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Full text of "Geschichte der arabischen Litteratur"

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£ 




J. HgjVorth-Dujpne^ 

xM57 Lit. (London) 

N9 ^^46 










; SÄ.J 



Geschichte 



Arabischen Litteratur 



Carl Brockelmann 




Berlin 

Verlag von t^mil Felber 







218350 



A.lle Rechte vorbehalten 



<)lilHnrotli*«cho Buehdmckeroi, Erfurt 



- • • •• ' 

. - - • ■ • 1 



• - - •• . • 






Vorwort. 



Dieser zweite Band, dessen Druck sich ohne meine Schuld 
über Erwarten verzögert hat, führt den Stoff bis zur Gegenwart. 
Den letzten, das 19. Jahrhundert behandelnden Abschnitt hätte 
ich natürlich viel reicher gestalten können, wäre es mir möglich 
gewesen, ihn in Kairo zu schreiben; die Bibliothek des orien- 
talischen Seminars hat mir die hierfür erwartete Hilfe nicht 
bieten können. Specialisten werden daher noch manches nach- 
zutragen 6nden; die meisten Fachgenossen aber werden es 
vermutlich billigen, dass ich dem Rate B(arbier de) M(eynard)'s, 
Rev. crit. 1899, nr. 42, p. 802, gefolgt bin. 

Für die Register habe ich nach reiflicher Überlegung die 
arabische Buchstabenfolge ^) gewählt. Natürlich sind für die An- 
ordnung nur die Konsonanten massgebend: bei gleichen Kon- 
sonanten folgen sich die Vokale als a, /, ?/. Die langen Vokale 
äj u fi rangieren bei *, jj u\ desgleichen Hamza nach seinen 
Trägern a' bei \ r bei jy u bei w ; die Femininendungen at bei 
A, (I bei j. Der Verfasserindex ist nach den Asmä^ geordnet; 
auf diese ist, soweit sie mir bekannt waren, bei den übrigens 
möglichst zahlreich aufgenommenen, als Suhar dienenden Alqäb, 
Kunä und Ansah verwiesen. Abu und Ihn sind ohne Einfluss 
auf die Anordnung, ebenso wie im Index der Titel die Präpo- 
sitionen, der Artikel und u\ In diesen sind auch die Vorsätze 
wie k\ und r. stets fortgelassen, von einigen wenigen Fällen 
abgesehen, in denen sie unbedingt zum Titel gehören, übrigens 
siüd durchweg nur die ersten zum Wiedererkennen erforder- 
lichen Stichworte aufgenommen, (lelegentlich sind im Index 
einige Fehler des Textes stillschweigend berichtigt: ich bitte 
daher denselben in Zweifelsfällen zu Kate zu ziehen. 



') Für die voraussichtlich nicht zahlreichen, de» Arabischen ganz 
unkundigen Benutzer diese» Buches setze ich dieselbe noch einmal hierher: 
\ b: ^ L y» h, 4, d, d, r, 2, s, 8, §, d, /, z, \ y, /*, q, k, /, m, n, Ä, w, J, 



IV Vorwort. 

In den Nachträgen, die soweit wie möglich in den tndices 
schon mit berücksichtigt und mit N. bezeichnet sind, habe ich 
auch zum ersten Bande wieder alles verzeichnet, was mir zur 
Hand war,^) insbesondere auch alles, was de Goeje, Mus. 1899, 
nr. 8, Goldziher, GGA. 1899, 450 ff.. Hartmann OZ. II, 303 ff. 
und Völlers, Centralbl. für Bibl. XVI, 410ff. boten. 

Mein Dank gebührt ausser diesen Receusenten, zu denen 
ich noch H. Grimme (Lit. Rundschau 1900, p. 54) und Fr. Hommel 
(Byz. Ztschr. X, 306) nenne, den Herren Basset Derenbourg, 
Nöldeke und Zettersteen für briefliche Mitteilung von Verbesse- 
rungen; Derenbourg machte mir auch den im Buchhandel noch 
nicht erschienenen Anfang des zweiten Bandes seines Escorial- 
katalogs zugänglich. Nur ins Grab nachrufen kann ich meinen 
Dank dem verstorbenen A. Socin, der mich, den ihm persön- 
lich ganz Unbekannten, auch sonst schon öfter in meinen 
Arbeiten mit Rat und That gefördert hatte: für dies Buch 
stellte er mir eine vor Jahren begonnene, leider nicht abge- 
schlossene, aber sehr reichhaltige Zettelsammlung zur Biblio- 
graphie orientalischer Druckwerke zur Verfügung, aus der ich 
manche Angabe über mir sonst unbekannt gebliebene ältere 
Erzeugnisse der Kairiner u. a. Pressen entnehmen konnte. Zu 
danken habe ich endlich dem allzeit gefälligen C. F. Seybold, 
der mir selbst seine Hilfe beim Lesen der Korrekturen, sogar 
für die Indices, anbot, und sich dabei nicht nur um die Be- 
seitigung von Druckversehen, sondern durch allerlei Nachträge auch 
um die Vollständigkeit meiner Angaben verdient gemacht hat. 

Breslau, im Oktober 1900 (Nov. 1901). 
C. Brockelmann. 

*) Mit Auünahme einiger inzwischen in Cambridge und Paris nachge- 
wiesener Handschriften ganz bekannter Werke. Dagegen habe ich es für 
überflüssig gehalten, in den Nachträgen die Punkte noch besonders her- 
vorzuheben, in denen sich meine aUgcmoinen Anschauungen in den fünf 
Jahren seit Beginn dieser Arbeit geändert haben, da ich inzwischen in 
Amelangs Litteraturen des Ostens Gelegenheit gehabt habe, dieselben noch 
einmal im Zusammenhange darzustellen. 



Inhalt. 



3. Buch: Der Niedergang der Islamischen Litteratnr. 

1. Abschnitt. Von der Mongolenherrschaft bis zur Er- 
oberung Ägyptens durch Sultan Selim i. J. 1517. 

Seite 

Einleitang 3 

1. Kapitel. Ägypten und Syrien 6 

§ 1. Die Poesie und die Kanstprosa S 

§ 2. Die Phüologie 21 

§ 3. Die Geschichtsschreibung. 

A. Einzelne Biographien 2S 

ß. Biographische Sammelwerke 31 

C. Lokal- und Landesgeschichte 35 

D. Weltgeschichte 44 

§ 4. Unterhaltungsschriften in Prosa, Anthologie und Volksbücher 54 
§ 5. Der Hadit. 

a) *ilm al hadtt wa 'ilm ar rig&l 63 

b) Biographie des Propheten 70 

c) Traditionssammlungen und Erbauungsbücher .... 73 
§ 6. AI Fiqh. 

a) die Hanaßten 7S 

b) die MäUkiten 83 

c) die S&fiHten 85 

d) die Hanbaliten , 100 

e) die äVa 108 

§ 7. Die Qor 'an Wissenschaften 108 

§ 8. Dogmatik und Usül addln . . • 116 

§ 9. Die Mystik 117 

§ 10. Die Mathematik 125 

§ 11. Die Astronomie 126 

§ 12. Geographie und Kosmographie 130 

§ 13. Politik und Verwaltungslehre ,133 

§ 14. Militaria und Jagd, Landwirtschaft 135 

§ 15. Medizin und Veterinärkunde 136 

§ 16. Die Zoologie 138 

§ 17. Geheim Wissenschaften 138 

§ 18. £ncyklopädie und Polyhistorie 139 



2. Kapitel. 

§ !■ 

§ 2. 

§ 8. 

§ 4- 

§ 5. 

§ 6- 



§ 9- 
§10. 

(jlS. 



§ e- 

§ '- 

§ 8. 

. Kapitel. 

§ 1- 



§ 4- 

8 5. 

§ ö. 

8 ^■ 

§ 8. 

g 9. 
§10. 
6. Kapitel. 

§ 1- 

§ 2. 

§ 3. 

§ ■»■ 

§ 5. 

§ «■ 

§ ^■ 

8 8. 



AI 'Iräq DDd b1 Oailra 158 

Poesie und Kunttproia 159 

Die Philolope 161 

Die GeschichtsBohreibung 161 

Der lladlt 162 

AI Fiqh 163 

Die Qor'ADwiueDtehaftea 164 

Die Dopnatilc 165 

Die Blyrtik 166 

Die Mathematik . . 167 

Die Aatronomie 168 

Die Muaik 16» 

Die Mediiio 1K9 

UcheimwisgeDBohaften 170 

Nordarnbien 170 

Poesie und Kuottproia 171 

Die OeachichttschreibaDg 171 

Der Hadit 175 

AI Rqh 175 

Die Mystik 176 

Die Mathematik 178 

■ Die Logik 179 

Die Geographie 179 

Südarabien 179 

Die Poesie 180 

Die Philologie ■ . 181 

Die GeitrhichtsBchreibung . . 183 

AI Fiqh 185 

Die (J,or'än Wissenschaften 189 

Die Mystik .189 

Die Medizin 189 

Pferdeziieht , . 190 

Geheim wissen Schaft l'.KI 

Encykiopädie 190 

TrÄn und Türän 191 

Puesie uod KuostproM 192 

Die Philologie 193 

Die Geschichtsschreibung 195 

Der Hadl( 195 

AI Fi.jh 19« 

Die Qor'änwissenKhaften SOO 

Die Dngioatik 204 

Die Mystik 204 



Inhalt. 



VII 



§ 9- 
§10. 

§11- 
§12. 
§13. 

§14. 
§15. 

§1«. 
§17. 

6. KspiteL 

§ 1- 
§ 2. 
§ 8. 

§ 4- 

§ 5- 

7. Kapitel. 

§ 1. 
§ 2. 

§ 8- 
§ 4- 
§ 5. 

§ 6. 

§ 7. 

§ 8- 

§ 9- 

8. Kapitel. 

§ 1. 

§ 2. 

§ 8. 

§ 4. 

§ 5. 

§ 6. 

§ 7. 

§ 8. 

§ 9. 
§10. 

§"• 
§12. 

§18. 

§14. 
§15. 

». Kapitel. 
§ 1- 



Seite 

Die Philosophie 208 

Die PoUtik 210 

Die Mathematik 211 

Die Astronomie 211 

Die Geographie 218 

Die Medizin 218 

Die Jagd 218 

Geheimwissenschait 214 

Encyklopädie und Polyhistorie 214 

Indien 219 

Die PhUologie 220 

Die Geschichtsachreibung 220 

Fiph Abi Hanlfa 220 

Qor^änexege 221 

Die Mystik 221 

Das 'Otm&niBche Reich 222 

Die PhUologie 228 

Die Geschichtsschreibung 228 

Fiqh Abi Hanlfa 224 

Die Qor*&nwissenschaften 228 

Die Dogmatik 229 

Die Mystik 281 

Die Medizin .- 283 

Geheimwissenschafteu 288 

Encyklopädie und Polyhistorie 283 

Nordafrika 286 

Die Poesie 287 

Die PhUologie 287 

Die Geschichtsschreibung 289 

Der Hadlt 245 

FiqhM&lik ^. . . 246 

Die Qor^änwissenschaften 248 

Die Dogmatik 250 

Die Mystik 252 

Die Politik 254 

Die Mathematik 255 

Die Astronomie 255 

Keisebeschreibung 256 

Die Medizin 257 

Alchemie 257 

ErotUc 257 

Spanien 258 

Poesie und Unterhaltungslitteratur 258 



VIII 



Inhalt. 



Seite 

§ 2. Dio Philologie 259 

g 3. Die Geschichtsschreibung 259 

§ 4. Fiqh Malik 264 

§ 5. Die Qor^än Wissenschaften 264 

§ 6. Die Mysük 265 

§ 7. Die Politik 266 

§ 8. Die Mathematik 266 

§ 9. Die Reisebeschreibung 266 

2. Abschnitt: Von der Eroberung Ägyptens durch Sultan 
Selim i. J. 1517 bis zur Napoleonischen Expedition nach 

Ägypten i. J. 1798. 

Einleitung 267 

1. Kapitel. Ägypten und Syrien 268 

§ 1. Poesie und Kunstprosa 271 

§ 2. Dio Philologie 284 

§ 3. Die Geschichtsschreibung 289 

§ 4. Unterhaltungsschriften und Anthologien 302 

§ 5. Der Hadit 304 

8 6. AI Fiqh 310 

a) Die Hanafiten 310 

b) Die M&likiten 316 

c) Die S&fi'iten • 319 

d) Dio Hanbaliten 325 

e) Dio k'a 325 

§ 7. Die Qor'&nwissenschaften 325 

§ 8. Die Dogmatik 329 

§ 9. Die Mystik 332 

§ 10. Homiletik und Paraenesc 354 

§11. Philosophie 355 

§ 12. Die Politik 356 

§ 13. Die Mathematik 356 

§ 14. Dio Astronomie 357 

§ 15. Geographie und Reisebeschreibungen 360 

§ 16 Jagd und Militaria 363 

§17. Musik 364 

§18. Medizin 364 

§ 19. Geheimwissenschaften 365 

§20. Encyklopädie und Polyhistorie 367 

2. Kapitel. AI Uräq und al Gazlra 371 

§ 1. Poesie 372 

§ 2. Philologie 373 

§ 3. Geschichtsschreibung 373 



Inhalt 



IX 



§ 4- 


§- 5. 


§ 6. 


§ 7. 


§ 8. 


3. Kapitel. 


§ 1. 


§ 2. 


§ 8- 


§ 4- 


§ 5. 


§ »• 


§ 7. 


§ 8. 


§ 9- 


§10. 


§11- 


§12. 


§13. 


4. Kapitel. 


§ 1- 


§ 2. 


§ 8. 


§ 4. 


§ 5. 


§ 6. 


§ 7. 


§ 8. 


§ 9- 


5. Kapitel. 


6. Kapitel. 


§ 1. 


§ 2. 


§ 3. 


§ 4- 


§ 5. 


§ e. 


§ 7. 


§ 8. 


§ 9. 


§10. 


7. Kapitel. 


§ 1- 



Seite 

AI Fiqh 374 

Die Qor'äuwissenschaften 375 

Dogmatik 376 

Mystik 376 

Beisebeschreibung 377 

Nordarabien 377 

Die Poesie 378 

Philologie 380 

Geschichtsschreibang 381 

Der Hadlt 384 

AI Fiqh . .* 387 

Qor^ftnwissenschaften 390 

Dogmatik 390 

Mystik 391 

Philosophie 392 

Mathematik 392 

Astronomie 393 

Geographie und Reisen 398 

Encyklopädie und Polyhistorie 394 

Südarabien 398 

Poesie und Belletristik 398 

Philologie 400 

Die Geschichtsschreibung 400 

Der Hadlt 403 

AI Fiqh 403 

Die Qor'&n Wissenschaften 406 

Dogmatik 407 

Mystik 407 

Astronomie 408 

'Om&n, Ostafrika und Abessinien 408 

Iran und Tür&n 410 

Die Philologie 410 

Der Hadit 411 

Fiqh aä Si'a 411 

Die Qor*&n Wissenschaften 412 

Die Mystik 413 

Die Philosophie 413 

3Ietrologie 413 

Astronomie 413 

Medizin 414 

Encyklopädie und Polyhistorie 414 

Indien 415 

Die PhUologie 416 



X 



Inhalt. 



§ 2. 



§ 8. 


§ 4- 


§ 5. 


§ 6- 


§ 7. 


§ 8- 


§ »• 


§10. 


§11. 


8. Kapitel. 


9. Kapitel. 


§ 1. 


§ 2. 


§ 3. 


§ 4- 


§ 5- 


§ 6. 


§ 7. 


§ 8- 


§ 9. 


§10. 


§11- 


§12. 


§13. 


§14. 


§15. 


10. Kapitel. 


§ 1. 


§ 2. 


§ 8. 


§ 4. 


§ 5. 


§ 8. 


§ 7. 


§ 8. 


§ 9- 


§10. 


§11- 


§12. 


§13. 


11. Kapitel. 



Seite 

Die Oeschichtssohreibung 416 

Belletristik 416 

Der Hadlt 416 

Fiqh al Hanaflja 416 

Die Qor'ftn Wissenschaften 417 

Dogmatik 417 

Die Mystik 418 

Die Philosophie 420 

Reisebeschreibung 421 

Encyklopädie 421 

Der malaiische Archipel 422 

Rumelien und Anatolien 422 

Die Philologie 423 

Die Oeschichtsschreibung 424 

Unterhaltnngsschriften 429 

Der Hadlt 430 

Fiqh ab! HanSfa 430 

Die Qor^&nwissenschaften 438 

Dogmatik 440 

Die Mystik 444 

Die Poütik 446 

Die Astronomie 447 

Die Medizin 447 

Die Musik 448 

Landvdrtschaft 448 

Geheimwissenschaften 448 

Encyklopädie und Polyhistorie 449 

AI Magrib 454 

Adab 455 

Philologie 456 

Geschichtsschreibung 456 

Unterhaltungsschriften 459 

Der Hadlt 459 

FiqhM&lik 460 

Qor'ftnwissenschaften 460 

Dogmatik 461 

Mystik 462 

Astronomie 463 

Geographie und Keisebeschreibungen 464 

Medizin 465 

Kriegswesen 465 

Der SüdÄn -466 



Inhalt. XI 

Seite 

3. Abschnitt. Von der Napoleonischen Expedition nach 

Ägypten 1798 bis zur Gegenwart. 

1. Kapitel. Ägypten 469 

§ 1. Poesie und Kunstprosa 47a 

§ 2. Die PMlologie 477 

§ 3. Die Geschichtsschreibung 479 

§ 4. Unterhaltungsschriften 484 

§ 5. Der Hadlt 485 

§ 6. AI Fiqh 485 

§ 7. Dogmatik 488 

§ 8. Die Mystik 489 

§ 9. Paraenese 490 

§10. Mathematik 490 

§11. Reisebeschreibung 491 

§12. Encyklopädie 491 

2. Kapitel. Syrien 492 

§ 1. Die Poesie 493 

§ 2. Die Philologie 494 

§ 3. Die Geschichtsschreibung 496 

§ 4. AI Fiqh 496 

§ 5. Mih&*!l Mas&qa 496 

3. Kapitel. Mesopotamien 497 

4. . Mekka 498 

5. „ Südarabien 502 

6. ^ Persien 502 

7. ^ Indien 503 

8. , Stambul 504 

9. „ Der Magrib 506 

10, „ Der Süd&n 510 

Indices. 

1. Verfasser 511 

2. Titel 589 

Nachträge 689 



3. Buch. 



Der Niedergang der islamischen 

Litteratur. 



1. Abschnitt. 



Von der Mongolenherrschaft bis zor Eroberong 
Ägyptens dorch Snlün Sellm i. J. 1517. 



Einleitung. 

Der MongoIeDSturm des 13. Jahrhunderts hatte zugleich mit 
dem längst zerfallenen 'Abbäsidenchalifat auch den grössten 
Teil der auf seinen Trümmern schmarotzenden Kleinstaaten 
vom Boden gefegt. Aber mit den vermorschten Resten einer 
verlebten Welt zerstampften die Hufe der mongolischen Rosse 
zugleich für Jahrhunderte alle Keime einer neuen segens- 
reichen Entwicklung. Bis auf den heutigen Tag hat sich der 
vordere Orient von den Schicksalsschlilgeu jener grausigen 
Zeit nicht wieder erholt. Die Länder, die in früheren Jahr- 
hunderten der eigentliche Herd der materiellen und geistigen 
Kultur des Islams gewesen waren, das *lräq und Persien, 
lagen seitdem ganz brach. Syrien und Ägypten sind an ihrer 
Statt das Centrum der islamischen Welt geworden. Hier findet 
daher die arabische Litteratur noch ein leidliches Asyl. In 
Indien erhebt sich zwar unter türkischen und mongolischen 
Herrschern gegen Ende dieser Periode gleichfalls eine der 
syrisch-ägyptischen ebenbürtige Blüte der Kultur; doch diese 
steht ganz unter dem Ein Busse persischen Geistes und liefert 
daher für die arabische Litteratur nur spärliche Heiträge. In 
Kleinasien erhebt sich das kraftvolle Reich des osmanischen 

Stammes. Aber die schweren Kämpfe um die Grundlagen 

1* 



4 3. Buch. 1. AbBchnitt. 

seiner Existenz nehmen die Kräfte des jugendlichen Staates 
noch 80 ausschliesslich in Anspruch, dass er für die Pflege 
geistiger Interessen nur wenig zu leisten vermag. In Nord- 
afrika fristet die arabische Litteratur unter berberischer 
Herrschaft ein kummerliches Dasein. In Spanien endlich geht 
eine Landschaft nach der andern unter den Leiden der Klein- 
staaterei und der nimmer endenden Zwietracht der Muslime 
an die Christen verloren, bis gegen Ende dieser Periode au(;li 
der letzte arabische Staat, Granada, in ihre Hände fällt. 
Aber auf diesem verlorenen Posten hat die arabische Litteratur 
fast bis zuletzt noch einen günstigen Boden gefunden. 

Freilich haben wir keine glänzenden Geistesthaten mehr 
zu verzeichnen. Auf dem Gebiete der Dichtkunst sind zwar 
noch zahlreiche Reimschmiede thätig gewesen; doch keinem 
ist es gelungen, die Form und Inhalt gleichmässig beengenden 
Schranken der herkömmlichen Technik zu durchbrechen und 
neue Pfade zu höheren Zielen zu finden. Zwar wurden die 
volkstümlichen Gattungen des Muwassah und Zajial auch 
jetzt noch eifrig gepflegt; aber die grosse Masse derer, die 
die Litteratur beherrschen, steht denselben in geistigem Dünkel 
zu fremd uud kühl gegenüber, als dass sie dauernden Ein- 
fluss hätten gewinnen können. In der Philologie hat die 
ödeste Compendienmacherei die Alleinherrschaft, die nur geist- 
lose, wenn auch z. T. selbst für uns noch ganz brauchbare 
Schulbücher und Lexica zu Tage fördert. Etwas regeres 
Leben zeigt nur die Geschichtsschreibung, die natürlich unter 
der Sonne fürstlicher Gunst gedeiht. Der zu erwartende, 
klingende Lohn verschafft der zeitgenössischen Geschichte die 
eifrigste Pflege; aber auch die Vergangenheit wird darüber 
nicht ganz vernachlässigt. Freilich lässt sich auch hier kein 
Fortschritt in der Auffassung oder auch nur in der Technik 
beobachten. Der Geschichtsphilosoph b. Haldün ist eine ganz 
vereinzelte Erscheinung ohne Vorgänger und Nachfolger; und 
selbst dieser ausgezeichnete Denker bietet als Hauptwerk eine 
seiner Vorrede ganz unwürdige Compilation. Die ünterhaltungs- 
litteratur bewegt sich in den Händen berufsmässiger Udabä* 
gleichfalls durchaus in den alten Bahnen. Die volkstümlichen 



Einleitung. .> 

ErzählungsstoiTe erhalten nun in d*rn MäP:hi:Q.saujmIuüg«rn 
und Romanen ihre endgiltige Fünn. an d*:r di^ Mzrudm 
Generationen, wie es scheint, nur n'*<-h KinZ'-Ib'-it'ru um- 
gestaltet haben. Die theologt<rbe Littrratur dürftür in ditr^^r 
Zeit kaum einen neuen Gedankm zu Ta:^*: :j:*rfMrdrrt habm. 
Die Qor^'änexegese und die fa$t ganz brarh lir^^^-ud*: Dif^rnatik 
zehren ausschliesslich \un dem Erbe drr Vrr2arj:r-iilj-it. Die 
Mystik erstarrt in traurigem Grgt^n-atzr zu d-u Ab-i'-ht^n 
ihrer geistvollen Stifter im Fu/rarlkram d»rr Drrwis<liord»rn. 
die ausser phantastischtfu Reimerei*ru na<;h berühnittru Miisteru 
nur noch Streitschriften über Au>.s*-rnchk»-iirn dr- Kitii?? und 
von masslosen Wundererzählun2»-n »trutz«rndr H^-iliii'-nlt^b'-n 
produzieren. Nur die Ri-f-hL^gtrl^-hrt-n *ch-iii»-ij aiirli jrtzt 
noch unter dem Zwange drrr .sich jtrwrils äudrrndrn VrrhäU- 
nisse an der Weiterbildung de? Rerht»-^ grarb»rit*rt zu haben; 
leider ist bisher noch so gut wie ni<'ht> zur Aufklärung d*fr 
Rechtsgeschichte und somit zur WQrdiüuni: di-s«-r Arb»rit t|:»r- 
schehen. Mathematik und Naturwis.^^tfnM.haft^'n sind ?o gut 
wie ganz erloschen. Er<t»-re produziert nur eb'm*rntar»i 
Rechenbucher mit besondert^r Rürk^^irbt auf t\\^ Iv-durfnissH 
des Erbrechtskundigen. Di*- Astronomie ist in d*'n Händen 
der Muwaqqits der gros.sen Moscheen zu einer nur noi-h rohe 
praktische Zwecke verfolgenden Ku>terdi-ziplin irewiird^-n; 
einem mongolischen Herr.scher in Fer«»i»-n. l luibek. war eri 
vorbehalten, die grussen wissenscliaftlich»-n Tradition^-n dt-r 
Vergangenheit noch einmal für kurze Zeit n»-u zu beleben. 
Die Naturwissenschaften end^Mi in alchemi^tiM-hen >piebr»'ien 
und Traumereien, die GeoKraphi»- in wund«'rsrn;btii:»*n k'o-nir»- 
logien und in Pilgerbücht-rn. Nur eint- Litteraturuattiin:: hat 
diese Periode, zwar nicht n«'U h^-rvur^ebraihf. a!>«T druh 
eifriger gepflegt als frühere Zeiten, d. i. die Kriei:swi>s*ii- 
Hchaft. die am Hofe der in militärisch^'n Intt-r^-ssen auftrehend^'n 
Mamlüken einen gün-^^tigeii Boden fand. Den Ni»'d»'riranir der 
Litteratur bezeugt endlich die traurige Vi»'|gescliäftitrktit «1er 
Alleswisser; ihr denkwürdig.ster Vertn-tL-r i>t da.s Scliriftsteller- 
monstrum as Sujuti. der über den ganzen lntere>s»Mikreis 
seiner Zeit von den (ieheimnis.sen des göttlichen Wortes bis 



g 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. 

zum Nutzen des Flohs und den Freuden des Coitus Bücher 
zusammengeschrieben hat. 

Während wir noch in der vorigen Periode trotz aller 
Zersplitterung des Chalifenreiches die arabische Litteratur als 
ein Ganzes ins Auge fassen konnten, fuhrt dieselbe jetzt in 
den einzelnen Ländern eine Sonderexistenz, die eine Gesamt- 
betrachtung unmöglich macht. Zwar übt das Mamlükenreich, 
wie einst das 'Iräq, auch auf fremde Litteraten noch eine 
gewisse Anziehungskraft aus, und die Medresen von Damaskus 
und Kairo haben manchen Magrebiner und manchen Perser 
in ihren Mauern beherbergt ^). Im Ganzen sind aber die 
geistigen Interessen der einzelnen Länder so stark von ein- 
ander geschieden, wie etwa die der einzelnen Staaten des 
mittelalterlichen Europa. Wir müssen daher von jetzt ab 
unserer Darstellung eine topographische Disposition zu Grunde 
legen. 

1. Kapitel. Ägypten und Syrien. 

Während die östlichen Länder des Islams den ersten An- 
prall der Mongolenhorden auszuhalten hatten und dann unter 
ihrer barbarischen Herrschaft seufzten, erfreuten sich Ägypten 
und Syrien unter den Aijübiden und ihren Nachfolgern, den 
türkischen und tscherkessischen Mamlüken, eines leidlichen 
Wohlstandes. Freilich hatten auch die besten unter diesen 
Herrschern kaum andre Interessen als für ihr Heer und für 
prunkvolle Bauten. Von einer geregelten, nicht nur für den 
Fiskus arbeitenden Verwaltung war niemals die Rede. Aber 
auch eine jahrhundertelange Misswirtschaft konnte die an 
inneren Hilfsquellen noch immer reichen Länder nicht ganz 
erschöpfen, zumal die Segimngen des Levantehandels das 
Nationalvermögen immer wieder ergänzten^). Selbst Timürs 

*) Cb«r die Beliebtheit der Magrebiner in DamaskuH uud die 
mancherlei Gelegenheiten^ in geiHtlichem oder weltlichem Dienste da- 
Belb^t ihren Lebensunterhalt zu finden, berichtet b. Batüta I 230. 

^) Die grosse Bedeutung des Handels in jener Zeit ersieht man 
u. a. auch daraus, dass uns in den grossen biographischen Sammel- 
werken neben Staatsmännern und Gelehrten nicht selten auch bedeutende 
Handelsherrn begegnen. 



Ägypten und Syrien. 7 

Scharen haben, so furchtbar sie auch in Damaskus hausten, 
diese Stadt auf die Dauer nicht so tief zu beugen vermocht. 
wie 150 Jahre früher Hulägü's Mongolen ihre alte Rivalin 
Bagdad. Erst gegen Ende dieser Periode unter der Herrschaft 
der burgitischen Mamlüken zeigt sich ein reissend schneller 
Verfall der Kultur und damit zugleich erlahmen die litte- 
rarischen Bestrebungen. Die beständige Unsicherheit der 
politischen Lage, die keinem Herrscher eine lange Regierung 
vergönnte und fast keinen einzigen eines natürlichen Todes 
sterben Hess, brachte auch für alle dem Hof und der Regierung 
nahestehenden Kreise eine Unsicherheit des Lebens und des 
Eigentums mit sich, wie sie wohl nur noch in den schlimmsten 
Tagen des römischen Kaisertums über der alten Aristokratie 
geschwebt hat. Selbst die tüchtigsten Männer erlebten selten 
eine mehr als dreijährige Amtsdauer, und mancher Qädi ist 
zehnmal in seinem Leben ein- und wieder abgesetzt. Dass 
mit der Entsetzung immer auch ein Vermögensverlust ver- 
bunden war, ist selbstverständlich. Nicht besser erging es 
den Gelehrten, die als Docenten an den Medresen wirkten. 
Selbst im Orient wird das Intrigueuspiel um die Besetzung 
solcher Stellen kaum je grösser gewesen sein als damals. 
Wir hören von mehr als einem rivalisierenden Gelehrten- 
paare, das sich alle zwei Jahre und öfter je nach Gunst und 
Laune der Machthaber auf einem Lehrstuhl ablöste. Es ge- 
borte der ganze Fatalismus des Muslim und die ganze Leicht- 
lebigkeit des Orientalen dazu, um in solcher Lage nicht zu 
verzweifeln. Dass nur selten jemand, der im öffentlichen 
Leben stand, die zur geistigen Sammlung^ wie sie eine grössere 
litterarische Arbeit erfordert, nötige Müsse genoss, ist selbst- 
verständlich. Dazu kam der Gewissenszwang der orthodoxen 
Fuqahä', die selbst einem so frommen und strenggläubigen 
Manne, wie dem Hanbaliten b. Taimija, weil er sich nicht in 
allen Punkten unbedingt ihren Schulnieinungeu beugte, jahre- 
lange, harte Verfolgungen bereitete. So ist denn in diesen 
Jahrhunderten in Aegypten und Syrien zwar noch viel Papier 
mit schwarzer Tinte bedeckt worden, aber es ist nur wenig 
geschrieben, was für uns einen höheren Wert hätte, als den 



H 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

eines tlrsatzes für verloren gegangene ältere Werke. Das 
fuhrende Element in der litterarischen Bewegung sind aller- 
dings die Araber, doch machen ihnen auch auf diesem Ge- 
biete die Türken, die in der Politik die Alleinherrschaft an 
sich gerissen haben, eine nicht zu unterschätzende Kon- 
kurrenz. 

DK. Kitäb ad durar al kämina ft a*jän al mVa at tämina von 
b. Hagar al 'Asqal&nl (f 852/1448), 3 Bände, cod. Wien Mixt. 248 
(Flügel 1172). 

MT. MuntaJ^ah min ta^nJ^ Qofbaddin an Nahrawäm al Hanafi 
(f 990/1582) Ms. Leid. Ar. 2010. 

RA. Kitäb ar raud al *ätir ftniä tajassara min aJibär ahl al qarn 
as säbi' ilä liitäm al qarn al 'ä§ir von Sarafaddln b. Aijüb an No'm&ni 
t 999/1590, cod. Wetzst. II 289 (Ahlwardt 9886). 

HS. Hwändamir Habibus ftljar (pers. Bd. III) lith. Bombay 1857 *). 

SN. A§ laqä^iq an No^mänija ft ^ulamff ad daula al ^Otmänija 
V. T&ttköprizäde f 968/1560, gedr. am Rande des b. Hallikän Kairo 1299. 

§ 1. Die Poesie^) und die Kunstprosa^). 

1. Sihäbaddin A. b. ^Abdalmalik al 'Azäzi, geb. 633/ 
1235 in Qal'at *Azäz, lebte als Kaufmann am Tscherkessen- 
markte in Kairo und starb i. J. 710/1310. Er war ein frucht- 
barer Dichter, besonders auch von Muwassahät. 

Faw&t I 48, Hartmann 84/5. Diwan Kairo IV 247. 

2. Abu 'Abdallah M. b. Dänijäl b. Jüsuf Samsaddin al 
Mausili al Huzä'i, Philolog und Augenarzt in Kairo, Nach- 
ahmer des Dichters b. al Haggäg (Bd. 1 p. 81) starb am 
12. (iumädä II 710/7. Nov. 1310. 

Fawät II 190 (mit zahlreichen Gedichtproben und der unmöglichen 
Angabc: f 608), DK. III 159r, Orient. II 316, Wüst. Ocsch. 383. 99 Ragaz- 



^) Die 3Iöglichkeit, diese auch auf der Kgl. Bibliothek zu Berlin 
nicht vorhandene Lithographie zu benutzen, verdanke ich der Liebens- 
würdigkeit des Herrn Geh. Rats W. Pertsch zu Gotha. 

*) Die süfischcn Dichter »• in § 9. 

•) Die »ich nicht mehr wie in früheren Perioden besonders ab- 
handeln lässt, da beide Gattungen durchweg von denselben Männern 
gepflegt werden. 



Die Poesie und die Kunetprosa. 9 

Terse, die Oberrichter Ägyptens aufzählend, mit einem Anhang von as 
Sujftt! bis zum Jahre 886/1481, Berl. 98147 (mit der falschen An- 
gabe t 711). 

3. Samsaddin A. b. abi '1 Mahäsin Ja'qüb b. Ibrahim b. 
abi Nasr at Taijibi al Asadi, geb. 649/1251 in Buhärä, 
t 717/1317 im syrischen Tripolis. 

Gedichte, Goth. 21964. 

4. Taqiaddin 'Abdallah b. A. b. Tammäm b. Hassan at 
Talli al Hanbali as Salihi, geb. 635/1237, f am 3. Rabi" II 
718/5. Juni 1318. 

Gedichte, Goth. 2196i2. 

5. Samsaddin M. b. al Hasan b. as SäMa; al Hanafi lebte 
als Philologe im Quartier der Goldschmiede zu Kairo und 
starb i. J. 722/1322. 

Faw&t II 188, Gedichte, Goth. 2296. 

6. 'Ali b. al MuzaflFar b. Ibrahim b. 'Omar b. Zaid al 
Kindi al WadiV i Kätib b. Wadä'a beschäftigte sich eingehend 
mit philologischen Studien, fungierte als Beisitzer (sähid) am 
Diwan der Umaijadenmoschee zu Damaskus, bekannte sich zur 
Sra und starb i. J. 726/1320. 

Fawfvt II 87. Gedichte, Goth. 2196,3. Sein riesiges, philologisches 
Sammelwerk af tadkira al Kindija in 50 Bänden, das er in eigen- 
händiger Abschrift der Medrese as Buniaisätija in Damaskus vermachte, 
itft schwerlich jemals in den litterarischen Verkehr gekommen. 

7. 'Abdallatif b. 'Abdallah as Su'üdi Saifaddin gest. 
736/1335. 

Einige Qasiden ßerl. 7846«. 

8. 'Alä'addin 'AH b. M. b. Salmän b. Oänim al Maqdisi 
lebte als einflussreicher Privatgelehrter und Dichter zu Damaskus 
und starb i. J. 737/1336 in Tabuk. 

Faw&t II 77. Qasida auf b. Taimija (s. u. § 6, IV H), Berl. 7847i. 

9. M. b. abi Bekr b. Ibrahim b. an Na(|[ib, geb. um 
662/1264, wurde 718/1318 Qädi in Hirns, dann in Taräbulus 



10 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

und Halab, endlich Professor an der Medrese as Sa'^mija in 
Damaskus und starb daselbst i. J. 745/1344. 

DK. III 132V— 3v. Qafide Berl. 7848. 

10. Abü'z zaräMf Ibrahim b. 'Ali b. Ibrahim al Mi'mär 
al HäMk al Haggär al Misri guläm an Nuwairi, volkstum- 
licher Dichter, besonders von Billiq, Mawäli und Zagal, 
t 749/1348. 

Fttw&t I 31, RA lOv. Ausgewählte Gedichte Escur.* 463, Peters- 
burg 139*). 

11. Fahraddin Abu Bekr al Hakkäk blühte um d. J. 
752/1351 in Syrien. 

IHwän, Goth. 2303, Escur.» 372. 

12. M. b. Jüsuf b. 'Abdallah Samsaddin al llaijät al 
Hanafi as Sädili ad Dafda, geb. im Ragab 693 /Juni 1294 
zu Damaskus, ging nach Kairo und wurde Hofdichter des al 
Malik an Näsir. Er machte mehrmals die Pilgerfahrt und 
starb auf der Ruckkehr von derselben am 14. Muharram 
756/30. Jan. 1355. 

DK. III 411r, RA 238r^ b. Hahlb, Orient II 402. Dmän, meist 
religiöse Gedichte enthaltend Escur.* 346; eine andre, alphabetisch ge- 
ordnete Sammlung, ib. 347 '), vgl 460; Gedicht in 61 Versen über den Brand 
von Damaskus i. J. 740/1339, Leid. 362. 

13. Abu M. 'Abdallah b. M. b. Sa'id b. Sinän al Ilafägi 
al Haiabi. 

1. IHwan, gesammelt 759/1358, Escur.* 373. 2. airr al famha, 
theoretische Erörterung über den Begriff der Sprachreinheit, HH III 
7144, Goth. 2820, Berl. Wetzst. ZDMG V 534. 

14. (lamäladdin M. b. M. b. M. b. al Hasan b. Nu b ata 
al Färiqi al lludäqi al Misri, ein Nachkomme des berühmten 
Predigers (Bd. 1 p. 92), geb. im Rabi" I 686 /Apr. 1287 zu 
Maijäfäriqin, wuchs in Ägypten auf und begab sich i. J. 
716/1316 nach Damaskus. Dort nahm er seinen standigen 



^) Zainaddin b. al Ward! f 749/1349 s. u. § 18, 2. 

*) Wo die Angaben über Namen und Zeitalter unvollständig sind. 



Die Poesie und die Kunstprosa. 11 

Wohnsitz, machte aber häufig längere Reisen nach Halab und 
Hamät an den Hof des aijübidischen Fürsten und Geschichts- 
schreibers Abulfidä\ Später erhielt er in Damaskus den 
Posten eines Sekretärs im Diwan. Im Rabi* I 761 /Jan. Febr. 
1360 M berief ihn der Sultan an Näsir Hasan nach Kairo und 
ernannte ihn zu seinem Sekretär, entband ihn aber bald da- 
rauf mit Rücksicht auf sein hohes Alter von amtlichen Ver- 
pflichtungen. Nachdem sein Gönner schon im folgenden 
Jahre gestorben war, erhielt er seine Pension nur sehr un- 
regelmässig ausgezahlt. Er starb, 82 Jahre alt, im Safar 
768 /Okt. 1366 im Krankenhause. 

DK III 35BV, RA 224r, Sujüti Husn I 329, Orient. II 419, Wüst. 
Gesch. 430, Hartmann Muw. 42. Nach b. Batütä I 160 wären ihm 
epigrammatische Gedichte (muqafta^ntj besser gelungen als Qasiden. 
1. Ditoanj in yerschiedcnen Rezensionen, Berl. 7681 — 3, Goth. 2304, 
Wien 483, Ups. 144, Leid. 734, de Sacy 153, Br. Mus. Suppl. 1086 (ge- 
sammelt Ton alBastak! f 830/1427) Bodl. I 1213, Köpr. 1249, Kairo lY 
236, 306, gedr. Alexandria o. J. 2. al qatar an Nubäti, Auswahl aus 
seinem Diw&n, Paris 2234^. 3. faVq ad diwän, Sammlung von Ver- 
fügungen, Schreiben, Briefanfängen und Glückwünschen aus dem Jahre 
743/1342, Berl. 8640. 4. süq ar ra(fiq, erotische Gedichte, Escur.* 449, 
Paris 3362, (?). 5. Einzelne Gedichte, Goth. 26 I, 2196,,. 6. nag" al 
mufauwaq poetische Charakteristik hervorragender zeitgenössischer Ge- 
lehrten und Schöngeister nebst Proben der vom Verfasser zu ver- 
schiedenen Zeiten an sie gerichteten Schreiben, oft auch mit Antwort 
darauf, Berl. 8465 fol. 47b 9870, AS 4045, Kairo IV 262. 7. faräHd as 
sulük fi tna^äjtd al mulük, Ragazgedicht, Berl. 8158«. 8. muniahab 
al hadija min almaWih an nabatnja Köpr. 1397. 9. matla" al fawä*id 
wa magma*^ al faräHdj Stilmuster in Prosa und Versen, Paris 3344. 
10. sulük duwal al mulük: a) Vorzüge der Könige, b) ihre Pflichten 
gegen sich selbst, c) gegen ihre Familie und ihre Verwandten, d) gegen 
Diener und Höflinge, e) gegen das Volk, f) gegen das Heer; Krafft 474*). 



*) DK, Hds. 731 in Zahlzeichen im Widerspruch mit der Angabe: 
/f atpä^iri ^umrihi und wahica üaih kabir ^ägiz und dem Regenten- 
namen. Es wird unter der zweiten Regierung des Sult&ns an Näsir 
Kasan 755 — 62/1354 — 61 gewesen sein. 

*) Krafft will den Verf. dieses Werkes, dem er auch nr. 6 und 
nr. 9, sowie das nicht erhaltene Buch ibräz al ahbär zuschreibt, und 
den er 762 1361 sterben lässt, von unserm Autor unterschieden wissen; 
schwerlich mit Recht; denn nr. 6 und 9 werden von b. Hagar im DK 
ausdrücklich unter seinen Werken mit aufgezählt. 



12 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

11. Alphabetisch geordnete Auszüge aus seiner Korrespondenz tarsU, 
Escur.' 548, 567j. 12. mufäliara bain as saif ical qalam, Havn 231, o» 

13. diwän alhutab,B,kgih 1093, Kairo II 157, gedr. Kairo 1302,Bairüt 1311. 

14. hutba /t ta'^zim sahr Bagab Goth. 44,4. 15. larh r. b. Zaidun, vgl, 
Bd. I 275. 16. taltif al mizäg min si'r b. al Haggag vgl. Bd. I p. 82. 

15. AbüM Walid Ismail M. b. M. b. 'Ali b. 'Abdallah 
b. Häni' b. 'Äinir Sariaddin al Lalimi al Andalusi al (larnäti 
al Mäliki, geb. 708/1308 in Granada, kam über Ägypten nach 
Syrien und Hess sich in Ilamät nieder, wo er erster mäli- 
kitiseher Qädi wurde. Nachdem er sich inzwischen einmal 
zwei Jahre und zwei Monate in Damaskus aufgehalten hatte, 
kehrte er wieder nach Hamät zurück. Gegen Ende seines 
Lebens ging er nach Kairo und ist dort i. J. 771/1369 ge- 
storben. 

RA 61r. k. al badV fi wasf ar rabV, Auswahl lediglich aus 
spanischen Dichtern, Escur.^ 353. 

1(). A. b. 'Ali b. *Abdalkäfi b. 'Ali b. Tammäm b. Jusuf 
b. Tammäm BahiVaddin Abu Hamid as Subki al Misri as 
Säfi'i, geb. im Gumädä II 7 19/ Aug. 1319, studierte in Kairo 
und Damaskus. Als sein Vater Taqiaddin (s. u. § 6, c nr. 8) 
Qädi in Damaskus wurde, erhielt er im Alter von 20 Jahren 
Professuren an der Medrese al Mansürija, as Saifija und al 
Hakkärija daselbst, nachdem der berühmte Gelehrte 'Izzaddin 
b. Gamä'a ihm ein Zeugnis ausgestellt hatte, dass er deSvSen 
würdig wäre. Nachdem er noch Lehrämter an der Turbat 
as Säfi'i, al Ijassäbija und as Saihünija in Kairo bekleidet 
hatte, wurde er Mufti am Dar al 'adl und im Sa'bän 703 / 
Juni 13()2 Qädi von Syrien. Nachdem er wieder eine Zeit 
lang als Professor gewirkt hatte, stieg er zur Würde des 
Heeresrichters in Kairo empor. Als solcher starb er i. J. 
773/1371 in Mekka, wo er sich öfters aufzuhalten pflegte. 

RA 25V, Sujötl Husn I 246. Rätselgedioht über den Nil, Berl. 7866'. 
Seinen Bruder Tftgaddin, den juristischen Schriftsteller, s. u. § 6c nr. 14. 

17. Sihäbaddin Abu '1 'Abbäs A. b. Jalijä b. abi Hagala 
at Tilimsäni al Hanbali, Enkel eines berühmten Süfi. war 
i. J. 725/13-25 in Tlem^en geboren. Nachdem er die Pilger- 



Die Poesie und die Kunstprosa. 13 

fahrt gemacht und Damaskus besucht hatte, Hess er sich in 
Kairo nieder und wurde Vorsteher des von Mengek gegründeteu 
Süfiklosters vor den Thoren der Stadt. Er war ein glühender 
Verehrer und eifriger Nachahmer des mystischen Dichters 
*Omar b. al Färid (Bd.J p. 2(V2). Er starb an der Pest 
am 30. Dünqa'da 776/2. Mai 1375. 

Kurze Selbstbiographic aus seinem k. magnäfiH ad dürr an najts 
auf dem Titelblatt der Ausgabe von nr. 1 Kairo 1305; DK I 185r, RA 
27r, Sujüti Husn I 329, b. Habib Orient II 440, Wüstenfeld in Lüdde's 
Ztschr. I 57, Gesch. 437. 1. Diwan as sabäba, Geschichten von be- 
rühmten Liebespaaren mit einer Auswahl erotischer Gedichte, Berl. 
8373, 4, Paris 3348—59, Alger 1824, Br. Mus. Suppl. 1113, AS 3955 6, 
Kairo IV 248, Goth. 2305—8 (wo andre Hds. aufgez.), gedr. Kairo 1291, 
1305 a. R. des tazßn al aswäq von DÄ'üd al Ant&ki, Perthes 162, OBV 
3820. Auszüge: a) v. Ibrahim b. as S&ig al Halabi ca. 830/1427, Berl. 
8375, Wien 394, b) anon. Berl. 8376. 2. nukkardän as sultän al Malik 
an yäsir eine Anthologie über die Bedeutung der Siebenzahl für das 
Land und die Geschichte, den Regenten und die Einwohner Ägyptens, 
verf. 757/1356, Berl. 8377/8, Goth. 1658—66 (wo andre Hdss. aufgez.), 
AS 4038—42, Kairo V 68, BuU. de corr. afr. 1884 p. 12 nr. 20, gedr. 
Bülftq 1288. 3. Aus nr. 1 und 2 und dem nicht erhaltenen af täri ^alä 
"*» sukkardän stellte der Verf. die zum Lobe des al Malik an ^N&sir ge- 
dichteten Qasiden zusammen in 5 Bäb und nannte das Werk gleich dem 
letzten oder auch naql al kiräm f'i madh al niaqäm, verbunden mit 
*iqd al bäb wadikr mäfthi min faal al J^itäb, 5 Erzählungen, je dem 
Schluss eines B&b angehängt, Goth. 2138/9, Paris 3360. 4. Qasaid auf 
den FaU Alexandriens i. J. 771/1369 (so! ?), auf den Nil und die Raud», 
Berl. 78662-4, HH III 5161, VI 13342. 5. mantiq af tah\ Anthologie, 
Auszüge Berl. 8379, Maqämen daraus Berl. 8554i. 6. sulwaf al hazhi 
fi maut al banhi Berl. 2260. 7. yiwär al af^är /7 dar al qardr 
Kairo II 153, V 41, Jeni 701 (Titel entsteUt). 8. at tibb al masnün /f 
daf' at tä'ün Kairo VII 588. 9. insa wähid al 'adad Köpr. 705. 

18. Samsaddin Abu ^Abdallah M. b. (läbir al Hauwäri al 
Andalu.si ala'mä (ad darir), geb. 698 in Spanien, reiste nach 
Ägypten und schloss sich an seinen Landsmann Abu Ga'far 
A. b. Jüsuf al Garnäti an (s. u. § 7, 12). Er begleitete den- 
selben erst auf die Pilgerfahrt, dann nach Damaskus und 
Halab, zuletzt nach al Bira am Euphrat. Dort ist er im 
(iumädä II 780/Okt. 1378 gestorben. 

DK III 89^ Maqq I 916. 1. bad?ljat atlmjän oder al hulla es 
sijarä ft madh hair al warä Berl. 7353, Comt. firdz alhulla waUfä'al 



14 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

*illa von seinem Freunde A. b. Jüsuf Br. Mus. 1693, Escur.*, 327, Kairo IV 
302. 2. k, al gain / i madh saijid al kaunain alphabetische Sammlung 
Yon Lobgedichten auf den Propheten, Berl. 7867. 3. wastlaf ql äbiq 
Liste der Ashäb und der Täbi*ün in Ragazversen nach abü Nu'aim 
(Bd. I p. 362) Alger 1658. 4. drei Qastden über Prosodie und Reim Paris 
4452i.a. 5. Grammatik in Versen ib. 5. 6. Maqsüra zum Lobe Muham- 
mads ib.7. 7. Qastde über den Unterschied yon maqsür und mamdüd 
ib.g. 8. Qaside über den Unterschied von Z&* und D&d ib.«, dazu Gomt. 
V. ar Ru'ainl ib. iq. 9. Qastde über mutallat ib. 12. 10. nazni fa^th 
Ta*lab s. Bd. I p. II831. 11. al minha fi ^htisär al mulha s. ib. 2788. 

19. Burhänaddiu Abü Ishäq Ibrahim b. 'Abdallah b. M, 
al Qiräti, geb. im Safar 726/'Jan. 1326 kam i. J. 766/1364 
nach Kairo, wo er mit b. Nubäta in lebhaften, litterarischen 
Verkehr trat, lebte zuletzt in Mekka und starb dort im Rabf 
11 781/Juli 1379. 

DK I 15v, RA 4v, Husn I 329. 1. Diwan u. d. T. matla'^ an 
naijiraiyij Berl. 7868, Brill-Houtsma 29, Paris 3209, Br. Mus. Suppl. 
1087, Kairo IV 325. 2. Einzelne Gedichte Goth. 26 fol. 13lb, Pet. Rosen 
953. 3. Anthologie (iahnr) Berl. 7S69/70, vgl. '71, Leid. 736. 4. al 
wiSäh al mufassal wal funün al mwrassal fi f^ulq as habäb al muhap§alf 
Sammlung von Prosa- und Versstücken über die Liebe und Liebende, 
Goth. 2168. 

20. ^Izzaddin *Ali b. al Husain b. abi Bekr al Mausili 
ad Dimasqi lebte in Damaskus und kurze Zeit in Halab 
und starb 789/1387. 

DK II 247^. Badtija, Gedicht zur Veranschaulichung sämtlicher 
rhetorischen Figuren, Nachahmung des gleichnamigen Gedichtes von Saf 1- 
addin al Hill! (f 750/1349 s. Kap. II), Berl. 7354, Comt. v. Verfasser 
Kairo IV 302. 

21. 'Ali b. M. b. al Mubarak Kamäladdin b. al A^mä 
t 792/1390. 

1. Qaside aufsein Wohnhaus und die Insekten und eine Eidechsenart 
(wazaga) darin, Berl. 78732, Damiri II 349 (mit der falschen Angabe 
f 692). 2. Vielleicht von ihm ein MuwaSSah in al Ibsihi's Mustatraf II 
268, Hartmann p. 41. 

22. A. b. M. b. al *Attär ad Dunaisari befasste sich 
anfangs mit juristischen Studien, wandte sich aber später der 
schönen Litteratur zu, dichtete Loblieder auf die Grossen 



Die Poesie und die KunutproBa. 15 

seiner Zeit und verfasste eine Anzahl Adabbücher. Er starb 
im Rabr II 794/März 1392. 

DK T 162v. 1. Qapden Berl. 7877. 2. Aub seinen cd muwaUahnt 
an nabaicija HH 13415 stammt wahrscheinlich die Hamzija im qüf an 
ntuiim Goth. 2318; vgl. Hartmann p. 30. 

23. Fahraddin Abu 'l Faraj^ *Abdarrahmän b. 'Abdarrazzäq 
b. Makänis al Qibti al Hanaf i, geb. 745/1344, folgte seinem 
älteren Bruder Karamaddin "Abdalkarim i. J. 780/1378 in 
Kairo in dem Amte des Näzir ad daula, ma.sste aber bald 
darauf dem 'Alamaddin Jahjä weichen. Kr übernahm dann 
das Amt eines Wezirs in Syrien und begleitete als solcher 
den Sultan az Zähir Barqüq nach Halab. Als er von Damaskus 
das Wezirat in Ägypten antreten wollte, wurde er unterwegs 
vergiftet und starb am 12. DiVlhigga 794i)/31. Okt. 1392 in 
Bilbis. 

DK II 145r, b. Habtb Orient. II 445, 479 ff, Husn I 330. Hart- 
niann 40. 1. Diwdn, gesammelt von seinem Sohne Fadlalliih Magdaddin 
t 822/1419 Berl. 7874, Münch. 534, Paris 3210, Br. Mus. Suppl. 1088, 
Kairo IV 313, Escur.* 342;3, Calcutta p. 23 nr. 1023. 2. hahgat an nu, üs 
al awänis bimuhla§ar diiväti al Magd b. Makänis von 'Abdall&h b. *Abd- 
all&h b. Sal&ma al Adk&wS, vollendet 1182/1768, Ooth. 2309. 3. Zwei 
Ragazgedichte, Vorschriften für die Lebensführung: a) 'umdat al hurafa 
tca qudwat az zura/d* b) al lata im wal asnäf) mit Erzählungen ver- 
mischt, Leid. 737 (wo andre Hdss. aufgez.). 4. Einzelne Gedichte Berl. 7876, 
Wien 486. 5. Ethisches Oedicht Brit. Mus. 64O3 = wantja Kairo VII 145 V 

•24. Galäladdin Abu 'Abdallah M. b. A. b. Sulaimän b. 
Ja'qüb b. l|atib Däraijä al Ansäri al IJazragi ad Dimasqi, 
geb. Mittwoch den 15. (Hd. 13) Rabi' XlV^m, Juli 1344, 
t Rabr I 810 /Aug. 1407. 

RA. 225^ Qamde Berl. 7882,. 

25. Abu 1 Mahäsin Taqiaddin Abu Hekr b. \\li b. *Abd- 
alläh b. Higga al Hamawi al Qädiri al Ijanafi war i. J. 
767/13f)6 in Hamät geboren und betrieb als junger Mann das 
Gewerbe eines Knopfmachers, daher er al Azräri genannt 



^) Schreibfehler 864 bei Casiri I 104, Nicoll Piisoy II 549, Kairo 
IV 313. 



16 3. Buch. 1. Aböchnitt. 1. Kapitel. § 1. 

wurde. Später wandte er sich der Wissenschaft zu und machte 
eine Studienreise nach Mosul, Damaskus und Kairo; auf der 
Ruckkehr in die Heimat erlebte er in Damaskus den grossen 
Brand bei der Belagerung durch az Zaliir Barqu(| ^) und schrieb 
darüber eine Epistel an b. Makänis. Unter der Regierung 
des al Mu'aijad Saih (815—24/1412—21) kehrte er wieder 
nach Kairo zurück und erhielt durch den Einttuss des Oeheim- 
sekretärs Näsiraddin al Bärizi eine Munsistelle im Diwan. 
Im J. 822/1419 nahm er an dem F'eldzuge des Kronprinzen 
Ibrahim in Kleinasien *^) teil. Nach dem Tode seines Gönners 
kehrte er i. J. 830/1427 wieder nach Ilamät zurück und blieb 
dort bis zu seinem Tode am 15. Sa'bän 837/28. iMärz 1434. 

RA 80V. MT 85V. 1. BadVijaf b. Higga oder hjzänat al adah 
wagäjat al arahj Nachahmung der Burda (». Bd. I p. 264) zum Lobe 
des Propheten mit Anwendung aller rhetorischen Kunstmittel, mit Comt. 
des Verf. taqdlm abi Bekr, vollendet 826/1423, Berl. 7361—4, Goth. 
2795/6 (wo andre Hdss. aufgez.), Paris 3213--7, Br. Mus. Suppl. 9S5 I, 
Kscur.* 294, 436,, Kairo IV 135, 147, gedr. (am Schlüsse dos Diwans 
von al Mutanabbi) Calcutta 1230; Bül&q 1273, 1291, Kairo 1304; vgl. 
Mehren Rhet. p. 12. Comt. v. b. Kenn&n f 1153/1740, Berl. 7366, von 
*Otm&n b. Tähir ib.' 7, v. as Samannüdl, Paris 3218. 2. Tubüt al hugga 
*alä 7 Mausili wal Hillx libn Higga, kritische Beleuchtung der Bad'Cijat 
des Safiaddtn al Ililli und des 'Izzaddin al Mausili (s. o. p. 14) und 
Nachweis, dass die des Verf. vorzüglicher sei, Berl. 7369. 3. ta^hil al 
ganbf Anthologie aus alten und neuen Dichtern, Goth. 2156, Br. Mus. 
768, Escur.» 395 (frgm), NO 3701, Kairo IV 213. 4. at tamarät as 
Sahtja fVl fawäkih al Hamawija (oder einfach al lawäkih as sahija) waz 
zawa*id al MisHja, Bammlung seiner Gedichte, von ihm selbst veranstaltet, 
Berl. 7891, Münch. 531, Escur.* 293, 428*. 5. magrä ^ssawäbiq, Lob- 
gedichte auf Rennpferde, teils von ihm seibat, teils von b. Nubäta 
(8. o. p. 10), dem Spanier b. al Hatib (f 776/1374) u. a. Goth. 1335. 
6. Einzelne Qasiden Berl. 7892/3. 7. qahwat al hisä\ Briefe und Diplome 
im Auftrage ägypt. SultÄne verfasst, Berl. 8644, Tüb. 70, Leid. 353, 
Cambr. 53, Paris 4438, Napol. 101, Alger 1828, Kairo IV 292. 8. Zwei 
Briefe an ad Damämlni f 828,1425, Leid. 366. 9. Das oben erwähnte 
Sendschreiben an b. MakAnis, Berl. 9784. 10. lamarät (limär) al auräq 
mit dail des Verf., eine Anthologie, Berl. 8382 3, Goth. 2152-5 (wo 
andre Hdss. aufgez.) Paris 3529—43, Alger 1872, NO 3757, Kairo IV 
223, 303, gedr. BülAq am Rde. der muhädardt al udabä' des ar R&gib 



M Im J. 791 1390, Weil, Gesch. der Ohal. IV 565. 
*) Weil Gesch. d. Chal. V 144. 



Die Poesie und die Kunstprosa. 1 7 

al Irifahäni (Bd. I p. 289), OB I 910, dazu dail v. M. b. M. a» SAbiq 
al Hamawi um 850/1446, Berl. 8384, Br. Mua. TÖß^, Kairo IV 808. 
11. tagrid a§ §ädihf ausgewählte Sprüche, Weisheitssätze und Er- 
mahnungen aus dem a^ §adih wal bägim des b. al Habbärlja f 504/1100 
<Bd. I p. 252), Berl. 7894/8. 12. azhär al anwar y kleine Geschichten 
und Anekdoten, meist schönwissenschaftlicher Art, hauptsächlich nach 
b. Hallik&n, Berl. 8385. 18. r. /t '» HikHn Havn. 281». 14. multaqatät, 
allerlei Traditionen (Verf. ?), Berl. 1398. 15. hulüy al maräm min straf 
b, Hikäm warraud al unuq wal i'länif Bearbeitung der Propheten- 
biographie des b. His&m und des Comt. v. as Suhaili (Bd. 1 p. 413) 
Berl. 9568. 16. bulüg al muräd min al hajawäyi wan nahät wal gamäd, 
erweiterte Nachahmung der Zoologie des Damtri f 808/1405, Wien 1444, 
». u. § 16. 17. kasf al liUlm 'an wagh af taurija wal istihdäm über 
die im Titel genannten rhetorischen Figuren (Mehren p. 105 — 7) zur 
Ergänzung des fadd al hitäm 'ani */ taurija wal istihdäm des Saläh- 
addin as Safadt f 764/1362 (s. u. § 3, B, 3, 25) Berl. 7344, Goth. 2824, 
Leid. 237, Pet. AM (Gottwaldt p. 4), Escur.^ 219^, 427/8. 18 burCiq al 
gaif. Auszug aus dem Comt. des as Safadi zur Lämtjat al \Agam (Bd. I 
p- 247) Leid 560 1. 18. latälf at faltif s. Bd. 1 p. 82g. 

« 

•Jf). *.\l)(lalkarini b. Dirgäm at TaräMfi blühte um d. J. 

1. MiihammaHät fi madh av nahu 29 Tahmtsgedichte zu je 20 
Strophen, Berl. 7904/5. 2. ahkär al afkar /? tnadh an naht al muhtär 
Kairo IV 201. 

'27. 'Izzaddiii 'Abdarrahim b. M. b. abi '1 Fiirät al 
Qähiri qädi al Gaiira. geb. 7r)9/i:3:)8. lebte von 8:i4'143() bis 
838/1484 in Ägypten und starb 851/1447. 

1. Diwan Berl. 7900. 2. muhtasar sarh qaid as sarcVid wa napn 
al faraid s. u. § 6 I nr. 5. 

28. M. b. abi Bekr b. abi "1 Wafa"* al Hosaini al Maq- 
di.si Tägaddin abu '1 Wafa' b. Taqiaddin um 857/1453. 

Diwäti alphabetisch geordnet, Berl. 7906 '). 

29. Nüraddin Abu 1 Hasan 'Ali b. Siidun al Bas- 
bugäwi*), geb. 810/1407 in Kairo, studierte dort und ging 
dann nach Syrien, f 5. Kagab 87S25. März 14()4 (n. a. 8()9) 
in Damaskus. 



^) An Nawägl f H59;1455 s. u. ii 4 nr. 11. 

*) Sonach dem Autograph hei Pusey j». (519, vgl. HartniamiMuw. ]».'>(>. 
Brockelmann, Arabische Litteraturgcsrhirhte. II. 2 



18 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

MT 77r, Hartmann 56. 1. Nuzhat an nujus wa mudhik al ^abii^f 
Gedichtsammlung meist scherzhaften Inhalts, Berl. 7909^10, Escur.* 
450, Paris 3220, Bodl. I 424 vgl. II 581, 619, Havn. 222, Ref. 1012, 
lith. Kairo 1280. ^Die Gedichte sind dem poetischen Gehalte nach un- 
bedeutend, z. T. wohl Volkslieder geworden" (Ahlw. 1. 1.); das letztere 
bestätigt Hartmann durch Hinweis auf die häufigen Citate im Hazz al 
quhüf des Abu Bädüf. 2. qurraf an ndzir wanuzhaf al hätirj eine 
Neubearbeitung derselben Sammlung, in der £rnstes und Scherzhaftes 
getrennt sind, Goth. 2159 60, Escur.- 368, Kairo IV 291. 3. Gedichte 
und kurze Prosastücke Goth. 2315. 4. Zwei Maqamen Berl. 8554^. 

30. 1sä b. M. b. Isä al Maqdisi schrieb 873/1468: 

k. al ganhar al maknün /f '» Hab'a funün Sammlung seiner Ge- 
dichte in den sieben neueren Versarten (vgl. H. Gies Diss. Leipzig 1879) 
Escur.* 459. 

V 

31. Abu 't Taijib wa Abu 1 'Abbäs Sihäb addiu A. b. 
M. b. 'All b. al Hasan al Higäzi al Qahiri al Hazragi al 
'Obädi, geb. im Sa'bän 79()/Aug. 1388, Schüler des Traditions- 
gelehrten b. Hagar al ^Asqaläni f 852/1448 (s. u. § 5, 12), 
^ab sich, als er älter geworden, dem Genuss der Anacardia 
hin, sodass er seine desundheit zerrüttete. Seitdem vernach- 
lässigte er die ernsten Studien und befasste sich nur noch 
mit schöner Litteratur. Er starb im Ramadan 874/März 1470. 

MT 29V. Husn I 330. 1. al lumn* as Sihäbija min al buruq al 
Hiyäzijaj Auswahl seiner Gedichte, Escur.* 475. 2. rau(l al adäbj 
poetische Anthologie, vollendet am 17. Muharram 826/1. Jan. 1423; 
rt) /f 7 mulauwafdl. b) ft 7 muwashihäf ical azydl. c) fi 7 maqäjV. 
d) fi 'w imtjrijdt, c) f i 'l hikdjäf, Wien 400, Leid. 510, Brill-Houtsma 
81, Br. Mus. 1104 5, Suppl. 1119, gedr. Bombay o. J. (Spirgatis 1898, 
Juli, nr. 83). B. kunnas al haivCwi fi^l hisän min al gawdri Havn. 220*. 
4. gannat al wildiin /i 7 hinan min al yilmdn ib.j. 5. azzangabil al 
qätC fi faij dal al baraqi', Gedicht, Berl. 79122. 6. nail ar raid /? 
*« Af/ az zd^idy Liste der Nilhöhen von der Higra bis 876 (so!), voran 
eine Liste der Kilometer verschiedener Epochen und der Jahre, in denen 
der Nil die zur Fruchtbarkeit des Landes erforderliche Höhe nicht er- 
reichte, Paris 2261, Br. Mus. 1328. 7. qaWid an nuhnr min gatrdhir 
al buhur^ versus memoriales für die verschiedenen Metra, Berl. 7159/60, 
Goth. 39ii. 

32. *Abdal(|ädir b. abi Bekr b. IJidr ad Dumäti 
(Dumäsi) as SätTi geb. 842/14H8 schrieb 88(M48l: 



Die Poesie und die Kunstprosa. 19 

1. AI muufa^ab al Jasir min ad diwdn al kabir Escur.^ 473. 
2. ad dürr al muntaqä, Gedichtsammlung, Havn. 378. — MT 61r. 

33. Sihäbaddin Abu '1 'Abbäs A. b. M. b. al HäMm al 
Manstüri, geb. 799/1396 in al Mansüra in Ägypten, f S87 / 

Husn I 331. 1. Diwan f von ihm selbst gesammelt und alphabetisch 
geordnet, Wien 487, Paris 3312, Escur.* 372. 2. Qaside auf den Pro- 
pheten Escur.* 442,. 

34. 'Alamaddin Säkir b. 'Abdallatif b. al Gi'än, kop- 
tischer Herkunft, starb unter Qäjitbäi, 872—901 (UG8— 95). 

1. Ein Buch in Prosa und in Versen, das er sich zum Tröste 
beim Tode seines Bruders al Mu'izz as Sa*di Ibr&hlm f 804/1459 ver- 
fasHte, Br. Mus. 638,. 2. masäHl ad dumiV *alä mä ta/arraqa min al 
yumiC, Elegie ib.}. 

35. Tägaddin 'Abdalwabhäb b. A. b. M. b. 'Abdallah 
b. Ibrahim b. abi Nasr M. b. 'Ar absah b. abi Bekr al 
Qorasi al *Otmäni al Ansäri as Sa'di al llazragi al Hanafi, 
geb. Dienstag den 22. Sauwal 813/18. Febr. 1411 zu Häggi 
Tarhän ^) (Astrachan) im Qypcäq, Sohn des Historikers des 
Timür f 854/1450, kam mit seinem Vater nach Damaskus, 
ging später nach Kairo und starb i. J. 901/1495. 

1. Ä/a* al katini bimadh an naM al kartm. eine badVtja mit 
prosaischer Einleitung und ebensolchem Schlüsse, Goth. 3?. 2. irastja^ 
8Üfischen Inhalts, Berl. 4011. 3. lafaif al hikatu, Sentenzverse aus 
älteren Dichtern, Berl. 8187. 4. Ein Derwischliod zum Preise Oottes u. a. 
Qasiden, Berl. 79234. 5. al yawähir al wadVa fahmw al qamda ak 
sart/ija al ^Alawtja, zur munägät ^Ali, verf. im Dft'lqaMa 900/ Aug. 1495 
Goth. 4,. 6. hirb rijäd at ta^bid zuläl muzn at fauJnd, Lehrgedicht 
über die usül addin Goth. 4,. 7. Lehrgedicht über den Unterschied 
der roekkanischen und der medlnischen Suren ib. 3. 8. kasf al kurüb 
dikr aulijä^ alläh a'^läm al gurüb in Prosa und Versen ib. 4. 9. Gedicht 
Ober die Propheten von Adam bis Muhammad, verf. in Kairo Muharram 
887 Febr. März 1482; ib.5. 10. asraf al ansäb nasab ajdal al anbija' 
wa^a^zam al ahbäbj genealogisches Ragazgedicht in 50 Versen über die 



*) HH verwechselt diesen Dichter mit dem gleichnamigen Rechts- 
gelehrten und Mathematiker f 815 1412 s. u. § 10,, vgl. Rieu Add, 
p. 773a zu 260b, 780 zu 480a. 

*) Zur Aussprache b. Hatftta II 410. 

2* 



20 ^- Bucli. 1. Abschnitt. 1. Kapitel § 1. 

Propheten, die Zeit, die zwiHchen ihnen liegt, und, dasts Muhammad der 
Edelste sei, verf. 888 1483, Berl. 2531. 11. alraf ar rasäHl wa azraf 
al masiCilj Ragaz über die Frauen, Kinder und Sippen (ashär) Muham- 
meds, verf. 892/1487, Berl. 8160, ; einige kleinere Gedichte und ein 
Tahmis ib. 12. r. al angab /? dikr al J^iläfa IVafdal al ashdb, Ragaz 
über die vier ersten Nachfolger des Propheten, Berl. 9697. 13. mnrsid a» 
näsik iradä^ al mandsik, ca. 1^*00 Bait, jedes auf alldh endigend, über 
die Wallfahrt nach Mekka, Uoth. 4«, 

m. A. I). M. b. M. b. abi Bekr al Qudsi Sihäbaddin h. 
'Ubaija f 9051499. 

stück einer (redichtsammlung Berl. 7924. 

37. AI Hosain b. A. b. al Hosain al *Azäzi al Haiabi 
Sihäbaddin f 912/150(). 

IHirdiif Anfang Bodl. 7927, vgl. Hartmann Muw. p. 85. 

3«. 'All b. M. b. 'Abdallah b. Mulaik al Hamawi ad 
Dimasqi al Fiiqqa i al Haiiafi 'Alä^'addin Abu T Hasan, geb. 
840/l48() in Hamät, kam nach Damaskus und erwarb sich 
seinen Lebensunterhalt anfangs durch einen Handel mit Bier 
(Juqfjff). Später wandte er sich dem Studium des Fiqli zu 
und zeichnete sich als Dichter aus. Er starb im Sauwal 
917 /Jan. 1512. 

RA 198v. 1. iJiivdn, hsgb. von Jahjä b. M. b. HAmid asj »Safadi, 
Br. Mus. G30,. 2. Einzelne Qasiden Berl. 7930. 3. Poetische Anthologie 
Goth. 2162. 

89. M. al Haiabi Rasid. ein Schuler as Sujüti*s, um 
920/1514. 

Alphabetisch geordnete Sammlung von Qasiden neuerer Dichter, 
Berl. 8204. 

40. Ibrahim b. M. b. abi Bekr al Murri al Maqdisi 
Burhänaddin Abu Isliäq b. abi Sarif, geb. S8:|/1480, gest. 
923/1517. 

Eine Qashlv über seine Sehnsucht nach Kairo, Berl. 7933^. 

4j. Qänsuh al Gauri, der vorletzte cirkassische Mam- 
lükensuUän, tiel 922/1516 in der Schlacht von Marg Däbici 
gegen den osinanischen Sultan Selim. 



8 2. Die Philologie. 21 

Weil, Gepch. derChalifen V 385—416, Hartmann Muw. 78. 1. Diicän 
Havn. 280. 2. al munaqqah az zarif *alä 7 muwa^ah as mnf zwei 
Muwassah&t von ihm, mit Traditionen, die sich auf die Macht und die 
Herrlichkeit der FQrsten beziehen, zur Feier Heinen Regierungsantrittes 
hsgb. V. as Sujütl, Goth. 564. 

§ 2. Die Philologie. 

1. Zu Allfang des 8. Jahrb., wie es scheint, blühte A. b. 
'Ali b. Mas'iul. 

Maräh al anväh, eine beliebte Schulgrammatik, in den Hdss. 
(vgl. Goth. 1942) meist zusammen mit at taffif al ^Izzt (Bd. I p. 283) 
und so gedr. Stambül 1233, Büläq 1244 (BO. I 130 ff., II 131 ff., Euting 
1562), allein lith. Cawnpore 1885, Dehli 1887, Labore 1887 (OB I 3198/9). 
1 'Ommentare : 1. v. A. b. Dunqftz 2. Hälfte des 9. Jahrb. (vgl. Rieu 
p. 774), Münch. 759, Havn. 193, Pet. 155, Paris 4185 6. Br. Mus. 498, 
gedr. Cpel 1306, Kairo 1309 (OB VI 4857). 2. y. Jüsuf b. 'Abdalmalik b. 
Bahs&jis, verf. 839 1435 Alger 27. 3. v. b. Kam&lpasä f 9^0 1533, gedr. 
amRde OB VI 4857 s. o. nr. 1. 4. v. Hasan PAsft, Münch. 7.58, Wien 
I 187, Pet. 153. 5. v. 'Abdarrahmän b. Haiti Rümi, Krafft 54. 6. v. 'Abdul 
Mahdi Hanifiya, Dehli Farüqi Press 1883. 7. anon. Pet. 154, Krafft 55, 
Leipz. p. 335 nr. 7. 

"2. Ungefähr gleichzeitig blühte Samsaddin 'AbdalmunMm 
b. M. al Barkumini. 

Lubb al lubab /i 'Um al Vrab Ind. Off. 899, Comt. hnlä§at i'räb 
V. Jüsuf b. GamÄl 'Alawl ib. 900. 

ß 

3. (lamäladdin Abu T Fadl M. b. Mukarram b. *Ali b. 
Man zur al Ansäri al Hazra^i al Ifriqi, geb. 630/1 "232, studierte 
Philologie und beschäftigte sich unausgesetzt mit der An- 
fertigung von Auszügen aus historisch-philologischen AVerken, 
deren er nicht weniger als 500 Bände hinterlassen haben soll. 
Er starb in Kairo im SaMn 711 /Dez. 1311. 

DK III 428S Ilusn I 307, Wüst. Gesch. 884. 1. lisan al 'arab, 
das bekannte, äusserst brauchbare Riesenwörterbuch, den Inhalt des 
muhkam (Bd. 1 p. 309) des §ahäh (ib. p. 128) und der yamhara (ib. 
p. 112) zusammenfassend, 20 Bde., Bül&q 1300 ff. ^). 2. niiär al azhar 
/i *l lail wa7i ndhar wa atäjib auqät al antCil wal ashdr wamir mä 



^) Nach d^OhsHon, Allgemeine Schilderung des Othomanischen 
Reiches I 573 schon im 18. Jahrb. in Cpel. gedruckt, Jacob, Beduinen- 
leben« XXXV. 



22 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 2. 

jaltamil ^alaihi min kawäkibihi 7 falak ad daiorär, Kairo IV 335. 
3. muhfasar ta^rih madinat Dimaiq libn ^Amkir a. Bd. I p. 331. 4. tuuh- 
ta§ar td'nh Bagdad lis Satnäni %. Bd. I p. 330. 5. muJ^fafar gami" 
al mufradaf (?) s. Bd. I p. 492. 

4. Abu Hafs 'Omar b. 'Ali b. Säliin b. Sadaqa al Lalimi 
al Iskenderi Tägaddin b. al Fäkihäni, mälikitischer Jurist 
und Philülog, machte 730/1330 die Pilgerfahrt von Damaskus 
aus und starb, nach Alexandrien zurückgekehrt, im Jahre 
731/1331. 

DK III 336^ Zu seiner isara ji 'w nahw HH I 768 eine /«717a 
muhta§ara Goth. 314. 

5. Galäladdin Abu "1 Ma*äli M. b. 'Abdarrahmän b. 'Omar 
Hatib Dimasq al Qazwini, geb. ()6t)/1267 in Kleinasien, 
studierte Fiqh und Wurde Qädi daselbst, noch nicht 20 Jahre 
alt. Als sein Bruder Qädi in Damaskus wurde, begleitete er 
ihn dorthin und wurde Prediger an der Hauptmoschee. Im 
Jahre 724 1324 wurde er zum Qädi von Damaskus und 727 
1327 zum Oberqädi von Ägypten befördert. In dieser Stellung 
gewann er einen segensreichen Einfluss auf die Regierung 
des Sultans al Malik au Näsir. Die tolle Verschwendungs- 
sucht seines Sohnes 'Abdallah, für den an Näsir schon i. J. 
724/1324 Schulden im Betrage von 300(M) Dinaren bezahlt 
hatte, gab endlich den Aulass zu seiner Kückversetzung nacli 
Damaskus. Dort starb er bald darauf infolge eines Schlag- 
anfalls am 15. Gumädä I 739/30. Nov. 1338. 

DK III 187r, HS III, 2, 9, b. Batüta I 210. 1. TalhU al mi/fäh 
8. Bd. 1 p. 295. 2. al iddh fVhmiam wal hajän, Rhetorik, Kscur.* 2»>l,, 
Goth. 278H (wo andre Hdus. aufg.). Conit. a) v. Oamäladdin M. b. M. 
al AqsarÄ*! f vor 800/1397, Escur.* 258. b) anon. zu den miräJihl 
ib. 249. 

(). Badraddin al Hasan b. Qäsim b. 'Abdallah b. 'Ali al 
Murädi b. umm Qäsim f 74i)/1348. 

1. k. al yana* ad dihii /? hurnf al via' am Goth. 317 (frgm.), 
Escur.* 78, Ibrahim PA Ja 1033. 2. gumal al Vräb über die ein Nomen 
vertretenden und daher der Flexion unterworfenen Sätze, Leid. 215. 
3. 8 KÄmilverse über die verschiedenen Satzarten mit Comt. von IbrAhim 
b. al Hasan, Berl. G877. 4. sarh al/ijat b. Malik ». Bd. I p. 298. 



Die Philologie. 23 

7. 'Abdallah b. Jüsuf b. 'Abdallah b. Jüsuf b. A. b. 'Abd- 
alläh b. Hisäm Gamäladdin Abu M., geb. im DüMqa'da 708/ 
Apr. 1308, Schuler des Spaniers Abu Haijän (§ 7, 4), be- 
kannte sich anfangs zum säfi'itischen Ritus und war Professor 
des Tafsir an der Qubba al Mansürija zu Kairo. Etwa fünf 
Jahre vor seinem Tode aber trat er zu den Hanbaliten über, 
um eine Anstellung an einer hanbalitischen Medrese zu er- 
langen, was ihm bei den Säfi'iten nicht geglückt war. Er 
starb Freitag den 5. Dül qa'da 761/18. Sept. 1360. 

DK II 131r, RA 148V, Husn 1 309. 1. Qatr an nadä wa ball as 
sadäf Grammatik mit Comt. de» Verf., Goth. 238/9 (wo andre Hds». 
aufgez.), gedr. Tunis 1281, Kairo 1274. Ibn Hijani (so!) La pluie de 
ro8ee et P^tanchement de la soif. Traite de flexion et de »yntaxe, 
trad. par A. Goguyer, Leyde 1887. Commentare: a) v. al Fäkihi gest 
972 1564, verf. 924/1.518, Goth. 331 (wo andre Hdss. aufgez.) Leid. 216, 
Ind. OfF. 968, Kairo IV 108, gedr. BftlÄq 1253, dazu Glossen v. läsin b. 
Zainaddln al 'Ulaimi al Himsi as SlkfiM, Paris 4154, gedr. Kairo 1307. 
b. V. A. b. M. b. as Sag&'i as ääfi*i f 1190 1776, Berl. 6741, gedr. Bül&q 1289, 
Kairo 1306, dazu Glossen von M. al Anb&bi Kairo 1310 (OB VI 4913). 
c) V. 'Ali b. *Abdalq&dir an Nabtiti (f nach 1060/1650 in Kairo) Kairo 
IV 21. d) Glossen zum Comt. des Verf. v. A. ad Dalgamüni 12. Jahrh. 
Kairo IV 48. e) v. Ism&'il b. as 8aih al (iauhari, Goth. 330. f ) v. Moulvi 
Irtiza Alikhan, Madras 1889. g) zu ausgewählten Stellen von 8ädiq b. 
'Ali b. al Hasan al Hosaini f 855 1451,. Berl. 6742 3. h) zu den sawähid 
T. as Sarblni f 977 1569, Berl. 6745. i) anon. Comt. und Glossen Berl. 
6737 — 40, de Jong 11,. Versificierun^' v. Sulaimän b. 'AbdallÄh b. Säwi 
Bek al *Obaidi al Himjari ca. 1178/1764, Berl. 6746. 11 Comt., 5 Glossen, 
3 Versific. Ahlw. 6747. 

2. mugnt 7 labib 'an kuiub al n'anh, verf 749 1348-756 13.53 
in Mekka, Berl. 6725 6, Mönch. 736—8, Paris 4115 7, Br. Mus. 516, 
Suppl. 976—8, Ind. Off. 966, de Jong 20, Pet. Rosen 141, Escur.* 48, 
97, 202, Alger 120-5, Köpr. 1502, NO 4630-45, AS 4587 8, Kairo IV 110, 
gedr. Teher&n 1274, Kairo 1305, 1307. Commentare: a) v.adDam&min! t827/ 
1424, Berl. 6727,8, Ind. OfF. 967, Leid. 217, Escur.^ 203, ein anderer un- 
Yoliendet gebliebener Münch. 739, Kairo IV 75. b) v. A. b. M. as Su- 
niunni f 872/1467, Escur.* 49, 50, 204, Kairo IV 114. c) zu den sawähid, 
von as Sujüti t 911 1505, Berl. 6729/30, cod. Weil, Es^cur.^ 51, Paris 
4158, Kairo IV 71. d) anon. zu den sawähid, verf. 1056/1646, Alger 
126,7. e) V. M. b. al Amir Kairo 1299, 1310. f) Glossen v. ad Dasuqi, 
B(iläq 1286, Kairo 1306. g) Bemerkungen v. A. Darir Goth. 333. Aus- 
züge: a) T. M. b. 'Abdalmagid as Säfi'i as 8u*üdt 10. Jahrh. Escur/' 



24 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel, g 2. 

170. b) V. * Abdallah b. M. al Haidön (?) ib. 244.,. — 14 Corot., 2 Versitic, 
4 Auszüge, 1 Umarbeitung Ahlw. 6731. 

3. al rräh ^an qawäUd al 'Cräh, Berl. 6705 6, Goth. 318/9 (wo andre 
Hd88. aufgez.), vgl. de Sacy, Anthol. gram. p. 73 — 92. Commentare: 
a) V. al Käfijagi f ^^79/1474, Berl. 6707/8. b) v. Halid al Azhari geftt. 
905 1499 ib.*9/10, Ooth. 324 5 (wo andre Hdss. aufgez.) Kairo IV 116, 
vgl. de Sacy, Anthol. p. 182, gedr. Kairo 1292, dazu Glossen v. as 
öanaw&nl f 1019/1610 Kairo IV 119. c) v. lbri\hini b. M. al Maqdisl 
t 922;1516, Berl. 6712, Goth 321. d) v. A. b. M. az Zaili as Samani, 
vollendet 967/1559, Berl. 6713/4, Pet. 191, Paris 4006, Br. Mus. Suppl. 
974, Kairo IV 48. e) v. al Harpari (Hirtibirti) vor 1055/1645, Berl. 6715, 
Leipz. 27,, de Jong 19^, Paris 4148 9. f) Glossen v. A. b. M. az Zarq&ni, 
Berl. 6716, Paris 4147. g) v. Sälih Efendi, Goth. 322. h) v. Mahmud 
b. Sa'id b. 'Abdall&h b. Mik&'il, Paris 4006^. i) lataif al l'räb, Analyse 
der citierten Qor'änstellen v. Hft^gi Bäbä b. 'Abdalkartm at Tüsijawi, 
Paris 4150. k; anon. Berl. 6719-2, Goth. 323, '6. 1) zu den §awdhid 
v. al Bigä'i f 866/1461, Berl. 6717. Auszüge: a) v. Verf. an nukaf, 
Goth. 320. b) al qawäUd a§ ^lyrd mit Comt. v. b. Gamä*a f 819/1416. 
Versifikationen: a) v. b. al H&'im f 815/1412, Berl. 6718. b) anon. 
Goth. 327. — 4 (^omt., 3 Versific. Ahlw. 6724. 

4. hidür ad dahab, Grammatik mit Corot., Berl. 6732/3, Münch. 
744, Paris 2677„, 4161, 41912, Br. Mus. Suppl. 971—3, Escur.* 47,, Alger 
131, AS 4543, Kairo IV 68, 100, gedr. Bftl&q 1253, Kairo 1289, 1299, 
1305, 1310. Commentare: a) v. al Hasan b. *Alt al Halabt f 836.1432, 
Kscur.* 489^. b) v. al AnsÄrt f 926/1520, Berl. 67345. c) v. b. al 
Mollä, verf. 995/1587, Pet. 189. d) v. al Isfarä'ini f 1037/1627, Kairo 
IV 78. e) Glossen v. M. al Amir, gedr. Kairo 1272. f) zu den Saicdhid 
V. M. 'All al Faijüml Kairo 1304. - 10 Comt, 2 Vorsitic. Ahlw. 6736. 

6. müqid al adhän wamüqiz al wasnäuj über schwierige Punkte 
der Grammatik, Berl. 6748/9, Paris 4115^, 4162, Kairo VII 69, 104, 172, 
598. 7. algäz, grammatische Schwierigkeiten, gewidmet dem Sultan al 
Malik al KÄmil f 737/1336, Berl. 6750/51, dazu Glossen v. A. Saif al 
Gazzi al Hanafi, gedr. Kairo 1304 (OB I 3289). 8. ar rauda al adabtja 
/f sawähid 'nlüm al ^arabija, nach b. Ginni's k. al latn (Bd. I p. 126), 
Berl. 6752. 9. al jämi' as fayir /? *n nahxc, Paris 4159, Comt. v. 
Ismä'il b. IbrAh'im al 'Alawl al Jamani ib. 4160. 10. r. /? ^ntisäb Inyatan 
wafadlan wa i*räb hiläjan wa aidan wal kaldm ^ald halumma gar ran, 
Berl. 6886, Kairo IV 53, 59, VII 564. 11. Über den auffälligen Gebrauch 
des Accusativ's an 9 Qor*Änstellen, Berl. 6884. 12. Grammat. Abh. über 
schwierige Stellen des Qor'&n, verf. 747/1346, Escur.^ 87«. 13. fang as 
iadd /? mas^alat kadd, zweite Ausgabe des Buches as Sadd /i ahkdm 
kadd seines Lehrers Abu HaijAn, Leid. 219, 220, Köpr. 1593. 14. masd^il 
1% 'w nahte wa^agicibathd Leid. 221. 15. harh al qasida al lagzija f% 



Die Philologie. 25 

'/ manVil an nahmja Leid. 226. 16. hirh banaf Su*äd 8. Bd. 1 p. 39. 
17. audah al masälik fi hirlt al/ijaf h, yidlik h. Bd. I p. 298. 18. m- 
trärid al mulah wa maträHd al minah^ Anweisung zur Seligkeit, Berl. 
20977. 19- mu?ifafar al inti§df s. Bd. I p. 291. 

S. A. b. M. b. 'All al Muqri al Faijümi gestorben 

Ar. al mishäh al munir / i yat-ib ahmrli al kabir, ursprünglich 

« 

Glossen zu ar KAfi'ls Comt. zum wagiz al (iazäli» (Bd. I p. 424) später 
zu einem allgemeinen Lexikon zur juristischen Litteratur erweitert, 
Berl. 6976, Goth. 406 (wo andre Hdss. aufgez.), Br. Mus. Suppl. 867-9, 
Kairo IV 187, gedr. Böl&q 1281, Kairo 1278, 1306, Cawnpore 1288; vgl. 
Mehren ZDMG 27, 204 ff. 

9. M. b. M. as Safi^i al Mausili al Baladi, geb. (599 ■ 
1299, war Prediger an der Moschee llbogä's zu Damaskus 
und starb 774/1372 zu Taräbulus. 

DK III 340\ JAP s. 9 t. 3 p. 305. LaudmV al auwär /t napH 
yarih al Muicatta* tca Afufflimy 3000 Ragazverse ub^r schwierige Aus- 
drücke in den Traditionswerken von Mälik (Bd. 1 p. 176) und Muslim 
(Bd. I p. 160), Berl. 10166 7, Goth. 588, Escur.» 476. 

V 

10. Samsaddin M. b. 'Abdarrahmän b. ^Aii b. as Sä' ig 
al Hanafi, geb. vor dem J. 710/1310, Schüler des Abii Haijän. 
brachte es in der juristischen Laufbahn bis zum Heeresrichter. 
Mufti am Dar al'adl und Professor an der Tulünischen Moschee, 
verfasste zahlreiche, philologische Werke und starb am 
10. Sa'bän 776/15. Jan. 1875. 

DK III 186V, b. Qutlübugä nr. 191. 1. k. al mirqah 1i i'rdb la 
iluha illä Hldh Kairo VII 631. 2. Jagdgedichte, Berl. 7866,. 

11. Abu Zaid 'Abdarahmän b. 'Ali b. Sälili al Makküdi, 

• • • 

al Mutarrazi, geb. 736'ia35, f 801/139S. 

1. Sarh alfijat b. Mdlik s. Bd. I p. 209. 2. mrh al Agurrümija 
t*. u. 8. Kap. § 2, 1, 2. 3. maqsüra zum Lobe des Propheten mit Comt. 
zu den beiden ersten Versen, Escur.* 32, Alger 1295,. 

1-2. Sihabaddin Abu T *Abbäs A. b. M. b. M. b. 'Ali al 
Asbahi al 'ünnäbi al Andalusi begann seine Studien in 
?>panien, kam dann nach Kairo, um bei Abu Haijän (s. u. 
§ 7, 5) zu hören und Hess sich endlich in Damaskus nieder, 
wo er im Muharram 77() Juni 1374 gestorben ist. 



20 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 2. 

DK I 168^. 1 Xuzhaf al absdr, ausführliche Metrik, vollendet 
749 1348, Berl. 7129. 2. al ird/i /i mari/at al qairnft, Theorie des 
Endreims, ib. 7130. 

i:i *AbdaHäli b. A. al Bisbisi. geb. 7Gil361. f ^'20! 
1417 in Alexandrien. 

'Ali Mub&rak Hitat 9, 65 ff. k: at tadjil traf takmil limd ^sfu'niila 
miiihu 7 la/z ad dahil, über Fremdwörter, cod. Landberg, Tgl. Völlers 
ZI)M(j 50, 609. 

14. M. b. abi M. b. Sulaimän b. (ia*far al Malizümi al 
Iskenderi al Mäliki ad Damänüni Badraddin, geb. 763 18()2 
in Alexandrien. studierte dort und in Kairo, kam SOO/1398 
nach Damasku^s und machte von dort aus die Pilgerfahrt. 
Nach seiner Rückkehr wurde er Prediger an der Hauptmoschee 
in Alexandrien. Später etablierte er eine Weberei; als seine 
Fabrik, auf die er viele Hypc^theken aufgenommen hatte, ab- 
brannte, floh er vor seinen Gläubigern nach dem Sa' id. Kr 
wurde aber aufgegriffen und nach Kairo gebracht. Dort 
halfen ihm b. Higga al Hamawi (s. o. p. \'» und «ler Ge- 
heimsekretär Näsir addin al Bärizi seine Schulden zu bezahlen, 
und letzterer verschaft'te ilim die Stelle des nirdikitischen 
Qädi daselbst \). Im •!. ^<19 1416 machte er die Pilgerfahrt 
und kam S2Ö nach Jemen, wo er in der Moschee zu Zabid 
Vorträge hielt. Von dort reiste er nach Indien und erwarb 
sich daselbst ein grosses Vermögen. Er starb dort im Sa'bän 
827 /Juli 1424. 

RA 213V, Husn I 311. 1. k. al qaicaji, Metrik, dazu Comt. v. M. 
b. 'Otm&n b. 'Omar al Balhl, Leid. 225, Ind. Off. 972 3. 2. gawdhir al 
buhur tt ^r^arud, dazu Comt. v. M. b. Ibrahim b. Lu'lu' az Zarkasiv 
verf. 8821 477, Alger 239. 3. mrh alqasida ar rdmiza Hl Hazrayi, 
vollendet 817 1414, (Bd. 1 p. 312. 4. izhdr a} ta'lU al muylaq liwuguh 
hadj 'dmil al ina/^ul al mutlaq Leid. 231. 5. §arh mugm 7 labW 8. o. 
p. 23. i\. nuzül al yaiL Widerlegung der Irrtümer as Safadi's im 
Comt. zur Lamijat al Wyam (Bd. 1 p. 247), verf. Kairo 794 1392, Leid. 
657 8, Up8. 103, K»cur.^ 325, 560, Kairo IV 338, gunstige Urteile darüber, 
Berl. 39, Widerlegung h. Bd. I p. 24S. 7. al Jafh ar rabbdui /1 V radd 



^) Nach Sujüti 1. 1. wäre er Professor für iqny und tiahw an al 
Azhar gewesen. 



Die Philologie. 27 

'aln 7 Binbänij Verteidigung gegen die Angriffe des Minhäg al BinbAiit, 
den er als Gesandter bei Abu '1 fath A. sah b. M. sfth b. Muzaffarnäh ^) kennen 
lernte, a) wegen der Aussprache dieser Namen, b) gegen dessen Angriffe auf 
einzelne Stellen seiner Schrift ma§äbih al gämi" zu al Buhftri (Bd. I 
p. 159,) und den Anfang seines Comt. zum tasMlj Leid. 1752. 8. Predigt, 
in welcher die Namen der Sftren künstlich angebracht sind, Berl. 3953^. 
9. sams al magrib fVl murqis wal mutrih, Briefsteller, Berl. 8643. 10. al 
manhal as fä/i s. u. 5. Kapitel, § 2, nr. 4. 

15. A. b. *Abbäd b. Su^aib al Qinä'i al Qähiri Sihäb- 
addin Abu 1 'Abbäs al Hauwls f 858/14542). 

.4/ kä/t 1% 'ilmai al 'arüd wal qaicä/i, Berl. 7131 2, Paris 23573, 
lith. Kairo 1273, '6, 1297 (Cat. VII 336, '9, 454, 605). Coramentare: 

a) V. *Abdarrahmän b. 'Isä al Mursid al Wagähi geb. 975 1567, 
t 1037/1628, verf. 1004 1595, Berl. 7133. 2. v. Halil b. Wal! 
b. Ga far al Hanafl, ib. *4/5, Ref. 245, Goth. 368, Br. Mus. 637. 3. von 
•Omar b. Hosain al Ämidt, verf. 1162 1749, Berl. 7136. 4. v. M. ad 
Damanhüri, verf. 1230/1825, ib. 7137, gedr. Kairo 1281, BülÄq 1285. 
5. anon. Br. Mus. Suppl. 993. 3 andere Comt. Ahlw. 1. 1. 

16. Hälid b. * Abdallah b. abi Bekr al Azhari al Gargäwi 
t 14. Muharram 905 '26. Aug. 1499 in Kairo. 

RA II 123»'. AI wuqaddama al Azharija fi *ihn al ^arahtja mit 
Comt. des Verf. Goth. 335 6 (wo andre Ildss. aufgez.) gedr. Bül&q 1252. 
Glossen a) v. Hasan b. al 'AttÄr Krafft 43, gedr. Bftläq 1284, Kairo 1307. 

b) v. *A11 b. IbrÄhim al Halab! Alger 177,. c) v. as Sanawäni f 1019/ 
1610, Tüb. 60, Paris 4194. d) v. Abu 'n Nagä' Kairo 1312. 4 Comt. 
6 Glossen, 1 Versific. Ahlw. 6767. 2. al altjaz an nahunje Kairo Vll 
59, 190. 3. muwas^l at fullab ild qan-ä*id al i^rdb s. o. p. 24. 4. sarh 
al Agnrrumtja s. Kap. 8 § 2, 16. 5. lamnn at tnlläb fi sinnat al 
i*räb 8. Bd. I p. 299. 6. hirh al muqaddama al Gazanja s. u. Kap. 5, 
§ 6, 6, 7, c. 



*) So die Hds.; gemeint ist doch wohl M. b. A. b. Muzaffar von 
Gu^arÄt 816—55/1443-51, Lane-Poole Dynastie» p. 313. 

') So Ahlw.; Freytag, Verskunst § 36 n. 10, dem Pertsoh und Rieu 
folgen, giebt als Todesjahr 729 an durch Verwechslung mit dem SAti*iten 
al Q6naw1 (s. u. § 6c n. 6). 



'28 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

§ 3. Die Geschiehtsehreibuüg. 
A. Einzeliio Biographien' )• 

1. Säfi' b. *Ali b. *Abbäs b. [smä'il b. ^Asäkir al Kiuäni 
al ^Asqaläni, geb. im Dfrihigga 649 /Febr. 1252, studierte 
Traditionen und erhielt eine Anstellung als Sekretär im Diwan. 
In der Schlacht von l.lims i. J. 680/1281 ^) verlor er durch 
einen Pfeilschuss sein Augenlicht. Das hinderte ihn aber 
nicht, eine fruchtbare schriftstellerische Thätigkeit auf 
historischem und schönwissenschaftlichem Gebiete zu ent- 
falten. Er starb am 24. Sabän 730/13. Juni 1330. 

DK II 52v, Orient. 11 351, Wüst. Gesch. 396. AI manäqih as 
sanja al muntazaa min as sira az Zähirlja, Prosaauszug aus b. *Abd- 
azz&hir's (f H92/1293) Biographie Baibars* s. Bd. I p. 318. 

2. Samsaddin as Sugä*i schrieb um 745/1344 in Ägypten: 

Ta'rih as sulfan al Malik an Säi^r M. b. Qiläwün wabanihi, sehr 
ausführlich, ein Teil daraus für die Jahre 737-45/1336— 44, Berl. 9833; 
Wüst. Gesch. 415. 

3. M. b. 'Aqil schrieb i. J. 785/1383: 

Ad dürr an natiid Ji manäqib al Malik az Zähir Abt Sa'ul; 
nachdem sich der Verf. in der Vorrede über den Begriff des gerechten 
Königs ausgelassen, geht er daran, das Bild desselben an dem SultiLn 
al Malik az Zähir Barqftq f 801/1399 zu zeichnen, nachdem er zuerst seine 
Vorgänger vom Sulttin al MuMzz 'Izzaddln Aibek f G6.5/1157 an kurz 
besprochen; Berl. 9bl7. 

4. M. b. M. b. A. b. Sasarrä\ aus einer Daraascener 

. . 7 

Gelehrtenfamilie, blühte um d. J. 801/1399. 

Wüst. Gesch. 449. Ad durra al nniäVa /f \l daula az Zähirija, 
Geschichte des Sultan Barqüq 784-801,1382—98, Bodl. I 849. 

5. Abu n 'Abbäs A. b. M. b. 'Abdallah b. 'ArabSäh 
Sihäbaddin ad Dimasqi al Hanafi, geb. F'reitag, den 15. Ijü'l- 
qa*da 791/8. Nov. 1392 zu Damaskus, wurde hei der Er- 
oberung der Stadt durch Timür i. J. 803/1400 mit seiner 
Mutter und seinen Brüdern gefangen und nac^h Samarqand 

') Geschichten Muhammeds u. a. Propheten s. § 5. 
*) Weil, Gesch. des Chal. 126. 



Die Geschichtöchreibung. A. Einzelne Biographien. 29 

abgeführt. Nachdem er dort bei al Gurjiäni (5. Kap. § 17, 3) 
und b. al Gazari (ib. § 6, 6) Theologie und Philologie 
studiert und sich eine gründliche Kenntnis des Persischen und 
des Türkischen angeeignet hatte, ging er 811/1408 zu seiner 
weiteren Ausbildung nach Hatä in der Mongolei, von da 
mit seiner Familie nach Hwärizm und Dast, wo er in Häggi 
Tarhän (Astrachan) mehrere Jahre hindurch juristischen 
Studien oblag. Daselbst wurde ihm i. J. 813/1410 sein Sohn 
Tägaddin (s. o. p. 19) geboren. Von dort reiste er über 
die Krim nach Adrianopel zum Sultan M. 1. b. Bäjazid und 
erhielt bei ihm die Stelle eines Geheimsekretars. N^ch dem 
Tode dieses Herrschers i. J. 824/1421 trat b. *ArabSäh die 
Rückreise in die Heimat an und traf im Rabi* 11 825 / April 
1422 in Damaskus ein. Dort führte er fortan ein beschau- 
liches, nur der Schriftstellerei gewidmetes Leben, das nur 
832/1429 durch die Wallfahrt nach Mekka unterbrochen wurde. 
Im J. 840/1436 siedelte er nach Kairo über. Der Sultan az 
Zähir Gaqmaq, der 842/1438 zur Regierung kam, soll es ihm 
nachgetragen haben, dass er, als er noch in Adrianopel war, 
einem an ihn ergangenen Rufe nach Damaskus, wo Gaqmaq 
damals Emir war, nicht Folge geleistet hatte. Er liess ihn 
daher auf Grund einer verläumderischen Anklage gefangen 
setzen; wegen Krankheit wurde er zwar wieder nach fünf 
Tagen entlassen, starb aber schon 12 Tage später am 
IT). Ragab 854/25. Aug. 1450. 

Biographie, Goth. 947. Freytag, Ebii-Arabschnb p. XXV, Wüst. 
OeHch. 4S8. MT 16r. 1. \Ag(Vih al maqdür /f murfVib l^miu\ Berl. 
0731 2, Goth. 1840—2 (wo andre Hdss. aufgez.), gedr. Kairo 1285, 1305. 
Ahmedis Arabsiadis vitae et rerum gcstarum Timuri historia, ed. lat. 
vert. J. Golius Lugd. Bat. 1676, 2. und 3. Ausgabe von Jacob Meyer 
Oxonii 1703-4, ed. S. H. Manger Leovardiae 1767—72, 2 voll. Ilistoiro 
du grand Tamerlan trad. par Pierre Vattier, Paris 1658. 2. al ta'lif' at 
fdhir /« »ijam al Malik az Zähir al Qaim binnsraf al haqq Abi Sa'ul 
Gaqmaq. verf. 843/1439 in zwei Teilen: a) ein Fürstenspiegel, b) eine 
ausführliche Geschichte der J. 841 3 1437— 9, Hr. Mus. Suppl. .559 60. 

3. (äkihat al J^ulafa^ ivamu/äkahai az zunifä'. Fürstenspiegel in 
Form von Tierfabeln in gereimter Prosa, Bearbeitung des pers. Marzbän- 
name (s. nr. 4) nach der Recension des Sa'di WarAwini vgl. Chauvin 
Bibl. II 111, Houtsma ZDMG 52, 359, Berl. 8390 1, Goth. 2696—8 (wo 



30 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

andre Hdsß. aufgez.) Köpr. 1345, Jeni 877, NO 4137 8, AS 3320/1, Kairo IV 
288, gedr. ÄIübuI 1869, Büläq 1276, Kairo 1300, 1303. Fructus imperatorum 
et jocatio ingeniosorum ed. ü. Ü. Freytag, 2 voll. Bonnac 1832. 4. Marzu- 
bännämej gleichen Inhalts mit nr. 3. ursprünglich verf. von Marzubän 
b. Rustam b. Sarwln, um 300912 einem Nachkommen den Kaik&wÜB, 
Bruder des Anüsarwän, von einem Ungenannten neupersisch, dann 
türkisch und danach arabisch bearbeitet, Goth. 2692 *) (wo andre Hdss. 
aufgez.), Paris 3524, lith. Kairo 1278. 5. galwat al amdäh al yamdttja 
fi hullatai al ^arüd al '^arabija, Syntax der Partikeln in 183 Versen, 
Berl. 6764. 

G. Abu 1 Fadl (Abu 'Abdallah) M. b. abi Bekr b. A. 
BadraddiQ b. Qädi Suhba al Asadi ad Dimasqi as Säii'i 
t 874iU()9. 

Wüst. Gesch. 491. 1. Ad dürr at_ iamin Jt manäqib Xüraddin 
(Mahmud b. Zeuki) Pet. AM. 175, Br. Mus. Suppl. 487 VIII. 2. at tuhfa 
al bahtja ]t sarh al Uhnthija fi 7 jaraid, verf. 832/1428, s. Bd. I 
p. 390. 3. Auszug aus dem Ar. al hajawän von ad Damir! -f- 808/1405 
(s. u. § 16) Bodl. I 503. 

7. Im Jahre S77 1472 schrieb ein Anonymus: 

l\irih al Malik al Asraf Qdjitbäi mit einer Geschichte seiner 
Vorgänger von Salfthaddin an, Bodl. I 800 (fälschlich as Sujüti zu- 
geschrieben), Br. Mus. Suppl. 561 2, Kairo V 23, vgl. Wahrmund, Jahres- 
bericht der kk. off. Lehranstalt für Orient. Sprachen, Wien 1883 (Aus- 
züge über Baibars' Expedition gegen Rhodus und Cypern). 

▼ 

8. AI Hasan b. A. b. *Arabsäh, Sohn des Sihäbaddin 
(nr. 5) schrieb um 900/1494: 

Idäh az zulm wabajdn al *udwd7i fi fa^rih an Xdbulusi al Jidrig al 
hauivdn, in Keimprosa abgefasste Biographie des um 850/1446 lebenden 
Ibrähim an Xäbulusi, der als ein grausamer und in jeder Beziehung 
gegen die Bewohner von Damaskus ungerechter Tyrann dargestellt 
wird, Berl. 9779. 



900/1494. 



9. Abu '1 baqä' b. Jahjä b. al (li'än blühte um d. J. 

1. AI qanl al musfazraf fi safar matildyid 7 malik al Asraf über 
QAitbAi's Reise nach Syrien i. J. 882/1477, Kairo V 114. 2. (awdW al 
budür /f tahml as sinin wa$ suhür, Kairo V 264, AS 2665. 



^) Ibn 'Arabs&h scheint nur in dieser Hd». ausdrücklich als der 
Verf. genannt zu sein. 



Die Gescbichtschreibung. B. HiographiHche Sammelwerke. 31 

B. Biographische Sammelwerke^). 

1. Abu Ishäq Ibrahim b. A. b. M. b. Ma'äli ar Raqqi 
ad Dimasqi Burhänaddin, hanbalitischer Prediger, f 703/1303. 

Ahäsin al mahäsin, Auszug aus der si/af a§ safwa, b. al Oauzrs 
Auszug aus der hiljat al aulija des Abu Nu'aim, s. Bd. I p. 362; 
Wüst. Gesch. 378. 

2. Kamäladdin Abu T Fadl Ga far b. la'lab ^) b. Ga^far 
al Adfuwi as Säfi'i, geb. 685/1286, Philolog und Jurist, Schüler 
des b. Daqiq al *fd und des Abu Haijän, bei dem er bis zu 
seinem Tode blieb, lebte als Privatmann in einer Villa zu 
Kairo und starb Dienstag den 10.») Safar 748/23. Mai 1347 
(HH falsch: 749). 

DK 1 310V, RA 98s Orient. II 391, Wüst. Gesch. 413. 1. at täli" 
as Said al gämV IVasmä* nugaba as Saldf Gelehrtengeschichte, i. J. 
738,1337 verf. und bis 7-40/1339 fortgesetzt, Paris 2148, Bodl. 1 716, 
II 592, Lee 95, Kairo V 77, vgl. de Sacy Chrest.* II 312; als 
Quelle benutzt von M. b. Afdaladdln b. Badraddin b. Mahmud al 
Qudsi al Mahzümi al Qüsi as SäfiM in seinem k. al maqäl al maJ^süs 
iral maqäm al mansu^ /l madh madinai QuSf kurze Beschreibung der 
Stadt Qös in Oberägypten, Goth. 1687. 2. al badr as säfir watuhfat 
al masäfir, Biographien von Männern des 7. Jahrhunderts, Wien 1169. 
3. al imt(V bi*ahkam as samä\ über die Frage, ob Gesang und 
Instrumentalmusik erlaubt seien oder nicht, Goth. 105,, Escur.* 1240, 
Kairo II 67, Auszug mxifat al asma bVahkäm an sama von M. b. *Omar 
b. al Mub&rak al Himjari al Hadraml Gamäladdhi Bahraq, geb. 869 
1464, gest. um 910/1504, Berl. 5508. 4. k. far(Vid al jawaid wa maqä§ld 
al qawä^id, über die Pflichten, al fard, als Grundlage für die Rechts- 
lehren al furü", zur Erläuterung einer unbekannten muqaddinui an 
NawAwi's t 676/1277 (Bd. 1 p. 394) Goth. 105-,. 

3. Salähaddin Abu "s safä' Halil b. Aibak as Safadi, 
geb. um 696/1296 in Safad, studierte in Damaskus bei dem 
Dichter b. Nubäta (s. o. p. 10), dem Philologen Abu Haijän. 
den Juristen b. Garaä'a und al Mizzi, wurde Sekretär in 



*) Die tabaqät al fuqaha s. bei einzelnen Mad&hib, die Werke 
über Traditionarier beim Hadit. 

•) 8o DK, RA und die Kairiner Mss.; Pertsch und Wüst, in Klammern 
Trtglib. 

•) Pertsch: 14. S., was nicht zum Wochentage stimmt. 



32 3. Buch. 1. AbHchnitt. 1. Kapitel § 3. 

Safad und Kairo, dann Geheimsekretär iu Halab, endlich 
Schatzmeister (wakil bait al mal) in Damaskus und starb 
dort am 10. Sauwäl 7(Ur24. Juli 1383. 

DK I 365V, RA llSv, HS III, 2, 9. Wüst. Oe»ch. 423 (nicht ganz 
genau), Hartmann Muw. Hl, Hoogvliet Divers, acript. loci p. 152 — 8. 
1. al waji hü trafajäf 26, n. a. Abteilung 30 oder 50 IMe, Biographien 
in alphabetischer Ordnung. Ein Stück des Autographs (5oth. 1733, 
9 nicht zusammenhängende Bde. Tunis, Bull, de corr. Afr. 1884 p. 22 
nr. 68, Bd. I Wien 1163, frgm. Ref. 3; III, Männer des Namens A., Br. 
Mus. 1643; V, VI, Bodl. I 663/4; IX b— g, Br. Mus. 1294, XI, Bodl. I 
665; VIII h -s, XV s -s Paris 2062—6, vgl. Sanguinetti JAP s. 5 1. 9. p. 392, 
t. 10. p. 227, XIII, XIV, Bodl. I 668/9; XV, Bodl. I 670, 'Ain Br. Mus. 1295; 
XVI, Bodl. I 673; 'Ain, üain, Fä', Gayangos p. XXIV; XX, XXI, XXIV 
Bodl. I 674, 677, 685; XXIV, XXV m-j, Br. Mus. 1296; XXVI Bodl. 
I 678; Fortsetzung von b. Tagribirdi s. u. c. nr. 9^. 2. ajän al asr 
tma^u'fin an na^r, Biographien berühmter Männer und Frauen des 
8. Jahrb., Bd. 7, Escur.» 1717 >), AS 2962—70, Berl. 9864/5 (V). 3. masalik 
al ah^är fi mamalik al avisär Bibl. as Sädiqija (Tunis 1292) p. 121. 
4. fa'rih al airafi ib. 122. 5. tuhfat dam 7 albäh Versificierung (ur- 
guza) eines Werkes von b. 'As&kir (Bd. I p. 331) über die Herrscher 
Ägyptens, mit Fortsetzung, Pet. AM. 166. 6. nukat al hitnjdn fi nukat 
al "umjan, über berühmte Blinde, Berl. 9866, Pet. AM 218, Cpel ^AH 
Efendi HH VI 219 nr. 694. 7. k. as hi'ur bitür, Ergänzung dazu, 
über die Einäugigen, Berl. 9867. 8. alhan as sawdgi'^ min an nädi ivar 
rägi*^ Briefe, gesammelt 760 1359, Berl. 8631 (Autograph), einzelne Send- 
schreiben ib. *2, Ref. 23, Pet. AM 288, Ups. 87, Bodl. I 380, Br. Mus. 
Suppl. 1016 Paris 2067, Escur.« 326, Cpel Qilig 'All HH VI 104 nr. 667; 
Lobverse darauf Berl. 65,o- 9- niunhCät Kairo IV 334. 10. at tadkira 
an Saldhija, Sammlung von Sprichwörtern und Witzen in 30 Bden., 
einzelne Bde. Goth. 2140/1, Bodl. II 335«, Br. Mus. 765, Suppl. 1017/8, 
Escur.* 483 (V), Kairo IV 216. 11. dhcän al fusahä' irafargnman al 
bnlagä\ Blumenlcse in Prosa und Versen, verf. für den Sultan al Malik 
al Asraf, Wien 889 (Autograph). 12. lau^at as sdki wadanial al bdkh 
(ieschichte eines Paederasten und seines Geliebten, mit vielen Gedichten, 
Goth. 2046 7 (wo andre Hdss. aufgez.), Paris 3074, 3658,^, 4642, Alger 
1895, Kairo IV 231, gedr. Kairo 1280, 1307, Cpel 1292, 1301*). 13. al 
husn as sanh fi mi\it matih, ausgewählte Verse über schöne Jüng- 



^) Xicht gleich nr. 1, wie Basset, Bull, de corr. Afr. 18S4 p. 22 
meint, vgl. HH 973. 

-) Das Werk haV al *idar fr wasf al ^iddr, dessen Verf. in Wahr- 
heit an Nawagi ist, wird ihm Münch. 59S mit Unrecht zugeschrieben; 
s. u. v{ 4 nr. 11^. 



Die Geschichtdchreibung. B. Biographische Sammelwerke. 33 

linge, Br. Mus. Suppl. 1112, AS 3177. 14. kasf al hal fi icasf al häl, 
Sammlung von Gedichten, deren Kunst darin besteht, Wörter zu ge- 
brauchen, die an sich oder in verschiedener Aussprache verschiedenen 
Sinn ergeben, Havn. 293/4. 15. laddat as sam* fi ^ifat ad dam% Antho- 
logie von Gedichten, in denen die Thränen erwähnt werden, 37 Kapitel 
am Schlüsse eines jeden ein Gedicht vom Verf., Münch. 597, Havn. 297. 
Auszüge mit Zusätzen von 'Alt b. M. al Balätunus! f 936 1529, Leid. 519. 

16. ar raud an näsim wat lagr al boaimy Epigramme, Escur.' 1843. 

17. alkaif wat fanbVt *alä Hivasf wat tasWi, Anthologie von Metaphern 
und Vergleichen, Paris 3345. 18. ralf az zuläl / f wa§f al hilälj daraus 
eine Qaside v. al Haskafi f 551/1156 über die verschiedenen Bedeutungen 
des Wortes al hilälf Berl. 7064,. 19. rasj ar rahtq fi icasf al hariq, eine 
Maqäme, Escur.* 524,. 20. eine Qafide Berl. 7860. 21. Eine Taija mit 
Comt. V. 'Omar b. abl Bekr al *Ulw&nl Ref. 423. 22. Ein muwaHah 
Goth. 26 1. 23. nu§rat at lä^ir ^alä V mafjil as sair, Widerlegung des 
b. al At!r, s. Bd. I p. 297, Kairo IV 339. 24. ginän al yinäs, Parono- 
masien, Leid. 820, Pet. AM, Escur.* 429j, NO 3761, gedr. Cpel 1300; 
Auszug nuzhat al hilä§ fi 'Um al ginäa Berl. 7333. 25. fadd al fiitäm 
*anVt taurija wal istif^äm, Escur.' 2192, Köpr. 1351, Kairo IV 144, 
s. o. p. 7. 26. if^tirtV al hirä', .lexikalische, syntaktische, rhetorische 
und metrische Erklärung dunkler Verse, Leid. 321. 27. sarh lämijat al 
*Agam s. Bd. I p. 247. 28. tauq al hamama muJitamr mrh qasidat b, 
\\bdnn libn Badrun s. Bd. I p. 271. 29. sarh r. b, Zaidmi s. Bd. I 
p. 275. 30. Je. gawämid as sahah h. Bd. I p. 129. 

4. Abu 1 Ma'äli M. b. RäfT b. Higris Taqiaddin as 
^>allämi as Saimäri^) as Säfi'i, geb. im Dü'lqada 704 / Juni 1305 
zu Kairo. Nachdem er dort seine Studien begonnen hatte, 
brachte ihn sein Vater zu seiner weiteren Ausbildung i. J. 
714:1314 nach Damaskus. Bald nach seiner Rückkehr nach 
Kairo i. J. 721/1321 starb sein Vater. Im Anschluss an die 
Pilgerfahrt ging er i. J. 723/1323 abermals nach Damaskus 
und wieder 729/1329. Damals suchte er auch Hamät und 
Halab auf. Im J. 739/1339 Hess er sich dauernd in Damaskus 
nieder und lehrte an den Traditionsschulen an Nurija und al 
Fädilija. Er starb am IS. Gumädä I 774/14. Okt. 1372. 

DK III 162^, Huff. XXll 10, Orient. II 433, Wüst. Gesch. 433. 
k. al wafajäty Fortsetzung de» gleichbetitelten Werkes seines Lehrers 
al Birz&ll f 739/1339 (s. C. 3), für die Jahre 738 74 1338 72, Goth. 
1758, Kairo V 175. 

*) ? fehlt im Lubb; JAP 1894 p. 305: Samidi (MitteUung von 
Seybold). 

Brocke Im aan, Arabische Litteraturgeschichte. IL 3 



34 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

5. Miiwaffaqaddin b. 'Otmän al faqih al imäm schrieb 
zwischen 77M3t;9 und 780/1378: 

Murhid az züwär ilä qubür al ahrär über den Berg al Muqattam 
bei Kairo und die dort begrabenen, Br. Mus. Suppl. 662/3, Goth. 1091, 
Kairo V 146. 

(>. Isma il b. M. al Ba'li al Hanbali Kätib ad Dahabt (s. u. 
D nr. 4) schrieb i. J. 780J1378: 

1. AI i*läm fi wafajät al aHiim in Versen. 2. al intif^äb fi^htisär 
half al alqäb. AS 2961. 

7. 'Alä^ addin Abu 1 Ha^an 'Ali b. M. b. Sa'd b. Ifatih 
an Näsirija, geb. 7741372 in Gibrin, einem grossen Dorfe 
bei Haiab, f 843/1439. 

Wüst. Gesch. 480. Ar. ad dürr al munfahab ti takmilat ta^riJi 
Halabf alphabetisch geordnete Biographien berühmter Männer, die zu 
Halab in irgend einer Beziehung standen, mit einer Einleitung über 
die Topographie von Halab; einzelne Bde. Berl. 9791, Goth. 1772, Havn. 
142, Br. Mus. 4363; Auszug Berl. 9875, v, seinem Sohne M. um 
8601456 '). 

8. Haniza h. A. ad Dimasqi al Hosaini 'Izzaddin gest. 
874/1 4()9. 

Wüst. Gesch. 492. k, al mnniahä fi irafajäi nli 'w nuhä, Auto- 
graph, Ref. 232. 

V 

9. Samsaddiii Abu 1 llair M. b. 'Abdarrahmän b. M. as 
Sahäwi as Säfi'i, geb. im Rabi" I 830 /Jan. 1427, Schüler des 
b. Hagar, war 897/1492 in Mekka, wo er Vorlesungen hielt, 
und starb im Sauwäl 902/Juni 1497 in Kairo. 

RA 228V, Wüst. Gesch. 504. 1. ad daii al Idmi ft a'jati al qarn 
at fdiüi'^ Biographien berühmter Männer des 9. Jahrb., alphabetisch in 
5 Bden, Alif, *Ain (nicht ganz), Gain, ¥k\ Q&f und aus Mim ein Teil 
der M., ca. 5000 Nummern, Leid. 871, vgl. Landberg Brill. nr. 4, Bd. 3. 
Ref. 209 (vgl. ZDMG VI 411, VII 578). Auszüge: a) al badr at fälV 
min ad dau al lämi'^ v. b. *Abdassal&m f 931 1525, Wien 1179, Paris 
2078. 2. ai qabas al häwi ligurar ad dau* al lämi*^ v. Zainaddin 'Omar 
b. A. as Samma al Haiabi f 9361529, Bodl. I 855, daraus ein zweiter 
Auszug Goth. 98, e. 2. al kaukab al mudV, die Gelehrten des 9. Jahrh. 
Auszug Berl. 9878. 3. dail duwal al isläm, Fortsetzung der Geschichte 



*) b. Hagar al 'Asqal&ni f 852 1448 s. u. § 5 nr. 12. 



Die Oeschichtschreibung. C. Local- und Landesgeschichte. 35 

des ad Dahabi f 748 1347 (s. u. D. nr. 4), für die Jahre 745—898/1344 
bis 1493, Berl. 9463, Wien 809, Bodl. I 843, 853, Br. Mus. 732j ') 4. dail 
ra/' al Uf,- *«n qudät Mifr, zu dem Werke des b. Hagar (s. u. § 5, 12) 
Paris 2150, Leid. 905. 5. al iHän hit tanbth liman damma ahl at tawäfi^, 
Bedeutung des Wortes ta''rth, das Geschichtsstudium und seine Vorteile, 
Liste der Qeschichtschreiber, Zeitrechnung der verschiedenen Völker, 
Arten geschichtlicher Werke, alphabetische Werke über berühmte Per- 
sonen, nach Ländern und Städten alphabetisch geordnet, Berl. 9364, 
Leid. 746. 6. al gawähir al magmiVa wan nawndir al masmü^af 
Traditionen zum Lobe der Freigebigkeit und zum Tadel der Habsucht, 
Escur.* 502. 7. al maqäsid al hasana fi kaiir min al ahadif al maa- 
hüra 'alä 7 a/»ma Kairo I 427, NO 1271, Jeni 297i ; Auszüge: a) tamßz 
at taijih min al JtabU ftmä warada 'alä alainat an näs min al hadit 
V. *Abdarrahmän b. 'Ali b. M. az Zabidi Abu '1 Farag b. ad Diba 
t 8971492, Berl. 1631, ein weiterer Auszug ib. '2. b) v. az Zarqän! 
-}- 1122 1710, Kairo I 288. 9. al qanäUi ftmä jahsun ihäta bihi min alrät 
fift saaj über die Zeichen des jüngsten Gerichts, Berl. 2752. 10. al qaul 
al munabbV 'an targamat b. 'Arabij speziell gegen dessen k. al futühät 
un<l Ar. al fu§ü§ (Bd. I p. 442), Berl. 2849. 11. at tawagguh lirrabb 
bida'aträt al karab AS 1743. 12. al qaul al badi' "ß 's salät 'alä H 
habib as 8a/i\ verf. im Ramad&n 861 Juli Aug. 1457, Berl. 3921, Köpr. 
:^85, Kairo II 209. 13. irtiqä' al gnraf\ zum Lobe der Abkömmlinge 
M. rt, Ref. 67. 14. as sirr al maktiim / i ^l /arq bain al md'älain al 
mahmüd wal madmüm AS 1849. 15. tuh/at al ahbäb wabugjat at 
tuUäb, über den Gräberbesuch, Kairo V 29. 16. al qaul at tämm 
jVrramj bis sihäm Kairo VI 177. 17. fath al mugtt bisarh alftjat al hadit 
?♦. Bd. I p. 359), Lucknow 1886. 18. Fortsetzung zu Maqrtzi, s. u. C. 
ur. 7. 3. 19. sarh al Iddäja lil Gazari s. u. Kap. 5, § 6, 6, 12, b. 

ۥ Local- ond Landesgeschichte. 

1. AI Hasan b. abi M. 'Abdallah al 'Abbäsi al Häsimi 
a.•^ Safadi, Klient des al Malik an Näsir, Sohnes des Qiläwün, 
blühte um 711/1311. 

1. Xuzhat al mälik wal mamlük /i muhtasar straf man walija 
\ii§r min al mulük, Abriss der Geschichte Ägyptens von den ältesten 
Zeiten bis zur Mitte des J. 711/1311, Paris 1706, Br. Mus. 1230 (bis 
717 1317). 2. k. fadail Misr, Paris l^^U^'i 

2. Zwischen den Jahren 767/1365 und 775/1373 schrieb 
ein Anonymus, der bis 737/1336 in Alexandrien gewohnt 
hatte : 



*) Paris 754 a. f., den Wüst, hier anführt, enthält vielmehr den 
dail des b. Qftd! §uhba f 851 1447; s. de Slanc nr. 1600. 

3* 



36 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

Ar. al ihnäm hil i^lam finia garat bihi 7 ahkäm, Berl. 9815, vj^l. 
P. HerzBohn, Der Überfall Alexandriens durch Peter I, Dia». Bonn 188ft. 

3. Abu 1 Qäsim b. M. b. Jüsuf 'Alamaddin al Birzäli 
a8 Säfi'i, berberiscber Herkunft, geb. im Gumädä I 665 / Febr. 
1267 zu Sevilla. Nach Vollendung seiner Studien reiste er 
nach dem Orient. Er traf über Ba'albakk i. J. 685/1286 in 
Halab ein, machte i. J. 688/1289 die Pilgerfahrt nach Mekka 
und kam endlich nach Damaskus. Er unternahm noch viermal 
die Pilgerfahrt, kehrte aber immer nach Damaskus zurück, 
wo er die Professur an der Traditionsschule al Asrafija er- 
hielt, mit welcher i. J. 713/1313 die an der Zähirija ver- 
bunden wurde. Zuletzt war er erster Professor an der 
Nürija und der Nafisija. Er starb auf der Pilgerfahrt bei 
der Station an der Quelle Ilulais zwischen Mekka und ul 
Medina am 4. Drihigga 739/14. Juni 1339. 

Huff. XXI 14, Faw&t II 130, Wüst. Gesch. 403. 1. Ta^nJ^ Miar im 
DlmaSq oder k. al tvafajät, Fortsetzung der Chronik von Damaskus von Abu 
Sftma (8. Bd. l p. 317) bis zum J. 738 1338, Köpr. 1047, Abkürzung Berl. 
9449, Fortsetzung von seinem Schüler M. b. R&ti* s. o. )>. 33. 2. mnhtasar 
al mi'a as säbl'a, Chronik der Jahre 601—736/1204—1335, Todesangab^Mi 
und kurze Nachrichten von politischen Vorgangen und Merkwürdiij- 
keiten, Berl. 9448. 

4. Badraddin Abu M. al Hasan b. 'Omar b. Habib ad 
Dimasqi al Haiabi as Säfi*i, geb. im Gumädä II 710 /Nov. 
1310 zu Damaskus, erhielt dort den ersten Unterricht. Als sein 
Vater Professor der Traditionswissenschaft und Marktpolizei- 
präfekt (muhtasib) in Halab geworden war, setzte er da- 
selbst seine Studien fort; sein Vater starb schon i. J. 7*2<» / 
1326 auf einer Reise in al Maräga. Nach Vollendung seiner 
Studien machte er i, J. 733/1332 die Pilgerfahrt, hielt sich 
i. J. 73G/1335 in Kairo und 5 Monate in Alexandria auf, 
besuchte i. J. 738/1337 Jerusalem und Hebron und kam 
i. J. 739/1338 zum zweiten Mal auf der Pilgerfahrt na<h 
Mekka. Wie es scheint, fand er dann in seiner Vater- 
stadt eine Anstellung im Staatsdienst. Jedenfalls bereiste er 
i. J. 745/1344 mit dem Emir Sarafaddin die ganze Provinz 
und lernte bei dieser Gelegenheit alle grösseren Städte kennen. 



Die GeschichtschreibuDg. C. Local- und Landesgeschichte. 37 

Im J. 755/1354 finden wir ihn in Taräbulus, wo er sich als 
Gast des Statthalters Saifaddin Mangak zwei Jahre aufhielt. 
Als dieser zum Statthalter von Damaskus ernannt wurde, be- 
suchte er ihn dort i. J. 759/1358 und blieb wieder drei Jahre 
bei ihm. Zuletzt lebte er in Halab und starb dort am 
21. Rabi' II 779/28. Aug. 1377. 

DK I 332V, RA 103v, Orient. II 197, 343, Quatremere Hiht. des 
Sultans Mamlouks, t. I p. 204, Wüst. Gesch. 440. 1. durrat al aMk 
/ I mulk al aträky in Keimprosa abgefasste Geschichte der Mamlüken- 
tfultäne von Ägypten 648—777/1250—1375, mit Berücksichtigung der Er- 
eignisse in den angrenzenden Ländern, nach Jahren geordnet, mit wert- 
vollen Angaben über die in jedem Jahre verstorbenen höheren Beamten 
und Gelehrten, Berl. 9723/4, Jeni 849, Asscmani BO I Ö27, XLV, Paris 
1719 20; erste Hälfte bis zum J. 708 Bodl. I 819, bis zum J. 714, Auto- 
graph in Defr6mery'8 Besitz; Teil I Ref. 363, Bodl. 1 850, Teil III mit 
der Fortsetzung seines Sohnes Zainaddln T&hir für die Jahre 778— 801 
Bodl. I 739; das Ganze mit dieser Fortsetzung Leid. 825; danach die 
Auifzüge aus den Necrologen von Weijers und Meursinge, Orient. II 
19f;_489. Auszug muniahab von b. Qädl Suhba f 851/1448, Paris 1721 
(eigenhändiges Brouillon). 2. Ar. al musaggä' fi V ta^nh, Auszug gu- 
hainat *) al akbär ft mulük al am§är Vat. Bibl. Ital. 46, 38, Köpr. 
I0t;9, Kairo V 42. 3. tadkirat an nahihi fi aijum al Manmr wa bamhi, 
(iesohichte des Sultans Qiläwün und seiner Söhne, Berl. 9816, Br. Mus. 
315. 4. an nagm ai tjiqlb fi asraf al mandqlb Eigenschaften des Pro- 
pheten, Berl. 2572 3, Escur.* 1740,, Alger 1680. 5. al muqtafä fi sirat 
al Mustafa, Escur.* 1740», Kairo V 156. 6. nasim as mbä, poetische 
Schilderungen und Beschreibungen aus der Natur und dem Menschen- 
leben nach seinen verschiedenen Seiten, in gereimter Prosa, mit Versen 
untermischt, verf. 756 1355, Berl. 8380 1, Goth. 2775, Ref. 422, Leid. 
499, Paris 3361—4, Bodl. 1 1283^, Escur.* 3058, 4742, 55I3, 552, Kairo 
IV 307, 338, gedr. Alexandria 1289, Kairo 1307; Lobsprüche darauf in 
Vers und Prosa Berl. 31. 7. Lobpreisungen Gottes in gereimter Prosa, 
Berl. 2285. 8. kasf al murüt *an mahasin as surüt, Formulare fiir ge- 
richtliche Akten, Berl. 4964, Kairo III 266. 9. Sammlung von I>übaif, 
Paris 3362*. 

5. M. b. Hasan al Banbi as Säfi'i schrieb um ^<2G/1423: 

AI *uqüd ad durrija fi^l umara al Misrija, nach Jahrhunderten 
eingeteilte chronologische Skizze vom 1. J. d. H. bis zur Thronbesteigung 



*) Nach dem Sprichwort *iiida Guliainata 7 liabaru 7 jaqtnu 
TA 9, 169 (Seybold); vgl. die Erklärungen al 'Askari's (am Rde 1310) II 
65 und al Maid&ni's I 304, Ps. Gähiz k. al mahäsin 271 14. 



38 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

des Barsbäi i. J. 825/1422 mit Necrologen von Gelehrten, zuletzt von 
b. al 'IrÄqi t 826, 1423, fortgesetzt bis 923 1517 von an Nu'aimi f ^27 
1521, Br. Mus. Suppl. 487 IV. 

6. Sälih b. Jalijä b. Buhtiir aus der Familie der 
B. Buhtur, die seit dem Jahre 542/1147 mit dem Titel von 
Emiren die Gebirgsgegend al Garb ^) nahe bei Bairüt inne- 
hatte, starb nach d. J. 840/1436. 

Wüst. Gesch. 479. Tank Bairüt, kurze Skizze der Geschichte 
von Bairüt und Geschichte der verschiedenen Zweige der Familie Buhtur 
mit Angabe ihrer verschiedenen Amter unter ägyptischer, damascenischer 
und fränkischer Herrschaft, mit Urkunden aus dem Faniilienarchiv, 
Paris 1670, mit einer Fortsetzung von seinem Sohne M., hsg. von 
L. Cheikho in der Ztschr. Al-Machriq Bd. 1, II, Bairüt 1898 ff. 

7. Abu 1 \\bbäs A. b. 'Ali b. 'Abdalqädir b. M. al 
Husaini Taqiaddin al Maqrizi, geb. i. J. 7()() 13()4 zu Kairo, 
wurde von seinem Grossvater mütterlicher J^eite b. as SjVijV 
(f 77f)/1374 s. 0. p. 25) im hanafitischen Ritus erzogen, 
trat aber nach vollendetem Studium i. ^. 7S(>'13S4 zu den 
Säli'iten über, ward ein heftiger Gegner seiner früheren Partei- 
genossen und zeigte sogar zähiritische Neigungen. Nachdem 
er im folgenden »lahre die Pilgerfahrt gemacht hatte, trat er 
als stellvertretender Qädi und Sekretär in die Beamtenlauf- 
bahn ein. In den Jahren SOI und ^<(>i 1899 fungierte er 
einige Monate als Marktpolizeipräfekt (muhtasib) ward dann 
Prediger an der Moschee des 'Amr b. al 'A.s und der Medrese 
des Sultans Hasan. Vorsteher ((laijim) der Moschee al Hakim's 
und Lehrer der Tradition an der Miraijadija. ImJ. Sil 1408 
ward er nach Damaskus versetzt als Stiftungspfleger an der 
Qalanisija und am Nurischen Krankenhause und als Professor 
an der Asrafija und der hibälija. In den 20er Jahren Z(»g 
er sich ins Privatleben nach Kairo zurück, um sich ganz 
seinen litterarischen Neigungen widmen zu können. Im J. 
884/14.'iO machte er mit seiner Familie <lie Pilgerfahrt und 
kehrte erst 889 148.") nach Kairo zurück. Dort starb er nach 
langwierijxer Krankheit D(»nnerstag den 27. Ramadan 84.3 
9. Febr. 1442. 



') Wiist. Hurrab? 



Die GeschichtschreibuDg. C. Local- und Landesgeschichte. 39 

Husn I 321, de Sacy, Chrest.* I 112, Hamaker, Spec. Cat. p. 207, 
Wüst. Gesch. 482, Goldziher Zähiriten 196—202. 1. al mawaiz wal 
i*tibär fi dikr al hifat wal älär, Geographie und Geschichte von 
Ägypten mit besonderer Rucksicht auf die Topographie von Fust&t und 
Kairo*); Berl. 6108/9, Goth. 1675—82 (wo andre Hdss. aufgez.). Alger 
1601, Paris 1729-34, Kairo V 162, NO 3289-91, Jeni 902—4, gedr. 
Bül&q 1270, 2 Bde., fol., Auszüge bei Langles, Not. et Extr. t. YI p. 320, 
de Sacy Chrest.* I 93 -369, II 88 — 190, M's. Geschichte der Gopten von 
F. Wüstenfeld, Göttingen 1845. Takyoddini Ahmedis al-Makrisii 
Narratio de expeditionibus adversus Diniyatham ed. H. A. Haniaker, 
Amstelod. 1824. Vgl. v. Tiesenhausen, Goldene Horde I 417. Aus- 
züge: a) ar rauda al bahija von A. al Hanafi, Goth. 1683. b) qatf al 
azhär von Abu 's Surür b. M. b. abi 's Surür al Bekri as Siddlql, Leid. 
829. Paris 1765/6, Pet. AM 237; vgl. C. Völlers Note sur un ms. ar. 
abrevi^ de M., Bull. Soc. khediv. geogr. 3. s^rie, nr. 2 p. 131 — 9. 
2. itti^äz al hunafä* bVahbär al aHmma al hiilata, Geschichte der 
Fätiiniden, Goth. 1652 (Autograph) vgl. Kosegarten, Chrest. Arab. p. XVII 
nr. 115. 3. «« sulük lima'ri/af dmral al muliikf Geschichte Ägyptens 
von 577—844/1181—1440, Goth. 1620/1 (wo andre Hdss. aufgez.), Paris 
1726—8, Br. Mus. Suppl. 480, AS 369—76, Köpr. 1137, Jeni 887; vgl. 
de Sacy, Chrest.* I 484 -98. Histoire des Sultans Mamlouks par Makrizi 
trad. par Quatremere, 2 Bde., Paris 1837-44. Af fibr al muHbuk fi 
dail as sidük, Continuation de Thistoire des Mamlouks de Makrizi 
par El-Sakhaoui, texte ar. d'apres le ms. unique conservc h. la 
bibl. khed. revue et corrigee par A. Zeki Bey, Rev. d' Kg. t. II, 
III, Kairo 1896/7. Fortsetzung von b. Tagribirdi s. u. nr. 9^. Alhltat 
af Tau/iqfja al gadula von 'Ali B&sä MubÄrak (f 1893) BuUq 1306. 
4. k. al muqaff'ä, Lebensbeschreibungen aller Fürsten und berühmten 
Männer, die in Ägypten lebten, alphabetisch, auf HO Bde. berechnet, 
von denen er nur 16 ins Reine schrieb, 3 Bde., Leid. 870, 1 Bd. Paris 
2144 (alle 4 autograph), vgl. Dozy, Xotice» sur quelques Mss. Ar. Leyde 
1847—51, ZDMG 52. 224. 5. durar al 'uqud al fanda fi larägim al 
ajän al mufida, Biographien berühmter Zeitgenossen, alphabetisch. 
Bd. I Alif und ein Teil von *Ain Goth. 1771 (autograph.). 6. ad durar a^ 
tttudVa ft td'rih ad daula al itddmija vom Tode 'Otinäns bis al Mu*tasim, 
den letzten *AbbÄsiden, Cambr. Prest. p. 2, 5). 7. im/(T al at<m(T fima 
Un nabi sVm min al hafada wal mala, über die Verwandten und das 



M „Sah&wi beschuldigt ihn in seiner Biographie, sich das AVerk 
seines Vorgängers al Auliadi in den Hitat einfach angeeignet zu haben 
(Quatrem^re bist, des Sultans Mamlouks 1 ]>. Xll ), und diese Beschuldigung 
gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn wir wissen, dass derselbe al M. auch 
den b. Hazm wörtlich abgeschrieben hat, ohne ihn auch nur einmal zu 
nennen." Goldziher, Zah. p. 202, M. St. 11 269. 



40 3. Buch. 1. AbBchnitt. 1. Kapitel. § 8. 

HauAgerät des Propheten, worüber er in Mekka Vorträge hielt, 6 Bde., 
Goth. 1830, Köpr. 1004. 8. 2 Bammelbande, Leid. 2408 und Paris 4657, 
enthalten kleine Abhandlungen und Aufsätze vermischten Inhalts, nach 
der Reihenfolge des ersteren, der teils autograph. teils vom Verf. revi- 
diert ist (s. Dozy Not. p. 17) : a) nubdaf al Uiqüd /l uniür an iiuqüd, 
Berl. 6024, Leid. 854, Escur.* 1766. AI Makrizi bist, monetae Arab. e 
cod. Escur. ed. ab O. G. Tychsen, Rostochii 1797. Traite des monnaies 
Musulmanes trad. par S. de Sacy in Mag. enc. par Miliin 2. annee, 
t. IV 1797 p. 472, 3. annee t. I. p. 38, vermehrter SA Paris 1797, gedr. 
Kairo 1298. b) r. al makajtl wal mawdzin as sarija, nur Leid, und 
Kairo V 186. Takieddin Almakrizi tract. de legal. Arab. pond. et men- 
suris ed. 0. G. Tychsen, Rostochii 1800. c) maqäla latifa watuhfa 
sanija sarifa fi hir§ an nufüs al/ädila ^alä baqa ad dikr. d) dau 
n» säri fi niarifai alibär Tamim ad Därty Br. Mus. p. 669. e) r. /t 
dikr an nahl wamä fihi min yarä*ib al hiktna, f) at tur/'a al gariba 
min ahbär wädi Hadramaut al Uigibaj in Mekka nach Erkundigungen 
von Pilgern aus Hadramaut geschrieben, Carabr. Prest. p. 5. 16. 
Maqrizii de valle Hadhramaut libellus ar. ed. et illust. a. P. Berlin 
Noskow}^, Bonnae 1866. g) al bajän wal Cräb *amtuä bi^ard Misr min 
al A'räb, Wien 910, Paris 1725, Kairo V 21. El Macrizi's Abhandlung 
über die in Ägypten eingewanderten arab. Stämme, hsg. von F. Wüsten- 
feld, Göttingen 1847. h) Über den Ausspruch des Propheten: salät 
al lail mafnan mainan, auf Veranlassung eines Streites mit einem 
hanafitischen Faqih geschrieben, i) husül al in*(hn wal mair bisuYil 
hdtimat al hair mit Bezug auf Süra 12, 102. k) al maqäsid as sanija 
li ma^rifaf al agmni al ma'danija. 1) al ilmdm b'Cahbär man bi^ard 
al Habasa min mulük al Islam: Macrizii bist, regum Islam, in Abyssinia, 
ed. Fr. Th. Rink, Lugd. Bat. 1790, gedr. Kairo 1895. m) mä'rifat mdjagibu 
iräl al bait as mnf min al haqq 'alä man 'adähum, Wien 890. n) ad dahab 
al manbuk ft dikr man hagga min al mulük, Cambr. Prest. 5, 16, nur 
ein Auszug aus einem grosseren Werk in 5 Teilen, HH 5831. o) an 
niza wattahämm fimä baina B. Vmaija wa Hdsim, Wien 886, vgl. 
S. de Sacy im Mag. enc. 1806 t. III p. 282, F. Wüsteufeld ZDMO 7, 35. 
Die Kämpfe und Streitigkeiten zwischen den Banü Umajja und den 
Banü Uäsim, ed. G. Vom, Leiden 1888. p) dikr md warada /f binjdn 
al kaba al m\Cazzama. q) al isdra wal i.smd^ ild hall lugz al md\ 
Kairo VI 111. r) fagrid at fauMd nur Paris. 8) izdlat at ta^ab wal 
^anä* fi ma'ri/dt hat al gind\ Dafür in Paris eine andere Abb. ohne 
Titel über die Hungersnot und die Pest i. J. 808 1405. t) tardgim muUik 
al garb über Abu Ilammü II und seine Nachfolger in Tlem<jen, wie Dozy 
vermutet, ein Artikel aus nr. 5. 9. dikr md warada fi B. Vmaija wa 
B. 7 'Abbdfif was zum Lobe oder zum Tadel der beiden Familien über- 
liefert ist, und welche von beiden den Vorzug verdiene, Wien 887. 
10. k, al habar "ani Ibamr AS 3362—6, Teil 2 Strassburg ZDMG 40, 



Die Geschichtschreibung. C. Local- und Landesgeschichte. 41 

306. 11. ganj al azhär min ar raud al nntär geographischer Auszug 
aus ar raud al miliar (von wem? nicht = HH III 6597/8), Berl. 6049, 
Kairo V 40. 12. igätat al umma bikahf al yummaf Kairo VII 564. 
13. al bajän al muftdfVl farq bain at tauhid xcat ialhidy ib. 565, Auto- 
graph Leid Amin 188, verf. 813/1410»). 

8. Tägaddin M. b. 'Ali b. Jüsuf b. Misar^) al Qädi al 
Fädil war ein Zeitgenosse al Maqrizis. 

Wüst. Gesch. 483. Fortsetzung der ägyptischen Geschichte von al 
Musabbihi f 420/1029 (Bd. I p. 334) für die Jahre 439—553/1047-1158, 
Paris 1688. 

9. Saras (Burhän) addin Abu 'Abdallah M. b. Sihäbaddin 
abi T 'Abbäs A. b. Näsir al Bä'ilni as Säfi'i, geb. 776/1374, 
t 871/1465. 

Tuhfat az 2uraf(V Ji ta^rif^ al }iulafä\ Ragazgedicht über die 
Chalifen und Fürsten von Ägypten von Abu Bekr bis auf al Malik al 
Asraf Barsb&i f 841/1437, gewidmet dem Wezir desselben 'Abdalbäsit, 
Goth. I8662, Leipz. 296 fol. 50, Br. Mus. Suppl. 487 II (wo andre Hdss. 
auf;;ez.). 2. faraid as sulük Ji fa^rih al hulaja wal mulük, 578 Ragaz- 
verse, Berl. 9712/3. 3. minhat al labib Ji straf al habibj Ragazgedicht 
über das Leben des Propheten, Goth. 1866,. 4. mulahhas t ad min al 
mnlha, Scherzgedicht mit Verwendung vieler Verse aus der mulhat al 
i^räb al HartrVs (Bd. I p. 277), Havn. 21 7j. 5. al lait al 'äbis fi 
sadamäf al magälis AS 1005. 6. Eine Predigt, Berl. 39535. 7. Gedicht- 
saiiinilung, Berl. 7911. 

10. Abu 1 Mal.iäsin Gamäladdiu Jüsuf b. Tagribirdi 
b. 'Abdallah az Zähiri al (iuwaini, geb. im Sauwäl 813 / 
Febr. 1411 zu Kairo als Sohn eines türkischen Sklaven, den 
sein Herr, der Sultan al Malik az Zähir^) Baniüci, ausbilden 
Hess und zum Statthalter von Halab und Damaskus beförderte; 
als solcher starb er i. J. 815/1412 (oder S14, MT 48^). Jüsuf, 



*) Zweifelhaft bleibt das muntahab al tadkira fVf fa*nh td'lif 
Taqiaddin Abi Bekr al MaqHzi, Paris 1514, ein offenbar im 14. Jahrh. 
verfasrtter Abriss der Geschichte von der Schöpfung bis zum J. 270 8S3. 
Wenn wirklich Abu 1 *Abbäs für Abu Bekr einzusetzen ist und nicht 
eine zufällige Namensähnlichkeit vorliegt, so kann al Maqrizi nur der 
Epitomator sein. 

*) 80 die Pariser Hds., Wüst. Mujas«*ar. 

•) Daher seine Nisbe, nicht von Z&hir bei al Fust&t, Jäqftt III 572, 
wie Derenbourg Escur.* nr. 367 angiebt. 



42 3. Buch. 1, Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

der von seinen beiden Schwägern erzogen war, studierte in 
Kairo bei al Maqrizi u. a. Im J. S63/1458 war er zur Wall- 
fahrt in Mekka und starb i. J. 874/1469 (n. a. 870). 

RA 293r, Bist&ni II 334, Wü8t. Gesch. 490. 1. An nuyüm az zä- 
hira /f miUük Misr wal Qähira, Geschichte Ägyptens von der arabischen 
Eroberung bis zum J. 857/1453 mit einiger Rücksicht auf die Nachbar- 
länder und mit Nekrologen bei jedem Jahre, in Reinschrift vollendet 
860—2,1456-8, Berl. 9820, Ooth. 1627 (mit einer Fortsetzung für die 
J. 865-72), Ups. 262, Pet. AM 178, Pari8l771— 89, Br. Mus. 178, Köpr. 1181. 
Abu '1 Mahäsin Ibn Tagribardii Annales ed. F.G. Juynboll etMatthes 2 voll. 
Lugd. Bat. 1855 — 61 (reicht nur bis zum J. 365). Auszug al kawäkih 
al bähira /f 'm nugum azzahira Leid. 831, beschränkt sich auf Ägypten 
und die Nekrologe bis zum J. 856/1452, zweite Ausgabe bis zum J. 865/ 
1460 fortgesetzt, Paris 1790, Leid. 830. 2. maurid al latäja Jiman 
walija '« saltana wal hilä/a, ausser einer kurzen Geschichte Muhammeds 
ein blosses Namensverzeichnis einiger seiner Begleiter, der Herrscher 
von Ägypten und ihrer Wezire bis zum J. 842 1438, Goth. 1624 (mit 
Fortsetzung bis zum J. 906/1500), '5, Paris 1606, Bodl. 1 691, 778, 
Cambr. Prest. p. 3 ur. 207, p. 11 nr. 280, Tunis Bull, de corr. Afr. 1884 
p. 25 nr. 77. Maured al latafet Jamaleddini Togri-Bardii s. Annales 
ed. J. E. Carlyle, Cantabr. 1792. Auszug mit starken Abweichungen 
vom Original, Goth. 1626. Anhang: manhal az zaräfa bidail maurid 
al lafdf'a. die Herrscher Ägyptens bis zum J. 884/1479 v. M. b. Fahd 
t 954 1547, Berl. 9827. 3. mansa' al latd/a fi dikr man walija 7 
hiläfa, Geschichte Ägyptens von den ältesten Zeiten bis 719 1319, I'uris 
1770. 4. al manhal as sdjl wal mitstau/i ba^d al wäfi. alphabetisch 
geordnete Biographien ausji^ezeichneter Männer v. J. 650/1252 bis auf 
die Zeit des Verf. als Fortsetzung zu al wdji v. as Safadi f 764 1362 
(s. 0. p. 32) Wien 1174, Paris 2068-73, Kairo Y 162. 5. inizhaf ar 
ra^Jf ein grosses Geschichtswerk nach Jahren, Monaten und Tagen, 
Teil 9 die Jahre 678,1279—747/1346, Bodl. I 733. 6. hawddii ad dnhnr 
/? madä 7 aijdm wassnhffr. Fort.^etzung von al ^laqrizi's as siiliik 
(s. o. p. 41) für die Jahre 845 60 1441—56, Berl. 9462, Br. Mus. 1244. 7. al 
bahr az zähir Ji ^ilm af auwal wal dhir, ein grosses Gesehichtswork, 
daraus ein Teil für die Jahre 32 71/652—90, Paris 1551. 8. as sukkar 
al qddih wal 'ifr an nfCih, mystische Gedichte, Escur.^ 367. 

11. Abu 1 Fadl M. h. M. b. M. b. as Sihiia Mubibb- 

• • • 

addiu al Haiabi. Sohn des hanafitisclien Qädi von Halab 
(s. u. § is, 8) lebte in Kairo, war d<»rt mit Unterbrechungen 
vom Sauwal S()() / Juli 1463 bis zum .1. 870/1471 Oberqädi 
der Hanafiten, dann Saih al islani und starb i. J. 8i)()/14S5. 



Die Geschichtsohreibung. C. Local- und Landesgeschichte. 43 

Husn* II 111» Wüst. Gesch. 461. 4^ dürr al munta^ab /i ta^rtf^ 
Halaby Br. Mus. 994, 1329, mit zwei Vorreden aus zwei verschiedenen 
Werken, Berl. 9792, Goth. 1724, Ref. 13, Wien 899, Leid. 814/5, Cambr. 
Prest. p. 22,8, NO 3077, Auszüge von A. v. Kremer 8BWA phil. bist. Gl. 
Bd. 4, 1850, 8. 125. 

12. 'Ali b. Dä'üd al Hatib al Gauhari um 890/1485. 

Wüst. Gesch. 499. Ad dürr ai tamin al manzüm ftmä warada 
/i Mi^r tca a^mälhä bil^u^is wal ^umüm, Paris 1812/13. 

13. Abu '1 Jumn 'Abdarrahmäu b. M. Mugiraddin al 
Olaimi al 'Omari al Hanbali al MaqdLsi, Oberqädi zu 
Jerusalem, f 927/1521. 

Wüst. Gesch. 512. 1. AI anis al gaUl bita*rih al Quds wal HalU, 
Geschichte von Jerusalem und Hebron, begonnen am 25. Dü'l higga 
900/17. Sept. 1494, in ca. 3 Monaten gesammelt, vollendet am 17. Ramadftn 
901/31. Mai 1495, Berl. 9795/6, Goth. 17167 (wo andre Hdrs. aufgez.), 
Pet. AM 180, Br. Mus. Suppl. 573, Paris 1671-82, Jeni 821, Kairo V 
16, Alger 1611, Tunis Zaitüna, Bull, de corr. Afr. 1884 p. 18 nr. 54, 
gedr. Kairo 1283. Auszug Berl. 9797. Auszüge bei v. Hammer, Fund- 
gruben d. Orients Bd. 2 — 5, Journal des Ätrangers 1754 Avril p. 2 — 45. 
Histoire de Jerusalem et d^H^bron depuis Abraham jusqu^ k la fin du 
XV. si^cle. Fragments de la chronique de Moudjiraddyn par H. Sau- 
vaire, Paris 1876. 2. Die am Schluss in Aussicht gestellte Fortsetzung 
von 902— 14/1496 1508, Leid. 808, Bodl. I 853.^. 3. Allgemeine Ge- 
schichte mit besonderer Rücksicht auf Jerusalem bis 896/1491, Br. Mus. 
Suppl. 488 = ai ta*rih al miC^iabar /f inbä* man \ibar HH II 150, 
V 619? 4. al manhay al ahmad /? iarätjim ashäb al imäm A., Bio- 
graphien von Hanbaliten, Berl. 10043. 

14. A. b. Zunbul al Malialli schrieb in der 1. Hälfte des 
10. Jahrb.: 

Geschichte der Eroberung Ägyptens durch Sultan Selim und Ge- 
schichte dieses Landes bis zu dessen Tode i. J. 926/1520 Goth. 1069 
(wo andre Hdss. aufgez.). 

15. Hamza b. A. b. Asbät al (larbi, ein guter Dichter 
and fruchtbarer Schriftsteller f 9*2()/152(). 

ZDMG 1849 p. 122, Wüst. Gesch. .511. Ta^nh, Geschichte der 
Sult&ne von Ägypten, Frgm. über die Jahre 527 — 922/1322—1516, 
Paris 1821. 



44 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

D. Weltgeschichte. 

1. Sihäbaddin Mahmud b. Salmän b. Fahd al Halabi al 
Hanbali Abu 't Tanä' f 725/1325. 

1. Tari^i, Anhang zum Kämil des b. al Atir (s. Bd. I p. 345), 
daraus einige Auszüge Berl. 9441. 2. manäzil al ahbäb wamanäzih 
al albäb, Liebesgeschichten von Dichtern und Liebesgedichte, Br. 
Mus. 771. 

2. AI Ainir Ruknaddin Baibars al Mansüri, Mamlük 
des Sultans al Mansür Qiläwüu, ward von diesem zum Statt- 
halter von al Karak befördert. Unter al Asraf wurde er ab- 
gesetzt, später aber zum Staatssekretär ernannt. Im J. 704 / 
1304 wurde er von Sallär abgesetzt. Als aber der Sultan 
an Näsir i. J. 709/1310 wieder zur Regierung kam, setzte er 
ihn wieder in seine Wurde ein und beförderte ihn zum Ge- 
fängnisinspektor und zum Nä'ib dar al 'adl, endlich i. J. 711 / 
1311 zum NäMb as saltana. Im .T. darauf aber wurde er in 
Alexandria gefangen gesetzt und erst im (iuinädä II 71 7 /Aug. 
1317 auf die Fürsprache seines Nachfolgers Argün freigelassen. 
Nachdem er noch i. »1. 723/1323 die Pilgerfahrt gemacht 
hatte, starb er 80 Jahre alt, im Ramadan 725 / Aug. 1325^). 

DK I 294S Husn I 320, Orient. II 341. 1. Zubdat al fikra fi 
ta^nh al higra, allgemeine Geschichte des Islams bis zum J. 724/1324 
in 11 (n. a. in 25) Bden., verf. mit Unterstützung seines Sekretärs, des 
Christen Sams ar rijäsa b. Bckr; Bd. 4. Geschichte der 'Abbäsideu bis 
zum J. 252 8«(), Ups. 231; Bd. 5 die Jahre 252— 322/86G— 934, Paris 
1572; aus Bd. 6 das Jahr 400 1009, Bodl. I 711.; Bd. 9 die Jahre 599 
bis 744,1164 1343, Bodl. I 704, Bd. 10 die J. 655 - 709/1257— 1309, Br. 
Mus. 1233. 2. at iuhfa al mulukija fi \l daitla af Turkija, Geschichte 
der Mamlüken von 647 721 1249— 1321, AVion 804. 

3. Abu 1 Fidä' Ismail b. 'Ali b. Mahmud b. 'Omar b. 
Sähansäh b. Aijub 'Imädaddiu al Aijübi stammte aus dem 
Herrscherhause von Hamät, einer Seiteulinie der ägyptischen 
Aijübiden, und war im (iumäda I 672 ; Nov. 1273 zu Damaskus 



^) Wüst. Gesch. 390 vorwechselt den Schriftsteller mit dem Sultan 
Baibars, daher die angeblichen Widersprüche in seinen Quellen über 
dessen letzte Schicksale; vgl. schon Weil, Gesch. d. Chal. IV 337 n. 2 
zu dem DK in allen Hauptpunkton stimmt. 



Die Geschichtsphreibung. D. Weltgeschichte. 45 

geboren, wohin sein Vater al Malik al Afdal, Bruder des da- 
maligen Fürsten von Hamät al Malik al Mansür, vor den 
Mongolen mit seiner Familie geflohen war. Schon in jungen 
Jahren begann er seine militärische Laufbahn in den Feld- 
zögen gegen die Kreuzfahrer und trat in die Dienste des 
Sultans al Malik an Näsir, als das Fürstentum von Hamät 
durch den Tod seines kinderlosen Vetters Mahmud II. am 
21. Dü^lqa'da 098/20. Aug. 1299 erledigt und dem Emir Qara 
Sonqor übertragen war. Nachdem er in 12 Dienstjahren dem 
Sultan genügende Beweise seiner Treue gegeben hatte, wurde 
er am 18. Gumädä I 710/14. Okt. 1310 als Statthalter mit 
dem Fürstentume seiner Ahnen belehnt. Am 25. Rabf II 712 / 
31. Aug. 1312 bei einem Besuch in Kairo wurde ihm mit 
dem Titel al Malik as Sälih Fürstenrang verliehen. Da er 
auch in den folgenden Jahren seinen Vasallenpflichten ge- 
treulich nachkam, wurde er am 17. Muharram 720/1. März 
1320 mit dem Titel al Malik al Mu'aijad und der erblichen 
Sultänswürde belohnt. Seiner Dienstbarkeit gegen den ägyp- 
tischen Sultan that diese Rangerhöhung natürlich keinen Ab- 
bruch. Um seine Vaterstadt Hamät machte er sich durch 
gemeinnützige Bauten verdient und fand dabei noch die 
Müsse zu einer umfangreichen litterarischen Thätigkeit. Er 
starb, 60 Jahre alt, am 23. Muharram 732/27. Okt. 1331 zu 
Hamät. 

Faw&t I 70, Bist&nt II 298, Orient. II 354. A. Jourdain in Ann. 
des voy. publ. par Malte Brun t. XIV p. 180—230, de Slane, Recueil 
des bist. d. crois. t. I p. 166-86, Wüst. Gesch. 398, Ledere II 277, 
Hartmann Muw. 10. 

1. MuJ^ta^ar fa^rih al bahir, allgemeine Weltgeschichte in 2 Teilen, 
a) die Yorisl&mische Geschichte, b) Geschichte des Islftm bis 729/1329; 
gedr. Cpel 1286, 2 Bde. a) Abulfedae historia anteislamica ar. ed. 
vers. lat. auxit H. 0. Fleischer, Lipsiae 1831. b) Ismail Abulfedae de 
vita et rebus gestis Mohamedis. Text. ar. primus ed. lat. vert. J. 
Oagnier, Oxon. 1723. Vie de Mohammed, texte ar. d' Aboulf6da, accomp. 
d'une trad. fran<j. et des notes par Noel des Vergers Paris 1837. Life 
of Mohammed translat. from the Ar. of Abulfeda by W. Murray, 
London o. J. c) Abulfedae Annales Muslcmici ar. et lat. op. et stud. 
L J. Reiskii sumt. atque ausp. P. Fr. Suhmii ed. J. G. Chr. Adler, 
T. I — V, Hafniae 1789—94. Abilfedae Annales Moslemici lat. ex ar. 



46 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

fecit J. .]. Reibke, Lipsiae 1754 (1778) bi« zum J. 406. F. W. C. 
Umbreit. Historia Emirorum al Omrah ex Abulfeda, Götting. 1816. Aus- 
züge: A)tatimmat almulitaaar v. b. alWardt f 749/1348 s. §18, 2, 8. b) lubh 
al lubäh al muhtasar f i ahbär al basar v. M. b. Ibr&htm b. M. b. 'Ali 
b. ab! 'r RidA, Pet. 115, vgl. Gottwaldt, JAP s. 4 t. 8 (1846) p. 510. 
c) raudat al manäzir v. b. as Bihna f 815 1412 s. 8 18 nr. 5. 

2. faqmm al buldän, allgemeine Geographie, beendet 721/1321, 
vom Verf. revidierte Hds., Leid. 727. Abulfedae Chorasmiae et Ma- 
waralnahrae deseriptio ed. .1. Graviu» Lond. 1650. A. Tabulae Syriae c. 
excerpto geogr. ex Ibn ol Wardi geographia et historia natur. ar. et 
lat. ed. notis explan. I. B. Koehler Lips. 1766. A. deseriptio Aegypti 
arab. et lat. ed. et ill. F. D. Michaelis, Gotting. 1776. A. Tabulae 
geogr. et alia specimina ed. F. Th. Rinck Lips. 1791. A. Africa ed. 
Eichhorn Gott. 1791. A. tabulae quaedam geographicae ed. lat. vert. 
notis illustr. F. Wüstenfeld Gott. 1835. A. Description des pays du 
Magreb, texte ar. avec trad. et notes par Ch. Solvet. Alger 1839. Geo- 
graphie d^ Aboulfeda, texte ar. par Reinaud et Mac Guckin de Slane, 
Paris 1840; autographic par Ch. Schier, Dresden 1846; trad. de Par. en 
fran^. par Reinaud 1 (Introduction generale ä la geographie des Orientaux) 
II 1, Paris 1848, 11 2 par St. Guyard ib. 1883. Anonymer Auszug Br. 
Mus. 379, mit Aufgabe der Tafelform und Weglassung der Längen- und 
Breitenbestimmung, Müneh. 460. Audah al masälik ilä ma^Hfat al 
buldän wal mamalik, alphabetische Anordnung mit einigen Zusätzen 
V. M. SipAhizäde f «97/1589, Br. Mus. 378. 3. al kunnäs /t* 'w nahw 
was 8arf\ Grammatik, Kairo IV 90. 

V 

4. Abu 'Abdallah M. b. A. b. 'Otraäii b. Qäimäz Sams- 
addin ad Dahabi at Turkomäni al Färiqi a« Säfi'i, geb. am 
3. Rabr II (^73 / 7. Okt. 1274 zu Damaskus, begab sich nach 
dem J. ()90/1291 auf Studienreisen und hielt sich längere 
Zeit in Kairo auf. Nach seiner Rückkehr wurde er Lehrer 
der Tradition an der Kapelle Umm as Sälih zu Damaskus^ 
aber die Professur an der Traditionsschule al Asrafija, um 
die er sich nach dem Tode des Jusuf al Mizzi 742/1341 be- 
warb, konnte er wegen einer Bestimmung des Stifters über 
den Madhab des anzustellenden Lehrers nicht erhalten. Er 
starb am 3. Dü'lqaMa 748/5. Febr. 1348. 

Huff. XXI 9, Faw&t II 183, DK III 87s RA 221 r, Orient. II 388, 
Wüst. (lesch. 410. 1. TaVzA al isläm, politische und Gelehrtengeschichte 
von Muhammad bis zum J. 700 (715) in 12 (20 oder mehr) Bden in 
70 Klassen, jede zu 10 Jahren, die in einem Jahrzehnt verstorbenen 
alphabetisch aufzählend; I. J. 1—40, Paris 1880, Lee 71; II 41—130, 



Die Geschichtschreibung. D. Weltgeschichte. 47 

Bodl. I 652; III J. 131 190, daraus J. 143—5, Goth. 1573; J. 181 bis 
200 Kairo V 21; IV. J. 191-240, Bodl. 1 659; V. J. 241—300 nicht 
erhalten; J. 301 bis (350) 370, Paris 1581; VII (oder XII) J. 351—400, 
Goth. 1564, Br. Mus. 1636; VIII (oder XIII) J. 401—450 Br. Mus. 1637; 
(XIV) J. 451—490, Br. Mus. 1638; 487-500 und 501 bis 550, Münch. 
378; IX. J. 531—580, Bodl. I 649; (XVI) J. 561—580, Br. Mus. 1639; 

X. J. 581—620, Paris 1582; (XVII, XVIII) J. 581—610, Br. Mus. 1640; 

XI. J. 621—660, Bodl. I 654; XII. J. 661—700, Bodl. I 656; (XXII) 
J. 681—690, Br. Mus. 1641, Suppl. 468; unbestimmt Pet. AM 77, 
AS 3005—16, Köpr. 1015—21. Auszug v. M. b. IshÄq al 'Ädili al Aijübi, 
Br. Mus. 1491; Anhang v. b. Qftdi Suhba f 851/1447 s. u. nr. 13,, 
V. *Abdalb&sit s. u. nr. 17. Vgl. Reinaud bei Michaud, Bibl. des crois. 
IV p. XXIII, Tiesenhausen, Goldene Horde I 272. Türk. Übers. Berl. 
türk. 192. 2. Ein Anhang zum vorigen für die J. 701—740 und darüber 
hinaus, Leid. 765. Beide Werke hat der Verf. wieder in mehrere zer- 
legt: a) die politische Geschichte ad duwal al islämtja mit einer 
Fortsetzung von 716—740, Wien 809, Leid. 763/4, Br. Mus. Suppl. 471, 
Köpr. 1079, Kairo V 56, oder u. d. T. al Hhar Ji ahbär al basar mimman 
'abar, am 17. Dü'l higga 715/15. März 1316 abgeschlossen, Wien 810, 
Paris 1584, Br. Mus. 1231; 2. Ausgabe bis 740, Bodl. I 647, II 590 
(unter falschem Titel und mit einer Fortsetzung bis 764/1362 von Abu 
'1 Mah&sin M. al Husaini f 763/1363 s. u. nr. 7). Auszug v. b. a» 
SammÄ' f «36/1529, Goth. 1566, Auszug v. b. Q^di Suhba f 851/1447, 
Br. Mus. Suppl. 470 (Autograph), b) fa'rih an nubala HH 7319. 
Nachtrag taWtf dawi 7 '^ala liman lam jadkurhu ^d Dahabt min an 
nubala' v. Taqladdln M. b. A. al FAsi f 832/1429, v. 741/1340 bis auf 
seine eigene Zeit, Berl. 9873. c) tabaqäf al huffäZj abgekürzt und er- 
weitert von as Sujftti f 911/1505, Goth. 1760/1, Jeni 861. Liber classium 
virorum, qui Korani et traditionum cognitione excelluerunt, auct. Dahabio 
ed. F. Wüstenfeld, P. 1—3 Gottingae 1833/4. a) tabaqät al qurrä\ 
Paris 2048, Köpr. 1116 = ma^rifat al qurrä' al kibär ^alä V tabaqät wal 
asäry Berl. 9943. 3. at tagrid fi asma as aahäba, alphabetisch, Paris 
2013 (Brouillon, Autograph), Br. Mus. 356, Kairo 226. 4. muJ^tamr 
ta'rih Bagdad libn ad DubaiiJ. s. Bd. I p. 330. 5. muhtasar ahbär an 
nahvnjin libn al Qiftt s. Bd. I p. 325. 6. k, al mnsfabih /i asmä* ar 
riyäl ed. P. de Jong, Leiden 1881; verf. 723 1423. 7. tadhib tah(ßb al 
kamäl Ji asmä* ar rigäl s. Bd. I p. 360. 8. k. al kähf Ji nuCrifat asmä* 
ar rigäl, die in den 6 kanonischen Traditionswerken vorkommenden 
Überlieferer, aus dem vorigen ausgezogen, Escur.^ 1779, Kairo I 242, 
Köpr. 386/7. 9. mtzän al itidäl fi tarägim ar rigäl, Berl. 9939, 
Kairo I 254, AS 3488—92, Köpr. 1178—80, gedr. Lucknow 1884. Aus- 
züge: a) V. b. Ha^ar al *Asqal&n! f 852/1448, Ibrähtm P&sä 391. b) v. 
Ibrähtm b. A. al 'AgKint, Goth. 1867,. 10. al mustargil fi 'l kunä, 
Lee 68j. 10. al muqtanä fi sard al kunä, Überarbeitung und alpha- 
betische Anordnung eines Werkes von Abu A. al Hftkim an Nts&büri 



48 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

t 378/988; Auszug v. A. b. Ism&Ml b. Hallfa al HasbAni f 815/1412, Berl. 
9942. 12. mu^gam, Verzeichnis seiner Lehrer, Kairo I 252. 13. manzüma fi 
asmä^ al huffaz Kairo V 162. 14. tihh an nabi, die Heilkunst nach Aus- 
sprüchen des Propheten, lith. Kairo amRde. OB I 909. La niedecine du 
prophMe, trad. par M. Perron, Alger 1860. 15. al müqiza über die ver- 
schiedenen Arten von Traditionen, Paris 4577|,. 16. k, al ^ulüm, begonnen 
693/1294, über die Erhabenheit Gottes, sehr ausführlich, Berl. 2313. 17. Ar. 
al kabäHr wabajän almalkärimj Kairoll 168, VII 658. 18. al mugnt /f 7 
hadtt AS 871. 19. talbih al J^asin bi\ihl aUiamis, Kairo VI 124. 20. r. 
/imdjudamm wajuäb /i kull fä^/a, die guten und schlechten Seiten der 
einzelnen Stände, hsg. v. HalU b. Kaikaldi al 'Al&*i f 761 1360, Berl. 
5570. 21. mufaharat al miimis tcat tut, Wettstreit der Aprikose und 
der Maulbeere, Berl. 8592,. 22. mu?ita§ar al mustadrak s. Bd. I p. 518 
zu 166i«. 

5. Abu 'Abdallah MuglatäM^ b. Qilig b. 'Abdallah 'Alä'- 
addin al Bakgari al Hikri al Hanafi, türkischer Herkunft, 
geb. i. J. 689/1290, wurde i. J. 734 nach dem Tode des b. 
Saijid an Näs (§ 5, 2 nr. 3) liehrer der Tradition an der Zähirija 
zu Kairo und starb am 24. Sa'bän 762/30. Juni 1361. 

DK III 434V, b. QutlübugA nr. 236, Huff. XII 9, Husn I 202, 
Orient. II 409, Wüst. Gesch. 420. 1. Azzahr al bäsim /f afrat abVl 
Qäsim, Geschichte des Propheten HH III 7881, Dib&ga Goth. 2*. 2. al 
Uära ilä straf al Mustafa wa *ätär (ta'nhj man ba'dahu min al hula/ä\ 
Auszug aus dem vorigen Werke mit angehängter Geschichte der Cha- 
lifen, Berl. 9582 (Glossen dazu ib. 3), Münch. 448, Br. Mus. Suppl. 513, 
Kairo V 9. 9. §arh sunan b. Mäga s. Bd. I p. 518 zu 163j,. 

6. M. b. Säkir b. A. b. 'Abdarrahmän Saläh addin 

• • • 

(Fahraddin) al Haiabi ad Däräni ad Dimasqi al Kutubi 
studierte in Halab und Damaskus, war von Hause aus sehr 
arm, erwarb sich aber durch Buchhandel ein bedeutendes 
Vermögen und starb im Ramadan 764 /Juni — Juli 1363. 

DK III 172', Wüst. Gesch. 422. 1. Tjün af fauärili, Chalifen- 
und Gelehrtengeschichte mit besonderer Rücksicht auf Damaskus, ein- 
zelne Bde, Goth. 1567 (Biographien aus d. J. 297—337/909 48), Paris 
1586 8, Br. Mus. Suppl. 472, Lee 72, Vatic. Bibl. Ital. XLVI 32. 
2. fawät al wafajät, Fortsetzung zu b. Hallik&n (Bd. I p. 328), Berl. 
9868,9, gedr. Büläq 1283, 1299. 

7. Abu 1 Mahäsin M. b. 'Ali b. al Hasan b. Hamza 
Samsaddin al Husaini ad Dimasqi as Säfi'i, geb. 715/1315 



Die Geschichtschreibung. D. Weltgeschichte. 49 

ZU Damaskus, Lehrer der Tradition an der von Bahä'addin 
b. *Asäkir (f 600/1203) in seinem Hause am Thomasthore 
gestifteten Schule, starb im Sa'bän 765 / Mai 1363. 

Huff. XXII 8, Wüst. Gesch. 426. 1. Fortsetzung des Ä. al *ibar 
des ad Dahabl (s. o. p. 47) v. 741—64/1340—62, Bodl. I 647. 2. Ä. al 
ilmäm hVädäh duhül al hammäm Kairo YII 661 M. 

8. Abulfidä^ Ismä'il b. 'Omar b. Katir 'Imädaddm b. al 
Hatib al Qorasi al Bosrawi as Säfi'i, geb. i. J. 701/1301 zu 
Damaskus, Schüler des Jüsuf al Mizzi und des Hanbaliten b. 
Taimija, dessen Verfolgungen er teilte, wurde im J. 748/1347 
Oberlehrer der Tradition an der Kapelle Umm as Sälih zu 
Damaskus und versah eine kurze Zeit lang eine Professur 
an der Asrafija. Er starb im Sa'bän 774 / Febr. 1373.] 

DK I 212V, RA 60s Huff. XXII 3, Orient. II 433, WQst. Gesch. 
434. 1. AI bidäja wan nihäja, ein grosses Geschichtswerk von der 
Schöpfung bis in seine letzten Lebensjahre, dem bis zum J. 73S/1337 
die Chronik des Birzält (s. o. p. 36) zu Grunde liegt. Das vollständigste 
der erhaltenen Exemplare, Wien S13, bestand aus 8 Bden.; es fehlen 
davon Bd. III von der Verheiratung von Muhammed^s Eltern bis zum 
J. 7., Bd. VI die J. 298—614, Bd. VIII v. J. 747 bis zum Schluss. Bd. I 
Berl. 9455, Goth. 1568, Br. Mus. 275/6, Bodl. I 734, Kairo V 19, Bodl. II 
122, (von Jesus bis Muharameds Mi*r&g), Br. Mus. 277 (von der 1. Zu- 
sammenkunft M.'s mit den Mcdinensern bis zum J. 9), ib. Suppl. 474 
d. J. 3—9, Goth. 1569 die J. 617—738, Bodl. II 121 die J. 600—738 
(mit vielen Zusätzen v. A. b. abi Bekr at Tabaräni f 835,1431), Paris 
1515,6, AS 2999 -3002, Kopr. 1029. Daraus: J. F. L. George, de 
Aethiopum imperio in Arabia felice, Berl. 1833. Türk. Übers. Leipz. 
274/75 (von Joseph bis zum Tode M.'s) Paria 97, Ihr. Päsä 892—6. 
2. tafsir al goräyi, Kairo I 140, AS 122—4. Auszug al hadr al muntr 
V. 'Afifaddin b. Sa'daddin b. Mas' Cid al Kftzarüni NO 383*). 3. gämi' al 
masänid was sunan al hädi IVaqwam sanan, alphabetisch nach den 
letzten Gewährsmännern geordnet, Berl. 1344, Kairo I 323. 4. al igtihäd 
p talah algihäd Kairo V 4, Köpr. 234. 

9. A. al Bairüti schrieb: 



*) Völlers schreibt diesem al Hosaint auch den ta^rili al Hosaint 
oder k. al i^tibär /t dikr attawärxJi walahbär, Kairo V 139, zu, sicher 
mit Unrecht, da dies Buch nur jemenische Geschichte enthält und 
offenbar von einem Südaraber verfasst ist; s. u. Kap. 4, § 2, 5. 

*) Im Cat. mit einer falschen Angabe f 758 durch Verwechselung 
mit seinem Vater vgl. Kap. 4 § 4, nr. 4. 

Brockelmann, Arabtsclie Litteraturgeichichte. IL 4 



50 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

Eine Geschichte der J. 768—80/1866—78 mit Nekrologen, Bodl. I 
712, Wüst. Gesch. 442. 

10. M. b. 'Abdarrahim b. 'Ali b. al Furät Näsiraddin 
al Misri al Hanaf i aus einer aogesehenen Familie, i. J. 735 / 
1334 zu Kairo geboren, studierte Iladit und Fiqh und starb 
am 1. Sauwäl 807 / 2. April 1405. 

Jourdain in Fundgr. des Orients lY 308, Wüst. Gesch. 454. Ta^ri^ 
ad duwal wal mulük, v. J. 1 — 799/1396, im Concept 100 Kurr&sa\ von 
denen er aber nur einen Teil ins Keine schrieb, HH 2014; er begann 
mit dem 8. Jahrh. und ging von da rückwärts, beim 4. ereilte ihn der 
Tod; Wien 814, 9 Bde. (Autograph?) v. J. 501— 799;1107— 1396 mit 
vielen Lücken, ein Bd. fehlt ganz; Abschrift von Jourdain Paris 1595/6; 
6r. Mus. Suppl. 476 (Geschichte der Patriarchen von Seth bis Isaak). 
Vgl. Michaud, Hist. d. crois. t. YII, Bibliogr. d. crois. t. II, ßiblioth^que 
d. crois. p. IV., Reinaud JAP 1826 t. VIII. 

10. Ibrähim b. M. b. Duqraäq Särim addin al Misri 
geb. ca. 750/1350, unter an Näsir Statthalter von Damiette^ 
gest. 809/1406. 

Ilusn I 320 (mit der falschen Angabe: f 790; 1388, die sich auch 
einige Male bei HH findet), MT 12', Wüst. Gesch. 457. 1. Kuzhat al 
anäm fi /a*rt^ al isläntf vorzüglich ägyptische Geschichte, nach den 
Jahren geordnet, bis 779/1377, in 12 Bden., vollendet 784/1382. Auto- 
graph, die J. 436—552, 565/6, Goth. 1570; 628-59, Paris 1597; 710 bis 
23, 742/3, Goth. 1571; 768-79 ib. 1572. Vgl. v. Tiesenhausen, Goldene 
Horde p. 315, Recueil d. hist. d. crois. I p. LI. 2. al gauhar af [amin 
fi sijar al J^ulafä* was salätirif Geschichte der ägyptischen Regenten, 
auf Befehl des Sult&n Barqüq (f 801/1398) geschrieben und bis 805/ 
1402 fortgesetzt, Berl. 9711, Bodl. I 648, Br. Mus. 1492, mit einer anon. 
Fortsetzung bis 906/1500, Bodl. I 680, AS 3172 (Verf. Garsaddin al 
Mi'rftgl, etwa Name eines FortsetzersV) 3. ad durra al mudVa fi fadl 
Mijfr wal Iskc^iderija, Description de l'£gypte, publ. d'aprtjs le ms. 
autographe de la bibl. kh^d. par C. Völlers, Kairo 1893. 4. napn al 
giimän fi tabaqät a§häb imdmnä an Xo^män, Klassen der Hanafiten^ 
Berl. 10022, Münch. 437—9, Paris 2096. 

11. Abu TAbbäs A. b. 'Alä'addin b. Higgi Sihäbaddin 
as Sa'di ad Dimasqi as Säfi*i, geb. am 4. Muharram 751 / 
15. März 1350, gest. 816/1413. 

JAP. s. 9 t. 3 p. 449. Wüst. Gesch. 462. 1. Fortsetzung der 
Chronik des b. Katlr (nr. 8) beginnt mit dem J. 741 und erzählt die 
Begebenheiten jedes Monats bis zum J. 760; dann fährt sie i. J. 769 
fort bis kurze Zeit vor seinem Tode. Auf Wunsch des Verf. hat Taql- 



Di« QeBchichtschreibung. D. Weligeschioht«. 51 

addln b. Q&dl §uhba (nr. 13) die fehlenden Jahre 760—8 ergänzt, die 
neuesten Ereignisse in Ägypten und andren Ländern nachgetragen und 
bis 840 fortgeführt in 7 starken Bden., die ' er nachher etwa auf die 
Hälfte abkürzte, HH 2088, 8036, Berl. 9458^). 

12. A. b. abi Bekr b. Halil at Tabaräni al K&mili 
Abu '1 'Abbäs f im Safar 835'/ Okt. 1431. 

WQst. Oesch. 477. 1. Zusätze zur Chronik des b. Eattr s. o. p. 49. 
2. Ton der Yerdienstlichkeit des Gebets und der Strafe derer, die es 
unterlassen, Berl. 3521. 8. Über das Verbot des Weintrinkens und die 
Strafe der Trinker, ib. 5482. 

13. Abu Bekr b. A. b. M. b. 'Omar Taqiaddin b. 
Qädi Suhba al Asadi ad Dimasqi as Säfi'i, geb. im Rabf I 
779 /Juli 1377, wurde Professor an der Aminija und der 
Iqbälija. Im J. 820,1417 wurde er stellvertretender Qädi 
und behielt dies Amt bis 835/1431. Im J. 837/1433 machte 
er die Pilgerfahrt. Bald darauf wurde er Oberqädi und ver- 
waltete nebenbei Professuren an fast allen bedeutenden Me- 
dresen, die Inspektion des Nürischen Krankenhauses u. a. ein- 
trägliehe Amter. Er starb Donnerstag den 11. üüMqa'da 
851 1 19. Jan. 1448. 



RA 83t, Wüst. Gesch. 486, Biographie nebst Angabe seiner 
Schriften yon seinem Sohne Abü'l Fadl M. f 874/1469, Berl. 10130. 
1. Äl Vläm bita'tih al isläm, Fortsetzung zur Chronik des ad D&hab! 
(nr. 4), Nachrichten über berühmte Männer, von 10 zu 10 Jahren 
alphabetisch, HH I 951, 2098, die J. 691—740 Bodl. I 721, die J. 741 
bis 780 Paris 1598 - 1600*). 2. muhfa§ar al 'ibar lid Dahabt s. o. p. 47. 
3. manäqib al imäm ai Säfi*i Berl. 10010. 4. tabaqat ai SäfCije in 
29 Kapiteln zu je 20 Jahren bis 840/1436 chronologisch geordnet, inner- 
halb jedes Kapitels alphabetisch, Berl. 10040, Goth. 1763, Pet. AM 209, 
Br. Mus. 370, 1298, Suppl. 644, Kairo V 36; danach F. Wüstenfeld, 
Die Akademien der Araber, Göttingen 1837, Auszüge, Goth. 18678, ^r. 
Mus. 1240,. 5. muntaJ^ab durrat al asläk libn Habib s. o. p. 37. 



*) Die ihm von Wüst, zugeschriebene Fortsetzung des Anhangs zur 
Chronik des Dahabi, Paris a. f. 642, ist vielmehr der 23. Bd. der Ency- 
klopädie masälik al ab§är des *Omari f 749/1348 (s. u. § 18 nr. 3), 
Tgl. Gat. de Slane nr. 2328. 

*) Darunter a. f. 687, von Wüst. Gesch. 444 mit Unrecht dem 
ftlteren Jüsuf b. Qädl Buhba f 789/1387 zugeschrieben; s. Gat. de 
Slane 1. 1. 

4* 



52 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

14. Abu M. Mahmud b. A. b. Müsä b. A. b. Husain b. 
Jüsuf Badraddin al 'Aini al Hanafi war am 17. Ramadan 
762,22. Juli 1360 als Sohn des Qädi von 'Aintäb, einer 
Burg zwischen Halab und Antiochien, geboren. Unter Leitung 
seines Vaters widmete er sieh der Rechtswissenschaft und 
konnte denselben, kaum 20 Jahre alt, in seinem Amte ver- 
treten. Zum Abschluss seiner Studien begab er sich i. J. 
783/1381 nach Halab; als er ein Jahr später nach Hause 
zurückkehrte, verlor er seinen Vater. Er begab sich nun auf 
Reisen und lernte 788/1386 in Jerusalem den Süfi *Alä'addin 
A. as Siräfi kennen, der ihn mit nach Kairo nahm und ihm 
789/1387 einen Platz in dem neugegründeten Kloster al 
Barqüqija verschaffte. Nachdem er dort einige Jahre den 
Studien gelebt hatte, kehrte er in die Welt zurück und er- 
hielt durch die Fürsprache eines seiner Göuner am 1. Du'l 
higga 801/4. Aug. 1399 den Posten des Marktpolizeipräfekten 
von Kairo, den bis dahin al Maqrizi (s. o. p. 38) innegehabt 
hatte. Natürlich hielt er sich bei der allgemeinen Unsicher- 
heit aller Verhältnisse nicht lange in dieser Stellung, doch 
gelang es ihm mehrfach, wieder in den Sattel zu kommen, 
und einmal sogar, die fette Pfründe eines Stiftungspflegers 
zu ergattern und dazu nodi mehrere Professuren. Als der 
Sultan al Malik al Mu'aijad Saih i. J. 815/1412 zur Regierung 
kam, schien er sich genügend vollgesogen zu haben; er er- 
hielt daher sogar unter Anwendung der Tortur einen kräftigen 
Aderlass appliciert und wurde dann mit einer Professur an 
der neuerrichteten Medrese al Mu'aijadija abgefunden. Doch 
gelang es ihm bald, sich durch seine türkischen Kenntnisse 
wieder bei Hofe beliebt zu machen und er wurde sogar 
einmal als Gesandter nach Constantinopel geschickt. Unter 
den beiden folgenden Sultanen al Malik az Zähir und al Malik 
al Asraf hielt er sich gleichfalls in Gunst, und namentlich 
dem letzteren musste er stets zur Hand sein, da der hohe 
Herr, der leider nur türkisch verstand, es liebte, sich von 
Zeit zu Zeit über religiöse und gelehrte Dinge zu unter- 
halten. Im Rabr I 829'Jan. 1426 wurde er zum hanafitischen 
Oberqädi ernannt und blieb 12 Jahre im Amte. AI Malik 



Die GeschiohtBohreibung. D. WeltgeBchiohte. 53 

al 'Aziz Jüsuf jagte ihn zwar im Muharram 842/ Juli 1438 
wieder auf seinen Lehrstuhl an der Mu'aijadija. Aber trotz 
seines schon recht hohen Alters gelang es dem gewandten 
Manne noch einmal wieder hoch zu kommen. Vom Sauwäl 
846/Febr. 1443 ab vereinigte er nach und nach die drei wich- 
tigen Aemter des hanafitischen Oberqädi, des Marktpolizei- 
präfekten und des Stiftungspflegers in seiner Hand. Nachdem 
ihm ein glücklicher Nebenbuhler am 16. Ragab 853/5. Sept. 
1449 den letzten, einträglichsten Posten abgejagt hatte, zog 
er sich ins Privatleben zurück und starb am 4. Dülhigga 
855/29. Dez. 1451. 

MT 84V ^ Hußn I 270, Alhitat al^adfda VI, 10, Quatremfere, Hist. d 
Mamloukß I 2 p. 219, Wüst. Gesch. 489. l.'iqd algumän ft taWih ahl az 
zamän, ein grosses Geschichtswerk in 19 Teilen oder 4 starken Bden., von 
der Schöpfung bis zum J. 850/1446, fälschlich einem Hasan b. Ibrahim 
al J&fi'i zugeschrieben (vgl. Defr^mery, JAP s. 4 t. 8 p. 535); Bd. I 
bia Muhammad, yerf. 825/1422, Cambr. Pr. 1; 2—4. Bd. v. J. 16-850, 
Pet. AM 177; andre Teile Paris 1842-4, Kairo V 88, Bull, de corr. 
Afr. 1884 p. 28 nr. 98. 2. ta*rih al Badr fi ausäf ahl al 'aar, Abkürzung 
des vorigen in 10 Teilen, T. 8 v. 144—99, Ups. 254, ein Teil v. 717—98, 
Br. Mus. 935. 3. al gauhara, Biographie des Sultans al Malik al 
Mu^aijad (s. o.) in Versen, Münch. 410; b. Hagar gab eine Auswahl der 
schlechtesten Verse besonders heraus, HIl 7344, 9384; Lobschreiben 
darauf ▼. Badraddtn M. al Bastaki f 830/1427 und b. Higga al Hamawl 
(s. o. p. 15). Berl. 41. 4. as saif al muhannad ft sirat al Malik al 
Mu'aijad, Panegyricus auf denselben bis z. J. 819/1416, Paris 1723. 

5. ad durar az zähtra und ad durar al fäl^ira s. § 6, I nr. 15, 1, a, b. 

6. almasail al Badrija al tnuntahaba min al fatäm az Zähirija (vgl. 
Bd. I p. 879) Kairo III 129. 7. al muqaddama as Snddmja fi *lahkäm 
al dtnija AS 1439. 8. ma'äni al ahjär fi rigäl al ma'äm wal äfßr 
Kairo I 253. 9. al maqäaid an nahmja fi larh lawähid lurüh al 
alftja 8. Bd. I p. 299. 10. larh al kalim at faijib libn Taimija s. u. 
§ 6 IV, 3, 44. 11. an nihäja ft aarh al hidäja b. Bd. 1 p. 377. 
12. larh magma* al Bahrain s. Bd. I p. 383. 13. sarh tuhfat al 
mulük ib. 14. ramz alhaqä*iq larh kayiz ad daqä^iq s. u. Kp. 5, § 5, 
A. 1. III, 3. 15. larh larh ma*äni al ätjir s. Bd. I p. 519 zu 1742. 
16. 'umdai al qärV ft larh al Bohärt s. Bd. T p. 159. 

15. Na§raddin M. b. M. b. M. al Ga'fari blühte um 
900/1494. 

1. Bahjat as sälik /» ta^ril^ alJiula/ a was salafin wal mnlu k yon 
Muhammad bis 886/1481, Paris 1607. 2. anhag at faraiq wal manähig 
was sulük ilä tawäri?^ al anbija wal l^ulafa wal mulük, verf. 875;1470, 



54 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 4. 

ib. 1816t~t. 3. al waraqa al mardija fVl tcatä^iq wai ta'ltqät ai 
iar'tjüf Terf. in Aegypten, Paria 1041. 

16. M. b. Mahmud b. abi 's Sa'äd&t b. abi 1 Güd as 
SalmÜni um 900/1494. 

Täj al ma'ärif wa td'fH al J^aläHf, bis zum Regierungsantritt 
Q&itb&is i. J. 872/1467, Paris 1608. 

17. 'Abdalbäsit b. Halil b. Sabin al Malati ad Qädi 
al Hanafi f 920/1514. 

Ta*rih *Äbd albäsif oder nail al amalj Fortsetzung zu ad Cahab! 
für die J. 744—896/1343—1490, Bodl. I 803,812, Nicholson JRAS 1899, 
909 nr. 9. 

18. M. b. Jüsuf b. A. al Bä'üni ad Dimasqi Ba- 
hä'addin, geb. 850/1446 in as Sälihija bei Damaskus, f am 
11. Ramadan 910/16. Febr. 1505. 

RA 227^, 279«" . 1. Tuhfat az zurafä* fi tawnrt?i al mulük tcal 
^ulafä*, in Ragaz, reicht bis zur Thronbesteigung Q&itb&is, rerf. 901/1495, 
Paris 34127. 2. alqaul as sadid al azraf fi sirat al Malik as Sa*td 
al Airaf, 557 Ragazverse über die Regierungen von Barsb&i bis auf 
Qftitb&i, Berl. 9821, Anhang dazu bis zum Jahre 908/1502 ib. '2. 3. al 
lamha al Airaf f Ja tcal bahga as santja, Panegyricus in Versen auf 
Q&itb&i, Paris 1615,. 4. bahgat alhalad ft nufh al walad, 203 K&mil- 
verse über die Pflichten gegen Gott und den Nächsten, Berl. 5400. 
5. Gebet in 16 EftmiWersen ib. 39377. 



§ 4. ünterhaltungsschriften in Prosa, Anthologien^) 

und Volksbücher. 

1. Qartäi al Gazzi al IJazandäri schrieb um 708/1308: 

Magmü* an nawädir mimtnä garä lil atvä*il tcal auähir, Episoden 
aus der heiligen und der profanen Geschichte, zuletzt allerlei von 
Dichtern, Berl. 9445/6. 

2. M. b. Ibrahim b. Jahjä b. *Ali al Ansäri Gamäladdin al 
Watwät al Kutubi al Warräq, geb. im Du 'Ihigga 632/Aug. 
1235, f im Ramadan 718/Nov. 131«. 

DK III 58v. 1. Öurar al hasCCi^ ahcädiha tca *urar an naqäHf 
al/ädiha, eine Anthologie, behandelt in 16 Kapiteln 8 Tugenden und 
8 Laster, Goth. 1220—3 (wo andre Hdös. aufg.), Paris 1300—4, Br. Mus. 
Suppl. 747—9, Kairo IV 287, Tüniö Zaituna, Bull, de corr. Afr. 1884 

*) Soweit ihre Verf. nicht in erster Linie selbst als Dichter thätig 
waren. 



UnterhaltungSBchriften. 55 

p. 11 nr. 21, gedr. Bül&q 1284, Kairo 1299. Auszüge: a) mahäsin al gurar 
vsa masäuü al '«rar yon M. b. Gftnibek as Stfr&qb&wi, gewidmet dem Sultftn 
Qftitbfti, Goth. 1224. b) l^a^ffif al gurar wanaqä'if al urar anon. Wien 
388, vgl. Lee 87 II. 2. tnabähi^ al fikar wamanähij ab Hbar, Encyolopftdie 
der Naturwissenschaften und der Geographie, Teil II. Berl. 6045, Teil IT 
ib. 6307, AuszUge Goth. 98« (wo andre Hdss. aufgez.), Kairo Y 388, 
Tdnis Zaitüna, Bull, de corr. Afr. 1884 p. 11 nr. 18, Köpr. 1170/1. 

3. Sihäbaddin Mahmud b. Salmän b. Fahd al Haiabi, 
al Ilanbali. geb. 644/1246, unter Baibars in der ägyptischen 
Kanzlei angestellt, f 725/1325. 

1. Manäzil al ahbäb wamanäzih al albäb, über die keusche Liebe, 
Berl. 8369, Leid. 407/8, Br. Mus. 771, AS. 4307, Auszüge Tielleicht Goth. 
29. 2. huan at tawassul ilä finä'at at tarassul^ ein BriefsteUer, Berl. 
7392, Paris 4486, Bodl. I 416, Alger 217, Köpr. 1235/6, NO. 3745, 
gedr. Kairo 1298, 1815. 3. ahnä 'Ima/ätih fi aanä "ImadäHk Köpr. 1220. 

4. Safi addin 'Abdalaziz b. Saräjä um 743/1342. 

AI matälit wal matäni fVl ma*ähi wal ma^ärt, Anthologie in 
Prosa und Versen, gewidmet dem Sult&n von Ham&t al Malik al Afdal 
M., dem Sohne Abu *l fidft's (s. o. p. 44), Paris 3341 mit einer Igäta 
Tom Yert aus dem J. 743/1342. 

5. M. b. M. b. Saraf az Zara'i as Säfi'i vollendete 
744/1343: 

Gawähir al kaläm. eine Anthologie in Prosa und Versen, Paris 
3342/3. 

6. M. b. M. b. 'Ali al ßilbaisi schrieb 746/1345: 

K. al mulah tcat turaf min munädamät arbäb al hiraf. Reden 
Ton ca. 30 Gästen bei einem Mahle, mit Versen untermischt; die 
Sprache neigt zum Vulgären; Br. Mus. 1128«, Escur.' 499, gedr. 
Kairo 1866. 

7. M. b. 'Ali b. Mahmud al Kätib ad Dimasqi schrieb 
753/1352: 

Ad dürr al multaqat min kull bahr wasafaty Gedichte, Er- 
zählungen und Sentenzen, Br. Mus. 1100; vgl. Quatrem^re, Hist. des 
sult. Marolouks I. p. XVIII. 

8. 'Airaddin 'Ali b. 'Abdallah al BahaM^ al Guzüli ad 
Dimasqi, berberischer Herkunft, f 815/1412. 

MatälV al budür f% manäzil as surür, eine Anthologie, Wien 
397, Kairo IV 325, gedr. Kairo 1300, 2 Bde. 

9. M. b. abi Bekr as Sujuti um 818/1415. 

AI marg an nadir ical ara§ al 'atir, Anthologie in Prosa und 
Versen, weitere Ausführung der rijäd al albäb wamahäsin al ädäb 
<HH III 516, ohne Verf.) Paris 3385, (Autograph v. J. 818), '6. 



56 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 4. 

10. M. b. A. al Hatib al Absibi, geb. um 790/1388, 
f um 850/1446. 

AI muatafraffi kull fann mustazrafj Anthologie, Berl. 83878, Goth- 
2142—51 (wo andre HdsB. aufgez.), Paris 3369— 82, Escur.* II 718i, Alger 
1877/8, gedr. Bftl&q 1272, Kairo 1304, 1305, 1306, 1308. Vgl. 0. Crolla, 
MuB^on 1886, p.605-9, G. Rat in Bull, de PAc. du Var N. S. XVl p. 210 
bis 22. Trad. fran?. par G. Rat, t. 1, Paris-Toulon 1899. Türk. Übers. 
V. As'ad Efendl, Cpel 1263, vgl. Hammer SBWA phil. bist. Cl. III 225. 
Auszug Anon. Paris 3384. Anon. Nacbahmung al musfazraf m/n znbd 
al mustatraf, Escur.* 568. 

11. M. b. Hasan b. *Ali b. 'Otmän an Nawägi al Qähiri 
as Säfi'i Samsaddin, geb. um 785/1383 in Kairo, Freund des 
b. Higga al Hamawi (s. o. p. 15) und selbst ein bekannter 
Dichter, Professor des Hadit an den Medresen al Husainija 
und al Gamälija, an der er auch süfisohe Sitzungen hielt, 
machte 820/1417 und 833/1429 die Pilgerfahrt und starb 
Dienstag d. 25. i) Gumädä I 8592)/14. Mai 1455. 

RA 222r, MT 30', Husn I 330, Hit. ^ad. XVll 13 (nach ns SahAwi). 
1. Haibat al kumait, Anthologie derWeinpoesie *), Berl. 8392/3, Goth. 2 157. 8 
(wo andre Ildss. aufgez.), Paris 3395—3400, Br. Mus. Suppl. 117/8, AS 
3847—9, NO 859, Kairo IV 227, gedr. Bülüq 1 27C, Kairo 1 299 ; anon. Auszüge 
Berl. 8394/5, Kairo IV 321. 2. maräbi al gizlän /t '/ hisän min algawä^'t 
tval gilmän, Anthologie von Liebesgedichten auf schöne Mädchen und 
Knaben, vollendet 828/1425, Berl. 8397/8, Goth. 2314, Escur.* 339, Leid. 508, 
Paris 3402/3, Kairo IV 322. 3. ^a/* al Hdär ft waaf'al *iV/ar, Sammlung 
erotischer Gedichte, Wien 1850, Paris 3401i, Escur.* 340,, 428, 31ünch. 
598, mit Unrecht dem as Safadi zugeschrieben, vgl.HH 4787, o. ^. 32n.2. 
4. fahä*if al hasanätj Sammlung von Dichterstellen über Maale auf den 
Wangen, Berl. 8186, Paris 34012, Escur.* 428,. 5. Ar. as sabüh, Anek- 
doten und Verse über den Frühtrunk aus 'abb&sidischer Zeit, Berl. 
8396. 6. at iadkira^ Unterhaltungswerk, Berl. 8400. 7. nuzhat al albab 
ft aJ^bär dawi ^l albäbj Anekdoten von Freigebigen und Geizhälsen, 
Klugen, Beredten und Dummköpfen, Berl. 8401. 8. tiihfat al adiby 
sprichwörtliche Redensarten in Versen, nach den Endbuchstaben ge- 
ordnet, Berl. 8761 (Autograph des Verf.). 9. ia^hU at gar^b, Sammlung 
von Versen verschiedener Dichter, mit Ausschluss der heidnischen und 
frühisl&mischen, nach alphabetischer Ordnung der Reime, Paris 3392. 
10. ^uqüd al la^äli /i 7 tnuwaSSahät tval azgäl, Escur.* 434. 11. Qasida 

») Hds. MT 34. «) MT 849. 

•) MT und HH III 106 erzählen mehreres von den Anfeindungen, 
die der Verf. dieses Werkes wegen zu erdulden hatte; vgl. W. Jones, 
Comment. poes. as. (London 1774) p. 430. 



Unterhaltungsschrift^n. . . 57 

auf den Propheten, Fgcur.* 442,. 12. Zwei Qa^tden Berl. 7907. 

13. muqaddama ft §inä*at an nazm wan natr^ Stilistik, Paris 4453. 

14. ai Ufa" ft badV al iktifä\ Rhetorik, Goth..282„ Leid. 328, Brill- 
Houtsma 231, Paris 3401, Escur.^ 340,, 428,, 433. 15. raudat al mugä- 
lasa wayaidat al mxigänasa^ über die Paronomasie, Escur.^ 424. 16. al 
hugga ft saraqät h, Higga, über die poetischen Anleihen seines oben 
erwähnten Freundes, Leid. 509. 

12. Abu T 'Abbäs A. b. Qädi 1 Qudät abi Ishäq Ibrahim 
b. al Qädi Nasralläh al Kinäni al ^Asqaläni al Hanbali, geb. 
im Dü'lqa'da 800 /Juli 1397 zu Kairo, wurde im Alter von 
etwa 20 Jahren stellvertretender Qädi, dann hanbalitischer 
Professor daselbst und starb i. J. 876/1471. 

Husn I 276. Tanbih al afijdr *alä mä qila ft^l manäm min al 
ah'är, Kairo YII 94. 

13. *Alä' addin b. al Kamili al Mansüri b. al Muljlita 
al Mäliki um 880/475. 

AI k. al *aziz al muhallä bid dahabj ein aus 90 Werken, die er in 
der Vorrede aufführt, gesammeltes Ilnterhaltungsbuch, Berl. 8405. 

14. Sihäbaddin A. b. al Husain al 'Azäzi um 880/1475. 

Raudat an näzir wannzhat al hätir, Unterhaltunffswerk (nach HH 
III 6692 von 'Abdaraziz al Kä§i), Auszug vom Verf. Herl. 8403. 

15. Abu 1 Fatli M. b. Badraddin al 'Aufi al Iskenderi 
kam nach lancjen Reisen i. J. 879/1474 nach Damaskus und 
schrieb dort i. J. 883|1478: 

Tuhfat al labib wabugjat al ka*ibj eine Anthologie, Bd. I u. III, 
Leid. 511 (Autograph), Bd. II Paris 3404. 

16. M. b. ab? Bekr as Sahäwi um 900/1494. 

Bahgat an näzir fi 'l hiknjät wan nawädir, Anekdoten, Senten- 
zen, Sprichwörter, Bd. I, Berl. 8406. 

17. Uwais al Hamawi schrieb i. J. 901/1496 in Hisn 
al Akräd: 

Sukkardän al ^idsäq wamanäzih al asmä' ual arfdq (Paris 3405: 
wamanärat assamä*^ wal amäq, schwerlich richtig), Anekdoten, Verse 
und Sprüche vom Verf. in fremdem Lande, fern von seinen Verwandten, 
in allerlei Nöten und Unfällen sich zum Trost und zur Zerstreuung ge- 
sammelt; er will das Ganze mit einem ernsten Teil, Geschichten von 
Büssern, Tadel der Welt, Erinnerung an den Tod und Bussfertigkeit 
beschliessen, Berl. 8407. 

18. AI Mamlük Tänibek al IJäzindär wird von b. Ijäs 
unter den Männern erwähnt, die i. J. 905/1499 beim Regie- 
rungsantritt des al Malik al Asraf Gänbalät bestraft wurden. 



58 3. Buch. 1. AiMchnitt. 1. Kapitel. § 4. 

Tadkirat al *ulamä* toai iu'arä*, Gedichte und Erzählungen, 
Br. Mus. 1108. 

19. Ibrahim b. 'Omar b. Ibrahim as Samadisi schrieb 
i. J. 916/1510: 

Tä^ al a^bär wanitä^ al afkär, Anthologie, Br. Mus. 1107. 

20. Sadi b. Tägi ad Dimasqi, f 922/1516. 

Tuhfat arbäb al kamäl, Plaudereien aus allerlei schön wissen- 
schaftlichen Gebieten mit Tielen Versen Ton andren und besonders Tom 
Yerf. selbst, Berl. 8416. 

21. Unter der Mamlukenherrschaft in Aegypten u. zw. 
wahrscheinlich schon in der ersten Hälfte dieser Periode er- 
langte auch die Märchensammlung der 1001 Nacht (Alf 
laila walalla) ihre jetzige Gestalt. Den Grundstock dieser 
Sammlung bildet das persische Buch Hezdr afsdne (die 1000 
Erzählungen), das wohl schon im 3. Jahrh. d. H. aus dem 
Pehlewi ins Arab. übertragen wurde ^). Die Erzählungen, die 
diesem Grundstocke mit Sicherheit zuzuweisen sind, die Rahmen- 
erzählung, der Fischer und der Geist, Hasan von Ba§ra, Prinz 
Badr und Prinzessin Gauhar von Samandal, Ardesir und 
Hajät an nufüs, Qamar az zamän und Budür, gehn, wie es 
scheint, sämtlich auf indische Quellen zurück. Es sind das die 
Erzählungen, die an innerem, poetischem Wert, an Feinheit der 
Motivierung und Consequenz des Aufbaues am höchsten stehen 
und die daher eigentlich den Ruhm der Sammlung begründet 
haben. An diesen Grundstock schloss sich in Bagdad eine 
zweite Gruppe von Geschichten an, die, in semitischem Geiste 
concipirt, nicht sowohl in der spannenden Durchführung eines 
bestimmten. Planes als vielmehr in allerlei feinen witzigen 
oder ironischen Zügen ihre Stärke haben; hierher gehören in 
erster Linie die bürgerlichen Novellen, die sich um eine 
Liebesgeschichte drehn und nicht selten durch das Auftreten 
der Chalifen Harun ar RaSid als deus ex machina ihre Lösung 
finden, ferner die übrigens nicht zahlreichen Geschichten, die 
nur zu ein paar poetischen Versen die Folien bilden und 
zum eisernen Bestände der Adablitteratur gehören 2). Daran 

M Mas'üdi Murüg ad dahab ed. Paris IV 89. 

*) Wie die Geschichte von 'Omar b. 'Abdaraztz und den Dichtern; 
ed. Habicht VI 182 ff. vgl. Ag. VII 57, 17 ff., Caussin de Perceval JAP 
XV, p. 32, und die Bd. I p. 57 n. 2 citirten SteUen. 



Unterhaltungsschriften. 59 

schliessen sich als dritte Gruppe endlich die ErzähluDgen, 
die in Kairo entstanden sind. Sie behandeln in erster Linie 
Schelmenstreiche und lustige Einfälle „und zwar gern mit 
ironischen Seitenblicken auf die Unredlichkeit und Bestech- 
lichkeit der hohen Obrigkeit" ^) , wie die Geschichten, die 
sich um A. ad Danaf gruppieren. Femer spielt in diesen 
ägyptischen Erzählungen das übernatürliche und phantastische 
Element wieder eine sehr grosse Rolle. Während aber in 
den älteren Geschichten indogermanischen Ursprungs die 
Geister und Dämonen an den Schicksalen des Helden 
einen gemütlichen Anteil nehmen und je nach ihrer Neigung 
als Freund oder Feind seine Bemühungen hindern oder 
fördern nicht anders als menschliche Gegner oder Gönner, 
wenn auch ihre Macht nicht an die Grenzen von Raum und 
Zeit gebunden ist, so tritt in diesen späteren ägyptischen 
Erzählungen die übernatürliche Macht an einen Talisman ge- 
bunden auf, der wie eine blinde Naturkraft Segen oder 
Schaden stiftet, gleichviel wessen Hand ihn sich dienstbar 
macht. Das zeigt besonders deutlich die Geschichte von 
*AIä' addin und der Wunderlampe verglichen etwa mit der 
des Hasan von Ba§ra*). Dem Bestreben endlich die Zahl der 
1001 Nacht auszufüllen, verdankt der grosse Ritterroman 
von 'Omar an No'män seine Einfügung in die Märchen- 
sammlung, von der er sich durch seinen ganzen Charakter als 
etwas fremdartiges deutlich abhebt. Endlich gliederten sich 
an die 1001 Nacht noch eine Reihe von Erzählungen, die 
ursprünglich ein selbständiges Dasein geführt hatten. Dahin 
gehört zunächst der Schifferroman von Sindbäd's abenteuer- 
lichen Reisen, der in Anlehnung an ältere Stoffe und mit 
Benutzung halbgelehrter geographischer Vorstellungen um 



*) Nöldeke, ZDMG 42 p. 69, wo zum ersten Male die Bagdäder und 
Kniriner Erzählungen geschieden sind. 

*) In einigen dieser Erzählungen scheinen altägyptische Stoffe und 
Motive fortzuleben; vgl. G. Maspero, Les contes populaires de PEgypte 
ancienne Paris 1889 (Les litteratures populaires de toutes les nations IV.) 
Fl. Petrie, Egyptian tales 1898. Ermann, Ägypten 434 (f., W. Spiegel- 
berg, Die ägyptischen Novellen, ein lit. hist. Essay, Strassburg 1898. 



60 3. Buch. 1. Abschnitt 1. Kapitel. § 4. 

(1. J. 300 d. H. in Basra entstanden sein dürfte ^). Dahin 
gehören ferner die Geschichten von den 7, den 10 und den 
40 Weziren, die als ursprünglich und z. T. auch später noch 
selbständige, volkstümliche Moralbücher und Fürstenspiegel 
in den Kreis von Kaiila und Dinina gehören; ferner die Ge- 
schichte vom weissen Haiqär, die z. T. auf uralte mytholo- 
gische Vorstellungen zurückgeht*). Diese Geschichten kommen 
ebenso wie die der Sklavin Tawaddud und ähnliche Liebes- 
geschichten vielfach auch allein in Handschriften vor. 

Die Sammlung der 1001 Nacht kann nicht als das Werk 
eines Einzelnen angesehen werden, sondern sie ist aus der 
Arbeit vieler Generationen berufsmässiger Erzähler allmählig 
hervorgewachsen. So erklärt es sich, dass nicht nur die An- 
ovteung der einzelnen Geschichten und ihre Verteilung auf 
die einzelnen Nächte, sondern auch die sprachliche Form von 
einer nahezu hocharabischen bis zu einer ganz vulgären 
mannigfach wechselt. 

„Die bis jetzt bekannten Handschriften der 1001 Nacht 
zerfallen in drei Gruppen. Die einen, die aus Asien stammen- 
den, enthalten, mit Ausnahme der auf eine Bagdäder Quelle 
zurückgehenden Hds. des Mihä^l Sabbäg (jetzt in Paris) und 
und der des Chavis, nur den ersten Teil des Werkes, sie 
brechen meist mitten im Text ab und sind offenbar unvoll- 
endet geblieben. Sie enthalten durchweg dieselben Er- 
zählungen in derselben Ordnung, wenn auch die Texte im 
einzelnen sich keineswegs decken. Die zweite, zahlreichste 
Gruppe stammt aus Ägypten, ist jung und zeichnet sich aus 
durch einen besondern Stil, knappe Darstellung, durch den 
Charakter und die Ordnung der Erzählungen, durch eine 
grosse Zahl kleiner Geschichten und Fabeln, endlich durch 
den in den 1. Teil eingeschobenen grossen Ritterroman von 
'Omar an No'män. Eine dritte Serie von Handschriften, die 
gleichfalls meist aus Ägypten stammt, hebt sich durch eine 



») Vgl. Nöldoke ZDMG 42, 69. 

») Vgl. Meissner ZDMG 48, 171 ff. 



UnterhaltungsBchriften. gl 

eigenartige Verteilung der Geschichten von den beiden anderen 
Gruppen deutlich ab " ^). 

Tausend und eine Nacht arabisch. Nach einer Handschrift aus 
Tunis hrsg. von Maximilian Habicht I — VIII, fortgesetzt von H. L. Flei- 
scher IX— XII, Breslau 1825—43. The Alf Laila or book of the thou- 
sand nights and one night publ. from an egyptian Ms. by W. H. Mac- 
naghten 4 voll. Calcutta 1831—42. Lucknow 1869. 4 Bde. Bül&q 1279, 
1297, Kairo 1305; ed. A. Salhani 5 Bde. Beyrouth 1888—92 (castriert). 
Tergimei Alf laile u laile (ttirk. Übers.) 6 Bde. Cpel o. J., pers. Übers. 
Tebrlz, Trübner Cat. 1869 p. 104. Les Mille et une Nuits, contes arabes, 
traduits en fran^ais par M. Galland, Paris 1704— 17 t. I — XII, continu^s 
par M. Caussin de Perceval, Paris 1806. The thousand and one uights 
commonly called in England The arabian nights entertainments. Trans- 
lated by W. Lane, 3 voll. London 1841, andere Ausgaben von Edw. 
Stanley Poole, London (letzte 1882). Dazu: E. W. Lane, Arabian 
Society in the middle ages, Studies from the 1001 nights, ed by St. 
Lane Poole, London 1883. Burton^s translation of the 1001 Nights 
ed. by J. H. Mc. Carthy, 6 voll. London 1887. Supplemental Nights etc. 
(translated from the Breslau Ed. from Galland, from the Wortley Mon- 
tague Codex in the Bodleian library and the „New arabian Nights** 
by Dom Chavis and Cazotte etc.). With notes anthrop. and expl. by R. 
F. ßurton 6 voll. Benares 1886—8. 1001 Nacht zum ersten Male aus 
dem arab. Urtext übers, v. G. Weil, hrsg. v. G. Lewald. Mit 200 Bildern 
und Vignetten von J. Gross, 4 Bde., Stuttgart und Pforzheim 
1838—41, 3. Aufl. Stuttg. 1889. 4. Abdr. Bonn 1897. Deutsch von 
Habicht, v. d. Ilagen und C. Schall. 5. Aufl. 15 Bde., Breslau und 
Stuttgart 1840 fi. Der 1001 Nacht noch nicht übers. Märchen, Er- 
zählungen und Anekdoten, zum ersten Male a. d. Arab. ins Franz. 
übers, von J. v. Hammer und ins Deutsche von E. Zinserling, 2 Bde., 
Stuttgart 1823,24. 1001 Nacht übers, von M.Henning, Reclum's Univ.- 
Bibl. 3692 IT., 3721 fi*. Ergänzungen: Tarä'if Fukähät, Contes arabes, 
pui)l. p. A. Salhani, Beyrouth 1890. Enis el Djelis ou histoire de la 
belle Persane, conte des 1001 nuits publ. en arabe et trad. avec des 
notes par A. de Biberstein-Kazimirski, Paris 1846. Qissat Qamar az 
zamän h, al Malik Sähramän §ähib gazair Häliddn wa mä garä lahu 
ma* as saijida Budür bint almalik al (/ajür, Kairo 1287. Histoire de 
Calife le pecheur et du calife Haroun Er Rechid, conte inedit des Mille 
et une nuits. Texte turc, av. trad. fran(^. et des notes publ. par Ch. 
Clermont Ganneau, Jerusalem 1869. Voyages de Sindebad le Marin, 
texte ar., extr. des 1001 nuits, publ. avec vocab. et des notes par L. 
Machuel, 2. 6d. Alger 1884. Histoire de GarAd et de Schim&s, publ. 



*) Zotenberg 1. 1. p. 44, daselbst p. 45 ff. eine Übersicht über die 
bis jetzt bekannten Handschriften. 



62 3. Buch. 1. Abdchnitt. 1. Kapitel, g 4. 

par H. Zotenberg, JAP 1886 I p. 97—123. Histoire d' 'AU aldtn ou 
la lampe merveilleuse, texte ar. publ. avec une notice Bur quelques mss. 
des Mille et une nuits par H. Zotenberg, Paris 1888. Zein el Asnam. 
Conte des 1001 nuits, extrait des mss. de la Bibl. Nat. Texte ar. vocalis^ 
et vocab. ar. angl. et fran^. par FL Qroff, Paris 1889. B&sim le for- 
geron et H&rCin er-Rachid, texte ar. en. dialecte d*£gypte et de Syrie, 
publ. d^apr^B les mss. de Leide, de Gotha et du Caire et accomp. d^une 
trad. et d^un gloss. par le comte Carlo de Landberg, I Leyde 1888. — 
M. J. de Ooeje, De arabischen Nachtvertellingen, De Oids 1886 III 
p. 385 ff., ders. Enc. Brit.* Bd. XXIII. A. Müller, zu den Märchen der 
1001 Nacht, Bezzenbergers Beitr. XIII p. 222 — 44; ders. Deutsche 
Rundschau 1887, Juli p. 77 — 96. J. Östrup, Studier over Tusind og en 
nat, Kjöbenhayn 1891. R. Basset, Notes sur les 1001 nuits, Rev. d. 
trad. pop. XIII 37—87, 303—8. 

22. Die Geschichte der andern volkstümlichen Erzählungs* 
Sammlungen der Stret ^Antar^ der Sfret Abt Zaid wa B. Hiläl, 
der Siret az Zdhir (romanhafte Geschichte des Sultans az 
Zähir Baibars), Siret Dt *l himme und Saif Dil 7 Jezen ist 
leider noch ganz in Dunkel gehüllt. Es ist wenigstens sehr 
wahrscheinlich, dass der Grundstock der beiden zuerst ge- 
nannten Romane schon in der vorigen Periode wenigstens im 
Volksmunde existirt hat. Es scheint, als ob die Stret ^Antar 
während der Kämpfe gegen die Kreuzfahrer ihre jetzige Ge- 
stalt erhalten hat. Jedenfalls aber haben auch diese Romane 
unter den Händen berufsmässiger Erzähler eine fortdauernde 
Um- und Weiterbildung erfahren, die z. T. selbst gegenwärtig 
noch nicht ganz abgeschlossen ist. 

Siret 'Afifar b. Saddäd, 32 Bde., Kairo 1286, 1307 (andre Recen- 
sion 10 Bde., Bairut 1871) Antar, a bedoueen romance, translated from 
arabic by T. Hamilton, Part. I — IV, London 1820. Antar poeme hdroi- 
que arabe d*apr^s la trad. de M. Devic, Paris 1898. Siret abi Zaid wa 
B. Hiläl, 4 Bde., Bairut o. J. (vgl. Basset, Bull, de corr. Afr. 1885 
p. 136 — 48, M. Hartmann, Ztschr. f. afr. und ocean. Spr. IV Heft 4). 
Einzelne Teile unter anderem Titel in Kairo 1282 ff., Bairut 1866 ff. 
gedruckt und lithographirt. K, Bahr wa Taglib und k. harb B. Saibän 
ma*^ kisrä AnüSarwän, 2 Bde., Bombay 1305. Inhaltsangabe der andern 
Romane bei Lane, An account of the manners and customs of the 
modern Egyptians, vol. II p. 117—163 und ausführlicher in Ahlwardt^s 
Catalog Bd. YII p. 69 ff., Chauvin Bibliographie des ouvrages arabes, 
livr. 3. Li^ge 1898. 

23. In die zweite Hälfte des 7. Jahrh. d. H. wird die 
arabische Übersetzung der syrischen Version der äsopischen 



UnterhaltungsBchriften. §. 5. Der Hadlt. g3 

Fabeln zu setzen sein, die gleichfalls zum Volksbuch wurde. 
Der arabische Text erlebte daher manche sprachliche Wand- 
lung, bis er seine jetzige vulgäre Form erhielt, und wurde 
auch in die Sprachen anderer islamischer Völker übertragen. 
Diese Fabeln und daher auch die in der griechischen Litte- 
ratur über Aesop kursierenden Anekdoten wurden auf eine 
Gestalt der original arabischen Überlieferung, den weisen 
Loqmän übertragen^). 

R. Basset, Loqmän Berb^re avec quatre gloBsaires et une 6tude 
8ur la legende de Loqmän, Paris 1890 (mit voIlBtändiger Bibliographie; 
▼gl. Chauvin 11). Zur alten Loqm&nsage vgl. jetzt noch Gfthiz Bajftn I 76/7. 



§ 5. Der Hadit. 

a) 'Um al hadlt wa *ilm ar rigftl. 

1. M. b. 'Ali b. Wahb al Qosairi b. Daqiq al 'Id al 
Manfalüti war im Sa'bän d. J. 625/Juli 1228 in einer 
kleinen, unterägyptischen Stadt geboren, wuchs in Qu§ auf, 
machte seine Studien in Kairo, hielt sich einige Zeit in 
Damaskus auf, Hess sich endlich in Kairo nieder und wirkte 
als Professor des mälikitischen, dann des säfi'itischen Fiqh an 
der Medrese al Fädilija. Er starb i. J. 702/1302. 

Fawftt II 244, DK III 264r, Hit. ^ad.XI V 135. 1. al iqtiräh fi hajän al 
iftiläk, Compeudium der Traditionslehre in 9 Kapiteln und einem Schluss- 
wort, das in 7 Abschnitten je 40 ächte Traditionen aus al Boh&rl und 
Muslim vorbringt, Berl. 1063. 2. al ilmäm /i ahädit al ahkäm, Köpr. 250, 
Auszug al ihtimäm von *Abdalkartm b. 'Abdannür b. Munaijir f 735 / 
1334, Kairo I 274. 3. 7iubad fi *ulüm al hadit Br. Mus. 876. 4. Brief 
an seinen Stellvertreter in Ihmlm, Berl. 8003^. 5. tuhf'at al lalUh fi 
sarh at taqrib s. Bd. I p. 392. 



*) Von Hartmann's Identifizierung (Z.A. XI, 106) des Loqm&n mit dem 
griechischen Philosophen Alkmaion kann keine Rede sein; denn erstens 
ist Alkman nicht gleich Alkmaion, zweitens war Alkmaion im Orient 
niemals so populär wie etwa Aristoteles oder auch nur Plato. Dass der 
gelehrte, mitten im Strom der heUenistischen Bildung stehende Jam- 
blichus ihn kennt, beweist für seine Popularität im Orient natürlich 
gar nichts. 



(34 3. Buch. 1. Abächnitt. 1. Kapitel. § 5. 

9 

2. Abu 1 Haggäg Jüsuf b. 'Abdarralimän b. Jüsuf Ga- 
mäladdin al Mizzi al Qudä'i al Kalbi as Säfi'i, geb. im 
Rabi* II 643/Mai 1256 in Halab und erzogen in al Mizza, einem 
grossen und reichen Dorfe und Vergnügungsorte, ^/2 Parasange 
von Damaskus, widmete sich kurze Zeit dem Fiqh und wandte 
sich dann dem Studium des Iladit zu, das er für sich be- 
trieb, bis er in seinem 20. Jahre auf Reisen ging. Nach 
Damaskus zurückgekehrt, wurde er erster Lehrer an der 
Traditionsschule al Asrafija, der er 23^2 Jahre vorstand, und 
starb am 12. Safar 742/29. Juli 1341. 

Huflf. XXI 8, Orient. II 377, Wüst. Gesch. 406. 1. tah^h al kamäl 
f% asniff ar rigäl, Bearbeitung des k. al kamäl des b. an Naggftr s. 
Bd. I p. 360. 2. tuhfat al alräf bima'rifat al aträfj die Namen der 
Überlieferer der sechs Werke mit kurzer Angabe der Traditionen, Berl. 
1374/5, Alger 499, 500. 3. al mxmtaqä min al ahädit, Kairo I 429. 

3. Abu 'Abdallah (Abu M.) al Hosain b. 'Abdallah b. 
M. at Taijibi f 743/1342. 

1. Äl Jiuläm fi u§ul ma^rifat al hadit aus den Werken des b. as 
Salfth, an Nawaw! und b. Oamft'a mit Zusätzen aus den k. gäm'C al 
u^fil u. a. Berl. 1064—8, AS 435 bis, Köpr. 230, Kairo VII 217, 456^. 
2. asmff rigäl al miskät s. Bd. I p. 364. 3. larh asmff alläh al husnä, 
Kairo YII 215. 4. k. at iihjän fi 7 ma'äm wal bajän, Rhetorik, voll- 
endet 725/1325, mit Comt. des Verf., vollendet 737 1337, Berl. 7250 1, 
Paris 4422, Br. Mus. 558, 1692, Escur.» 217, NO 4378, mit Comt. seines 
Schülers 'Ali b. 'fsÄ, vollendet 757/1356, Br. Mus. 559, Escur.* 224. 

4. Abu 1 Hasan 'Ali b. 'Otmän b. Ibrahim 'Alä' addin 
al Märidini b. at Turkomäni, geb. i. J. 683/1284, wurde 
748/1347 hanafitischer Qädi in Kairo und starb daselbst im 
Muharram 750 /März 1349. 

RA 193v, b. Qutlüb. 130, Wüst. Gesch. 416. 1. mu1ita§ar talM§ al 
mutalähih lil Hafib al Bagdädi s. Bd. I p. 329. 2. at tanhih 'alä 
ahädit al hidäja (s. Bd. I p. 376) wal huläm (des Mahmfild b. A. al 
Qünt) Paris 924. 3. manzüma ß 7 kabä'ir, Gedicht über die 70 Tod- 
sünden, Berl. 2039/40. 4. bahgat al anb ftmä ß *l kitäb al 'aztz min 
al ganb Berl. 702«. 

5. Haiti b. Kaikaldi b. 'Abdallah al *Alä'i ad Dimasqi 
as Säfi'i,'^ geb. im Rabf (I oder II) 694 1) / Febr.— März 1295 
als Sohn eines türkischen Soldaten, beschäftigte sich seit dem 



') So DK und Kairo III 261, JAP 1. 1. 691 (?). 



Der Hadtt. 65 

J. 703/1303 in Damaskus mit dem Studium der Tradition, 
ging 711/1311 auf Reisen nach Jerusalem, Mekka und Kairo 
und hörte bei mehr als 700 Lehrern. I. J. 718/1318 wurde 
er Lehrer des Hadtt an der Medrese an Nä§irija zu Da- 
maskus, 723 an der Asadija, 728 an der Halqa zu Hims ^), 
731 an der Salähija zu Jerusalem. Dort starb er am 13. 
Muharram 761/6. Dez. 1359. 

DK I 367V, JAP 8. 9 t. 8 p. 297. 1. at tahdtb ft u§ül as sitta 
Jeni 179. 2. itärat al fawä'id dl ma§mü*a ft *l iiära ilä *l fawä'id al 
masmiCa Kairo I 224. 3. raf* al iikal an hadtt §ijäm sittat aijäm ft 
*i oauwäl Kairo VII 1S7. 4. al magmü* al mudahhab fi qawä'id al 
madfiab Kairo I 259, III 201 (yersohiedene Bde. desselben Werkes?). 
5. k. al Hdda 'i7ida {fi ad'ijai) al karab waS sidda, Gebete mit Anwen- 
dung der Oottesnamen, Berl. 4148, Kairo YII, 578. 

6. M. b. 'All b. al Hasan b. Hamza al Hosaini ad 
Dimasqi, geb. 715/1315, begab sich nach Kairo, wurde Pro- 
fessor an der Dar al hadit al Bahäija und starb i. J. 
765/1364. 

DK m 240r. AI ikmäl fi dikr man lahu riwäja fi musnad al 
imäm A, b, Hanbai (s. Bd. I p. 182), Berl. 9945. 

7. Abu 1 Fadl 'Abdarrahim b. al Husain b. 'Abdarrah-^ 

• . • • 

man Zainaddin al 'Iräqi al Kurdi, geb. im Gumädä I 
725 /Apr. 1325 zu Razijän bei Arbela^), kam sehr jung nach 
Kairo und beschäftigte sich anfangs mit dem Studium des 
Fiqh; unter dem Einflüsse des'Izzaddin b. Gamä'a aber wandte 
er sich i. J. 752/1351 dem Studium der Tradition zu. Nach 
weit ausgedehnten Studienreisen durch Ägypten, Syrien und 
al Higäz kam er 768/1366 nach Mekka und kehrte 771/1369 
nach Kairo zurück. Seit dem J. 788/1386 war er drei Jahre 
lang Qädi in al Medina, wurde dann Lehrer des Hadit an 
mehreren Schulen in Kairo und zuletzt Professor an der 
Fädilija daselbst. Es wird als sein Verdienst gerühmt, die 
alte Methode des Imld' wieder eingeführt und dadurch die 
Traditionsstudien neu belebt zu haben. Er starb am 8. Sa*bän 
806/21. Febr. U04. 



') 8. Quatremfere, Mamlouks I 2, p. 199. 

*) Nach Cat. Kairo I 368 aber in Mansa'at al Mihrftn) bei Kairo (?). 

Brockelmann, Arabbche Lttteraturgeschichte. II. 5 



66 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel § 5. 

Haff. XXIII 6, Hufln I 209, RA 149^, Wüst. Gesch. 458. 1. at 
tabfira wat tadkira oder al alßja fi u^ al hadU Versification des 
k. *tUüm al hadit des b. a§ SaUh f 643/1245, s. Bd. I p. 359. 2. ad 
durar aa santja fi 's sijar az zaMja oder kürzer al alftja fi *8 sijar^ 
Biographie des Propheten in 1000 Ragazversen, Goth. 1794, Berl. 9594/5, 
Kairo I 444. Commentare: a) v. b. al H&*im f 795/1393, Kairo I 373, 
b) V. 'Abdarra'üf al Mun&wl f 1031/1622, Escur.* 446, Alger 1683, 
Kairo I 363, 381, c) v. al Ughürl f 1066/1656, Berl. 9587, Alger 1682, 
Kairo I 355, d> anon. Berl. 9586. Lehrbrief darüber a. d. J. 792/1390 
an seinen 8ohn und a. d. J. 795/1393 an einen andern, Berl. 1574. 
3. taqrib al aaänidwa tartib al masänidf Traditionssammlung, verfasst 
für einen Sohn Abu Zur'a, nach dem Schema der RechtsbQcher geord- 
net, Berl. 1347, AS 473, Dibäga Goth. 2ios, Comt. v. Verf. tarh at 
tatrib^ Dibäga ib. los* Dazu ta^ri^ Kairo I 283. 4. at taqfid tcal 
idäh fi ufül al hadit Jeni 165. 5. al mugni 'an haml al asfär fi 'l 
asfär, Traditionssammlung Jeni 295/6. 6. k. al qurab fi mahabbat al 
*arab, über die Liebe zum Propheten nach ächten Traditionen, Berl. 
1391/2, Kairo VI 194, YII 262, 312. 7. tafsir garib al qor'än, Ra^az 
in alphabetischer Ordnung über die im Qor'ftn vorkommenden, seltenen 
Ausdrücke, auf der Reise nach Mekka begonnen und bei der Ankunft 
in Suez beendet, Berl. 700, Kairo I 127. 8. al 'adad al muHabar fi 
7 auguh allati bain an suwar Kairo I 102. 9. al bä'it *ala 7 ?ialäf 
min kawädii al qi§ä§ gegen die Süft*s b. al Muhftsib, f 243/857, b. 
*Arabl und 'Abdalqftdir al GilAnl; dagegen die anonyme Verteidigung 
der Süfi's: al bä^it 'alä 7 f^aläf min sau* azzann bil ?^aioäf§ Br. Mus. 
Suppl. 239. 10. fattcä /i anna mä *^üda jaum *ħurä^) min akl ad 
dagäg wal hubüb mubäh Kairo YII 187. 11. istihbäb al tvudü" in 
10 Tawilversen mit Comt. seines Sohnes A. Goth. 1077. 

8. Nuraddin Abu Htanä' Mahmud b. M. b. Hatib ad 
Dahsa al Hamawi, geb. 750/1349, wurde Qädi in Hamät und 
starb i. J. 834/1430. 

1. Tuhfat daid 7 arab fi muikil al asmä* wan nasab, die Namen 
der Überlieferer im Mutoatta* (Bd. I p. 176) und den beiden Sahihf wie 
es scheint, ein Auszug aus dem tak^b al matälC zum matäW al 
anwar 'alä fihäh al äiär von Ibrfthlm b. Jösuf b. Qurqül f 569/1173 
(vgl. Bd I. p. 371), HH V 594, Br. Mus. 541,, verf. i. J. 804/1401. 

2. wastlat al ifäba fi §un'at al kitäba, Gedicht mit Comt., Kairo VI 152. 

3. at taqrib fi "Um al garib Kairo I 286. 

9. Sein Sohn A. b. 'Abdarrahim al 'Iräqi, geb. 762/1360, 
studierte in Kairo und Damaskus. Nach dem Tode seines- 
Vaters erhielt er dessen Pfründen; im Sa'bän 824/Aug.l421 



*) Lane, Manners and customs II 168 ff. 



Der Hadit. 67 

-wurde er als Nachfolger des Galäladdin al Bulqini Ober- 
qädi von Ägypten, aber schon im Dü'lhigga/Nov. des folgen- 
den Jahres wurde er abgesetzt. Er starb am 27. SaHbän 
826/6. Aug. 1423. 

Huff. XXIV 7, Husn' I 167, II 107, RA 21', Wüst. Gesch. 469. 

1. AI muatafäd min mubhamät al matn toal isnäd, nach b. Baskuwal, 
al Hatlb al Bagdftdt und an Nawftw!, in 4 Tagen i. J. 786/1884 voll- 
endet, Berl. 1676/7. 2. amän Eöpr. 251. 3. al ahädit al 'uSärtjät 
ib. 371. 4. r. fi '/ hukm bi§ §ihha wal mügib Goth. 58t, Kairo VII 
565. 5. tahrir al fatäm 'alä *t tanbth (s. Bd. I p. 387) tcal minhä§ 
(ib. 395) wal häwi (ib. 394) Kairo III 202. 6. iarh al bah§a al wardija 
8. Bd. I p. 394. 7. Sarh al urgüza al Jäsamtnija 8. Bd. I p. 471. 

10. A. b. abi Bekr b. Ismä'il b. Qäim&z al Bü§iri, 
geb. im Muharram 762 /Nov. 1360, f am 28. Muharram 
840/13. Aug. 1436 in der Medrese des Sultan Hasan 
zu Kairo. 

1. Itkäf al J^ijara (as aäda) bizawäHd al masänid al ^aiara, voll- 
endet 832/1428, Bd. II Alger 501, mul^ta^ar vom Verf. Kairo I 411. 

2. tniabäh azzagäga fi zawäHd b, Mäga (Bd. I p. 163) Kairo I 423. 

11. Abu Ishäq Ibrähim b. M. b. Ilalil Burhänaddin al 
yalabi Sibt b. al 'Agami aus Tripolis in Syrien, Schüler 
des b. al Mulaqqin, galt s. Z. für den ersten Traditionslehrer 
im Gebiete von Halab und starb am 26. Sauwäl 841/21. Apr. 
1438 an der Pest. 

MT 32^, Huflf. XXIV 9, Wüst. Gesch. 478. 1. at tabfin li "asmä* 
al mudallistny Qber die Traditionsfälscher, Berl. 9946, Bodl. II 379. 
2. al igtibät biman rawä bil tktilät, über die Traditionarier, die am 
Ende ihres Lebens unzuverlässig wurden, Berl. 9947. 3. nur an nibräs 
*alä ^rat b. Saijid an Käs s. u. b. nr. 3, 1. 

12. 'Izzaddin Abu T Barakät 'Abdal^aziz b. *Ali al Bakri 
al Hanbali t 846/1442. 

AI funün al gaUJa / 1 ma'rifat hadif hair al barija, Compendium 
der Traditionslehre, Berl. 1087. 

13. Abu n Fadl A. b. 'Ali b. M. b. Hagar Sihäb addin 
al 'Asqaläni al Kinäni as Säfi'i, geb. am 12. Sa'bän 773 / 
19. Febr. 1372 zu Askalon, verlor früh seinen Vater und 
wurde von einem Verwandten erzogen. Noch nicht 11 Jahre 
alt, machte er i. .1. 784/1382 die Pilgerfahrt nach Mekka 
und war noch im folgenden Jahre dort. Gegen seine Neigung 

5* 



(^g 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 5. 

ergriff er zunächst den Kaufmannsberuf, ging dann aber nach 
Kairo, um sich dem Studium des Hadtt zu widmen. I. J. 
793/1391 unternahm er zum selben Zweck eine Reise nach 
Oberägypten und Palästina. Nachdem er im Sa'bän 798 / Juli 
1396 die Ehe mit der Tochter des Armeeinspectors Karim 
addin b. 'Abdaraziz eingegangen, unternahm er im folgen- 
den Jahre eine Reise nach Jemen. In Zabid machte er die 
Bekanntschaft des berühmten Lexicographen al Firüzäbädi 
und war i. J. 800/1398 zum zweiten Male zur Wallfahrt in 
Mekka. £r ging dann nach Kairo zurück, reiste i. J. 802/ 
1399 nach Damaskus, wo er sich bis zum Schlüsse dieses 
Jahres aufhielt, verweilte einige Zeit in Kairo und ging 
dann über Mekka wieder nach Zabid und 'Aden. Seit dem 
J. 806/1403 trat er in Kairo mit grossem Erfolg als Lehrer 
für Hadit und Fiqh auf. I. J. 824/1421 trat er als Stellver- 
treter des Oberqädi Galäladdin al Bulqini in die Beamten- 
laufbahn ein. Am 27. Muharram 827 / 1. Jan. 1424 ward er 
zum Oberqädi ernannt, aber schon im Dü'lqa'da / Oct. wieder 
abgesetzt. Noch fünf mal gelang es ihm, sich für längere 
oder kürzere Zeit auf diesen Posten zu schwingen, bis er am 
30. Gumädä II 852 / 30. Aug. 1448 wegen Kränklichkeit frei- 
willig abdankte. Er starb bald darauf am 28. Dü^higga 
852/21. Febr. 1449 zu Kairo. 

Biographie {al gatcähir waddurar /i targamat iail^ al isläm b. 
Hagar) y. Samsaddln Abu *1 Hair M. b. *A1! as Sahftvri Paris 2105. 
Fihrist mumnnafät SaiJ^ al isläm b, Hagar v. al Biqä*t f 885/1480, 
Leid. 22, vgl. v. Rosen, Wel As. VIII 69 ff. Sehr ausführlicher Studien- 
gang Berl. 10213. Huff. XXIV 12, Sujütt Husn I 206, II 105, RA 21^, 
Alhitat algadida VI 37, Quatrem^re, Histoire des Mamlouks I, 2, 209, 
Wüst. Gesch. 487, Hartmann Muw. 36. 1. AI i§äba fi tamjn a§ 
sahäba, die Zeitgenossen Muhammeds und ihre Nachfolger, Berl. 9948 
bis 53, Alger 1721— 3, Jeni817, AS 2955— 9; ed. by MowlawiesM. Wajyh 
'Abdalhaqq and Oholam Qtldir and A. Sprenger, Bibl. Ind. vol. I, II 
fs. 1-5, III 1—4, IV, Calcutta 1856—73 (unvollständig). 2. nuzhat al 
albäb f% '/ alqäbj die Beinamen der Überlieferer, Br. Mus. 541. %,tah^b 
tadhib al kamal ft ma'rifat ar rigäl s. Bd. I p. 360. 4. lisän al mizän 
R&gib 347-9, Köpr. 393—5. 5. ta'liq at taliq RAgib 247, AS 472. 

6. tabsnr al muntabih bitahrtr al musfabih Br. Mus. Suppl. 682. 

7. nulibaf al fikar ft mu§talah ahl al atar s. Bd. I p. 359. 8. ad diräja 



Der Hadlt. 69 

fi taprig ahädtt al hidaja s. Bd. I p. 378. 9. fafätci (al hadit) Jong 
108s; AS 1564. 10. tal^ri^ ahacRt al muhtafar, TraditionsauBzüge aus 
dem Rechtsbuche des fo. Hftgifo, beide dictiert zu Halab, £scur.*705i.t. 

12. ta'gil al manfa'a biritoäjat rigol al a*imma al arbd'a Kairo I 231. 

13. k. eil maSjaJ^a al bäsima Hl Qibäbt tca Fätima, Verzeichnis der 
Lehrer des 'Abdarrahmftn b. 'Omar al Qib&bi f 838/1434 und der Fätima 
bint Hall! f 833/1429, Bcrl. 158. 14. al mu'§am al mufahras Kairo I 
252. 15. al magma' al mu^assas lil mu*§am al mufahras ib. 245. 
16. tc^vif ahl at taqdis bimarätib al mauaüßn bit tadlhf die Traditions- 
fälscher, Kairo I 231, 247, YII 630. 17. musnad al Bazzäz Köpr. 426—8. 
18. tahr al firdaus, Traditionssammlung, Jeni 199 — 201. 19. bulüg al maräm 
min adillat al aAA;amKairoI277,ASl038,frgm.Br.Mus.Suppl.l217„2>26a^a 
Ooth.2ios, gedr. Lucknow 1253, Labore 1888. 20. badl al mä^ün fi aJ^bär 
at tä*un, über die Pest, Leid. 2034, Escur.* 1505, Kairo VI 117, Köpr. 255, 
AS 880. Auszüge: a) von einem seiner Schüler tuhfat ar rägibin fi bajän 
amr at tawffin Kairo VII 521, b) v. as Sujütt s. u. § 18, 6, c) anon. 
Münch. 886 fol. 39^, Berl. 6370. 21. al bast al mabtüt fi l^abar al 
burgütf über den Floh, neubearbeitet von as Sujüt! s. u. § 18, G. 22. al 
aa^ila al )ä*iqa %cal agtoiba al Wiqaj einige Fragen aus der Tradition, 
Berl. 1116. 23. nata'ig al afkär fx tahrtg ahädit al adkär, Dictate 
aus den Jahren 825—31, und 828—45, Berl. 1349. 24. al \i§äl al mu- 
kaffira lid dunüb al muqaddama wal mu'ahhara mit Benutzung eines 
Traditionshefts von al Hundir! f 656/1258 (s.Bd.I p. 367), Berl. 1394—6, 
Kairo YII 176, 586. 25. al imtä*^ bil arba^in al mufabäjina biaarh 
as sama* Berl. 1510. 26. gawäb as*ila tafa'allaq bilhadit fi waqfbalad 
al IfaRli über die Tradition, nach der Muhammed dem Tamim ad Däri 
ein Stück Land in Hebron zugesagt habe, Berl. 1589, Br. Mus. 1468]. 
27. fi hall muSkilät hadarat fi su'äläty Fragen, die sich auf den 
Toten beziehen, wie er im Grabe befragt werde, ob die Strafe des 
Grabes körperlich oder geistig sei, wo die Seele nach dem Tode weile, 
wie die Auferstehung geschehe u. s. w. Berl. 2662. 28. 29 andre Fragen 
über dieselben Dinge ib. '3, Paris 1176,4. 29. al istt'däd qabl al faut 
ft nu§rat malak al maut, von b. Hagar gesammelte Antwortschreiben 
Verschiedener über den Todesengel, das Sterben und die Unsterblich- 
keit, Berl. 2664. 30. al gawäb as iäfi min as su'äl al häfi, Fragen 
über die letzten Dinge, Berl. 2751. 31. al asHla al muftda wal agwiba 
al *adida, 28 Fragen über den Zustand des Gläubigen zwischen dem 
Tode und der Auferstehung, Goth. 757/8, Paris 7448. 32. ad durar az 
zähira fi bajän ahwäl al äJ^ira, Goth. 754, Kairo VII 123, 149. 33. r. 
fi su'äl al maißt 'fi Hqabr Kairo VII 623. 34. k, al munabbihät 'alä 
'listi'däd lijaum al ma*äd Ind. Off. 186/7, Pet. 233», Berl. pers. 14 nr. 
44. 35. kaif as sitr 'an hukm a§ falät ba'd al witr Kairo VII 631. 
86. tabfin al *ajab bimä warada fi fadl Ragab ib. 37. risäla^ Ant- 
worten auf juristische Fragen Kairo VII 58. 38. fi adab ad daif wal 



70 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel § 5. 

mudaijif, St&ck aus einem nicht näher bezeichneten Werke, Berl. 5469. 
38. az zahr an nadr f% naba* al J^idr Kairo VII 662. 89. maulid an 
nabi, Comt. r. M. b. M. al Haijftt, verf. 1166/1753, Kairo I 270. 

40. Ad durar al kämina fi a*jän al mfa at lämina, Biographien 
berühmter Männer des 8. Jahrh., hauptsächlich in Syrien und Ägypten, 
(8. 0. p. 8), Wien 1172, Paris 2077, Br. Mus. Suppl. 613/4, Kairo V 53. 
Auszug al multaqat von as Suj&tl, Schluss Goth. 109 foL 5 — 8. 41. inbä* 
al gumr bVabnff atumr, politische und litterarische Geschichte Syriens 
und Ägyptens yon 773 — 850/1371 — 1446, eigentlich ein Anhang zum Com- 
pendium der Chronik des b. Katlr (s.o. p. 49), Berl. 9460/1, Goth. 1622/3 
(wo andre Hdss. aufgez.), Paris 1602—4, Alger 1597—1600, Jeni 814, 
K5pr. 1005—9, NO 3056, AS 2974, ygl. Quatrem^re Maml. I 219, 
▼. Tiesenhausen, Goldene Horde I 449 ff. Auszug ▼. ad Damiri Paris 
1605i. 42. tawäH at td'sts /t ma^äti b. Idria, über as S&fiM und seine 
Schüler, yollendet 835/1431, Paris 2098, AS 3508, Kairo V 138, gedr. 
Bfiiläq 1301. 43. raf^ dl i§f *an qudät Mifr, Fortsetzung der Geschichte 
des b. Züläq (Bd. I p. 149), Paris 2149, Kairo V 60, dazu dail v. 
Samsaddin as Sahäwi, Paris 2150, Auszug aus dem dail y. 'Ali b. abl 
*1 Lutf ib. 2151. Auszug und Neubearbeitung mit einer Fortsetzung 
bis zum J. 871/1466 von seinem Enkel Gamäladdin Jüsuf b. Säliln 
(geb. 828/1425, Wüst. Gesch. 493): an nugüm az zähira bitalhtf a^bär 
qudät Mifr wal Qähira, Berl. 9819, Paris 2152, Br. Mus. 1299. 

44. targamat A. al Badawi (t 675/1276, s. Bd. I p. 450) Berl. 10101. 

45. al marhama al gaitija bit targama al laifija, Leben des Juristen 
al Lait b. Sa'd b. 'Abdarrahmän al Fahmi al Färisi Abu *1 Härit 
t 175/791, Berl. 10121. 

46. Diwan Escur.* 444, Paris 3219, Kairo IV 232, gedr. BülAq 1301 
als 1. Teil von nr. 42; Auswahl: manzüm ad durar oder as 8ab*a as 
saijära an naijirätf Berl. 7901, Leid. 743, Escur.* 3452, weitere Aus- 
wahl Berl. 7902. 47. Einzelne Gedichte Berl. 7903. 48. drei BasStverse 
über die lOfache Aussprache des Wortes al }^ätam Berl. 7069i. 

49. Ragaz über die verschiedenen Arten des Göttlichen, Berl. 81594- 

50. Qasida auf al Malik al Asraf Ismail von Jemen, Kairo VII 443. 

51. muhfasar al asäs s. Bd. I p. 292. 

14. Abu Darr A. b. Ibrahim b. M. b. Halil al Halabt 
MuwaflFaqaddln, geb. im Safar 818 /Apr. 1415, f 884/1479. 

MT 13v. Qurraf al 'ain fi fadl a§ §<ri?^ain toa§ fihrain was 
Mbtain, Kairo VII 588. 

b) Biographie des Propheten. 

1. M. b. Aijüb b. 'Abdalqähir at Tädifi Badraddm al 
Hanafi al Haiabi f 705/1305. 



. .1 .: Der Hadit. : 7i 

Ad durar al /a^tra/ Gdmt. zu einem Leben Mohammeds inY^rBen, 
4ir rauda ah nädiraj Paris 1965. 

2. M. b. 'Ali b. az Zamlakäni, geb. im §auwäl 670/ 
Juni 1270, trat als Beamter in den Diwan al insä' zu Da- 
maskus eiu, wurde 707/1307 Krankenhausinspector und docierte 
an den Medresen as Sa'mija, az Zähirija und ar Rawähija, 
Nachdem er sieh noch zum Schatzmeister aufgeschwungen 
hatte, wurde er 724/1324 als Qädi nach Halab versetzt, hielt 
sich aber nur drei Jahre auf diesem Posten. Als er 727/1327 
nach Damaskus zurückkehrte, wollte ihn al Malik an Näsir 
zum Oberqädi ernennen und berief ihn deshalb nach Kairo. 
Auf der Reise dorthin starb er, wie es heisst, vergiftet, am 
16. Ramadan 727/7. Aug. 1327 in Bilbais. 

Fawftt II 250, DK III 250'. 1. *u§älat ar räkih f% dikr airaf al 
manäqib Kairo VI 659. 2. maulid an nabi Berl. 9527. 

3. Abu U Fath M. b. abi Bekr M. Fathaddin al Ja'mari 
al Andalusi as Säfi'i b. Säijid an näs, dessen Eltern aus 
Sevilla stammten, geb. zu Kairo am 14. Dü'lqa'da 661 / 20. 
Sept. 1263 (n. a. 671/3. Juni 1273), begann seine Studien 
in seiner Vaterstadt und setzte sie 690/1291 in Damaskus 
fort. Nach seiner Rückkehr wurde er Lehrer der Tradition 
an der säfi'itischen Abteilung der Medrese az Zältirija zu Kairo 
und starb im Sa'bän 734 /Apr. 1334. 

DK III 355V, Huflf, XXI 11, Faw&t II 169, Wüst. Gesch. 400. 
1. *Ujiin al atar ft gazawäf saijid RahVa wa Mudar toa fi SamäHlihi 
id hija airaf Samä^il al balar^ ausführliche Biographie des Propheten, 
Berl. 9577/8, Goth. 1784—7 (wo andre Hdss. aufgez.) Strassb. 18, Pet. 
Rosen 40, Paris 19G7, Alger 1657, Br. Mus. Suppl. 512, Kairo V 91, 
AS 3315/6, Köpr. 1089, 1120, Bull, de corr. Afr. 1885 p. 214 nr. 3, 
€omt. niir an nibräs *alä straf b. Saijid an näs v. Sibt b. al 'Agarol 
t 841/1437 (8. o. p. 67) Berl. 9579, Paris 1968/9, Kairo V 172. Auszüge: 
ä) V. Verf. nur al 'ujün Br. Mus. Suppl. l277io, Pet. AM 1469 (frgm,), 
Kairo V 172, VII 666. b) v. Sibt b. al 'A^ami Berl. 9580/1. 2. Lehr- 
brief an SalAh addin as Safadi f 764/1362, Berl. 153,. 3. busrä 7 
labib bidikrä 7 habib, Qasiden zum Lobe des Propheten, nach den 
Endreimen und den Dichtern geordnet, Goth. 2297; davon eine in 
Carminuro Orientalium triga, Arabicum M. Ebn Seid-Enn&s ed. Kose- 
garten, Stralesundi 1815, dieselbe im Fawftt doppelt so lang; vgl. 
R. Basset, Une 61^gie d'Ibn Said en N&s in Le Museon 1886 p. 247—55 
(auch u. d. T. Melanges d^histoire et de litterature Orientale 1. 1 Louvain 



72 d. Buch. 1. Abschnitt. 1. KapiteL § 5. 

1886). 4. almaqämät al 'atija fi *l karamdt al jal%ja zum Lobe des 
Propheten und der Ashftb, Pet. AM 146io. 5. »arh gämi* at Tirmi^ 
8. Bd. I p. 162. 

4. Abu 'Omar 'AbdaFaziz b. M. b. Ibrahim 'Izzaddin b. 
Gamä'a al Kinäni as Säfi'i, dessen Vorfahren aus ^amät 
stammten, geb. zu Damaskus am 19. Muharram 694/10. Dec. 
1294, wurde von seinem Vater Badraddin unterrichtet und 
trat seit dem J. 714/1314 als Lehrer auf. Später wurde er 
Oberqädi von Ägypten und Syrien; dies letztere Amt lies» 
er durch einen Vicar Tägaddin M. al Munäwi verwalten. 
Als dieser nun im Rabi* II 765 / Jan. 1 364 starb, fühlte er 
sich der Last der Geschäfte bald nicht mehr gewachsen und 
legte daher sein Amt im Gumädä I 766 / Febr. 1365 nieder. 
Er übernahm dafür eine Professur an der Tülünidenmoschee 
und begab sich noch im selben Jahre auf die Wallfahrt nach 
Mekka. Dort starb er im Gumädä II 767 /Febr. 1366. 

Huff. XXII 6, RA 159v, Orient. II 418, Wüst. Gesch. 428. 1. muh- 
tafar nrat an nahi verf. 735/1335 in Kairo, sehr geschätzt, Ind. Off. 
1038,, Escur.* 1739, Kairo VII 181. 2. k, al arbaln al wustä al muh- 
ta§ar min al arba'in al kubrä, 40 Traditionen mit voUständigen Isnäds, 
Berl. 1508. 3. hidäjat as sälik fi *l manäsik (ilä ma^nfat al madähib 
al arbä'a fi *l mandsik), Kairo III 291, Auszug Br. Mu». 259,. 4. qasida 
tadammanat tnn^talah al haditj Br. Mus. 169«. 5. Brouillon des dritten 
Bandes der nuzhat al alibbä* (Maqq. I 910) Qber die Dichter des 5 — 7. 
Jahrh., Paris 3342. 

5. 'Abdallah b. 'Abdarrahmän b. Hadida al Ansäri al 

• • • 

Hazragi al Mi§ri vollendete am 4. Du T liigga 779/3. Apr. 
1378: 

Älmiabäh al mudV^) fi kuttäb an nabt al ummi warusulihi ilä 
mtUük al ard min 'Arabi wa 'Ägami, Paris 1971, Escur.^ 1737 (nach 
Casiri handelt der 1. Theil „de illius moribus ac miraculis'^ ?). 

6. Abu Zakarijä 'Imädaddin Jabjä b. abi Bekr al 'Ämiri 
t 893/1488. 

Bahgat al mahäfil wabugjat al amätil fi *s HJar tcal ahläq wak 
iamä*il fi sirat al awäliir tcal aicffil, Leben Muhammads, Berl. 9590^ 
Paris 1976, Ind. Off. 173—5, Stewart p. 33, Jeni 825. 



*) So cod. Paris und HH 12187, Escur. mugni, schwerlich besser, 
gegen Wüst. Gesch. 441. 



Der Hadit. 73 

7. Abu '1 'Abbäs A. b. M. b. abi Bekr al Hatib Sihäb- 
addin al Qastalläni as Säfi'i, geb. am 12. Dfi'lqa'da 851/ 
20. Jan. 1448 zu Kairo, lebte daselbst als Prediger und hielt 
sich zweimal in Mekka auf, t a^i Freitag 7. Muharram 

923/31. Jan. 1517. 

• 

WQst. Gesch. 509. Alhitat al^adlda VI 11. 1. ^/ mawähib al la- 
dunlja f% 7 mindh al Muhammadija, Geschichte des Propheten *), in 
Kladde am 2. §auw&l 898/18. JuU 1493, in Beinschrift am 15. Sa'bftn / 

899;22. Mai 1494 vollendet, Berl. 9591—3, Goth. 1795, (wo andre Hdss. > 

aufgez.), Münch. 454/5, Ind. Off. 179/80, NO 8432—41, Jeni 905/6, AS 
34Q9, Köpr. 1176/7, Kairo I 434, Alger 1689—91; gedr. Kairo 1281 und 
sonst, türk. Übers. Cpel 1261. Commentare: a) v. as Saubar! f 1069/ 
1659, Berl. 9594, Kairo I 334; b) v. as SabrämaUisi f 1087/1676, Berl. 
9595—8, Kairo I 332; c) v. as Suhaiml f 1078/1669, Kairo I 369; d) v. 
az Zarqftnt f 1122/1710, Kairo I 356, gedr. B(ü4q 1278, 8 Bde.; e) anon. 
Berl. 9599—9600. 2. irsäd as säri /i iarh al BuJiärt s. Bd. p. 139. 
3. al fath al Mawähibi ß H imäm ain *l Qäsim as Sätibi (s. Bd. I 
p. 409), Berl. 10113. Auszüge a) v. Verf. minha min minah al fath, 
Kairo V 161; b) anon. Br. Mus. 88ii. 4. lafäHf al ilärät lifunün al 
qirffät, Köpr. 24—6, NO 89, Kairo I 105, ein Stück daraus zu S&ra 
6,as, Berl. 993. 5. masälik al hunafff ilä mahari*^ af falät *alä '» 
nabi al fnu§{afä Jeni 278, AS 895, Kairo II 248. 6. maqämät al 
*äri/'in Kopr. 784. 7. iarh al muqaddama al Gazarija s. u. 5. Kap.> 
§ 6, 6, 7, a. 8. al muqaddama /t 7 hadU mit Comt. nail al amäni von 
'Abdalh&dl al Abjftri Kairo o. J. 



c) Traditionssammlungen und ErbauungsbQcher.*) 

1. Abu M. 'Abdalmu'min b. Halaf b. abi '1 Hasan b. 
Saraf b. al Hidr Sarafaddin at Tüiiii ad Dimjäti as Säfi'i, 
geb. gegen Ende des J. 613/1217 auf der Insel Tüna nahe 



*) As Sujütt erhob auf Grund dieses Werke» gegen den Verf. beim 
Saih al islftm eine Klage wegen Plagiats und der Verf. muss sich wohl 
schuldig gefühlt haben, denn er versuchte, freilich ohne Erfolg, den 
Streit in Güte beizulegen. 

*) Die in diesem Abschnitt aufgeführten Werke berühren sich viel- 
fach mit den in § 4 besprochenen ünterhaltungsschriften; die Grenze 
zwischen beiden ist fliessend. 



74 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 5. 

bei Tinnis und Damiette, erhielt seine wissenschaftliche 
Bildung in Damiette und wurde, nachdem er weite Reisen 
gemacht hatte, der erste Professor an der von al Malik an 
Näsir Qiläwün gestifteten Hochschule al Mansürija in Kairo 
und lehrte die Tradition auch an der Zähirija. Er starb am 
10.(15.) Dü'lqa'da 705/25.(30.) Mai 1306. 

Huff. XX 7, Quatrem^re Maml. II, 2, 259, Orient. II 308, Wüst 
-Gesch. 379. 1. fadl alJ^aü^ Traditionen über die Pferde, Paris 2816, 
Bodl I 384, II 173 n. e, Lee 139, Auszug qatr as sail f% amr al J^ail 
y. 'Omar b. BasUn b. Nasr al Bulqlnl f 805/1402, Goth. 2081, Bodl. II 
199. 2. kaif al mugattä fi fadl af §alät cd wustä Kairo I 388. 
3. at tasalH wal igtibät bitawäh man taqaddama min al infirät 
ib. I 285. 4. al mutagarrid ar räbih fi tawäb al 'amal af fälih 
Kairo I 396. ') 

2. Fahraddin ^Abdarrahmän al Ba'Iabakki schrieb 
729/1329: 

1. Siräg al mudakkirin wanür al muqtabimi fi faubih al yäfilin 
Kairo YII G53. 2. muhtasar k, at tabät Unda H mamät libn al Gauzi 
8. Bd. I p. 504. 3. muhtafar k. al ma^iüq lahn ib. p. 505. 

3. Badraddin Abu 'Abdallah M. b. Burhänaddin abi Isliäq 
Ibrahim b. Sa'dalläh b. Gamä'a al Kinäni al Hamawi as 
8äfi% geb. 639/1241 zu Hamät studierte in Damaskus und 
wurde Professor daselbst. I. J. 687/1288 wurde er Qädi von 
Jerusalem, im Ramadan 690 /Sept. 1291 wurde er als Ober- 
qädi nach Ägypten berufen und drei Jahre später in gleicher 
Eigenschaft nach Damaskus versetzt. Dazu erhielt er ausser 
der Predigerstelle an der Umaijadenmoschee noch mehrere 
gute Pfründen. Nach dem Tode des b. Daqiq al *ld (s. o. 
p. 63) wurde er nach Kairo zurückberufen, 709/1309 abge- 
setzt, aber schon im folgenden Jahre wieder eingesetzt. 
Ausserdem lehrte er an der Tülünidenmoschee und an mehre- 

• 

ren Medresen. 1. J. 727/1327 wurde er zum zweiten Mal 
abgesetzt und beschränkte sich nun ganz auf seine Lehr- 
thätigkeit und die vSchriftstellerei. Er starb im Gumädä II 
733 /Febr. März 1333.2) 



*) Hier sonderbarer "Weise mit den falschen Daten: geb. 712, 
f 754; das Monat^datuni seines Todes aber ist richtig angegeben. 
*) Der Artikel Bd. I 406 nr. 25 ist zu streichen. 



Der Hadlt. 75 

DE III 45 , Faw&t II 174 (mit der falsohen Angabe f 773, vgl. 
Sauvaire JAP s. 9 t. 5 p. 302). 1. Äl ahädit al arba'ün at tuaä^jät al 
isnäd, 40 neunfach belegte Traditionen, Berl. 1622, Lehrbriefe darüber 
aus den Jahren 718/9 ib. 153]. 2. mu^tafar fi munäaabät tarä§im al 
Bu^ari Wahadtt al abwäb, die Beziehungen der Kapitelüberschriften 
bei Buh&rl (s. Bd. I p. 158) zum Inhalt, Kairo YII 260. 3. mu^ta^ar 
aq§ä 'Z amal wai iauq fi *ulüm hadit arrasül libn a§ Saläh s. Bd. I 
p. 359. 4. tahfir al ahkäm fi tadbir millat al islänif Rechte und 
Pflichten des Sult&ns, Auszug vom Verf. im Auftrage des al Malik al 
Asraf t 693/1294 gemacht, Berl. 5613. 5. al fawffid al Iffiha min 
ma*äni al fätiha Leid. 1636. 6. tadkirat a8 sämi^ wal mutakallim ft 
Mab al *älim wal mutakallim, verf. 672/1273, Berl. 142/3, benutzt ib. 103, 
Ooth. 162. 7. ermahnende Qaslde ib. 7846,. 

4. Gamäladdin 'Abdallah b. 'Ali b. M. b. Sulaimän b. 
Gänim, geb. 711/1311, f 744/1343. 

Äl fäHg fi '/ kaläm ar rä'iq, Traditionssammlung, Kairo I 373. 

5. M. b. 'Abdallah b. M. b. M. b. M. b. 'Abdalqadir al 
Ansäri as Säfi1 Qädi Sarmin bei Qalab um 749/1348. 

Arba'ün Berl. 1506. 

6. Sarafaddin Jünus al Mäliki, ein Schüler ad Dahabfs 
(8. 0. p. 46), schrieb um 750/1349: 

Alkanz al madfün wal fulk al makhütif ethische Sprüche aus dem 
Munde grosser Männer, gedr. Bül&q 1288, Kairo 1303, Auszug al gauhar 
al ma^ün al multaqat min al kam u. s. w., y. 'Omar b. Ibr&h!m al 
*Abb&d!, 9. oder 10. Jahrb., Wien 1846. 

7. M. b. 'Abdalhädi as Säfi'i f 766/1364. 

Tanqih at tahqtq fi ahädit at fa*liq Köpr. II 43. 

8. Badraddin Abu 'Abdallah M. b. Taqiaddin abi M. 
'Abdallah ad Dimasqi as Sibli b. Qaijim as Siblija al 
Hanafi, geb. 712/1312 in as Siblija, einem Stadtteil von 
as Sälihija bei Damaskus, wo sein Vater Moscheevorsteher 
(qaijim) war, studierte in Kairo und Damaskus, wurde 
755/1354 Qädi in Taräbulus und starb dort 769/1367. 

I. Qutlübu^& nr. 189, Orient. II 422. 1. Äkäm al margän fi 
ahkäm al §änn, über die Ginnen, Berl. 10327, Goth. 747, Paris 1388, 
Bat. 124, Calcutta 897, Kairo VI 107, Köpr. 237, AS 2183, mit Zusätzen 
abgekürzt von as Sujfttt f 911/1505, laqt al margän, Berl. 2512, Leid. 
2029, Ind. Off. 177, Kairo VI 189, Alger 854,; weitere Auszüge a) ilti- 
qät al margän, vielleicht von as Sujütt selbst, Berl. 2513. b) *iqd al 



76 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 5. 

margän fimä jata'allaq bilgänn v. Burh&naddln 'All de Sacy 31, . 
2. mahäsin cd toaaa'il ilä ma^rifat al awffilf verf. 742/1341, Br. Mus. 
Suppl. 604i. 

9. M. b. M. b. M. b. M. al Manbigi schrieb aus An- 
lass der Pest des J. 775/1373: 

Taslljat ahl al mafäHb fi maut al auläd wal aqäribj Goth. 1230, 
Paris 952. 

10. M. b. A. b. 'Ali al Haiabi b. ar Rukn f 803/1400. 

Baud al afkär tcagurar al hikäjät wal aJ^bär, Erbauungsbuch, 
Berl. 8812/3. 

11. Nüraddin Abu T Hasan 'Ali b. abi Bekr b. Sulaimän 
b. Hagar al Haitami, geb. 735/1334, f zu Kairo Dienstag 
den 15. ^) Ramadan 807/18. März 1405. 

Husn I 205. 1. Magma" az zawäHd wa manba" al fawäHd, Zus&tze 
zu den sechs Traditionssammlungen, Kairo I 399, Delhi 1308, Dtbäga 
Goth.2iot. 2. taqrib al bugja f% tartib ahädit al hüja s. Bd. I p. 362.^) 

12. Samsaddin A. b. Ibrahim b. an Nahhäs ad Dim- 
jäti fiel i. J. 814/1411 bei der Erstürmung von Damiette 
durch die Franken. 

1. MaSäri* al aswäq ilä mafäri' al 'uiiäq wamuttr al garäm ilä 
dar al islänif Aufforderung zum Glaubenskriege, Leid. 1853, Escur.^ 
1112, Alger 1301/2, Kairo lY 324, gedr. Bül&q 1242, tQrk. Übers, von 
B&qi: fadä*il al gihäd, Wien 1414, Dresd. 410, Alger 1303, gedr. Bül&q 
1251, danach J. v. Hammer, Die Posaune des heil. Krieges, Wien 1805. 
2. al bajän al mugannam fi H wird al a'zam, Gebetssammlung, Kairo 
VII 107. 

13. M. b. 'Abdallah b. M. al Qaisi ad Dimasqi b. 
Näsiraddin, geb. 777/1375, f 842/1438. 

Huff. XXIV 17, JAP s. 9 t. 3 p. 294. 1. AI ahädit al arba'ün al 
mutabäjinat al asänid wal mutünf Berl. 1509. 2. bard al akbäd ^an faqd 
al auläd, Leid. 2167, Paris 1312, Bodl. I 157». 3. badi'at al bajän "an 
maut al a*jän"alä 'zzamän, Ra^az über die Namen derGenossen,Nachfolger 
und Traditionarier in 25 Klassen, Br. Mus. 369. 4. Liste der 'abb&sidischen 
Chalifen und fünf Nekrologe von Traditionariern a.d.J. 720— 8/1320— 8, 
Br. Mus. Suppl. 487 III. 5. arradd al wäfir *alä man za^ama anna 



*) Bei Sujüti den 19., was nicht zum Wochentage stimmt. 

*) Durch die Verwechselung mit seinem jüngeren Namensvetter 
A. (t 973/1565 s. u. Abschn. 2 Kap. 3 § 4, C. 1) werden ihm gelegent- 
lich einige von dessen Werken zugeschrieben. 



Der Hadit. 77 

man sammä b, Taimija SaH al ialäm käfir, Aufzählung der Gelehrten, 
die b. Taimija f 728/1328 (s. u. § 6 IV, nr. 3) nicht als Ketzer an- 
sehen, Berl 10129. 

14. A. b. abi Bekr b. ar Ras s am al Hamawi, f 842 / 
1438. 

*Iqd ad durar wal la^äH f% fadl ai Suhür toal aijäm wal lajältf 
verf. 816/1413, Kairo VI 156. 

15. Zainaddin Abu 'n Na'im Ridwän b. M. b. Jüsuf b. 
Saläma b. al Bahä' b. Sa'id al 'Uqbi al Mustamli al Misri, 
geb. 769/1367 in dem Dorf e Manjat'üqba beialGizeh, t853/ 
1449 zu Kairo. 

AI arba*ün al mutabäjina biiart aa samff al muttafil Kairo I 263. 

16. 'Ali b. M. b. A. b. Jüsuf al Haitami al Mekki at 
Tubn&wi Nüraddin Abu T ^Jasan schrieb 854/1450 in 
Kairo : 

1. Rähat al qulüb min tc^ab al itnäb fi *l gujüb Kairo Y 247. 
2. Wasilat al fyidam üä ahl al hill wal haram, Erbauungsbuch nach 
Aussprüchen des Propheten, seiner Genossen und Späterer, auch Yon 
den Ghiadengaben der Heiligen, nach Mitteilungen von Zeitgenossen, 
Berl. 8821. 

17. M. b. Halil b. Garsaddin b. A. b. Gum'a al Husaini 
as Säfi'i, ein Schüler des b. Hagar (s. o. p. 07) schrieb um 
870/1465: 

riäm as säda al amd§id bifadl bind* al masdgid Kairo YIl 586. 

18. Jahjä b. Sa'daddin al Munäwi al Haddädi Saraf- 
addin, geb. 798/1395, säfi'itischer Qädi in Ägypten, t871|1466. 

Huän I 253. AI ihtimdm bital^rig arba*tna haditan min marwi 
aaih al ialäm, Berl. 1511. 

" 19. M. b. M. al Qähiri Imäm al Kamilija Kamäl- 
addiu, + 874/1469. 

B. f% n Ifidr wahajätihi Ind. Off. 668. 

20. Abu Hamid M. al Qudsi (+ 912/1506?) schrieb im 
Sauwäl 885 /Dec. 1480 für den Sultan Qäitbäi zum Trost 
über die Niederlage seines Heeres in Syrien:^) 



^) Das Datum kann sohwerUch richtig sein. Gemeint ist doch 
wohl die Niederlage der ägyptischen Truppen bei ar Roh& i. J. 887/1482 
(Weil, Chal. Y 342). In der Geschichte dieser Jahre scheint freilich 
noch manches unsicher; Yon den Originalquellen ist mir leider keine 
einzige zugänglich. 



78 3. Bnch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

1. Buirä bihufül al agr al maitn wan nafr al mubin f% taslijat 
al Aorin Kairo VII 199. 2. al gavsab al murhaf *aii au'äl al Malik al 
Äiraf, Terf. im Ramad&n desselben Jahres ib.. 3. kam al aJ^är NO 
4207. 

21. 'Ali b. M. al Gazäli b. abi Qasiba al Qosaini um 
910/1504. 

1. Hälifat 'iqd ad durar min ^uläfot Hqd al gurar, Ethik nach dem 
Vorbilde der gurar al \afä*if des M. b. Ibrfthlm al Qutb!, gewidmet einem 
gewissen Q&nfüh, damals am Hofe des Sult&ns Yon Ägypten (gleich dem 
seit 920/1514 regierenden Qknm al Oaurt? s. o. p. 20) Paris 4594. 
2. al qatoffid al tcäqija al wäfija bil *aqä*id al käfila al käfija Kairo 
TU 655. 3. mofälnh al fuhüm wa mafätth al *ulüm ib. 656. 4. isti'- 
fäf al marähim wastia'äf al makärim ib. Ter f. 878/1473. 

22. Ibrahim b. 'Ali b. A. al Qalqasandi al Maqdisi 
Burhän (Gamäl) addin Abu 1 Fath f 922/1516. 

1. AI *uSärijät 22 zehnsteUigo Traditionen BerL 1624/5. 2. 30 
Traditionen, AS 335. 3. tatbit al midk bitafsir qaulihi ta'älä qul 
allähumma mälik al mulk (Sür. 3,5) Escur* II 739«. 



§ 6. AI Fiqh. 

a) Die Hanafiten. 

1. Abu '1 Makärim Zahiraddin Ishäq b. abi Bekr al 
Hanafi al Walwäligi f 710/1310. 

Fatäm Kairo HI 94, NO 2043-5, Jeni 664/5. 

2. Fahraddin 'Otmän b. 'Ali b. Mihgän al Bäri'i az 
Zaila'i kam 705/1305 nach Kairo, wurde hanafitischer Pro- 
fessor und Mufti daselbst und starb 743/1342. 

AI \itat algadtda V 57, VIII 7i4. Sarh kam addaqffiq s. u. 
Kap. 5 § 5A, 1, IV, 1 

3. A. b. 'Ali b. A. al Hamdäni al KÜf i Fahraddin b. al 
Fasih al Qai^ari, geb. 685/1286 im 'Iräq, kam nach 
Damaskus, wurde Professor daselbst und starb im Sa'bän 
755 /Sept. 1354. 

DK I 113V, b. Qutl. nr. 31. Nazm as Sirägija f% ^l faräHd s. 
Bd. I p. 379. 



AI Fiqh. a) Die Hanafiten. 79^ 

4. Ibrahim b. 'Ali b. A. at Tarasüsi al IJanafi Nagm- 
addin Abu Ishäq, hanafitischer Oberqädi zu Damaskus^ 
+ 758/1356. 

DK I 22v, b. Qutl. nr. 6, Orient. II 383, Wüst. Geach. 419. 1. Anfa"^ 
al wasäHl ilä tahrir al maaäHl (fi H furü'), Münch. 311, Paris 925/6,. 
Jeni 358, 366-8, Kairo IV 8. 2. al fawffid al fiqhija al Badrija, 1000 
Verse, Terf. 754/1352, BerL 4595, Kairo III 118. 3. tuhfat at Turk 
fxmä jagihu an ju'mala fi 7 mulk, Kap. I, Beweis, dass das Sult&nat. 
auch von einem TQrken verwaltet werden könne, Kap. II ff., Einzel- 
heiten der Regierungskunst, verf. 753/1351, Berl. 5614, Paris 2445/6 
(Verf. nur A. b. al *Izz al Hanafi). 4. an nur al lämC ftma ju'mal bihi 
fi *l gämVy die Verwaltung der Hauptmoschee von Damaskus, Berl. 6078 
(HH VI 14042, Verf. b. al 'izz). 

5. Amir Kätib b. Amir 'Omar b. Amir Gäzi Abu ^anifa 
al Itqäni, geb. 685/1286 initqän inTurkestan, kam 730/1330 
nach Damaskus und Kairo und wurde nach seiner Rückkehr 
Professor in Bagdad. Im Ragab d. J. 747 /Oct. Nov. 1346 
kam er zum zweiten Male nach Damaskus und wurde ad 
Dahabi's Nachfolger an der Dar al hadit az Zähirija. Infolge 
eines Streites wegen der in seiner Schrift nr. 1 behandelten 
Frage gab er seine Stellung auf und kam im Safar 751 /Apr. 
1350 nach Ägypten. Dort wurde er Professor an einer neu- 
erbauten Medrese neben der Tülünischen Moschee und starb 
am 21. Sauwäl 758/8. Oct. 1357. 

DK. I 237', b. Qutl. nr. 47, Husn I 268. 1. R, fi raf^ al jad /»> 
§alät wa^adam gawäzihi Hnda 7 Hanafija Leid. 1839. 2. r. raddädat 
al bida' Leid. 2027. 3. gajat al bajän fi iarh al hidäja s. Bd. I p. 377. 
4. at tabfin iarh al Husämi s. Bd. I p. 381. 5. al lä*äli al ma^üna 
tvaSarhliä, 362 Verse über Grammatik, Cat. Ital. 276 nr. 39. 

6. 'Abdalwahhäb b. A. b. Wahbän al Humämi al Häriti 
al Muzani al Hanafi, geb. vor dem J. 730/1330, wurde 
760/1358 Qädi von Hamät, wurde mehrmals ab- und wieder 
eingesetzt, und starb i. J. 768/1366. 

DK II 201V— 2'. Qaid aSSaraid wanazm al faräHdj 400 TawUverse 
über Hanafi tisches Recht, Berl. 4596, Manch. 313. Commentare: 1. v. 
Verf. Auszug y.*Izzadd1n'Abdarrahm&n b. al Fur&t f 851/1447 (s. o. p. 17) 
Kairo III 142. 2. taf§iil *iqd al fawäHd y. 'Abdalbarr b. M. b. as §ihna 
al Halabi t 921/1515, Goth. 1026, Paris 4572, Ibr. P&sA 569, Jeni 475, 
Kairo III 27. 3. t. as §urunbul&lt f 1069/1658 Jeni 476/7, Kairo III 30.. 



so 3. Bnch. 1. Abdchnitt. 1. Kapitel. § 6. 

7. M. b. Ismä'il b. Mahmud b. M. Badr ar Rasid, 

f 768/1366. 

K alfaz al kufr Leid. 1842, AS 2262. 

8. Abu Sa'id Tähir b. Islam b. Qäsim al An§ari al 
Hwärazmi schrieb 771/1369 in Kairo: 

K, al gawähir, über die hanafitischen Furü\ aus 105 Werken, 
Ooth. 1027'8 (wo andere Hdachr. aufgez.), MUnch. 314, Pet. Rosen 20, 
Jeni 394, Kairo III 36, Auszug Pet Kosen 224i. 

9. Siragaddin 'Omar b. Ishäq b. A. al Hindi al Gaznawi 
as Sibli, geb. 714/1314, studierte in Mekka, kam 740/1339 
nach Ägypten, wurde 769/1367 Qädi al 'askar und starb am 
4. Ragab 773/12. Jan. 1372. 

DK U 332V, b. Qutl. 144, Husn I 268. 1. Zubdat al ahkäm f% 
*htiläf al aHmma al a'läm, kurze Darstellung der übereinstimmenden 
und abweichenden Ansichten der 4 Hauptim&me, Berl. 4862, Kairo III 
62, YII 510. 2. Fatäun, gesammelt von at Timirt&st f 1004/1595, Kairo 
III 112, YII 69. 3. mu^ita^ar at toD^i^ s. Bd. I p. 172. 4. lawffih al 
anwar fr*r radd *alä man ankara *alä *l 'ärifin latäHf al aarär: Auf- 
gefordert ein Gutachten darüber abzugeben, ob an 2 Yorsen von 'Abdallah 
al J&fiM t 768/1366 Anstoss zu nehmen sei, in denen die Nacht al qadr 
als unbedeutend gegenüber der, in welcher sich das göttliche Wesen 
dem inneren Auge des Süf! offenbart, bezeichnet wurde, hat er in grosser 
Ausführlichkeit die Fragen über das Wesen der göttlichen Offenbarung 
und das Innewerden derselben sowie ihre Gründe, Zweck, Art und Weise 
in Kunstprosa behandelt, Berl. 3322. 

10. Abu M. 'Abdalqädir b. abi T Wafä' M. Muhjiaddin 
al Qorasi, geb. im Sa'bän 696 /Juni 1297, studierte in Kairo 
und Mekka, lehrte und erteilte Rechtsgutachten und starb im 
Rabr I 775 / Sept. 1373. 

DK II 184s b. Qutl. 111, Husn I 268, Wüst. Gesch. 429. 1. al 
gawähir al mudVa /t tabaqät al Hanafijay Berl. 10020/1, Jeni 840, 
al Halabt f 956/1549 Kairo Y 42; Auszug, vollendet von Ibr&htm b. M. 
AS 3103, Köpr. 1110/2, (HH II 4301) mit Beschränkung auf die Männer, 
die Bücher geschrieben haben, oder in Büchern erwähnt werden, Wien 
1171. 2. al Hnäja fi taprig a^ädit al hidäja s. Bd. I p. 378. 

11. Galaladdin Ma^müd b. Mursal ar Rümi schrieb 
777/1375 in Kairo: 

Sarh zu seiner Manzüma fi *l fatäwi, Kairo III 68. 

12. M. b. Mahmud Akmaladdtn al Bäbarti al 
HanaH ad Dimasqi, Schüler des b. l^agar und des Samsaddio 
al Iffahäni, f 786/1384. 



AI Fiqh. a) Die Hanafiten. 81 

DK III379^ b.Qutlüb.l99. 1. 13 Abhandlungen über Fiqh, Far&*id 
und Tafdir, AS 1384 (p. 344). 2. al maqfad^ Gompendium der Religions- 
prinzipien mit Gomt. vom Verf., Berl. 1813. 3. *ag^da Kairo II 84. 
4. r. fi 'qtidä* al Hana/tja biS Säfi'ija ib, VII 292. 5. al Hnaja b. Bd. I 
p. 377. 6. iarh manär al anwar s. 5. Kap. § 5 A. 1. I, 3. 7. iarh 
maMriq al anwar s. Bd. I p. 361. 8. al hikam an tiabawija b. Bd. I 
p. 170. ^ 

13. Samsaddin Abu ^Abdallah Jüsuf b. Iljäs ad Dimasqi 
al Qonawi as Safari al ^anafi + 788/1386. 

Qutl. nr. 206. Durar al bihär, hanaf. Rechtscompendium, verf. 
749/1348,* Berl. 4603 (frgm.), Leid. 1849, Kairo III 48. 

14. Mahmud b. A. al Qonawi al Hanafi, f 797/1395 
(777?) in Damaskus. 

Bugjat al qunja^ ausgewählte Rechtsfragen aus der Fetw&samm- 
lung al qunja des Nagmaddin az Z&hid, Kairo III 13. 

15. Abu ''l Mahäsin Husämaddin ar Rutiäwi blühte 
gegen Ende des 8. Jahrh. 

1. AI bihär az zäl^ira^ Yersifizierung des magma'^ al bahrain (s. 
Bd. I p. 383) u. a. Werke über die Ansichten aller 4 Mad&hib; Com- 
mentare: a) ad durar al fäf^ira Ton al 'Ainl f 855/1451 (s. o^ p. 52), verf. 
i. J. 778 1370, in welchem Jahre er das Buch beim Yerf. gehört hatte, 
Berl. 4863. b) ad durar azzähira Kairo III 50. 2. "^uqüd al gawähir 
wadurar al mafäf^ir über die Vorzüge der Bildung und der Gelehrsam- 
keit, das Verhalten des Lehrers an sich und in Bezug auf seine Schüler 
u. 8. w., klein, aber inhaltsreich und schwer zu verstehen. Dazu Gomt. 
eines Ungenannten ad dürr al fäJ^ir Berl. 103 = Paris 644« (v. Jüsuf 
b. Ibrfthim al Wannüg!). 

IG. Qädi '1 qudät M. b. Ibrahim b. A. al Imäm as 
Samadisi zu Anfang des 9. Jahrh. 

Fath al mudabbir lil'ägiz al muqfir Kairo III 96. 

17. Tähir b. al ^asan b. 'Omar al Hanafi Zainaddin Abu 
n 'Izz b. Habib, geb. 742/1341, f 807/1405. 

1. AI muqtabas al muhtär min nur al manär ft usül al fiqh nach 
"dem im Titel genannten Werke des an Nasafi f 720/1320 (s. u. Kap. 5 
^ 5, A, 1, I), Berl. 4411, Auszug v. Verf. ib. '2 mit Comt. v. b. Qutlübu^& 
f 879/1474 Goth. 932, Kairo II 252. 2. näsim as mbä mit Approbation 
von as Subki u. a. Paris 3244}, Ref. 422 (Namen des Verf. nicht ganz 
richtig). 

18. 'Omar b. 'Ali al Kattäni al Ilanafi Sirägaddin Abu 
Hafs Qäri' al Hidäja f 829/1426. 

Fatäwty hsg. von seinem Schüler Kamüladdtn b. al Humilm al 
Hanafi t 861/1457, Berl. 4824. 

Brockelmann, Arabische Litteraturgeschichte. II. (; 



82 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

19. 'Ali b. Halil at Taräbulusi 'Alä' (Husäm) addin 
Abu T Hasan al Hanafi f 844/1440. 

Mu*in al hukkäm fxmä jataraddad bain al ?ia§main min al ahkäm 
Berl. 4794, Jeni 572—4, NO 2066, Kairo III 111, 133, gedr. Bül&q 1300. 

20. A. b. M. b. M. b. Hasan b. 'Ali b. Jahjä Taqiaddin 
Abu ""1 'Abbäs at Tamimi ad Däri al Qusantini as Sumunni 
geb. im Ramadan 787 / Oct. 1385 in Alexandrien, studierte 
in Kairo, wurde gegen Ende seines Lebens daselbst Professor 
und starb am 17. DüT higga 872/8. Juli 1468. 

MT ISr— 19^ 1. ^arh al wiqäja s. Bd. I p. 377. 2. Sarh an 
nuqaja ib. 3. iarh allifa ib. 369« 

21. Abu 1 Fadl Zain al milla waddin al Qäsim b. 'Abd- 
allah b. Qutlübugä al Hanafi, geb. 802/1399, Schüler des 
b. Hagar, f 879/1474 in Kairo. 

Wüst. Geech. 494. 1. Tag at tarägim fi fabaqät al Hanafi ja^ 
hsg. y. G. Flügel, Abh. für die K. d. M. Bd. II nr. 3. Leipzig 1862. 
2. musnad abi Hantfa Berl. 1255. 3. musnad 8aijidi*0qba b.^Amir al 
Guhani (t 58/678), bei dessen Grabe er seinen Vater und seine Sohne 
bestattet hatte, Berl. 1396. 4. Einige Traditionen von dem Süfl Dü'n Nun 
f 245/859 (Bd. I p. 198) und einiges aus den arba'ün des Abu Sa'd 
A. b. M. al M&lln! f 409/ 1018, Berl. 1347. 5. 'awatt hadit at Tnhäwt 
t 321/933 (s. Bd. I p. 173) Berl. 1398. 6. 'aicali hadit al Lait d. i. al 
Lait b. Sa'd b. 'Abdarrahm^n al Fahm! f 175/791, Berl. 1399. 7. Aus- 
zug aus dem al muntaqä des Abu M. 'Abdall&h b. 'All b. al Gärüd an 
Nts&bürl, Berl. 1400. 8. al 'i§ma 'ani 7 Iiata* ft naqd al qisma, Erb- 
recht, Berl. 4724. 9. fatäim^ Berl. 4826, Leid. 1862, Kairo III 118, 
YII 166. 10. mügibät al ahkäm Jeni 582. 11. raf^ al ikibäh 'an 
mas'alat al mijäh Kairo VII 167. 12. r. fi 's salät ba'd al tvitr hal 
hija min an nawäfil au lä Kairo VII 165. 13. r. fi toasl at tatau\c\i 
ib. 14. gawäb ib. 15. larh al muqtabas s. nr. 17, 1. 

22. MuzaflTaraddin Abu 't tanä' Mahmud al 'Aintäbi al 
öanafi schrieb 883/1478: 

AI qaul as sadid fi ^htijär al imä* wal 'abid Kairo VII 565. 

23. M. b. Müsä b. "Omar b. Müsä b. Sulairaän b. Jüsuf 
al Gazzi al Maqdisi al Hanafi schrieb 890/1485: 

Mul^tafar ft 7 manäsik Kairo III 127. 

24. 'Abdalbäsit b. Halil b. al Wazir al Hanafi, geb. 
844/1440. 

'Umdat at tälibin warugbat ar rägibm mit Comt.. Kairo III 74. 



AI Fiqh. b) Die Mülikiten. 8ä 

25. A. b. M. b. al Hasan b. 'Ali b. M. al 'Abbäsi al 
Hanafi, ein Zeitgenosse des al Malik al Asraf Qäitbäi 872 
bis 901/1467—95, schrieb: 

Tuhfat as sail ft agwihat al masäHl, 300 juriftt.-theol. Fragen 
Goth. 1141, 6r. Mus. 868, gedr. Kairo 1277. 

26. M. b. Sulaimän al Kafawi schrieb um 920/1514: 

riäm al ahjär min fuqahä* madhab ati No'mäti, Geschichte der 
hanaf. Lehrer, Bd. I, Paris 2097. 

27. 'Abdalbarr b. M. b. M. b. as Sihna al Hanatt 
t 921/1515. 

1. Äd dahä*ir al Alraßja ft algäz al Ha7iaftja, Rechtäfragen in 
Rätselform, nach hanaf. und säfi'it. Schriften, ausdrücklich für alle 
Sekten bestimmt, Goth. 1031, Kairo III 50. 2. zahr ar rijäd jt mas^a- 
lat at tawaddu* mm al hijäd Kairo III 117. 3. fatäwi Kairo*VII 165. 
4. qaf al mugädala *inda tagjlr al mu'ämala ib. 167. 5. ^uqüd al la- 
*dii wal margän limä jata'allaq hifawaid al qor\m ib. 295. 

28. Ibrahim b. Müsä at Taräbulusi al Hanaf i, geb. 
843/1439 in Taräbulus, studierte in Damaskus, f 922/1516. 

MT 13«". 1. Maicähib ar rahmän fi '/ furü\ dazu Comt. al bnrhän, 
Jeni478. 2. al is'äf fi ahkäm al auqäf, Berl. 4766, Kairo III 5, VII 10. 

29. Ibrahim b. ^Abdarrahmän al Karaki al Hauafi, 
geb. Freitag den 6. (Hds. 9.) Ramadan 834/19. Mai 1431 in 
Kairo, Imäm des Sultans Qäitbäi und Professor an mehreren 
Medresen, f 922/1516. 

MT llr. 1. Faid al maulä V karim 'alä 'abdihi Ibrahim, Fatwft- 
samrolung, Kairo III 98. 2. Geschichte Abrahams, Paris 19Sli. 

b) Die M&likiten. 

1. M. b. M. b. M. b. al Hägg al Fäsi al 'Abdari al 
Qairawäni at Tilimsäni al Magribi al Mäliki, studierte in Fez, 
kam auf der Pilgerfahrt nach Kairo, Hess sich dort als Pro- 
fessor nieder und starb im Gumädä I 737/Dec. 1336. 

DK III 369 V. 1. Mudhal äh sar' as sarif, über Neuerungen 
(bida*), vgl. Goldziher ZDPV 17, 115-22, gedr. Aloxandrien 1293 in 
drei Bdn., Berl. 3519 (II Bd.), Kairo II 313. 2. sumüs al anwar 
icakunüz al äsrär, Geheimnisse der Buchstaben, Kairo Y 346. 

2. Halil b. Ishäq b. Müsä Gars (Dijä') ad din Abu 's 
Safä' al Gundi al Mäliki al Misri studierte in Kairo, wurde 

6* 



84 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

Professor an der Saihünija und Mufti daselbst und starb im 
Rabr I 767 /Nov. 1365. 

DK I 365V, RA 117V, Husn I 362. 1. AI muhtasar: Precis de 
jurisprudence musulmane ou prlncipes de legislation musulmane civile 
et religieuse seien le rite malekite par Khalil, trad. de Tar. par 
Perron, 1« ed. in Exploration scientifique de V Algerie, Sciences hist. et 
g^ogr, t. X— XVI, Paris 1848—52, 2« ed. Paris 1877; gedr. Fez 1300, 
Kairo 1309, Constantine 1878. E. Fagnan, Concordances du nianuel de 
droit de Sidi Khalil, Alger 1889. Commentare : a) y. Tägaddtn Bahrüm 
b. 'Abdanäh ad Damirl f 805/1402, vollendet 776/1374, Münch. 350, 
Br. Mus. 233/4, Paris 4552/3, Alger 1121/2, von dems. ein mittlerer 
Comt., beendet 779/1377, Alger 1131—5. b) v. AbüU Fadl M. b. A. b. 
Marzüq at Tilims&nl f 842/1438, Alger 1136. c) v. Dft*üd b. M. al Mä- 
liki, 9. Jahrh., Kairo III 169. d) v. Abu 'Abdall&h M. b. Jüsuf al 
Mauwüq al 'Abdari al Garnfttl f 897/1492, Alger 1105. e) fath al gaUl 
von at TatäM t 942/1535, Münch. 351, Br. Mus. 237;8, Paris 4555, Alger 
1137—42, Glossen von al Harasl f 1101/1689, Alger 1230. f) gawähir 
ad durar, kleiner, von dems.. Alger 1143—55, Kairo III 159. g) v.Abü 
^Abdallah M. b. M. al Hatt&b f 953/1546, Alger 1155—61, Kairo III 87. 
h) zur Jiutba v. al Laqäni f 958/1551, Paris 4554, Kairo III 169, dazu 
Olossen von az Zarqäni f 1099/1687, Br. Mus. 902i, Kairo 1. 1. i) von 
Abu 'n NagA' S&lim as Sanhüri f 1011/1602, Alger 1162—4. j) zur 
muqaddamä von Badraddin al M&likt um 1010/1601 Kairo III 181. k)v. A. 
b. M. az Zarq&nt f vor 1061/1651, Paris 1079, Alger 1166/7, Kairo III 
170. 1) der grosse Comt. v. 'All al Ughür! f 1066/1656, Münch. 346-9, 
Paris 1080/1, Alger 1168—75, Kairo III 168, 187. m) v. 'Abdalbäql b. 
Jüsuf az Zarq&nl f 1099/1688, Br. Mus. 239 40, Paris 1082—91, Alger 
1176 — 89, Hamel 1, dazu Glossen v. M.b. A.b. M. b. Jüsuf ar Ruhin! ca. 
1229/1814, gedr. Büläq 1307, 8 Teile, n) v. Abu 'AbdallAh al Harasl 
t 1101/1689, Br. Mus. Suppl. 303, Alger 1190,1, gedr. Bül&q 1299, Kairo 
1306/7, 5 Bde., mit Glossen von 'Ali al *Adawi (f 1189/1775, Alger 1231 

bis 8) am Rde., Glossen v. Mustafa ar Ramftsl, Br. 3Iu8. 902e ,. o) Der 

kleinere Comt. von dems. Goth. 1056/7, de Sacy 60, Paris 1093—6, 
4556—9, Alger 1192—1229. p) v. Ibrähim b. Mar*! as SabraMti f 
1106/1694: a) der grosse, Paris 4560, Algor 1239, Kairo III 171, /) der 
mittlere. Alger 1242/3, y) ^^^ kleine, Alger 1244. q) v. M. b. al Hasan 
a\ Bann&ni aus Fez, Alger 1245—8. r) v. 'Ali b. Hidr al *Amrüs! f 1173 
1759, Alger 1249/50, Kairo III 172. s) v. A. b. M. ad Dardlr f 1201/1786, 
Alger 1251 3, Kairo III 169, gedr.Bül&q 1282; dazu Glossen v. M. b. 
^Arafa ad Dasüqi, (f 1230/1815) Alger 1254—7, gedr. 4 Bde, Kairo 1305, 
1309, 1310, v.M. 'Alis Kairo III 188. t) v. M. 'Alis f 1299/1882 Kairo 
III 185, gedr. mit Glossen vom Verf. 4 Bde, Büläq (Hitat gaäida IV 42i7) 
u) V. Samsaddin M. al Busäti, Br. Mus. 236. v) anon. Münch. 352 
Paris 1092, 7, 8, 4561/2, Br. Mus. 235, Alger 1258—65. 



AI Fiqh. c) Die §äfi'iten. 85 

2. k, al manäsik, Br. Mus. 258,, Alger 1088—1120, Kairo III 184. 
3. muhdirät al fuhüm fimä jata*allaq hittarägim wql 'ulüm Kairo VII 
278. 4. dabt al muwaggahät watd'rifhä ib. 5. manäqib ai aaiJ^ 'Abd' 
alläh al Manüfi, seines Lehrers, Kairo Y 159. 

3. Abu 'Abdallah M. b. M. al Andalusi al Garnäti ar 
Rä'i, geb. nach 780/1378 in Granada, f 853/1449 in Kairo. 

1« Infisär al faqir as sälik litargih madhab al imäm al kabir 
Mälik, Alger 1354. 2. al ayxciba al mardija *ani 7 as^ila an nahwija 
Kairo IV 196, VII 631. 3. aarh al Agurrümija s. u. Kap. 8, § 2, 1, 3. 



c) Die Säfi'iten. ») 

1. Ibn an Nazzär as Säfi'i schrieb 710/1310: 

Ähkäm an niaä* Kairo III 190. 

2. 'Alä'addin 'Ali b. M. b. 'Abdarraliim b. M. al Hindi 
al Bägi as Säfi'i, geb. 631/1233, studierte in Damaskus, wurde 
Finanzsekretär in al Karak, Professor an der Saif ija in Kairo 
und starb im Dülqa'da 714 /Febr. 1315. 

DK II 285 ▼. Gäjat as su'ül f% 7 uM Kairo VII 258. 

3. Qutbaddin M. b. 'Abdassamad b. 'Abdalqädir as 
Sanbäti as Säfi'i, geb. 653/1255 in Sanbät, wurde Professor 
und Nä'ib al hukm in Kairo und starb i. J. 722/1322. 

Ahkäm al muba^*ad^)^ besondere Fälle der Freilassung, Br. Mus. 
Suppl. 1203;. 

4. Abu 1 Hasan 'Ali b. Ibrahim b. Dä'üd b. al 'Attär, 
geb. am letzten Ramadan 654/21. Okt. 1256, einer der be- 
rühmtesten Schüler anNawawi's (Bd. I 394), wurde 694/1295 
säfi'itischer Lehrer an der Traditionssehule an Nürija zu 
Damaskus und hielt auch an der Qusija Vorlesungen. Nach- 
dem er 20 Jahre lang an den Folgen eines Schlaganfalls 
gelitten hatte, starb er im Du '1 higga 724 /Nov. Dec. 1324. 

Orient. II 339, Wüst. Gesch. 389, JAP 8. 9. t. 3. p. 297. 1. r. ft 
ahkäm al maufä wagaslihim wafak/tyiihim Kairo II 172. 2. Biographie 
an Nawawi'8 s. Bd. I p. 395, dazu Vei. AM 210. 



*) lieber die Vorherrschaft des madhab as Sftfi*t in Ägypten vgl. 
Sujütt Husn II 133. 

*) Vgl. Sachau, Muhammed. Recht p. 132. 



86 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

5. Nagmaddin Abu '1 'Abbäs A. b. M. b. abi T.Hazm 
Mekki al Mahzümi al Qamüli as Säfi'i, war Muhtasib und 
Professor in Kairo und starb im Ragab 727 / Juni 1327. 

DK I 172V, Husn I 239, Hit. gad. XIV 120. 1. Sarh al tcasit 
lil Gazdli b. Bd. I p. 424. 2. sarh al käfija libn al Hagib b. ]ßd. I p. 
304 nr. 10. 

6. Sarafaddin Abu '1 Qäsim Hibat alläh b. Qädi ^1 qudät 
Nagmaddin b. 'Abdarrahim b. Qädi T qudät Samsaddin Ibra- 
him b. al Bärizi al Guhani al Hamawi as Säfi'i, geb. 
G45/1247, f 728/1328, n. a. 738/1338. 

1. Izhär al fatäm min asrär al häm Kairo III 193. 2. k. az 
zuhad B. nr. 29,. 

7. Abu 1 Hasan 'Ali b. Ismä'il b. Jüsuf al Qönawi 
'Alä\addin, geb. 668/1269 zu Kenia in Kleinasien, kam 693/ 
1294 nach Damaskus und wurde Professor an der Medrese 
al Iqbälijä. I. J. 700/1300 kam er nach Kairo, wo er Vor- 
steher eines Süfiklosters und Professor an der Tülünisehen 
Moschee wurde. I. J. 727/1327 wurde er zum Oberqädi von 
Damaskus ernannt. Er starb am 14. Dü*lqa'da729/10. Sept. 1330. 

DK II 235r, b. Batüta I 214, Orient. II 348, WüBt. Gesch. 395. 
Anfang einer Antwort aus d. J. 701/1301 auf die Anfrage eines Ein- 
wohners von Damaskus, betreffend den Widerspruch zwischen freiem 
Willen und Vorherbestimmung, Berl. 2482*) 

8. Taqiaddin M. b. M. b. 'Ali b. Humäm b. al Im am al 

• ▼ 

Garnäli al 'Asqaläni al Misri, geb. im Sa'bän 677 /Dec. 1278, 
Imäm an der Moschee des as Sälih zu Kairo, f im Rabi* I 
745 /Juli 1344. 

DK III SSI«-. Siläh al mumin fi 'd du'ä\ über das Gebet, Ooth. 
763, Jeni 702. Auszüge 1. v. ad Dahabt f 748/1346 Br. Mus. Suppl. 249* 
Kairo I 349. 2. v. b. Gam^a f 767/1365, Berl. 705. 

9. Taqiaddin 'Ali b. 'Abdalkäfi as Subki, geb. am 
1. Safar 083/19. Apr. 1284 zu Subk im östl. Ägypten, 
studierte in Kairo als Schüler des Abu Haijän und des Süfi 



*) Durch Verwechselung mit diesem al Qonawi, wie es scheint, 
setzt Freytag, Verskunst S. 36, nr. 10, den Tod des SihAbaddin A. b. 
'Abdallah al Qönawi, Verfassers der Metrik al kä/t fi Hlmai al *arud 
walqawäfi (Goth. 368, Br. Mus. Suppl. 993, wo andre Hdss. aufgez.) ins 
J. 729. Dessen wahres Zeitalter zu bestimmen, ist mir nicht gelungen. 



AI Fiqh. c) Die §Ariten. 87 

•Atä'alläh al Iskenderi. I. J. 704/1304 ging er nach 
Alexandrien, 707/1307 nach Damaskus, besuchte Jerusalem 
und Hebron und machte 710/1310 die Pilgerfahrt nach Mekka« 

9 

Nach dem Tode des Galäladdin al Qazwini (s. o. p. 22) 
wurde er als dessen Nachfolger zum Oberqädi von Syrien 

9 

gewählt und am 19. Gumädä II 739/Jan. 1339 in sein Amt 
eingeführt. I. J. 742/1341 erhielt er auch die Predigerstelle 
an der Umaijadenmoschee, trat sie aber bald wieder ab. Dazu 

9 

Übernahm er noch mehrere Professuren. Im Gumädä I 746/ 
Sept. 1345 wurde er nach Kairo berufen, um dort das Amt 
des Oberqädi zu übernehmen. Aber die Verhandlungen zer- 
schlugen sich und er kehrte auf seinen Posten in Damaskus 
zurück. Im Ramadan 755 /Sept. 1354 fiel er durch die 
Trauer um den Tod seines Sohnes al Hosain in eine schwere 
Krankheit. Infolge dessen trat er im Rabi* I/März des 
folgenden Jahres das Richteramt an seinen Sohn Tägaddin 
ab und zog sich nach Kairo ins Privatleben zurück, wo er 
in seiner Villa am Nilufer Erholung zu finden hoffte. Dort 
starb er schon 20 Tage nach seiner Ankunft am 3. Gumädä 
II 756/16. Juni 1355. 

DK II 26lr, RA 189r, Huff. 21, 13, Hit. gad. XII 7, JAP s. 9t. 3 p. 448. 
1. at tazim %oal minnah fi tahqiq lafu^minunna bihi walatanpurunnah 
zu Süra 375, Kairo ^H 3^6. 2. as aaif al maslül 'alä man sabba 'rraaül, 
ob die Ungläubigen, die den Propheten schmähen, mit dem Tode zu 
bestrafen seien, preist schliesslich auf Grund des Qor'äns und der Tradition 
die Eigenschaften desselben und bespricht kurz, wozu diese den Menschen 
Terpflichten, Berl. 2571, Leid. 1838, Jeni 209, Kairo III 234. 3. at 
tuhf'a fi *l kaläm 'alä ahl as suffa, die Banksitzer in der Propheten- 
-moschee als Vorläufer der Süfi's, Berl. 3478. 4. Qasida, Vermahnung 
an seinen Sohn M., Berl. 4003. 5. sifä* as saqäm fi zijärat hair al 
anCuHj Jcui 264, Abkürzung mit Zusätzen Ton M. b. al Hasan b. 'Abd- 
allah al Wasiti f 776/1374, vollendet 765/1363, Berl. 4048. 6. al ma- 
wähib as §ama(lija fi 7 mawärif as Safadija, ob von der Hinterlassen- 
schaft eines schutzpflichtigen Juden ein Teil dem Staate zufalle, Berl. 
4714. 7. an fiuqül wal mabdhif al miisriqa ft hukm al tcaqf '-alä 
tabaqa ba'da tabaqa^ Berl. 4762. 8. at tamhid fimä jagibu fihi *t 
tahdid, Ausnahmebestimmungen in gerichtlichen Formularen, Berl. 4963*). 
9. al qaul al müHb fi 7 qadä^ al mügibj über eine besondere Art des 



*) Noch einmal aufgeführt, Ahlw. 5227ii. 



88 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

richterlichen Urteils, anknQpfend an den fingierten Fall einer Frau, die 
ein Waqf gestiftet, die Beaufsichtigung desselben aber sich und ihren 
I^achkommen yorbehalten habe, Goth. 979. 10. a§l al manäfi*^ /i ibdä* 
addäfC vmC r. aX fawaid al fiqMja fi aträf al qadäjä al hikmija AS 1025. 
11. Ar. al fatäwi, ToUendet 753/1352 (nach HH lY 8766 von seinem 
Sohne gesammelt) mit einem Anhang al i^mäl fx ma'nä Tihdäl Goth. 
1137, Kairo III 249. 12. ibräz al hikam mtn hadtt rufi'a Iqalam^ An- 
fang Berl. 1588. 13. r. fi raf* al jadain *inda 'r rukü*^ was sugud 
(Verf.?) Kairo III 228. 14. r. ft birr al uälidain, über den kindlichen 
Gehorsam, Berl. 5599. 15. nail arulä ß 7 'atf bilä Berl. 6899, Escur.* 
107». 16. Zwei QasSden, Berl. 7859. 17. Tä^^ja Br. Mus. 616,, mit 
Gomt. Ton al Galäl as Samanüdi, Kairo IV 267. 

10. Salähaddm al 'Alä^^ as Säfi'i schrieb 757/1355: 

AI magmü* al mudahhab fi qaicä'id al madhab AS 1380/7. 

11. 'Omar b. 'Isä b. 'Omar al Bärini as Säfi'i Zain- 
addin, geb. 710/1310, f 764/1362. 

Daqä'iq al gavcämid fi *ilmai al i§ä' wal farä'id mit Comt. v. 
Jahj& b. Taqtaddln b. Ism&'il b. 'Ob&da al Halab! as §ftfi'i, geb. 953/1546, 
yerf. 1031/1622, Berl. 4715. 

12. 'Abdallah b. 'Abdarrahmän b. "Abdallah al Häsimi 
b. 'Aqil as Säfi'i al Qorasi, geb. im Muharram 694 /Nov. 
1294 (n. a. erst 700), studierte in Kairo bei Abu Haijän, 
und wurde von dem Qädi 'Izzaddin b. GamiVa zu seinem 
Stellvertreter gemacht. Vom 28. Gumädä II 756/11. Juli 
1355 ab bekleidete er infolge einer Laune des allmächtigen 
Emirs Surgitmis dies Amt einmal 80 Tage lang selbständig. 
Ausserdem wirkte er als Professor an der Tülunidenmoschee 
und an mehreren Medresen. Er starb am 23. Rabr I 769 / 
18. Nov. 1367. 

DK II 105r, RA 147r, Husn I 310. 1. faüir al istidäd lindbat 
al ijtihäd Kairo III 212. 2. tabaqät as Säfiija Köpr. 1114. 3. sarh 
alfijat b. Mälik^ s. Bd. I p. 299. 

13. Samsaddin M. b. Halaf b. Kämil b. 'Atä'alläh al 
Gazzi ad Dimasqi as Säfi'i, geb. 716/1316 zu Gaza, studierte 
in Damaskus und wurde Stellvertreter des Qädi Tägaddin as 
Subki (nr. 14). Als dieser abgesetzt wurde, teilte er sein 
Unglück, und diese Treue lohnte ihm der Qädi gebührend, 
als er wieder zur Macht gekommen war. Er starb im Ragab 
770 /Febr. 1369. 

DK IIlv 157. Maidän al fursan fi 7 fiqh, Kairo III 283. 



AI Fiqh. c) Die SAfi'iten. 89 

14. Abu Nasr 'Abdalwahhäb b. 'Ali b. 'Abdalkäfi Tag- 
addin as Subki avS Säfi'i, geb. 727/1327 in Kairo, begann 
seine Studien daselbst und setzte sie in Damaskus fort, wohin 
sein Vater (s. o. p. 87) 739/1338 versetzt war. Als junger 
Mann bekleidete er schon mehrere Professuren und die 
Predigerstelle an der Umaijadenmoschee. I. J. 756/1354 
übertrug ihm sein Vater sein Amt als Qädi; doch wurde er 
schon 759/1357 abgesetzt, aber nach einigen Monaten wieder 
bestätigt. Dasselbe Spiel wiederholte sich mehrmals. Im 
Gumädä I 7G9/Jan. 1368 wurde er der Veruntreuung von 
Mündelgeldern angeklagt und verbrachte 80 Tage im Ge- 
fängniss. Dann aber gelang es seinen Freunden, ihn zu 
rechtfertigen und seine Wiedereinsetzung zu erwirken. Er 
starb am 7. Dü'lhigga 771/3. Juli 1370 an der Pest. 

DK II203r, RA 163v Hit. gad. VII 8, Orient. II 427, Wüst. Ac. der Ar. 
51, Gesch. 431 . 1 .k, gam al gawämi* / 1 7 usiil, über die Rechtsprincipien; voU. 
760 1358 in Nair&b bei DamaskuH, Berl. 4400/1, Leid. 1845, Escur* 653, 
Kairo II 243. Commentare : a) vom Verf. selbst, voUendet 770/1368, 
Alger 958. b) v. Badraddin az ZarkaS! t 704/1392, Goth. 926. c) v. al 
Mahalli f 864/1460, vollendet 827/1424, Beil. 440.^, Miinch. 360, Leid. 
1844, Paria 803/4, Br. Mus. Suppl. 265,, Ambros. 67^, Alger 951/2, Kairo 
II 250. Glossen: a) v. Knm&laddln b. 'Ali Sarif f 906/1300, vollendet 
886/1481 in Kairo, Beil. 4404,5, Kairo II 247; ß) v. Zakarijä al Ans&ri 
t 926 1520, Kairo II 260, Alger 953—5, Br. Mus. 259; y) ▼• A. b. as 
Sabb&g al 'Ibädl f 992/1584, Leid. 1845, Paris 805, Alger 956, Kairo 11 
235, gedr. 4 Bde. BülAq 1289; 6) v. al Lnqftnl Paris 718, Kairo I 246j 
*) V. 'Ali b. A. an Naggftrl as Sa'ränl Berl. 4406, Kairo II 260; C) v. M. 
al Barawi Paris 806; tj) v.M. al Barri al 'Adawl f 1193 1770, Kairo II 
246; 0) V. *Abdarrahmän al Bannäni f 1198/1784, Kairo II 244, gedr. 
BölAq 1285, Kairo 1308 9, 2 Bde.; i) anon Berl. 4407. Veraificierung 
al kaukab as säti" von as Sujüti f 911,1505, Escur.* 218, Alger 957, 
mit Comt. Br. Mus. 893g. Auszug lubb al usül v. Zakarijä al Ansärt f 
926/1520, Kairo II 258. Comt. a) gäjat al uml Marseille 1631. b) anon. 
Paris 809j. Lehrbrief, vom Verf. ausgetstellt 767/1365 in Damascus, Berl. 
157,. 2. man' al mairani' *an gam' al gauämi\ Antworten auf 33 Fragen 
des Samsaddln M. al Gazzi f 808,1405, die dieser in der Schrift al bu- 
rüq al laxcämi ftmä ürida 'alä gam* al gairami' vorgebracht hatte, 
Goth. 927, Paris 810. 3. fausih at ta^hih /i usiil al fiqh, verf. 761/1359, 
Kairo IV 211, als Ergänzung dazu: 4. iarsih ai fausih watargih at 
tafhih Kairo IV 206. 5. targih ta^hVi al hiläf, ca 1600 Ragazverse, 
Berichtigung der Versehen an Nawawi's (s. Bd. I p 394) in seinen ju- 



90 3. Buelu 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

ristischeil "Werken, nach Entwürfen seines Vaters, Berl. 4597. 6. k. al 
aSbäh wan nazä'irj Leid. 1843. 7. fnu'td an ni*am wamubid an niqam, 
handelt davon, ob und wie die verlorene göttliche Gnade in Glaubens- 
und weltlichen Dingen wiedererlangt werden könne, und empfiehlt dazu 
dreierlei: 1) die Erkenntniss der Ursache, weshalb der Verlust einge- 
treten ist, 2) Reue, 3) Gebet und Dank an Gott. Der letztere kann 
wieder auf dreierlei Arten geschehen bilqalb wal lisän wal af*äl. Die 
3 Arten werden abgehandelt und zur Erläuterung der letzten 112 (oder 
110) Beispiele angeführt und auseinandergesetzt, wie jeder Stand vom 
Chalifen bis zum Bettler leben soll, um seine Pflichten zu erfüllen. 
Berl. 567 1,2, Goth. 848, Paris 2447 »), Br. Mus. Suppl. 750, Escur. M 1 773i , Kairo 
VI 199, VII 233, 661. 8. tabaqät al SäfCija in 3 Recensionen: a) die 
grosse, Berl. 10037 (frgm.), Leid. 807 (?), Paris 2100/1, Escur.» 1664, 
Jeni 870/1, Köpr. 1108/9, AS 3299—3301, Kairo V 78. b) die mittlere, 
vollendet 754/1353, Berl. 10035, Br. Mus. 1297, Carabr. 16, Bodl. I 667, 
747, Pet. AM 208, Kairo V 79. c) die kleine Berl. 10038, Goth. 1722, 
Bodl. I 727, Br. Mus Suppl. 642, Kairo V 78. 9. mannqib al laih abt 
Bekr b. Qauwäm (t 658/1260), Berl. 10099. 10. Lange Qaside über al 
Xs'ari (Bd. I p. 194) und die Richtigkeit seiner Lehre mit einem An- 
hang über seine Abweichungen von Abu Hanifa, Berl. 2098, vgl. ib. 4861. 
11. 37 W^firverse über die Bedeutung des Worts 'ain Berl. 7065. 12. 
22 Basitverse an as Safadi f 764/1331 (s. o. p. 31) ib. 7865,. 13. Qa- 
sida mit Rätseln, z. T. grammatischer Art, Leid. 735. 14. SüHsches 
Gebet, verf. 764/1363 in Kairo, veröffentlicht von TÄgaddin al Malthi 
Escur' II 772,. 15. ad'ija manfüra aus dem Schluss seiner grossen 
Tabaqät ib,. 

15. Abu M. 'Abdarrahim b. al Hasan b. *Ali Gamäl- 
addin al Isnawi al Qorasi al Umawi a^ Säfi*i, geb. im 
letzten Drittel des Du '1 higga*) 704 / Juli 1305 zu Isnä in 
Oberägypten. Seit dem J. 721/1321 studierte er in Kairo 
bei Abu Haijän u. a. Er erhielt zuerst ein Amt bei der 
Finanzverwaltung und wurde dann Professor an mehreren 
Medresen. Im Ramadan 759 / Aug. 1358 übernahm er noch 
den Posten des Muhtasib, legte ihn aber nach drei Jahren 
infolge eines Streites mit dem Wezir nieder. Er lebte dann 
nur noch den Wissenschaften und starb Sonntag den 18. Gu- 
mädä I 772/9. Dez. 1370. 



*) Mit Unrecht dem Vater Taqiaddin zugeschrieben. 
^) So DK, Wüst. Ragab. 



AI Fiqh. c) Die S&fi*Uen. ^)l 

DK II 159r, RA 150r, Husn I 243, Alhitat al gadida VIII 63, 
Orient. II 429, Wüst. Ac. d. Ar. 155, Gesch.' 432. 1. Ät tamhid ft 
tanztl al furu ^alä usül al fiqh (ft ^stihräg al masä'il al furü'ija min 
al qawaid al usültja), Berl. 4409, Ind. Off. 329, Kairo II 242, 260, 
VlI 31. 2. al kaukab ad durri ft 'Um al ufül aa Säfi^ijaj mit bes. 
Berücksichtigung der sprachlichen Seite, Berl. 4410, Ind. Off. 330, Kairo 
VII 31. 3. magma* al bahruin ft tanäqud al habrain ft usül alfiqh, 
Leid. 1837, Vatic. 418, Kairo IV 215, 269. 4. matäli'' ad daqä*iq ft 7 
gawämi' wal faicäriq, Kairo III 275. 5. ahkäm al hunläj über die 
Hermaphroditen nach dem Werke fahqtq al mauhüm wa sulälat al 
'lUüm des Abu U Futüh 'Abdallah b. M. b. abi 'Aqäma ca 500/1106 
und dem des Abu U Hasan 'Alt as Sahrazürl f 533/1138, Berl. 4790. 
6. tiräz al mahäfil ft alyäz al masail, Tollendet 770/1368, sein letztes 
Werk, juristische Fragen, Kairo III 242, Auszug nafä'is al ahkäm v. 
'All b. abi Bekr al Jemenl al Azraq f 859/1455 in 5 Teilen: a) Auszug 
aus nr. 2, b) Auszug aus nr. 1, c) über den Gegensatz in der Rechts- 
auffassung des ar Räfi'i (s. Bd. I p. 393) und des Xawawi (ib p. 394), 
d) Auszug aus nr. 6, e) interessante Rechtsfragen aus demselben Werke; 
Auswahl aus c) und e), Berl. 4989. 7. tabaqät as Säfi'ija, begonnen 
750/1349, vollendet 769/1367, Ref. 142, Ind. Off. 709, Br. Mus. Suppl. 
643. 8. an nasiha al gämVa wal hugga al qafi'a Kairo VII 355, 409. 

9. al muhimmät ft 7 furu ft sarh ar RäfCt war rauda s. Bd. I p. 424. 

10. sarh minhäg al wusid lil Baidäwt s. Bd. I p 418. 11. sarh minhäg 
an Nawawi, s. Bd. I p. 395. 12. ein gross angelegtes, nicht vollendetes 
Rechtsbuch, Kairo III 265. 

16. M. b. 'Abdarrahmän b. al Hosain al Qorasi al 
'Otmäni as Säfi'i Sadraddin schrieb 780/1378 in Safad: 

Rahmat al umma ft *htiläf al a'imma, Berl. 4864, Teil 2 Bat. 142, 
gedr. BftlAq 1300, 1302 am Rde. OB III 1032, Cat. Kairo III 228. 

17. 'Omar b. Muslim b. Sa'id b. 'Omar al Qorasi Abu 
Hafs Zainaddin, geb. 724/1324, f 792/1390. 

Äl mns*ala an Nusairija, über die Sekte der Nosairier, Berl. 2100. 

18. Badraddin abü 'Abdallah M. b. Bahädur b. 'Abdallah 
at Turki al Misri az Zarkasi, geb. 745/1344, studierte iu 
Kairo unter al Isnawi und Muglatäi, in Damaskus bei b. 
Katir und in Halab. Nach Kairo zurückgekehrt, lebte er als 
Privatgelehrter nur seiner Schriftstellerei und starb am 
3. Ragab 794/27. Mai 1392. 

DK III 131^, Husn I 248. 1. AI bahr al muhit ft u§Cd al fiqh, 
mit Berücksichtigung nicht nur der orthodoxen Lehrer, sondern auch 
der ZÄhiriten, Mutaziliten und Si'iten, verf. 777/1375 in Kairo, Paris 811. 
2. al mantnr ft fartib al qawaid al fiqhtja, in alphabetischer Ordnung, 



92 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

Berl. 4605, Goth. 978—80, Kairo II 266, dazu Glossen von Sirä^addin 
b. 'Omar al Halabi, yerf. 924/5/1 5t 8/9, Kairo II 245. 3. Iiabäjä az 
zawäjä fl 7 furü\ Goth. 981, Bodl. I 277. 4. luqtat al *aglän wahullat 
az zam'ärif allerlei allgemeine, bes. auf Logik bezügliche Fragen, Berl. 
5798, Münch. 893is. Comt. fafh arrahmän t. Zakarlj& al Ansär! 
f 926/1520, Berl. 5099, anon. Glossen dazu ib. 5100. 5. fi l^uläsat al 
funÜ7i al arha'a, Disputierkunst, vollendet 769/1367, Berl. 5820. 6. fi 
dhkäm at tamatmt^ die Bedingungen, unter denen ein Wunsch 
erlaubt oder verboten ist, Berl. 5410^. 7. i'läm as sägid hVahkäm 
al masägidf ein Stück daraus Berl. 5466, benutzt ib.6098. 8. mä 
lä jasa'u 7 mukallaf gahluhu, daraus Abb. über das Gebet Escur.* 707?. 
9. zahr al *arii fi ahkäm (tahrim) al haüif gegen den Hasls, Berl. 
5486,7, Goth. 2096,, Kairo VII 639. 10. at tan^h IVal/äz al gämi* af 
§ahih 8. Bd. I p. 158. 11. hädim ar Räfii war rauda s. Bd. I 
p. 424. 12. sarh ganC al gawämi*^ s.o. p. 89. 13. gunjat al muhtäg fi 
Sarh minhäg lin Katcatct s. Bd. I p. 895. 14. iarh fanbih as Sxräzi s. 
Bd. I p. 388. 

19. Sarafaddin Abu V Ruh 'fsä b. 'Otmän b. Isä al 
Gazzi as Säfi'i kam, ca. 20 Jahre alt, 759/1357 nach 
Damaskus und hörte bei b. Qädi Suhba und Tägaddin as 
Subki. Dann ging er nach Taräbulus und nach Kairo zu al 
Isnawi. Später wurde er Professor und stellvertretender Qädi 
in Damaskus und starb im Ramadan 799 / Juni 1397. 

DK II 355r, RA 17lv. 1. Adah al hukkdm fi sulük furuq al ahkäm 
Kairo III 190. 2. sarh minhäg an Naicawi s. Bd. I p. 395. 

20. AI Qädi Sarafaddin Abu 'Abdallah M. b. as Saili 
Qutbaddin 'Abdarrahmän b. M. b. 'Ali b. Ismä'il al Ansäri 
al ijazragi al Bahnasi as Säfi'i, geb. 736/1336, f 800|1397. 

Alkäfi fi maWifat *ulamä^ madhah as SäfVij alphabetisch in zwei 
Gruppen: 1. die unter ihrem Namen, Nasab, Kunja, Bei- und Stammnamen 
bekannt sind, 2. die nach dem Yatcr benannten, Kairo Y 136. 

21. Abu Hafs 'Omar b. Nüraddin abi T Hasan 'Ali b. A. 

• • • 

b. M. Sirägaddin b. al Mulaqqin al Ansäri al Andalusi as 
Säfi'i war im Rabr I 723 /März 1323 in Kairo als Sohn eines 
aus Spanien stammenden Grammatikers geboren und wurde, 
da er seinen Vater schon im ersten Lebensjahre verlor, von 
seinem Stiefvater 'Isä al Magribi, Elementarlehrer (mulaqqin) 
an der Tülünischen Moschee, erzogen, davon er seinen ihm 
nicht sehr angenehmen Beinamen erhielt. £r studierte in 
Kairo und seit 770/1368 in Damaskus, wo er auch als Lehrer 



AI Fiqh. c) Die SÄfi'iten. 93 

auftrat; auch in Jerusalem hielt er Vorlesungen. Nach Kairo 
zurückgekehrt, starb er am 6. Rabf I 804/15. Oct. 1401. 

Huff. XXIII 4, Husn I 249, AI hitat al gadlda IV 105/6, Wüst. 
Gesch. 452. 1. At tadkira f% *uliim al hadit Kairo I 246. 2. tdäh al 
irtijäb Kairo I 274. 3. l^a^ais afdal al maJilüqtn^ d. i. Muhammed, 
Terf. 758/1356, Paris 1667. 4. gäjat as su^ül fi ha§ä*i§ ar rasül Jeni 
273, Kairo YII 630. 5. iktnäl fahdtb alkamäl fi asmä* ar rigäl s. Bd. I 
p. 360. 6. nuzhat an nuzzär fi qudät al am§är, Auszug, Goth. 1532t. 
7. al 'iqd al mudahhah fi tahaqät kamalat al tnadhab Berl. 10039, 
Leid. 898, Bodl. II 129, Kairo Y 89. 8. drei Commentare zu Nawawts 
Minhäg s. Bd. I p. 395. 9. iarh tanhih ah Siräzi s. Bd. I p. 388. 
10. sarh muf^tafar at Tibrizt ib. 393. 11. §arh al häioi a§ sagir ib. 394. 
12. iarh *umdat alahkäm ib. 357.^) 

21. Sirägaddin 'Omar b. Rasiän al Bulqini al Kinäni al 
'Asqaläni, geb. im Sa'bän^) 724 /Aug. 1324 zu Bulqina in 
Ägypten, kam 736 und 738/1338 nach Kairo und Hess sich 
dort nieder. In den Jahren 740 und 747/1347 machte er 
die Pilgerfahrt. I. J. 752/1351 wurde er Schwager des b. 
'Aqil und sein Stellvertreter, als dieser i. J. 7()9;13()7 Qädi 
in Syrien wurde. Schon i. J. 7(15/1363 war er Mufti an der 
Dar al *adl geworden. Nach dem Tode al Isnawi's wurde er 
Professor an der Mälikija und an der Tulünidenmoschee und 
zuletzt Qädi al 'askar. Er starb im Dü'lqa'da 805 / Juni 1403, 
nachdem er schon vorher zu Gunsten seiner Söhne auf einige 
meiner Ämter verzichtet hatte. 

RA 183r, Hit ^ad. IX 80. 1. At tadrib fx "l fiqh 'alä madhab al 
imäm ai i^a/Ti/Berl. 4606, Ref. 39, Br. Mus. 900, Kairo III 206; An- 
bang tatimmat at tadrib von »einem Sohne S&lih, geb. 791/1389, 
+ 8681463, Berl. 4607. 2. al fath al mühab fi 7 hukm bis sihha 
wal mügab Alger 1360,. 3. tarttb al aqsäm fi 7 fiqh AS 10.55. 4. al 
mulimmät biradd al muhimmät s. Bd. I p. 424. 

22. Sihäbaddin Abu T 'Abbäs A. b. 'Imädaddin b. M. al 
Aqfahsi al Misri as Säfi*i, ein Schüler al Isnawi's, f 808/1405. 

Husn I 249. 1. Kasf al asrär ^amtnä Jiafija 'ayii 7 afkär, klein- 
liche und spitzfindige, theologisch -ethische Fragen, Berl. 1816 — 9, 
MOnch. 214, R^f. 38, 426, Br. Mus. Suppl. 196, Alger 8542, Kairo VI 180, 



Sein Biograph as Sahftwl (Wien. Hds. Mxt. 133 fol. 17a) meldet, 
dasp der grösste Teil seiner 300 Werke Diebstahl an den Werken 
minderer Autoren sei. Goldziher M. St. II 269. 

*) Nach Hit. 12. Ramadftn. 



94 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

VII 90, Kopr. II 139, AS 2012—4, NO 2526, 4116 mit Glossen von Abu 
*Al! A. al Azhari gedr. Alexandrien 1315. 2. tashtl al maqäsid 
lizmcär al masagid, verf. 786/1384, Leid. 1848, de Jong 130», ein Stuck 
daraus Berl. 5466, benutzt ib. 6098. 3. al qaul at tamäm ft ahkäm al 
mamüm xcal imam Berl. 3578. 4. manzuma ft 7 ma^Jmcdt^ über die 
yerzeihlichen Unreinheiten. Commentare: a) v. Verf. Goth. 1153. b) fatk 
al gatväd v. A. b. 'All b. Hamza Sih&b addin ad Dimasqi f 848/1444, 
Berl. 3632 3. c) fath al mubin v. M. Samsaddin abü '1 'Abbäs ar Ramli, 
Goth. 1080, juristische Fragen daraus Berl. 4991. 5. al fnrq bain al 
hajät al mustamarra ical hajät al muataqarra vahajät 'ais al madbüh, 
ftber das Schlachten und die erlaubten Speisen, Berl. 4990, Goth. 19}. 
6. diicän al hajaxtänj Auszug, tagrid, y. Jftsuf b. 'Abdallah al Ilasani, 
Goth. 94i,. 7. ahkäm al aträni xcaz zurüf icamä fihä min al mazrnf 
Kairo III 190, YII 470. 8. ral^ al bäs *an wahm al tcastcäs Kairo III 229. 
9. raf* al ganah 'amma hutca min al mirät mubäh ib. 10. as airr al 
mustabän mimmä auda^ahu *lläh min al haicästt fi agzä* al hajawan 
Kairo YI 149. 11. ad durra ad dau^ja ft 7 ahkäm as sanija mit anon. 
Comt. Kairo YII 157. 12. ikräm man ja'is bifahrim al hamr xcalhasis 
ib. 13. al qaul at tamäm ft ädäb duhül al hammäm, ärztliche und 
religiöse Badevorschriften, Berl. 3635. 14. dalä^il al hukkäm ilä ma'rifaf 
gatcamid al ahkäm tcal infiqäl *alä tä'ifatai as suhüd xcal Uiqüd^ Fragen 
aus dem Eherecht, Berl. 4666. 13. manzünta fi ädäb al akl xras sarb 
trän naum trat jaqaza wad du'ä', Anstandsregeln in 340 Basitversen 
mit Comt. des Yerf. Berl. 5466, Kairo YII 256, 521. 16. al xragxz fxmä 
juqaddam 'alä mu'in at taghiz. Ragaz über die Frage, ob die Geschenke, 
welche die zur Beschneidung eines Jungen geladenen Gäste mitbringen, 
dem Yater oder dem Jungen gehören; Comt. y. al Hasan al Hosaini, 
ein Stftrk daraus Berl. 5467. 17. al iqtisäd fi kifäjat al Uqäd mit Comt. 
y. al Hasan! an Nassäb, Paris 4547. l!S. über die Wunder des Nils 
(Yerf.?) Berl. 6115. 19. Anweisung, worauf bei der Heirat zu achten 
sei, und welche Eigenschaften einer Frau schätzbar, welche verwerflich 
seien, Berl. 8159,. 20. al qaul ft tafnr al kalimät at taijibät, Leid. 
2082, de Jong 130,. 21. lämxja in ca. 300 Yersen mit Comt. Münch. 568. 

23. Abu ^Abdallah M. b. abi Bekr b. 'AbdaFaziz b. 
Gamä'a *Izzaddin al Kinäni as Säfi'i. geb. 7591357 zu 
Hamät, lebte als Arzt und Lehrer der Medicin und Philo- 
sophie zu Kairo und starb i. J. 8191416 an der Pest. 

Husn I SIT, Wüst. Gesch. 465. 1. tahrir al ahkäm /i tadbir ahl 
al i»läm Wien 1S30. 2. an uofahät fl* firnja valatä'if'al 'xtlüm gl haßja. 
über symp«theti*che Mittel, Berl. 4162 8, Kairo Y 374. 3. Glossen zu 
Hippocriitt-** Apbori>men, Berl. 6226. 4. larh al arba'in an Xatcaxtyät 
b. Bd. I p. ;><*t;. 



AI Fiqh. c) Die SÄfi iten. 95 

24. Abu M 'Abbäs A. b. M. b. Sulaiman al Qähiri Si^ 
häbaddin az Zähid as Säfi'i, f 819/1416. 

1. Hadljat an näsih wahizb al faläh an nägih fi ma'rifat at tariq 
al wädihj über die Glaubensfundamente, Berl. 1821, Comt. ^umdat ar 
räbih v. M. b. A. ar Ramli f 1004/1595 mit Glossen v. M. b. Dä'üd, 
Terf. 1075/1664, Kairo III 222. 2. muqaddamat az zähid, 60 Fragen 
über Gebet, Almosen, Fasten und Wallfahrt; Comt.: a) t. A. ar Ramll 
t 1004/1595 Kairo III 245, dazu Glossen von A. al Mihi verf. 1246/1830 
ib. 222, y. 'Abdarrahm&n al Makkftwl 13. Jahrh. ib. 227. b) anon. 
Berl. 3579. 3. fuhfat as sälik wal mubtadi' walunCat al muntahi 
Kairo VII 687. 4. al mansik, über die Wallfahrt, Berl. 4049. 5. muh- 
ta§ar fx 7 ilqh. Berl. 4608. 6. tuhfat as sulläk f% fadl as shcäk über den 
Zahnstocher, Berl. 5440/1, Kairo VI 121. 

25. Taqiaddin Abu Bekr b. M. b. 'Abdalmu'min al 
Hisni al Hosaini as Säfi'i ad Dimasqi, geb. 752/1351, studierte 
in Damaskus, war ein eifriger Anhänger der As'ariten und 
Gegner der Hanbaliten. Er starb im Gumädä II 829/ 
April 1426. 

RA 85r. 1. fatwä fx ^bn Taimija (s. u. d. nr. 3), über dessen 
ketzerische Ansichten, Ton einem Qädi und einem Oberqädi bestätigt, 
Berl. 2014. 2. daf* Subah min sabah watamarrud wanasab dälika ilä 
7 imäm A., Polemik gegen die, welche die Ansichten des b. Hanbai 
Terdächtigcn, bes. gegen b. Taimtja, Ber). 4866. 3. das anständige 
und massige Verhalten in bezug auf Speise und Trank, nach Qor'än 
und Tradition, Berl. 5468. 4. sijar as sälik fi asnä 7 masälik über 
fromme Männer, Paris 4596« Auszug Paris 20422, ein Abschnitt daraus 
über die Zulässigkeit der Musik, Berl. 5513, über den Missbrauch der 
Musik durch gewisse 8üfi*s, Paris 4591«. Als Pendant dazu: 5. an 
nistca al ^äbidät wal umür al mufsidät oder sijar a§ sälihät al 
mu^minät al hairät Paris 2042. 6. qam*^ an nufüs ivaruqjat al ma^jüSj 
Anekdoten aus dem Leben des Propheten, der 4 ersten Chalifen und 
der ümaijaden, Berl. 8816/7 Goth. 1590, Bodl. I 767. 7. kifäjai al 
alijär fx larh at taqrib s. Bd. I p. 392. 

26. A. b. 'Abdarrahmän b. 'Iwad at Tunbudä'i al 
Qähin as Säfi'i Sihäbaddin, geb. 751/1349, f 831/1428. 

Tuhfat al amin fimä juqbal fihi qauluhu bilä jamin, Berl. 4960 
(HH II 2549 nennt als Verf. Sälih b. 'Omar al Bulqini f 868/1464). 

27. M. b. 'Abdaddä'im b. Musä an Nu'aimi al *Asqa- 
läni al Misri al Birmäwi as Säfi'i Samsaddin Abu 'Abdallah, 
geb. 763/1361, Schuler des al Bulqini und sein Stellvertreter 
als Qädi, wurde später Mufti an der Dar al *adl und Professor 



\){\ X Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

All (lor KA\vii(ivia und dt^r Aminija zu Damaskus. Nach dem 
Ttido soiuos Sohnes M, kehrtt* er nach Kairo zurück, liit^h 
j^ioh S^JS :U> in Mekka auf, wurde dann Professor an dw 
Sala^ii^ia in Jerusalem und starb dort i. J. S31 14t?T. 

\h\. |r«4, IX .t4s 1. Am mmhiii as iuBJa Jj 1 qatraid al anüja 
vik UVÄl Wr»*n |^^KmcllY T^m V«*rf. am mm}'£a gI a2 ija J: '7 ««*.' a' 
^VH»^ ^^^> *4lix KiUT>c» 11 ^T. diLzn 0-omi. de> Verf, alatra^n of 
»^•(Ms x^fli. S3W 14ÄÄ i« «» S^^^JÄ, Kairo 11 äMi. 2. /?; iamT af fahil 

-J?S. WbdalWi k \\U K Aliib as Safii al yadiri, um 

:i^:^ Sibi)uiddlD A. V aü Hosadn K Hasan h. üit« ]kii hz 
Ka»n al (^dj^^ as Sa£*3, ^ SI4]44-0 in Jt^msaltaiL 

,v rw >»? >»-: 1^ I rt". OÄ 'j mirlUf?&r^*fv^M«T4. Birrl ^ Ä!£ K. t^nsh. i*~l »* 2(j. Br.llnk. i-K: 
l^iA -.sSv )Rod« 4 *nu H KTh Kairr H: Iä:. Tll :£?k. ^rfür BüUu liS:. 
^F^MnKi^A 'K:t Ctmimmsturr . a iwir* >Riii i»!*w nr; x.Teri^ftli«; Ihn', l-s^n 

;ir»m ^SJsV 3ki»rr*f jXI iS>l.. rJ an irr n.' imiäf,.. Tier. j?iS-t. H: liwr 
^«üMT«!^ V >irf; HrttL ?)!r. d anni; Iaxl, l'Sn^ -1 TanAtf a adfsa: 

J^f: IhTiiiim. r. Jhrihixr. i* Sl i. A i. Xat;r sa. >»;- 

'•. Ati»»«i^>utt»> >«ajhi4. Ji*T, -j<HC. i^Air, II AT 



s:>. •,::>; ^ijüj .,« ivnv^. ir "«tim ^'>\-i'"v^. 



AI Fiqh. c) Die §&riten. 97 

33. 'Abdarrahmän b. Halil al Qäbüni al Adra'i Zainad- 
dm, t 869/1464. 

An nasiha lil hurr waVahd higlinäh al iatrang tcan nard, 
Berl. 5498. 

34. Sadraddin M. b. 'Abdarrahmän ad Dimasqi, f 870/ 
1465. 

B^hmat al umma ß ^htiläf al a^imma Köpr. II 87/8, Kairo III 
228, gedr. Bül&q 1300, Kairo 1302, 1311 (a. R. v. Sa'r&nis Mtzän), 

35. Ismä'il b. 'Ali b. Hasan b. Hiläl b. Mu'allä a§ 
Sa'idi al Qähiri as Säfi'i, geb. 828/1425, schrieb 87J/1466: 

AI lau al 'äbis fi fadamät al magalis fx u§ül al figh, Definitionen, 
Berl. 4417, Kairo IV 181. 

36. Abu 1 Walid Ibrahim b. M. al Haiabi b. as Sihna, 
t 882/1477. 

Lisän al hukkäm fx tna'rifat al ahkäm, auf 30 Kapitel ber ecbnet 
aber nur bis zum zweiten gediehen, vollendet von Burh&naddtn Ibrahim 
al lUli'i al 'Adawi i. J. 1027/1618 u. d. T. gäjat al maräm, Berl. 4796, 
Ooth. 1030 (nur Kap. 25), Wien 1789, Paris 540, Escur* 304,, Köpr. 641, 
II 102, Jeni 537—9, Kairo III 112, 113, 114, VII 622. 

37. M. b. 'Abdalmun'im al Gaugari, kam 821/1418, 
sieben Jahre alt, nach Kairo, wurde dort stellvertretender 
iikdi und Professor an al Azhar und starb i. J. 889/1484. 

Hit. gad. X 70. 1. Targamat al imäm al SäfCi, Berl. 10011, vgl. 
4514. 2. sarh hamztjat al Büatri s. Bd. I p. 366. 3. mrh al iriäd 
ib. 394. 

38. Qutbaddin Abu 1^ Hair M. b. M. b. 'Abdallah al 
Haidari ad Dimasqi as Säfi'i, geb. Montag den 16.^) Ra- 
madan 821/18. Oct. 1418 in Damaskus, studierte dort, in 
Ba'labakk und seit 843/1439 in Kairo. Nachdem er die 
Pilgerfahrt nach Mekka und nach Jerusalem gemacht hatte, 
wurde er Schatzmeister (wahtl bait al mal) in Damaskus. 
Am 1. Muharram 859/22. Dez. 1454 ward er Gelieimsekretär, 
aber nach vier Jahren wurde er abgesetzt. Im Du T qa*da 
865/Aug. 1401 wurde er Professor an der Dar al hadit al 
Asrafija und im Jahre darauf säfi'itischer Qädi. Er starb in 
Damaskus i. J. 888/1483, n. a. aber erst 894/1489. 

RA 217^, JAP s. 9 t. 3 p. 258, Wüst. Gesch. 501. 1. Ar raud an 
nadr fi häl al Hidrj über den Propheten Hidr, ob er als %calx oder als 



*) Hds. den 15., was nicht zum "Wochentage passt. 

Brockelmann, Arabische Litteratcrgescbicbte. II. 



98 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

nabi anzusehen sei, ob er noch am Leben sei oder nicht, Berl. 2529, 
frgm. Kairo YII 565; Bemerkungen dazu iftiräd daf* al i'tiräd von 
Abu 'l Gait al Kamr&nt, Berl. 2530. 2. al lafz al mukarram biJ^afä^if 
an nabi al a*zam Kairo I 394. 3. zahr ar rijäd ft radd mä 8ana*ahu 
n qädi 'ijäd (Bd. I p. 369) 'alä man augaba > 'salät 'alä 7 baHr ft Y 
taiahhud al a^tr, Widerlegung der Angriffe des Q&dt 'Ijad gegen as 
Sftfi'i, i^r. Mus. 8uppl. 323. 

31). Sirugaddin al Maljzümi al Himsi as Säfi'i schrieb 
im 9. oder 10. Jahrb.: 

AI irSäd min al muriid ilä rabb al *ibäd über die Furü', bes. 
nach al Bulqtnl f 805/1402 (s. o. p. 93) und an Nawawl (Bd. I p. 494) 
Ooth. 9S8. 

40. Samsaddunjä waddin M. b. abi '1 Fath as Süfi a» 
Säfi'i al Misri schrieb im 9. Jahrb.: 

Tuhfat an nuzzär f\ inlä^ al *ijär min asl al mCjär Kairo VII 323. 

41. BurhänaddiQ Abu Ishäq Ibrahim b. M. b. Mahmud 
an Na gl ad Dimasqi as Säti'i, f 900/1494. 

Biographie, Berl. 297»,. 1. Kanz ar rägibln al *ufät ft V ramz 
(% 7 manlüd al Muhammadi ical tcafäi, eine Menge auf den Propheten 
bezugliche Fragen, Berl. 2574. 2. hu§ül al bugja lis säHl hal IVahad 
min ahl al ganna Ukja, ob die Bewohner des Paradieses auch Barte 
tragen, Berl. 2698. 3. al gawäb al mugallt lilafz taiwii al qärV *alct 
*l musalli, ob der Satz, der Leser soUo den Beter nicht stören, yon M. 
sei oder nicht, Berl. 3582. 4. Qegen den Satz der Neueren^) ^Wer seine 
Frau 3 mal verstösät mit einem Worte, so gilt das für einmal*, verf. 
834.1430, Berl. 4667. 5. al amr bil muhäfaza *alä *l kitäb was sunna 
Kairo VII 140. 6. al hi§äl al mukaffira ib. 7. tahdtr al ihtcän mimmä 
Jürit al fuqr wan nisjäUf auch u. d .T. qalä*id al ^iqjän fi mürität al 
luqr wan nisjän, Goth. 80, Ups. 225, 7, Kairo II 173, VII 9, versificiert 
Yon Aba 'Abdallah M. b. al Gazzi, Goth. 81, Kairo II 173. 8. fatfcä 
auf die Frage, ob Ga'far b. ab! Tälib at Taijär ächte Nachkommen 
bis auf den heutigen Tag habe, die er bejahte, hsg. von seinem Schüler 
Samsaddin b. al Bazza ca. 920^1514, Berl. 9400. 9. Über die mu'addin» 
des Propheten, ib. 9956. 

42. Abu T Ma'äli M. b. A. b. abi Bekr al Maqdisi 
Kamähiddin b. abi Sarif as Säfi'i al As'ari, f 906/1500. 

1. B. fi bajän hadtf habbib ilaija min dunjäkumj Berl. 1590. 
2. fi *l /s/«7wa', Ausnahmefalle von Rechtsfragen, ib. 4994. 3. §aub 
al gamäma fi irsäl al 'imftma, über die Sitte, den Zipfel des Turban» 
hängen zu lassen, ib. 5433. 4. al musämara fi sarh al musäjara s. 
Kap. 7 § 3, 8, 3. 

Vgl. Sachau, 3Iuhammed. Recht p. 55. 



AI Fiqh. c) Die 8&fi*iten. 99 

43. M. b. 'Omar b. A. as Safiri a^ Säfi'i, ein Schüler 
as Siijütrs, blühte um 920 1514. 

Tuhfat al aJijär fi hukm at/äl al muslimtn ical kuffär^ Kairo \I1 588, 

44. M. b. Dä^'üd al Bäzili al Kurdi al 'Imädi al Hamawi 
as Säri Samsaddin, geb. 845;1441, f 925/1519. 

Wüst. Gesch. 510. 1. Muqaddamat al *äyil lida^irat al ägily 
Tom Glauben und der Bekenntnisform, Berl. 1834. 2. tuhfat daui 7 
arab /tmä warada *alainä min istiakäl Halab, ein gelehrter Halabiner 
hatte an Taftazäni's Auffassung des lä iläha ilä Hläh, die er in at taltcih 
und al mutauical (s. Bd. I p. 295) ausgesprochen, Anstoss genommen; 
diesen beseitigt der Yert Berl. 2143. 3. über die Anordnung der 47 
Teile des al häici as pagir und speziell alsdann darüber, dasa darin erst 
al hadat und dann al ^abaf (beide unter den Begriff der Verunreinigung 
fallend) behandelt werden, Berl. 4996. 4. gäjat al maräm, über die 
Überlieferer in al BuhärVs Sahih, R&gib 345,6, Köpr. 374. 

45. Zainaddin Abu Jahjä Zakarijä b. M. b. al Ansäri 
as Säfi'i, geb. 82(5 1422 in Sunaika, ostl. von Kairo, wurde Pro- 
fessor in Kairo und im Ragab 886 / Sept. 1481 säfi'itischer 
Oberqädi. Nach einigen Jahren wurde er abgesetzt, weil er 
einen Mann widerrechtlich für geisteskrank erklärt und ins 
Krankenhaus hatte stecken lassen, wo er gestorben war. Er 
starb im Dü'lhigga 926 /Dez. 1520. 

RA 129v. 1. AI lulu an nazim fi räum at ttiallum wat ta^tim, 
bespricht die Nachteile und den Nutzen der einzelnen Wissenschaften, 
Berl. 79—81, Ref. 428 fol. 37—52, Kairo YII 57, 158, 605. 2. al maq§ad 
litaßfif ma fi 7 mursid fi 7 icaqf ural ibtidä*, über die Pausen im 
Qor^&n, nach dem mursid des al Hasan b. 'All al 'ümftni, Tor 669 1270, 
mit Zusätzen, meist nach ad Dftnl f 444 1052 (s. Bd. I p. 407) Beri. 564, 
Leid. 1645, Drucke: Büläq 1282 u.s. Tgl. Kairo 1 110,114. 3. fath ar rah- 
män bikaif mä jalbas /i 7 qorän, Pet. Rosen 15, Paris 660, AS 429, 
KO 589, Kairo I 186, 207. 4. fath al gaVtl bibajän hafi anvär at 
fanzil Hl Baidätct s. Bd. I p. 417. 5. hidäjat al mutanashik urakifäjat 
al mutamassik, Traditionswerk, Berl. 1369, Tgl. 1591. 6. al Cläm 
bi'ahädit al ahkäm mit Comt. fath al *alläm, Tollendct 910 1504, Br.M us. 
195, Kairo I 377. 7. r. fi 7 basmala tcal hamdala, Berl. 2274 5, Br. 
Mos. 902,, Jeni 355, Comt. v. A. b. 'Abdalhaqq as Sanbäti f ^^0 1543, 
BerL 2276. 8. tahrir tanqxh alluläb, s&fi*itisches Recht mit Comt. 
tuhfat at tulläb und Glossen Ton 'Abdallah b. Ilig&zS as .Sarq&wi, 2 Bde., 
Kairo 1306, 1309. 9. manhay at tulläb ft 7 fiqh s. Bd. I p. 396. 10. nahg 
at fälib IValraf al matälib mit Comt. tuhfat ar räyib Paris 1049. 
11. adab rl qädi Jeni 355. 12. manhag al vustd ilä tahrir al fusul 
fi 7 farä'id s. u. § 10, 1, 4. 13. ta'rifät, kurze Definitionen Yon Kunet- 

7* 



100 3. Buch. 3. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

ausdrücken der u§ül addin wal fiqh, Berl. 3463. 14. al Cläm wal 
ihtimäm hi§anC fatäm lai)^ al isläm, von einem Ungenannten nach 
den Fur(i' geordnet, Goth. 1145, Paris 950. 15. al futühät al ilähija 
fi naf^ arwäh ad dät al insäntja, kurze Darstellung der Mystik, 
Berl. 3035/6, Kairo II 99, VII 605. 16. r. /i ta'rif al al/az allait jata- 
dätoalhä muhaqqiqü *f füftja Kairo II 84. 17. at tuhfa al 'al\ja fi *l 
J^utab al minbarya ib. 149. 18. al adwa* al hahiga f% ibräz daqä^iq 
al munfariga Gomt. zur Qaside at Tauzart's Bd. I p. 269. 19. Logik 
(Isagoge) mit Gomt. und Glossen von Hasan al Abb&r, Kairo 1311. 
20. aqsä '/ ma*änif Rhetorik mit Gomt. fath manäzil al mabäni Kairo 
lY 143. 21. tuhfat nugabä* al *afr ft ahkäm an nun aa säkina wat 
tanmn wal madd wal qa§r Kairo YII 60. 22. Sarh kifäjat al huffäz 
8. u. § 10, 1, 6, b. 23. larh ludür ad dahab libn Hiiäm s. o. p. 24. 

24. lubb al u§ül muJ^ta^ar gam* al gawämi*^ lis Subkt s. o. p. 89. 

25. fath ar rahmän iarh luqtat al ^aglän Hz ZarkaH s. o. p. 92. 

26. iarh al bahga al wardtja s. Bd. I p. 394. 27. Sarh minhäg an 
Nawawü s. Bd. I p. 395. 28. larh al arba^tn an Nawavnja s. Bd. I 
p. 396. 29. iarh raud at tälib s. Kap. 4, § 9, 10. 30. almulaJi^af min 
taD^xf al miftäh s. Bd. I p. 296. 31. Sarh ai iäfija ib. 305. 32. iarh 
alqafida al Ifazragija ib. 312. 33. mu?ita§ar ädäb al Baihaqt ib. 3ßS, 
34. iarh al muqaddama al Gazartja s. u. Kap. 5, § 6, 6, 7. 35. iarh 
r. atiauhid s. Bd. I p. 452. 



d) Die Hanbaliten. 



1. Samsaddia M. b. abi 1 Fath b. abi T Fadl al Ba'Ii 
an Nahwi al Haabali, geb. 645/1247, Schuler des b. Mälik, 
ging von Damaskus nach Jerusalem, kam krank nach Kairo 
und starb dort im Spital im Muharram 709 | Juni 1309. 

DK III 301V. 1. jii niutli"^ 'alä abwäb al muqni% Nachahmung der 
Traditionssammlung des Muwaffaqaddtn b. Qudäma s. Bd. I p. 398. 
2. muf^ta^ar ar raud ib. 3. al mutallaf bima^nan wähid min al asmä* 
wal afäl Berl. 7089. 

2. Abu 's Safä' 'Abdarrahmän b. Taqiaddin b. abi Bekr 
b. Dä'üd as Sälihi al Ilanbaii, f 711/1311. 

. . . * 7 1 

AI kanz al akbar fi '/ amr bil yna^rüf ivan nahj ^ani l munkar 
Xairo II 169. 

3. Abu ''l ^\bbäs A. b. 'Abdalhalim b. 'Abdassaläm b. 
^Abdallah b. M. b. Taimija^) Taqiaddin al Harräni al Han- 
bali war als Sohn einer bekannten Gelehrtenfamilie (s. Bd. I 



^) Ahlw. schreibt aus mir unbekannten Gründen stets Taimaija (P). 



AI Fiqh. d) Die Hanba]:4iec. IQl 

p. 399) am 10. Rabi* I 661/23. Jan. 1263 zu Harrdö'bei Damaskus 
geboren. Sein Vater flüchtete Anfang 667/1 26<Jjtit seiner 
Familie vor den Tataren nach Damaskus. Dort machte '-Ä. seine 
Studien. Nach dem Tode seines Vaters i. J. 681/1282 erhtelt er 
dessen Stelle als Lehrer der Hanbaliten. Zehn Jahre später 
machte er die Pilgerfahrt und damals galt er schon für d&ii 
ersten Hanbaliten seiner Zeit. Aber eben dadurch erregte er 
den Verdacht der andern orthodoxen Sekten. Als er im Rabi* I 
699 / Dez. 1298 eine ihm von Hamät aus vorgelegte Frage 
über die Attribute Gottes (s. u. nr. 3) im Sinne seiner 
Schule und im Widerspruch zur säfi'itischen Lehre beant- 
wortet hatte, wurde er seines Lehramtes entsetzt. L J. 
705/1305 wurde er vor ein säfiMfcisches Tribunal nach Kairo 
citiert und zu einer Haftstrafe verurteilt. Nach IV2 Jahren 
wurde er nach Damaskus geschickt, erhielt aber auch dort 
seine Freiheit nicht wieder. Nachdem er noch ein zweites 
peinliches Verhör in Kairo durchgemacht hatte, wurde er in 
Alexandrien in etwas milderer Haft gehalten und i. J. 709 / 
1309, da sein alter Gönner al Malik an Näsir wieder zur 
Regierung kam, ganz freigelassen. Er erhielt dann in Kairo 
die erste Professur an der von diesem Sultan gestifteten 
Medrese. Am 1. Du'lqa'da 712/28. Febr. 1313 kehrte er in 
Begleitung an Näsir's nach Damaskus zurück und nahm dort 
seine Lehrthätigkeit wieder auf. I. J. 718/1318 wurde ihm 
auf Grund eines Fetwä's über die Ehescheidung jede öffent- 
liche Thätigkeit untersagt und, als er nicht gehorchte, wurde 
er 5 Monate und 18 Tage auf der Festung interniert. Im 
Sa'bän 726 /Juli 1326 gelang es seinen Gegnern, abermals 
wegen einer schon 710/1310 verfassten Abhandlung über den 
Besuch der Gräber von Propheten und Heiligen (s. u. nr. 33) 
seine Verhaftung zu erwirken. Er wurde anfangs sehr milde 
behandelt, und erst nach zwei Jahren wurde seine Haft durch 
Entziehung von Tinte und Papier verschärft. Bald darauf 
starb er in der Nacht auf Dienstag den 22. Dülqa'da 728/ 
29. Sept. 1328. Sein Leichenbegängnis, an dem sich die 
ganze Stadt beteiligte, zeugte von der Verehrung, die er im 
Leben genossen hatte. 






102 3. Buc)i. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 






„Um seiAe:Person und seine Lehre drehte sich in Syrien 
und Ägypten die gesamte theologische Bewegung seinerzeit, 
und sdlic^.Name ward gewissermassen zum Losungswort der 
theologischen Parteien. Keiner bestimmten Lehrmeinung an- 
g|rh5fend, war er sozusagen Muhammedaner auf eigne Faust, 
.-^ein Zeitgenosse, der Reisende b. Batuta, charakterisiert ihn 
/;.*:' 'mit den Worten: „Er war ein bedeutender Mann und konnte 
über die verschiedensten Gebiete der Wissenschaft sprechen, 
nur hatte er einen Spahn im Kopf." Neben vielem Barocken, 
das er lehrte, flösst er uns auch Achtung ein für seine 
ethische Auffassung. Unter den im Sinne der Orthodoxie 
sonderbaren Lehren, die er verkündete, heben wir einige 
hervor. Er missbilligte es, den Propheten in der Not anzu- 
rufen, und verbot die Wallfahrt zu seinem Grabe. So scheute 
er sich auch nicht, die ersten Chalifen offen zu tadeln. 
'Omar zieh er eines Fehlers, von 'Ali sagte er, dass er in 
17 Fragen eine irrige Entscheidung traf. Ebenso frei und 
rücksichtslos sprach er sich über die übrigen Chalifen aus; 
al Gazäli und die übrigen As'ariten beschimpfte er, ebenso 
b. al 'Arabi und die Mystiker überhaupt. In dogmatischer 
Beziehung lehrte er das Tagsim, die wörtliche Interpretation 
der anthropomorphistischen Stellen des Qor'än. Im Fiqh 
hielt er sich an keine der orthodoxen Sekten, deren Lehren 
er besser kannte als ein gelehrter Vertreter jedes einzelnen 
Madhab. Er nahm das Recht des Igtihäd für sich in An- 
spruch und deducierte seine Urteile meist aus den Traditionen 
und den Atär. Zähirit war er aber nicht; denn es wird aus- 
drücklich hervorgehoben, dass er den Qijäs anerkannte. Er 
war ein unversöhnlicher Feind der aristotelischen Philosophie; 
er bekämpfte dieselbe in der Streitschrift nasVjat ahl al 
bajän fVr radd "alä mantiq al Jiinän^ aus der Sujüti einen 
Auszug verfertigte. 

„Durch seine und seiner Schüler Scliriften ist die hanba- 
litische Lehre bis auf die Neuzeit lebendig gehalten und hat 
ihren konsequentesten Ausläufer im Wahhäbismus mit seinem 
unbeugsamen Sunnafanatismus und seiner Verfolgung aller 
Bida'. Dass der Stifter des Wahhäbismus seine Anregungen 



AI Fiqh. d) Die Hanbaliten. 103 

« 

thatsächlich aus den Werken des b. Taimija und seiner 
Schule geschöpft hat, zeigt sich auch darin, dass er Schriften 
dieses Theologen und seines bedeutendsten Schülers b. Qaijim 
al Gauzija eigenhändig kopierte, zwei ar. Hdss. der Leidener 
Bibliothek, cod. Amin ar. 217 und 638 (Landberg, Brill. 35, 
176) sind Zeugen dafür. Und es ist nicht zu übersehen, dass 
auch die neueste Polemik gegen die dem muhammedanischen 
Igmä', freilich auf sehr beschränktem Felde sich entgegen- 
stemmende Opposition der theoretischen Verteidiger der 
wahhäbitischen Lehren in einen Kampf gegen b. Taimija aus- 
läuft. Davon kann man sich aus der Polemik des säfi'itischen 
Mufti in Mekka, M. Sa'id b. M. b. Bäbesel gegen das Buch 
<les wahhäbitischen Theologen 'Abdallah b. 'Abdarrahmän as 
Sindi {al qaul al mugdlfi V radd 'alä 'Abdallah b. 'A, as Sindt, 
lith. Batavia 1309) überzeugen. In dieser Polemik, die eigentlich 
eine Zurückweisung der wahhäbitischen Angriffe gegen eine 
Schrift des verstorbenen Saih al 'ulamä' von Mekka, A. b. 
Zaini Dahlän über die Wallfahrt zum Prophetengrabe in 
Medina zum unmittelbaren Zwecke hat, wird der wahhäbiti- 
sche Standpunkt dadurch widerlegt, dass der Verf. alles zu- 
sammenträgt, was Leute wie b. Hagar und Tägaddin as Subki 
zur Herabwürdigung des b. Taimija und zur Entkräftung 
seiner Lehrsätze geschrieben haben. So ist die wahhäbitische 
Lehre von dem Wert dieses vielumstritteuenen Hanbaliten 
abhängig gemacht. Und in der That kann die seiner Ver- 
teidigung gewidmete Litteratur noch heute zumeist im Higäz 
auf Interesse rechnen. Der grösste Teil der Auflage der 
Apologie für b. Taimija vom Bagdäder Gelehrten Norman 
Hairaddin al Älüsi; gala al 'ainaln ft imiliäkamat al Älima- 
dain (Büläq 1298), die am Rande noch zwei kleinere apolo- 
getische Schriften für b. T. enthält, ist für den Higäz auf- 
gekauft worden." ^) 

Faw&t I 35, b. Batftta I 215 ff., DK I 76v-80v, Huff. XXI 7, Bio- 
graphie TonMarM alKarmi f 1033/1G24, Berl. 10128, vgl. Büschings Magazin 
V 413, anon. Biographie Pari» 210i, Orient. II 347, Wüst. Gesch. 393, 



») Goldziher, Die ZAhiriten 188, 190, ZDMG 52, 156. 



104 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

Steinschneider, Polem. apol. Lit. p. 442, Schreiner ZDMO 52, 540 ff.»), 
1. AI wäsita^ Glaubensbekenntnis, Berl. 1994 = al 'aqida al 
IffahänIJa HH IV 8249?. 2. al 'aqtda at Tadmunja Berl. 1995. 3. al 
'aqtda al Hamawija ib. 1996. 4. 102 Tawilverse über den freien 
"Willen, ib. 2054. 5. al furqdn fi aulijä* ar rahmän tca*aulijä* (icahizb} 
ai iaitän, Berl. 2082,3, gedr. Kairo 1310. 6. iqtidfY as airät al 
mustaqtm wa muganabai afhäb al hagim, Polemik gegen die Feste 
der Juden und Christen, Berl. 2084, Schreiner ZDMG 53,51 ff. 
7. ta^igil ahl al inyil, Bodl. II 45; Tgl. Maracci im Prodromus seiner 
Refutatio Alcorani. 8. Auszug aus dem k. ar radd *alä 'n Xa§ärä, 
Br. Mus. 865|. 9. (bajän) al gawäb a§ sahih limati baddala dxn al 
Masthj Leid. 2018, Jeni 732. 10. mas'alat al kanaia, zu Gunsten der 
Regierung, die Kirchen in Kairo geschlossen hatte, Paris 2962s. 11. al 
tnas'ala an Xusairija, die Glaubensansichten der Nusairijer und, wie 
man sich gegen sie zu verhalten habe, Berl. 2085, vgl. St. Guvard, 
JAP 8. 6 t. 18 p. 158, E. Salisbury JAOS II (1851) p. 257. 12. k. ila 
Qubru§y Schreiben an den König und die Vornehmen von Cypern, die 
Gefangenen gut zu behandeln, mit einem Überblick über die Grundsätze 
des Islams und sein Verhältnis zu den Christen mit einigen richtigen 
Citaten aus dem N. T. Berl. 2087, Münch. 885,. 13. qtYida fi 7 icasilar 
3 Fragen: a) ob man bei einem andern als Gott schwören dürfe; b)ob man 
Gott im dikr auch mit andern als seinen „schönen*" Namen anrufen 
dürfe; c) ob die Tradition, nach der man im Gebet die Vermittelung eine» 
andern Propheten als Muhammed anrufen dürfe, richtig sei, Berl. 2088. 
14. al kaldm \ilä haqiqat al isläm wal iman, Verf. zweifelhaft, da da» 
Jahr 733 erwähnt wird, Berl. 2089. 15. al qä*ida al Marräkosija, 
verf. 712,1312 in Ägypten aus Anlass eines Streites unter mftlikitischen 
Theologen aus dem Ma^rib über die Zulässigkeit der Erörterung von 
Gottes Eigenfcchnften, Berl. 2309. 16. al nnnwzara fi 7 rtiqdd. Send- 
schreiben an Samsaddin über die allegorische Deutung von Gottes Eigen- 
Schäften, ib. 2310. 17. Antwort auf eine Frage /i si/at kamCtl Ind. 
Off. 4672. 18. ma8*alat al 'ulCnr, Antwort auf die ihm von zwei 
streitenden Säti'iten vorgelegte Frage über den Aufenthalt Gottes, 
Berl. 2311, Goth. 83,, Münch. 885,. 19. yairdb ahl al Ulm wal hndii bitahqtq 
mä ahbara bihi raM ar ralimän min anna qul hmca *lldh ahad ta'dil 
Ulli al qoran Berl. 2435. 20. siCäl ba*(l ahl ad dimma min al Jahüd 
fi *l qadä' wal qadar, auf die Frage eines Juden in 8 Tawilversen eine 
Antwort in gleichem Metrum aus dem Stegreif, Berl. 2481. 21. Qasida 
über den freien AVillen, ib. 2482. 22. Gedicht zur Widerlegung eines 
anonymen Gedichtes, des&en Verf. seinen Unglauben damit zu ent- 
schuldigen suchte, dass derselbe von Gott beschlossen sei, Br. Mus. 984, . 



*) Sein Schüler b. Qaijim al Gauzija (nr. 4) soll sich um die 
stilistische Revision seiner Schriften verdient gemacht haben; DK III 134'^. 



AI Fiqh. d) Die Hanbaliten. 105 

28. naqd ta^^s al öahmtjaf gegen Fahraddln ar Rftzi's (Bd. I p. 506) 
Darstellung der gahmitischen Lehren (Sahrast. p. 60 ff.), Leid. 2021. 
24. Antwort auf die Frage, ob der Mensch aus freiem Willen gegen 
Gottes YorherbeBtimmung das Gute thun könne, Leid. 2019. 25. fi iqä* 
al 'uqüd al muharramaf Nachweis, dass die Bussfertigkeit auch dann, 
wenn einer mehr als einmal sich hat Verbotenes zu Schulden kommen 
lassen, die Schuld aufhebt, Berl. 2638. 26. /t sugüd al qorän, das 
Niederfallen beim Qor'&nlesen während des Gebetes, Berl. 3570. 27. qä'ida 
fi a'däd raka'ät a§ §alaicät wa*auqäihä, ib. 3571. 28. Fetwä über eine 
ihm 708/1308 in Ägypten vorgelegte Frage, allerlei Punkte beim Ver- 
richten des Gebets betreffend, ib. 3572. 29. fi sugud as sahw^ dass 
jemand, der vergessen, wie oft er die vorgeschriebenen Verbeugungen 
gemacht, zwei Vergesslichkeitsverbeugungen zu machen habe, ib. 8573. 
80. fi auqät an nahj wan nizä' fi dawät al asbäb tcagairhä, Abbrechen 
und Aufschieben des Gebets, ib. 3574. 31. Erneute Prüfung derselben 
Frage, ib. 3575. 82. rtsa/a, ob bei der Wallfahrt zu einem Propheten- 
grabe die Abkürzung des Gebets zulässig sei, oder ob dadurch die 
ganze Wallfahrt hinfällig werde, ib. 4047. 33. ma8\ilat az zijdray Frage 
über den Besuch der Frophetengräber mit einer Antwort, verf. 710,1310, 
Münch. 885}. 84. Seine Verteidigung gegen die Angriffe wegen dieser 
Schrift, ib. 7. 34. r. bäh at tahära, Leid. 1835. 36. k. fi u§ül al fiqh, 
Berl. 4592. 87. Vtibär an nija fi 'n nikähf über die Absicht im Ehe- 
recht, ib. 4664. 38. iqämat ad dalil fi ibtäl at tahlilf ob die Wieder- 
verheiratung mit einer dreimal verstossencn Frau zulässif^ sei, Leid. 1833, 
Auszug von M. b. 'Ali al Hanbal!, Berl. 4665. 39. al farq al mubin 
bain at taläq tcal jamin, Leid. 1834. 40. nias^alat al half bit taläq 
Kairo VIT 565. 41. fatäici, Berl. 4817 8. 42. r. ß 's samä"^ war raqs 
tca§ §uräJ^ wastimä' iniäd ai iVr icagairihi, gegen die Zulässigkeit 
derselben, Berl. 5507. 43. as sijäsa as sarija fi i^läh ar rat war 
ra'ija Paris 2443 4. 44. (gawämi*) al kalim at taijib fi 7 ad*ija wal 
adkär, AS 583, Kairo VII 228, Comt. v. al 'Ainl f 855/1451 (s. o. p. 52) 
ib. I 370, V. b. Kagab (nr. 6) AS 571. 45. Comt. zu einigen Aus- 
sprüchen des 'Abdalqädir al Gilt (Bd. I p. 435) Ref. 191. 

4. Samsaddin Abu 'Abdallah M. b. abi Bekr b. Aijüb 
b. Qaijim al Gauzija az Zari ad Dimasqi al Hanbali, geb. 



691/1292 als Solm des Vorstehers der Medrese al Gauzija zu 
Damaskus *), wurde der eifrigste und treueste Schüler des 
b. Taimija. Er nahm an seinen Ehren, aber auch an seinen 
Verfolgungen teil und wurde mit ihm in Kairo in Haft ge- 
halten. Auch nach dem Tode seines Meisters hatte er von 



») S. Ahlw. II 637 nach cod. Pet. 578 fol. Ib. 



106 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

den orthodoxen Parteien noch mannigfache Anfechtungen zu 
erdulden. Er starb am 13. Ragab 751/17. Sept. 1350. 

DKIII134r— 136V, Schreiner ZDMG 53, 59ff.. 1. jBT.a/manar üb. die Kenn- 
zeichen der Glaubwürdigkeit und Ächtheit der AussprQche des Propheten, 
Berl. 1069. 2. igtimä' al gnjüi al islämija *alä harh if% V radd *alä 7 firqä) 
al mu'attüa wal (xahmya, Berl. 2090/1, Leid. 2022. 3. al käfija ai iäfija 
f% '/ intifär Hl firqa an nägija, Differenzptinkte über die Eigenschaften 
und die Erhabenheit Gottes, Berl. 2092/3. 4. a§ §awä*iq al mursala 
*alä firaq al muUazila wal Gahmija toal mu*^attila, Berl. 2094 j Auszug 
ib. 2095. 5. hidäjat al hajärä /t ajwibat al Jahüd toan Nasarä^ 
Leid. 2024, Jeni 761, AS 2243. 6. t*/dm al muwaffaqin ft rahh al 
'älamtn (/« 7 ufüt), Kairo II 237, das Schlusswort, Berl. 4819, einige 
Stellen ib. 4820. 7. at furiiq ai hikmtja f% 's sijä$a al iar^tja^ 
Kairo V 81, Ref. 87. 8. hadffi'^ al farffid Kairo VI117. 9. r. bulüg as 
su^ül min aqdijat ar rasül^ ind. Druck y. J. 1292, Kairo Yll 42. 
10. al^bär an nisä" Kairo 1307. 11. r. ft "I^fijärät Taqiaddin b. 
Taimtja, Verf.?, Berl. 2096. 12. zäd al ma'äd /t hadj liair al Hbäd, 
Kairo I 346, Dibäga Goth. 2a. 13. Ufa* al gaUl /t 7 qadä* wal qadar 
wal hikma wat ia^til Kairo II 32. 14. igäiat al lahfän, gegen die Ver- 
ehrung der Graber, Auszüge: a) v. Rüm! Efendt, Berl. 2657—9, b) anon 
Kairo VII 519. 15. miftäh dar asaa'äda, Mystik, AS 2085. 16. tariq. 
al higratain wabäb al ma*ädatain, Berl. 3276, 8795. 17. al kalim at 
taijib /t 7 *amal a§ sälihj über das Gebet, Berl. 3697. 18. galä' al 
afhätn ft fadl a§ salät *alä hair al anäm, über das Gebet für den 
Propheten, Berl. 3915/6, Alger 796,. 19. k. ad da* wad dawä\ über 
die geheimen Krüfto des Qor'&n ols Heilmittel, Berl. 6295/6, Br. Mus. 
Suppl. 238, Kairo VII 519. 20. at Hbb an nabawly Paris 3045, Ups. 348. 
21. Hbb al qulübj Wirksamkeit übernatürlicher Mittel, aus einem grosseren 
Werke, Berl. 4161. 22. tuhfat al maudüd bi'ahkäm al maulud, über 
Pflege und Erziehung der Kinder, Paris 1294, Ref. 275. 23. k. ar nU, 
Antwort auf 21 Fragen über die Bestimmung des Menschen nach dem 
Tode, Wien 1533, Ind. Off. 172, Escur.* 699, 1590, 1592, Kairo II 104, 
168. 24. 105 Verse über das Glück im Paradiese, Berl. 7859. 25. hädt 
al aru'äh ilä bilad al afräh^ Schilderung des Paradieses zur Stärkung 
des rechten Glaubens und zur richtigen Vorbereitung auf das künftige 
Leben, Berl .8798, Paris 1387, Leid. 2023, Escur. ' 1586/7, AS 2259, Kairo VI 
133. 26. k. al furusija Köpr. 1362. 27. k, at turuq al hikmtja j Physiognomik 
und ihr Wert für Fürsten, Goth. 1235. 28. al Iäfija lil amräd al 
fälija, Paraeneso, veranlasst durch einen Aufenthalt in Ägypten, wo er 
Prediger und Qor'Anleser auf falschem Wege gefunden hatte, sodass sie 
der Religion, statt zu nützen, nur Schaden brachten, Berl. 8800. 

29. Traditionen, aus einem seiner Werke ausgezogen, Goth. 864g. 

30. madärig as sälikin ft mayiäzil as sä^irin von al Herewi (Bd. 1 433) 
Escur.* II 716. 



AI Fiqh. d) Die Hanbaliten. 107 

5. M. b. Miiflih ai Maqdisi al Hanbali, f 763/1361. 

1. U§ül al fiqh, BcrI. 4399. 2. k. al furüT Kairo III 295. 3. al 
ädäh aS sarija wal masälih al mar*tja ib. VI 107. 

6. Zainaddin Abu M Farag 'Abdarralimän b. A. b. Ragab 
as Sälimi al Bagdädi al Hanbali, geb. im Rabf I 709/Aug. 1309 
zu Bagdad, kam mit seinem Vater nach Damaskus, wurde 
Prediger daselbst und starb im Ragab 795 /Mai 1393. 

DK II 139V, Huff. XXIV 1, Wüst. Gesch. 447. 1. Abhandlung 
über die Einteilung der Wissenschaften, Ref. 285 fol. 1 — 19. 2, k, at 
tauhid, Goth. 702. 3. ahwal al qubÜYf Zustand der Toten in der Zeit 
zwischen dem Tode und der Auferweckung, Berl. 2661. 4. at tafycif 
min an nar wat ta^rif bihäl dar al batoär Berl. 2697. 5. lafaif al 
ma'ärif fimä limatcäsim al *ämm min al wazaif, die gottesdienstlichen 
Verrichtungen in den einzelnen Monaten, Berl. 3816/7, Leid. 2166, Kairo 
II 171, VI 188, Auszug Berl. 3818. 6. k. al istihräg IVahkäm al l^raj 
Paris 2454. 7. tahaqät al Hanäbila, Ref. 375, Köpr. 1115. 8. iktijär 
al abrär, daraus ein Abschnitt über die Vorzüge der vier ersten 
Ohalifen, der Fatima und der Fidda, Berl. 9690. 9. jawämi' al 'ulüm 
wal hikam fi iarh hanmna haditan min öawämi* al kalim libn Tai- 
mija s. o. p. 105. 

7. A. b. abi Bekr b. A. b. 'Ali al Qädiri al Hanbali 
schrieb 831/1428 in Halab: 

1. Tanbih al gäfilin al hajiirä *alä mä ioarada min an naJij *ani *t 
talabbuh bin Na^äi-ä, gegen die Neuerungen, welche mit christlichen 
Lehren Aehnlichkeit haben, Berl. 2105. 2. dämm al käfir al gahüd min 
al umma al gadabija tcal Jahüd, Polemik gegen die Juden, Berl. 2016. 
3. tuhfat al 'abid fi fadl bina al inasägid Berl. 3581. 4. tca'z ft 
tahdtr man 'amila ^arnal qaum Lut, wider die Sodoroitcrei, ib. 5592. 

8. Jüsuf b. al Hasan b. A. ad Dimasqi (al Maqdisi) al 
IJanbali b. 'Abdalhädi b. al Mabrad, f 909/1503. 

Wüst. Gesell. 495. 1 . Buhjat al hatV ilä "Um al hadP Berl. 1119. 2. tuh- 
fai al WU8ÜI ilä *ilm al ustilf Autograph v. J. 865/1461, ib. 1828. 3. ar 
radd *alä man laddada wa "assara / 1 gawäz al udhija bimä (ajassara, 
Widerlegung derer, die behaupten, es sei unstatthaft, beim Festopfer ein 
anderes Tier als bahtmat al an'äm^ d. i. Kumcl, Rind und Schaf, zu 
schlachten, ib. 4051. 4. g(yat as su^il ilä "Um al usul, Autograph v. J. 
865/1461, ib. 4418. 5. maqbxd al manqül min 'ilmai al gadal wal usül 
ib. 4419; Comt. az zuhur al bahija fi iarh ol fiqhyaj Auszug aus einem 
grösseren Comt. v. M. b. 'IsÄ b. Kennen al Hanafl (vielleicht aber zur 
*umdat al mubtadi HH IV 8350) ib. 4420. 6. at tamara ar rä'iqa ft 
'Um al 'arabtja ib. 6768. 7. mahrl as säwäb p fndäHl amir al 
mu*mi7tin 'Omar b. al Haftäb ib. 9704. 8. ta^rih af SälUuJa, berichtigt 



108 3. Buch. 1. Abftchiiitt. 1. Kapitel. § 7. 

und erg&nit Ton H. b. Eenn&n t 11^3 1740 u. d. T. al murüg as fan- 
datija al faik\ja bita*nJk as Sälikija ib. 9789. 9. bahr addam fiman 
^akallama Itki A. b. Manbal bimadk am damm^ A. b. Hanbai*» Urteile 
ftber Überlieferer, ib. 9957. 10. Ad durra al mudi^a ira/ *arH8 al 
mard[fa wai iagara oh nabaH-ija, Kairo V 54, AS 1450. lith. B&l&q 
12S5. 11. HH2 hat a* samir /? akbär MayHHH B. '.4m ir i> Bd. I p. 4S), 
Qotb. 1S36. 12. maräqi *lginän bis saliä* wakawä^ig al iktcän tca'idräk 
a* fu*Md bil karam wal gnd. Antograph. Escur.' II 770. 



e) Die Sra. 

M. b. Makki al 'Amili as Sahid Abu 'Abdallah wurde 
TOD Baidaraor, dem Statthalter von Damaskus, seiner sfiti- 
sehen Anschauungen wegen gefangen gesetzt und nach ein- 
jähriger Haft i. J. 7821382^) mit dem Tode bestraft. 

AI Imma* ad IHmciqija^ die RechtsaD^ohamuifreii der Imimiten, 
Bit einem Coxnt. des Verf. ar ramda al bakl;a^ im Gefinsmi» fres^'hrieben 
nnd dem SuIcAn 'Ali Ma*aijad. dem letzten Serbedlriden Ton Horisin* 
der ihn za «ieh eicceladen hatte, cewidmrt. Berl. 4*: 02: Comt. t. Zain- 
addin b. 'AU t 9«<> 155S in Opel, Br. Mu«. SnppL ä;>4. 



§ 7. Die Qor^anwissensehaften. 

1. Fadlalläh b. abi n Hair b. 'AH al Hamdäni al 
Waiir Rasidaddaula, f 71ö isit?. 

Mirr^k jst T^rdftr Kairo VI 2«X\ 

2. Sulaimaa b. 'Abdalqawi b. 'Abdalkarim b. abi 1 'Abbas 
al IjLanbali Na:^maddin at Taufi. geb. 657 125^ xu Tauf bei 
Bagdad, kam nach Damaskus und nach Kain>. lutolze eines 
Streites mit SaMaddin al Hariti wunie er. weil sriii<«:her 
Neigunzeu verdiohiu, ausgewiesen und liess sich in Qüs im 
Hause eines Christen nieder. Er s:irb in Hrbroa im Ra^ab 
71-? Srp:. Oo:. ISlo. 



•Ia iiT ^z^zziLilZiT, iir iia z^ai Tode Tinr^ieilrt;. «I?« i. J. T^i «ir«** 
Aadm ezsea? ▼^ird*. »iL Biex L L 



Die Qor'&nwissensohaften. 109 

DK II 33^ 1. Über die Zahlen im Qor*&ii Berl. 436. 2. tdäh al 
bajän 'an ma'nä umm al qor^ärij über die Bedeutung des Namens der 
1. Sure, in drei Abschnitten, deren dritter zugleich eine Erklärung der 
Sure enthält, Tcrf. im Ragab 711 /Not. 1311 in Kairo, BerL 940. 
3. tafsir sürat Qäf (nr. 50), Terf. im selben Monat, ib. 956. 4. tafsir 
sürat an naba*, dsgl., ib. 964. 5. qudwat al muhtadin ilä nuiqäsid ad 
din oder halläl al *uqad f% bajän ahkäm al mu'taqad, kurze Dogmatik, 
verf. 711 1311 in Kairo, ib. 1795. 6. af fa'qa al gadabija fi V radd 
*alä munkir al ^arabija Kairo VII 275. 

3. 'ImädaddiQ al Husain b. abi Bekr b. al Husain qädi 
n Iskenderija al Kindi an Naliwi al Mäliki, f 741/1340. 

AI käfil bima'äni at tanzil Kairo I 193. 

4. 'Alä'addin ^\li b. M. b. Ibrahim al Häzin as Sihi 
al Bagdad!, dessen Familie aus Siha bei Halab stammte, war 
i. J. 673/1274 zu Bagdad geboren, wurde Bibliothekar an 
der Sumaisätija zu Halab und starb daselbst i. J. 741/1340. 

1. Lubäb at tä'wil ft tna'äni at tanztly hauptsächlich nach den 
ma'älim at tanzil v. al Bagawi (Bd. I p. 364), vollendet 725;! 325, Berl. 
878—80, Paris 639—42, Alger 342 - 6, Giorn. d. soc. as. it. X 53, AS 
260—8, NO 425-43, Köpr. 60—2, Drucke Kairo I 194, OB VI 4863, 
Auszug Paris 659^. 2. maqbxd al manqül Kairo I 428. 3. al gämi* li- 
ahädU ar rasül, HH VI 12729, Dibäga Goth. 2,14. 

5. Abu Haijän M. b. Jüsuf b. 'Ali b. Jüsuf b. Haijän 
al Garnäti al Gaijäni ^) Atiraddin, aus dem Berberstamme Nafza, 
geb. gegen Ende Sauwäl 654 / Nov. 1256 zu Granada, studierte 
seit 670/1272 zu Malaga Qor'än- und Sprachwissenschaften. 
Infolge eines Streites mit seinem Lehrer Abu Ga*far b. az 
Zubair wurde er i. J. 679 1280 aus Spanien ausgewiesen. 
Nach längeren Reisen durch Ägypten, al Higäz und Syrien 
liess er sich in Kairo nieder. Nach dem Tode seines Lehrers 
Bahä'addin M. b. an Nahhäs i. J. 6981298 übernahm er 
dessen Lehrstuhl für Grammatik. Dann wurde er Traditions- 
lehrer an der Mausürija und Qor'änleser an der Moschee al 
Aqmar. L J. 735 1335 bekleidete er eine Professur an der 
»Sälihija. Anfangs hielt er sich zu den Zähiriten. Als b. 
Taimija in Kairo wieder zu Ehren gekommen war, schloss er 
sich an ihn an und dichtete sogar eine Lobqaside auf ihn. 



') Da Keine Familie aus Jaen stammte. 



I 10 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 7. 

Später aber ging er ins I^ger der strengsten Saffiten über 
und in seinem kleinen Qor^äncommentar überhäufte er den 
b. Taimija mit Schmähungen, indem er ihn des gröbsten 
Anthropomorphismus (iagsim) bezichtigte. Er starb am 
a8. Safar 74:>;il. Juli 1345. 

DK in 412s Maqq. I S25, Faw4t II 282, Hasn I 307. 0!ri«EtL n 
nss!, Ai Zarka^l Tc'ri^ ad tUiuIataim. Tiknis 12S9, p. 634. Wcss. G««ek. 
409, QoMtib^r,ZAhir.lS7-9a. Hartmann, Maw. p. ll.Poit>R^*Lrs<^ir. ^TS. 
V AI h^kr üi mmkSt ß taffir al foräm, AS 126--S4. RÜiV 3.9—41. 
J<^iiiS1i«NOl$l>>20l. Attsiüg«: a> am mehr a2 «i^ t. V«k B<cL ?$S 
ifViniiA E»(«r> 125«. Aljivr S47. K5pr. 67, Kair« I 230. V^ ^ imr-sr xL 
;4tl7 V. K MaktlM \a. sr. 6> Jeai44— 7. Kopr. S^ Kairi^ IlTl 2. nU.*j^ 
«•1 <tK^ xiä&\ :mi /i *; f£>r*«a min a2 ^ürih Parä ^•44. J^ fik^^i^ 
«4 ii4>iti m:t CAKt. «s ■&&«; äJ &ij^ B«rl. f'fi&T. 4. i^J^&~ ac ezr-c^ 

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«M« «-tj^K 4u ^£^£}^ yO 452«&T. Kainp IT 21. ^ £7 2ac.«Ljb£ 'i '% mw. 
lV»i T, a} RirsAv^« t SJil 1427. Br. Mm^ M4 . *, Iw*: Laä»c»tOfB 
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Die Qor^&nwissenschaften. 111 

Syrien und Ägypten, machte zweimal die Pilgerfahrt und 
starb 749/1348 in Kairo. 

HS III 1, 132.») 1. Anwär al haqäHq ar rabbänija f% V tafsxr 
K5pr. 45, AS 176,7, R&gib 62—5, Kairo I 142. 2. iarh minhäg al 
Baidäm 8. Bd. I p. 418. 3. matdli" al anzärfi sarh taicäVC al amcär 
ib., Stambul 1305. 

8: M. b. A. b. ^Abd al mu'min b. al Labbän al Misri, 
geb. 679/1280 zu Damaskus, kam nach Kairo und starb dort 
an der Pest im Sauwäl 749 / Jan. 1349. 

HS III, 2, 9, Husn I 242. 1. Tafsir al qor'än Kairo I 141. 

2. mutaiäbihat al qorän Paris 645i, Kairo YII 137. 3. radd ma^äni 

al äjät al mutaiäbihat Berl. 716, von b. *Arrftq f 933/1517 seinem 
Werke gauhar al gautcä§ vorangestellt, ib. 427. 

9. Sihäbaddin Abu '1 ^Abbäs A. b. Jüsuf b. M. b. Massud 
b. Ibrahim b. as Saroin an Nahwi as Säfi'i, Schüler des 
AbüHaijän und stellvertretender Richter in Kairo, f 756/1355. 

Husn I 309, RA 149v. 1. Ad dürr al ma§ün f% 'ulüm al kitäb al 
maknünj bes. grammatische Erklärung, daher auch Cräb al qor*än oder 
Cräb b. as Samin genannt, von as Suj(itl im Ifqän als zu weitläufig 
getadelt (HH I 354), Ooth. 533, AS 75—7, R&gib 24—8, Jeni 48—50, 
Köpr. 99, Kairo I 171, Alger 348, Auszug von as Safäqusl Bd. II 
BscutK 1315. 2. 'umdat al huffäz fi tafsxr airaf al alfäz, AS 431, 
RAgib 199, 200, NO 584, Kairo I 181. 8. al qaul al wagiz ft ahkäm 
al kitäb al 'aziz Kairo I 189. 

10. Hidr b. 'Abdarrahmän al Azdi, f 773/1371. 

At tibjän fi tafsir al qorän NO 244. 

11. A. b. 'Ali b. 'Abdarrahmän al ßilbaisi, f 779/1377. 

Mu^in al muqrV an nihrir *alä mä *htu§§a bihi 7 ^unwän wal qasida 
voat taisir, Auszug aus dem 'unwän des Ismä'il f 455/1063, aus der 
Sätibija und dem Taisir (s. Bd. I p. 409, 407), Berl. 621. 

12. Sihäbaddin Abu Ga'far A. b. Jüsuf b. Mälik ar 
Ru'aini al Garnäti al Mäliki studierte zusammen mit seinem 
Landsmanne b. Gäbir (s. o. p. 13) in Kairo bei Abu Haijän 
und nach ihrer gemeinsamen Pilgerfahrt in Damaskus bei 
al Mizzi. Sie lebten dann einige Jahre in Halab und zuletzt 
in al Bira am Euphrat, und dort starb er i. J. 779/1377. 

RA 19'. 1. Tuhfat al aqrän fimä quri^a bit tatHt min huruf al 
qor*än, Terf. 745/1344 in al Bira am Euphrat, Paris 4452n. 2- iqtitäf 



') Wo aber sein Vater Abu 1 Qftsim A. genannt und als sein Todes- 
jahr nach al J&fi^ (s. u. 3. Kapitel § 5, 1) 746 angegeben wird. 



1::. '. 3tti:!U :. k>x loicr. ^ 3ü^»ih»L § 7. 

laznhir •mr ji' ijaT»i\i r I,t> i-T«ir.'»t>«vtluitir Atter .«nibischen Wurzeln, 
er?iL.'rirtn!bucn.*»rai'e ni ?•«-'"'. Vn-h lar. m lanwrf. jowohipamm ala Kasr 
uiipa icann. » rtL. . ii> ^'. : - ?. ^:"^ /.runT^^'OT A ^ifl^'tf» »eines Freundes 
■. rihir -. . \ ':■:. " -k *. mt^ /if.snr*: trtu' ▼oa siemdelben ib. 

!!'.. )aäi ' jiuiur L>virivtai:.uuti i!.>ri«rni i). *AbdtirraIiim 

». 'I. >. iurnü'.i .11 Ivinda.; li Si.fT. jp*o. :iu Rabf II 725/ 

Järz-ApT. lil'iri .:u -vArru srutiit-c^ iurr aud iu Damaskus. 

lür >eKaan *ine PrviüjTs'r^Cx^I »♦ 'tt -Vrtfeialetn. vlie er anfangs 

Kirrh ^int^u Vuar vt^r^'li^^n ^ir^s i;uttt ;ii>*?r selbst übernahm. 

An «iiiraaiia 11 ~5 Der. t.*r: \i-.crue er Oberrichter von 

.Vir^T^ton Ulli Pr^fesj^or u:i uvr Sua m^i 5u Kairo» Schon im 

loicjentleii Jalir^ K»i:re er i^s Vtic tiietier und kehrte nach 

.lemsaiem .r.irirs.. l. J. r^< * O» it>enuaai er dasselbe noch 

»*inmal auf «inM Jahn», l J. rs> Vi^ wurde er Qädi von 

Damiu^kus und srarH dort i. 1. r^K* *^^C>^. 

ÜK l l* ^ 'uir icr !.*Ix* u»» Vt^-^^o '«' T"^».* HA 113*. 1. Tafsir 
in 10 Biion.. vt»rtor.Mt. :i. r -t'*^:' -i <» ^'i»c4i>aOu '«^»* 'orti'i«/ al ^ihrya^ 
tMnzoInt» Uo»nt»r\unc*'n iu vi\»r':ktt- .taa r?tkaUtoiUi;j4»Utfn. Bert. 1439. 
;». 'i(^v»/j(X ' t.z'nm u /r-nr <v:.<tmir'/*( *l». X*lO. k Verbot der Musik, 
iil:» FiWwa :. J. TTil^?'.»» **> or uvvi* Pr^ij^r in Jeru:Mdein war, 
«•rtiMii. »b. öM : 

U Ai>u '! Wb'niii A. 1». .V:i b. M. al Maiidisi al ^anafi 

b. an Nai:!>. -',»b. 771 [:U>\K r >u> U13. 

»M'i' «f'i.''i •'»/ Hr^t '«'»rt.fr V 4.' H. ''.10 .«* *.4uaict m Üorcwt, er hatte 
Olli Uui-h ^'loM'M, :ii lUvit »iie uru XMuar''^ ^lUen «^odfenbarten Qor*in- 
<ti'Uou aut*:;:t't'.ilir* \\APt*n; »lit.'>e -lac op »t.tv'h ior Keibeutol^ der Siiren 
;;t*oninot uMvi .*;i\*'ri cmii»^«.' 5^;o1Kmi Aa> >ioiu i. 'mjiä*U af sahdba mit 

l.">. SatUMu l>. ^aüätit b. al Ho;>aiu al Ma^haraut. aus 
Masliani !>:•! Parna^^kus, siuuu'rre 7S4 IS-Si iu Kairo und 
schrie i> u:u '^'•' I 41** : 

V. r .• ■■ f*ri '* ; ••*;• :; *i\:\ rutoh vleu 'S letsCen von den 

!•> '<.itioni<.'M»'M I.v-lir»— M» tiätit'iivJi .»1 vi;i\j.V 7 1*0 747. Ja^qüb al Hadrami 

I'. A:>.ian*:iiniia!! i>. 'v^inur :«! B:i!<)''u: <SamaIaddin« 
z^'^y 'm Hamatlau 7»^'^ .l-iü l-»ti:^ kam T'JT iiach Damaskus« 
a:< <-!:i V ir^T «iorr \^aiii ;;o\vnr<ieu war: rT kr'hrte liaun mit 
iiim ::a';'i Ka:r > ^ar ic-v uu»i kam spart.T ^^ieder nach Da- 
ma<ki<. Duft wurde er i. J. H>4 UvU Oädi. Nachdem er 



Die Qor*äD Wissenschaften. 113 

mehrmals ab- und wieder eingesetzt worden war, starb er 
im Sauwäl 824 /Okt. 1421. 

RA 153r. 1. Kahr al hajät, Qor*&noomt Br. Mus. 1553—7. 2. an 
napha /i daf* al fadtha, die Erfordernisse eines Q&d!, Berl. 5615. 

17. Jusuf b. A. b. M. b. A. b. 'Otmän Nagmaddin, 

t 832/1428. 

1. At lamarät al jänÜ'a wal ahkäm äl tcädiha al qäti'a, Ableitung 
gesetzlicher Bestimmungen aus einer grossen Anzahl von Qor'&nTerseDv 
nach der Folge der SCkren, vollendet 815/1412, Berl. 4888—90, dazu al 
futühät al ilähija tal^rig mä fx 7 lamarät min al ahädtt an nabaiv^a 
Y. 'Abdallah b. Muhjtaddin al 'Ar&sl um 1180/1766, Berl. 4891/2. 2. eu 
zuhür *alä k. al luma', Comt. zu al luma* ilä k, at tahrir ▼• Gam&l- 
addtn al Mutahhar b. 'AI! b. al Hosain, Berl. 4887. 

18. Zainaddin 'Ali b. A. b. 'Ali b. A. al Umawi al 
IlanbaliO schrieb 833/1429: 

Tahsir ar rahmän tcataütr al mannän fi ba*d mä juHr ilä Vgäz 
al qor'än, Ind. Off. 97,8, Bodl. I 47, II 566, NO 245, Köpr. II 14, gedr. 
Debli 1286. 

19. *Alä*addin 'Ali b. Müsä ar Rumi studierte in Rum 
und Persien, kam 817/1414 nach Kairo und wurde Vorsteher 
der Masjaha al Asrafija und starb im Sa'bän 841 /Febr. 1438. 

Husn I 307. Beantwortung von Fragen aus der Qor*&nexegese, 
Fiqh und Kal&m, Escur*. 547|. 

20. M. b. Hain al Qubäqibi lebte in Jerusalem und 
starb i. J. 849/1445. 

1. Magma*^ as surür toa matla' al iams toal budür, über Qor'ftn- 
lesarten mit Comt. tdäh ar rumüz wa miftäh al kunüZf Berl. 669, 
Köpr. 27, Kairo I 105. 2. al mawähibf Qedicht über Qor'ftnlesarten, 
K&i:ib 15. 

21. Samsaddin M. an Nuwairi, geb. 801/1398 in al 
Maimün zwischen Nuwaira und Kairo, studierte in Kairo, 



hörte 828/1425 in Mekka bei al Gazari, lebte dann in Gaza, 
Jerusalem und Damaskus und starb i. J. 857/1453 in Mekka. 

Hit. gad. XYII IG (nach as Suhäwt). 1. AI qaul al gädd liman 
qara*a bii iädd, gegen den Gebrauch anomaler Lesarten, Br. Mus. 
Suppl. 91. 2. iarh taijibat an nasr lil Gazari (s. u. Kap. 5 § 6, 7) 
Bodl. I 660. 



») HH II 187 falsch: t "10 durch Verwechselung mit Zainaddin 
*A11 b. A. b. Jüsuf b. Ilidr al Ämidi al HanbaU DK II 233r. 

Brockelmann, Arabische Lttteraturgeschichte. IL g 



._^ t. Bucb. l. Ab»cluutt. t. bpitei. $ 7. 

i^. M: j. US Sihii;i ;ii Qauiaft ^'lirieb im Ramadan 
>>vt AiUp 1-W)v im Xats^ii ;il aq^ zu Jenualem: 

^Si^M» M •mntctiftufui jU ""'Jmarija aI form js Sarif. HrkÜnui^ 
VII > lor'dirvvnwn« di« stc ii»r Ansicht 'Omat» tbvnsiiBsäiBmc«« mit 
'.imt^ itMjrtf Vtl UH>. i. u Vi^'iiu ^ar mTuii Turt. ^»iMBaa im Oonners- 

:MC ^ L«ik :. viumaui l !^:17. Man !:i5$. vjotfa. «.. 

i3. idialadttiu At>ü 'Abiiallati X. b. A. b. H. b. Ibidhim 
!f*ad Jii lit^r Hu'aijadija oml oer Barquiiija zu Sairo. starb 

Yvn >«in«itt S;iiild«r te^ 5«y tkit >. 'a. ^ ^ x ?. i. li iumi U in^Tc« 'i ' ^ SU 29 
'Ortru^««/ ^ '^ l :n ^M^. ^ <arn lunsuL^ üt 3'tfwctvt ^ 3iL I 7. i9ö. 

i4. Vbu Uac5 Otttir b. .Vi! b. Ä-iil ü HaniMui ad 

U itouö i *H!«Jw U «M^ Suurv *. '.**r. U4DM* -^ -K :rcm. 

-itt wr Sii:iU!ji»a ia^ibs^t tau <drö :. l. ST'^^-^r-k 

»•^.•••«•^ ith#r ;t4tt»««0«u -tf^ 'vt.odüt^*, iT ^^ufcJT -^C*» i'*. .ct. '. Wd. ij. 









Die Qor'än Wissenschaften. 115 

iamäl wal ganüb au aS iarq wal ^arb, Kairo VII 315, 447. 13. al 
ihkäm fi ma'rifat al imän wal ahkäm^ vollendet am 5. Gum&d& I 
B66/6. Febr. 1462, Kairo VII 446. 14. ad durra al galija al 'älija an 
nüränija ival altäf ai sari/a ar rabbäntja^ ToUendet am 25. Gum&d& 
I 877 29. Oct. 1472, ib. 15. Eine Waqffrage Kairo VII 663. 16. qalaid 
al 'iqjän ß bahr f'adä'il sahr Ragab wa Sa*bän Kairo VII 175. 17. cU 
hidäja libajän al J^alq wat taktmtif YoIlen4et am 20. Qum&d& I 870/9. 
Jan. 1466, ib. VII 447. 18. banät al afkär /i ia'n al Ctibär, vollendet 
am 22. Gum&d& I 870/11. Jan. 1466, ib. 19. ramz al f^itäb biraSh al 
'abäb, vollendet am 10. Rabi* I 878/6. Aug. 1473, ib. 20. qarär al 
wagd /% Sarh al hamd ib. 445. 21. hall cU iikäl fi mabähit al alkäl 
ib. 446. 22. r. /I '/ mahabba, Berl. 5410,. 23. ar rauda az zähira an 
näfCa fi \l dunjä tcal a^tVa, Paris 1126«. 24. an nuzha fi raudat ar 
ruh wan nafs, Br. Mus. 433, Kairo VII 444, 569. 25. al ins al 
anis fi ma'rifat ia*n an nafs an nafiSy Brit. Mus. 433«, Kairo VII 
569. 26. manäzil al artoäh, süfische Eschatologie, Escur.' II 750i, 
Kairo II 137. 27. mi'räg at tabaqät waraf* ad dara§ät Wahl al 
fahm wat tiqät ib. VII 443. 28. qiblat al arwäh ib. 445, 448. 

29. al käfi al iäfi ib. 445. 30. muhtafar fi Hlm al iriäd ib. 
446. 31. mu^tasar al mufid fi *t tarili, vollendet 8. Ragab 867/ 

30. März 1463, ib. V 145, AS 3402/3. 32. al iiräq fi marätib at iibäq, 
Kairo VII 446. 33. at tahrir limä dukira fi *d dürr al manzum wal 
icasj al marqüm (s. Bd. I p. 297) min al umür at taläta allati hija al 
galat was snhw wan nisjän^ Br. Mus. 433^. 34. nuzhat al mu'rib fi '/ 
malriq wal magrib (fi auguh raf* wa na§b wagarr lafz akmal fi 
qaiU *Abdalwahhäb b, M. b, Saraf alhamdu lilläh akmal alhamd wa^a- 
tammhu Kairo \II 310, Escur* 107«. 35. ramz al asrär fi mas^alat 
akmaP) (fi af^al at tafdUj verf. 26. Ramad&n 874/9. Apr. 1470, 
Kairo VII 311, Escur.* 107,, Auszug von as Sujütt fagr at tamdfii'räb 
akmal al hamdy Berl. 6885. 36. al muf^tär fi mas*alat akmal, Escur.* 
107«. 37. sarh tahdib al mantiq s. u. 5. Kap. § 17, 2, 1, a. 

26. Ga'far b. Ibrahim b. Ga'far as Sanhuri ad Dihni 
Zainaddin Abu *i Fath, geb. 810/1407, studierte an al Azhar 
und wurde Qor'änleselehrer an der Mu'aijadija. Dazu erhielt 
er später noch eine Professur an der hanafitischen Barqüqija, 
obwohl er selber Säfi'it war. Er starb 894/1489. 

Hit. gad. XII 60 (nach as Sah&wl). AI gämi" al mufid fi finä'at 
at tagictd, vollendet im Safar 847/' Juni 1443, Berl. 527/8. 

27. 'Omar b. Qäsim b. M. al Misri an Nassär um 
900/1495. 



^) Bei Derenbourg entstellt zu al kühl. 

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Dogmatik und U;ül ad dlo. § 9. Die Mystik. 117 

VI 132. 2. tagrid al usul fi ahadit ar rasül Kopr. 257, Jen! 173, 
NO 714. 3. mulitafar gamir al uM Jeni 277, NO 1209. 4. taisir al 
faiätet min tahrir al hdun Kairo III 212. 

5. 'Izzaddin M. b. 'Abdalhädi b, Ibrahim, um 830/1427. 

Tahrir al kaläm fi mas*alat ar ru*ja watagundhu^ über die An- 
sichten der Mu*taziliten und der Aa'ariten über die Frage, ob Gott Ton 
den Menschen gesehen werden könne, Berl. 2107. 

6. 'Omar b. Müsä b. al Hasan al Himsi Sirägaddin, 
geb. 777/1375, Schüler des al Bulqini (s. o. p. 96), t 861 / 
1457. 

Suiür al riäm fi mabäni al imän tcal isläm, Berl. 1825. 

7. 'Ali b. M. b. 'Abdallah al Fahri, 9. Jahrh. 

TalhU al bajän fi dikr firaq ahl al adjän, Pet. AM. 94. 



§ 9. Die Mystik. 

1. 'Abdalgaffär b. A. b. 'Abdalhamid ('Abdalmagid) b. 
Nüh al Qüsi baute ein schönes Sufikloster vor den Thoren 
von Qüs. I. J. 700/1300 hetzte er an einem Freitag seine 
Glaubensgenossen gegen die Christen auf und veranlasste die 
Zerstörung von sechs Kirchen. Auf Befehl des Sultans an 
Näsir wurde er nach Kairo gebracht und dort bis zu seinem 
Tode im Dülqa'da^) 708 /April 1309 m Haft gehalten. 

DK II 179^ Husn I 306. K al wahU fi sulük ahl at tauhid, 
nach dem Vorbilde der r. al Qosairi (s. Bd. I p. 432), Sammlung von 
Legenden, Anekdoten und erbaulichen Qeschichten von berühmten 
SdLfi's, Tollendet im Rabl' I 70S/Aug. Sept 1308 in Alezandrien, Paris 
3525, Kairo II 143. 

2. Tägaddin Abu 1 Fadl A. b. M. b. 'Atä'alläh al 
Iskenderi as Sädili, einer der berühmtesten Mystiker seiner 
Zeit uod ein heftiger Gegner des b. Taimija (s. o. p. 100), 
starb am 16. Gumädä II 709/21. Nov. 1309 in der Medrese 
al Mansürija zu Kairo. 

DK I 153^ Hosn I 301, Alhitat algadlda VII 70, Wüst. Gesch. 
382. 1. Risäla^ Aufforderung zur Gottesfurcht und zur Erfüllung der 
religiösen Vorschriften, Berl. 1794, Kairo II 84. 2. r. al qasd al 



>) So DK, nach Cat. Kairo am 19. äauwM/2. April. 



118 8. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

mugarrad f% ma*rifat al ism al mufrad Münch. 140. 3. miftäh al 
faläh wa tnifbäh al artcäh, über den dikr^ Berl. 3696, Er. Mus. 755«, 
Suppl. 2387, £8cur.*II780i. 4. munä§ät. Gebet, Berl. 3904. 5. hizb an nur 
Kairo 214. 6. Religiöse Vorschriften, Br. Mus. Suppl. 237^. 7. Qasiden, 
Berl. 7846. 8. mqwäHz, Paris 1299. 9. at tanwir fx isqät at tadhir^ 
die Töllige Hingabe an Qott und das Hingelangen zu ihm, begonnen in 
Mekka, vollendet in Damaskus 695/1296, Berl. 3089, Qoth. 891 (wo andere 
Hdss. aufgez.), Paris 1348, Alger 881,, 1349,, K5pr. II 117, Jeni 700, 
Kairo II 117, 171, VII 7. 10. at tariq al gädda fi nail as sa'äda, 
Anleitung zur Erkenntnis Gottes, Berl. 3217. 11. Vermahnung an seine 
Freunde in Alexandrien, Berl. 3997. 12. al hikam al *AtäHja^ theo- 
sophische Betrachtungen, Berl. 8689/90, Goth. 890 (wo andere Hdss. 
aufgez.), Paris 1349,3971,, Kairo II 80, VII 7, 38,76, 521. Commentare: 
a) V. M. b. Ibr&hlm b. 'Abb Ad an Nafzl ar Rondi f 796/1394, Berl. 
8691/2, Manch. 130, Leid. 2261, Paris 1350, Br. Mus. 889, Ind.Off.696,E3Cur.» 
II 740^, Alger 917— 9, Kairo II 97, gedr. Bül&q 1285, Kairo 1306 (mit dem 
Comt.T. 'Abdallfth as §arqftwl amRde). b) v. Zarrüq, f 899,1493, Berl. 8G93, 
Manch. 139, Br. Mus. 755,, Alger 916„ 920. c) v. Ibr&htm b. Mahmud 
al Iqsar&M, ToUendet in Mekka 903/1497, Berl. 8694/5, Goth. 890. 

d) Y. 'AU b. Husftmaddln al Hindi al Muttaqt, f 977/1569, Berl. 8696. 

e) V. al Munkwl, f 1031/1622, Berl. 8697/8, Kairo II 114. f) v. M. 
Haj&t as Sindl, verf. 1145/1732 in al Medlna, Alger 532,. g) v. 'Ali b. 
Hig&zl al Baijümi, f 1183/1769, Kairo II 117. h) v. Sidi M. b. DikrA (?)» 
Paris 1351. i) v. 'Abdalmagid as Sarnübl s. OB I 901, VII 2437. 
k) anon. malaiischer Gomt. gedr. in Mekka, SnouckHurgronje Mekka II 387i. 
Versifizierung faiff al karam v. Kam&laddin b. 'Alt Sarif, f 906/1500, 
Berl. 8699, vgl. Ahlw. 8700. 13. tag al 'arüs waqam" an nufus, Er- 
bauungsbuch, Berl. 8792, Paris 1298, Br. Mus. Suppl. 237, Escur.' 143,, 
Alger 881,, Kairo II 72, VII 7, gedr. Kairo 1275, 1282, 1305. 14. at tuhfa 
fi H ta§auwuf, Kairo VII 205. 15. lataHf al minan /t manäqib as saiJ^ 
atn 7 'Abbäs waSail^ihi abi 7 JSasan, Biographie des Sdfi Sih&baddin 
Abu 1 'Abb&s A. b. 'Omar al Ans&rl al Murst, f 686/1287 und seines 
Lehrers Taqtaddfn Abu' 1 Hasan' All b. 'Abdall&h b. 'Abdalgabb&r as Sadil! 
t 656/1258 (vgl. Bd. I 449, Maqq. I 587), Berl. 10105, Goth. 1848 
(wo andere Hdss. aufgez.). Alger 1714, Köpr. 772/3, AS 2028/9, Kairo V 
122, VII 2. 

3. Nüraddin Abu '1 Hasan 'Ali b. Jusuf b. Garir al 
Labmi as Sattanaufi, geb. 647/1249 zu Kairo, Professor 
des Iqrä' an al Azhar daselbst, f im Dülhigga 713 / März 
1314. 

DK II Sil«", Husn I 290. Bahgat al asrär toa ma'dan al anwär 
ft ba'd manäqib saijidi 'Abdalqädir al Kiläni (s. Bd. I p. 435), Berl. 



Die.Myttik. 119 

10072—6, Kairo II 71, V 20, VII 37, Auszüge: 1. v. Verf. Bert. 10077. 
2. T. ad Dirtnl f 694/1295 ib. 10079. 8. y. al Firüz&b&dt f 817/1414, 
ib. 10080/1. 

4. M. b. 'All b. 'Abdarrahmän al Qorasi ad Dimasqi b. 
as Sarräg um 714/1314. 

Tuffäh al arwäfk wa miftäh al arhäh^ ein Teil des tahetq al arwäh 
wal qulüb üä dikr *aläm al gujübf erbauliche Anekdoten, Berl. 8794. 

5. 'Abdalqädir b. 'Omar b. Qabib a§ Safadi al Giläni, 
t 726/1326. 

Silk cU 'atn, mystisclfe T&'ija mit anon. Comt, Bodl. I 93, 247, 
II 578, Leid. V 28, Alger 364. 

6. Samsaddin Abu '1 Fath M. b. M. Wafä' al Iskenderi 
as Sädili, geb. 702/1302, f 760/1358. ^) 

1. Diwan, süfisch, Leid. 783 (wo andere Hdss. aufgez.), Paris 8208* 
Alger 1828, Kairo IV 237. 2. hizb qi sädät ß §ämi^ al 'ädät, Paris 
1200, Kairo II 191. 8. hizb ul fardanija, Comt. al futühät ar rabbänxja 
T. 'Abdalq&dir al Mawfthibl Terf. 887/1482, Kairo U 207. 4. al azal 
ib. 65. 5. nafäHs al Hrfän fi anfäs ar rahmän ib. 141. 6. ia'äHr al 
irfän fi alwäh cU kitmän ib. 112. 7. al 'urüi ib. 117. 8. ai la^ffir al 
inff&nija li'ain al Hnäja ar rabbänija ib. VII 5. 

▼ 

7. M. b. al Hasan b. 'Ali al Isnawi as Säfi'i 'Imädad- 
diu, geb. 695/1294, studierte in Kairo und Damaskus, lebte 
eine Zeit lang als Professor in Hamät, liess sich dann in 
Kairo nieder, wo er Professor und stellvertretender Richter 
wurde und starb im Ragab 764 /Apr. 1363. 

DK UI 150r, Husn I 242. Hajät al qulüb fi kaißjat al wusül 
ilä '/ mahbüby Kairo II 81, gedr. am Rde von OB VII 2450. 

8. M. b. 'Abdaddä'im b. bint al Mailaq abü T Ma'äli 
Näsiraddin, geb. 731/1330, Prediger an der Medrese des 
an Näsir Hasan und unter Barqüq kurze Zeit Oberqädi, 
t 797/1395. 

DK III 182V. 1. Sarh a§ sudür *alä fahm mä ju^bar *an qatU 
allah jahabu liman Iffa inätan iDajahabu limän iä^a *d duküra, erbau- 
liche Behandlung von Süra 4248;it) niit dem Nachweis, dass die Geburt 
Yon Töchtern nicht als Unglück zu betrachten sei, dass diese vielmehr 
ebenso sorgfältig auferzogen werden müssen wie die Söhne, und Trost- 



^) Über seine Familie vgl. Goldziher ZDMQ 50, 468. 



120 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

gründe fßr Eltern beim Verlust yon Kindern, Berl. 8805. 2. hädt 7 
qulüb ilä liqä" al mahbüb Escur.* II 787, Kairo II 79. 3. Qa§ide mit 
Comt. V. M. b. 'All b. 'AUÄn, f 1057/1647, Kairo IV 2G5. 

9. Abu n Fath M. Samsaddin al Füwi al Azhari 
blühte in der zweiten Hälfte des 8. Jahrb. 

Siläh aa sälik wasadd aX mahälik^ Kairo VII 176. 

10. Abu Bekr b. Dä*üd b. 'Isä as Sali In Taqiaddin Abu 
's Safä\ t 806/1403. 

Äd dürr cd muntaqä al marfü* ß auräd al jaum tcal lau wal 
U8hü\ Berl. 3776. 

11. Abu '\ Hasan 'Ali b. M. (s. o. p. 119) b. M. b. Wafa* 
aS Sädili al Iskenderi al Waf&'i, berühmter Süfi, geb. 759/ 
1357 zu Kairo, f 807/1404 auf der Rauda daselbst. 

Husn I 804, MT 58% Alhitat algadtda V 142 ff. (mit den A^ngaben, 
geb. 11.») Muharrara 761 /4.'' i)ez. 1359, f 801/1398 nach as Sa'r&nl's 
Tabaqät), Hartmann, Muw. p. 14. 1. Diwan, alphabetisch geordnet, 
dessen Gedichte fast alle nicht beträchtlichen Umfang haben und viel- 
fach in der modernen Form abgefasst sind; Berl. 7850/1, Havn. 277 
(enthält auch Gedichte von seinen Verwandten), Br. Mus. 625, Escur.* 
445. 2. Lobgedicht in muwaSSah^ Berl. 81 72^. 3. mystisches Gedicht 
mit Comt. k, istinzäl al lataif ar ridicänija biiarh al qasida al hamdija 
al Hrfänija von Ahtt 'Abdallah M. b. M. al Mikniksl b. as Sakk&k, 
Escur.* 384i. 4. al masämi* ar rahhanxja Escur.' 780,, Kairo II 135, VII 5. 
5. mafätih al ^azä^in al *altja Kairo II 36, VII 5. 6. al wasäjä Kairo 
VII 6, 108i. 7. r. at ta§auwuf Kairo II 85. 

12. M. b. A. b. as saih M. al Haiabi b. al It'äni (Iz'äni?) 
al Bistämi, f 807/1404. '^ 

1. Tadkirat al mund at fälib al maztd, allerlei für den Süfi 
wichtige Punkte, vollendet 797/1395, Berl. 3020. 3. r. /t nafthat afhäb 
an nujm az zakija fi hukm as samä" *alä *t lariqa, gegen die Musik, 
ib. 5512. 

13. 'Abu '1 LatäMf schrieb um 830/1427: 

AI minah nl iläJuJa min manaqib as sädät al Wafäljaf über die 
Anhänger des 'Ali b. Wafä' (nr. 11) Kairo V IGl (nach HH von b. 
F&ris). 

14. A. b. 'Omar b. A. as Sädili al Ansäri as Säbb at 
Tä'ib, geb. DiVlliigga 767 [26. Aug. 1366, wurde Süfi und 



*) Sonntag, rechnungsmässig Dienstag. 



Die Mystik. 121 

machte sich auf die Wanderschaft. Er kam zweimal nach 
Jemen (war 804|1401 in Zabid), mehrmals nach dem *Iräq, 
nach Bagdad, al Mausil, Dijärbekr und Hi§n kaifä. Nach Kairo 
zurückgekehrt, baute er sich eine Zäwija vor den Thoren 
der Stadt. Nachdem er mehreremale die Pilgerfahrt gemacht 
hatte, siedelte er nach Damaskus über und starb dort^) am 
Freitag den 18. Ragab 832/24. April 1429. 

RA 50', MT 50v. Erklärung yon Süra 20ii, mit einigen Gedichten 
als Nachtrag, Berl. 1003. 

15. Abu 't Taijib M. b. 'Ali b. abi '1 'Abbäs A. as 
Sädili al Maballi schrieb 838/1434: 

Mahäsin an nizäm min gaicähir al kaläm fi dikr Mäh al malik 
al *alläm Kairo VI! 227. 

16. A. b. abi Bekr al Qädiri schrieb 841/1437: 

Kaif 08 sirr *an maa^alat ar r<ih kai/a ta§*ad watanzil watagdü 
watarüh, Berl. 536?. 

17. Qutb al 'ärifin Saijidi Samsaddin M. b. Ilasan b. 'Ali 
al Hanafi as Süfi as Sadili, geb. 775/1373 (n. a. 767/1365), 
t im Rabi' I 847 /Aug. 1443. 

Husn I 305. As sirr a§ safi /t manäqib saijidi M. al Hanafi, 
Biographie von eeincm Schüler al Batauüni um 900/1494 (s. u. nr. 31), 
Goth. 1853, Kairo V 67, gedr. 1306, (OB III 2201), ib. VII 396. 1. ar 
raud an naliq fi 'ihn at tariq, Comt. zu einem Ausspruche seines 
Lehrers M. al 'Agg&m, Kairo II 87. 2. hizh an nur, Kairo YII 897. 

18. 'Omar at Tirmidi as Süfi schrieb für al Malik az 
Zähir, t 858/1454: 

1. Tafsir sürat al\}(lä§ Kairo II 173. 2. k, an nija ib. 

19. ISarafaddin M. b. Sadaqa b. 'Omar b. M. al 'Ädili, 
t 854/1450 in Kairo: 

Minhäg at tariq xcalarh at tahgiq Kairo II 138. 

20. 'Abdarrahmän b. abi 's Satä' abi Bekr b. Dä'ud al 

• • • 

Hanbali as Sälihi al Qädiri ad Dimasqi, f 856/1452. 

Tuhfat al *ibäd waadillat al auräd, Kairo II 74, NO 716. 

21. M. b. Müsä b. M. b. 'Otmän al Hudbäni Näsiraddin 
Abu T Fadl, geb. 780/1378, f 858/1454. 



') Nach MT in Jerusalem. 



122 3. Bach. 1. Abschnitt 1. Kapitel. § 9. 

Futüfi al wahhäb wadala*il at fuUäb ilä manäzil al ahbäb, Bio- 

fraphie seines mütterlichen Grossraters, des 8üf 1 Abft Bekr b. 'All as 
aib&nl, f 797/1395, Berl. 10108. 

22. Abu n Fath M. b. M. b. 'Ali b. Sälih b. abi M 
WafäVum 880/1475. 

1. Irtiqä* ar rutba bü libäs waf fuhiba, yerschieden yon HH I 
447, der 1. Abschnitt, Berl. 3026. 2. nuzhat an näzir fi voad" i^utüt 
fadl ad däHr, rerf. &78/1473, Kairo V 326. 

23. AI *ärif billäh Abu Ishaq Ibr&him b. *Ali b. *Omar 
al Ansäri al Matbuli al Ahmad!, lebte in Kairo in einer 
von ihm selbst erbauten Zäwija. Infolge eines Streites mit 
dem Sultan Qäitbäi ging er nach Jerusalem und starb dort 
nach 880/1475. 

Hit. gad. IX 18 (nach as 8a*r&n1). Wa§ija mit Gomt. t. aS Sa*r&nl, 
t 973/1565, Kairo II 120. 

24. Ibrahim b. 'Ali b.A.b.Buraid al Qädiri, 1 880/1475. 

Mafätih al matälib tcaraqabat at tälibf Aufnahme unter die Süfls, 
Berl. 3361,. 

25. Magdaddin b. M. al Halwä^ al Ifünagi at Tibrizi 
schrieb 884/1479 in Kairo: 

Ta*dib an nafs watashih al istinäd li^ahl af §afä* wal toadäd, 
über die Fehler der Seele, Kairo II 73. 

26. Ibrähim b. 'Ali b. Tag al 'ärif in abi 1 Wafä' Ibrahim 
b. Jüsuf al Qusaini al Maqdisi al 'Iräqi Abu ^s Safä^ b. abi 
M Wafä\ geb. 810/1407, f 887/1482. 

Hartmann, Muw. p. 24. 1. ädäb ad dul^ül fi *t tariq, Anleitung 
zur Süfik, Berl. 3282. 2. wa^tja an einen jüngeren Sdflfreund, ib. 
4007. 3. mystischer Dtwän ib. 7917. 

27. 'Ali b. M. b. 'Ali b. abi Qabisa um 890/1485. 

litVtäf al maräkim toastis^äf al makärimf rerf. 878/1473, Kairo 
VII 566. ' 

28. 'Abdalqädir b. Husain b. 'Ali b. Mugaizil schrieb 
894/1489: 

1. AI fath al mubin ft ma'rifat maqäm a§ §ädi^n, Paris 1605^. 
2. al kawäkib az zähira fi *gtimä' al aulijä* bisaijid ad dunjä ival 
äJ^ira, OeHchiclite des Abu 'i Hasan as S&dil! und seiner Anhänger, 
HH 10964, Hds. in der St. Bonifacius-Abtei zu München, ZDMG 7 p. 14, 
Ygl. Wüst. Gesch. 502. 

29. Junus b. Hasan al Misri schrieb 896/1490: 

öäjät as 8arä*ir wa^äjät al bafäHr Kairo II 97. 



Die Mystik. 123 

30. Zainaddm *Abdas§amad schrieb um 900/1494: 

AI gawähir as sanija f% 7 karämät wan nisba al Ähmad^a, 
Biographie des Süfi A. al Badaw!, f 675/1276, s. Bd. I p 450. 

31. 'Ali b. 'Omar b. al Batanüni al Bü^iri as Sädili al 
Hanafi um 900/1494. 

1. Ä8 sirr a§ fafx ft manäqib M. al Hanafi s. o. p. 121. 2. o/ 
'unwän fi 7 iJ^tiräz min an niawän, über den verderblichen Einfluss des 
Weibes, Qoth. 1233, Br. Mus. Suppl. 1149i. 

32. AI Malik al Asraf Abu 'nNa§r Qäitbäi, f 901/1495. 

Weil, Gesch. der Ghal. Y p. 325 ff. Ädkär, süfische Gebete und 
Muwassah&t, Kairo II 183 (fehlt bei Hartmann). 

33. Burh&naddin Abu 't Taijib Ibrahim b. M. b. A. b. 
Ilasan al Aqsarä'i al Hanafi as Sädili al Mawähibi 
studierte in Kairo, hielt sich mehrmals in Mekka und 
al Medina auf und starb i. J. 909/15021). 

MT 13>'. 1. R, qatcäntn hikam al iiräq ilä kull a§ füftja bigamV 
al äfäq, verf. 882/1477, Goth. 907, Vat. Bibl. Ital. XL VII, 14, 179, Leid. 
2285, Escur.» II 780,. 2. al fafh al qarib fi n istigfär ba*d iamm at 
tib Goth. 91 6|. 3. hidajat ar rabb liman ahabb ib.j 4. k, at tafrid fi 
ma^nä kalimat at tauhid ib.» =3 k. at tafrid bidawäbit qawäHd at 
tauhtdj yerf. 905/1499, Leid. 2278. 5. ufül muqaddamät al tcufül, verf. 
903/1497, Kairo VII 178, dazu Comt. a§ §afä* bis su'ül, verf. 905/1499 
ib. VI 143. 6. ^arh al hikam al 'Ätä'ija s. o. p. 118. 

34. Abu ^n NagäMb 'Abdalqädir b. 'Omar b. Habib as 
Safadi, f 915/1509. 

Biographie, Berl. 10137. 1. Silk aVain IVidhäb algain, süfische 
Qaslde in 283 Basitversen, Berl. 3114/5, 7929^, Comt. nur al 'ain v. 
'Alaw&n, t 936/1529, ib. 3416/7; Paris 3225. 2. mystische Qaslde in 
29 Versen, Krafft 493. 

35. 'Ali b. Maimün b. abi Bekr al Idrisi al Magribi, 
geb. um 854/1450, war von berberischer Abstammung, führte 
aber seinen Stammbaum nichtsdestoweniger auf 'Ali zurück. 
In seiner Jugend soll er Emir einer Qabila der B. Räsid auf 
dem Gebel Gumära gewesen sein, auf diese Würde aber ver- 
zichtet haben, da er das Weinverbot unter seinen Leuten 
nicht durchsetzen konnte. Er verliess Fäs i. J. 901 und 



M Nach den fabaqät al Mniwwi bei *Ali BAsä Mubarak Älfiitaf al 
gadida II 128,b, aber erst i. J. 914/1508. 



124 ^ Buch. 1. Abschnitt. 1. KnpiteL § 9. 

kam auf der Wanderschaft nach Kairo, Damaskus, Mekka, 
Qalab und Bnissa« liess sieh endlieh in Damaskus nieder 
und starb dort i. J. 917151L 

RA t97r, SN I 540, XT S9«. U R al ih^an ft (min) akl al fiqh 
wahamaUU al qor*dn^ &b«r d«B BiTstii^cheB Siiiii einiger Qor'insteUen/) 
an »eine Freunde in Fis« tob denen er 915 durch einen Besuch in 
der Nähe Ton Dnmnskus Nachricht erhielt, gerichtet, um sie f&r seine 
Qlaubensnnsichtcn tu gewinnen, Bert 2545> 3033, S713, Paris 1372, 
Kairo YII 543. 2. bii^äm ^wrbat al isläm biwdsitat §infai al wMäafaqqika 
mal mntafaqqira «un aJU Jtifr waJ iSim, gegen die nnichten Rechts- 
gelehrten und Faqtre. BerL 2119->21, Ref. 151, Kairo TU 543, TgL 
L Goldiiher \\. b. M. al M. 's l^ttenspiegel^ des ostL UUms, ZDMG 2S, 
293 ff. 3. ar r. al Maimünija /T taukid al Agurrum^a^ Comt. m diesem 
grammat. Werke ^s. u. ^ Kap. § 2, 1) der die Einheit Gottes darthun 
soll, BerL 2442. 66TS, Kairo VII 543. 4. bn^än fadl hijdr an not wal 
kast^an makr al vrasmas. BerL 3522, Ref. 151 foL lOO IIS. TgL Gold- 
liher L 1. p. 301. 5. r. /I *rradd ald mtadtiri *l iaik al akbar b. al 
^Arabi s. Bd. I p. 44^ t$. mabddi* as ioHMn ild tnaqämdt al *ärifinj. 
Beri. 3034. 7. b<\jdm al a^kdm ft *s sa^^ida ttal hirqa aro/ a^läm,. über 
die Abdeichen der Süf is und deren binn« ib. 309;^. S. ein sftfisches Werk 
Aber die Aufgaben und Pflichten des Lehrers und des Schälers nach 
den Regeln »eines Lehrers A. b. M. at Ttlnisi Abil *1 'AbbAs, f 930 1524. 
Berl. 31 SO. 

36. Ibrahim b. M. b. "Abdarrabman ad Dusüqi as Sufi. 
geb. 8:>3U2i>. f Montag den 9. Sa*ban 919 11. Okt. 1513 
2u Dama:>kus. 

RA 17^. Oebetsperikopen, BerL 377!>. 

37. ^amsaddin M. Dimirdäs al Muhammadi al Hai- 
wati al Gerkesi wurde von A. b. *Oqba unter die SufTs auf- 
genommen und ging dann nach Tibrrz als Schüler des 'Omar 
Rüsani. Nach Ägypten zurückgekehrt, liess er sich in einer 
Zäwija bei Kairo nieder und legte dort eine berühmt ge- 
wordene Palmenpflanzung an. Er starb i. J. 9:29 1523. 



^ So nach de Slane, nach Ahlw.« BerL 254.>: Ursprung Adams, 
Enc^tehuD^ seiner Xachkommen, Verhalten zu Goct: nach BerL 3713: 
da:is das Einheirsbekenntnis, Gottesdienst, Beklmpfunic der Leidenschaften 
nnd der welclichen Ltlste jedes Gläubigen Ptiicht seL Was ist nnn 
richtig, oder handele es sich um drei Terschiedene Schriften mit 
gleichem Titel? 



Die Mystik. § 10. Die Mathematik. 125 

1. Äl qaul dl favid f% mdrifat at tauhU, Berl. 3229, Br. Mus. 
8uppl. 242, Kairo VI 109. 2. magmr^ rd- as i ä f wa kaff td ttsiär, eftOseh e 
Deutung einer Geachichte aus dem mantiq at fair des persischen Dichters 
'Attftr, Berl. 3486. 3. r. fi ma'rtfaf al haqä*iq as sah*^ al kullija al 
üfttja waf% ma'rifat haqiqat al haqä*iq waft ma*nä qaulihi ta^älä 
tcalaqad atainäka ilh. (Süra ö«?) Berl. 5108. 4. tukfat at tulläh ar 
ra'tmln hadrat al wahhäb Kairo II 74. 



§ 10. Die Mathematik. 

L Sihäbaddin Abu T *Abbäs A. b. M. b. al Hä'im al 
Faradi, t 815/15121). 

1. MurSid at tälib ilä asnä 7 mafälibf Arithmetik, Berl. 5978, 
Br. Mus. 42O5; Commentare: a) v. al Azharl f 926/1520, Kairo Y 183. 

b) V. b. al Hanbali f 971/1568, Berl. 5981. c) v. al Gazzi f 983/1575, 
Berl. 5982. d) v. Bah&'addin M. as Sansürl, yollendet 995/1587, bugjat 
ar ragib, Goth. 1478, daraus abgekürzt: nuzhat al ahbäb fi ta'rif al 
hiaäb ib. 1479,, '80, '82, Berl. 5979/80, Bodl. I 489,,^ II 287,, 
Br. Mus. 894,, Kairo YII 274; zweiter Auszug v. Sarafaddtn 
Jahj&b.M.b.M.b.'Abdarrahmftn alHatt&b al Mekk! al Mäliki, Berl. 5983. 

c) V. "Abdalq&dir b. M. b. A. al Faijümi, Goth. 1482. f) v. M. al Mahalli, 
Münch. 850. 2. k. al luma^ fi *ilm al hisäb, Arithmetik mit bes. 
Rücksicht auf Erbteilung, Berl. 5986/7, Paris 4585» (vgl. Wcepcke, Sur 
Pintroduction de Tarithmetique indienne en occident, Rome 1859, p. 53), 
Alger 1447, Br. Mus. 421», Bodl. I 971,, Kairo V 186, VII 127. Com- 
mentare: a) T. M. b. A. Sibt al Märidlnl, Berl. 5988, Goth. 1483 (wo 
andre Hdss. aufgez.). b) y. A. b. Müs& b. 'Abdalgaff&r, verf. 910/1514 
in Mekka, Berl. 5989, Paris 2472. c) v. Sarladdin b. A. ad Durri, Berl. 
5990, Ref. 121. 3, al muqni^, Lehrgedicht über Algebra in 57 oder 
60 Versen, Berl. 5991, Goth. 1484/5. Comt. y. Sibt al M&ridint, 
t 880/1475, Goth. 1491,. 4. targib ar rä'id fi *ilm al faräHd, Berl. 4719. 
Commentare: a) al fusül al mulimma v. Sibt al Märidini, Berl. 4720, 
Paris 1035, Kairo III 313. Supercomt. manhag al wu§ül ilä tahrir al 
fufül y. Zakartjä al Ansäri, f 926 1520, Berl. 4721, Paris 1036, Kairo 
III 118, Auszug V. Verf., Berl. 4722, u. d. T. gäjat al wusülj yon dems. 
Kairo III 310. 5. at tuhfa al Qudsija fi *l farä*id, 76 MatnawWerse 
über Erbrecht nach der Rahbija des b. alMutaqqina (s. Bd. I p. 391), 
Goth. 1104 (wo andere Hdss. aufgez.), Comt. al lutna as iamsija von 
Sibt al M&ridini d. J. f 924/1527, ib. 1105, 1115, Kairo VII 198. 
6. kifäjat al huffäz Lehrgedicht über Erbteilung, Goth. 1106 (wo andere 
Hdss. aufgez.), Kairo III 314, 315. Comt.: a) v. Verf. Goth. 1107/8, 



») Vgl. o. p. 19 n. 1. 



126 3- Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 11. 

1479i. b) V. Zakanj& al Ans&rt, f 926;1520, Paris 1034, Kairo III 318. 
c) T. M. Abu 1 Barak&t al Waf&'), yerf. 1079/1668, Alger 1322. 7. cd 
mä^üna^ Anleitung zum Kopfrechnen, Berl. 5984, Kairo V 190. Auszug 
Y. Verf. al wasila Berl. 5985, Kairo V 192. Comt. : a) t. al Bilbaist 
Ref. 270. b) v. Sibt al M&ridlnl ib. 424, Kairo V 117. 8. r. fi 7 
munäsaJiät, Paris 2475*, Kairo VII 599. 9. r. /i 7 hisäb, Paris 2475^. 
10. gäjat as au^ul fi 7 iqrär hil maghüly Kairo V 212, VII 54, zwei 
Fragen dazu, ib. 11. mnf^tamr fi 'Um al hisäb Kairo V 215. 12. at 
tibjän fi tafsir ganh al qorän Kairo I 136. 

2. Ja'is b. Ibrahim b. Jusuf b. Sammäk al Umawi 
blühte um 900/1494. 

1. Rat* al iskäl fi niasähat al askäl, Anleitung zur Flächen- 
berechnung, Berl. 5949, Br. Mus. Suppl. 7532. 2. maräsim al intisäb fi 
ma'älim al hisäb, Br. Mus. Suppl. 753} . 



§ 11. Die Astronomie. 

1. A. b. as Sarräg um 726/1326. 

1. R. al iafarlob tcal yaib al yfVib, Berl. 5790i. 2. r. al *anial 
birub* al muqantarät ib. 5859. 

2. Nasiraddin M. b. Sam'un al Muwaqqit, f 737/1336. 

Ät tuhfa al malakija fi 7 anUla tcal a§wiba al falaktja Kairo 
V 232. 

3. Zaiuaddin M. b. A. b. 'Abdarrabmän al Mizzi al 
Hanafi, geb. 690/1291, studierte iu Kairo, Hess sich in 
Damaskus nieder und starb i. J. 750/1349. 

DK III 78V. 1. ar r. al iatarläbtja Br. Mus. 977», Paris 2547,. 
2. ka^f ar raib fi '/ 'amal bil gaib, Br. Mus. Suppl. 764«, (wo andere 
Hdss. aufgez.). 3. ar raudät al muzhirät fi 7 *amal birub* al muqan- 
tarät, über den Quadranten mit Parallelkreiscn, Berl. 5839, Leid. 1109, 
Bodl. I 967,, 1023,, Cambr. Palmer 101, Ambros. 267, Kairo V 259 (ron 
HH III 6611 dem b. as S&tir nr. 4. zugeschrieben). 4. r. fi 7 mugannahaf 
ein astronomisches Instrument, Paris 2547s,. 

4. 'Ali b. Ibrahim b. M. b. as Sätir al Muwaqqit bil 
gämi' al Umawi, f 777/1375 i). 

1. Az zig, astronomische Tafeln, Leid. 1113 4, Paris 2522, Bodl. I 
876, II 278, Pet. Rosen 189. Abkürzungen: a) nuzhat an näzir Ton al 
Küm ar Rist s. nr. 8. b) ar raud al *äfir y. M. b. 'Alt b. IbrAhim b. 
Raztq al Gtzi, Goth. 1403. c) nuzhat an näzir t. M. al Muhallal&ti, 

») Nicht 781, vgl. Rieu Add. p. 772. 



Die Astronomie. J27 

t 1140/1727, Kairo VII 513. Glossen: tuhfat an näzir ft hau zig b. 
ai Sätir von dems., eine Tabelle daraus, Berl. 5876. 2. nihajat as 
9u^(U ß ta§hih al ufül Leid. 1116, Bodl. I 920,, 984, 938, 979. 3. r. ar 
rub^ at tämnif über den ToUkommenen, mit Sinus Tersehenen Quadranten, 
Auszug aus an naf* al 'ämm fi *l *amal bir rub*^ at tämm (HH VI 
13940), Berl. 5816, Leid. 1115. 4. nuzhat as sämi' /i 'l *amal bir^rub* 
al gämC, Kairo V 281, 316. 5. gadwal liTard (Id.) iamäl fi ma'rifat al 
gäja icanisf al qaus toal hadid, Leid. IUI. 6. urgüza f% 7 katoäkib 
ib. 1112. 7. r. fi ^stifyrag at ta^riJ^ Cambr. Palmer p. 28 n. 1. 8. r. 
al xstarläb Br. Mus. 407, 408^. 9. muhta^ar fi ^l ^amal bil istarläb 
warub* al muqantarät war rub' al mugaijab ib. 977,. 10. tdäh al 
mugaijab fi 7 *amal bir rub* al mugaijab Kairo V 273. 11. r. fi 7 
^amal bi daqä*iq ihtiläf al äfäq al mar^ja Kairo Y 306. 

5. M. b. M. b. M. al Halili Samsaddin um 780/1378. 

1. Tabellen zur Auffindung des Zeniths und der Qibla nach dem 
Verfahren des Aba 'AI! al MarrAkusl (s. Bd. I p. 473), Berl. 5754. 
2. al gadwal al äfäqi ib. 5755. 3. astronomische Übersichten und 
Tabellen ib. 5756. 

6. Müsä b. M. b. 'Otmän al Halili Sarafaddin Abu 
'Imrän, f 805/1402. 

Tal1i%f fi ma^rifat auqät a§ falät wa§ihat al qibla Hnda *adam 
al älat Berl. 5684. 

7. Ibrahim al Haiabi schrieb 8U/U11: 

IL fi ma8*alat al gabt min awäHl sarh Qädizäde *alä mulahl^af 
al Gagmini (s. Bd. I p. 473) Kairo V 224. 

8. Sihäbaddin A. b. Gulämalläh b. A. al Küm ar 
Risi^) war Muwaqqit an der 818/1415 gegründeten Moschee 
des al Malik al Mu'aijad (815—24/1412—21) und starb 
836/1432. 

1. Äl lum^a fi hül a8 aab'a, 60 astronomische Tabellen, abgekürzt 
aus seinem grösseren Werke: nuzhat an näzir fi talf^if zig b. ai Sätir 
(s. 0. p. 126), Berl. 5685/6, Goth. 1389, Lee 55, Bodl. II 243, Paris 2526/7, 
Kairo V 272, Auszug Goth. 1579,. Comt. M. al Hidr), Berl. 5687. 
2. k. at ta'lim fi watT at tagunm, Kalenderwesen, Kairo V 284. 

9. Abu 'Abdallah M. b. M. b. A. b. M. b. al 'Attär 
(al Baitar) as Säfi'i schrieb 830/1426 nach den Vorträgen 
des Nüraddin b. an Naqqäs b. 'Abdalqädir: 

Kaif al qinä^ fi rasm al arbä\ Br. Mus. Suppl. 753^, Paris 2546 
(JAP 1862 I 124) Kairo V 269, 275, 286. 



») Vgl. Maqr. Hitat II 325. 



128 S.Buch. I.Abschnitt I.Kapitel. §11. 

10. Sihäbaddin Abu '1 'Abbäs A. b. Ragab b. Taibogä al 
Magdi al Qähiri as Säfi'i, geb. 760/1358, f 850/1446. 

1. Hulä§at al aqwäl fi ma'rifat al waqt warxCjat al hiläl Leid. 
1126, Bodl. I 10234, Pet. Rosen 100.., Kairo V 202, 310. 2. iriäd al 
hä'ir ilä taJittt fadl ad dä'ir Berl. 5688, Leid. 1130, Kairo V 227, frgm. 
ib. 311, Auszug Berl. 5689. 3. iuhfat al ahhäh fi nasb al bädahang 
wal mihräb, über die Gebetsrichtung, Berl. 5090, Kairo V 280, 304. 

4. r. fi '/ *amal birub*^ al muqantarät al maqfü\ Berl. 5846, Ooth. 1417, 
Manch. 856—8, Havn. 87i„ Leid. 1128/9, Br. Mus. Suppl. 705*, Bodl. I 
1023g, Paris 25478, Kairo V 218, 302, 306, YII 148. Comt: a) v. Jünus 
b. 'Abdalqädir ar Rasldl Havn. 87^, MQnch. 859. b) anon. Berl. 5847. 

5. r. /i 7 'amal bir rub* al mugaijab, Paris 25473. C- «^ gämi* al muftd 
fi *l half *an usül masäHl at taqivim wal maicälid de Jong 112. 7. über 
Sohattenwerfen und Sonnenstand, Berl. 6021. 8. r. fi *amal kitäbihi 
H musammä ad dürr al jatim fi tashil §inä'at at taqwim Leid. 1127, 
Kairo V 252. 9. ta'dil zuhal min ad dürr al jatim Kairo V 233. 
10. kaSf al haqäHq fi hiaäb ad darag wad daqä'iq Alger 1456. W.zäd 
al muaäfir fi rasm hufüt fadl ad dair Paris 25414, Alger 1457«, 
Kairo Y 260, 287, 296, 316; Comt. t. M. b. abl 1 Hair al Hasanl al 
M&likl, 10. Jahrb., Kairo V 287. 12. (at tashil w) at" taqrib fi (bajän 
juruq) al hall wat tarlab Münch. 855, Kairo V 278. 13. gunjat al 
fahim wat tariq ilä hall at taqicim Paris 2531,. 14. al kawäkib al 
mudVa fi *l ^arnal bil masä'il ad daurija Kairo III 268. 15. r.dustür 
an naijirain Kairo Y 246. 16. zig ai iama wal qamar ib. 295. 17. al 
manhal al 'adb az zulal fi taqwim al kakäwib warujat al hiläl 
ib. 307. 18. Hqd ad durar fi ^l *amal bil qamar ib. 310. 19. iriäd a8 
8ä*il ilä ahwäl al masäHl Jeni 786. 20. ibräz latä*if al gawämid wa 
ihräz §inä*at al farä^idy Erbrecht, Auszug aus seinem al käfi fi mirät 
al umma, verf. 838/1434, Paris 1031, Kairo III 316, VII 395. Comt. 
al idäh al fäHd v. Ibr&hlm b. Zainaddln 'Obaid al Öazzt, ca. 1000/1591 
(oder 1050/1640?), Berl. 4723. 21. iarh nazm al la'äli s. u. Kap. 2. 
§5, C, 1. 22. iraäd as sä*il ilä u§{il al masä'il s. u. Kap. 2. § 10, 2, 1. 

11. M. b. abi ^1 Fath as Süfi al Misri Samsaddia um 
850/1446. 

l. Ar r. al Samsija fi *l a'mäl al gaibija, über den Sinus- 
quadranten, Berl. 5817. 2. al ^arnal al musahhah bir rub* al mu^annah, 
Auszug aus zwei Abhandlungen des b. as Sarräg (nr. 1) und des b. as 
Sätir (nr. 4) über ein von ihnen erfundenes astronomisches Instrument, 
Berl. 5844. 3. r. fi 7 'amal bisundüq al jawäqit^ über Zeitbestimmung 
vermittels eines dem b. as Sätir zugeschriebenen Instruments, ib 5845. 

12. 'Abdalgani b. Husämaddin A. b. 'Arabäni^) al 
Misri, t 854/1450. 

*) ? ohne Punkte und Vocale. 



Die Aatronomio. 129 

öa}aib al funün wa miilah al 'ujün, Elemente der Aetronomie, 
Alger 1554. 

13. Abu '1 'Abbäs A. b. Burliänaddiu Ibrahim b. Halil 
b. A. al Haiabi, f 859/1455. 

Bugjat at tulläb / » 7 *amal birub" al isfarläb, Leid. 1033, 
Paris 2524,0. 

14. 'Abdarrahmäii b. 'Ali b. M. al Aqfabsi as Süfi, 
Schüler des b. al Magdi (ur. 10), um 860/1456. 

AI gauhar al maknün fi *l hiaäb al mafürif Anleitung zu antro- 
flomiächen Berechnungen mittelBt Tabellen, Berl. 5692. 

15. *lzzaddfn 'Abdaraziz b. M. al Wafä'i al muwaqqit 
bil gämi' al Mu'aijadi, f 874/1469 (oder 876 oder 879). 

1. ^71 migüm az zähirät ft'^l *amal birub' al muqantarät^ Leid. 
1123, Paris 2531, Kairo V 2ü0, 276, 304, 325. 2. qutb az zähirät i% 
Kairo Y 267. 3. ad dürr al muntatirät f% 7 *^amal birub* al muqantarät, 
Paris 2544,5, Kairo Y 279. 4. nuzhat an nazar ß *l ^amal bii iams 
wal qamar, Auszug, Berl. 5824, Leid. 1125,, Paris 2531). 5. r. fi dä^irat 
4il mu'addal Leid. 1124, Paris 2521,,, '321, '44;, Kairo Y 312. 6. al lu'lu" 
al tnudVa /i *l 'amal bin nisba as sitlxfiija Kairo Y 275, 285. 7. nazm 
al 'uqüd fi ^amal as sä'äf ^alä 7 *umüd Kairo Y 296. 8. fä^ida ft 
hisäb al munhari/ätf Goth. 1381». 

16. Abu M. al Hasan b. Halil al Muwaqqit al Karä- 
disi, geb. 823/1420, f 887/1482. 

1. Äskäl al tcasä'it fi rasm al munharifät al basäHf, Kairo Y 
228, 272. 2. kifäjat al muhiäg min at tulläb ilä ma'rifat al tnasä^ü 
al falakfja bil hiaäb, Goth. 1391, Kairo V 270. 

17. M. b. abi '1 Fatli as Süfi al Misri, f nach 891/1486. 

R. al mufa8§al fi 7 *amal binisf dä*irat al muaddal Leid. 1037. 

18. Samsaddin M. b. Samsaddin b. Taqiaddin al Halabi 
Ät Tizini (Tizä^i), Muwaqqit an der grossen Moschee zu 
Damaskus, um 896/1490. 

1. Fixsterntafeln ed. Hyde im App. zu Ulughbeg (s. u. Kap. 5, g 13, 3)^ 
2. Tafeln: a) Conoordanz zwischen Sonnen- und Mondjahr, b) Stellung 
der Sonne bis zum J. 1000 d. H., Paris 2521. 3. r. muhtamra /» 7 
'amal birub* ad dä'ira al maudü'^ *alä 7 muqantarät al mafmja Berl. 
5803, Goth. 1421, Bodl. I 967,, Paris 2547,, Kairo Y 308. 4. /« "Um al 
waqt^ Berl. 5804. 5. r. fi maWifat rub" as sakdzija (?) lil a^mäl al 
falakija Paris 2547n. 

19. 'Abdarrahmän b. Banafsä al Gauhari as Sälihi um 
900/1494. 

Brockelmano, Arabische Litteraturgeschichtc. II. \) 



130 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 12. 

Ad dürr an naztm ft tashtl at taquimf kurze astronomische Tafeln 
nach Ulü^ Beg, Berl. 5757. 



§ 12. Geographie und Kosmographie. 

1. Samsaddin Abu "Abdallah M. b. abi Tälib al Ansäri 
as Süfi ad Dimasqi, Imäm in Rabwa in Syrien, 1727/1327. 

1. Kul^bat ad dahr fx *a§a\h al harr toal bahr, Berl. 6042, Br. 
Mus. 384, Hayn. 96, Cosmographie, ed. Mehren, St. Petersbourg 1866, 
trad. Copenhague 1874; Tgl. Mehren, Annaler for nord. Oldk. 1857 
8. 54 nr. 25, Reinaud, Aboulf. Trad. I p. GL, Chwolson, Die Ssabier II, 
XXYIII nr. 647. H. Deh^rain, Quid Schemseddin al Dimaschqui geo- 
graphus de Africa cognitum habuerit, Paris 1898. 2. as sijäsa ft Hlnt 
al firäsa, Kairo VI 150. 

2. Burhänaddin Abu Ishäq Ibrahim b. 'Abdarrahmän b. 
Ibrahim b. al Firkäh al Fazäri al Badri, geb. im Rabf I 
660 /Febr. 1262, wurde Repetent seines Vaters (Bd. I p. 397) 
und sein Nachfolger als Professor an der Bäderä'ija. Kurze 
Zeit hindurch war er auch Prediger an der Umaijaden- 
moschee. Er starb im Guma(}ä I 729 / März 1 329. 

DK I 17^, Orient. II 348, Wüst. Gesch. 394. 1. BäHt_ an nufüs ilä 
zijärat al Quds al mahrüs, Auszug aus dem k. al yämV al mu8taq§ä 
ft fadffil al masgid al aq^ä des b.'As&kir, f 600/1203 (s. Bd. 1 p. 331) 
und zum kleineren Teil aus den fadä*il al Quds wai Sä*m des Abft 
1 Ma'äli al Musarraf al Maqdis'i, Berl. 6093/4, Leid. 1836, Paris 837^ 
Tgl. de Guignes, Not. et Extr. III 605. 2. al i'läm bifadail aS Säm^ 
Auszug aus den fadä*il ai Sä*m wa Dimaiq des ar Raba'l, f 435/1043 
B. Bd. I p. 331. 3. al manäHh litälib a§ §aid wad dabffih, über das 
Schlachten und Erlegen von Tieren, Ooth. 2095. 

3. Nagmaddin A. b. Hamdän b. Sabib al Harräni al 
IJanbali war 732/1332 in Ägypten i). 

Grämi^ al funün wasalwat al mahzün, Kosmographie, von b. al 
Ward! (nr. 7) in der unglaublichsten Weise ausgeschrieben ; beide Werke 
stimmen fast durchweg wörtlich überein; Goth. 1513, Pet. AM 224» 
vgl. Dorn, Bull, de St. Petersbourg XVI 17flf., Frähn, b. Foszlan p. 184. 

4. Sihäbaddin Abu Mahmud A. b. M. b. Ibrahim b. Hiläl 
al Maqdisi as Säfi'i, geb. 714/1314, Professor an der Tun- 



Vgl. Chwolson, Die Ssabier I 261*; nach HH II 560, 3922; 564, 
3934 wäre der Verf. i. J. 695 gestorben. 



Geographie und Kosmographie. 131 

guzija zu Jerusalem, starb in Kairo im Rabf II 765 /Jan. 
1364. 

WQst. Gesch. 425. 1. Mutjr al garäm ilä zijärat cd Quds wcii 
Säm, über die Segnungen der Pilgerfahrt nach Jerusalem, vollendet am 
23. Sa'b&n 752/16 Oct. 1351, Berl. 6095/6, Goth. 1715 (wo andere Hdss. 
auf gez.), Ref. 5, Paris 1667-9, Kairo V 125; vgl. C. König, Der Kit Ab 
routtr u. 8. w. Diss. Leipzig 1896. Auszug: muntahä *l maräm fi 
tahfil muHr al garäm v. M. b. *Amm&r b. M. b. A. al M&liki Abu 
§&kir, geb. 768/1366, f 844/1440, verf. 803/1400, Berl. 6097. 2. al mtfbäh 
fi HganC bain al adkär tcas siläh nach den Werken des an Nawawi (s. 
Bd. I p. 397) und des b. Uum&m (s. o. p. 86), benutzt in Berl. 3705. 

5. Sarafaddin Jahjä b. al Gi'än schrieb i. J. 777/1375: 

At tuhfa as sanija ß asmä* al hilad al Mi§rija, Bodl. I 697, vgl. 
11 124, de Sacy, AbdoUatiph p. 587 ff. ed. B. Moritz, Kairo 1898. 

6. Näsiraddin M. b. Galäladdin 'Abdallah b. abi Hafs 

• • • 

Sirägaddin 'Omar al Ansäri al 'Abbäsi as Su'udi b. az Zai- 
jät schrieb 804/1401: 

AI kawäkih as saijära ft tartib az zijära ft *l Qaräfatain al 
kubrä tcas §ugrä Kairo V 119. 

7. Ishäq b. Ibrahim b. A. b. M. b. Kämil at T ad muri 
as Säfi*i al IJatib al Ilalili, f 833/1429. 

Muiir al garäm ft zijärat al Haiti *am.f über die Wallfahrt nach 
Hebron, verf. 814/1411, Paris 1C67,, %, 1929, '30, Br. Muk. Suppl. 500, 
benutzt in Berl. 6098. 

8. Sirägaddin Abu Hafs 'Omar b. al Wardi, um 850/ 
1446. 

WQst. Gcörh. 412. Haridat al *agä*ib wafaridat al garä*ibfKo%mO' 
graphie, zum grössten Teil Plagiat aus dem Werke des Nagroaddtn al 
Harr&nt (s. o. nr. 3),') Berl. 6046-8, Goth. 1514—7 (wo andere Hdss. 
Bufgez.), Paris 2188 -2206, Alger 1533, Br. Mus. Suppl. 761/2, Kairo V46, 
AS 2611, NO 3020 u. s. w. Gedr. Kairo 1276, 1280, 1309, lith. ib. 1289. Vgl. 
Wüstenfeld inLüdde's Ztschr. 155, nr.95. Mehren Ann. f. nord. Oldk. 1857 
p. 56, Journal des St^avans (Amsterdam) 1758 p. 267 — 91, de Guignes, 
Not. et Eztr. II 19 — 59. Frähn, Ägyptus auctore Ihn al Yardi, Halae 
1804. A xai Q. Operis cosmographici Ihn cl Yardi caput primura de 
regionibus, ex cod. Ups. ed. lat. vert. Andr. Ilylander, iect. nonnullas 
var. coli, et ind. geogr. adj. Sven Hylander, Lundae 1823. Fragmentum 
libri Margarita mirabilium ed. Tornberg, Upsala 1835 — 9. S. Freund, 



*) Yon vielen, z. B. schon RA 197% dem berühmten Zainaddln b. 
al Wardi, f 749/1348 (s. u.p. 140) zugeschrieben; Ahlw. 1. 1. meint, das 
Werk sei diesem von einem Späteren untergeschoben. 

9* 



132 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 12. 

de rebus die rcsurrectionis eventuris, Vrntislaviae 1853 p. 7 ff. — Türk. 
Übers, von Mahmftd Efendl, Ups. 315, Paris 151, Pet. Bull. sc. VII 368, 
phil. X80, NO 3021. 

9. ^\bdalIatif al Maqdisi, f S56/1452. 

Tuhfat wähib al maicähib ft bajdn al maqämät tcal marätib 
Escur.» II 741i. 

10. Tägaddia 'Abdalwahhäb b. M. al Hosaini, f 875/ 
1470. 

Ar raud al muf/arras fi fadä*il al bait al muqaddas, verf. 871/1466 
nach einem Besuch in Jerusalem, Berl. 6098. 

11. Abu n baqa (Abu 't tuqä?) 'Abdallah (Abu Bekr') 
b. 'Abdallah b. M. al Badri ad Dimasqi al Wafä'i um 

887/1482. 

1. Nuzhat al anäm ft mahäsin aS Säm Berl. 6079/80, Paris 2253,, 
Br. Mus. Suppl. 705, Kairo V 165, vgl. de Sacy Abdollatiph p. 574, 
^uatrem^re Mamlouks II 277, Suuvaire JAP s. 9 t. 3 u. 4. 2. rähat al 
artcäh ft 7 haüi war räh, Sammlung von Anekdoten und Versen, 
verf. 869/1464 in Kairo, Parjs 3544. 3. gurrat as sabäh /i wasf al 
wugüh af fibähj Anthologie, verf. 871/1466, Br. Mus. 1423. 4. al inatäW 
al Badrija fi 7 manäzil al qamarija, verf. 880/1475, Bodl. I 999, 
II 300 (Autograph). 

12. M. Abu Hamid al Qudsi al Misri as Säfi'i, geb. 
820/1417 in Jerusalem, lebte in Kairo und starb 888/1483. 

Wüst. Gesch. 498. AI fad(Vü f\ mahdsin Mi§r ival Qdhira^ kurze 
Beschreibung und Qeschichte von Ägypten und Kairo, vollendet 861/ 
1457, Goth. 142^5 (Autograph), Ind. Off. 718 (ohne Verf.), Br. Mus. 
Suppl. 563. 

13. Abu 'Abdalhih M. b. Sihäbaddin A. b. 'Ali b. 'Abd- 
alhäliq al Minhägi Samsaddin as Sujuti ging 848/1444 
mit seiner Familie nach Mekka. Nachdem er dort neun 
Jahre schmarotzt hatte, kehrte er 857|1453 nach Kairo zurück 
und trat in den Dienst eines hohen Beamten. Er begleitete 
denselben nach Syrien, kam 874/1469 nach Jerusalem 
und vollendete dort am 13. Safar 875/12. Aug. 1470 sein 
Pilgerbuch und veranstaltete 880/1475 eine zweite Ausgabe 
desselben. 

Wüst. Gesch. . 496. Ithäf al ahi§§ä* bifadä^il al masgid al aqsä 
Berl. 6099,100, Münch. 386, Goth. 1718/9, Leid. 813, Havn. 143, Pet. 



Geographie und KoBmographie. 133 

Rosen 42, Br. Mu». 386, 1245, Suppl. 572, Cambr. Prest. p. 20, 11 *), Paris 
2255 — 7, Köpr. 998, AS 2446. Commentatio philologica exhibens specimen 
Xibri ifhäf ilh, auctore Kcmaladdino etc., quam obtulit P. Lemming, 
Hauniac 1817. The history of the temple of Jerusalem, transl. from tho 
ar. Ms. of the Imäm Jalhl-addin ') al Siüti. With notes and dissert. by 
J. Reynolds, London 1836. Suyuti. Description of the noble sanctuary 
at Jerusalem, extracts retranslated by Guy lo Strange JRAS XIX, 247 
bis 305. Vgl. Steinschneider, Pol. u. apol. Lit. 169 — 76. 

14. Äqbogä al Hässaki, Secretär des Sultans Qänsüh 
al Gauri (906-22/1500—16) schrieb um 915/1509: 

At iuhfa al fähira fi dikr rusum fyitüt al Qahira, Beschreibung 
der Strassen, Quartiere, Gassen, Ausfallthore, Plätze, Bazare und Märkte 
Ton Kairo, der Umgegend von Kairo und BClläq, der Kanäle und 
Brücken, Paris 2265 (Autograph). 

15. *Imäda(ldin b. M. b. Samsaddin b. Muhibbaddin b. 
'Imädaddin al Hanafi, um 920/1514. 

Fl fadä'ü as Säm Berl. 6081,21 (Autograph),'>uszug ib. 6083. 

16. Abu n Mafähir Muhjiaddm 'Abdalqädir b. M. b. 
'Omar an Nu'aimi, geb. Freitag dea 12. Sauwäl 845/24. Febr. 
1442, stellvertretender Richter in Damaskus, f Donnerstag 
den 3. Gumädä I 927/12. Apr. 1521. 

RA 167', 1. Tanbih at tälib wa iriäd ad däris f% mä fi Dimalq 
min al gawämi' wal madäris, Auszug v. 'Abdalb&sit ad DimaSql al 
•Almawt, t »81/1573, Berl. 6084/5, Münch. 387, Ms. Schefer (Rödiger 
ZDMO 1859 p. 218), Br. Mus. 970, Suppl. 706, Tgl. Sauvaire JAP 
8. 9 t. 3 u. 4, V. Kremer, ZDMG 9, 267. 2. al ^untoän fi dabt 
matcälid wawafajät ahl az zamän Ref. 139 (Brouillon). 3. Acht 
historische Tabellen und Auszüge, Br. Mus. Suppl. 487 (Autograph), j^ 



§ 13. Politik und Verwaltungslehre. 

1. Nagmaddin A. b. M. b. 'Ali b. ar Raf'a al Misri as 
Säfi'i, geb. 645/1247, Muhtasib und stellvertretender Richter 
in Kairo, starb Freitag den 18. Ragab 710/12. Dec. 1310. 

DK I 160^. 1. Badl an na§ä*ih ai lar'ija fimä *alä '» sultän 
wawulät al umür wasäHr ar ratja, über gutes Benehmen und richtige 



*) In dieser Hds. und bei HH, dem Lemming folgt, wird das Werk 
mit Unrecht dem §&fi'iten Kam&laddln b. ab! Sarlf, f 906/1500, zuge- 
schrieben (vgl. Wüst.). 

*) So durch Verwechselung mit dem berühmten Polyhistor. 



134 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel § 13. 

Lebensführung der verschiedenen Stände, Goth. 1219. 2. al tdäh waf 
fibjan fx marifat al mikjäl wal mizän Kairo V 178. 3. Sarh at 
tanbih US Sträzt s. Bd. I p. 387. 4. sarh loasit al Gazäli s. Bd. I p. 424. 

2. Sihäbaddia Abu 1 *Abbäs A. b. *Ali al Qalqasandi 
al Misri b. abi Gudda stammte aus einer Gelehrtenfamilie 
in Qalqasanda bei Qaljüb und starb i. J. 821/1418. 

Wüst. Gesch. 467. 1. Subh al a*iä fi si^iä'at al imä*^ Anweisung 
zur kunstgerechten Abfassung von Aufsätzen und Berichten, bes. für 
ägypt. Verwaltungsbeamte, zugleich über Geographie, Geschichte und 
Landeskultur von Ägypten und Syrien, 10 Abteilungen in 7 Bdn., HH IV 
7710; I, II, VII Bodl. I 365/G, 390, IV Cambr. p. 54 nr. 36, III— VI 
Kairo IV 278 (ZDMG 30, 315), Abt. 2, Kap. 3 im Auszug Goth. 1619; 
danach : Die Geographie und Verwaltung von Ägypten nach dem Arab. 
des Abul-'Abbäs cl-Calcaschandi von F. Wüstenfeld, Göttingen 1879. 
W. V. Tiesenhausen, Zapiski I 208, Goldene Horde I 395. H. Sauvaire, 
Extraits de V ouvrage de Q. intit. Lumicre de V aurore pour Tecriture 
des hommes (ms. ar. de la bibl. Bodl.), trad. M6moires de TAcad. de 
Marseille 1886, 1887. 2. nihäjat al arab f% ma*rifat qabail al ^Arabj 
Genealogie und Geschichte der arab. Stämme vor Muhammed mit einem 
alphabetischen Verzeichnis, verf. 812/1409, Berl. 9382/3, Br. Mus. 341/2^ 
Kairo V 170. Das alphabetische Verzeichnis wurde in eine genealo- 
gische Übersicht umgearbeitet und auf die Chalifcn und Sult&ne aus- 
gedehnt von Abu '1 Fauz M. Amin as Suwaidl i. J. 1229/1814 u. d. T. 
sabaik ad dahab fi ma'rifat qabäHl al 'Arab^ Br. Mus. 957, 1267, 
Suppl. 596, lith. Bagdad 1280, Bombay 1296. 3. qaläHd al gumän fi 
*t ta'rif biqabffil ^Arab az zavnäiiy Ergänzung des vorherjgehenden 
Werkes bis auf seine Zeit, verf. nach 818/1415, Berl. 9384, Br. Mus. 
Suppl. 595, Auszug v. as Sujütt, Berl. 9385. 4. hiljat al fadl wazinat 
al karafrif Kairo YII 554. 5. Lobgedicht auf den Propheten, Berl. 78893. 

3. Sein Sohn Nagmaddiu M. schrieb Nachahmungen 
seiner beiden Hauptwerke: 

1. QaläHd al gumän /t musfalah mukätabät ahl az zamäUj Br. 
Mus. Suppl. 1020. 2. nihäjat al arab fi ma*rifat ansah al ^Arab, für 
Zainaddln Abu *1 Güd Baqr b. Rasid az Zain), Grossemir der Araber 
des O. und des W. Paris 2049 (Autograph v. J. 846/1442). 

4. Mahmud b. Ismä*il al Gizi schrieb um 845/1441: 

Ad durra al garrä* fi na§äHh al mitlük wal wuzarä*f Ref. 264i— «b. 

5. M. al Maqdisi Muhibbaddin Abu Hamid schrieb 
868; 1463: 

Badl an na§ä*ih al iar^ja fimä 'alä 's sxdtän watculät al ximür 
icasä*ir ar ra'ija, Nachahmung von 1^ , Berl. 5618. 



Politik und Yerwaltungslehre. 135 

6. Hain b. Sähin az Zähiri Garsaddin, geb. 813/1410, 
wurde i. J. 839/1435 als Häkim von Alexandrien mit einem 
Ehrenkleide dekoriert, i. J. 840/1436 zum Wazir und Emir 
al hagg ernannt, 831 Häkim von al Karak, 842 von Safad, 
843 Oberst in Damaskus, f 872/1466. 

Alhitat algadtda YUI 86. 1. Zt^dat kaif al mamälik f% bajän 
at furuq wal maaälik, eine Art Staatskalender des Mamlükenreichs, 
Berl. 9818, Paria 1724, 2258, Bodl. I 753,, ed. P. Ravaisse, Paria 1894. 
Vgl. Wüstenfeld in Lüdde's Ztschr. I 61 nr. 113, Volney Voyage« I 
247 ff. Auszug af §afwa von M. b. ab! 1 Fath M. as Süfl as l&fi'l, 
Torf. 904/1498, Br. Mus. Suppl. 704. 2. al iiärät f% Hlm al *ibdrät, 
Traumdeutekunst, Berl. 4274,, Manch. 878, Paris 2752, Br. Mus. 768, 
▼gl. N. Bland, JRAS XVI, 125, gedr. am Rde. von 'Abdalganl an NA- 
bulusrs fa'tir al anäm, Kairo 1301, 1806. 

7. A. Tugän al Muhammadi al Asrafi al Hanafi Sihäb- 
addin um 880/1475. 

1. AI burhän f% fadl as sultän, Hoheitsreohte, Berl. 5619. 
2. manhag as sulük f% sirat al mulük, yerf. 875/1470, AS 2905. 3. al 
muqaddama as sultänija ft 's sijäsa oi iar*ija, verf. 878/1473, Kairo 
V 156, VII 10, Schluss, Übersicht der Geschichte von 872/1467 bis 
Q&itb&i, Berl. 9839. 

8. 'Abdassamad b. Jahjä b. A. b. Jahjä as Sälihi schrieb 
um 902/1496: 

Hadijat al 'ahd al qä§ir ilä 7 Malik an Näfir (901—4/1495—8)^ 
Politik, Havn. 147,. 

§ 14. Militaria und Jagd, Landwirtschaft. 

1. Badraddin Baktüt ar Rammäh al Häzindäri al 
Mäliki az Zähiri, Nä'ib von Alexandrien, f 711/1311. 

Cavallerielehre Br. Mus. Suppl. 820,. 

2. Lägin b. 'Abdallah ad Dahabi Husämaddin at 
Taräbulusi, f 738/1337. 

Tuhfat al mugähidin ft 7 *amal bil majädin, Taktik, Berl. 5522. 

3. 'Imädaddin Müsä b. M. b. Jahjä al Jüsufi al Misri, 
geb. 696/1296, f 759;1358. 

KaSf al kurüb /» ma*rifat al hurüb Kairo VI 181. 

4. Taibogä al Asrafi alBaklamia} al Junäni, um 770/1368. 

1. Bugjat al maräm wagäjat al ga^ämf Qaslde über das Pfeil- 
schiessen, gewidmet dem Sult&n al Malik al Asraf Sa'b&n 764 — 78/ 



i:iiy 3. Bttch. 1. AWchnin. 1. KftpitcL § 15. 

t3tJ*i— 7»5, Leid. 1417. :?. ^njat ** hU:db ;i ma'ri;af ar ramj bin 
muSidb, Goch. 1341 2 {(^m.K Leid. III 2^*;« Parb 2533. Br. Mas. 1464^ 
Sappl. S21. Cambr. Burckh. 55 n. 16. Kairo Tl 17>. 3. k. fi 7 ^ikad 
wnd furHsiJa tcafHitun til d'.hib al karbij^i. Kain? VI 17>. 

5. M. b. Mäas:li aa Näsiru Oberst der Garde des Saltans 
al Malik al Asraf Sa baa 7t>4— TS 13t?2— T»>. 

Ins (li malu^ ditraAi oJ ''ala\ über die Ja^rd. Paris 2532;. 

H. M. b. Lancia (nr. :?'» al Husdmt at Taräbulusi ar 
BamiDah schrieb im Ramadaa 7S0 Jan. 137^^- 

1. Bnytjut <ii »{dy-tKiitt bit *(iina/ ;i V mitj'hntf* bes. über die 
CaTallerietaktik. {"Ur den Emir Aijktimur ^ Saifaddin al Mlridlni. Scan- 
haUer von HalaK Leid. 14 IS. 2. ^tA;««.* <i£ mriJdAifiim fi *l ''amai hil 
wu^dd^H, Bi^dl. l 3t>S*. 3. •jdjtxt ui maq^*l'I ;i *f 'Um fcai "amiit b^lbu- 
hM rari»2S27.. 4. k. mnbdr-2k jasfamii*aiii btimlui .irritmik fra-icxirAa 
«NM iU fU9cd*id n'tt' mujd'i H ♦Verf.?^ Leid. 14 1'* ^^L V :*v*\ 

7. .\bü Bekr al Ualabi Miatjar schri-^b um SS7U-^2: 

At Htifum al ^laiabiia f i nuM; as nhim ^'im 'l ^funj ü '^arabija^ 
ca. 4iH^ Ka^aAxerse« Bert 5540. 

8. Abu Is^aq Ibrahim b. WbdaUabbar b. A. al Fasi^u 
jüngerer Zeilgenosse as Sujutis, um StiOl^U. 

AI furiä fl tdtijld ds sarid tcatarfid -li vaSdn. 213 TawÜTers« über 
di« Falke^ja^, uic Comc. seines Xeifea A^bii ^ QA^im b. X. b. 'Abdal- 
gabbAr b. .\. al Fa^tg). ToUendec 9S6:157S. BerL 5541. Münch. 571, 
Vtari:^ 323i>. Al^r 150;». 

^K Taiboia al Oerkelmisi at Timartaman schrieb imi 
i>. Jahrh.: 

Ai;''2idha J4 mmntakaba Kairo V 3S5. 



;i 15. Die Medizin uuil Vereriairkun'i'^. 

I. Abu Bekr b. al Xuudir al Baitar. Rossarzt des 
Sultdns an Nasir b. vjilawun. t 741 Io4*.\ schrieb für diesen: 

Kisif li HTiiii *? ma^^lpir tmrdd ji hail -jdep hi-mtl m nnd^it'un 
al biiitam *viz zar^UQU ^, ^wohnlich ^n yjHtri ^nanat» Vxotii. 20S2 3. 
Wien I-kS:. Br. Xi*. ^S4. Bodl. I 37»>: Anfang ier 1. MaqdU. neube- 



*^ D. i. ^Hela^rahl^. Houtsma« T!lrk.-ar. GIo:»«. ;*. -34» Cac. Leid. 
OMkdmor. 

-^ So viod. Gotfa.: T^L Perron II 1. p. 42S a. 4. 



Die Medizin. 137 

arbeitet von einem Ungenannten, Berl. 6183. LeXa^^ri: La perfection 
des deux arts uu traite complet d^hippologie et d^hippiatric, trad. de 
l*ar. par M. Perron, 3 voll., Paris 1852—60. 

2. Sihäbaddin A. b. Jusuf as Safadi schrieb 742/1341: 

AI icagiz al muntaqä vcal *aziz al multaqä, Bericht in Reimprosa 
über die Unterhaltung eines Sult&ns mit seinen Philosophen über die 
Medizin, Paris 3010 (Autograph). 

3. Abu 'Abdallah Samsaddm M. b. Ibrahim b. Sä'id as 
Singäri al Misri b. al Akfäni, geb. in Singär^ liess sich als 
Arzt in Kairo nieder und starb an der Pest i. J. 749/1348. 

DK III 44^ RA. 219V. i. KaSf ar rain /t ahtcäl al *ain, Hand- 
buch der Ophthalmologie, Kairo VI 30; Abriss, tajrid^ v. Verf., dazu 
Comt. wiqäjat al 'ain von Nüraddln 'All al Munäwl, 9. Jahrb., Pet. 
Rosen 176. 2. k. yunjat al lalib /i yaihat ^haifu In jCiynd) at tabth^- 
über Hausmittel, Kairo YII 184, Auszug Goth. 2034,. 3. nihdjat al qa§d fl 
§incCat alfasdj über den Aderlas?, Kairo VI 48. 4. an nazar tcat tahqiq 
f% taqUb ar raqtq^ Ratschläge für den Sklavenkauf, Paris 2234,. 5. nu- 
hab ad da^ä^ir f% ahtcäl al gawähir, Edelsteinkunde, Kairo VII 640. 
6. iraäd al qäsid ilä asnä *l maqä§id, encyclopädische Übersicht über 
60 Wissenschaften, Goth. 163, Ref. 407, Paris 2231—3, Escur.^ 944, 
Bonon.457, Kairo VII 21, 253, 528,618, vgl. ZDMG 7, 413; ed. Sprenger, 
Bibl. Ind. nr. 21 (1849). Neubearbeitet von einem ünbekannteu (Ton 
HH irrtümlich dem b. 61n& zugeschrieben): ad dürr an naztm fi ahwäl 
al *ulüm wat ta*lim, Wien 2, Leid. 17. 

4. Sadaqa b. Ibrnhim al Misri al Hanafi as Sädili in 
der zweiten Hälfte des 8. Jahrh. 

AI 'umda al kuhiija fi H amräd al basarija Münch. 834, Pet. 
Rosen 175. 

5. 'Abdarrahmän al Munaggim b. ab! Jusuf al Häfiz 
schrieb 907 1501: 

K, al gauhar fi hifz a§ fihha AS 3635. 

6. 'Abdalqädir b. M. b. A. as Sädili, ein Schüler as 
Sujüti's, um 920/1514. 

1 Sifa al mufa'äll bVadtcijat as sn'äl, über die Behandlung des 
Hustens, Berl. 6363. 2. mau:ä*id al afräh fi fawaid an nikäh, Kairo- 
VII 538. 



188 3. Buch. 1. Abschnitt 1. Kapitel. § 16. 17. 



§ 16. Die Zoologie. 

1. Kamäladdin M. b. Müsä ad Damiri, geb. 745/1344, 
t 808/1405 in Kairo. 

Hit. gad. XI 59, Wüst. Ärzte 265, Ledere II 278. I. Hajät al hajawän, 
alphabetisch geordnet, behandelt Etymologie des Namens, Bedeutung der 
Tiere in Qor^&n, Tradition, alter Poesie und in Sprichwortern, ihre 
Wirksamkeit in der Medizin und im Aberglauben ; in drei Recensionen: 
i. al kubrä, vollendet 773/1371, Berl. 6168—71, Goth. 2068/9 (frgm.), 
Wien 1441—3, Havn. 105/6, Lee 132, gedr. Kairo 1274, 1284, 1305, 1309, 
1311, 1314. 2. al umstä, Berl. 6172, Goth. 2070 (wo andre Hdss. aufgez.), 
Paris 2783/4, '8/9, Alger 1504—7, Br. Mus. Suppl. 779. 3. af fugrä, 
Paris 2788. Auszüge: 1. 'atn al hajät t. ad Dam&mlni, f 828/1425, 
Berl. 6173, Bat. 157. 2. t. b. Q&dl §uhba s. o. p. 30. 3. diwän al 
hajawän, von as Sujftti, f 911/1505, Goth. 2071 (frgm.), Ref. 34, Paris 
2800i, Kairo VI 140, lat. ab Abr. EcchelU nsi Parin 1667 (Ellis p. 62), 
Auszug von M. al Maid&ni, Autograph, Ref. 64. 3. y. M. b. *Is& b. 
Kenn&n, f 1153/1740, Berl. 6174. 4. häwi 'l hiaän v. M. b. 'Abdalqädir 
ad Damtrl al Hanafi, Ind. Off. 1004, Paris 2799. 5. anon. Berl. 
6175, Ref. 425, Paris 2801. 6. desgl. u. d. T. hatcäsf al hajawäuj 
Br. Mus. Suppl. 780, Kairo VI 137 (dem Damtrl selbst zugeschrieben). 
7. pers. haiväss al hajawäfi v. M. b. Taq! Tabrizt unter S&h *Abbäs 11 
(1052—77/1642—66), Br. Mus. pers. II 842 b. Türk. Übers, gedr. 
Opel 1272. Erweiterte Nachahmung t. b. Higga, f 837/1439, s. o. p. 17. 
II. iarh minhäg an Nawavn s. Bd. I p. 395. III. fnulahha§ iarh af 
Snfadi lilnmtjat al ^Agam s. Bd. I p. 248,. 

2. M. b. 'Abdalkarim as Safadi schrieb 896/1490: 

AI multaqat min ^agffib al mahlüqät (s. Bd. I p. 481) wahajdt al 
hajatcän, NO 3023. 



§ 17. Geheimwissenschaften. 

1. M. b. abi Tälib al Ansäri as Süfi ad Dimasqi, 
t 737/1335. 

K. as sijäsa ß *ilm al firäaa^ Paris 2759, Glasgow 47, fol. 81 bis 
110 (JRAS 1899, 751). 

2. 'All b. Aidamur b. 'Ali al Gildaki, f 743 1342 (n. a. 
762) iü Kairo. 

S. de Sacy Not. et Extr. IV 108, Wüst. Ärzte 254, Ledere II 280. 
1. AI burhän fi asrär 'ihn al mizän, Alchemie, Berl. 4185 (4. Bd.), 
Leid. III 209, Paris 1355, Br. Mus. 1657, Pet. Rosen 199, NO 7617, Aus- 



Zoologie. Geheimwissenschaften. 139 

Züge Goth. 1295 — 7, 1769. 2. al mi§bäh f% asrär *ilm al miftäh, Goth. 
1285 (frgm.)» Leid. 1274, PariB 2615/6 (vgl. de Sacy 1. 1. 109), Pet. Rosen 
200—3, Kairo V 396, lith. Bombay 1302. 3. anwar ad durar f% tdäh al 
hagar, Berl. 4187, Er. Mus. 1002, 1371,, Pet. Rosen 205i. 4. hugjat al 
fyilnr f% qänüji ialah al iksir^ verf. in Damaskus 740/1339, Pet. Rosen 
205). 5. a§ iams al munir f% tahqiq al ikstr Pet. Rosen 205«, Br. Mus. 
1002)1. 6. iarh aS Sams al akbar li Balinäs Berl. 4188. 7. natffij 
al fikar / % ahwäl al hayar, gedr. Bül&q o. J., Kairo Y 397. 8. at taqtib 
f% asrär at tarkih, Alchemie, Paris 2617/8. 9. r. /f *t tabä'i' al arba'" 
Kairo V 391. 10. k. al il^tisäf wa du rr a t al ^auwaf fi as r ü r xH f^awä^Sf 
Heilkräfte von Tieren und Steinen und ihre Verwendbarkeit zu 
Talismanen, Berl. 4186, Goth. 2117, (Teil 2), Br. Mus. 987, Cambr. Prest. 
nr. 60 p. 13, Kairo VI 182. 11. iarh r. aS Sama ilä 7 hiläl vgl. Bd. I 
p. 241, 524. 12. nihäjat at talab fi sarh al muktaaab ß zirä'at ad 
ddhab s. Bd. I p. 497. 13. sarh sudür ad dahab s. Bd. I p. 496. 
14. Ar. ad dürr al maknün fi iarh qasidat DVn Nun s. Bd. I. p. 199, 
verf. Kairo 743/1342, Kairo V 393. 15. §arh qafidat abi 7 ħba' s. 
Bd. I p. 524. 

3. M. b. abi Bekr az Zarhüri al Misri war 852/1448 
in Halab. 

Zahr al baaättfi fi 'Um al masätin (vgl. Dozy, Suppl. II 594) Ober 
Jongleurtricks, Br. Mus. Suppl. 1210«. 

4. Näsiraddin M. b. 'Abdallah b. Qorqmäs, geb. 802/ 
1399, t 882/1477. 

1. K. fath al halläq fi *ilm al hurüf wal aufäq, geheime Wissen- 
schaften, Escur.* 127. 2. al maqälät al falsa fija wat targumänät a§ 
süfija^ Kairo II 137. 3. qabs al mugtadi watauqijat al mubtadt, 
Kairo V 350. 4. tariqat al mä^tnün fi ma'gün al balädurf 52 Ragaz- 
verse, Anweisung zur Bereitung des Universalmittels balädur und 
Angabe, wozu es in jedem Monat diene, Berl. 6430. 5. zahr ar rabV 
fi Sawähid al badVj Compendium der Rhetorik in 42 Kapiteln, Berl. 
7079/80, Goth. 2797, Leid. 329, 330, Parid 2502i, Escur.* 245/6, Kairo 
IV 137. Comt. al galt al muri* Bd. II, Leid. 331. 



§ 18. Encyklopädie und Polyhistorie. 

T 

1. Abu '1 'Abbäs A. b. 'Abdalwahhäb b. A. Sihäbaddin 
an Nuwairi al Bakri at Taimi al Kindi as Säfi'i, Günstling 
des al Malik an Näsir. näzir al gaiS in Taräbulus, starb, 
<;a. 50 Jahre alt, am 21. Ramadan 732/17. Juni 1332. 



140 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 18. 

DK I 108V, Husn I 320, Orient. II 358, Wü*t. Gesch. 399. Nihajat 
al arab fi funün al adabj Encyklopaedie in 10 (oder 30) Bden. 1. Himmel 
und Erde (Geographie). 2. Der Mensch. 3. Tierreich. 4. Pflanzenreiche 
5. Geschichte. Ausführliche Inhaltsangabe bei J. J. Reiske, Prodidag- 
mata ad Iladgi Khalfae tabulas hinter Abulfedae tab. Syriae ed. Köhler 
und Cat. Leid.* nr. 5 (z. T. Autograph). Einzelne Teile: Berl. 6202,. 
9804-6, Wien 900, Paris 1573—9, Br. Mus. Suppl. 714, Kairo V 170^ 
AS 3511-27, NO 3451/2, Köpr. II 221— 4. Verzeichnis der bisher ver- 
öffentlichton Abschnitte bei Wüst. 1. 1. Zu nr. 5. vgl. E. Mittwoch,. 
Proella. AiaJbum paganorum (Berolini 1899) p. 26—30. 

2. Abu Hafs 'Omar b. al Muzaffar b. 'Omar al Qorasi 
al Bekri al Ma'arri Zainaddin b. al Wardi as Säfi'i, geb. 
vor (>89'1290 zu Ma'arrat an Norman, studierte in Hamät, 
Damaskus und Halab. In letztgenannter Stadt war er eine 
Zeitlang Stellvertreter des Qädi M. b. an Naqib (f 745/1343). 
In den letzten Lebensjahren widmete er sich ausschliesslich 
litterarischen Arbeiten und starb zu Halab am 27. Dü'lhiida 
749/ 19. März 1349 an der Pest. 

DK II 347^ RA 179», Faw&t II 116, Orient. II 390, Wüst. Gesch. 412, 
Abicht 1. 1., Hartmann Muw. 60. I Poesie. 1. Diwan, Berl. 7849/50, 
Leid. 731, gedr. Gpel. 1300 (Magmikat al 6awä"xb). 2. maqäma fi '{ 
tä^ün al *ämm von as Sujütl in sein Werk über die Pest aufgenommen, 
= an naba* 'ani 7 waba^, Maq&me auf die Pest d. J. 749/1349, BerL 
8550,? 3. Lämija oder wa^nja oder nafihat al ihtcän wamurhdat al 
hillän^ Vermahnung an seinen Sohn in 77 RamaWersen, Berl. 3998/9, 
Ooth. 26 1 (wo andere Hdss. aufgez.). Comt: a) v. 'Abdalwahh&b al 
Hatib al Gumrl, verf. 1031/1622, Berl. 4000/1, Wien 437, Ref. 321, Br. 
Mus. Suppl. 1084, Paris 3202—4, Kairo II 164, IV 339. b) v. M. b. M. 
al Gazzl al 'Imirl, f 1061/1651, verf. 1047/1637, Berl. 4002. c) v. Jisln 
Alger 882. d) y. Mas'üd al Qönawl, gedr. Kairo 1307, 1310. e) anon. 
Alger 1829,. TaJ^mts: a) t. Jüsuf al Magribl Paris 3200. b) y. A. b. 
Marzüq ar Rusdl, gedr. Kairo 1310. c) anon. Paris 3199. 3. mufaharat 
as saif wal qalanij auch in den Dtw&n aufgenommen, Hayn. 217,, 231,, 
Br. Mus. 623, Escur.' 524,. 4. fafw ar rahiq ß wa§f al hariq^ legt dem 
Xass, Sohn des Meeres, eine Geschichte in den Mund, worin er die ver- 
zehrende Glut schildert, Berl. S371. 5. Ein Gelegenheitsgedicht Berl. 8158,. 

II Grammatik. 6. tah'ir al hasäsa ft taisir al huliisaj Umsetzung 
der Alfija (Bd. I p. 298) in Prosa, Kairo IV 96. 7. atiuhfa al Wardija 
(kurzes Lehrgedicht) ed. R. Abicht, Diss. Breslau 1891. 

III Geschichte. 8. tatimmat al muf^tasar fi a?ibär al basar, 
Auszug aus der Chronik des Abu 1 fid&* mit Fortsetzung bis 749 1347, 
Wien 811, Jeni 834, gedr. Kairo 1285, mit yer&nderter Ordnung der 
Dynastien Cpel. 1286. 



Encyklopädie und Polyhistorie. 141 

IV Fiqh. 9. al hahga dl Wardija^ Versification des al hätci v. 
al Qazwlnl, f 605/1266 s. Bd. I p. 394. 10. al maaäHl al mulaqqahät al 

Wardija ft*l faraidy Kn^az über 24 Fragen aus dem Erbrecht, Berl. 
4713, Kairo III 316, Comt. v. as äanSün, f 999/1590, Kairo 1. 1. 
11. manzüma fx hihüd an sau' (Verf.?) Kairo VII 145. 

V Mystik. 12. sihäb at täqif wal *adäb al wäqif AS 1943. — 
13. al muqaddama (al alfxja) al Wardija^ ein Jugendwerk über Traum- 
deutung, Berl. 4268 9, Paris 2580», Kairo VI 165. 

3. Abu ^I 'Abbäs A. b. Jahjä b. Fadlalläh Sihäbaddin 
al 'Omari al 'Adawi al Qorasi al Kirmäni a» Säfi*i, geb. am 
3. Sauwäl 700/12. Juni 1301 zu Damaskus, studierte dort, 
in Kairo, Alexandrien und im Higäz. Er wurde Qädi in 
Kairo und dann als Nachfolger seines Vaters Staatssekretär. 
Zuletzt lebte er in Damaskus und starb dort an der Pest 
i. J. 748/1348. 

RA 24r, FawÄtI7, Orient. II 389, Wüst. Gesch. 411, Hartmann, Muw. 
nr. 49. 1. Masälik al ab§är /t mamälik al amfär^ ein geographisches, 
historisches und biographisches Werk in 27 (oder 22) Bänden. Bd. I, 
(Geographie und Naturgeschichte, Bodl.11900, stark benutzt ib. I 454; Asien, 
Paris 2325, Tgl. Deguignes, Journal des savants 1758 p. 354, Quatrera^re 
Not. et Extr. XIII 1838 p. 151. Gesch. der Araber, ßodl. I 128, vgl. 
Pococke, Spec. bist. Ar. und de Saoy^s Zusätze. 14. Bd. die Dichter 
Tor Muhammad Paris a. f. 1371. 15. Bd. die Dichter zu M.^s Zeit und 
bis ins 3. Jahrb., vollendet 745/1343, Br. Mus. 375, Escur.* 287. 16. Bd. 
die Dichter des Westens, Br. Mus. 1293. 17. Bd., die Dichter des 4.-7. 
Jahrb., Paris 1372. 23. Bd. Gesch. d. J. 541—744, Paris a. f. 642; vgl. 
AS 3415 39. Geographischer Auszug Pet. AM 228, vgl. Dorn, M61. 
As. VI 672 ff. 2. at ta^rtf bilmu§falah ai iarif, Sammlung von Muster- 
briefen, wichtig alä Quelle für die Beziehungen der ägyptischen Sult&ne 
zu auswärtigen Mächten, verf. 741/1340, Berl. 8639, Goth. 1657 (frgm.), 
Ref. 213, Leid. 350 (wo andere Hdss. aufgez.), AS 3160, Kairo IV 219; 
gedr. Kairo 1312, vgl. v. Tiesenhausen, Goldene Horde S. 331 — 50. 
3. as iatatcijätj Briefe, während des Winters 744 5, in dem Damaskus 
sehr unter Schnee litt, an verschiedene Gelehrte geschrieben, mit 
deren Antworten, Leid. 351. 4. an nubda al käfija /t mä'nfat al 
kitdba wal qäfija, Ref. 247. 

4. Sihäbaddin A. b. 'Omar al Mäliki al Hägib al 
Furü*i al Iskenderäni ad Dimasqi, f 795/1393. 

DK I 129^. 1. R. f% ddäd al 'ulüm Berl. 68. 2. ar r. al musammät 
biddurr al manzüm fl bajän ha§r al 'ulüm ib. 69. 

5. Abu n Walid M. b. M. b. Mahmud b. as Sihna 
Zainaddin al Haiabi, geb. 749/1348, Qädi der Hanafiten zu 
J(Jalab, t «15/1412. 



142 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 18. 

Wüst. Gcäch. 460. 1. manzüma f% u^ül ad ditif 100 RagazTerse, 
Borl. 1820. 2. manzüma fi Hlm at ta§auwuf\ 102 Ragazvorse, ib. 3022. 

3. manzüma fi usül al fiqh^ 103 Kagazverse, ib. 4413, Br. Mus. 421i,. 

4. lisän al hukkäm / 1 ma'rifat al ahkäm, Paris 935. 5. manzüma fi 
7 faraidy Berl. 4718, Paris 934, Br. Mus. 421,,. 6. manzüma fi 7 
igmfff Übereinstimmung der 4 Ilauptim&me, Berl. 48G5. 7. ^aqida mit 
Comt. V. Hasan b. 'Abdalmuhsin, Kairo II 7. 8. manzüma fi *ilm al 
mantiq, Berl. 5186,4. 9. manzüma fi *ilm at tibb, 6307. 10. manzüma 
fi *ilm an nahw, ib. 6759. II. al urgüza al bajänija, Lehrgedicht über 
Rhetorik, Berl 7254/5, Goth. 2788,, Bodl. I 534, II 586», Br. Mus. 421,,. 
Comt.: a) v. Muhibbaddm b. Taqiaddln al Hanaf! al *Ulw&n! al Hamaw!, 
vollendet 969/1561, Berl. 7256/7, Goth. 2789. b) v. M. b. 'Abdalhaqq at 
Tar&bulusi, verf. 1009/1600, Berl. 7258. c) v. al Azhari, f 1066/1655 
ib. 7259. 12. raudat al manäzir fi *ilm al awffil tcal awä^ir, Auszug 
aus den Amnrien des Abfk U fidi* («. o. p. 45) mit Fortsetzung bis 
806/1403, Berl. 9456/7, Goth. 1573 (wo andre Udss. aufgez.), Br. Mus. 
Suppl.478, Nicholson JRAS 1899, 909 nr. 8, gedr. am Rde. der BüUqer 
Ausgabe des b. al Attr (Bd. I p. 345) 11. u. 12, einzelne Teile in der 
Bairüter Ztschr. Hadiqat al a?ibär (vgl. Fleischer ZDMG 12, 332, 
SBSGW phil. hist. Cl.Xl 13) vgl. J. Gottwaldt JAP s. IV t. 8 p. 510. 
13. manzüma fi sirat ar rasül^ 99 Ragazverse, Berl. 9588. 

6. Burhanaddin Abu "*! Hasan Ibrahim b. 'Omar al 
Biqä'i as Säfi'i, geb. i. J. 809/1406 in al Biqä*, einer frucht- 
baren Gegend zwischen Ba'labakk, Hirns und Damaskus, nahm 
i. J. 844/1440 an einer Gazwa gegen Cypern und Rhodus 
Teil. 1. J. 846/1442 horte er bei b. Hagiir (s. o. p. 67) in 
Kairo; er starb in Damaskus i. J. 885/1480. 

Wüst. Gesch. 497. Verzeichnis seiner Schriften Leid. 23. 1. AI 
aqwäl al qawima fi hukm an naql min al hifub al qadima, Kairo I 126. 
2. nazm ad durar fi tanäsub al äj was suwar Kairo I 218, Jeni 100 — 3, 
NO 241-3, Kupr. 83. 2. masä'id an nazar lil iSräf *alä maqä§id aa 
suwar NO 598. 4. al fath al Qudsi fi äjat al kurai (Süra 2, 250) 
AS 387. 5. al idän bifath asrär at tamhhud wal adän^ über die 
geheimen Kräfte des Glaubensbekenntnisses und des Gebetsrufes, verf. 
873/1468 in Kairo, Berl. 4149, Paris 1139. 6. tanbth al gabi 'alä takfir 
b. al *Arabx s. Bd. I p. 448. 7. an nätiq bi§ aawäb al färid litakfir 
b. al Färid s. Bd. I p. 203. 8. astcäfj al alwäq fi ma§äri^ al *u88äq 
s. Bd. I p. 351. 9. 'unttän az zamän fi iarägim ai iujüfi wal aqrän^ 
alphabetisches Verzeichnis seiner Lehrer, Zeitgenossen und Schüler, 
mit Angabe der Orthographie ihrer Namen, der Genealogie und des 
Todesjahres, Köpr. 1119. As Sahäwl tadelt das Buch als zu weit- 
schweifig, wie HH 8387 meint, aus Eifersucht, weil sie Studiengenossen 
waren. 10. ^unwän, Auszug aus dem vorigen, Bodl. I 858. 12. ^a'rf^, 



Encyklopädie und Polyhistorie. 143 

kurzer Abriss des Lebens Muhammads und der drei ersten Chalifcn, 
ToUendet Kairo 876/1471, Berl. 9694. 12. badl an nu§h wa§ mfaqa lit 
icCrxf bi^hbat as saijid Waraga, Nachweis, das M. b. Naufal zu den 
Sah&ba gehört, Hi^ II 38 ff. 13. al tläm bisinn al higra ilä '5 Säm, 
ToUendet Dienstag den 5. Rabi' II 880,9. Aug. 1475 in Kairo, Kairo 
YII 586. 14. muqaddamat Isäyügi^ über Dialektik, *ilm al mtzän, 
Escur.* 636,, 653*, 697», Comt. v. M. b. Jüsuf as Sanftsi, f 895/1490 
ib. 697s. 15. a/ bäha f% Hlmai al hisäb wal masähaf Ur^üza mit Comt. 
(d ibäha Kairo V 177. 

7. Abu '1 Fadl 'Abdarrahmän b. abi Bekr b. M. b. abi 
Bekr Galäladdin as Sujüti al Hudairi as Säfi'i, wurde 
Sonntag den 1. Ragab 849/3. Okt. 1445 von einer türkischen 
Sklavin geboren. Seine Vorfahren stammten aus Persien, 
einer derselben hatte zu Bagdad in dem Quartier al Hudairija 
gewohnt, woher die Familie den Namen bekam; aber schon 
sein neunter Ahn, der Saih Humämaddin, lebte als Süfi in 
Sujüt. Die Nachkommen bekleideten dort öffentliche Ämter 
als Richter, Marktmeister u. s. w., einer war ein reicher 
Kaufmann, ein andrer im Gefolge des Emir Saihü gewesen, 
hatte eine hohe Schule erbauen lassen und dazu Legate ge- 
stiftet. Indess keiner von ihnen hatte eine eigentliche wissen- 
schaftliche Bildung erhalten bis auf seinen Vater Abu T 
Manäqib Abu Bekr b. M. Kamäladdin, der, bald nach dem 
J. 800/1397 geboren, in Sujüt studierte, dort noch sehr jung 
Qädi wurde, bis er i. J. 829/1426 nach Kairo ging und seine 
Studien fortsetzte. Er versah dann für andere mehrere Jahre 
hindurch eine Richterstelle in Kairo und war Professor an 
der Sailiünija und Prediger an der Tulünischen Moschee. Er 
hatte einige juristische und grammatische Bücher geschrieben 
und starb im Safar 855/1451. Der so früh verwaiste *Abd- 
arrahmän wurde von einem Freunde seines Vaters, der als 
Sufi in der Nähe der Capelle der Nafisa wohnte, erzogen 
und begann i. J. 864/1460 seine wissenschaftlichen Studien. 
Zwei Jahre später trat er schon selbst als Lehrer auf und 
versuchte sich an litterarischen Arbeiten. Er suchte dann 
noch durch Besuch der bedeutendsten Städte Ägyptens seine 
Ausbildung zu vollenden und ging im Rabf II 869/Dec. 1464 
auch nach Mekka. Nach Kairo zurückgekehrt, gab er seit 



• 4ri- ^^- Buch, l Ab schalet, l. KapiteL § IS. 

^n.l4Jit^ Rerhtsgimii'htea ab. erhirlt ST2 eine Pri»fes.sur der 
TniditiiiiiswisseiuHhaft na»! auf Furspmch^* seines Lehrers 
\UaiiiUildiu ul Bulqiai is. o. p. ^y) die juristische Professur 
3♦^iues Vatei*s au der Sjti:iuiii:a. l. J. ^^l liSo nelans: es 
ihm. seine Versetzuuä: an die voriehmerv^ al Baibarsija za 
♦^muchen, do«'h machte er sich durch Hochmut und Unehr- 
lichkeit zahlreiche Feinde. Durch unredliche Verwulruui: der 
ihm anvertrauten >tipendient;elder erreü:te er am 12. Ra^ab 
*:h)H:± Febr. 1301 einen :>mdentenkniwall ireirea sich und 
wurde am 26. d. M. 16. Febr. dur»:h richterliches Erkenntnis 
seiner ^teIIe entsetzt. Er 2o:j sieh nun ins Privatleben auf 
4ler Nilinsel ar Rauda zurück: sein Dünkel aber hatte durch 
4len Skandal keinen ^srhaden erlitten. Als sein Nachfolger 
Laisin al Bilbaif^i b. al Baltan am 25. Dulhig^ 9^y^ 10. Juni 
löOJJ starb, wurde ihm die Professur an der Baibarsija wieder 
amceboteu : allein er schlug sie aus und starb in der Zurück- 
itezu^euUeit am tS. Gumada 1 ^11 17. Oct. 1505. 

Vermöge seiuer bewunderuna:swürdia:en Federgewandtheit 
hat er eiue selbst in der arabischen Litteratur einzig da- 
stehende rr^>duktivit3Lt entfaltet. Er scheint es gewisser- 
musseu als i^port betrieben zu haben, die Zahl seiner 
>chritte« zu möglichst stupeuder Hohe emporzusehrauben: 
er vcrlciite sich daher mit besonderem Eifer auf die An- 
fertisu»:^ klciuer, aber doch ak besondere Nummern zahlen- 
der AHhaudluu^eu. Dabei nahm er es mit der Achtung vor 
dem ^eistigeu Ei^ieutum andrer noch weniger zenau als die 
meisteu seiuer Von;änger und Zeitgenossen: das hinderte ihn 
aber nicht. ij:ev:eu stuuen Rivalen as Sahav^i einen förmlichen 
Prozess wegeu Plagiats anzustreugen. Freilich dürfen wir 
nicht veniesseu. dasei wir seint^r rastl'«sea Thitigkeit die 
Erhaltuug sehr viel wertvolleu Materials aus der älteren. 
uns verloreueu Litteratur z*a dank'^n hab«:u, 'uid dass seine 
Hauptwerke, so ^eriag maa auch ihreu Wert als selbständüie 
Leistuugeu schätzen mag. durchwtrg auch uns noch sehr 
nütz'ir'i >iud. 

Hu-a : ::v'. i03. 11 -jö. H-V :.>4f. Hit. .:H,i. XII l«i:>. öiocrapme 
▼on 5L A4i Da l'ü. r cMö 1J3S. Beri. :0li4. tjjL 'h ->. XT U*. Meursin««. 



Encyklopädie und Polyhistorie. 145 

Prolcgomenn, Wüst. Oeseli. 506, Ooldziher SBWA LXIX (1871) p. 28, Hart- 
niann Muw. 82. Verzeichnis von 300 Schriften, die er bis zum J. 901/1495 
verfusst hatte, Husn* I 190—5, abgedruckt bei Meursinge p. 6 ff.*); 
503 Titel aus dem Pariser Cod. 4472 (auch Leid.- 24, Cambr. Prest. 
p. 51,, Kairo VI 48) bei Flügel HII VI 616, 561 Titel bei deme. Wiener 
Jahrb. 1832, Bd. 58—60. 

I. Fatin at fafsir tcata^alluqäthu ical qirä*ät. 

1. al itqän f% 'ulCnn alqorän, Berl. 423'4, Leid. 1096, Paris 656—8, 
Br. Mus. 03, AS 63, Alger 314, Kairo I 120; ed. by Mowlawies 
Basheerooddccn and Noor-ool Haqq with an analysis by A. Sprenger, 
Calcutta 1852 — 4, gedr. Kairo 1278, 1306. Auszug (wenig TerkQrzt) t. 
Ismä*il b. M. al Hosaini al Mausili, verf. 1216 1801, Berl. 425. Bemer- 
kungen zur Kairoer Textausgabe von an Nasr al Haurlnt, Berl. 426. 
2. targumän al qor\m fi 7 (afair al musnadf meist aus Traditionen 
bestehend, daraus abgekürzt: ad dürr al maniür fi 7 taftnr al mä*tür 
Berl. 896 7, Br. Mus. Suppl. 125, Ind. Off. 101, Kairo 1 172, AS 199—201, 
Jeni51— 6, Köpr. 15 -21,97,8, II 31 2, gedr. Kairo 1314, 6 Bde. 3. lubäb an 
nuqtd fi asbäb an nuzfd Kairo I 197, Köpr. II 10,gedr.amRde. des TafHr 
al Galälain Kairo 1313, OB VI 2418. 4. mufhamät al aqrän ft mubhamät . 
al qor'än Kairo I 207, gedr. Büläq 1284, Kairo 1310. 5. al mudahhab 
fvnä uraqa'a fi 7 qor*än min al twii'arrrt 6 Kairo VII 541,608. 6. tafsir 
al Galälahiy begonnen v. al Mahalli (s. o. p. 114) ToUendet von S. i. 
J. 870 1465 in 40 Tagen, Berl. 885—95, Paris 652-5, Ups. 387, Leid. 
1693—6, de Jong 126 7, Br. Mus. 78—80, 823, Suppl. 121—4, Ind. Off. 
99, 100, Alger 350, Kairo I 71, AS 181—7, gedr. Bombay 1869, Lucknow 
1869, Calcutta 1257, Kairo 1305, 8, '13, Dehli 1884. Glossen: a) magma* 
al bahrain tra maiälV al badrain v. al Karhi, f 1006 1597, Kairo I 198, 
AÖ 299, 300. b) Ar. al Gamähün v. al Q&ri al Herewl, f 1014 1605, 
Berl. 894, Kairo I 163. c) v. nl Ughüri, f 11901776, Kairo I 194. 
d) V. Sulaimän al Gamal, f I-^^ ^700, Kairo I 186, gedr. BüUq 1282, 
Kairo 1308. e) t. 8a*dall&h al Qandahän, Bombay 1306. f) v. *Alt 
Asgar b. 'Abdalgabbär al Isfahäni, Teheran (?) 1272 lith. 7. at ta^Mr 
fi 'tt/i<m at tafsir^ verf. 872 1367, später in den Itqän (nr. 1) auf- 
genommen, Ref. 401. Leid. 1693. 8. al fath al gaVil lil 'abd addalU, 
Nachweis von 120 rhetorischen Figuren in Süra 2, 258, Wien 1640}. 
9. hasija *alä tafsh- al Baidäici s. Bd. I p. 417. 10. al qaul al fasih ft 
fa'jin ad dabVi, ob unter ad dabih I&häq oder Ismä*!l zu verstehen sei, 
Berl. 2535. 11. al jad al bustä fi '« salät al wustä Berl. 3584. 
12.* mnqaddama fi 7 alfdz al mu'arraba fi 7 qor^äti Berl. 724. 13.* al 
mutatcakkali muhtamr fi miCarrabät al qor^än Kairo VII 578. 



*) Dies liegt dem folgenden Verzeichnis zu Grunde; die darin 
noch fehlenden Schriften sind mit * bezeichnet. 

Brockelmann, Arabische Litteraturi^eschichte. IL 10 



146 3. Buch. 1. Ab&chnitt. 1. Kapitel. § 18. 

14.* ithäf al wafd hinaha aüratai al haV wal hafd, über die Ilchtheit 
zweier Suren, die Ubaij b. Ka*b vorgetragen, Berl. 438; vgl. Nuldeko, 
Ge:ich. des Qor'an p. 208. 15.* al habl al vatjq fi nuprat as siddxq 
Kairo VII 163. IG.* qaif al tjimarl fi muwäfaqät naijidnä 'Omar, 
Kugazgcdioht, das die Stellen aufzahlt, die auf 'Oiuar's Anregung im 
Gespräch mit Muhammad dies^em geotrenbart wurden, mit gemischtem 
Comt. V. Badraddin al Buisabini, Berl. 4{\\K 17.* Krörterung über Süra 
48„ Berl. 1008. 18.* desgl. Qber Sura 92, ib. 1012. VJ* al qnul tu 
muharrar, Erklärung von Süra 48^, Paris ti51*,, Kairo VII 63, 165. 
20.* daf* {raf') at ta\issuf *«« (//) iliwaf saijid}iä JCtintf\ ob Josephn 
Brüder auch Propheten gewesen, Berl. 2537 s, Kairo VII 425, 587, 620. 
21.* Qasida über den \N'ert der Qor'Änlesung, auch wenn man sich 
nichts dabei denkt, Berl. 7926,. 21a.** ai ikJll // ^stinhdl af ianzil, 
gedr. Dt'hli 129G am Udo. von MuMnuddln jähii' al hajan Jl lafslr 
alqorWn. 

II. Fann al hadit_ ivata'alluqdthu. 

22. is'df al mubaffn" birigdl al Muwafta' (Bd. I p. 176), 
Berl. 9958. 28. at taubih \ild 7 odmi' as sa/tih s. Bd. I p. 159. 

24. tadrxb ar rdin p sarh taqrib an yaicdwi s. Bd. I 359. 

25. (ain) al isdba /'i ma'rif'af as sahdba Ref. 10. 2»). al la\Ui 
al masnn'a f'i V nhädU al maudiVa Kaini l 393, NO 1281. 
27. lubb al Inbdb /? tahrir al ansdb s. Bd. 1 p. 330. 28. mxmtahd 7 
ämdl fi sarh hadit iiDiawd 7 a^nnil Berl. 15J>2, Kairo I 430, .\uszng 
Berl. I5:i3. 29. (al mnuKaf 'r).il hasa'is av ytubau'ija Her!. 2576, 
Paris 1978, Algt-r 1687, Kuir-. I :;3s, Köpr. 283, .\uszug daraus: *Hn- 
muday al lablb fi hasd^s /;/ hahb Berl. 2577 >.">, Paris 46nJS:,, Br. 
Mus. Suppl. Mii2.„ Kairo 1 15s, »j7;{, -Jim;, 4«»«, VII 53, 233. 396. C<»mt.: 
a) V. al Miiuinvi, f 1031 1622, Hr. Mus. ist>, Kairo I 29(K b) anon. ib. 
356, VII 111. 0) ptTs. V. .A. b. M. b. Mur>id Naqsbandi, Br. Mus. p«>rs. 
I 16. Versitication: dnrar (d yd^is v. l'riiiu 'Abdalwahhab al BiVftuija, 
t 922 15H;, Kairo I 34n. 3m. htrh as sudt^r fi f^arh hdl al mantd fi 
7 qubur nach der tadkira de^ al (iurtubi. f 672 1273 < Pul. I p. 415). auch 
u.d.T. A*. al barzah, lb'rl.2»;<;5 8, Lt'id. 2'».-»;. Paris 45b7, Br. Mus. 1615, 
Estur.M538, Calcutta 432, Bat. 22, Alirer s52, Kairo 1 361. U 163, .li-ni 
712 3, gedr. Kairo 1309; pers. Übers. I.alwr«' 1S71. AiiNziiire: a) v. Vorf. 
*bu8td 7 kalb b'diqd' al hab'fb, Berl. 2»;»",i» 7o, Leid. 1755, l>aris 1390, 
Kairo III 233. Vll 54, gedr. Kairo 130^« am Ude. b) amn. OotL. 755, 
Müneh. 331. 3. al badOr as sd/ira fi uunn- id dh'na^ verf. 884 1479, 
AS l«i76, Ind. Off. 176, Ali:or 853, Kairo II 14«'.. anv»n. Auszuir, «lorh. 37. 
32. wd rairahn 7 wiTan fi ahbär at i'd'ihi. Abki'irzun:: des barll al 
md'On V. b. Hagar s. o. p. 59, Berl. 1429 30, (ioth. 52, 58^, li)77, Leid. 
2035, Br. Mu-. Siip].l. 160, Escur.' 1347, Kairo VII 5S9. llauptquello 
von A. y. Krenier, Über die grossen Seuchen (!e- (VienK. JSB^V.\. phil. 
bist. Cl. I>s0p. 69 - 15H. 33. (dau^ rts sain*a) fi basd^is Jttum al yum^n. 



Enoyklopildie und Polyhietorie. 147 

Berl. 3800,10, Miincli. 131, Pari» 2800^, AS 1149, Kairo VII 82, 247, 
396. 34.* dau' ah sam\i f'i *adad riyäl nl tjum'a Kairo VII 347. 
35. biiziig al hilal f'i 7 Iiisdl al mrigiha Uz zaläl^ Auszug aus dem 
tawhul al fürs fx 7 hi§äl al mügiba lizill al ^ars, über die 70 Eigen- 
schaften, die erforderlich sind, um in den Schatten des göttlichen Thrones 
zu gehuigen, Berl. 18312, Uoth. C28, Paris 2800i«, Kairo VII 9, 465, 
541. 36. miftdh al ganna fi 7 i'fimm (ihfigdg) bis sunna Kairo VII 
541. 37. matla' al badrain fhnan jutd agrahi^ Berl. 5587 8, Kairo 
VII 53, 273, 331, 4(;5. 38. sihdm al isdba /i 'rf da'awdt al nmgäba 
Kairo VII 54, 331. 39. alkalim at faijib wal qaul al miihtdr fi 7 
ma^iür min adda\itrdf wal adkdr Kairo I 4<>9, VII UIO. 40. adkär al 
adkdr {lin Xawdwi) s. Bd. I p. 397. 41. almanhag as sawi wal manhal 
ar raw2 /? 7 fibb an nabawl, Berl. 6302, Bodl. I 646, Pet. Rosen 22„, 
vgl. Ledere II 300. Auszug v. M. b. M. >'ngmaddin al (iazzi, f 1069;i651, 
Berl. 6031. 42. kasf as sahala 'an wasf az zalzala Berl. 1433, Goth. 669, 
Paris 4{»58, . 43. at fa'zim wal minna^) f'i anna abawai an nabi ft 7 
ganna oder al f'awd^id al kdmina f'i imdn as saijida Amina Berl. 2703. 
44.* masdlik al fnniafd' f'i wdlidai al Mu-^fafd, ob M. 's Eltern in die 
Hölle gekommou seien, Berl. 2690 700, Ind. Off. 1035o, Kairo VII 11, 

52, 53, 216. 45. *al maqdma an sundu'ija fi habar wdlidai Jiair al barija 
Herl. 2701, Kairo IV 331, j;cdr. Kairo o. J., in der Ausgabe der Maqu- 
mdK Cpel. 1208. p. ^4 ff. 4»'. *ad darag al munif'a f'i 'l dbd^ as sarifOy 
ob M.'s Eltern in (b-r Hölle seien, die kürzeste seiner 4 Abhandlungen 
über diesen Punkt, Berl. 2702, Müncli. 135. 47. *7ia!ir al 'nlamain al 
ininiifaht fi ihjd^ al abawahi as sanfain Kairo VII 233, 460. 48. ^snbul 
an iiiigdf, die K». Schrift darüber, ob Mnliamniad's Eltern ins Paradies 
gekommen, Berl. 10311. 40. /•. fi 7 ahddii al musalsaldt Kairo VII 11. 
50. abwnb ns f-a'ddn j 1 asbdb as sahdda Herl. 1 1(»6 — 0, Paris 659.., Kairo 
I 404, VII 51, 5.^0, «;h7. 51. (al habd'ik) fi ahbdr al mahVik, Berl. 2506, 
Paris 13S9, N()2ot(», AS 175s, Kiiiro VI 13:5, VII 37. 52. at higür al 
bdsitna f'i nuntdqib as saijida Idtiina, Berl. 96s5, Kairo VII 605. 

53. mandhd as sa/d' f'i tahrid ahddit as sinV Berl. 1434. 51. al asds 
fi niahdtjib B. V "Abbds, verf, auf Befebl des ägypr. Thalifen *Abdaraziz 
b. Ja'qub, t 003 1407, Berl. 151.S, Kair(» VII 4»i4. 55. darr as sahdba 
timan dntfd.n Mi.^r min as sahdlm Paris 2nn;, Kairt> V 52. 56. gdmV 
al masduhl oder gniu nl gaw<\)ni^ oder al gdmi* al kabir »oll alle Aus- 
sprüche Muhammads umfassen, BitI. 13.M) 2, Kairo I 325. Abkürzung: 
al gämi^ as .sa>}ir tuin hndit_ al Ixisir an nadir. Herl. 1353- 60, Paris 
766, Jeni 104 7, Kairo I 3:^1, Nachtrac: zijdda {dail) Berl. 1361, Kairo 
I 347, Jeni 2<>3. Coiiimeiitare: a) al knukah al munir v. Samsaddin 
M. b. 'Abdarrahnian al Kaukabi, ^x-h. S«»7 1401, f "«**» 078 1570, Berl. 

M Ilu-n ed. Kairo und Meur^i^-e, Esciir.' 135^,, 1350, HR II 3109 
la'zim alminnn: Ahlw. erklärt ersteros für falsch, warum? 

10^ 



148 3- ^^^^^^' 1- Abschnitt. 1. Kapitel § 18. 

13«2, Parit* 770—2, Kairo 1 393. b) v. A. b. M. MatbüU, Bd. 3, Paris 
767. c) V. al Mumliri, Auszug Paris 768 9. d) as sirng al munir v. 'AH 
b. A. al 'Aztzi, Kairo 1271, 1278, 1305 (3 Bde. mit Glossen v. M. al 
Hifiil t 1181 17n7 am Kde) lith. ib. 1277. Auszug Goth. 849 (über den 
Ausspruch, d«Hs dio Juden in 71 Sekten zerfallen werden), c) v. al 
MunAwl, t !<»•*- 1*^-'^ **<>*• AM 59, Alger 507—9, Jeni 223-34, Kairo I 
291, 383, gedr. BftlAq 128G. f) v. al BülÄql um 1070 1659, Kairo I 347- 
g) V. al BttrAwi, f 1182 1768, ib. 292. 10 L'omt. Ahlw. 1368i_,o- Neu- 
ordnung in 196 Kapiteln: fath al qndir v. Ibrahim b. M. al Mälikl 
(ioth. 59H. AuszUge: u) (// badr al mumr, anon. nur die schönen und 
richtigen Traditionen enthaltend, Berl. 1363. b) manhag al ^nmmäl ß 
Hunan al aiiwdl ival af^dl Kairo I 433 und al ikmdl limanhag al '^ummäl 
r. 'Alt b. HusAmaddin al Hindi, f ^"^ l'>t>7. I"J. Ofif. 188, NO 1278, 
Kairo I 271. o) v. *Abdalgani an NAbulusi, f 1H3 1730, Berl. 1364. 
d) mit Zusätzen aus dem Ar. al maqdsid al hasana des as Sah&wi, 
t 902 1496, Berl. 1365. e) 128 Traditionen v. Abu Bekr Bei Efendl 
ib. 1366. f) anon. mit ziemlich ausführlichem Comt. ib. 1367. 57. al 
fawtVid al mutakdHra fi 7 «Afcrtr <?/ wMi/aif<£//rrt Kopr.3S3. 58. a/ azÄar 
al mHtanätjra fi 7 ahbdr al mutaicäfira Kairo VII 607. 59. ad durar 
al muntatira ß 7 ahddtl al mustahira, durch Zusätze vermehrte Ab- 
kürzung eines Werkes von Badraddin azZarkasi, f 794 1392, Berl. 1401 — 4, 
Kairo 1 340, VlI 26, 179, 388. 60. al hasr tcal ima IVasrat as sä'a, 
Paris 28OO.4. 61. ad darr al munazzam fi 7 hm al mu'azzam Berl. 

• • • • • • • 

2241—3, iToth. 52,, Paris 4588«, Kairo II 193, VII 52, 465, 608. 62. r. 
fi asnuV al mudallhin Kairo VII 608. 63. ar rijäff al aniqa fi sarh 
asm(V hair al haliqa. verf. im Muharram ^79 Mai 1474, Berl. 9514. 
64. dikr al isriV iral mCrdg ai sarif Berl. 2602. 65. arba'üna hadttaH 
min riicdjaf MdUk \in Safi^ b. 'Omar. Kairo VII 48, 608. 66. al haPa 
as sanija fi 7 kaTa as sunuija, Auszüge aus Qor'Än, Tradition und Ge- 
schichte über Astronomie, Berl. 5697 8, Goth. 524, 13^3 (wo andre Hdss. 
aufgez.), Ind. Off. 1037, Br. Mus. Suppl. 1226,, Alger 1556, Kairo I 
337, 448, VII 146; Auszug Münch. 133. 67. fahrig ahddit sarh al 'aqä'id 
an Xasapja s. Bd. I p. 428. 68. fadl al galad fi faqd al \calad. Berl. 
2673 4 (ähnlichen Inhalts aber verschieden, ohne Titel ib. '5) Paris 2860,, 
Kairo VI 162.M »)9. arba'üna hadUan Kairo VII 347. 70. ai ta'nf 
brdddb at ta'lif Kairo VII 51. 71. r, fi 'a.hirijaf al Buhari Kairo VII 
587. 72, al qanl al a^bah fi hadit man 'arafa nafitahu faqad 
*arafa rabbahn Berl. 1830, Paris 773, Kairo VII :>45. 72a. ^znhr Tr 
rubd «. Bd. I 163. 72b. ^tn*sbdh a: :</?/»/ V'/ 'tild sanan h. Mdga (Bd. I 
163) am Rde. Dehli 12>2, Auszug von al Bagma'wi ndr m. a^:. Kairo 



*) Mit Unrecht wird ihm zugeschrieben: bard al akbäd *inda faqd 
al auläd Kairo 1304 u. s. (nach HH v. Samsaddin M. b. NAsiraddin ad 
Dima«qi, f ^-»^ H38). 



Encyklopädie und Polyhietorie. 149 

riyo. 73. *al hikam al muStahira min 'adad al hadit min al wahid Uä 7 
'amrUf weise Aussprüche Verschiedener, Berl. 1405. 74. *ar rijäd an nadra 
fi ahddif al ma* war rijäd tcal hudra Berl. 1410 1. 75. *al fänid fi ha- 
lätcat al masänid, über die Frage, ob Abu Hanifa oder M&lik bessere 
Traditionen erhalten und vorgebracht habe, Berl. 1413 — 5, Paris 2800«, 
Kairo VII 4«>3. 76. *ifhäf al firqa hirafic al liirqa, dass al Hasan al 
Basri von 'Ali überliefert habe, Berl, 1416, Paris 2S00-, Kairo VII 608. 

77. ♦a/ qaul al galt fx hadit al tcali, über die bevorzugte Stellung der 
Frommen zu Gott, Berl. 1417, Kairo VII 459, Abkürzung, Berl. 1418. 

78. *nasb maidän gadali. Erörterung einiger Controverspunkte, Berl. 
1418. 79. *r. fi anna 7 ma'änija tayassam, über bildliche Ausdrücke in 
der Tradition, die körperlieh zu fassen seien, Berl. 1419. 80. *al izdihdr 
fimä 'atjadahu *8 su*arä' miyi al afjir, Sammlung von Dichterstellen mit 
Traditionen, ib. 1420 1. 81. *d(Vt 7 faläh ft adkar al masä* was sabäh, 
Berl. 1422, (Toth. 764, Kairo H 192, VII 610. 82. *mn rawdhu 7 asäfin 
f\ 'adam al magV ild '*• saldtin Berl. 1423 4, Kairo I 395. 83. "^fadd 
al wVä* fi ahddit fi raf* al aidi, über das Aufheben der Hände beim 
Gebet, Berl. 1425. 84. *bitlCig al ma^drift fi qass as sdrib, über das 
Abschneiden des Schnurrbartes, Berl. 1426 7, Kairo VII 464. 85. *al agr 
al gazl ^i "l gazl, über das Spinnen der Frauen, Berl. 1428, Kairo VII 50. 
86. *hu.sül ar rifq fnu^ul ar rizq. Berl. 1431, 3711, Paris 74^3, 4658,, 
Kairo VII 305, 331, 465. 87. "ihjd' al maif fi fudl al hait, 60 Traditionen, 
Berl. 1451—3, Kairo VII 37, 426. 8S. *ar rawl al an1q fi fadl a$ 
Siddiq. 40 Traditionen, Berl. 1513. 80. *ad durar fi fadä*il 'Omar, 
desgl., ib. 1514. 90. *tuhfaf al 'ayldn fi fadl * Otmdn. desgl., ib. 1515. 
91. *al qaul al galt fi fadd'il \4li, desgl. 1516. 92. *fahdir ahl al 
dhira min dfimm ad dunjd *d ddfira. desgl., 1517. 03. *yaf' as saut 
bidabh al mauf, Berl. 1594, Kairo VII 305, 608. 94. *hadit as saldm 
min au nabi ^ald ummafihi Berl. 1505. 95. */' hadif_ al bddingdn ib. 
1596. 96. *ka8fal lahs ft hadit radd as sams Kairo VII 51. 97. *tuhfaf 
datci 7 adab fi muskil al asmd^ wan nasab zum Muwatta' und den 
beiden Sahih nach b. QurqöPs (f 560 1173 s. Bd. I p. 371) mafdW al 
anwar. Berl. 16»;5. 98. *af tafrtf fi V iaMf Berl. 1664. 99. *al mulähin 
ft ma^nd 7 mahahin. Berl. 16f>9 7(», Kairo VII 5S7. 100. *suab al imdn 
Berl. 1S20. 101. *ma}Lzüma ft 7 mugtahidtn oder irsdd {tahfaf) al 
mu/ttadin Ha asmd^ al mugaddidiUf 27 Uagazverso darübiT, dass nach 
einer Tradition zu Anfang jedes Jahrb. rin Mann auftritt, der der 
Religion neuen Aufschwung verleiht, Berl. 1S33. Mf.c»,, 9464, Kairo VII 
400. 102. *ifmn»i an ni*ma ft litisds ol isldm bihddihi 7 utnma, 
erweist, dass die Araber zuerst den rechten Glauben erhalten, verfasst 
888 1483, Berl. 2116, Kairo VII 307. 103. *al haz; al trdfir ft 'stidrdk 
al kdfir idd iishtnm. ob ein Ungläubiger, der übertritt, an Glaubens- 
handlungen nachholen könne, was er versäumt hat, Berl. 2117. 104. *yniz\ä 
ar rahma bif fnkaddut bin ni*ma, dass man tur W'ohlthaten Gottes 



150 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 18. 

danken müsse, Herl. 2118, Kairo YII .587. 105. *r. über die Frage, oh 
das Bisniill&h zum Qur'än gehöre oder nicht, mit einem Exkurs über die 
Schreibung den bism^ Kerl. 2257. lOß. "^rijäd at tälihin ft harh al 
istVäda wal basmala ib. 2258, Kairo IV 54. 107. ^fafäict '71 nid/ira fi 
ahl al imra, ob bad vor a^üdu billdh ntehcn dürfe oder nicht, Berl. 
2250. 108. *mabhat al mtädf Fragen und Antworten über Auferstehung 
und künftiges Leben, Goth. 523. 109. *nür as saqiq ft 7 'aqtq, 
14 Traditionen über den Carneol, Goth. 6^7, I^eid. 2409,*, Kairo VII 609. 

110. *ad durra at iägtja *alä 7 as^ila an Xtif/ya^ Traditionen, die er 
von Burhänaddin an N&gl in Damaskus erhalten hatte, Goth. 94,. 

111. *al 'ngdla {'agdga) az zaniabija ft *8 suldla az Zainabtjaj be- 
hauptet, dass die Zainabiden Sar'ifen seien, Berl. 9401, Goth. 91,, 04, 
Paris 4261, e, 4659,, Kairo VII 245. 112. *wazd'if al Jaum wal laila 
über Cereraonien, bes. Gebete und Segenswünsche bei Vorkommnissen 
des täglichen Lebens, abgekürzt aus al kalim af taijib (s.o.p. 147 nr.39) 
und minhdg as svtina Goth. 774, Kairo VII 610 = (?) 113. *'amal al 
jaum wal laila Paris 6G53, Kairo VII 410. 114. *ifndaf al habar bi- 
nassihi ft zijddat al *umr wanaqsihi, Berl. 24S7, Goth. 743, Ups. 225, 0, 
Kairo VII 49. 114. *Antwort auf eine ihm vorgelegte Frage über den 
freien Willen des Menschen mit Bezug auf Sftra 28^^, ob diese Stelle 
dem entgegensteht V, Nein! Berl. 2 188. 110. *«/ fawa^id al bäriza 
wal kämina ft *n ni'am az zählra wal bdlina, in Anknüpfung an 
Siira 31,,, Berl. 24wO. 117. Vabn al jafab ft 7 gawdb \in träd 
Halab, ob Gabriel Vermittler zwischen (^ott und dem Propheten 
gewesen sei, oder ein andrer Kngel, Berl. 2507 8, Kairo VII 
165,587. 118. *gawdb a) ft stmat. al malfVika, b) wa ft 7 'adaba^ 
c) wahal Jag ff z an juqal lilahddtf_ koldm alldhy d) ob am Turban 
des Propheten ein Zipfel gewesen; Berl. 2509. 110. *inbdh al 
adkij(V lihajdf al anbijd^, ob die Propheten nach ihrem Tode leben, 
Berl. 2533 4, Ind. Off. 178, Kairo I 273. 120. *fi nubuwaf as mijid 
Ibrähtm, ob der Sohn Muhammad's auch als Prophet anzusehen sei, 
Berl. 2530. 121. *al Vläm bihukui 'Isd V/m., über die Wiederkunlt 
Christi, verf. 888,1483, Berl. 2530 44, Goth. 725.0. Leid. 2055, Kairo 
VI 113, VIT 105, 395, 587, 010. 122. *laqf al margdn ft ahbiir al 
gänn s. o. p. 75. 123. *fazjtn al araik ft irsdl an nabi ild 7 mald*ik 
Berl. 2580 7, Kairo VII 53. 124. *al bdhir ft hnkm an nabt bil bdfiu 
waz zahir, Überlegenheit des Propheten über all»» übrigen und seine 
Befähigung, Urteile zu fällen nach äusseren Indicien und inneren 
Beweisgründen, Berl. 2588. Paris 2800^. 125. *snlat iinr, dass M. das 
Gesetz und das AVesentliche, d. h. die äusserlich und innerlich mass- 
gebende Gewalt in sich vereinigt habe, bei welcher (lelegenheit er 
einige Seiten des Süfismus erörtert, Berl. 2589, (iotli. 742, Kairo VII 403. 
126. *luliV al tjwaijä bVizhär md kdna haftjd, über die letzten Dinge, 
Berl. 2671. 127. *al luma* ft agwibat al as'ila an sah'a, Zustand der 



Encyklopädie und Polyhistorie. 151 

Gestorbenen im Grabe, Berl. 2672, Goth. 94«, Paris 4659^, Kairo VII 53, 
610. 128. *ul maqäma al wardtja, über den Tod der Kinder, Berl. 2676. 

129. *al ihfifäl ff sn'äl al atfäl, ob auch Kinder im Grabe von 
Munkir und Naklr befragt werden, Berl. 2677/8, Goth. 944, auch in seine 
Fetwäsauimlung al häwt Hl fatäwi (Kairo III 217) aufgenommen. 

130. *at tatbit fi 'ihn (Uiida) af tabßf, 176 Ra^azverse über die 
Prüfung der Tüten im Grabe, Berl. 2679/80, Münch. 215, Goth. 34i, Escur.* 
636,, Nicholson JR A S 1 899, 907, Kairo VII 253, 287, 433, 485, 587. Comt. : 
a) faih al yafur ft manzümat al qubür von A. b. Halil as Subkl 8araf- 
addln, f 1032 1623, Berl. 2681, Münch. 2]5i, Paris 3224, Alger 855, 
Kairo II 1C7, VII 10, 149, 462. b) fath al muqit v. dems.. Alger 1830«. 
c) V. M. 'AsrijaFAö 1314. IZ\. *r. ft hukm ah iahtd wayaslihi wadafnihif 
Martyrerbegräbnis, Berl. 2682. 132. *r. ft dabh al mäuf, dass der Tod in 
Gestalt eines Widders auftrete und getötet werde, Berl. 2685 (= nr. 93?). 
133. *fuhfaf al gxdasCC birü'jai alläh an fiisä*, ob die Weiber im 
Paradiese Gott schauen, Berl. 2704. 134. *kaiftjat al malähim^ die 
Kämpfe beim Auftreten des Mahdt, Berl. 2724. 135. *alkaSf *an fmigä^ 
wazat hndihi 7 umma al alf verf. 898/1492, gegen die Meinung derer, die 
an das Eintreten des jüngsten Gerichtes wegen des baldigen Ablaufens 
des Jahrtausends seit Muhammad glauben. Seine Ansicht ist, dass dieses 
Volk das Jahrtausend überdauern werde, aber nicht um volle 500 Jahre, 
Berl. 2753 60, Wien 1060«, Goth. 721, Leid. 2051 -4, Paris 15468, 3502^, 
Alger 5962, 618, 1549,, '68,, Kairo VII 11, 13, 53, 178, 212, 216, 235, 
254, 262, 467, 599. 136. *5 Fetwäs, von denen sich die 4 ersten auf 
Zeitbestimmung, das 5. auf Traumdeutung bezieht, Berl. 2761. 137. *»»/- 
iah al yanna ft ädäb as sunnUf Anweisung zu Gebet und Fasten, 
Berl. 3521. 138. *al auy ft habar 'Aug, über den Kiesen Og, Münch. 
886 fol. 128 9, Kairo VII 609. 139. *al miisära'a ilä 7 mmära'a Ups. 
225^. 140. */"? fadl al qijdm bis salfana ib. 4. 141. *ad durar al hisän 
fi 7 baU wanaim al yiyidn, Eschatologie, 4 Drucke Kairo II 146, vgl. 
OB I 921, IV 1481. 142. *td*hir az zaldma ilä jaum al qijäma Paris 
6r)93, Kairo VII 49. 143. *al fauz al 'aztm fi liqä^ ar rabb al karhn 
Kairo II 168. 144. *an naatha ftmCi warada min al ad*ija as sahtha 
NO 1283. 145. *tuhfat al diär ft 7 ad'ija ival adkdr Köpr. 258. 
146. *^rt^ al masir fi 7 fihrist as sagtr Kairo I 237. 147. *«/ ahadTü 
(ar ruf ab) al munxfa fi fadl as salfana ah sartfa ib. 259, VII 307. 
148. *Ä*. ft fadl al ayawät alladtna *sfiCminü 'ald 7 harim, über die 
Eunuchen, Kairo VI 179. 149. *dkdm al 'iqjdn ft ahkdm al hisjdn, Paris 
2800,,, Kairo VII 464, 528. 150. *k. al hadräwät as sab'a ib. 534. 151. *r. 
ft V raml ib. 152. *addurr al hulis ft 7 muuizdt tval hasä'is ib. 396. 
153. *kanz al Uimmdl ft sunan al aqwdl wal af'dl, Auszug v. *Ala*addin 
b. Muttaqi, f 975 1567, Kairo I 428. 154. *bard az zaldl ft takrtr as 
su\il Kairo VII 52, 64. 155. *fanzih al iUiqdd 'ani 7 hulfil wal itfihdd 
ib. 53. 156. *kifnjaf al muhldg ft ma'rifat al ihfildy ib. 157. *al*urf 



\ 



152 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § IK 

al wardt ft ahhär al Mahdi ib. 54. 158. ♦«/ JumiC fi asbdb al hndxi 
ib. 62. 159. *tarh as saqat wanazm cd luqaf ib. 100. *(juz^ ft tunuj 
man hafiza *ald untmaft arba*tna hadVjin ib. 63. 161. *al fadl al 
*amtm fi iqfa Tamhn ib. 162. *dau* al badr ft ihj(V ladat *Arafa 
wal *idain waniaf Sa^bdn walailat al qadr ib. 16H. *ahädtl as sita 
ib. 586. 164. *al kauäkib as sdrijdt ft 7 ahddtl al 'u.HdytJät ib. 246. 

165. *hiisn at ta*ahhud ft ahddtl al fasmija fi 7 tamlihud ib. 247. 

166. *aH saucViq "ald 'n naivä'iq ib. 462. 107. *k\ al ba^i ib. 466. 
168. *'uqüd az zabaryad AS 876. 169. *q(ddld al fardld irasaicdrid 
al fau(Vid Paris 2800^. 

III. Fann al fiqh wata^alluqdthu. 

170. al asbdh wayi nazd-'ir^ Compendium der Jurisprudenz, Berl. 
4610/1, Ind. Otf. 977, ZDMG 32, 5—7, Kairo 111 192. 171. al wagh afi 
nddir flmd jaqbiduhu 'n ndzir, wer ausser dem eigentlichen Verwalter 
frommer Stiftungen noch berechtigt Hei, die Kinkiinfte derselben zur 
Zeit, wann sie stiftungsgcmäss zu frommen Zwecken verausgabt werden 
sollen, in die eigene Hand zu nehmen, Goth. 1128, Kairo VII 580. 
172. *ma8d'il iaia'allaq bihukm as mid Berl. 4!'yr). 173. ^alhdnt lll 
fafdwt Kairo III 217. 174. *ft dämm al maks, Vorwerfliclikeit der 
Zollabgaben, Berl. 5620. 175. *ba(U al majhüd ft hjzdnat Mahmud, 
über das Ausleihen von Büchern, die üamalutldin Mahniitd als Waijf 
vermacht hatte, damit sie nur an Ort und Stelle benutzt würden, Alg»-r 
1295, Kairo VII 64. 176. *r. /t gaivdz iqhV as sulfdn as sdri\ ob ein 
König einen öffentlichen Weg als Lehn vergeben dürfe, Paris 4591,,. 
177. *kasf ad dabdba ft mas'alat al istindba Kairo VII 52. 17«. *nail 
al kaitdn ft 7 hnshuhi, Berl. 8568. Kairo VII 247. 

IV. AI ayzä* al mufrada ft masd^il mahsusa '(da tarnh al nhivdb. 

179. az zafar biqalm az zufr, das IJeschneiden der Xiigcl, Berl. 
5438, Ups. 225,2, Kairo VII 48. 180. *al isfdr \ni qalm id azfdr 
Kairo VII 51, 241. 181. badj nl 'asyad lisudl al masijid, ob in ^losrhecn 
zu betteln erlaubt sei, B«.'rl. 35'.iO, Kairo VII 49, 466. 182. al yairdh 
al gazm *^an hadti at fakblr yazm, ob die Tradition, das Takbir sei 
mit AVeglassung der Endvokale zu sprechen, richtig sei oder Iraglicli, 
von wem sie herrühre, ob man sich danach richten müsse, wie as Saü'i 
darüber gedacht habe, Berl. 2288. 183. al mu*addila ft sa'u al basma^n 
Goth. 663. 184. guz" ft saldt ad duhd Berl. 3583, Paris 46595. 1S5. al 
masdbih ft saldt at tardwth Kairo VII 305. 186. bast alkaff ft itmdm 
«? ?"^> ^»«8 <l»e Reihen der Beter v»>llständig und ohne Lücken sein 
sollen, ehe eine neue Reihe hinter sie tritt, Berl. 3588, Kairo VII 326. 
187. ♦tf^ mhiha ft ^s sabha, ob der Gebrauch des Rohcnkranzes in der 
Sunna begründet sei, Berl. 3585/6, Kairo VII 425. 188. */* 7 tahmtd. 
wann der Imäm die Formel sam'Ca lldh llman hamida zu sprechen 



Encyklopädie und Polyhistorie. 153 

habe, Berl. 3587. 189. *hu8n at tasUk fi hukm at tahhxk, über das 
Betreten der HethUuscr von Seiten der Weiber, Berl. 3589, Goth. 629,, 
Kairo VII (;09. 190. *nt tashVi lisaläf af fasbth Kairo VII 463. 

• • • • • 

191. iviisfd al amant bi\i§(il at fafiatv, dass die Sitte de» Qratulierens 
in der Tradition begründet sei, Berl. 5576, Leid. 1948, Kairo I 402, 
VII 49, 331, 620. 192. Sadd al atjcäb fi sadd al abnäb (fi 7 masgid an 
nabawi), Erklärung zweier Traditionen, auch in den alhäivt lilfatäwi 
(nr. 173) aufgenommen, Guth.629j. I93.bndl al himma fi barä^at addimma, 
ob ein Mann, der einen Verwandten verläumdet oder betrügt, dann aber 
»eine That bereut und sich bekehrt, damit genug thut, oder ob er 
sein Vergehen dem andern eingestelien und ihn um Verzeihung bitten 
müsöe, Berl. 5427, Kairo VII 149. 194. al insdf fi famjiz al auqäf, 
Berl. 4765, Kairo VII 52. 195. az zahr al bdsini fimä juzauwig fihi 
V hdkim Kairo VII 235, 327, 465. 196. gazU al mandhib fi "Jitiläf al 
maddhib, dass die Vori<chiedenheit der 8ekten ilir Gutes habe, Berl. 
2809, Goth. 66„ Leid. 240935, Kairo VII (.3, 4(53, 608. 197. fanzih al 
nnbija^ %iu fasfijat (fas'ijaf) al agbijn\ Nuchwei«. dass die Propheten zu 
hoch stellen, als dass sie zum Vergl<»ich mit m«;n.'»chliclien Dingen herbei- 
gezoLj« n werden dürften, Berl. 2532. 198. dämm al qadii\ Traditionen, 
betreffend die Vorwurf«; und IStrafen, die schl<H"liten Kichtern und solchen 
Beamten, Verwaltern, Fürsten u. s. w. drohen, die übernehmen, gesetz- 
liche Entscheidungen zu tretfcn, nebst einigen geschichtlichen Anekdoten, 
Berl. 1412. 199. fadl al kalnm fi hukm us saldm — masail tafa'allaq 
biz zij'adn \xld radd as safam, über die vomVt>lk<» gehrauchten türkischen 
Zu^atzworte zu üvw \on der Religion vorgeschriebenen Grussformeln, 
Borl. 5575. 200. iiathjat al fikr /i 'l ighdr bid dikr, Traditionen über 
den dikr, Berl. 3T1(\ Kairo VII 465. 201. tamnr al hadak fi imkdn 
ru\jat an uabi wul m^/A//;, nerl.4276 7, Leid. 2050, Paris 4659^, Bodl.l 117, 
Kairo Vli 52, Gi.«;, 0S(), ().s5. 202. /Vryam al hngar liman zakkd sabb 
abi Bekr wa *Omnt, gegen die Zulassun;;; derer zum Zeugnis, die die 
beiden ersten Chalifen schmähen, Berl. 4957, Kairo VII 49, 463. 203. al 
gauab al hdtim Uin sxCnl al hntim, üher Siegelringe, Berl. 545H. 
204. al hngatj al mublna fi V iafUl bahia Makkn tral Madina. Havn. 
23I3, Kairo VII 11, 48. 205. *sdgi\if al haram, Maqama über Mekka 
und al Mcdina, Berl. 8551-», Kairo IV 261. 206. *isärdt ild amdkin az 
zijdrdf, in der Umgegend von Damaskus, Kef. 317. 207. *mq(Viq al 
ufruHg ff daqrViq al gn>ig, üher Kt»ketterie, Berl. ssi4, (loth. 34, 52., 
53^, Ref. 277, Münch. 215, Tüh. si, Br. Mus. 9SJ<,., 1404,, 1466,, Escur.' 
707,4, Kairo VII 46«'», 5S0. 20S. *al wisdh fi fauii^id an niki'ih, mit 
einem lexikalischen Al)>chnitt, Goth. 2048*.» (wo andre Ildss. aufgez.), 
Paris 3066 7, Alger 17x4; al.- .Vnhangdazu: 2i)\K*nan'ä^ir al aik fi nawdd'n- 
an naik, um sexuellen Perversitäten zu steuern, die Freuden des richtigen 
Verkehrs zu schildern und zu demselben zu reizen, Rerl.<)3H4, (ioth.2(»50 1, 
Ref. 203, Tüb. I433, Paris 306.;. 2U). *al iddh fi 'Um an >i/>^/Ä (Auszug 



154 ä- Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 18. 

aus dem vorigen?) Paris 30608,lith.KairtM).J. 211. *7iuzhat al mutiCammil 
ira niursid al mutii'fihhilf über die Ehe, Öoth. 2052 3, Kairo II 178. 
218. *viu*akkld (if mahahhah hain al muhihb wa mau ahabbah, über 

• • • 

Aphrodisiaca, Ooth. 2054. 213. *bulH<) al ma^mCd ft hidmaf ar rasül, 
dass die Sodomiterei todeswürdig sei, Berl. 5593. 214. *>'asf az zuläl min 
as sihr al haläl^ Maq&ma, in der 20 Repraet^entanten verschiedener 
Wissenschaften ihre Hoohzeitsnarht mit den ihrer Wissenschaft eigen- 
tiimlichon Kunstausdri\rken beschreiben, (Joth. 2049, (wo andre Hdss. 
aufgez.) Kairo IV 257. 215. *al jnwaqtf at tamtna f'i sif'äf as samhia 
Leid. 1514. 216. *iihäf an nubaltV bi'ahbar aMuqahV Berl. 5579, Leid. 
15167, Brill Houtsma 616,, Köpr. 1570. 217. Hamzlja, Antwort auf 
eine Frage über die Pest, Goth. 34... 21S. af tu rtut ft faufVid al biiryüt_ 
Goth. 37, 66e, Leid. 24093^, Kairo VII 326. 219. *tahitf as sam" biiadU 
as sab% über das Vorkommen der Siebenzahl in Qor'An und Tradition, 
Goth. 66i, Ref. 357, Ups. 225^, Leid. 2409,. 220. *mu8amaraf as sumü" 
ft dau* as «umiV, ob für den Propheten Kerzen anzuzünden seien, 
Berl. 5577, Goth. 66j, Leid. 2409, Kairo VII 410. 221. riam al artb 
bihudü* bifVat al mahänb, Beweis dafür, dass die Gebetsnische eine 
ketzerische Neuheit sei, Goth.737 ft, Wien 1640», Paris 2ftOO,o, Kairo VII 49. 
222. tuhfat al angab bimat'alat as hingäbf ob die Felle von Eichhörnchen 
u. a. Tieren durch (ierben verunreinigt werden, Berl. 3636. 223. ai 
iubdt fi (labt al qunüf, ob in einem Gebete Muhammrd*.-« ja'izz oder 
anders zu sprechen sei, Berl. 3921, 84124,, Kairo VII 305, «;33. 224. *az 
zayr Hl hagt'j über die UnStatthaftigkeit, auf immer mit jemand zu 
brechen, abgesehen von solchen, die in relijjiösen Dingen Neuerungen 
herbeiführen wollen, Berl. 5411, Paris 4659io, Kairo II 160, VII 245. 

225. *«/ maradd ft karahijat (hukm) as su^al irar radd, ob man sich 
scheuen solle zu betteln, und ob man eine Gabe, die man ohne Betteln 
erhält, zurückweisen solle, Berl. 5-112, Leid. 1949, Kairo VII 307. 

226. *kasf ar raib 'ayii 7 gaib, über den Busen im Rocke des Propheten, 
B*»rl. 5454. 227. ft \s sarawif, ob der Prophet Hosen getragen habe, 
Berl. 5455. 228. Vrt/// al fuVid / 1 ahädit lahs as sau ad Berl. 5457. 

229. *hddim an uaH as sarlf über den Schuh des Propheten, Berl. 9644. 

230. *al ahbdr al ma^iira f i 'l iflfV bin uura, über das Enthaarungsmittel 
an iiüra, Berl. 5444, Kairo VII 246. 231. *r. ft 7 gdlija, über ein Parfüm, 
Berl. S412..,^569, Kairo VII 50. 232. */>irt mfmÄM 's sada J'^Uffika 'ald 7 
U'isdda. wie der Proj)het geruht habe, Berl. 5451, Wien 1640,. 233. *gars al 
ansdb ft 'r ramj bin nusmb, über Pfeil und Bogen, Berl. 5540. 234.*«« 
siittoh tl ahbar ar riindh Kairo VII (54. 235. *al wddih ft taltm 
ar ramj NO 4(M»J^. 236. *«/ läha ft '.s slhdha, iiber den Nutzen des 
SchwimnK*n>, Berl. 5559, Ups. 225,,, Kairo VII 305. 237. *al maqdma 
wal maqala ad dahabtja ft 7 hummä, Deutung von SCira 19., auf das 
Fieber als göttliches Heilmittel von Sünden und einige abergläubische 
Mittel dagegen, Berl. (J361 2, gedr. in den Maqdmdt, Cpel. 1298, p. 56. 



Encyklopädie und Polyhistorie. 155 

238. *«;• ruhma fi 7 /'''^' m«^ hikma Bp. Mus. 4H0„ gedr. Kairo 1313 
(nach IIH HI 851 von Mahdl b. *AU a» Subunri?). 239. *al lafz ar raiq 
ical mand 7 fä^iq /7 7 haqaiq waf faraiq^ über die meuBchlichen Pflichten 
in verschiedenen Lebensverhftltniusen mit Anführung von Beweisstellen 
aus dem Qor^än, der Tradition, den Aussprüchen andrer und vielen 
Versen, Berl. 84U9. 241). »Abhandlung über das Pferd, ib. 8412i. 
241. *al yahr bima7i* al burüz 'alä mti* a7i nahrj gegen das sich 
Niederlassen am Ufer des Nils, ib. 84l5j. 242. *tvaq' al asal ft darb 
al malal, dass die Anwendung von Stellen w^ie Süra 3,g, auch von 
andern, als auf die sie ursprünglich gemünzt sind, erlaubt sei, ib. 8722. 
243. *raf* al hidr 'an qat' as sidr Kairo VII 609. 244. *au nugum az 
zawdhir ft 'stihärat nl masdfir, fromme RatschlUge für die Reise 
Berl. 557«. 245. *al wadik /f fadl ad dtk nach einem Traditions- 
hefte des Abu Nu'aim (s. Bd. I p. 302), Berl. 6201, Goth. 664, 207j, 
Leid. 2049,7. 245a. *qat' al magädala 'inda tajjßr al mit'dniala^ über 
Münzen, Leid. Amin 5s6. 

V. Faiui al 'arabfja wafa'alluqäfhu. 

246. al bahfja al manitja fi sarh al alftja s. Bd. I p. 299 nr. 15. 
247. al farhla ft 'n nahw trat tasnf wal halt mit Comt. al mafdli* an 
sa'tda, vollendet 885,1480, Paris 527, 893,o. 248. an nnkat "alä 7 
alfija wal kdfija tras idfija wanuzhaf af furaf wa sndftr ad dahab, 
begonnen 867, fortgesetzt 876 und 885, beendet 895, Leid. 237, Kscur.* 41, 
27O3. 249. sarh sawdhid al mugm s. o. p. 23. 250. gam' al gawdmi* 
Grammatik, Müncli. 745, Comt. Äam* al haivdmV ib., Escur.* 38 9,105 6, 
Alger 179. 251. al ahbdr al marictja ft sabab wa(p al *arabtja, Berl. 
68512, Tps. 22.52, Kairo VII 609. 2fi2. al iqfiräh /? Ihn usCd an 
nahw wagadalihi, Br. Mus. 526, Escur.' 107, 186, Kairo IV 24, 
gedr. Cpel 1302 in /// tuhfa al bahija , vgl. Sprenger ZDMG 
32, 7, A. Schmidt in al Muzaffartja. St. Petersburg 1S97, p. 309 ff. 
253. an sam'a al mudVa ft *ilm al Uivabtja^ Abriss der (Jrnmmatik, 
Berl. 6769, Comt.: a) v. ad DimjÄti, f 1140 1727, Kairo IV 110. b) v. 
b. Kannän, t 1153 1740, Berl. 6770 1. 254. sarh kdfijaf b. Mdlik (s. 
Bd. I p. 300) Escur.^ 865. 255. durrat af fdg fi i'rdb muskil al minhdg 
8. Bd. I p. 3V)5. 256. (an silsila) al mwrassaha Kairo IV 331, Comt. 
al munaqqnh v. Sihftbaddin A. b. *AbdalgaffÄr, Paris 4195. 257. fagr 
al tjtmd ft i'rdh tikmal al hamd, Auszug aus einem Werke seines 
Lehrers al Kafijagi s. o. p. 115. 258. *al mizhar^) ft 'ulum al Inga 
Berl. 6772, Li^d. 95 1)7 (wo andre Ildss. aufgez.), Paris 39s4— 6, Br. 
Mus. Suppl. H75», gi'dr. BfilAq 1282. 259. *ad dürr an natjr mnhjasar 
an nihdja libn al Afjr s. Bd. l p. 357. 260. ^gdjat al Ihsdn ft halq 
nl insd,, nach älteren Werken, Berl. 7038, Leid. 3S. 261 *:Hbdat al 



>) So nicht nmzhir. mit Thorbecke und NiUdeU.' SBWA CXL 
Xr. VII p. 20 n. 1. 



156 3. Buch. 1. Abschnitt. 1. Kapitel. § 18. 

Uihan, sprachlich, trHditionell und mediciniach, Berl. 7053, Münch. 883, 
Leid. 99. 262. *«/ taban-t min ma'arrat al Ma'arrf, 37 Ragazverse mit 
70 Namen des Hunde8, Berl. 7056. 263. *al asbäh wan nazä'ir an 
nahunja^ Leid. 238 (wo andre Hds». aufgez.), Alger 178, Kairo IV 22, 
vgl. A. Schmidt 1. 1. 

VI. Fann al nsid wal bajän waf ta§auwuf. 

2r>4. ta'Jtd al haqiqa al 'altja watasjtd at tariqa as Sädilljaj 
System der Mystik, Berl. 3032, Auszug Ups. 4675. 265. iasßd al arkän 
uiin laisa ft 'l inikan abda*^ inimmd kän, Verteidigung eines Ausspruches 
von al Gazi\li, Kairo II 11, VII 52, 607. 266. al habar ad ddll 'alä wugüd 
al qutb wal autdd van nugabä* wal abddl, Kairo VII 188, 406. 267. a^ 
madnt wad daqfqa fi idrdk al haqtqa: 1. dass die Handlungen des 
Mensrhcn sich in wosenhafter Form darstellen in betreff des Glaubens 
Oebetes, Fastens u. s. w. 2. dass der Tod in Gestalt eines Widders 
auftrete und gesrhlachtet werde, verf. 888,1478, Berl. 2683 4, Goth. 91^. 
268. an nuqäj'af Encyklopaedie von 14 Wissenschaften auch u. d. T. al 
hhhI al muhinima fi *ulnm fjamma: a) faf'str, h) usül addtn, c) fasrfhf 
d) badV,' e) bajän, f) tna^dni, g) fiatt, gedr. Cpel 1302 in afhihfa al 
bahija, h) fapff, i) nahw, k) fariVid, 1) nsikl al fiqh, m) haditj 
n) fasauwiif, o) tibb, Berl. 75. Comt. ifnuhn ad diräja, verf. 873/1468, 
ib. 76 - 8, Leid. 910 (wo andere Hdas. aufgez.), Kairo V 108. gedr. Bombay 
1309. Versilizierung randaf al fuhitm von A. as SnnbAti, f 990 1582, 
Berl. 89, (iotli. 169, Leid. 13, Br. Mus. 893,, Alger 67^,, Zuouyah d' El 
Hamel Giorn. d. soc. ns. it. 10, 51, dazu Comt. fafh alJjaiJ al qaijum 
Leid. 14. 2()9. *'uqnd al qumdn fi *ihn al nia'dni wal bajdn s. Bd. I 
\). 296. 270. *k. ganä al yinds, Paronomasie, Berl. 7534, Ups. 62, Escur.* 
328«, 335 7, Kairo IV 126. 271. *(// mungali fi iahinwur al wali, ob 
ein Gottesfreund an 2 Stellen zugleich sein könne, auch u. d. T. al 
miitalt fi fa'addud suwar al waH^ Berl. 3363, dagegen al fiqh al galt 
fi V radd \ild 7 hal? v. A. b. Hagar al Haitami, f 973 1565 ib. *4. 
272. *al barq al wamid fi sarh JfViJaf b. al Fdrid (s. Bd. I ]>. 264) 
Pet. Rosen 222,. 273. *qam* al ma'^drid ft nusrat b. al Fdrid, Ma(iame, 
Wien I64O3, Kairo VII 141. 174. i.sVi/ al qdsid Jitafahhum tnasd'il an 
Sihdb az zdhid, Paris 2^00,.,. 

VII. Fann af ia^rili wal adab. 

275. tabaqd» al hnffdz s. o. p. 47. 270. Uihaqäf al mujasbit'in^ 
S. über de intorpretibus K(»rani e«!. A. Meursinge, Lu;;d. Bat. 1839. 
277. *tabaqdt a)i naliwijin wal higawijin: a) at knhrd, verloren, b) al 
wHsfd, Paris 2119, c) as sugrd, auch u. d. T. biiyjat al wudf, vollendet 
S71 1466, Berl. 10062 (Auszug), Strassb. ZDMG 40,310, Wien 1175, Brill- 
Houtsma2ll,Pet. AM 215, Br.Mus. 1«4I, Suppl. 64V. JiMii873 4, Köpr. 1117, 
Kairo VI 9, bearbeitet von einem Anonvmus u. d. '1\ sirdo ar niwät i. J. 
1037 1627, Alger 1724, Ausxug auon. Pet. AM 216, u. d. T. al huldsa Kairo 



Encyklopädie und Polyhistorie. 157 

V20. 278. fa^iih al hulafä' Berl. 971f 5, Goth. 1584— 6 (wo andre Hdsn. 
aufgcz.), Paris 1609—11, Jeni 828,9, Alger 1576, Kairo Y 22; ed. Lee 
and Maulawi *Abdalhaqq, Galcutta 1857, gedr. Kairo 1305, Labore 1887, 
Delhi 1306. Ausführlichere Redaktion u.d.T. mandhil as safa' bifawärth al 
ä'imma wal hulafa*^ Paris 1614*), Auszug Paris 1612 3. Engl. Übers, t. 
H. S. Jarrett, Galcutta 1881, Bibl. Ind. Auszug v. A. b. Hagar al Haitami, 
t 973 1565 Uhflf ihwän as safa* binubad min aJibär al Jinlafa mit 
Fortsetzung Ton M. b. al Husain al Uasani as Samarqand! bis 982/1574, 
Goth. 1587. 279. husn al muhädara ft aJ^bär Misr wal QäJiira Berl. 
9823/4, Goth. 1630 (wo andre Hdss. aufgez.), Paris 1794—1810, Alger 1602, 
Jeni 844—6, Kairo V 43, lith. Kairo (1860?) gedr. ib. 1299, 2 Bde. Auszug 
al anwar as sanija / 1 id'rtJi al hulafa wal mulük as sunnija, Berl. 9825, 
Paris 1811, ttirk. Übers. Wien 916. 288. *muqaddima fi NU Misr 
wamahäsinhä wafadlhd, Goth. 343. 281. *bahgat an näzir wanuzhat 
al hälhf Verse über den Nil und die Vergnügungsorte bei Kairo, 
Kairo VII 50. 232. *kaukab ar Rauda, Beschreibung und poetische 
Verherrlichung der Insel ar Rauda bei Kairo, verf. 895/1490, Berl. 1611, 
Goth. 1530/1, Pet. AM 236, Ups. 313 4, Paris 2166—72, Alger 1603, 
Altena 7, Münch. 416, Wien 913, Cambr. Prest. p. 21, nr. 138, Kairo 
VII 120. 283. tuhfaf al kirdm bVahbär al ahräm, Abhandlung über 
die Pyramiden, Berl. 6112, Goth. 1688. 284. al munaggam ft 7 
mu'aggam, Verzeichnis seiner Lehrer, Kairo V 161. 285. *husn al 
maq§id fi *amal al maulid^ Berl. 9544. 286. *tabjtd as sahtfa fi 
mafiäqib abi Hantfa Berl. 1002, Paris 2694, Alger 1359», Kairo V 563. 
287. al manhag as sawi ft targamaf al imäm an Xawawt s. Bd. I 
p. 395. 288. ^badai*^ az zuhür fi waqai adduhür, allgemeine Welt- 
geschichte; Paris 1552, Jeni 822—4, AS 2987, ^edr. Kairo 1282. 1230 u. s. 

289. *addaräri fi abnä* as saräri, Liste von Sklavinnen, die Mütter 
von Chalifen gewesen sind, Berl. 9396, Münch. 893„, Kairo VII 51. 

290. a§ saraf al muhattam ft ma mann alldh bihi *^alä waltjihi 
ttidi A, ar Rifä't min taqbU jad an nabt, Büläq 1301, Kairo 
V 140. 291. an nafha al misktja nach dem Vorbilde des ^unwän 
as saraf des b. Muqri al Jemen! (f 837 1433 s. u. Kap. 4 § 10, 1) 
in 3 schwarzen, breiten (2, 4, 6) und 4 roten, schmalen (1, 3, 5, 7) 
Columnen. Die 1. schmale, von oben nach unten gelesen, enthält 
einiges über 3Ietrik, die 3. etwas aus dem 1 . Teile der Rhetorik, 'Um 
al ma'äni, die 5. etwas aus dem 'ihn al badl\ die 7. nur allemal aus 
den Endbuchstaben des letzten Wortes der vorhergehenden bestehend, 
giebt eine kurze Nachricht über den Verf., während alle Columnen, von 
rechts nach links gelesen, die eigentliche Abhandlung, die etwas aus 
der Syntax enthält, ergiebt, an einem Tage in Mekka verf., Wien 13,, 
Alger 1865j. 292. durar al kalim wagurar al hikam, Spruchsammlung, 



*) So de Slane, kein Traditionswerk, wie Pertsch 1. I. annimmt. 



158 3. Buch. 3. Abschnitt. I.Kapitel. § 18. Eiicvkl. u. Polyhist. 

Berl. 8555, Paris 3972, Kairo VII 247, 464. 298. manhal al latcCif fi 
'l kinäjn wal qatä if) Berl. 8537, Kairo VII 50. 294. *al muhaflarät 
weil muhdwarnf, Anthologie, Paris 3406 7. 295. ^saqf al gauähir al 
manzama f t 7 a8*är al mahküma ib. 3408. 29C. *ra.sf al la\1l / / was/ 
al hiläU Zusamnienstellunj^ von Versen ded Ilalil as Safndi (s. o. p. ^V) 
über den Neumond, Paris 3972*, gedr. Cpel 1302 in a' fuh/a al hahijti. 
297. ^al marg an nadir wal arag al *afir, Anthologie, Auszug. 
Berl. 84153, vgl. Kosegarten, Chrest. ar. p. 151 — 76, Orangeret de 
Lagrango, Anthol. ar. (Paris 1828) nr. 11, 16, 19, 20 u. h. w. 298. al 
arag ft ^ntizär al farag s. Bd. I p. 154. 299. mmfahä 7 *aqnl 
f% muntaha ^n uiiqul, über das ne plus ultra in verschiedenen 
Dingen, den fruchtbarsten Schriftsteller, die grösste Flut u. s. w., 
Wien 824, Br. Mus. Suppl. 1198, Kairo VII 524, lith. Kairo 1276. 
Ausaug, Berl. 8410 1, Kairo VII 252. 300. *qHf an nadhn wanuzhat al 
munäfir wal muqim^ Sammlung von Gedichten verschiedener Verfasser, 
Goth. 2318. 301. *f(ikihat as saif wa anxs ad daif. Krzähluiigen, Goth. 
2699. 302. al maqämat Leid. 435,6 (wo andere Hdss. aufgez.), lith. 
o. 0. 1275, gedr. C])el. 1298 (nur 12 Maqämen enthaltend), einzelne*), 
Berl. 8555—71, Paris 3521^, 3949—51, 3972, 458H, Kairo Yll 50. 305. *;;•. 
al wasail ilä ma'rifat al aw(Vil, nach dem Werke des al^ 'Askari (s. 
Bd. I p. 127), Berl. 91369.70, Münch. 467, Gotl». 1551 (wo andre Hdör>. 
aufgez.), vgl. Gosche in Pott und Gosche, Fcstgruss zur XX Y. Philologen- 
Versammlung, Halle isr»7. 304. as samänh /i Ulm af fa\-1h ed. C. 
F. Seybold, Leid. 4896. 305. al qanl al ynuymiJ fi 'r radd 'ala 7 
muhynilf gegen FeIiU*r beim Qor'änlesen, Paris 2bOO,3, Kairo VII 165. 
306. al ntund fi 7 kund, ed. Seybold ZI)M(f 49. 231—43. 307. ruf" 
sa^n al hnhmn, Hr weiterling des Werkes tannir al gahas v. b. al 
Gauzi (s. Bd. I p. 505), Paris 659„, Br. Mus. Suppl. r.02, vgl. de Sacy 
Chrest. I 45s. ;t0,s. *azlidr al *urüs ft ahhdr al HubCis, (ioth. 1693 (V), 
Escur.* 175V». 309. *nuzhat al *umr fi 7 tafdil Iniiu al hhl was sOd 
was suhir Berl. S413, 9846, Lrid.515. 310. sarli hdnat Su'dd. s. Bd. I j). 31). 
311. fuhfat az zurafn^ ln\isma* al hnlafW in Versen, Paris :i97-,. Kairo V 
140. 312. 'diwdfi al h<ijawdn s. o. j>. 138. 313. *na:ni al Itadi* fi madh 
ai hifi\ Nachahmung der badiMja de^ b. lliggji, -j* S37 1433 (s. o. p. IH) 
Berl. 7373, Goth. 39, 279S (frgm.), Wien 164()^, Paris 1160^, 3207,, 4124-, 
mit (,'ornt. des Vrrf., Berl. 7374 5, Kain» VII 464. 314. al mmiaqqah 
az zarif \ild 7 muwassali as sarif s. o. p. 21. 315. ar r. as 
sulldnija an QAitl)fti, hIs er ihn aufgefordert hatte, wiediT un seinom 
Hofe zu ersrheinen, Kairo VII 465. 316. r. ild malik af Takrür (vgl. 
b. Hald. Pn»l. 95^), Aufforderung zur Gottesfurcht, Kairo VII 466. 



*) Z.T. >chon vorher je an ihrer Stelle aufgefi'ihrt; eine vollständige 
Aufzählung scheint entbehrlich, weil sie nur SujAtispe/iali>teu 
intercs>ieren würde. 



'2. Kiipitol. AI 'Iraq und al Gazlra. I59 



2. Kapitel. AI *Ii'Äq und al Gaizira. 

Die beiden Länder, die einst in der Blütezeit des Chalifats 
die eigentliche Heimstätte der arabischen Litteratur gebildet 
hatten, waren jetzt nnter dem Joche türkis(ther und mongo- 
lischer Kleinstaaterei aufs Tiefste gesunken. In dem von 
Hulagu's Mongolen so gründlich verwüsteten Bagdad konnten 
sich nur wenige durch Pflege geistiger Interessen über die 
Misere des Lebens erheben; kaum besser war es in Mösul 
und Arbela bestellt. Auf die kunstsinnigen Fürsten früherer 
Zeit waren fremde Bandenführer gefolgt, die meist kaum des 
Arabischen mächtig waren, für arabische Poesie und islami- 
sche AVissenschaft aber sicher gar kein Interesse hatten. So 
haben wir denn jetzt für diese Länder nur wenige Dichter 
und Ciolehrte zu verzeichnen, und n(K*h geringer ist die 
Zahl di'rer, die ihren Namen über die Grenzen ihrer Heimat 
hinaus berühmt zu machen verstanden. 



§ 1. Poesie und Kunstprosa. 

1. Ma'add b. Xasrallah b. Ragab al Gazari b. as Sai- 
qal, f 7ni:i:^()l. 

AI imuiämdf az zaiiuja, .lO MiHjAnien, Br. Mu8. G09, 1408, NO 4273. 

2. M. b. al Qasim b. ixhi "\ Radr al Milhi Samsaddin al 
Wä'iz al Wasiti, -}- im Kamadän 744 Jan. 1344, nahezu 
70 Jahre alt. 

Fawat II 2\)D Hü.J (nur üedichtprübeii). Ein Muwassah, Berl. H176, 
v^l. Hartniann \\ 70. 

3. Safiaddin Abu 1 Fadl *Abdaraziz b. Saräiä al Hilli 
at Tä'i as Siubisi, geb. 5. Rabi' 11 ()77''J7. Aug. 1278, war 
Hofdichter der Ortoqiden zu Märidin. I. J. 72(>;132t) ging 
er nach Kairo zu al Malik an Näsir; doch kehrte er bald 
wieder nach Märidin zurück. Er starb in Bagdad i. J. 750' 

41) (nach as Safadi 752.1351, n. a. gar erst 757). Er salt 



160 3. Buch. 1. Abschnitt. 2. Kapitel. § 1. 

seiner Zeit für einen der besten Dichter. An Fruchtbarkeit 
haben es ihm in der That nur wenige gleich gethan. Dass 
er keine neuen Wege gefunden hat, sondern nur mit dem 
von Alters her überkommenen Pfunde künstlerischer Ge- 
danken gewuchert, that seiner Bedeutung in den Augen 
seiner Zeitgenossen keinen Al)bruch '). 

FawÄt I 279—87, RA IGO^, Orient. II 298. 1. IMutin Goth. 2300 
(wo andre Hdss. aufgcz., dazu:) Berl. 7851 — 8, Pari» 3205, Br. Mus. 
Suppl. 1085, Kairo IV 248; gedr. Damaskus 1297—1300, Bair&t 1300. 
Auswahl Goth. 2301/2, Cambr. Palmer p. 31, nr. 17. 2. durar an nuhür 
/i madä^ih al mallk al Man für oder al qasäUd al Orfoqijäfj 29 Ge- 
dichte zu je 29 Distichen, die immer mit demselben Buchstaben an- 
fangen und schliessen nach der Reihenfolge des Alphabets, zum Lobe 
des al Malik al Mansür Abu *1 Fath Gäzi al Ortoql von MAridin 693 
bis 712/1294 — 1312, Leid. 732 (wo andre Hdss. aufgez., dazu:) Paris 
3953*, Escur.* 498,, Kairo V 291, 306, gedr. Kairo 1283. 3. al käfija al 
badVijay Gedicht zum Lobe des Propheten mit Anwendung von 151 
rhetorischen Figuren, mit Comt. des Verf. Berl. 7349 — 52, Goth. 2793 
(wo andre Hdss. aufgez.), Paris 3206,7, 3248, Escur.» 240,,, 390,, Br. 
Mus. Suppl. 985/6, Kairo IV 262. 4. Einzelne Gedichte und Fragmente, 
gedr. in der Anthologie Nufhut ool Yumun p. 516 flF. und Hudc.ekut ool 
Ufrah p. 280 ff. 5. Szafieddini Hcllensis ad Sulthanum Elmelik Eszszaleh 
Schemseddin Abulmckarem Ortokidam Carmen arab. ed. interpret. et 
lat. et germ. annotatiouibusque illustr. G. H. Bernstein, Lipsiae 1816. 
6. 16 Sarfverse mit gleichgeschriebenen, aber verschieden vokalisirten 
Wörtern auf mä im Reim, Berl. 7030». 7. qasida rälja Kairo VII 32. 
8. k. al ^ätil al häli ival murahhaa al galt, Abh. über die neueren 
Versarten Zagal, Maw&li, K&nkän und Q(imft, als Anhang zum Diwan, 
Münch. 528. 9. al hidma al galtja f\ '/ qldma al Afdalijay vom 
Schiessen mit dem Bunduq (Flinte), Beschreibung der damit zu er- 
legenden Vögel, mit Anführung von Versen, Berl. 5537. 10. r. al fär 
wad dar Br. Mus. 624«. 11. *iddaf abhur ai 5i*?-, kurze Metrik, Goth. 
1550t, Leipz. 327 fol. 38. 12. al aglaft, Lexikon der Sprachfehler, 
Escur.* 123. 13. dhcän §aficat a5 suarfC wafiuläaat al bulagä* ib. 498,. • 

4. AI Haiti b. A. b. Sulaimän b. Gäzi al Aijübi 
Saifaddin Abu '1 Makärim al Malik al Kämil kam i. J. 836/ . 
1432 als Fürst von Hisn Kaifä zur Regierung und wurde im 
Rabr I 846 /Juli 1442 auf Befehl seines Sohnes an Näsir 
hingerichtet. 

^) Das muss man im Auge behalten, um Hartmann's ganz sub- 
jectives und masslos ungerechtes Urteil über ihn (Muw. p. 79) gebührend 
zu würdigen. 



Die Poesie u. die Kunetprosa. §'2. Die Philol. §3. Die Qeschichtsclir. 161 

Weil Chal. V 192 n. 3, MT 57^. Ad dürr al munaddad, Ge- 
dichtsammlung in zehn Abschnitten mit besonderen Titeln, der zehnte 
in türkischer Sprache, Berl. 7898. Auch sein Grossvater Sulaimftn, 
t 827/1424 war Dichter gewesen, MT 58«". 

5. Sein Hof dichter war 'Alä'addin Abu T Hasan *Ali b. 
al Musarraf al Märidini^). 

1. Ifbät ad dattl f% §ifät al ^aHl, Gedichte zn Ehren dieses Fürsten 
a. d. J. 834 — 7, Br. Mus. 626. 2. AI gauhar al fard f% munäzarat an 
yiargis wal wardj Streit zwischen Narcisse und Rose, Leid. 428. 3. laddat 
as sam* fx '/ munäzara bain as auläf u>ai iam\ Pet. Rosen 108s. 



§ 2. Die Philologie. 

1. M. b. M. as Säfi'i al Mausili schrieb 770/1368: 

Lawami* al anwar, Erklärung der schwierigen Wörter in Mftlik^s 
Mutoatta* und in Muslim's Öämf, Alger 545i. 

2. Samsaddin M. b. Saraf b. 'Alawi al KalläM as Säfi'i 
al Faradi az Zubairi, f 777/1375. 

1. AI gämi" a§ §ag%r f% *n nahte, verf. 772/1370, Leid. 224. 2. al 
magmü* ft 'l faraid, Leid. 1847, Paris 1025i, Br. Mus. Suppl. 437, Pet 
AM 137, Kairo III 315, dazu tartih von Sibt al M&ridlnt Kairo III 304, 
316, VII 197. 3. al qawä'id al kubrä ß *l farä'id Kairo III 313. 



S 3. Die Geschichtschreibung. 

1. M. b. 'Ali b. Tabätabä b. 'at Tiqtaqä, geb. um 
060/1261, schrieb 701/1301 während eines Aufenthaltes in 
Mösul für den dortigen Statthalter Fahraddin 'Isä b. Ibrahim: 

AI k. al FaJiri ft *l ädäb as sultäntja wad dutcal al islämija, 
Paris 2441, FürBtenspiegel und Geschichte der islamischen Reiche von 
Anfang bis zu Endo des Chalifats, hrsg. v. W. Ahlwardt, Goth. 1860, 
Y. H. Derenbourg Paris 1895, Bibl. de T^cole dos hautes 6tudes fs. 105. 
Auszug Tom Verf. Paris 2442; vgl. Cherbonneau JAP s. 4 t. 7. 8. 9.*) 

2. AI Hasan b. 'Abdallah b. M. b. 'Omar al 'Abbäsi 
begann i. J. 708/1308: 

Atar al uwal fx tartib ad dutval, Kairo V 2. 



*) Die Angabe f "72, Leid. 1. 1., mufls falsch »ein. 
*) Damit identisch ist der /aViÄ ad duwal, Bd. I p. 506 mit 
"Wiederholung eine» alten Irrtums dem Fahraddin ar R&zl zugeschriebeur 

Brockelmann, Arabische Litteratur^eschichte. II. \ \ 



Iß2 3. Bach. 1. AbMhnitt. 2. KAfiiteL ( 8. 4. 

3. 'Ali b. M. b. al Muhaijä al 'AbbfiAi Imidaddk M 

n Hasan, geb. im Sauwäl 7i>ü Nov. 1320. 

Nuzhat dam 7 "uq{d f% nasab ar rasül Berl. 9898. 

4. Ein Anonymus schrieb i. J. 812 1409 fQr al Malik al 
AAraf A. von Hisn Kaifä (827—36 1424—32), den Vater des 
Dichters (§ 1, 4): 

Sifä' al qulüb f% manaqib B. Aijüb, Br. Mub. 814. 



8 4. Der Hadit. 

1. A. b. Ibrahim b. *Abdarrahmän al Wäsiti al ][^aiibafi 
'Imtuladdin Abu M 'Abbäs b. al *Ärif al Iliz&mi, geb. um 
040'124-^, t 711/1311. 

I. MulitnHiir iiH Mira an rinhawijiif AuBZug aus b. HiSAm (Bd. I 
p. VAh), Hnr\.UltV,v,i. 2. mijtäh Uirlq al muhibbm wabäb al uns birtdfk 
td 'f'Uamin al wu'addi i/a ahmV al muqarrabnij Mystik, Kairo VII 
177. IJ. hcMntworturif; «iiuT thotilo^iHohon Frage, Goth. 892. 

'd. ijiiHsiiri b }il Mubarak b. at Tiqa Jüsuf al Maufili, 

AI Inf au) in% ymhtniijn fi 7 masä'il ad dhnja tcad dunjau^a 
Kniro VI IMj 

3. 'Abd;iirrjil;miiri b al Mu'ammar al Wäsiti schrieb 
75513.04: 

Tuhfaf davri V rukd /i 7 altadU af_ hmdljat as sanad Fmm 
4577.. 

4. Gijätaddin ab» 1 'Abbas M. b. M. b. 'Abdall&h ar 
Rabbani al 'Äqüli schrieb nach 775 1373: 

1. K ad diräja fi ma'rifat ar riiraja: a) Theorie der Traditions* 
kuDde in 10 Kapiteln, b) Verzuirbiiis Hoin«;r 82 Lehrer, Leid. 1751. 
2. kifäjat an näsik f% ma*ri/at al manänik ib. 1846. 

5. Gamäladdin Abu '1 Muzaffar Jüsuf b. M. b. Ma^üd 
as Surramarri, t 7361335 (n. a. 776/1374). 

1. A'. al arba*in ap fahiha ftma düna agr (d manxha Berl. 1587. 
2. 149 BatltTcrse lur Verteidigung den b. Taimija (s. o. p. lOO) gegen 
Taqladdln as Subkl (s. o. p. 86) ib. 2099. 3. «i/ä' al äläm fi tibb aht 
al isläm. zwei Fragmente, Goth. 200H. 



S 5. AI Fiqh. 1(53 

§ 5. AI Fiqh. 

a) Die Hanafiten. 

AI Husain b. M. as Sam'äni al Hanafi. um 740/1339. 

Hizäjint al muffin Joni 608 '9. 

b) Die M&likiten. 

'Abdarrahmän b. M. b. 'Abdarrahmän al Bagdad! al 
Mäliki b. 'Askar, geb. im Muharram 644 /Mai 1246 zu 
Bagdad, studierte in Mekka und al Jemen, lehrte an der 
Medrese al Mustansirija zu Bagdad und starb im Sauwal 
732 Muni 1332. 

DK II 152^. Irmd an salikf Kompendium des m&likitiachen 
Rechts mit Comt. von Abu 'Abdall&h Sulaimftn b. Su*aib al Buhairl al 
Mftliki, geb. 88«J;14:H2, f 900.1494; Auszug au» beiden Werken: taUfif 
irmd as sälik Ha fiqh al imdm Mdlik von *Ali b. Said b. 'Abdallah al 
Bagdad! an Huwaid! Abu '1 Ma'&ll, um 1206/1791, Berl. 4593. 

c) Die S&ti'iten. 

1. Abu M. abü T FadI Sälih b. Tämir al Ga'bari as 
Säfi'i, geb. 629/1223, f 706/1306. 

Xazm al laWi /i 7 fardHd^ 488 (in andrer Recension 700) TawU- 
verse mit Comt. v. A. b. Ragab b. al Magdl, f 850.1446 (s. o. p. 128), voll- 
endet S44.1440, Berl. 4711, Ref. 403, Houtsma-Brill 920, Br. Mu». 
Suppl. 4:^6. 

2. AI Hosain b. Jüsuf b. M. b. abi *8 Sari ad Dugaili 
al Bagdädi, geb. 664 1265, f 732/1331. 

AI kdfija fi nazrn al fard*id Kairo III 314. 

3. M. b. M. b. M. b. Zanki as Su'aibi al IsfaräMni al 
*Iräqi as Sali'i, geb. 670;i271, f 747/1346. 

1. JaudhT al ahkdm fi ma'rifat al haläl wal haräm Kairo III 
291, AS 1526. 2. sarh al hdwi an sagir 8. Bd. I p. 394. 

4. M. b. abi Bekr b. 'Abbäs as Säfi'i Sadraddin b. al 
Häbüri. geb. 693121M. f 763;'1361. 

FaufVid, allerlei juristische Exkurse, Berl. 49S8. 

5. Sari^ra b. M. al Malati al Märidini, f 7S8'1386. 

1. liajdu lahyat al fundd ualihjän bahgat al murtäd, Ragaz- 
gedicht mit Comt. Leid. 1H40. 2. Qasidc in 19 Sarrversen, Berl. 7872,. 

6. M. b. abt Bekr ad Dairi as Säfi'i, um 8201417. 

yasfVih. Polemik, bes. gegen die Si'iten, Berl. 2103. 

7. Ibrahim b. Müsä al Karaki, f 853/1449. 

Fatdwi Faidija. Jeni 649- 52, AS 1574. 

11* 



If)4 3* Buch. 1. Abicknitt. 2. Kapitel § 5. 6. 

d) Die Hanbaliten. 

Nasralläh b. A. al Bagdad! al Hanbali Galäiaddio, um 
7901388. 

103 JawllTerse über Erbschaftsteilung, revidiert tod seinem Sohne 
Mohibbaddin, f B44,1440, hrsg. Ton M. Sibt al Miridini. um 863 1459. 
Berl. 4717, Comt. Ton dem letzteren ib. 4718. 

e) Die Sfa. 

Gamäladdin Hasan b. Jusuf b. 'Ali b. al Mutahhar al 
Ililli as Sn, Schüler at Tusi*s (s. Bd. I p. 508) und Haupt 
der Imämiten unter Sultan Hodäbanda im 'Iraq, f 726' 1326. 

HS III 1, 112. 1. Lehrbrief über seine eigenen Schriften aus dem 
Gebiete der Philosophie und die Werke, über die er selbst einen Lehr- 
brief besass, Berl. 152. 2. nazm al barähin ß ufül ad dtn mit Comt. 
Ton ihm selbst ma*ariy al fahm fx »arh an nazm, Berl. 1796, Ind. Off. 
471«. 3. iriäd al adhan ilä ahkäm al imän (Verf. f) Berl. 4590 1, 
Pet. 76. 4. qatcä*id al ahkäm fi ma*rifat al haläl wal haräm, mit 
anonymem Comt., Berl. 47S9, Leid. IV, 162, Pet. AM 135, Br. Mus. Suppl. 
333. 5. nahg al haqq tcakaif a§ fidq, Widerlegung der sunnitischen 
Dogmatik mit bes. Berücksichtigung der As'ariten, Ind. Off. 437, 471,; 
Tgl. Ooldziher SB WA 1878, p. 469. 6. wiwAfl// al karama f\ maWifat 
al imäma Leipz. 475, Ind. Off. 471,. 7. k. kanf al Jaqin, über die Vor- 
züge *Airs, Ind. Off. 471 4. 8. manähiy al jaqin /i ushI ad din ib. ,. 
9. iriäd at tälibin ib. 7. 10. tah^h al tcuM ilä 'ihn al usul Br. Mus. 
1608 (?), Suppl. 263. 11. tahr-ir al oh kam aS mr'ija 'alä madhab al 
Imämija Münch. 372, Br. Mus. 260. J. huläsat al aqwäl fi ma'rifat 
ar rigäl Berl. 9926 7, Paris 1108,. 13. idäh al intibäh fi asma* ar 
ruuräh Berl. 10164. 14. al abjnf al fahrya^ 34 Verse zum Lobe der 
Verwandten Muhamma<rs, ib. 9667. 15. mrh tagrid al 'aqäUd s. Bd. I 
p. 509. 16. iarh tayrid al mantiq ib. 510. 

g H. Die Qor'änwissenschaften. 

l. Burhänaddin abü 1 *Abbäs Ibrahim b. *Omar b. Halil 
al Ga'bari ar Raba'i al Muqri', geb. «401242. f 732,1332. 

HS III, 2, 8. 1. AI hibäi al hanVa fi 7 musannafät al Ga'barija, 
Verzeichnis seiner (ca. 100) Schriften bis z. J. 725 1325, Kairo VII 545. 
2. 'iqd ad durar fi 'add äj aa suvrar, verf. 722,1322, 170 TawÜTerse, 
giebt die Verszahl jeder einzelnen S&re nach gewisser Einteilung und 
Zusammengehörigkeit. Die Zahl wird durch Gedenkverse zustande ge- 
bracht, deren Anfangsbuchstabe als Zahl gerechnet ist; bei grösseren 



Die Qor'AnwissenBchaften. § 7. Die Dogniatik. Ig5 

Zahlen gelten mehrere solcher Anfangsbuchstaben; Berl. 433. 3. taqrib 
al ma*mül fx tarttb an nuzül, Aufzählung einzelner Suren nach den 
Örtern, in Versen, ib. 4. tadhib al umnv<z fi tah^b ah Säfibya 
(Bd. I p. 409), Erläuterung einzelner Stellen ib. 5. al toädiha fi tag» 
und al fdtiha mit Comt. y. A. b. 'AI! al Maqini, vollendet 1041/1631 in 
al Ahsä, Kairo I 35. 6. Sarh hirz al amdm s. Bd. I p. 409. 7. rusüm 
at tahdXt /i *ulüm al hadtt, verf. 716/1316, Kairo VII 544. 5. al if§äh 
himarätib as fihäh verf. 715/1315 ib. 9. k. al maSjaf^a aS Sa^mtja 
Ref. 14. 10. 'awäli makjaf^at al 6a*bart Kairo VII 545. 11. tadmit 
at tadMr fx V ta"n%t wat tadMr, Alger 246,. 12. at tarfV ft aina^at 
al badV, Berl. 7278. 13. Qasida ib. 7846,. 

2. 'Abdallah b. A. b. 'Ali al KÜfi al Hamadäni, geb. 
702/1302, t 745/1344. 

Ma7izüma ft H fnrq bain ad däd waz zcC /? 7 qor^än ma^ iarhhä 
Berl. 10236. 

3. 'Abdaraliad b. M. b. 'AbdaFahad al Hanbali al 
Harräni schrieb 787/1385: 

1. Xuzhat al *aUm fi qirä*at 'Jftm, Leid. 1639. 2 Ein andres 
Werk fiber Qor'änlesekunst ohne Titel, ib. 1640. 

4. Abu T baqä' 'Ali b. 'Otmän b. M. b. al Qäsih al 
'Udri al Bagdädi, f 801/1398. 

1. Qiirmf al ^ain ft 7 fath wal imala tca bain al lafzain, Qor'än- 
auBsprache, Berl. 549, 550, Leid. 1641, Paris 2677«, Kairo I 109. 2. Sarh 
as Sätibija s. Bd. I p. 409. 3. durrat al afkär ß ma^rijat auqät 
al lau wan nahar in Versen, Br. Mus. Suppl. 7645. *♦• tuhfat at tulläb 
ß n 'amal birub"^ al istarläb Kairo V 232. 



§ 7. Die Dogmatik. 

1. A. b. Ibrahim b. A. as Singäri, f 742/1341. 

AI qasida as sanija fi 7 'aqtda as sunnija Berl. 1997. 

2. Tägaddia 'Ali b. M. al Mausili as Säfi'i b. ad Du- 
raihim, f 7()2/1361. 

Giijat al magnam fi 7 ism al a*zam Berl. 2235/6, Kairo VII 542* 

3. Sa'd b. M. b. 'Abdallah ad Dairi Sa'daddin, f 868' 
1463. 

1. Äs sihfim al hdriqn /t V radd *ala *z zanddiqa Leid. 2041 
2. as sihäm al märiqa fi kabid az zanddiqa Kairo JI 25. 



166 3. Buch. 1. Abschnitt. 2. Kapitel. § 8. 



§ 8. Die Mystik. 

1. Abu T Hasan 'Ali b. al Hasan b. A. al Wäsiti, 
t 733/1333. 

Hiää§at al iksir, Qünealogie des h. ar Rif&l, Kairo 1306, OB II 6028. 

2. A. b. M. b. A. as Simnäni 'Alä^ ad daula abü ^I 
Makärim, geb. 659/1261, reiste als junger Mann nach Syrien, 
kehrte dann aber nach Bagdad zurück und starb dort im 
Ragab 736 /Febr. 1336. 

DK I 140r. 1. Tafsir al qortin^ nur die innere Erklärung, hat'tu 
berQcksichtigend, nach HH II 3292 in 13 ßdn.; einzelne Teile Berl. 
874/5. 2. al ^urwa li*ahl al halwa tcal galica Kairo VII 5. 3. af fa^- 
irtläf an nat/mfja li'ahad afdfjil as Süfija, begonnen von einem seiner 
Lehrer, von ihm vollendet, Kairo I 134. 

3. Taqiaddin Abü '1 Farag 'Abdarrahmän b. 'Abdalmuh- 
siu al Wäsiti al Ansäri, f 744/1343. 

Tirjaq al mnhibbin fi tahaqtil hjrqat id mamJU^ al 'drifin 
Kairo 1305. 

4. AI Hasan b. abi '1 Qä.sim b. Bädis, geb. 761/1360, 
t 787/1385. 

An naf'nhdt al Qudsija, ca. 80 Tawilverse, Aufzählung der in 
Bagdad begrabenen Süfis, gewidmet dem Salähaddin nl *Al&'i, + 761/ 
1360, mit Comt. dos A. b. al Hagg, ins al galis, Berl. 3410. 

5. Taqiaddin Abü Bekr h. *Ali b. 'Abdallah as Saibäni 
al Mausili as Süfi, geb. 734/1333, f 7ii7/1395. 

1. Maqäla über du8 Verhültni» des Schülern, al mund^ zu meinem 
ersten Lehrer, Berl. 144. 2. jutüh ar rahmdyi, üb«*r Fragen au» allerlei 
Wissenschaften, ib. 295. 3. ar r. al insija al mnnfahabu min kaläm 
ahl al qulCih at fähira an na/l«a, Anleitung zur richtigen Erkenntnis 
Gottes und der religiösen I*fliehten, ib. 1814,5. 5. muhdiraf al ihwdn 
mimma jaqa* min qaul au ji'l au i*tiqäd jalzam fihi 7 kujrduy zur 
Warnung vor den Ansichten der Ilanafiten, verf. 7U4,'13i)2 in Jerusalem, 
ib. 2101,2. 5. al dddh /? V tamuwuf ib. 8094 5. 0. muhiasar ma'dri/' 
al qulnh sammdhu sifr as sirr, ein Stück dunius ib. 7. fuhfat al abrär 
al gthni'u /T 7 adkor. ib. 3()9H. S. ad du rar al tnudVa fi 7 wusäjä 
al hikmija, für seineu Sohn au.s verschiocK^nrn Werken gesammelt, 
ib. 4005. 9. ihtisdr wasija, un seine Freunde, ib. 400(1. 10. al mut_allaf_a 
fi 7 luga al musammdf bil hibäla nach Qutrub (Bd. I p. 103), ib. 70iiO. 

6. M. b. abi Bekr al Ua'bari, f «201417. 

Sammlung mystischer Gedichte, Berl. 7«90. üoth. -Jim, Wien 4W9, 
Br. Mus. 77O3. 



Die Mystik. § 9. Die Mathematik. 167 

7. M. b. Omar b. A. al Gamri al Wäsiti Samsaddin, 
geb. 786/1384 in Gamr, f 849/1445. 

Qaica'id as sCifija, Berl. 3025, Kairo II 103. 

8. A. b. M. al Karaki Galäladdin, um 900/1494. 

1. Nur al hadaq /t laba al J^iraq, die Bedeutung des Gewandes^ 
das der in den Sftf iorden Eintretende anlegt, Berl. 3335. 2. al fath ad 
dauqi fi 7 kaläm *alä ba'd karämät Saijidi Ibrahim ad Dusü^fi 

(t 696/1296) auf Grund von Süra 10., 5, die als Kernpunkt des 

Glaubens bezeichnet wird, erörtert er das Wesen des Wall, des Gott 
nahestehenden, sein Verhältnis zu Gott, seine Aufgaben und Pflichten 
und stellt als Beispiel eines solchen den D. hin mit allgemeinen Er- 
örterungen und Beibringung einer Menge von Zügen auch aus dem 
Leben andrer Süfls, vollendet 912/1506, Berl. 3362, Kairo Y 121. 



§ 9. Die Mathematik. 

1. 'Abdallah b. M. al Bagdädi al H ad dam 'Imädaddm, 
um 736/1335. 

AI fawäHd al Bahd^ja fi 7 qawä*id al hisäbtja, Arithmetik und 
Geometrie, gewidmet dem Bah&*add!n al Guwainl, Berl. 5976, Buch 2 — 5 
Ind. Off. 771,. 

2. Badraddin M. b. M. b. A. Sibt al Märidiui der 
Ältere, geb. 826/1422, Schüler des b. al Magdi (f 850/1446 
ö. 0. p. 12s), war 891/1486 noch am Leben ^). 

1. Tuhfat al ahbäb fi *ilm al hisäb, Arithmetik, Berl. 5994, Kairo 
V 179, Comt. V. BahÄ'addln M. b. 'Abdallah as Sansür! 10. Jahrb., 
Goth. 1486, Bull, de corr. Afr. 1884 p. 373 nr. 46. 2. kasf al gaxcämid 
fi *ilm al farffid mit Comt. irsäd al färidy vollendet 891/1486 nach 
14tägiger Arbeit, Berl. 4726, Goth. 1109 (dem jüngeren zugeschrieben), 
Paris 87O2, Alger 1329. 3. al mawähib as sanija fi ahknm al wasija, 
über die bei der Testamentsabfassung zu befolgenden Grundsätze, 
Berl. 4764, Kairo VII 197. 4. tarfib at magmxC lil Kallä*i s. o. p. 161. 
5. laqt al gawahir fi (fahdid) al Iiutüt wad daivä^ir^ Kunde der Gebets- 
«tunden für Anfänger, Berl. 5698, gedr. Kairo 1299 (Cat. V 271/2, 284, 
292, Vir 323) Comt. v. as Sagä*i, f 1197/1783, Kairo VIT 269. 6. wasilat 
at tulläb fi ma'rifaf al auqät bil hisäb, Miinch. 863, Kap. 26 Paris 
2560«. 7. ar r. al fafhija fi 7 a'mäl al gaibija, über den Sinus- 



*) Einzelne seiner^Werke worden hier und da auch seinem Sohne 
M., t 934 1527, zugefichriebon, und umgekehrt mögen einzelne von 
dessen Arbeiten auch unter dem Namen des Vaters gehen. 



168 3. Bach. 1. AbBchnitt. 2. Kapitel. § 9. 10. 

quadranten, Bcrl. 5898/9, Münch. 861, Br. Mus. 408,, Alger 1460/1, 
Kairo Y 266, 271, 289. Comt.: a) t. *Abdarrahmftn b. M. b. A. al 
Ma^ribl at Tarftbulusi, vollendet 944/1537, Berl. 5820, Br. Mus. 408,^ 
Alger 1462. b) y. A. b. A. b. *Abdalhaqq as Sanb&tt, f 995/1587, 
Berl. 5821, Wien 1420, Br. Mus. 407,, Havn. 86», Kairo V 201. c) von 
Oamftladdln al Mftridlnt, dazu Glossen Br. Mus. 407$,«, versificiert v. 
'AbdarrahmAn b. 'Asr ib.«. d) v. 'All b. M. b. Q&nim ib.«. e) v. 'AH 
b. 'Abdalq&dir an Nabtlt!, f 1062/1652, Berl. 5822. 8. izhär as Hrr al 
maudü* 1% 7 *amal bir rub* al maqtü\ Leid. 1143, Bodl. I 1041«, 
Escur.* 965,. Auszug kifäjat al qunü" fi *l *amal bir rub* al maqtü', 
Berl. 5848/9, Paris 2521, 2542, Havn. b6«, Cambr. Palmer 33/4, Kairo V 
270, 299, 302, VII 197, 361. 9. häici 7 mu?ita§arät fi 7 *amal birub*^ 
al muqantarät^ Berl. 5850, Havn. 86i, Br. Mus. Suppl. 766, Kairo Y 
243, 302. 10. qufb az zähirät fi 7 'amal birub* al niuqanfarätf Auszug 
an nuffüm az zähirät, Berl. 5851, Auszug v. M. as Sahri ib. '2. 11. daqä*iq 
(raqä'iq) al haqä*iq (ad daqä^q) fi ma*ri/at hisäb ad darag wad daqä*iq, 
Anleitung zur Berechnung der Himmelskörperbewegung mit Minuten- 
proportionen nach der muqaddama seines Lehrers b. al Magdt, Berl. 
5694/5, Paris 2541, '60n, Alger 1463, Br. Mus. Suppl. 767, Kairo Y 247, 



dazu Qlossen: haqäHq ad daqa'iq v. Hasan al Gabartt, t 1188/1774, 
Kairo Y 294, Auszug zubd, Kairo Y 278. 12. sarh al garäm fi iarh 
al guläm, wie er in Damaskus zu dem Entschlüsse gekommen, sein 
Werk dä*irat an nagm zu verfassen, Berl. 5696. 13. hidojat al *ämil 
bir rub* al kämil, Berl. 5853, Goth. 1417,, Cambr. Palmer p. 37 nr. 36, 
Kairo Y 32H. 14. hidäjat as sä^il fi *l *amal (i7a) ar rub* al kämil, 
BorL 5854, Goth. 1428, Leid. 1146, Bodl. I 1041^, Kairo YII 350. 
15. ar raudät az zähirät fi *l *amal birub' al muqanfarät, Alger 1457«, 
Kairo Y 248. 16. ai Hhäbija fi ^l a'mäl al gaibija Alger 14575. 
17. muqaddama fi hisäb al masä*il al gaibija wal a'mäl al falakija 
mit Comt. v. A. b. 'I8& al 'Agabt, Münch. 86,. 18. at turuq as sanija 
fi hisäb an nisba as sintja, Cambr. Palmer p. 35 nr. 30, Kairo Y 264. 
19. lafäHf al iJifirä* fi V rub' alladi qutbuhu fi faraf qaus al irtifä\ 
Paris 2547, |. 20. gadäwil rasm al munharifäf, Kairo V 238. 21. al 
istVäb Hl *amal bisadr al iwazza waganäh al guräb, Kairo Y 280. 22. r. 
fi 7 munharifa waS säJ^is ib. 300. 23. al waraqät fi *l 'amal biruh" 
ad dä*ira al matidü* *alaihi 7 muqantarät, s. u. § 10, 2, 2, a. 24. nazm 
al gauhar al galt fi *l *amal bir rub* a§ Samäli Kairo Y 327. 25. iarh 
al muqtii' libn al Hä^im s. o. p. 125. 



§ 10. Die Astronomie. 

1. Abu Zaid 'Abdarrahmän b. abi Gälib al Gädari 
schrieb 794/1392: 



Die Astronomie. § 11. Musik. § 12. Die Medizin. lß\) 

Raudat al azhar fl 'Um waqt al lail wan nahärf Br. Mus. 411,, 
Kairo V 291. Gomt.: 1. t. A. b. abi Hanlfa al Mutarrifi, Alger 613,. 

2. Y. Abu 'Abdall&h M. b. A. al Habb^, f 867/1462, Br. Mus. 1. 1. 

2. 'Abdallah b. Halil b. Jüsuf al Märidini Gamäladdin, 
t 809/1406. 

1. Ad dürr (al lu'lu*) al mantür f% */ 'amal birub' ad duatür, 
über Zeitbestimmung mittelst Musterquadranten für jede Gegend, Berl. 
5840, Paris 5819,, Cambr. Palmer 31, nr. 18, Kairo YII 287, 296, 299. 
Comt. iriäd as sail ilä U9ÜI al masäHl y. b. al Magdi, t 650/1446, 
Paris 2533. 2. r. ß 7 'amal birub* ad daira al maudü* fthi 7 mu- 
qantarätf Quadranten mit parallelen Kreisen, Berl. 5841/2, Leid. 1121. 
Comt. Y. al Kar&dlsl: an nukat az zähirät, Leid. 1122, Cambr. Palmer, 
p. 32 nr. 21. Abkürzungen: a) y. Sibt al M&rid!n1, Berl. 5843, Kairo 
y 305. b) Y. 'Abdarrahmän b. M., Alger 6I35. c) anon. Paris 2547i7. 

3. r. /* 7 'amal bir rub* al mugaijab, Leid. 1119/20, Bodl. I 1041*, 
Auszug Dresd. 23,, Ygl. Escur.' 963i. 4. as iabaka^ trigonometrische 
Tafeln, Paris 2525i. 5. Qa^da Berl. 7882j. 



§ 11. Musik. 
M. b. 'All al Hatib al Irbili schrieb 929/1523: 

AI qasida ft 'l angäm, 102 RagazYerse über Melodien, Comt. dazu, 
Berl. 5515. 



§ 12. Die Medizin. 

1. Jüsuf b. Ismä'il b. lljäs al Guwaini (? al Huwaiji?) 
al Bagdad! b. al Kutubi schrieb 710/1310 oder 711: 

Mä lä jasa'u '/ tabiba gahluhu, Heilmittellehre, Berl. 6427/8, 
Leid. 1361-3, Paris 3005/6, Br. Mus. 1362, Bodl. I 563, 568, 618, II 174, 
184—9, Glasgow 40 (JRAS 1899 p. 749), Ups. 355, Kairo VI 131, NO 
3576—8, AS 3718, Köpr. II 193. >) Auszug aus Teil I (die einfachen Heil- 
und Nahrungsmittel) Leid. 1364. 

2. Dä'üd b. Näsir al Agbarf, geb. in Mosul, lebte um 
820/1417 in Hisn Kaifä. 



*) Der Name entstellt zu b. al Katir, als Datum falsch t 826. 



170 3. Buch. 1. Abschnitt. 2. Kapitel. § 12. 18. 3. Kapitel. 

Nihäjat al idräk wal agräd min aqräbädtn al aqräbä^näty Phar- 
macie, auch al k. al *Adilt genanntf Terf. f&r Fahraddln Sulaim&n b. 
Sih&baddin G&zl b. M. al Aijübl,*) Paris 2970.*) 



§ 13. Geheimwissenschaften. 

Abu n ^\bbä8 A. b. M. (s. o. p. 167) al Gamri al 
Wäsiti, t 905/U99. 

Hall af tilsam ivakaSf as sirr al mubham^ Kairo V 335. 



3. Kapitel. Nordarabien. 

Arabien war von dem Strome der grossen Ereignisse, 
welche die vorderasiatische Welt umgestalteten, unberührt 
geblieben. Die beiden heiligen Städte des Islams erfreuten 
sich einer vergleichsweise glucklich zu nennenden Ruhe, 
die nur dann und wann durch innere Streitigkeiten unter 
der herrschenden Familie der Sarifen oder durch die öfter 
wiederholten Versuche der ägyptischen Sultane und der 
Fürsten von al Jemen, die Oberherrschaft über das heilige 
Gebiet an sich zu reissen, unterbrochen wurde. Daher besassen 
Mekka und al Medina, auch abgesehen von ihrer Heiligkeit, 
für auswärtige Gelehrte Anziehungskraft genug, und gar 
mancher Pilger ist nach Erfüllung seiner religiösen Pflichten 
als Alläh's Gast auf geweihtem Boden heimisch geworden. 
So spielt denn das Higäz in der Litteraturgeschichte des 
9. — 10. Jahrhunderts eine nicht ganz unbedeuteade Rolle. 



*) Orossvater des Dichters § 1, 4; war 823/1420 noch an der 
Rej^'ierunjc, Weil Chal. V 149 n. 3. 

-) Von Lcclerc 11 48 mit Unrecht ins 12. Jahrb. gesetzt; Buch 3 
Abt. 3 der Par. llds. ist i. J. 826,1421 von dem leiblichen Bruder des 
Verf. geschrieben. 



§ 1. Puü«ii' und Kunstprosa. § 2. Die CTCsehichtschreibung. 171 

Dass gerade hier die historischen und die theologischen 
Studien besonders in den Vordergrund treten, ist natürlich 
genug. 



§ 1. Poesie und Kunstprosa. 

1. A. b. M. b. 'Ali al Higäzi as Säfi'i al Ansäri al 
Hazragi schrieb 878/1473: 

Asnä 7 wasa'il fimä hasuna min al masn*ü, eine Anthologie, 
Goth. 2161 (Autograph). 

2. As saih 'Ali b. Näsir al Hidäzi as Sarif bil haram 
al Makki schrieb zu Anfang des 10. Jahrhunderts: 

AI maqäma al öaurija ttat tuhfa al Mekkija, zu Ehren des vor- 
letzten Mamlükensult&nH Qänsüh al Gaur! 906 22'1500-16, Goth. 2773. 

8. A. b. al Husain^) b. M. al 'Akki al Mekki Sihäb- 
addin Abu ^ *Abbäs al X'laijif sä'ir al Balhä^ geb. 852/1448, 
f 922/1 510. 

DiwaUj gesnnimolt von M. b. al Hu»ain as Samarqand! al Mekkt 
al Medenl i. J. 100K,159], meist Lobgedichtc auf den Propheten und 
die in der BathA' ansässigen Edelleute, Berl. 7931, einzelne Gedichte 
ib. '2. 



S 2. Die Geschichtschreibung. 

1. Abu 'Abdallah M. b. A. b. Ilalaf al Matari fiamäl- 
addin al Ilazraiii al 'Ibädi, aus Matar in al Jemen, t 7411340. 

Wü8t. Gesch. 405. Af taWif himn assaaüt al higra min ma'dlim 
dar al higra Kairo V 3(». 

2. Abu T Mahäsin 'Abdalbäqi b. 'Abdalmagid b. ^\bd- 
allah Tägaddin al Mali zum i al Jamaui as Säfi'i, geb. im 
Ragab <)X() Okt. 1281 zu Mekka, f 7431342. 

\Vü>t. Gesch. 408. Luqtat al 'aylthi, Auszug; aus dem Ar. al wa- 
f'ajf'if des b. Hall. (s. Bd. I p. 327) mit einem Anhang von 82 neuen 
Biographien, auf Wunsch des 'Abdallah b. M. al Matari, t 705.1303, 
verf., B«)dl. II IL'O. 



*) Schon dieser sein Vater war ein bekannter Dichter MT 56*". 



172 3. Buch. 1. Abschnitt. 3. Kapitel. § "2. 

3. Aba '1 Hasan 'Ali b. Nasr SaMaddin al Isfarä^ini 
al Mekki as S&h schrieb i. J. 762/1361: 

Zubdat al a'mäl wa^uläfat al af*äl; 1. Buch, Auszug aus al 
AzraqVs (Bd. I p. 137) Geschichte y. Mekka; 2. Buch, Leben Muhammads, 
Boschreibung ncines Grabes und der Privilegien t. al Medina, Paris 1631/2^ 
Br. Mus. 575. — Wüst. Gesch. 421. 

4. Abu Bekr b. al Hosain b. M. b. Tülün ZaiDaddin al 
Qorasi al 'Otmäni al Marägi as Säfi'i, geb. 728/1328, 
studierte in Kairo ^ liess sich in al Medina nieder, war im 
Alter kurze Zeit Qädi daselbst und starb i. J. 816/1413. 

RA SSi". Tahqiq an nuara hitalhis ma*älim dar al higra, Ge- 
schichte Ton al Medina nach b. an Nagg&r, beendet im Ragab 766 / Apr. 
1365, 8. Bd. I p. 3G0. 

5. Taqiaddin Abu *t Taijib M. b. A. b. 'Ali al Fäsi al 
Mekki al Mäliki, geb. am 10. Rabi" I 775 31. Aug. 1373, kam 
779/1377 mit seiner Mutter nach al Medina und kehrte 785 ' 
1386 mit ihr nach Mekka zurück. I. J. 797/1395 reiste er 
nach Kairo, 798 nach Damaskus und Jerusalem. 802/1399 
nach Alexandria, 806 nach al Jaman. Im Sauwäl 807 /Apr. 
1405 wurde er Qädi in Mekka und i. J. 814 1412 mäliki- 
tischer Professor daselbst. Im Sauwäl 817Dec. 1414 verlor 
er seine beiden Ämter, wurde aber schon im Dülqa'da / Jan. 
1415 wieder eingesetzt. Vom 10. Dülhigga 819,30. Jan. 
1417 bis zum Rabf II 820 Mai 1417 war er noch einmal 
suspendiert. I. J. 828/1425 musste er das erstere Amt wegen Er- 
blindung niederlegen und er ging deshalb nach Kairo, um 
von dem dortigen mälikitischen Mufti ein Gutachten über 
Seine Tauglichkeit zum Richteramte einzuholen. Nachdem 
er günstigen Bescheid erhalten hatte, kehrte er nach Mekka 
auf seinen Posten zurück, wurde aber 8301427 wieder ab- 
gesetzt und starb Mittwoch den 3. ^) Sauwäl 832 7. Juli 1429. 

RA 215r, Huff. XXIY 6, Wüst. Gesch. 473. 1. AI *iqd af tamin 
fi ta'nh al balad al aiNtn, historisoh-topographi;$ohe Beschreibung von 
Uckka, Paris 2123 -6, Kairo V S7, Bd. 3 Tunis Zaitüna BuU. de oorr. 
Afr. 1884 p. 17 nr. 47. biographischer Auszug, Berl. 9874: daraus ab- 
gekürzt: 2. *Uijälat al qurrd^ fi ta^nh umm al qnrä, daraus wieder 
abgekürzt: 3. erste Ausgabe : tuhfat al kirdm 6i*<r/« '«ir al balad al haräm. 



*) Hds. den 2., was nicht zum Wochentage stimmt. 



Die GeBchichtschrcibung. 173 

Paris 1668,, Tunis Zaitüna Bull, de corr. Afr. 1884 p. 17 nr. 48. 
6. Zweite Ausgabe : H/ä^ al garäm bVaJ^är al balad al harämy Yollendet 
S19/1416, Berl. 9753, Kap. 8, Goth. 1706, Paris 1633, Kairo V 74, 
Köpr. 1097; einzelne Kap. bei Wüstenfeld Ghron. der Stadt Mekka 
II 55 ff.; daraus abgekürzt: 5. tah^l al marätn fx ta'ri?^ al balad al 
haräm, Berl. 9754; günstige Urteile darüber a. d. J. 820/1417, ib. 37. 
Nach RA verfasste er im ganzen 5 Auszüge aus dem iifä*\ ein solcher 
war wohl auch az zuhür al muqtatafa min td'ri?^ Mekka al muiarrafa^ 
Lobschriften Verschiedener darauf, Berl. 36. 

6. M. b. 'Ali b. M. b. abi Bekr al Qorasi al 'Abdari as 
Saibi Gamäladdin, geb. 778/1376, f 837/1433. 

Al iaraf al a*lä f% dikr qubür maqburat bäh al Mu^allä, Auf- 
zfthlung der Denksteine auf dem Friedhof al Mu'all& in Mekka mit 
Anführung der Inschriften und Hinzufügung von Notizen, Berl. 6124. 

7. M. b. *Omar b. M. b. A. at Tamimi at Tünisi al 
Mekki al Mäliki Sams (Gamäl) addin abu 'Abdallah b. 'Azam 
al Hatib al Waziri, geb. 816/1413, f 891/1486. 

Wüst. Gesch. 500. 1. Dustür al i^läm bima*ärif al a*läm, bio- 
graphisches Wörterbuch in alphabetischer Anordnung zur Kenntnis der 
Haupt-, Bei- und Zunamen bedeutender Personen Yon Anfang des Islams 
bis auf die Zeit des Verf.. Berl. 9876/7. 2. al manhal al 'adb ft 
iarh asmff ar rabb, verf. 883/1478 in Mekka für Q&itb&i, Kairo II 233. 

8. Abu 'Abdallah M. al Mahgüb schrieb im 9. Jahrh.: 

Qurrat al *ain ft ausäf al haramainf topographische Beschreibung 
und Geschichte von Mekka und al Medlna yon den ältesten Zeiten bis 
zum 9. Jahrh., Paris 1204«. 

9. Abu n Hasan 'Ali b. 'Abdallah b. A. al Hasani Nur- 
addin as Samhüdi as Säfi'i, aus Samhüd in Oberägypten, 
studierte in Kairo unter b. Qutlubugä (s. o. p. 82). Nach 
der Pilgerfahrt Hess er sich i. J. 870/1465 in al Medina nieder. 
Dort machte er sich um die Wiederherstellung der seit dem 
grossen Brande des J. 654/1256 nur notdürftig geflickten 
Prophetenmoscheo verdient, indem er den Sultan Qäitbäi i. J. 
879/1474 zur Bewilligung der erforderlichen Gelder zu be- 
wegen wusste. Als dieser dann 884/1479 persönlich sein 
Werk zu besichtigen nach al Medina kam, veranlasste er ihn 
zur Unterdrückung des damals schwunghaft betriebenen 
Handels mit unächteu Reliquien. Als. er im Ramadan 
886/Nov. 1481 zur 'Umra in Mekka weilte, brannte die 
Moschee in al Medina und mit ihr sein dah interliegendes Haus 






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Die Oeschichtschreibung. § 3. Der Hadlt. § 4. AI Fiqh. 175 

10. 'Abdaraziz b. 'Omar b. M. b. M. b. Fahd al Mekki 
al Häsimi al Häfiz 'Izzaddin, t 9-21/1515. 

&äjat al maräm bi'ahbär saltanat al balad al haräm, Geschichte 
der Emire Ton Mekka von den ältesten Zeiten bis auf die des Verf., 
meist nach den beiden Chroniken seines Vaters Nagmaddln *Omar, 
t 885 1480 (§ 3, 2): ithäf al tcarä bVafibär umm al qurä und Ar. al 
kamin bidail al Hqd at famtHt Berl. 9755. 



§ 3. Der Hadit. 

1. M. b. A. 'Izz (Sams) addin al Makki al Maqdisi al 
Hanbali qädi T qudät, geb. 771/1369 iu Kfrlbd bei Näbulus, 
Qädi in Mekka, f 855/1451. 

Safxnat al abrär al gämi'a lil aiär Kairo VI 149. 

2. 'Omar b. M. b. M. b. Fahd al Mekki al Atari as 
Säfi'i Nagmaddin b. Taqiaddin, geb. 812/1409, + 885/1480. 

WQst. Gesch. 476. Mu*gam^ Verzeichnis seiner Lehrer und 
Lehrerinnen, Berl. 10131, Anhang dail, y. Abülfutüh 'Alt, ib. 10132. 

3. Abu Bekr b. 'Ali b. abi 1 Barakät M. b. abi 's Su üd 
M. b. IJusain al Qorasi al Mahzümi b. Zuhaira, um 
8901485. 

Kifäjat al muhtag Uä 'd dimä* al wägiba *alä 'l mu'tamir wal 
hägg, Berl. 4050, Kairo III 266 (vgl. Wünt. Gesth. 524, 525). 



§ 4. AI Fiqh. 

a) Die Hanaiiten. 

Abu '1 Baqä' b. M. b. A. al 'Omari as Sagäni al Mekki 
al Hanafi, geb. 759/1358, f 854 1450 in Vekka. 

1. MuJ^iasar tanzxh al masgid al haräm ^an bida* gahalat al 
^awämmf Escur.* 707». 2. al bahr al 'arniq /T manäsik al mu'tamir tcal 
hägg ilä 7 bait al ^atiq Leid. 1860. 

b) Die MMikiten. 

1. Ibrahim b. 'Ali b. M. b. Farliun al Mäliki al Ja'mari 
al Andalusi, geb. in al Medina, wurde Qädi daselbst und 
starb im Dü'lhigga 799 / Sept. 1397. 



176 3- Buch. 1. AbBchnitt. 8. Kapitel. § 4. 5. 

DK I 25r. 1. Tab§irat al hukkäm /t ufül al aqdijn wamanähig al 
ahkänif Leid. 1850, Br. Mus. 261, Alger 1367, Kairo III 156, gedr. 
Kairo 1301, 1302. 2. ad dibäg al mudahkab f% ma'ri/at a'jän 'täamä* 
al madhab, Alger p. 12 (237), p. 10 (136), Kairo Y 56 (wohl auch 
Escur.^ 1666); Supplement: tausth ad dibäg wahiljat al ibtihäg Yon 
Badraddtn M. b. Jahj& al Qar&fi (vgl. JAP 1859 I p. 94), Paris 4614,, 
4627 und nail al ibtihäg bitatnz ad dibäg, Auszug ki/äjat al muhtäj 
lima'rifat man laisa fi *d dibäg Yon A. Bäb& b. A. at Timbuktl, 
t 1082/1623, s. u. 2. Abschnitt, Kap. 11, 1. S, nubdaf al f;autcä§ fi 
muhädarat al f^atoäff Kairo III 187. 

2. 'Abdarrahmän ar Raqa'i schrieb 853/1449: 

Manzüma f\ *l fiqh, Vorsification der muqaddamät des b. RuSd 
(Bd. I p. 884), gedr. Kairo 1300 (Ost III 186). 

c) Die §ra. 

1. Nüraddm 'Ali b. M. b. as Sabbäg al Mäliki, geb. 
in Mekka, f 855/1451. 

1. Manäqib amtr al mu^minin ^ÄH b. abt Tälib, Kairo Y 159. 
2. tahrtr al manqül fi manäqib umminä Hauwä wa Fäfima al batül 
Paris 1927i. 8. al fufül al muhimma fi ma^rifat al aHmma, bes. über 
den 12. Im&m, Berl. 9671/2, Paris 1927t, 2022—4, Pet. AM 176. 

2. Abu n Ma'äli M. Sirägaddm b. 'Abdallah ar Rifa'i al 
Husaini al Mahzumi, f 885/1480. 

Sihäh al abrär^ Genealogie der Nachkommen der FAtima, Kairo 
1306 (OB iv 1433). 



§ 5. Die Mystik. 

1. 'Afifaddin 'Abdallah b. As'ad b. 'Ali b. Sulaimän al 
Jäfi'i as Säfi'i at Tamimi war um 698/1298 in al Jemen ge- 
boren und begann seine Studien in 'Aden. 1. J. 718/1318 
siedelte er nach Mekka über und lebte abwechselnd dort 
und in al Medina. I. J. 7241324 machte er eine Reise nach 
Jerusalem, Damaskus und Kairo; 738 hielt er sich kurze 
Zeit in al Jemen auf. Seitdem lebte er wieder in Mekka bis 
zu seinem Tode am 20. Gumädä II 768/22. Febr. 1367 ^), 



^) So b. Hagar und HwAndamlr, nach as Subki 767, nach b. QAdt 
Sahba 778. 



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178 3. Buch. 1. Abschnitt. 3. Kapitel. § 5. 6. 

Paris 1305—9, Alger 577t, 579, Br. Mus. 1439, Pet. Rosen nr. 24, Kairo 
II 59, gedr. Bül&q 1280, Kairo 1300, 1304, 1308, 1315. Auszug Paria 
743,, 782,. 2. 28 Munsarihverse, alle endend auf lä iläha illä hü Berl. 434. 
3. qasida ib. 7879,. 4. tatimmat ar rijäd an nadira s. Bd. I p. 361. 

3. 'Ali b. A. b. Ibrahim al Higäzi as Säfi'i as Saqati, 
um 800/1398. 

B. liman jasluk tariq alläh Berl. 3277. 

4. Taqiaddin M. b. Fahd al Häsimi al 'Alawi al Mekki 
as Säfi'i schrieb 845/1441: 

'Umdat al muntahil wabulgat al murtahil Kairo YII 662. 

5. 'Ali b. M. b.' A. al Higäzi as Saqati, um 880/1475. 

Kaif tariq al wafä* ilä qadm ahl as safa*j das Gelangen zu Gott, 
an Abrahams Beispiel erläutert, Berl. 3281. 

6. Samsaddin abü 'Abdallah M. b. A. al Mäliki al 
Madani, f 881/1476. 

AI hulä§a al mardija min ad durra al mudVa f\ ma^rifat sulük 
tariq as sädct as §üftja Kairo VII 699. 

7. MuhjiaddiD Jahjä b. 'Abdarrahmän al Maqdisi as 
Säfi'i al Qädiri schrieb 883/1478 in al Medina: 

Ktmijä' as sa*äda liman aräda '/ husn wazijäda Kairo II 209. 

8. 'Abdarrahmän b. 'Abdassaläm as Saffüri as Säfi'i 
schrieb 884/1479 in Mekka: 

1. Nuzhat al magälis wamuntaJ^ab an nafä'iSj allgemeine und 
religiöse Ethik, mit vielen Erzählungen durchflochten, Berl. 8827—31, 
Goth. 846/7, Paris 3554/5, Kairo II 179, AS 2132, gedr. in 2 Bden., 
Kairo 1281, 1300, 1305, 1307; Auszug Br. Mus. Suppl. 447,. 
2. Vielleicht ist er auch der Verf. von al mahäsin al mugtamVa wal 
anicär al multamVa f% fadä*il al ?iulafä\ über die Vorzüge der 4 ersten 
Ghalifen, Berl. 9695/6. 

9. M. b. Sarafaddin as5 Säfi'i al Madani schrieb 895 / 
1490: 

Hibat al fattäh lilmtitid,^) gewidmet dem *otmunischen Sultan 
BAjazld II, AS 1803.' 



§ 6. Die Mathematik. 

'Ali b. M. b. Ismä'il az Zamzami al Makki schrieb 
878/1473: 

Fafh al wahhäh manzüma fi '/ hisäb, dazu Comt. y. 'Arafa b. M. 

• • • • ' 

al Urmawi, f 931/1524, verf. 918/1512, Kairo V 183. 



*) Cat. al murid. 



§ 7. Die Logik. § 8. Die Geographie. 4. Kapitel. 179 



§ 7. Die Logik. 

'Abdallah b. M. b. abi '1 Qäsim an Nagri schrieb 876/ 
1471: 

Hidäjat cd mubtadi wabidäjat al muhtadi Br. Mus. Suppl. 1227). 



§ 8. Die Geographie. 

SihäbaddiD A. b. Mägid b. M. b. Mu'allaq as Sa'di b. 
iibi V RakäMb an Nagdi schrieb 895/1490: 

1. K, al fawa'id fl usül Hlm al bahr tval gawä^id, Ursprung der 
Schififfahrt, ihre Fortschritte seit Noah, Mondstationen, Constellationen 
die HauptBternef die Schifffahrt im pers. Golf und im indischen Ocean, 
die Küsten der arab. Halbinsel, Sumatra, Ceylon, Zanzibar, Winde, Taifun, 
Monsun u. s. w., Paris 2292^. 2. häwijat al iJiti§är ft usül Ulm 
al bihär in Ragaz ib. 2* 3. a/ urgüza al mugriba / 1 7 haUg al Barbart 
ib. ,. 4. urgüza über die Bestimmung der Qibla ib. 4. 5. Beschreibung 
der arab. Küsten und des pers. Golfs in Ragaz ib. 5. 6. Verschiedene 
andere Gedichte ib. «. 



4. Kapitel. Sfidarabien. 

AI Jemen erlebte unter den Rasüliden (626 — 858/1229 
bis 1454) und den Tähiriden (850—923/1446—1517) im 
ganzen ruhige Zeiten. So entwickelte sich dort eine recht 
lebhafte litterarische Thätigkeit, deren Mittelpunkt die Hoch- 
schulen in Zabid bildeten. Trotz seiner Abgelegenheit blieb 
das Land auch in regem geistigen Verkehr mit den übrigen 
Gebieten des Islams. Nur in den Kreisen der Zaiditen, die 
freilich das religiöse Leben schon stark beherrschten, wurde 
im bewussten Gegensatz zur orthodoxen Sunna eine eigen- 
artige Geistesrichtung gepflegt. Leider ist zur Erforschung 

12* 



180 3. Buch. 1. Abschnitt. 4. Kapitel, g 1. 

ihrer Litteratur, deren Denkmäler jetzt Dank Glasers Be- 
mühungen in den Bibliotheken zu Berlin und London zahl- 
reich vertreten sind, noch so gut wie nichts geschehen. 



§ 1. Die Poesie. 

1. 'Abdarrahmän b. M. b. Jüsuf al 'Aluwi al Jamani 
AVagihaddin blühte zu Anfang des 9. Jahrb. 

Diwan Leid. 740.») 

2. As sarif al Murtadä schrieb um 820/1417: 

Qa^de, FQrbittc für HaHan b. 'Agl&n beim Sultan A. b. Ism&Ml 
(803—28/1400—26), Berl. 7889. 

3. Zain (Saraf) addin Gäralläh Abu Sa'id Sa'bän b. M. 
al Qorasi as Säfi'i al Ätäri, f 828/1425 in al Jemen. 

1. Miftäh bäh al f'arag, Dtwän, meist Gedichte zum Lobe des 
Propheten mit Anwendung verschiedener Metra und rhetorischer Figuren 
in muqaddima, 10 aqsäm und Jiätima mit je besonderem Vorwort, meist 
Nachahmungen der hurda (IM. I p. 2G4) und der Gedichte al Ililli's 
(s.o.p. 159), Leid. 739. 2. hadt al badV ft madth as SafT, Berl. 7356, 
Pari» 3248,. 3. al Hqd al badV ft madh ai m/V, verf. 808/1405, 
Berl. 7357, Escur.* 47O7. 4. badViJa ohne Titel, Berl. 7358. 5. badi' al 
badV ft madh ai Haft ib. 7359/60. 6. al haläwa as nukkanja, gram- 
matisches Lehrgedicht in 100 Uagazversen, verf. 806/1403 in Indien, 
mit Comt. al qiläda al gauharija, verf. 821 1418 in as S&lihija bei 
DamaHkuB, Berl. 6760, Paris 4165, Kairo IV 87. l.kifäjat al guläm ß 
fräb al kaläm, Syntax in 1000 Kagazversen, Berl. 6761. mit Comt. al 
hidäja Goth. 334. 8. al wäfi /t *ilm al *arüd wal qawäfi, in Versen, 
Kairo IV 200. 

4. AI Mutawakkil 'alä lläh al Mutahhar b. M. b. 
Sulaimän b. Jahjä b. al Hosain b. Ilamza b. 'Ali b. M. b. 
Hamza b. al Hosain b. 'Abdarrahmän b. Jahjä b. 'Abdallah 
b. al Hosain b. al Qäsim b. Ibrahim, zaiditischer Imäm, f in 
Damär im Safar 879 / Juni-Juli 1474. 

1. ZHtran, gesammelt von seinem Sohne Jahj&, Br. Mus. 1672i. 
2. Zwei Briefe ib. ,. 3. Lobgedichte auf Muhammad, Berl. 79123. 
4. Antworten auf Rechtsfragen, Br. Mus. Suppl. 423i. 



*) Die dort aufgeführte BadVija, Berl. Ahlw. Verz. 1871 nr. 650 1, 
gehört einem späteren Dichter, s. u. nr. 8. 



Die Poesie. § 2. Die Philologie Igl 

5. 'Imädaddin Jahjä b. al Muhtär b. amir al rou^minin 
Mutahhar b. M. b. Sulaimän al Hamzi, sein Enkel, war 
unter az Zäfir Saläh addin 'Ämir (894—923/1488—1517) 
in Ta*izz. 

Gedichte zum Lobe Muhammods, verf. in al (Jauf, Br. Mus. 16722. 

6. Garräh b. Sägir b. Hasan schrieb in der 1. Hälfte 
des 10. Jahrb.: 

Lobgedicht auf Gam&Iaddm al Mahd! b. A. b. H&lid, FQrst von 
G&z&n, Br. Mus. 1673. 

7. Abu Bekr b. 'Abdallah b. abi Bekr Bä'alawi al 
'Aidarüs al Jamani Fahraddin, f 909/1503. 

1. Dtwärij Berl. 7928. 2. wamja, 20 Verse, mit Comt. v. 'Abdalq&dir 
b. Baih al 'Aidarüs, f 1038/1628, verf. 999/1591, ib. 4012. 

8. 'Abdarrahmän b. Ibrahim b. Ismä'il b. 'Abdallah al 
'Alawi al Jamani az Zabidi Wagihaddin, geb. um 860/1456, 
t um 920 1514. 

AI gauhar ar rafV toatragh al mn*äni fx ma'rifat anwä* al badh 
Nachahmung der badVija al HilirR (s. o. p. 100), Berl. 7376, Br. Muh. 
Suppl. 985^. 



§ 2. Die Philologie. 

Abu 't Tähir M. b. Ja'qub b. M. b. Ibrahim Magdaddin 
as Siräzi al Firüzäbädi as Säfn, angeblich ein Nachkomme 
des Abu Ishäq as Siräzi (s. Bd. I p. 387) und des Chalifen 
Abu Bekr, war im Rabi* II oder Gumädä II 729 / Febr. oder 
Apr. 1329 zu Kärazin bei Siräz geboren. Seit seinem achten 
Jahre studierte er in Siräz, später in Wäsit und 745/1344 in 
Bagdad. I. J. 750 hörte er bei Taqiaddin as Subki (s. o. 
p. 86) in Damaskus und begleitete ihn dann nach Jerusalem. 
Nachdem er dort zehn Jahre als Professor gewirkt hatte, 
begab er sich auf Reisen, die ihn na(*h Kleinasien und nach 
Kairo führten ^). I. J. 770/1368 siedelte er nach Mekka über 



») Nach SN auch an den Hof dcH Sultans BAjuzid I (782- -805/1390 
bis 1402); aber eine so späte Reise nach Klcinasien ist wenig wahrschein- 
lich; der auch sonst über F. sehr ungenau unterrichtete T&sköpriz&de 
hat seinen Aufenthalt in ar Rüm, der in die Jahre 765-- 70 fallen muns, 



182 3. Buch. 1. Abschnitt. 4. Kapitel. § 2. 

und blieb dort 15 Jahre, ging dann nach Indien und blieb 
etwa 5 Jahre in Dihli, kehrte nach Mekka zurück und blieb 
wieder 10 Jahre dort. Um 794/1392 folgte er einer Ein- 
ladung des Sultans A. b. Uwais (794—813/1392—1410) nach 
Bagdad. Darauf besuchte er Timür in Siräz und fand bei 
ihm eine ehrenvolle Aufnahme. Von dort schiffte er sich in 
Hormuz nach al Jemen ein und kam daselbst im Rabf 1 796/ 
Jan. 1394 an. Der Sultan al Malik al Asraf lud ihn ein, nach 
Ta'izz zu kommen, und er blieb 14 Monate dort. Am 
1. Dü'lhigga 797/17. Sept. 1395 wurde er zum Oberqädi von 
al Jemen ernannt und erhielt eine Tochter des Sultans zur 
Gemahlin. I. J. 802/1400 machte er wieder die Pilgerfahrt 
und richtete sein Haus in Mekka zu einer mälikitischen 
Medrese mit drei Professoren ein. Während er sich dann in 
al Medina aufhielt, starb al Asraf i. J. 803/1401. Im Ramadan 
805 /Apr. 1403 hielt er sich wieder in Mekka auf, kehrte 
aber bald nach Zabid zurück und starb dort Dienstag den 
12. Sauwäl 817/26. Dec. 1414. 



offenbar nur deswegen unter B&juzid gesetzt, weil F. auch mit dessen 
Gegner und Überwinder Timür zusammengekommen war. Der Bericht 
über seine Wanderjahre ca. 760—95 in Wüstenfelds Quelle, den Taha- 
qal des b. Qädi Suhba weicht von RA, dem wir folgen, mehrfach ab. 
Dunach bereiste er seit TCO die nordostlichen Länder und kam nach 
Kleinasien und Indien. ^Zu Mekka und al Medina, wohin er als Pilger 
kam, hatte er eigene Pluuser erbauen und Schulen errichten lassen, in 
denen die von ihm angestellten Lehrer unterrichteten. Um^s Jahr 790 
traf er in Schiräz mit Timür zusammen, welcher ihn sehr ehrenvoU 
empfing und reich beschenkte; darauf wandte er sich nochmals nach 
Indien und als er i. J. 791 von da nach Mekka zurückkam, war dort 
der QA.di Qam&laddin M. ar Raim! soeben gestorben, und al Malik al 
Asraf Ism&'il b. 'Abbäs, Sult&n von Jemen, ernannte ihn zu dessen 
Nachfolger und nach dem Tode des Abu Bekr b. Agil i. J. 705 zum 
OberqAdi von Jemen mit dem Wohnsitz in Zabid.** Die Zusammenkunft 
al Firüzäbädi's mit Timür in Siräz konnte nur 795/1393 bei Eroberung 
dieser Stadt durch die Mongolen erfolgen (IIS III, 3, 34, A. Müller, Der 
Islam II 296), keinesfalls schon 790. Dass F. schon während seiner 
Wanderjahre in Mekka und Indien mehrere Schulen einrichtete, ist 
viel weniger wahrscheinlich, als dass er aU Oberqädi von al Jemen in 
Mekka eine bescheidene Medrese gründete. 



Die Philologie. § 3. Die Geschichtschreibung. Ig3 

RA 218V, §N I 92, Wüst. Gesch. 4W. 1. AI Qämüa, Wörterbuch, 
Auszug aus seinem verlorenen 60 (n. a. 100)b&ndigen Werke al lämC 
al mu*lam al *ugäb al gämC bain al muhkam (des b. Slda, s. Bd. I 
p. 309) wal *uhäh (des Sag&nl, ib. 361), Hdss. fast in jeder Bibliothek 
(vgl. Leid. 88—91, Goth. 395), gedr. Calcutta 1817, 2 Bde., Bül&q 1274, 
4 Bde., 1289, 1301—3, Kairo 1281, Lucknow 1885, Bombay 1272, 1884, 
Stambul 1250, 1304, mit türk. Obers, ib. 1272, diese allein Bülftq 1250, 
Stambul mehrmals; pers. Übers, al qäbüa v. M. Hablball&h, Br. Mus» 
1016/7. Gommentare und Glossen: a) al qatU al fnä'nÜ8 v. 'AbdalbAsit 
b. Halil al Hanaft, verf. 920/1514, AS 4731. b) al mu*nig v. M. Badraddln 
b. JahjÄ al Qar&fl, f 1008/1599, verf. 977/1569, Escur.» 594/5, Kairo IV 179. 
c) zur hutba v. al Mun&wt, f 1031/1622 Kairo 174. d) v. Nüraddtn 'Alt 
b. G&nim al Maqdist, zusammengestellt von seinem Sohne, Goth. 397. 
e) anon. Berl. 6975. f) tag al ^arüa v. Saijid Murtad& az Zabldt, 
t 1206/1790, 10 Bde., Bül&q 1307/8. Idä'at al udmüs warijädat al 
lamüs min iatiläh §ähib al qämüs t. A. b. 'Abdaraztz al Hill!, Alger 
248. Nachtrag v. Verf. ibtihäg an nufüa bidikr mä fät al qämüSf 
Kairo lY 162. Kritik: al gäsüs *alä 7 qämüs v. A. Färis as §idj&q 
(weiland Redakteur der Gawä'ib), Cpel. 1299. 2. majma* as su^älät 
min fahäh al Gauhari Köpr. 1571. 3. tahbtr al muwaiUn fimä juqäl 
bis sin icai itn, Br. Mus. 526), Alger 246,. 4. al galis al a7iis fx asma* 
al handarts Kairo IV 223. 5. al gurar al mutaüala wad durar al mu- 
battaia Alger 246,. 6. iiärät ilä mä waqa*a fx kuiub al fiqh min al 
asmä* wal amäkin wal lugät Ref. 260. 7. al bulga fx ta^rth a'immat al 
luga Berl. 10060/1. 8. tuhfat al ab'ih fiman ntisiba ilä gair abxh 
Alger 246io. 9. r. fi hukm al qanädil an nabawija ib. 1360«. 10. sifr 
as sa'äda, Geschichten aus dem Leben des Propheten, ursprünglich 
persisch abgefasst (Goth. pers. 38) in*8 Arab. übersetzt i. J. 804/1401 v. 
Abu '1 Güd M. b. Mahmud al Mahzümt al Hanaft al Misrt, Alger 1681, 
Kairo I 348, hätima ÄS 524. 



§ 3. Die Geschichtschreibung. 

1. AI amir al kabir as sarif Abu M. Idris b. 'Ali b. 
Abdallah b. Sulaimäii Mmädaddin erhielt von dem Rasü- 
liden AI Malik al Mu'aijad (696—721/1297—1321) das Emirat 
seines Vaters und die Burgen al Qahma und Lahg zu Lehn 
und unterwarf sich den Stamm al Gahäfil. Er starb i. J. 
714/1314. 

Kay Yaman XXVI. Kam al ahjär fi ma'rifat as sijar wal ahbär, 
Auszug aus dem Kämil des b. al Atir (Bd. I p. 345) mit einem Anhang 
über die Ereignisse in al *Ir&q, Ägypten und Syrien bis zum J. 713, 
dann Oesohichte von al Jemen bis 714, Br. Mus. Suppl. 469. 



1^4 3. Buoh. 1. Abschnitt. 4. Kapitel. § 3. 

• 

2. *Omar b. Jüsuf b. 'Omar b. 'Ali b. Rasül al Gassäni, 
um 720/1 :J20. 

furfat al a§hkäb f% ma*rifat al ansäb^ Genealogie von Adam an, 
Uorl. 0381 0. 

3. Abu 'Abdallah M. b. Ja'qüb b. Jüsuf Bahä'addin al 
Öanadi«), f 732/1332. 

WQHt. ÜeHch. 399«. As sulük ß tabaqdt al *ulamä* wal muluk, 
pulitiHoho und Litteraturgeschichte von alJemen bis 7241324, Paris 2127 
(mit tiinor FortHCtxung bi» 736;183B), vgl. An account of the Karmathians 
of Yaman by al Janadt in H. C. Kay« Yaman by *Omära (Bd. I p. 334) 
p. 139 fl*. AuHSug und Fortsetzung von al Hu»ain b. "Abdarruhm&n al 
Ahdal, t 855/1451, Br. Mu». Suppl.670, vgl. Flügel ZDMG 14, 527-34 
(naoh oinrm cod. Murray, in dem falsch M. b. M. b. Mansür b. Astr 
alH Vorf. genannt wird). 

4. AI Malik al Afdal 'Abbäs b. al Malik al Muiähid 
*Ali, Sultan al Jamau, kam im Gumädä l 764,Febr. 13t>3 in 
Zabid zur Regierung und starb 778 1376. 

HiAt. Jemanao ed. C. Th. Johannsen Bonnae 182d p. 165— S, ^Vüst. 
UeBoh. 439«. 1. Bu$ijat daun 7 himam fi ma*rifat ansah al *Ärab wal 
*Ayamt Berl. 9381 (?) 2. al *atäjä a» sanija icul mawähib al hanija 
ft 7 manäqib al Jamanija Kairo Y 129. 3. Hu::hat al '^jün fi tarih 
taicä^if al qnr&H ib. 

5. Im 8. Jahrb. sehrieb ein Anonvmus: 

Ta*rih al Husain oder Ar. al i^tibär fi dikr at taurärih vcal 
ahbär^ Bd. 1, Geschichte der Zijädiden und der Sulaihiden bis auf b. 
al Mahd), meist nach *On&ra (Bd. I p. 333), Bd. II, Geschichte der 
Fürston und der Schlosser von 'Was&b nebst Gelehrtenbiographien, 
Kairo Y 139»). 

6. Abu T Hasan 'Ali b. al Hasan b. Wahhäs al Hazra2:i 
an Xassäba, f 8121409. 

Wüst. Gesch. 459. Er schrieb drei verschiedene Geschichten von 
al Jaman HH 2344 : 1. nach den Jahren. 2. nach den Dvnastien al 
kifäja xcal T/tiiM, Leid. S05. Die Abschnitte 6— 12, fast '3 dos Ganzen, 
handeln von der Geschichte der B. Rasül und diese oder eine noch 
weitere Ausführung enthält Ind. OfF. 710 u. d. T. al ^uquä al lululja p 
ahbär ad daula ar Rasulija HH 241 S. 3. nach den Xamen alphabetisch: 



*) Nach Xützel. Münzen der Rasüliden p. 14, soll al Malik al Asraf 
Xagmaddin 'Omar, 7 »;96, der Yerf. sein? 

*) So nach SujütVs Lubb. AYüst. Gundl. 

'1 Yon Völlers mit Unrecht dem Abu 1 Mah&sin al Husaini ad 
Dimalqi, 7 765 1363, zugeschrieben, s. o. p. 49. 



Die (ierichichtschreibung. § 4. AI Fiqh. 1^5 

firäz a*läm az zaman fi tdbaqat ä'Jän al Jaman, beB. nach dem Werke 
seines Lehrers Bah&*addln al (ranadt (s. o. p. 148) mit einer Einleitung 
über das Leben des Propheten und der Chalifen, Leid. 868, Br. Mus. 
Suppl. 671. 

7. AI Flusain b. 'Abdarralimän b. M. al Hasan! Badrad- 

• . > 

din Abu ftf. oder Abu *AIi oder Abu 'Abdallah b. al 
AhdaP), geb. 779/1377, f 885/1480. 

1. irirhäl az zamän muf^fasar mir^ät al ganän lil JäfCt s. o. p. 177. 
2. muhtafar ta*rih al Ganadi s. o. nr. 3. 3. kaif gitä* *an haqä*iq at 
tauhtd wal *aqä*id, Verteidigung der Rechtgläubigkeit und Bekämpfung 
des Unglaubens, Berl. 2019, vgl. Schreiner ZDMG 52, 478 u. 

8. 'Omar b. Zaid ad Dau'ani al Hadrami schrieb um 

900/1494: 

Äd dürr an naftn /t manäqib al imäm A, b. Idris d. i. as Säfi*1, 
Berl. 10012. 

9. Wagihaddin Saif al isläm h. Di Jazan al Faqih 'Ahd- 
arrahmän b. 'Ali b. ar Rabi' al Jamani, geb. 8H6'1461, 
t 925/1519. 

Bugjat al mustaftd fi ahhär madttiat Zabid, ed. C. Th. Johannscn, 
Historia Jeraanae, Bonnae 1828; vgl. AS 2987. 



§ 4. AI Fiqh^). 

Ibn Jusuf b. Ja'qüb schrieb in der ersten Hälfte des 
8. Jahrb.: 

Tabaqät /uqahä* al Jatnati Kairo V 80. 

u) Dio Hunafiten. 

Abu Bekr b. 'Ali b. Musa al Hämili al Jainani al 
IJanafi Sirägaddin, f 769/13(i7. 

1. Dürr al muhtadi tvaduhr al muqtadi ft nazm bidajat al mub- 
fadt 8. Bd. I p. 378. 2. ma'üuat at hilläb .ft mä'rifat al hisäb, 
Arithmetik im An{«chluss an das muhtaaar al Hindi von as Sardafl, 
t 500/1106, Berl. 5977. 3. Qashla ib. 7847,. 



^) Zu diesem Familiennamen vgl. al Muhibbi I 67. 
*) Im weitesten Sinne genommen. 



18t) 3. Buch. 1. Abschnitt. 4. Kapitel. § 4. 



b) Die Zaiditen. 

1. 'Abdallah b. Zaid b. A. al 'Ansi al Madhigi, um 

748/1347. 

1. K.mä aljaqxn fx ma'rifat rabb al *älamtn Berl. 10323. 2. Ant- 
worten auf theologische Fragen, ib. 10325. 

2. AI Mu'aijad billäh Jahjä b. Hamza b. 'Ali b. Ibra- 
him b. Rasül alläh, geb. 669/1270, f 749/1348. 

Äl inti§ärf das umfangreichste zaiditische Bechtsbuch, Bd. 2, Br. 
Mus. Suppl. 347, Bd. 3 ib. 348, Bd. 5 ib. 349, Bd. 6 ib. 350, Bd. 8 
ib. 351, Bd. 16 u. 17 ib. 352, Bd. 17 ib. 353. 2. al i^tijärät al Mu'aijadtja, 
Rechtsbuch, Berl. 4879. 3. ad dawa al *ämmaf Aufforderung zum 
Glaubenskampf, ib. 2175». 40 andre Schriften Ahlw. 4950 XIY. 

3. AI Qasan b. M. b. al Hasan an Nahwi Sarafaddin, 
t 791/1398 in SanT. 

At tadkira äl fäJ^ira fx fiqh al *itra at fähira, zaiditisches Recht, 
Berl. 4880/1, Br. Mus. Suppl. 354/5. Commentare: 1. v. seinem Schüler 
Na^maddtn Jüsuf b. A. b. M. b. 'Otraan, vollendet 79G/1394, Br. Mus. 
Suppl. 356. 2. al kawäkib an naijira al kälifa lima*dm at tadkira^ 
Ton dessen Schüler *Im&daddin Jahj& b. A. b. Muzaffar, Berl. 4884. 

3. al barähin az zähira von Sulaimän b. Jahjä b. M. b. Mansür as 
Su'aitirt Humftmaddln, f 815/1412 (Schwestersohn des Verf.) ib. 4882/3. 

4. at tibjän fx fahdib ma*änt at tadkira ical bajän v. M. b. A. b. Jal^ft 
b. Muzaffar, verf. 889/1383, Br. Mus. Suppl. 363. 

4. 'Ali b. Sulaimän ad Dauwäri au Nagräui 'Af ifaddin, 
um 800/1397. 

Misbäh ai iarVa al Muhammadxja, zaiditisches Rechtsbuch nach 
der Anordnung des k. an nukat xcal yumal von Samsaddtn Ga'far b. A. 
um 700/1300, Berl. 4886. 

5. AI qädi *Imädaddin Jahjä b. A. b. MuzaflFar, Enkel- 
schüler des al Hasan Sarafaddin (nr. 3) blühte in der ersten 
Hälfte des 9. Jahrh. ^) 

1. AI bajän al läft *ani 7 burhän al kaß, zaiditisches Rechtsbuch, 
Br. Mus. 1609; dazu Comt. von seinem Sohne Badradd!n M. u. d. T. al 
bustän, dazu Prolegomena und Zusätze: at fargumän al mufatfih 
litamarät katnäHm al bustän ib. 907.*) 2. al kawäkib an naijira 
8. o. nr. 3a. 



^) Nicht des 10., wie Cat. Br. Mus. 1. 1. angiebt. 
•) So zu lesen M. b. Jahjä b. A, 



AI Fiqh. 187 

6. A. b. Jahja b. al Murtadä al Mahdi lidin alläh, geb. 
764/1363 1) zu Anis, wurde 793/1391 zum tmäm ausgerufen 
und dann von der Gegenpartei 794/1392—801/1398 in San'ä* 
gefangen gebalten. Er starb i. J. 840/1437. 

I. AI azhär fi fiqh al a*imma al athär, in der Gefangenschaft 
Terfasst, Berl. 4919, Br. Mus. Snppl. 365—7. Commentare: 1. v. Verf. 
al gaU al midrär al mufattih likamäHm al azhär, Berl. 4920, Br. Mus. 
Suppl. 368—73, Auszug Berl. 4921. 2. v. an Na^arl um 860/1456, 
Berl. 4922—6, Br. Mus. Suppl. 381; dazu YervoUatiLxLdigung takmil 
Y. A. b. Jahj& as SaMi Samsaddin um 1000/1592, Berl. 4927^9. 3. v. 
'Abdalqftdir b. 'All b. Jahj& b. 'Abdarrahm&n al Muhairist Wagihaddin, 
Berl. 4930. 4. v. A. b. JahjA ad Dauwärl, f 1061/1651, Br. Mus. 
Suppl. 374—6. 5. V. 'Abdallah b. Mift&h, ib. 377/8, Glossen ib. 379. 
6. V. b. Qamar ib. 380. 7. v. Särimaddtn b. Ibrählm ib. 382/3, Glossen 
ib. 384. 8. V. Ibrähim b. JahjÄ as Suhül! ib. 385. 9. v. al Hasan b. A. 
al GalAl, t 1079/1668 ib. 389—92, Glossen ib. 393. 10. zur Einleitung 
von JahjÄ b. Homaid al Miqr&'i um 960/1553, Berl. 4930— 2. 11. desgl. 
V. al ImAm an Näsir al Hasan b. 'Ali, f 1024/1615, verf. 994/1586, 
ib. 4933. Auszug mit Comt., Br. Mus. Suppl. 424 — 8. II. al bahr az 
zahhär al gämi' limadähib 'ulamä^ al amsärj das gesamte, religiöse, 
dogmatische und juristische Gebiet umfassend, Berl. 4894 — 4907, Br. 
Mus. Suppl. 395—407. Teile der Einleitung: 1. at (ahqtq fi 'l ikfär 
wat (afstq, über Ketzerei, Berl. 2108. 2. al qalaid ft taahih al 'aqäHd, 
Eigenschaften Gottes und der Propheten, ib. 2323. 3. al tnunja wal 
*amal fi §arh k. al milal wan nihal ib. 2807. Comt. v. Verf. gajat al 
afkär wanihdjat al anzär al muhita bragä*ib al bahr az zahhär, 
Berl. 4908/9, Br. Mus. Suppl. 408—22, Auszüge daraus: Berl. 4912—4, 
aus der Einleitung: mirqät al anzär al muntaza'a min gäjat ilf^, v. 
•Abdallah b. M. b. abl '1 Qäsim an Nagarl Fahraddln um 870/1465, 
Berl. 4911,2. Andre Comt., ib. 4913—8. Auszüge: a) al manär fi 7 
muhiär min gawähir al bahr az zahhär v. S&lih b. HamdalUh b. Mahdt 
al Jaman! al Maqball, vollendet 1102/1690 in Mekka, ib. 4917. b) aus 
dem 2. Teile: al qalä*id al mtmtaza*a min ad durar al farä*id v. Dä'üd 
b. A. S&rimaddin ib. 4910. III. Hajäf al qulüb ß ma*rifat Hbädat 
'alläm al gujüb, Pflicht des Gebets, Berl. 3522/3. IV. Sammlung von 
Predigten, Gedichten, Sendschreiben, Vermahnungen u. s. w., ib. 8536. — 
31 Schriften Ahlw. 4950xv. 

7. M. al Hädi b. Ibrahim b. 'Ali b. al Murtadä al Hä- 
dawi Garaäladdin, um 850/1446. 

Rijäd al absär fi dikr al a'imma al aqmär wal ^ulamä* al abrär 
wai 81 a al 'ärifiji al ahjär^ eine theologische Qaside nach dem Vor- 



') So Rieu; nach Ahlw. 775/1373. 



188 3. Buch. 1. Abschnitt. 4. Kapitel. § 4. AI Fiqh. 

bilde einer von einem Sftfi'iten verfassten, in der dieser hervorragende 
und auch weniger berühmte Männer seiner Sekte aufführt, unter 
Beiseitclassung der *Aliden, ihrer Anhänger und Nachfolger. Diesem 
Mangel hat der Verf. abgeholfen, indem er der Reihe nach die 'Aliden, 
die Zaiditcn und auch die Mu'taziliten von Bedeutung namhaft macht; 
Berl. 9669. 

8. M. b. Ibrahim b. 'Ali 'Izzaddin al Murtadä b. al Hädi 
b. al Wazir, um 860/1456. 

1. MuJ^ta^ar fx *ilm al hcidttf kurze Bearbeitung und Ergänzung 
des Kompendiums des b. Hagar (s. o. p. 68), verf. 817/1414 auf seiner 
Reise nach Mekka, Berl. 1117. 2. tanq7h al anzar ft *ilm al ätär, 
Einleitung in die Traditionswissenschaft, ib. 1118. 3. gaxcäh man sa^ala 
*an ihtiläf al mxCtazila tral AFanja ft hamd alläh ta*älä 'ald *l imän 
ib. 2280. 4. tfär al haqq 'alä 7 hulqj über den richtigen Glaubens- 
standpunkt, bes. über Yorherbestimmung und freien Willen, ib. 2484. 
5. bassämat ahl al hau (im Unterschiede von der Qastde des b. *Abdün^ 
Bd. I p. 271, al b, af §ugrä genannt), 236 Verse über den Verfall der 
Religion mit Mahnung zur Umkehr, ib. 7913,4, ausführlicher Gonit. 
ma'a/tV al abrär ft tafsil mut/malät gawähir al ahbär wal lawähiq an 
nädija Hl hadä*iq al trardija v. M. b. 'Ali b. Jünus az Zuhaif as Sa'dl, 
ib. 7915. 

9. Barakät b. M. b. M. al 'Arüsi schrieb 897/1492: 

Waailat al mutatvassilin f\ fadl aa salät 'ala saijid al murnalhi 
Br. Mus. 137. 

10. AI Hädi ilä M haqq 'Izzaddin b. al Husain b. al 
Mu'aijad, zaiditischer Imäm, geb. 8451441, f 9001494. 

1. Xubad Mfija tvanukat bil murdd wäfija, Vorbereitung aufs 
Jenseits, Berl. 10338. 2. Antworten auf Rechtsfragen, Br. Mus. Su])pl. 423j. 
3. Abhandlung über die Freilassung von Skhiven als Kompensation für 
Körperverletzung, ib. 1241^. 

11. Särimaddin Ibrahim b. M. b. 'Abdallah al Hädawi 
b. al Wazir, f 914 1508. 

1. AI hidäjüy zaiditischos Rechtsbuch zur Einführung in das k. nl 
azhär des b. al Murtadü (s. nr. (>) Berl. 4034. 2. al fusul al luliCxja 
al gami'a iraqical al ar rasCU /t 7 usül, Br. Mus. Suppl. 267i, Comt. 
V. Lutfalltlh b. M. al Gijdt ib. ,, v. al Hasan b. A. b. M. al OalAK 
ib. 268. 3. mahaggat al imaf f% V radd *ala dawi 7 bida* wal i^tisäf) 
Widerlegung eines S&ti*iten, Berl. 10302. 4. al maqdma an nazarija 
tcal fäkiha al habanja, Leid. 438. Brill-Houtsma 67. ö. qasida p 
ahl al baif, zum Lobe Muhammads, der Im Arno und Prediger in 
al Jemen, Br. Mus. 907. 



§ 5. Die Qor*&nwis8en8chaften. § H. Die Mystik, g 7. Die Medizin. 189 



§ 5. Die Qor'änwissenschaften. 

1. Radi addin Abu Bekr b. 'Ali b. M. al Haddäd al 
'Abbädi al Misri al Hanafi, f 800|1397 in Zabid. 

1. Kasf at tanzxl ß tahqiq al mabähit wat ta*ml, A8 188—91, 
Kopr. 89, NO 280/1, daraus Gomt. zu Süra 78, Berl. 965. 2. aa sirä§ 
al wahhäg, s. Bd. I, 525 zu p. 378. 

2. M. b. Ibrahim as Säwari as San'äni ischrieb 836/ 

1432: 

Fukähat al ba§ar was sani f% 7 qirä*äf as sab*, Leben und 
Bedeutung der 7 Qor*ftnleBer und alle auf Qor'&nlesung bezüglichen 
Fragen, gewidmet dem Abu M. *Ali b. M., Berl. 622. 

3. 'Otmän b. 'Omar b. abi Bekr an Näsiri az Zabidi, 
um 860/1456. 

K. ad dürr an näzim f% qirä'at *A§im nach der Riw^a des Haf; 
b. Bulaim&n, f 128/745, Berl. 646, Alger 376,. 



§ 6. Die Mystik. 

1. M. b. 'Abdarrahmän al Habasi al Jamani, f 782/ 

1380. 

AI baraka fx madh (fadl) as sa'j ical haraka^ MQnch. 175« (unvoll- 
Htändig), Br. Mus. 749, Kairo VI 117. 

2. A. b. abi Bekr b. al Waddäd az Zabidi, f 821/1418. 

* Uddat al muriidin wa*umdat al mustarhdin, Auszug über einige 
Fragen, die Weitergabe der I^irqa des Süft an seine Schüler betreffend, 
Paris 2677,«. 



§ 7. Die Medizin. 

M. al Mahdawi b. 'Ali b. Ibrahim as Sunubri (Subunri?) 
al Jamani al Hindi, f 815/1412. 

K ar rahma fi H tibb wal hikma, Berl. 6305/6, Ref. 60, Münch. 807,, 
Leid. 1371, Paris 2700,, 3016—9, Br. Mus. 977, (frgm.), Bodl. II 198, 
Kairo VI 16, VII 147, 517, vjjl. p. 154 nr. 23H. 



190 3. Buch. 1. Abschnitt. 4. Kapitel. § 8. 9. 10. 



§ 8. Pferdezucht. 

AI Malik al Mugähid 'Ali b. Dä^Üd b. Jüsuf b. 'Omar 
b. 'Ali b. Rasul ar Rasüli, reg. 721—64/1321—62. 

Johannsen, Hist. Jemanae 159. Äl aqtcäl aX käfija fi 7 fuf^^ ^^ 
iä/ijaf Pferdezucht, Br. Mus. Suppl. 816; pers. Übers, v. A. b. Hidr ar 
Rüdbftri, Br. Mus. pers. Suppl. 161. 



§ 9. Geheimwissenschaften. 

Sihäbaddin A. b. A. b. 'Abdallatif as Sarg! az Zabidi 
al Hanafi, geb. 22. Raraadän 812/29. Jan. 1410 in Zahid^ 
studierte 834/1431 in Mekka, f im Rabf II 893 'März 1488 
in Zabid (n. a. 898). 

MT UV. 1. Ar. al fawffid waf falät (fi > §ila) tcal 'awä^d, löO 
Anweisungen zu Talismanen und magischen Künsten, Gebeten u. s. w., 
Goth. 1271, Paris 765, 955, (dem Abu '1 Hasan *Ali al 'Alawl al 
Jamani zugeschrieben), Escur.^ II 779, Kairo II 207, V 349, gedr. 
Kairo 1297. 2. tabaqät al hawäss ahl as sidq wal ihlas Br. Mus. 
Suppl. 672. 



§ 10. Encyklopädie. 

Sarafaddln Ismä'il b. abi Bekr b. al Muqri* as Säwari 
al Jamani, geb. 755/1354 zu Abjät Husain im Distrikte von 
Surdad in al Jemen, wurde Professor erst an der Medrese al 
Mugähidija zu TaMzz, dann an der Nizämija zu Zabid. In 
dieser Stadt bekleidete er auch das Riehterarat und starb 
daselbst i. J. 837/1433. 

RA 59r, HT 47v. 1. Twiraw ai saraf al wä/i fi 7 fiqh traw 
nahw tcat td'rih ical *arüd wal qawäfi; der Text ist in 4 schmale 
(1., 3., 5., 7.) und 3 breite (2., 4., 6.) Kolumnen so eingeteilt, dass die 
1. schmale die Metrik enthält, die 3 breiten zugleich mit den beiden 
mittleren schmalen (3. u. 5.), welche jede für sich eine besondere, 
geschichtliche (über die B. Rasül) und grammatische Abhandlung bilden, 
das Hauptwerk, die Rechtslehre, die letzte schmale (nr. 7) die Reim- 
lehre enthält. Die erste und die letzte Kolumne besteht fnst nur 
aus einzelnen Buchstaben, die zugleich Anfangsbuchstaben der einzelnen 



Enoyklop&die. 5. Kapitel, tr&n und T^r&n. 191 

Zeilen der 2. und Endbuchstaben der einzelnen Zeilen der 6. Kolumne 
bilden und wieder der 3. und 5., wenn diese als selbständige Abhand- 
lungen gelesen werden, sonst nicht zu lesen sind, während die beiden 
letzten zugleich einzeln integrierende Wörter und Silben der wagerechi 
fortlaufenden Texte der 3 breiten Kolumnen in sich schliessen; vgl. 
Hammer Wiener Jahrb. 61, AnzBl. p. 11 ff., Goth. 164/5 (wo andre Hdss. 
aufgez.), Paris 4652—6, Br. Mus. Suppl. 716, AS 1334—8, Köpr. 637. 
Kairo III 191, VI 159, lith. Galcutta, gedr. Halab 1294. Nachgeahmt 
T. as Sujatl s. o. p. 157. 2. Dtwän Köpr. II 266. 3. Qa^da, in der 
er seinen Sohn zu fleissigem Studium anspornt, Berl. 104. 4. ad darVa 
ilä na§r ai iarVa, 162 Basltverse gegen die Süfl^s und ihr unheiliges 
Treiben, bes. gegen ihr Tanzen, Lärmen und Musikmachen, ib. 3382. 
5. (ü hugga ad dämiga lirigäl al fufü§ ar rä'iga, 241 Verse gegen b. 
*Arabl, 41 Verse gegen denselben u. a. Qastden, ib. 7896/7. 6. ein 
religiöses Gedicht ib. 7929«.^) 7. lämijat al *Agam, Nachahmung des 
Gedichtes von at Tugrä*! (Bd. I p. 247) Leid. 756. 8. badVija, Berl. 7370, 
Br. Mus. Suppl. 287i, mit Comt. des Verf., Berl. 7371/2, Goth. 2794» 
Ref. 126, Kairo IV 212, VII 562. 9. ar rikäz al mufiammaa Kairo III 60. 
10. raudat tälib fi *l fiqh mit Comt. v. Abu Zakarljä Jahjä al Ans&r!, 
t 926/1520 (s. o. p. 99), Kairo III 192. U, k. al irMd s. Bd. I p. 394. 



5. Kapitel, trftn und Tflrftn. 

Von allen Ländern des Islams hatten Persien und die 
Oxusgebiete am meisten unter den Mongoleneinfällen zu 
leiden gehabt. Selbst in Bagdad hatte der Mongolensäbel 
nicht so gründlich aufgeräumt, wie an den alten Stätten 
islamischer Kultur im Osten, in Buhärä, Samarqand und 
Herät. Ausserdem hatten diese Länder unter der politischen 
Nachwirkung jener Ereignisse am längsten zu leiden. Eine 
kurzlebige Dynastie löste hier die andere ab, und erst gegen 
Ende dieser Periode gelang es dem kraftvollen Sah Ismä'ili 



^) Mit Unrecht wird ihm öfter eine Qastde des Imftm al Haramain 
zugeschrieben, s. Bd. I p. 3S9. 



192 3. Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 1. 

Safawi wenigstens die Gebiete iranischer Zunge unter seinem 
Scepter wieder zu vereinigen. Zwar thaten es diese persisch- 
mongolischen Zaunkönige an Rohheit den Schwarz- und Weiss- 
lämmern nicht ganz gleich, und einige von ihnen haben sogar 
für geistige Interessen wirkliches Verständniss gezeigt, noch 
mehrere wenigstens deren Vertretern materielle Förderung 
zu Teil werden lassen. Aber die geistigen Bestrebungen 
dieser Länder kamen in erster Linie der persischen 
Nationallitteratur zu Gute. Auf den Gebieten der Poesie 
und der Geschichtschreibung herrschte das Persische unbe- 
stritten, aber auch theologische Schriftsteller, insbesondere 
die Mystiker, bedienten sich keineswegs mehr ausschliesslich 
des Arabischen: nur in Fiqh und Qor'änexegese behauptete 
dieses seine alte Stellung. Eifrigere Pflege als anderswo 
fand hier im Osten die Philosophie, wenn auch nur nach 
ihrer formallogischen Seite. Mit dem geistigen Leben Irans 
stand das von Mäwarä'annahr trotz seiner politischen Trennung 
noch immer in so reger Wechselwirkung, dass wir beide 
Gebiete zusammen ins Auge fassen müssen. 



§ 1. Poesie und Kunstprosa. 

1. A. b. M. b. al Mu'azzam ar Räzi schrieb 730/1329: 

AI maqämät al itnä *aira: Les douze seances du Cheikh A. b. al 
Moftddhem not^es et publ. par M. Soliman al Harairi, PariB 1282/1855. 

2. Fadlalläh b. al Hamid az Zauzani al asl as Sini al 
maulüd al Fädil schrieb 740/1339: 

1. As stnijäty Nachahmung der najdijät des Abiwardt (Bd. I 
p.253), Kairo VII 614. 2. al kifäja al käfija, Bearbeitung der Käfija, 
des b. al H&gib (Bd. I p. 303) ib. 

3. Hindüsäh b. Sangar b. 'Abdallah as Sähibi al 
öairäni schrieb im 8. Jahrh.: 

Mawärid al adaby Anthologie, Br. Mus. 1420. 

4. Gunaid b. Mahmud schrieb i. J. 790/1388 für den 
Muzaffariden Abu Nasr Sah Jahjä, Sultan von Kirmän (ge- 
tötet i. J. 795/1393 durch Timör): 

Hadaiq al anu;är wabadäH* al al'ärj eine Anthologie, Paris 3368. 



Poesie und Kunstprosa. § 2. Die Philologie. 193 

5. Ihtijär(ad(lin) b. Gijätaddin al Hosaini studierte in 
Herat, wurde Qädi daselbst und starb i. J. 928/1522. 

HS III 3, 347. 1. Asäs al iqtibäs, Sammlung von Qor'&nyersen, 
Traditionen, Sinnsprüchen, Spruch Wörtern, Glanzstellen aus Prosaikern 
und Dichtern, zuletzt auch Belehrungen Über Bibliographie und Kunst- 
ausdrücke verschiedener Wissenschaften, als Fundgrube für Sekretäre 
und Kedner, um in Gesellschaften als Stylisten zu glänzen, verf. 897/1492, 
auf Veranlassung des Sultans Husain Baiqarä (HS III 3, 102 ff.)/) 
Goth. 2825, Wien 346/7, Bodl. I 428, Alger 1359io, Kairo IV 202, VII 
113, 164, NO 3670/1, AS 3772/3, gedr. Cpel. 1299. 2. maqämät al 
Hosaini, verf. 893/1488, NO 4272. 



§ 2. Die Philologie. 

1. Mustafa b. Qobäd al Lädiqi, f 722/1322. 

Miikät^ al masäbthy arab. pers. Vocabular, Ups. 14. 

2. A. b. al Hasan b. Jiisuf b. Ibrahim al Gärahardi 
as Säfi'i Fahraddin galt s. Z. für den grössten Gelehrten in 
Tebriz und starb i. J. 746/1345. 

r 

HS III, 1, 132. 1. AI mugnt ft *ilm an nahw, fast nur Wieder- 
holung des unmüdag von az Zamahsarl (s. Bd. I p. 291), Berl. 6698, 
Bodl. I 1136, 1159i, Comt. v. M. "b. 'Abdarrahlm b. M. al 'Omar!, 
t 811/1408, Berl. 6699/700, Pet. 190, Br. Mus. Suppl. 970, Ind. Off. 1033, 
Bodl. II 1136,, 11592, Paris 4143. 2. Sarh ai iäfija libn al Hägib 
s. Bd. I p. 305. 3. $arh al kaUäf ib. p. 290. 

3. Abu Nasr al Farähi schrieb im 8. Jahrb.: 

jM§äb as fibjän, arab. pers. Vocabular in Versen, Leid. 112/3 
und fast in jeder Bibliothek, gedr. Calcutta 1819. 

4. M. b. 'Otmän b. *Omar al Balhi schrieb um 800(?): 

AI wäft fi 'n nahwy Ind. Off. 970/1, Comt. al manhal as §äfi y. 
ad Dam&mini, f 827/1424 (s. o. p. 26) ib. 972/3, Stewart 127, XXXIV. 

5. Abu '1 Hasan Nasr b. al Hasan al Marginäni 
schrieb zu Anfang des 9. Jahrb.: 

1. K. al badV Escur.' 264,. 2. k, al mahäsin ft 'n nazm \can 
natr ib. ,. 



') Vgl. U. Fert6, Vie du sultan Hossein Baikara, trad. de 
Khondemir, Paris 1898. 

*) Cat. in Text und Index m^t. 

Brockelmann, Arabische Litte raturgeschichto. II. 13 



l^^ SL Sbifik. ^. A>«c)ain. ^. K*päi«l. § 2. Di« Pkilokci«. 



f. Ah^ ii XxfrA Dl Pi^d sehrieb ^5143^: 

jk- 'tir'pMtM. *r:4b. »^srk WBL Lrfü. 114 Bn:*£L I liwi 

- y'tr't''ä u ' ncrii 2icjMß{!^i wtj^isö *.' t-f^^i"!. r^»">-"'-'^ er r. 

y^i %a\i*:r^ ü»«s^ suf^z. . ^«ir. ■-'"^•fL IS57 hiT f-ji»!-s-fa ^ IL mL 
i) ». ^ -iuniümi. - ".-•-»* 1"ks% 5«cr-. TU.'»». -■ ▼ 1 "i. a» "j-Aaüjirr. 

b. *s ^* > ^. >. vi ajj- SijijÄn. * :.?.••• IT* :. '?. "•. Is.iL io^. r^ IT 

^^•ir. 3üiafc« *^'^. \..»ilri'int: i<r>*,*jÄf. • '-'-rr, ?*:ib?«. f'-ca. i**.»+ r- A-iT«" 
:ä -*• i ^ H.ki'u w l-^Äai. ?»r-> «-^S. i. ^ v*- -i. - i "*- 3i»air« 

?*ri> ^-tiK, iaj'a .'.» >B«ii •• .a -t.CTra Silier k. ,* .' "-n-is- »l i**I:". 
L-*ü. ^^» '^r':l-H- a.:5<SA i'>^. Ai=^^ ^rr. ^1-!-. :. ' 1 j* iTT r, 
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§ 3. Die Geschichtschreibung. § 4. Der Hadit. 195 



§ 3. Die Geschichtschreibung. 

Mu'in (Nagm) addin Abu '1 Qäsim Mahmud b. M. Gu- 
naid al 'Oman as Sirazi schrieb 791/1389: 

aadd al izär ß hatt al auzär, Biographion der in Sir&z be- 
grabenen Heiligen und *Ulam&', Br. Mus. Suppl. 677, Ton seinem Sohne 
Isä u. d. T. multama8 al ahtbba ins Pers. übersetzt, ib. pers. I 346 b, 
gewöhnlich genannt hazär mazär HH IV 16 oder hazär jak mazär, 
Kaempfer, Amoenitates exoticac 368. 



^ 4. Der Hadit. 

1. Abu Bekr b. Müsä al Hwärazmi, f 710/1310. 

An näsi?^ tval mansüh fi 7 hadU AS 872. 

2. M. b. 'Abdallah al Hatib at Tibrizi schrieb 737/ 
1336: 

Miikät al ma§äbth s. Bd. I p. 364, dazu astnä* ar rigäl, Berl. 
9928/9 (= NO 656 1. 1.). 

3. Abu 1 Fadl al Hasan b. Mahmud ar RagäMni, um 
750/1350. 

Ärba*ün Berl. 1505. 

# 

4. Sa'daddin M. b. Mas'ud^) al Käzaruni, f im Gu- 
mädä H 758 /Juni 1357. 

DK III 383^ 1. Maulüd a7i nabt, Br. Mus. 920. 2. al muntaqä 
fi sirat an nabt al mu§tafä, persisch, Jeni 857. 3. musalsalät, Kairo 
VII 455. 

5. Ibrahim at Tüsijawi Haggi Bäbä, um 840/U36 2). 

R. al lahtv über das Spiel, Münch. 884i. 



^) So b. Hagur und Jeni; Br. Mut:. Suppl. Sa'id b. M. mit deutlicher 
Comiptel; vgl. auch o. p. 49 n. 2. 

*) Die Angabe ca. 870 bei Ahlw. 5591ia beruht auf Verwechse- 
lung mit seinem Sohne H&ggt B&b& b. Ibr&him, dem Grammatiker, 
B. u. Kap. 7, § 1, 1. 

13* 



L<it> S. Buou. l. Ab»vUuUi. 5. Kapitel. § 5. 



§ C. AI Fi4h. 
l. IhUiAuiUltu Abu l Harakat 'Abdallah b. A. an Nasafi, 

L QuiL St;, l. Ni((Mi^r u^ ^MKtir / i Uful al fiqh^ Bcrl. 4385, Qoth. 
*KU) I ^wii ntuin« UU»». Attf^'4>. iViuiiieiiturv : 1. v. Verf. a) u. d. T. 
<ii mi4/iUM(Wr liuL i^Üf. 3i;J. b> u. d. T. kas/ al asrar ib. 314, Kairo 
11 \Lbi^. Z. V. Sttai'uJijkri u M X^u al MahbCLbi. f "47 1346, Br. Mus. 
L»U5, 27i». U. V. «l ltAb<*r«u f TMU3S4, Joiü 337. 4. v. •Abdallatlf b. 
Abdariwi» b. KiriJ^' \h, al MaUM um 5^> 1427, Berl.4386.7, Münch. 298, 
Pari« 7\H. \ K < lM:i<\i ^ l ^ ^ J K .V ^ U^^^», 7 &:^) J e ui 33S, Kairo 11 238 ; dazu Glossen 
V. Aba Zakurya Ja)\iJk ar Kuh^^i. Kaii\> U 24ts Jeui 318, v. Mu§taf& b. M. 
*A»iiii iWäiiii) ÄÄdo» \ oa. lOU» UkHl», Herl. 435i8. Kairo 11 287. 5. v. Sa'daddin 
.Vb»\ 1 t'inU'il ad Pihlawi, f Si»l 1 48t?x Jcui 3^»^^ V», Kairv» 11 238. 6. v. 'Abdar- 
rahint^u b. abt H««kr al WiiU ^aiikaddiu, t 8^3 UNS. vollendet 868 1463, Bcrl. 
438», Kair\» U 2^3, AUvr ^XlU. 7. x. al A^sar^1 mit Ulossen t. Abu Su*üd, 
YOrt*. i»3ii 1530, IVt. Sl^,. 8. \. b. Nu^aim, t ^70 K>62, vollendet 9651357, 
BorL »3iH», Kairo II 2w\ ^. \. A. b. M. aa /aili a* Stwjisi, verf. 974 1566, 
Kairo U 247 S U» y. \. b. M. b. Wbdalazu al Mar^aJi um 1000.1591, 
dem 8ult[b^u Murtld ^o^idmo(, .Vut'auac Uerl. 43^1. lt. y. al Haskaf!, 
t I08v^lt>77 mit Ülo.viou \. b. \ibidhi, v l2sVU837, Kairo II 268, gedr. 
8tumbul 18>3. 12 \. Abu Uokr K Isb^q Kratf( 4o7 iunvolUtSndig). 
13. Y. M. b. >lubÄrAK;jlh al Uvrv>ikl lud. Off. 3i;>. 14. v. Saih Giwan, 
t U3i» 17 IS in Pihli, \<?rf. H05 I3y4 iu al Mtd^ua. ib.3l6, i:edr. Valcutta 
ISIS, l.uoWuow 12t>t5, OavKujK»rv' 1SS2. Au*zilic^: 1. y. M. b. A. al 
QvNuav^U fr 7 47 I34ii mit OouiL, Kairo II 2M, 2. v. b. Uablb al Haiabi, 
t M»7 140^ j*. o. \K Sl VersiÄzioruniCvu: l >f. Viursaddlu b. al Halabi, 
t 10,N7 H»47. Hr. Mus. 893. 2. muHcittnut ai k-.twdkiö mit Comt. iriäd 
ut tiiUö \. M b. Ua-iau al Kawikibi, f 109t> Iti.NN, Kairv» 11 236. 3. anon. 
TariN 4>42 \\l. \hlw. 4392. 

U. .Xt Hst; i ff V /»irti* mit Comc aZ A-u; e. \oUead*rt in BuhärA am 
:i:i. KamadAu <iS4 2l. Nov. 127:>, BerL 4:i74, l\iri^ >AK lud. Otr.''250— 4. 
Jeui 4S4 ti. >\I2. Kairo lll lOU 147; darau> .ibic^karzt: III. kaiiz ad 
iLt'i'Vi'{ ;j *i ;nr*i\ Uoth. 1013 9 v^"^' audro Hd>ii. auf^«*z.\ ^dr 
IVKli 1S70,1883, l.uokuo^* !>:♦, l>:7, Bombay l>S;«, Kjiinj l J09. Pers-Übers. 
T. N'isir b. M. al KirmjJ^U BerU p<frs. 2i.H.i, Cambr. 22. Co mmentaro: 
1. *'zbjtH 'zl haqa-.,i V. Kahraddiu 'OtmÄu b. \VU az ZaiU\ f 743 1342. 
B^rL 4577 s. Müuch. 303 4. lud. Olf. 264. l\kri* 897 8, Alvc*?r 303 4. 
J«m 445 — 51: d«»ssen Angriff*? ic*fC^n da* Grundwert weist zurück: al 
*aqfi*iq ''ild ^abj'n al kaqdhi v.M. b. M. al Ua>aiiK vi.rf. im Au^chlu^s 
an di« Bemerkungen »eine* Lehrer* Jam»addln al Xa^ribu t 1104 1692. 



AI Fiqh. 197 

Goth. 1023. 2. V. V. Jüsuf b. Mahmud ar R&zl az Zahr&nt, verf. 

• • • • 

773/1371, Kairo III 103. 3. ramz al haqäHq v. Badraddin Mahmud al 
•Aini, t 855/1451 (s. o. p. 52), verf. 818/1415, Berl. 4579/80, Paris 899/900, 
Ind. Off. 265n Jeni 452/3, gedr.BüUq 1285, lith. Bombay 1302, Dehli 1884. 
4. V. Qara Amir al Ilomaidt, f 8G0/1456, Kairo III 75. 5. al mustal^aa 
V. Ibr&him b. M., f 907/1501, Paris 901, gedr. Bombay 1882, Lucknow 1884, 
Dehli 1884. 6. (abjin al haqäHq v. Mu Inaddin M. b. Ibr&him MollA 
Miskin al Herewl vor 960/1552, Berl. 4582/3, Goth. 1020/1, Alger 1000—3, 
Ind. Off. 269/70, dazu Glossen v. A. b. M. al Hanafl al Hamavir!, Goth. 1022, 
anon. Munch. 306. 7. al bahr ar rä'iq v. b. Nu^aim al Misrl, f 970/1562, 
Leid. 832, Paris 903, Alger 1007—9, Ind. Off. 266—8, Jeni 242—4, 
gedr. Kairo 1311, 8 Bde.; dazu Glossen: muzhir al haqä^iq al hafija v. 
ar Hamll, f 1081/1670, gesammelt von seinem Sohne Nagmaddln i. J. 
1089/1678, Berl. 4584, Kairo III 132. 8. v. Sir&gaddSn b. Nugaim, 
t 1005,1596, Kairo III 146. 9. v. al Mursid!, f 1037/1C27 zu dem Ab- 
schnitt über die Wallfahrt, vollendet 1012/1603 in Mekka, Berl. 4585. 
10. V. A. b. M. al Hamawi, f 1098/1687, Kairo III 103. 11. faufiq ar 
rahmän v. Mustafa at Tai, f 1192/1778, Kairo III 73, gedr. Kairo 1291, 
Auszug kam al bajän ib. 1306. 12. kaif al haqä'iq v. b. Sultftn 
Ref. 41. 13. al vläh v. Jalja al Qüghis&rl, Leid. 1831, Paris 902,. 
14. V. B&kir, Berl. 4581. 15. v. at Tftri, Münch. 305. 16. anon. Alger 
1011—3. Versifizierung mxistahsan at faräHq ß nazm kam ad daqaiq 

V. b. al Fasih, f 755/1354, Berl. 4586, Paris 904, Comt. v. b. Gänim, 
t 1004/1595, Berl. 4587/8. Vgl. Ahlw. 4589. 

IV. al qunja ß 7 fiqh AS 1355. V. Abhandlung über die Rechts- 
grundansichten der Orthodoxen gegenüber anderen Richtungen, Berl. 2163. 

VI. mamüma ft 7 madähib al arba'a, Ref. 171. VII. mVJär an nazar 
Köpr. 530. VIII. Abhandlung über den Gebrauch des Hasis, Goth. 2096,. 
IX. al mustasfä ft sarh an nä/V ft 7 furü* s. Bd. I p. 381 nr. 43, 1, 
dazu Jeni 479. X. madärik at tanzil wahaqä*iq at ta^icilj Qor'äncomt. 
Br. Mus. 68/9, Ind. Off. 95/6, AS 280—4, Jeni 94, Köpr. 138,9, RAgib 228/9, 
Kairo I 209, gedr. am Rde von OB IV 4863. Auszug v. A. b. Aibak 
al 'Im&dl, t 893/1488, Kairo I 149, ein Stück daraus ß bajän al ma- 
dähib, Goth. 987. XL al 'umda fi 7 'aqä'id des an Nasaf!, f 538/1143 
(8. Bd. I p. 427) gegen ketzerische Ansichten, Berl. 1988—90, Leid. 217, 
Br. Mus. 1485, Ind. Off. 434—6, 465, Paris 784,. The pillar of the 
creed, ed. "W. Cureton, London 1843. Comt: 1. v. Verf. al Ctimäd ft 
7 i^tiqäd, Berl. 1991, Paris 1261,. 2. anon. Berl. 1992. Versifizierung 
V. al Mar'as!, f 872/1467, Berl. 1093. XII. al la'äli al fähira ß 'ulüm 
al ähira, Berl. 2750. 

2. Mahmud b. 'Obaidalläh al Malibübi, f 745'1344i\ 

AI kifäja s. Bd. I p. 377. 



*> Seinen Vater s. u. § 17, 1. 



198 3. Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 5. 

3. Qawämaddm M. b. M. b. A. al Käfi^) al Hugandi, 
t 749/1348. 

*üjün al madähih t. al K&roili, Kairo III 82, Joni 519, Köpr. 638. 

4. AI Hasan b. Saraf at Tibrizi, f 770/1368. 

Durar al bihär, hanafitisches Recht, Pari« 928. Comt.: 1. v. Zainaddin 
Abu M. 'Abdarrahm&n b. ab! Bokr aPAini, f 893/1488, JeDi 425. 2. t. 
Samsaddin Mahmud b. 3L al Buhär!, ib. 439. 

5. Tähir b. Salläm b. Qäsim al Hwärazmi schrieb 
771/1369 in Kleinasien, wo er auf der Rückkehr von der 
Pilgerfahrt nach Mekka hilngen geblieben war: 

Gatcähir al fiqh, die Grundzüge des äusseren Kultus, Berl. 3520, 
Münch. 314 (mit der falschen Angabe: vollendet 711), Havu. 66, Paris 
939-32, Br. Mus. 213, NO 1441/2. 

6. Abu T Qäsim M. b. M. az Zauzani, f 801/1398. 

Ni§äb ad darax f\ ta'ltm aS iarä'Vy Jeni 591. 

7. Sarafaddin al Qäsim b. Ilusain ad Dam rag i al 
Öaznawi, f 864/1459. 

An nutaf fi 7 fatäwi, Kairo III 142, Jeni 586—90. 

8. Lutfalläh an Nasafi al Fädil al Kaidäni, um 900/ 
1494. 

1. Matälih al mu^alli (nach HH VI 8384 v. b. Kamal, f 983/1575, 
n. a. T. al Fan&ri, f 833,1429), Berl. *^3524, Munch. 162, Br. Mus. 1200,. 
Commentare: a) v. M. al QC)histtini as 8amad&ni Samsaddin, verfasst 
947/1540, Berl.3525. b)v.Tasküpr1zade, f 968/1560, Münch. 1. 1. Auszüge: 
a) y. az Zangäui um 1095/1684, Berl. 3526. b) anon. Iiulämf al Kaidäni 
arab. i)er8. Taskent 1893 (OB VII 5535/6). 2. r. ft anwä' al malrü^ät 
wagair al masrü'dt, Kairo VII 421, 424. 

9. Husämaddin 'Omar b. 'AbdaKaziz al Buljäri, f 903/ 
1497. 

R fi V fiqh AS 135H. 

10. M. ar Rujäni al Hasani al Hanafi, f 925/1519. 

Zäd al garib ad dd*i* fi hadai* ns sanni^ fi tartib as lard^i^j 
AS 1209. 

b) Die Saii'itcn 

1. Burhänaddin 'Abdallah b. M. al 'Obaidi al Farüäui 
as Säfi'i, Qädi in Tebriz, f 743 1342. 



') So Ahlw., Kairo al Kakiy fehlt im Lu»»h. 



AI Fiqh. 199 

HS III, 1, 131. 1. iarh minhä§ al u§ül s. Bd. I p. 417. 2. iarh 
fatoäir al tnatäir ib. 

2. A. b. 'Omar h. A. an Nasä'i al Madligi as Säfi'i 
Kamäladdin, geb. 691/1292, f 757/1355. 

1. GämC al m\iJ^ta§arät wamuf^ta§ar al gatcämi*, jaristisches 
Kompendium, BerL 4594, Kairo III 214. 2. muntaqä 7 gatoämi' 
Kairo UI 278. 

3. Gamäl ('Izz) addin Jüsuf b. Ibrahim al Ardabili 
as Säfi'i, t 776/1374, n. a. 799/1396. 

AI anicär IVa^mäl al abrär, Bäfi'itisches Recht, Berl. 4598, Paris 
1027 (?), Ind. Off. 268, Br. Mus. Suppl. 317, gedr. Kairo 1310. AuszUge 
Goth. 87«, vielleicht auch 989. 

4. M. b. 'Abdallah b. 'Abdalmutfim al Hasani al Gur- 
wa'äni as Säfi'i, um 788/1386. 

AI asHla al qädiha wal agwiba al xcädiha wal hätima an näfiha 
iahm 'ujünan fäfiha, 50 Fragen, tou denen er einen Teil schon 788 
bei einem Aufenthalt in Mekka in sein Werk al tnawähib al ilähija fi 
mu§taldh ad dijär al Miarija aufgenommen hatte, Kairo III 192. 

c) Die ära. 

1. AI Miqdäd b. ^Abdallah as Sujüri al Asadi, um 
800/1397 (?). 

K. al lawäyni* al ilähtja fi 7 mabähit al kalämija^ Theologie der 
Im&miten, beginnt mit der Entwickelung der notwendigen philosophischen 
Kategorien, geht auf Qott, dann auf die Prophetenschaft und das 
Im&mat über und zuletzt auf das Weltende. Es ist reich an Details, 
nicht bloss inbezug auf die im&mitische Auffassung des Islams, sondern 
auch in Polemik gegen andere Sekten und fremde Religionen, Münch. 152. 

2. A. b. 'Ali b. al Husaiu b. 'Ali b. Muhannä b.Mnaba 
b. al Hasan b. 'Ali b. abi Tälib, f 825/1425. 

Wüst. Gesch. 470. 1. Bahr al ansab Kairo V 17. 2. ^umdat at 
tälib fi nasab äl afn Tdlib, vollendet 814/1411, dem Timor gewidmet, 
Goth. 1755, Br. Mus 3465, Ibr. Pklk 385; ein Stück aus einem Auszug, 
Berl. 9399, *)• 

3. Ilidrb. M. ar Itazi al Hawalarudi schrieb 840/1436: 

At taudih al anwar lidaf Ubh al a'tcar Berl. 9G68. Er machte 
i. J. 839,1435 eine Reise nach al Hilla, und ein Freund zeigte ihm da- 
aclbst die Schrift eines ungenannten Mannes aus Wäsit, worin derselbe 



*) Mit der Var.* 0(|ba für 'Inaba, s. Wüst. 1. 1. Paris a. f. 636 = de 
Slane 2021 mit demselben Titel ist ein anderes Werk, s. Kap. 8, § 3, B. 4. 



300 3. Baoh. 1. Ab:»ohnitt. 5. Kapitel. § 5. 6. 

die YoriQgr« der Familie Muhammed« Terwrirfl und eine Menge Zweifel 
und Ketiereien vorbrin^. Auf Veranlassung seines Freundes widerlegt 
er nun diese Schrift Tom »TitiselieD Standpunkt aus. 

4. Ibn (lumb&r al A(isä*i. um 880 U75: 

1. Kiiif ai banihtn, nach der Pilgerfahrt nach Mekka i. J. 877/1472 
auf Wunsch eines Mitpilg^rs in Ma^had xerf., mit Comt., rollendet 
878 1473 im Hause des iiyAtaddln Muhsin b. M.. eines Nachkommen des 
*All RidA« Ind. Off. 471t |. ^ mundzarat 6. Gunthür ma*a '/ Haram, 
Bericht über 3 Disputativ^nen mit einem suuuitischen Mollä aus Her&t, 
gehalten 87S 147S im Hause des Muhsin b. Hasan al Qummi su Mashad, 
BerL SlUK Ind, Off. 44I1», Ur. Mus. 403,,. 3. r. al \iqaid. Terf 889 1484 
lu Mashad, lud. Off. 47 1|,. 

ä. M. b. Murtaijia as Sfi al Muhassiu al Käsi, um 
911 1505. 

l. Af fiifi /V taf'sir al vo^'un Bert. S99. 2. ^/OJ' til qnlub, Ethik, 
Br. Mus 981,, 



§ t^ Oio Qor'aiiwisseusfhaft en. 

1. FuiUalluh b. abi '1 Hair \\Ii Kasidaddiu, geb. um 
645 rJ47 zu Uamaiiau« vielleicht judischer Herkunft« wurde 
Arzt des Sultans Altana Hau. I. J. t>9T 1*2^^7 wurde er Wezir 
bei iiazan Hau und behielt dies Amt aut-h unter dessen 
Bruder Tluaitü. 1. J. 718 1318 wunle er zu Tebriz auf Be- 
fehl des Sultans Abu Sa*id hinsrerichtet, weil er im Verdachte 
stand, ll^aitü durch Gift i^etotet zu haben. 

11 ist. dos Mou^*Is od. Quatromorv ^Paris lS3t>, coli, or.) p. I bi» 
CLXXY, Kllioi Hisi. of India III 1- io, I 42. 11 ööu. 1. Ma;änh at 
/ii/<i^ir. 2. Ut\Vi' Ui /kitijii'it/. 3. t^H.tihiJt, 4. i:s f«;Vtswi;"'.i. begonnen im 
RamaiUu TO<i März KU>7, Pari* 23^4, v^L Quacromore l. l. p. CXIV ff. 
Pazu oiiio Sammlung von S«> Lobpro isunjreii. \vin:, zeitgenössischer 
Schrifistellor, zu deren VerTolUtindiiruUi: er an dor Schule zu Tebrii 
ei« oiiroiio* Stipondium stittoto. Krallt 14S. 

2. M. b. abi Bekr b. *Abdalqädir ar Razi, um 720 
13201). 

1. A^*ili.it 'himC as-rdr mu^kilit iil .;-r\:jf .:; *.:niw lälX^ Fragen 
and Anrororton über allorloi. die Erklärung d-es canzon Qor'Ans be- 
treffende ächwieriffo Punkte au< Büchorn und iröttlisrhor Kincebuns: in- 
folire rel:sri>*er Ue<priiche mit einem der laur^ri^a Brüder. Borl. T0»>— ^, 



Vgl. Bd. I p. 3*3 n. 



Die Qur^&nwissenschaften. 201 

Leid. 1673, Paris 623—5, Escur.» 1356/7, 1414—6, Kairo I 123. 2. muJi- 
tär as §ahäh s. Bd. I p. 128. 3. larh had* al amäli ib. p. 429. 

3. Sihäbaddin Abu Sa*id A. b. A. b. A. b. al Hosain 
b. Müsä b. MusakO al Kurdi al Hakkäri, geb. 702/1302, 
t am 8. Gumädä II 763/6. Apr. 1362. 

DK I 50^ 1. tafstr al qorän, hauptsächlich nach at Ta'labl (Bd. 

1 p. 350) und al W&hidl (ib. 411), Kairo I 153. 2. rigol as sunan al 
arba' ib. 237. 

4. *Otmän b. M. b. M. al Gaznawi, 8. Jahrb. 

AI madbüf fi hajän al qirä*ät as sab* Leid. 1637, Auszug maqätid 
al huruf mit Comt. maqäUd ar rumüz ib. 1638. 

5. Zainaddin 'Omar b. Haggäg b. A. al Hanafi as Süfi 
al Wahsi, um 800/1397 (?). 

Erläuterung zu Süra 2i9s mit RQcksicht auf az Zaroahsari, Borl. 982. 

6. Samsaddin Abu T Ilair M. b. al Gazari al Qorasi 
ad Dimasqi as Siräzi, geb. am 25. Ramadan 751 / 27. Nov. 
1350 zu Damaskus. Nachdem er das Studium derQor'änlesarten 
und der Tradition beendet hatte, machte er i. J. 768/1367 die 
Pilgerfahrt und ging 769 zum Abschluss seiner Studien nach 
•Kairo. Eine zweite Reise dorthin machte er i. J. 774. 
I. J. 793/1391 wurde er Qädi in Damaskus. I. J. 798/1395 
verlor er sein Vermögen in Ägypten^) und nun wanderte er 
an den Hof Bäjazid's nach Brussa aus. Bei dessen Nieder- 
lage i. J. 805/1402 fiel er in Timür's Hände und wurde nach 
Kass, dann nach Samarqand deportiert. Nach Timür's Tode 
i. J. 807'14()4 ging er nach Persien und Hess sich endlich in 
Siräz nieder, wo ihm auch die Qädistelle übertragen wurde. 
Nachdem er dort wieder zu Wohlstand gelangt war, zog er 
nach al Basra und verbraclite das Jahr 823/1420 in Mekka und 
al Medina, in Mekka war er auch 828/1425 (s. u. 3, b). 
Er starb am 5. Rabi* I 833,3. Dec. 1429 zu Siräz. 

SN I 98—101, Huff. XXIV 5, AVüst. Gesch. 474, JAP s. 9 t. 3 p. 
259. 1. k. an nasr fi 7 qir(Vät al 'ahr^ verf. 825 1420 in al Medina in 

2 Bden., Berl. 657, Escur.* 129, NO 97, Kairo I 117. Die Zusfttze des 



*) So Cat. Kairo, pers. Deminutiv von MÜ8&, DK Mü^ak (Fledermaus?) 

*) AlV'ahrscheinlich wurde es von der Regierung confisciert, der er 

durch zu bchnelle Bereicherung verdächtig geworden; er spricht in 

seiner von T&sköprizäde benutzten Selbstbiographie von einem Unrecht, 

da« ihm widerfahren sei. 



202 3. Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 6. 

nair zu hizz al amdni (Bd. I p. 409) und at taisir (ib. 407) hat A. at 
Tibi f 979/1571, i. J. 951/1541 in at fanmr veraificiert und mit eigenen 
Zusätzen rersehen, Berl. 665. Auszug: taqrib an nair Berl. 658, Paria 
45324. 2. iahbir at taisir ft *l qiraät^ verf. ebenda, Tgl. Bd. I p. 407. 
3. taijibat an naiir /t '/ qirä*ät al 'aSr in ca. 1000 RagazTersen, vollendet 
im äa'bän 799;:Sfai 1396, Berl. 659, Br. Mus. 88„ Paris 4532«, Alger 
376«, Kairo I 101, lith. Kairo 1282. Gommcntare: a) Ton seinem Sohne, 
Auszug Goth. 857,,. b) v. M. b. M. al 'Aqilt an Kuwairl f 837/1433, 
der das Werk i. J. 828/H25 beim Verf. in Mekka gehört hatte, Berl. 
660/1. 4. ad durra al mudVa fi qirä^ät al a^imma at taläta al mard^a, 
241 Tawtlverse, verf. 823/1420, (vgl. Bd. I p. 407) Beri. 662/3, Goth. 558, 
MQnch. 893is, Wien 1632,, Alger 376«, Kairo I 108. Gommcntare: a) 
al gurra anon., vollendet 919/1513, vielleicht von Gamftladdin Huaain 
b. 'All al Hisn! f 952/1546, Beri. 664. b) v. as Sam*&ni f 11191785, 
Kairo I 108. c) v. A. b. *Abdalgawftd al W&t ib. 5. hidäjat (SN 
gäjat) al mahara f% zijädat al ^aiara in Versen, A8 39. 6. mumjid 
al muqarrabtn tcamursid at tälibin, über Qor'änlesung, Berl. 656 *), 
Wien 1705. 7. 41 Tawilvorse über 40 schwierige, die Qor'änlesung be- 
treffende Fragen, Berl. 526. 8. al muqaddama al Gazanja fi V tagwidf 
Lehrgedicht, Berl. 500—10, Goth. 562 (wo andre Hdss. aufgez.) lith. 
Kairo 1282. Commentare: a) von seinem Sohne Abu Bekr A., vollendet 
im Ramadan 806/März 1404 in Lftrinda in Qarftm&n, Berl. 511—3, Goth« 
563/4, Leipz. IOO4, Br. Mu». Suppl. 93, Bodl. I 1290, Alger 390,, 409, 
gedr. Kairo 1309, mit Randglossen Kasan 1893. b) v. 'AbdaddliMm b. 
•Ali al Hadidi f 870/1465 Berl. 514, Br. Mus. Suppl. 96". c) v. H&lid 
b. 'Abdall&h al Azhari f 905,1499, Beri. 515, Goth. 565/6, Ref. 251, Leid. 
1043, Escur.* 521., Bodl. II 2324. d) v. al Qastall&n! f 923/1517 Kairo 
I 104. e) V. Zakarija al Ans&ri f 926,1520, Beri. 516-21, Wien 1636, 
Br. Mus. Suppl. 94 II, Escur.* 1394, 521,, Alger 407, Kairo I 97, 109, 
112, 113, VII 213, 495, gedr. Kairo 1308; dazu Glossen von seinem 
Enkel Zain al 'Äbidin Jfisuf f 1008 1657 Leid. 1643 4, Bodl. I 1214, II 
232., Kairo I 117. f) v. TAsköpriz&de f 968/1560, Br. Mus. Suppl. 94 r, 
Kairo I 101, godr. Kasan 1887. g) v. M. b. al Hanbali f 971/1563, Br. 
Mus. 94IV Paris 4531. h) v. al Qäri' al Harawi f 1014 1605, Berl. 522, 
Br. Mus. Suppl. 951, Ind. Off. 49, Kairo I 110, VII 420, gedr. Kairo 
1308. i) V. M. Iligazizäde al Mekki, verf. 1072 1061, Beri. 523. k) v. 
Halil b. Badraddin as Safadi (lü Juhrh. ?) ib. 524, Pet. 54,. 1) v. 'Alt 
b. Hasan as Sanhüri, Goth. 507. m) anon. Berl. 525, Wien 1630,1. - 
Vgl. Ahlw. 520. 9. at tamhU fi 'Um at tagwid, verf. 769,1307 Paris 
592,. 10. kifäjaf al almat fi ajat Ja ardu abligi Kairo VII 578. 

11. muhta§ar tabaqät al qurra al musammä bigäjat an nihäja NO 85. 

12. muqaddamat 'ihn al hadU Berl. 1084. 13. al hidäja ilä ma'qlim 



^) Mit Unrecht als süfisches Werk aufgeführt bei Ahlw. 3080,,. 



Die Qor'AnwiBHenschaften. 203 

ar riwäja, Lehrgedicht in 370 VeraeD, Escur.* 1786,, I8O81; Comt. : a) 
V. Verf. iadkirat al 'ulama, verf. 806/1403 in KasH, Berl. 1085, Leid. 
1753. b) V. as Sah&wi f 902/1496, Goth. 582, Kairo I 245, 249. 14. 
Uqd al la'äli fi 7 ahadit al musalsala wal ^awält, gebammelt 808/1405 
in SirUz, Paris 45773. 15. Eine andre Traditionssammlung ib«. 16. ar 
r. al bajänija fi haqq ahawai ayi nabi^ ob die Eltern des Propheten ins 
Paradies gekommen seien, Berl. 10343. 17. al maulid al kahür Er. Mus. 
Suppl. 515. 18. dät ah Sifä* ft straf an nabi wal hulafä'j Ragazgedicht, 
yerf. im Auftrage des Sultans M. von Slr&z am 25 Dd^lhigga 789/30. Sept. 
1396, drei Tage nach der Schlacht Ton Nicopolis*), kurze Übersicht über 
das Leben des Propheten und seiner vier ersten Nachfolger, woran sich 
ein rascher Überblick von da bis auf die Zeit des Sult&ns Bdjazid und 
die Eroberung Constantinopels anschliesst, Berl. 9692, Brill-Houtsma 223, 
Comt. V. b. al Il&gg, voUendet 1187/1773, Berl. 9693, Br. Mus. Suppl. 516. 
19. al him al hasin min kaläm saijid al mursalin, Gebete, Tgl. Flügel 
Wiener Jahrb. 47, Anz. Bl. 104, Br. Mus. 127, 143, Kairo I 336, lith. 
Kairo 1279, gedr. am Rde., Kairo 1315. Comt. v. al Q&ri' al Herewt 
t 1014/1005, Berl. 3701, Ind. Off. 348, Kairo I 335; Auszug 'uddat al 
hi^n Br. Mus. Suppl. 250 (wo andre Hdss. aufgez.), gedr. Calcutta 1229, 
Kairo 1303, Comt. v. M. b. 'Abdalq&dir al F&s! Kairo I 281. 20. wwJJ- 
iasar an na§tha bil adilla a§ §ahiha Kairo YII 564. 21. az zahr al 

• 

fä'ih Paraenese, u. a. T. auch al Gazäli zugeschrieben, Br. Mus. 337, gedr. 
Kairo 1305, 1310. 22. al i§äba ß lawäzim al kitäba^ über die Schreib- 
kuuät nebst kurzen Briefproben (Verf.?) Berl. 6. 23. Ragazgedicht über 
Astronomie (Verf.?) ib. 8159,. 

7. Sa'dalläh b. Husain as Salamäsi um 847/1443 (?). 

Bahl al ma'rüf / i tna'rifat al wuqüf, die Pausen im Qor^än, Paris 
650, (V. J. 847, Autograph?) vgl. de Sacy Not. et Ext. VIII 360. 

8. 'Alä'addin *Ali b. Jahjä as Samarqandi um 850/1446. 

Bahr al "ulüm, Qor'äncomt. bis Süra 58, HH II 1664, Bd. 4, Berl. 
883, frgm. ib. '4. 

9. Kamäladdin 'Abdarrazzäq b. Gamäladdin al Kasan 1 
as Samarqandi, f 887/1482. 

Ta'unlät al qoran NO 126, Köpr. 114, Kairo I 140. 

10. M. b. *Abdarrahmän al Igi as Safawi Mu'maddin, 
geb. 832/1428, f 905/1500. 

Gatoämt^ at tibjän fi tafsir al qor'än, Kairo I 159, Köpr. 93. 

11. Samsaddin A. b. Nasir al Maidäni al Muqri' ad 
darir, f 923 1517. 

QawäHd at fa(}ind Berl. 529, Ref. 426. 



^) Deren Datum dadurch festgestellt wird; vgl. Hammer, Gesch. d. 
osni. Reiches 1 240, (516. 



204 3. Buch. 1. Abeehnitt. 5. Kapitel. § 7. 8. 



§ 7. Die Dogmatik. 

1. ^Alä'addin M. b. M. b. M. al Buhäri al Häzin, 
t 741/1340. 

1. Fädihat al mulhidin^ gegen b. *Arabi (Bd. I p. 441) yerf. in 
Damaskus, Kairo II 35, VII 566, AS 1971. 2. tafstr sürat Jüsuf 
Kairo VII 27. 

2. 'Alä'addin *Ali at Tusi hatte in Persien studiert und 

war dann nach Kleinasien ausgewandert. Dort erhielt er 
von Sultan Muräd eine Professur in Brussa. Dessen Sohn 
Muhammad erteilte ihm nach der Eroberung Constantinopels 
eine der 8 dort von ihm gegründeten Medresen und versetzte 
ihn dann an die Medrese seines Vaters in Adrianopel. Nach- 
dem er in einer von dem Sultan veranlassten litterarischen 

• 

Concurrenz mit Ilogäzäde (s. u. Kap. 7, § 5, 3) unterlegen 
war, gab er seine Stellung auf und zog sich erst nach Tebriz, 
dann nach Horäsän zurück, um sich in mvstischen Träumereien 
über seine verfehlte Laufbahn zu trösten. Dort ist er i. J. 
887/1482 gestorben. 

SN I 158—62. 1. hawäiin *alä Sarh al mawäqif lis saijid ai 
Sarif 8. u. § 9, 1, IV, 1, b. 2. hatväshi *alä V talicih s. u. § 17, 1,3, b, Ö. 
3. hatcäsiyi *alä sarh lawämi' al mataW s, Bd. I, p. 467. 4. Ein Ge- 
dicht in einer anon. Anthologie, Esour.' 481. 

3. Mir Sadraddin M. al Hosaini as Siräzi, geb. 828/1425, 
wurde i. J. 903/1497 von Turkmenen ermordet. 

1. R /i ithät al härV ia'äla uasifätihi 7 humä Ind. Off. 468. 
2. mas'alat halq al a'mäl Br. Mus. 980*. 3. r. /i iahqiq at tasauinir 
fcat tasdiq ib. OSljo. 

^ 8. Die Mvstik. 

1. GamäladdiD ^\bdarrazzäq al Kiisäni (Qäsäni, Käsi) 
starb i. J. 730 1330 in Kasan. 

Nafahat 357 — 68. 1. Isfilähät as süftja a) Kunstuu.sdrücke, b) 
Stufen der Süfis, Berl. 3460'1, Goth. 762 (wo andre Hdssi. aufgez.) Teil I 
pers.: Abdurrazzaq*:^ Dictionary of the technical terms of the Süücs ed. 
A. Sprenger, Calcutta 1845. Pers. Paraphrase Br. Mus. pers. II 832», 
Comt. ib. b. 2. lataif al i*läm fi isärnt ahl al ilhäm, ahnlich dem vor- 
hergehenden, Leid. 81 2, Ind. Off. 663, Köpr. 770, benutzt und z. T. hsg. 



Die Mystik. 205 

von Tholuck, Die speculative Trinitätslehre des späteren Orients, p. 
13—22, 28 ff. 3. ta'wilät al qorän, allegorisch, Berl. 872/3, AS 81, 
daraus zu S. 1, Ups. 393?, zu 8. 2ib„ Berl. 3451, zu 8. 108 und 112 ib. 
971. 4. ta'wtlät bismüläh ar rahmän ar rahttn mit 8upercomt, Ton al 
Qaisart f 751/1350, Kairo II 137. 5. r. as sarmadija über den Begriff 
der Ewigkeit, Berl. 2312. 6. r. fi 7 qadä' wal qadar ib. 2483: Trait^ 
de ia predestination et du libre arbitre, trad. par St. Guyard JAP 8. 7 
t. 1 p. 125, trad. nouv. rer. et augm. Nogent le Rotrou 1875. 7. r. /t 
bajän al haqiqa mct larhha Berl. 3462. 8. ar r. al kumailija über eine 
Antwort 'Alis an Kumall b. Zij&d, Er. Mus. 980i„ 981it, Kairo YII 883. 
9. at tadkira a§ §ähilnja Kairo VII 556. 10. Metaphysische Fragen 
aus verschiedenen seiner Werke, Br. Mus. 981],. 11. iarh tnanäzil a» 
sä'irin s. Bd. I p. 433. 12. iarh mawäqf an nugüm ib. 443. 

2. Gamäladdin abu 1 Mahäsin Jüsuf b. 'Abdallah b. 'Omar 
b. Hidr al Kürani at Tamligi al Kurdi, f 768/1366. 

1. Raihän al qulüb fi *t taioa§ful ilä 7 qulüb, Belehrung über die 
Aufnahme des Schülers unter die Süf i's, Berl. 3351/2, Kairo II 131, YII 
227. 2. hizb, Stossgebet, Berl. 3885. 

3. Bahä'addm Pir M. b. M. b. M. an Naqsbandi al 
Buhäri, geb. zu Buhärä, ging infolge einer Vision nach 
Nasaf zu dem Süf i Emir Kaläl, stiftete den nach ihm benannten 
Derwisorden und starb Montag den 2.^)Rabr I 791/1. März 1389. 

Nafah&t 439—45, HS III, 3, 87, SN I 378—80. AI auräd al Ba- 
hälja, Ocbctc mit anon. Comt. manba* al asrär fi bajän haw䧧 al 
auräd al B. Ahlw. 3797« (nicht erhalten); Comi. al fxtjüdät alihsänija 
y. *Abdalq&dir b. M. abl 'n Nur b. abi 's Su'üd al Kaijäli, verf. 1268/1851, 
gedr. Alexandrien 1289. 

4. Qutbaddin 'Abdalkarim b. Ibrahim b. Sibt 'Abdalqädir 
(s. Bd. I p. 435) al Gili (Kilani) as Süfi, geb. 767/1365, 
war 826'1423 noch am Leben. 

Verzeichnis seiner Werke (unvollständig) Ind. Off. p. 183/4. 1. AI 
insän al kämil fi ma*rifat al awäJ^ir toal awä'il, Berl. 2314 — 7, Goth. 
893—5 (wo andre Hdss. aufgez.), Paris 1356—8, Br. Mus. 1298, Kairo 
II 67, 145, gedr. Kairo 1301, 1304. Commentare: a) t. A. b. M. al 
Madantf 1071/1660, vollendet 1056/1646 in al Medtna, Berl. 2318, Ind. Off. 
667, meist Polemik gegen den Verf. ; dagegen : b) v. 'Abdalgani an N&- 
bulus! t 1143/1730, Berl. 2319. 2. al yäjät fi ma'rifat ma'äni al äjät 
wal ahädit al mutaläbihät^ über das Wesen Gottes, Berl. 2320. 3. An- 
fang einer Abhandlung über die Erkenntnis Gottes, Berl. 2321. 4. an 
nämiis al a*zam wal qämüs al aqdam, die M. geoffenbarten Geheim- 
nisse des göttlichen Wortes in 40 Teilen, Teil 9, Ind. Off. 664,, Teil 10 



^) SN 3, stimmt nicht zum Wochentage. 



206 3. Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 8. 

Kairo II 45, Teil 11 a. d. T. sirr an nur al mutamakkin^ Berl. 3024, 
Kairo II 45, VII 277, Teil 12 Kairo VII 100; ein andrer Teil Ind. 
Off. 664«. 5. marätib al wugüd wabajän ha^at ibtidä* ktUl mau^üd 
Berl. 3219/20, Ind. Off. 665, 1032,, Kairo II 125, 134. 6. zulfat at tarn- 
JctHy Schwierigkeit, das Wesen Gottes zu erfassen, Berl. 3221. 7. la- 
wämC al barq al mühin fi ma*nä mä wasa*ani i7^., Auszug qabs al 
[atrami*, Kairo VII 6, 108. 8. as safar al qarib natigat as safar al 
yarib^ ausfuhrliche Behandlung des Inhalts des Ar. al as/är t. b. 
'Arabl (Bd. I p. 441) Berl. 3278. 9. Ar. al aafär, Reisen des Menschen 
Ton Gott und zu ihm hin, ib. 3279. 10. munäzara 'alya (ilähfjaj, die 
100 Stufen, in denen der Mensch Gott erschaut, Berl. 3306, pers. 54s, 
Ind. Off. 666,, 1038,, Kairo VII 386. 11. r. arba'in mawätin, die ver- 
schiedenen Zustände des Süfl, Berl. 3307. 12. al kahf war raqltn fi Sarh 
bismilläh ar rahmän ar rahim^ die Bedeutung der Wesenheiten beim 
Bismill&h inbctreff der Majestät Gottes, verf. 798/1396 in Zabtd, Berl. 
3445, Ind. Off. 606,, Kairo II 207, VII 108, 277. 13. al kamälät al 

m 

ilähija tca§ §ifät al Muhammadtjaf verf. 803/1400 in Gazza, Paris 
1338,, Alger 921/2, Kairo 11 127. 14. haqiqat al haqäHq Ind. Off. 606, 
Kairo VII 5. 15. gunjat arbäb as sama^ fi kasf al qina *an tcu^üh 
al istimä" Ind. Off. 1038,,, Kairo II 127. 16. Ar. al mi/täh Ref. 191 
17. lisän al qadar bik. nastm as sahar Kairo VII 277. 18. qasida 
Berl. 7889,. 19. an nawädir al *amija /i H bawädir al gaibija, süfi- 
sches Gedicht, Berl. 3411, Goth. 2316/7, Paris 3171,, 3222, Bodl. I 45,. 
Comt. al ma'ärif al gaibija v. 'Abdalgani an N&bulust f 1143/1731, verf. 
1086/1675, Berl. 3412/3, Paris 3223, Kairo VII 312. Tahmis v. AbüU 
Fath Sirhän as Suhrugi ') Paris 3223t. 20. sarh al futühät al Mekkije 
8. Bd. I p. 442. 

5. Abu Bekr M. b. M. al Hawäfi^) Zainaddin, geb. am 
15. Rabr I 757/19. März 1356 zu Hawaf^) in Horäsän, wurde 
Schüler des Süfi Nüraddin *Abdarraliniän al Misri in Kairo, 

. . . 7 

kehrte später nach Horäsän zurück und starb dort am 
2. Sauwäl 838; 1. Mai U35. 

SN I 132—4, Nafahät p. 569. 1. Ä. al ura^äjä al Qudsija, Rat- 
Bchlägic für die, welche Böses gcthan haben und sich der Mystik zu- 
wenden wollen, vollendet 825/1422 in Jerusalem, Berl. 3025 '), Pet. A3I 
146,, Paris 7H23. 2. Abhandlung darüber, dass der Fromme sich der 
irdischen Begierden enthalten müsse, damit aus seinem Herzen die 
Dunkelheit schwinde und er sich zur Erkenntnis Gottes lautere, verf. 
825/1422, Berl. 3096, 3280. 3. al auräd az zainija, Gebete, Auszug 
Paris 1176,. 



») ? Cat. Smrg!. =) Mehrfach entstellt zu HUfi. 

*) SN lluq und lläqi. *) Mit falschem Namen und Datum. 



Die Mystik. 2ü7 

6. Sadraddin M. as Siräzi um 850/1446. 

AI wäridät al qalbtja f% ma*r\fat ar rubübija Br. Mus. 886,. 

7. Bäbä Tähir al Hamadäni schrieb 889/1484: 

£inen mydtischen Traktat, dazu Comt. al futühät ar rabbämja fx 
mazg al iiärät al Hamadätitja, Paris 1903,. 

8. 'Abdarrahmän b. A. al Gämi an Naqsbandi Qawäm- 
addin, berühmt als persischer Dichter, geb. am 23. Sa'bän 
817/8. Nov. 1414, f 18- Muliarram 898/10. Nov. 1492 zu 
Herät. 

HS III, 3, 337, §N I 389—93, de Sacy Not. et Extr. XII 287; 
Jourdain, Biogr. uniy. XI 431 ; Ouseley, Biographical notices p. 131 ; Y. 
T. Rosenzweig, Biographische Notizen tther Gämi, Wien 1840; N. Lces, 
Biographical sketch of Jäml, Calcutta 1859. 1. Tafstr al qor*än, Kairo 
I 143, 203, daraus fafsir al ßtiha NO 334/5. 2. ad durra al ß^ira, 
Wesen und Eigenschaften Gottes, Berl. 2324/5, Goth. 87« (wo andre 
Hdss. aufgez.), Ind. Off. 670, Kairo III 124. 3. iarh al aamä* al husnäf 
Berl. 2237,8. 4. r. al wugüd ib. 2326/7. 5. /t wahdat al wugüd, Ein- 
heit Gottes, dazu Corot, az zill al mamdüd y. 'Abdalganl an Nftbulusl 
t 1143/1731, ib. 2440. 6. nafahät al uns wahadarät al quds, pers. 
^Süflbiographien (Tgl. Bd. I p. 433) ed. W. Nassau Lees Calcutta 1859, 
ns arab. übers, a) v. Taqiaddin 'Otmän an Naqsbandi, Paris 1370, da- 
raus ein Exkurs über Wunder, Gnadengaben und Zauberei, Berl. 4096, 
b) Y. T&gaddin b. Sult&n al *Absomi f 1050/1640, Kairo II 75. 7. tahqiq 
madhab a§ sü/tja wal mufakaÜimtn wal hukamä* al mutaqaddimin, 
Wien I93O2. 8. af tirjäq li*ahl al istihqäq, 40 Aussprüche des Pro- 
pheten, je durch einen Halbvers erläutert, Ind. Off. 697,. 9. r. fi ha- 
limat at fauhid Kairo YII 78, 576. 10. marätib ahl as sulük wal ka- 
mäl wai takmil, Ton einem Ungenannten aus dem Pers. übersetzt, Kairo 
VII 378. 11. al fawaid ad Jpijä*%ja s.Bd. I p.304 (so zu 1.). 12. larh 
ar r. al tcarrtja s. u. § 9, 1, III, 3. 13. Sarh fufü§ al hikam s. Bd. I 
p. 442. 14. §arh naqS al fu§üf ib. 

9. Samsaddin abü Täbit M. b. 'Abdalmalik ad Dailami 

schrieb 899/1493: 

Mirät äl arwäh wa§ürat al augäh, Erläuterung einer Figur, welche 
die Einteilung der Welt nach den Vorstellungen der Süfis von der 
höchsten Region *älam al haira wal 'Um al maghül bis zur tiefsten 
mahall ai iaifän taht al ard darstellt, Goth. 70«. 



208 3- Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 9. 



§ 9. Die Philosophie. 
1. 'Adudaddin 'Abdarrahmän b. A. al Igi, f 756/1355. 

HS III, 1, 125, Wüst. Gesch. 417. I. Tahqiq at tafsir fi taktir at 
tanmr Köpr. 50, Jeni 38, NO 370. II. ädäb al bäht, Dialektik, Berl. 
5298/4, Leid. 1552, Ind. OflF. 586j. Commentare: 1. t. al Gurgini f 
816/1413, Berl. 5295. 2. t. M. at Tibrizt al Hanafi f 900/1494 u. d. T. 
ar r. al Hanaßjay ib. 5296/7, Pet. 235,, 239,, Goth. 2811, (wo andre 
Hdss. aufgez.) Glossen: a] v. Abu '1 Fath as Sa'idl al Ardabili f ^50/ 
1543, Berl. 5298/9, Goth. 2811, (wo andre Hdss. aufgez.), Pet. Kosen 197, 
Kairo YII 138. Supcrglossen : a) v. Jahj& b. 'Omar Minq&nz&de f 
1088/1677, Berl. 5300, Pet. Rosen 197,. ß) v. *Omar b. A. Öilli verf. 
1122/1710, Berl. 5301. y) v. Hamza Efendl verf. 1124/1712, ib. 5302. 
S) V. M. b. al Husain al Kurdl um 1150/1737, ib. 5303. b) y. 'Abdall&h 
b. Haidar b. A. al Kurdl al Hosain&b&dl, ib. 5304. b) t. M. al Bllqir 
(Berl. türk. 17,) Goth. 2817. c) v. M. b. 'Ali as Sabb&n f 1206/1791, 
gedr. Kairo 1310. 3. v. Ibr&him b. M. b. 'ArabsHh al isfarA'int 'IsÄm- 
addln, f 944/1537, Berl. 5305, Paris 44245,7- 4. v. M. b. Mahmud as 
«aih al BuhArl, Paris 4253,. 5. v. A. b. M. ad Derdir, f 1201/1786, Berl. 
5306. 6. V. A. al Gundi, Goth. 2818. — Vgl. Ahlw. 5307. 

111. ar r. al wad'ija al 'Adudija^) über den Begriffsausdruck, 
(Tgl. Fleischer ZDMG 30, 487) in 10 Zeilen, Berl. 5309, Krafft 400, Leid. 
1552, Pet. 238. Commentare: 1. v. al Öurg&ni f 816,1413, dazu Glossen 
V. M. as äir&nasi, verf. 1016/1607, Br. Mus. 540. 2. v. 'AlÄ^addln *A11 al 
Qüigi t 879/1474, Berl. 5310/1, Pet. 169,, 239,. Glossen: a) v. Abu '1 
BaqA* *Abdalbftqt al Hosaini al Hanafi um 1050.1640, Berl. 5312, Pet. 
238,. b) T. M. b. S&lim al HifnUwi f 1181/1767, Berl. 5313, Goth. 1214, 
Alger 1401. 3. v. Abu *1 Q&sim al Laitl as Samarqand!, verf. 888/1483, 
Berl. 5314, Goth. 1213, Pet. 234,, 238,, Paris 4424*, '5;, Escur.* 687,; 
Glossen v. Abu *1 Baqlt', Paris 4425,. 4. v. Gämi f 898/1492, Pet. 91„ 
239,. 5. V. 'Is&maddln al l'sfar&'int, f 944/1537, Berl. 5315/6, Leid. 1503, 
anon. Glossen, Paris 4424,, *5,. 6. v. M. Sa'id b. M. Amir, Berl. 5317. 
7. V. 'Abdall&h as Subr&wt, Paris 4424,. 8. v. Muzaffar addin al Jazdl 
Br. Mus. 421,,. 9. v. M0II& H&ggi ib. „. 10. anon. Paris 4423, '4,, 
Alger 1400. Yersificierung mit Comt. v. M. b. A. al Bahüti, Paris 
4424,; vgl. Ahlw. 5318. 

IV k. al mawäqif fi Ulm al kaläm, Berl. 1800, Dresd. 379, Leid. 
1551, Paris 2392, Br. Mus. 1614. Statio Vta et Vita et appendix 
libri Mevakif auctore Adhadeddln al Igi cum comt. Gorg&nii ed. 
Th. Sdrensen, Leipzig 1848. Gedr. Opel. 1239. Commentare: 1. y. al 




I) Hioht = II, wie Derenbourg Escur.' 633 angiebt. 



Die Philosophie. 209 

Gar^&nl f 816/1413, Berl. 1801/2, Leid. 1548 — 58, Ind. Off. 438—45, 
Paris 2393/4, Jeni 744—53, Kairo II 29, gedr. Opel. 1239. Glossen: 
a) V. al Fan&ri f 886/1481, Berl. 1807—9, Ind. Off. 446/7, Escur.^ 1495, 
1532, Jeni 738—40, b) v. 'AU'addln at Tüsl f 887/1482, Paris 1262, 
Escur.* 547«. c) t. Fathall&h as Sarwänt f 891/1486, Münch. 667«, 
Ind. Off. 448, Escur.* 691. d) t. Qarab&li, vollendet 898/1492, Escur.* 
547t. e) T. M. b. Ibr&h!m Hatlb z&de f 901/1495 ib. .. i) v. ad Dau- 
w&nl t 907/1501, Escur.* 695,1^ 706,. g) v. as Sij&Ikütl f 1060/1650, Ind. 
Off. 449/50. h) zum 2. Buche t. Mir Z&hid al Haraw), Ind. Off. 451/2, 
Teil 1 gedr. Lucknow 1263, Superglossen t. Qädi Mub&rak, Ind. Off. 453. 
i) zum Anfang des 2. Buches v. MoUä 8&diq, Ind. Off. 454. 2. 7. Lutf- 
alläh at Tüq&ti f 900/1494, Auszug Escur.* 237^. 3. t. Mu'aijadzUde 
t 922/1516 ib. 236,. 4. v. 8aifaddln al Abhart, Jeni 748. 5. t. *Alt b. 
M. an Nabihl, Br. Mus. Suppl. 188, Auszug Kairo II, 12. 6. anon. Berl. 
1803—6, Paris 2395, Alger 625. Vgl. Ahlw. 1812. 

Y. AS iähtja ß Hlm al affläq, Psychologie und Ethik, Berl. 5396, 
NO 2347, Kairo YII 556. 

VI. gawähir al kaläm AS 2281. 

VII. al 'aqä'id al 'Adudtja, Br. Mus. Suppl. 1206,, Kairo VII 555. 
Commentare: 1. t. ad Dauwänt f 907/1501, Berl. 1999, Leid. 2026, Ind. 
Off. 455-8, 466i, Escur.* 706,, gedr. Cpel. 1817, St. Petersburg 1313. 
Glossen: a) v. al Halh&l! f 1014/1605, Pet. 240, Kairo II, 16. b) y. 
Mollä Jüsuf t nach"l030/1621, Ind. Off. 459. c) ta'Uqät ▼. A. b. Haidar 
al Kurdt, Kairo II, 111. 2. y. as Siddtq!, Kasan 1888 (OB III 991). 
3. anon. Berl. 1998, Paris 1263. 

VIII. AI mud^il fi 'Um al ma'äni wal bajän wal badai^, Kairo 
IV, 45. 

IX. al fawä'id al Gijäitja, Auszug aus dem 3. Teil des miftäh al 
*ulüm (Bd. I p. 295), gewidmet dem Wazir Gijftt addln des Sultans M. 
Hod&banda, Berl. 7252, Leid. 314. Commentare: 1. t. TäsköprizUde f 
968/1560, Berl. 7253. 2. v. M. Sarif al Hosainl, Goth. 2788«, Br. Mus. 
Suppl. 988. 

X. Uräq at tawäriJi, Geschichte der Patriarchen, Muhammeds und 
seiner Gefährten, ins Türk. übersetzt ron 'All Efend! Mustafa b. A. 
Öelebl t 1008/1599 u. d. T. zubdat at tawärili, Wien 857. 

XI. iark muhta§ar al usül s. Bd. I p. 306. 

2. Qutbaddin M. b. M. ar Razi at Tahtäni, f 766/1364. 

1. Lataif al asrär, Kairo VI 67. 2. lawämi* al asrär ib. 3. r. 
fi 7 kullijät watahqiqhäy Münch. 3O85, Leid. 1555/6, Ind. Off. 586t, 
Escur.* 6772. ^- ^* (^t ta§auwurät tcat tafdiqät, Leid. 554, Escur.* 695s 
mit Comt. v. Mir Zäbid al Herewl, Ind. Off. 533, gedr. Lucknow (?) 1264, 
1287, (Kairo VI, 83). 5. r. fi nafs an nätiqa^ Leid. 1557. 6. muhäkamät 
baina Nasiraddin wal imäm al FaJ^r ar Mäzi s. Bd. I p. 454. 7. iarh 

Brockelmann, Arabische Litteraturgeschichte. II. 14 



210 3. Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 9. 10. 

ar r. ai iamHja ib. 46G. 8. iarh matäli^ al anwar ib. 467. 9. iarh 
al kaiiäf s. Bd. I p. 290. 

3. Nuraddin M. b. as Saijid as Sarif (s. u. § 17, 3) al 
Gurgäni, f 838/U34 in Siräz. 

HS III, 3, 147. 1. Äl gurra ft 7 mantiq, dazu Comt. y. as Safawl 
t 953/1546, Paris 2397. 2. iarh iriäd al Jiädt s. u. § 17, 2, 3a. 3. iark 
r. al u§ül ib. 3, 10. 

4. Abu 'Abdallah Mahmud b. an Nagräni^) an Nisä- 
büri schrieb 858/1454: 

JB. qausija ft *l mantiq, NO 3913. 

5. Abu Ishäq Ibrahim b. M. b. 'Abdallah b. M. al 
Färisi schrieb 883/1478: 

Taqfir al haqq ft 'l markaz, AS 2391. 

6. Husain b. Mu'inaddin al Maibudi, um 890/1485. 

HH II 449, III, 297. Muhtasar maqäaid hikmat faläsifat al 'Ärab 
al musammä gänt gett numä: Synopsis propositorum sapientiae Arabum 
philosophorum inscripta Speculum mundum repraesentans, ex ar. sermone 
lat. juris facta ab Abr. EocheUensi, Paris 1641. 

7. Abu Hafs 'Omar b. M. al Gaznawi, um 900/1494: 

R. fi 7 munäzara, Berl. 5322. 



§ 10. Die Politik. 

1. A. b. Mahmud al Gili al Isfahbadi schrieb 729/ 
1329: 

Minhäg al umzarä* ft *n na§iha, AS 2907. 

2. M. b. al Käsgari schrieb 764/1363: 

Tag as sa^äda ft *n naaäHh al malaktja, AS 1690. 

3. Unter der Regierung des Gahänsäh b. Qara Jüsuf (aus 
der Dynastie der Qaraqojunlu (8412)— 72/1437— 67) gehrieb 
ein Anonymus: 

Kaukab al mtUk wantaukib at Turk, eine Königsethik, Goth. 1885. 



») ? Cat N^dAt!. 

*) So nach St. Lane Poole Muh. Dyn. p. 263, Pertsch 856? 



§ 11. Die Mathematik. § 12. Die Astronomie. 211 



§ 11. Die Mathematik. 

1. Sä'id b. M. b. Musaddaq as Sugdi Gamäl at Tar- 
kestäni schrieb 712/1312: 

AI *Alff%jay Arithmetik, Ups. 321, dazu yielleicht ein Comt. y. Ahü 
*1 Hasan 'Alt b. M. b. *Ali b. Eaihosrau al Bahmani, gewidmet dem Sult&n 
Oij&t addin Abu '1 Muzaffar M.*^H&n^) Pet. Rosen 225i. 

2. AI Hasan b. M. b. al Husain an Nizäm al A^rag 
an Nisäbüri, Schüler des Nasiraddin at Tüsi (Bd. I p. 508), 
um 710/1310. 

-i. Ar r, ai Samatja fi 7 hisäh, Leid. 1032, Ind. Off. 748/9, Bodl. 
I 1011, II 289,. Anon. Comt, Ind. Off. 750. 2. taf^r al qor*än, sehr aus- 
fUhrliche, bes. sachliche Erklärung, Berl. 871, Ind. Off. 94. 3. muJ^ta§ar 
mafätih al gaib s. Bd. I p. 506. 

3. Aminaddin al Abhari, f 733/1333. 

Fu^ül käfija fi hisäb at iaiit wal mxl, Tafelrechnen, Berl. 5975. 

4. Abu T 'Alä'* M. b. A.' al Bihisti al Isfarä'ini Fahr 
(Qamar) Huräsän, 8. Jahrh. 

1. Mä lä hudda lüfaqth min al hisäb, Br. Mus. 1346,. 2. iarh al 
faräHd aa Sirägija s. Bd. I p. 379«. 3. iarh al qa§ida at tar^tja, ib. 
p. 252. 4. aarh ädäb al bahkt lis Samarqandi, ib. 468. 

5. Gijätaddin Gamsed b. Massud b. Mahmud al Käsi, 
einer der Hofastronomen Ulugbeks (§ 12, 8) ^. 

HS III, 3, 159a. 1. Miftäh al huaaäb ß 7 hisäb, fOr ülugbek 
▼erf., Berl. 5992, Pet. 131, Leid. 1036, Br. Mus. 419, Ind. Off. 756, Jeni 
804. Auszug tal}it§ al miftähj Ind. Off. 757. 2. ar r, cU kamälija oder 
nUlam as samä' ft hall aikäl fi 7 ab*äd wal agräm, Leid. 1141, Ind. 
Off. 755, Bodl. I 88I4. 

§ 12. Die Astronomie. 

1. Qutbaddin Mahmud b. Massud b. Muslih as SirsLzi, 
Schüler des Nasiraddin at Tüsi (Bd. I p. 508), f in Tebriz 
am 17. Ramadan 710/28. Jan. 1312. 

^) „Je ne saurais dire h queUe dynastie ce sultan appartient*^. Rosen 
1. 1. Aus der Nisbe des Yerf. yermute ich, dass der Bahmanide Gij&taddin 
799/1397 in Eulbarga (Lane-Poole p. 316) gemeint, dass der Yerf. also ein 
Verwandter des Sult&ns gewesen sei. Die Hds. stammt a. d. J. 858. 

*) Als Datum seines Todes wird öftere falsch 887 oder gar 919 
Angegeben. 

14» 



212 3. Buch. 1. AbsehniH. 5. Kapitel. § 12. 

HS ni, 1, 67, 112'). 1. Nihajat al idräk ß dirajat al afläk, 
Bert 5682, Leid. 1106, Paris 2507;8, Br. Mus. 399, Bodl. I 924, Kdpr. 
956. Im Anschluss daran dchrieb ein Ungenannter: fi karakat ad 
dakraya wan nisba bain al mustawi urcd munkant, dazu schrieb er 
selbst wieder erläuternde Anmerkungen. Ooth. 1158^». Auszug Ind. Off. 
769,. 2. at tukfa al säktja ft 7 kaCa, Leid. 1105, Paris 2516, Br. 
Mus. 398, 1344, BodL I 891, 102,, AS 2584—7, Köpr. 928. Comt. y. 
*Alt al Q^s! (Qdsgt) f ^79 1477, AS 2643. 3. k, fa'altu falä talum ft 
'/ kai*a, AS 2668. 4. at tabsira fi 7 Aafo, XO 2898. 5. iark at tad- 
kira an Xasirija s. Bd. I p. 511. 6. iark kulltjät al qänÜH s. Bd. I 
p. 457. 7. at tukfa as Sa'dija fi 7 tibby NO 3468, Kairo VI 7. 8. r. 
ft bajän al kaga ilä '/ tibb yrd'ädäb al atibbä* ira tcasäjäkum, Kairo 
VI 35. 9. r. f% 7 baraSy über den Aussatz, BerL 6360. 10. iark kik- 
mat al iiräq s. Bd. I p. 437. 11. durra* at tag ligurrat ad dtbäg ft 
7 kikmay Köpr. 867. 12. fatk al mannän ft tafsir al qor^än^ Kairo I 
186. 13. fi muikildt al gor^än, Jen! 149. 

2. Mfisä b. Mahmud ar Rümi Qädizäde, jüngster Sohn 
des Qädi Ton Brussa» reiste Stadien halber nach Persien, 
Horasän und Mawara^annahr, wurde der Nachfolger des 
Gijätaddin Gamsed (§ 11, 5) an der Sternwarte zu Samar- 
qand und starb i. J. 815 1412. 

SX I 78. 1. iark k. al Gagmtnt s. Bd. I p. 473. 2. iark at tad- 
kira an Xasirija, ib. p. 511. 3. iark askäl al ta*$%s, ib. 468. 4. mathe- 
matische Abhandlung mit Comt, BerL 5948. 

3. Ulugbek b. Sahruh b. Timur, der älteste Sohn des 
SähruL, geb. in as Siütänija i. J. 796 1394, wurde 812/1409 
von seinem Yater als Statthalter in Mäwara'annahr eingesetzt 
und residirte in Samarqand, wo er eine grosse Sternwarte 
bauen Hess. Nach dem Tode seines Vaters und nach dem 
Siege über seinen Neffen und Rivalen 'Alä^addaula bestieg 
er 852 1448 in Herat den Thron, wurde aber schon im 
folscenden Jahre von seinem Sohne Mirza *Abdaliatif hin- 
gerichtet. 

US III. 3, 151. Burckhanit in Zach*s Ephemer. 1799 III 179; 
Quatremere, Joum. des Sar. 1847 p. 562: Audiffret Biogr. nniv. XXXIl 
26 ff.; Delambre, Hist. de Tastr. p. 204: Price^s Retroapect III 566-73; 



^) Hw&ndamir scheint den Schiller at Tüs^s. Verl des Comt. lu 
den kulltjäf, den er nur Qotbaddin nei.nt, nnd dessen Tode^ahr er nicht 
anjdebc Ton Qocbaddin Mahmftd b. Ma'^düd b. Mu^Iih f 710, Verf. u. a. 
de« iark kikwtat al iiräq, in unterscheiden, schwerlich mit Recht. 



Astronomie. § 13. Geogpraphie. § 14. Die Medizin. §15. Die Jagd. 213 

A. Maller, Der Islam II 316. 1. Ztg, Sterntafeln, auf seine Veran- 
lassung Yon Gams^d (§ 11, 5) begonnen, yon Q&dlz&de (§ 12, 2) fortge- 
setzt und von b. al Qüsgl (Kap. 7, § 9, 4) beendet, pers., Berl. pers. 
387/8, 6r. Mus. U 455 b, Jeni 783; ins Arab. übersetzt Yon Jahj& b 
•AU az Zam&'l, Paris 2534—6, Kairo V 261; ed. 86dillot BO 11 899. 
Comt. : a) y. al Bar^andl, 6r. Mus. pers. II 457. b) tashU as Säliht t. 
*Abdarrahmftn as S&lihl as Sa'm! Cambr. Palmer p. 101. Auszug ad 
dürr an nazim fi tashtl at taqicim yon M. b. Mollä as Sa'ml f 993/1585, 
Leid. 1140, Bodl. I 998, II 277, 288,, „ 289, Kairo V 301. 2. gadäwü 
nl gaib al mahlül daqtqa da^qa, Kairo Y 296. 



§ 13. Die Geographie. 

'Abdarrasid b. Sälih b. Nüri al Bäkuwt, dessen Vater 
i. J. 806/1403 gestorben war, schrieb: 

TalJfi§ al ätar, Geographie nach den 7 Klimaten, Auszug aus al 
Qazwlnls Kosmographie s. Bd. I p. 481. 



§ 14. Die Medizin. 

1. Sarafaddin Mahmud b. 'Omar al Gagmini, f 745 / 
1344 ^). 

Qänünge, s. Bd. I, 457. 

2. Nafis b. ^Iwad al Kirmänt, Leibarzt Ulugbeks. 

HS III, 3, 159», Wüst. Arzte p. 106. Sarh al asbäb wal 'alämät 
li Nagih ad din as Samarqandi s. Bd. I p. 491. 

3. ^Älä'addin 'Ali b. al Ilosain b. *Ali al Baihaqi 
schrieb 912/1306: 

1. Tarwih al arujäh litaahih al aibäh, Diaetetik, Berl. 6403. 2. 
tna'din an nawädir ß ma*rifat al gawähir, yerf. 915/1508, AS 3743. 



§ 15. Die Jagd. 

'Abdallatif b. 'Abdaraziz b. Aminaddin al Kirmäni b. 
al Malak, um 850/1447. 

Munjat a§ §aijädin fi taHxm al iptijäd tca*ahkämihi, AS 1464. 



*) Gegen Suter^s (ZDMG 53, 531) Identification dieses Mediziners 
mit dem Astronomen, Bd. I 473, s. Yerf. 1. 1. Heft 4. 



214 8- Buch. 1. Abschnitt. 5. KapiteL § 16. 17. 



§ 16. Geheimwissenschaften. 
M. b. abi ßekr al Färisi, f 751/1350. 

Äjät al äfäq min 1iatc仧 al aufaq^ Kairo Y 365. 



§ 17. Encyklopädie und Polyhistorie. 

1. 'Obaidalläh b. Mas'üd b. Tägassari'a Mahmud b. 
Sadrassarfa A. (s. Bd. I p. 380) b. Gamäladdin b. 'Obaid- 
aUäh b. Ibrahim b. A. al Mahbübi al Bohäri al Ilanafi, 
t 747/1346^). 

I. Qutl. 118, FlOgel Glassen p. 277, 324, Krafft Wiener Jahrb. 90, 
Anz. Bl. p. 27. 1. Ta'dil al Udünij Encyklopaedie der Philosophie und 
der Naturwissenschaften mit Comt. des Verf., ßerl. 5096, Wien 7, Ind. 
Off. 522, A8 2198/9, NO 2657—9, Kairo VI 161. 2. ta'dil hai'ai al afläk^ 
Kompendium der Astronomie mit Comt. des Verf., Berl. 5683 *), Br. 
Mus. 400. 3. ianqih al ufül, Berl. 4393, Qoth. 933 (wo andre Hdss. 
aufgez.). Commentare : a) y. Verf. at iaudth fi hall gawämid at tanq^h^ 
Goth. 933 (wo andre Hdss. aufgez.), Paris 790, Alger 973, Ind. Off. 
319—21, Br. Mus. Suppl. 264, Jcni 301, AS 954-8, Kairo II, 243, 261. 
b) at taltoih f% kaif haqiCiq at tanqth v. at Taft&z&nl f 792/1398, (s. 
u. nr. 2) Berl. 4394/5, Goth. 1. 1., Paris 797, Jeni 311—6, NO 1297—1302. 
Kairo II 242, 261; gedr. zusammen mit tanqih und taudth^ Dihll 1267» 
Lucknow 1287, Kasan 1883. Glossen: a) v. MauUnäz&de 'Otmftn al 
Hatfti um 848/1436, Berl. 4396. ß) y. Mollft Hosrau f 885/1480, Kairo 
II, 263. y) V. al Fan&rl f 886/1481 Berl. 4397, Ind. Off. 325, Alger 974, Jeni 
319/20, Kairo II 245. d) v. at Tftsl CAU'addln f 887/1482?) Escur.* 547«. 
e) y. Zakartj& al Ans&rt f 926/1520, Kairo II 263. anon., gewidmet 
dem Sultan Sulaimftn b. SalSm f 975/1567, Berl. 4398. 17) y. *l8&maddln 
mit Superglossen y. M. Sairizftde, gewidmet dem A. Vkik^ Wazir des 
Sult&ns M. III 1003—12/1594—1603, Goth. 70,. ^) y. as SijAlküti f 
106*7/1656, Ind. Off. 326, Kairo II 261. t) y. "Abdallilh Labib, Ind. Off. 
327. 9c) anon. ib. 328. Ergänzung yon Abu 's Su'üd, yerf. 939/1532, 
Pet Sil., c) at taudih y. al GurgAnl f 816/1413 (s. u. nr. 3) Kairo II 
243. Bearbeitung tagfir at fanqih y. b. KumMp&s& f 940/1533, Paria 
798, AS 950. 4. al muqaddamät al arba% ein StOck aus dem tanqth 
gegen die As'ariten mit Comt., Wien 1539. 5. arba'üna hadttan, Kairo 
Vn 601. 6. iarh al wiqdja s. Bd. I p. 876. 7. an nuqäja s. ib. 377. 



^) Seinen Sohn s. o. p. 197. 

) Mit dem falschen Titel ta*dil al 'ulüm. 



Encyklopftdie und PolylÜBtorie. 215 

2. Sa'daddin Mas'üd b. 'Omar at Taft&zäni, geb. im 
Safar 722/März 1322 zu Taft&zän bei Nasa, Professor in 
Sarahs, wurde von Timür nach Samarqand versetzt und starb 
i. J. 791/1389 n. a. '2 oder gar erst 797. 

HS III, 3, 87. Yerzeichnis seiner Schriften, Berl. 17i, 1959.^ 
1. Tdh^h cd mantiq wal kaläm, Berl. 5174/5, Goth. 1193 (wo andre 
HdsB. aufgez.), Ind. Off. 5821^, 588, Br. Mus. 1200», Paris 1013«, NO 
2720, Kairo VI 78, VII 67, gedr. BO II 975; mit pers. Comt. Lucknow 
1869. Commentare und Glossen: a) y. al E&fijagl, f 879/1474, Münch. 
673,, Ind. Off. 538. b) y. seinem Urenkel A. b. Jahjft b. M. b. Sa'd at 
Taft&z&nl, t 916/1510, Goth. 87i, 88, (wo andre Hdss. aufgez.). c) y. ad 
Dauw&nl, f 907/1901, Berl. 5176/7, Goth. 1194 (wo andre Hdss. aufgez.), 
Kairo VI 61, 73, gedr. Lucknow (?) 1264. Dazu Glossen: a) y. Mir 
Abu n Fath Said!, f 950/1543, Ind. Off. 543, 553, Pet. 84„ Jeni 778, 
dazu ta'liqät y. al Kalanbuwl, Stambul 1883. ß) y. Mir Z&hid, Ind. 
Off. 544. y) y. 'Abdallah b. al Hosain al Jazdi, f 1015/1606, Ind. Off. 
545/6, 589, Br. Mus. Suppl. 735. 6) y. al Halh&li Pet 240,. d) y. 'All 
b. M. as ätrftzl, f 922/1522, Br. Mus. 1583^. e) y. 'Abdallah b. al 
Hosain Nagmaddln b. Sih&baddin al Jazdl, f 1015/1606, yollendet 
967/1559, Berl. 5179/80, Ind. Off. 547—51, Pet. 94,, gedr. Calcutta 1243, o. 0. 
1292; dazu Glossen y. *Abdarrahm&n al Hindt ca. 1100/1688, Berl. 5181. f) y. 
'ObaidaUäh b. Fadlall&h al Habtst Fahraddln um 1050/1640, Berl. 5182/3, 
Paris 2396, Alger 1406, Leid. 1558*^ g) v. al ü^hür!, f 1066/1655, 
Alger 1405. h) y. al Kalanbuw!, Cpel. 1819. i) y. P!r *All b. Hasan 
at Tünl, Pet. Rosen 225,. k) y. 'Abdalhaij b. 'Abdalwahhäb al Hosain!, 
Leid. 1561. 1) y. al Mar'as! Waügan!, Aiger 1407,, m) y. Sah Fathall&h 
Sirwän!, Ind. Off. 5534. n) y. Saijid Sah Mir, ib. ,. o) y. A. b. Sulaim&n 
ib. 8, 558,. p) y. 'Im&dadd!n, ib. 5537, 588«. q) y. Zainar&bidln b. 
JÜBuf al Kür&n!, Paris 2351,. r) pers. yon Gam&laddln M. al Hosainl 
as Sahrast&ni, Leid. 1560. Pers. Auszug mit engl. Übers. As. Researches 
VIII 89—135. 9 moderne Comt. zu dem Teile: dähitat intäg cd aSkäl 
al arba'a, ind. Druck 1292 (Kairo VI 79). Vgl. Ahlw. 5184. 2. 8arh 
ta§rtf az Zangäni s. Bd. I p. 283. 3. iriäd al hädi, Grammatik, yerf. 
778/1376 für seinen Sohn. Commentare : a) y. b. as Saijid as Sar!f al 
Gurg&n!, f 838/1434, Berl. 6754/5. b) y. Samsaddln M. b. M. al Buhftrl 
9. Jahrb., Wien 206, Escur.* 181. c) anon. Wien 207. Vgl. Ahlw. 6756. 
4. at tarktb al galil, Syntax mit Comt. tartib gamäl y. Dabb&gz&de 
M. Efendl um 1100/1688, Berl. 6757, Wien 208. 5. tarktb garib watarttb 
'agibf die Hauptsachen der Syntax in einem Satze, Berl. 6880. 6. bäht 
al muitarakf Paris 4187. 7. Sarh talht§ al miftäh, yollendet im Safar 



^) Diesem letzteren entstammen die im folgenden mitgeteilten 
Daten der Abfassung. 



216 3. Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 17. 

748^^ai 1347 in Her&t, und der Auszug, yollendet i. J. 756/1355 in 
Gu^duw&n, 8. Bd. I p. 295. 8. iarh al qism at tälit min al miftäkf 
yollendet im §auwÄl 789/Okt. Nov. 1387 s. ib. p. 294. 9. iarh ar r. 
di Samsijüj vollendet im Gum&dft II 762 /Apr. 1360 in Maz&rgäm, s. 
Bd. I p. 466. 10. maqäsid at tälibin ß usül ad din (/i '/ kaläm), 
yollendet im Ddlqa'da 784/Jan. 1383 in Samarqand, mit Comt. des Verf. 
Ind. Oflf. 461, NO 2215, AS 2364/5, Kopr. 854/5, Kairo II 26, Alger 626, 
gedr. Cpel. 1277; anon. Corot., Paris 1265. 11. iarh 'aqä*id an Kasaft^ 
yollendet im Sa*b&n 768/Apr. 1367 im Hwärazro, s. Bd. I p. 427. 12. iarh 
al kaiSäf, vollendet in Samarqand, s. Bd. I p. 290. 13. al miftäh^ 
Kompendium des s&fi'itischen Rechtes, Berl. 4604. 14. Sarh iarh al 
muJitasar f% 7 u§{d, vollendet im Dfi'lhigga 770/ Juli 1369 in Hw&razm, 
s. Bd. I p. 306. 15. at talwxh, vollendet im Daiq&'da 758/Nov. 1357 in 
Gulist&ni Turkist&n s. o. p. 24. 16. fädihat al mulhidin s. Bd. I p. 443. 
16. iarh natoäbig al kalim s. Bd. I 292. 

3. Ali b. M. al Gurgäni as Saijid as Sarif, geb. i. J. 
740,1339 in TägÜ bei Asteräbäd, lernte i. J. 779/1377 durch 
TaMzäni*s Vermittelung im Schlosse Zard den Sah Sugä' 
b. M. MuzaflFar kennen und erhielt von ihm eine Professur in 
Siräz. Bei der Eroberung dieser Stadt durch Timür i. J. 
789/1387 erhielt er den Befehl sich nach Samarqand zu ver- 
fügen. Nach Timürs Tode, 807/1405, kehrte er nach Siräz 
zurück und ist dort i. J. 816/1413 gestorben. 

HS III, 3, 89; de Sacy Not. et Extr. X 4 ff. Verzeichnis seiner 
Schriften, Berl. 17j. 1. R fi taqaim aVulüm, Ind. Off. 585i. 2. ta^tifät, 
Definitionen, Berl. 5378/9, Leid. 84—87 (wo andre Hdss. aufgez.), ed. Flügel, 
Leipzig 1845, gedr. Cpel. 1837, Kairo 1283, 1306, St. Petersburg 1897. Suppl. 
at tau^f'alä muhimmät at ta'rtf v. •Abdarra'üf al Mun&wi, f 1031/1622, 
Paris 4262. 3. maqälid al 'ulüm fi 7 hudüd war rusüm, Definitionen 
der Kunstausdrücke von 21 Wissenschaften, Br. Mus. Suppl. 715. 
4. tahqiq al kulltjätf Definitionen des Allgemeinen, Berl. 5134. 5. marätih 
al maugüdätf die Stufen in der Reihe der Wesen, ib. 5. 6. r. ft tahqiq 
nafs al amr, Definition des Wesens der Sache und dessen Verschieden- 
heit von seinem Äussern, ib. 5185. 7. r. ft qawa'id al bäht (Hlm ädäh 
al munäzarä) mit Comt. v. 'Abdalb&q! b. Gaut al islftm as Siddiql, verf. 
1060/1650, ib. 5321, Ind. Off. 554—7, v. 'Abdarrasid al Gaunfürl, Ind. 
Off. 558. 8. ar r. al waladtja ft 7 tnantiq, urspr. pers. geschrieben, 
Bodl. pers. 1455, von seinem Sohne M. (s. o. p. 209) übers., Goth. 1195, 
Münch. 608i, Pet. 106^, Kairo VII 106. 9. ar r. al harfija fi ma'änt 
al harf, Münch. 308«, Ind. Off. 586,, Kairo VII 590, 600. 10. r. /i 7 
Ufül mit Comt. von seinem Sohne M. £scur.* 673,. 11. ß tahqßq al 
tnabähit al maugüd^a toal maqäfid al ufüJüja^ pers. Münch. ar. 659 foL 



Encyklopftdie und Polyhistorie. 217 

107 b, pers. 61, arab. y. Eain&laddtii an Nts&bür!, übers, i. J. 876/1471, Goth. 
1930t, Münch. 659. 12. ai läfx fi 7 flqh AS 1200/1. 13. darag ad durar NO 
306/7. 14. Zwei Abhandlungen über den freien Willen, über Ursache und 
Wirkung, Br. Mus. 909». 15. 24 Yerse zum Preise Charakter voller 
Selbstgenügsamkeit, Berl. 7883. 16. Sarh al kaiiäf s. Bd. I p. 291. 
17. iarh al qism at tälit min al miftäh^ ib. 294. 18. sarh aS iarh al 
mutauwal, ib. 295. 19. Sarh iarh muJ^tafar al ufül, ib. 306. 20. iarh 
miikät al masäbth, ib. 364. 21. iarh cd farä*id aa Sirägija^ ib. 379. 
22. at taudih Sarh at tanqth s. o. p. 274. 23. Sarh ädäb al bäht Hl 
7(^1 s. o. p. 208. 24. Sarh ar r. al wad*%ja s. o. p. 208. 25. Sarh k. 
al Gagmtni s. Bd. I p. 473. 26. Sarh Sarh ar r. aS Semsije s. Bd. I 

p. 466. 27. Sarh Sarh hikmat al 'ain ib. 467. 28. Sarh Sarh matali* al 

* ... ... 

anwar ib. 29. Sarh gawähir al farä*id an Nafirija, ib. p. 509. 30. Sarh 
aS Sarh al qadim ib. 31. Sarh at tadkira an Na§irija, ib. p. 511. 

4. Galäladdin M. b. As'ad ad Dauwäni, angeblicher 
Nachkomme des Chalifen Abu Bekr, geb. 830/1427 zu Dauwän 
im Distrikte von Käzarün, -wo sein Vater Qädi war, lebte in 
Siräz als Qädi von Färs und als Professor an der Medreset 
al aitäm. Er starb i. J. 907/1501 (n. a. 908) in der Nähe 
von Käzarün. 

HS III, 4, 111, Rieu Pers. Cat. II 442 b. 1. ünmudag al 'ulüm, 
Fragen aus allerlei Wissenschaften, nebst Verzeichnis seiner Lehrer, 
gewidmet dem 'otm&nischen Sultan Mahmud, Berl. 72 — 4, Kairo YII 617; 
Erörterung des ganzen geometrischen Fragsatzes im unmüdag^ Berl. 5950. 
2. ta*rif al 'Um, Kairo VII 73. 3. Abhandlung über 3 Fragen, Traditionen 
und Rechtsprinzipien betreffend, Berl. 296. 4. r. ft masäHl al funün, 
Wien 12. 5. r. fi 7 masäHl al 'aSr, Leid. 1572. 6. tafsir sürat al 
fätiha, Berl. 944. 7. r. /C tmän Fir'aun Müaä, nach Sür& 10,o, Berl. 
2111, Leid. 2049, Kairo VII 632; Comt. farr al 'aun mimman jadda'i 
imän Firaun von al Herewi, f 1014/1605, ib. 2112/3, Münch. 886 fol. 
181, Kachtrag dazu Berl. 2114/5. 8. tahqtq imän ad Dauwänif Ver- 
teidigung der Ansicht, dass S. 10,0 von der Rechtgläubigkeit Pharaos 
handle, Berl. 3399^. 9. at taSbih fi *llähomma salli *alä Muhammad 
Berl. 2291, Wien 1791,,. 10. r. /t taugih at taSbih alla^ tadammanahu 
lafz kamä tafallaita *alä Ibrahim^ Leid. 2048. 11. r. itbät al wägib 
al qadtma, Beweis der notwendigen Existenz Gottes, Berl. 2328 — 30, 
Leid. 1575, Escur.^ 1834, AS 2275, NO 2089/90, Kairo VII 377. Glossen: 
a) von M. b. 'All al Qar&bägt, f 942/1535, Wien 1881,«. b) v. M. al 
MolU al Hanafi um 950/1543, Berl. 2331/2; Superglossen von HablbaU&h 
as Sir&zi Mlrzägtln, f 994/1586 ib. 2333, NO 2102-4. c) anon. gewidmet 
dem Rustam Päsä, f 968/1560, Berl. 2334. d) anon. gewidmet dem 
Sult&n Murädlll 982—1003/1574—94, Leid. 1576. 12. r. itbät al wugüd 
al gadida, 10 Jahre später verf., BerL 2335, Leid. 1577, Ind. Off. 468,, 



218 8- Buch. 1. Abschnitt. 5. Kapitel. § 17. 

1040i,. 13. ar r. al ÖaläUJa ß taugih al tou^üd al ilähija, Berl. 2396. 
14. tafHr cd kalima at taijibüf Bemerkungen über den Begriff und 
den Ausdruck des Einheitsbekenntnisses, ib. 2441 = kalima i iahädat, 
pers. Escur.* 607» (?). 15. f^alq al a'mäl, über den freien Willen, 
Berl. 2485/6, Goth. 103,, 1158„, Leid. 1574, 2649/50. 16. r. fi af^äl al 
Hbädy die Pflichten der Gläubigen, Escur.* 701,. 17. r. 'alä 7 muhäkamät 
ib. 7O67. 18. al arba'ün as suliänija fi 7 ahkäm ar rabbämja Kairo 
Vn 185. 19. bustän al qulüb, Mystik, NO 2288. 20. r. az Zaurä\ 
Abhandlung über verschiedene philosophisch-mystische Punkte, zu der 
ihm der Gedanke unweit des Tigris (der auch az Zaurä' heisst) infolge 
einer Erscheinung *Airs gekommen war, vollendet 870/1465,*) Berl. 3223/4, 
Goth. 87« (wo andre Hdss. aufgez.). Commentare: a) v. Verf. selbst al 
haurä\ vollendet am 17. Sauw&l 871/23. Mai 1467 in Hamad&n, Berl. 
3225, Goth. 87, (wo andre Hdss. aufgez.). b) v. Kamäladdin M. b. 
Fahraddin al L&rl, vollendet 918/1512, Berl. 3226. c) y. al Kurd! al 
Asnawi, vollendet 1018/1609, Berl. 3227 = Kairo VI 98 (? v. IljAs MoUA 
§aih al Kurdi, vollendet 1025/1616, nach HH v. Saiham al Kurdawl). 
d) V. al Ardabtlt, Berl. 3228. Widerlegung der zaurä* und der haurä* 
von Gij&taddm as ßir&zl, f 949/1542, Leid. 1587. 21. r. fi taqaddum 
al 'illa at tämmay über die Behauptung der späteren Philosophen, dass 
die Grundursachen nicht dem Verursachten vorangehen, Berl. 5136. 
22. ar r. al burhämja Escur.* 236ii. 23. Einige Bemerkungen über 
Trugschlüsse, Berl. 5190. 24. r. i^awäss al gism al latif, Eigenschaften 
und Wesen des Menschen, ib. 5399. 25. r. fi mähijat at tabVa, Leid. 1569. 
26. r. fi ^t ta§auwurät, Leid. 1570, Ind. Off. 1040«; dazu Glossen von 
Qädlhän, Escur.' 405».*) 27. r. fi anna itbät a§ fäni bihudüt al 
^älam biHmkänihi, Leid. 1573. 28. r. al jarä^a oder ar r. al qalamija, 
433/4, Brill-Uoutsma 84,, Wien 200340, Havn. 231,. 29. Sarh hajäkil an 
nur 8. Bd. I p. 438. 30. lawämi' al iSräq, ib. p. 510. 31. iarh al 
'aqäHd al 'Ädudtja s o. o. 209. 32. §arh Sarh al Gurgäni 'alä 7 
mawäqif s. o. p. 209. 33. sarh tahdib al mantiq s. o. p. 215. 34. iarh 
iarh ar r. aS Senmja s. Bd. I p. 466. 35. iarh Sarh matäli^ al anwär 
ib. 467. 36. sarh ädäb al bäht ib. 468. 37. Iarh as sarh al gadtd 
ib. 509. 38. Iarh itbät al gauhar al mufäriq s. ib. 510. 39. Brief in 
pers. Versen an den Sult&n B&jaztd II (886—918/1481—1512) Escur.* 6874. 

5. Ä. b. Jahjä b. M. b. Sa'daddin Hafid atTaftäzäni 
folgte seinem Vater als saih al isläxn in Herät und wurde 
im Ramadan 916/Dez. 1510 auf Befehl des Safawiden Ismä'il 
hingerichtet (n. a. f 906/1500). 



^) Ahlw. 1. I. 872, aber siehe das Datum der haurä*! 
«) Vgl. Bd. I p. 376 n. 1. 



Enoyklopftdie und Polyhistorie. 6. Kapitel. 219 

HS in, 8, 198, 343, MemoiroB de Baber trad. par Payet de 
Courteille I p. 401. 1. Magmü*a nafisa, Encyklopaedie der gesetzlich- 
traditionellen und der philosophischen Wissensohaften, Br. Mus. Suppl. 717. 

2. al fawäHd wcd farffid magmü'a fi *iddat funün, Kairo YI 164. 

3. kleine philosophische Abhandlung in 2 bäht über das göttliche Wort 
in Qor'&n und Tradition, Berl. 488. 4. 34 Abhandlungen aus Ter- 
Bchiedenen Wissenschaften, AS 4799. 5. Sarh al iarh al muJ^ta§ar 
B. Bd. I p. 295. 6. iarh tah^b al mantiq s. o. p. 215. 



6. Kapitel. Indien. 

Die islamische Kultur Indiens stand von Anfang an unter 
persischem Einfluss. Wie nun in Iran selbst das Arabische 
aus dem litterarischen Gebrauche immer mehr durch das 
Persische verdrängt wurde, so brachten die im Gefolge der 
türkischen und der mongolischen Herrscher in Indien ein- 
dringenden persischen Muslime bei den Neubekehrten ihre 
eigene Sprache zu fast ausschliesslicher Herrschaft. Wenn 
auch einzelne gelehrte Reisende aus arabischem Sprachgebiet 
wie b. Batüta und al Firüzäbädi an den Höfen des mus- 
limischen Indiens eine glänzende Aufnahme und zuweilen 
sogar eine Stätte längerer Wirksamkeit fanden, so reichte ihr 
Einfluss doch nicht aus, der arabischen Litteratur dort neben 
der persischen tief ergehenden Einfluss zu verschafl'en. Auch 
die BeziehuDgen der muhammedanischen Theologen Indiens 
zu den Bildungsstätten Südarabiens und Mekkas haben nur 
oberflächliche Spuren hinterlassen. So sind denn die Beiträge 
der indischen Muslims zur arabischen Litteratur äusserst 
spärlich geblieben. 



220 3. Buch. 1. Abschnitt. 6. Kapitel. § 1. 2. 8. 



§ 1. Die Philologie. 

1. Samsaddin b. 'Omar az Zäwuli ad Daulatäbädi al 
Hindi um 800/1397. 

Sarh al käfija s. Bd. I p. 304. 

2. Sein Sohn Sihäbaddin, f 849/1445. 

AI iriäd fi 'n nahw, Leid. 232, Br. Mus. 525. Ind. Off. 974/5, 
Calc. p. 1. Comt: 1. v. Waglhaddin, Ind. Off. 976. 2. y. A. b. §arlf al 
Hosain!, Calc. p. 15. 



§ 2. Die Geschichtschreibung. 
M. b. 'Abdaraziz al Käliküti as Säfi'i schrieb: 

AI fath al mubtn lis Sämuri *lla^ juhibb al muslimtfif ca. 500 
Ra^azyerse über die Kämpfe des Zamori mit den Portugiesen unter 
Yasco da Gama i. J. 903/1497, Ind. Off. 1044«. 



§ 3. Fiqh Abi Hanifa. 

1. Ishäq b. 'Ali b. abi 1 Hasan b. abi Bekr as Sufi al 
Bekri al Multäni al Hanafi Abu Bekr b. at Tag um 736/1335. 

1. ^uläsat gawähir al qorän fi bajän maäm *l furqän, yerfc 
717/1317 in Mult&n, bebandelt zuerst S. 1, dann von der letzten rück- 
wärts bis zur zweiten, stellt ein einzelnes Wort, sebr oft aus dem Anfang 
der Sure yoran, entwickelt im Anscbluss an den Text den yorliegcnden 
Gedanken und fügt oft einen Ausspruch Muhammads hinzu. Diesen 
umschreibt er dann in der Regel in pers. Sprache und thut das immer 
mit den Erörterungen, die sich an das jeder Sure .yoranzustellende 
Textwort anschliessen, Berl. 876. 2. Jiuläaat al ahkäm biSarä'it al 
ialäm, arab. und pers., später abgekürzt, Auszug aus dieser Abkürzung 
Berl. 1798, ein Stück des Grundwerkes ib. '9. 3. al hagg wamanäaikuhu 
ib. 4046. 

2. 'Omar b. Ishäq al Gaznawi ad Daulatäbädi, 
f 773/1371. 

Sark al mugni a. Bd. I p. 382. 

3. Abu '1 Fadä'il Sa'daddin 'Abdallah b. 'Abdalkarim ad 
Dihlawi, t 891/1486. 

Sarh al manär a. o. p. 196. 



Fiqh Abt Hantfa. § 4. Qor*4nezege8e. § 5. Die Mystik. 221 

4. Qädi Öakan al Hindi, f 920/1514. 

Hizänat ar riwäjät, Jeni 605. 



§ 4. Qor'änexegese. 

'Alä' (Zain)addiii 'AU b. A. al MahäMmi al Hindi, 
f 710/1310. 

Tabftr ar rahntän wataistr al mannän al maihür bit tafstr ar 
Bahmäntf allegorischer Gomnientar, Berl. 870, Eöpr. 84 — 7, Kairo I 135 
(mit der falschen Angabe f 835), gedr. Bdl&q 1295. 



§ 5. Die Mystik. 

1. 'Ali b. Sihäbuddin al Hosaini al Hamadäni, Gründer 
eines Süfiordens, wanderte als Derwis umher und kam i. J. 
781/1379 mit 700 Jüngern nach Kashmir. Dort gewann er 
grossen Einfluss auf den Sultan Qutbaddin. Er starb daselbst 
nach einem Ausfluge nach Persien am 6. Du 1 higga 786/20. 
Jan. 1385. 

Nafahftt 51 8, HS III, 3, 87. NewaU, History of Gashmere JRAS 
Bengal XXIII p. 414, XXXIII p. 278, Rieu Pers. Cat. p. 447b. 1. auräd 
fathija, Leid. 2196, Ind. Off. 368/9, gedr. Luoknow 1257. 2. ar r. al 
Qudsüja f% asrär an nuqta al haastja ilä asrär al hamja al gaibija, 
Ind. Off. 693 II 1, Er. Mus. 406, Kairo VII 548. 3. k. al mawadda ft 
*l qurba Br. Mus. 890i. 4. Ar. a$ sab^tn fi fadä*il amir al mu*mintn 
ib. ,. 5. arba'm amtrija ib. «. 6. manäzil as säliktn ib. 5. 7. iarh 
al fu§Ü8, ar. und pers. s. Bd. I p. 442. 

2. Zainaddin b. 'Ali b. A. al Ma'bari al Malibäri, geb. 
872/U67 in Küsan, f 928/1522 in Fanän. 

Hidäjat al adkijä* ilä tariq al aulijä* in Versen. Gomt.: 
1. maslak al atqijff von seinen Sohne 'AbdaPazlz, Kairo II 135, III 258, 
gedr. Bül&q 1292. 2. y. Abu Bekr b. M. ad Dimj&tl, ToUendet 1302/1885, 
gedr. Kairo 1304 (Gat. II 106). 3. v. M. an Kaw&wl, Kairo 1884. Ein 
eschatologisches Werk ohne Titel gedr. am Bde. des ar raud al fä*iq 
von Horaifis (s. o. p. 177), Kairo 1315. 



^) Zu unterscheiden y. Nüraddln 'AU b. A. al M., dem Gommentator 
al Q6nawlB 8. Bd. I 450». 



222 3- Bach. 1. Absohnitt. 7. Kapitel 



7. Kapitel. Das 'Otmänische Reich. 

Das 'Otmänische Reich war aus kleinen Anfängen heraus 
in wenig mehr als zwei Jahrhunderten zur Weltmacht empor- 
gestiegen. Die Einnahme von Gonstantinopel i. J. 856/1452 
schloss seine Entwicklung im Innern ab und die Eroberung 
von Syrien und Ägypten i. J. 923/1507 krönte seine Erfolge 
nach aussen. Die 'otmänischen Sultane haben nun, ob- 
wohl sie fast alle ganz von militärischen Interessen erfüllt 
waren, doch wenigstens seit dem 9. Jahrh. die Pflege geistigen 
Lebens nicht ganz verabsäumt. Der Eroberer Constantinopels, 
Muhammed hat sich sogar eingehend um gelehrte Fragen 
gekümmert und den Unterricht der Besten seiner Zeit gesucht; 
freilich scheint es fast, als habe er die Veranstaltung von 
Disputationen wie eine Art Sport betrieben. In allen be- 
deutenderen Städten des Reiches, vor allem in Brussa, Adria- 
nopel und Gonstantinopel haben die Sultane Medresen 
gegründet, die für Erhaltung und Verbreitung islamischer 
Wissenschaft sorgten. ^) Auf den Gebieten der schönen 
Litteratur und der Geschichtschreibung herrschte nun freilich 
anfangs das Persische, dann das Türkische unter persischem 
Einfluss; jede rein gelehrte, insbesondere theologische Be- 
strebung aber wirkte sich fast ausschliesslich in arabischer 
Sprache aus. So hat denn das ^otmänische Reich eine nicht 
geringe Zahl von Schriftstellern hervorgebracht, deren Werke 
die arabische Litteratur für sich in Anspruch nehmen darf. 
An Originalität aber gebricht es natürlich diesen Autoren 



^) Die recht interessante Geschichte des öffentlichen Unterrichts 
in der Türkei bis ins 17. Jahrh. Hesse sich nach den reichen Daten 
^ftBkopriz&des und seiner Fortsetzer schon in ziemlicher Ausführlichkeit 
darstellen. 



1. Die Philologie. § 2. Die Geschichtschreibnng. 223 

noch mehr als ihren Vorbildern in Kairo und Damaskus. 
Ein etwaiger Einfluss byzantinischer Gelehrsamkeit auf die 
schoD allzu erstarrte islamische Wissenschaft jener Zeit ist 
mit Sicherheit nicht nachweisbar. ^) 



§ 1. Die Philologie. 

1. Häggi Bäbä b. Ibrahim (s. o. p. 195) at Tüsijawi 
blühte unter Muhammad II (855-86/1451—81). 

SN 1 319. 1. sarh al 'awämil 8. Bd. I p. 287. 2. iarh al mis- 
bäh, ib. 294. 3. sarh al käfija, ib. 304. 4. aarh asrär at tanzU^ ib. 417. 

2. As saijid M. b. as saijid Hasan b. as saijid ^Ali 
schrieb i. J. 854/1450 in Adrianopel: 

6ämir al luga, Lexicon, Leid. 92, Bodl. 1 1071, 11 608. 

3. Lutfalläh b. Jüsuf Mollä Öelebi um 88C/1481. 

Mu§arrihat al asm ff ^ Kairo lY 188. 



§ 2. Die Geschicbtschreibung. 

1. Ja'qüb b. Idris al Qarämäni Qara Ja'qüb, geb. in 
Nakidä in Qarämän, studierte in Damaskus und Kairo und 
lebte dann bis zu seinem Tode i. J. 833/1429 in Läranda. 

dN 1 123. Ihräq at tawärtJ^, Oeschichte Muhammads, seiner Ver- 
wandten und Hauptgenossen, der Stifter der Hauptsekten, der Haupt- 
überlieferer und der Qor'&nauswendigwisser mit Angabe ihres Alters 
und Todesjahres, Goth. 1744, Escur. ^ 1740, (falsch as Sujütt zuge- 
schrieben), Paris 2014, AS 2954, 3023, 3509. Auszug oder Bearbeitung(?) 
airaf at tawärtfi von S&ry Ja'qüb b. 'At&' aU&h al Qar&m&nl um 820/ 
1417, Berl. 9589*). 



^) Möglicherweise ist ein solcher Einfluss bei dem als Freigeist 
hingerichteten Philosophen Lutfl (s. u. § 9, 5) anzunehmen, dessen 
Schriften darauf hin untersucht zu werden verdienen. 

*) Das Verhältnis des airaf zum iiräq und beider zu dem Werke 
al I^s (s. o. p. 209) ist noch nicht klar. Der Anfang stimmt in der 
Berl. und Goth. Hds. und bei HH überein : sind etwa die beiden ersten 
doch identisch und die Angabe über Titel und Verf. in der Berliner 
Hds. falsch? Zu Goth. und Paris stimmen auch die drei AS-Hdss. 



224 3. Buch. 1. Abschnitt. 7. Kapitel. § 3. 



§ 3. Fiqh Abi Hanifa. 

1. Mahmud b. A. ar Rümi al Lärandi al Hanafi f vor 
720/1320. 

DK III 429r, b. Qutl. 211. Irsäd ar ragt limaWifat al farä'id 
aa Sirägtja (s. Bd. I p. 378) mit anon. Comt., Berl. 4712. 

2. 'Isä b. M. b. tnänag al Qarasahri al Hanafi um 
734/1334. 

AI mubiagi fi 7 fur<i\ Kairo III 108. 

3. Fahraddin ar Rumi lebte unter Bäjazid I (792 — 805/ 
1389—1402) in Mudurnu. i) 

SN I 110. 1. Muatamü al ahkäm, Berl. 4795, Kairo III 119, NO 
2024/5, in zwei Ausgaben: a) al kabtr, Jeni 576. b) as §agtr, ib. 569. 
2. ad da'awät al ma^iüray Br. Mus. 143,, vgl. Add. p. 765». 

4. Mustafa al Qarämäni, f 809|1406. 

22. ft hukm al la'b bin nard wai sitrang, Kairo VII 428. 

5. Badraddin Mahmud b. Ismä'il b. Qädi Simäuna. 
geb. in Simäuna, studierte in Qönija, Ägypten und Mekka. 
In Kairo trat er in einen Süf iorden ein und wurde von seinen 
Oberen nach Tebriz geschickt. Als Timür diese Stadt ein- 
nahm, machte er ihn zum Schiedsrichter in einer Disputation, 
an der auch al Gurgäni (s. o. p. 216) teilnahm. Dann kehrte 
er nach Ägypten zurück und wurde der Nachfolger seines 
Lehrers im Orden. Aber schon nach 6 Monaten ging er 
über Halab, Qonija und Tira nach Adrianopel. Dort machte 
ihn der Sultan Müsä b. Bäjazid zum Qädi al 'askar. Als 
dieser von seinem Bruder Muhammed besiegt und getötet 
war, wurde Mahmud in Izniq interniert. Von dort floh er 
zu dem Emir Isfendijär. Der aber schickte ihn nach Zahra 
und dort wurde er i. J. 818/1415 hingerichtet. 



^) Ahlw. 1. 1. falsch um 880, Kairo 879, durch Verwechslung mit 
Bdjazld II. 



Fiqh abt HanlfA. 225 

SN I 112*), 1. Öämr cd fufiUain ß 1 furü', praktboheB Hand- 
buch für den Richter, yerf. 814/1411, Leipz. 206, Barb. Hammer Lottere 
y 3, Kairo lU 33, AS 1531—5, Jeni 386—91, NO 1936—41, Köpr. 
5478, gedr. Büläq 1301, Glossen y. b. Nngaim f 970/1562, Leid. 1855, 
anon. Auszug, Berl. 4792. Nur al 'ain ft ifläh gätnC al fuMain Ton 
IL Nisangyzäde, f 1031/1622, NO 2078. 2. latä'if al iiärät, Kairo III 106, 
Jeni 540 mit Comt. tasful al fatäwi, Jeni 598, Kairo Ul 26. 3. oZ 
wäridät, süfisch, Kairo II 143. 

6. M. b. M. al Izniqi Qutbaddin, geb. iu Izniq und 
gestorben daselbst i. J. 821/1418.*) 

SN II 97. Murhd al muta'ahhil, Pflichten der Gatten und der 
Kinder gegen einander, €h)th. 2052, Alger 1785, Br. Mus. 42O4. 

7. Häfizaddin M. b'. M. al Bazzäzi al Kerderi, 
t 827/1424. 

§N I 92. l, AI gämi" al wagtz oder fatäwi al Kerderi oder al 
f. al Bazzäzija, Berl. 4823, Münch. 315, Wien 1809, Ind. Off. 271, Pet. 
AM 126, Jeni 630, 663, AS 1548-50, NO 1983—8, Köpr. 667/8, Kairo 
m 35, gedr. Kasan 1308. 2. manäqib abi Hanifa, nebst Geschichte 
seiner Anhänger, Berl. 10001, Kopr. 1168, Kairo V 158. 3. maa^ala, ob 
einer für einen andern ein yerdienstliches Werk, wie Beten, Fasten, 
Wallfahrt thun könne, Berl. 3580. 

8. Kamäladdin M. b. 'Abdalwäkid b. 'Abdalhamid b. al 
Humäm as Siwäsi al Ilanafi, Schüler des Qäri' al Hidäja 
(s. 0. p. 81), t 861/1457. 

I. Qutl. p. 75, Flügel, Classen p. 338. 1. At tahrir ft u^ addin, 
Auszug aus einem unvollendeten grösseren Werke, Berl. 4416, Ind. Off. 
831, Köpr. 471, Kairo II 241. Comt. t. Amir Pftdisfth um 980/1572, 



') Einen ganz legendarischen Bericht giebt MT 95^. Danach hätte 
er in Adrianopel freiwillig auf das Amt als Q&dl Taskar Terzichtet und 
sieben Jahre unter der Erde asketisch gelebt Dann sei er in der 
Walachei als Meister aufgetreten und habe alsbald 3000 Anhänger um 
Bich Torsammelt. Dadurch erregt er den Verdacht des Sultans und 
dieser schickt einen (äwüs um ihn hinzurichten. Dem liefert er sich 
freiwillig aus. Seine Anhänger bringen seinen Leichnam nach Sirftz 
bei Salonichi, erbauen über seinem Grabe, das sie als heilig yerehren, 
ein grosses Kloster und entstellen seine ursprünglich reine Lehre in 
pantheistisch-libertinistischem Sinne (nasabü ilaihi umüran bätilatan, 
md qäla bihä, fihd nau'u wus'atin ß *d dtni, wahwa barVun *an 
dälika). Der letzte Teil des Berichtes ist Tielleicht nicht ganz zu Ter- 
werfen; aber MT, in Mekka Terfasst, ist auch sonst für osmanische 
Verhältnisse keine reine Quelle. 

*) Seine Zusammenkunft mit Timür scheint Legende su sein. 

Brock • 1 mann y Arabische Littcraturgeschidile. II. 15 



226 3. Buoh. 1. Absohnitt. 7. Kapitel. § 3. 

Kairo II 243, eine Stelle daraus Goth. 1000. Aaszug Lubb oZ ufül t. 
b. Nugaim al Misrt f 970/1562, Kairo II 258, Ibrähfm P&sft 429. 2. zäd 
al faqtr ft V furü\ Commentare: a) Vänat al ha^r y. M. b. 'AbdalllLh 
at Timirtftst, f 1004/1595, Berl. 4609, Kairo III 6. b) r. *Abdalwabh&b 
al Hum&mi, Goth. 1029. c) y. *Abdarrahlm al Masnftwi, Paris 944. 
Ergftnzung natä*ij al afkär f\ kasf ar rumüz tcal asrär y. Samsaddin 
A. b. Badraddln Q&dizäde f 988/1580, Kairo III 141. 3. al muaäjara 
ft 'l 'aqä^id al mungija fi 7 ä^ira, Abkürzung der r. al Qudsija des 
6azAll, s. Bd. I p. 421,5, dazu Berl. 1826/7, Goth. 652,, Comt al musä- 
mara Yon M. b. abt 's sartf al As'art as S&fi'l f 906/1500, Leid. 2038 
Kairo II 53, Alger 559. 4. fawätik al afkär ft sarh lumä'ät al anwär 
Anatomie mit Comt., Berl. 6252. 5. fafh al qädir s. Bd. I p. 377. 

9. Faraqa amrahu al Homaidi al Haoafi um 880/1475. 

Ciämr al fatäuri, Br. Mus. 214, Pet. AM 128, Jeni 599, 600, A8 
1529,30, NO 1985. 

10. M. b. Far&murz b. *Ali Mollä Hosrau, turk- 
menischer Abstammung, war Professor in Adrianopel, dann 
unter Muhammad Qädi al 'askar. Als dieser von seinem 
Vater Murad wieder abgesetzt wurde, blieb er ihm treu; 
dafür dankte M. ihm glänzend, als er nach dem Tode seines 
Vaters wieder zur Regierung kam. Nach Hidrbeks (§ 5, 1) 
Tode i. J. 863 1459 wurde er Qädi in Constantinopel, Galata 
und Skutari, sowie Professor an der Aja Sophia. Als er 
sich einst bei einem Gastmahl hinter al Kurani (§ 4, 4) 
lurückgesetzt sah, ging er nach Brussa und baute sich dort 
eine Medrese. Muhammad aber berief ihn bald nach Stambol 
lurück und ernannte ihn zum Mufti. £r starb daselbst i. J. 
885 1480 und ward in Brussa begraben. 

^ I 182 — 7. 1. Ihirar al kukkäm fi sark yiirar al akkam, rerL 
877 — 8S 147ä — 7 nach seiner Genesung Ton der Fest, an der er i. J. 
87S146i erkrankt war, Berl. 4TP7S, Munch. 316, Leipi. 109», Dresd. 
327. 403, Vien 1790, Paris 936-42, Alger 1018, Leid. 1863, Bodl. I 
aS8, 971, Br. Mn^ 2156, SappL 2^36, Pet. Ros«n 21. AM 7«, Ambrc«. 
77, J«mi 417—22, XO 152— 6S. 1771, AS 1151—66, Köpr 639, Kairo IH 
48« g^r. Kairo 1294> 19(^ Commentare und GIo5$en: a) t. QinAIixide 
t 9791571, Jeni :)77. b) t. M. b. Mo^tafl al W4nqtli f 10lX>lo91, 
Berl. 1799, KaiT\> lU 144, Jeni 408. c> t. *Axmizide f 1C40 1630, Jem 
390^9, Kair^ III ^. d> t. Hasan al Snnuibulili f 1069 t65<^ Alg^r 
1019, Jeni 52^\ Kairt» III S,V g^r. Stambnl 1>S3: U^Ksekrifrem daramf; 
Beri. 55. e\ t. Xüh Efeadi t 1070 1659, Ka:rx> III 141. fi t. lfm<taA 
b, t)SpiAa al Hidiad ib. $^. gj t. 'Abdalbmiim b. Plr Q*dMn iK lOl 




Fiqh abt Hantfa. 227 

h) zar Yorrede Ton Ja'qüb b. Ibr&htm al Girkfts!, Kairo 1307. Vgl. 
Ahlw. 4800. 2. mirqät al tcuftU fx 'um al usul, Kairo II 204, Comt 
Y. Verf. mirqät al u§ül, Jeni 336, dazu Glossen y. Sulaimftn al Izmlrl 
t 1102/1690, Kairo II 244, gedr. BüUq 1262, Stambul 1304. 3. ar r. al 
walä*ija, über die Rechte des Herrn gegenüber dem Freigelassenen, 
Terf. 873/1468, Goth. 1095i, Kairo III 115, VII 611, 681, zugleich mit 
einer Gegenschrift von A. b. Ism&'il al Kürftn! (f 893/1487 s. § 4, 4) 
Kairo VII 681, und einer Verteidigung von ihm, Munch. 892 fol. 152; 
dazu Bemerkungen von Q&diz&de, Goth. 1095,. 4. hähja *alä *t talwih 
8. o. p. 214. 

11. Jüsuf b. Gunaid Ahi ^) Öelebi at Tüqäti, f 904/1499. 

Sarh iarh al wiqäja s. Bd. I p. 376; ein Stück daraus, wie es 
scheint, daliirat al *uqbä ft sabb an nabt, Berl. 2575. 

12. 'Abdarrahmän b. 'Ali Mu'aijadzäde al Amäsi, 
geb. 860/1456 in Amasia. kam als junger Mann in die Gesell- 
schaft Bäjezids II, der damals Statthalter in Amasia ivar. 
Dessen Vater gab i. J. 881/1476 auf Grund einer Ver- 
läumdung den Befehl, ihn zu töten; Bäjezid aber half ihm, 
ehe dieser Befehl eintraf, zur Flucht nach Halab. Von dort 
ging er nach Siräz zu ad Dauwäni (s. o. p. 217) und blieb 
sieben Jahre bei ihm. Nachdem Bäjezid zur Regierung ge- 
kommen war, ging er 888/1483 nach Stambul und erhielt 
dort die Medrese Qalandarhäne. I. J. 891/1486 bei seiner 
Vermählung mit der Tochter des Muslihaddin al Qastalläni 
ward ihm eine der 8 Medresen daselbst verliehen. Acht 
Jahre später wurde er zum Qädi in Adrianopel ernannt, 
1. J. 907/1501 zum Qädi al 'askar für Anatolien, 911/1505 
für Rumelien, i. J. 917/1511 aber wurde er abgesetzt.^) Als 
Selim im Jahre darauf zur Regierung kam, verlieh er ihm 
die Qädistelle in Qara Ferie und ernannte ihn 918/1513 wieder 
zum Qädi al 'askar. Aber schon im folgenden Jahre nach 
dem Feldzuge gegen Sah Ismä*il musste er seines Amtes 
wegen Geistesstörung enthoben werden. Erstarb i. J. 922/1516. 



^) Zu diesem Namen ygl. b. Batüta II 260. 

*) Wohl gegen den Willen des Sult&ns auf Drängen des Heeres; 
denn sein Qonaq wurde geplündert und er erhielt eine Qnadenpension 
▼on 150 Dirhem täglich. 

15* 



228 S. Bmck. 1. AWchaitt. 7. bpileL § 3w 4. 



SN I 4aa— 7. 1. wMimm'ai muuaOy im dem emselmem Abflebmitten 
der Beehtebftcher, Beri. 4828, Pmris »4& 2. mta^mtffat faiam^ BerL 
4829, Jeni 660—2, AS 159a, XO 20389, Kmiro UI 92, 110. ^ r. ft *i 
häfka, Esemr. * 236«. 4. $arh al mawd^f /a /^ t. o. p.S09. 



§ 4. Die Qor'anwissenschaften. 

1. M. b. Mahmod b. M. al Aqsarä'i^ Professor an der 
Medrese as Salsala in Qaramän. f um 7731372. 

§N I 81. AI (Wila w€U agwiba al muia*aüiqa bü qor'än wal 
hiuKt, Leid. 1688, AS 69—72, 1033. 

2. Safari ah al Hanafi um 800/1397. 

gN I 93. R ft tafkr türat at takatMr (nr. 102), Kmiro TU 557 
(mit der fmlBchen Angabe, Tert 919). 

3. A. b. M. as Siwäsi, als Sklave in Siwäs geboren, 
trat in einen Süfiorden ein and wanderte mit seinen 
Lehrern nach Ajätnlüg,^) wo er in den 80 er Jahren des 
8. Jahrh. (so SN n. a. 803) starb. 

§N I 94. 1. ' Ujün at tafa^r, gewöbnlicb fafnr ai iaü^ genmimt, 
AS 171, 219.^20, B4gib 202/3, NO 329-32, Jeni 59, Kopr. 110, Kmiro I 
182. 2. r. an na§ät wdn iarr af sifät, aber die 10 Bedingungen dem 
Heils, Krmfft 431. 

4. A. b. Ismä'il b. 'Otmän al Küräni hatte in Kairo 
studiert. Der Saih Jekän (SN I 138) nahm ihn mit nach 
Kleinasien and führte ihn bei dem Snltän Marad ein. Dieser 
ernannte ihn zum Professor an der von ihm selbst gestifteten 
Medrese zu Brussa, dann an der des Bäjazid und übertrug 
ihm endlich den Unterricht seines Sohnes Muhammed 
zu Magnesia. Als dieser zur Regierung gekommen war, 
ernannte er ihn zum Qädi al 'askar, dann zum Qädi in Brussa 
mit der Oberaufsicht über die frommen Stiftungen. Als er 
sich in dieser Stellung einem Befehle des Sultans widersetzte, 
wurde er entlassen und ging nach Ägypten, wo er bei Q&itb&i 
eine gute Aufnahme fand. I. J. 872/1467 aber berief ihn 
Muhammed auf seinen früheren Posten zurück und beförderte 
hin zum Mufti in Stambul. Dort ist er i. J. 893/1488 



*) EpbesoB, Tomaschek 8BWA 124 (1891) YIII p.33. 



Die Qor ftnwissenschaften. § 6. Die Dogmatik. 229 

gestorben. Der Sultan Bäjezid bezahlte die von ihm Unter- 
lassenen Schulden im Betrage von 180000 Dirhem. 

§N I 143-151, MT 20r. 1. kaif al asrär 'an qirä*at al aHmma 
al (ü^är NO 84. 2. gajat al amäni fl tafstr al kaläm ar rahbänx, 
rerf. 868/1463, ib. 421—4, AS 253. 3. r. al walä* s. o. p. 227. 

5. M. b. Nagib al Qarahi^äri 9. Jahrh. (?). 

Raunaq at tafästTf Geschichte der Propheten im Qor*&n, Berl. 1028t 
mit dem Leben Muhammeds ib. 1029. 

■ 

6. M. b. Ibrahim Tag (Sams)addin Hat! bz ade ar Rümi, 
Professor in Izniq, dann in Stambul, ivurde von Mohammed 
zu seinem Lehrer ernannt, aus dieser Stellung aber einer 
unziemlichen Antwort wegen wieder entlassen. Er starb 
1. J. 901/1495. 

^K I 231—6, MT 95r. 1. hawäiin 'al& haHjat at kaiiäflia aaijid 
ai Sarif s. Bd. I p. 290. 2. häaija 'alä atoä'il iarh al mawäqif s. o. 
p. 209. 3. häiija 'alä iarh al wiqäja 8. Bd. I p. 525 zu 376,,. 



§ 5. Die Dogmatik. 

1. Hidrbek b. Galäladdin b. A. Päsä war am l.Rabi 
I 810/6. Aug. 1407 in Siwrihisär geboren, wo sein Vater Qädi 
war. Er wurde Schüler, dann Schwiegersohn Jekäns und 
begann seine Laufbahn als Professor in seiuer Vaterstadt. 
Nach einer glücklich bestandenen Disputation vor dem Sultan 
Muhammed erhielt er eine Professur in Brussa, dann eine 
Richterstelle in Ainegül und wieder eine Professur in Adrianopel. 
Nach der Einnahme Constantinopels wurde er Qädi daselbst 
und starb als solcher i. J. 863{1459. 

Sn I 151—5, MT 55^. 1. An Nüntja fx 7 'aqa'xd in 103 (oder 
105) BasttTerfien, Berl. 2001, Pet. 239,, mit türk. Übers., Berl. 2005, 
gedr. CpeL 1258. Commentare: a) y. al Hij&li f 863/1459, BerL 2002, 
AS 2318, Kairo VII 83. b) v. D&'ad b. M. al F&rid!, 12. Jahrb., Berl. 
2003, Br. Mus. 869i, Kairo II 31, türk. Br. Mus. 869,. c) v. 'Otraftn b. 
•AbdaUAh al 'ürjÄn! f 1168/1754, Berl. 2004, gedr. Cpel. 1883. d) v. 
M. Nftfi' b. A. b. M. al Q&zb&dt, Kairo II 32. 2. ein Gedicht, BerL 7908,. 

2. Hasan Öelebi b. M. sah (§ 9, 2) b. al Fanäri, geb. 
840/1436, Professor in Adrianopel, ging nach Kairo, um Vor- 
lesungen über den mugni 7 labtb (s. o. p. 23) zu hören. 



7. Ka^ücL §&. 

Sxk seiner Rackkehr wurde er Profe^or in Izniq. dum in 
ScamboL Zuletzt lebte er als PensioBir in Brassm nnd starb 
L J. **5 1481. 

§5 I 2^7—90. mr 53«. l, R f^ 1 M«6^* o^ mm/. Leid. 1SS2. 
±. fork itl imamqif Sw o. p^ ^09l 3L iark ai ttdmik s^ o. p. :f 14. 4. iarh 
o» iar% <d wfMttinwal s^ Bd. I pw ä^ac 



3. Masta& b. Jusof Hi^cäzide. der Sohn eines Kauf- 
msaas^ studierte in Brossa anter Hidrbek and wnrde dort 
SepeteoL Marad ernannte ibn xom Qadi in Kastal und dann 
zum Professor in Brossa. Als der Saltan Mahamsied den 
Hiroa bestiegen hatte« begab er sich zn ihm nnd traf ihn 
auf dem Wege tou Coostantinopel naehAdrianopeL Es gelang 
ihnu sieh bei dem jongen Henseher s*) in Gunst zn setzen» 
doiS er ihn zn seinem eigenen Lehrer ernannte. Dnrdi 
seinen Tertraaten Umgang mit dem Soltan erregte er den 
üeiii des Wezirs Malimud. and dieser veninlasste. am ihn 
Ti>m Hofe zu entfernen« seine Emennung zum Qadi al 'askar. 
Sein Steigen and Fallen in der grossherrlichen Ganst kam in 
seiner weehselreichen Laafbahn als Professor an der Saltanija 
in Brossa^ dann in StamboL als Qadi in AdrianopeL dann 
in CoostantinopeL dann als Qadi and Professor in Izni«) zom 
Aasdroek. bis endlich der siegende Krntfuss Xahmads ihn 
anf die P^>fessa^ daselbst beschrinkte. Der neae Soltaa 
B&jezid Tersetzte ihn dann wieder an die Saltanija in Bnissa 
nnd beforderte ihn zom Mufti daselbst. Er starb >93.14*^ 

S^ 1 l^T^iOO. XT^«. TaJuifHt ^d /«ttOMT^ :uiw^<«iiiiii Krt&k 
swischen. der x{eioiib«cD*ii»ii Schrift jl Ga^^Hs i?«L l 4:^> und der 
P!iiL)8ophie. xn^eich mit «iiMr Sebrüt d«^ *'iJI ^ T1:h i:$^ o. p. :SH' is 
«Dtfr Tom Suldbi X. njniBLitfscea Coacurr^nz ▼*}rQtä;$t. in ier t!rste:m. 
r%nB 239^. Cat löL il7 nr. 4L JlS iÄM:.">. Kpp. TV^. Kiini TT 90^ 
f^dr. Kjüto IJO«) i zugleich mit tituE^Ib» :tihiiiHt : diua GIu««eii tijii. K 
KjuB^i&ä& t *«,1337^ P^r» 23m, Wim 17^ l^^ 



-L Xahjiaddin 3L b. Qasim Aiiawain, Professor an 
«ner der ^ Medresen in StamboL f gegen Ende des 9. Jahrh. 
(naeh ßH 142^ erst 9iH14*>k 

>• 

s^ 1 SL. As mif id w^ukitr ^oät *i »iMt% trccnidd <b^ 
m 107. 



Die Dogmatik. § 6. Die Mystik. 231 

5. Jüsuf b. Hasan al Kirmästi, Schüler des IJägazäde, 
Professor in Stambul, dann Qädi in Brussa und Stambul, 
t 906/1500. 

SN I 316/7. 1. R. ft ^aqcCid al firaq an nägija min al firaq al 
ialämtja AS 2261. 2. al wagtz ft ufül ad d^n. Alger 560,. 3. r. fx *l 
waqf, Wien 1798. 

6. Husain b. 'Abdarrahmän, Schüler des IJägazäde, 
Professor in Kütähija, Brussa, Amasia, Stambul, dann Qädi 
in Adrianopel, Brussa und wieder Professor an einer der 
8 Medresen zu Stambul, starb als solcher i. J. 926/1520. 

Sn I 610—2. JS. ft sabb an nabx, HH III 408, Leid. 1865. 



§ 6. Die Mystik. 

1. Dä'ud b. Mahmud ar Rümi al Qaisari, geb. in 
Qarämän, studierte dort und in Kairo. Nach seiner Rückkehr 
erbaute der Sultan Urhän für ihn die erste Medrese im 
*otmänischen Reiche. Er starb i. J. 751/1350. 

ÖN I 70. 1. R fx n tasauwuf Kairo II 86. 2. iarh fufüf al 
hikam s. Bd. I p. 422. 3. §arh ta^mlät bismilläh s. o. p. 205. 

2. M. b. M. al Häfiz Häga Päsä, f 822/1419. 

Fa§l al ?iitäb ft 'l muhädarät NO 2509/10. 

3. Husämaddin at Tüqäti Amir al madäris, f um 
850/1446. 

§N I 164. R, ft qau8 Quzahf über den Regenbogen, Berl. 5791. 

4. Zainaddin Abu T Waqt 'Abdallatif b. 'Abdarrahmän 
b. A. al Qudsi, geb. 786/1384 in Jerusalem, wanderte als 
Süfi nach I|oräsän, dann über Damaskus nach Qönija und 
Brussa, wo er bis zu seinem Tode i. J. 856/1452 blieb. 

§N I 126. Tuhfat wähib al tnawähib ft bajän al maqämät toal 
marätib, die yerschiedenen mystischen Stufen, Berl. 3308/9, Kairo YII 585. 

5. 'Abdarrahmän b. M. b. 'Ali b. A. al Bistämi al 
^anafi al Hurüf i, geb. in Antiochien, studierte in Kairo und 
kam dann nach Brussa, wo er bis zu seinem Tode i. J. 
858/1454 blieb. 

SN I 108, Wüst. Gesch. 481 (falsch t 8^5). 1. Äl fawffxh al 
miak^a fx 7 fawätih al Mekkija, Encyklopaedie über 100 Wissen- 
schaften, Yerf. 795—844/1392—1440, gewidmet dem Sulfftn Mur^ II, 



232 8. Bach. 1. Abschnitt. 7. Kapitel. § 6. 

Ygl. Hammer, Wiener Jahrb. 88, Ans. Bl. p. 12 — 15; Wien 9, 10, Leid. 
10, Leipz. p. 530, Escur.^ 1754, 1815, Kairo II 137. 2. durrat al *%düm 
wagauharat al funün, Einteilung der Wissenschaften, Goth. 90i. 3. raih 
'ujün ad dauq ft iarh funün ai iauq, süfische Erzählungen und Ge- 
dichte, verf. 842/1438,' Goth. 90,; ähnlich: 4. raifi 'ujün al hajät ft 
iarh funün al mamätj Leid. 2269. 5. auräq al hikma ar rabbänija ft 
iarh al lum'a an nürdntja (s. Bd. I p. 497), Jeni 785. 6. A:. manähigat tawasstU 
fi mahähij at tarassul, ^üfischer Briefstil, Berl. 8818/9, Paris 1363,,, 
Alger 1900, Escur.* 52„ Kairo IV 332. 7. mabähij al a*läm fi manä- 
hij al aqläm, Kairo Y 353. 8. az tahr al faHh wan nur al la*ihf ib. 
343. 9. as airr al afl^ar wal kibrtt al ahmar, ib. 10. Ar. man zahara 
bigurrat al fawä*id wä*atä min bahr futühätihi bidurrat al farä*id, 
Leid. 1031. 11. iriijäd al arwäh ft rijäd al afräh, verf. 844/1440, 
Leid. 2268. 12. qiblat hudüd al bawänt ft qublat hudüd al gawänt, 
Lage der Ka*ba und der Qibla, verf. 845/1441, ib. 2270. 13. kaifasrär 
al hurüf wawaff ma*äni az zurüf mystische Buchstabenlehre; Paria 
2686. 14. kanz al asrär al amgadija walatä'if al anwar al Ahma^ 
dtja ib. 2687,. 15. wa^f ad dawcC fi kalf äfät al wabä* ib.,. 16. ma- 
fätih asrär al hurüf wamasäblh anwar az zurüf Goth. 1511/2 (mit der 
falschen Angabe, verf. 899)' Leid. 1131, Paris 2688, Kairo VII 213. 17. 
Abhandlung über das Gebet, Paris 2690,. 18. al ad'ija al muntal^aba 
wal adioija al mu§arraba ib. 2691. 19. ad durra al lämi^a fi kaif 
'ulüm al gafr al gämi*af Heilmittel, Gebete, Talismane, ib. 2690,. 20. 
bahr al wuqüf ft 'Um al hurüf Wien 1497. 21. sams al äfäq fi 'Um 
al hurüf wal aufäq, Leid. 1224, Paris 2689, Br. Mus. 760, Ind. Off. 349 
(? dem al Bün! s. Bd. I p. 497 zugeschrieben). 22. miftäh al gafr al 
^ämVy über die Kriege u. d. Ereignisse, die dem jüngsten Tage Toran- 
gehn werden, Nicholson JRAS 1899, p. 907, Auszug y. *Abdalhäfiz b. 
Hamsaddtn al 'Omar! al Marsaft Br. Mus. Snppl. 198. 23. faudth manä» 
hi§ al anwar watanqih mabähig al azhär, Chronik, ganz in je nach den 
Buchstabenpunkten mehrdeutigen Wörtern abgefasst, Br. Mus. Suppl. 
481. 24. durar ft *l hawädit was sijar, HH 5032, in Leid. 769 kurz 
wafajät *alä tartib al a'wäm genannt, Nekrologe berühmter Männer 
Ton Muhammed bis zum J. 700/1300, dem Sultan Muräd i. J. 835/1431 in 
Brussa gewidmet. 25. Biographien Yon Gelehrten, zuerst dem angeb- 
lichen Verfasser yon Kaiila wa Dimna, zuletzt at Tabart und al Gauhar!, 
Goth. 1788. 



6. M. b. Mahmud Gamäl al milla wad din al Aqsarä i 
schrieb unter Bäjazid II 886—918/1481—1512: 

1. Ärba'üna hadttan, ausgewählt aus den cU ahädit al Qudsi'a 
wal ätär al Mustafawija von b. 'Arabl (s. Bd. I p. 442i4) mit 
[|üfisohen Erläuterungen, Berl. 15121, Goth. 8,. 2. Ar. al as^ila wal 
a^ufiba, AS 69—72. 



DieMyBÜk. §7. Die Medizin. §8. Geheimwissensoll. §9. Encykl. n. Polyhist 233 

7. Idris b. Husämaddin al Bidlisi war als Beamter im 
Diwan mehrerer persischer Kleinfürsten thätig gewesen und 
floh bei Beginn der §afawidischen Bewegung zu Sult&n 
Bäjazid. Er starb zu Anfang der Regierung Selims (seit 
918/1512). 

§N I 470/1. Äl ibä^ *an mawäqC al wabä*, gewidmet dem Snltftn 
Sellm, Yerteidigang gegen den Vorwurf, dass es ihm an Gottrertrauen 
fehle, weil er i. J. 917/1511 auf der Rückkehr ron Mekka Ägypten, wo 
damals die Pest herrschte, gemieden hatte, BerL 6S71. 



§ 7. Die Medizin. 

Qäggi Pä9ä Hidr b. *Ali al Äidini schrieb 782/1381 
für Itsä b. M., Sultan von Äidin: 

Sifa* al asqdm wadatoä* al älävn, Leid. 1370, Paris 3171—4, 
Med. 236, Bodl. I 524, 528, Jeni 920/1, NO 3543, K5pr. 97«, Auszug rem 
Ver^ Goth. 1938, türk. Dresden 51. 



§ 8. Geheimwissenschaften. 

1. 'Ali ar Rümi al Margüsi 9. Jahrh. 

Durar al antoär fi asrär al ahgär, Kairo V 380. 

2. AI mu'allif al gadid 'Ali Öelebi ar Rümi 9. Jahrh. 

1. Daqä*iq al tntzän ft maqädür al auzän, Kairo V 393. 2. ad 
durra al haida* wal jäqüta al hamrä* ib. 394. 



§ 9. Encyklopaedie und Polyhistorie. 

1. Samsaddin M. b. Hamza al Fanäri al Hanafi, geb. 
im Safar 751/Apr. 1350, studierte in Kleinasien und Ägypten, 
wurde Qädi in Brussa, machte i. J. 833/1430 die Pilgerfahrt 
und starb bald nach seiner Rückkehr i. J. 834/1431. 

§N I 84—92. 1. 'auiifat al afkär fi *}^tihär u/t 7 abfäty über 
schwierige Fragen aus den Yerstandeswissenschaften, Kairo YII 615, 
Gomt. T. Mustafa al Mu'td, ib. 616, Goth. 1169. 2. tafsir al fätiha, 
Leid. 1689, Jeni 61, Köpr. 111, NO 338, Kairo I 147. 3. fufül al hadäW 
fi ufül ai sarä'C, Berl. 4415, Jeni 343/4, AS 999, Kairo II 255, Glossen 
Ton seinem Sohne M. s&h (nr. 2) Kairo II 245. Auszug gdjat at iahHr 



234 3. Bttch. 1. Abschnitt. 7. Kapitel. § 9. 

al gämi' Ton Jüsuf b. Ibr&htm al Ma^rib!, yerf. 832/1428 mit Comt., 
Leid. 1857. 4. muqaddamat af falät, Kairo III 223, Comt. Ton A. 
7&8köprlz&de, f 968/1560, Paris 1134«. 5. muqaddamat ^air^ Namen, 
Eigenschaften und Wesen der Einheit Gottes, Berl. 2322. 6. ar r. al 
Qudsija f% bajän al ma'ärif af füf^ja, ib. 3222. 7. r. f% mähtjat ai 
iajäßn wal ginn, Leid. 1690. 8. Ar. al mantiq, gedr. Stambul 1304. 
9. iarh al mi§bäh s. Bd. I p. 293. 10. häHja *alä iarh al miftäh 
Ha saijid ai Sarif ib. 294. 11. iarh miftäh al gaib s. Bd. I p. 450. 

2. Sein Sohn M. sah Öelebi b. M. al Fanäri war 
Professor an der Medrese as Sultänija zu Brussa und starb 
i. J. 839/U35 (n. a. erst 859).^) 

SN I 96. 1. unmüdag al *ulüm tibäqan limafhüm, Übersicht über 
100 Wissenschaften, nach den hadä*iq al anwar des Fahraddtn ar Rftzl 
(s. Bd. I p. 506), Berl. 71, Wien 11. 2. r. al bajän, Kairo VU 160. 

3. *AIä'addm 'Ali b. Magdaddin M. b. Mas'üd al Herewi 
Musannif ek as Sährüdi al Bistämi, Nachkomme des Fahraddin 
ar Räzi, geb. 803/1400, kam 812/U09 mit seinem Bruder 
nach Herät und fing 823/1420 an zu Schriftstellern, kam 
846/1442 nach Kleinasien und wurde Professor in Qönija. 
Nachdem er dieses Amt wegen Schwerhörigkeit hatte nieder- 
legen müssen, zog er nach Stambul und starb dort i. J. 
873/1468. 

Sn I 255^61.') 1. iarh ai iarh al mutauwal, yerf. S32/1429, s. 
Bd. I p. 295. 2. iarh al burda, Terf. S35, ib. 264. 3. iarh iarh al 
miftäh lis saijid ai Sarif^ yerf. 850/1446, ib. 294. 4. mu?^tafar al 
muntazam ib. 502. 5. hall ar rumüz wamafätih al kunüz, Kairo II 81. 
6. iarh al *iläqa (li Mahmud al Anjäln), Cpel. 1305. 

4. 'Alä'addin 'Ali b. M. al Qüsgi, der Sohn eines 
Falkners des Ulugbek, studierte in Samarqand bei Qädizäde 
und in Kermän, wohin er sich heimlich begeben hatte. Dann 
kehrte er an Ulugbeks Hof zurück und beendete die nach 
diesem benannten Sterntafeln (s. o. p. 213). Nach dem Tode 
seines Herrn machte er sich auf die Pilgerfahrt und begab 
sich zu al Hasan at Tawil, dem Emir von Tebriz, der ihn 
mit einer Friedensgesandtschaft zu dem Sultan Muhammed 



Dessen Sohn s. o. p.. 229, § 5, 2. 

*) Darin ein chronologisches Verzeichnis seiner, zum grössten Teil 
Terlorenen Schriften bis zu seinem 58. Lebensjahre nach der Vorrede 
seines persischen Werkes at tuhfa al Muhammad^a; danach die 
folgenden Angaben. 



Enoyklopftdie und Polyhistorie. 235 

schickte. Dieser bewog ihn nach Ausrichtung seines Auf- 
trags nach Stambul zurückzukehren und ernannte ihn zum 
Professor an der Aja Sophia. Dort ist er i. J. 879/1474 
gestorben. 

HS III, 3, 160, SN I 250—5.*) 1. Ar r. al Muhammadtja ft 7 
hisäb, dem Sult&n M. bei der Rückkehr an seinen Hof gewidmet, 
Leid. 1034, Dresd. 116, (Auszug?), pers. Auszug Leid. 1035, Bodl. I 73„ 
85«. 2. ar r. al fathija, demselben, zur Feier der Eroberung des 
persischen *Iräq gewidmet, Astronomie, Paris 2504«, Comt. v. seinem 
Enkel Miram Celebi ib. 5. 3. ar r. al mufradtja über einfache und 
zusammengesetzte Begriffe, Berl. 5101. 4. 'nnqüd az irat(7aAir,Formenlehre, 
dazu Comt. v. 'Abdarrahim, gedr. Cpel. 1866. 5. ^unqüd al gaioähir, 
Syntax in Versen, Cambr. Palmer p. 100. 6. r. al isti'ärät Ober 
Metaphern, Berl. 7319, Comt. v. Ismll'U al Aiw&li, vollendet 1194/1780, 
Ib. 7320. 7. iarh ar r. al *Adudtja s. o. p. 208. 8. aS iarh al gadid, 
8. Bd. I p. 509. 9. sarh at tuhfa ai lähtja s. 0. p. 212. 

5. Mo IIa Lutfi Lutfalläh at Tüqäti, Schuler des Sinän- 
päsä und des Qüsgi, wurde auf Empfehlung des ersteren von 
Sultan Muhammad zum Bibliothekar ernannt. Als Sinänpäsä 
nach Siwrihisär verbannt wurde, begleitete er ihn dorthin. 
Bäjazid ernannte ihn nach seiner Thronbesteigung zum Professor 
in Brussa, dann in Adrianopel, Constantinopel und wieder in 
Brussa. Durch seinen Hochmut machte er sich viele Feinde, 
und diesen gelang es, ihn in den Verdacht der Ketzerei zu 
bringen. Er wurde i. J. 900/1494 in Anklagezustand versetzt 
und auf Grund eines Fetwäs von Hatibzäde (s. 0. p. 229) 
enthauptet. 

§N I 413—9, MT 95«-. 1. AI matälib al ilähija ft maudü'ät al 
^ulünif Bäjftzfd gewidmet, Wien 15,, Br. Mus. 430,, Comt. v. Verf., 
"Wien 15j, Br. Mus. 43O2. 2. r. fi 's sab' as sidäd^ Beantwortung von 
7 Fragen al Gurg&nts (9. o. p. 216), Leid. 1564. 3. r. wngüdtja, ib. 1563. 
4. maräfib al maujüdät ib. 1565, Ind. Off. 586,. 5. r. ft nafs al amr ib. 1566. 
6. mabähit al burhän ib. 1567. 7. r. /t */ wugüd ad dihnt ib. 1568. 
8. r. /t 7 farq bain al hamd was sukr ib. 94. 9. kurze Abhandlung 
über die Buchstaben des Alphabets ib. 235. 10. r. ft tad'if al madbah, 
die Geschichte von Plato (Theon Smyrnaeus, Arithmetica ed. Gelder, 
Lugd. Bat. 1827, Cp. I § 3, Plutarch, de genio Socratis VII 579 B, 



*) Von dem ehrenvollen Empfang, den ihm bei seinem Einzug in 
Skutari die gelehrte Welt Stambuls auf Befehl des Sult&ns bereitete, 
erzählt MT 94v im Leben Hftgazädes. 



286 S. B«ek. S. AbMkaüt 7. KapiteL § t. a. Kaf^M. 

d« Si Delphieo T p. 386 E)» vie er ftr die Delier das Problem, ihren 
Altmr m yerdoppeln, USste, das ikaen Toa Orakel abi Bedingmig der 
Befireiong Yon der Pest angegeben war; *) aa Stelle des Orakels ist hier 
ein israelitischer Prophet getreten, der Yerl daher im Zweifel, ob es 
sich um eine griechische oder nm eine israelitische Stadt gehandelt 
habe, ib. 1229. 11. iark al mamaqif s. o. p. 209. 12. iarh iarh lawänUT 
oi wtatalir s. Bd. I 467. 



8. Kapitel NoriafHka. 

Nordafrika bildete, obwohl politisch in die beiden Reiche 
Ton Tunis und Marokko zerfallend, neben denen bis 796/1393 
noch Alger unter den Zijaniden stand, den übrigen Ländern 
des Islams gegenüber eine geschlossene Einheit Durch die 
afanohadische Bewegung war hier das berberische Element wie 
auf politischem, so auch auf geistigem Gebiet endgiltig zur 
Herrschaft über die Araber gelangt. Natürlich haben die 
Berbern, deren etwas beschrankter Geist anrar leicht zu 
fanatisieren, aber wenig befähigt war, die von ihnen mit dem 
Sibel rerfochtene Idee für die geistige Kultur fruchtbar zu 
machen, auch der Litteratur ihren Stempel aufgedrückt So 
ist die Poesie fast ganz verkümmert. Freilich war im Volke 
die Kunst zu singen und zu sagen nicht untergegangen; aber 
die herrschende Klasse der berberischen Fuqaha' hatte dafür 
kein Verständnis. Auf wissenschaftlichem Gebiet ist für sie 
die Herrschaft zweier, im Grunde recht elender Schulbücher, 
der Ägurrumija und der Sanusija, charakteristisch. Allerdings 
hat die nordafrikamsche Litteratur auch zwei Männer auf- 
zuweisen, deren Werke für uns noch von grosser Bedeutung 
sind, b. Batüta und b. Haldün: auf ihre Zeitgenossen aber 
haben sie nicht zu wirken Termocht 



^ T^ A. Stara, Das Defieche Problem, Pro^nr. d. Qjmm. t. Seite«- 
■tetten, 1S9&— 7; TgL BL fär Gtbb. Schalwesea $4, 494C 



1. Die Poesie. { 2. Die Philologie. 237 

Zerk. = Ta*rH ad daulatain al MuvHihhidtja wal Haff^a lü 
faqih M 'Abdallah M. b. Ibrahim al Xw7wt <u' ZarkaH (bis 882/1477) 
Tunis 1289. 



§ 1. Die Poesie. 

1. BurhänaddiQ abü Ishäq Ibrahim b. M. b. Bahädur 
b. A. b. Zuqqä'a al Qorasi al Magribi, geb. 745/1344, 
t 816/1414. 

1. Diwan, religiösen Inhalts, Berl. 7884, Bef. 322, Pet AM, vgl. Pet. 
Rosen 99, aasgewählte Sammlung, BerL 7885. 2. hädür^ langes Gedicht 
mit reimenden Halbyersen in gek&rztem Bagaz, gilt als wirksames 
Zaubergebet, BerL 7886/7, Pet. Bösen ^ 9. 3. andre Qastden, Berl. 7888. 

2. *Ali b. 'Abdalkamid al Magribi um 830/1427. 

Ad durra al maknüzaj Kagaz, BerL 81 59«. 

3. Sihäbaddin abü '1 'Abbäs A. b. M. b. 'Abdarrahmän 
al Fäsi at Tünisi b. al Hallüf, geb. 3. Muharram 828/16. 
Nov. 1425, Hofdichter des hafsidischen Sultans 'Otmän b. M. 
(839—93/1435—88) f 899/1494. 

MT 50^. Hartmann Muw. 33. Diwan, alphabetisch geordnet, 
BerL 7919, TUb. Wetzst 49, Leid. 774, Brill-Houtsma 47, HaTn. 284, 
Paris 3098,, Pet. AM 5. Auswahl BerL 7920, einzelne Gedichte ib. 7921. 
Muwaiiah ib.8172, 26. Lobgedicht anf Mohammed, Br. Mus. 406, 3 b, 1081». 

4. Sihäbaddin A. al Qusanti'ni blühte um 898/1493. 

Diwan, darin eine Traumoffenbarung a. d. J. 881 und ein Gebet 
a. d. J. 898, HaTn. 279. 



§ 2. Die Philologie. 

1. Abü 'Abdallah M. b. Dä*ud as Sanhägi b. Ägurrum, 
f 723/1323. 

AI muqaddama al Agurrümija, kurzer Abriss der Grammatik, al» 
Elementarbnch ausserordentlich weit yerbreitet und noch heute im 
Gebrauch, Hdss. auf jeder Bibliothek, unzählige Male gedruckt, z. B. 
T. Erpenius Leiden 1677, Obicini Rom 1631, Combarel Paris 1844, 
Bresnier Alger 1846, Perowne Cambridge 1852, Trumpp M&nch. 1876, 
Brfinnow in der Chrestomathie; YgL Kairo lY 20, 50 — 8. Comt.: 1. y. M. b. 
A. b. Ja'lä al Hasanl, geb. 672/1273 in Fez, f daselbst 723/1322, Paris 
4127, Escur.^8, Algcrl45— 54, dazu iarA oi ^atroAuf von al Asilsill, Alger 
168,. 2. Y. al Makk&dl, f 804/1401, Münch. 726, Paris 4128, gedr. Kairo 



238 3. Buca. 1. Abschnitt. 8. Kapitel. § 2. 

1309. 3. V. M. nl Garn&ti ar R&'i, t853/1449, vollendet 824/4421, Münch.733, 
Eßcur.- IGl. 4. V. M. b. M. al Hnl&wi al Maqdisi, vollendet 873/1468, 
Berl. CG72, Ref. 75. 5. v. 'Ali b. 'Abdallah as Sanhüri, f ^89,1484, 
Berl. 6G73. G. v. al Azhari, f 905/1499, vollendet 887/1482, Berl. 6674/5, 
Ooth. 287 (wo andre Hds3. aufgez.), ed. Schnabel, Amsterdam 1756 
(vgl. Fraehn, Leipz. Lit. Ztg. 1830 p. 732), gedr. Bül&q 1259, 1290. 
Glossen: a) v. Jusuf al Faisi al Mäliki, Leid. 219, Alger 159. b) v. b. 
al 'Arl, Münch. 732. c) v. al Qaljübi, f 1069/1658, Berl. 6670. d) v. 
'Abdalmu'ti al Azharl al Waf&*i, von einem Sch&ler 1080/1 GG9 heraus- 
gegeben, Berl. 6687. e) v. abü *n Nag&* Büläq 1284, Kairo 1305, 1306 
ed. V. P. Carletti Tunis 1290; dazu taqrirät Sarifa watadqtqät muntfa 
V. M. al Anbäbl, lith. Kairo o. J. f) von b. al H&^^ Fes o. J. (Spirgatis 
Mai 1899 nr. 7). 7. v. as Samhüdl, f 911/1505, Berl. 6677. 8. v. Bur- 
h&naddln Ibr&hlm al Bohairi al Azhar!, f 916/1510, Escur.' 102«. 9. süfisch 
V. 'AI! b. Maimün al Magribi, f 917/1511 s. o. p. 124. 10. v. as Sarblni, 
t 977/1569, Berl. 6679. 11. v. Nagmaddln al Gaitt, f 984/1576, Berl. 
6680, Auszug ib. '1. 12. v. Abft *\ Hasan as Sftdil! al MMikt 10. Jahrh. 
Escur.* 93. 13. v. Raih&n 1^&, f 1015/1606, Berl. 6082/3, Leid. 210, 
Brill-Houtsma 174. 14. v. as Sanaw&nt, tl019/1610, Wien 186, Paris 4137, 
Alger 68,, kürzer Paris 1194, Alger 167. 15. v. Zainaddtn M. Gibrll 
um 1054/1644, Berl. 6684/5, Paris 4135/6, Alger 160—2, ed. G. Delphin 
Paris 1885—7. 16. v. M. b. 'Ämir um 1073/1662, Berl. 6686. 17. r. 
Nagmaddtn al Faradi, f 1090/1679, ib. 6688. 18. v. Hasan al Kafr&wt, 
1 1202/1787, Berl. 6689/90, Paris 4138/9, gedr. Kairo 1249, 1282, 1289, 1291, 
1302. 19. V. 'Abdalmu*ti al Burnusi, Berl. 6691. 20. y. Ibrfthlm b. 
'Abdarrahm&n ib. *2. 21. y. GamMaddin Jüsuf, Leid. 211. 22. von 
Mahmud PftsA B&rüd! ib. 212. 23. v. M. b. A. b. Qadd, Alger 163/4. 
24. V. M. b. M. b. A. b. Sabb&g ib. lG5i. 25. v. 'AbdalUh at Ta'labl 
ib. 168i. 26. V. A. b. 'Agtba ib. 169. 27. v. Sih&badd!n ar Ramll ib. 173,. 
28. V. al 'AsmAw!, gedr. Kairo 1306. 29. v. al Big&l, Paris 4140, Alger 
166i (wo falsch al B&gi), 1307», 1308. 30. v. A. as Süd&ni Paris 4141. 31. Y: 
abü n Hair b. abi 's Su'üd ib. 4151,. 32. v. A. b. Zaini Dahl&n, 1 1886, Kairo 
1301. 33. V. M. an Nawawl (in Mekka) ib. 1281. — Tafimmat al Agurrümtja 
Y.M.b. M. ar Ru aint mit Comt. v. 'Abdallfth alFakiht um 924/1518, Leid.213, 
Ind. Off. 980, Paris 4123,, 4142, gedr. Kairo 1306, BftlÄ« 1309. — Versi- 
ficationen: 1. at txihfa al bahtja v. *A11 b. al Hasan as Säfi*t as 
Sanhüri, vollendet 901/1495, Escur.* 162. 2. ad durra al bahtja v. al 
•Amrlti, verf. 976/1568, Berl. 6693, Ind. Off. 965, mit Comt. v. b. al 
B&^rl,t 1277/1861, gedr. Kairo 1309. 3. al manzüma as Sunnija v. *Ali 
as Sunnt al Masarr&tl at Taräbulust, gedr. Kairol307. Vgl. Ahlw. 6696. 

2. Abu Ishäq b. abi M. 'Abdassaläm as Sanhägi al 
*Attär blühte in der 1. Hälfte des 8. Jahrh. 

Ar. al kurräsa, Grammatik, Escur.* 198, Comt. al miikat wan nibräs 
ib. 128. 



Die Philologie. § 3. Die Gesohichtschreibung. 239 

3. Sadraddin M. as Säwi, f 749/1348. 

AI qastda al husnä^ über Metrik, Corot. 1 . al käfi fi 'ilmai al 'arüd 
wal qawäft v. 'Obaidalläh b. 'Abdalmagid al *Obaidl, £scur.* 329. 2. t. 
Nagmaddln Sa'ld b. M. Goth. 369. 

4. Abu 'Abdallah M. b. A. al Hasani, f am 4. Dülhigga 
770/11. Juli 1368 in Tlemcen. 

Zerk. p. 92. sarh gumal al Hünagt, s. Bd. I p. 463. 

5. Abu 'Abdallah M. b. A. b. M. b. abi Bekr b. Marzüq 
at Tilimsäni, f 781/1379 in Kairo. 

Zerk. p. 96. 1. AI mafätih al Marzüqtja lihall aq/äl waatiJiräj 
J^äbäjä *l Hazragxja s. Bd. I p. 525 zu 312is. 2. iarh *umdat al ahkäm 
an saijid al anäm s. Bd. I p. 857. 



§ 3. Die Geschichtschreibung. 
A. Lokalgoschichte. 

1. A. b. A. b. ^Abdallah b. M. al Gubrini aus dem 
berberischen Stamme Gubra, geb. i. J. 644/1246 zu Bigäja, 
Qädi daselbst, f am 12 Dü'lqa'da 714/18. Febr. 1315. 

* Unwän ad diräja ftman 'urifa min *ulamä' al mi*a as aäbVa f% 
Bigäja, Paris 2155, Alger 1734, Tunis, Bull, de corr. Afr. 1884 p. 32 
nr. 125; vgl. Cherbonneau JAP s. 5. t. 7. p. 475. 

2. M.^) b. an Nägi, aus einer bekannten tanüMtischen 
Familie, wurde mit 21 Jahren Prediger an der Moschee Zaitüna 
zu al Qairawän. Vier Jahre später ging er nach Tünisund studierte 
dort 14 Jahre lang. Dann wurde er Prediger und Richter 
auf der Insel Gerba, drei Jahre später in Bega, dann in Qäbis, 
dann in al Orbos, dann in Tebessa. Dort starb er um 800/1397. 

Ma'älim al itnän, a) Beschreibung der alten Moscheen und Ge- 
schichte der Gründung von al Qairawän, b) Biographien berühmter Personen 
von dort, Bull, de corr. Afr. 1884 p. 40—65, 97—136. Auszug gäjat 
at tahfil xvatark at ta'til wat tatunl von al Barftdi*!, Bd. I in al Qairaw&n 
1. 1. p. 183 nr. 16. 



*) Nach b. Meriem (Alger 1737 bis) hatte er al Q&sim b. 'Isft 
geheissen, wäre 837/1433 gestorben und hätte einen Commentar zur Risäla 
(Bd. I 178«) und zwei zur Mudauwana (ib. 177) verfasst, as §aifi in 
2 Bden., as sataun in 4 Bden., Bull. p. 65 n. 1. Von dem ersteren 
Bd. I in al Qairaw&n, ib. p. 183 nr. 23. 



240 ^ Buch. 1. Absehnitt 8. KftpiieL § S. 

3. Abu 'Abdalllh M. b. A. b. M. b. M. b. 'Ali b. G&zi 
'Otm&n al Miknäsi, geb. 841/U37 in Miknäsa, ging 856/U54 
nach Fez, lebte dann 20 Jahre in Kitäma und starb 919; 1513 
in Fez. 

1. Ar raud al katün ß aJ^r Miknäsat az Zaitün bis zum J. 
919, Br. Mus. Sappl. 597u, Tgl. O. Houdmt JAP 1885i p. 101—147. 
2. al fikrista al wtubäraka, Yeneichnis der Traditionrnrier tob Fez und 
ihrer Schriften, Ups. 392. 3. inidd ai sarid f% dawäU al qapd (ft 
ratm al qoran), Alger 367,. 4. fafaül ad durar^ Aber Qor'&nlesmrteii, 
Alger 375, Comt. t. Mas*ftd al Magribi ib. 374., Glossen t. M. b. A. 
b. abt *1 Q&sim al Gäzt al OaziÜi ib. «. 5. über netrische EigentfUnlich- 
keiten der Qastde und des Dübait ib. 241,. 6. mu^jat al huM9äbj 
Arithmetik, Br. Mus. 420, SappL 1303, Escur.^ 928^, Alger 1459. 
7. kuUijät, Kairo III 180. 

B. GescUchte ier IMÜtea. 

1. Abu 1 Fadl abü 1 Qasim b. Ibrahim al Barradi ad 
Dammari, Schuler des Ibäditeu Abu Saken *Amir as Sammähi, 
t 792/1391, schrieb um 810/1407: 

AI gawdkir al muntaqät min itmam md a\la hihi k. at tabaqäi, 
Ergänzung der ib4ditischen Biographien des ad Dargini (Bd. I p. 336), 
BulL de corr. Afr. 1885 p. 43—6, Kairo 1302. 

2. Abu n 'Abbas A. b. abi 'Otmän Sa^d b. *Abdalwähid 
as Sammähi, f im Gumädä 928/Apr. 1522 auf dem Gebe! 
Nefusa. 

£. <M ft;Vir, Auszug und Erg&nzung der sijar des Abu Zakarf|4 
(Bd. I p. 336), der tabaqdt des Dargini (ib.) und der gawdkir (nr. 1), 
antographiert Kairo 1854, gedr. 1301, TgL BulL de corr. Afir. 1885 p. 47 - 71» 
Basset JAP s. 9 t 13 p. 434 C 

ۥ DynastieBgwekiehte. 

1. Abü \ Qasan 'Ali b. 'AbdaUäh b. abi Zar* al Fasi, 
t nach 7261326. 

W&st Gesch. 392. AI anU al mutrib Inraud al qirtds /1 al^r 
mnlük al magrib vatä'rik madinat laSy Geschichte der Idrisiden, der 
B.ZenAta, der Almorariden, Almohaden und Meriniden, Goth. 1696 (wo 
andre Hdss. auigez.), Paris ISCS— 71, Marseille 1638, Alger 1615,, Tunis 
BulL de corr. Afr. 1884, 26 nr. 84, Br. Mus. SuppL 597 1, lith. Fez 1305. 
Annales regum Mauritaniae a condito Idrisidarum imperio ad annum 
726 ab Abu *1 H. A. b. abi Z. Fesano Tel ut alü malunt ab Abu M. 



§ 3. Die Qeschiohtsohreibang. 241 

Sldih b. *Abdalhallm Granatensi consoriptos ed. G. J. Tomberg toI. 1, 2, 
Upsalae 1843, '6. Geschichte der mauritanischen Könige, yerf. Ton Ebul 
H. A. b. £. Zeraa aus dem Arab. übers, yon F. v. Dombay Agram 1794. 
Historia dos Soberanos Mahometanos das primeiras quatro dynastias et 
de parte da quinta, que reinarao na Manritania, traduz. por Fr. Joze de 
Santo Antonio Moura, Lisboa 1828. Roudh el Kartas, Histoire des souverains 
dn Maghreb et annales de la ville de F^s, trad. par A. Beaumier, 
Paris 1860. 

2. Abu Zakarijä Jahja b. HaldÜn, f 788/1387. 

Bugjat ar rüwäd ft dikr al mulük min *Äbdalwäd, Geschichte 
der Zijäniden bis 777/1376, Alger 1619, Tgl. JAP 1841, 2, 483; 1842, 
1, 460, Barg^s, CompUment de Phistoire des Bern Zeiyan, Paris 
1887, VIII flf. 

3. Ismä'il b. Jüsuf Amir Mälaqa vollendete 789/1387: 

An nafha an niarinya, Geschichte der Meriniden, gewidmet dem 
Abu 1 'Abb&s A. Escur.^ 1768. 

4. 'Abdallah b. Ibrahim al Asili, aus Arzilla bei Tanger, 
t 792/1390. 

* TJmdal at tälih f% nasab äl abi Tälib, Genealogie der 'Aliden, 
Berl. 9399, Paris 2021, vgl. JAP 16, 297 n. 1, s. o. p. 199 n. 1. 

5. Abu M. 'Abdallah b. 'Omar b. Ismä'il b. Nasr b. 
Hammäd b. Ibrahim b. al Ahmar schrieb i. J. 804/1401: 

Eaudat an nisrtn f% daulat B. Marin, dem marinidisohen 8ult&n 
Ton Marokko, Abu Sa'ld 'Otm&n b. A. gewidmet, Krafft 254, Alger 1737i, 
Übersetzung Yon Mirante für den Mobacher in Vorbereitung (E. Douttc 
Bull. bibl. de 1 Islam maghr. I 58 n. 5). Wüst. Gesch. 451. 

6. Abu '1 'Abbäs A. b. Husain b. 'Ali b. al Hatib b. 

• ¥ • 

Qunfüd al Qusantini^), Qädi zu Constantine, schrieb i. J. 

807/1404 : 

1. AI färisxja ft mabädt ad daula alHafaija, Geschichte der B. Hafs, 
Ton 461 — 804(6), dem regierenden Emir Abu F&ris 'AbdaFazlz al Marlnt 
gewidmet, Escur.' 1722«, ygl. Cherbonneau JAP s. 4 t. 12 u. 13 (nach 
einer Hds. in Constantine). 2. aarh at tälib fi aanä *l matälib, Bio- 
graphien berühmter Männer aus allen Zweigen des Wissens, bis z. J. 807, 
nach den Sterbejahren in Abschnitte Yon Jahrb. zu Jahrh. eingeteilt, 
Krafft 310, Paris 1546,, 4629, Tgl. JAP 1852, 2, p. 208 ff. 3. ins al 
faqir wa *izz al haqirj Kairo VII 344. 

7. M. b. 'Abdallah b. 'Abdalgalii at Tanasi, f 899/1493. 

Nazm ad dürr wal Uqjän fx bajän iaraf B. Zijän^ 1. Genealogie 
der Zij&niden, 2. die einem Fürsten nötigen Eigenschaften, 3. Anek- 



^) In der Wiener Hds. die yulgäre Form Qsamtini; vgL Cher- 
bonneau 1. 1. t. 12 p. 256. 

Brockclmann ArabUch« Littaraturi^eschicbte. 11. 16 



242 3. Buch. 1. Absolinitt. 8. Kapitel. § 3. 

doten, 4. Anthologie in Yers und Prosa, 5. moralische Abhandlung, 
Paris 1875/6, Tunis Bull, de corr. Afr. 1884 p. 26 nr. 85, vgL JAP 
1849 oct, 1851 dec; das 7. Kapitel des 1. Teiles in Uistoire des Beni 
Zeiy&n rois de Tlemcen, trad. par Barg^s, Paris 1852. 

D. Weltgesehiehte. 

Abu Zaid 'Abdarrahmän b. M. b. M. b. Hai dun Wali- 
addin at Tünisi al Hadrami al Isbili al Mäliki aus dem 
Stamme Kinda, dessen Familie um die Mitte des 7. Jahrh. 
aus Sevilla nach Afrika gezogen war, wurde am 1. Ramadan 
732/27. Mai 1332 in Tunis geboren. Nach Beendigung seiner 
Studien trat er als Sekretär in die Dienste des hafsidischen 
Sultans Abu Ishäq Ibrahim. Nach einer verlorenen Schlacht 
i. J. 753/1352 floh er zu seinem Bruder nach Biskira, nahm 
dann im Heere des Mariiiiden Abu Tnän an der Belagerung 
von Bigäja Teil und wurde von demselben i. J. 755/1354 als 
Sekretär nach Fez berufen. Wegen seines vertrauten Um- 
ganges mit dem entthronten und in Fez internirten Emir von 
Bigäja Abu ^Abdallah M. wurde er mit diesem zugleich ge- 
fangen gesetzt und erhielt erst nach dem Tode des Sultans 
1. J. 759/1358 die Freiheit und sein Amt wieder. L J. 764/ 
1362 trat er in die Dienste des Sultans von Granada Abu 
'Abdallah b. al Ahmar, dem er durch seinen Einfluss zur Wieder- 
eroberung seines ihm von seinem Bruder entrissenen Reiches 
verholfen hatte. Dieser schickte ihn als Gesandten an Pedro 
den Grausamen von Castilien nach Sevilla, der ihn nun selbst 
gern an seinen Hof gefesselt hätte. Aber sogar das An- 
erbieten, ihm die ehemaligen Güter seiner Familie in Sevilla 
zurückzuerstatten, konnte ihn nicht bewegen dort zu bleiben. 
Da er sich in Granada mit dem Wezir b. al Hatib (s. u. 
Kap. 9, § 3, 2) auf die Dauer nicht zu stellen wusste, ging 
er i. J. 766/1364 nach Bigäja, wo sein alter Freund Abu 
'Abdallah inzwischen wieder auf den Thron gekommen war, 
und wurde dessen erster Minister. Aber schon im folgenden 
Jahre verlor sein Herr Schlacht und Leben im Kampfe gegen 
seinen Vetter Abu '1 *Abbäs, Fürsten von Constantiue, und 
b. Haldün lieferte diesem Bigäja widerstandslos aus. Da es 



Die Gesobichtechreibung. 248 

ihm nicht gelang, das Vertrauen des neuen Gebieters zu ge- 
winnen, entwich er zu den benachbarten Nomadenstämmen 
und wirkte unter ihnen für Abu Hammü, Fürsten von 
TIemcen. Endlich schloss er sich an dessen siegreichen 
Gegner 'AbdaFaziz an und blieb auch am Hofe seiner beiden 
gemeinschaftlich regierenden Nachfolger 'Abdarrahmän und 
Abu "*! 'Abbäs. Natürlich konnte er trotz all seiner Schlau- 
heit nicht zweien Herren dienen und wurde daher, da er es 
mit einem halten wollte, i. J. 776/1374 nach kurzer Haft 
nach Spanien abgeschoben. Von dort wurde er bald wieder 
nach TIemcen zurückgesandt, wo indess Abu Hammü wieder 
ans Ruder gekommen war. Der schickte ihn als Agent zu 
seinen alten Freunden, den arabischen Nomaden, und b. IJ. 
blieb nun vier Jahre in Qal'at b. Saläma, mit der Abfassung 
seiner Weltgeschichte beschäftigt. Um diese an einem für 
iitterarische Arbeiten günstigeren Orte zu vollenden, ging er 
780/1378 nach Tunis und schrieb dort, von Sultan Abu 1 
^Abbäs gnädig aufgenommen, seine Geschichte der Berbern. 
Da er das Intriguieren nicht lassen konnte, wollte ihn der 
Sultan i. J. 784/1382, um ihn nicht unbeaufsichtigt zu lassen, 
mit auf eine Gazwa nehmen, erteilte ihm dann aber die Er- 
laubnis zur Pilgerfahrt. Er kam jedoch nur bis Kairo. Dort 
übertrug ihm al Malik az Zähir Barqüq eine Professur und 
ernannte ihn im Gumädä II 788 /Aug. 1384 zum mälikitischen 
Oberqädi. Als solcher suchte er dem Unwesen der Winkel- 
advokaten und mancherlei anderen Missbräuchen zu steuern 
und machte sich dadurch gründlich verhasst. Schon im 
folgenden Jahre sah er seine Stellung bei Hofe aufs äusserste 
bedroht, und der Kummer über den Verlust seiner Familie, 
die bis dahin in Fez zurückgeblieben war und nun auf der 
Reise zu ihm den Tod in den Wellen gefunden hatte, gab ihm 
den schicklichen Vorwand, selbst um seine Entlassung ein- 
zukommen. Die nächsten Jahre verlebte er in Müsse auf 
einem Landgut im Faijum und i. J. 789/1387 machte er die 
Pilgerfahrt. Am 15. Ramadan 801,22. März 1399 wurde er 
wieder zum Qädi ernannt und blieb bis zum 12. Muharram 

£03^3. Sept. 1400 im Amte. Nach dem üblichen Prozesse 

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*#'/M»w,/ f,f,/i )i/:hfyoi|«; f;;irtt*'IIijnz drrs hktoriseli^a Stofc» 
'',?/"• V/«'/ifi wir <*iti*'. Sfn'ffifhloMa mit Recht bewimdera. d* 
' / Mj »',/ iSt'f t(tf,/\*'.rut.u ^i^i'<;hi';lit-for?iihuDZ einize allgemcne 
'/' .'j' l*>.-|,ii/iM/ 'ihTVff.u/jt'uhunuhii hat. so dürfen wir ans 
d»ii'li iif/<f /i|i- %]iiu'j/l nf/iut-r HchU'j'Ait di?fponierten und 
itif.'i'/ **nitf/i\it:T\o.n S\'t'.U^t'.Hr\i\t;Uit iiioht täuschen lassen. 

H*\ /«'l M, ', WrMfc. 0«:4r»,. 4Vi, A. Müller, Der I*Um II 668 C, 
Aiji'J/j//|rrMf»»iM<, tfffrl. pur /Im Hlfin«^ JAl' h. i t. 3 p. 5 ffl, 187 01, 29111« 
''y/%if Vi ttt-ifo, f'n xo' iolof(o Nr Hilf' /l^l Mir: olo XIV in Riformm sociale 1887 



'l M«. r.»')> »I (;ft«)i Hiilihn und b. 'ArHlmah (JAP 1.1. p. 344). V< 
• tit'f 0'rMM("'n«« hrift hf'i llmfir, von d«'r v. Krcmcr und A. MQller in 
lltM f( iiffi'rliniifit i«(wM4 7.11 ophiniHtiHcJi f((>fürbtcn Dmrntellungen reden» 
fiiMli- ii U in den C^iicllon nichU. VfrbtuindoriHrhe Kntstellung Seiten» 
*\»*t KiilfifHT Htri>hrtrkrpiHf>, d^non dor ^(iwiuidte Magribiner natQrlioh. 
«•In hnrn irn Aii^rM wiir, iiil; on, wonn iil Maqrlzl (1. 1. p. 343), der ja eben 
d)i*ffi*n Kr«*iNf'n nnKf>brirtf>, ton iMnrr heimlichen Flucht zu Ttmür be- 
rl#h»#». Welch |iiknntpr Htoff für die« KRiriner Klatschbasen, 8e. Erc. 
diM Murr Olii>ri|Adl im oinom Hiiirk an der Stadtmauer baumelnd und 
Hhum for dorn liHndcnroindp bnurhrutMchcnd! 



Die Qesohiohtsohreibung. § 4. Der Hadtt. 245 

nr. 3. AI *ibar wa dttcän al mubtada* wal l^abar fi aijdm al *Ärab 
wal 'Ägam wal Berber waman *ä§arahum min dawi '« aulfän al akbar, 
Parifl 1517—35, Br. Mus. 1237/8, Ttib. 3—5, NO 3065—70, Jeni 588, gedr. 
7 Bde., Bül&q 1284. Jac. Gr&berg di Hemsö, Notizia intorno alla famosa 
opera istorica d^ Ibnu Kbaldun, Firenze 1834. Bd. I AI muqaddainaf in den 
ersten 5 Monaten des J. 779/1377 entworfen, später überarbeitet % BerL 
9363/4, Münch. 373, Wien 815/6, Br. Mus. 934, 279, Suppl. 477. Prol^gom^nes 
d* Ebn Khaldoun, texte ar. publ. par Quatreni^re, p. 1 — 3, Not. et Extr. t, 
16—18; Bairüt 1886. Trad. par. M. G. deSlane, Not. et Extr. t. 19—21. 
A. T. Eremer, ICb. und seine Culturgeschichte der islamischen Reicbe,SB'WA 
93 (1879) p. 581—634. Türk. Übers, v. PlrlzAde, f 1162/1749, Wien 
1817—20. Bd. II— VI: Geschichte der Araber, Nabatäer, Syrer, Perser, 
Israeliten, Kopten, Griechen, Römer, Türken und Franken; daraus: L 
Kh. narratio de expeditionibus Francorum in terras Islamismo subjectas 
ed. C. J. Tornberg, Ups. 1840. Act. reg. soc. sc. Ups. t. XII. Bd. YII: 
Histoire des Berb^res et des dynasties Musulmanes de 1* Afrique septen- 
trionale par. I. Eh. Texte ar. 1, 2, pubL par de Slane, Alger 1847 — 51, 
Trad. par. le m^me t. 1 — 4, Alger 1852. Ihn Ehaldoun, histoire des 
Benou U - Ahmar rois de Grenade, trad. par M. Gaudefroy - Demombynes 
JAP 8. 9 t. 13 p. 309—40, 407—62. 



§ 4. Der Hadit. 

1. Abu ^Abdallah M. b. 'Omar b. M. as Sabti Muhibb- 
addin b. Rusaid al Fihri al Andalust, geb. im Gumädä I 
657 /Mai 1259 zu Ceuta, studierte dort und in Fez. I. J. 
685/1286 machte er die Pilgerfahrt und hielt sieh im Anschluss 
daran einige Zeit in Ägypten und Syrien auf. Sein Begleiter 
war der Imäm und Prediger M. b. *Abdarrahmän b. al Hakam 
az Zubaidi al Lahmt gewesen. Als dieser nun nach der Ruck- 
kehr in die Heimat zum Range des geheimen Staatssekretärs 
aufrückte, berief er den b. R. als Professor der Traditions- 
wissenschaften nach Granada. Nach der Ermordung seines 
Gönners im Sauwäl 708 /März 1309 kehrte er in seine 
Heimat^) zurück und fand endlich Unterkunft am Hofe des 



^) Dass er noch in Ägypten daran gearbeitet, zeigen z. B. die 

Stellen ed. Paris I 326 ff., II 200. 

«) DK ilä 7 'adwa, vgl. Maqq. I pr6f. LXXV n. 2, b. Hald. 
Proleg. I 49i,. 



246 3- Baoh. 1. Abschnitt. 8. Kapitel. § 4. 5. 

Meriniden 'Otmän (710—31/1310—31) in Fez. Dort ist er 
im Muharram 721 /März 1321 gestorben. 

DK III 280^ WüBt. Gesch. 375. 1. Mal* al *aiha ftmä gama'a 
bitül al gaiha f% V rahla ilä Mekka wa Taiba, Nachrichten über die 
nm 700/1300 in Kairo und Alexandrien lebenden Gelehrten, 5 Bde., 
Escur.^ 1734. 2. silailat as aamä* icd*ifadat an nasthj Nachrichten über 
die spanischen Traditionarier und Rechtsgelehrten, Tollendet 689/1290 
in Ceuta, ib. 1727, 1780. 3. aa sanan al abjan wal maurid al am*an, 
Leben des Boh&rf und des Muslim, ib. 1801. 

2. Abu ' 'Abdallah M. b. Sa'id b. 'Omar b. Sa'id as 
Sanhägi Anmasäjad^), Qädi von Azammür, sehrieb in der 
ersten Hälfte des 8. Jahrb.: 

Kam al asrär wcUawäqih al afkar, muhammedanische Mythologie, 
Goth. 744, Leid. 2025, Wien 1924, Pet. Rosen 25, Paris 1400/1, Alger 859/60, 
Ihr. P&sA 774, Kairo YI 183; Auszüge Münch. 133, Kairo VII 115; 
Inhaltsangabe bei Hammer, Wiener Jahrb. 83, Anz. Bl. p. 6 nr. 327. 

3. Jahjä b. A. b. M. an Nafzi al Himjari as Sarräg 
al Magribi schrieb in der zweiten Hälfte des 8. Jahrb.: 

Taqjid oder masjaJ^a, Sammlung von Traditionen und biographischen 
Notizen, Paria 758i. 

4. A. b. Zakarijä al Magribi schrieb 875/1470: 

Mu*allim at tulläb bimä lil ahädU min al alqäb (z. B. fohthf 
hasan u. b. w.), Kairo YII 285. 

5. M. b. al Qäsim (Fadl) ar Rassä' at Tünisi al An- 
säri, t 894/1489. 

1. Tuhfat al aJijär /'t fadl a§ salät 'alä 'n nabi al mufitär, 
YoUendet im Ramadan 869/Mai 1465, Br. Mus. 872. (frgm.). 2. tad- 
kirat al vnuhibbtn /t asmä* saijid al mursaltn, Erläuterung der im 
hfä* des *Ij&d (Bd. I p. 369) Torkomm enden Namen des Propheten mit 
bes. Berücksichtigung ihres paraenetischen Gehaltes, Berl. 9513. 3. al 
hidäja al käfija s. u. § 5, 6, 3. 

§ 5. Fiqh Malik. 

1. 'Izzaddin abü 'Abdallah M. b. 'Abdassaläm al Mäliki, 
t 749/1348. 

Fatäm^ Alger 1360,. 



')? Von den yielen Varianten dieses offenbar berberischen Namens 
bei Rosen 1. 1. sieht, wie mir Herr Dr. Stumme freundlichst mitteilt, 
nur Amgs&b berberisch formiert aus und könnte yielleicht eine Um- 
gestaltung vom arab. Hassäb sein. 



Fiqh M&lik. 247 

2. Abu 'Abdallah M. b. A. as Sarif, f 760/1358. 

Muhtafar fi 7 u§ül^ gewidmet dem Martniden Abu 'In&n (749 bb 
69/1348-58), Alger 976. 

3. Samsaddin abü Umäma M. b. 'Ali b. 'Abdalwähid al 
Magribi b. an Naqqäs, geb. 720/1320, f 763/1361. 

Ihkäm al ahkäm as fädira min bain üfatai saijid cU anäm^ 
selbständige Ergänzung zum k, al 'umda (Bd. I p. 356), Berl. 1343, 
AS 452. 

4. Abu Imran Müsä b. ^sä al Magill al Mäzüni aus 
dem Berberstamme Magila, f 791/1389. 

Äl muhaddab ar rffiq fi iadbtr an nä^^ min al qudätwa^ahl al 
waija^qj Br. Mus. 242} .. 2. qilädat at taagilät toal *uqüd wata§anruf al 
qädi tcaS luhüd ib. 2. 

5. Abu 'Abdallah M. b. abi Zaid 'Abdarrahmän al 
Marräkosi, geb. 726/1326, schrieb 801/1399: 

k. ismä* as sunna ft itbät as iaraf min qibal al umm Br. Mus. 184«. 

6. M. b. M. b. 'Arafa al Wargami at Tünisi, geb. 
710/1310, wurde 756/1355 Imäm an der Zaitüna zu Tunis, 
machte 792/1390 die Pilgerfahrt und starb i. J. 803/1400. 

Zerk. 105, Hist. des Berberes I 52, Vincent 6tudes 43. 1. al mab' 
8üt fi usül al fiqh, Bd. II, Alger 1273/4. 2. al muhtafar fi l fiqh, be- 
gonnen 772/1370, Kairo III 181. 3. juristische Definitionen, dazu Comt. 
al hidäja al käfija t. M. b. al Q&sim ar Rassä* f 894/1489, Alger 
1275/6. 4. sarh al farä'id al Haufija s. Bd. I p. 384 nr. 5. 5. tafsir 
NO 184. 6. kurze Definitionen theologischer Ausdrücke, Berl. 2788. 

7. M. b. A. b. Marzüq al 'Agisi at Tilimsäni, aus dem 
Berberstamme 'Agis, f 842/1438. 

Bamämag ah lawärid, über die häufigsten und schwierigsten 
juristischen Fragen nach dem iämil des Bahräm ad Damtri f 805/1402, 
Br. Mus. 243, Alger 1277. 2. iarh muf^tasar Ifaltl s. 0. p. 84. 

8. Abu '1 Qäsim b. A. b. Ismä'il al Birzäli al Mäliki, 
aus dem Berberstamme Birzäla, Imäm an der Zaitüna, Mufti, 
Prediger und Professor in Tunis, f 841/1437 (n. a. 844/1440). 

Zerk. p. 122. 6ämi* masäHl cd ahkäm mimmä naeala min al 
qadäjä bil mufitn wal hukkäm, Br. Mus. 244—6, Alger 1833/4. Auszug 
(?) ?om Verf. Br. Mus. 247. Ausgewählte masä'il von Abü U *Abb&8 
A. Hulülü, 2. Hälfte des 9. Jahrh., daraus anon. Auszug vom Jahre 
1149/1736, Alger 1337. 

9. Abü Zakarijä Jahjä b. Müsä (nr. 4) b. Isä al Magill 
al Mäzüni, f 883/1478. 



248 3. Buch. 1. Abschnitt. 8. Kapitel. § 5. 6. 

Ad durar al maknüea ft nawäzil Mäeüna, juristisohe Ent- 
Bclieidungen, Alger 1835/6. 

10. A. b. Jahjä b. M. at Tilimsäni al Wansarisi, geb. 
834/1430 in TIemcen, studierte in seiner Vaterstadt. Infolge 
eines Streites mit einem Offizier des zijänidischen Emirs Abu 
Ilammü Müsä b. Jüsuf musste er i. J. 874/1469 nach Fez 
fliehn. Dort ist er i. J. 914/1508 gestorben. 

Barg^s, Complement k V bist, des B. Zeiy&n p. 420, Delpech Roy. 
Afr. XXYIl (1883) p. 337, Basset Giorn. d. soc. as. it. X p. 49. 1. idäh 
al masälik ilä qawä*id al imäm abi 'Abdallah Mälikj Alger 975,. 2. al 
manha§ al fa*iq wal vnanhal ar rä'iq f% ahkäm al icatä*iq (ft ädäb al 
fnütiq), Qairaw&n, BuU. de corr. Afr. 1884 p. 185, nr. 39. 3. al mCjär al 
mugrib wal gäm^ cU mu'rib *an fatäwt 'ulamä* Ifriqija wal Andalus 
wal magrib, yerf. 901/1495, Madrid (Robles) p. 201 nr. 474/5, p. 220 nr. 
537, Alger 1339—41, Zaouyah d* el Hamel, Giorn. d. soc. it. X p. 48, 
nr. 15, Kairo III 183, gedr. 12 Bde. Fez 13L4/5. 



§ 6. Qor'änwissenschaften. 

1. Abu 'Abdallah M. b. M. b. Ibrahim b. 'Abdallah al 
Umawi as Sarisi al Harräzi sehrieb in Fez: 

1. i. J. 703/1303 ein Gedicbt über den dabt, Comt. at tiräz ft 
iarh dabt al Ifarräz von M. b. 'Abdalgalil at Tanasi, Alger 390,. 
2. i. J. 711/1311: maurid az zanCän f% rasm al qorän in Ragaz ib. 
386—9,, 394i, 411,. Comt.: a) v. Abu M. 'AbdallAb b. 'Omar as San- 
b&^, Terf. 744/1343, ib. 389|„ abgekürzt Ton M. b. Hallfa b. Sal&b as 
Si^lmftst i. J. 825/1422 in Sfax, ib. 389,, Münch. 890,*^ Paris lo'61„'Br. 
Mus. 92. b) V. 'AbdalwAhid b. A. b. 'isir al Ans&rl, verf. 764/1362, 
Br. Mns. 92 (vgl. Add. p. 764) Alger 390i. c) v. Hosain b. 'All b. 
Talba ar Ra^r&gl as Saus&wl f um 899/1493, Alger 391. d) y. Abu '1 
Hasan ib. 392i. e) anon. Ib. 393. Ergänzung bajän al i^tiläf wal 
isiihsän wamä agfalahu maurid ilJ^. Ton Abu Zaid 'Abdarrahm&n b. 
al Q&di, Alger 392,. 

2. 'Ali b. M. b. *Ali b. al Barri ar Ribäti, f 730/1339. 

1. 30 Ra^azTerse fi ma^ärig al hurüf, Berl. 548. 2. ad durar 
al lawämi' fi a§l maqrd' al imäm Näf%*j 242 Ragazyerse in 17 Ab- 
schnitten, deren Überschrift jedesmal ein Yers bildet, Berl. 643, Br. 
Mus. 91, Paris 1077,, Alger 389«, 394,. Commentare: a) y. Abu 'Abdall&h 
M. b. 'Abdalmalik al Qaisf al Mintaurl (so), 1. Hälfte des 8. Jahrb., 
Br. Mus. 91, Paris 1077,, Alger 380. b) y. Jahjä b. Sa'd as Simlält, 
Terf. 793/1391, Alger 877i. c) t. *Abdarrahmän a| la'älibl, yerf. 842/1438, 



Die Qor'&nwisBensohaften. 249 

ib. 405,. d) y. Hosain b. 'AU b. Talba ar Ragr&gi, f vim 899/1 493f 
ib. 379. e) t. Abu 'Abdall&h M. b. Sa'ld al Ans&rl, ib. 381. f) y. aS 
Saiist, ib. 389i4, 390«. g) anon. frgm., ib. 378. 

3. Ibrahim b. M. b. Ibrähim as Safäqosi geb. i. J. 
697/1298, studierte in Bigäja, in Kairo bei b. Qaijän (s. o. p. 109) 
in Damaskus bei b. al Mizzi (s. o. p. 64) und starb am 
18. DülqaMa 742/26. Apr. 1342. 

DE I 28v. AI mugtd ß i'räb al qor^än al magtd, 2 Bde., Berl. 881, 
Br. Mus. Suppl. 118, Köpr. 42/3, Kairo I 207. 

4. A. b. M. b. A. al Basili, f 830/1427. 

HH II 348. Qor^&ncommentar nach dem Yortrage seines Lehrers 
Abu 'AbdalUh M. b. 'Arafa (al War^aml? § 4, 6), Alger 349. 

5. ^Abdarrahmän b. M. at Ta'älibi, geb. 788/1386 in 
Alger, studierte in Bigäja, Tunis und Kairo, machte die 
Pilgerfahrt, kehrte dann nach Tunis zurück und starb i. J. 
873/1468 ^) in Alger. 

A. DeToux, Les ^difices religieux de Tancien Alger, Alger 1870, 
p. 37- 48, Barg^s, Compl. p. 394 — 6, Cherbonneau, Essai sur la litt^rature 
arabe an Soudan (Annnairo de la soc. arch. de Constantine II 1855) 
p. 45/6, Basset, Giorn. d. bog. as. it. X 54. 1. al gawähir al hisän 
fi tafHr al qor^än, Yollendet am 25. Rabi' I 833/23. Dec. 1429, Paris 
646—8, Escnr.* I 1319, Bull, de corr. Afr. 1885 p, 469 nr. 9, Zaonyah 
d^ el Hamel, Giorn. d. soc. as. it. X 55, Kairo I 163. 2. iarh ad durar 
al lawävni^ s. o. nr. 2, 2, c. 3. gämi* al ummahät ß ahkäm al Hbädät, 
Alger 583. 4. al *ulüm al fäl^ira fi *n nazar ft umür al äJ^ira, ib. 850, 
eine andere Redaktion, ib. 851. 5. rijäd af §älihxn watuhfat al 
muttaqin, Br. Mus. 1438, Alger 883. 6. raudat al anwar wa nuzhat 
al a^jäVf Alger 884; daraus eine Tradition über den mi'rä^^ Br. 
Mos. 126». 7. Geschichte einer Vision, in der ihm der Prophet im 
Traume erschien, Br. Mus. 124,. 

6. Abu 'Abdallah b. öasan b. 'Ali b. Talha ar Ragrägi 
as Sausäwi, f um 899/1493. 

1. AI fawä^id al gamila fi *l äjät al gatüa^ allgemeine und 
spezielle Einleitung in den Qor*&n, Berl. 421/2, Alger 313. 8. iarh 
maurid az zain*än b. o. nr. 1, 2, c. 3. iarh ad durar al lawämC s. o. 
nr. 2, 2, d. 4. qurrat al abfär *alä ^t taläta al adkär, über den "Wert 
der 3 Formen des dikr. Alger 761 — 3. 



^) So nach der Inschrift auf seinem Grabstein, ygl. Fagnan Cat. 
p. 244, Basset 1. 1. p. 53 n. 3; falsch 875 oder 876. 



250 3. Baoh. 1. AbBohnitt. 8. Kapitel. § 7. 



§ 7. Die Dogmatik. 

1. Sirägaddin abü 'Ali M. b. Halil at Tünisi as Saküni, 
t 716/1316. 

Lahn cd *awämin fimä jata^aüaq bi Ulm al kaläm, Berl. 2037. 

2. Abu Zaid 'Abdarrahmän b. A. al Waglisi al Magribi, 
t 786/1384. 

1. AI muqaddama oder al 'aqlda al WagtUüja^ Br. Mus. 126x111, 
Alger 590/1. Comt: a) t. Abü Zaid 'Abdarrabm&n Sabb&g, Alger 592—7,. 
b) T. Zarrüq, f 899/1493, Br. Mus. I2614. 2. r. /I 7 tmän wal isläm, 
Qairaw&n, Bull, de corr. Afr. 1884 p. 184 nr. 35. 

3. 'Abdallah b. 'Abdallah at Targumän al Majorqi, 
von christlichen Eltern in Majorca geboren, studierte in 
Lerida und Bologna. Auf Rat des Bischofs Nicolaus Martell, 
der selbst heimlich Muslim war, ging er nach Tunis, trat 
dort zum Islam über und schrieb i. J. 823/1420: 

Tuhfat al arib ft*r radd *alä ahl a§ saHbf Streitschrift gegen das 
Christentum, Ton AbCl '1 Gait M. al Qass&s mit einer Einleitung und 
neuem Titel tahtjat al asrär ta^lif al ahjär al ansär fi V radd *alä 'n 
Na§ärä 7 kuffär versehn und dem Sult&n A. I 1012—26/1603—17 ge- 
widmet, Goth. 860, Leid. 2033, Ups. 406,, Paris 1464, Alger 720, Kairo 
VI 120 (mit türkischer Übers.); ygl. Steinschneider, Polem. u. apol. 
Lit. S. 34 nr. löpRev. afr. V 266, Rev. de l'hist. des rel. XVII 68—89, 
179—201, 278—301. 

4. Abu 'Abdallah M. b. Jüsuf al Hasani as Sanüsi, 
Schüler des al Qalasädi (9. Kap. §. 8) lebte als Süfi in 
Tlemcen und starb 892/1486, n. a. 895. 

Biographie: al matcähib al quddüstja ft 7 manäqib as Sanü^'a, 
V. M. b. 'Omar at TilimsAni, verf. 897/1492, Alger 1706, vgl. Rev. afr. 
Y 264, Cherbonneau JAP 1H54, 1, p. 175. I. *Aqidat ahl at tauhid toat 
iasdid al muhriga min zulumät al gahl warabqat at taqltd oder al 
*aqida al kubrä^ Berl. 2023, Kairo II 34, Comt. v. Verf. "umdat ahl at 
iauftq trat taadtd, Berl. 2024/5, Paris 1271 2, Alger 630-3, Auszug v. 
Verf., Paris 1275, Glossen v. al Hasan b. Mas*üd (d. i. al Jüst, 
t 1111/1699)»), ib. 1273, v. al 'AkkAri, ib. 1274. U. 'aqidat ahl at 
tauhid a§ sugrä oder umm al barähin, Berl. 2006/7, Goth. 682, Paris 
1141,, 1270, Br. Mus. 140,, 146,, 872«, Escur.* 248,, 636,. El Senusi*s 



s. HH YI p. 640 ff. nr. 612, Pet. Ros. p. 86,, s. u. II. Abschnitt, 
Kap. X § 1. "^ 



Die Dogmatik. 251 

Begriffsentwicklung des muhammedanischen Glaubensbekenntnisses, 
arab. u. deutsch mit Anm. von Ph. Wolff, Leipzig 1848. Petit traite de 
theologie musulmane par Senousi, texte ar. publ. par ordre de M. Jules 
Cambon, gouyemeur general de TAlgerie, avec une trad. fran^. et des 
Dotes par J. D. Luciani, Alger 1896. La pbilosophie du cheikh Senousi 
d^apr^s son aqida es so'ra par G. Delphin, JAP s. 9 t. 10 p. 356 — 70. 
Commentare: 1. v. Verf. Berl. 2008/9, Goth. 1159, Paris 1271/2, 4884, 
Br. Mus. 154, 1593, 160, 161,, Alger 1494*, dazu Glossen: a) v. D&'üd b. 
SulaimAn ar Rahm&nl, f 1078/1667, Berl. 2012/3. b) v. 'Isä b. 'Abdar- 
rahmän as Sakt&n!, f 1062/1652, ib. 2014, Alger 696—700. c) v. A. 
ad Dardir, f 1201/1786,Goth. 678. d) v. ad Dasüqi, f 1230/1810, gedr. Bül&q 
1281, Kairo 1305, 1306. e) v. al B&gürl, f 1277/1861, Bdl&q 1289, Kairo 1307. 
f) V. M. b. abi T Qisim al Fagigi, Br. Mus. 154,, 156, Alger 668—75. g) v. 
*A1! b. M. al Magdan, ib. 694. h) v. Abu Zakarijä Jahj& az Zuwäwt, ib. 695. 
c) Y. al Gaud Hägg Jan&wi, ib. 1426,. k) v. Hasan b. Jüsuf Zaij&t!, 
ib. ». 2. V. 31. b. *Amr b. Ibrähim at Tilims&nt um 1000/1591, Berl. 
2015/6, Br. Mus. 871. 3. v. 'Abdarrahraän b. al 'Ari al Arlh&wt, 
11. Jahrb., Goth. 679. 4. v. A. al Gad&misl al Misri, verf. 1069/1052, 
Alger 682-9. 5. v. 'Abdalganl an N&bulusi, f 1143/1730, Berl. 2017. 
6. V. M. b. 'Abdallah ar Rasäsi, verf. 1154/1741, ib. 2018. 7. v. M. b. 
Mansür al Hudhudi, 12. Jahrh. (?), ib. 2019; dazu Glossen: a) v. *A11 
b. A. al 'Adawi, Alger 1431,. b. v. "AbdalUh as Sarq&w! f 1227/1808, gedr. 
Kairo 1310. 8. v. M. al Ma'mön b. M. al Hnfsi, Paris 1276, Alger 680/1. 
9. V. A. b. 'Abdalgäni al Hazragi, Br. Mus. 155. 10. v. Sa'd b. 'Abdall&h 
al Wagah&ni, ib. 158 9. 11. v. as Safati, Münch. 144. 12. v. M. b. M. b. 
Ibr&hlm al Melläli at Tilims&nt, Br. Mus. 871i, Ind. Off. 470,, Alger 676—9. 
13. V. 'AbdarrahmtLn al Ahdarl, Alger 1426?. 14. bidäjat al hidäja v. 
M. Zain, Cpel. 1885. 15. darTat al jaq^n v. M. Nawawi, Kairo 1886. 
16. siräg al hudä, malaiisch v. Zainaddin Sumbawa, Mekka 1858«. Ver- 
sificierungen : 1. v.* Ali b. A. b. 'All al Fäsi as Saqq&t, fl 183/1769, Berl. 2021 
dazu Comt. v. M. b. M. al amir al kabtr al Mälikl al Ahmadi, ib. 2022. 2. v. M. 
al Husainl al Madani al Gamniäzt, Goth. 680 1. 3. anon. wäsitat as 
sulük^ Br. Mus. 872. IIL al gumal oder al mursida oder as Sanüstja 
al wusfä mit Comt. des Verf. a. J. 875/1470, Berl. 2026, Escur.» 697, 
Alger 6327, Kairo II 28. IV. iarh al manzüma al Gazairija s. u. nr. 5. 
V. iarh al Jaraid al Haufija s. Bd. 1 p. 384. VI. al muqaddamaf 
über die Grundbegriffe der Philosophie, Dresd. 216», Wien 1536, Paris 
4583, Escur.' 636i„ Alger 149,, 632,. VII. Nachweis, dass die Tauhld- 
formel alle Eigenschaften Gottes und des Propheten umfasst, Br. Mus. 
101,. VIII. muhfamr /i 7 mantiq mit Comt. des Verf., Berl. 5189, 
Goth. 1196,7, Pet. 160, Paris 2400/1, Br. Mus. 156,, Escur.« 636^, 653,. 
Commentare: 1. A. b. M. as Susi, Alger 1410. 2. v. al Hasan b. Massud 
as Susi, Paris 2400,. 3. anon. Alger 2100,. 4. Glossen (zu welchem 
Comt.?) V. Bann&ni Fes 1302. IX. nusrat al faqir, Kairo II 172. 



252 3. Buch. 1. Abschnitt. 8. Kapitel § 8. 

X. nufrat ahl ad din wa^ahl al jaqin *alä man ta'arrada fi '/ t^^ 
fi V radd ^alä abt '/ Hasan af §agir al Miknäst, Br. Mus. 228». XI. af 
fibh an nabawi, Br. Mus. 460/1, Leid. 1375, Kairo YII 145, 381, TgL 
Borl. 6402. XII. k, al haqäHq, Kairo YII 620. XIII. al mugarrabäi, 
sympathetische Mittel, Berl. 4164, Kairo II 210, gedruckt Kairo 1279. 
XIY. ha/Uay ein Gebet, Br. Mus. 119,. XY. folawät, Kairo YII 168. 
XYI. 'umdat dam *l alhäb s. u. § 11, 3 b. XYII. iarh k. al iaägüß 
B. Bd. I p. 465ii, o. p. 143,. 

5. A. b. 'Abdallah al Gazä'iri, + 898/1497. 

AI manzüma al 6azä*%rija ft V tauhtd, jüger 687, 1440,. Com- 
mentare: 1. v. as Sanüsl, Bodl. I 66, 67, Br. Mus. 628, 901, 1617in, 
Paris 1268, Kairo II 28. Auszug Bodl. I 152, II 570, Br. Mus. Suppl. 189. 
2. T. al Laq&nl, f 1078/1667, Kairo II 35. 3. t. M. al Gauhart al 
QMidl, t 1215/1800, Paris 1269, Kairo II 26. 



§ 8. Die Mystik. 

1. Samsaddm abü '1 Fadl al Qäsim b. Sa'd b. M. as 
Sabti at Tünisi as Sufi ar Raqqäm, f 705/1305. 

Iftiläh af füfija wai ianHh *alä maqäfidhum al gue^a wal kulRja, 
Berl. 3459. 

2. Gamäladdin Abü '1 Mahäsin Jüsuf an Nadrumi, aus 
Nadruma in Oran, schrieb i. J. 786/1384: 

Qabs al anwar wagämC al asrär, mystische Eigenschaften der 
Buchstaben, der Tier- und Pflanzennamen, Goth. 1283 (frgm.), Paris 
2681—3, Glasgow 45 (JRA8 1899, 750), Ambros. 249, Escur.* 975, 
NO 2837/8. 

3. M. b. M. b. Ja'qüb al Kümi at Tünisi schrieb um 
810/1407: 

Taiatr al matälib waragbat at tälib, geheime Eigenschaften der 
Buchstabennamen, Paris 2707, Kairo Y 333, 361. 

4. Abä 'Abdallah M. b. Sulaimän b. abi Bekr al Gazüli^) 
as Simläli aus dem Berberstamme Simläla, einem Zweige der 
Gazula, wurde am 16. Rabi* I 870 / 7. Nov. 1465 in Süs al aqsä 
vergiftet; seine Leiche wurde 877/1472 nach Marokko gebracht. 

I. Dalail al I^airat wasatoäriq al anwar fi dikr a§ §alät *alä 
'n nabü al muf^tär, Gebete und Litaneien zum Lobe des Propheten, 



^) Das berberische G wird bald mit Gtm, bald mit Gain, bald mit 
Q&f geschrieben. 



Die Mystik. 253 

bes. in der europäischen Türkei yiel gebraucbtes Andacbtsbuch, Berl. 
3919/20, Ref. 255, Dresd. 288, Münch. 172, TVien 1706, Krafft 442, 
Harn. 49, 50, Ups. 400/1, Pet. 81, Rosen 13, AM. 73/4, Paris 1180—96, 
1270,, 4578i, Leid. 2198/9, de Jong 131/2, Br. Mus. 94—101, Snppl. 251, 
Ind. Off. 350—3, Glasgow 22 (JRA8 1899, 743), Alger 807 > 21, R&^b 
255—9, Kairo II 4—8, 18, 235, YII 339, gedr. 8t. Peteröburg 1842, Kairo 
1287, 1291, 1304, 1305, 1307, 1308. Commentare: l.matäW al musirrät 
T. M. al F&st, t 1063/1653, Ref. 256, Br. Mus. 102, Ind. Off. 354, Alger 
828, Constantine JAP 1884 II p. 441 nr. h7, Calcutta p. 61 nr. 505, 
Ibr. Fä%ä 355, Rä^ib 271/2, gedr. Kairo 1289, 1301 ; dazu Glossen yon 
seinem Sohne 'Abdarrahmän, Ref. 25C, Tetuan 71». 2. t. M. Fädil ad 
Dihlawl, Calcutta p. 64 nr. 441. 3. t. M. b. 8ulaimän al Aribäwl, 
t 1158/1745, Br. Mus. 8uppl. 252,. 4. t. Ilasan al 'Idwl al Hamzäwl, 
ih 1303/1885, Kairo 1289. 5. v. 8ulatm&n b. 'Omar al 'Ögaill al 
Gamal, f 1204/1789, Alger 822, Kniro II 233. 6. tQrk. t. D&'üdz&da 
M. Efendl Cpel. 1254. Auszug von Saijid Mahmud al QAdiH um 1107/1695, 
Ind. Off. 356. II. Hizb al faläh. Gebet, Berl. 3886, Goth. 820, Leid. 
2200,, Hayn. 49,. 

5. Gamäl (Safi) addin abü 1 Mawähib M. b. A. b. M. 
at Tünisi al Wafai as Sädili b. Zagdün b. al J^ägg, 
t 882,1477. 

1. Qatcänin hikam al airäf ilä käffat af füf^a ft §amt al äfäq 
in gereimter Prosa, mit kurzen Gedichten untermischt, BerL 3028/9. 

2. r. fi ^t tafauumf, ib. 3030. 3. at tagallijät, wie die Haupteigen- 
schaften der 8üf Is sich äussern, ib. 3097. 4. /arah al aamä*^ biruf^ as 
8amä\ Verteidigung der Musik, ib. 5514. 5. diwän^ alphabetisch geordnet, 
ib. 7916. 6. 8üäh al Wafä*ija bitagr al Iskendertja, Ind. Off. 669, 
Br. Mus. 464. 

6. Sihäbaddin abü '1 'Abbäs abü 1 Fadl A. b. A. b. M. 
b. 'Isä b. Zarrüq al Burnüsi al Burullusi al Fast, geb. 846/ 
1442, t 899/1493. 

Berbrugger, Yoyage dans le sud de PAlg^rie p. X; Kinn, Mara- 
bouts et Khouan p. 270. 1. AI kunnäi, Autobiographie, Br. Mus. 888«, 
AJger 581io> 2. sarh al muqaddama cU Qurtubya s. Bd. I p. 429. 

3. tatnhxd (ta^sis) qawä*id at ta^auwuf wa*u§ülihi, umgearbeitet u. d. T. 
qatoaid at tariqa fx 7 gam^ bain ai iarta wal haqiqa t. *Alt b. 
Husämaddtn al 3Iuttaqi al Hindi, f 977/1569, Berl. 8031, Escur.* II 741«; 
Comt. zum Grundwerk v. 'Abdallah b. M. b. 'All al Harrftfl at Tar&bulusl, 
Algtr 916,. 4. mukätaba ilä käffat al fuqarä*, Schreiben an die Süfls 
über die 5 Eigenschaften, die zur Aufnahme erforderlich sind, Berl. 3354. 
5. Über die richtige Art des dikr ib. 3707. 6. Morgen- und Abendgebet 
ib. '8. 7. an nafiha al käfija liman Iia§»ahu *lläh bil 'äfija, verf. 
877/1472, ib. 4008/9, Leid. 2169, Br. Mus. 12G„ 461«, Alger 885, Kairo 



254 3. Buch. 1. Abschnitt. 8. Kapitel. § 8. 9. 

II 181. 8. cU maq§ad al asmd (aanä) fxmä jata*allaq bimaqäfid .ai 
aamä*, Berl. 2239, Leid. 2043, Kairo YII 427. 9. al nmqsad al asmä 
'/ asnä fi iarh al asmä* al husnä, Borl. 2240, Br. Mus. 872,, 99„ 
NO 2873, Kairo II 201, VII 532. 10. al wazxfa oder safinat an nagä* 
liman üä niäh infaga, Br. Mus. 867, Kairo VII 58, 322, 378, 686. 
Commentare : a) v. A. b. M. al Bünl, Br. Mus. 1. 1. b) y. M. al Fatnist 
Alger 366,. c) t. 'Abdarrahm&n b. M. b. *Abdall&h al 'Aij&si, ib. 826, 
Kairo II 185. 11. ad durar al mutital^aba fi *l adwija al mugarraba, 
Alger 1322,, Kairo VI 14, Auszug, ib. VII 33. 12. siräg al hikam 
Oambr. p. 2. 13. oZ gämi^ lijumal min al faioffid wal manäfi'y Br. 
Mus. 126) ». 14. an na§äHh, Kairo II 171. Ib. (al mawähib as santjcCi 
ft ^aw䧧 manzümat Nüraddtn ad Dimjäfi (napn asmä* alläh ai 
huanä), Kairo II 233, V 362, VII 113, 255, 363. 16. al kaSf, ib. V 387. 
17. mafäith al *izz loan na§r /l V tanbVi *alä ba*d mäjata'allaq bihiib 
al bahr, Kairo II 231. 18. §arh hizb al bahr s. Bd. I p. 449. 19. iarh 
al hikam al 'Atälja s. o. p. 118. 20. iarh al muqqaddama al Wagttti^a 
8. o. p. 250. 21. iarh at tadkira al Qurtubija (Bd. I 415) Esour.* 
II 741,. 

7. Abu 'Abdallah M. b. M. b. *Ali a? Sabbag Qädi T Qal'a 
schrieb in der ersten Hälfte des 10. Jahrh: 

Busiän al azhär fi manäqib Zamzam al aJ^är toama'din al anwar 
Saijidi A, b, Jüauf ar Räudig eines Schülers des b. Zarrüq, begraben 
zn Mi\j&na, Alger 1707/8. 



§ 9. Die Politik. 

1. Abu Hammu Müsä b. Jüsuf b. Zijän al 'Abdwädi, 
Fürst von Alger 753—88/1352—86. 

Wäsitat as sulük fi aijäaat al muKikf Alger 1874, gedr. Tunis 
1279, Opel. 1295, Tgl. Hist. des Berb^res trad. par de Slane III 436—8. 
Ausgabe Ton Mariano Gaspar in Vorbereitung (E. Doutte Bull. bibl. de 
rislam Maghribin I, 58 n. 4). 

2. Für den Hafsiden al Mutawakkil 'aläniäh, 718—47/ 
1318 — 46, schrieb Ibrahim b. *Abdalwähid b. abi 'n Nur: 

Sfjäsat al timarä' wxüät al gunüd al mutadammin litalätat *uhüd 
Escur.» II 719. 



§ 10. Die Mathematik. § 11. Die Astronomie. 255 



§ 10. Die Mathematik. 

Abu T ^Abbäs A. b. M. b. ^Otmän al Azdi b. al Bannä* 
al Marräkosi, geb. 649/1251, f 721/1321 i). 

DK I IbV, Biographie aus der fakmilat ad dibäg des A. B&b& 
"t* 1036/1626, hsg. und übers, von A. Marre in Atti de 1. A. d. Nuoyi 
Lincei 1865, 3. Dez. 1. iaMs fi *amol al hisäb, Br. Mus. 180, 417, 
Ind. Off. 770,, Bodl. I 207*, Escur.* 248,,, 933, 953, Alger 613,, Kairo 
y 179, übers, t. A. Marre in Atti d. 1. Ac. dei Lincei XYII 1864, 5. Juni. 
Commentare: a) v. al Qalasädl, f 891/1486, Goth. 1477, Paris 2464,, 
Tetuan 227, Tgl. Woepcke, Ann. di Mat. pura ed applicata t. V nr. 3. 

b) T. 'Abdal'azlz b. D&'üd al Hauw&r!, Ind. Off. 770,, Bodl. I 76,. 

c) anon. Paris 2464,. 2. al maqälai ft 7 hisäb, Berl. 5974. 3. tanhih 
al albäb 'alä masä^il al hisäb , Br. Mus. 420,. 4. r. fi *ilm al masäha^ 
Anleitung zur Flächenberechnung, Berl. 5945. 5. minhäg at tälib lita*dU 
al kawäkib, Alger 1454,. 6. qänün liiarhU ai iams wal qamar fi *l 
numäzil wama'rifat auqät al lail wan nahärj Br. Mus. 407,. 7. al 
jasära fi taqwim al kawäkib as saijära, Br. Mus. 977?, dazu an«n. 
Ergänzung tashil al Hbära /l takmU mä naqafa *ani *l jasära, ib. i,. 
8. al manä^ zur Berechnung der Monatsanfänge, ib. ,,. 9. bidäjat at 
ta'rif, Glaubensbekenntnis (Verf.?) ib. 168. 



§ 11. Die Astronomie. 

1. Abu Muqrfa abü 'Abdallah M. b. 'Ali al Batawi 
war 731/1331 kommaDdierender General des merinidischen 
Sultans von Marokko Abü 1 Hasan. 

Bagaz über den Kalender mit Comt t. Abü *Abdarrahmän al 
H4fidi Escur.' 361,. 

2. Samsaddin M. b. al Gazüli«) um 745/1344. 

1. R. fi 'l *amal bil istarläb, BcrL 5799,. 2. r. fi 7 *amal bü 
gaib al gä'ib, ib. 5837. 3. r. fi tumn ad dä^ira, ib. 5838. 

3. M. b. A. b. abi Jahjä al Habbäk abü 'Abdallalu 
+ 867/1462. 



*) Seine uns erhaltenen Werice betreffen durchweg wissenschaftliche 
Mathematik und Astronomie; b. Haldün ProL I 213, nennt ihn den 
Saih al magrib in den Oeheimwisaenschaften , der Astrologie, Mantik. 
und Buchstabendeutung. 

') s. o. p. 252 n. 1. 



256 3. Buch. 1. Abschnitt. 8. Kapitel. § 11. 12. 

1. Bugjat at tulläb ft *ilm al isfarläb, in Ragaz, Berl. 5800, 
Krafft.329, Paris 2524io, Alger 1458i. Gomt.: a) 'umdat dawi *l albäb 
Y. M. b. Jüsuf as Sanüs!, f 892/1486, Alger 1458,. b) anonym Krafft 344. 
2. sarh raudat al azhär lil brädati s. o. p. 169. 

4. Badraddin Husain b. Halil b. 'Ali b. Mazrü' at Tubni 
schrieb 882/1477: 

Askdl al wasäHt fi 7 munharifät wal basäHt, Paris 2543. 



§ 12. Reisebeschreibung. 

Abu 'Abdallah M. b. M. b. 'Abdallah al Lawäti at Tangi 
b. Batüta, geb. 703/1303, reiste seit 725/1325 von seiner 
Vaterstadt Tanger aus durch Afrika und den grössten Teil von 
Asien. Nach Beendigung der Pilgerfahrt zog er durch Syrien, 
al 'Iräq, Persien, Mesopotamien, Kleinasien nach dem Qypcäq, 
dem sudlichen Russland, und Konstantinopel. Dann ging er 
über Kleinasien, Buliärä, Afganistan nach Dihli und blieb 
dort zwei Jahre als Qädi. Darauf wurde er von dem Sultan 
Tugluq mit einer Mission nach China betraut, kam aber nur 
nach den Maldiven, wo er wieder 1^/2 Jahre als Qädi wirkte. 
Dann besuchte er noch Ceylon und China und kehrte 750/1349 
in seine Heimat zurück. Nachdem er 751 noch einen Aus- 
flug nach Granada gemacht hatte, trat er im folgenden Jahre 
eine Reise nach dem Sudan an und besuchte Melli und Timbuktu. 
Er starb im J. 779/1377 in Marokko. 

I. Hald. Prol. I 327/8. Nach Marokko zurückgekehrt, diktierte er 
auf Wunttch des merlnidisohen Fürsten Abu 'Inän F&ris eine Beschreibung 
seiner Reise dem M. b. M. b. A. b. Guzag al Kalbt (f 757/1356, vgl. 
de Slane JAP 1843 I S. 244 ff.), der sie abgekürzte, redigierte und 
herausgab u. d. T. tuhfat an nuzzär /l garä*ib al amsär V3a*agd*ib al 
asfär, Paris 2287 — 91, ed. Defremery et Sanguinetti 4 voll.,'Paris 1853—8, 
2« 6d. ib. 1869—79, 5. ed. t. I ib. 1893, 2 Bde. Kairo 1287 (wäd! an Nil) 
1288. Vgl. J. G. Kosegarten, de M. Ebn Batuta Arabe Tingitano 
ejusque itineribus, Jenae 1818; Wüstenfeld in Lüddes Ztschr. I 56 nr. 98; 
Geographie d* Aboulf. trad. par Reinaud I p. CLYI; Leclerc II 282; 
Mehren, Ann. f. nord. Oldk. 1857 S. 67 nr. 69, Almquist, Ihn Batutas 
resa genom Maghrib, Upsala 1866; W. y. Tiesenhausen, Sbornik mater. 
otn. bist. Zol. Ord. I (8t. Petersburg 1884) S. 278; P. Chaix in Le 
Globe, F6vr. Avr. 1887 p. 145—63; ders. Geogr. Mag. IV, 1889, 8. 475—9; 
M. R. Haig in JRAS XIX S. 393—412. Auszug von M. b. Fathall&h b. 



Reisebeschreibung. § 13. Medizin. § 14. Alchemie. § 15. Erotik. 257 

Mahmud al Bailün!, Goth. 1541, Cambr. Prest. p. 23 nr. 203—5; danach: 
The travels of I. B. transl. with noteB by S. Lee, London 1829. DarauB 
wieder ein anon. Auszug, Goth. 1542, lith. Kairo 1278; tQrk. Übers, in 
der osmanischen Staatszeitung taqmmi waqäY Tgl. ZDMG 16, 756. 



§ 13. Medizin. 

A. b. 'Abdassaläm as Sarif as Saqali schrieb unter dem 
Hafsiden Abu 1 Färis 'AbdaFaziz (796—837/1394—1433) in 
Tunis: 

K. al afibbä'f alphabetische Aufzählung der einfachen Heilmittel, 
Leid. 1372. 



§ 14. Alchemie. 

Abu 'Abdallah M. b. A. al Hasani al Masmüdi schrieb 
897/1492 in Tlemcen: 

AI wäfi f% tadbir al käft Kairo V 398. 



§ 15. Erotik. 

1. Abu 'Abdallah M. *) b. A. at Tigäni schrieb um 
710/1310: 

Tuhfat al *arÜ8 ica nuzhat an nufüs, über die Frauen und die 
Ehe, Berl. 6386 7 (falsch um 950), Leid. 489, 490, Br. Mus. 1465, 
Cambr. 246, Paris 3061-4, Hayn. 288, Escur.* 527, 562, 1249/50, Alger 
1784, Kairo VI 121, gedr. Kairo 1301; vgl. Dozy, Script, ar. loci de 
Abbad. II 139 ff. Touhfat el arous ou le cadeau des epoux, trois 
chapitres (I, YII, YIII) sur les femmes et le mariage par le Chaikh 
M. b. A. el Tidjani, Paris et Alger 1848. 2. rihla aus d. J. 706—8, 
Paris 2285, vgl. Rousseau JAP s. 4 t. 20 p. 57 ff., s. 5 t. 1 p. 102 ff. 

2. Abu 'Abdallah 'Omar b. M. an Nafräwi«) schrieb 
für M. b. 'Awäna az Zawäwi, Wazir des 'Abdaraziz von Tunis 
(s. § 31): 

Ar raxid al 'ätir fi nuzhat al häfir, ein sehr obscones Buch über 
die Liebe, Havn. 289, Paris 3669^, lith. Fes 1310. 



») Paris: Abu M. 'AbdallÄh. 

*) Vgl. b. Hald. Prol. I 107i,, Havn. Nafz&w!, Paris Fzäwl. 

Brockelmann Arabische Litteraturgeschichte. II 17 



i'i* '. hu-L. 



fc r ml £ 1. 






J'-'".'n IVfM, |,;tt *la^ araMM-ht- Wesen- mter ?**"?^^j 

n II. ilin-un-.-n. ^ur allrm durch Industrie und Hamie 

"»'.m).,i ,M,«i ilunli :r^-'-hirkte Pulitik 2wisi-hen sei: 
'. .M'.ij I...I. nriii. jir.rl, z\v.-i .lahrhunderte freilieh m 

%• I I . -K.k* \in Hofe 



seinen 

lahrhunderte freilieh mehr 

Am Hofe von 

einer grossen 

tzt lebendig geblieben. 

1. ^^A.^^ VAf 



'•' .»j'iij 1.1 -. ii i<ri(i. jirn-li zwi-1 Janrnunatrrir »' 
'»'"i Uli lii • I M;r'.-i/j«ji-ji NarliiilHUZes» trrlebt. Ai 

m 

'.» iM..ii.i ,iii(l ili'iuj iiiirli lii«* Traditionen ei 
l»ii. i.iii. . li. I, \ ii^'jiii;f«'/ifii'it bis zult'tzt lebendig ij^w— 
I "• I. un.l iMiMMi.rn«,:! iiinl unter den Wissenschaften vor 
"ii'iM .h. «...rlurliisrliivilMiiiK bildeten noch immer die 
••i"i. |.iini I. ,)..;. >j,;misrfi-aralMS(;hen Schrifttumes. hinter 
'i- H. M .11. . Ii..l.i:,iiiv in iTlVeuürhein Ciegensatze zu den 

ii'ii litinliiii «l«'.-^ Islams selir zurücktrat. Leuler sin 

»• mIm , ,11... l'.-ii.i.l.« riurh sclilcrhtcr unterrichtet als über 
••'••'■•■ •.»ImImhi.Ii.iIi.. i1]| liio systematische Vernichtung der 
'•••••»• li« II Mii. In I (liiiili die ehristliclien Eroberer Granadas 
"■•»•»•••'li Uli iiit'i.siou ihr Hokumente der jüngsten Ver- 
■Mi... iiii. H h.ii h.i/ii kam, dass viele um! nicht die 
■ '••'•'••» i'ii 'mIimo S|»;uiieiis. uiilielViediirt durch die klein- 
li It' 11 \ . ili.iMiii ••^i< iliirr llrinKit. narli Auypten und Syrien 
IM II. III. i.. II. M ui„i ^,. In, ,1,.,, jutrrariselien Kuhm ihres Vater- 

l'iiiil» • \ \ \ l.i| vli »; hlx;(*|| 

;: I r»»i'Nio und l ulorhallun^sIiMrr:! tur. 
» M U '\KIA\aU h W h Mu,i;\til a! M:ila,ii Abu 



Uv»; .N,, 



Poesie u. Uuterhaltungslitteratur § 2. Die Philologie. § 3. 259 

2. Abu Ga'far A. b/Ali b. M. b. Hätima al Anwart, geb. 
724/1324 zu Almeria, f um 770/1369.*^ 

Gayangos Moh. Dyn. I 359 nach b. al Hatib. 1. Diwan Escar.' 381 
(Autograph v. J. 738?). 2,rä"iq at tahlija ß fäHq at taurija^ Gedicht- 
sammlung, Escur.' 419,. 3. tahnl garad al qäfid fx taf^l al marad 
al wäfid, aus Anlass der grossen Pest des J. 746/1345 in Almeria, 
Berl. 6369. 

3. Abu 'Obaidalläh b. Zumruk, geb. 733/1333 in Granada, 
Schüler des Wezirs Usäüaddin (s. u. §. 3, 2) uud dessen 
Nachfolger im Wezirat, wurde i. J. 795/1393 getötet. 

Maqq. II, Kap. 7, b. Hald. Hist. des Berb. lY 412. Gedichte Br. 
Mus. 108 I, IV. 

4. 'Ali b. 'Azira sammelte für Jüsuf II von Granada 
(793/1391): 

Eine poetische Anthologie in 5 Kapiteln, Leid. 738 (unvollständig). 

5. Abu 1 Hasan Sali am b. 'Abdallah b. Salläm al 
Bähili al läbili schrieb i. J. 839/1435: 

Ad da?iä*ir wal alnq fi ädäb an nufüs icamakurim al aJ^läq, 
gedr. Kairo 1298 (Cat. II 158), Maqq. II 659. 



§ 2. Die Philologie. 

1. Abu Bekr M. b. M. b. Idris b. Mälik b. 'Abdalwähid 
al Furäui al Qudä'i al Qaläwisi, f 707/1307. 

HH IV 445. 1. al hiiäm al mafdüd 'an hiiläsat 'Um al 'arüd, 
Escur.* 288,. 2. urguza mausüma bin nukai al mustau'aba maudü'a 
fi nukat al qawäfu verf. 686 1287 ib.,. 3. r. fi zahrat az zurf tva- 
zahrat az zarf fi hast al gumal min al 'arüd al muhmal ib. 8. 

2. Farag b. Qäsim b. A. a§ Sätibi abü Sa'id b. Lubb 
(b. Lait), geb. 701/1301, f 782/1380.' 

Maqq. III 265—70. Qamda lämtja fi 'n nahw oder manzüma fi 
'l algäz an nahwija mit Comt. a) v. Jahj& b. M. b. M. b. 'Abdallah 
b. *l8ä b. Sibl, Berl. 6753. b) anon. Kairo VII 309. 



§ 3. Die Geschichtschreibung. 

1. M. b. JahJH b. M. b. Jahjä b. abi Bekr b. Sa'd al 
As'ari al Mäliki, geb. ()74 1275, wurde i. J. 703/1303 Hatib 

17* 



258 3. Buch. 1. Abschnitt. 9. Kapitel § 1. 



9. Kapitel. Spanien. 

Der Islära war in Spanien während dieser Periode durch 
die Schritt vor Schritt vordringenden Christen schon fast auf 
das Königreich Granada allein beschränkt. Auf diesem ver- 
lorenen Posten hat das arabische Wesen, unter günstigen, 
äusseren Bedingungen, vor allem durch Industrie und Handel 
gefördert und durch geschickte Politik zwischen seinen 
Gegnern lavierend, noch zwei Jahrhunderte freilich mehr 
und mehr erblassenden Nachglanzes erlebt. Am Hofe von 
Granada sind denn auch die Traditionen einer grossen 
litterarischen Vergangenheit bis zuletzt lebendig geblieben. 
Poesie und Kunstprosa und unter den Wissenschaften vor 
allem die Geschichtschreibung bildeten noch immer die 
Glanzpunkte des spanisch-arabischen Schrifttumes, hinter 
denen die Scholastik in erfreulichem Gegensatze zu den 
anderen Ländern des Islams sehr zurücktrat. Leider sind 
wir über diese Periode noch schlechter unterrichtet als über 
frühere Jahrhunderte, da die systematische Vernichtung der 
arabischen Bücher durch die christlichen Eroberer Granadas 
natürlich am meisten die Dokumente der jüngsten Ver- 
gangenheit traf. Dazu kam, dass viele und nicht die 
schlechtesten Söhne Spaniens, unbefriedigt durch die klein- 
lichen Verhältnisse ihrer Heimat, nach Ägypten und Syrien 
auswanderten und so für den litterarischen Ruhm ihres Vater- 
landes verloren gingen. 



§ 1. Poesie und Unterhaltungslitteratur. 

1. M. b. 'Abdallah b. M. b. Muqätil al Mälaqi Abu 
T Qäsini, j 739;1338. 

Zagal, Berl. 7847,. 



Poesie u. UnterhaltungsHtteratur § 2. Die Philologie. § 3. 259 

2. Abu Ga'far A. b/Ali b. M. b. Hätima al Aa?ari, geb. 
724/1324 zu Almeria, f um 770/1369.' 

Gayangos Mob. Dyn. I 359 nach b. al Hatib. 1. Diwan Escar.* 381 
(Autograph v. J. 738?). 2.räHq at tahlija fi fä'iq at taurija, Gedicht- 
saramlung, Escur.* 419,. 3. tahsil garad al qäsid fi tafpl al marad 
al wäfidf aus Anlass der grossen Pest des J. 746/1345 in Almeria, 
Berl. 6369. 

3. Abu 'Obaidalläh b. Zumruk, geb. 733/1333 in Granada, 
Schüler des Wezirs Lisänaddin (s. u. §. 3, 2) uud dessen 
Nachfolger im Wezirat, wurde i. J. 795/1393 getötet. 

Maqq. II, Kap. 7, b. Hald. Hist. des Berb. IV 412. Gedichte Br. 
Mus. 108 I, IV. 

4. 'Ali b. 'Azira sammelte für Jüsuf II von Granada 
(793/1391): 

Eine poetische Anthologie in 5 Kapiteln, Leid. 738 (unvollständig). 

5. Abu '1 Hasan Salläm b. 'Abdallah b. Salläm al 
Bähili al läbili schrieb i. J. 839/1435: 

Äd dahä'ir wal a*lnq fi ädäh an nufüs wamakärim al al^läq, 
gedr. Kairo 1298 (Cat. II 158), Maqq. II 659. 



§ 2. Die Philologie. 

1. Abu Bekr M. b. M. b. Idris b. Mälik b. 'Abdalwähid 
al Furäni al Quda'i al Qaläwisi, f 707/1307. 

HH IV 445. 1. al hitäm al mafdüd 'an huläsat *^ilm al *^arüd, 
Escur.^ 288«. 2. uryüza mausüma bin nukai al mustaü'aba maudü'a 
fi nukat al qawdfi^ verf. 686/1287 ib. 7. 3. r. ft zahrat az zurf tca- 
zahrat az zarf ft baut al gumal min al *arüd al muhmal ib. 8. 

2. Farag b. Qäsim b. A. a§ Sätibi abü Sa'id b. Lubb 
(b. Lait), geb. 701/1301, f 782/1380. 

Maqq. III 265—70. Qaslda lämija ft 'n nahtv oder manzüma fi 
7 algäz an nahwija mit Comt. a) v. JahjA b. M. b. M. b. 'Abdallah 
b. 'Isa b. Sibl, Berl. 6753. b) anon. Kairo VII 309. 



§ 3. Die Geschiehtschreibung. 

1. M. b. Jahjä b. M. b. Jahjä b. abi Bekr b. Sa^d al 
As'ari al Mäliki, geb. (174 1275, wurde i. J. 703/1303 Hatib 

17* 



*260 3. Buch. 1. Abschnitt. 9. KapiteL g 3. 

und Qädi zu Granada und fiel im Gumädä I 741 'Okt. 1340 in 
der grossen Schlacht gegen die Christen am Rio Salado. 

DK III 401'. AI tamhid tcal bajän fi maqtal as iahid 'Otman 
b, 'Affän, Kairo V 37. 

2. Abu 'Abdallah 31. b. 'Abdallah b. Sa'id b. al Hatib 
Lisänaddin war am 25. Ragab 713' 16. Nov. 1313 in Loja^) 
geboren, wo sein Vater gleich mehreren seiner Vorfahren 
das Amt eines AVezirs bekleidete. Später siedelte dieser als 
Intendanturrat nach Granada über und dort machte M. seine 
Studien. Nach dem Tode seines Vaters, der am 7. Gumäda 
II 741 29. Nov. 1341 erfolgte, trat er als Sekretär in die 
Dienste des Wezirs Abu 1 Hasan b. al (iaijäb. Als dieser in 
der grossen Pest d. J. 749 1348 gestorben war, ernannte ihn 
der Sultan Jüsuf zu dessen Nachfolger und er blieb in diesem 
Amte auch unter Jusufs Sohn M., der seinem i. J. 755 1354 
ermordeten Vater folgte. Allerdings musste er seine Macht 
jetzt mit dem kommandierenden General Rklwän teilen, der 
8ich die Vormundschaft über den unmündigen Prinzen an- 
gemasst hatte. Im Ramadan 760/ Aug. 1360 bemächtigte sich 
der General Abu Sa'id, während der Sultan auf dem Lande 
weilte, durch einen Handstreich der Alhambra, rief dessen 
Bruder Ismä'il zum Herrscher aus und setzte b. al H. ge- 
fangen. Nun legte sich der eben auf den Thron gekommene 
raerinidische Sultan von Fez Abu Sälim Ibrahim, der herkömm- 
lichen Politik seines Hauses getreu, ins Mittel. Er erwirkte 
für den entthronten Fürsten freien Abzug aus Guadix, wo 
er sich noch gehalten hatte, und zugleich die Freilassung 
seines Wezirs und gewährte beiden ein Asyl an seinem 
Hofe. Während nun M. mit Hilfe b. Haldün's (s. o. p. 242) an 
seiner Wiedereinsetzung arbeitete, lebte sein Wezir zurück- 
gezogen in Salä. Erst nachdem M. am 20. Gumädä II 763 / 
17. Apr. 1363 wieder in Granada eingezogen war, folgte ihm 
b. al H. und nahm seinen früheren Posten wieder ein. Noch 
im folgenden Jahre gelang es b. al H. den Meriniden 'Otmän 
b. Jahjä, der dem M. bei der Wiedergewinnung seines Reiches 



») So DK und b. Hald.; nach Wüst, in Granada. Die Bül&qer 
Ausgabe des Maqq. ist mir leider nicht zugänglich. 



Die Geschiohtschreibung. 261 

wertvolle Dienste geleistet hatte, und nun zum Lohn dafür 
sieh Einfluss auf die Regierung zu verschaffen suchte, beim 
Sultan zu verdächtigen, so dass er ihn des Landes verwies. 
Da der nun wieder unumschränkt herrschende Wezir seine 
Macht im Privatinteresse missbrauchte ^), so gelang es endlich 
seinen Gegnern, ihn beim Sultan zu verdächtigen. Er be- 
schloss daher sich bei Zeiten aus dem Staube zu machen und 
benutzte i. J. 773/1371 eine vorgebliche Festungsinspektions- 
reise, um von Gibraltar aus nach Ceuta zu entweichen. 
Er fand eine freundliche Aufnahme in Tlemcen am Hofe 
des Meriniden 'Abdaraziz; dessen Gunst hatte er sich schon 
bei Zeiten i. J. 767/1366 gesichert, indem er seinen Onkel 
und Mitbewerber um den Thron, der von Granada aus im 
Trüben zu fischen hoffte, ganz gegen das Interesse seiner 
eigenen Regierung unschädlich machte^). Seine Feinde in 
Granada erwirkten nun auf Grund seiner Schriften in einem 
Religionsprozess vor dem dortigen Qädi ein Todesurteil gegen 
ihn. Aber der Merinide war klug genug, ihn nicht aus- 
zuliefern, auch nicht gegen hohe Bezahlung, hoffte er doch 
seine Dienste bei einem Angriff auf Spanien gut gebrauchen 
zu können. Leider verlor aber b. al H. diesen Gönner schon 
i. J. 774/1372 durch den Tod. Iji den nun ausbrechenden 
Thronstreitigkeiten unterstützte M. den Praetendenten Abu 
T 'Abbäs unter der Bedingung, dass er seinen ehemaligen 
AVezir ausliefere. Dieser fiel denn auch nach der Einnahme 
von Fez in die Hände seiner Feinde, und M. schickte seinen 
eigenen Wezir b. Zumruk (s. o. p. 259), um den Prozess zu 
betreiben. Während nun der zu seiner Aburteilung eingesetzte 
Gerichtshof von Offizieren und Juristen noch beriet, hetzte 
ein alter Feind aus Privatrache einen Pöbelhaufen gegen den 



*) Das» er Bchon unter Jüsuf durch Amterschacher ein hübsche» 
Stück Geld verdiente, berichtet »ein Freund b. Hald. 1. 1. IV 391 nicht 
als etwas tadelns-, eher als etwas beneidenswertes. 

*) Und doch hatte er selbst anfangs dem Praetendenten, so lange 
ihm dessen Freundschaft nützlich schien, ein Kommando in der Armee 
verschafft; seine Verhaftung wusste er so geschickt in Scene zu setzen, 
dass sie scheinbar aus eigener Initiative des Sultans erfolgte. 



262 3- Buch. 1. Abscbuitt. 9. Kapitel. § 3. 

angeblichen Ketzer. So wurde er i. J. 776/1374 im Gefäng- 
nis gelyncht. 

Trotz seines bewegten Lebens fand b. al H. noch Masse 
zu umfangreicher litterarischer Thätigkeit. Er hat sich nicht 
nur als Dichter und Stilist, sondern auch als Geschicht- 
schreiber hervorgethan; ausserdem hat er noch mystisch- 
philosophische und medizinische BQcher geschrieben. 

Maqq. Bd. III u. lY ed. Büläq; b. Haldün, Uist. des Herberes 
trad. par. de Slane IV p. 390 fr.; DK III 208v; Gayangos Muh. Dyn. I 
307, II; Dozy Loci de Abbad. II 156; Ledere II 285; Flügel in Ersch 
und Orubers Enc. ». t. Ibn al chatib; Wüst. Oesch. 439; Schack' I 
312—24; A. Müller, Der Islam II 666 ff.; Hartmann Muw. 65; Pens 
Boigues nr. 1^94. 

I. AI hulal al marqümaf Geschichte der Chalifen im Orient, 
Spanien und Afrika, Escur.^ 1771, /2, Auszüge ar. u. lat. bei Casiri II 
177 — 246; Abdruck: Regum Aglabidarum et Fataraidarum (so), qui 
Africae et Siciliae imperarunt, series in Rerum Arab. quae ad. hist. 
Sic. spectant, ampl. coli. op. et stud. Rosarii Gregorio, Panormi 1790 p. 
87 — 101. 2. al lumha al badrija /T *d daxUa an Nasrija, Geschichte 
der Fürsten von Granada bis z. J. 765/1364, Escur.* 1771}, Auszüge bei 
Casiri II 246 — 319. 3. al ihäta hita^rili Garnäta, Lebensbeschreibungen 
berühmter Männer aus Granada in 15 Teilen mit einer Selbstbiographie 
und 37 Titeln seiner Werke (diese bes., Paris 3347,); einzelne Teile 
Br. Mus. Suppl. 666, Escur.* 1668/9, Kairo V 128; Auszüge b. Casiri 
II 71—121. Auszug markaz al ihäta bVudahä^ öaifiätay Berl. 9871/2, 
Paris 3347,, Madrid (Codera Mis. bist. p. 174—5). 4. i'mäl al Vläm 
ftman büji^a qahl al ihtiläm min mulük al isläm tvamä jata'allaqu 
bidälika min al kaläm: a) Geschichte des Propheten, der Umaijaden und 
der *Abb&siden, der orientalischen Dynastien bis auf die Bahritischen 
Mamlüken und die 'Aliden in Mekka und al Medina. b) Geschichte 
Spaniens bis auf M. b. Jüsuf und Gesch. der christlichenKeiche. c) Gesch. 
des Magrib; Alger 1617, Auszug ib. '8; vgl. Fagnan, Rev. afr. 1890 (34) 
p. 259 — 62. 5. raqm al hulal fi nazm ad duxcal, Br. Mus. Suppl. 475, 
Madr. (Codera Mis. 177) gedr. Tonis 1316. 6. ai tag al muhallä fx musä- ' 
galat al qidh al muaüä, Geschichte Spaniens seit der Thronbesteigung 
des b. al Ahmar in Granada i. J. 629/1232, in geziertem Stil, Auszug 
Escur.* 554,; vgl. Gayangos, Moh. Dyn. II 532. 7. nufadat al giräb, 
Beschreibung der spanischen Städte, der Gelehrten und der Bibliotheken, 
Escur.* 1750, 1811. 8. J^atrat at taif ft rihlat as Uta wa§ $aif, Be- 
schreibung seiner Reise nach Afrika, verf. 748/1347, Escur.* 470^, vgl. 
Maqq. I 822. 9. manfa'at as sail ß *l marad al hä'il, über die Pest 
in Granada i. J. 749/1348, Escur.* 1780,. 10. m^jär al iJitijär, Magälis 



Die Geschichtsohreibung. 263 

zum Lobe von etwa 100 berübmten Männern und den bedeutendsten 
Städten Spaniens, Escur.' 554, 1778, 1825; der 1. maglis bsgb. y. D. F. 
X. Simonet, Descripcion del Reino de Granada bajo la dominacion de 
los Naseritas, Madrid 1861, nuev. ed. Oranada 1872 (ebne d. ar. Text) 
yerrollständigt t. M. J. Müller, Beiträge zur Gesch. der westl. Araber 
I, München 1876, p. 74 ff. 11. raihanat cU kuttdb wa nufat al muwtäby 
Sammlung von Musterbriefen, Leid. 352, Br. Mus. SuppL 1019, Ups. 65, 
Escur.^ 304,, 1820. 12. Brief im Namen des Sult&ns an das Gh-ab des 
Propheten, Br. Mus. 367. 13. dttoän, Escur.' 543. 14. as sihr tcaS 
iPr, Anthologie, Escur.' 455/6. 15. muwasiah, Berl. 7886., ., 8172,,, 
Goth. 26 fol. 214 b. 16. durrat at iannl wagurrat at ta^toü, Rä^b 181. 
17. Ar. 'amal man tahha liman habba, Handbuch der Medicin, gewidmet 
dem Merlniden Abu Sälim Ibr&htm, Leid. 1365, Paris 3011 *). 18. man- 
züma (urguza) ft 7 tibb, Goth. 2032, Leid. 1366. 19. al umfiU lifiifz 
af fihha fx 7 /u^u/, Diaetetik, nach den Jahreszeiten, Berl. 6401. 

3. Abu n Hasan 'Ali b. abi M. 'Abdallah al Gudämi al 
Mälaqi schrieb 781/1379: 

Xuzhat al baftr, Geschichte der B. Nasr von Granada, Escur.^ 
1648, Wüst. Gesch. 443, M. J. Müller Beiträge I 101—60, Pons Boigues 
nr. 297. 

4. Ibräbim b. 'Ali b. M. b. Farhün Burhänaddin al 
Ja'mari al Andalusi al Mäliki starb 799/1396. 

Wüst. Gesch. 448, Pons Boigues 298.. 1. Tabaqät 'ulamä" al "Arab, 
volL am 5. Sa'bän 761/22. Juni 1360, Escur.' 1666. 2. ad dibäg fi 
*ulamff al minhäg oder Tabaqät al Maiikija, HH 5147, 7920; vgl, 
u. 2. Abschnitt, Kap. XI, 1. 1. 

5. M. as Sätibi al Magribi schrieb um 870/1465*): 

k. *uqüd al gumän f\ mu^tasar affhär az zamän, Universalgeschichte 
in drei Fasl: 1. vor dem Isl&m, 2. Biographie Muhammeds, 3. nach 
dem Isl&m, Goth. 1575/6, Münch. 379, Leid. 741, Paris 1545—9, 4605,, 
Havn. 126 7 (mit Unrecht dem Sih&baddln A. al Maqqarl al Fäsl zuge- 
schrieben), Br. Mus. Suppl. 482, 518, 1298, Nicholson JRAS 1899 p. 909 
nr. 6, Alger 1575; vgl. de Sacy, Not. et Extr. II 124, Wüst. Gesch. 485, 
Pons Boigues 303. 



*) = A. f. 1U70, also nicht das k, al Jüsuft ft finaat at tibb^ 
wie Wüst, angiebt. 

') Unter der Regierung des ägyptischen Sultftns al Malik az Zfthir 
865— 72 1460— 7, der in dem Werke als noch lebend erwähnt wird. 



264 3. Buch. 1. Abschnitt. 9. KapiteL § 4. 5. 



§ 4. Fiqb Mälik. 

1. AI Qäsim b. 'Abdallah b. M. b. as Sät al Ansäri al 
Isbili, f 725/1323 in Ceuta, über 80 Jahre alt. 

Bamämag über die span. Juristen, vollendet 683/1284, Escur.' 
1727,, Wüst. Gesch. 388, Pons Boigues 271. 

2. Abu '1 Qäsim b. Salmün b. 'Ali b. 'Abdallah al 
Kinäni al Baijäsi al Garnäti qädi '1 gamä'a in Granada, 
f 7()7/1365. 

Zerk. p. 89. AI 'iqd al munazzam lilhukkäm fimä jagri bama 
aidihim min al wata'iq wal ahkänif Alger 1366. 

3. Abu Bekr M. b. M. b. 'Äsim al Mäliki, geb. 760/1358, 
unter Jüsuf II von Granada (793/1391) Wezir, f 829/1426. 

1. Tuhfat al hukkäm fi nukat al 'uqüd wal ahkäm, Ragaz über 
die Rechtsprincipien, Paris 1100/1, Alger 1281—3, Br. Mus. 248. Traite 
de droit musulman, la Tohfat d^ Ebn Aceni, Texte ar. avec trad. fran^. 
conit. jur. et notes phil. par O. Houdas et Fr. Martel, fs. 1—3, Alger 
1883, fs. 4. 5, Paris 1888, fs. 6, 7, 8, Alger 1892/3. Commentare: a) v. 
Sohn des Verf. Escur.» 1088. b) v. Abu 'AbdalUh M. b. A. Maij&ra» 
Goth. 1058/9, Münch. 354, Alger 1284/5, gedr. Kairo 1314, dazu Glossen, 
Paris 1102, vgl. JAP 1842 II p. 272. c) v. 'AbdassalÄm Tesftl! Sebr&r!, 
Alger 1286/7, Kairo III 155, gedr. Bül&q 1256, Kairo 1304/5. 2. kadä'iq 
al azhar ft mustahsan al a^wiba wal mudhikät wal hikam wal amtäl 
wal hikäjät wan fiawädir, gewidmet dem genannten Fürsten, Paris 3528, 
Br. Mus. Suppl. 1145; gedr. Fes o. J. (Spirgatis 1899, Mai nr. 6). 

4. Abu T Hasan 'Ali b. Qäsim b. M. al Tugibi az 
Zaqqäq studierte in Fäs und Granada, wurde dort Prediger 
und starb 912/1506. 

Rieu Add. p. 768b. AI manhag al mnntaJiab ilä mfd al madhab 
mit anon. Comt. Br. Mus. 249, ; dazu takmil v. M. b. A. b. Maij&ra ib. , 



§ 5. Die Qor'änwissenschaften. 

M. b. A. b. M. b. 'Abdallah b. Jahjä al Kalbi al Garnäti 
Abu T Qäsim Abu 'Abdallah b. Guzaij, geb. 693/1294, 
Prediger in Granada, fiel in der Schlacht am Rio Salado am 
7. Gumädä I 741 /30. Okt. 1340. 



Qor^ftDwissenBchaften. § 6 Die Mystik. 265 

DK III lOlv, Maqq. III 270—99. 1. Ät tashtl Wulüm at tanzil 
berücksichtigt nicht den ganzen Text, sondern nur einzelne Stellen, ist 
weniger sprachlich als sachlich, bei vorkommender Gelegenheit gründlich, 
ausführlich und sorgfältig, Berl. 877, Kairo I 138. 2. al anwar as 
sanija ft 7 alfäz as suntiija, Leid. 1750. 



§ 6. Die Mystik. 

1. 'Abdalhakim b. Barhäni) al Andalusi, f 708/1308. 

Sarh al asmä* al husfiä AS 1869. 

2. Abu '1 Hasan 'Ali b. M. b. Farhün al Qosairi al 
Qurtubi, f 74G/1345. 

Az zähir, Erbauungsbuch, Berl. 8796. 

A 

3. Abu Ishäq Ibrahim b. Jahjä b. A. b. Zakarijä b. 'Isä 
b. M. b. Zakarijä al Ansäri al Aiisi al Miirsi, geb. im Sa'bän 
687 /Sept. 1288, lebte in Granada und starb im Gumädä II 
751 /Aug. 1350. 

DK I 40>'. Zahr al kimäni, Oeschichte Josephs in 27 Sitzungen 
in Qor^&nversen, Traditionen, moralischen Reflexionen, erbaulichen Anek- 
doten, in Versen und in Reimprosa, Paris 1933 — 8. 

4. Abu 'Abdallah M. b. M. b. A. b. 'Abdarrahmän b. 
Ibrahim al Ansäri as Sähili al Mälaqi, geb. 649/1251 zu 
Dimellos bei Muntames, war Professor an der Medrese westl. 
von der grossen Moschee und starb am 15. Sa'bän 754 / 
16. Sept. 1353. 

DK III 320»". Bugjaf as sälik ft airäf al masälik, die süflschen 
Orade und die Pflichten des Schülers, Br. Mus. 758. 

5. Abu 'Abdallah b. M. b. A. b. abi Ishäq Ibrahim b. 
abi Bekr b. 'Abdallah b. Ibrahim b. 'Abb ad an Nafzi ar 
Rondi, geb. 732/1333 in Ronda, f 792/1390. 

1. Galt al mandhib al 'atija bisarh al hikam al 'Atälja s. o. p. 118. 
2. ar rasail al kubrä^ Kairo IV 256. 3. ras(Vil über einzelne Stellen 
des qüt al qulfib (Hd. I 200) Esour.» II 740,. 4. fath at turfa waidä'at 
ai iurfa ib.«. 



») ? Cat. Br^'&n ohne b. 



:266 3. Buch. 1. Abschnitt. 9. Kapitel. § 7, 8. 9. 

§ 7. Politik. 

M. b. 'Ali b. M. b. Qäsim b. al Azraq al Asbalii schrieb 
883,1478 in Wädi Äs (Guadix): 

AI ibriz al masbük fi kaifijat adab al mnlnkf Alger 1375. 

§ 8. Die Mathematik. 

Abu 1 Hasan 'Ali b. M. b. M. b. 'Ali al Qorasi al Qa- 
lasädi al Basti, geb. iu Basta, studierte in Granada, Tlemceh 
bei b. Marzüq (s. o. p. 247) und Tunis. Nachdem er die 
Pilgerfahrt gemacht hatte, Hess er sich in Granada nieder. 
Während der Wirren vor der Eroberung dieser Stadt durch 
die Christen ging er zunächst nach Tlemcen und führte dann 
ein unstätes Wanderleben, bis er Mitte Dü'lhigga 891 /Dez. 
1486 starb. 

Maqq. I 935, Hankel, Zur Gesch. der Mathematik p. 257. 1. kaif 
al gilbäb 'an Hlm al hisäb, Paria 2463,, vgl. JAP 1862 I, Kairo V 178; 
Auszug: 2. kaif al asrär (astär) 'an 'Um hui^if al y^ibär^ Kraflft 328, 
Pari» 2473, Alger 1448 9, Pet. Rosen 193, Br. Mus. 418, 903,, Kairo V 
185, YII 570; vgl. Woepcke JAP 1854, II, Cherbonneau ib. 1859 II, p. 
437 ff., gedr. Fes o. J. (Spirgatis Mai 1899 nr. 15). 3. qänün al hisäb 
tragunjat datci 7 albäb, Berl. 5995. 4. bujjal al muhtadt icayunjat al 
muntahi. Erbrecht, ib. 4725, gedr. Fez o. J. (Spirgatis 1. 1. n. 17). 5. 
Sarh talliis b. al Bannä* s. o. p. 255. 6. sarh al urgiiza al Jäsamtntja 8. 
Bd. I p. 471. 7. §arh mulhaf al i'räb s. Bd. I p. 277. 

§ 9. Die Reisebeschreibung. 

Abu T Baqä"* Hälid b. *lsä b. A. b. Ibrahim al Balawi, 
Qädi von Qantürija' reiste in den Jahren 736—40/1336—40 
von dort über Afrika und Jerusalem nach Mekka und sehrieb 
darüber: 

Tay al mafriq bitahlijat 'uiamä* al masriqy in Kunstprosa mit 
starker Benutzung des b. Oubair (s. Bd. I p. 478; vgl. ed. Wright p. 
11), Berl. 6133, Goth. 1540 (wo die Reiseroute genau angegeben) Fe«, 
Bull, de corr. Afr. 1883 p. 375 nr. 52, Tunis ib. 1884 p. 35 nr. 141, 
vgl. Cherbonneau JAP s. 5 t. 12 p. 449 n, Wüst. Gesch. 438, Hit. gad. 14, 
62, Pons Boigues 288. 



2. Abschnitt. 



Yon der ErobeFHDg Ägyptens dnrch 

Snltän Sellm i. J. 1517 bis zur Hapoleonischen 

ExpeiUtion nach Ägypten i. J. 1798. 



Einleitung 



Seitdem Ägypten und Syrien unter osmanische Herrschaft 
geraten waren, entwickelte sich innerhalb des so entstandenen 
grossen Reiches ein ziemlich lebhafter Verkehr. Namentlich 
Constantinopel, die Hauptstadt, von der aus die Gnade des 
Sultans alle Pfründen des Reiches zu vergeben hatte, übte 
auf die Gelehrten aller Länder eine grosse Anziehungskraft 
aus. Aber eine fruchtbare Bewegung der Geister brachte 
dieser Verkehr nicht zustande. Während der Occident seit 
dem 16. Jahrh. durch die grossen geographischen Ent- 
deckungen, durch die Wiederbelebung des classischen Alter- 
tums und durch den Kampf gegen die geistigen Fesseln der 
alten Kirche zu einer neuen, immer mehr umfassenden und 
immer freieren Weltanschauung durchdrang, blieb der Orient 
im Zustande der Stagnation. Es ist sehr bezeichnend, dass 
von den Gaben der neuen Welt zu den Muslims nur der 
Tabak drang, der zwar einige Jahrzehnte hindurch als ein 
neues Thema der Gesetzeskunde eine lebhafte Polemik unter 
den Fuqahä' hervorrief, bei der Masse des Volkes aber die 
Energielosigkeit, wenn möglich, noch steigerte. Erst um die 
Wende unseres Jahrhunderts begann die allmählige Er- 
schliessung des Orients durch die abendländische Kultur, die 



268 3. Buch. 2. Abschnit. 1. Kapitel. 

nur langsam zwar, aber doch merklich einen Umschwung auch 
in der Litteratur herbeiführte. 

Den Mittelpunkt des geistigen Lebens bildete auch während 
dieser Periode Ägypten, namentlich die Kairiner Hochschule 
al Azhar, die von Lernbegierigen aus allen Teilen der is- 
lamischen Welt besucht wurde. Syrien trat dagegen ein 
wenig in den Hintergrund, da es nicht nur von Kairo, sondern 
auch von Constantinopel in den Schatten gestellt wurde. Die 
Osmanen gewannen mit der politischen Macht auch in geistiger 
Beziehung ein gewisses Übergewicht über die Araber, deren 
Schule sie freilich nie ganz entwuchsen. An der Peripherie 
des islamischen Gebietes dagegen wurde die productive Be- 
teiligung an der arabischen Litteratur immer geringer, vor 
allen in Persien, das ihr einst so viele hervorragende Mit- 
arbeiter gestellt hatte. Räumlich dagegen breitete sie ihre 
Interessensphäre immer weiter aus bis zu den Bewohnern 
des malaiischen Archipels im Osten. Dasselbe Verhältnis be- 
obachten wir im AVesten, einen Stillstand der Litteratur in 
den alten Kulturländern Nordafrikas und ein Vordringen bis 
zu den Völkern des Sudans, unter denen sie die ersten Keime 
geistiger Kultur verbreitete. 

TA. Taräyim al ajän min abna* az zamdn von al Hasan al 
Bürini (f 10241618) cod. Berl. Wetzst. I 29 (Ahlw. 9889). 

Muh. Hulämf al atar min a^jän al qarn al hädi 'asar von M. al 
Amtn al Muhibb! (f 11111699) 4 Bde., Kairo 1284. 

Mur. Silk ad durar ft a'jdn al qarn af fänt *a§ar von M. Haiti 
al Mur&di (f 1206/1791) 4 Bde., Kairo 1291—1301. 

Oab. *Ayaih al atär fi 't taräyim tval ahbär von al Gabartl 
(t 1236 1821) 4 Bde., BülÄq 1297. 

Hit. gad. AI J^itat at lauftqija al yadida von 'Ali B&sA Mubarak 
(t 1893) 20 Bde., BülÄq 1306. 



I. Kapitel. Ägjpten und SjTien. 

Die osmanische Eroberung hatte den Ländern des ehe- 
maligen Mamlükenstaates im ganzen nur Vorteil gebracht. 
An die Stelle der unaufhörlichen politischen Wirren trat in 
Syrien nun eine leidlich geordnete Verwaltung, die allerdings 



Ägypten und Syrien. 269 

an die materiellen Kräfte des Volkes sehr starke Anforderungen 
stellte und zuweilen einer Aussaugung nahe kam. In Ägypten 
behielten zwar die Mamlükenbeis ihre alte feudale Gewalt, 
über die der vom Sultan eingesetzte Gouverneur nur eine 
ziemlieh unvollkommne Controlle ausübte. Gegen allzu 
drückende Behandlung aber stand den Unterthanen immer 
der AVeg zur Centralregierung in Constantinopel offen, und 
wir hören mehrfach davon, wie diese etwaigen Gelüsten der 
Paschas, in der Verwaltung der Lehrämter den Spuren der 
Mamlükensultäne zu folgen, energisch entgegentrat. Wenn 
trotzdem diese Länder unter osmanischer Herrschaft keine 
Fortschritte in der Kultur machten, so lag das an der Un- 
gunst der allgemeinen AVeltlage. Sie teilten das Schicksal 
der Kernländer des osmanischen Reiches, dessen Feudal- 
system keiner Weiterentwicklung fähig war und zur Lösung 
andrer als militärischer Aufgaben sich ganz ungeeignet er- 
wies. Während ferner in früheren Jahrhunderten Ägypten 
und Syrien au den Segnungen des Levantehandels Anteil 
hatten, nahm durch die Entdeckung des Seewegs nach Ost- 
indien und mehr noch durch die Entdeckung der westlichen 
Hemisphäre der gesammte Handel jetzt eine andre Richtung. 
So verarmten die islamischen Länder, und ihre Bewohner ver- 
sanken nach und nach in den Zustand der Barbarei im Ver- 
gleich mit den Völkern Europas, deren Lehrmeister sie einst 
gewesen waren. 

Diese allgemeine Lage der Kultur kam natürlich auch 
in der Litteratur zum Ausdruck. Auf keinem Gebiete der 
Schriftstellerei ist ein wahrer Fortschritt zu verzeichnen, und 
so unterscheidet sich diese Periode im allgemeinen nur wenig 
von der vorhergehenden. In der Poesie überwiegt die von 
b. al Färid eingeführte Verhimmlung des Propheten unter 
dem Bilde und in den widerlich süssen Tönen irdischer Liebe ^). 
Nur einige wenige Dichter machten schüchterne Versuche, 
die Spruche des Volkes künstlerisch zu verwerten. Das am 



*) Vgl. Hartmann, Muwaä»ah 236. 



270 3. Buch. 2. Abschnitt 1. Kapitel. 

besten gelungene Werk dieser Art, das Hazz al quhüf von 
as Sirbini, hat zudem nur satirische Tendenz, die sich gegen 
die Vertreter der Vulgärsprache richtet. Im ^rissenschaft- 
lichen Betriebe hat sich gegen früher nichts geändert. Über 
die grosse Masse der Durchschnittslitteraten und Compendien- 
Schreiber erhoben sich nur wenige Gelehrten wie 'Abd al 
qädir al Bagdädi und al Murtadä az Zabidi, die über die 
landläufigen Kenntnisse hinaus an die wissenschaftlichen 
Traditionen der klassischen Zeit anzuknüpfen suchten. Für 
die religiösen Wissenschaften ist es bezeichnend, dass das 
Hauptwerk dieser Periode ar Ramlis Commentar zu an Nawawis 
Minhäg war. An das Aufkoromen irgend welcher neuen 
Ideen war nicht mehr zu denken, und die einzige Aufgabe 
der Gelehrten bestand in der Überlieferung der Ansichten der 
grossen Meister früherer Zeit ^). Einen gewissen Aufschwung 
erlebte nur die Mystik. Die beiden Derwisorden der Hal- 
watija und der Naqsbandija zogen immer weitere Kreise an. 
Die beiden grossen Süfis as Sa'räni und 'Abdalgani an 
Näbulusi suchten es an Kühnheit der theosophischen Specu- 
lation dem unerreichten Meister b. 'Arabi gleichzuthun. Auf 
den Gebieten der exakten Wissenschaften dagegen ist der 
Verfall unaufhaltsam vorgeschritten. Die grossen Entdeckungen 
des Abendlandes blieben den Muhammedanern unbekannt 
und nur die alchemistischen Träumereien des Paracelsus 
fanden ihren Weg auch nach dem Orient (§ 18, 6). Während 
die geographischen Anschauungen des Abendlandes sich durch 
die Entdeckung Amerikas in ungeahnter Weise erweiterten, 
produzierte der Orient nur noch Reisebeschreibungen über 
die geläufigen Pfade von Damaskus und Kairo nach Con- 
stantinopel und Mekka, und selbst diese Werke dienten mehr 
der Selbstverherrlichung ihrer Verfasser als der Belehrung 
ihrer Leser. 



^) Vgl. Snouck Hurgronje ZDMU 53, 142 fr., nach dessen Aus- 
führungen auch die Bemerkung o. p. 5ia ff. richtig zu stellen ist. 



§ 1. Poesie and Kunstprosa. 271 



§ 1. Poesie und Kunstprosa ^). 

1. 'ÄMsa bint Jüsuf b. A. b. Nä§ir b. Halifa al Bä'uuija 
as Sälihija lebte seit 929/1523 in Kairo. 

1. AI fath al tnuMn fx madh al amin^ eine Badi'ija, Berl. 7378, 
Br. Mus. Suppl. 985 VI, Houtsma 64. 2. Einige Qasiden, Berl. 7933 1^,. 

2. M. b. Qänsüh b. Sädiq, ein Schüler as Siijüti's, blühte 
in der 1. Hälfte des 10. Jahrh. 

Hartmann Muw. 42 (nicht genau). 1. Ab sihr al haläl min 
ibdä* al galäl in einer Einleitung und 5 Maq&m&t a) über den 
Verstand, b) über den Adab, c) über Traditionen, d) Gedichtproben; 
die Muqaddima allein Ind. Off. 833. 2. maräti^ al albäb min maräbV 
al ädäb, poetische Anthologie, Br. Mus. 770,. 3. Lobgedicht auf den 
malik al umarä* Hairbak, Berl. 81762. 

3. 'Ali b. M. b. Duqmäq al Husaini f 940/1533. 

BadTtja mit Comt., Berl. 7379. 

4. M. b. A. b. 'Abdallah ar Rumi Mämäja (Mämija) geb. 

in Stambul, kam als junger Mann nach Damaskus, trat in 
die Janitscharentruppe ein und machte i. J. 91)0/1553 mit 
derselben die Pilgerfahrt. Dann wandte er sich dem Studium 
zu und wurde Dragoman an der Mahkama as Sälihija. Nach- 
dem er abgesetzt worden, erwarb er sich seinen Unterhalt 
durch Lobgedichte. Später wurde er Schwurdragoman und 
erwarb sich als solcher ein grosses Vermögen. I. J. 971/1563 
sammelte er seinen Diwan, nahm aber seine Higä'gedichte 
nicht in denselben auf. Seine Hauptstärke lag im Tarih und 
in den Muammajatj zwei Dichtungsarten, die zuvor besonders 
von Persern und Türken gepflegt und ausgebildet waren. 
Er starb im Muharram 987/Febr. 1579 (u. a. schon 986). 

RA 250V, Hartmanii Muw. 66. 1. Diwan u. d. T. raudat al muHäq, 
wa bahyat al 'ussdq Liebeslieder, Lobgedichte auf Sulaimän, Sellm Il> 
MurM II und ihre (irossen, Ta'nh aus d. J. 930—88 1523—75 (also 
später erweitert s. o.) zum Öchluss mü'ammajäfj Berl. 7945 — 7, Goth. 
2320 (vgl. 44,,, 1435 fol. la), Münch. 552 3, Havn. 281, Paris 3235, Pet. 



^) Die aus dieser Periode besonders zahlreich erhaltenen einzelnen 
Gedichte sonst unbekannter Männer berücksichtigen wir selbstverständ- 
lich nicht, sowie die Stammbi\cher des vorigen Jahrhunderts für den 
Historiker der deutsehen Litteratur nicht in Betracht kommen. 



272 3. Buoh. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

Ro8. 98, Br. Mus. 631, Bodl. I 1234, Kairo IV 240. 2. burhän al hur- 
hän^ DtwAn zur Veranschaulichung der einzelnen Arten der Tropik, 
Berl. 7282. Zwei Gedichte in Nufhat ool Yumun p. 253. 

5. Abu Bekr al Bekri um 1000/1591. 

DiwäUf von ihm selbst gesammelt auf Wunsch seines Verwandten 
Zainaddln al Bekrl, der 994—1013,1586 -1604 Saih al isUm in Ägypten 
war, Br. Mus. 1529. 

G. Samsaddin Qäsim b. M. ad Dima.sqi al Haiabi al 
Qauwäs um 1000/1591. 

Rijäd al azhär wa nastm al ashär, 9 Maq&men, Berl. 8574;5, 
Paris 3952, mit einer zehnten, die er unvollendet hinterliess. 

7. Zainaddin 'Abdarralimän b. A. b. 'Ali al Humaidt 
lebte als Arzt iu Ägypten Miud starb i. J. 1005/1596 (n. a. 
schon 995'1587). 

Muh. II 376. 1. Ad dürr al munazzam f% madh al habtb al a'zam^ 
Dtw&n, nach den Reimbuchstaben geordnet, Goth. 2321 ; Ups. 46, gedr. 
Bül&q 1313. 2. tanUih al badf Ihnadih aslafTy rhetorisches Gedicht cum 
Lobe des Propheten, Paris 3248ii, Comt. fath al badt, Auszug daraus manh 
US samt, vollendet 993/1585, Berl. 7380, Leid. 338, Paris 3238, Escur.* 354, 
421—3. 3. Lobgedicht auf M. in 49 Versen, Berl. 7951. 4. Lobgedicht 
auf M., in jedem Verse mit dem Reimwort häl in verschiedener Be- 
deutung, ib. f. 5. manzCona ft 7 yinäs, Berl. 7335. 

8. As saijid Hätim um 1009 1(>00. 

LHirdn, Paris 3241. 

9. Samsaddin M. b. Nagmaddin b. M. as Sälihi al Hi- 
hlli, geb. 956 1549 in Damaskus (nach RA in Mekka) studierte 
dort und in Mekka und kehrte 964/1557 nach dem Tode 
seines Vaters nach Damascus zurück. Durch kalligraphische 
Abschriften, besonders von al Baidäwis Qor'äncommentar er- 
warb er sich ein ansehnliches Vermögen. Nachdem er sieh 
994 1586 eine Zeitlang in Ägypten aufgehalten hatte, wandte 
er sich ganz der Poesie zu. 1. J. lOOS 1599 besuchte er 
seine iu Taräbulus verheiratete Schwester und lernte dort den 
Emir *Ali b. Saifä kennen, der ihn zum Lehrer seines Sohnes 
ernannte. Er starb 1012 1603 in Damaskus. 

RA 266V, Muh. IV 239—48. 1. Sag" al hamäm p madh harr al 
anäm^ Br. Mus. 1084, gedr. Starabul 1298. 2. Poetische Sendschreiben 
an einige berühmte Dama»cener a. d. J. 977 — 94 1569 — 86, Br. Mu». 1084^. 



Poesie und Kunstprosa. 273 

10. Sihäbaddin A. b. A. b. ^Abdarrahmän b. A. b. 
Makkija an Näbulusi al 'Inäjäti stammte aiis Näbulus^) und 
Hess sich, nachdem er in seinen Wanderjahren nach dem 
Higäz, Jerusalem, Halah und den meisten übrigen syrischen 
Städten gekommen war, endlich 988/1580 in Damascus nieder, 
wo er in der Medrese al Bäderä'ija i. J. 1014/1605 starb. 
Seine Gedichte halten sich streng an das altarabische Schema 
und entbehren jeder Originalität. 

RA 58s TA 19V, Muh. I 166. 1. IHwän Br. Mus. 1082, eine andere 
Sammlung, ib. 1083 = Cat. Ital. 234 nr. 89, unvoH^tändig, Goth. 1660, 
einzelne Gedichte, Berl. 7956, Br. Mus. 641. 2. ad durar al mudija fi 
7 af^läq al mardija, Matnawt moralischen und beschaulichen Inhalts, 
Qoth. 2322. 

11. Derwis M. b. A. b. Tälü al Ortoqi ad Dimasqi, 
dessen Vater als türkischer Soldat im Heere Selims nach 
Damaskus gekommen war, wurde dort i. J. 955/1540 geboren. 
Er trat in einen Süfiorden ein, wurde Professor an der 
Hätimija und stellvertretender hanafitischer Qädi an der 
Mahkamat Maidän al Hasä. In Begleitung des Qädi al qudät 
M. b. Bustän kam er 992/1584 nach Stambul und erhielt dort 
eine Professur. Nach 4 Jahren wurde er abgesetzt und kehrte 
nach Damaskus zurück. Dort erfuhr er, dass sein Vetter 
Ibrahim at Tälawi zum Emir in Näbulus ernannt war. Er 
reiste zu ihm und begab sich, reich beschenkt, nachdem er 
noch die Notabein von Gazza angesungen hatte, nach Kairo 
und machte 998/1590 die Pilgerfahrt. Seitdem lebte er bis 
zu seinem Tode 10141605 in Damascus. Er war gefürchtet 
als Higä*dichter. 

RA 123r, TA 113V, Muh. II 149—55. K. sanihät dumä 7 qafr fi 
mutärahäf bam 7 V/«r. poetischer Verkehr mit zeitgenössischen Dichtern, 
gesammelt 981 1573, Berl. 7954 5, Paris 4442, Br. Mus. 632 3, Kairo III 
261, wahrächeinlieh daraus ein Sendschreiben aus Stambul, Goth. 26^ 

12. M. b. abi ^1 Wafa' Ma'rüf al Hamawi al Ma'rüfi 
f lOlG 1G07. 

Sammlung verHchiedener kurzer Gedichte meist in Ragaz, Gesund- 
heitsregeln. Astronomii*cheH, Geschichtliches usw., Beri. 8205. 



^) Nach Muh. war er zw. 930—40 in Mekka geboren; dazu würde 
stimmen, danä er den mekkanischen Dialekt zeitlebens beibehielt. 

Brockelmann, Arabische Litteraturg^eschichte 11. 1 8 



274 3. Bach. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

13. Ibrahim b. A. b. M. b. 'Ali b. al Mollä al Halabi 
al Haskafi lebte in Halab, machte 1000/1596 die Pilgerfahrt 
und starb nach 1030/1621. 

Muh. I 11. 1. Haibat al mufädala wa hiljat al munädala fi 7 
mutäraha wal muräaala wal munägala, poetischer Briefwechsel mit 
seinen Freunden in Syrien und Constantinopel, Ooth. 2323, andre 
Redaction, Berl. 7959. 2. ahkär al mä'äni al muhaddarn wa asrär 
al mabäni al mudahJ^ara, Poesien aus d. J. 987—1017/1579—1608, 
Paris 3239. 

14. Husain b. A. b. Husain b. al Gazari al Halabi, geb. 
in Halab, reiste durch Syrien und al *Iräq, kam 1014/1605 
nach Kleinasien und Hess sich endlieh in seiner Vaterstadt 
nieder, besuchte aber zuweilen noch den Hof der B. Saifä, 
der Emire von Tarabulus. Er starb i. J. 1034/1625. 

Muh. II 81. Dttoän, nach den Stoffen geordnet: Lob der Gelehrten 
und Vornehmen, Vermahnungen nnd Ratschläge, Liebeständeleien , 
poetische Schreiben, Scherze, Zoten, Trauerklage und Spott, Berl. 7962. 

15. Abü'l Wafä' schrieb i. .1. 1034/1625: 

At tiräz al badV fi *mfidäh aS Saft^ Nachahmung der Burda 
(Bd. I p. 264) mit einem Comt., in dem die rhetorischen Figuren in 
jedem Verse nachgewiesen werden, M&nch. 549. 

16. Fathalläh b. Mahmud b. M. al Halabi al Bailüni, 
geb. 977/1569 in Halab, kam auf seinen Reisen nach Mekka, 
al Medina, Jerusalem, Damaskus, Tarabulus und ar Rum und 
starb 1042/1632 in Halab. 

Muh. III 254—7. 1. IHwän, alphabetisch geordnet von seinem 
Neffen >I. b. 3L, Berl. 7967, Paris 3249. 2. h\dä8at mä tahpil 'alaihi 
*8 sä^ün fi adwijat al wabä* waf tä^ÜHf medicinische und geistliche 
Mittel gegen die Pest, Berl. 6374, Köpr. II 156, Kairo VII 4, 266. 

17. Ibrahim b. M. b. M. ad Dimasqi as Sälihi b. al 
Akram f 1044/1635. 

Diwan j Lobgedichte, poetitiche Briefe, Wein- und Liebeslieder, zu- 
letzt Entsagungs- und Busslieder, Berl. 7969. 

18. 'Abdarrahmän b. Jahjä b. M. al Misri Zainaddin al 
Maddäh f 1044/1635. 

Zwei Qasiden a. d. J. 1033 1624, Berl. 7970,. 

19. A. b. 'Abdarrahmän b. M. al Bekri al Wäriti 
t 1047;1637. 

Diwan, über Liebe, Wein, Xaturschönheit, Blumen und Oärten, 
Berl. 7971. 



Poesie und Kunstprosa. 275 

20. A. b. Zaio al 'äbidin b. M. al Misri al Bekri as 
Siddiqi starb 1048/1638 in Kairo. 

Muh. I 201, Hit. gad. III 129. Liebesqaside, Berl. 7972. Weitere 
Gedichte weist Hartmann, Muw. p. 12 nach. 

21. Abu Hafs A. Efendi b. Sabin al Qubrusi ad Di- 
masqi war i. J. 885/1587 zu Damaskus als Sobu eines Soldaten 
geboren, der aus Ägypten stammte, in Sclaverei gefallen und 
ins Heer gesteckt war, dann aber avancierte. Auch A. trat 
ins Heer ein und fiel in Gefangenschaft, als die syrischen 
Truppen von A. b. Gänbuläd geschlagen waren. Nach seiner 
Freilassung wandte er sich dem Studium zu, wurde 1030/1621 
Qadi der syrischen Pilgerkarawane und lehrte an der Medrese 
al Gaqmaqija; in seinen Mussestunden beschäftigte er sich 
mit Alchemie. Er starb i. J. 1053/1643. 

Muh. I 210—7. Diwätif Lobgedichte auf vornehme Zeitgenossen, 
nach seinem Tode i. J. 1053 von 'Abdassaläm b. A. gesammelt, Berl. 7978. 

22. M. b. A. b. Qäsim al Haiabi al Qäsimi f 1054/1644. 

Diwänj Anfang, Berl. 7979. 

23. M. b. Gamäladdin b. A. b. Häfizaddin al Qudsi al 
^anafi b. al 'Agami wurde, nachdem er mehrmals in Stam- 
bul gewesen war, Qädi in Kairo, dann Mufti und Professor 
in Jerusalem, konnte sich aber dort mit seinen Mitbürgern 
nicht vertragen und ging deshalb nach Damaskus. Diese 
Stadt aber musste er wegen eines paederastischen Scandals 
verlassen; er ging nach Stambul und wurde dort zum Qädi 
von Taräbulus ernannt. Nachdem er auch da wieder abgesetzt 
war, kehrte er 1044/1634 nach Damaskus zurück. Nach einer 
abermaligen Reise nach Stambul wurde er Qädi in Bosna und 
Sophia und starb i. .1. 1055/1645. 

Muh. III 412 — 4. 1. AI minan az zähira ^ald *s säda at tähira 
Lobgedichte auf bedeutende Männer in Stambul fttr die ihm während 
seines dortigen Aufenthalt« erwiesene Gunst, Berl. 7980. 2. Einzelne 
Qasiden, ib. 7981. 

24. Jüsuf b. abi T Fath b. Mansür as Suqaijifi ad 
Dimasqi, geb. 9J)4 158G in Damaskus, war Prediger an der 
Salimija, reiste nach Stambul und wnirde Imäm des Sultans 
'Otmän. Nach dessen P>mordung i. J. 1031/1622 kehrte er 

18* 



^276 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

nach Damaskus zurück und wurde Prediger an der Umaijaden- 
moschee und Professor an der Salimija. I. J. 1044/1634 
berief ihn der Sultan Muräd als seinen Imäm. Er trat dies 
Amt in Ijuwaij (Hoi) in Ädarbaigän an und blieb bis zu seinem 
Tode i. J. 105r>/1646 in Stambul. 

Muh. IV 493-500 (mit Gedichtproben). 1. Eine Qaside, Berl. 
7982. 2. ein Gebet in Basit, ib. 3939,. 

25. 'Abdallah az Zif täwi al Hatib schrieb i. J. 1059/1649: 

BadVtja Berl. 7382 ; dazu der Corot, husn a§ §anV bi iarh nur ar 
rabt von 'Abdallattf al 'Asmftwi, Paris 4420^. 

26. 'Abdalbäqi b. M. al Ishäqi al Manufi studierte in 
meiner Vaterstadt Manüf und in Kairo, machte sieh als 
Dichter bekannt und starb bald nach 1060 / 1650 in Manüf. 

Muh. II 289—91. Diirän suläf al inM' fx *8 5iV ical iniä\ 
Wien 494. 

27. AI Hasan b. A. b. M. ad Dimasqi b. al Ustuwäni, 
stellvertretender Richter in Damaskus, f 1062/1652. 

Muh. II 16. Dtirän^ von ihm nelbst gesaromelt, Berl. 7983. 

28. M. b. Nüraddin b. M. ad Dimasqi b. ad Darrä% 
geb. 1025/1619 in Damaskus, studierte in Kairo und Mekka 
und starb i. J. 1065/1655 in seiner Vaterstadt. 

Muh. IV 249—57 (mit Gedichtproben). Diwan, Berl. 7985. 

29. Muhjiaddiu b. Taqiaddiu abi Bekr as Salati ad 
Dimasqi blühte um 1065,1655. 

1. Diicän Berl. 7984. 2. Sabäbat al mn'ani ica mbbäbat al 
ma'äm über die Liebe nach dem Vorbilde des diicän as sabäba des b. 
abt Ha^ala (s. o. p. 18) ib. 8431. 

30. M. b. Jüsuf al Karimi ad Dimasqi, geb. 1008/1599, 
kam 1028/1619 mit seinem Vater nach Stambul und wurde 
nach dessen Tode Professor an der Medrese al 'Izzija zu 
Damaskus. Nach einer zweiten Reise nach Stambul erhielt 
er das Amt des Qädi der syrischen Pilgerkarawane. I. J. 
1043/1633 machte er eine dritte Reise nach Stambul. Nach 
seiner Rückkehr wurde er melancholisch und verschwand aus 
dem öffentlichen Leben. V.v starb 1068:1657. 

Muh. IV 273—80. Dinän a. d. J. 1029 1620—1047,1637, Berl, 
7987,8, Br. Mus. 634. 



Poesie und Kunstprosa. 277 

31. Sadraddiu b. 'Ali b. A. al Husaini blühte um 
1078/1667'. 

Ar rahiq al mahtüm, Diw&n, Paris 32592. 

32. Mangak Päsä b. M. b. Mangak b. abi Bekr al 
Jüsufi ad DiraaJqi, geb. 1007/1598 zu Damaskus, hatte nach 
dem Tode seines Vaters sein Vermögen versehwendet und 
dann in Stambul vergeblich sich bemüht wieder zu Gelde zu 
kommen. So lebte er bis zu seinem Tode 1080/1669 einsam 
in Damaskus. 

Muh. IV 409 - 23. Diivän^ gesammelt von dem Vater al Muhibbis 
Fadlallfth, f 1082 1671, in zwei Ausgaben: a) chronologisch geordnet, 
beginnend mit einem Gedicht auf den Sult&n Ibrählm I a. d. J. 1055/1645, 
Berl. 7994 5, Br. Mus. 1055, Havn. 285. b) in alphabetischer Ordnung 
mit Gedichten auch aus späterer Zeit (das letzte a. d. J. 1071/1660), 
Br. Mus. Suppl. 1093, gedr. Damaskus 1301. Einzelne Qastden, Berl. 7996. 

33. Mustafa Efendi b. 'Otmän ("Abdalmalik) al Bai, geb. 
in Halab, studierte dort und in Damaskus. I. J. 1051/1641 
ging er nach Kleinasieu, wo er als Lehrer wirkte und dem 
Orden der Maulawiderwise beitrat. Dann fungierte er nach 
einander als Qädi in Taräbulus, Magnesia^ Bagdad und al 
Medina. I. J. 10J)1'1680 machte er die Pilgerfahrt und starb 
in Mekka. 

Muh. IV 377- 85. Diwan, Lob- und Trauergedichte auf tilrkische 
Würdenträger, Goth. 2324, Br. Mus. 1086,, Cambr. Prest. p. 32 nr. 218. 
Lobqaside.auf Gottes Güte in 19 Versen, Berl. 8003,. 

34. Müsä Efendi ar Rämhamdäni, geb. 1004/1595 in 
Rämhamdän bei Halab, studierte in Halab und starb dort 
i. J. 1089 1678. Er war ein grosser Verehrer des Abu '1 
*AIä' al Ma'arri (Bd. I p. i>54). 

Muh. IV 435 — 42 (mit (rodichtproben). Qastde auf den Propheten, 
Berl. 8008. . 

35. 'Abdallah b. M. b. 'Abdalqädir al Haiabi b. Qadib- 
albän hatte in Halab studiert und wurde Qädi in Dijärbekr. 
Als Vertrauter des Wazirs al Fädil überliess er seine Pflichten 
einem ünterbeamten, der seine Stellung zu P>pressungen 
missbrauchte, lufolgedessen wurde er abgesetzt und lebte 
5 Jahre in Stambul. I. J. 1089 1678 ging er mit dem Sultan 
Muhannned nach Adrianopel und erhielt die Qädistelle in 



278 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

Jerusalem mit dem Auftrage, in den Ländern arabischer Zunge 
Erhebungen über die 'Aliden anzustellen. In Kairo stieas er 
dabei auf AViderstand. Er ging daher über Mekka als Qädi 
nach Halab. Dort wurde er i. J. 1096/1685 während einer 
Teuerung vom Pöbel ermordet, weil er sich von Komwucherem 
hatte bestechen lassen und im Verdachte stand, den Muta- 
sallim, der dem Wucher zu steuern suchte, vergiftet zu haben. 

Muh. III 70— so. 1. Qa^de nach dem Vorbilde des Abft 1 HaMD 
al Kaukab&nl, f 1112 1700, Berl. 8003,. 2. Qaside zum Lobe des 
Propheten, ib. ,. 3. hau al 'iqäl, Trostbuch, ib. 8849. 

36. Jusuf b. M. b. 'Abdalgawäd as Sirbini^) schrieb 
i. J. 1098/1687: 

Hazz al quhüf^), Klage- und Spottlied über die ungeschlachten 
Manieren und die rohe Sprache der ägyptischen Fell&hen, zugleich aber 
auch mit Ausfallen gegen den geistigen Hochmut und die Beschränktheit 
der herrschenden theologischen Schulen, in vulgärer Sprache in 52 
Versen, die er einem fingierten Fellähen Abu Sädüf oder b. 'ügail*) 
in den Mund legt, mit einem ausführlichen Comt. des Verf., Berl. 7978 
(mit dem Fehler kanz für hazz), Goth. 2345 6, Leid. 466, Br. Mus. 
Suppl. 1094, Cambr. Prest. p. 31 nr. 117, Paris 3267—70, gedr. Bül&q 
1274, 1284, Kairo 1308, lith. Alexandria 1289; vgl. y. Krcmer ZDMO 
10, 847», der». Ägypten I 58, v. Mehren Overs. over d. k. Dan. 
Yidenskab. Selsk. Forh. nr. 1. Kopenhagen 1872, Völlers ZDMG 41, 370 ff. 

37. M. b. 'Ali b. Haidar al Husaini blühte in der 
1. Hälfte des 12. Jahrh. 

Diwan, religiöse Lobgedichte, Paris 3259i. 

38. Jahjä b. Musä al 'Idi al Habüri 'Imädaddin um 
1104/1692. 

1. Az zahr ft gajähib ad daigüri diwän abi Müsä al Habüri, 
Gedichte, Gebete, Lob des Propheten, Muwassah&t, Berl. 8005. 2. Eine 
Maqäma ib. 8567«. 



*) Fischer MSOSpr I 2, 199, n. ,. 

') D. i. das Schütteln der Bauernschädel beim Tanz auf der Tenne 
(Völlers). 

') Dass auch dieser Name nur fingiert, nicht mit Ahlw. als der 
wirkliche Name des Dichters anzusehn ist, leidet nach den Ausführungen 
von Völlers a. a. O. keinen Zweifel. 



Poesie und Kunstprosa. 279 

39. Ibrahim b. M. b. 'Abdalkarim as Safargaläui, geb. 
1055/1645, f 1112/1700. 

Mur. I 15—19. Diwäny alphabetisch geordnet, meist kleinere 
Stücke, darunter auch einige Tafymtsj Berl. 8010. 

40. Mustafa b. Ismä'il b. A. al Hazä'iui as Sukkari 
um 1113/1701. 

Mu^ta§ar ad dticän at täsV Berl. 8012. 

41. 'Abdalhaij b. 'Ali b. M. b. Mahmud ad Dimasqi at 
Tälawi b. at Tawil al häl, der berühmteste Dichter seiner 
Zeit in Damaskus, f 1117/1705. 

Mur. II 244—53. Diwan, Berl. p013/4. 

42. 'Abdalkarim b. M. b. M. al Husaini Kamäladdin 
b. Hamza an Naqib, geb. 1051/1641 in Damaskus, Professor 
an der Medrese al Qaimarija al Barränija, war mehrmals Naqib 
der 'Aliden und starb i. J. 1118/1706. 

Mur. III 66 — 81 (mit Gedichtproben), Hartmann Muw. 37. Mu- 
icasiah zum Lobe von Damaskus, Berl. 8074} . 

43. 'Abdarrahmän b. Ibrahim b. *Abdarrahmän b. al 
Mausili as Saibäni al Maidäni ad Dimasqi, aus einer be- 
rühmten Süfifamilie, geb. 1031/1622, f 1181/1706. 

Mur. II 259-66. 1. Dttcän, Berl. 8018. 2. Istigfära in 40 Versen, 
ib. 3940,. 

44. Abu Bekr al 'Araudaki as Süfi um 1120/1708. 

Diwan, weltlichen Inhalts, Berl. 8116/7. 

45. liusain b. Ragab b. ^usain b. 'Alawän as Säfi'i as 
Sattäri, f 1121/1709. 

Qaaä'id Berl. 8018,. 

46.' A. ad Dulangäwi, + 1123/1711. 

Gab. I 71. Dtirdn, beginnend mit einem Taatir zur Burda, Paris 
3260, dies aUein, ib. 31 85, (vgl. Bd. I p. 266). 

47. Su'üdi (= Abü's Su'üd) Jahjä b. Muhjiaddin al 
Mutanabbi, f 1127/1715 in Damaskus. 

Mur. I 58 — 62 (mit Gedichtproben). MuwaaSah zum Lobe von 
Damaskus, Berl. 8174^. 

48. 'Omar b. 'Ali b. 'Omar b. 'Ali b. as Sukkari ad 
Dimasqi, f 1129/1717 in Damaskus. 

Mur. III 183. 1. Qapde, Liebessehnsucht nach Gott, Berl. 8019^. 
2. nazm al fufiih fi tarah an nafs war i-üh, ein MuwaiSah in 22 daur; 
in jedem ersten Verse der ersten zehn Daur hat er seinen Namen 
'Omar angebracht, Berl. 8174,. 



280 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 1. 

49. AI Hasan al Bedri al Higäzi al Azhari, ein popu- 
lärer Dichter, der die merkwürdigsten Begebenheiten s. Z. in 
volkstümlichen Gedichten bearbeitete; diese hat al Gabarti in 
seinem Geschichtswerk verwertet. Er starb i. J. 1131/1719. 

Gab. 175— 83 (mit Oedichtproben) ; vgl. Goldziher, Muh. 8t. II 285. 
Tanbili al afkär lin näfC wad darr, süfische Gedichte, Kairo IV 221. 

50. M. b. Ibrahim b. 'Abdarrahmän al *Imädi ad 
Dimasqi, geb. 1075/1664 in Damaskus, verlor seinen Vater 
mit vier Jahren und wurde von seinem Bruder *Ali erzogen; 
nach dessen Tode wurde er sein Nachfolger als Professor an 
der Sulaimanija. I. J. 1121/1709 wurde er hanafitischer 
Mufti und starb i. J. 1135/1723. 

Mur. IV 17—23. 7 Qasiden, Berl. 8021,. 

51. Mustafa Efendi b. Hasan Efendi b. M. as Simädi, 
t 1137/1725 in Damaskus. 

Mur. IV 179 — 83 (mit Gedichtproben). Diwan, gesammelt von 
'Abdarrahmftn b. M. b. *A1! at Turkom&nl al Buhlül an NahUwl ad 
Diniasql, t 1163 1750 (s. u. nr. 60), Berl. 8022. 

52. 'Abdarrahmän b. Ibrahim b. A. ad Dimasqi b. 
'Abdarrazzäq, geb. 1075/1664 in Damaskus, Schüler des 
'Abdalgani an Xabulusi (s. u. § 9 nr. 42), f 1128/1726. 

Mur. III 266—74. Mmcaslah zum Lobe von Daroa^kuB, Berl. 81743, 
vgl. Hartmann p. 24. 

53. M. Sädiq b. M. b. Husain b. M. al llarrät, 
Schwiegersohn des 'Abdalgani an Näbulusi, Professor an der 
Medrese al 'Omarija, f 1143 1731. 

Mur. II 192- 8. Muwassah zum Lobe von Damaskus, Berl. 8175,, 
vgl. Hartmann p. 34. 

54. M. Sa Mi b. 'Abdalqädir al 'Oraari b. 'Abdallah, 
geb. nach 1080 1660, reiste 1131/1719 nach Stambul und 
erhielt dort seine Ernennung zum Professor an der Dar al 
hadit zu Damaskus. Dort starb er 1147/1734. 

Mur. II 151 — 0. Muwa^iah zum Lobe von Damaskus, Berl. 8175,, 
vgl. Hartraann p. 78. 

55. A. b. Mustafa at Tabib al Hulasi schrieb zwischen 
1134 1721 und 1147/1734 in Damaskus und Ba'albakk: 

Diwan zum Lobe des Emirs IsniAMl b. Harfüs und seiner Sohne, 
Br. Mus. 1087. 



Poesie und Kunstprp^a. 281 

56. M. b. 'Otmän b. as ^ain'a um 1150/1737. 

MuwaHah zum Lobe von Damaskus, Berl. 81 75«, Hartmann S. 58. 

57. 'Abdallah b. 'Ali b. M. b. 'Abdallah al Wazir um 
1150/1737. 

Gawärii al aqräh tcaqüt al artcäh^ Sammlung von Oelegenheits- 
gedichten, nach den Reimbuchstaben geordnet von Ism&'U b. al Hasan 
al Hamzl al Hazza, Goth. 2342/3. 

58. Mustafa b. A. Päsä b. Husain at Tarzi ad Dimasqi 
war der Sohn eines Emir al umarä', der i. J. 1089/1678 
starb, und lebte als Privatgelehrter in Damaskus. Bei der 
Ermordung des Gouverneurs As'ad Päsä verlor er seinen 
Sohn, und sein Haus wurde geplündert. Er starb bald 
darauf i. J. 1640/1742. 

Mur. IV 166-78 (mit Gedichtproben). IHwän Berl. 8034. 

59. M. al Häfiz an Naggar, f 1103/1750 in Damaskus. 

1. AI kahf wal bajän 'an ausäf hi§äl sirär ahl hädä 'z zamän^ 
Berl. 5431. 2. Qa^iden und Mawälijät ib. 8037. 

60. 'Abdarrahmän b. M. at Turkomäni al Buhlül an 
Nahläwi, f 1163/1750. 

Muwassah zum Lobe von Damaskus, Berl. 81755, Hartmann p. 18; 
8. o. nr. 51. 

61. M. b. Mustafa b. Hudäwirdi ad Dimasqi b. ar Rä'i, 
t nach 1170/1756. 

AI barq al muta^alliq ft maylis Gillaq^ poetische Verherrlichung 
der Stadt und der Umgegend von Damaskus, Berl. 6490, darin ein längeres 
Ragaz zum Lobe von D., das sich allein auch Berl. 81632, Wien 1268 
findet. 

62. 'Abdalläli b. M. b. 'Ämir b. Sarafaddin al Qähiri 
as Subräwi al Azhari as Säfi'i, geb. 1091/1680, war Professor 
an al Azhar und wurde 1137/1724 Rektor daselbst. Erstarb 
i. J. 1172/1758. 

Mur. III 107, Gab. I 208, Hartmann Muw. 83. 1. Diwan oder 
manä^ih al altdf ft niadaih al asräff Lobgedichte auf vornehme Per- 
sonen und auf Muhammed, Berl. 8038, Goth. 2338, Paris 3266, Kairo 
IV 332, gedr. Bül&q 1282, Kairo 1302, 1306. 2. al istigäta as Subrä- 
wija mit TahmU, anon. Goth. 2339, von A. abü 1 Fadl az Zabün al 
Fftwi ib. 2340. 3. *^arÜ8 al ädäb wafuryat al albäby über Charakter- 
eigenschaften, Ratschläge für Herrscher, Geschichten von Dichtern mit 
Gedichten, über Freigebigkeit und Geiz, über Freundschaft und Einsam- 



*282 3- Buch. 2. AbBchnitt. 1. Kapitel. § 1. 

keit, Verzeihung und Rache, Tadel der Zeitgenossen, Leid. 527 (unToU- 
ständig). 4. *nntvän al bajän wa buatän al adhän, Unterhaltungsbuch, 
Berl. 8435, Paris 2120,, Kairo Y 285, gedr. Kairo 1282, 1287, 1305, 1313. 
5. nuzhat al nbsär ft raqä*iq al ai*är, Qastden, Bruchstücke und Prosa- 
anekdoten, vollendet 1154/1741, Paris 3443. 6. html zagal, f^edr. Kairo 
1290 (15 8.). 7. maijafta Paris 2120^. 8. aanä H mafälib lihidßjat at 
tälibj 47 X^^^l^^rse über Endflexion mit Comt. von *Alt Nid&' al Barr&nt 
verf. 1261 1845, Berl. 6793. 9. Lehrgedicht über arab. Syntax, Goth. 340. 
10. nazm asmä* buhür ai ii^r wa*agzä*häy Kairo YII 62. 11. ithäf 
bihubb al ahräf, über die Nachkommen des Propheten, Paris 2120,. 
12. Comt. zu einer Qaside des A. b. Mas*üd, Sarif von Mekka, ib. 4. 
12. iarh as §adr bigazwat Badr über die Badrkftmpfer ib. „ Kairo Y 
73, 523, gedr. ib. 1303. 14. tal^if al "a^da Paris 2120,. 

63. M. Sa*id b. M. b. A. a» Säfi'i ad Dimasqi Samsaddin 
b. as Sammän, geb. 1118/1706 in Damaskus, reiste durch 
Kleinasien, Halab, Mekka, Ägypten, Taräbulus, Ba'albakk und 
wurde 1156/1743 Imäm an der neuerbauten Medrese des 
Fathallali ad Defteri, dem er sein Werk nr. 3 widmete. Er 
starb i. J. 1172/1759. 

Mur. II 141—9, Gab. I 242—8. 1. Diwane u. d. T. AI faläqanai 
min al madäHh Berl. 8040. 2. /a'nA, Anthologie aus 69 Dichtem des 
12. Jahrb., Berl. 7428. 3. ar raud an näfih ftmä warada *alä 7 fath 
al faläqansiy gleichen Inhalts, Auszug ib. 7429. 

64. A. b. 'Ali al *Otmäni al Manini, geb. i. J. 1089/1678 
zu Maiiin, kam mit 13 Jahren nach Damaskus und wurde 
Professor an der Umaijadenmoschee. Er starb i. J. 1172/1759. 

Mur. I 133-45. 1. Diicäny zum grössten Teil an hochstehende 
Personen gerichtet, a. d. J. 1133/1721—1170/1757, Berl. 8039. 2. al 
iHäm bi fadä\l ah §a*m Kairo V 137. 3. al fath al icahbi ^alä ta*rH 
abt Naar al ^Ofbi s. Bd. I p. 314. 

65. A. Bek b. Husain Bäsä b. Mustafa b. Husain al 

. ... 

Kaiwäni ad Dimasqi war in Damaskus geboren, studierte 
in Kairo und Hess sich als öffentlicher Schreiber in einer 
Bude auf dem Derwismarkte seiner Vaterstadt nieder. Später 
begleitete er den Mollä Samt 'Otmän, Aufseher der AVuqüf 
in Damaskus, nach Stambul, kehrte aber nach dessen Er- 
mordung in die Heimat zurück und starb i. J. 1173/1760. 

Mur. I 97 — 107, Hartmann Muw. 64. Dtträn, darin ein Ragaz, 
von ca. 2000 Versen üher die Kunst des Umgangs, Berl. 8041, =s 8163, 
gedr. Damaskus 1301. 



Poesie und Kunstprosa. 283 

66. Jusuf b. Sälim b. A. al Hifni (Hifnäwi) as Säfi*i 
Abu ]l Mahäsin al Misri starb im Safar 1178/Aug. 1764. 

Gab. I 263, danach Hit. gad. X 75. 1. Diwan, Yollendet 1157/1744, 
Cambr. Prest. p. 30 nr. 49 (Autograph v. J. 1175/1761), Alger 1825. 
2. ein Lobgedicht, Berl. 8043,. 3. maqämat al muhäkama bain al mu- 
dam waz zuhnr^ Wettstreit zwischen Wein und Blumen, ib. 8580. 4. al 
maqäma al Hifnija zum Lobe des Abft '1 'Abbfts A. b. M. al Bfthl und 
der Medrese, die er in Tunis gegrQndet hatte, sowie seines Sohnes Abu 
*1 Mä: Ism&'il mit Comt. von Abu M. 'Abdalwahhftb b. Mustafft b. Ibrfthim 
ad Dimasq!, Br. Mus. 1052i. 5. r. /"i 7 kaläm *alä lafzai al wähid ival 
ahad Kairo VII 273, 371. 

67. 'Abdallah b. 'Abdallah b. Saläma al Idkäwi al 
Misri, geb. 1104/1692 zu Idkü bei Rosette, studierte in Kairo 
und machte i. J. 1147/1734 mit seinem Gönner 'Ali Efendi 
Burhänzäde, Naqib der 'Aliden, die Pilgerfahrt. Nach dessen 
Tode schmarotzte er bei as Subräwi (s. o. p. 281) und al 
Hifni (s. 0. ur. 66) und starb am 5. Gumädä I 1184/28. 
Aug. 1770. 

Gab. I 352-63. 1. Bidaat al arib ft ii^r al garib, Sammlung 
seiner Gedichte, Paris 3446, Br. Mus. Suppl. 1103. 2. Gedichte zum 
Lobe Muhammeds, Brill-Houtsma 89. 3. desgl. u. d. T. ad dürr al 
muntazam ft '5 SVr al multazam und badäY al iltizäm biraicä^C an 
nizäm Paris 3444^, ib. j. 4. alfatcä*ih, al ginänlja ft 7 madaHh ar 
Ridu'änija, Sammlung von Lobgedichten verschiedener Autoren und 
bes. vom Verf. auf den Sg^'ptischen Emir Kathod& Galf! 'Azabftn, 
Paris 3445 (Autograph und Dedikationsexemplar a. d. J. 1164 1751). 
5. al maqäma al Iskenderija wat tashifija, gewidmet dem M. b. IsmftMl 
al Iskenderl, f 11B3 1767; es stehen darin immer solche Wörter neben 
einander, die nur durch diakritische Punkte unterschieden sind, Berl. 
8581t. 6. ad dürr at tamin ft mahäsin at fadmin (Mehren, Rhetorik 138) 
Kairo IV 135. 7. hidäjat al mutawahhimin ß kadtb al munaggimin^ 
Streitschrift gegen die Astrologen, Goth. 1455. 

()S, A. b. 'Omar b. 'Otmän as Säkir al Hamawi al 
Hakawäti FiViqaddin Abu 's Safä\ geb. 1121,1709, reiste in 
seiner Jugend in Syrien, Mesopotamien, Ägypten und dem 
Higäz umher und Hess sieh endlieh in Damaskus nieder, wo 
er sich mit Alchemie beschäftigte. Dadurch verarmte er 
und kam soweit herunter, dass er in einem Kaffeehause Ge- 
schichten erzählen musste. Gegen Ende seines Lebens wandte 
er sich der Mystik zu und starb i. J. 1193/1779. 

Mur. 1 155—62. Längeres Lohgedicht auf Muhammed, Berl. 8045«. 



'i>4 3. Back. 2. Ab<ok&itt. 1. KApiteL $ 1. 2. 

f>VK * Abdallah b. Jä<uf b. ^\bdallib al JüsufL geb. in 
Halab, betrieb iia;i^Ibst einen Kaffeehandel und kam mehimals 
nach Tarabulus, l^adiqija und Damaskus. Er starb L J. 



Mur. 111 U^— U«. 0«dick»«KBlui< j. d. J. 1157 1744 -1193 1779. 
LobIi«d«r auf den IVopk^fUftt «nd ««uie V«rvAadtea Auf '"AbdalqAdir ftl 
GiUni ^Bd. 1 43^») und Auf Z«*:c<>*b^k*>*«b. TrAs«rU«d«r «. a. G«lecenlieit»- 
icedichte. Berl. HH»«. 



^ ± Die PhiIuIo;;ie. 

1. M. b. M. b. A. b. ^\bdalbh al rntkzii al ^\miri as 
Sati'i Kailiaddiu Abu 1 FadU <eb. ^«>- I4.>7 in Damaskus, 
stellvertretender ^»adi daselbst, «est. M«»nta^. den 14. ^*u- 
wal VKC> J*i. Juni K'rJV. 

Rki»K>rtk. dj*iu der Cvotc. Tikr*r 'iL 'tiah 't •wnV ü ■•'?«?*» P«ri» 44^,. 
1. Hr-jm;-t f\ "z z*.V*lt mit C^mc. ^«>b seinem Sohne ib. j. 3w G«d2cktmi»-> 
verm» fär die einlebten Xeciu. Beri. Tl*fdc> 5. /•e«H<^ Ttur^Vui 'ü Mfi/ciA« 
fi 7 f'iixk'i^ dATiftiL« 'S .iusziLxe: A* ^ cic/H i^ v« r« m<£ *'T ^'Im al falaka 
^*m XhdAijpua} au ^ibllI1L'^i t 114^ lT;il ^ n. 5 ^*. 41'. Terf. Il;i7 171 j* 
Berl. •>i«.'!*. ^dr. L>iuBiid4a-«. l**^. Bdirüc li^'^ b« ^itH'ir i.^ Mmd''*i tl 
"'t/H tz zir^i't ^'-n 'Abdul^ldir aI HilÄ>i '^m li«'«.' IT**.", ib. »5S10. c» <i/ 
b'tj'ift •r»i-i mr'ih't oir.uAt* i. li itfiük-c «oq M. b. 'l>;l b. X Ahmad b. 
Ikenn^. 7 ll>3 I7:i»>. :b. »>itl. 5. u t'tHHar ü 'ir-i 'r t'i.tb tu fufi 
*ctü tH'irli in l"i'J> RAjCAZ^ersen. ib. ;51>1. 

"i- Huoizu b. Dariawi Nüruiitliü s*hrieh i. J. v»^i* 1555: 

•>. A. b. M. az Zaili as Sauiuuu: >*!irir-b '••^7 1.35^^ in 
\*a.sihai: Zail:: 

Kji:p.' IV ^> s. ... 'j, i4. i. .i. 

i. AI: b. '"aiar al 'Ambi al Mu»iarri< iiiu -•>*» 1572. 

Ä. *? ** ^'i-rV*. "turie L^rxeliuu.: i^r rr»'Oik -jjir Be:'S>ielen ao:» 
Q«jr"iii. Tr-Adiciiin \in*i Sort-rdwOrrt-rn. B^rt. 7*i**:. 

"^ ^iiuisadiiiii M. b. abi l Lutt <<:irieb *'*'! I5>-4. 



Die PhUologie. 285 

6. 'Abdalniun'im b. A. al Bakkä' sehrieb 993 1585: 

At tiräz al asmä 'an kam al mu^amma, Qber Rfttsel, Escor.* 556t9 
Au8zOge, Leid. 522. 

7. M. an No'män b. M. b. 'Arräq schrieb gegen Ende 
des 10. Jahrb.: 

1. ^4/ gawähir al muftahira min al kinäjät al mu^tabira nach 
al Gurgftnt (Bd. I p. 288) at fa'&libl (ib. 284) as SujQti (s. o. p. 143) 
und nach seinem Bruder und Lehrer *Abdann&fi', Leid. 337. 2. k. az 
zinäd al träri fi dikr abna as saräri, Autograph, ib. 518. 

w 

8. Abu Bekr b. Ismä'il b. A. as Sanawäni. geb. in 
Sanawän bei Mauuf. studierte in Kairo und starb 10191610. 

Muh. I 79, danach Hit. gad. 12, 142. Hiljat ahl al kamal bCag- 
ttibat as*ilat al GaldL Antworten auf 7 Fragen as Snjüti''8 Qber die 
Buchstaben des .\lphabet8 und die Ableitung ihrer Namen, Wien 210, 
Kairo VI 135. 

9. M. b. 'Ali b. Badraddin b. M. b. 'Abdaraziz al Bisäti 
as Säffi schrieb 1044 1634: 

At fälid trat tafif fi ginä» at tathSf, Kairo IV 124. 

10. A. b. M. b. 'Omar Sihäb addin al Hafägi al Misri 
as Säfi'i, geb. in Syriaeus bei Kairo, studierte erst bei seinem 
Oheim as Sanawäni (nr. 8) dann in Kairo. Nachdem er mit 
seinem Vater die Wallfahrt gemacht hatte, setzte er seine 
Studien in Stambul fort und fungierte dann als Qädi in 
Rumelien, zuletzt in Salonichi. Der Sultan Marad ernannte 
ihn zum Qädi al 'askar in Ägypten, doch wurde er bald 
wieder abgesetzt und kehrte über Damaskus und Halab nach 
Stambul zurück. Da er sich aber mit dem Mufti und dem 
Wazir verfeindet hatte, wurde er als einfacher Qädi nach 
Kairo verbannt uud beschäftigte sich dort mit Schriftstellerei 
und dem Halten von Vorlesungen. Er starb am 12. Ramadan 
104J9 23. Mai U>59. 

Muh. I 331—343. Wüst. Gesch. 571. 1. Ditcän, Harn. 2S3. 
2. qanaid, Berl. 799<i,_,, Kairo VII 109. 3. ^aza/ an den 8aih al isl&m 
M. al Bakri, Goth. 737. 4. raihanat an när oder datcät al amtäl, 
Qasiden. von denen jeder Vers einen Spruch enthält, Paris 3256,. 
5. Einige Maq&men, Berl. 8576,. 6. habäjä *z zatcäja ftma fi V rigäl 
min al baqajn. die Gelehrten seiner Zeit, seine und seines Vaters Lehrer, 
in 5 Abteilungen : Syrien, al Hi^&z, Ägypten, al Magrib und ar Rüm in sehr 



286 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 2. 

»chwöUtigem Stil, Berl. 7414, Goth. 2164, Wien 406 (vgl. Wiener Jahrb. 
86, Anz. Bl. p. 52), Pet. A. M. 248, Köpr. 1239, NO 3772, Kairo IV 229. 
7. raihänat al alihha wa nuzhat al hajät ad dunjä^ Neubearbeitung 
des Yorigen mit bes. Berücksichtigung der Dichter, Berl. 7465/6, Wien 
407/8, Leid. 524, Brill-Houtsma 83, Paris 2134—6, Br. Mus. Suppl. 1123, 
Pet. A. M. 249/50, Kairo IV 259, AS 4021, gedr. Kairo 1273, 1294. 
Fortsetzungen a) suläfaf al 'a§r von 'All b. Ma'sftm, f 1104/1692 s. u. 
Kap. III § 11, 4, 2. b) nafhat ar raihäna von M. Amtn b. Fadl all&h 
al Muhibbi, f 1111/1699, s. u. § 3, B., 12, 3. 8. Hräz al magälis, 
allerlei Fragen aus der Poesie, Lexikographie, Rhetorik, Philosophie, 
Qor'Anexegese usw. in 51 Sitzungen, Berl. 8429, Wien 405, Münch. 601, 
NO 4082 3, gedr. Kairo 1284. 9. sifä* al 'atil ftmä ft kaläm al *Arab 
min ad daf^Uy Kairo IV 182, gedr. Kairo 1282. 10. iarh durrat al 
gauwä^ s. Bd. I p. 277. 11. Sarh k. aS Ufa* s. ib. 369. 12. haiija 
*alä '/ Baidäwif ib. 417. 

11. Jusuf al* Badi'i ad Dimasqi lebte als Gelehrter und 
Dichter in Halab, wurde zum Qädi von Mosul ernannt, starb 
aber, bevor er diese Stelle angetreten hatte, i. J. 1070/1662. 

Muh. IV 510, Wüst. Gesch. 576. 1. AI hadä'iq al hadVija fi 7 
anwä' al adabija, ausführliches Lehrbuch der Rhetorik und Poetik, 
Teil I, Goth. 2792. 2. a§ ^ibh al munahbi 'an haitijat al MutanabM, 
s. Bd. I p. 88. 3. hibat al aijäm ftmä Jata*allaq bVabi Tammäm 
(Bd. I p. 85) Kairo IV 342. 

lt>. 'Abdarrahmän b. M. al *Äri schrieb 1079/1668: 

Munjat ar rägib wabugjat at tälib j Compendium der Syntax, 
Goth. 339. 

13. Fahraddin b. M. b. *Ali an Nagafi um 1079/1668. 

Magma' al bahrain wa matla* an 'naijirain über das garib al 
hadit wal qor^än, Berl. 1665/6, nach der Weise al Gauharts geordnet. 

14. 'Abdalqädir b. 'Omar al Bagdädi, geb. 1030/1621 
in Bagdad, studierte ein Jahr lang in Damaskus, dann in 
Kairo an al Azhar, bes. bei al Hafägi (nr. 10). 1. J. 1085/ 
1674 ging er nach Damaskus und von dort mit dem Gross- 
wezir A. Pasä nach Adrianopel, wo al Muhibbi mit ihm zu- 
sammentraf. Krankheitshalber kehrte er nach Kairo zurück, 
ging aber noch einmal nach ar Rum, ward augenkrank, kam 
fast blind nach Kairo und starb dort i. J. 1093/1682. 

Muh. II 451 — 4. 1. Hizänat al adab walubb lubäb lisdn al 'Arab, 
der berühmte Comt. zu den Dichtercitaten in al Aster&bädls Comt. 
zur Kdfija b. al HAgibs, s. Bd. I p. 21, 313. 2. fa'rtb iuhfaf ai ^ahidt, 
Kairo IV 166. 



Die PhUologie. 287 

15. A. b. 'Ata'allah b. A. al Azhari schrieb 1161/1748: 

Nihäjaf al tgäz ft 7 haqiqa wal mugäz mit Comt. von seinem 
Sohne, Berl. 7289. 

16. Qäsim b. M. b. 'Ali al Bakragi al Haiabi, Dichter 
und Gelehrter in Halab, f ll()9/1756. 

Mur. IV 10—12. Ad dürr al mutUahab nun amtäl al 'Araby 
Kairo IV 230. 

17. Ibrahim b. Mustafa b. Ibrahim al Hanafi al Halabi 
al Mudäri, geb. in Halab, studierte 7 Jahre in Kairo, dann 
in Damaskus, wo er von *Abdalgani an Näbulusi für die 
Mystik gewonnen wurde. Später ging er wieder nach Kairo, 
wurde Repetent des 'Ali ad Darir al Hanafi und hielt 4 Jahre 
lang Vorlesungen über den Comt ad dürr al muhtdr (nr. 2). 

Da ihn der Emir Sangäq 'Otmän aller seiner Habe beraubt 
hatte, ^ing er mit einer Klagedeputation nach Stambul, als. 
der Statthalter von Ägypten Sulaimän Päsä abgesetzt wurde. 
Dort lernte er Rägib Päsä (s. u. Kap. IX § 1, 11) kennen 
und erhielt durch ihn eine Professar, die er bis zu seinem 
Tode 1190/1776 bekleidete. 

Mur. I 37—9. 1. AI hulla ad däfija ft *ilmai al *arüd %cal qäfijaj. 
Kairo IV 198. 2. tuhfat al ahjär *alä 'rf dürr al muJ^tär, s. u. § 6^ 
A., 11, a. 

18. M. Murtadä b. M. b. M. b. 'Abdarrazzäq al Husaini 
az Zabidi al Hanafi, geb. 1145/1732, Hess sieh nach lang- 
jährigen Studienreisen am 9. Safar 1167/7. Dec. 1733 in 
Kairo nieder, machte später aber noch mehrere Reisen nach 
Oberägypten, wo er bei dem Arabersaih Humäm in hohem 
Ansehen stand, sowie nach Damiette, Rosette und al Man- 
süra. Es gelang seiner Lehrthätigkeit, den damals längst 
vergessenen wissenschaftlichen Betrieb der alten Zeit, da» 
Dictiereu von Traditionen mit Isnäd und das Vorlesen von 
Traditionswerken in grossen, geladenen Gesellschaften neu 
zu beleben. 1. J. 1191/1777 setzte ihm die Regierung eine 
ansehnliche Pension aus, dazu erhielt er fortwährend wert- 
volle Geschenke, selbst aus den entlegensten Ländern des 
islamischen Gebiets, wie Fezzän, San ä und Indien. Er starb- 
im Sabän 1205 Apr. 1791 an der Pest. 



288 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 2. 

Hit. gad. III 94-6, nach Gab. II 196—210. 1. Tag al ^arüs s. 
0. p. 183, vollendet 1181/1767. Sein Autograph wurde f&r 100000 Dirhem 
von M. Bei Abft Mdahab für die Bibliothek der von ihm erbauten Moachee 
angekauft. 2. nahcat al irtijäh fi bajän haqtqat al maisir tcal qidäh^ 
Berl. 5502. 3. al qaul al mabtüt ft tah^q lafz at fäbüt, Kairo IV 179. 
4. tuhfaf al qamä'il ft madh iaih al ^Arab Ismä'ilf ib. 214. 5. r. ft 
ahädtt jautn al *A§ürä*, ib. VII 209. 6. al amäli ai Saihiintja, Dictate 
über Traditionen, die er im Oftmi' Saihü vorgetragen, Berl. 10253. 
7. ifhäf an säda al muffaqtn s. Bd. I p. 422. 

19. Abu '1 *Irfän M. b. 'Ali as Sab b an war anfangs 
Muwaqqit an dem von 'Abdarrahmän Kathodä restaurierten 
Grabe as Säfi'is, dann aii der Moschee des M. Bei Abu 'd 
dahab. Nachdem sein Einkommen durch den Verfall des 
Waqf zurückgegangen war, lebte er eine Zeitlang als Privat- 
mann; bis er mit dem Qädi 'Abdallah Efendi in Mekka be- 
kannt wurde, durch den er zu Macht und Reichtum gelangte. 
Er starb im Gumädä I 1206'Jau. 1792. 

Hit. gad. III 84 nach Gab. II 227—33. 1. JR. /f Hlm al bajän, 
Kairo IV 136, dazu Glossen von 'Alts f 1299/1882, gedr. nach Hit. gad. 

IV 42« V. u. 2. r. ft 7 isti'äräf, Alger 230 (Autograph v. J. 1182/1768). 
3. manzüma ß Hlm al ^arüd mit Comt., Kairo 1307, 4. häHjat iarh al 
Ulmdnt "alä 7 alttja s. Bd. I p. 299. 5. ar r. al kubrä fi 7 bas- 
mala, Berl. 2267, Kairo IV 53, gedr. Kairo 1308. 6. is'äf ar räffibfn 
ft sijar al muftafä wafadäHl al baitihi at fähirin, Kairo 1290 (Cat. 

V 9) am Rde. ib. 1307 (OB IV 5237), 1315 (Doutte Bull. I 95 nr. 17). 
7. k. fi 'Um al liaVa, Kairo V 223. 8, häUja ^alä sarh as sullam s. u. 
§11, 1, 1, c. 9. h. *a. i, aß Samarqandija 8. o. p. 194. 10. h, *a. I. 
ädäb (d bäht s. o. p. 208. 

20. A. b. Müsä b. A. b. M. al Bili al *Adawi al Mä- 
liki, geb. 1141/1728, Nachfolger von ad Dardir, (f 1201/1768 
s. u. § 9, 54), als Saih der riwäq as Sa*äMda^) au al Azhar, 
gest. 1218/1798. 

Hit. gad. 9, 96 nach Gab. III 60. 1. al minah al mutakaffila 
bihall alfäz al qastda al ^arabija al maitsiima bhnaurid az zam^än 
fi sinä'at al bajän, Comt. zu einem Lehrgedicht über Rhetorik, Berl. 
7266. 2. fä'id al tcard ft 7 hüäm 'alä 'ammä ba'd, Kairo IV 80. 
3. r. al biMra liqäfV al fätiha, ib. VII 291. 4. manzüma fi'l *urf, ib. 



*) Der Studenten aus Oberägypten, vgl. v. Kremer, Ägypten II 280. 



§ 3. Die GeschichtBühreibung. 289 



§ 3. Die Geschichtschreibuüg. 
1. Einzelne Biogrraphien. 

1. M. b. M. b. 'Omar b. Sultan ad Diraasqi al Hanafi 
Qutbaddin abü 'Abdallah, geb. 870/1465, f 950/1543. 

AI gawähir al mudija fi aijäm ad daula al 'Ohnäntjaf kurze 
Biographie des Sult&ns Selim b. Bftjazld, f 926/1520, Berl. 9725. 

2. Ramadan b. 'Ämir b. 'Ali schrieb um 980/1572: 

Fath al wugüd irasarh al güd f% madh maulänä 7 häsä Mahmud, 
Panegyrikus auf M., Statthalter von Ägypten unter Sellm 11 (974—82/ 
1566—74), Paris 2165. 

3. A. b. M. b. Jiisuf al Hälidi as Safadi, geb. in Safad, 
studierte in Kairo, kehrte dann in seine Vaterstadt zurück, 
wurde Professor und stellvertretender Qädi und starb i. J. 
1034/1625. 

Muh. I 297. Ta'nh Fafyaddtn h. Ma'n (1021—33/1612—24 und 
seines Sohnes 'Ali), Münch. 427 ; vgl. G. Mariti, Istoria di Faccardino 
Grand-Emir dei Drusi, Livorno 1787, deutsch Goth. 1790, Ritter, Erd- 
kunde 17i p. 396, Wüstenfeld Abh. G. G. W. 33, , (1886). 



B. Biographische Sammelwerke. 

1. M. b. 'Ali b. A. ad Dä'üdi al Mäliki, ein Schüler 
as SujütiX t 945/1538, schrieb 941/1534: 

Tabaqdt al mufassirm Kairo V 81*); vgl. o. p. 144 u. 

2. Müsä b. Jüsuf b. A. b. Jüsuf Sarafaddin b. Aijüb al 
Ansäri ad Dimasqi as Säfi'i, geb. 946/1539, wurde am 1. Ragab 
995/7. Juni 1587 stellvertretender Qädi am Diwan as Sälihi 
ZU Damaskus; am 24. Sauwäl 998/27. Aug. 1590 wurde er 
an die (janät al 'Auni versetzt und hatte diesen Posten noch 
inne, als er seine Selbstbiographie niederschrieb, am Sonntag, 
den 11. Safar 999/10. Dec. 1590. Er starb noch im selben 
Jahre. 

RA 264«', Wüst. Gesch. 539. 1. Ar raud al \itir fhnä tajassar 
ft ahbär ahl al qarn an säht ilä hitäm al qarn al 'äsir, Berl. 9886 



') M. b. Tfilün, t 955/1548 s. u. § 20, 1. 
Brockelmann, Aiabische Litteraturgescbicbte IL 19 



290 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

(s. o. p. 8). 2. at tadkira cd AijüMja, Lebensbeschreibungen berühmter 
Männer aller Zeiten, Teil I, verf. 998/1589 zu Damaskus, Berl. 9887. 
3. Auszug aus der nuzhat al J^ätir tca hahgat an näzir eines Unbe- 
kannten über die Qädls von Damaskus von Abu 'd Dardft' (f 32/652) 
bis 998/1590, Pet. Ros. 51. 

3. AI Hasan b. M. b. M. b. al Hasan al Bürini ad 

* * 

Dimasqi as Saffüri ßadraddin, geb. Mitte Ramadan 963/Juli 
1556 in SaflFiirija in Galilaea, kam 973/156() mit seinem Vater 
nach Damaskus und genoss den Unterrieht in der Säliliija. 
Aber schon im folgenden Jahre musste er einer Hungersnot 
wegen Damaskus verlassen und konnte erst nach vier Jahren, 
die er in Jerusalem zubrachte, dorthin zurückkehren. Nach 
Beendigung seiner Studien hielt er Vorlesungen an der 
Medrese Nasirija-Gauwäntja, Sa'niija-Barränija, der kleinen 
'Ädilija, Färisija und Kalläsa. I. J. 1020/1611 war er Qädi 
der syrischen Pilgerkarawane. Er starb am 13. Gumädä I 
1024/11. Juni 1615. 

KA 112V, Muh. II 51, Wüst. Gesch. 551. 1. Tarägim cd a'jän 
min abna az zamäuj Nachrichten über 205 Personen, in längeren 
Zwischenräumen gesammelt und i. J. 1023/1614 abgeschlossen, i. J. 
1078/1667 von Fadlallfth b. Muhibballäh redigiert und mit einem Nachtrag 
herausgegeben, Berl. 9889 (s. o. p. 2G8), Wien 1190, Kairo V 33. 
2. diivän Köpr. 1287. 3. ein Gedicht, Br. Mus. 63O5. 4. Trauergedichte 
auf den 8üfi M. b. ab! '1 Barakät al Maidäni al Qädiri, f 1008/1600, 
Berl. 79583. 5. poetische Epistel an Asad b. MuMnaddin at Tibrtzi ad 
Dimasqi mit Antwort desselben, Goth. 44,,. 6. mrh diwän ^Omnr h. 
al Färid s. Bd. I p. 262. 7. sarh at Tä^fja as snyrd ib. 263. 

4. M. b. 'Abdallah b. 'Ali b. al Husaiu b. al Mu'aijad 
schrieb i. J. 1030/1G2G: 

Raudaf al alhäh wafuhfat al ahbäb, beschreibt zuerst in zusammen- 
hängender Darstellung die Herkunft und die Vorfahren Muhammads, dann 
folgen genalogische Tabellen; Berl. 9402. 

5. iMahmüd b. M. b. M. b. Musa as Sälilii al 'Adawi 

• • • • 

Nüraddin az Zukäri war mit kurzer Unterbrechung bis zu 
seinem Tode i. J. 1032/1628 NäMb in Damaskus. 

Muh. IV 322. AI isarät fi amdkin az zijdrät, Aufzählung von 
Propheten, Prophetengenossen, Nachfolgern, (Jelehrten, Heiligen und 
Frommen, die in Damaskus und Umgegend begraben sind, mit bio- 
graphischen Angaben, Berl. 6126 — 8 






fa»äiereIl^ imli*^ la-i tlüir«- «^-inr -oÄi-f- n -^-^iit* B^mac 
EBTü'X. mit wnTUr . • '«-•*J1j:^ ^ü 'OL EÄiao miL air 



A* iL liunii ITT "*•. vuTü-r j«'!"? "'••*' ?'*^n-r--iir lu. öer 



äv^r h. Zkr^ci.'. !»-r- •^-■4* tr-m. *%., !•-?: ^ *-»* — 'tut^r c 

K-m a.]j'-:::-Tif<ru-^ x*.*". '•■•i -enr^fM T urwiuiiixiiei aar 



eil. f«»xij-*- . r-Ofch-r»- li«i£.«'. • r.: < liTiitm u i 



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M»»'i* :iiiiMi '»'• !;;i,;;f tt-iilii'*'lf— . • • 1 ' l- liiilin 

iim liiii.r ** ..- * . -t •.;»' "*'■•■'-— -ir ai ii-" }*i;*^iii::; mit 

ÖittfriT«;:.*": v • r- ' \ i::!! .^;*"' ?'l:^i \ii' "^i-^r ii»-inr- 



1 fc^ 



292 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

war sein Ansehen al» Lehrer und Gottesmann unbestritten. 
Er starb am 18. Gumädä U 1061/9. Juni 1651. 

Muh. IT 189, Wüst. Gesch. 569. 1. AI kawäkih as sa^ira bimanäqib 
'ulamä* al mVa al ^äsira, Br. Mus. 938, Auszug Berl. 9891, eine der 
Quellen al Muhibbis. 2. al fawaid al mugtamt^a, Ragaz über die 
VorzQge des Freitags, verf. 1004/1595, dazu der Comt. larh ^a§ä*if al 
^unCa, verf. 1022/1613, Berl. 3812. 3. 2 Qa§iden ib. 7982,-,. 4. äjat 
af fauftq ilä ma'äm al ganC^ wat tafriq s. u. § 9, 2, 15. 

9. Abu n Wafä' b. 'Omar b. 'Abdalwahhäb al *Urdi as 
8äfi*i, geb. 993/1585 zu Halab als Sohn des Muftis der 
Säfi'iten, hielt zeitlebens Vorlesungen an der Habasija, einer 
Qor'änunterrichtsanstalt neben der grossen Moschee, und starb 
als Mufti <ler Säfi'iten daselbst am 4. Muharram 1071/10. 
Sept. 1660. 

Muh. I 148, Wüst. Gesch. 573. 1. Maädin ad dahab fi 7 a'jän 
al muiarrafa bihim Halab^ in Chronikenform, Berl. 9476, eine der 
Quellen al Muhibbis. 2. fafh al badT fi hall at firäz al badV ft 
"mtidäh as mfty^ BadHja mit Comt., Berl. 7383. 3. Gedichte, Paris 3118t. 
4. ein Rätsel, ib. ^s* 

10. 'Abdalbarr b. *Abdalqädir b. M. al Faijümi al 'Aufi 
al Hanafi, geb. in Kairo als Sohn eines Professors, studierte 
dort, in Mekka, Damaskus, Halab und Stambul bei al Hafägi 
(s. 0. p. 285). Als dieser zum Qädi von Kairo ernannt wurde, 
begleitete er ihn dahin und diente ihm als Stellvertreter und 
Repetent. Kr ging dann wieder nach Stambul und erhielt, 
obwohl Hanafit, die Bestallung als säKMtiseher Qädi und 
Professor an der Salähija zu Jerusalem. Er wartete nun in 
Damaskus zwei Jahre auf den Tod des Inhabers dieser Stellen, 
konnte aber, als dieser endlich gestorben war, seine Ansprüche 
in Jerusalem nicht durchsetzen. Er kehrte daher nach Stambul 
zurück, trat in einen Derwisorden ein und starb i. J. 1071/1660. 

Muh. II 291, Hit. gad. 14, 91, Wüst. Gesih. 574. 1. Tadkira, 
Vereinigung der Dichterbiographien von al HafAgi (s. o. p. 286) und 
von Taqiaddin M. al FÄrasküri (f 1053/1(543) mit Hinzufügung älterer 
Dichter und einiger Zeitgeno88en, Berl. 7407, eine der Quellen al 
Muhibbis. 2. bulüij al arab wa s\4,^ül bit tasautcuq bidikr nasab ar 
rasül Kairo 1 270. 3. Zwei Qastden nach Abft Nuwa« und Abu 'a 
Su*üd, t 982/1574, IJerl. 7990». 4. naffVin al luHu iral maryän ft i'räb 



Die Qeschichtschreibung. 293 

al mahalldt min sürat äl ^Imrän- Kairo I 219 (falsch verf. 815). 5. r. 
über Süra 184g, 2s2f die Frage betreffend, ob der Teufel zu den Engeln 
zu rechnen sei, Berl. 2523. 

11. 'Abdarrahmän b. M. b. Hamza al Husaini begann 
um d. J. 1100/1689: 

Äl gaxcäkir wad durar ft taräyhn a'jän al hädi 'asar, wovon nur 
die erste Klasse a. d. J. 1001 — 1038/1592—1623 und von der zweiten 
Klasse die Artikel des Namens M. fertig wurden, Berl. 9892; Wüst. 
Gesch. 587. 

12. M. al Amin b. Fadlalläh b. Muliibballäh h. Muhibb- 

• • • 

addin al Muhibbi a« Sa'mi, geb. i. J. 1001/1651 zu Damaskus 
folgte i. J. 1077/1666 seinem Vater nach Bairut, wo derselbe 
nach vierjährigem Aufenthalt in Stambul eine Anstellung 
erhalten hatte, uu<l lebte abwechselnd dort und in Damaskus. 
Zur Vollendung seiner Studien ging er nach Stambul, wozu 
ihm sein Gönner M. b. Lutfalläh b. Bairäm, früher Qädi in 
Damaskus, dann in Anatolien, die Mittel verschaffte. Nachdem 
er sich wieder eine Zeitlang in Damaskus aufgehalten hatte, 
reiste er am 8. Safar 1086/4. Mai 1675 mit dem Mufti M. 
b. 'Abdalhalim nach Brussa und von da nach Adrianopel, 
wo sein Gönner Qädi al 'askar geworden war und ihm eine 
Anstellung gab. Als dieser schon im folgenden Jahre abgesetzt 
wurde, folgte er ihm nach Stambul und pflegte ihn in einer 
langwierigen Krankheit bis zu seinem Tode am 10. Sauwäl 
1092/24. Oct. 1681. Am folgenden Tage reiste er nach 
Damaskus und war dort einige Jahre litterarisch thätig. 
I. J. 1101/1690 machte er die Wallfahrt und wirkte dann 
einige Zeit in Mekka und in Kairo als stellvertretender Qädi. 
Zuletzt erhielt er eine Professur an der Aminija zu Damaskus 
und starb dort am 18. Gumädä 1 1111/12. Nov. 1699. 

Mur. IV 86—91. Wüst. Gesch. 590 (bis zum J. 1101, nach seinen 
eigenen Ang:aben in nr. 1), ders. Die Gelehrtenfamilie Muhibbi in 
Damaskus und ihre Zeitgenossen, Abh. G. G. W. 3I3 (1884). 1. Hnläsat 
al atar fi ajan al qarn al hadi Udar, 1289 Biographien; die erste 
Reinschrift vollendet 1096 1685, Berl. 9893/4, Ref. 369 70, Wien 1192-5, 
Paris 2083, Br. Mus. 1304 5, 1648, gedr. Kairo 1284. 4 Bde. BrouiUon 
eines Auszuges, Berl. 9895. 2. Ref. 369 70 enthalten im BrouiUon den 
Buchstaben Mim eines grossartig angelegten biographischen Werkes 
über Personen aus allen Zeiten u. d. T. k. al Vläm^ in jedem der 
28 Buolistaben nach 6 Klassen eingeteilt: al a'läm wan nisab wal kund 



294 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

wal abna wan nistV iral utnmahäf. Die Quellen sind meistens ange- 
geben und viele Artikel aus b. Hallikftn, an Nawai^t, b. al Gauzt, al 
Muglat&'i wörtlich entlehnt. 3. nafliat ar raihana icaraihat tiW al 
häna, Fortsetzung der raihänai al alibbä* des Hafftgl (s. o. p. 286), 
Berl. 7421, Tüb. 13, Kairo IV 340. Nachtrag dail von M. b. M. b. 
Mahmud as Su'&l&ti al 'OtmAnI, Berl. 7422, Pet. AM 252, 
Havn. 170. 4. Dttvdn, meist Qasiden auf Freunde und Qönner, die auch 
in nr. 1 vorkommen, Berl. 8007, frgni., ib. '8, vgl. Flügel ZDMG 9, 224. 
5. barnhai al ancäh gälibat as surur wal afräh, Kagaz Ober Sprüche, 
Berl. 81G2. 6. mä jnauwal 'alaihi fi 7 mudäf iral mudäf ilaihi^ 
Kairo IV 299. 

13. AI hägg Hasan b. as saijid 'Abdallatif al Qudsi 
Mufti '1 Hanafija schrieb für al Murädi (nr. 15): 

Biographien von 30 Gelehrten, die im 12. Jahrh. in Jerusalem 
lebten, Br. Mus. Suppl. 661. 

14. 'Abdarrahmäii b. Hasan b. 'Omar abi T LatäMf al 

• • • 

Ughüri al Mäliki al Magribi Sibt al Qutb al Hiidairi studierte 
in Kairo und Damaskus, wurde Professor an al Azhar und 
an der Sinänija zu Büläq und starb am 27. Ragab 1198/ 
17. Juni 1784. 

Gab. II 85—9. Mamriq al anwar fi äl al bait al ahjär, die in 
Kairo begrabenen, unberühmten 'Aliden, Kairo V 150. 

15. Abu "1 Fadl M. Halil al Murädi, Mufti der Haua- 
fiten und Naqib der *Aliden in Halab, f 12()()/1791. 

Silk ad durar fi a'jän al qarn at [äni *a.vrtr, au8 dem Türk. ins 
Arab. übers, von al Gabarti, 4 Bde., BölAq 1291—1301; nach dem 
Vorbilde von Muhibbl« Hulam, aber phrasenhafter und weniger präcis 
in thatsächlichen Angaben; die zahlreich mitgeteilten Gedichte ent- 
Hchädigen dafür nicht. 2. matmah al tvägid fi targamat al wälid al 
mägid^ Biographie seines Vaters as Saijid 'Ali f 11{^4 1770, seiner 
Lehrer, Verwandton u. a. Zeitgenossen, Br. 3Ius. Suppl. (>59. 

16. Abu '1 FadäMl Hasan b. 'Ali al ^\lldi al Badri al 
Mu^iri' b. al Mu(iri\ f im SaM)än 1214Jau. 181M.). 

1. Manähil as saffV fi manaqib al al Wafä\ panegyrische Bio- 
graphien der *Aliden aus der Familie \Vafa\ Goth. 1754. 2. fasl al 
maqäl \ild uazm b. Gäzi fairdsil al mamCd. die Imala im Qor*An, 
Kairo I 103. 



§ 3. Die Qeschichtschreibung. 295 



C. Local- und Landesgesehichte. 

1. Abu M Barakät M. b. A. b. Ijäs Zain (Sihäb) addin 

» 

an Näsiri al Gerkesi al Hanbali, geb. am 6. Rabf II 852/ 
10. Juni 1448, Schüler as Sujütis, starb um d. J. 930/1524. 

Wüst. Gesch. 513. 1. Mary az zuhür ft tcaqaV^ ad duhür, unge- 
meine Geschichte, Goth. 1577 (bis Kisrft Anüiarwän), Wien 823, Paris 
1554 (zum Schluss religiösen Inhalts). 2. hadä^f^ az zuhür ft waqä*i' 
ad duhilr, Geschichte Ägyptens bis z. J. 928/1522, nach Jahren und 
Monaten geordnet, Wien 923, Leid. 832, Paris 1822—5, Br. Mus. 317, 941—3, 
Nicholson JRAS 99, 909 n. 5, Vat. n. f. 85, Pet. Ros. 46, Kairo V 17, gedr. 
Kairo 1301—6, Bül&q 1311/2; vgl. Weil, Gesch. der Chal. V p. VI, 
VoUers, Revue d' fegypte 1 126 ff., II 545 ff., ZDMG 43, 104, Abkürzung Br. 
Mu8.941. 3. nasq al azhär ft 'agfVib al aqtär, Kosmographie mit besonderer 
Berücksichtigung von Ägypten, vollendet 922/1517, Berl. 6050 1, Goth. 
1518, Leid. 733 4, Paris 2207-11, Br. Mus. 385, Ind. Off. 728, Bodl. I 914, 
Pet. Ros. 68, Kasan 109, Dorpat Jahrb. III 252, Tunis Zaitüna, Bull, 
de corr. Afr. 1884 p. 10 nr. 6, Kairo V 168; vgl. Wüstenfeld in Lüddes 
Ztschr. I 65, Mehren, Ann. f. nord. Öldk. 1857 nr. 1, Langles Not. et. 
Extr. VIII 1 ff., de Sacy Mem. de Tac. des inscr. 48, 618, 758, Uylen- 
broek, Iracee pers. descr. p. 80, Quatremtre M6m. sur V tgypte II 6 ff. 
Arnold Chrest. ar. p. 54 -73, Krenier 8BWA bist. phil. Cl. 5, 77 ff. 
4. nuzhat al umam ft Taga'ib tval hikam, AS 3500. 

2. Abu ''l 'Abbäs A. b. M. b. M. b. 'Abdassalära Sihäb- 
addin al Manüfi as Säfi'i, geb. am 14. Rabi* I 847/11. Juni 
1443 in Manüf, studierte in Kairo und wurde Qädi in seiner 
Vaterstadt. Er starb i. J. 931/1527. 

Wüst. Gesch. 514. 1. AI faid al madid ft ahhär an NU as sadid 
Marseille 1639. 2. al badr af täW min ad dau^ al lämi* s. o. p. 34, 
nr. 3, 1, r, dazu Leid. 872. 

3. Nur (Badr)addin M. b. Jüsuf al Minhägi (Sanhägi) 
Hatib as saiiida Nafisa um 9()0'1553. 

1. AI bitdur as safira fiman walija 7 Qähiraj Aufzählung aller 
Statthalter Ägyptens von der Eroberung bis z. J. 956 1549 in Ragaz- 
Versen, Wien 91 82- 2. an nugüm az zahira ft mdat al Qahira, dass. 
bis z. J. 901 1554, Berl. 9828, bis z. J. 966,1559, Kairo V 165»). 

4. \\bdahvciliid al Buri?i um 1017:1608. 

Ar rijdfj az zahira ft ahbär Misr wal Qahira^ Alger 1605 *). 



^) M. l). al Hanbali, f 971 1564, s. u. § 20, r. 

2) Mar'i b. Jüsuf al Karami, f 1033 1624, s. u. § 20, 5. 



296 3- Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

5. M. b. 'Abdalmu'ti b. abi T Fath b. A. b. 'Abdal- 
mugni b. 'Ali al Ishäqi al Manüfi aA Säfi'i sehrieb um 
1032/1623^): 

1. Ar raud al bäsim f% a^bär man madä min al *awälim, 
Gesch. des Propheten, der ersten Cbalifen, Umaijaden, 'AbbiLsiden, 
Ffttimiden, Aijübiden und Gesch. Ägyptens bis 1032 1623, Paris 1562, 
Br. Mus. 1251. 2. dauhat al azhär fi ma7i walija ad dijär al Mifrija^ 
Bodl. I 851, Pet. Ros. 56, meist u. d. T. lafaHf ahhär al utcal fx man 
tasarrafa fi Misr min arbäb ad dutcalf Gesch. Ägyptens von der 
muhammedanischen Eroberung bis zur Regierung Sultftns Mustafa I 
t 1032/1623, dem das Werk gewidmet ist, Goth. 1633—7, Münch. 396.7, 
Wien 924, Kraflft 257, Leid. 2620, Paris 1839—49, Ups. 265, Havn. 153, 
Cambr. p. 7 nr. 208, Br. Mus. Suppl. 567, Vatic. 733, Kairo V 121, VII 
33, gedr. Kairo 1276, 1296, 1300, 1304. 

f). Abu T *Abbä8 A. b. M. al Maqqari at Tilimsäni al 
Mäliki al AJ'ari, geb. nicht lange vor 1000/1591 in Tilimsän- 
studierte seit 1009/1600 in Fez und Marokko. Von dort ging 
er 1027/1618 auf die Pilgerfahrt, verheiratete sich im folgen- 
den Jahre in Kairo, ging aber schon im Rabi' I 1029/Febr. 
1630 nach Jerusalem. Bis z. J. 1036/1626 machte er noch 
fünfmal die Pilgerfahrt, besuchte siebenmal al Medina und 
hielt dort Vorträge über Traditionskunde. Im Safar 1037/ 
Oct. 1627 traf er wieder in Kairo ein, ging im Ragab/März 
1628 nach Jerusalem und kam im Sa'bän/April nach Damas- 
kus, wo er in der Medrese Gaqmaqija Wohnung nahm. 
Nachdem er dort mit grossem Erfolge Tra<litionsvorträge ge- 
halten hatte, reiste er am 5. Sauwiil/9. Juni wieder nach 
Kairo ab. Dort blieb er bis zum Sa'bän 1040/März 1631, 
ging dann wieder nach Damaskus und beschloss sich hier 
dauernd niederzulassen. Nachdem er zu dem Zwecke seine 
Angelegenheiten geordnet hatte, starb er im Gumädä II 1041/ 
Jan. 1632 plötzlich am Fieber. 

Muh. I 382, Wüst. Gesch. 559. Xafh at tib min yum al Andaluft 
ar ratib wadikr wazirftd Liaänaddin al Hatib {». o. p. 260) in zwei 
Uauptteilen : a) die politische und Gclehrtcngeschichte von Spanien, 
b) Leben de» Lisänuddin; auf Veranlassung der Gelehrten in Damaskus 
nach seiner Rückkehr von dort in Kairo innerhalb eines Jahres bis 



*) Wüst. Gesch. 568 idcntiüciert ihn ohne zureichenden Grund 
mit dem Dichter, § 1, 26. 



Die Geschichtschreibung. 297 

zum 27. Ramad&n 1038/21. Mai 1629 niedergeschrieben und am letzten 
Tage des J. 1039/9. Aug. 1638 abgeschlossen, vollständig gedr. Bülftq 
1279, Kairo 1302, 4 Bde.; der 1. Hauptteil: Analectes sur V histoire et 
la litt^rature des Arabes d^ Espagne par al Makkari, publi6s par 
R. Dozy, G. Dugat, L. Krehl et W. Wright. Leyde 1855—61. Die 
politische Geschichte im Auszug in veränderter Anordnung: The 
history of theMohammedan dynasties in Spain, extracted from the Nafhu-t- 
tib by Ahmad el Makkari, transl. and illustr. by Pascual de Gayangos^ 
London 1840. Auszug, anon. Teil I Ref. 134, von al GazäMr), 6r. Mus. 
339/40. 2. nafahät al 'anbar ft wasf naH di 7 *ala wal minhar, Lehr- 
gedicht über die Sandalen des Propheten, Goth. 631,. 3. an nafahät al 
^anbatnja fi na'l hair al banja, derselbe Gegenstand in Prosa und 
Versen, Tetuan nr. 62. 4. fath al mntaäl fi madh an nVälj Ref. 402, 
Jeni 260, Kairo 1 380; ein Stück daraus über die Frage, ob der Fusa 
Muhammeds Spuren auf Steinen zurücklassen und wieder spurlos über 
Sand dahingehn könne*, Berl. 2595. 5. naü al maräm al muyfabat 
litälib al muhammas al hält al wasaf, 313 Ragazverse, Anweisung zur 
Anfertigung und Einrichtung talismanischer Quadrate von 5X*^ Feldern, 
deren mittelstes leer ist, Berl. 4119. 6. raf algalat'ani ^l muhammas 
Jlätt 7 wasatf Kairo V 342. 7. qawä^id as sarija ft hall muskilät as 
Sagara an No'mänijay Prophezeiungen für d. J. 1010—1110/1601 — 1698, 
Berl. 4222. 8. Elegie auf die Vergänglichkeit der irdischen Dinge mit 
Lob Granadas und des Wazirs Lisänaddln (An. I 6-8), Berl. 7965, 
Comt.: a) v. A. b. 'Ali as Sandübl, ib.j, Paris 3244,. b) v. A. Efendl 
al Adhamt, Mufti von Damiette, Paris 3245. 9. husn at tjinä* ft 7 'afw 
*amman ganä^ lith., Kairo IV 227. 10. idä' ad dugna ft ^aqä'id ahl 
an sunna, Kairo II 52, VII 288, 303. 11. azhär ar rijäd ft ahbär'Ijäd 
Paris "ilOG (Anfang), Madrid, Codera, Mision p. 176 (2 Bde). 

7. A. b. Sa'daddiii al Gumri al 'Otmäni as Säfi'i schrieb 
um 105()/1G40: 

Dahtrat al i^läm bita*nh umarä' al Misr ft 7 isläm. ca. 9000 
Doppelragazverse über die Gesch. Ägyptens, von der islamischen Er- 
oberung bis z. J. 1040/1630, Berl. 9831, Goth. 1639 40, Paris 1850/1. 

8. Samsaddiu abii 'Abdallah M. b. M. b. abi 's Siirür 
al Bekri as Siddiqi al Misri, geb. 1005/1596 (?) iu Kairo 
gest. daselbst um 1060/ 1(550. 

Wüst. Gesch. 565. 1. Af fuhfa al bahija ft iamalluk äl 'Otmän 
ad dijär al Misrija in drei Abteilungen: a) die Kroberung durch Selim, 
b) die Beglerbeg von der Eroberung i. J. 923 1517 bis 1038 1625 (resp. 
1045/1634), Wien 925 6,') Havn. 158. 2. ar randa az zahija ß xculät 

*) Von Flügel gegen die Chronologie dem älteren as Siddiqt s. u. 
E nr. 5 zugeschrieben. 



298 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

Mi§r trat Qdhira cd MuUzziJa, Geschichte Ägypten» von der ältesten 
Zeit bis 1035/1625, Goth. 1638, bis 1041/1631, Bodl. I 832, bis 1061/1031 
Yat. 129. 3. al kaicäkih as sä'ira fi aJ^bär Mi fr wal Qähira, etwas 
kürzere Redaktion des vorigen in 20 Kapiteln bis z. J. 1053/1645. 
MQnch. 398, bis 1060/1650, Br. Mus. 324, bis 1063/1653, Paris 1852, 
frgra. Goth. 1646, vgl. de Sacy Not. et Extr. I 165. Anonyme Fort- 
setzung bis 1168 1754, Münch. '399, vgl. J. Marcel Hist. de 1 tgypte 
p. XXV. 4. qaff al nzhär s. o. p. 39i,. 5. durar al ma'äli al galtja 
NO 2378. 

9. Ein unbekannter Autor schrieb im 11. Jahrh. in 
Ägypten: 

k, ad dahä*ir trat tuhaf fi btr as 8anä*Ü^ walhuraf, Erläuterung 
eines vom Zunftwesen handelnden Lehrgedichts, Goth. 903, vgl. Goldziher 
Abh. II, LXXVII-LXXIX. 

10. M. b. Jüsuf al Halläq schrieb um 1128;171(): 

Tuhfal al ahbäb biman malak Misr mifi al mulük tcan nüwäb 
Pet. Ros. 58, davon verschieden ein türk. /a'nÄ Mi§r Wien II 161. 



D. Zeitgeschichte. 

1. A. b. abi "*! Hasan 'Ali b. A. Nuraddin al Mahalli a« Säfi'i 
b. Zunbul ar Rammäl machte als Beamter im Kriegsbureau 
<lie von ihm beschriebenen Feldzüge mit und lebte noch 
nach 900/1553. 

Wüst. Gesch. 523. 1. Fath Mi fr (fa^rih ahd Misr min al Garäkisa) 
Geschichte der Eroberung Ägyptens durch den Sultan Seltm I von dem 
Auszuge des Sultans Qänsüh al Gaur! am 16. Rabr II 921,31. Mai 1515 
bis zur Unterwerfung Ägyptens i. J. 923 1517, Wien 928, 930, Leid. 2619,^) 
Paris 1832—8, MOnch. 411- 3, Glasgow 60 (JARS 99, 754), Kairo V 21, 
23, 173 (u. d. T. waqiat as sultän Saltm Ifän) in kürzerer Fassung, 
Wien 929, Münch. 412, Cambr. Prest. 7, 31 ; mit einer Fortsetzung bis 
zum Tode des SultÄus Selim i. J. 926 1520, Goth. 1669, weiter fortgesetzt 
bis zur Eroberung von Rhodus und Malta ib. 1670-3; in volkstümlicher 
Form im Stile des 'Antarromanes in zwei verschiedenen Redaktionen, 
Br. Mus. Suppl. 565'6i.*) 2. fuhf'at al mulük war ragaib limä ft'l 
harr tcal bahr min al '^agaib wal yaraih, allgemeine Geographie, 
Bodl. I 892. 3. al maqäläf fi hall al ynuskiläf, Geheimwissenschaften, 



*) Nach de Goeje nach dem 960 1553 erfolgten Tode des 'All 
P&sä, Statthalters von Ägypten, geschrieben. 

') Diese oder ähnliche Redaktionen mögen auch in einigen der vorher- 
genannten Hdss. vorliegen. 



Die Oeschichtschreibung. 299 

Kairo V 372. 4. al qänün ft 'd dunjä, Astronomie, daraus Maqäla 
22, 23, astrologisch, Berl. 5889. 

2. 'Abdalqädir schrieb um 1053/1643: 

Ta'rzh, Chronik der Jahre 1012 1603 bis 1053/1643 von der Regierung 
des Sultans A. bis in die Zeit des Sult&ns Ibr&hlm, Berl. 9729. 

3. Ibrahim b. abi Bekr as Sälihi (Sawälihi) al 'Aufi 
vollendete am U. Ragab 1071/18. März 1661: 

Tarägim as §awa'iq fi waqi^af a§ ^anägiq, Geschichte der ägyptischen 
Agfts und Sangaqs vom 17. Muharram 1071/13. Sept. 1661 bis zum 
17. Rabi* 11/21. Dec. desselben Jahres, dann eine detaillierte Geschichte 
des Aufstandes von M. Bey gegen den Statthalter von Ägypten i. J. 
1069/1658, Münch. 415, Paris 1853 (vgl. J. Marcel, Hist. de Tfegypte 
p. XXIV). 

4. Ibrahim b. A. Efendi al Hattät Saihzäde schrieb 
um 1133;1721: 

Mahdd' al '^ayaih himn ga*a ft Mi fr min al maaä'ib Kairo VII 414. 

5. Mustafa b. Ibrahim schrieb um 1152/1739: 

Geschichte Ägyptens 1100 — 1152/1689 — 1789, meist als Augenzeuge, 
Havn. 159. 

6. M. b. *Isä b. Mahmud b. Kennän ad Dimasqi, 
geb. 1074/1()63, Professor in Damaskus, f 1153/1740. 

Mur. IV 85. 1. AI hawädif al jaumija min ta*rih ihdä 'ahar 
wa*alf' wamiJQy Tagebuch vom Muharram 1111/Juli 1699 bis gegen Ende 
1134 0ct. 1722, beginnt Jahr für Jahr mit der Angabe des regierenden 
SultAns und der Päsäs und Qftdis in Syrien; dann berichtet er in der 
Reihenfolge der Tage merkwürdige Ereignisse und wichtige Vorfälle, 
bes. aber persönliche Erlebnisse, Verkehr mit hervorragenden Personen, 
bes. Gelehrten und Dichtern und führt eine grosse Menge grosserer und 
kleinerer Gedichte von sich u. a. an, Berl. 9479/80. 2. ar r, al mufrada 
fi arba'm haditati musnada nach einer Vorlesung von al Kaur&nt 
(t 1101 1689) a. d. J. 1092/1681, Berl. 1531. 3. makärim al J^alläq li 
^ahl makarim al ahldq fi karh r. al häfiz al muhaddit Gamäladdm al 
Maqdisi /i ^f (amiiwuf, ib. 3515. 4. hadäHq aljasimin fi dikr qawänin 
al hulafa was saläfin, Etiquette für Hofbeamte, vollendet 1122/1710, 
ib. 5631. 5. al iktifa^ ft dikr mustalah al muUik wal Jiulafä*, dass. 
kürzer, 5632. 6. al mawäkib al islämija fi '/ mamdlik wal mahäsin 
as Sa'mija, Beschreibung Syriens, ib. 6088. 7. Aufzählung und Gesch. 
der Lehranstalten von Damaskus, nach einem früheren Werk um 
1117 1705 überarbeitet, ib. 6089. 8. muhta^ar hajät al hajawän 
s. o. p. 1H8. \). al ilmäm fimä jafa^allaq fi H hajawän min al ahkäm, 
alphabetisches Verzeichnis von Tieren mit kurzer Beschreibung und 
Beifügung der gcBetzlichen Bestimmungen, Berl. 6177. 10. Kladde eines 



300 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 

Werkes über Pferde und deren Eigenschaften, ib. 8184. 11. o/ iibäh 
bi raf^ al istibähf 24 Sätze aus der Formenlehre, ib. 6853. 12. arr. al 
muitamila *alä amcä' cU badV fi 7 basmalüy Nachweis verschiedener 
tropischer Figuren in den Worten des bismilläh ib. 7283. 13. Liebes- 
lieder ib. 8033. 

7. AI Amir A. Katljodä ad Damürdäsi 'Azbän. f i^Äch 
1169/1755. 

Durrat al masäna fi aJibär al Kinäna, Tagebuch über d. J. 
1099 1688— 1169/1755 in vulgärer Sprache, Ooth. 1684, Münch. 399 
(beide anonym), Br. Mus. Suppl. 569/70, vgl. J. Marcel, Hist. de Pfegypte 
p. XXV. 

8. Hasan b. as Sadiq schrieb um 1186/1772: 

Garaib al badaf wa*agä*ib al waq(Vi\ die Vorfälle zwischen den 
Aufständischen und dem Wazlr von Syrien 'Otmftn Päsä i. J. 1184/1770 
und 1185 1771 in 2 Abschnitten, Berl. 9832. 



E. Weltgeschichte. 

1. Derwis 'Ali Efendi, Mufti in Halab, um 988/1580: 

Hidäsat al faicärth, Berl. 946970. 

2. Abu M. Mustafa b. Hasan b. Sinän b. A. al Husaini 

• • • • 

al Häsimi al Gannäbi aus Gannäba in Persien, war Qädi 
von Halab, wurde abgesetzt und starb i. J. 909/1590. 

Wüst. Gesch. 538. -4/ ^ailam az zähir fl ahmäl al awaU wal 
atcahir, gewöhnlich fd'rih al G. genannt, Geschichte von 32 muham- 
medanischen Dynastien in ebensoviel Kapiteln, in 2 Bden., bis z. J. 
997 1588, Bodl. I 657 '8, 785/6, Pet. AM 183, Ros. 50 (unvollständig), 
Köpr. 1031/2, Jeni 831, NO 3097—3102. Auszug von A. b. M. b. 
'Ali b. al ÄlanlÄ, f 1003 1595, Berl. 9726, Auszüge aus einer Lucknower 
Hds., Br. Mus. Suppl. 489/90. Vom Verf. ins türk. übers., Wien 853, 
Auszug daraus von ihm selbst, ib. 854. Daraus: Mustaphae filii Husein 
Algenabii de gestis Timurlenkii seu Tamerlanis opusculum Türe. Arab. 
Pers. Lat. redd. a Jo. Bapt. Podesta. Viennae Austriae 1680. 

3. M. b. A. b. 'Ali al Andalusi al Mäliki Samsaddin 
studierte mälik. Fiqh in Kairo, machte die Pilgerfahrt, wurde 
stellvertretender Qädi und Professor an der Umaijadenmosehee 
zu Damaskus und starb nach 1 004/1 59(). 

RA 277V, Wüst. Gesch. 543. DahjVir al dtjlr ft ahbär al ahjär, 
Geschichte Muhammeds und der Chalifen bis auf al Ma'mün mit 
Biographien, meist aus b. HaUikftn, Leid. 867. 



Die Geschichtschreibung. 301 

4. Abu '1 'Abbäs A. b. Jüsuf b. A. ad Dimasqi al 
Qarämäni war i. J. 938/1532 geboren als Sohn des Auf- 
sehers des Nürisehen Krankenhauses und der Umaijaden- 
moschee, der wegen schwerer Vergehen im Amte am 14. 
Sauwäl 966/21. Juli 1559 erdrosselt wurde. A. wurde 
Sekretär und dann Vorstand im Diwän al wuqüf der beiden 
ägyptischen Frauenspitäler in Damaskus. Er starb am 
29. Sauwäl 1019/13. Jan. 1611 (HH falsch 1009.) 

Muh. 1 209, Wüst. Gesch. 550. 1. Ahhär ad duwal wa ätär cd 
uival, ein nicht fehlerfreier Auszug aus dem ta*rifi des Gann&bl (nr. 2) 
mit einigen Zusätzen, verfasst 1007 1598, Berl. 6052, 9471/2, Goth. 1579, 
Leid. 2005, Bodl. 741, II 595, Br. Mus. Suppl. 491, Nicholson JRA8 99, 
909 n. 4, Paris 1556—9, Pet. AM 85, Ros. 52—4, Köpr. 1002, NO 3042/3, 
3155, Kairo V H, lith. (Bagdad) 1382 (Euting 2852) gedr. am Rde. des 
b. al Atir Bd. 11, 12, Bül^ 1290. Auszüge Bodl. II 123, 126», Br. 
Mus. 248, 936, Cambr. Prest. 154, Vat. 138, Havn. 128. 2. ar raud an 
nasüm wad dürr al jattm fi manäqib- as Sultan Ibrahim, Auszug aus 
einer Übers, des türk. Werkes af tiräz al mu^allam fi qi§§at as sulfän 
Ibrahim b. Adham (f 161,778) von Derwts Hasan ar Rümi, verfasst 
973/1566, Berl. 9055/6. 

5. M. b. M. b. abi 's Surür Zainaddin al Bekri as 
Siddiqi at Taimi as Säfi'i, f 20. Gumädä I 1028/6. Mai 1619 
in Kairo. 

Wüst. Gesch. 552. 1. 'Ljum al af^bär tva nuzhat al absär, ein 
mitte Igrosses Werk über Weltgeschichte von der Schöpfung bis auf seine 
Zeit, Berl. 9473 4,') Paris 1560, Kairo V 92. 2. nuzhat al ab§är 
waguhainat al ah bar Berl. 9475, Paris 1561. 3. al minah ar rahmänija 
fi V/ daula al 'Ohnäyiija, auf Ersuchen eines vornehmen Mannes aus 
nr. 1 bes. ausgezogen und mit einigen Zusätzen und der Geschichte der 
türk. Statthalter in Ägypten vermehrt, Paris 1623, mit einer Fortsetzung 
bis z. J. 1027 1618 u. d. T. al lataif ar rabbämja 'alä '/ minah ar 
rahmäyiija Wien 978. 4. faifi al mannän bi dikr daulat äl 'Otmän^ 
nach nr. 3 verf., bis z. J. 1027 1618 mit Berücksichtigung der Q&dis in 
Ägypten, Kairo V 103. 5. durar al atjnän fi asl matiba* äl ^Otjmän, 
Goth. 1614.*) 



^) Ahlw. setzt durch Verwechslung mit seinem jüngeren Namens- 
vetter (s. ü. C. 8) seinen Tod um 1050/1640. 

'^) Zum Datum dieser Hds. s. Wüst. a. a. O. 



302 3- Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 3. 4. 

T). M. b. Gum'a ad Dimasqi um 1156/1743. 

Tä*rthj StQck aus einem grossen Geschichtswerke, Kap. 74, die 
P&s&s und Q&d!s von Damaskus behandelnd Ton 922,1516 bis auf seine 
Zeit 11561743, Berl. 9785. 

7. M. b. Ibrahim b. M. b. Sahliäda b. Hasan al Hatib 

• • • tf • 

schrieb 1155 — 7/1742 — 4: 

■ 

Kurze Übersicht der muslimischen Geschichte von M. bis auf den 
tfirk. Sultftn Mahmud (reg. seit 1143 1730) Berl. 9481. 

8. A. b. M. b. M. b. Mustafa as Simädi al Garrähi al 

. • • • • 

Hasani ad Diniasqi Kamäladdiii abu M Hasan schrieb um 
r.>09,1794: 

AI barg al lämi* fi '/ ta^rih (d tjämV^ ical kaukah as satt', Plagiat 
aus den ahhdr ad duwal des Qaräni&n! (nr. 4) Berl. 9483. 



§ 4. Unterhaltuugsschriften und Anthologien. 

1. M. b. Ramadan b. A. al Gazzi al Misri al Hanafi, 
ein Schüler as Sujutis, schrieb um 930/1524: 

Maslät al hazan waf tadkira Hnda maatVih az zaman. allerlei 
Geschichten, Aussprüche Muhammeds, Erklärung von Qor'&nversen, 
Sentenzen, süfisohe Aussprüche, Wuin- und Liebesgedichte, Berl. 8418, 
Köpr. 781. 

2. Zainaddin Abu Bekr 'Ali b. M. b. Halid al Balä- 
tunusi as Safi'i as Sa'mi f 936/1521). 

1. Nuzhaf an näzir wabahyat al hätir, Anthologie in 54 antv(V 
Escur.* 537. 2. Auszüge aus as Safadis, f 764 1383, laddat as sam' 
s. o. p. 33. 

3. AbfrAbdallahM.at Tuwäti al Bägi schrieb 1024/1615: 

K. al habar fi ma'rifat ^agtVib al basar, allerhand Erzählungen, 
mit Versen untermischt. Ups. 89, Br. Mus. 1109. 

4. Saih al isläm al 'Arif billäh A. Kfendi, vormals 
Qadi in Kairo, schrieb 1030'! ()22: 

Uandat al mustaq trabahyat al 'ussäq, Liebcsleid und Freud in 
Vers und Prosa, Br. Mus. 776. 

5. M. b. abi '1 AVafä' b. Ma'riif al Jlalwati al JJamawi 
schrieb zw. 1031—33,1621—3: 

Xuzhat al ahjär wa magma*^ an nawadir wal ahbdr, Unter - 
haltungsbuch, Berl. 8424, Nicholson JRAS, 99, 913. 



Unter haltun^schriften und Anthologien. 303 

6. M. b. M. al Hurairi al Haiabi ad Dimasqi, geb. in 
Halab, lebte als Dichter in Damaskus und starb 1037/1627. 

Muh. lY 300. Mufähara bain auläd al l^ulafä^ ar räaidtUf Streit 
zwischen den Bohnen des Abu Bekr, 'Omar, *Otm&n und 'Ali über die 
Vorzüge ihrer Väter, sie zählen immer fünf Eigenschaften derselben 
auf, und die Entscheidung erfolgt zu Gunsten 'AISs durch M., Berl. 9698/9. 

7. 'Ali b. M. b. M. b. 'Ali as Sirbini, geb. 977/1569, 
war 1044/1634 noch am Leben. 

Matäli" al budür al 'alija fl manäzil as surür al adabija, Unter- 
haltungswerk, Berl. 8422. 

8. Sälih b. M. b. 'Abdallah atTimirtäsi, geb. 980/1572, 
studierte in Kairo und starb 1055/1645. 

Muh. II 239. Abkär al afTcär wafäkihat al ahjär, nach dem Vor- 
bilde des stäwän al muß" (Bd. I 352), Berl. 8425. 

9. M. b. A. b. Ijäs (lljäs) al Hanafi um 1060/1650. 

1. AI gawähir al farida fi ^n nawädir al mufidaj kurze Ge- 
schichten über wunderbare Vorkommnisse in der Natur und im Menschen- 
leben, Berl. 8426. 2. k. fi 'n nawädir al mudhika wal hazalijät al 
muiriba^ lustige Anekdoten, ib. 8427. 3. ad dürr al maknün fi '« 
sab" al funün über die sieben neueren Versarten, vollendet 1001/1592^ 
Paris 3409»). 

10. M. b. 'Omar al Ahdab schrieb 1066/1655: 

Xuzhat al albäb wabuyjat al ahbäb, Sammlung von Erzählungen^ 
Goth. 2702. 

11. M. Dijab al Itlidi sehrieb 1100/1688: 

riäm an näs bimä waqa'a lil Barämika nuia B. 'Abbäs, grössten- 
teils fabelhafte Erzählungen, Ref. 228, Münch. 640, Pet. AM 184, Paris 
2108—10, Br. Muh. 1582, Öuppl. 1153, Cambr. Prest. p. 8, 34, gedr. 
Kairo 1279, 1297, 1807, 1314. Wüst. Gesch. 588. 

li>. l.lusain Efendi al Antäki f 1130|1718. 

R. al addb, Pet. Kos. 197j, lith. Cpel. 1276. 

13. Mustafa b. 'Abdallatif al 'Auni um 1150/1737. 

An nawädir war raud al aniq az zähir, Unterhaltungsbuch, 
Berl. 8434. 

U. As saih Ibrahim schrieb 1197/1783: 

K. as hirh wal farah, Sammlung von Erzählungen, Sentenzen und 
Oediehton, Goth. 2700. 



') AI Qiiljubi, 8. § 18, 5. 



304 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 4. 5. 

15. Sihäbaddin A. al Hifuäwi al Binär! schrieb im 
12. Jahrb.: 

Bugjat al galis wal musämir wa nuzhat al aricäh vcal Jiawätir 
/t 7 as^är %can nawädir, Anekdoten und Gedichte, nach den auf- 
tretenden Personen: 1. Richter, 2. Grammatiker, 3. Lehrer, 4. Beduinen, 
5. Mädchen, 6. Knaben usw. in 21 Bftb (geteilt, Goth. 2716, Paris 448—351, 
vgl. Fundgr. d. O. IV 30. 

16. A. as Saqifäti ar Rabbät al Halabi schrieb um 
1202/1788: 

Sieben Sammlungen von Gedichten und Prosastucken, Zagal, 
Tahmis und Maw&li u. d. T. Saftna, Berl. 8188—94. 



§ 5. Der Hadit. 

1. Zainaddin Abu Hafs 'Omar b. A. b. 'Ali b. Mahmud 

• • • 

as Sammä' al Halabi as Säfi'i as Säf i al Atari, geb. 880(1)' 
1475(()), gest. zu Halab i. J. 936,1529. 

Wüst, (fesch. 515. 1. Tuhfat af Oqäf hVanänid mä li ^Omar ai 
Sammä*^ min al masmuät^ zählt seine hauptsächlichsten Lehrer und 
die bei denselben gehörten Werke nebst Gewährsttttzen auf, Berl. 171. 
2. al gawähir wad durar, Biographie des Propheten, HH 4310, Comt. 
dazu, Berl. 9601. 3. iahnf al anrnff^ bifau'ä*id at taamija Hnda '/ 
gimä" (Verf.?) Escur.* 707,, (anonym, vgl. HH 3008). 4. al qahas al 
häwt ligurar ad daii* al lämV ». o. p. 34. 

2. Samsaddin Abu 'Abdallah M. b. Jusuf b. 'Ali b. Jüsuf 
ad Dimasqi as Sä Uli i as Säfi'i as Sa'mi kam von Damaskus 
nach Kairo, wohnte in dem Kloster al Barqüqija und starb 
am U. Saljän 942/8. Febr. 1586 i). 

Wüst. Gesch. 517. 1. Suönl al hudä tval irMd ft sirat hair al 
*ibäd oder as sira al 6a^mija, Prophetenbiographie, aus mehr als 
300 Büchern zusammengetragen in mehr als 700 Kapp., nach seiner 
Kladde von seinem Schüler M. b. 31. b. A. al Faisl al M&lik!, geordnet 
und vollendet am 15. Rabi* II 971 3. Dec. 1563*), einzelne Teile, Goth. 
1796/7, Br. Mus. 1278, Escur.» 1679, Paris 1987—96, Alger 1692 3, 
Kairo V 66. 2. al ajat al *azhHa al hähira ft m^rdg saijid ahl ad 
dunjä ical ähira, nach nr. 1 verf., Leid. 2069. 3. ^nqCid al gumän fi 



*) Das zweite Datum bei Wüst. 17. Muharram 974, nach Casiri 
II, 152, steht mit den sonstigen Daten in Widerspruch und muss auf einer 
Verwechselung beruhen. 

*) So nach der Kair. Hds. ; nach Paris 1096 beendet 999 (eine 
andre KedactionV). 



Der Hadlt. 305 

manäqib al imäm abi Hantfa an No^mänj verf. 939/1532 aus Anlass 
einer zu £nde des vorigen Jahres bekannt gewordenen Schrift, die den 
ImAm verunglimpfte»), Wien 1180, Jeni 876, AS 3309, Kairo V 90. 
4. matla an nur fi fadl at Tür wa qam' al mu'tadi al kafürj verf. 
aus Anlass des Gerüchtes, dass die Mönche auf dem Sinai eine Moschee 
annektiert hätten, Kairo V 152. 5. al fadl al mnbin fi '? §abr Hnda 
faqd al banät wal baniny Kairo VII 102. 

3. Galäladdin as Samanüdi schrieb um 950/1543: 

AI gammäz *alä 7 lammäz, alphabetische Folge von Traditionen, 
die schlecht oder gar nicht begründet sind, Berl. 1633/4, Kairo YII 408. 

4. 'Otmän b. A. b. Müsä ad Dig^i schrieb 986/1578: 

An naql al matin ft laqq sadr an nabi al amtn, Berl. 6245. 

5. A. b. Higäzi al Fasni schrieb in der 2, Hälfte des 
10. Jahrb.: 

1. Tuhfai al ihwän fi qirä^at al nitäd fi sahr Ragab wa tkC^bän 
wa Ramadan, Kairo 1297. 2. al magälis as sanija fi 7 kaläm *alä 7 
arbain an Nawawija, s. Bd. I p. 396. 

6. Sälim b. M. as Sanhüri, geb. in Sanhür, kam mit 
elf Jahren nach Kairo, wurde dort mälikitiseher Mufti und 
starb am 3. Gumädä 11 1015/7. Oct. 1606. 

Hit. gad. 12, 61. Fadä*il lailat an niff min Sa^bän, Kairo VII 
136, 212, 513. 

7. Abu 't Taufiq Sälim al AVafä^^ schrieb 1015/1606: 

Tahiti at tag bigawähir al mV rag, Paris 12372. 

8. *Abdannäfi' b. 'Omar al Hamawi, anfangs Gerichts- 
schreiber in Hamät, dann Mufti in Ma'arrat an Norman, ging 
einer persönlichen Feindschaft wegen nach Taräbulus, verriet 
diese Stadt au den Empörer 'Ali b. Gänbüläd, musste nach 
Abzug von dessen Truppen nach Halab fliehen und starb im 
Gumädä 1 1016/Sept. 1607 in Idlib as sugrä. 

TA 144% Muh. III 190—3. Tahrtr al abhat 'ala hadlt habbaba 
tlflija min dunjdkum talätf Kairo I 280. 

9. 'Abdarra'Tif M. b. Tag al *ärifin b. 'Ali b. Zain al 
*äbidin Zainaddin al Haddädi al Munäwi as Säfi'i, geb. 
952/1545 in Kairo, beschäftigte sich in seiner Jugend mit dem 



\) So nach Kairo; nach Wüst. Verteidigung eine» von ihm am Ende 
d. J. 930 herausgegehenen Werkes über Abu H., das von Unwissenden 
unberechtigte Angriffe erfahren hatte. 

Brockelmann, Arabische Lttteraturgeschichte II 20 



306 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 5. 

Studium nicht nur der strengen Wissenschaften, sondern auch 
der wichtigsten süfischen Lehrmeinungen, hielt sich aber 
später streng an die säfi'itische Richtung. Nachdem er kurze 
Zeit als stellvertretender Richter fungiert hatte, zog er sich 
ins Privatleben zurück und lebte nur den Wissenschaften, bis 
er an die Medrese as Säliluja berufen wurde. Seine erfolg- 
reiche liChrthätigkeit an derselben erwarb ihm Neider und 
Feinde; von diesen vergiftet, starb er nach längerem Leiden 
am 23. Safar 103 18. Jan. 1()22. 

Muh. II 412—6, danach Hit. gad. 16, 50, Wüst. Gesch. 553. Bio- 
graphie, Berl. 10140, Lobschrift, ib. '41. 1. Kunüz al haqä'iq fi hadii 
\air al haWiqj alphabetische Sammlung von 10000 kurzen Traditionen 
aus 44 Werken, üoth. 610, Paris 777, Alger 517, AS 874 5, 947, Kairo 
I 389, gedr. Bülftq 1286, Kairo 1305; Auszug kam al haqq al mubin 
fi ahädit saijid al muraaliny 3800 Traditionen, von 'Abdalganl an 
X&bulusl, t 1143/1730 (s. u. § 9 nr. 42) Berl. 1372, Kairo 1 389. 2. al 
gämi" al azhar min hadif an naht al anwar j Kairo I 294. 3. harh al- 
fijat al ^Jräqt fi 's sijar^ s. o. p. 66. 4. sarh as samcTil lit Tirtnidt 
s. Bd. I p. 162. 5. sarh k. as sif(Vj s. ib. p. 369. 6. al ithafat as 
santja hil ahädit al Qndsija, Leid. 1761, Kairo I 258. 7. al matalib 
al 'altja fi '/ ad'ija az zahija al muntahaba hil ahädit al Qudsijaj, 
süfische Sammlung von (Tebeten und Traditionen als Ergänzung zu den 
al ahädit al Qudsija des b. 'Arabl (Bd. I p. 442), Goth. 899, 900. 
8. ati nuzha az zahija fi ahkäm al hammäm as hir^ija waf tibbija 
über Bäder und deren Gebrauch mit Rücksicht auf Religion und Medizin« 
Berl. 6409, Goth. 1985, Kairo VI 206. 9. taisir al tcuqüf * alä gawämid 
hukkäm al ipuquf Kairo III 203. 10. at tauqif 'alä muhimmät at 
ta^ärif NO 4742, Kairo IV 170. 11. ad dürr al mandüd fi dämm al 
buhl wamadh al güd^ Kairo IV 230. 12. al gawähir al mudlja fi 7 
ahkäm (bajän al ädäb) as stdtänija, Leid. 1951. 13. al kawäkib ad 
durrtja fi tarägim as säda as sCtfiJa, mit Einsehlus« der vier ersten 
Chalifen nach den 11 Jahrh. in 11 Klassen, Berl. 9984—7, Ref. 141,. 
Wien 1168, Br. Mus. 1303, Alger 1739, Tunis, Bull, de corr. Afr. 1884 
p. 33 nr. 129, 'AMr 676, Kairo V 119, daraus ein Artikel über 'Omar b. 
•Abdaraztz, Berl. 9710 *), über 'Abdalwahhäb as bVr&wi, ib. 10112, Auszug 
Goth. 173. 14. irgäm aulijä^ as saifän bidikr manäqib aulijä^ ar 
rahmän oder at tahaqät as sugrä, Kairo V 8. 15. nuzhat al atibbä* 
sarh al qasida an na/sija lihn Smä (Bd. I 455) Bodl. I 1258. 16. gäjat 



M Zur Ergänzung eines Fragments des Werks von b. al Gauzi 
(Bd. I 503 nr. 15) vgl. C. 11. Becker, Ihn Gauzls ManAqib *Omar b. 
*Abdaraziz (Leipzig 1899) p. 3. 



Der Had!t. 307 

al iriäd ilä nuCrifat ahkam al hajawän wan nabät wal gamäd^ Zoologie, 
Botanik und Mineralogie, Goth. 2064, Paris 2768/9. 17. iarh r. 08 
Siddiqt ft fadl lailat an nisf »^m Sa^bät^j s. u. § 9, 4, 18. 18. §arh 
manäzil as säHrin (Bd. I p. 423) Escur.* II 734. 19. iarh al lubäb 
ft n fiqhy 8. Bd. I p. 181. 20. 'imad al baläga, ib. p. 285. 

10. 'Ali b. Ibrahim b. A. b. 'Ali b. 'Omar Nüraddin 
al Haiabi al Qähiri as Säfi'i, geb. 975/1567 in Kairo, 
Professor an der Salähija daselbst, f 1044/1634. 

Muh. III 122, WQst. Geach. 560. 1. Insän al 'ujün fi Hrat a 
amin al ma^mün oder as sira al Halabtjaj Auszug aus der as stra 
a§ Sa^mtja (s. o. nr. 2) mit Zusätzen vermehrt, vollendet 1043/1633, 
Berl. 9604—11, Goth. 1801-5, Ref. 129, 130, MQnch. 449-51, 866, 
Paris 1999 -2005, Br. Mus. 924/5, Suppl. 1274—6, Cambr. Prest. p. 11, 
nr. 275, Nicholson JRA8 99, 908, Calcutta 2 nr. 600, Kasan nr. 21, 
Alger 1695/6, Jeni 819, NO 3049-54, gedr. Kairo 1280, 1308. Auszüge: 
a) huläsat al ätjir v. A. b. Bekr al Bathls!, f 1147/1734, Berl. 9612, 
Kairo II 141. b) anon. a. d. J. 1104/1692, Paris 2006. 2. an nasiha 
al 'Alaioija ft hajän husn tariqat as säda al Ahmadtjay über die An- 
hänger des Süfi A. al Badawi, f 675/1276, (s. Bd. I p. 450) Berl. 10104. 
3. *iqd al margdn fimä jata^allaq bil gänn, Kairo VI 157, VII 302. 

11. 'Abdassaläm b. Ibrahim al Laqäni al Mäliki, geb. 
971/1563, Schüler und Nachfolger seines Vaters, f 1041/1631, 
(s. u. § 6, B., 5) als Professor an al Azhar, f Freitag d. 
23.1) saiiwäl 1078/7. April 1668. 

Afr&nl Safwa 161, Hit. gad. 15, 17 nach Muh. 1, Tancih al fxCäd 
bimaulid hair al 'ibäd Kairo I 285, VII 512. 2. iarh gauharat at 
tauhidj liicälidihi s. u. § 6, B. 5. 3. iarh al manzüma al Gazä*irija 
fi '< tauhtd 8. o. p. 252 

VI, Ibrahim b. M. b. 'Isä al Maimüni as Säfi'i, f in 
Kairo 12. Ramadan 107914. Jan. 1670. 

Muh. I 45, danach Hit. gad. 16, 90. K, al isrCC wal mi^räg 
Kairo I 267. 

13. Tah 1). M. b. Fattüh ad Dimasqi al Baiquni schrieb 

vor 1080/1669: 

AI Baiqumja, 34 Kagazverse über die Kunstausdrücke der Tra- 
ditionswissenschaft, Berl. 1125 — 8, Conit. a) v. M. b. 'Abdalb^t az 
Zarqäni, t 1122 1710, Berl. 1129, Kairo I 238, dazu Glossen von *Atija 
al Ughftri a» «AHM, f 1190/1776, Kairo 1305, 1310. b) v. M. b. Ma*d&u 
al Hägirl, t 1«14, Kairo I 238. 



') Muh. 25; stiinrat nicht zum Wochentage. 

20^ 



308 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 5. 

14. A. b. A. b. A. b. M. b. al 'Agami al Misri al 
Wafäl, geb. 13. Ragab 1014/28. Nov. 1605 in Kairo, gest. 
daselbst am 18. DülqaMa 108(5/4. Febr. 1676. 

Muh. I 176, Wüst. Gesch. 580. 1. Tanzih al mu§tafä fi 7 muJitär 
*ammä lam jathut fx 7 aiar. Berl. 2596 7, Kairo VII 13. 2. larh at 
tulä&jät in Bufiäri s. Bd. I p. 159. 3. dail lubb al Inbäb lis ShjüH 
(8. o. Bd. 1 330), Pet. AM 197. 

15. M. b. A. b. 'Ali al Bahwati al Halwati al Hanbali 
al Misri, geb. iu Kairo, gest. daselbst 1088/1677. 

Muh. III 390, danach Hit. j^ad. 9, 99. At fuhfa az zarßja ß *» 
fnra an nabatnja Kairo V 30. 

16. M. b. M. b. M. b. A. al Bekfälüni al Haiabi al 
Bahsi, t 109311682 (oder 1098/1687). 

1. Einleitung zu seinen Vorlesungen über al Boh&ri, deren eine in 
Mekka verfasst ist, Berl. 1130. 2. r. ft tafsür sabbih isma rabbikä *l 
a*lä (8üra 87), gewidmet dem Qara Mustafa, f 1095/1684, Grosswazlr 
des Sult&ns M. al (Jftzi, f 1104,1692, ib. 967. 

17. 'Abdalhalim b. 'Ali b. 'Abdalhädi al 'Omari ad 
Dimasqi um 1096/1685. 

Durraf al haträsn f1 sarh urgüzat al ihfhäa^ Conit. zu einem 
Ragaz (von wem?) über die Traditionskunde, Berl. 1138. 

18. M. b. M. b. 'Omar ar Raudi al Mäliki sehrieb 
1103/1691: 

Kahf al lildm ^animä gtVa fi 7 ahadU an nabawija ft iamä'il al 
Mustafa wa mivhaylhi 'alaihi '» saläf was saldm Kairo I 388. 

19. Mustafa b. Kamaladdin b. *Ali as Siddiqi sehrieb 
1137/1724: 

AI faraq al mndm bit tarab fi 7 farq bain al ^Agam wal *Arab 
Pet. Ros. 27. 

20. Abu 's safä' *Ali as Sanawäni sehrieb 1142/1729: 

AI faud^id as sanija ft dikr as saldt 'ald hair al barija 
Kairo II 213. 

21. A. b. M. al *Asmawi um 1142 1729: 

At tahqiq fi ^n nasab al uaüq Kairo V W^. 

22. Ismä'il al llähi as Süfi um 1143,1730: 

AI musdgara fi hadU_ al gnfrän li ^ahl Badr fi V dn7ijä tcal 
dhira Berl. 1597. 

23. Isinä'il b. M. Garräh b. 'Abdalhädi al 'iKlauni al 
Garrähi, geb. um 1087/1676 iu 'Iglauu, studierte von 



Der HadU. 309 

1100/1688 au 13 Jahre lang in Damaskus. I. J. 1119/1707 
reiste er nach Stambul und erhielt ein Jahr darauf eine 
Professur unter der Adlerkuppel in der Umaijadenmoschee, 
die er bis zu seinem Tode i. J. 1162/1749 behielt. 

Mur. I 259—72. 1. Kasf al fyifcC wa muzil albäs *ammä ^itahara 
min al ahädit *alä alsinat an näs, nach den al maqäfid al hasana 
Ton as Sahäwi (r. o. p. 35), den al la*ält al mantüra des b. Hagar 
(h. o. p. 68), dem tamjiz at taijib des b. D!ba' (s. o. p. 85) und den 
ad durar al muntatira des as Sujüt! (s. o. p. 148), Berl .1438. 2. *iqd al 
gauhar at tamin fi arba^ina hadttan min ahädit saijid al mursoHnf 
ib. 1532—4. 4. Gedichtsammlung ib. 8036. 5. Reise nach Taräbulus in 
Syrien, Ref. 145. 

24. Abu T Ma'äli M. b. 'Abdarrahmän b. Zainaräbidin 
b. Zakarijä al Gazzi al 'Ämiri al Qorasi as Säfi'i, geb. 
1096|1685 in Damaskus, gest. daselbst als säfi'itischer Mufti 
i. J. 1167/1756. 

Mur. IV 63. TaSnif al masämi'^ bitarägim rigäl ganC al gawämi^ 
(8. o. p. 89), Br. Mus. Suppl. 646. 

25. M. b. Hasan b. M. b. Himmät ad Dimasqi, 
t 1175/1761. 

1. Alfath al mubin fi gawäz ad du ff wa ihda' tawäb al a*mäl 
lisaijid al mursalin Berl. 3929. 2. natigat an nazar fi 'Um al atarj 
verf. 1161/1748, Kairo Vll 536. 

26. M. b. M. b. M. al Husaini at Taräbulusi as San- 
darüsi al Hanafi, f 1176/1762. 

AI ka^f al ilähi 'an sadid ad du'f wal maudü' wal wähi, über 
schwache Traditionen, Kairo I 387. 

27. Tah b. Muhannä al Gabrini al Haiabi, geb. 1084/ 
1673, reiste 1181/1719 und wieder 1161/1748 nach dem Higäz, 
hielt sich zwei Jahre in Mekka auf, kehrte in die Heimat 
zurück und starb 1178/1764. 

Mur. 11 219. 1. AI qaul al muhtär fi hill a§ 8an§är^ ob man 
das Tier sansär essen und in einem Pelze davon beten dürfe, ja; denn 
es sei = dalaq^ "Wiesel, nicht = nims^ Ichneumon, Berl. 3640. 2. dabt 
(harh) asmä' ahl Badr mit Angabe einiger Lebensumstände, Münch. 
886 fol. 238 b, Kairo II 222. 

28. Jiisuf b. Sa'id as Safati al Mäliki schrieb 1193/1779: 

Xitzhat al aru'äh fi bn'd ausdf al ganna dar al afräh^ Kairo II 178, 
gedr. Kairo IHOö. 



310 3. Buch. 2. AbHchnitt. 1. Kapitel. § 5. 6. 

29. Sulaiinäii b. Tab al Akräsi b. abi M 'Abbäs A. b. 
A. b. Sulaimäu al Huraiti al Husaiui as Sä6'i studierte an 
al Azhan docierte an mehreren Moscheen und wurde Qor^än- 
leselehrer am Maqäm der Saijida Nafisa und starb i. J. 
1199/1785. 

Gab. II 97 8. Hazirat al i'tinäft fi mnaalsalät Sulaimän b. Tah b. 
abt H 'Abbäs, rerf. 1189 1775, Kairo VII 109. 

30. Wahdi b. Ibrahim b. Mustafa um 1-_>()01786 (?): 

Tuhfaf al albab ff hiljai al anbija tral a^hab, Schilderung de« 
Propheten und »einer Geno«Hen nach dem Ar. al nia'arif des b. Qutaiba 
(Bd. I p. 121) Berl. 2506. 



§ 6. AI Fiqh. 

A. Die Hanaflten. 

1. M. b. iM. al Misri al Hanaf i b. al (iars, f 932 1525. 

• « 7 1 

AI fawäkih al Badrtja ß 7 aqdija al hukmija Kairo III 97, 
VII 286, 669, 681. 

2. Siliäbaddin abu T *Abbä8 A. b. Jiiuus al Hanafi b. 
as Silbi, f 947 1540. 

Fatäwi, gesammelt von seinem Enkel Nüraddin *AIt b. M. b. A., 
t 1010/1601, Kairo YII 10. Zu einem von ihm hinterlassenen juristischen 
Werke schrieb sein Urenkel M. (geb. 7. Oum&dA II 967 6. März 1560) 
i. J. 1038 1628 den Comt. ta^id fairä'id ar raqaiq Ooth. 1030 (wo 
statt Urenkel falsch Sohn). 

3. Zainaräbidiu b. Ibrahim b. Nugaim al Misri al Hauafi 
t 8. Ragab 970;4. März 15()3. 

1. K. al ashnh wan nazTCir, hanaf. Recht, Berl. 4616 7, Münch. 323, 
Bonn 11, Leid. 1878, Paris 967/8, Br. Mus. 223, Ind. Off. 272, Alger 1023, 
A8 1022—4, Jeni 360—4, NO 1387-1400, 1410, Kopr. 535 6, Kairo IV 5, 
gedr. Calcutta 1826. Commentare und Glossen: a) v. b. Habtb al UazzI, 
t 1005/1596, Jeni 380. b) v. MustafÄ b. Hairaddin, f 1022 1613, NO 1567. 
c) v. A. b M. al Hamawi, f 1090 1679, Jeni 396. d) v. 'Abdalganl b. 
IsmäMl, verf. ca. 1136 1723, Alger 1024. e) v. M. abü'l Fath Alex. 
1289, Kairo III 2. 2. a) al fatäin (ar rasail) azZainija /T 
fiqh al Hanaf ija, nach seinem Tode von seinem Sohne A. zu- 
sammengestellt, Berl. 4831, Goth. 1142, Alger 1028, Jeni 638, Kopr. 
665, AS 1568, Ibr. PäsA 539, Kairo 111 52, 90. b) tartib fatäm al 
^aüäma Zahl h. Nugaim al Misri von at TimirtÄsi, f 1004 1595, Kairo 
III 120. 3. al fawaid az Zainlja ft fiqh al Hanaf \ja^ verfasst, als er 
Lehrer an der Sargutmusija war, erwähnt in der Vorrede von nr. 2a, 



AI Fiqh. a) Die HanafitoD. 311 

AS 1183. 4. Kurze Aufzählung der grossen und kleinen SQnden, 
Berl. 2642. 5. fi raf^ al *aM* ^an waqtai cd ^a§r wal 'iM*, verf. 
952/1545, Berl. 3592/3. 6. r. fi dikr al af'al allatt tural fi > §alät 
*alä qawd'id al madahib al arbaCa Berl. 3594. 7. al Jiair al bäqi fi 
gawäz al wudü' min al fasäqi, verf. 951/1544 in weniger aU einem 
halben Tage, Berl. 3637, Paris 976,, Kairo III 117. S. ß '/ faläq al 
mutlaq *alä *l ibrä\ Berl. 4668. 9. r. fi 7 qaul an naqi ^alä 7 muftari 
über die für Stiftungen festgesetzten Verpflichtungen und die Absetzung 
ihrer Beamten, Berl. 4770. 10. tahrir cd maqäl fi ma8*(üat al istibdäl^ 
ob bei Stiftungen der Umtausch eines Stückes gegen ein andres zulässig 
sei, ib. 4771. \\. fi bajän al iqtaät wa mahaUhä, über Belehnungen 
mit Land, ib. 4832. 12. r. /t §ürat fasJ^ al igära at faicila, Rückgängig- 
machung eines Mietsvertrages. ib. 4833. 13. Zwei Fetwäs, ib. M, ^5. 
14. fi V raswa wa aqsämhäy Bestechung der Richter, ib. 4956. 15. r. 
fi talab al jamin, Reinigungseid bei gerichtlichen Aussagen, ib. 4961. 
16. at fuhfa al mardija fi 7 arädt 7 Mi§rijaj Fetwä über die Abgaben- 
Verhältnisse der Ägypter, Berl. 5623, Wien 919,. 17. r. /t 7 ta"n wat 
ta'ün, veranlasst durch die 950/1543 in Ägypten herrschende Pest, 
Berl. 6372. 18. r. fl iqämat al qädi at ta'zir ^alä ahl at tazioir Kairo 
VII 67. 19. r. fi 7 hukm bilä taqaddum da^wä tca Iiu§ümaj ib. 681. 
20. fath al gajfär harh manär al anwar s. o. p. 196. 21. al badr ar 
räHq sarh kanz addaqa'iq s. o. p. 197. 22. muJ^ta^ar at tahrir libn 
al Humäm ». o. p. 226. 23. hähijat gämi* al fnsülaln, gesammelt von 
seinem Sohne A., s. o. p. 225. 

4. Sein Schüler M. b. 'Abdallah al Hanafi al 'Arabi 
schrieb 1)86|1577: 

Mu'in al mufft ^alä gawäb al mustaftij iCairo III 133, Kopr. 692. 

5. Samsaddiu M. b. 'Abdallah b. Sihäbbaddm A. at 
Timirtäsi al (lazzi al Hanafi studierte in seiner Vaterstadt 

« 

Gaza und in Kairo, wohin er viermal, zuletzt i. J. 998|1590 
reiste, und starb i. J. 1004|1595. 

Muh. III 18 — 20. l. Tanwir al absar wa^dmi^ al bikär, Com- 
pendium der hanaf. Furü% verf. 995/1587, Berl. 4620/1, Goth. 1034-6, 
Br. Um. 221, Ind. Off. 273 4, Calcutta p. 10 nr. 1124, Alger 1029, 1325,, 
Jeni 379, NO 1570—6, Köpr. 544/5, Ihr. PÄs& 500, Kairo III 28. 
€ommentare: a) v. Verf. minah al gaffär Berl. 4622, Jeni 431, Kairo 
III 138. b) ad dürr al muhtär von al Haskaft, f 1088/1677, Berl. 
4623-5, Br. Mus. 222, Alger 1030-2, NO 1578/9, Kairo III 47. 
Glossen: o) zur DibCiga von M. b. *Omar b. 'Abdalgalll, Berl. 4626. 
ß) isläh al isfär 'a?t icugüh ba^d mufidarät ad dürr al muhtär von al 
Gabarti, f 1188 1774, ib. 4627 (frgm.), Kairo VII 387. y) v. Sadi Efendl 
Berl. 4628. (5) v. Ibrähim al Haiabi, f 1190 1776, Alger 1033, Kairo III 8. 
€) V. b. *AI)idin, t 1252 1836, Kairo III 52. 2. 'nmdat al hukkäm 



312 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

Berl. 4802. 3. al wäfi fi 7 uful, nach dem Vorbilde dea 
k, at iamhid Ton al Isnawl, Kairo II 269. 4. tuhfat al aqrän 
(fi *l fiqh\ Urgftza mit Comt. mawahib al mannäny Kairo III 140. 5. *iqd 
al gawähir an naijirät fi bajän ^asä^is al kiräm al^aiara atUqät ib. 
VII 155. 6. fatawt ib. III 88, 119. 

6. 'Ali b. M. b. 'Ali b. Gänim al Maqdisi al Hazragi 
Nuraddin, geb. 920/1514 zu Kairo, Professor daselbst, galt 
für das Haupt der Hanafiten s. Z. und starb i. J. 1004/1595. 

Muh. III 180—5. 1. yür ai ianCa fi bajän zuhr al gum'a, 
Berl. 3596, 3811, Leid. 1881, AS 1174, Kairo III 122 (von Gosche falsch 
dem Gazält nr. 30 beigelegt). 2. rad" ar rägib *an falät ar ragä^ib, 
Kairo VII 69. 3. bugjat al murtäd lifashih ad däd, Berl. 7025. 4. al 
badVa al muhimma fi bajän naqd 'al qiama ma^a 7 i§ära ilä *t tas- 
urija baina 'ibäratai as Subki wal I{a§§äf tcabajän ar radd 'alä §ähib 
al aibäh wat tanbih *alä ma waqa^a lahu min al hata* wal iitibähf Kairo 
III 112. 5. Gutachten über drei Behauptungen eines wä*iz: a) dass M. 
nicht gestorben sei, b) dass Abraham in dem Qor^&nverse hädä rabbi sich 
als ungläubig bewiesen habe, c) dass die Pest eine Folge von schlechter 
Luft sei, nicht eine göttliche Strafe, Kairo VII 68. 

7. Sarafaddin b. 'Abdalqädir b. Qabib al Gazzi, starb 
1005/149(5. 

I 

Muh. II 223. Häsija *alä 7 asbäh wan nazä*ir s. o. nr. 3i a. 

8. Taqiaddin b. 'Abdalqädir at Tainimi al Gazzi, Qädi 
in Fuwa bei Rosette, starb im besten Mannesalter am 
5. Gumädä II 1010/2. Dec. 1601 (n. a. 1005/151)6). 

Muh. I 479. Wüst. Gesch. 544. At tabaqät as sanija fi iarä- 
gim al Hanafija, Berl. 10029 (Teil 2), Wien 1189, Jeni 862, Köpr. 1113, 
AS 3295, Hamidije 969. 

9. M. b. 'Omar Samsaddin b. Sirägaddin al Hänüti al 
Misri, geb. 927/1521, hanafitisclier Mufti in Kairo, gest. 
1010/1601. 

Mnh. IV 76. 1. Igäbat as m'ilin bifatuä 7 muta*ahhinn, Kairo 
III 2. 2. fafaici ib. 88. 

10. Mansiir sibt Näsiraddin at Tabläwi, geb. in Kairo, 
gest. daselbst i. J. 1014/1605. 

Muh. IV 428. 1. As sirr al Qudsi fi äjaf al Kursi, Kairo I 178, 
VII 21. 2. husn al icafa* bizijärat al Mustafa, die Wallfahrt zum 
Grabe des Propheten, Berl. 2593. 3. tuhfat al jaqzän fi lailat an nisf 
min Sa'bän, Kairo VI 123. 4. manzüma fi 7 isti^ärät, ib. IV 147. 



AI Fiqh. a) Die Hanafiten. 313 

11. 'Abdalkarim b. Waliaddin Jusuf b. Waliaddin al 
Haoafi schrieb 1059/1649: 

Tabjin al kaläm ft 7 qijäni waf fijäm^ Münch. 171. 

12. Abu T Ullas Hasan b. 'Ammär al Waf&'i as Surun- 
buläli al Hanafi, Professor an al Azhar in Kairo, gest. 
1069/1058. 

Muh. II 38, danach Hit. gad. 12, 117. 1. Arha^üna haditan fi 
fadl as anlätin wal hukkäm al muqsitin, vollendet 1069/1658, Berl. 1530. 
2. an nazm al mustatäb lihukm al qird'a fi falät al ginäza hVumm 
al kitäb, ausfQhrlichcr Beweis, da88 die Lesung der ersten Süra beim 
Leichengebet zulässig sei, yerf. 1065/1655, Berl. 2692. 3. r. ß *9 ia- 
häda, Tollendet am 3. (ium&d& I 1058/27. Mai 1648, Goth. 16}. 4. nur 
al idäh tca nagät al arwäh, die gottesdienstlichen Pflichten, Berl. 3534, 
Paris 1158, 1230«, Kairo III 122, 144, YII 145, 511, Auszug Leid. 1895. 
Comt. V. Verf. imdäd al fattäh, verf. 1046/1636, Kairo III 7, Auszug 
maräqt 7 falähy Berl. 3535, Alger 611, Kairo III 128, gedr. Kairo 1305, 
1308. Glossen y. A. b. M. at Taht&wl f 1231/1816, Kairo III 38, gedr. 
Bül&q 1269, Kairo 1304. 5. dürr al kunüz lil ^ahd ar ragt an jafüz, 
Qaside über das Gebet mit Comt., Goth. 768, Kairo VII 82. 6. al 
masfVil al bahija az zakija 'alä masffil al ltnai*aiartja, Vergeblichkeit 
und Nichtigkeit des Gebets, vollendet 1060/1650, Berl. 3608. 7. sa'ädat 
ahl al isläm bil mufäfaha 'aqib a§ §aldt was saläm, das Handgeben 
nach dem Gebet, ib. 3609, Kairo 111 122. 8. al ahkäm al muhi§§a fi 
hukm ma al himmi§a, verf. 1059/1649, dass durch Legen einer Kicher- 
erbse als Fontanelle und die daraus fliessende FlOssigkeit die vorge- 
schriebene Körperreinheit nicht leide, und das Gebet nicht beeinträchtigt 
werde, Berl. 3638, Kairo III 113. 9. at tahqiqät al Qudsija wan na- 
fahät ar Rahmänija al Hasanijaj 60 juristische Abhandlungen, auf 
Veranlassung seines Lehrers al Muhibbi, f 1041/1631, zusammengestellt, 
Berl. 5002, Alger 9, Kairo III 20—26, AS 1184. 10. hifz al afgarain 
*an rtiqdd man za'ama anna 7 haräm lä ja'tadt ilä dimmatain, Wider- 
legung der Behauptung, dass Verbot und Strafe für Übertretung sich 
nur auf Kinen bezieht, nicht auf zwei (nämlich auch auf den, der z. B. 
Vorteil durch die That erlangt hat), verf. 1049/1639, Berl. 5003. 11. tuh- 
fat al akmal wal humdm al mufaddar llbajän gatcäz lubs al ahmar, 
Berl. 54«1, Kairo III 19, VII 47. 12. tninnat al galtl fi qabül qatä 
al wakily Paris 11 60,. 13. al 'iqd al farid bibajän ar rägih min al 
hjläf fi yawnz at taqUd, Kairo III 80. 14. ahsan al aqwäl ft 7 ta- 
hallus 'an muhtür al fiäl, ib. 112. 15. qahr al milla al kufrija bil 
adilla al Muhammadija lUahrib dair al mahalla al Uauwänija^ eine 
Hetzschrift ^e^cn die Christen, Kairo VII 681. 16. maräqi *ä saädäi, 
dazu der Comt. jawdhir al kaläm fi ^aqaid ahl al haqq min al anäm 
von ^Abdall&h al Hanafi, Kairo II 12. 



l^H 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

13. Null Efeudi b. Mustafa ar Rumi al Hisri, geb. in 
Kleinasien, liess sich in Kairo nieder und starb dort i. J. 
1070/1659. 

Muh. IV 458. Biographie von Jüsuf Efendl, verf. 1154/1741, Kairo 
VII 364. 1. AI qaul ad däll ^aln hajät al Hidr tca xcugüd al abdäi, 
Kairo II 104, YII 410. 2. r. fi fa'addud al gum'a ß Mi^' icähid, 
Kairo VII 119. 3. al kaläm al masüq lihajän masail al masbüqj ib. 424. 
4. «8 saläf ar rahhäntja fi hukm man adraka rak^a min at Mätjja 
war rnbaija^ ib. 433. 5. 5 Abhandlungen, ib. 471. 6. 10 Abhandlungen 
ib. 421—4. 7. 63 Abhandlungen, ib. III 55-8. 

14. Jal.ijä b. A. b. *Auwäd schrieb um 1070/1659: 

An nur as säfi* fi nafj al harag ^alä 7 gdmi^f ob man ohne 
triftigen Grund die Oebetszeiten verlegen oder zwei zusammen ab- 
machen dürfe, Berl. 3610. 

15. *Oinar b. *Omar ad Dafri az Zuhri al Azhari al 
Jjanafi\ Professor au al Azhar, war vierzig Jahre blind, ge- 
wann dann aber von selber das Augenlicht wieder und starb 
i. J. 10791668. 

Muh. III 220. Ad dnrar al mxinifa fi fiqh abi Hamfa, verf. 1036/ 
1626, Drcsd. 98, Kairo III 47, dazu Comt. v. Verf. al gawähir an na- 
fisa, verf. 1046 1636, Goth. 1037, Münch. 326, Paris 976,, Kairo III 36. 

16. Hairaddin b. A. b. Nüraddin *Ali b. Zaiuaddin b. 
'Abdalwahhäb al Aijubi al Tlaimi al Färüqi, geb. 993/1585 
in arRamla, studierte seit 1007/1518 in al Azhar in Kairo erst 
säfi'itisches. dann hanafitisches Recht, kehrte 1013,1604 nach 
ar Ramla zurück und lebte dort von Gartenbau und Obstzucht. 
Er starb 1081/1670. 

Muh. II 134-9, Biographie, Berl. 10143. 1. AI fatäwi al Hairtja 
linaf al bartja, gesammelt von «einem Sohne Muhjladdln (geb. 1071/ 
1660) voUendet von Ibrfthim b. Sulaim&n al Ginini, f 1108 1696, Leid. 
1894, Kairo III 89, AS 1565,6, Jeni 635-7, XO 1989—93, Zaouyah El 
Hamel Giorn. soc. as. it. 10, 52, gedr. BülAq 1300, 2 Bde. 2. al fauz 
iral ganam fi mas^tlaf as sarif min al umm. ob bei den Kindern 
mehr die Herkunft vom Vater oder von der Mutter inn Gewicht falle 
u. zw. in Bezug auf die Scherife als Nachkommen des al Hasan und al 
Hosain, verf. 10731662, Berl. 4730, Münch. 884«. 3. muzhir al haqä'iq 
al hafija min al bahr ar nViq sarh kam ad daqfViq, ». o. p. 197. 

17. Jäsin b. Mustafa al Faradi ad Mäturidi al Biqä'i 

f 

ad Diraasqi al Gu'fi al Hanafi schrieb um 10*^5 1684: 



AI Fiqh. a) Die Hanafiten. 315 

Nu§rat al mutagarribin 'ani 7 autän 'ctiä *z zalama wa ahl al 
^udwän, über die Heimatsberechtigung aus Anlass der Bedrückung 
fremder Gelehrter in Damaskus, Berl. 5629. 

18. M. b. Hasan b. A. b. abi Jahjä al Kawäkibi al Haiabi, 
geb. 1018/1609 in Halab, studierte daselbst, wurde Mufti 
und starb i. J. 1096/1685. 

Muh. III 437 — 9. 1. IrSäd at fälib iarh tnanzümat al kawäkib 
fi 7 usfil 8. o. p. 196. 2. al fawä^id an samt ja Sarh al faräHd as 
santja s. Bd. 1 p. 377^ 4. 

19. A. al Hamawi al Hanaf i ^f 1098/1687. 

Gab. I 65. 1. Itbät karamät al aulijä\ verf. 1091 1680 auf die 
Frage des Grossweztrs 'Abdarrahm&n P&8&, Berl. 3339. 2. ad dürr an 
nafts fi bajän nasab al imäm M. b. IdriSf yollendet 1089/1678, Berl. 
10013, Kairo VII 597. 3. durar al *imärät wa gurar al ilärät fi 
tahqtq ma'äni 7 istVärät^ dazu daüj Kairo IV 136. 4. r. f% 7 mabähit 
an nahivtja wal bajäntja wal fiqhija, vollendet 15. Sauw&l 1076/21. April 
1666, Kairo VII 535. 5. ad dürr al manzüm fi fadl ar Rum, vollendet 
1095 1684, ib. 597. 6. tanMh al gabt 'aU hukm kafälaf as sabt, ib. 
7. sarh kanz ad daqä^iq s. 0. p. 197. 

20. Ibrähini b. Sulaimän al Azhari al Hanafi um 
1100/1688. 

1. Ar r. al muhfära fi manähi 'z zijära^ Nachweis, dass beim 
Besuch der Gräber das Berühren derselben; Küssen und sich Auflegen 
unstatthaft sei, Berl. 2694. 2. rahiq al firdaus fi hukm ar rtq tcal 
baus^ über Speichel, Küssen, Umarmung, ib. 5596. 

21. Hasan b. Mahmud al Maqdisi al Luddi al Mäturidi 
al Hanafi um 1100/1688. 

1. Raf^ al istibäh '^an mas^alat al muhädähj die Aufstellung der 
Männer und Frauen in Reihen beim Gebet, Berl. 3612. 2. fünf Jurist. 
Fragen ib. 4985. 3. Lubqaslde auf al Munäwl (f 1031/1622 s. o. p. 305) 
ib. 7992«. 4. qurrat al *ain muqaddamat ausäf al mollä Hosain. 
16 Lobgüdichte in den 16 Metren auf den Mollä Hosain Ahlzäde 
t 1043 1633, ib. 4. 

22. Isä b. Tsä as Safati al Hanafi schrieb 1124/1712: 

Qurrat al '^ain ft ^niiqäl al haräm ilä dimmatain, Kairo VII 424. 

23. A. al Qalänisi f 1132/1720. 

Tahdib al wäqi'ät, Jeni 381, A8 1078. 

24. M. b. M. b. Mahmud al Azhari al Hanafi sehrieb 
11641751: 

AI gairahir al bahtja fi 7 farä*id wal wafija, Kairo III 304. 



316 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel, g 6. 



B. Die M&likiteii. 

1. Abu '1 Hasan 'Ali b. Näsiraddin b. M. b. M. b. M. b. Halaf 

• • y 

b. Gibril al Manüf i al Misri a» Sädili, geb. am 3. Ramadan 
857/8. Sept. 1453, gest. daselbst am 14. Safar 939/16. 
Sept. 1532. 

1. Manäsik Kairo III t84. 2. tuhfat al mu fallt 'cUä madhab al 
imäm Malik ib. VII 111. 

2. M. b. Ibrahim at Tatä'i al iMäliki abü 'Abdallah 
Samsaddin, Schüler des Sibt al Märidini (s. ii. § 14i) wurde 
Oberqädi in Ägypten, legte aber später dieses Amt nieder, 
um sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Er starb i. J. 
942/1535. 

Hit. gad. 10, 31. Sarh mu?ita§ar al Haiti s. o. p. 84. 

3. ßadraddin M. b. Jahjä b. 'Omar al Qaräfi al Misri 
al Mäliki, geb. am 17. Ramadan 939/25. April 1532, gest. 
22. Ramadan 1008/7. April 1600. 

1. J8. ft gaxcäb suäl raf Kairo III 166. 2. r. fi mahrag hadit 
lauläka mä halaqtu H afläk ib. VII 58. 3. ad durar al munifa fi *l 
farag ^ani 7 waztfa ib. 247. 4. al gawähir al muntatira fi hibat aa 
saijid IVumm al walad wal mudbira ib. 248. 5. tahqiq al ibäna ft 
fihhat isqät mä lam jagib min al hidäuaf vollendet 15. 8auw&l 975/ 
14. April 1568, ib. 6. ihkäm at tahq/iq bVahkäm at ta*^liq ib. 7. durar 
an nafä^is ft »a'n al kanain ib. 

4. Abu 'n Nur ßadraddin b. 'Abdarrahmän al Mäliki 
schrieb 1010/1601: 

1. AI qaul al murtadä fi ahkäm al qada Kairo III 180 (Auto- 
graph). 2. al abwäb wal fusnl ft ahkäm lahädaf al '^uddl ib. 3. al 
qaul al mtCtabar Uilä muqaddamat al muhtasar ». o. p. 84. 

5. Abu T Imdäd Burhänaddin Ibrahim b. Ibrahim b. 
Hasan b. 'Ali al Laqäni al Mäliki, Professor an al Azhar 
in Kairo, starb i. J. 1041 1631 auf der Rückkehr vrm Mekka. ^) 

Muh. I 6 — 9. AfrAni, Safica p. 59. 1. Gauharat at tanhid, Glaubenslehre 
in Ragazvereen, Berl. 2044 5, Goth. 693, Br. Mus. 169,, Alger 596,, 701/2, 
Kairoll 13. Commentare : a) v. Verf. hidajat al nntnd Berl. 2046, Goth. 
694 5,Alger 704, dazu Glossen von »einem Sohne 'Abdassal&m (f 1078/1668 



^) Warum ihn 8nouc'k Hurgronje Mekka II 387 als indischen Ge- 
lehrten bezeichnet, weiss ich nicht. Er gilt in Mekka als heilig und 
heisst nach seinem Hauptwerk Wall Gauhar Eb. S. tI6. 



AI Fiqh. b) Die MMikiten. 317 

8. o. p. 307), Berl. 2047, Goth. 696. b) Ton Beinern Sohne 'Abdassal&m 
u. zw. a) der grössere Comt. ithäf al murid^ Berl. 2048/9, Münch. 148/9, 
Ups. 399, Paris 12812, Alger 705—7, Constantine JAP 1854 II p. 441 
nr. 93; dazu Glossen: aa) y. *AU al 'Adawl Alger 143, gedr. Bül&q 1281; 
ßß) V. M. as Suhaiml Alger 708/9; yy) v. M. al Amlr, f 1232/1816, Goth. 
700, gedr. Kairo 1282, 1305, 1309; ÖS) v. Ibr&him al B&gört, f 1277/1861, 
BülAq 1281, Kairo 1306, 1310, 1314. ß) der kleinere Comt. irSäd al murid 
Kairo II 3, Jeni 743. c) fath al qarib Yon 'Abdarrahm&n al U^hür! um 
1080/1 669,Berl. 2050. d) mit malaiischem Comt. gedr. Kairo 1309, ein (andrer ?) 
malaiischer Comt. gedr. in Mekka (Snouck Hurgronje II 387). 2. al 
fu§{d ft'l fiqh Kairo YII 110. 3. na§ihat al ihwän bigtinäb ad dul^änj 
gegen das Tabakrauchen, vollendet 1025/1616, Goth. 2102„ Kairo III 
178, 187, VII 123. 4. muqaddama fi 7 'iiiq wal mahabba Münch. 637. 
5. bahgat al mahäfil iva agmal al tcasäHl bit ia^rtf biruwät aS SamäHl 
lit Tirmm Berl. 9959, Kairo I 277. 6. iarh ah hamail Bd. I p. 162. 
7. Iarh at faqrib wat taistr ib. 359. 

6. *Abdalmuta'äli b. 'Abdalmalik b. abi Hafs 'Omar al 
Qorasi al Ga'fari al Qädiri al Bütigi al Mäliki schrieb 
1065/1655: 

Qalä^d ad dun' wal ganhar fi fard al gum'a icattil^äd al minbar 
Kairo VII 686. 

7. Nuraddin abü *1 Irsäd *Ali b. M. Zainaräbidiu b. 
*Abdarrahmän al Ughuri al Mäliki, geb. 967/1559 zu Ughür 
nördlich von Kairo, wurde mälikitischer Saih an al 
Azhar in Kairo. Gegen Ende seines Lebens erblindete er 
infolge einer Kopfwunde, die ihm einer seiner Schüler bei- 
brachte aus Rache dafür, dass er ihm ein Fetwä zur Wieder- 
verheiratung mit einer geschiedenen Frau verweigert hatte. 
Er starb i. J. 1066/1655. 

Afräni Safwa 126, Muh. III 157—60, Hit. gad. VIII 83. 1. Manzüma 
ft uml addinmit Comt, Berl. 1845, Paris 1283,4, Kairo II 25. 2. aw nur al 
wahhay fi 'l kaläm \ila 7 isrä^ wal mVräg, Berl. 2610, Kairo I 447. 3. fi 
fadä'il sahr Ramadan Kairo II 207, VI 161, gedr. Kairo 1277. 4. r. 
/"f fadljaum al ^AmrcV Pariö 3244,, Kairo VI 201. 5. hidäjat al mannän 
fi fadail la'dat an nisf min Sa'ban Kairo VI 216, VII 435. 6. ahkäm 
al huntjiy geäetzliehe Bestimmungen über Hermaphroditen in 45 Kagaz- 
Versen, Berl. 5001. 7. r. fi V muyärasa wa *ahkämhä^ Pachtverträge, 
Kairo III 106. H. ytyaf al bajan lihill larab mä la jugaijib al ^aql 
min ad dnhän, Croth. 2100-2, Kairo III 174. 9. fi fadäHl al qahwa wa 
mnnäfi'hii Goth. 21 Ol^ = muqaddama fi fadl al bnnn Kairo VII 107. 
lO. r. fhnd joyiiz tarhuhu min as safina *inda häuf al garaq ib. 305. 



318 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

11. a^ agtciba al muharrara irasHlat al harara Kairo 111 153. 12. einige 
Verse über die sieben Ursachen des Alters, Berl. 7986,. 13. larh ar 
risäla s. Bd. 1 p. 178. 14. iarh alftjat al ^Irätp, s. o. p. 66. 15. iarh 
al mu^tafar s. o. p. 84. 

8. *Abdallatif b. Sarafaddm al 'Asmäwi al Mäliki 
schrieb 1067/1653: 

.4/ minah aa samätcija {manznma fi 7 fiqh) mit Comt., verf. 
1086/1675, Kairo 111 172. 

9. A. b. A. al Faijümi al Garqäwi (Ganii) al Mäliki 
um 1084/1673. 

1. Husn as sulük fi ma^rifat ädäh al mnlik xcal nutmlük Berl. 
5630. 2. r. fi mas^alat al J^ulüto al mä'mül bihä 'inda 7 Mälikija, verf. 
1084/1673, Kairo III 106. 3. kaif an niqäb war ran *an wugüh muA- 
darat an^ila taqa'^ fi ha\l sutcar al qor*änj verf. 1061/1651, Kairo I 193. 
4. al qaul at iämm fi bajän atwär saijidnä Adam 'alaihi *8 saiäm 
Kairo V 114. 

10. 'Abdalbäqi b. Jusuf az Zarqäni, geb. 1020/1611 in 
Kairo, Qor'änleselehrer an al Azhar, gest. 24. Ramadan 1099/ 
23. Juli 1688. 

Afr&ni Safwa 204, (>ab. I 66, danach Hit. ^ad. XI 93. 1. sarh 
muJitafar al Jfalil s. o. p. 84. 2. §arh *alä sarh hutbat al Haiti s. 
o. p. 84. 3. r. ftH kaläm *al(i idä Kairo VII 60. 

11. AbiVAbdallah M. al Hirsi, f 1101/16S9. 

AfrAni Safwa 205, Gab. 1 65, Hit. gad. VIII 22. üarh al mufitasar 
8. o. p. 8. 

12. Burhänaddin Ibrahim b. Mar'i as Sabraliiti al 
Mäliki ertrank i. J. 1106/1697 auf der Reise nach Rosette 
im Nil. 



Gab. I 67, danach Hit. gad. XII 119. 1. sarh al muhta^ar 8. o. 
p. 84. 2. ^arh al arba'in an Sawamja^ h. Bd. I p. 396. 

13. Näsiraddin M. an Nasrat i al Mäliki, Professor an 
al Azhar, f 1120/1708. 

Gab. I 70, danach Hit. gad. 17, 7. AI antvär al wddiha fi 'ä 
saläm wal mnsäfaha Kairo VI 116. 

14. Abu 'Abdallah Samsaddin M. b. 'Ahdalbäqi b. Jüsuf 
b. M. az Zarqäni al Mäliki, geb. 10r)r)/1645 in Kairo, 
Repetent des Sabrämallisi (s. u. C. nr. 15), f 1122/1710. 



AI Fiqh. b) Die 3IMikiten. c) Die SaflMten. 319 

Gab. I 69. 1. Wufül al amäni bVuf^ül at tahäni Kairo I 449. 
2. sarh al muwattd' h. Bd. I p. 176. 3. larh al mawähib al ladumja 
lil Qasfallänt s. o. p. 73. 4. Encyclopaedische Fragen mit Antworten, 
Wien 1665 

15. M. b. Sulaimän b. M. b. Zaid al Kaffüri schrieb 
1170/175«: 

Fatuwt Kairo III 179, 180. 

l(\. Abu n Hasan *Ali b. A. as Sa'idi al 'Adawi al 
Mäliki, geb. 1112/1700 in B. *Adi, Professor in Kairo, gest. 
12. Ragab 1189/9. Sept. 1775. 

Gab. 1415, 3fuh. III 206. 1. Ä. fima taf'ahihu firqat al mutäioi'a 
min al mutasauwifa min al hida\ Kairo VII 385. 2. häSija *alä *8 
sullam 8. § 11, 1, 1, a /^. 3. hasija *ala *8 Sanüatja 8. o. p. 252. 
4. hnMja *at(i sarh al HirH 'alH 7 muJ^tasar 8. o. p. 84. 



C. Die ä&fl'iten. 

1. M. b. *Ali al IJamawi um 940/1533. 

FatäwVs Säfti ft 7 manTCil al muta'alliqa bir Räfidtja wd*Hmm 
al Mahdt AS 2395. 

2. Samsaddin M. b. M. b. M. b. A. ad Dalagi, geb. 
860/U5(), gest. 950/1544. 

Dar an nahs 'an ahl al maks; wenn der Sult&n einen Q&dl an- 
stellt, und dieser eine Menge Unterbeamten anschafft und auf alle ge- 
richtliehen Klaffen und Akten eine Taxe setzt, darf er dann abgesetzt 
werden? Berl. 5621. 

3. Sihäbaddin abü '1 ^Abbäs A. b. A. b. Hamza ar 
Ramli al Ansäri as Säfi'i, Professor an al Azliar, gest. am 
1. Gumädä II 957/17. Juni 1550. 

Hit. gad. IV 119. 1. Faiäwi, gesammelt von as Sirbinl (f 987/1569, 
nr. 5) Kairo III 249. 2 Fetwäs Berlin 4836.*) 2. Surüt al ma'müm 
wal itnnm mit Comt. von »einem Sohne Samsaddin M. "f" 1004/1595: 
yäjat al maram Berl. 3595, Kairo III 247, VII 256. 

4. 'Abdalwahhäb b. Ibrahim al 'Ürdi, f 9(37 1559. 

Misbäh al mi§kdt fi \idam al harag fVz zakät^ ob sich die Almosen- 
Verteilung, wie as SAfi'i annimmt, auf die Sftra 9,o erwähnten acht Arten 
von Empfängern beschränke oder nicht, Berl. 4038. 



^) Wo als sein Todesjahr falsch das seines Vaters (nr. 10) an- 
gegeben iöt. 

-) Mit falschen Zeitangaben. 



320 3- Bach. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

5. Samsaddin M. b. M. b. A. as Sirbini al Qahiri al 
Hatib. gest. 977 15H9. 

Hit. gmd. XII 127. 1. Sark minkag af tälihin i. Bd. I p. 395. 2. a# 
sirag ai mmnir fi 7 ^äna *aiä ma'rifat ba*d ma*äHi k. rabbinä 7 *aiim 
al habtr. nach 961 1554 and nach nr. 1 Terfa»«t, BerL 900 1, Kairo I 171. 
Zaoayah El Hamel Giom. «oc. a». it. X 53. gredr. KairolSll. 3. manamk 
ai kagg Kairo III 27:9. daxa Globen t. M. an Xaw&wt Kairo li»80. Ton 
M. b. Salaiman Ha^baUih al Mekkt Kairo 1310. 4. r. fi Iba^mala 
ira/ kamdaia BerL 297^. 5. r. fi hirr al tcälidain trasilai ar rakmtan 

m • • • 

Kairo VII 4. 

6. Jünus b. 'Abdalwahhab b. A. b. abi Bekr al 'Aitäwi 
as Saffi ad Dimasqi. Imäm and Prediger an der neuen Moschee 
am Paradiesthore und Professor an der Medreset abi 'Omar, 
gest. 97S1.370. 

RA 299^. 1. .4/ gämr al mugni liun V ragabät p V fiqk, rert 
958 1551. Kairo III 214. 2. qaul aki a» *unna fi Mhrim alqaktca, gegen 
da:» Kaffeetrinken. BerL 5477, Aasxf&ge RA 300^ — *:^. wo aaeh die übrige 
Litteratar Terzeiohnet i:»t; mehrere Lob«chriften darauf. BerL 43. 3. radd 
ad doli fimd qal tea takdibmktt bi^afdaq al maqai, gegen einen MaflL 

der sieh für das Kaffeetrinken aa:»gredprochen hatte, ib. 547^. 

» 

7. A. b. A. b. Badr b. Ibrahim b. at Taijibi as Saffi 
Sihab addin. geb. 910 l.>i>4, Professor an der *Adilija as sugra 
zu Damaskus, predigte in den heiligen Monaten unter der 
Adlerkuppel in der Umaijadenmosehee und starb i. J. 979 1571. 

RA. 42^. l. irtitcaz tatjlid äi .Sd/Ti *ala madhab al imäm abi 
Hakifu o^ Ra^azTerse. inwiefern a^ S4ti"i berechtig :»ei. Mch den An- 
sichten de> Abu Hanifa anxaächlie:»i^n. BerL 4S«>7. 2. 20 Man»arihTer«e 
aber Verba. die in der 1. Conj. trans.. in der 4. intr. sind. ib. 6S73. 

s. M. b. al t^isim al Gäzi. f 9M l.>7e. 

Fatk iilqatci s. Bd. I p. 392. 

9. Abu T Fadl wa' abü 1 Qasim h. M. Marzü»] schrieb 
!>s.S 1 .>>y I : 

B*irH*imag ai hiicArid, Revht^buob. Br. Mii». 24->. 

Im. A. b. Qasim al Mbadi al y^ihiri uJ Saffi >ihab 
addin. -r 994 l.>s*>. 

Über die B«?deuKun^ ron al fatj'}. BerL 4-S*i7. 

11. 'Abdallah b. Baha addin M. b. «iamaladdiu 'AbdaUah 
b. Nüraddin 'Ali al 'Aü:ami aJ Sia^uuri a.s Sati*i. Prediger 
an al Azhar in Kairo, «est. 999 L">^H». 



AI Fiqh. c) Die S&fi'iten. 321 

1. AI muliiasar ft muftalah ahl al atar, yerf. f&r seinen Sohn 
*Abdalwahh&b^) mit Comt. huläsat al fikar, Berl. 1122—4, Goth. 584, 
Paris 759, Alger 549. 2. qurrat al 'ain fi masähat zarf al qullatain, 
Ausmessung der beiden Qefässe, die nach säfiMtischer Lehre zum Voll- 
züge der gesetzlichen Waschung notwendig sind, mit geometrischen 
Figuren, Berl. 5951/2, Goth. 1078/9, Kairo III 260. 3. al fawäHd ai 
Sinaaunja fi sarh al manzüma ar Rahbtja (Bd. I p. 391), Berl. 
4697, Kairo III 312, Alger T,. Auszug vom Verf., Kairo III 310. Glossen: 
a) al UClua as santja von M. b. 'AU al Adfini al Bohairl verf. 1081/1609, 
Berl. 4698, Kairo III 315. b) t. Jüsuf az Zaij&t, Berl. 4699. c) t. al 
BÄgürl, t 1267/1859, Kairo 1310; danach: J. D. Luciani, Traite des 
successions musulmanes, extrait du commentaire de la Rahbia par Chen- 
chouri, de la glose d^El Badjouri et d'äutres auteurs arabes, Paris 1890. 

12. A. b. M. b. A. al Magribi al Büsiri as Säfi'i schrieb 

1 003; 1594: 

AI kaukab al waddäh ft man* as saffah wata'lim *äqid an nikäh 
in Versen, Kairo VII 462. 

13. M. b. A. b. Hamza ar Ramli wurde als Nachfolger 
«eines V^aters (nr. 3) Professor und Mufti der Säfi'iteD an al 
Azhar und starb Sonntag d. 13. Gumädä I 1004/ 15. Jan. 1596. 

Muh. III 342-8, Hit. gad. IV 129—30. 1. (^äjat al maräm Sarh 
inrüt al nui^müm wal imäm s. o. p. 319. 2. nihäjat al muhtäg liiarh 
al minhäg s. Bd. I p. 393 nr. 20, dazu Kairo III 287. Dieser Comt. 
gilt neben der Tuhfa des b. Hagar (s. u. Kap. III § 4, c, 1, 25) seit dem 
16. Jahrh. als Hauptautorität des s&fi'itischen Rechts; vgl.Snouck-Hurgronje 
ZDMG 53, 142. 

14. Hasan b. Zainaddin al 'Amuli as Sa^mi as Sahid, 
geb. 954/1547, wohnte in Kairo und starb i. J. 1011/1602. 

Muh. 11 21. 1. Ma'älim ad dtn wa malad al mugtahidin fiupil 
ad dhi^ HYstematische Darstellung der Rechtsfächer im Verhältnis zu 
den Rechtsprincipien, Berl. 4212/3, Kairo II 265. 2. znbdat al u§ül, 
Berl. 4425. 

15. *Oraar b. M. b. abi Bekr al Färisküri as Säfi'i starb 
1018/1609 in Damiette. 

Muh. III 221, danach Hit. gad. 14,66. 1. AI bahya al gadida ican 
nahga ar raMda, Ragaz nach der bahgat al hätci des Zakarijä al 
AnsÄri, f J>26 1520, Berl. 4630/1. 2. as sujüf al murhafa /t V radd 



*) Dieser schrieb: 1. al mursid fi 7 hisäb^ Auszug vom Verf., Berl. 
5996. 2. Anleitung zur Berechnung der Kamelslast (irasq) bei der zakäty 
sowie zur Umrechnung von Bagdäder in Damascener Gewicht, Goth. 1078,. 

Brockelmann, Aiabische Litteraturgeschicbte IL 21 



322 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

*alä zanädiqat al mufamuwifa ib. 2182. 3. magmü\ Sammlung von 
Lobgedichten auf den Qädt al 'askar von RümUi Jahjä Efendi, Wien 499. 

16. 'Ali b. 'Ali as Sabrämallisi Nüraddin abü M Dij^, 
geb. 997/1289 zu Sabrämallis, studierte seit 1008/1599 in 
Kairo, wurde Imäm der Moschee al Azhar und starb i. J. 
1087/1676. 

Afr&n! Safwa 148/9, Muh. III 174, danach Hit. gad. 12, 124, Wüst. 
Gesch. 581. I. Almuqaddama fi salät az zuhr ba'da 7 gum^üj Berl. 3813. 
2. ad durra al hahtja ft watT hasaif fadl ad däHr bit tartq al handastja, 
BodL II 284, Ind. Off. 772,, Alger, 1467. 3. iarh al mawähib al laduntja 
8. o. p. 73. 4. hähja ^alä mrh al mirüiäg, s. Bd. I p. 395. 

17. Sarasaddin M. b. Ibrahim al Himsi as Säfi'i b. al 
Qusair, geb. im Rabi* II 1011 /Sept. 1602 zu Hims, gab 
47 Jahre lang Fatwäs und starb am 13. Rabf 11 1093/22. Apr. 
1682 zu Damaskus. 

Muh. III 321. 1. AI gäja ft 7 fiqh ed. Keyzer BO II 1147. 2. karh 
'aqidat Taqt ad din abt Bekr al Qäri\ Goth. 690. 

18. A. b. 'Abdallatif b. A. b. Samsaddin b. *Ali al Misri 
al Bisbisi as Säfi*i, geb. 1041|1631 in Bisbis, studierte in 
Kairo, wurde Professor an al Azhar, lehrte einige Zeit auch 
in Mekka und starb i. J. 1096/1685. 

Hit. gad. IX 66. 1. AI *uqüd al gauhanja bil gujüd al masrafijaf 
Antworten auf Fragen des Wazirs 'Abdarrahm&n Vklk Kairo VI 157. 
2. at fuhfa as santja bi'agwibaf al as^ila al mardtja ib. VII 406. 

T 

19. Ibrahim b. M. b. Sihäbaddin al Birmäwi, Professor 
an al Azhar, f 1106/1694. 

Gab. I 68. Fl itbat karamat al auliß% Berl. 3840.») 

20. Abü Hamid Samsaddin M. b. M. b. M. b. Sihäbaddin 
A. al Budairi as Säfi'i ad Dimjäti studierte in at Tagr, in 
Kairo an al Azhar und i. J. 1091j2 in Mekka, u. a. bei der 
Tochter des Imäms *Abdalqädir at Tabari. Er starb in at 
Tagr i. J. 1140/1727. 

Gab. I 88. 1. If'säd al Utmmäl ilä niä janbagt ß jaum *Aiürä* 
wagairihi min al a'mäl, Kairo VII 110. 2. btägaf al muräd fit fahdtr 
*ani 7 iftifän bil amw?il wal auldd ib. 118. 3. tahrir al aPtäm fi 
kaifijat taurtl dawi 7 arhäm Pet. A. M. 139. 



^) Sein Sohn A. schrieb 1096/1685: al mitäq wal 'ahd fi mrh man 
takallam fi 7 mahd, Comt. zu einem Gedicht über Kinder, die in der 
Wiege sprachen, aus Geschichte und Tradition» Kairo V 163. 



AI Fiqh. c) Die §Afi*iten. 323 

•21. A. b. 'Omar ad Dairabi as Säfi'i al Azhari starb 
am 27. Sa'bän 1151/11. Dec. 1738 zu Kairo. 

Gab. I 161, danach Hit. gad. XI 72. 1. Gäjat al maq§üd liman 
jata'ätä Tuqäd, Eherecht/ verf. 1123/1711, Berl. 4675, Kairo 111 247, 
VII 278, gedr. Bül&q 1297, dazu Glossen vom Verf. Kairo III 271. 
2. ^äjat al maräm fimä jata'^allaq biankihat al anäm, desgl. Berl. 
4732; Kairo III 246. 3. fath al malik al yawäd lifashU qismai at 
tarikät 'alä ba'd al 'ibädf Erbrecht, Kairo III 311. 4. Ar. al mugarrabäf 
Kairo 1287, darauH (?) ein Abschnitt über die habbat almtdük, Berl. 6203. 

2'2. Husain b. A. (M.) al Mab all i as Säfi'i starb i. J. 
1170,1756. 

r 

Hit. gad. 15, 25. 1. Kaaf al lifäm 'an as^ilat al anäm Kairo III 
265. 2. mazul an ni*ma liganC aqwäl al aVmma ib. 274. 3. al ka§f 
at tämm 'ayi irt data 7 arhäm ib. 314. 4. ka§f al astär 'an mas'alat 
al iqrär ib. 5. muntahü 7 irädät ligadwal al munäsahät ib. 317. 
6. al ifsäh 'an 'iqd an nikäh 'alä 7 madähib al arba'a (mit 4er falschen 
Angabe verf. 7. RamadÄn Il93'5. Jan. 1770) ib. VII 81. 

23. Nagmaddin M. b. Sälini b. A. as Säfi'i al Misri al 
Hifni al Husaini, geb. 1101/1681) in Hifnä bei Bilbais, studierte 
in Kairo und erhielt sich durch Abschreiben, bis er durch 
ein Geldgeschenk eines Verehrers in eine bessere Lage kam. 
Dann trat er dem Halwatijaorden bei, und starb im Rabf I 
1181 /Aug. 17H7. 

Gab. I 289 304 (mit ^Nachrichten über die Geschichte seines Ordens), 
danach Hit. gad. X 74. 1. Ai tamara al bahija fi asmä* as §ahäba 
al Badrija Kairo VII 125 = r. fi dikr asmä* ahl Badr^ ib. II 199. 

2. r. tata'allaq bibutlän al mas^ala al mulaffaqa uabutlän al 'iqd al 
auwal ba'd wuqn at taläq at talät biqa§d isqät al muhallal, ib III 271. 

3. r. tata'allaq bit taqlid fi 7 furü' ib. 4. r. ft bajän at tasbih wat 
tahUl ib. VII 20. 5. häiijat aarh al gämi* a§ §agir s. o. p. 148. 

24. *Isä b. A. b. Isä al Barräwi as Säfi i studierte an 
al Azhar, wurde Repetent und Professor daselbst und starb 
im J. 118i>;1768. 

Gab. I 312. 1. R. fi mu§ähabat al knffär wa mahabbathum tca 
hidmaihum lil umara Kairo VII 60. 2. larh al gämC as §agir 

9. o. p. 148. 

25. A. b. M. b. M. as Saggä'i as Säfi'i starb am 28. 
DiVhiada 1190/9. Jan. 1777. 

Hit. gad. XII 10 ff. nach Gab. 11 3. 1. AI qaul an nafis fimä jata- 
'allaq bil hjnV 'alä madhab as Säfi'i b. Idrts Kairo III 262, IV 87. 

21* 



324 3- Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 6. 

2. manzümaf daui 7 arhdm ft 7 farffid mit Comt. tuhfaf al anäm ib. 
III 303. 3. r. ß ahkäm lä sijamä ib. IV 52. 4. al ihräz fi antcä' al 
mugäz, Kagaz mit Comt. Berl. 7290, Kairo lY 122, Comt. von ab(i 1 
Güd M. b. Sa'b&n al Gazzl um 1180/1767, Berl. 7291. 5. hiddjat ult 
7 basäHr wal abfär ilä mä'rifat agzä^ al lau wan nahär, Kairo V 291, 
327, VII 325. 6. nazm u^ül al aufäq mit Comt. fath al malik ar 
razzäq Kairo V 348. 7. 'uqüd al maqvlät mit Comt. al gawähir al munta- 
zimät und Glossen von Hasan b. M. al 'Attär, f 1250/1834, Kairo VI 91. 
8. nazm al maqülät mit Comt. vom Verf. ib. 98. 9. nazm ft bajän ar 
nisul allati ft 7 qor*än mit Comt. fath al mannän ib. VII 60. 10. 
ar raud an nadtr ib. 204, 457. 11. manzdmat *ilm al ädäb ft 7 bäht 
mit Comt. fath al malik al wahhäb ib. 254. 

26. 'Abdalgawäd b. A. b. 'Abdalkarim al Kaijäli as 
Säfi'i, geb. 1009/1697 zu Sarmtn, kam nach dem Tode seines 
Vaters 1120/1708 nach Halab, wo er bis zu seinem Tode 
1192/1778 als Gelehrter lebte. 

Mur. II 239. 1. R. über die von al Munftw! erwähnte, auf ad 
Dailamt zurückgeführte Tradition: „Wer spricht, ich bin ein Gläubiger, 
ist ein Ketzer, und wer spricht, ich bin wirklich ein Gläubiger, ist ein 
Ketzer und Scheinheiliger", Berl. 1598. 2. al isäga lit tasrth bil muht 
al bäga, Widerlegung der Behauptung, das» das Kämmen mit Schildpatt- 
kämmen verunreinige, ib. 5449. 

27. A. b. A. b. Gum*a al Bagirmi as Säfi'i gest. 2. 
Ramadan 1007/1. Aug. 1783. 

Gab. II 78. 1. Igübat al kaHm al gaffnr limxihäggat al ganna wan 
när Kairo VI 108. 2. al lataif ad dauqija ft algäz fiqhtja wa a8*ila 
nahwija ib. 56. 

28. Hasan b. 'Ali al Kafräwi as 8äfi*i studierte an al 
Azhar, wurde Qudi und Professor an der von M. Bek erbauten 
Medrese. Er stand in Verbindung mit einem Zauberer und 
Wahrsager Säduma (Gab. II 17). Dieser hatte einer Sklavin 
des Jüsuf Bek einen Liebeszauber auf den Bauch geschrieben, 
damit sie die Liebe ihres Herrn gewinne. Aus Rache dafür 
tötete Jüsuf Bek den Sädfima und entsetzte Hasan seines 
Amtes. Nachdem Jüsuf noch im selben Jahre getötet war, 
wurde er wieder in sein Amt eingesetzt und starb am 20. 
Sa^bän 1202/27. Mai 1788. 

Gab. II 165-7, danach Hit. gad. XV 7. 1. Addurr al manzüm 
bihaU al mubhamät ft 7 hutüm, verf. 1173 1759, Kairo 111 227. 2. i^rab 
al Agurrümija s. o. p. 238. 



AI Fiqh. d) Die Hanbaliten. e) Die Si'a. 325 



D. Die Hanbaliten. 

1. 'Abdalqädir b. M. b. 'Abdalqädir b. M. al Ansäri al 
Gaziri schrieb 966/1558: 

*Umdat as fafwa ft Hill al qahwUj Qoth. 2106, Paris 4590, Ebcuf.' 
1765, vgl. de Sacy Chreat. ar. *I 138—69, Galland, De Porigine et du 
progr^8 du caf^, nouv. ed.. Caen et Paris 1836. 

2. Abu 'n Nagä"* Sarafaddin Müsä b. A. al Hugäwi al 
Hanbali, f 968/1560. 

AI iqnct litalib al intifä' Kairo III 293. 

3. Ibrahim b. abi Bekr ad Danabi al Hanbali, geb. 
1030/1621 in Kairo, gest. 1094/1683. 

Muh. I 9. Raud al murabbi* ft manäaik al hagg mit Comt. bugjat 
al mutatabbi" Kairo III 293. 

4. Müsä b. Jüsuf al Maqdisi al Hanbali 11. Jahrb. (?). 

Bahgat an näzirin wa äjät al mustadiltiny Dogmatik und Eschato- 
logie, Vat. n. f. 119. 

E. Die 8i*a. 

Zainaddin b. 'Ali b. A. as Sa'mi al 'Amuli um 960/ 
1553. 

1. Af tanMhät al 'altja 'alä wazä'if as §ilät al qalbija, verf. 
951/1544, Goth. 771,. 2. tamhtd al qawä'id al mütija wal 'arabija 
litafrV qatcäUd al ahkäm al iar^ija, Kechtsanschauungen der Im&miten, 
verf. 958/1551, Berl. 4801. 3. musakkin al fü*äd *inda faqd al ahibba 
wal auläd, Trostgründe bei Verlust von Freunden und Kindern, ib. 8834- 
4. kasf ar raiba 'an ahkäm al gaiba, Leid. 2174. 5. masälik al afhäm 
8. Bd. I p. 406. 

§ 7. Die Qor'änwissenschaften. 

1. Jüsuf b. Gamäladdin 'Abdallah ^) b. Sulaimän al Husaini 
al Urmajüni um 990/1553. 

1. K. al mu'tamad fi iaßtr qul huwa iläh ahad, ausführlicher 
Comt. zu Süra 112, Berl. 973. 2. arba'üna hadtfan tafa^allaq bisürat 
al ihläs Berl. 1522, Paris 747,, AS 515. 3. a, h. t. biVijaf al kursi Paris 
7474. 4. a. h ft manäqib Muhammad ib. ». 

2. Sälih b. 'Abdallah' al Azhari um 9911583. 

Busfdn al fuqarä* wanuzhat al qurrd* XO 712 3. 



^) Verf. des al badr al munir ft '§ §alät 'alü 7 baitr an nadir AS 461. 



326 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 7. 

3. 'Abdallah b. M. b. abi 1 Qäsini an Nagri um 
1000/1591. 

Saft 7 *a/f^ fi 7 f^ams al mi'a al äja min at iamtly Erörterung 
?on 500 Stellen nach der Reihenfolge der Suren, Berl. 907. 

4. J\I. b. Mahmud al Manäsiri as Sälihi, geb. Rabi* II 
981/Aug. 1573, t 11. Ragab 1039/25, Febr. 1630 in Damaskus. 

Muh. IV 214. 1. AI fulk al maShün fi tafstr ba^d ma^änt k. alläh 
al maknün, »ehr ausführlich, im Anschluss an al Bagawl (Bd. I, 364), 
Berl. 908. 2. nafliat al misk al Iiitäm wa minhaf al mutanasaik min 
al anäm Kairo V 293. 3. k. al falak ad dauwär lii sams al muntr wal 
qamar as saijär^ Astronomie, ib. 

5. M. b. A. al *Aufi um 1050/1640. 

1. AI gawähir al mukallala liman räm at furuq al mukammala, 
über Qor'änlesekunst, verf. 1049/1639, Kairo 1 95. 2. dürr al afkär 
liman kän f% qiraät al a^imma al ^aiara saijär um 1046/1636, ib. 97. 
3. ad dürr al manlnr fT n nahg al mashür^ über die 10 Lesarten, ib. 

6. M. b. A. b. 'Abbäs Abu 's Surür um 1050/1640. 

Ausführliche Erklärung von Sür. 48, „, „, Berl. 1009. 

7. Husain b. Iskender schrieb 1055 1645: 

Lubäb at tagtvtd Hl qor^än al magid Berl. 531. 

8. M. b. 'Alä'addin al Qähiri as Säfi'i, geb. 1000/1591 
in Bäbil, kam mit 4 Jahren nach Kairo, wurde Professor da- 
selbst und starb am 25. Gumädä I 1077 / 24. Nov. 1666. 

Muh. IV 39—42. 1. R, fi 7 kaläm 'alä qaulihi ta*älä in^ia *iddat 
ah snhür Hnda Hläh iD^.y vollendet Anfang Muharram 1077/Juli 1666, 
Kairo VII 560. 2. r. fi 7 gihäd wafaclailiki, Berl. 4093. 

9. Abu T Faid 'Abdarrahmän b. Jüsuf as Säfi*i al Ughüri 
schrieb 1084/1673: 

AI qaul al mufän *^ani V buhtän fi garaq Fir'aun wa mä kän 
*alaihi ynin at tigjän, Kairo VI 177. 

10. Zakiaddin Mansur b. *lsä b. Gäzi al Ausäri al Misri 

• • • 

as Samannüdi schrieb 1084/1673: 

Tuhfat at tälibin ß tagwid k. rabb al Wlamm Vat. n. f. 45, 833 
nr. 3, Kairo I 93. 

11. 'Abdallah b. M. al Himsi as Siddiqi as Säfi'i b. al 

• • • ■ X 

'Atiq, geb. 1020/1611 in Hirns, gest. 1088'1677 in Kairo. 

1. Xatigat al fikar fi iWäb awail as sutcarj verf. 1050 1640, Kairo 
VII 579. 2. nuhbat al adhän fhnä ivaqa* min at takrir fi 7 qor^än 
ib. I 218. 



Die Qor*&n wissen Schäften. 327 

12. M. b. Tag al 'ärifin schrieb 1094/1683: 

Ragaz über Zeit und ümstftnde der Offenbarung der einzelnen 
Suren, Berl. 471. 

13. M. b. Qäsim b. Ismail al Baqari, geb. 1018/1609, 
Lehrer der Qor'änlesekunst an al Azhar in Kairo, gest. 20. 
Gümädä II 1111/14. Dee. 1699. 

Gab. I 66, Mur. lY 121/2 (wo der Name unvollständig und als 
Todesjahr falsch 1107). 1. AI qatcä'id al muqarrara walfatcäHd al 
muharrarttj über die Grundsätze der 7 Qor'ftnleser nach den Vorlesungen 
des 'Abdarrahmän al Jamanl, Berl. 624 — ß. 2. gunjat at tälibtn wamunjat 
ar rägibin (ft 't tagtvtd) Kairo I lll. 

14. A. b. M. b. A. ad Dimjäti, geb. in Damaskus, 
studierte in Kairo und Mekka, kehrte dann nach Damaskus 
zurück, verfasste dort 1082/1671 sein Werk ithdf und reiste 
wieder nach Mekka und al Jemen. Dort trat er dem 
Naqsbandijeorden bei und lebte fortan als Derwis in seiner 
Vaterstadt. Er starb i. J. 1117/1705 auf der Pilgerfahrt in 
al Medina. 

Hit. gad. XI 56 nach Gab. Ithäf fudalä^ al- hasar ft qirä'ät al 
arba*a 'aSar Kägib 4, Kairo I 91. 

15. M. b. *Abdalbäqi al Hanbali al Ba'li ad Dimasqi abü 
T Mawähib, geb. 1044/1634 in Damaskus, studierte seit 
1072/1661 in Kairo, Mekka und al Medina. Nach dem Tode 
seines Vaters wurde er dessen Nachfolger als Professor im 
Mihräb as Säfi'ija der Umaijadenmoschee. Beim Volke stand 
er im Geruch der Heiligkeit und erweckte auch durch sein 
unerschrockenes Auftreten gegen den türkischen Päsä M. b. 
Kurd Bairäm Vertrauen. Er starb i. J. 1126/1714. 

Mur. I 67 — 9. R. ft qirä^at Hafs 'an ^Asim, Berl. 648, erweitert 
von seinem Schüler Ibrähtm b. Ism&'ll aPAdawl um 1140/1727, ib. 649. 

IG. Hasan b. *Ali b. Hätir schrieb 1126/1714: 

Abhandlung über Qor'änlesarten, Goth. 559. 

17. Mahmud b. 'Abbäs b. Sulaimäu al Kindi schrieb 
1158/1745: 

Zuhdat al anfäs ft tafstr sürat al ihläf (8. 112) Berl. 975. 

18. Abu 's Su fid A. b. 'Omar al Isqäti al Hanafi starb 
11591746 in Kairo. 



328 3- Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 7. 

Gab. I 165. R ft 'l qirä'ät Kairo I 98. 2. r. über die Einteilung 
des Qor'&ns in Viertel, Achtel usw. ib. 106. 3. Antworten auf 43 Fragen 
des Wezlrs 'Abdall&h Vklk Köprülü über Qor'&nlesarten ib. 

19. AI Hasan b. 'Ali b. A. b. 'Abdallah as Säfi'i al Azhari 
al Mantäwi al Madäbigi, Professor an al Azhar, starb Ende 
Safar 1170/ Anfang Nov. 1757. 

Gab. I 209. 1. Ithäf fudalä* al umma al Muhammadija bibajän 
gam" al qirä^ät as sab' min tanq at taisir (Bd. I p. 407) was Sätibtja 
(ib. 409) Kairo I 91. 2. maulid an nabi Kairo I 405, Glossen a) v. as 
Sagg&t 1 1190/1777 ib. b) v. 31. b. 'Ali as Sanaw&nl f 1233/1818, ib. 328. 
3. mu}ita§ar qi§sat al isra wal mi'räg s. u. § 9, 15, 6. 4. mu^tasar 
bahgat as sämi'tn ib. 3. 

20. 'Abdallah b. Ibrahim Cattagi, geb. 1115/1703 in 
Girmek in Dijärbekr, wurde 1170/1756 Päsä in Taräbulus 
und 1172/1758 in Halab. Einer Hungersnot wegen wurde 
er nach Damaskus versetzt. Von dort machte er die Pilger- 
fahrt und ersetzte auf derselben den regierenden Sarifen von 
Mekka durch einen anderen. Auf eine Beschwerde des ab- 
gesetzten Sarifen wurde er nach Dijärbekr versetzt. Dort 
starb er bald nach seiner Ankunft i. J. 1174/1760, nachdem 
er noch einen Aufstand unterdrückt hatte, den Ga'far al 
Barzangi in seinem Werke Älfath al faragt ß 7 fath al 
Gattagt darstellte. 

Mur. III 81. Anhär al ginän min janäbt* äjät al qorän Kairo 
I 129. 

21. M. b. M. al Amir schrieb um 1175/1761: 

1. Tafsir sürat al qadar (S. 97) Berl. 968. 2. sarh nazm as Sa- 
nüstja s. o. p. 251. 3. hähija *alä sudür ad dahab s. o. p. 24. 

22. Sa'daddin schrieb 1177/1763: 

Faid ar rahmän bitagwid alqor^än in 17 Tafeln sahä*if, in der 
zweiten eine bildliche Darstellung der Sprachorgane, ähnlich der bei 
Tychsen, Element. Ar. p. 58, Goth. 568. 

23. A. b. M. as Suhaimi, f 1178/1764. 

1. Manähig al kaläm 'alä äjät a§ §ijäm Kairo I 217. 2. hidäjat 
al muhtäg fi 7 mVräg mit Comt. at tag ib. 278. 3. al jäqüt ft fadä^il 
Ramadan mit Comt. alqüt ib. VI 177. 4. larh al mawähib s. o. p 73. 

24. 'Atijatalläh b. 'Atija al Burhäni al Ughüri studierte 
in Kairo, lebte dort in einem Hause bei der Moschee des 



Die Qor'&nwissenschaften. § 8. Die Dogmatik. 329 

'Abdarrahmän Kathodä (Gab. II 5), das ihm der Erbauer der- 
selben zur Verfügung gestellt hatte, und starb Ende Ramadan 
1190/ Nov. 1776. 

Mur. III 265—73, Hit. gad. VIII 39 nach Gab. II, 4. 1. Mäd 
ar rahmän U^ashäb an nuzül wan nas^i wal mutaiähih wafagmd <dqor*än 
Kairo I 122. 2. häsija 'alä 7 Galälain s. o. p. 45. 3. häsija 'alä iarh 
az Zarqänt Udä 7 Baiqümja s. o. p. 307. 



§ 8. Die Dogmatik. 

1. Abu T Fadl al Mäliki as Su'üdi schrieb 942/1535: 

Disputatio pro religione Muhammedanorum adversus Christianos. 
Text. ar. cum varr. lect. ed. T. J. van den Hamm. fsc. I. Lugd. Bat. 1877. 

2. Muhjiaddin b. Bahä^addin schrieb 953/1541: 

R. fi 7 wugüd wa wahdatihi Leid. 1599. 

3. Mutahhar b. 'Abdassaläm schrieb i. .1. 988/1581: 

MuUamil al aqäml, gegen die ketzerischen Sekten, Berl. 2135. 

4. A. b. M. b. 'Ali al Gunaimi, geb. in Kairo, war an- 
fangs Säfi'it, trat aber in Kleinasien zu den Hanafiten über. 
Dort erwarb er ein Vermögen, verlor es aber auf der Rück- 
kehr durch einen Schiffbruch vor Alexandria. Seitdem lebte 
er wieder in Kairo und starb i. J. 1044/1634. 

Muh. I 312 — 5. 1. Ät taadid fi bajän at tauhid, anknüpfend an 
einen Vera des 'Abu '1 'At&hija (Bd. I 77) Kairo II 10. 2. r. /i had 
§ifät alläh ib. 23. 3. iriäd al ihwäfi ilä 7 farq bain al qadam bid däf 
wabain al qadam biz zatnän^ Antwort auf die Frage eine» Mannes aus 
Rosette über den Anfang seiner Glosse zu einem Comt. der Sanüsija 
(s. o. p. 250) Kairo II 2. 4. ibfihäg a§ fudür ft bajän kaifijaf af tatrija 
wal gam*^ wal idäfa lil manqü§ wal maq§ürf verf. Ramad&n bis Sauw&l 
1038 Mai bis Juni 1629, ib. VII 120. 5. sechs kleinere Abhandlungen 
aus Grammatik, Rhetorik und Qor'änexegese ib. 

5. Abu Bekr b. Sälih al Katämt starb 1051/1641 in 
Kairo au der Pest. 

Muh. I 85. AI manhag al hantf ft ma'nä ^smihi ta'älä latif 
Kairo VII 6, 153, 243. 

6. M. b. abi A. Safiaddin al Hanafi schrieb 1061/1660: 

• • 

As saiqa al muhriqa 'alä 7 muia§auwifa ar räqisa al mutazandiqa 
Kairo II 93. 



330 3- Bach. 2. Abschnitt. 1. KapiteL § 8. 

7. 'Abdalwahhäb b. abi 'AbdaU&h b. abi 1 Qasan b. abi 
^s Sihäb al Gaugawi nazil Dimasq schrieb 1062/1652: 

An nibräs likasf al iltibds al tcägi" f% 7 asäs li^aqa*id qaum samtnau 
anfushum bil akjäs Kairo II 57. 

8. M. b. al Balbäui um 1064 1653. 

^Aqtda /t V tauhid, abgekürzt aus al *aqtda aa scdaftja as santja 
des b. Hamdän, Berl. 2051. 

9. M. Amin as Siddiqi al Bekri al Läri al Basir, Sohn 
des Sultans von Lär, floh, als der Persersäh das Reich seines 
Vaters erobert hatte, nach Bagdad, machte die Pilgerfahrt, 
Hess sich eine Zeitlang in al Mausil, dann in Halab, endlich in 
Damaskus nieder, wo er als Süfi berühmt ward. Er starb 
i. J. 1066 1655. 

Muh. IV 300. R. fi itbät icägib al ttugudr Wesen und Eigenschaften 
Gottes, Berl. 2345. 

10. M. b. al Hatib as Sau bar i Samsaddin, geb. 977 
1569, säfi'itischer Mufti und Professor an al Azhar, starb 
1077/1666. 

Muh. III 885, danach Hit. gad. XII 144. 1. AI agwiba 'ani V 
a8*ila ft karämät al aulijä^ Berl. 3338. 2. gairäb *aw «w*«/ jata*allaq 
bü anliJtV Kairo VII 406. 

11. A. b. M. b. M. as Safadi ad Dimasqi, geb. in Safad, 
Imäm der Moschee Derwis Bäsä in Damaskus, starb i. J. 
1100,1688. 

Muh. I 356 — 9. 1. AI faraid as santja fi 7 *aqä*id as sunntja 
in 353 Ragazversen, Berl. 2053, Münch. 146 (Autograph v. J. 1087 1676) 
Comt. T. Verf. ad daräri al mufti*a Berl. 2054. 2. bahgat al anurär 
'alä '</ dürr al muhtär^ Gebet (istig fära) in 73 Versen mit Tahmis, Berl. 
3937i. 3. ad dhcän at iälit, 2 Tahmts zu Lobgedichten auf M. von 
Aijüb al Halwati und az Zamzamt "f 1072 1661 (s. u. Kap. III § 1, 9) 
Berl. 7991. 

12. Sulaimän b. 'Abdallah al Bahräni um 11201708. 

1. R. ob ein Bastard, wenn er gläubig und gesetzmässig gelebt 
hat, ins Paradies kommen könne, Berl. 2708. 2. darTat al mn^minin 
tra trasilaf al 'äridln, Erkenntnis Gottes, verf. 1101 1669 ib. 3241. 

13. 'Abdallah b. Sälih b. «um'a um 11301718. 

• • 

Kasf al humum ft itbdt 'ismat al ma\^üm, Widerlegung der Wider- 
sprüche des Qor'äns und der Tradition gegen den Satz, dass die Pro- 
pheten wirklich schuldlos seien, Berl. 2551. 



Die Dogmatik. 331 

14. ^sä b. Ifsä as Safati al Hanafi al Bugairi al Ful.iaili 
schrieb im Gumädä I 1131/ Apr. 1719: 

AI qatU as sadid fl umfül tatcäb fi 7 f^airät Hl ähjff tcal amtmt 
bilä iakk walä tardid, Kairo VII 141. 

15. 'Ali b. Halifa al Husaini al Mäliki schrieb 1131' 
1719: 

Ar rijäd al Ifaltßjaf metrische Abhandlung über die u§ül ad din 
mit Comt. von A. b. 'Abdalmu'min ad Damanhürl f 1192/1778, vollendet 
11431730, Goth. 651. 

16. M. b. an Naggär, f 1163/1750. 

LuhCat at tanzth lir rabb an nazth, Glaubensbekenntnis in 185 

• _ 

Ragazversen, Berl. 2035. 

17. M. b. M. al Bulaidi al Mäliki al As'ari al Andalusi 
stand in Kairo in hohem Ausehen bei seinen Landsleuten aus 
dem Magrib, die ihm dort ein Haus kauften, und starb i. J. 
1176/1762. 



Gab. I 259. l. R, fi dalälat al 'ämm 'alä ba'd afrädihi Kairo II 
262, VII 498. 2. nail as saädät ft "Um al maqülät wahwa r. fl 7 
maqülät al *a§r ib. VI 106. 8. faicä'id fi 7 fiqh ib. VII 56. 4. al mä' 
az zuläl fi itbät karämät al aulijä* bä'd al intiqäl ib. 298. 

18. A. b. al Hasan b. 'Abdalkarim al Gauhari al 
al Hälidi as Säfi'i al Karimi al Azhari, geb. 1096,1685 in 
Kairo, Professor an al Azhar und Mufti daselbst, gest. 1182/1768. 

Gab. I 309—12, danach Hit. gad. IV 78/9. 1. Ifäli§ an naf fi 
bajän al mafälib as sab' Kairo II 21. 2. r. fi ta*alluqät a§ sifat al 
ilähija ib. VII 569. 3. al mabähit al mardija fi nazähat al anbijä 'an 
kull mä janqu§ maqämäthum al *alija az zaktja ib. I 198. 

19. M. Taqiaddin um 1183/1769. 

*Aqidat al gaib mit Comt. al fath al mubin ron A. b. 'Abdalgani 
at Tamlmi al HalUi, verf. 1193/1779, Berl. 2057/8. 

20. Abu '1 Hasan 'Ali b. abi 'Abdallah M. b. 'Ali al 
Magribi as Saqqät, geb. in Fez, studierte bei seinem Vater, 
dann in Mekka und zuletzt in Kairo. Dort lebte er bis zu 
seinem Tode 1183/1769 in Zurückgezogenheit. 

Hit gad. III 41 nach Gab., Mur. III 229. Urgüza fi 7 tauhid 
mit Comt. V. M. b. M. as Sunb&wl, f 1232/1817, Kairo II 25. 

21. A. Zain al Manüfi as Säfi'i schrieb 1184/1770: 

AI qaul al asnä biharh asmä* alläh al husnä^ Kairo VII 284. 



332 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 8. 9. 

• 

22. 'Abdallah al 'Omari al Hanafi at Taräbulusi, gest. 
nach 1186/1772. 

Qabs al anwar fV r radd *alä 'n Na§ära wal kuffär, Kairo VII 271. 
2. al kalima al wähida fi hukm al firaq al malähida, verf. 1180/1766, ib. 

23. 'Abbäs b. A. b. 'Abdalkarim al Haddäd al Marhumi 
as Säfi'i schrieb 1187/1773: 

Raihänat al muifäqtn ilä dikr mu^gizät saijid al mursalhif Wunder 
des Propheten, der vier ersten Chalifen, der vier orthodoxen Schulhftupter 
und der Stifter der Derwlsorden, Paris 2008 (Autograph). 



§ 9. Die Mystik. 

1. *Ali b. Halil al Marsafi Nüraddin starb nach 930/ 
1524. 

Hit. gad. XY 40. 1. Manhag as sälik ilä airaf al masälik al 
mutadammina lir. al Qoiairt (Bd. I 432), Auszug vom Verf. Berl. 3037. 
2. al muqni* wal maurid al *adb liman jairah wajakra* ib. 3038. 

2. M. b. 'Ali b. *Abdarrahmän ad Dimasqi abü 'Ali b. 
al 'Arräq, der Sohn eines cirkassischen Emirs zu Damaskus, 
verzichtete auf den Glanz der von seinem Vater ererbten 
Stellung im Heere, um der Schuler des Süfi 'Ali b. Maimün 
al Magribi (f 917,1511) zu werden. Er lebte dann in seiner 
Vaterstadt ^) im Rufe eines Heiligen und empfing als solcher 
i. J. 922/1516 den Besuch des Sultan Salim. Dieser wies 
seinen Söhnen und Nachkommen eine jährliche Pension an. 
Er starb am 14. Safar 933,21. Nov. 1526 zu al Medina. 

• 

RA. 231V, SN I 542—4. 1. Gauharaf al gauwä§ watuhfat ahl 
al iliti8ä§^ eingeleitet durch die r. fi Um al mawä^iz des b. al Gauzt 
(Bd. I p. 504). Nach einer Erörterung, welche die syntaktischen Aus- 
drücke im süfischen Sinne deutet, giebt der Verfasser einen Abriss vom 
Leben des Propheten mit Betrachtungen über die Liebe zu demselben. 
Dann geht er genauer auf dessen Gefährten ein, die er den Planeten 
entsprechend in 7 Klassen teilt. Den Schluss bildet die Erklärung auf- 
fälliger Ausdrücke im Qor'än nach as Silaf! (Bd. I p. 365) und süfische 



M Nach SN hatte er schon seit dem Tode seines Saih in al Medina 
gelebt. Aber RA, dessen Verf. Damascener ist, verdient mehr Glauben, 
zumal er berichtet, dass seine Nachkommen ihre Pension noch zu seiner 
Zeit bezögen. 



Die Mystik. 333 

Erklärungen von 100 Qor^&nausdr&cken von al Bünl (8. Bd. I p. 497); 
Berlin 427. 2. kaif al higäb biru^jat cd ganähj Gebet für Muhammed, 
ib. 3921. 

3. 'Alawän b. 'Ali b. 'Atija b. Hasan al Hamawi al 
Haitami ward von seinen Anhängern als Erneuerer der Religion 
gepriesen und starb, über 80 Jahre alt, in Hamät am 18. Rabf I 
936/21. Nov. 1527. 

RA 175r. 1. Tuhfat al i}^wäi\ ft masä^il al tmän, die Glaubens- 
erfordernisse, Berl. 1835/6. 2. 'a^da Berl. 2028, Goth. 79,. Comt: 
a) V. Verf., Berl. 2029— 33, Goth. 102», 684. b) anon. vollendet 1028/1619, 
Berl. 2034/5. c) v. FathaU&h b. Mahmud b. M. al Bailünt, f 1042/1632 
ib. 2036. 3. ^aqida für Knaben und gemeine Leute, Berl. 2037. 4. 
dogmatische Erörterungen, ib. 2038. 5. al amr ad däris ft 7 ahkäm 
al muta'alliqa bil madäris, Verteidigung der Süük, verf. 917/1511, ib. 
3182. 6. al gauhar {ad dürr) al mahbük (bil halj al masbük) fttartq 
as sulük, Gedicht in Basit über die Sittenverderbnis seiner Zeit, Berl. 
3283/4, ein Stück ib. 7936, Goth. 709 10, Münch. 365 f. 78, Leid. 747, 
Kairo II 155, VII 521. 7. nasamät al ashär ft karämät al aulijä* al ahjär^ 
Berl. 3336. 8. 18 Ramalverse süfischen Inhalts, ib. 3418. 9. asnä 7 
maqäfid ft ta^ztm al masägid (wafadlhä) ib. 3591, Kairo VII 636. 
10. Gebete, Berl. 3779. 11. mi§bäh al hidäja wamiftäh al iviläja^ s&fi'i- 
tisches Recht, Auszug (vom Verf. ?) taqrtr al fawdHd watashtl al maqäsid 
Berl. 4612, Münch. 365 vgl. 366. 12. r. ft fadä'il al Sa'm wa'ahbärhä 
Berl. 6085. 13. (nuzhat al asrär ft) muhäwarat al lail wan nahär in 
Heimprosa, ib. 8589, Ref. 357. 14. an na§ä*ih al muhimma lilmulük 
wal a'immaj Berl. 8981^,. 15. Vier mystische Verse mit Comt. äjat 
at tauftq ilä ma'äni al gam'^ waf tafrtq von Nagmaddtn M. b. M. al 
Gazzi al 'Amirl, f 1061/1651, Paris 3226. 16. as sirr al maknün ß 
fadail al qahwa wal buntif Kairo VI 149. 17. mugli 7 hazan *ani 7 
mahzün fi manäqib a§ Sai^ abi 7 Hasan 'Ali b, Maimün ib. VII 635. 
18. tuhfat al ihwän as süftja bilkahf an häl man jadda^t 7 qutbtja 
ib. 636. 

4. 'Ali as Süni, geb. in Sfina, Hess sich erst in Tantä, 
dem Wallfahrtsorte des Saih A. al Badawi (Bd I p. 450) 
dann an al Azhar in Kairo nieder. Später bestellte ihn der 
Sultan Tiimän Bai al 'Ädil als Wächter seiner Turba. Zu- 
letzt wohnte er in der Medrese as Sujüfija, nachdem er 
mit 90 Jahren noch geheiratet hatte. Er starb i. J. 944/1537. 

Hit. gad. XII 145 (nach as Sa'r&wl, der ihm 35 Jahre als Schüler 
gedient hatte). 1. As salawät al Ibrähimija, Gebete für Muhammed 
und Ibrähim mit Comt. von al Bulqint (S&lih b. A. f 1015/1606 oder 
Jüsuf b. M. t 1045/1635) Berl. 3932. 2. misbäh az zaläm bis §alät 
was saläm 'alä J^air al anäm Kairo II 229. 



334 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

5. Abu '1 Makärim Samsaddin M. b. 'Abdarrahmän al 
Bekri as Siddiqi as Säfi^i al As'ari, geb. 898/1492, lebte ab- 
wechselnd ein Jahr in Kairo und eins in Mekka und starb i. J. 
952/1545. 

Hit. gad. III 127, Wüst. Gesch. 520. 1. Diwän^ mystischen Inhalts^ 
Paris 3229 — 33, Cambr. Palmer 55 — 7. 2. iargumän al asrär, mystische 
Gedichte, Escur.* 439. 3. süraf ruüs mukätabät wa muräsalät^ mystische 
Prosastücke und Verse, ib.532i. 4. k. al in8ä\ Briefe, ib. 2> 5. tatthil 
as sabil fi /ahm ma^äni at tanztl, vollendet im Gum&d& II 926/ Mai 
1520, Leid. 1697, Paris 268, Escur.» 1362, AS 89, Kairo I 143. 6. hidäjat 
al murtd lissabil al hanitd. Goth. 865,. 7. iarkib as suwar wafarttb as 
suwar ib. ,. 8. al gawäb al mugtd *^ani 7 madth al hamtd ib. ,. 9. al 
gawäb al agall 'an karab mustafä Hnda hulül al agal ib. 4. 10. tTber 
den Sinn des 'All zugeschriebenen Ausspruchs: man länat asäfiluhuj fa- 
lubat a'älihi ib. 5. 11. nafahät min kaläm M. al Bekri ib. «. 12. 
arr, an Nä§irija ib. ,. 13. wa§ijat as iaih M. al Bekri ib. g. 14. 
fuhfat as sälik li*ahraf al masdlik ib. 9. Ib. al fäqa ilä 7 fäqa 
in 3 maqsadf deren letzter u. a. 40 Traditionen enthält, vollendet 
922/1516, ib. ,0- 16- r. ft fadä'il Ramadan Paris 781. 17. r. ft fadl 
lailat an ni§f min Sabän mit Comt. von al Mun&wl f 1031/1622, 
Berl. 3823. 18. Hqd al gawähir al bahija fVs salät *alä f^air al bartja, 
Kairo I 369. 19. ar raud al aniq ft fadä^il abt Bekr a§ Siddtq^ ib. VII 
101. 20. ad durra al mukallala ft futüh Mekka al mnbaggalay 
romanhafte Geschichte der Eroberung von Mekka in Versen, Goth. 1606/7, 
Flor. 91, Ind. Off. 841, gedr. Kairo 1282. 21. dahtrat al 'tilüm wa 
natigat al fuhüm^ wesentlich geschichtlichen Inhalts, Goth. 1578. 

6. M. b. 'All (s. nr. 3) b. 'Atija al Hamawi Samsaddin, 
gest. 954/1547. 

Tuhfat al habtb fimä Jubhignhu ft rijäd aS suhüd wat taqriby 
gedrängte und zugleich lichtvolle Darstellung der schwierigsten Begriffe 
der Süfik, Berl. 3039. 

7. *Ali b. A. b. M. al Kizwäni al Hamawi as Sädili 
abü T HasaU; gest. 955/1548. 

1. Izdlai al aSkäl fi ma^rifat al galäl wal gamäly Erhabenheit 
und Schönheit als in Bezug auf das Wesen Gottes identisch, Berl. 
2796=-3230. 2. ädäb al aqtäb, Übersicht der Söfik ib. 3040. 3. natr 
al gawähir fi 7 mufäl^ara bain al bätin waz zähir^ sftfischer Tractat, 
ib. 3144. 4. tanbih at tälibin 'alä maqäsid al 'ärifin^ Tadel Andrer 
und Eigenlob, ib. 3149. 5. zäd al masäktn ilä manäzil as sälikin, 
Berl. 3310/1, Paris 1337i8. 6. kaSf al qin(C *an wagh as samä*, Ge- 
sang der Süfis, Berl. 5516. 7. JJtwän ib. 7937. 



Die Mystik. 335 

8. M. b. M. b. Biläl al öalabi al Hanafi, gest. 957/1550. 

R. fi 7 maaäHl al i'tiqädtja AS 2278. 

9. M. b. Jahjä at Tädifi al Hanbali al Haiabi, gest. 
963/1556. 

Qalä*id al gaicähir ft manäqib ai iaU^ ^AbdcUqädir (Bd. I 435) 
Kairo V 113. 

10. Zainaddin Mansür b. 'Abdarrahmän as Säfi'i al Hariri 
Hatib as Saqifa, geb. 914/1508 in Damaskus, kam mit dem 
Sultan Sulaimän nach Stambul und starb i. J. 967/1559. 

TA 177r. 1. Diwan Pet. Ros. 97, Eäcur.* 387, 431. 2. al fana\ 
ob es ein Aufhören der fbcistenz gebe, auf welche dann ein ewiges 
Leben folge, Berl. 2686. 3. al bajän fi izhär at tibjän, über den 
richtigen Begriff des Aufgehens in Gott, ib. 3465. 4. 67 Verse, Ge- 
sundheitsregeln, ib. 6404. 5. lau*at ai Mki wa danCat al bäkiy Maq&me 
über den Liebesschmerz, Br. Mus. 1442. 

11. M. b. Sibt ar Ragihi schrieb 967/1559: 

Hadijat al fuqarä* über die sechs Cardinaltugenden des Süfi 
'adl, 8ahä\ wara^j sabr, tauba, hajä*, gewidmet dem A. P&sft, Wezir 
des Sultans Sulaim&n 1, Goth. 70g. 

12. M. b. M. al Gamri Zain al 'äbidin Sibt al Marsafi 
(nr. 1.) war 952/1545 in Mekka und starb nach 970/1562. 

1. Kirmjä^ as 8a*äda fi ibtäl kimijä* al *äda Goth. 39,. 2. albah§a 
al infsija fi '/ firäsa al insänija Kairo VI 118. 3. hidäjat al mustäq al 
muatahäm ilä ru*jä *n nabi *alaihi ^8 §alät was saläm Paris 1546«. 

13. A. b. M. al Watari al Mausili al Bagdädi as Säfi'i 
ar Rifä'i starb bald nach 970/1562 in Kairo. 

Raudat an näzirin wafydä^ai manäqib as §älihin, rifä'itische 
Biographien, verf. 9631 556, Kairo 1306. 

14. Abu '1 Mawähib *Abdalwahhäb b. A. b. 'Ali as Sa'räni 
(Sa'räwi) ^) al Ansäri as Säfi'i lebte als Süfi in al Fustät 
und knüpfte in seinen Schriften an die Traditionen der 
kühnsten Mystiker früherer Zeiten an. „Unter der Maske 
demütigen Dankes dafür, dass Gott ihn mit wunderbaren 
Gaben des Geistes und der Heiligkeit ausgezeichnet, erzählt 
er die absonderlichsten Dinge über seine wunderbaren Eigen- 
schaften, über seinen Verkehr mit Gott, den Engeln und 
Propheten und seine Fähigkeit Wunder zu thun, die Ge- 



*) Diese weniger gebräuchliche Form ist nach Völlers ZDMG 44, 390 
die korrektere. 



336 3. Buch 2. Abschnitt. 1. Kapitel § 9. 

heimnisse der Welt zu ergründen u. s. w" ^). Dadurch erregte 
er vielfach Widerspruch bei seinen Zeitgenossen, und einer 
seiner Gegner suchte durch Fälschung einer seiner Schriften 
ihn in den Verdacht zu bringen, dass seine Lehre gegen 
Qor'än und Sunna Verstösse. Doch gelang es ihm, die an- 
gesehnsteu Saihe von seiner Unschuld zu überzeugen und 
dadurch Unruhen zu verhüten. Seine Anhänger, die Sa'ränija, 
aber fühlten sich doch als eine selbständige Sekte. Er starb 
i. J. 973/1565. 

Hit. gad. XIV 109—112, Flügel ZDMG XX 9 ff. XXI 271, Wüst. 
Gesch.' 530, Kremer JAP s. 6. t. 11. p. 253 ff, VoHers ZDMG 44,390. 
Biographie Br. Mus. 755«. 1. Ad durar al mantüra fi bajän zuhd al 
'ulüm al mashüra^ kurze Encyklopaedie derQor'&nexege8e,Qor*&nle8ekun8t, 
Fiqh, Usül alfiqh, Usül ad din, Syntax, Rhetorik, Mystik, Berl. 86/7, 
Goth. 170/1, Kairo vi 139, VII 37, 153, 490. 2. al jaicäqU wal ga- 
wähir fi bajän '^aqaid al akähir^ süfische Dogmatik, vollendet 17. Ragab 
955/23. Aug. 1548, Berl. 1837, Goth. 898 (unvollständig), Wien 1922, 
Br. Mus. 167, Ind. Off. 675, Calcutta p. 66 nr. 1085, Bat. 23,, Alger 926, 
Constantine JAP 1860 II p. 438, Kairo II 120, 144, Jeni 731, gedr. 
Kairo 1277, 1305, 1306, 1308. 3. faraid al qaliVid fx 'Um aVaqä^d 
Berl. 2039. 4. kaaf al higäb war ran '^an wagh as^ilat al gänn^ 
theologisch-philosophische Fragen von Irrgläubigen, verf. 955/1548, 
Berl. 2123-5, Leid. 2075, Paris 23483, 2405^, Bodl. II 256^, Alger 856, 
NO 2528/9, Kairo VI 180, VII 36, 135. 5. al fath al mubtn fi gumla 
min asrär ad dtn, über die fünf Grundlagen des Islams. Berl. 3043. 
6. irMd at tälibin ilä marätib *^ulama al 'ämüin, Anleitung zu den 
stufen der Söfis, Berl. 3044, Kairo II 65. 7 a. al mizän ah Sa'räyitja 
oder al Ifidrijaf Vereinigung der Lehre der vier Imänie, 
vollendet am 17. RamadAn 963/26. Juli 1555, nach der Lehre seines 
Lehrers Abu '1 'Abb&s al Hidr, der ihm zur Stärkung des rechten Glaubens 
in einer Vision i. J. 933/1526 erschienen war, Berl. 3045, Wien 1793/4, 
Ref. 184,_io, Paris 814/5, Br. Mus. Suppl. 324, Alger 1357/8, NO 
1874-8, Köpr. II 107, Jeni 583-5, Kairo III 283, 383 gedr. Kairo 
1272, 1279, 1300, 1302, 1306. Balance de la loi musulmane ou 
esprit de la legislation islamique et divergences de ses quatre rites 
jurisprudentiels par le cheikh ech-ChärÄni, trad. de Tar. par le 
Dr. Perron, Alger 1870, 1898. 7b. al m. al knbra, verf. 966/1158, Br. Mus. 
Suppl. 325, Kairo III 284, gedr. Kairo 1275. 8. lawäqih al anwar al Qudstja 
fi bajän qawäHd as Süfija, Auszug aus b. 'Arabi's al futuhät al Mekkija 
(Bd. I 442), Berl. 3046, Leipz. 229, vgl. Goth. 885, NO. 2495—9. 9. sa- 
wäfi" al anwar al Qudstja ftmä sadarat bihi 7 futuhät al Mekkija, 



') Goldziher, Muh. Stud. II 290. 



Die Mystik. 337 

Erklärung der Verse in diesem Werke auf Grund einer Traumvision 
i. J. 937/1530, Kairo II 88. 10. al qaul al muMn ß 'r radd "an Muh- 
jiaddin (Bd. I 441), Kairo VII 14. 11. al kihAt al ahmar ft bajän 
UUüm aa Saili al akhar^ Auszug des Verf. aus nr. 8, verf. 942/1535, 
Berl. 3047, Alger 925, Kairo II 104, 113, lith. Kairo 1277, 1307; anon. Auszug 
Berl. 3048. 12. tanbih al mugtarrtrif will seinen Zeitgenossen einen 
Hpiegel vorhalten, wie sie nach dem Vorbilde fr&herer Süfls sein 
sollten, Berl. 3099, 3100, Ref. 181, gedr. Kairo 1278. Auszug tanqth 
von *Alawi b. 'AbdallAh, vollendet 1133/1721, Ind. Off. 679. 13. al anwar 
al Qudsija ft bajän ädäb al 'ubüdija^ infolge einer Vision, die er i. 
J. 931/1524 in al Fustät hatte, Berl. 3104, Kairo II 69. 14. masäriq al 
anwar fi bajän al ^nhüd al Muhammadtjaj soll die weltlich Gesinnten 
aufmerksam machen, wie sie in Erfüllung ihrer religiösen Obliegenheiten 
zu wenig leisten, und ihnen Gelegenheit geben, an den einzelnen hier 
vorgeführten, von M. den Gläubigen auferlegten Verpflichtungen zu 
prüfen, in wie weit sie denselben genügen oder nicht, und an ihrer 
Selbstveredelung danach zu arbeiten, Berl. 3102/3, Wien 1921, gedr. 
Kairo 1287, Comt. v. b. Mälik, Stambul 1287. 15. madärig as säliktn 
ilä rusüm tariq al 'ärifin, Benehmen der Süfls, Berl. 3104, Goth. 896, 
Wien 1923, Bat. 973, 116«, Kairo II 133 (lith.) Iß. al bahr al maurüd 
ft 7 mawättq wal *uhüdj von den Verpflichtungen der Schüler gegen 
die Lehrer auf Grund unbedingten Gehorsams, verf. 974/1566 in Kairo, 
Berl. 3183—5, Ref. 182, Münch. 607, Br. Mus. 343, 756, Ind. Off. 676, 
Kopr. II 113, Kairo II 69 (Autograph), gedr. Kairo 1278, 1287, vgl. 
Kremer JAP 1868 p. 268 ff. Lehrbrief darüber Berl. 173^. 17. mawänn 
al qäshnn, gegen falsche Süfis, verf. 973/1565, Berl. 3186/7, 3367 (un- 
vollständig, mit dem falschen Datum 933, s. Rieu 1. 1.) Goth. 736,, Leid. 
2074, Br. Mus. Suppl. 245^ (verschieden von Paris 369) gedr. Kairo 
1297 (Cat. II 86). 18. sieben kurze Gebete für die einzelnen Wochen- 
tage mit ausführlicher Erklärung, Berl. 3780, AS 2030, NO 2840. 
19. muhtasar tadkiraf al Qurtubt (Bd. I 415) Büläq 1300, Kairo 1304, 
1308, 1310. 20. irmd al mugfilin min al ftiqahä* wal fuqarä* ilä 
surnt suhbat al umarä* Berl. 5624. 21. kaif al yumma "an gamV al 
umma, NO 1197, Kairo I 387, 2 Bde. Kairo 1281, 1303, IHbäga Goth. 2,2,. 

22. durar al gautväs 'alä fatätct saijidi ^Äli al Hauwä§, Aussprüche 
dieses »eines mystischen Lehrers (gest. nach 941/1534), gesammelt 
955/1548, Br. Mus. Suppl. 243, Ind. Off. 676,, gedr. Kairo 1277 (Cat. II 
82), 13U4 (am Rde. des Ar. al ibriz von A. b. Mubarak as Si^ilm&si). 

23. al yairdhir wad durar^ Aussprüche desselben in drei Recensionen : 
a) al kubrä, gesammelt 940/1533, Br. Mus. 755i, Rosen-Marsigli 239, 
Kairo II 78. b) al wusfä, verf. 942/1535, Kairo II 120 VII 36. c) a§ 
§}igrä Pet. AM. 70. 24. al mawäzin ad durrija al mubaijina U "aqä*id 
al firaq al '^altja, Aussprüche berühmter Süfis, Ind. Off. 677. 25. an 
oiafahät al Qudsija fi qawäHd a§ Süfija Ref. 411. 26. r. al murid a§ 

Brockelmann, Arabische Litteraturgeschichte II. 22 



338 3- Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

mdiq ma'a fand al J^äliq Alger 924i. 27. al badr al muntr fi garib 
ahädit al haiir an 7iadir Köpr. 284, Kairo I 275, 402. 28. al agwiha* 
al mardija *an aHmmat al fuqaha was süfija Kairo II 61, 113. 29. 
hahgat an nufüs wal ahdäq fimä tamaijaz hihi 7 qaum min al äddh 
wal ahiäq Kairo II 72. 30. huqiiq ihwat al isläm, gegenseitige Pflichten 
der Menschen, Paris 1248^, Kairo II 154. 31. miftäh as sirr al Qudsi 
fi tafsir äjat al kurst NO 233. 32. al gauhar al masun was sirr 
al marqüm fimä tuntiguhu 7 halwa min cd asrdr wal 'ulüm^ Wien 
1920, Kairo VII 2, 136. 33. r. ft ^l qawäHd al half ija id müdiha Uma- 
rmt 's sifät (d ilähija, Alger 731^, Kairo II 103, VII 36. 34. al kasf 
wat tabßn Kairo VII 12. 35. al gauhar al masünfik.aUähal malcnün 
ib. 36. 36. sirr al masir wat tazauwud lijaum almasir ih. 37. mitiah 
al minna ft V talbis bis sunna ib. 152. 38. r. fi ahl al 'aqä^id az 
zffiga wa^umür ianfoL' man jurid al haud fi Hlm al kaläm ib. 283. 
39. rad*^ al fuqar(V ^an da'^tcä 7 wiläja al kubrä ib. 460. 40. al minah 
as sanija 'alä 7 wamja al Matbülija (gest. nach 880) s. o. p. 122. 
41. al ahläq al Matbülija al mufäda min al hadra al Muhammadija 
*alä saijidnä A. al Matbnli Bodl. I 768. 42. dtwän Paris 3234. 43. 
lawäqih al anwar fi tabaqät al ahjär, vollendet Kairo 952/1545, 
Berl. 9982/3, Goth. 1767, Ref. 18, 19, Mtlnch. 446, Wien 1185, Br. Mus. 
371/2, 964, Ind. Off. 713, Paris 2045 (Autograph), Pet. AM. 214, Köpr. 
1112, III 393, Jeni 863, Kairo II 108, Calcutta p. 51 nr. 271, gedr. 
Kairo 1311 (am Rde. von nr. 44), ib. 1305, 1308. 44. latäHf al minan 
loal ahläq fi bajän wugüb at tahaddut bini^mat alläh 'alä 7 itläqy 
Autobiographie, Berl. 10111, Dresd. 392, Ungar. Nationalmuseum (Grold- 
ziher) nr. 15, Kairo II 107, gedr. Bül&q 1287, Kairo 1311. 45. al 
mnqaddima an nahm ja fi 'Um al 'arabija, dazu Comt. von A. al 
Gunaimi (?) Paris 41 Uj. 46. muhtasar tadklrat as Suwaidi fi *t tibb^ 
s. Bd. I p. 493. 

15. 'Alä'addin 'Ali b. Sadaqa as Sa^mi ad Dimasqi hatte 
säfi'itisches Recht studiert und bekleidete bis zu seinem Tode 
eine Professur an der Säbünija. Ausserdem hielt er in vor- 
nehmen Häusern Vorlesungen aus dem Buhäri und ver- 
anstaltete in den heiligen Monaten Conventikel in der Umaijaden- 
moschee. Von Jugend auf hatte er sich auch mit der Mystik 
beschäftigt und er zeichnete sich als süfischer Dichter aus. 
Er starb im Ragab 975/ Jan. 1568. 

RA. 202r. 1. Eine längere Ra'ija Goth. 44^. 2. ein süfisches 
Freundschaftsgedicht, Berl. 79398. 

16. Najimaddin M. b. A. b. 'Ali al Giti al Iskenderi as 
Säfi'i war Rektor der Sufiklöster as Salähija und as Sirjäqusija 
und führte während eines Aufstandes kurze Zeit die Regierung, 



Die Mystik. 339 

bis er denselben zur Ruhe brachte. Er starb den 17. Safar 
981 / 19. Juni 1573. 

Hit. gad. VIII 20. 1. Maijal^a Kairo I 248. 2. al farä'id al 
manzuma wal fawn*id al muhakkama fimä juqäl fi *btid(V iadns al 
hadit ns sartf'ih. 246. 3. bahgat as sämi'in ican näzirtn himaulid saijid 
al anwaihi wal dhirhi, Berl. 9532, Alger 729, Auszug von Hasan b. 'Ali 
al Madabigl f 1170 1756, Berl. 9533. Comt.: a) v. 'Ali b. 'Abdalq&dir 
an Nabtiti f nach 1070/1659, Kairo I 264. b) v. 'Abdallah Suwaid&n um 
1200 1785, Berl. 9534. 4. al ibfihäg hil kaläm *alä 'l isrä* wal mi'räg 
Berl. 2603, Br. Mus. 152, 250«, Kairo I 257, VII 513. 5. qismf mVräg 
an vabi, kürzer, Berl. 2608, Paris 1985, Kairo I 384, VII 65, 207; Glossen 
von A. ad Dardir t 1201/1786, BülAq 1284, Kairo 1298, 1305, 1306, 1315. 

6. k. al isra ical mi^räg, Paris 1985, Auszug von al Madäbigi f 1170/1756 
Kairo I 405, dazu iaqrträt von al Ughüri f 1210/1795 Kairo I 287. 

7. al agwiba al miifida *^alä 7 as^ila al 'altjaf acht Fragen, den Zustand 
nach dem Tode betreffend, verf. 974/1566, Berl. 2687/8, Goth. 756, Alger 
864 (V), Kairo VII 13. 8. fawaid {fadäll) laüat an nisf min Sabün 
Kairo VI 163, VII 136, 513. 9. tnawdhib al kanm al mannän fi 7 
kaläm ^alä lailat an nisf ioa fätihat sürat ad duhän Kairo VI 203, 
VII 169. 10. Antwort über 'Vg b. 'Unq, d. i. Og von Basan, Goth. 913. 
11. fi l qutb wal autäd ivan nugaha, ob ein Pol der Heiligen existiere, 
Berl. 3366. 

17. Karimaddin M. b. A. b. M. al Halwati, geb. 896/ 
1491, wurde der Meister des Halwatijaordens in Kairo und 
starb im Gumädä II 986/ Aug. 1578. 

Hit. gad. IV 110. 1. Radd al mutawaqqif bil mahäla fi 'l ibtidä* 
bid dikr bil galäla Kairo II 83, VII 47, 268. 2. at tiräz ad dahabi 
'alä abjät b. 'Arabt Kairo II 94. 

18. A. b. 'Otmän as Sarnübi, f 994/1586. 

1. AI ^aqaid Kairo II 34. 2. fath al mawähib wa manhag at tälib 
ar rägib wakanz al wäsilin min l^awä§8 ahbäbihi ib. 99. 3. al ka§f al 
gujübi oder k. at tabaqät, süfisehe Unterhaltungen mit seinem Schüler 
M. al Bulqini über die Wunder der ägyptischen Pole aqtäb und seine 
eigenen, Berl. 3371, Tüb. 15, Paris 1361—3, gedr. Kairo 1281, 1305, vgl. de 
Sacy Journ. d. sav. 1831 p. 158. 4. taijat as sulük mit Comt. von 'Abdal- 
niagtd as Sarnübi (Verf. eines diwän hutab Bül&q 1310) Kairo 1310. 

19. Samsaddin M. b. 'Ali b. M. al Bekri as Siddiqi, 
geb. 13. Du T higga 930/12. Oct. 1525, gest. i. J. 994/1586. 

Hit. gad. III 126. 1. Tanbih al auwäh lifadl lä iläh illä *llähf 
107 Traditionen, Berl. 1435. 2. urguza fi *Hm at tasauwuf in 125 
Versen ib. 3052. 3. al iqtisäd fi bajän marätib al igtihad ib. 3466 
4. salawät 'alä *n nabi ib. 3924. 

22 • 



340 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

20. M. b. M. b. 'Abdarrahmän al Bahnasi al 'Uqaili as 
Säfi'i an Naqsbandi al Halwati, gest. um 1001/1592. 

1. Bulüg al atab bisulük al adab^ Unterweisung in der SüHk, 
Berl. 3188. 2. alfunün aVurfäntja wal hibät al malkäntja Kairo 11 101. 

21. A. b. M. b. A. al Matbüli, Prediger an der Medrese 
al Mu^aijadija in Kairo, gest. 1003/1594. 

Muh. I 274 — 7. 1. Nagäh al ämäl bVidäh 'ard al a^mäl, Vergeltung 
der menschlichen Handlungen im jenseitigen Leben, Berl. 2644. 2. uail 
al ihtidff ß fadl al irtidä% über den Süfimantel, Auszi]lge bei Muh. I 
275. 3. rasq ar rahiq ft waaf an nabt bi§ siddiq, verf. 1001/1592, Kairo 
VIT 572. 



22. M. Higäzi al Gizi al Halwati starb nach 1003' 
1594. 

1. Mafätth al gnjüb wata*mir al qulüb fi tatlit al mahbübj verf. 
999/1590, Alger 856, = at taläfjja HH II 492. 2. saqq al gyjüb 'an 
asrär ma'äni 7 gtijüb watagalli 7 magbüb ft ufq samä* al qtdüb, verf. 
1003/1594, ib. ,. 3. al bidäjät tcat tawassut wan nihäjät Kairo II 118. 

23. FäMd b. Mubarak al Abjäri, Süfi in Kairo, starb 
i. J. 1016/1607. 

Muh. III 254. 1. Muqaddatna über die Qor'änlesung des 'A.sim f 
128/745 nach der Riw&ja seines Schülers Hafs f 180/796, Berl. 647. 
2. maurid az zani*än ilä straf al mab^üt min 'Adnän, Biographie des 
Propheten, ib. 9603. 3. al qaul al mu^tär ft dikr ar rigäl al aJu'är, 
Aufzählung seiner Lehrer und auch andrer Zeitgenossen, besonders Süfls, 
mit biographischen Daten, ib. 10114. 

24. A. b. 'Omar al Hamm am i al *Alawäni al Güli al 
Hamawi al Halwati as Säfi'i, geb. in Hamät, Hess sich in 
Halab nieder und starb i. J. 1017/1608. 

Muh. I 257 — 9. 1. AI umä al *Alawänija ft 7 ädäb wal aJ^läq a^ 
füftja Kairo II 117. 2. Ar. al arwäh ib. 3. r. fi 7 tasauicuf ib, 

25. M. b. 'Ali al Qudsi al Hanafi al 'Alami ar Rifä*i 
Samsaddin studierte in Jerusalem, Kairo und Damaskus, Hess 
sich in letzterer Stadt nieder, wurde Professor an der hanafitischen 
Moschee al Qodä'ija und starb i. J. 1018/1609. 

Muh. IV 43, TA 170r. An nafiha al mardija ilä V fartqa al 
Muhammadija, Anweisung zum Süfismus, Berl. 3390, anon. Comt. Havn. 72. 

26. M. as Siddiq b. M. al Hanafi um 1024/1615. 

Manäqib saijidnä Uwais al Qaranty eines Sftfls, f 37/657, Berl. 
100656. 



Die Mystik. 341 

27. 'Omar b. 'Abdalwahhäb al 'Urdi, geb. 950/1543 in 
Halab, wurde Mufti daselbst und starb i. J. 1024/1615. 

Muh. III 215—8. 1. Qaatde Berl. 7958^. 2. lämtjat ai haraf, 
mystiBche Qaside mit Comt. nahg as sa^äda wa nasg al i^äda Ind. Off. 
697i. 3. fath al mtUa*ält ft tahqiq fawäHd al Ifajält Jeni 754. 

28. M. b. abi T Wafä* b. Ma'rüf al Hamawi al Halwati 
schrieb 1034/1G24: 

At fuhfa al mukavnnuila fx larh al basmalOf mit Rücksicht auf 
die einzelnen Buchstaben, Berl. 3446. 

29. M. b. 'Omar b. M. al Qudsi al 'Alain i wohnte an- 
fangs in Damaskus, Hess sich nach der Pilgerfahrt in seiner 
Vaterstadt Jerusalem nieder und starb i. J. 1038/1628. 

Muh. IV 78. 1. Tä^ja, süfisch, mit Comt. Br. Mus. Suppl. 1090». 

2. faid fath ar rahmän fi wa§äjä wa hikam Berl. 4016. 

30. M. b. Su'aib as Su'aibi al Ahmadi al Absihi as 
Säfi'i starb nach 1040/1630. 

1. AI ma^änt ad daqtqa al waftja ftma jalzam nuqabä^ as säda a§ 
Süfija, verf. 1()21;1612, Kairo II 136. 2. al gauhar al fand wal "iqd al 
walnd fi targamaf ahl at tauhid ib. VII 276. 

31. A. b. 'Ali ai 'Usäli al Hariri, geb. in *Usäl bei 
Damaskus, wo sein Vater, ein Kurde aus Harir, eingewandert 
war, studierte in Damaskus, Halab und 'Aintäb und Hess 
sich in Damaskus nieder. I. J. 1045/1635 erbaute A. Päsä 
Kücük, Statthalter von Syrien, für ihn ein Kloster. Er starb 
i. J. 3048/1638. 

Muh. I 248. 1. Ein Gebet, Berl. 3655. 2. wasija ib. 4017. 

32. M. b. M. Bäqir ad Dämäd al Husaini um 1070/1659. 

1. Sidrat al muntahä fi tafstr kitäbihi '/ *azt2 zu Süra 1, 62, 63, 
Berl. 1017. 2. al ufq al mubUu Metaphysik, Ind. Off. 580. 3. a§ firäf 
al muHtaqhn^ Verknüpfung des Unendlichen mit dem Endlichen, ib. 581 j.,. 
4. k. at faqmm, Theosophie, ib. ,. 4. 5. Abhandlung über die Bewegung, 
ib. 5, über die Zeit ib. ,. 

33. Aijüb b. A. al Qorasi al Halwati as Sälihi, geb. 
904/1586 in Damaskus, lehrte an der Sälihija daselbst und 
starb i. J. 1071/1(>60. 

Muh. I 428 — 33. Verzeichnis seiner RasCCil von seinem Sohn 
IsmÄ*il, Berl. 24. 1. Lehrbriefe und Bildungsgang ib. 185,. 2. daffirat 
qauUhi sVm js qalb al qorän^ Süra 36 als Kern des Qor'&ns, ib. 953. 

3. Söfische Erörterung zu Süra 3,5 ib. 985. 4. 'aqidat at tafrid wa 



342 3- Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

?^amtlat at tauhtd, ib. 2447/8. 5. dahira über da» Einheitsbekenntnis 
ib. 2449. 6. Erörterung des Begriffs ^göttliches Vorzeichen** im Anschluss 
an einen Ausspruch des Propheten, ib. 2645. 7. gauharat al 'ulüm tca 
durrat al fuhüm ib. 3110. 8. Abhandlung über die Zustände und Auf- 
gaben des Süf!, ib. 3111. 9. dahirat aJd al maläma, Grundcharakter der 
Süfis, ib. 3112. 10. Schulung der Süfis, ib. 3113. 11. Abhandlung über 
die Gottesverehrung in drei Abstufungen, ib. 3114. 12. d. ad danaf, die 
Liebeskrankheit zu Gott und dessen Lobpreis, ib. 3115. 13. die Eifersucht 
in der Liebe, ihre Grade und Heilung, ib. 3116. 14. muhätabat an nafs 
al imära, die widerstrebendenden Kegungen der menschlichen Seele, 
ib. 3136. 15. da/iirat al marad, ib. 16. dahirat qaulihi stm 'ani 
'rf dunja, was das Irdische wert ist und inwiefern es Lob oder Tadel 
verdiene, ib. 3146. 17. dahirat al farah, ib. 3153. 18. d. as iwArr, 
ib. 3154. 19. d. qaul haUlihim ar Hda gannat ad dunja^ ib. 3155. 
20. d. gumdän über at tafrid, das für sich sein in und mit Gott, ib. 
3157. 21. r. 1% 7 balä% ib. 3169. 22. Urmensch, Sündhaftigkeit und 
Busse, ib. 3170. 23. d. at tauba, ib. 3171. 24. die Busse im Anschluss 
an Sure 28i, ib., 3172. 25. d. man garradahu 7 hubb ^ani H häuf, ib. 
3173. 26. dass die Furcht der Menschen unverträglich sei mit der Liebe 
zu Gott, ib. 3174. 27. Abh. über die Unterweisung des Schülers, 
die Zurückgezogenheit und die Einkehr desselben in sich, ib. 3191. 
28. d. al ^atfy göttliche Zuneigung, ib. 3234. 29. d. al ilanr, das 
innere Erfassen Gottes als Ergebnis der Liebe zu ihm, ib. 3235. 30. 
Schönheit des Wesens, ib. 3236. 31. al makr cd iläht, ib. 3237. 32. 
Freundliche und harte Behandlung in Angelegenheit des Glaubens und 
Unglaubens, ib. 3238. 35. d. al wugud al mutlaq wal muqaijad tcal 
icahda wal katra, ib. 3239. 34. Im Anschluss an ein kurzes Gebet Josefs, 
inwiefern göttliche Wohlthat und Ewigkeit zu Gottes Wesen gehören, ib. 
3240. 35. d. al f'utfth, die göttlichen Eingebungen, ib. 3323. 36. kasf 
ar raib *ani 7 istimdäd min al gaib, die Notwendigkeit der Erleuchtung 
zum Erkennen des geheimnisvollen Wesens Gottes, ib. 3324. 37. Anfang 
einer Abh. über die Wunder, ib. 3325. 38. Über die Existenz im An- 
schluss an Süra 113, ib. 3326. 39. Gegen jemand, der durch vierzig- 
tägige Zurückgezogeuheit besondere Erleuchtung erhalten zu haben 
vorgab, ib. 3327. 40. vom Erscheinen Gottes, ib. 3328. 41. die 
Annäherung an Muhammed und sein Wesen, ib. 3329. 42. vier süfische 
Gedichte, ib. 3423. 43. dahirat al anwar wasamiraf al afkär, über 
die tiefere Bedeutung des Buchstabens BA', ib. 3448. 44. as sirr al mutlaq 
wal amr al mnhaqqaq, ib. 3467. 45. at tahqiq lisulälat as siddtq, 
mit mehreren längeren Gedichten, ib. 3487. 46. Abh. über den dikr, 
ib. 3720. 47. daJiirat qarjat al hamdf Verdienstlichkeit der Lobpreisung 
Gottes, ib. 3721. 48. d. at tafrid, ib. 3722. 49. d. as sual, warum 
eine Menge vorzugsweise im Kamadän den al witr bete, ib. 3829. 50. 
raqiqat qalb al \ijän fi qalb haqiqat al insän, geheime Kräfte der Buch- 



Die Mystik. 343 

Stäben, ib. 4129. 51. Erklärung eines Aufstandes in Damaskus, 1067/1656, 
aus den Angaben des k, algafr, ib. 4223i. 52. Prophezeiung auf d. J. 
1070/1659 und den Rest des Jahrb., ib. ,. 53. Siegesverheissung an den 
Sult&n Muhammed, ib. a> &4- Prophezeiung für die zweite Hälfte des 
2. Jahrhunderts, ib. 4. 55. Einige Gedichte über die tiefere Bedeutung 
der Buchstabennamen, bes. des Bft', ib. 7990«. 56. Brief an Mu^tafÜ 
Päsä, Wezir des Sultans Murftd, in dem er ihm wie auch dem Sul^lün 
göttlichen Schutz wünscht, ib. 8616]. 

34. 'Otmän b. Wali al Bulawi schrieb 1073/1662: 

Bahgat ad dakirin tcatuhfat al 'äbidtny Kairo VI 118. 

35. 'Ali b. 'Abdallah al Misri um 1075/1664. 

1. Tuhfaf al ahrär fi dikr iai* min fadl fuhbat al ahjär, die 
Vorzüge, zu den Frommen zu gehören, Vorschriften über das Verhalten 
im Verkehr mit ihnen und Aufzählung der für sie erforderlichen Eigen- 
schaften, Berl. 3117. 2. tuhfat al akjäs fi huan az zann bin näs, 
Ref. 348. 

36. Sabin b. abi 1 Juinn al 'Ätiki um 1075/1664. 

* Vgälat az zam'än fi ta*däd Mab al tmän^ süflsche Anleitung auf 
den Weg zu Gott, Berl. 3286. 

37. Tag (Zain) al 'ärifin M. b. abi T Hasan al Bekri 
as Siddiqi as Safi'i al 6umri al As'ari gest. 1087/1676. 

Hartmann, Muw. 68. 1. Diwan, süfisch, alphabetisch geordnet, 
Berl. 7997, Goth. 2326/7, Cambr. Palmer p. 55, andere Sammlungen, 
Berl. 7998—8000, Goth. 2329, Ref. § 9 nr. 34. 2. gumän at targumän, 
Gedichtsammlung, ausgewählt aus seinem grösseren targumän al asrär, 
Goth. 2328}. 3. lämtja mit Tahmts von M. al 'Alaml, Goth. 93». 4. 
qa§idat al bardgif, ein muwai$ah, ib. 95, fol. 38^. 5. an na§iha^ ib. 
2328,. 6. an näfi'a, ib. a- 7. §äd%hat al azal, ib. 4. S, as sirr o/ 
maktüm tvad dürr al manzüm, ib. ». 9. tarktb a§ §uwar wa tarHb 
as suwar, die Analogie der Zusammensetzung der Wesensformen und 
der Anordnung der Qor^änsüren, wozu jedoch ein richtiges Verständnis 
des Microcosmus gehöre, Berl. 461. 10. ^a^da in Reimprosa, ib. 2052. 
11. maqsad at tulläb ftmä jalzam ah iaif^ wal murid min al ädäb, 
ib. 3193. 

88. M. b. A. al Ansäri al Burullusi schrieb 1097/1686: 

AI ajiit al baijinät fi fubüt karämät al aulijä' fi 7 hqjät waba'd 
al mamät, Kairo II 126. 

39. Abu Bekr Sälih al Hälidi um 1100/1688. 

Hadtjat al mulük fi 7 il^läs was snlnk, Süfik, dem 'AU Päsä ge- 
widmet, Berl. 3066. 



344 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

40. Qäsim b. Salähaddin al Häni al Haiabi as Süfi al 
Qädiri, geb. 1028/1619 in Halab, giiog 1050/1640 nach Bagdad, 
wo er sich zwei Jahre aufhielt. Nach zweimonatlichem Auf- 
enthalt in Halab ging er auf zehn Monate nach al Basra, dann 
über Halab nach Mekka und Stambul, wo er ein Jahr und 
sieben Monate zubrachte. Die nächsten sieben Jahre lebte 
er als Asket in Halab. I. J. 1066/1655 fing er an zu 
studieren und trat zwei Jahre später als Lehrer auf. Zuletzt 

wurde er Mufti in Halab und starb dort i. J. 1109/1697. 

• 

Mur. lY 9. 1. Ä8 sair was sulük ilä malik al mulük, süfische 
Anleitung; zu Gott zu gelangen, Berl. 3287/8, anon. Comt. ib. 9. 2. r. ft 
ta'rif al qadar, ib. 2498. 3. r. / 1 'Um al mantiq, ib. 5208. 

41. Mansür b. M. al Haiabi al Hakim um 1110/1698. 

• • • 

'Um al anwar ar raqtqa bil kasf ilä manazil at tartqa wal haqiqa, 
Büfisch, Berl. 3242. 

42. Mustafa b. M. al Hamawi al Latifi, geb. 1004/1595, 
lebte als Derwis in Halab und starb i. J. 1126/1714. 

Sijahay Autobiographie, verf. auf YeranlasBung seines Sohnes M., 
bes. aber seine Pilgerfahrten in d. .1. 1030— 1110/1621— 89, Berl. 6138-40. 

43. 'Ali b. M. al Misri um 1127/1715. 

Ät ta'liq 'ala wa^ijat al adah al musamma bikahf al qinü' *a7i 
alfaz huhhat as sama\ Comt. zu einem süfischen Werke, Berl. 3067. 

44. M. Muräd b. 'Ali b. Dä'üd al Husaini al Buliäri an 
Naqsbandi, geb. 1050/1640 in Samarqand als Sohn des Naqib 
al asräf wurde in Indien in den Naqsbandijaorden auf- 
genommen, Hess sich in Damaskus nieder und starb i. J. 
1132/1720 zu Stambul. 

Mur. IV 129. (Der Verf. war sein Urenkel). Silsilat ad dahab, 
Filiation und Regeln der Naqsbandtja mit anon. Comt. Br. Mus. Suppl. 244. 

45. A. b. al Husain b. M. b. al Hasan as Sarif al 
Hamümi schrieb 1132/1720: 

R. ft hukm rafas saut bid dikr, Kairo VII 273. 

46. A. Tägaddin al Gazäli schrieb 1U4;1731: 

An nafahat ar rabbantja wal fujüdat al ilahfja as samdantja 
Kairo II 142. 

47. M. b. Jüsuf al Haiabi schrieb 1144/1731: 

As sirr al itaM al munaggi min waswasat al Iaht NO 2416. 



Die Mystik. 345 

48. Hasan b. Müsä al Kurdi al Qädiri al Bäni al 
'Alawäni an Naqsbandi wohnte in Damaskus und starb i. J. 
11481735. 

Mur. II 35. 1. R, fi qaul as iail^ al akbar wa qaul al Öilt, 
a) über den Satz des b. *Arab1, das Wissen führt auf das Gewusste, und 
den Gegensatz des 'Abdalkarim al Glli, zwischen denen er zu ver- 
mitteln sucht, b) ob die Engel aus demselben Licht geschaffen seien, 
wie M. c) die Grenzen und das Wesen des Wissens, Berl. 1853. 2. r. 
fi anna 'Um allah muhit binafsihi am lä, ob das Wissen Gottes sich 
auf ihn selbst beziehe, d. h. er von sich selbst wisse oder nicht, ib. 
2851. 3. aber das Wesen Gottes, ib. 2352. 4. Wesen und Eigenschaften 
Gottes, ib. 2353. 

49. 'Äbdalgani an Näbulusi, geb. am 5. Du 1 higga 
1050/19. März 1641, verlor i. J. 10621652 seinen Vater und 
trat nun den Sufiorden der Qädirija und Naqsbandija bei. 
Er studierte sieben Jahre lang die Schriften des b. *Arabi 
und des 'Afifaddin at Tilimsäni (Bd. I 258), verliess während 
dieser Zeit sein Haus am Ambramarkt in der Nähe der 
Umaijadenmoschee nicht und Hess Haar und Nägel wachsen. 
1. J. 1075/1664 reiste er nach Bagdad und hielt sich kurze 
Zeit dort auf. 1. J. 1100/1688 reiste er nach dem Libanon, 
1101 nach Jerusalem und Hebron, 1108/1096 nach Aegypten 
und dem Higäz, 1112/1700 nach Taräbulus. I. J. 1114/1702 
kehrte er nach Damaskus zurück, liess sich an der Sälihija 
daselbst nieder und starb am 24. Sa'bän 1143/5. März 1731. 

Mur. III 30—38, Gab. I 154—6, Hartmann Muw. 6. Verzeichnis 
seiner Schriften a. d. J. 1105;1693 bei Flügel ZDMG 16, 664 ff., ein andres 
Verzeichnis Goth. 1860. 1. Abh. über eine Stelle im Comt. des Gäm! 
(t 898 1492 8. o. p. 207) zur 1. Sftra, verf. im Auftrage des 'OtmÄn PÄsA, 
Wezlrs in SaidA', Berl. 943. 2. mufita§ar dijä' al qulüb {fi "t iafsir) 
AS 430. 3. kurze Auseinandersetzung der Glaubenslehren, Berl. 1852. 
4. manzümat asmä* alläh al husnä ib. 2244/5. 5. idäh al maqsiid min 
ma'nä wahdat al tnigüd ib. 2348—50, 3468, Comt. al maurid al *adb 
Ref. 32 (frgm.). 6. Abh. über den freien WiHen Berl. 2500. 7. fath al 
bäri* fi tahrir mas'alat al gaz^ al ihhjäri, verf. nach 1105 1693, Goth. 
1032. Ö. al kaukab as säri fi haqiqat algaz* al ihtijäri, Dogmatik des 
freien Willen«, ib. 872, Kairo II 48. 9. al hämil fi 7 falak wal mahmül 
fi 7 fulk, verf. 1104 1692, ob die beiden Söhne 'Aus als Gesandte Gottes 
und als Propheten anzusehen seien, Berl. 2552. 10. Abh., wer ins Paradies, 
und wer in die Hölle gehöre, ib. 2709. 11. hidäjat al murid wa nihäjat 



346 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

as sa*^td, Verbindung mit Gott und Erklärung der Ausdrücke qülb, nafs, 
ruh, ib. 3137, Kairo II 138. 12. ar rusüJi ß maqäm as ^ujüJi, Ver- 
hältnis des Lehrers zum Sch&ler mit Rücksicht auf die Observanz früherer 
Zeiten und die Missbräuche zur Zeit des Verf. Berl. 3194. 13. *udr al 
a*imma f\ nuah al umma; nach Vorausschickung eines Gedichts zum 
Dank an Gott für Rettung aus Fieberkrankheit, geht er daran, das Ver- 
hältnis des Wesentlichen {al haqtqä) und des Gesetzlichen (a§ sarTd) 
zu bestimmen; jenes sei Wurzel, dieses Zweig, jenes geht aufs Herz, 
dies aufs Äussere, und je nachdem die Gelehrten diese oder jene Seite 
des Forschens und Erkennens pflegen, suchen sie dem Volke zu nützen 
und sind nicht angesehen als solche, die von der anderen Richtung nichts 
kennen oder wissen wollen. Die Schrift schliesst mit einem zweiten 
Daiikgebet für Genesung und ist im Du '1 qa'da 1128;Oct. 1716 verfasst; 
Berl. 3243. 14. itläq al qujüd fi sarh mir'ät al icugud li ^Abdalahad 
al Ifalwati an Xtirt Auhad ad dm (f 1061/1651) ib. 3244, Kairo II 66. 
15. hatk al astär, das Einheitsbekenntnis des b. 'Arabi, ib. 3245. 16. qat- 
rat as samä* wanazrat al *ulama, Wesen Gottes und Eigenschaften des 
Jenseits, ib. 3246. 17. gam* al asrär fi man* al ahrär, über das Tanzen 
und Herumwirbeln der Süfts, Berl. 3384, Kairo II 125. 18. al "uqüd al 
luhCija / % fartqat as sada al Maulawija, Verteidigung der Maulawlder- 
wise, in 3 Tagen im Sa'bän 1096 Juli 1685 verfasst, Berl. 3385, Tüb. 136. 
19. anwar as sulük fi asrär al muluk, Preis des Islams gegenüber 
anderen Religionen und Schilderung der drei Richtungen innerhalb des- 
selben, ib. 3392. 20. baqijat alläh f^air ba'd al fand* ft 's sair, Comt. zu 
fünf süfischen Versen, ib. 3426. ^1. natiyat al^ulüm wa nasihat *nlamä* 
ar rusüm, Erklärung einzelner Glaubensfragen, ib. 3480. 22. an nafahdt 
al munfasira ft 'l gawäb *ani 7 as'ila al *^asara, 10 theologische BVagen, 
ib. 3481, Kairo II 128. 23. munäyät al qadhn wa munägät al hakhUj Gebets- 
unterhaltungen mit Gott, Berl. 3905, Kairo II 137, VII 137. 24. istigfära 
in 99 Versen, Berl. 3941,. 25. al istigäta al isfigfärtja Kairo VII 125. 

26. raf^ al *inäd *a7i hukm at tafwid wal isnädj Ausführung testament- 
arischer Bestimmungen, verf. 1113,1701, Berl. 4776, Kairo VII 366. 

27. radd al gähil ilä '§ §awäb ft gawäz idäfat at ta*tjr ilä 7 asbäb, 
ob die wirkenden Kräfte in den Personen und Dingen liegen, oder ihnen 
nur beigelegt werden, Berl. 5109, Kairo II 129. 28. ta'th' al anäm fi 
ta'btr al manäm, Traumbuch, Kairo VI 128, gedr. ib. 1287, 1301, 1304, 
1306, 2 Bde. 29. al kasf wal bajän ftmä jata'^allaq bin nisjäUj voll- 
endet 1106/1694 nach der Rückkehr von der Wallfahrt, Berl. 5430. 
30. al qaiU al mu'tabar ft bajän an nazar, Nachweis, dass die von 
jemand aufgestellte Behauptung, das Ansehen jemandes, der keinen Bart 
habe, sei Unrecht, völlig verkehrt sei, ib. 5447. 31. ibänat an na§§ fi 
mas'alat al qa§§, ob und wie weit der Backenbart abzuschneiden sei, 
ib. 5448, Kairo VII 368. 32. a§ §iilh bain al ifyvän fi hukm ibähat ad 
duliän, über den erlaubten Gebrauch des Tabacks, Berl. 5494 5, Wien 



Die Mystik. 347 

1661,, 1662, Br. Mus. 1158, Alger 1306,, NO 2404, Köpr. III 103, Kairo 
II 129, III 77. 33. idäh ad dalälät ft aamä" al älät, über das Spielen 
auf musikalischen Instrumenten, Berl. 5522 ^). 34. al maqäfid al mumah- 
ha§a ß kaij al himmasaf über Fontanellen, Berl. 6364, Kairo VII 558, 
601. 35. kifäjaf al guläm ft gumlat arkän al isläm ^alä madhab al 
imäm Abi Hantfa an No'män, Kairo VII 349, gedr. Alexandria 1281, 
Kairo 1308. 36. gawähir an nusu§ f% hall kalimät al fu§ü^ s. Bd. I 442. 
37. ward al wurüd tca faid al bahr al maurüdf Comt. zu den salawät 
Muhammadija des b. 'Arabi, Wien 1708. 38. ar radd al mafin ^alä 
muntaqis al ^ärif Muhjiaddtn^ Br. Mus. Suppl. 1257, Kairo II 83, 128. 
39. nafhat al qabül ft midhat ar rasül TQb. 50. 39a. yäjat al matlüb 1% 
mahabbat al mahbüb ib. 83. 40. zubdat al faidafi gawäb ^ani 7 abjät al wä- 
rida Kairo II 125, 128. 4\.zijädat al basfa ft bajän al *«7m nuqta^ vollendet 
21. Ramadan 1088, 17. Nov. 1677, ib. 126, 129. 42. at tanbth min an naum 
ft hukm mau'ägid al qaum ib. 128. 43. as airr al muhtabi ft darth b. ^Arabi 
ib. 128. 44. daf^ ar raib 'an hadrat al gaib ib. 45. al ma'ärifal gaibtja 
ft iarh al ^aintja ib. 46. iatibäk al aainna ft 7 gawäb 'ani 7 fard was 
snnna, verf. 1086/1675, Leid. 1898, Kairo II 129. 47. radd al muftan 
"ani 7 ta'n ft 7 Tustari Kairo II 128, VII 21. 48. nabwat al qadanmin ft 
su^äl al malakain ib. II 128. 49. raf* al iitibäh 'an *alamtjat ism cdläh 
ib. 129. 50. miftäh al ma'ijaft tariq an Naqsbandtja s. u. Kap. VII § 8, 4, 1. 
51. at tauftq al galt bain al A¥ari wal Hanbali Kairo VII 293. 52. r. ft 
agwiba 'an asHla waradat min ba'd al biläd an näHjaj verf. 1089/1678 
ib. 365. 53. r. ft gawäb su'äl warada min al Quds ai sartf, vollendet 
am 5. (Jrura&dÄ I 1114/28 Sept. 1702 ib. 54. r, ft hukm at tas'ir, voll. 
Du '1 qa'da 1103/Aug.l692, ib. 366. 55. r. ft J^ams masäHl waradat ilaihi 
min bait al Maqdis, verf. Ramadan 1101 /Juni 1689 ib. 56. an nasim 
ar rabtt ft 7 tagädub al badVi, verf. Rabl* I 1095/März 1684, ib. 

57. kasfas sitr 'an fardijat al udtr, voll. 12. DCl'lqa'da 1089/27. Dec. 1678, ib. 

58. bwgjat al muktaft ft gawäz al mash 'alä 7 fyiff' al Hanaft ib. 

59. nuqüd as surar Iarh 'uqüd ad durar ftmä juftä bihi min aqwäl 
al imäm Zufar, v. A. al Hamawl al Misr!, voll. 14. Dd 1 higga 1112/25. 
Mai 1701, ib. 367. 60. tahqtq al qadtja ft 7 farq bain ar raSwa wal 
hadija, verf. Üum&dA I ll()6;Dec. 1694, ib. 61. tah^il al agr ft hukm 
adän al fayr ib. 62. gäjat al wigäza ft takrär as §alät 'alä 7 ginäzu 
ib. 63. nuzhat al wägid ft hukm an salät 'alä 7 ganä^iz wal masägid 
jb. 64. ar radd al waft 'alä gawäb al Haskaft ib. 368. 65. itliäf man 
bädar ilä hukm an nmädar ib. 66. kanz al haqq al mubtn ft ahädit 
saijid al mursalin s. o. p. 90. 67. sahtfa ft mä jahtäg a§ Säfi't ilä 



^) Vgl. a8 sihäb al qabast ft radd man radda 'alä 'Abdalgant von 
M. ad D&münl, Verteidigung des A. gegen die Behauptung eines Gegners, 
das8 er sich durch Erlaubterklären von Musik und Gesang versündigt 
habe, Ref. 148. 



348 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 9. 

*t taqlid ICahi Hanifa in Ragazversen Berl. 8162s. 68. cd fath ar rabbäni 
wal faid ar rahmäni, Erbauungsbuch, Berl. 8880/1. 69. *alam al maläha 
fi 'i7m al faläha s. o. p. 284. 70. al haqiqa wal magäz ft rihlat 
a§ äa'm wa Misr wal Higäz Berl. 6146, Ref. 362, Tüb. Wetzst 28, 
Wien 1269, Cambr. 308, Alger 1561—3, Kairo V 43, vgl. Flügel ZDMG 16, 
659 ff., V. Kremer SBWA 5, 319 ff. 71. al hadra al unstja fi V rihla 
al Qudstjaj Reise von Damaskus nach Jerusalem und zurück, vom 17. 
Gum&dft II bis l. Sa'bän 1101/29 März bis 10. Mai 1690, voll, am 9. Dü'I 
higga desselben Jahres/ 14. Sept., Berl. 6145, Goth. 1547, vgl. v. Kremer 
1. c. p. 316, Gildemeister ZDMG 36, 385—400, Schefer Sefernameh p. 
58, V. u. 72. hullat ad dahah al ihrtz fi rihlat BaHabakk wal Biqä* 
al "aziZy Berl. 6143/4, Ref. 144, Br. Mus. Suppl. 681, Lee 107, Hartmann. 
73. ar rihla at Taräbulusija, verf. 1112/1700, Br. Mus. 973. 74. nafakät 
al azhär ^alä nasaniät al ashär fi madh an nabi al muhtär, Badi^ija 
mitComt., voll. 10. Gumädä I 1076/19. Nov. 1665, Berl. 7385/6, Vat. n. f. 82, 
Kairo IV 156, gedr. Damaskus 1299, vgl. Hartmann, Gr. Littbl. I 233, dazu 
Empfehlungsschreiben von Sihftb ad dln al *Imädi f 1078/1667 und M. 
Efend! al Hosain! Berl. 56. 75. diwän ad dawäwin wa raihän ar rajähtn 
ß tagallijät al haqq al mubiUy Berl. 8023—8, Wien 498, Br. Mus. 636, 
1416, Suppl. 1097/8, Paris 3256, davon B&b I, diwän al haqäHq wa 
magm{C ar raqd^iq, gedr. Büläq 1270, Kairo 1302, 1306. 76. einzelne 
Qaslden Berl. 34249/5, 8029—30, Goth. 26 f. 107a, 103i. 77. muwaUah 
zum Lobe von Damaskus^ Berl. 8175i. 78. al abjät an nüränija fi mulük 
ad duwal al ^Otmämjay Ragaz über die osmanischen Herrscher bis auf 
A. b. M. (reg. seit 11 15/1703) Berl. 9727. 79. al kahf ah säfi wal bajän 
al wäfi fi ma'rifat hawädit az zamän fi daulat äl *Otmänf Prophe- 
zeiungen von Hungersnot, Pest u. dgl. auf Grund der Buchstabenrechnung 
nach den iiärät des b. 'Arabi für d. J. 1107/1695— 1159 1746, Paris 1626. 

80. fakk tilasm ar rumüz al gafrija *an bajän hawädit az zamän fi 
daulat äl 'Otmän, desgl. für d. J. 1159—1284 / 1746—1867, ib. 1627. 

81. fath man lä jurä fi hall rumüz ad däHra al kubrä, desgl. nach a§ 
sagara an No'mänija (Bd. I 447) ib. 82. mufitamr al gämi' a§ ^agtr 
8. o. p. 184. 83. tahrik al iqlid fi fath at tauMd s. u. Kap. III § 7, 
4, 1. 84. nuhbat al manala harh at tuhfa al mursala s. u. Kap. VII 
§ 8, 2, 2. 85. sarh at tariqa al Muhammadija s. u. Kap. IX § 6 
nr. 3, 15, c. 

50. 'Abdalwahhäb ad Dikdiki (Dikdikgi), Schüler des 
*Abdalgani an Näbulusi um 1160/1747. 

Raf al muskilät fi hukm ibähat sanC al älät bin nagamät at 
taijibät, dass die Musik z. B. bei Zechgelagen verboten, für Süfis aber 
erlaubt sei, Berl. 5524. 

51. Muhjiaddin Abu M. Mustatä b. Kamäladdin b. ^Ali 
al ßekri as Siddiqi al Halwati al Hanafi, geb. im Du 1 qa'da 



Die Mystik. 349 

10991 Sept. 1688 zu Damaskus, verlor im Alter von sechs 
Monaten seinen Vater, wurde von seinem Oheim erzogen und 
trat dem Halwatijeorden bei. I. J. 1122/1710 machte er die 
Pilgerfahrt nach Jerusalem. Dort schrieb er sein Gebetbuch 
alfath al Qudsi und Hess sich durch 'Ali Qaräbäs aus Edrene 
die Rechtmässigkeit der Verlesung desselben am Ende der 
Nacht bestätigen, die einer seiner Gegner für eine bid'a er- 
klärt hatte. Im Sa'bän desselben Jahres / Okt. 1710 kehrte 
er nach Damaskus zurück. I. J. 1126/1714 ging er abermals 
nach Jerusalem, wo er sich einige Zeit im Gämi' al aqsä 
aufhielt. Dann begab er sich über Halab nach Bagdad und 
blieb dort 2 Monate. Von dort machte er eine Tour durch 
Syrien zum Besuche der Heiligengräber uud kam zum Schluss 
wieder nach Jerusalem. I. J. 1129/1717 war er abermals in 
Damaskus. Im Ramadan/ August desselben Jahres trat er 
mit seinem Oheim die Pilgerfahrt an, trennte sich aber von 
ihm, da dieser sein Versprechen, ihm seine Tochter zur Frau 
zu geben, nicht hielt. Er ging nun nach Jerusalem und 
heiratete dort. Dann begleitete er den Wazir Rägib Päsä 
auf einer Reise nach Kairo. Nachdem er sich wieder eine 
Zeitlang in Jerusalem aufgehalten hatte, ging er Anfang 
ll.S5/0ct. 1722 über Taräbulus, Hirns, Hamät und Halab 
nach Stambul, wo er am 17. Sa*bän/24. Mai 1723 ankam. 
I. J. 1139/1726 trat er die Rückkehr an und kam über 
Halab, Bagdad und Damaskus nach Jerusalem. I. J. 1145/1732 
machte er die Pilgerfahrt. I. J. 1148/1735 ging er wieder 
nach Rumelien und kam im Gumädä I / Sept. in Stambul an. 
Dann reiste er zu Schiff nach Alexandrien und von da über 
Kairo nach Jerusalem. I. J. 1149 / 1736 machte er die zweite 
Pilgerfahrt und ging über Damaskus nach Dijärbekr, wo er 
acht Monate blieb. Dann lebte er 11 Monate in Näbulus. 
Im Sauwäl 1152 /Jan. 1740 kehrte er nach Jerusalem zurück. 
Dann ging er nach Kairo und wollte von dort noch einmal 
die Pilgerfahrt machen, starb aber schon 1162/1749. 

Mur. IV 190—200, Gab. I 125/6, Hit. gad. III 129. 1. Alßjat at 
tasanumf, Ragazgedicht in ca. 1200 Versen, über die Hauptpunkte der 
Mystik, Berl. 3053. 2. hulgat al murtd wa muitahä mauqif sa'td, 214 



350 3. Buch. 2. Abschnitt 1. Kapitel. § 9. 

Ragazverse gleichen Inhalt», ib. 3054, SOSd«. 8l62i, Ooth. 901, Br. Mn&. 
1 76, Kairo II 71. 3. al basta at tämnia fx tuLzm r. o» Sujüfi, 105 RagazTer»«, 
Berl. 3055. 4. al kas ar rä*iq fi sabab ihtilaf at taralq, über die rer- 
Hchiedenen Richtungen in der Süfik, ib. 3056. 5. taslijat al ahzän 
icafaslijat al asgan, infolge einer Pilgerreise nach JeniiMileni i. J. 112H 7 
in Qarjat al maläha angefangen and im Qum&d& I 1128 Mai 1716 ToUendet» 
über die Liebe za Gott, nach ihrem Entstehen, Zuständen und Wirkungen 
ib. 3118. 6. iiazm al qiläda ft kaifijat al yulüs 'ala ^s saggada^ Eigen- 
schaften und Erfordernisse des Lehrers und des Schülers in der MTstik, 
ib. 3195. 7. al kalimäf al hawäfir 'ala 'rf damir tcal hätir. Aufforde- 
rung, den Weg nach der Erkenntnis Gottes unermüdlich zu rerfolgen, 
ib. 3247. 8. anna^ha as satiija fi ma'rifaf ädäb kiairat al Halwafija, 
Verfahren bei der Einkleidung der in den Halwatijeorden Eintretenden, 
ib. 3357. 9. al gawäb ah »äfi wal lubäb al kä/tj Kagaz über Mystik, 
ib. 3429. 10. al *arä*is al Qudstja al mufsiha 'ani ^d dasais an nafsija 
Kairo II 95, ein Stück daraus, Berl. 3488. 11. al manhal al 'adb as 
m*ig litntrradihi fi dikr salatcät at tariq wa auradihi, Anweisung zum 
Gebet, Berl. 3536, Kairo II 213, VII 20, 249. 12. al mattrid al *adb 
lidatci 7 wurud fi kasf ma*uä icahdat al tntgud Kairo II 125, VII 224. 
13. ad dürr al fä*iq fi *s salät 'ala asraf al hala'iq Kairo II 193, 213, 
VII 323. 14. al fafh al (^tdni tcal kasf al unxi oder tcird as sahar 
(s. o.) Berl. 3784—6, Kairo II 213, VII 267, 511. dazu Comt. ad dija ai 
satmi, begonnen 1123 1711, vollendet 1138 1725, ib. II 205, 217. 15. hizb 
al himäja tcal i'tisam ib. II 217, VII 20. 16. as salatcät al hami'a bi- 
mahabbaf al htdafa al gämi'a liba'd mä tcarada fi fadä^il al hulafa* 
ib. 224. 17. al atiräd Br. Mus. Suppl. 253. 18. as sujnf al hiddd ft 
a*näq ahl az zandaqa tcal ilhäd Kairo VII 82. 19. hizb al hifz tcal 
hiräsa min al humCim ib. 19 nr. 49. 20. sifä^ at tabärlh bitcird salät 
at tasäbih ib. nr. 50. 21. intizär fath al farag icastimfär minah al 
farag in Versen, ib. nr. 51. 22. at tatcassul al asnä bil asmä* cd husnd 
ib. nr. 52. 23. al 'udda tcal *amida al mtMisa min kttll sidda ib. nr. 53. 
24. ad damga an nndrija al Muhammadija tcas sabga an nazarija al 
Ahmadtja in Versen ib. nr. 54. 25. al manh al 'agäb tcan nafh ar räfC 
al higäbj desgl. ib. nr. 55. 26. midhat al bait räfC gitä*i tca näft" dä*i 
biraf burqtC adtcä*i ib. nr. 56. 27. al latcä'ih al mtdmiha dahrä fx 
fatca*id tcird lailat az zahrä* ib. 20 nr. 58. 28. auräd lajäli 7 usbü'^ 
tca'aijämihi ib. nr. 60. 29. al matlab at tätnm as saici 'ala hizb al 
imäm an Xatcatci ib. nr. 61. 30. sädihat al aznl ib. VII 327. 31. cd 
gauhara, ein Gebet, Berl. 3656. 32. garidat al maWrib tcaharidat ktdl 
särib, desgl. ib. 3661. 33. andre Gebete ib. 3662. 34. al mudäfn al 
mudäm al bikr ft bajän ba'd aqsäm ad dikr tcatark ad dikr ib. 3727 
35. astnä' alläh al htisnä in Versen, ib. 3759. 36. Gebet in 26 Versen 
ib. 3939«. 37. qasida ibtihälija, Gebet auf Veranlassung des M. at 
TäfiUtt t 1191,1777 gedichtet 1136 1723 in Stambul, ib. 3942,. 38. al 



Die Mystik. 351 

wasija ul galija lis sälikin tariq al Halivattja, ib. 4022, Kairo II 144. 
39. hadijat al ahhdh fimä Hl Iialwa min a§ surüt tval ädäh Kairo VII 
249. 40. al mudänui as Sd*mija fi 7 maqäma as Sä*mija, Reise nach 
und Aufenthalt in Damaskus, Berl. 6148. 41. al Jiamra al hastja fi'r 
rihla al Qudsija, Reise von Damaskus nach Jerusalem 1122/1710, ib. 6149. 
42. minhat al wusul fi niidhat ar rasül oder rashat as sa/ä* fi ^mtidäh 
al Musta/äj Sammlung von Gedichten zum Lobe des Propheten, Berl. 
8035,. 43. 23 Gedichte Br. Mus. 176. 44. al qastda al munbahiya, 
Paris 743ie. 

52. Abu Sa'id M. b. Mustafa b. 'Otmän al Hädimi al 
Qädlmi starb nach 1168/1754. 

1. R. tariil al qor'än, Anleitung zur Qor'änlesung, Berl. 533. 
2. f^azahi al gawähir wa maJiäzin az zawähir, sdfische Erörterung über 
das Bismill&h, Berl. 2263 — 6. 3. r. al mautäj Vorbereitung auf den Tod 
und die Dienstleistung nach demselben, verf. 1156/1743 ib. 2693. 4. r. al 
basmala, Stambul 1261 (Kairo VI 141). 5. r. Naqsbandija Köpr. III 188. 
6. r. al idäfa Berl. 6904. 7. ar r. al hadftja ib. 6905. 

53. Mansur as Sarmini schrieb um 1170/1756: 

Kasf al litäm was sutür 'an mu^darät arbäb a§ sudür, Comt. zu 
drei sQfischen Versen, Berl. 3431. 

54. Husain b. To'raa b. M. al Husaini al Baitimäni al 
Maidäni al Qädiri al Halwati war 15 Jahre lang Schüler des 
Süfi Elias al Kurdi und noch längere Zeit bei *Abdalgani an 
Näbulusi, ausserdem bei mehreren Gelehrten. Er docierte 
später in einer Zäwija im Maidän al Hasä und in der Medrese 
des Wazir Ismä'il Päsä zu Damaskus und starb i. J. 1175/1761. 

Mur. II 52 — 5. 1. hawämÜ^ al barq al mühin fi ma'yiä mä wasa- 
'ani samawäft wa lä ardi icawasa'ani qalb *abdi al mumm, Übersetzung 
eines anon. pers. Werkes über die verschiedenen Annäherungsversuche an 
Gott, Berl. 3312 (unvollständig). 2. faid al fyilläq al ^alim 'alä qalb 
'abdihi 7 mu*min as salim, verf. infolge einer Zusammenkunft mit dem 
ausgezeichneten Süf! Sulaimän Efend! Zuhräb Agä in Damaskus i. J. 
1170/1756, ib. 3313. 3. 'arüs al galwa fi fadl ftikäf al ^alwa ih. 312S, 
4. al mawd'iz an nabawtja as süfija ib. 3729. 5. silsilat talqin ad 
dikr ib. 3730. 6. dtwän Br. Mus. Suppl. 1102. 

55. 'Abdallah as Salähi schrieb 1182/1768: 

Miftäh al wuyüd al ashar fi tauyih kaläm as saiJ^ al akbar (d. i. 
b. 'Arabi) Kairo II 114. 

56. 'Ali b. Higäzi al Baijumi ad Dimirdäsi, geb. 1108/ 
1696, gest. 11831769 in Kairo. 

Grab. I 337 8. 1. Tariqat ad Dimirdä^ja, Glaubensbekenntnis 
dieser Unterabteilung der Halwatija, BerL 3393. 2. al asrär al ^afija 



352 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel § 9. 

al mü^la üä 7 hadra al *alija über die hikam des Su'aib b. abi Madjan 
(Bd. I 438) Kairo II 66, VII 91. 3. sarh al hikam al 'Atä^a 8. o. p. 118. 
4. r. taHamil ^alä sanadihi tcafiatc䧧 al fätiha wafadl as salät *alä*n 
naht wafadl ad dikr, verf. 1144,1731, Kairo II 84. 5. hizb ib. 214. 
6. }^awä§s al aatnä' al Idrisija ib. VII 91. 7. r. ft 7 Ufa tcal ihtca ib. 
8. faid ar rahmdn 'alä r. al maulä Raslän ib. 9. r. ft 7 wahdänija 
ib. 92.' 

57. 'Abdallah b. M. b. 'Ali b. Sihäb al Haiabi, geb. 
1116/1704 in Halab, kam 1131/1719 mit seinem Vater nach 
Damaskus, hörte bei 'Abdalgani an Näbulusi und studierte 
besonders die Schriften des b. 'Arabi. Er starb i. J. 1186/1772. 

Mur. III 104—6, Diwan Berl. 8044. 

58. 'Abdarrahmän b. Mustafa al Husaini al 'Aidarüsi 
Wagihaddin, geb. 1135/1722 in al Jemen, wurde von seinem 
Vater und seinem Grossvater in die Mystik eingeführt. I. J. 
1153/1740 nahm ihn sein Vater über as Sihr mit nach Indien, 
wo sie nach einander Sürat, Barüg, Fazärä und zuletzt wieder 
in Sürat wohnten. Als sein Vater nach Tarim zurückkehrte, 
Hess er ihn dort bei seinem Oheim. Einige Jahre später ging 
er nach Tarim, Mekka und at Tä'^if und kam 1158/1745 nach 
Kairo. Ein Jahr darauf ging er wieder nach Mekka, heiratete 
dort eine Cousine und liess sich in at TäMf nieder. In den 
Jahren 1162/1749 und 1168/1754 ging er mit der zurück- 
kehrenden Pilgerkarawane nach Kairo und hielt sich längere 
Zeit dort auf. Nachdem er 1172/1758 eine zweite Ehe ge- 
schlossen hatte, liess er sich 1174/1760 dauernd in Kairo 
nieder. Von dort machte er noch Reisen durch Aegypten, 
Gazza, Näbulus. Jerusalem und Damaskus. I. J. 1191/1777 
besuchte er Stambul und starb bald nach der Rückkehr von 
dort i. J. 1192/1778. 

Mur. II 328, Gab. II 27—34, Hit. gad. V 11— 14. 1. An nafha al 
^Aidarüsija, Anweisung zum richtigen Verständnis der Glaubensansichten 
der Naqsbandija, Berl. 2198/9. 2. an nafha al Mndanija ft 7 adkär al 
qalbija war rühija tcas airrija ib. 2200 — 3, Kairo II 142, VII 685. 
3. latä*if al gud p mas'alat wahdat al wugndy Berl. 2335: diese Schrift 
schickte er 1189/1775 von Kairo nach Damaskus zu 'Abdarrahmftn b. 
Hasan al Kurd! mit der Bitte, sie zu commentieren, infolge dessen schrieb 
dieser harh huthat ar r. al *Aid. ib. 2336. 4. al 'urf al wardi ft 
daläHl al Mahdi ib. 2723. 5. ithäf al lialil hü masrab al galil al gamil 
Kairo II 118, VII 361. 6. r. ft fann al istt'ära mit Comt. v. M. b. A. 



Die Mystik. 353 

al Gauhart f 1215/1800, Berl. 7326. 7. Qafide zum Ruhm seiner Her- 
kunft und Aufzählung seiner Ahnen, ib. 8045,. 8. at taraq^ ilä '/ guraf 
min kaläm aa salaf wal l^alaf ib. 8729a«. 9. tamhjat al qalam biba*d 
anwä" al hikam ib. ,7. 10. a) tanmtq al asfär Dlw&n, b) tanmtq as aafar 
Erlebnisse in Ägypten, c) dail at tanmtqf Briefe aus Ägypten; gedr. 
Kairo 1887. 11. Zwei Gedichtsammlungen, Goth. 15i,s. 12. tarmh al 
bat watahjtg al bilbäly Gedichtsammlung, Paris 3262, Kairo lY 217. 

59. M. b. Ilasan b. M. as Samannüdi al Azbari al 
Munaijar Gamäladdin, geb. 1099/1688 in Samannüd, studierte 
an al Azhar und trat dem Halwatijeorden bei. Später lebte 
er als Qor^'änleselehrer in Kairo und beschäftigte sich mit 
Geheimwissenschaften. Er starb i. J. 1199/1785. 

Gab. II 94/5, Hit. gad. XII 51. Tuhfat as aälikin wadalälat as 
sä^irtn linahg al muqrabiti, Anweisung zur Süfik, verf. mit Unterstützung 
seines Lehrers as Sams al HanaH f 1181/1767, Berl. 3057, Kairo II 74, 
gedr. Kairo 1287, 1305. 

60. Abu 1 Barakät A. b. M. b. A. ad Dardir al Mäliki 
al 'Adawi al Azhari al Halwati, geb. 1127/1715 in B. 'Adi, 
studierte an al Azhar und wurde nach dem Tode seines Lehrers 
aS Saih as Sa'idi mälikitischer Saih, Mufti, Näzir des waqf 
as Sa'ä'ida sowie Saih des riwäq as SaTida an al Azhar. Er 
starb i. J. 1201/1786^. 

Gab. II 147—50, Hit. gad. IX 95. 1. AI harida al bahija ft 7 
'aqä*id at tauhtdija mit Corot.: a) v. Verf. Berl. 2454, gedr. Alexandria 
1281, in einem Sammelbande Kairo 1297 (Cat. YII 451), dazu Glossen 
V. A. as Säwi f 1241/1825 Kairo 1307. b) v. Mustafft '1 'Uqb&w! 
t 1221/1806 Kairo II 50. 2. hizb Kairo VII 174. 3. al maurid ar raiq 
f% *8 §alät ^ald ahraf al l^aläHq mit Comt. r. *A11 b. 'Abdalbarr as S&fi*i 
al Waf&'i al Halwat!, Goth. 73^. 4. as salawät ad Dardtrija Kairo VIl 
267, Comt. V. A. b. M. as S&wi f 1241/1825 ib. II 214. 5. manzüma fi 
asmä* alläh al husnä mit Comt. von dems. ib. 6. r. fi bajän as sair 
ilä ^lläh Kairo VII 20. 7. tuhfat al if^wän ft bajän tartq ahl al 'irfan 
Kairo II 74, VII 179, 225, gedr. Kairo 1281. 8. maulid an nabi ib. VII 65. 

9. aqrab al masälik limadhab al imäm Mälik Kairo III 154, dazu Comt. 
vom Verf. mit Glossen von A. b. M. as SÄwl f 1241/1825, ib. 135. 

10. §arh muhfasar Hatil s. 0. p. 84. 11. häSija *alä qif§at al mi'räg 
Hl Gift 8. o. p. 339. 12. Sarh ädäb al bäht s. o. p. 208. 

61. Sulaimän b. ^Omar b. Mansür al 'Ugaili as Säfi'i al 
Azhari al Gamal, geb. in Minjat 'ügail, studierte in Kairo 
und trat einem Derwisorden bei. Später wurde er Prediger an 

Brockelmann, Aiabische Litteraturgeschichte IL 23 



354 3. Buch 2. Abschnitt. 1. Kapitel § 9. 10. 

einer Moschee neben dem Hause seines Lehrers al Hifnl und 
Professor an der Asrafija. Er starb am 11. Dülqa'da 1202/ 
24. Juni 1790. 

Gab. II 183, Hit. gad. XVI 70. 1. AI qaul al mumr fi iarh al 
hizb al kabir li§ äädUi (Bd. I 449) Kairo VII 154. 2. häSija 'alä taffnr 
al Galälain s. o. p. 145. 3. häSija *alä fath al wahhäb s. B. I p. 396t. 
4. häiija 'alä Sarh manhag at ttUläb liZakarijä al Anmri s. o. p. 99. 



§ 10. Homiletik und Paraenese. 

1. Badraddin M. b. Radiaddln M. al Gazzi al 'Ämuli 
ad Dimasqi, f 949/1542. 

Öawäkir ad da^äHr fi 7 kabaHr wa§ §agä*ir^ in Versen, Kairo 
VII 531, dazu Comt. von Radtaddln M. b. Jüsuf al 3Iaqdisl ib. 

2. Nüraddin Abu 1 Hasan *Ali b. M. b. al Gazzär schrieb 
984/1576 während eines Erdbebens in Ägypten: 

Tahsin al manäzil min haul at zaläzil Kairo VI 119 ^). 

3. M. b. Tägaddin b. A. al Mahäsini, geb. 1012/1603, 
studierte in Damaskus und wurde nach einer Reise nach 
Stambul Professor an der ümaijadenmoschee sowie Prediger 
an der Moschee des Sultans Salim. Nach einer zweiten Reise 
nach Stambul 1050/1640 wurde er Imäm der ümaijadenmoschee 
und Professor an der Medrese al Gauharija; auch hielt er 
Traditionsvorlesungen unter der Adlerkuppel jener Moschee. 
Er starb 1072,1661. 

Muh. III 408 — 11. Diwan ^utab, je 4 Predigten auf jeden Monat, 
Berl. 3947. 

4. Husain b. Fahraddin b. Qorqmäs b. Ma'n as Sa^mi, 
Sohn des bekannten Drusenfürsten (s. o. p. 289) wurde im Gala- 
taseräi zu Constantinopel erzogen, nachdem sein Vater und 
sein ältester Bruder Mansür nach ihrer Unterwerfung durch A. 
Kücük Päsä i. J. 1043/1633 daselbst hingerichtet worden waren. 
Er wurde dann Page im Palast und Schatzmeister. Als solcher 
wurde er mit einer Gesandtschaft nach Indien betraut. Auf 



^) Oder ist diese Schrift bautechnischen Inhalts? Aus dem Cat. 
nicht zu ersehen. 



Homiletik und Paraenese. § 11. Philosophie. 355 

der Reise dorthin besuchte er seine Verwandten im Libanon, 
schlug aber die ihm angebotene Herrschaft seines Vaters aus. 
Er starb i. J. 1109/1697 zu Constantinopel. 

Mur. II 59/60. At tamßzy Ermahnungen, Kairo II 151. 

5. A. b. 'Abdalfattäh b. Jüsuf al Mugiri al Mollawi. 
geb. 2. Ramadan 1088 / 30. Okt. 1677, studierte an al Azhar 
und starb i. j. 1181/1767. 

Mur. I 116, Gab. I 286/7. 1. Diwan I^utab gam'ija Kairo II 157. 
2. fath as saläm mit Comt. mi^bäh az zaläm Yon Ibrahim b. Sftlih ad 
Dimirdäsl 12. Jahrb. ib. 176. 3. nazm al mu^talität mit Comt. aarär 
al ma'qülät, Logik, Alger 1411,. 4. iarh as siUlam s. § 11, 1, 1, d. 

6. Halil ('Ali) b. Samsaddin b. M. al Hudari ai Säfi'i ar 
Ruiaidf, t 1186/1772. 

Gab. I 374. Ad durar al jattma al kämila al muta'alliqa biS 
Suhür at taläta al fädilaj erbauliche Betrachtungen in 59 Sitzungen für 
die Monate Ragab, Sa'bftn, Ramadftn, Berl. 8852. 

7. Mahmud b. M. b. Jazid al Kurdi al Küräni, f 1195/ 
1781. 

Xa§Viat al ahbäb Kairo II 180. 



§ 11. Philosophie. 
1. As Sadr b. 'Abdarrahmän b. al Wali as Sälih as Saijid 

• • • • • • V 

as Sagir b. M. al Ahdari schrieb 941/1534: 

1. As sullam al niuraunaq fi *l mantiq, Logik in 94 Ra^azTersen, 
Berl. 5191, Goth. 1198-1201, Br. Mus. 347. Commentare: a) v. Verf. 
Berl. 5192, Goth. 1202—4, Mttnch. 675*, Alger 1414—7, 1421j, Kairo 
VI 62. Glossen a) y. Said b. Ibr&h!m at Tunis) al Gazft'irl, Alger 
1418i— 26. ß) V. 'All b. A. al *Adawl f 1189/1775 Br. Mus. Suppl. 756, 
Kairo VI 56. y) v. al Bä^rt f 1277/1861, gedr. Kairo 1282, 1306, 1308. 

b) zur LHbäga von Ismä*il b. Gunaim al Gauhari um 1150/1737 Berl. 5193. 

c) V. 'Abdalwahhäb b. Qandtl um 1160/1747 ib. 5194. d) v. A. b. 'Abdal- 
fatt&h b. JClsuf al Mollawi f 1181/1767 ib. 5196, Goth. 1206, Mttnch. 674, 
Paris 2403 (Auszug ib. 4), Kairo VI 63, Galcutta p. 35 nr. 345. Glossen: 
a) V. M. b. 'Ali as SabbÄn f 1206/1792 gedr. Kairo 1310/1. S) v. 'All 
b. A. as Sa'idi Alger 1434. e) v. Said Qadüra um 1190/1776 Berl. 5197, 
Alger 1427, Kairo VI 63. f) v. ad Damanhdr! f 1192/1778, Berl. 5198, 
Kairo VI 50. g) v. Hasan ad Derwls al Qawlsanl um 1210/1795, Berl. 

28* 



356 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 11. 12. 13. 

5199, dazu OlosBen Yon MuBtafft al BüUqt f 1263 ^) nach denen Yon as 
Sabbftn (d a) Berl. 5200. h) v. aba M. 'Abdallah ad Damllgi Suwaidftn 
t 1234*) Berl. 5195. i) v. Ibrfthtm Hi^&z! as Sandijün! al Ahmad! aS 
8&fi1 um 1223/1808 ib. 5201. k) r. al Bannftn!, dazu Glossen von Qassftra 
gedr. Fez 1315. 1) v. Muhibball&h al Allähftb&d! Cambr. JRAS NS III 
127, 149, Tippu p. 123 nr. L, Calcutta p. 31 nr. 601. m) v. M. 'Ajim 
Moll&naw! Calcutta p. 35 nr. 345. n) y. as Sohräwardi ib. p. 35 nr. 529. 
2. al gauhar al maknün ft ^q at taläta al funütiy über Rhetorik, 
mit Comt. vom Verf. aus d. J. 905/1499, Goth. 2791, 1198, Br. Mus. 202, 
421,0, Alger 213i— 216, lith. Kairo 1290 (Cat. IV 126), Comt. y. ad 
Damanhürl lith. Kairo 1288, gedr. ib. 1308, 1311, dazu Glossen Yon 
Mahlüf alMinj&wi ib. 1305. 3. h*rüt a§ §aläi Alger 783. 4. ad durra 
al baidä* fi husn cU funün wal aijä\ Gedicht über Erbrecht, Yerf. 940/1533, 
Br. Mus. 77O4, Comt.: a) zum Schluss y. M. b. Ibr&h)m Fatftta Alger 1330. 
b) anon. Teil I Kairo 1309. 5. Bajaz über die göttliche Natur der Seele 
a. d. J. 944/1537, Br. Mus. 770}. 6. asmä' alläh al husnä (Verf. ?) ib. ,. 
7. nazm as siräg f% *ilm al falak mit Comt. mufid al muhta§ Yon al 
WansaHsi Kairo 1314. 

2. Mansür b. M. al Arihäwi schrieb 1014/1605: 

AI jauhara as sanija ß 7 hikam al 'alija Kairo VI 91, 97. 



§ 12. Die Politik. 

1. M. b. M. b. Sultan ad Dimasqi schrieb um 960/1553: 

Fath al malik al *altm al mannän *alä 7 malik al muzaffar 
Sulaimän, Rechte und Pflichten des Herrschers mit specieller Anwendung 
auf Solaimän H&n (f 975/1567) und seinen Vater Sal!m, den Eroberer 
Ägyptens, Berl. 5622. 

2. Maosür b. Ba'ra ad Dahabi al Kamill schrieb 1135/ 
1722: 

Kaifal asrär al Hlmija bidär ad darb al Mi§rija, über das ägyptische 
Münzwesen, Kairo V 390. 



§ 13. Die Mathematik. 

'Otmän b. 'Alä'addin b. Jünus b. M. b. al Malik ad 
Dimasqi schrieb 1002/1593: 



*) Ahlw. ungenau um 1223/1805. 
*) Ahlwardt ungenau um 1217/1802. 



Die Mathematik. § 14. Die Astronomie. 357 

1. AI is'äfal atamm bVahäain al funün min hiaäb cd qalam Kairo Y 
177. 2. nuhbat az zamän f% finä'at al qabbän, verf. 997/1589, ib. VI 206 
(Autograph). 



§ 14. Die Astronomie. 

1. M. b. M. b. A. b. M. Badraddin Sibt al Jdäridint, 
Muwaqqit an al Azhar zu Kairo, gest. 934/15271). 

Woepcke, Introduction de Parithm^tique Indienne en occident, Paris 
1859, p. 54 nr. 5, ders. JAP 1862 I p. 103i. 1. Astronomische Tafeln 
mit Einleitung in 5 Kapiteln, Qoth. ISSlj. 2. al matlab fi 7 ^amal 
bir ru6* al mu^aijaby über einen Quadranten, Goth. 1425, Krafft 333, 
Paris 2519,, Escur.* 926,, Kairo V 229, 317, Comt. v. at TAgürl f 999/1590 
Krafft 331. 3. at tuhfa al Manfürija fi ma^rifat al atiqät ai Sar^a 
Paris 25197, Br. Mus. 4212. 4. Sarh ar Rahbija s. Bd. I p. 391. 5. al 
lum'a as iamsija *alä *t tuhfa al Qudsija s. o. p. 125. 

2. 'Abdallatif b. Ibrahim b. Qäsim b. M. ad Dimasql al 
ümawi b. al Kaijäl um 950/1543. 

1. Zwei astronomische Tafeln zur Feststellung der Grade der Sonne, 
Berl. 5758/9. 2. andre astronom. Tafeln, ib. 5760/1. 

3. Bahä'addiu M. b. al Hosain al 'Ämuli, gest. 954/1547. 

IR. ft 'amal al astarläb Pet. 130,. 

4. 'Abdalqädir b. M. al Manüfi as Säfi*i, Muwaqqit an 
der Medrese al Gaurija zu Kairo, schrieb i. J. 980/1572: 

Ruf al liUäf ft "amal daqäHq al ihtüäf Kairo V 258, 292. 

5. Sulaimän b. Hamza b. Hasis al 'Otmäni al Hanafi 
al Falaki um 990/1582. 

1. Tarz al gurar ft hall ad durar ft ma'rifat as sä* dt Kairo 
VIT 362. 2. zuhiir at turaijä wa fyiß"' mä kan tcablja^ verf. 988/1580 
aus Anlass einer Pest im Vorjahre, ib. 87, 266. 

(). Taqiaddin M. b. Ma'rüf b. Mollä as Sa'mi al Asadi 
amir al mugähidin ar Rassäd, gest. 993/1585. 

1. Garidat ad durar wa f^aridat al fikar, Astronomie, Berl. 5699. 
2. manzümat al mugaijabj Gedicht über die Anwendung des Sinus und 
des Quadranten zur Ermittelung der Gebetsstunden mit anon. Comt. 
ib. 5834. 3. ad dürr an naztm ft tashtl at taqwtm (mu\ta§ar zi§ Ulug 



») Vgl. o. p. 167. 



356 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 11. 12. 13. 

5199, dazu Glossen von Mustafa al BüUqt f 1263 *) nach denen von as 
Sabb&n (d a) Berl. 5200. h) y. abü M. 'Abdall&h ad Damllgi Suwaidän 
t 1234*) Berl. 5195. i) y. Ibrählm Hig&z! as Sandijünl al Ahmad! as 
S&fi'i um 1223/1808 ib. 5201. k) v. al Bannän!, dazu Glossen yon Qass&ra 
gedr. Fez 1315. 1) y. MuhibbalUh al Allähäb&di Cambr. JRAS NS III 
127, 149, Tippu p. 123 nr. L, Calcutta p. 31 nr. 601. m) v. M. 'Azim 
MolUnawl Calcutta p. 35 nr. 345. n) y. as Sohräwardi ib. p. 35 nr. 529. 
2. al gauhar al maknün ft fidq at taläta al funün, über Rhetorik, 
mit Comt. yom Verf. aus d. J. 905/1499, Goth. 2791, 1198, Br. Mus. 202, 
421,0, Alger 213i— 216, lith. Kairo 1290 (Cat. IV 126), Comt. y. ad 
Damanhürl lith. Kairo 1288, gedr. ib. 1308, 1311, dazu Glossen yon 
Mahlüf al Minjäw! ib. 1305. 3. iurüt as §alät Alger 783. 4. ad durra 
al baidä* fi husn al funün wal aijä*, Gedicht über Erbrecht, verf. 940/1533, 
Br. Mus. 77O4, Comt: a) zum Schluss y. M. b. Ibrählm Fatäta Alger 1330. 
b) anon. Teil I Kairo 1309. 5. Ragaz über die göttliche Natur der Seele 
a. d. J. 944/1537, Br. Mus. 770,. 6. asmä^ alläh al hiianä (Verf. ?) ib. ,. 
7. nazm as siräg fi 'Um al falak mit Comt. muftd al muhtäg yon al 
Wansarlsi Kairo 1314. 

2. Mansür b. M. al Ariliäwi schrieb 1014/1605: 

• * 

AI §auhara as santja fl 7 hikam al *altja Kairo VI 91, 97. 



§ 12. Die Politik. 

1. M. b. M. b. Sultan ad Dimasqi schrieb um 960/1553: 

Fath al malik al *altm al mannän 'alä 7 malik al muza/far 
Sulaimanf Rechte und Pflichten des Herrschers mit specieller Anwendung 
auf Solaimän H&n (f 975/1567) und seinen Vater Saltm, den Eroberer 
Ägyptens, Berl. 5622. 

2. Maosür b. ßa*ra ad Dahabi al Kamill schrieb 1135/ 
1722: 

Kaifal asrär al Hlmija bidär ad darb al Mi§rtja, über das ägyptische 
Münzwesen, Kairo V 390. 



§ 13. Die Mathematik. 

*Otmän b. 'Alä'addin b. Jünus b. M. b. al Malik ad 
Dimasqi schrieb 1002/1593: 

*) Ahlw. ungenau um 1223/1805. 
») Ahlwardt ungenau um 1217/1802. 



Die Mathematik. § 14. Die ABtronomie. 357 

1. AI is'äfal atamm brahäsin al funün min hisäb cU qalam Kairo Y 
177. 2. nul^bat az zaman f% finä^at al gabbän, verf. 997/1589, ib. VI 206 
(Autograph). 



§ 14. Die Astronomie. 

« 

1. M. b. M. b. A. b. M. Badraddin Sibt al JÜäridinf, 
Muwaqqit an al Azhar zu Kairo, gest. 934/1527^). 

Woepcke, Introduction de Parithm^tique Indienne en occident, Paris 
1859, p. 54 nr. 5, ders. JAP 1862 I p. lOS^. 1. AstronomiBche Tafeln 
mit Einleitung in 5 Kapiteln, Qoth. ISSlj. 2. al matlab fx 7 ^amal 
bir rub' al mugaijab^ über einen Quadranten, Goth. 1425, Kraff% 333, 
Paris 25198, Escur.« 926,, Kairo V 229, 317, Comt. v. at T&gürl f 999/1590 
Krafft 331. 3. at tuhfa al Manfür^a fi ma'rifat al aaqät ai iar^a 
Paris 25197, Br. Mus. 421^. 4. Sarh ar Rahb\ja s. Bd. I p. 391. 5. al 
lum'a ai iamstja *alä *t tuhfa al Qudaija s. o. p. 125. 

2. ^Abdallatif b. Ibrahim b. Qäsim b. M. ad Dimasqi al 
Umawi b. al Kaijäl um 950/1543. 

1. Zwei astronomische Tafeln zur Feststellung der Grade der Sonne, 
Berl. 5758/9. 2. andre astronom. Tafeln, ib. 5760/1. 

3. Bahä^addin M. b. al Hosain al 'Ämuli, gest. 954/1547. 

fR. fi 'amal al a§tarläb Pet. 130,. 

4. 'Abdalqädir b. M. al Manüfi as Säfi*i, Muwaqqit an 
der Medrese al Gaurija zu Kairo, schrieb i. J. 980/1572: 

Raf" al JiUäf ft "amal daqä'iq al i^tiläf Kairo V 258, 292. 

5. Sulaimän b. Hamza b. Hasis al 'Otmäni al Hanafi 
al Falaki um 990/1582. 

1. Tarz al gurar ft hall ad durar ft ma'rifat as sä'ät Kairo 
VII 362. 2. zuhür at turaijä wa ^afa* mä kan tcabija, verf. 988/1580 
aus Anlass einer Pest im Vorjahre, ib. 87, 266. 

6. Taqiaddin M. b. Ma'rüf b. Mollä as Sa'mi al Asadi 
amir al mugähidin ar Rassäd, gest. 993/1585. 

1. Garidat ad durar wa ß^aiidat al fikar, Astronomie, Berl. 5699. 
2. manzümat al mugaijabf Gedicht über die Anwendung des Sinus und 
des Quadranten zur Ermittelung der Gebetsstundeu mit anon. Comt. 
ib. 5834. 3. ad dürr an nazim fi tashil at taqwtm (muhtaaar zig JJlug 



^) Vgl. o. p. 167. 



358 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 14. 

Bek) 8. o. p. 213. 4. raihänat ar ruh ft rasm as sä^ät ^alä tnustau-t 
'« autüh Kairo V 259. 5. targamat al atibbä* walisän cd alibbä% Heil- 
mittellehre, Berl. 6431. 6. al ma§äbih al muzhira fi Htm al bazdara^ 
über Falknerei, Goth. 2094. 

7. Abu Zaid 'Abdarrahmän at Tägüri, f 999/1590. 

1. Muqaddama zur Bestimmung der vier Jahreszeiten, der Nacht, 
der Gebetsstundelt und der Qibla, Paris 256O4. 2. r. fi 7 ^amal binib*^ 
al muqantarät Kairo V 287. 3. Sarh al maflab s. 0. 1. 4. manäsik al 
hagg Goth. 61,. 

8. M. b. 'Omar b. Sädiq b. *Omar al Bekri al Fuwäuisi 
schrieb in der 2. Hälfte des 10. Jahrb.: 

Nattgat al afkär fi 'Um al lail wan nahärj Stundentafeln für die 
Breite von Kairo, Paris 2545. 

9. Garsaddin b. Sihäbaddin A. an Naqib 10. Jahrh. 

1. R. ^alä V rw6' al mugaijab ft 'Um al miqät Dresd. 285, Leid. 
1150, Paris 2543. 2. r. ß 7 gaib Cambr. Palmer 35 nr. 31. 3. r. fi 
Hlm al gaib, Comt. zu dem gleichnamigen Werke des A. b M. al Qas- 
tallänl (?) ib. 32. 

10. Gamäladdin M. b. Mu'inaddin M. al Häsimi schrieb 
1004/1595 : 

Äl amal al qaivim fi hall at taqictm Leid. 1152. 

11. Ibn 'Äsir schrieb 1035/1625: 

R, ft rub' al mugaijab Krafft 330. 

12. Mustafa b. Samsaddin b. A. b. llidr as Serkesi at 
Tähiri al Halwati al Falaki ad Dimjäti a§ Säfi'i schrieb 
1038/1628: 

1. Kifajat al mubtadi {manzüma ft 'r rub' al maqtiC) Kairo V 283. 
2. ad dürr fi 7 gaib an nafis fi V rub' al mansüb li Jdris ib. u. VII 537. 

13. Abu 1 Husain 'Abdallah b. 'Abdarrahinän b. 'Omar 
as Süfi, gest. 1057/1647. 

K, al mudhil, daraus fasl fi maqädtr al afläk wal kawäkib wal 
ard bil amjäl Paris 2330,. 

14. 'Abdallah b. A. al Maqdisi al Azhari um 1070/1659. 

Tuhfat al labib wa bugjat al artbj über Quadrant und Sinus, 
Berl. 5856. 

15. Mahmud b. Qotb al Mahalli um 1080/1669. 



Die Astronomie. 359 

1. R. t% bajän al muräd min ittihäd dl matälV icafitüäfhä *l maa^ül 
*anhu min ba'd fuqahff as Safiija Kairo V 283. 2. r. fi bajän al waqt 
alladt tatW fihi 7 kawäkib at täfiita lailan, verf. 1077/1666, ib. 

16. 'Abdalwahhäb al Muqri' as Sirägi schrieb 1084/1673: 

Tahbtr inkihäf al labs ft tahrir inkisäf al iams, über die Sonnen- 
finsternis dieses Jahres, Münch. 867, Kairo V 231. 

17. Saih al isläm A. al Bastaki, gest. 1110/1698. 

Gab. I 68. At tauqtät al falaMja Kairo V 235. 

18. Ridwän Efendi al Falaki ar Razzäz lebte als Privat- 



mann in Büläq und starb am 23. Gumädä 1 1122/21. Juli 
1710. 

Gab. I 74. 1. Natigat al afkär f% a'mäl al lall wan nahär, astro- 
nomische Chronologie, Berl. 5710. 2. al §auhara al lämi^a wan natija 
al gämi^a, Chronologie, ein Stück daraus, ib. 3. ad dürr al farid 'alä 
*r ra§d al gadid Kairo Y 245. 4. duatür u§ül Slm al mtqät wa natigat 
an nazar ft tahrir al auqät ib. 246. 5. §adäicü al munharifät, verf. 
zusammen mit M. an Nagg&m!, ib. 296. 

19. M. al Gamri as Säfi'i al Falaki starb nach 1124/1712. 

l. AI qawffid al muqnVa ft tahwilät cd maqädir al arba*a, verf. 
1124/1712, Kairo V 187. 2. raqä'iq al aarär fi hiaäbai darag wa daqä'iq 
a*zam dauwär, verf. 1111 1699 ib. 259. 

20. Ramadan b. Sälih b. 'Omar as Safti al Hawänaki, 
starb am 22. Gumädä I 1158/23. Juni 1745*. 

Gab. I 162, danach Hit. gad. X 90. 1. Nuzhat an nafs bitaqwim 
ai sanis Kairo V 326. 2. al qaul al muhkam fi ma*rifat kuaüf an naijir 
al a^zam ib. 283, 308. 3. al kaläm al ma'rüf fi a^mäl al kuaüf wal 
Jiusüf ib. 270, 308. 4. bulüg al watar fi "l 'amal bil qamar ib. 230. 

21. M. b. 'Ali al Homaidi starb 1179/1765. 

R. fi 7 äla al muaammät dät kurai Kairo V 279, 284, 299. 

22. Hasan b. Ibrahim b. Hasan az Zaila'i al Gabarti 
al Hauafi, dessen Familie aus Gabart bei Zaila' in Abessinien 
stammte, war Professor in Kairo und starb i. J. 1188/1774. 

Gab. I 386 — 408 (mit einem Abriss der Familiengeschichte) danach 
Hit. gad. VIII 7. 1, R. ß 'l munharifät Kairo V 288. 2. r. fi 'l aa- 
tiha ib. 305. 3. r. fi V ruft* al mugaijab ib. VII. 27. 4. haqffiq ad 
daqaiq ^alä daqä'iq al haqäHq s. o. p. 168. 5. raf^ al iikäl 
bizubnr al '^aar fi gälib al alkäl Kairo III 60. 6. nuzhat al *ain fi 
zakät al ma*da7iain Kairo III 142, VII 241, 242. 7. i§läh cd iafär 
'an itugüh ba'd muhdarät al muhtär {iarh tantctr al ab§är) s. o. p. 311. 



360 3- Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 14. 15. 

23. 'Abdallah al muwaqqit bigämr Qüsün starb am 
12. Dülhigga 1188 /U. Febr. 1775 in Kairo.' 

Gab. I 411. Ad dürr at tamtn ß 7 hukm 'alä tahäml as sinin 
Kairo V 245. 

24. 'Otmän b. Sälih al Wardäni befasste sich in Kairo 

mit Astronomie, besonders mit dem Kalenderwesen und schrieb 

i. J. 1210/1795: 

Ä8 aälik al qaictm fi ma'rifat at taqmm min ad dürr al jatim 
oder gadäwil hall \iqüd fnuqauwamät al qamar bitariq ad dürr oZ 
jattm libn al Magdi (s. o. p. 128) Kairo V 261, vgl. Hit. gad. X 96. 



§ 15. Geographie und Reisebeschreibungen. 

1. M. b. Hidr Näsiraddin ar Rümi al Haiabi um 
948J1541. 

Wüst. Qesch. 519. 1. At tuhfa al lafifay Beschreibung der Moschee 
von al Hadina, verf. 939—44/1532—7, Escur.* 1703«. 2. al mustaq- 
§ä ft fadäHl al masgid al aq§ä (in Jerusalem), vollendet am 10. Safar 
948/6. Juni 1541, ib. 1762. 

2. ^Abdalbäsit b. Müsä b. M. b. Ismä'il al 'Almawi as 
Säfi'i, geb. am 15. Ragab 907/25. Jan. 1502 zu Damaskus, 
wurde 938 1 1531 oberster Mu'addin der ümaijadenmoschee 
und nach dem Tode seines Vaters (f 28. Gumädä I 940/ 
16. Dez. 1533) dessen Nachfolger als Prediger an der Moschee 
des Barsbäi, hielt während der heiligen Monate erbauliche 
Conventikel und starb im Sa'bän 981 /Dec. 1573. 

RA 170r. Mu/ita§ar tanbih at tälib wa*irMd ad däria s. o. p. 133. 

3. Abu '1 Barakät Badraddin Abu T Güd M. b. M. b. 
M. b. A. b. 'Abdallah al Gazzi al 'Ämiri as Säfi'i al As'ari 
ad Dimasqi, geb. am 14. Dülqa'da 904/24. Juni 1499 in 
Damaskus, machte vom 18. Ramadan 936/17. Mai 1530 bis 
Ende Dülqa'da 937 /Juli 1531 in Begleitung des Qädi 1 
qudät b. Furfür eine Reise nach Stambul, die er in seinem 
Werke nr. 1 beschrieb. Später wurde er Professor an den 
Medresen al Muqaddamija, as Sa^'mija, al Guwainija und i. J. 
971 ;' 1563 an der Taqawija. Dies Amt nahm ihm M. al 



Geographie und Reisebeftohreibungen. 361 

Higäzi al Ilimsi durch den Einfluss seines Gönners, des Qädi 
al 'askar M. b. Ma'Iül, weg, musste es aber schon nach sechs 
Monaten wieder abtreten, als M. Öäwi zäde Qädi al 'askar 
wurde. Er starb im Sauwäl 984 /Jan. 1577. 

RA 239v, TA 88 v. 1. AI matäW al Badrija f% 7 matiäzil ar 
Rümijay Br. Mus. Suppl. 680 (Autograph), Pet. AM 240. 2. manhal 
al wurräd fi 7 hatt *alä qirffat al auräd watuhfat al mtdük liman 
aräda tahrtr as atdükf Anleitung zu gottgefälligem Wandel, Berl. 
8844. 3. al maräh ft 7 muzäh über den Scherz, ib. 5428. 4. 5 Ragaz- 
verse über die 10 fache Aussprache von al ^ätam ib. 7069s. 5. einige 
Verse ib. 679. 6. muf^tasar as sijar NO 3338. 

4. Muliibbaddin b. Taqiaddin b. Dä'üd al Hamawi al 
Hanafi verliess i. J. 978 1 1570 Damaskus in Begleitung des 
Oberqädi, der nach Jerusalem ging, um den Christen eine 
alte, in eine Kirche umgewandelte Moschee zu entreissen. 
Von dort begab er sich nach Ägypten und wurde Qädi in 
Füwa. I. J. 981 1 1573 kehrte er nach Damaskus zurück und 
ging im folgenden Jahre nach Stambul, wo er der Thronbe- 
steigung des Sultans beiwohnte. Dann wurde er zum Qädi 
von Ma*arrat an No'män in Syrien ernannt und schrieb dort: 

Ar rihla oder Hädi 7 az'än an Nagdija ilä *d dijär al Mifrtjaf 
Beschreibung seiner Reiseerlebnisse, Paris 2293, Kairo VII 646. 

5. M. b. A. b. M. b. Gamäladdin b. Sukaikir ad Dimasqi. 
gest. 987/1579. 

Zuhdat al ätär fimä waqa*a ligämi*ihi fi 7 iqäma wal asfär, 
Erlebnisse auf seiner Reise vom 16. Rabl* II 973/11. Nov. 1565 bis zum 
13. Muharrara 976/8. Juli 1568 von Hamät nach Halab, wo er Prediger 
an der Moschee al 'Adilija war, und Stambul, Pet. AM 241. 

6. Hugaig b. Qäsim al Wähidi machte 992/1584 die 
Pilgerfahrt von Halab nach Mekka und schrieb darüber: 

Rihla mit vielen Digressionen über aUe möglichen Wissen- 
schaften, die ihm die Hauptsache sind, Pet. AM 242. 

7. Samsaddin Abu 1 *Abbäs A. b. M. b. al Imäm al 
ßosräwi schrieb 1003/1594: 

Tuhfat al anäm ß fadäHl al Sa"m, Goth. 93, Wien 902, Pet. 
AM 239, Leid. 816, Paris 823, Br. Mus. 1256, vgl. Wüstenfeld in Lüdde's 
Ztschr. I 164, OGA 1841 p. 1308, Auszüge bei Sauvaire JAP s. 9. t. 
3 u. 4. 



362 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel § 15. 

8. M. Häfiz addiD al Qadsi am 1013 1604. 

Isfär cd afffar wa abkär al afkär: nachdem er in Kfirze «eine 
Reise nach Kairo, Jerusalem und Damaskus geschildert, beschreibt er 
ausführlich seine 8eereise nach Stambul und Kairo, die er 1013 antrat, 
in Kunstprosa, grosstenten teils über Sturm und Unwetter^ Bert 6184. 

9. M. b. Näsiraddin as Sawäl as Safaoi al Hatib om 
1054 1644. 

1. AI gauhar al maknün f\ fadä*il zijärat gabal Qasijün, Lob des 
Berges Q. und der hl. Stätten bei Damaskus, BerL 6066 7. 2. bahgat 
al akbäb ft fndä'il karämat as saih abi Bekr b. Qautcam (t 658 1260) 
ib. 10100. 

10. Badraddin Täbi' äl as Siddiq schrieb 1062 1652: 

AI magäz ft haqiqat rihlat ai iaih Zain al 'dbidin as Siddi^ 
Ha bilad al Higdz. gedr. Kairo o. J. (Cat. Y 125). 

11. M. b. Jahjä b. TaqiaddiD b. Ismail al Halabi al 
Farad i Na^maddm war Professor an der Umaijadenmoschee 
zu Damaskus. Nachdem er einen Sohn durch den Tod 
verloren hatte, verzichtete er mehrere Jahre auf seine Lehr- 
thätigkeit und stellte 140 Wasserleitungen auf eigene Kosten 
wieder her. Später nahm er sein Lehramt wieder auf und 
starb i. J. 1090 1671^. 

Muh. IV 265. AI iiärät ilä amakin az zijärat, Wallfahrtsorte in 
Damaskus und Umgegend, BerL 6125. 

12. Murtadä b. 'Ali b. 'Alawän um 1120 170s. 

1. Bericht Ober seine Wallfahrt nach Mekka i. J. 1120 l70^, BerL 
6137. 2. Qaside ib. 8018,. 

13. Murtada Bek b. Mustafa b. Hasan al Kurdi musste 
1127 1715 Schulden halber Damaskus verlassen, begab sich 
nach Kairo und starb nach 1133 1721. 

1. Tahdib al aUcär ft *agä*ib al antfär, Bericht über «eine Reiste 
nach Kairo, BerL 6142. 2. 'uqüd al gumän fi 'adam suhbnt abnä* az 
zamän ib. 5429. 3. hadijaf al faqir lihadrat al tcazür, Adabbuch, ge- 
widmet dem Ibrähini Pä^ä, Schwiegersohn des Sult&ns A. Münch. 605 
(Autograph t. J. 1133 1721). 

14. M. b. M. b. Sarafaddin al Halili al Maqdisi. geb. 
in Hebron, studierte in Ägypten, liess sich in Jerusalem 
nieder und starb i. J. 1148 1735. 



Oeogr. u. Reisebeschreib. § 16. Jagd u. Militaria. § 17. Musik. 363 

Mur. IV 95— 7. Abb. zum Lobe der Moschee in Jerusalem, ihrer 
Vorzüge und Segnungen, Berl. 6101. 2. Qa§tde zum Lobe der Moschee 
Yon Jerusalem, ib 801 9i. 

15. Mustafa As'ad b. A. b. M. ad Dimjäti al Laqimi, 
geb. 1105/1693 id Damiette, machte mit seinem Vater die 
Pilgerfahrt, und hörte die Gelehrten in Mekka und al Madina, 
setzte seine Studien in Kairo, Damiette, Damaskus und 
Jerusalem fort, lebte dann in Kairo und starb i. .1. 1178/ 
1759. 

Mur. IV 154— 66 (Gedichtproben), Gab I 221—42. 1. Lata if uns 
al l^aUl fi tahäHf al Quds wal Ifalil, Vorzüge von Jerusalem und Hebron, 
Berl. 6102. 2. mawänih al uns birihlatt liwädi 7 QudSf Reise von 
Damiette nach Jerusalem in 6 Monaten d. J. 1143/1730, verf. 1164/1751, 
ib. 6151. 3. al hulla al mu'lima al hahtga bir rihla al Qudsija al 
muhiga, ein Stück daraus ib. 4. ditvän Br. Mus. lOSSi. 



§ IG. Jagd und Militaria. 

1. Ad Darwis *Ali as Sädili al Hanafi ad Dimasqi, 
Naqib der Bogenschützen in Damaskus um 1130/1718. 

1. Miftäh kam an nizäm f% a§l ar rimäja wataHtm al gulämy Her- 
kunft des Bogenschiessens und Anleitung dazu, Berl. 5544. 2. 33 Ragaz- 
verse zum Lobe der Jäger in Damaskus, speciell des Jägermeisters 
Mustafa b. Ilasan ib. 5545. 3. Jagdgedicht ib. 8020i. 

2. Mustafa Curingi al Farhäti, Altester der Sehützen- 
truppe in Kairo, gest. 1140/1727. 

K. fadl al qaus al 'AraMja, über den Bogen und seine Hand- 
habung, Goth. 1339. 



§ 17. Musik. 

1. 'Abdalqädir h. M. al Qädiri um 1050/1640. 

1. R. ;t H tauqVät, verf. 1050/1640, Kairo V 298. 2. ft dikr al 
angäm wa^astnWiä^ Melodien und Töne, Berl. 5528. 

2. A. b. *Abdarrahmän um 1150/1737. 

Ad dürr an naqi fi fann al müsiqi^ Berl. 5523. 



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£aar- ii j XIIL Awrix-t: * ▼. aI »rtäArtl ♦ liiT:"?«. Eact VI». 
1. T, Kik^i 1 L^mÄ^Ü a. •"r^fcj-k'rt llr«- ITH:!. •: laiia. O-icä. :jiNi- dlÜK^«. 

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4. Ma/ijari r>. 'AvLäirrkbiiÄiQ al ^^täcii k^Bi s&ek dem 
T«Ae: 4rr* A, b. a.* "^ii: an drr*i«en >:rllr il* •>c-rrfcnt sack 
Kair<r oad *UrT> narii 1*44 Ir-^. 

^*t1 1':ä^ :■»*-. K^ir. VI i»5. 

5. .Sihab aiddiD A- h. A. b. >&!^3:a al VÄ'jäb; -r !••» 

Miiu I IT'/. dAiL*..ii H::. z^L XIV li^. ^Axjnia^sii JAP 1^*5 
II ^. ivl. L*t<.*r* II ü/i. I. AI mk/i^fAh -24 ^Sf^l}-! fi pM -si I-Arijh«. 
'HMrrAp-niffiiL ^^rvrii- l'fil t^ 9->k!«:^ i'fr. IK-'?, PatU i».<34. o».**4. Fi». S43k. 
Kmiro VI v*. 2, •?/ f^>r6\d a/ Ub^Aja <zJ mmje*iM-f'3 .Vj-^C' «i l«ri/c. 
Onm^^^/nm -i-rr 3l*pii-i:t, B-rrL »-äU. 3. •-%' Mii^.r: ;I 7 /i« Kairo 



Medicin. § 19. Geheimwissenschaften. 365 

VI 9, gedr. ib. 1305. 4. al ahkäm al mu/ilifa ß hukm rnff al himmifa 
Kairo VII 591. 5. al hidäja min ad daXala ft ma'rifat al waqt wal 
qibla higair älüy Berl. 5706. 6. maqaddama ft '/ fu§ül al arba'a tca 
auqät a§ §alawät wa äJiir al lail wa§ihat al qibla bigair äla, Ooth. 
1452/3, Kairo V 303, 318. 7. 500 kurze Gebete für M., Berl. 3927, 
Alger 1879. 8. r. fi fadl a§ §alät *alä *n nabt ^fm, Kairo I 199, 212. 
9. salawät, gedr. Büläq 1300, ib. 205, VU 174. 10. r. f% > §aldt 'alä 
'n nabt ib. VII 411. 11. an nubda al latifa f% bajän maqäfid al Htgäz 
wa ma*älimihi '« iarifa ib. 519. 12. r. fi fadl lailat ni§f Sa'bän ib. 
528. 13. r. ft Hlm al harf wal toaqf Spielereien mit Buchstaben und 
magischen Diagrammen, Goth. 1269 (= Kairo V 367 ?). 14. k. al malähim 
Kairo V 372. 15. ta'btr al manämät ib. VI 126. 16. tuhfat ar rägib 
ft »trat gamä^a min ahl al bait al afäjib Kairo 1307. 17. hikäjät gafiba 
wa ^agiba oder hikäjät wa garä*ib wa *agäHb wcUatäHf wa nawädir 
wafawä*id wa nafäHs oder kurz nawädir al Qaljübty von einem Späteren 
herausgegeben, Berl. 8428, Goth. 2703/4, Kairo II 81. The book of 
anecdotes, wonders, marvels, pleasantries, rarities and useful and precious 
extracts ed. by W. Nassau Lees and Mawlawi Kabir AI Din, Calcutta 
1856, 2. ed. ib. 1864. Kairo 1274, 1279, 1296, 1297, 1300, 1302, 1304, 
1307, 1308, 1311. 

6. AI Maulä Sälih b. Nasralläh al Haiabi b. Saläm, 
gest. 1080/1669. 

Gäjat al itqän ft tadbtr badan al inaän, umfassendes medicinisches 
Werk, redigiert von JahjA Efend! f 1117/1705, Goth. 1940 (unvollständig) 
Köpr. 975, NO 3561, '3—5, Teil IV: k. at tibb al gadid al ktmijän alladi 
^f^tara'ahu Baräkelsüs, Auseinandersetzung des medicinisch - alche- 
mistischen Systems von Paracelsus, Goth. 1941/3, Ref. 274, Bodl. II 192. 

7. Sadaqa 'Afif um 1140/1727. 

Gämt al garä*ib wadticän al ^agä'ib, Compendium der Medicin, 
Berl. 6316. 

8. M. b. 'Abdaraziz as Säfi'i al Haiabi al Mutatabbib 
schrieb 1153^740: 

Über Eigenschaften und Nutzen der Tiere, Goth. 2066,. 

9. Jüsuf b. Girgi b. Abüdija at Tabib al I^alabi al 
Märüni schrieb 1180/1766: 

Ar r. ad dahabija ft mu'älagat al hwmmä ad daqqija, Ooth. 1984 

§ lü. Geheimwissenschaften. 

1. M. b. 'Ali b. M. b. 'Ali as Sabrämallisi um 
1021/1612. 



366 3. Boch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 19. 

Muh. lY 44, danach Hit. gad. XU 124. 1. Bahgat al mahadit ft 
ahkäm gumla min al ha%cädit, Astrologie, Berl. 5890, Paris 2597, Kairo 
V 230, 279. 2. tatcälC al iiräq fi wad" al aufaq, magische Quadrate, 
Paris 2698, . 3. fasl f% sifat tarlnb al asmä^ tcakaifijat istiJ^rägha min 
*ilm al harf ba'd at takair tcahwa fi *t tarJnb at iabtx alladi jufyrig al 
i>m ifitn arba' tabaC min när tcahatcä^ tramd* tcaturäb ibf 4. an 
nubda al tcdfija fi wad" al aufaq al 'adadija ib,. 5. idäh al rnuktatim- 
fi hisäb ar raqm Kairo Y 178. 6. ad durra al bahija fi watT fy^tüt 
fafl ad dä^ir bit tariq al handasija Ind. Off. 772,. 7. al iriäd Hl ^üm^ 
bHawäsf al a*dddf Arithmetik, Berl. 5997. 8. ar ragaz al mafrüd ft 
"Um al *arud ib. 7138, dazu Comt. t. 'Abdallah b. 'Ali ad Damligl um 
1217 ib. 7139. 

2. 'Abdarrahmän b. 'Abdallah al Iskari al imäm bigämr 
Tüliin schrieb 1034 1624: 

Tahsil al intifä' tcagäjat al irtifa" ß tcad' al maqäjis wa tcad^ 
al arba Kairo Y 231. 

3. M. al Maqdisi al Qarqasandi sehrieb 1049/1639: 

Ein Werk über Alchemie Br. Mus. 1372,. 

4. 'Abdarrahmän b. A. Bäkatir sehrieb um 10801670: 

Kalf al gubär *ani 7 isäräi fi mä baqija min *umr hädthi ^d dar 
Berl. 2765. 

5. M. b. M. al Fulläni^) al KisDäwi as Sudäni hatte in 
seiner Heimat im Sudan studiert und sieh fünf Monate lang 
in Kägo in Bornu mit der Sanddeutekunst ('//;/* ar ramal) 
besehäftigt. I. J. 1142/1729 maehte er die Pilgerfahrt und 
starb i. J. 1154 1741 in Kairo. 

Gab. I 159 60. 1. Bahgat al äfäq wa idäh al labs tcal agläq ft 
"Um al hurüf tcal aufaq Kairo Y 332. 2. ad dürr al manzüm wa 
huläsat as sirr al maktüm s. Bd. I p. 507 nr. 29, dazu Kairo V 337. 3. at 
tahrirät ar räHqa^ über Muhammeds Befinden und Thun nach seinem 
Tode, nach seiner Rückkehr von der Pilgerfahrt, im Rabl* I 11 56 /Mai 
1743 (so!) in Alexandrien ToUendet, Berl. 2599, dazu Lobschriften von 
M. al Hifn&wl und A. al MoUawi (beide f 1181 1767) ib. 60. 

6. 'Abdarrahmän b. M. an Xiläwi as Safi'i al Ahmadi 
al Halwati sehrieb 1170/1756: 

Physiognomik Berl. 5373. 



») Corruptelen: Gil&li, Gläti, Gl&ni (Bd. I 507 pu.) 



Encyclopädie und Polyhistorie. 367 

§ 20. Encyclopädie und Polyhistorie. 

1. M. b. 'Ali b. M. b. Tülün as Sälihi ad Dimasqi al 
Hanafi, geb. 890/1485 (n. a. 880/14'73) in as Sälihija bei 
Damaskus, studierte in Kairo, kam i. J. 923/1517 zum zweiten 
Male dahin und wurde dann Lehrer der Grammatik, Qor'^än- 
auslegung und Tradition an der von dem Sultan Salim 
erweiterten Medrese as Sälihija zu Damaskus. Er starb i. J. 
955/1548. 

RA 235V, Wüst. Gesch. 522. 1. Ramz as aälik li 'Um al tnadärik, 
über das Verhältnis der Früheren zu den späteren inbetreff des Bereichs 
ihrer Kenntnisse und Studien, Berl. 134. 2. an nafha az Zanhaqija fi 
^l as^ila ad DimaSqijaj 82 Fragen aus verschiedenen Gebieten mit Ant- 
worten, ib. 297. 3. al lu*lu' al manzüm /t 7 wuqüf *alä mä *§tagaliu 
hihi min al 'u/i/m, Br. Mus. 430«. 4. Abh. über eine Art Ton Fehlern, 
die der Qor'änleser nicht begehen darf, wenn das Gebet seine Wirkung 
nicht verlieren soll, im Anschluss an an Nasaf! (f 537/1142 s. Bd. I p. 
427/8) Berl. 571. 5. al wädiha f% wasf al qarina as §älihaf Schilderung 
der tugendsamen Hausfrau, ib. 5595. 6. Qa§ide über die verschiedenen 
Arten von Märtyrern ib. 7936*. 7. Abh. über Formenlehre ib. 5104. 
8. Abh. über Wortbedeutung ib. 5105. 9. k. al maaä'il al mulaqqabät 
fl Hlm an nahw Leid. 244. 10. fath al qadir ft 't ta^nit wat tadJdr 
ib. 245. 11. tabßn al munäsabät bain al asmä* wal musammajät ib. 246 
(= nr. 8V). 12. al ilmäm bisarh haqiqat al istifkäm ib. 247. 13. minhat 
al afädil lis §urüt allati bihä jatahaqqaq tanäzu*^ al 'ämilain 'ani 7 
'awämil ib. 248. 14. ithäf an nubahä* binahw al fuqahä* ib. 249. 
15. maglis al muJiätaba bain az Zaggä§ wa Ta*lab aus dem k. an nuzah 
wal ibtihäg des Abu '1 Hasan 'All b. M. as Simsäti, Zeitgenossen des 
Saif ad daula (Jäqüt III 320i«, Fihrist.154) ib. 250. 16. al asHla al 
mu*tabara wal agiviba al rnnJ^tabara ib. 251. 17. al kannäs lifawä'id 
an nds Escur.* 545. 18. «/ guraf al 'altja fi tarägim muta^afi?^iri *l 
Hanafijaj Fortsetzung des k. al gawähir al mudVa des 'Abdalq&dir b. abt 
'1 Wafä' al Qorasi (f 775/1373 s. o. p. 80) Br. Mus. Suppl. 645; aus den 
Schlussworten ein Stück über die Bedeutsamkeit und die schönen Kräfte 
der Buchstaben, Berl. 4133. 19. at tamattu" bil iqrän bain tarägim ai 
iujüh wal aqrän, über die Gelehrten des 9. u. 10. Jahrb., Auszüge von 
b. Menlä f 1003/1594, Berl. 9888. 20. daJiäHr al qaar ft tarägim nubalä* 
al *a§rf als Anhang zum vorigen, 136 alphabetisch geordhete Biographien 
von Damascenern, Goth. 1779, vgl. Wüstenfeld in Lüdde^s Ztschr. I 164, 
Orient. II 162. 21. i7ibä^ al umarä* bi *anbä^ al wuzarä*, Biographien 
von 31 Weztrs, Berl. 9880. 22. an nutq al munabbi* 'an targamat ai 
aaiJi al Muhjawi b. 'Arabt ib. 10098. 23. gäjat al bajän fi targamat 
aS aaih Arsläii (Bd. I 452) ib. 10106. — Aus einer nach Tagen ge- 



368 3. Buch. 2. Abschnitt. 1. Kapitel. § 20. 

ordneten Chronik teilt der Verf. von RA mehrfach Auszüge mit, ob- 
wohl er ihm Kritiklosigkeit in der Tradition und Lügenhaftigkeit in der 
Darstellung der zeitgenössischen Geschichte vorwirft. 

2. Radiaddiu M. b. Ibrahim b. Jüsuf b. 'Abdarrahmän b. 
al Hasan al Haiabi ar Raba'i at Tädifi al Haoafi al Qädiri 
b. al ^anbali, Nachkomme des b. as Silioa, geb. 877/1472 

9 

in Halab, gest. daselbst Mitte Gumädä I 971 / Anfg. Jan. 1564 ^). 

RA 279r, Wüst. Gesch. 528. 1. Dtwäriy gesammelt von seinem 
Schüler A. b. al MoUÄ as Säfil, Kairo IV 315. 2. 10 Lobqaslden auf 
den Sult&n Sulaim&n zu je 10 Versen, Berl. 79394. 3. ar rawäHh al 
^üdija fi 7 madäHh as Su'üdija Kairo IV 315. 4. hadäHq ahdäq al azJiär 
wa masäbth anwar al anwar zu Ehren der Zehnzahl (wie der sukkardän 
8. o. p. 13 zu Ehren der Siebenzahl), gewidmet dem Sultan Sulaim&n, 
Berl. 8419. 5. maria*^ az zibä* wamarba* dawt '« §iba Kairo IV 315. 
6. kam man hägä wa 'arnmä ft 7 ahägt wal mu'ammä, Rätselpoesie 
mit Comt. gamz al *aiw ilä kanz al ^ain Münch. 572. 7. r. ft 7 ahägi 
wal algäz Kairo IV 314. 8. r. taitamil *^alä gumlat mä jahwähu '« sdmV 
liqa§d tahiif al masämV ib. 315. 9. tuhfat al fädil fi §inä*at al fädil 
Br. Mus. 3342. 10. az zubd wad darab ft tä*rih Halab, Auszug aus dem 
Werke des b. al 'Adlm (Bd. I 332) mit Fortsetzung bis zum 6. Rabl* II 
951/28. Juni 1544, Pet. AM 203, Br. Mus. 334, ßodl. 836. 11. dürr al 
habab ft td'rih Halab, Biographien berühmter Halabiner und solcher, 
die zu H. in Beziehung standen, Goth. 1773, Wien 1184, Paria 2140—3, 
Br. Mus. 1301, Bodl. I 810, Glasgow 61 (JRAS 99, 754), Jeui 850, NO 3293, 
4 Biographien daraus Berl. 10138. 12. masäbth arbäb ar rijdsa wa 
mafätth abwäb al kijäsa, praktische Anleitung für Rechner, Berl. 4954. 
13. mahfCil al maläha ft masäHl al masäha, Comt. zu gtmjat al hussäb 
ft 'Um al hisäb von Gam&laddtn A. b. Täbit, Paris 2474. 14. tadkirat 
an näst, Geometrie, Bodl. I 967. 15. ad durar as sätVa ft 7 adwija al 
qäti^a, Versificierung des k. bur* as sä'a (Bd. I 234) in 135 Ragazversen, 
Berl. 6308, Br. Mus. 334,. 

3. 'Imädaddin M. b. M. b. M. al Hanafi ad Dimasqi al 
*Imädi, Professor an mehreren Medresen zu Damaskus, gest. 
am 18. Sa'bän 986/21. Oct. 1578. 

TA 136V. 'Aharat abhat 'an 'aiarat 'ulüm, 10 Punkte aus 10 Fächern, 
dem Oberq&d! von Syrien Hasan Bek gewidmet, Berl. 88, 

4. A. b. A. b. 'Abdalhaqq as Sunbäti, gest. 990/1582 
(n. a. 982/1574). 

Raudat al fuhüm ß nazm nuqäjat al 'nlüm von as Sujütl s. o. j». 
156, mit Comt. fath al haij al qaijüm Leid. 14. 



») Nach Ahlw. Berl. 4954 f 959? 



Encydopaedie und Polyhistorie. 369 

5. Mar'! b. Jüsuf b. abi Bekr b. A. al Karami Zainaddin 
al Maqdisi al Haubali, geb. in Tür al Karam bei Näbulus, 
studierte in Jerusalem und Kairo, wurde Qor'änleselehrer an 
al Azhar, dann Professor des hanbalitischen Rechtes an der 
Tülünischen Moschee und starb im Rabi* I 1033/Jan. 1624. 

Muh. IV 358—61, Wüst Gesch. 555. 1. Qalä'id al margan fi 'n 
näsil^ tcal mansüh min al qor^än, Ter f. 1022/1613 nach den Comroentaren 
und dem Werke des HibataU&h b. Salftma (t 410/1019 s. Bd. I 192), 
Berl. 480,1. 2. al kalimät al baijindt (as santjät) zu Süra 2,,, yerf 
1028/1619 ib. 980, Kairo YII 291, Qairowftn, BuU. de corr. afr. 1884 p. 
182 nr. 2. 3. ahkäm al asäs ft qaulihi ta'älä inna autcala baitin feudi" a 
lin nä8 Kairo lil 270. 4. faraid al fikar ß 7 imäm al nuihdi al 
muntazar Paris 2026^, Kairo YI 161. 5. iriad daun '/ 'irfän limä lil 
*umr min az zijäda wan n\nqsänf BerL 2495. 6. Ober die Wichtigkeit 
des Erteilens und Annehmens g^ter Ratschl&ge, Berl. 5415. 7. daf* as 
hibha wal garar *amman jahtagg *alä ftl al ma^äfi bil qadar Kairo 
VI 140. 8. gdmi* ad du'ä* wa wird al aulijä* wamunägät al asfijä* 
ib. II 190. 9. r. ßmä waqa'a /t kaläm a§ füßßn min al alfäz al 
mühima lit takfxr i7^. ib. YII 546. 10. tahqtq al burhan /t ilbat ha^qat 
al mtzän Paris 2026,. 11. sulwän al musäb bifirqat al ahbäb ib.,. 
12. gidä* al arwäh bil muhädata tcal muzäh ib.«. 13. tah^q az zunün 
bfaJ^r at fä'ün, 20 auf die Pest bezagllche Fragen, verf. 1028/1619, 
Berl. 6313. 14. tahqtq al burhan ft id'n ad du^än, Verteidigung des 
Tabakrauchens, Goth. 2102«. 15. badV al inia wa^ §ifat fx 7 mukätabät 
wal muräsalät, StiUehre, Goth. 2828/9, Wien 243, Leid. 357/8, Paris 4445, 
Pet. Ros. 162, Br. Mus. 517,, 1056,, SuppL 102,, Kairo lY 211, gedr. 
BOläq 1242, Stambul 1291, 1299, Kairo 1305, 1309, Mula)^^af, Mösul, 
Dominikanerpresse 1866. 16. al hikam al nuUakija wal kalim al Azharija 
Paris 20265. 17. bahgat an näzirtn wa^ajät al mustadillin, die obere 
und die untere Welt, Erschaffung der Menschen und der Tiere, Tod, 
Paradies, Hölle u. s. w., vollendet 1022/1613, Goth. 746, Wien 1666, vgl. 
Hammer Wien. Jahrb. 83 Anz. Bl. p. 12. 18. nuzhat an näzirtn ft 
ta^rif^ man walija Misr min al ^ulaß^ was salättn, Berl. 9829/30, Goth. 
1642, Münch. 395, 889 fol. 197, Wien 920—2, Havn. 151/2, Br. Mus. 1233, 
Bodl. II 151,, Paris 1826—31, Pet. Ros. 55; vgl. Reiske in Büschings 
Magazin V 371, Venture bei Volney Yoyage* I 244, dens. Rev. d" 
fegypte I 321--48, 385—99, III 99—112, 143-83. 19. qalä'id al 'iqjän /i 
fadäHl ärOtman, vollendet 1. Muharram 1031/16. Nov. 1621, Wien 979, 
Paris 1624, türk. Übers, mit vielen Zusätzen von §a'b&n Ef. b. A. 
Wien 980. 20. al kawäkib ad durrija fl manäqib al mugtahid b, 
Taimtja (s. o. p. 100) Berl. 10128, Landberg 243 (Autograph). 
21. aS sahäda az zakija ft tana* al a*imma 'alä b. Taimtja, Land- 
berg 249. 

Brockel mann Arabische LitteratoiYeschichte. II. 24 



370 3. Buch. 2. Abschnitt, l. KapiteL § 20. 

6. M. b. A. b. M. al Hattäti al Misri an Naqibandi al 
Halwati studierte in Kairo und Stambul, wurde Qädi in Usjüt 
und al Gizeh, zeichnete sich auch als Dichter aus und starb 
i. J. 1051/1641. 

Muh. III 366—75 (mit Gedichtproben). 1. Ad datU al hädi wal 'aql 
al mu'ä(Ü, verf. 5. Rabr II 1035/4. Jan. 1626, Kairo VII 390. 2. r. fi 
munäqaia ma' 8a*di wal qädt al Baidätot fi qaulihi ta'älä walladina hum 
lifurügihim Mfizüna, voH. 10. Ragab 1045/21. Dec. 1635, ib. 3. r. /i 7 
munäqaia f% *l iatidläl 'alä tougüd al kuüt at tahft bVannahu §uz* min 
al ia\$ al mau§üd ft 7 k^ri§, voll. 8. Gum&dä I 1048/18. Sept. 1638, ib. 
4. r. /t mulkilät al mantiq ib. 5. r. ft muikilät al qisma wal faräHd ib. 

6. r. taitamil *alä munäqaiät ft 'ibärät waqa'at ft 7 mawdqif ib. 391. 

7. r. taitamil 'alä ^mlat ahädil mairüha ib. 

7. A. b. 'Abdarrazzäq al Magribi ar Rasidi, geb. in 
Rosette, studierte an al Azhar in Kairo, wurde säfi'itischer 
Saih in Rosette und starb dort i. J. 1096/1685. 

Muh. I 232. Tigän al "unwän, Ragaz in 237 Versen über Süfik, 
Dog^atik, Syntax, Rechtgprincipien und Rechtslehren, Berl. 91. 

8. M. Säcaklyzäde al Mar'asi gest. 1150/1737. 

1. Tartib al 'ulüm, Encyclopaedie, Berl. 93, Wien 23, Kairo VI 124; 
dazu schrieb sein Zeitgenosse A. al 'Alam! al ifhäm fi 7 ilhäm über 
eine Stelle, an der er ihm über al ^ilm al laduni bedenkliche Ansichten 
vorzutragen schien, Berl. 94. 2. raühat an na§th min al hadit a§ sahth, 
voll. 1097/1686, Berl. 1867. 3. arr. cU ^Ädilija, ob man gegen den rechten 
Glauben Verstösse, wenn man den regierenden Sultan gerecht nenne^ 
verf. 1133/1721, ib. 2155. 4. na§ä*ih, ib. 4031. 5. r. fifann al munäzara, 
über die Kunst des Disputierens für seinen Sohn, daher auch ar r. al 
waladija, Berl. 5329/30, Krafft 401, Pet. 239^, Ros. 197*, Alger 1407/8, 
Kairo II 277, VII 264, 415. Comt.: a) v. Hosain b. 'All al Amid! um 
1150/1737, Berl. 5331. b) v. 'AbdalwahhAb b. Hosain Walladdln al Imidl 
ib. 5332, Pet. 239«, Krafft 151, Kairo II 271. e) v. Hosain b. Haidar 
al Mar'asi Kairo II 270, Alger 1407*. d) v. MoHA 'Omarzäde Kairo 11 271. 
6. taqrtr al qawänin al mutadäwüa min 'Um al munäzara^ vorf. 1117/ 
1705, Berl. 5333, Kairo II 270, VII 89, NO 4480/1, AS 4423, Auszug v. 
D&'üd b. M. al Q&risl mit Comt., verf. 1152/1739, Kairo II 271. 7. zubdat 
al munäzara Kairo VII 265. 8. r. fi dämm {hukm ia7'b) ad dul^än, 
Berl. 5333, Kairo VII 98. 9. tah^tb al qiraa R&gib 7. 10. Abh. über 
das Wesen Gottes, Münch. 886 fol. 231^. 11. r. fi *l imän Kairo VII 401. 
12. tashil al farä'id mit Comt. Kairo VII 143, 401. 13. r. fi taf^l 
masä'il dawi 'l arhäm ib. 143. 14. nair tawälV al anwar s. Bd. I p. 418. 



Encyclopaedie und Polyhistorie. AI 'Ir&q und al Gaitra. 371 

9. A. b. 'Abdalman'im b. Jüsuf ad Damanhüri al 
Madähibi al Azhari, geb. 1101/1689, studierte an al Azhar m 
Kairo alle vier Madähib, machte 1177/1763 die Pilgerfahrt, 
wurde nach al Hifni^s Tode Professor an al Azhar und starb 
am 11. Ragab 1192/6. Aug. 1778. 

Mur. I 117, Gab. II 25—7, danach Hit gad. XI 34. 1. AI faid al 
^amtm fi ma'nä 7 qorän al 'azim, K4gib 208. 2. tanvAr al muqlatain 
bidijä* al auguh bain as süratain Kairo YII 231. 3. nihäjat at 
ta'rif bi'aqsäm al hadit ad da'if Kairo I 250, YII 345. 4. half al 
lUäm 'an mu^darät al afhäm ib. VI 181. 5. man" al aHm al ha*ir *ani 
7 tamädi fi /Tl al kabä'ir ib. YII 230. 6. al anwar as sätCät *ald 
airaf al murabba^ät ib. V 229. 7. durrat at tauhid in 22 Ra^asversen 
mit Gomt. al qaul al muftd verf. 1143/1730, Berl. 5147, Kairo YII 39, 
298. 8. sabil ar raläd ilä naf* cd 'ibad, Adabbuch, gedr. Alexandrien 
o. J. (Euting 1708) Kairo 1288 (Cat II 161) 1305 (OB II 2674). 9. iriäd 
al mähir ilä kam al gawähir^ Geheimwissenschaft, Kairo Y 331, 360, 
368. 10. *iqd al farä*id fima lit talät min al fawäHd ib. 354. 11. ad 
durra al jaHnia ft *§ sun'a al karima ib. 880. 12. an naf* al gaztr fi 
fcUäh as sultän wal wazir ib. 209. 18. tariq al ihtida* bVakkäm al 
imäma wal iqtidä* ib. YII 39. 14. *ain al hajäh fi 'ilm istinbät al 
mijdhf verf. 1158;1740 ib. 15. r. /i *l mtqät ib. 206. 16. iqämat al 
hugga al bähira 'alä hadm kanä^is Mifr wal Qähira ib. 231, 355. 
17. gunjat al faqtr limä lit taijiba min at takbir ib. 845. 18. iarh 
ar rijäd al Ifalifija s. o. p. 313. 19. iarh as sidlam s. o. p. 355. 
20. iarh cd gauhar al maknCin s. o. p. 356. 



2. Kapitel. AI 'Irftq und al Oaztra. 

Die erstorbene Kultur der Euphrat- und Tigrisländer ver- 
mochte auch die osmanische Eroberung i. J. 1048/1638 nicht 
wieder zu beleben. Die Beamten des Sultans begnügten sich 
damit, die noch vorhandenen Reste der materiellen Kultur 
gegen das Andrängen kurdischer und arabischer Nomaden, 
so gut es ging, zu verteidigen. So fristete die arabische 
Litteratur in den alten Centren geistigen Lebens, in Mö^ul 

24* 



372 3. Buch. 2. Abschnitt. 2. Kapitel. § 1. 

und Bagdad, ein kümmerliches Dasein. Ihre Vertreter in 
diesen Gegenden beschränkten sich auf die Nachahmung der 
in Syrien und Ägypten zur Anerkennung gelangten Muster. 
Die wahhäbitische Bewegung in Centralarabien schlug ihre 
Wellen auch bis an das südliche 'Iräq und rief eine theologische 
Polemik hervor, die die Eintönigkeit der gewohnten Geleise 
auf kurze Zeit unterbrach. 



§ 1. Poesie. 

1. Abu A. Näsiraddin b. Sikandar b. Suwaidän al Häsüri 
Argün um 1015/1606. 

Ad durra an nagitja IVahl al 'Um wat taqtja, Sammlung von Ge- 
dichten teils auf *A11 und seine Familie, teils an Freunde und Bekannte, 
Berl. 7957. 

2. M. b. 'Abdalhamid al Bagdädi Hakimzäde blühte 
um 1043/1633. 

Sammlung von Gedichten, unter denen mehrere Yon ihm selbst, 
Br. Mus. 642. 

3. Sihäbaddin al Müsawi al Huwaizi lebte in al Basra 
in ärmlichen Verhältnissen, bis er die Gunst des Saijid 'Ali 
Ijän al Müsawi gewann. Er starb am 14. Sauwäl 1087 / 
20. Dec. 1676. 

Hartmann Muw. p. 86. Diwan, gesammelt von seinem Sohne 
Ma'tüq, gewöhnlich d. b. Ma'tüq genannt, Berl. 8001/2, Tüb. Wetzst. 
51, Leid. 765, Brill-Houtsma 44, Kairo IV. 248, lith. Alexandria 1290, 
Kairo 1278, gedr. ib. 1302, Bairüt 1885. 

4. 'Abdarrahmän al Mausili as Saibäni starb 1109 / 1697 
n. a. 1118/1706. 

Diwänf gesammelt von seinem Sohne, Berl. 8015, Goth. 2333. 

5. 'Otmän b. 'Ali b. Muräd al 'Omar! al Mausili al Hanaf i, 
geb. 1134/1721 in al Mausil, machte eine Reise nach Saurän 
in al Jemen und trat nach seiner Rückkehr in die Dienste des 
Husain Päsä und des M. Amin Päsä. Nach einer Reise nach 
Stambul erhielt er eine Anstellung an der Rechnungskammer 
zu Bagdad, die er vier Jahre inne hatte. Als 'Ali Päsä dort 
Wazir wurde, setzte er ihn gefangen und schickte ihn dann 
nach al Mausil zurück. I. J. 1176/1762 ging er abermals nach 



Poesie. § 2. Philologie. § 3. Geschichtschreibung. 373 

Stambul. Als er dort den Tod 'Ali Päsäs erfahren hatte, 
wollte er nach Bagdad zurückkehren, wurde aber in Märidin 
eine Zeitlang aufgehalten, ging dann nach al Mausil und Yon 
da nach al Hilla. Nach dem Tode Sulaimän Päsä's verwaltete 
er als sein Vertreter kurze Zeit das Wiläjat Bagdad, wurde 
aber seiner Verschwendungssucht wegen abgesetzt. Er ging 
nun wieder nach Stambul und starb auf der Rückreise in 
Halab i. J. 1184/1770. 

Mur. 111 164 — 6., Hit. gad. X 26. 1. Ar raud an nadr fi targamat 
udahff al ^a§r, Anthologie zeitgenössischer Dichter, z. T. Verwandter 
des Verf., voll. 1170/1756, Berl. 7430, Br Mus. 1110. 2. rähat ar ruh 
wasalwat al qalb al kä'tb al magrüh, Unterhaltungsbuch, Berl. 8436. 

6. M. Amin b. Ibrahim b. Jünus b. Jäsin al Husaini 
al Mausili schrieb 1202/1789: 

Äuräq ad dahab fx 'Um al muhädarät wal adab, Berl. 8457, in 
erweiterter Bearbeitung ib. 8458. 



§ 2. Philologie. 

Husain b. Kamäladdin al Abzar al Husaini al Hilli um 
1050/1640. 

Durar al kaläm wajawäqit an nipäm, kurze und brauchbare Rhe- 
torik, Berl. 7265. 



§ 3. Geschichtschreibung. 

1. Gamäladdin abü 'Ali Fathalläh b. 'Alawän b. Bisära 
al Ka'bi al Qabbäni schrieb i078/1667: 

Maqäma über die Ereignisse d. J., Krieg der Herrn Yon al Basra 
Husain P&8& und *A11 P&8& Afr&sij&b gegen das osmanische Heer unter 
Ibr&htm P&s& mit Comt. zäd al musäfirf Br. Mus. 1405/6. 

2. A. b. 'Abdallah al Bagdad! starb i. J. 1102/1690 
in Bagdad an der Pest. 

* üjün aJibär al a'jän biman madä min sälif al 'a§r wal azmän, 
Weltgeschichte bis zum J. 1098/1687, Berl. 9477, bis 1102 Br. Mus. 
1257/8. 

3. Mahmud b. 'Otmän ar Ralibi, Mufti in al Hilla, um 
1150/1737. 



374 3. Buch. 2. Abschnitt. 9. Kapitel. § 3. 4. 

Bahgat al ihwän f% dikr al wazir Sulaimän^ Einleitung über den 
Erdkreis, Geschichte der Perserkönige, der verschiedenen Reiche, der 
Propheten, des Wazirs Sulaim&n, Praefecten von al Basra (unter A. P&sä 
in Ba^dkd 1136—60/1723—47) Br. Mus. 285. 

4. Jahjä b. 'Abdalgalil b. al Hägg Jüdus al Galili al 
Mausili, gest. 1198/1783. 

Siräg al mulük waminhäg as sulükf Weltgeschichte bis 460/1068, 
Br. Mus. 1259. 

5. AbüT Hair 'Abdarrahmän b. ^Abdallah b. al Husain 
as Suwaidi, geb. 1134/1721 in Bagdad, gest. daselbst i. J. 
1200/1786. 

Mur. II. 330. 1. Hadtqat az Zaura /t sii-at al iüuzarä\ Oeschichte 
Hasan P&s&'s 1117—38/1705—22 und seines Sohnes A. P&sÄ 1135—59/ 
1722—46 in Bagd&d, Br. Mus. 949. 2. Einige Fragen über das Thun 
und Treiben gaukelnder Derwlse (Schlangenesser, Feuermänner, Glieder- 
renker, Bauchdurchstecher usw.) aus al Jaman, die sich überall herum- 
treiben und den rechten Qlauben beirren, Berlin 2160. 3. al maqäma 
gämi'at al amtäl 'aztzat al amtälf über viel gebrauchte Sprichwörter 
und seltene Ausdrücke, ib. 8582/3. 

6. M. Amin b. Hairalläh al Hatib al *Omari stammte 
aus einer alten Familie in Mosul, wurde dort 1181/1767 
Prediger an einer von seinem Grossvater erbauten Moschee 
und starb i. J. 1203/1789.1) 

1. Manhal al aulija wamaSrab al a§ffjä^ ft sädät al Mausil al 
Hadbä*, Geschichte Mösuls, Biographien der dortigen Gelehrten und der 
in der Nähe begrabenen Heiligen, verf. 1201/1787, Berl. 9801, Sachau 
181 (Syr. Cat. II 905), Br. Mus. Suppl. 679. 2. qalaid an nuhür wa 
bahgat an yiäqid wal ba^ir, Ur^üza über die verschiedenen Wissen- 
schaften, Br. Mus. 639. 3. matälV^ al Udüm wa mawäqV^ an nugüm, 
Encyklopaedie, Br. Mus. Suppl. 720. 



§ 4. AI Fiqh. 
A. Die Hanftfite!!. 

1. 'Abdallah as Suwaidi um 950/1543. 

( 

Tabaqät as säda al Hanafija Berl. 10026. 

2. Abu M. Gänim b. M. al Bagdad i al Hanafi um 
1030/1620. 



*) Seinen jüngeren Bruder Jüstn s. u. 3. Abschn. Kap. III, No. 2. 



AI Fiqh. a) Die Hanafiten. b) Die sra. § 5. Qor'Anwissensohaften. 375 

1. Malga* al qudät *inda ta^ärud al baijinät, Anweisung fCLr Richter 
in streitigen RechtsfäUen, Berl. 4838/9, M&nch. 325, Kairo III 111, YII 
651. 2. magma* ad damänät ft 7 furil% verf. 1027/1618, Jeni 545/6, 
Kairo III 110. 

B. Die gfa. 

1. Wall b. Nfmatalläh al Husaini ar Ridawi schrieb 
981/1573 in Kerbelä': 

Kafiz al matälib tca bahr al manäqib ft fadail ^Ati b. ab% Tälib 
Br. Mus. 1308. 

2. 'Abdallah b. Sälih b. Gum'a al Bahräni um 1135/ 
1722. 

1. AI fäkiha al Käzimija lil firqa al Imämtja, gegen die Ab- 
weichungen Yom ächten sfitischen Glauben, nach der Heiligenstätte al 
maihad al Käzinii in Bagdad genannt, Berl. 2154. 2. al wafüla ilä 
tahfil al amäni ft dabt aijäm at ta'äzi wat tahäniy an welchen Tagen 
Muhammed, seine nächsten Angehörigen und die Imäme geboren und 
gestorben sind, damit sein G5nner Radiaddtn b. Salämalläh dieselben 
als Festtage mit gutem Gewissen feiern könne, ib. 2598. 3. a) über 
den Ausdruck nahj\ b) einiges in bezug auf Galen, c) Gomt. zu Süra 
4», ib. 2797. 4. ar r. as santja ft gawäbät al masä'il ad Daltas- 
täntja, 35 Gebetsfragen, verf. 1132/1720, ib. 3614. 5. al lunCa al 
Hilltja ft tahqtq al masä^il al Ismä'ilijaf 109 praktisch - theologische 
Fragen, ib. 3615. 6. al masä^il al Käzarünlja fi bad al masäHl ad 
dinijay verf. 1133/1721, ib. 3616. 7. 12 Religionsfragen ib. 3617. 8. al 
ma8ä*il an Xä§irija fi ba'd al masä^il ad darürija ib, 3618. 9. 32 
Fragen ib. 3619. 10. al tnasäHl al Bahbahänija ß ba^d al ahkäm al 
bajärnjaj über die Wäsche, Einkleidung und Bestattung von Toten, 
verf. 1128/1716, ib. 4085. 11. hall al *uqüd *an Hfmat al mafqüdj 
verf. 1133/1721 in Käzarün, über Frauen, Erbschaft und Vermögen 
solcher, die vermisst werden, verschollen sind und keine Erbberechtigten 
hinterlassen haben, ib. 4731. 12. ar r. al FaMjärdjaj 9 allgemeine ju- 
ristische Fragen, ib. 5004. 13. ob die Einlegung der Toten in die drei 
Kleidungsstücke qami§j mVzar und tzar, wie sie bisher in Brauch ge- 
wesen, sich in der Tradition als zu Recht bestehend ausweise, ib. 5452. 
14. Lobqaside auf die 12 ImAme, ib. 8021^. 



§ 5. Qor'änwissenschaften. 

1. Badraddin M. b. M. al Karlii, geb. 910/1504, gest. 
lOOG/1597. 



376 ^ BMk. 2. Ateckun. ± K«|^t^ § ^ C 7. 

1. AI mutnkag al atna fi djat al kmrn tcal atwta' al humä^ Kaito 
Vn 412. 2. kahja 'aln taftir al Galalaim u o. p. 145. 

2. Da'n Nan b. Girgis al Maofili 12. Jahrb. 

R, ft *am ai iag^d wai tarfU, BerL 534. 

3. Mabmad b. 'Otman al Maosili Ende des 12. Jahrb. 

• — • 

Hihat al mutmnam ft iark durrat al bqjdm. 127 TawÜTer^ aber 
Ta^d mit Comt., BerL 532. 



§ 6. Dogmatik. 

» 
1. Hadain b. 'Abdallah as Sirwäni schrieb 947 1540 in 

Maridin: 

AI tikkäm ad dinija gegem die Srifeen, f^ewidmet dem Sultin SmUi- 
m4n dem GroMen, Leid. 2070, Paris 145S, AS 2172. 

2. M. b. Hasan b. M. b. *Ali Mimizäde sehrieb 1122 ' 
1710: 

Ifddat al 'alläm ftjmä jalzam al mukallaf min al *aqa%d ttal 
ahkäwi^ &ber die OUabenspriiicipieii in Ehren des Wanrs *Ali PftsA^ 
der al Basra aoB der Gewalt der Rafaditen befreite, BerL 1850. 

3. As saijid Jäsin b. Ibrahim al Basri schrieb 1168' 
1754: 

Widerlegnnf^ eines Gedichtes, das ein Mann aus San'A* xnm Preise 
des M. b. *Abdalwahh&b, Stilter's der WahhAbiten, Terfasst hatte, Br. 
Mns. SuppL 194. 

4. *AIi b. 'Abdallah al Bagdad! as Suwaidi um 1170/ 
1756: 

1. AI miikät al mudVa raddan 'ala '/ WahMabija BerL 2156. 
2. al *iqd at tamin, gegen Zweifel und Unglauben, ib. 2159. 

5. M. b. 'Abdarrahmän b. 'Afäliq al Ahsä'i al Hanbali 
um 1170 1756. 

Antwort aof das Sendschreiben des *Otm&n b. Ma'mar, das xnr 
Verteidigung des b. 'Abdalwahh4b Terfasst war, BerL 215S. 



§ 7. Mystik. 

1. 'Abdalqädir b. al Mimi al Basri starb 1085 1674 in 
al Basra. 



Mystik. § 8. Reisebeschreibung. 3. Kapitel. 377 

Muh. II 469. 1. R. über die Notwendigkeit der Erklärung der 
dunklen Ausdrücke über die Eigenschaften des göttlichen Wesens, Berl. 
2846. 2. jatimat al 'a§r f% 7 madd wal gazr oder warj az zand bil 
gazr wal madd, über Ebbe und Fluth, verf. 1084/1673, ib. 6053. 3. Süfische 
Qaside ib. 79967. 

2. Jusuf ad Dijärbekri schrieb 1121/1709: 

Hadtjat al t^tran fi qirä*at al mVäd ft Ragab wa Sa^bän wa 
Ramadan Kairo II 181. 



§ 8. Reisebeschreibung. 

'Abdallah b. al Husain b. Mar'i al Bagdad! as Suwaidi 
Gamäladdin ad Dauri, geb. 1104/1692 in al Karh, der West- 
seite von Bagdad, studierte in Bagdad und al Mausil, lehrte 
in seiner Vaterstadt an der Margänija und starb i. J. 1174/ 
1760. 

Mur. III 84 — 6. 1. An na/ ha al misk^ja f% V rihla al MekJnja, 
Reise nach Mekka i. d. J. 1148—50/1735—7, Br. Mus. 972, 1530, vgl. 
V. Kremer, Denkschr. phil. bist. Cl. WA III (1850) p. 215; ein Stück 
daraus: Überblick über die politischen Zust&nde in Persien und Religi- 
onsgespr&ch mit einem Si'iten bei N&dir 8&h, Berl. 6150. 3. Zwei 
Qa^üden, eine mit Talimis, Berl. 8043 i. «. 3. MagämCy in der echte, 
alte und späte Sprichwörter in Anwendung kommen, ib. 8577/8. 4. al 
maqänia al GamäUjaj ib. 8579. 



3. Kapitel. Nordarabien. 

Das litterarische Centrum für Nordarabien bilden während 
dieser Periode natürlich wieder die beiden heiligen Gebiete 
von Mekka und al Medina. Mekka aber tritt jetzt auch den 
bisherigen geistigen Hauptstädten des gesamten Islams in 
litterarischer Beziehung nahezu ebenbürtig zur Seite. Weit 
häufiger als in früherer Zeit wandern seit dem 10. /16. Jahrh. 
fremde Gelehrte in Mekka ein, nicht zu vorübergehendem. 



378 3- Bneh. 2. Abschnitt. 3. KftpiteL § 1. 

«ODdern zu daaerndem Aufenthalt. SelbstTerständlieh kam 
dieser Zuzug in erster Linie den theolofdsch -juristischen 
Studien zu Gute. Die Alleinherrschaft der offiziellen Ortho- 
doxie wurde im 13. Jahrh. durch die im Nagd entstandene 
wahhäbitische Reformation, den consequentesten Ausläufer 
des hanbalitischen Sunnafanatismus. ^) bedroht, der aber 
schliesslich auf die Wüste beschränkt blieb und grade in den 
Städten des Hi^äz die heftigsten Widersacher fand. 



§ 1. Die Poesie. 

1. 'Abdal'azlz b. 'Ali b. 'AbdaFaziz az Zamzami as Säfi'i, 
gest. 9«3/155«. 

1. Diwan, a) Lob des Propheten, b) Lob der Gelehrten und Heiligen, 
c) Lob 3Iekka8 und des hl. Gebietes, Paris 3228. 2. faid algüd 'alä 
hadit iaijabatni Hüd, Kairo YII 147. 

2. 'Abdalbäqi al Hatib schrieb 1005/1596 in al Madina. 

^Iqd al farä*id fimä nazama min al fawaid Berl. 8423. 

3. 'Abdalqädir b. M. b. Jahjä at Tabari al Mekki, geb. 
17. Safar 976/12. Aug. 1568, wurde 1018/1609 nach dem 
Tode seines Vaters erster Imäm des Higäz und starb i. J. 
1033/1624 aus Arger darüber, dass Haidar Päsä ihm die 
Festpredigt am Schlüsse des Ramadan zu Gunsten eines 
Hanaßten entzogen hatte. 

Muh. IL 457—64, Wüst. Süfls 198. 1. Badrija mit Comt. 'alt 
al hugya bita^^ir aln Btkr b. Higja (». o. p. 16) Berl. 7381. 2. 3 Qaniden 
ib. 7961. 

4. Ibrahim b. Jüsuf al Muhtär Higä'dichter in Mekka, 
gest. bald nach 1040/1630. 

Muh. I 53—7. 25 Ragazverse Berl. SlGlj. 

5. A. b. Mas'üd b. Hasan b. abi Numaij as Sarif al 
Hasani, gest. 1042/1632 in Mekka. 

Wüst. Scherife nr. 39. 1. Vier Qafiden Berl. 7966. 2. Qaside 
zum Lobe deH Propheten mit Comt. von 'Abdallah as Subräw! f 1171/ 
1757 Kairo IV 335. 



*) Über den oft verkannten Grundcharakter dieser Bewegung rgl. 
Goldziher ZDMO 52, 156. 



Die Poesie. 379 

6. A. b. Isa al Marsidi al Mekku stellvertretender Qadi 
in Mekka, gest. 1047 1638. 

Muh. I 266—71 (Oedichtproben). Qapde Berl. 7970,. 

7. Fatlialläh b. an Nahhäs al Haiabi al Madani lies sich 
nach einem langen Wanderleben in al Madina nieder und 
Btarb i. J. 1052 1642. 

Muh. III 257—66. Diuran^ meist Lobgedichte auf vomehme Zeit- 
genossen, Berl. 7975 6, Ooth. 2325 (uiiTollstftndig), Paris 3246 7,. Br. 
Mus. Suppl. 1691 2, Kairo IV 237, gedr. Kairo 1290, einzelne Gedichte 
Berl. 7977, Goth. l,,-,,, ein Ragaz BerL 8161,. 

8. Tägaddin b. A. b. Ibrahim al Madani b. Ja'qüb, 
geb. in Mekka, Professor und Prediger daselbst, gest. 1066/ 
1655. 

Muh. I 457—64 (Gedichtproben), Wast. Scherife 62. Drei QafidfH 
Berl. 7986,. 

9. 'AbdaFaziz b. M. b. ^\bda^aziz az Zamzami al Mekki, 
geb. 997 1589, mütterlicherseits Enkel des b. Hagar (f 997; 
1565 s. u. § 5 c 1), Haupt der 8afi*iten zu Mekka, starb 
1072. 1662. 

Muh. II 426. 1. Qaside in 70 Varsen, Berl. 7992i, 2. Lobgedicht 
auf den Propheten mit Tahmis von as Safadi (f 1100 1688) s. o. p. 330. 

10. A. b. 'Abdallah b. 'Abdarra'üf al WäMz al Mekki, 
geb. in Mekka, wurde Süfi und starb i. J. 1077/1666. 

Muh. I 226—9. Langes Ragaz auf den Propheten Berl. 8161«. 

11. Derwis Mustafa b. Qäsim b. 'Abdalkarim at Tara- 
bulusi, geb. 987/1579 in Tarabulus, kam 1014/1605 nach 
Damaskus, dann nach Kairo und Stambul und i. J. 1027/ 
1618 und 1032/1623 nach al Madina. Nach diesem zweiten 
Besuche Hess er sich dauernd dort nieder und starb i. J. 
1080 1669. 

Muh. IV 387-9. Gedicht xu Ehren des Propheten mit Comt. 
nasr min alläh tcafath al qafib Ton ai Salübln, Paris 3243. 

12. 'Abdarrahmän b. M. b. *Abdarrahmän ad Dahabi ad 
Dimasqi b. Säsa schrieb von 1085/1644 bis 1120/1708 in 
Mekka: 

1. Xafahat al asrär al Mekkija tcaraiahät al afkär adDahahtja, 
Charakteristik zeitgenössischer Dichter in Reimprosa, BerL 7424. 2. 
tarägim ba*d a^jmi Dimaiq min 'ulamäUhä wa^udabä^ihä Bairut 1886. 
Vgl. Mur. II 318—24 (Gedichtproben ohne Todesdatum). 



380 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 1. 2. 

13. As Saijid Ga'far b. as Saijid M. al Baiti al 'Alawi as 
Saqqäf al Madani as Säfn, geb. 1110/1698, gest. 1182/1768 
in al Madina. 

1 . Diwan Kairo YII 553. 2. mawäsini al adab toaätär al ^Agam 
wal 'Arab, ib. IV 335. 



§ 2. Philologie. 

1. Wagihaddin b. 'Abdarrahmän Abu Katir as Säfi'i um 
930/1524. 

Tanbih al adtb *alä mä fi i^r abi */ Taijib min al Kasan wal 
ma'tb, Kritik al Mutanabbl's, gewidmet dem M. b. Numaij b. Barak&t, als 
dieser seinem Vater i. J. 931/1524 als §ar!f von Mekka folgte (Chron. 
der St. Mekka II 344), Pet. Ros. 84, Escur.^ II 156. 

2. 'Abdallah b. A. al Fäkihi al Mekki as Säfi'i an Naliwi, 
geb. 899/1493, gest. 972/1564. 

Hudüd an nahw Kairo VII 253. 

3. Abü'l Wagäha 'Abdarrahmän b. *Isä b. Mursid al 'Omari 
al Mursidi, geb. 975/1567 in Mekka, wurde 991/1590 Lehrer 
an der von M. Päsä gestifteten Schule, wurde aber bald wieder 
abgesetzt. I. J. 1020/1611 wurde er Imäm und 1027/1618 
Professor an der Medrese as Sulaimänija. I. J. 1037/1628 
wurde er auf Befehl des Sarifen A. b. *Abdalmuttalib im 
Gefängnis erdrosselt. 

Muh. II 369—76, Wüst. Scherife 34. 1. At tar§if fi *ilm at tasrif 
in Versen, Ind. Off. 979,, Kairo IV 2. Comt: a) fafh al J^air al latif 
von Ibr&hlm al Bagd&di Kairo 1310. b) anon. Br. Mus. 532i. 2. al 
qaul al mufid bibajän fadl al yum'a al jaum al mazid Paris 2679^. 

3. barä'at al istihläl toamä jata'allaq bis iahr wal hiläl Kairo V 29. 

4. Qafide in 78 Versen, Berl. 7963,. 



4. 'Abdalmalik b. Gamäladdin b. Sadraddin b. 'Lsämaddin 
al 'Isämi al IsfaräMni b. al Mollä 'Isäm, geb. 978/1570 in 
Mekka, gest. 1037/1627 in al Madina. 

Muh. III 87, Wüst Sftf. 206. 1. Taskü al 'urüd ft 'Um al 'arüd, 
Metrik, verf. 1017/1609, Berl. 7140, Münch 6734, Kairo VII 161. 2. r. 
fi tahtim ad du?^n Kairo III 178. 



PUlologie. § 3. OeKUchtschreilMuiK. 381 

5. Ha'inaddin b. A. al Balhi b. al Bakkä' kam 980 
1572 aus Ägypten nach Mekka und starb 1040 1630 in al 
Madina. 

Muh. IV i06. At tiraz al aswta *ala kam al astma* al algäz^ia 
oder tiräz al aswM* 'alä kanz al muamfma^ Terf. 993 1585 s. o. § 3, 3, 5. 



§ 3. Geschichtschreibung. 

1. Gamäladdanjä waddin M. Gäralläh b. Amin b. Zuhaira 
al Qorasi al Mekki al Hanaf i aus einer Yomehmen Mekkaner 
Familie, vollendete i. J. 960 1 1553: 

1. AI gämC al laHf ft fadaU Mekka al bau ai iarif, beatmen 
i. J. 949 1542, Goth. 1707, Alger 1609; daraus die Vorrede und einige 
Stücke in Wüstenfelds Chron. d. St. Mekka II, 325 ff., Tgl. p. XXII nr. 
14. 2. fatätci Münch. 884«. — Wüst. Gesch. 525. 

2. Husain b. M. b. al Hasan ad Dijarbekri hatte sich 
in Mekka niedergelassen, war hier hanbalitischer (n. a. 
mälikitischer) Qädi geworden und starb nach 982 1574*). 

1. Ta^rH al l^amts /T ahtcäl nafs nafls, ausführliche Biographie 
des Propheten nach b. HisAm mit einer Übersicht über die Geschichte 
der Chalifen bis zum Regierungsantritt des Sult&n Mur&d i. J. 982; 
1574, BerL 9407 8, Goth. 1798—1800, Wien 1177 8, Harn. 130—2, Pet. 
Ros. 48 '9, Leid, V 197, Paris 1980—3, Br. Mus. 922 3, 1279, Suppl. 
517/8, Nicholson JRAS 99,909—7, Alger 1585—8, Kairo V 50, K5pr. 
1035/6, II 210, Jeni 847, Ibr. Pklk 897 8, gedr. Kairo 1283, 1302. 
2. Genaue Beschreibung der Ka'ba und der hl. Moschee, BerL 6069, 
Kairo lU 116. 

3. M. b. 'Alä'addin A. b. M. b. Qädi Han Mahmud Qotb- 
addin an Nahrawäli al Mekki al Hanafi, dessen Vater aus 
Nahrawäla in Guzarat nach Mekka gekommen wan wurde 
i. J. 917/1511 geboren. I. J. 943 j 1536 ging er zum Ab- 
schluss seiner Studien nach Kairo und Stambul. Nach Mekka 
zurückgekehrt, wurde er Professor an der Asrafija. Nach 
einer zweiten Reise nach Stambul i. J. 965 / 1557 erhielt er 



*) Nach HH und Wüst Gesch. 526 starb er 966; aber sein Werk 
schliesst mit dem Regierungsantritt des Sult&n Mur&d i. J. 982, und der 
Schluss scheint nicht Ton einem andern hinzugesetzt zu sein; YgL 
Ahlw. l. 1. 



382 ^' Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 3. 

eine Professur an der Kanbäjatija zu Mekka und im Gumädä I 
975 /Nov. 1567 die hanbalitische Professur an der neuge- 
gründeten Medrese Sulaimänija für alle vier orthodoxen 
Riten. Er starb als Mufti von Mekka i. J. 990/1582 
(oder 991). 

RA 262r, Wüst. Gesch. 534. 1. Äl tläm biWläm balad aUäh 
al haräm, verf. 985/1577, gewidmet dem Sult&n Mur&d 982—1003/ 
1574—94, Berl. 6065/6, Ooth. 1708/9, Leid. 798-801, Paris 1087—42, 
Br. Mus. 326/7, Cambr. p. 8 nr. 153, 188, Pet. AM 181, Alger 1610^ 
Tunis Zaitüna Bull, de corr. Afr. 1884 p. 17 nr. 46, Köpr. II 205, Jeni 
817/8, hsg. V. F. Wüstenfeld Chron. Bd. 1 Leipzig 1857, gedr. Kairo 
1308 (Cat. V 10,135), tttrk. Übers, ed. Gottwald Kasan 1286. 2. al 
barq al Jamäni ft *l fath al 'Otmänt, Geschichte von al Jemen seit dem 
J. 900/1494, die erste türk. Eroberung unter dem Waz!r Sulaim&n P&S&,. 
Rückkehr der Zaiditen und zweite Eroberung durch den Grosswazir 
Sin&n Päsä mit einem Anhang über dessen Eroberung von Tunis und 
Goletta; letzterem ist das Werk gewidmet, vollendet am 1. Ramad&n 
981/3. Mai 1573, Berl. 9742, Goth. 1616, Wien 977 (mit dem Titel 
al futühät al *Otmäntja lil aqtär al Jamänija) Havn. 140, Pet. AM 182^ 
Paris 1644—50, Br. Mus. 1646, Suppl. 588, Bodl. 1 831, Escur.» 1715/6, 
Tunis Bull, de corr. Afr. 1884 p. 27 nr. 92, Köpr. 1013/4, NO 3058^ 
vgl. de Sacy Not. et Extr. IV 412. Extractos da bist, da conquista do 
Jaman pelos Othmanos text. ar. c. trad. e notas p. D. Lopes, Lisboa 
1892. 3. muntaf^b at tä*ri?^, Personalgeschichte, Leid. 2010 (s. o. p. 8). 

4. timtäl al amtäl as säHra ft 7 abjät al fatida an nädira, Verse aus 
Yerschiedenen Zeiten, für Briefschreiber zusammengestellt, Leid. 356 = 
at tamtil wal muhädara bil abjät al mufrada an nadira Kairo lY 220. 

5. al kam al asmd fi fann al mu'ammä^ über Worträtsel, Berl. 7346^ 
Escur.' 556, Corot, at tiräz al aamä von MuMnaddin b. A. al Bakk&', voll- 
endet 993/1585 (8. o. p. 381) Ups. 63, Paris 84175, Escur.' 5362- 

4. M. b. 'Abdallah al Husaini as Samarqandi schrieb 

994/1585: 

Tuhfat at tälib limä'rifat man junsab ilä * Abdallah ica^abt Tälib, 
Genealogie des Propheten und seiner Verwandten; in einem Anhang die 
Genealogie des zur Zeit des Verf. in Mekka und al Madina regierenden 
8ar!f al Hasan b. Numaij bis auf Qatäda b. Idris um 600/1203, kurze 
Aufzählung der Chalifen, der ägyptischen Mamldken und der 'otmänischen 
Sultane bis aufSulaimän 1 (f 974/1566) Br. Mus. 956. 2. Trauerqastde 
auf 'Abdalqädir b. 'Ali at Tabarl as Safi'i al Mekki, gedichtet um 966/ 
1559, Berl. 7938,. 

5. Abu '1 Hasan al Bekri as Siddiqi al As'ari starb in 
der 2. Hälfte des 10. Jahrh. 



Oeachichtselireibimg. 383 

1. Äd durra cU mukallala f% fath Mekka al muhaggala, legenden- 
liafte Geschichte der Eroberung Ton Mekka durch den Propheten, Gotha 
1606/7, Tüb. Wetzst 1424, Cambr. p. 5 nr. 201, gedr. Kairo 1278, "93,. 
•97, 1300, '1, % '4. 2. tasm as sabü f% fahm ma'ani Htaruil, Terf. 
945/1538, Paris 661,2. 

6. M. b. Qutbaddin (nr. 3) b. 'Alä'addin an Nahrawäni 
al Qädiri al Harqäni al Hanafi schrieb 1005/1596: 

Ibtikdy cU insän waz zaman ft 7 ihsän al loäfü lil Haratnaitu 
min al Jaman bitnaulänä *l 'Adil al Baiä Hasan, 1. Geschichte Ton 
Mekka und al Madina, 2. Geschichte Hasan P&sAs, Kairo Y 2. 

7. 'Abdalhaij b. A. b. M. al 'Akari as Sälihi abu '1 
Faläh b. al 'Imäd al Hanbali, geb. am 8. Ragab 1032/ 
9. Mai 1623, gest. am 16. Du' 1 higga 1089/30. Jan. 167» 
in Mekka. 

1. Sadardt ad dahab fi al^är man dakah, biographische Chronik 
bis z. J. 1000/1591, Kairo Y 72, Nicholson JRAS 99,911 nr. 11, daraus^ 
Auszüge über die Hanafiten ron M. Amin b. Moll& 'Omar al Hait&wt,. 
Terf. i. J. 1217/1802, BerL 10030. 2. mu*Hjat al aman min hanat al 
tmän Kairo VII 332. 

8. Abu *Alawi M. b. abi Bekr b. A. Gam&laddin as Silli 
al Qadrami aus einer 'alidischen Familie, geb. Mitte Sa'bän 
1030 /Anf. Juli 1621 zu Tarim, studierte in seiner Vaterstadt 
und in Zafär, in Indien, in Mekka und al Madina theologische 
und profane Wissenschaften und vor allem Mystik. I. J. 
1072/1661 begann er als Nachfolger des verstorbenen Saih 
'Ali b. abi Bekr b. al Gamäl in der grossen Moschee zu Mekka. 
Vorträge zu halten. Nachdem er vier Jahre als Lehrer gewirkt 
hatte, musste er krankheitshalber darauf verzichten und sich 
auf schriftstellerische Arbeiten beschränken. Er starb am 
letzten Tage d. J. 1093/30. Dec. 1682 zu Mekka. 

Muh. III 336, Wüst. Gesch. 584, Süf. 114. 1. As 8anä* al bähir 
bifakmil an nur as sä/ir, Ergänzung zum Werke de» *Abdalq&dir *Ai- 
darüs (s. u. Kap. 4 § 8,4) Br. Mus. 937,. 2. *iqd al gawähir wad durar 
ft a^bär al qam al hädi ^aiar ib. 938i. 

9. As Singäri aus einer alten mekkanischen Familie, die 
den Sarifen nahestand, schrieb 1095/1684: 

Manä'ih al karam braJ^bär Mekka wal Haram, benutzt für die 
alte Zeit viele bisher unyeröffentlichte Quellen und unterrichtet sehr 



384 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 3. 4. 

gut über sein eigenes Jahrh. ; vgl. Snouck Hurgronje, Mekka I p Xy, 
dens. Bidr. y. het Kgl. Nederl.- Indisch Instituut 5, 2, Volgreeks II 
344 ff. 

10. 'Abdalmalik b. al Husain b. 'Abdalmalik al 'Isämi. 
geb. 1049; 1639 in Mekka, Professor am Masgid al haräm, 
gest. 1111/1699. 

Mur. III 139. Simt an nugüm al 'awali fx anha al awail waf 
tawäti, bis z. J. 1103/1691, Berl. 9478, Br. Mus. Suppl. 492/3, Kairo 
V 69. 

11. Zain al 'äbidin M. b. 'Abdallah al Halifati al 
'Abbäsi al Hatib al Madani al Hanafi sehrieb 117111757: 

Natigat al fikar f% )^ahar madinat saijid al hasar Kairo III 107. 

12. Ga'far b. Hasan b. 'Abdalkarim al Barzangi al 
Madani, gest. 1179/1765. 

1. Maulid an naht, Berl. 9536, Kairo I 405, VII 75, gedr. Kairo 

9 

1307, dazu Glossen: a) von seinem Nachkommen Qa'far b. Ism&^l, verf. 
1279/1862, gedr. Kairo 1290, 1310, Cat. I 392. b) v. M. b. A. b. M. 
•Ulais t 1299/1881, Kairo VII 75. 2. qi^mf al mi^räg Kairo I 385. 
3. gälijat al kadar bi asmä* ashäb saijid al malffika wal baiar 
Kairo 11 190. 4. manäqib saijid Hamza f 624/1225 Berl. 10064i. 
5. al ganx ad däni ß dikr nubda min manäqib 'Abdalqädir al Gilänt 
(Bd. I 435) ib.i, Ref. 371. 6. fath al karim al gawäd al mannän bi- 
wäsitat *iqd saijid az zamän fi ba*d manäqib Ä. b. ^Alatcan (f 665/ 
1266, Bd. I 449) Berl. 10064,. 7. manäqib A. b. Jahjä al Masätri 
(t 841/1437) ib4. 8. manäqib A. b. 'Ali ar Rifä't (f 578; 1182) ib.». 



§ 4. Der Hadit. 

1. 'Alä'addin 'Ali b. Husämaddin 'Abdalmalik b. Qädiliän 
al Muttaqi al Hindi al Qädiri as Sädili al Madani, aus 
Burhänpür in Indien, starb i. J. 975/1567, n. a. 977 1569 in 
Mekka. 

1. AI burhän fi ^alämät Mahdi äf^ir az zamän, Bearbeitung von 
as Sujütis al 'urf al wardi fi al^bär al Mahdt (s. o. p. 167) Ind. Off. 
1031 j, Alger 857. 2. talliif al bajän ß 'alämät Mahdi äf^ir az zamän, 
nach demselben Werke as Sujütis sowie nach Schriften von as Sulaml 
(t 685/1283 Bd. I 431) und des b. Hagar al Haitaml (s. u. § 5 c. 1), 
Berl. 2726—30. 3. al burhän al gali ß ma^rifat al wali, Belehrung über 
die Stufen der Gottesfreunde, ib. 3368. 4. gaicämi'^ al kalim ß 7 mawä- 



Der Hadit. 385 

*iz wal hikam, 3000 Sprüche und Traditionen, Berl. 8703, Ind. Off. 
673/4, Paris 1353, Kairo VII 348. 5. manhag al 'ummäl fx sunan al 
aqwaX wal af^äl und al iktnäl limanhag al 'ummäl, Auszüge aus as 
Sujütls al gätni'^ as §agtr s. o. p. 148. 6. kam al *umtnäl ft tubüt 
sunan al aqwäl wal af^äl, NO 1199 1202, Dibäga Qoth. 2i,o, Auszug 
NO 1272. 7. nVam al mi^jär wal miqjäs lima*rifat marätib an näs 
Ind. Off. 696,. 8. al mawähib al 'alija ft 7 gam* bain al hikam al 
qor'äntja wal hadiHja Kairo VII 347. 

2. Abu '1 Ma'äli 'Alä'addiD M. b. 'Abdalbäqi al Buhäri 
al Mekki schrieb 991/1583: 

At tiräz al manqüh f\ mahäsin al HubüS, über die Vorzüge der 
Abessinier nach as Sujüti u. a., Berl. 6118, Ooth. 1694, Ref. § 12 nr. 
65, Paris 4631, Br. Mus. 325, 1268, Suppl. 1268, Bodl. I 859 (Auszug ib. U 
1363), Kairo VI 81, vgl. Flügel ZDMG V 81. 

3. M. b. 'All al As taräbädi starb 1028/1619 in Mekka. 

Muh. IV 46. 1. Manhag al maqäl fi tahqtq ahwäl ar rigäl, 
über die si'itischen Überlieferer, verf. '968/1578 in Nagaf, Br. Mus. 
Suppl. 635, Auszug muntahä 7 maqäl, von M. b. Ism&'ll, lith. Teheran 
1302. 2. talJii§ al maqäl ft tahqtq ahwäl ar rigäU Auszug aus dem 
▼origen, verf. 988/1580, Ind. Off. 716, Br. Mus. Suppl. 634, vgl. Khanikoff 
ZDMG X 817. 

4. A. an Nübi lebte in at Tä'if und starb nach 1037/ 
1627. 

1. Tanbih al wasnän ilä aJ^bär al Mahdi äliir az zamän, verf. 
1021/1612, Goth. 853. 2. taijib an nuSar wal latä*if ft fadl al Hibr wat 
Tä'if zum Lobe der Stadt at T&'if sowie des 'AbdallÄh b. al 'Abb&s al Hibr 
und des M. b. al Hanafija, verf. 1027/1617, Goth. 1535. 3. kasf al aqwäl 
al mubiadila fi sabq qalam al Baidäwt limadhab al mutazila s. Bd. I 
418. 4. sadd al ädän *^an dikr ad duJiän, gegen das Tabakrauchen, 
verf. 1037/1627, Goth. 2l02j. 

5. Ibrahim b. Hasan al Küräni as Sahrazüri as Sahräni 
as Säfi'i, geb. 1025/1616 in Sahrän, studierte in Bagdad, 
Damaskus, Mekka und al Medina, Hess sich in letzterer Stadt 
dauernd nieder und starb dort am 28. Gumädä I 1101/ 
10. März 1690. 

Mur. I 5, Gab. 167, Afräni Safwa 210. 1. Verzeichnis seiner Schriften, 
Berl. 25, 2873^. 2. Studiengang nebst Lehrbrief, ausgestellt am 5. Sauw&l 
1086/24. Dec. 1675 an 'Abdalmalik b. M. as Sigilm&si Berl. 220, vgl. 221. 
4. nizäm az zabargad ft *l arba'tn al musalsala, 40 Kettentraditionen 
aus dem al mugtabä des an Nas&l (f 303/915 s. Bd. I p. 163) vollendet 
1085/1674, Berl. 1611. 4. masälik al abrär ilä ahädit an nabi al 

Brockelmann, Arabische Litteraturgeschichte. II. 25 



386 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 4. 

mu^tärf 57 Kettentraditiooen, ib. 1612/3 {= al maslak al muhiär. 
Bat. 12bi). 5. al maslak al qartb ilä 8Ü*älät al haMb'^ um d. J. 1075/ 
1664 trat ein Kurde 'Abdall&h auf und behauptete, sein damals etwa 
12jähriger Sohn M. sei der verheissene Mahdi; er fand auch viele An- 
hänger, aber der Wftli von Mosul machte der Gährung ein Ende und 
schickte sie gefangen nach Stambul; dort wurden sie zwar begnadigt, 
aber bis zu ihrem Tode interniert. In Bezug auf diesen Vorfall hatte 
as Saijid Jäsin b. as Saijid A. al Husaint al Hatib al Gazari eine Anfrage 
an den Yerf. gerichtet, was von diesem Mahdi zu halten sei, die er in 
dieser Schrift beantwortet, Berl. 2732. 6. al amam iriqäz al himamj 
Traditionswisseuschaft, Kairo I 229. 7. imdäd dam ^listidäd lisulük 
maslak as sadäd ib. II 5. 8. r, fi §awäz rujat alläh ta'^älä, verf. 
1083/1672, ib. VII 70. 9. madd al faV ft faqrir laisa kamitlihi lai\ 
verf. 1092/1681, ib. 71. 10, al gatoäb al maskür ' ani 's su^äl ahnanzür^ 
verf. 1067/1656 ib. 11. al gawäb al käft ^an mas^alat ihätat 'Um al 
maiflüq bilgair al mutanäht (Verf. ?) ib. 12. al ilmäm bitahrir qaulai 
Sa*di wal 'Isäm ib. 72. 13. mah-a' al murüd ilä matW al gnd 
ib. 72. 14. isräq as sams bita'yib al kalimät al hams, verf. 1068/1657, 
Übersetzung eines pers. Comt. von as Saijid Ni'matalläh al Wal! zu 
fünf Worten des *Ali an seinen Diener Kumail b. Zijäd an Nahä'i al 
Küfi (t 82/701) über die Wahrheit, ib. 73. 15. tqäz al qawäbillit taqarrub 
bin nawäfil ib. 230. 16. qasd as sabil bitauhid al ^alt al wakU s. u. 
§ 8, 6, 2. 

6. M. b. A. b. Sa'id b. 'Aqila Gamäladdin, geb. in 
Mekka, reiste uach Syrien, Kleinasien und al 'Iräq, lehrte 
eine Zeitlang an der Gaqmaqija zu Damaskus und starb i. J. 
1150/1737 zu Mekka. 

Mur. IV 30. 1. AI fawä'id al galila fi musalsalät M. b. A. h. 
'^Aqila Berl. 1614/5. 2. nushat al wugüd fi 7 al^bär *an häl al maugüd 
Kairo V 167. 

7. 'Abdallah b. Ibrahim b. Hasan Mirgani al Mahgüb 
abu 's Sijäda al Mekki at TäMfi al Husaiui, geb. in Mekka^ 
lebte dort als Siifi und wanderte mit seiner Familie eines 
Streites wegen i. J. 11G6/1753 nach at Tälf aus und starb 
dort i. J. 1207/1792. 

Gab. II 240/1. 1. AI mu'gam al wagtz min kaläm ar rasül al ^aztz^ 
zu paraenetischen Zwecken ausgewählt aus dem al yämi' as sagir des 
Sujütt (s. o. p. 147) und den kunüz al haqäHq des al Munäwi (f 1031/1622 
8. 0. p. 306) Berl. 1373. 2. al anfäs al Qudsija ft bad mandqib al hadra 
al 'Abbäsija Kairo V 135. 



§5. AlFiqh. a) Die Hanafiten. b) Die Mftlikiten. o) Die ä&fi'iten. 387 

§ 5. AI Fiqh. 
A. Dio Hanafiten. 

1. Sinänaddin Jusuf al Amäsi al Wä'iz bi Mekka al 
Hanafi, gest. 1000/1591. 

Tahjm al mahärim in 98 Kapiteln nach der Reihenfolge der Qor'&n- 
verse, die ein Verbot enthalten, verf. 980;i572, Berl. 5000, Br. Mus. 144, 
NO 2287/8, Kairo II 73, Bat. 144. 

2. Saili al isläin M. b. 'Abdarazim b^ MoUä Farrüh al 
Mekki al Hanafi schrieb 1051/1641: 

AI qaul as sadid fi ba'd masä^il al igtihäd wat faqlid, Berl. 1843, 
Paris 816 (falsch um 950), Kairo VI 177. 

3. *Abdalqädir b. Jüsuf al Hanafi al Haiabi Hess sich 
1060/1650 in der Prophetenmoschee zu al Medina nieder und 
starb i. J. 1107/1695. 

Mur. III 61. Wäqi'äf al mufttn Kairo III 120, 148, gedr. Büläq 1301. 

4. Abu 's Suud M. b. 'Ali Efendi as Sirwäni schrieb 
1207/1792: 



Tddat arhäb al fattcä, Sammlung von Fatwäs seines Zeitgenossen 
des Mufti von al Medina 'Abdallah b. As*ad, gedr. Büläq 1305, Kairo 
III 80. 

B. Die Mälikiten. 

1. Sihäbaddin A. b. 'Abdalgaffär al Mäliki schrieb 
937/1530: 

1. Izälat al yi8(V ^an hukm tauf an nisa ba'd al */5a'; als in Mekka 
das Verbot erging, dass die Frauen nach Sonnenuntergang die Häuser 
nicht mehr verlassen und besonders die Moscheen nicht mehr betreten 
dürften; er bezeichnet dies Verbot als eine unerhört schmähliche bid^a, 
Kairo III 153. 2. al munaqqah s. o. p. 155. 

2. Abu 'Abdallah M. b. M. b. al Hattäb al Mäliki nazil 
al Haramain schrieb 945/1538: 

1. Tafrih al qulüb bilhiml al mukaffira limä iaqaddama wafa'ahl^ara 
min ad dunüb, Bodl. II 69,. 2. qurrafat din s. Bd. I p. 389. 

C. Die §dfl iten. 

1. A. b. M. b. 'Ali b. Hagar al Haitami^) al Mekki 
al Azhari al Gunaidi as Sa'di abu T 'Abbäs Sihäb addin, geb. 



*) So besser als Haitami Ahlw. nr. 174. 

25* 



388 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 5. 

911/1505, wuchs in Ägypten auf und kam als junger Mann 
nach Mekka, wo er es als Rechtsgelehrter zu hohem Ansehn 
brachte und i. J. 973/1565 starb. 

RA 56V, Rieu Add. p. 765^, Wüst. Gesch. 529 1. Tahat oder mu'gam, 
Studiengang über seine Lehrer in der Tradition, vollendet im Ramadan 
972/Apr. 1565, Berl. 174, Kairo I 251, VII 527. 2. tahnr al maqal fl 
ddäb wa ahkäm wafatvä*id jahtäg ilaiha mu*addih al atfäly über die 
Frage, ob der Unterricht für Lohn zu erteilen sei, über ehrbares Ver- 
halten des Lehrers, Schulbesuch, Strafen und Disciplin, verf. 957/1550, 
Berl. 145 (mit Unrecht einem 'AI! al Mekkt um 957 zugeschrieben), Kairo 
II 148, VII 119, 195. 3. al i^läm liqawäti' al isläm, über die Wörter, 
mit denen man Jemand für ungläubig erklärt, aus Anlass eines von ihm 
i. J. 973/1565 in Mekka gegebenen FetwÄs in Ehesachen, das ihm viel 
Ärger und Vorwürfe verursachte, Berl. 2126/7, Ref. 284 fol. 25—101, 
Paris 953, Kairo VII 194. 4. as §atcaiq al muhriqa 'alä ahl ar rafd 
icaz zandaqOj über die Rechtmässigkeit der 4 Imäme, nach seinen Vor- 
lesungen zu Mekka i. J. 950/1543 verfasst, Berl. 2128-30, Goth. 861 
(unvollständig), Kasan 34, Escur.* 1536/7, Br. Mus. Suppl. 192, Ind. Off. 
181—4, Stewart 136, AS 3294, NO 2207, Kairo V 76, VI 153, gedr. 
Kairo 1307, 1308, vgl. Goldziher SBWA 78 p. 453, Anhang manäqih ahl 
al baiU Br. Mus. Suppl. 193, Auszug von M. Sa'id b. Hiläl b. M. Sunbul, 
Berl. 2131. 5. az zawägir *an iqtiräf al kabäHr, Aufzählung von 461 
grossen Sünden, Ind. Off. 185, Stewart 151, Kairo 11 160, gedr. Bül&q 
1284, Kairo 1310, Auszug kam an näzir fi muhtasar az zawägir von 
M. b. 'AU b. al Qäsim al Bairütl, Berl. 2643. 6. al qaul al mulfiasar 
fl 'alämät al Mahdt al muntazarj Berl. 2725, Kairo VII 196. 7. al 
arba^m al ^adltja Leid. 1759. 8. al fath al mubhi f% sarh al arba*in 
{an Aawawtja) s. Bd. I p. 396, gedr. Kairo 1307, mit den Glossen von 
al Madäbigt (s. ib.). 9. al ifmh ^an ahädtt an nikäh, 130 Traditionen 
über die Ehe, Goth. 630. 10. ad dürr al mandüd ft '» salät 'alä sähib 
al maqäm al mahmüd, über die Vorzüglichkeit der Gebete und Segens- 
wünsche für M. Berl. 3923, Paris 1153, '4i, NO 2870 (?). 11. al gauhar 
al munazzam /i zijärat al qabr al mukarram^ verf. nach seiner Wall- 
fahrt i. J. 956/1549, Berl. 4052, Paris 1153^, Kairo VII 141, gedr. Kairo 
1309; Auszug al lu'lü* al mutahham min al gauhar al muyiazzam Berl. 
4053. 12. fl 7 tnanähil al mu'addaba, Auszug Goth. löj. 13. mablag 
al arab fi fahr al ^Arab, Kairo VII 195. 14. al inäfa fimä gaa ft 
'^ sadaqa wad dijäfa ib. 15. tanbih al alijär 'alä mu^dilät waqa^at min 
kiiäbai al wazaif wa adkär al adkär Kairo II 115. 16. an nuf^ab al 
galila, Paraenese, ib. 177, gedr. Kairo 1290, 1310. 17. at ta^arrnf fi 
7 U8ÜI mit Comt. at talattuf fi 7 wufül von 'Ali b. M. 'Allan al Mekki 
-[■ 1057/1647 ib. 241. 18. ithäf ahl al isläm bihu§ü§ijät a§ sijäm Kairo 
VI 108. 19. darr al gamäma fi dürr at tailasän wal 'adaba wal 'imäma 



Die Sftfi'itcn. 389 

ib. YII 14. 20. tafhtr al 'aiba mm danas al gaiba ib. 194. 21. at 
talhi§ al ahrä f% hukm at taläq al mu'allaq bü ibrä*, Goth. 19|, Kairo 
YII 195. 22. tahdir at tiqät min ald al kafta walqät Kairo VII 195. 

23. qwn'at al ^ain bibajäfi anna ^t fabarrü* lä jubtilhu ^d dain ib. 196. 

24. haff ar ra^a 'an mtihrimät al lahio wd's simä*, gegen das k. farah 
al ismä' birulif as simä' von at Tüniai f 882/1477 und zugleich gegen 
alle Spiele, Berl. 5517, Br. Muh. Suppl. 1231,. 25. tuhfat al muhtä§ 
liaarh al minhäg 8. Bd. I p. 395, gedr. Kairo 1282, 1290; über die Be- 
deutung dieses Commentars vgl. Snouck Hurgronje ZDMQ 53, 142. 
26. aarh muhtasar al fiqh as Säfti li 'Abdallah b. 'Abdarrahmän Bä 
Fadl al Hadramt, Kairo 1305 (OB III 3604). 27. al fatäwi alhadtttja 
Jeni 634, gedr. Kairo 1B07. 28. al fatäwi al kubrä al Haitamija al 
fiqhija Kairo III 250, gedr. ib. 1308, 4 Bde. 29. maidid an nabt, verf. 
964/1557, Kairo VII 194. 30. itmäm an nVma al kubrä *alä *l 'älim bi 
maulid saijid walad Adam, Auszug Berl. 9530. 31. muf^ta§ar qisfat al 
maulid a§ harif ib. 9531. 32. ahraf al madäl^il (wasä'il) ilä ma'rifat 
(fahm) ah samä^il s. Bd. I 162, dazu Kairo I 267, verf. vom 3. bis 18. 
Ramadan 949/12.-27. Dec. 1542. 33. al hairät al hisän fi manäqib al 
imäm al a'zam abi Hantfa an No'män, Ehrenrettung des A. H. gegen 
al Gazäli, Berl. 10003—5, Kairo Y 51, 127, gedr. Kairo 1305, 1311. 
34. ein kleineres Werk über denselben Gegenstand, Berl. 10006, Kairo 
YII 262. 35. larh banal Su'äd s. Bd. I 39. 36. l miSk'ät al maaäblh s. 
Bd. I. 364. 

2. Zainaddin 'Abdalqähir b. A. b. *Ali al Fäkihi al 
Mekki, gest. 982/1574. 

1. Manähig al ahläq as sanija fi manähig al ahläq as sunnija^ 
Ethik, verf. 956/1545 in Mekka, Berl. 5401. 2. manähig as surür war 
rahäd fi V ramj was sibäq wa§ §ijäd wal gihäd, gewidmet dem Sarlf von 
Mekka, Abu Numaij M. b. Barakdt i. J. 947/1540 aus Anlass einer Demon- 
stration von Ungläubigen (Portugiesen ?) gegen das hl. Gebiet, Paris 2834. 

3. M. b. Rasül al Husaini as Säfi'i as Sahrazüri al 
Madani al Barzangi, geb. am 12. Rabi' I 1040/20. Oet. 1630 
ZU Sahrzur, studierte in Hamadän, Bagdad, Damaskus, Stambul 
und Kairo, Hess sich als Professor in al Medina nieder und 
starb i. J. 1103,1691. 

Mur. lY 65, *Aij&»i, Rihla II 57. 1. Afihär as salsabil lirijäd 
nawär at tanziU Kairo I. 130. 2. sawä^ as sabil ilä i'räb hasbunä *lläh 
wani'ma 7 wakil zu Sftra 3i,7, verf. 1094/1683 in al Medina, Ind. Oflf. 
978. 3. bugjat at tälib mmän abt Tälib Berl. 2451. 4. al iiä'a 
IVaSrät as sä'a, die Bedingungen des Eintritts der Stunde des jüngsten 
Gerichts, Berl. 2766—8, Br. Mus. Suppl. 199, Kairo YI 112, anonymer 
Auszug Berl. 2769. 5. ilhäm as fawäb li^tdt '/ albäb, Erwiderung auf 
eine Gegenschrift gegen seine Abb. mahrag ilh gegen den Tabak, Berl. 5492. 



390 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 5. 6. 

D. AI Iniftm M. b. 'Abdalwahhftb 

geb. 1115/1703 zu al Hauta, dem Haupt ort der B. Tamim im 
Nagd, hatte an verschiedenen Schulen der islamischen Haupt- 
Städte studiert und war zu der Überzeugung gekommen, dass 
die herrschende Form des Islams, insbesondere bei den Türken 
von Missbräuchen ganz durchsetzt sei. Er machte es sich 
daher zur Aufgabe, die ursprungliche und reine Gestalt seiner 
Religion aus Qor'än und Sunna wieder zu gewinnen nach dem 
Vorbilde der grossen hanbalitischen Lehrer der Vorzeit (s. o. 
p. 103). Nachdem er lange mit seiner Familie in Arabien 
umher gewandert war, ohne Gehör für seine Lehren zu finden, 
Hess er sich endlich in Derä'ija nieder. Dort gelang es ihm, 
den angesehnsten Mann der Stadt, M. b. Sa'üd zu bekehren. 
Dieser wurde bald darauf sein Schwiegersohn und der Be- 
gründer einer Dynastie, die seine lichrsätze mit WaflFengewalt 
nach und nach in ganz Nordarabien zur Herrschaft brachte, 
bis der Herrscher von Ägypten M. 'Ali sie im Higäz zurück- 
drängte. Er starb auf der Höhe seiner Erfolge i. J. 1206/1791. 

J. L. Burckhardt, Bemerkungen über die Beduinen und Wahaby 
(Bertuchs Reisebeschreibungen Bd. 57, Weimar 1831) p. 379 ff. Lumä^ 
al sihäh fi strat M, b. ^Äbdalwahhäbj Br. Mus. 1262,. 1. k. at tauMd 
Br. Mus. 1616, Suppl. 220^, vgl. 0. Kinealy, JAS Bengal 1874 I p. 68—72. 
2. kahf a§ subuhät min at tauhtd, Br. Mus. 1262^. 3. tafstr al fätiha 
ib. 4. fafsir as sahäda ib., Suppl. 220^. 5. bäb ma*rifat alläh ta^älä 
wal imän Br. Mus. 1616^. 6. masäHl liälaf rasül alläh stm ftha mä 
'alaihi ahl al gähilija min al kitäbißn wal umnitjm mä lä ginä li muslim 
*an ma'rifathä ib.4. 7. Die Grundlagen des Isl&ms ib.». 8. Die vier 
Unterschiede zwischen Muslims und Polytheisten ib.«. 9. k. al kabäHr 
Br. Mus. Suppl. 220,. 10. Leben Muhammeds, abgekürzt aus b. Hisäm 
ib.5. 11. Erklärung zu 6 Stellen der sira ib.5. 

§ 6. Qor'änwissenschaften. 

'Abdalwahhäb b. A. Barakät as Säfi'i al Ahmadi schrieb 
1149/1736 in Mekka: 

At taisir limu7td at tafair Goth. 538,. 

§ 7. Dogmatik. 

1. M. b. 'Ali b. M. b. 'Allan al Bekri as Siddiqi as Säfi'i, 
geb. am 20. Safar 996/21. Jan. 1588 zu Mekka, wurde schon 



§ 7. Dogmatik. §. 8 Mystik. 391 

mit 18 Jahren Vorleser in der Moschee und erteilte seit seinem 
24. Jahre Reehtsgutachten. Ausserdem hielt er Vorlesungen 
z. B. über al Bohäri im Innern der Ka*ba. Er starb am 21. 
Du '1 higga 1057]l8. Jan. 1648. 

Muh. IV 184—9, Wüst. Gesch. 567. 1. Maurid a§ fafä* fi ahaxoai 
al Mustafa^ Lobschrift darauf, Berl. 54. 2. al 'iqd al fand fi tahqtq at 
tauhtd ib. 2446. 3. al mawähib al fathtja ^alä '/ tariqa al Muhammadijaj 
vollendet 1053/1643, Kairo II 140. 

2. Abu 1 Hasan b. 'Abdalhädi as Sind! al Atari, geb. 
in Sind, studierte im Higäz und starb 1136/1723 in al Medina. 

Gab. I 85. Antwort auf eine Anzahl von Fragsätzen, über die 
Einheitslehre, die al Birkaw! (f 981/1573, s. u. Kap. IX, § 6, 3) beigelegt 
werden, berichtigt von einem Ungenannten, Berl. 2453. 



§ 8. Mystik. 

1. 'Ali b. M. b. 'Ali b. 'Arräq al Higäzi al Madani, gest. 
963/1556. 

Süfische Abh. in Reimprosa über die Begriffe haqqj amr und hulq 
und das Verhältnis des Süf) zu denselben und seinen Verpflichtungen 
und Aufgaben überhaupt, Berl. 3464. 

2. M. b. 'Omar b. A. al 'Ädili Badraddin um 970/1562. 

1. Ar r, al ^Adilija fi bajän al farq wal ganC fi madhab as »üfija, 
DarsteHung der gesamten Süfik, verf. 971—2/1563—4 in Mekka, Berl. 3042. 

2. al hulä§a as sugrä fi maqäfid sälik ad dunjä wal äJiira, ib. 3196. 

3. tamarat al azhär wabahgat al asrär, Erbauungswerk, ib. 8835. 

3. Hasan b. 'Abdallah b. Husain al Husaini al Mekki al 
Madani as Samarqandi blühte in der 2. Hälfte des 
10. Jahrh. 

AI anwar al musbila fi ba^d hawäss al basmala und dazu f^ätima 
*alä 7 tibb ar rühäni, verf. 953/1546 in Stambul, Kairo VlI 533. 

4. A. b. 'All b. 'Abdalquddüs as Sinnäwi, geb. 975/1567 
zu Mahalhit Ruh westl. von Kairo, studierte in Kairo und al 
Madina, trat dort in einen Süfiorden ein und starb i. J. 

1028/1619. 

Muh. I 243—6, Wüst. Süfls 208. 1. AI iqlid al fand fi tagrid at 
tauhid dazu Comt. tahrik al iqlid fi fath bäb at tauhid von 'Abd al ^ant 
an Näbulusi (f 1143/1753 s. o. p. 345), Kairo II 73. 2. §ädihat al azal 
wa sänihat an nazal, süfische Qaside, Berl. 2873nt mit Comt. ib. 3419. 



392 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 9. 10. 

3. aa §uhuf an nämüsija was suguf an näwüstja Kairo II 93. 4. fath 
al iläh fimä juqäl dahr kull §aläh ib. 218. 

5. 'Ali Halifa b. abi "*! Farag az Zamzami starb 1063/ 
1653 in Mekiva. 

Muh. II 133. Ä/a' al mu'mintn NO 2451. 

6. A. b. M. b. Jünus al Badri al Qudsi al Jamani al 
Ansäri al Qassäsi ad Daggäni, geb. in al Madina, studierte 
dort und in Mekka, wirkte als Lehrer in seiner Vaterstadt 
und starb 1071/1660. 

Muh. I 343—6, Wüst. Süf. 210. 1. As simt al magid al gämiT 
lisaläsil (fi tartih talqtn ad dikr wa^i^tii al bai'a wal alhäs wasaläsit) 
ahl at iauhid, Ind. Off. 696^, Kairo II 88. 2. manzütna ft 't tauhid 
mit Comt. qasd as sabtl bi tauhid al 'alt al wakU von Ibrfthlm al Kür&nl 
(t 1101,1689 8. o. p. 385), verf. 1083/1672, Kairo I 37, Bat. 125,. 3. ad 
durra at tamina fimä lizä^ir an naht §rm ilä '/ madina Kairo VI 138. 

4. al wastja lil auläd wal barija Berl. 4019. 5. gawähir al qalä*id fi 
fadl al masägid, Vorzüge der Moscheen, besonders in Jerusalem und der 
Unfug, der daselbst getrieben wird, ib. 6103. 6. bustän al *äbidin warau^ 
dat al *äriftn, Kairo II 147. 

7. ^Abdallah b. 'Ali b. 'Abdallah b. 'Ali b. A. b. Hasan 
al Mekki al Hosaini as Saqqäf starb am 10. Rabi' II 1125/ 
6. Mai 1713. 

Tanbth as sälikmj Kairo VII 48. 

§ 9. Philosophie. 

'Ali b. abi T Hasan al Husaini as Sa'^mi al 'Amili 
Nüraddin wohnte erst in Damaskus, dann in Mekka und starb 
i. J. 1068/1657. 

Muh. III 132-4. Manzüma fi 7 mantiq, Berl. 5207. 

§ 10. Mathematik. 

Hasan b. 'Ali b. Jahjä b. 'Omar al 'Cgaimi al Mekki^ 
geb. 1049/1631) zu Mekka, lebte als Süfi in al Medina und 
starb am 13. Sauwäl 1113/14. März 1702 zu at Taif. 

Gab. I 70. Über einen Bruch in einer Abh. at tuhfa al Higäztja 
ft nullbat al a'mäl al hisäbija von 'Alt b. abi Bekr al Ansäri gegen 
eine kleine Schrift des 'Abdarrahmftn b. 'AH b. Gait b. Tägaddtn al 
Jladant, Berl. 5997. 



§ 11. Astronomie. § 12. Geographie. 393 

§ 11. Astronomie. 

1. Jahjä b. M. b. M. b. 'Abdarrahmän al Magribi al Mekki 
ar Ru'aini al Mäliki al Hattäb, geb. 902/1496 in Mekka, gest. 
daselbst am 2. Rabf II 954/23. Mai 1547. 

1. R. wastlat at tulläb limä'rifat a'mäl al lail wan nahär bitariq 
al hisäby Ausrechnung der Gebetsstunden, abgekürzt aus einer Abh. seines 
Vaters, Berl. 5700. 2. r. ft ma*rifat istifiräg a'mäl al lail wan nahär 
birub* al gaib nach Sibt al M&ridini f 880/1475, Berl. 5826, Krafft 327, 
Kairo V 250, anon. Comt. dazu Berl. 5827. 3. tahrir al kaläm ft masäHl 
al iltizäm, Kairo III 157, Alger 1296. 4. k. ala gwiba ft ^l figh Fes o. I. 

2. Ibrahim b. M. b. 'Abdassaläm al Mekki az Zamzami 
al Halwati, geb. 1110/1698 zu Mekka, Muwaqqit am Haram 
daselbst, gest. am 17. Rabf I 1195/14. März 1781. Er besass 
eine wertvolle astronomische Bibliothek, die seine Erben nach 
seinem Tode verschleuderten. 

Gab. II 69—70. 1. Manzüma ft 7 auqät, Kairo V 282. 2. wastlat 
at tiqät bifahm älat al niuqantarät ib. 



§ 12. Geographie und Reisen. 

1. M. b. 'Abdaraziz b. 'Omar b. M. b. Fahd al Qoraäi 
al Mekki al Häsimi Muhibbaddin Gäralläh, Prediger in Gudda, 
gest. 954/1547. 

"Wüst. Gesch. 521. As siläh wal 'udda ft fada'il bandar 6udda, 
Berl. 6063, Wien 891. 

2. M. Kibrit b. 'Abdallah al Husaini al Müsawi al Madani, 
gest. 1070/1659. 

1. AI gaivähir at tamtna ft mahäsm al Madina, Paris 2252i. 
2. rihlat as Uta' wa§ §aif\ über seine Reise von al Madina nach Stambul 
unter Murftd IV (1032—49/1623—89) Goth. 1543, Paris 2294, Cambr. 
Prest. p. 23 nr. 158, Kasan 1132, vgl. Tuch, die Reise des Scheich Ibrahim 
al KhijAri (s. nr. 3) p. 1. 

3. Ibrahim b. 'Abdarrahmän al Hijäri al Misri al Madani 
aS Säfi^\ geb. am 13. Sauwäl 1037/17. Juni 1628 zu al Medina, 
wurde Prediger an der Moschee des Propheten und erhielt 
eine der Professuren, die sein Vater innegehabt hatte. Da 
ihm ein fremder Gelehrter sein Amt mit Erfolg streitig machte, 
sah er sich i. J. 1080/1669 zu einer Reise nach Stambul ge- 



394 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. 

nötigt. Er kam über Damaskus nach Jenisahr, wo sich der 
Sultan Muräd aufhielt. Nachdem er die Bestätigung seines 
Rechtes erlangt hatte, kehrte er über Stambul nach Damaskus 
und von da über Kairo nach al Medina zurück. Dort erhielt er 
nun allerdings seine Professur wieder. Doch starb er schon 
am 2. Ragab 1082/5. Nov. 1671 durch Gift, weil er sich der 
Anordnung des Saih al Haram, beim Gebet das Bismilläh 
nach hanafitischem Ritus leise zu sprechen, nicht fügen wollte. 

Muh. I 25, Wüst. Gesch. 579, Sftf. 212. Tuhfat al udabä" wasulwat 
al gurabä\ Beschreibung seiner Reise, Berl. 6135, Ooth. 1545, de Sacy 
221, vgl. Seetzen in Zachs Monatl. Correspondenz XIV 1806 p. 27, Tuch, 
die Reise des Scheich Ibrahim al Khij&ri, Leipzig 1850. 



§ 13. Encyclopaedie und Polyhistorie. 

1. 'AbdaKaziz b. 'Abdalwähid al Miknäsi al Madani, 
Saih der Qor'^änleser zu al Medina, besuchte 951/1544 Jerusalem, 
Damaskus und Halab und starb 964/1557 zu al Medina. 

13 Vrgüzas über muslimische Wissenschaften, Br. Mus. Suppl. 718. 

2. 'Ali b. Sultan M. al Qäri' al Herewi, geb. in Herät, 
lebte in Mekka und starb dort i. J. 1014/1()05. 

Muh. III 185, cod. Berl. Landberg 295 fol. 5^. 1. A'. al baijinäf 
ft tabäjun ba'd al äjät geht von Süra 2305 aus und sucht an der Hand 
al Baidäwis nachzuweisen, dass der Sinn einiger, fast gleichen Stellen 
im Qor'&n doch verschieden sei, Berl. 768, Münch. 886 fol. 118, Kairo 
VII 22. 2. fahrig qirä'ät al Baidäwi NO 61. 3. ta/'str al qorän AS 
224—6, Kairo I 152. 4. al ahädU al Qudstja, Berl. 1523, Münch. 886, 
fol. 99, Kairo 1 263, Kairo VII 26, 135, gedr. Stambul 1316. 5. harh 
^nqtlat al aträb s. Bd. I p. 410. 6. harh al muqaddama al Gazarija 
8. o. p. 202. 7. arba'üna hadiian, Berl. 1524, Wien 1660,o, Kairo VII 
135, 684. 8. gam'^ al arba^in ft fadl al qor^än al mubin, Berl. 1525, 
Münch. 886, fol. 85, Kairo VII 26, Comt. v. A. b. *Ali al Qastamüni 
Kairo I 386. 9. hafd al ganäh waraf* al gunäh b^arba^ma hadttan 
ft bäb an nikäh, verf. 1010/1601, Berl. 1526, Münch. 886, fol. 83l>, 
Kairo I 334, VII 46, 133. 10. al hibät as santja fr tabfin al ahädtt 
al maudü'äty Berl. 1636. 11. k, al maudiVätf kleinere Sammlung, ib. 
1637/8, Kairo I 404, VII 122, 401, 514, AS 938 9, Alger 552». 12. r. al 
birra ft hubb al hirra, erklärt die Tradition, die Liebe zu den Katzen 
sei Glaubenssache, für unächt, Berl. 1639, Münch. 886, fol. 78l>, Kairo 
VII 26, 132 nr. 23. 13. i*räb al qärV 'alä auwal bäb sahth al Buliäri, 



§ 12. Geographie und ReUen. §. 13. Eocyclopaedie und Polyhistorie. 395 

8. Bd. I p. 159, dazu Münch. 886, fol. 193, Kairo VII 22. 14. tazjin al 
*ibära bidün tahaijnz al ihära ib. 15. iarh musrmd abi Hantfa ib. p. 
171«. 16. iarh nuhbat al fikr ib. p. 359. 17. larh miikät nl mofäblh 
ib. p. 364. 18. mrh k. a§ sifä' ib. p. 369. 19.*r. ft 7 ^tiqädijäi, 
Nachtrag zu seinem umfangreichen Comt. zum fiqh al akbar des Abu 
Hanifa (Bd. I 170) über allerlei controverse Glaubensfragen, Berl. 1840. 
20. mrh k. alfäz al kufr (von M. b. Ism&'Sl b. Mahmud Badr ar Rasld, 
wannV Berl. 2138) ib. 2139. 21. tasjV fuqahä* al Hanafija wafahti' 
sufaha as Sä/Ctja, Verteidigung der Hanafiten gegen eine dem al 
Guwainl (f 478/1085 Bd. I 389) fälschlich beigelegte Abb., Berl. 2140, 
Kairo VII 22 (= ib. 134 nr. 35?), Nachtrag dazu dail taijV ilh., Berl. 
2141. 22. r. al ihtidcC ft ^qtidä' al Hanafiia bii Säftija tcamä jafa'allaq 
bihädihi 7 qadtja, Berl. 2142—4, Münch. 886, fol. 71b, Kairo VII 26, 129. 
23. r. radda bihä ^alä man nasabahu ilä sabb al imäm al Säfi^t, Kairo 
VII 135. 24. al muqaddama as sälima fi häuf al Jiätima, über die 
beim Sterben notwendige Furcht des 3Ienschen vor dem Jenseits im 
Anschluss an Sür. 7,7 gegen b. 'Arabi, Berl. 2145/6, 2690, Münch. 886, 
fol. 194, Kairo VII 25. 25. sulälat ar r. fi V rawäfid min ahl ad 
daläla, Berl. 2147, Kairo VII 25. 26. samm (iijam) al 'awärid ft dämm 
ar rawäfid ib. 21489, Kairo VI 153, VII 24, 129. 27. al agmba al 
unuharrara ft 7 baida al habtta al munkara, gegen die Sitte sich 
Neujahrseier zu schicken, die von den Christen und Magiern stamme, 
Berl. 2150, Münch. 886, fol. 191^. 28. r, al mas'ala ft 7 basmala, über 
die Lesung der 9. Süra ohne Bismilläh, Berl. 2261, Münch. 886, fol. 180, 
Kairo VII 24, 130, 399. 29. mn^at alläh fi §igat fibgat alläh ß fahqiq 
kaläm al Baidäwi baijada "lläh tüaghahu, über eine von B. angeführte 
Tradition über die Kraft des Haradall&h, Berl. 2262, Münch. 886, fol. 124b, 
Kairo VII 22, 131. 30. §arh "aqä'id an Nasaft s. Bd. I 428. 31. iliräg 
ahädit an N. ib. 32. at tagrid fi i^räb kalimat af tauhid, Berl. 2445, 
Kairo IV 53, VII 24, 129, 217. 33. al qaul as sadid fi halaf al wa'id 
Berl. 2494, Kairo VII 23. 34. kahf al hidr fi amr al Hidr, Berl. 
2546/7, Münch. 886, fol. 161, Kairo VII 133, 621. 35. al inbä" bi (ft 
haqq) anna 7 ^asä sunnat al anbijä\ Gebrauch des Stabes bei den 
Propheten, Berl. 2548/9, Kairo VII 24, 130, 624. 36. tathir at tawija 
hitahsin an nija, ob die That ohne die Absicht dazu an sich Wert habe, 
Berl. 2635, Münch. 886, fol. 103, Kairo VII 25, 134; Auszug tahsin at 
tawija fi tahsin an nija, Berl. 2636, Kairo VII 23. 37. r. fi abawai 
an nabi oder al abawain as saijidain as sarifatyi, in der er nachweist, 
dass die Eltern Muhammeds in der Hölle seien, Kairo VII 22. 38. adillat 
mu'taqad abi Hanifa al imäm fi abawai ar rasül zum fiqh al akbar 
Berl. 10346. 39. al masrab al wardi fi madhab al Mahdi, Berl. 2731, 
Münch. 886, fol. 168b, Kairo VI 197, VII 134. 40. ar r. al wugüdija 
fi nail mas'alai as suhudija, zum Beweise der Ketzerei des b. 'Arabl, 
Berl. 2853. 41. r. gegen die fu§üs des b. *Arab1, Kairo II 86. 42. ft 



396 3. Buch. 2. Abschnitt. 3. Kapitel. § 13. 

tafäwut al maugüdät, die Stufen der Geschöpfe, Berl. 3369. 43. al fusül 
al muhimma fi husül al mutimma, die "Wichtigkeit der richtigen Gebets- 
übung, ib. 3598, Münch. 886, fol. 59, Kairo III 97, VII 21, 131. 44. al 
burhän al galt al ^ali 'alä man summija min gair musammin hil walt 
Berl. 3599, Kairo VII 23. 45. al fa§l al mu'auwal fi '§ 8aff al auwal 
über Süra 37, Berl. 3600, Münch. 886, fol. 226b, Kairo VII 25, 132. 
46. Ufa as sälik fi irsäl Mälikj über die Haltung der Hände beim Gebet, 
Berl. 3601, Kairo VII 22, Lobschrift darauf von A. b. 'Abdallatif b. 
Mukaina al M&liki a,d. J. 1007/1598, Berl. 46. 47. r. /t tazjin al Hhära 
litahsin al ihära^ über die Stellung des Betenden beim Bekenntnis der 
Einheit Gottes, Berl. 3603, dazu dail ib. 3604, Kairo VII 130, Alger 
724i,. 48. at tadhin lit tazjin *alä wagh at tabjin, Münch. 886, fol. 160, 
Kairo VII 24. 49. al istid'ä" ftH istisqay Berl. 3605, Münch. 886, fol. 69, 
Kairo VII 23. 50. salät al gatcäHz {al qaul al gäHz) fi salät al ganä^iz, 
Zulässigkeit des Leichengebets in der Moschee zu Mekka, Berl. 3606, 
Münch. 886, fol. 65, Kairo VII 23. 51. al hizh al a^zam wal wird al 
a/ham, Gebetsammlung, Berl. 3783, Wien 1707, Ind. Off. 362, 1037, Kairo 
II 190, 216, 225, lith. Stambul 1262, Bül&q 1300. Comt.; a) v. •Qtra&n 
al *Orjllni f 1168 1754 Kairo II 199. b) v. Ibrahim as SAqizt u. d. T. 
al faid al arham wal fath al akram, Auszug von M. b. Häsim al Fal&tt 
Kairo II 228. 52. sarh al hi87i al hasin s. o. p. 293. 53. al adab fi 
(fadä'il) Ragah al muraggab, Berl. 3820, Kairo VII 21, 134. 54. at 
tibjän fi fadl lailat nisf Sa'bän walailat al qadar fi Ramadan oder 
fath ar rahmän bifadäHl Sa'bän, Berl. 3824, gedr. Bftlftq 1307. 55. r. 
fimä jata'^allaq bilailat an nisf min Sa^bäUj Kairo VII 133. 56. r. ft 
bajän (karähat) ifräd as salät *ani '» saläm, ob es zulässig sei, in der 
Segensformel für M. blos das Wort sallä zu gebrauchen oder ob dazu 
auch sallama notwendig sei, wie an Xawawi behauptet, Berl. 3926, 
Kairo VII 22, 133, u. d. T. taqwija bi hatl al imäm al Gazari ma" al 
imäm an Nawawi, Münch. 886, fol. 122, mit einem Zusatz von M. b. 
'All ad Dägist&nt as SirwÄnl ib. 123. 57. mauHzat al habib watuhfat 
al l^atib^ über die Predigt Muhammeds und seiner Nachfolger, verf. 
1011/1602, Berl. 3945. 58. lubb lubäb al manäsik wa hubb 'ubäb al 
masälik, Wallfahrtsgebräuche, Berl. 4054 (= NO 1647?) Kairo III 116, 
türk. Übers, ib. 59. bidäjat as sälik fi nihäjat al masälik s. u. Kap. 
VII § 5, 1, 2. 60. al hazz al aufar fi 7 hagg al akbar, speciell über 
den jaum 'Arafa, verf. 1007/1598 in Mekka, Berl. 40^6, Kairo VII 131, 
289. 61. wugübtawäf al bait ^alä 7 anäm walau kän ba'd al inhidäm 
ob, wenn die Ka'ba eingefallen wäre, die Wallfahrt hinfällig sei, Berl. 
4057, Kairo VII 130, 684. 62. (as sun'a) fi tahqiq al biq'a al munifa, 
Münch. 886, fol. 13, Kairo VII 23. 63. ad dahira al katira ft raga" 
magfirat al kabira, ob die vorschriftsmässige Verrichtung der Wallfahrt 
eine Vergebung der grossen Sünden herbeiführe, Berl. 4058, Kairo VII 
25, 73, 132, 631. 64. bajän fil al hair idä dahala Mekka man hagga 



Encyclopaedie und Polyhistorie. 397 

*ani 7 gair, ob jemand, der von auswärts her pilgert, sich um den 
I^utzen der Wallfahrt bringe, wenn er den Ort, von wo die gemein- 
'schaftliche Wallfahrt beginnt, verlässt, ohne den Ihrftm anzulegen, Berl. 
4059, Goth. 1084, Kairo VII 24, 130, 142. 65. ihräm al äfäqiy ob dem 
Mekkaner, der verreist war, und im Wallfahrtsnionat als Pilger zurück- 
kehrt, die Wallfahrt nütze oder nicht, Berl. 4060. 66. al 'afäf 'an tcad" 
al jad 'alä > sadr häl at tawäf, verf. 1010/1601, Berl. 4061, Kairo VII 
24, 130, 684. 67. al i§tin(T fi 7 idtiba, über die Bitte, beim Wallfahrts- 
lauf den Mantel unter die rechte Achsel zu nehmen und über die linke 
Schulter zu schlagen, Berl. 4062, Kairo VII 25, 132, 644. 68. al iHäm 
bifadail al halt al haräm, Berl. 4063. 69. ad durra al mudVa fi zijä- 
rat ar radija, über den Besuch des Prophetengrabes zu al Madlna, Berl. 
4064, Münch. 886, fol. 145, Kairo VII 45. 70. al qaul al haqtq fi 
mauqif a§ siddiq oder al xcuqüf bittahqiq^ dass Abu Bekr und 'All, als 
sie i. J. 9/630 von M. zur Wallfahrt geschickt wurden, in *Arafa standen, 
Berl. 4064, Kairo VII 23. 71. anwar al hugag fi asrär al higag, Berl. 
4066, Kairo VII 23. 72. r. fi bajän at tamattu" fi ashur al hagg Hl 
muqim hi Mekka, Kairo VII 30, 684. 73. al maslak al mutaqassif fi 
7 maslak al mutawassity Wien 1678. 74. fatwä fi suäl mansüb ilä 
butlän an nikäh^ ob zur Giltigkeit der Eheschliessung die Angabe der 
Namen der Grosseltern erforderlich sei, Berl. 4673. 75. r. fi 'n nikäh, 
Kairo VII 25. 76. an nisba al murattaba fi 7 ma'rifa wal mahabba, 
Berl. 5414, Kairo VII 132. 77. ma'rifat an nussäk fi ma'nfat assitcäk, 
über den Zahnstocher, im Anschluss an Süra 3^9, Berl. 5443, Kairo VII 
143. 78. at tasrth fi sarh at tasrih, über Bart- und Haartracht, Berl. 
5446, Münch. 886, fol. 80b, Kairo VII 22, 131. 79. (al maqäla al 'adba) 
fi mas*alat al ^imäma wal 'adaba, über den Turban, Berl. 5460, Kairo 
VII 24, 131, 390. 80. al iUinä' bil ginä\ Verteidigung von Musik und 
Gesang, Berl. 5518, Münch. 886, fol. 113. 81. r. fi *8 simä' wal gina" 
Berl. 5519, Kairo VII 26, 134. 82. fath al asma fi §arh as simä' 
Kairo VII 133. 83. ar r. al 'Atä*ija fi 7 farq bain §afada wa ^affada 
wa mä mHluhä, Kairo VII 22. 84. faräHd al qaläHd *alä ahädit iarh 
al 'aqä^id ib. 24. 85. taslijat al a'mä 'an balijat al 'imä, 40 Tradi- 
tionen, Berl. 8847, Kairo VII 25, 132. 86. farr al 'aun min mudda'i 
imäfi Firaun, Kairo VII 26. 87. r. fi 7 karäma liba'd al aulija ib. 
131, 621. 88. nämüs al ma^nüs, NO 4887. 89. tab'id al 'ulamä' 'an 
taqrib al umarä', Berl. 5585, Münch. 886, toi. 87. 90. arba'üna haditan 
fi fadä'il an nikäh, Berl. 5594. 91. tahqfiq al ihtisäb fi tadqiq al intisäb, 
Nachweis, dass die Abstammung von einer Sclavin nicht schimpflich sei 
(mit Bezug auf seinen Sohn Ibr&him) Berl. 5600, Münch. 886, fol. 205h. 
92. gäjat at tahqiq wa nihäjat at tadqiq, Abh. über sechs Fragen, durch 
welche die Bewohner von Mekka und al Medina auf die Probe gestellt 
wurden, Goth. 712, Kairo VII 68. 93. kam al a^bär fi 7 ad'ija wamä 
gä'a min al ät_är, Kairo II 209. 94. al maurid ar ram (rabawi) fi 7 



398 3. Buch. 2. Abschnitt. 4. Kapitel. § 1. 

maulid an nabatvi, Berl. 9545, Münch. 886, fol. 132, Alger 724, 1694, 
Kairo VII 26. 95. r. ft auläd an nabt, Berl. 9645. 96. istVnäs an nas 
hifadäHl h. 'Abbän, Berl. 9673, Kairo VII 25. 97. al ma\lan al 'Ädant 
ft fadnU Uwais al Qarani (f 37/657), Berl. 10067, Münch. 886, fol. 108, 
Alger 724i». 98. nuzhat al hätir al fätir f\ targamaf al haih 'Abdal- 
qädir, Alger 724,«, Kairo VII 26. 99. sarh bänat SnUld a. Bd. I 39. 

3. Husain b. Sa'mi al Hattäri al Madani um 111)0/1688. 

Abda" mä kän wd*agwad mä jastafiduhu '/ tulläb, Encyclopaedie, 
Berl. 92. 



IV. Kapitel. Südarabien. 

Wie iüi 1. Jahrh. nach Chr. die Blüte der südarabischen 
Kultur verfiel, da der Handel, auf dem dieselbe beruhte, andre 
Wege einsehlug, so war auch der um die Wende des 15. Jahrh. 
eintretende Umschwung des Welthandels der muslimischen 
Kultur in al Jemen verderblich. Seitdem der Reichtum des I^andes 
nicht mehr von auswärts gespeist wurde, verlor die Hauptstadt 
Zabid auch ihre Bedeutung für die arabische Litteratur ^). 
Freilich war der Verfall lange nicht so rapide und gründlich 
wie in Mesopotamien. Am Hofe der zaiditischen Imäme haben 
Poesie und Geschichtschreibung sowie zaiditische Theologie 
noch bis gegen Ende des vorigen Jahrh. zahlreiche Vertreter 
gefundea. 

Wüst. 8üf. F. Wüstenfeld, Die gftfiten in Südarabien im XI (XVII) 
Jahrh. Abh. d. Kgl. Ges. d. Wiss. zu Oöttingen, Bd. 30 (1883), ders. 
Jemen im XI (XVH) Jahrh. Ebd. Bd. 32 (1884). 



^ 1. Poesie und Bellettristik. 
1. 'Abdallatif Sirägaddin b. ^Ali al Qasi'i um 950/1543. 

As sä'iq as m^iq ilä 'J saräb al /ä^iq ar raiq oder an nur al 
bahir wan naur az zähir, Gedichte zum Lobe des Propheten, einzelner 



») Vgl. Snouck Hurgronje ZDMG 53, 142 n. 3. 



§ 1. Poesie und Bellettristik. 39J) 

Männer, der mulkät al Vräh (Bd. I p. 277), alftjat b, Mälik (ib. 298) 
it. ah Ufa" (ib. p. 369) u. a. Leid. 748. 

2. Sarafaddin M. b. ^Abdallah al Mutawakkil 'alä lläh 
Jahjä, ein Enkel des Erneuerers der Zaiditendynastie in al 
Jemen, geb. 930/1531, gest. 1011/1601. 

Hartmann, Muw. 67. Diwan u. d. T. ar raud al marhüm wad 
dürr al manzüm^ gesammelt von Isä b. Lutfalläh b. al Mutahhar, Leid. 
751, dazu als Nachtrag die muwasSahäf^ meist mit einer Einleitung 
über die Veranlassung, vollendet 1030/1621 nach 20j ährigem Bemühn, 
Berl. 8173^. 

3. Samsaddin M. al Jamani as Sargi um 999/1590. 

Tuhfat al ashäb wa nuzhat datvi 7 albäb, Adabbuch, Berl. 8420, 
Leid. 523, Paris 3556, Br. Mus. Suppl. 1150. 

4. A. b. abi '1 Qäsim ad Damri Samsaddin um 1010/ 
1601. 

Lobgedicht auf den Imäm al Qäsim b. M. f 1029 1620, Berl. 7953. 

5. Sarafaddin Jahjä b. Samsaddin al Mutawakkil *alä 
'lläh, zaiditiseher Imäm um 1050/1640. 

Qisas al haqq fi madh hair al halq, Gedicht zum Lobe des Pro- 
pheten, mit Comt. Leid. 756. 

6. A. b. A. b. M. b. al Hädi al Änisi um 1030/1640. 

Diwan, Berl. 79722. Qaside (von seinem Sohn?) ib.,. 

7. As saijid A. b. al Ilasan b. A. b. Hamidaddin lebte 
um 1070/1659 in Kaukabän, Sibäm und Satfä'. 

Tandh al masüq fi talwih al burüq, Gedichte des Verf. und seiper 
Freunde mit aesthet. histor. Comt. Br. Mus. 1674. 

8. 'Abdallah b. 'Ali b. M. b. 'Abdal'äl al Wazir blühte 
zu Anfang des 12. Jahrh. 

1. Aqrät ad dahab fi 7 mufdhara bain ar Rauda wa Bi'r al 
*Ärab, zwei Orten in der Nähe von San'&, Leid. 442. 2. dtwän u. d. T. 
gawdris al afräh ivaqüt al arwäh ib. 768, Goth. 2342. 3. fabaq al 
halwä wasihäf al mann was salwä, Geschichte al Jemens von 1046 — 90/ 
1636—79, verf. 1118/1706, Br. Mus. Suppl. 592, Landberg-BriU 246. 

9. Ibrahim b. Sälih al Hindi gest. 1102/1690. 

1. AI ^urf an nadi min si^r as särim al Hindin J)iw&n, gesammelt 
von seinem Sohne, Goth. 2330. 2. barähm al ihtiyäy wal munäzara 
ftmä waqa^a bain al qaus wal bunduq min al mufähara, Gedicht nach 
Art einer BadVija zu Ehren des Enkels des zaiditischen Chalifen von 
San'A A. b. al Hasan mit noch einigen andern Gedichten, Leid. 766. 



400 3- Buch. 2. Abschnitt 4. Kapitel. § 1. 2. 3. 

10. M. b. Ismä'il b. Saläh blühte im 1*2. Jahrh. 

Dtwän Leid. 767. 

11. A. b. A. b. M. al 'Ädawi um 1110/1698. 

AI 'alam al mufrad htr cd Mutanabht Ahmad, 1. religiöse Poesien, 
2. Gedichte zum Lobe der Nachkommen des letzten ^abbäsidischen 
Chalifen al Mutawakkil 'al&*lläh (f 945/1538 in Ägypten), die Yon 
1094—1114/1683—1703 als Umarä' al mu'minln in al Jemen herrschten, 
Paris 3258. 

12. A. b. M. b. al Hasan b. A. al Jamani al Kaukabäni 
al Haimi vollendete 1143/1730 in SanT: 

Tib as samar f% auqät as sahar, über die zeitgenössischen Dichter 
mit Proben ihrer Dichtungen, Berl. 7425/6, Br. Mus. Suppl. 675/6. 

13. Safiaddin A. b. M. b. 'Abdalhädi al Qätin lebte in 
San'ä' und Kaukabän, brachte die Jahre 1171—2/1757—8 
im Gefängnis zu und starb am 7. Gumädä I 1199/ 19. März 
1785. 

Gedichtsammlung Br. Mus. Suppl. 1124. 



§ 2. Philologie. 

Dijä'addin Lutfalläh M. b. al Gijät lebte eine Zeitlang 
in Mekka und starb i. J. 1035/1625 zu Zafir. 

Muh. III 303 — 5, Wüst. Jemen 43. AI tgäz fi *ilm al i*gäzy als 
Anhang zum talM^ al miftäh (Bd. I 295), Leid. 339, Ind. Off. 264 
nr. 954. 



§ 3. Die Geschichtschreibung. 

1. Abu 'Abdallah 'Abdarrahmän b. 'Ali b. M. b. 'Omar 
b. 'Ali b. Jüsuf Wagihaddin as Saibäni az Zabidi b. ad Daiba'^) 
geb. am 2. Muliarram 866/8. Oct. 1461 zu Zabid, studierte 
dort und in Baital faqih. Nachdem er i. J. 896/1491 die 
Pilgerfahrt gemacht hatte, begann er in Zabid seine litterarische 
Thätigkeit. Mit seiner Geschichte von Zabid erwarb er den 
Beifall des Sultans Salähaddin al Malik al Muzaffar 'Ämir 



*) Dies Wort soll in der Sprache der Nubier ^weiss** bedeuten, 
cod. Goth. 2(Cat. I p. 19) fol. 116v, Muh. III 192. 



§ 3. Die Geschichtschreibung. 401 

b. Tähir, und auf dessen Wunsch stellte er die Geschichte 
seiner Dynastie noch besonders dar. Zum Dank dafür wurde 
er mit einem Teil der Einkünfte des Ortes Nahl bei Zabid 

w 

belehnt und als Lehrer des Hadit an der Hauptmoschee da- 
selbst angestellt. Er starb dort i. J. 944/1537. 

Wüst. Gesch. 518. 1. Bugjat al mustafid ß al^bär madinat 
Zabid bis z. J. 901 / 1495 mit einer Autobiographie des Verf. als Iiätima 
Berl. 9763, Havn. 141, Pet. Ros. 47, Br. Mus. 1583, Suppl. 586, Kairo 
y 138, Anhang al fadl al maztd bis z. J. 923/1517 und wieder bis 
921/1518, Berl. 97 64, Pet. Ros. 47j,a, Kairo V 139. Auszug daraus: 
Historia Jemanae e cod. ms. arab. concinnata ed. C. Th. Johannsen, 
Bonnae 1828. 2. qurrat al *ujün fi ahhär al Jaman al maimün^ eine 
wenig abweichende Bearbeitung derselben Geschichte bis z. J. 923/ 
1517, Br. Mus. 1474, Suppl. 587, Kairo V 104. 3. ahsan as sulük ftman 
ivalija madinat Zabid min al mulük, chronologische Übersicht in Versen 
bis z. J. 923/1517 als Anhang zu Br. Mus. 1583. 4. tamjiz at taijib 
min al habit_ bimä jadür 'alä alsinai an näs min al hadit, Kairo I 288, 
VII 409, Auszug ahädit multaqata min tamjiz ill^. ib. I 259. 5. taitnr 
al WU8ÜI ilä gämi'' al usül mi7i hadii ar rasül s. Bd. I p. 357. 

2. 'Omar b. M. b. A. b. abi Bekr Bä Saibän b. M. 
Asadalläh b. Hasan b. 'Ali b. M. al ustäd al a'zam geb. 880/ 
1475 in Tarim, gest. 944/1537. 

Wüst. Süf. 81. Tirjäq asqäm al qulüb fi dikr hikäjät as säda 
al airäf Br. Mus. 1645. 

3. M. b. Jahjä al Mutaijib al Hanafi lebte um 990/ 
1582 in Zabid. 

Bulüg al maräm fi ta*ril^ maulänä Bahräm, Geschichte al Jamans 
unter Bahräm P&sä 977—83/1569—75, Paris 1651s. 

4. *Arair b. M. b. Hasan ar Ru*umi war Staatssekretär 
der Fürsten Samsaddm und *lzzaddin, die zur Zeit der türki- 
schen Invasion in al Jemen die Burgfeste Kaukabän bei San'ä' 
in Besitz hatten, und führte teils schriftlich, teils persönlich 
als Gesandter die Verhandlungen mit den arabischen Fürsten 
und den türkischen Anführern, namentlich mit dem i. J. 988/ 
1580 neuernannten Päsä Hasan b. Husain, mit dem 'Izzaddin 
sich verbündete. Er beschrieb die selbst erlebten Begeb^- 
heiten in dem Werke: 

Ar raud al hasan fi ahbär sijar maulänä §ähib as sa^äda al 
öäsä Hasan fi aijäm wiläjatihi biHqlim al JamoW; v. J. 988 — 993/1580 

Brockelmann, Arabische Litteraturgescbicbte II. 26 



402 3. Buch. 2. Abschnitt. 4. Kapitel. § 3. 

bis 5, Leid. 806: Historia Jemanae sub Hasano Pascha ed. A. Rutgers» 
Lugd. Bat. 1838. Wttst. Gesch. 540. 

5. A. b. Jüsuf b. M. Fairüz 10. Jahrh. 

MatäW an nirän, Geschichte al Jemens im 10. Jahrh. Paris 1651, 
vgl. de Sacy Not. et Extr. IV 505. 

6. 'Isä b. Lutfalläh b. al Mutahhar b. Sarafaddin Jahjä al 
Jamani b. Rasülalläh, geb. 986/1588 in Dumarmar, schloss 
sich den siegreichen Türken an, von denen sein Vater i J. 
994 / 1586 nach Stambul abgeführt worden war, und starb 
i. J. 1048/1638. 

Rauh ar ruh ftmä hadata ba^d al mPa at täsi^a min al fitan wal 
fuiühy Geschichte al Jemens von 900— 1029/1494— 1620, Berl. 9743, Bn 
Mus. Suppl. 590, Kairo V 60, 139. 

7. AI Hasan b. A. b. Sälih b. Dugais al Haimi al 
Kaukabäni, geb. 1018/1608, machte vom 1. Gumädä II 1057/ 
4. Juli 1647 bis zum 4. Rabi' I 1059/19. März 1649 im 
Auftrage des zaiditischen Imäms al Mutawakkil 'alä'lläh eine Ge- 
sandschaftsreise von dessen Burg Sahära au den Hof des 
abessinischen Königs Fasildas zu Gondar. Er starb i. J. 
1071/1660. 

Muh. II 16. 1. Der Gesandschaftshericht des Hasan hen Ahmed 

• • • 

El Haimi, hsg. v. F. E. Peiser, Berlin 1894. Ders. Zur Geschichte Abes- 
siniens im 17. Jahrh. Der Gesandtschaftsbericht des H. b. A. El H. 
Berlin 1898. 2. laddat al wasan^ Sammlung von Gedichten und Briefen,. 
Berl. 8430. 

8. AI Mutahhar b. M. al Gurmüzi al Jamani al Hasani 
geb. 1003/1594, gest. 1077/1666. 

Muh. IV 406. 1. AI gauhara al mudVa ft ta^HJ^ al hiläfa al 
Mü*aijadija^ Teil 2. enthaltend die ausführliche Geschichte des zaiditi-^ 
sehen Im&ms al Mu'aijadbill&h M. b. al Qä»im (geb. 990/1582, gest. 
1054/1644), Berl. 9744. 2. an nubda al musira ilä gumal min 'ujün 
as 8tra fi ahbär maidänä al Mamür billäh al Qäsim b. M. (f 1029/ 
1620, vgl. Wüst. Jemen § 58, s. u. § 5 B. 7) Br. Mus. Suppl. 543. 

9. M. b. al Hasan b. al Qäsim b. M. gest. 1079/1668. 

Simt al Wal ft §i*r al o/, die dichterischen Leistungen der zai- 
ditischen Imäme, als Comt. zu einer Qaside, in der er ihre Namen auf- 
führt, Br. Mus. Suppl. 673/4. 

10. As saijid Gamäladdin M. b. Ibrahim b. al Mufaddal 
b. Ibrahim b. 'Ali b. al Imäm Jahjä Sarafaddin, geb. 1022^ 



§ 4. Der Hadit § 5. AI Fiqh. a. Die SÄfi'iten. 403 

1613, studierte zu San*ä\ Kaukabän und 8ibäm, lebte dann 
in Wädi Zuhr und starb i. J. 1085/1674 zu Sibäm. 

Muh. III 318, Wüst. Jemen p. 70. As sulük ad dahaMJa ft 
\%Uä§at as stra al MutawakkiHja, Leben des Im&m al Mutawakkil 
'alft lläh Sarafaddin, Br. Mus. Suppl. 542. 

11. Jahjä b. al Husain b. al Mu'aijadbilläh al Jamani 
um 1100/1698. 

Anbä^ az zaman ft al^Mr al JamaUj Geschichte al Jamans mit Be- 
rücksichtigung anderer, damit in Beziehung stehender Länder von 
Muhammeds Geburt bis z. J. 1045/1635, Berl. 9745. 

12. Jüsuf b. Jahjä b. al Husain al Hasani as San'äni 
Dijä'addin Abu Ishäq schrieb 1111/1700: 

Nasamat as sahar hidkr man takaija*^ wa §a*ar, 197 Biographien 
Britischer Dichter vom 1. Jahrh. d. H. bis auf seine Zeit, Berl. 7423. 

§ 4. Der Hadit. 

1. 'Abdallatif b. 'Ali b. Ibrahim ad Dairabi b. al Hatib 
schrieb 932/1526: 

Lawämi' ad durar bimä lis siwäk min al atar, ISO Ragazverse 
über den Zahnstocher nach einem Werke des A. b. ab! Bekr b. M. al 
Jam&ni as Säfi'i Sihäbaddin abü'l 'Abb&ts b. ar Raddäd (f 821/1418) 
Berl. 5442. 

2. Sihäbaddin A. b. 'Ämir b. al Husain as Sa*di al 
Hadrami as Säfi'i schrieb 1087/1666: 

Sarh as sadr ft asmä^ ahl Badr Kairo V 72. 

3. Hälid b. al Husain al Hadramauti um 1100/1688: 

Fath alläh al karhn fi ithät anna Muhammadan lä nabtja ba'dahu 
'alä 7 ta^mtm, mit Rucksicht auf die Behauptung, dass Ibrähim, der 
Sohn Muhammeds, wenn er am Leben geblieben, wirklich ein Prophet 
gewesen wäre, Berl. 2550. 

4.^. b. 'Abdarrasül as Saijid al Hasani schrieb 1131/ 
1719: 

AI isaa Wasrdt as sä'a AS 2181. 

§ 5. AI Fiqh. 
A. Die Sftfl'iten. 

1. Qädi '1 qudät Safiaddin abü T 'Abbäs A. b. al faqih 

Taqiaddin 'Omar b. M. b. 'Abdarrahmän b. Nagmaddin b. abi 

'1 Mahäsin Jusuf b. M. as Saifi al Murädi b. al Madhigi, 

geb. 847/1443, gest. 930/1523 zu Zabid. 

26* 



404 3. Buch. 2. Abschnitt. 4. Kapitel. § 5. 

1. Ta§rtd az zatcäHd wataqrth al fawaid Kairo III 201. 2. tuhfat 
at tulläb, in Versen, vollendet 929 / 1522, ib. 204. 3. al *ubäb al muhit 
bimu^zam nusüs a§ SafCt wal a§hab ib. 244. 

2. Wagihaddin 'Abdarrahmän b. 'Abdalkarim b. Ibrahim 
b. *Ali b. Zijäd al Gaiti al Muqsiri az Zabidi as Säfi'i, geb. 
im Ragab 900/ Apr. 1495, gest. in Zabid am 11. Ragab 975/ 
11. Jan. 1568. 

1. Idäh an nusüs al mufyiha bibutlän taztotg al wall al wäqt^ 
*alä gair al hazz wal maslaha^ verf. Ragab 946/Nov. 1539, Kairo VII 391. 
2. iräd an nuqül al madhabija 'an dato *t tahqtq ft anti täliq 'alä fihhat al 
barä*a mm sijag al mu'äwada lä *t taHiq ib. 3. al fath al mubtn ft ahkäm 
tabarru' al mudin ib. 4. kaif al gifä* *ainmä waqa'a ft tabarru*^ al 
mudtn min al labs tcal J^atä* ib. 5. }^ulä§at al fath al mubxn (nr. 3) 
ib. 392. 6. al maqäla an n䧧a *^alä §ihhat mä fi 7 fath wad dail wal 
l^ulä^a ib. 7. Correspondenz über Fiqhfragen mit Radiaddtn al Qäzäni 
al Misri in Mekka ib. 8. al agwiba al mardija 'ani 7 as^ila al Mekktjaf 
gesammelt von einem seiner Schüler, ib. 9. ar radd *alä man ankam anna 
tark ar ramj lil 'udr jusqit ad dam ib. 10. tahdrr a'immat al isläm 
'an tagfir bind* bait al haräm ib. 11. al gawäb al muharrir li *ahkäm 
al munaisit wal muJ^addir ib. 12. iqämat al burhän 'alä kamtjat at ta- 
räwth ft Ramadan ib. 393. 13. tahrtr al maqäl ft hukm man al^ar 
birü'jat hiläl Sauwäl ib. 14. fath al karim al wähid ft inkär ta*ß^tr 
as §alät 'alä aHmmat al masägid ib. 15. an nuqül al 'adba al mu'tna 
al mustafäd minhä §ihhat bai' al 'tna ib. 16. al gawäb al mattn *ani 
*8 »u*äl al wärid min al balad al amtn ib. 17. itbät sunnat rafal 
jadain ib. 18. kasf al gilbäb 'an ahkäm tata'allaq bil mihräb, verf. 
im Dülhiggn 970 /Aug. 1563 ib. 19. r. ft §aiväb hukm mä idä masa^a 
ahad az zaugain hayaran au hajawänan qabl ad duliül ib. 394. 20. bug- 
jat al mustäq ilä tahrtr al mudrik ft tasdtq mudda't 7 iyifäq ib. 

21. kasf al gumma 'an hukm al maqbüd 'ammä ft W dimma ib. 

22. muzil al 'anä^ ft ahkäm mä uhdit ft 7 arädt 7 mazrü'a min al 
fand* ib. 23. hall al ma'qüd wä'ahkäm al mafqüd ib. 24. fa§l al 
J^itäb ft huhn ad du'a bVtftäl at tawäb ib. 25. is'äf al mustaftt 'an 
qaul ar ragul limrd'atihi anti uhtt ib. 26. al agwiba al muharrira 'ani 
7 masa'il al wärida min biläd al Mahra ib. 27. tdäh ad daläla ft 
anna 7 'adäwa al mäni'a min qabül as sahuda tugämi' al 'adäla ib. 
28. sadd al jadain 'alä daf mä nusiba ilä ''z Zuhrt min al wahm fi 
hadtl dt 7 jadain ib. 395. 29. al mawähib as santja ft 7 agtciba 
'ani 7 masä'il al 'Adantja ib. 30. simt al Wäl ft 7 kaläm 'alä ma 
warada ft kutub al a'mäl ib. 31. an nuhba /? 7 iJiwa was suhba in 
Versen ib. 

3. Barakät b. M. b. Ramadan b. al Hägg abi Bekr as 
Sigri schrieb 1080/1669: 



b) Die Zaiditen. 405 

Zahr al yu§ün, ca. 4400 Ragazverse über die Sftfi'itischen Furd* 
nach dem Werke des al Murtadä Jahjä b. ar Ridä* Goth. 987 (Auto- 
graph). 



B. Die Zaiditen. 

1. Abu 'Abdallah M. b. Ibrahim al Hasani al Qäsimi al 
Hädawi, 2. Hälfte des 10. Jahrh. 

AI 'awä^m ft d dabb 'an sunnat abi 7 Qäsim sl'm, Verteidigung 
der Lehren der alten Imäme gegen die Einwürfe des Derwis 'All b. M. 
b. ab! 1 Qäsim, Paris 1460. 

2. Jahjä b. M. b. al Hasan b. al Humaid az Zaidi al 
Miqrä'i al Madhi^i al Häriti 'Imädaddin um 957/1550. 

1. Tanqih al miabäh, Darstellung und Rechtfertigung der zaiditi- 
sehen Glaubenslehre, Berl. 2122. 2. miftäh al fäHd, Erbrecht, Auszug 
mi§bäh ar rä*id mit Comt. an nur al fäHd Berl. 4727, Comt. zur Ein- 
leitung tanqih al fawaid, beendet 958/1551, ib. 4728. 

3. AI Mutawakkil 'alä 'Iläh Sarafaddin Jahjä b. 
Samsaddin b. al Mahdi A. b. Jahjä b. al Murtadä, geb. 877/ 
1472, gest. 965/1557. 

1. K. al atmär wal azhär^ zaiditisches Rechtsbuch, dazu Comt.: 
a) von 'Ali b. 'Abdallah b. 'AU b. R&wi' Gara&laddtn um 940/1533 Berl. 
4935/6. b) M. b. Jahjä b. A. al Bahrän at Tamim! al Basri as Sa'd! 
'Izzaddtn ib. 4937/8. 2. fath al gaffär limuglaqät al ätmär, dazu Comt. 
von Jahjä b. Humaid al MiqräM (nr. 2) a) zu einzelnen Stellen ib. 
4939, b) zum Ganzen ib. 4940. 3. waaija über die dogmatischen An- 
sichten der Zaiditen ib 4014. 4. risäla ib. 8615. 5. r. gegen die Süfls 
ib. 10354. 

4. An Näsirlidinalläh al Hasan b. 'Ali b. Dä'ud al 
Mu'aijadi gest. 1024/1615. 

Asnä 7 *aq<Vid ft ahraf al matälib wa^azlaf al maqä§id^ Ant- 
worten auf sechs Fragen eines Imäms, Berl. 10298. 

5. AI Mansur billäh al Qäsim b. M. b. 'Ali b. Rasülalläh, 
geb. 967/1559, gest. 1029/1620. 

Biographie s. o. p. 402. 1. AI asäs al mufakaffil bikahf 
al iltibäs, Dialektik als Mittel zur Erkenntnis des Wesens Gottes, Berl. 
5145. 2. mirqät al icusül ilä 'Um al usül, Erörterung theologischer 
Begriffe, ib. 10299. 3. Antworten auf verschiedene Fragen, Br. Mus. 
Suppl. 214, _4, 21 5j. 4. al irsäd ilä sabtl ar raiäd ft tariq af*äl al 
*ibäd 'inda fiqh al igtihäd ib. 214». 5. at tahdir min al fitna ib,. 
6. al asäs li 'aqä^id al akjäs ib 215i. 



406 3. Buch. 2. Abschnitt. 4. Kapitel. § 6. 

6. Sarafaddin al Husain b. Amir al mu^imio al 
Qäsim b. M. b. *Ali, geb. 999/1590, gest. 1050/1640 in 
Damär. 

Muh. II 104. Gäjat as su'ül ft 'Um al ufül Br. Mus. Suppl. 269, 
Comt. V. Verf. hidajat al *u^l mit Glossen von Sarafaddin al Hasan 
b. Jahjä b. Sailftn ib. 270. 

7. *Ali b. Saläh b. 'Ali az Zaidi as Sa'di schrieb 1071/ 

• • • • » 

1661: 

Idäh sabil al tou§ül ilä ma*nä daiot 7 *uqül fi ma'rifat qawaid al 
ufül, kleines Compendium der Grundprincipien der 3retaphysik mit Comt. 
Berl. 5146. 

8. M. b. Murtadä Muhsin, gest. 1091/1680. 

Luhäh al qaul ft^l iiära ilä kaifijat 'Um alläh Br. Mus. pers. 
Suppl. 155 nr. 1. 

9. A. b. Sälih b. abi 'r Rigäl Safiaddin al Jamani 
wurde beim Regierungsantritt des Imäm al Mutawakkil Is- 
mä*il b. Qäsim i. J. 1055/1645 Prediger und Qädi in Sana* 
und starb am 29. Rabi" I 1100/21. Dec. 1688 in al Bustän 
bei Daurän. 

Muh. I 220 (t 1092V), Wüst. Gesch. 583. 1. {Tai^r) taßtr ai 
iarfa Br. Mus. Suppl. 217i. 2. i^läm al muwält hikaläm sädat al a'läm 
al mawäU ib^. Von seiner verlorenen Geschichte von al Jemen magma' 
al buhür in 7 Bden. hat Muh. die Dichterbiographien benutzt. 



§ 6. Die Qor'änwissenschaften. 

1. Mutahhar (Mustafa) b. 'Ali b. Norman ad Damadi 
al Jamani, geb. 1004/1595 in Wädi Damad bei Sana", gest. 
nach 1070/1659. 

Muh. IV 403, Wüst. Jemen p. 104. AI jurät an namtr tafsir alk. 
al muntr Br. Mus. Suppl. 126. 

2. An Näsir b. 'Abdalhafiz b. al Muhallä a» Sarafi 

• • • 

al Jamani studierte in Zabid, lebte dann am Hofe des Imäm 
M. al Mu'aijad in Sana' und starb am 1. Safar 1081/20. Juni 
1670. 

Muh. IV 444—7, Wüst. Jemen 38. K. al muqarrar an näfl" al 
kam liqiraat Näfi", über N. selbst und seine beiden R&wis Q&lün (f 
220/835) und Wars (f 199/814), über die IsH'äda und die Basmala^ 
dann über die einzelnen Suren, Berl. 645. 



§ 7. Dogmatik. §. Mystik. 407 

§ 7. Dogmatik. 

1. M. b. *Izzaddin b. M. b. 'Izzaddin b. Saläh wurde 
von Ga'far Päsä als Mufti in SanT eingesetzt und starb i. J. 
1050/1640. 

Wäsitat ad daräri, über Kaläm mit Comt. Br. Mus. Suppl. 1212«. 

2. 'Alawi b. A. b. 'Abdarrahraän as Saqqäf um 1080/1669. 

Sifä^ al ginän btahkäm ai iajättn wal §ann^ Vorhandensein und 
Beschaffenheit der Satane und Genien, Berl. 2515. 



§ 8. Mystik. 

1. Muhjiaddin abü 'Abdallah M. b. 'Ali b. A. b. Ibrähim 
as Sudi al Hädi lebte als Süfi in Ta'izz und starb i. J. 
932/1525. 

Hartmann Muw. 20. 1. Diwan mit einer besonderen Abteilung 
nastmät as sahar wa nafahät az zahr Berl. 7934/5, Leid. 746. 2. ad 
daJfira wakahf al waqt IVahl al baftra AS 1789. 

2. Hätim b. A. al Ahdal al Hosaini liess sieh nach 
längeren Reisen und nach einem Aufenthalt im Higäz in 
Muhä nieder und starb dort i. J. 1013/1604. 

Muh. I 496-500, Wüst. Süf. p. 114. 1. Diwan Leid. 752, mit 
Supplement ib. 753. 2. Brief an seinen Schüler b. al *Aidarüs (f 1038/ 
1628, s. u. Kap. VII § 8. 3. über die Mystik, verf. 1004/1595 mit einem 
Comt. von diesem az zahr al bäsim min raud al ustäd Hätim; in der 
Einleitung ausführliche Nachrichten über H.; Ind. Off. 683; daraus ein 
Artikel des *A1! b. 'Omar, Herrn von Muh&, über den Kaffee, Berl. 5479. 

3. Sälim b. A. b. Saihän Bä 'Alawi, geb. 995/1587, 
gest. 1040/1636 in al Ma'läl 

Muh. II 200—2, Wüst. Süf. 118. 1. Öurar al bajän 'an 'umr az 
zamän, über die Zeit, welche die Erde noch dauern wird, Berl. 2764. 
2. as sifr al manSür lid diräja fVd dikr al manhür Hl wiläja, An- 
weisung zum dikr, ib. 3719. 

4. 'Abdallah b.'Alawi al Husaini al Haddädi, geb. 1044/ 
1634 zu Tarim in Hadramaut, reiste 1079/1668 nach Mekka 
und al Medina und starb i. J. 1132/1720. 



408 3. Buch. 2. Abschnitt. 5. Kapitel. § 9. 

Mur. III 91 — 3. 1. Äd dürr al manzüm lidaun V *%tqul tcalfuhüm^ 
Dtwftn, Kairo lY 231, gedr. Bombay 1883. 2. Verse auf *Abdalq4dir 
al Oilftnl, Bombay 8afdari Press 1885. 3. o/i da^wa at tämma tcat tad- 
kira al *ämma, Kairo 11 156, gedr. Kairo 1304. 4. an nafä*ih ad dtnüja 
tcal wafäjä 7 tmäntja Kairo 1306. b. at tatcassulät lin ntüft, An- 
rafangen des Propheten als Talismane, Ind. OiT. 1037. 6. ad durar al 
hdhtja f% *l ahläq al mardtja Bülftq 1313. 



§ 9. Astronomie. 

T 

'Abdallah b. 'Abdallah b. A. as Sargi voIleDdete am 
10. Rabi' I 1081/29. Juli 1670 in al Jemen: 

I 

ödjat itqän al harakät lis sah'a al katcäkib as saijärät Br. Mus. 
Suppl. 769. 



y. Kapitel. 'Ornän^ OstaMka nnd Abessinien. 

*Omän, das Herrschaftsgebiet der härigitischen Sekte der 
Ibäditen, hatte bisher ausser allem Verkehr mit der Kultur 
der übrigen islamischen Länder gelegen. Es ist wohl anzu- 
nehmen, dass unter den dortigen Faqihs so gut wie bei ihren 
Glaubensgenossen in Nordafrika (Bd. I p. 336, o. p. 240) 
schon in früheren Jahrhunderten eine, wenn auch spärliche 
Litteratur existiert habe ; doch ist uns davon nichts erhalten. 
Erst vom 11. Jahrh. ab beginnt das ^)mänische Schrifttum 
uns zugänglich zu werden. 

Ostafrika, insbesondere Zanzibar, war von 'Oman aus be- 
siedelt worden. Es ist daher natürlich, dass wir dort die- 
selben litterarischen Zustände antreffen, wie im Mutterlande. 

Die junge muslimische Colonie im Somalilande, deren his- 
torische Bedeutung hauptsächlich auf ihren Kämpfen gegen 
das abessinische Reich beruhte, hat sich auch nur mit einer 
Schilderung dieser an der litterarischen Bewegung beteiligt. 



*Omftii, Ostafrika und Abessinien. a) 'Oman. 409 

A. 'Omftn. 

1. A. b. an Nazr as Samau'ali al 'Omäni. 

Dttcärif 25 alphabetisch geordnete Gedichte und Gebetsvorschriften, 
Br. Mus. Suppl. 327 (cit. QÄmCls assarfa V 65/67), Comt. v. M. b. Wass&f 
ib. 328 (cit. ib. VIII 307/ 

2. Darwis b. Gum'a b. 'Omar al Mahruqi al Ibädi al 
Ädami al 'Omäni. 

K. ad dalä*il *alä 7 lawäzim wal wasäil Br. Mus. Suppl. 329. 

3. 'Abdallah b. Halfan b. Qaisar b. Sulaimän schrieb 
1050/1640: 

Strat al imäm al *ädil Näsir h. Mursid b, Mälik. Im&m von 
'Om&n 1034-50/1628-40, Br. Mus. 1252. 

4. Gumaijil b. Hamis as Sa'di schrieb unter der Re- 
gierung des Imäms Sultan b. Saif b. Mälik (1059—79/1649 
bis 68:') 

Qämüs ah sarVa, Darstellung des Fiqh nach ibftditischer Lehre» 
gedr. Zanzibar 1297. 

5. Um das Jahr 1140/1728 schrieb ein Anonymus: 

Kahf al gumma al gämV li*ahbär al umma^ eine Geschichte des ganzen 
ibftditischen Isl&ms im Centrum, in Ost und West mit allem theologischen 
und biographischen Zubehör bis zu dem genannten Jahre, vgl. £. Sachau» 
Über eine arabische Chronik aus Zanzibar, M. S. O. Spr. W. As. I 1 
bis 19 ; ders. über die religiösen Anschauungen der Ibaditischen Muham- 
medaner in Oman und Ostafrika, ebd. II. 47 — 82. 

6. Unbekannt sind die Lebensumstände des Abu '1 Hasan 
'Ali b. M. b. 'Ali al Basiwi al 'Omäni, 

dessen Mu1ifa§ar al Basiwi als Rcchtscompendium sowohl in Zanzibar 
wie auf dem Festland in hohem Ansehen steht und auf Befehl des 
Sultans Bargas 1886 in Zanzibar gedruckt ist, vgl. E. Sachau, Muham- 
medanischcs Erbrecht nach der Lehre der Ibaditischen Araber von 
Zanzibar und Ostafrika, SßBA 1894 VIII. 

B. Ostafrika. 

Muhjiaddin, geb. 904/1498. schrieb forden Sultan M. b. 
Husain b. Suhiimän: 

K. as sulwa fr ahbär Kilwa, Geschichte der Insel Kilwa an der 
Küste von Ostafrika, Br. Mus. Suppl. 6Ö0, hsg. v. Streng JRAS 1896 
p. 385 ff. 



^) Vgl. Badger, History of the Imftms and Seyyids of *Omän 
p. 78 bis 90. 



410 3- Buch. 2. Abschnitt. 6. Kapitel. § 1. 

0. Abessinien. 

'Arabfaqih Sihäbaddin 'Abdalqädir b. Sälim b. 'Otm&n 
schrieb um 950/1543 zu Girän in Gimma Abbogifär:^) 

Tuhfat az zamän oder futüh tU HabaSa^ die Kämpfe gegen die 
Abessinier unter dem Imftm A. b. Ibrähtm (bei den Abessiniern Oran, 
Linkhand), Alger 1628/9, Br. Mus. Suppl, 599. Vgl. Nerazzini, La con- 
quista musulmana delP Etiopia nel secolo XYI, Roma 1891. R. Basset, 
Histoire de la conqu^te de V Abyssinie (XYI« si^cle) par Chihftbeddln 
A. b. 'Abdelqftder sumomme Arab — Faqih. Texte ar. fsc. 1. Paris 1897 
fo. 2 eb. 1898, 3. 4. eb. 1899, trad. etnotes fs. 1. 1897, fs. 2. 3. 1899. 
Futüh el Habacha, des conqu^tes faites en Abyssinie au XVl« si^cle par 
Timam M. A. dit Gragne, vers. frauQ. de la chrouique ar. du Chah&b 
ad Dln A. publication commencee qar A. d* Abbadie, terminee par 
Th. Paulitschke, Paris 1898. 



VI. Kapitel, trän nnd Tftrftn. 

Die Blüte politischer Macht, die Persien unter der Herr- 
schaft der Safawiden erlebte, kam natürlich auch der Litteratur 
zu Gute. Aber wie schon in der vorigen Periode diente das 
Arabische nur noch als die Sprache der Gelehrten, vor allen 
der sfitischen Theologen. Nur am Hofe des Sah 'Abbäs I 
(985—1038/1587—1629) fanden auch die profanen Wissen- 
schaften eine günstige Stätte. In Afganistan und in Turkestän 
dagegen lag die Pflege der arabischen Litteratur ganz dar- 
nieder, und nur einige wenige Männer zeigten für sie Interesse 
und Verständnis. 

§ 1. Die Philologie. 

1. *Isämaddin Ibrahim b. M. b. 'Arabsäh al IsfaräMni 
starb 944/1537. 

1. Mizän al adab fi *l 'ttlüm af taläta as sarf wan nahw wal ba^ 
läga ffi lisän al 'Arab) Berl. 6979/80 (mit Comt. v. al F&dil at Täskendl 
um 980/1572), Wien 238, AS 4421. 2. r. /i Hlm al magaz] aus dem 



# ■ 

*) So nach d' Abbadie 1. 1. p. XI. die Hdss. üiz&n und Hlzftn. 



§ 2. Der Hadlt. § 3. Fiqh as äl'a. 411 

Pers. übers, v. A. al Maulawt f 1181/1767, Berl. 7288. 3. r. al §ahr 
wal qadar (so!) AS 2265. 4. häaija *alä tafsir al Baidäm 6. Bd. I 
p. 417. 

2. 'Abdalbäqi b. M. Häggi Sadraddin as Siräni schrieb 
«50/1543 in Qandahär: 

R. ft tamäm al muitarik^ über Sätze mit Doppelsinn, Eacur.* 405«. 



§ 2. Der Hadit. 

1. 'Ali b. M. b. al Hasan Zainaddin, geb. 911/1505, 
«est. nach 956/1549. 

Biographie cod. Berl. Pm. 54 p. 61 —6. Ad dürr al mantür min al 
ma^tür wagair al ma'tür, Erläuterung einer Anzahl schwieriger Traditi- 
onen u. a. Sätze vom si'itischen Standpunkte aus, Berl. 1370. 

2. 'Ali b. abi T Hasan Ibrahim al Anbäri f 988/ 
1580. 

Aug al a^dar ft manäqib al aHmma al itnai 'asar NO 3057. 

3. 'Ali al Marägi al Qabbäni schrieb 1001/1592: 

An nutq al mafhüm min ahl as samt al ma'lüm {ygl. Bd. I p. 
503 nr. 22) Paris 3557—63. 

4. Mustafa b. al Husain al Husaini at Tafrisi um 1030/ 

• • • • I 

1621. 

Naqd ar rigol, die Britischen Traditionarier in alphabetischer Ord- 
nungf Br. Mus. Suppl. 636. 

5. Häggi M. b. 'Ali b. al Husain b. Musä al Qummi al 
Ardabili b. Bäbüja um 1100/1688. 

1. Tashih al asänid, die in britischen Traditionen vorkommenden 
Namen von Überlieferern, Berl. 9960. 2. Angabe, nach welchen Lehrern 
er die einzelnen, von ihm angeführten Werke citiert, ib. 9961. 

6. M. Bäqir b. M. Taqi Akmal um 1098/1687. 

1. Mir*ät al Uiqul ft sarh af^här al ar rasül, Sritischer Comt. zu 
«inem Traditionswerk ar rauda (von wem?) voll. 1076/ 1665, Berl. 1371. 
2. über den freien Willen, ib. 2497. 3. daJ^ä'ir al 'uqbä ft manäqib 
datd 7 qurbä ib. 9674. 

§ 3. Fiqh as Si'a. 
1. 'Ali b. 'Abdaräli schrieb 917/1511 zu Meshed: 

1. R, nafahät allähüt, Nachweis, dass es erlaubt ist, die Sunniten 
als Ungläubige zu verfluchen, gewidmet dem Sah Ismftll, Ind. Off. 471io* 
2. Anmerkungen zum k. an näfV s. Bd. I p. 406io. 



412 3. Buch. 2. Abschnitt. 6. Kapitel. § 4. 5. 

2. Muhaddabaddin A. b. 'Abd ar Ridä' starb nach 1084/ 
1673. 

1. Ma'ärig ad din wamanähig al jaqin, System des st'i tischen 
Rechts, vollendet 1079/1668 zu Meshed für seinen Sohn Ilj^s, Ind. Off. 
290. 2. Abh. über si'itische u§^ul ad dhi und furti^ ad d.^ verf. 1084/ 
1673 zu Ahmedftb&d in Qugarftt für den Nauw&b M. Amin Hän, Sohn 
des Nauwäb Mu'azzam H&n, ib 291. 

3. M. b. al Hasan al Hasani al Hurr al 'Ämuli kam 1087/ 
1676 nach Mekka, musste es aber noch im selben Jahre 
wegen einer Sritenverfolgung durch die Türken verlassen 
und starb i. J. 1099/ 1688 in al Jemen oder Persien. 

Muh. III 432—5 (Druckfehler f 1079). 1. Ar r. al itnai 'aiarya 
fi V radd *alä *§ Süfija^ Br. Mus. 1197. 2. amal al ämil ft 'ulamä* 
gabal ^Amil^ über berühmte SHten aus Amul, verf. 1097/1685, Berl. 
10049. 

§ 4. Qor'änwissenschaften. 
'Abd 'All b. Gum'a 'Arüsi Huwaizi schrieb 1065/1655 
zu Siräz: 

Kür at taqalainj Britischer Qor^äncomt. nach *A11 al Qumml (Bd. I 
192) at Tabarsi (ib. 405) u. a. Ind. Off. 106. 

§ 5. Die Mystik. 

1. M. al Isfahäni um 930/1524. 

1. As surür fi '« sirr al mastür, verf. 930/1524, Kairo VII 645. 
2. an nusür ft sirr an nur, verf. 931/1525, ib. 

2. A. b. A. b. M. ar Ramli al Mäliki al Muhammadi as 
Süfi al Madjani al Marsafi schrieb 943/1536: 

Kaukah al asbäh tca milkät al arwäh ilä 'tlm al faläh waturuq 
an nagäh, über die schönen Namen Gottes, Escur.* II 771,. 

3. 'Ain al qudät Abu Nasr iM. b. 'Abdarrahmän al 
Hamadäni gest. 966/1558. 

1. Zuhdat dlwän al haqä'iq fi^t tasauwuf k% 1839-42. 2. suh't- 
jat ib. 1847, Goth. 829, Wien 1672, Tüb. 91, gedr. Tunis 1280. 

^ 4. M. Amin b. Mahmud al Buhäri Amir Pädisäh um 
987/1579. 

1. Tafstr sürat al fath (nr. 48), sehr ausführlich, Berl. 955, RÄgib 
155. 2. r. ft bajän al hä§il hü ma^dar Berl. 6887/8, RAgib 155. 2. r 
ft tak/ir al higag a§ §agä'ir tcal kabä^ir, Widerlegung der Meinung- 



§. 6. Die Philosophie. § 7. Metrologie. § 8. ÄBtronomie. 413 

«äfi'itischer Lehrer, dass durch die Wallfahrt nach Mekka alle Sünden 
Tergeben seien, Paris 26798, Rägib 155, Kairo YII 521 nr. 5. 4. r. 
fi *qtidä' al Hanafija bi§ Säfi^ija R&gib 155. 5. r. ft tahqiq harf qad 
ib. 6. fa§l al I^itäb fi H tasauwuf AS 1976—9, Jeni 721—2. 

5. M. b. MurtadäMolIä Muhsin al Käs igest. 1106/1694 

• /"VA ITA. 

m Qasan. 

Kalimät maknüna fi ^ulüm ahl al hikma wal ma'rifa wa^aqwä' 
iihim Br. Mus. 8864. 



§ 6. Die Philosophie. 
1. M. Mirgän at Tibrizi Samsaddin um 950/1543. 

Äl matälib al ^altja wal maqäsid as sanija fi mahall al kamälät 
al insäntjaf Metaphysik, Berl. 5141. , 

T 

2. M. b. Ibrahim Sadraddin as Siräzi, gest. 1050/ 
1640. 

AI asfäj' al arha'a fi 7 hikma Kairo VI 88. 

§.7. Metrologie. 
M. Bäqir b. M. al Hasani at Tibrizi um 1090/1679. 

1. Münzen und Gewichte nach der raudat al muttaqin des M. b. 
^Abdallatlf b. al Malik um 820/1417, Berl. 6025. 2. Maasse und Ge- 
wichte, ib. 6026. 

§ 8. Astronomie. 

1. Husain al Husaini al Halhäli aus HalhäL zwei Tage- 
reisen von Ardabil, Schüler des Mirzägän as Siräzi. gest. 
1014/1605. 

Muh. II 122. 1. Abh. über das astronomische Instrument ad daira 
al Hindija (vgl. Scdillot, Mem. pres. par div. sav. ä Pac. des inscr. s. I 
t. 1 Paris 1844 p. 98 ff), verf. 1006/1597, Goth. 1417*, Pet. 128,. 
2. Erörterung der in Süra 178o angegebenen Gebetszeiten, Berl. 5701/2, 
Br. Mus. Suppl. 76I2. 3. Erörterung der Existenz Gottes nebst den An- 
sichten des as Sirwän), Berl. 2342. 

2. 'Abdarrahim b. 'Abdalkarim al Qazwini al *Agami, 
gest. 1026/1617.' 

1. Az zig ft 7 falak Berl. 5762. 2. fi 7 katcäkib at täbita Kairo 
V 293. 



414 3- Buch. 2. Abschnitt. 6. Kapitel. § 9. 

§ 9. Medicin. 
'Imädaddin Mahmud um 950/1543. 

AI murakkahät al sähija, über die zusammengesetzten Heilmittel» 
gewidmet dem SÄh TahmiLsp I (930—84/1524—76) Br. Mus. 1363. 

§ 10. Encyclopaedie und Polyhistorie. 
« ▼ 

1. Gijätaddin b. Mansür b. M. al Husaini as Siräzi^ 

t 949/1542. 

1. Radd 'alä unmüdag al 'ulüm al Galalija, "Widerlegung der 
Encyclopaedie des ad Dauw&nt (f 907/1501 s. o. p. 217) Leid. 15. 
2. maqälat ar radd *alä unmüdag al *ulüm al Galätija ib. 16. S, cd 
üärät ib. 1597. 4. r. /t 7 hudä ib. 2071. 5. sarh hajäkü an nur s. Bd. I 
p. 438,. 

2. Isä b. M. b. 'Obaidalläh as Safawi f 953/1546. 

1. Unmüdag al ^tdüm, l^ Streitfragen aus Qor'än, Hadit, Fiqh und 
Grammatik, Wien 18. 2. sarh al gurra ft 'l mantig s. o. q. 210. 

3. Habib alläh Mirzägän f 994/1586. 

1. Definition des Wissens, zumeist nach al Gurgln! (s. o. p. 216) 
Ind. Off. 587,. 2. Encyclopaedische Uebersicht über 9 Wissenschaften» 
ib. 1028. 

4. Bahä'addin M. b. Husain (s. u. Kap. IX § 3, 3) b. 
'Abdassamad al Häriti al 'Ämuli, geb. am 19. Dü'Iliigga 953/ 
11. Febr. 1547 zu Ba'lbakk,^) siedelte mit seinem Vater nach 
Persien über. Nach Beendigung seiner Studien reiste er 30 
Jahre umher und Hess sich zuletzt in Lsfahän nieder, wo er 
am Hofe des Sah 'Abbäs eine angesehene Stellung einnahm. 
Er starb dort am 12. Sauwäl 1030/31. Aug. 1621. 

• 

Muh. III 440—55, Rieu, Pers. Cat. I 26, Chardin, Voyage VI 
326 ff., YII 1 ff., Malcolm, Histoire de la Perse (Paris 1822) II 352» 
Goldziher SBWA 78 (1874) p. 458 ff. 1. Arba'üna hadttan, verf. im 
Safar 995/Jan. 1587 zu Isfah&n, Berl. 1527 9, Br. Mus. 187. 2. miftäh 
al falähf Compendium der täglichen religiösen Verrichtungen, Berl. 3551, 
pers. Übers. Br. Mus. pors. Suppl. 8. 3. r. ft tahrim dabä^ih aJil al 
kitäb, Widerlegung der Behauptung der Sunniten, dass es nach Sür. 57 
erlaubt sei, das von Christen und Juden geschlachtete Fleisch zu essen^ 
Pet. 247,. 4. r. ft wahdat al wugüd Kairo II 85. 5. gämi'i ^Abbäsi, 
ßf itische Glaubenslehre, pers. Cambr. XXV. 6. tahrih al afläkj Grund« 



^) Nach at T&lawl aber zu Qazwin. 



VII. Kapitel. Indien. § 1. Die PhUologie. 415. 

aüge der Astronomie, Berl. 5703, Br. Mus. 5324, 1345,, Suppl. 763i,. 
Ind. Off, 1043yi, Brill-Houtsma 515; Comt. v. A. b. al Hasan b. M. al 
'Amult Br. Mus. 532«, Glossen von M. al Hosainl Sadraddfn b. as Sftdiq 
um 1085/1674, Berl. 5704. 6. r. a§ §aßha, über das Astrolab, Berl. 
5801, Br. Mus. 1346,. 7. pers. Abb. über das Astrolab, Bodl. pers. 1508. 
8. Jfulä^at cd hisäb, Berl. 5998, Ind. Off. 758, Br. Mus. 1345,, Pet. 243^ 
Kairo V 180, VII 89, gedr. Stambul 1268, lith. GulistAni Kasmir 1285, 
Kairo 1299; pers. Übers. Br. Mus. pers. II 450a, gedr. mit Comt Gal- 
cutta 1812, deutsch von Nesselmann Berlin 1843 (vgl. Steinhauser Z. f. 
Realschulwesen XIV 6), franz. v. A. Marre Rome 1864. Commentare: 
a) T. *I§matalläh b. A'zam b. *Abdarrasül, toII. 1086/1675, Ind. Off. 
759/60, gedr. Calcutta 1829. b) v. Ramadftn b. Huraira al Gazari, toII. 
1092/1681 Kairo VI 180. c) v. Häggi H usain Ind. Off. 762. d) t. 'Ali 
al Halhftl) ib. 763. 9. al faioäHd a§ Samadija fi Hlm al *AralnJ€L, ge- 
widmet einem 'Abdassamad, Berl. 6791. 10. Einige Qasiden ib. 7960. 
11. AI kaskül, eine Anthologie, die auch Persisches enthält, Wien 421, 
Bodl. II 304/5, lud. Off. 834—40, gedr. Teher&n 1266, Bül&q s. a. und 
1288, Kairo 1305 (mit Comt. des M. al Manlnl zur Qaslde zum Lobe 
des M. al Mahdi), 1316; vgl. Rödiger ZDMG 16, 216. 



VII. Kapitel. Indien. 

Die Mongolenherrschaft in Indien bewirkte mit dem all- 
gemeinen Aufschwung der islamischen Kultur auch eine 
Förderung der arabischen Litteratur. Freilich spielte dieselbe 
im Vergleich mit der persischen nur eine untergeordnete 
Rolle und war auch hier hauptsächlich auf das theologische 
Gebiet beschränkt. Nur an der Westküste, in Gugarät und 
Malabar überwog die Bedeutung der arabischen Litteratur, 
da diese Länder infolge ihrer geographischen Lage in unuuter- 
brochenem Verkehr mit Südarabien und dem Higäz standen. 

§ 1. Die Philologie. 

A. b. abi 'I Galt b. Muglatäi schrieb 1116/1704 für 
den Sultan A'zamsäh b. Aurangzeb: 

Mulhat al badV wabahgat al badi% Rhetorik in Versen mit Comt.^ 
Paris 4431». 



416 3. Buch. 2. Abschnitt. 7. Kapitel. § 2. 3. 4. 5. 

§ 2. Die Geschichtschreibung. 

1. Saih Zainaddin al Ma'bari schrieb um 985/1577 
für den Sultan 'Ali 'Ädil Sah von Bigäpür (f 987/1579): 

Tuhfat ai mugähidtn Br. Mus. 94, Ind. Off. 714, 1044^, Morley Cat. 
•of hist. Mss. 13; kurze Geschichte der Ausbreitung des Islams in Ma- 
labar, der Ankunft der Portugiesen und ihrer Verfolgungen gegen die 
Muhammedaner, 904—85/1498—1578. Tohfut - ul -Mujahideen, an his- 
torical work in the arabic language, tr. into English by M. I. Row- 
landson, London, or. transl. fund 1833. Historia dos Portugueses no 
Malabar por Zinadim. Manuscripto arabe do seculo XVI publicado e 
trnduzido por D. Lopes, Lisboa 1898. Auszüge in Ferishta, History of 
the rise of the Mahomedan power, in India, transl. by John Briggs, 
London, 1829, vol. IV p. 531 (Wüst. Gesch. 533). 

2. AI Hasan b. 'Ali b. Sadqam al Husaini al Madani, 
stammte aus al Madina, lebte in Ahmednagar und Haibar in 
Malabar und starb i. J. 1046/1636. 

Muh. II 23. Zahr ar rijäd wazuläl al hijäd, biographisches Sammel- 
werk, verf. 995/1587, Teil III Br. Mus. 365. 

§ 3. Bellettristik. 

'Abdallah b. Gum'a al Lähöri al Hindi schrieb 1122, 
1710: 

Muhhig an nufüs wa mublig al 'abüs fi nawadir al hikäjät waga- 
rä*ib al musämaräf Pet. Ros. 112. 

§ 4. Der Hadit. 

Gamäladdin M. b. Tähir as Siddiqi al Pattani, aus 
Pattan in Gugarät, gest. 986/1578. 

Magma' bihär al anwar fi garaib at tanztl walatä'if al ahhär^ z. T. 
nach der Nihäja des b. al Attr (Bd. I p. 357), Br. Mus. 1688/9, Ind. Off. 
1023, gedr. (Indien) 1283 (Kairo I 399). 

§ 5. Fiqh al Hanafija. 
1. Mollä Rahmatalläh b.^Abdalläh as Sindi gest. 977/1569. 

1. Magma' al manäsik wanaf' an näsik^ verf. 950/1543, Kairo III 
270. 2. al mansak a§ §agir^ mit Comt. bidäjat as sälik ft nihäjat al 
masälik v. al Q&ri al Herewl (f 1014/1605 s. o. p. 394) Berl. 4055. 
3. r. ft l iqtidä^ bih SäfVija waDiiläf bidälika, Kairo VII 386. 



§. 6. Die Qor'&nwiösenschaften. §. 7. Dogmatik. 417 

2. Zainaddin al Malibäri Enkel des gleiehnamigeii 
Süfis s. 0. p. 221. 

Qurrat al^ahif Comt. 1, y.Yeri. faih al mü'in gedr. 1881, in Ost- 
indien viel gebraucht. 2. nihäjat az zain y. M. an Naw&w!; Snouck 
Hurgronje, Mekka II 366 n. 5. 

3. Der Sultan Muhjiaddin Aurangzeb 'Älamgir, geb. 
1029/1620, reg. 1069— 1118/1659— 1707, veranlasste durch 
eine Commission unter dem Vorsitze des Saih Nizäm die 
Sammlung der: 

Fatäwi *Älamgirt, Berl. 4841 2, AS 1601/2, Kairo III 93, gedr. 
€alcutta 1251, Bül&q 1276, (vgl. Mur. IV 113). 



§ 6. Die Qor'änwissenschaften. 

1. M. b. A. Mijängiw b. Nasir schrieb 981 — 2/ 
1573—4: 

At tafstr al Inuhammadt, Ind. Oif. 103. 

2. Faidallah abü 1 Fadl b. al Mubarak al Hindi Faidi, 
geb. 954/1547, gest. 1004/1594 in Agra. 

1. Smrati'^ al ilhdm ft tafsir al qor^än, in dem nur Buchstaben 
ohne diakritische Punkte vorkommen, voll. 1002/1593 in Labore, Leid. 
1702, Ind. Ofif. 10 415, Oudh 127, KO 339, Köpr. 113, AS 180, R&gib 80, 
Kairo I 178, gedr. Lucknow 1889. 2. maicärid al kaläm, mit derselben 
Künstelei, Wien 354, Kairo II 139, Köpr. 1399. 



§ 7. Dogmatik. 

1. 'Abdall.iakim b. Samsaddin al Hindi as Säliküti 
(Sijälküti) war Ratgeber des mongolischen Sultans Sihäbaddin 
Sähgahän (1037—68/1628—58) und starb bald nach 1060/ 
1650. 

Muh. II 318. 1. Ar r. al Häqänija fi tahqiq mahhat al Hlm, 
über die Allwissenheit Gottes, auf Befehl des genannten Sultans verf. 
Berl. 2344. 2. 'aqä'id Stambul 1306. 3. zuhdaf al afkär mit Glossen 
von Qalanbawi, Qäztin 1888. 4. hälija 'alä tafsh' al Baidäm s. Bd. I 
p. 417. 5. h. *a sarh ^aqaid an Nasafi ib. 427 (wo C == ß)- 6. ICa, 
"*/ mnfauwal s. Bd. 1 295. 

2. 'Abdalwahliäb al Qudwä'i al Qaimaugi Mun'im Hän 
schrieb 11-25/ 1713: 

I 

Rrockelmann, Arabische Litteraturgeschtchte IL 27 



418 3. Buch. 2. Abschnitt. 7. Kapitel. § 8. 

Bahr al madähib, die dogmatischen Anschauungen der Orthodoxen, 
der Sektirer, der Süfis und der Ungläubigen, Berl. 1851. 

3. A. Walialläh b. 'Abdarrahim al 'Omari ad Dihlawi 
al Hanafi, geb. 1114/1703, gest. 1176/ 1762. 

1. AI Vtiqäd as fahth mit Comt. al intiqäd ar ragih von M. b. 
as Saijid 8ad!q b. Hasan Malik Bhopäl al Qannaugi voll. 1274/1857 
ind. Druck, Kairo II 5. 2. fafh al habir biniä lä btidd min hifzihi fx 
'Um at tafsir Kairo I 200. 3. huggat allah al bäliga, gedr. Indien 1286, 
Bül&q 1294, ib. 334. 



§ 8. Die Mystik. 

1. M. b. Hatiraddin b. Bäjazid al Gant al Hindi, geb. 
906/1500, ein Nachkomme des persischen Dichters Farid- 
addin 'Attär, zog sich mehr als 13 Jahre lang in die Gebirge 
von QaUat al Gabbär zurück und schrieb dort sein Haupt- 
werk, das er 928/1522 vollendete und i. J. 956 1549 in 
Gugarät neu herausgab. Er starb i. .1. 970 1562 und liegt 
in Gwalior begraben. 

Herklots, Qanoon-e- Islam p. 305 ff., Garcin de Tasgy, M^m. sur la 
r^ligion musulm. p. 96. 1. AI gawähir al hams, die Hauptpunkte der 
Mystik (8. o.), Berl. 3041, Ind. Off. 671/2, Paris 1197, Alger 923, Kairo 
II 78, y 334, pers. Übers. Stewart 38. 2. tadkirat al aulijä\ Labore 
1899. 

2. M. b. Fadlalläh al Hindi al Burhanpüri lebte als 
Sufi in Burhänpur in Indien und starb dort i. J. 1029 1620. 

Muh. IV 110, Wüst. Süf. 218. Af fuhfa al mursala ilä 'n nabl die 
Grundbegriffe des Glaubens, verf. 999,1590, Berl. 2040. Comt.: 1. ithäf az 
zahl von al KaurAni (f 1101/1689) verf. zur Aufklärung seiner Glaubens- 
genossen auf Java über den Süfismus, Berl. 2041, hui. Off. 684. 2. nuhbat 
al mas'ala von *Abdalgani an Nübulusi (f 11 43 1730 t*. o. p. 345) Berl. 2042, 
Kairo II 141. 3. al hugub al musbala von 'AbdarralimÄn b. 'Abdallah 
b. Mar'i ad Dftri as Suwaidi f 1200 178(;, Berl. 2043. 

3. 'Abdalqadir b. Saih b. ^\bdalläh b. Saih b. 'Abdallah 

l Kr w 

b. al 'Aidarus Muhiiaddin al 'Alawi al Hindi war am 20. Rabi* 
I 978/23. Aug. 1570 zu Ahmedabad, der Hauptstadt von 
Gugarät, geboren. Sein Vater war dort i. .1. 058 1551 aus 
Südarabien eingewandert und starb i. ^. 090 1582; seine 



§ 8. Die Mystik. 419 

Mutter war eine Inderio, die sein Vater von der Königin 
geschenkt bekommen hatte. 'A. gelangte als Sufi zu hohem 
Ansehen und starb i. J. 1038/1628. 

Muh. II 440, Wüst. Gesch. 556, Sftf. 54. 1. .4c? dürr at famm ß 
bajän al miihimm min 'ulüm ad din, verf. 994/1586, Berl. 1844. 2. Abh. 
über den Satz, dass M. die Mittelperson zwischen Gott und den Menschen 
sei, ib. 2594. 3. al minhäg ilä mä'rifat al mi'räy, voU. 1002/1593, ib. 
2609. 4. gäjai al qarab fi sarh nihäjat at talab, vier süfische Verse 
mit Comt. ib. 3421. 5. süfisches Muwassah ib. 3422. 6. aabäb an nagät 
ican nagäh fi adkär al masä^ waf §abäh ib. 3718. 7. Gedicht in drei- 
teiligen Versen, deren 1. und 2. Teil denselben Reim haben, während 
der Reim des 3. durch das ganze Gedicht hindurchgeht. Der Sinn 
ist: Das Leben ist eine Reise, für die man Vorrat anzusammeln hat; 
der beste Vorrat ist die Frömmigkeit. Das wird in einem Comt. von 

10 Kapiteln erläutert; ib. 7964. 8. 26 Ragazverse, ib. 8161,. 9. Brief- 
wechsel von Bender Sürat und Ahmed&bAd aus, mit H&tim b. A. al Ahdal 
(t 1013/1604 8. 0. p. 407) in MuhÄ a. d. J. 998—1012/1590—1603, 
ib. 8633. 10. al maqäla cm nafCa warr. al gämi^a^ Ermahnung zur Gott- 
seligkeit, ib. 8848. 11. ayi nur as säfir ft ahbär al qarn al ^äsir, mit 
besonderer Rücksicht auf Südarabien und Gugarät und die dort 
verstorbenen Gelehrten und Süfis, voll. 12. Rabi* II 1012/20. Sept. 1603 
zu Ahmedäbäd, Br. Mus. 937,. 12. ar raud an nddir ft man ismuhu 
'Abdalqädir, hauptsächlich aus dem 9. und 10. Jahrb., Berl. 9890. 
13. §adq al icafa bihaqq al iha, Biographie des A. b. M. al Hadramt 
B&g&bir (t 1001/1593)') ib. 10139. 14. al muntahab al mustafä ft 
ahbär maulid al Musta/n ib. 9535. 15. ithäf al hadra al'aziza biUijün 
as 8tra al wagtza, Biographie des Propheten und seiner 10 Genossen, 
ib. 9660. 16. ta'rtf al ahjn bifadaü al ihJfV s. Bd. I p. 422. 

4. Tägaddiu b. Zakarijä b. Sultan as Siräzi al Hindi al 
Naqsbandi al *Otmäni al 'Absami lebte als Süfi in Agmir, 
Näkür, Gaupür. Arariiha und in Kasniir und starb i. J. 1050/ 
1640 zu Mekka. 

Muh. I 464—70, Wüst. Süfi 217. 1. R. fi sulük hassat as säda, 
über die religiösen Ansichten der Naqsbandija, Berl. 2186, Ind. Off. 
1038,7. Kairo V'll 812. Comt. miffah al maija fi fariq an Naq^handtja 
von 'Abdalgani an Nabulusi (f 1143 1736 s. o. p. 842) Berl. 2188 '9, Kairo 

11 20. 2. dddb al ynuridm, Berl. 3189, Kairo VII 312. 3. fa'rtb rasa- 
hat 'ain al hajdf, Übersetzung des pers. AVerkes von Hosain b. *Ali al 
K&si t '♦ö^ 1«'>08 über die Klansen der Naq?bandija, Kairo II 75. 
4. tä'rib nafahät al uns wahadaräf al quds s. o. p. 207. 



^) Trauercjaside auf denken Tod von A. b. *Ali b. A. al Buskari 
Sih&baddin (f 1009 1000 in AhmedÄbad, Muh. I 243) Berl. 7952. 

27* 



420 3- Buch. 2. Abschnitt. 7. Kapitel. § 9. 

5. 'Abdalkartm b. M. al Lähuri um 1060 1651. 

• 

1. Muntahä matälib as sälikin, die dem Büfl notwendigen drei Er- 
fordernisse, Terf. 1062/1653, BerL 3108. 2. Abh. Qber den Satz, dass 
der Mensch durch hingebende Liebe sich Gott nähere, mit einigen Anek- 
doten, ib. 3109. 

6. M. b. M. b. A. al Färüqi al Cesti um 1100/1688. 

1. Nikät al t^tran bCaun allah al malik al manuän, kurze Auf- 
zählung der einzelnen Punkte, auf die es dem Süfi ankommt, Berl. 3105. 
2. tnarägin al 'uiiäq min abhur al aiwäq^ süfische Erörterungen über 
das Wesen der Liebe, das Verhältnis der Liebenden zum Geliebten, 
seine Freuden und Leiden im Anschauen, Vereinigt- und Getrenntsein, 
ib. 3106. 3. al gam* bain ad dunjä tcal ^uqbä bi Unäjaf alläh al *\iljäj 
dass die Welt als Vorbereitung^stätte für das Jenseits mit diesem in 
Verbindung stehe und Lob Terdiene, ib. 3145. 4. r. man *arafa *lläh 
ib. 3231. 5. §aicähir al *ulüm, Erkenntnis der Propheten und ihrer An- 
hänger inbezug auf Gottes Wesen, ib. 3232. 6. al haira fi däf alläh 
ib. *S, 7. tuhfat as sulük al müfila ilä *lläh malik al mulük ib. 3285. 
8. Abh. über die Gebete aurädj Anfang ib. 3782. 9. al muflis fi aman 
alläh f Erörterung dieses süfischen Sprichwortes, ib. 3164. 



§ 9. Die Philosophie. 

1. Muslihaddin al Läri al Ansäri. geb. in Lär, südl. 
von Siräz, wanderte nach Indien aus, wo er bei Humäjün 
(937— 6.H 1530— 56) zu hohem Ansehen gelangte. Nach 
dessen Tode machte er die Pilgerfahrt und begab sich dann 
nach Stambul. Da er dort nicht die erwartete Aufnahme 
fand, ging er nach Ämid. wo er Professor wurde und i. J. 
979/1571 starb. 

IM 393—400, Rieu pers. Cat. I 116. 1. Fi baht_ tamäm al 
mustarik, Goth. 87j, 88^. 2. ft bäht at qudra tcal iräda ib. 87,, 88^. 
3. ft bahf al haraka Berl. 5100. 4. /? tah^q al nia^ad tcal mabdä* 
Leid. 1601. 

# 

2. Mahmud al Gaunfüri al Färüqi blühte im 11. Jahrb. 

Afsös, Ir'äisi Mahfil, Calcutta 1809, p. 92. 1. AI hikma al bäliga, 
System der Philosophie mit Comt. ai sams al bäziya Ind. Oif. 561 j, 
gedr. Lucknow 1288, dazu Glossen yon Mollu Alimadalläh Ind. Off: 562. 
2. r. ft itjjät al hajüli ib. 561.. 

3. Muhibballäh b. 'Abdassakür al Bihäri gest. 1119/ 
1708. 



§ 10. Reisebeschreibung. § 11. Encyclopaedie. 421 

1. Sullam al *ulüm, Logik, Ind. Off. 563—6, 589,, Drucke bei 
Sprenger 1787—91. Comt: a) v. M. Mubarak b. M. Dä'im Adham! 
F&rüql, Ind, Off. 567—70, gedr. Lucknow 1265. b. v. M. 'Azlm Ind. Off. 
571. c) V. M. *Ali Gaunfürt ib. 572. d. v. HamdallÄh as Sandlll mit 
Ta'ltqät des M. 'Abdallah at Tonki, Labore 1309. 2. r. fi 7 gauhar al 
fard Ind. Off. 581,. 3. al mtisallam^ Rechtsprinzipien nach hanafitischem 
und s4fi*iti8chem System, verf. 1109 1697, gedr. Lucknow 1263; Comt. 
a) V. Nizämaddin Ind. Off. 332 3. b) anon. kasf al miham^ Cawnpore 1287. 

§ 10. Reisebeschreibung. 
'Ali Hän b. A. b. M. Ma'siim b. Ibrahim Sadraddin al 
Husnini al Hasani al Medeni, geb. um 1053/1642 in al Mediria, 
Nachkomme des (iijätaddin as Siräzi (s. o. p. 414), folgte 
seinem Vater i. J. 1068 / 1657 nach Haidaräbäd (s. u.). 
Ein Jahr nach dem Tode von dessen Gönner i. J. 1083/1672 
verlor er seinen Vater und wurde selbst von dem neuen 
Sultan Abu 1 Hasan eingekerkert. Er entkam aber an den 
Hof des Aurangzeb, der ihn zum Hän und Diwäni in Bur- 
hänpur ernannte. Er starb i. J. 1104/169*2 in Siräz. 

Wüst. Gebch. 589, Hadiqat al *alam (lith. Haidar&bÄd 1266) I 363 
bis 365, cit. von Rieu 1. i. 1. Sulwat al garih wa uswat al arib, Bericht 
über «eine Reise von Mekka nach Haidar&bÄd i. d. J. 1066—9/1655—8, 
wohin »ein Vater schon i. J. 1054 1644 von dem Fürsten Sähinsäh 
'Abdallah b. M. Qutbs&h berufen war, und wohin er seine Familie 12 
Jahre später nachkommen Hess, verf. 1074/1663, Berl. 6136. 2. suläfat 
al 'asr fi mahäsin a^jän aVasr. die Dichter des 11. Jahrb., als Anhang 
dail zur raihäna des al Haf&)t;-i (f 1064 1658 s. o. p. 286) voll. 1082/ 
1671, Berl. 7418 9, Wien 409, Br. Mus. 1647. 3. ad daragät ar rafia 
fi tabaqät al Imämtja min as H*a Berl. 10 050. 4. badt'ija mit Comt. 
anwar ar rabV fi anwa al badV (am Schluss Biographien von Leuten, 
die über Rhetorik geschrieben), voll. 1093/16^2, Berl. 7384, Leid. 340, 
(nur 2. Bd.), Brill-Houtsma 440, Paris 3255, Br. Mus. Suppl. 990 l, 
Kairo IV 209. 5. ein Gedicht, Berl. 8006. 

g 11. Encyclopaedie. 
M. ^Ali b. *Ali b. Qädi M. Hamid b. M. Säbir al Färuqi 
as Sunni al Hanafi at Tahänawi schrieb 1158/1745: 

Kasf istildhäf al funün : A dictionary of the technical terms used in 
the sciences uf the Musalmans, ed. by Mawlawies M. Wajih Abdalhaqq 
and Ghoiam Kadir under the superintendence of A. Sprenger and 
W. Nassau Lee»^, 2 voll. Calcutta 1854—1862, Stambul 1317 ff. 



422 3. Buch. 2. Abschnitt. 8. 9. Kapitel. 

VIII. Kapitel. Der malaiische Archipel. 

Der Islam, der seit dem 16. Jahrh. unter den Malaien 
Boden gewann und diese im Laufe der Zeit zu seinen eifrigsten 
Bekennern machte, war, wie es scheint, von Malabar dahin 
gekommen. Denn auf den Sundainseln herrscht wie dort der 
säfi'itische Ritus, während das übrige Indien dem Abu Hanifa 
folgte.^) Mit dem Islam drang naturlich auch das Studium 
der arabischen Theologie und Jurisprudenz zu den Malaien, 
aber von ihnen haben sich nur sehr wenige productiv an der 
arabischen Litteratur beteiligt. 

1. Häggi Jüsuf at Tag al Makani schrieb 1087/1676 
für Abu T Fath, den Sultan von Banten auf Java: 

Zubdat al asrär, süfisch, Bat. lOlj. 

2. AI Kauräni,* Süfi auf Java, f 1101/1699 s. o. p. 418. 

3. 'Abdallah b. 'Abdalqahhär al Gäwi schrieb 1161/1748: 

R. fi lurut al hagg Bat. 131^. 

4. A. Sälili, Sams al milla wad diu, Sultan von Boni auf 
Oelebes, schrieb 1202/1787 in seinem 30. Lebensjahre: 

An nur al hädi ilä fariq ar rasäd Bat. lOS^^. 



IX. Kapitel. Rumelien und Anatolieii. 

Mit der politischen Macht erhielten die Keruländer des 
osmanischen Reiches seit dem 16. Jahrh. auch in geistiger 
Beziehung ein gewisses Übergewicht über die andern Länder 
des Islams. In Stambul, das seitdem als die Hauptstadt des 
Islams galt, strömten Gelehrte aus allen Ländern zusammen. 
Wenn sie sich meist auch nur so lange dort aufhielten; bis 
sie die Übertragung eines Amtes in ihrer Heimat erreicht 
hatten, so Hessen sie doch mannigfache Anregungen in den 

^) Vgl. Arnold, The preaching of Islam p. 294; Snouck Hurgronje's 
De Atj^hers ist mir leider unzugänglich. 



§ 1. Die Philologie. 423 

gebildeten Kreisen der Stadt zurück. Die zahlreichen Stif- 
tungen der osmanischen Herrscher, die erst gegen Ende 
dieser Periode unter dem allgemeinen finanziellen Verfall des 
Reiches zu leiden hatten, gewährten einem Schwärm von 
Litteraten die Möglichkeit, sich sorgenfrei den Wissenschaften 
zu widmen. Die geistigen Bestrebungen des osmanischen 
Reichs kamen nun zu einem grossen Teil der arabischen 
Litteratur zu Gute. Das Türkische hatte nur auf den Ge- 
bieten der Belletristik^) und der Geschtehtschreibung den 
Vorrang. In den gelehrten Fächern aber bediente man sich 
so gut wie ausschliesslich des Arabischen, während das 
Türkische nur in popularisierenden Werken zur Geltung kam. 

IM: AI Hqd al manzüm fi dikr afädil ar Rum von 'Alt Manq 
(t 992/15S4 8. u. § 2, 5), Fortsetzung von SN (s. o. p. 8) am Rande 
von b. Hall. II. 



§ 1. Die Philologie. 

1. Garaäladdin Ishäq al Qaramäni gest. 930(1523. 

At tatcäbV^ ft 's 8arf\ Formenlehre, Berl. 6775/6 (dem b. Kamäl- 
pä8& zugeschrieben), Ups. 50i, NO 4650, Köpr. III 619. 

2. Mustafa b. M. al Äinegöli schrieb 935/1528: 

Arabisches Wörterbuch, hauptsächlich nach al Gauharl und al 
Firüz&b&di, Ups. 10^. 

3. Mustafa b. M. al Brüsawi Hosrauzäde f 998/ 
1590. 

Tanbih al anäm ft taugth al kaläm^ über die Sprachfehler des 
Volkes, Berl. 7099. 

4. Mustafa b. Ibrahim aus Gallipoli, gest. 1024/1615. 

Zubdat al amläl, Sprichwörtersammlung, nach az Zamahsart, al 
Maid&nl, u. s. w., verf. 999/1591, gewidmet dem Sult&n Mur&d III, 
Münch. 648, Wien 339, Havn. 242^, Leid. 398, Bodl. II 114, Lee 68, 
Paris 3967i, Pet. 236, NO 3932. 



*) Vereinzelt versuchten sich auch türkische Dichter nach dem 
Vorbild ihrer persischen Meister in arabischer Verskunst; die einzige 
nennenswerte Sammlung arabischer Gedichte eines Türken ist der Dtw&n 
des 'Abdallah Bek b. Koprttlü um 1150/1731, Berl. 8032. 



424 3. Buch. 2. Abschnitt. 9. Kapitel. § 2. 

5. Hidr b. M. al Mufti al Amäsi schrieb 1060—1/ 
1650— 1:*^ 

Unbüb al haläga fi janbü" al fa§aha Kairo IV 123. 

6. M. b. Mu?tafä Hägibzäde gest. 1100/1698. 

Hadijat a§ §ihjän, Conjugation, Kraft 58. 

7. Mollä 'Abdallah b. ^Abdarrahmän b. Musä Imäm 
Stambül, schrieb 1110/1698: 

AI muqaddama al Fahrija, Grammatik mit Comt. al minah al ilä^ 
hija Leid. 258. 

8. *Isä b. 'Ali b. Hasan b. Mazjad b. Jüsuf b. Ali al 
Bulawi al Kurdi schrieb 1113/1701: 

Mufid al Vräb Kairo IV 96. 

9. M. Salira b. Husain b. 'Abdallialim Etendi gest. 1138/ 
1725: 

Mawärid al bafä'ir lifarä*id ad daräHfj über poetische Licenzen 
aus metrischen Rücksichten, Wien 225. 

10. Saih al isläm M. As'ad Efendi, geb. 1096/1684, 
gest. 1166 /1V52. 

1. Ifbäq al atbäqf Sentenzensammlung (vgl. Bd. 1 p. 292) mit Comt. 
von M. ai Äqkermän! um 1167/ 1753, Wien 351, Krafft 149. 2. bahgat al 
lugätf arab. pers. türk. W.B. Kraift 29. 

11. M. Bek Rägib Päsä wurde 1159/1746 Statthalter von 
Ägypten und starb am 24. Ramadan 1176/9. Apr. 1763 als 
Grosswezir zu Stambul. Von seinem regen litterarischen 
Interesse zeugt heute noch die schöne und an Seltenheiten 
reiche Bibliothek, die er als Waqf den Gelehrten Stambols 
hinterlassen hatte. 

Gab. I 260. 1. Saftnat ar Bäyib xcada^tnat ai tälibj Anthologie 
Wien 411, Br. Mus. Suppl. 1154, Kairo VI 149, gedr. Bül&q 1255, 1282, 
1288. 2. mnntaJiabäty Kairo IV 332. 3. r. /« '/ "arüd, Comt. dazu Paria 
4455. (Türkischer D!w&n, Wien 737). 



§ 2. Die Geschichtschreibung. 
1. Ramadan at Tabib schrieb 928/1521: 

Ar r. al fathtja ar Rädüstja, auf die Eroberung Yon Rhodus durch 
den Sultan Sulaimän, dessen Arzt er war, Paris 1622; vgl. Tercier, 
Memoire sur la prise de la ville et de Tlle de Rhodes (Mem. de Tac. dea 
inscr. anc. rec. t. XXVI p. 728 sq.) 



§ 2. Die Geßchichtsehreibung. 425 

2. A. b. Qara Kamäl schrieb um 930/1523: 

Gaicähir al hajän fi daulat äl 'Of^män Vat. n. f. 87. 

3. Sinänaddin Jusuf b. *Ali b. M. Sah b. M. al Jakäni 
war nach einander Professor in Briissa und in Izniq, Qädi in 
Amasia, Sekretär im Finanzministerium, Qädi in Damaskus, 
wieder Professor in Brussa und an einer der acht Medresen 
zu Stambul, wurde pensioniert und starb i. J. 945/1539. 

SN I 140, 653 — 5. R, fi 7 isära ilä gazwat ratcäfid al Ä'gäm 
wastUä* malik ar Rum ^alä mandakaf al 5aw, verf. 922 '1516, Pet. 81,4. 

4. Abu 1 llair A. b. Muslihaddin Mustafa Täsköprizäde 
'Isämaddin, geb. am 14. Rabi* I 901/3. Dec. 1495 zu Brussa, 
studierte unter seinem Vater (SN I 613 — 7) in Angora und 
Brussa, dann in Stambul und Amasia. Zu Ende des Ragab 
931/Mai 1525 wurde er Professor an der Medrese Dima Tüqa. 
Zu Anfang d. J. 983/Oct. 1526 wurde er an die Medrese des 
Mollä b. Häggi zu Stambul versetzt, und zu Anfang Diilhigga 
936 Juli 1531 an die Ishäqija zu Usküb. Am 17. Sauwäl 
942/10. April 1536 wurde er wieder Professor zu Stambul am 
Qalandarhäne und am 21. Rabr II 944/29. Sept. 1537 an der 
Medrese des Wezir Mustafa Päsä. Am 4. Dü'lqa'da 945/25. 
Mfirz 1539 wurde er nach Adrianopel versetzt und am 23. 
Rabr I 946/9. Aug. 1539 an eine der acht Medresen zu 
Stambul, am 10. Sauwäl 951/26. Dec. 1544 an die Bäjazidija 
zu Adrianopel. Am 26. Ramadan 952/2. Dec. 1545 wurde er 
gegen seine Neigung Qädi zu Brussa, kehrte aber schon am 
18. Ragab 954 4. Sept. 1547 auf seinen Lehrstuhl zu Adrianopel 
zurück. Am 27. Sauwäl 958 29. Oct. 1551 wurde er zum 
Qädi in Stambul ernannt. Am 17. Rabi* 1 961/21. Febr. 1554 
wurde er von einer Augenentzünduug befallen, an der er nach 
einigen Monaten gänzlich erblindete, so dass er nur noch 
dictieren konnte. Er starb i. J. 9681560. 

SN II 177-02, IM 199—208, TA 15^, Wüst. Gesch. 527, Hammer, 
Gesch. d. osm. Reichs III 757; Verzeichnis seiner Abhandlungen, Berl. 20. 
1. Xawädir al ahbär fi manäqib al ahjär, alphabetisch, in jedem Buch- 
staben nach den drei Quellen getrennt: Abu M. aijar as §ahabaf b. 
Hall, und as Sahrastlin! (Bd. I 428) voll, am 30. Gum&dft I 938/ 9. Jan. 
1532 zu Üsköb, Wien 1181. 2. «8 saqaiq an No^mänija ft *ulamä^ ad 
daula al ' OUnämja, 522 *Ulamä' und Süfis nach den 10 Regenten von 



426 3. Buch. 2. Abschnitt. 9. Kapitel. § 2. 

"Otmän al O&zt bis Sulaimän in 10 Klassen, am Schlüsse seine Auto- 
biographie, voll, am 30. Ramad&n 965 16. Juli 1558, Berl. 9881/2, Goth. 
1765/6. Ref. 12, Gott. 100, Wien 1182, Kraift 311, Pet. 117 8, AM 204 
bis 6, Kasan 110, Leid. 874/5, Br. Mus. 364, 1300, 1507, Suppl. 678, Bodl. 
I 818, 846, Cambr. p. 9 nr. 190, Lee 97, Paris 2157—62, Alger 531/2, 
gedr. am Rande des b. Hull. s. o. p. 8. Türk. Übers. 1. mit Nachträgen 
von M. al Magd!, gedr. Stambul 1209. 2. v. Ibr&hini b. A. al Am&si 
Br. Mus. türk. p. 72. Fortsetzungen (dail): a) v. *A11 Manq s. nr. 5. 
b) V. *Abdalqädir Efendl Jal&ngyq f 1000/1591, Paris 2164i; c) v. Nau'- 
iz&de 8. nr. 8. d) v. *Äsiq Celebi Paris 21643. e) anon. Berl. 9885. 
3. arr. al gämVa Ihcasf al *ulüm an näfTa Berl. 84. 4. miftäh 
as sa'äda wa misbäh as sijäda^ Encyclopaedie über 150 "Wissenschaften, 
Wien 16, Leid. 18, Kairo VI 200, dihäga Berl, 85. Abkürzung vom 
Verf. voll. 20. Safar 968/16. Nov. 1560 im Dictat an seine Schüler 
zu Stambul, Wien 17. Anon. Auszug madinat al ^idfun Kairo VI 195, 
muntahabät ib. VII 115. 5. Abh. über das W&w in Sür. 154, Leid. 1701. 
6. r. al hamd {lilläh) in revidierter Form Berl. 2277. 7. r. fi Hlm al 
farffid mit Corot, des Verf. voll. 956/1549, Goth. 1110, AS 1608. 8. mas- 
^ala fiqhtja^ Erörterung einer Schuldfrage, Berl. 4999. 9. al §uhüd al 
*uint fi niabähit al wiigüd ad dihni, über die Realität der Vorstellungen, 
ib. 5106. 10. al qaicä'id al galijät fi tahqiq mabähit al kulUjäf, die 
Grundlagen für die Definition des Allgemeinen und des Besonderen, ib. 
5143. 11. an nahal wal ^alal fi tahqiq aqsäm al ^ilal^ Begriff und 
Einteilungen der verschiedenen Arten von Ursachen, voll. 25. Muhar- 
ram 958/5. Febr. 1551, ib. 5144. 12. al liwa al mar/fi fi hall mabä- 
hit al matidiV, Wesen der Wissenschaften an sich und ihre Beziehungen 
zu einander, ib. 5205. 13. r. fi Hlm adab al bäht mit Comt. des Verf. 
Berl. 5323/4, Goth. 2819, Münch. 897 fol. 53—64, Kairo VII 106, 419. 
Comt. V. A. b. 'Omar b. M. b. 'Ali, voll. 1106/1694 zu SiwÄs, Berl. 5325, 
Glossen von 'AbdallÄh b. M. al Qaisari, verf. 1152/1739, ib. 5326, anon. 
€omt. ib. 5327, Versificierung ib. 5328. 14. r. as sifä* fi dawa (U 
ivabä" Leid. 2037, Kairo VI 152, gedr. Kairo 1292. 15. mnnjat as hub- 
bän fi muäsaraf an niswäti Köpr. 1402. 16. r. fi tahqiq af*äl at tafdtl 
Berl. 6889. 17. r. masälik al haläs ti mahälik al hawäss, über den 
Streit zwischen at Taftazänl (o. p. 215) und al Gurgäni (0. p. 216) 
über abgeleitete und zusammengesetzte Metaphern, Berl. 7322, Alger 
228. 18. al in§äf fi mumgarat al asläf, über dasselbe, BerL 7323. 
19. /t 7 muhäkama baina Sa^daddin was Saijid a§ Sarif, eine Streit- 
frage derselben über eine Stelle im miftdh (Bd. I 294), ib. 7324. 20. al 
*inäja fi tahqiq al isti'ära bil kindja, nietonyme Metaphern, ib. 7325. 
21. qaside an abü '» Su'üd ib. 7939^. 22. talJ^is tagrid al kalätn s. Bd. I 509. 

i). 'Ali Efendi b. Bali b. M. Bek Maoq wurde 987/1571) 
Lehrer au der Janitscharenschule (Hässakija) zu Stambul und 
starb i. J. 992/1584. 



§ 2. Die Geschichtdchreibung. 427 

Wu8t. Gesch. 537. Äl *iqd al manzüm fi dikr afädü ar Rüm^ 
Fortsetzung der SN, Berl. 9883/4, Ref. 135, Wien 1183, Paris 2163, 
Br. Mus. 960, Kairo V 89, gedr. am Rde. des b. Hall. (s. o. p. 423). 

6. 'Ali De de b. Mustafa 'Alä'addin al Bosnawi, Saih at 
turba, geb. in Mostär in Bosnien, trat dem Süfiorden der 
Halwatija bei und machte den Feldzug des Sultan Sulaimän 
nach Ungarn mit. Als dieser am 20. Safar 974/7. Sept. 1566 
bei der Belagerung von Sigetwär starb und neben der Festung 
bestattet wurde, erhielt *Ali das Commando über die Wache 
an seinem Grabe und blieb dort bis an sein Ende. I. J. 1001/ 
1592 begab er sich im Auftrage des Sultans Muräd nach 
Mekka, um den Maqäm Ibrahim wieder herzustellen; dort 
schrieb er sein Werk nr. 1. Er starb i. J. 1007/1598 in der 
Festung Szolnik. 

Muh. III 200, Wüst. Gesch. 545. 1. Muhädarat al axväHl wamu- 
^ämarat al awähir, durch Zusätze vermehrter Auszug aus dem Werke 
«s SujütVs (s. o. p. 158, nr 303) Berl. 9371/2, Wien 822, Pet. AM 194/5, 
Leid. 852, Paris 2079/80, Alger 1566, Kairo V 131, 141, NO 4132—7, 
Köpr. 1381, gedr. Bül&q 1300, Kairo 1311. 2. ar r. al maqämija al 
Mekkija, daraus Auszüge über die atväHl Berl. 9373. 3. hawätim al 
Mkam wahall ar rumüz wakalf al kunüzj 300 süfiscbe Fragen, voll, 
im Muharram 1000, Oct. 1591, Berl. 3479, Kairo VI 137, NO 2375. 

7. ^Abdallah b. Saläh b. Dä^üd b. 'Ali b. Dä*i schrieb 
1010/1601 für den Sultan Muräd III: 

• 

1. Fxitüh as sultän Muräd ft biläd al Jaman, in rhetorischem 
Stil, beginnt mit der Schöpfung und führt die Weltgeschichte bis z. J. 
1004/1595, R&gib 979. 2. asnä 7 matälib fi 7 gagräfijä NO 2986. Wüst. 
•Gesch. 541. 

8. M. b. Jahiä b. Pir 'Ali b. Nasüh Nau'izäde war 
Sekretär in Stambul, dann Qädi in Rumelien und starb i. J. 
1045/1635. 

Wüst. Gesch. 562. 1. Dail as 8aqä*iq an Xo^mämja, türk., Stambul 
1268. 2. al qaul al hasan fi gawäb al qaul liman Kairo III 100, 120, 
Jeni 532, NO 2057, Köpr. II 100, III 100. 

9. Mustafa b. 'Abdallah Kätib Celebi Häggi Halifa 
i^ar in Stambul als Sohn eines Beamten im Kriegsministerium 
geboren. Er begann seine Laufbahn als Sekretär im Zahlungs- 
^nd Proviantbureau der Armeeverwaltung von Anatolien, kam 



4'JH ^' Bach. 2. Ab*chnin. 9 KapiteL § 3. 

WißhUVlh mit .«eintfin Tnippenteil nach Bagdad, wo er zum 
Bureaiichef befördert wurde, machte im Jahre darauf die Be~ 
lageruDg von Erzerum mit uud kehrte 1038 16*28 nach Stambul 
zurück. Dort nahm er ^eine Studien wieder auf, mnsste aber 
Hchon 1039 1629 abermals mit der Armee nach Bagdad und 
Haraaijan und 1<M3 in Begleitung des Grosswezirs M. Pä^ 
nach Halab. Von dort aus machte er. während die Truppen 
im Winterrjuartier lagen, die Wallfahrt nach Mekka. Nach- 
dem er noch den Feldzug nach Eriwän im Jahre darauf mit- 
gemacht hatte, beschloss er den Dienst zu quittieren und sich 
ganz den Wissenschaften zu widmen. Er behielt zwar das 
Amt eines Halifa (Vicechefs) im Proviantbureau der Haupt- 
stadt, doch verschaffte ihm die Fürsprache seines Gönners, des 
Mufti '.Abdarrahim Efendi, grosse Erleichterungen im Dienst, 
Er entwickelte nun eine äusserst rege litterarische Thätigkeit 
und starb, vielleicht an den Folgen von Überarbeitung, noch 
nicht 60 Jahre alt, im Du 1 higga 1068 Sept. 1658. 

WüHt. (tpftch. 570. 1. Kasf az zunün fi asänii 7 kufub ital funÜH, 
gedr. Büläq 1274, Stambu) 1310' 1; 8. Bd. I p. 3. Anhang a/art nau von 
A. Hanifzäde (f HSO 1766) zählt die nach dem Tode HH's hauptsächlich 
von Türken verfatuHten Werke auf und holt auch einige frühere nach» 
Wien 36, ed. Flügel HH. Bd. VI. 2. taqicim at iauärih, türkisch, 
chronologische Übersicht der allgemeinen Geschichte in Tabellenform 
gedr. Stambul 1146. Arab. Übers. Br. Mus. 1253. Cronologia historica 
scritta in lingua Turca, Persiana et Araba da Hazi Halife Mustafa e 
tradotta neir idioma Italiano da Gio. Kinaldo Carli, Venetia 1697. 
H. fadlaka, tOrk. Geschichte des osmanischen Reiches von 1003 — 1065'1594 
bis 1655, Wien 1064—6, Pet. AM 520, gedr. Stambul 1286 7. 4. tuhfat 
al kibär fi as/är al bihär^ verf. nach einer Niederlage der osmanischen 
Flotte i. J. 1067 1656, gedr. Stambul 1141. The history of the maritime 
wars of the Turks translated from the Turkish of Haji Khalifeh by 
J. Mitchell (Cap. 1 — IV) London 1831. 5. gihän numä, allgemeine 
Geographie, nach orientalischen und occidentalischen Quellen, die ihm 
ein französischer Renegat zugänglich machte, verf. 1065 1655 (der erste 
Entwurf Wien 1282) gedr. Stambul 1145. Gihan Numa. Geographia 
Orientalis e Türe, in Lat. versa a M. Norberg P. 1. 2. Lond. Goth. 1818. 
Rumelie und Bosna, geogr. beschrieben von Mustafa b. Abdalla 
Hadschi Chalfa, aus d. Türk. übers, v. J. v. Hammer, Wien 1812. 
Description de V Asie mincure, extr. de la geographie Turque de 
Hadji-Khalfa, surnomme Kiatib-Tchelebi, imprimee sur la traduction 
mscr. d' Armain, in Descr. bist, et geogr. de V Asie nüneure par Vivien 



§ 3. Unterhaltungsschriften. 429 

de St. Martin I 637. 6. tuhfat al alijär ft 7 hikam wal amtäl wal 
ai'är, verf. 1061/1651, Kairo IV 214. 7. sullam al ivimd ilä tabaqät 
al fuhiilf allgemeine Genealogie in alphabetischer Ordnung, ib. V 69. 
%, mizän al haqq ft ^htijär cd ahaqq^ über Streitpunkte zwischen den 
Orthodoxen und den Mystikern bes. zur Verteidigung der freieren An- 
sichten seines Lehrers Qädizäde gegen die letzteren, verf. 1042, Wien 
1063. 

10. 'Omar al Isbiri schrieb um 1150/1737 für einen Wezir, 
in der Hoffnung, dessen Bibliothekar zu werden: 

Farhat al ftCäd. Abriss der Geschichte der osmanisehen Sultane 
• • • • 

bis 974/1567 und der Qelehrten, die unter ihnen lebten, Mlinch. 425. 

11. Abu 1 Mahämid 'Abdaralira M. Sa'id Sahrizäde, geb. 
1143/1730, schrieb 1173/1759: 

Main at iaivärih, eine Art Index zu seinem grösseren Werke qnrrat 
<d ab§är ft natä*ig at taträiik tval ahbar. am Sohluss eine kurze Auto- 
biographie, Pet. Ros. 59 (Autograph). 



§ 3. Unterhaltungsschriften. 

1. Muhjiaddin M. b. al Hatib Qäsim b. Ja'qüb, geb. 804/ 
1459 zu Amasia, war nach einander Professor in Brussa, 
Starabul, Adrianopel, an einer der acht Medresen zu Stambul, 
zu Amasia, au der Selimija zu Stambul, an einer der acht 
daselbst, an der Bäjazidija zu Adrianopel und wieder an einer 
der acht zu Stambul. Dort starb er i. J. 9401533. 

SN I 634 — 8. Raud al alijär, Anthologie zumeist aus dem rahV^ 
<tl abrär des Zamahsari, s. Bd. I p. 292, Bftläq 1279, 1280, Kairo 
1292, 1306. 

2. M. al Qarabägi Muhjiaddin hatte in Persien studiert, 
-wurde Professor in Izniq und starb dort i. J. 942/1535. 

SN II 59. 1. Gälib as surür wa sälib al gurur oder ar rauda, 
Auszug lataif al isärät ft 7 muhädarät wal miihäwarät von Mahmud 
b. M. Wien 413. 2. al tnaqalät ft 'Um al muhäff arät Kairo IV 327. 

3. Husaiu b. 'Abdassamad al Häriti al Hamadäni ^) 
schrieb 945/1538 in Stambul: 

Nur al haqiqa wa 7ntr al hadiqa. gewidmet dem Sultan