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Full text of "Geschichte der dramatischen Literatur und Kunst in Spanien"

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o 



26 






ffti^^itä^t 



iViX 



<B^ef4)id)te 



ber 



iir(rmatif(^eit Stterato uni ^nft 

in ^f)anten. 



ajon 



. I •-■ 



9!lhoip^ 9Hebrt(l^^9on ^^atf. 






grotäfiirt am 9lain. 

185 4. 



« * 






2 b^rs^f 



tlorbeinerliung. 



xOei meinen tx>ieber^olten Slufent^alten in ©^)amen wäl^= 
renb ber legten Saläre jog , obgleici^ i^ gunäö^ji mit ©tiibien 
atiberer Sltt befö^dftigt war , boö) (mi) bie bramatifö^e 8ite= 
tatur biefeö 8anbe8 öott $Reuem meine 3lufmer!fam!eit auf 
jt^. 3^ \<xh ni^t nur öiele, anberöwo faum me^r auf jus 
flnbenbe, Söerfe ber f<)anif^en ©tamatifer, fonbern erwarb 
au^ bur^ S^a^forf^ungen in ben ^x^mn unb SSiblio^ 
tl^efen, wie burö) freunblid^e SWittl^eilungen ©eitenö ber 
@t)anif(^en ©elel^rten einen SSorratl^ üon biöl^er unbenu^ten 
Sftotijen, xoi\i)t jur ©rgänjung unb Sericä^tigung meiner 
@ef^id)te beä ft)anifö)en S^eaterö bienen fonnen. 3uglei(i^ 
entflanb bei mir ber SSorfa^, ben fo gufammengebracä^ten 
©toff ju einer umgearbeiteten unb t>ielfa^ tjerme^rten Sluf- 



— IV -- 

läge meineö Söcrfcö ju tjerwenben, tx>elc^c, wie ii) projef:: 
tirte, in fpanif(i^cr ©<)rad)e erfd)einen foUtc. 3n biefer wer^ 
ben , wenn bie Umfiättbe ber Sluöfül^ruttg mcineö Sßorl^abenö 
günfiig ftnb, jitgleid) bie injtt)if(i)en erfd)ienenen neueren 
Slrbeiten 2lnberer, j. 35. bie trefflichen t)on ^ar^enbufc^ 
mit (äinleitungen itnb 3lnmer!ungen t>erfe]^enen (Sbitionen 
beö SEirfo be SDiolina, Sllarcon, ?o^>e be Sega unb &aU 
beron benu^t werben, ©infiweilen glaube ii) ben ^^rcunben 
be9 in JRebe Pel^enben Siteraturjweigeö einen ni(!^t unan= 
genel^men S)ienfi gu erweifen, wenn id) il^nen einen 2:]^eil 
beö gefammelten aWaterialö fofort, in ©efialt t>on 3u[ä^en 
ju ber beutfd^en Sluögabe, übergebe. 3^ befd)ränfe micf) (in= 
bem xi) baö eigentlich SiterarifAe, bie a3ef<)red)ung man(i)er 
merfwurbigen alten a3ül[)nenbid)tungcn, jurücfl^alte) auf»f)er= 
ausgäbe einer Slngal^l t)on 9iotijen über fpanif^e Sl^eater- 
gefc^id^te, bie gum gröpcren SEI^eil au9 ^anbfd)riften unb 
feltenen Süc^^ern gef(]^ft<)ft fmb unb benen xö;) nur au8nal^md= 
weife eingelneä auö lei^ter gugftngti(!^en ober neueren ge= 
brucften SBerfen l[)ingugefügt l^abe. 5iKan erwarte baber 
t)on bemjenigen, xoa?^ xi) öorl&ufig gebe, ni^t mel^r unb 
m(]^t8 Slnbereö, al8 xoai ii) bieten wollte unb entf(!^ulbige 
ba3 5ragmentarifd)e meiner SUlittl^eilungen mit ber ^orm 
t)on 3ufäfeen, auf welche x^ angewiefen war. eben biefe 
ungebunbene gorm l^at mici^ befiimmt, mand^ea SBici^tigere 
für ft)äter aufguft)aren , bagegen Slnbereö, xoai^ geringfügig 



_ V ^ 

gu fein ober xtK^x nur ein Sntereffe ber 6urioftt&t ju l^aben 
fd)etnt, l^etöorjul^ebett , ba ^d) m(li)t leidet wteber eine paj- 
fenbe ©elegenl^eit ju beffen ?)ublication finben möchte unb 
ba in ber ®e[(!^i(J^te eineS in ioieler ^inft(J^t no(!^ fo bnn= 
fein Siteraturgebieteö [elbji ba9 Unbebeutenbe unter Um= 
pänben gur Slnfl^ellnng eingelner fünfte Sebeutung 8ett)innen 
fann. 2)ie blof en Sitelanfül^rungen öon alten 2)rucfen unb 
5!Jianu[crit)ten werben fiä) i>uxS) bie ©rwägung re^tfertigen, 
ba^ eö fid) l^ier um ©Triften l^anbelt, t)on benen no^ fein 
35ibliogra<)l^ 5Rotij genommen l^at; befonberö n)ünf(]^te i^ 
bie giteraturfreunbe <iuf ben au^erorbentli^en 9tei(^tl^um 
öon ungebrudEten SBerfen ber alten 2)ramatifer aufmerffam 
gu ma(i^en, ber no(i^ in ben fpanif(!^en 93ibliotl^efen , na= 
mentli<^ ber be8 »^ergogö öon Dffuna, t)erborgcn liegt. 
SBie [el^r wäre eö nid^t gu tt)önfd)en, ba^ wenigjienö bie 
fofibarfien biefer (Si)&^t <)ublicirt würben, bet)or fte bur^ 
bie SWa^t ber Seit rettungslos gu ®runbe gelten! — ^a\)h 
reifer, alS e8 gefti^el^en ifi, würben meine 9ia^trdge gum 
erjien S3anbe aufgefallen fein, wenn i^ aUe ©tücfe Don 
Seitgenoffen be9 SEorreö 9ial^arro unb 8ope be 3iueba , wel(^e 
mir gu ®eft^t gefommen, l^ätte t)ergeid)nen wollen; allein 
x6) unterließ e8, tl^eifö weil ii) biefen, meifienö ööllig ge= 
l[)altlofen , feinerlei %oxt\S)ntt ober neue ?)l[)afe ber a3ül[)nen= 
poefte befunbenben Farcen nur geringe SSebeutung beigu= 
legen vermag, tl^eifö um .l^errn ©alöä nid)t t)orgugreifen, 



'. / 



— VI — 



welker bemn&^fl in bem raifonnirenben Äatalogc feiner, 
itt tiefem ga^e ungemein reiben a3ä(^erfammlung ba8 Don 
SRotatin gelieferte aSetjeid^ni^ alter @(]^auft)iele au8 ber 
3eit t)or 8ot)e be SSega tjeröoUpänbigen wirb. 



nad)ttäge ^ttm ttfUn 6anlie. 

(Die ^ttütn aud alten f)>aitif(!^en ©(^riften gnb mit Seibe^athtng i^rer, iitm S^eil fe^v 
I irregulorrn, Ort^pgrap^ie nnt 3tttert>ttncHon abgebrucTt.) 

@. 75. Sum ^Belege für bie 93e]^aiH>tun9 , bag t^eatralifdf^e ©v^ 
96(jungen beit SBeflgotiJeu tiid^t unbeFannt gewefen, !önnen ttod^ fotgenbe 
©teUett blenen: 

Obras de San Valerio. (IDer 1^. ißalevm^ fiaxh am 25. geBntar 
695): Sic denique in amentia versus, injustae susceptionis ordinem 
oblitus, vulgali ritu in obscoeno theatricae luxuria^ vertigine ro- 
tabatur, dum circumductis huc illucque brachiis, alio in loco lasci- 
vos conglobans pedes , vestigiis Indibricantibu» circuens tripudio com- 
positis et tremulis gressibus subsiliens nefaria cantilena mortiferae 
ballimaciae dira carmina canens, diabolicae pestis exercebat luxu- 
riam. (Espana sagrada. T. 16, p. 397.) 

Fnero Juzgo (edicion de la Real Academia de espanola. Ma- 
drid 1815.) Lib. I. de instrumentis legalibus. I. Titulus de legislatore : 
Formandarum artifex legum non disceptatione debet uti, sed jure. 
Nee videri congruum sibi contentione legem condidisse sed ordinc. 
Ab illo enim negotia rerum non expetnnt in theatrali favore cla- 
morem, sed in exoptata salvatione populi legem. 

@. 118. ^er neue «Herausgeber »on 9)?orattnd Origines bocumem 
tirt burd^ 5lu6jöge au« .&anbfd^riften t»e6 ©tabtard^iöö »ort Barcelona, 
baf bort fd^on im 13. ^a^xf). geifitid^e unb aubere Seftf^jiele aufgefül^rt 
tüurben unb giebt Äunbe »on einem fatirifd^en ©piele „Mascaron*', 
n^etd^e« er in SDlanufcri^ten bed 13. unb 14. Saf)xf), (aus ben Slrd^ii^en 
\>cn dt\)pcU unb ^an^^CSugat bet iBaU^S in baS ^ronard^it) "oon Slragon 
übergegangen) aufgefunben l^at. 3n biefem <BiMt ftagt 9)ladcaron ald 
Slntoolt ber ^öUe ba« 9Wenfd^engefd^led^t »or beni JÄid^terjhil^Ie (Spotte« 
wegen feiner ®ünben an; mitrebenbe $erfonen flnb barin ®ott unb bie 
l^etlige Jungfrau aB ^ertC^eibigerin ber 9)>?enfd^en. 3m 14ten unb 15ten 
Oa^rl^unbert ^txmtf)xtn ftd^ bie 9lad^rtd^ten über ^luffül^rung »on ^d^au^ 
flücfen in Aragon unb (Katalonien unb man lieft i>on ^arflellungen aud 
bem alten unb neuen ^ejlament am ^rol^nleid^namdtage , kooBei bie 
Sünfte unb 53rüberfd^aften üioüm übernal^men, fo tt)ie »on ben Entre- 
meses de Santa Eulalia, de Bolen (toobei bie l^eiligen brei Sthni%t 
|u ?ßferbe erfd^ienen) u. f. tt). ^nö) »erbient l^erioorgeljeben gu »erben 

1 



— 2 - 

wa« Drill be ^uniga in tcn 9lnna(cn »on Se^ltta gum 3a!;re 1327 »ou 
ten 2)atPeßun9en crjä^>(t, mit mi^tn ber (Singug 5Hfonfo'« XI in (&e- 
öitta gefeiert ivutbe: De Cordova vino cl Rey a Sevilla, y nunquc 
no Consta el dia de su cntrada, cstava en cUa ä 10 de Julio, y 
fue recibido con la solcmnidad quc pondera su Cronioa. Grandes 
fueron las galas, mascaras, represcntaciones, arcos triunTa- 
les, fiestas de a pie y a cavallo, juegos quc llamavan bojordos de 
espada y lan^a. Kefierese cn papeles antiguos, que bolviendo los 
Cortesanos a Castilla, cn sus cxageraciones de esta ostentosa en- 
trada, dieron principio al clogio: Quicn no vio Sevilla no viö nin- 
ravilla, y al Adagio: A quien Dios quiso bien, en Sevilla le di6 
de comer. 

©. 126. JTie auöfül^rnd^e ©d^irberung ber gefiü(i^!eiten bei bev 
Ordnung Serbinanbd I \)on Aragon »on bem ^ugengeugen 9lbar ©arcta 
be @anta SJ^aria ftnbet fid^ in ben Coronaciones de los serenisimos 
Reycs de Aragon. Escritas por Geronimo de Biancas Chronista del 
Reyno. Fublicalo el Doctor Francisco Andres de Uztarroz. (^ara- 
go^a 1641. 

pag. 91. £1 Rey llego a (^arago^a segun que avedes oido parn 
se coronar a quinze dias de Hcnero del aiio del nacimiento de Nue- 

stro Seiior Jesu Christo de mil quatrocientos e catorze aiios 

(p. 112. b.) E queremos ir pasando por las cosas que fallo en el Ca- 
mino por las calles donde iva; fallö conio salia de la Iglcsia una 
Villa fecha de madera sobre carretones, qua la llevavan homes, 
que de dentro ivan, en la quäl Villa ivan dentro, que parccia ver- 
daderamente que estava dentro casas e tejados e torres e un poco 
adelante de la una parte estava un Castillo e otro de la otra, en 
cada Castillo estava una como manera de tienda, que eran de ma- 
dera c estos castillos combatian la Villa e ivan gentes de Armas 
que la defendian , e con los Castillos ivan gente de Armas de fuern 
de ellos, que fazian sus escaramuzas con los de la Villa, e en los 
Castillos en cada uno iva un cngenio, e combatianla con ellos, e 
anzavan las pellas tan grandes, como la cabe^a de un mo^o de 
diez aiios, que eran de cuero Ilonas de borra como pelotas, e ti- 
ravan a la Villa con lombardas e con los engenios, e los de la Villa 
tiravan sus truenos e facian sus artificios para se defender, e esto 
hi^o la Ciudad de (^arago^a a semejan^a de como tomö a Balaguer, 
e por las tiendas entendian los dos Reales que tenia sollte cllo el 
Rey de la una parte de la tierra • el Daque de Gandia de la otra 
parte del rio. 



- 3 - 

Luego adelaiite iva un gran Castillo, qae dezian la Rueda, e 
una Torre alta en mcdio, e otras quatro torres a los cantos, e la 
de medio era foradada fasta aiuso, e en medio iva una Rueda inuy 
grande, en que ivan quatro donzellas, e en cada una la suya, que 
dezian que eran las quatro virtudes, Justicia, e Verdad, e Paz e 
Misericordia, e en cima de la gran Torre de medio estava un as- 
sentamiento de silla e iva en ella sentado un Niüo vestido de panos 
Reales de Armas de Aragon, e una Corona de oro en la cabe^a, e 
en la mano una espada desnuda de la baina, que parecia Rey c 
estava quedo^ que non se movia de suso de sus pies, la rueda se 
movia, e las Donzellas ivan en ella dezian, que eran a sinificanza 
de los quatro que demandavan los Reynos de Aragon, e las quatro 
Virtndes ivan en las Torres, que ivan vestidas de paiTos blaneos de 
sirgo broslados de oro, e cada una de aquestas iva cantando a Dios 
todos loores del Seiior Rey e de la ecelente fiesta, e cada una 
dezia una copla, que yo torne en palabras Castellanas; la 
primera diso, que era Justicia, que ella encomendava , e la segunda, 
que era Verdad, la cual cantando dixo, que ella avia e era en su 
poder, la tercera Paz loava en su canto su paciencia e por ende 
mucho le cnsal^ava, la quarta era Misericordia , que mucho lo loava 
por misericordioso c por sabio e discrepto e muy sesudo, e Justicia 
llevava una espada en la mano, e Verdad llevava unas balan9as, e 
Paz llevava una palma, e Misericordia llevava un cetro. 

^kxnad) fd^eint bad ertod^nte Seflfpiel benn aUerbingd in Umoft:: 
nifd^ev ^pxa^t gekoefen gu fem, allein ed ifl ni^t abgufel^en, toed^alb 
Seladque) unb ^(ad 9Zafarte baffelBe bem S^arqued be ^idena juge^ 
fd^rieBen f^abtn. UeBrtgend Berid^tet bad angefül^rte Serf nod^ »on 
einer fröl^eren dj^nltd^en aUegorifci^en ^arfleUung bei ber ihrönung Sto^ 
nigd SJ^attin "oen Slragon im Sl^ril 1394. 

(S. 130. S)2it Siecht mad^t ^on 3ofe ^abov be (od dtioi , ber 
trepid^e «getaudgeBer ber SQßerfe bed SJ^arqued be ^antiHana, auf ben 
bramatifd^en (Sl^arafter aufmerffam , ben btefed ^id^terd Dialogo de 
Bias contra Fortuna trägt, unb auf bie feltene, btdtoeiten an bie großen 
JDramatifer be« itebge^nten Sa^rl^unbert« erinnembe Äunji aufmerffam, 
mit toeld^er in einigen (Stehen beffelben ber Dialog ge^anbl^abt ifi. 

@. 141. SBenn an^^ nid^t bei ber ißetmäl^Iung »on Setbinanb unb 
Sfabette, fo bod^ bei ber i^reö [dCteflen @o§ne«, be« ^ringen So^nn, 
mit SWargaret^e )Don Oefterreid^ , toeld^e am 3ten ^l^tU 1497 in ^urgod 
@tatt fanb, fd^eint eine 5lrt öon gejif»)iel oufgefül^vt toorben gu fein. 
$etrud ^ati\}x ergdl^tt in feiner 174ften giftet: Regina intra Regiam 

1* 



— 4 — 

naruin exspectat, ad aperta exiit Regiae tabalala, qaae Corredore, 
Hispani vocant, narum suscipit mira nympharum caterva circumsepta 
auro ac stellarum moro radiantibus lapiliis. Lactea crant Retinae 
nympharumquc omnium colla, circumplexa , nil dcfuit. Persoiiis con- 
sona ornamenta, ubiubi licuit, per sacros dies, ardcns amore noster 
ephcbus, parari sibi genialem thoruni a parcntibus impelrat, ad opta- 
los tandem complexus devenitur. Ludus Troicus caeteraque 
soleinnia qualia decait in pompa regia instruuntor. 

(g. 152. gofgenbe, au« ben ^x6)\\>tn ber ^re3Bi;terialfird>e ^an 
^ababor in ^aragoffa gegogene 9{e(i^mtng über bte Slu^gaBen für eine 
JDarjlenung In ber (S^riftnad^t te« 3al^re« 1487 t^eile i^ nlc^t allein 
al« ©uriofttät mit, fonbern jugleid^ toeil fle Ginjelne« entl^Ält, tvaö unö 
ben änderen «Hergang Bei biefen geifllidf^en Spielen ndl^er tjergegennjür^ 
tigrn fann: 

Espensa estraordinaria de la fabrica de los cadahalsos mandada 
por el Arzobispo y Cabildo para la representacion de la Nativitat 
de Naestro Redentor, en la noche de Nadal de 1487 que se hizo 
por servicio y contemplacion de los Sres Reyes Cat6licos, del in- 
fante D. Juan y de la infanta D<^. Isabel. — Para hacer las testas 
del buey y del asno, para el pesevre ö piezas de oropel, 7 sueldos. 
Una libra de coton cardado 3 s. — Tres de lana cardena y ber 
mija, 5 s. — Unas cabelleras de cerdas para los profetas, 4 s. 6 d. — 
Siete pares de guantes para los angeles 10 s. 6 d. — Por el loguero 
de siete cabelleras de mager para los angeles 6 s. --' Un par de 
garrotes para pujar el tomo donde estava asentada la Maria 4 d. — 
22 clavos palmares, limados, redondos, para los angeles volverse 
SU derredor en las ruedas 1 s. 6 d. — Un par de guantes para el 
qne hacia el Dios Padre. 

Item pagu6 el segundo dia de Nadal por desazer el tablado 
donde estaron los Sres Reyes la noche de Nadal, que lo qoerian 
llevar los de la Sra. Reyna diciendo que eran insignias reales, por 
desazer y poner la justa en recaudo, 2 8. — El tercer dia de Pa- 
scua por desazer los cadahalsos del entremes de los pastores para 
la fiesta de los Innocentes, 5 s. — Por media libra de oro de 
bacin para los cielos y ruedas de los angeles 6 s. — Por una piel 
de oropel para estrellas 2 s. — Tres libras de aigua cuita para pe- 
gar nubes y estrellas 1 s. 6 d. 

Mandö el cabildo dar de estrenas ä Maese Just por el magi> 
sierio de facer toda la representacion de la natividat 5 florines de 
oro u 80 s. — A los ministriles de los Sres Reyes por el sonar que 



— 5 — 

ficieron 2 florines de oro 6 32 8. — Ilem a Maese Piphan por tantos 
quinternos que fizo notados para cantar ä los profetas, a la Maria 
y Jesus medio florin de oro ö 8 s. — A la qae hacia la Maria, al 
Jesus y al Joseph, que eran marido y muger y fijo, porque el mi- 
sterio y representacion fuese mas devotamente, mandö el cabildo 
dar 2 florines de oro ö 32 s. 

^an Jbead^te bte (StelU , in toeld^er aud^ ))en bramatifd^ett ^uffüi^^ 
cungett am Sage ber unfd^ulbtgen ^inblein bie ffttU iß. 

<S. 155. @nctua*d ^arce Placido y Vitoriano, bie man füt ^tx^ 
(oren i^ielt, UfinM fid^ in bcr iiUxani toettl^vonen SiBliot^ef be« Fer- 
ren ®alöä gu SSalenda, unb h)irb öon biefem in bem vaifonnirenben 
(Katalog feiner liBiid^erfammlung Ufpxod^tn toerben. 

§W« «umittelbarer JWad^folger ©ncina*« auf ber neueröffneten Sal^n 
tfl ttod^ Sucad Sernanbejt aud ©alamanca gu nennen, beffen bra 
mattfd^e $Berfe gdngltd^ ^^erfd^oUen toaten, Ui ^avtclomö ©aUarbo, 
mld^tx ba6 einzige bidl^er befannte %em)}(ar berfelben befaß, in fei- 
nem Criticon (Madrid 1836) ba))cn ^aö)xid^i gab. IDie »on ©aUatbo 
befd^ttebene ^lu^gabe fiil^rt ben XiUX: 

Farsas y Eglogas al modo y estilo pastoril y castellano, fechas 
por Lucas Femandez salmantino, nuevamente impresas (tooraud bie 
erijienj einer frül^eren Slu«gabe l^etijorgel^t.). ^oUo mit got^ifd^en Set^ 
tern. ^m @nbe fielet: Fuö impresa la presente obra en Salamanca 
por el muy honrado varon Lorenzo de Lion Dedel a diez dias del 
mes de noviembre de 1514 anos. 

^en 3n]^alt mad^en fe^d Heine &viät an^, mldft bie Ueberfd^riften 
Egloga, Farsa, Auto unb Representacion fö^ren unb bon benen bret 
n^eltlid^en unb brei geijKid^en 3nl^aU^ flnb. ^en ^ortDurf »on einer 
ber legieren bübet bie Rafften, von gtoeien bie ©eburt (S^rißi. ^e 
geigen in @eifl, ^i\)\ unb @tructur SBerloanbtfd^aft mit ben ^irtenf^ielen 
be« @ncina , entl^atten aber , woburd^ fle j!d^ t)or biefen bemerf Kd^ mad^en, 
»ie(e ^offen^afte mit (S))ott über fatfd^e grömmigfeit erfüUte ©cenen, 
n)ad n)a]^rf(^einnd^ ba6 9uge ber 3nquifItion auf bie Sammlung gog 
unb bie iBernid^tung ber meijien G^em^jlare jur golge l^atte. !Die jttjeite 
ber »eftlid^en Sarcen , toeld^e ©attarbo gang f)at abbrudfen lajfen , ifl 
red^t artig. @« tritt barin eine JDame auf, wetd^e bie 2Bett burd^irrt, 
um il^ren ©cUebten, ber j!e üertaffen, auf jufud^en ; tin ^irt, ber mit 
i^r gufammeutrifft, »erliebt Rd^ in i^re Steige unb fud^t j!e gu tröjlen, 
fte aber l^at Fein Df}x für feine Slntrdge unb fd^rt fort, naö) il^rem ab^ 
toefenben SÄitter gu feufgen. ßnlti^i erfd^eint ber ©rfel^nte, e« entf^jinnt 
ftd^ ein Streit gtoifd^en bem Wirten uub bem Flitter, toobei Sener t^öt- 



- 6 - 

lid^ juted^tgetoiefen toitb, aud^ bic @(i^6nc ermahnt ben C^lrten, feiner 
tl^ödd^ten IBiebe §tt entfagen unb ba« @anje cnbigt, nac^bcm fi(^ SlUe 
t)erfßf)nt, mit gtoci SSillancicoö übet ba« gcib unb ble gufl bet iBiebe. 

©. 160. 3n bie SÄei^e bet «Pottugieftfd^en JDid^tet , tocld^e fid^ in 
brawatifd^er Sorm in fpanifd^er ©^jrad^e »etfud^t l^aben, mug aud^ ber 
aU Si^rifer »ol^lbcfannte @aa be 9Jiiranba (geboten 1404, gefiorben 
1558) gejiettt toerben. Unter feinen, caftilianifd^ gefd^tiebenen ©flogen 
finben f!d^ einige, bie ganj bramatifd^en ß^arafter tragen, üieUeid^t gar 
für bie JDarjtettung bejiimmt toaren. $). Slbolfo be (Saftro l^at im Se- 
manario pintoresco t)on 1851 <B. 299 mit dtt^t in biefer <&inftd^t be^ 
fonbera auf bie ftebente (Sttoge , Alejo , aufmerffam gemad^t. 

$)a jtd^ ba6 ^ortugieüfd^e SDrama nid^t alTein in ben 9Ber!en be« 
@il 93icente, fonbern aud^ fonjl mannigfad^ mit bem fpanifc^en berüljirt, 
fo f)CLHt baffelbe auf umfaffenbere SBeife in ber ©efd^id^te beö leiteten 
berüdPffd^tigt loerben foden, toa« aud^ bei einer ftinftigen Umarbeitung 
biefe« SBerfe6 gefd^el^en toirb. «&ier nur einige Slnbeutungen in biefer 
^egiel^ung, t)orn&mlid^ nad^ bet Memoria »obre o Theatro Portugnez 
por Francisco Manoel Trigozo d'Aragao Morato in ben Memorias da 
Academia real das Sciencias de Lisboa T. V. parte 1. Lisboa 1817. 

3)ramo?ä^nUdS>er <B)ßitU bei ben gejien be« ^ortugiefifc^en .&ofe« 
gefd^iel^t in ben ^l^ronifen feit ben !i:agen be6 it&nig6 ©buarb I (1433 
—38) mel^rfad^ (Srtoäl^nung. 93ei ber aSennä^iung üon iBeonor, ber 
2!od^ter be« Unteren unb 9Jiutter unfere« ritterlid^en SÄa^imiHan , mit 
Äaifer griebri^III, übernahmen i^r «ruber Slffonfo V (1438-1481) 
unb bie anberen Snfanten fRoUen in ben mimifd^en 2)arfte(lungen , burd^ 
toeld^e biefe (Zeremonie gu ßiffabon »erl^errlid^t tourbe (Chronica d'EI 
Rei D* Affonso V cap. 131). ^tljx nod^ loaren fold^e Unterl^altungen 
am ^ofe öon Slffonfo'« S'lad^folger, 3o^aun II, gu ^aufe unb ber (Sl^ro^ 
nifl biefe« Äönig«, ber berül^mte ©arcia be SÄefenbe, fd^ilbert in feiner 
Miscelanea mit lebhaften garben berartige IKuflbarfeiten : 

Vimos grandes jadarias, 

Jodeos, guinolas e touras, 

Tambem mouras, mourarias, 

Seus bailos, galantarias 

De muitas fermosas mouras: 

Sempre nas festas reaes 

Seram os dias principaes, 

Fiesta de mouros avia; 

Tambem festa se fazia 

Quc no podia ser mais. 



— 7 — 

Vimos costume bem cham 

Nos reys ter esta maneira, 

Corpo de Deos, Sam Joam 

Aver canas, procissam, 

Aog douiingos carreira, 

Cavalgar pella cidade 

Com muyta solennidade, 

Ver correr, saltar, luctar, 

Dan^ar, ca^ar, montear 

Em seus tempos e hidade. 
3n ben mimifd^en (Stielen, toeld^e bei ber <&o(i^jeit bed unglücfUd^en 
mntn 3). 5lffonfo ^tait fanben, jtgutirte bcrÄönig fe»|i. (Vida d'El 
Rei D. Joao II por Garcia de Resende cap. 126.) dtefenbe eqäl^fU 
»Ott einer 5Darf!eäung be^ $arabtefe6 an bem Zi}on t>on ^t>i6 gu <Sot)ra, 
aU ba6 ^rattt))aar feinen (Singug in biefe @tabt l^ielt; t)on einer an- 
beren in bem !5nigtid^en ^))eifefaa(, bei loeld^er ber SthnxQ )>on ©uinea, 
umgeben t)on brei getualtigen 9iiefen unb mit einem ©efolge t)on SWau^ 
ren auftrat, unb enblid^ t>on einem entremez muito grande que appa- 
receo na mesma Sala, em que vinhao muitos momog meUidos em 
huma forlaleza. (ib. cap. 122 unb 126.) 

5I)en anfangen be^ geifllid^en <S(i^auf))ieId in Portugal ift bi^l^er 
nid^t forgfättig nad^gefpürt loorben, boc^ f^jrid^t atte SS^al^rfc^einlic^feit 
bafür, baß bie ^utod Ui ®U ^icente ftd^ älteren ein^eimifd^en (Stiicfen 
bicfer ©attung anreihen, nid^t, \ok man bel^au^tet l^at, ben franjBft:: 
fd^en SJ^^fterien nad^gebilbet ^nb. ^u6 bem 16ten ^ai^rl^unbert, unb 
fd^on au« .ber erjien ^älftt beffelben, f!nb bie S^lad^rid^ten über ba« aSor^ 
fommen religi6fer Dramen fe^r gal^ireid^. ^aa be SD^iranba fagt: 

Que troca, ver lä Pasquinos 

Desta terra cento a cento. 

Quem o vee sem sentimento 

Tratar os livros divinos 

Com tal desacatamento ! 
3n t)ielen ©^nobaUCSonfiitutionen (fo benen t)on Siffabon 1536, SSraga 
1537, §lngra 1559, Samego 1561, SWiranba 1563, ^und^al 1578, 
^orto 1585) tourbe geboten, baß bie 5lttffübrung bramatifd^er <BpUU 
in ben itirc^en ol^ne @rlaubnifl ber geifllic^en Dbern nid^t gefiattet 
toerbe, aud^ ni^i bie ^arfieUung ber ©eburt @^rifli, ber $aff!on 
unb ber Sluferfle^ung; unb bie l^äufige SBieber^olung biefe« aSerbote« 
betoeif't, toie oft baffelbe iibertreten tourbe. ^ud^ bie ^uto6 ©acra^ 
mentale«, t)on Xän^tn unb 3ioifd^euf))ielen begleitet, ^ogen burd^ babei 



- 8 - 

MtgefoiCcne $rofanitäten bie Slnfitterffamfeit bet 8e^&tb€n frfi^ auf ftcb. 
3n bet &ati $orto toar i^nen bie ^olNgunfl fo fe^r jugciDanbt, bap 
i. 3. 1538 bcr 93ifdS>of mit ben tocltlid^en 93el&6rbcn einen, nad^l^rt iH>n 
3o^ann III beftätigten, Slffotb fd^loi, nac^ totld^tm e« erlaubt blieb, 
taf , inbeß bie $rocefftcn bie Roa nova burdjf^&ge, ein futj^ed Suto t>cn 
frommem 3nH* aufgeführt toürbe, toä^renb 9iüt entblößten $au)}te6 
)»or bem ^acrament flänben, unb baß um biej iSBe^per be^ ndmlic|^en 
Xage« bie ^\ßitU audjf in ber Stitä^i toieber^olt loiirben , t^crau^gefe^t baß 
f!e bie fßt^tin nic^t fidrten. ^urd^ tin ©d^reiben an ben fftaiff t)on $orto, 
batirt Siffabon ben SOften ^ai 1560, \>txhet fpäter itenig (Seba^ian bte 
SftißbrAud^c, bie fid^f bei ber $roceffton be6 @orpu6 in jener ^tabt etn^ 
gefd^lid^en l^atten; e^ erhellt barau6, baß man iebe6 3a^r fünf ober fed^6 
ber fd^dnften 9{äbci^en, Zbö^Ux t>on ^anbtoerfern, nal^m, um ^ta. @a^ 
tl^iarina, ^ta. (Slara unb anbere ^eilige t)orguflellen unb baß biefe nid^t 
immer bie ®ittfamfeit becbad^teten , toeld^e i^ren Stollen entfprad^. 

5Da6 Seifpiel be^ ®il Sicente rief eine gange ©d^ule \>en brama^ 
tifd^en ^ic^tern l^iervor, loelc^e %axcm unb 9utod in bem t)on i^m ein^ 
gefü^frten (Stiele fd^rieben. JDie Slrbeiten t)on einigen ber ^ervorragenb^ 
ften unter i^nen lourben gefamnult \)on 9lffonfo Sope^ ba @ofta unb ald 
1a Parte dotf Autos e Comedias Portaguezas, Lisboa por Andre Lo- 
bato, 1587.4*0 l^erau^gegeben. — JDiefer S3anb , ber gu ben allergrößten 
literarifdjien ©eltenl^eiten ge^iört, ent^dlt t)on Antonio ?Prejle6 (aue 
©antarem) bie Autos do Ave Maria, do Procurador, do Dezembarga- 
dor, dos dous Irmaos, do Cioso, do Mouro cncantado, dos Cantarinhos; 
t)on 3orge $into ba^ 9luto de Rodrigo e Mendo; t>on !Bui^ be ^amo- 
end bie C^ombbien Os Amphitryocs unb Filodemo, oon 3eron);mo diu 
be);ro ®oared bad Auto do Fisico unb t)on «genrique ic^ti bie Cena 
Polieiana. 

$ln bie benannten, toeld^en uod^ ^ebafiian $ired au^ $orto 
gugegä^lt loerbeu muß (\)on bem man mel^rere gu ^oimbra 1157 gebrückte 
Slutoö ^fat) f(^loß f!d^ eine Slnga^il »on JDld^tern, toeld^e, toie g. 33. 5lf^ 
fonfo Sisare«, SBaltafar SDiag, gr. 5lntonio be iBi^boa mib grancidco 
Äobrigueg 8pbo, M in ben ©eginn be« 17ten Sal^tl^unbert« ^>inein 
?Jortugiefifd^e ©tüdfe im Dlationalfti^le fd^rieben. 3nbeffcn bolb nad^bem 
^ortugot i. 3. 1580 gur fpanifd^en ?Jrot)ing getoorben ioar, begonh ba«, 
fid^ eben bamal« gu \)oller S3lüt^e entfoltenbe, fpanifd^e JDroma aud^ 
auf ben ^iil^nen pon Siffabon (Eingang gu finben. @d^ou' gegen @nbe 
be« 16ten 3cii^t^unbertd fd^rieb ein getoijfer (Simon 9)'2ad^abo eine @o« 
mbbie la Pastora Alfea in fpanifd^en SBerfen, UJeil, wie er in bem Pro- 
loge fagt: nur bad ^udlänbifd^e ^eifaK fdnbe: 



- 9 — 

Veiido quam mal aceitais 
As obras dos naturaes, 
Fiz esta em lingua estrangeira, 
Por ver se desto maneira 
Como a elles nos tratais 
^a(b n>urbe te Uinalf^ gut fftt^tl, alTe (Somötien in cafliliauifd^cr 
@i)ro(i^e abjufaffen , felbjl bic Soöreigung ^Jortugd« öon f»)anif(i^er ^err^- 
fd^aft hxa^U i)\mn faum eine 5l«nbcrwn9 l^erüor unb bie ßa^l fol(^«t 
f\}autfci^en, ))on ^ortugiefen gebid^teten, @tü(fe ifl, tote bie ^eqei(^niffe 
bat)on bei ^arbofa SJ^ad^abo geigen, auperocbentlid^ grofl. 92ur für 
^uto« fd^etnt e6 üMd) geblieben gu fein, fid^ bei: $ortugieftfd^en ©^rad^e 
gu bebienen. 

^. 195. ^en dlteßen bramatifd^en ^erfud^en bec Spanier muffen 
nod^ l^ingugegdl^It werben: 
Egloga real, coropuesta por el bachiller de la Pradilla, catedra- 
tico de Santo Domingo de la Calzada. Presentöla en la mni 
noble Villa de Valladolid en fin del mes de deziembre del ano 
proximo de 1517. 
Siguese la tragedia de Myrrha en la quäl se recuen(ran los infe- 
lizes amores que ovo con ei rey Zinira su padre. Compuesto 
por ei Bachiller Villalon. 1536. 
Coplas pastoriles para cantar de como dos pastores, andando con 
su ganado, rogaba el un pastor a1 otro le monstrase rezar el 
pater noster, que ellos en su lengua pastoril llaman patar niega, 
fechas por Rodrigro de Reynosa. Emprimiöse en Alcalä de 
Henares. 
Egloga interlocutoria , graciosa y por gentil estilo nuevamcnte 
trovada por Diego de Avila, dirigida al mui ilustrisimo gran 
Capltan. Ol^ne ^rudPort unb 3abre6gal^l. 

@. 199. 3n Hubert! Thomae Leodii Annales Palatini, coutinen- 
tes vitam et regestas Friderici II, Electoris Palatini (Francofurti 1624) 
n)irb t)on geiftlid^en (Sd^aufpielen erjd^U, loeld^e im ^a^xt 1500 in ^ax^ 
celona unb ^etvignan gut geier ber ^nb)efen^eit be6 @rgl^ergogd $l^i:: 
(i))p mit gcoflem $om)) aufgefü(;rt iourben: 

(Rex Philippus) Barcinonam pervenit, ubi Triumphe exceptus est 
multaque spectacula edita, inter quae quod nunc referrc übet ludi- 
crum maxime fuit: Ludorum scenae omnes auro et argento intcr- 
tcxto, pannoque diversi generis sericeo contextae, etiam repraesen- 
tatores vestiti erant, quia Caihalonenses, quorum caput est Barci- 
nona Icgcs vestiariae non comprehendunt. Ibi eflictum coelum re- 



— 10 - 

luccbat Gt infcrnus liorrendus conspiciebatar, variaeque hisioriae re- 
praescnlabatitar, qiiac non multo minus qaatoor horis dararunt. 

Operae credo pretiom erit, si spectacula quaedani in honorem 
rcgis Philipp! Perpigniaci edita narravero. Qaae profecto magnifi- 
<!cnciam Barcinonum supcrarunt. Repraesenlabantur variae ex veteri 
et novo testaraento historiac, Christi passio et plaeraque alia, pa- 
radisus et infernus, miro artificio constrncta, in quibos innamenie 
machinae ex papyro Ita artificiosc factae, at intuentes fallerent ve- 
raoquac bombardae croderentor. Paradisus autem et qai in illo erant 
angeli infernara oppugnabant: Angeli candidis, Daemones auro ar- 
gentove intertextis bissinisque et serieeis induti erant vestibus: ac- 
censae vero machinae maximo sonitu innumeras evomuemnt machi- 
nulas, qaas fuseas appellant, quae plures decem millibus feruntur, 
et nuUa erat quae fulmen et crepitum horrendum non ederet, ita ut 
omnia ardere cociumque, tcrram et aera concuti et a sedibus com- 
moveri crederes. Cessante vero strepitu et disperso in nubila ftimo, 
Stupor qnidam omnium mentes occupavit, cum ex tanto apparatn 
totque ingentibus machinis neque rotarum neque conceptaculorum 
ullae apparerent reliquiae, sed omnia evannisse viderentur. Adfuit 
autem Judas traditor qui se de fenestra suspendit et mox fiilmine 
tactus totus repente disparuit. Duravit autem hujusmodi spectaculum 
fere quatuor horas, in quo dubium fuit, an magnificentiam magis 
laudes vel admireris. 

®. 204. 3cbenfan« , tt)ie auö Um Äaiferlic^eu ^riüitcgium l^ct^ 
i>exQtf)i, nod^ in tie Seit Äatr« V gel^ört ein auferfl feltene« ©cbic^t, 
beffeu ZiUl lautet : 

Comien9a la primera parte desta obra , llamada Triaca del Alma : 
Compuesta por el magnifico y muy noble cavallero Frey Marcelo 
de Lebrixa comendador de la puebla: de la orden y cavallcria de 
Aloantara: intulada a los muy illustres seiiores D. Fernando de To- 
ledo y Dona Maria Enriqucz, duquc y duquesa de alva etc. Con 
privilegio Imperial. 

^a6) 3n]^att unb gorm fauu biefe(3 (^jcbici^t ben Sluto^ beigeiä^it 
loerben; bafi e6 für bic l£)arfter(unß brf^immt \\>ax, gel^t aai bem 916^ 
fd^^nitt la intencion de la obra ]6er)>cr. ^m l^etgt e^ La dipha pri- 
mera parte quo diximos scr llamada Triaca del anima Tue hecha en 
loor y solemnidad de la fiesta de nuestra setiora de la encarnacion : 
para que si quisieren la pucdan por farsa representar las devotas 
rcligiosas cn sus monasterios: en la quäl farsa no intervienc figura 
de hombrc, sino de Angeles y donxcllas. 



— 11 — 

@incn adgememen begriff Den ber «^anbluitg be^, meiflend in 
venös de arte mayor gefd^riebenen (Stöcfd !ann bte indrodaccion geben: 

Estando Nuestra Senora orando a Dios Padre, acabada ya »u 
oracion, contemplava en lo rczado: y estando en este santo pensa- 
miento entra un Angel, que Dios padre le embia: con el qnal le 
concede toda plenitud de gracia: y asi mesmo le trae una donzella, 
que la razon se llama^ para que della se sirva y la acompane. E 
despues desta viene otro angel: que trae siete donzellas para que 
acompanen y sirvan a nuestra Senora; las quales son las siete vir- 
tudes. E despues de aquel entra el Angel Sant Gabriel con la Sa- 
lutacion del Ave Maria (segun que el Evangelio cuenta) e despues 
de recibido por nuestra Senora el mensage e concebido aquel alto 
mysterio del verbo divino por obra de spiritu santo; haze luego el 
angel sant Gabriel una admiracion de su embajada en favor de todo 
cl humanal linage. E luego comienza la razon e haze sn salutacion 
a nuestra senora por si e por las virtudes, diziendo que aunque 
desde el dia en que nuestra seiTora nasciö tenia cumplimiento de 
todas las virlndes; que al presente dios las embiava para que la 
acompanasen e sirviesen e para que todas por su mano las repar- 
tiese por los pecadores. E despues que ban hecho toda su adora- 
cion e oracion propone la razon declarando que cosa es virtud. 
^ietouf ^ätt iebe ber S^ugenben i^re fRebe, jute^t ber Sßitte bie feine. 
SDie (Stfd^einung ber Jtugenben toirb einjeln fo bef(i^tieben: La razon 
trae un ceptro real; su retulo y lelra dezia: Destruo vitia virtutes- 
que sero. — La charidad traya un cofre abierto con dineros para 
dar a todos; su retulo y letra dezia: Omnibus sum omnia semper etc. 

^ie beiben folgenben (Stücfe Triaca de amor unb Triaca de tri- 
stes tragen Weniger bramatifc^en ^arafter. 

<S.209. 5)ie mad^rid^t, bafi fid^ ein alter 3)ru(! ber Zxantx\\>kU 
be^ $adc0 5Dia) ^anco in ber ^ibliot^ef t)on ^guflin 5Duran be^ 
finbe, beruht auf einem Srrt^um. 3n ber S^orrebe gu bem Jardin del 
alma cristiana (SSaUaboUb 1552) fii^rt iibrigen« biefer IDid^ter, auflet 
ben brei etn)ä^nten ^rauerf\}ie(en r no(^ bie ^itel \>en bteijei^n t)on i^m 
»erfafiten (Scmbbien unb Sargen an, fo toie oon ftebje^n Autos qua- 
dragesimales ani ber beiligen (Sd^rift, bie er für bie ^arfteHtmg tod^- 
renb ber gajien gefd^rieben l^abe. 

<S. 213. @o fanb id^ j. 33. in ber (Solumbiuifd^n «ibliot^ef ju 
^mUa l^anbfd^riftUd^ : Representacion de la parabola de S. Mateo a 
los 20 cap. de su sagrado Evangelio, la cual se hizo y representö 
en Toledo en la fiesta del St. Sacramcnto por la Sta Iglesia aiio 



— 12 - 

de 1548, unb in ber ^amntluttg bed Ferren ^Iguflin ^nxan eine Co- 
media de los cautivos ol^ne Saturn, aber anfd^einenb au^ ber 3eit 
))or 1550. 

Snr Xf)tattt^t^6)i6)U bicfcr $eriobe liefert and} bie, nur aU SWo? 
nufcri))t ))orl^anbene llisloria general de la Compania de Jesus en 
Andaluzia por el Padre Martin de Roc y Juan de Santibaiiez einen 
Beitrag. 3n i^r tvirb Libro I cap. 18 jum 3a^re 1554 ))om $ater 
$ebro be $lge9ebo erj&^lt: Con estilo y nombre de comedias enscnö 
at pueblo reconocer sus vicios en personas agenas y enmendarloa 
en las proprias snyas. Trocö los teatros en pnlpitos y despidiö a 
los hombres de sus reprcsentaciones mas corregidos. El argumento 
y materia daban las tragedias del mundo y los desasirados fines de 
la vanidad: era ei fin de ellos no engaiiar ö entretener el liempo, 
sino dejengaiiar las almas y remediarlas. 

@. 238. ($6 giebt jtoei &ttferfi feltene Sammlungen ))on 9lutod 
Sacramentaled bed 3uan ^imoueba mit folgenbem !$:itel: 

Temario Sacramental, en el cual se contienen tres Auetos: El 
de la Oveja perdida. El del Castillo de Emaus. El de la Iglesia. 
Tres espiritoales representaciones en loor del sanctisimo Sacramento, 
compnestas por Joan Timoneda. Valencia en casa de Joan Navarro, 
ano de 1575. 

Segundo Temario sacramental que contiene tres auetos: el de 
la fnente sacramental, el de los desposorios, el de la fe. Ib, eod. 
anno. 

^a9 $erfonal btefer 9(uto^ beftelftt )um ^^ei( an^ allegorifcl^eit 
^erfonen. 

9lur aud ^Infü^rung in auberen Sd^riftenr nic^t ane eigener Sin- 
ftd^t, ^be \6) 9loti} )>on einer alten Sammlung t)on Sd^aufpielen , meldte 
ben ^itel Jardin de comedias de poetas Valencianos führen unb \>on 
geli^e 2ReJ; im Saläre 1585 ju SBalencia in fünf 93änbeu herausgegeben 
fein fon. ^nein tvo ifl bie6 ^ud^ t)or]^anben unb l^at überl^aupit irgenb 
Semanb baffelbe gefeiten? dß if! bod^ feltfam, bap man überall nur 
ben ^itel unb nid^td über ben 3nl^alt augegeben finbet. 

@. 239. @ine eben fo felteue alß merfivürbige JDid^tung in bra^ 
tttatif(^er $orm flnb bie Cortcs de la Muerie, a las quales vienen todos 
los estados: y por via de reprcsentacion dan aviso a los bivientes 
y doctrina a los oyentes. Llevan gracioso y dciicado estilo. Di- 
rigidas por Luis Hnrtado de Toledo al invictissirao senfor D. Phelipe, 
Rey de Espana y Inglaterra su Seiior y Rey. Aiio de 1557. (!X)et 
^aupttitel be6, o^e Eingabe be« 2)rudfcrte« erfd^ieuenen Duartbanbe« 



- 13 - 

if) Cortes de casto amor y cortes de la maerte con algunas obras 
en metro y prosa de las que compuso Luis Hurtado de Toledo. Por 
el dirigidas a1 muy alto y muy poderoso Seiior D. Phelipe Rey de 
Kspana. Ano 1557.) 

^u^ bet ^ebication erl^eUt, bafi ba6 ®erf )»on Michael de Car- 
vajal , gebürtig aud $lafencia , begonnen unb \>cn 8utd ^urtabo t^oUenbet 
werben ift. 

JDet 3ntroito Funbigt an, berJtob tooHe alle ^Rationen unb ©tänbe 
;iu einer 9llei(i^«»erfammlung berufen: 

Por mandado divino 
La muerte viene a hazer 
Cortes y a accortar Camino 
A muchos que piensan ser 
Larga su estrella y su sino, 
Y a sns corles llamarä 
Todas naciones y estados, 
Cada quäl lo notarä. 
Scd alenlos y callados 
Que siento que llega ya. 
ßuerft treten ber Ze\> , ber (S(i^merg, ba« Sllter, bie Beit, gtoei (5ngel, 
@t. §lguftin , (St. ^ieroni?mu6 unb (St. granci^cn« auf. IDie ßeit Ifif t 
folgenben allgemeinen 5lufruf ergel^en: 

Tiempo. Sepan todos los bivientes, 
Como el linage umanal 
Se quexa y mortales gentes 
Con quexas impertinentes 
De 1a muerte temporal 
Culpania todos diziendo, 
Qnan a priessa y de corrida 
Los saltea y va hiriendo 

Y que a penas van naciendo 
Quando les siega la vida. 

Ella quiere descargarse 

De la culpa que le es pnesta 

Y en este caso allanarse. 

Y por razones mostrarse 
Quan CO» razon ^los molesta. 

Y asi sepan los mortales, 
Quo sintiendo ella esta injuria 



— 14 



llaie cortes generales, 
Con trompeias y atabalcs 
Se van pregonando a furin 



Y porquc todos bien crean 
Quella nos causa tcmores, 
Todos vengan o provean 
Los que huyen y desean 
De einbiar procuradores, 

Y entre todos los nascidos 
El que siniiere agraviarse 
Venga y diga sus gemidos, 

Y a los al mundo vcnidos 
Ansi manda apregonarse. 

*^ru 5Wtfr imb (Stänbe ber SWenfd^cn ffitben ftd^ in gofge be« 5lttfrufc« 
ein, unb i^t ^in^^ unb SBibcrreben mit bem XcU füHtben größten Xf)tii 
be« SEBerfe« au«. $)a« ^erfonal ifl erfioun(i(i^ reid^ unb bunt. Gingelne 
©teilen geid^nen ^d) burd^ Äroft unb ©c^ttjung auö. JDet JTob bel^ält 
jule^t dit{i)t, etmal^nt bie SWenfden, nid^t auf bie ®elt gu t^ertrauen 
unb »erfünbet bie §lnfunft be« Slntid^rifl. Slm (Sd^luffe toirb iKut^er 
t)on einem ^l^eufel l^erbeigel^olt, um bie ^eftrafung gu em))fangen: 
Carne. Que castigo se darä 

AI que enganos tan contrarios 
Os ha hecho aqui do estä? 
Que castigo? el que se da 
A los vellacos falsarios* 
Caron. Abreviemos que he recelo, 

No haga otro engano y presa, 
Con que nos ponga del duelo, 
No quede huesso ni pelo 
Que no sea hecho pavesa. 
(Aqui atan ai Lutero para quemarle) 
Caron Sus, sus, fenezca el maldito 
De los malos el peor, 
Pues a falsado lo escripto, 
Aqui do hizo el delito 
Pague la pena el traidor. 
]\1uerte. Entienda todo varon 
Y toda muger criada, 
La maieria de que soii, 



— 15 - 

Y concedan nos perdon, 
Que esta obra es acabada. 
5)ag bicfe« &M für bie ^Darflellung ibeflimmt geh>efen fei, ifl iwßen 
feiner groflen ^u^bel^ntmg untDal^rfd^einltc^ ; t)ermut^li(^ l^atte @^ert)ante6 
in ber befannten ©teile beö JDon Dnijote , in tuelc^er er öon bem 5luto 
Las cortes de 1a muerte f^rid^t, eine f^ätere (^om^ofition t>on gleid^em 
3nI)aU im (Sinne. 

@. 241. (Sin in bem ^Ird^itje V)Ott «guedca üorl^anbene« l^anbfti^rifk^ 
(id^e^ Söerf, betitelt: Ceremoniai de la Santa Iglesia de lluesca, dis- 
puesto ä ilastrado con notas que indican su origen y espresan sas 
variaciones por el Dr. D. Vicente de Novella y Dominguez bilbilitano, 
entt;ä(t im gleiten ^ud^e folgenbe S^ted^nung ül^er bie .Sofien eine6 SBeil^^ 
nad^tfpiele« , toeld^e jeigt, bof ber Sl>)>)arat für biefe $)arflef(ungen feit 
bem ^ai)xt 1487, t>on bem toir eine äl^nltd^e Oted^nung mittl^eitten , Be:; 
beutenb angetvad^fen toar: 

Expensa ordinaria. 

Item a 15 de enero de 1582 por mandado de los Sres del Ca- 
viido di a su platero ciciliano ciento diez y seis sueldos para hacer 
una boca de infierno y unos vestidos y cctros y otras cosillas para 
la representacion de la noche de Pfavidat como parece por una cu- 
enta de su mano. Mas le di por su trabajo que estuvo diez dias 
6 mas ocupado en hacello ochenta sueldos; por las dos partidas 
190 s. Item el mismo dia pague de seis pares de Zapatos para los 
representantes cincuenta y coatro sueldos ä 9 s. el par. Mas pagu6 
ä un escopetero por los cobetes y duxidores que hizo para la dicha 
representacion ocho reales, y mas pague de encordar dos orguelas 
para la dicha fiesta 8 s., por las tres partidas LXXVIII sueldos. 

(S. 243. 3Äe§rere in ben legten Salären gemad^te ©ntbedfnngen 
IfaUn auf bie ^ier gefteHte 'S^aqt eine ^nhoort ertl)ei(t unb bie t)on mit 
au^gefprod^ene SSermut^ung in auffaUenber SBeife beft&tigt. 

ßunäd^jl ^eigt eine intereffaute $ub(ication be^ •gertn Serb. Sßolf 
(2)a« grol^nleid^na^mf\>iel üom itobtentanj, SEBien 1852), baß fd^on in 
ber 9Äitte be« 16. Sal^rl^unbert« (1551) aHegorifd^e @^ele jur freier 
be« 6ot^)tt«::(S^rijlife|ie« bargefiettt tourben, toetd^e in aUem SBefent^ 
lid^en ben ^^arafter ber fpäteren ^\xM facromentale^ trugen, ©obann 
gen^a^rt und eine, unlängfi t>on ber ^lationalbibliot^ef gu SJ^abrib er;: 
loorbene l^anbfd^riftUd^e Sammlung alter @d^auf)}tele eine umfaffenbete 
@inftd[)t in bie bramatifd^e Literatur ber l^ier in Stebe fte^enben $eriobe. 
33 on ben 95 in biefem SÄanufcript entl)altenen fDramen ift giuar nur 
einea mit einem IDatum »erfe^en ($latt 280 auf ber Mä^tiit be6 Auto 



4 



— 16 - 

ile la resurrecion de Christo ftnbei ftd^ eine @r(aiibnifl j^itt ^arflelhmg, 
batirt SU^abtib ben 28. Tlai 1568), aKein baß fie atte ungefähr bcv 
namttd^enßeit angel^ören, fann ni^t Bejttjeifelt toetben. 9Wit 5lu«na]^me 
e{ne6 einzigen , be6 Entremes de las esteras , toil^ti nur $erfonen aitd 
bem 9eto5I)nlid^ett lieben üorfül^rt,, in $rofa abgefafit ifl unb fefjr an 
bie $afe« be« 2cpt be SRueba erinnert, finb iie fdmmtlid^ geiflUd^en Sn- 
f^alie unb »erffjtcirt, jcrfaUen aber in gtt)ei klaffen. 2)ie eine befielet 
att6 ©tfidfen, toeld^e l^tflorifc^e ^DarfleHungeu au^ ber bib(if(i^en ©e- 
fd^id^te enthalten unb me^rentl^eil^ bie Ueberfd^rift Auto fül^ren, bie 
gn>eite au6 fotc^en, loeld^e alTegorifd^e ^enbengen t>erf eigen , meiflen^ bad 
^acrament bed SlUar^ t)erl^errlid^en unb \)orgug^n>eife Farsa sacramental, 
i)itx unb ba aud^ Coloquio genannt Serben. @ine einfädle iDramatift:' 
rung biblifd^er Stoffe bieten §. ^. ba^ ^uto ))om ^i^obe be^ Slboniaa unb 
ba6 de los desposorios de Moisen bar, ein aUegorifd^e6 $erfona( treffen 
tt)ir bagegen in ber Farsa sacramental llamada desafio det hombre, 
itt UjeldSfer IBucifer, ber ©totg, bie IBüge, bie ©infaft, ber ©d^u^engeT, 
bie Jücd^e, ba6 ©ebet unb bie ®ufe auftreten. 9loc^ bunter tfl bie 
fRifd^tmg ber Figuren in bem Auto de los trinnfos de Petrarca ä 1o 
divioo. ^ier Serben bie Vernunft, bie ©innlid^ffeit, bie IBiebe, ^a\>\\>, 
$lbam, ®inifon, ®alomon, bie iteufd^i^eit, t)ier 9R&bd^en, ber Zc\>, 
$lbra]^ani^ Slbfalon, 9ile^anber, ^ercule^, bie t)ier ^angeltflen, bie t^ier 
3Ä^re6geiten, ßl^rifht« u. f. h). rebenb eingeführt. 

5l(te Slttto« ungefähr ber nämlid^en Seit pnben fid^ ferner in bem 
nie gebrudften Cancionero del Licenciado Horozco. 5Da^ 9)7anufcri))t 
beffelben, »eld^ea id^ fal^, ifl batirt iTolebo 1580, aber bie barin ent= 
l^aitenen Slutoö fd^einen älter gu fein. 3^re Xxitl f!nb: 

RepresentacioD de la historia evangelica del capitulo nono de 
S. Juan que comienga Et praeteriens Jesus vidit hominem cecum. 

Representacion fecha por el Auetor de la historia de Ruth. 

Coloquio de la Muerte con todas las hedades y estados. 

Entremes qoe hizo el auctor a ruego de una Monja parienta 
suya Evangelista para representarse como se representö en un mo- 
nasterio de esta cibdad dia de S. Juan evangelista. 

<B. 244. 3n einem 9)lonufcri))t ber ^. <S^)anifd^ett 5lfabemie ber 
®efd^i(^te, toeld^e^ ben ^itel fül^rt: Comoediae, dialogi et orationes 
qiias P. Acevcdus sacerdos Societatis Jesu componebat, finbet ftd^ 
elie ^n^af^i t)on @om&bien unb geifllid^en (Bd^auftöcfen , bie in ben Salären 
ijon 1556 bi« 1572 §u ©e^ifla unb (Sorboba aufgefül^rt toorben. JDie^ 
fetten f!nb t^eil« in (ateinifd^er (S))rad^e , t^eit« in einer SWifd^ung üon 
iBateinffd^em unb ®))anifd^em abgefafit unb gel^l^ren gu ber ga^Ireid^en 



h.^^ 



4 



— 17 - 

klaffe t)on unfStmlici^en Dramen, ioeld^e in ben Otbenafldflern ober in 
ben •6&rf&Ien ber Sfabentten gut IDar^ellung famen. 5Die $erau6geber 
b«r fpanifci^en UeBevfe^ung t)on ii:i<fttor*« «iteratutgefdSfid^te l^aben ein 
anfe^lid^ea aSetjeid^nifl foldSfer @tödfe geliefert, ba« id^, toenn e« fldj^ 
ber 9)'2fi]|^e lol^fttte, nod^ betr&d^tUcI^ ))emiel^ren !6nnte. ^6^ begnöge mi^, 
nod^ folgrttbe ^itel l^in^njufügen: Actio in honorem Virginia Mariae 
distincta in treii actus. — Comedia Lucifer fnrens. — Trofeo de el 
divino Amor. — €omedia prodigi filii. — Comedia habita Hispali in 
feste corporis Christi 1562 (lateinifc^ nnb fpanifd^ gemifd^ft.) — Co- 
moedia: bellum virtutis et vitiorum. — Exercitatio literamm habita 
Granatae. 

^ie erio&i^nten <Sd^aufpieIe f!nb mel^rentl^eita t)on giemlidji etnfadjier 
^efdjiafenl^eit unb nid^t fe^r langr bod^ lefen n>ir, bap in ben Sefuiten^ 
eoUegien ^panien^, n>o ber @ef(^nta(f an t^eatralifd^en Sef^tidiffeiten 
ibelna^e t)on ber Stiftung be^ Orbend an, hi9 gu beffen $lufl^e&nng 
]^enf(^te, aud^ ^nffi^rungen großer 9efltt){t&t6flii<fe mit reid^em fcentfdjien 
Apparat <Biaik fanben. ^ie auaföl^rlidSfe ^efd^freibung ber 9lupi^mng 
einea @d^anfpiel6 mit aUegorifd^en Figuren (betitelt Obrar es durar) 
im 3efuitenco((egium gu äJ^abrib finbet man in ber ^rod^üre: Traslado 
de una relacion, que escrivio un Cavallero desta Corte, acerca de 
las fiestas que el Imperial Colegio de la Compaiiia de Jesus de Ma- 
drid hizo este ano de 1640 al fin de! primer siglo de su fundacion. 
IDie ^ecoration bed ^l^eaterd toar t)on (S^o^me Soti „que en tantas oca- 
siones ha llenado de admiracion ä Italia patria suya y a nuestra 
EspaiTa.** 

@. 249. $ier ifi nodji einer bramatifd^en ^arßeUnng gu ern^ill^nen, 
bnrd^ toeld^e ber @in}Ug t)on i^aifer S)'{apmi(ian6 If. ^odjiter $lnna, mitritt 
^ema^lin ^f^Hippe IL, am 27. Oftober 1571 in g3nrgo6 gefeiert tourbe. 
Diefetbe l^atte bie @ntfü^rung ber ^ringeffin £)riana au6 bem $lmabt6 
9on ®aUien gum ©egenflanbe, n)ie bied be^ 9l&^eren berid^tet toirb in 
Relacion verdadera del recibimiento que la muy noble y muy mas 
leal ciudad de Burgos, cabe9a de Castilla, hizo a la Magestad Real 
de la Reyna N. S., DoiTa Ana de Austria, primera de este nombre, 
pasando a Segovia para celebrar en ella su felicisimo casamiento con 
el Rey D. Felipe N. S. segnndo de este nombre. En Burgos en casa 
de Felipe de Junta, ano de 1571. 

@. 250. @ine @om&bie be^ ^gufUn be fftolae El natural desdi- 
chado, t)on ber eigenen $anb bed 93erfaffer6 gefd^rieben, ffnbet ftd^ im 
^fi|^ bea Ferren ^guflin 5Duran. 

@. 263. ^aä^ $ebraga (Historia ecciesiastica de Granada, Gra- 

2 



- 18 — 

nada 1638) et^iett (^ranaba fd^fen fe^r ftfi^, haVo nadf^ feinet (Sinnol^c 
butdl^ ba^ !at^olif(i^e itdnid^)}aar, eine fle^enbe Sfi^ne, tonli^ m Ut, 
von bcn SRattren gebauten ttnb nod^ ^eute t)Ot^anbcnen Gas« del carboa 
am Xaxvo errietet lourbe. tiefer ©d^riftfleller fagt pag. 42 : Caaa dd 
carbon. Algunos anos despnea que loa Reyea Catölicoa recnperaroa 
este reyno, airviö esla casa de repreaentar comediaa, mientma se 
labrö el Coliseo a la pnerta del Ra»tro, qne oy ae llania pnerta Beal. 
Dispnsoae en la forma que para este fin pareciö maa cooTeiiieolf« 
con aposentos dividido» para hombres y mageres, el patio cercado 
de gradas cubiertas para el so! y agua y abiertas para la los, como 
lo estava cl Anßtcatro de Roma. — Algnnos entendieron qae ea 
tiempo de Moros sirviö tambicn desto ministerio esta caaa, doade 
acudian a sus zambras: pero lo cierto es, que esta gente, aaaqae 
falta de f6, no fue tan perdida y mal goveroada que conaintieae ea 
sus republicas este genero de representationes, que no ainrea de 
otra cosa sino do gastar las Haziendas, corromper las buenaa coataan* 
bres, perder el tiempo, introducir nuevos träges, afeminar loa hoai- 
bres, dar libertad a las mugeres y licion a todos para deaemboltaras 
y liviandades. 

Xa$ neue Xi)taUx, ml6jt6 nad^ ber eben angeführten ^iclU an 
ber Puerta real ber ndmlid^en ©tabt, toie ed fd^etnt fc^on fcül^ im 
16ten 3a]^r]^unbert, erbaut n)urbe, ifl t)etmut]^Ud^ ba6 erße mit ehifm 
IDad^e ))erfei^ene @(i^auf))ienocal in ^^anten geloefen. 3n bem dürten 
SOSerfe U6 ^ebraga (l^eift e^ ba^on: El Coliseo donde ae repraaea- 
tan las comedias es un famoso teatro: apenas la fama del Robmbo 
le quita el primer lugar. Es nn patio cuadrado con doa parea de 
corredores que estriban sobre colunas de marmol pardo, y deiiajLO 
gradas para el residuo del pueblo. Esta cubierto el teatro de aa 
cielo boladOy la entrada ornada de una portada de marmol blaaeo 
y pardo con un escudo de las armas de Granada. 

Ueber ba6 i^ü^nenioefen k>cn Valencia finben ftd^ einige genontre, 
auf Urfunben geftäj^te iRad^ridjiten in ber fleinen ©c^rift El Teatro de 
Valencia desde su origen hasta nuestros dias por D. Luis Lamarca. 
Valencia 1840. ^ie frül^fe Geißen) eine6 fiei^enben Xf^tattxe in biefec 
^tabt toirb l^iemac^ )ii>ar burd^ ben Umßanb loal^tfc^einlic^ gemacljft, 
baß, toie au^ alten Urfunben ]^ert)orge]^t, bie Strafe, toelc^e je^t de 
la Tertalia l^etpi, im Saläre 1566 ben 9{amen carrer de lea comediea 
fik^tte , aOein bie Angabe be6 Soüettanod , fc^on 1526 l^abe in SSaUnda 
eine ^ik^ne aU avibtfflx etne6 <6o6)>ital« tfiftbct, be^igt fi^ ni^ 
Qrff im 3a^r 1582 tonrbe bem <&o<)>ital ba« Privilegium ert^iit, bntc^ 



- 19 - 

^emtietl^und t)on ^djiaufpienocalen feine @infünfte gu tiergröf ern. ^ro-- 
vtforifc^ ' (ebiente e^ fidji gu biefem 3^^^^ ^<^ ©ebdubed ber Cofradia 
de San Narciso unb bed $aufed bei: ^na @am))6 na^t Bei ben Santets, 
begann aUv im Sal^r 1583 ben ^au eined neuen !i!^eater6 auf bem 
$la|^ de la Olivera (l^eute plaza de las comedias), toeld^er ^au 1584 
DoQenbet, 1618 nad^ befferem fßlane emeuevt n)atb unb M 1715 Be^ 
flel^en blieB. 3n festerem 3al^re [toarb ba6 ^aui abermals t)on neuem 
aufgefüi^rt unb bann 1750 g&ngU«^ niebergeviffen. IDad iej^ige X^taitt 
t)on 9)alencia fielet auf einem anbeten $(a^e. 

S. 276. dint Sammlung lateinifdjier g'omdbien, bie id^ ntrgenb^ 
ernannt finbe, ifl: 

Joannis Petrei Toletani (Rheloris disertissiini et oratoris eloquen- 
tissimi in Academia Complutensi Rhetoricae professoris Comoediae 
quatuor. Toleti 1574 (entölt bie Sufifpiele Necromanticus. Lena. 
Decepti. Suppositi.) 

®. 288. UeBet bie Atarazanas ^cn ^et>i(Ia ffnbet ftcl^ in ben An- 
tiguedades y principado de la ilustrisima ciudad de Sevilla por D. 
Rodrigo Caro, Sevilla 1634, pag. 59 b. folgenbe n&^ere ^u6!unft 
Edificö el senor Rey D. Alonso el Sabio unas Atarazanas ö Arcena: 
tan grandioso, qae si permaneciera en su antigua forma y sirviera 
del uso para que fuö edificado , fnera nno de los edificios mas cele- 
brados de Sevilla: pero annque permanace casi todo el edificio, estä 
tan atigado y cortado para Almacenes y casas particulares y otros 

lugares pablicos, que no se ve lo que es o fu6 Destas 

Atarazanas queda solo un pedafO en la antigua forma, que es la 
Pescaderia publica, que estando antes en la pla^a de S. Francisco« 
por la mala vezindad que hazia se apartö a este lugar que oy tiene. 
(9l&^er toirb bie IBage biefer Atarazanas burd^ gtoei anbete Stellen beffel? 
Ben 9Bet!ed Benimmt: Tambien esta edificado el Hospital de la Caridad 
casi en la mitad destas Atarazanas. — Una de las casas mas cele- 
bres que tiene Sevilla es elAduana, edificada en el sitio de las Ata- 
razanas). 

9la^ bet fftcü^, bie i^ in einem gicmüc^ gel^altlofrn liBudjie Nociones 
acerca de la Historia del Teatro, por D. Ramon de Yalladares y 
Saavedra , Madrid 1848 finbe , Befanb fld^ ber ©arten bet 5£)0na (SVoixa 
bott U>0 ^eute bie ititd^e de los Venerables fielet. 

£)tttg be 3ttiiid(i in ben $lnnalen ^cn ^t^iUa Betid^iet, baö ^l^eatet 
biefet ®tabt fei im 3a^te 1615 gum fed^fien ^aU butd^ Seuet getfiött, 
baitn 1631 toiebet etBaut lootben, aBet nid^t lange )>ot 1675 )>on iReuem 
aBgeBtannt; tjot SKtetd l^aBe ^e^illa no«^ anbete ^eatet in bet $a« 



- 20 — 

rod^ie de San Pedro unb bem Corral de Uona Elvira Qtffahi, §u feiner, 
be« Unnalifien, Seit aber (1675) fei nodS> eine SBü^ne in bem ^ofe be« 
Sncajar t^ori^anben, tod^renb ba6 abgebrannte ^eater von ^tnm auf« 
gebaut n>erbe. ^ie ganje ©telie nt&ge ^ier flel^en: En este ano acab6 
Sevilla de recdificar an Coliseo, teatro de representar comedias, pro- 
fane uso, que no ha bastado a desterrar el espirita de mochos va- 
rones (Bundes, su sitio en la parroqaia de San Pedro, proximo ä 
las casas de los Marqueses de Ayamontef imitacion de los teatros 
Romanos, en forma circalar, hermosa y desahogada, pero mat no- 
table por aver padecido ruinas de fuego y de otros accidentes «eis 
veces hasta esta reedificacion; 1a ultima cerca del aHo de 1615 de 
faego, representandose comedia de San Onofre, en que socedieron 
mnchas muertes y desastres, y en que ha querido hallar mistorios 
la observacion, annque menos hazaroso ei gusto pnblico lodos los 
ha atribuido al acaso, muy possible en lagar de tantos concartos; 
septima y lastimosa ruina diremos en los uUimos anos , y en el pre- 
sente de 1675 le vemos disponer septima y no menos snmptaosa 
reedificacion. En la qne aora escrivo se le puso sobre la principal 
puerta este Letrero: Reynando D. Felipe QaarCo , Catolico Rej', fe^iz^ 
Angnsto, y siendo Asistente y Maestro de Campo General D. Diego 
Hurtado d. Mendoza, Cavallero de la orden de Santiago, Viaconde 
de la Corzana, del Consejo del Rey N. S., Mayordomo de la Reyoa 
N. S. y Administrador general de los Almojarifazgos , Sevilla sexla 
vez levantö este teatro para representaciones, cnidando desn fabrica 
D. Juan Ramirez de Gnzman, Alcalde mayor y Procnrador de Cortei, 
y Juan Antonio de Medina, Veintiqnatro y Procurador mayor, y 
Francisco Gomez de Acosta, Jurado, ano de 1631 de la salod Christiana. 

Tenia ^1 Cabildo desta Ciudad en este teatro tres aposentos pro- 
pios para asistir a las comedias sus Capitulares, con gran auloridad, 
en sus bancas cnbiertas de terciopelo carmesi, que se repetirft en ta 
restauracion. En lo antigno se sabe, que tuvo Sevilla otros teatros 
en la Parroquia de S. Pedro, donde aora esta el Estanco de Ta- 
baco, y en la de la Santa Iglesia, en el Corral de Dona Elvira 
(casa que fue de Doiia Elvira de Ayala, muger del Almirante D. 
Alvar Perez de Guzman) y aora tiene otra que vulgarmente Uaman 
la Monteria en el ^agunn del Alcazar Real, fabricado todo de ma- 
dera y dentro de su jurisdiccion. 

<S. 322. ©aHarbo t^eilt in bet 4ten 9htmmer feine6 Criticon einen 
9lu6$ttg an$ bem ungebmcften f&m6)i tm$ getoiffen IDiegc ®alan übet 
feine ©efongenfd^aft in Sllgier mit, toetd^er gletcbfalla 9on bramatifi^en 



— 21 >- 

SBurfleHungen ft^tici^t, mit benen ^^ bie (S^tiflenfflatxn bte Stit ^t^ 
trteBen. Um bad 3al^t 1589, tt»trb ^ter eq&^U, dingen bie @^anier, 
)oel(|fe fid^ im iBager be6 ^afd^a befanbfn, bamit um, eine @om5bie t)on 
ber Clinnal^me t)on @ranaba auf,|nf&l^ren. ®4on toattn bie Stollen )>er^ 
t^eift unb ^atnifd^e 9on $a))))e fo toie ^d^toetter t)on $oT| für bie 
^udfkttfflntng angefertigt r ald berjenige, toetd^er ben it5nig gerbinanb 
fpielen foUte, feinen 9litgefangenen unb {Id^ felbfi bie bringenfle itUni' 
^efal^r bereitete. 9li(^t ^nfrieben mit ber &rmUd^en ^udrüfhtng ndmlid^ 
fud^te er {!d^ t)on bem ^apitain eined englifd^en ^d^iffe«, toeld^d im 
^afen Tag, einen ^tlm, ein ^^mxt unb tint ütüftnn^ ju )>erfdifaffen; 
fein S3ege]^ren h)urbe »erratl^en, ber fÄuf, bie ©fköen l^dtten eine ääer- 
fc^mBrung gum $btfßanbe angebettelt, burd^il^aHte bie ®tabt unb ber 
müt^enbe $&bet ermorbete mehrere @^riflen. 9lnd) ber $af(^a nal^m 
9{oti| t)on ber @ad^e, lief einige ber @ftat)en foltern, um tin ^efenntnip 
^ou iffutn gu er^ioingen, überzeugte ftd^ ^toar, bag. ed {!d^ nur um bie 
^uffül^rung eined ^c^aufpield gel^anbelt l^abe, toar aber bod|| gendtl^igt, 
bem tobenben liBolfe t)on $l(gier fec^d ©panier $reid jn geben, bie unter 
furd^tbaren 9){artern umgebracht tt^urben. 

@. 335. ^a e6 intereffant ifl, aud^ bie Socalitdten gu fennen, in 
loetd^en fid^ große SJt&nner tod^renb i^red Sebend betoegt l^aben , fo ent«^ 
nei^me td^ einem «vortrefflichen $luffa(e über bie ^opogropl^ie S^abribd 
t)on SD^efonero 0tomanod (im Semanario pintoresco) bie folgenben Ein- 
gaben. @ert>anted n^ol^nte in ben t)erfc^iebenen Seiten feine6 £eben6 auf 
ber plazuela de Matute I^inter bem (Kollegium )^on Soretto; in ber Calle 
del Leon, Nr. 9 ber alten, 8 ber neuen ßd^lung; im 3a]^r 1614 (toie 
aud bem ^Inl^ang ber Steife jum $arnaf l^erporgel^t) in ber Calle de 
las Huertas, „gegenüber ben ^dufern, )oeld||e ber $rinz t)on ältarocco 
HU betool^nen pjlegie" nal^e ber @(fe ber Calle del Principe, ettoa Nr. 16 
ber neuen Sdl^lung. @r ffarb enblid^ in ber Calle del Leon, Manzana 
228, Nr. 20 ber alten, 2 ber neuen ßd^ung; biefe« *au« ifl im Sa^re 
1833 niebergeriffen unb burc^ ein neue6 , mit bem ^ilbnip bed (Serpanted 
unb einer 3nfd^rift t)erfel^ene6 , erfe^t toorben, toeld^ed feinen (Eingang 
in ber Calle de Francos ^at, an beren dät t$ fie^t. ^ie le^tgenannte 
(Strafe, in toeld^er aud^ £ope be SBega tool^nte, fü^rt l^eute ben 9lamen 
Calle de Cervantes, toelc^er eigentlid^ ber Calle del Leon gebül^rte, 
ba bie ^l^ür Ui ^cn unferem grof en 5Öid^ter betoo^nten ^aufed in biefe 
münbete. 

®. 369. <Die 2:rag5bien bed Gabriel £afo be la $ega, bie iä) 
feitbem gelefen l^abe, geigen aKerbingd nai^e S^ertoanbtfd^afi mit benen 
bed i^irued. ^er ^anb, toeld^er fle entölt, füi^rt ben ^itel Primera 



~ 22 — 

parte del Romancero y Tragedias de Gabriel Lato de la Vega , criado 
del Rey N. S. natural de Madrid. AlcalÄ de Henares en emsm de 
Juan Gracian ano de 1587. I^eibe fhib in bvei ^otnaba« gcü^ttt 
unb inben mantii^fattigflen Sermafen, in Cctavcn, Xtxiintn, @an)oneiM 
form, DttinttUen u. f. to. gefti^vteben. ^ad 2:tatterfpic( HoBra d« 
Dido restaorada Be^anbeft bie S3etBung bed ^t^axba^, it5nig« t)on Ston« 
ritanien, um bie itart^agifii^e it&nigtn unb ben Itob bet lef^tcven. 3tt 
ber Tragedia de la myna de Conttantinopla , cabe^a del imperio 
Griego por Mahometo Soliman, gran Turco, treten meljirere aUt^üxif^ 
Signren auf, fo La imagen de la republica, la discordia, la embidi«, 
la ambicion. 

3u ben ber neuen @efialt, totlä^t bad (S(i^auf))iel bur(|| So^e bc 
iSega empfing, unmittelbar tjoranfgel^enben IDramen ge^&rt nod^ bie Co- 
media Jacobina in 3 ^tttn in bem Libro de Poesia Ghristiana moral 
y divina, compuesto por el Doctor Frey Damian de Vegas. En To- 
ledo, por Pedro Rodriguez 1590; femer bad, nur ]^anbf(i^rift(id[^ )»ot^ 
l^anbene ®tfid(: Fiestas Reales de justa y tomeo, pleito aobre la 
iglesia, sacerdocio y reyno de Christo, farsa en 5 actos en rerao, 
por Fr. Miguel de Madrid. 9lm ©d^Iuffe fielet: Fecba en Nr. Sm. del 
Parrai (de SegOYia) a 13 de abril de 1589 anos. 

3n ber fiBerau6 reid^en unb t9ett]^t)cT(en (Sammlung alter Clomd« 
bien^äl^anufcri^te, bie ben föfilid^flen ^ö^al^ ber ^iUki^tt U€ ^r^og« 
t)on Offuna bilben, enblid^ ftnben {i(^ bie folgenben $anbf(^riften alter 
<S(||auf^iele, totlö^t ber ^o))uldren ©attung angel^&ren: 

Las burlas de Benytico. Sluf bem mit gleid^er <&anb Befd^riebenen 
Umf(|f(age ijt bie ^al^re^ia^l 1586 beutUd^ ju lefen. 

El cerco y libertad de sebilla por el rey D. Fernando el Santo. 
Slm ^(i^luffe fle^t: a glorla de dios se representö en Balladolid por 
Villegas autor de comedias ano de 1595. Es de Luis de Venabidea 
este original. 

Comedia del tirano Corbanto. 9luf bem Umf(||(age lieft man, toa€ 
i^ aU @urioftt&t anfik^re: Perdone Vm. senor venavides por la tar- 
dan^a, que no emos podido mas: aqui llevan esta comedia del Rey 
corvanto y la olra del Gigante Goliat, y aca queda la comedia de 
leandro. Procurarse a enviar antes de pasqua con el primer men- 
sajero que ubiere, que por no estar sacado mas de la media no ae 
envia. Ella estara alla a mas tardar El Viernes u el sabado. De 
penafiel a quatro de mayo de 1585 anos. 

@. 372. 3n einem ungemein feltenen ISBu(^e, ml^ti gegen ben 
^udgang bed 16teu Sal^rl^unbertd gef(^rieben ifl (bie iSiceng )um ^tuä 



- 23 - 

ift ^en 1600) ftnben ft4 einige bramaturgifd^e ^emevfungen, tie t(i^ 
glaube l^ier mttt^etfen }u foHen. fDiefelben jeigen, baf ft(|| bamal6 bie 
f))dter üBKd^ getoorbenen ted^nifd^en 9lu6brü(fe für bie t^erfd^iebenen ®aU 
im^tn ^en ^(^auf^telen nod^ nid^t t)5ttig feflgeflent l^atten. ^ad ^nö^ 

Cisne de Apolo, de las excelencias y dignidad y todo lo qae 
ul Arte poetico y versificatorio perlenece. Los metodos y cstylos 
que en sus obras deve seguir el poeta. Por Luys Alfonso de Car- 
vallo, Clerigo. Medina del Campo 1602. 

Pag. 124. a. Si comprehender quisiesemos todo lo que a la 
Comedia perlenece, a sti traza y orden mucho avria que decir, y 
seria nunca acabar el querer decir los subtiles artificios y admirables 
trasas de las comedias que en nuestra lengua se usan, especialmente 
las que en nuestro tiempo hacen con tan divina tra^a, enriquecien- 
dolas de todos los generös de flores que en la poesia se pneden 
imaginär. Y por que desta materia serä mejor no decir nada que 
decir poco, solo dir6 lo que coinun y generalmente deve teuer la 
comedia, que son tres partes principales en que se divido, las cuales 
se llaman en Griego Prothcsis, Epithasis y Catastrophe, que son 
como en todas las cosas humanas la ascendencia, esistencia y deci- 
dencia. Aunque esas son las partes principales que ^n si tiene la 
comedia, con todo eso se suele dividir en quatro ö cinco jornadas. 
Pero lo mejor es hazer tres jornadas solamente, una de cada parte 
de las principales. Jornada es nombre Italiano, quiere decir cosa 
de un dia, porque giorno significa al dia. Y tomase por la distin- 
cion y mudan9a que se hace en la comedia de cosas sucedidas en 
diferentes tiempos y dias, como si queriendo representar la vlda 
de un Santo hiciesemos de la ninez una jornada, de la edad per- 
fecta otra, y otra de la vejez. 

La loa o prologo de la comedia, que otros llaman Introito ö 
faraute, a mi opinion uo es parte de la comedia, sino distinto y apar- 
tado, y asi dir6 aora lo que del se puede dezir. AI principio de 
cada comedia sale un personage a procurar y captar la benevolencia 
y atencion del auditorio, y esto haze en una de quatro maneras 
comendativamente , encomendando la fabula, historia, poeta o autor 
que la rcprcsenta. El segundo modo es relative en el quäl se zayere 
y vitupera el murmurador o se rinde gracias a los benevolos oyentes. 
£1 tercero modo es argumentative , en el quäl se declara la historia 
o fabula que se representa, y este con razon cn Espana es poco 
usado, por quitar mucho gusto a la comedia, sabiendose antes que 



- 24 — 

se represente el sucesso de la hiftori«. Llamase d qvarlo m^odo 
misto por particular de los trea ya dichos, llamaroole introilo por 
enlrar al principio: faraute por declarar el argamenio, y aora le 
llaman loa por loar en el la comedia, al aoditorio o festhridad en 
que se hace. Mas ya le podremos asi llamar, porque han' dado los 
poetas en alabar algana cosa como cl silencio , un namero , lo negro, 
lo pequeno y otras cosas en qae se quieren senalar y mostrar aas 
ingeniös, aanque kodo deve ir ordenado al fin que yo dixe, qae es 
capkar la benevolencia y atencion del auditorio. 

Auto es lo Diismo que comedia, que del nombre latino acto 
se deriva, y llamase propiamente auto cuando ay mucho aparato, 
inYonciones y aparejos, y farsa quando ay cosas de mucho gaato, 
aunque se toma comunmente por la propria compania de los qae 
representan. AI fin comedia se Ilama escrita, auto rcpreaentada 
y Tarsa la comunidad de los representantes. 



- 25 - 



IXaf^tx&Qt \um \mtiUn ßanit. 

' (S. 54. SIet(i^er'd Custom of the coantry t{!, tote $. ^(^mibt in 
bett Beiträgen gut ®t\^id^U Ux romanttfd^en $oe^e anfül^ri, ganj nnb 
mit S3eiBe]^altung bet Flamen aud einjetnen $arüen von (Setoante«' 
$etf{(e6 gufammengefel^t, unb bie ®cene, too ©uiomat ben ä^dtbet i^? 
red eigenen ©ol^ned oor ben ©erid^idbienern fd^&j^t, fafi nur eine Ueber^ 
fej^ung aud bem f^anifd^en Spontan. fDaf @]^a!f))eare*d Two Gentlemen 
of Verona eine fftet>tUt in Tlenitmaf}ex*^ ^iana gu ©runbe Hegt, fann 
id^ ald befannt ooraudfej^en. 

S)ie &Itefle cngUf(^e Ueberfej^nng eine« fpanifd^n ©^auf^ieU (oB^ 
gefeiten oon bev Seteßina) i^ ®ir dtid^arb 9anf^an>'d im 3a]^re 1649 
etfd^Iienened To love for love's sake, na^ Querer por solo querer 
oon Slntonio be SJ^enboga. @. $lttdgüge baraud in f6amV9 Specimens 
of raglish dramatic poets. ganf^ato toar, nm bied gelegentlich gu er^ 
u>&l^nen, gu gtoei WlaUn englifd^er ©efanbtev in SRabrib, guer^ um 
1640, bann bad ^mitt Wlal »on 1663 Uß 1666, in ioeld^em Saläre er 
flarb. ®r l^at and^ ben Pastor fido ©uarinf^ unb bie Sufiabe bed ^a^ 
moön6 ü!^erfe|^t. 3n ben Original letters of his Excellency Sir Ri- 
chard Fanshaw duri^g his embassies in Spain and Portugal, Lon- 
don 1702, ^oibt i^ umfonfl nadjf Stetigen ül^er bad f^anifdjfe ^§eater 

^. 26. ^ie Comedias de mido tourben audjf C. de caso unb C. 
de fabrica genannt. 3ened erl^eHt aai bem Dia de fiesta, de Juan de 
Zavaieta, Colmbra 1666, Parte II pag. 95, biefed aud einer unge^ 
bmdften ^d^rift oon ^anct^ ^anbamo ül^er bad f^anifdjfe S)rama. 

3n ^aramueld Rhythmica (2te llitdgaBe, Gampaniae 1668) fbAtn 
jtd^ einige ^emerfungen über bie tec^nifd^en ^udbrüdPe bed f)>anifdj^ 
^^eaterta)efen6, bie l^ier ^eroorgel^oben gu toerben t^erbienen: 

Autor de Comedias apud Hispanos non est qui illas scribit 
aut recitat, sed qui Comicos alit et singulis solvit conYonientia sti- 
pendia. 

Compania de Comediantes est illorum societas, qui sunt 
ad Comoediam agendam necessarii. Ad quorum etiam numerum 
spectant personae mutae, quae in obsequiis humilioribus serviunt et 
ipsi vocantur Mete — sillas, quia sellas in theatrum important. 

Primer Papel et Segundo Papel dicitur qui agit primam, 
qui secundam personam. Prima persona solet esse Rez aut Regina. 



- 26 - 

Interim qui primus est inter Comicos, habet jus, ut eligat et agat 
personam, quam velit. 

Entremes apad Hispanos est Gomoedia brevis, in quft Acto- 
res ingeniöse nugantur. 

Actus est id, quod hodie vocamus jornada: et jam prae- 
scripsit consuetudo, ut Gomoedia nonnisi tres actus habeat et dua- 
bus horis repraesentetur. 

Hodie Prologus Comoediis Hispanis praemittitur et vocatur Loa, 
quia profunditur in Auditorum laudes: et recitare prologum est echar 
la loa, quasi laudes non tarn dicantur quam in Auditores profun- 
dantur. 

Quid est Planstris ferre Poemata? Sciunt qui in Hispania vi- 
derunt eas Gomoedias, quas Actos del Gorpus vocamus: nam 
scenae et prosceninm per publica fora Yehuntur, ut notabat Horatius. 

^. 109. 3tt allen f>i^f)m^tn (Sd^vtften über \>a$ fpanifii^e Z^taUx 
unb fo aud^ in Ux meinigett ifi angenommen toorben, bie erfte «gof^ 
bfil^ne m SD^abrib fei bieientge getoefen , toelii^e ^f)iiipP IV im $a(a{le 
^en Buen Retiro enid^tete. 9u6 einem 9Ranufcrt))te ber ^laHonalbi^ 
bltotl^e! gu Sl'tabtib Relaciones de las cosas sucedidas, principftlmente 
en la corte, desde el aiio de 1599 basta el de 1614, por Luis Ga- 
brera de Gordova, gel^t aBet l^er^ot, baf fd^on gn Einfang be6 17ten 
Sal^rl^unbert« im ÄBniglidSfen ©d^ioffe ober SWcagor, tot^tx an berfelben 
©teile ffanb, too l^eute ber itöniglid^e $aTafl (am äBeftenbe »on ^a? 
brib, t9&]^renb Buen Retiro am Oftenbe liegt) (Sd^auf^iele aufgefikl^rt 
tDurben, unb baf $]^i(i^^ III außer ber l^üi^ne, bie fid^ in einem ber 
J^Bniglidlien @&le Befnnben gu l^aben fd^int, nod^ ein ^l^eater in ben 
Gasas del Tesoro naf)i beim ©d^loffe errid^ten ließ, ^ie S3ett»eidflelle 
l^ierfür lautet: Madrid a 20 de Henero 1607. Hase hecho en el se- 
guodo patio de las casas del tesoro nn Teatro donde vean SS. 
MM. las Gomedias como se representan al pueblo en los corrales, 
qne estan depntados para ello, por que paedan gozar mejor dellas 
que quando se les represeuta en sn sala, y asi han hecbo al rede- 
dor galerias y ventanas donde est6 la gente de Palacio, y SS. MM. 
iran alli de su Gamera por el pasadizo que esta hecho y las verän 
por unas celosias. 

^emfelBen ST^anufcri^t entnel^me id^ nod^ einige anbere 9lad^nd^ten. 

Madrid a 9 de Otobre 1599. Sus Magestades llegaron a 
Zaragoza a los 11 del pasado — — Uuvo fiesta de toros y juego 
de canas, y el dia de S. Mateo un torneo de a cablillo en una 
plaza que llaman de Nuestra Senora, donde se hizo una montaiia 



— 27 — 

coD ciertos repartimientos, qne se repreaentaban en ella autos y 
olras invenciones. 

' Valladolid ä 9 de Febrero 1602. A los trece del pasado 
el Duque de Lerma bizo a Sus Majeslades una grande fiesta en el 
cuarto donde pasa en Palacio en ciertos aposentos y galerias qne 
tiene alli muy buenas — — De alli pasaron Sus Hagestades a otra 
sala muy bien aderezada, y delanie de los Reyes estuvieron las 
Dos Damas, y en el otro testero estaba el aparato de una forsa^ 
pintada la ciudad de Barcelona al natural, donde representaron los 
pages del Duque una comedia del carneval de Barcelona quo diö 
mucho gusto ä Sus Magestades. 

Madrid a 28 de Jnnio 1614. La noche de S. Juan los 
Reyes gustaron mucho de la gente que salia al Prado de S. Gero- 
nimo y de lo que en aquella nocbe pasa en el campo. AI otro dia 
vinieron a la plaza de la Villa a la fiesta de toros y juego de canas 
que huvo donde el Cardenal Desto tnvo el mismo lugar que en la 
huerta del Duque, y annque las libreas de las canas fueron muy 
buenas, las cuadrillas pudieron jugarlas mexor: volvieronse k la 
huerta para ver la comedia de la Sta Juana que es cierta monja de 
exemplar vida que huvo en un Monasterio que llaman de la cruz a 
cuatro leguas de aqui. 

^te ^iet em&^nie (Somdbie toirb Me Santa Juana ^on Xix\c U 
^olim getoefeu fein. 

®. 118. Unfere ^enntnif »on Ux ^tenerie ber f))antffi^eu f&üf^ntn 
ifl fo manget^afi, baf man folgenbe l^ettt&ge bagu loillf ommen l^eipett iDirb : 

Lo que estaba muy descuidado era la decoracion del escenario 
y todo lo relativo a la propiedad de la representacion. Con corta 
diferencia se hallaba todavia en el estado en que lo pinta Ceriran- 
tes , pues las representaciones se hacian ordinariamente sin mas apa- 
rato que unas cortinas de indiana ö lienzo pintado, pendientes de 
una cuerda que atravesaba de una parte ä otra la embocadnra ä 
diez palmos de devacion: el foro lo formaba tambien una cortina 
de tafetan carmesi; y esta tenia detras otra ä distancia de ocho pal- 
mos, con lo cual se figuraba cuando era necesario algun solio ö 
cosa semejante. Cuando se hacian comedias en que hubiese de fign- 
rarse torre, cärcel ü otro edificio de esta especie, se ponia sobre 
las mismas cortinas, y entönces se auiuentaba un dinero ei precio 
de la entrada , que como qneda dicho eran catorce. Sin embargo en 
tiempo de navidad y carnestolendas solian hacerse comedias de tea- 
tro con bastidores y mäquinas , y entönces se colocaban tos telones 



— 28 - 

que entre ano estaban arriniados, se ponia orqaeata, y se aumen- 
taba ä proporcion el prccio de las entradas y palcos. La mäaica 
ordinaria estaba reducida & una vibuela, qae tocaba el gaitarrisia 
de la compania. Solo en las coiiiedias qae se hacian el Yienies y 
habian de repetirse el domingo (porque el sabado no las babia por 
devocion) se anadian dos ö tres Yiolines y un obue, con cuyo acom- 
panamiento y el de la guitarra que tocaba el musico de compaiTia, y 
sienpre salia al (ablado & dar el tono, solia rantar la graciosa al- 
gmiaa coplas. 

(El Teatro de Valencia , por L. Lainarca pag. 27.) 

Scenaram mulationes Hispani superfluas judicant: quas tarnen Itali 
esse necessarias supponentes in tbeatri fabricA pro unicA interdum Co- 
inoedHi magnam summam ducatorum impendunt. Et hie, si loquamar 
siacere, inconsequenter Hispani laborare videmur: quoniani binc le- 
ges scribendi Conioedias ab Antiquis latas fastidimus , inde scenamm 
motationes cose snperfluas judicamus, cum tarnen baec duo non sub- 
aistant. Cur non volumus, ut nostrae Comoediae subsint Veterum 
legibus? Quia falsae hypothesi leges k Veteribus prolatae insistunt. 
Putabant ipsi Comoedias Viris tantum doctis scribi, et corani doctis 
lantom agi, cum tarnen certum sit et nos supponimus, illas scribi 
vulgo et corani numeroso vulgo representari. Et cur non volanus 
mutare Scenas? Quia ab earum mutatione conceptuum subtilitas, 
verbomm elegantia et nitor prolationis non dependent. Ecce aereras 
scribendi Comoedias leges negligimus, nam illae repraesentantar 
propter vulgus, qui illas leges non capit: et ecce Scenamm muta- 
tionea negligimus, nam docti, quorum est, de conceptuum et versäum 
nitore judicare, ut bona laudent carmina, hoc impendio non indi- 
gent Ego hoc anderem discurrere. Seu doctis seu indoctis scri- 
bantnr Comoediae, debent Scenae mutari et apparentiae qua« rocant 
admitti: illarum enim varietate doctorum et indoctorum oculi dile- 
ctaalnr. 

(J. Caramuelis Primus Calamus. T. II qui continet Rhyth- 
micam. Editio secunda. Campaniae 1668. pag. 706.) 

e. 132. 3n ber f&iHiotftd Ux Stbni^Xi^tn afabemie Ux &t^^i^U 
befindet ftdjf l^anbf^riftlid^ bie Consulta que hixieron a S. M. el Rey 
D. Felipe II Garcia de Loaysa, Fray Diego de Yepes y Fray Cas- 
par de Cordova sobre las comedias. IDie SerfaR^er tiefet Sd^tift 
hragctt auf unbebingted Werbet ber ©c^aufpiele an unb fagen unter Sht^ 
bertm: Deatas representaciones y comedias se sigue otro graYisimo 
dano y ea que la gentc sc da al ocio, deleytcs y rcgalo, y ae di- 



- 29 - 

vierte de la milicia, y con los bailes deshonestos que cada dia in- 
vciitan estos faranduleros y con las fiestas, banquetcs y comedias 
se haze la gente de Espaiia inuelle y afeminada e inhabil para las 

cosas de travajo y guerra. Pnes siendo esto asi y tenieBdo 

V. Mgd, tan precisa necesidad de hazer guerra a los enemigos de 
la Te y apercebimos para ella, bien se vee quan mal aparejo es 
pAra las armas el uso tan ordinario de las comedias que aora se 
representan en Espana. Y a juizio de personas prudentes, ai el 
Turco xarife o Rey de Inglaterra quisieran buscar una invencion 
eficaz para arruinarnos y destruirnos, no la hallaran mejor que la 
destos faranduleros, pucs a guisa de unos manosos ladrones abra- 
zando matan y atosigan con el sabor y gusto de lo que represen- 
tan, y hazen mugeriles y floxos los corazones de nuestros Espano- 
les, para que no sigan la guerra o sean inutiles para los trabajos 
y cxercicios della. 

$lttd bett 9Jlanufcri))tett bet genannten ^Micif}tt )pvAiidtt ic^ ferner 
nod^ bie Beiden folgenben ^5nigli(i^en ^etorbnungen : 

I. En el consejo se tiene noticia que en las Comedias y Re- 
presentaciones que se recitan en esta ciudad salen mugeres a re- 
prescntar, de que se siguen muchos inconvcnientes. Tendreys par- 
ticular cuydado de que mugeres no representen en las dicbas co- 
medias, ponfendoles las penas que os pareciere, aperciviendoles qoe 
haciendo lo contrario se executarä en ellas. 

de Madrid a cinco de Setienibre de mil y quinientos y noventa 
y seys anos. 

II. Por muy justas causas y consideraciones a mandado Sa 
Majestad, que en todos estos reynos no pueda aver sino ocho com- 
panias de representantes de comedias y otros tantos autores de el- 
las, que son Gaspar de Porras, Nicolas de los Rios, Bal- 
tasar de Pinedo, Melchor de Leon, Antonio Granados, 
Diego Lopez de Alcaraz, Antonio de Villegas, Juan de 
Morales, y que ninguna otra compania represente en ellos, de lo 
cual se adbierte a Vm, para que ansi lo haga cumplir y executar 
ynviolablemente en todo su distrito y jurisdiccion , y si otra cual- 
quiera compania representase procederä contra el autor de ella y re- 
presentantes, y los castigarä con el rigor necessario y en ningnna 
manera permita que en ningun tiempo del ano se representen co- 
medias en monasterio de frayles ni monjas, ni que en el de la cua- 
resma aya representaciones dellas, aonque sea a lo divino, todo lo 



- 30 - 

cuhl harä gaardar y cumplir. Porqae de lo contrario se tendra Sa 
Magestad per desaervido. 

de ValladoHd 20 y seis de Abril de 1603 anos. 

3n bett fd^on ctttrten 9{e(attonen t^ctt !^utd (Sabreta be (Sorbot>a 
Itefi man: 

Madrid, 16 de Henero 1599. Aviase proveido ä instancia de 
loa Hospitales, que se representasen comedias por la mucha nece- 
aidad que padecian los pobres sin el socorro que desto les rraia, 
pero el Confesor de S. M. lo ha resistido de manera que se ha man- 
dado.revocar la orden dada. 

Madrid, 17 de Abril 1599. Tambien se ha dado licencia 
para que de aqui adelante se hagan comedias en los Teatros como 
las solia haver, las cuales dicen que se comenzaran a representar 
desde el lunes. 

®. 135. 3n bem Tratado de las Comedias en el cual se declara 
81 son licitas y si hablando en todo rigor sera pecado mortal el 
representarlas, el verlas y el consentirlas, por Fructuoso Bisbe y 
Vidal Doctor en ambos derechos, Barcelona 1618 tDirb aufd l^e^ 
tidfte gegen bie ^^U^Un unb {tttenlcfen (Somdbien geeifert, gu yotl^tn, 
u>te ti fd^eint, aUe hamaU beliebten gejault toerben. @rg6|^U(i^ ifi baroua 
folgenbe ©iette pag. 54 b : El principio que tuvieron en Alemania las 
heregias fu6 por estas tales comedias; comenzaron poco a poco a 
introducir representaciones de clerigos amancebados , religiöses diso- 
Intosy monjas libres y desembueltas y casamientos de religiöses con 
religiosas. Con esto comenzaron a desestimar las personas, y vi- 
niendo con las continuas representaciones a hacer los oidos ä esto, 
vinieron despues a hacer de veras lo que al principio representavan 
de bnrlas, y asi se casaron publicamente religiöses con religiosas 
con gravisimo escandalo y se vino a desestimar la religion y en- 
trarse con esto otras heregias, que era lo que el demonio pretendia* 

(S. 140. ^tfontxc dtcmane^ in feinem »ortteffltd^en, Htä^m^ 
auf forgf&lttge ^otfd^ung geßüj^ten 9luffa|^e Las casas y calles de Ma- 
drid (im Semanario pintoresco) fagt: 

„9luf beiben ^olUti^taUxn von äftabrib cl^ne Unterfd^ieb, tUn fo 
toit auf ben ))rä(i^ttgen S3ü^nen bed ^uen fRttixc , bed $akfled unb ber 
!Buftf(i^I5ffet el Pardo unb la Zarzuela gldugten p t^ter Seit bie "ottXUi 
t^ümlid[»en 9)'{ufen t)on £c))e be SSega, ^itfo, SJ^oteto unb halberen; 
ber Grrftere Jebod^ ^jjlegte ba« X^toAtx be la ©ruj öorgujiel^en, ebenfo 
u>ie ^5ntg ^^tü)))) IV. , bet ben SSotüellungen in bemfelben incognito 
bei^utool^uen ))flegte, inbem er feinen SDeg über bie Plazuela del Au- 



- 31 - 

gel unb burd^ \>aS anflo^enbe, jej^t bem XtftaUx intev)ßcx\xk ^an€ 
na^m, \otld^t€, nad^ unferen D^ottjen, ID. ©eronimc SSiUaijan betool^nte; 
auf berfelBen ^ül^ne fpietten bte gefeierte 9^atia halberen, bte nidf^t 
minbev betül^mte $lmariU6 (SRaria be @ötboBa) fo lote bte $lntan^ 
bra (^ntottta @tatiabo6). 5D. Sl^obrtgo halberen, ber «&eqog von 
Setma unb attbete SD^agttaten gegen bagegen oot, bad $rittct^e gu Be- 
fud^en, n)0 fte ein 9l))cfento mit bitter l^atten. 5Dte fp&teren l^ül^nen^ 
cetebnt&ten SJlavia £aoenant unb ^axia bei 9tofario Sernan:" 
bej (la Sirana) fptelten fafi immer im principe. 

^. 154. 3n einer Sammlung oon Briefen bed iBope be ^ega an 
ben ^ergog oon ^effa, n>eld^e 5Don Slguftin IDuran au6 bem Slutogras^ 
pl^on abgefd^rieBen unb mir freunblid^ß mitgetl^eilt l^at, flnbet fid^ %ch 
genbed : 

Yo naci en Madrid pared en medio de donde puso Carlos V 
la soberbia de Francia entre dos paredes, y siempre que se ofrexca 
ocasion barä su nieto lo mismo a ejemplo de su Padre, pues de H 
y de S. Quentin no se podra olvidar las veces que entrare en San 
Lorenzo. 

9la6} 9J2efonero 9{omano6, bem grünbltdbflen Kenner aller ^ocall^ 
t&ten ))on 9J2abrtb, tourbe Sope be Sega in ber (Salle ^a\)cx unb ^tDar 
in bem, {e^t mobemifirten , ^aufe 9lx,7 unb 8 ber alten, 9lr. 82 ber 
neuen ßä^^ung, Manzana 415 , geboren. S)a biefed ^au6 nal^e bei ber 
el^emaligen Puerta de Guadalajara unb ber Plazuela de la Yilla liegt, 
mo 9rana I in bem «goufe ber gamilie £ujan gefangen faß , fo iß bie 
Uebereinfiimmung mit Sope'd eigener Eingabe ooUfcmmen. (S€ oerbient 
bemerft gu tverben, bag biefed ©eburt^l^oud unfered großen ^id)itx9 
bemjenigen, toeld^ed halberen todl^renb bed gr&ßten S^eiled feinet Sc; 
bend betoo^nte, fd^rdge gegenüber liegt. 

^ie ertoil^nte ^rieffammlung , gegen bereu ^ed^t^eit fd^on be^^alb 
fein 3tt»eifel auffommen !ann, loeil ^uran fte nad^ ber eigen^&nbigen 
©d^rift Sepe'd copirt gu l^aben oerfld^ert, toeld^e aber auc^ bie fid^erflen 
inneren SJterfmale ber ^utl^entie an fid^ tr&gt, enti^alt gtoar \)iele6 ttn^ 
crl^ebltc^e, jiebod^ aud^ (Siniged, n>ad gur (Srgdngung unb ISBerid^tigung 
von Sope'6 Siograpl^ie bienen tann. t£>a^ äOtc^tigße ifi bie stelle oud 
einem ©d^reiben, batirt ä^abrib ben 6ten 3uü l&ll: Aqui paso, 
Senor Excelentisimo , mi vida con este mal imporluno de mi muger, 
egercitando actos de paciencia, que si fuesen voluntarios como pre- 
cisos no fuera aqui su penitencia menos que principio del purgato- 
rip; fo toie eine anbere oom 7ten@e))tembeel611, toorin ber ^rief; 
fleUer bem «gergog melbet, feiner ®aiün 3uana gei^e t$ nun beffer. (S€ 



- 32 - 

cr^iebt ftd^ ffittaui, baf £o)>e nid^t fo frü^ in tien geißUdf^eit &ant 
gf treten fein fann, toie 9lMaxxth angibt unb iä) nad) iffta toiebetl^oft 
tKibe- 3taNir iß mir ber 3ti>etfet anfgefttegen, cb nidjft in tiem IDainm 
bcr 9nefe bei ber «bfc^frift ein Belgier «vorgefallen fei, attein i^ finbe 
nad^ forgfaittger Chlo&gung, baf anbere Umfidnbe für bie Sl^i^tigtett 
beffeiben ^engen. ^enn n>tr totffen aüi a^ontaltvan, baß bie gnnite Gat- 
tin mifered ^id^terd erfl nac^ bem !lcbe feinet ^c^ned @arTo6 ftaxh*, 
nun toibmete aber 2cpt feine Pastores de Relen, beren erße Slndgabe 
1612 erfdf^ien (bie IDmdferlaubnif ift 9om 9le^mUt 1611), biefem Stna^ 
ben mib U ifi nid^t anjunel^men , baf , loenn berfelbe beim Qrf(||einen 
be# ^nö^t€ ober loenigflend bei beffen diebaction }um ^xud nid^t mel^t 
gelebt l^&tte, bie S3ibmung ol^ne einen ftagenben 3ufa$ geblieben tOiire. 
(Si fommt nod^ l^inju, baß in einem ©(^reiben ))om 4ten Sluguft 1604 
gefagt toirbr 3uana befinbe fld^ in l^offnungdtvoKen Umft&nben; ba n>ir 
fiberali nur ^on gtoei ^inbem lefen, bie Sobe mit feiner gleiten Gattin 
gejeugt (SD'^arceta unb Sobe ber iüngere loaren Srüd^te eined anberen 
€iebe#«er^&(tniffed) unb ba bie Geburt ber Xoä^Ux Seliciana mit bem 
Xobe ber SD'lutter gufammenfiet (Epistola de Belardo a Amarilis), fo 
muf gefd^loffen ioerben, ba# in ber gleiten $dlfte t)on 1604 geborene 
Jtinb ber 3uana fei eben biefer ^ar(o6 getoefen. ^er (entere flarb nad^ 
S^ontalvan in feinem fiebenten Saläre, fein ^ob fann ba^r ni^t t)ot 

1611 @tatt gefitnben l^aben, unb, nimmt man ben ©bÄt^erbfl bed ge^ 
nannten 2a\)xti {aU bie Pastores de Belen fd^on unter ber $rcffe toas 
ren) aU ßcitvunft bafür an, fo muß 3uana minbejtend nod^ btd gegen 

1612 gelebt baben. Sobe Fann mitl^in bamald tool^l f(^on äftitglieb from^ 
mer Kongregationen getoefen fein, aber bie ^rie^ertoei^e fann er erfl 
fb&ter embfangen l^aben. 

3n bem ^ute^t angeführten (Sd^reiben, toeld^ed i^ l^ier folgen laffe 
unb loeldliem id^ au6 ben anberen Briefen bad anreihe, toad für bie 
©efd^idjfte »on 8obe'« «eben ober bie be« JJ.l^eater« einige« Sntereffe l^ot, 
Uaö^h man bie stellen über (Fen)ante6 , bie toicflid^ auf eine bebentenbe 
^bannung gtoifd^en ben beiben großen SJ^&nnern fd^ließen laffen: 

Solebo ben 4ten Slugufi 1604. Yo tengo salud y toda aqoella 
casa. Dona Juana est& para parir, que no hace menores los cnida- 
dos* Toledo estÄ caro pero famoso, y camina con propios y estra- 
nos al paso que suele, las mageres hablan, los hombres tratan, la 
Justicia busca dineros, no la respetan como la entienden, repre- 
senta Morales, silvale la gente: nnos caballeros estän preaos, 
porqne eran la causa de esto: pregonöse en el patio que no pasase 
tal cosa, y asi apretados los Toledanos por no silvar se peen, qae 



- 33 - 

para el Alcalde mayor ha sido noble desacato, porqoe estaba este 
dia sentado en el patio. Apiacö esto por qae hizo la Rueda de la 
fortuna , coroedia en que un Rey aporrea a su mager y acuden ma- 

chos ä llorar este paso como si fuera possible. 

De Poetas no digo. Muchos en cierne para el «iio qne viene, 
pero ninguno hay tan malo como Cervantes ni tan ne- 
cio qne alabe k D. Quixote. Dicen en esta Giudad que se 
viene la corte para ella. Mire V. por donde me voy a vivir ä Val- 
ladolid, porque si Dies me guarda el seso, no mas cortes^ coches, 
caballos, Alguaciles, mnsicos, rameras, hambres, hidalgias, poder 
absoluto y sin P . . . . disointo , sin otras sabandigas que avia ese Oc- 
ceano de perdidos y escuela de desvanecidos — — — no mas, 
por no imitar a Garcilaso en aquella fignra Correctionis quando dyo. 

A satira me voy mi paso a paso, 
cosa para mi mas odiosa, que mis librillos a Almenda- 
res y mis comedias a Cervantes. Si alla murmuran de ellas 
aignnos que piensan que las- escribo por opinion, desanganeles 
Vm y digales que por dinero. 

^rief o^ne Saturn: Estos dias he escrito un libro que Hämo 
Paslores de Beten, prosas y versos divinos & la traaa de la Arcadia. 
Dicen mis amigos, Usonja aparte, que es lo mas acertado de mis 
ignoranciasy con cuyo animo le b6 presentado al Consejo y le im- 
primirö con toda brebedad, que ha sido devocion mia, y aunqne 
de materia sagrada, tan copiosa dehistoria humana y divina, que 
pienso serä recibido igualmente. 

I^rief ol^ne 5Datum: No hay aca cosa nueva mas de que el 
gran M orales vino, y anoche eslaban Pastrana etc. a la Senora 
Josefa Vaea descolorida y pavida y menos arrepentida. Hicie- 
ronles bayles, vilos desde la calle por la reja^ y habiendo dicho 
Victor respondiö dentro Pastrana: Este habiamos de decir nosotros, 
y llovieron albricias de boca por todo el aposento. 

Carlos anda con calzones, dice que desea que Y. E. le vea. 

liolebo ben 3ten ®e))temBer 1605. Mi Jerusalen enviöla a 
Valladolid para que el consejo me diese licencia. Inprimir6la muy 
a prisa y el primero tendra V. E. Es cosa que he escrito en mi 
mejor edad y con estudio diferente que otras de mi juventud , donde 
(iene mas poder el apetito y corason. 

£erma ben 19ten £)ftobev 1613. Ta Senor Ex^p estamos 
de partida para Ventoriila. El miercoles se hari en aquel Jardin, 
si quiere el agua, la comedia de estos caballeros y luego tomarö 

3 



- 34 - 

yo, si Diot foese senrido, el camino de mi cata para lenrir a V. E. 

como deseo May metidot andamos en hacer Dinf^iies y 

serpientea para este Teatro: pudiera aborrarae la costa con damos 
algunaa de estas Sefioras mondongas. No se como ha de salir, qae 
ha entrado el agua y en este tiempo no cesa facilmente y en Jardin 
no es a proposito — — De Madrid me han eacrito qae por pregon 
publico se ha prohibido qae las mageres no vayan & la comedia, no 
se que se murmara aqui acerca de la caasa. 

SJ^eme $lnna§me , ba$ ie\>t etfl nai^ ber fRücffe^t t)on feinem Qn^t 
gegen (Snglanb fid^ mit Sfabet be lUbina t^erm&^It, fUtbet UnterWk(^nig 
in folgenbem , f onß unbebeutenbem ®i\d^iö^tä}tn , ba6 er in einem Briefe 
oi^ne Saturn er}&]^(i; benn l&^i fic^ tool^I benfen, baf er im entge^fn^ 
gefegten %aUt bergUi^en t)on fld^ l^eric^iei f^aUn tofirbe? 

Quiero contarle ä V. E. an cuento, y es que llegando yo mo- 
zaelo ä Lisboa quando la Jornada de Ingalaterra se apasionö ana 
cortesana de mis partes y yo la visit6 lo menos honestamente q«e 
pade. Dile unos escudillos, reliquias trisles de las qae babia aa- 
cado k una vieja madre que tenia, la quäl con an nielindre enire 
puto y grave me dijo asi: Ne me pago quando me haelgo. 

^rief ol^ne ^atum. No se si es sobra de tiempo 6 falta 
de gusto juntar V. E. estos papeles que me escribe, pero de cnal- 
quiera auerte quisiera qae fueran, ya que ignorancias mias, en an 
original por lo menos, porque aunque tengan los nombrea no aarte 
mias, pues de partos y adulterios ya no tendrän la 1* forma que yo 
les di en sus principios. Linan hizo algunas y yo lu Yi: del 
Cid cran dos, una de la cruz de Oviedo y otra que lUnaban 
la Escolastica, de Brabonel tambien y de unConde deCa- 
stilla: no so que escribiese otras. De Lupercio huvo algwiaa 
tragedias, pienso que buenas, lo que permitiö aqnel siglo, en qoe 

ni los ingeniös eran tantos, ni los iguorantes tan atrevidoa. 

Se entretuviera mucho V. E. viendo tanto repreaentante 

con el lato en los estömagos que es cosa lastimosa. Todos se han 
venido aqui, que como es el corazon este lugar no hay parte ne- 
cesitada que no le pida favor. 

f&iaä^Unitoixtf) ifi nod^, baf ie)pt, tote ane ben ^aten t)on anbe? 
ten biefer S3riefe f^txt>ctQ%^i , fld^ am testen Suni 1610 unb t)om 15ten 
bid 22flen Ttät^ 1611 in ZeUt>c auffielt. — (Sint ^toeite (Sammlimg 
eigeni^änbiger Briefe bed So))e be $ega an ben ^etjog t^on ^efa U^ 
fi^t ber SD^arqued be $tbal. 

®. 173. 3tt ^ejug auf ^m'^ gamiUenoerl^^Khtiffe mUtnt fcU 
genbe (Stelle ber IDebicatton bed Valor de las mageres (gebrudft 1623 



- 35 - 

im 18. l^anb feiner ^om5bien) Sltifmerffamfeit: Marcela e^ ya monja 
descalfa. Lope estä en Sicilia con el excelentisimo Marques de Santa 
Graz mi Senor y mi protector. 

®. 178. ^on Slguflin ^uran l^efl^t ein t)on !So))e'd eigener $ant) 
^oHgefd^rieBened <&eft, toeld^ed ©d^riftftüife ber «»erfd^iebenfien $lrt ent^ 
mt, unter anberen aud^ eine ^nja^l bidl^er ntd^t ))UibUcirter li^rtfd^er 
$oejien. 3)tefeIBen geigen oiete burd^fhid^ene Seilen unb ga^treid^ an^^ 
gebrad^te Slenberungen unb liBerbefferungen. SBefonberd merftoürbig ifl 
ein in biefem ^eft bef!nblid^er, jiemlid^ au^fftl^rlidifer $(an gu einer ^o-- 
m5bie La palabra vengada. 

@. 197. 5Dad ^aüi, toeld^e« iept be ^ega toäl^renb be6 grdpten 
Xf^tiU feinet SeBend Utoo^ntt, lag in ber Calle de Francos (je^t Galle 
de Gervantes genannt) Manzana 227, Nr. 11 ber alten, 15 ber neuen 
B&l^lung. ^U ^cx ^urgent loar baffelbe nod^ gonj in Um alten Sn- 
^anbe tjorl^anben, aud^ fa)^ man ncd^ ben (leinen $of mit bem ®drt^ 
djien, ))on bem SJ^ontafoan \)pxi^i, aber untöngfl ifl ed gang nieberge^ 
tiffen toorben. 5Die ©trape , loeld^e l^eute Galle de Lope de Vega l^eif t 
(el^emald Galle de Gantarranas), fftl^rt biefen 9lamen mit Unred^t; in 
il^r lag bad bloßer ber SBarfügerinnenr in mX^ti £o))e'6 ^od^ter 3!ll(it:^ 
cela unb bie natürlid|;e S^pc^ter be6 @[ert)anted, S)ona 3fa6el, ald 9len: 
nen eintraten. 

@. 189. ^en dtaf^m unb bie allgemeine liBerel^rung , beren iep^ 
be S^ega genofi, fd^ilbert fel^r lebl^aft Seen $inelo in feinen nodf^ unge^ 
tntdtten $lnnalen t)on S'^abrib: 

Llegö a coBseguir tanta esUmacion para con todos, qae se pue- 
den advertir de esto tres raras circanstancias que de otro ninguno 
se dicen: la primera que no huvo en Espana Grande, Tikulo, Pre- 
Jado, Gaballero, Ministro, Religioso ni hombre de calidad, letras y 
partes, que no le buscase y si se ofrecia no le diese con mucho 
gaste SU lade y su mesa. Y de fuera de Espana le comunicaron 
todos los grandes ingeniös y hasta el Pontefice Urbano octavo de feliz 
memoria que no havia persona de cualquier babilidad ingenna en 
toda Europa de quien no tuviese particular noticia. La segunda 
circunstancia fuö Ja estimacion que le diö el Pueblo donde quiera 
que estuvo y particularmente en esta corte, donde en oyendole nom- 
brar los que no le conozian se paravan en las calles a mirarle con 
atenzion y otros que venian de fuera luego le buscavan y a vezes 
le visitavan solo por ver y conocer la mayor maravilla que tenia 
la Gorte y muchos le regalavan y presentavan albajas sin mas titulo 
que el de ser Lope de Vega y si Uegava a coroprar cnalquiera cosa 

3* 



- 3« — 

de mucha 6 poca calidad en saviendo qae era Lope de Vega, se la 
ofrezian dada o se la vendian con toda la cortesia y baja de valor 
que les era posible, la terzera es notable que dieron en Madrid 
mas de veinte anos autes que miiriese en dezir por adagio a lodo 
lo qae querian zelebrar o alavar por bueno que era de Lope; los 
plateros, los pintores, los Mercadercs, hasta las vendederas de la 
Plaza por grande encarezimiento pregonavan fruta de Lope; y on 
autor grave que escrivio la historia del Senior D. Juan de Anstria, 
para levantar de punto la alavanza dijo de nno qae era Capitan de 
Lope, y una Muger viendo pasar su entierro qae fad grande, sin 
saver cuyo era, dijo que aquel era entierro de Lope en que acertö 
dos vezes. 

9{ad^bem Seen $tneto au^fül^tlid^ ta6 IBeid^enbegJtngnlf itipt'^ ge^ 
f(^tft)ert, fagt er unter bem 34re 1636: 

En este insigne Ingenio tuvieron principio las Comedias en la 
forma que hasta oy permanezen y con su muerte han ydo descae- 
ziendo de modo que cl Doctor Montalvan en el aiio de 1632 pone 
setenta y siete Poetas de que refiere los nonibres y los mas eacri- 
vian Comedias, oy no podremos senalar quatro que se apiiqaen 
a esta ocupazion y asi se van despoblando los Theatros y desaciendo 
las Companias de la farsa 

@. 190. ^te Spongia Ui Xenti 9tamiia fd^eint fpittlod Der- 
fd^tounben gu fein, tcd^ fann bie ©egenfd^rift bed Stanctdco iepti be 
^guilar einen ISegtif von teren 3n]^a(t geben, ^ie (entere ('oen fttiffer^ 
fiet ^eltenl^eit) ifl aU ^ptcixatn Ux tamaligen Stxiüf ntdj^t nnittterefTant 
unb idj^ toiU bed^aVb diniged barau6 au^jie^en. ^er 5titel ifl: Expos- 
tulatio Spongiae a Petro Turriano Ramila nuper evulgalae. Pro 
Lupo a Vega Carpio, Poetarum Hispaniae principe. Aactore Jalio 
Columbario B. M. D. L. P. Item Oneiropaegnion et yaria IllnsCrhim 
Virorum poemata. In laudem ejusdem Lupi a Vega V. C. Tricas- 
sibas Sumptibas Petri Cherillot. Anno 1618. dtarniU ^atte, ben 
2cpt anrebenb, gefagt: Quantos comoediarum acenros aspero niinmo 
histrionibas recitandos commisisti, in quibas plerumqae ineptire soles. 
5Der ^feubont;me (Solumbariud (b. i. %uitar) anhoottet ^ieranf: O 
urbanam hominis frontem! qui sie Apollinem nammorom dispensa- 
torem credit, ut alamnis suis cum poeseos splendore diritias pulet 
erogare? Falleris graviter, si credis, Musas etiam de egestate cogi- 
tare et ut poeticae facandiae ita divitiarum thesaaros doninio sao 
coercere. Pauci certe sunt (in Hispania praecipae) qui carminibus 
suis e magnatnm domibas forlunam deduxerint. 



— 37 - 

9iami(a'd Angriff lautete: Bellerophonti quoUdie admoves soccos 
et cursitando defatigari non cessas, ut doctissimus in le scripserat 
Cordubensis, cujus admiranda posteritati carmina canis polina quam 
canus allatras et mordes in theatro; toorauf^guUar entgegnet: scisci- 
tari param a te lubet, quando ulloa Gongorae versus Lupus noster 
censoria virgula notaverit? Quando ipshm in theatro tradnxerit? In- 
tonuerat in illum foedis vocibus et magnos viros in Lupi odium con- 
citarat, de ipsius versibus nulla non muginabatur et per suae (ut ita 
loquar) dicacitatis emissarios libellos volaticos ernlgarat, cum ne 
verbum quidem ullum respondisset Vega, majoris animi esse ducens 
sola se modestia vindicare. 

$on Stamita toar tem So))e Unfenntntf be6 Satetnifd^en ))otgen)orfen 
tootben, toad tem 9>ettl^etbiget Ui leiteten ^n(af gu folgentet ^iatrt&e 
giM: ineptam criminandi licenliam et absurdum invidiae commen-' 
tum, ei Romanae linguae inscitiam objicere, qui toties diversis Gal- 
liae, Italiae aliaruroque nationum hominibus scripsit, toties incredi- 
bili styli suavitate respondit. Qui toties non vulgati saporis versus 
Ibericae Musae intertexuit, toties Heroum Hispanorum facta Latino 
carmine celebravit. Testes vos facio, celebres tota Hispania Acade- 
miae, quae alumnum vestrum luce palam publicis honoribus deco- 
rastis. ferner l^atte diamiCa gefagt, bafi ed btr Jerusalen an CSinl^eit 
be6 «gelben feilte unb baß barfn bad $lnben!en M Stbni^€ $l(fonfo burdj^ 
i^n entel^tenbe Q^rbtd^tungen gefd^&nbet toetbe; et f)aüt bie ^Ingelica, bte 
Slrcabta, bte 5Dtagontea Ud^txli^ gemadj^t u. f. to, 5Die drtoiberung 
bed ^cIumBariud auf aUt btefe Eingriffe Ben)egt ftdj^ fel^t in SÜlgemein^ 
Igelten. ISead^ten^toertl^er, aUt ^cU ber übettrieBen^en Sobe^erl^eBungen 
M ^i^^ttx^, ifi toae fobann ein getoiffer ^(fonfo ©and^iej im $lnlftange 
)U bet citirten ®(^ttft ))orBttngt. (Magistri Alphonsii Sanctii, Viri 
eruditissimi et Sacrae linguae in Complutensi Academia Professoris 
publici Primarii Appendix ad expostulationem Spongiae.) (St fledt 
bte ®&(e auf: 

Artes a natura profectas. 

Licere prudenti doctoque, in repertis artibus mutare plurima. 

Non debere naturam ubique servare artem aut legem, sed dare. 

Lupum novam poematis artem condere potuisse. 

In Lupo omnia sccundum artem quod ipse sit ars. 

Lupum veteres omnes poetas natura superasse, unb fud^ft bte 
felBen in Sorm einet afabemtfdgien !Di6))utation mei^t butd^ <Dec(amationen 
aU butd^ %gumente aud^ufüi^ten. ^tet einiget (Sin^elne ava bem^n^ 
fomtum: 



- 38 - 

nie (Lupus) eicusat comoedias ita inventas proseqnutum , ne 
a more pakrio discederet, non esse tarnen vekeri more a sc compo- 
silas. Sed quid ad te, magne Lupe, comoedia vetus, qui meliora 
multa saecuio noskro kradideris, quam Menandri, Ariskopbanes et 
alii suo. Esk in prekio ankiquikas, quia prima, ek longinquitas parit 
venerakionem. Sed sked illis sua laus sine fraude, kibi gloriam im- 

morkalem praesenkia saecula imparkiankur, fukura servent. Scrip- 

kum reliquik Cicero, illum esse bonum Orakorem, qui muUitadini 
placek. Consule ergo multikudinem , nemo discrepak, omnes uno ore 
id opkimum, quod Lupus dixerik, id pro lege normaque poematis. 
Hie siske parumper et admirandam famam, gloriamque singularem 
conkemplare, quam nemo morkalium, uk opinor, esk adepkus. Omnis 
condikionis sexus, omnis ek aetas, cum quid opkimum probat, id a 
Lupo esse dicit. Optimum est aurum, argentum, esculenta, poca- 
lenka ek si quae ad usum humanae nakurae alia, elemenka denique 
ipsa a Lupo; rebus inanimakis vulgus nomen Lupi indidit, detulit Uli 
scepkrum plebs, boni libenkes, mali inviti regnum akkulemnt, jure 
ergo regnat inter poetas 

— velut inter ignes 
Luna, minores. 
Sic ergo uk Rex jus dicik poekis, ipse supra jus poekarum, ipse aibi 
rakio normaque poemakis, quod sibi visum id rakum firmumque esto. 
Si quid tibi ab illo factum dickumve in poemate contra jus, fasqne 
poeseos esse videtur: non assequeris, causa latet, ille novit, tu pare 
illius imperio, sie Rex jubek, jus regni esk jura dare, non accipere. 
Hoc tibi suadeas, tantam gloriam in scribendo assequutum, quantam 
nemo unquam superioribus seculis, sive de literis sive de armis sit 
sermo, compararit. — Lupus rebus omnibus quae meliores esse pro- 
bantur, nomen imposuit suum, et hune dubitas novam poeseos arlem 
posse condere? id modo flagitat natura, postulat saeculi conditio, 
res denique poscunt. Ciceronis orationes hodie in admiratione babe- 
mus, si tamen a diis manibus venisset Cicero et in Complutensi thea- 
tro unam ex illis repeteret, prae molestia omnes dilaberentur. Qaia 
natura rerum ingenia hominum priscia illa fastidiunk, nova ergo in- 
venienda, sequendum quo nakura, ne deseramur. Tempore quo Mena 
floruik ipse fuik Hispanus Ennius, Pacuvius ek Livius, ecce vetus poema. 
Sequikur Garcias Lassus, qui poema excoluik, sylvas, bucolica ek 
amores induxik, cn medium. Poskremo Lupus, en novum, et noster 
Maro Ovidiusque; sie cum libet appellare, non Terentium; Natura 
Maro et Ovidius est. — Si Epici poematis nobis artem rdiqaisaet 



— 39 — 

Maro, non seqaeremur? At quia Lupus dat respuemos? An fecondins 
illi ingenium, quia e Latio, isti non ita, quia ab Hispania? Profecto 
hie ^ud nos multo magis floret, quam Maro el Ovidius apud Ro- 
manos floruerunt; ingrata patria, quae exteros adorat, cives suos 
debito fraudat honore. — Non solum ergo novam artem posse tra- 
dere ad poemata judico, sed omnibus eum tanquam arlem et poe- 
tices omnis regulam praeponerem, quem sequi imitarique deberent. 
Quae enim facit, ea hodie natura, mores et ingenia poscunt, ergo 
arte fecit, quia sequitur rerum naturam. Contra si ad regnlas vete- 
rumque leges Hispane componeret, contra naturam rerum et ingenia 
faceret. — Restat ergo apnd Hispanos Lupum nihil sine arte, imo 
omnia artificiose prudenterque scribere, ipsumque sibi et aliis artem esse. 
5Den ©d^Iuf biU)et foigenter pcmpf^aftt $l;mnud: Facilis est in 
faciendo versu Ovidius et dulcis, nullumque reperies apud Latinos 
suaviorem et ad poeticen habiliorem. At in his non sequitur Lupus 
noster, sed praecedit, in facilitate par, in suaritate praestantior, in 
natura superior, in dissolutionibus nulli comparandus, in translatio* 
nibus et allegoriis admirabilis, in omnibus quae pertinent ad artem, 
quam natura postulat. Ipse videtur natura ipsa eloquens, quae se 
exprimit, in plurimis inimitabilis , in multis quem imitari non possis, 
quod supra ingenia. Corpus yero poematis sie omat, componit et 
illustrat, ut nihil a symmetria et pulchritudine diserepet, imo sie 
aptat, ut non ab hnmano ingenio, sed ab ipsa natura profectum esse 
videatur. In latinis paucos reperies Uli pares in aliquibus, in om- 
nibus neminem. In Graecis multo plures. Est in Latinis Maro divi- 
nusj, hujus tamen Aeneidam ad Jerusalem Lupi appone. Grandis est 
in illa Maro, grandior in ista Lupus. — In Latinis non est cum quo 

Draconteam aut Angelicam componas. Sed quid pinra pro 

Lupo tota acciamante et consentiente rerum natura, mirante saeculo ! 
Non omnes ad omnia nati. Ille soluta damit oratione, astricta alter, 
et alii quidem ad Heroica, alii ad Dithyrambos nati: sicut in disci- 
plinis alii Theologi , Philosoph! et Medici, Mathematici alii , non enim 
in omnibus omnia. At in Lupo tam admirabile Ingenium et ad omnia 
facile, ut qui modo in uno genere floreat, in altero regnare videatur. 
Sic in omni poemate est Lupus, et omnia poemata in Lupo exculta 
perfectaque. Quare procul livor et invidentia, quamvis invidiosus 
existat, quia extra omnem aut supra invidentiam est Lupus. Soli 
ne invideant astra, lumen accipiant et sileant. Nam simul ac Sol 
iste Hispaniac affnlsit nostrae, nulla visa sunt astra poetarum nisi 
noctu. Vive diu, 



- 40 - 

Vir Celtiberis non tacende genkibus, 

Nostraeque laus Hispaniae. 
Te Musarum chorus adoret, Apollo Ulis praesidere te annuak^ et in 
magno deorum concilio aurea sede juxta se Jupiter assidere jubeat 
inter duas perpetuas comites, Minervam et Venerem, Gratiis ^ Musia, 
deabus acciamantibus. Dicite lo Paean! 

SBott bet M jut SlBgötterei gefleigettcn SSerel^rung, bie !8ot)e*n »on 
feinen ISen)unberern gegoüt tomU , gibt oud^i ber Snbej: bet 3nquifttion 
))on 1647 Beugmß. 3n bemfeKen n)irb eine (Sd^^rift: Symbolo de la 
f6 que han de tener ä la poesia apostata de ella angeführt, toetd^e 
beginnt: Creo en Lope de Vega todo poderoso, Poeta del cielo y 
de la tierra etc. 

@. 209. din 3a]^t bevor bet etße Zfjtii von icMt'i (Som5bten in 
Valencia gebrucft loutbe, erfdj^ien gu iBiffabon folgenber ungemein feltene 
^anb: 

Seis Coraedias de Lope de Vega Carpio, cnyos nombrea dellas 
son estos: 

De la destraicion de Constantinopla. 

De la fundacion de la Alhambra de Granada. 

De la libertad de Castilla por el Conde Fernan Gonzales (en 
lengua antigua). 

Las ha^anas del Cid y su muerte, con la tomada de Valencia. 

De los amigos enojados y verdadera amistad. 

Del perseguido. 
En Lisboa por Pedro Crasbeeck. Aiio de 1603. A costa de Fran- 
cisco Lopez. 

(^ie erße biefet (Somöbien toitb ^ier fdifd^Ud^ bem So)>e jugefd^rieben ; 
üt ift von ©abriet £afo be la iBega. 5Da unfer 5Did^tet im $roIog )u 
feinem Peregrino (gnetfl gebru(ft 1604) fagt: Agora han salido alga- 
nas comedias, que impressas tn Castilla dizen que en Lisboa, y asi 
quiero advertir a los que leen mis escritos con aficion (que aignnos 
ay, sino en mi patria, en Italia y Francia y en las Indias, donde no 
se atreviö a pasar la embidia) que no crean que aquellas son mis 
comedias, aunque tengan mi nombre, fo ifl guvermut^en, baf er ftdj^ 
auf biefen ^anb bejiel^t, unb fptid^t bie $räfumtion üUxf^mpt gegen 
bie ^ed^t^eit ber barin enthaltenen ^(^aufpiele , von benen er in ber be^ 
fannteUr bem Peregrino vorgebrudften £ifle nur ben Perseguido onet- 
fennt. Uebrigen« f^aU ic^f ®runb, bie dfiflenj nod^i eine« onberen, in 
Siffabon ober Sevilla 1603 gebrudften ^anbe« von Comedias de Lope 
de Vega i)u ver mutigen, toeldjfer unter anberen bie &Mt Acertar er- 



— 41 - 

rando (audj^ £1 embajador fingido betitelt), la Ciudad de Dios unb los 
Amigos enojados (au(^ 1a amisUid mas verdadera Betitelt) entl^alten 
mu(l. 

ar^inter feiten ifi folgentet ^ant : 

Quatro Comedias famosas de D. Luis de Göngora y Lope de 
Vega, recopüadas per Antonio Sanchez. Madrid 1617. (Stntl^&lt: 
Las firmezas de Isabela, de Göngora. 
El zeloflo de si mismo, de Lope (ibentifd^ mit 

la Pastoral de Jacinto). 
Los enredos de Benito, de Lope. 
El lacayo fingido, de Lope. 

IDtei Soad Den 2ept U Sßt^a ftnb jttfammengetrttdft nnUx beut ^itel: 

Tres Loas famosas de Lope de Vega, las mejores que hasta oy 
han salido. Aora nuevamente impresas en Sevilla por Pedro Gomez 
de Pastrana a la carcel real. Ano de 1639. 

3n bem (Satalcg fpaniS^tx @[om5bten ))on 3ttan Sfübto Sa^atbo, 
ber ftdSi ]^anbf(^rtftlid^ auf ber 92ational6ibliot^er jn ä^abtib finbet (Ti- 
tulos de todas las Comedias que en verso Espanol y Portugues se 
han iropreso basta el aiio de 1716) l^eift t9 i Tambien se le dan a 
Lope la parte llamada 26 impresa en Zaragoza 1645, la parte 27 
impresa en Barcelona 1633, y la parte 28 impresa en Zaragoza 
1639, si bien estas tres partes 26, 27, 28 se hallan por extravagantes 
y solo corrientemente se dicen 25 partes de Lope. 2)af toirflid^ 
biefe brei f&&nU, unb fogar no^ tin 299et epfhren, ifl mir \>en 2)on 
Slgu^n ^nxan (eß&tigt tootben, ber biefelben in frül^eren ^af^vtn ^u 
feigen $u l^aben 'Qtx^^txt OBgleidj^ meine l^emü^ungenr t^oHfi&nbige 
@|:em))late betfelben anfjufinben, DetgeMid^ getoefen finb, fo glaube idj^ 
bod^ Srud^ßücfe ba))on entbecft gu J^aben. @d ftnbet fidj^ ndmlidj^ auf 
ber Sibliot^ef bed «gergog^ ))on£)ffuna, Tomo 133 ber bottigen ®amm^ 
lung gebntdfter (Som&bien, ein ^anb, toeld^er fclgenbe, fdmmtlidj^ bem 
Sope be Sßega gugefd^riebene @d^auf))iele entl^&lt: 

Celos con Celos se curan (i^ Don ^irfo be ä^olina). 

La madrasta mas honrada. 

Los Novios de Homachuelos; representöla T. Fernandez. 

El mödico de su honra^ representöla Avendano. 

Lanza por lanza de Luis Almanza, representöla Avendano (2 
partes). 

El sastre del campillo, representöla Manuel Yaliejo. 

Allä daräs rayo, representöla Manuel Vallejo. 

La sclva confusa, representöla Manuel Vallejo. 



— 42 — 

Julian Romero, representöla Antonio de Prado, 

Los Vargas de CastUia. 

S)et genannte Sanb tr&gt feinen ®efammttUel unb bte trei erflen 
batin beftnblid^en &Mt finb Sueltas, bagegen f)af>tn bte folgenben von 
El m^dico de su honra an M gunt @d^(n{fe fortlaufenbe $aginatton 
i>cn @eite 1 bid-^ette 146; e6 entfielet batau6 bie, beinahe gnt ®mip 
^eit gefleigette iBetmutl^und , baf biefelben einem bet erto&^nten, Bid^et 
nnbefannten Zf)tiU ^cn £o))e'6 (Som5bien angei^ören unb jmat (ba 8a^ 
j:arbo gu bem ^itel El m6dico de su honra, de Lope de Vega, l^in^ 
gufe^t: estä impresa en la parte veinte y siete extravagante de Lope, 
Barcelona 1633) bem 279en. Hebet biefen Slrgt feiner (Sf)Xt, toel^et 
))erf(i^ieben Den bem bed (Salbeton i^, fel^e man bie Sn^S^t pm btitten 
$anbe. 

9lnbete S^^agmente bet in Stebe ßel^enben Partes extravagantes 
fd^einen t^otl^anben gu fein in benbeiben fotgenben, auf bet £>ffuna*fd^en 
^iblioti^ef beflnblid^en ^dnben \>cn @om&bien, bie bem iept jugefd^tie^- 
ben toetben: 

Tomo 132, h>e((|fet ent^&(t: 

En la mayor lealtad mayor agravio y favores del cielo en Por- 
tugal (representöla Christöval de Avendaiio). 

El Conde D. Pedro Belez. j 

La fortana adversa del Infante > paginttt @eite 95 M 145. 
D. Fernando de Portugal J 

Nuestra Seiiora de la peüa de Francia. 

El Leon Apostolico y Cautivo coronado. 

El esclavo fingido. 

D. Manuel de Sosa y naufragio prodi- 
gioso y el principe troeado. 

El buen vezino, ))aginitt @eite 204 hie 221. 

El prodigio de Etiopia. 

La vitoria de la honra. 

El valor perseguido y traicion vengada. 

Enganar a quien engana. 
Tomo 131, toelf^et ent^dU: 

Los vandos de Sena, paginiti 114 bid 138. 

Querer mas y snirir menos. 

Nardo Antonio Yandolero, pagiuitt 235 bi^ 254. 

El engano en la verdad. 

EI principe despenado. 

Las sierras de Guadalupe. 



^ paginitt @eiie 171 bi^ 
270. 



— 43 — 

Amar como se ha de amar, representöla Snarei. 

El nacimiento del Alva. 

Steine S^ermut^ung bejie^t ft(^ , lote oon felbff er^eHt, auf bü &üdt, 
bei benen td^ btc $agination angegeben f^aU ( loi vandos de Sena finb 
iebod^ aud bem 21flen liBanbe). S)afferbe gilt oon itoti @om&bten einee 
Sanbed ber 92attcnatbibltct^f fit SRabrib, bet ben XiUl füi^t: 

Dose Comedias de Lope de Vega Carpio. Parte veynte y nneve. 
En Guesca, por Pedro Luson. Afio 1634. 

IDiefet ZM ifl ben (Som6bien, toe^e urfprünglidSi offenbar nidjft 
gufammengelftdrenr tn 8o(ge einer ISud^l^&nblerft^ecuIation ))orgefe(^t mor^ 
ben. ^ie einzelnen ^d^aufpitU M ISanbed f!nb: 

La paloma de Toledo , represeutöJa Avendano, ^ginirt 0eite 
121 M (Seite 140. 

Querer mas y snfrir menos, ))aginirt ^titt 58 hi€ 81. 

Los martires de Madrid. 

La prospera fortana de D. Bemardo de Cabrera. 

La ad versa fortana de D. Bemardo de Cabrera. 

Las mocedades de Bemardo del Carpio. 

Pusoseme el Sol, saliöme la lana. 
(9lQe biefe ^iMt toerben l^ier bem So^e beigelegt, aber bad lej^te iß 
in SBal^rl^eit Don (Slaramonte.) 

El cerco de! peiion, de Luis Velez de Guevara. 

El cautivo venturoso, de Francisco de Barrieotos. 

Un gusto trae mil disgustos, de Montalvan* 

El hombre de roayor fama, de Mira de Mescua. 

^f ber n&mlid^en lIBibliotl^ef befEnbet ^^ nodj^ ein Sanb mit bem 
Jlitet: 

Doze comedias nuevas de Lope de Vega Carpio y otros Autores. 
Segnnda parte. Er Barcelona por Geronimo Margarit, ano de 1630. 

^erfelbe befielet au6 Sueltas, benen ber Site! butd^ einen Sud^-- 
f|dnbler(heid^ ^injugefügt ifl, toeldj^e inbeifen, toeil t^etttoeife fe^r feiten, 
^ier angefiil^tt toerben m5gen: 

Mas merece quien mas ama, de Antonio de Mendoza. 

Las dos vandoleras, de Lope de Vega. 

Olvidar para vivir, de Miguel Vermudez. 

£1 hijo por engano y toma de Toledo, de Lope. 

La locura cuerda, de Juan de Silva Correa. 

Los Medicis de Florencia, de D. Diego de Anciso. Represcn- 
töla Cebrian. 

£1 buriador de Sevilla, de Tino. Representöla Roque de Figucroa. 



— 44 — 

Marina la porquera, dei bachiller Andres Martin Carmona. 

La desdichada Estefania. \ . , 

£1 pleito por la honra. / *"® ''^P®- 

Deste agua no be?er6, de Andres de Claramonte, representöla 
Antonio de Prado. 

Lnsidoro Aragones, de Jnan de Yillegas. 

$on mit befannt getoorttnen feltenen ititb t^ennut^lic^ nur nod^ in 
fel^t toenigen (S]ctmplaxtn DorBanbenen (Itn)elbru(fen iojpt'Sä^tx (^i>mbf 
bien Derjetdj^ne id^ no(^ tte folgenden, loe((^e 5Don ^tgußin 6utan tnU 
mebet im Original ober in baDon genommenen ($o)>ieen befl^t: 

El mayor prodigio ö el pargatorio en vida. 

£1 Jardin de Yargas (auc^ la gata de Marirramos betitelt.) 

Los nobles como han de ser. 

El enemigo engaiiado. 

Enmendar an dano a otro. 

Mas valeis vos Antona qae la corte toda. 

El merito en la templanza y Ventura por el sueno. 

El nino diablo. 

El Labrador del Torraes. 

La ciadad sin Dios. 

La competencia en los nobles. 

Enganar a qnien engana. 

El engaiio en la verdad. 

Los yerros por amor. 

Mas mal ay en la aldeguela qae se suena (and) el hijo de la 
Molinera unb el Gran Prior de Castilla genannt unb unter bem ^ite( 
el hijo de la Molinera bem ä^iUegad üugef(^tieben). 

Pedro de Urdemales (aud^ bem ä^ontalvan gugefdf^tieben^ ifl aber 
von iopt), 

Ei Palacio confoso (bem ä^efcua gugefdf^tieben , ifl aber ))on!Bo)>e). 

El hijo de los leones. 

Las barlas veras. 

Dos agravios sin ofensa. 

La horca para su daeiio. 

Guerras de amor y de honor, 1« parte. 

El gran Cardenal de Espana , D. Gil de Albornos, 1 Sparte. 

Ventura y atrevimiento. 

La Ventura en la disgracia. 

La defensa en la verdad. 

$on ben mir befannt gen)Otbenen «^anbfdf^riften ^epi'^ö^it demb^ 



- 45 — 

bleu t^eqridfine td^ iitx jundd^fi bieientgcn , meldte bad Saturn t^rer ^h 
faffung tragen unb enhoeber Slutograpl^e ^on So))e'd eigner $anb ober 
moi^I beglaubigte ^IBfc^riften \>cn fold^en finb : 

A Favor agradecido, Tragicomedia. ^lutograp^ im 3ef!^ ^uran'd. 
Saturn: En Alba 29 de Octubre 1593. 

El maestro de dan^ar. ^utograpl^. 9[uf bem legten blatte fielet: 
Hi9e esta eomedia en Alva para Melcbor de Yillalva y porqne es 
verdad firmelo ei mes que mayor el yelo y el ano que Dies nos 
saiva 1594. 

Amor, pleito y desafio. 9tutogra)>]^ im 8efi^e lDuran*6, batirt 
»om 23|len 9lo»ember 1621. 5lm ©c^luffe jle^t bie ©rlaubnif gnrJDar- 
fleKung: Pocas yeces tienen las Comedias de Lope de Vega Carpio 
que advertir, porque lo es el tanto en sos escritos que no deja en 
que reparar y en esta del Amor, pleito y desafio ha mostrado su in- 
genio y atencion. Madrid 14 de EnerQ 1622. Pu^dese representar. 
Pedro de Yargas Machnca* ^iefed @ti^(f ift ))erfdS|ieben \>cn bem 
gteid^namigen im 22{len ISBanbe )oen IBo))e'6 @om&bien , toeld^ied 9i(arcond 
Ganar amigos ifi. 

El Brasil restituido 3m ISeft^e 5Duran'd. batirt: S^^abrib ben 
23. Dftober 1625. 

La Corona de Hungria y la injusta yenganza. batirt: SJJabrib 
ben 23. JDecember 1633. 3m gSeii^e 2)uratt'« 

La Icaltad en la Traicion. Representöla Prado. batirt: ä^abrib 
ben 22. yioomUt 1617. (JDuran.) 

La contienda de Garcia de Paredes y el Capitan Juan de Ur- 
blna. JDatirt: SWabrib ben 15. gebruar 1600. drraubnig }ur 3)arjler=f 
lang: 3aen 1614. (25uran.) 

El cuerdo loco o veneno saludable. batirt: S^abrib, ben 11. 
IRovember 1602. @rlaubni{l ^uv «DarfteHung : IBaHabolib 1604 unb 1606. 
Baragoja 1608. 3aen 1610. SWurcia 1611. ©ranaba 1615. (JDuran.) 

Sin secreto no hay amor. batirt: 9J2abrib, ben 8. 3uU 1626. 
(Srtaubnif }ur ^arfledung: 9J2abrib, 11. ^uguft 1626. Baragoja, 13. 
JDecember 1626. ©ranaba , 28. 51pril 1630. (JDnran.) ^ 

Amor con vista. ^utograpl^. batirt: S'Iabrib, ben 10. 2)e^ 
cember 1626. (frtaubnig gur IDarflellung : Es de las muy buenas Co- 
medias que ha escrito Lope de Vega, la fabula ingeniosa, los versos 
muy po^ticos, escogidos y sentenciosos con discretos avisos para 
los sucesos de la vida humana y toda digna del tbeatro de la corte. 
Madrid, 11. de Xbre 1626. <Dad ^alb aerriffene Titelblatt ent^&tt bie 
9loUen))ert]^ei(ung für ben erften 9ift: 



- 46 - 



El Conde Otabio Autor. 

Tome criado suyo Yobadilla. 

Celia Maria Victoria. 

Lisena Autora. 

Penis Maria Ca (unfhettig Calderona). 

(auf bet S3iB(iot^ef be« ^etgog« »on Offuna.) 

La discordia en los casados. Slutogra^l^. IDatirt: 9Rabrib, 
ben 2. Slugufl 1611. («^ergog t>on Offuna). 

Lo quo pasa en una tarde. ^tutograp^. ^atirt: S^abrib, 
22. 9lott«mbet 1617. (Offuna.) 

La ninez del Padre Roxas. Slutogra^l^. ^atirt: SKabrib; 
ben 4. 3anuar 1625. (Offuna.) 

El desden vengado. ^vde^vapff mit So))e'd Utttetfci^tift. ^a^ 
tirt: aJIabtib, 4. Shtgufl 1617. ^f bem Titelblatt fielet folgenbe ffteh 
lettt^ettl^eilung : 

£1 conde Lucindo 
Toniin su Criado 
Feniso 
Roberto 
Leonardo 

Rugero Rey de Napoles 
Lisena dama 
Celia dama 
Evandro su padre. 
Ynarda criada 

(£)ffuna. S)ied @tü(f iDirb in ^rucfen bem gtanci^co be dte'iai juge- 
fd^fticben. ) 

Del monte sale. Slutograj>^|. JDatirt: SWabrib, 20. Oftobet 
1627. $htf bem Umfd^lag bie 9to(len\>ert^eilung : 



Fadriqae. 

Coronel. 

Juan Geronimo. 

Juan de Bargas. 

Cosme. 

Juan Bautista 

Doiia Maria, 

Manuela. 

Vincenta. 



El Conde Henrique 


Juan Arias. 


Feliciano 


Jusepe. 


Musicos. 




Narciza Labradora 


M&. de Heredia. 


Tirso ViUano 


Heredia. 


Juana Labradora 


Dft Catalina. 


Celia dama 


S^. Anam» 


Bava criada. 




el Rey de Francia 


Salas. 


Mauricio gobemador 


Montemayor. 


El Marques Roselo 


Rueda. 



- 47 



Leonelo, Capitan de la gaarda. 
Roberto criado. 
(beim «^erjog von Dffuna.) 

La dama boba. ^tutogta))]^ mit ^opi'€ Unterfd^rift. 5Datirt: 
maM\i 28. %pvil 1613. @tlaubniß }ur ^tuffü^tung: 27. DtteUx 1613. 
(Offuna.) 

El Principe perfeto. ^\xtCQta)ßf). ^atirt: ^aM\) 23. ^e- 
cembcr 1614 (Dffuna). 

El piadoso Aragones, tragicomedia Sluiogra))]^. T^atirt: 
^aM\) ben 17. ^ugufi 1626. ^m ©dfiluffe: Esta comedia que inti- 
tula Lope de Yega Carpio el piadoso Aragones estä escrita con ver- 
dad de la historia, con gran decoro de las personas introducidas 
y con Singular dul9ara de estilo y bondad de versos. Puedese re- 
presentar seguramenke. Madrid 11 de 7^^ 1626 (Offuna). 

Ei poder en el discreto. ^Ctttograpl^ Mm ^et^og \>on Of- 
funa. JDatirt : SRabrib bcn 8. mal 1623. 3n ter auf tem UmfdS^lage 
flel^enben dtoKen^rtl^eilung ftnb bie Flamen ttö^ti t)ott iopt'i ^anb, 
bie linfd anfd^einenb \>cn anbetet gefd^tieben: 



M<^ Ca Ideron 

Dona Isabel 

Cascan 

Morales 

Castro 

Snarez 



Jusopa. 



Serafina dama 

Rosela criada 

Teodosio rey de Sicilia 

Celio de SU camara 

Alejo criado de Celio 

Fi Conde de Augusta 

Perseo criado del condc 

Flora dama 

Leoncio. 

Tancredo criados del Rey. 
La nueva vitoria de Don Gonzalo de Cordova. %uiCi 
dta))§ beim *&et)09 t)on £){funa. ^atitt: SD^abtib 8. DtteUv 1262. 
^uf bem Umfd^lage bie 9lonen))ett^ei(ung : 



filariana 



Vacamonke. 
Arias. 
Trivino. 
Morales. 

Mariana. 



Lisarda dama 
Fulgencia criada 
D. Juan Ramirez 
Bernabe Lacayo 
EI Capikan Medrano 
Estevan criado 
El Baskardo de Mansfel 
EI Obispo de Holskad 
El Duque de Ballon 



la S^, Manuela, 
la S^ Ana. 

« 

Fadriqne. 

Coronet. 

Cosrae. 

Jttsepe. 

Juan Geronimo. 

Yargas. 

Jusepe. 



- 48 - 

1). Gonzaio Juan Bantista. 

D. Franc, de Carros Manuel. 

El Baron de Tili Narbaez. 

Dos Musicos. 
La encomienda bien guardada. ^utogra^l^. IDatirt: Sl^a- 
M\) 16. ^\>xil 1610. (3m mt^ Ui ä^atqited te $iba(. 3fl ibentifd^ 
mit La buena guarda.) 9{cUen))ert]^ei(tmg : 

Leonardo Catalina. 

Dona Luisa Mariana. 

Un escudero Vibar. 

D. Juan Luis. 

D. Luis Espana. 

El hermano Carrizo, Sacristan Basurto. 
Felis, mayordomo Olmedo. 

Dona Clara Maria de Arguello. 

Doila Elena Catalina. 

D. Pedro su padre Quinones. 

Ricardo viejo Espana. 

D. Carloto Benito. 

Wlan Ua6)U, tote in tiefen Stepartttionen einem @d^aufpte(er me^tfad^ 
gtoet SRoden ^uget^eilt finb. 

La pruebä de los amigos, ^tutograpl^. S)attrt: ^olebo 12 
September 1604. (3m f&t^i^ von 5Don ^alufltano Ologaga.) 

Carlos Y en Francia. Stutograp^, Cetebe 20. 9{ot>embet 1604 
(bedgleid^en). 

La Batalla del honor. ^tutograpl^ , 9J2abttb ben 16. ^t^rU 
1606 (bedgleid^en). 

Lo que ha de ser. ^ntoqxapf), batitt: 2. ®e|)tember 1624. 
(9luf bem fBritif(^en SJ^ufeum.) 

Hay verdades que en amor. ^lutograpl^ , batirt: 12. 990^ 
»emBer 1625 (ebenbafettj). 

La competencia en los nobles, ^nic^xapf), batirt: 16. 
Silobember 1625 (ebenbafelBfl. SWan Beadj^te, tote bie JDaten biefer bei^ 
ben ^türfe nur butdjf brei Xa%t \>cn einanber getrennt finb.) 

Sin secreto no hay amor. 9lutogra|)]^, batirt: 18.3uU1626 
(ebenbafelbß). 

Las bizarrias de Beiisa. ^utogtapl^, S^abrib 24. S^ai 1634 
(ebenbafetbft). 

Las hazanas del segundo David, Auto sacramenlal. 
^ntogra^l^, 9{abttb 28. 9l^nl 1619 (im Seftj^ Ui ^qog^ t^on Dffuna). 



~ 49 — 

La isla de! Sol, Auto sacramenlal ^cm 6. 9l)nrt( 1616 

9ltt$et ben ettoä^niett, glonBe tdj^ ^en Un 9Ranufa:t))ten So^e'fdS^et 
^Dramen, bie ftdj^ in ben reidj^en Sammlungen IDuron'^ nnb bed fyx- 
SOga ))on Dffuna ftnben, nod^ naml^afi madj^en gu muffen: 
©et JDuran: 
San Augustin. 
La divina vencedora. 
£1 hyo sin padre. 
La prueba de los amigos. 
El Alcalde de Zaiamea. 
La gran comedia del Rey por trueque. 
El valor de Malta. 
Los terceros de S. Francisco (ibenttfd^ ' mit la tercera Orden 

de San Francisco). 
Fray diablo. 

La perdida honrosa ö los Caballeros de S. Juan. 
La gran columna fogosa , San Basilio el Magno (toie t€ fdj^eint, 

^utogto^i^). 
Un pastoral albergue. 
Arminda celosa (ifl unter bem ^amtn bed SRira be SRefcua ge^ 

brucft, adein ti epftirt tin ^lutogro^lb iept'^ ba)N)n). 
3n bet ©ibliot^ef bed «^rjogd \>on Offuna: 
Las perdidas dd que juega. ^utogro^l^. 
La Reyna Doiia Maria. $lutogra^]^. 
El Alcaide de Madrid. 
El valiente Juan de Heredia. 
Don Gil de la Mancfaa. 
El casamiento por Christo. 
Los celos de Rodamonte. 
La major hazaiia de Alexandre magno. 
Santa Casilda. 
Santa Teresa de Jesus. 
Amar como se ha de amar. 
Audienciaa del rey Don Pedro (oi^ne ^c^t'€ Flamen, aber äugen- 

fd^einlidSi i>cn if^m unb ein k)ortrefflidSied (Stü(!). 
El Toledano Tengado. 
La despreciada querida, Comedia jamas vista de Lope. $lm 

^dj^lnffe ftelfti: Escrito por Lorenzo de los Rios en Frege- 

nal, ano de 1628. 

4 



— 50 — 

La mayor dicha en el monte. 

Quien bien ama tarde olvida, mit ber ^a^tjal^l 1624. 

En los iodicios la culpa, mit bet Sal^tga^I 1620, DteHetd^t ^it- 

togtai)]^. 
El Aldeguela (ibentifd^ mit mas mal hay en la aldehuela). 9tm 
^d^tuffe fielet: escriviöse a 9 de noviembre de 1622. Luis 

C (toal^rfd^einad^ ber 9lame be« 2lBfdSirei6cr«). 

Los novios de Hornachuelos. $luf bem Umfd^Iage ^tf}t: Sa- 

qu^la en 12 de Abril de 1628 anos. 
Segunda parte del Gran Cardenal de Espana D. Gil de Al- 

bornoz. 
La Bargalesa de Lerma, mit bem IDatum: 3)>{abtib 30,9lc^tm' 

Ux 1613. 
El Caballero de Olmedo, mit ber Sal^rja^l 1606 unb (SxUuh 

niß gut ^arfleHung t)on 1607. 
Amar por baria. 
EI valor de Fernand ico. 
El poder del discreto. 
Antonio Roca ö la muerte mas venturosa. 
Los Märiires del Japon. 
La mayor corona. 
Sltttea ©acramentaied: 
El Tnson del Cielo. ^m (Sd^luffe fle^t: Fu6 sacado del 
segundo traslado que se sacd en Madrid y este se sacö en Aranda 
a 17 de muyo de 1621. 

Auto de la Santa Inquisicion, mit ber 3a]^r|a]^l 1629. 
La adultera perdonada. 
Auto de las albricias de Nuestra Senora. 
Auto del Ave Maria y del Rosario. 
La oveja perdida. 
La privan^a del hombre. 
La locura por la honra. 
El hijo de la iglesia. 
El diyino pastor. 
34 I^aBe i^iermit auf bie auperotbentlicl^ teid^ien (Sd^idj^e aufmerffam 
madSiett tooHen, bie in ben beiben genannten S3üdSietfamm(ttn9en »or-- 
l^anben finb. Oh aUt biefe @tü(fe, nnb toie öiele boöon, toirflidSf bem 
8c^)e be SSega ^tf^bttn, ba« ijl freilid!^ eine %xaqt, bie fiä^ erft nadji 
denaueter ^t&fung, ton idff f!e nic^t ffäbt on^eKen fdnnett, (eanttoor^ 
ien (df t. 



— 51 - 

@. 306. <Die 2:rabition, auf toeld^e fid^ bie Estrella de Sevilla 
grüttbet, i}at fid^ Bi6 in bie neufle Seit l^incin in (SeüiHa leBenbig er^ 
Italien. 92ocl^ »or J^urjem h)urbe in ber Galle de la Inquisicion vieja 
ba« JQane ber SlaBcra« gegeigt unb in if^tn bie ©artentl^ür, burd^ toel^e 
©and^o bet tapfere gu ber fd^önen (Sflretta eingebrungen fein foH. 

@. 390. (Sine d^nlid^e ©cene, too ein @ngel in ©eflalt eine« 
«^trtenfnaBen erfd^eint, flnbet ftd^ in 2o^t*9 La buena guarda (aud^ 
la encomienda bien guardada Betitelt). 2)iefe0 ®iüd Bel^anbelt bie 
fd^6ne Segenbe, toeld^e neuerbingd ton ^f)axM 92obier in ber Soear 
Beatrix unb ^cn 3of6 ßorilla in ber ))oetifd^en @rg&I^Iung Margarita la 
tornera Bearbeitet toorben ifl. 

®. 417. 3n bem nämlid^en 3al^re, toeld^em bie ^otrebe bed (Etxf 
i^onted gu ben (^om&bien angel^Brt, nennt Sigueroa in feiner Plaza uni- 
versal (Madrid 1615) folgenbe 2)ramatifer aii bie Berül^mteßen : Un 
Lope de Rueda, un Belarde, unico en el lenguage antiguo, un fa- 
moso Lope de Vega, Tarrega, Aguilar, Miguel Sanchez, Miguel de 
Cervantes, Mira de Mescua, Luis Velez, Gaspar de Avila. 

®. 419. ^ad) ber ©d^rift El tealro de Valencia üon Sui« ßa? 
marca tourbe im Saläre 1590 in 93atencia iint SlFabemie geftiftet, njeldjie 
neben onberen ßtoetfen bie Aufgabe ^atte, für görberung ber SWuflf, 
be« Xm^te unb ber ©d^aufpielhinfl gu forgen. 

@. 427. ©ebid^te ton ben nteiften ber ^ier unb auf ben folgenben 
leiten genannten 5Did^ter finben fld^ in bem 3ud^e : El Prado de Va- 
lencia, compuesto por D. Gaspar Mercader, Valencia 1601. 

JDie Sbentifldrung ton ini^ gerrer mit SÄicarbo be 3^uria 
fd^eint ein Srrtl^um gu fein. 3n einer JRomanje ton (Sarlod 5Büi^l A 
un Licenciado que deseava hacer comedias (im gtteiten ^onbe ber 
@om6bien 93alencianifd^er 5Di(^ter) derben ^eibe unterfdjfeiben: 

Letras, loas y entremeses 

Buscara de mano agena, 

Porque la propia de todos 

Como propia se condena. 

De D. Gaspar Mercader 

Conde de Bunel, las letras 

Seran', porque siendo suyas 

Tendran gracia y seran buenas. 

Las loas del gran Ferrer 

Que ha de governar Valencia, 

El divino Don Luis 

Doctisimo en todas Sciencias. 

4* 



— 52 — 

El verso conceptaoso 

Y las quiniillas perfetas 
Del culto Ricardo busque, 
Pero no afecte so estrella. 

Y al fin, fin, de espada y capa 
Dara a las Salas Comedias 

Y al Teatro para el vulgo 
De divinas apariencias. 

£amavca gibt an, Ut toaf^xi 9lame be^ dlicarbo be ^urta fei $ebro 
ffttianlt ^ Solebo getoefen; ifi biefe Eingabe xi6}ÜQ, toai i6) nid^i gu 
cntfd^cibcn ))crmag, fo toaltet boc^ Bei ber toeiteren, toeld^e bie ^lüti^e:; 
jeit biefed IDid^ietd in bie S)^iite bed 17. ^al^rl^unbectd fe^t, entfi^ieben 
ein 3rrtl^um oB. 

^a ber jioeite ®anb ber (Som&bien SSalencianifc^er ^iäfUt fel^r 
feiten ifi unb itbecbie^ bie bemfetBen i^orgebrudfte 91^0^09^^ ^^^ \pQXiu 
feigen @(ifaufpield in mand^en @fetti))laven fel^lt, fo tl^eiie i^ biefe 
linier mit: 

Apologetico 

de las comedias espaiiolas 

per Ricardo de Turia. 

Snelen los muy criticos Terensiarcos y Plautistas destos tiempos 
condenar generaimcntc todas las comedias que en Espana se hacen 
y representan , asi por monstruosas en la invencion y disposicion 
como impropias en la elocucion, diziendo que la poesia Comica no 
permiie introduccion de personas graves, como son Reyes, Impera- 
dores, Monarcas 7 aun Pontefices, ni menos el estilo adecuado a 
semejantes interlocutores , porque el que se eine dentro de esla 
esphera es el mas infimo, como lo vieron los que se acuerdan en 
Epana del famoso comico Gana^a, que en la primera entrada que 
hizo en ella robö ignalmente el aplauso y dinero de todos, y lo 
Yen agora los que de nuestros Espanoles estan en Italia, y aun 
los que sin desamparar su patria se apiican al estndio de letras hu- 
manas en todos los Poetas comicos , haziendo mucho donayre de 
que introduzgan en las Comedias un Lacayo, que en son de gra- 
cioso no solo no se le defienda el mas escondido retrete que bive 
la dama y aun la Reyna, pero ni el caso que necesita de mas 
acuerdo, estudio j experiencia, comunicando con 61 altas razones 
de estado y secretos lances de amor, asi mesmo de ver los Pasto- 
res tan entendidos, tan Filosofos morales y naturales, como si toda 
sa vida se huTieran criado ä los pechos de las Universidades mas 



— 53 — 

famosas. Paes al galan de la Comedia (qae qaando macho se re- 
Irata en el un cayallero hijo legitimo de la ociosidad y regalo) le 
pintan tan universal en todas las ciencias, que en ningnna dexa de 
dar felize alcanse. Pues si entramos en el transcarso del tiempo, 
aqui es donde tienen los mal contentos (cierta sectn de discrelos 
que se usa ahora, fundando su doctrina y superior in^nio en re» 
cebir con nauseas y hamagos quanto a su censura desdichadamente 
Ilega) la fortuna por la freute, aqui es donde con tono mas alte, 
sin cxceptar lugar ni persona, acriminan este delito por mayor que 
de lesa Magestad; pues dizen que si la Comedia es nn espejo de 
los sucesos de la vida humana, como quieren que en la primer Jor- 
nada o acto nazca uno, y en la segunda sea gallardo mancebo, y 
en la tercera experimentado vicjo, si todo esto pasa en discurso de 
dos horas? 

Bien pudiera yo responder con algun fundamento y ann exem- 
plos de los mesmos Apolos, a cuya sombra descansan muy sosega« 
dos estos nuestros fiscales, con decir: que ninguna Comedia de qnan- 
tos se representan en Espaiia lo es, sino Tragicomedia, que es nn 
mixto forroado de lo Comico y lo Tragico, tomando desto las per- 
sonas graves la accion grande, el terror y la commiseracion, y de 
aquel el negocio particular, la risa y los donayres, y nadie tenga 
con impropiedad esta mixtura, pues no repugna a la naturaleza y 
al arte potico , que en una misma fabula concurran personas graves 
y humildes. Qu& Tragedia huvo jamas que no tuviese mas criados 
y otras personas de este jaez, que personages de mucha gravedad? 
pues si vamos al Aedipo de Sophbcles, hallaremos aquella gallarda 
mezcla del Rey Creonte y Tyresias con dos criados que eran Pa- 
stores del ganado : y si echamos mano de la comedia de Aristopha- 
nes, toparemos con la mixtura de hombres y dioses, ciudadanos y 
villanos, y hasta las bestias introduze que hablan en sus fabulas; 
pues si debaxo de un Poema puro, como Tragedia, y Comedia, ve- 
mos esta mezcla de personas graves con las que no lo son , que 
mucho que en el mixto como Tragicomedia la hallemos? — 

Digo que sin defender la, Comedia Espanola o por mejor decir 
Tragicomedia, con razones philosoficas ni metaphisicas, sino argu- 
yendo ab effectu, y sin valerme de los exemplos de otros Poetas 
extrangeros, que felizmente ban escrito en estilo y forma tragico- 
mica, pienso salir con mi intento. Quando por los Espaiioles fuera 
inventado este Poema, antes es digno de alaban^a que de repre- 
hension, dando por constante una maxima que no se puede negar 



- 54 — 

ni cabillar; y es qae los que escriven, es a Gn de saiisfacer el gasto 
para quien escriven, aunque echen de ver qae no van conforme las 
reglas qae pide aqaella compostara; y haze mal el que piensa que el 
dexar de seguillas nace de ignorallas, deinas qae los Comicos de nne- 
stros tiempos tienen tambien provada su intencion en otras obras qae 
perfelamente han acabado y escrito con otros fines que el de satisfazer 
a tantos que no necesitan para eternizar sas nombres de escrivir las 
Comedias con el rigor a que los reduzen estos afectados Censores con 
quien habla mi Apologia. Supuesta esta vefdad , pregunto: que hazana 
sera mas dificultosa? la de aprender las reglas y leyes que amaron 
Plauto y Terencio, y una vez sabidas regirse siempre por ellas en 
sus comedias? o la de seguir cada quinze dias nuevos terminos y 
preceptos? Pues es infalible, que la naturaleza espanola pide en 
las Comedias lo que en los träges, que son nuevos usos cada dia. 
Tanto que el principe de los poetas comicos de nuesiros tiempos y 
aun de los pasados, el famoso y nunca bien celebrado Lope de 
Vega, suele, oyendo asi Comedias suyas como agenas, advertir los 
pasos que hazen maravilla y grangean aplauso; y aquellos aunque 
sean impropios imita en todo, buscandose ocasiones en nuevas co- 
medias, que como de fuente perenne nacen incesablemente de su 
fertilisimo ingenio: y asi con justa razon adquiere el favor que toda 
Europa y America le deve y paga gloriosamente. Porqae la colera 
Espanola estä mejor con la pintura que con la historia ; digolo por- 
que una tabia o lienzo de una vez ofrece quanto tiene, y la historia 
86 entrega al entendimiento o memoria con mas dificultad, pues es 
al paso de los iibros o capitulos en que el autor la distribuye. T 
asi llevadös de su naturaleza, querrian en una comedia no solo ver 
el nacimiento prodigioso de un Principe pero las hazanas que pro- 
metiö tan estraiio principio, hasta ver el fin de sus dias, si gozö 
de la gloria que sus heroycos hechos le prometieron. Y assi misma 
en aquel breve termino de dos horas querrian ver sucesos Comicos, 
Tragicos y Tragicocomicos (dexando lo que es meramente Comico 
para argumento de los entremeses que se usan agora) y esto se 
confirma en la musica de la misma Comedia, pues si comienzan por 
un tono grave, luego lo quieren no solo alegre y joli, pero corrido 
y bullicioso, y aun abivado con saynetes de bayles y danzas que 
mezclan en ellos. 

Pues si esto es asi, y estas Comedias no se han de representar 
en Grecia, ni en Italia, sino en Espana, y el gusto Espanol es deste 
metal, porque ha de dexar el Poeta de conseguir su fin, que es el 



- 55 — 

apiaaso (primer Precepto de Aristoteles en su Poetica) por «eguir 
las leyes de los pasados, tan ignorantes algunos, que inventaron 
los Prologos y Argumentes en las Comedias no mas de para de- 
clarar la tra9a y marana dellas, que sin esta ayuda de costa tan 
ayunos de entendellas se salian como entravan? Y la introduccion 
de los Lacayos en las cemedias no es porque entiendan que la per- 
sona de un lacayo sea para comunicalle negocios de estado y de 
goviemo, sino por no multiplicar interlocutores ; porque si a cada 
Principe le huviesen de poner la casa que su estado pide, ni hauria 
compania por numerosa que fuese, que bastase a repreaentar la Co* 
media, ni menos Teatro (aunque fuese un Coliseo) de baatante ca- 
pacidad a tantas figuras; y assi haze el Lacayo las de todoa lot cria- 
dos de aquel Principe: y el aplicar donayrea a sn papel es por de- 
spertar el gusto, que tal vez es necesario, pues con lo mucho grave 
se empalaga muy facilmente. Como se vio en la donosa astucia de 
que us6 aquel grande orador Dcmostenes, quando viö la mayor 
parte de sus oyentes rendida al sueno, y para recordallos en aten- 
cion y apiauso les contd la novela de umbra Asini, y en cobran- 
dolos aiiudö el hilo de su discurso. Y hazer faciles duenos a los 
rudos Pastores de materias profundas no desdize de lo que famosos 
y antiguos Poetas hau platicado, y por cuitar proligidad, boWamos 
solo los ojos ä la tragicomedia que el Laureado Poeta Guarino hizo 
del Pastor Fido, donde un Satire que introduze (a imitacion de los 
que en esta figura reprehendian los vicios de la Republica, de donde 
les quedö nombre de Satiras a los versos mordaces) habia en cosas 
tan altas y especulativas , que es el mejor papel de la fabula, y de- 
fine el mismo poeta al Satire diziendole en boca de Corisca: Messe 
homo, messe capra e tute bestia. Pues obra es la del Pastor fido, 
y opinion es la del Autor de las primeras que en Italia se celebran. 
Assi que no esta la falta en las comedias espaiiolas, sino en los 
Zoylos Espaiioles, pareciendoles breve camino y libre de trabajo 
para conquistar el nombre de discretos la indistincta y ciega mur- 
ranracion, y si le preguntays al mas delicado destos, que es seiiale 
las partes de que ha de constar un perfeto Poema Comico, le su- 
cede lo que a muchos Poetas pintores de hermosuras humanas, pues 
les atribuyen facciones tan disformes, que si el mas castigado pincel 
las reduxera a platica, no huviera inventado demonio tan borrible 
Geronimo Besehe en sus trasnochados diabolicos caprichos. 

@. 429. 3tt einem fliegenben ^laiit öom ^a^t 1623, Betitelt Su- 
cesos desta Corte, desde 15 de Agosto hasta fin de Octubre 1623, 



— 56 — 

liefet mant Hanse dado habitot (tool^l de Sanliago) a (tocr^ 

\>tn meistere Flamen genannt) y a Don Guillen de Castro. 

^ex bem gtociten f&anU )Don ©uiUen'd be @afho (S(i^ttf))ielen ftn^ 
Ui ft6} eine Sßorrebe, bie id^ toegen ber aufierovbentU^en ^elten^ett 
biefe^ 93anbe^ unb al« einen «einen ^Beitrag gu ben »enigen »or^anbe^ 
nett 9lotigen übet baö 3Bitf en biefe^ JDid^tet« l^ier abbrucfen laffe : 

AI Leior. 

No quiero llamarte discreto ni tabio, porque tal vez podra ser 
qoe no lo seas, ni lisongearte qaiero tampoco con la comun civili- 
dad de llamarte piadoso; pues si sabes, no tengo mis cosas por tan 
levantadas de punto, que te causen erabidia y dexes por eso de 
alaballat! y si ignoras, tus alaban^as me serviran de vitoperios; solo 
qaiero advertirte, que demas de imprimir estas doze Comedias por 
hacer gotio a mi sobrina, lo hize tambien porque en mi ausencia 
se imprimieron otras doze, y tanto porque en ellas avia on sin fin 
de yerros, como porque la que menos aiios tiene tendr& de quinze 
arriba, que fu6 quando la poesia comica, aunque menos murmo- 
rada, no estava tan en su punto, me animö a hazer esta segnnda 
Impression. Si me enganö en imprimir estas por disculpar aquellas, 
cansa he tenido bastante, pues en toda Espaiia las signieren y ce- 
lebraron con grande exceso. 

^uf bet ^iblioti^ef be6 «^er^og^ ton Offuna flnben üd^ ^cn ©uiUen 
be @a^o bie (Som5bien: 

La tragedia por los zelos* %utc^xa\pif). $(m Sd^luffe fielet: Aca- 
b61a D. Guillen de Castro ä 24 de diciembre de 1622 para Antonio 
de Prado. 

Ingratitnd por Amor, ^utogra)?^ mit Unterfd^rtft. 

Quien no se aventura. 

Alla van leyes donde quieren Reyes. 

La manzana de la discordia y robo de Elena, de D. Guillen de 
Castro y Mira de Mescua. 

@. 451. 3)ott Slgttpin JDuran Bejt^t bie britte 3ornaba einet 6o* 
m5bte Las Folierias de Amor, n^eld^e toal^tfd^etnltci^ bie gleid^namige 
bed ®a«)jat be 5l»ila ifl, beten 6!ett)ante« im ^totog gu feinen 
(Sd^aufpielen ettodl^nt. 

®. 452. iBon SJ^iguel @an(^eg ftnbet ftd^ auf bet ^ibliot^e! 
be^ ^etgogd i[)on £)ffuna ^nbfd^tiftlid^ bie ^om&bte La isla barbara 
mit ^tlaubnifi gut ^atßeUung )oom 25. Sanuat 1611 unb ))om 12ten 
Sanuat 1614. <&ietnad^ muß an6} bie 9{otig auf (Seite 504 betid^tigt 



— 57 — 

tverben. Sal^cfd^emlid^ ifl bec t)ort na6) iBaiaffa ertod^nte äftiguel 
(Sandte} m\>a\ iUnti^äf mit biefem. 

<S. 455. (Sei^r retd^ ifl bie Offuna'f^e ^anbfc^rtftenfammtung an 

<Scl^auf)}ieIcn äftefcua'd. 3d^ ntad^e bat>on naml^afi: 

El exemplo mayor de la desdicha y Capitan Belisario (fonfi btm 

So)>e bc $ega ^ugefd^riebcn). ^ü\o^xa)pf) mit Unierfcifttfi bed 

9){ira be SRefcua; am ©d^luffe bie @enfut: He visto esta Co- 

media y puesto que no contiene nada contra las buenas co- 

stumbres, puedese representar y su autor Mira de Araescaa 

obtener naevos aplausos. Madrid y Julio de 1625. Lope de 

Vega Carpio. 

£1 animal profeta, mit bet 3al^re0gal^t 1631 (bted iß bad fonfl bem 

£o)}e gugefcifciebene (Stücf). 
EI Martir de Madrid , mit ^icett) ))on 1619. 
EI primer Conde de Flandes, batirt 24. ^oumUt 1616. 
La tercera de si misma, batirt 1626. 
La casa del tahur, mit Sicett) ))on 1621. 

Auto de la inquisiclon, representöse en esta corte ano de 1624. 
Auto de la jura del principe. Hizose en los carros de Madrid 
ano de 1632. 
^on ^dufiin ^Duran befij^t 9Refcua'6 Carboneros de Francia, 
Slbfd^cift tom 7. TISlx^ 1608; fobann eben beffen Hero y Leandro, Cua- 
tro milagros de Amor unb El Clavo de Joel. 

@. 465. SJ^efcua'd @om5bie La rueda de la Fortuna ifl, mie asa 
ber l^&uflgen Smdi^nung berfelben Ui gleid^geitigen (Scifriftßellern l^er;: 
»otge^t, fel^r berühmt getoefen. 3n einem, J^erten ^aöcuot ©al^ango« 
gel^&rigen 3^anufcri))t, toeld^e^ ))on einem SD'^oridfen ^nx ßtit ^^lippi III 
gefc^rieben ifl unb aQerl^anb moratifc^e Betrachtungen mit untermifd^ten 
^rgdl^Iungen entptt, ftnbet fid^ ein Berid^t übet tint aSorfteUund biefed 
^d^anfpkU, toeld^et ber Sßerfaffer beitoo^nte. 2)en ^Beginn biefe6 ©e^ 
tid^te^, bem man ein Sntereffe ber (Suriofltdt nid^t abfpred^en toirb, 
t^eile id^ l^ier in feiner irreguUren Dxtf)C^xap^t mit: Despues desto 
pass^ por la puerta de una casa, adonde bide entrar mucha gente 
asi hombres como mugeres; entr6 con ellos y bide un patio muy 
grande, adonde en sillas y bancos se sentaban los hombres y las 
mugeres, en un sitio alto las hurdinarias, y luego muchos balcones, 
adonde estaban los grabes con sus mugeres, y en este patio un 
tablado adonde todos miraban, y despues que estaba todo Ueno bi 
salir dos damas y dos galanes con sus biguelas y cantaron estas 
decimas : 



^- 58 — 

Quien se Viö en prosperidad 
Y se bc en misero estado 
Considere ques prcstado 
El bien y la adbersidad etc. 
Acabado de cantar se entraron y saliö uno con ana Ropa de da- 
masco y dixo una loa y dicha se entrö y salieron a representar la 
eomedia de la Rueda de la fortuna que significa los estados del 
mundo y como se truecan y para que se conozca y las zizaiias y 
trayciones que en el ay y el iormento y ynquietud con que aun los 
que estan en alto estado padecen y el enganoso bibir con que bi- 
ben etc. hierauf folgt eine auöfü^tUd^e @rjd^(ung beö Snl^alt« ber 
@om&bie. 

®. 469. 3n ben Avisos historicos de D. Josef Pellicer, einer 
Slrt »on Seititng, toeld^e feit 1639 toöd^entUdie ^tx\6)U über bie Xa-^ 
gedbegeBen^eiten gab, toirb \>on bem XeU be6 ®ue))ara gemelbet: 

Madrid 15 de Noviembre de 1644. £1 Jueves pasado 
muriö Luis Yelez de Guevara, natural de Ecija, Uxier de Cämara 
de S M., bien conocido por mas de 400 comedias que ha escrito y 
por SU grau ingenio, agudos y repetidos dichos y scr uno de los 
mejores Cortesanos de Espana. Muriö de 74 anos de edad: dexö 
por Testamentarios A los Senores Conde de Lemos y duque de Ve- 
raguas, en cuyo servicio estä D. Juan Velez su hijo. Dcpositaron 
el cuerpo en el Monasterio de Dona Maria de Aragon, en la Ca- 
pilla de los Senores Duques de Veragua, haciendosele por sus me- 
ritos esta honra. Ayer se le hicieron las honras en la misma igle- 
sia con la propia grandeza que si fuera titulo, asistiendo cuantos 
Grandes, Senores y Caballeros hay en la corte. T se han hecho ä 
su muerte y ä su ingenio muchos epitafios, que entiendo se impri- 
mirän en libro particular como el de Lope de Vega y Juan Perez 
de Montalvan. 

JDie ^anbfd^tiftenfammlung be0 «&ergog^ öoti Ojfuna betoal^rt »on 
®nt^cixa : 

La Serrana de la Vera, ^utogra^l^, batirt: ^aHaboIib 1603. 
$lnf bem ^itel fielet bie iBemerfung: para la Senora Jusepa Vaca. 

El aguila del agua y batalla naval de Lepanto, mit Sicen} )Dom 
25. 3uU 1642. 

Auto de la mcsa redonda, aiio de 1634. 

La christianisinia Lis. 

El rey muerto. 

Tambien tiene en Sol menguanle. 



— 59 - 

Lo qae picnsas hago. 

3m »efift Slgufiitt'ö JDuran beffnbet ftd^ bie OrigmalH^anbfci^rift 
öon ©ueöata'« 
El Rey en sa imaginacion mit Siceng i>om 20. ^ugufl 1625^ unb 
(Sorten, ))on La creacion del mundo; Diego Garcia de Paredes; 
Los agravios perdonados, segunda parte* 
@. 492. SDer «gergog »on £)ffuna befi^t bie ^anbfd^nft einer ^o^- 
m&bie EI Amigo el enemigo y a las vezes Ileba et hombre a su 
casa con que Höre, de Zepeda, toeld^e mit ©rlaubniß gur SDarftel- 
lung üom Saläre 1626 üerfe^en ifl unb gu ben fpfiteren (Stütfen be^ 
Soaquin 9iometo be Sejjeba ju gel^ören fc^eint. 

©.501. fSon 5lnbre« be ^laramonte jlnben ftd^ unter ben 
9Wattufcri»)ten ber Offuna' feigen 58ibUot^ef nod^ bie (Somöbien: De lo 
vivo a lo pintado. EI mayor Rey de los Reyes. EI Tao de San 
Anton. £1 homo de Constantinopla. EI atahud para el vivo y el 
thalamo para el muerto. De los meritos de amor el silencio es el 
mayor. ^ie Eingabe bed ^aftano $eUicer, (Slaramonte fei 1610 %tf 
Sorben, ifl falfd^, benn 3)on Slgujlin 3)uran befi^t bie Driginal^anb^ 
fd^rift feiner Dramen La infeliz Dorotea mit ber ^al^r^jal^l 1622, nnb 
La catölica Princesa Leopolda, batirt 1612. 

@. 503. 3n ber reidjen Offuna'fd^en (Sammlung finb 6om6bien 

einiger alten, f(^on in ber IBoabed ^gußin be fftciae erto&l^nten, ^ü^neu:: 

bid^ter, beren SBerfe man für ganj verloren ^lielt, öor^anben, ndmlid^: 

Los ojos del cielo, compuestapor el Licenciado Jastiniano. 

Sac6se en Yalladolid 30 de mar^o 1615. (3n einer anberen 

^anbfd^rift biefeö (Stütfe«, bie ^uran Bejitt, fü^rt bajfelBe nodji 

ben gtoeiten 2;itel la abogada de los ojos Santa Lucia unb toirb 

ber ^erfaffer el Licenciado Lucas Justiniano genannt). 

La famosa Toledana, hecha por el Jurado Juan de Qui- 

ros, Vezino de Toledo. 
Comedia del Bruto Ateniense, compucsta del Licenciado 
Gaspar de Mesa ano de 1602. ^lutogra^l^ mit ber Unter; 
fd^rift be^ ®a«var be aWefa. 
9lod^ rei^e \6i ffkx bie 92oti} i^on einigen anberen in jener ©amm^^ 
lung beflnblic^en ^anbfd^riften an, bie, toeil mit Sa^re^jal^len öerfe^en, 
'^altpunfte für toeitere Unterfud^ungen geben fönnen. 
La loca del Cielo, de D. Diego de Villcgas, mit £icen) ^on 1625. 
£1 levantamiento del ilustre TeoGlo, anon1)m, mit ber 3cif)Xtß^af)l 

1619. 
La inclinacion espanola, anonym, 1617. 



- 60 — 

Mientras yo podo las vinas, de Agnstin Castellano, 1610. 

La paciencia en la fortnna, anoni^m, mit Sicenn ^>en 1615. 

El burlado burlador, anon);m, acaböse 1627. 

El bastardo de Castilla, anon);m, mit Sicen^ von 1641. 

Los contrarius parecidos, desdicha venUirosa y confusa Ingala- 

terra, ancn)i)m, 1642. 
La esclava del cielo Sta Engracia, anottl^m, Sicett) t>on 1619. 
Los Condes de Montalbo. ^ntOQxapf) ))on Roque Francisco Ro- 

mero, acaböse ano de 1638. 
San Mateo en Etiopia, anoni^m 1639. 

Fingir la propia verdad, de Alonso de Osuna, Siceng ))on 1641. 
El campo de la Berda, anont^m, Sicenj ))on 1635. 
Bellaco sois Gomez, anoni^m, Sicenj ^en 1640. 
Auto del Labrador de la Mancha, anont^m, 1615. 
La aurora del Sol divino, de Francisco de Monteser, Siceng t>on 

1640. 
Mas pesan pajas que culpas, $iutogra))l^ ücn Sranci^co Slobrcgat, 

1659. 
Foder y amor compitiendo, de Francisco de la Calle, Slutogra);]^ 

»Ott 1675. 
Los tres hermanos del Cielo y Martires deCarlete, anotti^m, 1660. 
El Yaquero emperador, anont^m, Stceng \)cn 1672. 
Pachecos y Palomeques, de D. Jos6 Antonio Garcia de Prado, 

Siceng k)on 1674. 
El mejor Maestro Amor, de D. Manuel Gonzalez de Torres, ^U 

cenj ))on 1683. 
Amar sin favorecer, de Roman Montero, 1660. 
Casarse sin hablarse, anon);m, Sicenj t^on 1641. 
Yida y muerte de San Blas, de Francisco de Solo, Siceng ))Ott 1641. 
9luö ber ^anbfd^riftenfammlung »Ott SlgufUn JDuratt l^eBe id^ ferner 
f^tc\>ox bte @om5bten: 
La despreciada querida, de Juan de Villegas, $(utogra)>]^ mit Un^ 

terfd^rift be« S3erfaffcr«, batirt: 93arettcia, im 9JJai 1621. 
Convertirse el mal en bien, de Josö Antonio Garcia del Prado, 

^ut(>Qxa)pi), Beenbigt ju $arid am l.^ugufi 1625. 
Venganzas bay si hay injurias, ^utogta^l^ »Ott ^Ifonfo be Q3atred 

mit Stcett) »Ott 1632. 
El divino Portugues S. Antonio de Padua , de Bernardino de Obre- 

gon, batirt 1623. 
Hallar la muerte en aus zelos , de D. Felix Pardo de Lacasta 1659. 



— 61 — 

El noble siempre es valiente, ^nie^tapf^ toon S^rnanto tc Batate. 

imb bad Auto del Hospital de Roque, t)cn ^ajct^, ^lutogra)?]^ mit 
bem 3>at«m: 14. 3uli 1609. 
@. 509. granci«co (5a«cale^ muß fp&ter feine tigoriftifclSien Sln^ 
jtd^ten über ba« @(3^aufriel mobificirt l^aben. Sit feinen Cartas filolo- 
gicas, Murcia 1634, finbet ftd^ eine Carta ä Lope de Vega en defensa 
de las comedias y representacion de ellas, beten Einfang id^ mittl^eKe : 
Muchos dias ha, Senor, que no tenemos en Murcia comedias; 
ello deve ser, porque aqui han dado en perseguir la representacion, 
predicando contra ella, como si fuera alguna secta ö gravisimo cri- 
men. Yo h6 considerado la materia y yisto sobre ella mncho, y no 
hallo causa urgente para el destierro de la representacion, antes 
bien muchas en su favor y tan considerables, que si oy no huviem 
comedias ni theatro dellas en nuestra Espaiia, se devieran hazer de 
nuevo por los muchos provechos y frutos que dellas resultan. A 
lo menos a mi me lo parece. Y. m. se sirva de oirme un rato por 
este discursillo y decirme lo que siente, y pasar la pluma como tan 
buen critico, por lo que fuere digno de asterisco; que sciendo Ym. 
el que mas a ilustrado la poesia comica en Espana, dandole la gra- 
cia, la elegancia, la valentia y ser que oy tiene, nadie como Ym. 
podr& ser el verdadero censor etc. 

@. 536. 3n einem ^lugblatte: Carta de un Cortesano ä uno de 
los seiiores Obispos destos Reynos, Madrid y Noviembre 18 de 1623, 
l^eiflt e^: Han dado habito ä Don Diego Ximenez de Enciso, Yenti- 
quatro de Sevilla. S^ontali^an im Para todos l^ebt befonbet^ @nctfo'^ 
Medicis de Florencia f}tx^ot, loeldj^e et bie 9{i(^tf(ifnut unb ba^ ^exs 
bilb allet gtofen (Somßbien nennt. 

(S. 540. Sßen ben SJ2anufcti))ten 3y{ontaI))an'fcl^et (Som&bien, toeicife 
bet «öetjog »onOffuna befl^t, finb mit 3ai^te«ja]^len üetfel^en: La des- 
honra onrosa 1622. Como padre y como rey 1629. La ventara 
en el engano, 9 de Mayo 1630. 

@. 592. (S6 U)&te inteteffant, ^u toiffen, tool^et ^oletibge, in ben 
Slnmetfungen gu 5Bi?ton*« 3)on 3uan ; bie 9loti§ genommen l^aben mag, 
bie &Itefte btamatifd^e ^eatbeitung bet @age ))om ^einetnen ®afi fei 
ein geiftlid^e«, nad^l^et öon Xixfe füt bie toeltüd^e S3ftl>ne umgeatbeitete«, 
@d^auf))ie( El Ateista fulminado. ä^ ^be ))on bet @jciften} eine0 
fold^en nitgenb6 eine <S)>ut entbeut. 

@in ^nffa^ imUBanb 117 be^ Quarterly review ^cn 9lid^atb ^otb, 
bem SBetfaffet be^ ^anbbud^« füt (»eifenbe in ^pmitn, Uf^avüpUi, Ik 
i^iflotifcife $etfon , an toeldjfe fidjf bie @age ^cm ^einenten ®aft gefnü^jft, 



- 62 - 

fei t>er, in ter Cronica del Rey D. Pedro terfd^iebentUc^ ertDä^nte ^aui^ 
l^ofmeiffer $etcr'« be^ ©raufamen, 3uan Xtncxic, geiDefen. SlKein ba 
gort fclBfl angibt, ber ^amt 3uan fei in ber e^emal« fel^r au^gebrei? 
teten gamilie Xtncxio l^aufig öorgefommen unb ba er fein auf bie (Sage 
bejüglid^ed factum anzugeben toei^ , an6) bie genannte ^l^roni! nid^td 
berartige« enthält, fo laßt fid^ nid^t abfegen, toe«^(b gerabe biefer Xt^ 
«orio unfer JDon 3uon fein fott. 

3tt ben fd^on angefül^rten franj6fifd^en S3earbeitungen tjon Zix^o'e 
^iüä ifi nod^ eine ))on Xf)i>mae ^orneiUe (le festin de pierre) unb 
eine toeitere, 1667 unter bem 2!itel L'athee foudroyö aufgefül^rte , üon 
Äofimont l^injujufügen. ^er dltefte, üon Sione Slttacci angefüi^rte, JDrud 
einer iialienifc^en ^e^anblung biefe^ (Sioffe6 ifl: II Convitato di Ple- 
tra., rappresentazione di Onofrio Giliberto, di Solofra. Napoli 1652. 
^a^ gleichnamige befanntere &M ton (Sicognini erfd^ien erfi gegen 
(Snbe be^ fiebgel^nten Sa^ri^unbert^. 

@. 632. ^er Diablo predicador toirb in i^toei ^anbfd^riften ber 
£)jfuna'fd^en SBiblotl^ef bem granci«co be SSillegaö jugefd^rieben, 
toai inbeffen, ba biefe SD'^anuf ertöte feine ^utogra^^ ftnb, nod^ nid^t^ 
gegen bie getobl^nlid^e ü^einung bemeifet, toeld^e ^elmonte fi^r beffen 
^erfaffer l^ali. Uebrigend ifi bie Säbel biefed berühmten (Stiidfed aud^ 
(unb n)al^rfd^einlid^ frül^er) t^on iopt be iBega in Fray diablo bel^am 
beli toorben. 

Sßen IBelmonte finben fid^ auf ber ^iblioti^ef beö ^erjog« »on £)^ 

funa bie 9)'{anufcrivte : 

£1 sastre del Canipillo, ^utograpl^ mit ber Unterfd^rift Luis. de Bei- 

monte Bermudez, 1^ de Augusto 1624 (ifi bie in alten 5Dru(fen 

bem So^e gugefd^riebene ©omöbie.) 

£1 satisfecho, ^ntcQxa^f) mit Unterfd^rift, batirt: ^etilla ben 5ten 

3uU 1634. 
£1 Conde de Fueutes. 
EI hortelano de Tordesillas. 

A un tiempo Rey y Vasallo , ^ntoQxa)pif) mit Unterfd^rift unb Sicenj 

^on 1642. 

2)cn Slgujlin 3)uran beft^t in öelmonte*« Original^anbfd^rift bie 

@om&bie El acierto en el engano y robador de su honra, batirt tom 

3)etember 1641. ^u9 ber angefügten Siceng erbeut, baß ba^ &M gu^ 

erß ald inbecent ))erboten toorben toax , bann aber h^ieber erlaubt tourbe. 

@. 662. Slu^ bem mel^rfac^ citirten Sluffa^e öon SKefonero Sloma? 

tto^ über bie XopOQxapi^it i>on SRabrib mag l^ier nod^ Solgenbe^ l^er^ 

t^orgei^obeti toerben: 



- 63 - 

,,^te ©trafie del Leon toax früher ^en ber QalU 4e\ Prado an 
bt6 )U bett Calles de Francos isnb de Cantarranas titoa^ bveiier a(6 
jc^t unb bilbete einen f (einen , mit ^B&nmen ]be)){lan)ten , $la^, ti»e%r 
el Mentidero de los represeniantes genannt louvbe, o()ne 3toeifel toeU 
er ber SSerfammlnngdort ber ®(i^auf)}ie(er unb 2!^eaterfreunbe toat, tüit 
l^eute bie Plasuela de Santa Ana. 9)2it biefent 9{amen finben \o\x 
ben genannten $la( auf bem grofen $lan ))on 9)'{abrib i^on 1656 hts 
Seid^net, fo tDte aü6) in ben (Sd^riften Due))ebo'6, So))e'# , iBidamebiana*« 
unb Slnberer, unb enbUd^ in bem ^eßament be6 ^ifd^of« t>on (Sugce 
5D. S^anuel be SD'^oUinebo 9 ^ngulo, toeld^er audbräcfUd^ fagt, feine 
(Sltern too^nten in SD^abrib in ber Calle del Leon, Mentidero de los 
Representantes. 3enem ganzen ^tabttl^eil ift, fo gu fagen, bie üxim 
nerung an bie großen bramatifd^en 5Did^ter unb ©d^oufpieler aufgebrüdft, 
toeld^e i^n betoo^nten ober befud^ten. $lu6 ben Sd^riften jener 3eiten 
ge^t l^er^or^ bafi alle berik^mten @d^auf))ieler unb ^d^aufpielerinnen 
be6 {{ebgel^nten uub adjftgebnten 3abr]^ttnbert6 t>on $lguflin be Si^oia^ unb 
9l(onfo be £)(mebo an M auf SUlanuel ©arcia $arra unb S'^ariono 
Ouerol, unb \>en ^Jlaxia 0liqueIme uub SO^aria Salberon bi6 gur Sab? 
\>tnani unb Tirana in {enen ©traflen de las Huertas, del Amor de 
Dies, de San Juan, de Santa Maria, de Francos, de Cantarranas 
unb del Leon (ebten, eine ©etool^n^ett, loeld^e hie l^eute bie geitgenöf« 
flf(^en @d(fauf)}ieler ))on (Rita Suna unb 3flboro SD'^aique) hiß gu (SHt}^ 
man, £atorre, 9tomea unb llnberen beibel^alten l^aben.'' 

@. 663. 3d^ fle((e l^ier nod^ einige 9{otigen unb $lne!boten über 
berühmte @d(fattf))ieler au^ ber ^(iktl^egeit be0 ^^eaterd gufammen. 

Epistolae Hoelianae. Familiär letters Domestic and for- 
ren. By James Howell. 2nd edition. London 1650. Vol. II pag. 111. 
®rief ane SJ^abrib »om 1. ^luguft 1622: 

To this J will join an epigram which was made of de Vaca 
husband to Jusepa de Vaca the famoos Comedian, who came vpon 
the Stage with a cloak lined with black plosh and a great chain 
abont bis neck, wbere upon the Duke of Mediana broke into these 
witty lines: 

Con tanta felpa en la capa 

V tanta cadena de oro, 

El marido de la Vaca 

Que puede ser sino toro? 
C o m e d i a 8 d e L o p e de V ega. T. XIX. Prologe dialogistico : 
Pregnntd Cisneros, representando un Alcalde, que porqne estava 
preso OD estodiante, que entre otroa salia i yisita? Dgole el eacri- 



- 64 - 

vano, que por una satira. Qae es satira? replicö Cisneros? Sa- 
tira es, dyo el escrivano, decir las faltas de los del lugar, y re- 
spondiö Cisneros: Pues no seria mejor prender ä los que tienen 
las faltas? 

Comedias de Lope de Vega T. XVII. ^ebicatton bed Jorge 
Toledano (Comedia de las antiguas mias): Hacia el Jorge Toledano 
aqael insigne representante de Toledo Solano, a quien en la figura 
del galan por la blandura, talle y aseo de su persona nadie ha 
igualado. Roma nos dej6 la memoria de sus famosos hisiriones, 
no parezca exceso a la modostia y circunspeccion de muchos alabar 
estos hombres, pues no los viö semejantes, quando mas su repu- 
blica florecia. 

Comedias de Lope de Vega. T. XVI (Madrid 1622). Prologo: 

Como se acabaron los Cisneros, los Navarros, Loyolas, Rios, 
Solanos, Ramirez, Tapias, Leones, Rochas, Salvadores y Chrislo- 
vales, que han de hacer los Autores, sino converiidos en Bolalines 
remitir a las Tramoyas las comedias? 

Caramuelis Rhythmica. Editio altera. Campaniae 1668. 
pag. 706ff.: 

Ar las habet vocem claram et puram, memoriam firmam et 
actionem vivacem, et quidquid ipse diceret in singulis linguae mo- 
tibus Charites et in singulis manuum videbatur habere Apollines. Ad 
eam audiendum confluebant eicellentissimi concionatores, ut dictio- 
nis et actionis perfectionem addiscerent. 

Sab idem tempus Amaryllis (sie eam vocabant) inter Comicas 
floruit, qujie erat prodigiosa in sua arte. Eloquebatur, canebat, mu- 
sicit instrumentis ladebat, tripudiabat, et nihil erat, quod cum laude 
et applausu non faceret. 

Paucis posi annis theatra adsurgebant Riquelmae, adolescenti 
pulchrae, apprehensivft tarn forti praeditae, ut inter loquendum yuI- 
tüs colorem cum omniam admiratione mutaret: nam, si in theatro 
fansta et felicia narrarentar, roseo colore suffusa auscultabat; si 
autem aliqua infausta circumstantia intercurreret , illico pallida red- 
debator. Et in hoc erat unica, quam nemo valeret imitari* 

Fuenint et sunt alii Comici, in quibus magnae hujus generis 
dotes relucent. Ego nomine, quos puer cognovi, nam ä juventute 
exesse ab Hispania jussus, Comedias audire non potui. 

Quia magna interdum ingenia pereunt in aratro, qoae si cole- 
rentor, possent patriae et scholae servire, hunc casum addo. Bar- 
rneli (pagua est non longo a Spinensi coenobio jacens in anliqoA 



— 65 — 

Castelld) interfui Divinis mysterns die nascenti Deiparae consecrali. 
Musica fuit expectatione melior, et omnia urbano potius quam pa- 
gano ritu agebantar. Ad Offertorium surrexerunt Confratres, et sin- 
guli suum munufl obtulerunt Angelorum reginae, alii taciti, alii car- 
mina recitantes, alii cantantes, et applausum prae ceterifl habuit 
quidam juvenis, qui rauti personam adsumens, manibns et gestibus 
loquens, ut panis, vini et pecorum copiam et valetudinem Diva po- 
pulo universo concederet, motibus tarn vivis expressit, ut mentit 
suae conceptus clarius et melius explicare verbis non posset Et 
quid iste non faceret, si a pueritia habuisset Magistros idoneos? 

Madriti semel Arias sibi legens epistolam in theatrum ingres- 
8«, longo tempore habuit Auditores suspensos, ad singulas lineas 
percellebatur, et demum furore percitus laceravit epistolam et in- 
cepit exclamare vehementissima carmina. Et tametsi laudaretur ab 
Omnibus, majorem illa die agendo quam loquendo admirationem ex- 
torsit. 



5 



— 66 



nad)träge ^um tititten ßatibt. 

<£. 1. $^mp»> IV, geb. ben 8. 5H>nl 1605, mx fc^on im mUx 
üon neun Sal^ven in einer am «^ofe feine« 33ater« aufgeführten (Somö^- 
bie felbjl aU @(i^aufpie(er aufgetreten, tt)ie bie« berici^tet h)irb in bem 
5Wanufcripte ber 5Kabriber Sflationalbibliot^et : 

Luis Cabrera de Cordova. Relaciones de las cosas sucedidas, 
principalmente en la corte, desde el ano de 1599 hasta el de 1614. 
de Madrid, 8 de Marzo 1614. 

El Jueves de la semana pasada el Principe N. S. con las me- 
ninas representaron una comedia delante del Rey y SS. AA. y las 
damas sin entrar otro ninguno: representö el Principe el Dios Ca- 
pido y de salir de un carro se mareö y tuvo dos vomitos, pero no 
se le siguiö otro mal y dicen lo hizo bonitamente, y el Condecito 
de Puiio - en - rostro la diosa Venus, y los otros los demas perso- 
nages, y ha havido algunos a quicn ha parecido que no se havia de 
permitir que representase S. A. aunque la poca edad le disculpa, 
al cual oi se le ha muerto el enano Bonami que el queria mucho. 

3ci^ rei^e ^ier nod^ eine 5lnja^l öon S^laci^rici^ten über ba« (Sd^au- 
fpielloefen unb namentlid^ über bie ^^oft^eaterbarftellungen jur ßtii ^^i- 
l\pp^9 IV unb ^axVi II aneinanber , toeld^e , au« «&anbfci^riftett unb ffi«- 
genben S3(ättern be« fiebje^nten 3a^r^unbert« gebogen, manci^en intern 
effanten Seitrag gur ©efd^üte be« ©c^aufpieln^efen« unb ber bramati^ 
fd^en Literatur jener ßeit liefern. Sitte d^nlid^en Sflotigen, bie fd^on 
neuerbing« üon ^öar^embufci^ in feiner 5lu0gabe be« galberon unb fonjt 
mitgetl^eilt lüorben, finb ^ier, unter SSertueifung barauf, au^gefd^ieben. 

16 2 2. 

Slu« einer, mir im Original mitget^eitten , alten [Äed^nung be« Äö^ 
niglid^en ©d^loffe« in SWabrib ge^t l^eröor, bag üom 5. Cttober 1622 
an am Sonntag unb 5)onner«tag unb augerbem an ben Sejltagen jeber 
SBod^e in bem ©emad^e ber Königin eine dtni)t öon (Somßbiett aufge- 
führt njurbe. 5)ie 2:itel ber bargeflettten ©tücfe, bie ^amtn ber @d^au^ 
f»>ielbireftcren unb einige fonjlige ©injet^eiten ergeben f!d^ au« ber fol- 
genben, nad^ ber Original^anbfd^rift entworfenen Ueberfld^t: 
Comedias represen tadas en Octubre. 

Actores f ^^^ celos en el caballo. 

despreciada querida. 



{ijUi 
La 
La 



Pedro Valdes , t_ ««.jj j ü - 

perdida de Espana. 



67 — 



Alonso de Olmedo. 



El labrador venturoso. 
£1 infante de Aragon. 
El rey Angel. 



El mismo Avendano. 



Por estas tres comedias se pagaron 900 reales a 300 
cada una por orden de la Reina a peticion de Gero- 
nima de Burgos, muger de dicho antor, pues antes 
solo se pagaban a 200 retiles. 

Ganar amigos. 

Rodamonte Aragones. 

Poderosa es la ocasion (dos veces). 

Como se enganau los ojos. 
Christoval de Aven- 
dano, actor de Co- 
medias , representö 
con sn compania 

Estas tres se representaron en Octubre y Noviembre. 

Cautela contra cautela. 

La perdida del Rey D. Sebastian. 

Lo que puede la traicion. 

Ei marido de su hermana. 

El martir de Madrid. 

El labrador venturoso 2^ vez. 

El labrador venturoso. 

San Bruno. 

La caida de Faeton. 

Ir y quedarse. 

Quien no se aventura. 

El principe ignorante. 

Mas merece quien mas ama (dos veces). 

Las Victorias del marques de Canete (en 

compania de Valdes). 

Trances de amor. 

El niiio del Senado. 

La conquista de Jerusalen (dos veces). 

Celos engendran amor. 

Las pobrezas de Reynaldos. 

La vengadora de las mugeres. 

El vencedor vencido en el torneo. 
. La milagrosa eleccion de Pio V. 

La Judit Espanola. 

La Romera de Santiago. 

Las pruebas de la lealtad. 

Las burlas de Pedro de Urdemales. 

La selva de amor. 5« 



El misma Avendaiio. 



1 
{ 



El mismo Avendaiio. 



Juan de Morales. 



Vallejo. 



Pedro de Vald^ con 
80 compania. 



- 68 — 

Pleito y desafio. 

Los celos en el caballo {2^ vez). 

D. Sancho el Malo. 

Las Aunas del Marques de Canete (con 
Avendano). 

La despreciada querida. 
Total de comedias representadas en al cuarto de S. M. la Reina 
desde 5 de Octabre de 1622 ä 8 de Febrero siguiente 45, que ä 
300 rs. cada ana importan rs. 13500, satisfechos a los actores. 

16 2 2. 
2)er Slnnatifi öon SÄabrib, ?eon $inelo, ergä^lt ^u biefem Sal^r: 
A ocho de Abril en Aranjuez se previno solemne fiesta al campli- 
miento de los anos del Rey N. S. Su principio faeron toros y luego 
dos grandes Comedias de Magestuosa ostentacion, aunque la una 
tuvo SU azar, porque no falte en los regocijos del mundo, que ca- 
yendo una luz (era de noche) sobre un dosel sin repararse luego 
en ella se encendiö y travö en algunos Ramos de Theatro, de que 
resultö tanta turbacion en todo el auditorio, que aun participaron 
de ella las personas Reales, dejando sos logares con la priesa que 
el suceso pedia. 

16 2 3. 
3m gtü^jal^r unb ©ommer 1623 fanben bei ber Slntoefenl^eit be« 
^ringen t)on Saied, nad^l^ertgen .^ontgd Statt l, in ^a\>xü> t>te(e geß- 
Ud^feiten unb t^eattaüfd^e ^orfleUungen @tatt. (Sd^on t>on bem ^tit:: 
guge bed fßtmgen betid^tet Seen $inelo in feinen l^anbfd^riftlid^en ^n- 
naien von SJlabrib : Domingo 26 de Marzo 1623. Las galas j libreas 
fueron riquisimas, el adorno de las calles lucido y puestos atrechos 
Theatros con Danzas, bayles y Comedias, mascaras y otras inven- 
ciones. El dia no fue muy favorable porque lloviö toda la manana, 
aunque la tarde diö lugar a la entrada, huvo tablados de Vayles y 
Comedias al Hospital de los Italianos, Puerta del Sol, Calle mayor, 
Puerta de Guadalajara y en Palacio. 

3)et englifd^e fXeifenbe Same« «&otüeU erjd^lt in einem l^riefe , ba? 
titt a^abrib ben 10. 3uU 1623 (Epistolae Ho-Eiianae. Familiär let- 
ters Domestic and forren. By James Howell. 2°<J edition. London 
1650.): For outward usage, there is all industry used to give the 
prince and bis servants all possible contentment, and some of tbe 
Kings own servants wait upon tbem at table in the palace, where 
I am sorry to hear some of tbem jeer at tbe Spanisb fare and use 
otber slighting speecbes and demeanoar. There are many excellent 



— 69 — 

Poems made here since the Princes arrival, which are too long to 
coach in a letter, yefi I will venture to send you this one stanza 
of Lope de Vega: 

Carlos Estuardo soy, 

Que siendo Amor mi guia 

AI cielo de Espana voy, 

Per ver mi Estrella Maria. 
There are Comedians once a week come to the Palace, where under 
a great Canopy the Queen and the Infanta sit in the middle, our 
Prince and D. Carlos on the Queen's right hand, the king and the 
little Cardinall on the Infantas left hand. 

3n ben Cartas que escriviö un cavallcro desta Corte a an su 
amigo, einer ^xi t)on 3ettung anB beu Salären 1621 — 1623, toit\>, 
^iif 12 t)om 15. ^ugufl 1623, gefd^rieben: Desde que llegö el Prin- 
cipe de Gales a esta Corte, se ha tenido con Su Alteza toda la cor- 
tesia posible, y cuydado de su regalo y desseo de festejalle y en- 
tretenelle, ansi con diversas fiestas que se le han hecho, corriendo 
toros en cantidad, con rejones y lanzadas admirables, como jugando 
canas de vistosas libreas, cavallos y jaezes, cosas pocas vezes o 
nanca vistas de la nacion Inglesa, ya con mascaras y encamisadas, 
que han hien merecido las particulares relaciones que dellas se han 
hecho, y ya con comedias excelentes, ansi per los autores que las 
han hecho, como por el primor a que ha llegado la poesia y ele- 
gancia dellas en estos tiempos, y por las diferencias de bayles y 
mosicas con que las han adornado: y esto con tanta frecuencia, 
qae cada semana ha oido una ö dos comedias. — Jueves a quinze, 
dia del Corpus, se hizo la procession general del santissimo Sacra- 

mento Por la tarde se representaron los autos de los carros 

a la puerta de Palacio, asistiendo sus Magestades y Altezas a volles 
en una ventana baja, que esta junto a la puerta principal: y el 
Principe de Gales, por gozar mejor de la vista de la Infanta no 
estUYO en ventana, sino en un coche con el Duque de Boquin'gam 
y otros Caballeros, cerradas algo las cortinas frontero del tablado y 
de la ventana de sus Magestades, donde pudo gozarlo todo. 

16 2 4. 
Copia de una carta de Andres de Mendoza al Duque de Vexar, 
Marques de Gibraelon. Sliegettbed f&laü t>om 3. S^^tuar 1624 : 

Ocurriö en estos dias el nacimiento y bautismo de la Infanta 
N. S. Uizo el Marques de Alcaiii^as festin cn su casa, a que com- 
bidö toda la corte. Hizicronse dos comedias por diferentes Autores 



— 70 - 

con excelentes baylarineS) hijos del lugar, una mascara de danza 
con tanta gala coroo destreza, estando Ja sala dando embidia a las 
esferas en hermosura y luces. 

Jornada que Su Magestad hizo a la Andaluzia, escrita por D. 
Jacinto de Herrera y Sotomayor, Gentilhombre de Camera del Senor 
Duque del Infantado; Barcelona 1624. 

3tt biefem S3eric^t über W^WB IV im %xmaf)X 1624 untetnom.- 
mene dtti\t nad^ Slnboluflen toirb t)on tjerfd^iebenen bramatifd^en JDar* 
Rettungen erjdl^lt, mit benen bie Slntoefen^eit be« Ä&nig« gefeiert tourbe. 
@o ^eift e« Bei ©etegen^eit ber gefle^ bie ilf^m ber 'öerjog öon a^ebina 
©ibottia auf feinem Sanbf!^ £1 Hato de Dona Ana in ber 9l&]^e t>on 
Sanlucar goB: Lunes ä 18 de Marzo tuvo Sa Magestad los mismos 
entretenimientos de bosque y comedias, que los demas dias; unb 
au0 ©ranaba toirb gemelbet: La noche del Domingo de Pascua de 
Resureccion a 7 de Abril huvo en la ciudad muchas luminarias, y 
en la puerta que Uaman de Guadix muchos fuegos, y huvo co- 
media en la Alhambra. 

16 3 2 ober 16 3 3. 

Yiaje del Infante Cardenal D. Fernando de Austria desde 12 de 
Abril 1632 que saliö de Madrid con Su Magestad D. Felipe IV sn 
hermano para la ciudad de Barcelona, hasta 4 de Noviembre de 
1634 que entrO en la de ßrusela. Por D. Diego de Aedo y GaU 
lart. Amberes 1635. 

3)iefe ©(^rift erjii^lt, h)ie ber Infant in ber 93ai üon SBittafranca 
auf feinem Sd^iffe la Real einen ^efud^ t>on bem <&erjoge t)on @a^ 
^o^tn erl^alten f)aht, unb fal^rt l^ierauf fort: Ayiendo entendido Su 
Alteza que el Duque gustaria de una Comedia, mandö a una com- 
paiiia de Representantes, que yva embarcada en esta Esquadra para 
liTapoles, representase: hizose la Comedia, que fu6 de mucho gusto 
y con mucho lucimiento, muy bien dispuesta la galera con muchas 
luces y muy bnena orden. 

16 3 5. 

Discurso legal del Licenciado D. Christoval de Moscob y Cor- 
dova, del Consejo de S. M. y su Fiscal del Consejo Real de Ca- 
stilla contra el Marques del Aguila^ Conde de Cantillana, Marques 
de Govea, Conde de Sastago, Marques de Almazan y D. Juan de 
Herrera, por el desacato y delito que cometieron en Palacio, en 
presencia y oyendolo sus Magestades, estandose representando la 
comedia, Jueves en la noche 21 de Diziembre del aiio pasado de 
1635. 



— 71 - 

3Bd§renb einer il^eateworfteKung im f&ntn^üitt'\xo entjlanb ^toi^ 
fc^en ben auf bem XM biefe« SlnnagellBen« genannten ^aöalieren ein 
H%t streit, ber gu it^dtlic^telten , ja fo toeit führte, baf bie ©c^toer-- 
ter in ©egenhjart be« Sthni^i öegogen h)urben. 3)er SÄarque^bel-Ägnila 
aU Url^eBer be« ©treite« tourbe jum itobe öeturt^eilt. 

16 3 6. 

SJ^anufcript ber SRabriber 9lationalbiMict^ef H. 38., ml^ii Xa^te-^ 
neuigfeiten vom Sebruar 1636 hU in ben Se))tember 1642 ent^&U: 

Madrid, 26 de Abril 1636. Domingo huvo grandes pre- 
venciones en Palacio para entremeses y comedias, de repente ha- 
viendo prevenido a todos los comediantes hicicsen cuantas buffone- 
rias pudiesen para bacer reir a Su Magestad, que por la manana 
estuvo de secreto en su capilla. 

ib., 10 de Mayo 1636. Viernes a 9 huvieron Sas Magestades 
Comedia nueva en el Retiro y la representO Prado y su compania. 

ib., 27 de Mayo 1636. Todos estos dias a avido Comedia 
en Palacio y se bacen grandisimas preveuciones para las fiestas que 
ban de dar principio el domingo. 

ib., 18 de Octubre 1636. Viernes 17 por la tarde buvo 
comedia en Palacio a que asistieron todos los embajadores. 

16 3 7. 

^affelbe aJ{anufcrt)>t. Madrid, 27 de Junio 1637. Este dia 
en la noche a honra de la vigilia de San Juan el Senor Conde Du- 
que fesiejö a Sus Magestades con Comedia nueva y -muchos Barcos 
de Mnsica en los estanques. 

ib., 28 de Noviembre 1637. Domingo cumpliö anos S. M. 
la Reyna. Ubo grandes fiestas en Palacio, muchas galas, Comedia 
nueva y un Sarao. 

16 3 7. 

Relacion aiustada en lo posible ä la verdad y repartida en dos 
discursos. El primero de la entrada en estos reynos de Maria de 
Borbon Princesa de Carifian. El segundo de las fiestas que se ce- 
lebraron en el Real palacio del buen Retiro ä la eleccion del Rey 
de Romanos, por el Lic. Andres Sanchez de Espejo Presbitero. 
Madrid Maria de Quirfones 1637. 

3)ie in biefer ©c^rift aie bie glänjenbilen i^rer Seit gcfd^ilberten 
geile l^otten im ©uen^SÄetiro üom (Sonntag ben 16tcn bi« JDienilag ben 
25ftett gebruar 1637 @tatt. Xan^t , @tiergefed)te , ein titerarifc^er SBett^ 
flreit, SBolfebeluftigungen mit aufgefegten greifen unb (Jornftbien brdngten 



— 72 — 

einanber. 3)a0 am leftten itage bargefleflte ©djfaufplel toar (Salbtron'« 
3)ott Dulyote unt) tourbe öon Slofa unb beffen ©efeflfdjfaft aufgefül^tt. 

16 3 8. 

^affelbeananufcri)>i Madrid, 10 de Abril 1638. Jae- 
ves campliö anos el Rey; con gran gnsto de toda la corte se hi- 
cieron muchas alegrias en palacio , y laego k la noche uvo Comedia 
y Sarao. 

16 3 9. 
Avisos historicos de 0. Josef PelHzer y Tobar: 

SJ^abrtb ben 28. 3unt 1639. La noche del Corpus que lo 
fu6 de S. Juan no tuvieron los Reyes otro festejo que el de los 
Autos de la Villa Ordinarios: representäronse quatro: dos de D. 
Pedro Caldefon, uno de D. Antonio Coello y otro de D. Francisco 
de Rojas. 

16 4 0. 

Avisos de Pellizer. 7. geBruar 1640. El Rey nuestro 
Senor con toda su casa y la Senora Princesa de Carinan esta desde 
el dia de San Blas en el Buen-Retiro, donde ha de detenerse hasta 
la Quaresma. Hase empezado k representar en el teatro de las co- 
medias que se ha fabricado dentro y concurre la gente en la misma 
forma que k los de la Cruz y del Principe, celebrändose para los 
Hospitales y autores de la Farsa. Es obra grande. 

©om 12ten3tttti. ^a^ «Petticer'« ©eri*t ttmrben am 7tett Sunt 
gtoei Slutod t>on (Salberon, los Misterios de la Misa unb el Ante- 
christo, nnb gtoei t)on S^anct^co be dtcia9, el rico avariento unb las 
ferias de Madrid, aufgeführt. 

I^om 2ten Oftober. Han tenido los Padres de la Compania 
del Colegio Imperial su ftesta solemnisima al cumplimiento del siglo 
ö cien anos de su Religion. Tienen prevcnida una solemnisima co- 
media de maravillosas tramoyas, obra de Cosme Loti. 

16 4 1. 

Avisos de Pellizer. 4te 3uni 1641. £1 dia del Corpus 

se viö en Madrid grande gala y bizarria ä la tarde repre- 

sentaron los autos, uno del Doctor Mira de Amescua, Prior de Gua- 
dix, de la ronda y visita de la Carcel en alegoria; fu6 cosa grande, 
representöle la Rosa: otro de Luis Velez de Guevara, moralizada la 
fabula de Icaro no tan bueno; hizole la Gongora y Velasco con la 
otra mitad de la compania de la Rosa; otro fu6 de D. Francisco 
de Roxas, que no pareciö bicn, fu^ el sotillo de Madrid k lo di- 
vino; representöle Jusepe y la Negrilla con la mitad de la com- 



— 73 - 

pania de la Viada: el quarto fu6 el Sanson del mismo Roxas, ra- 
sonable, que hicieroB Inigo y la primera dama que es Josepa, con 
lo restante de la compania de la Viuda; las galas fueron muchas, 
los gigantes vestidos de naevo y la larasca de buen gusto, con unos 
Caballeros que lidiaban un toro. 

16 42. 

Avisos de Pelliser. 19te Sluguji 1642. Domingo 17 de 
este fuS dia de gran solemnidad en Madrid. En el convento de la 
Santisima Trinidad habia un Christo milagroso con la vocacion de 
Christo de la F6, que vino de las Indias. — Para el dia de su tras- 
lacion los Familiäres del Santo Oficio y los vecinos tomaron ä su 
cargo el aparato de la fiesta. Publicöse Certamen Poötico para los 
ingeniös con premios de valor: hubo riquisimos altares, arcos tri- 
unfales y carros de caballos que representaban la fö al Modo Ro- 
mano, haciendo las figuras los comediantes con musiea. Tres dias 
antes hubo luminarias y comedias publicas cada dia en la calle. 

16 4 9. 

Real viage de la Reyna N. S« Dona Mariana de Austria desde 
la Corte y Ciudad Imperial de Viena hasta estos sus Reynos de 
Espaiia. Madrid 1649. 

pag. 28. b. Diöse fondo cerca del muelle (de Tarragona), for- 
möso tienda y se dixeron Misas ä la Armada. El Governador y 
Consilleres de la ciudad besaron ä S. M. la mano, como tambien 
algunos Caballeros de puesto en aquella plaza. Mientras los escla- 
vos hizieron aguada , entretuvo S. M. el tiempo , oyendo una Come- 
dia que Roque de Figueroa Autor dellas representö en la Antepopa 
de la Real con su Compania, que entonces acaso se hallava en 
Tarragona. 

16 5 3. 

$lu0 alten dttö^mxriQtn , toeld^e mir t^orgelegen ^aBen, gel^t f)it^ot, 
bafi ben 16ten ^ai 1653 im ^van^UttHxo tim (Sombtiie ^roBirt unb 
am 18ten aufgefül^rt tourbe. (Sine anbete (Som5bie nebfl Soa tvatb ben 
18ten Tlai gefpielt unb am folgenben Xa^t tviebetl^ott. (Sbtn biefe 
dtt^ntm^tn Bejeid^nen noö) für meistere bet folgenben Salute bie 3!agc, 
an toeld^en ^^eatert)orflellungen im fRüixe Statt l^atten , inbeffen ba bie 
gef)>ieltett ©ombien nid^t genannt loerben, fo fann bie« nur toenig Sn« 
teteffe i^aUn. 

16 5 7. 

Gloriosa celebridad de Espaiia en el feliz nacimiento y solem- 
nisimo bautismo de su descado principe D. Felipe Prospero h^o 



- 74 — 

del gran monarca D. Felipe IV y de la esclarecida Reyoa Dona 
Mariana de Aastria, escrita por Rodrigo Mendez Silva. Madrid 1658. 
ISefd^reibung t>on SeflUd^feiten , bie t>om 13ten hii 27{len !December 
1657 @tatt fanben. IDen (Ed^btf berfelben bilbete bie ^omebte bed ^n- 
tonto be ^olii, Psiqais y Capido, toeld^e mit betn größten £u|:tt6 auf 
bem S3ueni9letiro^3^1^eater aufgeführt toarb. 3)ie 9Kafd^inen toaren 
eigene für biefe SSorflenung t)on bem 3taltenifd^en 3ndemettr 9lax\a 
9lntonc||t angefertigt toorben. 

16 60. 

Relacion verdadera de las grandiosas fiestas y regozijos, quc 
la muy noble y muy leal Ciudad de Valladolid hizo a nuestro Rey 
y Senor D. Felipe Qaarto el Grande, viniendo de Irun de entregar 
a la Christianissini a Reyna de Francia Doiia Maria Teresa de Austria, 
SU hija; donde se declaran los grandes aparatos de fuego, lamina- 
rias, toros y caiias, y los Sonores que torearon y la mascara que 
hizieron. Madrid 1660. 

2)ie ^ier befd^tiebenen gefte fanben üom 18ten bi« 20ften 3uni 1660 
im Sthni^li^m $alafle gu iBaUaboltb ®tatt. 93om Slbenb bed 19teu 
3um l^eifit ti: 

Se retirö su Magestad y fue al salon, adonde le tenian preve- 
nida una comedia con admirables apariencias y perspectivas, de la 
qaal fueron Autores D. Juan de Matos, D. Juan de Avellaneda y 
D. Sebastian de Villavicioxa. 

16 6 1. 

(Sin im ^x^i\> bed M, ©d^Ioffed gn SPtabrib t)Ot^anbener ,^&niglid^er 
<Sr(af , unterjeid^net t)on ^on Sui^ be O^angnreu unb batirt t>om 29fien 
Oftober 1661, übertrug bem 972arque^ be «^elici^e bie Oberaufftd^t über 
bie ^^eaUrt)orfleIlungen im $alafle unb bem ^ergog t)on SRebina be 
(ad JCorre« über bie im S3uett^9letiro. 

93on biefem 9)?arqued be «^elid^e fagt ^anced @anbamo in einer 
nur im 9Äonufcri|)t »or^nbenen ©d^rift über ba« fpanifd^e it^eater: 

Fa6 el primero que mandö delinear mutaciones y fingir maqui- 
nas y apariencias, cosa que siendo Mayordomo roayor el Seiior Con- 
destable de Castilla ba Uegado a tal punto que la visla se pasma 
en los theatros, usurpando el arte todo el imperio a la naturaleza. 
Las lineas paralelas y el pincel saben dar concavidad a la plana 
superficie de un lienzo, de suerte que jamas ha estado tan adelan- 
tado el aparato de la escena ni el armonioso primor de la musica 
como en el presente siglo. 



— 75 — 

16 6 2. 

Relacion de las fiestas, que el Excelentisimo Senor D. Luis de 
Gnzman Ponce de Leon, Erobaxador ordinario de la Magestad Ca- 
tholica a la Santidad de Alexandre Ponkifice Maxime, hizo en Roma 
por el Nacimiento de el Serenisimo y Altisimo Principe de las Espa- 
nas D. Carlos Felipe de Austria. Escrita por D. Enrique de Sevilla. 
Roma 1662. 

nEl dia Lunes 20 Febrero de 1662 algunos de los Cortesanos 
Espanoles mas principales, que asisten en esta Corte a sus pre- 
tensiones, negocios y regocijos, representaron privadamenke una 
Comedia espanola en el Salon de el Palacio Real, a que asistiö de- 
tras de ^elosia Su Excelencia con algunos Eminentisimos Senores 
Cerdenales." 

16 7 7. 

La Gazeta ordinaria de Madrid. Martes 28 de Deziembre 1677. 

„A 22 de el corrienle se celebrö en Palacio el felicisimo dia 
de el cumplimiento de anos de la Reyna N. S. y a la noche se re- 
presentö la famosa comedia de los Juegos Olimpicos, que Su Ma- 
gestad honrö con Su Real presencia, asiskido de Su Alteza.^ 

16 7 8. 

La gazeta ordinaria de Madrid. Martes 11 de Enero 1678. 

»La noche de Pasqua de Reyes se representö la famosa Co- 
media de el Hercules de Ocana, gozando Su Magestad sobre todo 
de semejanies ejemplos, que imitan a los Heroes antiguos asi en el 
valor como en esfuerzos sobrehumanos.^ 

ib. 8 de Febrero. «^ier wirb t)on ber iBermd^Iung bed erßge^ 
borenen (Sol^nd bed «Öerjcgd t)on SJlebina @elt mit ber Xod^Ux be^ ^tXf 
gog^ t)on Offuna betid^tet; bann l^eiflt e^: El dia siguiente se repre- 
sentö la Comedia de Alfeo y Aretusa, el Sabado la del Jardin de 
Falerina. El domingo 6 los referidos Seiiores Esposos y Parientes 
fueron combidados por el Senor Duque de Medina Cell en su quarto 
de Palacio. Ayer Lunes gozaron de la gran Comedia de los Jue- 
gos Olimpicos. 

ib. 27 de Deziembre 1678' El Jueves 22 del corriente se 
celebrö en Palacio el dichoso cumplimiento de anos de la Reyna N. 

S. La misma noche se representö primera vez, en Presencia 

de S. M. la famosa Comedia nueva del Dies Pan, prevenida de pro- 
posito para esta ocasion, en que dignisimamente se desempefiö el 
Autor de ella, D. Melchor de Leon, uno de los mas excelentes in- 
geniös de esta Corte. 



— 76 — 

ib. 8 de Dezienbre 1678. El Vienies (4 de Nov.) se ce- 
lebrö la fiesta de S. Carlos, juntaneiile con el festcjo del florioso 
nombre de N aettro Monarca : a la noche se representö ana CooMdia 
de Mnsica y mutaciones, iiecha al proposito. 

167 9. 
9)oit ten %tm^Uittn, bU 9om 19ten hie 239en dhrytmbtx 1679 
bei bet erfUn 3nfammenftmfi StaxVe II mit feinet ©emo^lin 9lana 
ttttfa Mn ^cmhen in 93nrgod ®tatt fonbeitr toirb in einem andfü^r- 
liefen, bet Gaiela »om 289en 9leumbtx beigegebenen Sdtxid^it gefaxt: 
festejö el Rey k la Reyna loego con la primera Jornada de Eco y 
Narciso, continnaDdo en las dos restantes noches lo qoe faltava de 
ella con nna Loa discreta y cortesana para tan digno asnato. 

16 8 5. 
Ueber bie bramatifc^en SSorflellungen, bie in biefem nnb ben nd(^^ 
flen §tQd(f 3a^ren am $ofe t^anflaltet tourben , f^aht id^ in ben fc^on 
«cl^rfad^ ertoä^nten alitn dtec^nung^büc^etn reid^Ud^e stetigen gefunben; 
ba biefetben inbeffen eine fo \pätt, minber toic^tige $eriobe be6 \panu 
fdfKn S^eater^ betreffen, fo ^ebe id) bat)on nur l^en»or: 

$lm 7ten Suli 1685 toarb ber iSefe^l gegeben, ben fleinen Salon 
be^ !Buen^9tetiT0 für bie Sluffübrung bed $luto facramental A Dies per 
razon de estadp in Stanb gn fe(^en. 

iDen 6ten 9^obember beffelben Salute« »arb La fiera, el rayo y la 
porpnra §ur @ebnrt«feier U9 i?6nig« in gefd^lojfenem ^offreife aufge-- 
ffi^rt, bann aber t)om iUin M j^um 25flen fiir bad $ublifum toiebet^ 
l^ott. 33ei ©elegenl^eit biefer öffentUd^fett SBor^etlnngen gefd^iei^t ber »er^- 
fdj^iebenen Suf^^auer^jW^e ©rtodl^nung nnb toerben biefelben folgeuber^ 
mofen benannt: 

Aposentos del 1«, 29 y 3<^ suelo. 
Cazuela. 
Taburetes. 
Bancos. 

Bancos del Patio. 
Patio. 

Aposentos de casuela. 
9lm 20flen 9l))ril 1687 §og bie i^&ntglic^e Sami(te nad^ bein l^uen^- 
Sltetirotf^alafle unb ^ier tourben M gum 25ften ^ai t)on ben (Sd^au^- 
f|)ietergefenfd^aften be« 3)amian unb be« Slgujlin SWanuel fofgenbe 
(Sombbien aufgefii^rt: 

^ptii 22. u. 23. Montescos y Capeletes. 
f, 24. Troya abrasada. 



- 77 - 

$()}tt( 25 M 28. Jerusalem destruida. 

,, 29. tt. 30. A un tiempo rey y vasallo 
3!flai 1. Amparar al enemigo. 

„ 2. h\B 5. Las Amazonas. 
„ 8. M 19. Orfeo y Aretusa. 
„ 20. Monlescos y Capeletes. 

„ 21. Maravillas de Babilonia. 

f, 23. El secreU) a voces. 

„ 24. u. 25. Para vencer amor querer vencerle. 
@onfl fü^te i(^ au« berfelBen DueUc no(^ an, bag im ^ntn^dtt' 
iixo aufgeführt loarb: 

am 25. ^lugufl 1686. Andromeda y Perseo. 
„ 25. ^ugufl 1687. Los tres mayores prodigios. 
„ 21. 3Jlai 1691. Triunfos de Amor y Fortuna. 

,, 26. 3uU 1691. Icaro y Dedalo. 

„ &. ^nnentag 1693. Psiquis y Cupido. 
f, 6. 9^ot)ember 1695. La estatua de Prometeo. 
„ 26. 3uU 1695. La fuente del desengano. 

„ 28. £)ctobet 1695. Amor procede de Amor. 
„ 26. 3uU 1697. Tambien sin envidia hay zelos. 

„ 28. October 1697. Los triunfos de la hermosnra y los infiernos 

de Amor^ de D. Carlos de Villa mayor. 
„ 17. lRot)ember 1697. Muerto en Amor es la Ausencia, de D. An- 
tonio Zamora. 
„ 30. 3uli 1698. Ipodamia y Pelope, de D. Sebastian Rejon. 

@. 6. JDle l&ier gefd^itberte Jl^eaterüor^eUung fanb nid^t, toie i^ 
irrtl^ümtid^ angegeben, im S3uen:?[Äetiro, fonbetn in bem 5llcajor ober 
arten $alafle Statt. 

^ufler ben angefahrten alten SReifebertd^ten entl^alten an^ bte l^riefe 
bet Madame de Villars, ©emal^Un be« frang5ftfd^en ©efanbten, bie t)on 
1679 Bi« 1681 in SPUbrib lebte, einjietne 5leugerungen über ba« it^eater. 
(Lettres de Mmes. de Villars, de la Fayette et de Tencin. Paris 
1823.) @ie fd^reibt üom 6. SWdrg 1680: 

J'ai 6t6 assez souvent ä la comedie espagnole avec eile (la 
Reine): rien n'est si dötestable. Je m^j amusais ä voir les amans 
regarder leurs maitresses et leur parier de loin avec des signes 
qu^ils fönt de leurs doigts; pour moi je suis persuad^e que c'est 
plutdt une roarque de leur souvenir qu'un langage; car leurs doigts 
vont si vite, que, si ces amants s'entendent, il faut que Pamour 
d'Espagne soft un excellent maitre dans cet art. Je pense que c'est 



- 78 - 

qu*il y voit plus clair qu'ailleurs et quMI ne se soucie gnhre de faire 
plus de chemin. 

II y eut dimanche au Retiro une comedie de machines oü les 
deux reines et le roi 6toient. II y falloit dtre ä midi. L'on y mou- 
roit de froid. 

©. 25. @ine befonber« lebhafte ©d^ilbetung be« tumultuarifd^en 
. Hergänge« bei ben öflfenttid^en it^eatetöorflettungen finbet fld^ in bem 
Dia de Fiesta, su autor D. Juan de Zavaleta. Dos partes. Coimbra 
1666. ^6^ t^eiU biefelBen au^jug^ttjeife mit: 

T. II. p. 3. La Comedia. Sßet ben ^lad^mtttag eined Sefhage^ 
in'« Xf)takx ge^en toitt, ifit in aller @ile gu SWittag nnb läfit au« 
Slngfl, feinen guten ^lafe ju befommen, feinen (Sife am itifd^e nic^t 
toarm hjerben. dt fommt an bie 3:§ür bc« Jl^eatet«, unb ba« ©rfie, 
h)a« er ju t^un Bat, ifl, nid^t gu bejal^len. SBiel arbeiten unb nur üon 
SBenigen S3egal^lung em»)fan0en, ba« ijl ba« erfte UnglüdE ber ©(^au^ 
fpieler. 5)afi i^tüanjig 5Jerfonen mit üier kellern abgefunben h)erben, 
toürbe no(^ fein fo großer <Bö)aU fein, hjenn e« nid^t für öiele Slnbere 
Slnlaf gdbe, baffelbe ju t^un. SBeil ®iuer nid^t beja^lt l^at, finb Un^ 
}&^lige, bie aud^ nid^t bejal^ten; ^lle tooUen bem $rit>ilegtrten gleichen, 
bamit e« nid^t fd^eine, f!e feien bed $ri))ilegtum« untoürbtg. ^iernac^ 
toirb mit fo angflöoller S3egierbe gejhebt, baß man, um e« ju errei« 
d^en, streit anfängt; unb tl^ut man ba«, fo gelangt man gum Stvedfe. 
^er fid^ auf biefe 9rt einmal ben Eingang o^ne ^eja^lung erfiritten 
l^at, ber er^lt in ber Siegel ben freien Eintritt für aUe ßufunft. 3n 
ber Zi)(ii ein l^übfd^e« 5Woti», Streit anzufangen, »eil (Einer 3)enett, 
koeld^e fld^ abqudlen , um i^n gu unterl^alten , ben So^n i^red (Sd^tDeifled 
entjiei^en lüiH! (So tt)irb bod^ »ol^l 3)erj[enige, ber nid^t bega^lt, be? 
fonber« nad^fld^tig fein? 3lm ©egentl^eil, tüenn ber (Sd^auft>ieler im 
fdf^led^ten Slnjug auftritt, fo fd^mdl^t er i^n, ober pfeift il^n au«. Sdjf 
»ünfd^te bo(^ gu »iffen, mit toeld^em dtt6)it JDiefer unb bie Uebrigen, 
toeld^e feinem S3eifpiel folgen, »erlangen, bag ber 6om5biant, ben fle 
um fein ®elb betrügen, f!d^ gut fleiben folll 

SJiein SSergnügling bringt alfo in'« il^eater ein unb forbert »on 
bem, ber bie ©i^e auf ben S3dnfen gn öert^eilen ^at, einen ^pia^: biefer 
fagt i^m, er f^aU feinen, aber loa^rfd^einlid^ toerbe ber ^err eine« ber 
»ermietlfeten ^Plä^e nid^t fommen, er möge nur ttjarten, bi« bie ©ui^ 
tarrenfpieler aufträten, unb, loenn ber (Sife bann frei fei, i^n einnel^^ 
men. (Sie treffen biefe SSerabrebung , unb unfer greunb begibt f!d^, nm 
f!d^ to&l^renb ber Seit be« SBarten« bejfer ju unterl^alten , in ba« «n^ 
fleibegimmer. ^oxi ftnbet er bie @df^auf|)ielerinnen , toie fie il^re ^au«^- 



— 79 — 

fUiber a\\^kf)m imb ii}x %f)taUuofiüm anlegen, unb M\miUn f!nt 
weld^e fo entfteibet, aU ob f!e gn S3ette gelten tooUten. (Sx ^tUi f!d^ 
üor (Sine l)\n, bie f!^ getabe burd^ if)re 3)ienetin \>ai ©d^u^geug \üt^: 
fe(n Uft, ttjeil j[!e gu guge gefommen ifl. 5)ie« tann ni^t ol^ne groSe 
SSerteftung be« 5ln^anbe« abgelten, unb ber armen (5om5biantin ijl ba« 
fe^r unangenel^m, ober f!e tt)agt nld^t, e« jn tjerl^inbern , benn ba e« 
i^r nm ben attgemeinen SeifaU gu t^un ijl, mag fie «deinen miß flimmen. 
(Sin pfeifen, itenn aud^ nod^ fo angeredet, bringt im SWiffrebit, benn 
SlUe legen bem Urtl^eil beffen, ber einen Slabet au^brödft, me^r ©etoid^t 
bei, aU i^rem eigenen. 5)ie (Sdj^aufpielerin tagt f!d^ olfo In i^rem 
®d^u]^angie()en nic^t unterbred^en unb ertrdgt ba« 5lnga|fen gebutbig. 
Unfer 9)2ügiggänger hjenbet ingtoifd^en fein Sluge öon i^r ob. JDann 
blidft er l^inter ben ßouliffen l&erüor, um gu fe^en, toie e« mit feinem 
ghjeifel^aften ^la^e beflettt ifl. (5r finbet if)n int, unb ba e« alfo 
fd^eint, bafi ber $la^ nid^t eingenommen toerben toirb, fo ge^t er l^in 
unb nimmt i^n in S3ef(^(ag. Äaum aber ^at er fld^ gefegt, fo fommt 
ber @igent^ümer bed $Ia^ed unb toiU fein dted^t barauf gur ©eltung 
bringen. Sener benft feinen ©i^ ju be^upten, leiflet SBiberflanb unb 
^eibe toerben ^anbgemein. ®agt mir , ifl biefer SJ^enfd^ nid^t in« fl^eater 
gegangen , um fid^ ju erlujiigen , unb tt)a« ^t Saufen unb ©treiten mit 
ber gefud^ten ißergnügung gu tl^un? SDenn er feinen <Bii^ finben fonnte, 
l^dtte er beffer flei^en bleiben follen, benn e« ifl tüeniger i>einlid^, brei 
^tunben gu {leiten, aU f!d^ aud^ nur einen $lugenblidf gu balgen. — 
3ule^t toirb ber streit beigelegt; ber, toeld^er ben $la^ bega^lt l^at, 
fielet luxüä unb nimmt einen anberen @i^ ein, ber i^m ))on ben ^e^^ 
fdnftigern be« (Streite« angeboten toirb. S3alb nad^bem ber Hxm be« 
3anfe« aufgehört l^at, beruhigt f!d^ and^ unfer Sl^eatergdnger , fte^t f!d^ 
nad^ bem $la^ ber SBeiber (in SP'^abrib Cazuela genannt) um, mußert 
bie ©efid^ter, finbet an irgenb einer (Sd^önen befonbere« SBoi^lgefaUen 
unb brüdPt i^r bie« mit einiger aSorfid^t burdj^ ßeid^en au«, lieber 
greunb, 3§r feib ja nid^t gefommen, bie ©oguela gu fe^en, fonbern 
bie @om&bie ! Sd^on fd^Ugt e« t)ier U^r unb ne^ f}at bie ä^orftedung 
nid^t begonnen. (Bx »irft bie 5lugen balb l^ier?, balb bort^in, al« er 
bemerft, baf il^n Semanb leinten om ^Kautel jupft; er hjenbet ftd^ um 
unb fle^t einen £)rangen^änbler , ber, ftd^ gtoifd^en gn>ei ßufd^auern nad^ 
il^m tjorbeugenb, i^m in'« Df)x flüflert, jene 5)ame, mld^t f!d^ eben 
mit bem gdd^er auf« Änie fd^lage, l^abe fid^ fe^r gefreut, feinen SWutl^ 
bei bem streite t)on t)or^in gu feigen , er m5ge bod^ ein 5Du^enb Orangen 
für 5e beja^len. Unfer greunb blidCt nad^ ber Saguela l^in, fte^t, bag 
e« 2)iefelbe ift, toetc^e il^m gefoflen i^at, gibt bo« erbetene ®elb nnb 



~ 80 - 

Cdf t i^r fagen , fie möge aitd^ fonfl ^He« neunten , kootan f!e ©efaUen 
jhibe. IWad^bem er ben Otangenl^dnbler mit biefer l^otfd^aft fottgefdj^icft, 
benh er an nid^fU, ald tote et beim Sortgel^en aud bem ^^ater bie 
@(l^5ne treffen f&nne , unb ed Derbrieft i^n, baf ber Einfang ber @om&;: 
bie fo lange auf fid^ toarten U$t. @r f&ngt an, laut unb \xi nnge^al^ 
tenem Xen auf bie SergSgernng §u fdffelten unb oeran(a§t fo bie Stof^ 
queterod , toel^fe unten Dor i^m {teilen , in aUer (SUe mit i^ren ®(l^im))f; 
toorten ,^er)>or)uBre(^en. Slufer bem Un))erflanb unb ber Seigl^eit, bie 
in einem feieren ^enel^men liegt, iji ed ein uner^&rter Unbanf, benn 
bie @(i^aufpie(er finb unter aHen 3Renf(^en biejenigen, toelc^e fl(^ am 
^Reiften befireben, burd^ il^re Sei^gen SDol^tgefaHen gu erregen, ^tvm. 
fie eine €om&bie einfhtbiren, toie oieCe flage qu&(en fie fidff nidfft mit 
ben $roben! Jtommt bann ber ^ag ber 5Darfie0ung, fo gäbe 3eber 
k>on il^nen gern bad @infommen eined 3a]^red bafür l^in, ta>enn nnr 
biefed 3RaI fein ®)}iel gut befunben to&rbe ! treten fte auf bie l^ül^ne, 
toeldiie Slnftrengnng, toel^fe unfdglid^e SIRii^e, i^re Stolle gut audgufüllenl 
SS^enn fte fld^ t)on einem helfen l^inab^ikrjen muffen , fo f))ringen fie Don 
©erüfien, toeld^fe l^erge oor^eUen, toie S^er^toeifelte in bie ICiefe; totm. 
t$ t>or!ommt, baf fie einen ^(^ in l£obed!räm))fen Sßinbenben Dor^Uen 
mikffen, fo to&lgen fie fld^ auf ben f(iffmu(^igen , mit fd^Ud^t eingefdiitage^ 
neu 9tägeln unb ^oljfplittem bebedPten Brettern um^er, ol^ne 9tü(ffi(^t 
auf i^re Äleiber, bie oft »iel ®elb gefo^et ^aben u. f. to. u f. to. 

@.30. 9lu0 einem ananufcri)>te ber St. Slfabemie t^eile id^ fol,. 
gcnbe nod^ unpuBIicirte .^dniglidf^e iBerorbnung mit: 

Qnando permiti que volTiesen las comedias (que se avian sus- 
pendido por lo8 desordenes y relaxacion de tragef y representacioDes 
que se avian esperimentado) fu^ con orden preciso que eso se exe- 
cntase con atencion muy particular a la reformacion de los träges y 
a la decencia de las representaciones que se havrÄ de obserbar, de 
snerte que no hubiese, ni en lo uno ni en lo otro, cosa algona 
que ofendiese la publica honestidad. Y porque b6 enfiendido que 
en esfio se falta gravemente en las partes donde se representa y 
que los träges no son con la moderacion y ajustamiento que se 
deve, OS ordeno que embieis ordenes ä la Corona en todo aprieto 
(de suerte que se obsenren precisa y indispensablemente) que nin- 
guna muger pueda salir al teatro en bavito de hombre, y que si 
huviere de ser preciso para la representacion que hagan estos pa- 
peles, sca con trage tan ajnstado y modesto, que de ninguna ma- 
nera se les descubran las piemas ni los pies, sino que esto est6 
siempre cubierto con los vestidos ö träges, que ordinarianiciiie nsan, 



- 81 - 

o con alguna sotana, de manera que solo se diferenzie el trage de 
U cintara arriba imponidndoles las penas que os pareciere y dispo- 
Biendo que inviolablemente se executen en las que contravinieren 
al cumpliuiiento de la orden referida. 

Rubricado de la Real mano de Su Magestad. 
Madrid ä !<>. de Enero 1653. 

AI Vicecanciller de Aragon. 

@. 32. dtüdPftc^tUd^ bet in ben ^(&fletn aufgcfü^ttcn ^c^aufpiele 
er^ä^U Ux begleitet be6 ^ax\6)aÜi ^en ©tammont (Journal d'un vo- 
yage d'Espagne, Paris 1669): 

J*allay ä la Alesse de Minuit aux Cordeliers, oü je me consolay 
de la perte que j'avois faite de n'estre pas ä Madrid, pour voir les 
Coni6dies que les Meines reprdsentent chez eux dans le ClioQur de 
leur Eglise cette nuit-la pour se r^jouir de la naissance de nostre 
Seigneur. 

J*avois peine de croire ce qu*un Libraire chez qui j'achetni des 
LiTres nie dit, qu*il avoit donne la Com6die du Mareschal de ßiron 
en vers Burlesques a un Moine qui la devoit repr^enter dans con 
Couvent, et que sa femme avoit preste de ses habits i un d*eux 
pour cela. 

@. 39. ^atbeton toutbe nac^ bet Eingabe einer , übrigen« fe()r mca 
geren unb intern ^om^i)afUn Titti nid^t entfpted^enben Sd^rift ^Bio- 
grafia de Calderon, redactada en presencia de un crecido numero 
de documenlos inddilos por Antonio de Iza Zamacola y Vilar, Ma- 
drid 1840,« nic^t 1601, fonbetn fd^on ben 17ten Sanuar 1600 gebe-- 
reu. €eine ©ebeine toutben im äa^te 1841 au« bet Äird^e €an (BaU 
\)abot, h» fie beigefe^t toaten, nad^ @an 9licoIa« übertragen. 

5Da« «&att«, in mlä^m (Satberon am 25flen 9Äai 1681 flatb, liegt 
na^e bem el&emaligen X^ex »on ©uabalajata in bet ßalle ^lai}ox Man- 
zana 173, ^Wr. 4 bet alten, 95 ber neuen 3ä^I«n9- w^^iefe« ^au« — 
fagt 9)^efonero dtomano« im Semanario pintoresco t)on 1853 — ep^ 
fitrt toaf^rfd^einlic^ ncd^ mit berfelben inneren (ftntl^eilung n>te ^u bet 
3eit, aU bet große 2)id^tet fein erfle« ©totfwetf betool^nte; wer e« be? 
ttad^tet, toitb burd^ bie befdf>eibenen SSer^ltniffe beffelben überrafd^t, 
benn e« nimmt im ©anjen eine Oberflfdd^e »on nur 849 guf ein unb 
^at eine gagabe »on nur 17^ %nf mit einem einj^igen S3alfon in iebem 
©todftoerf nad^ bet (^aUt 3»ai?or ju ; benfen toir un« nun jenen gvogeu 
@eniu« »om ^ofe sß^iUpJ)« IV, ben ad^tjigid^tigen Sa^jellan de los 
reyes nuevos, ben eblen 9Httet »cn Santiago, ba« 3bol be« ^ofe« 

6 



- 82 - 

unt> bet <S>iM, \m er bie fleiUn ©tufen biefer engen Zxtp^t tm)ßexi 
fleigt unb fid^ in bem befd^ränften Staum biefer drmltd^en ®or)nttng nie- 
berldft, toc et ben legten ©eufget w9^mö^U, fo überfäUt und ein tiefe« 
©efül^t bet ©etounbetung unb SBerel^tung für ienen unflerBlidf^en iDid^ter, 
ber au« einem fo Befd^tibenen Slufentl^alt bie ^tral^Ien feine« ®eifled 
über bie gange cit)i(ifirte Söett »erbreitete.'' 

@. 46. 2)ie 53e]^am)tttng, halberen i}aU bie 5lrbeiten 5lnberer \)ie^ 
fad^ benn^t; muf nod^ ta>eiter audgebebnt toerben; ed {teilt fidf^ nämtid^ 
l^erau«, baß mehrere, unb gerabe einige feiner üorjüglid^ften unb be- 
rü^mtefien ®tü(!e nur Ueberarbeitungen ber ffierfe früherer ^iö^Ux fmb. 
dinen auffallenben S3eleg ^ierju liefert gundd^fk 3:irfo'« Venjranza de 
Tamar, toeld^e in ber neuen ^udgabe be« halberen, um ben ^ergleid^ 
gu erleid^tern, neben be« Se^teren Cabellos de Absalon obgebrudft iß; 
bie giveite 3ornaba ^en halberen« dombbie flellt ftd^ t>on Anfang bi« 
ju @nbe aU eine tt)5rtlidj^e SÖieberl^olung ber britten \>cn Xix\o'i @tüdf 
l^erau«. S^od^ merftt)ürbiger fd^eint mir eine @ntbedfnng , bie id^ in ^e- 
gug auf ben „^rgt feiner (Sf)xt" gemadf^t l^abe. SDenn mir gleid^ be- 
!annt toax, baß alle Kataloge aud^ bem Sope be ^ega einen Medice 
de SU honra gufd^reiben, fo l^ielt id^ bod^ bie« nur für eine irrt^üm^ 
li(^e ^egeid^nung (toit benn aud^ ncd^ «gar^embufd^ in feiner $lu«gabe 
be« halberen T. IV. ^. 669 auf bie gleid^e ^Inna^me l^in ben Medice 
biefe« ^id^ter« in ba« 3a^r 1633 fe^t); allein auf ber Sibliot^ef be« 
<&ergog« t)on Offuna fanb id^ toixtüd^ einen, im 3abre 1633 unter £o)>e'« 
9}amen mit bem 3ufa^ representöle Avendaiio gebrudften, Mddico de 
SU honra , tt)eldf>er gänglid^ t>erfdf>ieben »on bem be« (Salberon ift. 35er 
utt« befannte ©utierre Jeif t l^ier 3)on 3acinto , 9»encia fü^rt ben Fla- 
men JDoiia aJlaJ^or, eine JDienerin bagegen tt)irb SWencia genannt, ^anb* 
lung unb @cenenfolge flimmen freilidi^ faft burdj^au« mit ber bei ©albe^ 
rott überein, aber ber JDialog, bie SBerfe unb bie fpradS^lidj^e au«fü^rttng 
Itttb gdttglidj^ »erfd^ieben unb in bem einfad^ereit @tt^le «o^)e'« gel^alten. 
Q« laft fld^ ballet bie ^Innal^me faum umgel^en, baß (Salberon in fei^ 
ntm Medice de so honra ba« dltere @tüdf , mit Beibehaltung be« $lan« 
unb ber (Srflnbung, nur umgefc^rieben unb f»ra(^lid^ umgeflaltet l^abe; 
benn baf ba« le^tere eine »on il^m felbfl ^errü^renbe frühere S3earbei:: 
tung biefe« Stoffe« fein fönne, biefe SBermut^ung muß gurüdfgetoiefen 
»erben , ba ber (Sti^l über^au^jt nid^t ber feinige , am aUertoenigflen ber 
üon feinen Sugenbtoerfen ifi. ßur SBergleid^ung mit ber berül^mten Xxa^ 
göbie be« (Salberon t^eile id^ nun au« i^rem Original, bem unter £o^)e'« 
iWamen erfd^ienenen unb »al^rfd^einlld^ toirflid^ »on biefem ^errü^renben 
gleid^namigen ©d^jaufpieU gwumi bie (Scene mit, too ber eiferfüd^tige 



- 83 - 

3)on 3acittto (^. ©utiem) feine ©attin beim ^d^teiben Ui Briefe« 
an bett Infanten übetrafd^t. 

D. Jacinto* 

Gielos, que estoy mirando? 

No esta Mayor escriviendo? 

Los sentidos voy perdiendo 

Y el alma se va tarbando. 
Confuso por Dios estoy; 
Llego, que es esto, senora? 

(Corre una cortina, aparece Mayor sentada y escriviendo, y en 

viendo a su marido se desmaya.) 
Mayor. 
que desdichada hora, 
Val^me Dios, muerta soy. 

D. J. 
Desmayöse; que procuro 
Saber ya mas en mi ofensa? 
Derribe esta bala inmensa 
De mi honor el fuerte muro. 
Si cnlpada no estuviera, 
Aqui no se desmayara, 
Ella su disculpa hallara; 

Y asi es ya jnsto que muera. 
Bien el delito acrimina 

Lo escrito desto papel; 
La sentencia escriTiö en el, 
Si bien mi mortal ruina. 

(toma el papel.) 
Aqui dice: si el amor, 
Senor, que me aveys tenido, 

Y el que os tuve ha merecido 

Que no os vays, cesse el rigor 

Pasar no puedo adelante. 
Que de desdichas, que heredan 
Mis desdichas, que sucedan 
Dos mnertes en un instante? 
Ay honor, y quien pudiera 
Aquesta muerte escusar? 
Yo el pecho te be de pasar, 

Y a mi la congoja fiera: 



- 84 - 

Aquesto ha de ser assi, 
Que mc mate a mi el dolor, 
Y el hazero del honor, 

Mayor, qae te male a li 

Este quarlo he de cerrar, 
Pues ya es noche, hasta bolvcr, 
Que un modo nuevo ha de ver 
El mundo para matar. 
(Cierra la pnerta y vase, y despierta Mayor.) 
9lnn folgt ein angfboUet 9)>2onoIe9 bet ^ona 3!flat}cx, in SBctten i^er- 
fd^ieben ))on bem ber ^ona SJ^cncia Bei (^albeton, aber im ©ebonfen- 
gange fe^r A^nlid^, fobann bie @cene be6 ^betlaffed: 
Säle D. Jacinto; traiga un hombre bendados los ojos con un lienzo. 
D. Jac. Ya estas en seguro, espera, 

No te descubras. Bar ber o. No hare, 

Que es esto? D. Jac. Yo avisare. 

Barb. Esta es fantasma 6 quimera? 
(D. Jacinto se ponga una mascara y saque una pistola, y ponesela 
a los peches al barbero quando le manda deseubrir.) 

D, Jac. Descubrete! Barb. Ya lo hago. 

Cielos, Senor que te he hecho, 

Que asi quieres en mi pecho 

Hazer tan barbaro estrago? 

D. Jac. Aqui ticnes de morir, 

Si contradices mi gusto, 

Aunque te parezea injusto. 

Barb. Solo te intento servir. 

D. Jac. Pnes entra, y esa muger 

llaz que en liquidos corrientes 

De carmin derramen fnentes 

Sus brazos, hasta que el ser 

Pierda, perdiendo la vida, 

qttitar6tela a ti! 

Barb. Har61o, senor, asi. (vase.) 

D. Jac. Entra, el alma esta afligida, 

Que aquesto por mi suceda. 

Mas en naciendo la ley 

De humano el pobre y el Rey 

Por primcr blasen hereda. 

El alma penosa qneda 



- 85 - 

En este for$oso trato 

De honor, y me Uama ingrato, 

Mas que a Mayor adora, 

Y se enoja, porque agora 
Rompo SU hermoso retrato etc. 

^ie le^te @cene, too ber j(5nig bie t)ott ^. 3acm(o begangene furd^t^ 
bare Zf^at au^brüdfUd^ hiUxQi, ifl nod^ gerbet a\9 Ui halberen: 

Rey. Jacinto, no ignora 

El alma lo que aveys hecho, 

Mas pues los indicios forman 

Tanta culpa, errores tantos 

Que en vuestro honor se acrisolan, 

Lo hecho esta mny bien liecho 

Y por mi palabra heroyca 
Os prometo de pagaros 
El respeto a la persona 

De Enrique, siendo desde oy 
Vos dueno de mi Corona 
Siendo mi amigo, mi amparo, 
Siendo mi privan^a toda, 
Siendo un exemplo de lida, 
Siendo archivo de la honra, etc. 
^ie ^d^CuftDOtte lauten: 

Y aqui, senado famoso, 

Se da fin a aquesta historia 
De el honor en la sangria 

Y medico de su honra. 

9inä) )tt bem Alcalde de Zalamea l^at ^atberon ein gleidf^namiged ^tücf 
von Sope be ^ega (totl6)ii ^on ^guflin ^uran beft^t) benu^t unb 
gta>at bemfelben bie c^anit 5Dt6^o{!tion bet «ganblung, bte ($l^ara!tett|li! 
bet $erfonen, fo wie bie Einlage ber ergreifenbflett ©cenen entlel^nt, fo 
baf nur bie f^rac^tid^e $lu«fü^rung aU fein ^igentl^um übrig bleibt. 
3n \oit fern ein äbnUd^ed iSer^dttnig t}on £o))e*6 El mayor prodigio ö 
el purgatorio en vida (gleid^faK^ im ^efij^e ^uran'6) )U ($aIberon'6 
Segefeuer be6 l^eiC. Jßatriciud, mit toeld^em ti ben nämli^en (Stoff be- 
l^anbett, <SiaH flnben mag, fann id^ nid^t fagen, ba id^ »erfdumte, ba« 
genannte @tüdf gu lefen. 

(Sin nur fc^load^ed iSorbilb )u feinem ftanbl^aften $rtn)en fonnte 
^atberon in ^opt^i Fortuna adversa del Infante D. Fernando de Por- 
tugal fmben; allein Wie unermeglid^ fein ^rama aud^ ba^ feinet ^or^ 



i 



- 86 — 

gdngerd überragt, fo etttbedft man tod^ in btefem i»te(e äd^t, toeld^e 
ber fpdtere ^Dtd^tcr aufgenommen unb feiner ]^ert)orgearBeitet l^ai. (So 
flnbet ftd^ bei So^e fd^on \>ai Siebe6»erl^dttni$ ^toifd^en ber SRaurifd^en 
^ringefftn (^ier ^rminba genannt) unb ^uU^ , bie ©d^onung Semanbo'^ 
gegen Sej^teren unb enblid^ bie tonnberbare ^rfd^einung bed ^ringen, 
inbeffen nid^t um bie (S^riflen gnm @iege ju führen, fonbem um bie 
Snitgefangenen gut «ßeimfül^rung feiner ®ebeine nad^ Portugal gu et? 
mai^nen. 

5Die ältere Nina de Gomez Anas, bereu Slbfaffung burd^ inie 93eleg 
be Guevara ni(^t begtoeifelt toerben !ann, ba e6 am ©d^Iuffe l^eift: 

T aqoi ob presenta Luis Velez 
En esta hnmilde comedia 
La nina de Gomez AriaB 
Por historia yerdadera, 
ent^dlt gleid^faU^ 93iele6, toa^ (Salberon fld^ in ber feinigen gu 9lu^e 
gemad^t ^at; nidf^t nur ifl ber ®ang ber <&anblung in beiben ©tüdten 
fidf^ fe^r dl^nlid^, fonbern audf^ eingelne Sluftritte, bie bad fpätere ®tüdE 
mel^r aufgearbeitet entl^ält, finb ^ier fd^on im ^eime ))or^anben. @o 
ftnbet ftd^ bei @)uet)ara ba6 SJ^ufler gu ber mit Siedet belDunberten Sl^ebe 
ber ^orotea (l^ier 5DoJia @)racia genannt): 

Mi vida, que culpa 

Grave cometi, 

Que merezca pena, 

Que es maii que morir? 

Poes daros el alma 

Fu6 agravio, que ansi 

La trataiB agora. 

Sin mas averiir 

Mi honor, ni mi amor? 

No mirais que os di 

De entrambos las llaves? 

No hablais? que dezis? 

Senor Gomez Anas 

Dudlete de mi, 

Que soy nina y muchacha, 

Nunca en kal me vi. 

(B. 282. ^uf ber liBibliot^e! bed <&ergog6 »on Offuna beflnbet fid^ 

bie t&anbfd^rift einer (Som&bie La selva confusa , toeldf^e bie Unterfd^rift 

Don Pedro Calderon trägt, ^iefe Unterfd^rift ^at mir gloar bei bem 

^ergleid^ mit ben ungtoeifel^aft dd^ten, bie in berfelben Sammlung wx^ 



— 87 — 

Rauben finb, ben SBetbad^t erregt, fie fönne eine nad^gemad^te fein: 
bennod^ n)irb e6 fi6) ber SRü^e lol^nen , bad 9)2anufcript nd^er gu un^ 
tcrfttdf^en. Sßon biefer ©omöble finbet pdf» ouf ber genannten SSiBTiotJef 
ond^ ein alter fe^r feltener ^mdf, in tveld^em fie bem ftept be ^ega 
gugefd^rieben toirb; aUein biefe ^egeid^nung ifl gen)if unrid^tig, benn 
bad @tüde ifl bnrd^aud nid^t in io^pt'i ®ii)l gefd^rieben, tvie fd^on bie 
Unfong^t^erfe geigen, toeld^e id^ l^ier anfül^re: 
Filipo Pasemos los rigores de la siesta 
En el eterno abril de la floresta. 
Fadrique. Aqui que de esmeraldas 
Componen estas sombras 
Colgaduras al monte, al valle alfombras, 
Siendo en tantos colorea 
Gigante de Zafir, pira de flores etc. 
@^ ifl mir ber ©ebanfe aufgefliegen , nnter bem Xiitl la selva confusa 
f6nne ^aIberon*6 t)er(oren geglaubte ^omdbie Certamen de amor y 
celos \)erborgen fein , toenlgflen« toürbe ber Snl^alt jener mit ber Uebet- 
fd^rift t>on biefer ganj gut l^armoniren. 

@. 285. 5Die l^ier gegebene (S^ronologie ))on (Ea(beron6 ^^aiu 
fpieTen ifl nad^ ben 5Beri(^tigungen unb näheren geflflellungen jn \)er? 
beffernr toeld^e «gar^embufd^ in feiner »ortrepic^en neuen Sln^gabe be6 
halberen geliefert unb fobann im erflen ^anbe ber Comedias escogi- 
das de Lope de Vega t)en)oUfl&nbigt l^at. 3nbem id^ l^iermit ouf biefe 
audgejeid^nete Slrbeit t)erta)eife , muf id^ {ebod^ bie eingaben ))on <&ar(em:^ 
bttfd^ toieberum meinerfeite in folgenben fünften berid^tigen: 

La desdicha de la voz ifl gefd^rieben im f^iil^jal^r 1639. $luf 
ber 93ibIiotl^ef Ui ^ergogd »on Offuna beflnbet f!(^ \>ai Origninalma^ 
nttfcri)>t biefer (Som&bie mit @alberon'6 Unterfdf^rift, batirt en Madrid 
14 de Mayo de 1639 anos, unb mit @rlaubni$ jur ^arfledung ^cn 
3ttan 9la»arro be @6pinofa ^erfel^en, ivetd^e le^tere bad ^atum be6 
Iflen Suni 1639 trägt, ^em $erfonent)ergeid^uiffe ifl ))on (Salberond 
eigener <&anb bie dloHenvert^eitung l^injiugefiügt', bie id^ aU (SuriofitiU 
mittl^eile: D. Juan Pedro Mio. (toef^l Manuele) 

D. Pedro el Autor (b. 1^. ber ^d^aufpielbirector). 

D. Diego Leon. 

D. Luis, viejo Jusepe. 
Feliciano Pedro. 

Luquete Ossorio. 

Da. Beatriz Ma de — {tccf)l Calderon). 

^M Uebrige ifl abgeriffen. 



- 88 - 

El Secreto a vocet ifl gefdf^rieben 1642; ba< Sltttograp^ b(u 
von mit dalteton« Unterfd^tift, batttt Sllabrib bett 8ten Scbntar 1642, 
mit bcm 3ufa|^ para Antonio de Prado nnb Sicen) gut 5DarfteIlimg 
vom Ificn 3ttm bcffeCben ^afycti, befinbct ftd^ im lBeft|^ bc6 ^ei^ogd 
»Ott Offnna. 

Fierat afemina Amor tonrbc, U)ie axa Sl^ed^nungen übet bie 
«offefllidf feiten erhellt, im 3a]^te 1672 anf bem X^eatet von mnen^ 
dletito aufgefül^tt. 

9fit ben Mddico de su honra liegt feine anbete 3<ttbefttmmttng 
vor, a(d bafi et 1637 gebtu(!t ift, benn bod gleidf^nomige , in Sajatbo'd 
Katalog ettoä^nte, bem iopt iUgefd^tieBene , 1633 gebtuctte @tüd i^ 
gänglid^ vetfd^ieben von bem be^ (Salbeton. 

El Magico prodigioso tvurbe, \otnn i^ bie Sa^tedga^t auf 
bem 2)?anufcrivt U€ ^etjog^ von £)ffnna ted^t entj^ifett l^abe, am 
9to^n(ei(i^namdfefte bed ^af)xt9 1631 |u ^epe^ aufgeführt. 

El gran principe de Fez ifl, tvie mit ^dd^ftet äOa^rfd^ein^ 
lid(^feit vermut^et ivetben mufi , im Salute 1669 gefd^tiebm. ^a« fSfla^ 
nufcript biefed ^tüäi, tveld^ed ftd^ in bet l^Bibliotbef bed ^etjog^ von 
£)ffuna beftnbet, trägt, oBgleid^ i^m bie Unterfd^rift bed ^id^terd fel^It, 
bod^ aUt ^n^eid^en eiued $lutograp]^6 an ftd(^; bemfelben ifl eine in 
^od^Iobenben äOorten au^gebrüdfte d^rlaubnif )ur ^arftettung vom 19ten 
®e))tember 1669 angehängt. 90enn nun gieid^, tvie viele ber alten 
6om&bieni^anbfd^riften geigen, aud^ für fp&tere erneuerte ^luffü^rungen 
eined ^d^aufpielö eine neue ^rlaubniß eingel^olt tverben mufte, fo Idft 
fld^ bod^, unter ber SSorau^fej^ung, bie vorUegenbe fei tin ^lutograpl^, 
anne()men, baf au6} bie angefügte Stceng bie erfte fei, iveld^e für bie 
^arfletlung eingeholt tvorben. ^iernad^ tvürbe benn gugleid^ bie von 
•&ar^embufd^ (T. IV. pag. 676) für nod^ 24 anbere ©tüdfe aboptirte 
Slnna^me, biefelben müßten vor 1651 verfaft fein, fe^r problematifc^ ; 
benn %aUe, tvie <&ar^embufd^ meint, feinet biefer (Stüdfe eine fiesta 
real tvtlre, fo tvürbe ba6 vorliegenbe 93eifpiel geigen, baß ^alberon fei^ 
nem ißorfa^e, nad^ bem Eintritt in ben ^rieflerftanb nur nod^ fold^e 
fiestas gu fd^reiben, nid^t bur(^au6 treu geblieben fei. ^Utin jener Utae^ 
brudf bebeutet über^upt nur ($om5bien, bie gur $litffü^rung am <&ofe 
beflimmt tvaren, unb von einigen ber in 9iebe fte^enben @tüdEe ifl ed 
tvabrfdbeinlid^ , von aQen m&gtic^, bap fte eine fold^e ^eflimmung l^atten; 
feigen mir bod^ ane ben mitget^eilten iBergeic^nijfen , bafi feine^tvegd 
bloß ^empflüdfc, fcnbern ©d^aufpieie aller Gattungen auf bem ^ep 
t^eater bargeflellt mürben, unb tvenn bie meiflen Sicfl<i^ ^utrd^ bie Ueber^ 
fd^rift ober burd^ irgenb ein Kompliment an bie ^öniglid^e Somilie i^re 



- 89 - 

l^ejltmmutti) befunten. fo folgt bod^ nid^t, baf bied bei alitn ber ^aU 
fein muffe. 3ntmer^iu bleibt fürAmar despues de la inuerte 
fld^ev, bag e6 vor 1654 enifianben ifl, ba in Xf)o\m^ (Forneitte'd in 
biefem 3a^te gefd^riebenen Illustres ennemis einzelne ^ttUtn baraud 
übetfe^t {tnb; bie Iffiotte, in iveld^en id^ ein @om))(iment gegen $^1- 
Upp'elV <So^n 3ttan be Sluihia erblidfte, muffen fid^ ballet nur anf 
ben «gelben ocn ü^epanto bej^ie^en, an ben fte unmittelbar gerid^tet ftnb. 
^on El Josef de las mageres ftnbet fid^ beim ^er^og bon Offuna 
eine @o)>ie mit bem liBeifa^: ä 1® de Enero de 1669 anos se sacö 
del Original de D. Pedro Calderon por Manuel Vallejo. 

Las tres justicias en una muf )U ben frü^flen 3ugenbU)erfen 
bed halberen geboren. ISBanced ^anbamo fagt nämtid^ in feiner fd^on 
angefül^rten ©d^rift über bad Sweater: El mayor cuidado del Poeta 
es no escoger casos horrorosos ni de mal ejemplar, y el Patio tan 
poco lo sufro. A. D. Francisco de Rojas le silvaron la Comedia de 
Gada quäl lo que le toca por haberse atrevido a poner en ella un 
Caballero que casandose hallö violada de otro Amor a sn esposa, 
y D. Pedro Calderon deseö mucho recoger la comedia de un ca- 
stigo en tres venganzas, que escrivio siendo muy roozo, por- 
que un galan dava una bofetada a su padre y con ser caso verda- 
dero en Aragon y averiguar despues que era el padre supuesto y 
no natural y con hacerle morir, no obstante en pena de la irrere- 
rencia con todo eso D. Pedro queria recoger la Comedia por el 
horror qne dava el escandaloso caso. Offenbot l^at liBanced Sanbamo 
fidf^ l^iet in bem Xittl be6 ®tMi geirrt, bie bon ibm angebrütete ^anb^ 
lung flnbet fic^ in Las tres justicias en una. 

5Die l^ibtiet^ef bed <&er}0g6 bon Offuna betoa^tt nod^ in «ganb^ 
fd^tift bie @nttemefed del Sacristan muger, de la rabia\ del robo de 
las Sabinas unb bie Mojiganga de las visiones de la muerte, fo U)ie 
bie de los guisados t)on (Salbeton. 

@. 295. '^aUi bet ^toeite 9l!t bet @om&bie El mejor amigo el 
muerto bem Stanci^co be 9lo)a6 mit 0^ed^t jugefd^tieben n)itb, fo 
muß angenommen wetben, baß ba6 ©ebutt^jia^t biefed 5Did(^tet^ fpdte« 
flend in bad le^te ^Decennium bed 16ten Sa^tl^unbett^ falle; benn 
•^at^embufd^ l^at in bem 4ten ^anbe feinet $ludgabe bed (Salbeton, 
(S. 661 , betoiefen , baß ba6 txtoäf}nti &ü(t fdf)on t)ot bem 25flen ^e^ 
cembet 1610 gefd^tieben ift. SBenn bie Uebetfd^tift ben btitten mt 
biefet (Somobie bem ^albeton beilegt, bet i^n in feinem Uten 3al^te 
gefc^tieben §aben müßte, fo etl^eben fid^ loo^l gemid^tige Qtctifü gegen 
bie ^id^tigfeit biefet Eingabe. 



— 90 - 

3n einem aRanitfctipt Ux ^a\>xi\>tx Slationalbibiict^ef U. 38, mh 
d^e« ^age^nad^ttd^ten »om 23fiett ^eBrnat 1636 M gum September 
1642 ent^dlt, fanb id^ gotgenbe«: 

3um 24{len $lpti( 1638. Viernes fucediö la desgraciada maerte 
del Poeta celebrado D. Francisco de Rojas, alevosamente sin que 
se aya podido penetrar la causa del Omicidio, si bien el senli- 
mento a sido general por sa mocedad. 

3um 22flen 9)9ai 1638. A corrido voz por la corte que la muerte 
sucedida en dias pasados del Poeta Francisco de Rojas trujo origen 
del vejamen que se hizo en el Palacio del Retiro las carnestolendas 
pasadas, de donde quedaron algunos Cavalleros enfadados con el 
dicho. 

^iefe ma6)xi^i t)om %t>U be6 fftoiai im ^af)Xt 1638 ifl ^6)ft auf^ 
faUenb; aUein, toie )>ofttio f!e aud^ gegeben fein 9iag, fo toitb man bod^ 
too^l annel^men muffen, baß nur eine gefdl^rlid^e Q^ermunbung, i>cn 
toeld^er ber IDid^ter tvieber genefen, $ln(a{i ju bem ©etüd^ie gegeben, 
^enn bafi fftciai nodf^ übet bad ertod^nte Sal^r i^inaua gelebt ^at, (dßt 
fid^ faum bejtoeifeln; ein ^utogta^l^ \>cn i^m im ^efij^e ^\xxan*9, ba6 
Auto de la Ascension de Christo nuestro bien, trdgt bie Unterfd^rift 
Frco. de Rojas de hedad de 53 Anos aun no cumplidos, unb man 
toürbe t)on einem mit 53 Saluten ®eftorbenen fd^toerlid^ gefagt l^aben, 
er fei toegen feiner 3ugenb befiagt toorben. 9la6} einer in ben 92oten 
gur neuen Slu^gabe be6 (Salberon ^.A, @. 674 mitget^eilten 9loti) and 
ben Avisos de Pellicer tamtbe im Saläre 1640 im l^tten::9letiro txn 
Sefifpiel t)on ^oi\9, fftoiai nnb halberen aufgefül^rt, »on bem man 
fu))^oniren muß , baf e6 eigene für biefe ®e(egenl^eit gefd^rieben toor- 
ben fei; femer ifl tjon einem am gtol^nleidf^nam^toge 1642 bargeflellten 
$luto bed dloiad bie (Rebe «que no pareciö bien", unb toenn bie 9btto0 
üUxf^mpi fc^on in ber 9tege( für ba6 Se^ tinti jeben ^ai)xt9 ^txfaft 
tDurben , fo ifl ba6 bei bem ertod^nten um fo fidlerer ber %aU getoefen, 
aU man ein alted Sluto nur bann t)on 9leuem aufgefül^rt l^aben toürbe, 
toenn fein @rfoIg fd^on burd^ frül^ere befonberd gün^ige Slufnal^me ge^: 
fid^ert getoefen todre. (Snblid^ fd^eint aud^ bad ^orn)ort ju bem gleiten 
l^anbe ber (Sombbien Ui dtojad (9)^abrib 1646) ^on bem IDid^ter eigene 
für biefe ^udgabe gefd^rieben §tt fein. 

^er ^erjog ^on Offuna befi^t bad Slutograpl^ ber (Somobie Pcli- 
grar en los remedios; am ©d^tuffe ftt^i: Acabado sabado nuebe de 
diciembre 1634 para Roque de Figueroa. D. Franc, de Rojas Zor- 
rilla. ®obann (aber nur @o)}ie) La mas hidalga hermosura mit (Sx^ 
laubniß )ur ^arfieUung ^on 1645; Nuestra Senora de Atocba, ^b- 



- 91 - 

ff^ift t^ott 1644; Hierusalen casti^da; Saber de ana vez; La trom- 
p'eta del jaicio; Santa Taez; Judas Macabeo. (Sittlid^ tie 9Lnioi De 
la vina de Nabot (mit ter ^emerfung para la fiesta de Granada de 
1648) ttitb del robo de Elena y la traycion de Troya. 

Clin SRamtfctipt berfelben mhiktfitt, batirt t)om 21. Tl&xi 1643, 
trdgt bie Uebetfd^nft: Auto famoso de la descension de N«. Seiiora 
en la Santa iglesia de Toledo cuando trujo la Casulla al gloriosi- 
simo S. Ildefonso. Compuesto por mi Senor y grande amigo M^ Jo- 
seph de Valdivieso que aya gloria y trasladado por mi el licen^o 
Franc.o de Rozas. Sollte bied unfer dtoja^ fein? \ 

(SnUi6^ UmtvU i(^ ned^, bafi e6 aud^ einen (Sem&bienbid^tet ^a 
bto be 9io):a6 gab; ein ^t&ä Saber de una vez, ba6 in (Satdogen 
bem granciacc 2tt9ef(^rieben h)irb , iß in einet <&anbfc^rift ber genannten 
Sdmotf^tl mit bet Unterfdf^tift biefe« $ebto »erfe^en. 

@. 329. aJ^oteto nennt ^äf in feinem ^teflament »om 3a^re 1669: 
To D. Agttstin Moreto y Cabaiia, Presbitero, vezino de esta ciudad 
de Toledo, hijo legitimo de Agustin Moreto y de Violante Cavana 
SU muger, mis padres, difuntos, vezinos que fueron de la Villa de 
Madrid etc. 5Die »ietbefptod^ene ^(aufel in ^ejug auf feine ^eerbi^ 
gung lautet: Mando que difunto mi cuerpo sea sepultado en el Pra- 
dillo del Carmen, y me acompane la Cruz, Cura y Clerigos de mi 
parroquia y la Hermandad de San Pedro, de adonde soy hermano 
y me haga los oficios, como lo acostumbra la dicha Hermandad con 
los demas hermanos. ((Sine 9lBfd!^tift biefed ^teflamentd ift mir in Xe^ 
lebo ani bet l^ibliotl^ef bed nnn »etflotbenen ©allarbo mitget^eilt 
Motbcn.) 

S^ad^bem in bet von ^at^embufd^ bcfotgten $ludgabe au^getodl^ltet 
(Som&bien Ui ^itfo be SJ^olina bet bem ic)pi jugefd^tiebene, oibix naö^ 
bc6 «getan^gebetd Sßeinung von Xitfo l^cttül^tenbe ^ Infanzon de Illes- 
cas neu ))ubU€itt tootben ifl, gel^t SJ^oteto aud^ be6 9tul^me6 vetluftig, 
bin i^m fein gefeiettefied ^ti^d El valiente jnsticiero eingettagen; in 
bet S^l^at ift biefed in $lan, ^cenenfolge unb @^ata!teten nut eine ab« 
gefd^to&d^te @opie von ienem unb bCeibt in Singel^eiten 'mtit leintet fei< 
nem £)tigina( ^wxM, 

®. 358. 3){ato6 Stagofo flatb nad^ ^atbofa S^ad^abo gn aßo^ 
btib ben 18ten SD^ai 1692. <Sdf)on in ben ^tauetgebid^ten auf ben 2:ob 
3Äontal»an'« 1639 jte^en @ebidf>te von i^m. ^et ©etjog von Offnna 
befl^t ba« mit feinet Untetfd^tift unb bet iBiceng von 1668 vetfel^ene 
9){anufctipt bet (Somdbie La mas heroica fineza y fortunas de Isabel. 

S. 365. lSBei*m «get^og von Offuna flnben fid^ von Sl^tißoval 



— 92 ~ 

te9)'{onro); bte @om&tien ZeloB, indoBtrias y amor; Lo que pasa 
en un meson unb No hay amor donde hay zelos mit Stcenjen ))on 
1640, 1643 unt 1644. No ay mas saber que salvarse tragt bie ^^f^f 
re«ga^t 1648. 

@. 367. 3n alten gtugBUttem fanb id^ fotgenbe Silaci^ifl(^tett über 
$lntcnto be SJ^ettboja: 

Carta decima que escriviö un caballero desta Corte a an sn 
amigo. Afadrid 12 de Marzo 1623. „A D. Antonio de Mendoza se 
diö titulo de secretario del Rey.** 

Sucesos desta Corte desde 15 de Agosto hasta fin de Octubre 
1623. „El senor Conde de Olivarcs con grande ostentacion di6 el 
habito de Calatrava a D. Antonio de Mendoza de la Camara de Su 
Magestad, y su valido jnstamente por su calidad, su ingenio, agrado 
y buenas partes, pucs pocas veces se hallan hombres de animo 
igual.** 

Avisos de Pellicer de 20 de Setiembre de 1644. «^yer vino 
tambien aviso que muriö D. Antonio de Mendoza, de la Camara 
de Su Magestad y su Secretario de ella que tantos anos se habia 
conservado en la gracia de todos.'* 

@. 387. ^ie ^egebenl^eit, auf toeCd^e fid^ ba6 5Drama Juan Pas- 
cual grünbet, ifl ergä^It in Buntga'^ ^nnalen t)on ^et>tna gum ^af^vt 
1354, l^anb II, @. 136. — 3fi la <&0), tvie ^aßna angibt, toirfUd^ 
1620 geboren, fo muß er ein l^ol^ed $llter erreid^t l^aben, benn ein ^u^ 
tograpt) t)on i^m beim «gergog von Offuna El deseado principe de 
Asturias trdgt bie ^a^re^gal^l 1708. 

@. 396. eine nid^t ungünflige $robe \)on ber Äritif biefer 3elt 
gibt bie ^d^rift Heraclito y Democrito de nuestro siglo, por Antonio 
Lopez de Vega, Madrid 1641. Einige ^u^jüge m&gen einen begriff 
»on @eift unb Xcn berfelben geben: 

Pag. 174. I£)a6 ^omifd^e toirb mit bem ^ragifd^en »ermengt; man 
mad^t nid^t aUein in berfelben gäbet abh)e(^felnb üom Äot^um unb \)om 
@occu« ©ebrand^, nein, man fd^naHt fle jur felben Seit an, jugteid^^ 
ben 9uf auf beibe fej^enb; man (ad^t unb toeint bei bem ndmlid^en $ln^ 
laf , ifl }ugleid^ $atricier unb $Ubeier. Unfere ^id^ter toenben ben 
@paß oft bei <Ste([en ber gr&ßten @)}annung an, fo baß er, jum £ad^en 
anreijenb, ben beabftd^tigten Slffeft »erminbert, ja jerftbrt. Sie taffen 
bie Könige reben, l^anbetn unb em^flnben toie bie Unterften aud bem 
^otfe unb biefe bagegen nic^t feiten toit bie Könige. Sie fe^en fid^ 
über bie SJorfc^riften ber Äunft ^inioeg , inbem fie fagen , baf , totnn 
man nur ben $auptjtoedf, ben ©efd^madf bed $ublifum6 ^n befriebigen, 



— 93 - 

ttxtid^t, bie ^ermengimg bet ©athmgen ntd^t otel auf fid^ i)aU. ^(^ 
ob ti !BoB t)erbie«te imb 3«»«'^«» «»««^ großen ©etiie'« toate, «ilfettig 
feinem eigenen »gange ben ßüget fdf^iegen gu taffen, nur ber eigenen 
i^oune gtt folgen, ol^ne ftdjj irgenb einem Oefe^e ju untertoerfen I «&eiter? 
feit muß in ber Somöbie hjalten, 2:rauer unb 5lufregung in ber Xxa^ 
g5bie; toie fottte irgenb ein äiitalitt l^terin eine $lenberung treffen fön- 
neu? 3d^ fage nid^t, bafi man mit oberglÄuBifc^er ö^rfurc^t bie alten 
Siegeln beobad^ten foU (benn l^ierin muß @inige6 bem »erfinberten ®tf 
fd^adEe ber »erfd^iebenen Seit nadf^gefel^en toerben); nic^t, baß man 
ben Otiten oud^ in ben 9leBenbingen folgen foll, bie für bie ^Di^pofition 
unb bad SBefen ber ^anblung gleid^güitig ftnb. <Bo fommt j^um liBei:; 
fpiel l^eut ju Slage nid^t« barauf an, ob man bie Sa^l ber §lfte öer# 
meiert, ob bie ßeitbauer einen £ag ober mel^rere beträgt, ob in einer 
^cene nad^ ber ^oragifd^en iBorfd^rift nur oier rebenbe $erfonen ober 
mel^r auftreten u. f. h). ^ber baß {ebed ©ebid^t, im Sfßefentlld^en , naäf 
feinen eigentl^iimlid^en ©efe^en gefd^rieben toerben muffe, tocld^^em geift^ 
ooHen, ia nur t)erftanbigen äJlanne foUte ba6 nid^t einleud^ten? Unb 
ijt ed fo gefd^rieben, mie foUte ti bem ©efd^madfe be6 Ungele^rten toi^ 
ber^reben? SBirb ernfle Haltung, gefleigerted ^ntereffe , ununterbrod^en 
»on ^ulg&ren 3ntriguen imb Unanflänbigfeiten in ber ^rag&bie nid^t 
gefallen? Unb toenn ber @rg6^ung toegen bie ^infd^altung oon tixvai 
€ld^ers^aftem geflattet toerben foU, toirb man nid^t bamit gufrieben fein, 
baß biea in ben @))ifoben gefc^el^e, nic^t in ben @cenen ober jn)ifd^en 
ben $erfonen, toeld^e tragifd^e ^^eilnal^me erregen foHen? !Birb e6 
ettoa mißfallen, toenn bie ^ombbie aud fpaß^aften ober toenigflena ^ei^ 
tertn Sluftritten jufammengefe^t toirb, unb toenn i^re ißertoidfelung nid^t 
bia gum liBlutt^ergießen ober gu einem Seiben^faUe fteigt, ber bad tra^ 
gifd^e SRitleib l^erait6forbert? J^ann man burd^ liBeobad^tung biefer 
®runbf% 9Ule befriebigen, toeldf^e anbere (Sntf^ulbigung gibt ed ba 
für bie lUid^tbefolgung berfelben, al« nur bie Unhjiffenl^eit? 

^ie« fummarifd^ l^infid^tlid^ ber Unterfd^eibung ber gormen. aöa« 
nun innerl^alb einer Jeben bie toeife 5lnlegung, 2)urd^fübrung unb SOBal^r^ 
fd^einlid^feft ber «ganblung anlangt: toeld^e moberne ©elvoOn^eit fann 
SD^lonftrofltdten, Untoal^rfd^^einlid^feiten unb Ungereimtheiten entfd^ulbigen, 
»eld^e bie SWeiften unferer (5om&bienbid^ter un« tdglic^ auftifd^en? 3fk 
e^ ettoa ein ßtiä^tn ^cn ®tnit, Unm&glid^e6 gu erbid^ten ober Unbaf:' 
fenbe6 gu fagen, nur um bem großen «gaufen ber Unn^iffenben eine, 
feinem fd^led^ten @ef(^madfe gufagenbe unter^altenbe 9lo»elle gu bieten? 
„3)urd^ biefen großen <&aufen gewinnen bie ^l^^eaterbirectoren ®elb , nid^t 
burd^ bie toenigen Ginfidf^t^t^ollen", fagen fle. „Unb loie oft gefd^iei^t 



- 94 - 

t$, baß burd^ ba^ Q^nU ^eibe Befriebigt ta>erben!", entgegne id^. @r^ 
leben tott bte^ ntd^t l^iet unb bo? ^a ti alfo mogtid^ ijl, fo fud^t 
i^r IDuminf&pfe , bett Beifall ^Uet butd^ qvlU Seifhingen gu erringen, 
ntd^t butd^ Sel^lgtiffe! @rftnbei mit 97ett^eit unb SOat^rfd^^einttd^feit, bi^^ 
^onirt mit (Spannung unb ^(arl^eit unb I5fet ben StncUn ol^ne @eh)alt^ 
famfeit auf! benn ivenn eud^ auf biefe SBeife bet gute Erfolg auc^ i>\tU 
Uiä^i einmal entgelten feUte, fo tvitb bod^ bad fel^r feiten fein; bie6 
tt)enig{lend ift ber SQSeg, um mel^tentl^eild ba6 Q^tl j^u erreid^en; aber 
toie SBenige geben i^n unb toit ^itU $fabe gibt e^, bie in bie 3tte 
führen! IDie (Sinen tl^un nic^t6 toeitet, aU baß jle t^eild gefd^madTlofe 
unb ^bbel^ofte , t^eild ^od^trabenbe unb pcm)pf}aftt Sieben unb ©efptdd^e 
auf bie ^tetter bringen , o^ne bafi fid^ i>on ber erflen bi6 gur legten 
©cene irgenb eine @rftnbung ober <&anblungr bie biefen O^amen »er^: 
biente, toal^mel^men liefle. Rubere bilben bie Sdf^ürgung ber ^abel au6 
unn)a^rfdf)einlidf)en Notfällen unb redf^tfertigen fld^ bamit, baß fold^e @r^ 
eigniffe in ber SBirfli(^!eit t)orfommen, ebne )u bebenfen, boß nid^t 
alle6 WlhQiiö^i be^^alb aud^ toal^rfd^einlidf^ ifl. 92od^ $lnbere toagen üd^ 
an ern^e l^iflorifd^e liBegeben^eiten unb fej^en babei (ba l^ier bie @infid^t, 
bie i^nen fel^lt, befonberd n&tl^ig ifl) ni^i allein bie dtüd^ä^hn gegen 
bie Surfen aui ben ^ugen^ inbem fie t)on il^nen Untvürbigfeiten ))ubli:' 
ciren , bie nid^t ^ox ba6 $luge bed ^clU gebrad^t toerben foKten , fon? 
bem erl^eben mäf, ol^ne ®d^eu ttor ®ott unb ber @^rn>iirbigfeit ber 
^^ronifen, falfd^ed S^ugniß toiber fie, ^er&nbem bie bargeflellte ^ege;: 
benl^eit in ben ^au)}t))un!ten unb entfd^ulbigen bied mit bem Vorgeben, 
bie (Som&bie fei nidf)t )>er))flid^tet, fid^ an bie SBal^rl^eit gu binben; at9 
ob i^nen bie unbegrdngte @rlaubniß )um laugen erti^eilt ta)&re! — ^n^ 
bere laffen fid^ nod^ ^iel größere Ungereimtl^eiten gu ^d^ulben fommen, 
al^ aUe bie benannten, unb i^re (Somdbien finb nxö^ii aU ©etoebe »on 
Unfd^idHid^feiten, gügellofen @inf&llen unb fdf^led^t gufammengeffigten 
Sluftritten, finbifdf^ in ber @rf{nbung, ^ertoorren ober dußerft tri))ial in 
ber IDi^^ofltion ber <&anblung , toobei il^r ^oten , aud^ ol^ne gel^&rig 
gefd^ürgt toorben gu fein , am @nbe bodf mel^r ger^auen aU gelbf 't toirb. 
@inb alle biefe Ungereimtheiten nid^t tin flared deidf^en, baß il^re SSer-- 
faffer im Sinteren tapptn unb baß nur bie gred^l^eit ber Unta)iffen^eit 
ibnen ben 9)^ut^ gibt, biefe Gattung ber $oef!e gu cultibiren? SDad 
bann i^ren <Btol unb i^re iBer«funfl angelet, fo möge ®ott fle beffernl 
$lber über bied ^lUed f ann man fidf) nid^t tounbern , benn ba ed un^ f lar 
ifl, baß fte nid^t miffen \r>ai fie fd^reiben, fo barf e6 un6 nid^t überra^ 
fd^en, »on i^nen ben tragifd^en unb fomifd^en ®t)^l burd^einanberge^ 
mengt gu feigen, nod^ biirfen toir über fo ^itU Slbgefdf^madfti^eittn, über 



- 95 - 

fo »tele (Sixe\t(}tn oljm (BttU, c^ne ©init unb ^erflanb erilauneit. 
Sitte biefe guten (flgenfd^aften mad^en Unn ben 5)ünFet um fo Idd^er^ 
lid^er , ber einem Äomifer ben ÄoVf beneBelt foBalb et eine« feiner (BiMt 
ap))(aubitt fielet, ^on biefem SJ'^oment an f)at ^^anien fein ©euie , bad 
i^m gleid^ fdme, fernere« ©tubium ifi i^m nun nid^t me^ir nBt^ig, et 
f)at nun nid^t« tt)eitet mel^r ju ti^un, ali fetnet (5om5bien ju fc^teiben, 
toenn et tin S^euaufgetretenet ifl; gel^&tt et aBet gu ben ^etetanen^ fo 
tül^mt er pd^, eine ßierbe be« ißatertanbe« gu fein, fprid^t toie ein Se^t^ 
meiftet unb Befuc^t bie @d^auf))ieU anbetet SBetfaffet nid^t, cbet n^ol^nt 
i^nen, toenn et ße mit fetnet ©egentoatt beel^tt, mit einem t^etne^men 
Hd^tln bei; ))etbient bad &M ^oh unb ftagt man i^n naä) feinem 
Utt^eit, fo btücft et feinen S3eifaU tu fo gemejfenet Seife unb mit fot? 
d^en ^inbeutungen auf feine eigene Uebetlegenl^eit aud, baf e« mel^t 
fc^eint, et toeUe bem (BiM eine @]^te ant^un, al6 e« loben. 3ft bied 
5llle« nid^t eine @om6bie, unb untetl^altenbet al« bie, ioetd^e biefe $oeten 
fd^teiben? SBon mit öetfid^ete id^, baß id^ in bem Slnblidf unb bet 93e^ 
ttad^tung baüon ^He« t^eteinigt ftnbe toa« man fonft in ben i^^eatetn 
fud^t unb bafi mit bie« @ine Snbioibuum gugleid^ ben (Eom&bienbid^tet, 
bie ^at^e unb ben @d^aufpletet bat^ellt; ettodgt nun, ob unfete 3)tas 
menfd^teibet ^^iedeid^t ettoa« getoinnen, totnn man fie in bUfem Sid^te 
betta^tet! @« ifl toal^t, untet fo bieten, toeCd^e biefe 5Did^tung«att 
fd^&nben, inbem fie biefelbe obne anbete &aU aU bie be« unauf^öt« 
li^en ^et«mad^en« Uht'ihtn, gibt e« Einige, obgleid^ fel^t SBenige, bie 
mit liBetoeglid^feit unb $ütle be« Talent« , natütUd^em SBet^anbe , einiget 
©tuttblage ))on ©tubien unb enttoebet mit ^enntnifl bet Jtnnfl obet 
mit ^ü^nenetfa^tung bie @^te bet gangen ©attung tetten. 5Diefe l^e- 
Un bann, tvenu ein <Biüä \>on i^nen anfgefül^tt toitb, nid^t mtt ben 
!D2if!tebit be« @df)aufpie(« toiebet (tto^ bet ©d^Iangen, toeld^e bet <&a$ 
unb 9leib in ben $atio au«gefdt unb toeld^e nad^l^et bie 2)?ad^t bet SSet^ 
nunft gum ©d^toeigen btingt) , fonbetn fte ^eHen un« aud^ ben butd(^ ben 
^l&bfinn bet Uebtigen ))etbotbenen @)efd^madE l^et. $lm @nbe aUv, 
^Ue« n^ol^t etn)ogen , finb loit fo ben @inen toie ben Slnbeten nut füt 
IBad^en ))etpflid^tet; 5Diefen füt ba« legitime be« Sfßol^lgefaUen«^ 3enen 
füt ba« ^aßatbtad^en bet ^etadf^tung/' 

@. 397. ^ie im ^af^xt 1682 ]^etau«gegebene Sinologie bet (^om&bien 
»on SÄanuet @uetta tief eine glutl^ üon ^tteitfd^tiften gegen unb füt 
bie Buldffigfeit be« <Sd^aufpieI« ^ett>ot, toeld^e me^tentl^eil« mit gel^att^ 
lofen IDedamationen angefüUt finb, abet l^iet unb ba aud^ bead^ten«« 
toetti^ete (BttUtn batbieten, bon toeld^en l^iet einige $toben: 

Discursos politicos y morales en carkas apoIogeUcas contra los 



— 9ü - 

qae defienden el aso de las Comedias modcrnas qac se representan 
en Espana. Por D. Josef Navarro Castellanos. Madrid 1648. „3^ 
nlt ^itx i>en beit (^omobien, toeld^e bamald ^ept be ^rga (Sarvio ctn^ 
ffil^rte, tnbem er ba« t>oit ^ci^io 9laftca an9 fRcm t>erbannte ^^rater 
in ®|)onien erneuerte. 3)iefer tounberbare ^ol^n ber 9Wufen tourbe im 
3a^re 1562 geboren, ^lan fann annehmen, baß er Satt SWUd^ bie 
©etodffer be« ^elifon fog nnb baß bie erflen 3:öne, bie er articulirte, 
metrif(^ toaren. 93 on feiner ^inb^eit an fd^rieb er SJrrfe unb beinal^e 
no(^ bet>or er ba0 Knabenalter t^erließ tourben auf ben bffentUd^en Zf^ta^ 
fem feine Somfibien gefeiten nnb betonnbert, toeld^e bonn attmdlig unter 
bem eitlen ^ornjanbe, bie^ fei eine unfd^ulbige @rgd|ung, ben @inn 
ber ©panier gur IBergnugung^fud^t t^erfü^rten unb i^re alten mannhaften 
bitten un\>ermerft t>ern>et(^(i(^ten. @o fal^ ftd^ @v<>nien beinal^e jur ndm<> 
Itd^eu ßeit ^on allen Stationen n)egen feiner Sugenben \>erel)rt unb ge^ 
fürd^let, toegen feiner Safter \)eraAtet nnb gebemüt^igt." 

Discurso teologico y politico sobre la apologia de las comedias 
qne ha sacado a laz el Yen. Padre Fr. Manuel Guerra, por D.An- 
tonio Puente Hurtado de Mendoza. Madrid 1683. ^Sie fel^r ante- 
riftren bie $erfonen, n>e(d^e in unferen @cm5bien auftreten, nid^t bie 
(SittenloftgfeitI 5Da giebt e0 feine ^ame, bie nic^t t)ou$lbel, fc^&n nnb 
guglei(^ ^erfd^mi^t ta^dre; bie tton geringftem @tanbe ift ^od^ter ober 
©d^tDejter irgenb eine« öomel^men SRitter«; Snfantinnen unb ^^rinjeffln* 
neu feilten au(^ nid^t, ja .^dniginnen unb Kaifetinnen toerben auf bem 
It^eater nid^t aKein aU leibenfd^aftlid^ ^txlUht, fonbern and^ a(d 
letd^tfertig bargeftetlt. IDer 5Diener ertDirbt bie ®un{t unb bie $anb ber 
Herrin, ber SBafatt bie feiner fouöerainen gürftin unb, ftnb nur £iebe, 
@eift unb 9$erf(^(agenl^eit ^orl^anben , fo gilt ba« totifte Unterfangen für 
bered^tigt unb »erbienftlid^. SBa« l^ieißt bie« Mt9 anber«, aU bie ^\xi^ 
gelaffen^eit befc^Bnigen, bie ^red^beit red^tfertigen nnb ein unfd^ulbige« 
SD'{&bd^en unmerfiid^ überreben, baß {te nur bann i^rer ©d^&nl^eit unb 
Klugl^eit (Sfjxt mad^e, totnn fte l^iebfd^aften anfnüpfe? SDe((^en ©runb 
]^at nod^ eine Stutter, i^rer ^od^ter ben 9)^angel an befd^eibener @itt; 
famfeit »orjutoerfen, toenn fte fie in« S^l^eater fü^rt, too fte bei ber 
JDarfleliung benfelben gel^Ier , toeld^en f!e on i^r fabelt, applaubirt fielet? 

,,9Wan fagt, baß bie (Somöbien Seigren für*« Seben geben. S)a« 
Idugne id^ nid^t. Slber ttja« für Seigren? ße^ren, toeld^e ben Sieb^abern 
bie 3R\ttii angeben, um bie ©unft ber ^amen gu ertverben, unb ben 
^amen bieienigen, um mit i^ren ©alanen Umgang )u pflegen, Reiben 
aber ben 3öeg jeigen, um burd; ^Betrug, 8ifi, JDurd^^ed^erei unb gred^«« 
^ett bie 9l(^tfamfeit ju tdufd^en, toe((^e ben ®(tern bie ®efe(^ ber @^re 



- 97 -- 

unb beö Slnflonbc« auferlegen. Seigren, meldte bem unfd^ulbigen SJ'^äbd^en 
geigen, toie f[e einen SieBcöBrief annci^men unb mit SBißföl^rigfeit be^ 
anthjorten muf , toie fie ben ikh^aUx burd^ erfünflelte .Äälte gu nodfi 
cinbringlid^erer ©etoerbung angufpornen , \m fte f{(^ einer 3ofe atö il^ret 
S^ertrauten ju bebienen l^at, lüie fte ant ©itterfenjier mit bem ©alan 
f^)red^ett, il^n in i§r «Satt« einlaffen unb bann liftig verbergen muf , unb 
tüte bie« Sitte« gule^t mit einet glu(f(id^en «öod^^eit enbet, bamit ber Se« 
ginn unb bie 9Äittel unb 2Bege ber Siebfd^aft toeber gurd^t nod^ Slbfci^eu 
ein|I5fen. ße^ren, in njetd^en fo (^rijtlid^e ©rnubfäfe, fo l^eilige 3Jtapu 
men oufgejtettt Serben, tok bie gofgenben: 9Wan muß nur breifi auf« 
ikUn unb ^erliebtmad^en audgel^en, ol^ne gu fürd^ten, baß bem ®ei^ 
bie gd^igfeit bagu gebred^e; bie Siebe »er teilet ^lugl^eit*). Tlan 
barföor feiner ©d^toierigf eit gurüdffd^redfen; bie ^itht tl^ut ©unber* 
^an muß fid^ gegen bie (Snttäufd^ung eigenfinnig üerfd^Iiefen'^ burc^ 
93e]^arrett fiegt bie Siebe. @nblid^> bamit man ftd^ über 9lüdfl(^ten 
be« 93Iuteö übet SBer^)jiid^tungen, über 5)anf barfeit, 93ernuttft, ©etoiffen 
unb Sitte« l^intoegfe Je , toirb jene fo toeife, fo d^rifilid^e, fo ^)otitifd^e 
SWayime „Ueber SlUe« gel)t meine 3)ame" eingefc^dtft. 

„^c6^ eine onbere Se^re cntl^alten bie ©omöbien, toeld^e mel^r öon 
ben Slugen unb bem «gergen benjeint, aU »on ber geber niebergefd^rieben 
werben fottte. ^ie« ifl bie graufame , blutige , barbarifd^e unb l^eibnifd^e 
Se^re »on bem fogenannten ©efefe be« Stoeifam^f«. JDiefeö 3bol ber 
fRa6)t töirb unter bem Flamen „(Sf)xtn)pnnlt'* in ben @cm5bten angebetet. 
Söai^rlid^, baffelbe ijl tin gottedldilerlid^er 9lejt be« ^eibent^um«, ba 
e« bireft ben ©efejen be« (S^rijtentl^um« wiberfprid^t. 3tt ben föomöbien 
toirb mit berfelben 2^inte, mit toeld^er bie SÄegeln be« $)ueH'8 niebet? 
gefd^rieben toerben, baö Evangelium 3efu (S^rifti ou^geftrid^en , benn 
fie leieren, baß man biefer falfd^en unb barbarifd^en ©ott^eit ber 9lad^e 
baö SBermögen, bie 9lul^e unb ba« ^tbtn barbringen muffe, ja, toaö 
mel^r ift, todl^renb bod^ bie Seibenfd^aft ber ^itU attgemein auf bem 
3:^eatet »erel^rt toirb , muf biefe fetbe Siebe fic^ auf bem Slltar ber t^er* 
meintlid^en (Sfftt gum Dpftt bringen laffen. 2öo werben bie ©runbfdjje 
be« ^Joint b'«6onneur mit fcru^)ulöferer ©enouigfeit erbrtert? tt)o bie 
©orfd^riften be« 8n)elfami)fe« grünblid^er gefeiert? SDo loirb mit mel^r 
©trengebie a3er^)fiid^tung , eine ^erauöforberung anguneljmen, be]^au^)tet? 
Moc bie ©tattl^aftigfeit einer äöeigerung entfd^iebener geUugnet? SBo 
in ber SBelt folgt bem geringjten ßtoeifel, baß man aud^ nur in ber 
unfd^einbarjten Äleinigfeit gegen bie Siegeln biefe« totten Sßal^ne« »er* 



— 98 - 

^open ^aben mochte, gr&fete (B^ma^l ober wo enbUc^ erl^ält bie ge^ 
naue ^eoBad^tung biefer ganzen ^eibnifd^en Barbarei ^tottetd^eren ^el: 
fatt? 3d^ geflel^e, e« <rfüttt üii^ mit ©toufen, baf biefe ©efe^e bet 
SÜad^e unter bem Flamen \>Dn (Sl^teitgefe^en in ben @ont5bien nid^t allein 
ungeftraft, fonbetn fogar unter ^pplaui aufgehellt »erben, jum Ztoi^ 
ber SSernunft, ber 3J?enfd^a(^feit, ber Äird^e unb beö eüangelium'ö 3efu 
e^rifti.'' 

©egen biefen 9)?enboja, ber nod^ in }ta>ei anberen (Sd^riften, Eu- 
trapelia unb El Buen GUsto toiber bie (Fomdbien eiferte, erfd^ien eine 
S3ert^eibigung be^ ^(^aufpield unter bem ^itel Respuesta a un pa- 
pelon que publicö el Buen Zelo, por D. Tomas de Gazman, Pro- 
fesor en Salamanca. Salamanca 1683. hierin l^eißt ed unter ^Inberem : 
,,^ie 9in!lagen, tDeld^e man gegen bie l^eutigen ^^eaterftüdfe t>orbringt, 
gelten, fo toeit üe üon ben @d^oufpielem unb ©d^aufpielerinnen l^erge- 
nommen n)erben, bal^in, bafi man in ^otnBbien l^übfd^e, tool^lgeflaltete 
unb rei(^ gefteibete Srauen^immer auftreten fel^e. $Ufo bamit bie (Somo^ 
bien erlaubt feien, ifle^nBt^ig, baß fle t>i>n ]^&f lid^en , plumpen, fd^led^t^ 
gefleibeten ÜBeibern bargejteHt Serben, bie Weber in taugen nod^ gu fingen 
t>erfte]^en, ja aud^ nic^t einmal gut gu fpieten, ba nur Bei einer jlatt^ 
lid^en äufieren (Srfd^einung ein guter 9}ortrag ber !93erfe m5glid^ iß. 
5Run Bitte id^ bid^, lieber Sefer, toa« für ©d^aufpielerlnnen muffen ba0 
fein? ^an toirb f!e aud ben JtranfenfhtBen eine6 «go^pitald Idolen 
muffen, fonft töeiß id^ nid^t, too man bie paffenben finben foU. Sföer 
gum Teufel toirb fein ©elb ausgeben tooHen, um garßige, lutgebilbete 
@(^aufpielerinnen in fc^led^ter ^rad^t gu feigen unb gu ^bxtn, totl^t 
toeber gu fingen, nod^ gu taugen, nod^ gu fpielen ))erftel^en? SGßerben 
ba0 ©d^aufpielerinnen über 93ogetfd^eud^en fein? 

„3d^ tDÜfte nid^t, baf bie l^eutigen @om6bien, tvie man if)ntn por^ 
toirft, eine @(^ule t>on @d^le(^tig!eiten unb Unanfidnbigfeiten tvären, 
ba te nid^t leidet fein toärb^, i^re Seigren au^gufi^l^ren, gefegt aber nid^t 
gugegeben, baß fie überl^aupt fold^e entl^ielten. ^rßlid^ gibt ed faum 
eine @om5bie , in toeld^er ein ©alan bie ^ame anberd befud^t, M baß 
er fid^ burd^ bie )>erborgene ^i^ür bed ©artend einfd^leidj^t; bal^er toirb 
biejenige, toeld^e feinen ©arten mit verborgener ^^ür Ui i^rem $aufe 
l^at, fold^e @cenen pergebend nad^gual^men fud^en. eingenommen aber 
and^, ber Sieb^ber träte bur(^ bie $aupttl)i^r tin, fo fommt bod^ ge:: 
to&l^nlid^ hti biefer ©elegenl^eit ber SSater ober trüber ber ^ame l^ingu 
unb ber ©alan muß fid^ in irgenb einem S^erfd^lag, ber immer bei ber 
^anb ifl, perftedfen: biejenige alfo, tüeld^e nur einen @aal unb tintn 
^HoPen l^at, fann ol^ne ©efal^r in bie @om5bie gelten. ®t\ühf)nU^ 



- 99 — 

merbeu bie ^emidelungen in ben (Som&btett babutd^ i^etbeigefü^tt, baß 
bie SieB^aBer bie «Käufer xf)vtv 5Damen in finfletec SBintemad^t nm^ 
fd^feid^en, too @tner ben $lnbern nid^t erfennen fann; tvet ani ^uxö^t, 
ben ^atartl^ gu befcmmen, frinet !Bie(e im kommet nad^gel^t, toitb ballet 
in ber ®d^ute nid^td ^rofttiten, inbem bort nur bi^ Stvtn^, im SBinter 
ju lieben, geleiert toirb." 

®. 398. Uefeer bie alten Sammlungen ©ponifd^er JDramen ^Ben 
loir eine au^gejeid^nete ^Bl)anblung bom Srril)crrrn SJ^ünd^^^eHing:: 
l^aufen erl^alten. ^iefelbe (el^anbelt ben ©^gen^anb fo nft^&pfenb , bafj 
id^ nur ein 5Paar Sufdje gu berfelBen gu liefern ö^rmag: 

Die (Scm&bie bed ^icente (Suareg Amor ingenio y muger en la 
discreta venganza, in toeld^er fe^r öiele ©omöbientitel genannt toerben, 
ifl gebrud^t in Parte primera de los donaires de Tersicore, compuesta 
por D. Vicente Suarez de Deza y Aviia, Ugier de Saleta de la Reyna, 
Fiscal de las comedias en esta corte. Madrid 1663. 

^ie Parte treinta de Comedias famosas de varios Autores, Za* 
ragoza 1636, l^at folgenben 3n]^alt: Lo qae son juicios del cielo, La 
doDzella de labor, beibe ))on S)^ontal\)an. La dama duende, La vida 
es sueiio , (eibe )}0U halberen. Ofender con las finezas de Geronymo 
de Villayzan. La mentirosa verdad, de Juan de Villegas. El ma- 
rido hace muger, de Antonio de Mendoza. Casarse por vengarse« 
de F. de Rojas. El privilegio de las mugeres, de Montalvan. Per- 
siles y Sigismunda, de Rojas. El guante de Dona Bianca, de Lope. 
El Catalan Serralonga^ de Coello, Rojas y liuis Yelez de Guevara« 
@in ]^5d^fi feltener Sammelbanb ifl: Doce Comedias de varios 
Autores, los titulos de las cuales van en la scguiente oja. Con li- 
cen3ia. Empresso en Tortosa en la Eniprenta da Francisco Murto- 
rell aiio de 1638. ^erfelbe entl^dlt: 
La Tragedia de la hija de Gopten. 

El Santo sin nacer y Martir sin morir, qne es San Ramon Nonat 
(ol^ne Flamen beö SSerfaffer^, nad^ Angaben alter ^omobiencata^ 
löge aber Dom 3)octor 9lamon). 
El primer conde de Orgaz y servicio bien pagado. 
El Cerco de Tunez y ganada de )a Goleta por el Emperador Carlos 

quinto, del Licenciado Sanchez, natural de Piedrahita. 
La isla Barbara, de Lope de Yega. 
El Renegado Zanaga , del Licenciado Bernardino Rodriguez, 

Yicario de Santivanez, Diocesis del Obispado de Coria. 
Segunda parte del Cosario Barbarroia y huerfano desterrado, del 
Licenciado Juan Sanchez, natural de Piedrahita. 

7* 



4 



^ 1^ «» 



— 100 — 

Los celos de Rodamonte, del Dolor Mira de Mescua. 

La bienaventarada madre Santa Teresa de Jesus, de L. Velez 

de Guevara. 
El cerco de Tremecen, de D. Guillen de Castro. 
El espejo del mundo, de L. Velez de Guevara. 
Tragedia famosa de Doiia Ynes de Castro, del Licenciado Mexia 

de la Cerda. 
9afl no(^ feltener, aU bie alten Sammlungen t>on @om6bien fmb 
bie »on @ntremefe^. ^^ toitt l^ier nur einige bet feftenjlen unb intern 
effanteflen anfüllten: 
Entremeses nuevos de diferentes autores. Zaragoza, 1640, Pedro 

Esquer. (Snt^ält viele 3tDifd^enf^teIe )>on ^irfo be SJloItna. 
Ociosidad entretenida en varios entremeses, bayles, loas y jaca- 

ras, escogidos de los mejores ingeniös de Espaiia. Madrid 

1668. ©nt^dlt dntremefe« \)on Salberon , TlaM Stagofo , ^an^ 

cer u. f. to. 
Ramillete de Saynetes escogidos de los mejores ingeniös de Espana. 

Zaragoza 1672. (Snt^äü ßn^ifd^enfpiele ^cn ^larcon, @albe^ 

ton tt. f. n). 
Rasgos del ocio en entremeses. Madrid 1661. 
Yerdores del Parnaso en diferentes vayles y mogigangas, escritos 

por D. Gil de Arnesto y Castro. Pamplona 1697. 
Lanrel de entremeses Repartido en diez y nueve Entremeses nue- 
vos escogidos de los mejores ingeniös de Espana. Zaragoza 

1660. 
Migajas del ingenio y apacible entretenimiento en entremeses. Za- 
ragoza, Diego Dormer 167. 
Tardes apacibles de gustoso entretenimiento. Madrid 1663. 
Arcadia de Entremeses escritos por los ingeniös mas clasicos de 

Epana. Madrid 1723. 
Entremeses nuevos de diversos autores para honesta recreacion. 

Alcalä de Henares 1643. 
La mejor flor de entremeses que hasta hoy ha salido , recopilados 

de varios Autores. Zaragoza 1679. 
Floresta de entremeses y rasgos del ocio a diferentes assumptos 

de bailes y mojigangas. Madrid 1680. 
Vergel de entremeses y conceptos del donaire. Zaragoza, Diego 

Dormer 1675. 
Qine (Sammlung üon Somöbien, 5luto^ unb 3toifci^enfj)ielen ijl 
nod^: Autos sacramentalcs con cualro Comedias nuevas y sus Loas 



- 101 — 

y Entremeses. U parte. Madrid 1655. @ntl^Ä(t bie (Som&bien: La 
virgen de Guadalupe, de Felipe Godinez. El prodigio de los Mon- 
tes y Martir del cielo, de Guillen de Castro. El gran Rey de los 
desierlos, de Andres de Ciaramonte. El rico avariento, de Mira 
de Mescua. ^uto^ ))cn Antonio @oeUO; ^rand^co be fRolae, ^aVtt^ 
ton, Selige ©obinej, ^Wira be 9Wefc«a, ßuiö SJeleg be ©ueüara. (inb« 
lid) Soa« unb @ntrentefe« öon Cancer, ?Woreto unb ?Wcfcua. 

^uto0 von 9{ota0, SRoreto, ^t\cm, ©obinej, %tUpt ^and^eg, 
^iego dtamee bei C^afltQo, ®ue))ara unb Slntonio bei ^afiillo fEnben 
ftd^ in bem Q3anbe: Autos Sacrainentales y al nacimiento de Christo 
con sus loas y entremeses, recogidos de los mejores ingeniös de 
Espana. Madrid 1675. 

©ttblid^ emäl^ne i^ gu ben \)on «Ferren »on aKünd^^SSettingl^aufen 
@. 5 angefüi^tten nod^ folgenbe eBenfaHö 5)ramen ent^altenbe 3l»erfe: 
Cytara de Apolo y Parnaso en Aragon. Autor el Maestro Ani- 

brosio Bondia. Zaragoza 1650. 
Rimas varias y Tragi -Comedia del Martir d*Ethiopia. Por el Ca- 

pitan Miguel Botello de Carvallo. En Ruan 1646. 
Luzes de la Aurora, dias del Sol, en fiestas de la que es Sol de 
los dias y Aurora de la luz, por D. Francisco de la Torre. 
Di)m ^af)xt^af)l unb ©tutfort. 
La Reyna Matilde. Tragedia de Juan Dominigo Bevilacqua. En 

Napoles 1597. 
Persecuciones de Lucinda Dama Valenciana y tragicos sucessos 
de D. Carlos. Por el Doctor Christoval Lozano. Valencia 1664. 
Coronas del Parnaso y Piatos de las Musas, de Alonso Geronimo 

de Salas Barbadiüo. Madrid 1635. 
El Caballero puntaal de Alonso de Salas Barbadillo. 2 Tomos. 

Madrid 1619. 
£1 subtil Cordoves Pedro de Urdemales, de A. de Salas Barba- 
dillo. Madrid 1620. 
Fiestas de la Boda de la incasable mal casada. ^on bemfetben. 

Madrid 1622. 
Casa del placer honesto. IBon bemfelben. Madrid 1620. 
Navidad de Zaragoza repartida en quatro noches. Compuesta por 
Matias de Aguirre. Zaragoza 1654. 
@. 403. !Die , ber Dama presidente t>on ^tt}ba }U ©runbe lie^ 
genbe Sabel ))on einer ^ame, bie, in SJldnnerttad^t »erneibet, gu einer 
SBürbe gelangt, in toeld^er fle über bie SBerge^en be« eiferfüd^tigen 
©atten ober untreuen SieBi^aberd gu rid^ten ^at, toar fd^fon jioeimal »on 



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icpt U ^cga Bel^antelt ivcrben, in El Alcalde mayor unb in El jaez 
en SU misma causa. ^tefelBe 3bee fe^tt and) in bet Dama corregi- 
dor, de dos ingeniös, unb in ber anon))men @om&bie La muger jaez 
de SU marido toieber. 

®. 407. 9luf bet ^mioif)tt be« ^etgogö »on Offuna ftnbet fidfi 
eine alte ^anbfd^tift bed Conde de Sex, tveld^e benfelien bem Slntonio 
(SoeHo Beilegt unb toenigftend anfd entf(^iebenfte Betoeif't, baß $]^t^ 
Ki)pIV nid^t bet 93erfaffer fein fann. Slm (Sd^tuffe be6 SKanufcn<)t« 
fielet n&mlid^ bie (Senfur: H6 visto esla comedia dd Conde de Sex 
con todo cuidado por ser caso de Inglaterra, y quitados unos ver- 
sos que van anotados en la primera Jornada, que tocan en la ar- 
mada que el Senor Phelipe segundo aprestö contra aquel Reyno 
(noticia que no es bien que se toque) y una redondilla en la se- 
gunda Jornada de los Yalidos, en todo lo demas el Autor supo 
granjear su aprobacion de V. m. Madrid, 11 de Agosto de 1661. 
Franc, de Avellaneda. 

^ie IBerf^^ an benen bet Genfer einfloß nal^nt, lauten: 
Todo, Bianca, lo he sabido, 

Y que ya despues de niuertos 
Tu hermano y padre, quisimos 
(Dandole cuenta ä la Reina) 
Casamos, cuando Felipe 
Segundo Espanol Monarca, 
Contra Inglaterra hizo 

La armada mayor que nunca 
Con pesadumbres de pino 
La espalda aprimiö salobre 
De aquese Monstruo de Yidrio, 

Y que a mi la Reyna entonces 
Me embiö con sus navios 

A procurar resistir 
Tan poderoso enemigo. 
Por eso no pude entonces 
Casarme. Agora he venido 
Desta empresa y ä la Reyna 
Pedirö ä sus pies rendido 
Que nos case. 
3)ie ou ben SÄanb gefd^tiebene SJetbeffetung iji: 
Dandole cuenta ä la Reina, 
Cäsar nos. Aora he venido 
Desta empresa a la Reina. 






— 103 — 

©etoifl \oüxU bie ^^eatercenfut ftdjf nid^t etlauBt l^aBen, bergleidj^en 
SSerflümmelungen mit bem SQBerfe be« SWottard^en üotgunel^nien. — - ^m 
im ^eft^ bed «gergog^ ))on Offuna Befinblid^e (Som&bie bed ^Intonio 
(Soello Yerros de naturaleza y aciertos de la fortana, ifl mit Siceit} 
üon 1634 üerMen. 

@. 415. JDiefet äöcinto ©orbeto, ober toie fein üflcimt im 
$ortugie{if(l^en lautet Cordeyro, toat nad^ ^atBofa 9J2a(^abo and £if« 
fabon gebürtig, too er am 28ften Februar 1646 im SKter t)on 40 Salären 
{tarb. ^en dußerfl feltenen ^anb feiner gefammelten @om&bien l^abe i^ 
nic^t geffi^en, tool^l aber hti «ßerren iDuran ein S3ruci^jlürf baöon, toel« 
d^ed bie folgenben ©d^auf^iel^ mit fortlaufenber ^agination t)on ^(att 
1 m 95 umfafjt: 

Ei hijo de las batallas, representöla Manuel Simon. 

Con parles nunca aj ventara, representöla Avendano. 

El mal inclinado, representöla Tomas Fernandez. 

Los doce de Inglaterra. 

La vitoria por el Amor. 
liefen ftnb no^ beigeBunben bie feltenen Sueltas beffetben ^idf^terd: 
El juramento ante Dios y lealtad contra el Amor, representöla Ri- 
quelme. £1 secretario confuso. La 1^ parte de Dnarte Pacheco, 
representöla Valdes. La entrada del Rey en Portugal. Lisboa 1621. 

(S. 416. Antonio (Snrique) ©omed, t)on iübifd^er «gerfimft, 
in Portugal geboren, in @ajlilien ergogen, toarb nasi^ ^arbofa SJ^adj^abo 
in granfreid^ Olitter be« <St. 9Äid^aeI?£)rben« unb ^aue^ofinei^er be« 
jt&nigd. 3m $rolog ju feinem Sanson, [Ronen 1652, fagt er: Las 
mias comedias fueron veinte y dos, cuyos titulos pondrö aqni para 
que se conozcan por mias, pnes todas ellas ö las mas que se im- 
primen en Sevilla les dan los Impresores el titulo que quieren y el 
dueno que se les antoja: £1 Cardenal Albomoz, 2 partes. Enganar 
para reinar. Diego de Camus. El capitan Chincilla. Fernan Mendes 
Pinto, 2 partes. Zelos no ofenden al Sol. El rayo de Palestina. 
Las soberbias de Nembrot. A lo que obligan los zelos. Lo que 
pasa en media noche. £1 cavallero de Gracia. La prudente Abi- 
gail. A lo que obliga el honor. Contra el amor no ay enganos. 
Amor con vista y cordura. La fuerza del heredero. La casa de 
Austria en Espana. El Sol parado. El trono de Salomon, 2 partes. 

3d^ mad^e l^ier barauf aufmerffam, n>ie außer orbentUd^ grof ba^ 
üon S3arbofa gelieferte SSerjeid^nif $ortttgiejtf(^er 3)i(^ter be« 17. S^t^ 
i^unbertd ift , toeldf^e @om&bien in ©^anifd^er @^rad^e gefd^rieben l^aben. 



— 104 ~ 

9twc »enigen öon tiefen jeboc^ fd^eint ein bebeutenber (Stfolg auf ber 
^ü^ne gu £^ei( geta^orben gu fein. 

®. 447. <§Ur nod^ ^iniged gut ^ertd^tigung unb ^rgänjung ber 
^ifit »Ott franjöjifd^en , bem (Sponifd^en nad^geal^mten, ©tüdfen. 

^elibxti 6cole des roaris bietet )ta>ar in einzelnen @cenen fRtmu 
nifcettgen aud io)fit'i Discreta enamorada unb el mayor imposible bar, 
tfi aber im SGßefentlid^en ani el marido hace muger »on ^Intonio be 
S^mboga genommen. 

^ar^embufd^ l^at in feiner Slu^gabe bed ^alberon M gur @»tben) 
nad^getoiefeU; baß biefed ^id^terd £n esta vida todo es verdad y tödo 
mentira fd^on im ^al^re 1622 gefd^rteben ifl; fo baf nunmel^r aUe ttma 
»or^anben getoefenen Stoeifel über bie ^Priorität biefeö @tü(fe« »or (Sors 
neiHe*« «&eracliu« gel^oben finb. 

9{otrou'« Laure prdsecutöe ifi nid^t, n)ie id^ burd^ ben ^itel »er^^ 
fül^rt angenommen ; nad^ So)>e'd Laura perseguida, fonbern toal^rfd^ein;; 
lid^ nad^ ®ue»ara'd Reinar despues de morir. 

S^omad 6orneiI(e'd Illustres ennemis finb nac^ <&ar^embufd^ aud 
Amar despues de las roaerte unb £1 pintor de su deshonra »on ^,ah 
btron unb an€ Obligados y ofendidos »on fRolai gufammen getragen. 
ahm beffen Comtesse d'Orgueil ifi nad^ ^l»aro ^ubitto'« Senor de 
noches buenas; le Baron d^Albikrac nad^ Tloxdc^i La tia y la so- 
brina; le Galant double na(^ Hombre pobre todo es trazas »on (Eah 
berott. 

(Satberon'd Peor estä que estava tvarb fd^on 1645 »on de Brosse 
al0 Les innocents compables auf bie franj&ftfc^e Q3ü^ne gebrad^t. @ben 
biefe^ ^i(^ter0 Astrologe fingido ifi aufer \>on ^()omad (SornetQe aud^ 
im 3a]^re 1646 »on b'Öu^ide unter bem ^itel Jodelet Astrologue nad^^ 
geal^mt toorben. 

(Scarron'd Trois Doroth^es unb La fausse apparence finb jene 
nadf^ ^irfo'0 No hay peor sordo que el que no quiere oir, biefe nad^ 
^olberon'd IVo siempre lo peor es cierto. 

^riflan'd Marianne, 1636, ifi nad^ (Salberon'd Mayor monstruo 
Io8 zelos; 

L'hdpital des fous üon^tt)^, 1635, nad^ el Hospital en que cura 
amoT de amor la locura »on ^iego be ^orred. 

3)^ontauban'0 Zenobie, reine d'Armenie nad^ (Salberon'd Gran 
Zenobia ; 

- L'Inconnue ou Tesprit follet »on ^oidrobert nid^t nad^ (Salberon^^ 
dama duende, fonbern nad^ beffen Casa con dos puertas. 



— 105 — 

Les soears jaloases ou l'echarpe et le bracelet »oit Lambert nad^ 
(^alberon'd La vanda y la flor. 

L'öcole des jaloux t>ott Sl'^onifleur); naö) So)}e'd Argel fingido y 
renegado de amor; 

Les intrigues amoareases t)on ®ilhtxt nad^ ^epi'i Amar sin sa- 
ber a quien; 

La femme juge et parti t^on Tleni^tuxt) na^ la Dama corregi- 
dor, de dos ingeniös. 

La dame mödecin ^on bemfelBen nad^ ^itfo'd Amor medico; 

Le semblable ä soi*m6nie t>on bemfelbett nad^ SKatcon'd Seme- 
jante ä si roismo. 

Le cocher sappose t>on $autetod^e nad^ Los riesgos que tiene un 
coche ))on Antonie be 9)7enboga; 

La trahison punie ))on ^ancourt nad^ La traicion basca el ca- 
stigo )}on Stoja^. 

Don Felix de Mendoce ))on Se ^age nad^ Guardar y gnardarse 
»Ott fio|)e. 

@ben befen Point d'honneur nad^ No hay amigo para amige ))on 

®. 451. SSerfd^iebene (Sd^riftfleUet nel^nten an, baf fd^on ben eng* 
lifd^en 2)ramatifern ber großen ^eriobe (b. 1^. ou« bet ßeit ber ^lifa« 
Uti) unb 3a!o(d I) f^anif(^e @om5bien Befannt getoefeu feien, ^o 
be]^au)>tet (Soleribge (Notes and lectures on Shakespeare, London 1849 
Vol. I, p. 305), bte Seetüre ber f^anifd^en ^ramatifer f^abt grofiett @in^ 
fluß auf ©eifi unb Xon ))cn ^eoumont'd unb S^etd^er'd ^tüdfen geübt 
unb eine genaue ^enntnif aUer $rcbucte ber f^amfd^en ^ül^ne »or 1620 
fei tin unumgänglid^e« @rforbermß für ben Herausgeber biefer ^i^ttt, 
ber ben Dueden, aud toeld^en f!e gefd^&)}ft, auf bie G^ur fommen 
tootten. @o fagt femer «ßerr SWorij Utapp in ber Einleitung gu feiner 
Ueberfe^ung »on ®^afef^)eore'« beiben aSeronefern: „iDiefe« @tüdf fonnt« 
ni(^t ol^ne einen @inf!uf aud ber f^anifd^en Sül^ne entflel^en. Sdfii man 
mir ni^t gelten, baß ber 2)id^ter f^anifc^ gelefen, fo toiH isi^ glouben, 
er f)aU ftd^ überfe^en unb befd^reiben laffen. Um 1591, tDO e« ge* 
fd^rieben fein foll, ftanb ber um gtoei Sa^re dltere 8o^e be SBega fd^ott 
auf bem ®i^fel feine« SÄul^me« unb toenige Saläre fpdter feigen toir fein« 
(Somöbien fc^on gu fielen «&unberten burd^ ben 5)rutf »erbreitet. 9Bie 
U)dr' ed mbglid^, baf man in Sonbon ^on biefem loor i^m gan| uner* 
(Sreignif nid^t l^dtte motij nel^men foKen? 2)iefe« @tüdf ijl in jeber 
gafer f^anifd^ unb l^at alle Sorjüge unb aUe SJ^dngel einer Eomdbie 
»on !8o^e." 











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