«iedor»et.el«e näheres Vcttef^^n m» ^^Jf ''"^^ "^"^•''° ""« 
l08iekeit,Blt dor die O^^Z^J^JT: T^ " ""»»».»"'i ^ «chl- 
.. . «rocUenen,«, hoUea,i^7J^l^^^*;'^l *" °^ «l» Tcroeeeeaholt 

K; »ein «VI loh habe «Icht C C .Hl^ 1 ^"^"^ "^ «^^ ^^*"'* 
« *enn.chweohe «eine Enei^Tbrn«! V^? »ooh.IrotBien hat dloeo Glou- 
ilteln« nicht Be.c^£^:/^J/fJ"^°'«»^ *« "ol«« der Hett»>3 der 
f y inatlnkt hättri^h.^h ^^J riTTlf -"*' «ntocbeidende JeltlMcln 



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. Jawrjrsiwice Bad nach Deinen «-»Ti '"««^.alB ich noch den Anruf ^na 
f. «lech „ Terbinar^ott*^,"*^? »^* V«.uchen.nlch nit Ihm telepho- 
I eefahr« bin... ^^^fZ^ "^^ """ «i^^ten noch Xc»b4 : 

die Ffibli^ '^ 












^-v«^«rota^ iiahrftcliel^ nicht 

1^ kalt liÄo^o.l ' «l«^' **^»-«»' «»«.«ai^v naT»i;en.vonn 

4- WftM v«K. ^...^ . . !*'^ "^®^ **^®^ ^^ allerinnli 

das Glück Jenea inneren Ersch«i 




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SU liebea nie ieoe lafceasitat erreichbar geweaen^die Jules Bera eiß- 
aeteilch «uß nir »-uc^ heute gestebonieo tot aein Inneres iot^icb Xüb- 
le nicht unaiifliSrlich ^enon «nstillbaa?en ßctoer»,den «ine blutende Wm*- 
de in »einen Innern mir bereiten i^ißtojlch wer eleo nit jonen.die ich 
verloren babe,nicht so verwachsen» *de ich es hätte eein müseen^wenn ich 
4Bie wirklich ait eller IraJCt «o geliebt hatto^wie diese Ootteeßoecbooke 
#s verdiÄiten t leh BChgoe aiohtdaß air nicht «dae Her» sobrochen" ißt^ ^ 
«ie OB 4odiifieie Beispiele ßibt,difc^ Konecben einea cerinseren Gred von. 
Onglück ^eirlaeen^ ^ inicht weil ihre Seele so •ch»»ch wer, es «u ertres«^; 

^ell «i« #t»-Ä senug «arves in seiner gan&on !Ciof o su effipfia- 

naehe alr nicht den ▼orvurf,daß ich bisher nicht ßelbetiaord bo-^ 

iangen hebetsondem ich schfime «ich^daO ich imstande bin»d«n ß«^^ «^i 
aes ßeiessenen Geoats nach a-uSen «u w-ohren - und mich '" 

noch so bescheiden,8u n3hrQ>uZch schSma nich^daB 



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•Sttige^vie »• »««»solanee vir «ueannen varen^vahrend der letzten «v^. 






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Jahre oft nicht in dieseo Haße aSglich vor.KionalB stand uns soviel 
Brot »ur VerTügung vie ^etst lair.Dn diese ßchan venißstenß einlß 
Ben «X lindcsEn,habe ich mir den iftpeitafiH»achnittQ6»d.h*HalbtQS»&ls fest- 
tag elneofOhrt^iuf das Wittageasen kann 

goooinsoB oit andern elnaehae und »ein reßoloalÜBCo Fembleiöen auixax. 
3Len vür<le.X)en Vorschlag »u difioia halben Fasttag habe ich noch Jüla ge- 
ttacht.als vir nach Ma^dan kamen,aber sie lohnte ihn ab^le oelbt hatte 
an 4enea Jteitag,an dorn das Unglück geschah.virklich gofastet^aber sie 
hatte dies anders auffeoTaßt.als ich Jotst.naalich als eine gottgefalU^ 
ge Iieistung.«ein Ho^ptstfeck ist der .mich an diesem vSchentl 
tag| nicht durch* das Behagen von Speise und 5*ank ablenken «u aasoen, ,i, 
Wie klein ist ober dieses ppfer an Behagen gegcnaber den in Ganzen so ^^ 
beffueoen.öriedlichen I^eben.das ich Tührol Sicht nur.daS ich ndch tSg- 
Uch sattig«! kann.T ^^^ Z^h^rt ^b so wenig.selbst Hilch.Eier und But- 
ter «üssen nicht sein -.ich habe ein varaes giaiaer für laich allein,ich 
habe eine nicht ISstige Beschäftigung,die »eine Aufmerksamkeit durch .-.^ 
10 Stundai la Tag in Anspruch nimmt, - ich habe mir bei meinen Büro- 
koUegen ein gewisses Wohlwollen und Aohtunc erworben.ich stehe in 
'Briefwechsel mit Cola und Cysars.lch habe durch die Wiederanknüpfung 
dar -Verbinduns oit diesem ftround eine geistige Anrecunc crhalten.wic 
ich sie iange nicht 'besessen habe.Ist es nicht wie eine FOgung.daß »ein 






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2.Qtzt9B Vark dem "tinsterbllcbon" in der eansoa Veite des Lebens gowid- j-:^^ 
SQt war «md daB «* oir gerade dieses Buch schicken konnte I 
'6o vfire die Gefahr nicht gering^daß Ich in dem vellenlOBeQ Beichten 
Geiimsser dieser letzten Konato stich dorUbor hinvegtäxische«daB Ich In 
tfirklichkeit ans des ötrea des Lebens geschloolert worden bin« Ich le 
'^e vie ein alter Jtmsgesolle «* der bin ich in der ^amimg — ^aber id 
Jcann ich ^e ein vii^sUcher Vater s^v^sen sein^weon loh lastande wfSre 
4a8 ^ vergassea? Ueaer «erahr bin Ich bis ^etst «icht erlegen«Venn 
jileih die Arbeit j|tf3tn>er »hlenfct »bei der Ich (Sberdiea aioht allein bin^ m^ 
•0 siAd doch^cBlBä Ich Aas Bdro irerlessotiaeltte Gedanken bei Biich,meine .^E 



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,und allabeadlich rufe Ich Such der fiolhe nach alle her» 



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v.^.^s «al^aüch dl^ Ifaittstrfdl* Sebwestezii md die SohiilegerellH^suZiolder bn^ 
^^ \J^ sogav Zhr.JuIegHaiiB und £va^iBir«a«cb venu ich Imoer '-^^ 



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vleder in <Srfinen ausbreche, auf aeinea Inruf •«> «o t^Sde Ich es «• ni^it 
inäher. komti «» trotssden aber idll Ich hiebt auf den erlauben vcrsichtea^ 
das Saer X>a8eln nicht sti fiade l8t«leh vage nicht ansEusprechen^daS lo 
dzo'Qn ^eubendonn ea scheint mir viedoruci ▼crmesscxiivaiin der Hensch , .. 

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fiich herauantfsBBt^an die Plortdaüer nach dem Tode EU "glauben "«d^h^dovon 
fest Qborzexigt su sein« Ich wclß^vao Bcrbert doruber donkt^aber seine 
vlsacnschortliche Vorsicht soll oich nicht hlndem,die HorfnuziG und /'■■:m 












Wunsch nach einer solchen Ttortdauer der Exiotena veitcrsuhogon.bei 



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der »in irgendeiner Vei8e»das BevuStsein der Liebe joner VcsonyOit de- 
nen Ich Terbixadcn war ^weiterbestehen iKlrde«Piose Bof £^aung und 
miinaoh stariEon «Ich ^egen ein ßchvächerverden des Baxides^das i 
#ie .s«kni9f t hat*Je weniger stark gexmg Ich «le vielleicht geliebt ha^^ 
be »solange sie lebten. umso stärker auB Ich sie jetst Heben und uiaso 
«WBohllaßlicIier sttS nein Leben ihnen geboreiuOb es sonst «inen Zvee 
XiatftdaS Ich lebet Ver kann das vissenlES bedrüdict nicb tmondüLicbsdaB 



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6 Honate ▼ergangen sind. ohne daß Ich sagen kSnn' 

liabe eisan Vert s6habt#tfohl bin ich rlelleloht sin andrer sovordent%Is,^^H 






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JLch jCkübor vertund leb vSro vobl nie so geworden^ Wenn vir uns bUtton 
ins Ausland retten Iconnon^bevor «rir In die Gewalt der Deutschen gerl»-»;w 



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jiine BotStigung des "Andersseins" Ist nicht sichtbar l Worin ^!t^^ 



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L Ich anders geworden? Zeh fühle sich £rei von persönlichen Wünschan 

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aber auch Von BestrebungeaJtst das schon jener Eustond der "Verneinung 



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yillenS* Ia sinne BchopenhauarsTIch weiß.daO dies ein su großes 



kann ich aeino ununterbrochene Bereitschaft 






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terkoit aus das Xe^en «u seheideotoal sei es auch nxttor Scbaozxon 
ich auch aldt k ^ .£t«irk bintSu fQhloii,«i9 Jula,die saietei''Ich v : 
leiden!^)» — axadera 2iQzme(n7IIicht deB ich s^Ben das Iiebon als aolcbes 
Sleichgültie gevordcn vSrolEs ijst air Tlelmchr bowu3t gevorden.daß aon 'Tv 
Mas Itoben" - nicht das ai^enoASoadein dos fhoiuxioa der Welt «der totoa .11^ 
«ie der lebeodlgonyliebea a ü B ^solaage oan lobtlWena auch Aer tfunsoh 
liach einer Eertsetsune des Daseins in ^ener Itus der BewuStheit^velehe 
die einsiso Ist^die vir |Esnaan,in nir aun Sehweleen gokoomen iatücann 
ir>eh doch nicht yozhlndaxntdsS das Leben alt einer lustvoUen Xas fin^p- '-'"Xst 



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^iadans verbunden IstfdaD ich das Leben alt jeden Ateasug *eenieQe* xciA. 
p mnomohr jgcmleße^je aehr Ich von seiner Xrscheinunt; in alch aatnehae- ^ 



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oaleSoiifCihne bu lieben,helßt aber das Leben psostltuicrenl Kit 
/^ : Liebendes Lebens* verde ich Such^die ihr air Terangeßansen •'»^' 



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lutseatdena au dlesaa 'Leben" gehSrt ihr Soten auchlHein Individuelles 
Leben gibt air jed enf al l s in aeiner sogeowartigen Fora die FUhigkeitt 
das Leben in allen seinen aoglichon und d nkbaren Exrschoinuncsrormon 
SU lioben-und au horten und bu vünschen^venn auch nicht in einer be&tinio» 

iuben^daß der Sod uns nicht auf ^cnc Weise beschränke, von 
irar,auoßexiiren habo,"aua moinen Grabe eine Distel"! Und 
SU hoffen und su vUnschen,daß das Bcnd der Liebe (eo uaGlüclilich ich 
darüber bin, es nicht stark genug gekhüpft au haben) doch nicht abreißen %■ 

VCTÖJOm * r. ■■.•-".'■•■•.,/.••' • 

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Vle steht es sdLt Aelneia Glauben an die Gottheit? ßolon/tc xinsoro vacA buh» 



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der ichaiils'' 







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wtmlsBtens Hans* Bettung nSgllcb schlenahabc leb Dir dos toGllebe 



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Gebot en die ^göttliche Macbt^^an die ••ßutcn Geister" nicht versagt «Wesm 
adch bei diesen Bitten «twas rogern macht^dann ist eo nicht der "Unglau-'i'' 
be"t8ondern die Scheu — wiederua auß ich das Hort gebrauchen - vor der ::^^ 

verdiene 






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iVcraesaenhait «einen Beistand herbeisuflehen.dcn ich nicht e 
ala die Sohllosen Jkndem,denen ar nicht suteil geworden ist »Deshalb be 
gann ILch^i^aa, Gebet auf jenen Inhalt su basehrSnkeniden Jesus an einer 
Stelle oiKSh eapXohlen hat {wenn ar atich sonst su "Bitten" aufiauntert)» 
daß naialich "unser Vater ia Hioael weiß, was gut XOr uns iet'.sodaß idr.-'^i. 
ims darauf beschrSixiken kSsnen^uns Ihm vortrauonoToU su nahern (oder »u /v;^ 
versuchen^uns UaSA xu nfibom) und dari^ beateht jetzt ciein *G 
|üb€a9ul|i)iäliread ^>^ das fVater Unser ** bote# Abends und Dorgens obtor 

jBohließs i.ch alt «inar Bitte: wenn die koxamenden Stunden nein 


















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••in •oXlten^dana o^eoi aedne goliebtoa Y«s«n m aich sein und sein 
Sterben »690 jodoh inivaie Bacb«n«ait Ihnen vereinist wn Verden, - «ie 
ismor eine soXcbe ^ereini(s:ung «osLieh sei« 
(t/Shrend idiOies^d fiohroibe»ist ni<lt die Stille des eiasaaen Zizamere 

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v4 snichiAondem unten spielt dos Groiaaophon^es sind ßoldatcnt^tc da 

tind XortvSbread 2i5rt man leute Btisiaen tmd Z*c:cben«) 

tfic Imbc iehdie 4 V2 Hoa&te seit ich liier bin, verbracht 7 

Von der Arbeit ixnd Anderen bBl>e ich schon sesprochen^Bos Vicbtlsste . 

tfareQ^di^^^QUBiers&nse am BcDatBi^Sachxaittas vmd sb Cosnt oe »cetfShnli< 

Tor^-tind nachBcLttes8*Sa8 Vetter war die sonae Zeit Aber ausgezeichnet 1 ';^^j 






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^0 .i'^f^J^ Sozmtsge^Sis Ende Sppteober koncwr^,^^ 

' ,.r'".t6 ioh auch Ott liAOh dem Büro hinau8sehen«Die Lonrl.'stchaft ist sehr ztxi»* 1 " 






ll«Des schSoste ^pasiergone ist der aut einen dicht bevaldeton^BteiXs^':. 
"» nicht viel Über ^00 m hohen Bügel.von dem es nof scLönon Waldwegen -^'^ 






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i(U Sinem stiras ■fcsIlMrs hShpren Bücken veitergSht^der. ebgeholst Ist und 
tinen,«nipderbaran Sundbliek^auf die Sbene und den Kran der fiarge,Cf£nst» 
Auf den abgcholsten Bangen reiften vShrend der srsten Vocben nach mal» 
ner Ankunft Unmengen von Himbeeren; die spStor reifenden Brombeeren va<» 
ren spSrlich.abor manchmal f end ich ganze Iraubcn von einer GrSße und 
Buße, wie ich nie gekostet hatte*Zun Schluß gab es Bucheckern, die ich 
soccir noch an letzten ßonntug gosaanclt habe*AlQ ich Himbcoron iromeel«-- 
te, wohnte neben mir eine Beamtin, die einen 5* jährigen Knubon bei sich 
hattejihn brachte ich immer Bimbeeren mit -* und dachte dabei ah Kva, 
XBit der dch gehofft iuittegin Hajdon die dort noch iriel schonorcn Wege 
SU ^gehen«*-£in «öderer Spaziergang rühc^Uber die Felder, an deren Bcnd 
unser -Baus li^t^auf einen breiten niedrigen 2Sl(;el «dessen noch unsere: 
ßeite etvas steilere Bange mit Wachholder nnd Erlk^ bowacLoen aind^au 
von dem Gipfel dieses HOgcla bietet sich ein schSnor Rundblick auf da 
Kessel ides .Dorfes ttnd die den Bogen des Jnusses an seinen anderen Ilfe: 
begleitendttiftdicht bewaldeten* steilen und von tiefen ßchluchcn durch* 



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^3^_sdnitonsn J^gel^auf deren einen mich der vorher beschriebene 0paaicr» '^'''^ 
v .^ gang ^uhrtvAnf dem letzten BUgol dieser Eette gegen die Ibene zu sieh 
sian eine bsrühmte ukrainiacho lUxche Wei2 leuclitan« 

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Jene läfachbsrintderon '*JBeffen" .ich vorhin «rwähnt habe.var allem Ansehein 
nach sine .«Gidln*Sie var .die Sekretärin Zeilmeirs und als ich bei Beinen '^^ 
Antrittsbesuch, in dessen Bihro saß und sie hereinkam, vor in ihrom ersten .. 



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blid^cgans .^entlieh ^sin erschrecktes Erkennen« Als Ich dann i 

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idr^slö hSttö ßöiiörft^ada ich es mir Oberlent habox und akr 






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Torsicht 8n verd««da #8 4a hlocr eo Bcbleeht und vesen Aer Ukroinor ac 
gefährlich 0ei»Dann «rs&hlte sie sir viodcrfaolt iron den drei dFuden^die 
ia Büro gearbeitet hatten und deren einer nach einem balben Jahr eusge- 
^forscht vn ^ erschoseon worden vor «wahrend der £veite und eine Jüdin» v 
(die in Beinen Ziiaaer gevrohnt hatte) recht acitic geflüchtet «.-rcn.Bie 
betont e,daß im Werk «eabst ein Agent der Gestapo beachaftiet sei und :, 
daß überhaupt ein ouSorordentlich »uverlässiger Infonaationsdicaat be-; 
«tehe,denk den non in kOroeeter Zeit alles iSiber ^eden herausbekosuae« '' ^' 
2eh V6aei«rtc «raX «Ue d|.e0e SrsShlungen gamicht ;Bir konnte eie do( 
■nieht Angst «aohen»ft->b«r Ich icoonte dfiaals aoch hoff ett«daB Bons ea 
M>en fei^iud m» dieses Onm&e daehte ich deran|Vielleicht vor den 

Fxv^eiionats «egsiigehen»vaiBal ich aiuch in jeder andern Boziejb^, 

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v^ iag {alt A rif^**^*^*» der iiondsehaf t) ait dem Besten nicht soTrieden «» 
V Der nSohfite IDoUege im Büro »Ostrowski »vor dem oich ^enc Eoaatin»und 



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iMeijtellos ait'gntea Grund^besonders vamte^ist ein höchst «ns^ropathi 
aeher«8ehleohter*dxDBBer «md eingelbildeter« anmaßender und sveifellos «^ 
distil^ch Veranlagter Xerl Ton 2$ ^chrexuDer Torgeoetxtc ist auch cli^ »f» 
«fa. echter Kensch»dio Arbeit betand sich in einen solchen Zuetcnd von 
tJnordnunctaus dem Ich keinen Veg sah» da der Yorgeoetztc selbst nicht 
vaBte»vie es gemacht werden sollte» Außerdem gab ec bu wenig Brot und 
keine Krurtorfeln»So schrieb ich einige BeuerbunGGSchreibcai,äie tibcr 
keinen ErXolg hatten»und als der Probomoaut vorbei wsr»hattc ich kcii 
JiUßt »chr»etwao Besceroa »u ouchon.Moine "Itfarnerin" verlicS den Ort -.'^r 
Ohne Zuatimmuni; des Vor6e3etsten.I4cin neuer Zioooraiichb iar wurde ein .-■: 
Varschciuor»Lonkiewios»über 6o Jahre alt$ (Vielleicht ein getaxiTter JU- .;■ 
da^-getauft noch vor den erotcn tfcltkrieg,denn er arbeitete in Rußland» 
Vpn ^>« erhielt ich ein Heues Testancnt geliehen» -^ 

Am ersten Sonnt £3g danach steckte ich^u mir.ala ich spaslcren ging.ua^ 
4&S Im 6&hen«Bei der Bergpredigt bin ich in OärSnen eu8oohrochen»abe] 
•s Ifaren «um erstenmal nicht Urättcn des Schoerses» sondern einoc hott'» 
nungsvoUen Banks für den verheißenen Trost •Während der folgcudon Wo- 
-. -^;.v «henjwaren die £vangelicxi,die Apostelgeschichte voä. die Apootelbriefe 
- J meine <einsige Lektüre muSer der Ecitung.Ich bin dadurch dem Christen- 
- "tun nicht näher gekommen.Ich versuche »aus den verschiedenon Berichten 
"' -die wirkliche Gestalt Jesu und seine wirklichen Lehren heraticzufindon 
• nicht dene»die l^eulus dargestellt hat »der pffenbar dcar Bogrander ; 



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VLVs-^^>der. Kirche Ist :«nd dan «pgar Ich dos Studium der jUdischen heiligen -^^^ 



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Schriften anmerke .so venig ich leider davon weiß^Es kam mir der Gedatt- 



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-vorsicht«a verdUuda mm 4« hier so «cLl^eht und vegen der IZkrainor ao 
gefährlich •ei.Daim ersShlte eie sir ifiedoxholt "von den drei Jtidea,die 
ia Süro gearbeitet hatten UDd deren einer nach einem halben Jahr eusge- 
forscht v^^ erschossen vorden war«vahrend dor sveite und eine Jüdin» 
(die in Beinco Zinacr gevrohnt hatte) rechtzeitig gefluchtet w-xcn.Sic 
betonte»da3 i& Werk eolbst ein Agent der Gestapo beschäftigt sei und 
daß überhaupt ein außerordentlich »uverlässiger Inforoationsdicast be- 
«tehe,denk dem man in ItSrseeter Seit alles ^er ^eden herausbekoiaaß« 
,j.. loh reagi^c «uf «Ue diese SrsShlODgen s&Tni^^'^SB^ konnte sie doch 
-aieht Angst •aehen^ft-beer Ich konnte dsaals soch hoff en«da0 Bans ea 
lieben sei.iuui ma» dleswi Grvnde dachte ish dar aa* vielleicht vor den 
Ablauf des Frobeaonats vegSQgehen»mBaal ich auch in ^eder andern Besieh^ 

tag (xait Ananahae der Landschaft) ait de& Posten nicht snfrieden «ar* vi 
Der nSchrste Kollege im Büro «Ostrovsld. »vor dem aich ;}enc Seax9tin»vnd 

sweif ellos ait gntea Gruod^besonders «ramte^ist ein höchst «na^^iopathi«- 

'•oher^achleohter^dTiiBaer und eingeibildetertanaaßender und sweif ellos «a» 

distis^ veranlagter Carl von 25 Jchren*I>er Torgeoetxte ist auch ein ; 

scb. echter HexiscL,dio Arbeit befand sich in einen solchen Zuatcnd von 

OnordnuaCkSus dcc ich keinen Wcc eoh^da der Vorgecetztc selbst nicht 



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voSto.vie es gedacht vcrden sollte 



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keine K rtofreln^öo scliriob ich einige BouerbunGCSclireibcn^die aber 
keinoa liffolc hatten^und als der Probonioaut vorbei wcr^hatte ich keine 
Lu0t achr,etv;ac Beseeros «u suchon.Mcine "ic/amerin" verliciZ den Ort 
ohne ZuatiiaauAL- Ab Vorgcsetsten^Hcin netier SiBJocmuchbar wurde ein 
tfarscheiuor»Lonkiewic2|übcr 60 Juhre &lt$; vielleicht ein getaufter Ju- 
de*-g9t£tuft noch vor dem crst<m l^^eltkr leg, denn er arbeitete in »u 21 ..nd, 



Tpn ihn erhielt ich ein Heues *2 



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Ajs ersten Sonntcg donech steckte ich'^u iBir»alG ich spasieren ging^und 
las in Gchen«Bei dor B-orgprodlgt bin ich in IrSnen £UBeehrochen,£.ber >. 



^- es varen suat erstesxaol xiicht 1?rancn des Schsereas. sondern eines hoff«* 
nungsvollen Danks tOx den verheiSonen 2ro6t*viährend der folgenden Vo* 

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chen w^ren die Evangelien, die Apostelgeschichte tmd die A|>ostclbriaf e 
»eine einzige Lektüre süßer der Zcitung*Ich bin dadurch dea Christöii- 
tUBL nicht naher gekooDea. Ich versuche, aus den verschiedenem Ik:richten 



die wirkliche Gestalt Jesu und seine wirklichen Lehren her 



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"'./ 1-^ !• nicht 4ene|die l'eulus dargestellt hat,dcr pffenbar der BcgrOnder : 
-ss-t^Hler Xirohe Ist and dea «ogar ich das Stadium der Jüdischen heiligen '^ 
Sohrifttti anmerke ,80 vadg ich leider davon weiß »Es kaa air der God^iA- 



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1co»öb idp Vtoloii nicht das Becht hfitten.aic Poraon Jesu sum AnBSßn^^^ 
puakt fixier tteitepbUduns imaeroe Gloubonß £u nacheiuEs kann nicht ßuM 
Bpät »oin,di« Bergpredigt ftneuaehaen^üs kann uno nicht verwehrt werden/ 
Aas SU ttta,ohae daß wir der christlichen Kirche beitreten, was wir uns 
schon aus dea Grande ihrer Spaltunß ersparen k3nneiuDie "GSttliohk 
.; ■ l'^^^ *^® °o^ ^«> Grade nach verschieden von der anderer großer He: 
^^ Buddha nag ebenso »gSttUch» soin^aber wir haben keine Veranlassua^^Bud« 
vi:::4tiißt^ »u werden,wenn unser Volk «inen ^esus hervorigebracht hat,I*ak- 
p^^tilsch^ln örSÖoroo Itefang*^ aolche ^Annexion" der J»cr»on ^^ 

!^^JJesu>ataxa^ 4ttPehftIhren,denn sie würde eine furchtbare Stei^ 
>^^ * xttag 4aö AntisanitiMus nach «ich «iehon^trotadea aber claübe ioh^dal'*'"^ 
*s aotwondig Ist^uns Jtidea sdt grSßtoa Bachdruck darauf su verweis«^ 






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-• ' dann aus wälchan' anderen Quellen )c8nnte 

uCsteigon und dauernd genährt werdea,ohne die unser rortbestond neinar 
..^ .i:^^*«««« iMkoh «nnSßUch Ist^Das Ist die lehre, d 

Katastrpjihe in Europa gesogen habe^uad ich fürchte . 

ÄuSarhalb Euroi>as wiederua cu gut gohon wird.alo doD sie für diese Lehre 

•i^pfSn£lidi wären« 

Kein Bons^iaein geliebter 

kea auö gcnzon Herzen zugestimt und tiio für seine Tcreon besser vorwir! 

licht hätte^olB es lair Je gelingen konntel ^Ä 

Höge mein Leben huntl artfach vcrkürjst werden uc 

alle Aeine Oeliebten^die Ihr mir vorangegsngen 






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«ein geliebter n&ttol ■ ' - . 

£8 ist schon ooine Art, daß ich meine Gedanken leichter festhalte, we 
-rieh 8chraibe«8o will ich an diesen Freitag Abcnd.danit er noch aus- 

5%^;"^^^*'*^^*^^*» ??***^ <l«^ Erinnerung an Euch,neine geliebten Totei 
jidiene^aühraibea^wüs »i^ durch den Kopf und dos Herz geht. 
4|ioh BuB1?c heute.ohne SluQoran Anla^.denn der Tag war wint erl ich, grau- 
:v:;Bii8ael «jd starkor Vind.der den ßchnee auf den Peldem aufwirbelte, ^ , « 
V«n/;Jeno IftOhlingstage denken,die wir so schön wie nie vorher Vürlebl '"* 
. haben, w leider nur mit pir,ncns,su8anaenlE8 waren Jeno Wochen, als t 
; .die Dnter^mf t boi ftpau Karusaak verloren betten und suerot n\2r unet 

> i'^^^** '*^ mi mit dar ZimaerBiiete begänne 

.: hattest, 2war wioder in Betten, nein-in ©inen Bott euflaannon ßrhinrrr. a 



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:;'ten, Biber auch daxm tagsfiber draul>eii beruastroifen iBuQtan»Da atand nlr 
r ,^ttte iror.allea Joaar sehSne SiSiblingstag yor Auseii,al8 vir auf der 
•fiophienstraBe in d<m Paric t>aia fiaaBin liinauasingan.dann von den Park»' .-f 
»regen Kbbosen und in einar Waldachlucht yollor früh} i ngabluaen eine - 
verstockte Muldo fanden, in der wir uns noclicliGt oicber fülilten und a; 
eini^o Btunden verbracbten«Vir hatton,vle steto daaals»das von Dir .^^ 
'^ auflest 5berte PXXQn2en->^3ti]!ianin5sba3h mit und vcrsucbten uaü an de] 
„Iiunsenkrant^daa iia tma hextis vucb8»Vie betriedi^ varmi idr,daß. yms 
;^trots amsorcr Uafeonzttois der polniscben botanischen Jtisedrücke dio Ba- 

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.,-jttimBäxas Sdlans*fi£8& begann die Le]ctioa des Unsorieehen^Und sur ßt&r^ 
;}V'k22Qg.hati^^ wir.«tets In dieeen fagetuBrot und R&bren« #.^4^ 

fVieIXeiebt ist es onglaübbarttabor es ist absolut velirtvir haben di 
#en J^nlhÜagstag geDossen,ohne daß uns die SodoageXahrydor vir bei ' 



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> /^easB Schritt atas(;esetst weran^geetSrt bätte^Ioh habe diese £^Uhling»*>. ■ 
v^i .^lage jBoch «tSrker erlebt. eis Jene wunderbaren des Jahres i920,sl8 
/^ ^!«oiiien ersten trOhliag saeh dem Krieg.der Sriegsgef angenschsft und 
>>^.dea J^itiidiuai/VähreDd der ISreit der bequeoen Gerichtspraxis su so vie 
' .. Bpaziergangon in der sd&nen UzacebunG von loschen und su Ausriü£;cn 
- 'die Berge benütste* - ' •. 

V Ein andermal gingen vir Ober die TamowskistraSo in die Gccend Jenes 
• Bassins hinaus-das "Ziclone Ocsko" (Grünes Äuglein) beißt .Als wir an . 
den Xrcuadlichen kleinen Villen und Häuschen der oberen !l'omov.'skiströ- 
Üe entlans gingen, sagtest Dux'^Jare man nicht versucht cu gtx ncinenj 
\ . daia nencchen.dio in diesen schSnon Häusehen leben und keine Juden sind 
■*: völlig glücklich sein Baßten?önd doch veiO »an^daß kölner es wirklich-: 
^^^^ ist.'^alS die äußeren UastSnde den ßcnschen nicht glücklich aachcn.Der 
• Güdonko oag Jodem^der dies vielleicht ciniaal losen wird, banal 
nen^abcr oan muO ihn aus den MmatBnd.u heraiis Yorstelicn»I3p vcü 

:V'i". .. . •^ . 

iBurückhidtrade Ausdruck ^Inea positiven BevuStseins, nämlich dt 
jsehlpssenhoit^das Leben auch in unserer Lsge nicht als wertlos su eisp-.;^t 
tlnden«eondem sich fiber fesseln und Geiahren hinvegsuDet^en und ßon«;,^'| 
ne^ßteme^die llatur^das s^QB® Ceschehen^eo in eich aufzunehmen, als '-"^''^ 
i^ran vir.nioht aus dar Menschheit ausgeschlossen »Und Du varst knapp ^OJ 

IdiiBm.0 oir auch die anderen Stellen KurUckruf an« i 
Stunden verbracht haben.]>a var die Bank bei der Huii 



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;fv viierunterkam.sah uns'toid die meisten ßpazler^lnger hielten eich axsfk 









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d«i imt«ren «©gen «uf*Odor»wiederum,aep Hügel «n Btadtroiid ^enoolts ^^^ 
der Pot<K;kiat;raae,ort waren vir auch suf den Hüseln wisohen der Ja- ^ii 
sowaka und der neparowslcastraße tmd «rinnertcn ims dort an 3enon SP*-;-; ^ 
ssiereanc an cinco ßonntosnachnlttac dee l?rühdahl?o i9'»2.ols wir 
vagt hatten, aus unserer Wolmnüß an der Berka dorthin »u ßehoa^ 
ten dieoos Uasnia nie igioderholt (ocU)n deahalb 



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SchSnea »u «niederholen« )»&^er wir waren damals ^v;;t<^. 



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»ehr ^ücklich,ale wir aa i»teraahmen«*Wip" -^ das waren damaXa nocai ^-^^ 
^ iriörinur die ntam^waren su Baua 6«l>li^«^Die lÄndscheTt «rianffl?^:^ 
te iigt ÄBkÄburg nit^^d^^ «wci HüßeXn Jenaeite der Stadt|ea h,;;:,^^' 
i«Alte «ia'Äuöiaber «af^ «ich rächte der praohtvolle Blick auf 4^ 
«Xg«a ^:>ü^^ K£thedrale.Aber eis wir weltercinceni^Baheo wir 
Xjjdß i^'jSdiachen Briedhor,der achon aeratSrt war... > ' ^ 
Ala wir daa Xinaer «n der WoiciechaatraBe genoaaea hatten, war ea natöp*,^, 
lich.dii wir wn dort «oa in die Bßsel «wiachen der ijcaakowsto imd dan j 
ßsadbers hina^einsenJ)er .•Saadbcrß- war eine «siw unhoialiche Oeßend 'i-:,^ 
geworden und einmal wurde una die Atnospharc der Gefahr.in der aich oa. 
aere "Idylle" ^spielto^plötslich bewttOt.Wir lagen auf einer Kicao und 
lernten Uncarißch^imd auf einioal kam eine Gruppe von Dniforaicrtea g©- 
r:*do auf un© au. Wir nuT-ton natürlich ruliic liccenblcibcn, obwohl wir ' 
schon dadurch auffällig uaren.d^jiB wir an Vonaittac untätig in Grae la- 
gen^Eo waren auo Glück nur Coldaten auß einen in der Hübe bcf indUchen 
ßpital^oldaten schienen uns an sich nicht gefährlich. 
nach 4 Ubr brauchten wir nicht lachr horunzußtrcichen,da war niJalich di 
irbeit in der Potockistroße au Ende und wir konnten su Hugo ßoaner in 
die Vcrkstatte gehcn.ßpater,ge6cn 7 ühr.ginß Hans au Jula.da ihre^ Wir- 
tin erst ÜB diese Zeit nach Haus kam.Dc3aalß war sie noch einige Zeit ^^ 
jBit ßva «fusaraacn und das Eingesperrt sein war etwas weniger scbwor «» 'V^ 
ertrögen.abor^e seln?>©(5rücktc uns der Gedanke an sie beide. wenn wir . j 
die achanen Itühlingstage genosaenlHat es denn donals gomicht gereg-^;^ 
«etTI^OöPead der ersten, echlimmsten Äoit jedenfalls nicht^Dann koa ain * 
Begontag und wir trafen xufailig den Ing.Ofcgals^ci^auf den ich euch ge- 
wisse Hofifnuncen wesen; eine§ XJnterscUlupfa gesotet hatto.Er goctattete 
'uns wirklich gana Xreunaiich^ia seine Wohnung iiiit:^oaßen und da au 
^v«iien. - aber ein Versteck hätte er.wie er eagte^nur für sehr.eohr 









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-Miß XebcJi XÖr elÄ^JÄ'Swcct MJoceben zu könneniricl idr plötsli<üi «in 

-.43Ü ^euöU Mttfi^^od^p ♦Inc Vprs^ Toa 'Rgolsaiao wnr.'vodurch hEvtc- ich dena^" 
iia VcTiilcicl* öiA? "doa IJillionea Anlorcsr,verIiont, einen «'benscxin" {Tod im 
etcj?i>eu i-lö oic»\?nru:n oolltc ir.L einen ¥o;:t\follcrcn aoJ h. bau, -Is ticiao 
a*icbea and «ovlelo wertvollem flÄitscbca als ich? Eo ist TtLhtL^^lct bs^ 

-be ßir so einen *bcBßcrcxr ^a nicht VGraicÄt.abep aao catbiridvt Kidi^Ji" 
^<*^ ^ .X-nichty&o ©iaea !Pod su mähen «aS «u tnSnschsri^aucL w^inldi^ 
^^^^ .J^«;^t?_il^wir hsl>t>«iaaa «ndepn «u «tarbea^c Ä©a,t;ie die 2<atö 

f aüiKJb il^ßwq;^ All« WaiöslcJit — — -- - ?'^*^ 

«Qa;a5{5t i^böTöit »•ia,vöaiij^o QDlesciüvcit da iati , 
^.Jf-^^iti^tv^^ ^TOrdftatdaß ©in* Äei»ir " VM^^aioimö^a^ 

ftuc^ in aar Göfütlfibärte lieet.,sit'Aar Ich ämB ÄchicJasai der .Euad«pfc- . 

l#te«|« <?^ «o^daS 1<A mir die aittOhlcnde Antonn^Oüi« vers 

^^i^^^ üiA'ßoljdLeA 4«n «idaro aictt beaitleidettdi il^fi ^edorzöi 

Jiau d:i£ Sl<^i-£-c :icldc2iC;Äl dxoht.Ich dacbVo lEmor nur daraii,ob «ad 

tiehoiföri y&x\lca Jcöryjo, - .und vcan ds-s nicbt aüclicb vor - '4±l \se 

cchicn ctv/fie öCtO-ickT- d-xr. vorrdcL-tc fccinc mtciln .ti:2r.-,r.icr,c :i:JLl;vjl- ■ 
lic-2 itJt _JU4 sich Vielleicht tcin Vvr(?cbeii,vber cL" cclcltcs lU^i darin, ' 
' ' * li »u ijar^^ zu Itricht eclan5tc»da2 aloo das 

ataiSi gewcccn »ein a?s«nvbe icb doch vor vielen Jähren ßci^n gro-» 
ßt^OsfÜhl'li'ibo mir dnno Kert^weaa es M£ t^uiillo üea E:^dolaö \jcxd«, 
es 15 cntiBontolitStl Diese GcrincochStauni- deo üerülilc l;uri wohl 
shärtc üad dcu iflt ßcirj vm— »hm- /ii!**t« fniif*t *-«r..n 2<xianGruafi 









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SR. Dir. Friedrich Richter 

Stadtarchivar 

3340 Waidhof en a.d.Ybbs 

Ybbsitzerstraße 1 



Waidhof en/Y. 24.1.1990 



Herrn 

George B. Vladar 

685 Victoria 

Kingston Ont. K7K 4S6 

Canada 



Sehr geehrter Herr Vladar! 

In Beantwortung Ihres Schreibens vom 14.1.1990 bin ich in der Lage. Ihnen doch 
einige erschöpfende Auskünfte über Ihre Vorfahren und deren Besitzungen in 
Waidhof en geben zu können. In mehr als 16 jähriger Arbeit habe ich eine vollstän- 
dige Häuserchronik der gesamten Stadt erarbeitet. Aus dieser übersende ich Ihnen 
beiliegend die Chronik ihrer beiden ehemaligen Häuser (am Hohen Markt und in der 
Feldgasse, der heutigen Plenker Straße). Daß alle darinnen gemachten Angaben ur- 
barisch bzw. grundbücherlich nachweisbar sind, brauche ich nicht besonders zu 
betonen.Das Seifensiedergewerbe ist ein uraltes und dementsprechende Hinweise 
sind in allen Ratsprotokollen immer wieder nachweisbar. Es gab sicherlich auch 
eine entsprechende Innung, aber nicht in Waidhof en, da es hier immer nur eine 
Seifensiederfamilie gab. zuerst die Schar itzer und dann die Bittermann. Jeden- 
falls habe ich im Archiv keine entsprechenden Nachweise finden können. 
Bezüglich genauerer Daten über Ihre Vorfahren aus den Tauf-Heirats-und Ster- 
beprotokollen der Pfarre, habe ich mit Herrn Dr. Strunz gesprochen. Erteilte 
mir mit, daß bereits Herr Sengseis diese ermittelt hat. Ich nehme an. daß Sie 
auch Herrn Sengseis um diesbezügliche Auskünfte ersucht haben und habe daher 
um jede Zweigeleisigkeit zu vermeiden, keine weiteren Nachforschungen angestellt. 
Ich hoffe, Ihnen mit meinen Auskünften gedient zu haben und verbleibe mit 
den besten Grüßen 




Stadtarchivar . 



Chronik des HausesHoher Markt Nr. 94/13^ PZN^_99 



Hausbesitzer 

Kauf 13. X. 

Hausbesitzer 

Kauf 11. VIII. 

Kauf 11. VIII. 

Kauf 8. V. 

Hausbesitzerin 

Kauf 15. VI. 



Verkauf 


7. XI. 


Kauf 


7. XI. 


Verkauf 


17. III. 


Kauf 


17. III. 


Kauf 


7. III. 


Verkauf 


3. VIII. 


Kauf 


3. VIII. 


Verkauf 


24. III. 


Kauf 


24. III. 


Übergabe 


6. I. 


Übernahme 


6. I. 



Erbe 
Kauf 
Versteigerung 

Kauf 
Kauf 
Erbe 
Erbe 
Hausbesitzer 



1649 Philipp Rangradt, Handelsmann 

1665 Thomas Rauttner, Schusterknecht 

1681 Mathiaß Schager 

1696 Mathiaß Schager (Sohn) 

1723 Susanna Rosina Jungmayer in 

1733 Leopold iSeharizer, Seifensieder 

1748 Rosina Maria Scharitzer, Wittib, Seifensieder in 

1759 Johann Michael Scharitzer, Seifensiedermeister, 

radizierte Seifensiedergerechtsame 
1791 Johann Michael Scharitzer, Seifensieder 
1791 Franz Scharitzer, Seifensieder 
1804 Franz Scharitzer, Seifensieder 
1804 Joseph Franz Scharitzer, Seifensieder 
1830 Joseph und Katharina Scharitzer, jun. Seifensieder 
1833 Katharina Scharitzer, Seifensiederin 
1833 Johann Georg und Theresia Seiler, Seifensieder 
1847 Georg Seiler, Seifensieder 

1847 Johann und Juliana Bittermann, Seifensiedermeister 
1854 Johann Georg Bittermann, Seifensieder 
1854 Georg und Christine Bittermann (Sohn)Seifensieder 
1897 Josef Edler von Herdt und Maria Kotzmann 
1902 Franz Kotzmann 
1905 Karl und Pauline Schindler 

1907 Franz und Rosa Dallner 

1908 Alois und Anna Lindenhofer 
1936 Rosa Praschl 

1952 Caroline Lindenhofer 

1986 Hildegard Pilsinger, Margarethe Winkler, 
Maria Pillgrab 




.R.d.A. 




Stadtarchivar 



/< 



\ 



f FLUGPOST 
AIR MAIL 
PAR AVION 

662058100 GZ 19553/111-41/1980 



Herrn 

George B. V L A D A 

685 Victoria 

Kingston Ont. K7K 4S6 

C a n a d a 




/ 



Cm Pr^ ^ 




CO 



^^^'L^ 




N. 



Chronik des Hauses Feldgasse (Plenkerstraße) Nr. 88/4, PZN. 282 



Hausbesitzer 

Hausbesitzer 

Hausbesitzer 

Kauf 

Kauf 

Kauf 

Kauf 

Kauf 



Kauf 
Kauf 



Erbe 

Kauf 

Erbe 

Heirat 

Hausbesitzer 

Kauf 

Kauf 

Erbe 



Erbe 
Schenkung 



bc 



henkuiig 



Schenkung 

Kauf 

Schenkung 



28.1. 
12. X. 

26. IV. 
6. III 



14. VII. 
14. V. 



20. XII. 
15. I. 
12. VI. 
12. VI. 



3. XI 



1638 Valentin Purckstaller 
1660 Michael Jager 

Georg Eggart 
1687 Philipp Groß, Feilhauer 
1694 Ambros Eggermayr, Feilhauer 
1700 Ferdinand Montag, Feillhauer Maister 
1754 Andree Rosenauer, Feilhauer Meister 
1772 Mathias und Theresia Sulzbacher, Feilhauer- 
meister, Anbau einer Schmiede 
1775 Johann Georg Vogl, Feilhauermeister 
1803 Ferdinand und Elisabeth Vogl, Feilhauermeister, 
radizierte Feilhauergerechtsame 

1815 Elisabeth Vogl 

1816 Sebastian und Josepha Spring, Feilhauermeister 
1835 Sebastian Spring, Feilhauermeister 

1835 Sebastian und Franziska Spring, Feilhauermeister 
1852 Michael Wittinghofer, Feilhauermeister 
1878 Johann Schiffmann 



13. III. 1881 Carl und Irma Mühler 
19. VIII. 1893 Irma Mühler, 1/4 Anteil 

Johanna Mühler, 3/8 Anteile 
Magdalena Mühler, 3/16 Anteile 
Leopoldine Bittermann, 3/16 Anteile 
30. I. 1935 Carl Bittermann-Wladar, Anteile 
14. VI. 1955 Margarete Bittermann, Anteile 
29. XII. 1966 Margarete Bittermann, Anteile 
1972 George Vladar 
1978 Friedrich und Maria Reitbauer 










16. V. 
23. VI. 



17. II. 1982 Friedrich Reitbauer 




F^d.R.d.A. 




STadtarchivar 



Waidhof en/YblDs, 199o-o2-o9 



Lieber Schorschi ! 

Nun endlich kommt von mir ein Ergebnis der Erhebungen. 
Verschiedene Faktoren ^ind die Ursache der Verzögerung. Manche Tage 
bin ich überhaupt nicht in der Lage gewesen wegen Schwindel, Ubel- 
Mt und Mattigkeit etwas zu tun. Beim Pfarramt gab es Termin- 
Schwierigkeiten, weil der Sekretär nur beschr^Inkte Teit zur Ver- 
fügung steht. Schwierige Hand s ehr iften^^und dann wieder rdr wieder 
die Augen ihren Dienst durch Trübun^i^e:?bst die Luppe aw*«**e 
reichte fallweise nicht hin . Du wirst schon sehr un.jeduldig^^e/^t^ 
das verstehe ich vollkomn^en. Aber ntm -u«72 bisherigen Ergebnis: 

Zu Punkt 1 Das Grundbuch bei Gericht «^i^^ji^^J.. "7^.^^ ^;$3^f,^e 

Mit ■ e c.es 1°. Jahrhunderts. Siehe sa.uLliche Auszüge 
anbei. Längere Wartezeit bis ich das^eug bekam. Da 
Du dioh ia auch an die Gemeinde berexts gewendet hast, 
weißt Du ja über Direktor Richter schon Näheres über 
die Vorgeschichte r^es Hauses. 

7n Punkt ? Georr Bittermann sen. , geb . 13.o9.17oo 

Zu Punkt 2 ^^^^1^.^^.^^8,12.1854, Todesursache: Entartung der 

"^^^^^^l Gestorben 13.3.1873 .an Wassersucht 
Wh Waidbofen/Y., Stadt 94, Nur Geburtsjahr 1794 laut 
^iM-^^ S"t;rSbuch: Im Taufbuch nicht aufzufinden, daher auch 

der Name der Eltern night feststellbar. Evangelisch ? 

Georg Bittermann jun. geb. Grein 26.ll.l83o 

wh. * 

Todesursache: Lungen-Tbc . -d-^utc,-,^ o-oet 

dessen I?rau Leopoldine eeb.9ai.l847.in Pochlarn, gest. 

in Waidhofen/Y. 31.1.1899- Wohnhaft ;L^..'Vf^^-^-/^/ if^^!^ ., 
Todesursache :Lympho-Sarkome, Altersschwache. UiarKx xj 

7ni Punkt 5 Magdalena Mühlef , geb.2o.3 .l84o . . .. ^ ^„ 

Zu Punkt 5 f^lll^^^^^ 26.2.1914. Todesursache: Lmigenentzimdung 



Zu iPtmkt 3 



Zu Punkt 4 



Zu Punkt 6 



Zu Punkt 7 



Karl Hans Mühler (Im Sterbebuch nur Karl Muller, 46 Jahre 
a??, x^estorben 27.8.1889) Genaues Geburtsdatum nicht 
vermerkt. Bürgerschullehrer in Wien I. Geburtsjahr 1843 
Todesursache: Meningitis. dvA^^^.^e/»«^'^ tVe J 

Irma (i^aria) Bittermann verehelichte Riebesam, vermerkt 
Im Ster?ebuch mit Alter von 35 Jahren (o^^^J^^'^^^f {^ 
Gestorben und begraben am gleichen Tag, dem 8.4.1913 lt. 
Gemeinde. Todesursache :Bauchfellentzündung. 

Zu Punkt 8 Mühler Johanna (im Sterbebuch der 1^^^?^,% "!,™J^"^";e?di;t 

Gessi-r. In Waidhofen/Y. gestorben 17.11.1892. Beerdigt 

am 19.11.1892. Todesursache: Marasmus. 

Mädchenname der Mutter,? i^lcma if\,^er/- 
Offene Fragen von Punkt3,4 und 8 versuche ich bei der evangelischen 
Gemeinde zu klären. b.w. 



Gleichfalls muß ich noch mit dem kath. Pfarramt Maria-Talerl 
Verbindiing aufnehmen. Abschließend werde ich Dir sofort berichten 
Der Grundbuch- Auszug ist nur zum geringen Teil eine Fundgrube. 
Herzlichen Dank sagt Dir Deinem Freund Jeffry ^^^ie Josefa für 
die Glüclcwitnsche zu Ihrem 80. Geburtstag. 



Mit lieben Grüßen an Dich und Freund 



Jeffry 



Dein 




M.S.^h€>y> \/o^7 ^er ir Go/den^n 



/ 



^/ya^; 



» • 



-. . A^Goldene Hochzeit 

''Am 2. Dezember 1989 jänrte sich der Hoch- 
zeitstag von Amtsrat i. R. Adolf Sengseis und 
seiner Frau Josefa zum 50. Mal. Der Bestand 
dieser 50jährigen Ehegemeinschaft wurde mit 
einer Messe in der Stadtpfarrkirche und einem 
Festmahl im Gasthaus Zacharias-Pillgrab 
gebührend gefeiert. 

Die Familien der Kinder, Verwandte, Nach- 
barn und viele Freunde und Bekannte stellten 
sich als Gratulanten ein. 

Herr iengseis ist ein Kind unserer Stadt, ent- 
stammt einer Arbeiterfamilie, besuchte nach 
der Pflichtschule die Fachschule für das Eisen- 
und Stahlgewerbe und anschließend das huma- 
nistische Gymnasium in Oberwaltersdorf und 
Melk und legte in St. Polten die Matura ab. Frau 
Sengseis stammt vom Hollensteiner Bauernhaus 
„Unterkirchen" ab und hat auch dort ihre Kind- 
heit und Jugend verbracht. Die damaligen 
schlechten Zeiten brachten für den jungen 
Absolventen der Fachschule und Maturanten 
keine Aussicht auf Beschäftigung, für ein Hoch- 
schulstudium hat das Geld nicht gereicht, und so 
wandte sich der wißbegierige junge Mann der 
Theologie zu. Ferienaufenthalte in Hollenstein, 
bei welchen er seine zukünftige Frau Josefa ken- 
nenlernte, hatten einen Sinneswandel zur Folge. 
Die Ereignisse des Jahres 1938 brachten es mit 
sich, daß er im Frühjahr 1939 Arbeit im Kon- 
struktionsbüro des Waffenvorrichtungsbaues 
der Steyr- Werke fand, 1939 wurde geheiratet 
und, heimgekommen von der Hochzeitsfeier, 
wurde ihm der Einberufungsbefehl präsentiert. 
Das war für das junge Paar eine kalte Dusche, 
die das beginnende Glück trübte. Unentbehr- 




lich in seinem Fachberuf, dauerte der Wehr- 
dienst nicht lange, und Adolf Sengseis konnte 
seine Tätigkeit in den Steyr- Werken und später 
dann im Nibelungenwerk wieder aufnehmen. 
1940 wurde der erste Sohn geboren, 1942 folgte 
die Tochter Gertraud und zehn Jahre danach 
kam Sohn Hermann zur Welt. 

Mutter Sengseis sorgte liebevoll für ihre 
wachsende Familie, meisterte vorbildlich den 
Haushalt und hatte stets Verständnis für die 
kleinen und großen Wehwehchen der Kinder. 
Nach der Schule wurde den Kindern eine solide 
Ausbildung geboten und zur Existenzgründung 
ein wesentlicher Beitrag geleistet. 

Herr Sengseis versah nach dem Krieg mehr als 
25 Jahre lang Dienst am Arbeitsamt Waidhofen. 
Als Berufsberater hatte er anfangs sehr viel mit 
der Umschulung von Kriegsversehrten zu tun, 
später waren es vorwiegend junge Menschen, 
die von ihm Rat und Hilfe vermittelt bekamen. 
Für seine Tätigkeit wurde er mit dem Silbernen 
Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik 
Österreich ausgezeichnet. Per 1. Jänner 1975 
war ihm der Ruhestand gegönnt. 

Gemeinsam meisterte das Jubelpaar viele 
Schicksalsschläge, teilte aber auch viele schöne 
Stunden in den vergangenen Jahrzehnten. Daß 
dies auch für die nächsten Jahre ihrer Zweisam- 
keit so bleiben möge, wünscht der „Bote". 



SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 



_ . /rGoldene Hochzeit 

''Am 2. Dezember 1989 jänrte sieh der Hoeh- 
zeitstag von Amtsrat i. R. Adolf Sengseis und 
seiner Frau Joseta zum 50. Mal. Der Bestand 
dieser 5()jährigen Ehegemeinsehatt wurde mit 
einer Messe in der Stadtptarrkirehe und einem 
Festmahl im Gasthaus Zaeharias-Pillgrab 
gebührend gefeiert. 

Die Familien der Kinder, Verwandte, Naeh- 
barn und viele Freunde und Bekannte stellten 
sieh als Gratulanten ein. 

Herr ^engseis ist ein Kind unserer Stadt, ent- 
stammt einer Arbeiterfamilie, bcsuehte naeh 
der Pfliehtsehule die Faehsehule für das Eisen- 
und Stahlgewerbe und ansehließend das huma- 
nistisehe Gymnasium in Oberwaltersdorf und 
Melk und legte in St. Polten die Matura ab. Frau 
Sengseis stammt vom Hollensteiner Bauernhaus 
„Unterkirchen" ab und hat auch dort ihre Kind- 
heit und Jugend verbracht. Die damaligen 
schlechten Zeiten brachten für den jungen 
Absolventen der Fachschule und Maturanten 
keine Aussicht auf Beschäftigung, für ein Hoch- 
schulstudium hat das Geld nicht gereicht, und so 
wandte sich der wißbegierige junge Mann der 
Theologie zu. Ferienaufenthalte in Hollenstein, 
bei welchen er seine zukünftige Frau Josefa ken- 
nenlernte, hatten einen Sinneswandel zur Folge. 
Die Ereignisse des Jahres 1938 brachten es mit 
sich, daß er im Frühjahr 1939 Arbeit im Kon- 
struktionsbüro des Waffenvorrichtungsbaues 
der Steyr- Werke fand, 1939 wurde geheiratet 
und, heimgekommen von der Hochzeitsfeier, 
wurde ihm der Einberufungsbefehl präsentiert. 
Das war für das junge Paar eine kalte Dusche, 
die das beginnende Glück trübte. Unentbehr- 




lich in seinem Fachberuf, dauerte der Wehr- 
dienst nicht lange, und Adolf Sengseis konnte 
seine Tätigkeit in den Steyr- Werken und später 
dann im Nibelungenwerk wieder aufnehmen. 
1940 wurde der erste Sohn geboren, 1942 folgte 
die Tochter Gertraud und zehn Jahre danach 
kam Sohn Hermann zur Welt. 

Mutter Sengseis sorgte liebevoll für ihre 
wachsende Familie, meisterte vorbildlich den 
Haushalt und hatte stets Verständnis für die 
kleinen und großen Wehwehchen der Kinder. 
Nach der Schule wurde den Kindern eine solide 
Ausbildung geboten und zur Existenzgründung 
ein wesentlicher Beitrag geleistet. 

Herr Sengseis versah nach dem Krieg mehr als 
25 Jahre lang Dienst am Arbeitsamt Waidhofen. 
Als Berufsberater hatte er anfangs sehr viel mit 
der Umschulung von Kriegsversehrten zu tun, 
später waren es vorwiegend junge Menschen, 
die von ihm Rat und Hilfe vermittelt bekamen. 
Für seine Tätigkeit wurde er mit dem Silbernen 
Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik 
Österreich ausgezeichnet. Per 1. Jänner 1975 
war ihm der Ruhestand gegönnt. 

Gemeinsam meisterte das Jubelpaar viele 
Schicksalsschläge, teilte aber auch viele schön j 
Stunden in den vergangenen Jahrzehnten. Daß 
dies auch für die nächsten Jahre ihrer Zweisam- 
keit so bleiben möge, wünscht der „Bote". 



Josefa Sengseis 80 



Im Hause Plenkerstraße 5 reißen die Festlich- 
keiten nicht ab. Nach der goldenen Hochzeit 
und einer Ehrung 
von Herrn Sengseis 
feierte nunmehr 
Frau Josefa am 29. 
Jänner 1990 die 
Vollendung ihres 
80. Lebensjahres. 

Josefa Sengseis 
kam im Hollenstei- 
ner Anwesen „Un- 
terkirchen" zur 
Welt und verbrach- 
te ihre Kindheit 
und Schulzeit im 
Kreise vieler Ge- 
schwister in ihrem Geburtsort Hollenstein. 
Durch die Heirat mit Adolf Sengseis kam sie 
1939 nach Waidhofen. Zwei Söhne und eine 
Tochter wurden dem Ehepaar geschenkt, und 
Mutter Sengseis war immer um das Wohlerge- 
hen ihrer Familie bemüht. Daß der Jubilarin 
noch viele schöne Jahre an der Seite ihres Gat- 
ten und mit ihren Kindern, Schwieger- und En- 
kelkindern gegönnt seien, wünscht der „Bote" 
herzlich. 




SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 



Josefa Sengseis 80 

Im Hause Plenkerstraße 5 reißen die Festlich- 
keiten nicht ab. Nach der goldenen Hochzeit 
und einer Ehrung 
von Herrn Sengseis 
feierte nunmehr 
Frau Josefa am 29. 
Jänner 1990 die 
Vollendung ihres 
80. Lebensjahres. 

Josefa Sengseis 
kam im Hollenstei- 
ner Anwesen „Un- 
terkirchen" zur 
Welt und verbrach- 
te ihre Kindheit 
und Schulzeit im 
Kreise vieler Ge- 
schwister in ihrem Geburtsort Hollenstein. 
Durch die Heirat mit Adolf Sengseis kam sie 
1939 nach Waidhofen. Zwei Söhne und eine 
Tochter wurden dem Ehepaar geschenkt, und 
Mutter Sengseis war immer um das Wohlerge- 
hen ihrer Familie bemüht. Daß der Jubilarin 
noch viele schöne Jahre an der Seite ihres Gat- 
ten und mit ihren Kindern, Schwieger- und En- 
kelkindern gegönnt seien, wünscht der „Bote'' 
herzlich. 




^/^j?<^e C^/c/ene ^oc/27<2iJt 



Adolf SENGSEIS 

W. Amtsrat i. R. 
Plenkerstraße 5 « 07442/33 482 

A-d940 Waidhofen aVd. Ybt)S 



Adolf SENGSEIS 

W. Amtsrat i. R. 
Plenkerstraße 5 a 07442/33 482 
A-3340 Waidhofen a./d. Ybbs 



FLUGPOST* 
AIR MAIL ! 
PAR AVION • 



FLUGPOS 
AIR MAIL 
PAR AVION 



3Fluq2-581,GZ19 553/111-41/1980 



PFluq 2-531 GZ 1 9 553'lll-4ri980 



9 ,^,,^3^'^ 




ENNI 



;^i^k 



11 



4 

yn ' ' ' ^^ 






^EPÜBLTfiöSTERREteH 



(S -7-i.S0-'iä S" 




A^r. Qeorge. Via cd an 

68 S" Victorfa S^Peei" 

Canaäq. 



V/aidhof en/Y. , 199o-o3-8 . 



Mein lieber Schorschi 



t 

* 



Also endlich koiime ich wieder zu einer rentablen, wenn 
auch nicht vollständigen wunschgemäßen Zusammenfassung. Der letzte 
Briefwechsel hat sich gekreuzt. Nach dem Aufgeben meines Briefes 
lag Dein Brief , als ich von der Post kam, auf dem Tisch. 

Gleich ad medias res: Betreffend die ominöse Großtante, 
Frau Christine Bittermann, habe ich sowohl mit der Beamtin der 
Priedhofverwaltiing wegen des Todesfalles und mit Herrn Pfarr- 
sekretär Otto Längauer wegen der event. Verehelichung in Waidhof-en 
beachtend Deine Zeitspannen sogar mit Zeitzugaben leider ohne 
Erfolg nacheforscht. Eine Eheschließung in Grein als den Gebüf-tsort 
des Großvater, wo er vielleicht seine Jugend verbrachte und ehristi-(| 
ne seine oTiielgeföhrtin war, könnte eventuell auch ins Auge gefaßt 
werden ? Im Weiteren habe ich bei der Friedhof Verwaltung heraus- 
gefimden noch, daß Irma Bifebesam ja in TusBla-Bosnien gestorben ist. 
Demnach wäre auch zu erklären, daß flie Bauchfellentzfmdung als 
Todesursache vom Reitanfall herrührt. Der 8.4.1913 ist demnach 
nicht der Todestag sondern der Tag des Eintreffens der Verstorbenen 
von Tussla in Waidhofen, wo am gleichen Tag Großonkel Friedrich 
seine Frau in drr Gruft beisetzen ließ. Ich w§räe mich bei Hr. Läng- 
auer in der Pfarre noch feststellen, ob Frau Irma auch kirchlich 
eingesegnet wurde. Ich glaube schon, weil Oberst Riebesam ein streng 
gläubiger Katholik war. Das weiß ich von Cilli Dom und ich habe 
ihn auch noch gekannt, v/eil ich ihm auch täglich die Tap:eszeitung 
"Reichspost" in das Krankenhaus bringen müftö, wofür ich von ihm 
immer einen "Schmates" bekam. Er war sehr plattemarbig. 

Im Falle Johanna Kühler konnte doch das Wichti:^ste ge- 
klärt werden . Laut Taufbuch hieß sie als Kind nicht Gessler son- 
dern Gößler. Im Taufbuch scheint das Taufr^atum auch das Geburts- 
r^atum zu sein und die r';utter von ihr hieß ledig Theresia Gundacker. 
Vo'Ti Pfarrsekretär Ka.lntB.th hast Du. ja schon einen Bericht bekom- 
men. Ich habe nit ihm telefonisch an hand einer Ablichtimg aus dem 
Taufbuch noch ei^-i-^e Undeutlichkeiten klargestellt, vor allem die 
Runrikenbezeichnun.gän. Siehe Beilage. 7/ie bereits erwähnt hieß die 
Fainilie nicht Gessler sondern Gößler. 
Klars t ellu ng betreffs Grüfte; 

Die Gruft 44 blieb i • Besitze von Euch (iVIutti una Dir) bis 14.4.1973 
Ab 6.2.1975 ist sie im Besitze der Angehörigen vom verstorb- nen 
Direktor der Böhlerwerke Dipl.Ing. Franz Müller lawt Friedhofver- 
waltung. ■ 
In dieser Gruft befanden' sich : Irma Ribesam s^ it 8.4.1913 

Friedrich Riebesam seit 23.3.1933 
Franziska Riebesa,m seit 18.9.1919 
u. Rudolf Riebesam in üme seit ? 

In der Gruft 11 befinden sich: Karl Mühler seit 29.8.1889 

Johanna Kühler seit 19. 11. 18.1892 
Magdalena Mühler, seit ?8.2.1914 
Irma Mühler seit 2o.6.1933 
Karl Bitterraann Vladar, seit 2.6^*97^- 
Margarete Bittermann Vladar seit 



28.3.1975 
b.w. 



biegen des un^iekannten GeTDurtsäatiims von Bittermann Juliana, Mühler 
karl Hans und Bittermann Irma habe ich mich auch an die Ev. Pfarre 
nach Arnstetten gewandt, zumal ja die verstorbene Großtante Irma 
Mühler evane;elischen Bekenntnisses war. Wegen Nichtvorhand' nsr in 
von Unterlagen in der Taufmatrik vmrde ich an das evang. Pfarramt 
St.PSlten|l/-erwiesen , welches mich aus gleichem Grund an die Zentral- 
matrikenstelle des evangelischen (Qberkirchenrates AB, Sevefin- 
Schreibergasse 3, I080 Wien verwies. Seit 28.2.199o erwarte ich 
also von dort eine Antwort. Beim Osi erbrief kann ich Dir sicher 
schon mitteilen, was herausgekommen ist und ebenso, ob die Irma 
Riebesam vor ihrer Beisetzung eingesegnet wurde. ^ ^,, 

Adresse des Pfarrsekretärs: Otto Längauer Pfarrhof 334o 
Waidhof en/Y. , Oberer Stadtplatz 35. Ich habe |^. Längauer gesagt, daß 
*tefl Du ihn um weitere Auskünfte vielleicht bitten wirst, worauf er < 
sauer reagierte wegen angeblicher Überlastung. Das Gleiche sagte mir 
auch Herr Kainrath von M. Taferl, der ja auch den Organistendienst 
zu leisten hat. 3o ist es es doch gut gewesen, daß ich auch ^«iich 
hier nod- etwas eingeschaltet habe. Mit tt. Kainrat konnte ich auch 
noch einige Wörter an Hand einer Potokopte klären-telef onisch. Bitte 
die Verzöger\in.p-en nachzusehen. Ich werr'^e mein Möglichstes tim, Wämip- 
Du noch etwas brauchst. Mit Dir. Richter verstehe ich mich auch recht 
gut. Hoffentlich sind Deine Wunden auf der Brust durch das "^^ea 
culpa" schon so vernarbt, daß man nichts mehr sieht ! 

Also, was gibt es bei uns ? Nichts Schönes. Der Winter zeigte sich 
nur durcb wenig Schnee, auch in lackenhof. Iw^ den ߻ergief - rien 
- eine Wocbe- konnten unsere Kinder nur einen Tag auf d«n Bretteln 
verbringen. Häufig ein sehr schönes Wetter, das für einen zeitigen 
Frühlinp- sehr förderlich war. denn es blüht sogar schon der Krokus 
in den Gerten uncf Irirael mit' Leberblümchen im Wald. Dagegen aber 
vor drei Wochen entsetzliche Stürme orkangleich, die in Osterreich 
und weiteren Umgebung große Schäden anrichteten. In Waldungen 
gibt es Schäden "^ oft um 4o^ und darüber. Auch di^Bauschäden sinri enorm 
insbesondere in ebenen Gebieten. Bei ims ist, Gott Lob, nichtr. pas-^.. 

Mama litt jetiit ca einen Monat lang an einemoffenen 
Venen.^eschv\'ür unterhalb desjre. Fußgelenkes und anschließend an 
einer Blasenentzündimg. Beides scheint ausgeheilt zu sein. Ich 
habe mein altes Leiden mit dem Schwinde^., Bronchitis und d^n Band- 
scheibenschmerzen. Sehr hilft mir dabei die Massageund die Elektro- 
theraphie. - Dzt. liegt die ä±K ganze Familie Sengseis oun.m Zell 

im Bett wegen Grinpe. ,..„.. , n ■\ ^ «v. 

Für Deine lieben WiJnsche anläßlich unserer Goldenen 

TTochzeit danken wir herzlich. Wir haben nur die nächsten Verwandten 
eingeladen und es war sehr schön. Traudl und Hermann trugen zum 
guten 'Gelingrn sehr viel bei. Auch den 80. Geburtstag von Mama haben 
wir gebührend am 23. Jänner gefeiert. Il'^heres aus der Zeitung- 
siehe Bei ^-e®^^^^ ^^^^ herzlichen Dank für die 2. TrusendscMlling- 
note. Ich werde trachten, das Grab noch schöner zu schmücken und 
ich führe auch Buch über die Auslagen. 

Sei uns, lieber Schorschi , bis Ostern recnt herzlich 

umarmt und gegirüßt. 

Deine Waidhofner 



Einen sehr herzlichen GmP auch 
an Mr. Jefferjf 



£4'i^^i- 




Beilagen: 



1 Auszug vom Taufbuch M.T-^ferl 

2 '^.eitunf^sai^r schnitte 

1 Foto V. Goldener Hochzeit 






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•^^^ ^-»-e-* ^v^z^«^/-^^ 



4cr 



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^. 



• Sparkasse der Stadt 





AUFTRAGSBESTÄTIGUNG 


5 Waidhofen a.d. Ybbs 


Betrag S Ig 


Kontonummer des Empfängers 

0000-000208 




BLZ - Empfänger 

20 2 64 


Verwendungszweck 


Empfänger STADTGEMEINDE 

3340 Waidhofen a.d. Ybbs 




Kontonummer des Auftraggebers 



Auftraggeber/Einzahler - Name und Anschrift 



iPV 12640 



002 
84+ 



%_ Sparkasse der Stadt 
Waidhofen a.d. Ybbs 




Kontonummer des Empfängers 



nmer aes cmprang« 

0000-000208 



^"'P'^'^gs T A D TG EM E I N D E 
3340 Waidhofen a.d. Ybbs 



ZAHLSCHEIN 



BLZ - Emofänger 

2 0264 



Unterschrift des Auftroggebers-bei Verwendung als Überweisungsauftrag 



Betrag S 



riSk 



***28.670,-r 



9 



Verwendungszweck 

Erneuerungsgebühr 



Ja * ^ 



Ktp-.53047 ^38.55D..-,; 



Bundesstempelmarl^P für 



Kontonummer des Auftraggebers 



Antrag 



BLZ-Auftragg./Bankverm. 



Auftraggeber/Einzahler - Name und Anschrift 

Vladar George 



P ^ >i'^jM^'i" 



J i- 



j i. 



Victoria 685 



CANADA - Kingston, ONT. K7K 



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JL 



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J L 



1. i 2. 



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± s i i L 



ä j! L 



00000000208+ 00020264> 



002 
40+ - 



Bitte dieses Feld nicht be&chnhcn und nicht fjcMempelnl 



BiMe dieses Feld nicht beschrihen und nicht bestempeln! Die gesamte Rückseite ist von Bedruckung oder Beschriftung freizuhalten! 



SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 




Sparkasse der Stadt 
Waidhofen a.d. Ybbs 



Kontonummer des Empfängers 

0000-000208 



AUFTRAGSBESTÄTIGUNG 




BLZ - Empfänger 

20 2 64 



Empfänger STADTGEMEINDE 

3340 Waidhofen a.d. Ybbs 

Kontonummer des Auftraggebers 



Auftraggeber/Einzahler - Name und Anschrift 



Verwendungszweck 



iPV 12640 



002 
84 + 



• Sparkasse der Stadt 
Waidhofen a.d. Ybbs 




Kontonummer des Empfängers 

0000-000208 



ZAHLSCHEIN 



BLZ - Empfänger 

20264 



Empfängg J ;^ DTGEMEINDE 

3340 Waidhofen a.d. Ybbs 



Unterschrift des Auftroggebers-bei Verwendung als Überweisungsauftrag 



Kontonummer des Auftraggebers 



BLZ-Auftragg./Bankverm. 



Auftraggeber/Einzahler - Name und Anschrift 

Vladar George 



Victoria 685 



CANADA - Kingston, ONT. K7K 



Betrag S 



***28.ß70,— 



Verwendungszweck 

Erneuerungsgebühr 



M Sl 



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M, , , .Ü 



■ ;'ri\'^:^-jf^>^::f^'ffi' 



Kto., 5 3047 3 28.550,-- 



Bundesstempelmarke für 



Ant rag S . ,120,— 



JL äL 



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00000000208+ 00020264> 



002 



40 + 



Bitte dn'.c-. F»-Id nicht tjesctmHcn und mclit t>cMt nipeln" 



BiMe dieses Feld nicht beschriften und nicht bestempelni Die gesamte Ruckseife ist von Bedruckung oder Beschrihung freizuhaltenl 



HAGIST RAT UAIDHOFEN AN DER 
OBERER STADTPLATZ 28 

3340 WAIDHOFEN/yeeS 
07442/2511 



vees 



Herrn 

George Vladar 

685 Victoria 
KINGSTON, Ont, K7K 4S6 

C A N A D A 



DVR. -Nr« . Ü066S1S 



K onto N r „ s 



53011 



Datums ü2- 10-95 



BESCHEID 

über die Erneuerung des Benutzungsrechtes 

S P R U C H 

Aufgrund Ihres Antrages wird gemäf:' den Bestimmungen des Nö Friedhofs- 

benüt;£ungs- und G'ebührengeset;^es 1974, LGBL- 9470-0 idgF«, das 

B e n ü t z u n q s r e c /-) t a n d e r 6 r a b s t e i i e GRUFT 

Gruppe "^Ntu 11 'im Friedhof Wa / dhö f en/Ybbs gemäd § 6 Abs. 1 

Leg„cit„ auf die weitere Dauer von 10 Jahren erneuert. 

Das Benutzungsrecht an o « a , GrabstelLe endet daher mi t 31 . 12,2005, 

Das Benützungs recht an der GrabsteLLe steht gern § 14 Abs« 4 Leg« c it.. 
c/rundsätHl ich allein demjenigen zu, der die Grabstellengebühr (Erneu- 
r u n g s g e b ü h r ) e n t r i c h t e t h a t . Na c h d e .t) T' o d e e i n e s B e n ü t z u n g s b e r^ e c h t i g t e n 
geht das Benützungsrecht auf dessen Erben überu Die Erben sind ver- 
j7)flichtet5 den Übergang des Benützungsrechtes dem Magistrat der Stadt 
isla idhüfen/Ybbs bekanntzugebenn 

Gemäß Tarif A, Tarifpost 1 der Gerne i nde-Verwaltungsabgabenverord- 
nung 1973, LGBl.. 3800/2-0 idgF.. , wird eine Verwaltungsabgabe (siehe 
Abqabenbesche id) vorqeschr i eben.. 

A B 6 A B E f-^ B E S C H E I D 



Aufgrund § 11 des Nö Fr i edho-fsbenützungs-- und Gebührengesetzes 1974, 
LGBl. 9470-0 idgF.. , in Zusammenhang mit den Bestimmungen der Friedhofs 
gehührenordnung der Stadt Wa idhof en/Ybbs wird nachstehend angeführte 
Gebühr zur Zahlunq innerha lb von 30 Tagen nach Zustellung dieses 
B e s c h e i d e s v o r g e s c h r i e b e n 



u 

n 



ERNEÜERUNGSGEBüHR 
VERWAL TUNGS ABGABE 






28 - 500 , 00 
50_^0.0. 



28.550,00 



MAGISTRAT 1>.IA1DH0FEN AN DER VBBS 
OBERER STADT PLATZ 28 
3340 WAIDHOFEN/VeeS 
07442/25 -l-l 



VLADAR SEORG 



VICTORIA 685 

CAN 000000 KINGSTON, ONT« K7K 



DVR„-Nr.. if 0066S1S 



ß E G R ü N D U N G 



Gemalt ?i 58 Abs,. 2 AVG 1950 entfällt eine Begründung, da dem Ansuchen 

V L i i n h a 1 1 1 i c h sta 1 1 g e g eben w u r d e « 

D-ie Vorschre-ibung der Abgaben (Gebühren) stützt sich 

führten gesetzlichen Bestimmungen« 



~)uf die ange 



RECH T S M I T T E L B E L E H R ü N 



G 



Gegen diesen Bescheid kann binnen 2 Wochen nach Zustellung schriftlich, 
fernschrf ftl-ich, telegrafisch oder mittels Telefax beim Magistrat der 
Stadt Uaidho'fen an der Vbbs eine mit S •120,-- zu vergebührende Berufung 
eingebracht werden, die diesen Bescheid zu bezeichnen und einen begründete/j 
B e r u f u n g s a n t r a g z u e n t |-i a 1 1 e n ^) a t .. 

Gegen die Vorschreibung der Friedhofsgebühren kann innerhalb eines Nonats 
na c h Z u s t e 1 1 u n g s c h r i f 1 1 i c h , f e r* ns c h r i f 1 1 i c h o d e r t e L e g ra f i s c h b e i m 
Magistrat der Stadt Wa idho f en/Ybbs eine zu begründende' Beruf unq e i nqe- 
bracht werden „ Durch die Einbringung einer Berufung wird die w7rksamkeit 
des angefochtenen Bescheides nicht geheiTunt^ insbesondere die Einhebung 
u n d z w a n g s w e i s e E i n b r i i-» g u n g d e i- A b g a b e n i c ^) t a u f g e h a L t e n . 



1 Zahl sehe i n 



Für den Magistrat i* Werner ALLMER 



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(Samiliennamc) 



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dcnamcn) 

l nach 6ebutts|chein geb. om 
: ouBftellenbe Betiöcbe 










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Bchenntnie 

^i!£ -1' , laut 

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6ebuct9fd)ein 
fieicatdfdiein 
Iotenfd)em 




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. (inddd}cnname) 
ff (Docnamen) 

nach GeburtBfdiem geb. am f*,^,!^!?..* 



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audftellenbe Behötbe 



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Behenntnie 



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llnmechung 



6ebuctsfchein 

flritataf chd|^^/'^?*4r' 
'TotenfHiein" %Nv.,<: ' 



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E h t g e f ch l lUJ en f q ii t. fj e i la t#^ di-€ i n'^ >^, 

Behötlft'^^ ^^^ 










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(Samiliennamc) 







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noch Gebuctefdiein geb. am 
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(Scnnlllenname) 
(Doinoincn) 




nad) GebuitBfdiein geb. om 



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au9fteilenbe Behöcb 






7^ 'ifi'./^ili'iJx:v 
^/ Behenntrtl«"*^ 




6ebuct0f chein ''f^T w 



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(IHdd^Knnamc) 




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(Docnamtn) 

nach Bebuctefchdn gA^om^^irr^ir'y^^ 
jaueftellenbe Behbrbe 

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Behenntnis 
J^C <, - lauf 

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Gebutf öjchein ^.^^^jT^ 




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fieitatd((hein -^ 

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^})ni^hung 




Behöcbe 




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noch 6ftuct9|(hein geb. am 
"^idueftellenbe Behöcbe 






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pnmecNung 






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* Home t)e6 Pcüflmgs 

(bei Stauen mddd)enname) 






(Somlllennqj^e), 

; noch 6eburt9fdiein geb. am yO» "^^ • ^^^7" in 



(Oocnamen) 



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getauft am 



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Behöcbe 











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f. b. B. ber Überprüfung 



füt Tnifchlinge am Stichtnp:. ..^^ ..-r^ ;ii,,..iL.a .....V,J^^,J. . ..^..^ /. 

MtQtstDo -Ott -bthotbe- >'•?• ^^^^ii»^ '^^'^«^ 




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SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 



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. noch Bebuitsfttiein geb. am • «^ /' ifoO 



■ ausftellenbe Bchötbe '^t'*^''*^ 



4. 



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^^Ofitcclidiec Gcoßootec: 

(Samiliennamc) 



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Behenntnie 
-, laut 




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^ OStcrIidie Großmutter : 




(niddd>enname) 

^^ZiA^^Cd^^tAyt^ t/t^ 

ff (Oocnamen) 

nach Gebuctsfdiein geb. am f*^' *^^ 




in 



oueftellenbe Betiöcbe 



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Behenntnis"' 
' "■. lout 



6ebuct9|diein 



firitatafdjrinr^ 
lotenfdieln .;.v •^>-'^ • 




am '^'^^r^BlS 

pnmethung 



6ebuct9|diein 

Pjeitatsfdiein 

lotenlchein 

E h P g e f dl l qjf en l a u t fi e i t o l 6^f di c i n 



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2. 



Odtec 



(Samlilenname) ^ i-<^orn< 



(Samlilenname) ^ i<Dornamen) 

nadi Gebuttsfchein geb. am ^^^^1^'^''^^''*^'^^'^^ 



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oufiftellenbe Beh 



Behenntnis 
örbe /2^^^ /€i^J^. 



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6. 



moiterlidier Oroßooter: 






^(Sainiiknname) 




(DoDliamen) 



S.it.^ß/l 



in 



nadi Gebuitsfdiein geb. om 

ausftellenbe Behötbe ^'^>n^'*'T'^ . . 





6ebuclö(diein'*f*^ ^^^y^ 
. fieicatflfdieln 
Totenfdiein ' 




M ^ tj : I 



7. 



miltteclidift Crolmuttsr: '- ' 



^^4^ C'^'^-^j 



(inddd>enname) 



^ ^ fDötnamei 



(Docnamen) v ^ 

nadi Gebuttsfdiein geb. am ^r*^^r/ß/y 



in 



^^fe^t'TMi^ 




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ausftellenbe Betiörbe 





Behenntnis 
laut 



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Behenntnis'*" 
/laut 

vÄ: ^ ^ r : '^v^ ' E h c g e f dl I f f e n lout fj e i r a t s f di ^j n 

am-.r^^.':.y^.'^.^ . in ^l^i^'^^^fifl^^ Beliöcbe 

pnnythung 



Gebuctsjdiein'*^ 

fieicatsfdiein 

•■*' .'• . ■••. . . 
Totenfdiein 



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tnuttec 



(mddd>€nname) (Oornamen) r ' *V 



nadi Gebutt9|diein geb. am 



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^ ^ M . CM/ÖlfjhU^ff tn i fl ut fieicatsfdiein 



•^frOt? J/^f^^iJi'*^^ Behenntnis '*V»*«'. /"Ä^/ 



ausftellenbe Betiöcbe 



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Behötbe 




1. 



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' Home des Ptüflings 

(bei Stauen rnddd)enname) (Samiliennoge)^ 

nadi 6eburtsfdiein geb. am ^O* ^^ • ^^^f' in 

getauft am ^"^r/^^BB 

Behenntnis: .-"'''W^^^ y'^^^^ 

Dettieitotet laut Tcaufdietn mit 
f^iiratstag, -ort, -behöcöe: 
iung 







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.'^'fffC Behöröe i^^^^'^'-n^ /'^^^ 



füc TTlifdilinge am Stiditag: 



pnmethun 






Behenntnis 





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f b. B. bec Qbecpcüfung 




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(Daphomen) 






EjnEajxÄbuict^fdjein geb. am ^«<' / • ^T«^^ 



5. 









Ofiteclidie Großmutter: 



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6. 

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miitterlidiet Ctoßooter: 



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^^ (Docnamcn) 

nadi Geburtsfdieln geb. am \t\X^i flT 
auefteilenbe Betiöcbc 



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Behennmis 
I. . laut 



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('Dornamen) 




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hadi Geburtsfdieln geb. am ^r^^' "^^ f^ 



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au9ftellenbe Behöcbe 



7. 






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Totenfdiein 



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2Behenntnis 
i >-;. lout 






matterlidic 6ro|lmutter : 

^ (rnddc^nnome) ' :/.•;:':?; r^^i' 

U O ' (Docnamcn); 

nadi 6eburtsfd]ein geb. /am ^I'.^.rfy/P 






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BeKenntnis 
lout 




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ousftellenbe Bebotbe 

6ebucts(diein ^^. ytU 
Heiratsfdiein ^^ -^ 
lotenrdiein 

ti e g ef dl lo ftcn/.l q Ujt ,fi ei r o tis S'^^],'^ - ^^^'r^^' ^^-, 
in J^^^Td^^^h^^ Behörbe 



6eburt9fdiein r^Tr 
fjeiratsldiein ^^^ß^i^. 

Totenfdiein ■■■■■. 



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pnmerhung 



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Sifff(ft x4>gWttt6fdiein;qeb. am ^P' . Ih-J/xn ;/VA 




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Beruf . 

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Stenmg^^g^^^-;^^;^^*^ für lllifdilinge an^Stiditogrv.:-^^^-;^ 




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Behennmis <'»*z'?**'. ^^ 

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/fti/TiA Bei (ellttnfen tlrhunOeivJtaui» JrcilofTen ! 




SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 




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5. 



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:xJiüch 6ebutt'efdiein geb. am -f^'/' ^/^V 



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Oälerlidtc Gtoßmutter: 



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6. 






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^fieicatöfdiein 

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()nddd)enname) 
(J (üocncimcn) - , 

narii Geburtsfdiein geb. am T'^' f/T 






in 




QUöftellenöe 13ehörbc 

Geburtö(riißin ^<^ /J^^/H' 

fjeiratöf diein/f!*^ . /r<f^^' 

lotenfdiein jQCQgH 
1,0 [fen la u t ; fieii i: 0! t ö f d) e i n /t?: , ^^ • 

'^- Behörbc 



miitferndior Großootor: 



(Samlllennamc) 



(•Dorn 



)ornamen) 

nadi Geburtsfdiein geb. am «^* ^'^^ ^ '^ 

fi 
m "^ ^^'^' 




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Behenntnis 
I. . laut 






ntüHcrlidie 6ro|imuttct: 

(ntddc^nnamc) 





auBftellenöc Behörbc 

Geburtsfdiein -^. 4u 
Pjeiratsfdiein --^ ^^ 



Behenntnis 
laut 



i, :• 



(Docnamcn) 

nadi GeburtBfdiein geb. am ^T' ?^.rfy/^ 

^* ' ' * w ^*' 

ousftellenbe Behörbe /rp^^ 




Behenntnis 
laut 






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*'i V ' t.» ^ ^ »^< ..»< *> 



=::^jfr:: f?>,k-J fe'/i! 



—Boten 



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Tütenfdiein 

•. . :! 6 h c g e f dl I o JJ p n^ . I a u ; , fj e i r otis f di e 
am V'.^f... r!^^^& in 

pnmerhung . . 



Geburtsfdiein -"V^ 

Fieiratsfdiein 

Totenfdiein 



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Behörbe 







-•^\ /;^:Ss'.w ^% .►<<■ ^^. 

M t■ii^'^<<s_u :'fi^^.//>Jia L^VirVij .:-^ ..- 



Enadji^ebüttef^eui • lieb,^ am 



(Saml(lenname) (/ (Docnofliiren) 



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SCI 

SPEED-LIMIT 
ZONES EYED 
BY STATE 
LAWMAKERS 
RENO AREA PART 
OF PUZZLE. 1 B 



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J 



CHIMPS SIGN ON 
FOR RESEARCH 

UNR PSYCHOLOGISTS' NEW BOOK UPDATES 
STUDIES ON ANIMAL COMMUNICATION. 1C 




NORTHERN 
NEVADANS 
DRIVEN TG 
REFURBISH 
GLD AUTGS 

THEY'RE RACING 
FOR DOLLARS, 1 F 



LSU GUTLASTS 
UHU, 107-105 

16TH-RANKED TIGERS RALLY FROM 76-70 
DEFICIT TO TOP NO. 5 RUNNIN' REBELS. 1 D 



Reno Gazette- Journal 



Monday 



January 29, 1 990 



35 Cents 



World 



Monday, January 29, 1990 
Reno Gazette-Journal 



Alleged coup conspirator 
captured by Filipino troops 

MANILA, Philippines - Troops 
early Monday captured a former 
regional Commander who was a leader 
of the latest attempt to topple Presi- 
dent Corazon Aquino, military officials 
said. 

Brig. Gen. Edgardo Abenina is 
believed to be the most important 
leader arrested so far in the Dec. 1-9 
coup attempt, and the military has pre- 
dicted more arrests soon. 

over a fence to try 



Arafat: Occupied tenitories 
no place for Soviet Jews 

CAIRO, Egypt - PLO chief Yasser 
Arafat has asked the Soviet Union not 
to allow Soviet Jews to emigrate if they 
are going to settle in the Israeli-occu- 
pied West Bank and Gaza Strip. 

The appeal came in a speech Arafat 
delivered Saturday night before an 
Egyptian group that Supports the 25- 
month-old Palestinian uprising against 
Israeli occupation of the territories. 

A summary of the speech was pub- 



Publisher Stalls paperback 
Version of 'Satanic Verses' 

LONDON — Viking Penguin has 
delayed plans for a paperback edition 
of **The Satanic Verses** because of the 
death threats against author Salman 
Rushdie and others associated with the 
book, a newspaper said Sunday. 

A later Statement from the publisher 
said, ''No firm (pubhcation) date has 
been established but even if it had it 
would not be the company*s policy to 
reveal such Information for obvious 



IRA bombing kills 1 , hurts 
8 during anniversary march 

LONDONDERRY, Northern Ireland 
— A bomb exploded in the center of 
Londonderry on Sunday, killing a youth 
and injuring eight other people during 
a march marking the 18th anniversary 
of Bloody Sunday, poIice said. 

The Irish Republican Army claimed 
responsibility and said in a Statement 
it regretted the youth's death, which it 
called a "freak accident." 

been intended to 



Ethnic Albanians clash 
with police over elections 

PRISTINA, Yugoslavia - Thou- 
sands of ethnic Albanians fought with 
police Sunday in Kosovo province in 
demonstrations demanding that Com- 
munist authorities lift a State of emer- 
gency and allow free elections. 

At least one person was reported 
kiUed and four injured. 

It was the fifth straight day of riots 
in Kosovo, a province of Serbia where 
tensions have long existed between the 
majority Moslem Albanians and Chris- 
tian Serbs. 

Riots occurred in at least two towns, 
including one where protesters 
attacked a police Station. Gunfire was 
reported in one instance. 

State media and police officials con- 
firmed five deaths Saturday in clashes 

^tween police and protesters. 



6C— Reno Gazette-Journal 



Monday, January 29, 1990 



Sign language lets humans talk to chimps 



Fron> page IC 

first four years in Reno, as *iike 

the daily life of human children of 

her age in the same suburban 

neighkK)rhood." 

Tliey teil how Washoe learned to 
drink from a cup, brush her teeth, 
and eat at a table with forks and 
spoons. **She also learned to set 
and clear the table and even to 
wash the dishes, in a childish 
way." 

The Gardners never speak of 
their research animals as '*pets" 
or "subjects.'' They are a **foster 
family." When Washoe came to 
live with them in 1966, she was 
about 10 months old. From the 
beginning, the young chimp was 
treated like a human child. 

Washoe had her own trailer 

She was never kept in a cage. 
Instead, she had her own suite — a 
used house trailer parked in the 
garden behind the family house. 
Furnished as a traveling home for 
previous owners, the trailer was 
still home-like. Washoe had her 
own bunk-bed (with sheets and 
blankets) and her own kitchen and 
teilet. Like a human child she had 
to be trained. A local pediatrician 
made house calls when she had 
fevers or rashes. 

**She had the usual children's 
toys,'* the Gardners wrote in their 
first chapter. "(She) was particu- 
larly fond of doUs, kissing them, 
feeding them and even bathing 
them. She was attracted to picture 
books and magazines almost from 
the first day and she would look 
through them by herseif or with a 
friend who would name and 
^explain the pictures and teil 
stories about them . . . She was 
^fascinated by household tools, 
eventually acquiring a creditable 
level of skill with Hammers and 
screwdrivers." 

Earlier researchers had tried to 
teach chimpanzees to speak aloud, 
but even the most successful 
attempt produced a chimp vocab- 
ulary of just four words: MAMA, 
PAPA, CUP and UP. Later scien- 
tists looked for a better way to 
communicate with these obviously 
intelligent animals — a human 
language that didn't require 
human speech. 

That's where Project Washoe 
began. The Gardners used ges- 
tures — not vocal language — to 
make themselves understood. 

ASL has European roots 

They chose an established sign 
language, one that had existed in 
the United States a Century before 
Project Washoe. American Sign 
Language has roots in European 
sign languages traced back hun- 
dreds of years. The Gardners 
learned the signs and taught many 
of them to Washoe. For the first 
few years, they used no other lan- 
guage in her presence. They didn't 
even speak to each other except 
through signs. 

Day by day, the young chimp 
learned to associate specific band 
signs with objects and activities. 
By the time she had learned about 
eight signs, the Gardners 
reported, she began to combine 
them into phrases. She called her 
doli **BABY MINE," the refriger- 
ator was **OPEN EAT DRINK'' 
and the sound of a barking dog 
was **LISTEN DOG." Two of her 
favorite phrases were **YOU ME 
HIDE" and **YOU ME GO OUT 
HURRY.'' In 51 months, she 
learned at least 132 signs. 

While Washoe was learning, the 
Gardners insisted that everyone 
who met her must use ASL and 
keep quiet. Visitors from the deaf 
Community who were fluent in 
ASL were always welcome. 

**The rule of sign-language-only 




BOTTLED: With thumb in mouth, Pili signs "drink," his first use of 
American Sign Language, at the age of 4 nnonths. 





B. Gardner 



R.A. Gardner 



required some of the isolation of a 
field expedition," they wrote. **0n 
drives through town, we wove 
through traffic like undercover 
agents. We could stop at a Dairy 
Queen or McDonald's fast food 
restaurant, but only if they had a 
secluded parking lot in the back. 
Then one of Washoe's companions 
could buy the treats while another 
waited in the car. If Washoe was 
spotted, the car drove off to return 
later for the waiting passenger 
and the treats, when the coast was 
clear.*' 

Washoe lives in Oklahonfia 

At the end of four years in Reno, 
when she was about 5, Washoe 
moved to the Institute for Primate 
Studies in Norman, Okla., with 
Roger Fouts, a UNR graduate 
Ph.D. who had been her teacher. 
She is still cared for by Roger and 
his wife, Deborah, at Central 
Washington University in EUens- 
burg, Wash. Roger spends several 
hours every day in two-way sign- 
ing conversations with his old 
friend. 

When Washoe was 14 years old, 
still living in Oklahoma, she 
adopted a 10-month-old chimp 
called Loulis, shortly after the 
death of her own newborn Infant. 
Roger and Deborah Fouts began 
an ambitious experiment to show 
that Washoe could teach ASL 
signs to her Infant without human 
Intervention. 

For five years, Loulis saw no 
human signing — but somehow he 
learned a vocabulary of signs, 
starting with COME/GIMME and 
practical signs like DRINK and 
HUG. The researchers concluded 
that he could only have learned 
them from Washoe. The Fouts' 
chapter of **Teaching Sign Lan- 
guage to Chimpanzees" describes 
the experiment. Later, in Wash- 
ington, they used remotely 
operated video cameras to record 
ASL sign conversations among 
chimps when no humans were 
around. 

After Washoe left Reno, the 
Gardners brought other chimps 



i She had the usual 
children's toys. (She) 
was particularly fond of 
dolls, kissing them, 
feeding them and even 
bathing them. J 

The Gardners, writing 
about Washoe the chimp 



into their foster family. By 1976 
the project had outgrown the 
house trailer in Reno and the 
Gardners moved the whole Opera- 
tion to a secluded ranch outside 
the city. Originally built as a guest 
ranch, the place was ideal for 
research. Chimpanzees lived in 
the cabins once occupied by ranch 
hands. Human family members, 
including students and research 
assistants, lived in the guest 
apartments and ranch house. 

Chimps lived on a ranch 

Chimpanzees Moja, Tatu and 
Dar climbed trees, roamed 
through pastures and played in 
the barns when they weren't going 
to school and learning new signs 
from their teachers. A fourth 
chimp, Pili, died of leukemia in 
1976, before his foster family 
moved to the ranch. The other 
three now live with Washoe in 
EUensburg, wher^^^the chimps are 
still signing an#learning from 
each other. 

The Gardners still operate the 
ranch as a research center where 
graduate students can live and 
work while Consulting a vast 
library of film, videotapes and 
computerized data compiled dur- 
ing the chimpanzee experiments. 
For Allen ana Trixie Gardner, the 
ranch is home. 

Since 1966, when Project 
Washoe began, most doubters 
have become converts — but the 
Gardners haven't forgotten the 
early skepticism. 

*Teople have the most amazing 
notions of what an animal can*t 
do,'' Said Allen Gardner. 

"Some people were upset,*' said 
Trixie. **I guess they didn't like to 
admit that animals are so much 
like US." 

**Somebody even asked for a 
con^ressional investigation,'' her 
husband added. **We were very 
flattered. Monkey trials are so 



rare. 



»» 




ANSWER: In 1970. Washoe. signs "hat" when UNR research associate Susan Nichorsign^wSsr^"''""^'^^'"" 

UNR researchers, I ^ ,^- ~Z. ; ~ T i 

mWMni IOC rc^iZ^^ Unique conditions' vs. philosophers 



report 
on language 
lessons in book 

By Barbara Land/Gazette-Journai 

Skeptics Said it couldn't be done, 
but two Reno psychologists were 
convinced — 24 years ago — that 
chimpanzees could learn to communi- 
cate with humans through sign lan- 
guage. 

^^MONKEY BUSINESS/^ said the 
press. 

'*Newspapers couldn't resist that 
headline/' Allen Gardner recalled. But 
Allen and Beatrix Gardner of the psy- 
chology department at the University of 
Nevada, Reno, silenced some skeptics 
with their first pupil, a young Africa- 
born chimp they named Washoe. The 
chimp became an international celeb- 
rity when the Gardners taught her the 
same American Sign Language (ASL) 
used by deaf humans. Eventually 
Washoe even taught other chimps to use 
ASL signs. 

Over the years, more chimpanzees 
joined the Gardners' laboratory family. 



Anti-Darwinians are scarce 
these days, but those who 
scoffed when Allen and Bea- 
trix Gardner began teaching sign 
language to a chimpanzee — those 
who objected to the whole idea of 
treating *'lower animals'' like 
humans — are remembered in the 
editors^ preface'to 'Teaching Sign 
Languge to Chimpanzees/' 

*This volume is written for those 



who are more interested in what 
chimpanzees have done and said 
under these unique conditions than in 
what philosophers and theoreticians 
might conclude on the subject.'' 

Edited by the Gardners and 
Thomas E. Van Cantfort of the Uni- 
versity of Nevada, Reno, the book 
was published by the State Univer- 
sity of New York Press and sells for 
$19.95, Paperback, at the ASUN book- 
store. 



Skepticism turned to acceptance as 
researchers at other institutions began 
to communicate with chimps. 

At the Linguistics Research Labora- 
tory of Gallaudet College for the deaf in 
Washington, D.C., founder William Sto- 
koe praised the Gardners' experiments 
as **models of scientific procedure.*' In 
1989 he wrote, **If only more investiga- 
tions of children's development were as 
carefully conducted, we would know 
more about human language and 
human Cognition." 

In a new book published by the State 
University of New York Press, the 
Gardners and nine colleagues describe 
their continuing research with chimpan- 



zees at UNR and other universities. 

* Teaching Sign Language to Chim- 
panzees" is a collection of scientific 
reports edited by the Gardners and 
their UNR associate, Thomas E. Van 
Cantfort. The intent is scholarly — and 
there are plenty of tables, Charts and 
references — but the language is direct 
and lively enough to be understood by 
interested non-scientists. 

Like fond parents relating the 
achievements of their own small chil- 
dren, the researchers teil stories about 
their adopted chimps. The Gardners 
describe Washoe's daily life, during her 

See SIGN, back page 



March 3, 1991 

Dear Cousin George, 

Although we have never met, I am beginning to feel that I know you through your 
letters, which are always welcome here in Reno. 

You have probably not discovered Electronic Mail yet. It is quite different 
from FAX. With a modem we can send anything we can write in our PC to the 
University. There, with proper codes for addresses it is transmitted to other 
universities and Colleges all over the world. And from there to individual 
PC's that belong to each institution. There the individual recipient can 
record it, copy it, repost it, or erase and forget it. It even goes to some 
commercial firms. Our nephew, Jim Patterson (Marianna 's son) is a 
mathematician working in research for the Boeing Aircraft Corporation in 
Seattle, and we can communicate regularly with him by Email. Trixie even sent 
him a copy of "Aunt Trixie' s recipe for Poached Salmon" that way. We are now 
corresponding with colleagues in Paris and Pisa that way. Somehow the National 
Science Foundation is subsidizing all of this so that the Service is free of 
Charge to the users and the educational institutions. I think that the Boeing 
Corp has to pay. 

The NSF is also encouraging us all to form networks of users with common 
interests. One of the networks that we belong to is an Anthropology network. 
During the Gulf Crisis an Israeli professor at Bar Ilan University in Jerusalem 
named Bernard Spolsky was corresponding with a relative or close friend named 
Joyce Neu at Penn State U. She reposted his letters to one of the networks 
where it was picked up and reposted to our Anthropology network. We have 
copied it and are reposting it here to you. These letters were more exciting 
when they were arriving during the crisis and only a few days late, but they 
remain interesting and make one wish to meet Bernard Spolsky. 



Wärmest Regards, 




Allen Gardner 



P.S 



Today a friend loaned us a copy of the October 1990 issue of the 
Architectural Digest which contains a long article on the Tugendhat House 
of Mies van der Rohe. We made a photo copy for you, but you might want 
to see the original color pictures for yourself in a library copy. 



r^__ ;ä^uu>^a»Annmm ttmmtaim ^'^L iwiOhmiÜ >iii Nj'if / i4»»iTraifi«f iT ' k tihäiSiiSSStLiStiil^^ätm 



•'• ir^ 



TABLE OF CONTENTS 



October 1990 



ARCHITECTURAL WC.LST 




INTERIOR DESIGN 



180 



Quattrocento Clarity 

Old World Elements Infuse a New Residence in Texas 
Interior Design by Joe Minton, asid, of Minton-Corley 
Architecture by R. Weldon Turner 
Text by Michael Ennis/Photography by John Vaughan 



188 ^l^^><^al Grace in Palm Beach 

Embellishing a Small-Scale Apartment with Period Details 

Interior Design by William Hodgins, asid 

Text by Jeffrey Simpson /Photography by Antoine Bootz 



COVER: A View of the lawn and the sea from Isabel 
Goldsmith's resort. Las Alamandas, on Mexico's Pacific coast. 
Photography by Tim Street-Porter. See page 214. 



214. Las Alamandas Rising 

Isabel Goldsmith's Resort on the Mexican Riviera 

Text by Steven M. L. Aronson/ Photography by Tim Street-Porter 

244 N'^v^ Melody in Manhattan 

A Collector's Eye for Singular American Folk Art 

Text by Steven M. L. Aronson /Photography by Billy Cunningham 



12 Letters from Readers 



236 Switzerland's La Cour de Ferme 

Restoring a 17th-Century Chalet near Gstaad 

Text by William Weaver/ Photography by Pascal Hinous 



16 Feople Are the Issue 



32 Guest Speaker: Roger G. Kennedy 

Harvey Ellis — Reconsidering an Elusive 
American Genius 

48 Brendan Gill 

The Improbable Visions of Bernard Rudofsky 

56 Art Notebook 

Contemporary British and American Ceramics 
By Judd TuUy 



264 ^^^^^ ^^ *^« Golden Gate 

Reworking Intimate Spaces for an Edectic Collection 

near San Francisco 

Interior Design by Ronald Crosetti 

Text by Joan Chatfield-Taylor/ Photography by Mary E. Nichols 



ART AND ANTIQUES 




Historie Architecture: Mies van der Rohe 

Revisiting the Landmark Tugendhat Fiouse 
By Nicholas Fox Weber 



».w-MH'lii 



3 



AKCHITECTLIKAL PICEsT 
TKAVELS^'^ 



224 Antiques: Tole Furnishings 

The Enduring Beauty of Painted Metalware 
Text by Avis Berman 

2 30 ^^^' ^'"^"c«»^ Illustrators 

Paintings That Capture the Sentiments of an Era 
Text by James R. Mellow 

SPECIAL FEAT OreT 



134 Architecture: James Stewart Polshek 

An American in Paris 
By Suzanne Stephens 



196 



146 AD at the Smithsonian 

A Spirited Lecture Series with the 
Nation 's Leading Designers 
By Jeffrey Simpson 



206 



Architecture: Robert A. M. Stern 

John and Gretchen Berggruen 's Bay Area Style House 

in San Francisco 

Text by Paul Goldberger/ Photography by Mary E. Nichols 

Architectural Digest Visits: Kenzo 

The Fashion Designer's Japanese House in Paris 

Architecture by Kenji Kawabata 

Text by Charlotte Aillaud/ Photography by Simon Brown 



296 AD-at-Largc 

Inside the Design World 



304 Reader's Directory 



Copyright « 1990 Architectural Digest Publishing Corp. All 
rights reserved in all countries. Copyright contents may not be 
reproduced in any manner without prior written permission of 
Architectural Digest. Printed in the United States of America. 



23 O ^^^'^^^^^^ Sailing Aboard the Beaupr4 

High Style and Craftsmanship Distinguish a Designer's Own Yacht 

Interior Design by Jon Bannenberg 

Text by Elizabeth Lambert /Photography by Durston Saylor 

238 G^i'd^i^s* ^ Landscape in Segovia 

Moorish Sensibility on Spain's Eresma River 

Text by Nicholas Shrady/ Photography by Jose Luis Perez 



2ZO Historie Houses: Haga Pavillon 

King Gustav III's Enchanted Realm Outside Stockholm 
Text by Philip Mansel/ Photography by Jose Luis Perez 



HISTORIC ARCHITECTURE: MIES VAN DER ROHE 



Revisiting the Landmark Tugendhat House 

By Nicholas Fox Weber 






T'. 



After designing the progressive Barcelona Pa- 
villon for the 1929 International Exposition, 
modernist architect Ludwig Mies van der 
Rohe (inset) created a house for Fritz and 
Grete Tugendhat in Brno, Czechoslovakia. 

ABOVE: The right-angled Tugendhat House, 
a wedding gift from Grete Tugendhat's fa- 
ther, overlooks the city. "We knew we were 
in the same room with an artist/' said Mrs. 
Tugendhat of their first meeting with Mies. 







h"^ 



LUDWIG MIES VAN DER ROHE perfcct- 

ed an elegant simplicity that changed 
architecture and design forever. 
He gave simultaneous voice to the 
beauty of functional form— undis- 
guised radiator pipes, frankly welded 
joints— and to the richness of un- 
adomed materials previously consid- 
ered beyond the pale. Two relatively 
small buildings of the late 1920s were 
his primary testing grounds and ex- 
emplars of these pioneering ideas. 
One was the German Pavillon for the 
1929 International Exposition in Bar- 
celona— destroyed long ago. The 
other was a house designed between 
1928 and 1930 for Fritz and Grete 
Tugendhat on the outskirts of Brno, 
Czechoslovakia. And although the 
Tugendhat House had been butch- 
ered, raided and stripf>ed— and more 
recently, compromised even in resto- 
ration— it still Stands. Now, with 

BELOW: Mies's circa 1928 sketch shows the 
basic design: To conform to the hill, the house 
has a one-story street fa9ade and a two-story 
garden fa9ade. The top level contains bed- 
rooms; the lower, living and dining areas. 

BELOW LEFT: In his innovative plan. Mies 
opened up the traditional living and dining 
rooms to form one space. Divided by an onyx 
wall, the original living area and library, left, 
had furniture and fixtures designed by Mies. 




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continued on page 78 



74 




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HISTOKIC AKCHITECTURE: MIES VAN DEK KOHE 



Revisiting the Landmark Tugendhat House 
continued from page 74 




LEFT: The chrome-plated columns and onyx wall have been 
restored to their former luster in a recent renovation. From the 
living area to the dining area, left, the columns carefully artic- 
ulate a rhythmic order within the strict interior proportions. 



BELOW LEFT: The house's most striking spatial component is 
the curved ebony wall that defines the dining area. The en- 
dosed Space afforded wide view^, while allowing the circula- 
tion of movement that made the residente so distinctive. 



BELOW: Entering the top level from the street, one descends 
to the public Spaces from a marble-floored entrance hall. A 
milk-white curved wall highlights the chrome-plated ele- 
ments and foreshadows the semicircular ebony wall below. 



The building still has powerful elements of what it once was. 




opening borders and increased re- 
gard for the arts in Czechoslovakia, it 
can be seen not as a relic in vintage 
photographs but as a living thing. 

Although the Tugendhat House is 
a legend, many people— among them 
some of the most ardent Mies enthu- 
siasts — have long been unaware that 
it survives. Yet no one has questioned 
the vitality of its legacy. This was the 
place for which Mies designed the 
best-known coffee table of our Cen- 
tury out of a simple X-shaped base 
made from four bar angles and an 
imframed Square glass top. Almost as 
familiär today is the dining room 
chair— known as the "Brno" chair— 
that Mies put into the house. Truly 



this chair exemplifies the architect's 
"less is more" philosophy; it is impos- 
sible to imagine how a seat, chairback 
and arms could be arranged more 
minimally, or more eloquently. The 
house in Brno also was the birthplace 
of the 'Tugendhat" chair. An up- 
dated lounge chair with arms, the 
"Tudendhat" chair is akin to Mies's 
renowned "Barcelona" chair while 
being a bit more welcoming. 

Not only have the furniture de- 
signs for the Tugendhat House en- 
tered the mainstream of modern life, 
but its layout and aesthetic choices 
changed twentieth-century Vision. 
Writing about it in 1947, Philip John- 
son, who was a dinner guest there in 
the early 1930s, praised "the exquisite 
perfection of details" and "a scru- 
pulousness imparalleled in our day." 
The effect on some of Johnson's own 
designs, such as the interior of the 
Four Seasons restaurant, was vast. In 
1960 Arthiu" Drexler, the influential 
director of the Architecture and De- 
sign Department at the Museum of 
Modern Art, called the house "one of 
the most uncompromising State- 
ments of the new architecture." It has 
been a standard-bearer, and a modern 
temple to the magisterial use of new 
materials, to open space and to a 
simplicity and refinement more lush 
than austere. 

Today one can visit the house in 




situ more easily than has been possi- 
ble for a long time. In so doing, one 
still sees it in light of the world for 
which it was made. The route to Brno 
is a f airy-tale landscape of crenellated 
Castles perched on jagged mountains, 
and old churches that are all curve 
and fantasy. 

When the Tugendhat House was 
built, modern streamlined forms 
were already in evidence in isolated 
pockets that could be reached in a 
day's train travel from Brno— Walter 
Gropius's Bauhaus in Etessau, Adolf 
Loos's buildings in Vienna— but in 
general the world preferred a prolif- 
eration of complexity and Ornament, 
whether Baroque or Jugendstil. The 



continued on page 82 



78 



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HISTOKIC AKCHITECTUKE: MIES VAN DER KOHE 



Tugendhats had grown up in houses 
where antimacassars were the order 
of the day, but Grete Tugendhat said 
her husband particularly had "a hor- 
ror of the doilies and knickknacks 
that overflowed every room" of bis 
childhood dwelling. They craved 
"clear and simple forms." By picking 
Mies as their architect, not only 
would they get chairs of unadorned 
leather and steel, but the Ornament in 
their house would be nil, the sight 
lines uncluttered. The Tugendhats 
endorsed Mies's pioneering notions 
of beauty, reevaluating what was ap- 
propriate as a source of household 
materials and what it took to make a 
home elegant. The young Czech cou- 
ple could live in a setting as efficient 
and unembellished as the latest man- 
ufacturing machine. At the same 
time, they created a residence for 
themselves and their children as re- 
fined, as poetic, as rieh in certain ele- 
ments, as the palaces of earlier eras. 

Their house was a wedding pres- 
ent from Grete Tugendhat's father, 
among the riebest men in Brno in the 
1920s. He had given her a sloping site 
overlooking Brno, with a command- 
ing View of cathedral steeples and 
the turrets and towers of Spielberg 



Revisiting the Landmark Tugendhat House 

continued from page 78 

Castle. She had admired the open 
Spaces— as well as the large glass 
doors that separated the living room 
from the garden— in the house of 
Eduard Fuchs in Berlin, and had 
asked the name of the architect. 
Learning it was Mies van der Rohe, 
she arranged a meeting. 

From the Start the Tugendhats 



The garden fa^ade is 

intact an exceptionally 

harmonic abstract 

composition. 



knew they "were in the same room 
with an artist," said Grete Tugendhat. 
Mies and the people in bis Berlin Of- 
fice had one radical idea after an- 
other, and the Tugendhats accepted 
them all. (Years later. Mies would re- 
call that the Tugendhats— Fritz more 
than Grete— gave bim a hard time 
and initially resisted each new con- 
cept, but these reminiscences are con- 
sidered largely inaccurate, intended 
mainly to enhance his own glory.) 
Mies's idea for the site was to have a 




A View of the Tugendhat House at dusk displays the 15-foot-wide floor-to-ceiling Win- 
dows of the 80-foot-long living space. Mies designed a System for raising and Iowering 
the Windows, which in the summer lent the main living space the feeling of a terrace. 



Single Story, the top floor, at street 
level; it contained the bedrooms and 
nursery. The court in front led to a 
wraparound balcony and terrace on 
the other side facing the view. Inside 
the entrance hall were Steps leading 
down to the lower level— a vast open 
space in which all that separated the 
living room, dining room and library 
were two freestanding walls, one 
curved and one flat. These rooms, 
mostly sheathed in glass, opened to 
the lawn and the city 

That large, continuous living/din- 
ing area, fifty by eighty feet, was 
punctuated by cross-shaped columns 
made by the joining of four L-beams 
encased in chrome. Similar to what 
Mies was using in the Barcelona Pa- 
vilion, they helped support the build- 
ing. What gave the house its structure 
could clearly be a source of beauty. 
Plainly visible horizontal slats were 
handsome evidence of one of the first 
air-conditioning Systems in Europe, 
for which the air would be blown 
from ice stored in the basement. 
Heating came through straightfor- 
ward Steel tubing. Modern technol- 
ogy was at the fore; the floor of the 
living /dining area was an expanse of 
white linoleum. 

But there was no rule that every- 
thing had to be machine-made. The 
carpets, of natural wool, were hand- 
woven. Some of the materials were 
quite fine and exotic. The flat wall 
was tawny gold-and-white onyx 
from Algeria; draperies were Swed- 
ish linen, black-and-beige raw silk, 
and white velvet. Macassar ebony 
was abundant. The cantilevered 
chairs had lean lines that reflected 
the latest engineering advances and 
eschewed all decoration, but their 
coverings were of the finest pigskin 
and cowhide. Natural abundance, 
human handwork and modern tech- 
nology: All offered possibilities. 

Mies personally designed every 
visible detail: the heating pipes, the 
drapery track holders, the door han- 
dles, the wooden-slatted venetian 
blinds, the lighting fixtures. He bullt 



continued on page 84 



82 



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SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 



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HISTOKIC AKCHITECTLIKE: MIES VAN DEK ROHE 



Tugendhats had grown up in houses 
where antimacassars were the order 
of the day, but Grete Tugendhat said 
her husband particularly had "a hor- 
ror of the doilies and knickknacks 
that overflowed every room'' of his 
childhood dvveUing. They craved 
''clear and simple forms." By picking 
Mies as their architect, not only 
would they get chairs of unadorned 
leather and steel, but the ornament in 
their house would be nil, the sight 
lines uncluttered. The Tugendhats 
endorsed Mies's pioneering notions 
of beauty, reevaluating what was ap- 
propriate as a source of household 
materials and what it took to make a 
home elegant. The young Czech cou- 
ple could live in a setting as efficient 
and unembellished as the latest man- 
ufacturing machine. At the same 
time, they created a residence for 
themselves and their children as re- 
fined, as poetic, as rieh in certain ele- 
ments, as the palaces of earlier eras. 

Their house was a wedding pres- 
ent from Grete Tugendhat's father, 
among the riebest men in Brno in the 
1920s. He had given her a sloping site 
overlooking Brno, with a command- 
ing View of cathedral steeples and 
the turrets and towers of Spielberg 



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Revisiting the Landmark Tugendhat House 

cofitinucd from pagc 78 

Castle. She had admired the open 
Spaces— as well as the large glass 
doors that separated the living room 
from the garden— in the house of 
Eduard Fuchs in Berlin, and had 
asked the name of the architect. 
Learning it was Mies van der Rohe, 
she arranged a meeting. 

From the Start the Tugendhats 



The garden fa^ade is 

intact, an exceptionally 

Harmonie abstract 

composition. 



knew they "were in the same room 
with an artist," said Grete Tugendhat. 
Mies and the people in his Berlin Of- 
fice had one radical idea after an- 
other, and the Tugendhats accepted 
them all. (Years later, Mies would re- 
call that the Tugendhats— Fritz more 
than Grete— gave him a hard time 
and initially resisted each new con- 
cept, but these reminiscences are con- 
sidered largely inaccurate, intended 
mainly to enhance his own glory.) 
Mies's idea for the site was to have a 







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A View of the Tugendhat House at dusk displays the 15-foot-wide floor-to-ceiling Win- 
dows of the 80-foot-long Hving space. Mies designed a System for raising and lowering 
the Windows, which in the summer ient the main living space the feeling of a terrace. 



Single Story, the top floor, at street 
level; it contained the bedrooms and 
nursery. The court in front led to a 
wraparound balcony and terrace on 
the other side facing the view. Inside 
the entrance hall were steps leading 
down to the lower level— a vast open 
space in which all that separated the 
living room, dining room and library 
were two freestanding walls, one 
curved and one flat. These rooms, 
mostly sheathed in glass, opened to 
the lawn and the city. 

That large, continuous living/din- 
ing area, fifty by eighty feet, was 
punctuated by cross-shaped columns 
made by the joining of four L-beams 
encased in chrome. Similar to what 
Mies was using in the Barcelona Pa- 
vilion, they helped support the build- 
ing. What gave the house its structure 
could clearly be a source of beauty. 
Plainly visible horizontal slats were 
handsome evidence of one of the first 
air-conditioning Systems in Europe, 
for which the air would be blown 
from ice stored in the basement. 
Fieating came through straightfor- 
ward Steel tubing. Modern technol- 
ogy was at the fore; the floor of the 
living/dining area was an expanse of 
white linoleum. 

But there was no rule that every- 
thing had to be machine-made. The 
carpets, of natural wool, were hand- 
woven. Some of the materials were 
quite fine and exotic. The flat wall 
was tawny gold-and-white onyx 
from Algeria; draperies were Swed- 
ish linen, black-and-beige raw silk, 
and white velvet. Macassar ebony 
was abundant. The cantilevered 
chairs had lean lines that reflected 
the latest engineering advances and 
eschewed all decoration, but their 
coverings were of the finest pigskin 
and cowhide. Natural abundance, 
human handwork and mcxiern tech- 
nology: All offered possibilities. 

Mies personally designed every 
visible detail: the heating pipes, the 
drapery track holders, the door han- 
dles, the wooden-slatted venetian 
blinds, the lighting fixtures. He bullt 



coutiuueä on pa^^e 84 



82 



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HISTORIC ARCHITECTURE: MIES VAN DEK ROHE 



the large glass walls— through which 
living and dining areas overlooked 
the city—so they could be electrically 
Iowered by increments, becoming 
partially open or disappearing alto- 
gether. He arranged the fumiture 
meticulously. There was a black 
pearwood dining table supported by 
a Single X-sectioned column. Without 
its leaf it allowed intimate dining for 
the Tugendhats and their three chil- 
dren; with the leaf in, there was room 
for up to twenty-four people to be 
seated in those first "Brno" chairs. 

Brno had an ancient past, but in 
1930 it was also a thriving modern 
City. The head of the Czechoslovakian 
republic then was Tomas Masaryk, 
who in 1918 had been elected its fii^t 
President. He had attended grammar 
school in Brno, where he earned 
money by tutoring the family of a po- 
lice Chief. Early on, Masaryk had ad- 
vocated the eight-hour workday and 
education for women. Having led 
Czechoslovakia to liberation from the 
Hapsburg monarchy, he condemned 
oppression in any form, opposed out- 
moded relics of the past and was 
sympathetic to all new ways of think- 
ing, including the most recent devel- 
opments in art and architecture. The 
Tugendhat House was built in a hos- 
pitable environment. 

But the World soon changed. Not 
everyone endorsed this sort of thing; 
in 1931 the German magazine Die 
Form declared the house unlivable, 
an ostentatious showpiece more than 
a home. The Tugendhats defended 
their choices in a subsequent issue of 
the magazine, saying that the Spaces 
gave them a new freedom, and that 
even if it was impossible to rearrange 
the fumiture or hang pictures in the 
main living area, the wood graining 
and marble patterns offered great aes- 
thetic richness and diversity. It would 
eventually take more than words to 
defend their way of life, however. 
The Tugendhats, who were Jewish, 
left Czechoslovakia in 1938, the year 
before the Third Reich entered. Soon 
thereafter. Albert Messerschmitt, the 



Revisiting the Landmark Tugendhat House 
continued from page 82 

aircraft manufacturer, moved into 
the house. In 1944, as the Wehrmacht 
was falling apart on the eastern front, 
the Red Army took over. Mies van 
der Rohe's biographer Franz Schulze 
writes, "The Russians rode their 
horses up and down the travertine 
garden staircase and roasted oxen on 
a spit in front of the onyx wall." The 
curved ebony dining room wall was 
destroyed. And in postwar Czecho- 
slovakia, the house feil into disrepair. 
Today, Brno is somewhat pale after 
decades of bureaucratic Communist 
rule. Grim apartment blocks prolifer- 
ate alongside remnants of Baroque 
glory. Although a new spirit is in the 
air, the city looks down-at-the-heel. 

Between 1982 and 1985, local au- 
thorities restored the house at a cost 
of six million crowns for the building 
and one million for the garden. It is 
now used as a guesthouse for official 
visitors to Brno, and parts of it are 
open to the public for guided tours on 
Saturday and Sunday. The building 



The Tugendhats 

endorsed Mieses 

pioneering notions of 

beauty— reevaluating 

household materials. 



still has powerful elements of what it 
once was, even if the differences from 
photographs of the house in its origi- 
nal State are shocking. 

Not a stick of the original f urniture 
remains. Recent Czechoslovakian art 
in low-priced frames hangs here and 
there, and televisions are every- 
where. An antenna on the roof of 
the house does no kindness to Mies's 
pure and perfect form. The only way 
to enter the garden is to jump the 
padlocked fence. A notice is taped to 
the curved entrance wall, now made 
of opaque plastic panels rather than 
the original expanse of milk glass. 



A few leaks are visible in the ceiling. 
It has not been possible, or perhaps 
desirable, to recreate the atmosphere 
of a private residence where seven- 
teen servants once worked. Indeed, 
the idea of an onyx panel worth three 
million crowns is troublesome in a 
country where people may have the 
freedom to cross the border to Austria 
but can scarcely afford a cup of Vien- 
nese coffee. But even if it has not en- 
tirely honored the aesthetic of the 
Tugendhat House, the city of Brno 
has kept it alive. The onyx wall, and 
many other elements of the original 
house, make thrilling viewing. And 
as barriers with the West diminish, 
and art begins to enjoy its rightful 
place in the hierarchy of human en- 
deavors, things may get better yet. 

People in Brno are proud of the 
Tugendhat House. They lack the 
money to restore the monument en- 
tirely, but they have made an admira- 
ble effort. Unable to reconstruct the 
floor-to-ceiling glass walls to their 
original appearance, they have man- 
aged to redo them with a seam, and 
they have had the curved dining 
room wall rebuilt. The lawn needs 
seeding, and one longs for the garden 
on which Mies carefully consulted, 
but at least the garden fa^ade is in- 
tact, an exceptionally harmonic ab- 
stract composition. The intersection 
of machined planes at right angles— 
whether in outside details or in the 
travertine marble slabs over the ra- 
diators— remains a powerful form 
of modern beauty. The trees have - 
grown higher than Mies might have 
wished, but visitors can still walk 
on a sweep of balcony and gaze at 
the Castles and church towers. And 
they can sit there on an extraordi- 
nary semicircular bench that typifies 
Mies's eye and his imagination with 
materials. The bench, which echoes 
the shape of the dining room wall, is 
made of wood on cinder blocks with 
backing of stovepipe. The materials 
may seem rough, but the form is 
inexorably gentle. At his best. Mies 
van der Rohe could be exceedingly 



continued on page 86 



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HISTOKIC AKCHITECTUKE 



Mies van der Rohe 
continucd from page 84 



generous in his understanding of 
the need for grace and pleasantness 
in everyday life. 

Moreover, the chrome-plated X- 
columns look great today: sculptural 
and functional at the same time, no- 
ble yet lighthearted. And given that 
the Barcelona Pavilion no longer 
Stands, they provide an opportunity 
to relish one of its key features. Other 
original details— the wooden blinds, 
the frankly functional heating and 
air-conditioning elements— are also 
in evidence. And the onyx wall re- 
flects and absorbs the setting sun 
with the bravura it had sixty years 
ago. The travertine marble is still in 
the entrance hall. Few of Mies's light- 
ing fixtures are in place, but one of 
his designs for a ceiling lamp has 
been reproduced in a number of 
rooms. Throughout the house, the eb- 
ony is remarkable. The bedroom 
doors, each almost eleven and a half 
feet high, dazzle with both their 
warmth and their scale. 

With imagination, one can picture 
what a unique and salubrious house 
it once was. There is still an enclosed 
Winter garden. The library needs ad- 
ditional restoration and the correct 
furnishings, but at least its dramatic 
shelving is unchanged, and one can 
glimpse an adjoining space that gives 
great insight into the Tugendhats' 
way of life: a small cubicle in which 
Fritz Tugendhat kept his business pa- 
pers. He feit that such papers were 
unattractive in a home and should be 
out of View. A library was for loftier 
purposes, and children should not 
concern themselves with money mat- 
ters. That degree of cultivation, and 
deference to a seamless style of every- 
day living, reflects the attitude that 
made Mies van der Rohe's taste so 
ideal for his patrons. Refinement, 
dignity— and the mix of careful Un- 
derstatement with consummate lux- 
ury— reached their apogee in the 
Tugendhat dwelling, where a young 
and forward-thinking couple gave an 
architect of such exceptional Vision 
and courage the opportimity to have 
his füll voice. D 



SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 



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HISTOKIC ARCHITECTUKE 



I Mies van der Rohe 

I contniucd froni pa^\^c S4 

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j generous in his understanding of 
I the need for grace and pleasantness 

in evervdav life. 
j Moreover, the chromc-plated X- 
columns look great tcxiay: sculptural 
and functional at the same time, no- 
ble yet lighthearted. And given that 
the F^arcelona Pavilion no longer 
Stands, they provide an opportunity 
to relish one of its key features. Other 
original details— the wooden blinds, 
the frankly functional heating and 
air-conditioning elements— are also 
in evidence. And the onyx wall re- 
^ flects and absorbs the setting sun 
with the bravura it had sixty years 
ago. The travertine marble is still in 
the entrance hall. Few of Mies 's light- 
ing fixtures are in place, but one of 
j his designs for a ceiling lamp has 
been reproduced in a number of 
rcxinis. Throughout the house, the eb- 
ony is remarkable. The bedroom 
doors, each almost eleven and a half 
feet high, dazzle with both their 
warmth and their scale. 

With imagination, one can picture 
what a unique and salubrious house 
it once was. There is still an enclosed 
I Winter garden. The library needs ad- 
! ditional restoration and the correct 
furnishings, but at least its dramatic 
shelving is unchanged, and one can 
glimpse an adjoining space that gives 
great insight into the Tugendhats' 
way of life: a small cubicle in which 
Fritz Tugendhat kept his business pa- 
pers. He feit that such papers were 
unattractive in a home and should be 
out of View. A library was for loftier 
purposes, and children should not 
concern themselves with monev mat- 
ters. That degree of cultivation, and 
deference to a seamless style of every- 
day living, reflects the attitude that 
made Mies van der Rohe's taste so 
ideal for his patrons. Refinement, 
dignity— and the mix of careful Un- 
derstatement with consummate lux- 
ury— reached their apogee in the 
Tugendhat dwelling, where a young 
and forward-thinking couple gave an 
architect of such exceptional vision 
and Courage the oppcirtunity to have 
his füll voice. D 



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PEATH MOTICES 

ERNA TUGENDHAT 




Erna Tugendhat, 92, died on July 5, 
1994 at Manor Care Nursing Center. A 
native of Austria, she was tx)rn on Janu- 
ary 9, 1902 and had t>een a Reno resi- 
dent since 1987. Coming here from Bos- 
ton. Mrs. Tugendhat attended the 
Hochschule für Welthandel in Vienna 
and was an assistant cataloguer at Har- 
vard University Medical School Library 
until her retirement in 1972. Her hus- 
band, William G. Tugendhat and her 
daughter, Mariana Patterson preceded 
her in death. Surviving are daughter, 
Beatrix Qardner of Reno, grandson 
James Patterson of Seattle, gran- 
daughter Suzanne Patterson of Oregon 
House, California, two greatgrandsons, 
a nephew. Peter Tugendhat of Sao Pau- 
lo, Brazil, and numerous nieces, great- 
nephews and greatnieces in Sao Paulo, 
London, and Paris. Cremation was at 
the Walton Funeral Hofne, Reno. and 
inurnment will be in Boston. 

722 



Reno Gazette-Journal 



Friday. July 22, 1994- 



SECOND INTENTIONAL EXPOSURE 



DEATH NÖTIGES 



ERNA TUGENDHAT 




Erna Tugendhat, 92, died on July 5 
1994 at Manor Care Nursing Center. A 
native of Austria, she was born on Janu- 
ary 9, 1902 and had been a Reno resi- 
dent since 1987 coming here from Bos- 
ton Mrs Tugendhat attended the 
Hochschule für Welthandel in Vienna 
and was an assistant cataloguer at Har- 
vard University Medical School Library 
until her retirement in 1972 Her hus- 
band, William G. Tugendhat and her 
daughter. Mariana Patterson preceded 
her in death Surviving are daughter. 
Beatrix Gardner of Reno, grandson 
James Patterson of Seattle gran- 
daughter Suzanne Patterson of Oregon 
House. California, two qreatgrandsons, 
a nephew, Peter Tugendhat of Sao Pau- 
lo, Brazil, and numerous nieces, great- 
nephews and greatnieces in Sao Paulo, 
London, and Paris Cremation yvas at 
the Walton Funeral Home. Reno. and 
inurnment will be in Boston. 

7 22 



Reno Gazette-Journal 



Friday. July 22, 1994- 



P.S. 

sogar anz unehmen das s dieser ihn zur gleichen Zeit le^l adoptiert hat. 

— rrr.trs.=sr! ÄpiSS? i^rrÄ.1^- 

Lizenzerlaubnis eingeholt haben, «eiche seine Personaldaten au6«isen nuesste. 

^ Beca^ 1886 Metete Josef SO^/B^ller «^J^-^^^f ^ -^JS^l^^^Sl^^ S^ felTSLl ™" 
JOSEF SCHRAMK in den Adressbuechem von Cieszyn in den Jähren 1874, 1877, lööö aurs 

JOACHIM FEUDHAOnÄffi ? 



P.S. 

,^,lish«l in 1867, w eranjfa^er ^ o^ J^^,^ J^^S^S^ ^^S^ It is ai;» sun*s«l that 
10.2.1887 his application to bear the name of his tatner, ADranam Dxmii*^, 
atthesame time he was also le^lly adopted by his father. 

nroprietor of a business and enplpyer of staff , also a yearly tax payer, ne wouia nav -i 

licence, vÄiich should have oontained all of his personal data. 

^ ^.c^t^r 1886 Josef SOBAMQC/Biheller -ted - ap,--t in Ci^ in view of ^i^-^^J^^^^^ ^ 
rme Josef SCHRAMK appear in the adress-books of Ciescyn for the years 1874, 1877, 18«., or 
JOACHIM FEIDHÄENDLER ? 



h < 



/ • 



P.S. ^ 

Dorch das notorische -Tandlianta^setz" der bfcnarchie, «elches die «^^^^^ ^j^J^J^^^fl^^'SS 
eiiKrenzte. erst 1867 abgeschafft, durfte mein Grossvater sich nur nach dan Namen seiner I*rtter netmerm -SCBRAMEK, 
jS^ io2l^«urdf ihn bewilligt den Namen seines leiblichen Vaters, Abraham BIHEim, zu fuehren, es ist 
sogar anzunehnen dass dieser ihn zur gleichen Zeit le^al adoptiert hat. 

tfen kann venniten dass diese Na««isaenderung irgendwo in den Archiven der Stadt Cieszyn «»^^«f ^^^^/^« 
MBber eines Geschaeftes mit Angestellten , auch als jaehrlicher Steuerzahler, musste er doch bestimnt eine 
Lizenzerlaubnis eingeholt haben, welche seine Personaldaten aufweisen nuesste. 

Tin Decariber 1886 mietete Josef SCHRAMEK/Biheller eine Wohnung in Cieszyn anlaesslich seiner kennenden Heirat; ob nun 
^1SS^^in1S I^ssbuechem von Cieszyn in den Jahren 187A, 1877, 1886 aufscheint, oder auch sein Onkel 

JOACHIM FEIDHAENDLER ? 



P.S. 

. Because of the notorious -Tamiliantengesetz", used in the monarchy to ««verely ""it «je ^J^/J^;^^^^*"' 
abolished in 1867, imr grandfather was only allowed to use the maiden^iame of his mother- SCSRAMEK; however on 
^!^ Ss^uSt Wto bear the name of his father, Abraham BIHEim, was grantedj it is also surmised that 

at the same time he was also legally adopted by his father. 

/Vit seans likely that this change of name can be f ound recorded in the archives of the ci^of ^ie^; sinoe as tte 
proprietor of a business and anplqyer of staf f , also a yearly tax payer , he would have been required to apply for a 
licence, which should have oontained all of his personal data. 

.X m Decariber 1886 Josef SCHRAMEK/Biheller rented an apartment in Cieszyn in view of his forthconing m^age; does tl 
^ SJr^SCHRAMEK appear in the adress-books of Ciescyn f or the years 1874, 1877, 1886, or that of bis uncle, 
JOACHIM FEUfflAENDLER ? 



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IRGUN JOZEJ BIELSKO-BIALA 



n*7KQ-ipD*TO 'N:ti' lunx 



OFFICE: 



52005 RAMAT GAN 
P.O.B. 10633 TEL. 724010 

Ms Beatrix GARDNER 
3150 Holcomb Lane 
R B N NY 89511 
TJ. 3. A> 



06.02.1992. 



10633 TnirnOl 52005 rTiwn 
724010 .*}D 



IB7(^'1 



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^^J'^MMjJ 






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. t 



Sehr geehrte Frau Beatrix ! 

Ich bitte um Entschuldigung dafür, das ich Jhr Schreiben vom 
29:?2.1991 e^t heute beantworte. Der Grund ist, das js mir nicht 
f?5ie; gelungen ist irgendwelche Informationen^ 'i^^aere'i^e 5och- 
ferler^ ^r^dL^VereSflätf Sc^^ib:?^ dVrbe^'nichts über 
fie ra^ifi;'?'h^r'S:tIer -ste und mir nicht ei^^^^^^ 

ihrer Cousine in Brasilien angeben ^?11*!' ^f ^J^J^^Seute) ent- 

nik der Juden -n BielB.o-Biala (a^ 

nehmen konnte sind die iaKtent aae am €^j^\y^^\^^^ v k. v 

KÄHie Statuten der f Ji-jf.^/^^^^^^^trd'lb WO in 
Landesregierung vorlegte und bestktgt bekam. Er wird ao^yj^ 

den Kultusrat der Gemeinde gevahlt. ^v 4. 4^ ^^^ v«■^«Brat 

\ Jahre 1890 wird sein Sohn Samuel Tugendhat in den Kutusra^ 

geShlt.Seine Söhne Willy ^^ »0$«^%^^^^!^ Ca?et?ers plaä ais 
Roberts Tochter Lil> heiratete den Sohn des Cafetiers rianK a 
Bielitz und lebt mit ihm heute in Brazil. Ihre Adresse lauxeij; 



FLANK 



SAO PAULO PCB 19120 Brazil 



Das ist alles, was ich über Ihre Familie erfahren konnte. Ich den- 
ke das Sie Frau Lilly Flank direkt anschreiben eolj^en. Beide 
mußten zu^ ka?Llischen Glauben übertreten, «m nach dem ^ieg - 
SSerschon vorher - die Einreiseerlaubnis nach Brasilien zu er- 
langen.Sie haben 2 Söhne.Ihrem ^ann geht es sehr gut, ^r ist de^ 
leitende Chef einer grossen amer. Firma in Sao Paulo una ve e 
oft seinen Urlaub in der Schweiz. 

Tov, hnf-fi. Ihnen mit diesen sehr schmalen Informationen doch 
irgendwer gidi^rzS'Lben und verbleibe mit den besten Grüssen 

an Ihre w. Frau Mutter und Sie 

Ihr 



Ing 




cjj^rp 



CORTON A (Italy) — June 21 - July 3, 1992 

NATO/Advanced Study Institute 
Organizing Committee: 



R.A. GARDNER, Director 

Center for Advanced Study/296 

UniversityofNevada 

Reno. Nevada 89557 (USA) 



FAX 702-784- 1300 
Biriail drc@equinox.unr.ed 



Vr 



Ne 




A.B.CHIARELLI 

Istilulodi Anlropologia 

Universiladi Firenze 

ViadelProconsoto, 12 

50122 Firenze(ITALY) 

FAX 39-55-2398065 



August 



1 A BJjGAKDNER 
■•• re*cr fW RdVafltcd Sludy/296 
UniversityofNevada 
Reno, Nevada 89557 (USA) 



F.X. PLOOIJ 

Pacdagological Instilule 

Universilyof Amsterdam 

Ijsbaanpad9 

l076CVAmstcrdam (NETHERLANDS) 



have 




home for a month now, but take every opportunity to 
each other of things that happened during the trip to Europe 
this Summer. DisasterB that were narrowly overcome make the best 
travellers' tales, but both the Conference and the trip went so 
smoothly and so well that we don't have these to off er to you or our 
Reno friends. But we do bring out a 'show and teil' package that 
ranges from 33x6 British Maze Guide (the Hampton Court maze is a 
classic in experimental psychology, for studying learning in rats, and 



w« ran it ourselves on this visit) to our notes on the incredible 
7-course and 3-wine luncheon served by Mme Montagner when we visited 
her and Prof. Montagner in Montpellier. And we have hung several 
posters of Cortona in the house, to remember our walks about that 
gorgeous Etruscan hilltop town, and how those walks seemed to be 
through the background of a Renaissance painting rather than through a 
real place in July of the present year. 

Thank you for the latest batch of Tugendhat documents - what 
wonderful finds: a Tugendhat married to a Tugendhat, and the 
connections of the name to Bielsko, Biala and Brno! I will circulate 
these to Amy and Sir C of course. Is it a stroke of good fortune that 
you found these entries, or do you think that Vienna was flooded with 
Tugendhats escaping from Bielsko-Biala? We did not see Christopher 
(now a banker) this trip, as he and Julia were out of the country. 
But we did see his brother Michael the qz, Michael and his delighful 
French wife, Blandine, are raising a brood of four sons, and it was a 
treat to see 3 of these young Tugendhats and how well they were 
growing up. In particular, the older boys, in their mid to late 
teens, interacted so good-naturedly and kindly with thexr little 

6-year old brother. . 

Back in Reno, we found a new PC to be mastered (as you obviously 
have also) a pile of mail to be answered, far worse drought condxtxons 
than before we left, more cutbacks from State^ for the üniversity, and 
a series of minor domestic disasters because drains and faucets and 
friges had been unused for 6 weeks. Of more serious concern, mother 
came down with shingles, and though she does not complain at all, she 
hardly eats anything at meals. Sadly, she seems even more quiet and 
detached than before, speaking very seldom and very little. The aides 
at the Residence like her enormously, which helps. 

Of course we share your concerns with treating creatures so 
similar to humans, simply as furry Containers of organs and fluids for 
US to use. Lately, we joined a frantic group that is trying to xmpede 
a scientist/entrepreneur from starting a commercial biomedical 
facility in Reno-Sparks, where he will be using monkeys and chimps for 
testing the safety of AIDS and cancer drugs. He is a shady character 
who lost 400 monkeys at his previous üniversity post in New Mexxco, 
and was eventually fired from there for financial mi smanagement . Yet 
he has the enthusiastic backing of our üniversity Medical School in 
this venture - what a coale down for «^e Uniyersi^ that was the ^M5i5&^ 
of the Washoe project! {^^ \^^ ^^ £rM , fl/f^ 4 V"^ y U)^l 



c£jS 



K^ THEETHOLOGICALROOTSOFi 

CORTON A (Italy) — June 21 - July 3, 1992 



r 9, 

R. A. GARDNER, Director 

Center for Advanced Study/296 

University of Nevada 

Reno, Nevada 89557 ( US A ) 

FAX 702-784- 1300 
^0^ — fin^ail erc@equin<Jx\inr.edu 



1992 



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A.B.CHIARELLI 

Istitutodi Anlropologia 

Universitadi Firenze 

Viadel Proconsolo, 12 

50 122 Firenze (ITALY) 



FAX 39-55-2398065 



NATO/Advanced Study Institute 
Organizing Committee: 

BX GARDNER 

Center for Advanced Study/296 

University of Nevada 

Reno, Nevada 89557(USA) 



F.X.PLOOIJ 

Paedagological Institute 

University of Amsterdam 

Ijsbaanpad9 

1076CV Amsterdam (NETHERLANDS) 



interlude between the end of classes and the 
Start of exams that allows me to think about people that are dear to 
usr and to send best wishes for the holidays and the New Year. 

Erna seems very contented these days^ and looks well. The aides 
who like her so inuch make certain that she is spiff ily dressed - a 
jaunty scarf ^ a sweater with a vest^ or some other layered sweater 
effect* A new Swiss aide speaks German to her^ and has inspired me to 
try to read to Mother frora Yehudi Menuhin's autobiography. Erna helps 
me over the many rough spots which is great. (One of our Swedish 
colleagues complained that attending a Conference in another language 
such as English is like losing 15 - 20 points in IQ, and I appreciate 
his apt and witty point even more now. ) 

Jim and Suzanne were here to spend Thanksgiving with their 
grandmother. Erna adores Jim and finds Suzanne provoking and somewhat 
inept, but that 's allright too. Anyway^ Jim has such a nice way of 
talking to his grandmother, or just being close to her when she is 
silent. He asked her, once, whether she and Willy had ever quarrelled 
(good question, is it not?) and she told him that, in '43 or '44 Willy 
Said he wanted to go to Europe and f ight in the war and THAT was when 
she had her one dreadful quarrel with him. Jim will be back in January 
to celebrate the 91st birthday, as will Sylvia Kolban Porjes, a second 
Cousin who lives in Los Angeles. Do the Kolbans (her mother was 
Stella and her father, Arthur, and they themselves were cousins) turn 
up in your searches for progenitors and descendants? 

Allen and I have been doing nothing but schoolwork all term; very 
little professional writing, which is disappointing. Students take up 
a lot of the time, more pleasantly but not really as profitably as 
writing would, or as finishing off some of the extensive chimp film 
material. And if we don't do it, there is no one eise who can or 
will. I have talked about retiring from the increasingly irritating^ 
University, so we can devote ourselves to these tasks, but Allen won't 

hear of it. 

I was touched by the invitation to partake with you in searches 
for mentions of Tugendhats but must remain dilletantish in this task. 
But I would indeed appreciate having your English translation of the 
Abraham Perl material, especially so if you would let me pay for the 
costs of what must be extensive Xeroxing. 

I have just reread my letter and found a faint and despicable 
whining sound in it. Please be assured that Allen and I are very fond 
of our friends here in Reno and also of our ranch, and we really have 
managed to have fun also this term. One stellar occasion was the 
Visit of a girlhood friend from Brazil who has become a Jungian 
analyst. Vera Helena and I had not seen each other for 46 years. 
was a tiny little girl who resembled Shirley Temple then; now she is a 
magnif icent tall woman who looks like a blonde Jackie Kennedy. How we 
found each other in spite of two false Vera Helenas (who are ^Iß^^ 
psychologists) is an entrancing story I will save^for another lettdr - 
or a Christmas phone call, when Mother is here. (^\i[_ ( (h/ß^ / A(^\£. 



SIR CHRISTOPHER TUGENDHAT 



35 WESTBOURNE PARK ROAD 

LONDON W2 5QD 

071-727 3315 



19 April 1991 



Professor Beatrix T Gardner, 
c/o Mrs Wilbur Lewis 
5 Culford Mansions 
Culford Gardens 
LONDON SWS 2SS 



D Phil 



1 "V. 




iAMiu- 



Many thanks for your letter of 16 April which it has been both 
a pleasure and a surprise to receive. I do not know which is 
the greater, but both are very great indeed. 

We must be related and perhaps second cousins. My great 
grandfather, Joseph Tugendhat, lived in Biellitz, as Bielsko 
was known in Hapsburg days. My grandfather, Samuel, was born 
there though he spent most of his life in Vienna before 
fleeing to Britain with my grandmother, his second son. 
Albert, his daughter, Bertha, their respective spouses and 
Bertha's children shortly before the war. My father, Georg, 
was born in Vienna and came to this country in 1921. By the 
time the Nazis arrived in Austria, 
here, had married a British woman. 
British nationality. I have always 
qrandfather owned a textile mill and 



he was well established 

my mother, and acquired 

understood that my great 

that my grandfather was a 



oubstantial figure in 



che 



silk industry. 



From time to time - and usually out of the blue - we have come 
across other Tugendhats in France, Switzerland and the United 
States. There are also some in Australia and one who is quite 
famous in Berlin. However, none of those who have contacted 
me in the past appear to have quite as direct a connection 
with my immediate family as you. The others all stem from 
Brno, now in Czechoslovakia, and in Hapsburg times known as 
Brunn . 

I hope very much that we can meet on your return to London. 
My wife and I would like to invite you and your husband to 
dinner on Thursday 23 May at 8 o'clock at this address. It is 
not hard to find so long as you remember that it is at the 
Porchester Road end of Westbourne Park Road. The house is in 
a crescent and has a yellow front door. 



- 2 - 



I have asked my brother, Michael^ who is a QC/ to join us 
though his wife may not be able to come. Please telephone 
either when you receive this letter or when you get back to 
London on the 20th to say whether this is okay. If not, we 
can try to fix something eise. You can either try us at this 
number and leave a message on the machine if my wife is out, 
which is often the case, or call me, which might be best, at 
my Office, the number of which is 071 836 4746. 




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Re9SS0Nm»^d]iJ9&iAeUSA 
December 29, 1991 

Mr. Aleksander S^arjber 
Lenertowici^ 8/19 
43-300 Bielsko-Biala 
POLAND 

Dear Nr. Szrajber, 

Your nane was given to me by Edwin Bruell; he and his brothers 
Ernest and Jan Herbert are old f riends of my family. 

I would like to ask for help in a genealogical matter. My late 
father^ Willy Tugendhat was the owner of S. Tugendhat Jr.^ a textile 
mill in Bielsko-Biala^ as was his father^ Samuel> and his grandfather, 
Solomon (or Saul?) before him. Our immediate family left Bielsko in 
1939, spent the war years in Brazil, and then moved to the States. My 
father's brother, Robert Tugendhat also escaped to Brazil, and his two 
sisters, Ernestine Berman and Johanna Fischer escaped to London, the 
former after harrowing journeys through Russia. My father hardly 
talked to me about his parents or grandparents - he had lost his 
mother when very young, and his father when he was in his early teens. 
As far as I knew, however, he and his b rother and sisters were the 
only Tugendhats in Bielsko-Biala. Could you enlighten me on this 

matter? 

The reason that I am asking this is that I have recently come in 
contact with two other Tugendhat f amilies: Andreas Tugendhat, who 
lives nearby in California, and Sir Christopher and Michael Tugendhat, 
who live in London. We are all trying to establish how we are 
related. And we must be related: apart from the unusual name, all the 
families were in textiles, and all trace themselves back to Bielsko in 
the 1830' s, when it was surely a very small town indeed. Andreas' 
grandparents were the Brno Tugendhats, who owned i:he famous villa 
built by Mies Van der Rohe. His Bielsko ancestor is Hermann Tugendhat 
born in 1834, who left for Brno in 1864, married there, and became the 
father of 11 children. Sir Ghristopher's Bielsko ancestors are his 
great grandfather Joseph, and his grandfather Samuel (another 
coincidence, same name as my grandfather).- That Samuel Tugendhat left 
Bielsko for Vienna, when guite young, and üved there for most of his 
life. At the time of WW II, Samuel was brought to England by his son. 



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Can you suggest a way to find out how Hermann, Joseph and Solomon 
Tugendhat were related? We would be very grateful for your help. 

Sincerely yours. 



Beatrix Tugendhat Gardner 

P.S. Edwin suggested that 
fluent enough to do that, 
reply in that language. 



I write to you in German; while I am no^ 
I can read German, if you would like to 



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December 10^ 1990 



Dear Cousin George^ 

Just a Short note to let you know that the Ernst Roth ms. is 
safely back. We are also returning to you all the pretty 
Canadian stamps that came with the ms and other letters you 
recently sent us. Is Jeffery's niece a specialist ^ or would 
other foreign stamps interest her also? It's becorae a habit for 
Allen and me to save stamps from abroad for a series of young 
recipients who in time outgrow their interest in them^ and our 
most recent beneficiary abandoned us early this Summer. 

Of the many questions sparked by the ER ms. I can answer but 
one: my Perl grandmother ' s raaiden name was Henriette Midelburg. 
But I did have an idea here; just when you wrote we also had a 
Card from Heini Roth (who had been visiting in Bielitz and 
Vistula). He certainly could answer your questions. So^ I am 
taking the liberty of sending them on to him (in case you want to 
correspond directly, Henry Roth's address is 53 Fridman Str, 
62303 Tel Aviv). Also, I plan to share the Bielsko-Biala pages 
by Miron with our good friend Jan Herbert Bruell at the Univ. of 
Texas-Austin, as Alfred Brüll, undoubtably from his family is 
mentioned several times. But first I will struggle some more with 
the German myself (I already learned that my great-grandfather 
Salomon Tugendhat did not wish to make waves about Zionisra) . I 
am sorry that I am not a better informant for you - I really was 
very young when I left, and my parents seldom spoke of their 
f amilies - but Allen, Mother and I do enjoy reading what you send 
US and just once in a while, I do come upon a name that is 
evocative, such as the Zigeunerwald in the 1913 Baedecker 
excerpt. 

And of course the present matters that you describe make very 
good reading too. Mother responded with a scandalized 'Mein 
Gott' to the news of your pony tail hairdo, and I glared 
accusingly at my Christmas cactus that produced nothing this year 
(probably because it was treated altogether too well after its 
two good showings last year). It's just so good to know that 
somewhere, albeit far away, there is a thoroughly civilized, 
sensitive, caring person who loves my mother and is my distant 
Cousin. 



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June 3f 1991 



Dear Cousin George^ 



Telling you all about our trip to Italy is quite impossible^ 
but I will write you about some very personal highlights, that 
took place in Padua and Naples and Lucca. 

There was no sui table hotel room available in Padua ^ so we 
stayed in the guest room of a colleague^ Oswaldo da Pos. That in 
itself was a treat, and the hostly da Pos family couldn't do 
enough for us. On the last day of our stay^ Oswaldo insisted on 
driving us to Ravenna to see the raosaics and since the drive was 
considerable, another guest of the department^ a graduate Student 
who was visiting from Brazil was brought along. Now long ago I 
had a very best friend in Brazil, Vera Helena Marmo Camara de 
Silveira, and though we had not seen each other since I was 12, I 
Inad been told she had become a psychologist also. Each time I 
meet a psychologist or biologist from Brazil, I ask after Vera 
Helena (I did not know her married name), to no avail. But this 
young woman beamed at me: 'She was my professor' and proceded to 
teil me all about my friend, including the welcome news that she 
like I had specialized in animal behavior (she does bees, both 
behavior and neurophysiology) . We then went on to sing juvenile 
Brazilian songs together - jardineira porque sta tau triste - 
Ooopa, que dansa sopa - and so on, all the long way to Ravenna. 
I hardly could believe I still knew them, at least well enough to 
join in a duet, and my accent was terrible, but what a joyous 
ride that was. 

The next spine-tingling incident was simpler: Walking arm in 
arm with our friend Francesca, at dusk, along the Bay of Naples. 
We hadn't even planned to visit with her this time, and Naples is 
far away from F'lorence where we were staying, but once we heard 
her voice on the phone again, we knew we had to go down and see 
her. She is a love of a person, and Naples, rowdy, boisterous, 
and vibrant with life, is a love of a city (but watch your purse 

while there) . 

Lucca is one of those fabled old Tuscan towns, a town of many 
towers and more churches than parishioners, near Pisa and still 
surrounded by its old city walls. Our Conference there was in a 
raagnificent villa, and one of our fellow conferees came with his 
gorgeous young wife, Valeria, who had been our interpreter the 
last time we were in Italy. Allen and I had become very fond of 
Valeria who interpreted for us in several places and travelled 
with US. Indeed, when we heard she was to marry Franco (her 
Professor) the following month, we kept trying to think of some 
young man in our own family who might still win her away. 
Valeria herseif was oblivious to this, and füll of talk about the 
wedding plans, which took place as scheduled, two weeks after we 
left Italy last time. So, of course I had to ask about the 
wedding when we saw each other again. Valeria reached into her 
purse and brought out a wedding favor that she had saved for us 
for two years - a tiny golden pin and some almonds wrapped in 
tulle and in a bit of the light orange ribbons that were on her 
wedding dress - I was so touched that my hands shook as I took it 



p.2 



from her. I even managed to like Franco after that - or maybe he 
had improved a great deal ^ under Valeria's influence. 

The next day^ Franco and Valeria drove us back to Florence^ 
and Valeria helped Allen practice his acceptance speech in 
Italian^ for the award (from the International Academy Le Muse) 
that we were to receive that afternoon in Palazzo Vecchio. But 
I'll save that story for the next time I write^ for as you know^ 
the Italians surely can do an award ceremony right. 

As promised^ I enclose a copy of the letter from Christopher 
Tugendhat. And Allen wanted me to be sure to teil you that his 
house is far more modest than the üpstairs Downstairs house - 
just a very pretty^ tall white stucco house in a Mayfair 
crescent. 



All the best from us both^ and from Mother too^ 




/(K(L. 



» ■ 



December 21, 1991 






Dear Cousin George, 

Mother, who is very frail now^ stayed over night with us at 
Christmas, and one of the most enjoyable times of that visit was when 
the three of us sat together on the sraall blue sofa in our bedroom, to 
-View the absolutely charming Urban Gorilla videotape that you sent ua. 
Thank you so very much for sharing it with us. Indeed, since this 
letter comes at the end of a year, a time f or packaging up a number of 
-things including a störe of memories, thank you for all your good 
letters and for enriching our lives with your f indings on 
-historyi 

Jöxat marvels you have found in chasing the paper trail that the 

-Perls left behind: I was especially touched by the details in your - 
discoveries, an inheritance that consisted of a box and two buttons 
... the accounts with a fitting combination of expenditures, on a 
dancing master and on much repair of shoes ... the entry on the cost 
of a small purse, bought f or my mother, then a very young visiting 
relative. Of course your bigger finds are the striking ones, the 
eleven aunts and uncles of my mother's, the newspaper account of 
Abraham Perl 's brief and fatal illness, but I think that what we have 

ited most (we includes Allen, who is quite taken by my family 
) is the material you have been including, on other Jewish 
f amilies of that time and that place, which gives our particular 
family stories much more meaning^ 

Now that you have started us climbing the famiy tree, we can 
with you the genealogical work of Amy Tugendhat ^ the wife of Andy 
the Tugendhat house Tugendhat s. He met them recently, in San 
Francisco: they are thirty-ish, very good looking. Amy works for a 
dentist, but has recently gone back to College to complete a 

psychology cum social work degree. She is definitely the talker of 

the pair, and Andy, a chemical engineer (in petroleum sales now) is a 
workaholic - he told us regarding a f orthcoming holiday that he could 
think of nothing he was more likely to do than go to work anyhow (I 
guess that 's what Allen and I did on that holiday as well ...) Andy 
told US that his grandfather never really left Europe: he built a much 
reduced version of the Tugendhat house in Caracas, and also started a 
textile business there. He alienated himself from his son, Andy 's 
father, by pulling him out of College in the States to be part of the 
family business. Shortly after the end of WW II, the grandparents 
left Venezuela for Europe, and settled in Switzerland. Andy, his 
borther, and his sister were also sent to College in the States and 
have all settled here. 

Amy has been delving into matters genealogical since she was 14, 
and having completed work on her own family is now at work on the 
Tugendhats. I thought her most striking finding was that the Brno 
Tugendhats (like the London Tugendhats) also started off in 
Bielsko/Bielitz in the 1830 's. As the amiable Sir Christopher 
surmised, our great grandfathers (great great- in the case of Andy) 
were probably siblings who quarrelled over money, and it was my 
grandfather who became the little piggy that stayed home. That 's 
right, we saw the London Tugendhats when we were there in December, 
and Simon and Carole, Allen' s pink-to-red cousins, took us all to 



of 



dinner at their club, the Reform Club. The name obviously refers to 
politics of bygone days, and as it turned out Christopher 's father had 
been a menber for 40 years... 

~ "My Bister 's children, Jim and Suzanne were in Reno for 
Thanksgiving, and brought a j\jmbled collection of family photos to 
share with their grandmother. That started us off on all kinds of 
stories of the not-so-long ago, which my mother seemed to enjoy very 
'""*='^' «^i» *l8o brought along a diary that my sister kept, as she was 
"travellmg f rom the old world to the new in December 1939 - f irst f rom 
Oslo to New York, and then from New York to Sao Paulo. It wavers 
^ildly between describing schoolgirl crushes on the young ensigns on 
board and the wistful wonderings of a 15 year old - will I ever see my 
governess again? will I be able to make friends in Brazil? will I 
learn the new language? why is Mutti so sharp with me these days? why 
xs Vattx so uninterested? Her account of her feelings when the family 
was baptized Protestant in New York is absolutely devastating (while 
all that I can remember is that someone bought me a large new doli on 
that occasion!) 

' - - This letter is getting quite long (maybe I have caught something 
eise from my cousin George) so I will jump to matters of the present. 
The robotics Conference in Paris was stimulating and challenging 
though I understood only a portion of it. Allen' s talk (on our new 
learning model for robots) was very well received^ and was quoted in 
other lectures in a most rewarding fashion: as Allen Gardner said, 
any theory that has been believed for such a long time by so many 
people is surely wrong. And Paris is just lovely in the winter - we 
were starved for museums and baroque concerts and f ound them both very • 
accessible. And in Paris too we have a cousin (we are well cousined™ 
are we not?) to Visit with, and to be shown new wonders by, such as 
the miles of glass covered Shopping arcades with tea shops and 
bookstores, near the Palais Royale. 

With heartfelt good wjb«bes for the New Year, -. 

PsS. The enclosed Video is only a loan but keep it as long as you 
like; I think it shows what is beautiful and special about the Nevada 
outdoors quite well. We know some of the people involved in the 
production and will teil you all about them - if you like their work. 



P.P.Si Mother wants 
up early^iii^January. 
celebralj^f 







it kept a secret but her 90th birthday is coming 
The grandchildren will be here, to help 



May 9^ 1992 



Dear Cousin George^ 



Allen and I have spent the last five months doing things just in time 
for deadlines, and postponing all our wannas for the sake of haftas. 
Hopefully^ all this will change now: in a few weeks we are headed for 
a NATO Conference on Ethological Roots of Culture in a small Etruscan 
town in northern Italy and look forward to that very much. Actually^ 
this Conference is the source of a number of the dreadful deadlines^ 
and the matter is made worse by the Italian co-organizer. Professor 
Chiarelli operates on the principle that any fcol can organize a 
Conference with time and planning^ but only a brllliant Italian can do 
it all at the last minute and have it come out right. 

It will be an exciting trip^ with stops in New York and London and 
Montpellier and Naples^ to see family and good friends on the way to 
the Conference. But of course it will be a long time to be away from 
Mother^ which is always worrisome. She is corafortable and very well 
cared for in her new place. The staff members are clearly fond of 
her^ but she hasn't made friends with any of the fellow residents. 

The enclosures pertain to the mixed results of my search for ancestral 
Tugendhat s. I wrote Mr. Machauf in Israel a letter very like the one 
I wrote to Mr. Szarjber and enclosed for you. Mr. Machauf teils of a 
woman living in Israel whose mother was a Tugendhat ^ but who knows 
nothing of her mother 's family and seems unwilling to provide him with 
information and addresses. I have no idea who she might be^ but Amy 
once mentioned a Tugendhat who was very uneasy about being contacted. 
After that^ he writes of matters that I know well already - about my 
great-grandfather, grandfather^ father and uncle and he gives the 
address of my cousin Lise Flank in Brazil. Actually, one of Lise's 
sons was on a skiing holiday in Colorado this Spring^ and phoned with 
greetings and news from the current crop of Tugendhats in Brazil. But 
that did not get us to ancestors. 

Mr. Szarjbar writes regretfully: it is impossible to find information 
on anything that happened before WW II in the records of the Jewish 
congregation, and there is no one left in Bielsko now^ who can testify 
to matters of long ago. But the dear man went to the Bielsko Jewish 
cemetery and took a photo of the grave of Josef Tugendhat. In the 
original photo though not in the Xerox I am sending, you can see the 
dates clearly: born 13.I.1B63 and died 14. V. 1913. I was very excited 
because Sir Christopher has a Bielsko greatgrandfather named Josef ^ 
but the dates seem wrong for him. The gravestone seems very modern to 
me^ much more like 1960 than 1910^ but perhaps this is because Jewish 
headstones are traditionally very simple and hence timeless. 

I have been meaning to write for some time, not with any particular 
news but because your last letter to us - the one before the 
Easter/Passover greetings - seemed sad and dispirited. I would love 
to hear that I was wrong about that and/or that whatever was troubling 
you is over and done with. Mother, Allen and I are looking forward to 
hearing from you, - 




'p: 



P.S. 

Because of the notorious " Familiantengesetz" , "sed in the 

abolished in 1867, my grandfather «as only allowed to use 
the maiden-name of his mother,- SCHRAMEK; 



& goes on .... 

however on 10.12. 1887 his appücation to bear the na.e of 
hl^ father. Abraham Biheller, was granted; it is surmisea 
tiat at "; same time he he also was lefiallz.ado£ted by his 

father . 



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June 12, 1993 




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J?C?r KOÜillin, 




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There has not been a letter from you in a long long time, which is 
very disturbing. Most of the possible reasons I can come up with are 
disconcerting ones, so please write or call soon to say all is well 
with you and between us. 

In my last letter to you I had grouched about too many haftas and 
too few wannas -- too many meeting, too much teaching at the 
University, too little progress on our own writing -- and that 
unf ortunately remains true (and not very interesting) . We look 
forward to a change for the better, as Allen will be on sabbatical 
next year. 

Mother still seems contented and looks well, but is increasingly 
frail and hardly speaks unless I ask a direct question. There was one 
incident, near the end of^day when she had fallen from a chair but 
seemed unhurt, when I saw a very different Erna. She spoke volubly 
and excitedly, auf Deutsch, for at least an hour - about Rose in Wien 
and Stella in Katowicz and about a cousin Fritz who was a doctor and 



whom I should have married 



• • 



it was such a change, and at first a 



welcome one, but as we kept on talking, it was clear that the thoughts 
and fantasies that were being dredged up, were somehwat unpleasant ( 



ein schrecklicher krach 



ich habe kein Kreuzer gelt'), and all my 



reassurances were taken as foolish talk, so I was glad when she feil 
asleep. The next day, Mother was back to her one word replies, all in 
English ... 

But in many ways, Erna is still in there and is still her old 
seif. For example, she seemed much more interested in my news about 
the disaster at the Uffizi than in those about the birth of her new 
great grandson, as would also been the case years back. The baby is 
the child of Suzanne and Jose, the young Argentinian whom she Suzanne 
finally divorced. Single parenting may be more common today - in fact 
two of my students in the Psychology of Infancy became a Single mother 
and a Single father in the course of the semester - but it's still not 
a picnic, either for parent or for child. Suzanne had briefly 
contemplated letting the baby out for adoption, but decided against 
it. She will continue working as a health advisor to Native Americans, 
and have another woman with a young baby from Renaissance (Suzanne's 
commune, though she doesn't like me to call it that) take care of 
little Mattias during working hours. 

As to Family History, Amy's initial research must have fallen on 
fertile ground. My cousin Peter Tugendhat from Brazil, who often 
travels to Europe, was moved to visit Bielsko/Bielitz for the first 
time since he left it, at age 16. Would you be interested in a copy 
of his letter, describing the visit? 



ßtu 




IIL, Tv 



Yncx. 



(ArJi )TC 



U ikiz. 



July 10. 1993 







Lpuanl 




So good to hear from you agaln - a letter füll of flne sentlments, flnely 
expressed. Of course It is also filled with the cynlcal asldes that are the 
mark of a real George letter. I read to Allen your llnes about the works of 
art that have been destroyed In Yugoslavia - human creations that you 
consldered Irreplacable as compared to huamn babies - and he said you had a 
real point there. 

But let US See If I can llghten the gloom - a llttle. Does Erna remember 
you: most certalnly; we talk about you often, and I read selectlons from all 
your letters to her. Are you the only one who cares about the results of your 
immense geneological efforts? I thlnk not - it is my Impression that these have 
fallen on fertile ground, and that others, perhaps not all in your dosest 
circle of relations. have been touched by your findings and prompted to 
undertake their own searches. So why did you not hear from me about the Perl 
enclosxires? I was dismayed at the thought that I failed to acknowledge the Perl 
materials but it is very easy to lay guilt on me as there are so many letters 
that I have left unanswered. However I searched through all the likely places 
where I might have put them, in vain. I do remember asking for your English 
translation of the Abraham Perl material in December (and asking also that you 
would let me pay for the costs of what must be extensive Xeroxing) but I don't 
think I received anything from you before a Passover/Easter greeting. 

I looked through my small collection of family papers to find the dates you 
requested. I always find something new as I unfold and reread these old letters 
and documents. This time, I came across a 1921 graduation certificate of 
Erna 's from business school in Vienna (she loved the year or two spent in 
Vienna as a Student); what I surmise - it is in Polish which I cannot read - to 
be Erna 's driving permit (she remains inordinately proud of being a very early 
lady driver) and a document that describes her participating in the S. 
Tugendhat Jr factory after üncle Robert became a 'silent partner' at a salary 
of 1,000 Zloty a month (we talked about that at lunch this week; no one had any 
notion what 1.000 zloty were worth in the '20s - whether they would buy a loaf 
of bread or a skyscraper ) . But you can see that Erna has always been a very 
spunky lady. Along with the dates. I hoped to find a poem that Uncle Ernst had 
written on the occasion of my parents engagement. with a wonderful punning line 
about Erna Perl becoming 'the pearl of my father's life' - I didn't find it but 
will keep on searching for you. 

Re your PAF print out: last name for both my mother and her sister Jula is 
of course Perl (not Biheller). Ernst Roth was an attorney. Jula was a teacher. 
and my mother takes great pride in the very small pension she receives monthly 
from Harvard, where she worked as an aide in the Med School library. 

Re your questions on p. 2: My father's dates are 1899 - 1959; he was a 
textile manufacturer and designer. and his parents were EMgenia Hecht and 
Samuel Tugendhat. My parents were married on 11 March 1923 and my mother 's 
exact birthdate is 9 Jan 1902. I could not find dates for grandmother 
Midelburg; Erna says she was close in age to Ignaz Perl, perhaps a year or so 
younger. Cannot help you with exact or even inexact dates on the Roth family. 
Uncle Ernst must have died after my sister did. for he writes about that in the 
last letter that I have from him. which is dated 1978. My sister 's dates are 
1924 -1977 and she too became a teacher. Her husband. James Carlton Patter son 
Jr. was 9 years older and died about 4 years ago. so. his dates (approximately) 
are 1915- 1989. He was not formally schooled as an engineer but throughout 
most of his life he worked as an engineer in aerospace Industries, and when the 
layoffs came. he retooled himself as a Psychiatric social worker (a very brave 
thing to do). Finally. I was born in 1933. Allen in 1930. and we are both 
university Professors and still of this world. 



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October 19, 1993 




'^öv- (s>a^n 




Herewlth a copy of the London Gazette wlth the announcement re 
Lords Tugendhat and Haskeil. Allen 's cousln-by-marrlage, Simon is a 
wealthy businesman and a staunch socialist (he does business in both 
China and Korea, loves the Chinese, dlsdains the Koreans). He plans 
to give up his business and become a working lord (sitting lord?) so 
he can speak out and vote on issues. Christopher who is of a very 
different persuasion plans to stay on with the Abbey Bank. Cousin 
Carole (now The Lady Carole) is as Red as her husband. When a 
delegation from China came to visit, Carole was keen to return in a 
small way all the hospitality the Haskells had received in China. She 
carefully arranged a Communist tour of London for them, Marx 's tomb 
and so on. She was immensely disappointed that her guests only wanted 
to Shop, and started looking at their watches the moment after they 
had been photographes at the Sites. Anyway, Carole made the charming 
comment that she is blushing at her own pleasure at the award of the 
peerage. She is also delighted by its only material perk: a parking 
Space in central London. 

I am also sending you a listing of films in Reno, for your 
comments. The Keystone clnema is the one with interesting films. We 
haven't been there for a while, so I couldn't send you an advance 
program, but the films listed will stay there for several weeks. 
Actually, Allen and I do most of our film viewing at home, with the 
VCR. Partly by recording films that appear at unearthly hours and 
showing them at a time that we like, as I am sure you do, and partly 
by buying films. We are ashamed that a growing collection of tapes has 
replaced books on some of our bookshelves, and that searching for 
treasures in the bargain rack of Video stores has replaced similar 
searching after books. 

The Perl material was, as you suspected, largely familiär, but I 
thoroughly enjoyed poring over it and reading out tidbits to Allen and 
to Erna. And it brought up a remembrance from long ago: overhearing 
the grownups speaking of a certain Tante Fanni as slightly mad, or 
'tetched or somehow not right in the head. At least that 's what came 
through to me as a very little girl. I don't remember meeting this 
Tante, though she lived with relatives on my mothers side and was 
regarded as part of the family. Anyway, I am grateful to you for the 
revelation that she is a stepmother and not a blood relative. 

I am profoundly grateful to you also for your concern about my 
mother having to move from the great Classic Residence to a facility 
with 'a higher level of care'. It hasn't happened yet, but the move 
is now an inevi table one. 




J fu^^i A^,^ tnQ ^ 



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Number 53400 




13487 



The London Gazette 



Rtgisteredas a Newspaper at the Fost OJßce 



FRIDA Y, 13th AUGUST 1993 



State Intelligence 



HONOURS AND AWARDS 

CENTRAL CHANCERY OF 
THE ORDERS OF KNIGHTHOOD 

St. Jamcs's Palacc, London S.W.l 

13th August 1993 

The Queen has becn graciously pleascd to signify her Intention of 
confcmng a Pccragc of the United Kingdom for Life upon the 
undermentioned: 

LIFE PEERS 
To be Baronesses: 

Miss Brenda Dean (Mrs McDowall), formcriy Dcputy General 
Secrctary, GraphicaJ. Paper and Media Union. Former President 
Md General Sccretary, SOGAT. Former Member of the 
Women's National Commission and of the Occupational 
Pensions Board. 

Joyce Brenda, Mrs. Gould. formerly Director of Organisation. 
Labour Party 1985-93. Vicc-President, Socialist International 
Women bctween 1978 and 1985. 

Doiccn, Mrs. Miller, M.B.E., Chainnan. Grcatcr London 
i^ea Executive Committee of the National Union. Member 
Monopolies and Mergers Commission; Chainnan Bamct Family 
Health Services Authority, Crown Agent and Chainnan, Women 
into Public Life Campaign. 

To be Barons: 

The Right Honourable Sir Arthur Paul Dean, formcriy Deputy 
Chainnan of Ways and Means and Dcputy Speaker, House of 
Commons (1982-1992). Former Chairman Conscrvative Health 
and Social Security Committee. Former Member Govemin« 
Body of Church in Wales. 

Simon Haskel, Chairman, Penotts Group plc. Associate of the 
Texlile Institute and Fcllow of the Royal Society of Ans. 

Anthony Paul Lester, Q.C, President, Liberal Dcmocrat 
Lawyers Association. Founder Member of the SDP. Former 
Special Adviser to the Home Secretary (Roy Jenkins). and to the 
Standing Advisory Commission on Human Rights in Northern 
Ireland; President, Interights; Recorder. 

Robert WüUam Dixon Skoth, DL, formerly Cliairman and 
Group Leader, Association of County Councils. Former 
Chairman, Essex County Council. Chairman, Anglia Polytechnic 
University and Govcmor, Writtle Agricultural College. 

Sir Christopher Samuel Tugendhat, Chairman, Abbcy 
National plc. Director, BOC Group; LWT (Holdings) plc and 



Eurotunnel plc. Chairman, Royal Institute of International 
Affairs. Fonnerly, Chairman, CAA. Formerly Chainnan of the 
Europen Commission. (1 SI) 



PRIVY COUNCIL OFFICE 

UNIVERSmES OF OXFORD AND CAMBRIDGE ACT 1923 

A Statute made by the Governing Body of the University of 
Cambridge on 3rd August 1993, amending Statutes has been 
submitted for the approval of Her Majesty in Council, and noticc of 
its having been so submitted is published in accordancc with the 
provisions of the Universities of Oxford and Cambridge Act 1923. 
The purpose of this Statute is to make examining part of the duties 
of all University Officers. ( 1 9 SI) 



DEPARTMENT OF TRADE 
ANDINDUSTRY 

BRITISH STANDARD ON SAFETY OF TOYS 

The Toys (Safety) Regulations 1989 

Noticc is hercby given that the following British Standard on the 
safety of toys is dccmcd to be a *relevant national Standard* for the 
purposcs of The Toys (Safety) Regulations 1989 (SI 1275): 

BS EN 71-5: 1993 Clicmical Toys (scts) 

BS 5665: Part 5: 1993 othcr than expcrimental scts. 

The above-mentioned Standard is available from the British 
Standards Institution, Linford Wood, Milton Keynes MK14 6LE 
telephone (0908) 22 1 1 66. (j 6 si) 



Companies House, Crown Way, 

Maindy, CardifrCF4 3UZ 



13th August 1993 



COMPANIES ACT 1985 



Notice is hereby given, pursuant to section 653 of the Companies Act 
1985, that the names of the companies listed hereunder have been 
restored to the register of companies: 




rw 



Ka/- — 



3/So H^ic^,^^ L X< 



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l^. I\N SSS/l OS^ 




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^J ^i. fe.;.A 



J/ji'Uciyi.^f^l Yoi<i^4o /"Jf^^ oi^^^^s 







JU. 





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i 



Q 



+ 



April 18, 1995 



'. t. 



Dear Cousin George, 

Hope that Spring in Canada has been more different from Winter 
than ours has, here in Reno. Basically it is good to have had an 
abundance of rain and snow (after years of drought ) , but both my 
jonquils and I are dispirited by snowstorms in mid April. 

One of the interesting outcomes of iny writing the Search for Vera 
Story has been the discovery of friend^who have written autobios on 
somewhat related thetnes. Jan Bruell, a fatnily friend in Texas, sent 
me a story that features the delightful courtship letter exchange, 
between his Jewish father and Christian mother. I really wish I could 
get you two to correspond - Jan is very absorbed in tracing his family 
history and has gotten back to 17th Century material , which I find 
astonishing. And on cur recent visit to North Carolina, we actuall 
had a story-reading exchange. Bob Silber, a friend of Allen's from 
College days, read tne the tragic story of his assimilated Austrian 
family fleeing to a banana republic in South America, and the bizarre 
and cantankerous Community of refugees that developed there. Bob also 
told me a favorite joke that circulated among the adults in those 
days. Two dachshunds are Walking down the street and one turns around 
and says to the other, "In Berlin I used to be a St. Bernard". 

Bob, who has is semi-retired from his work as a hematologist at 
NYU, is very serious about his writing (actually, he is serious about 
everything he does, from riding a horse to making a salad dressing) 
and about having it published. I, too, would like to publish the Vera 
story. One of our new tennants, himself a publisher of how-to or 
advice type books, advised me to send a letter of enquiry describing 
the story to women's magazines (Redbook and such) and to be sure to 
mention that I had published things before (two books and all those 
scientific articles on animal behavior) because editors won't even 
consider a story by an unpublished author. So far, this has netted me 
a very nice letter from Reader 's Digest, from an editor who turned out 
to be a Washoe fan, and is now reading the Vera story - probably a 
long shot for RD. All this has made me think about my cousin George, 
who certainly has things to write about and who has written Erna and 
me many long, lively and touching letters - and who really should 
consider writing for a larger readership. 

Nephew Jim is Coming to Reno at the end of July, and will be 
teaching a course or Workshop in the University's summer session, on 
applications of fuzzy logic and modern Computers to behavioral 
studies. Our students are delighted, and so are we. Earlier in the 
Summer, actually as soon as the school term is over in mid-May, Allen 
and I plan to go to Italy again, stopping along the way to see family 
in New York and London. We will just miss the Brazilian Tugendhats 
-by 12 days - for they are retired and can do their trip to Europe in 
April and May before the tourist season. 



«f- 







I 

\ 



Wien 17.4. 1898 

Hugo Sam Tugendhat, (* 24.5. 1 868) Bankbeamter aus Mosus 
& Hermine, n6e Tugendhat, Wien IX, Grünentorgasse (?) 8 
o-o 

Helene Frankl (* 9. 2. 1876) aus Rechnitz, zuständig nach Wa 
Frankl & Bertha Rosenher? Wien TT l J1ienhnmnaac«<> 1 9 



Trauzeuge: Dr.Josef Tugendhat 



t . 



i, 



PEDI6REE CHART 



25 Jan 1960 



Chart No. 1 



2 Herbert TUGENDHflT-52fl 

I BORN: 24 Feb 1933 

I PLACE: Brno, Czechoslavakia 

I NARR: 1 Sep 1953 ~21B 

I PLACE: Charlo,Hontana,U.S.A. 

I DIED: 30 Sep 1960 

I PLACE: Caracas, Venezuela 

I 



I 
I 

1 Andres TUGENDHAT-532- 
I BORN: 26 Jan 1960 



I PLACE: Caracas, Venezuela 

I NARR: 1 Aug 1967 -267 

I PLACE: Carwl Valley, N, California 

I DIEO: 

i PLACE: 

lA^r Berit KAHN-1 

I Spouse 

I 

I 



I 
3 Katharine L0GAN-S29- 



BORN: 7 Feb 1933 

PLACE: Uinnetka,Cook, Illinois 

DIED: 

PLACE: 



Naw and address of subaitter: 
f\mf Kahn Tugendhat 
1211 Brookside Drive 
Danville, Calif 94526 

Phone:(510) 636-6367 



4 Fritz TUGENDHAT-53S- 



i BORN: 10 Oct 1695 

I PLACE: Brno, Noravia, A, Czechoslavakia 

t NARR: 30 Jul 1926 —221 

I PLACE: Berlin-, -WilKrsdorf,6eruny 

i DIED: 1956 

I PLACE: St. 6allen,SNitzerland 

I 

I 



I 
I 

5 Brete (WEIS) LOH-BEER-536 

BORN: 16 Nay 1905 

PLACE: Brno, Ncravia, Czechoslavakia 

DIED: Dec 1970 

PLACE: St. Ballen, SHitzerland 



6 Siaon Rae (Ray) LOGAN E-540 

t BORN: 

I PLACE: Rutherfordt(m,R, North Carolina 

I HARR: 1929 —223 

I PLACE: Illinois 

I DIED: 

I PLACE: Nontana 
-I 

I 



I 

7 Francis DUNHER-541' 



BORN: 24 Dec 1699 

PLACE: Chicago (?), Illinois 

DIED: 

PÜCE: 



6 Eiil TUGENOHAT Textile Factory-57S 

I DORN: 14 Oct 1667 
I PLACE: Brno, Hcnravia, Czechoslavakia 
I NARR: 3 Sep 1693 -236 
-I PLACE: Boskovice,N, Czechoslavakia 
I DIED: 5 Dec 1926 
I PLACE: 
I 

9 Harie FLEISCHER (orphan)-576 

BORN: 9 Jun 1669 

PLACE: Boskovice,N, Czechoslavakia 

DIED: 27 Nar 1944 

PLACE: Poland 



10 Alfred LOW-BEER-591' 



I BORN: Abt 16 Nay 1673 

I PLACE: Brno (?), Czechoslavakia 

I NARR: Abt 1900 -241 

■I PLACE: 

I DIED: 1939 

I PLACE: Czech-6er border, (lurdered) 

I 



11 Narianne UIEDNANN-S92 

BORN: 2 Sep 1663 

PLACE: Vienna,Au5tria 

DIED: 1976 

PLACE: St. Gallen, SHitzerland 



12 Burchett L06AN-565- 
I BORN: 



I PLACE: 
I NARR: 
1 PLACE: 
I DIED: 
I PLACE: 
I 



-232 



13 



FRAZIER-566- 
BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



14 



I BORN: 

I PLACE: 

I NARR: 

1 PLACE: 

I DIED: 

I PLACE: 
I 



15 



BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



/ 



PEDI6REECHMT 
25 Jan 19B0 



Chart No. i 



8 



2 Henunn TUBENDHAT Textile Herchant-773- 

I BORN: 24 Feb 1834 

I PLACE: Bielsko,Poland,(Bielitz,Aus) 

I NARR: —313 

I PLACE: 

I DIED: Abt 1903 

I PLACE: outside Brno 

I 

I 

I 

I 

I 
1 Eiil TUBENDHAT Textile Factory-575 

I BORN: 14 Oct 1867 

I PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

I NARR: 3 Sep 1893 -236 

I PLACE: Boskovice,N, Czechoslavakia 

I DIED: 5 Dec 1928 

I PLACE: 

INarie FLEISCHER (orphan)-576 

I Spouse 

I 

I 



I 
3 Narie LaU/LQEU-774- 



BORN: 24 Nay 1844 

PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

DIED: 16 Nar 1912 

PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 



Naw and address of subHitter: 
Aiiiy Kahn Tugendhat 
1211 Brookside Drive 
Oanville, Calif 94526 

Phone:(510) 838-«367 



I BORN: 
I PLACE: 
I NARR: 
I PLACE: 
t DIED: 
I PLACE: 
I 
I 



I 



BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



I BORN: 
I PLACE: 

I nHNNS 

I PLACE: 
I DIED: 
I PLACE: 
I 



I 



BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



I BORN: 
I PLACE: 
I NARR: 
I PLACE: 
I DIED: 
I PLACE: 
I 



10 



11 



12 

I 



13 



BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



I BORN: 

I PLACE: 

I NARR: 

■I PLACE: 

I DIED: 

I PLACE: 
I 



BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



BORN: 
I PLACE: 
i HARR: 
■I PLACE: 
I DIB): 
i PLACE: 
I 



BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



14 



I BORN: 
I PLACE: 
I NARR: 
-I PLACE: 
I DIED: 
I PLACE: 
I 



15 



BORN: 
PLACE: 
DIED: 
PLACE: 



FAMILY GROUP IECORD-313 



25 Jan 1980 



laaaar: 



HUSDAND Henum TUEENDHAT Textile Merchant-773 



BORNi 

CHR. 

DIED; 

BUR. 

NARR; 

FAT)£R: 

HOTHER: 



24 Feb 1834 
Abt 1903 



PLACE: Bielsko,Poland,(Bielitz,Aus) 

PLACE: 

PLACE: outside Brno 

PLACE: 

PLACE: 



UIFE Marie LOU/LOEU-774 



BORN: 24 May 1844 

CHR.: 

DIED: 16 Mar 1912 

BUR.: 

FATHER: 

NOMR: 



PLACE: Bmo,MoraviafCzechoslavakia 

PLACE: 

PLACE: 6mo,Moravia,CzKhoslavakia 

PLACE: 



CHILDREN 



1. 
F 



Klara TU6EN0HAT-775 
2 Jul 1866 



NAME 
BORN 
CHR. 
DIED 
BUR. 
SPOUSE: Noriz HEILER-784 

HHilKS 



PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

PLACE: 

PLACE: 

PLACE: 

PLACE: 



2. NAME: Eiil TUGENDHAT Textile Factory-57S 

— BORN: 14 Oct 1867 PLACE: Brno, Moravia, Czechoslavakia 

M CHR. : PLACE: 

DIED: 5 Oec 1928 PLACE: 

BUR.: PLACE: 

SPOUSE: Marie FLEISCHER (or|)han)-576 

MARR: 3 Sep 1893 PLACE: Boskovice, Moravia, Czechoslavakia 



3. 



rtnc 

BORN 

CHR. 

DIED 

BUR. 

SPOUSE: 

NARR: 



Robert TU6ENDHAT-776 
2 Feb 1869 PLACE: Brno, Moravia, Czechoslavakia 

PLACE: 
15 Oct 1877 PLACE: Brno, Moravia, Czechoslavakia 

PLACE: 

PLACE: 



4. NAME: Karl TUGENDHAT Textile Nerchant-777 

— BORN: 18 Nov 1870 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

N CHR.: PLACE: 

DIED: 18 Jun 1918 PLACE: Brno 

BUR.: PLACE: 

SPOUSE: Josefine Charlotte GUTTNANN-78S 

NARR: 24 Apr 1897 PLACE: Berlin,Gerwny, (Standesart XI) 



(ky Kahn Tugendhat 
1211 Brookside Drive 
Danville, Calif 94526 



Page 1 of i 






NRIN: 314 



NRIN: 236 



NRIN: 315 



Phone:(S10) 838-6367 



25 Jan 1980 



FMILY 6R0UP 



-313 



Page i of £ 



HUSBflND Her«ann TUGENDHftT Textile «erchant-773 
MIFE Harie LOy/LOEW-774 



Yr of Birth 183^ 
Yr of Birth 184A 



i SSX' . 



CHILOREN (continued) 



5. NAME: Oskar TUGENDHAT Nerchant,France-778 



-BORN: 


PLACE: 


CHR.I 


PLACE: 


OIED: 


PLACE: 


6UR.: 


PLACE: 


SPOUSE: Olga B0NDY-78£ 




MARR: 22 Feb 1903 


PLACE: 



MRIN: 316 



6. 



NAIC: Paul ine TU6ENDHAT-779 

BORN: 6 Apr 1874 PLACE: Brno,Moravia,Czechoslavakia 

CHR.: PLACE: 

OIED: PLACE: 

BUR.: PLACE: 

SPOUSE: ZIMHER Professor:6rno-787 

NARR: Abt 1902 PLACE: 



MRIN: 317 



7. 


NANE: Olga TUGENDHAT-788 




■ BORN: 20 Sep 1875 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 


F 


CHR. : PLACE: 




DIED: PLACE: 




DUR. : PLACE: 




SPOUSE: Amin Uien ZIMCR-789 


, , _ 


NARR: Abt 1896 PLACE: 



NRIN: 316 



8. 



NANE: Benno TUGENDHAT Textile Factorr780 

BORN: 2 Sep 1877 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

CHR. : PLACE: 

DIED: 10 Jan 1942 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

DUR. : PLACE: 

SPOUSE: Oennine Leodie Casarie NONNIN-790 

NARR: 29 Aug 1908 PLflCE: Zabrdovice 



NRIN: 319 



9. 
N 



NANE: Richard TUGENDHAT Electr.Engineer-781 

DORN: 6 Oct 1879 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

CHR. : PLflCE: 

DIED: PLflCE: 

BUR.: PLflCE: 

SPOUSE: 

NARR: PLflCE: 



10. NAME: Sigaund TUGENDHAT-762 

DORN: 24 Nov 1880 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

N CHR.: PLflCE: 

DIED: 5 Apr 1881 PLflCE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

BUR.: PLflCE: 

SPOUSE: 

NARR: PLflCE: 



FANILV 6R0UP RECORD-313 



25 Jan 19B0 



Page 3 of E 



HUSBAND Henum TUGENDHAT Textile Nerchant-773 
UIFE Narie LOU/LOEW-774 



Vr of Birth 1834 
Yr of Birth 1644 



CHILOREN (continued) 



11. NAME: Leopold TUGENDHAT CustoMr Relatns-7fi3 

BORN: 12 Feb 1682 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

N CHR. : PLflCE: 

DIED: PLACE: 

BUR. : PLACE: 

SPOUSE: Therese ZIE6LER-791 

NARR: 12 Nov 1912 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 



NRIN: 320 



FANILY GROUP RECORD-313 
OOCUCNTATION 



25 Jan 19B0 



HUSBAND Henwnn TUGENDHflT Textile MBrchant-773 
HIFE Marie LOM/LOBI-774 



Page A of £ 

Yr of Birth 183A 
Yr of Birth 1B44 



HUSBAND 



- Hwann TUffWDHflT TextiU Merchant-773 
The founding leMber of the Brno branch of the Tugendhat faiily tias Herwnn 
Tugendhat, bom on February 24, 1834 in Bielsko, «ho settled in Brno in 
in 1864, worked as a draper and »rried Marie LDV. He died outside Brno m 
about 1903. His wife survived hii, dying on March 18, 1912 in Brno. The 
■arriage produced a large nuBber of offspring and out of the 11 children 
bom, only im died Mhen young. Their three daughters »arried successfully 
and their sons iostly continued in the cloth trade, cooperating in their 
business ventures ttith their brother-in-law and husband of their eldest 
sister Klara, Moriz Meiler (bom Ort 16, 1853 in Teplice in Bohe«ia). 
Oskar Tugendhat (bom Sept. 13, 1872) »oved to France, very soon becaw an 
enterpreneur, and founded the French branch of the faaily, acquiring French 
nationality in 1912. Richard Tugendhat (bom Oct 8, 1879) devoted hiiself 
to electrotechnics and Nas last heard of in Sagan in 1935. The Brno Tugnedhats 
expanded fro« coi^rce into textile «nufarturing and in the census for« 
and directories they are listed as lill owners, although there was no fartory 
in Brno of that na«. This is explained by the fart that several ■enbers 
of the faiily (sons of the founder of the faiily, Eail, bom Ort. 14, 1867, 
and Benno, bom Sept. 2, 1877; also Eiil's sons Hans and Fritz, bom Sept. 
23, 1894 and Oct 10 1895 respertively) were co-otmers of the Brno textile 
Norks Feldhendler and Co. nith Max Kohn. (Exp.fro« "Vila Tugendhat, Brno", 
by Karel Mensik and Jaroslav Vidicka. Pub. 1986) (obtained at the Tugendhat 
House; noN a euseua) 

- Marie LOH/LOEW-774 _ , , ^_ ., . 

Source: Booklrt on Tugendhat House, »Vila Tugendhat, Bmo"(by Karel Mensik and 
Jaroslav Vodicka, pub. 1986) obtained at the house, now a wiseu«. 



CHILD 1 - Klara TUGENDHAT-775 



UIFE 



CHILD 2 - 



E«il TUBEWDHAT Textile Factorv-575 

The TUGENDHAT faiily naae is believed to originate fro« Geraany. 
There is a ce«tery in Boskovice (near Brno) «here wny TUGENDHATs 
and LOM-BEERs are buried. It is also said that the faaily »ay have lived in 
Spain at one Um (hence the "G" in TUGENDHAT ??). Tno possible origins 
of the naie are Tugendhaft (virtuous) or Tuch- (cloth). The faiiily was 
altiays in the textile business (Noolens and silks). 

Eail had a sister Paula (died without children), a brother Richard (never 
■arried), a brother Leopold (no children), and a tarother Beno (»arried a 
French Mun naied Genuine and had children including a son, Rene «ho 
went to Buenos Aires Mhere his HidoM still lives). 

George TU6EN (son of Robert TUGENDHAT, E«il's brother), his Hife Pat and also 
George» s half-sister, Dorothy and her husband Joe Kiers live in Australia. 

I have correspondence with Beatrix Tugendhat Gardener «ho descended fro« 
another textile eill onner nawd Solown (Saul) Tugendhat frcm Bielitz 
(Bielsko, Poland), «ho wy have been a brother of Hermann, as Beatrix «as 
told that Fritz was her father's "second cousin". Solonon Tugendhat owied 
a «oolen 1111 in Beilitz naMd "S. Tugendhat Junior". Solo«>n had a son 
naMd Saiuel «ho's children were Hillia« (father of Beatrix), Robert, Ernes- 



FflNILY 6R0UP RECORD-313 
DOCUMENTATION 



25 Jan 1980 



Page 5 of ( 



;raa 



HUSBflND Henunn TUGENDHAT Textile Merchant-773 
UIFE Marie LOU/LOEU-774 



Yr of Birth 163^ 
Yr of Birth 18V 



tine and Joanna. Williai (the youngest child) Mas born Narch 15, 1899, in 
Bielitz. His Hother Eugenia Hecht caae froM Brno, and yilliaa spent soie 
years there as a Student (and soae in Vienna). Uilliai, like his father 
Saauel and grandfather Saul, before hii was the oimer of the woolen factory in 
in Bielitz. Uilliai aarried Erna Perl on Harch 11, 19S3. The faaily is 
scattered because everyone left Poland just before or in the course of 
UWII; Robert (Roberto) and yilliaa aent to South (taerica, settling in 
Sao Paulo, Brazil, Johanna went to London and Emestine also finally ended 
up in London, Mith aany steps in between. One of Joanna' s daughters, Suzy 
Kobry lives in Paris. Ernest ine's grandson lives outside of London. 
Roberto' s son, Peter Tugendhat lives in Sao Paulo, Brazil. 

There is a branch of the faaily in Britain (Christopher Tugendhat). 
Oiristopher's sister Maria Tugendhat Feilchenfeldt lives in Saitzerland. Their 
father' s naae was Georg, fl relationship is said to exist between their faaily 
and our's however I have not as yet aade the connection. 

According to (^ristopher, their branch of the faaily was located aainly 
in Vienna, but with relations in other relatively nearby places such as 
Brno, Prague and Budapest. These are now located in Austria, Czechoslovkia and 
Hungary respectively but, in those days they were all part of the Austro- 
-Hungarian eapire. Their branch, like ours were involved in textiles, 
his grandfather Saauel being in the silk business into which his son Albert 
(Christopher' s uncle) followed. Saauel's father, Joseph was in woollens. 

In this respect they were vary typical of the rising enancipated Jewish 
bourgeoisie of the nineteenth Century Austro-Hungarian eapire. Silk was 
regarded as a classier business than woollens and it was quite nomal to 
■ove up fron one to the other. 

Christophers great -grandfather Joseph was fro« Bielitz, then a part of 
Austria-Hungary but is now part of Poland. Typical of that period, during 
and soon after the Napoleonic wars, the Jews were enancipated. Then, with the 
coning of the railways, they flocked out of the countryside into the big towns 
notibly Vienna and Berlin. By the late nineteenth and early twentieth 
centuries it was connn for the prosperous sons of these fanilies to spend 
sone tine in Paris, as aany of our relations did, and soae of then having 
arrived in France, never went hone and founded new French branches of the 
fanily. 

Christopher has corresponded with a french wonan, Ciaire Tugendhat who's 
grandfather did just that, founding her branch of the fanily. 

There was an Albert Tugendhat on the board of the Silk and Velvet Works, one 
of the oldest silk fims in Czechoslavakia, located in ^febovc^ jjoraysjclrr 
(This infomation cones fron 'The Jews of Czechoslavakia", I, pp 415) 

Doris Igler Boersner renenbers neeting "a relative' fron Dusseldorf when 
she was very young. The nan was dressed all in black, the traditional 
(Orthodox Jewish) dress. It is believed our fanily was at one tine, fron Gemany. 

Rabbi Sanuel Graudenz knew a Joseph TUGENDHAFT (and wife Lottie) whose 
fanily was fron Dusseldorf and Hannover, Gemany before the war. According 
to the Rabbi there were nany TUGENDHAFT' s in Dusseldorf. Most were orthodox 
and nany were in the textile industry and departnent stores. There was also 
a TUGENDHAT fanily there in the newspaper buisness. During the Holocaust Joseph 
Tugendhaft left Gemany and escaped first to Poland and then to Australia. 



FflNILY 6R0UP RECORD-313 
DOCUNENTATION 



25 Jan 1980 



HUSBAND Hemann TUGENDHAT Textile Nerchant-773 
yiFE Harie LOM/LOEU-774 



Page 6 of £ 



Yr of Birth 1834 
Yr of Birth 1844 



The Tugendhafts established a departient store business in Austrat ia. 
Although I suspect a connection betneen the tMO faailies, I have not as yet 
established a relationship. 

Sources: Eduardo Tugendhat, Doris Igler Boersner, Hana Tugendhat Laibek, 
Daniel la Tugendhat Hawer, Ernst Tugendhat , Ruth Tugendhat 6uggenheii| 
Rabbi Sanuel Graudenz (Tenple Beth Shalo«, Nodesto, California), Christo- 
pher Tugendhat, Maria Feilchenfeldt, Mrs. George Tugen (Pat), Dorothy Kiers 
(see section on Robert Tugendhat /Tugen), Beatrix Tugendhat Gardener 

CHILD 3 - Robert TUGENDHAT-776 

CHILD 4 - Karl TUGENDHAT Textile Merchant-777 

CHILD 5 - Oskar TUGENDHAT Merchant,France-778 

CHILD 6 - Paul ine TüGENDHAT-779 

CHILD 7 - Oloa TUGENDHAT-788 

CHILD 8 - Benno TUGENDHAT Textile Factorv-780 

Had a son Rene Nho Nent to Buenos Aires during the Mar, Rene had children 
and his widow still resides there (1988). 



CHILD 9 - Richard TUGENDHAT Electr,EnDineer-781 
Last knoMn living in Sagan 

CHILD 10 - SioMund TUGENDHAT-78a 

CHILD 11 - Leopold TUGENDHAT Custoaer Relatns-783 
Factory oMner and Custoner Relations 



FWILY 6R0UP REC0RI)-236 



25 Jan 1980 



HUSBflND Eail TU6ENDHAT Textile Factory-575 



BORN 
CHR. 
DIED 
BUR. 
HARR 



14 Oct 1667 
SDec 1928 



PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia 

PLACE: 

PLACE: 

PLACE: 
3 Sep 1693 PLACE: Boskovice,Moravia, Czechoslavakia 

FATHER: Herunn TUGETOIHAT Textile Nerctiant-773 
NOTHER: Narie LOM/LOEW-774 



NIFE Narie FLEISCHER (orphan)-576 



BORN: 9 Jun 1869 

CHR.: 

DIEO: 27 Nar 1944 

BUR.: 

FATHER: 

NOTHER: 



PLACE: Boskovice, Noravia, Czechoslavakia 

PLACE: 

PLACE: Poland 

PLACE: 



CHILDREN 



1. NAHE: Hans TUGENDHAT Textile Fact(N7-577 

— BORN: 23 Sep 1894 PLACE: Brno, Moravia, Czechoslavakia 
N CHR. : PLACE: 

DIED: PLACE: still alive 1946 

BUR.: PLACE: 

SPOUSE: UilhelMine (Ninnie/Uinnie) VON HERRINRIH-SSl 

NARR: 15 Jul 1924 PLACE: Brno, (ugistrate), Noravia, Czechoslavakia 

2. NAHE: Fritz TU6ENDHAT-S35 

— BORN: 10 Oct 1895 PLACE: Brno, Noravia, (Austria), Czechoslavakia 
N CHR. : PLACE: 

DIED: 1956 PLACE: St. Ballen, SNitzerland 

BUR. : PLACE: 

SPOUSE: Brete (UEIS) LOU-BEER-536 

NARR: 30 Jul 1926 PLACE: Berlin-,-UilHersdorf,Genuny 



Page 1 of S 



PARENTS* HRIN: 313 



HRIN: 237 



NRIN: 221 



1 NAHE: Robert TUGENDHAT/TUGEN Textiles,CustRel-S79 

— BORN: 11 Nar 1697 PLACE: Brno, Horavia, Czechoslavakia 

H CHR. : PLACE: 

OIED: 23 Aug 1976 PLACE: Nelboume,Austrailia 

BUR.: PLACE: 

SPOUSE: Bertrude Eailie (Trude) HANDOFSKY-585 

NARR: 29 Sep 1931 PLACE: Brno, Noravia, Czechoslavakia, (ugistrate) 



HRIN: 239 



4. 


NAHE: Franziska TU6ENDHAT-578 


— 


- BORN: 27 Har 1896 


PLACE: Brno, Horavia, Czechoslavakia 


F 


CHR.: 


PLitCE: 




DIED: 


PLACE: 




BUR.: 


PLACE: 




SPOUSE: Adolf IGLER-563 






NARR: 10 Nay 1927 


PLACE: Vienna, Austria, (Magistrate) 



Amy Kahn Tugendhat 
1211 Brookside Drive 
Danville, Calif 94526 



NRIN: 23B 



Phone:(510) B3B-6367 



25 Jan 1980 



FAMILY 6R0UP RECORD-236 



Page 2 of 5 



HUSBAND Eail TUGENDHAT Textile Factory-575 
yiFE Marie FLEISCHER (orphan)-576 

CHILDIEN (continued) 



Yr of Birth 1867 
Yr of Birth 186S 



S. NAME: Liese (Lise) TUGENDHAT-580 
— BORN: 27 Nov 1900 PLACE: Brno ? 
F CHR. : PLACE: 

DIED: PLACE: 

BUR. : PLACE: 

SPOUSE: Richard SCHUARTZ/SCHNAR2-588 
MARR: PLACE: 



MRIN: 240 



FMILY 6R0UP RECORD-236 
DOCUMENTflTION 



25 Jan 1960 



Page 3 



of 5 



;gBs; 



HUSBAND Eail TUGENDHAT Textile Factory-575 
UIFE Marie FLEISCHER (orphan)-576 



Yr of Dirth 1867 
Yr of Birth 1869 



HUSBAND - Eiil TUBENDHAT Textile Factorv575 

The TUGENDHAT faiily naae is believed to originate fron Gemany. 
There is a ceaetery in Boskovice (near Brno) Mhere lany TUGEM)HAT5 
and LOU-BEERs are buried. It is also said that the faaily lay have lived in 
Spain at one tiae (hence the "G" in TUGENDHAT ??). Tmo possible origins 
of the naoe are Tugendhaft (virtuous) or Tuch- (cloth). The faiily nas 
alMays in the textile business (woolens and silks). 

Emil had a sister Paula (died Nithout children), a brother Richard (never 
■arried), a brother Leopold (no children), and a brother Beno (narried a 
French MOMan naaed Geraaine and had children including a son, Rene who 
Nent to Buenos Aires Nhere bis Nidow still lives). 

George TUGEN (son of Robert TUGENDHAT, EaiPs brother), his Mife Pat and also 
George*s half-sister, Dorothy and her husband Joe Kiers live in Australia. 

I have correspondence Mith Beatrix Tugendhat Gardener Mho descended fron 
another textile lill owner naied Soloaon (Saul) Tugendhat fro« Bielitz 
(Bielsko, Poland), Nho May have been a brother of Heriann, as Beatrix Mas 
told that Fritz was her father*s "second cousin". Solonon Tugendhat owned 
a Moolen lill in Beilitz naied "S. Tugendhat Junior". Solonon had a son 
naaed Saauel Nho's children were Milliai (father of Beatrix), Robert, Ernes- 
tine and Joanna. UilliaM (the youngest child) nas bom March 15, 1899, in 
Bielitz. His lother Eugenia Hecht caiie fron Brno, and Uillian spent sone 
years there as a Student (and sow in Vienna). Uillia«, like his father 
Saauel and grandfather Saul, before hin was the ONner of the woolen factory in 
in Bielitz. Uillian iarried Erna Perl on March 11, 1923. The faaily is 
scattered because everyone left Poland just before or in the course of 
UUII; Robert (Roberto) and Uillian went to South Anerica, settling in 
Sao Paulo, Brazil, Johanna went to London and Ernestine also final ly ended 
up in London, with nany steps in between. One of Joanna' s daughters, Suzy 
Kobry lives in Paris. Ernest ine's grandson lives outside of London. 
Roberto' s son, Peter Tugendhat lives in Sao Paulo, Brazil. 

There is a branch of the fanily in Britain (Christopher Tugendhat). 
Christopher' s sister Maria Tugendhat Feilchenfeldt lives in Saitzerland. Their 
father' s nane Mas Georg. A relationship is said to exist between their fanily 
and our's however I have not as yet nade the connection. 

According to Christopher, their branch of the fanily Mas located nainly 
in Vienna, but Mith relations in other relatively nearby places such as 
Brno, Prague and Budapest. These are noM located in Austria, Czechoslovkia and 
Hungary respectively but, in those days they Mere all part of the Austro- 
-Hungarian enpire. Their branch, like ours Mere involved in textiles, 
his grandfather Sanuel being in the silk business into Mhich his son Albert 
(Christopher' s uncle) folloMed. Sanuel' s father, Joseph Mas in Moollens. 

In this respect they Mere vary typical of the rising enancipated JeMish 
bourgeoisie of the nineteenth Century Austro-Hungarian enpire. Silk Mas 
regarded as a classier business than MOollens and it Mas quite nomal to 
nove up fron one to the other. 

Christophers great-grandfather Joseph nas fron Bielitz, then a part of 
Austria-Hungary but is noM part of Poland. Typical of that period, during 
and soon after the Napoleonic Mars, the JeMS Mere enancipated. Then, with the 



FANILY 6R0UP RECORD-236 
DOCUENTATION 



25 Jan 19B0 



Page 4 of 



HUSBANO Eiil TUGENOHAT Textile Factory-57S 
UIFE Harie FLEISCHER (orphan)-576 



Yr of Birth 1867 
Yr of Birth 186S 



Coming of the railHays, they flocked out of the countryside into the big toMns 
notibly Vienna and Berlin. By the late nineteenth and early twentieth 
centuries it Mas coawn for the prosperous sons of these fanilies to spend 
scme Uwe in Paris, as aany of our relations did, and soae of the« having 
arrived in France, never nent ho«e and founded new French branches of the 
faHily. 

Christopher has corresponded Nith a french wovan, Ciaire Tugendhat «ho's 
grandfather did just that, founding her branch of the faiily. 

There was an Albert Tugendhat on the board of the Silk and Velvet Morks, one 
of the oldest silk fins in Czechoslavakia, located in Trebova, Horavska. 
(This infonwtion coMes fron "The Jews of Czechoslavakia", I, pp 415) 

Doris Igler Boersner re«e«ber5 neeting 'a relative" fro« Dusseldorf Mhen 
she was very young. The aan was dressed all in black, the traditional 
(Orthodox Jewish) dress. It is believed our faiiily was at one tiie,froM Genwny. 

Rabbi Saiuel 6raudenz knew a Joseph TUGENDHAFT (and wife Lottie) whose 
faiily was fron Dusseldorf and Hannover, Genoany before the war. According 
to the Rabbi there were nany TUGENDHAFTES in Dusseldorf. Most were orthodox 
and lany were in the textile industry and departient stores. There was also 
a TUGENDHAT fanily there in the newspaper buisness. During the Holocaust Joseph 
Tugendhaft left Genaany and escaped first to Poland and then to Australia. 
The Tugendhafts established a departaent störe business in Australia. 
Although I suspect a connection between the two fanilies, I have not as yet 
established a relationship. 

Sources: Eduardo Tugendhat, Doris Igler Boersner, Hana Tugendhat Laabek, 
Daniel la Tugendhat Hanaer, Ernst Tugendhat, Ruth Tugendhat Guggenhein, 
Rabbi Sanuel Graudenz (Teiple Beth Shalo«, Modesto, California), Christo- 
pher Tugendhat, Maria Feilchenfeldt, Mrs. George Tugen (Pat), Dorothy Kiers 
(see section on Robert Tugendhat /Tugen), Beatrix Tugendhat Gardener 

WIFE - Marie FLEISCHER (orDhan)-57& 

CHILD 1 - Hans TUGENDHAT Textile Factorv-577 

Went to Canada during the war(UU II), son Peter lives in Caracas. 

CHILD 2 - Fritz TU6ENDHAT-535 

CHILD 3 - Robert TU6ENDHAT/TUGEN Textiles.CustRel-579 

Went to Australia during the war, contracted their sumaie to TUGEN. Has 
a son George and adopted daughter Dorothy (Trude's daughter by previous 
■arriage to Otto Seidl- also a textile »anufacturer of Brno). George and 
Dorothy reside in Austrailia. 

Robert and Trude knew of a couple called Tugendhat who lived in Melbourne 
who« they spoke of as distant relatives. It is thought they aay have con- 
tracted their sumaw to Togget. 

Their are quite a nuiber of Tugendhafts in Australia, Dorothy knows one 
faiily (now known as Taft). Their origin is in Poland. However no connect- 
has yet been nade between the two faailies. (see notes on faaily #236 Emil 
Tugendhat) 



FMILY 6R0UP RECORD-236 
DOCUHENTATION 



25 Jan 1900 



Page 5 of 5 



HUSBAND Eail TUGENDHAT Textile Factory-575 
UIFE Harie FLEISCHER (orphan)-576 



Yr of Birth 1867 
Yr of Birth 1B6S 



CHILD 4 - Franziska Tü6ENDHftT-57B 

Uent to Venezuela during the Mar, daughter Doris Igler Boersner lives 
in Caracas. 



CHILD 5 - Liese (Lise) TUGENDHftT-SaO 

During the Mar Mas killed in the gas chaabers of the concentration caips 
as Mere her husband and tMo children, Toaas and Renate. 



4 <' 



25 Jan 1980 



FflMILY 6RCUP RECORD-221 



Page 1 of l 



HUSBflND Fritz TUGENDHflT-535 



BORN 
CHR. 
DIED 
BUR. 
MARR 



10 Oct 1895 



1958 



PLflCE: Brno,Moravia, (flustria),Czecho5lavakia 
PLflCE: 

PLACE: St. Gallen, SNitzerland 

PLACE: 
30 Jul 1928 PLACE: Berlin-,-«il«ersdorf,6erMny 
FATHER: EnH TU6ENDHAT Textile Factory-575 
HOTHER: Harie FLEISCHER (orphan)-576 



PARENTS' NRIN: 236 



UIFE Grete (UEIS) LOW-BEER-536 



BORN: 16 May 1905 PLACE: Brno,lioravia,Czechoslavakia 

CHR. •• PLACE: 

DIED: Dec 1970 PLACE: St. Gallen, Switzerland 

BUR. : PLflCE: 

FATKR: Alfred LOH-BEER-591 

HOTHER: Harianne UIE0HANN-S92 



PAKNTS' HRIN: 241 



CHILOREN 



1. NAHE: Ernst TUGENDHflT-537 

— BORN: 8 Har 1930 PLACE 

H CHR. : PLACE 

DIED: PLflCE 

BUR. : PLflCE 

SPOUSE: 

HARR: PLflCE: 



Brno, Horavia, Czechoslavakia 



2. NAHE: Herbert TU6ENDHAT-528 

— BORN: 24 Feb 1933 PLACE: Brno, Czechoslavakia 

N CHR. : PLflCE: 

DIED: 30 Sep 1980 PLACE: Caracas, Venezuela 
^''•- PLACE: Caracas, Venezuela 

SPOUSE: Katharine L06AN-529 

HARR: 1 Sep 1953 PLACE: Charlo,Hontana,U.S.A. 



HRIN: 218 



3. 


NAME: Ruth TU6ENDHAT-538 
-BORN: 6 Dec 1942 PLACE: El Recreo, Caracas, Venezuela 






F 


CHR.: PLflCE: 
DIED: PLACE: 
BUR. : PLflCE: 
SPOUSE: Im GU66ENHEIH-792 




• 




HARR: PLflCE: 


NRIN: 321 




4. 


NAME: Daniel la Harie TU6ENDmT-539 
- BORN: 2 Aug 1946 PLACE: El Recreo, Caracas, Venezuela 






F 


CHR. : PLflCE: 
DIED: PLflCE: 
BUR. : PLflCE: 
SPOUSE: Ivo HAHMER-793 








HARR: PLflCE: 


MRIN: 322 






ftKy Kahn Tugendhat 








1211 Brookside Drive 








Danville, Calif 94S26 








Phone:(510) 838-6367 







FMILY 6R0UP RECORD-221 
DOCUNENTATION 



26 Jan 19B0 



Page 2 of £ 



HUSBAND Fritz TU6ENDHAT-53S 
NIFE Brete (WEIS) L(M-BEER-536 



:aars: 



Yr of Birth 189^ 
Yr of Birth 190! 



HUSBflND - Fritz TUGENDmT-535 

WIFE - Brete (WEIS) LDW-BEER-536 

Soae sources (oral histories) have birth date of 1903, Nhile the aost coaplete 
pedigree I found has the year of birth as 1905. (Source: Booklet on Tugendhat 
House, 'Vila Tugendhat") 

CHILD 1 - Ernst TUBENDHftT-537 

Lives in Berlin, Geraany 

CHILD 2 - Herbert Tü6ENDHftT-52a 

CHILD 3 - Ruth TlJBENDHflT-53B 
Lives in Austria 



CHILD 4 - Daniel la Harie TUBENDHftT-539 
Lives in SMitzerland 



R. A. Gai'dtjet, 
3150 Holcomb Em» 






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Judd Hirsch 



Tony Shalhoub David Margulies 

Herb Gardner's 

Conversalions 
Wilh My Father 

with 
(In olphabelicoi Order) 

Jason Biggs Richard E. Council Peter Gerety 
Tony Gillan David Krumholtz William Biff McGuire 
John Procaccino Gordcna Rashovich Marilyn Sokol 



SettJng Design by 

Tony Wo ton 

Casting by 

Meg Simon 



Costume Design by 

Robert Wojewodski 

Sound Design by 

Michael Holten 



Lighting Design by 

PatCollins 

Production Stage Manager 

Warren Crane 



Direcledby 

Danid SuHivon 



Originolly produced by Seattle Repertory Theatre 

The Pfodücefs wish to express their appreciation to Theatre Oevetepment Fund for its support of this pfoduction. 






II 



23 




Judd 
Hirsch 



Tony 
Shalhoub 



David 
Margulies 




Jason 
Biggs 



Richard E. 
Council 



Peter 
Gerety 



Tony 
Gillan 




David 
Krumholtz 



Wilham Biff 
McGuire 



John 
Procaccino 



Gordana 
Rashovich 



Marilyn 
Sokol 








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Gerety 



Tony 
Gillan 



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David 
Krumholtz 




William Biff 
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Procaccino 



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CAST 

(in Order of speaking appearance) 

Charlie TONY SHALHOUB 

Josh TONY GILLAN 

Eddie JUDD HIRSCH 

Gusta GORDANA RASHOVICH 

Zaretsky DAVID MARGULIES 

Young Joey JASON BIGGS 

Hannah Di Blindeh MARILYN SOKOI 

Nick WILLIAM BIFF McGUIRE 

Finney the Book PETER GERETY 

Jimmy Scalso JOHN PROCACCINO 

Blue RICHARD E. COUNCIL 

Young Charlie DAVID KRUMHOLTZ 

jocy ••• ••••••••• , TONY GILLAN 

Conversations with My Fat her takes place on Canal Street in New York City 

between 1936 and 1976. 

THERE WILL BE ONE FIFTEEN-MINUTE INTERMISSION. 

UNDERSTUDIES & STANDBYS 

Understudies & Standbys never Substitute for listcd players unless a specific announcement 

for the appearance is made at the time of the Performance. 

Standby for Zaretsky — SIDNEY ARMUS. 

For Josh/Joey — ROBERT CANAAN; for Jimmy Scalso — RICHARD E. COUNCIL; for 

Gusta, Hannah Di Blindeh — CHERYL GIANNINI; for Charlie — JOHN PROCACCINO; 

IwJäJä^' ®^"®' Finney— MICHAEL M. RYAN; for Young Charlie, Young Joey— TRISTAN 

ACT ONE 

Scene 1: June 25, 1976, earlyevening. 
Scene 2 : July 4, 1 936, early moming. 

ACT TWO 

Scene 1: July 3, 1944, early morning 
Scene 2: About7:00thatevening. 
Scene 3: August 8, 1945, early morning. 
Scene 4: October 15, 1965, early moming. 
Scene 5: About eight weeks later, early morning. 
Scene 6: June 25, 1976, early evening. 



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WHO'S WHO in the CAST 



JUDD HIRSCH (Eddie) is no newcomer 
to Herb Gardner's work, having started bis 
stage career in 1964 at tbe Woodstock 
Playhouse playing Murray Burns in Mr. 
Gardner^s A Thousand Clowns, Subse- 
quently, he did two of the author's short 
pieces at Circie Repertory Company: How 
I Crossed the Street for the First Time All 
hy Myself and Vm with Ya, Duke; also a 
television comedy piece, "The Cure"; and 
the movie of Mr. Gardner's play The 
Goodbye People; and finally the author's 
1986 Tony Award-winning play Vm Not 
Rappaport, for which Mr. Hirsch won 
the Tony and Outer Critics Circie awards 
for Best Actor. He made bis Broad- 
way debut as the Telephone Man in Bare- 
foot in the Park and since then has been 
one of the busiest American actors. He 
created the role of Matt Friedman in Lan- 
ford Wilson's Pulitzer Prize-winning play, 
Talley's Folly at Circie Rep, the Mark 
Taper Forum and finally on Broadway, 
where he was nominated for a Tony in 
1 980. He originated the role of Bill in Lan- 
ford Wilson's The Hot l Baltimore and the 
multi-faceted character of Wiseman in 
Jules Feiffer's Knock, Knock, for which 
he won a Drama Desk Award when the 
play moved to Broadway. Also on Broad- 
way he starred in Neil Simon's Chapter 
Two, Off-Broadway he starred in Scuba 
Duba, Jean-Claude van Itallie's King of 
the United States and Mystery Play, and 



as Boris Trigorin in Chekhov*s The Sea* 
gull, among many others. Mr. Hirsch was 
honored with an Obie Award for bis 
achievements Off-Broadway in 1979. He 
made bis TV debut as Murray Stone, pub- 
lic defender, in the Emmy Award-win- 
ning movie 'The Law" and has since head- 
lined three memorable TV series: "Del- 
vecchio," "Taxi," (two Emmy Awards) 
and "Dear John" (Golden Globe Award). 
In addition to The Goodbye People, Mr. 
Hirsch's film credits include King of the 
Gypsies, Ordinary People (Oscar-nomi- 
nated as the Psychiatrist) , Without a 
Trace, Teachers and Sidney Lumet's Run- 
ning on Empty, 

TONY SHALHOUB (Charlie). Conver- 
sations with My Father marks Tony's third 
appearance on Broadway, having played 
Scoop in The Heidi Chronicles and prior 
to that, Jesus in the female Version of The 
Odd Couple, Off-Broadway credits include 
Rameau's Nephew at CSC, Zero Positive 
and For Dear Life at the Public, as well as 
the Shakespeare in the Park productions of 
Richard H and Henry IV, Part 1, His re- 
gional work includes more than 20 pro- 
ductions at the American Repertory Thea- 
tre in Cambridge, among them Scfiool for 
Scandal, Measure for Measure, Waiting 
for Godot and Three Sisters, He has also 
appeared at such regional theatres as the 
Goodman, Seattle Repertory, the Long 
Wharf, Yale Repertory and the Coconut 



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WHO'S WHO in the CAST 



JUDD HIRSCH (Eddie) is no newcomer 
to Herb Gardner's work, having started bis 
stage career in 1964 at the Woodstock 
Playbouse playing Murray Burns in Mr. 
Gardner's A Thousand Clowns. Subse- 
quently, he did two of the author's short 
pieces at Circle Repertory Company: How 
/ Crossed the Street for the First Time All 
by Myself and Tm with Ya, Duke; also a 
television comedy piece, 'The Cure"; and 
the movie of Mr. Gardner's play The 
Goodbye People; and finally the author's 
1986 Tony Award-winning play I'm Not 
Rappaport, for which Mr. Hirsch won 
the Tony and Outer Critics Circle awards 
for Best Actor. He made bis Broad- 
way debut as the Telephone Man in Bare- 
foot in the Park and since then has been 
one of the busiest American actors. He 
created the role of Matt Friedman in Lan- 
ford Wilson's Pulitzer Prize-winning play, 
Talle/s Folly at Circle Rep, the Mark 
Taper Forum and finally on Broadway, 
where he was nominated for a Tony in 
1980. He originated the role of Bill in Lan- 
ford Wilson's The Hot l Baltimore and the 
multi-faceted character of Wiseman in 
Jules Feiffer's Knock, Knock, for which 
he won a Drama Desk Award when the 
play moved to Broadway. Also on Broad- 
way he starred in Neil Simon's Chapter 
Two. OfF-Broadway he starred in Scuba 
Duba, Jean-Claude van Itallie's King of 
the United States and Mystery Play, and 



as Boris Trigorin in Chekhov's The Sea- 
gull, among many others. Mr. Hirsch was 
honored with an Obie Award for his 
achievements Off-Broadway in 1979. He 
made his TV debut as Murray Stone, pub- 
lic defender, in the Emmy Award-win- 
ning movie 'The Law'* and has since head- 
lined three memorable TV series: "Del- 
vecchio," 'Taxi," (two Emmy Awards) 
and "Dear John" (Golden Globe Award) . 
In addition to The Goodbye People, Mr. 
Hirsch's film credits include King of the 
Gypsies, Ordinary People (Oscar-nomi- 
nated as the Psychiatrist), Without a 
Trace, Teachers and Sidney Lumet's Run- 
ning on Empty. 

TONY SHALHOUB {Charlie), Conver- 
sations with My Father marks Tony's third 
appearance on Broadway, having played 
Scoop in The Heidi Chronicles and prior 
to that, Jesus in the female Version of The 
Odd Couple. Off-Broadway credits include 
Rameau's Nephew at CSC, Zero Positive 
and For Dear Life at the Public, as well as 
the Shakespeare in the Park productions of 
Richard // and Henry IV, Part L His re- 
gional work includes more than 20 pro- 
ductions at the American Repertory Thea- 
tre in Cambridge, among them School for 
Scandal, Measure for Measure, Waiting 
for Godot and Three Sisters. He has also 
appeared at such regional theatres as the 
Goodman, Seattle Repertory, the Long 
Wharf, Yale Repertory and the Coconut 



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WHO'S WHO IIV THE CAST 



Grove Playhouse. His films include Bar- 
ton Fink, Longtime Companion, Quick 
Change and the upcoming Honeymoon in 
Vegas. His TV credits include "The Equal- 
izer," the television film "Day One" and 
mostrecently, arecurringrole on "Wings." 
Tony wishes to dedicate this Performance 
to the memory of his f ather, Joseph. 

DAVID MARGULIES {Zaretsky) has 
appeared on Broadway in Comedians; The 
West Side Walti; Brighton Beach Mem- 
oirs; Break a Leg; Zalmen, or the Madness 
of God; The Iceman Cometh (with James 
Earl Jones) ; Cafe Crown; and he replaced 
Jack Weston in the last weeks of The 
Tenth Man at Lincoln Center. He also 
appeared in the national Company of 
Broadway Bound. His Off-Broadway cred- 
its include Larry Kramer*s Just Say No, , 
The Perfect Party and The Last Analysis, 
Mr. Margulies fondly remembers playing 
Moliere and directing a cast of 40 in 
Bulgakov's Cabal of Hypocrites at the 
Actor's Studio, playing the title role in 
Lorenzaccio for Equity Library Theatre 
and also the Flatulist in Murray Schisgal*s 
play of the same name for Rip Tom's 
Sanctuary Theatre. His recent regional 
credits include David Lodge*s The Writing 
Game and Larry Gelbart's Power Failure 
for American Repertory Theatre, and Lyle 
Kessler'? Robbers at the Seattle Repertory 
Theatre. He played the title role of King 
Lear for Buffalo's Shakespeare in the Park. 
Mr. Margulies is a founding member of 
American Conservatory Theatre. His 
films include Ghostbusters (I and II as 



the Mayor of New York), AH That Jazz, 
9V2 Weeks, Dressed to Kill, Funny About 
Love and Running on Empty, Upcoming 
films include Welcome to Buzzsaw, Fam- 
ily Prayers and Close to Eden, This season 
David has appeared in his own play, 
George Washington Dances, at Ensemble 
Studio Theatre. 

JASON BIGGS (Young Joey) is from 
Hasbrouck Heights, NJ, where he lives 
with his parents and two sisters. He is an 
eighth-grade honor Student at Hasbrouck 
Heights Junior/ Senior High School. You 
will recognize Jason from the Fox TV 
series "Drexell's Class,'* in which he co- 
stars as Willie opposite Dabney Coleman. 
He appears in the yet-to-be-released fea- 
ture film Oppositional Conduct. He has 
been acting since age 5, and has numerous 
TV commercials and voice-overs to his 
credit. In his spare time, he wrestles and 
plays football. Conversations with My 
Father marks Jason*s Broadway debut, as 
he reprises the role of Young Joey which 
he originated at the Seattle Repertory 
Theatre. He would like to thank his Mom 
and Dad for their continuous support and 
encouragement, and also his agents, David 
Eisenberg and Ellen Aqua Hart. 

RICHARD E. COUNCIL {Blue). Broad- 
way: l*m Not Rappaport, The Royal Fam- 
ily, Sherlock Holmes. Lincoln Center: 
Mr, Gogol and Mr, Preen, The Philadel- 
phia Story, The Merchant of Venice, Off- 
Broadway: Subfertile and the Young Play- 
wrights Festival (Playwrights Horizons), 



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WHO'S WHO IN THE €AST 



The Good Coach (WPA), Sleeping Dogs 
(Intar/New Arts Theatre Co.), Isn't It 
Romantic (Lucille Lortel), Kid Twist 
(Soho Rep), Isadora Duncan Sleeps with 
the Russian Navy (American Place) , Jane 
Ävril (Provincetown Playhouse). Region- 
al: Dark Sonnets of the Lady (McCarter), 
Bill of Divorcement (Westport County 
Playhouse), Design for Living (Hunting- 
ton Theatre), The Greeks (Hartford 
Stage) , The Millionairess (Hartman Thea- 
tre), The Bathers and The Caretaker 
(Long Wharf), Otherwise Engaged (Cin- 
cinnati Playhouse), A Streetcar Named 
Desire (Guthrie), 5/eMr/i (American Con- 
servatory Theatre), Frankenstein (Capital 
Rep), The Failure to Zigzag (Indiana 
Rep). Film: The Manhattan Project, 
Streetwalkin\ TV: "Good Old Boy" 
( Disney Channel / PBS / Wonderworks ) , 
"First Love, Second Chance," "Kojak," 
"Kate & Allie," "Guiding Light," "As the 
World Tums," "Loving," "Search for 
Tomorrow," "Love of Life." 

PETER GERETY (Finney the Book) has 
previously appeared on Broadway as Lush 
in the American premiere of Harold Pin- 
ter's The Hothouse and Off-Broadway in 
Six Characters in Search of an Author 
(First New York Performing Arts Festi- 
val), Jane Bowle's In the Summer House 
with Estelle Parsons, Brecht's Baal and as 
Roderigo opposite James Earl Jones' 
Othello, Although Peter has appeared 
on stage in Seatde, Dallas, Boston and 
Philadelphia, his home base is Trinity 
Repertory Company of Rhode Island, 



where his favorite roles (out of 100-plus) 
include Tartuffe, the Fool in King Lear, 
Willie Stark in All the King's Men, Capt. 
Boyle in Juno and the Paycock, Satin in 
The Lower Depths and Arnold Wiggins in 
Tom Griffin's The Boys Next Door. Mr. 
Gerety received the 1983 Boston Theatre 
Critics Circle Award for Best Actor in a 
Musical for his Billy Bishop Goes to War, 
He has toured Scotland, Spain, India and 
Syria in the works of Steinbeck, Wilde, 
Pirandello and Gozzi. His credits also 
include directing (Dallas Theatre Center 
and Trinity Rep), feature film, television 
and radio. He is delighted to be back in 
New York. 

TONY GILLAN (Josh/Joey) is pleased 
to be making his Broadway debut in Con- 
versations with My Father, He started 
his career with the Inner City Ensemble 
in productions of Runaways and Meeting 
the Winter Bike Rider, He appeared as 
Hector in the highly acclaimed premiere 
of William Mastrosimone*s Tamer of 
Horses at the Crossroads Theatre opposite 
Joe Morton. Last season he was seen as 
Mike in Rosetta Street (about the Howard 
Beach incident) at the Judith Anderson 
Theatre. Regional credits include Bechir 
in Daylight in Exile at Yale Rep, Diary of 
Anne Frank directed by Paul Sorvino 
at the American Stage Company and 
Fourth Street with the Young Playwrights 
Festival tour. Film credits include The 
Beat, Bat and Run, and White Hot with 
Robby Benson and Danny Aiello. On 
TV he has been seen on "Tour of Duty" 




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NEW YORK. NY 10036 
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Rep), The Failure to Zigzag (Indiana 
Rep). Film: The Manhattan Project, 
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Syria in the works of Steinbeck, Wilde, 
Pirandello and Gozzi. His credits also 
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Hector in the highly acclaimed premiere 
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Anne Frank directed by Paul Sorvino 
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and "Wish You Were Here," both for 
CBS. He wishes to express bis love and 
gratitude to bis family and friends. R.G. — 
R.I.P. 

DAVID KRUMHOLTZ ( Young Charlie) 
makes bis NY stage debut at age 13. He 
attends Halsey Junior Higb Scbool in 
Queens wbere bis most recent Perfor- 
mance was in Bye Bye Birdie, He lives in 
Forest Hills witb bis motber and enjoys 
reading Comics witb bis friend, Mark. 
David wisbes to tbank Lon Blais for bis 
encouragement. 

WILLIAM BIFF McGUIRE {Nick) be- 
gan bis acting career in 1943 in tbe origi- 
nal West End production of The Time of 
Your Life, It bas since encompassed roles 
on film, stage and TV in botb tbis country 
and England. On Broadway, be appeared 
in tbe original productions of A View 
from the Bridge; Fathefs Day; Portrait 
of a Madonna; Sean O'Casey's Bedtime 
Story; Pound on Demand; and The Moon 
is Blue, Mary, Mary, He was a leading 
actor witb tbe Lincoln Center Repertory 
in NY and in 1970 played Mitcb in tbe 
acclaimed Broadway revival of Ä Street- 
car Named Desire, Mr. McGuire met bis 
wife, Jeannie Carson, wben tbey co-starred 
in the 1960 Broadway revival of Finian*s 
Rainbow, Togetber tbey bave toured 
Nortb America in tbe national companies 
of Camelot, 110 in the Shade, She Loves 
Me, Finian*s Rainbow and otbers. Mr. 
McGuire's film credits include The Heart 
Is a Lonely Hunter, Serpico, The Thomas 
Crown Affair, Station Six Sahara and 



Midway, He was bonored by an invitation 
from tbe Stratf ord Shakespeare Festival to 
play Hugb tbe Scboolmaster, a role he 
created, in the world premiere of Brian 
Friel's Translations, This past summer 
be appeared at NY's Ensemble Studio 
Theatre in Arthur Miller's The Last 
Yankee with John Heard. Seattle audi- 
ences bave seen bim on the Rep stage in 
a Wide and varied ränge of plays, includ- 
ing Strider; An Enemy of the People; Our 
Town; All My Sons; Ah, Wilderness!; 
Danger: Memory!; The Merry Wives of 
Windsor; A Moon for the Misbegotten; 
You Can*t Take It with You; That Cham- 
pionship Season; Home; Richard lll; 
Hogan's Goat; The Tempest; Cat on a 
Hot Tin Roof; Nothing Sacred; Truffles in 
the Soup; Measure for Measure; Robbers; 
The Playboy of the Western World; The 
Cherry Orchard; Long Day*s Journey into 
Night; Much Ado About Nothing; Six 
Char acters in Search of an Author; and 
Twelfth Night. A writer of note, Mr. 
McGuire bas written several original plays 
for tbe BBC and NBC. 

JOHN PROCACCINO {Jimmy Scalso) 
played tbe leading role in Albert Innau- 
rato's Coming of Age in Soho at the 
NYSF. At Seattle Repertory Theatre, he 
bas been seen as James Tyrone, Jr. in 
Long Day*s Journey into Night, Truffles 
in Truffles in the Soup, Johnny in Frankie 
and Johnny in the Clair de Lune, the title 
role in Tartuffe, as well as in Nothing 
Sacred, Cat on a Hot Tin Roof, The 
Beauty Part, The Caucasian Chalk Circle, 



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Red Square, Landscape of the Body, 
Richard III, All My Sons, The Taming 
of the Shrew, Born Yesterday, Two Gen- 
t lernen of Verona, Another Part of the 
Forest, Major Barbara, Death of a Sales- 
man, The Merry Wives of Windsor and 
Cafs Paw, which moved to San Diego*s 
Old Globe following the engagement at 
the Rep. Mr. Procaccino appeared at the 
Empty Space Theatre in Beyond Therapy, 
K2, Landscape of the Body, Angel City, 
A Prayer for My Daughter, Fifth of July 
and We Won't Pay! We Won't Pay!, and 
at ACT in the title roles of Diary of a 
Scoundrel and The Marriage of Bette and 
Boo, as well as Fool for Love, Man and 
Superman and Loose Ends, He appeared 
in Shivaree at the Rep and the Long Wharf 
Theatre in New Haven, and has been seen 
at the Oregon Shakespeare Festival, the 
Santa Fe Festival Theatre, Baltimore*s 
Center Stage and Off-Broadway. Film 
credits include Stanley Kramer*s The 
Runner Stumbles and The Three Fugi- 
tives, TV roles include the ABC movie 
So Proudly We Hau," the CBS movie 
Child in the Night** and Ranger Bums 
on "Northern Exposure.** He co-starred 
with Linda Evans and Tom Skerrit in "1*11 
Take Romance** for ABC. He trained at 
the Juilliard School and the American 
Conservatory Theatre in San Francisco. 

GORDANA RASHOVICH (Gustä) orig- 
inated the role at Seattle Repertory Thea- 
tre. She played Lusia in A Shayna Maidel 
in both New York and L.A., for which 
she received an Obie Award and Drama 
Desk nomination, as well as the Los An- 
geles Drama Critics Circle, Drama-Logue 
and L.A. Weekly awards. Other roles in- 
clude Elizabeth Proctor in The Crucible 
at the Roundabout, Emma in Fefu and 
Her Friends at the American Place (Thea- 
tre World Award), Marie in Woy zeck at 
Hartford Stage, Blanche in A Streetcar 
Named Desire at Players Theatre and 
Marjorie in Extremeties at the American 
International Theatre Festival. She has 
performed at many regional theatres, 
some of which include the Guthrie, Ken- 
nedy Center, Actors Theatre of Louisville, 
Walnut Street and Virginia Stage Com- 
pany. Her film and TV credits include 
"Law & Order," *The Trials of Rosie 



O'Neill,*' "Absolute Strangers,*' "Another 
World," "One Life to Live," Heaven's 
Gate and Dead Again. Ms. Rashovich 
also worked with the Jacksonville Sym- 
phony and more recently with Maria Irene 
Fomes on an opera based on Columbus' 
discovery of America. She trained at 
RADA in London. 

MARILYN SOKOL (Hannah De BÜn- 
deh) made her theatrical debut in the first 
national Company of Man of La Mancha 
with Jose Ferrer. She was a member of 
the Open Theatre, the San Francisco 
Mime Troupe and a founding member of 
the improvisational group The Ace Truck- 
ing Company. Ms. Sokol won a 1972 
Obie Award for her portrayal of Lucy 
Lockit in the Chelsea Theatre*s produc- 
tion of The Beggar's Opera. She made her 
Broadway debut with the New Phoenix 
Rep as Cybil in 0*Neill's The Great God 
Brown directed by Harold Prince. Also on 
Broadway she was in Cy Coleman*s Wel- 
come to the Club, Off-Broadway she has 
been seen in Sid Caesar & Company, The 
Year Boston Won the Penrmnt at Lincoln 
Center, the NYSF prodüction of The 
Merry Wives of Windsor, American 
Jewish Theatre*s prodüction of Two for 
the Seesaw and the Chelsea Theatre's 
American premiere of Genet*s The 
Screens. Ms. SokoPs film credits include 
Foul Play, Family Business, Crocodile 
Dundee II, The Front, Hospital and Can't 
Stop the Music, In regional theatre she 
has been seen in The Merry Wives of 
Windsor at the Folger in Washington, 
D.C., Candide at Chicago's Goodman 
Theatre and The Diary of Anne Frank 
at the Philadelphia Drama Guild. She 
has sung operetta at Circle Rep, as Rosa- 
linda in Die Fledermaus and has con- 
certized with Michael Tilson Thomas, the 
Buffalo Philharmonie, and at NY's Avery 
Fisher and Town halls. Her nightclub act 
has been presented across the country and 
here in N Y at the Ballroom and MichaeFs 
Pub. On TV she has been seen on "Bamey 
Miller,** "The Tonight Show" and "Sesa- 
me Street.'* Her own radio show, "Marilyn 
Sokol Goes Public,** was heard ovcr 
WBAI and her Dial-a-Jokes have been 
enshrined in the Smithsonian Institute. 
Ms. Sokol has been performing her one- 



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125 Years of Musical Theater 



Tom 1866 
to ihe present 
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original pajntings, 
sculpture, posters, 
Scripts and 
)rompt books, 
set modeis, 
costumes, drawings, 
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memorabilia, 
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and origina 
Soundtrack 
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Museum of die City of New York 

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125 Years of Musical Theater 



From 1866 
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featuring 

original paintings, 
sculpture, poslers, 
Scripts and 
prompt books, 
set modeis, 
costumes, drawings, 
personal 
memorabilia, 
sheet music, 
show programs, 
and original 
Soundtrack 
audio. 






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Museuni of the City of New York 

Fifth Avenue al lOSrdSlreel 212/5:^-1-1672 W'edncsday- Saturday: 10-5 Sunday: 1 -5 



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woman show Guilt without Sex for morc 
than a year. She is a proud member of 
The Actor's Studio. 

HERB GARDNER (Playwright) is the 
author of A Thousand Clowns, The Good- 
bye People, Thieves and Vm Not Rappa- 
port, which won the 1986 Tony Award 
for Best Play, the Outer Critics Circle 
Award for Outstanding Play and the John 
Gassner Playwriting Award. His one-act 
plays include How I Crossed the Street 
for the First Time All by Myself, The 
Forever Game and Vm with Ya, Duke. 
For his film adaptation of A Thousand 
Clowns, Mr. Gardner won the Best Screen- 
play Award from the Screenwriter*s Guild 
as well as Academy Award nominations 
for Best Screenplay and Best Picture of 
the Year. He also wrote the screenplays 
for Thieves; The Goodbye People, which 
he also directed; and Who is Harry Keller- 
man and Why Is He Saying Those Terrible 
Things About Me? Who Is Harry Keller- 
man . . .? is also an adaptation of one of 
his several short stories and appeared in 
The Best American Short Stories of 1968. 
In addition, Mr. Gardner is the author of 
a novel, A Piece of the Action. 

DANIEL SULLIVAN (Director) reunites 
with playwright Herb Gardner, having 
previously directed Tm Not Rappaport 
on Broadway, and subsequently on tour 
and in London's West End. He assumed 
the Artistic Directorship of the Seattle 
Repertory Theatre in 1 98 1 , af ter two years 
as Resident Director. In that time he di- 
rected more than two dozen plays, includ- 
ing the Mainstage productions of The 
Taming of the Shrew; An Enemy of the 
People; Ah, Wilderness!; Two Gentlemen 
of Verona; Bedroom Farce; Major Bar- 
bara; Romeo and Juliet; The Front Page; 
Make and Break; As You Like It; Our 
Town; Girl Crazy; Richard III; Red 
Square; The Caucasian Chalk Circle; 
Tartuffe; The Tempest; Truffles in the 
Soup; The Cherry Orchard; and Vm Not 
Rappaport. He served as both actor and 
director for The Mandrake d The Wed- 
ding, The Merry Wives of Windsor and 
Robbers. Long committed to developing 
new works for the stage, Mr. Sullivan es- 
tablished the Rep's new play program in 
1979. The Rep's productions of Bill 
40 



ROYALE 

Irwin's Largely/New York and William 
Mastrosimone*s Cafs Paw and Shivarke 
(the latter two directed by Sullivan) wcrc 
developed in this program, as was Wendy 
Wasserstein's The Heidi Chronicles, 
which he directed at both Playwrights 
Horizons and on Broadway, where the 
play won the 1990 Tony Award and the 
Pulitzer Prize. Mr. Sullivan recently di- 
rected The Substance of Fire for both 
Playwrights Horizons and Lincoln Center 
Theater. Prior to his association with the 
Rep, Mr. Sullivan was well known for 
his work at the nation's leading regionsd 
theatres. As a member of Lincoln Cen- 
ter during the early 70s, he directed 
the American premiere of Dürrenmatfs 
Play Strindberg and Sean O'Casey's The 
Plough and the Stars. 

TONY WALTON (Scenic Designer) won 
both Tony and Drama Desk awards for 
his designs for The House of Blue Leaves 
and Pippin, and a Drama Desk Award 
for Social Security. Other shows which 
have earned his designs Tony nominations 
are The Will Rogers Follies, Grand Hotel, 
Anything Goes, Lend Me a Tenor, The 
Front Page, The Real Thing, The Apple 
Tree, Chicago and A Day in Hollywood/ 
A Night in the Ukraine. Other shows he 
has designed include Six Degrees of Sepa- 
ration, Waiting for Godot, A Funny Thing 
Happened on the Way to the Forum, 
Hurlyburly, Tm Not Rappaport, Linda 
Ronstadt's Canciones de mi Padre and 
Bette Midler's Clams on the Half Shell 
In addition to work in ballet and opera, 
his many film credits include All That 
Jazz, for which he won the Academy 
Award; Mary Poppins, Murder on the 
Orient Express and The Wiz, all of which 
garnered Academy Award nominations 
for him; The Glass Menagerie and Re- 
garding Henry. He won an Emmy 
Award for his design of Dustin Hoffman's 
"Death of a Salesman." In addition to 
Conversations with My Father, his de- 
signs for this season include sets for Death 
and the Maiden, Four Baboons Adoring 
the Sun, Jerry Zaks' revival of Guys and 
Dolls and American Ballet Theatre's new 
production of Peter and the Wolf. 

ROBERT WOJEWODSKI {Costume De- 
signer) has designed numerous produc- 



Mm|M 



ii'iiij ^rt/i-i W' .tfi^. ^ >.iiL i ■\k'ä-x-rivi!C!^ii^M)iL 



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THE SEQUEL 
THAT IMPROVES ON 
THE ORIGINAL 



HAVE YOU 
DRIVEN 
AFORD 
UTELY? 



You've been waiting for it. The evolu- 
tion of the revolutionary Ford Taurus. 
Be prepared to cast aside the limits of 
traditional sedan expectations. 

THE REINTRODUCTION. 

And here it is. The 1992 Ford Taurus. 
An innovative wonder that gives 
refinement and subtlety their due. The 
new Taurus has a completely redesigned 
exterior that gives you a distinct new 
edge of sophistication. The interior is 
quieter, more comfortable. And the 
instrument panel flows smoothly from 
door to door, with controls put in 
places that will pleasantly surprise you. 

THE SAFETY STORY. 

But this Taurus is not just a testament 
to smoothing rough edges. It's taking 



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MÜMÖi'f'i^Wlli.-.'. 



iiiiiMtiniMtV) 



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the best of new ideas and putting them 
to use. Anti-lock brakes are available. 
And Taurus offers dual air bags 
(Standard driver and optional right- 
front passenger air bag supplemental 
restraint System to be used with your 
safety belts)— a Ford Motor Company 
exclusive in this class. 

THE SATISFYING CONCLUSION. 

The 1992 Ford Taurus. An excellent 
reminder that the best sequels are the 
ones that know why the original was a 
success. 



NEW TAURUS 





tions for Broadway, Oif -Broadway and i e- 
gional theatres throughout the country. 
PAT COLONS (Lighting Designer) won 
the Tony Award for Fm Not Rappaport. 
Other Broadway credits include Lucifer's 
Child, The Heidi Chronicles, Ain't Misbe- 
havin* (original and revival), Baby, Steam- 
ing, Stages, King of Hearts, The Floating 
Light Bulb, Threepenny Opera, SherlocWs 
Last Gase, Arsenic ßnd Old Lace and Exe- 
cution of Justice, for which she received a 
Drama Desk Award. She also designed 
London*s West End production of iLnto the 
Woods and The Illusion, She has designed 
many productions Off-Broadway, includ- 
ing Woman in Mind, Quart ermaine*s 
Terms, How I Got That Story and A Life 
in the Theatre, Ms. CoUins is well known 
at regional theatres, including Hartford 
Stage, the Long Wharf, Baltimore Center 
Stage, Seattle Repertory Theatre, Actors 
Theatre of Louisville, the Guthrie and the 
Mark Taper Forum. She has worked ex- 
tensively in opera, designing more than 
100 productions for such companies as 
Glyndebourne Opera Festival, Los An- 
geles Music Center Opera, the Washing- 
ton Opera, Boston and Houston operas, 
the English National Opera, Scottish Op- 
era and the Netherlands Opera. Her de- 
sign associate is Mimi Jordan Sherin. 

MEG SIMON (Casting Director), Plays 
on Broadway include August Wilson's 
Fences, Joe Turner* s Come and Gone, Ma 
Rainey's Black Bottom, The Piano Lesson 
and Two Trains Running. Other Broad- 
way plays include M. Butterfly, La Bete, 
Brighton Beach Memoirs, Biloxi Blues, 
Coastal Disturbances, Painting Churches, 
'Master Harold* . . . and the boys and the 
acclaimed revival of The Iceman Cometh. 
Extensive film and 'JW credits include the 
miniseries' "Conmion Ground'* and "Con- 
cealed Enemies," American Playhouse's 
"A Marriage: Georgia O'Keeffe and Al- 
fred Stieglitz," Once Around, Crossing De- 
lancey, Family Business and Mississippi 
Masala. She has cast for Seattle Repertory 
Theatre, Yale Repertory Theatre, Second 
Stage (13 seasons), La JoUa Playhouse, 
Arena Stage and the Stratford Festival. She 
is a member of the Casting Society of 
America. 



JAMES WALSH (Producer) is at home 
on 45th Street. In recent seasons, he co- 
produced the acclaimed musical Once on 
This Island by Stephen Flaherty and Lynn 
Ahrens at the Booth Theatre, the Pulitzer 
Prize and Tony Award-winning The Heidi 
Chronicles by Wendy Wasserstein at the 
Plymouth Theatre, and the Tony and Out- 
er Critics Circle award-winning Vm Not 
Rappaport by Herb Gardner at the Booth 
Theatre. This season he is also at home on 
47th Street as one of the producers of A 
Streetcar Named Desire, His previous 
Broadway credits include the Garry Tru- 
deau/ Elizabeth Swados musical Doones- 
bury and Lyle Kessler's play The Water- 
ing Place. Among his Off-Broadway pro- 
ductions are Norman Mailer's The Deer 
Park, Michael McClure's The Beard and 
Herbert Lieberman's Matty and the Mor- 
mon and Madonna. Mr. Walsh produced 
two highly successful national tours of 
Tm Not ]Rappaport, the national tour of 
The Heidi Chronicles, and the London and 
Paris productions of The Beard. He cur- 
rently serves on the Board of Governors of 
the League of American Theatres and 
Producers. 

SEATTLE REPERTORY THEATRE is 

one of America's largest non-profit region- 
al theatres. Since opening in 1963, Seattle 
Rep has achieved an international reputa- 
tion for its consistently high literary, tech- 
nical and production Standards. This 
Standard of excellence was recognized with 
the 1990 Tony Award for Outstanding 
Regional Theatre. Now in the midst of its 
29th year, Seattle Rep serves an annual 
audience of nearly a quarter million peo- 
ple, of whom more than 21,000 are season 
subscribers. After two decades at the Se- 
attle Center Playhouse, the Rep is now 
firmly established at its new base, the Bag- 
ley Wright Theatre. Theatrical fare rangcs 
from classics to current works. The em- 
phasis is on entertaining affecting plays of 
true dramatic and literary worth, per- 
formed by a resident ensemble. The thea- 
tre is also deeply committed to the dis- 
covery and development of new dramatic 
literature, a process formalized with a new 
plays program in 1979 which has been 
creditedwithdeveloping more than 35 new 

43 



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plays. The Seattle Repertory Theatre is 
headed by Artistic Director Daniel Sulli- 
van and Managing Director Benjamin 
Moore. 

Information in "Who's Who in the Casf* is provided 
by the proäuction. ; fVhere opinions are expressed, 
they are those of the piayers, not necessarily those 
of PLAYBILL Magazine, 



OPENING NIGHT: MARCH 29, 1992 



STAFF FOR 
"CONVERSATIONS WITH MY FATHER" 



GENERAL MANAGER 
JAMES WALSH 



GENERAL PRESS REPRESENTATIVE 

JEFFREY RICHARDS ASSOCIATES 

DAVID LeSHAY 



Company Manager piorie Seery 

Production Stage Manager Warren Grane 

Assistant Stage Manager Anna Jo Gender 

Assistant to Mr. Waish Julie Martin Heyn 

Production Carpenter Michael Van Praagh 

Production Electrician Donald Beck 

Master Electrician Richard Beck 

Production Property Man ... David L. Bornstein 
frS2i'?^'°u*5?""<^.E"8'"e«'' Scott Stauffer 

w-rHr^iS^c.^'^®''^*®'' «^^seph Beck 

Ä?J?/i?® S^P^i^isor . Anne Steinbauer 

Satf^cnL'^V^- •*•""« Krempel, Jim Durso 

tJf 'J-Supervisor Hector Garcia 

?fdÄS^3^Äh MtiVii ^'''^ "^^»^ 

gSÄÄ- ; : : : ; : : : : : : : ; .^^'"TeÄi; 

vi^mVL ^^d^ Speech Improvement Services, P.C. 

r Ignt Coach David lVaiio 

Assistant to Mr. Gardner \ \ . Wm PIwSe 

P?oiu?tlU°A^''- ♦"'T'^ MarleSrMandnl 

sSnVr *nL"cJa«^'l*"^l '\ "^«f Kruszewska 

ScenIc Design Assistants .... Randall Richards, 

Hair Consultant ^"" !!""«''' 1JSPe'B?own2ll 

Make-up Consultant . . . .' Mkhael Sud Jt 

ScenIc besign Apprentice :.. Joanne ScWafer 

T"*«^ Shelly Zacharii Ä RlÄ Zarllfo" 

Legal Tutoring for Chlldren, Ltd! 

M^SL:: V •.•••• ^S*^y Rosensweig & Hyman 
Press Assistants ;.•.•.•.•.• TbÄmÄ"! 

Merchandising'^. . . .•.•..•.•.•.•.• ö^j jR^ytSlÄ! 



courtesy of Callye Knudson. Stollchna Vedka 
used. Glassware courtesy of LIbbey Glass dhf 



lS?o"S?tiSS'V^,!!;rfÄÄ»2'o?'2Sö- 

by Showtech >c'' LighMng'STülpmint by ^ 

Ä:fÄ?uretcri?Äl;äeH 

s^ssfHÄSS|€%B 

Infant nois«, courtesy of Jake ^ardlSr"K 
44 



SPECIAL THANKS TO: 
NEW YORK CITY TRANSIT AUTHORITY 



„- . .. MUSICCREDITS 

bSS "»Ä '^»-.<??*i;-it-*!'« ?.^?Ä." "America the 



Beautifur and "Anchors Awelgh'- oertoTmed b? 



Robert w..... w. .«#•»•« wwwucav u 
Seal, a division of BMG Classics. 

Ü1"*i?^25»'a «^i^ormed by Charles Cohan, courtesy 
of the RCA Records label of BMG Music. """'^ 

"Long Ago and Far Away" performed by Dick 
Haymes and Helen Forest courtesy of MCA Rmu 

°i:^*.' %?/ J^®''? '^'"«'' «"«l *he Leonore S. oSrl 
shwm 1987 Trust. 

"Rumania Rumania" performed by Aaron Lebe- 
deff Qourtesy of Sony Records and J&J Kämmen 

MUSIC Co. 

"Rum and Coca Cola" performed by The Andrews 
SIsters, courtesy of Capitol Records and EMI 
Feist Music Catalog Inc. 

"Santa Claus Is Coming to Town" courtesy of EMI 
Feist MusIc Catalog Inc. and Haven Gillespie 

MUSIC. 



House Manager pill LIberman 

Exterior Metals Maintained by 
Remco Maintenance Corporation 




15 i5Sll/S W ***'**"W IMPIOY» IN THII fRODUCTION 
ARC mm% Of ACTORS' EQUITY ASSOCIATION. TMC UNION Of NO- 
FCSSIONAl ACTORS ÄND STAGE MANAGERS IN THC UNITED STATES. 



TTJTHE SHUBERT ORGANIZATION, INC. 
"^-^ Board of Directors 

Gerald Schoenfeld Bernard B. Jacobs 



Chairman 

John W. Kluge 
Michael I. Sovern 



President 

Lee J. Seidler 
Irving M. Wall 



Philip J.Smith 

Executive Vice President 

^.^Robert E. Wankel Lee Silver 

vic e Presiden t, Finance Corporate Relatlons Director 

?!?• ^lüSf/l ?^««nJ"tion, Inc.. is wholly owned by 

dedlcatSS^'fn^h;""^*"?"' J"*^" • PNv«t« 'oundatlon 
oedicated to the perpetuatlon of the perf orming arts. 

SHUBERT ORGANIZATION GROUP SALES 
Phon« 212-23M2I2 



Thn ^u * .. WARNING 

D2rfo?m2!J!Sr^P*^!5!« ^^ »o""«* recording of any 
SJch ?hS?irfr.i^® Possession of any <fevice for 
thS tflÄr^'^iPtl!"«* ^X. «ö""«" recording inside 
thi min«af ;«r2t*'*?"* *^?. ^•'•««" permission of 
mlv^^5SS^I^2i i* Pjohjbited by law. Violators 
render tff «5!^S2 by.ejectipn and violations may 
renoer the offender liable for money damages. 

ri.H^.1®^'^^- *''''• •*•« Jndicated by a red iigfit 
;jj «Jfn "••rast to the seat you occupy Is The 

TO THAT EX*?*"*^ ** **• ^^ "®* '"" "" ^^'''^ 

Mr" ♦l[II*!filil*5*''!®"iL •'"»•y Patrons and endan- 
fm«fci«.*?i**y •♦. •.♦hors by fightinf matehes or 

SShSJ!-.?'"' «njermlsslons. This violatas a City 
ordlnance and is punishable by law. 

Carlos M. Rivera— PIRE COMJMiSSIONER 



LONDON 
TICKET 

by Sheridan Morley 

ON THE AVENUE 
Who would you reckon to be the most 
powerful figure in all the West End thea- 
tre? Producer Cameron Mackintosh, six 
musicals playing to capacity, two more 
on the way in, estimated net worth around 
500 million doUars? Composer Andrew 
Lloyd Webber, five musicals to capacity, 
one more on the piano, estimated net 
worth around 600 million dollars? 

Not in fact: The Single most powerful 
figure in London*s commercial theatre is 
a 48-year-old Australian widow living in 
Perth, who has never written or produced 
a show in her life. 

She is Janet Holmes a*Court, and so far 
as can be assessed (for she gives Interviews 
with all the cheery abandon of the late 
Greta Garbo), she quite likes going to the 
theatre, which is just as well, given that 
she owns the 12 best in central London, 
from Drury Lane to the Palladium by way 
bi Her Majesty's, the Garrick and all 
those on Shaftesbury Avenue from the 
Lyric to the Queens. 

She has, however, just sold the London 
Coliseum to its tenants, English National 
Opera, for 25 million dollars, and as the 
economic clouds continue to hover over 
the Australian estates of her late husband, 
the financier Robert Holmes a'Court, there 
are rumors that others may soon be on 
the market. 

And lately there have been signs that 
those who produce London*s hit shows 
want to own the premises where they are 
produced: Lloyd Webber already owns 
the Palace, Mackintosh has shares in the 
Prince Edward and the Prince of Wales, 
while farceur Ray Cooney now controls 
the Playhouse and the Shaftesbury, and 
Impresario Michael Codron has the 
Vaudeville. If Mrs. Holmes a'Court did 
decide to put the rest of her StoU Moss 
empire on the property market, there 



would be no shortage of bidders even in 
a recession. 

BROADWAY IN BRITAIN 

The current check list of New York shows 
playing in or around London is a strong 
one: As John Malkovich comes into the 
Shaftesbury from Chicago with A Slip of 
the Tongue, Grand Hotel (the road Com- 
pany) Visits the Shaftesbury; John Guare's 
Six Degrees of Separation opens at the 
Royal Court in June, Duncan Weldon 
has the rights in Neil Simon's Lost in 
Yonkers, Mike Ockrent plans to restage 
his Broadway triumph with Crazy for You 
on his own native territory, and Sond- 
heim's Assassins will be at the newly- 
reopened Warehouse in Covent Garden. 
All that and an autumn Carousel for the 
National Theatre, part-financed by Cam- 
eron Mackintosh and directed by Nicholas 
Hytner of Miss Saigon, New York musi- 
cals are well represented in the British 
regional theatre, too: This month Lei- 
cester has Merrily We Roll Along, and 
Plymouth has another vintage Sondheim, 
A Little Night Music, with its original 
Broadway star Glynis Johns now playing 
the Countess. Meanwhile Closer Than 
Ever, the Maltby/Shire song cycle from 
Off-Broadway, launches a new-musicals 
festival at Buxton. 

MAYDAYS 

This being the Start of the Festival season 
all over the country, I thought a few high- 
lights might be in order: All events refer 
to this month or next, and I will supply 
a further check list later in the summer. 
Chichester has the Kenneth Branagh 
Coriolanus and Donald Sinden in a rare 
revival of Christopher Fry's Venus Ob- 
served, last performed by Olivier more 
than 30 years ago; Stratford has Taming 
of the Shrew, As You Like It and (on the 
Swan stage) The Beggar's Opera; Glynde- 
bourne has a new Peter Grimes and The 
Queen of Spades; Aldeburgh has another 
Beggar's Opera (not the John Gay as at 
Stratford, but the Benjamin Britten Vari- 
ation); and York has its Early Music 
Festival as well as the medieval Mystery 
Plays. O 




SPRING 1989 PsyETA BULLETIN / 5 



Voone VIII Number 2 



PSYCHOLOGIST OF THE YEAR AWARD 

As announced in our last issue, Beatrix A. Gardner and R. Allen 
Gardner are the recipients of the award for 1988. 



What Banner Shall We Fly? 

Beatrix T. Gardner and R. Allen Gardner 
Department of Psychology and Center For Advanced Study 

University of Nevada 



We must begin by thanking PsyETA for establishing an 
award for contributions to animal welfare, science, and 
philosophy and for offering it to us for 1988. The object of 
our research has always been to investigate the commonali- 
ties between human and nonhuman behavior and particularly 
between human and nonhuman intelligence. It has been our 
great good fortune to make some discovenes that have had 
a profound effect on our own view of those commonalities. 
It would be very rewarding for us if the publication of these 
discovenes has a sianificant ?ffect on the wav that our feüow 
animals are treated in the wo:ld at large. With this award. the 
board of directors of PsyETA is asserting that this should be 
the case. We are highly honored and profoundly touched. 

In the spirit of fellowship and warmth that this award has 
evoked in us, we would like to take this opportunity to air our 
objections to what we find to be the weakest aspect of 
PsyETA. the name. Psychologists for the Ethical Treatment 
of Animals. 



To begin with. we have a big problem with the word 
"Animals." Without some qualifier such as "Fellow Animals," 
the term specifies a distinction between human and animal 
that seems to deny our most basic notions of biology. For 
US this is much more than a quibble. It is a fundamental view- 
point of modern biology. The objectives of all of our research 
on nonhuman beings have been to seek out general 
biological laws that govern the behavior of all animals, not 
just rats. or fish, or chimpanzees, or humans, but all animals. 
A vast amount of research on animals becomes almost 
pointless without the notion of common biological laws. 
Wallace became the enpmy of Darwin when he insisted that 
the laws of evolution ended at the emergence of the human 
soul. 

When recently the dispute over teaching creationism and 
evolution erupted in the Arkansas courts, one of the town 
fathers of Little Rock comnented on just this point. He argued 
that, if we teach our children that they are animals, then they 
will behave like animals. This argument has a special mean- 
ing in the context of tnis articie. The way people behave 



towards other animals has everything to do with their belief 
in how much they have in common with their fellow creatures. 
Those who are most convinced of the great gap between 
themselves and the "Iower Orders" seem to find the least 
reason to behave humanely. The principle can be extended. 
Those who can remember the newsreels of adult Citizens of 
Little Rock assaulting their fellow human beings when some 
young black ones entered the public high school will ap- 
preciate what we mean here. Convictions about one's own 
superiority p.nd nobility certainly do not l^ad to h- jm.ane treat- 
ment of other human beings whose skin or country or beliefs 
äre inferior. On the contrary, the loftier the claimed superior- 
ity. the greater the brutality. 

Our research has been founded on the notion of common 
laws of biology that link us to our fellow animals. We think 
that a deep sensitivity to that commonality is an essential in- 
gredient of all sound expenments. The same argument that 
justifies research on other animals, both human and non- 
human, demands that they be treated as fellows. 



Hardly less problematic is the word "Ethical." Ethical codes 
are entirely too personal to serve as general guides. We 
sincerely try to lead ethical lives ourselves, but we would 
never want to see our personal code of ethics imposed on 
anyone eise, and we devoutly hope that no one eise will ever 
have the power to impose theirs on us. Ethical codes are also 
entirely too flexible. Throughout history, all sorts of monstrous 
acts have been justified in the name of ethics and morality 
and almost everyone can find an ethical umbrella to cover 
almost any questionable behavior in their own everyday life. 

The word ethical has been used against the very move- 
ment that PsyETA represents. If invasive medical experiments 
on nonhuman beings can save human lives and halt human 
suffering then, we are told, it is downright unethical to fai! to 
perform such research, or even to impede such research in 
any way. This is a relatively sound argument, as ethical 
arguments go. As important as it is to publicize detaiied ex- 
amples and abundant statistics on the dramatic ineffec- 
tiveness and misleading results of so many clinical trials with 



(% 



X 



^\ 



6 / SPRING 1989 PsyETA BULLETIN 



nonhuman beings, the ethical argunnent for invasive research 
easily survives those facts. After all, if any medical experi- 
ment on other aninnals has saved any human lives or spared 
any human suffering, then it is only ethical to continue ex- 
perimenting. Who can say where the next breakthrough will 

be? 

Rather than listing all the errors and disasters that have 
resulted from clinical experiments on nonhuman beings, it 
would be better to clear up the confusion between clinical 
trials and basic research. Clinical trials of drugs and surgery 
and suspected toxins are much more dramatic and easy to 
explain to the general public (which includes most con- 
gressmen), and clinical trials get a correspondingly larger 
share of the money spent on medical research with non- 
human beings. Clinical trials are usually much more invasive 
and offensive as well. General laws of biology can be 
discovered by experiments on any convenient and approp- 
riate species, but the particular effects of drugs or surgery 
or toxins on a particular species must be determined by 
clinical trials with that particular species. The repeated failure 
and even härm done by drugs and surgery that worked well 
with, so calied, "animal" modeis is thoroughly documented, 
but we must also wonder how many effective procedures 
have been missed completely because they faiied with or 
caused härm to quite inappropriate "animal" modeis. Never- 
theless, all who sincerely mean to help human beings with 
experiments on nonhuman beings can declare themselves 
to be supremely ethical no matter what the actual 
consequences. 

We are most familiär with chimpanzees, a species uniquely 
suited for certain kinds of research because of a uniquely 
dose reiationship to cur own species. Chimpanzees are cur- 
rently the model of choice for studies of immunological 
responses to diseases such as hepatitis and AIDS. It is ob- 
vious that the subjects of biomedical research should be 
maintained under the healthiest possible living conditions. 
Given the fact that psychological stress is known to have pro- 
found effects on the immunological responses of human and 
nonhuman beings, it is equally obvious that chimpanzee sub- 
jects of immunological research should be kept under the 
healthiest possible psychological conditions. Nevertheless, 
the chimpanzee subjects of immunological experiments are 
commonly maintained under conditions of severe 
psychological stress. 

When the usual arguments for main^ iining laboratory chim- 
panzees under such severe psychological stress are not 
downright specious (e.g. the chimpanzees will hurt them- 
selves if the cages are large enough for them to stand up 
or lie down stretched out), they are financial (e.g. even modest 
improvements in psychological living conditions add to the 
costs of the research). Scientifically, the financial arguments 
are equivalent to arguments that safeguar^'> on the purity and 
safety of drugs add to the costs of mec -.ation. It is highly 



likely that important immunological discoveries that could be 
of immense benefit to normal human beings are being missed 
completely because experiments are being carried out on 
unhealthy, weakened subjects. We feel we must respect all 
personal codes of ethics, but we cannot respect inadequate 
and inappropriate laboratory conditions justified by Claims 
of lofty ethical motives. 



We would call for better science, not higher ethics. Earlier 
in this Century when tests for the fat content of milk were first 
introduced, a rural sage pointed out that the new tests had 
created more honest farmers in two months than the Bible 
had in two thousand years. It really does not matter whether 
misleading results are caused by defective experimental con- 
ditions or by simple fraud, the scientific effect is the same. 

Great clouds of academic fog have recently been 
generated about the lack of Standards for optimal laboratory 
living conditions and the need for extensive research into this 
Problem, all calling for a halt to immediate and obvious im- 
provements while the research goes on. perhaps for many 
decades. Meanwhile, there has already been extensive 
research into the effects of stress on the immune System of 
most of the laboratory animals that are commonly used in 
medical research. All that is wanted is an evaluation of the 
effect of different experimental living conditions on immune 
responses of the experimental subjects. This is only one ex- 
ample. Wherever sound medical experimentation is con- 
ducted, there are relevant indices of the health of the ex- 
penmental subjects. Complaints about the humane treatment 
of bacteria in genetic experiments must be very rare, but 
unless the bacteria are kept under healthy conditions the 
results are suspect-whatever the ethical code of the 
experimenters. 

Efforts to legislate abstractions such as ethics and welfare 
in the laboratory are certain to have the same overall effect 
that abstract bureaucracy has in every other field of endeavor. 
Government legislation of Standards in animal laboratories 
has already revealed the direction that such moves take. So 
far, the Chief effect has been to introduce mindless Standards 
of sanitation that require expensive equipment and construc- 
tion materials, while increasing the stressfulness of solitary 
confinement. The additional expenses can easily be met by 
drug companies, surgical laboratories, and cosmetic com- 
panies, of course, at the same time that individual in- 
vestigators in small College laboratories, who are usually using 
the least invasive procedures, must dose down for want of 
the required funds. 

The only effective move, here as elsewhere. is to institute 
objective professional Standards that are relevant to the 
research questions and enforceable by the scientific Com- 
munity. There should be objective Standards that prevent the 
publication and funding of, for example, immunological 



SPRING 1989 PsyETA BULLETIN / 7 



research or clinical tests conducted on pathologically stressed 
animal subjects. Fundingandpublication should be withheld, 
not because of abstract and all too flexible notions of ethics 
and welfare, but rather because such research lacks 
credibility. 

We will resist the temptation to trot out here cur reasons 
for objecting to the word "Psychologists." Each reader prob- 
ably has an ample stock of objections to "Psychologists" 
already and, even if we did have a few new ones to add, 
there can hardly be any further need. 



All readers will have already encountered the embarrass- 
ing confusion between PsyETA and PETA. When we, very 
proudly, told cur own quite sensitive and aware students 
about the award, their first question was, "When do we Start 
unlocking the cages at the Med School?" 

We hope that the overall effect of this discussion is positive. 
We truly feel that the questions we are raising are more than 
just quibbles, that words matter, and that the banner that we 
fly should be thoughtfully reviewed. 



September 1994 



Vera Helena - A Search 



a first friend found and lost 

When I was a child, my family lived for 6 years in the suburbs of Säo 
Paulo. We lived on the Rua Dona Berta, a short residential street that 
Started at a busy avenue with a streetcar line and shops, and ended at Alfonso 
Celsio, a quiet street lined with eucalyptus trees. Beyond Alfonso Celsio was 
undeveloped land, part of two large estates. Some fifteen families lived on 
unpaved Rua Dona Berta, in two-story houses set behind low stucco walls and 
small front gardens. On our side of the street, the families lived in a row of 
houses built in the stark Bauhaus style: functional and modern but quite 
modest. 

Many of the Dona Berta families, like mine, were European: refugees 
from countries overrun by the Nazis. Some Brasilian families lived on Dona 
Berta also. Our next door neighbors were Professor Figueredo and Dona 
Clothilde, with two teenage daughters who became my sister's friends. Dr. 
Renato Castro Lima, a liberal attorney who insisted that bis young son, Luis 
Antonio, attend public school lived on Dona Berta also. And halfway down 
the street lived the family of Vera Helena, the little girl who became my first 
friend. 

The Rua Dona Berta children left for school every morning and returned 
late in the afternoon. Luis Antonio could walk to school, but the rest of us 
travelled some distance to our different private schools. I rode two streetcars 
to get to the American Graded School, almost an hour from home. As I left, I 
often saw Vera standing at the corner. She was waiting for the long dark car 
that would take a group of silent little glrls - they were forbidden to talk to 
each other - to Sacre Coeur de Marie. In hei- dark blue uniform, white gloves, 
and round hat, she looked like a forlorn Shirley Temple doli. Vera Helena 
attended Sacre Coeur because her parents insisted on it; she detested the 
school although she was always the top student in her class. I did well at 
school also, but unlike Vera 1 loved the American Graded school. My school 
was friendly and permissive, with many after school activities. Even the 
youngest students were welcome at the great library and allowed to take 
books home. 

Vera and I became very good friends. Neither of us cared much for dolls or 
dressup play. We were more intrigued by the toys and games of the Dona 
Berta boys. The boys played with marbles, slingshots and jacknives. They 
put together stilts to walk on, and built earth fortresses from which they 



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Vera 



occasionally lobbed stones at each other. Vera and I were seldom allowed to 
join in these games, as our parents - and the boys themselves - considered 
them violent and dirty 

Vera and I were devoted players of Monopoly. At first we played with a 
real set, that we had appropriated from a younger child. When bis parents 
insisted on its return, we recreated the game board and pieces for ourselves - 
adequate for devotees of the game, but not nearly as satisfactory as the störe 
bought Version. We rode up and down the street on our scooters, and later, on 
skates and bicycles. In my last year there, we would climb up to the roof of 
the Dona Berta houses from Vera's backyard, run along the flat rooftop and 
then climb down again when we reached my backyard. Often, we sat close 
together and spied on my older sister and her friends as they talked and 
flirted with their young men. In our own secret place, under my parents' bed, 
Vera and I vowed not to become foolish like that, to remain children forever. 

After World War II ended, my family left Sao Paulo for the States. Vera 
was 10 and I was 12 when I went to live thousands of miles away. Because 
our friendship was the friendship of two young girls - our parents were not 
particular friends - we lost touch with each other. For me in Massachusetts, 
there were new streets, new houses, new schools, and new friends. After some 
years, I could no longer remember Vcra's animated face. Instead of her 
expressive features, I could see only one immobile face, the face that appeared 
in a photograph kept in my mother's album. This was a farewell photo, taken 
of Vera and me sitting together on a swing, smiling rather wanly at the 
Camera. Eventually, I lost most of my Portuguese: what little I could say 
sounded ugly and distorted, as if my voice could no longer produce what my 
ears still remembered. The only thing that I could still say with a decent 
Portuguese accent was the melodious name of my first friend: Vera Helena 
Marmo Camara da Silveira. 

unexpected encounters 

I went on to College in Boston and then to graduate school in England, 
where I special ized in the study of animal behavior. Shortly after returning 
to the States, I met my husband to be, who is also a psychologist and also a 
specialist in animal behavior. Allen and I were married in 1961, and two 
years later we moved out West, to Nevada. When we left for Nevada we told 
our parents that we would be back East in two or three years, at most. But 
living in the West proved addictive. We have been in Nevada ever since, 
teaching at the same university and working on research together, as a 
husband-and-wife team. 



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Vera 



Our research on rearing chimpanzees as children are reared, and teaching 
them sign language has received considerable recognition and Publicity. Just 
iike the West, the project proved addictivc. There were young chimpanzees 
living with us - one, two and sometimes three - for nearly 20 years. Although 
the chimps live elsewhere now, Allen and I are still pursuing this line of 
studies, still writing about them. When someone asks us about our outside 
activities, about what we do for fun, we stammer and are slightly 
embarassed. This is what we do. We have no real diversions: the research is 

our work and our fun too. 

In July 1976, Allen and I travelled to Paris, to attend the meetings of the 
International Congress of Psychology. We were about to begin our 
lecture-film presentation, in fact. Allen was already on the podium, when a 
small, well dressed woman with short dark curls appeared. I was sitting in an 
aisle seat near the front of the auditorium, and she crouched beside me. 
Smiling warmly she began: "1 am Vera fi-om Brasil ..." We exchanged no 
more than two or three excited sentences before I had to get up and join Allen. 
After the lecture, 1 told Allen about the unexpected and wonderful encounter. 
During the remaining few days of the Congress, we searched and searched for 
Vera but at that immense gathering we could not find her again. 
Unfortunately, I had not caught her new last name, but I knew she was 
married, with two children. And 1 had learned something important about 
Vera: she, Iike I, had become a psychologist. Her specialty, however, was in 
educational psychology. 

After that 1976 encounter, whenever 1 met psychologists from Brasil, I 
asked whether they knew a Vera Helena, of approximately my age, who was 
an educational psychologist - perhaps at a university in Säo Paulo, perhaps at 
some other Brasilian university or perhaps working for the school System. 
Two or three times, Brasilian psychologists came for an extended visit to my 
university, and we became better acquainted. They offerred to look through 
professional directories for Vera Helena on their return to Brasil, but I did 
not hear from them again. I knew that my information was a little vague, 
and that Brasil was an enormous country, but 1 had to keep on trying. 

In June 1991, Allen and I were invited to lecture and visit at the 
University of Padua for a few days. Our- süperb host, Oscar da Pos, inquired 
if we had seen the mosaics at Ravenna, and when we told him that we had 
not, Said that he would take us there. We protested because it was a 
two-and-a-half hour drive each way but Professor da Pos was insistent. He 
only asked whether we would mind if Paula Frioli, a visiting graduate 
Student from Brasil, came along as she too, had not yet seen the fabled 
mosaics. We did not mind, and the next morning we set off: Oscar and Allen 



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Vera 



in the front seat, with Paula and me in back. She was friendly and charming 
and spoke English quite well. Of course, I asked her my Vera Helena 
question. Paula lifted her hand to her heart as she replied: *'My professor". I 
can still feel the shiver in my spine as I heard these words. The rest of the 
drive was exhilarating. Yes, Vera Fonseca was married with two children, 
but no, I had misunderstood about her being an educational psychologist. She 
was, in fact, an animal behavior specialist just as I was, and she studied the 
behavior and physiology of stingless bees. Vera was devoted to her work, and 
successful at it. She was the head of a laboratory at the University of Säo 
Paulo and Paula could give me the precise address. Paula and I talked of 
many other things: Paula's own studies in Padua, and her plans for returning 
to Brasil afterwards and careers for women scientists in Brasil. We became 
extremely animated and merry. With Paula's help, an amazing amount of 
Portuguese came back to me and we sang children's songs together, that I had 
learned long ago. 

I did not write to Vera immediately on my return to Nevada. It took until 
September to plan and write a letter that would describe significant personal 
events and cover so many years. The letter was somewhat stiff and formal. I 
began with: 



The six years that my family spent at 20 Rua Dona Berta are 
the source of most of my early childhood memories, and of 
course you play an important, starring role in these happy 
memories. In my mother's photo album there is a very good 
photo of the two us, taken just before I left for the States, 46 
years ago. Every once in a while, when Mother and I show the 
album to young relatives, 1 get to look at that photo again, and 
always with pleasure... 



I described the brief encounter in l^u-is, the Frustration at not finding her 
again, and the 15 years of fruitless searching before meeting Paula. The letter 
went on: 



Of course, I am bursting with questions about what has 
happened to you, and also to your mother and father whom I 
remember well. How long did you remain at Rua Dona Berta? 
Where did you study, and when did you decide to become an 



Page 4 



Vera 



animal behaviorist? Is your husband an academic also? And 
what are your children doing? Do you ever travel to the States, 
for Conferences or Visits? We were told that it was exceptional 
for a woman to obtain a PhD and a university post in Brazil in 
the 60's (even though you were a brilliant little girl). How did 
you manage to accomplish this, and also to combine marriage 
and a family with a career in science? 

I think you know a little about Allen and nie, and our work on 
teaching sign language to chimpanzees, and I am enclosing 
some recent reprints on that work ...While working with the 
chimps, we moved to a ranch at the outskirts of Reno, and 
although the town has crept up on us in recent years, it is still a 
lovely, countrified place to live ... 

Then I told Vera what had happened to other members of my 
family: my mother, my late father and sister, and my sisters' children. 
The letter ended with: 



How the neighborhood must have changed from the unpaved 
streets that I recall! Of course, it is the changes in fondly 
remembered people that are the most interesting, and I look 
forward immensely to hearing from you. 



I signed the letter, using both my maiden and my married name. In a 
PostScript, I mentioned that I was sending a copy of the letter to Paula, just to 
make sure that it would reach her. 

Four months the letter was returned; the recipient was unknown at the 
address. For the first time in the long years of searching, I despaired of 
fmding Vera Helena again. It was several days before I could even teil Allen 
that the letter had faiied to reach my friend. Ile turned to colleagues on 
electronic mail lists for help in correcting Vera Fonseca's address. As we 
learned more about Dr. Fonseca and hei* intriguing studies on the biology and 
behavior of stingless bees it became clear that she was not the person we were 
seeking; she was the wrong age, and she was a Vera Lucia and not a Vera 
Helena. Paula had been mistaken; her professor was not my dear childhood 
friend, after all. 



Page 5 



Vera 



Vera vera 



In the meantime, Paula herseif had returned to Brasil and resumed her 
studies at the University of Sao Paulo. Whcn the copy of my letter reached 
her, she brought it to the Department of Ecology, and left it there for Vera 
Fonseca. Dr. Fonseca found my letter quite puzzling, and after several weeks 
returned it to Paula: "I am not the (Viend that Sra. Beatriz is searching for". 
Paula then wrote to me, apologizing for her eiror and the disappointment that 
she had caused: 

Dearest Lady, 

Fm so sorry because 1 didn't write you beforc, and because I 
made a very big mistake with your letter to professor Vera 
Helena. 

I thought that professor Vera Helena was a professor of mine at 
the university, but she wasn't. After a long time my professor 
Vera Fonseca expedited back to me your letter. 

I apologize about my mistake and about my English, that is 
very bad. I hope you can understand my letter and forgive me. 



But that was not the end of the letter. Paula wrote that she remembered 
so well my joy during the drive to Kavenna, and became determined to find 
Vera Helena for me. It was not easy for a student to obtain access to the 
directories of the Regional Council of Psychology. One of Paula's professors 
helped, by writing a letter of intioduction. After that, Paula read through 
long lists of names of psychologists and theii* educational history and 
professional affiliations until she found an entry with the right first and 
middle names: Vera Helena Marmo Camara Silveira Costa. Dr. Costa was a 
clinical psychologist who lived and worked in Sao Paulo. Paula managed to 
obtain the address but the Council would not divulge the private phone 
number. So Paula went directly to the fashionable address, with my letter in 
her band. 

Sao Paulo is now an enormous city, and a dangerous one. Almost all 
apartment houses and many private residences have elaborate security 
Systems and armed guru-ds. Paula first spoke to Vera from the guardhouse, 
via a Video monitoring device: "1 have to see you. 1 bring you a letter from 



Page tt 



Vera 

your friend Beatriz Gardner in the State»". Vera who had b«^" «''''^^/^ 
gunpoint some months beCore, became uneasy and susp.c ous. She had a 
nümblr of friends in the States, but this name was totally "nfamihar^ It 
»uTd easny have been a r„se. to obtain entry .« her apartment. Bu I«.k,ng 
rgain, she saw that Paula was young and slight and seemed harmless. and 

invited her to come upstairs. u^^,,f if,ii 

Paula was overwhelmed by the beauliful woman and the beaut u 
penfhouse. Sitting across fron, Vera on a couch, and ^"^0 -g my le «er 

^ightly, Paula began, ". bring yo„ ^'^'^^'^^^ IZZr 
The beautiful woman replied: 1 have no iiiena im neu 
Pada explained: "She lives in the States, in Nevada". Vera answere^^I do 
not know anyone in Nevada". Paula became more desperate. You 'u^»»'.''^« 
one you met in Paris at the International Congress m 1976 . This time, Vera 
frnwnpd- "I was never in Paris in 197(V\ n ^ • 

Paula ta ted all „ver agnin, nerv„usly: "1 bring you a letter f™™ Beatm 
in fhe States ... who was .your childhood IViend ... ^^^-jXilt 
chimpanzees ... who you met in Paris ..." It made no sense ^ ^fj»'^"'^^^ 
reached for the letter that Paula had been holdmg persistent ly. At last 
Paula handed it over. Vera scanned the letter: "The years that my fam> y 
Tpe at Dona Berta ... and your name Vera H-^"--,,— f;™,? /, 
Silveira " and then went straight to the Signatare. Good Heavens she 
bürt out "ifs from Trixie". Then she read my letter slowly, from Start to 
finth, wllh IL in her eyes. Vera, like me, cries readily with joy and rarely 

'" 'ffew days later, Vera called me at home and we spoke to each other, for 
the fit tim 'in 46 years. Vera spoke Bnglish, in a deep »"^^^-^^ ^-^^^^ 
learned to speak it when she lived Cor some years among Amencans 
CaTadtl and Australians, he.ping her ürst husband, ^"^^f^:^^^J>l:^ 
two eitles in a remote mining area in Ihe Amazon. Vera ^''d » ^° ^P^"' « ^^^^ 
in New York, when her engineer husband was takmg postgraduale courses 
there. And she has many English-speaking f.-iends in S™ ?-'- ^^^ ^„ 

Vera told nie about her two marnages. the hist, to 'he engl , 
unhappy one that ended in divoice. but the second. to a phys.c.an, was ven^ 
tovinfand happy While she has no actual children, there are dozens of 
reWldrei/^d there is another sort of chi.d: Vera and ^or second usband 

Lquired a swampy mountain sito, some two '^""-. °;;^^f; "^^^^.Jth y 
Together, they transformed this swamp into the magn.l Cent ''flff^'^m 
„aLd 'Nova Esperan^a'. 'rliey channe.led the w,>tors ,nto ^ "»w-ng tr^am, 
and the steep site was made into a set ot teitaces, wiui f 

bordered by trees. Together, they designed the buildings at the top of the 



Page 7 



Vera 



terraces, the ponds and the pool. There were fruiting trees for Nando and 
flowering trees for Vera, who loves flowers and had them planted all over 
Nova Esperanga. 

She also spoke about her work as a clinical psychologist: how she treats 
patients with Jungian therapy and through mystical teachings, and 
meditation. Vera works closely with her patients, in Säo Paulo and at Nova 
Esperanga. Former patients often become part of her large circle of friends, 
and a few have even gone on to become therapists and teachers themselves. 

We talked for a long time. I asked Vera whether she could come for a 
Visit. Leaving a large practice of patients is always difficult, and Vera had 
already planned to travel to Cyprus that October, to study with a revered 
mystical master and teacher. She was to go on to London on that trip as well, 
to see one of her many godchildren. She hesitated for a moment only, and 
then Said, yes, that she would stop in Nevada also. Finally I said: "Vera this 
call is costing you a fortune. You must write to me". I heard the wonderful 
and warm laugh that had always been Vera\s, and she promised to write. 

The letter came, six handwritten pages. Vera wrote at length about her 
second husband and about her work. She also wrote about the difficult years, 
during which her mother livcd in hospitals. Vera, who was only 18 when her 
mother became ill, had to manage the household, help bring up a much 
younger brother, and contribute to the family finances. This illness ended her 
plans for further schooling, and her hopes for a career as a singer. It was only 
in 1972, after her divorce, that Vera resumed her studies and became a 
clinical psychologist. At the end of the letter, Vera reviewed the stränge 
coincidences, that had made our reencounter possible: 



Just imagine: I am not the Vera with whom you spoke in Paris. 
I am not the Vera who was Pauia's professor. Fortunately I am 
a Psychologist, otherwise Paula would never have gotten my 
address at the Regional Council of Psychology. 

I cannot describe properly what I feit when Paula came to my 
house and told nie about you: tenderness, love, and gratitude. I 
was so thankful for your impressive persistence. 



Before Vera herseif came, she sent an emissary, a former patient. With 
Vera's help, Enrique, a profoundly unhappy young nuclear physicist had 
become a happy and highly regai-ded weaver of tapestries. He came for an 



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Vera 

overnight visit while he was in the Bay Area, exhibiting his work. Enrique 
told US about Vera's very succeessful practice, and about her difficult life 
before the marriage to Nando, and during Nando's final illness. He delighted 
me by describing the many ways in which Vera and I are alike: we both live 
and work at a ranch, we take great pleasure in flowers, in music, in 
fashionable clothes, in cooking Ibr friends, and so on. Finally, I asked him 
about a more immediate concern: **Enrique, when I last saw Vera she was 
little and looked rather like Shirley Teniple. Does she still?" Enrique smiled: 
"Oh no! She is a very tall lady, like you. And she looks ... well, she looks like 
a blonde Jackie Kennedy". 

Vera came in November, just before Thanksgiving. All eyes turn to her as 
she enters a room, for she is just as stunning as Enrique had said. But there 
is more than beauty that draws people to Vera: her strength, her intelligence, 
and her spiritual nature are even more attractive. During the few days we 
were together, we talked of many things: the 46 missing years, of course, but 
also our hopes for the future, personal and pi-ofessional. We discussed the 
types of Problems that troubled her patients, and the problems that we 
ourselves were facing, as our parents became elderly and increasingly frail. 
In Vera's presence, one looks more deeply for the significance and 
consequence of actions - not just letting things happen to you, and doing 
things because they have to be done. 

In many ways, Vera and 1 are Indeed alike. In other, profound ways, we 
are not. I am the hard-headed one, the scientlst: I have to see to believe. Vera 
believes in many things that others cannot see. We view the coincidences 
that led to our reencounter quite differüntly. Vera sees the reencounter as 
manifesting the balance betwecn good and bad, between the happy and the 
sad events that keeps recurring in her life. Just when bad, mistrustful 
friends rejected and deserted her, a loving one began to search persistently 
and found her. And for Vera, what is good and loving and tender in this 
World will always be stronger and more powerful than what is evil. I accept 
coincidences, and marvel at the patterns that are the outcome of an 
accumulation of chance events. Evolutionary history provides scores of good 
examples. Patterns are often nebuh)us at the start, and finding them in life or 
in nature requires relentless and persistent pursuit. And luck, too, of course: 
I had always regretted that the meeting with the mysterious Vera of Paris 
had been so brief. But had our conversation lasted just a little longer, I would 
surely have discovered that she was not my childhood friend, and lost the 
very path that led to Vera Helena. 

When Vera is near, people become believers - even me. When she came to 
Visit US, Vera brought Allen and me a magnificent crystal from Brasil. While 



Page 9 



Vera 



we were admiring it, she told us Ihat a rainbow would appear in it soon, 
because she could sense that there was love and peace in our house. I think 
rainbows are fairly likely to appear in crystals, bat just to be sure, I placed 
this one in an especially sunny spot, on a table by the window. This year, 
Allen and I returned Vera's visit. As we were about to leave Nova 
Esperan?a, Vera again offered us a gift of crystal, and set before us some very 
special ones that she uses in diagnosls. These crystals were small, not quite 
as long as a finger. I chose mine carefuUy, and began to turn it about. And 
there was the rainbow. I cried out to Vera, who was sitting beside me. But 
when she leaned over to look at the crystal I was holding, she began to laugh: 
"And I am supposed to be the one who sees elves and fairies! That's only the 
reflection of the colors in my dress". 



Page 10 



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1 Coppeiluiui Grofve 

Amenham, Bncki 

Englaiid, HP5 5QD 

Td : +44 1494 727208 

E-Maill : 10042L142®compiuiervexom 

Mr. Qeoi^e Vladar 

685 Victoria 

Kingston O&t 

QinadaK7K4S6 

5th Nov., 1995 

Dear George, 

Thank you for the cheque and your last fetter of Tth Deoember. You seem somewliat down, 
as I remember the winter was none too pleasant whilst we weie living in Gemada. With my 
heait condition I now feel the cold even more and must say that I do not like the winter. 

Stadlan is the oorrect word. It was the titfe of the Jew in the Ghetto ^o was appointed to 
negotiate on betudf of die Jews with the authorities and die townfolks. Qoe such famous 
Staddan was Jbsel JÖselman von Rosdieim ^o negotiated on behalf of Giettoes with die 
Kuzer. 

I do have a friend fiom m^ home town who lives in Ceal^ Tesin. He has no expcnmce of 
arcfaival seaiching but he is an intelligent man and he may be able to help. You would have 
to off er him to pay any expenses and periiaps the sort of remuneiation you had ananged with 
Eugen Stein. My friend Petrand his wife Uduse run a ahop so time is obviously nottheir 
own. But Petr does have a car so that something ought to be possible. 

Hease write a number of speciHc questions to which you wish to have answers for your 
genealogy searches. Have you checked lately die Monnons, in the last tivo years diere have 
been new arcfaives copied. Just recendy I have been to look up Jewish recoids from Tamow 
and I just looked for a friend who wanted to travel to Kosice in Slovakia. I looked it up and 
the Jewidi lecords are almidy on a microfilm. All he has to do is oider the microfilms from 
Salt Lake Öty thronst one of die family centres of die Mormon Chuich. Did I teil you that 
Klokocov is in Slovakia? It is just accross the border now between Cesl^ Tesin an Cadca. 

You could Start by seeinfi if my friend can flnd KurtBdsky in Frystat But you have to be 
specific and give as much information as possible about your questiona 



Yours sincerdy, 



Mchael Honey 



Mr. George Vladar 
685 Victoria 
Kingston Ont. 
Canada K7K 4S6 

Dear (jeorge, 



1 Copperkfais Grove 

Amei*sham, Bucks 

England, HP6 5QD 

Tel : +44 1494 727208 

E-Maili: 100421.142#conipa$erve.coin 



5üi Nov., 1995 



Thank you for your last Icttcr and thc cnclosures, I havc somchow lost page 1 of your Icttcr so 
I am replying oaly aboul Üie niatters in the enclosures and pages 2 & 3 of your leUer. You do 
not seem to have neactcd to the following part of my letter of 6th Oct., which I repmducc as 
follows: 

You enclosed an article in C?:ech, an exccri)t from a Journal, by J. Jurok about the 
trad^ in clodi. KiogscJorf/Klokcxx)v, Freiberg/Pribor, Siskind Iloffmann and Sigmund 
Freud. I have both Ctenman and Czech. Halic is simply the Czech vi^ord forGalizia. I 
have an idea about this aiticle, but befone wc go into this I need k) know whei^ you 
have extracted this material from. A lefeience is useless if you cannot say what it is. 
Please figure out a duestion, uj)permost in your mind u'hich you viish to ask and 
search for in the O.A. of N.J. (Okiesnf Archiv, Novy Jicin District Archive). Iherc is 
material theie on the suniounding villages and towns such as Klogsdoif/Klokocov or 
Freiberg/Pribor, but I do not think of 'Teschen/Tesm or Tropau/Opava. The remarks 
on thecloth trade in tlie early 19th Century can usefully t)e a>mf)aiwl to what Ziegler 
has to say in "Zur Cieschichte der Juden in Neutitschein". You call this a Nazi diatribe 
which it is not altJiough it is anti semitic. Nevertheless it is a serious work on the 
history of Jews. Ihe interesting thing is that the Gemianspubüshed this after the 
occupation of Novy Jicm in order to use the serious historical study for Propaganda 
purposes. Ihe Cieimans were tiendishly thorough in their planning of the Holocaust 
and tjiey utiliscd even Jewish historians for the same pur|:)ose as was the puipose of 
the Publishing of this, you call it, Nazi diatribe. 

It is a pity we wcrc not in touch two years ago bccause your enquiry would have 
intcrcsted my brother Shnigga. He was ten years older than I and remcmbered most 
of the people and families in Novy Jicih. When he an^anged tlie memorial meeting of 
the surviying Novy Jicih Jews in 1992 hc was searching in vain formany p>eople who 
had relatives in Fulnck and in Pribor. You could have Üicn met several people who 
would have bccn able to give you all kinds of inform ation 

Enclosed is your enclosune about "l>is flache Ix-^nd". Periiaps you have said wherc this is 
fmm on p.l but I would like to know the source because I am also interested in the Swetlish 
invasion in the ]7tli centuiy. My intenes in tliis phrase is not only because my wife's maiden 
name was Flach, but also because I have found a lefenence in a hebr^w text "Sar Hatlach" 
meaning Distjict Commissi oner. The modern Hebrew word for distiict is "lizor" and I do not 
know why the Vaad Sfat Ivrit (committee for the Hel)rew language) in Israel ptefereti Ei/jor to 
"Flach" which I now see confinned in Ohalei Shem a listing of all rabbis in 1912 published in 
Pinsk, Byelonissia. After each addr^ess the gnbemia, namely district in Russian, is refet^ to 
in Hebiew as "flach". The Sar Ilaflach (as above) was nesponsible for "C.liukar Haflach". 
Chukar means "leasing of ". In odier words he was oranting leases for the nobility in the 
distiict. It is amusing to observe that tlie word "chachar" in CVcch means a cheeky, young lad 
likely to l>e involved in pctiy crime. But this expnession is exclusively used in Mbravska 
Ostrava. In Czech "Osti^avsy Chachar". A Cliukar, one who leases land is a peasant and 
there were several [)easant revolts which may have led to the usage d tlie word in Czech in 
Osüaya. In a similar way ilach in CieiTnan means level or flat in English. It is not altogether 
fancifui that these wonis are derived from the Hebrew. I wont bore you witli other 



etymologies which also point to Hebrew wonls pasäng into other languages. Tfiere is more 
to das flache Land Üiaii a common phrasc; for one thing it is not so common. Thank you 
howcver for confirming forme the meaning of the phrase. 

I am also quite intersted in die enclosure; Beilage zu: Geschichte der Juden in Kremzier. 
Next time I am in the Czech republic I will try for this bock in the \\hmy of the Jewish 
museum. Failing that I will look for it in Jeiusalem. '^The Sifria Leumit (National Library of 
the Jewish People) has everything. The Wiener Library has mostly Holocaust stuff, that is 
also its purj)ose. The index tliere is badly organised and lots of items cannotbe found dunng 
a Visit of a couple of hours or so. Ihe Rabbi, Professor Dr. I>avid Kaufman is certainly the 
same as I mcnüoned. Euclosed is a diagram on Fleckeles in the Jewish Historical Qock for 
which [ also enclose an explanation. I have made this fnom data in "l>er St^immbaum des R. 
Eleasar Fleckeles" by Professor Dr. David Kaufman. It is definitely tlie same man as he was 
bom in Kojetm and was thiis interested in the appointment of Rleazar Fleckeles to the Rabbi 
post in Kojetin. 

Who publishes Neutitscheiner Heimaüikunde which you enclosed? Was tliat work in the 
archi vcs done in 1990? I am asking thcse qucstions becausc the dircctor of the archive has 
not allowed us access but has done some small searches for us. Ilis name is Dr. Chobot 
After my bmtlicr Shragga an^nged the Tametnf Dny" in Novy Jicih in 1992 he also 
instituteii a Honiswachs Prize at the local gymnasium. Students write essays on Jewish 
subjects which thcy thcniselvcs rcscarch, the best three are awarded yearly prizes. 'These 
youngsters have for the most part never met a Jew and it is I tliink a very neat educational 
idca. I had Öiought that onc youngster should pick up the developmentof Jhe clotli trade in 
nortli east Moravia as a subjcct, it is inextricably tied to the past history of Jews, some of 
whom appcar to have bccn In^m your family. It would be uscfui if you would m^ikc a list of 
refcrenccs about the clolh trade which you have obviously studied. The next prize awarrl will 
bc in May of next ycar in Novy Jicm. 

Did you ivalise that Klokoaw isnow in Slovakia? 



Yours sincerely, 



i^A^c^C (OiiL 



Michael Iloney 




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1 Copperiümi Grov« 

Amenham, Backs 

Eiigluid, HP6 SQD 

Td : +44 1494 727208 

E-MbüI : 100421.142®compwervexom 

Mr. George Vladar 

685 Victoria 

Kingiton Oot 

Canada K7K 4S6 SHi Nov.,1995 

Dear George, ^ , .. 

TTankvouforyourlartt^lettenonewiththepaff^lIlo-tandone^iA 

X toÄX« ÄSS« f„ to »m. «»«g or d« « kxJang for »m«hmg 



SlldSL A^M I -ül have a« acoolmt iD ToioDto »K» I u«d to Uve Iheie. 

If you «I. iotwrted iii Ihe oäw U«er po-er diagi«». of to Jwri* Hilori«ü Clock 4.9- 
costasfollows: 



• MegaleArnukotDiagram IN 

• HorowitzlMaq 

• MAHARA"L of IVague IM 

• The Jews of Gbraltar IM sq 

• Packing and deliveiy 



Qm$% 
Qui$48 
Qin$48 
Qin$48 

Gan$30 



the holocaust 



Yours sincerely, 
Nfichael Honey 




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1 Copperkins Grove 

Amersham, Bucks 

England, HP6 5QD 

Tel : +44 1494 727208 

E-Maill: 100421. 142@conipo$erve.com 

Mr. George VUidar 
685 Victoria 
Kingston Qnt 
Canada K7K 4S6 

6th Oct., 1995 
Dear George, 

Your Ictter of June 16th was unfortunately sent on the day I n^ached Toronto during my last 
Visit to Ganada and the US. The putpose of my joumey was actually to attend the summer 
Seminar on Jewish Genealogy which took place in Wadiington DC 25th to 29th June. I spent 
a few days in Toronto because I used to live there in the 80s and still have some affairs to 
settle as well as meet some of my old friends. At this confetence I exhibited the diagrams of 
the Jewish Historical Clock which is an analysis of genealogical data which I have developed 
as a method of using timing of genemtions as a means of lecognising chmnologies. It is all 
done by Computer and we do not have to go infeo that at this time. I will be lecturing on this 
subject at tlie next summer seminar which will be held in Boston 14th to 19th July next year. 
In July I went with my wife to Nice in France for a week to visit some friends and for me to 
find some detail s about R. Tzvi Hirsch Horowitz who wrote many books on Rabbis including 
Toldot Mi^pachat Honowitz. He died in Nice in 1945, but I could find out nothing to 
confirm this nor anything about his family. 

No sooner back home we gota message that my father in law was taken ill whilst holidaying 
in Germany . So off we went again, luckily he recoveied so our trip became one more 
holiday . TTien in September I was off to Israel to attend a wedding of a gmnd-daughter of my 
brother Mordche. All my brothers, we were six, have by now died and I am the last of the 
Mohicans, so to speak. I feel likc aäcnding to these grandchildren to n^present my brothers 
generation. 

Do you belong to the local Jewish genealogical society? Do you subsaibe to the Journal 
Avotaynu? You can thus be in touch with people local ly who are dealing with similar 
Problems which you have. Just because it is so easy to do in the Computer the following is a 
list of people who have been in touch with me about their genealogy search; 



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Ms. Sheiy L. Adelkind, Apt. 510, 650 Briar Hill Avenue, Toronto, Ontario, MSN 1N3 

Mr. Eddy Cohen, 103 Lisa Crescent, Thomhill, Ontaiio, L4J 2N2 

Mr. Glen Eker, 46 Brady Lane, Guelph, Ont.,NlL 1A6 

Mrs. Nora Freund, 184 Highboume Road, Toronto Ontario, M5P 2J7 

Dr. Anthony L. MacFariane, 1263 King Street West, Hamilton Ontario , L8S 1M5 

Mr. Jack Rabinowitz, 1307 Steeles Ave., West, Willowdale, Toronto, Ont., M2R 3N2 

You could subscribe to the Journal AVOTAYNU, contact is; 

Avotaynu Inc., 155 N. Washington Avenue, Berigenfield, N.J. 07621, U.S.A. 

TTiese ans only generalities, but they aie important since you must accept that some data you 
will not find, simply because the data are just no ionger there. The Holocaust is only partly to 
blame, the fact of lost data applies to the study of all history. On the other hand I find it a 
fascinalion to unearth and put together puzzics from our past. You say tliat none of your 
fonefathers wenß in the slightest degnee out of the ordinary, that is simply not so. For one 
thing you are searching round Dr. Sigmund Freud and for another round Rabbi Dr. David 
Kaufmann; both these werc quite extraordinary individuals. But then even the not famous in 
our families are extraordinary for they are the few survivors of an extemal oppn^ssion which 
limited our possibilities of personal development. Again I am not talking about the /(Vf ^ ^0 / 
Holocaust which is a crime pcrpctnated against us tlic likc of which has never beoi. >^'' ^^ ^ 




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1 Copperidns Grow 

AncnhttDiy Bncks 

Engbund, HP6 5QD 

Tel : 444 1494 727206 

E-Mill: 10042L1429co«ipwervexon 

Mr. Geoiige Vlsidair 
685 Victoria 
Kingston Out 
Ganada K7K4S6 

6th Oct, 1995 
Dear Geoiige, 

Your letter of June 16th was unfoitunately sent on tfae day I miched Toronto diiring my last 
Visit to Ganada and the US. The puipose of my joumey was acd^ly to attend the summer 
Seminar on Jewish Genealogy which took place in Washington DC 25th to 29di June. I spent 
a few days in Toronto becauae I used to live (faere in the 80s and still have some affairs to 
settle as well as meet some of my old friends. At this confeience I exhiMted Ihe ifisgrams of 
the Jewiedi Ifistorical dock wUch is an analysis of genealogical data yAnch 1 have wvelopod 
as a method of using timing of generations as a means of lecognising chranologies. It is dl 
done by Computer and we do not have to go into that at diis time. I will be lecturing on diis 
subject at the next summer seminar which will be held in Boston 14di to 19lh July next year. 
In ^y I went with my wife to Nice in France for a week to visit some friends and forme to 
fmd some detail s about R. Tzvi Hirsch Horowitz who wrote manv books on Rabbis including 
Toldot Miflhpachat Horowitz. He died in Nice in 1945, but I could find out no^ng to 
confirm this nor anything about his family. 

No sooner back home we got a message that my father in law was taken ill whilst holidaying 
in Gemiany . So off we went again, luckily he rocoveied so our trip became one more 
holiday . Ihen in September I was off to Israd to attend a wedding of a grand-daughter of my 
brother Mordche. All my brothers, we were six, have by now died and I am the last of the 
Mohicans, so to speak. I feel like attending to these grandchildren to lepresent my brothers 
generatioa 

Do you belong to the local Jewish genealogical society? Do you subscribe to the Journal 
Avotaynu? You can thus be in touch widi people locally who are dealing with similar 
Problems which you have. Just because it is so easy to do in the Computer die following is a 
list of people who have been in touch with me about their genealogy seaich; 



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Ms. Sheiy L. AdeUdnd, Apt 510, 650 Briar Hill Avenue, Toronto, Ontario, M5N 1N3 

Mr. Eddy Cohen, 103 Lisa Groscent, Thornhill, Ontario, L4J 2N2 

Mr. den Eker, 46Bradv Lane, Guelph, aiiL,NlL 1A6 

NbiB. Nom Freund, 184 Highboume Road, Toronto Oitario, M5P 217 ., ä,ry-r^ . 

Dr. Anthony L. MacFariane, 1263 King Street West, Hamilton Ontario , L8S 1M5 WM '^ 

Mr. Jack RaWnowitz, 1307 Steeles Ave., West, Willowdale, Toronto, Ont, M2R 3N2 \^ ^^JJ^^ 

You could subscribe to die joumal AVOTAYNU, contact is; 

Avotaynu Inc., 155 N. Washington Avenue, Beigenfield, N.J. 07621, Lf.5.A. 

These aie only generalities, but they aie important since you must accept that some data you 
will not find, simply because the data aro just no longer there. The Holocaust is only partly to 
blame, the fact of lost data applies to the study of all history. On the other band I find it a 
fascination to unearüi and put togedier puzzles from our past You say that none of your 
foiefadiers weie in the slightest degiee outof die ordinary, that is simply not so. Fbrone 
thing you are seardiing round Dr. Sigmund Freud and for anotfaer round Rabbi Dr. Deivid 
Kaufmann; both these weie quite extraordinary individuala But then even the not famous in 
our families aie extraordinaiy for they aro Ihe few suivivors of an exteroal oppiession which 
limited our possibilities of personal development. Again I am not talldng about the /r^^j / i4^ f^ 
Holocaust which is a crime perpetrated asainst us the like of udiich has never been. ^^ "^ '^ ^ . 



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I have met with the foUowing names M^ch appear in your list of relatives; 

A/ Schramek - Peri Polak Aufriebt 

Associations are sometimes peculiar by their coincidences, my father-in-law comes fnom 
Teschen/Tesin, he now lives in Israel and he is 86 years old, he had a good friend who died 
recently called Dr. Schramek. My wife's uncle, modier's side, comes from Karvin/Karvinä 
which is just next to Teschen/T^inn and he is also more than 80. You could write about the 
names Schramek, Biheller and Aufricht from Oriau/Oriova this is also in the T2Sin area. I 
would advise that you do not to ask particulariy if they knew any of your relatives, but maiely 
say why you are asking and do they know of anyone with that name in the area around 
Ostrava. Tesin, Tiopau. Kurz und bündig (brief and succinct) is best. Tlicir addresses are; 

Father-in-law - Dr. Kurt Hach, 2 Gilgal, Haifa, Israel 34401 

Wife'suncle JuDr. Josef Kippel, 55127 Mainz, Pälestiinaweg 15, Germany 

I have a feeling that Perl or Peries is a Gzech/Silesian family name. I have mostly found 
them on a geographic axis of Poznan/Prague. Until recently I knew vety litüe about Peries 
except tliat I hiave abstracfced all tlie data from R. Meir Pa-les book Megilat Yuchasin 
MAHARA"L MiPrag into one of my Jewish Historical Clock diagrams. R. Meir wrote a ^ 
classic on tlie genealogy of the MAHARA"L but said very lidJe about himself. Modesly is 
one of the Mitzvot (virtues), but he was modest to a fault. I had recently applied the same 
analysis to a work of Rabbi Dr. David Kaufmann and found data on Peries. 

In connecüon to Leipnik/Lipnik which has to do with R. Dr. David Kaufmann you should /^ 
read the book by Rabbi Dr. F. Hillel and published Ostrau 1928; "Die Rabbiener und ^ 

Verdienstvollen Familien Der Lcipniker Gemeinde Im 17., 18., Und 19. Jahrtiundert". This 
will give you a more accurate view on the likely migration of Jews within and to the localiües 
you are considering. Hillel says that Jews who took refuge in Leipnik had to settle outside 
the town because of overcrowding and the necessity of eaming a living e.g. for the end of the 
17th Century, viz. p. 94 "Viele Familien Hessen sich in den Dörfern in der Nähe Leipniks 
nieder und viele in den kleinen Städten, wie Fulnek, Alttitchein, Bistrit^:, Oderau, Kunewald, 
Ostri, Bielitz, Teschen usw." for the end of the 18th Century he states; "Die Familien die sich 
auf dem flachen Liinde oder in den kleineren Städten niederlassen hatten." viz.p.l24. If you 
ever find out what Hillel meant by; "Das flache Land" please let me know. 

The name Polak is very common in Czech lands precisciy because of the retuniing migrations 
of Polish Jews to Gzech lands in various historical periods since the pogroms of Chmelnitzki . 
It is intcresting (hat this name appears in your lists witli Golde Polak from Jägemdorf/ Kmov 
which is right on the Polish border NW of Tropau/Qpava. 

You enclosed an article in Czech, an excerpt from a Journal, by J. Jurok about the trade in 
cloth, Klogsdoif/Klokocov, Freiberg/Pnbor, Siskind Hoffmann and Sigmund Freud. I have 
botli Geiman and Czech. Halic is simply the Czech word for Galizia. I have an idea about 
this article. but before we go into this I need to know where you have extracted this material 
fnom. A reference is useless if you cannot say what it is. Please figure out a question, 
upi)ermost in your mind, you wish to ask and search for in the O.A. of N.J. (Qoesni Archiv, 
Novy Jicm Distiict Archive). There is material there on the surrounding villages and towns 
such as Klogsdorf/Klokocov or Freiberg/Prfbor, but not of Teschen/Tesm orTiopau/Opava. 
The remarks on the cloth trade in the early 19th Century can usefully be compared to what 
Ziegler has to say in "Zur Geschichte der Juden in Neutitschein". You call this a Nazi 
diatribe which it is not although it is anti semitic. Nevertheless it is a serious work on the 
hi Story of Jews. The interesting thing is tliat the Germans published this after the occupation 
of Novy Jicin in order to use the serious historical study for Propaganda purposes. ITie 
Cfermans were fiendishly thorough in their planning of the Holocaust and they utilised even 
Jewish histörians for the same puipose as was tlie puipose of the Publishing of this, you call 

It is a pity wc were not in touch two years ago because your enquiry would have interested 
my brother Shracga. He was ten years older tlian I and remembered most of the people and 
famiües in Novy Jicin. When he arranged the memorial mecting of the surviving Novy Jicm 







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SEC(»<n> INTEfinnONAL EXPOSVRE 



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I have met with the foUowing namcs which appear in your list of relatives; 
^' T^Ä/ Schnimek - Pbri - Polak - Aufriebt 



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Associations are sometimes peculiar by tbeir ooincidenoes, my fatber4n-4aw comes fiom 
Teachen/T^sfti, be now lives in Israel and be is 86 yean old, be bad a good friend who died 
it«endv called Dr. Schramek. My wife's uncle, mother^ side, comes mxn Kaivin/Karvinä 
whicb 18 just next to Tescben/Tifrai and be is also more dian 80. You oould write about tbe 
names Scbrunek, Bibeller and Aufriebt fram Qriau/Qriova tfiis is also in tbe TÜUn arm. I 
would advise tbat you do not to aric paiticulariy if tb^ knew any of your relati veq, but merely 
say why you ans asking and do tbey know of anyone widi tbat name in tbe area around 
Ostrava, Tesin, Tn)pau. Kurz und bündig (hrief and sueeinct) is besL Tbeu- addresses are; 



Ritber-in-law > Dr. Kurt Hacb, 2 Gilgal, Haifa, Israel 34401 
Wife's unele > JiiDr. Josef Kippd, SS127 Mainz, 




15, Qermany 



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I bave a feeling diat Pnl or Peries is a Czeeb/Silesian family name. I bave mosdy found 

tbcm on a geograpbie axis of Poznan/Praaue. Until nK^ndy I knew veiy litüe about Peries 

exeept tbat I bave abstraeted all tibe data nrom R. Mnr Peries book Megüat Yucfaasin ICJ/ iT'%^ 

MAHARA"L MiPrag into one of my Jewisb Historieal Qoek diagrams. R Meir wrote a c^ ^ ^^^^^ 

elassie on the genealogy of the MAHARA'L but said very litde about bim seif. Mcxlesty is /p^ 

one of the Mitzvot (virtues), but be was modest to a fault I bad reeendy applied the same / Q^ / 

analysis to a work of Rabbi Dr. David Kaufmann and found data on Peries. 

In eonneetion to Leipnik/Iipnik wbieb bas to do witti R. Dr. David Kaufmann you sbould 
read die book by Rabbi Dr. F. Hillel and publisbed Ostrau 1928; "Die Rabbiener und 
Verdienstvollen FamJlien Dbr Leipniker Gemeinde Im 17., 18., Und 19. Jabifaundert". This ^ 
will give you a more aeeurate view on tbe likely migration of Jews within and to the loc^ities ^^^y^ 
you ans considering. Hillel says tbat Jews ^o took refuge in Leipnik had to setde outside ^^ ^ 
the town because of overcrowding and die necessity of eaming a li ving e.g. for tbe end of die ^^^ 
17tb centuiy, viz. p. 94 "Viele Rimilien Hessen sich in den Dörfern in der Nähe Leipniks >^ 

nieder und viele in den kleinen Städten, wie Fuhiek, Alttitchein, Bistritz, Oderau, Kunewald, 
Ostri, Bielitz, Teschen usw." for the end of the 18th centuiy he states; "Die Familien die sich 
auf dem flachen Lande oder in den kleineren Städten niederlassen hatten. " viz.p. 124. If you 
ever find out what Hillel meant by ; "Das flache Land" please let me know. 

Ihe name Polak is very common in Czech lands precisely because of the leturaing migrations 
of Polish Jews to Czech lands in various historieal periods since the pogroms of Qunefaiitzki . 
It is inteiesting diat diis name appears in your lists with Golde Polak from Jägemdorf/ Kmov 
whicb is right on the Polish boider NW of Tiopau/Opava. 

You enclosed an article in C^ech, an exceipt from a Journal, by J. Jiirok about tbe trade in 
doth, Klogsdorf/Klokocov, Freiberg/Pffbor, Siskind Hoff mann and Sigmund Freud. I bave 
both Geiman and Czech. Halt^issimply tbe Czech word for Galizia. I bave an idea about 
this aiticle, but befoie we go into this I need to know wheie you bave extracted this material 
fn^m. A reference is useless if you cannot say what it is. Please figure out aquestion, 
uppermost in your mind, you wish to ask and seardi for in the O.A. of N.J. (CXcresnf Aicbiv, 
Novy Jicfo -District Archive). Hieie is material tbeie on tbe surrounding villages and towns 
such as Klogsdorf/Klokocov or Freiberg/Pi^r, but not of Tescben/Tj^(h or Ttopau/Opava. 
The remarks on the doth trade in die eariy 19tb Century can usefully be compared to what 
Ziegler has to say in "Zur Geschichte der Juden in Neutitschein". You call this a Nazi 
diatribe \i4iicb it is not althoi^ it is anti-semitic. Nevertfaeless it is a serious work on die 
hi Story of Jews. The inteiesting thing is that die Germans published this after die occupation 
of Novy Jic(h in order to use die serious historieal study for Propaganda purposes. The 
Germans were fiendisbly diorough in their planning of the Holocaust and tbey utilised even 
Jewidi historians for the same puipose as was the puipose of the Publishing of diis, you call 

It is a pity we weie not in touch two years ago because your enquiiy would have mteiested 
my brother Sbra^ga^ He was ten years older than I and remembered most of the people and 
families in Novy Jicfn. Whai he arranged the memorial meeting of the surviving Novy Jicfn 



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Jews in 1992 he was searching in vain for many people who had relatives in Fulnek and in 
Pribor. You could have Üien met several people who would have been able to give you all 
kinds of information. Even in these few years many have passed away including my two 
eider brothers Heniy and Shragga. But you can usefuUy write to two contemporaries of 
Shragga who may also remember some of the names. They are as follows; 

Pän Jenda Reich, Divadelni 20, 74100 Novy JiÄn, Czech Republic 
Mr. Max Mannheimer, Hubertusweg 32, 8013 Haar, Gennany 

I cannot help you with Poland except with advice, I have found that many people promise 
that diey will help, but when it comes down to it nothing appears. I have not yet found 
someone like Eugen Stein in Poland, but I am not giving up and am working on it. But you 
have lots to do in the Czech Republic. Fbr Bielsko Biala/Biehtz, Berezhany, Tysmenitza you 
could usefully look up the Sifiei Zicharon (Memorial Books) in the Yad Vashem library in 
Jenisalem (mostly Hebrew) also the Hall of Names at Yad Vashem for diose who perished 
and aie remembered by surviving relatives and for historical data at the History of the Jewidi 
People dept. of the Hebrew University Sprintzak Building at Givat Ram in Jerusalem 
(documents mostly in Polish). 




Michael Honey 



cc. Eugen Stdn 



1 Copperkins Grove 

Amenham, Bocki 

England, HP6 5QD 

Td : +44 1494 727208 

E-Maill : 100421.142®compnservexoni 

Mr. Cboi^e Vladar 

685 VictDria 
Kingston Olit 
QinadaK7K4S6 

16thJEin.,1996 
DearGeoi^e, 

I am in receipt of your letters dated IStfa Dec., and your rüde letter of 21st Dec. 1995. These, 
it haroens, weie written at a time of crisis in my life. On the 16th Dec., I was just after 
bieakfast when angina pains started and would not subside. I had had a heart bypass 
Operation 10 years ago and was geneially expecting to need a second bypass Operation at 
some time in the futwe. The fact diat tfae pams did not lelax was an indication of an 
impendii^ heart attack. We weie having a Gianuka party in the evening and my wife was 
busy in the kitchen. I had to teil her to stop what she was doing and call a doctor. Iwas 
taken to ho^rital and puton drips ^v^ch enlaiige tfae blood vessels and lelax tfae pain. By tfae 
19th it was clear that I would not stabilise without the drips and on the 20tfa I moved to a 
speciality hospital. Because of tfae Xxms faolidays my oütxiiologist was on holiday and here 
fate stei^)ed in. Ufy friend and fdlow genealogist I>. Saul bsioff had a heart bypass 
Operation a month earlierin tfae same speciality faospital. Wfaen my wife pfaoned Saul fae told 
her diat he was just leaving for a holiday to Mauritius, but he gave her the names of fai s 
caidiologistand sui^eon wfao had worloMl on his problem. Nextday tfais cardiologist made 
an angeogram in which he found that 3 of my pievious bypasses weie blocked and the fouitfa 
was only 25% open. Thus I faad tfae Operation tfae next moming all done by tfae team tlmt faad 
woiked on Saul. By tfae SlstDec., I came faome to first read your letters of 15tfa & 21stDec. 

In my last letter I mentioned my faeart condition. Yes, tfae blood flow to my brain must faave 
been impeded wfaen I mentioned tfae Klokocov in Slovakia. But I £eü1 to see wfaat tfae 
connection is between my mi stake and tfaat of Eugen Stein? Nor is it any business of mine to 
be told Mdiat you faave paid faim. If you do not trustfaim dien do notgive him any moie woik. 
We aie all fallible, please do not answer tfaese points as I do not want to bicker. Your 
comments on tfae Jewisfa Historical Gock are not woitfa discussing. You aie looking at a new 
diagram in wfaicfa I faave extracted data from tfae Jewisfa Ifistorical Gock and into ^n^cfa I 
appended data fnom Prof. Dr. Rabbi David Kaufman fiom Kojetin. Some of tfae data you 
found on tfae Hartmans is moie exact, but it does not take us any furtfaer in Äe diagnun. I 
note what I know and what I do not know appears witfa question maiiu. This can be filled in 
later as if and wfaen tfae opportunity arises. llie diagram s I mentioned to you; 

• Megale Amukot Diagram IM wide x 2M faigfa 

• HbrowitzlMsq 

• MAHARA"LofFh|gue IMsq 

• The Jews of Gibraltar IM sq 

G>ntain data on thousands of individuals and maik tfaeir lelationsfaips over 500 years. The 
method of analysis can be used for faistoriograpfay of events in our terrible histoiy. 

Thank you for sending the fiont page of Gescfaicfate der Juden in Kiemzier by Rabbi Dr. AD. 
Irankl Griin, publ. Bresslau 1896. As I mentioned before m look out for tfais book wfaen I 
am next in IVague. 

Let me now tum die tfanist of your letter of 21st Dec on you by listing tfae questions to wfaicfa 
you did not leact and to wfaicfa you did not provide answers: 

1. I do faave a friend fiom my faome town wfao lives in Ceä/^ Tesin. He has no expcrieace 
of aicfaival seaicfaing but he is an intelligent man and he may be able to help. You would 
faave to ofTer faim to pay any e?q>enses and peifaaps tfae sort of lemuneration you faad 



2. 



3. 



arianged with Eu^en Stdn. ^fy friend Fbtr and bis wife liduse nui a shop so time is 
obvioudy not ümr own. But Petr does have a car so that something ought to be posrible. 
Flease write a number of specific questions to wUcb you wish to havc answen for your 
genealogy seaichea 

Haye you checked lately tfae Moimons, in the last two ycars there have been new aichives 
copied. Justivcently I have been to look up Jewish lecords from Taraow and I just 
looked for a fnend who wanted to travd to Kosice in Slovakia. I looked it up and tfae 
JewiA leooids ai« already on a microfdm. All he has to do is order the miciofünis from 
Salt Lake Uty through one of the family centres of the ^4o^non Chuich. 

You say You have no car. There aie Moimon chuiches all over, find the nearest one and 
take public tiansportortaxis. IbeeffortwillcostyoufarlessdianSlSdS. Igaveyou 
lots of contects in Canada, phone these people and ask how to do itin your area. and do 
not complain to me if it is not suocessfuj. 

Flease figure out aquestion, uppermost in your mind which you widi to aak and seaich 
form the O.A. of N.J. (Okreanf Archiv, Novy Jicfa -District Archive). There is material 
uere on the suirounding villages and towns such as Klogsdoif/KIokooov or 
Freibeig/FirAor, but I do not think of Teschen/Tesfh or Tropau/Opava. 

I take it you oould ask diem to search for any documents on your great grand-fadier (14) 
Abraham Peri and his wife (15) Julie Peri nee David. 



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4. Who pubhshes x^omocnemer Heunatbkunde which you enclosed? Was that woik m me 
arcbi ves done m 1990? I am asking diese questions because die director of die archive 
has not allowed us access but has done some small searehes for us. His name is Dr. 
Chobot Aftw my brodier Shragga arranged the "Pametnf Dny " m Novy Jicfii in 1992 he 
also insüttited a Honigwachs Prize at die local gymnasium. Students write essay s on 
Jewi A subjects which diey themselves lesearcfa. die best three are awaided yeariy prizes 

" These youngrtera have for the most part never met a Jew and it is I diink a veiy neat 
edu«iüonal idea. I had diought diat one youngster should pick up die development of die 
ctoth trade m north east Mbravia as a subject, it is inextricably tied to die past histoiy of 
Jews, some of whom appear to have been from your family. It would be useful if you 
vrould make a list of references about die dodi trade which you have obviously studied 
Hie next pnze award will be in May of next year in Novy Jicfh. 

I wiU be in NovyJicfh in Msy for die 2nd awards of die Hbnigwachs prize, die timing is 
notyet ontam. Ibe staidy of die dodi trade in Prtbor oould be a subject for a pupil to 
süidy . Ibeymay dien find some members of your family as part of diese searchea The 
Ist pnzß of tfae Ist awaid researcfaed die family Mannabeig from nearby Suchdol, which I 
was able to hnk up to people in Califomia. I find diat people may do somediing for you if 
youdosomedungfordiem. I am put off by your comphdnts about human nature. We 
will ceitemly not nght die worid, apart Irom diis I know a lot about human nature. 
lÄnng die Worid war I was in die concentration camps for duee yeara from my age 13 to 
lö. bo stop bitehing to me about human nature. die snide remaiks about people like 
arcfaivists or genealogists are quite out of place. Are we any better diat any one of diem? 

I oould go on widi questions which you did not respond to but I am gettins tired I am 
convalescent after the ooeration. 



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Yours sincerely, 



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Dr. KURT FLACH 

Gynecologist 
Haifa 34401, 2 Gilgal St. 

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Sehr geehrter Herr VLADAR, * 



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,2 i7>t7> 3)m ,34401 nD>n 

Haifa /denl8 . 11 . I995 



Beule mich ihrerl Ueberrascheriden Brief 'i^öhnelisl!;ens zu beant 
Worten, ich weiss auch ganz genau ueberdle unheilbare ivtank* 
heit»* Cienealogy** genannt i rticht als int sondern durch dieLei 
den meiner Tochter, denn ihr Mann Michael Honey 9st wirklich un- 
heilbar.. 

Angelegenheit Teschen 1 davon hat es 2 gegeben . Gesk/ Tesin 
und Cieszyn( polsky. ich ging noch im alten Oesterreich, zu 
Franz Josef 2feite|tdort waehred des ersten Weltkrieges zur Schule. 
Den Anwalt Dr. Max Kteinberg haben wir gut gekannt und sassen 
oft mit Ihnen im Kaffehaus(1939) . Bie Aussichten etwas an Akten 
in Teschen zu finden sind sehr geringe doch Michael Honey hat 
dort einen Jugendfreund , meinen Hausverwalter, der Ihren Wuen- 
sehen entsprechen wuerde und gegen Bezahlung VlKULEICHT bereit 
waere. Fragen Sie bei Michael an .Den Friedhof keime ich sehr gut. 
Er liegt in Bobreck hinter der Stadt , neben dem christlichen und 
anschliessend war das Haus meiner Meschpoche, der Familie BORger 
jetzt zu Fall Biheler.In Freistadt( FRYSTAT) Schlesien habe ich 
eine Familie Bjj heier gut gekannt. Sie hatte am Ringplatz ein tex 
tilgesxfeaeft und einen Sohn Kurt. Dieser ueberlebte als Flieger 
in der Tschechischrussischen Armee, kam als Oberst der Flugwaffe 
nach der Czechei zurueck und mein Schwager hat ihn auch getrof 
fen u* gesprochen . . Im Slanskiprozess wurde er verurteilt , 
eingesperrt , spaeter rehabilitiert. Ob er noch lebt weiss ich \x. 
mein Schwager nicht. sein Name istoder war Kurt Belskyund hatte das 
grosse ünglueck ,dass seine 14 jaehrige Tocher an einem Krebs 
gestorbenist. Er hat auch ein Buch geschrieben und wenn Sie in 
terissiert sind » gebe ich Ihnen eine Adresse in Koelln hier an, 
die das Buch besitzt, aber leider durch ihr Alter ein bisschen 
skerotisiert ist .. versuchen Sie, aber legen Sie das Porto 
mit , da die Dame auch pathologisch geizig ist. Die Adresse s 
Erika AUFRICHT, ALtenbuergerstr .286 D- 511^5 Koeln 
Dies waere so alles was ich wuesste und helfen koennte und 
wuensche Ihnen sehr viel Erfolg in Ihren Recherchenwtch zu 
Huppert ,der schon vor Jahren verstorben ist und die Schrameks 



sind sicher ihre jfesch 



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sind sicher Ihre Meschpoche , da die SchrameksAuch aus der Leip 
niker hegend nach Te sehen kamen , Sfie haben a,ls kleines Kind 
sicher die ANDRUTK der Bracia Schramek"gegessen. 
Mochmals viel Erfolg und sollten Sie einmal nach Israel kommen, 
SO meld£n Sie sich. , 

... ,H-< JUit besten u# fr^ndlich n Gruessen,, 



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From: 

Karel Aufriebt 

26559 Creekside?Apt. 106 

Southfieid, MI 48034 

USA 



To: 

Mr. George Vladar 

685 Victoria 

Kingston, Ontario K7K 4S6 



Southfieid, 24.Dezember, 1997 



Sehr geehrter Herr Vladar, 

Sitze soeben am Computer, und es feilt mir wesentlich leichter konventionell ohne Umlaufs 
etc. zu Schreiben, da ich noch immer Schwierigkeiten mit meinem rechten gebrochenen 
Arm habe, so dass eine klasische deutschpachige Schreibmaschine, in derren Besitz ich zwar 
bin, aber die fuer mein Gesundheitszustand immer noch nicht optimal geeignet ist, dem vorrang 
einem US Schreibcomputer, gebe. 

Vielen herzlichen Dank fuer Ihr Schreiben vom 15. 12.97. Habe mich sehr gefreut von Ihnen 
hoeren zu koennen,. wobei ich Ihrer positiven Einstellung entnehmen darf, dass es Ihnen im 
Augenblick recht gut gehe. 

Auch vielen Dank fuer den Ausdruck Ihres Beileides zum verschieden meiner Ib.Mutter, die mir 
alles bedeutete, und womit ich bis heute noch nicht fertig werden konnte. Besuche unser 
Gotteshaus 2 x taeglich, um beim Kadischsagen Sie taeglich zu gedenken. 
Es ist nur ein schwacher Trost, aber die einzige moeglichkeit, die mir geblieben ist. 
Sie erwaehnten in Ihrem Schreiben Herm Dr. Flach aus Haifa. Er ist ein Vetter vom 
Dr. Jur. Joseph Kippel aus Freistadt (Jahrgang 1906), der zur zeit in Mainz (Rheinland-Pfalz) 
ansaesig ist. 

Was den Biheller aus Freistadt angeht, war dieser nach 1948 in Tabor (Suedboehmen), als 
Luftwaffen Oberst der tschechoslowakischen Armee, stationiert. Er verbrachte den zweiten 
Welrkrieg, genauso wie mein Vater (auch Jahrgang 1906 wie der erwaehnte Dr. Kippel) in 
der tschechischen Armee vom gen.Ludvig Svoboda in der Sovjetunion. Biheller/Belsky musste 
etwas juenger gewesen sein. Ich habe Ihm auch persoenlich begegnet. Er hatte aus seiner Nach- 
kriegsehe eine sehr huebsche Tochter, die leider sehr Jung, mit ca. 20 Jahren verschieden ist. 
(Leukemie) Mir ist bekannt, dass er anfang 1970 aus Tabor nach Prag umgezogen ist. Mit 
meiner eigenen Emigration 1971, habe ich natuerlich viele dieser Menschen aus den Augen 
verloren, un derren weiteres Schicksal blieb mir verborgen. 

Die Herrschaften Perl und Aufiicht sind ein fester Bestandteil unserer Familie Vatterseitz. 
Falls Sie Interesse haben, kann ich Ihnen eine Familienkunde der Familien Vogel und 
Aufriebt aufstellen und zukommen lassen. Wie Sie wissen die Staedte Lipnik und Freiberg 
waren mentalitaetsmaessig mit Wien wesentlich mehr, als mit Prag verbunden. Wir sprachen 
von einer 



sogenannten Prerau-Lundenburg-Wien Achse, die auf der maehrischen Seite auswirkungen 

.bis nach Olmuetz und Prossnitz hatte. Geschichtlich gesehen eine wunderbare Gegend mit 

einem sehr umpfangreichen juedischen Leben. Ich habe mich seinerzeit sehr mit dem 

maehrischen Judentum beschäftigt, und viele besonderheiten im Vergleich zum tschechischen, 

slowakischen, oder polnischen und ungarischen Judentum endeckt. Leider sind die weltweit 

zerstreuten ehemaligen, aus maehren stammenden Juden in sehr kleiner minderheit. 

Ich bin nach wie vor ein deutscher Staatsbuerger, mit dem sogenannten Greencard Status 

fuer die USA. In 2,5 Jahren koennte ich teoretisch die US Staatsbuegerschaft beantragen. 

Ich spreche tschechisch, slowakisch, polnisch, russisch, deutsch und englisch. 

Habe eine in Deutschland lebende Tochter, die slowakisch, deutsch und englisch spricht) Aus 

der geschiedenen Ehe. 

Ich moechte Sie ungern muede mit weiteren Ausfuehrungen meinerseits machen, werde mich 

natuerlich immer freuen von Ihnen hoeren zu koennen, und ich gehe weiterhin in der Annahme, 

dass wir schon literarisch und kulturell im Zuge weiteren Ausfuehrungen auf den gemeinsamen 

Nenner bald kommen koennten. 

Ich wuensche Ihnen ein frohes Chanukah fest, viel Glueck und Gesundheit im bevorstehenden 

buergerlichen Jahr 1998 und verbleibe in Erwartung einer baldigen Antwort 



Ihr 





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ynagoga w Bielsku 



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1881 - 1939 



POLSKA-65gr POLSKA-65qr 

J BHOOOWSKI DS 1998 ^ J BRODOWSKl ^lä^f ^ 



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G eo v(g e, VI djcLoM- 

(DynL k.^\C k<^ 



BNGim\> 



GMINA WYZNANIOWA ZYDOWSKA 

DZIAl DOKL'MJJNTACJl J HISTORD 

ul. 3 Maja 7 skr. poczt. 180 

43-300 BIELSKO-BIAtA 



Synagoga w Bielsku: 

- zbudowana z funduszy miejscowej gminy izraelickiej 

- uroczyste otwarcie 21 wrzesnia 1881 roku 

- Projekt wykonai Karol Korn oraz Ludwig Schöne 

- styl „mauretanski" 

- Lisytuowanie przy glöwnych arteriach miasta wskazywalo na szczegölny 
prestiz, rzadko spotykany w innych renomowanych srodowiskach gmin 
izraelickich jak Wieder», Budapesztczy Berlin 

- zburzona we wrzesniu 1939 roku 





Oji^xTÄ^^/efiXe/ 



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POLSKIE TOWARZYSTWO HISTORYCZNE, ODDZIAt W DESZYNIE 
GMINA WYZNANIOWA ZYDOWSKA W BIELSKUBIAtEJ 

ZAPRASZAJA 

sz.p. .....(^..f .!?i!?!5:§.....y.^.^.?!.^i?. 



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NA SESJ^ POPULARNO-NAUKOWA 
„ZYDOWSKIE ZABYTKI NA TERENIE CIESZYNA" 

SESJA ODB^DZIE Sl^ WE WTOREK 1 GRUDNIA 1998 R. GODZ. 9 
W SALI POSIEDZEN RADY MIEJSKIEJ W CIESZYNIE, 

RYNEK GtÖWNY 1 (RATUSZ) 

UROCZYSTOÖCI TOWARZYSZACE: 

. ODStONI^ClE PAMIATKOWEJ TABLICY W MIEJSCU ZBURZONEJ SYNAGOGI 

PRZY UL. BÖ2NICZEJ 
. KONCERT PIEÖNI ZYDOWSKIEJ W WYKONANIU CHAIMA ROSENBAUMA W 

DOMU NARODOWYM W OESZYNIE 
. MODLITWA NA ODREMONTOWANYM „NOWYM" CMENTARZU iYDOWSKIM W 

CIESZYNIE PRZY UL. HAJTLASKIEJ 











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Dear Dr.Spyra, 



Kingston, Febraary 25, 1996 



My most sincere congratulations on a remarkable piece of research - Mr.Gundacker has just sent me a copy of 
your "Die Juden im Herzogtum Tcschcn. 1740-1780" : I have learaed an extraordinary amount of history firom 
your oeuvre, especially because of the thoroughness of important details (statistics, taxes, the notorious "incolae", 
social conditions) which none of the many other books I have consulted on this subject have yielded -I do hope 
that you will be able to deal with the Jewish history of Cieszyn up to at least World War I. 

One little question about something which puzzles me - on page 85 - regarding the tax imposed by Maria 
Theresia on "Paradiesäpfel und Palmenzweige" - of course I know what "palm fronds" (palma galaz) are but the 
old German terra "Paradiesapfel" means "tomato", which is nat a citrus fruit; could the Austrian official not have 
known what an "ethrog" was and just substituted another fruit, which was then still "exotic" ? 

I have done a little research on the city of Oswiecim - although known to have a jewish population since at least 
1563 (royal charter of privilege by Sigismund II August) it was under the Jurisdiction of the Krakow "kahal" until 
probably the early half of the 19th Century - therefore since A. Biheller was bom ca 1816 records of its 
"Kultusgemeinde" , if still in existence, should be among those saved of the Krakow jewish Community; if not 
then there might still be a chance in: 

1) Archiwum Glowne Akt Dawnych, ul.Dluga 7, Warszawa 

2) Archiwum Panstwowe w Katowicach or its branch Offices in Bielsko-Biala & Oswiecim (Bilesko-Biala should 
also have something on KANIOW - my great great grandmother Charlotte Barber bom there in ca 17%) 

Even if almost all jewish documentation was destroyed there might still be Civil Records in 

1) Urzad stanu cywilnego Oswiecim 

2) Urzad stanu cywilnego Bielsko-Biala (I am thinking of "religion neutral", therefore not destroyed, civil records 
like "Meldezettel" , "Heimatrollen" , "Grundbücher" , tax records, ksiegach adresowych, newspaper entries, etc. 

There might be a record of when A. Biheller moved from Oswiecim ( "Abmeldung" ) to Bielsko (" Anmeldung" ), 
even a record of his testament, whether he owned "Kirchengasse No 6". ("Grundbuch" !); if he moved with his 
wife (how many marriages ?) to Bielsko, a notification of her death in the "Meldezettel" ? 

I need not stress how grateful I would be to you if these sources could be tried for the birth of A. Biheller, the 
death of B.Schramek, births of his other children, a renewed look at the Bielsko JKG records of 1874-1925. 

I shall be most happy to pay whatever fees and expenses for this research or any other bills, should you not have 
the time to undertake this research in Warszawa, Krakov or Oswiecim yourself. 

Since Mr.Gundac ker has told me that you are interested in the Tugendhat family I want to let you know that I 
have a partial Tugendhat-Family-tree : my mother's first cousin, Erna Perl (* 1902 in Bielsko, + 1992 in Reno 
Nevada, USA) married Wil ly Tugendhat - 1 also enclose another Tugendhat marriage which I found in Vienna. 

Lastly a question since you are also researching the Cieszyn cemetery ; I have a photograph of my grandfather's 
tomb (J. Biheller , + 4. 1. 1913) but could not find the tomb-stone; it is clearly set against a wall which no longer 
seems to exist; there is however now a wire fence towards the new block of buildings and I wonder whether t 
part of the cemetery was destroyed when this building was started ? 
With many thanks beforehand, very sincerely, 

P.S.: this letter has been kindly translated for me - since I have no polish letters in my Computer I cannot 
reproduce the necessary accents, alas; to save you the trouble of having to compose a German answer I am sure 
that 1 can get your Polish letter translated (just a very brief acknowledgement would be much appreciated ! ^ 



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togo zbyt wialü, bowiam 4rödla motrykolna dotycz^qa .Äydow cia- 

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.szydskiöh praktycznit .nie ;istnieG^o Wa wrzosniu 1939^# Niamey 

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: spalili bowiaa wszystlcie Äydowskia synagogi i domy modlitwyi 

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a takia oai^ dökumantacj^ . jaka znajdowala si^ w budynku Isro- 
alitiscka Oultusgamainda w Oiaszyniao Istniojf| tylko akta iiro- 

. dzin i zgonöw z lafc 1840-185^1-, bowiom z polcoonia y/ladz paiistwo- 

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wyofe. parafia .katolicka 6wt Marii Magdalony w Cicszyiiie miola 
obowi^zek provy.adziö ,kontrolno ksi^gi mctrykalne dla Äydöw. Dan« 
naj sa jadnak awidantnia niepalna i nia wyst§puj^ w nich nazvvis- 
ka Kloinberg i Biheller. Potwiordzaloby to tez§, ze obi© rodziny 
przybyly do Oiaszyna w koncu 19 w# 






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Moje informacje poohodzli z ksi^g adresowyoh miasta Oieczy 



. na, ktör« ukazaly sif drukiom w latach 1874, 1877»1886, 189^, 

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- w l'atach 1998-1914 co roku /z wyjj|tki«ni,1912r./, a po I wojnie 

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w lätack 1926 i 1931 • Nia s^ to jadnak i^rödia na podstawia 

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;/?. ktöryck moina poczyniö kroki prawhe, Moj« badania nad kistbriq 

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. cieszyjiskiok :2;yd6w dopiero si§ zoczynaj^, mog§ Panstvm obio- 



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spalili bowiam v^szystlpia 4ydov7akia synagogi i domy modlitwyi 

a taki&a oal^ dökumaiiijacj^ . Jaka zna jdowalia sl^ w budynku Isra- 

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• litiscka Oultusgamainda w Oiaszyniat Istnioji^ tylko akta iiro- 
dzin i zgonöw z lat 1840-185^1-, bowiom z poleoatiia wladz paAstwo- 



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wyofe. parafia .katolicka 6w. Marii Magdalony w Cieszyiiio miala 
ol>owi^z«k prow.adziö ,kontroln« ksifgi mötrykalne dla iydöw« Don« 

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3*3 S|% jadiiak twidantnia niepolna i nie wyst^pujq w nich nazwis- 
ka Kl«inb»rg i Bilieller. Pofcwi«rdzaloby to tez§, f obi© rodziny 
przybyiy do Oioszyaa w koncu 19w# 






Moja informacje pooliodzii z ksi^g adrtsowyoh miasta Oiaczy 






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na, ktöro ukazaly sif drukiam w latack 1874,1877,1886,189^1 

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rw l'atachL 1998-1914 co roku /z wyj^tki«m,1912r./, a po I wojni« 

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w liataok 1926 i 1931. Ni« s^ to jednak Ärödla na podstawie 

;/( ktöryck aoÄna poozyniö kroki prawbe» Moj« badania nad MsfcbriQ 

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• Dzi§kuj§ za przaslane kserokopia» 

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.. ,. , ;., RedziÄy Kleiaberg 1 Biheller w Cieszymie ; 

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7; ; /ig;i; dr Max Klelmberg |m± byi symem imEego cleesiynskiege aawoica- 

ta dra Joachima Kleimberga, ktorji byi osobistosci^ anacz^c^ 
w iyciti iydewBklej spelecamoBci Cieszyaa. Pejawia el^ w kal^- 
gaoh adresowych Cieezyia pl ras pleiwssy v roku 1886, jego Ican- 
eelarla adwekaoka üleßclia sl^ wtedy przy Ryakn GliSI /Demel- 
Plat» 21 - lokal Hotel« pe« Drumutaym JeleÄlea/i W 1900 rtku 
przeMlöfli kamcelari? »a ul.Nienieck^ 6 /DeutschegasBe/ 1 »marl 
w 1905ri / 1)0 w I906r. Ju4 w kßi^gach adresowych mie figuruje, 
tylko Gabriele Klelaherg, Adwekatewitwe - a wi^o jego ieaa/« 
PocÄ^wszy ed CO »ajuaiej 1898r. ai do swojej ^mieroi byi takie 

czioakieM Aussehttss-Hltglieder iareal. Kulrusgeueimde w Cie- 

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Bayaloi . • • • 

Gabriele G.,', Jego Äe»a prjseetaje wyst?powac w ksiqgach adre- 
Bowyoh w 1909r!«, znaria wi^c zapewme w 1908r, v 

W 1902r'. ma krötko pojawia si? w^röd nieezkancöw Oieszyma 
Dawid Kleinberg, tapicer» Ziegelgaeee 7» ale ozy miai om ja- 
kikoiwiek zwi^zek z rodzim^ dra Klelmberga aie man po;)^cia, 
JoachiB Kleimberg jak powiedziaiem pierwszy raz wyst^uje 
■ w kei^gaeh adresowych w 1886r., brak jego mazwiska w poprzed- 
»iej z roku 1877. Wy»ika z tego, ze »ie pochodzii z Cieszyaa. 
i prawdopodobaie przybyl tutaj mi^dzy 1877-1886r. z zachodaiej 
cz^sci Sl^ska Uieszyriskiego - obecmie w CSRS, Koresponduje to 
z iÄformacIa L^Kohutka /vide poz. 2/,JB^» « brakie« tego »az::. 

ach JSÄatplowskich" parafii katolip^iej w Oieszyaie, 



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2. dr Max.Kleiaberg - pojawia si^ w ks.adresawych w rokÄP^mierci 
swojego ojca. tj, 1906r, pod ty« samym adreße« t j.Deutscheg.6. 
Jest okreöloay jako kÖÄcypieat adwokacki, Podbaie w roku 19Ö7- 
1909 /ale 1 908rV jui aa Prutekg.14 - dzisiejsza Wyieza Brama/. 
W 1910ri juÄ jako adwokat posiada kaacelari^ przy Starym Tar- 
gu 1, a od 191 3r, przy giöwnej ulicy tj. Erzhe»»,Stefaaiestr. 
15 / obecaa Gi^boka /, tak samo w 1914r, W kolejnym wydaaiu 
ksi^gi adresowej /1926rr./ jego kacelaria nadal zaajduje si^ 
przy ul. Gi^bokiej 15, ale M.Kl, raieszka przy Placu öw.Krzyia 4. 
W aast^paej edycji /I931r./ jego biuro adwok, z ajduje siq 
przy ul. Gi^bokie.j 53 / kauicaica Eugeniusza Kohaa/, ale miesz-. 
ka przy ul.3 Maja 8 w doau Leopolda Fischgruada. W tymie domu 
/«ieezkai i b»4&2: ow6i waraztat pözaiejezy /wice/bumiBtrz 



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Erötka chärakteryBiylfi? dra Maxa Kleiaberga podaje Ludwik Kohu- 
tek w Bwbjtj miepubllkowaÄ$d pracy "Adwokatura w Oieezynie, po- 
wiecie ciesayÄsklB i »a Zaelziu 1938-45 " CieBzy»'1971,^t6re- 
rgoiqExili|iü±K zawdzl^csam paml Kohutkewejt 

" Dr ELeinberg MakÄymiliam liczyl przed wojn^ ok. (50-ciu lat, 
By3: adwokateffl jeszcze s czasöw zaboru austrlackldgo« MlaS: swojq 
sledzlb^ zaws^e w Cl<iezy»le, MlaS: c6rk^, kt6ra uczy9:a sl^ w pel- 
Bkln r<"i'«a«j^^"», jifpBfii»i«f ■■ YPT»*!ftwft».«ia za3:atwla3: spravy oy- 

wllme, ByS: zmamy ze swej salldmaiol 

ö 
ikai przy üli 1 Maja 6 / - 3 Maja8_- JSR / '• 
I w iHiym Blejsou t " Dr Klelaberg M. zglm^ röwalei w getolt 
krakewsklm wraz' z ca3:^ Bwoj^ rodzim^"« 

Muaz^ aauwaiyö, Äe w 19114r, pojawia ai? w Cleszynie dr Alfred 
EleoMberg, profesor glnmazjvun, zaaieszkairy przy ul.SydomlegaBS« 
12, ale mie wi^cej o ai« mie wiadoao. 



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3, Jo^ef Biheller pojawia sl? w kei^gach adreBowych Oieszyma 
dopiero w 1894r« jako büchalter, zamieszkaiy przy Staryii Targu 3; 
Zapewme 1 1898 otworzyi wraz z Ednumdem Kurzweil sklep krawie- 
ckl 1 haadlujftcy ubra»iajBi ped fin»^ Kurzweil uad Biheller Klei- 
duaghandlUÄg przy Staryii Targu 2 / potem 5/. Ale J.B. mieezkai 
wtedy przy ul. oesarzowej ElÄbiety 30, Spöika z Kurzweilem 
trwaia do igoi'roku, w 1902r. wyst^puje jui samodzielnie jako 
wiaiSciciel Bklaepu z konfekoj^ m?sku przy ul.Gl^bokiej 22 /« 
f Stefaaie Strasse 22/. I,tak bez zmiaa aÄ do 191 3r,, w roku «as- 
^^jf^^^^^r^ 3^4 aie wyst^puje czyli zaarl w 1913r, Natomiast w 191*r» 
jawoa si^Grete Biheller, »auozycielka j^zyka fraacuskiego, 

V aanieszkaSt ul» Willowej 1« 

. Pe L wejaie öwiatowej brak aazwiska Biheller w ksi^gac adreso- 

wychi 



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4, Ce do aazwiska Schramek tefuakcjoaowalo oao w Cieszynie, 
bracia Schramek /Szramek/ byli aawet zaloiycielarai i wlaöcicie- 
lami zaaaej do dzisiaj fabryki czckolady, Ozy oni byli z pocho- 
dz^aia Äydami aie wiea,^.wie« aatoniast, &e aa przeiomie 19/20 
wieku przez diugie lata byi cziomkie« israel. Kultusgemeiade 
kupiec Samuel Schramek. Ale jak si^ to odnosi do Josefa Bihellera 
1 , eweatualae j zmiany aazwiska - mie wiem; 



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(j^oVj aostal i-wetxioxj «J tS67. 



zaadoptowany przez swego ojca. CZÄVnC^i 

Jr. i^ 1.« ^mlana nazwiska byta zapisana w ksi^gach archiwalnych 
Nalezy tez przypuszczac ze ta zmiana nazwiöK.ci ujro.« ^»^^ 

miasta Cieszyn. 

osobiste. -\^^--— ^ 

W grudni'u roku 1886 w zwiazku z jego zamierzonym ma^ziefJstwem wynajjl mief«iie w 

Cieszyni^ . -^ . 

Czy nawizwisko JOSEF SCHRAMEK (Biheller) figuruje w ksi^zce adres^ miasta Cieszyna za 

?ata ?876! 18?7, 1886, albo jego wuja JOACHIM FELDHAENDLER ? 




Cieszyn, 19.07.1991 



Sehr geehrter Herr Vladar, 



Ich hoffe, dass Sie Ihre europaische Reise mit vollem Er- 
folg erlebt haben und auch Cieszyn in guten Andanke behalten 
werden. Jetzt schreibe ich Ihnen schriftlich einige neue Infor- 
mationen über die Familie Kleinberg und Biheller. 

1. Dr Joachim Kleinberg war sehr oft / z.B. im Jahre 1902 uiad 

1905 / Mitglied des Personaleinkommesteuer-Schatzungskommission 

it 

• - nach Amtsblatt der k. k. Bezirkhauptmannschaf t und des k.k. Be- 
zirkschulrat es in Teschen, Teschen 1902 /1905/ 

2. Nach dem ersten V/eltkrieg und der Schulen- IIb er nähme durch 
poln. Begierungs, hat die hiesige deutsche Intelii,p:enz im Sept. 

1920 eine Volkshochschulkurse für deutsche Jugend organisiert. 

l ^^^ 11 

InlTdiese Kurse v/ar Dr. Alfred Kleinberg ein Vorleser / für 

deutsche Literatur /, aber in Sept. 1920 bat er um Urlaub 
/ "Silesia" 1920 tnd 1921, bes. nr 249, s.2/. 

3. Dr. ^'iax Kleinberg, sein -^rudcr, v/ar auch Vorsitzender des 
Jüdische Volksverein / "Ksi^ga adresov/a miasta Gieszyna dla 
1930 roku", Cieszyn 1930, s.52 /. Jüd. Volksv. v/ar zuerst ein 
Bildungsverein, nächste quasi-politische Partei mit syjonisti- 
sche Orientierung. 

4. Sein Sohn Martin K. hat den Unterricht im Jahr 1921 in Deut- 
schem Staatsgimözjum in Cieszyn begonnen. Jedoch im nächsten 
Jahre diese Mittelschule wurde in polnische Crimnz^jum Klasyczne 
imieniem /unter dem Wame/ Antoniego Osuchov/skiego verv/andelt. 
Hier Martin K. im J. 1929 / Juni oder Juli/ die Reifeprüfung 
besteht / sie: "Ksiega Pamisj^tkowa Polskiego G-imnzjum ^^acierzy 
Szkolnej w Cieszynie, obeonie Szkoly Podstawowej i Liceam Ogol- 
noksztaic^cego im. x\.0suchowskiego w Cieszynie, vrydana z okaz- 
ji 65. rocznicy zalozenia Szkoly", Katov/ice i960, s.155/« 



5, Nach dieser Publikation / s. 158/ auch seine Schwester Hanni 
/ hier: Joanna Kleinberg/ 10 Jahre später d.i. im 1939 in Cie- 
szyn in sogennante "Lizeum /für Mädchen/ u.d.N. Maria Konop- 
nicka " maturirt. Diese Mittelschule existiert nur ein Jahr 
auf dem ^runde der Schul- Reorganisation im Oktober 1938 / nach 
Anschluss sog. Zaolzie an Polen /• Also praktisch Hanni Kl, , 
mit Ausnahme von letztem Jahr, auch G-imnzjum u.d.N. A.Osucho- 

wski besuchen hat. 

6. Über Arohiwalien aus Archiv von Gieszyn - Verlassungssache 
von Josef Biheller: das Rest von diese Materialien ist wirk- 
lich wenig interesierte und unv/ichtige. Ich mochte Sie noch 
informieren, dass rein Verlassung ein Defizit mit 2669 K. bet- 
ragen hat / Aktiva: 32.561 K., Passiva: 35*211 K./. 



Hochachtungsvoll 



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PS. Nach "Denkschrift aus Anlass des ^O-Jahripen Bestehens. des 
Vereines verfasst von 13ergrat Adolf Hohenegger" Teschen 1907, 



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,28 . Dr Joachim Kleinberg war Mitglied des Deutsche Lese- 
und aeselligkeit-Verein in Teschen im J. 1885-86 und 1895-96, 
dr Max Kleinherg im Jahr 1905. 








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Gieszyn,1991 .05.01 



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Szanowny Panie Vladar! 



*=* 



Mam nadziej^, ze moj p#przedni list otrzymai Pan w ptrzsjdku 
1 bezWiopotöw* Nie mogiem w Äim Panu napisdczbyt wiele, bt jak 
tivunaczyiem stan cieszynskich archiwaliow jest niezbyt zadtwala- 
j^cy. Przypadkiem jednak w zupeinie innym zespole natrafiiem na 
akta dotycz^ce Pana dziadka Jozefa Biheller, o czym zaraz Panu 
donosz^« Ch©dzi • akta spadkowe po jege smierci, ktöre zachowaiy 
si^ w Archivaim Panstwdwym w Cieszynie, Zespoi Sg|.d Powiatdwy /K.k# 
Bezirksgericht/ sygnatura 1530. Akta zawieraj^ korapliiet spravy 
spadkDwej, prowadzonej ze strony spadkobiercow tj« Marii Biheller 
urodz» Perl ®raz jej dzieci: Lilly, Grete, Alfreda i Ericha przez 
dr Maxa Kleinberga - oczywiscie* S^ tu materialy röznej wartosci 
rözne protokoly, nawet zestawienia materiaiow jakie zachowaly si^ 
P0 smierci Jozefa B. w jego sklepie, Przesylam Panu kserokopie 
na jwaznie jszych dokumentöw, jesli zyczy Pan sobie calosc prosz^ 



napisaca 



Dia histotii Pana rodziny wynikajsj; st^d nast^pujq,ce 



infor- 



mac je: 



- dokladne daty urodzin dzieci J.B^ I.Grete urodzena 7.07.1890 

2. Alfred urodzony 20.02*1893 
3. Erich Kurt urodz. 7.12.1894 
Niestety nie jest podana data urodzin Lilly Kleinberg, ktöra w tym 
czasie byla juz pelnoletnia tj. miala wi^cej niz 24 lata /wediug 
prawa austriackieg®/« Urodzila si^ wi^c na pewno przed rokiem 
1889. Jesli podana przez Pana data dzienna jest poprawna t© Lilly 
K. urodzila si^ 10.11.1887 albo 10.11.1888 - jak Pan zreszt^ przy- 
puszcza. 

Nb. dokument- wyci^g z zydowskich metryk podpisany je st przez 
owczesnego cieszy^skiego rabina okr^gowego /Kreisrabin/ dr Adolfa 

Leimdorf era. 



Cieszyn,iy91.üp.Ul 



Szanowny Panie Vladar! 



Mam nadziej^, ze moj ptprzedmi list ©trzymai Paa w p»rz^ku 
i bezWitpotöw. Nie mtgiem w aim Panu napisdczbyt v^iele,^bo^ jak 



^h'Oy/'' 



tiumaczyiem staa ^ie^zynskioh archiwaliow ^est aiezbyt zad.wala- 
js^cy. Przypadkiem jednak w zupelnie innym ze^ole natrafiiem na 
aktaXtyozace Pana dziadka Jözefa Biheller, o czym zaraz Panu 



*S c^«r^ 



y/i^ T *^ * - ^^ -^ rf/r->rN ^ / 



.-^yV 



don«sze. Ch»dzt • akta spadkowe po jege smierci, ktore zachow^iy 
aitV Archivaun Panstwowym w Cieszynie, Zespoi S^d Powiatewy /K.k. 
Bezirksgericht/ Syknaiura 1 530. " Akta zawieraj^ kompliiet aprgor^ 
^'^Htadko^e^f ??^o^aii;^^frst4 tj. Mar iT Bihelle 7^ 



K^^ 



Ä ' 'f «^ ,^^^-» •^*- CX,>*vX^1-, 



*^J^Z 



urodz. Perl .STz dej dzieci: Lilly, Gr^te, Alfreda i BrJ^ha przez 
"^dr Maxa KleiÄhelga - oczywiscie. S^ tu materiaiy röÄnej wartosci 

, / />^ /^c>..<V^>-r *^,-*^ ;,,c.*-'^^;/'-. -/ ''^^'^ •-'-'^ ./"^^y ^^ /*^ 

^,,Ä^/ ^--^^11^; p^^^'Jg^jy ^^na^et zestawienia materialow jakie zachowaiy si^ 

^mierc4 Jözefa B. w jego sklepie. I'rze»ya:a^^,^anu^.^«^;^;'Pi* / 
<? najwazniejszych dekumentöw, Jeäli Äyczy Pan s«bie caiosc prosz^ 

aapisac. y ^-.»A..^. 



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^^u-**^ /«^ /-^<^' 



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Dia histQllPii PsiSa redziny wynlkaj^ st^ nast^pu^ce 



infoT- 



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- d^adne daty urodz in dzieci J.B. I.Grete urodzena 7.07.1890 

2. Alf red urodzony 20.02.1893 




tetv nie' lest podana data urodzin Lilly Kleinberg, ktora w tym 
i. bWa 3U4 pemoletaia t3. ni^a wi.oej ni4 24 Ift« /wedlug 



3. Erich Kurt uredz. 7.12.1894 
Nie'stety 

prawa austriackieg./. Urodziia si? wi^ö na pevmo przed rokiem 
1889. Je^Li pedana przez Pana data dzienna jest poprawn^ato Lilly 
^. urodziTa sis 10.11.1887 albo 10.1 1.1888 - jaFP^ zresztOrzy- 

Nb. dokument- wyci^S^i. zyfi»^''^^^^ metryk podpisany jest iJrzez 



;/ 



'^;^'JS^o cil^iiski^J^abi»a okr^gowego /Kreisrabin/ dr Adolfa 



3iınikKXgMac Leimdorfera« 




- w aktaoh podana jest dokiadna data 5?i%^j>J°^®J\ ^3-^*\^*^> 
4.01.1913r, Data 5.01 byia zapewne dat^ pogrzebu^ 

(^/itorU Perll' WiJd^l» dzi^i'ni^ nie tylkT dpkiadne v/arunki , 
^'^'^Tle tSc^riSkt, t^özfff B. byi wtedy buchalterem w Cieszynie. 
alew jakfei firmie nie wiadomo. Slub musitti si^ odbyc 
^'^^'^^ iftftfir- lub na ü»czatku I887r/Max Perl ^ie ; 




w }con- 



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r" -cu 1886r. lub na p.cz^tku 1887r.;Max i-eri ^ie jest nazvgny • jcem 
^^-^frit^yHi^c za^ne1e3 stryjem, a bra^tem^ej .jca Abra^a- 

- PcSoÄi'^t A^ikaV ^"e rodzina otrzymaia pevme akty^ w spad 
^ kiVaifnie byi t« ma/^tSST zbyt duÄy. Niestety. Z doiaczonej ■ 
^t^tiiii'd koÄrS^entöw wynikJ/irhandlowe kontakty Jozefa 
^^ihTillSTbJiy dose szer.kie, si^gaiy c^iej Monarchfi . 

/M^O^rskiej, CO nie dziwi, «^i|«f ^^ ^^g^^S^^t::; '^^^^ 

i?^iD'=^ek;S^n/r?e jak w' tym przypadku s^;Pf ^^ *L^f ^^^ 
wmoje r,ce inne 'akta ^otyc^^^c^^hi^^i^^Pana^rodz^^^^^^^ 

przesyiai. Jak Panu juÄ pisaiem 




A,<J^' 



►'V'N, ^fÄ-'T-^ 



V^' 






i sie powazniej histori^ cie^zy^^skich 



tak Äe powinienem na ten temat wiedziec coraz wiQcej. 






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Pan 



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hiyi 

^"l^^aio sß^^lzra/»lu.; Bardz^ bym chSiaf do nich dotrzec, nie / 
r* Z,.^-«, jednak w iaki sc 






24 % 




Pfsze do PanaC^w Jezyku polskim, bo wiem, ze Pan pitax pami^- 
tl ten jezyk. Jesli pisanie^ tym j^zyku sprawia trudnesc moze 
>an pisac w ^?zyku angielskim albo niemieckim. 



Z pewazsaniem 



Mpou>a^ 





/ 



Cieszyn,1991.05.01 



SzaÄOwny Panie Vladar! 

• Mam nadziejs, *« "»^j p.przedni list otrzymai Pa. w p.rz^viku 
i bez^i.p.töw. Nie m.glem w mim Panu napisäczDyt viele, b. Jak 
tiumaozylem etam oieezynskioh archiwaliöw dest miezbyt zad.wala- 
J^oy. Przypadkiem jednak w zupelnie innym zespele natrafiie« aa 
akta d.tyoz^oe Pama dziadka Jözefa Biheller, . czym zaraz Paau 
A.n.BZ^. Chedzi . akta apadk.we p. jeg. smierci, ktöre zach.wa3:y 
aiq w Arohiwum PaÄetw.wy« w Cieszynie, Zespöi S^d P.wiat. vy /K.k. 
Bezirksgericht/ eygmatura 1530. Akta zawieraj^ kemplüet aprav^ 
Bpadk.wej, prevadz.ned ze streny epadk.biercöw tj. Marii Biheller 
uredz. Perl eraz jej dzieci: Lilly, Grete, Alfreda i Ericha przez 
dr Maxa Kleinberga - oczywiscie. S^ tu materialy roÄned v^trteeci 
röine protok.iy, nawet zestawienia materialow jakie zachewaiy si? 
p, ömierci Jözefa B. w jege sklepie. Przeayiam Panu kser.kepie 
madwazniedszych d.kumentöw, Jesli Äyczy Pan s.bie cal.ec pr.azq 
napisac* 



Dia histetii Pana redziny v/ynikaj^ st^ nast^puj^ce 



infer- 



maojet 

- dokiadne daty ur.dzin dzieoi J.B. I.Grete uredzena 7.07.1890 

2. Alfred urodzony 20.02.1893 
3. Brich Kurt ur.d». 7.12.1894 
Kiestety Ble Jest podana data ur.dzin Lilly Kleinberg, ktöra w ty» 
oza»le byla ju* pelnoletnia tj. »lala «l.oej ni* 24 lata /wediug 
prawa austrlaokleg./. ür.dzlla »i? «ISo na pevm. przed roklem 
1889. Jetti p.dana pr«a Pana data dzlenna jest poprawna t. Lilly 
K. urodzlla sl? 10.11.1887 albo 10.11.1888 - M Pan zreszt, przy- 

puszcza* 

Nb. dokument- wyci^g z iydowskich metryk podpisany jest przez 
owczesnege cieszynakiego rabina ekr^gowego /Kreisrabin/ dr Adolfa 
ioKtiBkKXiKMC Leimdb'rfera. 



/ 



1 



- w aktaoh ptdana je st dokiadna data smlerci Jözefa Biheller- 
4.01.1913r. Data 5 »01 byia zapewne dat^ pogrzebu, 

- bardzo interesuj^cy jest »dpie umawy przedßlubnej Jözefa B. 
i Marii Perl. Wiadomo dzi^ki niej nie tylk» dokiadne vrarunki, 
ale takie fakt, &e Jözef B. byi wtedy buchalterem w Cieazynie, 
ale w Jakiej firmle nie wiadomo, §lub musiflii siQ tdbyö m w keii- 
cu 1886r. lub na pecz^tku 1887r. Max Perl nie jest nazwfciy »dcem 
Marii, byi wi^o zapevme Jej stryjem, a bratem jej »jca Abraha- 



ma; 



- z caloöoi akt wynika, äse redzina otrzymala pev/ne aktywa w spad. 
ku, ale nie byi te maj^tek zbyt duzy. Niestety. Z dot^czonej 
dt akt listy kontrahentöw wynika, 4e handlowe kontakty Jözefa 
Bihellera byly desc szerekie, si^galy calej Monarchii Austr»- 
W^gierskiej, ce nie dziwi, si^galy teÄ Anglii. 

Jestem przekonany, 4e jak w tym przypadku stopniow» trafi^ 
w m«je r^ce inne akta dotyczs^ce hietorii Pana rodziny. B^dq je 
rejestrowal i etopni.wo Panu przeoylal. Jak Panu juÄ pisalem 
dopiere zacz^em interesowac si? powainiej histori^ cieszynskich 
l^ydöw, tak ze powinienem na ten temat wiedziec coraz wi^cej. 
W zwi^zku z tym mam zreszt^ do Pana jedn© pytanie: czy ^ utrzy- 
muje Pan jakies kontakty z Izraelem? W Cieszynie zyje juz tylk» 
kilka osöb pochodzenia äydowskiego, wiem natomias*, ie kilka 
ksi^zek na temat histerii Slydöw w dawnym ksi^stwie cieszynskim 
ukazal« si^ w Izraelu. J^ardz. bym chcial do nich dotrzec, nie 

wiem jednak w jaki spesöb. 

Piszq do Pana w j^zyku pelskim, bo wiem, ze Pan p»±zxx pami?- 
ta ten d^zyk. Jesli pisanie w tym j^zyku sprawia trudnosc moÄe 
Pan pisaö w jqzyku angielskim albo niemieckim. 



Z powazaniem 



MflaMX.Vlj 








r 



Gi«8zyn, 1991.0^.10 



Szaaovmy Pani« Vladar! 



Dzi^kuo« bardzo za Panski list z 14.02 oraz zal^- 
czouy cz.k. Oi»sz§ si§, i. «oj. inforcacd« cko6 w ni.wi.lki« 
stopuiu rtog^ si§ Panu przydad. Postarar. «i§ laadal zbiorad «- 
t.rialy o Panskiej rodzini« i prz.sylaö j. Panu, niestoty i.i* 
t^d^ mooe informac;). spelni6 wszystkick PaÄskick ocz.kiwaÄ, 
Cieszyn w poröwnaniu z iunyai raiaataMi w Pol«c« aial «zcz^sci« 
w cza«i. o«tatni*j wo^ny, bo prawi. zup.lni. ni. byl zui.zczo^y. 
,1. 108 arckiwaliöw j.«t bardzi.D «komplikowaioy. losit doku- 
m.ntöw izra.licki.3 Gi^ii^y 2ydo«r»kio3 du» Panu pisai.a: Ni.iicy 
spalili wszystko, G«sli zaco^valy ci« Dal^i«^ uat.rialy tib nl. 
w pan«t.;owych arckivvack i racz^j ai« w Oi««zyni«. Oi^zya poza 
tyn l«Äy ua samed granlcy a do po«iadania tego miasta datyli 
röwni.i Gzo.i. Bf«kt j«st taki, *e ni.ktör. arckiwalia znadduj^ 
»i^ w posiadaniu strouy czeckoslowacki.j, »1« ^i* ^^1»^°^° ^"^«^^^^ 
5,ki.. Moie to dotyczyö arckiwaliöw davmego /austriacki^go/ 
ctarostwa / B.zirkkauptuannsckaft ia Ttscktn/, w ktöryck byly 
raje.tro 'au. taki« spra.;y jak zniany nozwi«k, adopcd« oraz r- 
ä.«tr cywilny dla osob ni« b^d.'icyck czlonkami okraslouyck wyz- 
na£ religidnyck lu^ zawi^rad^cyck aalä.nstwa mi*.zan.. Hi.st«ty, 
t«n zt.poi t.z si§ w Cieszyni. nio zackowai w oalosci; Un fra- 
gra.nt, ktöry d^st dotyczy zupelni« inuyck «praw. Mala d.^t zra- 
szt^ szan.a, *. istniad« PO czecho.lo.acki.d «troni« granicy, 
prawdopodobnis teä zostal spslony przo2 Nicncow. 

Tak, i. niest.tyjiii^os^Paxiu sluzyö danyck m.trykainymi, tt| 
ktor« «^ nadp*vmi«d-.. nadP«lnied«z, i dokladu«. !• inforaacdo 
l.t6r. zaL^cza. pockodz^ z rötnyck publikacdi oraz do^6 wyryvvko- 
vvod kv/Tondy uatarialu arcki«raln,£0, ^b^I «i« zacko«ral. I tutad 
«rynik ui. d*ßt zbyt zadovvalad^cy. Sluszni. pisz. Pau, U powinny 



vf Frydku /ob«ciii« w Oz«ckoslow»«di/, bo jtst okrtslany jako 
"z J?rydku", a jego ojci«« jus w tya ozasibt prowadzil kaÄ««lari§ 
;v Ci«szynit. Uezyl si§ bardzo dobrz«, poszcz«s6lÄ« klasy koA- 
czyl z wyrözni«ni«Bt, matur§ zdai w daiu 28.09.1900r. Mial wttdy 
18,5 i"oku / ezyli urodzii ßi§ aa pocz^tku 1881r. Max Kltinbtrg 
byl od mi«go zap«vm« trzy lata starszy,/ . Potea plaaowal stu- 
diowaö prawo, al« ckyba zmitnii zaaiar, bo w 1914r. podjj^I pra- 
cf w tym samya gianazjum jako aauczyoial j^zyka i lit«ratury 
ni«»i«eki«d. Noail ju» wttdy tytul "dr" oraz k.k.profasor. Gdzi« 
studiowai - nit wiaia, Nauczyci«!«» w gimnazjua w 0i«8zyni« byl 
do 51.08.1922r, kitdy zlosyl r«zyinaacj§. Co si§ z ain dal«j 
dzialo nie wi«ra, n.i«vvyklu«zon«, z« wyj«ekal z Citszyaa, bowiea 
nowö-polskia wladzc stopaicwo likwidowaly iii«cii«ckio szkolnictwo. 

Z tego tytuiu ai« znaia taz /jak na razia/ dokladnyck losöw 
Martina Kleinbtrga . V/iadomo, »• w 1921r, rüzpoczi^l Bauk§ w ci«- 
ezy^skim gianazjua / Jakr^sbsriclit des Staats-Gymnasiiua undi 
d«r Stafcts-Realsckule mit dcutscker Unterrickta-Sprack« , Sciaul- 
^jaia? 1922/23, s. 5/, sl« dalszo drukov/aae sprawozdynia si§ ai« 
zaokowaly. Nioaiscki« szkoly i6r«>diiie zostaly ostateczni« zlikwi- 
dowosn« w 192 ;r., moz« udaio mu »i§ skonczyö to ginnazjucL w Gi«- 
ozyaiö, albo przaniösl si§ do Bioliska, gdzi« bylo wi^caj Ni«aG6w 
i dluzaj dziaialy aiaaiacki« szkoiy. Ale ni« bylom vv »tani« ttgo 
sprawdziö, Czy byl pottM adwokatea - aie wi«a. 

Natoaiast nie ai« znalazlaia aa t«Biat Alfrada Bikcll«r. Zu- 
polai« przypodkowo znalazlöia natoiaiast iriforiiacjf o dacie smi«r- 
ci Klary P«rl, ktöra zaarla w Gi«szyai« 24,17 1922r. w 63 roku 
»ycia / wi§c urodzoaa ok. 1859r./. Na iaforraacji o tyra / dzi«Ä- 
aik "Silcsia" ukazuj^cy sif w Morawski«j Ostrawi« z daia 26,04. 
1922, 8.4/ podpisaaa j«st rodzina z Mor,0»tra«^, Orlow© j , Bielska 
i Gi«szyaa, ai«st«ty b«z aazwisk, 

I to ai«st«ty w»zystko, co udolo ai si§ dot^d zaal«i;6,8l« 
btd§ szukal dalej. Do roztrzygai^cia pozostaj« bardzo imtor«8u- 



z3«kowa 



cTurz 



§dovvo dano aa t«aat firay Josefa Bik^ll^ra - 



zackowaly si§ paln« kcifgi rejestrow« w ktöryck aotowano naj- 
wazniasjze informacje o prawnym stani« poszcz«sölnyck fim przo- 
nysiowych i liandlowyck. Prztorzal«ii indtksy do tyck ksi^g kaadlo-| 
wyck i ni«st«ty J.Bikelltr / ani Kijrzwtil/ w nick ni« figurü- 
d«, Zgodni« z ustawodav7St7/«a außtriaekia r«jtstrowano tylko 
firay, ktör« OÄij^gaiy p«witii okrtslony do«köd w skali roczntj, 
i nosily ont wttdy status fira s^dovmi« protokolowanyck / i l«p- 
sz^ pravm^l ockronf z« strony Pahstwa/, Skoro J,Bik«ll«r ni« 
wyst^puj« w indeksi« do ksi^g kandlowyck / a aalo prawdopodo'bne 
ä«by 3«so nazwisko zostaio poaini^ts przypadkowo / wniostk na- 

suwa si§ taki, z« 3«go firna nie aiala zbyt vvi«lkieso rozaacku, 

.*, 
Nitßtoty, 

Rövmi« slusjzni« piisza Pan, z« powinny zackowaö ai§ akta do- 
tycz^c« kanetlarii dr M. Kleinberga. Powinny - al« si§ nie zacko- 
waly. Jest cie6 szansy, z% zostaiy po II wojnis swiatowoj wy- 
wi«zione poza Cieszyn, np. do Katowic lub do Bieleka, al« röwni« 
dobrza aogly zostaö - jako ni«nieckie - zniszczona. Zrtszt^ aogli 
j« prz«j^c juz w czasie wojny Ni«acy i toz zniszczyö. Max Kloin- 
berg byi jednak znaczqcJi postaci^ wsröd ci«szynskick 2yd6w 
i zostal po nia slad w publikacjack drukowanyck. Zai^czaa kse- 
rokopi§ strony z k»i^«czki na tomat Talaud Tkora -Sckul« , do 
ktöroj zreszt^ uczfszczala taki« Ö'anni Klainberg, Wi«a o nia lern. 
takz«, i« w 1922r. zostal wybrany w sklad ci«szy^skiej Rady Miej 
ski«o, al« ni« przyj^l t«go wyboru. My8l§, z« XiZ jago t«aat stop: 
niowo znajd§ wi§c«ö infortaacji« 

Gars6 wiadoao^ci udalo mi si§ z«bra<S na teaat je^o brata, 
a Pana wuja Alfrwda Klainbsrsa, niestety b«z dokladiiyck dat 
urodzin i zgonu. W latack 1892-1900r, uGZ§szczal do cieszyÄski«- 
go gimnazjua / polna nazwai K.k. Staats-Gyanasiua in T«sck«n. 
od 1898r. k.k. Albr«ckt-Gyanasiua in T./. Urodzil si§ zap«vva« 



- w aktach podana jest dokiadna data ämierci Jözefa Biheller- 
4.01.1913r, Data 5.01 byla zapewne dat^ pogrzebu, 

- iDardzo interesujs^cy jest edpis umowy przedßlubnej Jözefa B. 
i Marii Perl. Wiadomo dzi^ki niej nie tylk« dokladne warunki, 
ale tak^e fakt, ze Jözef B. byl wtedy buchalterem w Cleszynie, 
ale w jakiej firmie nie wiadomo, §lub musiflll si^ ©dbyc i« w k»n- 



cu 1886r. lub na ptcz^tku 1887r, Max Perl nie jest nazv«ny ojcem 
Marii, byl wi^c zapevme je;) stryjem, a bratem jej »jca Abraha- 



ma. 



- z calosci akt wynika, ze r©dzina otrzymala pev/ne aktywa w spad- 
ku, ale nie byl to maj^tek zbyt duzy. Niestety. Z dol^czonej 
d® akt listy kontrahentöw wynika, ze handlowe kontakty Jözefa 
Bihellera byly dose szerokie, si(|galy calej Monarchii Austr«- 
W^gierskiej, co nie dziwi, si€^galy tei. Anglii. 

Jestem przekonany, ie jak w tym przypadku stopniow» trafi^ 
w moje r^ce inne akta dotycz^ce historii Pana rodziny. Bt^d^ je 
rejestrowal i stopniowo Panu przesylal. Jak Panu juä; pisalem 
dopiero zacz^lem interesowac siQ powaiäniej histori^ cieszy^iskich 
Zydöw, tak ze powinienem na ten temat wiedziec coraz wi^cej. 
W zwi^zku z tym mam zreszt^ do Pana jedn© pytanie: czy ^ utrzy- 
muje Pan jakies kontakty z Izraelem? V/ Cieszynie zyje juz tylk© 
kilka osöb pochodzenia zydowskiego, wiem natomiast, ie kilka 
ksis^zek na temat historii Zydöw w dawnym ksi^stwie cieszyHskim 
ukazalo siq w Izraelu. ^ardz© bym chcial do nich dotrzec, nie 

wiem jednak w jaki spesöb, 

Piszq do Pana w j^zyku polskim, bo wiem, ze Pan p»±ixx pami^- 
ta ten j^zyk. Jesli pisanie w tym j^zyku sprawia trudnesc moze 
Pan pisaö w j^zyku angielskim albo niemieckim. 



Z powazaniem 






V 



j^«a, ale aieaasna sprawa zciiaay nazwiska Bikeller aa Sciixaaek 
i odwrotnie. Z p Pa^^^skiego ostatniogo liatu wnoszf, ae Jözef 
Bikeller byl syaea Abrakaaa Bikellera, ale musial uaywaö nazwiska 
■•tki tj. Sckramek. W takia razie kto to byi Joackiia Feldkaendler 
- je61i brat matki, to pov/iniea aazywac si§ Sckramek, Nazwisko 
Feldkaendler aiectety w aadayck ksi^gack adresowyck Cieszyna aie 
figurude, podobaie jak Josef Sckraaek. Jest tylko Samuel Sckra- 
mek, zaaay zydoweki kupiec, a potea Wilkela Sckraiaek. Musialby 
ai Paa blizej aapisaö o eweatualayck koligacjack rodziny Bikel- 
ler z rodzinäi Sckrataek, zebyu mögl co6 zaale£6. Je^li posiada 
Paa jaki^ dokumeat dotycz^icy tej sprawy byibya zobowi^zaay za 
przeslaaie kopii, Tak saaio bylbya bardzo zaiatersowaay otrzyaa- 
aiem kopii ksis^g kaadlowyck J.Bikellera o ktöryck Paa wspoaiaaj 
tluwaczeaie aie jest potrzebae, bo zaatt aiemiecki k w pismie. 

To tyle na dziGiaj. B§d§ oczywiäcie dalej szukal iaforaacäi 
na temat Panskick przodköw i krewayck, ale aiestety aa dokladae 
daty urodzia, ifelubow, itd, aoisaa liczyö tylko wyj^tkowo. Zadae 
zydowskie metryki aie zostaly doli^czone do arckiwua aiejskiego, 
zresztj^ Nieacy i tak by je zaiszczyli. 

Dol^ezau kserokopie jedynego iaseratu firay Panskiego dziad- 

ka jaki udalo ai si§ zaalezö« 

Z powazaaiea 




Jauusz Spy 



ul, Regera 6 




4.3_400 Cieszya, Polßka 



> 



/ ^. 




OioGzyn, 10.12«1ü)51 



Solir ::;eelirtor Herr Via dar. 



II 



Icli bitte uri Verzeiliuni^, dass icli go rjpat auf ILire 



u 



Briefe anti^/orte* Mein Scliweisen ±zt dalier, da sc icli für 
Sie Iceine neue v/iclitige Informationen besi^e* Ziisaxiiiien 
mit nein Ereund auc Opava , Dr. Sefcik, warten wir weiter 
auf daß Resultat neiner Unters ucliungen in 3x*unn nacli Na- 
mcncanderuns von A.Biliellcr. Icli habe eini^^o Arcliivalien 
der lTaüienanderunc;en betreffender in Archiv in Cieozyn ge- 
funden, aber der dioGer Theil von Arcliiv iat aktuell un- 
zuganslich vio^^n seinoü uljcrtragens. Deshalb kann ich 
Ihnen über diene Sache wenig Ga^;en. 



Zuornt uiochte ich jedoch nelir herzlich Urnen für 



I. 



Eire IToersendenr; mit Xerecopien beider Bucher danken. 
Ich loco Bnc;lish auch, deshalb cind dieso Publihotionen 
für mich sehr helrLlflich. Der Teil von"JcH7G in TgcIig Slowa- 
kei" wurde richtig von Ilinon gowaLlt. KeinG geplanto Ar- 
beit nur über Geschichte die Juden i::i Teschner Schlccion 
Gich hondolt werden. Über dicce Thema proktinch / mit 
Ausnohiiie Bielitz-Biala / keine Porscheruntersuchungen 



'"7. 
kj 



ind, auch in Jüdischer Ge Gerichtlicher Institut in IVar- 
CZQW3. Deshalb muss ich zuerst ganz neue und ^i'undliche 
ArcLivalien-UntersuchunGen unterneiimen. Das ist eino gro- 
sse Arbeit und ich hoffe einige Stipendium für diese 
Zwecke zu erlangen. Aber zuerst ich Gini^e Publikatio- 
nen besitzen mussT Jetzt ncl-^reibe ich einen Artikel über 



. « - . 



die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in Tesclmor 
Schlesien von 1754 bis 1-^^18. Deshalb suche ich heute be- 



II 






anders olles statistische Daten für ostcrr, Schlesien in 



Periode 130p-1o46. In dieser Sache Kontakt mit prof 



Mc Oass wurde cehr behilflicli sein. 

Ick dsnke oucli für Eire Muli© und Ilire Buclior-K-vVorondo 
in der Broliotliek "Coli. Carolin-in"! Aber von allen die- 
sen 3uckern nvjc dos Buch von A.IIajduk iat fib taicli unbe- 
kannt. Meiner MeiÄnvji£ nacli jedoch diese Position sich 
nicht SU scüesioifcher ^eipnik /bei Bielitz/ bezieht. 

froer die IT.Ji^iner und P^iborer Zcitun-on: ich habe 
in Gieszyn keine Zeituncen aus diese Städte. In dioce Sa- 
che Dr. Sofcik wöndct sich an seine bekannte Bibliotheka- 
rinn in N:Jicin tait: / Dr." Joroslavo Brichovo, Okrenni 
archiv, 7-'l-701 Novy Jicin /." Sie Collen an ihns Gclireiben, 
auch uit einige Gratifikotions-proposition. 

Auü aller, ohen. tench.ener Juden-c-^ieindc bis heute 
erißtiert niu? Judon-etaende in Mob^iGch Ostrou / jetzt: 
Ostrava/ Seine Adrcss: l^idovska naboienska obcc, Krojska 
aprava 1, Revi)lucni trida 17, Ostrava /. Es ist uo^lich, 



dass in dorti-en Materialien oinise Informationen über 
die Goscbichtö d. Familien Biheller, Kleinber- uzw. entde- 
cken können / M.Ostrau w^^hcend II. V/eltkrieg mt Protek- 
torat Böhmen und Malrcen liegt v/urde/. 

Ich iveiss auch, dass Res.Rat Otto Vo-el, Schonbrunner 
Str. 12';-, A-1050 Hien besitz eine eisene Kartei von 70.000 
Lchcern aus altosterreichisclion Gymnasien, Realschulen 
uzw.\3uch f-5x' 35lmen, Mälu-en und Ost err. Schlesien. 66 ist 
^-lich, dass in diese Kartei biographische Data 'über dr 



Alfred Kleii^.ers sich bfinden. Weitere Informationen feer 
die dr.Joachim mid dr. Liox Kleinbers suchen kennen in 
All'-cmeino Verivaltun-archiv, ilotondorfcr Gasse 2, A-1030 
'^icn, v/elcher hat »Akten aller laiiiiGtcrien, also auch 
Justizministerium. 

ErOTlmt "Klucki" das ist siclier dr Sobieslaus Klucki, 



/18p5--1916/, oin SSlm dos oliem* Bursorneiater von Tesclian 
dr. Ludvvik Kluclci /1848-^^'i//• Sobieolous Klucki war ein "be- 
kannter tosclmor Advokat und einige Mal Abpjeordnete für 
Sclilei:iisclie Landtag in TroppaUt 

Die Restaurierunfs jüdische Friedhof eo in CioGzyn ist 
heute unaktuell» Tosclmer "LIiliarder" / Boi^'unlaw Bacciki 
VerGitzocier der J?iriiia **ART-3" G-.ia»*b#V# /ein Hochstapler sich 
erscheint und von folnische Erokuraturuber ^^qggo finanzielle 
Schv/indeln anlclagt vruxdG» 

Ich wollte auch informiert, dac im kurzer Zftit eine 
deutsche Buch uher die Gesciiicht© der Juden in Obcrßchlesien, 
mit oin Fros^nent über Ißraeliti:::cjiG Kultun-jeneiride in Bio- 
litz r.ich erscheinen sollten. Ich werde hem-ulit sein nach seine 
Erscheinung: diese Buch für Sie übersenden* 

• Und das ist alles, was ich heute schreiben kann* 

Beste Vfünschu zur V/oihnach und Jal^reswechsel* 




Liit Hochachtung 

PS. Ich übersende Ihnen liire Postmarken. Eine Stucke erlaube 
ich sich behalten, doshalb mein 6-jahris<är Soim ein an- 
fan^'ende Eriofmarkensammler ist. 



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■Herr 



Kingston On-fr. 
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Cieszyn, 1992.08.25 



Sehr geehrter Herr Vladar, 



Ich mi;^ mich zuerst für mein so langes >Scheigen ent- 
schuldigen. Ich möchte aber Ihnen einige neue Informationen 
geben, von v;elchen ich viele nicht gefunden habe. Im teschner 
Archiv befinden sich einige gerichtliche Archivalien / u.a. 
■öezirkgericht '-^'eschen, Kreisgeric^it Teschen, Stadtgericht T,/, 
aber in Inventaren zu diesen Akten keine ^''araen Bihellet auf- 
treten. Hur in einer alten Dokiimeten, namentlich in dem Buch 
der lUnehmens, in teschner Heimatrechts / Staatlische Archin 
in Teschen, Sespol: Akta miasta Gieszyna, sygn.387 : "Alte 
Ileimatscheine. Index" i habe ich Ihren C-ros.sva.ter Josef Bi- 
heller gefunden; hier sind auch zv/ei andere Mitgliedern diese 
i'amilie: 



Unter dem Buchstabe "B" 

Nr 445 Biheller Adolf Styavnicska 

Nr 461 Biheller «Tosef 



Nr 512 Biheller Chaim 
Juda 



sv;i qc im 



Oswi^icira 



erfolgt 7/1.1876 

auf in 7/10.1886 u.15/2. 

1879 Z.11 
3/5.1880 Z.61 erst 22/6. 

1881 

Alle Rubriken in diese Buch sind leider ohne genaue Tittel. 
In dritte Rubricken wahrfDhainlich Ortes von vorherige Wohnsitz 
sÄnd eintragen. liintragungen aus letztere Rubriken vielleicht 
bettreffen das Datum des Verleihung des teschner Stadtrechtes 
oder -^atvun schrif tlische Bitte über dieser Verleihung. Weil 
ist J63ef Biheller doch 7.10.1886 unter der Name "Biheller" 
erscheinen, das ist möglich, dass er Name Biheller nicht zuerst 
in l'eschen, aber früher erfolgen hat ; möglich, dass in Oswit^- 
cim. Icr. versuchte telefonisch weitere Inforaiationen in d. 
Archiv in Oswiecim suchen, aber mit keinem 3rfolg. Ich habe 
jetzt keine ^eit, um nach wiqcim fahren. Ich habe nach prof • 
^ychetsky schreiben, um er schriflich in diese Sache nach 
v;i(^cim sich v/enden an« 

"Styavnicbl^a" ist vieleicht "ozczav/hica" - ein Stadt 
in heutige südliche Polen, äug diesen Informationen geht her- 
vor, dass ?amilie Biheller aus ehemaligem G-alizien stammte ♦ 

Mit Hochachtung t 

PS« Ich danke auch sehr herzlich für weitere Teil von Buches 

ilber Juden in Tschechoslo vaiei, v/elcher ich in guten Ordnung 
erhalten habe* 



/ • V i' w ' I 'tfW\J'i 



T'cTO'" 




I. WYtOCKI 



]hopi 1 



PÖLSij' ' 



*SI9(««« 



GS0RG3 TL/iDAR 

685 Victoria Street 

KINGSTON, ONTARIC K7K 4S6 



I.OTNICZA 

l'AR A\'1()N 



G A N A D A 



0' 



OiBBzyn , 



1995 , i£ , 1 ^ 




Sehr- geehrter- Hbtt Vladar, 



Ich bitte ujTi Verzeihung, da.ö ich fast 3 Jahre nicht geEchrie- 
hen hat. Ich bin wirklich BBlir heBoln^itist und hatte ich keine 
intereeante Inf orirjationen £iiT- Sie gefunden, SwiBchenzei t habe 
ich auch meine DiEsertaticn beendet. Das Thenia ist "Juden in 



Te s chener B r.H i c 



ch 1 e s 1 en im XVI 1 1 Jln , " , I ch habe aber imr 



■ier an Sie 



und Ihre familie gedacht; ich suchte nach alle Spuren vcn Fami- 
lie KlBinhBT-g , Biheller usw , Erst .jetzt habe ich genauere Unter- 
such-angen nach XIX J'ti . gemacht und ich habe etwas über Ihrer Fa- 



miiie gesagen. Ich habe untere anderem im Standesamii 



m 



Biel Iskc-Biala [Sie 1 i tz-Bial a] einige Duplikate dBB jiidiBoliBB 
Matriken von ehemalige israelitische Kultusgemeinde vcn Bielitz 
SB£undBn r DissB Bücher sind his heute nicht bekannt. Zwar sind 



k:-ii=^ unvcl 1 ständig (nur von 1374 b 



j—, -i n 



i y c C / / 



aber sind bbIit- wich- 



tige Geschichtsquellen, wc auch Familie Biheller genant wurde. 



Heute 



schicke ich Ihnen einige Inf crmaticnen, die in diesem 



jüdische Hatriken gesammelte wurden. Ich lege auch einige Mate- 
rialien vom Zemskii^ Archiv v Opa-/ti [Landesarchiv in Trcppau] bei; 



i, Semiski^ Archiv v Opav§ , Sammlung; Semska Vlada Slezska 
[Schlesiche Landesregierung], Signatur 135, karten idBr Kasten] 
xiOc3; HiBT bB£i'ndBt sich amtliche ZustimjTiung Schlesicher Landes- 



regierung 
Tcchter 



in Trcppau vom iö95 auf Änderung dBB Vcrnammes Cilli, 
r Eheleute Jcseph Siheller und Marie geb. Perl, Im 



1894 seine Bitern bitten umi diB Richtigstellung dBB Vcrnammes 
seine Tcchter, deshalb bib in die Matrik iinter demi Mamen Cilli 



stcitt Lilli Biheiler eingei.ragen würde, Hach Dekret 



IT /-j 



7on 



P F. 



^5,11,1095 r, diese Änderung ist gestattet, Haben wir aiich gena- 
ue , Infcrmaticn , das Lilli Biheller (Ihre Tante, später Ehefrau 
vcn Max KlBinhBT-g ) i Hcvember löSÖ in Teschen gBhorBn ist. 






\l 



In Semßki?- Archiv v Opav^ 



/ )h.> cv 



mmlung; Zemeka Vlada Sl ©zßka 



Sifi-nati^r 155, kar-ton £0££ tiefindet eich amtlicl*!© Er-statt-ang §e- 
JDutsBchtain von Alfred Kleinberg, gebor-ene in Priedeck [Polnisch; 
Frydek] am 12 Dezember- lööl Sehn von Dr Joachim Kieinberg und 
Qabrielle g-eb, Blumenthal , 



In Semßki?- Archiv v Opa^^§ , Samml"ang 



iemßka Vlada 31 ezßka 



>-i>^ 



g-natur 135, karten 2021 befindet eich eine Bitte vom löö7 



Charlotte Biheller ^^cn Bielitz, Tochter AbrahamE , um Einv/illi- 
gung £ar die EhB mit Salomon Blumenthal zu echlieOenr Hier ist 
BB sehr v;ichtig", da.G sie in O^iwiQcim [Auschv/itz] im 1856 geboren 



v^ar 



Lind auch ihr Vater Abraham gegen 1Ö16 in Oßv;i^cim geboren 



v;ar. Das ißt Ihre Gro.ö^^ater Abraham Sihe II er 



I ch lege au ch Ke b r oko pi 



'U 1 i zw t« J. 'xJiliV 



U: 



4. .-. —. "!. -. 



rl agen diese Bitte 



e DB 



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reffend bei. Diese Unterlagen sind lesbar, aber schrieben Sie 



mir bitte 



tr , Weiiii S 



ie Schwiei-igkei ten mit dem Text haben werden 



■f rr 



T ^ V-, v~- rri ^ Cj ^ T-i .Ci fT' T 



i->et.zi-ere Janre seines l> 



'BhBUB hat Abraham Biheller in Bie- 



litz wohnen. Schon in Jahr iBB7 war er als Geschäftsmann in Bie- 
litz gezeichnet r Nach erwähnte Matriken bielitzer israelitische 



Kultusgemeinde Abraham Bicheller [s 



,". ♦ 



] , Geschäftsmann in Sie- 



litz. 



^.4,.^ 



lt. wer 



gestorben in Bielitz, Untere Kirchengasse ö am 4 



Dezember lÖÖS im 72 Lebensjahre, Et- war zuständig [das ist hat 






sogeiiaiint-t« ritriima'u-recn v j 



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,—, i- Tr-.rs /--Vv-^ 1 



zur Gemeinde O 



Ewi^cj.m un 



d wurde ajTi Ju- 



denf ri edhc f 



T^ ra e? r-- 1-/ ■?-> £s T-- •=» -f 



i= V. 



n jrfielitz bei Teschnerstrasse begraben 



Soviel 



o. vn 



we 



.Q , bis heute kennt man die Stelle, wo Abraham Biheller [sie! 3 



begraben wurde, abei- kein Grabmial nicht existirt 



Und 



je 



-^ zt 

L.- Xif W 



f^4 



ft i 'i '. "T Ci T'TCi S "f . "i >.i 



B onn s 1. 1 g e i n ± o rmat i onen t 



iber Familie Bihe 



T ■; 



B i IBT 



aus erwähnten jüdischen Matriken ehemalige Kultusgemeinde in 



Bielit 



4-r , 



Ol 



'Uli 1Ö79 gestorben in Bielitz, Haus nr- 



•i i 



Perl CPeßl?] 



(Jocefine) Bicheller, V/itv;e nach Blkan, >35 Lebensjahre 

24 Februar löö2 geboren in Bielitz Haus nr iE Mathilde, Toch- 



ter des Leopold Bihe 11 er 



<^ — — 



Agen 



von Bielitz und Julie, geb 






I 



p 



riedner- Boas [TlXKind (oder Eitern 



.^* 



eezeiclinet alß ziiß tändig 



O-ev/i^c-im 



3 September iöö2 geBtorfcen in Bielitz HaiiE nr 1 Bella Bicliel- 
1er, gBh, Morgenstern, V/itv;e, >33 Lebenßj a^lre , Gehört zu aemeinde 



Leipnik 



24 J^mi 1ÖÖ3 gsho 



oren 



in Bielitz, Josef 



Btraßße l 



9 Betti r Tocli- 



ter d, Leopold Bylieller, Agent 



ir r-,y-} 



TD 



'^.in jlT^S 



elitz lind Ju 



HB g e 



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Fried 



,er Boae, Kind (oder Sl ter 



n ) g e z e i clin et als z u 



B z an a 1 g -j- ß w i § o 1 m 



- 1 Jctnuar ISÖD gshor-Bn in Karnitz nr- 1 Adele, unelieliciie Tocliter 
d, RoBi Bylieller. Tochter d, Abraham Byheller, 



Mai 108 5 



£=r =. -j- ..-. V.V, 



tf f i=: 



orrien ir 



n ]c''=;rr/-J + t / t-/-. 



1 ^«.CVili^ u- J^ 



polnißoh 



Ä-amienica/ eine 



Dorf bei Bielitz) 4--monat 1 iohe Kindr Adele Byheller 



ünene i i che 



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echter d, Reßi Br, Tochter von A^braham 3 






O r=-r-, 



H f jC« t^ p i- 1» ii i 



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Öö5 get^cren in Bielitz, Schi oßsergaßße 14 Fanni 



Tochter d, Leopold Byheller 



-rt. g e i i 



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HIB geri 



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u Avig-aßt 1ÖS>3 geßtorben in Bielitz, Schi cOgraben 14 Fanni By 



he Her, 8 Mon a tBU , To cht e r d , Le o po 1 d Byhe 11er 



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Lind Charlotte, geh, Abra- 



ham Bi ehe Her, ii; 1 1 e r n zit ß t. 'änd i § M i 1 1 e 1 - Bu ch au b e 



T?7--x=; -: sr + = .^^ 4. 



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g t:< ß t. o rb en in Bielitz 



z, h'inggaßße 4cj Fanni Bichel- 



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zu Bielitz 



12 FBhT-aB.T- 1B9R gBhor-Bn in Bieiit 



z, i^oßengaßße 10 Hugo, Seh 



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ienthal , vergcld, in B, und Charlot 



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geh, Abra- 



hsLüi Bi ehe ller, Elte rn zu b 



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Biei itz 



geb .. 



in Mil6wka [Galizien 



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Tochter- 



Heinrich Huppert und Hani , geb. Biheller mit Fritz Ilath 



A ,^ 



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auß Jz^ieiitz igeci 






PP au 4 , I 



V , . ^ 



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November 1913 in Bielitz getraut Salomon Blumenthal 






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denmaler (ge 



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in Freißtadt 5,11,1862 aiß Soh 



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eß Heinric 



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geb, Byheller 



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15.Xll,iöö8, Tochter- d, ler-aei B. i;ii2kSara Ringl 



Bier 



£1 Dezember- 1922 fiestorben in Bielitz, Luschka [?] gaEße 6 Leo- | 



pold Biheller, Kul tuEdiener , geboren 10,IV,iö52 in O^ 



wi^cim 



getraut 1ÖÖ6, zuEtändig Bielitz 



26 Februar 1925 gestorben in Bielsko, ui , K 



opernika 6 Julja 



Bill© 1 1 ©r 



Wi twe 



/ -A 



rivate, ur, 1Ö4 3 in Kc 



oiTiorowi oe 



bei Bielitz) 



zuständig Bielitz, 

Ich hoffe, da.G Eind nicht alle Materialien aus jüdiEohe Mat- 



riken, Ich iTiUß noch einrfial Geburt 



ßJTiatriken stiidieren, deshalb 



existirt nur bbIit' ungenau Index, 

W^enn es gshi. uiii biub und dieselbe Familie Biheller (manchmal 



Et dBT' l'Iame anders geschrieben, besteht einige Frohl 



©me 



z ,y 



Jl^ r 



ob Leopold Biheller, Agent ist identisch mit Leopold 



B 



Kultus- 



diener) kan 



n man eine Familientafel bauen 



wo 



nur ä.2.B Zwei 



von 



Bielitz gut vertreten i 






Sie Beilage 



Wo 



sind sonstige Person 



Bii r im Standesamitregister g 



eüiia 






k a nn i oh n i ch "t. e a g e 



n 



i e 1 1 e i cht e 2--i nne rn S 



e sich an diese Per- 



sonen : 



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Bie 1 itz 



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lictT- eine i^amiiie 



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I Vj 7-> iTi r-. 



ewonnen, aoer m Register 



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Hugo {g^B 



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oritz igest 



1909 



''^•+ + .-. / ca "4 



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1922) und Ama 1 i e igest 



1922) gefunden habe 



Ich habe bis heute kein Spur der ZustiiTimung a 



g aud. jLiB Änderung 



dBB namens von Joseph Biheller 



f7 



on iöö7 gefunden. Ich ^^BT-dB 



natlir 1 i ch v;e i t er suche 



n 



Je t z t v/e i .3 i ch 



r-.V.,-, 



fc- 'wl 



lon , v;o i*Lanr 



ich diese 



I J-n. i. eki--\ =! c- o 



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^ Ok. 



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^ , JL 



ch kcinn nicht versprechen, da.ö me 



±xi' 



B Unter- 



s \i chun g e n bx ch 



mi 



t dem Erfolg beenden. Vielleicht, da.ö Ihnen 



schon Ubt'T- Professor Pychetsky diese Dol^ 



ume n t g e f un d e n hat, I ch 



möchte auch nach Unterlagen über Juden 



n O^wi^cim suche 



n 



Hoffentlich 



aie 



Informationen, die ich ItiUBn schicke werde 



^■'r 



Q -i — 



±ur wiw interessant und rekompensier 



en 



da. 3 



fi • ^ 



o 1 e so 



lange warte- 



te: 



Ich bitte nochmal \\m Verzeihung -and wünsche Ihnen Alles Gute 



im I'Ieu.j ahr 1 9 9 6 





Cießzyn, 1996.03, iE 



Szarcnry Par.i© Vladar^r 



Dzigkuj^ bardzo ssrdeoznis za Pana dwa oatatnie listy, ktöre 
w dobrym Forz^llra otrzymalsm. Szczegölni© ostatni list, tluma- 
czony , Ja-k Pan piaze przez komputer, bardzo mi ai^ spcdobal . 
WdziQCzni jeateämy za ows "etwas für Kinder", ktöre dotarly w 
QaJo.^ci, Dzi^k^Jijg te± za przesiana kserokopie artykui6v/, chociai 
w wi^kszoäoi jii± je znalem. 

Nie wieiTw czy Pan wiö; ±e mam ju± obeci.ie dwoja dzieci. a 
mlodszy wiaänie wczoraj skcAczyi dwa lata, Wymaga '^i^c du±o 



opieki s 



CO jest jednym z powodöw, dla ktörych ci^tk:^ mi obecnie 

prowadziö bardziej intenaywne poszukiv/ania terenowe, Trudno mi 

ßi^ po prDStti wyjschö z domu, a possukiwania w spravfig Pana ro- 

dziny trzeba prowadzi* ?oza Cieazynem; w Bielsku, Opawie, Krako- 

wi5, Poza tym £ pr av^y nigdy ai«5 riis ukiadaj^ tak, jak byr: c-hcial , 

T^r pi^tök byiem np, vf Bielsk^i i chcialem dokoAcsyc przegl^danie 

iydowakich ksi^g metrykalnych. Kieatety, biuro USC byio zamkni^- 

te. bo i>Yl tc dziaü tzw, Swi^ta Kobiet. nieof ic jalnego öv-ri'ita 

Vs^prov^adzcinego przez kQmuniatöw i przez wielu do dziaiaj obcnc- 

dzonego, Vozoraj byiem dla odraiany 'w Krakowie azukaj.ac al^t doty- 

cz^cycrx 0§wi^cimia. bc? w aamym O^wi^cimiu praktyoznie nie ma j ^ 

starych doki.inient 5w, Zd^iyiem ai^ tylko zorientowai v/ przybli±e- 

niu jakie dokumenty przectLOwuJe Archiwum PaüstVv-ovre 7/ Krakowie. 

samych akt nie doataiem, bo aa przech.owywane w inni'm miejacu, I 

tak zawsze ai^ zdarzy jakaä prseazkoda. 

■ V/idzi. ±6 udaio si^ Panu zebrac ju± impoPAij^ca ilo^i in::or- 
macji o swoich przc:di<;.ach i v/yprowadziö ewoj^ tablicQ genealo- 
giozn^ a± do XVI W: T-akte w Cieazynie podobne wywody ssi mo±liwe, 



- 2 - 



/ 



bo metryki katolickie zaczynaja aig w 1624 r. Kiestety mstryki 
±ydowski9 w Cisazynie zalotono dopiero w 1754 r. . wtedy ob9Jmo- 
waiy caiy SUsk Cieszyriaki, Zostaly one albo zniazczon© przsz 
Hiemcöw, albo (co maio prawdopodabne ) wy^iezione v/ nieznane 
miBjsce. Potem zaczgly powatawa« lokalne gminy wyznaniowe, jak 
np, w Bieisku i zaczgly prowadzi« ^.riasne metryki. W Bielskii, jak 
pan wie. Zydzi doatali zgod^ na to w 1852 r.. ale ?rz9Z kilka- 
naäcie lat prov/adzon« on© byiy niezgodnie z przepiaami, Dlatego 



po 



^DWßtaniu samodzielnej gminy wyznaniowej w Bielaku w 1865 r, 
musisli j9 zaio±y6 na nowo , Co zrsszts. nie ma znaczenia; orygi- 

ak zagingiy, to co ai«? zachowaio to duplikaty, ktörs 



naiy 



*■ -iT 



Vf 



iadzs austriacki© kazaiy robi« co rc-ku urzgdom metrykalnym. 
takie iydowskim i dlatago zachowaiy niektdre np . dla Bieiska. S^ 
przechowywans w Urs^dzi© Stanii Cywilnego [USC] v/ Bis 1 sku-Biaie j c 
Dia Cieszyna duplikatow do dzisiaj nis znalazierri; nie byiyby 

•zreszta starszö ni± 1874 r^ 

IIB Iziaje metryk iydowakicii na Slaaku Cisszyr^skim byiy tak 
skcmplikc7/an9x 4© zamierzam o tym napiaaö osobny artykui . Ka ra- 
zi« przygotovrjijg wraz z dyrektorem Kuzeum -"^r 3isl sku-Biaiej 
ksi^±k^ dzisjaoh Syd6w w Bielaku. Biaiej i okolicy. ktira jak 
rny^l^ Pa:-a zaintaresuje , Mamy nadziaJQ. ±9 uka±5 si^ jeszczs w 



^ *rrr. 



roku» 



Jak Pisa! 9m nie zd^tyl^rr. dokonczye poszukiwaÄ v/ metrykach. 
bielskich przechowywanych obecnia ^a^ USC, dlatego dzisiaj tylko 
kilka infcrmacji stanit.^d. Co v/i^c8 j . j9Öli chodzi o metryki älw 



^ rar -^ 



to zachowaiy ai§ tylko dla lat i500-15E5 {i bez 1923 r.). 



1 . Jcact^ i rn f e I Jhändl I er aus S t ani a 1 au [ t j . S t ani s ! aw6w na 
wßcliodzis dawnej Rzeozpospol ite j obecnie Ukraina] . zmarl w dniu 



30,VIII,16Ö6 r, w 



3 1 



PociiQwany 



B KU 



wi9ku 33 lat w Bieisku na Untere Kirchengasse 
ostai i.I>^ na cmentarzu gminy wyznaniowej w Biel- 
- Al9ksandrowioa::h. Hiejsoe grobu jeat znane (Sektor F. Rz^d 

£360). ale nagrobek ai^ niestety nie zaohowal . To 



grOJD 



nr 



niest-^ty wazy^tko. nie wyjafinia to, ozym byi wobeo Jözefa E, 

2. 2Ia tymie omentarzu poohowano jeszoze kilka innycii oaöb o 
tym nazv^isku, 3^ to; Dawid, Sidonie i Dora, nagrobki wszystkioh 



- 3 - 



trsech sig nie zachowaiy. Datg zgonu Dawida znalaziem w metry- 
kach zgonu; chodziio o Dawida P. sarnieazkalego w Opawi© 
[TroFPau] , ktöry zmari w Bielsku i4,II.iö77 r. w wisku 76 lat, 
Jeszcz© jeden Benno P, urcdzony w Opolu w iö55 r., zmari w Biel- 
sku w 1934 r, Przynaleiny byi do Karv/iny, 

3, Dziaiala te± w Bielsku firma Heinrich Fe Idiiaendl er und 
Sion^ zare jestrowana w i86£ r, 

4, Ha tym±e cmentarzu zachowai ai-^ jeszcze niekompletny na- 
grobek C^arlctte Blcv^icntlial ., cefc. BilieHer, Hoina jeszcze hylo 



odczytaö dat-^ zgoma "i9i£ 



1 \j 



Jeäli Pan chce mog-^ zrobiö zdj^cie 



ale dopierQ na wiosns - na razie 



VJ 



Polsce zima atulacia, pi-^ty 



mieai^G önieg i mröz. Grob Charictty ma numer 1363, obok znajdu- 
je si^ grob jej mQ±a Salomona, ale calkiem zniszczony, Jego datg 



•n 1 "^ 



zgcnu znaiazi9m v; me 



trykach zgonu vf USC ; zmari 



w BielskLi przy 



2 



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4. « 



Krötkiej £5,Xl,iO£7 r. jako malarz [pokojowy] , Poza tym sa 



11 



mtormacje 



1S6£] 



j ; 






Vi rr 



j ±9 urodzil si« we Prysztacie 5.11,1361 r. [recte 
awari £7, XI, 1913 r, - chodzi o drugie maiief.atv/o z 



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5. KiBjzzB urodzenia S, Blumenthala wyjaönia jedn^ z Pana 



Y.-^tpl iwo^ci wyraion^, w ii^ci 



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Blumentha 



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rysztatu 



ego rod-sina muaiaia tu mieö prawo przyna- 



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redniej Suchej [Hit te i -Suchau] r poioionej koio 






yszt atu 



Blumenthaliw byio na Si^aku bardzQ wielU; byia to 



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cznych tutaj "dynastii", Fcza tyrr. wtedy 2ydzi bardzo 



Sj- jU ^ iS V k^' 






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ai« misdzy sob^ 






ie jeat Vv^i<5c niczym dziv/nym 



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zy razy pojawia ai« 



nazwiakQ 



Blumenthal 



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atka Salomona 



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nie 3 iujü^na 



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iS85 r.) Abrahama 3, - to 3^ dv/a inne poko- 



enia 



6 t Cr .iäc€^rrider-f«r vrapomniany jeat w 138£ r, j ako lekarz 



Cieszynie w 



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nie o nim v/i^cej, nie ma go w 



Adreaaenbuchach Cisszyna 



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87 



- 4 - 



7. v; przeciwisAstwie do Cießzyna nie istnieja tak stare i re- 
guiamis wydawane kai§gi adreaowe Bielska. Kajstarsza ukazala 
sie dopiero w 1904 r , ,• kolejnaw 1914 r. Przesylam kserokopig 
stronicy z 1904 z nazwiskiem Leopolda Bi [sllisl lera, w 1914 r. 

informacja byla bes zmian, 

6. Przesyiam w zaisiczsniu kserokopie tzw. "immatrykuiao j i " 
tj, zatwisrdzenia aktu zmiany Pana oiotki Liili z archivnim w 
Opawis. Zamdwiiam tarn t9± kserokopie potwierdzenia aktu urodze- 
nia Alfrsda Klsinbsrga, ale nieatsty nie zrobiono mi tego - Ope- 
rator tiumaczyi sig, ±e nis zativ^aiyi , Huaz? wisc ponownie to za- 
möwic podczas kolsjrxSgo wyjazdu de Opawy. I tait bez przerwy. Kam 
obiecana kserokopig strony z wpiaam o ämierci Abrahama Bi- 



X<3t 



h.eilera, als mtisz^ zn6w osobiöcis pojeohaö do Bielska, 

9, Jait Pan widzi cz'isto piaz§ o nagrobkacii na omentarzu w 
Bi9lak^l. To dlatsgo, ±a w ubiegiym roku sporz^dzony zostal spia 
zaohowariycl-i grobSw, wiadomo Frzynajrnniej , gdzie znajdcvrai sig 
poszczsgölny gr6b, ¥ apisie wyat^puj^ ts± czicnk-Avis rodziny Bi- 

Abraiiam (grob nr £3£4)j Bstti (nr £3£5): Fanny (£476) 
J, (nr e07), IliestBty, wszystkia bsz zacliovfanyoh 
nagrobkdv/. a wi^c baz napisöw, Ko±na Jsdnak byc pewnym. ie cho- 
Pariskisgo przypuszozalnsgo pradziadka Abralisima, jsgo syna 

cssär-ie zmarie cöraczki Bstti i Fanni 



hei lar; 






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Leopoida 1 JOS 



dw 1 a vf 



( z ob . n"i6 j PC prz 9dni 1 1 a t ;• . 



tymts cmsntarsu zostal te± pcchowany Sarrüjcjl Bittemar 



zmarly v^ 1944 r. 



[210^; a nis ma ani jednefio Schrardr^a, 



asiny 



iO. Ka tyn±ö cmentarzu pochowanych zQstalo kilk^i csionkow ro- 
F«?rlJ Arnold, Cöcylia, Helena Perl /Rsitzer, Jözef. Maury- 



cy. 



Arnalia z doimi Wolf ( + i5£a) oraz Otton (18S6-i9££), Brak da- 



nych oznacza oczi-'^i.lscie ; ±e nagrobki sig nie zaohowaiy, Inny Ar- 

(+ iv4£), czionek Zar-;:^dii Qminy Sydovrskiej v/ 



old Israel Perl 



Bialej byi pochov/any na oT.antarzu v/ Bialej, Obecnie te groby s^ 

ione na cmentarz iydowski w Bielsku. IIa cmentarzu w Bia- 



przeniesi 



lej leiu du±o Hidelburgöv.-.- ale K?inricha brak, Helena Perl byia 
±on^ dr Ladislausa Reitzera z BiJidapesztu. 



- 5 - 



i i , 



Sa to te oaoby o ktörych piaalem w poprzsdnim liöcis, ale 
imiona te nie bardzo pasu j a do podanych przez Pana krswnych. Mo- 

ie Ignatz Perl wraz z rodzina zda±yi wyjechad z Biaiej przed 
^misrcia ? 

IIa konisc sprawa nieszcz^anago aktvi zmiany nazwiaka 
Schramek/Biheilsr. Podczaa cstatnisgo pobytu w Bielaku w piatek 
fcyio to moJB gie-wne zadanis, ale zakoriczyio ai? nispo-^odzsniem. 
Przejrzäiem akta obu miast t j . Bielaka i Biaiej, ho jak Pan wie 
do 1945 r. istnialy d-va oddzielne miasta: Bielako na SUskii Cie- 
sryf.skim i Biala w Salicji. Haterialy magistratu Biaiej aa bar- 
dzo atarannie uporz^dkowane . ale azukanego dokumentu po proatu w 
nich nie ma. Przejrzaiem indeka do protokoldw magistratu, poza 
tyni r9je.atr piam -vychcdzacych i przyshodzaoych z okreau 3 mie- 
sigcy ?o 13,1.1807 r.). Bardziej zreazta prawdopodobne , ±9 doku- 
ment przeznaczcny byi do wiadz Bielaka, Hieatety brak jeat pro- 
tokoiöw magiatratu i urzgdu burmiatrsowakisgo za iö87 r,, a inns 

jednostki z tych ' a+. aktii fc^-- ^-•a ^y^,,,,- ^^- ,- , « • 

-^vij. .Ä. djrvv'-.. üagv *xj.e zawisraja' 'iie znaiaziem go 



+ = * 



;-3± w innysh zsapoUch archiwum v Biel aku-Biaiej , t j , takich, do 
ktirych teorstycznia n:6gi po raz tra£i<5. Wi^c w Bislaku go nie 
znaiaziem, po ras drugi zreazta. bo ju± ?rzed kilku laty go szu- 



ka 1 em , 



Jedyna rao^liwoiö, ±9 jakiä jego ^^dpis trafil do rak Sahlssis- 
chB LandBsresiBrung w Opawie, bo takiego aprawy naietaiy do jego 
kompetsnoji. Wiasnie diatego w Opawie rnalasly si« dokumenty o 
potwierdzsniu urodzin, poprawka imienia Lilii Bih=ill«- ,- 4 ^ 
Kieatsty, przejrsaiem ju± 15 karton6w tsgo rodzaju akt 6w ( a 
praktyoznie mo±na przejrzeö £-5 kartony w ciasu dnia) i tego do- 
ku.T.stu nie znalazlera.. nawst w t-ym kartonis, gdzie bvl^' sp-^awv - 
1Ö87 r. Ale to niczego jeazcze calkiem nis rozatrzyga. bc w ar- 

przeatrzegano porzadku chronologioznego zbyt rygc- 
ryatycznie. Kam jsazcze do przejrzenia kiika daiazyoh kartondw, 
ale do Opawy mcg§ wyjechad najwyiej ras v,^ mieaiacu. przy ozym 
mam tarn t9± inna robote. Wigc pozoataje uzbroiö aig w cierpli- 
wo§e. Qdyby Pan Qundaker olnciai w Opawie azuka-5 to ohodzi Sam- 
mlung Zamakä Viada Slezaka, 



Chi v; ach nie 



- 6 - 



Ha koniec kilka uwag innego charakteru. Chciaiem najpierw 
pochvraiiö Pana/ ±9 zachowuje Pan oatroinoäö badawcz^ i nie 
Frzyjmujs bezkrytycznie wazystkich nowych informacji» Po doklad- 



nsj analizia zauwaiylem bowierr*/ ±s : 

a,y zmarla w iö3£ r, Bslla Bicheller geb. Morgenstern rzeczi"7/iä- 

cie nie. mo±9 byö ±ona AbrELhama B, ( + iö8ö), bowiem jest ona w 



X9 



akcie zgonu okreölona jako wdowa, a przecist Abraham ±yi diu±e j . 

Za to jeat wyrainie okreälona jaliLO pochodz^ca z Lipnika na Hora- 

v/aohr Brak jednak innej kobiety o nazwiaku B., zmarisj wediug 

metryk w Bielsku przed 1888 r. augerov/aiby , ±9 ±ona Abrahair.a 

zmarla przed rokiem 1874 r.r kiedy zaczynaja ai^ zapiay w metry- 

^ ^ kaoh (clioö nie mcina v/ykluczyö ±e zmaria w innej mie j scowcöci ) . 

c I'Ia pewno zmaria przed 1888 r, / bo Abraham Limari j akc wdowiect 

-^ ^ Zreazt^ v/ 1885 r. ma nieölubne dziecko. 




■•—»**•<» .,^«-* 




lie ma iadnego bezpc^rsdniego dovfodii^ ±e Leopold Br byi aynem 
la pradziadka Abrahama. 3^dz§ jednak^ ±e naleiy to pozoatawii 



ako mo±liv-'osc, a^dz^o vo d.acie urodzenia w Oäwi-^oimiu v/ 1352 
, CQ kQrespond-'Jije z data urodzenia ?ana Dziadka J-izefa Br Data 
xbu pötniejsza ni± urodzin dzieoi nie przeszkadza temu, bo Zy- 



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.•A 1^ -r^ *»• (-••T~. '* >"»• T»r «rr /-r nr 



A* W ^ »w Xi ci^ ^-^ W i 'vü -iicx. i 



\'{ 1359 
zacLov;al sii peiny Epis niisszkaAcdw miasta r tsgo roku^ zaröwno 







» ^dkOy r. jeaz:;ze ani jeden Biheller nie mieazkai w Bielsku - 




staiyoh jak i "obcych"^ ßdzis przebywal Abr^aham Br po 1S43 r. - 
nie n":am püjh?oia. 

'.viaSciwie nie ma te± dov/odU/ ±e Abraham Biheller ( + 1886). r 
kt-örego znalaziem w netrykach bieiskich jest identyozny z Pana 
Pradziadkiem, Jednal^ wiele rzeozy si^ zgadza; imi^,^ miejace uro- 
dz8nia.r tal^iie data urodzenia, V/yat^puje tu co prav/da pewna roz- 
bie±no66y ale nis do korioa ai^ nale±y tym przejmowao, bo lata 
±ycia przewa±nie przy zgonaoh okreBlano w przybl i±eniu , 

Sprsf^dlxi^ tc rncvira tvffcc- n aHarhi C.^wi^^cirnia! ! ! . Szukam obeo- 



ni 



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histori? ; 



dotycs^oych tsgo miaata craz iudzi^ ktorzy znaj^ jego 
a przede wBzyatkim v/iedz^ gdzie sa akta ±ydowakie, A 







to znov/u potrwar IIa. razie dyaponuj^ tylkc popularnym azkioem o 



- 7 - 



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Sydach w Ofiwigcimiu, z ktörego wynika, 4e misazkali tu ju± XV w, 
Hawet z tago artykuliku wynika, ±9 akta dotyczacg 2yd6w w Ofiwi«- 
cimiu n:uaialy istnisö do§e obszsrns, ale jeszoze nie wiem gdzis. 
Bardzo intsrssujace rzeczy Pan pisza o OÄwigcimiu. Co to za pra- 
ca A. BihellBra "Eui tusgemeinde" - czy on to napisal, czy ma Pan 

tego kopi??. 

Ilawiazujaio do nazwiska Schramek, czy zna Pan pana Harsa 
arr*a z Clsraland, Ohio, USA. Jest on potomkiem rodziny, ktö- 
ra przad wojna w Cisazynie ?rowadziia znana fabryk^ czakolady. 
Ham z nim kontakt i adres . Czy to nie rodzina? Vär6d pana przod- 
köw pojawia sie t9± nazwiakc Barfcer. 3y>a taka 7/ ckolicach Sko- 
czowa, w niaju mam sig widziee z jednyni z nioh, bo przy,jg±d±a z 

isaiam o nioh w takisj ksia±s"zc9 o Sydacli w okoiioach 
ktera loltazaia sig w 1994 r. Czy jsat ona Pan^i znana. 



ary±a. 



Skoczo'A'a, 



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Jefili chodzi o raercr© 



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Ja sam w ufciegiym rokii zrobiiam inv^entaryzac j^ 



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tarza tydovvskiego w Cisssyiiia 



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taii si'^ v/szysti'Lia jesz'-^ze 



zaciicwane nagrobki , A^e Svan za 



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;hov7ania t«go cmentarsa jest iataa.nj 



BardzQ dzi^kiij^ 



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na temat Srny Perl /Tugedha" 



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Christoplisra Tugandbiata z Londynvi i wazystko motg 3i$ przydaÄ 



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Czy informacja o nUöO o 



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Ju '-Lß t?A*1.<Ui. 



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oohudzi z metryk gminy ±y- 



dowskiej vr Wiedniur 

"Paradiesapfel" nie oznaozaj^ oozywiäcie pomidoröw, ale tzw, 
"rajakie jabika". takie malutkie jabiuazka. Hie jestemznawc^ 
tydQWskioh zwyczajöw, ale owe maie jabiuszka oraz liöoie palmowe 
iA±:^'"/rane byiy w ozasie äwi^t iydowskich. 



■■<r. 



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I ostatnia sprawa. Podobno oatatni liat przst liamaczyl Panu 
koniF^:iter, rozumism, ±b jakiö apeojainy program koniputerowy . Hu- 
ßzg powiedsiee, ±s zrobil to bardzo dobrifze - chyba ±e ktoä go 
pctsm jaszcza poprawial . V kaidym razia chciaiem zapytae o nazw« 
t8go proeramu. bo chgtnie sam bym si« zaopatrzyi w takisgo po- 
mocnika, Ka pswnc przyapisszyloby to nasza kontaltty. 



[ 



Jeazczs raz dzigkujao za przeslans inforniacjs i materiaiy 
proazs o przyj^cis uaprawiedl iwieA,- ±e na mojs listy zawazs Pan 
tak dius? musi czskad . ?ani Walsczko jeat ostatnio bardzo zaj5- 
ta. przyj3±dsa do Cieszyna ostatnic du±o Ni9!noö>' i wsayaoy ohoa. 
aby im opcwiadaia o starych austriackich czaaach. Frzypomniaism 



,-5lo 



jej 0GS7W13019 Q ?anu. 

Sycs§ w3S73t.ki5gQ naj 1 QpazegQ / Frz9a« 
dalssycti genial ogocznrch. poszukiv/aniach. 



wszystkim pcv/odzania w 



Z pQV7a±aniam 





^ 



Dr Janusz Spyra 

ul . Regera 6 

PL 43-400 CIESZYN 



Cieszyn , 1997 . 02 M 8 



Szanownv Panie , 



Po kl IKumiealecznycn staraniacln, w co trudno uwierzy^, 
vizyskalem wreszcie kserokopie wpi su do ±ydowskich kßi^g 
metrykalnych informacii o ;^mierci Abra]:iama Bilfiellera z Bielska w 
1888 r. Urzfdnicy nie clicieli si^ na to zgodziö, w koficu dla 
mnie zrobili wyiatek, ale i t ak nie zrobi ] i tej kopii tak, Jak 



oliciai em, 



Salaczam te:^. kserokopie inforrnacji o pogrzebie 



Abraliama Bibe 1 1 era 



ukazuj^cej sie w Cieszynie gazety 



'^Silesia**. W tei±e gazecie znalaziem krötka Informacje na temat 
slubu Pana Dziadka Jözefa z Maria Perl w Nowym vJiöinie. 

To niestetv wszvstko, co w miedzvczas i e dla Pana znalaziem. 
Wciaz nie mam czasu aby zajecbaö do O^wi^cimia, w najblizszym 
czasie te± qo mieC* nie bed^ , bo zai^ty jestern r>>-^zeprowadzka . 
Wiem natomiast, ±e rozpoczeto inwent aryzac i e cmentarza 
tydowskiego w Oswi^cimiu, by<5 mo±e znajda sie tarn .jacy:§ 
przeds t awi cie 1 e tej i-^odziny . 

Niest ety na razie nie jestern w stanie wiecej Panu pomöc . 



Z powa±aniem 




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{90491 müvnbcvni^ 

{»critnif: 00 II /5(U!l>;fi^ 

Selrir ^^eehrter Gerr Vladar! 



Nürnberg, den 20. Juni I998 



Sie forschen also in Teschen? Dort ist vom vierten Lebens- 
jahr a^^h mein Vater aufgewachsen, und er hat diese Stadt stets als 
seine Heimat betrachtet. Die Juden in Teschen und TBielitz betrachteten 
sich als Deutsche, nicht als Polen oder Tschechen, und sie haben schwer 
gelitten, zunächst unter ihrer Entrechtung seit 1939, dann unter der 
Verschleppung in Konzentrationslager, seit 1942/43. Vielleicht sind 
die Urkunden der Kultusgemeindenicht vernichtet worden? Ein Irrtum 
ist doch möglich. 

Wenden Sie sich also an Herrn Gregor Semrad in Wien. Er 
fährt jedes Jahr zur Ahnenforschung|tiach OstscJiie<^ien und ist in Teschep-I 
mit einflußreichen Leuten bekannt. Vielleicht kann er Ihnen helfen. 
Seine Anschrift ist: Gregor Semrad, SieVeriinger Straße 175/9, 
A-1190 Wien. 

Aber Ihre Ahnen Biheller in Neutitschein waren doch keine 
Juden? Das d^t mir nicht ganz klar. Sofern sie also katholisch oder 
evangelisch waren, so liegen die Kirchenbücher heute im Landesarchiv 
Troppau (tschechisch: Zemsky archiv Opava . Dort forscht man gerne 
für Sie, Sie müssen freilich viel Gels bezahlen. Meine Arbeit für Sie 
'^^'ostet nichts. Falls sie aber doch Juden gewesen sein sollten, so 
wird man Ihnen sagen, ob die Bestände der TCultusgemeinde erhnlten 
geblieben sind. 

Ich hoffe also, 
besten Grüßen 



Sie werden erfolgreich sein, und bin mit den 



Ihr 



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ARCHh/VUM PAKISTWOWE 



40-145 Katowice. uL Jözefowska T04 



skrytka pocztowa 1 



W&sze pismo 
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Nasz znak: 

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Data: 



11.03.1996 r. 



Ing. Felix Gundacker 

IHFF Genealogie Gesellschaft ml 

Peuitzergasse 30/8 

1190 W I E D E fi 



sxss 



Archiwum Pafistwowe w Katowicach informude uprze^e, ±e przechowuje 
w swolch zblorach nast^puj^ce akta metr^lne z teraiu Galicji: 

1. E^rafie wyznanla rzymsko-katolickiego: 

Bialy KoSciöl (1816-1880), Boleslaw (1810-1880), Bydlin (1810-1842,1864-1880), 

Chlina (1826-1846,1864-1880), Qiechlo (1810-1880), Gieblo (1826-1835), 

Golaczewy (1810-1880), Gorenice (1810-1880), Imbramowice (1810-1880), 

Jangrot (1809-1880), Jerzmanowice (1810-1880), Kidöw (1826-1831,1864-1880), 

Korzkiew (1816-1880), Lany Wielkie (1862-1880), Minoga (1810-1880), 

Olkusz (1810-1880), Pilice (1808-1880), Przeginia (1806-1880), Poreba 

Görna (1810-1880), Poreba Dzierina (1864-1880), Raclawice Olkuskie (1810-1880), 

Sqsp6w (1810-1880), Sieciechowice (1810-1880), Scala (1810-1880), 

anardzcwice (1810-1880), Slawköw (1808-1880), Strzegowa (1826-1829,1864-1880), 

Suloszowa (1810-1880), Wolbrom (1810-1886), Zadro±e (1810-1880), 

Zamowiec (1811-1880), 

2. Parafia prawoslawna w Olkuszu (1855-1880), 

3. Filial Ewangelicko-Augsburski w Pilicy (1857-1871), 

4. Parafie wyznania mojieszowego w Olkuszu, Pilicy i 2amowcu (1826-1880) 
i w Wolbromiu (1880-1886). 

Materialy te s^ zmikrofilmowane, a mikrofilmy przediowywane w Archiwum Pafistwowym 
w Krakotfie, ul.Sienna 16. 



./. 



Tel efonv: Pyrektor - Sekretariat 563-831, Ksi^gowoS^ 581-502, Pracownia naukowa S82-546 
~ ~ ^ Konto: NBP O/Okrc80wy Katowice, Nr 27036-1010-223 



Vc^m\)e. ^iH-tLLER^ 






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THE CENTRAL ARCHIVES FOR THE HISTORY OF THE JEWISH PEOPLE 



May 15, 1997 
5. 43 - £83/97 



Mr. George Vladar 
685 Victoria 
Kingston Ont. K7K 4S6 
Canada 



Dear Mr. Vladar, 

We can make you a microfilm copy of the Oswiecim voting list 
ftt this stage vMe <3ire unable to quote an exact price. 

Other possible sources of information are the Central 
Administration of State ftrchives in Pol and (6 Dluga Street, 
00-050 Warszawa, Poland) or the Civil State Office in Cracow 
(6 Szeroka Street, Podgorze, Cracow, Poland). 



Sincerel y yours, 
Hanna Volovici 



POSTAL ADDRESS ; P. O B 1119 Jerusalem 91010 



,91010 D»*?»!!» 1149 .T .ji : D>an3D'7 IVD 



Sprinzak Uuilding- Univcrsity Campus. Givat Ram Tel * Fax. 02-5635716 OPÖI .^ Dl nVlX .nV»Dn3>31Mn J1»1P pjmOlP TJl 

n\?»oi3»jmn .d^vid') ji»'?Ki«;»n n>Dm'7n n>mpKn .'?kik^>-ktk'7 nnin»n tiudiph .ji>'7Niw»n n»ni\70>nn mann .'jkiv» n'^u^on >A»yj o'önnro n'jnjni 

.l'7>K*i3 m7»pia»3wi yaK"*?.! ji\7»